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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 22 I 168. Jahrgang I Dienstag, 19. März 2013

Schwalben und Segler

Neues Hotel

LEK-Kommission Knonau will seltene Vögel fördern. > Seite 3

Das Holiday Inn Express auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern eröffnet Anfang Oktober. > Seite 7

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Küchenbrand Die Feuerwehr Affoltern am Sonntag im Einsatz – 25 000 Franken Schaden. > Seite 8

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«Ordnung entspannt» Silvana Jacober – professionelle «Aufräumerin» beim Wettswiler «Frauezmorge». > Seite 11

Neue Rechtsform des Spitals: Abstimmung am 24. November Zweckverbands-Delegierte haben an der DV die Rahmenbedingungen verabschiedet Am 24. November 2013 befinden die Stimmberechtigten des Bezirks Affoltern über die neue Rechtsform des Spitals – über die Umwandlung des Zweckverbandes in eine Träger AG und eine Betriebs AG. Zuvor gibt es Informationsveranstaltungen.

engesellschaften den Herausforderungen am besten begegnen kann. «Mit der neuen Rechtsform erhalten wir mehr Spielraum für die Führung des Spitals und sind flexibler», sagte Betriebskommissionspräsident Thomas Jucker an der ausserordentlichen DV.

................................................... von werner schneiter

Betont wird, dass das Spital Affoltern mit der neuen Rechtsform nicht privatisiert wird. Die Träger Spital AG bleibt zu 100 Prozent in öffentlichem Besitz der Gemeinden und kümmert sich primär um die Liegenschaften. Deren 7-köpfiger Verwaltungsrat muss mit mindestens vier aktiven oder ehemaligen Gemeinderäten bestückt werden. Dabei sollen auch kleinere Gemeinden angemessen vertreten sein. In der nachfolgend zu gründenden Betriebsgesellschaft Spital Affoltern AG ist es hingegen möglich, dass ein Drittel der Aktien von Dritten wie Ärzten oder interessierten Einwohnern erworben werden können. Die Betriebs AG, für deren Verwaltungsrat die fachliche Kompetenz im Vordergrund steht, führt einen eigenen Haushalt und entscheidet über betriebliche Investitionen. Die Umwandlung vom Zweckverband in die neue Rechtsform ist eine

Die Gemeinde-Delegierten des SpitalZweckverbandes haben am letzten Donnerstag die Rahmenbedingungen der neuen Rechtsform genehmigt – einstimmig. Die vorgeschlagene Umwandlung des Zweckverbandes in eine Träger AG und eine Betriebs AG ist das Resultat eines langen Meinungsbildungsprozesses, der wegen der stark veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen notwendig geworden ist. In einem Workshop der Gemeinde-Delegierten und der Spital-Betriebskommission wurden die Rahmenbedingungen behandelt und nun an der ausserordentlichen DV verabschiedet. Bei Delegierten und Spitalverantwortlichen herrscht die Meinung vor, dass man mit der nun vorgeschlagenen Umwandlung in öffentliche Akti-

Keine Privatisierung

Spital Affoltern: Mit neuer Rechtsform in die Zukunft. (Bild Werner Schneiter) komplexe Angelegenheit. Nötig sind dazu unter anderem ein interkommunaler Vertrag, Aktionärsbindungsvertrag, Statuten und Organisationsreglement für die neuen Gesellschaften, Regeln zu Finanzkompetenzen. Das erfordert nicht nur juristischen Beistand, sondern auch eine Kommunikationsstrategie, die eine umfassende Information der Bevölkerung sicherstellt. Eine erste grosse Informationsveranstaltung gibt es am 25. April 2013 im Kasinosaal in Affoltern, dazu weite-

Fotovoltaikanlage auf dem Feuerwehrgebäude Die Gemeinde Mettmenstetten auf dem Weg zur «Energiestadt» Garantiearbeiten am Dach des Feuerwehr- und Werkgebäudes der Gemeinde Mettmenstetten gaben eine günsti-

ge Gelegenheit gleichzeitig auch eine Solaranlage zu installieren. Obwohl bereits seit Dezember 2012 in Betrieb,

wurde die Fotovoltaikanlage (PV-Anlage) am letzten Freitag offiziell eingeweiht. Die 355 000 Franken teure Anlage liefert Strom für 18 bis 20 Haushaltungen und dürfte in den nächsten 25 Jahren rund 1000 Tonnen CO2 sparen. Die Gemeinde plant die Stromproduktion auf ihrer Internetseite ersichtlich zu machen. Mit der PV-Anlage und weiteren Projekten zugunsten eines nachhaltigen Umweltschutzes, strebt Mettmenstetten das Label «Energiestadt» an.

(mm) ......................... Trotz Schnee sind die Panels gut zu sehen: Architekt Stefano Ardagna (links) und Gemeinderat Martin > Bericht auf Seite 8 Schnorf. (Bild Martin Mullis)

re in den Gemeinden. Den Gemeinden wird ausserdem empfohlen, an ihren Juni-Gemeindeversammlungen einen Informationsblock zur neuen SpitalRechtsform einzubauen. Die Delegierten des Zweckverbandes verabschieden die neue Rechtsform an der Delegiertenversammlung vom 4. Juli 2013. Den endgültigen Entscheid fällen die Stimmberechtigten des Bezirks Affoltern am 24. November 2013. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 5

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«Zuhause auf Zeit» Die Hawa AG, Mettmenstetten, veranstaltet einen Wettbewerb für angehende Architekten. > Seite 13

Weiteres Wachstum bei Raiffeisenbanken Die Raiffeisenbanken, die auch im Säuliamt ihre Geschäfte tätigen, wachsen weiterhin. Beachtlich sind nicht nur die Zahlen, die an den drei gleichzeitig stattfindenden Versammlungen im Bezirk Affoltern präsentiert werden – ebenso beeindruckend ist der Aufmarsch der Mitglieder. In Affoltern präsentierte die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, die ihren Hauptsitz in Oberlunkhofen hat, einen Jahresgewinn, der leicht über dem Vorjahr liegt – und eine erfolgreiche Geschäftsstelle Affoltern, die mit über 3200 Mitgliedern bereits 38,9 Prozent der Gesamtbank ausmacht. Die Raiffeisenbank Cham, die ihre Generalversammlung in Knonau abhielt, hat die Milliardengrenze zum ersten Mal überschritten. Die Bank hat einen neuen Verwaltungsratspräsidenten: Erich Hänni löst Alois Frey ab. Die 2012 eröffnete neue Geschäftsstelle macht die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden noch attraktiver für Kunden aus dem Säuliamt. Einen Wechsel im Verwaltungsrat gibt es auch hier zu verzeichnen: Irene Hagenbuch folgt auf Hanni Höhener. ................................................... > Berichte auf den Seiten 8/9 anzeigen

FC WettswilBonstetten fegt Höngg vom Platz Der Stadtklub unterliegt den Ämtlern gleich 0:5. Wie vor Wochenfrist in Winterthur, startete der FC Wettswil-Bonstetten auch gegen Höngg aggressiv und torhungrig in die Partie – mit dem Unterschied, dass die Chancen diesmal konsequent genutzt wurden. Joller, Buchmann und Popov sorgten bereits in den ersten 45 Minuten für die Entscheidung. Nach zwei Treffern durch Acosta endete die Gala auf dem Zürcher Juchhof mit einem begeisternden, hochverdienten 5:0-Kantersieg.

Tabellenposition gefestigt «Alle strahlten mächtigen Siegeshunger aus, jeder wollte unbedingt den Erfolg», lobte Trainer Dosch sein Team. Der FCWB festigte damit die ausgezeichnete fünfte Tabellenposition in der 1. Liga Classic, sechs Punkte hinter dem zweitplatzierten Zug und zehn Punkte vor dem zweitletzten Balzers. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 23

200 12 9 771661 391004


Beschlüsse der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom Dienstag, 12. März 2013

Müh, Arbeit und Garten, war ihr Leben Ruhe hat ihr Gott gegeben!

Politische Gemeinde

TODESANZEIGE

1.1 Der flächendeckenden Einführung einer Tempo-30-km/h-Zone im Schachen, Zone 3 und Zone 4 wird zugestimmt:

Nach einem langen, erfüllten Leben durfte sie im Kreise ihrer Liebsten friedlich einschlafen

Zone 3: Masstrasse (östlich Stationsstrasse), Im Heumoos, Schachenmatten, Lärchenhofweg, Schachenrain, Schulrain, Stegmattenweg (öffentlicher Teil), Schachenstrasse (Stegmattenweg bis Stallikerstrasse), Breitenacher, Breitenachersteig, Bruggensteig, Im Bruggen

Berta Gut Schoch

TODESANZEIGE

8. Mai 1921 – 13. März 2013

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel

Wir gedenken unserer Mutter, Gross, Ur- und Schwiegermutter in Liebe und Dankbarkeit. Lisbeth und Max Emmenegger-Gut Urs und Iris Anita, Roland mit Jeremie Rosa und Bruno Gugerli-Gut René Daniel und Celine Martina, Maurice mit Laura Dorothee Fischer-Gut Eveline Susanne und Turi Dobler-Gut Mirjam und Andreas Corinne, Marcello mit Vanessa und Valerio

Zone 4: Friedmattstrasse, Ligusterweg, Schachenstrasse (Stallikerstrasse bis Grenze Wettswil), Am Schachenbach, Bruggenmattweg. 1.2 Mit den Besitzern der Privatstrassen wird bei Zustimmung durch die Gemeindeversammlung über den Einbezug in die Zone verhandelt. 1.3 Der notwendige Kredit ist im Budget 2013 mit Fr. 90 000.– eingestellt und liegt in der Kompetenz des Gemeinderates 2.

Der private Gestaltungsplan Bruggen wird abgelehnt.

Rechtsmittelbelehrung

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf.

Traueradresse: Susanne Dobler, Weihermatt 4, 8913 Ottenbach

Gemeinderat Bonstetten

Am 13. März 2013 ist in Muri AG gestorben:

Gut geb. Schoch, Berta

Wenn Ihr mich sucht, sucht mich in Euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei Euch.

In stiller Trauer: Inge Kuhn-Ling Daniel Kuhn und Karin Weibel Peter und Jacqueline Kuhn mit Carole, Aline und Olivia Conny und Fredy Seiler-Kuhn Martin Kuhn und Ilona Gerber Geschwister und Anverwandte Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hausen am Albis. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 19. März 2013, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt.

Traueradresse: Inge Kuhn, Oberheischerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis

Antoine de Saint-Exupéry

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unserer Sängerkameradin und unseres Ehrenmitglieds

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine wunderbare Sache.

Berti Gut in Kenntnis zu setzen. Mit Berti verlieren wir einen liebenswerten fröhlichen Menschen und eine geschätzte Sängerkameradin. Wir werden Berti in guter Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Ihren Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid Ottenbacher Chor (Frauenchor Ottenbach)

Hermann Hesse

Du hast sehr tapfer gegen eine heimtückische Krankheit angekämpft. Dabei hast du deine Kräfte voll eingesetzt und verbraucht. Danach konntest du die Krankheit leider nicht mehr besiegen. Wir trauern um meine liebe Ehefrau, unsere Mutter, Schwester, Tante und Patentante

Olga Ossner-Grab 16. Juli 1933 – 16. März 2013

Naturschutzgruppe Mettmenstetten

TODESANZEIGE Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Vorstandsmitglied

Prof. Dr. Hans Kummer

geb. 8. Mai 1921, von Ottenbach ZH, Witwe des Gut Emil, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Weihermatt 6.

Mit grossem Engagement und Fachwissen hat er sich für den Naturschutz in Mettmenstetten eingesetzt. Sein besonderer Einsatz in der Naturschutzgruppe galt der Förderung der gefährdeten Kreuzkröten und Geburtshelferkröten.

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 21. März 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt.

Wir sind dankbar für seinen Einsatz und werden ihn und seinen nachhaltigen Einsatz für die Natur in dankbarer Erinnerung behalten. Naturschutzgruppe Mettmenstetten

Der Friedhofvorsteher

Nach einem erfüllten Leben bist Du nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Gilt als Leidzirkular.

Bestattungen Ottenbach

3. September 1938 – 12. März 2013

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Palliative Care, Affoltern am Albis, Postkonto 30-72872-8.

Bonstetten, 19. März 2013 Namens der Gemeindevorsteherschaften

Helmut Kuhn-Ling

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 21. März 2013, 14.00 Uhr, mit anschliessender Abdankung in der Kirche Ottenbach statt.

Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Unser Dank geht an das Onkologische Ambulatorium Triemlispital, Praxis Dr. Schmid, Wettswil, Palliative Care Affoltern und allen Freunden, Nachbarn und Bekannten für ihre einfühlsame Hilfe und Unterstützung. Wettswil, 16. März 2013 Schulstrasse 2, 8907 Wettswil In stiller Trauer: Hans Ossner Astrid Ossner Ingrid Tippmann Ingrid Grieger, Tobias und Florian Bernhard Tippmann und Joseph Aschenbrenner Hans Christian, Sigi und Laura Kögler Roland Mischler Die Urnenbeisetzung findet im engen Familienkreis statt. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man der Krebsliga des Kantons Zürich, Postkonto 80-868-5 oder IBAN CH 77 0900 0000 8000 0868 5.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. März 2013

Sichere Nistplätze und blumenreiche Gärten Die LEK-Kommission Knonau will seltene Schwalben und Segler fördern Was kann Knonau für Schwalben und Segler tun? Darum ging es vergangenen Donnerstag an der Info-Veranstaltung in der Stampfi. Fast 40 Interessierte folgten der Einladung der LEK-Kommission. ................................................... von thomas stöckli Ideen entwickeln und umsetzen, wie die Landschaft nachhaltig genutzt sowie ökologisch und gestalterisch aufgewertet werden kann. Das ist im Kern die Aufgabe der Kommission Landschaftsentwicklungskozept (LEK). Ihr gehören Vertreter verschiedener Interessengruppen an. Neben dem fortlaufenden Vernetzungsprojekt formuliert das LEK jährlich ein Ziel – und wird bei der Umsetzung von der Gemeinde finanziell unterstützt. So wurden in den vergangenen Jahren etwa die beiden Trockenmauern in der Baaregg saniert und es entstand ein Wanderweg vom Bäckental ins Altgrüt.

Über helle Bäuche und Mäusefänger Wie lassen sich Schwalbe und Segler im Flug unterscheiden? Der Bauch der Schwalbe ist hell, im Gegensatz zu jenem des Seglers, verriet Referentin Yvonne Schwarzenbach den fast 40 interessierten Besuchern der Info-Veranstaltung. «Wir wollen keine Arten mehr verlieren», betonte die Zoologin und ging deshalb auch auf zwei weitere

A4 hat Zuger Strassen entlastet Gemäss Zuger Baudirektion hat die 2009 eröffnete A4 durchs Knonauer Amt im Kanton Zug zu Entlastungen auf dem Strassennetz geführt – namentlich in Sihlbrugg. Die Feststellung stützt sich auf Verkehrszählungen. Der 6-Spur-Ausbau zwischen Blegi und Rütihof habe ausserdem im Ennetsee und auf der Nordstrasse zwischen Zug und Baar bzw. zwischen Zug und Cham zu spürbaren Entlastungen geführt, hält die Zuger Baudirektion fest. (pd./-ter.)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, 21. März, feiern Ernst und Margaretha Zbinden in Stallikon zum 60. Mal ihren Hochzeitstag! Zu diesem Festtag gratulieren wir ganz herzlich. Auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg wünschen wir viel Freude und Zufriedenheit und einen schönen Tag im Kreise der Familie und Freunde.

Zum 90. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Lydia Grond-Pitsch heute Dienstag, 19. März, ihren 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest entbieten wir die herzlichsten Glückwünsche. Alles Gute!

schützenswerte Vogelarten ein, die in Knonau heimisch sind: Turmfalke und Schleiereule. Beide fühlen sich am höchstmöglichen Ort wohl, nutzen gerne Sitzwarten und machen Jagd auf Mäuse. Macht es Sinn, Vögel im Winter zu füttern? «Nein», findet Yvonne Schwarzenbach, «sie brauchen unsere Nahrung nicht.»

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Nur für Kernaufgaben

Marianne Mühl (links), Präsidentin der LEK-Kommission Knonau im Gespräch mit Referentin Yvonne Schwarzenbach, Biologin von Orniplan. (Bild Thomas Stöckli) der kräftezehrenden Brutzeit auf proteinreiche Nahrung angewiesen.

Im Herbst aktiv werden Wie lassen sich die Sommergäste gezielt unterstützen? «Mit Nisthilfen am richtigen Ort und einem blütenreichen Garten», informiert Yvonne Schwarzenbach. Herrscht Artenvielfalt, so finden die Insektenfresser nämlich auch genügend Nahrung. Weiter empfiehlt die Biologin, allfällige Fassadenarbeiten auf ausserhalb der Brutzeit zu verlegen. In Knonau geht es nun darum, geeignete Standorte für Nisthilfen zu suchen, primär Scheunen, allenfalls komme auch der Kirchturm oder das Schulhaus infrage, so Marianne Mühl.

Allein mit dem Erstellen von Bruthilfen ist die Arbeit allerdings noch lange nicht getan: Die Nistkästen sollten jährlich gereinigt werden. Es empfiehlt sich deshalb, für die Montage gut zugängliche Stellen zu wählen und Verantwortliche festzulegen, die sich darum kümmern. «Schön wäre es», so Marianne Mühl, «eine Gruppe zu gründen, deren Mitglieder diese Aufgabe in freiwilliger Arbeit übernehmen.» Für Massnahmen, die noch dieses Jahr greifen, reicht die Zeit sicher nicht mehr, denn die Zugvögel kommen in absehbarer Zeit aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück. Die LEK-Kommission will deshalb im Herbst aktiv werden – um für die nächste Anflug-Saison bereit zu sein.

Seit diesem Jahr gilt bei der direkten Bundessteuer ein Steuerfreibetrag von 5000 Franken für den Feuerwehrsold. Dieser Betrag entspricht dem heutigen Grundbetrag der besonderen Berufsauslagen im Kanton Zürich. Darüber hinaus können noch 20 Prozent der Entschädigung für Nebeneinkünfte abgezogen werden. Der Bund gibt vor, dass nur Entschädigungen für Kernaufgaben der Feuerwehr steuerbefreit sind. Dies sind Übungen, Einsätze, Pikettdienste und Kurse. Nicht dazu zählen Funktionszulagen, Entschädigungen für administrative Arbeiten oder Aufgaben, welche die Feuerwehr freiwillig wahrnimmt. Diese Vorgaben müssen die Kantone bis spätestens 2015 auch für ihre Staats- und Gemeindesteuern übernehmen. Frei sind sie nur bei der Festlegung der Maximalhöhe des steuerfreien Betrages. (ki.)

Sanierung und Optimierung der bestehenden Aussenanlagen Weid I und Weid II Kreditantrag von 395 000 Franken an der Hausemer Gemeindeversammlung An der heutigen Gemeindeversammlung der Sekundarschule Hausen, Kappel und Rifferswil um 19.30 Uhr werden die Stimmberechtigten eingeladen, über die Sanierung und Optimierung der bestehenden Aussenanlage zu entscheiden. Das Projekt zeigt aus der Sicht der Sekundarschulpflege eine gelungene Gesamtlösung der bestehenden Aussenanlage der Schulhäuser und des Gemeindesaals auf. Der Platz muss teilweise saniert werden. Insbesondere das Rondell (Baujahr 1987). Durch die einspringende Böschung, Grün-Restflächen und die Rampe mit Betonbrüstung ist die Situation nicht nur für die Schülerinnen und Schüler beengt. Geplant ist, das Rondell durch eine grosszügige Treppenanlage aus Granit mit Öffentlichkeitscharakter zu ersetzen. Es wird ein grosser, zusammenhängender Platz zwischen Schule und Gemeindesaal geschaffen. Der vom Gemeindesaal mit neuen Betonpflastersteinen – analog der bestehenden Anlage bei den Schulhäusern Weid I und II – geplante Belag wird

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Feuerwehrsold für Kernaufgaben bis 8000 Franken steuerbefreit Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) empfiehlt dem Kantonsrat einstimmig, den Freibetrag für Entschädigungen von Kernaufgaben der Feuerwehren auf 8000 Franken anzusetzen. Die Kommission unterstützt somit den Antrag des Regierungsrats, den Betrag des steuerfreien Solds auf 8000 Franken und damit um 3000 Franken höher anzusetzen, als den Freibetrag bei der direkten Bundessteuer. Damit können Feuerwehrleute, die eine wichtige Aufgabe für die Allgemeinheit erbringen, steuerlich entlastet werden.

Durchschnittliche Artenvielfalt Dieses Jahr rücken nun Vögel in den Fokus, genauer: seltene Gebäudebrüter etwa die Mehlschwalbe und der Mauersegler. «Die Artenvielfalt in Knonau ist durchschnittlich», verrät Biologin Yvonne Schwarzenbach von Orniplan, die das Projekt mit ihrem Fachwissen unterstützt. Diese Einschätzung hat sie aus dem Vogelatlas von Bird Life Zürich. «Nisthilfen für Mehlschwalben und Mauersegler könnten das Dorf bereichern», heisst es dort weiter. «Ein Leben in der Luft» nannte die LEK-Kommission die Info-Veranstaltung zum Start ihres Projekts. Trinken, Fressen, Paarung – tatsächlich spielt sich etwa für den Mauersegler fast das ganze Leben in der Luft ab. Fast, denn für das Eierlegen brauchen auch die Luftakrobaten Bodenkontakt. Mauersegler suchen hoch gelegene Nischen mit freiem Anflug, Rauchschwalben brüten gerne in Ställen, Mehlschwalben an hellen Fassaden unter dem Vordach. Alle Arten sind in

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

eine optische Verbindung zu den zwei bestehenden Linden herstellen.

Kosten und Empfehlung

Insbesondere das Rondell – Baujahr 1987 – muss saniert werden. (Bild zvg.) mit Granittstreifen strukturiert und der Vorbereich beim Saaleingang mit Granitplattenbelag versehen. So entsteht eine feine Verflechtung von Schulbetrieb und öffentlichem Bereich. Die bestehende Rampe wird in die Erschliessung eingebunden, indem

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

die Betronbrüstung durch einen Handlauf mit Beleuchtung ersetzt wird. Ausserdem sieht die Sanierung neue Sitzmöglichkeiten und eine Erweiterung des Pausenplatzes für die Schülerinnen und Schüler vor sowie die Pflanzung von neuen Bäumen, die

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 395 000 Franken und lassen sich aus Eigenmitteln finanzieren. Die Sekundarschulpflege ist überzeugt, dass durch die vorgeschlagene Sanierung und Optimierung der Aussenanlage der gesamte Bereich grosszügiger und einladender gestaltet und durch die Vergrösserung noch vielfältiger nutzbar sein wird. Sie lädt die Stimmberechtigten ein, dem Projekt zuzustimmen. Beate Stapff, Sekundarschulpflege

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


ABSCHIED Traurig aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, und Freund

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26. April 1923 – 15. März 2013

Single-Apéros Zug + Luzern Du bisch en liebenswürdige, wunderbare und humorvolle Mänsch gsi, Du hesch dis Läbe gnosse und eus vili schöni Momänt gschänkt. De Wind blased nüme dur dini Haar und es sind kei Spuure meh im Sand. Jetzt bisch du de Wind i eusne Haar und dini Spuure sind i eusne Härze. Danke, Vatter, mir dörfed alli schöne Erinnerige vo und mit Dir s’ Läbe lang i eusne Härze träge. De Wäg wo du vor Dir hesch, kännt keine, na nie isch en eine so gange wie Du en wirsch gah. Es isch Din Wäg. Mir händ dich ganz fescht lieb. In Dankbarkeit und stiller Trauer: Daniel und Regina Weber-Graf und Kinder Heidi Weber und Martin Wyrsch und Kinder Susanne Weber-Walter und Kinder Kurt Weber und Erika Brunold Bettina und Bruno Peier-Weber und Kinder Cyrill Schulthess und Melanie Stelzl und Freunde Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung und die Trauerfeier am Familiengrab zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen gedenke man des Vereins «Die Alternative» zu Gunsten Kinderhaus Tipi, 8913 Ottenbach, Unterer Lätten 1. Postkonto 87-80100-5. Traueradresse: Daniel Weber, 8908 Hedingen, Haldenstrasse 37

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Dienstag, 19. März 2013

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Ja zu den Rahmenbedingungen für die neue Rechtsform des Spitals Affoltern Delegierte des Zweckverbandes werden die Vorlage am 4. Juli zuhanden der Volksabstimmung verabschieden Die Delegierten des Spital-Zweckverbandes haben die Rahmenbedingungen der neuen Rechtsform einstimmig abgesegnet. Die Umwandlung des Zweckverbandes in eine gemeinnützige Träger AG und Betriebs AG wird an der DV vom 4. Juli zuhanden der Volksabstimmung vom 24. November 2013 verabschiedet. ................................................... von werner schneiter Thomas Jucker, der neue Präsident der Betriebskommission, erläuterte an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung einleitend die massiv veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen. Er nannte dabei die Revision des Krankenversicherungsgesetzes und die neue Spitalfinanzierung, für die der Kanton verantwortlich zeichnet, derweil die Gemeinden für den Pflegebereich aufkommen müssen. Nach einem längeren Meinungsbildungsprozess haben sich die neuen auf dem Tisch liegenden Varianten he-

rausgeschält: eine gemeinnützige Träger AG, welche die Werte sichert, und eine Betriebs AG, die für den Akutund Pflegebereich verantwortlich ist. Der Leistungsauftrag besteht nach wie vor, unverrückbare Rahmenbedingungen auch, aber die neue Rechtsform bietet laut Jucker neue Freiheiten, die ein schnelleres Agieren und mehr Dynamik ermöglichen, die im Gesundheitswesen «matchentscheidend» sein können. Spitäler müssen auf der Einnahmenseite mit Fallpauschalen auskommen, die aber für grössere Investitionen nicht reichen. Deshalb soll die Abstimmung über die neue Rechtsform mit der Investition in ein neues Bettenhaus verknüpft werden. Ziel sei es, auch mit der neuen Rechtsform die Grundversorgung und ein breites Angebot im Bezirk Affoltern aufrechtzuerhalten. Und bedeutende materielle Werte (Land und Liegenschaften), die den Einwohnern gehören, zu sichern, sagte der Spitalpräsident. Diese Werte sichert die gemeinnützige Trägerschaft Spital Affoltern AG, die politisch geprägt ist und deren 7-köpfiger Verwaltungsrat mit einer Mehrheit von aktiven und ehe-

maligen Gemeinderäten bestückt wird. Im Gegensatz zur Zweckverbandsform kann hier dem VR-Vertreter von Gemeindeseite ein klarer Auftrag erteilt werden. In der nachfolgend zu bildenden Betriebs AG wird der ebenfalls aus sieben Leuten bestehende Verwaltungsrat mit wirtschaftlich und fachlich kompetenten Vertretern bestückt, die über wesentliche Spitalfragen entscheiden. Während die gemeinnützige Träger AG zu 100% in den Händen der Gemeinden liegt und bleibt, können in der Betriebsgesellschaft maximal ein Drittel der Aktien durch Dritte erworben werden. Die Umwandlung ist eine komplexe Angelegenheit, die juristischen Beistand erfordert. Da braucht es bei der Auflösung des Zweckverbandes zum Beispiel einen interkommunalen Vertrag, für die neuen Gesellschaften Statuten und einen Aktionärsbindungsvertrag, welcher die gegenseitigen Rechte der Gemeinden regelt, zum Beispiel bei Änderungen der Beteiligungen. Die Gemeinden werden Miteigentümerinnen im Rahmen ihrer bisherigen Investitionsbeiträge ans Spital. Die Umwandlung in die neue

Rechtsform erfordert eine Beteiligung von mindesten zwei Dritteln der Gemeinden.

Im Verwaltungsrat müssen nicht vier aktive Gemeinderäte sitzen Priska Metzger, die Delegierte aus Stallikon, stellte an der DV den Antrag, den Verwaltungsrat der gemeinnützigen Träger AG ausschliesslich mit vier aktiven Gemeinderäten zu bestücken, «damit der Bezug zu Behörden und Bevölkerung gewährleistet ist.» Sie ist überzeugt, dass sich unter 70 Gemeinderäten deren vier für den VR finden lassen. «Damit ist die Auswahl kleiner. Wir brauchen in erster Linie Fachkompetenz», entgegnete Thomas Jucker. Mit 8:6 entschieden sich die Delegierten, die vorgeschlagene Regelung «vier aktive und ehemalige Gemeinderäte» beizubehalten. Sie sprachen sich auch gegen Anforderungsprofile für VR aus und überlassen das der Findungskommission. In der Schlussabstimmung sprachen sich die Delegierten einstimmig für die Rahmenbedingungen zur neuen Rechtsform aus. Diese Rahmenbedingungen sind die Grundlage für

die Statuten und den Aktionärsbindungsvertrag. Die neue Rechtsform wird von der Zweckverbands-DV am 4. Juli definitiv zuhanden der bezirksweiten Abstimmung vom 24. November 2013 verabschiedet.

580 000 Franken für das Aufgleisen der neuen Rechtsform – leise Kritik Die Delegierten stimmten schliesslich dem Ausführungskredit von 580 000 Franken einstimmig zu, mit dem die Kosten für das Aufgleisen der neuen Rechtsform abgedeckt werden – wenngleich mit einzelnen kritischen Anmerkungen. So wurde moniert, dass keine Zweitofferten eingeholt wurden und im Bereich des Kommunikationsaufwands der Stundenansatz fehlt. Thomas Jucker akzeptierte die Kritik, wies aber auch auf den grossen Zeitdruck hin und erfuhr Sukkurs durch die Feststellung aus der Runde, wonach bei der Bildung der neuen Rechtsform effizientes Vorgehen angezeigt ist. Der Kredit von 580 000 Franken gilt als Kostendach, was nachträglich im Antrag explizit festgehalten wurde.

Benedikt Pöschel neuer Präsident

Neue Rechtsform und neues Bettenhaus

Strategie- und Finanzkommission

Bertram Thurnherr zu weiteren Schritten

Einstimmig wurden Benedikt Pöschel (Bonstetten) als Präsident und Christoph Kobel (Obfelden) als Mitglied der Strategie- und Finanzkommission gewählt. Die Ersatzwahlen wurden nötig, weil der bisherige Präsident Bertram Thurnherr (Hedingen) in die Betriebskommission gewählt wurde und Heidi Fraefel in Affoltern als Gemeinderätin zurückgetreten ist. Zu einer Kampfwahl ums Präsidium kam es nicht, weil der aus dem Kreis der DV vorgeschlagene Rolf Todesco (Aeugst) verzichtete. (-ter.)

Demnächst erhalten die Gemeinden, Parteien und die Ärztegesellschaft die Statuten und den Aktionärsbindungsvertrag zur Vernehmlassung zugestellt. Mindestens zwei Drittel der Gemeinden sollten im neuen Konstrukt dabei sein.

Benedikt Pöschel.

Christoph Kobel.

Umbauten in zwei Abteilungen Optimierung und Risikoverminderung Einstimmig genehmigte die Delegiertenversammlung 905 000 Franken für den Umbau der Stationen der Inneren Medizin und der Chirurgie, welcher der Optimierung und der Risikoverminderung für Patienten dient. Nachdem das Spital Affoltern vom Kanton per 1. Januar 2012 den zusätzlichen Versorgungsauftrag für Geriatrie-Patienten erhielt, wurde aufgrund der geringen Nachfrage auf die Schaffung einer separaten Pflegestation verzichtet. Inzwischen hat sich das geändert und die Pflege sieht sich heute vor grosse räumliche Probleme gestellt – insbesondere auf der Station A2 (Chirurgie). Die hohe Belastung des Personals bei der besonders intensiven Pflege führt zu hohen Fluktuationen. Störend ist auch, dass durch die räumliche Enge Abteilungen mit stationären Patienten und Akutgeriatrie-Patienten durchmischt sind. Und durch das Fehlen eines Aufwachraums müssen Patienten nach der Operation di-

rekt auf die Station verlegt werden. Die Wachstation ist zu weit entfernt vom OP-Saal und nur über einen Lift erreichbar, was das Risiko für frisch Operierte erhöht. Mit dem Ausbau der heutigen Wachstation auf den Standard einer sogenannten IntermediateCare-Station (IMC) wird die Qualität der Betreuung erhöht und das Risiko minimiert. Dort können Operationen ausgeführt werden, die bereits auf dem Leistungskatalog figurieren. Die heutige Wachstation wird von der Inneren Medizin in die Chirurgie verlegt und zusätzliche Nasszellen eingebaut, womit dort Geriatrie-Patienten untergebracht werden können. Die IMC-Station wird neu im Südflügel der A2 (Chirurgie) betrieben. Aufwachstation und Tagesklinik mit sieben weiteren Betten werden im gleichen Bereich neu geschaffen. Mit den baulichen Veränderungen ergeben sich nicht nur Optimierungen. Ebenso wichtig ist die Risikominimierung bei frisch operierten Patienten. Das Geschäft war an der DV unbestritten. (-ter.)

Den ersten Schritt zur neuen Rechtsform haben die Delegierten mit der Genehmigung der Rahmenbedingungen gemacht (vgl. Artikel oben). Wie geht es nun weiter? Das Projekt wird von der Arbeitsgruppe «neue Rechtsform» vorangetrieben. Sie besteht aus Projektleiter Bertram Thurnherr, Betriebskommissionspräsident Thomas Jucker, Betriebskommissionsmitglied Stephan Breidenstein, Spitaldirektor Fredy Furrer, den Delegierten Christoph Ehrsam und Rolf Todesco sowie Marianne Ringger (Protokoll).

Nach der Träger AG die Betriebs AG Bertram Thurnherr erläuterte an der DV den Projektplan, bei dem vieles parallel läuft. Nach der Bildung der Träger AG per 1. Januar 2014 wird in einem zweiten Schritt Anfang 2014 die Betriebs-AG ins Leben gerufen. Bezüglich Finanzkonzept ist folgendes Vorgehen vorgesehen: In einem ersten Schritt werden die Grundstücke vom Zweckverband in die Aktiven der Träger AG übernommen, deren grober Schätzwert liegt bei rund 40 Mio.

Franken, was den gleichen Betrag im Eigenkapital ergibt. Die Übernahme des Zeitwertes der Kantonsanteile früherer Investitionen führt auf der Passivseite zu Fremdkapital in der Höhe von 12 Mio. Franken, das dem Kanton zurückbezahlt werden muss. Die Gemeindeanteile bisheriger Investitionen in der Grössenordnung von 22 Mio. Franken und die Gemeindebeiträge von knapp 9 Mio. für das Verpflegungs- und Energiezentrum, vom Souverän im November 2012 bewilligt, sind die Sacheinlage der Gemeinden in die Träger AG. Dafür erhalten die Gemeinden Aktien der Träger AG. Diese Aktienwerte in den Gemeindehaushalten werden laut Thurnherr in der Regel höher sein als die heutigen Verwaltungsvermögenswerte bezüglich Spital, weil die Gemeinden stärker abgeschrieben haben, als für langfristig nutzbare Gebäude nötig ist. Es wird deshalb in der Rechnung 2014 der Gemeinden ein Buchgewinn anfallen.

Mit Bettenhaus gerüstet für die Zukunft In die Abstimmung über die neue Rechtsform wird das Projekt eines neuen Bettenhauses am Spital eingebunden. «Damit das Spital in Zukunft bestehen kann, ist ein neues Bettenhaus notwendig. Es ist klüger und ehrlicher, das den Stimmberechtigten jetzt, bei der Abstimmung über die neue Rechtsform, zu unterbreiten –

und nicht nach zwei Jahren», so Bertram Thurnherr, der von einem wichtigen Signal der Eigentümer für das Spital spricht. Allein mit DRG lassen sich die erforderlichen 60 Mio. Franken für dieses Bettenhaus nicht aufbringen. Die Hälfte, also rund 30 Mio. Franken, müssten die Gemeinden beisteuern. «Die Transaktion erfolgt über zusätzliche Aktien für die Gemeinden und ist damit in den Gemeindehaushalten aufwandneutral», fügte der Projektleiter bei.

Öffentliche Veranstaltung am 25. April Am 25. April 2013 findet im Kasinosaal eine öffentliche Veranstaltung zum Thema statt. Zuvor, am 25. März, geht die Vorlage in die breite Vernehmlassung. Bis zum 10. Mai 2013 müssen sich die Gemeinden entscheiden, ob sie ihren Stimmberechtigten beantragen wollen, bei der neuen Rechtsform mitzumachen. Über die definitive Berechnung des Aktienkapitals der einzelnen Gemeinden herrscht bis Ende Mai 2013 Klarheit. Am 4. Juli 2013 verabschiedet die Zweckverband-DV die Vorlage zuhanden der bezirksweiten Abstimmung am 24. November 2013. Den Gemeinden wird empfohlen, an den Juni-Gemeindeversammlungen einen Informationsblock zur neuen Rechtsform einzubauen. Auch lokale Veranstaltungen sind erwünscht. (-ter.)

Gespräche über Zusammenarbeit Die Gemeinde Affoltern und das Spital Zwischen der Gemeinde Affoltern und dem Spital Affoltern laufen derzeit Gespräche über eine Zusammenarbeit. «Wir behandeln einen ganzen Themenkatalog», sagte Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission.

Konkret ist: Dr. Roland Kunz, der Ärztliche Leiter des Spitals Affoltern, wird im Haus zum Seewadel im Laufe dieses Jahres das Heimarztmandat von Dr. Werner Baumann übernehmen. Der Vertrag ist unterzeichnet, die Ab-

sprachen zur Übernahme laufen. Möglich hält Thomas Jucker ausserdem eine personelle Zusammenarbeit und im Bereich der Betriebsorganisation. Im April findet die nächste gemeinsame Sitzung statt. (-ter.)


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Dienstag, 19. März 2013

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Holiday Inn Express eröffnet im Oktober Businesshotel mit 102 Zimmern auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern Das Holiday Inn Express auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern wird Anfang Oktober 2013 eröffnet. 60 Mitglieder des Gewerbevereins nutzten die Gelegenheit, den siebenstöckigen Hotel-Rohbau zu besichtigen. ................................................... von werner schneiter Der beeindruckende Aufmarsch von Gewerbetreibenden im Rahmen des traditionellen Affoltemer Gewerbeforums ist Beleg für das Interesse an einem Hotelbau im Bezirkshauptort, wo sich – wie in der ganzen Region – ein Mangel an Hotelbetten offenbart. Die Hess Investment Gruppe, die auf dem ehemaligen OVA-Areal insgesamt rund 70 Mio. Franken investiert, schloss 2010 mit der Swiss Hospitality Management AG eine Lizenzvereinbarung ab. Diese ist unter anderem Lizenznehmerin des Hotels Ramada in Feusisberg. Sie wird in Affoltern ein Holiday Inn Express betreiben – eine Marke, die zur Intercontinental Hotels Group gehört. Hess vermietet den Rohbau an die Swiss Hospitality Management AG, die den Endausbau besorgt und das Hotel in Affoltern betreiben wird – eine Marke, die weltweit bekannt ist – ein Brand. «Wir vertreten zwar eine internationale Marke, sind aber ein Schweizer Unternehmen», betonte Managing Director Mar-

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tin Studer. Bildlich und im Zeitraffer zeigte er den Gewerblern die Bauarbeiten, die im Februar 2012 aufgenommen wurden. Die Eröffnung ist auf Anfang Oktober 2013 geplant. Es handelt sich um einen standardisierten, ganzjährig geöffneten GarniHotelbau im 2-Sterne-plus-Bereich, der an ein weltweites Reservierungssystem angebunden ist, aber autonom geführt wird – durch einen Geschäftsführer, dem lediglich acht Mitarbeitende zur Seite stehen. «Wir unterhalten hier eine Schlafstation», scherzte Martin Studer. Es entstehen 102 Zimmer des neuesten Typs, die sich in der Preisklasse von 120 bis 150 Franken bewegen, allesamt nach dem gleichen Standard ausgebaut sind und 21 Quadratmeter Fläche aufweisen. Einschliesslich 10 rollstuhlgängigen Zimmern. Ausgestattet wird das Business-Hotel mit drei Seminarräumen, einem Great Room für Frühstück und Snacks, einer Bar, die sich unmittelbar neben Réception und Lobby befindet und täglich 24 Stunden geöffnet sind. Im Gegensatz zu den Zimmern wird das Erdgeschoss durch die Betreiberin individuell gestaltet. Noch offen ist, ob auch eine Restaurationsfläche eingerichtet wird.

50 Prozent Auslastung im ersten Betriebsjahr «Wir rechnen im ersten Betriebsjahr 2014 mit 15 000 bis 17 000 Übernach-

Martin Studer, Managing Director des Holiday Inn Express, erläutert den Hotelbau in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) tungen, einer Auslastung von rund 50 Prozent», führte Martin Studer aus. Sein Optimismus fusst nicht nur auf dem Umstand, dass das Hotel in unmittelbarer Nähe des Autobahnanschlusses und des Bahnhofs liegt. «Unser Betrieb in Adliswil ist praktisch immer ausgelastet», fügt er am Rande im Gespräch mit dem «Anzeiger» bei. Weil die Gestehungskosten pro Zim-

mer unter 100 000 Franken liegen, können die Zimmer zu günstigen Preisen vermietet werden. Kommt hinzu, dass die Swiss Hospitality Management AG den Bau von Hotels in der Agglomeration bevorzugt, in der die Kosten tiefer liegen als in der Stadt, aber gleichwohl gut angebunden ist. Für Martin Studer liegt die Zukunft in der Kettenhotellerie, die bes-

ser zu bewirtschaften ist als kleinere Betriebe mit 20 bis 40 Zimmern. Die internationale Marke hat den Markt in China im Visier, und sie sucht zudem Partnerschaften im Bereich Medizin, Wellness und mit Blick auf die höhere Lebenserwartung auch Well-Aging. «In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird die Welt auch asiatischer und weiblicher», fügte Studer bei.


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Dienstag, 19. März 2013

Geschäftsstelle Obfelden zahlt sich bereits aus GV Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden 742 Genossenschafter fanden vergangenen Freitagabend in die Obfelder Mehrzweckhalle Zendenfrei, um sich über das Geschäftsjahr ihrer Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden informieren zu lassen. Sie wählten Obfelderin Irene Hagenbuch neu in den Verwaltungsrat. ................................................... von thomas stöckli

Offizielle Einweihung im Werkgebäude: Gemeinderat Martin Schnorf mit Gästen beim Apéro. (Bild Martin Mullis)

Ein Schritt in Richtung Energiestadt Sonnenstrom vom Feuerwehr- und Werkgebäude Mettmenstetten Da auf dem Dach des Feuerwehrund Werkgebäudes aufgrund einer Reparatur ohnehin Arbeiten nötig wurden, entschloss sich die Gemeinde zur Installation einer Fotovoltaikanlage (PV-Anlage). Am letzten Freitag wurde die Anlage, welche bereits in Betrieb ist, eingeweiht. Sozusagen infolge eines Dachschadens entschloss sich die Gemeinde Mettmenstetten zu einem weiteren Schritt in Richtung des Umweltlabels «Energiestadt». Gesundheits- und Umweltvorstand Martin Schnorf sprach in seiner Begrüssungsrede zur Einweihung der Fotovoltaikanlage wegen den nötig gewordenen Garantiearbeiten am Dach des Feuerwehrgebäudes von einem Ärgernis. Doch jedes Problem sei auch eine Chance, so Gemeinderat

Schnorf, deshalb habe die Gemeinde die Gelegenheit genutzt und eine Solaranlage realisiert. Die mit 434 Modulen bestückte Anlage kostete 355 000 Franken und ging bereits Ende Dezember 2012 ans Netz. Sie liefert Strom für 18 bis 20 Haushaltungen und erspart in den nächsten 25 Jahren rund 1000 Tonnen CO2. Vorgesehen ist auch, dass die Stromproduktion der PV-Anlage auf der Internetseite der Gemeinde in Echtzeit ersichtlich ist.

Offizielle Einweihung auf den Monat März verschoben Das System und die Rahmen zu den Modulen stammen von der Firma Schweizer AG in Hedingen. Zuständig für die Montage und die Installationen war die Firma Tresolar in Steinhausen. Die offizielle Einweihung der PV-Anla-

ge wurde bewusst auf den März verschoben, da im Dezember oder Januar die Panels vermutlich unter dem Schnee verdeckt gewesen wären. Trotz heftiger Schneefälle in der Nacht vor der Eröffnung schmolz die bereits schon warme März-Sonne die weisse Pracht wenigstens so weit weg, dass die Sonnenpanels gut zu sehen waren. Umweltvorstand Schnorf freut sich, dass Mettmenstetten mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt in Richtung «Energiestadt» gemacht hat. Als weitere Vorhaben und Beiträge zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energiewende nannte Schnorf die energetische Sanierung des Gemeindehauses und der Alterssiedlung, den Ersatz der Umwälzpumpen im Schwimmbad sowie eine laufende Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED. (mm)

«Kamerade wämmer si», sangen sie, gerieten sich dabei auf der Bühne aber ständig in die Haare. Nein, die Rede ist nicht von Verwaltungsrat und Bankleitung, sondern vom Bernerhof-Quartett, das im Obfelder «Zendenfrei» mit ebenso viel Witz wie gesanglichen Qualitäten das Unterhaltungsprogramm bestritt. Äusserst kurzweilig hatte zuvor schon Verwaltungsrats-Präsident Philipp Räber durch den offiziellen Teil des Abends geführt. In seinem Jahresbericht liess er die letztjährige Generalversammlung im Festzelt des Kantonalen Musiktags in Merenschwand ebenso Revue passieren, wie den Lauf der Geschäfte in einem turbulenten Marktumfeld. «Unserer Bank geht es gut, Ihre Gelder sind bestens betreut und bei uns gut aufgehoben», so sein Fazit.

Viele Neumitglieder aus Obfelden Ein grosser Meilenstein war sicher die Eröffnung der Geschäftsstelle Obfelden am 8. Juli vergangenen Jahres. Damit habe man die Chance wahrgenommen, weiter wachsen zu können, so Räber. Die Zahlen geben ihm Recht: 256 Neumitglieder durfte die Bank im vergangenen Jahr begrüssen – die Mehrheit aus Obfelden. Zum Vergleich: In anderen Jahren waren es jeweils um die 100 Neumitglieder. Und auch Bankleiter Alexander Keck verkündete Erfreuliches: «Der Jahresabschluss ist sehr gut ausgefallen und hat unsere budgetierten Zahlen sogar übertroffen.» Konkret stieg die Bilanzsumme um stolze 30 Mio. auf 389 Mio. Fran-

ken, der Bruttogewinn beträgt über 2,7 Mio. Franken. Nur leicht unter dem Vorjahr liege der Ertrag aus dem Zinsgeschäft, verkündete Keck, «was umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass die Zinsmarge von 1,43 % Anfang Jahr auf 1,31 % Ende 2012 gesunken ist. Gut entwickelt haben sich weiter die Kundenausleihungen: Bei über 33 Mio. Franken ist man Ende 2012 angekommen, die Kundengelder wuchsen auf über 294 Mio. Franken. «Einen grossen Anteil an diesem schönen Ergebnis haben auch die vielen neuen Kunden aus Obfelden», so der Bankleiter.

Verwaltungsrat: auf Hanni Höhener folgt Irene Hagenbuch Unter dem Traktandum «Wahlen» ging es darum, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die zurücktretende Verwaltungsrätin Hanni Höhener zu bestimmen. Diese war seit ihrer Wahl im Jahr 2000 unter anderem für die Organisation und den Ablauf der jährlichen Generalversammlung verantwortlich. In seiner Verabschiedung hob Philipp Räber ihren gesunden Menschenverstand, ihre Vernetzung und ihre Menschenkenntnis hervor. Als Nachfolgerin schlug der Verwaltungsrat Irene Hagenbuch vor – in Obfelden geboren, in Obfelden aufgewachsen und mit Obfelden als Heimatort sei sie für die Merenschwander eine waschechte «Ennetreusslerin», so Philipp Räber. Die Wahl erfolgte einstimmig – wie auch alle andere Entscheide des Abends. Die Gemeinde Obfelden bleibt also mit zwei Mitgliedern im Verwaltungsrat vertreten. 742 Genossenschafter wollten sich die Generalversammlung ihrer Bank nicht entgehen lassen. So gross war das Interesse, dass die Abstände zwischen den Tischen im Vergleich zu anderen Jahren verkürzt werden mussten. Ist die Mehrzweckhalle Zendenfrei schon bald zu klein für die Veranstaltung? «Nein», gibt Alexander Keck Entwarnung, man habe durchaus noch Spielraum. So wird auch die Generalversammlung 2014 wieder in Obfelden stattfinden, und zwar am 21. März.

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Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Alles sanktioniert durch den Behördenklüngel!!! Da müssen wir eingreifen! Wie soll der Direktor diese Beträge verbuchen? Plant er schon seinen Weggang? Wollen «die» unser Spital in ein Defizit reiten? Was sagen die Parteien dazu? Ihr peinliches Schweigen stellt ihre Daseinsberechtigung massiv infrage. Sie werden somit zu Mittätern, zu Trägern des Behördenklüngels! Wir brauchen eine Amtszeitbeschränkung.

Feuerwehr Affoltern am Sonntag im Einsatz

Lesen Sie unsere Homepage und werden Sie Mitglied, um nicht weiterhin nur zuzusehen, was «die» mit unserem Spital fahrlässig betreiben. www.verein-zweckverband.ch

Kurz vor 14 Uhr wurde die Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis zu einem Brand eines Küchengerätes in einem Mehrfamilienhaus aufgeboten.

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Beim Brand eines Haushaltgerätes ist am Sonntagnachmittag, 17. März, in einer Wohnung in Affoltern ein grösserer Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Rauch und Russ setzten der Wohnung zu. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 25 000 Franken. Das Wichtigste: Es wurde niemand verletzt. Gemäss den Erkenntnissen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich ist die Ursache des Brandes auf einen technischen Defekt des Haushaltsgerätes zurückzuführen.

Gastgeber im vollen «Zendenfrei»: Von rechts: Verwaltungsrats-Präsident Philipp Räber, Irene Hagenbuch, neu im Verwaltungsrat, ihre Vorgängerin Hanni Höhener sowie Bankleiter Alexander Keck. (Bild Thomas Stöckli)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. März 2013

Unterhaltung ist ein fester Bestandteil bei den Raiffeisen-Versammlungen. In Affoltern sorgten die Jagdhornbläser «Züri Falke» für den musikalischen Auftakt. (Bilder Werner Schneiter)

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Versammlung mit viel Publikum, v.l.: André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung; VR-Präsident Franz Hagenbuch und Matthias Bär, Leiter in Affoltern.

Leicht gebremst – trotzdem eindrücklich Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis wächst trotz neuer Eigenmittel- und Liquiditätsvorschriften Wegen neuer Eigenmittel- und Liquiditätsvorschriften wurde das Wachstum der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis leicht gebremst, ist aber immer noch beeindruckend. ................................................... von werner schneiter Beeindruckend ist auch der Aufmarsch zu den Orientierungsversammlungen der Raiffeisenbanken, die mehrere Veranstaltungen erfordern. Am Freitag- und Samstagabend füllte sich der Kasinosaal in Affoltern bis auf den letzten Platz. In Jonen und Oberlunkhofen, dem Hauptsitz von Raiffeisen Kelleramt-Albis, war das nicht anders. Es wird zwar ausführlich über das Geschäftsjahr rapportiert, aber Raiffeisenkunden schätzen auch Geselligkeit, Unterhaltung und natürlich auch den kulinarischen Teil. Und vielleicht auch das einzigartige Geschäftsmodell von Raiffeisen, das Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch in Affoltern hervorstrich.

«Wir streben keine Gewinnmaximierung an, sondern denken und handeln langfristig. Werte wie Verlässlichkeit, Nähe, Vertrauen, Fairness und Sicherheit werden bei Raiffeisen grossgeschrieben», sagt er. Nach einer Tour d’Horizon widmete sich Hagenbuch dem Spannungsfeld «Kunden – Mitglieder – Eigentümer». Der Kunde und der Eigentümer seien identisch. Einerseits erwarte der Kunde vorteilhafte Konditionen, ist aber andererseits am längerfristigen Wohl der Bank interes-

Alle Verwaltungsräte bleiben im Amt Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis tritt wieder an. Es sind dies: Franz HagenbuchTresch (Präsident); Claude PfisterThommen, Affoltern; Ruth FrühAmstad, Bonstetten; Corinne Wittenwiller-Frick, Ottenbach; Thomas Kaufmann-Zeller, Arni; Peter Lamprecht-Czerny; Franz Odermatt-Käppeli; Traugott Stöckli.

siert – ein Spagat für Verwaltungsrat und Bankleitung. Die Kräfte des Marktes wirkten auf diesen Spagat ein. Innerhalb der letzten Jahre sei die Zinsmarge – im Wesentlichen die Marge zwischen Kundenguthaben und Hypotheken aufgrund der Marktkraft – um 0,3 Prozent gesunken. Dazu geselle sich, dass Raiffeisen Kelleramt-Albis seit vielen Jahren eine um 0,2 Prozent tiefere Marge nehme als der Durchschnitt der Raiffeisenbanken. In diesem Kontext sei der erfreuliche Jahresabschluss zu sehen, fügte Franz Hagenbuch bei.

ten gedrückt, aber dank qualitativem Wachstum konnte der Zinserfolg gleichwohl gesteigert werden. Mit knapp 3,8 Mio. Franken konnte Raiffeisen einen praktisch unveränderten Bruttogewinn ausweisen. Der Jahresgewinn liegt mit gut 1,1 Mio. leicht über dem Vorjahr. Dank diesem guten Geschäftsgang konnte das Kernkapital auf 53,4 Mio. Franken erhöht werden, und dies nach der neuen Berechnung von «Basel III». Die Gesamtkapitalquote von 15,6 Prozent liegt klar über den gesetzlichen Erfordernissen.

Jahresgewinn leicht über Vorjahr

Erfolgreiche Geschäftsstelle Affoltern

Zahlen dazu lieferte André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung. Nach wie vor verzeichnet die Bank einen hohen Neugeldzufluss. Das ermöglichte die Fremd-Refinanzierung über Pfandbriefdarlehen um 8,7 Mio. zu senken. Bei den Kundenausleihungen hat die Bank mit einem Wachstum von 28,5 Mio. Franken ihr Ziel exakt getroffen. Die extrem tiefen Zinsen haben die Zinsmarge erneut nach un-

Die Geschäftsstelle in Affoltern der Raiffeisenbank Kelleramt-Ablis verzeichnet über 3200 Mitglieder, was bereits 38,9 Prozent der Gesamtbank ausmacht. Geschäftsstellenleiter Matthias Bär machte mit weiteren Erfolgszahlen Aufwartung: Die Kundengelder sind um 12,4 Prozent auf 188 Mio. Franken gestiegen. Die Hypothekarausleihungen haben moderat um 4,8 Prozent zugenommen, während sich

die Libor-Hypotheken auf dem Stand des Vorjahres bewegen. Der Anteil der Festhypotheken ist auf fast 70 Prozent gestiegen. Matthias Bär machte auch auf die mannigfaltigen Vorteile für Raiffeisen-Mitglieder aufmerksam, die unter www.raiffeisen.ch/memberplus abrufbar sind.

«Ämtlerwäg» wird mit «Freiämterwäg» verbunden Weil Raiffeisen ja auch im Säuliamt geschäftet, wird das 100-Jahre-Jubiläum des Aargauer Verbandes der Raiffeisenbanken (AVRB) dazu genutzt, den «Ämtlerwäg» mit dem «Freiämterwäg» zu verbinden. Am Begegnungspunkt im Jonental wird ein Rastplatz erstellt, der von der Gemeinde Affoltern im Auftrag von Raiffeisen unterhalten wird. Die offizielle Eröffnung erfolgt diesen Sommer mit einem Sternmarsch am 29. Juni. (-ter.)

Zum ersten Mal die Milliardengrenze überschritten Generalversammlung der Raiffeisenbank Cham im Stampfi-Saal in Knonau In der Stampfi Knonau präsentierte die Raiffeisenbank Cham am vergangenen Freitag ihren Mitgliedern wieder ein gutes Jahresergebnis. Verwaltungsratspräsident Alois Frey trat zurück. Als Nachfolger wurde Erich Hänni aus Hünenberg gewählt. ................................................... von marianne voss Wieder wurde die Generalversammlung der Raiffeisenbank Cham in fünf verschiedenen Sälen parallel durchgeführt. Die gesamthaft rund 1140 Anwesenden waren durch Bild und Ton miteinander verbunden – ein Technikwunder, das nicht nur beeindruckte, sondern auch wirklich funktionierte. Die Mitglieder der Geschäftsstelle Mettmenstetten – fast 150 der rund 1300 waren erschienen – versammelten sich in der Stampfi Knonau. Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker und sein Team verstanden sich als Gastgeber. Sie begrüssten die ankommenden Gäste persönlich und mit Namen, fragten sie nach dem Wohlergehen oder begleiteten sie an den Tisch. Man kennt sich, die Bank und ihre Kunden. Und genau das macht die Raiffeisenbank stark. So betonte Tho-

mas Kölliker: «Was zählt zwischen Ihnen und uns, ist das Vertrauen.» Er berichtete von den Highlights des vergangenen Geschäftsjahres 2012: fünf Jahre Geschäftsstelle Mettmenstetten, das neue Lokal an der Bahnhofstrasse und wiederum knapp 200 neue Mitglieder.

Kundenkontakte pflegen Verwaltungsratspräsident Alois Thomas Kölliker, Leiter der Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten, (links) und sein Team an der Frey begrüsste die Generalversammlung in der Stampfi Knonau. (Bild Marianne Voss) Gäste via Übertragung aus dem Lorzesaal Cham. Das ge- senbank garantiere Stabilität und lo- Präsident. Nach 14 Jahren Mitglied im steckte Ziel sei auch dieses Jahr er- kale Verankerung. Das Hypothekarge- Verwaltungsrat – seit 2007 als Präsireicht worden, er könne der General- schäft sei ein wichtiger Zweig, die dent – gab er sein Amt ab. Anschliesversammlung ein sehr gutes Jahreser- Raiffeisenbank weise aber auch ein send an seine Laudatio meinte er gegebnis vorlegen. «Die Raiffeisenbank hohes Volumen von Firmenkunden rührt: «Ich bin ein glücklicher, zufriewächst gezielt, dynamisch und konti- aus. Hier liege die Stärke in der Begeg- den abtretender Präsident.» nuierlich», erklärte er. Die Bank wolle nung auf Augenhöhe von KMU zu Zu seinem Nachfolger wurde Erich ihre eingeschlagene Strategie beibe- KMU. Hänni (Betr. Oec. HWV) aus Hünenhalten und die Kundenkontakte weiFür Alois Frey war es die letzte Ge- berg gewählt. Er ist seit 2007 Mitglied ter pflegen und stärken. Die Raiffei- neralversammlung in Funktion als des Verwaltungsrates. Und als neues

Mitglied im Verwaltungsrat wählte die Generalversammlung Othmar Werder (eidg. dipl. Baumeister) aus Cham.

Gutes Jahresergebnis Cuno Senn, Vorsitzender der Bankleitung, präsentierte die Jahresrechnung 2012. Die Bilanzsumme ist um 79 Millionen gewachsen und hat zum ersten Mal die Milliardengrenze überschritten. Das Wachstum der Kundengelder hielt auch weiterhin an und betrug etwas über 800 Millionen Franken. Der Bruttogewinn war nicht so hoch wie im Vorjahr, lag jedoch im Rahmen der Erwartungen und betrug 5,67 Millionen Franken. Das Eigenkapital wuchs um 4 Millionen auf gut 62 Millionen Franken. Der Jahresgewinn liegt bei 841 000 Franken. Abschliessend wies Cuno Senn darauf hin, dass 2013 mit historisch tiefen Zinssätzen herausfordernd werde. In diesem Sommer geht Cuno Senn in Pension. Über seine Nachfolge wird demnächst informiert. Die Generalversammlung dauerte eineinhalb Stunden und konnte ohne Wortmeldungen zügig durchgeführt werden. Sämtliche Geschäfte wurden genehmigt. Danach genossen die Mitglieder in den verschiedenen Sälen ein feines Nachtessen und das Zusammensein.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. März 2013

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«Ordnung ist das halbe Leben» Der «Frauezmorge» in den kirchlichen Räumen Wettswil fand wiederum grosse Beachtung «Ordnung entspannt» setzte Silvana Jacober als Motto über ihr Referat und traf damit sicher den Kern der Sache, nämlich den Wunsch vieler Menschen, Ordnung in ihr Leben oder doch ihren Haushalt zu bringen. Doch wie vorgehen, um das Wunschziel zu erreichen? Die professionelle «Aufräumerin» gab zwar Ratschläge, verzichtete aber auf strikte Anweisungen. ................................................... von annemarie stüssi Zu unterschiedlich sind die Vorstellung von dem, was Ordnung bedeutet und wie diese realisiert werden kann. Als Basis für die äussere Ordnung sollte eine innere Harmonie angestrebt werden. Doch wie zu dieser gelangen? Als Stichworte dazu mögen etwa «Kopflüften», «Meditation», «Entspannung» gelten. Aber gerade der Begriff «Meditation» verunsichert viele Menschen. Auch ein kurzer Moment des Innehaltens, vielleicht ein Spaziergang, das Hören von klassischer Musik können schon eine befreiende Bewusstseinsveränderung und eine Distanz zum Tagesgeschehen bewirken.

Bücher wie «Die 90- Sekunden Pause» (Rolf Henkert) oder «Meditieren in drei Minuten» (Harp/Feldmann) weisen in diese Richtung.

Die Ordnung muss zur Person passen Was für die Einen cool und sec ist, erscheint Anderen als kalt und lieblos, so kann eine fantasievolle Unordnung durchaus ihren Charme besitzen. Nie würde Silvana Jacober gegen den Willen der betreuten Person Ordnung schaffen, sondern nur mit dieser gemeinsam. Da empfiehlt es sich, kleinräumig zu beginnen, etwa in der Küche oder einem Nebenzimmer. Sinnvoll sind drei Kisten oder Schachteln, in die a. Überflüssiges, b. vorübergehend Aufzubewahrendes und c. Erinnerungsstücke gelegt werden. Von Letzteren mag unter Umständen auch ein Foto genügen, um der Fantasie auf die Sprünge zu helfen. Wie aber nachhaltig Ordnung halten? Vielleicht ist da eine tiefer gehende Analyse, eventuell sogar mit psychologischer Unterstützung erforderlich?

Frühling in den kirchlichen Räumen Schliesslich kam die Referentin auf das Modewort «Messie» zu sprechen.

Nicht alle leidenschaftlichen Sammlerinnen, jeder begeisterte Sammler sind Messies, wenn aber wirklich das Sammelgut jedes Mass übersteigt und sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt, ist professionelle Hilfe angezeigt, ja unverzichtbar. Immer sinnvoll, ob für äussere oder innere Ordnung, sind Listen, die bei Erledigung abgehakt werden können. Zur Attraktivität der Wettswiler «Frauezmorge»-Veranstaltungen gehört zweifellos die durch liebevolle und geschmacklich hochstehende Dekorationen erzeugte Atmosphäre sowie das reichhaltige, dabei rundum bekömmliche Frühstücksbuffet. Verschiedene dunkle Brote, feiner Zopf, gehaltvolles Birchermüesli, selbsteingekochte Konfitüren und ein vielseitiges Käseangebot und schliesslich feine Osterküchlein seien Stichworte, die vermutlich sogar den Leserinnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Deshalb wäre es angezeigt, einmal die Verantwortlichen dieser dekorativen und kulinarischen Herrlichkeiten kurz aufzulisten: Carla Stöhrmann ist die begnadete Dekorateurin und Blumengestalterin, Margrit Iseli zeichnet verantwortlich für die Auswahl und das Engagement von Referentinnen und die entsprechende Publizität, Hanni Francescuto

Professionelle «Aufräumerin»: Silvana Jacober. (Bild zvg.) ist eine bald schon legendäre BircherMüesli-Mixerin, Christine Haab besorgt den Einkauf und Teamleiterin Erika Müller verwandelt ihr Haus jeweils in eine duftende Backstube und kocht, wie auch ihre Kolleginnen, köstliche saisongerechte Konfitüren.

Ein Blick noch in die Zukunft: Am 31. Mai findet die Fortsetzung und Ergänzung des früheren Referats «Farben» statt. Frühzeitige Anmeldung unter Telefon 044 777 99 72 (Erika Müller) oder e.mueller@stawet.ch ist ratsam bzw. erforderlich.

glosse

leserbrief

Schweinehirt/in gesucht

Wie ein weiterer Diebstahl verhindert werden könnte

I

In der «Anzeiger»-Ausgabe vom l. März wurde unter der Rubrik «Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern» erwähnt zum Thema Säulibrunnen-Plastikdiebstahl, dass beschlossen wurde, eine möglichst originalgetreue Reproduktion zu beschaffen. Ich habe mich schon am 14. September 2012 im «Anzeiger» dazu geäussert eine solche Lösung anzustreben, da die Säulibrunnenplastik ein einmalig schönes, meisterhaft geschaffenes Kunstwerk ist und als symbolische Darstellung unserer Region kaum schöner umgesetzt werden kann. Dieses Bijou, falls es möglich ist, es neu erstehen zu lassen auf dem Brunnensockel, sollten wir aber besser hüten! Die Möglichkeit eines erneuten Diebstahls sollte mit allen Mitteln verhütet werden. Dass ein solcher erneut stattfinden könnte, ist meine grosse Sorge, denn bei dieser Tat ging es mit grösster Wahrscheinlichkeit rein ums Material Bronze, nicht ums eigentliche Kunstwerk! Es sei daran erinnert, dass in der fast gleichen Zeit irgendwo im Bernbiet in einer Gemeinde zwei seit Jahrzehnten neben der Kirche auf einem Betonsockel stehende alte Glocken aus dem eigenen Geläute von beträchtlichem Ausmass und Gewicht über Nacht weggestohlen wurden. Auf dem vorgelagerten Rasenplatz waren am Morgen darauf Lastwagenreifenspuren zu sehen. Der freie Personenverkehr in Europa bringt dreiste Menschen zu Hauf in unser Land, die sich auch unbehelligt wieder entfernen können – mitsamt der Beute. Also darf man die neue Brunnenplastik nicht wieder mit nur vier Schrauben befestigen, sondern es muss eine vielleicht kompliziertere, raffinierte Befestigungsart gefunden werden. Gute Handwerker im Bezirk – oder auch ausserhalb – sind gefragt, die handwerkliche Erfahrung und eine Glanzidee haben! Eigentlich sollte der Brunnen in der Dunkelheit ständig beleuchtet sein. Eine Alarmanlage

n der Meinung, dass der Beruf der Schweinehirtin ausgestorben sei, schien der Beschluss des Gemeinderates von Affoltern, die auf mysteriöse Weise verschwundene Figur auf dem Säulibrunnen mit einer Kopie derselben zu ersetzen, doch eher konservativistisch oder nostalgisch. Ein innovativer Künstler schritt – ebenfalls bei Nacht und Nebel – zur Tat und kreierte eine Brunnenfigur mit zwei Schweinchen ohne Hirtin. Aber wie es scheint, können Schweine allein auch nicht überleben: Kurz darauf kamen Wölfe oder sonstige Raubtiere oder -menschen, rissen die wehrlosen Tiere und liessen dann die zerfetzten Kadaver liegen. Hätte eine Schweinemadonna solche Grobheiten abwehren können? Sie selber wurde ja entführt, ohne dass Lösegeld gefordert wurde. Wurde sie verschleppt, etwa wie die Säuli bei Krüsi und Beck in einen Lastwagen eingeladen und zur Schlachtung bezw. Schmelzung abgeführt? Zum Kilopreis verhökert? Metallhandel soll ja recht

lukrativ sein. Nun erschien ein Stelleninserat im Anzeiger: «Schweinehirt/in gesucht, in der Region Kappel, Eintritt ab sofort möglich, wird angelernt, auch ältere Person» – und dazu eine Natelnummer. Der Beruf ist also doch nicht ausgestorben. Und nicht nur Affoltern, auch Kappel sucht seine Schweinehirtin – dort muss sie allerdings nicht zwingend jung und hübsch sein. Und das ist vielleicht sowieso die bessere Idee: Statt sie als Ferkel-Amme einzusetzen, würde sie mit einem Natel ausgerüstet, damit sie im Notfall Hilfe holen könnte. Und das gäbe dann auch eine zeitgemässere Brunnenfigur, quasi als Brückenschlag zwischen alten und neuen Zeiten des Berufsstandes Säulibeamtin ... Oder man lässt den Brunnen nackt und könnte ihn so mit wechselnder Eventkunst bestücken, etwa an Ostern mit einem grossen Schoggischwein (das dann von den Kindergärtlern verzehrt werden dürfte), an Neujahr mit Glücksschweinderln und Kleeblättern, an der Fasnacht mit Schweinen im Wolfspelz. Das gäbe Anlass zu Vernissagen, Ansprachen und sonstigen Begegnungen. Und unterm Jahr wäre der Sockel frei für GuerillaArt – wie bisher. Jedenfalls ist der die Begegnungszone prägende Säulibrunnen über Erwarten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und verdient sicher weitergehende Gedanken als nur die alte Figur mit einer Kopie zu ersetzen. Raubtiere oder -menschen liessen die zerfetzten Kadaver Denise Bohnert einfach liegen. (Bild Martin Grob)

wäre eine weitere Möglichkeit, die dann reagiert, wenn hart Hand angelegt wird an der Brunnenplastik. Und, könnte man sogar auf einer Stange eianzeige

ne Kamera installieren, die ein (nächtliches) Diebesgeschehen aufnimmt? Bruno Vetterli, Zwillikon und Affoltern


Gewerbe

Immer mehr Frauen fahren Töff und Roller Frauen am Motorradlenker sind keine Ausnahmen mehr. Sie geben tüchtig Gas, um mit den Männern gleichzuziehen. Von den 407 000 in der Schweiz gefahrenen Motorrädern und 270 000 Rollern werden 53 000 bzw. 73 000 von Frauen pilotiert – vor zehn Jahren waren es noch ein Bruchteil davon. Die Gründe, welche die Frauen zum Motorradfahren animieren, decken sich mit der Entwicklung in anderen Bereichen: Frauen sind emanzipiert, lassen sich nicht mehr auf die SoziaRolle reduzieren, sondern nehmen den Lenker selbst in die Hand. Die Industrie unterstützt sie dabei kräftig: handliche und problemlos zu bedienende Volumen- und Nischenmodelle laden ein zum entspannten Fahrvergnügen – die einst nur mit viel Kraftaufwand in Gang zu bringenden und schwer zu steuernden «Eisenhaufen» sind längst Geschichte – auch für Männer. Im Sog der in den letzten Jahren erfolgten Verschiebung des MotorradImages vom «Bösen-Buben-Vehikel» hin zum Lifestyle-Trend-Fahrzeug leben Frauen ihren persönlich gefärbten Motorradtraum so facettenreich wie die Motorradmannen. Gemütliches Dahingleiten im Frauenpulk findet ebenso statt wie zügig-sportliches Fahren zusammen mit Partner oder Kolleginnen und Kollegen.

Frau und Roller - praktische Liaison Mehr noch als das Motorrad punkten bei Frauen jeglichen Alters schicke Roller. Einerseits bieten sie praktische Vorteile wie günstige Anschaffungskosten, bezahlbaren Unterhalt, Handlichkeit, geringes Gewicht, Automatikgetriebe und Helmstaufach, andererseits schätzen Frauen den hohen Nutzwert besonders im Stadt- und Agglobereich. Mit dem Roller kommt Frau zügig und unabhängig von A nach B und findet leicht einen Parkplatz. Wie bei den Motorrädern lancieren die Hersteller auch Scooter-Modelle speziell für Frauen. Farben und Formen sind abgestimmt auf den femininen Geschmack, besonders in den kleineren Hubraumklassen ist die entsprechende Modellauswahl gross. (pd.)

in kürze

CAS Leadership Angela Fenti aus Affoltern hat kürzlich das Weiterbildungsprogramm Leadership der Hochschule Luzern – Wirtschaft mit einem Certificate of Advanced Studies abgeschlossen. Das CAS Leadership wird vom Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR angeboten und dauert ein Jahr. Die vermittelten Inhalte über führungsrelevantes Wissen werden anhand praktischer Übungen vertieft.

Dienstag, 19. März 2013

Ort der Begegnung

Singkrise

Dreissig Jahre: Die Bibliothek Obfelden hat am Freitag Jubiläum gefeiert. > Seite 15

Ein Abendprogramm mit Musik, feinem Essen und guten Weinen im «Löwen» Obfelden. > Seite 17

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Mitspielen Die Musikschule Knonauer Amt lädt zur Info-Veranstaltung nach Affoltern. > Seite 21

Innovative Raumkonzepte für kostengünstiges Wohnen «Zuhause auf Zeit»: Hawa AG lädt angehende Architekten zu einem Ideenwettbewerb Bereits zum dritten Mal lädt die Hawa AG angehende Architekten zu einem Ideenwettbewerb ein. Der international ausgelobte Hawa Student Award 2014 widmet sich dem Thema «Zuhause auf Zeit – neue Wohnkonzepte für Studierende». Grundlage für die Entwurfsaufgabe bilden selbstständig organisierte Wohngemeinschaften. Ziel ist es, diese studentische Wohnform auf innovative Weise weiterzuentwickeln. Für die prämierten Lösungen stellt die Hawa AG eine Preissumme von 12 000 Franken zur Verfügung.

Knapper Wohnraum für Studierende Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist in den vergangenen Jahren aufgrund zunehmender Studentenzahlen weltweit stark gestie-

gen. Verschärft wird die Situation durch den immer grösser werdenden Wohnungsbedarf in den Städten und die immer höheren Mieten auf dem freien Markt. Dies trifft vor allem auf die Stadt Zürich zu, die mit der Universität und der ETH Zürich den wichtigsten Schweizer Hochschulstandort bildet. Um bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen, spielt beim Bau neuer Wohnhäuser die Ökonomie eine grosse Rolle. Entscheidend sind dabei eine optimale Flächenausnutzung im Gebäude sowie eine möglichst flexible Verwendbarkeit der Räume.

Einladung, Vision studentischen Wohnens zu entwickeln Selbstständig organisierte Wohngemeinschaften verschiedener Grössen bilden die Grundlage der Aufgabe des Hawa Student Award 2014, der die Teilnehmer einlädt, ihre Vision stu-

dentischen Wohnens zu entwickeln. Wie kann von Studierenden genutzter Wohnraum möglichst bedürfnisgerecht und kostengünstig konzipiert werden? Welche räumlichen Strukturen schaffen gut funktionierende Gemeinschaftsflächen und klar definierte Privaträume? Gefragt sind innovative Raumkonzepte, mittels derer die vorhandene Fläche optimal genutzt werden kann und die sowohl Möglichkeiten für ein soziales Leben als auch für Privatsphäre bieten. Schiebelösungen können dabei eine entscheidende Rolle spielen – etwa wenn es um veränderbare Nutzungsmöglichkeiten, die Schaffung von Stauraum und ums Platzsparen geht.

Renommierte Jury Eine internationale Jury wird die eingereichten Arbeiten beurteilen. Aus Deutschland dabei sind Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Technische Universi-

Mit Vollgas in die Töffsaison Moto Expo: Regionale Aussteller auf dem Kronenplatz in Affoltern

Weitere Infos: Hawa AG, Schiebebeschlagsysteme, Untere Fischbachstrasse 4, Mettmenstetten, Telefon 044 767 91 91, www.hawa.ch. Aufgabenstellung, Wettbewerbsprogramm und Anmeldung unter myslidestyle.ch.

Blueline: Start frei für tolle Mode Am Frühlingsanfang, 21. März, eröffnet Blueline – der Spezialist für Jeans- und Casualwear an der Zürichstrasse 67 in Affoltern – die Saison mit einem Modeapéro. Bis Samstag, 23. März, erhalten die Besucher 10% Rabatt auf alle Einkäufe.

Fünf Motorradhändler aus der Region, dazu Aussteller aus den Bereichen Ausrüstung und Ausbildung sowie Verpflegung und Unterhaltung: Am 23. und 24. März wird auf dem Kronenplatz in Affoltern einiges geboten. 67 000 Messebesucher hat die Swiss Moto unlängst nach Zürich gelockt. Viele der dort präsentierten Neuheiten sind nun auch in Affoltern zu bestaunen, etwa die jüngsten Modelle von Yamaha, Kawasaki und Honda, Ducati und Moto Guzzi, Gilera und Vespa. Aus dem Hause Suzuki präsentiert Radsport Obrist etwa die Virus 1000 – das aktuell stärkste Serien-Naked-Bike auf dem Markt –, einen Spezial-Umbau der GSR 750 und einen 1500er-Chopper. Wer es lieber klassischer hat, der kommt bei den Oldtimer-Modellen auf seine Kosten. Je nach Wetter werden diese mehr oder weniger zahlreich auf den Kronenplatz finden. Besondere Hingucker versprechen auch die regelmässigen Trial-Shows von Mario Mosimann zu werden. Für das leibliche Wohl sorgt einmal mehr der Club Töff Fründ aus Bonstetten und der Chresta Moto Club (CMC) entführt die mit motorisiertem Zweirad angereisten Besucher auf eine ein- bis anderthalbstündige Rallye – anmelden kann man sich auch noch kurzfristig vor Ort. (tst.) Moto Expo mit Neuheiten, Trial-Show, Rallye und Verpflegung am 23. und 24. März, 10 bis 17 Uhr, Kronenplatz, Affoltern. Aussteller: Hofer Motos, Affoltern; Moto Fuchs, Obfelden; Speedfactory, Affoltern; Radsport Obrist, Hedingen; Rüegg Motos, Hausen; Fahrschule Chresta, Affoltern; Power Bike, Affoltern

tät Braunschweig und Prof. Michael Schumacher, Leibniz Universität Hannover, aus Österreich Prof. Andreas Lichtblau, Technische Universität Graz, und Prof. András Pálffy, Technische Universität Wien, und aus der Schweiz Prof. Christian Kerez, ETH Zürich, sowie Prof. Luca Selva, Fachhochschule Nordwestschweiz. Als Sachpreisrichter amtieren Gregor Haab, Geschäftsleiter Hawa AG, und Anke Deutschenbaur, Leiterin Slide Studio, Hawa AG. Anmeldeschluss ist der 30. August, Abgabetermin für die Arbeiten der 31. Oktober. Anlässlich der Preisverleihung im März 2014 findet eine Vernissage statt, an der die besten Arbeiten gezeigt werden. Weitere Ausstellungen folgen an mehreren Universitäten.

Co-Initiant und Organisator der Moto Expo: Stefan Frey. (Bild Thomas Stöckli)

Farbe ist und bleibt der Modemotor Nummer 1. Neben den starken Farben beruhigen pastellige Candy- und Sorbettöne das Modebild. Farben werden mit grafischen und floralen Druckteilen kombiniert. Bei den Jeans sind aussergewöhnliche Denim-Qualitäten, eine exzellente Passform, sowie modische Waschungen ganz zentral. Mit Levis, Diesel und Bogner werden ausgefeilte Schnitte für die Damen offeriert. Mac und Angels zeigen schmale Silhouetten, Skinnys und Röhren schmiegen sich wie eine zweite Haut an den Körper. Coole und lässige Herrenjeans von Mustang und Levis sitzen perfekt und sind super bequem. Sowohl bei der Dame wie auch beim Herrn sind farbige, konisch zulaufende Chinos (feine Sommerhosen mit schrägen Taschen) ein «Must Have». Leichtigkeit und Transparenz spielen bei den Sommershirts und Blusen von Guess, Oui und Maison Scotch eine wichtige Rolle. Farbe lässt auch die Männer nicht kalt. Rot, türkis, gelb und orange sind für Hosen, Poloshirts und Hemden angesagt. Streifenvariationen greifen das Color-Blockig-Thema auf, es geht um starke Kontraste und Konturen. Bei der Fun- and Leisurewear, sprich Shorts, Capris, Bermudas, steht das Thema «weiss» kombiniert mit starken farbigen Akzenten im Vordergrund. Accessoires wie Tücher, Schals und Taschen sind weiterhin wichtig. (pd.)


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Gewerbe

Dienstag, 19. März 2013

Mit Militärlastwagen «Hörnli» fassen Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental in Rossau, Mettmenstetten Die Militärmotorfahrer-Gesellschaft Unterwalden fuhr mit schweren Allrad- und Geländefahrzeugen in Rossau vor. Im Rahmen eines freiwilligen Trainingstages besuchte die rund 20 Mann starke Truppe das im Military-Look gehaltene Restaurant Sonnental. Im Restaurant Sonnental in Rossau herrscht zurzeit Ausnahmezustand mit einem klaren Tagesbefehl, der da «essen, trinken und lustig sein» fordert. Auf der Speisekarte stehen nach Original-Militärrezepten zubereitete Speisen. Die Käseschnitten, Suppe mit Spatz oder die Panzer-Pastetli werden auf den Wirtshaustischen mit Vierfrucht-Tischtüchern serviert und verleiten gar manchen Gast zu haarsträubenden Schilderungen aus dem Militärdienst. Für einige Mitglieder der Gesellschaft Militärmotorfahrer Unterwalden (GMMU) bot sich deshalb eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihre Mittagspause beim freiwilligen Fahrtrai-

Freuen sich auf währschafte Militärkost: Gesellschaft Militärmotorfahrer Unterwalden. (Bild Martin Mullis) ning am Samstag, im Restaurant Sonnental zu verbringen. Neun Mann der Kantonspolizei Ob- und Nidwalden be-

teiligten sich ebenfalls am Ausbildungskurs. Das Wirtepaar Ruth und Tony Abächerli verpflegten die Män-

ner selbstverständlich militärgerecht mit «Hörnli und Ghackets» aus der Gamelle.

Die Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental dauern noch bis Sonntag, 24. März 2013. (mm)

Himmelblau trifft auf Grasgrün

Wein aus dem «Mezzogiorno»

Modeschau von Käppeli Mode in Muri

Mü’s Vinothek präsentiert heuer Weine aus Umbrien, den Marken, der Basilicata, Apulien und von den Sonneninseln Sardinien und Sizilien. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Casa Vinicola Firriato (Sizilien).

Süditalienfestival in Mü’s Vinothek in Affoltern

Süditalien – auch Mezzogiorno genannt – wird durch ein typisch mediterranes Klima bestimmt. Dieser positive Einfluss prägt demzufolge auch den Charakter der aus dieser Region kommenden Weine. 1985 wurde die Casa Vinicola Firriato erbaut. Die beiden Inhaber Salvatore und Vinzia di Gaetano keltern unter der Leitung des Önologen Peppe Pellegrino grossartige Weine, welche zu 75 Prozent in über 30 Staaten exportiert werden. Das Weingut Firriato gehört zu den renommiertesten Erzeugern Siziliens. 2012 erhielten gleich 3 Weine (Cavanera, Ribecca und Harmonium) die begehrte Auszeichnung der «tre bicchieri». Natürlich finden sich diese Trouvaillen in der Degustation.

Nach Jahrzehnten eher durchschnittlicher Produktion haben auch die umbrischen Winzer Einzug im WeinOlymp genommen. Der kleine Familiebetrieb Cesarini Sartori ist dafür das leuchtente Beispiel.

Verborgener Schatz Die Basilicata be- Die «grande Dame» des sizilianischen Weinbaus: Vinzia di sitzt zahlreiche Gaetano mit Ruedi Müller. (Bild zvg.) Reichtümer – einer davon ist ganz sicher das Weingut Vig- enisches Wein-Flair kann im kühlen neti del Vulture mit ihrem grossarti- Norden verführerisch wirken. gen Aglianico del Vulture Riserva «Piano del Cerro» Süditalienfestival in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Natürlich dürfen Sardinien mit Affoltern. Freitag, 22. März, 18 bis 20 Uhr; Samstag, dem berühmten «Terre Brune» und 23. März, 10 bis 15 Uhr. info@mues-vinothek ch, Apulien mit dem kapitalen «Sessan- Telefon 044 776 31 15, Degustationsliste zum tanni» auf keinen Fall fehlen. Süditali- Downloaden unter www.mues-vinothek.ch.

Der Fuss und sein Mensch «Amove» heisst das neue Fachgeschäft in Bonstetten. Inhaber ist Marcel Züger, ein OrthopädieSpezialist mit fast dreissigjähriger Erfahrung, u.a. als Leiter der Abteilung für Orthopädie-Schuhtechnik der Uniklinik Balgrist. Jérôme (links) und Tom: Models von Charly Werder. (Bild Barbara Roth) Die am Samstag inszenierte Darbietung von Damen- und Herrenmode bei Käppeli Mode in Muri wurde wieder lässig von Moderator Roger Huwiler präsentiert. Die Models der Charly-WerderAgentur zeigten auf dem Laufsteg vor dem Modehaus einen lebhaft bunten Einblick in die bevorstehende Frühlings- und Sommermode. Die Trendfarben könnten in diesem Sommer nicht abwechslungsreicher sein. Gelb-, Grün- und Blautöne dominieren die Modesaison und neu werden auch metallisch glänzende Materialien verwendet, kombiniert mit schlichten Basics in Schwarz und Weiss.

Knallige Farben bunt übereinander Weiterhin ein absolutes Must-Have sind Gürtel, Schals und Tücher in allen Farben und Materialien dazu grosse auffällige Handtaschen. Ebenfalls ein Trendthema ist Schmuck mit Wow-Effekt. Um Hälse, Finger und Arme baumeln jetzt riesige Geschmeide, egal ob Gold, Silber oder Kunststoff. Wer mutig ist, trägt verschiedene knallige Farben bunt übereinander geschichtet. Sogar Lederjacken und dazu passende Schuhe sind in allen erdenklichen Farben erhältlich. Der Frühling kann also kommen – wir sind gerüstet und bereit. (bro)

Im Schaufenster sind modisch bis trendige Bequem- und Einlagenschuhe ausgestellt. Aber das Geschäft ist nicht

nur ein Schuhladen, es ist viel mehr! Zusammen mit seinem Fachkollegen hat Marcel Züger ein ganz besonderes System für Einlegesohlen entwickelt, die «sensoDynamic Methode», das sind dünne, speziell auf die Bedürfnisse des Kunden angepasste Schuh-Einlagen. Muskelbeschwerden haben oft mit Fuss-Fehlstellungen zu tun. Züger wird mittels eines Gang- und Haltungschecks die geeignete Einlegesohle herstellen und anpassen. Die erste Er-

folgskontrolle erfolgt nach dreiwöchiger Tragedauer mit weiteren Optimierungen. Mittels sensoDynamic Einlegesohlen können Verspannungen, falsche Haltungs- und Bewegungsmuster verbessert werden. Ebenfalls kann man damit Wirbel- und Gelenkschäden mindern, bzw. vorbeugen. Diese Methode lässt sich auch hervorragend mit anderen Therapien kombinieren. Als diplomierter OrthopädieSchuhmacher-Meister ist Marcel Züger anerkannt von Kranken-, Unfall- und Sozialversicherungen. Er bietet das ganze Repertoire der OrthopädieSchuhtechnik an, von der orthopädischen Schuheinlage bis zum handgefertigten Massschuh. Ehefrau Isabella Züger wirkt im Geschäft mit und bietet als optimale Ergänzung Gesundheitsberatungen und die Matrix-2Punkte-Methode an. Öffnungszeiten: Di, Mi, Do morgens, Fr ganztags, Sa nach Vereinbarung. amove Züger, Im Heumoos 23, 8906 Bonstetten (b. Coop), Telefon 044 556 76 60,

Kompetentes Team in Bonstetten: Marcel und Isabella Züger, amove. (Bild zvg.)

info@amove.ch, www.amove.ch.


Vermischtes

Dienstag, 19. März 2013

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Dreissig Jahre Bibliothek Obfelden Begegnungsort, Ort von kulturellen Veranstaltungen und der Förderung von Medienkompetenz Die Bibliothek Obfelden ist seit dreissig Jahren weit mehr als ein Ort, wo man Bücher ausleiht. Bereits die zweite Generation von Eltern weiss das Engagement der Bibliothek zu schätzen. Am vergangenen Freitag feierte die Bibliothek die Eröffnung der Lokalitäten an der Schmittenstrasse vor dreissig Jahren. ................................................... von regula zellweger Geschichten hören, Bilderbücher anschauen, aber auch mal herumtollen und spielen – so prägt die Bibliothek die Spielgruppenkinder, die regelmässig die Bibliothek besuchen. Für die Primarschüler kommt zur Freude am Lesen von Geschichten und Romanen bereits das lustvolle, gezielte Recherchieren zu Sachthemen dazu. Damit sind zwei wichtige Grundpfeiler für ein unterhaltsames Privatleben und ein erfolgreiches Berufsleben erstellt: Freude an Medien und der kompetente, gezielte Umgang mit ihnen. Ältere Schüler erinnern sich gern an die mit viel Kichern verbundene gemeinsame Lektüre von zerfledderten, aber kaum mal ausgeliehenen Aufklärungsbüchern. In den ZehnuhrPausen geht es in der Bibliothek rund.

Offenheit und Fachkompetenz Seit rund dreissig Jahren zeichnen sich die Obfelder Bibliothekarinnen durch die Offenheit für Neues, für Innovationen und andere Denkweisen, für die Vernetzung mit anderen Bibliotheken aber auch mit hoher Fachkompetenz im Bereich der Medienvermittlung und mit der Kreativität im Gestalten des Angebots aus. Basis dazu legte

Das Bibliotheksteam mit der ehemaligen Leiterin Christiane Zaugg in ihrer Mitte. Von links: Sheila Lanz, Beatrix Casanova, Christiane Zaugg, Regula Herrmann. Elisabeth Frey. (Bilder Regula Zellweger) Christiane Zaugg, die ihre Bibliotheksarbeit schon lange vor der Eröffnung im Frühling 1983 aufnahm und bis 2008 als Leiterin amtete. Auch heute, im Pensionierungsalter, engagiert sie sich noch mit der Flötengruppe und im Rahmen der monatlichen Lesekreise. Bereits seit 1876 existierte eine Gemeindebibliothek, die lange von der reformierten Kirche getragen wurde. Stolz meint Gemeindepräsident und Präsident der Bibliothekskommission Thomas Ammann: «Die Magie des Wortes befindet sich also schon seit 163 Jahren in unserer Gemeinde.» Bibliotheksleiterin Regula Herrmann und ihr Team, bestehend aus Beatrix Casanova, Sheila Lanz und Elisabeth Frey, sind glücklich über die gute Zusammenarbeit mit den Behörden. Dies betonte Regula Herrmann anlässlich ihrer Begrüssungsrede. Stolz nannte sie Zahlen: 9000 Medien, 50 000 Ausleihen, 22 000 Besuche.

Dani Grasso Die Bibliothekarinnen hatten sich auf die Einladung eines Künstlers zum Jubiläum geeinigt. Die Wahl fiel nicht schwer. Dani Grasso hat sich mit seinen selbst getexteten und komponierten Liedern und den Auftritten mit der Aemtler Bühne längst einen Namen gemacht – und auch er hat schon als kleiner Junge die Angebote der Bibliothek genutzt. Offensichtlich auch die Aufklärungsbücher. Dani Grasso nahm kein Blatt vor den Mund. Er selbst bezeichnete seine Lieder als leicht schlüpfrig, oft unter der Gürtellinie. Er bekannte, im nächsten Leben ein Push-up-BH sein zu wollen, sang über die «Wüste Gabi», bekannte «Willst Du mein Herz, dann gib mir Deine Leber». Dass er auch anders kann, bewies er mit einem romantischen Liebeslied «Bleib bei mir». Andi Wancla7c, wie Dani Grasso sich bei seinen Auftritten nennt, ist

Dani Grasso singt eigene Lieder mit Gitarrenbegleitung, in Zukunft ist er mit seiner Band zu hören und zu sehen.

nun wirklich nicht gerade ein Ausbund von Tugendhaftigkeit. Er duzt das Publikum und begründete: «Meine Mutter duze ich auch und sie respektiere ich sehr! Das ‹Du› ist also ein Ausdruck von Respekt.» Eine liebevolle Geste, seine Mutter hat viele Jahre in Obfelden unterrichtet. In Zukunft wird Dani Grasso nicht mehr solo, sondern mit seiner Band auftreten.

Gemütlicher Ausklang Im Anschluss an das Konzert konnte man die exzellenten Bio-Weine aus der Weinhandlung am Küferweg degustieren. Kompetent und mit viel Charme gaben Myriam und Roland Bulliard Hintergrundinformationen und Tipps. Die Besucher des Jubiläumsabends schwelgten in Erinnerungen an die Gespensternächte und die Zeitungsprojektwochen, als die Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek über-

Eine glückliche und tragfähige Ehe

Die Feinplanung läuft

Ein Kurs für Ehepaare in Affoltern

«Die Vorbereitungen laufen nach Plan», meldet Gerhard Baumann, OKPräsident der Gewerbeschau «s’Gwärb uf de Strass», die vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern stattfindet. Mit einer kürzlich durchgeführten Informationsveranstaltungen wurden die Aussteller über den aktuellen Gang der Vorbereitungen informiert. Inzwischen ist bekannt, dass Marcel Landolt, Oberstufenlehrer in Affoltern und Protagnonist der Aemtler Bühne, während der Ausstellungsdauer als Speaker tätig sein wird. Geklärt ist auch der Standort der Kinderhüeti:

Wozu ein EheKurs? Jedes Auto braucht regelmässige Pflege und Service, um grössere Schäden zu verhindern und auch die besten Sportprofis verbringen Stunden damit, zu üben und ihre Technik zu perfek- Spass und Romantik lebendig halten. (Bild zvg.) tionieren. Erfolge benötigen Training, Einsatz und Aus- genheiten mit ihrem Partner ungedauer. Genau dasselbe gilt für die Part- stört über Inhalte zu reden, die im Allnerschaft. Eine starke, liebevolle Ehe- tag oft zu kurz kommen. Die Privatbeziehung, die ein Leben lang hält, ge- sphäre eines jeden Paares wird respekschieht nicht zufällig. Es braucht Hin- tiert. Es gibt keine Gruppendiskussiogabe und Einsatz, um Spass und Ro- nen und niemand wird aufgefordert, mantik in der Partnerschaft lebendig mit Dritten über Persönliches zu sprezu halten. Auch eine glückliche Ehe chen. Die Kursinhalte orientieren sich kann stärker werden und weiterwach- an christlichen Werten und sind in ihrer aktuellen Form hilfreich für Paare sen. Der siebenteilige Ehe-Kurs richtet mit oder ohne Bezug zur Kirche. Der Ehe-Kurs wird von untersich an alle Paare, ob jung oder alt, die eine glückliche und gesunde Ehe fürs schiedlichen Veranstaltern, wie evanganze Leben bauen wollen. Besonders gelischen Freikirchen, reformierten angesprochen sind diejenigen Paare, Kirchengemeinden oder einzelnen kadie ihre Ehe festigen wollen, die Bezie- tholischen Pfarreien durchgeführt. hung vertiefen möchten, sich in einer Hier in Affoltern am Albis findet der herausfordernden Phase darin befin- Kurs in den Räumlichkeiten der Chriden oder mit Problemen in ihrer Ehe schona Gemeinde statt und dies bezu kämpfen haben (Lebens- bzw. Ehe- reits zum 6. Mal. Der Start ist am 5. berater können zusätzlich kontaktiert April um 18.45 Uhr; der erste Abend kann auch als Schnupperabend bewerden und sind vor Ort). In gemütlicher Atmosphäre ge- sucht werden. niessen die Teilnehmer ein Essen bei Kerzenlicht, hören spannende und Weitere Infos unter www.sunntig.ch / praktische Inputs und erhalten Gele- www.ehekurs.ch / www.familylife.ch.

nachten durften, an Puppentheater und Kamishibai, an Erzählnächte und die Lesebankaktionen, an Lesungen, an Ausstellungen, an Konzerte und Adventsanlässe, an Bücherkafi – später Lesekreis genannt, an den alten Teppich, der sich beim Drübergehen wie von Gespensterhand hob, an den Computerabsturz, als wirklich gar nichts mehr ging, an die alten Karteikästen, ans frühere Katalogisieren mit einer elektronischen Schreibmaschine, an Menschen, die früher in der Bibliothek gearbeitet hatten, wie Therese Wachter, Monika Zbinden, Regula Zellweger, Annegret Reutimann, René Bosshard, Margret Périsset, Bea Chanson, Edel Jörgensen und andere. Die Bibliothek ist und bleibt bestimmt ein wichtiges Stück Kulturgeschichte der Gemeinde Obfelden. Nächster Anlass: Spieltreff Säuliamt: Freitag, 22. März, ab 19.30 Uhr, Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren.

Neues zur Gewerbeschau «s’Gwärb uf de Strass» in Affoltern Sie ist in der Galerie am Märtplatz untergebracht und wird von der Sparcassa 1816 Clientis, Affoltern, gesponsert. Neu ist ausserdem die Beteiligung des Hotels Holiday Inn, das Anfang Oktober auf dem OVA-Areal in Affoltern eröffnen wird und an der Schau mit einem eigenen Stand präsent sein wird. Eine Besonderheit ist der auf dem Ausstellungsgelände geplante Naturgarten-Rundgang, der von Hans-Peter Hediger angelegt wird – auch mit Hecken und Hochstamm-Obstbäumen bestückt. Die Organisatoren setzen auf regionale Produkte. In Anlehnung an das «Apfeldorf» Affoltern ist der Apfel

sozusagen das Leitthema der Schau. «Die Idee stammt von Hans-Peter Hediger. Er ist der Spezialist und wird uns auch seine Produkte präsentieren. Statt irgendeinen Weisswein bieten wir seinen selbst produzierten Apfelschaumwein an, statt Chips seine Trockenfrüchte usw.», sagt Gerhard Baumann. Hanspeter Hunziker von der Firma Delta Blue ist derzeit an der Feinplanung für den Zelt- und Standbau. In Arbeit ist ausserdem das Konzept für den Bereich Unterhaltung. «Wir haben zahlreichen Anbieter und erstellen nun ein Terminprogramm», so der OK-Präsident. (-ter.)

Ausstellerinnen konsultieren an der Ausstellerversammlung den Standplan. (Bild Franz Rehmann, Foto-Studio Kasino)


veranstaltungen

Italienischer Gesang zum Palmsonntag Chor der Waldenserkirche Zürich in Knonau Am Palmsonntag singt im Gottesdienst in der reformierten Kirche Knonau um 10 Uhr der kleine aber feine Chor der Waldenserkirche Zürich unter der Leitung von Giancarlo Prossimo. In all den Medienberichten um die Papstwahl geht fast vergessen, dass in Italien auch eine sehr kleine aber engagierte und sozial tätige evangelischreformierte Kirche existiert. Die Waldenser nennen sie sich, und ihre Wurzeln liegen in den vorreformatorischen Erneuerungsbewegungen der Kirche, die während der Reformations-

zeit zum Ausbruch kamen. Die Gemeinde der Waldenser in Zürich benützt eine Kirche in Wiedikon und das alte «Bethaus» der reformierten Kirchgemeinde Wiedikon. Auch Nicht-Reformierte sind willkommen im Gottesdienst am Palmsonntag, am Beginn der «hohen» oder Kar-Woche. Zu hören sind Werke von Vicari und Palestrina. Bei einem Aperitivo dopo il culto bietet sich dann Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Coro della Chiesa Evangelica Valdese di Zurigo am Palmsonntag, 24. März, in der reformierten Kirche Knonau, 10 Uhr.

Die Wurzel der Waldenser gehen auf die vorreformatorischen Erneuerungsbewegungen der Kirche zurück. (Bild zvg.)

Kinderkleider und vieles mehr Börse des Frauenvereins in Hausen Am Samstag, 23. März, findet im Gemeindesaal Weid von 13.30 bis 15 Uhr wieder die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins HausenEbertswil statt. In den Verkauf gelangen Kinderkleider bis Grösse 176, aber auch Schuhe und Velos, Auto- und Velositzli, Spielsachen und Kinderwagen ... Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, erhält von Priska Rösch eine Nummer zugewiesen sowie spezielle Anhänge-Etiketten. Angenommen werden nur Artikel mit einer bestätigten Nummer und von den Organisatorinnen erstellten Etiketten. Die Artikel müssen mit Grösse und Preis bezeichnet werden, die Kartonetikette ist mit

einer Sicherheitsnadel oder einem festen Faden am Gegenstand zu befestigen. Die Annahme dauert von 9 bis 10 Uhr und ist auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Der Frauenverein kann für gestohlene oder verlorene Artikel keine Haftung übernehmen. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. 20% des Verkaufserlöses kommen dem Frauenverein Hausen-Ebertswil zugute. Die Organisatorinnen freuen sich auf zahlreichen Besuch im Gemeindesaal. Die Kaffeestube ist ab 13.30 Uhr geöffnet, das Kuchenbuffet wird nicht nur Schleckmäuler begeistern! Infos und Anmeldung: Priska Rösch, Telefon 043 466 52 28, priska.roesch@datazug.ch.

Secondhand-Artikel in Mettmenstetten Kinderartikelbörse im Singsaal Gramatt Am 23. März findet im Singsaal der Primarschule Gramatt in Mettmenstetten zum 2. Mal eine Kinderartikelbörse statt. Im Singsaal Gramatt – direkt neben der Bibliothek – findet sie statt, die Kinderartikelbörse Mettmenstetten. Wer am Samstag, 23. März, zwischen 9 und 11.30 Uhr vorbeikommt, profitiert von schönen Secondhand-Artikeln. Denn auch dieses Jahr werden neben Baby- und Kinderkleidern ab Grösse 68 für Frühling und Sommer auch wieder diverse Kinderartikel, wie Velos, Dreiräder, Kinderwagen, Bug-

gy-Boards angeboten. Ebenfalls können Kinderspielsachen gekauft werden. Wer Artikel verkaufen möchte, wendet sich bis Mittwoch, 20. März an Mirjam Vierling (boerse-maettmi@bluewin.ch). Bei ihr lassen sich auch bestehende Verkaufsnummern bestätigen. 20% des Verkaufserlöses kommen dieses Jahr der Familie Oetterli zugute. Ihr Sohn Mael leidet an einer seltenen und tödlichen Krankheit. Seine Eltern haben einen Verein gegründet. Infos: www.maelsleben.ch, www.maeloetterli.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 19. März 2013

17

Singkrise im «Löwen» in Obfelden Ein Abendprogramm mit dem Ensemble Miroir, mit feinem Essen und guten Weinen Die Dîner-Spectacles haben in Obfelden Tradition. Diesen Frühling hat Löwen-Wirt Urs Peter das Ensemble Miroir eingeladen. Verpackt in die Geschichte um die Singkrise einer Sängerin gab es viel Unterschiedliches zu sehen und zu hören. ................................................... von regula zellweger Der Anlass im «Löwen» begann mit einem absoluten Höhepunkt: Die achtjährige Tendola rezitierte den Zauberlehrling von Johann Wolfgang Goethe. Sicher stand sie mit ihrem spitzen Zauberhut vor dem Publikum. Ohne einen Hänger formulierte sie die sieben langen Strophen und unterstrich den Inhalt mir ausdrucksstarker Mimik und Gestik. Eine grosse Leistung einer Zweitklässlerin, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Urs Peter durfte wirklich stolz sein auf seinen Schützling. Auch Klavierspielen bringt er Tendola bei, was bereits die Besucher des letzten Dîner-Spectacle erfahren durften.

Keine einfache Kost Die Geschichte war eigentlich simpel: Eine Sängerin hat solches Lampenfieber, dass sie nicht auftreten kann. Was ist aber eine Sängerin ohne Publikum? Also begibt sie sich in psychiatrische Behandlung – und davon erzählt die Geschichte. Der Seelendoktor Dr. Fahrenheit ist sehr kreativ bei der Wahl seiner Therapiemethoden und engagiert zwei Musikerinnen zum Mittherapieren. Von therapeutischer Abstinenz hält er allerdings wenig und lässt sich voll ins turbulente Geschehen hineinziehen. Sein Notizblock wächst sich zu einem zeichnerischen Chaos aus, die Assistentinnen emanzipieren sich schwungvoll und lautstark. Dazwischen nimmt man gemeinsam auf der Bühne Psychopharmaka ein und das Publikum bekommt Feuerzeuge, damit es den Erfolg der auftrittsscheuen Sängerin unterstützen kann. Wohlschmeckende Kost aber war das von Monsieur Yvon kreierte mehrgängige Menü, das wie immer von freundlichen und aufmerksamen Servicefachpersonen mit den typischen

roten Schürzen serviert wurde.

Hervorragende Künstler Auch wenn die Geschichte um die Singkrise etwas gar klamaukig daherkam, die einzelnen Mitwirkenden sind wirklich ausgewiesene Meister ihres Faches. Die Sängerin Annette Labusch brillierte im ersten Programmpunkt mit Chan- Tendola zitiert den «Zauberlehrling» Anette Labusch zeigt als Sängerin eine unglaublich breite sons von Kurt brillant und mit gut einstudierter Palette von Bach über Kreisler und Weill bis zu den Beatles Weill, begleitet am Gestik und Mimik. und Michael & Lesley Gore. (Bilder Regula Zellweger) Klavier von Stefi Spinas. breite Palette, die viel sängerisches lität. Regie führte Hannes Glarner, die Im Verlauf der Geschichte der Können verlangt. Produktionsleitung hatte Pedro ZimSingkrise sang sie auch Bach, Mozart, Claire Genewein überzeugte mit mermann. Und in der Rolle des PsychiSchubert, drei Lieder von Georg ihrem Flötenspiel, beispielsweise mit aters skizzierte und karikierte JohanKreisler, «The Fool on the Hill» von zwei Solo-Stücken von Paul Hinde- nes Labusch live auf der Bühne. Das den Beatles, «Die Krise» von Max Raa- mith. Das Zusammenspiel mit der vir- brillante Feuerwerk aus Musik, Theabe und «Out here on my Own» aus tuosen Pianistin Stefi Spinas zeugte ter und Zeichenkunst liess den Abend dem Film «Frame» – wahrlich eine von hoher musikalischer Professiona- wie im Flug vergehen.

Wieder nach Innsbruck GV Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern hatte an seiner Generalversammlung vom Donnerstag, 14. März, im Knonauer «Hörnli» viel Grund zur Freude. Ein Rücktritt allerdings schmerzt.

Schlusslied des Jodlerklubs am Albis mit lachenden, bambelnden Ballonen: «Dini Seel ä chli bambälä la».

Familiärer, herzlicher Jodlerabend Viel Applaus für den Jodlerklub am Albis in Hausen Das Programm war vielfältig und erfreute Augen, Ohren und Herzen. Der Jodlerklub am Albis trat am vergangenen Samstag in Hausen mit fröhlichen Liedern und volkstümlicher Musik auf. Das Publikum dankte begeistert. ................................................... von marianne voss Es waren die Gemütlichkeit, die familiäre Stimmung, die Normalität und Natürlichkeit, die es ausmachten, dass der Abend mit dem Jodlerklub am Albis zu einem schönen, wohltuenden Erlebnis wurde. Keine aufgesetzte Show, keine peinlichen Witze oder selbsternannten Stars. Nein, es waren einfach Menschen – Frauen, Männer, Kinder –, die ihre Freude am Singen und an der volkstümlichen Musik weitergaben. Und das von Herzen, mit Humor und ohne Anspruch auf absolute Perfektion. Das Publikum fieberte von Anfang an mit und belohnte fast jeden Beitrag mit dermassen grossem Applaus, dass sich eine Zugabe an die nächste reihte. Das Programm war traditionell volkstümlich ausgerichtet und sehr abwechslungsreich gestaltet. Der gesamte Klub wechselte sich ab mit den Jungjodlern, den Jodlerspatzen, dem Gerber-Terzett, den Weidschürli-Örgelern und dem Hackbrettspieler Patrick Bär. Durch das Programm führten Tochter und Vater, Carol und Benno Rüttimann, mit feinem Witz und «lehrreichen» Sprüchen. Ein Beispiel sei genannt: «Die Ehe ist wie ein Tele-

fon. Wenn du nicht richtig gewählt hast, bist du falsch verbunden.»

Mit Freude und Ernsthaftigkeit Im ersten Teil des Abends hatten die Kinder einige Auftritte. Die Jungjodler und auch die Jodlerspatzen – die Jüngsten sind fünf Jahre alt – sangen und musizierten mit tiefer Freude und ernsthafter Inbrunst, die einem zu Herzen gingen. Für das Saallied formierten sie sich zu einem grossen Begleitorchester mit Rhythmus- und Melodieinstrumenten. Ein besonderer Höhepunkt war der sechsjährige Sämi, der ganz alleine auf dem Schwyzerörgeli schwungvolle Stücke spielte, einfach so, als ob nichts dabei wäre. Da musste man schon nach Luft schnappen. Auch das Gerber-Terzett mit zwei Töchtern und deren Vater war eine Freude für Augen und Ohren. Als Gast war Patrick Bär, das absolute Hackbrett-Nachwuchstalent aus dem Toggenburg, angereist. Der junge Mann

spielte virtuos Melodien aus aller Welt. Seine Hände und Schläger bewegten sich dermassen schnell, dass sie fürs Auge kaum mehr sichtbar waren.

Nächsten Samstag in Mettmenstetten Präsident Kurt Bertschinger ist begeisterter Jodler. Für ihn sind Jodleranlässe «eine wunderschöne, friedliche Sache». Der ehemalige Dorfpolizist von Hausen, der ja auch als Schiffskapitän tätig ist, betonte im Gespräch mit dem «Anzeiger» die gute Stimmung im Klub und war zufrieden mit dem gelungenen Abend, dem Höhepunkt des Vereinsjahres. Am kommenden Samstag, 23. März, führt der Jodlerklub am Albis das Programm in Mettmenstetten nochmals auf. Dort mit dem Gastklub Saumchörli Herisau. Jodlerabend in Mettmenstetten am 23. März: Beginn 20 Uhr, Nachtessen ab 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte am Ausgang. Keine Reservierung.

Die Bilanz des letzten Vereinsjahres darf sich sehen lassen. Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) hat gleich mehrfach grosse Auftritte hingelegt, wie Vereinspräsident Urs Schneebeli in seinem Jahresbericht feststellen durfte. 25 Vereinsmitglieder und sechs Gäste im Restaurant Hörnli in Knonau liessen an der Generalversammlung die Höhepunkte nochmals Revue passieren. Im April konnte nach zweijähriger, intensiver Arbeit die neue Aoba-CD präsentiert werden. In einem würdigen Rahmen und vor vollen Rängen wurde die CD im Kasino in Affoltern getauft. Erfolgreich verlief auch das Eidgenössische Wettspiel in Winterthur. In der Höchststufe als Titelverteidiger angetreten, reichte es zwar nicht ganz an die Spitze. «Es sollte nicht sein», stellte der Vereinspräsident fest. «Aber wir haben Platz 3 gewonnen und nicht Platz 1 oder 2 verloren.» Die musikalische Leistung des Orchesters stimmte, zwei andere Vereine waren einfach noch einen Hauch besser. Doch damit nicht genug: Mit dem Jahreskonzert Anfang Januar 2013 und dem Auftritt am Neuzuzüger-Brunch im Juli 2012 stand das Aoba auch sonst noch auf der Bühne. Zudem hat das Orchester an der Hochzeit zweier Vereinsmitglieder den Apéro musikalisch untermalt.

CD-Verkauf übertrifft Erwartungen

Gerber-Terzett mit Claudia, Susanne und Markus Gerber. (Bilder: Marianne Voss)

Das intensive Jahresprogramm hat sich auf die Vereinsrechnung ausgewirkt. Die Ausgaben von gut 48000 Franken sind so hoch wie schon lange nicht mehr. Weil die Einnahmen nur knapp 44000 Franken betrugen, beläuft sich der Verlust auf gut 4400 Franken. Allerdings war das budgetierte Minus weitaus grösser. Dass das Resultat besser ausgefallen ist als erwartet, hängt insbesondere mit der CD-Produktion zusammen. Die Sponsoren-Suche und der Verkauf

des Tonträgers liefen weitaus besser als erwartet. Und so bleibt hier lediglich ein Minus von gut 4800 Franken. Auch fürs nächste Vereinsjahr rechnet das Aoba mit einem Defizit. Bei Einnahmen von knapp 31 000 und Ausgaben von 38 000 Franken geht das Orchester von einem Minus von über 7000 Franken aus. Zum Verlust trägt massgeblich ein Auftritt bei: Das Aoba wird nach längerem Unterbruch wieder am Internationalen Akkordeonfestival in Innsbruck teilnehmen. Das Orchester wird in der Höchststufe mit der Suite von Josef Wedig antreten.

Ruedi Marty hört auf Der Auftritt in Innsbruck wird einer der letzten Höhepunkte für Dirigent Ruedi Marty sein. Er hat an der Generalversammlung seinen Rücktritt bekannt gegeben. Marty wird noch bis zum Jahreskonzert 2015 das Aoba leiten, danach gibt er den Taktstock nach über 30 Jahren ab. Der Vereinsvorstand wird sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger machen. «Wir haben den Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis genommen», sagte Urs Schneebeli. «Es wird nicht einfach, einen neuen Dirigenten zu finden.» Vereinspräsident Schneebeli, der an der GV für zwei weitere Jahre gewählt wurde, wird die Aufgabe mit seinem bewährten Team angehen können. Denn auch Kassierin Mirjam Schüpfer und die beiden Beisitzerinnen Monika Widmer und Yvonne Stillhardt wurden für zwei weitere Jahre in ihrem Ämtern bestätigt. Gleiches gilt für Dirigent Ruedi Marty, Vize-Dirigentin Michèle Weiss und Fähndrich Markus Wigger. Schliesslich wurden an der GV auch noch verdiente, langjährige Mitglieder geehrt. Angelika Jakob und Maya Bäumler sind seit 20 Jahren Mitglied im Verein, Doris Scheidegger und Michèle Weiss gar seit 30 Jahren. Doris Scheidegger wird zudem an der Eidgenössischen Delegiertenversammlung für 50 Jahre Mitgliedschaft in einem Akkordeon-Orchester geehrt. Bevor sie zum Aoba kam, spielte sie nämlich bereits 20 Jahre beim HC Horgen. Weitere Informationen: www.aoba.ch.


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Veranstaltungen


Veranstaltungen

Dienstag, 19. März 2013

21

erlebnisse

Mitspielen und auftreten Informationsveranstaltung der Musikschule Knonauer Amt Ein Instrument lernen oder im Chor singen ...? Die Musikschule Knonauer Amt lädt zur Informationsveranstaltung am kommenden Samstag, 23. März, um 14 Uhr in die Aula Ennetgraben in Affoltern.

ne. Die Anmeldeunterlagen erhalten die Zweitklässler der Musikalischen Grundausbildung in der Schule. Die Informationen und das Anmeldeformular sind auch unter www.mska.ch abrufbar oder können unter Telefon 044 761 99 11 bestellt werden.

Kindern ab der zweiten Klasse, die ab Schuljahr 2013/14 ein Instrument lernen oder sich anderweitig musikalisch betätigen möchten, wird empfohlen, diese Veranstaltung zusammen mit den Eltern zu besuchen. Die Musikschule möchte damit Entscheidungshilfe leisten, denn die Kinder sind angesichts des grossen Angebotes von verschiedenen Instrumenten und Kursen oft unschlüssig, für welche musikalische Betätigung sie sich entscheiden sollen.

Besuchswochen vom Montag, 25. März, bis Freitag, 19. April

Individuelle Beratungen Nach der Begrüssung durch Daniel Berger und Marcel Schweizer in der Aula Ennetgraben stehen die Lehrkräfte der Musikschule für individuelle Beratungen zur Verfügung. Diese Bera-

Welche musikalische Betätigung? Kinder sind angesichts des grossen Angebotes von verschiedenen Instrumenten und Kursen oft unschlüssig. (Bild zvg.) tungen finden in verschiedenen Zimmern im Schulhaus Ennetgraben und im Musikpavillon der Musikschule an der Giessenstrasse (beim Friedhof) statt. Die Kinder können dabei Fragen stellen und versuchen, den verschiedenen Instrumenten Töne zu entlocken. Sind die körperlichen Voraussetzun-

gen erfüllt oder soll mit dem Beginn des Unterrichts noch etwas zugewartet werden? Wie gross muss die Gitarre, die Geige oder das Cello für die Anfänger sein? Wo kann das Instrument gemietet oder gekauft werden? Was kostet es? Solche und andere Fragen beantworten die Musiklehrkräfte ger-

In diesen drei Wochen nach der Informationsveranstaltung erhalten interessierte Eltern und Kinder auch Gelegenheit, den Unterricht der Musikschule zu besuchen. Die Eltern werden gebeten, vor jedem beabsichtigten Besuch des Instrumentalunterrichts, der Singschule, eines Spezialkurses oder der Musikalischen Grundausbildung bei der Musikschule anzufragen, bei welcher Lehrkraft der Besuch durchgeführt werden kann. Informationsveranstaltung am Samstag, 23. März, 14 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Infos und Kontakt: Schulleitung und Sekretariat der Musikschule Knonauer Amt, Telefon 044 761 99 11 (werktags 8.30 bis 11.30 Uhr), E-Mail: sekretariat@mska.ch, www.mska.ch.

Vorstandsmitglieder werden gesucht Mitgliederversammlung des MüZe Affoltern Die 16. Mitgliederversammlung des Vereins Mütterzentrum Affoltern findet am Mittwoch, 27. März, statt, von 20 bis 22 Uhr im 1. Stock des Familienzentrums an der Zürichstrasse 136 in Affoltern. Mitglieder und weitere Interessierte sind dazu eingeladen.

Die Musiker von links: Giorgos Stergiou, Juno Haller, Felix Elvetopoulos, Jorgos Michalopoulos und David Aebli. (Bild zvg.)

Griechische Musik und Leckereien im «Pöschtli» Kafenion am Ostermontag in Aeugstertal Griechische Musik, mitreissend und authentisch gespielt mit abwechslungsreichen Arrangements und Platz für spontane Improvisationen: Kafenion spielen das alte Rebetiko, die tanzenden Smyrneika-Lieder aus Kleinasien, aber auch neue griechische Worldmusic. Und selbstverständlich erklingen auch die melodie-trunkenen Bouzouki-Lieder der 60er Jahre. Ein faszinierender Mix aus Ost und West, voller Emotionen und einem Line-Up, das mit Vocals, Bouzouki, Geige, Oud, Akkordeon, Gitarre, Laouto, Kontrabass und Perkussion viel Abwechslung verspricht. Dass Griechenland musikalisch weit mehr zu bieten hat als seichte Touristenschlager, beweisen Kafenion mit jedem ihrer Auftritte. Die fünf Musiker – einer Grieche, die anderen seit über 30 Jahren mit Griechenland intensiv verbunden – spielen so mitreissend und authentisch, dass sie gern gehörte Gäste bei den Feiern der Griechen sind. Die Mitglieder der Band studieren seit vielen Jahren die Feinheiten griechischer Musik und musizieren von Kreta bis Mazedonien. An ihren Konzerten spielen sie die

einst geächteten und jetzt so beliebten Rebetika-Lieder, auch Greek City-Blues genannt. Das Rebetiko ist der Ursprung der städtischen Musik Griechenlands. Alle später entstandenen Stile, wie auch die Kompositionen von Theodorakis, Chatzidakis, usw. bauen auf den Formen des Rebetiko auf.

In bluesiger Tiefe fröhlich machen Das ursprüngliche Rebetiko der Zwanziger- und Dreissigerjahre war die Musik der Armen und Besitzlosen. Vielfach ohne Arbeit fanden die Rembetes Trost in den Haschischkneipen beim Klang der Bouzouki. Heute spielt man in den zahlreichen Rebetadika-Clubs in Griechenland ein Programm, das Lieder aus allen Epochen beinhaltet, eine Musik die in bluesiger Tiefe fröhlich macht. Ebenso im Pöschtli am Ostermontag. Die Kafenion-Musiker hört(e) man übrigens auch schon mit Chef de Kef, Dschané, Dodo Hug, Doppelbock, dem Aliev Bleh Orkester, Taximi, den Ragazzi u.a. Konzert am 1. April, 19 Uhr, «Pöschtli» Aeugstertal. Essen ab 18 Uhr. Reservieren: Tel. 044 761 61 38.

Es werden noch dringend ehrenamtliche Vorstandsmitglieder gesucht, für die wegweisende strategische Führung des Vereins. Hinter der geschäftsführenden Betriebsleitung der gemeinnützigen Organisation Mütterzentrum steht ein Verein, der auf Freiwilligenarbeit basiert. Viele aktive Vereinsmitglieder gestalten den Fortbestand des Zentrums mit und sammeln dadurch gleichzeitig wertvolle Erfahrungen, die unter anderem auch für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben von Nutzen sein können. Das 1996 gegründete Mütterzentrum Affoltern am Albis ist der offene Begegnungsort im Bezirk Affoltern mit familienergänzenden Angeboten für insbesondere Eltern mit Kindern im Vorschulalter. Es ist ein Treffpunkt für Erziehende aus allen sozialen und

kulturellen Schichten, wo in familienfreundlicher Umgebung Kontakte aufgebaut und gepflegt werden können. Besonders junge Familien und Neuzuzüger, aber auch Grosseltern und andere Erziehende, finden dort Anschluss, Austausch und Geselligkeit. Sei es im MüZe-Kafi oder bei Angeboten wie zum Beispiel der Spielgruppe und der Kinderhüeti, an offenen Treffs wie dem Baby- oder Knirpsentreff, oder auch in der Kleiderbörse. Ausserdem ist das MüZe Affoltern eine Drehscheibe für Informationsmaterial aus dem Bezirk und darüber hinaus selbst ein Ort der Weiterbildung, denn das breite Kursangebot reicht von zertifizierten Elternbildungs- bis hin zu Kreativkursen. Daneben runden zahlreiche Familienanlässe die festen MüZeAngebote ab. Und nicht zuletzt ist das MüZe ein Arbeitsort mit familienfreundlichen Teilzeitarbeitsplätzen in Kleinpensen mit angebotener Kinderhüeti. Auskunft über die Vorstandstätigkeit bei Präsidentin Eliane Studer Kilchenmann, praesidium@mueze-affoltern-am-albis.ch oder Telefon 044 761 27 21. Weitere Informationen unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Strickwaren im Coopark Verkauf zugunsten von «Denk an mich» Behinderten Kindern Ferien- und Freizeiterlebnisse ermöglichen: Die Strickfrauen aus der Region Affoltern/Zug verkaufen ihre Produkte am 21. und 22. März in Affoltern – einmal mehr zugunsten der Stiftung «Denk an mich». Herren- und Kindersocken, Pullover und Jäggli für Kinder, Puppenkleider sowie glismeti Hühner für die Osterdekoration: Die Strickfrauen aus der Region Affoltern/Zug führen am nächsten Donnerstag und Freitag, 21. und 22. März, im Coopark Affoltern einen Strickwarenverkauf zu Gunsten der Stiftung «Denk an mich» durch.

Seit über 40 Jahren spenden Vereine und Firmen in der Schweiz zugunsten dieser Stiftung und ermöglichen behinderten Kindern Ferien- und Freizeiterlebnisse. Jährlich profitieren auch die Familienangehörigen, in denen sie einige Tage von der Sorge und Pflege ihres behinderten Kindes entlastet werden. Ferien für behinderte Kinder sind auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Die Strickfrauen freuen sich auf Besucher am nächsten Donnerstag und Freitag im Coopark Affoltern und danken für die Berücksichtigung dieses Hilfswerkes. Infos: www.denkanmich.ch.

Otto (r.) und Andreas Steinmann, Organisatoren

Durch den Teufelskeller von Baden nach Widen Ein Erlebnis ganz in der Nähe, dazu bietet sich am Sonntag, 14. April, Gelegenheit: Mit der Bahn geht es kurz nach 8 Uhr via Zürich-Altstetten nach Baden. In der Bäderstadt an der Limmat durchqueren wir die sehr schöne Altstadt und gelangen nach wenigen Minuten bereits an den Stadtrand. Dort angelangt geht es etwas den Hügel hinauf und schon bald stecken wir mitten im Teufelskeller und einem Naturreservat, welches vor rund 100 000 Jahren durch Sackungen entstanden ist. Es blieben mehrere mächtige Nagelfluh-Felstürme, die bis zu 20 Meter hoch über den Boden ragen. Dazu entstanden auch mehrere Höhlen, die längste ist fast 50 Meter lang. Ein unglaublich schöner Start der Wanderung nur wenig ausserhalb von Baden. Der Weg steigt immer leicht an und beim Rösler erreichen wir knapp 650 m.ü.M. Der leicht zu begehende Wanderweg führt weiter der Krete entlang mit schöner Sicht ins Limmattal und die Lägern auf der Nordseite und hinab ins Reusstal auf der Südseite. Gegen Mittag treffen wir im kleinen Weiler Heitersberg ein, wo uns ein Apéro oder Kaffee erwartet. Nach der Mittagspause erreichen wir schon bald den idyllischen Ägelsee, den wir vom Höhenweg aus gut sehen. Am östlichen Ende des Heiterberges erreichen wir dann den Hasenberg und schliesslich endet die schöne Frühjahrswanderung auf dem Mutschellen. Mit dem Bus geht es dann nach Birmensdorf und mit der Bahn zurück ins Knonauer Amt. Anmelden für diese Veranstaltung kann man sich bis zum 28. März.

Nächster Anlass und Sommererlebnis in Polen Wanderung am Sonntag, 26. Mai, von Niederurnen via Bodenberg nach Siebnen-Schübelbach. Anmeldeschluss: 10. Mai. Nach den sehr eindrücklichen und schönen Reisen im Sommer und Herbst 2012 steht vom 27. Juli bis 3. August ein weiteres PolenErlebnis auf dem Programm. Nach der Anreise via Warschau und der Besichtigung der polnischen Hauptstadt geht es wieder in den Nordosten Polens in die Region Suwalki und Wigry. Wanderungen, eine Radtour und eine Kanu-Fahrt gehören zum abwechslungsreichen Programm. Es wird nur eine kleine Gruppe erwartet, was diesmal sicher grosse Vorteile haben wird. Der Anmeldeschluss ist bis Ende März 2013 verlängert. Infos unter www.erlebnisse.ch. Anmeldung: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, oder Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch.


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Sport

Dienstag, 19. März 2013

Keine Wachablösung auf den vorderen Rängen Finaltag des Hallenwinterwettkampfes in Bonstetten Der 14-jährige Lukas Gmeiner aus Ottenbach ist der unumstrittene Hallenwinterwettkampf-Sieger. Die Vorjahressiegerin der Kategorie B, Sabine Frey aus Ottenbach, konnte sich auch in der Kategorie A durchsetzen.

Christopher Lambert. (Bild zvg.)

Chrisi Lambert Schweizer Meister Am Samstag fanden in Airolo zwei Aerials Europacup-Wettkämpfe statt. Der erste zählte zugleich als Schweizer Meisterschaft. Die Wettkämpfe dienen für das Junioren-Team zudem als letzte Vorbereitung auf die Juniorenweltmeisterschaften. Unter der Leitung von Trainerin Manuela Müller konnte das Junioren-Team der Aerials Airolo den ganzen Winter als Trainingsbasis nutzen. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Airolo und den guten Wettervoraussetzungen konnten die Junioren unter Top-Bedingungen so viele Sprünge absolvieren, wie schon lange in keinem Winter mehr. Als krönender Abschluss der Trainingseinheiten fanden in Airolo am Samstag zwei Europacup-Wettkämpfe und die Schweizer Meisterschaften statt. Als Schweizer Meister konnte sich Christopher Lambert feiern lassen. Bei den Damen setzte sich Tanja Schärer durch.

Nachdem schon vor Wettkampfbeginn die ersten Pflaster verteilt werden mussten, platzten die jungen Athleten fast vor Energie: endlich zehn Uhr, endlich gehts los! Wer im Gewusel von Klein und Gross noch den Durchblick hatte, konnte bald spannende Zweikämpfe erleben. Vereinsinterne Wettkämpfe wurden mit Schmunzeln vor dem Seilspringen und einen freundschaftlichen Rückenschlag nach dem Zielwurf besiegelt. Tränen mussten verbissen oder gar weggeputzt werden, wenn der finale Sprung beim 5-Hupf auf dem Popo landete. Ob der Tipp einer ehemaligen Siegerin beim Klettern geholfen hat: wenig Magnesium an die Hände und dann gut dreinspucken! Der Hindernislauf mit «Oben-drüber» und «Unten-durch» entpuppte sich als Herausforderung für die Zeitnehmerinnen. Kamen sie doch mindestens so ins Schnaufen wie die Athletinnen und Athleten. Die Verzögerung bei der Rangverkündigung konnte kaum dem Speedkletterer Lukas Gmeiner aus Ottenbach angelastet werden. Mit einer Zeit von nur 3,5 Sekunden für die 5 Meter hat er knapp 1000 Punkte eingeheimst. Da vermochten gar die Athleten aus der Kategorie A nicht mehr mitzuhalten. Um fast 200 Punkte in der Gesamtabrechnung hielt er selbst seinen älteren Vereinskollegen Joel Hagger in Schach. Äusserst spannend verlief auch der Wettkampf der 11- und 12-jährigen Knaben. Letztes Jahr noch bei den Jüngeren, setzte sich Ramon Marcon

aus Wald gleich an die Spitze. Yves Baur aus Birmensdorf doppelte nach. Die 12-Jährigen hatten das Nachsehen. Mit Tobias Rutishauser und Lukas Loder drängten gleich noch zwei wendige Bonstetter nach. Wie das wohl nächstes Jahr in Hedingen aussehen wird? Gute Aufbauarbeit ist hier nun gefragt! Während die Knaben auf ihre Rangverkündigung warten mussten – wo waren wohl die Ottenbacher Knaben geblieben? – starteten die Mädchen ihren Wettkampf. Nicht weniger eifrig und verbissen wurde um Zentimeter und Punkte gekämpft. Ob das an den weiblichen Genen liegt oder einfach an der nachmittäglichen Startzeit, der Wettkampfbetrieb der Mädchen war um einiges ruhiger und geordneter. So vermochte auch das zahlreich erschienene Publikum dem Wettkampfverlauf zu folgen und konnte erst noch einen Zvieri in der Festwirtschaft des TSV Bonstetten geniessen. Ein ähnliches Bild in der Rangordnung zeigte sich auch bei den Mädchen. Die Vorjahressiegerin der Kategorie B, Sabine Frey aus Ottenbach, konnte sich auch in der Kategorie A durchsetzen und verwies Janine Wälty aus Wetzikon auf den zweiten Rang. Spitzenkämpfe wie bei den Knaben sind nächstes Jahr nicht zu erwarten, auf den nachfolgenden Rängen wird aber durchaus ein Gedränge nach Vorne stattfinden. Viele Turnerinnen haben ähnliche Punktezahlen In Hedingen ergibt sich nächstes Jahr eine spannende Ausgangslage. Mit der erfreulich gesitteten Rangverkündigung der Mädchen endete für die Turner und Turnerinnen ein spannender, für die anwesenden Samariter eher langweiliger Wettkampftag. Die Ziele für nächstes Jahr sind schon klar definiert. Wer weiss, vielleicht gibt es einen überraschenden Spielverderber! (Ml)

Ranglistenauszug (Auszeichnungen) Knaben: Kategorie E: 1. Cyrill Kaufmann, Obfelden, 2541 Pkte., 2. Remo Berli, Hausen, 2502 Pkte., 3. Roman Müller, Hedingen, 2443 Pkte., 4. Luis Gerber,

Birmensdorf,

2429 Pkte., 5. Raffael Fresia, Birmensdorf, 2359 Pkte., 6. Gaetan Zehnder, Obfelden, 2354 Pkte., 7. Thierry Ammann, Bonstetten, 2293 Pkte., 8. Dominik Schacher, Birmensdorf, 2286 Pkte., 9. Sven

Theiler,

Klettern: keine Hexerei für flinke Mädchen. (Bild zvg.)

Wettswil,

2213 Pkte., 10. Iven Müller, Obfelden, 2136 Pkte.

2058 Pkte., 7. Stefanie Troppan, Bonstetten, 2040

Kategorie D: 1.Philipp Kobelt, Wald, 3288 Pkte., 2.

Pkte., 8. Deborah Schneebeli, Chappel, 2021 Pkte.,

Ianis Brechbühl, Hedingen, 3257 Pkte., 3. Marc Sig-

9. Lynn Zimmermann, Obfelden, 1976 Pkte., 10.

ner, Wettswil, 3227 Pkte., 4. Alexander Stimberg,

Giulia Decurtins, Obfelden, 1971 Pkte.

Wald, 32003 Pkte., 5. Linus Huber, Hausen, 2974

Kagegorie D: 1. Sereina Frey, Hausen, 3120 Pkte., 2.

Pkte., 6. Severin Baur, Birmensdorf, 2852 Pkte., 7.

Mira Jeyakumar, Obfelden, 3094 Pkte., 3. Leonie

Nils Launer, Obfelden, 2886 Pkte., 8. Yanil Broye,

Betschart, Hausen, 3007 Pkte., 4. Jennifer Birrer,

Aesch, 2852 Pkte., 9. Leandro Nyffeler, Bonstetten,

Obfelden, 2867 Pkte., 5. Hannah Studer, Hausen,

2702 Pkte., 10. Julian Furrer, Hausen, 2674 Pkte.

2840 Pkte., 6. Jasmin Lustenberger, Mettmenstetten,

Kategorie C: 1. Ramon Marcon, Wald, 3720 Pkte., 2.

2818 Pkte., 7. Fayun Wydler,Hedidngen, 2754 Pkte.,

Yves Baur, Birmensdorf, 3718 Pkte., 3. Nick Ander-

8. Rebecca Schmutz, Birmensdorf, 2742 Pkte., 9. Ni-

matt, Obfelden, 3595 Pkte., 4. Jan Burkhard, He-

na Wicki, Aesch, 2724 Pkte., 10. Alisha Schaub, Ob-

dingen, 3516 Pkte., 5. Tobias Rutishauser, Bonstet-

felden, 2666 Pkte.

ten, 3484 Pkte., 6. Lukas Loder, Bonstetten, 3388

Kategorie C: 1. Romina Meo, Ottenbach, 3590 Pkte.,

Pkte., 7. Elias Angliker, Wald, 3380 Pkte., 8. Noah

2. Lea Götschi, Hausen, 3439 Pkte., 3. Nicole Suter,

Anderegg, Hedingen, 3329 Pkte., 9. Flurin Meile,

Chappel, 3403 Pkte., 4. Jacqueline Schneebeli,

Hedingen, 3307 Pkte., 10. Simon Schwartz, Bir-

Chappel, 3395 Pkte., 5. Elena Koller, Ottenbach,

mensdorf, 3278 Pkte.

3322 Pkte., 6. Lissa Bigler, Mettmenstetten, 3301

Kategorie B: 1. Lukas Gmeiner, Ottenbach, 4299

Pkte., 7. Melanie Rüegg, Wald, 3229 Pkte., 8. Suena

Pkte., 2. Sascha Kunz, Wald, 4021 Pkte., 3. Dominik

Stettler und Shania Schaub , Obfelden, 3207 Pkte,

Callura, Ottenbach, 3870 Pkte., 4. Simon Kobelt,

10. Janina Jakob, Bonstetten, 3198 Pkte.

Wald, 3780 Pkte., 5. Kai Wenk, Hausen.

Kategorie B: 1. Leonie Schilliger, Hedingen, 3823

Kategorie A: 1. Joel Hagger, Ottenbach, 4096 Pkte.,

Pkte., 2. Gioia Strebel, Ottenbach, 3723 Pkte., 3. Sa-

2. Tom Ooms, Wald, 3727 Pkte., 3. Sebastian Rot-

lome Hegi, Mettmensteten, 3586 Pkte., 4. Alexandra

ach, Hausen, 3517 Pkte., 4. Manuel Frank, Hausen,

Lergier, Bonstetten, 3539 Pkte., 5. Leonie Schäppi,

3433 Pkte.

Hedingen, 3480 Pkte., 6. Sereina Zarda, Mettmens-

Mädchen: Kategorie E: 1. Carla Romer, Bonstetten,

tetten, 3460 Pkte.

2515 Pkte., 2. Antonia Stimberg, Wald, 2511 Pkte.,

Kategorie A: 1. Sabine Frey, Ottenbach, 4016 Pkte.,

3. Lynn Grosjean, Bonstetten, 2395 Pkte., 4. Janine

2. Janine Wälty, Wetzikon, 36012 Pkte., 3. Lorena

Schmutz, Birmensdorf, 2351 Pkte., 5. Annina Kunz,

Tremp, Hausen, 3443 Pkte., 4. Salome Fischer, Hau-

Hausen, 2242 Pkte., 6. Gena Vetsch, Hedingen,

sen, 3339 Pkte.

Keine entscheidenden Geschäfte zu behandeln 6. GV des Männerturnvereins Affoltern Die 6. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern wurde am 8. März abgehalten. Sie fand als «geschlossene Gesellschaft» im Restaurant des Hotels Löwen statt, weil der Saal nicht mehr zur Verfügung steht.

Siegesfahrt von Kai Wenk aus Türlen in Wengen. (Bild zvg.)

Saisonhighlight für die Renngruppe 11 Kinder am Migros Grand Prix Finale Das Finale des Grand Prix Migros findet vom 22. bis 24. März auf dem Stoos statt. Dort treffen sich sämtliche Erst- bis Drittplatzierten aus allen 16 Kategorien und 13 Ausscheidungsrennen. Insgesamt kämpfen also rund 650 Kinder und Jugendliche an zwei Rennen um Ruhm und Ehre. Die Renngruppe Hausen hat an diversen Ausscheidungsrennen sehr erfolgreich teilgenommen. Insgesamt haben sich 11 Kinder für das grosse Finale, die inoffizielle Schweizermeisterschaft der Kinder auf dem Stoss qualifiziert. Die beiden Kaderfahrer des ZSV, Cédric Ochsner und Fabian Gola fuhren in Les Crosets auf die Plätze 1 und 2.

Kai Wenk aus Türlen schaffte in Wengen die kleine Sensation mit einem Sieg! Andri Moser, Bonstetten, sicherte sich mit dem 3. Platz die fünfte Finalteilnahmen in Folge. Seine Schwester,Lucia belegte in Schönried den 3. Platz. Die Bonstetterin Elen Zollinger verpasste die Qualifikation als 5. in Wengen nur knapp. Dafür sicherte sich Eric Huber mit dem dritten Platz erstmals den Finalplatz bei den Jungs Jahrgang 1997. Die Renngruppe Hausen hat auch in diesem Winter einige junge Talente in den Rennsport erfolgreich eingeführt. So überraschte der junge Alon von Schulthess aus Rifferswil in Obersaxen mit dem 3. Platz. Im Hochybrig war Rafael Muntwyler der Schnellste in der Kategorie 2004 und Dora Banfic

gewann in Fiesch. Janine Mächler siegte in Airolo in der Klasse Jg. 2004. Ihr Bruder Reto (Jg. 2001) wurde in Airolo guter Dritter. Nina und Lea Müller sowie Madlaina Muntwyler verpassten die Qualifikation mit den Rängen 4, 5 und 6 nur knapp. Beim letzten Ausscheidungsrennen hat Nina Huber noch einen Podestplatz als Dritte rausgefahren und startet nun im Final bei dem Mädchen Jg. 2001. Die Renngruppe Hausen hat diesen Winter einige sehr erfolgreiche Rennen bestritten. So können nun 5 Kinder an den Sichtungstag des Kaders des Zürcher Skiverbandes. Ein Skitechnik-Testtag und ein Konditionstest müssen erfolgreich absolviert werden, um sich für das Kader der ZSV zu qualifizieren. (amo)

Der Präsident begrüsste zur offiziellen Eröffnung die Ehrenmitglieder, die Gäste und nicht zuletzt die Mitglieder, die zahlreich erschienen waren. Sie stimmten, nach dem schmackhaften Nachtessen, das Ämtlerlied an. Die meisten der mit den Traktanden zusammenhängenden Berichte lagen der Einladung bei, was den Ablauf der statutarischen Geschäfte vereinfachte. Die Versammlung gedachte ihrer kürzlich verstorbenen Kameraden Werner Kleiner und René Rüegger. In seinem Jahresbericht 2012 liess der Präsident nochmals die zahlreichen Aktivitäten Revue passieren. Der wieder durchgeführte Familienabend und die etwas weniger gut besuchte Metzgete bildeten die Schwerpunkte des vergangenen Vereinsjahres. Wie jedes Jahr waren die Seniorentreffs und die verschiedenen kameradschaftlichen Zusammenkünfte gut besucht. So erfreut der Präsident über die schöne Kameradschaft und über die vielfältige Hilfsbereitschaft ist, so bedauert er, dass alle Anstrengungen, neue Mitglieder zu werben, erfolglos blieben. Von den 112 Mitgliedern sind 73 oder 65% über 60 Jahre alt, 34 oder 31% über 40 und lediglich 5 oder 4%

über 30 Jahre alt. Diese Altersstruktur hat zur Folge, dass nur noch die Faustballriege wettkampfmässig aktiv ist und dass das Interesse, z.B. am Eidg. Turnfest teilzunehmen, nur noch beschränkt oder nicht mehr vorhanden ist. Vielleicht sind Anstrengung und auch Bequemlichkeit schon zu gross. Die Jahresrechnung schloss auch 2012 mit Gewinn ab, sodass der Jahresbeitrag 2013 bei 100 Franken belassen werden konnte. Dem Kassier und dem Vorstand, wurde Décharge erteilt und das Budget 2013 zur Kenntnis genommen. Die Vorstandsmitglieder P. Leuenberger, J. Schoch, H.R. Wettstein, J. Thiry wurden einstimmig wiedergewählt, und auch der Präsident, P. Langhans, wurde im Amt bestätigt. Auch die beiden Revisoren wurden wiedergewählt. Erfreulich wurde zur Kenntnis genommen, dass sich die sieben Riegenleiter für ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen. Schwerpunkte im 2013 sind eine Reise ins Bündnerland, die bereits bis in alle Details vorbereitet ist und die Metzgete, die am Samstag, 5. Oktober, stattfindet. 35 Turnlektionen wurden über das Jahr durchgeführt, die im Schnitt pro Abend von 47 Männerrieglern besucht wurden. In diesen Stunden sind die Trainings der Faustballer und der Fitnessgruppe nicht enthalten. Die 6. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern klang mit dem Turnerlied offiziell aus. (Ty) Infos zum Männerturnverein unter www.mtva.ch.


Sport

Dienstag, 19. März 2013

Rotschwarze Machtdemonstration

Es war ein Spiel, das im Vorfeld viel zu reden gab. Einerseits wollten die Ämtler Revanche nehmen für das Hinspiel, das 0:1 verloren ging. Andererseits war man nach Punkten gleichauf und gegen Höngg ist es für alle Akteure immer ein Prestigespiel. Die WB-Elf wurde von Trainer Dosch perfekt auf die Höngger-Truppe eingestellt und so wusste jeder, was auf ihn zukommen würde.

Klare Dominanz in Halbzeit eins Der FCWB fand gut ins Spiel und hatte bereits nach fünf Minuten durch Gjergji einen gefährlichen Abschluss. Nur zwei Minuten später war es Kohler, der knapp am Gehäuse scheiterte. Die Dosch-Elf drückte aber weiter aufs Tempo, man liess dem Gegner keinen

Spielraum und bereitete ihm mit einer aggressiven Spielweise viel Mühe. Die Führung war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. In der 22. Minute wurde sie Tatsache: Einen scharf getretenen Freistoss von Illi drückte der aufgerückte Joller im Stile eines Torjägers über die Linie. Den Zuschauern wurde weiterhin toller Angriffsfussball des FCWB geboten. Nach einer halben Stunde profitierte Captain Buchmann von einer missglückten Rückgabe in der Höngger-Abwehr. Gekonnt lupfte er den Ball über den Torhüter und konnte problemlos einnicken. Damit war der FCWB definitiv auf der Siegerstrasse und das grosse Schaulaufen hatte begonnen. Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit kam die Kopie des zweiten Treffers. Wiederum eine missglückte Rückgabe, die Abwehrschreck Popov richtig antizipierte und auch er hatte keine Mühe sich in die Torschützenliste einzutragen. Innert 15 Minuten machte Höngg dem FCWB zweimal das gleiche Geschenk, das dankend angenommen wurde. Die WB-Elf war aber einfach in allen Reihen präsenter und mental wacher als die Platzherren.

Vorsprung ausgebaut Für die zweiten 45 Minuten hiess es nicht den gleichen Fehler machen wie vor Wochenfrist in Winterthur, als man viel zu passiv aus der Garderobe kam. Man lernte aus dem Fehler und machte weiter wie man aufgehört hat, nämlich mit schnellem, genauem Kurzpassspiel. Unterstützt von den zahlreich anwesenden Fans wollten die Akteure des FCWB den Vorsprung nicht verwalten, sondern etwas für die Goalstatistik tun. Nach zehn Minuten war es Acosta, der ein bemerkenswertes Debut im rotschwarzen Trikot gab und auf Pass vom gut aufspielenden Kohler den vierten Treffer markierte. Die Spielfreude war ihm regelrecht anzusehen. Nur wenige Minuten später erzielte er sein zweites Tor zum Endstand von 5:0. Zwar gab es noch einige gute Kontermöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Ein grosses Lob gebührt nicht nur den WB-Offensivspielern, sondern auch der Defensivreihe. Diese spielte tadellos, gewann die grosse Mehrheit der Zweikämpfe und trug viel dazu bei, dass Keeper Merlo einen ruhigen

Robert Popov markierte das vorentscheidende 3:0. (Bild Kaspar Köchli) Samstagnachmittag verbrachte. Es war ein solidarischer Auftritt einer gut funktionierenden WB-Truppe. Auch Trainer Dosch war nach Abpfiff überaus zufrieden. «Das war ein ganz toller Auftritt meiner Jungs. Sie strahlten grossen Siegeshunger aus und das macht Freude. So können wir weiterfahren.» (NBu) Matchtelegramm: Juchhof 2, 220 Zuschauer. FCWB: Merlo; Illi; Bonnemain; Popov; Joller; Acosta (82. Constancio); Kohler (71. Slajs); Gjergji.

Die erste Mannschaft des FC Affoltern im Trainingslager in Estepona, Spanien

................................................... von marco good Am Montagmorgen um 7.40 Uhr traf sich der Grossteil der Mannschaft und ein Teil der mitreisenden Supporter am Bahnhof Affoltern, um sich gemeinsam zum Flughafen zu begeben, wo der Flieger nach Malaga startete. Einzelne Spieler und Supporter stiessen auf dem Weg zu uns oder erwarteten uns bereits am Flughafen. Insgesamt waren wir 15 Spieler, zwei Trainer und sechs Supporter. Der Flug

nach Malaga war sehr angenehm und ohne grosse Probleme konnten wir unser Gepäck schnell fassen und uns zu dem organisierten Car begeben. Als wir aus der Flughafenhalle kamen, erwartete uns nicht etwa strahlender Sonnenschein, sondern starker Regenfall. Wenn man die Wetterprognosen für diese Woche analysiert hatte, wusste man, dass die ganze Woche über mit regnerischen Verhältnissen zu rechnen war. Die Fahrt nach Estepona zu unserem Hotel dauerte eine knappe Stunde. Im Hotel angekommen konnten wir uns gleich einen kleinen Snack genehmigen, um nochmals Energie vor der ersten Trainingseinheit tanken zu können. Das Restaurant im Hotel bot eine Vielzahl von lokalen und internationalen Spezialitäten. Nach dem kurzen Essen galt es, die Zimmer zu beziehen und sich für die erste Trainingseinheit bereit zu machen. Manche staunten nicht schlecht beim Bezug der Zimmer, denn diese waren sehr grosszügig und weiträumig, klinisch sauber gehalten und die gesamte Mannschaft war auf einem Korridor angesiedelt.

Regen als ständiger Reisebegleiter

Stammspieler, Stürmer und Schreiber des Berichts: Marco Good. (Bild zvg.)

Es standen uns zwei Kleinbusse zur Verfügung, um den 15 Minuten entfernten Trainingsplatz zu erreichen. Der Regen war unser ständiger Reisebegleiter. Als wir jedoch den piekfeinen Trainingsplatz erreichten, stiegen die Motivation und die Vorfreude nochmals sprunghaft an. Nach einer guten Trainingseinheit, in welcher wir uns sehr schnell an den hervorragenden Rasen gewöhnten, ging es zurück zum Hotel, wo wir nach dem Abendessen freie Zeit zur Verfügung hatten. Ziel eines Trainingslagers ist es immer auch, neben dem sportlichen Weiterkommen, den Teamgeist und den Mannschaftszusammenhalt zu fördern und so haben wir versucht, auch möglichst viel Freizeit als Mannschaft zusammen zu verbringen. Am Dienstag hatten wir zwei anstrengende, aber sehr gute Trainingseinheiten. Leider mussten die beiden angeschlagenen und trotzdem mitgereisten Spieler Antenen und Shala aussetzen und Rama verletzte sich eben-

falls leicht im Training. Am Dienstagabend schauten wir uns gemeinsam das Champions League Rückspiel zwischen Manchester United und Real Madrid an. Am Mittwochmorgen war eine weitere Trainingseinheit angesagt, welche trotz drei fehlenden Spielern und regnerischem Wetter ebenfalls von hoher Qualität war. Für den Nachmittag war dann ein kleiner Ausflug geplant, um zum einen als Mannschaft zusammen mit den Supportern etwas zu unternehmen und zum anderen, um eine kleine Regenerationspause von den ungewohnt vielen Trainingseinheiten zu haben. Wir fuhren mit unseren Bussen nach Gibraltar, einem englischen Überseegebiet an der Südspitze Spaniens, welches vor allem dafür bekannt ist, dass er an der Meerenge der Strasse von Gibraltar liegt, wo Europa und Afrika am wenigsten weit voneinander entfernt sind. Wir schauten uns das Städtchen von Gibraltar an und wollten eigentlich mit der berühmten Kabinenbahn auf die Spitze des hohen Berges gelangen, an dessen Fusse die Stadt liegt. Aufgrund des Regens war die Kabinenbahn jedoch geschlossen und so nahmen wir drei Tourentaxis, welche uns zu den Hauptattraktionen brachten. Unter anderem besuchten wir eine eindrückliche Felsgrotte und auf der Spitze des Berges gab es ein Naturschutzgebiet für die einheimischen Magot-Affen, welche die einzigen Affen in Europa sind, welche frei leben. Nach dem Besuch in Gibraltar fuhren wir nach Puerto Banus, einen Jachthafen von Marbella, um gemeinsam zu Abend zu essen. Nach dem von den Supporter gesponsertem Essen gab es für die Mannschaft noch einen kleinen Ausgang, welcher sich jedoch im ordentlichen Rahmen vhielt, da am nächsten Tag ein Testspiel angesagt war. Wir gingen zusammen noch ein Bierchen trinken in Puerto Banus und machten uns dann auf den Rückweg. Am Donnerstagmorgen war das Testspiel gegen den FC Pfäffikon SZ angesetzt, welches wir auf unserem Trainingsplatz austragen konnten. Das Spiel ging 0:2 verloren, obwohl wir ein deutliches Chancenplus zu verbuchen und das Spiel über weite Stre-

Das Mixedteam von Volley S9, welches unter der Leitung von Thomas Hack und Karin Hasselberg in der Mixedmeisterschaft Stärkeklasse C spielt, durchlebte einen spannenden und abwechslungsreichen Januar. Am Brotund Speckturnier von Volley S9 ersetzte die bunt zusammengewürfelte Mannschaft ein anderes Team, welches kurzfristig absagen musste. Innert 45 Minuten schafften es die Mannschaftsverantwortlichen, für Ersatz zu sorgen und traten mit vier Männern und vier Frauen von Volley S9 an. Von Anfang an spielten die Wettswiler abgeklärt und wie aus einem Guss. Zwar verloren sie den allerersten Satz mit 25:24, dies war aber sogleich der einzige Satz denn sie im gesamten Turnier abgeben mussten. Geprägt waren die diversen Duelle von viel Spass, Kampfgeist und Action und im Finalspiel setzte sich Sangría überlegen durch und gewann erstmals das Turnier.

Velkovski) ; Y. Schlüchter, Hasani; Buchmann (75.

Hotel und Rasen boten erstklassige Bedingungen In Estepona, Spanien, hat sich die erste Mannschaft des FC Affoltern auf die Rückrunde vorbereitet. Aus dem Trainingslager berichtet Stürmer Marco Good.

Erfolgreiche Rückrunde Nur noch ein Spiel gegen Tabellenleader Adliswil fehlt: Der Abschluss einer ereignisreichen Saison steht unmittelbar bevor. Mixedvolley Sangría blickt zurück.

1. Liga Classic: SV Höngg – FC Wettswil-Bonstetten 0:5 (0:3) Ein Sieg, der in Erinnerung bleibt, über den es nichts zu diskutieren gibt und der aufzeigt, wie stark sich der FCWB präsentieren kann. In einem einseitigen Fussballspiel schlugen die Säuliämtler die punktgleichen Höngger mit 5:0.

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cken im Griff hatten. Vom Resultat abgesehen war es eine solide Mannschaftsleistung und man konnte einen positiven Mannschaftsgeist erkennen, welchen man in den vorherigen Vorbereitungsspielen vermisst hatte. Nach einer weiteren Trainingseinheit am Nachmittag gab es vor dem Nachtessen noch eine Teamsitzung, in welcher es darum ging, den Standpunkt der Mannschaft darzulegen, Saisonziele zu besprechen und allfällige Probleme aufzunehmen und zu diskutieren.

Automatismen und Abschluss vor dem Tor verbessern Trotz schwerer Beine hatten wir nochmals zwei Trainingseinheiten am Freitag, in welcher wir vor allem einige taktische Grundsätze automatisierten und den Abschluss vor dem Tor verbessern wollten. Entgegen den restlichen Tagen der Woche konnte sich am Freitag die Sonne ein wenig gegen die Wolkendecke durchsetzen und so konnten wir doch noch einige wärmende Sonnenstrahlen aus Andalusien mitnehmen. Da das Essen im Hotel so ausgezeichnet war, beschloss die Mannschaft, am Freitagabend im Hotel zu speisen und nicht auswärts essen zu gehen. Nach dem Essen gab es dann noch einen Ausgang, wo wir uns in das Nachtleben von Estepona stürzten und zusammen als Mannschaft das erfolgreiche und schöne Trainingslager ausklingen liessen. Die Rückreise am Samstag war angenehm und ebenfalls ohne grosse Probleme. Wir landeten überpünktlich um 17 Uhr in Zürich, wo einige Trainer und Spieler schon sehnsüchtig von Angehörigen erwartet wurden. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Trainingslager der 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis im Jahre 2013 ein voller Erfolg war. Das Hotel und der Rasen boten erstklassige Bedingungen für eine erfolgreiche Woche, lediglich der Regen hätte nicht unbedingt sein müssen. Als Mannschaft konnten wir uns fussballerisch wie auch zwischenmenschlich verbessern und wir blicken gemeinsam mit Vorfreude auf den Start der Rückrunde.

Sieg und Niederlage nahe beieinander Danach folgte wieder der Alltag bzw. die normale Zürich Mixed-Meisterschaft. Im 2012 lief es Sangría nicht gerade nach Wunsch. Drei 0:3-Niederlagen musste man verkraften und konnten nur das Schlusslicht Los Geggos mit 3:0 besiegen. Den souveränen Tabellenführenden bezwangen die Sangríaner mit 3:2, was für das Team wie ein Weckruf war. Nach dem Turnier knüpfte es an die guten Leistungen an und fertigten Volley Solei mühelos mit 3:0 ab. Ein wenig Überheblichkeit machte sich breit und alle gingen von einem erneuten Sieg in der Rückrunde gegen den gleichen Gegner aus. Doch wie man sich täuschen kann: Anstelle eines klaren Sieges, wurden sie mit 2:3 (und 14:16 im fünften Satz) geschlagen. Eine bittere Pille. Aber dies gehört zum Sport dazu. Das letzte Spiel im Januar war gegen den Tabellendritten Wädiwelle. Ein übermächtiger Gegner, gegen den Sangría noch nie gewinnen konnte. Entsprechend trat dieser auch auf. Sechs schlagkräftige Männer und drei Frauen standen in seinem Aufgebot. Doch Sangría spielte von Beginn weg frech und kämpferisch. Dies brachte den Gegner total aus dem Konzept und das «kleine» Sangría konnte überraschend zwei Sätze für sich entscheiden. Am Schluss fehlte dann aber die Kraft für den Sieg. Trotzdem ist der gewonnene Punkt genausoviel wert wie ein Sieg.

Triumph gegen den Absteiger Und auch im März konnte Sangría triumphieren. Gegen den überheblichen Absteiger der Kategorie B, setzte sich der Underdog in knapp einer Stunde mit 3:0 durch und feierte ausgelassen. Danach stand Obfeldens Kalima auf dem Programm, gegen den es im Hinspiel eine klare Niederlage setzte. Doch Sangría trat mit viel Selbstvertrauen auf und gewann prompt die ersten beiden Sätze. Danach liess man jedoch etwas nach und verlor den dritten Satz. Im Vierten konnten sie jedoch dank besserer Konzentration und Spielfreude am Ende den Satz und den Match für sich entscheiden. Nun fehlt nur noch der Tabellenleader Adliswil. Man darf gespannt sein darauf, was das Ämtler Team gegen diesen mächtigen Gegner noch zustande bringt ... Thomas Hack


Restaurant Post 8908 Hedingen Freitag, 22. März 2013, ab 18.00 Uhr

Raclette à discretion

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis

Fr. 20.– pro Person Unterhaltung mit Max Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Käthi und Gerry Mast Telefon 044 761 63 56 Demnächst:

NEUES GARTENBEIZLI

Ankündigung

Generalversammlung 2013 Freitag, 3. Mai 2013, 19.30 Uhr im Saal der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 3. April 2013 schriftlich an die Wasserversorgung, zu Handen des Vorstandes, einzureichen. Der Vorstand

022_2013  
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