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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 021 I 173. Jahrgang I Freitag, 15. März 2019

Andrang erwartet

ICT erneuern

Aeugst verschiebt die vorberatende Gemeindeversammlung zum Spital ins Schulhaus. > Seite 3

Die Primarschule Bonstetten will in Computer und Support investieren. > Seite 3

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Reformationsnovellen An der Buchvernissage am Montag in Kappel stehen auch Hausemer Schüler im Fokus. > Seite 12

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«Glorreiche Fünf» Mit ihrer neuen Show sorgten Generell5 in Affoltern für beste Unterhaltung. > Seite 13

In Bundesbern schnell Fuss gefasst Bei Wiederwahl wird Nationalrat Hans-Ulrich Bigler Präsident der Finanzkommission Seit Dezember 2015 sitzt HansUlrich Bigler, in Affoltern wohnhafter Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), für die FDP im Nationalrat. Er hat dort schnell Fuss gefasst und übernimmt – die Wiederwahl im Herbst vorausgesetzt – das Präsidium der Finanzkommission. Bigler, derzeit Vizepräsident, bezeichnet das als Anerkennung für seine Arbeit, die nach seinen Worten sehr spannend und vielfältig ist. Spannend insofern, als es gilt, Strategien zu entwickeln, um Mehrheiten zu finden, um Geschäfte durchzubringen. Dazu bedarf es viel Arbeit und Überzeugungskunst, sowohl in überparteilichen Gremien als auch in der eigenen Fraktion. Zwar verfügen die bürgerlichen Parteien im Nationalrat über solche Mehrheiten, aber die spielen nicht immer. Kommt hinzu, dass die Geschäfte ja auch vom Ständerat behandelt werden müssen. Nach den Worten von Hans-Ulrich Bigler ist die kleine Kammer nicht mehr «Chambre de Réflexion», sondern parteipolitisch getrieben. Und dort haben SP und CVP eine Mehrheit. In Bern sitzen Parlamentarier freilich nicht nur im Nationalratssaal. Selbst sind sie ja auch Interessenver-

Der Affoltemer Nationalrat Hans-Ulrich Bigler – hier im Gespräch mit neu Bundesrätin Karin Keller-Sutter an der Eingangstüre zum Nationalratssaal – hat unter der Bundeshauskuppel schnell Fuss gefasst. (Bild Werner Schneiter) treter, empfangen Verbände und andere Lobbygruppen zum Gespräch und werden auch mal in den Schweizerhof oder ins Bellevue eingeladen, um sich dort die Anliegen solcher Interessengruppen anzuhören. Auch das gehöre

Kantonale Verkehrsunfallstatistik 2018

Insgesamt registrierte die Polizei 2018 auf dem ganzen Kantonsgebiet 16 502 Unfälle. Zugenommen haben dabei sowohl die Unfälle mit Sach- als auch jene mit Personenschaden. 626 Personen verletzten sich im letzten Jahr auf dem Zürcher Strassennetz schwer. 33 Personen kamen 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Dies ist im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017, in welchen je 22 Personen getötet wurden, eine unerfreuliche Entwicklung. Aufgrund der weiterhin ungebrochenen Beliebtheit von E-Bikes fällt die nochmals massive Zunahme bei den E-Bike-Unfällen negativ auf. Da dürfte der überaus lange, trockene und heisse Sommer 2018 mitverantwortlich sein. Bei rund 80 Prozent aller Schwerverletzten und Getöteten handelt es

Ausgezeichnet Der Schaugarten von Berger Gartenbau an der Giardina gewinnt Silber. > Seite 17

Albis-Park wird nun gebaut Der Startschuss fiel zwar schon vor Weihnachten, offiziell wird der Baubeginn auf dem 30 000 m² grossen Grundstück an der Autobahnzufahrt in Affoltern heute Freitag gefeiert. Neben einem OBI-Baumarkt (Migros) ist das österreichische Möbelhaus XXXLutz als Mieter für den Hauptteil der über 20 000 m² Verkaufsfläche vorgesehen. Das Familienunternehmen betreibt bereits 271 Einrichtungshäuser in zehn europäischen Ländern. ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Weniger Unfälle – mehr Schwerverletzte und Tote

Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen, 14. März, Zahlen der Verkehrsunfälle 2018 präsentiert. Erstmals seit drei Jahren sind wieder mehr Personen schwer verletzt oder getötet worden.

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sich um «ungeschützte Verkehrsteilnehmer» wie Fussgänger und Zweiradlenkende. Anzumerken ist jedoch, dass rund 60 Prozent aller schweren Zweiradunfälle selbstverschuldet sind. Die Analyse der Unfallörtlichkeiten sowie der Unfallursachen und -typen für schwere Verkehrsunfälle ist Voraussetzung für das Ergreifen geeigneter Massnahmen, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Im Bezirk Affoltern hat die Kantonspolizei ein Auge auf drei besonders gefährliche Stellen. Bei der Lichtsignalanlage im Zentrum von Obfelden wurden Massnahmen bereits umgesetzt. In Bearbeitung sind in Stallikon die Kurve auf der Bucheneggstrasse im Bereich Gratstrasse, sowie in Affoltern der Fussgängerstreifen zwischen Migros und Restaurant Central. Als Hauptunfallursachen für schwere Unfälle stehen das Nichtbeherrschen des Fahrzeugs und Nichtanpassen der Geschwindigkeit, der Zustand des Lenkers, die Vortrittsmissachtung und nach wie vor Unaufmerksamkeit und Ablenkung, insbesondere durch die Bedienung von Mobiltelefonen, im Vordergrund. (pd./tst.)

in einem Milizsystem zur Meinungsbildung, fügt Bigler an. Nicht als Interessenvertreter, sondern als politische Lehrlinge reisten am Montag Schülerinnen und Schüler der 3. Sek B/C aus Mettmenstetten

nach Bern und wurden dort zu einer Fragerunde von Hans-Ulrich Bigler empfangen. Sie löcherten den FDP-Vertreter mit interessanten Fragen. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 7

Kritik und Unverständnis

Versammlung teilt Meinung

Bis auf den letzten Platz war der Kasinosaal in Affoltern am vergangenen Montag gefüllt. Der Stadtrat hatte zur Informationsveranstaltung zum Spital eingeladen und interessierte und engagierte Frauen und Männer kamen aus dem ganzen Bezirk, um sich informieren zu lassen – und teils auch um ihre harsche Kritik loszuwerden. Stadtpräsident Clemens Grötsch malte ein düsteres Bild, sprach von einem zu grossen finanziellen Risiko, einer Belastung der Steuerzahler. Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern betonte dagegen das gut funktionierende Gesundheitssystem im Bezirk, wo ganz viele Player wie die Hausärzte, die Spitex, die Palliativ Care oder die Langzeitpflege zusammenarbeiten. Stadtrat Martin Gallusser legte schliesslich dar, wie er sich die Gesundheitsversorgung für die Stadt Affoltern in Zukunft vorstellt und wies darauf hin, dass es keine Abstriche an Qualität geben werde. Aus dem Publikum gab es dann fast ausschliesslich kritische Voten gegen die Vorgehensweise des Stadtrats von Affoltern. Dabei blieben viele Fragen unbeantwortet. ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 5

Der Gemeinderat Stallikon empfiehlt für die Urnenabstimmung zum Spital ein Ja zur Auflösung des Zweckverbands, lehnt aber den Beitritt zum Pflegezentrum Sonnenberg und zur gemeinnützigen Spital AG ab. Anders als in anderen Gemeinden gibt in Stallikon auch die Gemeindeversammlung eine Empfehlung für kommunale Urnenabstimmungen ab. Sie folgte dem Gemeinderat mit deutlichem Mehr. (bs.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Demenz möglichst früh abklären In Bonstetten referierten Markus Minder, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern, und Christina Krebs, Geschäftsleiterin der Alzheimervereinigung Kanton Zürich, zum Thema Demenz. Sie gaben wertvolle Tipps und Anregungen zu dieser Krankheit, die immer mehr Menschen betrifft. Ihr wichtigstes Anliegen: Häufen sich die Anzeichen, sollte eine Abklärung möglichst früh vorgenommen werden. (sts) ................................................... > Bericht auf Seite 11


Ärztlicher Notfalldienst

Killwangen, 5. März 2019 Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen seiner Mitmenschen. Albert Schweitzer

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Traurig über den Hinschied und doch dankbar für die Erlösung, teilen wir mit, dass unser Vater und Schwiegervater am 5. März 2019 im 89. Lebensjahr gestorben ist.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Peter Huber * 22.3.1930 Affoltern a. A.

† 5.3.2019 Killwangen

In stiller Trauer: Susanne und Wolfgang Rieger Marcel Huber und Marina Tahir Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. März 2019, um 11.00 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend erfolgt ein Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Sozialwerk Pfarrer Sieber, 8004 Zürich, IBAN CH98 0900 0000 8004 0115 7.

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen AG SBB betreffend Bonstetten – Hedingen, Umbau permanente in fakultative Schutzstrecke Gemeinden Bonstetten, Hedingen Gesuchstellerin Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Projekte, Engineering, Fahrstrom, Bahnhofstrasse 12, 4600 Olten Gegenstand Das vorliegende Plangenehmigungsgesuch beinhaltet im Wesentlichen den Umbau der permanenten in eine fakultative Schutzstrecke. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht Zürich hat mit Urteil vom 29. November 2018 die Atechnics GmbH, Oberhausenstrasse 73, 8907 Wettswil a. A., aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 7. März 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 25. März 2019 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 15. März 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Gemeindeversammlung vom 21. März 2019 20.00 Uhr neu im Kulturraum der Schule Die vorberatende Gemeindeversammlung zu den Abstimmungsvorlagen Spital und Langzeitpflege findet neu im Kulturraum der Schulanlage Gallenbüel, Spitzenstrasse 16, statt. Dies weil so mehr Sitzplatzmöglichkeiten als in der Kirche zur Verfügung stehen. Die offiziellen detaillierten Unterlagen können im Rahmen der Aktenauflage auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder von der Homepage

Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 15. März 2019 bis zum 29. April 2019 während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden: – Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten – Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen Aussteckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 – 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Grabräumung Friedhof Hedingen Die Ruhefrist für die • Urnengräber Nr. 604 bis 607 (Bestattungsjahr 1998) • Erdbestattungsgräber Nr. 705 und 706 (Bestattungsjahr 1998) ist abgelaufen. Diese Urnengräber und Erdbestattungsgräber werden im Frühling 2019 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 27. Mai 2019

13. März 2019

wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Hedingen über die verbliebenen Grabdenkmäler, Urnengräber und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen.

Gemeinderat Aeugst am Albis

Hedingen, 15. März 2019

www.aeugst-albis.ch/politik/gemeindeversammlung heruntergeladen werden.


Bezirk Affoltern

Am Tresor gescheitert Durch Einschlagen eines Fensters sind von Dienstag auf Mittwoch Einbrecher in einen Affoltemer Getränkehandel eingedrungen. Dabei scheiterte der Versuch, den Tresor aufzubrechen. Ob sie sich im Getränkelager bedient haben, ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Fest steht: Der Sachschaden ist sehr hoch. Nicht zum ersten Mal haben Vandalen beim Schulhaus in Rifferswil ihr Unwesen getrieben. So gingen, wie am 11. März festgestellt, drei Scheiben einer sechsteiligen Fensterfront in Brüche. Der Schaden ist auch in diesem Fall beträchtlich. Mehrmals musste die Polizei wegen nächtlichen Lärms ausrücken. Gleich dreimal in Affoltern. Im Zentrum Oberdorf und in der Nähe einer Bar raubten Nachtbrüder und -schwestern nach 23 Uhr, um 0.30 Uhr und um 2 Uhr, Anwohnern den Schlaf, in einem Fall auch mit zu lauter Musik. Am 9. März nach 22 Uhr wurde die Polizei auch nach Ottenbach gerufen. Dort lärmten Jugendliche im Bereich des Schulareals und liessen Feuerwerk steigen. Davon nahmen die Gesetzeshüter bei Eintreffen zwar nichts mehr wahr, wurden aber fündig, als sie die jungen Leute kontrollierte. Wegen Drogen- und Alkoholbesitzes müssen sie mit einer Verzeigung rechnen. (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Jubilare in Affoltern sind vor 80 Jahren auf die Welt gekommen. Heute Freitag, 15. März, feiert Silvia Schneebeli und am Sonntag, 17. März, Antoinette Adelheid Hügli. Wir gratulieren beiden von Herzen und wünschen eine schöne Feier und viel Freude.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Gemeindeversammlung im Kulturraum der Schule Mitteilungen des Gemeinderats Aeugst Die Informationsveranstaltungen zu den Abstimmungsvorlagen Spital und Langzeitpflege in den Nachbarsgemeinden sind auf sehr grosses Interesse gestossen. Das hat den Gemeinderat bewogen, die vorberatende Gemeindeversammlung vom 21. März, 20 Uhr, neu im Kulturraum der Schulanlage Gallenbüel, Spitzenstrasse 16, durchzuführen. Somit stehen mehr Sitzplatzmöglichkeiten als in der Kirche zur Verfügung. Die offiziellen detaillierten Unterlagen können im Rahmen der Aktenauflage auf der Gemeindeverwaltung Aeugst eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder von der Homepage www.aeugst-albis.ch/ politik/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Der Gemeinderat unterbreitet den Stimmberechtigten an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 21. März alle drei Vorlagen zur Annahme zu empfehlen. Die Rechnungsprüfungskommission Aeugst unterstützt die Empfehlung des Gemeinderates.

Neue Mitarbeitende Sandra Steim übernimmt die Leitung der Einwohnerkontrolle auf den 1. Mai. Sie arbeitet im 60-Prozent-Pensum, wohnt in Horgen und verfügt über langjährige Gemeindeverwaltungserfahrung. Sandra Steim tritt die Nachfolge von Jenny Rey an. Sie wird von der bisherigen Mitarbeiterin Einwohnerkontrolle, Irene Hagenbuch, unterstützt.

Thomas Volken startet als Mitarbeiter Werkhof Anfang Juni. Er arbeitet im 80-Prozent-Pensum und wohnt in Hausen am Albis. Thomas Volken ist Landschaftsgärtner und Fachmann Betriebsunterhalt. Diese Stelle ist neu geschaffen worden und wurde von der Gemeindeversammlung im Dezember 2018 genehmigt. Neu besteht das Team Werkhof aus drei Personen. Ansprechpartner sind der Leiter Patrick Bär mit seinen Mitarbeitenden Markus Obschlager und Thomas Volken.

Öffentliche Auflage ZVV-Fahrplan 20/21 Der Fahrplanentwurf 2020/2021 kann ab sofort unter www.zvv.ch/zvv/de/ fahrplan/fahrplanverfahren.html abgerufen werden. Alle sind aufgerufen, diesen genau in Bezug auf die Bedürfnisse zu prüfen. Gemäss Fahrplanverordnung des Kantons Zürich kann sich jedermann dazu äussern. Allfällige Begehren sind zu begründen und bis spätestens 31. März schriftlich an die Gemeindeverwaltung einzureichen.

Aktion Hochstämmer pflanzen Auf Antrag der Naturschutzkommission hat der Gemeinderat beschlossen, im Rahmen des Budgets 2019 die Anpflanzung von bis zu 20 Hochstammbäumen finanziell zu unterstützen. Ein Teil dieser Unterstützung wird in 5 Jahren ausbezahlt, wenn der Baum für das Vernetzungsprojekt angemeldet ist.

Auf den Aufruf haben sich erfreulicherweise sieben Landwirtschaftsbetriebe gemeldet, die total 43 Bäume pflanzen möchten. 22 Bäume werden im Rahmen des Budgets 2019 abgegolten, die restlichen erst, wenn ein entsprechender Ausgabeposten mit dem Budget 2020 an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 gutgeheissen wird.

Bundesgelder für PV-Anlagen Der Gemeinderat hat sich beim Bundesamt für Energie bei einem Gemeinschaftsprojekt zur Förderung der Realisierung von Fotovoltaikanlagen auf Gemeindegebiet beworben und als eine von 50 Gemeinden den Zuschlag erhalten. In den nächsten Wochen werden die Hauseigentümer mit einem Flyer ausführlich über dieses Projekt informiert.

Strom-Spar Wettbewerb 2019 Seit 2015 führt die Gemeinde Aeugst einen Strom-Spar Wettbewerb durch. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten einen Geldpreis. Der Gemeinderat will weiterhin motivieren, möglichst viel Strom zu sparen und schreibt deshalb auch 2019 einen «Strom-Spar Wettbewerb» aus. Grundlage für den Wettbewerb ist die aktuelle EKZ-Jahresrechnung. Teile der Aeugster Haushalte bekommen diese im März, andere im August 2019. Dem Gemeinderat ist es klar, dass mit diesem Wettbewerb nicht

alle Tatsachen berücksichtigt werden, die beim Stromsparen eine Rolle spielen. Trotzdem ist er überzeugt, dass die Vorteile eines solchen Wettbewerbes die Nachteile überwiegen.

Amphibienwanderung In den nächsten Tagen beginnt auch in Aeugst wieder die Zeit der Amphibienwanderung. Warme Nächte und feuchte Witterung sind für Frösche, Kröten und Molche ein Signal, sich auf den Weg an ihre Laichgewässer zu machen. Die Wolfenstalstrasse wird auf dieser Wanderung von vielen Tieren überquert. Beobachtungen zeigen, dass ein einzelnes Auto Dutzende von Tieren überfahren kann. Wie jedes Jahr ergeht daher der dringende Aufruf von 22 bis 6 Uhr auf Fahrten zwischen Wolfentalstrasse 8 und dem TCS-Parkplatz zu verzichten.

Behördensprechstunde Auch die zweite Behördensprechstunde wurde von der Bevölkerung rege genutzt. Die gute Resonanz erfreut den Gemeinderat. Die nächste Behördensprechstunde ist am Montag, 20. Mai 2019, von 17.15 bis 18.15 Uhr. Dazu stehen Nadia Hausheer (Gemeindepräsidentin) und Matthias Ramer (Ressorts Gesundheit + Umwelt, Sicherheit) zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Peter Trachsel, Gemeindeschreiber

Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 11. Juni definitiv festgelegt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 15. März 2019

An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 werden folgende Traktanden definitiv zur Abstimmung gelangen: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 27. November 2018; 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018; 3. Kreditbegehren von 440 000 Franken (inkl. MwSt.) zulasten der Investitionsrechnung zur Erneuerung der ICT der Primarschule Bonstetten sowie 99 000 Franken jährlich wiederkehrende Kosten ab 2019 für den pädagogischen und technischen ICT-Support; 4. Kreditbegehren von 495 000 Franken (exkl. MwSt.) zulasten der Investitionsrechnung zur Einspeisung der Quellen Kubismatt und Müliberg in das Reservoir Wischen. Der Beleuchtende Bericht wird am 25. Mai 2019 denjenigen Stimmberechtigten zugestellt, die bei den Einwohnerdiensten ihre Adresse hinterlegt haben. Sofern auch Sie den Beleuchtenden Bericht kostenlos erhalten möchten, senden Sie bitte eine EMail an: praesidiales@bonstetten.ch. Anschliessend wird Ihnen künftig vor jeder Gemeindeversammlung der Beleuchtende Bericht (Weisung) automatisch zugestellt.

vertretenen Partner zur Offertstellung eingeladen, andererseits wurden auch überregional renommierte Firmen angeschrieben. Die Submission erfolgte im Einladungsverfahren. Drei qualifizierte Tiefbaufirmen reichten ihre Offerten ein. Die Offerten sind unter Berücksichtigung des gegebenen Zuschlagskriteriums vom Ingenieurbüro Wälter Willa geprüft worden. Die Firma Büwe Tiefbau AG liegt auf Rang 1. Die Vergabe der Tiefbauarbeiten in der Höhe von 137 500 Franken (inkl. 7.7 % MwSt.) erfolgt an die Bauunternehmung Büwe Tiefbau AG aus Rotkreuz.

Zweckverband Kläranlage Birmensdorf: Jahresrechnung 2018 Die Kläranlagekommission des Zweckverbands Birmensdorf hat die Jahresrechnung 2018 der Kläranlage Birmensdorf an ihrer Sitzung vom 13. Februar 2019 verabschiedet und an die Verbandsgemeinden weitergeleitet. Gemäss Art. 15 Ziff. 3 des Zweckverbandsvertrags steht deren Genehmigung den Gemeinderäten der Verbandsgemeinden zu. Die Jahresrechnung 2018 der Kläranlage Birmensdorf (Anteil Bonstetten) schliesst mit Fr. 548 311.35 gegenüber einem budgetierten Aufwand von 592 600 Franken ab. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2018 gutgeheissen.

Im Vorderdorf 22 und 24, Grundstück Nr. 2665. Markus Steiner, Steiner Fleischspezialitäten AG, Birmensdorf; Baugesuch-Nr. 2018-0031; Nutzungsänderung Burgwies 1 – 3 (ehem. Landi) als Fleischverarbeitungsbetrieb und Verkaufslokal für Metzgereiprodukte, Grundstück Nr. 2085. Politische Gemeinde Bonstetten, vertreten durch den Gemeinderat; Baugesuch Nr. 2018-0037; Altlastensanierung Kugelfang beim Scheibenstand 300 m, Schiessanlage Lochenfeld.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – Die Beleuchtenden Berichte (Weisungen) für die Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 mit den Traktanden «Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern, Gründung und Beitritt zu einer interkommunalen Anstalt (IKA) sowie Abschluss einer interkommunalen Vereinbarung (IKV) zur Gründung einer gemeinnützigen AG Spital Affoltern» in 2. Lesung verabschiedet; – Dem Verein Musig im Dorf für seine 20-Jahr-Jubiläumsfeier ein Defizitbeitrag zugesichert; – Den Zusatzkredit von 40 000 Franken für die Sanierung des Naturrasen-Platzes 1 mit Kunstrasen bei der Sportanlage Moos, Wettswil a. A. genehmigt;

– Der SVP Bonstetten die Bewilligung zur Verwendung des Gemeindewappens gestützt auf das Wappenschutzgesetz (WSchG) erteilt; – Die Abrechnung der Periodischen Wiederinstandstellung von Walderschliessungsstrassen (PWI) verabschiedet; – Den Kredit und die Auftragsvergabe für den Ersatz der Trinkwasserleitung Bruggenmatt genehmigt; – Die Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Feuerwehr Unteramt sowie den Beleuchtenden Bericht für die Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 gutgeheissen. Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten der Totalrevision zuzustimmen.

Sitzung der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 14. Februar: Ihre Empfehlungen zur Überarbeitung der Gemeindeordnung abgegeben; den Jahresbericht für die Schulsozialarbeit SJ 2017/2018 genehmigt; das ICT Konzept zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet; das überarbeitete Reglement TakeAway gutgeheissen; eine Analyse und Umsetzung der Veränderungen bei den Tagesstrukturen vorgenommen; die Vollzeiteinheiten genehmigt.

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In den Kantonsrat

Birchstrasse: Erneuerung Strasse und Werkleitungen – Vergabe

Baubewilligungen

Der Gemeinderat genehmigte am 15. Januar 2019 den Kredit von 143 000 Franken für die Belagserneuerung der Birchstrasse und 79 000 Franken für die Erneuerung der Meteorwasserleitung in der Birchstrasse. Das Ingenieurbüro Wälter Willa aus Affoltern holte für die anstehende Submission die Offerten für die Baumeisterarbeiten ein. Für diese Arbeitsgattung wurden einerseits die bekannten, regional

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: Anzeigeverfahren: Felix und Simone Müller, Wettswil; Baugesuch-Nr. 2019-0002; Nutzungsänderung ehem. Post in Verkaufslokal, Büro und Lagerraum, Burgwies 4, Grundstück Nr. 2085. Ordentliches Verfahren: Erbengemeinschaft Locher, Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2018-0014; Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage,

Marc

Antoinette

Bochsler Frey Und in den Regierungsrat: Natalie Rickli und Ernst Stocker

Hans

bisher

Finsler

bisher

Martin

Haab

Bettina

Beatrice

Bucher Sommerauer Nägelin

schweizerisch – zürcherisch – natürlich Säuliamt


Feldschützenverein Wettswil am Albis Schiessvertagung 2019

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 5. März 2019 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: – Drögsler Matthias Michael, geb. 1963, deutscher Staatsangehöriger und Drögsler geb. Boczar Violetta Dorota, geb. 1961, polnische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten – Schubert Thomas, geb. 1975, deutscher Staatsangehöriger und Schubert geb. Reinhard Katja, geb. 1976, deutsche Staatsangehörige und die Kinder Schubert Moritz, geb. 2002, deutscher Staatsangehöriger, Schubert Nils, geb. 2004, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 15. März 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

BSV Affoltern am Albis Winterschiessen 2019 25 m-Pistolenanlage Schiessplatz: Chüeweidhölzli Zwillikon Donnerstag, 21. März 2019 17.00–18.30 Uhr Samstag, 30. März 2019 10.00–12.00 Uhr

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Donnerstag, 13. Juni Samstag, 24. August

18.00 bis 19.30 Uhr 9.00 bis 11.00 Uhr

Schiesszeiten 300 m + 50 m Samstag, 16. März Samstag, 23. März Samstag, 30. März Donnerstag, 4. April Donnerstag, 11. April Samstag, 20. April Donnerstag, 25. April Donnerstag, 2. Mai Donnerstag, 9. Mai Dienstag, 14. Mai Donnerstag, 23. Mai Dienstag, 28. Mai Donnerstag, 6. Juni Dienstag, 11. Juni Donnerstag, 13. Juni Donnerstag, 27. Juni Donnerstag, 4. Juli Donnerstag, 11. Juli Freitag, 12. Juli Donnerstag, 25. Juli Donnerstag, 15. August Donnerstag, 22. August Samstag, 24. August Donnerstag, 29. August Donnerstag, 5. September Donnerstag, 12. September Samstag, 21. September Samstag, 28. September

13.30 bis 16.30 Uhr 9.30 bis 11.30 Uhr 13.30 bis 16.30 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 13.30 bis 17.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 17.30 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 17.30 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 19.30 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 9.00 bis 15.30 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 9.00 bis 11.30 Uhr 13.30 bis 18.00 Uhr

Jugendschiesskurs Der Jugendschiesskurs findet statt: Vom 18. März bis am 26. August jeweils am Montag, ausgenommen während der Schulferien.

Freiwillige Übung mit SV Affoltern

Achtung! Es kann auch ausserhalb der aufge-

Samstag, 16. März von 9.00 bis 11.30 Uhr

führten Daten und Zeiten geschossen werden! Insbesondere mit Kleinkaliber- Sportgeräten.

Säuliämtler Gruppenschiessen Freitag, 29. März von 16.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 30. März von 8.30 bis 12.00 Uhr Sonntag, 31. März von 8.30 bis 12.00 Uhr

Diese Schiessanzeige erscheint nur einmal! FSV Wettswil, der Vorstand

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Leuthard Immobilien AG, Luzernstrasse 14, 5634 Merenschwand, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Nutzungsänderung bestehender befristeter Bürocontainer als dauerhafte Baute für Lagerraum, Obfelderstrasse 38, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6885, Zone: Industriezone

Ruth Tretner 5. März 1938 – 12. März 2019

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied: Michael, Markus, Loris, Alex und Marion Tretner Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. März 2019, um 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Bonstetten statt, anschliessend Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Bonstetten. Traueradresse: Michael Tretner, Idastrasse 11, 8003 Zürich

Maschwanden

Zwillikon

Bauherrschaft: Birgit und Andreas Huggler, Sagiweg 13, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden, Schweiz Projekt: Einbau neues Dachfenster und neue Photovoltaikanlage auf bestehendes Wohnhaus, Sagiweg 13, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1097, Zone: Kernzone

Bauherrschaft: Cyril Lutz, Alte Zwillikerstrasse 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Abbruch Schopf, Neubau Carport und Vergrösserung Vorplatz, Innere Umbauten, Weidgartenstrasse 5, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2998, Zone: zweigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Obfelden Bauherrschaft: Müller Immobilien GmbH, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: 3 Längsparkfelder, Kalchtarenstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4735 und 4131, Zone: K1

Obfelden

Der Vorstand

Bauprojekte

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod dir nahm die Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren, das wissen wir nur ganz allein.

Bundesübungen 300 m + 50 m

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Gruppenwasserversorgung Amt, Zürichstrasse 98, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Pultdach auf best. Flachdach, Erneuerung Rohrleitungen und Pumpen mit Neubau StapelAbsaugschacht, Ersatz Einzäunung, Bernhaustrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4366, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Walter Streich, Vollenweid 17a, 8915 Hausen am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Krieger AG Planung und Stalleinrichtung, Rütmattstrasse 6, 6017 Ruswil, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Verlängerte Auflagefrist: Projektänderung Neubau Reitplatz 800 m² (nicht überdacht), Vollenweid 17a, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3228, Zone: LW

Bonstetten

Maschwanden

Bauherrschaft: Sekundarschulgemeinde Bonstetten, vertreten durch die Sekundarschulpflege, Schachenrain 1, 8906 Bonstetten Projektverfasser: sundesign photovoltaic engineering, Gamlikon 14, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Photovoltaikanlage auf Flachdach Sportzentrum Schachen, (Ersatz für entfernte Anlage), Schacherain 3, 8906 Bonstetten; Grundstück Nr. 1038, Zone für öffentliche Bauten

Bauherrschaft: Bruno Dietrich, Dorfstrasse 23, 8933 Maschwanden Projekt: Umbau des Reihenhausteils und Ausbau des Dachgeschosses, Erweiterung des bestehenden Anbaus, Änderung der Geschossdeckenhöhen sowie Einbau Dachflächenfenster, Dorfstrasse 31, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 140, Zone: Kernzone

Bonstetten Bauherrschaft: Gössi Sonia, Buecheneggstrasse 1b, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung Aussenschwimmbad, Buecheneggstrasse 1b, Grudstück Nr. 1683, Zone W2/30

Hausen am Albis Bauherrschaft: Samy Riad, Oberdorfstrasse 12, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Architectonica GmbH Weingartenstrasse 9, 8803 Rüschlikon Projekt: Ausbau der bestehenden Remise zu Wohnnutzung, Absenken der Veranda, Anpassen der Hofauffahrt sowie neuer Besucherparkplatz, Oberdorfstrasse 12, 8925 Ebertswil

Maschwanden Bauherrschaft: Fabian Greter, Sagiweg 7, 8933 Maschwanden Projektverfasser: SeetalSolar AG, Rütimatt 11, 6285 Retschwil, Schweiz Projekt: Photovoltaikanlage auf Dach, Sagiweg 7, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1093, Zone: Kernzone

Maschwanden Bauherrschaft: Kurt Woger, Sagiweg 15, 8933 Maschwanden Projektverfasser: SeetalSolar AG, Rütimatt 11, 6285 Retschwil, Schweiz Projekt: Photovoltaikanlage auf Dach, Sagiweg 15, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1098, Zone: Kernzone

Bauherrschaft: Stimo + Partner AG, Lindengartenstrasse 6, 8302 Kloten, Schweiz Projektverfasser: Christen Architekten Partner AG, Oskar Bider-Strasse 1, 8600 Dübendorf, Schweiz Projekt: Neubau von 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Aemtlerhofweg, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2322, Zone: W2E

Hausen am Albis Bauherrschaft: Franziska Welti, Kappelerstrasse 1, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Winkler & Richard Naturgärten, Frauenfelderstrasse 27, 9545 Wängi, Schweiz Projekt: Neubau Naturteich mit Trockenmauern, Kappelerstrasse 1, 8925 Ebertswil

Rifferswil Bauherrschaft/en: P. Schmid Bau- und Dienstleistungen, Lindenmoosstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: F. Bohli, Zentralstrasse 2a, 8610 Uster Bauvorhaben: Bodenverbesserung im Gebiet Hinderalm (betr. Grundst. Kat.Nrn. 946, 1316, 1317, 1342), Lwsz

Rifferswil Bauherrschaft/en: Feldmann-Baumanagement AG, Zürcherstrasse 1, 5630 Muri Projektverfasser: Roefs Architekten AG, Untermüli 1, 6300 Zug Bauvorhaben: Neubau von 4 MFH mit gemeinsamer Einstellhalle für Mfz auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1580, Jonenbachstrasse 20, KZ

Todesfälle Aeugst am Albis Am 26. Februar 2019 ist in Aeugst am Albis gestorben:

Pianezzi, Colombo Angelo geboren am 25. November 1931, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, Obstgartenstrasse 9. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 26. März 2019, 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 5. März 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Maria Pia Schatzlmayr, geb. Righi geboren am 29. Juli 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 15. März 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 10. März 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Rüegg geb. Rehsteiner, Elsbeth geb. 20. Juli 1932, von Horgen ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Bestattung am Dienstag, 2. April 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen In Aarau ist am Sonntag, 10. März 2019, gestorben:

Balzer, Helen geboren am 6. Dezember 1950, von Zürich ZH und Lyss BE, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen, Alte Affolternstrasse 16. Das Bestattungsamt


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. März 2019

Stadtrat Affoltern erntet Kritik und Unverständnis Informationsveranstaltung im vollen Kasinosaal Affoltern Am vergangenen Montag füllte sich der Kasinosaal in Affoltern bis auf den letzten Platz. Der Stadtrat hatte zur Informationsveranstaltung zum Spital eingeladen und musste fast ausschliesslich harsche Kritik einstecken. ................................................... von marianne voss Über eine Veranstaltung, die am Montagabend stattfindet, können Tageszeitungen oder Lokalsender sofort am Folgetag berichten. Der «Anzeiger» vom Dienstag ist am Vorabend schon gedruckt. Die Berichterstattung muss also bis zur Freitagausgabe warten. Im Tages-Anzeiger war bereits über die Informationsveranstaltung zu lesen und Tele Züri sowie SRF-Regionaljournal berichteten darüber. Auch der «Anzeiger» war an dem denkwürdigen Anlass dabei, zu welchem der Stadtrat Affoltern eingeladen hatte. Es kamen aber nicht nur Einwohnerinnen und Einwohner vom Bezirkshauptort, sondern interessierte und engagierte Frauen und Männer aus dem ganzen Bezirk. Es waren auch viele Mitarbeitende vom Spital anwesend sowie Mitglieder des Vereins «Ja zum Spital Affoltern» und Vertreter aus der Politik – von links bis rechts und von grün bis rot. Dem Stadtrat blies während des Abends ein kalter Wind entgegen. Die Stimmung im Saal zeigte, dass ausser des Affoltemer Stadtrates nahezu alle für das Spital Affoltern einstehen und kein Verständnis für die Ablehnung aus finanziellen Gründen haben.

Es wäre alles ausgelöscht Im ersten Teil legten die beiden Seiten ihre Standpunkte pro oder kontra Spitalzukunft dar. Stadtpräsident Clemens Grötsch malte ein düsteres Bild, sprach von einem zu grossen finanziellen Risiko, einer Belastung der Steuerzahler und dann optimistisch von neuen Wegen in der Gesundheitsversorgung für die Stadt Affoltern. Es tue weh, wenn es das Spital nicht mehr gebe. «Es ist ein Entscheid Herz gegen Kopf», erklärte er. Nach seinen Ausführungen herrschte Stille im Saal wie nach der Predigt in der Kirche.

Sie gaben Antworten auf die Fragen aus dem Publikum. Von links: Stadtpräsident Clemens Grötsch, Moderator Christian Müller und Stefan Gyseler. (Bilder Marianne Voss) Sein Nachredner, Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern, wurde hingegen schon mit warmem Applaus auf der Bühne begrüsst. In seiner ruhigen, sachlichen und professionellen Art rückte er Fakten zurecht und legte die Situation verständlich dar. Er betonte das gut funktionierende Gesundheitssystem in unserm Bezirk, wo ganz viele Player wie die Hausärzte, die Spitex, die Palliativ Care oder die Langzeitpflege zusammenarbeiten. Das Spital selber ist dafür das unersetzbare Zentrum. «Wir haben hier etwas Einzigartiges, diesen Vorteil sollten wir nicht aus der Hand geben.» Er zeigte mögliche Zukunftsmodelle auf mit einer Grundversorgung für den ganzen Bezirk und einer Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Triemli. Einmal mehr wurde aus seinen Ausführungen klar, dass bei einem Nein zum Spital auch die Villa Sonnenberg mit dem viel geschätzten Palliative-Care-Kompetenzzentrum sowie die Langzeitpflege über die Klinge springen müssten. Angebote, wie sie in der Schweiz kaum ein zweites Mal zu finden sind, würden mit einem Schlag ausgelöscht.

Der falsche Moment, Nein zu sagen Stefan Gyseler widerlegte auch die Behauptungen, die Gemeinden würden bei einem Ja finanziell belastet und zeigte nochmals das Vorgehen stepby-step auf: «Bei einem Ja könnten bis 2020 die Gesuche für Leistungsaufträge bei der Gesundheitsdirektion eingereicht werden.» Erst, wenn die Leis-

Stadtpräsident Clemens Grötsch im SRF-Regionaljournal. anzeige

tungsaufträge festgelegt seien, werde ein Neubau zur Sprache kommen, denn dann wisse man auch genau, was benötigt werde. «Es ist jetzt der falsche Moment, Nein zu sagen», so Stefan Gyseler. «Und wenn es nicht gelingt, dann haben wir es wenigstens versucht. Wir müssen doch einen gewissen Stolz habe, etwas zu probieren!» Und er gab zu bedenken: «Ob ihr wollt oder nicht, ihr in Affoltern seid Bezirkshauptort und der hat eine Verantwortung für das ganze Säuliamt.»

Versorgung für Affoltern Stadtrat Martin Gallusser legte schliesslich dar, wie die Gesundheitsversorgung für die Stadt Affoltern in Zukunft aussehen wird und wies darauf hin, dass es keine Abstriche an Qualität geben werde. Er sprach von der stadteigenen Spitex, dem stadteigenen Seewadel, einer Permanence und einem professionellen Rettungsdienst. «Wir haben in Affoltern Grosses vor», pries der Stadtrat und präzisierte, dass für den Betrieb der Permanence – die für die Stadt Affoltern keine Kosten nach sich ziehen würde – bereits verschiedene Interessenten vorhanden seien. Die Solviva, die kürzlich im «Anzeiger» ganzseitig inserierte, gehöre für den Stadtrat nicht zu den Favoriten, wurde klargestellt.

Einzigartig in der Schweiz Die Fragen aus dem Publikum waren fast ausschliesslich kritisch gegen den Stadtrat von Affoltern gerichtet. Das

Stimmungsbarometer war einfach abzulesen: Raunen oder Gelächter bei Aussagen gegen das Spital, spontaner Applaus bei Voten dafür. Es ging um die Zukunft der 700 Mitarbeitenden, die nicht alle problemlos wieder Arbeit finden werden. Es wurden Fragen gestellt wie: «Interessiert es euch eigentlich, was das Volk will?» Oder «Alles wird abgebaut. Sollen wir Alten und Kranken uns wohl möglichst schnell bei Exit melden?» Jemand fragte: «Was stimmt den Stadtrat so optimistisch, dass die nötigen Fachkräfte für eine Permanence auch wirklich zu finden sind?» Worauf der Stadtpräsident antwortete: «Das kriegen wir schon hin.» Weiter wurde gefragt: «Was geschieht mit der Geriatrie und der Palliativ Care, die zwingend ans Spital gebunden sind?» Die Antwort von Clemens Grötsch: «Wir reden jetzt hier von einem Akutspital. Wir sind die einzigen, die solche zusätzliche Dinge machen, die einzigen Dummen.» Es waren auch Voten zu vernehmen wie: «Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass eine Permanence dasselbe bietet wie ein Spital» oder «es geht euch nicht mehr um die Gesundheit von uns Menschen, sondern nur ums Portemonnaie.» Als letzter trat alt SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi, selber auch im Verein «Ja zum Spital Affoltern», ans Mikrofon. Er betonte den Wert unserer Gesundheitsversorgung im Bezirk, die aus einem Netzwerk bestehe, nicht nur aus dem Spital. «Das ist fast einzigartig in der Schweiz.»

Im vollen Kasinosaal nutzten viele die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen.

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kommentar

Für Affoltern ist gesorgt von marianne voss

A

n der Informationsveranstaltung in Affoltern ging es in erster Linie um die Sicherung der Gesundheitsversorgung der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Affoltern. Für sie sei gesorgt, betonte Stadtrat Martin Gallusser und zählte die geplanten Dienstleistungen auf. Affoltern scheint zu einer Insel im Säuliamt zu werden. Ein Inselstaat, der in sich funktioniert und sich weder um die andern kümmert, noch die andern benötigt. Die Solidarität im Bezirk, das Miteinander, dem wir viele einzigartige Institutionen zu verdanken haben, geht mehr und mehr bachab. Eine Permanence sollen die Affoltermer erhalten. Ob diese 24 Stunden in Betrieb ist, konnte nicht verbindlich zugesichert werden. Wer wird dieses Angebot nutzen? Es wäre ja von der Stadt Affoltern initiiert, nicht vom Bezirk? Dürfen wir Oberämtler beispielsweise dann auch dorthin gehen mit unserer blutenden Wunde? «Natürlich!», bekräftigte Martin Gallusser im Gespräch. Aber ob wir das auch wollen? Ob für uns dann das Spital in Baar nicht näher wäre und vor allem sicher 24 Stunden bereit ist? Es stellt sich die Frage, ob die geplante Permanence wirklich genügend Zulauf haben wird, um das zu erfüllen, was der Stadtrat betonte: «Für Affoltern werden keine Kosten entstehen!»

Vom Stadtrat schon beschlossen – an der Urne noch nicht entschieden

Bereits am 15. April lädt der Stadtrat die Bevölkerung wieder ein. Diesmal zu einem Evaluationsprozess zur Gesundheitsversorgung. Die Bevölkerung solle mitreden können, wurde betont. Also: Sie soll einen Monat vor dem Abstimmungsentscheid über etwas mitreden, was vonseiten Stadtrat schon beschlossen und an der Urne noch nicht entschieden ist. Interessant. Irgendwie stösst das auf. Es entsteht der Eindruck, es gehe dabei darum, den Affoltemern schöne Szenarien vorzumalen und damit die Entscheidung für die Abstimmung zu beeinflussen.


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Bezirk Affoltern

ratgeber finanzen

Sachliche Diskussion zu einem emotionalen Thema

Seline Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Der Pessimismus an der Wall Street Am New Yorker Aktienmarkt hat der Pessimismus am letzten Freitag kurz vor Handelsende spürbar nachgelassen. Der Dow Jones lndustrial reduzierte seine Verluste merklich und ging mit einem Abschlag von nur noch 0,09 Prozent auf 25450,24 Punkten über die Ziellinie. Zunehmende Konjunktursorgen hatten ihn im gesamten Verlauf meist recht deutlich im Minus gehalten. Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht, schwache Wirtschaftsdaten aus China und der weiter fehlende Durchbruch im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit drückten auf die Stimmung. Auf Wochensicht verbuchte der Leitindex ein Minus von 2,2 Prozent. Noch bis Ende Februar hatte der Leitindex ausgehend von seinem Dezember-Tief um mehr als 20 Prozent zugelegt, ehe der Rally die Puste ausging. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,21 Prozent auf 2743,07 Punkte nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,16 Prozent auf 7015,69 Zähler. Der US-Arbeitsmarkt sendete im Februar widersprüchliche Signale. Während der Beschäftigungsaufbau fast zum Erliegen kam, legten die Stundenlöhne stärker als erwartet zu. Der Schwung am US-Arbeitsmarkt lasse nach, so das Fazit von John Henry Smith, US­Aktienmarkt Analyst. «Sollte sich das Lohnwachstum in den kommenden Monaten weiter beschleunigen, könnte dies die Inflation nachhaltig ankurbeln, was die Notenbank Federal Reserve von ihrem Abwarte-Kurs abbringen könnte», meinte Smith. Zentralbankchef Jerome Powell hatte sich zuletzt für ein geduldiges Vorgehen mit Blick auf weitere Leitzinsanhebungen ausgesprochen. Der amerikanische Botschafter in Peking dämpfte derweil Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Handelsstreit mit China. In den Verhandlungen gibt es weiter unterschiedliche Positionen, die weitere Gespräche notwendig machen. Bis jetzt gibt es immer noch keinen Termin für einen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. * Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern a. A.

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Freitag, 15. März 2019

Gemeindeversammlung Stallikon empfiehlt Nein zu Pflegezentrum und Spital AG Anders als in anderen Gemeinden gibt in Stallikon auch die Gemeindeversammlung eine Empfehlung für kommunale Urnenabstimmungen ab. Sie folgte der Parole des Gemeinderats – Ja zur Auflösung des Zweckverbands, Nein zum Beitritt zum Pflegezentrum und zur gemeinnützigen SpitalAG – mit deutlichem Mehr. ................................................... von bernhard schneider Einziges Traktandum der Stalliker Gemeindeversammlung vom Mittwoch war die Vorberatung mit anschliessender Empfehlung für die beiden kommunalen Urnenentscheide in Bezug auf das Spital Affoltern: den Beitritt zur Interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg und zur Gemeinnützigen AG Spital Affoltern. Das dritte Geschäft, das am 19. Mai in diesem Zusammenhang zur Urnenabstimmung gelangt, die Auflösung des Zweckverbands, ist eine regionale, keine kommunale Abstimmung, weshalb diese Vorlage nicht Gegenstand der Gemeindeversammlung Stallikon war.

Komplexe Faktenlage Ein Spital sei mit vielerlei Emotionen verbunden: Freude über eine Geburt, Trauer über den Tod Angehöriger, Angst vor einem operativen Eingriff. Der Gemeinderat müsse sich von diesen Emotionen lösen und in erster Linie Sachargumente abwägen, erläuterte Gesundheitsvorsteherin Valérie Battiston in ihrer Einleitung zur Präsentation der Anträge des Gemeinderates. Seit 2011 sind die Gemeinden nur noch für die ambulante und stationäre Pflege zuständig, während die Akutspitäler in die Kompetenz des Kantons übertragen worden sind. Nur ein Viertel der Stallikerinnen und Stalliker, die Pflegeplätze beanspruchen, befinden sich zurzeit im Sonnenberg, weniger als bei der privaten Senevita. Der Weg zum Spital Affoltern dauert ab Stallikon mit dem Auto gleich lang wie ins Stadtspital Triemli, nämlich 12 Minuten. Das Postauto benötigt nach Affoltern 24, ins Triemli 19 Minuten. Diese Lage führe dazu, dass sich viele Stallikerinnen und Stalliker eher in Richtung Triemli orientierten. Die Gesundheitsdirektion legt die

Gemeinderätin Valérie Battiston hat die Stallikerinnen und Stalliker offensichtlich überzeugt: Sie folgten den Anträgen mit klarem Mehr. (Bild Bernhard Schneider) Spitalliste fest, erlässt Vorgaben zu Kostendämmung und Qualitätssicherung. Im Kampf um tiefere Gesundheitskosten hätten unwirtschaftliche Spitäler keine Chance mehr, auf die Spitalliste gesetzt zu werden, ist der Gemeinderat Stallikon überzeugt. Die Mindestfallzahlen seien eine wichtige Voraussetzung für die Qualität der Gesundheitsleistungen und daher ebenfalls ein Kriterium, welche Spitäler 2022 auf der Spitalliste verblieben.

Auflösung des Zweckverbands unbestritten In einem Punkt seien sich Befürworter und Gegner der Nachfolgeorganisationen des Spitals einig, fuhr Valérie Battiston fort: Der Zweckverband müsse aufgelöst werden, damit die Gemeinden in Bezug auf das Spital Affoltern überhaupt handlungsfähig blieben. Stallikon sei mit 7.5 Prozent am Spital beteiligt. Die Verantwortung zur Pflegefinanzierung könne Stallikon auch ohne Spital Affoltern sicherstellen. Bei einem Verzicht auf den Beitritt trage die Gemeinde kein Risiko als Eigentümerin. In Bezug auf die Gemeinnützige AG Spital gelte verstärkt, dass die Gemeinde kein Risiko übernehmen solle im Hinblick darauf, dass das Spital in zwei Jahren von der Spitalliste gestrichen werden könnte.

Nutzen für Hausärzte und Patienten In der nur zurückhaltend genutzten Diskussion erläuterte ein ehemaliger

Hausarzt die Vorteile des Spitals Affoltern: Die Hausärzte hätten sich regelmässig im Spital mit den Chefärzten getroffen, um Krankengeschichten zu diskutieren. Von diesen Gesprächen hätten nicht nur die Hausärzte, sondern auch die Patientinnen und Patienten profitiert. Einen Nachfolger habe er für seine Praxis unter anderem dank dieser Dienstleistung des Spitals Affoltern gefunden. Hinzu komme, dass Akutgeriatrie und Palliativmedizin in Affoltern nicht weitergeführt werden könnten, wenn das Spital aufgehoben werde. Er plädierte daher für drei Mal Ja am 19. Mai. Auf die Frage nach dem Inhalt der Vereinbarungen mit Pflegeinstitutionen antwortete Valérie Battiston, diese beinhalteten das Recht, Pflegeplätze zu beanspruchen, ohne eine Obergrenze zu bestimmen. Der Gemeinderat habe sich noch nicht festgelegt, antwortete sie auf eine andere Frage, in welcher Form das Geld den Stallikerinnen und Stallikern zugute komme, das durch den Verzicht auf den Beitritt zur IKA Pflegezentrum Sonnenberg in die Gemeindekasse fliesse. Auch die exakten Kostenfolgen eines Beitritts liessen sich zurzeit noch nicht beziffern, daher könne die Auswirkung der Abstimmung auf den Steuerfuss noch nicht bestimmt werden.

Klare Entscheide Die Empfehlungen der Gemeindeversammlung zuhanden der Urnenabstimmung fielen klar aus: Beim Bei-

tritt zur IKA Pflegezentrum Sonnenberg standen 31 Ja 54 Nein gegenüber. Der Beitritt zur Gemeinnützigen AG Spital Affoltern wird mit 22 Ja gegen 55 Nein zur Ablehnung empfohlen. In der anschliessenden Umfrage bedankte sich ein Gemeindebürger beim Gemeinderat für seinen erfolgreichen Einsatz beim ZVV, der dazu geführt habe, dass die Buslinie 227 definitiv im Fahrplan bleibe. Diese führt vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil über Stallikon zum Bahnhof Birmensdorf und zurück. Gemeindepräsident Werner Michel gab den Dank zurück an die Stallikerinnen und Stalliker, deren Nutzung des Angebots entscheidend für diesen Erfolg gewesen sei. Weitere Voten betrafen Wünsche von Eltern zur Schule Stallikon, insbesondere in Bezug auf das altersdurchmischte Lernen. In verschiedenen Voten wurde die Schulpflege aufgefordert, dieses System zu überdenken. Ein weiteres Problem, das zur Sprache kam, war die fehlende Abstimmung der Schulzeiten und der Busse aufeinander, was dazu führe, dass viele Kinder entweder eine halbe Stunde auf dem Schulhausplatz warten müssten oder vom «Privattaxi» der Eltern abgeholt würden. Werkvorsteher Robert Sidler bedankte sich zum Abschluss bei Lieni Betschart, der nach 37 Dienstjahren als Mitarbeiter Werkhof Ende März pensioniert wird, was die Gemeindeversammlung mit stehendem Applaus quittierte.


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. März 2019

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«Man kann etwas bewegen in Bern» Nationalrat Hans-Ulrich Biglers Zwischenbilanz nach knapp dreieinhalb Jahren im Parlament Mehrheiten gewinnen ist das Ziel aller Parlamentsmitglieder in Bern. Das sind für FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern aufwändige, spannende und faszinierende Prozesse, bei denen sich etwas bewegen lässt. Eine Wiederwahl im Herbst 2019 vorausgesetzt, übernimmt er das Präsidium der nationalrätlichen Finanzkommission. ................................................... von werner schneiter Von Hektik ist nichts zu spüren an diesem garstigen Montagmorgen im Bundeshaus. Draussen schneit es waagrecht. Gegen Mittag trudeln Parlamentarierinnen und Parlamentarier ein. Sie schieben ihre mit Akten bepackten Rollkoffer nach oben. Noch sind keine Sessionsgeschäfte zu behandeln. Stattdessen ist Fragestunde angesagt, erst mit der Justiz- und Polizeidepartement-Vorsteherin Karin Keller-Sutter, dann mit Finanzminister Ueli Maurer. Das Interesse hält sich in Grenzen. Ein Blick in den Ratssaal ist ein Blick auf unbesetzte Stühle. Auch Hans-Ulrich Bigler ist nur zeitweise dabei. Bevor er sich auf die Abendsitzung konzentriert, empfängt er Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse B/C aus der Sek Mettmenstetten (vgl. separaten Beitrag). Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV) und seit vielen Jahren in Affoltern wohnhaft, sitzt seit Dezember 2015 im Nationalrat. Als erster Ersatzmann auf der Zürcher FDP-Liste kam er ins Parlament, nachdem Ruedi Noser im zweiten Wahlgang zum Ständerat gekürt worden war. Er hat sich so-

wohl in der Fraktion als auch im Parlament schnell etabliert, vertritt dort unter anderem die Interessen des SGV und macht bisweilen auch mit markigen Worten auf sich aufmerksam, an denen logischerweise nicht alle – vor allem der politische Gegner – Gefallen finden. Kritik akzeptiere er problemlos, sofern sie sachlich sei. Aber auf das Lesen von Kommentaren in sozialen Medien verzichte er. «Die sind oft unterirdisch», fügt der 61-Jährige bei und betont das generell gute Klima im Parlament und die mehrheitlich auf sachlicher Ebene und mit Anstand ausgetragenen Debatten, sowohl in Kommissionen als auch im Plenum.

Aufwändige und langwierige Prozesse Die Arbeit macht ihm sichtlich Spass. Mit konsequenter Teamarbeit in Kommission und Fraktion, mit parteiübergreifenden Diskussionen Mehrheiten gewinnen, sei äusserst faszinierend, auch wenn man Geduld aufbringen müsse, weil solche Prozesse viel Zeit erforderten. Mit Knochenarbeit punkten, immer wieder Begründungen liefern und Strategien entwickeln, das Gespräch mit Journalisten suchen und gezielt Öffentlichkeitsarbeit betreiben – so gestaltet sich die Arbeit eines Nationalrats, einer Nationalrätin. «Ja, man kann etwas bewegen», bilanziert er nach knapp dreieinhalb Jahren Parlamentsarbeit. Höhepunkte ortet Hans-Ulrich Bigler insbesondere in der Finanzkommission, wo er derzeit das Vizepräsidium innehat und – eine Wahl im Oktober 2019 vorausgesetzt – das Präsidium übernehmen wird. Für ihn eine Anerkennung der geleisteten Arbeit. Natürlich kann man nicht immer gewinnen. So musste Bigler bei der Vorlage Altersvorsorge 2020 eine Nie-

Pendelt zwischen Affoltern und Bern: Hans-Ulrich Bigler. (Bild Werner Schneiter) derlage einstecken, als er und seine Mitstreiter mit ihrem Votum im Parlament gegen eine Rentenerhöhung von 70 Franken gescheitert sind. Und das äusserst knapp: mit 99 gegen 101 Stimmen – und dies, weil bei den Grünliberalen im letzten Moment ein Meinungsumschwung stattgefunden hat. «Im Moment hat mich das natürlich geärgert, es wurde dann aber an der Urne glücklicherweise korrigiert», sagt er. Bigler politisiert innerhalb der FDP auf der rechten Seite – bürgerliche Mehrheiten im Parlament, rechnerisch vorhanden, greifen aber nicht immer. Hinzu kommt, dass ja jedes Geschäft auch in den Ständerat geht. «Dort haben SP und CVP die Mehrheit.

Leider ist der Ständerat nicht mehr die Chambre de Réflexion, sondern parteipolitisch getrieben», bedauert Hans-Ulrich Bigler.

«Klimapolitik gehört zur DNA des Freisinns» Die FDP sei gut aufgestellt bei Positionsbezügen und habe durch die Wahl von Ignazio Cassis und der nach kurzer Zeit in der Bevölkerung beliebten Karin Keller-Suter Schub erhalten, betont Hans-Ulrich Bigler. Innerhalb der Partei sorgen aber sowohl die aktuelle Klimadiskussion als auch der Rahmenvertrag mit der EU bisweilen für rote Köpfe. Hans-Ulrich Bigler findet aber,

dass Parteipräsidentin Petra Gössi das durch Schülerdemos dynamisch gewordene Thema Klima vermehrt thematisch besetzen will, richtig. «Klimapolitik gehört zur DNA des Freisinns», hält er fest. Er selber engagiert sich als Vizepräsident in der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) und hält sich dort an das, was er auch auf anderen Ebenen vertritt. «Anreize schaffen, statt Verbote und Bevormundung». Und: «Probleme lösen, statt diese zu bewirtschaften». Innerhalb der EnAW habe man ein KMU-Programm für Energieeffizienz und bis 2017 den CO2-Ausstoss um 500 000 Tonnen reduziert, was 60 000 Flügen rund um den Globus entspreche. Das Ziel, eine CO2-Reduktion um 20 Prozent bis ins Jahr 2020 sei erreichbar, derzeit seien es 17 Prozent. «Hier werden wir eine Punktelandung hinlegen», prophezeit Bigler. Wie man nun die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht, will er breit diskutieren und den Bundesrat unterstützen. «Wir haben bei diesen Fragen nicht geschlafen», betont er und nimmt die Tatsache gelassen, dass er im sogenannten Spider beim Thema «Umwelt» bei null sei. Das sei nur begrenzt aussagekräftig und deshalb so, weil er sich für Anreize und gegen Vorschriften einsetze. Schlaf ist auch nicht angesagt beim Rahmenabkommen mit der EU. Hierzu nur das: Die EU hat den Vertrag paraphiert, was laut Bigler Nachverhandlungen ausschliesst und nur noch Gespräche auf Ministerebene möglich macht. Hier geht es um die Frage, ob der Bundesrat ebenfalls paraphieren soll, was ja noch keinen Beschluss bedeutet. «Danach geht die Meinungsbildung weiter, denn es gibt ja noch einigen Klärungsbedarf, unter anderem bei der Unionsbürgerrichtlinie», fügt Bigler bei.

Hatten Sie als Politiker auch schon eine Krise? Schülerinnen und Schüler aus Mettmenstetten bei Hans-Ulrich Bigler im Bundeshaus Im Rahmen von staatspolitischer Bildung reisten Schülerinnen und Schüler der 3. B/C-Klasse der Sek Mettmenstetten ins Bundeshaus, begleitet von Klassenlehrer Rolf Möhr und Fachlehrerin Erika Bigler, der Ehefrau von Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. Ihm stellten sie viele Fragen – nicht nur zur Politik. Es war eine spannende, bisweilen auch amüsante gute halbe Stunde, in der die Klasse den Nationalrat mit Fragen löcherte. Hier eine kleine Auswahl. Wie viele Stunden arbeiten Sie? Hans-Ulrich Bigler: Während der Session gehe ich um 6 Uhr ausser Haus und kehre zwischen 20 und 24 Uhr zurück. Dazwischen liegen neben der Session unter anderem Meetings mit Interessengruppen, aktuell mit der Kiesindustrie. Das gehört zum Mi-

lizsystem. Besucher kommen auch ins Bundeshaus mit konkreten Anliegen. Es geht um Meinungsaustausch und Meinungsbildung. Steht nichts dergleichen an, gehe ich nach Sessionsschluss nach Hause. Mit welchen Bundesräten haben Sie vorwiegend zu tun? Mit Guy Parmelin, weil hier Wirtschaft, Bildung und Forschung im Vordergrund stehen. Aber man ist regelmässig mit allen Bundesräten in Kontakt. Es kommt auch vor, dass Bundesräte um Termine bei Parlamentariern bitten. Oder dann gehe ich beispielsweise zu Alain Berset und übergebe ihm ein Papier mit der Bitte, dieses vertieft zu studieren. In welcher Partei wären Sie, wenn nicht in der FDP? Bei den Jungfreisinnigen … (lacht). Bei der FDP deshalb, weil ich für weniger Regulierung, weniger Bevormundung und weniger Gesetze einstehe –

Schülerinnen und Schüler aus Mettmenstetten befragen Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. Neben ihm Ehefrau Erika und Lehrer Rolf Möhr. (Bild Werner Schneiter)

eben liberal bin und die persönliche Freiheit hochhalte. Generell konzentriere ich mich auf das, was ich gut finde. Nur so ist man erfolgreich. Zum Beispiel, als wir die Berufsbildung mit dem Studium gleichstellen wollten und dafür während vier Jahren 400 bis 500 Millionen verlangten. Ein spannender Prozess, bei dem wir auch viel Kritik einstecken mussten, aber erfolgreich waren. 2016 stimmte das Parlament zu. anzeige

Hatten Sie als Politiker auch schon eine Krise? Zumindest nicht so, dass ich mit Politik aufhören wollte. Frustriert nach Niederlagen – ja. Zur Entspannung gönne ich mir dann eine Zigarre. Zum Töfffahren komme ich leider selten. Und wenn, dann bin ich Schönwetterfahrer. Haben Sie einen Lieblingsferienort? Nein, generell reisen meine Frau und ich gerne, denn Reisen bildet. Wir

müssen aber unsere Ferien bewusst und frühzeitig planen. Werden Sie auf der Strasse erkannt, und sind Sie nervös vor Fernsehauftritten? Gelegentlich werde ich erkannt und auch mal angesprochen. Aber in der Schweiz wird die Privatsphäre respektiert. Vor dem Fernsehauftritt ist eine gewisse Nervosität gut. Aufgezeichnet von Werner Schneiter


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Bezirk Affoltern ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Die Schweiz auf schwarzer Liste der EU? Die steuerliche Privilegierung der Statusgesellschaften blieb nach der letzten abgelehnten ersten Steuervorlage in Kraft. Von internationaler Seite wird an dieser Privilegierung der Statusgesellschaften jedoch nach wie vor kritisiert, dass sie eine unterschiedliche Behandlung von in- und ausländischen Erträgen vorsehe und damit zu einem schädlichen Steuerwettbewerb führe. Die Privilegierung der Statusgesellschaften stand und steht somit weiterhin nicht im Einklang mit den international geforderten Standards. Dies führte bzw. führt bis heute zu Rechts- und Planungsunsicherheiten bei den betroffenen Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig waren bzw. sind. Es war mit Gegenmassnahmen der EU zu rechnen, wenn es der Schweiz nicht gelingt, die nötigen Massnahmen zu treffen. Die EU hat diese Woche diesbezüglich nun entschieden, dass die Schweiz diese verpönten Steuerregimes bis Ende 2019 abschaffen muss, ansonsten sie auf die schwarze Liste der Steuerparadiese kommt, was dem Standort sowie der Reputation der Schweiz massiv schaden würde. Dies könnte vermieden werden, indem das Volk am 19. Mai die zweite Steuervorlage annimmt. Wird die zweite Steuervorlage jedoch abgelehnt, bliebe der Schweiz bis Ende 2019 Zeit, eine dritte Vorlage in Kraft zu setzen, um der sehr unliebsamen und ungewollten schwarzen Liste zu entgehen.

«2x Weihnachten» im Kanton Zürich Am kommenden Montag erhält das Zürcher Rote Kreuz drei Lastwagenladungen mit 42 Tonnen Lebensmitteln und Hygieneartikeln aus der jährlichen Aktion «2x Weihnachten». Die Spenden kommen armutsbetroffenen Familien und Einzelpersonen zugute. Über 30 Freiwillige sorgen innerhalb von fünf Tagen für das Umsortieren und Verpacken der Pakete. Erstmals werden zudem 3000 fertig zusammengestellte Coop-Pakete verteilt. (pd.) anzeige

Freitag, 15. März 2019

Demenz früh abklären Fachreferate und Informationsaustausch in Bonstetten Die Zahl der Demenzkranken steigt rasant. Entsprechend beschäftigt das Thema Demenz viele Menschen. In Bonstetten erschien eine grosse Anzahl Interessierter, um sich aus erster Hand von zwei Fachleuten Informationen einzuholen. ................................................... Von Stefan Schneiter Rund 160 Interessierte fanden sich am Dienstagabend auf Einladung von Bonstetten 60+ im Gemeindesaal ein, um zwei Fachreferaten zu lauschen und anschliessend mit den Referenten über das Thema Demenz zu diskutieren. Dr. Markus Minder, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern, beleuchtete in seinen Ausführungen zunächst die Dimension des Themas Demenz. Die Demenz gehört zu den folgenschwersten Alterskrankheiten in der Schweiz. Heute sind hierzulande 148 000 Menschen von dieser krankheitsbedingten Hirnleistungsstörung befallen, die nach wie vor nicht heilbar ist. Jedes Jahr kommen 28 000 Neuerkrankungen dazu. Sehr direkt davon betroffen sind auch 444 000 Angehörige. Rund die Hälfte der demenzkranken Menschen lebt daheim. Nur die Hälfte aller demenzerkrankten Menschen lebt mit der Diagnose Demenz.

Vorteile einer frühen Diagnose Viele, so Minder, sagten sich, heilen könne man Demenz sowieso nicht, also mache eine Abklärung auch keinen Sinn. «Doch, es macht sehr Sinn!», betonte Minder energisch. Vor allem solle eine solche Abklärung so früh wie möglich erfolgen. Wenn man merke, dass etwas nicht mehr stimme, sei es sinnvoll, beim Hausarzt, in einer Memory-Klinik oder im Spital Affoltern eine Untersuchung vorzunehmen. «Der Vorteil einer rechtzeitigen Abklärung ist: Wir können sicher sagen, wenn noch keine Demenz besteht. Das beruhigt die Menschen sehr, die sich davor fürchten.» Ergibt aber die Abklärung, dass eine Demenz besteht, kann sich das insbesondere im Alltag einer Beziehung sehr positiv auswirken. «Man kann Stimmungsschwankungen, Missverständnissen, Kränkungen, Aggressionen und Frustrationen, die bei Demenz oft auftreten, vorbeugen oder sie zumindest einordnen. Weiss der Partner eines Demenzkranken, dass solche Reaktionen nicht absichtlich erfolgen, sondern der Krankheit zuzuschreiben sind, kann man

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Klimanotstand ist dringlich «Der Kanton Zürich erklärt den Klimanotstand und anerkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität.» Das haben drei GLP-Kantonsräte um den Ottenbacher Ronald Alder in ihrem Postulat vom 25. Februar gefordert. Der Wunsch: Der Regierungsrat soll mit eigenen Vorschlägen eine Vorreiterrolle für einen konkreten Klimaschutz übernehmen. Am vergangenen Montag hat der Kantonsrat das Postulat nun für dringlich erklärt. Mit ihren Klimastreiks hatten in den letzten Wochen Zehntausende Schülerinnen und Schüler Druck gemacht. Weitere Streiks sind für heute Freitag vorgesehen. (tst.)

Spielgruppenzeit in der Natur Spezialisten in Demenzfragen: Markus Minder und Christina Krebs. (Bild Stefan Schneiter)

viel besser damit umgehen», strich Minder heraus. Eine frühzeitige Abklärung ist auch hinsichtlich der Planung der Zukunft sehr wichtig. Bei fortschreitender Demenz stellt sich allmählich das Problem der Urteilsfähigkeit. Fragen der Vorsorge, der Vollmachtregelung hinsichtlich Finanzen oder sonstiger administrativer Angelegenheiten, sollte man nicht zu spät an die Hand nehmen. Ist ein Wohnungswechsel angezeigt, da ja auch die visuelle und örtliche Orientierung schwieriger wird und somit die Sturzgefahr bei Treppen oder Schwellen im Zuhause steigt, gelte auch hier der Leitsatz: Je früher, desto besser. Als Fazit zog Minder den Schluss: «Damit der Krankheitsverlauf für Betroffene und ihre Angehörigen möglichst gut zu meistern ist und organisiert werden kann und auch um eine gute, fachspezifische Begleitung zu gewährleisten, ist es wichtig, frühzeitig einen Ort aufzusuchen, wo man sowohl die richtige Diagnose stellen kann, wie auch die richtigen Informationen über Entlastungsmöglichkeiten erhält.»

Angehörige brauchen Unterstützung Auf das Thema Demenz im Alltag ging in ihrem Kurzreferat Christina Krebs ein, Geschäftsleiterin der Alzheimervereinigung Kanton Zürich. Die Alzheimervereinigung setzt sich aktiv für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ein und vertritt deren politische und gesellschaftliche Interessen. Sie informiert und sensibilisiert die Öffentlichkeit, unterstützt und berät Angehörige, Freiwillige und Fachper-

sonen aus der Betreuung, Ärzte und Ärztinnen sowie politische Behörden auf allen Ebenen. Zuhause ist sie im Seefeldquartier in der Stadt Zürich. «Wir kommen aber unentgeltlich zu den Leuten nach Hause, wenn diese Fragen zur Demenz haben. Auch telefonisch oder per E-Mail kann man sich bei uns Beratung holen. Wir möchten die Schwelle möglichst tief halten», so Krebs. In Ergänzung zu Minders Angaben nannte sie Zahlen zum Kanton Zürich. Von den 25 000 Demenzkranken im Kanton leben 16 000 in ihren eigenen vier Wänden, ein Drittel davon alleine. Neben diesen sind insgesamt rund 75 000 Menschen, also Angehörige, unmittelbar von Demenz betroffen. «Diese brauchen auch Unterstützung», sagte Krebs, da ihre Belastung, auch in psychischer Hinsicht, enorm sei. Konkret stelle sich oft das Problem, dass Demenzkranke weiterhin Auto fahren möchten, obwohl dies mit grossen Risiken verbunden ist. In solchen Fällen kann, wenn gewünscht, die Alzheimervereinigung mit Rat und Tat einspringen. Auch für andere Alltagssituationen – Krebs nannte als Beispiel eine Demenzkranke, die sich ihre Nägel nicht mehr schneiden lassen will – hat die Alzheimervereinigung aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung Ideen und Tipps, wie man als Angehörige damit umgehen soll. Die beiden Referenten waren jedoch nicht nur zum Referat nach Bonstetten gekommen. Danach standen sie beim Apéro noch für direkte Gespräche zur Verfügung. Eine Gelegenheit, die von vielen Gästen dankbar genutzt wurde.

Die Naturspielgruppe Strumberg befindet sich in Bonstetten auf einem ehemaligen Bauernhof. Die Kinder verbringen ihre Spielgruppenzeit in der schönen Natur. Sie entdecken Pflanzen und Tiere, kümmern sich gemeinsam um die beiden Ponys und Katzen und spielen auf dem grosszügigen Gelände. Dabei lassen sie sich von den Jahreszeiten leiten. Im Frühling werden Blumen gepflückt und Kartoffeln fürs Sommerfest gesetzt. Im Sommer stibitzt man Himbeeren aus dem Garten und spielt ausgiebig am eigenen Brunnen. Im Herbst mosten die Kinder die selbst gesammelten Äpfel und nehmen feinen Most mit nach Hause. Im Winter rutschen sie bei Schnee mit viel Spass den kleinen Hang hinunter. Und sollte man einmal von einem Unwetter überrascht werden, spielen die Kinder einfach in der grossen Scheune oder im geschützten kleinen Räumchen weiter. Für das laufende Schuljahr gibt es noch freie Plätze in der im März neu gestarteten Donnerstagsgruppe. In den Spielgruppen ab August sind noch wenige Plätze frei. Um einen Einblick zu bekommen, kann man nun die neue Homepage anschauen. (pd.) www.naturspielgruppe-strumberg.weeby.com.

Naturerlebnis mit Tieren. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. März 2019

Dichten und rezitieren Hausemer Schüler als Co-Autoren um eine Flasche Whisky Reformationsnovellen: Buchvernissage am Montag in Kappel

11. Poetry Slam in Affoltern

Nach der Siegerehrung. Von Links: Moderatorin Rhea Seleger, Runa Wehrli und Jonin Herzig, der Sieger Gregor Stäheli, Kay Wioimmer, Rahel Fink und Klaus Estermann. (Bild mvo)

Sieben Slampoetinnen und -poeten – darunter auch ein Duo – traten vergangenen Samstag in der Galerie am Märtplatz auf. Die neue Moderatorin Rhea Seleger führte kompetent, locker und sympathisch durch den Abend. Das Publikum kürte Gregor Stäheli zum Slam-Sieger. Der Dichterwettstreit, Poetry Slam, hat in Affoltern eine langjährige Tradition. Am vergangenen Samstag fand bereits die elfte Austragung statt, wie immer vor vollbesetztem Saal in der Galerie Märtplatz. Zum ersten Mal aber moderierte die gebürtige Mettmenstetterin Rhea Seleger den Abend. Mit viel Charme und Professionalität führte sie zuerst das Publikum in die Spielregeln ein und leitete durch den Wort-Wettstreit. Zuerst standen sieben Auftritte à sechs Minuten auf dem Programm. Es traten auf: Rahel Fink aus Winterthur, das Duo Lorem Ipsum mit Runa Wehrli und Jonin Herzig aus dem Raum Zürich, Klaus Estermann aus Amriswil, Gregor Stäheli aus Basel und Zürich, Jan Rutishauser aus St. Gallen, Kay Wioimmer aus Bern und Sven Hensel aus Bochum. Die mehrheitlich jungen Dichterinnen und Dichter vollbrachten wahre Wortakrobatik. Was andere mit Saltos von Schanzen oder Pirouetten auf dem Eis vollbringen, tun sie mit Worten. Die Texte waren witzig, bissig, gesellschaftskritisch oder auch poetisch und jedenfalls alle sehr beeindruckend und unterhaltsam. Manche in Prosa, andere in gekonnter Versform vorgetragen. Die einen mit einem Papier oder Tablet in der Hand, anzeige

andere auswendig. In der ersten Runde entschied eine aus dem Publikum bestimmte Jury die Punktzahl. Das war gar nicht einfach, denn eigentlich hatten alle Dichterinnen und Dichter gute Noten verdient.

Sieg für «Marihuana» Nach der Pause ging es mit vier Auftritten ins Finale. Der Kommunikationsfachmann Gregor Stäheli, der bereits zum zweiten Mal in Affoltern auftrat, rezitierte seinen witzigen, skurrilen und satirischen Text «Marihuana». Im Marihuana-Rausch kamen nebst vielen andern berühmten Persönlichkeiten auch der Papst, John Travolta und Sigmund Freud in seinem Wohnzimmer zusammen – es gab viel zu lachen. Das Duo Lorem Ipsum mit den zwei originellen 20-Jährigen trug eine Betrachtung über den Platzhaltertext Lorem Ipsum vor. Klaus Esthermann, der älteste Poet an diesem Abend, tat seine seltene Meinung kund, und zwar seine Liebe zum Filterkaffee. Und Kay Wioimmer, der ursprünglich aus Afrika stammt, erzählte in breitem Berndeutsch eine rührende Tram-Geschichte aus seiner Stadt. Die Entscheidung fiel schwer, sie wurde aufgrund der Applausstärke des Publikums gefällt. Dann, im zweiten Anlauf war es klar: Slampoet Gregor Stäheli wurde zum Sieger des Abends ernannt. Der Preis: Eine Flasche Whisky sowie Ruhm und Ehre. Letzteres kann der Sieger jeweils stolz mit nach Hause tragen. Der Whisky wird aber traditionsgemäss sofort geöffnet und gemeinsam mit den anderen Dichterinnen und Dichtern direkt aus der Flasche getrunken. (mvo)

Im ganzen Kanton gibt es unzählige Reformationsgeschichten, die erzählt werden wollen. Zum Beispiel im Weinland, wo der Geist der pietistischen Sekten-Gründerin Margarethe Peter spukt. Oder in der Au, wo einst Ritter Hans Rudolf Werdmüller sein Unwesen trieb. Oder in Männedorf, aus dem die Weberin Dorothea Trudel mit ihren sagenhaften Heilkräften ein «Jerusalem am Zürichsee» machte. Oder in Kappel, wo 1531 neben Ulrich Zwingli auch dessen Stiefsohn Gerold Meyer von Knonau in der Schlacht umkam. Ja, und dann war da noch die religiös erleuchtete Armenfürstin Barbara Juliane von Krüdener, die sich quer durch den ganzen Kanton predigte, bevor sie ausgeschafft wurde … Von diesen fünf Persönlichkeiten liessen sich fünf Schulklassen aus denselben Gegenden – auch die Hausemer Sekschüler von Irene Coradi – zu eigenen Romanen animieren. Unterstützt

Die Dritt-Sek-Schüler befassen sich intensiv mit Literatur. (Bild Andrea Zahner/Jörg Henze) wurden die 77 Jugendlichen von den fünf Autoren Johanna Lier, Lea Gottheil, Meral Kureyshi, Lorenz Langenegger und Richard Reich, die zu den Figuren ihrerseits eine eigene Reformationsnovelle verfassten. Alles in allem sind so zehn besondere Texte

entstanden, die je zu zweit in fünf schmucken Büchlein erscheinen und nun an dieser grossen Vernissage mit Live-Lesung präsentiert werden! (pd.) Vernissage und Lesung am Montag, 18. März, 19 Uhr, Gemeindesaal Kappel am Albis. Eintritt frei (Apéro).

buch-tipp

«Vertrauen und Verrat» ................................................... von noëlle schaffner, bibliothek wettswil Das Mädchen Sage, Protagonistin der Trilogie «Kampf um Demora», lebt seit dem Tod ihrer geliebten Eltern beim adligen Onkel in Demora. Mit ihren sechzehn Jahren ist Sage eigentlich bereits im Noëlle Schaffner. heiratsfähigen Al- (Bilder zvg.) ter und ihr Onkel versucht alles, um ihr ein erfülltes Leben zu ermöglichen. In Demora ist es eine langjährige Tradition, Ehen zu arrangieren, denn mit diesen Verbindungen werden politische und gesellschaftliche Interessen verfolgt. Paare werden von der hohen Kupplerin zusammengeführt, sie bestimmt, ob ein Paar zusammenpasst und entscheidet dann auch über eine Ehe. Sage jedoch denkt nicht daran, sich dieser Tradition zu beugen und einen Mann zu heiraten, den sie sich nicht selbst ausgesucht hat und nicht einmal kennt. Ihr widerstrebt es, nach vorgeschriebenen gesellschaftlichen Idealen zu leben und sich vorschreiben zu lassen, wie sie ihre Zukunft leben soll. Sie ist sehr belesen, unterrichtet bei ihrem Onkel Menschen in Lesen und Schreiben und träumt davon, damit ihr eigenes Geld zu verdienen. Sage trägt lieber Hosen statt Röcke, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt das Jagen mit ihrer Schleuder. Mit dieser Einstellung bricht sie

alle Konventionen und dies bereitet ihrem Onkel grosse Sorgen.

Kupplerin wider Willen Um Sage möglichst schnell in geregelte Bahnen zu lenken, vereinbart ihr Onkel ein Treffen zwischen Sage und der hohen Kupplerin. Leider sieht diese keine Chance, einen passenden Ehemann für Sage zu finden. Da die hohe Kupplerin jedoch Sages Eigensinn anerkennt, bietet sie ihr eine Lehrstelle bei sich an. Da Sage niemals eine Kupplerin sein wollte, widerstrebt ihr dieses Angebot anfangs sehr. Auf diese Weise kann sie aber schnell unabhängig werden, darum sagt sie dann doch zu. Ihre Aufgabe ist es, zehn ausgewählte Bräute zum grossen Concordium, dem Verkupplungball, zu begleiten. Die Frauen werden von Soldaten beschützt, denn was die Bräute nicht wissen, es bahnt sich ein Krieg in Demora an. Auf der Reise soll Sage möglichst viel über die Damen und die Soldaten in Erfahrung bringen, damit diese wiederum passend verkuppelt werden können. Dabei erfährt Sage nicht nur Wichtiges über die angehenden Bräute, sondern erhält auch heikle und wichtige Informationen über das Militär. Sie gerät zwischen gefährliche Fronten und stolpert während ihrer Spionage geradewegs auf eine grosse Liebe zu. Sage lernt den 21-jährigen Hauptmann Alexander Quinn kennen, welcher auf dieser Reise beweisen will, dass er seinen Titel nicht nur seinen beeindruckenden Familienverhältnissen zu verdanken hat. Alex trägt eine grosse Verantwortung für

seine Freunde und Untergebenen und will mit seiner ruhigen Art stets das Richtige tun. Der Autorin Erin Beaty ist mit dem ersten Teil der Trilogie «Kampf um Demora» ein spannendes und fesselndes Meisterwerk gelungen, bei welchem alles ganz anders kommt als erwartet. Die wechselnden Erzählperspektiven von Sage und Alex aus steigern die Spannung zusätzlich. Ich freue mich sehr, wieder in die Welt von Demora einzutauchen und den im Januar neu erschienenen zweiten Teil «Liebe und Lügen» zu verschlingen und bin dann gespannt auf den letzten Teil «Gefühl und Gefahr», der voraussichtlich diesen Frühling erscheinen wird.

«Vertrauen und Verrat» (1. Teil der Trilogie «Kampf um Demora») von Erin Beaty. Carlsen Verlag, Hamburg 2018. ISBN 978-3-551-58384-0. «Liebe und Lügen» (2. Teil). Carlsen 2019. ISBN 978-3-551-58383-3.


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. März 2019

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Wenn Daten den Handel Energie-Zukunft der Stadt Zürich und des Knonauer Amts überflüssig machen

GDI-Studie prophezeit Ende des Konsums

Themenabend im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten

Der Handel wird zunehmend aufgelöst. Verantwortlich für den Wandel sind neue Technologien und eine nachlassende Bedeutung von Besitz. Bringt dies das Ende des Konsums, wie wir ihn heute kennen?

Über Energie- und UmweltThemen wird viel gesprochen. Doch was tut sich konkret? Am zweiten Themenabend von Arianne Moser am Donnerstag, 7. März, erhielten die Zuhörer spannende Einblicke.

Eine aktuelle Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) untersucht die Entwicklung des Handels in den kommenden drei Jahrzehnten. Klar ist: Sich diese Zukunft lediglich als eine lineare Zunahme des Online-Handels vorzustellen, dem eine gewisse Anzahl konventioneller Läden zum Opfer fällt, greift viel zu kurz. So kommt die Studie denn auch zum Schluss, dass wir uns am Anfang einer Transformationsphase befinden, die zur «Entortung» des Konsums führt. «Banking is necessary. Banks are not», hatte Bill Gates der Finanzindustrie 1994 richtig prophezeit. Und so, wie der Kern der Finanzindustrie zu FinTech mutiert, wird das Handelsunternehmen der Zukunft in erster Linie ein Technologieunternehmen sein, das auch noch Handel betreibt.

Eine Verschiebung vom Besitzen zum Nutzen hat bereits begonnen – Uber, Netflix und Spotify belegen das. Gerade die Musikindustrie macht vor, wie der Handel mit physischen Gütern (Tonträger) zu einer Dienstleistung (Streaming) werden kann. Der technologische Fortschritt wird die gesamte Wertschöpfungskette transformieren. Von Mixed Realities und dem Internet der Dinge über Künstliche Intelligenz bis zur Neurotechnologie konfigurieren neue Treiber den Konsum um. Von dem, was wir heute als Produkte, als Läden und als Handel kennen, wird dereinst nicht mehr viel übrig sein, sind die Autoren überzeugt. Zwar werden Menschen weiterhin physische Grundbedürfnisse durch Waren befriedigen. Doch die Art, wie Begehrlichkeit für diese Waren geweckt, durch welche Lieferkette sie geschleust werden und wie sie zum Konsumenten gelangen, verändert sich grundlegend. (pd.)

Das Ende des Konsums, GDI-Studie Nr. 46 / 2019, von David Bosshart, Karin Frick, Stephan Fetsch und Holger Wildgrube, www.gdi.ch.

«Die glorreichen Fünf»

Generell5 begeisterten in Affoltern

Spielen «das Lied vom Tod»: Thomas Gmünder (Horn), Markus Hauenstein (Tuba), Xaver Sonderegger (Posaune) sowie Patrik Arnold und Christoph Luchsinger (Trompeten) begeistern als Cowboys. (Bild zvg.)

Mit ihrer neuen Show sorgen Generell5 einmal mehr für beste Unterhaltung. Die Besucher des Konzerts vom vergangenen Sonntag in Affoltern waren jedenfalls begeistert und forderten Zugaben. Vor rund 500 Jahren reiste Christoph Kolumbus nach Amerika. Generell5 landete am Sonntag mit ihrem neuen Tourprogramm «Die glorreichen Fünf» auf den Bahamas und reisten musikalisch über Mexiko in den Westen der USA. Im Gepäck hinreissende Melodien und starke Rhythmen, vom Tango bis zum Ragtime. Die Brassformation wusste aber auch mit musikalischen Höhenflügen aus Gershwins Oper «Porgy and Bess» zu begeistern, wunderbar gespielt waren die Solis von Waldhorn, Posaune und Tuba.

Vergangenes Jahr feierte Generell5 bereits 15 Jahre Bühnenjubiläum, mit einer Best-of-CD. Das Besondere an der neuen Tour ist, dass im zweiten Teil des Konzertabends die Musiker von Generell5 nicht nur wohlklingende Töne aus den Instrumenten hervorholen, sondern ebenfalls die Geschichte des glücklichsten Cowboys des ganzen Wilden Westens erzählen, ein Glarner, welcher in Albuquerque sein Martinsloch findet und ohne Ziger in der Wüste ausgesetzt, auch liegend noch «das Lied vom Tod» auf seiner Trompete blasen kann. Eine Geschichte voller Situationskomik und Witz – untermalt von Evergreens wie «Hello Dolly» oder den unvergesslichen Melodien des Komponisten Ennio Morricone. (pd.) Die Tour geht weiter nach Wohlen/AG, Ennenda/GL sowie Nussbaumen/AG. Infos: www.generell5.ch.

Zürcher Politgeschichte online Vor 216 Jahren nahm das erste vom Volk gewählte Parlament im Kanton Zürich seine Arbeit auf. Wie hiessen die ersten Frauen, die 1971 ins Zürcher Parlament gewählt wurden? Welche früheren Kantonsratsmitglieder wohnten in der Gemeinde Bonstetten? Wie viele Sitze hatte eine bestimmte Partei vor 50 Jahren? Wie war das Parlament am 21. Juli 1969, am Tag der ersten Mondlandung, oder an einem beliebigen anderen Tag seit 1803

zusammengesetzt? Wann sassen Alfred Escher, Gottfried Keller oder Christoph Blocher im Kantonsrat? Diese und weitere Fragen beantwortet ein neues Datenangebot des Staatsarchivs und des Statistischen Amts. Erfasst sind 4500 ehemalige und aktuelle Ratsmitglieder, die zusammen rund 6400 Amtszeiten absolvierten. (pd.) www.wahlen-abstimmungen.zh.ch/KantonsratMitglieder-ab-1803/.

Mit 76 % der Stimmen hatten die Stadtzürcher vor 10 Jahren Ja gesagt zur 2000-Watt-Gesellschaft und dazu, den CO2-Ausstoss pro Einwohner und Jahr bis 2050 unter 1 Tonne zu senken. Silvia Banfi Frost, seit Oktober 2018 Energiebeauftragte der Stadt Zürich und davor beim EWZ lange verantwortlich für den Auf- und Ausbau erneuerbarer Energien, führte aus, wo die Stadt heute steht: Beim Energieverbrauch ist man mit 3600 Watt im Fahrplan. Der CO2-Ausstoss dagegen beträgt aktuell 4,7 t und das für 2020 gesetzte Zwischenziel kann nicht mehr erreicht werden.

Emissionen des Flugverkehrs als Stadt schwierig zu beeinflussen Von den vielen möglichen Gebieten ging sie vertieft auf die Themen Mobilität und Heizungsersatz ein. Zwar haben bereits über 50 % der Stadtzürcher kein eigenes Auto mehr, dennoch ist der Verbrauch beim landseitigen Verkehr fast konstant geblieben. Die Stadt macht sich deshalb Gedanken, wie sie die Elektromobilität mit einem guten Netz an Ladestationen fördern kann. Viel schwieriger beeinflussbar ist der Verbrauch von Kerosin, dem mittlerweile meistverbrauchten Treibstoff, der seit 2010 sogar noch um 16 % gestiegen ist. Deshalb versucht die Stadt Zürich mit Lobbying, Massnahmen im Flugverkehr zu erwirken. Beim zweiten Hauptthema, dem Heizungsersatz zeigt sich, dass 80 % der Hauseigentümer bei einem Ersatz ihrer Heizung wieder ein fossiles System wählen. Nur 12 % wechseln zu einem Heizsystem, das auf erneuerbarer Energie basiert. Das liegt auch am Mangel an Information. Dieses Defizit will die Stadt angehen. Die Stadt plant oder hat Massnahmen ergriffen zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien, der Förderung von öV und Velo- bzw. Fussverkehr und in der Siedlungsplanung (Verdichtung, öffentliche Freiräume, Nutzungsmix). Die Energieeffizienz soll, auch bei privaten Bauten, gefördert werden durch z.B. Energie-Coaching oder einen Öko-Kompass für KMU und einen Energieeffizienz-Bonus. Es ist wichtig, die Motivation der Bevölkerung für 2000-Watt-Entscheide weiter zu steigern. Aber es zeigt sich, dass Zürich die Zielvorgaben nicht alleine erreichen kann.

Autobahnbau als Auslöser der EnergieRegion Im Knonauer Amt hatte im weiteren Sinne der Autobahnbau den Anstoss für ein Energiekonzept gegeben. Aufgeschreckt von der Vorstellung, es anzeige

Die Referenten von links: Charles Höhn, Silvia Banfi Frost, Gastgeberin Arianne Moser-Schäfer und Thury Küng. (Bild zvg.) könnte ein zweites Limmattal entstehen, erarbeiteten Exponenten aus allen Lagern ein Leitbild für die Region. Resultat: Das Knonauer Amt will den ländlichen Raum und die hohe Wohnund Lebensqualität erhalten. 2010 konnte den Gemeinden eine Potenzialstudie für eine nachhaltige Energiezukunft vorgestellt und übergeben werden. Kernaussage: bis 2050 kann das Säuliamt 80 % des Energiebedarfs (ohne Verkehr) mit Erneuerbaren aus der Region decken. Die Gemeinden machten die «EnergieRegion Knonauer Amt» zum Schwerpunktprojekt der Standortförderung. Es folgten eine energiepolitische Bestandsaufnahme nach Energiestadt für alle Gemeinden, ein Energieplan, der 2013 vom Regierungsrat genehmigt wurde, und im Oktober 2013 konnte das regionale Solarkataster ins Internet gestellt werden. Damit waren die Gemeinden mit allen relevanten Grunddaten ausgerüstet. Um die gesteckten Ziele erreichen zu können, braucht es aber zahlreiche Aktivitäten, Massnahmen und Projekte von Gemeinden, Wirtschaft und Privaten. Ganz zentral ist eine permanente Kommunikation. Charles Höhn, erster Standortförderer und Projektleiter im Forum Energie-Umwelt, präsentierte dazu einige Beispiele und zeigte dann anhand aktueller Zahlen die Entwicklung seit 2010 auf.

Eindrückliche Zahlen Der Stromverbrauch ging von 2010 bis 2017 um 5,2 % zurück, pro Kopf gar um 16,4 %. Der gesamte Energieverbrauch (Wärme und Strom) reduzierte sich um 7,4 %, pro Kopf um 16,3 %. Heute beträgt der Anteil der in der Region produzierten, erneuerbaren Energie 16,3 % des Verbrauchs. Damit liegt das Säuliamt deutlich über dem vergleichbaren Schweizer Wert (8,6 %). Das Forum Energie-Umwelt der Standortförderung geht davon aus, dass die Region bis 2050 den Anteil auf 85 % steigern kann. Und das inklusive 33 000 Elektroautos. Wie sieht die Entwicklung des Knonauer Amts in anderen Bereichen aus? 2011 – 2016: Arbeitsstätte + 7,4 %, Beschäftigte + 6,5 %, 2010 – 2017: Steuerkraft pro Kopf + 7,1 %, Auftragsvolumen ans Gewerbe von mindestens 37 Mio. Franken für Gebäudesanierung (Gebäudeprogramm) und 1,4 Mio. Franken für das Installationsgewerbe dank dem Stromeffizienz-Programm

(Oktober 2014 – 17). Dank diesem Projekt werden seither jährlich 807 MWh Strom eingespart. Die Wärmeleistung der Erdsondenheizungen entspricht 7,9 Mio. Liter Heizöl leicht. Das sind jährlich 7,9 Mio. Franken, die in der Region bleiben statt in instabile Länder zu fliessen. Projekte wie die «EnergieRegion Knonauer Amt» tragen bei zu einer nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Sie stärken die Wirtschaft, senken die Abhängigkeit von Dritten und wirken der Klimaveränderung entgegen.

Vorreiter der Branche Eindrücklich waren anschliessend auch die von Thury Küng, Inhaber des Gartencenters Guggenbühl, vorgestellten Massnahmen und Resultate. Umweltrelevant sind für ein Gartencenter der Wasserverbrauch, die Heizenergie, der Düngerverbrauch und die Abfallbewirtschaftung. Bereits seit 2002 hat sich das Gartencenter in einem Verbund von rund 40 Gärtnereien zusammengeschlossen, welche sich verpflichtet haben, den CO2-Ausstoss bis 2020 um mindestens 35 % zu reduzieren. Seit 1988 hat das Gartencenter Guggenbühl, trotz zweimaliger massiver Flächenvergrösserung, den Heizölverbrauch um 40 % reduziert, beziehungsweise um 60 % pro m² Produktionsfläche. Voraussichtlich wird beim bald anstehenden Ersatz des Heizsystems mehrheitlich auf erneuerbare Energie umgestellt, dabei steht eine Schnitzelheizung im Vordergrund. Dank eigenen Quellen und grossen Regenwasserbecken ist der Betrieb beim Wasser zu mehr als 90 % Selbstversorger. Dies gelingt dank konsequenter Giesswasser-Rückgewinnung und sparsamen Tropfbewässerungen. Somit bleiben auch Dünger und Nährstoffe im Kreislauf, wodurch die Düngemengen halbiert werden konnten. Statt Pestiziden werden soweit als möglich (rund 80 %) Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Beim Thema Abfall hat allein die Einführung einer Gebühr von 50 Rappen pro Karton und das Angebot von Mehrweggebinden zu 70 % weniger Kartonverbrauch der Kunden geführt. Fazit: Sowohl als Unternehmen wie auch als Region kann man mit koordiniertem Vorgehen sehr viel erreichen und es ist oft auch wirtschaftlich attraktiv. Zentral ist eine gute Information der Bevölkerung. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. März 2019

Stimmen zum Spital Affoltern Das Märchen der privaten Nachfolgeorganisationen Gewisse Spitalgegner versuchen, der Bevölkerung eine Lösung mit privaten Investoren zu verkaufen, die nicht realisierbar ist. Wenn der Zweckverband aufgelöst wird, die Nachfolgeorganisationen aber nicht zustande kommen – Abstimmungsresultat Ja, Nein, Nein –, wählen die Spitaldelegierten der Gemeinden einen Liquidationsausschuss. Dieses Gremium wird unter hohem Druck stehen, die höchstmöglichen Werte zu erzielen. Nicht nur einige Finanzvorsteher der Gemeinden könnten in diese Richtung wirken und allenfalls auch Einsitz im Ausschuss nehmen, sondern der Ausschuss ist in seinen Entscheidungen auch rechtlich nicht frei. Unsere juristischen Abklärungen und Gespräche mit dem Gemeindeamt haben ergeben, dass gemäss öffentlichem Recht eine Ausschreibung gemacht werden muss und die Grundstücke nicht einfach «freihändig» einem Nachfolger übergeben werden können. Das Gemeindeamt wies uns darauf hin, dass der angebotene Preis bei der Vergabe ein entscheidendes Kriterium sein muss. Es liegt auf der Hand, dass eine Nachfolgeorganisation an dieser Hanglage nicht den höchsten Preis bieten kann. Und wenn ein privater Anbieter mit anderen Interessenten mitbieten will, wird er diesen hohen Preis – und auch allfällige Kosten z.B. für ganzseitige Inserate, mit denen er sich in die Abstimmung in unserem Bezirk einmischt – wieder refinanzieren wollen. Bei der Langzeitpflege würde dies nur über hohe Hotelleriekosten wieder zu holen sein, was schlussendlich die

Betroffenen oder die Gemeinden zu bezahlen hätten. Eine private Nachfolgelösung mit einem Spital an diesem Standort wird es nicht geben. Ein neuer Anbieter müsste beim Kanton ebenfalls die Gesuche um Leistungsaufträge eingeben, mit ungewissem Resultat und ohne bisherigen Leistungsausweis an diesem Standort. Die Spitalgegner versuchen mit nicht realisierbaren Scheinlösungen ein Nein zu erzwingen. Bei genauerem Hinsehen lösen sich ihre Konzepte in Luft auf. Die Betriebskommission bleibt überzeugt: Nur mit den von uns vorgeschlagenen öffentlichen Nachfolgeorganisationen und dreimal Ja am 19. Mai hat unser Bezirk weiterhin ein Spital. Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern .........................................................................

Die Realität sieht anders aus Der anvisierte Partner – das halb fusionierte Triemli- und Waidspital – befindet sich in einer desaströsen finanziellen Verfassung mit 32 Mio. Verlusten; sonnenklar, dass sich diese beiden Spitäler keinen Patiententransfer nach Affoltern leisten werden. Das Waidspital wird neu schweizweit als führender Anbieter von Altersmedizin und Geriatrie-Reha aufgestellt. Beide Spitäler betreiben weiterhin eine vollumfängliche Grund- und Notfallversorgung. Das Triemlispital bestätigt, jährlich 100 Geriatriefälle ans Waidspital zu übergeben. Es wird alles unternommen, um mit Sicherheit wieder auf die Spitalliste zu kommen – und kon-

Mehr Geld zum Leben

kurrenziert das Spital Affoltern zu 100 %. Wo sieht da die BK den Gewinn? Es ist richtig, dass die Mehrheit der Zürcher Spitäler von öffentlichen Verbunden (Gemeinden) getragen wird. Der frappante Unterschied zu uns besteht darin, dass sich deren Spitalmanagement ab 2012 früh und erfolgreich um Veränderung und Neupositionierung gekümmert haben. Ihre Eigner (die Gemeinden) sind ihnen mit verdientem Vertrauen gefolgt und das positive Resultat immenser Vorarbeit steht kristallklar fest: unsere Nachbarspitäler Baar, Muri, Limmattal und Triemli sind taufrisch neu gebaut, modernisiert auf letztem Stand und stehen stationär und ambulant gut positioniert bereit. Die von der BK weiter zitierten Spitäler haben ihre Aufgaben ebenfalls rechtzeitig gemacht: Wetzikon und Uster fusionieren, Männedorf wird als AG von einem professionellen Verwaltungsrat geführt und ist Spitalpartner der Permanence Rapperswil, Bülach, seit 2014 ebenfalls eine AG, ergänzt sich prominent mit dem neuen Airport Medical Centre. Und wir Stimmbürger warten seit zweieinhalb Jahren auf die simple Auflösung des Zweckverbands!Unter dieser erdrückenden Konkurrenz, der freien Spitalwahl mit zahlreichen besten Anbietern in nächster Nähe und in Anbetracht der weiteren nicht abschätzbaren Risiken grenzt es an Unvernunft, unseren Stimmbürgern und Steuerzahlern eine Weiterführung unserer Institution zu empfehlen. Aufwachen Säuliamt! Stimmen Sie beherzt einmal Ja und zweimal Nein. Peter Hoppler, ehem. Gemeinderat Finanzen und Spital-Delegierter, Aeugst

Das «Gemetzel» am Waldrand Jedes Jahr ist es das gleiche, traurige Bild, wenn ich Fusswege, Flur- oder Waldstrassen entlang des Waldrandes oberhalb Hedingen/Affoltern gehe. Ich frage mich, ob es tatsächlich keine andere Methode gibt, den Rückschnitt zu tätigen. Oder fehlt es dazu am Geld oder an Personal? Auf jeden Fall kann man dieses Gemetzel nicht als naturgerecht und schon gar nicht als optisch ansprechend bezeichnen.

Zurückgeschnittene Sträucher am Waldrand oberhalb Hedingen/Affoltern. (zvg.)

Rolf Studer, Hedingen

Im Sorgenbarometer sind die steigenden Krankenkassenprämien aufgrund der Gesundheitskosten Spitzenreiter. Während Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) aufgrund der Kostenübernahme der EL davon wenig bis nichts spüren, stossen mittelständische Familien an finanzielle Grenzen. Sie sind vermehrt auf PrämienverbilligungsBeiträge des Staates angewiesen. Statt die Umverteilungsmaschine des Staates aufzublähen, ist es sinnvoller, der Bevölkerung weniger Geld wegzunehmen. Die Kantonsratsfraktion der SVP beantragt deshalb, die obligatorische Prämie der Krankenkasse bei der Steuererklärung geltend zu machen und in Abzug zu bringen. Das führt vor allem bei mittleren Einkommen zu einer spürbaren Entlastung. Wenn man den steigenden Kosten im Gesundheitswesen allerdings wirksam entgegentreten will, gilt es die Dienstleistungen, wie es das Krankenversicherungsgesetz vorschreibt, wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich zu gestalten. Man nennt es die «WZWKriterien». Wenn nun das vernetzte

Angebot an Gesundheits-Leistungen in unserem Bezirk, durch die drohende Spitalschliessung und die Zerstörung der Zusammenarbeit der Gemeinden in der Pflege aufgelöst wird, ist das alles andere als zweckmässig und wirtschaftlich. Es macht wenig Sinn, ein bestehendes Netzwerk mit Ärzten, Spital, Langzeitpflege und Spitex zu zerstören, um andernorts und mit weiteren Wegen versehen wieder aufzubauen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP Kantonsratsliste – Liste 1 – haben sich bereits im vergangenen Herbst mit diesen Fragen auseinandergesetzt und sich für die Erhaltung des Spitals und der bestehenden Pflegeeinrichtungen ausgesprochen. Im Wissen, dass vor allem im Spital Anpassungen an die wirtschaftlichen Herausforderungen unumgänglich sein werden. Im Interesse der Bevölkerung fordern wir die 14 Gemeinden auf, die bis vor Kurzem funktionierende Zusammenarbeit auf der Basis der bestehenden Angebote zu erneuern. SVP Bezirk Affoltern

Ein Gesetz wie aus dem vorletzten Jahrhundert Jungfreisinnige ergreifen Referendum gegen Zürcher Taxigesetz. In den letzten Jahren ereignete sich beim individuellen Transportverkehr eine Revolution. Apps und Firmen wie Uber stellten das Taxigewerbe auf den Kopf. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, reichte FDP-Kantonsrat Alex Gantner zusammen mit Marcel Lenggenhager (BDP) und Prisca Seiler Graf (SP) 2013 die Motion «Kantonale Regulierung für liberalisierten Taximarkt» ein. Infolgedessen verabschiedete der Regierungsrat eine Vorlage, mit dem Ziel die Gegebenheiten von Stadt und Land zu berücksichtigen und Raum für kommunale Ausführungsbestimmungen zu lassen. Kernpunkte dieser Vorlage waren ein einheitlicher kantonsweiter Marktzugang von ortsfremden Taxis, die Anerkennung von Taxibewilligungen und Mindeststandards für Taxibewilligungen. So weit so gut. In der vorberatenden Kantonsratskommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) bildete sich eine Allianz aus SVP und SP, welche den Vorschlag des Regierungsrates umkrempelte. Dies führte dazu, dass der Gesetzesentwurf mit der Idee der Motion von 2013 – einer Liberalisierung des Taximarktes – wenig bis nichts mehr gemein hat. Das neue Gesetz ist innovationsfeindlich und protektionistisch.

Der Taximarkt soll abgeschottet und neue Angebote erschwert werden. Das Resultat solcher Überregulierung wären höhere Preise und ein schlechterer Service für die Konsumenten in der Stadt und auf dem Land. Deshalb haben die Jungfreisinnigen in Absprache mit der FDP beschlossen, das Referendum zu ergreifen, sobald das Gesetz verabschiedet ist. Alain Schwald, Wettswil Präsident FDP Bezirk Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. Zu den Wahlen vom 24. März werden letzte Zuschriften am 19. März veröffentlicht. Einsendefrist ist heute Freitagmittag. (Red.)

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Zu viele Juristen im Regierungsrat? Derzeit sind nicht weniger als fünf der sieben Regierungsräte Juristen (M. Fehr, Heiniger, Kägi, Steiner und Walker-Späh). Nichts gegen Juristen – sie arbeiten seriös, sind rhetorisch brillant und in aller Regel dossierfest. Als Verwaltungsräte der Axpo (der Kanton Zürich ist der grösste Aktionär) setzten sie sich immer dafür ein, dass auch diese Beteiligung gute Erträge abwirft. Leider fehlte allen eine Vision für eine nachhaltige Energiestrategie und der Einsatz dafür, dass die Axpo im Sinne der Bürger endlich eine Lösung für ein Endlager ihrer radioaktiven Abfälle präsentiert und genügend Geld für den Rückbau der AKWs auf die Seite legt. Mit Jörg Mäder der glp steht ein Kandidat zur Verfügung, der bei der

Energiepolitik fachlich versiert und lösungsorientiert ist und z.B. bei der Axpo eine nachhaltige Strategie nicht nur fordern, sondern aktiv aufgleisen würde. Er studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH und doktorierte am dortigen Institut für Atmosphäre und Klima. Das politische Rüstzeug verschaffte er sich als langjähriger Kantonsrat und Stadtrat von Glattbrugg. Affoltern liegt 35 Kilometer von Beznau, dem derzeit ältesten Atomkraftwerk der Welt. Geben Sie Ihre Stimme am 24. März der Umweltverantwortung und der Energiezukunft und wählen Sie Dr. Jörg Mäder in den Regierungsrat. Hans Wiesner, glp Knonauer Amt

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GRÜNE

LISTE 5

KLIMA SCHÜTZENN LE GRÜNE WÄH

v.l.n.r.: Mirjam Halter, Thomas Schweizer, Stefan Gribi, Lilian Hurschler, Hans Läubli, Vera Anders


Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

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Freitag, 15. März 2019

Wieder in den Kantonsrat

Brückenbauer

Auf Postensuche

Vortrag und Exkursion von Urs Boller zum Reformator Heinrich Bullinger. > Seite 21

Über 700 Sportler an einem stürmischen Säuliämtler OL in Hedingen. > Seite 29

«Secret Garden» in einer Nachtsituation

Giardina: Berger Gartenbau gewinnt Silber

Ein Sternenhimmel aus LED, ein blühender Staudenteppich und Zierkirschen sind einige der Highlights im «Secret Garden» von Berger Gartenbau. (Bild zvg.)

Erneut wurde der durch Berger Gartenbau mit Planer Brian Wiss entworfene Schaugarten mit dem Giardina-Award ausgezeichnet. Auch dieses Jahr besticht Berger Gartenbau mit einem herausragenden Auftritt an der Gartenmesse Giardina, europaweit eine der bedeutendsten Gartenmessen. Der Giardina-Award gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Branche, und die Firma Berger Gartenbau, die auch in Wettswil einen Standort hat, ist stolz darauf, eine weitere Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen. In Zusammenarbeit mit Designerin Nicole Hoch von der Firma Livingdreams wird unter dem Titel «Secret Garden» ein Garten in einer Nachtsituation präsentiert. Der Besucher wird sogleich durch das raffinierte Beleuchtungskonzept in den Bann gezogen, welches die nächtliche Stimmung mit einem Sternenhimmel aus LED er-

zeugt. Ein Mini-Sprudelpool, ein blühender Staudenteppich und Zierkirschen sind weitere Highlights. Die Zierkirschen bestechen durch schöne Blüten, wie auch durch ihr frisches, grünes Laubwerk, welches im Sommer das Auge beruhigt und im Herbst eine bunte Laubfärbung zeigt. «Unsere Kunden möchten immer kleiner werdende Aussenräume optimal nutzen. Ihre Wünsche sind: Wasser, Licht, Feuer, Spielräume für Kinder, Sitzplätze. Mit der richtigen Planung können alle diese Elemente auch in begrenzten Räumen berücksichtigt werden. Wichtig ist dabei eine harmonische Gesamtgestaltung. Erfüllt ein Garten alle Bedürfnisse, wird er zum Lieblingsplatz», sagt Brian Wiss von Berger Gartenbau. Wichtig ist zudem, dass die Morgen- und Mittagszeit dabei berücksichtigt wird. «Plätze können je nach Tageszeit unterschiedlich angenehm sein. Dies muss in der Planung beachtet werden», so Wiss weiter. (pd.)

Die meisten Ehepaare in der Schweiz trennen sich vor ihrem 15-jährigen Jubiläum. Was könnte helfen, eine dauerhaft glückliche Beziehung zu haben? «Als wir anfingen, diese Frage zu erforschen, erwarteten wir Antworten wie gute Kommunikation, Vertrauen, gemeinsame Interessen, körperliche Anziehungskraft, Respekt usw.», sagt Doris Bullus von balance & motion in Bonstetten. «Während diese wahr und wichtig sind, verlieren manche Beziehungen nach einigen Jahren einfach an Beschwingtheit und es wird eintönig, manchmal sogar langweilig.» Eine zunehmende Anzahl von Forschungen weist auf eine «magische Zutat» hin, die einigen Paaren in ihren Beziehungen fehlt: das Lachen. «Es darf wieder mehr Farbe in den Alltag kommen», fährt Doris fort. «Das Leben ist ein Spiel und wir müssen uns die Zeit nehmen, es zu geniessen und zu spielen, damit wieder Freude, Leichtigkeit und vor allem Lebendigkeit in die Beziehung fliessen kann. Deshalb haben mein Mann und ich den Workshop «Sparkling Relationships» ins Leben gerufen, damit der Funke in Beziehungen wieder neu entfacht werden kann.» Mit ihrem eigenen Studio in Bonstetten leitet Doris Bullus seit vielen Jahren Yogakurse. Sie hat einen grossen Erfahrungsschatz in den Bereichen Ernährung, Allergiebehandlung und ganzheitlicher Arbeit. «Wir sind seit 30 Jahren in einer Beziehung und hatten sicherlich etliche Herausforderungen, wie sie jeder kennt; trotzdem ist uns das Lachen nicht vergangen. Lachen und Necken können helfen, Konflikte einfacher zu überwinden.» Ist der Workshop eine Eheberatung? «Nicht wirklich, anstatt Beziehungen zu «reparieren», geht es darum, Beziehungen zu fördern und

machen, um zu den vorher erwähnten Fragen Antwort zu erhalten. Aufgrund des Ergebnisses kann Marianne Schumacher gerne Hinweise geben, damit sich die Situation erheblich verbessern lässt: «Gemeinsam finden wir heraus, was gemacht werden kann», so Marianne Schumacher. Am Abend um 19.30 Uhr wird das Nilas-HRV-System für Ärzte, Therapeuten und Coaches vorgestellt. Diese können die Möglichkeiten und Anwendung selbst prüfen und entscheiden, ob es sich lohnen könnte, so ein Gerät für ihre Praxis zu erwerben. «Ich freue mich auf Ihren Besuch und werde gerne Ihre weiteren Fragen persönlich beantworten», so Marianne Schumacher. gsund und zwäg gmbh, Marianne Schumacher, Albisstrasse 13 c, Mettmenstetten, Telefon www.gsundundzwaeg.ch.

Am 16. März 1944 musste ein US-Bomber im Zugersee notlanden. > Seite 31

LISTE

fdp-knonaueramt.ch

3 Wir machen Zukunft

«Sparkling Relationships»

Herzfunktionstest bei «gsund und zwäg» in Mettmenstetten

044 761 31 63, m-schumacher@bluewin.ch,

Vor 75 Jahren

Den Funken in der Beziehung wieder neu entfachen

Ist der Körper mit dem Lebensstil einverstanden?

Um sich «gsund und zwäg» zu fühlen, braucht es mehr als nur das Fehlen von Symptomen. Man möchte sich auch wohl fühlen im Körper, im Umfeld, bei der Arbeit und in Beziehungen. Damit die Energien im Körper gut fliessen können, ist es wichtig, ihn gut mit optimaler Nahrung, sorgfältiger Pflege und mit aufmunternden, zufriedenen Gedanken zu versorgen. Dabei kann Marianne Schumacher die nötigen Impulse mitgeben. Wenn bereits erste Symptome auftauchen, wenn man das Herz unangenehm spürt, macht es Sinn, sich näher damit zu befassen. Um eine erste Analyse zu machen, eignet sich der HRVHerzfunktionstest sehr gut. Dieser gibt Auskunft darüber, wie hoch das Stressniveau ist, wie gross Energiereserven sind und ob es Probleme im psycho-emotionalen Profil gibt. Am nächsten Freitagnachmittag bietet sich Gelegenheit, einen kurzen Test zu

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Olivier Hofmann

Marianne Schumacher freut sich auf Besucher. (Bild zvg.)

Spass zu haben. Wir zeigen und benutzen einige einfache Werkzeuge, die jeder Einzelne im Alltag einsetzen kann, um wieder mehr den Funken der Liebe zu spüren und das Leben von der sonnigen Seite zu betrachten.» Was werden die Leute in Ihrem Workshop lernen? «Dass sie wieder Doris Bullus und ihr Mann zeigen in ihrem Workshop mehr Kind sein sol- «Sparkling Relationships», wie der Funken in Beziehungen len, das Lachen wieder neu entfacht werden kann. (Bild zvg.) und das Leben geniessen, denn unser Planet Erde ist ein «Sparkling Relationships», Beziehungs-Workshop grosses Spielfeld.» Wie sagt man so Samstag, 23. März, von 9.30 - 17 Uhr, Deutsch; schön, Lachen ist die beste Medizin Sonntag, 24. März, von 9.30 - 17 Uhr, Englisch. und Lachen ist in jeder Sprache gleich. Infos und Anmelden: www.balance-motion.com. anzeige


Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. März 9.30 Gottesdienst Lukas 18,1–8 «Was gaht mich das a?» Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 16. März 9.30 bis 14.30 Uhr Grossgruppenkonferenz zum Zusammenschlussprojekt KG+ im Mühlesaal Kappel am Albis Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Chilekaffee

Sonntag, 17. März Sonntag Reminiszere 10.00 Gottesdienst mit alt Pfr. Jakob Dubler Oerlikon Mittwoch, 20. März 12.00 Seniorenessen im Giebel 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 21. März 14.00 Seniorennachmittag in der Stampfi mit Marianne Domeisen Michael Muheim, Claudia Villiger und Franziska Marty «Hilfreiche Informationen für den Alltag»

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 17. März 10.00 «Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt». Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenaktion mit «Ein-Frau-Theater» und dem Gospelchor, Pfr. Th. Müller und Diakon P. Guerrero

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Susanne Sauder. Jesus sagt: «ich bin die Tür…» (Johannes 10) Orgel: Brigitte Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 18. März 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Donnerstag, 21. März 20.00 Filmabend der Gruppe Welt «Saatgut – Freiheit für die Vielfalt» Katholisches Pfarreizentrum Hausen Freitag, 22. März 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 16. März 9.30 Mühlesaal Kappel Grossgruppenkonferenz KG+ Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 17. März 18.30 Gemeinsames Singen an der Orgel Kandidatin, Anastasija Kadisa 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Mittwoch, 20. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Jürgen Schultz Voranzeige Mittwoch, 27. März 20.00 Das Theater Kanton Zürich zeigt die Zwingli–Roadshow im Mühlesaal beim Kloster Kappel Vorverkauf: www.ticketino.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 17. März 10.00 Bitte Gottesdienst in einer anderen Gemeinde besuchen Montag, 18. März 20.00 Infoabend zur Fastenwoche mit Pfrn. C. Mehl und Helen Dettwiler

Sonntag, 17. März 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe von Amelia De Nardo Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 16. März unter 044 700 45 45 16.00 Jugendgottesdienst in der Kirche Stallikon gestaltet von den 6.-Klässlern Judith Fries und Ralph Baumgartner und Pfr. Otto Kuttler 17.00 Taizé-Singkreis in der Kirche Wettswil Montag, 18. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 19. März 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 21. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 22. März 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. März 10.00 Schöpfungsgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Mitwirkung der MiniChile-Kinder unter der Leitung von Heidi Degiorgi Taufe Yael Christen Orgel Marina Wehrli Mittwoch, 20. März 9.30 Fiire mit de Chliine Ökumenische Feier für Kleinkinder in der katholischen Kirche im Rüteli, Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 17. März Ab 8.15 Uhr Chilezmorge mit Frühstücksbuffet 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Mitwirkung Flötenensemble Obfelden, Singsaal Chilefeld 9.15 Kolibri – Sonntagsclub für Kinder, anschliessend Spiel und Spass in der Turnhalle Montag, 18. März 15.45 Minichile Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 19. März 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 20. März 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 21. März 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. März 9.15 bis 9.45 Uhr Morgensingen in der Kirche Leitung: Veronica Nulty 10.00 Gottesdienst Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiwäg Donnerstag, 21. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Samstag, 23. März 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Thema: «David und Goliath» Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. März 14.30 Gottesdienst mit Krankensegnung im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium mit Dekan Dr. Adrian Lüchinger zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik Kirchenchor Merenschwand mit Jodlern Anschliessend Apéro Sonntag, 17. März 9.00 Kein Gottesdienst 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne in der reformierten Kirche mit «Ein-Frau-Theater» von Joyce Kalumba und dem Gospelchor Affoltern Anschliessend Apéro 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Freitag, 22. März 18.00 Ökumenischer Jugend-Anlass in der reformierten Kirche Motto: Hinsehen und Handeln – Aufbruch in eine bessere Welt

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 16. März 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 17. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 19. März 19.30 Abendmesse Mittwoch, 20. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 21. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. März 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 17. März 11.00 Wortgottesfeier Montag, 18. März 19.00 Meditation Donnerstag, 21. März 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: R. Deuber Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 17. März 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 15. März 18.45 Ehekurs 19.30 Feuerabend Samstag, 16. März 19.15 Tweens deeper Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst Yanick Bühler Kinderprogramm Montag, 18. März 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. März 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), mit Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 15. März 19.30 Feuerabend (Männerabend Infos: www.feuerabend.ch) Samstag, 16. März Ladies-Day in Bern (Nationaler Frauentag der Heilsarmee) Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 21. März 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. März 10.30 Gottesdienst Thema: Jesus Christus vertritt uns vor Gott Hebräerbrief 4,14–5,10 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 20. März 20.00 Frauenabend Prediger 3 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Lebensmittelkontrollen: Künftig einheitlich

Kantonales Labor ausschliesslich zuständig Der Vollzug der Lebensmittelkontrolle im Kanton Zürich wird vereinfacht und vereinheitlicht. Ab dem 1. Januar 2020 übernimmt das Kantonale Labor auch die bisherigen Aufgaben der Lebensmittelinspektorate der Städte Zürich und Winterthur. Als einziger Kanton der Schweiz kennt Zürich im Bereich der Lebensmittelkontrolle sowohl kantonale als auch kommunale Zuständigkeiten. Die Gemeinden sind überwiegend für die Lebensmittelkontrolle in gewerblichen Betrieben wie Restaurants, Metzgereien, Bäckereien oder Detailhandel zuständig. Dabei haben sie diese Aufgabe entweder dem Kantonalen Labor Zürich, dem Lebensmittelinspektorat der Stadt Winterthur oder dem Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich übertragen und tragen nur noch die finanziellen Lasten. Die drei Inspektorate vollziehen somit die Lebensmittelkontrolle im Auftrag der Gemeinden. Das Kantonale Labor nimmt daneben eigenständige, zusätzliche Vollzugsaufgaben wie die Kontrolle von Trinkwasserversorgungen,

Freitag, 15. März 2019

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Albis-Park wird gebaut Mit Möbelhändler XXXLutz hat die Migros ihren Partner gefunden

Industrie- und Exportbetrieben sowie die Untersuchung von Lebensmittelproben wahr.

Handlungsbedarf ausgewiesen Trotz dieser Konzentration auf drei Inspektorate waren die bisherigen Zuständigkeiten verbunden mit grösseren Koordinationsaufwänden. Seit 1. Mai 2017 kommt erschwerend das totalrevidierte eidgenössische Lebensmittelrecht hinzu, nicht zu vergessen die zunehmende Digitalisierung und Internationalisierung. Die nun beschlossene ausschliessliche Zuständigkeit des Kantonalen Labors vereinheitlicht den Vollzug der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständegesetzgebung. Rund 15 400 Betriebe im Kanton sind den amtlichen Lebensmittelkontrollen unterstellt. Sie haben künftig nur noch einen Ansprechpartner für sämtliche Belange der Lebensmittelkontrolle. Die Gemeinden werden mit der Neuregelung in fachlicher, organisatorischer und finanzieller Hinsicht vollständig entlastet. Das heisst, die Aufgaben und die Kosten für die Lebensmittelkontrolle fallen für sie weg. (pd.)

Immer noch das gleiche Projekt, aber mit XXXLutz als neuem Mieter neben OBI: der Albis-Park. (Visualisierung zvg.) ................................................... von thomas stöckli Vor anderthalb Jahren hatte Migros noch mitgeteilt, auf eine Realisierung des Projekts Albis-Park in Affoltern zu verzichten. Nun sind auf dem Grundstück an der Autobahnzufahrt doch noch die Baumaschinen aufgefahren: «Im November hatten wir die Baufreigabe, der Startschuss fiel vor Weihnachten», so Dieter Greber, CEO der Leuthard AG, die im Auftrag eines institutionellen Anlegers baut. «Wir haben immer an den Standort

geglaubt», blickt Greber auf die lange Vorgeschichte um Planungszone, Einsprachen und veränderte Marktbedingungen zurück, «nach zwölf Jahren bin ich nun froh, dass gebaut wird.» Spätestens 2022 soll der Albis-Park fertig sein. Auf dem gut 30 000 m² grossen Grundstück entsteht ein grosses Zentrum mit OBI-Baumarkt (Migros) und dem österreichischen Einrichtungshaus XXXLutz. Dabei wird OBI die Hauptfläche im Erdgeschoss einnehmen. Der Möbelmarkt erstreckt sich seinerseits über alle drei Stockwerke.

Zum XXXLutz- Angebot gehört ein Restaurant im zweiten Obergeschoss. Die XXXLutz KG wurde 1945 in Österreich gegründet. Heute betreibt das Familienunternehmen nach eigenen Angaben 271 Einrichtungshäuser in zehn europäischen Ländern und beschäftigt ca. 22 000 Mitarbeiter. Mit einem Jahresumsatz von über 4,2 Milliarden Euro ist die XXXLutz-Gruppe einer der grössten Möbelhändler der Welt. Auf dem Schweizer Markt ist die Möbelhauskette allerdings noch kein Jahr aktiv. Die erste Filiale wurde am 3. April 2018 in Rothrist eröffnet.

Obfelder Gewerbe hat ein neues Ehrenmitglied Generalversammlung mit zwei aussergewöhnlichen Traktanden An der Generalversammlung von gewerbe obfelden wurde Lucia Blatty zum neuen Ehrenmitglied ernannt. Mit dem Traktandum «Lust auf einheimisches Gewerbe», stand ein weiteres wichtiges Thema auf der Traktandenliste. Die Generalversammlungen eines Gewerbevereins sind selten aufregend und spannend. An der diesjährigen GV des gewerbe obfelden standen gleich zwei Traktanden auf dem Programm, die Aufregung versprachen. Als siebter Punkt auf der Traktandenliste war das Projekt des Gewerbeverein Affoltern «Lust auf einheimisches Gewerbe», die Übertragung der Rechte, der Durchführung und die Finanzierung angesagt. Bei weit über 10 Wortmeldungen wurde intensiv diskutiert und die Idee im Grundsatz für gut befunden, aber in der Umsetzung, dem Angebot und der Finanzierung als nicht passend

beurteilt. Und so wurde dann am Schluss der Antrag doch klar abgelehnt.

Seit 27 Jahren im Vorstand

Der Vorstand von gewerbe obfelden – von links: Präsident Daniel Launer, Thomas Müller, Patrizia Wolf und David Häberling – mit dem neuen Ehrenmitglied Lucia Blatty (sitzend). (Bild zvg.)

Über 50 Jugendliche auf den Bündner Pisten Reges Interesse auch am fünften Skitag der Mobiliar in Flims/Laax Gross war der Andrang, auch in diesem Jahr: Bereits zum fünften Mal lud die Mobiliar Affoltern am Albis zum Ski-, Snowboard- und Schlitteltag und viele Jugendliche folgten ihrem Ruf. 52 Wintersportbegeisterte genossen dank dem Engagement der Generalagentur einen ereignisreichen und unvergesslichen Tag im Skigebiet Flims, Laax. Pünktlich um 7 Uhr ging es los: Nach der zweistündigen Carfahrt durften die Jugendlichen nach Lust und Laune die Pisten und Schlittelbahnen in Flims Laax unsicher machen. Wer nach der Zeit in den Bergen Hunger verspürte, konnte den gemeinsamen Tag mit einem köstlichen Abendessen im CQ in Affoltern ausklingen lassen. Bei der Mobiliar Affoltern freut man sich nach diesem tollen Ausflug und dem grossen Interesse der Jugendlichen bereits jetzt auf den nächsten Skitag im 2020. (pd.)

Über 50 Jugendliche sind dieses Jahr der Einladung der Mobiliar gefolgt. (Bild zvg.)

Das Traktandum 9, Mutationen, war dann der eigentliche Höhepunkt der 43. Generalversammlung. Kassierin Lucia Blatty wurde der GV, nach dem Vortragen einer Laudatio, als Ehrenmitglied vorgeschlagen. Sie ist dem Verein vor genau 30 Jahren beigetreten und seit 27 Jahren im Vorstand, zuerst als Aktuarin und anschliessend als Kassierin. Aber eigentlich ist sie vielmehr als nur die Kassierin, sie ist auch die gute Seele im Verein und hatte immer ein Auge auf die Geschehnisse im gewerbe obfelden. Die Versammlung hat sie denn auch mit einer «Standing Ovation» zum Ehrenmitglied gewählt.Nach den Traktanden blieb dann noch Zeit, den gesellschaftlichen Teil zu pflegen. (D.L)

Mettmenstetterin sichert Finalticket Am 9. März, hat sich Romina Burkhard aus Mettmenstetten mit ihrem Sieg an der Lenk fürs nationale Finale des GP Migros vom 28. bis 31. März qualifiziert. Am Samstag galt es für rund 500 junge Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer zwischen acht und 16 Jahren ernst: An der Lenk kämpften sie um die Finalqualifikation des grössten Kinder- und Ju- Romina Burkgendskirennens hard. (Bild zvg.) der Welt. Die ersten drei Mädchen und Knaben pro Kategorie durften auf dem Podest die Einladung für das grosse Finale vom 28. bis 31. März in Sörenberg entgegennehmen. Dies gelang auch Romina Burkhard aus Mettmenstetten. (pd.)


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Serie

Freitag, 15. März 2019

Ein «Anzeiger»-Leser ermöglicht die Weiterfahrt Ämtler auf der Panamericana (8): im Mietauto durch Kolumbien, Argentinien und Chile Vor bald zwei Jahren sind Rahel und Lukas Baumgartner zu ihrer Abenteuerreise Panamericana gestartet. Ihr mobiles Zuhause auf Zeit hat zwar vorzeitig kapituliert, die Reise geht dennoch weiter – wenn auch leicht angepasst. ................................................... von lukas und rahel baumgartner Nachdem wir uns dazu entschieden hatten, unseren Bus, welcher für die letzten 18 Monate unser Zuhause und Reisegefährte war, nach Hause zu verschiffen, erkundeten wir, mit Besuch aus der Schweiz, Kolumbien mit einem Mietauto. Ein Land mit einer schweren von Drogen- und Bürgerkriegen geprägten Vergangenheit. Aber auch ein Land, welches sich seit ein paar Jahren auf dem aufsteigenden Ast befindet. Seit dem Friedensabkommen zwischen der Regierung und den Farc-Rebellen 2016, ist die Gegend stabiler geworden und bei vielen Reisenden gilt Kolumbien als Geheimtipp! Die Stadt Medellin verkörpert den Aufschwung des Landes wohl am besten. In den 90er-Jahren war hier eine Hochburg des Kokainhandels, welcher unter anderem vom berüchtigten MedellinKartell und seinem Boss Pablo Escobar angetrieben wurde. Heute wird viel in die Stadtentwicklung investiert. Abgelegene Viertel wurden mit Seilbahnen und Rolltreppen erschlossen, um der armen Bevölkerung den Zugang zum Stadtzentrum zu erleichtern und die Gebiete zu integrieren. So blieb uns vor allem der Besuch der Comuna 13 in Erinnerung. Vor ein paar Jahren hätte man hier aus Sicherheitsgründen als Tourist nicht herumlaufen sollen. Heute gelangt man über die Rolltreppen mitten in diese «Favelas», die früher einer der gefährlichsten Orte der Welt waren. Künstler verkaufen ihre Bilder, Breakdancer zeigen ihr Können, Essensstände säumen die Strassen und Graffitis prangen an den Wänden. Die Leute hier leben auch heute noch mit sehr wenig aber es scheint, als hätten die Massnahmen der Regierung erste Früchte getragen. Als wir ein paar Tage später zurück in Bogota sind, explodiert eine Autobombe in einer Polizeischule. Mehr als 20 Menschen sterben beim Anschlag, zu welchem sich die Linksrebellen der ELN bekennen. Als wir am nächsten Tag auf die Strasse gehen und Ttausenden Leuten beim Anti-Terror-Marsch begegnen, wird uns einmal mehr klar, wie sehr sich ein Grossteil der Kolumbianer nach Frieden sehnt!

Ein atemberaubender Anblick: Die Wasserfälle von Iguazu, Argentinien.

Geysire und Mondlandschaften Chile begeistert uns dann von Anfang an! Wir nisten uns in der Oase San Pedro, mitten in einem der trockensten Gebiete auf der Erde, der Atacamawüste ein. Von hier aus lassen sich wunderbare Ausflüge zu verschiedenen eindrucksvollen Orten unternehmen. Wir erkunden das «Valle de la Luna» (Mondtal) das mit seiner abstrakten Landschaft der Mondoberfläche gleichen soll, besuchen «El Tatio», das drittgrösste Geysirfeld der Welt und lassen uns von Flamingos verzücken, die in der Lagunenlandschaft nach Futter suchen. Erstaunlich, wie abwechslungsreich ein Ort sein kann, an dem es im Jahresmittel fünfzig mal weniger regnet als im Death Valley in der USA. Nach den Tagen in der Atacamawüste fahren wir weiter Richtung Süden bis zum «Reserva Nacional Pingûino de Humboldt», nördlich von La Serena. Auf einer Fläche von 860 Hektaren wird hier ein Gebiet geschützt, wo neben den berühmten Humboldtpinguinen unter anderem Delfine, Otter, Schildkröten und Seelöwen leben. Auch Walfische kommen auf ihrer Reise durch die Ozeane in diesem futterreichen Gebiet vorbei. Auf einer Bootstour erkunden wir das Gewässer um eine der drei geschützten Inseln für fast drei Stunden. Die Hunderten Delfine, welche unser Boot begleiten, die riesige Seelöwenkolonie mit den vielen Jungtieren und die Pinguine lassen uns immer wieder staunen! Nachdem wir ein paar Wochen durch den Norden von Argentinien und Chile gereist sind, befinden wir uns nun in Santiago de Chile. Hier bereiten wir uns und das Auto für die letzte Etappe unserer Reise vor. Es geht in die raue, windige und schöne Fjordlandschaft von Chile und nach Patagonien!

Unterwegs in der «Comuna 13», Medellin, Kolumbien.

Neuer Camper und atemberaubende Wasserfälle Von Kolumbien aus fliegen wir nach Buenos Aires in Argentinien. Der Ausfall unseres Autos hat zur Folge, dass wir die Länder Ecuador, Peru und Bolivien auf dieser Reise verpassen werden. Nach so langer Zeit unterwegs haben wir aber gelernt, nicht über das Verpasste nachzudenken, sondern sich an dem zu freuen, was man erleben darf! In Buenos Aires dürfen wir ein Mietauto – ein VW T5 Krankenwagen, welcher zu einem Camper umgebaut wurde und uns von einem «Anzeiger»Leser angeboten wurde – entgegennehmen und fahren damit Richtung Norden. Am Flughafen in Iguazú holen wir Rahel’s Eltern ab, die uns während den nächsten knapp vier Wochen begleiten werden. Wir haben schon viele Wasserfälle

auf unserer Reise gesehen, die Wassermassen, welche hier im Dschungel über die Felskanten donnern, rauben uns allen den Atem! Die Iguazú Wasserfälle sind einer dieser Orte, die man nicht wirklich in Worte fassen oder mit Fotos beschreiben kann, sondern selber besuchen sollte, um die ganze Schönheit zu erleben. Mit dem Auto fahren wir danach hunderte Kilometer durch das argentinische Flachland bis sich vor Salta die ersten Hügel erheben. Hier im Norden Argentiniens treffen wir vermehrt auf die farbenfrohe Kultur der Inkas und geniessen ein paar Ausflüge in der farbigen und abwechslungsreichen Wüstenlandschaft. Über den Paso de Jama geht es danach weiter in Richtung Chile. Ein Andenpass wie aus dem Bilderbuch! Die Passstrasse führt vorbei an weissen Salzseen, blauen Lagunen, in welchen Flamingos leben, grünen Wiesen auf denen Lamas und Vicuñas weiden und schneebedeckten Vulkanen. Der höchste Punkt der Passstrasse liegt auf 4800 m.ü.M!

Das «El Tatio» Geysirfeld, Chile.

Ihren Haushalt in Affoltern haben Lukas und Rahel Baumgartner im Frühling 2017 aufgelöst. Seither sind sie unterwegs auf der Panamericana und berichten regelmässig im «Anzeiger» darüber. Bisher erschienen: «Mit dem VW-Bus von Kanada bis Feuerland», 3. Mai 2017; «Die Bären lauern nicht hinter jeder Ecke», 14. Juli 2017; «Freiheit und Abenteuerstimmung», 19. Januar 2018; «Traumziel für einen Road Trip», 8. Juni 2018; «Naturschauspiel und spannende Kultur», 31. August 2018; Karibikflair, Vulkane und düstere Riten, 6. November 2018. «Politische

In den Anden geht es hoch hinauf! Lukas und Rahel Baumgartner geniessen die raue Schönheit der Passstrassen.

Spielen mit der Perspektive: Fotoshooting auf einem Salzsee zwischen Argentinien und Chile.

Unruhen und Vielfalt der Natur», 11. Januar 2019.


Veranstaltungen

Freitag, 15. März 2019

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Vielseitige Welt der Spitalberufe «Ich wollte nur Geschichten erzählen» Infotag am Spital Affoltern

Rafik Schami stellt sein neues Buch vor Am Samstag, 30. März, liest der berühmte syrische Schriftsteller Rafik Schami in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. «Ich wollte nur Geschichten erzählen – Mosik der Fremde» so heisst das neue Buch von Rafik Schami – und wie er Geschichten erzählen kann. Rafik Schami ist ein begnadeter Dichter und Geschichtenerzähler und seine Lesungen sind ein Feuerwerk an Lebendigkeit, Emotionen und Fantasie. Am Samstag, 30. März, um 17 Uhr kommt er in die Buchhandlung Scheidegger nach Affoltern und zieht seine Zuhörer und Zuhörerinnen wieder in seinen Bann. Rafik Schami ist 1946 in Damaskus, Syrien, geboren. Seit 1971 lebt er in Deutschland und ist seither nie mehr in seine Heimat zurückgekehrt. Seine zahlreichen Bücher – über 50 Er-

zählungen, Romane, Kinder- und Jugendbücher – wurden in 33 Sprachen übersetzt. Er ist einer der bedeutendsten Autoren deutscher Sprache und erhielt zahlreiche Literaturpreise.

Sprung ins kalte Wasser Zum Inhalt des neuen Buches: Am 19. März 1971 landete in Frankfurt am Main das Flugzeug, das Rafik Schami nach Deutschland brachte. Die Entscheidung, seine Heimat Syrien zu verlassen, war ein Sprung ins kalte Wasser – und in die Freiheit. In Texten, die sich wie Mosaiksteine zu einem bunten Gemälde zusammenfügen, erzählt er in seiner unnachahmlichen Art Heiteres, Komisches und Ernsthaftes aus dem Leben eines Exilautors. Zum ersten Mal hebt Rafik Schami ein bisschen den Vorhang und zeigt, welche abenteuerlichen Hürden er bei seinem literarischen Schaffen überwinden musste. Eine spannende Lektüre für alle Fans und Freunde seiner Literatur – und für Neugierige. Bei Bücher Scheidegger wird Rafik Schami zudem die von ihm herausgegebene «Swallow Editions» vorstellen. Es ist ihm ein grosses Anliegen, moderne arabische Literatur, die spannend die Wirklichkeit der arabischen Gesellschaften reflektiert, in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Im Hans Schiler Verlag in Berlin sind bisher drei Bücher in dieser Roman-Reihe erschienen, ein viertes erscheint in diesem Frühjahr. (pd.) Samstag, 30. März, 17 Uhr, Buchhandlung Scheid-

Rafik Schami. (Bild zvg.)

egger, Obere Bahnhofstrasse 10, Affoltern. Eintritt: 35 Franken, mit Apéro

Das Spital Affoltern ist ein wichtiger Ausbildungsort in der Region. (Archivbild)

Am Samstag, 23. März, möchte das Spital Affoltern wiederum interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die vielseitige Welt der Spitalberufe näherbringen und einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und deren Berufswelt gewähren. In einem Spital, in der Langzeitpflege oder bei der Spitex zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Zudem sind viele verschiedene Berufsbilder vertreten, die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, immer wieder tauchen neue, unerwartete Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Das Spital Affoltern, als grösster Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region, bietet momentan rund 60 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung im Spital zu absolvieren.

Dolmetscher und Brückenbauer

Vortrag und Exkursion zu Reformator Heinrich Bullinger Der Weggenosse und Nachfolger Zwinglis Heinrich Bullinger steht zu Unrecht in dessen Schatten: Als eigenständiger Reformator, unermüdlicher Briefeschreiber und kluger Vermittler ist er der eigentliche Vater der reformierten Kirche. Fast 500 Jahre trennen Urs Boller von Heinrich Bullinger, doch gibt es auch einiges, was die beiden verbindet: Wie Bullinger ist auch Boller ein Kind der Stadt Bremgarten und beide sind nach katholischen Anfängen reformierte Pfarrer geworden. Beide schreiben gern, viel und gut und beide haben einige Jahre ihres Berufslebens im Kloster Kappel verbracht. Doch nicht nur deshalb empfindet Urs Boller eine gewisse Sympathie für seinem berühmten Vorgänger, der 1531 im Alter von gerade mal 27 Jahren zum Nachfolger Zwinglis und Vorsteher der noch jungen Zürcher Kirche berufen wurde. Auch die Art und Weise, wie Bullinger in den folgenden 44 Jahren die Geschicke dieser Kirche leitete, sein enormer

gewohnt ist. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Reformierten Chilehuus Affoltern und steht den Interessierten offen; der Eintritt ist frei. Wer «Lust auf mehr» hat, ist eingeladen, sich am Samstag, 6. April, auch einer Führung durch Bremgarten anzuschliessen: «Auf den Spuren Heinrich Bullingers» erhalten die Teilnehmenden Einblick in dessen Werden und Wirken und die turbulenten Ereignisse der Reformation. Die Führung beginnt um 15 Uhr am Bahnhof Bremgarten und dauert etwa zwei Stunden. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, ist für die Führung eine Anmeldung erforderlich bei Pfarrerin Bettina Bartels; der Unkostenbeitrag beträgt 15 Franken. (pd)

Heinrich Bullinger. (Bild zvg.)

Heinrich Bullinger: Dolmetscher und Brückenbauer:

Einsatz, sein beherztes Agieren und sein theologisches Denken verdienen Respekt, ja Bewunderung. Am Dienstag, 26. März, wird Urs Boller in das Leben und Werk dieser spannenden und einflussreichen Persönlichkeit einführen – kenntnisreich und kurzweilig, wie man es von ihm

Uhr im Ref. Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern.

Berufsfachleute und Auszubildende aus 13 Berufsgruppen präsentieren am Infotag ihre Berufsausbildungen mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen, Fotodokumentationen, Erfahrungsberichten, Referaten und vielem mehr. Den Interessierten bietet sich dabei die Gelegenheit, mit Berufsfachleuten ins Gespräch zu kommen und direkt Fragen zu Berufsalltag sowie Ausbildung stellen zu können.

Im Museum Kloster Muri erlebt der Besucher anhand einzigartiger Exponate die Geschichte des im Jahr 1027 von den Habsburgern gestifteten Klosters. Das ehemalige Kloster der Benediktiner ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Aargaus. Es erlebte eine beeindruckende und wechselvol-

le Zeitgeschichte von der Reformation, dem Barock mit seiner Pracht- und Machtentfaltung bis hin zur Vertreibung des Ordens und der Auflösung des Klosters 1841. Das Museum für medizinhistorische Bücher Muri umfasst eine Dauerausstellung mit bedeutenden Werken der Frühen Neuzeit (1480-1780), eine Wechselausstellung, aktuell zum Thema «Schmetterlinge und Leidenschaft – Maria Sibylla Merians Lebenswerk»

• Aktivierungsfachfrau HF • Assistent/-in Gesundheit und Soziales • Ernährungsberater/-in FH • Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt • Fachfrau/-mann Gesundheit • Fachfrau/-mann Hauswirtschaft • Fachfrau/-mann Operationstechnik HF • Hebamme/Entbindungspfleger FH

In den Frühlingsferien bietet der Familienclub Affoltern den daheimgebliebenen Kindern auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Kursprogramm an. Das Team, das den Ferien(s)pass organisiert, ist ausserordentlich unternehmungslustig und neugierig. Es stellte dieses Jahr über 60 Kurse zusammen, die jedem Kind etwas bieten. Neben den bekannten Dauerbrennern haben Interessierte dieses Jahr die Gelegenheit, Theater zu spielen, verschiedene Sportarten zu testen, Bücher zu bewegen, sich kreativ zu betätigen, Süssigkeiten zu produzieren, draussen in der Natur zu spielen, einen Kurs mit Tieren zu belegen oder die beiden Blaulichtorganisationen Polizei und

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig. Auf den Spuren Heinrich Bullingers: Führung durch Bremgarten mit Pfr. Urs Boller, Samstag, 9. April, 15 Uhr. Hinreise individuell oder mit öV. um 14.21 Uhr ab Affoltern. Unkostenbeitrag: 15Franken. Anmeldung unter 044 761 60 15 (Anrufbeantworter) oder bettina.bartels@zh.ref.ch.

Museum Kloster Muri, Sonntag, 17. März, 14 Uhr, Führung gratis; Museumseintritt: 10 Franken, (Freier Eintritt mit Raiffeisenkarte und Schweizer Museumspass), Treffpunkt: Muri Info - Besucherzentrum, keine Anmeldung erforderlich, Dauer: 90 Minuten Museum für medizinhistorische Bücher Muri: Führung und Eintritt sind kostenlos.

Mehrzweckraum, Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 40, Affoltern. Programm unter www.spitalaffoltern.ch / Jobs & Ausbildung / Puls-Berufe.

• Kauffrau/-mann • Köchin/Koch • Logistiker/in Berufsfeldbereich Lager • Pflegefachfrau/-mann HF • Physiotherapeut/-in FH • Zusätzlich: • biz Urdorf Berufsberatung • Spitex Knonauer Amt

Ferien(s)pass in den Frühlingsferien

Vortrag von Pfr. Urs Boller, Dienstag 26. März, 19.30

und eine wertvolle Sammlung mit Büchern und handschriftlichen Dokumenten aus den Anfängen des Buchdrucks bis ins 20. Jahrhundert. (pd)

Samstag, 23. März, 9 bis 12 Uhr, Spital Affoltern,

Folgende Berufe und Ausbildungsgänge werden vorgestellt

Führungen im Kloster Muri Die nächsten öffentlichen Museumsführungen finden am Sonntag, 17. März, statt.

Die Berufsberatungsstelle des biz Urdorf wird mit einem Informationsstand vertreten sein. Ebenfalls mit einem Stand vor Ort ist die Spitex Knonauer Amt. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Woran das Pferd wohl leidet? (Bild zvg.) anzeige

Feuerwehr zu besuchen. Die Anmeldung per E-Mail hat sich letztes Jahr bewährt und wird dieses Jahr wieder angeboten. Der Aufwand für das Team hat sich damit zwar erheblich erhöht, die Zufriedenheit der Teilnehmenden ist jedoch ebenso deutlich gestiegen. Das Kursprogramm ist auf der Homepage des Familienclubs einsehbar. Zudem wird es in Affoltern an den Primarschulen abgegeben. Anmelden kann man sich vom 24. März bis 2. April. Am Affoltemer Wochenmarkt vom 6. April werden die freien Plätze verkauft. (pd) Ferien(s)pass in den Frühlingsferien: Kursprogramm und Informationen unter www.familienclubaffoltern.ch. Anmeldungen möglich vom 24. März bis 2. April.


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Veranstaltungen

Neophyten - Freund oder Feind?

Vortrag in Mettmenstetten

Auch kleine Flächen im Siedlungsraum können sehr wertvoll für die Biodiversität in der Gemeinde sein. (Bild zvg.)

Am Dienstag, 19. März, lädt die Naturschutzgruppe Mettmenstetten zu einem Vortrag über Neophyten ein. Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten (NSG) lädt am Dienstag, 19. März, um 20.15 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag ein. Benjamin Kämpfen, Fachberater Biodiversität der Gemeinde Mettmenstetten, gibt einen Einblick in das Thema «(Invasive) Neophyten», das Jahresthema der NSG. An Bahngleisen, auf Naturwiesen und in den Gärten; Neophyten sind im Säuliamt längst angekommen. Manche sind bekannt und andere werden kaum wahrgenommen. Wie sie einzuordnen sind, was ihre Anwesenheit

für die Biodiversität bedeutet und wie Gemeinde und Privatpersonen auf sie reagieren können, zeigt der Referent Benjamin Kämpfen allen Interessierten. Nach dem Vortrag können bei einem kleinen Apéro Fragen gestellt und diskutiert werden. Vor dem öffentlichen Vortrag findet von 19.30 bis 20.15 Uhr die ordentliche Generalversammlung der Naturschutzgruppe Mettmenstetten statt. Auch Nichtmitglieder sind zum anschliessenden Vortrag herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. (pd) Öffentlicher Vortrag von Benjamin Kämpfen, Dienstag, 19. März, 20.15 Uhr, Pfarrhauskeller der Ref. Kirche, Albisstrasse 10, Mettmenstetten.

Reise durchs Outback

Multivisionshow «Australien» im Kino Cinepol Am Sonntag, 17. März, nehmen die Zuger Margrit und Fredy Frommenwiler die Zuschauer im Kino Cinepol mit auf die Reise durch Australien. Vor vier Jahren sind die beiden mit dem Geländewagen und Zeltanhänger einmal quer durch den Kontinent sowie entlang der Westküste, und wenn die Umstände nichts anderes zugelassen

haben, auch durch Bäche und Gewässer gereist. Auf den 30 000 Kilometer Reiseroute sind unzählig tolle Bilder entstanden. Am Sonntag um 11 Uhr ist die über 70-minütige Show im Morgenprogramm zu sehen. Die beiden Autoren sind anwesend und erzählen im Anschluss an die Vorstellung noch etwas über die teilweise anstrengende Reise mit den Destinationen Melbourne, Adelaide, Alice Springs Darwin, Broom und Perth. (pd.) Multivisionshow «Australien» am Sonntag, 17. März, 11 Uhr, Kino Cinepol, Sins. Tickets

Mit Geländewagen und Zeltanhänger durch Australien. (zvg.)

reservieren unter www.cinepol.ch.

Weniger Zucker, mehr Energie Ernährungsberaterin Sandra Teuber referiert im Familienzentrum über die Auswirkungen des verführerischen Süssmachers auf die Gesundheit. In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen Sucht geworden. Zucker wirkt in unserem Körper wie ein gefährliches Gift. Er macht still und klammheimlich abhängig und krank, ist gleichzeitig aber allgegenwärtig. Im Schnitt konsumieren wir etwa 30 Würfel Zucker pro Tag. Eine grosse Menge davon ist versteckt in verarbeiteten Lebensmitteln. Diese Entwicklung führt nicht «nur» zu Fettleibigkeit, sondern trägt zu enormen gesundheitlichen Problemen bei.

Am Mittwoch, 27. März, von 19 bis 21.30 Uhr, spricht die erfahrene Ernährungsberaterin Sandra Teuber über die fatalen Auswirkungen des verführerischen Süssmachers auf die Gesundheit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wertvolle Tipps und Tricks, die ihnen helfen, im Alltag weniger Zucker zu konsumieren oder diesen zu ersetzen. Die Theorie wird an diesem Abend direkt in die Praxis umgesetzt und ein leckeres Granola Knusper-Müsli gebacken sowie zuckerfreies Bananen-Eis und Dattel-Pralinen hergestellt. (pd.) Anmelden unter Telefon 044 760 21 13 oder mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Kurse: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Freitag, 15. März 2019

Ein Film, der ans Herz geht

«Pane e Tulipani» mit Bruno Ganz im Kino Kafimüli Zum Frühlingsauftakt zeigt das Kino Kafimüli die romantische Komödie «Brot und Tulpen» mit Bruno Ganz und Licia Maglietta in den Hauptrollen. Ungeplant wird der Film, der einfach Freude macht, nun zur Hommage an den kürzlich verstorbenen, überaus beliebten Schauspieler. Rosalba, Hausfrau und Mutter aus Pescara verpasst an einer Autobahnraststätte den Bus, mit dem sie mit ihrer Familie unterwegs ist. Statt nach Hause fährt sie nach Venedig, wo sie immer schon hin wollte. Sie informiert ihre Familie und will am nächsten Tag nach Hause fahren. Sie verpasst jedoch ihren Zug. In einem kleinen Restaurant trifft sie Fernando, einen isländischen Kellner, der ihr hilft, ein Zimmer zu finden. Sie verliebt sich in die Stadt – und Fernando –, beginnt eine Freundschaft mit Grazia, findet Arbeit in einem Blumenladen und geniesst ihr neues Leben, obwohl sie nachts ihr schlechtes Gewissen plagt. Ihr Mann engagiert einen Hobby-Privatdetektiv, der seine Frau finden und nach Hause bringen soll. Was dann auch geschieht. Fernando ist verzweifelt, er will Rosalba zurückgewinnen. Er reist

Bruno Ganz als Fernando und Licia Maglietta als Rosalba. (Screenshot) nach Pescara und kann sie schliesslich davon überzeugen, mit ihm nach Venedig zu ziehen! Der mehrfach ausgezeichnete Film des Schweizer Regisseurs Silvio Soldini gelangte 2000 in die Kinos. Ein Kritiker der Kulturnews meinte dazu: «Pane e Tulipani ist eine wundervoll romantische Komödie, die von der Atmosphäre Venedigs lebt, vor allem aber vom perfekten Zusammenspiel

der Charaktere (...). Ein Film, der seine neun Auszeichnungen mit dem italienischen Filmpreis «David di Donatello» verdient hat.» «Pane e Tulipani», heute Freitag, 15. März, 20.15 Uhr (Türöffnung: 19.30 Uhr), Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. I/D, Dauer ca. 114 Min. Eintritt: Gratis, Kollekte, keine Platzreservation, beschränkte Platzzahl, Verkauf von Getränken und Snacks. Mehr zum Film unter www.kafimueli.com

«Saatgut – Freiheit für die Vielfalt» Filmabend in Hausen in Anwesenheit der Filmemacher Josef und Lotti Stöckli setzen sich unermüdlich für die Anliegen von Kleinbauern in Lateinamerika ein. Am Donnerstag, 21. März, werden die beiden Regisseure persönlich dabei sein, wenn in Hausen ihr Film «Saatgut - Freiheit für die Vielfalt» gezeigt wird. Saatgut ist Basis unserer Ernährung und Saatgut-Vielfalt ist unbedingte Voraussetzung, wenn die globale Ernährungssicherheit garantiert werden soll. Vielfalt gibt es aber nur bei jenem Saatgut, das über Jahrhunderte von Bauern angebaut, gezüchtet und weiterentwickelt wurde. Leider verschwindet diese Vielfalt immer mehr, weil die industrielle Landwirtschaft das Hochleistungssaatgut bevorzugt. Konzerne und Regierungen üben viel Druck aus, damit dieses kommerzielle Saatgut verkauft werden kann.

Die Situation in Kolumbien In einer Reportage aus Kolumbien zeigt der Film «Saatgut - Freiheit für die Vielfalt» von Josef und Lotti Stöckli aus Schenkon (LU) das Schicksal von Kleinbauern Kolumbiens eindrücklich auf: Im Zuge eines Freihandelsabkommens wurde den Kleinbauern Kolumbiens das Recht auf eigenes Saatgut

Die Vielfalt von Saatgut ist wichtig. Fehlt diese, hat das fatale Folgen. (Bild zvg.) verwehrt. Das über Generationen gezüchtete, an die lokalen Bedingungen angepasste Saatgut wurde von der Regierung konfisziert, so dass die Bauern nach und nach gezwungen werden, auf das Saatgut von Grosskonzernen wie Monsanto oder Syngenta zu wechseln. Die gentechnisch veränderten Samen bieten zwar vordergründig grösseren Ertrag, bergen aber auch Risiken: Durch die fehlende Vielfalt steigt bei Monokulturen die Anfälligkeit für Pflanzenkrankheiten und Resistenzen gegenüber Pestiziden, die zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt werden – mit direkten, teils fatalen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Mit der Verwendung von industriellem Saatgut steigt zudem die Abhängigkeit von Grosskonzernen. Die Bauern müssen jedes Jahr neues Saatgut kaufen, weil die Ernte aus industriel-

lem Saatgut sich nicht für Neuaussaat eignet. Der Film stellt das Schicksal von Kleinbauern in Kolumbien in den Mittelpunkt, er zeigt aber auch Lösungsansätze auf. Die beiden Regisseure werden persönlich bei diesem Filmabend anwesend sein, Josef Stöckli gibt zu Beginn eine Einführung in den Dokumentarfilm, der etwa 40 Minuten dauert. Anschliessend sind alle eingeladen, mit den Filmemachern Lotti und Josef Stöckli und dem Biobauern Hansjörg Schneebeli aus Obfelden über diese Thematik aus globalen und regionalen Blickwinkeln zu diskutieren und den Abend beim Apéro ausklingen zu lassen. Gruppe Welt Oberamt «Saatgut – Freiheit für die Vielfalt», Donnerstag, 21. März, 20 Uhr, katholisches Pfarreizentrum Herz-Jesu, Hausen. Eintritt frei, Kollekte.

Über Gefangensein im Erfolg, Gewalt und fairen Handel Das Kino Mansarde in Muri zeigt drei Filme, die das Leben ungeschönt in seiner harten Realität abbilden. Im Film «Gefangen im Erfolg – The Wife» erhält der Schriftsteller Joe Castleman den Nobelpreis in Literatur. Mit seiner Frau und dem Sohn reist er nach Stockholm. Ihre Ehe scheint perfekt, doch Risse zeigen sich. Zudem kommt es zu Konflikten mit seinem Sohn, der sich die Anerkennung des Vaters wünscht, sie aber nicht bekommt. Unausweichlich steuert der Film auf den dramaturgischen Höhepunkt zu, und schafft es, mit einem unerwarteten Ende zu verblüffen.

In «Capharnaum – Stadt der Hoffnung», dem zweite Film, steht Zain vor Gericht. Der Grund: Er hat seine Eltern verklagt, da sie ihn in eine Welt voller Armut geboren haben. Der Richter wird Zeuge von Zains Lebensgeschichte. Eine Geschichte über Armut, Gewalt und Perspektivenlosigkeit. In «Alternative Lebensweisen – Fair Traders» heftet sich Dokumentarfilmer Nino Jacusso an die Fersen von drei Produzenten. Patrick Hohmann baut Biobaumwolle in Indien und Tansania an. Sina Trinkwalder stellt Kleider nach ökologischen und sozialen Massstäben in Augsburg her. Und Claudia Zimmermann betreibt einen Bio-Laden im Solothurnischen. Ein Film wie ein Aufruf! (pd)

Baumwollhandel - es geht auch fair. (Bild zvg.) Kino Mansarde, Seetalstrasse 6, Muri. «The Wife», Donnerstag, 21. März, 18 Uhr und Freitag, 22. März, 20.30 Uhr. «Capharnaum»: Donnerstag, 21. März, 20.30 Uhr. «Fair Traders», Freitag, 22. März, 18 Uhr. Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder 056 664 21 21.


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Veranstaltungen

agenda

Ski ohne Holz?

Freitag, 15. März Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Christoph Stiefel «Inner Language Trio». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Der Richtige für Alles» mit Christoph Simon. Eintritt frei, Kollekte, Türöffnung 19.30 Uhr. Chilehuus.

Mettmenstetten

20.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», witzige Dialektkomödie. Tickets über www. theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Rifferswil

20.00: «Wort ruft Bild ruft Wort ...» Bilder und Geschichten voller Überraschungen mit Antoinette Suter, Improvisationstheater Bumerang und Fra Zeller. Reservieren: f.zeller@genossenschaftpost.ch oder 079 378 62 03. Türöffung 17.30 Uhr, Bar ab 19.30 Uhr. Restaurant «Schwiizer Pöschtli» (Pöschtlisaal). Dorfplatz 12.

Stallikon

18.30-23.00: Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall, «Der Käse-Killer». DinnerKrimi. Mehr unter www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg. 20.15: «Pane e Tulipane». Eine romantische Komödie mit Bruno Ganz. E/d 114 Min. Türöffnung: 19.30 Uhr, mit kleiner Festwirtschaft, Eintritt frei, Kollekte, beschränkte Platzzahl, keine Reservationen. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus («Kino Kafimüli»). Weidhogerweg 11.

Samstag, 16. März Affoltern am Albis

11.00: Gschichte-Samschtig mit Lorenz Pauli für Kinder ab fünf Jahren. Zopf, Sirup und Kaffee im Anschluss. Eintritt frei. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle ab der 5. Klasse. Spiel und Spass für alle Jugendlichen. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse.

Bonstetten

20.00: Jahreskonzert Musikverein Bonstetten mit neuem Dirigenten Remo Abächerli. Festwirtschaft, Tombola und Bar. Türöffnung 18 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

20.00: Jodlerabend mit Jodlerklub, Jungjodler und Jungspatzen, anzeige

Freitag, 15. März 2019

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Mit der nächsten Veranstaltung verlängert Männersache Knonau mit einem Besuch der Stöckli Ski-Manufaktur in Malters die Skisaison. Wer wollte nicht schon immer wissen, wie ein Ski entsteht? Was macht einen guten Ski aus? Die Stöckli-Skibauer werden durch die Fabrikation führen und zeigen, worauf es bei den einzelnen Arbeitsschritten ankommt. (pd)

Ausstellungen Aeugst am Albis

26. März, 17.30 Uhr, in Malters, Abfahrt mit dem Zug ab Knonau, 16.15 Uhr. Eingeladen sind alle Männer, Söhne und Göttibuben. Infos und Anmeldung (erwünscht) bis 22. März unter MaennerSacheKnonau@gmx.ch, Infos https://maennersacheknonau.blogspot.ch. Preis Besichtigung: 20 Franken. Danach Nachtessen in der Gaststätte «Old Brewery».

Gastformationen. Musik mit «Lindenörgeler» und «Trio Albisgruess». Türöffnung 18.45 Uhr. Nachtessen ab 19 Uhr. Reservieren: www.jkaalbis.ch oder Mo-Fr. 17-19 Uhr 079 424 46 29. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

20.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», witzige Dialektkomödie. Tickets über www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau - jeden Mann mit Jahresklassement. Mehr Infos bei Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71. Rest. Hirschen. Stationsstrasse 38.

Zwillikon

20.00: Letzter Maskenball im Säuliamt mit Live-Band «Pop nach 8» mit Kafi-Stube, Festwirtschaft und Bar. Taxidienst, Maskenprämierung, ab 18 Jahren. Schulhaus.

Sonntag, 17. März Bonstetten

14.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit neuem Dirigenten Remo Abächerli. Festwirtschaft, Türöffnung 13 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten

16.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», witzige Dialektkomödie. Tickets über www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Dienstag, 19. März Affoltern am Albis

19.00: Referat von Dr. med. Christoph Held und Kurzlesung aus dem Band «Bewohner». Thema: Wenn die eigenen vier Wände fremd werden. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Ottenbach

14.00-16.00: «Computeria». Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe beim Nutzen von heutigen Medien. Eigenes Handy mitbringen und sich beraten lassen. Keine Anmeldung nötig.

Skiproduktion - eine spannende Sache. (Bild zvg.) Auskunft: Kommission für Altersfragen, 044 763 53 54. Bibliothek. Affolternstrasse 5.

044 761 61 38, Essen um 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Stallikon

Affoltern am Albis

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

20.15: Jazz am Donnerstag: «Wide Spectrum Jazz Combo», keine Unbekannten im LaMarotte. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mittwoch, 20. März

07.45: Mittelschwere Wanderung: Ebikon - Buchrain - Inwil - Gisikon - Rotkreuz.. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Affoltern am Albis

Bonstetten

18.30-19.50: Öffentliche Führung: Ein Streifzug durchs Sammlungszentrum. Anmeldung erforderlich bis um 12 Uhr am Tag der Führung. Telefonnummer: 044 762 13 13, fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

20.00: Gruppe Welt Oberamt: «Saatgut-Freiheit für die Vielfalt» Filmabend mit den Regisseuren Josef und Lotti Stöckli und dem Biobauern Hansjörg Schneebeli. Katholisches Pfarreizentrum. Bifangstrasse 4.

Hausen am Albis

Kappel am Albis

07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Tageswanderung: Berikon-Aesch-Bonstetten/Wettswil. 13.5 km, 200 m Aufstieg, 250 m Abstieg. Marschzeit: ca. 3¾ Std. Ausstieg in Arni und Aesch möglich. Mittagessen im Restaurant. Auskunft/Anmeldung bis 17. März: Brigitt Maier 044 764 21 41 oder brimaier@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 21. März Aeugstertal

20.30: Black Patti - «Delta Blues, Ragtime Gospel...». Reservieren: anzeige

Hausen am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Steinskulpturen» von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zircus, Bauernhof, Zoo, Armee, Indianer, Ritterburgen ... Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume des Kloster Kappel. Bis 23. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Finnissage: Mittwoch, 27. März, 18-20 Uhr.

Stallikon

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: Ausstellung: «Industrial Fragments» Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April.

Mettmenstetten

Wettswil

20.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», witzige Dialektkomödie. Tickets über www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Ottenbach

09.00: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Dielsdorf-Bergwerk-Buchs. 3 Std. Mittagessen im Restaurant Bergwerk in Buchs, 9-Uhr-Pass selbst besorgen. Anmeldung/Infos: Hans Reifler, 044 761 91 36 oder hreifler@retired.ethz.ch. Postautohaltestelle Engelwiese.

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland» Wanderausstellung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien über Schweizer Kinder und Jugendliteratur. Öffungszeiten: Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr. Ab 19. März bis 13. Mai. Reformierte Kirche: Ausstellung «von innen nach aussen» Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März.


Veranstaltungen

Freitag, 15. März 2019

Früh übt sich ...

Gemeinsam für eine gerechtere Welt

Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern

Ökumenischer Gottesdienst in Affoltern

Jazz Extra: «Christoph Stiefel Inner Language Trio»

Starke Frauen und die Demokratische Republik Kongo stehen im Zentrum des ökumenischen Gottesdienstes zur Fastenkampagne mit einem «Ein-Frau-Input»Theater und dem Gospelchor, am 17. März in der reformierten Kirche Affoltern.

30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Ab 19 Uhr Essen «Lasagne» 20 Franken (Anmelden erwünscht).

Auf der Basis der Isorhythmik, einer Kompositionstechnik der Motette im 14. und 15. Jahrhundert, hat Pianist Christoph Stiefel eine zeitgemässe Jazz-Variante geschaffen. Der Bassist Lukas Traxel und der Schlagzeuger Tobias Backhaus haben ein ausgeprägtes Faible für subtil-interaktiven Piano-Trio-Jazz, verfolgen aber auch mit Neugierde aktuelle musikalische Strömungen.

Musikalische Ausstellung «Satie Recycling»

Freitag, 15. März, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag: «Wide Spectrum Jazz Combo» Markenzeichen der Band sind kontrastreiche Harmonik und raffinierte Arrangements. Ein Sound, der Themen des Mainstream, Latin-Jazz, Bebop und der Cool-Zeit interessant und begeisternd aufgreift. Donnerstag, 21. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Nachtessen 18 Franken.

Klassik: «Vater & Sohn» Klaidi Sahatçi (Violine), aufgewachsen in Tirana, war 2004 bis 2008 Erster Konzertmeister im Zürcher Kammerorchester, 2007 bis 2009 in gleicher Funktion im Orchester der Scala Mailand. Seit 2009 ist er Erster Konzertmeister im Tonhalle-Orchester Zürich. Seinem 12-jährigen Sohn Alexander wurde die aussergewöhnliche Be-

Der 12-jährige Alexander Sahatçi bestreitet ein Konzert zusammen mit seinem Vater, dem Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich. (Bild zvg.) gabung in die Wiege gelegt, denn auch seine Mutter ist Violinistin und war seine erste Lehrerin. Mit drei Jahren begann Alexander Geige zu spielen. Das Klavierspielen war ursprünglich eher als Horizonterweiterung des kleinen Streicherbuben gedacht, es zeigte sich jedoch bald, dass sich sein Talent nicht auf ein einziges Instrument beschränkt. Auf dem Programm stehen virtuose Werke für eine oder zwei Violinen von Bach, Sarasate, Saint-Saëns und Shostakowich. Am Flügel begleitet die Ukrainerin Kateryna Tereshchenko. Sie wirkt neben ihrer Solokarriere auch als Kammermusikerin und seit 2013 als Korrepetitorin an der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich

Im Zentrum der Aufführung des Weshalb Forellen Quartetts – Mario Huter (Violine, Akkordeon), Monika Camenzind (Violine), Grégoire Babey (Bratsche), Martin Birnstiel (Cello) – und seiner Gäste stehen eigentlich die Musikstücke aus Saties «Sports et Divertissements», doch ständig werden die Musiker vom Hauswart zur Mithilfe eingespannt. Es gilt, für eine bevorstehende Ausstellung alte Schachteln präzise im Raum zu platzieren; diese aber öffnen sich fortwährend, Objekte fallen heraus, geraten in Bewegung oder geben gar den Takt an. Bald sind alle Beteiligten total überfordert, musikalische und zwischenmenschliche Dissonanzen vorprogrammiert. Trotz dieser Schwierigkeiten entstehen im Laufe des Abends verschiedene Schauplätze. Teilweise nehmen die «auftauchenden» Objekte und Figuren musikalischen oder rhythmischen Bezug auf die Stücke Saties. Pickende PET-Flaschen-Hühner, Figuren aus Wattestäbchen und tintenfischartige Wesen treten auf ... Am Ende des Abends ist eine musikalische Ausstellung entstanden und das Publikum ist herzlich eingeladen, auf eigene Faust die rätselhaften Objekte zu ergründen. (pz) Samstag, 23. März, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 Franken, Mitglieder 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Freitag, 22. März, Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr,

Platzreservierungen empfohlen über

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 Franken / Mitglieder

www.lamaratte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Der Frühling kommt mit grossen Schritten

«Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerechte Welt» - so lautet der Slogan der diesjährigen ökumenischen Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer. Im eigens für diese Kampagne geschriebenen Theaterstück mit dem Titel «Wirtschaften Frauen anders?», führt die Zürcher Schauspielerin Joyce Kalumba den Gottesdienst-Besucherinnen und -Besuchern eindrücklich vor Augen, wieviel wir alle dem Mut, dem Willen und der Durchsetzungskraft von Frauen zu verdanken haben. Ebenso streicht dieses Stück aber heraus, dass wir alle in der Verantwortung stehen, wenn es darum geht, den Menschenrechten Nachachtung zu verschaffen.

Pedro Guerrero aufzuzeigen, dass allein schon der Glaube an eine gerechtere Welt dazu bringen kann, sich für eine solche einzusetzen. Mit ein paar Bildern wird Pfarrer Thomas Müller das mit der Kollekte zu unterstützende Menschenrechts-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo vorstellen.Für die musikalische Umrahmung dieses Gottesdienstes sorgen die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Apéro im Chilehus eingeladen. (pd.) Ökumenischer Gottesdienst mit «Ein-Frau-Input»Theater und Gospelchor, am Sonntag, 17. März, 10 Uhr, ref. Kirche Affoltern am Albis.

Glauben hilft Vom Markus-Evangelium ausgehend, «Ein-Frau-Theater»: Die Zürcher Schauspielerin versucht Diakon Joyce Kalumba. (Bild zvg.)

Musikalisch interessant und emotional berührend

Kinderkleiderbörse in Bonstetten

Das Albin Brun Alpin Ensemble in der Galerie Märtplatz

Der Familienclub WettswilBonstetten lädt ein zur beliebten Kinderkleiderbörse. Am Mittwoch, 20. März, von 14 bis 17 Uhr, im Gemeindesaal Bonstetten.

Der Luzerner Albin Brun gilt als Schlüsselfigur zwischen Jazz und neuer Volksmusik. Er hat eigene Gruppen gegründet, tritt in vielen verschiedenen Formationen mit den bekanntesten Schweizer MusikerInnen der Szene auf.

An der Kinderkleiderbörse lassen sich Babyartikel, Baby- und Kinderkleider bis Grösse 176 für den Frühling und Sommer finden! Oder auch Sportartikel wie Velos, Trottis, Rollschuhe, Helme und vieles mehr. Draussen vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel

und ein buntes Treiben. Es ist die Gelegenheit, für die Kleinen ihr Kinderzimmer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug selber zu verkaufen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Anmeldefrist für Verkäufer endet heute Freitag, 15. März. Helferinnen und Herfer sind an der Börse immer herzlich willkommen. (pd.) Infos und Anmelden bei Christina Kienberger, 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.

Flohmarkt im Familienzentrum Einmal mehr findet der beliebte Flohmarkt im Familienzentrum Bezirk Affoltern statt. Am Samstag, 16. März, von 10 bis 13.30 Uhr ist das Haus geöffnet und über mehrere Stockwerke mit Spielsachen gefüllt.

Nicht weniger als ein Konzert der Extraklasse, an der Nahtstelle zwischen Jazz, Volksmusik und Improvisation, dürfen die Musikfreunde am Freitag, 22. März, in Affoltern erwarten. Das Albin Brun Alpin Ensemble besteht seit 2008. Mit seiner Uraufführung am Jazzfestival in Willisau sorgte es für einen Höhepunkt, das Publikum war begeistert. Es sind abwechslungsrei-

che Stücke, die sich an den Stimmungen der Schweizer Volksmusik orientieren. Dieser wird aber nicht einfach ein Jazzmäntelchen übergestülpt, sondern eine musikalisch interessante und emotional berührende neue Verbindung geschaffen. Albin Brun hat seine Stücke im Laufe der Jahre mit den Musikern immer wieder weiterentwickelt. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition sucht das Quartett auch den Austausch mit anderen Kulturen. So zum Beispiel im Projekt Kazalpin, mit den drei Sängerinnen von Akana aus Belarus. Verschiedene Tourneen führten die Gruppe bis nach Kirgistan, Katar und Südkorea. Albin Brun veröffentlichte viele CDs und erhielt verschie-

dene Preise, u.a. den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern 2013: Weil er «mit seinem breiten musikalischen Schaffen seit über dreissig Jahren die Jazz- und Volksmusik, sowie die Theaterlandschaft der Schweiz» präge. Er ist auch einer der 15 Schweizer Musiker, die 2017 vom Bundesamt für Kultur mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet wurden. Geehrt wurde Albin Brun als Erneuerer der Schweizer Volksmusik. Wenn Volksmusik auf Jazz trifft und Albin Brun dahintersteckt, ist ein Konzert der Extraklasse garantiert! (pd.) Freitag, 22. März, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern.

Kafi-Team freut sich, alle Besucher und Verkäufer mit frisch zubereiteten Snacks, Kaffee und verschiedenen Getränken sowie mit Hot Dogs über die Mittagszeit zu verpflegen. (pd.) Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Spielsachen, Kinderkleider, Schuhe, Gesellschaftsspiele, Puzzles, Bücher und vieles mehr werden von Privaten zum Verkauf angeboten. Es wird aber nicht nur Gebrauchtes, sondern auch Neues und Handgemachtes im Angebot sein. Das Kinderkleider, Spiele, Bücher und mehr ... (Bild zvg.)

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Das Albin Brun Alpin Ensemble. Von links: Albin Brun, Patricia Draeger, Claudio Strebel und Marco Käppeli. (Bild zvg.)


FC WettswilHOPP Bonstetten WB strebt gegen Linth 04 den ersten Rückrundensieg an Mit zwei Punkten aus den zwei Startspielen gelang dem FC Wettswil-Bonstetten der Auftakt ins Fussballjahr 2019 nicht ganz nach Wunsch. Um den Anschluss an die Spitzenplätze zu halten, vor allem aber um sich zu beweisen, dass man immer noch zu den Topteams zählt, wird nun am Samstag ein Heimsieg gegen Aufsteiger Linth 04 angestrebt. Konstante Leistung gefordert Das letzte Spiel in Tuggen war resultatmässig in Ordnung, gegen Winterthur wusste man vor zwei Wochen eine Halbzeit zu gefallen. Aber, bloss zwei Zähler daraus ist wenig Zählbares, die Ansprüche der Equipe an sich selbst sind höher. Um die angestrebten drei Punkte gegen Linth 04 zu ergattern ist aber eine Reaktion gefordert. Die guten Spielphasen gilt es über die gesamte Spieldauer auszudehnen. Jeder Spieler ist gefordert, sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen und eigene Ambitionen hinter die Teaminteressen zu stellen. Mit dem Aufsteiger, dem 2004 aus dem Zusammenschluss von Niederurnen und Glarus hervorgegangenen Linth 04, kommt eine robuste Mann-

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schaft aufs Moos. Das Team prägt eine gute Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Ehrgeiz, an der Linie steht mit Roland Schwegler ein gestandener, bestens bekannter Trainer. Linth 04 will «hinten raus» Um nicht noch plötzlich in den Abstiegskampf mit den klar erstarkten United Zürich und Mendrisio zu fallen, täten auch den Glarnern weitere Punkte gut. Klar, dass sie möglichst drei davon bereits am Samstag vom Wettswiler Moos mitnehmen wollen. Zwar mussten bisher sehr viele Gegentreffer (37) hingenommen werden, die Zahl von 39 selbst erzielten Treffern ist allerdings auch extrem hoch im Vergleich mit der aktuellen Klassierung. Grossen Anteil daran hat Angreifer und Topskorer Sabanovic, welcher vor Jahren noch in den WB-Reihen entzückte. Die Ämtler tun also gut daran, zwar variantenreich und mutig nach vorn zu spielen, dabei die Defensive aber nicht zu vernachlässigen und vor allem das gute Konterspiel der Gäste frühzeitig zu unterbinden. Zwar sind die Ämtler aufgrund der Tabellensituation leicht zu favorisieren, effektiv aber ist von einer sehr offenen Auseinandersetzung auszugehen. Wie gewohnt wird die Partie morgen Samstag auf dem Wettswiler Moos um 16.00 Uhr angepfiffen. (AWy)

FCWB 1 – FC Linth 04

Samstag, 16. März 2019 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Auch für FCWB 2 gehts wieder um Punkte Am Sonntagmorgen um 10.15 Uhr gastiert die zweite Aktivmannschaft in Urdorf. Bei den «Stieren» nimmt die Equipe um Trainer Pechoucek die Jagd nach Meisterschaftspunkten wieder auf. Nach dem verdienten Aufstieg im letzten Sommer wusste das «Zwei» ausserordentlich zu gefallen. Auch mit der Euphorie

FC Urdorf 1 – FCWB 2

Sonntag, 17. März 2019 10.15 Uhr, Sportplatz Chlösterli, Urdorf

des Aufstiegs im Rücken wurde eine unglaubliche Serie gestartet und zur Überraschung mancher Experten überwinterte man mit nur einem Punkt Rückstand auf den Gruppenkrösus Lachen/Altendorf auf dem hervorragenden zweiten Zwischenrang. «Unsere Gedanken gelten weniger der Tabelle und den Punkten, als vielmehr unserem Anspruch, guten und offensiven Fussball zu zeigen» will Trainer Pechoucek keine falschen Erwartungen schüren. Klar, dass man sich auch beim «Zwei» sehr darüber freut, von vielen Fans ans kleine Derby aufs «Chlösterli» begleitet zu werden. (AWy)

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Beim 1:1 letzte Woche in Tuggen trat WB vor 450 Zuschauern sehr engagiert auf.

Ereignisvoller WB-Frühling Nebst dem regelmässigen Spiel- und Trainingsbetrieb bilden auch wieder diverse Veranstaltungen wichtige Bestandteile im Programm des Ämtler Vereins. So erhalten viele Mädchen und Jungs die Chance, in den Frühlingsferien vom 1. bis 4. Mai anlässlich des FCWB-KidsCamp ihre Fussballkünste zu zeigen. Anmelden dürfen sich auch Interessierte ausserhalb des FCWB, Details zu Anmeldung und Verlauf sind auf der Homepage www.fcwb.ch zu erfahren. Traditionell am Auffahrtstag, diesmal dem Donnerstag, 30. Mai, steigt auf dem Moos der Tury-Cup für Junioren D–G. Trotz der Bauarbeiten auf dem Moos wird ein tolles Fussballfest erwartet. Vom 21. bis 23. Juni präsentiert dann die dritte Aktivmannschaft zum zweiten Mal ihr Grümpelturnier für Jedermann/-frau. Nebst Fussball wird wiederum ein tolles Rahmenprogramm geboten und man sollte sich darum auch diesen Event rot in der Agenda markieren. (AWy)

(Bild Kaspar Köchli)

WB-Spiele am Wochenende Fr, 15.3. Sen. 30+ – Red Star Sa, 16.3. Jun. Ea – Bremgarten Jun. Ed – Affoltern a/A Jun. Eb – Wettingen Jun. Ca – Villmergen FCWB 1 – Linth 04 FCWB 3 – Oerl.-Polizei So, 17.3. Jun. Dc – Wiedikon Urdorf – FCWB 2 Jun. Cb – Wipkingen Kilchberg-Rüschl. – Jun. A Jun. Ba – Team Aargau Jun. Bb – Bremgarten

21.00 Uhr (Test) 09.30 Uhr (Test) 09.30 Uhr (Test) 11.00 Uhr (Test) 13.00 Uhr (Test) 16.00 Uhr 20.00 Uhr (Test) 10.00 Uhr (Test) 10.15 Uhr 11.45 Uhr (Test) 13.00 Uhr (Test) 14.00 Uhr (Test) 16.15 Uhr (Test)

www.fcwb.ch sowie: Instagram @fcwettswilbonstetten facebook @fc.wettswil.bonstetten


Sport

Freitag, 15. März 2019

Über 700 Sportler auf Postensuche

Stürmischer Säuliämtler OL in Hedingen

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Eleganten Pferdesport hautnah miterleben

Dressurtage in Birmensdorf Am Wochenende vom 23./24. März finden in Birmensdorf die Dressurtage des Kavallerievereins Limmattal statt. In der Reithalle Vogelsang tragen die Teilnehmenden mit Pferden ab vier Jahren Wettkämpfe bis Stufe GA07 aus.

Start des Säuliämtler-OL 2019 im Feldenmas. (Bild zvg.)

Bei wechselhaftem Frühlingswetter fanden über 700 Sportbegeisterte den Weg an den Säuliämtler-OL in Hedingen. Sie wurden mit interessanten Bahnen, frischen Bärlauchfeldern und einer warmen Bouillon im Ziel belohnt. Obwohl am Samstagmorgen dunkle Wolken und starker Wind nicht gerade für einen Ausflug in den Wald einluden, konnte sich die OLG Säuliamt bei ihrem alljährlichen Frühlings-OL über eine grosse Teilnehmerzahl freuen. Insgesamt waren 672 Einzelstartende, Familien und Gruppen klassiert, womit mehr als 700 Sportler aller Altersgruppen im Feldenmas unterwegs waren. Nebst den arrivierten Kartenlesern waren auch viele OLLaien aus dem Amt am Start: «Ich traf mehrere Leute an, welche ich von Strassenläufen oder anderen Sportveranstaltungen kenne, vorher aber noch nie mit einer OL-Karte in der Hand

gesehen habe», erzählt der sichtlich zufriedene Laufleiter Raffael HuberSvensson.

Der wahre Sieger Während Eltern und ältere Geschwister im Wald oberhalb von Hedingen die Natur mit ihren ersten Vorboten des Frühlings genossen, konnten sich die Jüngsten entweder im Kinderhort vergnügen oder sich am «Schnur-OL» auf dem Schulhausareal messen. Beim «Schur-OL» folgen die Teilnehmer einer Schnur und stossen immer wieder an Posten, die quittiert werden müssen. Der Laufleiter meint dazu schmunzelnd: «Der Gewinner dieser Bahn musste sich gegen nicht weniger als 120 Angriffe auf seine Bestzeit wehren. Das macht ihn wohl zum wahren Sieger des gesamten Anlasses.» Während es für die Kinder Süssigkeiten als Belohnung für ihren Einsatz gab, konnten sich die älteren Teilnehmer über eine warme Bouillon im Ziel erfreuen.

Schweizer Meisterschaften 2020 Für die OLG Säuliamt ist damit der grösste Anlass dieses Jahres bereits vorbei. Verteilt über das ganze Jahr finden aber immer wieder «OL für Alle» mit Walking-OL im Angebot sowie Club Trainings in der Region statt. Auch im nächsten Jahr organisiert der Verein einen Säuliämtler-OL im März, allerdings mit einer etwas einfacheren Organisation als gewöhnlich. Grund dafür sind die Schweizer Staffel-Meisterschaften, die am 21. Juni 2020 auf dem Seelisberg stattfinden. Die Säuliämtler organisieren diesen Anlass als Gäste in der Innerschweiz und müssen dabei auf sämtliche Vereinsmitglieder in verschiedenen Helferpositionen zählen können. Zu hoffen bleibt, dass es zu dieser Jahreszeit dann keiner warmen Bouillon im Ziel bedarf. (pd) Ranglisten und Highlight-Film vom Säuliämtler-OL 2019 gibt es unter www.olg-saeuliamt.ch/.

Am Samstagmorgen beginnt die Veranstaltung um 7.30 Uhr mit dem Programm GA01. Diese Prüfung eignet sich sowohl für Einsteiger in den Dressursport wie auch für geübtere Reiterinnen und Reiter auf jungen Pferden. Um 12.45 Uhr geht es weiter mit dem Programm GA03, welches die Teilnehmenden mit anderen Figuren fordert. Am Sonntag finden zwei Prüfungen mit höheren Schwierigkeitsgra-

den statt. Erneut um 7.30 Uhr startet der Wettkampftag mit dem Programm GA05, welches das grösste Starterfeld aufweist und somit hohe Spannung verspricht. Um 12.30 Uhr folgt die letzte Prüfung mit dem Programm GA07. In dieser Prüfung müssen die Reiterpaare unter anderem eine Kurzkehrtwendung und Verstärkungen in allen Gangarten zeigen. Der Kavallerieverein Limmattal freut sich auf viele sportliche Höchstleistungen und zahlreiche pferdebegeisterte Zuschauer. Neben spannendem Pferdesport wird auch niemand hungrig nach Hause gehen müssen: Eine Festwirtschaft sorgt an beiden Tagen von früh bis spät für das Wohl der Wettkämpfer und Gäste. (pd) Mehr Infos und Startlisten: www.kvlimmattal.ch.

Ursula Milz aus Hausen auf Strahlemann. (Bild zvg.)

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Doctor Eyepoint – Optiker und Augenarzt unter einem Dach

Qualitätslabel «sehr gut» für die Firma Doctor Eyepoint AG WiefindetmaneinenOptiker,derQualität bietet? Mit wem haben andere Kunden gute Erfahrungen gemacht? Auskunft darüber gibt das CertiQua Qualitätslabel. Nur Betriebe, die von ihren Kunden regelmässig Bestnoten bekommen, dürfen dieses Label führen. Jetzt hat die Firma Doctor Eyepoint AG für ihre Filialen eine Auszeichnung erhalten – sie gehört damit zu den TopBetrieben. «Eine ausgezeichnete Leistung» betont Caroline Roosens von CertiQua, «das beweist, für die Firma Doctor Eyepoint AG steht die Zufriedenheit ihrer Kunden an erster Stelle.» CertiQua ist immer aktuell CertiQua als unabhängige Organisation stellt sicher, dass die Leistung der Betriebe auf Basis echter Kundenfeedbacks bewertet wird. Im Fokus der Befragung stehen die Faktoren Termintreue, Kompetenz, Kundenorientierung, Sauberkeit am Arbeitsplatz sowie

«Wir sind erst zufrieden, wenn auch der Kunde zufrieden ist», so Dietmar Thumm, Medical Director von der Doctor Eyepoint AG. «Die Auszeichnung mit dem CertiQua-Label zeigt, dass wir damit richtig liegen». Ohne Wenn. Ohne Aber. Bei Doctor Eyepoint wird nicht nur eine Diagnose durch einen Augenarzt gestellt und der Kunde bei Bedarf zeitgerecht weiterverwiesen, sondern dies

Kontakt:

Filiale Frauenfeld · Schlosspark Zürcherstrasse 138 · 8500 Frauenfeld ✆ 052 366 88 78 · frauenfeld@doctoreyepoint.ch

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Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch nach der Verleihung des Labels überprüft CertiQua kontinuierlich, ob die Kunden weiterhin zufrieden sind. Kunden werden so immer aktuell über die bestqualifizierten Betriebe in der Umgebung informiert.

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Filiale Affoltern am Albis · Center Oberdorf Centralweg 6 · 8910 Affoltern am Albis ✆ 043 817 10 15 · affoltern@doctoreyepoint.ch

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alles ist im sensationellen Brillen-Preis als Gesamtpaket enthalten. Tatsächlich: Egal welche Fassung der Kunde aus dem trendigen Sortiment auswählt, egal welche Gläser der Kunde braucht, der Preis ist immer gleich: 399 Franken für die komplette Einstärkenbrille und 799 Franken für die komplette Gleitsichtbrille. Und immer ist ein augenärztlich überwachtes Screening inklusive! Doctor Eyepoint: Ohne Wenn. Ohne Aber.

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Zufriedene Kunden Matthias Brozek, CEO, freut sich mit seinem Team über das Label: «Oberste Maxime bei Doctor Eyepoint ist, dass wir immer beste Qualität zu fairen Preisen bieten wollen – die Auszeichnung beweist, dass uns das gelingt.»

Filiale Wohlen Alte Bahnhofstrasse 5 · 5610 Wohlen ✆ 056 611 96 03 · wohlen@doctoreyepoint.ch Filiale Zofingen · Migros-Supermarkt Aarburgerstrasse 5 · 4800 Zofingen ✆ 062 752 60 10 · zofingen@doctoreyepoint.ch Filiale Zug neben Metalli Zug Gotthardstrasse 3 · 6300 Zug ✆ 041 220 01 03 · zug@doctoreyepoint.ch


Schulen/Kurse

Veranstaltungen

Gerne Gitarre spielen? Erfolgreiche Methode eines 1a-Lehrers. Schnupperlektion, Tel. 079 220 62 84

Einladung zur Generalversammlung Donnerstag, 4. April 2019, um 20.00 Uhr Im Meilihof, 8925 Ebertswil Traktanden: Jahresbericht, Rechnung/Budget, Wahl der Revisoren, Jahresplanung, Anträge der Mitglieder, Informationen, Diverses. Eingeladen sind alle Mitglieder, Gäste sind herzlich willkommen. Anträge müssen bis spätestens 26. März beim Präsidenten Markus Wetli, Heischerstrasse 11b, schriftlich eingereicht werden. Alle Unterlagen sind unter www.vvhausen.ch einsehbar. Im Anschluss an die GV wird uns Herr Gregor Blattmann beim Apéro zum Thema Bodenverbesserung, «Erdbewegungen bei der Rifferswilerstrasse» informieren. Der Vorstand

Alpenland Sepp & Co.

Was ist Bridge? Gratis-Schnupperabend Montag, 18. März 2019 19.00 – 21.00 Uhr im Restaurant Parkcafe, Altersheim Martinspark, Bahnhofstrasse 12, 6430 Baar Anmeldung bis Sonntagabend, 17.00 Uhr Bridgeclub Zug vreni.waelti@datazug.ch oder Tel. 041 440 65 43

SAMSTAG, 16. März 2019

TAG DER OFFENEN TÜR

Abschiedsgala

Musik, Show, Gägs und Gaudi

Sonntag, 28. April 2019, um 14.00 Uhr Im Gemeindesaal in Bonstetten Türöffnung: Konzertbeginn:

für Mittagessen ab 12.00 Uhr 14.00 Uhr

Informationen: Vorverkauf:

www.alpenlandseppbonstetten.ch Gartencenter Guggenbühl Bonstetten

Es lädt Sie herzlich ein: Das Veranstaltungsteam

Ein Begegnungsort der besonderen Art Es gibt bei uns Vieles zu entdecken. Wenn dich unser Miteinander interessiert, dann komm doch einfach vorbei und lass dich informieren, was bei uns alles möglich ist. Verein GsE, Alte Dorfstrasse 1b, Affoltern am Albis Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr www.gse-affoltern.ch


Extra

Freitag, 15. März 2019

Knapp an der Katastrophe vorbei 1944 musste ein US-Bomber unter dramatischen Umständen im Zugersee notlanden Vor 75 Jahren – am 16. März 1944 – musste der US-Bomber B-17G mit dem Spitznamen «Lonesome Polecat» (Einsames Stinktier) im Zugersee notlanden, 1952 wurde er gehoben und 1972 in St. Moritz verschrottet. ................................................... von oskar rickenbacher Es tobte der Zweite Weltkrieg. 220 USArmy-Air-Force Bomber der 3. US-AirDivision, 8th US Luftflotte, mit Spitzname «Mighty Eight», ausgerüstet mit Boeing B-17 und Consolitated B-24 und vielen Begleitjagdflugzeugen, wie P-51 Mustang, P-47 Tunderbolt starteten am frühen Morgen des 16. März 1944 ab diversen Flugplätzen in Grossbritannien. Der später im Zugersee notgelandete viermotorige US-Bomber B17G «Flying Fortress / Fliegende Festung» mit dem Nicknamen «Lonesome Polecat» (einsames Stinktier) startete um 6.30 Uhr in Great Ashfield, östlich von Cambridge. Ziel der 3. US-Air-Division mit dem Zugerseebomber war die Bombardierung und Zerstörung der Messerschmitt-Flugzeugwerke und des Flugplatzes bei Augsburg. Östlich von Stuttgart, bei Schwäbisch Gmünd wurden die Bomber von deutschen Jagdflugzeugen Messerschmitt Mf-109 angegriffen. Bei diesem Angriff wurde die «Lonesome Polecat» an zwei Motoren und am Bug getroffen und schwer beschädigt. Zwei Mitglieder der Bomberbesatzung wurden durch Beschuss verletzt, der untere Kugelturmschütze S/Sgt Charles W. Page, schwer, Bombenschütze T/Sgt Carl J. Larsen leicht.

1952 wurde der Bomber nach seiner Bergung auf dem Kiesplatz neben dem heutigen Hafenrestaurant in Zug ausgestellt. von Schweizer Jagdflugzeugen Morane D-3801, die wie Bienen den Bomber umkreisten. Über Baar gab der Pilot den Absprungbefehl, die neun Besatzungsmitglieder sprangen zum ersten Mal im Leben mit dem Fallschirm ab. Der Navigator, 2nd Lt. Robert A. Williams, verletzte sich tödlich, der Fallschirm öffnete sich nicht rechtzeitig. Die zwei beim Luftkampf über Deutschland Verletzten landeten sicher und wurden ins Spital/Asyl Baar überführt. Die sechs weiteren Besatzungsmitglieder landeten sicher im Raume Baar. Vom 3. Obergeschoss des Restaurants Gotthard, neben dem Bahnhof Baar gelegen, schoss ein Baarer mit Karabiner auf die landenden Fallschirmspringer, zum Glück ohne zu treffen. Er meinte, es seien Angehöri-

ge der Deutschen Wehrmacht, die nun die Schweiz erobern wollten.

Notlandung auf dem Zugersee Der 22-jährige Pilot Robert W. Meyer blieb an Bord und steuerte die Maschine zurück auf den Zugersee, wo er mit einer grossartigen Leistung und viel Geschick notwasserte. Die Maschine schlitterte, eine grosse Wasserfontäne aufspritzend durch den noch drehenden Propeller, in Richtung Casino. Durch diese Landung auf dem Wasser und nicht in überbautem Gebiet des Zugerlandes, verhinderte Meyer eine Katastrophe. Er stieg aus dem Cockpit und sprang vom Flügel ins kalte Wasser. Er wurde bald durch zwei Retter in ihr Ruderboot aufgenommen und in der Unteraltstadt Zug an Land ge-

Flug Richtung Schweiz Der Pilot musste aus dem Bomberverband ausscheren und entschied sich, Richtung Schweiz und dann weiter nach Spanien zu fliegen. Mit Notabwurf wurden die Bomben und weiteres Material über Deutschland abgeworfen. An der Schweizer Grenze fingen Schweizer Mf-109 Jagdflugzeuge die Maschine ab und versuchten sie zum Flugplatz Dübendorf zu lotsen. Der Pilot, 1st Lt. Robert W. (Bob) Meyer, wollte aber Spanien erreichen. Er flog nun Richtung Südwesten. Angesichts der hohen und stark verschneiten Berner Alpen entschied er, im Raum Brünig umzudrehen. So flog er über Urner-/Vierwaldstättersee Richtung Baar. Begleitet wurde der Bomber

wetter

«Bomber Schaffner» (links) posiert vor dem geborgenen Bomber. (Bilder zvg.)

bracht. Eine grosse Zuschauerzahl verfolgte das Geschehen. Der Bomber versank nach fünf Minuten, kurz vor 13 Uhr, auf der Höhe des Theater Casinos Zug, rund 500 Meter ab Ostufer und 1000 Meter ab Nordufer. Die Besatzungsmitglieder wurden zuerst nach Dübendorf gebracht und dann in Hotels in Davos, Wengen und Adelboden interniert. Von den 220 in Grossbritannien gestarteten Flugzeugen der 3. US-Air-Division kehrten an diesem Tag 23 Maschinen nicht zurück. Sieben gingen in der Schweiz nieder.

Bergung acht Jahre später Im Jahre 1952, nach zwei Monaten intensiver Arbeit, wurde der viermotorige Bomber durch den Tankstellenbetreiber Martin Schaffner von Suhr (AG) aus 45 m Tiefe gehoben und an Land gebracht. Schaffner wurde Spezialist für das Heben von Flugzeugen, Schiffen, Autos usw. aus Seen in der Schweiz und im Ausland und bekam demzufolge den Übernamen «Bomber Schaffner». In Zug, Cham, Basel, Biel-Bözingen, Lausanne, Bern-Bümpliz, Suhr, ab 1966 in St. Gallen-Winkeln und zuletzt ab 1970 in St. Moritz, wurde die «Lonesome Polecat» ausgestellt. Überall kamen viele Besucher, die Fr. 1.10 für Erwachsene und 55 Rappen Eintritt für Kinder bezahlten. Sie erhielten eine Broschüre mit Details zum Bomber und zur Hebung. Am letzten Ausstellungsort der «Lonesome Polecat» in St. Moritz-Bad, wurde der Bomber 1972 verschrottet.

volg-rezept

Gorgonzolapolenta mit gebackenen Salbeiblättern Zutaten für 4 Personen 1 EL Olivenöl 50 g Zwiebeln, gehackt 1l Gemüseboullion 250 g Bramata-Mais 50 g Butter 150 g Gorgonzola, klein gewürfelt 40 g Salbeiblätter Öl zum Frittieren

Zubereitung

bauernregel «Wenn sich heiter zeigt der März, freut sich sehr des Landmanns Herz.»

Olivenöl in einem grossen Topf erhitzen, die Zwiebeln glasig dünsten und mit 2/3 der Bouillon ablöschen. Polenta einrieseln lassen und mit dem Schwingbesen unterrühren. Vom Feuer nehmen und zugedeckt 20 Min.

quellen lassen. Gut durchmischen, auf den Herd stellen und bei kleiner Hitze nach und nach bei ständigem Rühren die restliche Bouillon dazugiessen. Den Gorgonzola kurz vor dem Servieren unter die Polenta rühren. Die Salbeiblätter waschen, gut trocken tupfen. In nicht zu heissem Öl frittieren(160 °C) Die Polenta mit den Salbeiblättern garnieren. Zubereitung: ca. 1 Stunde. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

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100 000 Franken für Jemen Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit spielt sich im Jemen eine menschliche und politische Tragödie ab. Tausende Zivilisten wurden bereits durch die Bombenangriffe getötet, Millionen sind auf der Flucht. Schulen und Spitäler arbeiten, wenn sie nicht ganz zerstört wurden, nur noch sehr reduziert, die staatliche Infrastruktur ist faktisch zusammengebrochen. Epidemien breiten sich wegen des verseuchten Trinkwassers rapide aus. Das Kirchenparlament der Zürcher Katholikinnen und Katholiken hat deshalb beschlossen, 100 000 Franken für Soforthilfe zugunsten der notleidenden Bevölkerung zu spenden. Das Geld wird dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) zur Verfügung gestellt – eine der wenigen Hilfsorganisationen, welche überhaupt im Jemen aktiv ist. Konkret unterstützt das IKRK 38 Gesundheitszentren in der Nähe der Frontlinie, 17 Spitäler, damit lebenswichtige Dienste aufrechterhalten oder wieder aufgenommen werden können und neun physische Rehabilitationszentren (Prothesen, Orthesen, Physiotherapie für Kriegsopfer). Albert Rauchenstein, der als Delegationschef die Operation im Jemen leitet, unterstreicht, dass das IKRK mit fünf lokalen Büros auf allen Seiten des Konfliktes so nahe wie möglich bei den Menschen ist: «Im Jemen erleben wir im Moment die grösste humanitäre Krise weltweit. Die Katholische Kirche im Kanton Zürich trägt mit ihrem grosszügigen finanziellen Beitrag dazu bei, dass wir die medizinische Grundversorgung in der Nähe der Frontlinie aufrechterhalten können.» (pd.)

herkömmliches

Angst Angst ist ein beklemmendes Gefühl. Wenn sie auf einer äusseren Bedrohung beruht, spricht man eher von Furcht. Man fürchtet sich vor etwas Bestimmtem. Aber manchmal kommt die Angst von innen und lässt auch eine kleine oder eingebildete Gefahr übergross erscheinen. Woher eine Angst auch kommen mag, sie überkommt einem einfach. Sie versetzt in Panik und lässt den Atem stocken, als wäre man eingesperrt in eine enge Kiste, aus der es kein Entweichen gibt. Kein Wunder, dass der bedrohliche Ausdruck Angst hergeleitet ist von angustiae, dem lateinischen Wort für Enge, Klemme, Knappheit. Sinngemäss: Existentielle Platznot. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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Veranstaltungen

Sa, 16. März 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Aktion Herzscan

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Tannenbad – Weier Donnerstag, 4. April 2019

Fr. 40.–

bauma – München Samstag, 13. April 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 70.–

Spargelessen Bohrerhof (DE) Fr. 42.– Donnerstag, 25. April 2019 Muttertagsfahrt ins obere Emmental Sonntag, 12. Mai 2019 inkl. Mittagessen

Fr. 82.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt

Ferienreisen 2019 Mosel – Trier – Koblenz 29. April – 3. Mai 2019

Fr. 740.– DZ/HP

Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

www.aemtler-car.ch

Testen Sie die Funktion Ihres Herzen am Freitag von 14.00 bis 18.30 Uhr. Familienzentrum, Zürichstrasse 136 Affoltern am Albis Nähere Infos unter: www.gsundundzwaeg.ch Info/Anmeldung 044 761 31 63

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