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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 21 I 169. Jahrgang I Dienstag, 15. März 2016

Tiefere Kosten

Neue Ehrenmitglieder

Ausbau und Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld in Bonstetten. > Seite 3

Gewerbeverein MettmenstettenKnonau-Maschwanden ernennt Fritz Hess/K. Schaltegger. > Seite 7

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Holzschnitte, Malerei Ausstellung von Anita und Bruno Gentinetta in der Galerie Märtplatz in Affoltern. > Seite 9

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Start mit einem Zettel Madeleine Schadegg in der Bibliothek Hausen über ihre bewegende Autobiografie. > Seite 9

Auf den Sommer 2016: noch 97 freie Lehrstellen im Säuliamt Gerade Handwerksbetriebe haben zunehmend Mühe, geeignete Lernende zu finden Handwerksberufe liegen nicht mehr so stark im Trend wie noch vor einigen Jahren. Bei zahlreichen Eltern haben sie einen schlechten Ruf. Sie wollen, dass die eigenen Kinder auf Biegen und Brechen die Matura machen.

Eigenständigkeit, anstatt sich dem Willen der Eltern zu beugen Jürg Büchi, der Präsident des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern, ana-

Reich und geplündert Rohstoffausbeutung im Kongo und Tag der Frau – zusammen im Kasino in Affoltern. > Seite 10

Die OL-Schweiz zu Gast Die OLG Säuliamt ist kommenden Sonntag Organisatorin des ersten nationalen Orientierungslaufs der Saison 2016. Der Lauf findet in unmittelbarerer Nähe auf dem Lindenberg, jenseits von Muri (AG) statt. Es sind über 1600 OL-Läufer gemeldet. Co-Organisator Martin Kehrer hat dem «Anzeiger» verraten, welcher Aufwand hinter dem Anlass steckt, wer seine Favoriten sind, und was die Faszination Orientierungslauf ausmacht. (tst.) ................................................... > Interview auf Seite 23

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis weiter auf Erfolgskurs

................................................... von salomon schneider Der Lehrstellennachweis (Lena) des Bildungsinformationszentrums BIZ Urdorf führt momentan noch 97 freie Lehrstellen auf, die auf den Sommer 2016 besetzt werden können. Der Grossteil der noch freien Lehrstellen wird in den Bereichen Handwerk und Detailhandel angeboten. Vor zehn Jahren noch war um diese Zeit im Frühjahr nur noch eine kleine Anzahl Lehrstellen frei. Dafür ist seither die Maturandenquote markant gestiegen – gerade in steuergünstigen Gemeinden überdurchschnittlich stark.

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Die Zukunftsplanung ist für Jugendliche komplex und will genau überlegt sein. Hier informieren sich Schüler bei der René Hächler AG in Obfelden über die Lehre als Automechaniker. (Bild Salomon Schneider) lysiert diese Entwicklung: «Immer mehr Eltern meinen, dass ihren Kindern eine Matura mit anschliessendem Hochschulstudium mehr bringt als eine Berufslehre. Dies stimmt jedoch überhaupt nicht. Eine Berufslehre – gerade kombiniert mit der BMS – lässt jungen Erwachsenen alle Türen

offen für eine eigenständige Entwicklung, anstatt einer nach der Vorstellung ihrer Eltern. Grundsätzlich bietet nämlich jener Beruf, der am meisten Freude macht, die besten Aufstiegschancen. Denn dort blühen Menschen auf. Zudem steigen Lernende früh in die Arbeitswelt ein und lernen sich

dort durchzusetzen.» Aufgrund dieser zahlreichen Vorteile empfiehlt Jürg Büchi Eltern und jungen Erwachsenen, die Berufslehre als gleichwertige Alternative zum Gymnasium in ihre Erwägungen einzubeziehen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Keine Orientierungsversammlung ohne Erfolgsmeldung: Auch 2015 hat die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ihren Jahresgewinn steigern können. Er liegt mit knapp 1,3 Mio. Franken 5,9 Prozent über dem Vorjahr. Die Bank mit Hauptsitz in Oberlunkhofen und Geschäftsstelle in Affoltern hat inzwischen über 8000 Mitglieder. Gut 1300 erschienen vergangene Woche zu den vier Orientierungsversammlungen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Keine Nachwuchssorgen bei den Jodlern Im Gemeindesaal Weid in Hausen brillierten am letzten Samstagabend für einmal ganz besonders die jungen Sänger und Musikanten. Die zahlreichen Jungjodler und die Jodlerspatzen

begeisterten die Fans mit ihren fantasievollen und fröhlichen Auftritten. Unterstützt von der hervorragenden Gastformation «Bärg u Tal» aus verschiedenen Regionen des Kantons

Bern, boten die Mitglieder des Jodlerklubs am Albis aus Hausen ein überaus vielfältiges und unterhaltsames Programm. Die Erwartungen der Fans von urchiger Volksmusik wurden ein-

mal mehr erfüllt, und sie dankten den Protagonisten mit grossem Beifall für den stimmigen Anlass. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 21

200 11 Bühnenfieber: Der Jodlernachwuchs begeisterte die Gäste. (Bild Martin Mullis)

9 771661 391004


GEMEINDE

Hedingen

Du siehst die Wiesen nicht mehr grünen, auf denen du einst so froh geschafft. Siehst deine Tomaten nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm die Kraft.

Wollen Sie Mitglied der Naturschutzkommission werden?

Was du aus Liebe hast gegeben, dafür ist der Dank zu klein. Was wir an dir verloren, das wissen nicht nur wir allein.

Die Naturschutzkommission der Gemeinde Hedingen hat die Aufgabe, den Gemeinderat in allen Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes zu beraten sowie den Unterhalt und die Pflege der kantonalen und kommunalen Schutzobjekte zu überwachen. Sie erfüllt diese Aufgabe unter anderem durch regelmässige Begehungen der Objekte, bei welchen vor Ort der Zustand überprüft und allfällige Pflegemassnahmen festgelegt werden. Nachdem ein langjähriges Mitglied aus Altersgründen zurückgetreten ist, suchen wir für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 einen Ersatz. Haben Sie Interesse, am Erhalt und an der Pflege der Lebensräume von Tieren und Pflanzen in und um Hedingen mitzuarbeiten, und kennen Sie sich in diesem Thema auch ein wenig aus? Dann melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung Hedingen. Samuel Büchi, Bereichsleiter Umwelt (Telefon 044 762 25 62 oder umwelt@hedingen.ch), gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Unter www.hedingen.ch/naturschutz finden Sie das detaillierte Pflichtenheft der Naturschutzkommission.

Dein gutes Herz, es schlägt nicht mehr, dein Platz im Haus ist leer. Hab tausend Dank für deine Müh, vergessen werden wir dich nie.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen haben wir von meinem lieben Ehemann, unserem guten Vater und unserem lustigen Hasenopi

Max Steinmann-Maurer 20. Oktober 1929 – 6. März 2016

Abschied genommen. Günstig zu verkaufen

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 8. März 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – TSIANAKAS Antonietta, 1965, sowie die Kinder TSIANAKAS Alexander, 2002, und TSIANAKAS Ylenia, 2005, italienische Staatsangehörige Affoltern am Albis, 15. März 2016

Elektro-Rollstuhl wenig gebraucht. Telefon 044 761 56 08

In Liebe: Hedy Steinmann-Maurer Marianne Furter-Steinmann mit Familie Heinz Steinmann mit Familie Monika Saluz-Steinmann mit Familie Angehörige, Verwandte und Freunde

Lionsclub Knonaueramt

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unseren Kameraden und unser Gründungsmitglied

Gemeinderat Affoltern am Albis

Todesfälle

Einen besonderen Dank: – an alle, welche Max auf seinem letzten Lebensabschnitt begleitet haben – sei es mit einem Besuch oder einem Gespräch – an die hilfsbereite Nachbarschaft, welche für Hedy und Max stets präsent waren – für die tröstenden Worte, geschrieben oder gesprochen – für die stummen Umarmungen, wenn die Worte fehlten – für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft

Konrad Kettnaker-Beck

Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Hedy Steinmann, Ottenloostrasse 2, 8932 Mettmenstetten

17. April 1936 – 29. Februar 2016

Affoltern am Albis Am 8. März 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Peter Singer geb. 20. April 1948, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 26. Die Bestattung findet im engsten Familien- und Freundeskreis am Montag, 4. April 2016, 14.00 Uhr, in Hedingen ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Sieben Wochen vor seinem 80. Geburtstag hat uns Koni Kettnaker für immer verlassen. Er hat als Gründungsmitglied während den bald 40 Jahren aktiv am Clubleben teilgenommen. Wir werden ihn in Gedanken an die kommenden Meetings mitnehmen. Seiner Frau Rita und den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Lionsclub Knonaueramt Die Abdankung findet am Freitag, 18. März 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt.

Auf einmal wäre noch so viel zu sagen Auf einmal wäre noch so viel zu fragen Auf einmal ist es zu spät dafür

DANKSAGUNG

Andreas Schneiter 17. April 1991 – 8. Februar 2016

Ottenbach Am 29. Februar 2016 ist in Ottenbach gestorben:

Kettnaker, Konrad Benedikt geb. 17. April 1936, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Freitag, 18. März 2016, um 14.00 Uhr statt.

Danke für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben; für einen Händedruck, wenn Worte fehlten; für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft; für ein stilles Gebet. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein Trost in den schweren Stunden. Ein besonderer Dank gilt Frau Pfarrerin Bartels für ihre kinderfreundliche und einfühlsame Abdankungsrede. Affoltern am Albis, im März 2016

Im Namen der Angehörigen

Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 9. März 2016 ist in Zürich gestorben:

Staub geb. Hänecke, Jutta geb. 13. November 1963, Bürgerin von Oberengstringen ZH und Zürich, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Hofächerstrasse 19. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 18. März 2016, 15.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher Zum gratis Abholen in Ottenbach 4 Paletten rote Zürcher Muldenfalz-Ziegel (Doppelfalz). Kontakt: Telefon 044 761 24 06

Früh pensionierter Handwerker

ABSCHIED Zu früh, aber erlöst von seiner schweren Krankheit, ist mein Bruder, mein Schwager, unser Onkel und Freund

Peter Singer am Mittwoch, 8. März 2016, in seinem Heim in Affoltern am Albis entschlafen. Peter hatte noch viel vor und kam gerade zurück aus seinem geliebten Leukerbad, wo er mit Freunden eine wunderbare Woche verbrachte und das Essen wieder geniessen konnte. Wir sind traurig: Anny und Robert Zollinger-Reimann Anita Zollinger mit Laura, Ornella und Enkelkinder Marianne Zollinger mit Natascha, Anuschka, Jan und Enkelkinder Anverwandte und Freunde

verfügt über freie Kapazität Zum Beispiel für: Fahrdienste/ Kleintransporte und Ferienvertretung im Haus, für Tier und Garten. Oder allgem. Aufsichtsdienste etc. Kontaktaufnahme unter Telefon 079 420 67 28

Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Hedingen im engsten Familienkreis am Montag, 4. April 2016, um 15.00 Uhr. Traueradresse: R. und A. Zollinger, Rainstrasse 15, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

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Eigenständige Entwicklung als Königsweg Die Suche nach einem passenden Bildungsweg erweist sich in vielen Fällen als steinig sungsquote ist ein Hinweis, dass Berufsziele immer öfter unabhängig von Talenten, Fähigkeiten und individuellen Präferenzen verfolgt werden.

Einflussnahme auf die Berufswahl «Medien, Gesellschaft und Eltern wirken stark auf Jugendliche ein. Die USA kennt beispielsweise keine Berufslehre. Filme und Serien aus den USA, die in der Schweiz sehr präsent sind, vermitteln jedoch den Eindruck, dass nur ein Studium zu den gewünschten beruflichen Erfolgen führt. Aufgrund solcher – meist unbewusster – Einflüsse wird die Berufswahl zunehmend von äusseren Einflüssen gesteuert und nicht mehr von persönlichen Interessen», erläutert Jürg Büchi und ergänzt: «Der Königsweg für die individuelle

Entwicklung ist das eigenständige Beschreiten seines Weges.»

Information ist zentral Die beste und wahrscheinlich einzige Möglichkeit, eine berufliche Bestimmung zu finden, die zu einem passt, sind Beobachtung, Information und das Schnuppern in verschiedenen Betrieben, Schulen und Berufen. Im Säuliamt gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Die Berufsmesse und der Lehrlingstag des Lehrstellenforums ermöglichen einen ersten Überblick und eine erste Vertiefung. Eine sorgfältige Auseinandersetzung mit der Berufswahl braucht etwas Einsatz von den Jugendlichen, diese Angebote wahrzunehmen.

Heute Nachmittag: Lehrstellenmarkt

Die Optikerlehrtochter Selina Frey darf bereits im ersten Lehrjahr Verantwortung übernehmen und einfachere Reparaturen an Kundenbrillen eigenständig ausführen. (Bild Salomon Schneider)

Das Bildungssystem in der Schweiz ist bekannt wegen seiner Durchlässigkeit. Das Finden des passenden Weges ist für zahlreiche Jugendliche jedoch schwierig – auch, weil oft unbewusste Faktoren die Entscheidungen beeinflussen. ................................................... von salomon schneider Die Schweizer Bildungsstatistik spricht eine deutliche Sprache. Schweizweit hatten im Jahr 2000 25,8 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 19 und 21 Jahren eine Matura absolviert. Im Jahr 2014 waren es bereits 37,5 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Berufsmaturitätsquote. Im Jahr 2000 lag sie im Kanton Zü-

rich mit 8,3 Prozent 0,5 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt. 2014 lag sie bereits bei 15,9 Prozent – 1,1 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt. Im Säuliamt lag die BMS-Quote 2014 bei 19,5 Prozent.

Stellenwert der Bildung erkannt «Jugendliche und Eltern haben erkannt, dass Bildung eine extrem wichtige Ressource für die Schweiz ist. Gerade die stark gestiegene BMS-Quote ist sehr erfreulich. Sie zeigt, dass Arbeitgeber langfristiger denken und Lernende gut ausbilden wollen, um sie anschliessend weiterzubeschäftigen», ordnet Jürg Büchi, der Präsident des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern, die Statistiken ein. Das durchlässige Bildungssystem in der Schweiz, das Universitätsstu-

dien nach der Berufslehre und umgekehrt ermöglicht, bietet individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle. Sorgen bereiten Experten jedoch die hohe Auflösungsquote bei Lehrverträgen und die vielen Studienwechsel an Universitäten. Laut einer Studie des Bundesamts für Statistik werden rund ein Viertel der Lehrverträge im Laufe der Lehre aufgelöst, wobei die Mehrheit der Lernenden den Betrieb wechselt und nicht abbricht. Genaue Zahlen zu Lehrabbrüchen sind jedoch nur im Kanton Bern erhoben worden. Rund 40 Prozent der Auflösungen der Lehrverträge führen dort zu Abbrüchen. Es ist jedoch eine starke Branchenabhängigkeit feststellbar. Je höher das intellektuelle Anspruchsniveau eines Berufs, desto tiefer ist tendenziell die Auflösungsquote. Die steigende Auflö-

Heute Dienstag, von 16 bis 18 Uhr, findet in Dietikon an der Poststrasse 50 der Lehrstellenmarkt statt. «Zieh dich passend für ein Bewerbungsgespräch an. Du bringst für die Lehrstellen, die dich interessieren, vollständige Bewerbungsdossiers mit. Du kannst mit den anwesenden Berufsbildnern unkompliziert ins Gespräch kommen. Bei gegenseitigem Interesse kann ein Termin für einen Schnuppereinsatz vereinbart werden», beschreibt das Bildungsinformationszentrum (BIZ) Urdorf den Lehrstellenmarkt an der Poststrasse 50 in Dietikon. Am Lehrstellenmarkt präsentieren Betriebe aus dem Bezirk Affoltern ihre freien Ausbildungsplätze für den Sommer 2016. Folgende Säuliämtler-Betriebe werden für interessierte Jugendliche vor Ort sein: – Die Landi Albis stellt die Lehre als Bäcker-Konditor-Confiseur vor. Zudem werden auch eine Detailhan-

delsassistentin und ein Detailhandelsfachmann gesucht. Die Ausbildungsstätte befindet sich in Mettmenstetten. – Coiffure Otto Birrer bietet eine Lehrstelle als Coiffeur oder Coiffeuse ebenfalls in Mettmenstetten an. – Die Avec Kiosk-Kette bietet je eine Lehrstelle als Detailhandelsassistent in Bonstetten und als Detailhandelsfachfrau in Affoltern an. Gewünscht ist die Bereitschaft für eine Multicheck-Eignungsanalyse. – Die Leuthard AG sucht für den Standort Affoltern eine Maurerin und einen Strassenbauer. – Zudem stellen sich weitere Unternehmen aus Birmensdorf und dem Limmattal vor. (sals) Interessierte finden Informationen zum Event auf: www.bizurdorf.zh.ch/Seminare und Veranstaltungen/Stellenmarkt Dietikon und Affoltern. Heute Dienstag, 15. März, 16 bis 18 Uhr, Reformiertes Kirchgemeindehaus, Poststrasse 50, 8953 Urdorf. Letzte Bewerbungsgespräche beginnen um 17.30 Uhr.

Tiefere Kosten bei Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Ausbau und Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld: Antrag an die Gemeindeversammlung am 14. Juni 2016. Es resultieren massive Minderkosten. Die Gemeindeversammlung vom 16. September 2014 genehmigte für den Ausbau und zur Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld einen Kredit von 380 000 Franken. Aufgrund der eingegangenen Submissionsunterlagen wurde der Auftrag an die Arbeitsgemeinschaft Baggergemeinschaft Bonstetten, Bonstetten und das Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten, vergeben. Nach Beendigung der Bauarbeiten im Sommer 2015 schliesst die Abrechnung mit Fr. 278 382.30 Gesamtkosten ab.

Gemäss Projektleiter liegt der Hauptgrund für die massive Unterschreitung des Kostenvoranschlags bei der preisgünstigeren Ausführung der Arbeiten seitens der Arge Baggergemeinschaft GmbH und Gartencenter Guggenbühl (minus rund 101 000 Franken). Weitere Einsparungen wurden aufgrund einer vereinfachten Ausführung des Aschengemeinschaftsgrabes erzielt.Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung über den Ausbau und die Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld, Bonstetten geprüft und für richtig befunden. Er beantragt den Stimmberechtigten, diese anlässlich der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2016 zu genehmigen.

Grabräumung der Erdgräber 1980 bis 1996

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Die Ruhezeit der Erdgräber 1980 – 1996 auf dem Friedhof Bodenfeld ist abgelaufen. Die betreffenden Gräber werden im Frühjahr 2016 geräumt. Die Angehörigen der bestatteten Personen sind berechtigt, Grabsteine und Grabschmuck zurückzunehmen. Bis 12. April 2016 können diese abgeholt werden. Eine entsprechende Veröffentlichung erfolgt im amtlichen Publikationsorgan. Nähere Auskünfte beim Bestattungsamt, Telefon 044 701 95 22.

Gutachten zur Erweiterung der Tempo-30-Zone im Dorf – Petition Gegen Ende des Jahres 2015 erhielt der Gemeinderat eine Petition (Bittschrift) mit 220 Unterschriften mit folgendem Anliegen: Tempo-30-Zonen im Bereich Bonstetten, Dorfstrasse eingangs Stationsstrasse ab Höhe Im Eiacher / Dorfstrasse 71 bis zum Feuerwehrdepot sowie die gesamte Chüeweid und die Chilestrasse. Damit die Verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei Zürich dieses Anliegen überhaupt prüfen kann, muss ein Kurzgutachten von einem entsprechenden Ingenieurbüro ausgearbeitet werden. Inhalt und Umfang eines Gutachtens richten sich nach der Verordnung über Tempo-30-Zonen und die Begegnungszonen des Bundesamtes für Strasse (Astra) und der angepassten Signalisations- und Verkehrsregelverordnung. Der Gemeinderat hat für dieses Kurzgutachten einen Kredit ausserhalb des Voranschlags genehmigt. Gerne orientiert der Gemeinderat die Bonstetter Bevölkerung nach Vorliegen des Gutachtens bzw. der Überprüfung durch die Kantonspolizei.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – nach dem von den Stimmberechtigten im Dezember 2015 beschlossenen

Austritt per 31. Dezember 2017 aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern einen Projektauftrag definiert und genehmigt. Die drei Unteramtsgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil planen eine enge Zusammenarbeit. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung laufend über den aktuellen Stand informieren; – dem Landerwerb und der Landabtretung im Zusammenhang mit der Offenlegung und dem Hochwasserschutz Schachenbach zugestimmt und einen entsprechenden Kaufvertrag genehmigt; – an Frau Zeynep Kilinc, Neuenhof, das Patent zur Führung der Chiringuito-Bar, Im Heumoos 23, Bonstetten erteilt; – den Auftrag zur Nachführung des Örek-Katasters (Kataster der öffentlichrechtlichen Eigentumsbeschränkungen) an das Ingenieurbüro gpw, Rösch Wälter Willa, Affoltern, erteilt; – den Kredit für die Ingenieurdienstleistungen im Zusammenhang mit der Sanierung der Trinkwasserleitung Ligusterweg und Friedmattstrasse, der Schmutz- und Meteorwasserleitung Ligusterweg und der Strassensanierung Ligusterweg in der Höhe von 205 000 Franken genehmigt und den Auftrag erteilt; – Betriebsrechnung und Geschäftsbericht 2015 des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf genehmigt;

– an Carmelo und Barbara Impusino, Aumülistrasse 17, Bonstetten die Bewilligung erteilt, die Sanitäranlagen für das umgebaute Zweifamilienhaus und den neuen Wohnraum anstelle der Scheune und Schafstall zu erweitern und an das Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Bonstetten anzuschliessen; – für die Sanierung des Reservoirs Fromoos der Gruppenwasserversorgung Amt einen Kredit genehmigt.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In Affoltern feiert Ate Pedroli heute Dienstag, 15. März, den 90. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute. Gleichentags darf auch Helena Ruh in Affoltern zum 90. gratuliert werden. Einen schönen Feiertag!

Zum 90. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 17. März, feiert Hans Gallmann-Halder in Hauptikon seinen 90. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulieren wir herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag und weiterhin alles Gute Allen Jubilaren Gesundheit und Schönes im neuen Lebensjahrzehnt.


Liegenschaften

WIR DANKEN

Verkäufe

allen herzlich, die

Klara Benninger-Rüdt im Leben verbunden waren. Die vielen Zeichen der Anteilnahme haben uns sehr berührt. Besonders danken wir: – dem Personal vom Haus zum Seewadel – dem Hausarzt Dr. Fischer – Frau Pfarrerin Bettina Stephan und dem Organisten Christian Stuckert – allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn – für die vielen tröstenden Worte, Karten, Spenden und Blumen Aeugst am Albis, im März 2016

Die Trauerfamilie

Vermietungen

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Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

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Gesellige Anlässe – erfreuliche Zahlen Über 1300 Mitglieder an den Orientierungsversammlungen der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis Trotz schwierigem Marktumfeld hat die Raiffeisenbank KelleramtAlbis ihren Jahresgewinn um 5,9 Prozent auf knapp 1,3 Mio. Franken steigern können. Rund 1400 Mitglieder besuchten die vier Orientierungsversammlungen, allesamt gesellige Anlässe. ................................................... von werner schneiter Es sind keine Generalversammlungen, sondern Orientierungsversammlungen, zu denen die Raiffeisenbank jeweils im März einlädt. So haben die Mitglieder keine Traktandenliste abzuarbeiten. In Urabstimmungen, die zuvor schriftlich erfolgen, genehmigen sie Jahresrechnung und anderes. So mutieren die Orientierungsversammlungen zu geselligen Anlässen, an denen Essen, Trinken und Unterhaltung geboten wird. Kostenlos, versteht sich – und deshalb so etwas wie eine «Dividende» für Mitglieder, die Genossenschaftanteile à 200 Franken halten. Nicht verwunderlich also, dass solcherlei Anlässe sehr beliebt sind. Das lässt sich am Zustrom ablesen. In Affoltern kamen am Donnerstag 281 Mitglieder in den Kasinosaal, am Freitag sogar 360. In Oberlunkhofen, dem Hauptsitz der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, waren es 535, und auch in Jonen im Rahmen eines Brunches kamen knapp 150 Erwachsene und Kinder – über 1300 der über 8000 Mitglieder markierten in den vergangenen Tagen ihre Präsenz. Sie haben auch allen Grund, sich nicht nur am Unterhaltungsprogramm zu erfreuen. Denn jedes Jahr werden positive Ergebnisse verkündet – von André Bächinger, dem Vorsitzenden der Bankleitung. Nach seinen Worten sind bei den Kundenausleihungen 15 Mio. Franken Zuwachs verzeichnet worden; das heutige Volumen beträgt fast 800 Mio. Franken. Wachstum bei den Kundengeldern um 33 Mio. Franken auf 773 Mio. Franken runden das höchst befriedigende Ergebnis ab. Fast 97 Prozent der Ausleihungen sind bei Raiffeisen durch Kundengelder refinanziert. Höhere Erträge im Zins-, Handels-, Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft bewirkten einen um 8,4 Prozent höheren Bruttoertrag. Der Jahresgewinn stieg um 5,9 Prozent auf 1,296 Mio. Franken. Mit der Kernkapitalquote von 16,7 Prozent werden die Finma-Vorgaben locker erfüllt. «Wir dürfen zusammenfassend festhalten, dass Raiffeisen sehr erfolgreich arbeitet und über ei-

anzeige

ne sehr gut Substanz verfügt», schloss André Bächinger, der den Erfolg auch den motivierten und kompetenten Mitarbeitenden zuschreibt.

Drei Standbeine ... Ein durchaus positives Ergebnis 2015 – und dies trotz Aufrechterhalten des Euro-Mindestkurses und Negativzinsen, wie Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch vermerkte. Seine Ausführungen widmete er der zukünftigen Strategie, über die Raiffeisen Schweiz schon lange nachdenkt. Raiffeisen Kelleramt-Albis hat hier Anpassungen vorgenommen. Erstens will die Bank weiterhin möglichst mit Spargeldern der Kunden Hypotheken für die Kunden finanzieren. Zweitens wolle die Raiffeisenbank das Anlagegeschäft forcieren, was mit versierten Fachleuten kein Problem darstelle. Zu den Zielen gehöre auch, die speziellen Bedürfnisse der Kunden besser abzudecken. «Wir professionalisieren die Firmenkundenberatung und bauen diese auch aus», so der VR-Präsident.

... und ein Neubau «Wir glauben an die Zukunft der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis», sagte Franz Hagenbuch und lieferte den Beleg dazu mit dem Hinweis auf einen geplanten Neubau des Hauptsitzes in Oberlunkhofen. Die Bank hat im Zentrum verschiedene Altliegenschaften erworben und will noch in diesem Frühling mit der Planung des Neubaus beginnen. Hagenbuch bezog auch Stellung zu allerlei Gerüchten, wonach schweizweit 200 «Filialen» geschlossen werden sollen. Raiffeisen habe keine Filialen, sondern autonom agierende Geschäftsstellen. Raiffeisen Schweiz sei der Dachverband, zu dem bisweilen auch ein Spannungsverhältnis herrsche – etwa wie zwischen Bund und Kanton oder Kanton und Gemeinden. Der VR-Präsident sprach auch nicht von Schliessungen, sondern von Fusionen. Diese seien dann nötig, wenn die kritische Grösse einer Geschäftsstelle nicht erreicht werde, also 25 Mitarbeitende und 600 Mio. Franken Bilanzsumme. «Wir erreichen das, auch dank der Geschäftsstelle in Affoltern», fügte Franz Hagenbuch bei. In Arni und Jonen musste geschlossen werden. «Insgesamt sind wir stärker denn je. Wir haben das dichteste Geschäftsstellennetz in der Schweiz und 150 bis 300 neue Mitarbeitende pro Jahr. Und wir sind nahe bei den Leuten», schloss der VR-Präsident.

Verkündeten im vollen Kasinosaal in Affoltern Erfreuliches: Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch (rechts) und André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung. (Bilder Werner Schneiter)

Für den musikalischen Rahmen sorgten «Edi’s Blasmusikanten». Nach der Orientierungsversammlung sorgte Peter von Kron, «der Mann mit hundert Stimmen», für heitere Momente.


Teilzeitarbeit in der Umweltbildung Pusch sucht ab August 2016 oder nach Vereinbarung eine

Umweltlehrperson (Schwerpunkt Abfall und Konsum) im Bezirk Affoltern Sie erteilen Umweltunterricht in Kindergärten, Unterstufen und Mittelstufen der Primarschule zu den Themen Abfall, Recycling, bewusster Konsum, Rohstoffkreisläufe und sorgsamer Umgang mit der Umwelt. Anforderungen: Wir erwarten von Ihnen eine pädagogische Ausbildung oder entsprechende Erfahrungen. Sie arbeiten gerne mit Kindern. Sie interessieren sich für die Abfallvermeidung und für Fragen des Umweltschutzes. Sie wohnen in der Unterrichtsregion, sind flexibel und arbeiten selbstständig. Ihre Schulbesuche verwalten Sie über ein webbasiertes Programm. Arbeitspensum: Pro Schuljahr rund 40 bis 70 Schulbesuche à 2 Lektionen, 3 Teamsitzungen und 1 Tag obligatorische Weiterbildung. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung in elektronischer Form. Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz, Christian Müller, Hottingerstrasse 4, Postfach 211, 8024 Zürich oder christian.mueller@pusch.ch, Telefon 044 267 44 11

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Wir sind ein langjähriger VW-Servicepartner und suchen zur Verstärkung in unser Team auf den 1. Juni 2016 oder nach Vereinbarung einen technisch versierten

Verstärkung für Badi-Team gesucht Für die von Mitte Mai bis Mitte September 2016 dauernde Badesaison suchen wir folgendes Betriebspersonal:

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir eine/einen

Verwaltungsassistentin/ Verwaltungsassistenten 60 bis 70 % per 1. Juni 2016 oder nach Vereinbarung

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Dienstag, 15. März 2016

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Neue Jahresbeiträge, Wechsel im Vorstand und zwei neue Ehrenmitglieder Generalversammlung des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden Die Generalversammlung des Gewerbevereins MettmenstettenKnonau-Maschwanden hat mittels Statutenänderung die Jahresbeiträge angepasst. Sie hat Kurt Schaltegger und Fritz Hess zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit Thomas Strebel ein neues Vorstandsmitglied gewählt.

einer Holzbaufirma in Maschwanden, löst Daniel Huber (Huberbau, Knonau) ab. «Wir haben glücklicherweise nicht lange suchen müssen», fügte hier Vreni Spinner bei. Claudia Scheidegger, Judith Kall, Thomas Kölliker und Robi Graf wurden in ihren Ämtern per Akklamation bestätigt. Ebenso gross war der Applaus, mit dem zwei langjährige, verdiente Gewerbler zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Kurt Schaltegger, ehemaliger Präsident und langjähriger Gemeinderat in Mettmenstetten, sowie Fritz Hess, Inhaber der gleichnamigen Apparatebaufirma in Mettmenstetten.

................................................... von werner schneiter

41 Stimmberechtigte und 20 Gäste hiess Präsidentin Vreni Spinner am Freitagabend im Weid-Kafi des Werkund Wohnhauses zur Weid in Rossau zur Generalversammlung willkommen – unter ihnen auch Behördenvertreter aus den drei Gemeinden. Zu den Kernpunkten der GV zählte der Antrag auf eine Anpassung des Mitgliederstatus’ beziehungsweise die Reduktion auf drei Kategorien: Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglieder. Ein Antrag, nur noch Aktiv- und Ehrenmitglieder mit einem Stimmrecht auszustatten, scheiterte. Einhergehend mit der Statutenänderung beantragte der Vorstand eine signifikante Erhöhung der Mitgliederbeiträge – für Aktive auf 180 Franken, für Passivmitglieder auf 90 Franken, derweil Ehrenmitglieder beitragsbefreit sind. «Diese Anpassungen sind fair, aber nötig», sagte Kassier Thomas Kölliker, auch vor dem Hintergrund eines Budgets und einer Jahresrechnung, die mit Minus abschliessen. Der neu berechnete Budgetverlust beträgt immer noch gut 2000 Franken. Besonders kostspieliger Posten ist der üppige Weihnachtsbaum. Die Versammlung stimmt der Statutenänderung mit neuen Mitgliederbeiträgen sowie Rechnung (Minus rund 10 000 Franken) und Budget zu. Ein paar kritische Anmerkungen gabs

Bezirksgewerbeschau 2018: Nur mässiges Interesse

Der Vorstand des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden und die neuen Ehrenmitglieder, von links: Judith Kall, Thomas Strebel, Ehrenmitglied Kurt Schaltegger, Präsidentin Vreni Spinner, Thomas Kölliker, Ehrenmitglied Fritz Hess, Robi Graf und Claudia Scheidegger. (Bild Werner Schneiter) aber zum Umstand, dass der Gewerbeverein gut 8000 Franken an den kantonalen Gewerbeverband und knapp 2000 an den Bezirksgewerbeverband abzuliefern hat. Der eine oder die andere wird sich wohl auch einen Austritt aus einer oder beider dieser vorgesetzten Instanzen vorstellen können. «Wir werden das im Vorstand thematisieren», kündigte Präsidentin Vreni Spinner an. Eine Möglichkeit, Mehreinnahmen zu erzielen, besteht mit Homepagewerbung oder Werbung

im Werbekasten, der im Zentrum steht. Ziel ist ein ausgeglichenes Budget. Klar ist, dass das Vermögen des Vereins nicht unter 20 000 Franken fallen darf.

Drei Austritte, sieben Eintritte Der Gewerbeverein MettmenstettenKnonau-Maschwanden wächst: Drei Austritte stehen sieben Neueintritten gegenüber. Es sind dies: Uva-Eva Schiess, Weinhandel, Knonau; Massa-

gepraxis Alexia Caruso, Reinhard Kaufmann, Dachtechnik, Dachlissen-Mettmenstetten; Philippe Beuchat, Skigeschäft, Knonau, Joris Reusink, Schweizerische Mobiliar; Markus Streich, Garage, Knonau; Hanspeter Kern, Landesprodukte, Lohnunternehmen, Dachlissen-Mettmenstetten.

Thomas Strebel neu im Vorstand Im Vorstand kommt es zu einem Wechsel: Thomas Strebel, Inhaber

Der Bezirksgewerbeverband tastet derzeit das Interesse der Ortsgewerbevereine an einer Neuauflage der Bezirksgewerbeschau ab, die 2018 stattfinden könnte. In einer Konsultativabstimmung enthielt sich eine Mehrheit der Stimme; es resultierten spontan nur drei Ja. «Bei so hohen Quadratmeterpreisen für die Stände – Nein danke», rief da jemand ins Kafi. «Wir machen besser eine Gewerbeschau im Dorf mit offenen Türen der Gewerbebetriebe», fügte er bei. Klar ist jedenfalls, dass die Gewerbler zu den Absichten des Bezirksgewerbeverbandes mehr Informationen benötigen. Auch Pläne für eine Ausstellung im Rahmen von 900 Jahre Mettmenstetten in den Räumen der alten Sennerei haben sich zerschlagen. «Sie sind zu klein und ungeeignet», fügte Vorstandsmitglied Robi Graf bei. Auch zur Zukunft der Mettmenstetter Chilbi gibt es Fragezeichen. Diese wird 2016 nochmals im Gebiet Erspach stattfinden, ab 2017 bedarf es eines neuen Standorts. «Wir werden dieses Thema am 21. April mit dem Gemeinderat besprechen», sagte Vreni Spinner.

20 Stände und ein reichhaltiges Angebot Nach der Winterpause bietet der samstägliche Wochenmarkt in Affoltern Einkaufsmöglichkeiten Der Frühling hielt sich noch versteckt, und über den Platz zwischen KasinoKopfbaute und Verwaltung fegte der Biswind – sozusagen eine Konkurrenz für das zum Auftakt spielende «Trio

Fink». Für regelmässige Wochenmarktbesucher kein Grund, den samstäglichen Einkauf an geschützteren Stellen zu tätigen – umso mehr, als das Angebot durchaus als reichhaltig bezeich-

Thomas Haller, Präsident der Wochenmarktkommission, beim Blumenverkauf.

net werden darf. Biobrote und solche aus herkömmlicher Produktion, Früchte oder Blumen, Oliven, Honig, Spezialitäten aus Persien, Kamerun oder Sizilien – an rund 20 Ständen

kann man sich mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten eindecken. «Das Angebot an Käse läuft dann saisonal bedingt irgendwann aus und wird ab Herbst wieder angeboten»,

Bio-Produkte aus Schongau. (Bilder Werner Schneiter)

sagt Thomas Haller, Präsident der Wochenmarktkommission, der selber mit Blumen und Gestecken präsent ist. Er freut sich, dass weiterhin Pasta angeboten werden kann. (-ter.)


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Holzschnitte und Malerei aus Mettmenstetten Ausstellung Anita und Bruno Gentinetta bis 27. März in der Galerie Märtplatz in Affoltern Mehrfarbige, Holzschnitte – ja, es gibt sie noch! – mit vielschichtigen Strukturen sowie Malerei in erdigen Farben und elementaren Formen zeigt zurzeit die Galerie Märtplatz, Affoltern. Eine Ausstellung, die zum Entdecken, Verweilen und Fasziniertsein einlädt. ................................................... von urs e. kneubühl «Kultur Affoltern» ist es gelungen, zur Eröffnung der neuen Ausstellungssaison mit Bruno und Anita Gentinetta zwei bemerkenswerte wie bekannte Künstler zu gewinnen, wie Veronika Mühlebach, Mitglied der Kulturkommission, zur Vernissage am vergangenen Freitagabend festhielt. «Kunst zu schaffen ist bei beiden nicht einfach ein Hobby, es ist ein Teil ihres Lebens.» Dem stimmte uneingeschränkt auch Christina Schlatter in ihrer anschliessenden Laudatio zu, indem sie festhielt: «Das Mettmenstetter Künstlerehepaar lebt und arbeitet in einem Zuhause, welches anzieht und Geborgenheit gibt. Und diese heimelige Atmo-

Die ausgestellten Farbholzschnitte des Mettmenstetters Bruno Gentinetta bergen Tiefe und eröffnen, je länger man jeden einzelnen Druck betrachtet, neue Sichtweisen. (Bild Urs E. Kneubühl) sphäre, die im Haus, in Werkstatt und Atelier in Mettmenstetten so gewinnend wirkt, lebt genauso in ihrer Kunst.» Dies, so stellt der Vernissage-Besucher fest, belegen sämtliche gezeigten Exponate eindrücklich. Holzschnitte

und Malereien sind stimmige Farbkompositionen, gepaart mit einer fantasievollen Choreografie in der kreativen Gestaltung von Formen und Figuren. Sie wirken beruhigend, genauso wie sie beleben, strahlen Dynamik aus und erzählen Geschichten. Da sind die

Es begann mit einem Zettel Madeleine Schadegg in der Bibliothek Hausen Die Suche nach dem unbekannten Vater war wie ein Schatten, der das Leben der Autorin begleitete. Madeleine Schadegg las in der Bibliothek Hausen aus ihrer bewegenden Autobiografie. ................................................... von marianne voss

Die Lebensfrage «Wer ist mein Vater?» war für Madeleine Schadegg-Rück stets präsent. Als uneheliches Kind eines nach einer kurzen Liebesbezie-

hung geflüchteten polnischen Internierten suchte sie fast ihr ganzes Erwachsenenleben nach den Spuren ihres Vaters. Der Ausschlag für die Suche war ein Zettel, den sie mit 19 Jahren von ihrer Mutter erhielt. Darauf standen ein paar wenige Angaben zu der Person, die ihr Vater sein sollte: der Name, das Geburtsdatum, der Hinweis auf seine Flucht. Am vergangenen Freitag las Madeleine Schadegg in der Bibliothek Hausen aus ihrer Autobiografie «Spuren – von einer Vatersuche und Millionen nahtloser Strümpfe». Das Werk sei über viele Jahre entstanden, erklärte

sie zu Beginn. Und viele Jahrzehnte dauerte auch die Suche. Sie fand den Vater, als er schon gestorben war. Sie fand aber auch Menschen, die ihren Vater gekannt hatten und erfuhr, wer er wirklich gewesen war. Sie konnte das Bild von ihm realer werden lassen. Er war berühmt und hatte als Erfinder Karriere gemacht. Er war der Hersteller der ersten nahtlosen Strümpfe, Marke DIM. Sie fand noch mehr Spuren ihres Vaters, nämlich ihre eigenen Halbbrüder. Zu einem der beiden konnte sie eine Beziehung knüpfen.

Persönliches und historisches Dokument Nebst der Vatersuche beschreibt die Autorin in ihrem Werk auch ihre Kindheit und ihre Beziehung zur Mutter. Fragen stellen war schwierig und endete oftmals in Konflikten. Die Mutter litt unter jener verbotenen Beziehung zu dem polnischen Geliebten. Madeleine war ein verbotenes Kind. Die Erzählungen von Madeleine Schadegg stimmen nachdenklich, machen auch traurig, aber nicht bodenlos verzweifelt. Ihr Stil hat auch etwas Sachliches, zuweilen sogar Humorvolles. Bei ihrem Buch handelt es sich um ein eindrückliches persönliches wie auch um ein wertvolles historisches Dokument. Der gut besuchte Nachmittagsanlass wurde unterstützt vom Arbeitskreis Senioren Hausen. Im altehrwürdigen Bibliotheksraum hatte sich eine stattliche Zahl Interessierter zusammengefunden, die sich auch nach dem offiziellen Teil nicht gleich auf den Heimweg machten. Sie nutzten die Möglichkeit, der Autorin Fragen zu stellen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Besonders passend war auch die musikalische Umrahmung von Marlis Arnold und Regula Grimmer an ihren Zithern. Die sanften, wehmütigen und etwas melancholischen Klänge gaben genau die Stimmung der bewegenden Geschichte wieder. Im Buchhandel erhältlich: «Spuren – von einer

Madeleine Schadegg las in der Bibliothek Hausen aus ihrem Buch «Spuren – von einer Vatersuche und Millionen nahtloser Strümpfe». (Bild Marianne Voss)

Vatersuche und Millionen nahtloser Strümpfe», Madeleine Schadegg-Rück, 2014.

mehrfarbigen Holzschnitte von Bruno Gentinetta mit ihren vielschichtigen Gliederungen, bei denen zuweilen auch die Maserung oder Struktur des Holzes als grafisches Element mitwirken. Prächtig bunt, aber nie schreierisch, lasierend und deckend, überlap-

pend – zu Hause in der eigenen Werkstatt gedruckt in mehreren Arbeitsgängen. Das birgt Tiefe und eröffnet, je länger man jeden einzelnen Druck betrachtet, neue Sichtweisen. Parallelitäten dazu findet man auch in den Malereien von Anita Gentinetta. Sie spielt geradezu mit erdigen Farben und elementaren Formen, gestaltet lebendige, vom Wind gepeitschte Bäume und Sträucher, ebenso Menschen und Tiere zu Ensembles, die voller Kraft und Sinnlichkeit sind. Damit schafft sie eigentliche Vexierbilder, die surreal anmuten und immer wieder Entdeckungen zulassen und zum Nachdenken bewegen. Die Ausstellung mit den Holzschnitten von Bruno Gentinetta und den Malereien von Anita Gentinetta ist für jene, die das Meditative, Beschauliche und Erbauliche in der Kunst lieben, ein Muss. Hier findet man Entdeckung, Steigerung und wachsende Offenbarung. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern: Malerei und Farbholzschnitte von Anita und Bruno Gentinetta, Mettmenstetten, bis 27. März. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr und Sonntag 15 bis 18 Uhr.

Jahrringe als Helfer und Spielverderber Werner H. Schoch an der Volkshochschule Mittels Jahrringen an fossilen Hölzern können oftmals Ereignisse oder Gegenstände sehr genau datiert werden. Die Hölzer im Mittelmeerraum weisen jedoch kaum lesbare Jahrringe auf, wodurch für die Wissenschaft bis heute offene Fragen bleiben. ................................................... von marianne voss Die Volkshochschule im Knonauer Amt ist eine Kommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA). Das Logo der GGA, ein eben angestossener roter Dominostein, der auf die folgenden Steine eine grosse Wirkung haben wird, sagt das Wesentliche über die Tätigkeit der GGA aus: Sie möchte Anstoss geben zu Projekten und etwas bewegen. Aktuell setzt sich die GGA mit ihren verschiedenen Arbeitsgruppen für das kulturelle und soziale Leben im Säuliamt ein. Die Arbeitsgruppen oder Kommissionen engagieren sich zum Beispiel für die Erstellung der Neujahrsblätter, die Organisation der Ausstellungen «Ämtler Künstler», die Pflege des beliebten «Ämtlerwägs» oder eben für die spannenden Vortragsabende der Volkshochschule. In der vergangenen Woche ging es in einem Referat von Werner Schoch um das Thema «Der Vulkanausbruch von Santorini – Jahrringe als Helfer und Spielverderber». Otto Wildi, Mitglied der Kommission Volkshochschule erklärte bei seiner Begrüssung, er sei lange der Ansicht gewesen, dass es bei der Wissenschaft darum gehe, Wissen anzuhäufen. «Bei der Wissenschaft geht es jedoch auch darum, Wissen zu hinterfragen.» Der Vulkanausbruch auf der Insel Santorini gibt der Wissenschaft nämlich Rätsel auf. Die genaue Datierung lässt sich bis heute nicht bestimmen. Das bis anhin angenommene Datum kann also nicht wirklich belegt werden. – Werner H. Schoch führt in Langnau

Referent Werner H. Schoch. (Bild mvm) am Albis seine eigene Firma, das «Labor für quartäre Hölzer». Im ersten Teil seines Vortrags erklärte er, wie mittels der Jahrringe an gefundenen Hölzern weit zurückliegende Ereignisse auf das Jahr genau datiert werden können. Nur in höheren Breitengraden bilden Bäume Jahrringe, dies bedingt durch die Jahreszeiten. Betrachtet man zum Beispiel den Stamm eines Olivenbaums aus dem Mittelmeerraum, wird man nicht dasselbe Muster von Ringen erkennen. Damit stehen die Wissenschaftler zur Datierung von Ereignissen im Mittelmeerraum vor besonderen Herausforderungen. Die jahrgenaue Datierungsmethode mittels Jahrringen, die Dendrochronologie, hilft oftmals nicht weiter. Am Beispiel des Vulkanausbruchs auf der ägäischen Insel Santorini zeigte der Referent auf, dass die Datierung des Ausbruchs 1627 bis 1600 v. Chr. bis heute nicht wirklich bewiesen ist. Das Datum wird von den einen Wissenschaftlern infrage gestellt, für ein genaues oder genaueres fehlen jedoch die Beweise.

Ausblick Die Volkshochschul-Saison neigt sich dem Ende entgegen. Der letzte Vortrag dieses Winters findet am Donnerstag, 17. März, statt. Es geht um die Robotik. Prof. Dr. Jonas Buchli referiert zum Thema «Robotik mit Hand und Fuss: Herausforderungen, Nutzen, Perspektiven».


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Dienstag, 15. März 2016

Kongo – reiches Land, geplündertes Land Veranstaltung im Kasinosaal in Affoltern am 8. März Zwei Themen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben – Rohstoffausbeutung in Afrika und der Tag der Frau – wurden am 8. März auf spannende Weise gemeinsam präsentiert. «Eine Banane kann man nicht mit einem Finger schälen.» Mit diesem Bild illustrierte der Hauptgast im vollen Kasino seine Vorstellung von Zusammenarbeit, Gemeinschaft und gemeinsam getragener Verantwortung zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Schweiz. Gekommen war jedoch nicht wie angekündigt der kongolesische Bischof Fridolin Ambongo. Dieser musste auf dem Weg zum Flughafen wegen eines Todesfalls umkehren. Abbé Léonard Santedi, der Generalsekretär der kongolesischen Bischofskonferenz, ist in Kinshasa kurzentschlossen ins Flugzeug gestiegen, um sich, so sagte er, bei den Menschen zu bedanken, die aus über 6000 Kilometern Distanz Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft lebten, für die Gebeutelten im Kongo. François Mercier von «Fastenopfer» hat ihn interviewt. Äusserst kompetent übersetzte auf beide Seiten die Dolmetscherin Helena Nyberg. Der Abbé sprach vom Projekt Cern (Bischofskommission für natürliche Ressourcen und Konfliktmaterialien in Kongo-Kinshasa). 2007 gegründet wird es von Bischof Ambongo präsidiert. Die kongolesische Bischofskonferenz hat anerkannt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Reichtum an Rohstoffen und der Armut des Volkes.

«Nichts zu tun würde uns zu Komplizen mit dem Machtapparat im Kongo machen» so Abbé Léonard. «Cern» verfolgt im Kontakt mit europäischen und amerikanischen Politgremien eine bessere Gesetzgebung in den Rohstoffabnehmer-Ländern, um Konzerne wie Glencore und grosse kanadische Firmen in die Pflicht zu nehmen. Damit sollen das Land und die Bevölkerung besser am Gewinn der Rohstoffschöpfung beteiligt, die Menschen vor Menschenrechtsverletzungen und die Natur vor schädlichen Immissionen durch den Abbau geschützt werden. Zudem setzt sie sich, nebst anderen Aufgaben im Inland, für die «Kleinen im Geschäft» ein, damit diese Zugang zu Information, Wissen und Unterstützung erhalten, um sich selber gegen Unrecht zu wehren.

«Die Verantwortung liegt auch bei uns» Das sagte Abbé Léonard. Er hat damit signalisiert, dass auch in den Abbauländern schwerwiegende Probleme zu bewältigen sind. Ein schwacher Staat, eine korrupte Regierung sowie Abbauund Handelslizenzen, die den Profit nicht der Bevölkerung zugutekommen lassen, sind mit ein Grund für die grosse Misere im Land. Zudem werden bewaffnete Auseinandersetzungen bis heute mit dem Handel von Bodenschätzen finanziert. Hier gilt es die Zivilgesellschaft zu stärken. Denn die demokratische Republik Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder Afrikas. Diamanten, Kobalt, Koltan und Gold kommen im Überfluss vor. Am

Beispiel Gold hat François Mercier einen Teil unserer Verantwortung illustriert: Dieses wird meistens von inoffiziellen Schürfern – auch Kindern – mit hochgiftigen Chemikalien aus der Erde geholt. 70 % des weltweit geschürften Goldes werden in der Schweiz raffiniert und gehandelt. Die Fastenkampagne, eine gemeinsame Aktion der Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer, macht in diesem Jahr das Gold zum Thema mit der Aktion: «Wo Gold den Glanz verliert». Fastenopfer und Brot für alle waren Mitorganisatoren der Veranstaltung Kongo – reiches Land, geplündertes Land.

Inputtheater der kongolesischen Schauspielerin Carine Kapinga

Abbé Léonard Santedi (Mitte) wird interviewt von François Mercier vom Fastenopfer. Die Übersetzerin ist Helena Nyberg. (Bild Patricio Frei, Fastenopfer)

Etwa 300 Menschen sind ins Kasino gekommen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Eindrücklich illustriert wurde das ergreifende Thema mit dem Inputtheater der kongolesischen Schauspielerin Carine Kapinga. Sie spielte ein 16-jähriges Mädchen, das sich auf den ersten Arbeitstag als Goldschürferin freut. Sie kennt die Risiken, weiss ganz genau worauf sie sich einlässt, nur, ihr Bruder und ihre Eltern sind krank vom Schürfen, und wer, wenn nicht sie, soll denn für die Familie sorgen? Deutlicher hätte die Situation einer betroffenen Familie im Kongo kaum dargestellt werden können. Den sehr stimmigen Rahmen der Veranstaltung gestalteten die Frauen des Organisationskomitees Frauenfest. Am 8. März ist der internationale

Frauentag. Das OK Frauenfest war spontan bereit, den Frauen-Anlass in die Kongo-Veranstaltung zu integrieren, und hat die Gäste mit einem feinen afrikanischen Essen verwöhnt. So war der Abend geprägt von grosser Herzlichkeit und Wärme, durch das Einstimmen beim Essen, durch die positive Ausstrahlung des Abbé Léonard, und durch die Freude der Organisatorinnen darüber, dass beherztes und vernetztes Handeln viele Menschen berührt und ermuntert, auch bei uns Verantwortung wahrzunehmen. Das Gehörte und das Gesehene klingt nach und ist Ansporn, als Konsumierende die Herkunft unserer Konsum- und Investitionsgüter wacher und kritischer zu hinterfragen. Der Andrang beim Unterschreiben der Konzernverantwortungs-Initiative (Ko-

vi) war gross. Kurz gesagt, die Konzerne müssen dafür sorgen, dass sie die international anerkannten Menschenrechts- und Umweltstandards global respektieren. Kein Verstecken mehr hinter Tochterunternehmen und Steuertricks! In der Schweiz diese Rahmenbedingungen zu schaffen wäre dann, um mit dem Bild vom Gast zu reden, die Banane mit der ganzen Hand zu schälen, oder, die Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Ein Überschuss aus der Kollekte wird dem kongolesischen Frauen-Projekt Cajj (Centre d’Aide Juridico-Judiciaire) überwiesen, wo insbesondere Frauen von Juristinnen und Juristen im Kampf um ihre Rechte unterstützt werden. Knonaueramt Solidarisch und OK Frauenfest

Veranstaltungen Herzliche Einladung zur Gerichtsverhandlung am Mittwoch, 16. März 2016, 8.15 Uhr, im Bezirksgericht, Im Grund 15, in 8910 Affoltern An dieser Verhandlung wird besprochen, ob der Bericht über das missliche Verhalten der Spitalbehörden in den Jahren 2012 bis 2014 veröffentlich werden darf. Wir haben diesen Bericht in unserer Homepage veröffentlicht, aber die Behörden und das Gericht, das da kollegial brav mitspielt, haben uns das verboten. Es geht um Transparenz und um korrektes Behördenverhalten. In unserer schonungslosen Rede werden wir gewohnt offen Namen und Fakten nennen. Wer Zeit und Lust hat, sollte an dieser staatsbürgerlichen Veranstaltung, die nicht-demokratisch auf juristischer Ebene abgehandelt wird, teilnehmen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Präsenz markieren bedeutet, den Behörden vom Stimmvolk aus die Stirn zu bieten und sie zur Raison zu bringen. Wir möchten unser Spital retten und setzen uns für fähige und korrekte Behörden ein. Verein «pro Zweckverband» und Hans Roggwiler www.verein-zweckverband.ch


Forum

Dienstag, 15. März 2016

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Grünliberale Ottenbach sagen Ja zur Zentrumsgestaltung An der Gemeindeversammlung vom 17. März 2016 geht es um die Zukunft der Lebensqualität in Ottenbach. Der Gemeinderat beantragt einen Projektierungskredit von 230 000 Franken, um die bisher erfolgte Planung weiterzuführen. Bereits 118 000 Franken wurden ausgegeben, um die Grundlagen zu erarbeiten. Wie es zu dieser Überschreitung der Finanzkompetenz gekommen ist, muss uns der Gemeinderat und die RPK noch erklären.

Zwei Hauptaspekte Es geht um zwei Hauptaspekte. Einerseits ist da der Wunsch der Ottenbacher Bevölkerung nach einem attraktiven Dorfzentrum, der im Projekt «Läbigs Ottebach» im 2002 klar geäussert wurde. Dies hat dann auch zum Kauf der Liegenschaften Restaurant Post und Besmer 2006 geführt, um der Gemeinde die entsprechenden Möglichkeiten zu bieten. Mit der vor der Tür stehenden Realisierung der Umfahrung ist nun diesbezüglich die Pla-

nung weiterzuführen. Eine deutliche Aufwertung würde das Dorfzentrum mit der Verlegung der Zwillikerstrasse erfahren. Dies ist jedoch mit Kosten verbunden. Ob dies für unsere Gemeinde tragbar ist und welche verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung existieren, ist der Gemeinderat noch schuldig zu erläutern. Andererseits geht es um die Gesundheitsversorgung im Dorf und die schwierige Lokalsituation des Regiebetriebes (Werkhofes). Die bestehende Arztpraxis platzt aus allen Nähten und hat im bestehenden Gebäude keine Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem muss das Mietverhältnis in den nächsten Jahren aufgelöst werden. Diese Kombination führt dazu, dass unsere Hausärzte heute nach einer neuen Lokalität suchen. Der Hausärztemangel hat die Konsequenz, dass sich andere Gemeinden offen zeigen, «unsere» Hausärzte in ihrer Gemeinde willkommen zu heissen. Dies bedeutet, dass die Ärzte Ottenbach verlassen werden, wenn keine gute neue Lösung in unserem

Orientierungslos Wenn ich die offiziellen Weisungen und Anträge hier studiere, muss ich feststellen, dass die beiden bekannten Anträge immer mit dem Planungskredit der beiden Varianten gekoppelt sind. Das heisst also, wenn ich den Kredit ablehne im 1. Antrag, sind auch die übrigen Anträge nichtig und es muss nicht mehr darüber diskutiert werden, welcher Antrag nun Vorrang hätte für die Planungskosten von 230 000 Franken. Oder eben anders herum. Damit will ich aufzeigen, dass schon hier eine klare Linie fehlt und jedermann kann interpretieren wie er will, konkrete Aussagen fehlen. Die Unsicherheiten werden nun unterstrichen durch eine Stellungnahme in dieser Sache vom Bezirksrat, als Zusammenfassung tönt das so: Der Gemeinderat muss an der Versammlung noch klärende Worte abgeben, wenn etwas nicht klar sein sollte. Es muss zumutbar sein, zu einem Änderungsantrag ohne weitere Prüfung Stellung nehmen zu können (§ 46 GG). Dies zeigt von Anfang an, dass hier gar nichts klar ist und nur Verwirrung stiftet, ganz gleich, wie man diese Weisungen liest. Dazu schon einen Eindruck von manchen Ottenbacherinnen und Ottenbachern: Im Gemeinderat wollte man sich zusammenraufen, so hat man das an der letzten Versammlung gehört, wir spüren nichts davon. So orientierungslos wie es im Moment innen den Eindruck erweckt, so ist es auch nach aussen spürbar! Die ganze Dorfgestaltungsangelegenheit lässt hier im Besonderen keinen Führungs- und Entscheidungswillen erkennen. Im Gemeindewappen haben wir einen stolzen Güggel, der ist momentan wahrscheinlich in den Ferien - ich sehe einen bunten Hühnerhaufen, wo alle Beteiligten nicht am gleichen Strick ziehen. Da die letzten 20 Jahre vieles verpasst (oder verprasst) worden ist und mit beinahe 120 000 Franken bereits Geld verschleudert wurde, soll nun ein neues Begehren in der Höhe von 230 000 Franken als Planungskredit bewilligt werden. Das ist nichts anderes als Verschleuderung von Steuergeldern. Da hier keine klare «Planung» erkennbar ist, muss dieser «Planungskredit» unbedingt abgelehnt werden: Warum taucht immer wieder die Variante «Engel» auf, nachdem man weiss, dass der Kanton diese so oder so ablehnen wird? Was soll dem «Engel» ein Strassenkaffee «geschenkt» werden, wenn schon, müssen nach heutigen Vorschriften auf dem ehemaligen Schlachthausareal endlich mal ansehnliche Parkplätze erstellt werden, umso mehr, als jetzt Wohnungen im «Engel» vermietet wurden, sollte tatsächlich ein «Engel»-Restaurant eröff-

net werden, dann brauchts diese Parkplätze sowieso. Ein Strassenkaffee kann ohne weiteres auf dem Dorfplatz eingeplant werden, somit wird dieser aufgewertet, es ist nicht sakrosankt, dass das Postbüro dort bleiben muss ... Wer sagt denn unter anderem, dass in der heutigen Zeit ein Gemeindewerkhof ins Zentrum gestellt werden muss? Es hat genügend Optionen Richtung Affolternstrasse, nur muss halt mal endlich mit den bestehenden Eigentümern gesprochen werden bevor es zu spät ist. Kommunizieren scheint bei uns sowieso ein zentrales Problem zu sein. In einen Werkhof gehört zum Beispiel auch eine Feuerwehr integriert da meines Erachtens der heutige Standort viel zu gefährlich ist, wenns mal richtig eilt! Mit evtl. Abtausch (Kosten), Verlagerungen etc. könnte unser Dorf nur gewinnen. Zu berücksichtigen ist auch, dass ein dezentraler Werkhof keine Verkehrsbelastung mit eigenen Fahrzeugen darstellt. Wir wollen doch nicht eine Umfahrung damit wir uns gleich selber wieder mit Verkehr zudröhnen (dafür sollte sich doch nun ein Grünliberaler vehement einsetzen ...). Ich selber hätte nach der Gemeindeversammlung noch einige Visionen, wie man auch das gesamte Dorfbild logisch in die bestehenden Gegebenheiten einbetten könnte (Engelwiese, Restaurant Post und Areal, Umänderung für einfachere Posthaltestellen, wo es logisch erscheint für Bevölkerung und Chauffeure usw.). Notabene hat eine angebliche Verlagerung eines Ärztehauses mit der Gemeinde rein gar nichts zu tun, das ist Sache der Betreiber. Fazit: Es ist klar, dass aus Platzgründen der Werkhof Priorität hat, jedoch nicht mit Pflästerli- und Hauruckmethoden. Der Planungskredit muss abgelehnt werden, somit sind auch meines Erachtens die dargestellten Varianten nichtig. Bitte zurück auf Platz 1 und von vorne beginnen. Wir haben diese Zeit, endlich Logisches für unsere Bevölkerung auf die Beine zu stellen, nachdem bereits jahrelang verplant wurde. Es sollte so bald wie möglich wieder eine Gestaltungsgruppe eingesetzt werden, jedoch mit solchen Menschen, die nicht immer alles zum Voraus ablehnen. Es geht um Gemeinsamkeit um ein grosses Ziel für alle zu erreichen. Wichtig: Vor der fertigen Umfahrung wissen wir alle nicht genau weiter mit der Strassenführung, das dauert noch fünf Jahre – und dann müssen wir das neue Verkehrsaufkommen beobachten. Darum sind die vorgeschlagenen 230 000 Franken so oder so für die Katz! Arthur Schärer, Ottenbach

Dorf gefunden wird. Gleichzeitig sucht der Regiebetrieb nach einem neuen Standort, weil er momentan auf mehrere Lokalitäten verteilt ist und somit nicht effizient arbeiten kann. Um diesen beiden Bedürfnissen, Arztpraxis und Regiebetrieb, zu begegnen, schlägt der Gemeinderat vor, ein Mehrzweckgebäude in zwei Etappen zu erstellen. Die Grünliberalen unterstützen die Bestrebungen bezüglich der Arztpraxis vollumfänglich. Es geht hier jetzt darum sicherzustellen, dass wir die Hausärzte nicht verlieren. Sie tragen massgeblich zur Lebensqualität in unserem Dorf bei. Das Mehrzweckgebäude bietet zudem die Möglichkeit, die medizinischen Dienstleistungen noch auszubauen und Synergien zu schaffen, indem zum Beispiel Physiotherapie, psychologische Betreuung, Spitex und andere unter einem Dach vereint werden. Beim Regiebetrieb bezweifeln die Grünliberalen, dass der Standort mitten im Dorfzentrum der geeignete ist. Hier begrüssen wir die

Zentrumsplanung in Ottenbach – auf dem richtigen Weg oder planlos? (Archiv) Stellungnahme des Gemeinderates, weitere Alternativen zu prüfen.

Jetzt weiterplanen und umsetzen Die Grünliberalen befürworten den Variantenantrag, das heisst den Projektierungskredit mit Verlegung der Zwillikerstrasse. Dies soll alle Möglichkeiten offen lassen und dem Gemeinderat die Möglichkeit bieten, die Planung jetzt weiter voranzutreiben. Soll-

te sich zeigen, dass nach Abklärung von verschiedenen Varianten, die Finanzierung für die Gemeinde tragbar ist, so wäre dies sicherlich die bessere Variante. Der Einbezug einer kompetenten Arbeitsgruppe ist sehr zu begrüssen. An der Gemeindeversammlung geht es also um die Zukunft unseres Dorfes, insbesondere auch um diejenige der Arztpraxis in Ottenbach. Grünliberale Ottenbach

Eine Herausforderung, aber wir sollten dranbleiben Zur Gemeindeversammlung in Ottenbach am Do., 17.März, im Gemeindesaal von Ottenbach.

ten Überbauung wird dies sicher nicht mehr der Fall sein.

Es ist wichtig, dass wir uns über unser Dorfzentrum Gedanken machen, wie weiter im Prozess «Läbigs Ottenbach». Es liegt uns ein 26-seitiges Dossier zum Studieren vor. Eins war immer klar, dass eine Zentrumsgestaltung mit Umlegung von Strassen nur dann infrage kommt, wenn die Umfahrung gebaut ist. Die Etappierung macht daher Sinn, ansonsten laufen wir Gefahr, im totalen Verkehrschaos zu versinken. Zudem muss eine Schwerverkehrsroute gewährleistet sein. Eine Umlegung der Strassen zu einem späteren Zeitpunkt macht Sinn, um die Attraktivität der Durchfahrt zu minimieren. Ottenbach soll seinen Zentrumscharakter bewahren. Mit der geplan-

«Post» und «Besmerhaus» weg? Mit dem ersten Etappenbau und dessen Zweck (Werkhof, Ärztepraxis, Spitex, Wohnungen usw.) kann ich mich noch anfreunden. Der zweite, gleichgestaltete Neubau lässt Restaurant Post und Besmerhaus verschwinden. Mit der Schliessung der Muristrasse beziehungweise Umlegung auf das namenlose Verbindungsstück würden wir im Zentrum einigen Platz gewinnen. Es fragt sich, wie wir diesen anschliessend gestalten.

Ja zum Planungskredit! Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie bei einer Breite von zirk acht Metern von Hauswand

zu Hauswand zwischen «Engel» und «Kloster», Postauto, PW und der zu gewährende Schwerverkehr zirkulieren soll. Die Sachlage ist allemal eine grosse Herausforderung! Wie auch immer: wir sollten dranbleiben! Deshalb werde ich dem Planungskredit zustimmen und zwar mit Umlegung Zwillikerstrasse! Es liegen uns schon einige gute Ideen und Pläne vor, um die Weiterplanung voranzutreiben. Das weitere Vorgehen des Gemeinderates mit Planungsgruppe, unter Einbezug der Bevölkerung, ist vorbildlich und Ja, es kostet halt weitere zirka 100 000 Franken. Dennoch sollten wir uns alle Möglichkeiten offen lassen und die Zeit nutzen für weitere, eingehende Prüfungen. Susanna Forster, Ottenbach

Wichtige volkswirtschaftliche Leistungen der Landwirtschaft Aktuelle Zahlen des Bundesamtes für die Landwirtschaft. Die gesamte Agrarstützung beträgt heute zwischen 5,5 und 6 Milliarden Franken pro Jahr. Die gesamte Agrarstützung umfasst die Transferzahlungen der öffentlichen Hand und die Transferzahlungen der Konsumentinnen und Konsumenten an die Landwirtschaft. Dies war schon etwa so, als ich als Bauernsohn an der ETH Landwirtschaft studierte. Der Anteil der

Transferzahlungen der Konsumenten und Kosumentinnen an die Landwirtschaft ist aber zwischenzeitlich gesunken. Die Differenz zwischen inländischen und ausländischen Preisen ist demzufolge kleiner geworden. Im Gegenzug wurden die Direktzahlungen für die Landwirtschaft hingegen stark ausgebaut. Die Funktion der Direktzahlungen hat insbesondere politische beziehungsweise soziale Gründe, die durchaus nachvollziehbar sind.

Die Landwirtschaft erbringt mit ihrer Multifunktionalität wichtige volkswirtschaftliche Leistungen für die Gesellschaft, die damit bezahlt werden. Die Gesamtstützung beträgt somit knapp 6000 Franken pro Hektare landwirtschaftlicher Nutzfläche oder etwa 45 Prozent des Gesamtumsatzes der Landwirtschaft (Quelle: Newsletter des BLW vom März 2016). Hans Ulrich Meuter, FDP Co-Präsident, Ortspartei Affoltern anzeige

Eile mit Weile Bei der Gemeindeversammlung vom kommenden Donnerstag geht es eigentlich darum, den Hauptantrag abzulehnen. Der Gemeinderat will auf dem Gelände des Restaurants Post zwei charakterlose Zweckbauten errichten. Mir scheint, die Gemeinde wurde vom beigezogenen Planungsbüro sehr schlecht beraten. Wie die Rechnungsprüfungskommission richtig feststellt, kann es nicht Aufgabe der Gemeinde sein, für private Unternehmer (Ladenbetreiber, Arztpraxis) Gebäude zu erstellen. Zusätzliche Ladenlokale braucht es nicht in Ottenbach. Wir sind froh, wenn der Volg

bleibt. Der Werkhof gehört nicht ins Dorfzentrum. Die geplante Etappierung bringt nur zusätzliche Kosten und jahrelangen Lärm. Zu allem Elend kann die Gemeinde die Gebäude nicht aus eigener Kraft erstellen. Dazu benötigt sie einen Investor und verliert somit das Eigentum und die Bestimmungskraft. Die geplante Überbauung auf dem Areal Post verunmöglicht eine effektive und attraktive Dorfplatzgestaltung. Deshalb ein klares Nein zum Hauptantrag. Paul Rippstein, Ottenbach


Gewerbe/Dienstleistungen

Design-Prototyp

Musikalisch betätigen

Das neue Ristorante Molino in Affoltern wurde feierlich eröffnet. > Seite 15

Die Musikschule Knonauer Amt lädt zur Informationsveranstaltung nach Birmensdorf. > Seite 17

Dienstag, 15. März 2016

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Prologsieg Erfolgreicher Einstand für Urs Huber und Teamkollege Karl Platt am Cape Epic. > Seite 22

Alles smart Ausstellung in Mettmenstetten Das smart-Center Zug-Mettmenstetten lädt ein am Samstag, 19. und Sonntag, 20. März, von 10 bis 17 Uhr zu Essen, Getränken, Kaffee, Dessert und bietet viele Rabatte und Prämien. Pünktlich auf den Frühling hin ist es da, das neue smart Cabrio! Es steigert die markentypische Lebensfreude nochmals. Pures Cabrio-Feeling durch entnehmbare Seitenholme – und Kultstatus hat auch die Verdecköffnung: Sie ist aus dem Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit möglich. Das günstigste Cabrio weit und breit ist wie die anderen «smart»-Modelle fortwo coupé und forfour in sämtlichen Getriebevarianten und Motorisierungen erhältlich, mit Handschaltung oder Automatikgetriebe. Es gilt ein ganz neues Fahrgefühl zu erleben mit dem modernen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das eine noch dynamischere Schaltung von einem Gang in den nächsten erlaubt. Hohe Agilität, kleiner Wendekreis, einfache Parkplatzsuche, clevere Ausstattung. Das smartCenter Mettmenstetten bringt jetzt den Sommer schon frühzeitig in den Showroom. Passend zum Thema werden am Ausstellungsweekend live gemixte Fruchtdrinks an der Strandbar, feine Würste vom Grill sowie Kaffee und Dessert offeriert. Man erlebe das «smart»-Feeling live: Hohe Agilität, kleiner Wendekreis, einfache Park-

platzsuche. smart fortwo cabrio, smart fortwo coupé und smart forfour. Das «smart»-Feeling kann jederzeit live auf einer Probefahrt getestet werden. Das smart-Center Zug-Mettmenstetten wurde 2005 eröffnet und gehört zur schweizweit grössten smartHändlergruppe Keto Autocenter AG. Es ist das einzige exklusive smart-Center im ganzen Land. Der gesamte Betrieb konzentriert sich hier zu 100% auf die Marke smart. Das smart-Center Mettmenstetten verfügt nebst dem gesamten Neuwagenangebot auch über den grössten smart-Occasionsplatz in der Schweiz. Hier kann live gestöbert werden inmitten einer Auswahl an über 70 gut gepflegten smart-Occasionen mit Garantie und Gratis-Service. Auch smartMietwagen (coupé und cabrio) können gemietet werden. Der Betrieb beschäftigt neun langjährige Mitarbeitende. Die smartWerkstatt ist mit fünf Arbeitsplätzen ausgerüstet, der helle Showroom bietet eine offene Atmosphäre. Die Kommunikationslounge mit Free Hotspot lädt zum Verweilen und zum Geniessen eines feinen Kaffees ein, welcher jederzeit freundlich angeboten wird. Die gesamte smart-Modellpalette steht zur Ansicht und zur Probefahrt bereit. (pd.) smart-Center Zug-Mettmenstetten, Keto Autocenter AG, Zürichstrasse 1c (ehemals 866), Mettmenstetten.

Blick in den Ausstellungsraum in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Drei Generationen, ein Betrieb: Esther und Bernhard Huber (Mitte), Tamara und Andreas Huber mit den Kindern Emina und Leon vor dem Hof an der Mühlestrasse 9 in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Mehr als ein Landwirtschaftsbetrieb 40 Jahre Huber Landesprodukte in Obfelden – Tag der offenen Tür 40 Jahre Huber Landesprodukte in Obfelden: Die Familie feiert das Jubiläum am Ostermontag, 28. März, an der Mühlestrasse 9 mit einem Tag der offenen Tür. Im Alter von 20 Jahren begann Bernhard Huber Anfang der 70er-Jahre mit dem Handel von Heu – damals noch im kleinen Stil. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm das äusserst trockene Jahr 1976. Damals begann er mit dem Zukauf von Stroh, das als Futterersatz Verwendung fand. Im gleichen Jahr übernahm er den Hof von Vater Ruedi Huber und baute den Betrieb weiter aus. Der Bestand wuchs auf 40 Tiere an. 1977 stieg Bruder Robert ein, und der Handel mit Heu und Stroh gedieh weiter. Anfang der 80er-Jahre weiteten die Gebrüder Huber den Handel aus: Maiswürfel kamen dazu sowie das

Silieren von Mais – als sogenannte «Lohnarbeit». Nachdem sich Robert Huber im Jahr 2000 ganz dem Obstbau zuwandte und heute die grösste Obstanlage im Säuliamt betreibt, kam später Bernhard Hubers Sohn Andreas ins Unternehmen, das sich weiter auf Wachstumskurs befand. Die Hubers beziehen heute das Presswasser der Ökopower AG in der Deponie Mülibach in Rickenbach-Ottenbach. Dieses wird auf Feldern ausgebracht. Auch das Entleeren von Jauchegruben gehört zur Geschäftstätigkeit. Im Jahr 2012 übernahm Andreas Huber das Geschäft vom Vater und erweiterte das Tätigkeitsfeld ein Jahr später abermals – mit der Übernahme eines Teils der Lohnarbeiten der benachbarten Ernst Höhener AG. Inzwischen ist es ein stattliches Unternehmen, das einen beeindruckenden Maschinenpark umfasst:

Acht Traktoren, zwei Feldhäcksler und 28 Anhänger. Der jährliche Handel mit Heu beläuft sich rund 450 Tonnen, jener mit Stroh auf zirka 750 Tonnen. Zugekauft wird im Säuliamt, im Freiamt, aber auch im Fricktal, im Umkreis von 60 bis 70 km. 40 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit dem Mais. Und beim Heuhandel entfällt der Grossteil auf den Pferdebereich. Dort ist der Bedarf gross, weil das Pferd vom Arbeits- zum Freizeittier geworden ist. Das 40-Jahre-Jubiläum wird nun am Ostermontag, 28. März, an der Mühlestrasse 9 in Obfelden von 10 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen. Es ist darüber hinaus ein Anlass für Kunden, die sich in ungezwungenem Rahmen treffen und fachsimpeln können. Dazu ist auch die mit Grill ausgestattete Festwirtschaft geeignet. (-ter.)

Neue Räumlichkeiten in Mettmenstetten bezogen Cavallaro Montagen AG: Von der Einzelfirma zur Aktiengesellschaft Geländer, Treppen, Türen und Verglasungen – Cavallaro Montagen versteht sich auf den ganzen Metallbau sowie auf Lichtkuppeln. Sieben Jahre ist es nun her, seit sich Michael Cavallaro als Unternehmer selbstständig gemacht hat. In dieser Zeit ist aus dem Ein-Mann-Betrieb ein stattliches KMU mit zehn Mitarbeitern geworden. Mit dem Einzug in Mettmenstetten, an die Dachlisserstrasse 6, konnten die Räumlichkeiten bereits entsprechend erweitert werden. Rückwirkend auf den 1. Januar 2016 hat das Unternehmen nun auch seine Rechtsform angepasst: Aus dem Einzelunternehmen wurde eine Aktiengesellschaft.

Auch Reparaturen und Unterhalt Für Metallbau-Arbeiten wie Vordächer, Geländer, Türen sowie BrandschutzTüren und -Tore ist Cavallaro Montagen seit je ein verlässlicher Partner und zwar von der Planung über die Herstellung bis hin zur Montage. Auch Montagen im Dachbereich - etwa Lichtkuppeln, Glasdachsanierungen oder Absturzsicherungen - sowie Verglasungen und Fassaden gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Seit einigen Monaten kann Cavallaro Montagen sogar Ganzglas-Geländer anbieten. «Die meisten wünschen, dass das Geländer möglichst filigran und unsichtbar wirkt», erklärt Michael Cavallaro. Ohne Sichtrahmen ist das bestmöglich gewährleistet.

Nebst Neu- und Umbauten ist das Mettmenstetter Unternehmen auch für Reparaturen und Liegenschaftsunterhalt der richtige Ansprechpartner, etwa wenn ein Türschliesser nicht mehr funktioniert oder eine Scheibe zu Bruch geht. Michael Cavallaro weiss, wie wichtig Konstanz, Flexibilität, Verlässlichkeit sowie Dienstleistungen für Kunden sind. Entsprechend legt er Wert auf Unternehmenskultur, um seinen bewährten Mitarbeitern aus der Region einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Als Chef dirigiert er nicht nur aus dem Büro, sondern geht auf der Baustelle mit gutem Beispiel voran. Ein Anliegen ist ihm auch der Branchen-Nachwuchs. Weil es den Metallbau-Monteur als Berufslehre noch

Michael Cavallaro (unten links) und sein Team. (Bild zvg.) nicht gibt, bildet er stattdessen Praktikanten aus. Für das laufende Jahr wäre wieder ein Praktikumsplatz zu besetzen. (tst.)

Cavallaro Montagen AG, Büro: Affolternstrasse 32, Ottenbach: Werkstatt-Lager: Dachlisserstrasse 6, Mettmenstetten: Telefon 076 360 50 50, www.montagen.cavallaro.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 15. März 2016

Fülle und Üppigkeit für Pflanzenliebhaber Berger Gartenbau präsentiert an der «Giardina» inspirierende, moderne Gärten neuartigen Betonplatten. Diese extradünnen, besonders leichten Betonplatten im stattlichen Mass präsentieren sich extravagant in rauchigen Erdund Purpurtönen. Ebenfalls schick wirken die Gartenbereiche, die mit dunklen, beinahe lilafarbenen Schieferplättchen ausgestreut sind», berichtet Brian Wiss begeistert. «Dieses natürliche Material, das in England und Frankreich häufig in zeitgenössischen Gärten zum Einsatz kommt, sehen wir hierzulande noch viel zu selten. Die dunklen, geheimnisvoll intensiven Schiefertöne bringen die Pflanzenwelt aufs Schönste zum Leuchten.»

Zu den Schweizer Gartenbauunternehmen mit einer unverwechselbar eleganten Handschrift gehört zweifellos Berger Gartenbau aus Wettswil mit seinem Planer Brian Wiss. Ebenso renommiert im Bereich Innen- und Aussenraumausstattung ist die Einrichterin Nicole Hoch von Livingdreams. An der Giardina 2016 präsentieren die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen und Synergien im Rahmen eines inspirierenden, modernen Gartens für Pflanzenliebhaber, der den Publikumswunsch nach mehr Fülle und Üppigkeit wahr werden lässt.

Subtil komponierte Üppigkeit «Living Colors» steht ganz im Zeichen von anregenden, wie auch sinnlichen Farbklängen. Hauptdarsteller der frühlingshaft frischen Pflanzenwelt sind blühende Birnbäume in Hochstammund Spalierform. Sie sind umgeben von stattlichen Brocken aus rotbrau-

Ein Kundengarten von Berger Gartenbau. (Bild zvg.) nem, porösem Lavastein. Ein üppiger Pflanzenteppich aus duftenden mediterranen Küchenkräutern, kombiniert mit Glockenblumen, Frühlingsanemo-

nen, Gräsern und blühenden Ziergehölzen, schafft die Verbindung zwischen dem archaisch wirkenden Lavagestein und der Bodengestaltung mit

Trend Pergola und einzigartige Einrichtung Pergolas sind wieder hoch im Trend. Das Herzstück, der gebauten Welt im Garten «Living Colors», ist eine exklusive Pergola der Firma Frego, die allein schon mit ihrer Grösse von 6 x 6 Me-

tern beeindruckt. Mit einem Ethanolcheminée, wetterfesten Gartenleuchten und modernen, L-förmigen Loungesofas trägt sie die Handschrift von Livingdreams. Eine antike chinesische Apothekerwand dient der bekannten Einrichterin aus Meilen als raffinierter Raumteiler. Dabei entsteht ein Innenbereich mit einem sinnlichen, exotischen Touch. Kostbare indonesische Steintröge mit plätscherndem Wasser sorgen für ebenso einladende wie meditative Klänge. Optisches Highlight ist ein Tisch aus gebranntem Merbau-Holz in einer imponierenden Grösse aus einem einzigen Stück Holz. Die massgefertigten, charaktervollen Tische sind auch in gebranntem Eisenholz und Recycling-Teak erhältlich. (pd.) 16. bis 20. März, Messe Zürich. www.giardina.ch. Berger Gartenbau, Lenggenweg 7, Wettswil, info@berger-gartenbau.ch, Tel. 044 716 18 18, www.berger-gartenbau.ch.

Der Schaugarten wird eröffnet

Zufriedene Kunden als oberstes Gebot

Heggli Gartenbau lädt nach Merenschwand

Zwei Mettmenstetter machen sich als Baudienstleister selbstständig

Frühlingserwachen – eine Vorschau auf die schönsten Gartenmomente bietet der Schaugarten an der Zürichstrasse 28 in Merenschwand: sei es die Wohlfühloase mit wildromantischen Leseecken oder die herrliche Sitzplatzfläche für gesellige Sommerabende.

Ihre Firma M&S Baudienstleister GmbH haben Daniel Meier und Christian Schönenberger bereits Ende letzten Jahres gegründet. Ab April packen es die beiden nun richtig an. Ihr Angebot umfasst Tiefbau, Gartenbau, Gartenunterhalt, Rückbau und Parkett.

Da läuft etwas im Schaugarten: Spüren, staunen und mit den Gärtnern und Planern die Trends der Gartenbeleuchtung, schönstes Feinsteinzeug oder die neuen Husqvarna-Rasenroboter diskutieren. Auch die Mitaussteller begrüssen herzlich mit ihren Spezialitäten: Feines aus der Backstube der Bäckerei Kreyenbühl aus Muri, aus der Metzgerei der Stierli Metzg Merenschwand und aus dem Weinkeller des Weinladens Küferweg aus Obfelden. Ausserdem darf man sich zum Probesitzen verführen lassen in diversen Volvo-Modellen der Garage Herzog aus Ottenbach oder mit Heggli-Grill und

Garten aus Oftringen über die neusten Weber-Grille fachsimpeln. Mit etwas Glück im Spiel lassen sich zudem am Wettbewerb attraktive Oster-Preise gewinnen.

Anregungen zur Gartengestaltung Bei schönem Frühlingswetter serviert das Heggli-Team ab 11.30 Uhr im Garten-Café – direkt im Schaugarten mit spannenden Einsichten in die hier gestalteten Gartenräume – Suppe und Feines vom Grill. Bei kühler Witterung sind die Besucher im geheizten Garten-Café willkommen. Es gibt also einiges zu sehen an diesem Wochenende, das darf man sich nicht entgehen lassen. Zusammen mit den Partnern laufen die Vorbereitungen bei der Heggli Gartenbau GmbH auf Hochtouren, damit am Samstag zwischen 11 und 18 Uhr und am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr alles rund läuft. Es locken verschiedenste Anregungen zur Gartengestaltung. Das ausgebildete Fachpersonal ist bei der Umsetzung der eigenen Vorstellungen gerne behilflich. (pd.) Schaugarten-Eröffnung am 19. und 20. März, Samstag 11 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr, in Merenschwand. Weitere Infos unter

Anregungen zur Gartengestaltung. (Bild zvg.)

www.heggligartenbau.ch.

«Warum uns wählen?», fragen Daniel Meier und Christian Schönenberger auf ihrer Homepage ganz direkt. Die Antwort fällt vielschichtig aus: So will sich der neue Baudienstleister mit Leidenschaft für den Bau, freundlichem Auftreten, Zuverlässigkeit, Kompetenz und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis im Markt behaupten. «Zufriedene Kunden – dies ist unser oberstes Gebot», so die Maxime. Als Bauernsohn habe er schon immer sein eigener Chef werden wollen, verrät Daniel Meier. Gemeinsam wollen die beiden Teilhaber etwas bewegen und kundenorientiert immer eine Lösung anbieten können. «Wenn wir einen Auftrag erhalten, dann kann man sich auch darauf verlassen, dass es funktioniert», versprechen sie. Mit ihrer Berufserfahrung in den Bereichen Metallbau, Parkett und Werkzeugverkauf sowie Gartenbau und Abbrucharbeiten kommt bei der M&S Baudienstleister viel Fachwissen zusammen. Entsprechend breit ist auch das Angebot. So ist die Firma im Tiefbau ebenso zu Hause wie im Gartenbau und im Rückbau.

Baudienstleister: Christian Schönenberger (links) und Daniel Meier. (Bild zvg.) «Uns kann man auch mieten» Ein weiteres Standbein ist der Verkauf und die Verlegung von Parkett. Zudem kann man die Baudienstleister sogar mieten. Das kommt nicht nur bei anderen Unternehmen an, die mit der Arbeit in Verzug zu geraten drohen, sondern auch bei Privaten, die selber etwas bewegen möchten, aber denen der Maschinenpark, das Wissen oder auch die Kraft für bestimmte Arbeiten

fehlt. Dass sie anpacken können, haben Daniel Meier und Christian Schönenberger nicht nur beruflich bewiesen. Beide sind sie Aktivschwinger beim Schwingclub Albis. Ab dem ersten April stecken sie ihre ganze Energie in die eigene Firma. (tst.)

M&S Baudienstleister GmbH, Bolletstrasse 2, Mettmenstetten, Telefon 079 505 37 38, www.schweizer-baudienstleister.ch.

Finetra heisst den Frühling willkommen Vergangenes Wochenende hat das Affoltemer Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort Finetra an der Zürichstrasse 130 die neusten Kollektionen für den wohnlichen Garten präsentiert. Er ist schon ein geschliffenes Unikum. Zur Ankündigung seiner Frühlingsausstellung für den wohnlichen Garten am vergangenen Wochenende hat Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica sich nämlich in ein James-Bond-Outfit geworfen. «Frühlingsgrüsse aus Affol-

tern», angelehnt an die 007-Liebesgrüsse aus Moskau, war das Thema der drei Ausstellungstage und selbstredend präsentierte Finetra, das Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort, auch absolute Neuheiten, die bis dann noch «top secret» waren.

Verbindung von Ästhetik, Präzision und Funktionalität Was der rührige Besim Bulica und sein engagiertes Team Frisches präsentierten, das zeigte sich allemal so spannend wie ein James-Bond-Film: Möbel,

die sich durch ihre Verbindung von Ästhetik, Präzision und Funktionalität auszeichnen, in verschiedensten Materialien und Formen – vom Gartentisch bis zum Lounge-Sofa und zu den Sitzkissen. Und selbstverständlich gab und gibt es bei Finetra noch eine ganze Menge mehr an aktuellen, attraktiven und zweckmässigen Gartenmöbeln, zudem auch Möbel und Einrichtungsgegenstände aus den Bereichen Schlafen und Wohnen. Ob Garten oder Inneneinrichtung: Das Affoltemer Fachgeschäft an der

Zürichstrasse 130 erlaubt eine Auswahl, die in Breite und Tiefe begeistert, wie zufriedene Kunden gerne bestätigen. Klar, dass hierbei auch die fachkundige wie ausführliche Beratung und der umfassende Service eine mitentscheidende Rolle Bernadette Schneebeli, Bajrush Bulica und Besim Bulica: spielen. (kb.) neuste Kollektionen für den Garten. (Bild Barbara Roth)


Gewerbe

Dienstag, 15. März 2016

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Helle Töne, kombiniert mit zartem Pastell Das Modehaus Käppeli gab an der OpenAir-Modeschau einen Ausblick auf die Frühlings- und Sommermode In Muri schien am vergangenen Samstag nicht nur die neue Frühlings- und Sommermode Premiere zu haben, auch der neue, umgebaute Laden in «New Vintage»-Optik zog interessiertes Publikum zahlreich an. ................................................... von susanne crimi Als Moderator der Modeschau vom Modehaus Käppeli in Muri amtete wie schon die Jahre zuvor Roger Huwiler und sprach auch gleich die zwei wichtigsten Themen der Veranstaltung an, nämlich das neu, hell und mit viel Geschmack eingerichtete Modehaus Käppeli und die kommende Open-Air-Modeschau mit Frühlings- und Sommermode – trotz eher kühlen und windigen Temperaturen. Drei neue weibliche Models der Agentur Charly Werder, nämlich Jastina-Doreen, Domenica und Bettina und die beiden männlichen Modelle Tom und Kilian liessen sich die fast frostigen, windigen Verhältnisse nicht anmerken und liefen professionell und gekonnt über den Catwalk.

Pudrige Naturtöne in Kombination mit zartem Pastell Die gezeigte Damenmode setzt dieses Jahr auf helle Sand- und Pudertöne, kombiniert mit zartem Pastell in Quarzrosa, rauchigen Blau und Grün, abgesetzten Gelb- oder Apricotfarben, viel Weiss in Kombination mit Dun-

Martha und Benno Käppeli im neu renovierten Laden im «New Vintage»-Stil.

sind knallige Farben verschwunden, die Prints auf Shirt und Hemden sind weniger auffällig, ruhigere Farben werden kombiniert. Blau in allen Schattierungen, oft auch kombiniert mit viel Weiss scheint d i e Farbe der Herrenmode der warmen Saison zu sein. Die urbane und Businessmode setzt auf die schlanke Silhouette, hat durch angenehme Materialien doch eine bequeme Passform und wirkt durch Details wie beispielsweise ein Stehkragenhemd unkonventionell. Der Freizeit-Look ist ebenfalls schlank, lässig und locker. Accessoires wie Gürtel, Schals oder auffällige Sohlen an Freizeitschuhen sorgen hier für Aufmerksamkeit.

(Bilder Susanne Crimi)

kelblau oder Schwarz. Der Look wirkt so durchs Band clean, leicht und ohne viel Klimbim. Die Hosenformen erscheinen lose und relaxed, bei den sportlichen Jeans geht der Trend zu Bootcuts und Boyfriend-Schnitten, auch Schlaghosen vor allem im Jeansbereich sind (wieder) entdeckt worden. Viele spannende Prints und Farben machen Lust auf Frühling und warmen Sonnenschein. Die Oberteile wie Pullis und Blusen wirken luftig und leicht. Die feinen Sommerpullover kommen verkürzt und kastig geschnitten daher, Blusen fallen locker, wirken feminin und haben oft transparente Details. Bei den Kleidern hat eine schon mal dagewesene Schnittform ein Revival: Anmutig auf Taille geschnitten,

mit einem glockigen Rock erinnern sie an die späten 50er-Jahre. Die kommende Frauenmode könnte unter den folgenden Schlagwörtern zusammengefasst werden: frisch, locker, relaxed und sehr weiblich. Die Farben sind durchs Band zart und warm, Knallfarben sind kaum zu finden. Maritime Kombinationen und natürlich das immer wiederkehrende Schwarz-Weiss bilden die Gegensätze. Verspielt war gestern, die Frühlingsmode setzt auch zarte Romantik mit transparenten Akzenten und auch viel hochwertiger Spitze.

Unaufdringliche Männermode Die Mode der Männer setzt dieses Jahr mehr auf Zurückhaltung. Auch hier

Laden mit Wohlfühlfaktor Martha und Benno Käppeli haben mit dem Ladenumbau einen neuen Massstab gesetzt. Das Geschäft wirkt hell, luftig und übersichtlich, der Fussboden und viele Details im Laden sind echte Hingucker. Eine geglückte Mischung von kühlen Elementen wie Betontischplatten und Schranktüren aus alten Holzscheunen, die abgerissen und wiederaufbereitet wurden, unterbrochene Raum-Trenner, die auch als Regale für Accessoires genutzt werden können, jedes Modelabel mit eigenen, offenen Präsentierabteilungen, Antiquitäten, die ergänzt mit einer Glasplatte, zur Ablagefläche werden – nur der Laden für sich ist ein Besuch jederzeit wert. Die kompetente Bedienung der Mitarbeiterinnen, die auch bereits

«Men in Blue», die Modefarbe in der diesjährigen Saison. Bescheid wissen, was für die Saison Herbst/Winter zu erwarten ist, beratend und doch unaufdringlich zur Verfügung stehen. All das vermittelt den anwesenden Kunden das Gefühl eines seltener werdenden Luxus. Anders als in OnlineShops oder grossen Ladenketten erlebt der interessierte Besucher eine mit Freude und Engagement dargebrachte Dienstleistung und Beratung. Und nebst einer tragbaren und qualitativ hochstehenden Bekleidung ist dies für Frauen und durchaus auch für Männer ein nicht zu verachtender Wohlfühlfaktor.

Aufatmen bei den Kundinnen der Boutique Calimba Geschäft mit dem modischen Extras in Affoltern bleibt bestehen Nicole Reichlin wird als neue Inhaberin das Geschäft, ausgestattet mit der aktuellsten Frühlings- und Sommerkollektion, am Dienstag, dem 5. April wiedereröffnen. Am darauffolgenden Samstag feiert sie die Neueröffnung mit einem Apéro. «On the road» – so könnte man die Situation rund um die bisherige und neue Inhaberin der Boutique Calimba treffend zusammenfassen. Nicole Reichlin betritt den Weg der Selbstständigkeit und Katharina Schwerzmann entdeckt Strassen und Orte Europas mit dem Wohnmobil.

Materialien und Qualität – darauf setzte Boutique Calimba seit je und das wird auch durch die neue Besitzerin priorisiert. Von eleganten Modellen für den speziellen Anlass, ob Kreuzfahrt-Dinner oder Hochzeitseinladung, ob Business-Look oder Alltägliches findet sich alles bei Nicole Reichlin in der Boutique Calimba. Oft knitterfrei, hautfreundlich, atmungsaktiv und pflegeleicht besticht die Mode dieses Geschäftes dadurch, dass sie modisch, feminin, elegant und bequem ist. Die Grössentabelle reicht von 36-46 und

Grosses Vorhaben Die neue Boutique-Inhaberin Nicole Reichlin hat sich Grosses vorgenommen, sie versprüht Energie und Freude. Die vertrauten Marken mit den Eyecatcher-Schnitten hat sie übernommen, wird das Angebot mit neuen und klassischen Kollektionen dennoch erweitern. Sie legt Wert auf europäische Designer und auf Ware, die hauptsächlich in Nicole Reichlin, die neue Inhaberin kommt am 5. April, Europa produziert Katharina Schwerzmann, die bisherige Boutiquebesitzerin, wird. Hochwertige bleibt bis Ende März. (Bild Susanne Crimi)

teilweise werden Grösse 34 oder 48+ im Angebot zu entdecken sein. Auch die Accessoires sind nicht ohne. Handtaschen mit Materialien wie Kork oder Glarner Schiefer-Druck, Schals nach Fairtrade-Richtlinien und Schweizer Modeschmuck und Schirme sind zu entdecken.

Dankbar und neugierig Katharina Schwerzmann übergibt den Boutique-Schlüssel Ende März mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Viele ihrer langjährigen Kundinnen haben sich bei ihr verabschiedet und sogar kleine Geschenke vorbeigebracht, oft rannen in den letzten Wochen auch mal kleine Abschiedstränen. Sie ist dankbar für die tollen Begegnungen und die treue Kundschaft, schaut aber voller Neugier und Vorfreude in die Zukunft und auf den Start ihrer grossen Reise. Sie freut sich auch sehr, dass sie in Nicole Reichlin eine Frau gefunden hat, die das von ihr mit Herzblut geführte Geschäft mit Elan und Freude weiterführt. Zusammen mit Ursula Aregger als unterstützende Modeberaterin wird die vielsprachige Neuinhaberin, sie spricht fliessend Deutsch, Französisch, Englisch und Portugiesisch, ihrer zukünftigen Modekarriere zuwenden. Alle bisherigen und neuen Kundinnen können aufatmen – für die weitere Einkaufsmöglichkeit von Damenmode mit dem «gewissen Etwas» in Affoltern ist nach wie vor gesorgt. Boutique Calimba an der Oberen Bahnhofstrasse 17, dem bisherigen Standort, bleibt ihnen erhalten. (sci) Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 9 bis 12 und 14 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 14 Uhr. Eröffnungsapéro: Samstag, 9. April, 10 bis 16 Uhr.

Ueli Santschi (rechts), CEO der Ospena Gruppe, und Gerant Miroslav Nedeljkovic vor dem Pizzaofen. (Bild Thomas Stöckli)

Neuer Molino-Prototyp Feierliche Ristorante-Eröffnung in Affoltern Ein Portier öffnet die Tür, gleich nach der Garderobe begrüssen der CEO und der Geschäftsführer des neuen Ristorante persönlich. Die Kellner zirkulieren derweil mit Wein, die Pizzaioli lassen den Teig wirbeln und stellen wohlschmeckende Häppchen zusammen. Es bleibt nichts dem Zufall überlassen, bei der «Prima», der Premiere für geladene Gäste des neuen Ristorante auf dem Affoltemer OVA-Areal. Molino ist schweizweit an besten Lagen präsent: In Zürich, Bern, Genf und bis hoch nach Zermatt. Weshalb also der Schritt nach Affoltern? «Böse Zungen behaupten, dass sei für den Chef, damit er ein Molino auf dem Heimweg habe», scherzte Ueli Santschi. Der CEO der Ospena Gruppe, der nebst den 17 Molinos noch drei weitere Gastronomiebetriebe gehören, wohnt selber in Zwillikon. Tatsächlich sieht er Affoltern als Ort mit einem riesigen Einzugsgebiet. Das neue Molino ist allerdings nicht nur eines von vielen, sondern ein Prototyp, das erste Molino seit fast 30 Jahren mit einem neuen Designkonzept. Dahinter steht Ushi Tamborriello, eine «waschechte Seconda», wie sie sich selber vorstellt. Die Innenarchitektin hat sich gefragt, wie man Italien heutzutage in der Schweiz darstellen soll. «Das Atmosphärische spielt eine ganz wichtige Rolle», hat

sie realisiert. Vom Terrazzo-Boden über die Farbgebung in den italienischen Nationalfarben bis hin zu den Kronleuchtern aus italienischem Glas hat sie dies durchgezogen. Gemütliche Lounges, klassische Tische oder doch lieber etwas erhöht auf dem Barhocker? Das Molino lässt dem Gast die Wahl. Zentrales Element ist allerdings der Pizzaofen. Ihm hat die Innenarchitektin eine Messingumhüllung verpasst. «ein Negligée», wie sie es selber nennt. Weiter war ihr eine Befreiung der Küche wichtig: «Was verarbeitet wird, soll für den Gast sichtbar sein.» Italianità – allein das Wort weckt Sehnsüchte. Bei Molino wird sie gelebt: authentische Rezepturen, höchste Kochkompetenz und bedingungslose Produktqualität machen Molino zu einem Anlaufpunkt für Liebhaber italienischer Spezialitäten. An oberster Stelle steht die DOC-Pizza. Der Teig wird nach einem hauseigenen Rezept vor Ort hergestellt und gärt während 48 Stunden – ein Garant für eine leichte, bekömmliche Pizza. Belegt wird sie mit erstklassigen, frischen Produkten. Dazu kommen hausgemachte Antipasti, Pasta und Pasta fresca, Minestre, Risotti, eine abwechslungsreiche Fischund Fleischkarte, feine Dolci sowie eine erlesene Auswahl an mediterranen und einheimischen Weinen. (tst.)


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Monsieur Ibrahim zeigt Moses das Geheimnis des Glücks. (Bild zvg.)

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran Kino in der Kirche Bonstetten Monsieur Ibrahim betreibt ein kleines Geschäft in der Pariser Rue Bleue, das die tägliche Anlaufstelle für den jungen Moses geworden ist. Aus den wenigen Sätzen, die Ibrahim und Moses anfangs wechseln, werden bald tiefsinnige Gespräche, in denen sich der Ältere als Experte für alle Fragen des Lebens erweist. Denn Monsieur Ibrahim kennt das Geheimnis des Glücks: Er steht dem jungen Moses bei den ersten wesentlichen Lebenserfah-

rungen bei. Er zeigt, wie man(n) Brigitte Bardot eine Flasche Wasser überteuert verkauft und woran man eine reiche Gegend erkennt. Er sensibilisiert für die Freuden des Alltags, offenbart das Geheimnis des Lächelns, erklärt, wie man einer Frau Komplimente macht oder warum man nur das behalten kann, was man verschenkt. Freitag, 18. März, 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Eintritt frei (Freigegeben ab 6 Jahren)

Durchkreuztes Leben KlosterTage zu Ostern im Kloster Kappel Im Seminarhotel und Bildungshaus Kloster Kappel werden die Festtage im Kirchenjahr besonders gefeiert. Die «KlosterTage» richten sich an Menschen, welche die Festtage bewusst gestalten und in einer Gemeinschaft erleben möchten. Das Rahmenprogramm – diesmal unter dem Titel «Durchkreuztes Leben» – bietet Impulse. Die Teilnehmenden wählen aus

und haben auch Zeit für sich, für Lektüre, Spaziergänge oder für Gespräche im kleinen Kreis. Zum Angebot dieser Tage gehören Gottesdienste, Referate oder Gespräche in den historischen Klosterräumen sowie Konzerte am Karfreitag und am Ostersonntag. Nähere Informationen unter www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 87 84.

Referieren zu Themen, die unter die Haut gehen: Lea und Stefan Schweyer. (zvg.)

rund-ums-sterben.ch Referat in Mettmenstetten «Bei unseren Überlegungen sind biblisch-theologische Leitlinien grundlegend», sagt das Referentenpaar Lea und Stefan Schweyer. Lea Schweyer (lic. theol.) ist Heimseelsorgerin in einem Feierabend- und Pflegeheim, ihr Mann Stefan (Dr. theol.) Dozent für Praktische Theologie an der STH Basel (Staatsunabhängige Theologische Hochschule). Letzterer sagt von sich selbst: «Ich bin mit Begeisterung Christ, Ehemann, Vater und Theologe.» Beide Personen sind Kenner des Sachgebiets Sterben/Tod und geben dem Seminar den Titel «Dem Leben

zuliebe aufs Sterben vorbereiten». Dabei sind ihnen praktische Hinweise wichtig. Sich auf den eigenen Tod vorbereiten – Medizinische Ethik – Gestaltung der Trauerfeier – Bestattungsart, sind Themen, die nicht nur hautnah sind, sondern unter die Haut gehen. Gottesdienst mit Dr. Stefan Schweyer, Sonntag, 20. März, 10.30 Uhr. Seminar mit Lea und Stefan Schweyer, Sonntagnachmittag, 20. März, 13.30 Uhr (Dauer zirka eine Stunde). Evang. Täufergemeinde, Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Infos:www.etg-mettmenstetten.ch


Veranstaltungen

Dienstag, 15. März 2016

17

Ein Instrument lernen oder im Chor singen Die Musikschule Knonauer Amt lädt ein Am kommenden Samstag, 19. März, um 14 Uhr, findet im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf die alljährliche Informationsveranstaltung der Musikschule Knonauer Amt statt.

Der Musikverein Bonstetten. (Bild Archiv)

Ein kontrastreiches Programm Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten Kontrastreiche Blasmusik wird am Samstag, 19. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 20. März, um 14 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten gespielt. Seit ein paar Wochen sitzen die Musikanten und Musikantinnen des Musikvereins Bonstetten, unter der Leitung von Nino Wrede, im Gemeindesaal und proben fleissig und intensiv die sorgfältig ausgewählten Stücke. Zum einen werden die anspruchsvollen Werke der Romantik mit schwierigen, schnellen Stellen und gefühlvollen, träumerischen Passagen geprobt. Diese werden als Höhepunkt des ersten Teils gespielt. Zum anderen werden

poppige, bekannte Stücke einstudiert, eben die Kontraste, bei denen sicher der eine oder andere mitklatschen, schunkeln oder gar mittanzen kann. Der Samstagabend findet wie immer mit einer Festwirtschaft und Tombola statt. Dieses Jahr wird auch wieder von den jungen Musikanten eine Bar geführt. Der Sonntag ist in einem kleineren Rahmen gehalten, mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Ganz gemütlich und wunderbar geeignet für Familien und ältere Menschen, die nicht gerne abends weggehen. Der Musikverein ist bereit und freut sich auf die kontrastreichen Konzerte. (pd.)

Die Schulleitung empfiehlt den Kindern ab der zweiten Klasse, die ab Schuljahr 2016/17 ein Instrument lernen oder sich anderweitig musikalisch betätigen möchten, diese Veranstaltung zusammen mit den Eltern zu besuchen. Die Musikschule möchte damit Entscheidungshilfe leisten, denn die Kinder sind angesichts des grossen Angebotes von verschiedenen Instrumenten und Kursen oft unschlüssig, für welche musikalische Betätigung sie sich entscheiden sollen.

Individuelle Beratungen Nach der Begrüssung durch Daniel Berger und Marcel Schweizer im Saal stehen die Lehrkräfte der Musikschule für individuelle Beratungen zur Verfügung. Diese Beratungen finden in den Räumen des Gemeindezentrums und in der angrenzenden Schulanlage Brüelmatt statt. Die Kinder können dabei Fragen stellen und versuchen, den verschiedenen Instrumenten Töne zu

«Fahr.werk.ö!» am Türlersee Theaterlager im Säuliamt, vom 24. bis 29. April Das Fahr.werk.ö! bietet bei seinem Gastspiel am Türlersee Spiel, Spass und ausgelassene Lageratmosphäre. Kinder ab zehn Jahren erarbeiten vom 24. bis 29. April ihr eigenes Theaterstück und führen es auf. Das Fahr.werk.ö! macht Landschaftstheater. Die Bühne wird die noch verschlafene Frühlingslandschaft beim Campingplatz und der Badi am Türlersee sein. Das Stück entwickeln vier Theaterleute vom Fahr.werk.ö! gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen. Tolles Theater heisst nicht nur Wort und Sprache. Auch Bewegung, Action, nonverbales Spiel, Witz und Komik gehören dazu: Theater also für Aug und Ohr! Neben dem Theater gehört auch das gemeinsame Leben rund um die Wagen dazu. Die ganze Theatertruppe wohnt, kocht und lebt in und um die Theaterwagen. Betreut werden die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler von vier Theaterleuten sowie einer Köchin. Oft entstehen aus diesen Theaterlagern neue Begegnungen und bleibende Freundschaften.

Abschluss mit Vorstellungen Das Fahr.werk.ö! ist seit 16 Jahren von Frühling bis Herbst mit jährlich rund 15 Produktionen auf Tournee. Theaterleute entwickeln gemeinsam mit Kin-

Nach den erfolgreichen ersten drei Ausgaben der Schlager-Party, hat das OK des Skiclubs beschlossen, das Partyfieber erneut zu lancieren. «DJ Obi», bestens bekannt aus der NL Bar, wird mit Schlager, Après-Ski- und Ballermann-Hits für die richtige Stimmung sorgen und die Turnhalle zum Kochen

entlocken. Sind die körperlichen Voraussetzungen erfüllt oder soll mit dem Beginn des Unterrichts noch etwas zugewartet werden? Wie gross muss die Gitarre, die Geige oder das Cello für die Anfänger sein? Wo kann das Instrument gemietet oder gekauft werden? Was kostet es? Solche und andere Fragen beantworten die Musiklehrkräfte gerne. Die Informationsschrift für das Schuljahr 2016/17 erhalten die Zweitklässler der Musikalischen Grundausbildung in der Schule. Die Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Homepage www.mska.ch abrufbar oder können unter der Telefonnummer 044 761 99 11 bestellt werden.

Besuchswochen vom 21. März bis 22. April In diesen vier Wochen nach der Informationsveranstaltung erhalten interessierte Eltern und Kinder auch Gelegenheit, den Unterricht der Musikschule zu besuchen. Die Eltern werden gebeten, vor jedem beabsichtigten Besuch des Instrumentalunterrichts, der Singschule, eines Spezialkurses oder der Musikalischen Grundausbildung bei der Musikschule anzufragen, bei welcher Lehrkraft der Besuch durchgeführt werden kann. Kontakt: Schulleitung und Sekretariat der Musikschule Knonauer Amt, Tel. 044 761 99 11, sekretariat@mska.ch. Weitere Infos: www.mska.ch.

Durch Feld und Wald im Vorfrühling Streifzug mit dem Naturnetz Unteramt Am Sonntag, 20. März, organisiert der Verein Naturnetz Unteramt einen Streifzug durch Feld und Wald. Start ist um 6.30 Uhr beim Sportplatz Moos, Wettswil.

Die Natur dient dem Fahr.werk.ö! als Bühne. (Bild zvg.) dern und Jugendlichen spannende, witzige, geistreiche Theaterstücke. Diese zeichnen sich durch ein lustvolles, authentisches Spiel aus: Was man selber erfindet, muss man nicht auswendig lernen! Am Donnerstag, 28., und Freitag, 29. April, um 18 Uhr, wird es zwei öffentliche Vorstellungen geben. Das Publikum wandert mit Stühlen und Bänken von Szene zu Szene, von Akt zu Akt. Kann sein, dass es auch einmal etwas regnet bei den Proben oder bei

Wieder Schlagerparty Am 2. April kehrt das Schlagerfieber nach Mühlau zurück.

Mitspielen und auftreten. (Bild zvg.)

bringen. Im Untergeschoss betreibt der Skiclub Mühlau eine Kaffeestube und eine Bar, dort werden sicher auch die nicht Schlagerbegeisterten auf ihre Rechnung kommen. Mit feinen Grilladen ist selbstverständlich auch gegen den Hunger vorgesorgt. (pd.)

Schlagerparty am Samstag, 2. April, Türöffnung 20 Uhr, Turnhalle Mühlau.

der Aufführung – auch das gehört zum Theater unter freiem Himmel! Offen steht das Projekt allen Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren. Die Anmeldungen werden auf Grund ihres Eingangsdatums berücksichtigt. Die Kosten für eine Theaterwoche samt Essen und Schlafen belaufen sich auf 450 Franken. (pd.)

Infos unter www.fahrwerk-oe.ch oder Telefon 079 444 02 83.

Dabei sein beim Erwachen eines Vorfrühlingstages! Vorboten der schönsten Jahreszeit zeigen sich überall. Der richtige Zeitpunkt für die traditionelle Frühexkursion. Die Exkursionsroute führt vom Sportplatz Moos in Wettswil nordwärts in das Naturschutzgebiet Filderen. Es ist erstaunlich, was für ein wertvolles Natur-Kleinod hier entstanden ist. Da können die ersten Rückkehrer unter den Zugvögeln beobachtet und auch gehört werden. Nach Verlassen der Ebene geht es hoch zum Ettenberg und dann weiter in den Wald unserer Nachbargemeinde Birmensdorf. Hier kann man den unterschiedlichen Gesangsübungen der Vögel des Waldes lauschen. Mit Glück kann auch den Buntspecht, Vogel des Jahres 2016, beobachtet werden. Sein Lockruf und seine kurzen Trommelwirbel verraten seinen Standort in den Baumkronen. Bei der Birmensdorfer Waldhütte klingt die Exkursion bei Zopf und warmem Getränk aus. Man kann gespannt sein, was Fauna und Flora an diesem Morgen für

Der Buntspecht, hier ein Männchen, von BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2016 gekürt. (Bild Michael Gerber) Überraschungen bescheren. Welches werden die Höhepunkte der Beobachtungen sein? Mit welch interessanten Erläuterungen werden die Exkursionsleiter erfreuen? Die Exkursion wird bei jeder Witterung durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, warme Kleidung dagegen schon. (pd.) Rund 2.5-stündige Exkursion, Sonntag, 20. März, Treffpunkt 6.30 Uhr beim Sportplatz Moos, Wettswil,

Schnäppchen, Kuchen und Kaffee Kinderkleiderbörse in Hausen am Albis Am Samstag, 19. März, findet die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt. Von 13.30 bis 15 Uhr im Gemeindesaal Weid in Hausen. In den Verkauf gelangen Kinderkleider bis Grösse 176, aber auch Schuhe,

Wanderschuhe, Rollerblades, Velos, Auto- und Velositzli, Spielsachen, Spiele, usw. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, melde sich vorgängig bei Priska Rösch, Tel. 043 466 52 28, E-Mail: priska.roesch@datazug.ch. Sie weist eine Nummer zu sowie spezielle Anhänge-Etiketten. Es werden nur Artikel

mit bestätigter Nummer und vom Frauenverein erstellten Etiketten angenommen! Ein Besuch im Gemeindesaal lohnt sich. Es werden sicher ein paar günstige Schnäppchen zu finden sein und anschliessend kann man sich ein feines Stück Kuchen in der Kaffeestube des Frauenvereins genehmigen. (pd.)


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Einladung für die Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil.

Prägen Sie die Zukunft der neu zu gestaltenden Kirche mit! Diese 12 Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern machen sich auf den Weg, in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess die Frage zu beantworten, «welche Kirchgemeinden miteinander Gespräche über einen Zusammenschluss aufnehmen wollen». Um allen interessierten Mitgliedern dazu eine aktive Mitwirkung zu ermöglichen, laden wir Sie ein zu einem Kickoff-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» Samstag, 9. April, 9.00 bis ca. 15.00 Uhr Mühlesaal der Gemeinde Kappel a. A.

Flüchtlinge unter uns Donnerstag, 17. März 2016, 20.00 Uhr, Stampfi Knonau Asylverfahren und Betreuung der Asylsuchenden: Michelle Högger, Bereichsleiterin Asyl, Sozialdienst Affoltern Unterbringung der Asylsuchenden in der Gemeinde: Peter Zürcher, Gemeinderat/Sozialvorstand Knonau Wer sind sie? Asylsuchende in Knonau: Streifzug mit Caroline Wenger Flüchtlingskinder in der Schule: Jörg Berger, Schulleiter Primarschule Knonau Begleitung von Flüchtlingen im Dorf, Projekt «Ämtler Tandem» Ursula Jarvis, Sozialdiakonin der ref. Kirchgemeinde Mettmenstetten

Der Infoabend ist öffentlich – Interessierte sind herzlich eingeladen Forum Weltoffenes Knonau in Zusammenarbeit mit den Beteiligten

Die detaillierte Einladung – mit Anmeldehinweis – finden Sie auf der Website, in der nächsten Gemeindeseite und im Schriftenstand Ihrer Kirchgemeinde. Anmeldeschluss ist der 31. März 2016. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme! Ihre einladende Kirchgemeinde www.ref-saeuliamt.ch


Vermischtes

Dienstag, 15. März 2016

21

Melodien, die Heimatgefühl vermitteln Chränzli 2016 des Jodlerklubs am Albis in Hausen Einmal mehr begeisterte der Jodlerklub am Albis die Volksmusikfreunde mit hervorragenden Darbietungen. Das diesjährige Chränzli in Hausen bot den Jodlerfans ein vielseitiges und abwechslungsreiches Konzertprogramm. Am nächsten Samstag wiederholen die Jodler den Jodlerabend in Mettmenstetten. ................................................... von martin mullis Zurücklehnen und geniessen hiess die Devise des Jodlerklubs am Albis am Samstagabend im Gemeindesaal von Hausen. Präsident Kurt Bertschinger verblüffte die Gäste im vollbesetzten Gemeindesaal bereits bei der Begrüssung und setzte dabei die Latte für die kommenden Überraschungen des Abends im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich hoch. Er steckte nämlich nur gerade seinen Charakterkopf hoch oben unter der Bühnendecke aus dem Schlitz des Vorhangs und hiess so die Jodlerfans zu einem vergnüglichen Abend herzlich willkommen. Präsident Bertschinger hielt seine Versprechungen, boten die Mitglieder des Jodlerklubs am Albis, unterstützt von der

Imposanter Auftritt: Der Jodlerklub am Albis im Gemeindesaal Hausen. (Bild Martin Mullis) Gastformation aus dem Kanton Bern, auf einem hohen Niveau beste Unterhaltung. Dem Jodlerklub am Albis, unter der Leitung von Heinz Maag und Emil Jud, fällt es auch ziemlich leicht, seine Fans zu begeistern. Mit dem Auftritt der aussergewöhnlich vielen Jodlerinnen stimmt nicht nur die Ausgewogenheit der Geschlechter, diese Tatsache macht das Bühnenbild zudem überaus sympathisch. Dazu kommt, dass die Jungen und Jüngsten der Vereinsmitglieder,

die Jodlerspatzen und Jungjodler, das Durchschnittsalter der Protagonisten vermutlich auf das Teenageralter drücken. Diesem Jodlernachwuchs gelang es mit ihren Darbietungen denn auch mühelos, die Herzen der Volksmusikfreunde zu erobern. Als ganz grosse Klasse darf der Auftritt mit dem Schwyzerörgeli der beiden 12-jährigen Musikanten bezeichnet werden, nämlich das Solo von Sämi Violetti und zusammen im Duett mit Adrian Christen.

Der Jodlernachwuchs bot hervorragende Unterhaltung Mit grossem Eifer, teilweise auch mit sichtlichem Bühnenfieber und mit Hilfe von allerlei Gerätschaften wie Rätschen, Triangel und Besen boten dann die noch jüngeren Musikanten hervorragende musikalische Unterhaltung und überaus vergnügliche Szenen. Ihre kleinen Unsicherheiten und unfreiwilligen Grimassen waren dermassen amüsant, dass der Verdacht aufkam,

der Ulk und die herrlichen Fisimatenten seien tatsächlich einstudiert. Das war selbstverständlich nicht der Fall und der Jodlernachwuchs erntete denn auch immer wieder stürmischen Applaus. Ebenfalls riesigen Beifall durfte die Gastformation «Bärg u Tal» aus Därstetten BE im Gemeindesaal entgegennehmen. Der kleine Chor mit drei weiblichen und fünf männlichen Mitgliedern, aus den Berner Regionen Oberland, Mittelland und Emmental, bewies mit seinen Darbietungen eindrücklich grosse Gesangskunst. Die urchigen Lieder und Naturjutze trugen viel zur fröhlichen und aufgeräumten Stimmung des Abends bei. Präsident Hans Peter Baumann moderierte den Gastauftritt gekonnt und tat dies mit viel Witz und träfen Sprüchen. Das Chränzli 2016 des Jodlerklubs am Albis, mit dem Auftakt in Hausen, war für die Freunde der Volksmusik einmal mehr ein überaus vergnüglicher, stimmungsvoller Anlass mit zahlreichen musikalischen Leckerbissen. Der Jodlerabend des Jodlerklubs am Albis wird am Samstag, 19. März 2016, in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten wiederholt, mit der Gastformation Grueberchörli aus Grub AR.

buch-Tipp

Grossartige Musik auf über vierzig Instrumenten Philharmonic Brass Zürich – Generell5 begeisterte in Affoltern Die fünf Profimusiker von Philharmonic Brass Zürich – Generell5 bescherten den Konzertbesuchern am Freitagabend in der Chrischona einen äusserst vergnüglichen Abend. Nicht nur die virtuosen Fähigkeiten der grossartigen Künstler begeisterten, auch die lockere, witzige Art, mit der durch den Abend geführt wurde, kam wirklich gut an. Die Gewinner des Kleinen Prix Walo 2014 zeigten einmalige musikalische Darbietungen auf sehr hohem Niveau, sowohl im klassischen, als auch im modernen Bereich der Brassmusik. Die Musiker widmeten sich nicht nur Blechinstrumenten, sondern auch der alten Blockflöte, dem Schwyzerörgeli, Alphörnern oder dem Didgeridoo. Das grosse Finale war schliesslich ein Stück mit fünf Alphörnern, ebenfalls ein Klangerlebnis der besonderen Art. Insgesamt seien für dieses Tourprogramm etwa vierzig Instrumente im Einsatz, so Thomas Gmünder, ein Gründungsmitglied des Ensembles. Selbst arrangierte er die Mondscheinsonate von Beethoven, die im ersten

Die fünf Profimusiker von Philharmonic Brass Zürich – Generell5. (Bild zvg.) Konzertteil zu hören war. Auch Markus Hauenstein, Xaver Sonderegger und Christoph Luchsinger arrangierten für diese bereits vierzehnte Tour Musikstücke. Patrick Arnold, der Fünfte im Bunde, war ausserdem kurz als Sänger zu hören. Ganz ausgezeichnet waren die vielen Solos, die die Musiker vortrugen, jedes für sich ein Hörgenuss und an Fingerfertigkeiten und atemtechnischen Können wohl kaum zu überbieten.

Die Reise durch den «Brass-Jungle», so der Name der Tour – hätte noch lange weitergehen können, denn Konzerte, die mit so viel unterhaltsamen Elementen gefüllt sind, sind einfach ein grossartiges und äusserst kurzweiliges Erlebnis. Die Tour 2016 geht am gleichen Wochenende, nach einem weiteren Konzert in Nussbaumen/AG und Amriswil/TG zu Ende.

Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern ................................................... von ursula steinemann bibliothek bonstetten Katrin Bursegs neuster Roman ist ein Buch über die Kunst, die Liebe und die Vergänglichkeit. Eingang in den Roman findet das bewegte Leben der Künstlerin Anita Rée, die lange Zeit in Vergessenheit geraten war, heute aber zu den wichtigsten Künstlerinnen der Moderne zählt. Ihr Schicksal umspannt das ganze Drama deutscher Geschichte. Katrin Burseg wurde 1971 in Hamburg geboren, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Sie hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht.

Ein nicht haltbares Versprechen? Vor fünfzehn Jahren heiratet Carla den charismatischen Willem. Da er dreissig Jahre älter ist als sie, muss sie ihm ein Versprechen geben: Nie soll Carla in Pflichterfüllung erstarren,

Mehr Infos unter www.generell5.ch.

zwischen-ruf

Zur falschen Zeit am falschen Ort In die Berge zum Skifahren anno neunzehnhundertirgendwann. Ingo schnallte die Bretter auf dem Autodach fest, versorgte die vier klobigen Skischuhe im Kofferraum, dazu noch unsere Reisetasche. Wir würden in einem verschneiten Bündnerdorf übernachten. Ingo lachte. Freute sich. «Der Wetterbericht ist nicht optimal», hatte ich am Abend zuvor angemerkt. «Sag bloss, du hast keine Lust.» «Doch, doch.» Ich hatte überhaupt keine Lust. Kein Bock auf Ski. Kein Bock auf Ber-

ge. Kein Bock auf Nachtessen in jener Arvenholzpension. Das Essen so fettig, die uralten Wirtsleute von einer schleimigen Freundlichkeit. Hoch ins Schlafzimmer um halb zehn. Ein Federbett in einem seltsam riechenden Raum. Kalte Füsse. «Ich wärme dich.» «Ja, ja.» Kein Bock auf Sex im Fremdenzimmer. Kein Bock auf Ingo? Am nächsten Morgen sah man vor dem Haus Skifahrer mit ihren Freundinnen, die munter ihre Skis schulterten und lachend zum Lift spazierten.

Ich versuchte, es ihnen nachzumachen. Sagte nicht, dass die Schuhe drückten. Und dass mich die Schneeflocken nervten, die unaufhörlich mein Gesicht traktierten. Oben auf dem Plateau liess ich mich in letzter Sekunde aus dem Skilift fallen und schaute auf die Uhr. Es war erst zehn. «Was ist?», fragte Ingo, «komm, los geht’s!» Da fiel mir ein: «Du, übrigens, nächstes Wochenende besuch ich meine Mutter.» Und ich gebe zu: Diese Aussage war zur falschen Zeit am falschen Ort. Ute Ruf

Ursula Steinemann. (Bilder zvg.) wenn es ihm einmal schlecht gehen sollte. «Wenn ich nicht mehr ich selbst bin, musst du gehen». Doch jetzt ist Willem an Alzheimer erkrankt und Carla denkt nicht daran, ihr Versprechen zu halten. Kraft schöpft sie aus ihrem Beruf. Die Ausstellung über eine Künstlergruppe – die Hamburger Sezession –, die sie gerade organisiert, beflügelt sie. Erst als ein unerwartet aufgetauchtes Gemälde aus der Nazizeit die Grundfesten ihrer Ehe erschüttert, beginnt sie zu zweifeln. Denn da ist auch noch der Besitzer des Gemäldes, der Carla gegen ihren Willen fasziniert. Jasper ist ein Landschaftsgärtner, der Bäume liebt und in Carla vergessene Sehnsüchte weckt. Sie steht vor der Wahl: Bleibt sie bei Willem oder beginnt sie mit Jasper ein neues Leben?

Kein schnulziger Liebesroman

«Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern» von Katrin Burseg. Schröder Verlag, Berlin 2015. ISBN 978-3-347-71204-9.

Wer einen schnulzigen Liebesroman erwartet, täuscht sich. Die Autorin erzählt packend und kenntnisreich von einer fast vergessenen Künstlervereinigung und von einer ihrer wichtigsten Vertreterinnen. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Sowohl die Geschichte als auch die Sprache sind sehr empfehlenswert. Es ist eine Lektüre, die alle Sinne berührt. Ursula Steinemann


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Sport

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreicher Einstand am Cape Epic Prologsieg von Urs Huber und Teamkollege Karl Platt, am wichtigsten Mountainbike-Etappenrennen der Welt In Südafrika schafften Urs Huber und Karl Platt den bisher besten Cape-Epic-Einstand ihrer Karrieren. Um mehr als eine Minute distanzierte das deutsch-schweizerische Bulls-Team den Rest der Konkurrenz.

tierende Bikemarathon-Weltmeister Alban Lakata, der zusammen mit Kristian Hynek gestartet war; das Duo gilt ebenfalls als Sieganwärter. «Wir wollten nicht um jeden Preis ganz vorne sein», sagte Lakata im Ziel. Der Prolog sei keine Vorentscheidung. «Wir haben uns vorgenommen, auf den längeren Etappen den Unterschied zu machen.»

................................................... von martin platter «Ich habe noch nie den Prolog am Cape Epic gewonnen», sagte Karl Platt, der die berühmte Etappenfahrt um Kapstadt, die als Tour de France der Mountainbiker gilt, schon vier Mal gewinnen konnte. Der deutsche Marathonmeister fügte an: «So gut ins Rennen zu starten, macht mich sehr zuversichtlich. Denn die Bedingungen waren ganz schön hart. Auf der Höhe blies ein starker Seitenwind.» Urs Huber, dem der Gesamtsieg bisher verwehrt blieb, ergänzte: «Als Favoriten gehandelt zu werden, macht gehörig Druck. Durch unsere starke Vorstellung haben wir jedoch gezeigt, dass wir dieser Rolle gerecht werden können.»

Noch 626 Kilometer bis ins Ziel

«Project Zebra» ist perfekt angelaufen. Urs Huber rast in entsprechendem Outfit als Sieger dem Ziel entgegen. (Bild zvg.) Hochkarätige Konkurrenz Als zweitletztes Team von insgesamt 1200 Teilnehmern waren Huber/Platt auf die 26 Kilometer lange Strecke mit 800 Höhenmetern mit Start und Ziel auf dem Meerendal-Weingut, 30 Kilometer nordwestlich von Kapstadt, ge-

schickt worden. Nach 1:04:34 Stunden waren die beiden bereits wieder im Ziel – und entthronten die bisher führenden Nicola Rohrbach (Zug) und Matthias Pfrommer (De). Um eine Minute und mehr distanzierten Huber/Platt den Rest. Dabei waren auch Olympiateilnehmer und der am-

Der Lienzer spricht aus Erfahrung. Im Vorjahr wurde er gemeinsam mit Kristian Hynek im Schlussklassement Zweiter – vor Huber/Platt. Ganz zuoberst standen jedoch die SpecializedTeamkollegen Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy, die sich auch heuer eine Spitzenklassierung vorgenommen hatten. Doch es kam anders. Olympiasieger Kulhavy zog sich bei einem Sturz am Cyprus Sunshine-Cup in der Vorwoche einen doppelten Armbruch zu und kann voraussichtlich bis im Mai keine Rennen bestreiten. Sauser, der nach der WM Mitte letzten Jahres zurückgetreten ist und nur noch das Cape Epic bestreitet,

musste kurzfristig einen anderen Partner suchen. Erstmals zusammen mit dem Südafrikaner Siphosenkosi Madolo erreichte der Rekordsieger im Prolog den 29. Rang und büsste bereits knapp zehn Minuten ein.

16 000 Höhenmeter Die Genannten wissen jedoch genau, dass das eigentliche Rennen erst auf den folgenden sieben Etappen bis zum Sonntag richtig beginnt. Am Montag stand bereits das mit 106 Kilometer längste Teilstück (2300 Höhenmeter) auf dem Programm. In gleicher Währung präsentieren sich die übrigen Tagespensen, alle um 90 Kilometer und mit bis zu 2500 Höhenmeter. Bis zum Sonntag werden die Sportler 652 Kilometer und 16 000 Höhenmeter in den Beinen haben – grösstenteils gefahren abseits befestigter Strassen. Die Veranstalter brüsten sich dieses Jahr mit dem höchsten Singletrail-Anteil seit der ersten Austragung im Jahr 2003. Huber/Platt jedenfalls scheint das nicht zu beeindrucken. Sie gewinnen auch die erste Etappe – vor Lakata/Hynek.

Rote Karte wegen Tätlichkeit Fussball 1. Liga: FC Balzers – FC Wettswil-Bonstetten 2:0 (1:0) Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten befindet sich weiterhin im Abstiegskampf. Am Samstag musste es nach einer desolaten Leistung gegen das Tabellenschlusslicht Balzers erneut als Verlierer vom Platz. Der FCWB verpasste es somit, sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Das auf Naturrasen ausgetragene Kellerduell begann mit temporeichem Hin und Her. Die Stürmer konnten sich jedoch weder in der Gastgebermannnschaft Balzers, noch aufseiten des FCWB durchsetzen und für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse sorgen. Erstes Ausrufezeichen setzten die Ämtler, als WB-Stürmer Machado einen Freistoss an die Lattenunterkante hämmerte. Der folgende Nachschuss blieb in den Armen des Torwarts hängen. Weiter war es WB, das mehr Akzente in der gegnerischen Hälfte setzen konnte. Doch einmal mehr fehlte im Abschluss das nötige Quäntchen Glück und es mangelte an Präzision vor dem Tor oder man stand knapp in Abseitspositionen. Es spielte sich beinahe dasselbe ab wie vor Wochenfrist gegen Gossau. Nach 22 Minuten brauchten die Platzherren einen Pass in die Tiefe und konnten in Führung gehen. Wieder ein zu einfaches Tor, das man hinnehmen musste. Allerdings musste der FCWB anschliessend von Glück reden, da ein Balzers-Abschluss nach einem Eckball an der Torumrandung landete. Ein

weiteres Balzers Tor hätte aber auch nicht dem Spielgeschehen entsprochen. Ansonsten war das Spiel geprägt von vielen weiten Bällen, eine logische Folge auf dem holprigen Naturrasen. Mit dem Minimalvorsprung für Balzers ging es zum Pausentee.

WB nahe am Ausgleich Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Die Dosch-Elf hatte mehr Ballbesitz, jedoch zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Einzig bei Standardsituationen oder den weiten Einwürfen in den Sechzehner brannte es jeweils lichterloh im Strafraum von Balzers. Doch irgendwie passte es, dass der Ball keinem Rotschwarzen vor die Füsse fiel. Dieses Glück sollte wieder erzwungen werden. Doch Fortuna war erneut auf der anderen Seite aktiv. Ein zu kurz geratener Abstoss löste einen schnell vorgetragenen Konter aus und der Ball zappelte im WB-Tor. Wiederum ein Tor für den Gegner, für das er sehr wenig Aufwand betreiben musste.

Zwei rote Karten gegen den FCWB Besonders ärgerlich dürfte für Trainer Dosch und die gesamte Mannschaft nicht nur die Niederlage sein, sondern die turbulenten Schlussminuten. Hat man in der Vorrunde schon (ungewöhnlich) viele rote Karten erhalten und wurde dieses Problem in etlichen Gesprächen angeschnitten. Es scheint jedoch immer noch Spieler zu geben, bei denen die klaren Vorgaben zu diesem Thema noch nicht angekommen

sind. Erst flog der erst kurz zuvor eingewechselte Pepperday nach einer Tätlichkeit mit direkt Rot vom Platz, dann hatte auch Machado seine Emotionen nicht im Griff. Er flog nach einem Rencontre zusammen mit seinem Gegenspieler frühzeitig mit gelbrot vom Platz. Unnötig und äusserst ungeschickt war das Verhalten dieser Spieler, welche so dem Team zusätzlich Schaden zufügten. Dies wird bestimmt noch für internen Gesprächsstoff sorgen, denn dieses Auftreten ist alles andere als WB-würdig und hilft auch nicht, möglichst schnell die nötigen Punkte zu sammeln, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Enges Tabellenende Die Situation am Tabellenende spitzt sich zu. Der FCWB ist aktuell auf Platz 12, gerade noch über dem Strich, jedoch nur einen Punkt vor Dietikon und drei vor Balzers (diese haben aber eine Partie weniger). Allerdings liegt Eschen/Mauren auf Platz sieben auch nur vier Punkte vor dem FCWB. Insgesamt acht Teams liegen in der hinteren Tabellenhälfte nur wenige Punkte auseinander, was jede Direktpartie umso wichtiger macht. Am kommenden Samstag kämpft der FCWB um den Einzug in die erste Cup-Hauptrunde gegen Zug 94. In der Meisterschaft geht es erst im April wieder weiter. (NBu) Matchtelegramm: Sportpark Rheinau, Balzers, 130

Fussballerische und gesellschaftliche Höhepunkte am Hedinger Grümpi. (Archiv)

Grümpelturnier des SC Schweizer 5. Mai: Säuliämtler-Grümpi in Hedingen Der Frühling steht vor der Türe, und schon bald wird die GrümpiSaison 2016 mit der siebten Ausführung des SäuliämtlerGrümpis auf dem Sportplatz Schlag in Hedingen eröffnet. Im vergangenen Jahr konnte das Organisationskomitee auf einen Anmelderekord von 80 Mannschaften zurückblicken und wiederum auf ein gelungenes und vor allem faires Grümpi. Auch in diesem Jahr werden die Mannschaften in fünf verschiedenen Kategorien um die begehrten Pokale und Preise spielen. Erwartet werden an Auffahrt, am 5. Mai, erneut bis gegen 80 Mannschaften. Zugelassen sind alle, die Lust haben, mitzuspielen. Es

gibt keine Beschränkung von aktiven Fussballspielern und es sind Mannschaften aus allen Landesteilen zugelassen. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt: feinste Grilladen und eine grosse Auswahl Getränken stehen den Teilnehmenden und den Besuchern zur Auswahl. Traditionellerweise wird nach dem Turnier ein Barbetrieb geführt und zur Musik von lokalen DJs bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Auch dieses Jahr wird der Barbetrieb durch die Break Eventhall aus Affoltern organisiert. (pd.) Infos und Anmeldeformulare auf der Homepage www.scschweizer.ch oder Telefon 079 349 37 04.

Zuschauer. FCWB: Thaler; Buchmann; Bozhinov; Waser (79. Dukhnich); Badalli; Bozic; Kalyon; Gouiffé à Goufan; Constancio (72. Pepperday), Peter (60. Schneebeli); Machado.

Luca Schuler nominiert An der letztjährigen Junioren-WM in Valmalenco (Italien) liess sich Luca Schuler im Slopestyle mit einer Goldmedaille feiern. Jetzt hat die Stiftung Schweizer Sporthilfe den 18-jährigen Freeskier aus Ebertswil für ihren Nachwuchspreis nominiert. Luca Schuler trainiert rund zehn Stunden pro Woche auf dem Trampolin, im Kraftraum oder auf den Skis. Er will auch in Zukunft hoch hinaus und träumt von einer Olympiamedaille. (pd.) Stimmabgabe online unter:

In der Hinrunde traf WB noch, musste aber trotzdem als Verlierer vom Platz. (Bild Kaspar Köchli)

nachwuchspreis.sporthilfe.ch/#/#nominierte.

Luca Schuler. (Bild Archiv)


Sport

Dienstag, 15. März 2016

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«Hier im Mittellandwald ist das Läuferische wichtiger als das Orientieren» Die OL-Schweiz misst sich kommenden Sonntag am nationalen Wettkampf auf dem Lindenberg bei Muri, AG 1600 OL-Läufer haben sich für den Wettkampf der OLG Säuliamt zum Saisonstart angemeldet. Co-Organisator Martin Kehrer verrät im Interview Interessantes über sportliche und organisatorische Herausforderungen sowie über die Faszination des OL-Sports. «Anzeiger»: Vor fünf Jahren hat die OLG Säuliamt letztmals einen nationalen OL organisiert. Weshalb nun schon wieder? Martin Kehrer: Dieser Sport funktioniert nur, wenn OL-Clubs abwechselnd die OLs organisieren. Da ist man froh um jeden. Die Anlässe werden gesamtschweizerisch koordiniert. Nationaler OL heisst, dass an diesem Tag in der ganzen Schweiz keine andere OLVeranstaltung stattfindet. Entsprechend sind 1500 bis 2000 Läufer zu erwarten. Wir haben 120 Helfer im Einsatz. Das schaffen nur die grösseren Clubs. Die OLG Säuliamt hat 180 Mitglieder, davon ein Drittel sehr aktiv, ein Drittel sporadisch und der Rest läuft nicht mehr selbst. Das Laufgebiet ist der Lindenberg bei Buttwil – weshalb nicht im Säuliamt? Im Säuliamt haben wir keine Wälder, in die wir so viele Läufer hineinschicken können. Deshalb sind wir vor vielen Jahren schon einmal auf die Flüela ausgewichen und vor fünf Jahren auf die Ruosalp, zuhinterst im Muotathal. Damals war der Anlass ein grosser Erfolg und wir haben beschlossen, dass wir möglichst bald wieder einen nationalen OL organisieren wollen. Im Jahr darauf begannen wir nach einem geeigneten Ort zu suchen. Ich kannte die Gegend am Lindenberg bereits. Für einen Mittellandwald hat es hier relativ wenig Dornen. Wie viel Organisatorisches steckt hinter dem Anlass? Das ist meine Korrespondenz (er zeigt auf einen zwölf Zentimeter hohen Papierstapel, Anm. d. Red.). Seit 2013 sind wir an der Planung. Die Koordination mit dem Schweizer OL-Verband braucht drei Jahre Vorlaufzeit. Wenn man so viele Leute in den Wald schickt, braucht das natürlich auch Bewilligungen. Das Laufgebiet liegt in zwei Kantonen: Aargau und Luzern. Insgesamt sind fünf Gemeinden betroffen und drei Jagdgesellschaften.

Nichts. Man kann am Start schauen, wie alle paar Minuten einige Läufer losrennen oder im Ziel, wie sie ausser Puste ankommen. Publikumsmässig ist das vollkommen unattraktiv. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den OL-Sport auch für Zuschauer spannender zu machen. Ein Beispiel sind die Stadt- und Park-OLs, ein anderes kostspielige Videoübertragungen aus dem Wettkampfgebiet. Ein weiterer Ansatz ist, dass die Positionen der Läufer mittels GPS in Echtzeit ins Wettkampfzentrum übermittelt werden und auf einer Karte am Fernsehbild angezeigt werden. So kann es sein, dass das Publikum einen Fehler noch vor dem Läufer selber bemerkt. Das Ziel dieser Bestrebungen ist natürlich mehr Publizität für den OL-Sport und damit auch zusätzliche Sponsoren gewinnen zu können.

Organisator Martin Kehrer im Wettkampfgelände Lindenberg. (Bilder Thomas Stöckli)

Letzte Woche hat es noch geschneit.

Den administrativen und zeitraubenden Aufwand kann nur einer stemmen, der bereits pensioniert ist. Hinter der neu erstellten OL-Karte Lindenberg Nord stecken ebenfalls 400 bis 500 Arbeitsstunden. Laufleiter ist Anders Widén, der aus Schweden stammt, dem Ursprungsland des OL. Bahnleger sind Andreas Stalder-Müller und Denis Steinemann, beide ehemalige NatiMitglieder aus dem Club. Weitere Ressorts sind die EDV mit der Anmeldung und der Zeitauswertung, die Organisation von Start- und Zielraum, die Verpflegung und die Kinderbetreuung. Eine besondere Herausforderung sind hier auch der Transport von Läufern und Material.

tenwahl muss der schlechten Sicht angepasst werden.

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«Wir hatten mit Widerstand zu kämpfen.» ............................................................... Was ist anders im Vergleich zum nationalen OL vor fünf Jahren? Damals haben wir gedacht, im Muotathal verwerfen die die Hände, wenn wir kommen: Was wollt ihr als Zürcher hier? Die Zufahrt zum Laufgebiet führte über so enge Strassen, dass wir Einbahnverkehr organisieren mussten. Für die lokale Bevölkerung war das ein erheblicher Einschnitt. Wider Erwarten haben die gesagt: Super,

dass ihr kommt. Sie haben uns in allen Belangen geholfen. Am Lindenberg fast das Gegenteil: Wir hatten mit Widerstand zu kämpfen. Insbesondere die Jäger wollten uns nicht in ihrem Gebiet. Weil auch OL-Läufer sehr naturbewusst sind, liessen sich in zähen Verhandlungen und mit gegenseitigen Kompromissen aber beidseits befriedigende Lösungen finden. Weitere widrige Umstände kamen dazu: Bereits 2013 haben wir die Sportanlage Bachmatten mit der Dreifachturnhalle in Muri als Wettkampfzentrum reserviert. Letzten Herbst haben wir dann zufällig erfahren, dass die Zufahrt zum Wettkampfzentrum mitten in einer grossen Strassenbaustelle liegt und die sanitären Anlagen der Dreifachturnhalle ausgerechnet im Frühling 2016 saniert werden. Als Dusche und Garderobe dienen jetzt Container im Freien. Und lauftechnisch? Dort hatten wir alpines Gelände, steil, steinig, zum Teil schwer belaufbar und weitgehend offen. Hier im Mittellandwald ist das Läuferische wichtiger als das Orientieren. Welchen Einfluss hat das Wetter? Gefahr droht nur bei Sturmwind und starkem Schneefall. Dann könnten Bäume umstürzen. Bei Nebel wird der Kompass wichtiger und die Rou-

Sind die Läufer der OLG Säuliamt auch am Start oder ausschliesslich im Helfer-Einsatz? Die Erwachsenen dürfen nicht mitlaufen. Da es Punkte für die kantonale Jugend- Meisterschaft gibt, dürfen unsere Junioren laufen. Ihnen werden Starts ganz am Anfang oder am Ende zugeteilt, damit sie auch als Helfer einsetzbar sind. ...............................................................

«Die vielfache Weltmeisterin Simone Niggli-Luder ist gemeldet.» ............................................................... Wer sind die Favoriten? Bei den Frauen ist die vielfache Weltmeisterin Simone Niggli-Luder gemeldet, dazu Rahel Friedrich (Elite-AKader), Lilly Gross und Elena Roos (Elite B) sowie Sandrine Müller (Elite U23). Bei den Herren sind die aktuellen oder ehemaligen Weltmeister Martin Hubmann, Matthias Kyburz und Matthias Merz am Start, David Rüedlinger aus dem Elite-B-Kader und der frühere Kaderläufer Marc Lauenstein. Was macht den Anlass fürs Publikum attraktiv?

Aber mitmachen können Interessierte? Natürlich. Zwischen 9.30 und 11 Uhr können sie sich im Wettkampfzentrum in Muri für die offenen Kategorien anmelden. Das Startgeld beträgt 28 Franken (Jugendliche, Jahrgänge 1996 bis 1999: 19 Franken, ab 2000: 15 Franken, Anm. d. Red.) Zur Auswahl stehen eine lange und anspruchsvollere, eine mittlere und eine kurze und leichte Bahn. Es kann auch in Gruppen gestartet werden. Was macht die Faszination Orientierungslauf aus? OL ist ein «Lifetime-Sport», man kann ihn im Alter von zehn bis 90 Jahren betreiben. Im Gegensatz zum Volkslauf, an dem die Kinder dem Vater im besten Fall die Trinkflasche reichen dürfen, kann die ganze Familie teilnehmen und jeder erlebt selber etwas. Ausserdem nimmt man die Natur viel bewusster wahr. Aufgrund der Karte stelle ich mir vor, was auf mich zukommt. Das gleiche ich dann ab mit dem, was ich sehe. Es bleiben intensive Wahrnehmungen des Geländes in der Erinnerung gespeichert, die ich noch Tage nach dem Wettkampf wie ein Video ablaufen lassen kann. Interview: Thomas Stöckli Nationaler OL am Sonntag, 20. März, auf dem Lindenberg. Anmelden für offene Kategorien am Wettkampftag zwischen 9.30 und 11 Uhr im Wettkampfzentrum, Schulanlage Bachmatten, Muri (AG). Infos unter www.olg-saeuliamt.ch.

Turnverein Hausen blickt auf positives 2015 zurück Erstmals in fast hundert Jahren Vereinsgeschichte führte am letzten Freitag eine Präsidentin durch die GV. Vera Studer meisterte ihr Debüt souverän. Dies war jedoch nicht die einzige Neuerung bei der 98. Generalversammlung des Turnvereins Hausen vom 11. März. ................................................... von sandro morof Vor einer GV mussten jeweils die Mitglieder einige Berichte lesen, damit sie über das Vereinsleben und die sportlichen Ergebnisse informiert waren. Mit der Generalversammlung 2016 wurde dies nun anders. Iris Studer, Leiterin Jugendriegen, sowie die Leiter der Aktivriegen, Caroline Weber und Sven Kammer zeigten anhand von Bildern am Freitagabend dem Publikum ihre Eindrücke und die Wettkampfresultate von 2015. Dazu gehörten unter an-

derem die Teilnahme der aktiven Turnerinnen und Turner am Turnfest in Dörflingen SH im Juni, die Sportstafette in Arosa, wo der 5. Rang erreicht wurde, und der Ligaerhalt der DamenKorbballmannschaft in der Nationalliga B nach letztjährigem Aufstieg. Dazu veranstaltete der TV im November das Rangturnen der Aktiven zum ersten Mal, wo Iris Studer bei den Damen, Stephan Studer bei den Herren sowie Sarah Christen und Christian Baer als Mixed-Team den Sieg holten. Eindrücklich war zudem die rege Teilnahme der Jüngsten an den Turnstunden, die Jugendriege umfasst zurzeit rund 135 Kinder.

Applaus für Jahresrechnung und Vorstandsmitglieder Danach erfolgte der Rückblick aus Sicht des Kassiers. Stephan Studer erläuterte, dass der finanzielle Aufwand wie geplant gewesen sei. Die andere Seite der Jahresrechnung zeigte zu-

dem, dass dank verschiedener eigener Anlässe sowie dem Helfereinsatz des Turnvereins am Fussball-Cup-Spiel FC Hausen am Albis – FC St. Gallen rund 16 000 Franken mehr Einnahmen generiert wurden als budgetiert. Auch für das kommende Jahr sieht das Budget aufgrund des Chränzlis im November positiv aus. Die Versammlung nahm die gute finanzielle Gesundheit des Vereins mit Applaus zur Kenntnis. Der Beifall ging gleich weiter, denn auch dieses Jahr standen Wahlen auf dem Programm. In den geraden Jahren werden gemäss Statuten die Vorstandspositionen Präsidentin, Aktuar, Leiterin Jugend und Revisoren gewählt. Sandro Morof (Aktuar), Iris Studer (Leiterin Jugend) und die Revisoren (Jann Haferl und Bruno Gallmann) stellten sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung, sowie die Präsidentin, Vera Studer. Sie übernahm letztes Jahr die Nachfolge von Christian Baer, der während der Amtszeit zurücktrat, nur für ein Jahr. Alle

zur Wahl stehenden Kandidaten wurden durch die Versammlung wiedergewählt.

Chränzli und Turnfest stehen an Die Präsidentin kündigte danach an, dass der bedeutendste Event für 2016 das Chränzli sein wird, das traditionell alle zwei Jahre Ende November stattfindet. Am 18. und 19. November unter dem Motto «Nöd ganz 100 – Hauptsach Münz» wird den Zuschauern im Gemeindesaal wieder ein unterhaltendes Programm geboten. Aus sportlicher Sicht ist das Turnfest im Sommer erwähnenswert. Die aktiven Turnerinnen und Turner werden ihren Einsatz am 25. Juni in Wetzikon ZH haben. Erstmals fand die Versammlung im Mehrzwecksaal Bifang in Hausen am Albis statt. Der Turnverein sorgte auch zum ersten Mal selber für das leibliche Wohl der Teilnehmer. So soll dieser offizielle Anlass etwas mehr zu einem gemütlichen Beisammensein

Sieger des neuen Rangturnens: Iris Studer und Stephan Studer. (Bild zvg.) am Freitagabend werden. Der Vorstand hat diverse Rückmeldungen erhalten, dass den GV-Teilnehmern die neue Versammlung sehr gut gefallen habe und sie sich bereits auf den 10. März 2017 freuen würden.


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