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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 021 I 172. Jahrgang I Freitag, 16. März 2018

Raum für Verwaltung

Kampfwahlen

Die Gemeindeversammlung Wettswil entscheidet über die ehemalige Bibliothek. > Seite 3

In Mettmenstetten stellten sich die Kandidierenden für Gemeinderat und Schulpflege vor. > Seite 5

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Seewadel muss warten Lehrstellenmarkt -

Gemeindeversammlung Affoltern schickt den Projektierungskredit an die Urne. > Seite 8

Freundschaftliches Duell ums Gemeindepräsidium Vorschau auf die Wettswiler Gemeindewahlen Wenn sich Katrin Röthlisberger, FDP, und Christoph Ehrsam, parteilos, miteinander unterhalten, würde kaum jemand ahnen, dass sie mitten im Wahlkampf stehen: Gemeinsam haben sie entschieden, der Bevölkerung eine Auswahl für das Gemeindepräsidium zu gewähren. Sie treten beide an, ohne sich zu bekämpfen. ................................................... von bernhard schneider Das Gespräch mit Katrin Röthlisberger und Christoph Ehrsam ist sachlich, lässt auch einmal Raum für ein entspanntes Lachen. Die beiden langjährigen Gemeinderatsmitglieder liefern sich eher ein sportliches Kräftemessen um die Nachfolge des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenberger als einen Kampf. Ausser Finanzvorstand Christoph Ehrsam und Katrin Röthlisberger, die dem Hochbau vorsteht, bewerben sich auch Sicherheitsvorstand Michael Keller und Gesundheitsvorstand Fritz

Kurt erneut für einen Sitz im Gemeinderat. Neu in den fünfköpfigen Gemeinderat einziehen möchten Miriam Fischer Wolf, Compliance Officer, und der Landwirt Traugott Trachsler.

Landwirt oder Compliance Officer? Traugott Trachsler, geboren 1965, ist in Wettswil aufgewachsen. Der Vater zweier Teenager ist der einzige im Dorf verbliebene Grossviehhalter. Er kandidiert als Parteiloser: «Ich bin kein Weltveränderer und muss das Rad nicht neu erfinden. Deshalb will ich nicht Parteipolitik in den Gemeinderat tragen, sondern mich in das Gremium als konstruktives Mitglied einfügen. Ich finde es wünschenswert, dass wieder einmal ein gebürtiger Wettswiler im Gemeinderat Einsitz nimmt.» Die 1981 geborene Miriam Fischer Wolf ist die offizielle SVP-Kandidatin. Sie hat jahrelange Erfahrung als Compliance Officer bei diversen Banken vorzuweisen. Früher lebte sie bereits einige Jahre in Affoltern und Aeugst. Für ihr Studium in Banking and Finance zog sie nach Zürich. Als aktives Mit-

Die kantonale EVP tagt in Affoltern

101. Delegiertenversammlung Die EVP des Kantons Zürich ist mit Volldampf unterwegs. Bewegt vom 100-Jahre-Jubiläum im letzten Jahr und beschwingt durch die Rückkehr in den Stadtzürcher Gemeinderat. Morgen Samstag, 17. März, führt die Zürcher EVP ihre 101. ordentliche GV im Kasinosaal Affoltern durch – zum ersten Mal im Knonauer Amt. Kan-

tonsrat Daniel Sommer hat den Event mit Verpflegung und Nachmittagsprogramm organisiert, er kann auf ein stattliches Team von Helfenden zählen. Auch wenn die EVP die älteste Volkspartei im Kanton ist, überzeugt sie durch jugendlichen Elan und eine wertorientierte und verlässliche Politik. Affoltern heisst die Delegierten aus dem Kanton herzlich willkommen! (pd.)

EVP-Kantonalpräsident Hanspeter Hugentobler an der 100-Jahre-Feier. (Bild zvg.)

glied der Jungen SVP kandidierte sie für den Nationalrat und wäre ins Stadtzürcher Parlament nachgerutscht, doch es kam anders: «Als Mutter zweier kleiner Kinder und aktive Reiterin, wollte ich schon länger ins Säuliamt zurückkehren. Als wir in Wettswil ein Haus kaufen konnten, griffen wir zu – und ich verzichtete auf den Sitz im Zürcher Gemeinderat. Nun bin ich am Masterstudium an der Uni Zürich und möchte mich im Gemeinderat Wettswil politisch einbringen.» Umstritten ist auch die Primarschulpflege Wettswil: Neben den Bisherigen Roger Schmutz (Präsident), Fabiola Gramsamer, Matthias Gretler und Barbara Laasch kämpfen Claudio Roten und Cécile Simonet um einen der fünf Sitze. Umgekehrte Situation bei der reformierten Kirchenpflege Stallikon-Wettswil: Für die sieben Sitze bewerben sich bisher Marion Suter und Remo Vanossi. Für das Präsidium ist keine Kandidatur auf der Liste der Wahlvorschläge aufgeführt. ................................................... > Gespräch mit Katrin Röthlisberger und Christoph Ehrsam auf Seite 7

Jugendliche und Arbeitgeber konnten sich in Dietikon kennenlernen. > Seite 8

«Schönste Ortschaft» Nadia Hausheer, designierte Gemeindepräsidentin von Aeugst, im Interview. > Seite 9

Frank Rutishauser per sofort zurückgetreten

Bezirksrat hat Gesuch bereits gutgeheissen Frank Rutishauser legt sein Amt als Gemeindepräsident von Bonstetten per sofort nieder. Das hat der Bezirksrat am Dienstag gutgeheissen. Im «Anzeiger» vom Dienstag legte Frank Rutishauser noch seine Ziele für die nächste Legislatur dar, nun ist er per sofort zurückgetreten und steht auch als Kandidat nicht mehr zur Verfügung. Mit der Gegenkandidatur von Bruno Steinemann habe sein Entscheid nichts zu tun, sagt er: «Mein Rücktritt stand für mich Anfang Januar fest.» Er wolle sich nicht rechtfertigen müssen gegen verleumderische und persönlichkeitsverletzende Anschuldigungen von Leuten, die nie mit ihm ein persönliches Gespräch gesucht hätten, so Rutishauser. Unfair behandelt fühlt er sich nicht nur von vier seiner Ratskollegen, sondern auch von den Gemeindepräsidenten in umliegenden Dörfern. Wegen Amtsgeheimnisverletzungen habe er zudem die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Als Leistungsausweis seiner Gemeinderats-Zeit führt Rutishauser den Jugendraum auf, die Einführung von HRM2, die Kündigung der Kommunalpolizei, die Einheitsgemeinde, den stabilen Steuerfuss, Schuldenabbau und zuletzt die Gründung der IKA Sozial-

Asche zu Asche ...

Kremationen werden immer populärer In der Schweiz hat sich in den letzten Jahren ein Wandel in der Bestattungsform abgezeichnet. Erdbestattungen verlieren an Bedeutung, Feuerbestattungen werden immer beliebter. Inzwischen werden im Kanton Zürich über 80 Prozent der Verstorbenen kremiert. Dieser Trend ist auch Remo Buob, dem Leiter des Bestattungsamts in Wettswil, nicht entgangen: «Im Jahr 2017 gab es in Wettswil 35 Bestattungen. Nur zwei davon waren Erdbestattungen.» Er sieht für diese Entwicklung verschiedene Gründe. Einer davon liegt in den gesetzlichen Vorgaben. Gemäss kantonaler Bestattungsverordnung haben Erdund Feuerbestattungen nicht früher als 48 Stunden und nicht später als sieben Tage nach dem Tod zu erfolgen. Das bringt die Hinterbliebenen in Zeitnot. «Manchmal leben die Angehörigen auf der ganzen Welt verteilt und können nicht innerhalb von wenigen Tagen zur Beerdigung anreisen.» Bei der Feuerbestattung hingegen bestehe nach der Kremation kein Zeitdruck mehr und die Angehörigen können die Trauerfeier in aller Ruhe planen. Einen anderen Grund sieht er in der Beisetzungsart. Besonders beliebt sind derzeit die Gemeinschaftsgräber. In

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Erdbestattungen werden seltener, der Trend geht hin zur Kremation. (Bild lhä) der Stadt Zürich ist der Anteil zwischen 1986 und 2005 von rund sieben auf über 31 Prozent gestiegen, wie eine Erhebung des städtischen Bestattungs- und Friedhofamts ergab. Inzwischen dürften die Zahlen noch höher sein. Die Beisetzung im Gemeinschaftsgrab setzt die Einäscherung voraus und hat für die Hinterbliebenen mehrere Vorteile. So fällt für sie lediglich für die Grabplatte eine einmalige Gebühr an. Um die Grabpflege inklusive Wässerung und Blumenschmuck kümmert sich die Gemeinde. Für den Trend hin zur Kremation gibt es allerdings noch einen anderen Grund: Über die sterblichen Überreste kann nach der Einäscherung frei verfügt werden – und die Möglichkeiten für individuelle Trauerrituale sind grenzenlos. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 11

dienst Unteramt und den Austritts-Beschluss aus dem Spitalzweckverband. An einer Kurz-Klausur wird der Gemeinderat Bonstetten die Ressorts nun aufteilen. Den Lead übernehmen gleichberechtigt die Vizepräsidenten Roger Mella und Christina Kienberger, in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeindeschreiber. Im Vordergrund steht die Rückkehr zur Normalität. (tst.) ................................................... > Mitteilung des Gemeinderats Bonstetten auf Seite 3 anzeigen


Mettmenstetten

Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldnerin: Reproscan Group AG in Liquidation, Aktiengesellschaft mit Sitz in Ottenbach, UID CHE102.228.371, ohne Domizil, bisherige Adresse der Firma: Stüdlerstrasse 25, 8913 Ottenbachs. Datum der 28. Juni 2017

Konkurseröffnung:

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 17. April 2018. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. März 2018.

Gemeinde Hedingen Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 – 2022 Am Sonntag, 15. April 2018, finden in der Gemeinde Hedingen folgende erste Wahlgänge der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 – 2022 statt: • • • • •

Gemeinderat (4 Mitglieder und das Präsidium) Schulpflege (7 Mitglieder und das Präsidium) Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder und das Präsidium) Baukommission (4 Mitglieder) Reformierte Kirchenpflege (9 Mitglieder und das Präsidium)

Die Wahlunterlagen werden allen Stimmberechtigten zugestellt. Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Wahlunterlagen vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (13. April 2018) mitteilen.

Politische Gemeinde Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. März 2018 Folgendes Geschäft wurde genehmigt, aber der nachträglichen Urnenabstimmung unterstellt: Projektierungskredit über Fr. 1 750 000.-für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims Haus zum Seewadel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 13. März 2018 die von den Stimmberechtigten am 24. September 2017 an der Urne beschlossene und vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 7. Februar 2018 genehmigte Totalrevision der Gemeindeordnung (Vereinigung der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde und Anpassung Gemeindeordnung an das neue Gemeindegesetz) auf den 01. Juli 2018 in Kraft gesetzt.

Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Hedingen

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 6. März 2018 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer sowie Schweizerbürger in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen: • Vitek Jürgen, 1964, von Deutschland • Albrecht Iris Maria, 1957, von Deutschland • Steinemann Jürgen, 1955, von Deutschland • Fera Maria Assunta, 1954, von Italien • Loder Monika, 1980, aus der Schweiz

Gemeinderat Obfelden

Bauherrschaft: Rolf und Simona Hauenstein, Mettmenstetterstrasse 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Sommerplan, D. Sommer, Hauptikerstr. 15, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Geb. Vers.-Nr. 72, Grundst. Kat.-Nr. 72, Mettmenstetterstr. 3, KZ: Renovation/Umnutzung der im kommunalen Ortsbildinventar aufgeführten Liegenschaft (ehemals Waschhaus) zu Wohnzwecken

Bauprojekte

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten, 16. März 2018

Maschwanden

Einbürgerungsausschuss

Bauherrschaft: Dieter Zobl, Weidstrasse 1a, 8803 Rüschlikon Projektverfasser/-in: zimmerei frei ag, Bösch 25, 6331 Hünenberg Bauvorhaben: Aufdämmung Dach sowie Einbau Lukarne, zwei Dachfenster und zwei Giebelfenster, Wolserstrasse 3, Kat.-Nr. 680, Zone: Kernzone

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung mit SV Affoltern

Affoltern am Albis, 16. März 2018

Samstag, den 17. März von 9.00 bis 11.30 Uhr

Gemeinderat Affoltern am Albis

Der Vorstand

Gesuchsteller: Graf Myriam, Maiacherweg 10, 5622 Waltenschwil Projektverfasser: Hegmaplan AG, Baarerstrasse 112, 6300 Zug AufBaurechtliches Vorhaben: stockung und Anbau Sitzplatzüberdachung am Gebäude Vers.-Nr. 846 auf Kat.-Nr. 2853 an der Sentmattstrasse 13 (Zone W2)

Rifferswil

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Hedingen, 16. März 2018

Obfelden

Obfelden, 16. März 2018

Die Details bezüglich der Ausübung des Wahlrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

Affoltern am Albis, 16. März 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gemeindeordnung, Inkraftsetzung

Bauherrschaft: Salt Mobile SA, Rue de Caudray 4, 1020 Renens Bauprojekt: Neubau Mobilfunkanlage inkl. technischer Einrichtung, Kat.-Nr. 3638, Untere Fischbachstrasse bei 2 (Zentrumszone Z)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Jannick und Nicole Fenner, Hofächerstrasse 19, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: PARC’S Gartengestaltung GmbH, Buechstrasse 38, 8645 Jona Bauvorhaben: Gartenumgestaltung mit Gartenhäuschen und Holz-Sichtschutzwänden beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1236 auf Kat.-Nr. 3197 an der Hofächerstrasse 19 (Wohnzone W2b)

Todesfälle Wettswil am Albis Am 12. März 2018 ist in Zürich gestorben:

Canonica geb. Pizzolotto, Ester Antonietta Maria geboren 26. Mai 1933, Bürgerin von Capriasca TI, Ehefrau des Canonica, Umberto, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Junggrütstrasse 29. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Frank Rutishauser legt sein Amt nieder Frank Rutishauser hat letzte Woche beim Bezirksrat ein Gesuch um sofortige Entlassung als Gemeindepräsident eingereicht. Der Bezirksrat hat diesem Rücktrittsgesuch am 13. März entsprochen. Frank Rutishauser legt sein Amt per sofort nieder und steht auch als Kandidat für die Gesamterneuerungswahlen nicht mehr zur Verfügung. Der Gemeinderat Bonstetten dankt Frank Rutishauser für seine geleisteten Dienste und wünscht ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute. Gemeinderat Bonstetten

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Freitag, 16. März 2018

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Kreditvorlage für zusätzliche Verwaltungsräumlichkeiten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Über die Schaffung von zusätzlichen Büroräumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung in der ehemaligen Bibliothek wird die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 9. April 2018 zu befinden haben. Der Kreditbetrag beläuft sich auf gut 1,3 Mio. Franken (inkl. rund 620 000 Franken für Übertragung vom Finanzins Verwaltungsvermögen). Wie der Gemeinderat bereits Ende des letzten Jahres orientiert hat, erfordert die notwendige, mit der Schaffung einer zusätzlichen Stelle verbundene Reorganisation der Gemeindeverwaltung zusätzliche Büroräumlichkeiten. Weil im (vor 19 Jahren umgebauten und sanierten) Gemeindehaus keine Raumreserven vorhanden sind, sollen dieselben – gemäss einer bereits seit längerer Zeit bestehenden Absicht – durch eine Umnutzung der ehemaligen Bibliotheksräume in der gemeindeeigenen Liegenschaft Poststrasse 2 (direkt neben dem Gemeindehaus) geschaffen werden. Die getroffenen Abklärungen haben ergeben, dass aus verschiedenen, vorab raumtechnischen und organisatorischen Überlegungen das Steueramt für die Auslagerung in die ehemalige Bibliothek vorzusehen ist. Die heutigen Steueramtsräumlichkeiten im Gemeindehaus sollen dann unter anderem für die neu geplante

Stelle «Abteilungsleitung Hoch-/Tiefbau, Werke, Liegenschaften» zur Verfügung stehen. Gemäss Projekt und Kostenvoranschlag von Architekt Fritz Kurt, Wettswil a.A., belaufen sich die Kosten für den Umbau und die Umnutzung der ehemaligen Bibliotheksräume auf 720 000 Franken (darin enthalten sind auch die Arbeitsplatz-Anpassungen im Gemeindehaus). Weil die GemeindeLiegenschaft Poststrasse 2 (mit zwei Wohnungen und den bisherigen, der Primarschulgemeinde vermieteten Bibliotheksräumlichkeiten) heute vollständig im Finanzvermögen bilanziert ist, muss der neu der Gemeindeverwaltung dienende Teil der Liegenschaft vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen übertragen werden. Der diesbezüglich berechnete Wertanteil von 619 700 Franken muss in den zu bewilligenden Verpflichtungskredit einbezogen werden, womit sich eine Kreditsumme von insgesamt 1 339 700 Franken ergibt. Der Gemeinderat hat das Geschäft zuhanden der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 9. April 2018 verabschiedet. Die näheren Einzelheiten werden der Versammlungsbroschüre (Beleuchtender Bericht) entnommen werden können.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössi-

schen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen: Nicole Yang, geb. 2002, deutsche Staatsangehörige, Robert Haller, geb. 1962, und Barbara Haller geb. Hacke, geb. 1967, beide deutsche Staatsangehörige; Clare Ferrari geb. Fox, geb. 1970, britische Staatsangehörige (zusammen mit deren Kindern Leo und Gina).

Strassenbeleuchtung Das hinterste Teilstück der Ettenbergstrasse (nach der Liegenschaft Ettenbergstrasse 92) sowie die Strasse Im Ättenberg (Zufahrt zu Liegenschaften Ettenbergstrasse 91/Wohngebäude, Im Ättenberg 2/Reitstall-Ponyranch sowie Im Ättenberg 4/Tennisanlage) weisen keine Strassenbeleuchtung auf. Der Tennisclub Wettswil a.A. hat im letzten Jahr auf der Tennisanlage Ättenberg zwei Traglufthallen erstellt (und das Clubhaus erneuert), weshalb die Anlage neu auch in den Wintermonaten betrieben werden kann und sie dabei auch von zahlreichen Jugendlichen frequentiert wird. In diesem Zusammenhang besteht das berechtigte Bedürfnis, dass im betreffenden Gebiet die Strassenbeleuchtung ergänzt wird, was auch für die Liegenschaften Ettenbergstrasse 91/Im Ättenberg 2 mit einem entsprechenden Nutzen verbunden ist. Die in Auftrag gegebene Ergänzung der Stras-

senbeleuchtung ist mit Kosten von rund 50 000 Franken verbunden.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Pensionskasse Georg Fischer für Attika-Aufbau, BalkonErweiterung und Solaranlage beim Mehrfamilienhaus Im Wiesengrund 26/28; Franziska Bieri für Sichtschutz beim Einfamilienhaus Grundächerstrasse 16; Judith Eugster und Andreas Engeler für Sichtschutz beim Einfamilienhaus Eggstrasse 32; Kilian Zimmermann für Dachsanierung beim Einfamilienhaus Strumbergächerstrasse 7.

Im Weiteren… ... bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 12 460 Franken für die Erneuerung der Strassenbeleuchtung bei zwei Stichstrassen der Röschenächerstrasse; 15 000 Franken für Riss-Sanierungen an diversen Gemeindestrassen; 18 500 Franken für die Anschaffung eines neuen Aufsitzrasenmähers; 40 000 Franken für den Ersatz des Leitund Fernwirksystems der Wasserversorgung; 15 000 Franken für Gemeindebeitrag an den Familienclub Wettswil-Bonstetten für die Sanierung des Bauspielplatzes; 6800 Franken für die gemeinsame Überarbeitung des Vernetzungsprojektes der Gemeinden Bonstetten und Wettswil a.A. (rs.)

Weitere Kreditvorlage: Kunstrasen-Projekt Sportanlage «Moos» Der Gemeinderat Wettswil hat eine – in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Bonstetten und Stallikon ausgearbeitete – Kreditvorlage für die geplante Sanierung des auf der Sportanlage «Moos» bestehenden Naturrasen-Spielfeldes 1 mit Kunstrasen zuhanden der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 verabschiedet. Das mit Investitionskosten von 2,0 Mio. Franken verbundene Sanierungsprojekt umfasst im Wesentlichen folgende Elemente: – Ersatz des bestehenden, vor 27 Jahren erstellten NaturrasenSpielfeldes 1 durch einen Kunstrasen-Platz (analog des bestehenden,

bewährten Kunstrasen-Spielfeldes), nachdem die Benutzung dieses Hauptspielplatzes aufgrund der Bodenbeschaffenheit seit längerem stark eingeschränkt ist (mangelnde Robustheit und Belastbarkeit); – Erneuerung der Flutlichtanlage zur Umsetzung der Sicherheitsanforderungen gemäss den Bestimmungen des Fussballverbandes hinsichtlich Sicherheitsraum ausserhalb des Spielfeldes (Sturzraum für Spieler); – Layout-Optimierung des Zuschauerbereichs (zusätzliche befestigte Zuschauerfläche auf der nördlichen Spielfeldseite mit Sitzstufen und entsprechenden Zugängen), Anpassung der Ballfänge.

Das zusammen mit den Nachbargemeinden und dem FC WettswilBonstetten (FCWB) entwickelte Finanzierungskonzept sieht vor, dass Bonstetten und Wettswil mit je 480 000 Franken, Stallikon mit 240 000 Franken und der FCWB mit 600 000 Franken an den Investitionskosten partizipieren (die restlichen 200 000 Franken sind durch den erwarteten SwisslosBeitrag gedeckt). Der FCWB leistet seine finanzielle Beteiligung in zwölf Jahrestranchen à 50 000 Franken; für den Kostenbeitrag von 600 000 Franken bzw. zur verbindlichen Sicherstellung der ratenweisen Bezahlung desselben gewährt die Gemeinde Wettswil (als Anlagehalte-

rin) dem FCWB ein unverzinsliches Darlehen in gleicher Höhe. Nach Auffassung des Gemeinderates ist das Bedürfnis und die Notwendigkeit für die projektgemässe Sanierung des Hauptspielfeldes der Fussballplatzanlage «Moos» ausgewiesen. Mit Kunstrasen kann die Nutzungsintensität dieses Spielfeldes dem Erfordernis entsprechend markant erhöht werden und fallen gleichzeitig deutlich tiefere Platzunterhaltskosten an. Die umfassenden Erläuterungen zu diesem Geschäft werden der Versammlungsbroschüre (Beleuchtender Bericht) entnommen werden können. (rs.)


Primarschule Affoltern am Albis Schulverwaltung

Zu Fuss gehen wir, weil wir nicht anders können – nun hab ich meine Flügel ausgebreitet und fliege los wohin meine Seele mich trägt.

Wir nehmen Abschied von

TO D E S A N Z E I G E

Franz Wyss

Tief betroffen und sehr traurig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass

3. Juni 1948 – 12. März 2018

Die Trauerfeier bzw. Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Trauerfamilie

Maria Elisabeth Gnädinger-Keel 1956 – 2018

am 4. März 2018 verstorben ist. Wir verlieren in Elisabeth Gnädinger eine überaus geschätzte Mitarbeiterin und eine liebe Kollegin. Während sieben Jahren hat sie als Lehrperson an der Primarschule Affoltern am Albis Begabtenförderung und Klassenlektionen unterrichtet. Ihr einfühlsamer Umgang mit den Kindern und ihr engagiertes Arbeiten für die Schule werden uns fehlen. Sowohl im Schulhaus Zwillikon wie auch in der ganzen Primarschule Affoltern wird sie eine schmerzliche Lücke hinterlassen.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang und der Berg zu steil wurde, legte er den Arm um sie und sprach: «Komm wir gehen heim»

Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, unserer Schwiegermutter, unserem Grossmami und Urgrossmami, meiner Schwester, meinem Gotti und unserer Tante. Nach einem langen erfüllten Leben ist sie von ihren Altersbeschwerden erlöst worden.

Katharina Kälin-Stierli

Der Trauerfamilie wünschen wir viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit und entbieten ihr unsere herzliche Anteilnahme. Primarschulpflege Affoltern am Albis Schulleitungen und Kollegium Der Trauergottesdienst findet am Samstag, 17. März 2018, um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche Mörschwil, Schulhausstrasse, 9402 Mörschwil, statt. Auf Wunsch der Verstorbenen wird auf das Tragen von Trauerkleidung verzichtet. Anstelle von Blumen gedenke man des Hospizes St. Gallen, Waldstrasse 3, 9008 St. Gallen, CH80 8000 5000 0533 6844 4, Vermerk: Elisabeth Gnädinger.

16. Juli 1917 – 17. Februar 2018

Wir sind ihr unendlich dankbar für alles was sie uns gegeben hat. Nun gönnen wir ihr die ersehnte Ruhe und den Frieden. In stiller Trauer Trudi und Geni Gomringer-Kälin, Kinder und Grosskinder Margrith und Marcel Hürlimann-Kälin, Kinder und Grosskinder Annelis und Sepp Besmer-Kälin, Kinder und Grosskinder Oswald und Esther Kälin-Studer, Kinder und Grosskinder Béa und Rolf Grünenwald-Kälin, Kinder und Grosskinder Schwester, Verwandte und Bekannte Wir nehmen Abschied an der Trauerfeier am Donnerstag, 22. März 2018, um 14.30 Uhr in der kath. Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen zu spenden, gedenke man an Tixi Taxi Säuliamt, Affoltern a. A., Postkonto 80-23029-6, Vermerk Käthi Kälin. Traueradresse: Margrith Hürlimann, Wolserstr. 43A, 8912 Obfelden

Als die Kraft zu Ende ging War’s kein Sterben – es war Erlösung Schlicht und einfach war dein Leben Treu und fleissig deine Hand Möge Gott dir Ruhe geben

Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von

Albert Müller-Meili 17. Mai 1931 – 9. März 2018

Kurt Müller mit Familie Werner Müller mit Familie Erika Senn-Müller mit Familie Alfons Calabrese mit Familie Claudio Calabrese mit Familie Filomena Corcione-Calabrese mit Familie Verwandte und Freunde

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

Mein geliebter Gatte, unser lieber Bruder, Götti und Onkel

Koni Wüest-Nyfeler 6. April 1940 – 13. März 2018

durfte nach langer, tapfer ertragener Krankheit friedlich einschlafen. Wir danken dir für alles, was du uns gegeben hast. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein. Wir vermissen dich: Maya Wüest-Nyfeler Nina Berli-Wüest Urs und Michèle Berli-Wucher mit Jenny, Nicki und Lynn Martin Berli und Evelyne Lüthi mit Marc und Robin Peter und Manuela Berli-Mark mit Kevin, Dennis und Cedric

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 21. März 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Hedingen um 14.00 Uhr.

Die Abdankung findet statt am Dienstag, 27. März, 14.00 Uhr, in der Kirche Ottenbach. Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis.

Anstelle von Blumen- oder Geldspenden gedenke man des Musikvereins Hedingen, Konto CH83 0027 6276 8144 3040 Q bei der UBS AG, 8910 Affoltern am Albis.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, IBAN CH 95 0900 0000 3000 4843 9, Vermerk: Koni Wüest.

Traueradresse: Kurt Müller, Büelstr. 64d, 8143 Stallikon

Traueradresse: Maya Wüest, Sulzerstrasse 12, 6289 Hämikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. März 2018

Kampfwahlen für den Gemeinderat In Mettmenstetten können sämtliche Sitze in allen Behörden wieder besetzt werden. Für den Gemeinderat und die Primarschulpflege kandidiert je eine Person mehr als Sitze vorhanden sind. Am vergangenen Montag fand eine öffentliche Vorstellungsrunde statt. ................................................... von marianne voss

Sieben Kandidierende für sechs Sitze Im Gemeinderat Mettmenstetten bewerben sich für die sechs Sitze – der siebte wird durch die Schulpflege besetzt – sieben Personen, vier Bisherige und drei Neue. Der parteiunabhängige Gemeindepräsident René Kälin möchte für eine dritte Amtsdauer kandidieren. Er fühle sich nicht amtsmüde, erklärte er. Seine Arbeit für die Gemeinde in den vergangenen Jahren bezeichnete er als erfolgreich. Er habe eine positive Lebenseinstellung und wolle menschlich sowie wirtschaftlich arbeiten. Wichtige Ziele sind für ihn das Umsetzen des Projekts Einheitsgemeinde und die Schulraumerweiterung. Ebenfalls wieder zur Wahl stellen sich Beat Bär (FDP), Peter Kessler

Podium der Kandidierenden für den Gemeinderat Mettmenstetten. Von links: René Kälin (Gemeindepräsident), Ursula Junker, Beat Bär, Peter Kessler, Irfan Cantekin, Edwin Ehrenbaum und Christoph Niederer. (Bild Marianne Voss) (parteilos) und Ursula Junker (SVP). Letztere ist Vizepräsidentin und Amtsälteste im Gemeinderat. Seit 2006 führt sie die Ressorts Soziales, Landund Forstwirtschaft. Die Arbeit im Gemeinderat bedeute jeden Tag eine neue Herausforderung. Das motiviere sie, sich nochmals vier Jahre für ihre Ressorts zu engagieren, so ihr Votum. Neu für den Gemeinderat kandidieren drei Männer. Irfan Cantekin (Jg. 1962) ist Architekt, parteiunabhängig und zurzeit noch Mitglied der RPK. Er wolle gerne einen gesellschaftlichen Beitrag leisten für die Gemeinde und sich im Hochbaubereich für das Dorfbild und die Zukunftsentwicklung einsetzen. Edwin Ehrenbaum (Jg. 1951) ist parteilos, pensioniert und war als

Organisator/Projektleiter tätig. Auch er möchte sich für das Dorf einsetzen und zu bearbeitende Probleme sachlich angehen. Christoph Niederer (Jg. 1972) ist Mitglied der SVP und arbeitet als Rechtsanwalt im Steuerwesen. Er erwähnte die Komplexität und Schnelligkeit in unserer Zeit, in deren Umfeld er gerne helfen wolle, die Attraktivität des Dorfes weiter zu steigern.

Und die Zukunft des Spitals Moderator Beni Federer stellte den Kandidierenden verschiedene Fragen wie zum öffentlichen Verkehr, zur Anwerbung von KMUs, zur Verschuldung durch die Schulraumerweiterung oder zur Strassenbeleuchtung im Dorf. Alle

Befragten antworteten offen, nicht beschönigend und kompetent. Das ausführlichste Thema, zu dem sich alle äusserten, war die Zukunft unseres Spitals. René Kälin gab einen ausführlichen Überblick zur schwierigen Situation und betonte aus eigener Erfahrung, dass der Betrieb heute perfekt funktioniere. Emotional wünsche er sich persönlich die Erhaltung des Spitals, er bezweifle aber dessen Überleben. Dieser Meinung schlossen sich alle anderen in ähnlichen Aussagen an. Ursula Junker erklärte, dass es die Langzeitpflege unbestritten weiterhin brauche. «Und fürs Akutspital ist meine Wunschvorstellung, dass das jemand privat übernehmen und führen würde.»

Primarschulpflege Mettmenstetten: sechs Kandidierende für fünf Sitze Die Wahl der Primarschulpflege in Mettmenstetten wird spannend. Es bewerben sich sechs Personen für fünf Sitze, drei Bisherige und drei Neue. Wie für den Gemeinderat kommt es auch für die Primarschulpflege in Mettmenstetten zu einer Kampfwahl. Für die fünf Sitze bewerben sich sechs Personen, davon sind drei neue Kandidatinnen: Andrea Cavelti ist Montessori-Pädagogin und engagiert sich bereits im Elternforum. Schule und Bildung sei für sie eine Herzensangelegenheit, erklärt sie auf Anfrage. Sie wolle gerne ihr Engagement vertiefen und sich für die Erhaltung der hohen Qualität an der Primarschule Mettmenstetten einsetzen. Martina Hartmann-Morgenroth ist Familienfrau und hat gute Erfahrungen mit der Primarschule im Dorf gemacht. Ihr sei die Zusammen-

Zwischen dem 9. und 12. März wurden beim Sekschulhaus Bonstetten diverse Wände versprayt. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 4000 Franken. Es waren vermutlich dieselben Täter, die im gleichen Zeitraum ihr Unwesen auch auf dem Primarschulareal getrieben haben. Dort sind Wände und Bänke mit Graffiti überzogen worden. Der Schaden beläuft sich auf zirka 1500 Franken. Versprayt wurde im Schachenquartier auch ein Wohnwagen. Sachschaden: 3500 Franken. Zudem wurde bei der Neuapostolischen Kirche die Eingangstüre mit Farbe verunstaltet. Die Instandstellung zieht Kosten von rund 500 Franken nach sich. Mehrere hundert Franken Schaden werden aus Hausen gemeldet. In der Oberämtler Gemeinde haben Unbekannte vom 10. auf den 11. März einen Holzlattenzaum, Wegweiser und Abfallkübel beschädigt. Sachbeschädigungen beschäftigten die Kantonspolizei auch in Affoltern. Beim Kindergarten Semper und beim Schulhaus Butzen haben Unbekannte zwischen 10. und 12. März die Türen von insgesamt drei Briefkästen weggerissen. Die Schäden belaufen sich auf gegen 1000 Franken. Und an der Zwillikerstrasse wurde die Motorhaube eines PWs zerkratzt. Schaden: rund 250 Franken. Zwischen 26. Januar und 10. März kam es bei einem Mehrfamlilienhaus in Bonstetten zu einem Einbruchsversuch. Die Täter scheiterten dabei, eine Türe aufzubrechen, beschädigten aber das Schliesssystem, was 800 Franken Reparaturkosten zur Folge hat. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 16. März, feiern Verena und Horst Martin-Fues in Obfelden ihre goldene Hochzeit. Wir wünschen ein fröhliches Fest und alles Gute.

Zum 95. Geburtstag

Die neuen Kandidatinnen für die Primarschulpflege. Von links: Andrea Cavelti, Martina Hartmann-Morgenroth und Sabine Hugi Niederer. (Bild Marianne Voss) arbeit zwischen Schule, Eltern und Lehrpersonen besonders wichtig. Sie sei zeitlich flexibel und würde sich gerne mit Leidenschaft und Herzblut für die Schule einsetzen. Und Sabine Hug Niederer ist Juristin. Ihr ist eine fortschrittliche Schule mit Tagesstrukturen wichtig. Als berufstätige Frau möchte sie sich gerne dafür stark machen, dass in Zukunft Frauen ihren Be-

ruf ausüben können, auch wenn die Kinder gleichzeitig noch zur Schule gehen. Die öffentliche Vorstellungsrunde der Kandidierenden für die Primarschulpflege sowie für die Sekundarschulpflege und die evangelischreformierte Kirchenpflege findet am Montag, 19. März, um 19.30 Uhr im Restaurant Rössli statt. (mvo)

Lydia Grond-Pitsch feiert am Montag, 19. März, in Affoltern den 95. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 17. März, wird Albert de Riedmatten-Lichtsteiner in Obfelden 85 Jahre jung. Und am Sonntag, 18. März, feiert auch Hermann Köffler in Zwillikon seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren beiden herzlich zum Ehrentag und wünschen viel Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag

Das neue Schulhaus der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach ist auf Kurs Der von der Firma Schärholzbau ausgearbeitete Neubau des Schulhauses «F» der Sekundarschule ObfeldenOttenbach nimmt Gestalt an. Seit der Urnenabstimmung im November 2016 wurde hinter den Kulissen fleissig gearbeitet. Bis im Frühjahr 2017 konnte das Ausführungsprojekt ausgearbeitet und an die Gemeinde zur Baubewilligung eingereicht werden. Der 2. Meilenstein, die Freigabe der Baubewilligung und der Provisorien, durfte das Projektteam mit Freude im Sommer 2017 zur Kenntnis nehmen. Somit kam es im Sommer 2017 zum Spatenstich. Die folgenden Arbeiten wie Abbruch, Aushub, Hangsicherungen und das Versetzen von Wasser-

Vandalen in drei Gemeinden Vandalen haben in den vergangenen Tagen in Bonstetten, Hausen und Affoltern beträchtlichen Schaden angerichtet.

Vorstellung der Kandidierenden in Mettmenstetten

In Mettmenstetten organisiert die IG Gemeindewahlen jeweils vor den Wahlen für sämtliche Behörden öffentliche, parteiunabhängige Vorstellungsrunden. Am vergangenen Montag stellten sich in der Mehrzweckhalle Wygarten die Kandidierenden der Sozialbehörde, der Rechnungsprüfungskommission und des Gemeinderats vor. In allen Behörden in Mettmenstetten stehen genügend Personen für die zu besetzenden Sitze zur Verfügung. Spannend wird es vor allem bei der Wahl des Gemeinderats und der Primarschulpflege. Dort gibt es je eine Kandidatin, beziehungsweise einen Kandiaten mehr, als Sitze vorhanden sind. Die Vorstellungsrunde wurde von Beni Federer moderiert. Er betonte zu Beginn, dass der Abend locker, unterhaltsam, aber auch spannend und fair ablaufen sollte. Er selber führte – trotz gleichentags erlittenen Beinbruchs – mit Schwung und Humor durch den Abend. Der Andrang an interessierten Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern hielt sich in Grenzen, ebenso die Fragen aus dem Publikum. In einer ersten Runde stellten sich die Kandidierenden der Sozialbehörde und der RPK vor. Für einen Sitz in der Sozialbehörde bewirbt sich neu Cornelia Lippuner. Die Neuen in der RPK sind Irene Schmidheiny Kopainsky und Hugo Zeltner.

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Baustelle Neubau Schulhaus «F» im März 2018. (Bild zvg.) und Abwasserleitungen bis hin zu der ersten Bodenplatte im Februar 2018 verliefen reibungslos. Zum heutigen Zeitpunkt lässt sich festhalten, dass sich Qualität, Zeitplan und Kosten ent-

So soll das neue Schulhaus aussehen. (Visualisierung zvg.)

sprechend der Planungsvorgaben entwickeln. Schulpflege Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

Zeitplan: Aufrichte: Juni 2018 Übergabe / Inbetriebnahme Neubau ab Frühjahr 2019 Übergabe / Inbetriebnahme Umbauten per Schuljahr 2019 / 2020.

Heute Freitag, 16. März, feiert Eugen Oggenfuss in Affoltern sein 80. Wiegenfest. Wir wünschen nur das Beste! anzeige


Holzkorporation Hedingen

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen, langjährigen Vorstandsmitglied

Albert Müller Wir werden Albert als äusserst gewissenhaften Aktuar unserer Holzkorporation und geselligen Menschen in allerbester Erinnerung behalten und entbieten seiner Familie unser herzlichstes Beileid. Die Abdankung findet statt am Mittwoch, 21. März 2018, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen.

Liegenschaften Verkäufe

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser geschätztes Ehrenmitglied

Albert Müller-Meili 17. Mai 1931 – 9. März 2018

Albert Müller war während langer Zeit Trompeter und guter Vereinskamerad. Als Vorstandsmitglied und Präsident engagierte er sich viele Jahre sehr intensiv für den Verein und durfte auch die Ehrung zum Eidgenössischen Veteran erleben. Auch nach seinem Austritt als Aktivmitglied blieb er bis zuletzt an unserem Vereinsleben interessiert und wir freuten uns über seine regelmässigen Konzertbesuche. Wir werden Albert in dankbarer Erinnerung behalten. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 21. März 2018, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Musikverein Hedingen Traueradresse: Kurt Müller, Büelstr. 64d, 8143 Stallikon

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TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes

Konrad Wüest 1940 – 2018

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 13. März 2018 in Hitzkirch LU. Konrad Wüest war während der Amtsdauer von 1970 bis 1978 Mitglied des Gemeinderates und setzte sich gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde ein. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und der Trauerfamilie sprechen wir unser Beileid aus. Gemeinderat Ottenbach Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach erfolgt im engsten Familienkreis. Die öffentliche Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Dienstag, 27. März 2018, um 14.00 Uhr statt.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. März 2018

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«Wir haben gleichzeitig gesagt, dass wir uns eine Kandidatur vorstellen können» Gemeindepräsidium Wettswil: Gespräch mit Katrin Röthlisberger und Christoph Ehrsam Gemeindefinanzen, Richtplanung, Verkehr, Vereine, Sport, Kultur und Kommunikation: Wie sehen die Kandidaten für das Gemeindepräsidium Wettswil die Zukunft ihrer Gemeinde? Der «Anzeiger» traf die beiden langjährigen Gemeinderatsmitglieder im Gemeindehaus Wettswil.

Verfügt Wettswil über eine eigenständige Kultur – oder ist die Gemeinde ganz nach Zürich ausgerichtet? Röthlisberger: Das hat sich letzte Woche mit kultur8907.ch geändert. Aber im Bereich der eng gefassten Kultur wie Musik, Film, bildende Kunst und Theater hatte Wettswil bisher nicht viel zu bieten. Ehrsam: Das hängt natürlich vom Kulturbegriff ab. Wir haben den Neuzuzügeranlass, den Weihnachtsmarkt – für mich ist Kultur alles, was zum Zusammenleben beiträgt.

«Anzeiger»: Katrin Röthlisberger, was motiviert Sie zur Kandidatur als Gemeindepräsidentin? Katrin Röthlisberger: Seit neun Jahren gehöre ich dem Gemeinderat an, seit acht Jahren bin ich Vizepräsidentin. Die spannenden Erfahrungen, die ich bisher in diesem Amt gemacht habe, motivieren mich zur Kandidatur als Gemeindepräsidentin. Ich finde es wichtig, dass die Stimmberechtigten auswählen können, und ebenso, dass eine Frau zur Verfügung steht. Und was motiviert Sie, Christoph Ehrsam, zur Kandidatur? Christoph Ehrsam: Bei mir sieht es ähnlich aus. Ich bin seit 14 Jahren Mitglied des Gemeinderats. Mir liegt viel an einer kontinuierlichen Entwicklung der Gemeinde, ich möchte nicht alles auf den Kopf stellen, aber die Türe offen lassen, um dosiert neue Aufgaben zu übernehmen, wenn die Entwicklung dies erfordert. Eine grosse Aufgabe wird die Nachfolge unseres langjährigen Gemeindeschreibers, Reini Schneebeli, sein. ...............................................................

«Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir uns nicht das Bein stellen.» ............................................................... Sie arbeiten seit bald einem Jahrzehnt zusammen im Gemeinderat und wir unterhalten uns hier gemütlich miteinander, ohne dass ich irgendwelche Seitenhiebe heraushören kann. Bereitet es Ihnen Mühe, gegeneinander anzutreten? Beide lachen. Ehrsam: Wir haben gleichzeitig gesagt, dass wir uns eine Kandidatur vorstellen können und haben einander dabei zugelacht. Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir uns nicht das Bein stellen, sondern einfach der Bevölkerung eine Wahl zwischen zwei qualifizierten Gemeinderatsmitgliedern ermöglichen. Ich weiss noch, dass mich Katrin bei meiner ersten Wahl entscheidend unterstützt hat. Röthlisberger: Wir können problemlos miteinander reden und könnten uns gegenseitig im Gemeindepräsidium akzeptieren. Gibt es überhaupt politische Fragen, in welchen Sie sich nicht einig sind? Röthlisberger: Das ist eine gute Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ehrsam: Ich glaube, am ehesten im Bereich der Finanzen. Wir möchten

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«Wir müssen der Bevölkerung etwas bieten, auch wenn das nicht gratis ist.»

Katrin Röthlisberger und Christoph Ehrsam wollen der Bevölkerung eine Wahl zwischen zwei qualifizierten Gemeinderatsmitgliedern ermöglichen. (Bild Bernhard Schneider) zwar beide sparen, aber ich halte selbst als Finanzvorstand die Zügel etwas lockerer, als du dies tun würdest. Ich möchte langfristige Kontinuität und habe den Eindruck, dass du dies ein wenig enger siehst. Aber das ist auch gut so, wir finden im Gespräch oft einen guten Kompromiss. Wie soll sich der Steuerfuss entwickeln? Röthlisberger: Wir benötigen einen stabilen Steuerfuss. Wettswil soll auch bezüglich des Steuerfusses eine attraktive Gemeinde bleiben, deshalb müssen wir uns alle Ausgaben genau überlegen. Langfristig wünsche ich mir eher einen sinkenden Steuerfuss. Ehrsam: Die Erwartungen an die Gemeinde sind tatsächlich hoch und wir müssen ohnehin gewichten, was wir uns leisten können und wo wir einen Strich ziehen müssen. Ich sehe aber in der nächsten Legislatur kaum Spielraum für eine Reduktion des Steuerfusses, auch wenn wir, im Sinn von Katrin haushälterisch mit dem Geld umgehen. Ein wichtiges Anliegen ist mir die Zusammenarbeit im Unteramt. Hier ist es entscheidend, dass wir gemeinsam planen und nicht plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Was halten Sie von einer Gemeindefusion im Unteramt? Ehrsam: Das sehe ich in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren nicht.

Wir helfen uns zwar kollegial zwischen den Gemeinden, aber die Voraussetzungen und Kräfteverhältnisse sind völlig unterschiedlich. ...............................................................

«Ich glaube nicht, dass die Zeit für eine Gemeindefusion reif ist.» ............................................................... Röthlisberger: Ich glaube nicht, dass die Zeit für eine Gemeindefusion reif ist. Aber eine Einheitsgemeinde mit der Schule ist für mich denkbar. Wir haben vom Steuerfuss gesprochen, der ein Faktor ist für die Entwicklung der Bodenpreise. Ein anderer Faktor ist die regionale und kommunale Richtplanung. Die regionale ist abgeschlossen, nun folgt die kommunale. Welche Ziele verfolgen Sie? Röthlisberger: Wir verfügen nicht mehr über beliebig viel überbaubares Land. Das grosse Stück, das zu einem wesentlichen Teil der Stadt Zürich gehört, wird in den nächsten zehn Jahren überbaut. Hier müssen wir dafür sorgen, dass dies in einem für das Dorf verträglichen Rahmen geschieht. Der Regionalplan lässt uns fast keinen Spielraum für weiteres Wachstum. Potenzial sehe ich noch durch innere Verdichtung. Wir haben viele ältere Einfamilienhäuser auf grossen Grund-

stücken, die heute für zwei oder drei Reihenhäuser Platz bieten würden. Ehrsam: Als Architekt ist mein wichtigstes Anliegen, dass wir den Dorfcharakter behalten können. Es ist gut, dass der Generationenwechsel und damit die Erneuerung der Quartiere schrittweise erfolgt. Ein weiterer Faktor für die Siedlungsentwicklung ist der Verkehr. Welche Ziele verfolgen Sie in diesem Bereich? Ehrsam: Wir sind extrem gut angebunden. Ich selbst bin jedoch weitgehend im Auto unterwegs. Röthlisberger: Ich nutze Zug und Postauto regelmässig. Wir hatten Auseinandersetzungen mit dem ZVV bezüglich dem Kurs 220. Immerhin habe ich erreichen können, dass er nicht ganz gestrichen wurde. Dafür wurde der Kurs 200 ausgebaut. Wie sieht die Velo-Infrastruktur aus – zumindest mit dem E-Bike ist Wettswil in Pendeldistanz von Zürich. Röthlisberger: Es gibt tatsächlich Velopendler nach Zürich, aber den Ruf nach einem durchgehenden Radweg nach Zürich habe ich bisher noch nicht gehört. Ehrsam: Bei unserer Topografie ist es ja auch nötig, dass jemand am Arbeitsplatz eine Dusche nehmen kann, damit Velopendeln überhaupt infrage kommt.

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............................................................... Teil der Kultur sind auch die Vereine. Wie geht Wettswil mit den Vereinen um? Ehrsam: Wir haben eine sehr grosszügige Politik, viele Vereine werden finanziell unterstützt. Namhafte Beträge wurden in den Fussball investiert, anschliessend war der Tennisclub an der Reihe. Röthlisberger: Vom Fussball haben lange Zeit vor allem Männer profitiert, im Tennisclub sind die Geschlechter ausgeglichener vertreten. Da war es richtig, auch für den Tennisclub eine vergleichbare Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ehrsam: Es kommt von diesen Investitionen in die Fussball- und Tennisplätze auch etwas zurück. Solche Angebote sind ebenso wichtig für die Attraktivität der Gemeinde wie der Steuerfuss. Röthlisberger: Da schliesse ich mich an. Wir müssen der Bevölkerung etwas bieten, auch wenn das natürlich nicht gratis ist. Das Gesetz schreibt vor, dass eine Gemeinde alle Bevölkerungsgruppen erreichen muss. Die Mediennutzung driftet aber immer weiter auseinander. Wie ist ihre Kommunikationsstrategie? Ehrsam: Die Antwort auf diese Frage ist ein grosses Paar Schuhe. Mit den geplanten zusätzlichen Räumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung und der Aufarbeitung der Homepage müssen wir uns mit diesem Thema auch näher auseinandersetzen. Nicht zu vergessen sind dabei die Einwohnerinnen und Einwohner, die über kein Handy und keinen Computer verfügen. Röthlisberger: Wir müssen einerseits nach wie vor auf den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern setzen, aber gleichzeitig auch unsere Homepage erneuern. Ehrsam: Daneben sehe ich auch die direkte Kommunikation beispielsweise an der Gemeindeversammlung. Wir müssen diese mit gezielten Informationen attraktiver machen. Interview: Bernhard Schneider anzeige

Lastwagen gekippt: Zeugen gesucht Der Auflieger eines Sattelschleppers kippte am Mittwochmorgen in Aristau auf die Seite und blockierte die Strasse . Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen. Ein 50-jähriger Schweizer fuhr am Mittwoch, 14. März, um 10.35 Uhr, auf der Bremgartenstrasse von Aristau in

Richtung Merenschwand. Dabei geriet sein Fahrzeug rechts in die Grasnarbe. Es gelang ihm, das Fahrzeug zurück auf die Strasse zu manövrieren. Dabei kippte jedoch der Auflieger auf die Seite. Den geladenen Aushub verteilte es quer über die Fahrbahn. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Landschaden wird auf zirka 12 000 Franken geschätzt.

Die Bremgartenstrasse musste während der Bergung und Tatbestandsaufnahme für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Nach bisherigen Angaben habe der Lastwagenfahrer einem entgegenkommenden weissen Lieferwagen ausweichen müssen. Die Mobile Polizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) sucht zur Klärung des genauen Unfallherganges Zeugen. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. März 2018

Seewadel-Entscheid vertagt Projektierungskredit: Gegner retteten sich denkbar knapp in die Urnenabstimmung 1,75 Mio. Franken für die Projektierung des Seewadel-Neubaus. Das war die einzige Vorlage an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend in Affoltern. Nach fast zwei Stunden fiel kein Entscheid.

Gemeinderats, selber zu bauen, sollten weitere drei Jahre vergehen. 2017 setzte sich im Architekturwettbewerb dann das Projekt «Papillon» der blgp Architekten AG durch. Es überzeugt mit einem kompakten Baukörper, ist gut strukturiert und vor allem die Anlieferung wurde optimal gelöst, so Brütsch.

................................................... von thomas stöckli

Den «Seewadel-Geist» erhalten Während die Planung mit kleinen Schritten voranging, entwickelte sich der Altbau allerdings mit deutlich grösseren Schritten zum Problem, zur «tickenden Zeitbombe», wie der Immobilienvorstand ausführte. So fielen seit 2011 eine Mio. Franken an Reparaturkosten an, die Stromkapazität ist am Limit und ein Wasserrohrbruch an der falschen Stelle könnte den ganzen Betrieb lahmlegen. Deshalb wollte der Gemeinderat keine Zeit verlieren. Im November 2019 sollte der Baukredit vors Volk – rund 22,5 Mio. Franken, ohne Möblierung und Kosten für die Übergangslösung während der Bauzeit. Baustart hätte dann im Sommer 2020 sein sollen, Bezug im Dezember 2022. Nach Möglichkeit soll verhindert werden, dass das bestehende Team auseinanderfällt. Es gelte, den einzigartigen «Seewadel-Geist» zu erhalten, so Brütsch. In der Diskussion störte sich hier einer an der Höhe des Projektierungskredits, dort befürchtete ein anderer die Auswirkungen auf den Steuerfuss, eine Dritte schlug vor, das «Seewadel»

sofort zu schliessen und für die Bewohner Übergangsplätze zu finden. Die SP anerkannte zwar den Handlungsbedarf, vermisste aber ein Gesamtkonzept. «Das Schiff ist am Sinken. Es ist fünf nach zwölf, nicht fünf vor zwölf», betonte Urs Eiholzer, Teamleiter Technischer Dienst im Seewadel, die Dringlichkeit. «Wir müssen vorwärtsmachen», stimmten verschiedene Votanten zu, enttäuscht von der breiten Opposition der Parteien. «Rückweisung heisst nicht Ablehnung», betonte Hans Läubli von den Grünen. Man wolle schlicht ein Konzept für den Fall, wenn die LZP nicht bestehen bleibt.

Zwei Stimmen – bei 190 anwesenden Stimmberechtigten – waren es, die am Schluss den Ausschlag gaben, dass der Projektierungskredit über 1,75 Mio. Franken (noch) nicht genehmigt wurde. Stattdessen nimmt das Geschäft nun den Umweg über die Urne. Überhaupt gestaltete sich die Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag in Affoltern wie ein Lehrstück in Sachen direkte Demokratie. «Abgesehen von der geheimen Abstimmung hatten wir alles», so Gemeindeschreiber Stefan Trottmann. Von der kontrovers geführten Diskussion über Rückweisungs- und Ordnungsantrag bis hin zum Antrag auf Urnenabstimmung handelte der fast zweistündige Versammlungsthriller im Kasinosaal. Mit einem gemeinsamen Rückweisungsantrag von SVP, EVP und Grünen hatte Stefan Gribi, Ortspräsident der Grünen, die Diskussion spektakulär lanciert. Man wolle erst die Abstimmung zur Bezirks-Langzeitpflege (LZP) im Sonnenberg abwarten, so der Grundtenor. Denn: Sollten dort die 40 Pflegeplätze wegfallen, würden die 60

Weiter abwarten sei ein «Spiel mit dem Feuer», widersprach Immobilienvorstand Hermann Brütsch. Die Ämtler Gemeinden könnten es sich gar nicht leisten, die LZP sterben zu lassen. Allerdings könne es zwei, drei, vier Jahre dauern, bis klar ist, wie es

24 mutmassliche Einbrecher erwischt

Lehrstellenmarkt stiess auf grosses Interesse

Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität eine positive Bilanz. Zwischen Ende Oktober 2017 und dem 23. Februar 2018 haben die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien im Zuge der erhöhten Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehrere tausend Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Aus den 52 Kontrollen resultierten 180 Strafanzeigen und Verzeigungen. 127 Personen wurden verhaftet, darunter 24 mutmassliche Einbrecher. 21 davon wurden den zuständigen Staatsanwaltschaften zugeführt. Zu den Kontrollen gehörten auch die Prüfung von Identitäten, Ausweisen und Mobiltelefonen. (pd.)

In Dietikon konnten sich Jugendliche und Arbeitgeber gegenseitig kennenlernen

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So soll das Haus zum Seewadel künftig aussehen. (Visualisierung zvg.) bis 80 Plätze im Seewadel bei Weitem nicht mehr reichen. «Wir stimmen im falschen Moment ab», so die Schlussfolgerung von Gribi. Support erhielt er unter anderen von SVP-alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi: «Wenn man jetzt 1,75 Mio. ausgibt und A sagt, ist man fast verpflichtet, auch B zu sagen.»

«Bei einem Auto würde man von einem Totalschaden sprechen»

Am Lehrstellenmarkt der Bezirke Affoltern und Dietikon zeichneten sich am Dienstag für viele Jugendliche kleine Erfolgserlebnisse ab. Einige gingen mit der Zusage für eine Schnupperlehre nach Hause. ................................................... von christian tschümperlin, limmattaler zeitung Der 15-jährige Emis möchte im Sommer eine Lehre als Detailhandelsfachmann beginnen. Die passende Lehrstelle hat er allerdings noch nicht.

am Sonnenberg weitergeht. Er hatte zuvor auf den maroden Zustand des Heims hingewiesen: «Wenn das Seewadel dürfte, wie es wollte, es ginge selber in ein Intensivpflegeheim». Als Altersheim konzipiert, wurde das «Seewadel» 1974 eingeweiht. Später entwickelte es sich sukzessive zum Pflegeheim. Der grosse Sanierungsbedarf wurde bereits vor 16 Jahren erkannt, eine Sanierung 2010 verworfen. «Bei einem Auto würde man von einem Totalschaden sprechen», so Brütsch. 2011 trat die Gemeinde in Verhandlungen mit der Senevita. Die daraus entstandene Leistungsvereinbarung hatte beim Stimmvolk allerdings keine Chance. Bis zum Entschluss des

Antrag auf Urnenabstimmung Mittels Ordnungsantrag sprach sich ein Votant nach rund anderthalb Stunden dafür aus, die Diskussion abzubrechen. Mit 103:67 Stimmen machten die Affoltemer klar, dass sie noch weitere Wortmeldungen zulassen wollten. Viele nutzten die Gelegenheit allerdings nicht mehr. Der Rückweisungsantrag wurde mit 80:90 Stimmen knapp abgelehnt, der Projektierungskredit dann mit 99:70 Stimmen angenommen. Ein Antrag auf Urnenabstimmung sollte das Resultat allerdings, wie eingangs erwähnt, noch nichtig machen. Dazu brauchte es ein Drittel der Versammlungsteilnehmenden, also 64 Stimmen. Mit 65 Ja-Stimmen wurde diese Schwelle hauchdünn übertroffen, der Projektierungskredit muss somit an die Urne.

Mutig steht er im reformierten Kirchgemeindehaus Dietikon. Er ist einer von rund 150 Oberstufenschülern, die gestern Nachmittag am Lehrstellenmarkt der Bezirke Affoltern und Dietikon ihr Glück versuchen. Die Vorstellungsgespräche liegen noch vor ihm. «Ich freue mich auf schöne Gespräche», sagt er selbstbewusst. Dass er eine Lehre im Detailhandel machen will, weiss er schon länger. Denn: Ihm gefällt der Kundenkontakt.

«Speeddatings» ermöglichen Sami (15) hat sein Gespräch bereits hinter sich und ist erleichtert, dass er

Sami (15) fand eine Schnupperlehre als Elektroinstallateur. (Bild Christian Tschümperlin) sein Tagesziel erreicht hat: Er bekam die Zusage für eine Schnupperlehre als Elektroinstallateur. «Mathematik hat mir immer Spass gemacht in der Schule. Darauf haben sie grossen Wert gelegt», sagt er. Ein Vorstellungsgespräch dauert an diesem Nachmittag rund 15 Minuten. Projektleiter Markus Eggler von der Berufsberatung biz Urdorf, dem Organisator des Anlasses, spricht von «Speeddatings». Dabei gehe es darum, dass sich die Jugendlichen und die Arbeitgeber gegenseitig kennenlernen. Er beobachtet, dass das Interesse am Lehrstellenmarkt dieses Jahr sehr gross sei. «Die Jugendlichen machen einen gut vorbereiteten Eindruck», sagt er. Dafür hat unter anderem Berufsintegrations-Experte Josef Müller gesorgt. Er bereitete Schüler aus drei Schulhäusern auf den Lehrstellenmarkt vor. Für ihn ist es wichtig, den Schülern zu zeigen, wie wertvoll sie für den Betrieb sind. Im Vorfeld hat er mit ihnen einige Vorstellungsgespräche durchgespielt. Müller ist vor Ort, um Jugendliche auch auf weniger bekannte Lehren hinzuweisen.

Auftreten und Noten massgebend Arbeitgeber Rolf Hausmann von HR Technics ist zum zweiten Mal mit von der Partie und hat einen besonderen Gast mitgebracht: Leandro war vor einem Jahr in derselben Situation wie die Schüler, die sich nun als Elektroinstallateur bewerben. Der 16-Jährige hat das erste Jahr der Lehre erfolgreich hinter sich gebracht. «Ich bin hier, um das Eis zu brechen und den Bewerbern zu erzählen, wie es bei uns im Betrieb so zu und her geht», sagt er. Hausmann wird an diesem Tag etwa vier Gespräche führen. Er sagt, er schaue schon auch auf das Auftreten. Für ihn seien aber die Mathematiknoten massgebend. Auch Michele (15) erzählt, dass sich der Arbeitgeber im Gespräch vor allem für seine Noten interessiert habe. Er habe schon viele Bewerbungen verschickt und sieht den Lehrstellenmarkt als gute Gelegenheit, eine seiner Traumlehren in Angriff nehmen zu können: Logistiker, Automobil-Fachmann oder Detailhandelsfachmann. «Aber die sind halt sehr beliebt», sagt er – und hofft nun auf eine Zusage.


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. März 2018

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Nadia Hausheer: «Bewährtes beibehalten und Neues anpacken!» Interview mit der designierten Gemeindepräsidentin von Aeugst Mit Nadia Hausheer kandidiert die bisherige Ressortleiterin Tiefbau für das Gemeindepräsidium. Dem «Anzeiger» stand sie Rede und Antwort.

Welches ist die Lösung für die Zukunft: Bewährtes fortführen oder Neuanfang wagen? Bewährtes beibehalten und Neues anpacken schliesst sich nicht aus! Sicher ist die Mitgestaltung durch die Bevölkerung weiterhin sehr wichtig. Wir haben in den letzten Jahren mit der Zukunftswerkstatt, Kommissionen und den Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen die Bevölkerung eingebunden und werden das auch in Zukunft tun. Neue Wege möchte ich im Bereich der Kommunikation beschreiten.

«Anzeiger»: Sie sagen: «Aeugst ist für mich die schönste Ortschaft im Kanton Zürich.» Was gehört da alles dazu? Nadia Hausheer: Sicherlich sind es die tolle Lage, unsere traumhafte Aussicht sowie die Naturoasen, die uns umgeben, aber auch die landwirtschaftliche Prägung durch die charakteristischen Häuser machen einen Teil der Schönheit unseres Dorfes aus. Jedoch richtig schön wird ein Dorf erst dann, wenn es mit Leben gefüllt wird. Darum sind die aktiven Dorfeinwohner in den Vereinen, Parteien und anderen gemeinnützigen Organisationen sehr wichtig.

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«Die Wahrung unserer Autonomie ist ein sehr wichtiger Punkt.» ...............................................................

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«Was die Finanzen anbelangt, haben wir eine gesunde Substanz.» ............................................................... Was kann die Gemeinde dazu tun? Sie kann zwar Rahmenbedingungen schaffen, um einen Teil dieser Schönheiten zu wahren. Vieles liegt jedoch in der Eigenverantwortung der Ein-

persönlich Nadia Hausheer Jahrgang: 1965, Zivilstand: verheiratet; Ausbildung/Beruf: lic. phil. I (Romanistik), Marketingplanerin, Organisatorin, Familienfrau. Politische Erfahrung: Stadt Zürich – Vorstand FDP Kreis 6 (vor mehr als 25 Jahren); Aeugst: Aufbau familienergänzende Betreuung, Finanzvorstand Schule, Tiefbauvorstand. Politische Ziele: Sachpolitik auf lokaler Ebene, möchte in Aeugst und im Bezirk etwas bewirken, hat aber keine Ambitionen auf kantonaler Ebene. Freizeit: Reisen mit der Familie, Betreuung und Begleitung des Sohnes im Spitzensport, Kochen, Lesen und Fitness.

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Die Kandidierenden für den Aeugster Gemeinderat auf einen Blick. Von links: Rebekka Manso Parada (bisher), Gisèle Stoller Laubi (neu), Marlyse Blatter Burger (neu), Nadia Hausheer (bisher, neu Präsidium), Christoph Berberat (neu), Peter Trachsel (neuer Gemeindeschreiber), Bruno Fuchs (bisher). Matthias Ramer (bisher) fehlte aus beruflichen Gründen. (Bild Urs E. Kneubühl) wohner. Beispielsweise bei Umbau oder Renovierung alter Häuser. Bei Strassensanierungen hingegen kann und soll die Gemeinde die ländlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Wie weit würden Sie als Gemeindepräsidentin von ihren Erfahrungen als ehemalige Ressortleiterin Finanzen der Primarschule und in den letzten sechs Jahren als Tiefbauvorstand im Gemeinderat profitieren können? Für das Präsidium sind Kenntnisse über Finanzen essenziell – auch wenn das Ressort einem anderen Gemeinderat untersteht. Daher ist das Wissen, welches ich mir in der Zeit als Finanzvorstand angeeignet habe, sehr wertvoll. Zudem habe ich als Tiefbauvorstand bei der Umsetzung einiger Tiefbauprojekte erfahren, dass ein intensiver Austausch mit den Anwohnern erforderlich ist. Das hat mir gezeigt, wie enorm wichtig die Einbeziehung und rechtzeitige Kommunikation mit der

Bevölkerung ist. Profitieren kann ich aber auch von der Erfahrung, die ich im Bereich der strategischen Entwicklung eines Finanzdienstleisters gesammelt habe. ...............................................................

«Die Mitgestaltung durch die Bevölkerung ist weiterhin sehr wichtig.» ............................................................... Wie gut ist Aeugst bezüglich Finanzen und aufgegleister Projekte unterwegs? Was die Finanzen anbelangt, haben wir eine gesunde Substanz und seit mehreren Jahren einen stabilen Steuerfuss. Damit das auch so bleibt, haben wir da, wo grosse Investitionen anstehen, klare Planungsgrundlagen für die nächsten 10 bis 15 Jahre erarbeitet. Auch im Bereich der Richt- und Nutzungsplanung wurde 2014 eine

neue BZO durch die GV verabschiedet, als längerfristige Grundlage. Und mit den erst kürzlich erstellten Wohnungen an der Dorfstrasse 37 wurde ein langerersehnter Wunsch der Bevölkerung nach zahlbarem Wohnraum realisiert … Wie sieht es punkto Nachhaltigkeit und Schule aus? Im Bereich Energie, denke ich, haben wir eine federführende Rolle und nachhaltige Strukturen geschaffen. 2017 wurde Aeugst mit dem Energiestadtlabel ausgezeichnet. Zurzeit sind wir unter der Projektleitung der Schule dabei, die Bildung einer Einheitsgemeinde zu prüfen und werden uns danach mit dem organisatorischen Teil des neuen Gemeindegesetzes befassen, das auch eine neue Gemeindeordnung beinhaltet. Ganz allgemein haben wir in jedem Ressort sehr aktive Gemeinderäte, die Aufgaben anpacken und umsetzen.

Welche drei wichtigen Punkte stehen als erste an? Wir haben einen neuen Gemeindeschreiber, eine neue Finanzleiterin und wir werden drei neue Ratsmitglieder haben. Wichtig ist folglich, dass sich unsere neuen Verwaltungsmitarbeiter gut einleben können, um den neu konstituierten Gemeinderat optimal zu unterstützen. Wir wollen, wie zuvor, wieder ein gut eingespieltes Team sein. Daneben werden wir, im Rahmen der Umsetzung des neuen Gemeindegesetzes, aber auch im Hinblick auf die mögliche Bildung der Einheitsgemeinde, die heutige Gemeindeorganisation überprüfen, eine zukunftsorientierte Gemeindestruktur inklusive Bildung einer Lehrlingsstelle anstreben. Zudem sehe ich die Wahrung unserer Autonomie als sehr wichtigen Punkt, weshalb wir eine fundierte Finanzplanung weiter vorantreiben, aber auch prüfen, ob Synergien mit anderen Gemeinden machbar und sinnvoll sind. Wie sieht Ihre langfristige Vision für Aeugst aus? Diese deckt sich mit den Aeugster Visionen, die auf unserer Homepage www.aeugst-albis.ch unter Politik und Leitbild stehen und die für mich auch als Gemeindepräsidentin weiterhin Gültigkeit haben würden. Interview: Urs E. Kneubühl


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Bezirk Affoltern ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Abzüge Das Ausfüllen der Steuererklärung wird jedes Jahr komplizierter. Ich musste sie daher dieses Jahr von einem Treuhänder ausfüllen lassen. Wo kann ich diese Kosten abziehen? Die Kosten für die Erstellung der Steuererklärung sind nicht abzugsfähig. Wie sind Unterstützungszahlungen ins Ausland nachzuweisen? Geldzahlungen ins Ausland sind anhand von Post- oder Bankbelegen nachzuweisen. Aus diesen Belegen muss sowohl der Leistende als auch der Empfänger klar ersichtlich sein. Ich habe eine neue Stelle angetreten und bin umgezogen, da mein Arbeitsweg sonst zu lang wäre. Kann ich die Umzugskosten bei den Berufsauslagen geltend machen? Nein, Umzugskosten gelten als privater, nicht abzugsfähiger Lebensaufwand. Wie hoch ist der Versicherungsprämienabzug bei Erwerbsaufgabe im Laufe der Steuerperiode, bei gleichzeitigem Wegfall der Beiträge an die 2. Säule und 3. Säule a? In dieser Steuerperiode gelten noch die tieferen Ansätze, da in dieser Steuerperiode noch Beiträge an die 2. Säule und 3. Säule a geleistet wurden. Kann ich meine Schuldzinsen unbegrenzt in Abzug bringen? Schuldzinsen können nur insoweit in Abzug gebracht werden, als diese den Bruttoertrag aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (inkl. Eigenmietwert) und weitere 50 000 Franken nicht übersteigen. Welche Abzüge kann ich als Wochenaufenthalter geltend machen? Vom anerkannten Wochenaufenthalter können als Berufsauslagen zusätzlich abgezogen werden: Die Mehrkosten für auswärtige Verpflegung (3200 Franken/Jahr); die tatsächlichen Kosten (ortsübliche Miete) für ein auswärtiges Zimmer; die Kosten der wöchentlichen Heimkehr (Kosten des öffentlichen Verkehrsmittels). Dabei ist zu beachten, dass ab 2016 der Fahrkostenabzug bei der direkten Bundessteuer auf 3000 Franken beschränkt ist. Ab der Steuererklärung 2018, welche Sie im Jahr 2019 einreichen werden, gilt bei der Staatssteuer eine Beschränkung auf 5000 Franken.

Freitag, 16. März 2018

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Aus Dora wird ein Diamant Kremationen nehmen zu – und mit ihnen die Vielfalt an Bestattungsarten Feuerbestattungen eröffnen den Hinterbliebenen neue Möglichkeiten in der Bestattung ihrer Liebsten. Die Nachfrage nach individuellen Ritualen steigt. Die Gemeinde Wettswil hat den Trend erkannt und ihr Angebot angepasst. ................................................... von livia häberling Sie waren zu viert zu einem Rundflug um das Matterhorn aufgebrochen. Die Maschine blieb unauffällig, bis der Pilot auf 2000 Metern plötzlich das Tempo drosselte. Es ruckelte kurz, dann öffnete sich die Schiebetüre. Und als der Helikopter 15 Minuten später zur Landung ansetzte, war einer der vier nicht mehr am Leben. So beginnen Krimis, so enden Leben. Nicht aber dieses: Der Mann war beim Abflug bereits tot. Was sich in luftiger Höhe abgespielt hatte, war kein Mord, sondern eine Windbestattung. Organisiert hatte sie Thomas Mischler im Auftrag der Hinterbliebenen. Der Bestatter aus Hünenberg stellt fest, dass die Zahl derer, die auf einem Friedhof beerdigt werden, seit Längerem rückläufig ist. «Mehr als die Hälfte der Angehörigen holt die Urne nach der Einäscherung ab.»

Ein Schmuckstück aus Doras Asche In der Schweiz sind Bestattungen liberal geregelt. Anders als beispielsweise in Deutschland herrscht hierzulande keine Friedhofspflicht. Das ermöglicht es den Hinterbliebenen, die Asche nach der Kremation mitzunehmen. Was später damit passiert, bleibt ihnen überlassen. Manche bewahren die Urne zu Hause auf, andere übergeben die sterblichen Überreste in einer Zeremonie der Natur. So hat Thomas Mischler kürzlich eine Bestattungsfeier organisiert, bei der die Asche mit einer Drohne auf einem Berg verstreut wurde. Auch eine Windbestattung mit dem Heissluftballon hat er schon ermöglicht. Ob Wind-, Wasser-, Erd- oder Waldbestattung: Das Angebot ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Für die Wasserbestattung auf Seen, Bächen und Flüssen werden Urnen aus ungebranntem Porzellan verkauft, die sich nach einigen Stunden zersetzen. Wer die liebste Person im Wohnzimmer präsent haben möchte, der bestellt eine Deko-Urne aus Glas, Ton oder Metall. Diese kann – getarnt als

edles Wohnaccessoire – auf dem Sideboard oder auf dem Salontisch platziert werden. Wer seine letzte Ruhe nicht in weltlicher Umgebung finden mag, lässt sich in einer Kapsel in den Orbit schiessen. Und die Angehörigen sind per Webcam oder auf dem Startgelände live dabei. Doch längst wird die Erinnerung auch im Web gepflegt. Auf Gedenkportalen können Hinterbliebene Todesanzeigen schalten, ein Foto hochladen, eine virtuelle Kerze anzünden – oder dem Verstorbenen symbolisch einen Stern schenken. Und wer seinen Lieblingsmenschen auf sich tragen will, lässt sich aus dessen Asche einen Erinnerungsdiamanten pressen.

Darfs ein bisschen mehr sein? Den Möglichkeiten scheinen keine Grenzen gesetzt. Dem Budget auch nicht. Eine Deko-Urne kostet je nach Material und Aufwand ein paar Hundert Franken, den 0,3-karätigen Rohdiamanten gibt es ab 4300 Franken, während das Plätzchen in der Rakete bei einem deutschen Anbieter ab 11 000 Euro zu haben ist. Algordanza AG, die Herstellerin des Diamanten, spürt eine steigende Nachfrage bei ihrem Angebot. Auf Anfrage teilt das Unternehmen mit, man habe 2017 weltweit 1000 Diamanten verkauft. Seit der Gründung im Jahr 2004 hat die Schweizer Firma expandiert und ist mittlerweile in 35 Ländern vertreten. Trotz erheblicher Kosten trifft das Angebot einen Nerv. Warum sollte mit dem Ableben die Individualität enden? Wer ein Leben lang die eigenen Grenzen gesucht und gesprengt hat, möchte sie nach dem Tod nicht auf einem halben Quadratmeter neben Müller und Meier finden. Thomas Mischler formuliert es so: «Der Tod und die Geburt eines Menschen sind etwas Einmaliges. Es sind Rituale, die sich hinterher nicht korrigieren lassen. Deshalb liegt den Angehörigen besonders viel daran, sie würdig und im Sinn ihrer Liebsten zu gestalten.»

Wettswil geht mit dem Trend der Zeit Den Erinnerungsdiamanten hat seit einem Jahr auch die Gemeinde Wettswil im Besprechungszimmer ausgestellt. Der Leiter des Bestattungsamts, Remo Buob, möchte ein zeitgemässes Angebot bieten. «Trauerarbeit ist etwas sehr Individuelles. Mir liegt viel daran, dass unsere Bürger die Bestattung so durchführen können, dass es für sie stimmt.» Seit einem halben

Unter gewaltigem Druck und enormer Hitze entsteht aus der Asche eines Menschen ein Diamant. Die Herstellung dauert fünf bis acht Monate. (Symbolbild Salomon Schneider)

Jahr arbeitet er deshalb mit einem Anbieter von Spezialurnen zusammen und stellt einige von dessen Einzelstücken aus. Auf Wunsch informiert er die Hinterbliebenen über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten. Jeder Kanton regelt das Bestattungswesen anders. Im Kanton Zürich sind die Gemeinden gemäss Bestattungsverordnung verpflichtet, die Bestattung durchzuführen und die Kosten zu übernehmen. Dazu vereinbaren die Gemeinden einen Rahmenvertrag mit einem Bestattungsunternehmen – für sämtliche 14 Säuliämtler Gemeinden ist «Bossardt Bestattungen» engagiert. Dieses bietet dann einen Standard-Service, der die «schickliche Bestattung» der Verstorbenen ermöglicht. Für Feuerbestattungen ist in Wettswil eine ockerfarbene Ton-Urne vorgesehen. Wer sich für eine der ausgestellten Varianten entscheidet, bezahlt den Aufpreis. Noch ist das Spezialangebot nicht besonders populär. «In Wettswil entscheiden sich 90 Prozent der Angehörigen für die Standard-Variante», weiss Remo Buob. Die Gründe sieht er darin, dass in Wettswil noch immer acht von zehn verstorbenen Personen auf dem Gemeindefriedhof beigesetzt werden. «Spezialurnen sind eher gefragt, wenn die Angehörigen die Asche des Verstorbenen mitnehmen.»

Sterben ist kein Tabu mehr Gleichwohl stellt Remo Buob fest, dass die Wettswiler Bevölkerung sich immer intensiver mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Vor ein paar Jahren hat die Gemeinde eine «Wegleitung im Todesfall» verschickt. Darin können die Bürger ihre Wünsche rund um

die Bestattung vermerken und das Dokument bei der Gemeinde hinterlegen lassen. Tritt der Todesfall ein, orientieren sich die Mitarbeitenden am letzten Willen des Verstorbenen. Etwa ein Prozent der Wettswiler hat eine solche Bestattungsanordnung deponiert. Es gibt auch Einzelfälle, die bereits ihre Todesanzeige hinterlegen liessen. Parallel dazu häuft sich gemäss Remo Buob die Anzahl der Beratungen. «Ich führe durchschnittlich zwei Gespräche pro Monat.» Längst kann die Bestattungsplanung auch digital erledigt werden. Die Plattform deinadieu.ch bietet sich als «Erstes Dialog- und Serviceportal zum Lebensende» an. Darauf kann von der Trauerkorrespondenz bis hin zum Redner und zur Musik die gesamte Zeremonie geplant werden. Auch Testament, Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag können vorbereitet werden – und als jüngere Zeiterscheinung sogar der digitale Nachlass. Gemäss Nicolas Gehrig, CEO von DeinAdieu, wurden im Jahr 2017 zwischen 500 bis 600 Planungen auf seiner Plattform durchgeführt. Auch Thomas Mischler glaubt, dass das Thema Tod ein Stück von seinem Schrecken verloren hat. Für ihn ist das Interesse an vorzeitiger Planung und alternativen Bestattungsformen jedoch nicht ausschliesslich auf den Drang nach Individualität zurückzuführen. «Im Lauf der letzten Jahre hat rund um das Thema Tod eine Enttabuisierung stattgefunden», stellt er fest. Und resümiert: «Alternative Bestattungsformen sind keine Zeiterscheinung, es gab sie bereits früher, bloss wussten die wenigsten über das Angebot Bescheid, weil man sich mit dem Thema nicht auseinandersetzte.»

Unsere 26-jährige Tochter ist in Erstausbildung. Die Zahnarztrechnung von 8000 Franken haben wir für sie bezahlt. Können wir als Eltern diesen Betrag unter Ziffer 22.1 der Steuererklärung abziehen? Ja. Sofern die Eltern für den Lebensunterhalt des Kindes aufkommen und ihnen somit ein Kinderabzug zusteht, können sie die von ihnen getragenen Krankheits- und Unfallkosten abziehen. Ein Selbstbehalt von 5 % des Nettoeinkommens ist jedoch zu beachten. Quelle: Steueramt FAQ.

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Remo Buob, dem Leiter des Bestattungsamts Wettswil, ist der individuelle Trauerprozess ein Anliegen. (Bilder Livia Häberling)

Deshalb stellt er in der Gemeindeverwaltung eine Auswahl an Holz-, Metallund Tonurnen aus. Auch diese Varianten gehören zum Sortiment.


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Forum

Freitag, 16. März 2018

Ich nehme diese Aufgabe gerne wahr!

In der Schulpflege Hedingen zählen Wissen und Erfahrung

Hermann Brütsch (bisher) kandidiert für den Stadtrat Affoltern.

Behördenwahlen in Hedingen.

Seit vier Jahren bin ich Immobilienvorstand von Affoltern am Albis. Die Immobilienabteilung ist verantwortlich für die Liegenschaften im Finanzund Verwaltungvermögen. Ein weiterer Teil der Aufgaben der Immobilienabteilung ist der Erwerb von strategisch wichtigen Liegenschaften. Ein Beispiel dafür ist das Haus an der Oberen Bahnhofstrasse 9, welches wir im letzten Jahr von einer Erbengemeinschaft erwerben konnten. Eine finanziell gesunde, lebenswerte Stadt Affoltern am Albis liegt mir sehr am Herzen. Die grossen finanziellen Belastungen, die mit dem Neubau des Hauses zum Seewadel und mit der Renovation des Schulhauses Butzen auf uns zukommen, erfordern eine äusserst zielgerichtete Ausgabendisziplin. Vor vier Jahren stellte mir eine Wählerin einige Fragen. Eine meiner Antworten lautete «… Bei all dem müssen wir uns aber vor Augen halten, dass sich Affoltern unaufhaltsam in

Richtung Stadt entwickelt und deshalb viele der dörflichen Eigenschaften (mehr Ruhe, wenig Verkehr, jeder kennt jeden) auf der Strecke bleiben. Das ist zwar äusHermann Brütsch. serst bedauerlich, aber eine unver(Bild zvg.) meidbare Folge der Entwicklung. Insofern ist auch unsere Toleranz gefragt …» Zu dieser Meinung stehe ich immer noch. Wenn ich eine Entwicklung nicht aufhalten kann, dann ist es besser, sie zu adaptieren und in die Planung einzubeziehen, anstatt immer hinterher reagieren zu müssen. Nur so haben wir die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass sich Affoltern am Albis so entwickelt, dass es weiterhin eine lebenswerte Stadt für seine Einwohner bleibt! Hermann Brütsch, Affoltern Ausführlicherer Text unter bruetsch-affoltere.ch.

Am 15. April 2018 nimmt ein geschlossenes Team von sieben Mitgliedern einen Anlauf, in die Schulpflege gewählt zu werden. Dieses will einen Neuanfang für die Schule. Auch wir, drei langjährige Behördenmitglieder, die das Dorf und die Schule kennen, treten zur Wiederwahl an. Chantal Egger: Ich bin Personalverantwortliche und Berufsbildnerin für Kaufmännische Lernende und wohne seit zwanzig Jahren in Hedingen. Seit zwölf Jahren bin ich Mitglied der Schulpflege und Ressortvorsteherin Schülerbelange/Sonderpädagogik und habe mir ein grosses Wissen aufgebaut. Ich nahm an zahlreichen Standortgesprächen teil und kenne deshalb die Ansprechpartner der externen Sonderschulungen und die sonderpädagogischen Abläufe. Meine beiden Kinder haben die Primar- und die Sekundarschule in Hedingen besucht. Elisabeth Hofmann: Seit 35 Jahren hier wohnhaft, interessierte ich mich schon immer für die Schule. Meine vier mittlerweile erwachsenen Kinder verbrachten den grössten Teil ihrer Schulzeit im Dorf. Ich bin gelernte Detailhandelsangestellte und wurde vor

den und Institutionen und klaren gesetzlichen Grundlagen. Die strategischen Eckwerte werden grösstenteils durch das kantonale Volksschulamt vorgegeben und müssen umgesetzt werden. Deshalb scheint Drei bisherige Schulpflegerinnen treten in Hedingen uns drei Bisherigen wieder an. Von links: Chantal Egger, Elisabeth Hofmann ein kompletter und Jacqueline Grand-Spillmann. (Bild zvg.) Neuanfang etwas fünfeinhalb Jahren in die Schulpflege fremd. Zudem läuft vieles gut in der gewählt. Die Weiterentwicklung und Schule Hedingen. Die Zusammenarder Erhalt der Schule im Dorf liegen beit mit Lehrpersonen, Mitarbeitenden, Eltern und externen Fachleuten mir am Herzen. Jacqueline Grand-Spillmann, SVP: ist vertrauensvoll und erfolgreich. Wir Bisherigen verfügen über ein Aufgewachsen in Hedingen, habe ich, wie meine Tochter, die Schule hier ab- grosses Netzwerk im Schulbereich. Es solviert. Ich arbeite Teilzeit als Verwal- wäre schade, auf diese Erfahrung und tungssekretärin. In den letzten vier das Know-how von langjähriger BehörJahren als Schulpflegerin standen für dentätigkeit zu verzichten. Gewissenmich das Wohl der Kinder und deren haft und engagiert wollen wir weiterAusbildung an erster Stelle. Ich möch- hin zur Entwicklung der Schule Hete weiterhin aktiv an der Gestaltung dingen beitragen. Mit Ihrer Stimme des Schulalltags teilnehmen und die sprechen Sie uns Ihr Vertrauen aus. Interessen der Eltern vertreten. Die Volkschule besteht in einer Chantal Egger (bisher) Gemeinde aus gewachsenen Beziehun- Elisabeth Hofmann (bisher) gen, aus einem Netzwerk mit Verbän- Jacqueline Grand-Spillmann (bisher)

Stefan Bürgi in den Bonstetter Gemeinderat Erfahrung und Fachlichkeit für die Behördentätigkeit

Behördenwahlen in Bonstetten.

Seit meiner Geburt wohne ich in Bonstetten und bin in vielen Institutionen und Vereinen aus Bonstetten verankert. Die letzten drei Jahre durfte ich als Hauswart auf der Gemeinde Bonstetten tätig sein und konnte so auch direkt spüren, was die Bevölkerung bewegt. Ende Januar 2018 hatte ich mich entschieden, meine Anstellung zu beenden. Wie aus den Medien zu entnehmen ist, ist die Zusammensetzung unseres Gemeinderates seit einiger Zeit «schwierig». Diverse persönliche Auseinandersetzungen unter einzelnen Mitgliedern haben die reibungslose Weiterentwicklung unserer schönen Gemeinde verzögert, wenn nicht teilweise sogar gestoppt. Diesem Umstand möchte ich entgegenwirken. Durch mein gutes Netzwerk zu vielen

Bonstetterinnen und Bonstettern wurde ich ermuntert, meine Motivation und Dynamik sinnvoll einzusetzen – und zwar für Bonstetten, in unserem Gemeinderat. Jetzt erst recht, für Bonstetten! Wählen Sie mich als wilden und parteiunabhängigen Kandidaten in den Gemeinderat von Bonstetten. Ich vertrete keine Parteigedanken, ich vertrete die Einwohnerinnen und Einwohner aus Bonstetten und stehe für diese ein. Ich setze mich dafür ein, dass das Gremium Gemeinderat wieder auf kollegiale Weise zusammenarbeiten kann, und dass sinnvolle, finanzierbare und lösungsorientierte Entscheide für Bonstetten gefällt werden. Deshalb – auf den Wahlzettel des Gemeinderates: Bürgi, Stefan, Friedhofstrasse 61, Jg. 1989, parteilos. Stefan Bürgi, Bonstetten

Regula Baer für das Sek-Präsidium Erneuerungswahlen Sekundarschulgemeinde Hausen Kappel Rifferswil. Empfehlung der EVP. Regula Baer bringt bereits zwölf Jahre Erfahrung als Schulpflegerin mit. In dieser Zeit betreute sie verschiedene Ressorts und trat im Zuge der Reduktion der Sekundarschulpflege von sieben auf fünf Mitglieder vor vier Jahren als amtsältestes Mitglied zurück. Die 68-jährige Rifferswilerin ist gelernte Maschinenzeichnerin und wirkt seit Jahrzehnten in Haus und Hof ihrer Familie mit. Wer Regula Bär kennt, den überrascht es nicht, dass sie angesichts der gegenwärtigen Vakanz persönlich für das Amt als Sekundarschulpräsidentin angefragt worden ist. Sie kennt sich Den Kandidierenden für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk bietet der «Anzeiger» Gelegenheit, sich vorzustellen – mit einem Text von maximal 1500 Zeichen plus einem Bild. Die Redaktion benötigt die Beiträge bis spätestens Ende März. (Red.)

im Schul- und Bildungswesen aus. Der gesellschaftliche Wandel verlangt eine stetige Anpassung auch der Schule. Als Präsidentin will sie die Schule stärken und in ihrer EntunterRegula Baer. (zvg.) wicklung stützen. Sie weiss, dass Lehrpersonen ihre anspruchsvolle Aufgabe, alle Jugendlichen in schulischen und sozialen Kompetenzen auf ihre Zukunft vorzubereiten, nur in einer offenen, vertrauensvollen und unterstützenden Zusammenarbeit zwischen Behörde und Schule wahrnehmen können. Mit ihrer breiten Erfahrung, ihrer respektvollen Haltung und ihrem lösungsorientiertem Engagement will Regula Baer dies gewährleisten. Sie hört gut zu, schaut genau hin, setzt sich persönlich ein und freut sich, das Schulteam zu begleiten. Sie ist es gewohnt, im Team zu arbeiten und will ihre vielfältige Erfahrung als Schulpflegerin ins PräsidentinnenAmt einbringen. EVP Bezirk Affoltern

Gemeindewahlen Hausen: Kandidierende der SP für die Sozialbehörde und RPK. Die Mitarbeit in einer Behörde auf kommunaler Ebene ist anspruchsvoll und erfordert die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesetzlichen Grundlagen und Verfahrensabläufen bei politischen Prozessen. Und ebenso wichtig sind Teamfähigkeit und Offenheit, die eigene Meinung zu hinterfragen. Für die Wahlen in die Sozialbehörde und die RPK konnte die SP Hausen vier parteiunabhängige Persönlichkeiten gewinnen, die bereit und fähig sind, mit ihrem Fachwissen und ihrer Berufserfahrung die Behördenarbeit aktiv mitzugestalten.

Sozialbehörde: Timo Sykora, bisher Hat sich nach seiner Wahl vor zwei Jahren rasch in die Behördenaufgaben eingearbeitet. Sein Fachwissen ist eine grosse Ressource und seine klare Haltung wird von allen, die mit ihm zusammenarbeiten, geschätzt und respektiert. Timo Sykora hat nach seiner Ausbildung an der Fachhochschule für Soziale Arbeit einige Jahre im Sozialdienst des Bezirks Affoltern gearbeitet. Seit 2015 ist er Fachverantwortlicher für den Bereich Sozialhilfe/Familie im Kantonalen Sozialamt Zug. In dieser Funktion wirkt er unter anderem bei Gesetzgebungsprozessen mit und unterstützt den Regierungsrat bei der Aufarbeitung gesellschaftspolitischer Geschäfte aus dem Sozialbereich. Er ist mit den aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen im Sozialbereich vertraut und weiss, wo Handlungsbedarf besteht. Timo Sykora ist 40-jährig, in Mettmenstetten aufgewachsen und lebt mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern seit einigen Jahren in Hausen.

Sozialbehörde: Ruth Schärer, neu Ist eine Fachfrau mit vielseitiger Berufserfahrung im Sozialbereich. Sie verfügt über eine Ausbildung in Sozialpädagogik und hat in einem Nachdiplomstudium an der Fachhochschule den Master in gesetzlicher Sozialarbeit

Timo Sykora und Ruth Schärer (Sozialbehörde).

Jacqueline Wicki und Urs Steinmann (RPK). (Bilder zvg.)

erworben. Während acht Jahren arbeitete sie im Sozialdienst des Bezirks Affoltern. Sie kennt sowohl die Fragestellungen der Sozial- und Wirtschaftshilfe als auch die Ausgestaltung des Sozialwesens in unserem Bezirk. Seit 2012 ist sie bei Sozialberatung der Pro Senectute Ausserschwyz in Lachen tätig. Sie unterstützt Ratsuchende bei familiären Konflikten und bei Fragen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Vorsorge und Finanzen. Daneben hält sie Vorträge zu Themen wie Demenz und Vorsorgedokumente. Zu ihren Stärken gehört die Fähigkeit, vernetzt zu denken, genau zuzuhören und eine Situation zu reflektieren, um mit Betroffenen gute Lösungen zu erarbeiten. Ruth Schärer ist 53-jährig und wohnt mit ihrem Mann seit 15 Jahren in Ebertswil.

Hausen. Und dort, wo sie lebt, möchte sie sich auch engagieren und aktiv beteiligen. Im Weisbrod Areal erteilt sie Kurse in Country Linedance.

Rechnungsprüfungskommission (RPK): Jacqueline Wicki, neu Ist Verwaltungs-Fachfrau und bringt vielfältige Erfahrungen aus ihren Tätigkeiten in Gemeinde-, Kantons- und Bundesverwaltung mit. Am Institut für Verwaltungsmanagement der Zürcher Hochschule in Winterthur hat sie in einer intensiven Weiterbildung den «Lehrgang öffentliche Verwaltung» absolviert. Aktuell ist sie bei der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde als Leiterin Kanzlei/Revisorat tätig. An ihrem früheren Wohnort war sie während einigen Jahren als Mitglied der reformierten Kirchenpflege für das Finanzressort zuständig. Mit ihrer beruflichen Erfahrung ist sie für eine Mitarbeit in der RPK bestens qualifiziert. Jacqueline Wicki ist 53-jährig, hat zwei erwachsene Söhne und wohnt mit ihrem Partner seit zwei Jahren in

RPK: Urs Steinmann, neu Ist Architekt HTL. Die letzten 15 Jahre seiner beruflichen Laufbahn war er bis zur Pensionierung als Bauherrenvertreter Projektleiter bei der Stadt Zürich. Er kennt die Abläufe in der öffentlichen Verwaltung und kann insbesondere bei der finanzpolitischen Beurteilung von Infrastrukturvorhaben seine Erfahrung in die RPK einbringen. Während 10 Jahren war er Mitglied der Baukommission der Gemeinde Hausen und Delegierter in der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. Die Mitwirkung in diesen Gremien hat ihn zusätzlich sensibilisiert für Fragen zur Dorf- und Landschaftsentwicklung. Sein Engagement für das Gemeinwohl und die Motivation für eine Kandidatur gründen in einer starken Verbundenheit mit seiner Wohngemeinde. Urs Steinmann ist 63-jährig, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt mit seiner Frau seit über 40 Jahren in der Vollenweid. Zusammen mit den vier Kandidierenden für die Schulpflegen, welche im «Anzeiger» vom letzten Dienstag vorgestellt wurden, kann die SP Hausen den Wählerinnen und Wählern ein überzeugendes Team zur Wahl vorschlagen. Eines haben alle gemeinsam: sie wohnen gerne in der Gemeinde Hausen, möchten die zukünftige Entwicklung mitgestalten und dazu beitragen, dass Hausen eine lebendige und lebenswerte Gemeinde bleibt. SP Hausen am Albis, Georges Köpfli


Forum

Sozial und human Verkauf Hof «Hägi», Rossau. Mit grossem Entsetzen hat das «halbe» Säuliamt vom Verkauf des Bauernhofes «Hägi» in Mettmenstetten durch den Zürcher Stadtrat Kenntnis genommen. Dem Tages Anzeiger und dem Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern mussten wir entnehmen, dass die Regierung der Stadt Zürich der Mieterfamilie des Hofes (früher zum Werkund Wohnheim zur Weid gehörend) gekündigt und ihr somit die geliebte Heimat entzogen hat. Da die Familie Weber Chiesa bei der Ausschreibung der Liegenschaft der Stadt Zürich ein akzeptables Angebot eingereicht hat, bleibt für uns der Beschluss des Stadtrates völlig unverständlich. Seit Jahrzehnten haben Weber Chiesa das Gut loyal und erfolgreich bewirtschaftet. Nun hat die Gewinnsucht obsiegt, und Haus und Hof sollen dem Meistbietenden zugeschlagen werden. «Sozial und menschlich» gilt, wenn es ums Geld geht, offensichtlich auch in der menschenfreundlichen rot-grünen Stadt Zürich nicht, und hat offenbar keinen besonderen Stellenwert! Wir hoffen sehr, dass der Präsident des Stadtzürcher Gemeinderates und mit ihm das Stadtzürcher Parlament diesen unglücklichen, unseligen Stadtratsbeschluss korrigiert und den Hof «Hägi» an die jetzigen Mieter zu deren Angebot verkauft. Hildy Gasser und Erwin Gasser, Stallikon

Loblied auf das Spital Affoltern Dieses Jahr musste mein Mann bereits dreimal ins Spital, zweimal davon als Notfall. Dank der Notfall-Station war der Rettungsdienst innert fünf Minuten bei uns und mein Mann wurde sehr schnell, kompetent und lebensrettend behandelt. Auf der Abteilung ist ihm der freundliche Umgang rund um die Uhr angenehm aufgefallen. Er wurde von allen zuvorkommend und liebevoll behandelt und auf jede Frage erhielt er eine verständliche Antwort. Er fühlte sich wohl, auch weil ich ihn, dank des kurzen Weges, täglich immer wieder besuchen konnte. So genas er schnell und konnte bald wieder nach Hause. Auch ich war schon verschiedene Male hier zur Behandlung und fühlte mich in dieser persönlichen Atmosphäre wunderbar aufgehoben. Wir finden, es lohnt sich, wirklich alles zu unternehmen, damit wir unser Spital weiterhin behalten können. Helfen Sie mit! Ursula und Walter Lutz, Affoltern a. A.

Freitag, 16. März 2018

Pferde-Spaziergängerinnen mit Gesicht

Eliane Studer als Chance für Affoltern

Spaziergang mit Pferd statt mit Hund, im «Anzeiger» vom 9. März.

Stadtratswahlen vom 15. April. Eliane Studer kandidiert für den Stadtrat Affoltern am Albis. Das gibt uns die Chance, eine junge und zugleich lebenserfahrene Frau zu wählen, die sich mehrfach qualifiziert: Als langjährige Lehrerin auf der Kindergartenstufe in unserer Gemeinde, als engagierte Vernetzerin auf kantonaler Verbandsebene, viele Jahre auch als umsichtige Präsidentin des Familienzentrums mit seiner überkommunalen Bedeutung. Sie geht offen auf Menschen zu, packt Projekte mit Elan an und bleibt beharrlich am Ball. Eliane Studer kennt das Geschehen in unserer Stadt auch aus der Perspektive einer Mutter von zwei Kindern und wird diese wichtige Erfahrung ebenfalls in die Behörde einbringen. Nutzen wir die Chance und wählen Eliane Studer am 15. April zusammen mit Martin Gallusser und Markus Gasser in den Stadtrat – für eine lebensbejahende Zukunft unserer kleinen Stadt.

Warum wir mit unseren Vierbeinern zur Abwechslung laufen? Wir, die zufällig auf diesem Foto gelandet sind, spazieren bei eisiger Kälte gerne, damit uns die Zehen auf dem Pferd nicht abfrieren, wenn uns die gefrorenen und harten Böden zu einer Schrittrunde zwingen. Zudem gehören wir zu den aktiven Reiterinnen und Reitern, welche Spring- und Dressurreiten trainieren und uns selber mit Laufen und Schwimmen fit halten. Da ist es eine tolle Kombination zusammen mit unseren Partnern, den Pferden, regelmässig zügig zu spazieren oder zu joggen. Dass wir unsere Pferde voll im Griff haben, können Sie zum Beispiel am Turnier vom 26. und 27. Mai in Birmensdorf sehen. Kommen Sie vorbei; es gibt tollen Pferdesport. Michèle Schwarzenbach, Wettswil und Nathalie Oliveri, Hedingen

Schrittrunde mit Nathalie Oliveri (links) und Michèle Schwarzenbach. (Bild zvg.)

Es macht mich tief traurig, wie Politiker, Gemeindevorsteher, angebliche Gesundheitsverantwortliche mit Menschen umgehen, die in Not sind. Herr Thurnherr unterstellt meinem Kollegen Dr. Koller, dass er sich aus persönlichen, sagen wir fast egoistischen Gründen einsetze für ein gutes Spital, wie auch die so etwas abschätzig genannten «Ämtler Persönlichkeiten». Das Spital ist Dr. Koller wichtig wegen der Patienten, die dort behandelt werden sollen. Das Spital ist wichtig, weil es in erreichbarer Nähe eine gute Behandlung anbietet, auch wenn Politiker und sonstige Unbedarfte einfach so sagen können, dass die Qualität schlecht sei. Haben Sie das erfahren? Wer einfach kalt Zahlen anschaut, ohne Menschen dahinter, meint,

Peter Kubli, Affoltern am Albis

Spaziergänge sind eine Bauliche Entwicklung Form von Bodenarbeit von Affoltern Spaziergang mit Pferd statt mit Hund, «Anzeiger» vom 9. März. Dass viele Sportreiter (vielleicht sogar die meisten) leider keine Ahnung von partnerschaftlicher Beziehungspflege zum Pferd haben, wird hier wieder mal ganz klar bewiesen. Es ist ein Sportgerät und muss einfach für ihre egoistischen und ehrgeizigen Ziele funktionieren und das führt sogar dazu, dass solche «Reiter» dem Tier ihre natürlichen Bedürfnisse komplett absprechen. Dieser Herr hat deutliche Defizite in der Pferd-Mensch-Beziehung. Dass sich das Pferd über Millionen von Jahren Evolution zum perfektem Schritt-Wanderer entwickelt hat, so dass es eigentlich jeden Tag 30 bis 150 km im Schritt gehen muss, um die optimale Durchblutung und somit auch die ganzheitliche Gesundheit erhalten zu können, ist dem Zitierten wohl auch nicht bekannt. Ich denke wir können gar nie genug mit den Pferden spazieren gehen und dabei wäre das bei diesen nicht artgerechten «Pferdeaufbewahrungen», die wir ihnen hier oft nur bieten können, so wichtig!

Spaziergänge sind eine Form von Bodenarbeit und das ist die Grundlage von verantwortungsvollem Reiten. Wenn ich mein Pferd auf dem Boden nicht unter Kontrolle halten kann, sollte ich auch nicht aufsteigen! Wenn ich mein Pferd im Gelände nur durch «Kontrolle von oben» (vermutlich mit scharfer Kandare und Schlaufzügeln) halten kann, besteht ganz einfach kein Vertrauen. Das hat gar nichts mit gutem Reiten zu tun. Tatsächlich mag es mit so manchem Sportpferd, welches noch nie im Leben eine solide und umfassende Grundausbildung genossen hat, sehr schwierig sein, einen entspannten Spaziergang zu unternehmen, kennen solche Tiere doch nur Box-Halle-Box und sind mit den Eindrücken und Reizen im Gelände total überfordert. Entlarvend auch, dass es anscheinend «nur» um Kontrolle geht, nicht um Partnerschaft, Vertrauen und Sicherheit. Ich gehe jetzt in den Stall zu meinem Pferd und geniesse einen wunderbaren und langen Spaziergang, der nicht nur dem Tier, sondern auch mir sehr gut tun wird … Sascha Moll, Gossau ZH

Es geht um Menschen und nicht um Steine oder Holz Spital ist nicht versorgungsrelevant, Leserbrief vom 13. März.

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unsere Gesundheitsversorgungsstruktur sei nicht relevant. Sie erheben sich wohlhabend und mit Auto und allem versehen einfach kühn über alle, die das nicht haben. Sie gehen einfach kalt über die Tatsache hinweg, dass Menschen auch Menschen in der Verwandtschaft haben und wegen der Distanz nach Zürich, Muri oder so diese nicht einfach besuchen können. Es geht am Menschen vorbei, wenn man nirgends aufgehoben ist. Es geht nicht um Gefallen und nicht Gefallen sondern um das Nahesein und rasche Nahekommen von Mensch zu Mensch, von Patient zu Arzt und Hilfe. Das, was eine Gruppe von Architekten, Gesundheitsstatikern, und auch Politikern auf die Beine gestellt haben, ist durchdacht und menschlich. Ich war viele Jahre in der Spitalaufsichtskommission. Der Ton damals war anders als heute, weil wir nicht so

unter dem perfiden politischen und unnötigen finanziellen Druck standen. Nun sind die Zeiten gegen damals anders, aber anständiger sind sie leider nicht geworden. Es geht nicht um Sonderinteressen – wie auch? Es ist Unsinn, Dr. Koller Partikularinteressen zu unterstellen. Er hat persönlich nichts von einem guten Spital, aber der Patient, die Menschen profitieren davon. Sie sind als Gemeindepräsident verantwortlich für das Wohlergehen der Leute von Hedingen. Dafür tun Sie herzlich wenig. Zum Glück gibt es auch Gemeindepräsidenten, die ganz anders denken und handeln. Reden Sie einmal mit denen. Als ich noch ein junger Assistent war, hat unser beliebter Psychiatrieprofessor Manfred Bleuler einmal geschrieben: «Bleiben wir am Kranken.» Das gilt heute noch. Dr. David Künzler, Affoltern am Albis

Quartiergespräch mit der SP in Affoltern. Der SP ist es im Rahmen des Wahlkampfes für den Stadtrat wichtig, ihre Wählerinnen und Wähler persönlich zu treffen. Deshalb organisiert sie Quartiergespräche zu verschiedenen Themen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben somit die Möglichkeit, den Kandidierenden auf den Zahn zu fühlen und ihre Anliegen, Wünsche und Ideen einzubringen. Am Donnerstag, 22. März, findet das vierte Quartiergespräch für Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Interessierte im Quartier Sonnenberg/Rinderweid in Affoltern statt. Unter der Moderation des SP-Stadtratskandidaten Martin Gallusser, jetzi-

ger Sozialvorstand, wird zum Thema «bauliche Entwicklung in Affoltern» diskutiert. Bis 2030 wird mit einem Bevölkerungswachstum von 18 % gerechnet. Gibt es genügend bezahlbaren Wohnraum für Familien oder entwickelt sich Affoltern zur Goldküste? Das Quartiergespräch findet am Donnerstag, 22. März, um 20 Uhr an der Sonnenbergstrasse 42 statt. Gastgeber ist Sandro Kälbling, Architekt. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Alle sind herzlich eingeladen. Die SP freut sich auf eine spannende Diskussion. Die Reihe der Quartiergespräche geht mit diesem Thema zu Ende. Wir bedanken uns jetzt schon bei allen Teilnehmenden ganz herzlich. SP Affoltern am Albis

Engagierte Einwohner Mehr Kandidaten als Sitze im Reppischtal, im «Anzeiger» vom 9. März. Wir haben den Artikel über die Erneuerungswahlen in Stallikon mit grossem Interesse gelesen und uns gefreut über die Erwähnung der «Engagierten Einwohner Stallikon». Jimena Paluch, Chris Nokes und ich sind die drei Kandidaten, die sich unter diesem Namen haben aufstellen lassen. Die Idee zu diesem Namen entstand unter anderem durch die Rückmeldung eines ehemaligen Mitglieds des Gemeinderats von Stallikon. Diese Person kennt unseren langjährigen Einsatz in verschiedenen Vereinen und Organisationen bestens und hat uns ganz spontan mit diesem Etikett als Anerkennung unseres Engagements in Stallikon gewürdigt. Wir drei Kandidaten sind Gründungsmitglieder bzw. Geschäftsführer des Zentrums Kafimüli in Stallikon und wir haben beschlossen, für die Erneuerungswahlen als Team aufzutreten. Wir vertreten die gleichen Werte, sind generationenübergreifend, haben durch die Arbeit im Vorstand der Kafimüli einen respektvollen Umgang miteinander praktiziert und arbeiten optimal zusammen. Wir sind stolz auf unsere Arbeit in der Kafimüli, die jetzt in Stallikon und Umgebung zu einem bekannten und wichtigen Treffpunkt für die verschiedensten Aktivitäten ge-

worden ist (www.kafimueli.com). Dazu sind wir einzeln oder zu zweit auch in weiteren Institutionen aktiv unter anderem als Präsidentin bzw. Vorstandsmitglied des Familienclubs, als Ortsvertreterin von Pro Senectute und als Organisator mehrtägiger Bergtouren für aktive Einwohner. Wir sind unabhängig voneinander Vorstandsmitglieder des Gemeindevereins und Mitglieder weiterer Vereine wie des Üetliberg Vereins und des Samariter Vereins. Das politische Recht auf eine demokratische Urnenwahl war ausschlaggebend für unsere Kandidatur und natürlich unser Engagement für Stallikon, welches wir schon seit Jahren kontinuierlich erweitert haben. Nie war die Rede davon, im Namen eines bestimmten Vereins zu kandidieren, was in der Regel aus statutarischen Gründen gar nicht gestattet ist. Wir sind stolz darauf, als «Engagierte Einwohner Stallikon» aufzutreten und mit dieser Bezeichnung, unsere Unabhängigkeit, unsere Kompetenz und unseren Leistungsausweis in Bezug auf die Erneuerungswahlen unter Beweis zu stellen. Um mehr über unsere Positionen zu erfahren, empfehlen wir den Besuch der öffentlichen Wählerveranstaltung am 28. März um 19.30 Uhr im Saal der Kinderkrippe Coccolino. Ingrid Spiess im Namen der Engagierten Einwohner Stallikon (www.eestallikon.ch)


Stellenanzeiger

Fahrzeuge Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich. Die 500 Schulkinder, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse werden in drei Schuleinheiten unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2018/2019 suchen wir

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Als amtliches Publikationsorgan berichtet der «Anzeiger» ausschliesslich über das regionale und lokale Geschehen und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG.

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Unser Spital ist zuständig für die medizinische Grundversorgung einer Wachstumsregion mit heute rund 55 000 Einwohnern. Das Spital Affoltern ist ein dynamischer, zukunftsorientierter Betrieb mit einem sehr breiten Angebot. Als öffentliches Haus im Gesundheitswesen mit Akutspital, Langzeitpflege, Palliative Care und Psychiatriestützpunkt stellen wir die erweiterte Grundversorgung für die Bevölkerung im Knonauer Amt sicher. Für unser Team Physio- und Ergotherapie suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung aufgestellte neue Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter in den folgenden Funktionen:

· dipl. Physiotherapeut/in 40 – 80 % Schwerpunkt Akutgeriatrie

· dipl. Ergotherapeut/in 40 – 80 % Wir bieten Ihnen • eine sorgfältige Einarbeitung und eine vielseitige, interessante Tätigkeit in einem familiären Spital • offenes und angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten, kleinen Team • fortschrittliche und faire Anstellungsbedingungen (mind. 25 Tage Ferien, Jokertag etc.) Weitere Informationen zu diesen und weiteren offenen Stellen finden Sie unter www.spitalaffoltern.ch. Fragen? Für detaillierte Auskünfte steht Ihnen Frau Corinne Grossele Gerber, Co-Leiterin Physio- und Ergotherapie, unter Tel. 044 714 33 76 gerne zur Verfügung. Bewerbung Ihre Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen richten Sie bitte an die Personalabteilung, Frau Eliane Pürro, HR-Bereichsleiterin (Tel. 044 714 26 69). Bitte nutzen Sie dazu unser Bewerbungstool unter www.spitalaffoltern.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Verstärkung für Badi-Team gesucht Für die von Mitte Mai bis Mitte September 2018 dauernde Badisaison suchen wir folgendes Betriebspersonal:

Badewachen Erwünscht sind: • Aufgestellte Personen mit guter Autoritätsausstrahlung. • Mindestalter 20 Jahre; abgeschlossene Lehre oder Studium • SLRG-Brevet (Basic Pool) / CPR-Herzmassage-Kurs (Entsprechende Ausbildung kann guten Schwimmern angeboten werden) • Einsätze von Montag bis Sonntag, 16.45 – 21.00 Uhr bzw. 22.00 Uhr und an Wochenenden von 15.00 – 21.00 Uhr bzw. 22.00 Uhr

Billetverkauf/-kontrolle Erwünscht sind: • Gestandene Personen mit guter Autoritätsausstrahlung • Einwandfreier Leumund • In der Regel Wochenendeinsätze von 11.00 – 14.00 Uhr, je nach Besucheraufkommen bis 16.00 Uhr Auskünfte erteilt Ihnen Badmeister a.i. Faro Babamazid, 078 639 65 84. Ihre Bewerbung richten Sie an die Gemeindeverwaltung, Albisstrasse 2, Mettmenstetten.


Gewerbe/Dienstleistungen

Wochenmarkt-Start

Barocke Klänge

Morgen Samstag beginnt auf dem Märtplatz Affoltern die Saison. > Seite 17

Der Limmattaler Kammermusikkreis spielt in der reformierten Kirche in Aeugst. > Seite 23

Im Coopark für das Osterfest einkaufen Ab dem 19. März stimmt der Coopark Affoltern auf Ostern ein Ostern stehen vor der Tür, und die Schoggihasen und Zuckereili warten perfekt aufgereiht in den Regalen. Vom 19. März bis zum Osterwochenende dreht sich im Coopark alles um das gelungene Osterfest. Am Ostersamstag hoppelt Meister Lampe persönlich vorbei, verteilt Leckereien und bastelt mit den Kindern. Beim grossen Osterwettbewerb warten einmal zwei Übernachtungen im Albergo Carcani in Ascona auf die glücklichen Gewinner. Die Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude. Zu Ostern darf wieder gebacken werden, bis die Öfen glühen. Osterchüechli, Zopfhasen, Torten, Cupcakes, Muffins und vieles mehr machen das Osterfest zum Gourmettreffen. Alles, was das Backherz begehrt, finden alle Hobbybäcker im Coop Supermarkt im Coopark. Und was wäre das Osterfest ohne Nougateier und feine Schoggihasen? Ob Pralinés-Eier, die unwiderstehlich süsse Schoko-Langohren-Familie mit kecker Masche und schmelzendem Blick, die leckeren Schoggi-Eili

lohnt sich die «Eiersuche» für alle Kinder an diesen Ostern ganz besonders. Jeweils am Mittwoch, 21. und 28. März, lockt von 13.30 bis 17.30 Uhr der grosse Osterbastelspass. «Kresse Osterhasen» werden am ersten Mittwoch gebastelt, und am 28. März stehen Eier färben und Osternestli basteln auf dem Programm. Für alle, die nicht warten können, kommt der Osterhase bereits am Samstag, 31. März, von 11 bis 15 Uhr vorbei und hilft den Kindern beim Basteln von Eierwärmern. Alle Kinder, welche am Sonntagsverkauf am 11. März mitgeholfen haben, die Osterdekoration für den Coopark zu verschönern, können diese am Ostersamstag von 11 bis 15 Uhr beim Osterhasen wieder abholen.

Osterwettbewerb Am 31. März kommt der Osterhase in den Coopark Affoltern. (Bild zvg.) oder der Klassiker schlechthin, der populärste aller Hasen – der Goldhase von Lindt – sie alle warten im Affoltemer Einkaufszentrum nur darauf, das Osterfest zu versüssen. Im Coopark

Auf die Gewinner des grossen Osterwettbewerbs warten zwei Übernachtungen im Albergo Carcani in Ascona für je zwei Personen mit Halbpension im Wert von 1200 Franken. Teilnahmekarten gibt es direkt im Center. Diese können bis zum 31. März in die bereitstehende Wettbewerbsurne geworfen werden. (pd.)

Pflanzen, Edelsteine und Metalle

Vortrag: Die Schätze der Natur als Helfer für unsere Gesundheit Am 27. März findet in Bonstetten ein Referat über die heilende Wirkung der Natur statt. Der Abendanlass wird von der Apotheke Drogerie Heumoos und der Aurora Pharma AG organisiert. Für viele Interessierte bleibt die Naturheilkunde ein unübersichtliches Dickicht. Es gibt viele Ansätze, wie der Mensch gesundet – und dies ohne Nebenwirkungen oder Folgeschäden. Besonders chronische Krankheiten und viele Zivilisationskrankheiten zeigen mit alternativen Behandlungen gute Heilerfolge. Wer sich kein umfangreiches Wissen aneignet, muss für gewöhnlich unterschiedliche Heilmittel der Naturheilkunde ausprobieren, um das Passende für sich zu finden. Eine breite Auswahl an Ansätzen liefern «Quintessenz Spagyrik»-Tinkturen. Hierbei werden bei der Herstellung die Ansätze der Phytotherapie und Schüsslersalze, mit denen der Homöopathie, Aromatherapie und natürlich mit der herkömmlichen Spagyrik kombiniert. Es ist zudem das Prinzip des Yin/Yang, der Alchemie, der Anthroposophie und der 4-Elemente-Lehre enthalten. In jedem Fläschchen sind sowohl grobstoffliche als auch feinstoffliche Informationen. Damit bekommt der Körper das Rüstzeug, um einer Erkrankung zu begegnen und die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Freitag, 16. März 2018

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Cupfinals in Affoltern Die besten Handballmannschaften aus der Region Zürich messen sich in der Stigeli-Halle. > Seite 25

Feine Handwerkskunst aus Schokolade

Osterausstellung in Stallikon Bald ist Ostern! In der Bäckerei Bode in Stallikon steht ab sofort wieder ein grosses Sortiment von Schoggi-Hasen, SchoggiEiern, Osternestli und weiteren Köstlichkeiten für das Osterfest bereit. Die Osterhasen und Ostereier werden im eigenen Atelier in Uitikon aus feinster Felchlin-Schokolade und mit viel Liebe zum Detail von Hand hergestellt. Die Bäckerei Bode freut sich auf Besuch in ihrem Laden in Stallikon. Die Osterausstellung bietet viel Inspiration für das nahende Fest. Natürlich gibt es auch zahlreiche kleine und grosse Geschenke, mit denen die Kunden ihre Lieben an Ostern verwöhnen können. Besucher sind herzlich willkommen, sei es auf einen feinen Kaffee, einen Latte Macchiato oder einen Tee im schön gestalteten Kaffee. Die bequeme Lounge lädt zum Verweilen ein, und die hauseigene Bibliothek bietet passend dazu eine Auswahl an spannender Lektüre.

Auch Muttertag ist schon bald Am 13. Mai ist Muttertag. An diesem Tag bietet die Bäckerei Bode von 8 bis 14 Uhr einen feinen MuttertagsBrunch an – frühzeitig einen der begehrten Tische reservieren! (pd.) Service: täglich und durchgehend, von 6.30 bis 18.30 Uhr (Samstag bis 12.30 Uhr).

Auch im Angebot: Osterhasen aus edler Felchlin-Schokolade. (Bild zvg.)

Dem Arbeitgeber seit 30 Jahren treu Seit drei Jahrzehnten ist Claudio Pizza beim Gipsergeschäft R. Bischofberger AG in Mettmenstetten tätig. Lang ist es her, seit Claudio Pizza im Gipsergeschäft Bischofberger angefangen hat. 30 Jahre bei der gleichen Firma, das ist eine sehr lange Zeit. Über 60 000 Arbeitsstunden, tausende Meter Weissputz, Grundputz und Meister auf Stelzen, dafür steht der Jubilar. Diverse Wände und Decken im Säuliamt und Umgebung tragen seine Hand-

schrift. Darauf kann er stolz sein, denn auch seine Arbeitgeber sind das. Die Familie Bischofberger schätzt Claudio Pizza als Angestellten sehr und hofft, dass er der Firma noch ein paar Jahre erhalten bleibt: «Wir möchten uns für deinen Einsatz, deine Sorgfalt und Treue zu unserer Firma bedanken und gratulieren dir ganz herzlich zum 30-Jahre-Jubiläum», so die Familie Bischofberger. «Für die Zukunft wünschen wir dir gute Gesundheit, viel Glück, Kraft und weiterhin viel Freude am Beruf.» (pd.)

Gute Zusammenarbeit: Drogist Samuel Zumbühl und Apothekerin Doris Küttel. (Bild zvg.)

Das Herstellverfahren ist mindestens 500 Jahre alt. Allerdings ist die einzige Firma, die heute noch «Quintessenz Spagyrik» produziert, die Aurora Pharma AG in Affoltern. Die Apotheke Drogerie Heumoos veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Aurora Pharma in Bonstetten eine Abendveranstaltung, in der die richtige Mittelwahl für alltägliche Krankheiten erklärt wird. Die Besucher erfahren, wie man Erkältungen, Allergien, Herzprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Erschöpfungszustände auf sanfte aber effektive Weise mit «Quintessenz Spagyrik» behandeln kann. «Ich kenne

keine anderen Mittel, die so vielschichtig und gleichzeitig einfach in der Handhabung sind. Sie zeigen eine durchschlagende Wirkung und deutliche Erfolge – egal, ob es sich dabei um akute oder chronische Erkrankungen handelt», erläutert Ursula Egli ihre Erfahrungen. Sie ist in der Apotheke Drogerie Heumoos als Drogistin tätig und hat bereits Aurora-Ausbildungen absolviert. (pd.) «Pflanzen, Edelsteine, Metalle…», Dienstag, 27. März, 19.15 bis ca. 21.30 Uhr, Dorfstrasse 9 (beim Spar im Dorf), Bonstetten, Anmeldung erforderlich, Telefon 044 700 21 21 oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch.

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Der Jubilar (Mitte) durfte kürzlich die Gratulation entgegennehmen. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 18. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Anschliessend Chilekaffee 18.00 Chilestube Afghanisch-Aeugster Gemeinschafts-Znacht (20.- Fr.) Bitte Anmelden bei Monica Stoop: monica.stoop@zh.ref.ch Tel.: 044 760 09 69 Mittwoch, 21. März 14.30 Talertreff im Pegasus Donnerstag, 22. März 14.00 Generation 60+ Patientenverfügung Teil 1 Informationen von Frau Ott von der pro senectute Schlieren

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 18. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 14.00 Öffentliche Führung durch die Ausstellung ostchristlicher Ikonen mit Vertretung von Nina Gamsachurdia Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 21. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: Palmsonntag, 25. März 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Ilaria Nueva – Spirit of Balkan «Mein Herz sehnt sich nach Dir immerdar» Lesungen: Pfrn. Katharina Brem Eintritt frei – Kollekte Voranzeige: Gründonnerstag, 29. März 18.00 Abendmahlsfeier Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: Karfreitag, 30. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Ensemble QuartierClarinettes «Kontraste» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei – Kollekte. Voranzeige: Ostersonntag, 1. April 5.30 Ostermorgenfeier im Freien und in der Kirche. Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Osterfest mit Pfr. Markus Sahli 17.15 Musik und Wort Trio Rafale – «Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt» Lesungen: Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 18. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenaktion in der katholischen Kirche Pfr. Th. Müller und Diakon P. Guerrero

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 17. März 8.30 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im kleinen Mühlesaal Kappel Sonntag, 18. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern vom 3. Klass-Unti, Claudia Torriani und Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Montag, 19. März 19.00 bis 20.30 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Dienstag, 20. März 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 23. März 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 18. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Aktion Brot für alle/Fastenopfer. Mitwirkung des Gesangvereins Hedingen Pfarrer Walter Hauser und Pastoralassistentin Linda Cantero. Anschliessend Suppenzmittag: Flüchtende der Integrationsgruppe kochen Gerichte aus ihrer Heimat Donnerstag, 22. März 16.05 Chile für di Chliine

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 16. März 16.00 3.-Klass-Unti in Rifferswil Sonntag, 18. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 20. März 19.00 Jugendgottesdienst Mittwoch, 21. März 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 18. März 9.00 Zmorge für alle bis 10.30 Uhr in der Stampfi Ab 11.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Suppentag mit Pfr. T. Maurer und Pfr. A. Saporiti

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 18. März 9.00 bis 10.30 Uhr (Ende Ausschank) Zmorge für alle in der Stampfi, mit Zopf am Meter, Kollekte, Kurzfilm Anschliessend um 11.00 Uhr Oekumenischer Gottesdienst zum Fastensonntag Brot für alle Fastenopfer, Thema «Jubiläum» Pfr. Saporiti, Pfr. Maurer und Vikar Bächtold Donnerstag, 22. März 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 16. März Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Samstag, 17. März 19.30 Neumondsingen in der Kirche Sonntag, 18. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufen: Yarin Elia Fritz und Ida Achermann Orgel Daniel Rüegg www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 18. März 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics, Orgel Taufe von Alisha Lenia, Tochter von Nicole und Jochen Pape 10.45 Jugend-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Ref. Kirche Dienstag, 20. März 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 21. März 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 22. März 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 17. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 18. März 10.00 Eucharistiefeier Familien-Gottesdienst Dienstag, 20. März 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 21. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 22. März 19.00 Rosenkranz

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 17. März 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren. Pfarrerin Elisabeth Armingeon. Wir hören eine Segensgeschichte von Moses Erzählt von Julie Vaucher und Robin Berli. Paula Gut, Piano Anschliessend Kaffee, Sirup und Zopf im Chilehuus Sonntag, 18. März 11.00 Ökumenischer Suppensonntag/ Familiengottesdienst mit Taufe von Davide Heck. Pfarrerin Elisabeth Armingeon, Renate Wüst, Seelsorgehelferin Ottenbacher Chor Veronica Nulty, Orgel Mit anschliessendem Suppenessen für Jung und Alt im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 17. März 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge «Was gibt es hier – noch – zu lachen?» Kleiner Mühlesaal, Kappel Sonntag, 18. März 9.30 Familiengottesdienst mit Abendmahl Taufe von Valeria Lüchinger «Zeiche vo de Liebi» Pfrn. Yvonne Schönholzer Sandra Schmid und Kinder des 3. Klass-Unti

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 16. März 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Sonntag, 18. März 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 17. März: 044 700 25 69 Montag, 19. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 20. März 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 22. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 23. März 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. März 17.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium, zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Sonntag, 18. März 9.00 Kein Gottesdienst in Affoltern 10.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag mit der Integrationsgruppe in der reformierten Kirche Hedingen 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne Musik: Trio mit Pianist Konstantin Saltykov Anschliessend Apéro 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 17. März 17.00 Eucharistiefeier mit unseren Erstkommunionkindern, Gruppe 2 Sonntag, 18. März 11.00 Eucharistiefeier mit Pater aus Immensee Montag, 19. März 19.00 Meditation Donnerstag, 22. März 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 18. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Angelo Saporiti und Pfr. Thomas Maurer

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 16. März 18.45 Ehekurs Samstag, 17. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 18. März 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 19. März 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 21. März 14.15 60plus Bibeltreff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Donnerstag, 22. März 19.30 Gebetsabend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 16. März 19.30 Eltern-Coaching-Kurs Sonntag, 18. März 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag, 19. März 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 22. März 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. März 10.30 Kein Gottesdienst 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach, anschliessend Suppenzmittag im Chilehuus

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Sonntag, 18. März 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 22. März 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Sonntag, 18. März 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe ratgeber

Freitag, 16. März 2018

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Frisch einkaufen auf dem Märtplatz Dieses Wochenende startet in Affoltern die Wochenmarkt-Saison Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Kursfeuerwerk an der Wall Street Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht hat der Wall Street zum Ende einer guten Börsenwoche nochmals ein Kursfeuerwerk beschert. Der Dow Jones Industrial baute seine Anfangsgewinne sukzessive aus und schloss 1,77 Prozent höher bei 25 335,74 Punkten. Damit knüpfte er an seine moderat freundliche Vortagstendenz an und überwand erstmals seit Monatsbeginn die viel beachtete Marke von 25 000 Punkten. Auf Wochensicht verbuchte der wichtigste Aktienindex der Vereinigten Staaten ein sattes Plus von 3,25 Prozent – bei seinem Rekordhoch bei 26 616 Punkten. Es fehlen dem Dow Jones Industrial noch weniger als fünf Prozent, um den Level vom Januar 2018 wieder zu erreichen.

Morgen Samstag, 17. März, findet auf dem Märtplatz in Affoltern der erste diesjährige Wochenmarkt statt. Erhältlich ist, was Gaumen und Herz erfreut. Für Musik sorgt am Eröffnungstag wieder das Trio Fink. Mit dem Frühling beginnt auch die Saison für die Marktfahrenden. Ab morgen werden einige von ihnen wieder jeden Samstagmorgen zwischen 8 und 12 Uhr ihre Produkte auf dem Affoltemer Märtplatz anbieten. An über 15 Ständen werden frisches Ge-

müse und Obst, Brot und Zopf, Honig und Eier sowie Milch-, Fleisch- und Kräuterprodukte verkauft. Auch die beliebte «faire Milch Säuliamt» lässt sich neu am Wochenmarkt erwerben. Nebst den regionalen Spezialitäten findet man zudem ein vielfältiges Angebot an internationalen Delikatessen. Auf dem Märtplatz lässt sich der Einkauf entspannt angehen, und meistens reicht die Zeit auch für einen Schwatz mit den Marktfahrenden. Wer seinen Lieben etwas mitbringen will, der findet unter anderem eine grosse Auswahl an Blumen und Gestecken, Kunsthandwerk und Geschenk-

Für alle eine passende 20 Jahre – ein Grund zum Feiern Trainingsmethode

Das Gesundheitszentrum Gut lädt ein

Zuversichtlicher US-Notenbankchef Sogar der US-Notenbankchef, Jerome Powell, der erst seit wenigen Wochen auf dem Chefsessel der weltweit einflussreichsten Notenbank sitzt, betonte am Donnerstag in einer Kongress-Anhörung: «Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft überhitzt. Die Fed wird an ihrer Politik der schrittweisen Zinserhöhungen festhalten. Das ist der Pfad, auf dem wir uns befinden, und meine Erwartung ist, dass dies weiterhin der angemessene Weg sein wird. Zwar liegt die Arbeitslosenquote mit 4,1 Prozent nahe oder bereits bei einer Rate, die Vollbeschäftigung anzeigt. Dies sind jedoch keine deutlichen Anzeichen für einen starken Anstieg der Löhne.» *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Jubiläumswochenende am 23. und 24. März

Die Weinhandlung Maurer in Affoltern feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Auch Kunden können an diesem Wochenende profitieren: Nebst einer grossen Degustation gibt es attraktive Rabatte.

Die US-Einfuhrzölle für Stahl und Aluminium stiessen auf viel Kritik Die US-Unternehmen schufen in diesem Februar etwa 313 000 neue Jobs. Es ist der stärkste Zuwachs seit mehr als anderthalb Jahren. Und deutlich mehr, als Ökonomen erwartet hatten. Sie hatten lediglich mit 200 000 neuen Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote stagnierte auf dem 17-Jahres-Tief von 4,1 Prozent. Was die Investoren aber noch mehr freute: Die Stundenlöhne legten im Schnitt nur um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu, was für die Inflationsentwicklung wichtig ist. Experten hatten mit einem Wert von plus 0,2 Prozent gerechnet, nachdem die Löhne im Januar um 0,3 Prozent gestiegen waren.

artikeln. Ab April runden Spargeln und ab Juni Aprikosen das kulinarische Angebot ab. Wie in den Vorjahren unterhält zum Marktstart das Trio Fink mit Tönen aus aller Welt. Besonders gemütlich lässt sich die Samstagmorgen-Atmosphäre im Märtkafi genies- Ab morgen kann der samstägliche Einkauf wieder auf dem sen. (tst.) Affoltemer Märtplatz getätigt werden. (Bild zvg.)

Es gibt für alle das passende Training, um fit zu bleiben. (Bild zvg.)

Am Samstag, 24. März, öffnet das Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten seine Türen für die Öffentlichkeit. Auf die Besucher warten Probekurse, Informationen und ein breites Expertenwissen. Am «Gut MoveDay» können Interessierte kostenlos verschiedene Bewegungskurse besuchen und das umfassende Angebot des innovativen Gesundheitszentrums kennenlernen. Für die kleine Stärkung zwischendurch ist gesorgt: Power-Snacks und Smoothies geben Energie, um beim Indoor Cycling kräftig in die Pedalen zu treten oder im Pilates die Körperspannung perfekt zu halten. Ob Zumba, BodyArt oder Faszien Care – wer sich gerne bewegt, kommt am Samstag, 24. März, im Gesundheitszentrum Gut auf seine Kosten. Ab 8 Uhr lädt ein abwechslungsreiches Tagesprogramm dazu ein, verschiedene Trainingsmethoden kennen zu lernen und einen Einblick in das vielseitige Kursangebot zu gewinnen. Je nach Kurs liegt der Fokus dabei auf Kondition und Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Entspannung oder einer Kombination mehrerer Faktoren. Ganz neu im Programm ist das funktionelle, ganzheitliche Training DeepWork, ein Workout aus fünf Elementen, welches das Know-how von BodyArt und Iron System kombiniert. Das

vollständige Tagesprogramm ist auf der Website des Gesundheitszentrums Gut zu finden.

Umfassende Gesundheitsberatung für Menschen jedes Alters Mittels Inbody-Messung erfahren die Besucherinnen und Besucher am «MoveDay» mehr über ihre Körperzusammensetzung. So lassen sich allfällige Defizite schnell erkennen, und ein zukünftiges Trainingsprogramm kann optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Das Angebot des Gesundheitszentrums Gut geht jedoch weit über Bewegungskurse und das individuelle Training im Center hinaus. Bei einer Führung durch das Zentrum erhalten Interessierte einen Überblick über die umfassenden Leistungen im Bereich Gesundheitsberatung. Dazu zählen Rehabilitation, Schmerzbehandlung und -prävention. Qualifizierte Trainer, medizinisch gut ausgebildetes Fachpersonal und erfahrene Gesundheitscoaches sorgen dafür, dass den Mitgliedern im Zentrum alles geboten wird, was sie brauchen. So können sie fit zu bleiben und ihre Lebensqualität steigern. Abgeschlossen wird der «MoveDay» um 16 Uhr mit einem Cüpli und geselligem Zusammensein. (pd.) «Gut MoveDay», Samstag, 24. März, 8 bis 16 Uhr, Erspachstrasse 5, Mettmenstetten, Informationen unter www.gut-tut-gut.ch.

Im Jahre 1998 übernahmen Esther Maurer und Thomas Hunziker die Weinhandlung Steger & Maurer und eröffneten an der Oberen Bahnhofstrasse 15 in Affoltern eine neue Weinhandlung. Nach drei Umzügen konnte im März 2008 die neue Räumlichkeit an der Oberen Bahnhofstrasse 17 eröffnet werden. Das offen gestaltete Ladenlokal bietet eine gute Übersicht über das gesamte Angebot. Im März wird das 20-Jahre-Jubiläum mit einer grossen Degustation und attraktiven Rabatten bis 20 Prozent gefeiert. Das Sortiment der Weinhandlung Maurer umfasst verschiedene Weine aus der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Australien, Neuseeland, Argentinien und Chile. Besonders zu erwähnen sind die beliebten Venetoweine des Produzenten Tommasi, aus der Lage «Villa Girardi». Nebst den bekannten Sorten Soave und Lugana ist seit einiger Zeit der Santa Giustina, ein Bianco di Custoza im Sortiment. Dieser Wein ist wunderbar fruchtig, trotzdem trocken und frisch. Er eignet sich hervorragend zum Aperitif oder zu leichten Mahlzeiten. Der Bardolino, der Valpolicella und der Ripasso «Bure Alto» sind alte Bekannte im Sortiment. Sie überzeugen immer wieder mit ihrer hohen Qualität und dem guten Preis/Genussverhältnis. Der grosse Wein aus dem Veneto ist der legendäre Amarone, der aus getrockneten Trauben gekeltert wird. Der Amarone della Valpolicella DOC wird nur in guten Jahren hergestellt. In der Degustation werden auch die Weine des Weinguts Reale aus Volta Mantovana in der Lombardei sein. Der

Esther Maurer und Thomas Hunziker bieten ein breites Angebot. (Bild zvg.) Produzent Massimo Boselli keltert wunderbare Weine, die seinen ehrlichen und weichen Charakter wiedergeben. Mit besonderer Liebe wird das grosse Grappasortiment gepflegt. Neben einer guten Basisqualität bieten die hochklassigen Spezialitäten immer wieder eine Freude. Attraktiv sind die Geschenkkörbe mit italienischen Spezialitäten, die Frau Maurer immer mit viel Hingabe erstellt. Sie ergänzen das übrige Sortiment ideal. Das Bestreben der Inhaber ist es, mit ihren Kunden zusammen den passenden Wein zu finden. Wein ist ein natürliches Getränk, Wein ist Medizin, Wein kann etwas Alltägliches sein, Wein ist aber vor allem eine Flüssigkeit für Geniesser und ein Lebensgefühl. Gibt es etwas Schöneres, als herauszufinden, welcher Wein zu welchem Essen die ideale Ergänzung ist? Unter dem Motto «Wir verkaufen nur was wir selber trinken» bedienen Esther Maurer und Thomas Hunziker ihre Kundschaft gerne an der Oberen Bahnhofstrasse 17 in Affoltern. (pd.) Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18.30 Uhr, Samstag,10 bis 16 Uhr.

Berger Gartenbau ausgezeichnet Giardina Silber Award zum Jubiläum an der Gartenausstellung Die «Giardina» ist die wichtigste Gartenund Landschaftsmesse der Schweiz. Mit dem Gewinn des begehrten Giardina Award hat sich Berger Gartenbau zu seinem 80-Jahre-Firmenjubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Einer der Höhepunkte der diesjährigen Ausstellung ist zweifellos die faszinierende Garten- und Erlebniswelt, die Berger Gartenbau dem Publikum

zeigt. Zusammen mit Livingdreams präsentiert das Team um Antoine Berger auf 200 m² eine mediterrane Gartenlandschaft, die das Innen und Aussen weitgehend aufhebt und die Schönheit der Natur in den Wohnbereich einbezieht. Die neuen Ideen für kleinere Balkone, grosszügige Terrassen und innovative Gartenkonzepte rund um das eigene Heim machen deutlich, wie der Lifestyle Akzente

setzt und die Gartengestaltung beeinflusst. Ein aktuelles Highlight ist denn auch der Auftrag, in Zusammenarbeit mit Lüscher Gartenbau die ganze Aussenanlage der Lewa Savanne im Zoo Zürich zu gestalten. An der Giardina gibt Berger Gartenbau dem Publikum erstmals einen Einblick in diese einmalige Savannenlandschaft. Ende Jahr übergibt Antoine Berger die Geschäftsführung an seine Söhne

Remo und Tobias. Sie werden die Firma mit der gleichen Leidenschaft für ein Leben mit und in der Natur weiterführen, die ihren Vater so erfolgreich gemacht hat. (pd.) Die «Giardina» findet vom 14. bis 18. März statt. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 16. März 2018

Violin-Rezital mit Corinna Meienberg aus Hedingen

Konzert in der Kirche Hedingen Am Freitag, 23. März, spielen Corinna Meienberg und Kateryna Tereshchenko um 20.15 Uhr in der Kirche Hedingen. Das Spektakel wird vom Gemeindeverein Hedingen organisiert. Die Hedingerin Corinna Meienberg auf Violine wird in Begleitung von Kateryna Tereshchenko am Piano Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Aram Khatchaturian, Fazil Say, Ludwig van Beethoven und Sergej Prokofiew zum Besten geben. Corinna Meienberg erhielt ab ihrem fünften Lebensjahr regelmässigen Geigenunterricht. Während des Gymnasiums mit Schwerpunktfach Musik hatte sie Geigenunterricht am Konservatorium Zürich. Nach der Matura studierte Corinna Meienberg bei Professorin Monika Urbaniak an der Hochschule der Künste Bern, wo sie den Bachelor of Arts in Music und den Master of Arts in Pedagogy abschloss. Weitere Anregungen auf der Violine erhielt sie durch Besuche von Meisterkursen. Ausserden absolvierte sie

Corinna Meienberg spielt am 23. März an ihrem Wohnort Hedingen (Bild zvg.) Nebenfachstudien auf der Barockgeige und im Dirigieren. Als Solistin spielt sie in verschiedenen Kammermusikformationen sowie regelmässig im Orchester le buisson prospérant und im

Bach-Ensemble Luzern. Die Vollblutmusikerin unterrichtet Violine, Viola und Kammermusik an der Musikschule Knonauer Amt sowie an der Kantonsschule Limmattal. Zusätzlich leitet sie das Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. Kateryna Tereshchenko wurde in der Ukraine geboren und erhielt mit vier Jahren den ersten Klavierunterricht. An der Kiewer Lysenko Musikschule absolvierte sie ihr Klavierstudium. Von 2007 bis 2013 besuchte Kateryna Tereshchenko die Zürcher Hochschule der Künste bei den Professoren Konstantin Scherbakow und Ulrich Koella. Anschliessend erhielt sie das Solistendiplom und das Kammermusik-Klavierkammermusik/Lied mit Auszeichnung. 2011/2012 erhielt sie den Studienpreis des Migros-Kulturprozents. Von 2013 bis 2016 war Tereshchenko als Korrepetitorin an der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich tätig. (pd.) Freitag, 23. März, 20.15 Uhr, Türöffnung ab 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Lieder mit viel Tiefgang und Ehrlichkeit

Toby Meyers «Mini Gschicht mit Gott» in Affoltern Authentische Texte, mitreissende Musik: Das ist Toby Meyer. Am Freitag, 23. März, tritt er mit seinem aktuellen Album im Gewerbehaus Weid in Affoltern auf. Der Konzerterlös kommt einem Kinderhilfswerk zugute. Mit seinem Album «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott» ist er in die Top 30 der Schweizer Album-Hitparade auf Platz 22 eingestiegen. Mit diesem Album ist er nun auf Tournee und hat schweizweit über 100 Konzerte gespielt. Hierzulande ist Toby Meyer bestens bekannt. Die zwölf Songs erzählen von seiner Lebensgeschichte, von seinem Lebensgefühl, über Sehnsucht und darüber, wie er Hoffnung, Sinn und Freiheit findet. Meyers Leidenschaft ist es, mit Musik die Herzen der Menschen zu berühren, zu ermutigen und Wertschätzung und Hoffnung zu säen. Die Kraft der Worte und der Töne kommt aus

seinem tiefen Glauben heraus. Mit seinem Vornamen wurde ihm dieses Fundament in die Wiege gelegt. Tobias stammt aus dem Hebräischen: «Gott ist gut». Sein Glaube an und seine Liebe zu Gott sind spürbar in jedem Ton. Toby Meyers Sound ist unverkennbar an Wärme, Harmonie und Tiefgang. Seine einfühlsamen Streicher-Arrangements in Verbindung mit hymnischem Pop und Rock sind generations-verbindend und sein Markenzeichen. Sein Lied «Immer und überall» ist in der christlichen Szene zu einem Klassiker geworden. Mit «Ei für alli mal» hat Meyer einen internationalen Song-Contest gewonnen. Er hat über hundert Alben in der Schweiz und im Ausland produziert und Erfahrung aus weit über 1000 Auftritten. Seine Shows knistern, der Funke springt über. Toby Meyer unterstützt mit seinen Shows die Arbeit des Kinderhilfswerks «Compassion Schweiz», das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder dauerhaft

Toby Meyer ist in der christlichen Szene eine bekannte Grösse. (Bild zvg.) aus der Armut zu befreien und ihnen durch Patenschaften Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu vermitteln. (pd.) «Mini Gschicht mit Gott», Freitag, 23. März, 20 Uhr, Gewerbehaus Weid, Alte Obfelderstrasse 55, Affoltern. Weitere Infos unter: www.toby-meyer.ch, Eintritt frei, Kollekte.

fünf Reisen zu Amischen und Mennoniten in Pennsylvania und Ohio, USA, geleitet. In seinem Referat berichtet er über einige Schicksale von Täufern im Knonauer Amt, welche die Geschichte der Täufer in Zürich und in der Schweiz allgemein beleuchten und schliesslich zu den Nachfahren der Täufer in den USA – den Mennoniten und Amischen – führen. Dabei geht es schliesslich nicht nur um die Vergangenheit und die Schattenseiten der Reformation, sondern auch um den heutigen Umgang mit (religiösen) Minderheiten, wie er schon letzten Herbst im Rundgang in Zürich (s. «Anzeiger» vom 22. September 2017) zutage trat. (pd.) Der Vortrag ist öffentlich, Mittwoch, 21. März, Beginn: 20 Uhr, Stampfi Knonau. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Ab 25. März im Reuss-Center Obfelden Das erste Säuliämtler Häkeltreffen für «Oktopusse für Frühchen» vom 18. Februar war ein voller Erfolg. Deshalb geht der Häkelspass für den guten Zweck in die nächste Runde. Die weiteren Daten sind bekannt. An den öffentlichen Häkeltreffen in der Tanzschule «Lucky Line Dancers» entstehen kleine farbige Tintenfische für den guten Zweck. Die Tierchen werden in diversen Spitälern der Schweiz zum Begleiter von «Frühchen». Diese brauchen in den schwierigen ersten Stunden und Wochen ihres Lebens eine Beschäftigung für ihre Hände, damit sie nicht an den Sonden und Schläuchen ziehen (der «Anzeiger» berichtete am 9. Februar). Das nächste öffentliche Häkeltreffen fin-

Am Dienstag, 27. März, schaut der Osterhase im Familienzentrum Affoltern vorbei. Er bringt nebst Eiern auch eine spannende Frühlingsgeschichte mit.

Vortrag in Knonau zu den Schattenseiten der Reformation

Hört man den Erzählungen über persönliche Vorfahren zu, wird es spannend. Petter Dettwiler hat einige historische Quellen zusammengetragen – von Täufern in der Baregg (damals noch mit einem a) und anderen Gemeinden im Säuliamt. Als ehemaliger Ökumene-Beauftragter der reformierten Landeskirche hat er sich intensiv mit der Geschichte der «Wiedertäufer» auseinandergesetzt und auch schon

Bald wird wieder gehäkelt det am Sonntag, 25. März, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Einzige Voraussetzung ist das Beherrschen von Luftmaschen und festen Maschen. Mitbringen: eine Häkelnadel der Stärke 2,5 oder 3 sowie Baumwollgarn nach Materialliste (diese ist auf der untenstehenden Homepage zu finden). Baumwollgarn «Schachenmayr Catania» kann zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Das übrige Material ist vorhanden. (pd.) Sonntag, 25. März, 14.30 Uhr, Reuss-Center, Tanzschule Lucky Line Dancers, Ottenbacherstrasse 23, Obfelden. Karin Gambarara. Um Anmeldung wird gebeten. Per E-Mail: info@luckylinedancers.ch oder per Telefon: 079 646 46 22. Zusätzliche Infos unter: www.oktopusfuerfruehchen.ch. Weitere Daten: 29. April, 27. Mai, 23. September, 28. Oktober und 2. Dezember, jeweils ab 14.30 Uhr.

Der Osterhase kommt zu Besuch

Von den Täufern im Knonauer Amt zu den Amischen in den USA

Die Spuren der Täufer führen auch nach Knonau und in andere Säuliämtler Gemeinden. Am 21. März erzählt der reformierte Theologe, Petter Dettwiler, aus seinen Nachforschungen zu diesem Kapitel der Zürcher Kirchenund Kulturgeschichte.

All diese kunterbunten Tintenfischli sind am ersten Häkeltreffen vom 18. Februar entstanden. (Bild Karin Gambarara)

Wenn die Temperaturen steigen, die Osterglocken aus dem Boden spriessen Dienstag, 27. März, 14 bis 17 Uhr, Familienzentrum und die Tage wieder länger werden, Affoltern. Weitere Informationen auf: www.famidann steht der Frühling vor der Tür. lienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Und was wäre der Frühling ohne das Osterfest mit dem Osterhasen? Am Dienstag, 27. März, von 14 bis 17 Uhr nimmt das Osterfest im Kafi des Familienzentrums Einzug. Der Osterhase kommt zu Besuch und erzählt den Kindern eine spannende Frühlingsge- Ende März macht der Osterhase in Affoltern einen schichte. Selbstver- Zwischenstopp. (Foto zvg.)

15 Jahre «Generell5»: Best-of-Konzert in Affoltern Am Samstag, 24. März, feiert das erfolgreiche Quintett mit einem Konzert sein 15-jähriges Bestehen. Regie führt der Gewinner des Swiss Comedy Award 2015.

Am 21. März wird von Täufern und deren Nachfahren berichtet. (Foto zvg.)

ständlich hat er auch ein paar Eier versteckt, die von den eifrigen Sucherinnen und Suchern gefunden werden möchten. Alle Eltern und Kinder sind zu diesem ereignisreichen Nachmittag herzlich eingeladen. (pd.)

Nach dem Grosserfolg von 2017 tourt das Schweizer Ensemble Philharmonic Brass Zürich – Generell5 zum 16. Mal durch die deutsche Schweiz. Im Jahr 2018 feiert das Quintett sein 15-jähriges Bestehen! Höchste Zeit also, die vergangenen Jahre mit allen Höhen und Tiefen Revue passieren zu lassen und das Jubiläum mit einer Best-of-Tour gebührend zu feiern. Regie führt Florian Rexer,

der Gewinner des Swiss Comedy Award 2015. Überhaupt nicht alt – und schon gar nicht weiser – blechblasen sich die fünf Musiker querbeet durch Klassik, Pop, Jazz und Volksmusik. Manchmal ernst, doch meist ganz heiter, präsentieren sie ihr Geburtstagsprogramm wie gewohnt auf höchstem Niveau, gespickt mit Witz und Charme sowie unterstützt von Licht und Rauch. Zu Ehren dieses Ereignisses hat Philharmonic Brass Zürich – Generell5 die 15 besten Stücke auf eine Jubiläums-CD gebrannt. (pd.) Samstag, 24. März, 19.30 Uhr, Chrischona Affoltern, Infos und Reservierungen unter: www.generell5.ch.


Veranstaltungen

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Sandy Patton und Martin Luther King Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern «Jazz am Donnerstag» The Saga of Reflective Perspectives

Die beiden aufstrebenden Konzertpianistinnen Inna Angelova und Fiona Hengartner unterrichten an der Musikschule Knonauer Amt. (Bild zvg.)

Bekannte Melodien, virtuos umgesetzt Am Sonntag, 18. März, in Bonstetten Am kommenden Sonntag spielt das Duo «Dalia», bestehend aus Inna Angelova und Fiona Hengartner, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten. Die beiden jungen Konzertpianistinnen unterrichten seit zwei Jahren an der Musikschule Knonauer Amt und haben ein Programm zusammengestellt, das auch jüngere Kinder ansprechen wird. Der Zugang zur klassischen Musik ist für viele Schülerinnen und Schüler nicht einfach. Deshalb haben die beiden Pianistinnen Werke von

Tschaikowsky ausgesucht, die aus den frühen Disneyfilmen bekannt sind. So erklingen Ballettsuiten aus «Dornröschen», «Der Nussknacker» und «Schwanensee». Bekannte Melodien, deren virtuose Umsetzung in der vierhändigen Klavierversion auch Erwachsene begeistern wird. Dieses stimmungsvolle Konzert wird von der Musikschule Knonauer Amt unterstützt. (pd.) Sonntag, 18. März, 17 Uhr, katholische Kirche Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Musikerinnen.

Ferien(s)pass in den Frühlingsferien

Dieses Jahr mit verschiedenen Neuerungen Bald sind wieder Frühlingsferien. Das Ferien(s)pass-Team hat sich neue Kurse ausgedacht und das Anmeldeverfahren überarbeitet. Erstmals ist die Anmeldung per E-Mail möglich. Jedes Frühjahr organisiert ein fröhliches Team vom Familienclub den Ferien(s)pass für daheimgebliebene Kinder und Jugendliche. Das Angebot ist ausserordentlich breit, es stehen über 50 Kurse zur Auswahl. Neben den bekannten Dauerbrennern haben Inte-

ressierte neu beispielsweise die Gelegenheit, einen Roboter zu programmieren, Biber- und Amphibien-Spuren zu suchen, sich im Fifa-Museum, im Skillspark oder im Trampolino auszutoben. Sie können Tiere wie Lamas oder Affen persönlich kennen lernen, Modellflugzeuge fliegen oder sich beim Tischtennis, Wasserball und Karate sportlich betätigen. Trotz der Vielfalt war der Andrang in den vergangenen Jahren jeweils gross und Warteschlangen unvermeidbar. Dieses Jahr wird alles anders – und damit hoffentlich besser! Erstmals ist die Anmeldung per E-Mail möglich. Das Kursprogramm ist auf der Homepage des Familienclubs einsehbar. Zudem wird es in Affoltern an den Primarschulen abgegeben. Anmeldungen werden ab dem 18. März entgegengenommen. Die letzten freien Plätze werden am Affoltemer Wochenmarkt vom 24. März verkauft. (pd.) Ferien(s)pass in den Frühlingsferien, Kursprogramm abrufbar unter

Das Verzieren von «Cakepops» verlangt eine ruhige Hand. (Bild zvg.)

www.familienclubaffoltern.ch. Anmeldungen möglich ab dem 18. März.

Sandy Patton voc | Thomas Dürst b | Slawomir Plizga g, arr | The Amigern String Quartet: Vincent Millioud g1 | Joanna Zaremba g2 | Andrian Heusler br | Lina Luzzi clo Die Band unternimmt eine musikalische Reise in das 18. und 19. Jahrhundert. In der damaligen Populärmusik widerspiegelte sich das Schaffen klassischer Meister wie Chopin, Ravel, Fauré, Debussy, Rachmaninow und anderen. Deren Einfluss auf die Jazzmusik lässt sich bis heute noch erkennen. «The Saga of Reflective Perspectives» ist das Jubiläumsprojekt zur Feier des 70. Geburtstags der international bekannten Sängerin und Pädagogin Sandy Patton. Donnerstag, 22. März, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, kleines Essen: 15 Franken.

«Martin Luther King» Musikalische Erzählung «I have a dream» – Hommage zum 50. Todesjahr des grossen Menschenrechtsaktivisten.

zum Friedensnobelpreis. Die tödlichen Schüsse auf John F. Kennedy gaben eine Vorahnung auf sein eigenes gewaltsames Ende. Doch unbeirrt kämpfte Martin Luther King für seine Vision von Liebe und Gerechtigkeit. In einem eindrücklichen Porträt erweckt Vera Bauer dramatische Vera Baur erinnert in einer musikalischen Erzählung an den die Lebensgeschichte gewaltsamen Tod von Martin Luther King. (Bild zvg.) von Martin Luther Vera Baur: Text | Christina Jaccard: King zum Leben. Die Swiss Jazz Gesang | Dave Ruosch: Piano | Luca Award-Gewinner Christina Jaccard und Dave Ruosch erschaffen mit dem Leombruni: Bass. «Wenn wir nicht lernen, miteinan- namhaften Bassisten Luca Leombruni der als Brüder zu leben, werden wir einen eigenen, doch demutvollen als Narren miteinander untergehen.» Sound zu Ehren von Martin Luther 50 Jahre nach seiner Ermordung am King. (pz) 4. April 1968 sind die Worte des charismatischen Anführers der schwarz- Freitag, 23. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, amerikanischen Bürgerrechtsbewe- Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 gung aktueller denn je. Von Kings Franken. politischen Anfängen führt ein langer Weg bis hin zu seiner weltberühmt ge- Platzreservierungen empfohlen über www.lamarotwordenen Rede «I have a dream» und te.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Flechten entflechten

Christoph Scheidegger referiert am 20. März in Mettmenstetten Am 20. März findet in Mettmenstetten ein Vortrag zum Thema Flechten statt. Als Referent ist der Flechtenexperte Christoph Scheidegger eingeladen. Der Vortrag beginnt im Anschluss an die GV der Naturschutzgruppe und steht allen offen. Traditionellerweise lädt die Naturschutzgruppe auch Nichtmitglieder zu einem öffentlichen Vortrag ein, der im Anschluss an die Generalversammlung einen Aspekt des Jahresprogramms ins Rampenlicht stellt. Als Jahresthema hat der Vorstand die Flechten ausgewählt, eine sehr häufige, aber den meisten Menschen doch eher unbekannte Gruppe von Lebewesen. Flechten, sind genau betrachtet, Lebensgemeinschaften von Pilzen und Algen. Die Alge ist wie eine Pflanze in der Lage, aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid Produkte herzustellen, die ein Pilz braucht: nämlich Zucker. Genau aus diesem Grund hält sich der Flechten-Pilz seine

Algen. Allerdings nicht als Sklaven, indem er sie skrupellos ausbeutet, sondern in einer Symbiose, in welcher der Pilz Nährstoffe weitergibt, ohne die eine Alge unweigerlich absterben würde. So sind die Flechten in der Lage, un- Die Flechte kann auch in unwirtlichen Gegenden bestens wirtliche Gegen- überleben. (Bild zvg.) den mit Leben anzureichern. Auch dort, wo kaum ande- menstetten freut sich, von ihm einen re Lebewesen überleben können. fundierten und interessanten Einblick Als Bergsteiger und Forscher am in eine unbekannte Lebenswelt zu erForschungsinstitut für Wald, Schnee halten. Der Vortragsbesuch steht auch und Landschaft (WSL) in Birmensdorf Nichtmitgliedern offen. Der Eintritt ist bewegt sich Christoph Scheidegger frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. selber immer wieder in den Lebens- Im Anschluss daran sind alle zu einem räumen der Flechten. Er wird das Ge- kleinen Apéro, offeriert von der Naturwirr von Pilz und Alge mit seinem schutzgruppe, eingeladen. (pd.) reich bebilderten Vortrag zu entflechten verstehen. Christoph Scheidegger Dienstag, 20. März, 20.15 Uhr, Pfarrhauskeller gilt als der Flechtenkenner schlecht- Mettmenstetten (nähe Volg/Rössli neben der Kirche), hin, und die Naturschutzgruppe Mett- Eintritt frei.

Ein Wochenende, drei Attraktionen in Bonstetten

Hollywood-Kino, Markt und Musik vom 16. bis 18. März Das kommende Wochenende hält in Bonstetten ein abwechslungsreiches Programm bereit. Die Film-, Markt- und Musikliebhaber kommen auf ihre Kosten. Zum Auftakt wird heute Freitagabend, 16. März, um 20 Uhr der Spielfilm «Hidden Figures» in der reformierten Kirche Bonstetten gezeigt. Der Eintritt ist frei und es besteht keine Altersgrenze. Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte von drei Mathematikerinnen. Diese hatten bei der Nasa ge-

arbeitet und massgeblich zum Erfolg der US-Raumfahrt beigetragen. Ein spannender Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Als zweite Attraktion darf der erste Bonstetter Floh­ und Raritätenmarkt vom Samstag, 17. März, empfohlen werden. Der reformierte Kirchgemeindesaal (neben der reformierten Kirche) öffnet seine Tür um 9 Uhr. Der Verkauf dauert bis um 16 Uhr. Nebst wertvollen Raritäten und sonstigem Krimskrams können sich die Besucher

im Foyer mit kleinen Häppchen verwöhnen lassen. Die dritte Attraktion findet am Sonntag, 18. März, im Gemeindehaus Bonstetten statt. Die Gemeindehaustür öffnet um 13.30 Uhr, das Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten beginnt um 14 Uhr. Unter der Leitung von Nino Wrede werden unter anderem bekannte Stücke wie «Der Bettelstudent» und «Im weissen Rössl» aufgeführt. Auch das feine Kuchenbuffet steht für alle Besucher wie gewohnt zur Verfügung. Werner Utz


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22 agenda

Freitag, 16. März Affoltern am Albis

18.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Von 18 bis 18.20 Uhr alle Bahnen gratis! Kronenplatz. 18.00-21.30: «Happy Family Rezepte-Kochkurs aus der Vollwertküche für die Familie» mit Ernährungsberaterin Simone Kleiner. Anmelden unter: 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00-22.00: JAAA: Mittelstufendisco in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und dem Familienclub. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.

Bonstetten

20.00: Kino in der Kirche: «Hidden Figures», die unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson, drei herausragende afroamerikanische Mathematikerinnen bei der Nasa in den 60er-Jahren. Freigabe ohne Altersbeschränkung. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Stallikon

15.00: Bastelnachmittag für Kinder zum Thema «Ostern». Die Bibliothek-Fenster werden gemeinsam geschmückt. Material vorhanden, alle Kinder willkommen. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1. 19.00: Salsa-Kurs für Anfänger. Auch ohne Partner möglich. Probelektion gratis. Anmelden erwünscht 076 576 74 94. Stay Fit & HappyCenter. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Veranstaltungen

Ein Märchen aus Norwegen

fachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Am Sonntag, 25. März, findet in Hausen «Lumpenhut», ein Theaterstück für Kinder ab fünf Jahren, statt. Zwei Prinzessinnen, die eine laut und wild, die andere sanft und verträumt, entdecken darin gemeinsam die Welt.

07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen) Leichte Tageswanderung: Holderbank - Biberstein - Aarau. 13 km, Marschzeit 3¼ Std. Aufstieg 70m, Absteig 40m. Auskunft/Anmeldung bis 18. Februar abends bei: Erna und Kurt Gantenbein, 044 341 07 93. Vor der Post (Treffpunkt).

Kindertheater Lumpenhut in Hausen zu Gast

Wenn an einem Sonntagnachmittag im Gemeindesaal Weid die Stimmung lebendig und ausgelassen ist, wenn die Besucherinnen und Besucher rennen, statt gemächlichen Schrittes einen Platz zu suchen, wenn sie rufen, statt in Zimmerlautstärke zu plaudern, dann ist Kindertheater angesagt in Hausen. «Es war einmal», ja, so beginnen alle Märchen, auch «Lum-

Kappel am Albis

08.30-11.00: Frauenzmorge mit Vortrag: Referent Gianni Assetta zum Thema «Was gibt es hier noch - zu lachen?». Anmelden: 044 764 00 11 mit Kinderhüeti. Gemeindesaal zur Mühle.

Mettmenstetten

20.15: «Bi Eus z’Mättmistette» präsentiert: «Für Garderobe keine Haftung», mit Peter Shub. www.bieus.ch. Schulhaus Wygarten (Singsaal).

Ottenbach

Samstag, 17. März

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Fix in the Mix...Funky and groovy. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Affoltern am Albis

Rifferswil

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi, erster Wochenmarkt dieses Jahr mit Eröffnungskonzert «Trio Fink». Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Pasta, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte aus Afrika, Handwerkliches. Marktplatz. 10.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00-18.30: «Osterzeit - Zopf und Osterlamm aus Hefeteig». Grosse und kleine Bäcker werden von Jeanine Schneyder fachkundig angelernt. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle ab der 5. Klasse. Spiel und Spass für alle Jugendlichen. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse.

Bonstetten

09.00-16.00: 1. Bonstetter Flohund Raritätenmarkt mit Verpflegungsmöglichkeit. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7. 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten. Festwirtschaft, Tombola und Bar. Türöffnung 18 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2. anzeige

Freitag, 16. März 2018

10.00-16.00: Flohmarkt zugunsten der Bibliothek. Dorfplatz.

Sonntag, 18. März Aeugstertal

19.00: An Lár - Irish Celtic Folk. Traditionelle und zeitgenössische irische Musik aus der Schweiz. Essen um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

10.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz.

Bonstetten

14.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten. Festwirtschaft, Türöffnung 13:00 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2. 17.00: «Duo Dalia». Die Lehrerinnen der Musikschule Knonauer Amt spielen Werke von P. Tschaikowsky, Ballettsuiten vierhändig. Dornröschen, Schwanensee, Nussknacker. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Kappel am Albis

14.00: Führung durch die Ausstellung «Pneuma- vergessene Atemseele der Malerei» - ostchristliche Ikonen im Dialog mit moderner Kunst. Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Die beiden Prinzessinnen erobern die Welt. (Foto Andrea Schulthess) penhut». Also: Es war einmal eine Königin, die wünschte sich gar sehnlichst ein Kind. Und dann bekam sie deren zwei. Zwei Prinzessinnen. Un-

Montag, 19. März Hausen am Albis

14.00-16.30: TCS-Kurs «Autofahren heute». Programm 1. Teil «Theorie Gruppenseminare», 2. Teil «Der praktische Fahrtest» mit einem VSR-Instruktor. Mehr Infos unter 058 827 17 17 oder www.tcs-zueri.ch. Restaurant Löwen.

Mettmenstetten

19.30: IG Gemeindewahlen: Vorstellung der Kandidaten für Primarschulpflege, Sekundarschulpflege und evangelisch-reformierte Kirchenpflege. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Dienstag, 20. März Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 15.00-16.00: «Yoga mit Baby» mit Sabine Chandika Würmli. Rückbildung unterstützen und auch das Baby geniesst einfache Übungen. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Hausen am Albis

09.00-10.00: Everdance Frühling 2018: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnuppern möglich. Leitung und Infos Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Ottenbach

14.00-16.00: Generation 50+, Handy auf Reisen. Schüler der 3. Sek.

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Hausen am Albis

terschiedlicher hätten die beiden nicht sein können. Die eine ist wild, laut und abenteuerlustig, die andere zart, sanft und verträumt. Die beiden Schwestern entdecken gemeinsam eine Welt, die für jede allein unerreichbar wäre. Sie kämpfen auf ihre unterschiedliche Art gegen Trolle, besegeln Meere, und am Ende erobern sie gar noch die Herzen zweier Prinzen. «Lumpenhut» ist ein rasantes Theater mit Live-Musik, Lumpenpuppen und Schauspiel. Von und mit Andrea Schulthess und Kathrin Bosshard. (san) Sonntag, 25. März, 16.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen, Kinderbar und Kasse offen ab 15:45 Uhr, weitere Infos: www.theaterkreationen.ch.

Hedingen

14.30-15.15: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannende Geschichten in der Bibliothek erleben. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil

Obfelden-Ottenbach bieten ihre Hilfe bei Problemen mit dem Handy. Eigenes Handy mitnehmen. Keine Anmeldung nötig. Weitere Auskünfte: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden 044 763 53 54. Bibliothek. Affolternstrasse 5.

20.00-21.30: Lesezirkel. Besprochen wird das Buch «Weit über das Land» von Peter Stamm. Schulund Gemeindebibliothek. Poststrasse 2.

Stallikon

09.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Polizeimuseum Zürich, Führung 1 ½ Std. Billette selber lösen. Anmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Bahnhof. 20.00-22.00: 4. Quartiergespräch zum Thema «Bauliche Entwicklung in Affoltern». Öffentliche Veranstaltung der SP. Sandro und Rosmarie Kälbling. Sonnenbergstrasse 42. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «The Saga of Reflective Perspective». Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 21. März Affoltern am Albis

13.00-18.00: Velowerkstatt. Gemeinsames Reparieren von Reifen, Schläuchen, Bremsen u.v.m. Eine gemeinsame Veranstaltung von JAAA, Repair Cafe, Velo Werft. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 14.30-16.00: Thé Dansant. Das Aktivierungsteam führt einen vergnüglichen Tanznachmittag durch mit Musik ab CD. Bei Kaffee und Kuchen gemütlich beisammen sein. Anmelden 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Schau hin! Europäisches Kulturerbe-Jahr 2018» Mit F. Pfenninger Archäologin. Anmelden bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung. Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ein-

Donnerstag, 22. März Affoltern am Albis

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

19.30-21.00: Vortrag «Palästina» von Urs und Marianne Moser. Bibliothek Rifferswil. Jonenbachstrasse 1.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Tibet heute – modern, traditionell, unbekannt

Multivisionsshow im Cinepol in Sins

Freitag, 16. März 2018

23

Barocke Klänge zum Palmsonntag Konzert in der Kirche Aeugst Am Sonntag, 25. März, gibt der Limmattaler Kammermusikkreis in der reformierten Kirche in Aeugst ein Konzert. Die neuere, kleine Formation kann bereits auf beachtliche Konzertauftritte zurückblicken.

Tibet pendelt zwischen Tradition und Modernität. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 18. März, zeigen Annemarie Koelliker und Roberto Saibene um 11 Uhr den dritten und letzten Reisebericht des Winterhalbjahres. Dieser führt nach Tibet. In diesem Teil der Multimedia-Serie führt die Reise nach Tibet. Dort haben Annemarie Koelliker und Roberto Saibene bereits vor über 20 Jahren Halt gemacht. Nun werden sie Vergleiche zu damals ziehen und nehmen die Zuschauer auf den Streifzug mit. Im Nachgang zur chinesischen Besatzung hat sich Tibet verändert. Von

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier» Bienenvölker als Imker begleiten - ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 29. März.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Vom Schauen und Sehen» Elena Brentel und Ischtwan Takatsch. Fr, 17-20, Sa, 9-12 Uhr, So, 11-14 Uhr. Bis 25. März.

Kappel am Albis

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Pneuma- die vergessene Atemseele der Malerei» - Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Bis 10. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert» Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 1519, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.

traditionellen Orten, zerstörten Klöstern, gigantischen Bewässerungsanlagen bis zu restaurierten Sehenswürdigkeiten zeigen die Autoren ihre Sicht auf das aktuelle Tibet. Annemarie Koelliker und Roberto Saibene stehen am Sonntag, 18. März, im Anschluss an die Vorstellung für Fragen zur Verfügung. «Tibet heute» ist der dritte und letzte Reisebericht dieses Winterhalbjahres. Tickets können online oder per Telefon im Kino Cinepol in Sins reserviert werden. (pd.) Sonntag, 18. März, 11 Uhr, Kino Cinepol Sins, Reservierung empfohlen.

Der Limmattaler Kammermusikkreis lädt alle Musikfreunde zum stimmungsvollen Konzert mit diversen Werken von Johann Sebastian Bach und Alessandro Marcello ein. Der Oboist Hans Martin Ulbrich und die Streicher eröffnen den Abend mit einem Oboenkonzert von Marcello. Danach erklingen diverse Werke von J. S. Bach in verschiedener Besetzung. Den Anfang macht das bekannte Stück «Jesus bleibet meine Freude», gefolgt vom Cembalokonzert in d-Moll mit dem Solisten Stefan Zwicky. Nach dem Largo aus dem Violinkonzert g-Moll, gespielt von Conrad Zwicky, endet das Konzert mit der Kantate «Ich bin vergnügt mit meinem Glücke» für Sopran (Salome Zwicky),

Die Formation des Limmattaler Kammermusikkreises. (Bild zvg.) Oboe, Streicher und Basso continuo. Der LKK, der Limmattaler Kammermusikkreis, konzertierte in den letzten dreissig Jahren vor allem im Limmattal. Seit einiger Zeit spielt er in kleiner Formation mit hohem Anspruch und konnte an vielen Konzerten mit herausragenden Solisten (wie etwa Philippe Litzler, Solotrompeter Tonhalle Zü-

«Eine bretonische Liebe» und «Köhlernächte»

Die nächsten beiden Filme im Kino Mansarde in Muri In «Eine bretonische Liebe» ist ein Mittvierziger auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und bringt sich so in neue Schwierigkeiten. Währenddessen kommt Robert Müller in seinem Film «Köhlernächte» einem traditionellen Handwerk auf die Spur. Erwan ist 45 Jahre alt und verwitwet. Eines Tages erfährt er zufällig, dass der Mann, den er immer für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein biologischer Vater ist. Das bringt ihn schwer aus der Fassung. Er beschliesst, sich auf die Suche nach seinem Erzeuger zu machen. Dabei stösst er auf Joseph, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Doch zugleich lernt er auch Anna kennen, in die er sich verliebt, bevor er feststellen muss, dass sie seine Halbschwester ist. Dann ist Erwans Tochter Juliette plötzlich schwanger und weigert sich, den Vater preiszugeben.

Erwan und Anna lernen sich kennen und lieben. (Bild zvg.) «Köhlernächte» – Reise in eine archaische Welt Seit 2011 steht die «Entlebucher Holzköhlerei» auf der Unesco-Liste der immateriellen Kulturgüter. Und tatsächlich wird im Luzerner Hinterland als letztem Ort Westeuropas bis heute gewerbsmässig Holzkohle gebrannt. Robert Müller vermittelt in seinem

sensationell fotografierten Film packende Einblicke ins traditionelle Handwerk. Im Fokus stehen der 70jährige Fränz Röösli, Lukas, der zwölfjährig seinen ersten Haufen brennt sowie Doris Wicki, die einzige Köhlerin. Man bewegt sich zwischen Tradition und Moderne, doch es haftet der Holzköhlerei noch heute etwas Archaisches an. Archaisch mutet phasenweise auch Müllers Film an. Dieser ist mit seinen oft aus der Luft geschossenen, sensationellen Landschaftsaufnahmen von Pio Corradi und Fritz Hausers sphärisch verdichtetem Soundtrack weit mehr als eine simple Dokumentation. (pd.) «Eine bretonische Liebe», Donnerstag, 22. März, 18 Uhr, und Freitag, 23. März, 20.30 Uhr (F/d, 100 Minuten, ab 12 Jahren). «Köhlernächte», Donnerstag, 22. März, 20.30 Uhr, und Freitag, 23. März, 18 Uhr (CH/d, 92 Minuten, ab 14 Jahren). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 6442121.

Eine Pirsch durch Feld und Wald

Frühlingsexkursion am Sonntag, 25. März Am 25. März lädt der Verein Naturnetz Unteramt zur Exkursion. Gestartet wird um 6.30 Uhr beim Schützenhaus Bonstetten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Dabei sein beim Erwachen eines Frühlingstages! Die Vorboten der schönsten Jahreszeit zeigen sich überall. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die traditionelle Frühlingsexkursion. Die Tätigkeit des Vereins Naturnetz Unteramt erstreckt sich über die drei Gemeinden Stallikon, Wettswil und Bonstetten. In diesem Jahr soll dem Vorfrühling auf dem Gemeindegebiet Bonstetten nachgespürt werden. Die Exkursionsroute führt vom Schützenhaus Bonstetten durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft rund um das Feldenmas. Wald, He-

cken und offenes Kulturland wechseln sich entlang der Exkursionsroute ab. Immer wieder kann man dem Vogelgesang lauschen, der verrät, welcher Vogel sich wo befindet. Man kann gespannt sein, was Fauna und Flora an diesem Morgen für Überraschungen bescheren. Welches werden die Höhepunkte der Beobachtungen sein? Mit welchen interessanten Erläuterungen werden die Exkursionsleiter die Teilnehmenden erfreuen? In der Lochenfeldstube im Schützenhaus Bonstetten klingt die Exkursion bei Zopf und warmem Getränk aus. Anschliessend treten alle gestärkt den Heimweg an. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Exkursion eingeladen. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig, warme Klei-

rich) auftreten. Im Ensemble spielen unter der Leitung von Conrad Zwicky Gaby Grimm, Violine, Daniel Müller, Viola, Peter Zwicky, Violoncello und Priska Ruch, Kontrabass. (pd.) Sonntag, 25. März, 17 Uhr, reformierte Kirche Aeugst. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Das passende Frühlingsoutfit kaufen Am 24. März findet im Gemeindesaal Weid die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins HausenEbertswil statt. Von 13.30 bis 15 Uhr wird verkauft, die Annahme der Kleider findet von 9 bis 10 Uhr gleichentags statt. Jetzt ist die passende Gelegenheit, den Kleiderschrank der Kinder, Enkel oder Patenkinder für die kommende Frühjahrs- und Sommerzeit auszurüsten. Am Samstag, 24. März, findet in Hausen die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt. Von 13.30 bis 15 Uhr werden Kinderkleider bis Grösse 176 sowie Schuhe, aber auch Sportartikel, Velos, Kinder-Autositze, Kinderstühle, Kinderwagen und Spiele angeboten. Interessierte können ihre Artikel für diesen Nachmittag zum Verkauf abgeben. Sie erhalten dann eine Nummer zugewiesen sowie spezielle Anhänge-Etiketten. Es werden nur Artikel mit bestätigter Nummer und vom Frauenverein erstellter Etikette angenommen. Die Annahme findet von 9 bis 10 Uhr statt und ist auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. Zur Deckung der Unkosten gehen 20 Prozent des Verkaufspreises an den Frauenverein. Auch wer weder Kleider noch Spielzeug braucht, ist herzlich willkommen! Die Kaffeestube mit der grossen Auswahl an feinen Kuchen ist von 13 bis 16 Uhr geöffnet. (pd.) Interessierte können sich gerne bei Miriam Haller melden: per Telefon 079 758 39 04 oder per Mail: mimi.huegi@datazug.ch.

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Im März ist die Blaumeise mit ihrem kräftigen und sehr vielseitigen Gesang nicht zu überhören. (Bild Daniel Stark) dung und wenn möglich Feldstecher hingegen schon. Der Verein Naturnetz Unteramt freut sich auf viele Teilnehmende. (pd.) Sonntag, 25. März, 6.30 Uhr, Start ab Schützenhaus Bonstetten, Aumülistrasse, Dauer: ca. 2½ Stunden.


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Sport

Freitag, 16. März 2018

Trotz Sturmschäden ein toller Orientierungslauf

Der Säuliämtler OL 2018

Doreen Elsener erreicht Silbermedaille

Zürcher Kantonalmeisterschaft, 10 Meter Am letzten Wochenende wurde um 21 Medaillensätze geschossen. Aus dem Knonauer Amt nahmen 16 Schützinnen und Schützen an den Kantonalen Meisterschaften teil. Schlussendlich standen 21 Zürcher Kantonalmeisterinnen und -meister auf dem Podest, vom Schülern bis zum Senior-Veteranen. Ideal für diesen Wettkampfsport war der Austragungsort eingerichtet, das Kultur- und Sportzentrum Gries in Volketswil. 40 Scheiben standen hier den zahlreichen Kategorien und Disziplinen zur Verfügung. Die kantonale Meisterschaft ist auch eine Plattform zur Jugendförderung im Schiesswesen, wenn man sich den grossen Anteil an Schülern und Jugendlichen vor Augen hält, die an diesem Wochenende um ein gutes Resultat geschossen haben. Später wechseln sie wahrscheinlich zu grösseren Distanzen und Kalibern oder bleiben beim Indoorschiessen. Für den Schiesssport ist der Nachwuchs von grösster Wichtigkeit.

Läuferinnen und Läufer bereiten sich auf den Start zum OL vor. (Bild zvg.) Ob der diesjährige Säuliämtler Orientierungslauf überhaupt durchgeführt werden kann, war zu Beginn des Jahres nicht sicher. Denn der Sturm «Burglind» hatte im Wolserholz, wo der OL stattfinden sollte, arg gewütet. Nach einer ausführlichen Waldbesichtigung und nach Absprache mit Förster und Jäger kamen die Verantwortlichen zum Schluss, dass der Wettkampf durchgeführt werden konnte. Am Wettkampftag war es grau und regnete immer wieder, wenn auch nur leicht. Dies hielt glücklicherweise viele OL-Begeisterte nicht ab, sich nach Obfelden aufzumachen und am Wettkampf teilzunehmen. Schlussendlich waren es 635 Läuferinnen und Läufer, die am Säuliämtler OL liefen. Dazu kommen die Kleinen, für denen ein Schnur-OL auf dem Zendenfrei-Gelände unentgeltlich zur Verfügung stand. Rund 120 mal wurde diese mit einer Schnur markierte Strecke von den Kleinen abgelaufen. Das Anmelde- und Ausleseprozedere konnte dank IT-Neuerungen stark vereinfacht und verbessert werden, sodass der Teilnehmenden sich bereits zum voraus online anmelden und bezahlen konnten, was ihnen erlaubte, ohne Wartezeit direkt an den Start zu gehen. Und wer zurückkam, erfuhr dank EDV-Einsatz sofort seine Laufzeit anzeige

mit allen Zwischenzeiten sowie seinen Rang zu diesem Zeitpunkt. Online konnte dann auf dem Handy verfolgt werden, ob der Platz bestand hatte oder ob die Konkurrenz den Rang abgelaufen hatte. Dies machte die Rennen nochmals spannender. Das Wolserholz ist ein typischer Mittellandwald, mit gut überschaubarem Gelände und mehr oder weniger stark bewachsenen Dickichten, wo es immer wieder zu überlegen galt, ob der Weg durch das Dickicht oder jener darum herum schneller sei. Dies konnten die Laufenden dank der sehr genauen OL-Karte entscheiden. Was hingegen nicht eingezeichnet werden konnte, sind die Schäden, welche «Burglind» hinterlassen hatte. Obwohl die meisten Sturmwunden bereits behoben werden konnten, waren diese Stellen doch meistens schlechter belaufbar, noch viele Äste lagen herum oder umgekippte Wurzelstöcke versperrten den Weg. Apropos Wege, sie sind ja auch auf der OL-Karte eingezeichnet, doch nicht jene, die von den Aufräummaschinen gemacht wurden. So hatte der fürchterliche Sturm auch noch für den OL herausfordernde Stellen hinterlassen, welche den Lauf zusätzlich erschwerten und so interessanter machten. Hannes Zaugg

Rangliste mit Läuferinnen und Läufer aus dem Säuliamt und der OLG Säuliamt: Damen: D10: 2. Mira Werder, Aeugst; D14: 6. Anna Stüdeli, Mettmenstetten; DAL: 9. Sara Rüegg, Affoltern, DAM: 5. Florina Huwiler, Obfelden; DB: 10. ; Monika Thür, Knonau, 14. Geiri Suur, Hausen; D35: 1. Eliane van der Helm, Hausen; D50: 13. Vera Anders, Hausen. Herren: H12: Herren: 20. Aaron Stüdeli, Mettmenstetten; H14: 8. Jan Leisinger, Hausen, 17. Sven Kehrle, Wettswil, 22. Adrian Cernin, Urdorf, 23. Remo Berli, Ebertswil; H16: 16. Jonas Leisinger, Hausen; H18: 6. Simon Leisinger, Hausen; HAL: 8. Raphael Schalbetter, Wettswil, 10. Lukas Müller, Huttwil, 11. Sven Rüegg, Affoltern; HAM: 24. Ondrej Cernin, Urdorf; HAK: 5. Fabian Pöschel, Bonstetten, 9. Severin Laasch, Wettswil, 23. Markus Bigler, Mettmenstetten; HB: 1. Claude Müller, Aeugst, 3. Thomas Schweizer, Hedingen, 7. Umberto Veronesi, Zwillikon; H40: 7. René Nietlisbach, Maschwanden; H45: 10. Simon Bienz, Obfelden, 15. Stefan Berli, Ebertswil; H65: 14. Heinz Baumann, Mettmenstetten; H80: 2. Walter Bickel, Mettmenstetten. Offen: OS: 1. Sonja & Mia Fröhli, Aeugst, 2. Sonja & Aline & N. Graf, Ottenbach, 3. Cedric & Jan Graf, Ottenbach, 13. Fynn & Ell Burtscher, Hausen, 14. Sara & Mai Burtscher, Hausen; OK: 1. Honza Cenry, Stallikon, 11. Kathrin & Ka Schweizer, Hedingen; OM: 2. Christian & S. Purat, Obfelden, 4. Andrea Werder & Zwicky, Aeugst, 7. Vreni Berli, Ebertswil, 9. Timo Fröhli, Aeugst, 10. Robin Bodenmann, Bonstetten, 14. Nico Ilic, Obfelden; OL: 2. Daniel Übersax, Affoltern; Fam: 7. Tiuri & Anja Tischer, Affoltern.

Talfahrt der Pistolenschützen Dank einem vermehrten Aufmarsch von Gewehrschützen konnte gegenüber dem letzten Jahr eine Steigerung der Teilnehmerzahl verzeichnet werden. Die Talfahrt der Pistolenschützen konnte aber auch dieses Jahr nicht aufgefangen werden. Gesamthaft wurden dieses Jahr 346 Starts verzeichnet. Ein Leckerbissen für Schützen, Trainer und Zuschauer war der inszenierte Sonntagsfinal. Kurz vor 14 Uhr marschierten sie ein – fast wie Gladiatoren – die Finalteilnehmer U21 und die Elite. Da die beiden Finals im gleichen Durchgang absolviert wurden, können die beiden Gruppen direkt miteinander verglichen werden. Der Speaker, Marcel Bearth, in bester Wettkampflaune, erklärte den formellen Ablauf und stellte die einzelnen Athleten und Athletinnen vor – neun Schützen und sieben Schützinnen. Die Herren blieben erneut chancenlos; so holte Jürg Ebnöther gerade noch Silber. Das übrige Edelmetall garnierten Frauen ab – sie standen schlussendlich zu fünft auf dem Podest. Mit Höchstleistungen (628 Punkte in der Qualifikation) machte Julia Oberholzer U21 schon im Vorfeld positiv auf sich aufmerksam und alles an-

Podest der Junioren U21: Links Doreen Elsener, Bonstetten, Mitte Julia Oberholzer, Neftenbach, Rechts Greta Wolff, Oberglatt. (Bild zvg.) dere als ein Triumph im Final wäre für Julia wohl eine herbe Enttäuschung und für die Zuschauer eine grosse Überraschung gewesen. Bereits nach der ersten Fünferpasse ging Julia in Führung und baute darauf ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mit einer 10.4 schloss sie ihr 24-er-Programm ab. Als Total leuchtete 248.0 auf.

Als Titelverteidigerin angetreten Doreen Elsener U21 aus Bonstetten, die Titelverteidigerin, musste sich schon früh auf den zweiten Platz konzentrieren – fast 10 Punkte hinter der neuen Kantonalmeisterin. Interessant war der Vorstoss von Greta Wolff, in der Kategorie U21, welche ihre Bronzemedaille sicher verteidigte und Noah Polvere U21 souverän auf Distanz hielt. Bei den Elite-Schützen war das Rennen um einiges spannender. Zwischen Silvia Guignard und Jörg Ebnöther entwickelte sich ein richtiges Duell. Die Allrounderin, welche auch mit Armbrust und Sportgewehr exzellent umgehen kann, ist für ihre finale Nervenstärke bekannt. Jörg Ebnöther war immer nahe dran, schaffte aber das Überholmanöver nicht. Mit den letzten beiden Schüssen – 10.4 und 10.7 – wickelte Silvia den Sieg in trockene Tücher und wurde verdiente Kantonalmeisterin 2018. Bronze holte sich Jasmin Bernet, die Teamkollegin der Siegerin. Heinz Meili Ranglisten unter www.zhsv.ch.


Sport

Mittelpunkt der Handballregion Zürich

Freitag, 16. März 2018

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Niederlage gegen den künftigen Playoff-Gegner

Affoltern am 17. und 18. März

Streethockey NLA: SHC Belpa 1107 – SHC Bonstetten-Wettswil: 8:3

Am 17. und 18. März messen sich die besten Handballmannschaften aus der Region Zürich in der Stigeli Halle in Affoltern.

Im zweiten Aufeinandertreffen der Saison mit dem SHC Belpa 1107 und im zugleich letzten Spiel der Qualifikation unterlag die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil trotz eines guten ersten Drittels mit 8:3. Trotzdem schafft der SHC BW die Qualifikation für die Playoffs.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb Handballsport live erleben in Affoltern. (Bild zvg.) von zwei Jahren konnte sich der HSV-Säuliamt die Aus- 17.45 Uhr. Damit dieser Nervenkitzel tragung des Zürcher Cupfinals si- auch gut überstanden wird, kann sich chern. Das bedeutet 10 Mal 60 Minu- jeder Zuschauer nach Herzenslust verten Handballaction, verteilt auf zwei pflegen. Grillmeister Christian Willy Tage. Das Wochenende startet am 17. wird dafür sorgen, dass sich jeder März, um 12.25 Uhr, mit dem ersten wohlumsorgt fühlt, ob bei Bratwurst, Halbfinale der Frauen, zwischen Rüti Cervelat, oder Steak frisch vom Grill, Rapperswil-Jona gegen die SG Rüm- oder bei Kaffee und Kuchen. Der HSVlang-Unterstrass. Anschliessend folgen Säuliamt freut sich über zahlreiche die weiteren Halbfinalspiele der Män- Zuschauerinnen und Zuschauer. (pd.) ner und Frauen. Das Highlight am Samstag bildet der Cup-Final der U-17, Die Spielzeiten im Überblick: in welchem Horgen und Uster ihre Samstag 17. März: 12.15 Uhr Halbfinal 1 Frauen: Kräfte messen werden. Anpfiff für die- HC Rüti Rapperswil Jona – SG Rümlang Oberglatt; 14 Uhr Halbfinal 1 Männer: HC Stäfa – HC Küsnacht ses Spiel ist um 17.45 Uhr. Am Sonntag stehen dann die rest- 15.45 Uhr Halbfinal 2 Frauen: SG Volketswil-Dübenlichen Finalspiele auf dem Programm. dorf – SG Zürisee; 17.45 Uhr Final Junioren U17: Sie beginnen mit dem Nachwuchs bei SG Horgen-Wädenswil – Red Dragons Uster; 19.15 den Damen. Hier trifft im ersten Spiel Uhr Halbfinal 2 Männer: SC Volketswil – SG Klotendes Tages die U16 der SG Zürisee auf Rorbas. Uster, gefolgt vom U15-Finale zwi- Sonntag 18. März: 10.30 Uhr Final Juniorinnen U16: schen Stäfa und Horgen-Wädenswil. SG Zürisee – Red Dragons Uster; 12.15 Uhr Final Vor dem Finale der Damen, um 15.45 Junioren U15: HC GS Stäfa – SG Horgen-Wädenswil; Uhr, wird noch der Cup-Titel der U14- 14 Uhr Final Juniorinnen U14: SG March HöfeJuniorinnen ausgespielt. Den Ab- Einsiedlen – SG Zürisee; 15.45 Uhr Final Frauen; schluss machen dann die Herren um 17.45 Uhr Final Männer.

Im letzten Spiel der Qualifikation ging es für das Fanionteam des SHC Bonstetten-Wettswil um den Einzug in die Playoffs. Durch einen Punktegewinn gegen einen Gegner, den man früher in dieser Saison schon mit 5:2 bezwungen hatte, wäre die PlayoffQualifikation im Trockenen. Ob die Erinnerung an diesen Sieg noch in den Köpfen der Spieler war, lässt sich nur vermuten, da das verspätete Eintreffen und das unkonzentrierte Einspielen an diesem regnerischen Sonntag nicht wirklich den Vorstellungen des Trainers entsprachen. Entgegen dieser Vorzeichen startete BW gut in das hart umkämpfte erste Drittel, welches torlos endete. Ein schmeichelndes Resultat für den SHC BW. Zu Beginn des zweiten Drittels konnte man jedoch nicht an diese Leistung anknüpfen, und das Heimteam erzielte innerhalb der ersten dreieinhalb Minuten des Mitteldrittels

Chance auf Sieg am Grünen Tisch

Nach Niederlage für Floorball Albis In einer spektakulären Partie vergibt Floorball Albis eine zwischenzeitliche 6:2-Führung und verliert knapp. Da der STV Berg aber zu viele Nachwuchsspieler für diese Partie nominiert hat, winkt den Ämtlern jedoch ein 5:0 Forfait-Sieg. Der Entscheid der Disziplinarkommission des schweizerischen Unihockeyverbandes wird auf Anfang nächster Woche erwartet. Nachdem Albis auf dem kalten Fuss erwischt wurde und bereits nach wenigen Sekunden den ersten Gegentreffer erhielt, folgte eine heftige Reaktion. Etienne Wuillemin erzielte noch im ersten Drittel einen lupenreinen Hattrick. Zuerst mittels Direktschuss, nach einem schnell ausgeführten Freistoss und danach zweimal aus einer unübersichtlichen Situation im Slot. Nach ein paar Minuten Anlaufzeit im zweiten Drittel und dem zwischenzeitlichen Anschlusstor für Berg, legte Albis erneut richtig los. Joël Wuillemin erhöhte auf 4:2 und Sven Eckert erzielte zwei weitere Tore zur beruhigenden Viertoreführung. Danach ging allerdings gar nichts mehr. Kein Tempo mehr, kein Direktspiel mehr, weniger hart geführte Zweikämpfe. Da die Ostschweizer gleichzeitig ein paar Prozent zulegten, wandelte sich das Spielgeschehen komplett. Berg war nun drückend überlegen und praktisch ununterbrochen im Ballbesitz. Nach zwei Toren der Thurgauer war das Spiel jedoch wieder völlig offen, vor dem Schlussabschnitt. Albis konnte den Schalter nicht mehr umlegen. Berg erzielte vier weitere Tore und drehte die Partie komplett. Erst ganz zum Schluss konnten die Ämtler nochmals reagieren. Sven Eckert erzielte eine

halbe Minute vor Schluss noch den Anschlusstreffer. Ohne Torhüter und mit einem zusätzlichen Feldspieler traf Captain Benjamin Schiller Sekunden vor Schluss noch den Pfosten. Mehr lag nicht mehr drin und Berg ging in der Best of Five Serie somit mit 1:0 in Führung.

Spektakuläres Auftaktspiel Zum Juristischen: Der STV Berg, mit fünf U21-Junioren und drei Verstärkungsspielern aus ihrer zweiten Mannschaft angetreten, übersahen einen Passus im Reglement, wonach es verboten ist, mehr als sieben Verstärkungsspieler für eine Partie aufzubieten. Ein solches Vergehen hat normalerweise eine Forfait-Niederlage zur Folge. Die Disziplinarkommission des Unihockey Verbandes will die Tage noch ein entsprechendes Urteil fällen. Zwar moniert Berg zu Recht, dass die sportliche Relevanz gering ist, da einige ihrer aufgebotenen Verstärkungsspieler gar nicht zum Einsatz kamen. Regeltechnisch tut dies allerdings wenig bis gar nichts zur Sache. Somit wäre alles andere als ein Forfaitsieg für Floorball Albis eine Überraschung. Am kommenden Sonntagabend findet in Berg die zweite Partie dieser Serie statt. (pd.) Floorball Albis – STV Berg 7:8 (3:1, 3:3, 1:4) Sportzentrum Schachen, Bonstetten – 69 Zuschauer 1. 0:1. 6. E. Wuillemin (J. Wuillemin) 1:1. 11. E. Wuillemin (J. Wuillemin) 2:1. 18. E. Wuillemin (J. Wuillemin) 3:1. 26. 3:2. 28. J. Wuillemin (Stöckli) 4:2. 29. Eckert (Jacomet) 5:2. 33. Eckert (N. Grass) 6:2. 35. 6:3. 38. 6:4. 41. 6:5. 51. 6:6. 55. 6:7. 56. 6:8. 60. Eckert 7:8. Floorball Albis: Hanselmann, Sedlaczek; C. Grass, Heiniger; Ibernini, Leuenberger; Stöckli; N. Grass, Eckert, Jacomet; Schweiger, Schiller, Kern; Hintermann, E. Wuillemin, J. Wuillemin.

Gegen den Tabellenzweiten gab es am Sonntag kein Durchkommen – vielleicht in den Playoffs? (Bild zvg.) drei Tore. Dies lähmte den SHC BW sichtlich, hatte man sich doch nach dem ersten guten Drittel mehr versprochen. Als BW zur Spielhälfte das 0:4 kassierte, nahm der Trainer das Timeout und wechselte den Torhüter. Dies zeigte direkt Wirkung: Schon nach 20 Sekunden verkürzte der SHC BW auf 1:4. Die daraufhin aufkeimende Hoffnung wurde jedoch schnell erstickt, als der SHC Belpa wiederum auf 1:6 erhöhen konnte. Kurz vor der Pause gelang den Säuliämtlern dann

wieder ein Treffer, zum 2:6. Im letzten Drittel liess das Heimteam nichts mehr anbrennen und erhöhte bis zur 50. Minute auf 8:2. Ein Abprallertor des SHC BW in der 54. Minute war dann nur noch Resultatkosmetik. Angesichts der Playoffs wurden noch einige Gehässigkeiten ausgetauscht, am Resultat von 8:3 änderte sich in den letzten Minuten allerdings nichts mehr. Nicholas Haller Infos und längere Matchberichte auf shcbw.ch.

Ein Remis und ein Cupfight

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Tuggen 2:2 (0:1) In einer spannenden Partie am Mittwochabend konnte der FC Wettswil-Bonstetten einen 0:2-Rückstand noch wettmachen und verdient einen Punkt gewinnen. In der englischen Woche geht es nun weiter mit dem Cup-Fight am Sonntag, gegen den FC Kosova. ................................................... von marc enskat und oliver hedinger Es war eine hochstehende 1.-Liga-Partie, welche die Zuschauer zu sehen bekamen. Beide Mannschaften schenkten sich im Bestreben nach drei Punkten nichts. Das Heimteam knüpfte mit seiner Leistung dort an, wo es am vergangenen Samstag beim Sieg auf dem Hönggerberg aufgehört hatte. Die Startphase war ausgeglichen, mit Zweikämpfen an der Grenze des Erlaubten. In der 21. Minute dann ein Fehler im Spielaufbau der Ämtler, durch den ansonsten untadeligen Torhüter Thaler. Er spielte den Ball in Bedrängnis in die Füsse des Gegners und Ex-WB-Stürmer Jakupov hatte keine Mühe seine Farben mit 0:1 in Führung zu bringen. Als dann der Ausgleich durch Lugo in der 37. Minute wegen vermeintlichem Offside aberkannt wurde, musste WB zur Pause von zwei harten Rückschlägen in Bezug auf die Punktejagd sprechen.

Comeback nach Rückstand Mit Beginn der zweiten Halbzeit schien das Unglück seinen Lauf zu nehmen. Gerade einmal fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Schneebeli seinen Gegenspieler im Strafraum nur regelwidrig am Abschluss hindern. Den fälligen Strafstoss verwandelte wiederum Jakupov zur 0:2-Führung für den FC Tuggen. Wer nun aber bereits an eine Vorentscheidung gedacht hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Eine Flanke von der linken Seite verwertete Neuzugang Dzelili in der 65. Minute gekonnt

Nach dem Anschlusstor hat es WB eilig, den Ball wieder ins Spiel bringen. (kakö) zum 1:2 Anschlusstreffer. Und nur neun Minuten später belohnten sich die Einheimischen mit dem Ausgleich. Ein Freistoss von links fand mit dem eingewechselten Srdic seinen Abnehmer. Der eingeschlagene Weg des FCWB zeigt in die richtige Richtung. Die Rückkehr der Mannschaft in einem Spiel, in dem es zuerst Rückschläge zu verarbeiten galt, beeindruckte.

Cup-Qualifikation am Sonntag Der Modus im Cup ist klar. In der 1. Liga kann WB zwar nach nur zwei Siegen die erste Hauptrunde erreichen, dabei müssen aber zwei gleichklassige Teams eliminiert werden. Dem FCWB ist der erste Schritt im Herbst in der ersten Qualifikationsrunde geglückt. Gegen Tuggen konnte eine 1:0 Auswärtssieg gefeiert werden. Kosova erreichte die zweite Runde ebenfalls nach einem Auswärtserfolg. Langenthal, welches seinerseits in der Gruppe 2 gegen den Abstieg kämpft, wurde 2:1 bezwungen. Nun treffen die beiden Teams der Gruppe 3 direkt aufeinander.

Tore zwingend Im Cup muss es einen Sieger geben. Folglich kann die Partie nicht mit unentschieden enden, wie dies in der Vorrunden-Begegnung auf dem Wettswiler Moos der Fall war. Allerdings war damals die Partie sehr intensiv, spannend und auch für die Zuschauer

attraktiv. Dass keine Tore fielen, lag an den gut aufgestellten Abwehrreihen. Kosova zeigte im neuen Jahr zwei Gesichter. Nachdem die Reserven des FC St. Gallen klar mit 3:1 bezwungen werden konnten, blieb Kosova gegen den Spitzenreiter Bellinzona chancenlos und verlor im Tessin 1:4. Schon über die ganze Vorrunde wechselten sich beim Aufsteiger Siege, Niederlagen und Remis ab. Nie konnte das Team um Trainer Seeberger mehr als zwei Partien in Serie gewinnen und auch die Heimbilanz ist durchzogen. Vier Siegen stehen ebenso viele Niederlagen gegenüber. Trotzdem steht Kosova auf dem guten fünften Tabellenrang, in Tuchfühlung mit einem Platz für die Aufstiegsrunde.

FCWB mit englischer Woche Aufgrund des Nachtragsspiels gegen Tuggen vom Mittwoch schliessen die Ämtler mit dem Cup-Fight am Sonntag eine strenge, englische Woche ab. Für Trainer Oswald ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, die richtige Mischung aus Regeneration und erneuter Motivation für die Partie zu finden. Der Auftakt ins neue Jahr ist mit dem Sieg gegen Höngg und dem Remis gegen ein starkes Tuggen geglückt. Mit einem Erfolg im Cup kann viel positive Energie getankt werden. Die kurze Anreise zur Sportanlage Buchlern, wo die Partie am Sonntag um 15.30 Uhr stattfindet, wird sicherlich viele WB-Fans anlocken und ein spannendes Spiel darf erwartet werden.


Veranstaltungen

Musikchränzli 2018 Am Samstag, den 17. März 2018, um 20.00 Uhr in der Zendenfreihalle Obfelden. Konzert in zwei Teilen unter musikalischer Leitung von Peter Vögelin. Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.30 Uhr.

Tombola Tanz mit dem Duo Marinos

« Pflanzen, Edelsteine, Metalle… » Kundenvortrag über Aurora-Spagyrik: spezielle Wirkweise und viele Anwendungsbeispiele Vortrag durch den Drogisten Samuel Zumbühl Datum: Dienstag, 27. März 2018 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 19.15 bis ca. 21.30 Uhr, Anmeldung ist erforderlich: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten (044 700 21 21 oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch)

Schulen/Kurse Gerne Gitarre spielen? Erfolgreiche Methode eines 1A-Lehrers. Schnupperlektion Tel. 079 220 62 84


Extra

Vier Tote auf Ämtler Strassen 230 Menschen sind 2017 auf Schweizer Strassen tödlich verunglückt – 14 mehr als im Jahr zuvor. Je ein Todesfall wurde in Affoltern, Hausen, Obfelden und Stallikon verzeichnet. Zwei Trends der letzten Jahre haben sich 2017 schweizweit fortgesetzt: Das Unfallgeschehen verschiebt sich hin zu den älteren Verkehrsteilnehmenden und im Langsamverkehr entwickeln sich die Unfallzahlen anders als bei den Automobilisten. Das geht aus den aktuell vom Bundesamt für Strassen (Astra) publizierten Zahlen hervor. Die Zahl der schweren Velounfälle stagniert seit Jahren. Die E-Bike-Unfälle werden seit 2011 erfasst. Seither hat sich die Zahl der schweren Personenschäden mit E-Bikes mehr als verdreifacht und die Anzahl E-Bikes auf Schweizer Strassen hat markant zugenommen. Doch auch pro gefahrenem Kilometer gibt es mit E-Bikes mehr schwere Unfälle als mit normalen Velos. Auch wer zu Fuss unterwegs ist, bleibt gefährdet: Letztes Jahr sind 47 Fussgänger ums Leben gekommen (drei weniger als im Jahr zuvor). Zugenommen hat die Zahl der tödlich verunfallten Fussgänger auf Fussgängerstreifen; die meisten waren Senioren. Im Säuliamt wurden im vergangenen Jahr 428 Verkehrsunfälle registriert – mehr als ein Viertel davon im Bezirkshauptort (125). Bei 77 dieser 428 Unfälle kamen Personen zu Schaden. In Affoltern, Hausen, Obfelden und Stallikon war je ein Todesopfer zu beklagen. Am sichersten sind die Strassen in Maschwanden. Hier wurden 2017 nur zwei Verkehrsunfälle verzeichnet, beide ohne Personenschaden. Mit neun Unfällen, ebenfalls ohne Verletzte, folgt Aeugst. In Kappel (8) und Rifferswil (9) blieb die Unfallzahl zwar auch im einstelligen Bereich, allerdings wurden hier je drei Personen verletzt, in Rifferswil eine sogar schwer. (tst.)

herkömmliches

Bestatten Das mittelhochdeutsche Wort stat bedeutet Ort, Stelle, Stätte. Das dazugehörige Verb staten – oder verstärkt bestaten – meint dementsprechend: an seinen Ort bringen. Es wurde schon im Mittelalter verhüllend für begraben, beerdigen verwendet. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

wetter

Freitag, 16. März 2018

Liebesnest ohne Baubewilligung Auf einer Baustelle mitten in Ottenbach nistet ein Storchenpaar zuoberst auf dem Kran Sie klappern und berühren sich zärtlich mit ihren Schnäbeln. Ein Storchenpaar baut zuoberst auf einem Baukran ein Nest. Die Idylle wird jedoch bald zerstört. Der Kran soll in spätestens zwei Monaten abgebaut werden. Meister Adebar und seine Frau sind sichtlich verliebt. Sie «schnäbbelen» und klappern ungeniert und das erst noch sehr gut einsehbar, befindet sich doch ihr Liebesnest auf einem hohen Baukran unmittelbar an der vielbefahrenen Muristrasse in Ottenbach. Zwischendurch breitet einer der grossen Vögel seine Flügel aus und kreist in Richtung Freiamt, um einige Minuten später mit Nistmaterial zurückzukehren. Die Arbeit auf der Baustelle ist momentan wegen bautechnischer Probleme für einige Tage eingestellt. Der verantwortliche Bauführer weiss noch nichts von seinen Gästen. Am Telefon lacht Cemaliot Redzepi und hält fest, dass der Kran in spätestens zwei Monaten abgebaut werden soll. Die Frage wie er es mit dem Gastrecht seiner eher ungebetenen Besucher hält, kann er nicht beantworten. Er beabsichtigt, sich bei einer entsprechenden Vogelschutzorganisation zu erkundigen. Sophie Jaquier von der Medienstelle der Vogelwarte Sempach weiss am Telefon genau wie mit der «fehlenden Baubewilligung» umzugehen ist.

Das luftige Liebesnest ohne Zukunft: Der fleissige Meister Adebar kehrt mit Baumaterial zu seiner Angebeteten zurück. (Bild Martin Mullis)

Der Artikel 17 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG) gibt Auskunft. Wer vorsätzlich und ohne Berechtigung Eier oder Jungvögel geschützter Arten aus-

«Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz.»

nimmt oder das Brutgeschäft der Vögel stört, muss mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe rechnen. Diese Bestimmung gilt explizit nach dem Legen des ersten Eis. Zum Glück führt beim entspre-

Das Eintreffen der Zugvögel melden «Spring Alive» als Erlebnis – auch für Familien und Schulklassen Die ersten Weissstörche sind bereits auf ihren Nestern eingetroffen, weitere Zugvogelarten sind auf dem Rückweg in die Schweiz. BirdLife Schweiz lädt die Bevölkerung ein, an der Beobachtungsaktion «Spring Alive» teilzunehmen und nach fünf Zugvogelarten Ausschau zu halten. Die Rauchschwalbe gilt als Frühlingsbotin. Sie ist aber nicht die erste eintreffende der fünf im Rahmen der Aktion Spring Alive beobachteten Arten. Zuerst kommt der Weissstorch aus seinen Winterquartieren zurück; die ers-

Die ersten Rauchschwalben dürften schon bald da sein. (Bild C. Korkosz) ten Vögel sind bereits auf ihren Schweizer Nestern eingetroffen. Bei manchen Störchen handelt es sich dabei auch um Tiere, die sogar den ganzen Winter in der Schweiz geblieben sind. Es folgen gegen Mitte März die Rauchschwalben, im April Kuckuck und Mauersegler. Der seltene Bienenfresser wird oft erst ab Mitte Mai in der Schweiz gesichtet. BirdLife Schweiz lädt alle interessierten Personen ein, sich näher mit dem faszinierenden Phänomen des Vogelzugs zu befassen und an der europaweiten Beobachtungsaktion Spring Alive teilzunehmen. Über die Internetseite kann man auf einer interaktiven Karte verfolgen, wann und wo die fünf Zugvogelarten Rauchschwalbe, Weissstorch, Kuckuck, Mauersegler und Bienenfresser in Europa ankommen und die Ankunft dieser Vögel in der Schweiz melden. Inzwischen nehmen zehntausende von Beobachterinnen und Beobachtern aus rund 50 Ländern in Europa und Afrika an Spring Alive teil.

Erstaunliche Leistungen der Zugvögel

bauernregel

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Zugvögel erbringen erstaunliche Leistungen: So fliegt eine nur 20 Gramm schwere Rauchschwalbe zwischen ihrem Winterquartier in Südafrika und

ihrem Brutgebiet in der Schweiz jedes Jahr zweimal fast 10 000 Kilometer weit. «Kein Wunder, sind so viele Kinder und Erwachsene von den Zugvögeln begeistert» sagt Eva Inderwildi, «Spring Alive»-Koordinatorin bei BirdLife Schweiz. Ein so langer Zugweg birgt aber auch viele Gefahren. Besonders wichtig ist, dass die Vögel unterwegs intakte Rastgebiete finden, in denen sie ausreichend Energie auftanken können. Zerstörungen ihrer Lebensräume im Brutgebiet, an den Rastplätzen und im Überwinterungsgebiet machen den Zugvögeln zu schaffen. So sind über 40 % der Vogelarten, die von Europa nach Afrika ziehen, in den letzten drei Jahrzehnten in ihren Beständen zurückgegangen. «Deshalb spielt bei Spring Alive neben dem Gewinn an Daten auch die Sensibilisierung für die Probleme der Zugvögel eine wichtige Rolle», sagt Eva Inderwildi. BirdLife Schweiz setzt sich zusammen mit den anderen BirdLife-Partnern entlang der Zugstrecken dafür ein, dass der Lebensraum der Vögel erhalten oder wieder aufgewertet wird.

chenden Kran eine Eisenleiter bis ganz hinauf zur obersten kleinen Plattform, dort dürfte der Kranführer vermutlich demnächst seinen gefiederten Gästen die Kündigung nahelegen. (mm)

Im Spital Affoltern geboren

Andrin, 5. März.

Samuel, 7. März.

Die Teilnahme ist ganz einfach Jede und jeder ist herzlich eingeladen, an der Aktion «Spring Alive» teilzunehmen – vor allem angesprochen sind Familien mit Kindern, Schulklassen oder andere Gruppen. Die Teilnahme ist einfach: Auf der Internetseite www.birdlife.ch/springalive stehen die nötigen Informationen bereit. Beobachterinnen und Beobachter können online eintragen, wann und wo sie ihren ersten Weissstorch, die erste Rauchschwalbe, den ersten Kuckuck und Mauersegler oder Bienenfresser gesehen haben. Die gesuchten Vogelarten können mithilfe der bereitgestellten Dokumentation leicht bestimmt werden. (pd.) Weitere Infos und Beobachtungen melden unter www.birdlife.ch/springalive.

Vesa, 8. März.

Léane, 10. März. (Bilder Irene Magnin)


Veranstaltungen

AN LÁR – «Irish Folk» Sonntag, 18. März 2018 19.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38 Sa, 17. März 2018, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

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