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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 21 I 168. Jahrgang I Dienstag, 18. März 2014

Koordinierte Planung

Konstituiert

Gemeinderat Mettmenstetten beteiligt sich an Schulhaus- und Turnhallenplanung. > Seite 3

Gemeinderat Obfelden: Stille Wahlen sind nun rechtskräftig. > Seite 3

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Massgeschneidert Besuchstag an der Schule für individuelles Lernen (SiL) in Birmensdorf. > Seite 5

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Standing Ovation Die TCS-Gruppe Knonauer Amt ernannte Rösli Hofmann zum Ehrenmitglied. > Seite 7

Ohne Puppen Aus drei Kindergärten in Affoltern wurde ein «spielzeugfreier Kindergarten». > Seite 9

«Pöstli» in Rifferswil: Mehr als eine Dorfbeiz

Nein zur Streichung des Flugplatzes Hausen Kantonsrat: Geschlossener bürgerlicher Block gegen Minderheitsantrag der Grünen Im Rahmen der Gesamtüberprüfung des kantonalen Richtplans hat der Kantonsrat Ende letzter Woche auch die mittelfristige Streichung des Flugfeldes Hausen abgelehnt. ................................................... von urs e. kneubühl In der Debatte zum kantonalen Richtplan, die den Kantonsrat vergangene Woche mehrere Tage beschäftigt hat und die sich bis heute Dienstag hinzieht, hatte sich die Legislative Ende der letzten Woche mit einem weiteren Ämtler Minderheitsantrag zu befassen. Das von der Fraktion der Grünen eingereichte Ansinnen, das Flugfeld Hausen mittelfristig aus dem Richtplan zu streichen, fand allerdings beim die ganze letzte Woche über weitgehend geschlossen stimmenden bürgerlichen Block kein Gefallen und wurde abgelehnt. Seitens der Antragsteller merkte Hans Läubli an, dass sich die Gemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil schon in den Sechzigerjahren, während der Planungsphase, vehement gegen das Projekt gewehrt hatten. Das Gelände befinde sich in einem beliebten Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und grenze unmittelbar an ein Naturschutzgebiet. Er erinnerte daran, dass der Regierungsrat 1961 als Antwort auf eine Interpellation von W. Bögli versprach: Es handle sich ja nur um ein kleines provisorisches Rasenflugfeld, das nur so lange bestehen bleibe, bis die Flugschule auf einen grösseren Regionalflugplatz ausweichen könne. Ebenso sei seitens der Flugplatz-Halterin Swissair damals versprochen worden, auf eine Intensivierung des Flugbetriebs oder einen Ausbau der Piste zu verzichten. «Stattdes-

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Wahl des Vorstandes der Genossenschaft Restaurant Post in Rifferswil. An der ersten Generalversammlung wurden durch die Genossenschafter der Vorstand gewählt, die Statuten und das Betriebsreglement abgesegnet sowie der Kauf der Liegenschaft und des Parkplatzes rückwirkend sanktioniert. Durch die äusserst erfolgreiche Zeichnung von Anteilscheinen und grosszügigen Investoren sind die Finanzen gesichert. Als Knackpunkt zeigt sich die Suche nach einem geeigneten Wirt. Obwohl mit zahlreichen Bewerbern gesprochen wurde, konnte noch kein Gastwirt engagiert werden. Beschlossen wurde auch, dass ein Betreiber einer Restaurantkette mit Kebab oder Pizza nicht zur Diskussion steht. Einheimische Spezialitäten seien ein eigentliches Muss, so der Tenor der 70 anwesenden Genossenschafter. Das «Pöstli» soll den Geist der früheren Zeiten behalten und weiterhin als Treffpunkt für die Dorfbevölkerung und als Ort der Begegnung dienen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Kleinaviatik – hier ein Schleppflug – benötigt einen Flugplatz. «Wenn es nicht Hausen ist, so weichen die Piloten nach dem Sankt-Florians-Prinzip auf andere Flugplätze aus», sagte Kommissionspräsident Ruedi Lais (SP). (Bild Martin Platter) anzeigen

sen», so Läubli, «ist aber der Betrieb ausgebaut und das Angebot weiter entwickelt worden und gerade zurzeit ist ein Planungsgenehmigungsgesuch für den Neubau eines Hangars, eines neuen Rollweges und eines Segelflugstreifens ausgeschrieben.» Eine Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung des Flugplatzes Hausen gäbe es nicht, hält der Affoltemer Kantonsrat fest: «Wir sind der Meinung, dass dem ökologisch unsinnigen Ausbau dieses Flugplatzes Einhalt geboten werden muss und dieser stattdessen mittelfristig stillgelegt wird. Nach Aufhebung des Flugbetriebes ist diese Fläche als Naturschutzgebiet aufzuwerten.» Seitens der Sozialdemokraten unterstützt Theres Agosti Monn (Turbenthal) die Streichung, da

eine bauliche Erweiterung zum Verlust der landschaftlichen Qualitäten und des Erholungsgebietes führen würde.

Sankt-Florians-Prinzip Sowohl Regierungsrat Markus Kägi – «Die Festsetzung des Flugplatzes liegt in der Kompetenz des Bundes und kann nicht durch den Kanton über den Richtplan aufgehoben werden.» – als im Namen der Mehrheit der zuständigen Kommission auch Kevu-Präsident Ruedi Lais beantragen die Ablehnung des Minderheitsantrages. Lais: «Die Kleinaviatik benötigt einen Flugplatz. Wenn es nicht Hausen ist, so weichen diese Piloten nach dem Sankt-Florians-Prinzip auf andere Flug-

Die fünfte Jahreszeit ist vorüber

Ade du schöne Narrenzeit: Ein würdiger Abschied in Zwillikon. (Bild map.)

Mit dem Maskenball in Zwillikon endet traditionellerweise die Fasnacht im Knonauer Amt. Und diesen Anlass hat sich auch 2014 kaum ein Fasnächtler entgehen lassen: Dicht an dicht zuckten die bunt gekleideten Körper in der Turnhalle am Samstagabend und noch weit in den Sonntagmorgen hinein zum Sound der österreichischen Band «Zündstoff». Es war eine besondere FasnachtsSaison, die am Sonntagmorgen zu Ende ging. In Erinnerung bleibt insbesondere das fulminante 50-Jahre-Jubiläum der FGU mit dem Rekord-Umzug durchs Oberamt bei traumhaftem Frühlingswetter. ................................................... > Bericht auf Seite 23

plätze aus.» Im Namen der bürgerlichen Parteien plädiert Christian Lucek (SVP, Dänikon) für die Ablehnung, während seitens der Grünliberalen Fraktion Andreas Hasler (Illnau-Effretikon) zwar für den Moor- und Landschaftsschutz plädiert, aber die rechtliche Grundlage für die Streichung des Flugplatzes als nicht gegeben hält und die Stimmenthaltung der Fraktion ankündigt. Die mittelfristige Streichung des Flugfeldes Hausen wird bei 56 Ja-Stimmen (Bezirk: Läubli und Spillmann) und 98 Nein-Stimmen (Bezirk: Hofmann, Haab und Schneebeli) abgelehnt. ................................................... > Weiterer Bericht zur Richtplandebatte auf Seite 8

FCWB punktet in Cham Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) trennte sich zum Rückrundenstart 1:1 von Cham. Die ersten zwanzig Minuten gehörten den Zentralschweizern, sie waren das aktivere Team. WB-Keeper Merlo verhinderte mit einer Glanztat deren Führung. Die Ämtler steigerten sich, übernahmen das Spieldiktat und erzielten nicht unverdient das 1:0. Kurz nach der Pause nutzte Cham eiskalt eine Unzulänglichkeit in der WB-Defensive zum Ausgleich. Beide Teams liessen darauf eine sogenannt 100-prozentige Chance ungenutzt, es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden. WettswilBonstetten liegt jetzt an zehnter Stelle. (kakö)

................................................... > Bericht auf Seite 27

200 12 9 771661 391004


Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung

Revision Nutzungsplanung und Betriebs- und Gestaltungskonzept Dienstag, 18. März 2014, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal Schulhaus Weid, Hausen am Albis Die Bevölkerung von Hausen am Albis wird eingeladen, an der Informationsveranstaltung teilzunehmen. Gemeindevertreter orientieren über die neue Bau- und Zonenordnung sowie über das Betriebs- und Gestaltungskonzept der Ortsdurchfahrt und stehen nach der Information für Fragen zur Verfügung. Hausen am Albis, 3. Februar 2014 Gemeinderat Hausen am Albis

Beschlüsse der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 16. März 2014 1. Der Antrag der Kirchenpflege für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon als Gemeindepfarrerin zu 50 % und Herrn Pfarrer Jörg Ebert, als Gemeindepfarrer zu 50 % für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 wird angenommen. 2. Die Mitteilungen der Kirchenpflege werden zur Kenntnis genommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 18. März 2014, auf dem Sekretariat der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde zur Einsichtnahme auf. Gegen das Protokoll und gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Rekurs geführt werden. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf Mittwoch, 16. April 2014, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, zur

Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden: 1. Antrag zur Genehmigung Bauabrechnung Gemeinschaftsgrab 2. Antrag zur Genehmigung Verkaufsvollmacht Liegenschaft Bleiki 3. Totalrevision Abfallverordnung 4. Umfrage und Verschiedenes Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz und nach dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen während der gesetzlichen Ankündigungsfrist (1. April bis 16. April 2014) in der Gemeindekanzlei (Schalter Erdgeschoss) zur Einsicht auf. Broschüren mit detaillierter Erläuterung der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 1. April 2014 erhalten. Solange Vorrat können Reserveexemplare im Gemeindehaus oder bei der Poststelle bezogen werden. Zudem steht die Broschüre während der gesetzlichen Ankündigungsfrist im Internet zur Ansicht oder zum Herunterladen zur Verfügung (www.stallikon.ch/ gemeindeversammlung). Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten. Stallikon, 18. März 2014 Gemeinderat Stallikon

Schiessvereine 121. Generalversammlung der FSG Zwillikon Freitag 21. März 2014 19.00 Uhr, Schützenhaus Zwillikon Vollzähliges Erscheinen erwartet der Vorstand

Solokonzert mit Peter Landis, Saxofon Eine musikalische Reise zum Frühlingsbeginn, inspiriert von Aufenthalten in Varanasi und in der Bretagne

Sonntag, 23. März 2014, 11.00 Uhr Brunnenweg 8 Bickwil/Obfelden Eintritt: Fr. 20.–


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. März 2014

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Gemeinderat beteiligt sich an der Schulhaus- und Turnhallenplanung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Der Gemeinderat sowie die Primar- und die Sekundarschulpflege haben auf Antrag der eingesetzten Arbeitsgruppe entschieden, die gemeinsamen Raumbedürfnisse (Schul- und Turnanlagen) koordiniert zu planen. Damit wird unter anderem ein strukturiertes, abgestimmtes und gestaffeltes Vorgehen in Bezug auf die unterschiedlichen Projektierungsbedürfnisse sowie das Einbeziehen von räumlichen Synergien ermöglicht. Die Primarschulpflege beabsichtigt, die im Jahre 1928 erstellte, letztmals vor ca. 25 Jahren renovierte EinfachTurnhalle Gramatt einer umfassenden Sanierung zu unterziehen, mittlerweile mit geschätzten Baukosten von 2,5 bis 3,5 Millionen Franken. Die von der Primarschulpflege bekannt gemachte Absichtserklärung ergab vereins- und bevölkerungsmässig negative Äusserungen und führte dazu, dass Anfang November 2013 eine an den Gemeinderat/Schulbehörden gerichtete Initiative für eine Doppelturnhalle eingereicht wurde (für die schulischen Bedürfnisse der Primarschule genügt weiterhin die bestehende Einfachturnhalle) – mit den Initianten konnte eine Sistierung vereinbart werden. Angesichts der Reaktionen entschloss sich die Primarschulpflege im Sinne des Gemeinderates, das Sanierungsprojekt zu sistieren. Im Einvernehmen mit der Sekundarschulpflege wurde entschieden, behördenübergreifend eine gemeinsame, umfassende Strategie für die Schulhaus-/Turnhallenplanung zu verfolgen. Nun sollen mit externer Begleitung die nöti-

gen Erhebungen erfolgen (auch Schülerzahlen), um aussagekräftige Entscheidungsgrundlagen zu erhalten. Als Kostenverteilschlüssel wurden je 40% Schulgemeinden und 20% Politische Gemeinde vereinbart.

Gewässer Die Abflusskapazität des eingedolten Gewässers mit der Bezeichnung Niederweidgraben, Gebiet Sunnehof, ist aufgrund des baulichen Zustands und der vorhandenen Abflussquerschnitte ungenügend. Das Wasser fliesst bei Starkniederschlägen über die Landwirtschaftsflächen und verursacht Schäden im Wiesland und Überflutungen im nahe gelegenen Landwirtschaftsbetrieb. Der Bach muss daher nach den Erkenntnissen des Generellen Entwässerungsprojektes bzw. der kantonalen Gefahrenkarte ausgebaut werden (neu zirka 25 Meter offener Bereich/170 Meter Wiedereindolung). Dafür wurde ein Baukredit von 119 500 Franken (inkl. technische Bearbeitung) zulasten der Investitionsrechnung 2014 als gebundene Ausgabe gesprochen.

Bauabrechnungen Der Gemeinderat hat eine Anzahl, in seinen Zuständigkeitsbereich fallende Bauabrechnungen genehmigt, welche gegenüber den bewilligten Krediten zumeist mit einer Kostenunterschreitung (vielfach wegen ausserordentlich günstiger Arbeitsvergaben) abgeschlossen haben (Klammer: Kreditabweichung): Erneuerung Randabschlüsse Grossholz, Fr. 24 526.90 (-Fr. 9473.10) / Sanierung Hinterer Dorfbach, Fr. 51 987.35 (- Fr. 1512.65) / Sanierung Untere Fischbachstrasse,

Fr. 64 525.95 (-Fr. 65 474.05) / Sanierung Wissenbacherstrasse, Teilstück Albisstrasse-Böniweg, Fr. 230 024.45 (-Fr. 93 475.55) / Sanierung Beleuchtung, Technik, Einrichtung Bühne Mehrzweckhalle Wygarten, Fr. 169 167.90 (+ Fr. 9167.90) / Stilllegung ARA Rifferswil/Anschlussleitung Affoltern, Fr. 192 638.25 (Anteil Aussenweiler Herferswil und Hübscheren, gebundene Ausgabe) / Erschliessung Quartierplan Pfruendmatt, Franken 667 930.70 (Gemeindeanteil, gebundene Ausgabe, Schätzung Fr. 719 594.75). Eine weitere Bauabrechnung konnte zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet werden: Beseitigung von in der Grundrebenstrasse liegenden Aufpflästerungen, Fr. 123 748.75 (- Fr. 84 251.25).

nung 2014 bewilligt. Die Strasse ist in der Vergangenheit aufgrund verschiedener in Ausführung stehender, anderer Strassenprojekte, als «Schleichweg» beansprucht und dadurch beschädigt worden. Selbst Fussgänger beklagen sich über den mangelhaften Strassenzustand!

Tempo-30-Zone Seit Frühjahr 2009 gilt für die im Bauzonengebiet der Gemeinde Mettmenstetten liegenden Gemeindestrassen das Tempo-30-Regime. Davon ausgenommen sind die Aussenweiler und Höfe sowie das Gebiet westlich der Bahnlinie (Brüggenstrasse, im Grindel, Maschwanderstrasse, Rüteliweg). Die Umsetzung des Verkehrskonzeptes hat sich bewährt und wird mehrheit-

lich auch von den Automobilisten beachtet. Der Gemeinderat hat es, nach Prüfung und der durch die Kantonspolizei aufgezeigten notwendigen baulichen Massnahmen abgelehnt, auf das Begehren der Anwohnerschaft einzutreten, die Tempo 30-Zone auf das Gebiet im Grindel (Wohn-/Gewerbezone) auszudehnen. Einerseits sprechen dafür die entstehenden Folgekosten aus den nötigen baulichen Massnahmen (welche zudem eine nicht unerhebliche Lärmquelle auf Höhe des Wohngebietes darstellen würden) und die für den gewerblichen Motorfahrzeugverkehr entstehenden Behinderungen. Der Gemeinderat hofft, dass die angebrachte Signalisierung Tempo-30-Zone freiwillig durch die Automobilisten Beachtung findet. (Ga.)

Personelles Dominique Flatz, Leiterin Einwohnerkontrolle bzw. Chantal Kamm, Leiterin offene Jugendarbeit, haben ihre Arbeitsverhältnisse bedauerlicherweise aufgelöst – beiden Austretenden wird für den geleisteten Arbeitseinsatz herzlich gedankt. Interimistisch wird Daniela Zünd, Oberlunkhofen mit der EK-Leitung beauftragt, bevor dann im August 2014 Aline Kuhn diese Funktion übernimmt – sie beendet auf diesen Zeitpunkt ihre Verwaltungslehre bei unserer Gemeindeverwaltung. Die Nachfolgeregelung offene Jugendarbeit ist pendent.

Strassen Für die Wiederinstandstellung der Langacherstrasse, Teilstück Grundreben- bis Schürenstrasse (gekiester Abschnitt) wurde ein Kredit von 17 000 Franken zulasten der Laufenden Rech-

Ferner hat der Gemeinderat – als bewilligungsfreie Sonntagsverkaufsdaten (jeweils 10 bis 17 Uhr) den 23. März, den 5. Oktober und den 7. bzw. 21. Dezember 2014 bezeichnet. – vom wiederum einwandfrei lautenden Bericht der Prüfstelle zur finanztechnischen Prüfung des Gemeindehaushaltes Kenntnis genommen. – erstmals seit vielen Jahren sich wieder mit einer Grundsteuereinsprache befassen müssen – dem Begehren um Steueraufschub konnte nicht entsprochen werden. – für die Ersatzbeschaffung von 350 stapelbaren Stühlen, Mehrzweckhalle Wygarten, einen Kredit von 38 000 Franken genehmigt. Der Ersatz der 40-jährigen Stühle war so-

wohl sicherheitsmässig (Bruch der Schalensitze) und feuerpolizeimässig (fehlende Reihenverbindung für Konzertbestuhlung) angezeigt. – entsprechend den in den Vorjahren gemachten Auflagen Polizeibewilligungen für das Beach-Volleyball-Turnier vom 27. bis 29. Juni bzw. die freestyle-night vom 19. Juli 2014 erteilt – den Grundsteuerabschluss mit Einnahmen von Fr. 1 473 805.25 (Rekordwert!) genehmigt. – Mit der kantonalen Fachstelle für Integration eine Leistungsvereinbarung «Niederschwellige Deutschkurse mit Kinderbetreuung» abgeschlossen und das AOZ mit der Durchführung der entsprechenden Kurse beauftragt.

Der Gemeinderat hat sich konstituiert Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die Rechtskraft der Erneuerungswahl des Gemeinderates und dessen Präsidenten vom 28. Januar 2014 (Stille Wahl) wurden festgestellt. Der Gemeinderat konstituierte sich für die Amtsdauer 2014 bis 2018 wie folgt: Vizepräsident: Christoph Kobel; Gesundheitsvorsteherin: Franziska Marty; Sozialvorstand: Thomas Ammann; Werkvorstand: Christian Kägi; Bauvorstand: Ernst Portmann; Finanzvorstand: Christoph Kobel; Umweltvorstand: Marcel Schönbächler; Sicherheitsvorstand: Franz Müller. Der Amtsantritt erfolgte am 15. März 2014. Gleichzeitig wurden auch die Mitglieder der Kommissionen gewählt und die Delegierten in die Zweckverbände und Organisationen bestimmt.

Gemeindeverwaltung Die Finanzdirektion Kanton Zürich, kantonales Steueramt, Abteilung Qualitätssteuerung, führte im Januar im Steueramt Obfelden eine amtsinterne Sachbereichsprüfung durch. Der entsprechende Inspektionsbericht vom 23. Januar 2014, welche die Qualität der vorgenommenen Einschätzungen als sehr gut würdigt, wurde abgenommen und den Mitarbeiter(innen) des Steueramtes für die sehr gute Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Der Gemeinderat führte für die finanzrelevanten Sachbereiche der Gemeindeverwaltung per 1. Januar 2012 ein internes Kontrollsystem (IKS) ein. Das IKS wird durch die Mitarbeiter(in-

nen) halbjährlich durchgeführt und jährlich dem Gemeinderat zur Prüfung vorgelegt. Der Gemeinderat nahm vom Resultat des per 31. Januar 2014 durchgeführten IKS-Monitorings Kenntnis und dankt den Mitarbeiter(innen) für die gute Arbeit.

Weitere Wahlbüromitglieder gesucht Gemäss den Bestimmungen der Gemeindeordnung werden die Mitglieder des Wahlbüros durch den Gemeinderat gewählt. Aufgrund der Rückmeldungen der bisherigen Mitglieder suchen wir für die Amtsdauer 2014 bis 2018 noch zusätzliche Mitglieder für das Wahlbüro. Der Dienst im Wahlbüro wird an ca. zwei bis maximal vier Abstimmungs-Sonntagen im Jahr geleistet. Die Entschädigung beträgt zurzeit Fr. 38.35 pro Stunde. Wer in Obfelden stimmberechtigt ist und Interesse hat, im Dienste der Allgemeinheit diese Arbeit zu leisten, erfreut die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Telefon 044 763 53 50, oder E-Mail: eveline.meier@obfelden.ch, mit einer Anmeldung.

Belagsanierungen auf Gemeindestrassen

Geschwindigkeitskontrollen an der Muri- und an der Dorfstrasse

Anlässlich der durchgeführten Strassenzustandsaufnahme wurden auch Risse in den Belägen aufgenommen, welche dringend saniert werden müssen. Für die Belagssanierung wurde ein Kredit von 40 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Reparatur- und Sanierungstechnik Nord AG, Wallisellen, vergeben.

Die Kantonspolizei Zürich führte am 10. und 14. Januar 2014 und die Gemeindepolizei Affoltern am 8. Januar 2014 Geschwindigkeitskontrollen an der Muri- und Dorfstrasse durch. Aus den insgesamt 872 kontrollierten Fahrzeugen an der Muristrasse resultierten 105 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, erlaubt sind 50 km/h). An der Dorfstrasse resultierten aus 672 kontrollierten Fahrzeugen 27 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 65 km/h, erlaubt 50 km/h).

Kanalisationen Im Generellen Entwässerungsplan (GEP) fehlen verschiedene Meteorwasserleitungen und auch viele Schlammsammler. Um den Generellen Entwässerungsplan fertigzustellen, ist es unabdingbar, diese Leitungen und Schächte zu orten und aufzunehmen. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 80 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die bereits mit der Untersuchung der Hausanschlüsse beauftrage Firma ISS Kanal-Services AG, Boswil, vergeben.

Bauabrechnungen Liegenschaften Für den Ersatz von 6 Küchen in der Liegenschaft «Alterswohnungen» an der alten Landstrasse 33 wurde ein Kredit von 110 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Schreinerei Frick, Obfelden, vergeben.

Die Bauabrechnungen für die Behebung von Kabelkanalverengungen an der Bachstrasse im Betrage von Fr. 16 381.80 und für allgemeinen Strassenunterhalt diverser Gemeindestrassen im Betrag von Fr. 193 328.25 wurden abgenommen.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Post Immobilien AG, Zürich, für einen Selbstbedienungsautomat für Paketannahme und Aufgabe mit Briefkasten auf dem Areal der Autobahnraststätte MyStop Knonaueramt; Swisscom (Schweiz) AG, Zürich, für die Erstellung einer Mobilfunkantennenanlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses Vers.-Nr. 741 an der Dorfstrasse; Beat und Cornelia Weiss, Obfelden, für den Umbau und die Erweiterung des Wohnhauses Vers.-Nr. 671 an der Gugelrebenstrasse; Daniel Walder und Karin Ulrich, Obfelden, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1619 an der Morgenhölzlistrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


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Bezirk Affoltern

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jugend in den gemeinden (15)

«Pöstli»-Geist soll weiterleben Erste Generalversammlung der Genossenschaft Restaurant Post in Rifferswil Der Vorstand der Genossenschaft Restaurant Post in Rifferswil wurde gewählt, die Statuten und das Betriebsreglement angenommen und der Kauf der Liegenschaft rückwirkend gebilligt. An der ersten Generalversammlung wurden alle Traktanden einstimmig durchgewunken. ................................................... von martin mullis

Tina Haldemann, 15, Kappel Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor. «Tschägg-Point ist lässig», bringt es Tina Haldemann auf den Punkt. Selber vorher fleissige Besucherin des Jugendprogramms, das die Chrischona Affoltern bietet, ist sie heute als Leiterin aktiv. Aus guten Gründen, wie die 15-Jährige aus Kappel sagt, denn «ich biete Kindern gerne ein lässiges Programm an Beschäftigungen. Zudem macht es auch Spass in einem solch motivierenden Leiterteam zu sein.»

Tschägg-Point, Affoltern Der Tschägg-Point ist die Jugendarbeit der Chrischona Affoltern – «Kirche mit Nähe». Nächstes Jahr werden wir unser 10-Jahr-Jubiläum feiern, die Chrischona ist jedoch schon seit 1894 in Affoltern. Wir sind in vier Altersstufen gegliedert: Kids 7-9 Jahre, MegaKids 10 bis 12 Jahre, Teens 13-15 Jahre und Twens 16-25 Jahre. Bei uns ist jeder Jugendliche willkommen, mit oder ohne kirchlichem Hintergrund. Werte wie Freundschaft und Kreativität sind bei uns grossgeschrieben. Damit die Jugendlichen das erleben können, bieten wir Lager und für jedes Alter ein attraktives Programm. Das grosse Vorbild für unseren Lebensstil ist Jesus Christus. (kb.) Chrischona Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24, 8910 Affoltern, Kontaktperson: Andi Wolf (Pastor), info@sunntig.ch, www.tschägg-point.ch

Ausserschulische Jugendarbeit Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

Im Saal des «Pöstli» in Rifferswil herrschte am Freitagabend fast ein bisschen Pionierstimmung. Die Erwartungen der 70 Genossenschafterinnen und Genossenschafter waren spürbar und sie wurden denn auch nicht enttäuscht. Es wurde dabei am Rande bemerkt, dass ziemlich genau 80 Prozent von ihnen aus dem Dorf stammen. Der zu diesem Zeitpunkt noch Interimsvorstand war gut vorbereitet, orientierte offen und professionell und vor allem aber auch mit grossem Respekt vor der Aufgabe. Präsidentin Marianne Roth hielt zum Einstieg ein eigentliches Plädoyer für das Projekt «Pöstli». Sie bekräftigte den Willen, das Dorfrestaurant zu erhalten. Das «Pöstli» sei mehr als eine Beiz, es sei ein Ort, wo man zusammensitzen und etwas Lebensglück erleben dürfe. Der Geist des Restaurants soll weiterleben, so die Interimspräsidentin. Wie dieses Vorhaben ausgeführt werden soll, zeigten dann anschliessend kurz, klar und prägnant die einzelnen Ressortvertreter auf. Im Rechenschaftsbericht gab Ueli Arbenz Auskunft über den geplanten Umbau, Andy Feitknecht über die Finanzen und Caroline von Schulthess über den Internetauftritt. Rägi und Hans Baer betreuten (und suchten) die Genossenschafter. Ganze 1,9 Millionen Franken wurden gezeichnet und fast unglaublich aber wahr, auch bis auf den letzten Franken eingezahlt, wie Hans Baer festhielt. Rägi und Hans Baer dankten den Anwesenden herzlich für die riesige Unterstützung.

Der gewählte Vorstand der Genossenschaft Restaurant Post Rifferswil: Fra Zeller, Ueli Arbenz, Karin Baer, Andy Feitknecht, Caroline von Schulthess, Präsidentin Marianne Roth und Rägi Baer. (Bild Martin Mullis) Alle Zustimmungen ohne Gegenstimme Nachdem Ueli Arbenz die Umbaupläne sowie die nötigen Anforderungen der Haustechnik und der feuerpolizeilichen Vorschriften aufgezeigt hatte, wurden die weiteren Punkte auf der Traktandenliste zügig behandelt. Die Abstimmungen zur Wahl des Vorstandes, der Revisoren, zur Annahme der Statuten und des Betriebsreglements sowie die rückwirkende Annahme des Kaufs von Liegenschaft und Parkplatz, artete zu einer Gymnastikübung der Genossenschafter aus. Die Abstimmungskarten wurden in Rekordzeit sechs Mal in die Höhe gestreckt, und die Zustimmung erfolgte jedes Mal ohne Gegenstimmen. Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus der Präsidentin Marianne Roth, Caroline von Schulthess, Rägi Baer, Karin Baer, Andy Feitknecht, Ueli Arbenz und Fra Zeller. Aus dem Interimsvorstand trat Hans Baer, sozusagen aus «Familiengründen» zurück.

Der Ausblick auf die künftigen Schritte machte dann deutlich, dass die Suche nach einem Wirt ein zentrales Problem darstellt. Zwar wurde nach vielen Vorstellungen und Gesprächen mit Bewerbern ein geeigneter Kandidat gefunden. Persönliche Gründe und die Unsicherheit, ob er als Auswärtiger auch tatsächlich als Wirt respektiert würde, veranlasste den Anwärter aber leider, unmittelbar vor der Generalversammlung seine Bewerbung zurückzuziehen. Marianne Roth betonte jedoch, dass sie überzeugt sei, einen Wirt zu finden der den Anforderungen gerecht werde.

Lebenslanges Recht auf einen «Bügeltrunk» Sie dankte sämtlichen Beteiligten herzlich für die enorme Unterstützung zugunsten des Restaurants. Das «Pöstli», so wie es früher funktionierte, wird es nie mehr geben. Die Familie Meier könne nicht kopiert werden, hielt sie fest. Dennoch würden die An-

sprüche hoch gehalten, und die Präsidentin versprach, alles daran zu setzen, die Dorfbeiz so originalgetreu wie möglich weiter zu betreiben. Ihre Zuversicht unterstrich sie mit der Geschichte einer beispiellosen Begebenheit bei der Suche nach Unterstützung. Eine Reiterin aus der Umgebung machte es sich zur Gewohnheit, beim Restaurant Post jeweils eine kurze Pause für eine Erfrischung einzuschalten. Bestürzt über die drohende Schliessung des «Pöstli» versprach sie, jeden Franken der aus dem Dorf Rifferswil für die Rettung der Dorfbeiz bezahlt würde, zu verdoppeln. Zwar hielt die Pferdesportlerin bei der Bekanntgabe der grossen Summe kurz den Atem an, hielt aber anstandslos ihr Versprechen ein. Als Dank erhält sie ein lebenslanges Recht auf einen «Bügeltrunk» – ein traditioneller Jagdbegriff für einen Trunk aus einer Bügelflasche – bei jedem ihrer künftigen Pausen beim Restaurant und dazu selbstverständlich auch ein Rüebli für ihr Pferd.

Wo sich Lehrpersonen mehr Zeit für einzelne Schülerinnen und Schüler nehmen können Besuchstag in der Schule für individuelles Lernen in Birmensdorf Die Schule für individuelles Lernen (SiL) in Birmensdorf bietet massgeschneiderten Unterricht von Schülerinnen und Schülern, die an öffentlichen Schulen mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Der Besuchstag am vergangenen Samstag vermittelte einen Einblick. Schwierigkeiten beim Lernen, Überforderung mit dem Tempo im Unterricht, Schwierigkeiten nach längerer Krankheitsabsenz, die Eingliederung eines behinderten Schülers, persönliche Probleme in der Familie: In diesen Fällen bietet die SiL an der Weissenbrunnenstrasse 41 in Birmensdorf eine Alternative. Ihr Name ist ja Programm: individuelles Lernen. Lehrpersonen können einzelnen Schülerinnen und Schülern mehr Zeit widmen, um so das Kind seinen Möglichkeiten entsprechend zu fördern, seinen Ehrgeiz zu wecken und Eigenständigkeit zu zuzulassen und zu stärken. Auch mit praxisnahem Arbeiten. Das ist nicht zuletzt möglich, weil in Birmensdorf ausschliesslich in Kleinklassen mit

als gutes Zeichen gewertet werden kann. Der Besuchstag wurde am Samstag rege genutzt, um die SiL näher kennenzulernen. Interessierte konnten nicht nur Fragen stellen, sondern auch den Unterricht besuchen, sich ein Bild machen und – zusammen mit den Eltern – Hemmschwellen überwinden. Nun, der eine oder die andere Neue Schüler mit Kostproben von dem, was sie im Unterricht gelernt haben. (Bild Werner Schneiter) wird nach dem Beacht bis maximal zwölf Schülern un- gar zum Verlassen der Schule auffor- suchstag in der SiL einziehen. Gegenterrichtet wird und trotz individueller dern. Unsere Schule ist manchmal so wärtig werden dort 25 Schülerinnen Betreuung die Gemeinschaft gepflegt etwas wie Familienersatz», sagt Schul- und Schüler unterrichtet, die mehrwird. Und das tun auch Schülerinnen leiterin Anne-Rose Mettler, welche die heitlich aus dem Säuliamt nach Birund Schüler untereinander, indem sie SiL vor über 20 Jahren gegründet hat mensdorf gehen. «Wir können noch nach erfolgtem Unterricht gemeinsam und zweimal jährlich – im März und mehr aufnehmen, mit 30 sind wir zuan den gestellten Aufgaben arbeiten im November – einen Besuchstag orga- frieden», sagt Anne-Rose Mettler. (-ter.) und sich auch ausserhalb der Schule nisiert. Und da kommen oft auch ehetreffen. «Manchmal müssen wir sie so- malige Schüler der SiL, was durchaus Infos unter www.sil-tagesschule.ch


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Dienstag, 18. März 2014

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Standing Ovation für eine «Chrampferin» An der Generalversammlung der TCS-Gruppe Knonauer Amt wurde Rösli Hofmann zum Ehrenmitglied ernannt Während 26 Jahren tat sie sich im Vorstand als Organisatorin von Anlässen hervor. An der Generalversammlung der TCSGruppe Knonauer Amt in Hausen wurde Rösli Hofmanns aufopfernde Arbeit mit der Ehrenmitgliedschaft und einer Standing Ovation verdankt. ................................................... von werner schneiter 164 Mitglieder und Gäste erschienen am Freitagabend zur 54. Generalversammlung der TCS-Gruppe Knonauer Amt im Hausemer «Löwen». «Ich bin überwältigt, das sind mehr als ich erwartet habe», sagte Präsident Hansruedi Hutmacher, der unter den Gästen unter anderen TCS-Zürich-Geschäftsführer Reto Cavegn und SVP-Kantonsrat Jakob Schneebeli begrüssen konnte. Nun, die TCS-GV ist ein gesellschaftliches Ereignis, beliebt bei den Mitgliedern, weil die Generalversammlung kaum einmal mehr als eine Stunde dauert – und hernach ein Nachtessen serviert wird. Allerdings hat auch der TCS mit leichtem Mitgliederschwund zu kämpfen. Und der Ämtler Sektion ergeht es wie so manchem Verein: Vorstandsmitglieder lassen sich nicht mehr so leicht finden. Die Gefahr, die Ämtler Gruppe aufzulösen und sich der Limmattaler Sektion anzuschliessen, hing phasenweise

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wie ein Damoklesschwert über den Köpfen des Vorstands. Man hat diese Schwierigkeiten überwinden können und nach den Rücktritten von Rösli Hofmann und und Felix Wild zwei neue Vorstandsmitglieder gefunden: Andreas Renggeli, 38-jährig, aus Bonstetten, und Urs Moser, 39-jährig, in Aeugst aufgewachsen und wohnhaft in Stallikon. Sie wurden, wenig überraschend, einstimmig gewählt. Auch Hansruedi Hutmacher verwarf seine Rücktrittsabsichten und wurde – zusammen mit Claudia Hurter und Max Renggli – unter grossem Applaus für eine weitere, dreijährige Amtszeit gewählt.

Ehrungen im Vordergrund Die Aufmerksamkeit galt an diesem Abend jedoch Rösli Hofmann aus Aeugst, die in ihrer 26-jährigen Vorstandstätigkeit – wovon 12 Jahre als Vizepräsidentin – Aussergewöhnliches geleistet hat, wie Hansruedi Hutmacher anhand von ein paar Zahlen veranschaulichte. So hat sie unter anderem 26 Morgenwanderungen und 20 Theaterbesuche organisiert, dazu eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen, die von den TCS-Mitgliedern äusserst geschätzt werden. «Wir müssen uns an die ‹Nach-Rösli-Hofmann-Zeit› erst noch gewöhnen», sagte der Präsident, der auch Rösli Hofmanns Ehemann, Werner, für seine regelmässige Mithilfe Dank abstattete. Die Ernennung

Der Vorstand der TCS-Gruppe Knonauer Amt mit dem neuen Ehrenmitglied, von links: Urs Moser, Claudia Hurter, Andreas Renggli, Rösli Hofmann, Präsident Hansruedi Hutmacher und Max Renggli. (Bild Werner Schneiter) zum Ehrenmitglied bedurfte keiner Abstimmung: Die Versammlung verlieh ihrer Freude und Dankbarkeit für Rösli Hofmanns Wirken mit einer Standing Ovation Ausdruck. – Ehrungen und Dank standen an dieser GV klar im Vordergrund; auch die Rechnungsrevisoren Ernst Baumann und Thomas Kuoni erhielten für ihre lang-

jährige Tätigkeit Anerkennung, genauso wie die beiden Frauen und 14 Männer, die für ihre 50-jährige TCS-Mitgliedschaft Blumen bzw. Wein entgegennehmen durften. Die Traktanden waren schnell abgehakt: Die Rechnung weist zwar noch einen geringen Verlust aus, aber weil die Sektion von der Dachorgani-

sation zusätzlich 2 Franken pro Mitglied erhält, wird die Gewinnzone in absehbarer Zeit erreicht. Kernstück der TCS-Gruppe bilden die Veranstaltungen. Deren 15 sind im Jahresprogramm 2014 aufgeführt, zwei davon sind auch auf Junge ausgerichtet. Sie können unter www.tcs2.ch abgerufen werden.


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Dienstag, 18. März 2014

Keine Abklassierung der Hauptverkehrsstrasse durch das Säuliamt Richtplandebatte: Der Kantonsrat lehnt mit 71 Ja zu 95 Nein Antrag der Grünen ab Die mittels Minderheitsantrag der Grünen eingereichte Abklassierung der Hauptverkehrsstrasse durch Hedingen, Affoltern, Mettmenstetten und Knonau fand letzte Woche in der Richtplandebatte des Kantonsrates keine Zustimmung. ................................................... von urs e. kneubühl Ein weiterer Minderheitsantrag, den Bezirk Affoltern betreffend, blieb Ende letzter Woche im Rahmen der Debatte zum kantonalen Richtplan chancenlos. Die von der Fraktion der Grünen beantragte Abklassierung der Hauptverkehrsstrasse (HVS) Birmensdorf–Hedingen–Affoltern–Mettmenstetten–Knonau zur Verbindungsstrasse fand beim auch hier geschlossen stimmenden bürgerlichen Block keine Gnade und wurden abgelehnt. Die Abklassierung der HVS, die von Birmensdorf durch die Ämtler Dörfer Hedingen, Affoltern, Mettmenstetten und Knonau führt, begründete der Affoltemer Kantonsrat Hans Läubli damit, dass mit der Inbetriebnahme der A4 die erwartete Verkehrsentlastung durch die zur Diskussion stehende Hauptverkehrsstrasse tatsächlich eingetroffen sei – unterstützt durch verschiedene flankierende Massnahmen in den Dörfern. «Nun gilt es auch den letzten Schritt zu vollziehen», hielt Läubli fest, «denn die Hauptverkehrs-

strasse durch das Säuliamt bildet die A4; die Achse durch die Dörfer ist eine Verbindungsstrasse.» Zum Schutz der Schülerinnen und Schüler, welche diese Strassen täglich queren müssen, und des Fuss- und Veloverkehrs sei einer Abklassierung deshalb zuzustimmen. Unterstützung erhielt das Ansinnen vom Regensdorfer SP-Kantonsrat Marcel Burlet, der daran erinnerte, dass Versprechen gehalten werden und diese Strasse entsprechend abklassiert werden sollte. Der Hausemer FDP-Kantonsrat Olivier Moïse Hofmann bestätigte, dass die A4 Verkehrsentlastung gebracht hat, wofür die Bevölkerung dankbar sei. «Dankbar wäre sie auch, wenn die Autobahnzufahrt Ottenbach/Obfelden endlich realisiert würde», unterstrich Hofmann, widersprach aber der geforderten Abklassierung, da die Hauptstrasse noch immer eine wichtige Funktion habe. Im Namen der Mehrheit der zuständigen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt lehnte auch Kevu-Präsident Ruedi Lais, den Antrag ab. Die Mehrheit des Kantonsrats stimmte mit 95 ablehnenden Stimmen, darunter aus dem Bezirk Affoltern der vorab zitierte Olivier Moïse Hofmann sowie die beiden SVP-Vertreter Martin Haab (Mettmenstetten) und Jakob Schneebeli (Affoltern), gegen den Antrag. 71 Kantonsräte stützten den Antrag, darunter Hans Läubli (Grüne, Affoltern) und Moritz Spillmann Spillmann (SP, Ottenbach).

Wird nicht abklassiert: Hauptverkehrachse durchs Säuliamt, zu der auch die Zürichstrasse in Affoltern gehört. (Bild Werner Schneiter)

Im Regenwald von Peru Viel Interesse am Wettswiler «Frauezmorge» «Ich baute eine Lodge» Was tut eine Schweizerin tief im peruanischen Regenwald? Sie baut mithilfe von Indios eine stilgerechte Unterkunft für sich und andere Peru-Reisende, die nicht nur Machu Picchu und den Titicacasee sehen, sondern die Natur und das Leben der einheimischen Bevölkerung kennen lernen möchten. ................................................... von annemarie stüssi Auch die März-Veranstaltung des Wettswiler «Frauezmorge» zog zahlreiche Hörerinnen aus der näheren und

weiteren Umgebung an und dies nicht nur des spannenden Themas wegen, sondern bestimmt auch wegen dem liebevoll und reichhaltigen gestalteten Frühstücksbuffet und nicht zuletzt wegen der wie immer fantasievollen und dem Thema angepassten Dekorationen von Carla Stöhrmann.

Eine Referentin, die hautnah Erlebtes schilderte Beatrice Feldbauer wollte einen Einschnitt in ihrem Schicksal mit einer Reise, die weit vom Herkömmlichen abwich, sinnvoll füllen, weshalb sie nicht einfach einen Südamerika-Trip buchte, sondern tief in den Kontinent, seine Besonderheiten und Geheimnis-

se eintauchte. In Peru fand sie schliesslich Menschen und Natur, die ihren Träumen entsprachen. 100 km von der Stadt Iquitos entfernt, wo zwei grosse Flüsse in den Amazonas münden, entdeckte sie die Biodiversität des Regenwaldes und zudem Menschen, die mit ihr einen Traum verwirklichten, eben eine Lodge für Touristen, die das Ursprüngliche suchen, zu realisieren. Mit echter Begeisterung erzählte die Referentin von ihren Begegnungen mit Einheimischen, deren Lebensweise und dem Abenteuer eines Bauvorhabens, weit entfernt von jedem konventionellen Vorgehen, nämlich ohne Pläne, Budget und technischen Hilfsmitteln, ganz auf traditionellen Ar-

beitsmethoden fussend und in enger Verbindung mit den liebenswerten und vertrauenswürdigen Ureinwohnern.

Geprägt vom Fluss Sowohl Lebensweise als auch Ernährung richten sich ganz nach den Gegebenheiten der Natur und vor allem des Flusses. Als Baumaterialien dienen einheimisches Holz und andere Gewächse, das Essen setzt sich aus Reis, Fisch, Hühnerfleisch und exotischen Früchten zusammen, zum Schlafen dienen oft Hängematten, Wasser wird in Regentonnen gesammelt und Kinder brauchen keine Spielsachen, sondern beschäftigen sich mit dem, was die Natur anbietet. Immerhin gibt es einen Kindergarten und auch eine staatliche Schule, die wohl nicht im Entferntesten dem entspricht, was sich hierzulande unter dem Begriff verbirgt. Was sich Beatrice Feldbauer, inspiriert von ihrem Entdeckerdrang, mithilfe von Einheimischen «erobern» musste, nämlich Ausflüge in den Dschungel, auf dem Fluss, Beobachtungen von Vögeln, Fischen und anderen Tieren oder Teilnahme an lokalen Bräuchen wird nun in der Lodge und gegebenenfalls auch in Zeltlagern angeboten, ohne dass dabei der ursprüngliche Charakter von Land und Leuten touristisch verformt würden.

Lebensnahe Dias

Sie bestritten den Frauezmorge, von links: Margrit Iseli, Organisation Frauenzmorge-Team; Beatrice Feldbauer, Gastreferentin; Carla Stöhrmann, zuständig für die viel beachtete, jahreszeitgerechte Dekoration. (Bild Hansruedi Huber)

Obwohl Beatrice Feldbauer lebendig zu erzählen weiss, war man doch fasziniert von den guten Dias, die das Leben und die Natur anschaulich vermit-

teln und eine sympathische Heiterkeit ausstrahlen, die offensichtlich dem Charakter der Bevölkerung entspricht. Eindrücklich war auch der Schönheitssinn, der in Kleidung und Gebrauchsund Schmuckobjekten zum Ausdruck kommt und sowohl von lokalen Traditionen als auch von spanisch-kolonialen Einflüssen zeugt. Weitere Infos können über www.fuentedelamazonas.com oder über befesch@hotmail.com abgerufen werden. Infos: Der nächste Frauezmorge findet am 16.Mai statt und dreht sich um das Thema «fremd und aufgenommen». Auf Wunsch der Veranstalterinnen wurde auf einen musikalischen Anlass in der katholischen Kirche Bonstetten mit der Organistin Marina Wernli und Kindern am Samstag, 29. März, aufmerksam gemacht.

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Dienstag, 18. März 2014

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Was passiert, wenn die Spielsachen «Ferien machen»? Aus drei Kindergärten in Affoltern wurde ein «spielzeugfreier Kindergarten» Aus drei Kindergärten der Primarschule Affoltern am Albis wurde während sechs Wochen ein «spielzeugfreier Kindergarten». Ausser Tüchern, Wäscheklammern und Möbeln stand den Kindern nichts zur Verfügung. Nun mussten sie selbst Ideen entwickeln. Ein Projekt mit erstaunlichem Ausgang. Im Kindergarten wird viel gespielt und gebastelt, manchmal frei, oft in strukturiertem Rahmen unter Anleitung der Kindergartenlehrperson. Den Kindern stehen Spielsachen aller Art und Bastelmaterial in Hülle und Fülle zur Verfügung. So kennt man allgemein den Kindergarten. Was aber passiert mit den Mädchen und Buben und der Gruppendynamik, wenn sämtliche Spielsachen für eine Weile entfernt werden? Wenn aus dem gewohnten «Chindsgi» ein spielzeugfreier Kindergarten wird? Wenn die jüngsten der Schule sich selbst organisieren müssen? Dieser Situation haben sich die sechs Kindergartenlehrpersonen der Kindergärten Haupel 1 und 2 sowie Breiten II von Anfang Januar bis zum Beginn der Sportferien gestellt. An einer Weiterbildung vergangenen September hat die Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon das Projekt vorgestellt. «Anfänglich zögerte ich, daran teilzunehmen», gesteht Breiten-II-Kindergärtnerin Eliane Studer Kilchenmann. «In meinem Kindergarten habe ich einen hohen Anteil fremdsprachiger Kinder, die kaum Deutsch sprechen», begründet sie. Die Sprache sei bei diesem Projekt doch aber zentral. Ihre Befürchtung, dass es deshalb nicht funktionieren könnte, erwies sich als unbegründet. Es hat sich herausgestellt, dass die Fremdsprachigen sogar «riesige Fortschritte im Deutsch gemacht haben», freut sich die Kindergärtnerin.

Vereinzelt kritische Elternstimmen In einem Einführungskurs der Suchtpräventionsstelle wurden die Kindergärtnerinnen auf ihre ungewohnte Rolle vor allem als Beobachterinnen vorbereitet, während der Projektphase begleitet und auch am Elternabend im

Dezember unterstützt. Doris Brodmann von der Suchtprävention erklärte den Eltern das Projekt und die Ziele, die Lehrpersonen legten dar, was sie zur Teilnahme motiviert hatte. «Das Projekt», erklärt sie, «fördert gezielt einzelne Schutzfaktoren, welche ermöglichen, dass sich ein Kind gesund und stark entwickelt. Ausserdem schützen sie im Jugend- und Erwachsenenalter vor einer Suchtentwicklung.» Seitens der Eltern gab es vereinzelt kritische Stimmen. So meinte etwa ein Vater, dass ein Kindergarten doch zum Spielen da sei. Beim «spielzeugfreien Kindergarten» würden laut Brodmann Kompetenzen gefördert, die für den Einstieg in die 1. Klasse wichtig seien. Eine Studie aus Deutschland würde dies bestätigen. Dabei geht es beispielsweise um die Fähigkeit, sich verständlich zu machen und andere zu verstehen oder eigene Bedürfnisse wahrzunehmen. Oder darum, eigene Stärken und Schwächen anzunehmen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Weiter geht es um die Fähigkeit, Probleme wahrzunehmen, selber Lösungen zu entwickeln, Beziehungen aufzubauen oder Hilfe zu holen.

Wilde Anfangsphase Als erste Handlung auf dem Weg zum spielzeugfreien Kindergarten entschieden die Mädchen und Buben der drei Kindergärten zusammen mit ihren Lehrpersonen, welche Spielsachen sie in Etappen «in die Ferien» schicken wollen. Sie verpackten Legos, Bäbis etc. für die Reise in Kisten. «Nach den Weihnachtsferien kehrten die Kinder in einen leeren Kindergarten zurück», erinnert sich Eliane Studer Kilchenmann. «Ausser Tüchern, Wäscheklammern und Möbeln stand ihnen nichts mehr zur Verfügung.» Und jetzt? Die Anfangsphase war wild, die Kinder seien dauernd in Bewegung gewesen, hätten sich ausgetobt. Dann folgte die Konstruktionsphase. Sie bauten Türme, Hütten, Häuser. Danach kamen die Rollenspiele, die Kinder wurden kreativ. In einem Kindergarten spielten sie Kino, in einem anderen benutzten sie eine Turnmatte als Laptop und «gamten». Es gab eine improvisierte Dusche und auch klassische Rol-

lenspiele mit verkleiden wie «Heiraten» und «Prinzessin». In den Kindergärten wurde es immer ruhiger. Auch das gewohnte Ritual des Znüni-Essens um eine bestimmte Zeit war unterbrochen: «Die Kinder mussten selbst merken, wann sie Hunger haben und essen möchten», sagt die Kindergärtnerin.

Eine Art sechswöchiger Deutsch-Intensivkurs Auch wenn dies vielleicht nicht das oberste Ziel war: Das sechswöchige Projekt könnte man auch als DeutschIntensivsprachkurs bezeichnen. So mussten die Mädchen und Buben selbstständig Spielideen entwickeln, diskutieren, verhandeln, streiten. Der gemeinsame Sprachnenner war Deutsch. Die Sprachfortschritte in dieser kurzen Zeit waren frappant. Selbst die Expertin der Schule, die DaZ-Lehrerin (Deutsch als Zweitsprache), war begeistert: «Sie motivierte uns, das Projekt zu wiederholen», so Studer Kilchenmann. Aber auch hinsichtlich der sozialen Kompetenzen hätten sich die Kindergartenkinder positiv entwickelt. «Sie lernten einander zuzuhören, aufeinander einzugehen, sich zu trösten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.» Für das Experiment sei eine Grundhaltungsänderung nötig gewesen. «Ich habe gemerkt, dass ich wahnsinnig schnell mit Lösungsvorschlägen komme. Heute frage ich die Kinder bei einem Problem, was sie selbst dagegen tun möchten, sagt die Kindergärtnerin. Es sei sehr selbstwirksam, wenn die Kinder realisierten, was sie selber beitragen können. Auch Schulleiter Arthur Krienbühl ist vom Projekt überzeugt: «Die Kinder lernten mit Langeweile umzugehen und wurden kreativ. Zudem haben sie gelernt, ihre Ideen umzusetzen und Differenzen ohne Mithilfe Erwachsener konstruktiv auszutragen. Das Projekt war ein Gewinn», meint er.

Streng, aber bereichernd «Das Projekt stellt für die Kindergartenlehrpersonen eine grosse Herausforderung dar», betont Doris Brodmann. Auch sie müssen sich mit ihren Bedürfnissen und Grenzen auseinandersetzen, sich aktiv zurücknehmen.

Zusammen geht es besser: Die Kinder helfen einander beim Turmbau. (Bild zvg.) Fragen wie: «Wann muss ich aktiv in das Spielgeschehen eingreifen?», «Wie gehe ich selber damit um, wenn ein Kind einen ganzen Morgen lang nicht weiss, was es spielen soll?», «Wie schaffe ich es, dass ich den Kindern keine Ideen liefere, sondern sie alleine ihren Entwicklungsprozess machen lasse?» beschäftigen die Lehrpersonen. Es sei deshalb von Vorteil, wenn mehrere Kindergärten das Projekt gemeinsam durchführen, sodass sich die Lehrpersonen austauschen können. «Ich bin begeistert, wie konstruktiv die Zusammenarbeit unter den Kindergärtnerinnen der Primarschule Affoltern am Albis war», lobt Brodmann. Nach diesem Experiment mit ungewissem Ausgang zieht Eliane Studer Kilchenmann Bilanz: «Nicht nur wir Kindergartenlehrpersonen sowie die Kinder waren begeistert. Auch die El-

tern zeigten sich am Abschlussabend durchwegs positiv.» Von einem Kind weiss sie, dass es auch zu Hause seine Spielsachen in Kisten räumte. Viele Eltern hätten erwähnt, dass ihre Sprösslinge während dieser Zeit viel lieber in den Kindergarten gegangen seien. «Gerade jene, von denen ich dachte, dass sie wegen mangelnder Deutschkenntnisse verloren sein würden, kamen extrem gerne», so eine Erfahrung der Kindergärtnerin. Einige Eltern wünschen sich sogar eine jährliche Wiederholung des «spielzeugfreien Kindergartens». Vorerst brauchen die Kindergärtnerinnen jedoch eine Verschnaufpause. «Ich bin froh, mich auf das Projekt eingelassen zu haben. Ich fand es sehr bereichernd, aber auch streng.» Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern

forum

Spitalführung: Das Mass ist voll! Referendum gegen Spitalprojekt Praxisräume OVA-Areal – Spitalrechnung 2012 mit Mängeln, beides auf der Titelseite des gleichen «Anzeigers». In beiden Fällen geht es um sechsstellige Beträge. Zum ersten Punkt «sind weitere Abklärungen im Gange», beim zweiten Thema stellt die Betriebskommission beruhigend «keine strafrechtliche Relevanz» fest. Und setzt sogleich eine «Task Force» zur Abklärung ein, geleitet von den gleichen Mitgliedern, welche die Mängel selbst nicht bemerkt haben! Denn die fehlerhafte Betriebsrechnung wurde von der Betriebskommission, den Zweckverband-Delegierten und der RPK Spital abgesegnet und ist nur dank dem Druck verschiedener Gruppierungen und Bürgern durch den Bezirksrat überprüft worden. Dramatischer geht es wohl nicht mehr. Aber es passt nahtlos in die Pleiten und Pannen der Betriebskommission in der Vergangenheit: Die Wahlen der jeweiligen Kom-

missions-Präsidenten und des Spitaldirektors, die AG-Umwandlung, das Bettenhausprojekt, die Statutenrevision des Zweckverbandes (die immer noch in Bearbeitung ist), das Projekt OVAAreal usw. Und anstatt Verantwortung zu übernehmen, hat sich die Betriebskommission unter der dominanten Führung der Herren Thurnherr und Jucker nach jeder Niederlage selbst einen Persilschein ausgestellt und einem Mitglied weiterhin bezahlte Projektarbeiten zugeschanzt. Transparenz und Glaubwürdigkeit sehen anders aus! Und dass unter diesen Umständen nachträglich sogar Zweifel an den Berechnungsgrundlagen im Zusammenhang mit dem Küchenneubau aufkommen, kann nicht verwundern. Unser Spital hat in nächster Zeit schwierige Aufgaben zu bewältigen und braucht eine kompetente, verantwortungsbewusste und unbelastete Führung. Und dafür bietet die heutige Betriebskommission keinerlei Gewähr. Für das

nicht mehr vorhandene Vertrauen ist jedes Mitglied selber verantwortlich, sei es durch Arroganz oder unverständliche Passivität. Unsere Forderung ist klar und ohne jede Polemik: Treten Sie zurück im Interesse unseres Spitals! Es ist höchste Zeit, Platz zu machen für neue Fachkräfte. Die Spitalleitung ist gefordert, sich für alle Mitarbeitenden einzusetzen. Das Spitalpersonal hat eine lückenlose Aufklärung und Transparenz verdient. Mit ihren Fähigkeiten und ihrem Herzblut sind sie Inhalt und Substanz des Spitals. Wir vom Komitee für eine transparente Spitalplanung und Finanzierung danken allen Personen, welche unser eigenes Referendum gegen die Praxisräume auf dem OVA-Areal unterschrieben haben. Reto Camenisch, Rolf Lienhard, Rolf Huber, Komitee für eine transparente Spitalplanung und -finanzierung, Affoltern

Gemeinderatswahlen: Für Familien und bezahlbaren Wohnraum Für mich stellt sich die grosse Frage bezüglich der anstehenden Gemeinderatswahlen: Welcher der zukünftigen Gemeinderäte und Gemeinderätinnen setzt sich für Familien und mehr bezahlbaren Wohnraum im Bezirk ein? Wer setzt sich ein, damit nicht am falschen Ort gespart wird, zum Bei-

spiel am Familienzentrum und allgemein an Angeboten für die Familie? Ich hoffe, es gibt solche Kandidaten und Kandidatinnen, denen diese Werte wichtig sind, und die sich hier nun zu Wort melden, damit wir wissen, wen wir wählen sollen! Sarah Bonato, Affoltern


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Wahlen 2014

Dienstag, 18. März 2014

Offener Brief an die Bevölkerung von Hausen und Ebertswil Wie überall im Amt stehen am 30. März die Wahlen auch in Hausen an und so möchte ich meine Gedanken zur Zukunft von Hausen der Bevölkerung von Hausen und Ebertswil Ch. Tandler. vertieft kundtun. Als bürgerlich denkender und parteiloser Hausemer bin ich vor vier Jahren mit einem guten Wahlresultat in den Gemeinderat gewählt worden. Ich bin der einzige der bisherigen, erfahrenen Gemeinderäte, der fürs Gemeindepräsidium kandidiert. Nebst meinem Engagement für eine gut funktionierende Verwaltung werde ich mich für folgende Sachthemen einsetzen: – Ich will bei wichtigen Themen die Meinung der Bevölkerung hören und mich als Brückenbauer zwischen Parteien und Organisationen engagieren, wie ich anlässlich des Runden Tisches vom 8. Juli 2013 zur Ortsdurchfahrt bereits bewiesen habe. – Die Schulraumplanung für die Primarschule hat für mich oberste Priorität – zugunsten der Bildung unserer Kinder müssen wir hier zeitnah handeln. Die Analyse ist erfolgt, der Schulraum ist schon heute knapp und der zusätzliche neu entstehende Wohnraum in der Langrüti/Ebertswil und in der Törlenmatt wird unsere heutige Schulinfrastruktur überbeanspruchen und überfordern. Als Vater von erwachsenen Kindern weiss ich, welche Bedeutung die Schule hat. – Selbstverständlich ist mir ein gesunder Finanzhaushalt wichtig – ich habe bewiesen, dass die Tiefbauprojekte in der vergangenen Legislatur regelmässig unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen wurden. Die Finanzen der Gemeinde Hausen zeigen sich wie folgt: Finanzplan ist für die nächsten fünf Jahre mit den priorisierten Investitionen ausgeglichen, Liquidität ist vorhanden, Gebührenfonds zeigen Reserven. Trotz unserer knappen Steuerkraft sind wir auf gutem Weg und so will ich, dass das zukünftige Investitionsvolumen zurückhaltend den prioritären Projekten zugeführt

und mit den Ausgaben sehr haushälterisch umgegangen wird. Standortförderung? Hausen wird in den nächsten Jahren einen Bauboom erleben, wie er noch nie da war. In der Langrüti beginnt demnächst der Bau von 26 Reiheneinfamilienhäusern und in der Törlenmatt werden weitere 15 000 m² im 2016 bezugsbereit sein. Im Klartext sprechen wir von ca. 300 zusätzlichen Einwohnern innert zweier Jahre, sprich ca. 10 % Zuwachs verteilt auf 2015 und 2016. Diese Zahlen bedürfen meiner Ansicht nach keiner Standortförderung mehr, sondern hier ist eine Anpassung des Schulraumangebots gefragt und anschliessend eine Verschnaufpause sinnvoll.

Parteilos, politisch und beruflich erfahren Die Erfahrung und das Engagement zeichnen einen Milizpolitiker auf Gemeindeebene aus. Vor vier Jahren bin ich trotz Parteianfragen bewusst keiner bürgerlichen Partei beigetreten, um als Parteiloser auf Gemeindeebene unabhängig handeln zu können. Beruflich bin ich täglich als Führungsperson gefordert: ich leite seit Jahren Grossprojekte – derzeit die Erneuerung eines Wasserkraftwerks mit 125 Mio. Franken Investitionsvolumen, zehn Direktunterstellten und ca. 50 Firmen. Ich bin mit meinem Team die Schnittstelle zu Behörden, Unternehmern und Privaten und damit gesamtverantwortlich für Kosten, Termine, Qualität und Sicherheit und pflege persönlich die Kommunikation zur Öffentlichkeit. Kann ich Sie überzeugen? – Ich stelle mich als erfahrenen Politiker fürs Gemeindepräsidium zur Verfügung. – Ich will mich zugunsten des Gemeindewohls, des Dorflebens und der Demokratie einsetzen. – Als Parteiloser und unabhängiger Gemeindepräsident bereichere ich das absehbare Zwei-Parteiensystem in der Hausemer Gemeindepolitik zugunsten der Gesamtbevölkerung. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen: als Gemeinderat und als zukünftiger Gemeindepräsident. Christoph Tandler

Die unabhängigen Kandidatinnen für die Primarschulpflege Mettmenstetten, von links: Gabriela Spindler, Judith Kall, Rita Röllin, Beatrix Gallati. (Bild zvg.)

Primarschulpflege Mättmi: Vier Kandidatinnen nah am Puls Es wird spannend beim Wahlgang zur Primarschulpflege am 30. März 2014 – acht Kandidaten und Kandidatinnen treten für fünf Ressorts an. Neben den Kandidaten von SP, FDP und SVP sind auch vier parteilose Frauen im Rennen. Jede der vier ist mit schulpflichtigen Kindern nah am Puls und bringt einen grossen Erfahrungsschatz mit, um sich kompetent und erfolgreich in der Schulpflege Mättmi einzusetzen. Sie haben die Wahl!

Beatrix Gallati (Jg. 1969, parteilos) Die Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern ist gelernte Primarlehrerin. Nach ihrer Weiterbildung zur Wirtschaftsinformatikerin arbeitete sie mehrere Jahre als Projektleiterin bei einer Grossbank. Heute teilt sie sich die Familien- und Berufsarbeit mit ihrem Mann und hat eine Einzelfirma für Büro- und Informatikdienstleistungen. Sie ist zeitlich flexibel und mit ihrer Erfahrung und Kompetenz bestens

gerüstet, um sich erfolgreich in der Schulpflege zu engagieren.

Judith Kall (Jg. 1967, parteilos) Als Mutter eines Viertklässlers möchte sich Judith Kall persönlich für die Weiterentwicklung der Schule Mättmi einsetzen. Die heutige IT-Chefin einer KMU-Gruppe hat ursprünglich Sprachen studiert und kennt den Lehrerberuf aus eigener Erfahrung. Ein besonderes Anliegen ist ihr die professionelle und transparente Planung von Projekten wie der neuen Doppelturnhalle, die eine enge Zusammenarbeit von Primarschule, Sek., politischer Gemeinde und Vereinen erfordert.

Rita Röllin (Jg. 1976, parteilos) Vielen im Dorf ist Rita Röllin (Drogistin HF) aus der Zeit bekannt, als sie die Vitalis Drogerie in Mettmenstetten leitete. Die Mutter von drei Kindern arbeitet heute Teilzeit in der Vitalis Apotheke in Affoltern, um beruflich

Angemessene Vertretung von Affoltemer Behördenmitgliedern Sonja Humbel als Präsidentin für die Sekundarschulpflege. Ich durfte Sonja vor einiger Zeit als eine offene, ehrliche und kontaktfreudige Frau kennenlernen. Ihre Stärken sind: Motivation, Kompetenz, Einfühlungsvermögen und ein ausgeprägtes persönliches Engagement. Als erfolgreiche Geschäftsfrau, Mutter einer

Tochter (die im Sommer in die Oberstufe übertritt), mit ihren Führungsqualitäten und der Fähigkeit, nicht nur andere, sondern auch sich selbst immer wieder zu motivieren und Herausforderungen als Chance zu sehen, ist Sonja Humbel für dieses Amt bestens geeignet. Dank langjähriger beruflicher Erfahrungen ist Sonja Humbel in der Lage, unter anderem auch

das anstehende Bauvorhaben im Ennetgraben kompetent und engagiert zu begleiten. Ich schätze ihr soziales Denken und ihre Fähigkeit, auf jede einzelne Person individuell einzugehen. So ist Sonja Humbel in der Lage, die bestmöglichen Bedingungen für eine gut geführte Sekundarschule zu schaffen, welche die Schüler und Lehrerschaft in den Mittelpunkt stellt.

für dieses Amt die notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.

Gleich für zwei Präsidien kandidieren? In die Schulpflege gehören vier Mitglieder von Affoltern und ein Mitglied aus Aeugst. Der oder die Präsident/in sollte aus der Gemeinde sein, die den Hauptanteil an Schülern und Steuern stellt. Zudem kann es nicht sein, dass

Frau Blatter gleich für zwei Präsidien kandidiert, RPK Aeugst und Sekundarschulpflege Affoltern. Beide Ämter verlangen vollen Einsatz für die nächsten vier Jahre und die Präsidentin ist zeitlich gefordert und sollte sich optimal der Schule und ihren Pflege-Partnern anpassen können. Zwei Präsidien können nur eines verursachen: Konflikte. Für die anstehenden Investitionen im Ennetgraben wäre es zudem begrüssenswert, wenn Frau Blatter ihr

Gabriela Spindler (Jg. 1975, parteilos) Seit fünf Jahren lebt Gabriela Spindler mit ihrer Familie in Mettmenstetten. Durch ihre zwei schulpflichtigen Kinder kennt sie die Bedürfnisse der Schüler, durch ihren Mann diejenigen der Lehrer. Als Familienfrau engagiert sie sich als Gründungsmitglied für die «IG Spielanlage Mettmenstetten» sowie im Turnhallenprojekt «Bewegti Mättmi Kids». Ein wichtiger Aspekt im Leben der Kinder ist die Schule und das Recht auf Bildung. Darum will sie sich in der Schulpflege engagieren. Mehr zu den Kandidatinnen finden Sie auf www.mettmenstetten.ch : Politik – Behördenerneuerungswahlen 2014 bis 2018 – Kandidatenprofile

Was ist los an der Schule Hedingen?

bisheriges Ressort Finanzen weiterführen könnte und sich nicht ein neu gewähltes Mitglied in diese Materie komplett einarbeiten muss. Wählen Sie als Präsidentin und Schulpflegerin Sonja Humbel, als Schulpflegerin und Schulpfleger Elena Starrowsky und Christopher Bühlmann. Damit hat Affoltern eine knapp genügende Vertretung in der Schulpflege.

Im «Anzeiger» vom 21. Februar wurde Hermann Bättig als Schulpflegepräsident gelobt. Meine Erfahrungen an der Sekundarschule Hedingen sind jedoch alles andere als gut. Im Sommer 2013 habe ich meine Tätigkeit als Lehrperson aufgenommen. Schon bald musste ich zur Kenntnis nehmen, dass das gesamte Lehrerkollegium ähnliche Schwierigkeiten hatte wie ich. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Schulleitung war äusserst schwierig. Nach verschiedenen Gesprächen mit der Schulleitung und der Schulpflege musste ich jedoch feststellen, dass die Schulpflege nicht willens war, die unhaltbare Situation zu ändern. Für mich gab es nur die Möglichkeit der Kündigung. Meine Aufgabe an der Sekundarschule war sehr interessant und die Zusammenarbeit mit den SchülerInnen, den Lehrpersonen und den Eltern entsprach mir sehr. Schweren Herzens habe ich mir eine andere Schule gesucht, die mein Fachwissen und mein Engagement schätzt. Die Stimmberechtigten haben es bei den kommenden Wahlen in der Hand, die Situation für die Schülerinnen und Schüler an der Schule Hedingen zu verbessern!

Rolf Huber, Affoltern

Monika Gerber, Hausen

Ich finde es lobenswert, dass Sonja Humbel grosse Motivation zeigt und sich bereit erklärt, dem ursprünglichen Kandidatenmangel Abhilfe zu schaffen. Mit ihrer Wahl als Präsidentin haben wir somit eine angemessene Vertretung in den Behörden unserer Gemeinde. Liliana Höfliger Affoltern

Vertretung von Affoltemer Mitgliedern für die Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst Im «Anzeiger» vom 14. März portiert Christopher Bühlmann zuerst Marlyse Blatter aus Aeugst als Präsidentin und sich selbst für die Schulpflege. Andreas Spinner hat als abtretender Präsident intensiv versucht, eine Nachfolge für sich zu finden. Weder das einzige bisherige Mitglied Marlyse Blatter noch neu gemeldete Kandidierende haben zugesagt. Sonja Humbel hat als selbständige Beraterin in Affoltern die notwendige Flexibilität, um

den Anschluss aufrechtzuerhalten. Sie möchte mit ihren Erfahrungen einen aktiven Beitrag dafür leisten, dass die Primarschule Mättmi weiterhin eine gut funktionierende und attraktive Schule für Kinder, Lehrer und Eltern bleibt.


Wahlen 2014

Dienstag, 18. März 2014

Feste Werte für eine erfolgreiche Zukunft – FDP Wettswil setzt auf Kontinuität Wettswil steht vor einigen anspruchsvollen Projekten wie die Erweiterung des Schulraums in Kombination mit einem Gemeindesaal, die Neuplanung eines Feuerwehr-Depots, Wohnen im Alter und das Quartierplanverfahren Weiherächer-Grabmatten. Die Realisierung dieser Projekte erfordert ein bewährtes, erfahrenes Team, das die bereits begonnenen Arbeiten fortsetzen kann. Zudem gilt es, die heute gesunde Finanzlage mit einer umsichtigen Finanzpolitik zu bewahren und mit einem attraktiven Steuerfuss zu gewährleisten. Wettswil ist eine rasch wachsende Gemeinde, deren Infrastruktur unterhalten und ausgebaut werden muss. Dafür setzt die FDP Wettswil auf bewährte Mitglieder und empfiehlt diese zur Wiederwahl: – Im Gemeinderat als Vizepräsidentin und Hochbauvorsteherin Katrin Röthlisberger und Fritz Kurt für das Ressort Gesundheit & Fürsorge. – für die Primarschulpflege Corina Schwald (Finanzen) und Matthias Gretler (Liegenschaften) – Claudia Chinello (Finanzen) in der Sekundarschulpflege – Peter Gretsch (Präsidium), Christian Gräub und Florian Maier für die Rechnungsprüfungskommission – und in der Bau- und Planungskommission Niklaus Schwendener. Alle vorgeschlagenen Personen haben bereits eine oder mehrere Amts-

Die Kandidierenden der FDP in Wettswil. Vorne, von links: Christian Gräub, Katrin Röthlisberger, Corina Schwald, Claudia Chinello, Peter Gretsch. Hinten, von links: Niklaus Schwendener, Florian Maier, Matthias Gretler, Fritz Kurt. (Bild zvg.) perioden geleistet. Sie haben Projekte wie die Realisierung des Sportplatzes Moos, die Erweiterung des Schulhauses Wolfetsloh, die Erweiterung der Sekundarschule, den Neubau der Dreifach-Sporthalle massgebend mitgestaltet und beeinflusst. Unsere Kandida-

ten sind hoch motiviert ihre Arbeit in den einzelnen Behörden und laufenden Projekten weiterzuführen. Es liegt ihnen am Herzen, sich für das Wohl dieser Gemeinde und deren Einwohner einzusetzen. Wettswil soll auch in Zukunft eine attraktive Gemeinde

bleiben. – Die FDP Wettswil bittet im Interesse einer kontinuierlichen Gemeindepolitik um Ihre Stimme für ihre bewährten Kandidatinnen und Kandidaten. Vorstand der FDP Wettswil

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Iris Geissbühler als Stalliker Gemeindepräsidentin Mit grosser Freude habe ich die Kandidatur von Iris Geissbühler für das Gemeindepräsidium zur Kenntnis genommen. Ich kenne Iris Geissbühler seit über 15 Jahren, zuerst als Schulpflegemitglied, später als Schulpräsidentin und Gemeinderätin. Und seit vielen Jahren auch als gute Freundin. Iris Geissbühler ist in Bonstetten aufgewachsen und dadurch stark mit dem Säuliamt verbunden. Sie gehört keiner Partei an und ist somit unabhängig von Interessen politischer Gruppierungen. Iris Geissbühler hat sich bereits als Schulpflegemitglied sehr engagiert für eine moderne Schule eingesetzt. So war Stallikon eine der ersten Gemeinden, welche die Reformen des neuen Volksschulgesetzes umgesetzt hat. Auch war sie mitverantwortlich für die Einführung der integrativen Förderung von einzelnen Kindern sowie der Einführung von Tagesstrukturen, die gerade für berufstätige Mütter sehr wichtig sind. Seit 12 Jahren gehört Iris Geissbühler auch dem Gemeinderat an und verfügt dadurch über die nötige Behördenerfahrung, welche das Amt als Präsidentin voraussetzt. Ich bin sicher, dass wir mit Iris Geissbühler eine kompetente, kommunikative und zukunftsorientierte Gemeindepräsidentin wählen. Stefanie Graf, Stallikon

Christoph Tandler als Gemeindepräsident in Hausen Am 30. März wähle ich Christoph Tandler als Gemeindepräsident. Er ist der Öffentlichkeit als langjähriges, und nach den Wahlen als dienstältestes Mitglied des Gemeinderats bekannt. Als Finanzvorsteherin der Sekundarschulpflege habe ich Christoph Tandler als kompetenten, zielorientierten, reflektierten, dossierfesten und fairen Gemeinderat und Gesprächspartner erlebt. Christoph Tandler ist in Hausen am Albis aufge-

wachsen. Als Familienvater kennt er die Bedürfnisse verschiedenster Einwohnerinnen und Einwohner. Seine Frau hat sich in den vergangenen Jahren in der Primarschule engagiert, so ist ihm auch das Thema Schule und Schulraumplanung nahe. Beruflich ist es Christoph Tandler gewohnt, Mitarbeitende zu führen, zu motivieren, gemeinsame Lösungen zu finden, Ziele zu erreichen – alles unabdingbare Voraussetzungen, um eine

Gemeinde erfolgreich leiten zu können. Keiner Parteipolitik verpflichtet kann er Sachgeschäfte neutral angehen und entsprechend den oft knappen finanziellen Mitteln mehrheitsfähige Lösungen finden. Er ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheide des Gesamtgemeinderats zu vertreten. Maya Langhi, langjähriges Mitglied der Sekundarschulpflege, Hausen

Kompetenz gefragt: Markus Meier Mit Markus Meier (FDP) stellt sich ein echter KMU-Unternehmer für die Wahl in den Gemeinderat von Affoltern am Albis zur Verfügung. In seiner heutigen Tätigkeit als selbstständiger Finanzdienstleister hat er erfolgreich eine gut funktionierende Firma aufgebaut, in der sich nicht weniger als 25 verschiedene Nationen die Tür in die Hand geben. Er ist ein sehr guter Zuhörer und kann Informationen auch zwischen den Sätzen hören und ge-

zielt umsetzen. Er bringt seine Analysen auf den Punkt und ist mit seinen Klienten absolut ehrlich. Er hält nichts von Verheimlichung, klare Deklaration ist seine Devise. Die Bevölkerung von Affoltern am Albis hat zu Recht das Anliegen, dass die Sicherheit an unserem schönen Ort gewährleistet ist. Markus Meier bringt hier die notwendige Kompetenz ins Amt mit hinein, sodass er die damit zusammenhängende Verant-

wortung auch umsichtig wahrnehmen kann. Der Gemeinderat verdient für die kommenden Jahre Kompetenz im Dienste unserer Bevölkerung. Mit Markus Meier bringt der Kandidat aus der FDP nicht nur unternehmerisches Geschick mit sich, sondern überzeugt in hohem Masse auch durch seine ausgewogene Persönlichkeit. Aus meiner Sicht gehört er deshalb auf jeden Wahlzettel. Hans-Ulrich Bigler, Affoltern

Markus Gasser gehört in den Gemeinderat Affoltern Leider haben heutzutage immer weniger Leute Freude am Politisieren. Auch die immer grössere Belastung am Arbeitsplatz trägt natürlich viel dazu bei. Man muss sich deshalb nicht wundern, wenn bei Neuwahlen immer wieder pensionierte Kandidaten aufgestellt werden. Das wiederum hat dann zur Folge, dass viele Entscheide nicht mehr im Sinne einer zukunftsorientierten Gemeinde gefällt werden. Damit möchte ich aber die vielen guten Erfahrungen dieser älteren Generation (ich gehöre übrigens auch dazu) nicht infrage stellen. Aber eine Exekutivbe-

hörde sollte meines Erachtens viel mehr an die Zukunft unserer Nachkommen denken. Ein frischer Wind, begleitet von progressiven Entschlüssen, wäre für die Zukunft vieler junger Familien in unserer Gemeinde eine Bereicherung. So war es dann für mich eine freudige Überraschung, als mir Markus Gasser, ein langjähriger guter Freund, seine Nomination zur Gemeinderatswahl mitteilte. Ich lernte ihn in den vielen Jahren bei der Zusammenarbeit im «Verein Bauspielplatz Affoltern» als einen sehr aufgeschlossenen und lie-

benswerten Familienvater von drei Kindern kennen. Seine Ideen verfolgt er mit Zielstrebigkeit, welche er dann auch mit Sorgfalt zu Ende führte. Seine Ehrlichkeit, Sparsamkeit (kein unnötiges Verschwenden) und ein zukunftsorientiertes Denken, verdient seine Wahl in unseren Gemeinderat. Er hat das Format dazu! Gehen Sie zahlreich zur Urne. «Keine Zeit» sollte für alle Stimmberechtigten keine Ausrede sein. Sie werden es bestimmt nicht bereuen, wenn sie dabei noch Markus Gasser ihre Stimme geben. Peter Brändli, Affoltern

Von links: Gregor Blattmann Gemeinderat Hausen (bisher), Kurt Bär Gemeinderat/Gemeindepräsident Kappel (bisher), Reto Brönnimann Gemeinderat Hausen (neu), Stefan Gyseler Gemeinderat/Gemeindepräsident Hausen (neu), Claudio Rütimann Sekundarschulpflege Hausen/Kappel/Rifferswil (bisher). (Bild zvg.)

Gewerbeverein Oberamt empfiehlt Gewerbler zur Wahl Kandidaten von Behördenwahlen, die sich als lokale Gewerbetreibende für ein Amt zur Verfügung stellen, haben eine hohe Identifikation mit ihrer Gemeinde. Dies trifft auch auf die fünf Kandidaten zu, die allesamt Mitglieder des Gewerbevereins Oberamt (GVO) sind. Ihnen ist eine funktionierende Gemeinde mit einer guten Infrastruktur, gesunden Finanzen und einem intakten Zusammenleben als Einwohner, Steuerzahler und Arbeitgeber wichtig. Der Gewerbeverein Oberamt setzt sich seit mehr als 50 Jahren aktiv für gute Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe ein. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbe zum Wohle aller Einwohner der Gemeinde ist den fünf Kandidaten der Behördenwahlen ein wichtiges Anliegen.

Der Gewerbeverein Oberamt (GVO) empfiehlt daher für die Wahl in Kappel Kurt Bär (bisher) als Gemeinderat und Gemeindepräsident. Gleichzeitig empfiehlt der GVO Gregor Blattmann (bisher), Reto Brönnimann (neu) und Stefan Gyseler (neu) als Gemeinderäte in Hausen. Man wähle zudem Stefan Gyseler auch als Gemeindepräsident von Hausen. Der bisherige Schulpfleger Claudio Rütimann wird zur Wiederwahl in die Sekundarschulpflege Hausen, Kappel, Rifferswil empfohlen. Der Gewerbeverein Oberamt (GVO) bedankt sich im Namen der fünf Kandidaten für die Unterstützung. Gewerbeverein Oberamt: Thomas Frick, Präsident


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Dienstag, 18. März 2014

Wir kandidieren für die Oberstufenschulpflege und wählen Marlyse Blatter ins Präsidium Wer eine Behörde als Präsidentin erfolgreich führen will, tut gut daran, auf die Unterstützung ihrer Mitglieder zählen zu können! Wir wählen Marlyse Blatter als unsere Präsidentin. Sie ist die derzeitige Vizepräsidentin der Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst und die Einzige, die den Überblick über die Geschäfte mitbringt, weil von den Bisherigen niemand anders weitermacht. Und was vielleicht auch noch wichtig ist: Marlyse kennt die «Geschichten» und vor allem auch die Menschen hinter vielen Sach- und Tagesgeschäften. Dieser Erfahrungsschatz ist bedeutend für unsere künftige Arbeit. Wir wollen in einer kompetenten Schulpflege mit einer qualifizierten Schulpräsidentin arbeiten. Wir vertrauen auf Marlyse, weil sie bereits 4 Jahre Erfahrung als Schulpflegemit-

Marlyse Blatter, Kandidatin fürs Präsidium. (Bild zvg.)

glied mitbringt, selber eine diplomierte Lehrperson ist, als Finanzvorstand gezeigt hat, dass sie mit den der Schule anvertrauten Steuereinnahmen verantwortungsbewusst umzugehen weiss und als RPK-Präsidentin in Aeugst ihre Führungsqualitäten in einem Behördengremium bewiesen hat. Dank ihrer langjährigen Tätigkeit im Personal- und Ausbildungsbe-

reich kennt sie die Anforderungen der Privatwirtschaft an zukünftige Lernende bestens. Die Sekundarschule bereitet aber auch auf einen möglichen Übertritt in eine Mittelschule vor. Als Mitglied der Mittelschulkommission Zürich Nord kennt sich Marlyse auch diesbezüglich hervorragend aus; zudem verfügt sie über ein breites Netzwerk im Bildungsbereich. Wir erleben Marlyse als offene, teamorientierte und integrierende Person. Unterstützen Sie eine Schulpflege, die sofort und professionell mit ihrer Arbeit beginnen kann. Darum: Marlyse Blatter als Schulpräsidentin und Mitglied der Schulpflege. Christopher Bühlmann, Doris Brodmann und Johannes Bartels

Zuschriften und Präsentationen letztmals am Freitag Zuschriften und Vorstellung von Kandidierenden für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden sind im «Anzeiger» noch bis am kommenden Freitag, 21. März, möglich. In der Dienstagausgabe, 25. März, werden allenfalls noch Zuschriften von jenen veröffentlicht, die am Freitag, 21. März, direkt angesprochen wurden. Damit die Redaktion allen Parteien, Parteilosen und Organisationen Platz bieten kann, wird um kurze Beiträge gebeten. Das sind 1000 bis maximal 1500 Zeichen. Kürzungen bleiben vorbehalten. Bilder bitte mit hoher Auflösung. Texte und Bilder müssen die Redaktion bis morgen Mittwoch, 19. März, 15 Uhr, erreichen. (Red.)

Jachen Denoth in die Engagierte Menschen für Hedingen Schulpflege Bonstetten Erneuerungswahlen Gemeindebehörden Hedingen.

In Bonstetten finden Kampfwahlen statt. Vier bisherige Mitglieder der Schulpflege, zwei Parteilose, ein FDPund ein SVP-Mitglied haben sich innert Frist gemeldet. In der Nachfrist bewerben sich nun Frau Kamp, FDP, und Jachen Denoth, parteilos, für einen Sitz in der fünfköpfigen Schulpflege. Jachen Denoth sagt: «Ich war bereits zwischen 1988 und 1998 Mitglied der Primarschulpflege, die letzten acht Jahre als deren Präsident. Anschliessend war ich bis 2011 im Gemeinderat und musste dann aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. Nach einer Erholungsphase und jetzt im Pensionsalter verfüge ich über genügend Energie und Zeit für öffentliche Aufgaben. Mein Leitgedanke als Mitglied der Schulbehörde war «Sparen in der Schule, aber nicht bei den Kindern». Dieser Grundsatz ermöglichte unter anderem eine Reduktion des Steuerfusses um 20 Prozentpunkte (1990: 74%, 1998: 54%). Ein markanter Schritt war dabei der Bau des Schulhauses Schachenmatten 3 für 5,95 Mio Franken – eine Kopie des Semper-Schulhauses in Affoltern. Zusätzlich zum Schulhausbau wurde in meiner ersten Amtszeit als Präsident ein Doppelkindergarten erstellt und das Schulhaus Schachenmatten 1 saniert. Schulpolitisch wurde 1991 in Zusammenarbeit mit dem Lehrkörper, der Bildungsdirektion und der RPK die Integrative Schulungsform ohne Kostenexplosion eingeführt. In Bonstetten ist momentan das vierte Schulhaus im Bau, Kostenpunkt ca. 10 Mio Franken, gute 45% (!) teurer als eine teuerungsbereinigte Kopie vom Schachenmatten 3. Ferner ist laut Budget 2014 und folgende Jahre mit

Noch kein Jahr alt, hat G8908 bereits einige Beiträge zur politischen Diskussion in Hedingen geleistet. Zusätzlich zu den inhaltlichen Diskussionen sieht G8908 auch die Portierung von Kandidierenden für die Gemeindebehörden als Förderung der Diskussion innerhalb der Gremien und in die Bevölkerung hinein durch die Unterstützung von Beteiligungsmöglichkeiten. Mit den von G8908 unterstützten Kandidaturen gibt es – leider mit Ausnahme der Schulpflege – für alle Behörden eine wirkliche Wahlmöglichkeit. Folgende Personen sind motiviert, sich in einem Amt für die Gemeinde Hedingen zu engagieren und danken für die Unterstützung.

Daniel Näf. Richard Zobrist in die Rechnungsprüfungskommission

Daniel Näf in den Gemeinderat

Jachen Denoth. (Bild zvg.) hohen Kosten im IT-Bereich zu rechnen, da die jetzige Infrastruktur sehr unbefriedigend ist. Am Freitag, 7. März 2014, wurde ein ‹Fünferticket›, Absender unbekannt, an alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verteilt, mit der Aufforderung: ‹Wählen Sie das kompetente Team›! Ich war nicht mit auf der Liste, doch ich bin überzeugt, dass ich mit meinem Wissen und mit meiner langjährigen Erfahrung ebenfalls kompetent bin. Ich möchte mein Wissen, meine Erfahrung und auch meinen Leitgedanken in der zukünftigen Schulpflege umsetzen, damit auch in Zukunft nicht bei den Kindern gespart werden muss.»

Markus Meier in den Gemeinderat Affoltern Es ist immer wieder schwierig geeignete Kandidaten für den Gemeinderat zu finden. Glücklicherweise stellt sich mit Markus Meier ein erfahrener Unternehmer zur Verfügung, der auch bereit ist in seinem eigenen Geschäft kürzerzutreten und sich neu zu organisieren. Er wohnt erst seit wenigen Jahren in Affoltern, ist somit etwas mit der Gemeinde vertraut, gehört aber noch nicht zu denjenigen, die alles schon wissen oder eben auch besser wissen. Durch seine bisherigen Tätigkeiten in der Feuerwehr und in einem grossen Sportclub kann er neue

haben. Die Schulpflege solle für alle Akteure der Schule eine Ansprechpartnerin auf Augenhöhe sein. Um das zu gewährleisten sei eine offene und standardisierte Kommunikation nötig. Der Einbezug der Elternmitwirkung könnte zu diesem Zweck auch verstärkt werden. Die Infrastruktur dürfe nicht zu einem «äusseren Zwang» für den Schulbetrieb werden. Das Raumangebot und dessen Nutzungsflexibilität müsse den heutigen und künftigen Anforderungen genügen. Weiter sehe sie Bedarf, die Schule und den Hort im Betrieb näher zusammenzubringen.

Ideen und Impulse von aussen einbringen. Als Kaderangehöriger der Feuerwehr hat er das Kollegial- und Zusammenarbeitsprinzip kennen gelernt und ist es gewohnt, in einem Team zusammenzuarbeiten. Ich habe Markus Meier als geradlinigen und sehr verlässlichen Menschen kennen gelernt. Er diskutiert anstehende Lösungen gerne und intensiv um das bestmögliche Resultat zu erreichen. Mit Freude habe ich Markus Meier auf meinen Stimmzettel geschrieben. Thomas Hunziker, Affoltern

Daniel Näf ist in Hedingen aufgewachsen und seit gut sechs Jahren wieder zurück mit seiner Familie. In dieser Zeit hat er sich in verschiedenen Funktionen bereits in der Gemeinde engagiert, so als Vizepräsident des Gemeindevereins, als Organisator des Martinischwimmens, beim Räbeliechtliumzug und, durch seinen fachlichen Hintergrund, als Autor der Jubiläumspublikation 500 Jahre Kirche Hedingen. Daniel Näf will sich im Gemeinderat engagieren, weil Hedingen seinen Lebensraum und jenen seiner Familie darstellt. Zudem hat er durch seine berufliche Tätigkeit einen engen Zugang zu Fragen, die sich in Hedingen dringend stellen: Wie soll sich Hedingen entwickeln? Wie kann die bauliche Verdichtung dorfverträglich umgesetzt werden? Wie kann die Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen gelingen? Das Bauerndorf mit Autobahnanschluss gibt es nicht. Hedingen braucht neue, zukunftsfähige Bilder der eigenen Zukunft. Daniel Näf will und kann dazu einen Beitrag leisten.

Sara Bucher.

Lukas Gantert in die Baukommission Richard Zobrist.

Sara Bucher wieder in die Schulpflege Sara Bucher hat als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder und als Lehrerin in der Berufsbildung einen breiten Zugang zu unserem Bildungssystem. Sie will ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterhin in die Schulpflege einbringen, zum Beispiel zu folgenden Themen: So weit es in der Kompetenz der Schulpflege liegt, möchte sich Sara Bucher für die Erhaltung und Weiterentwicklung des positiven Lernumfelds einsetzen. Dazu gehören stabile Lernbeziehungen. Gerade für jüngere Kinder sei es enorm wichtig, führt sie aus, ein positives und stabiles Verhältnis zur unterrichtenden Lehrperson zu

Als gebürtiger Säuliämtler lebt Richard Zobrist mit seiner Familie sehr gerne in Hedingen und will sich mit seinem fachlichen Hintergrund auch in der Gemeinde engagieren. Richard Zobrist ist Betriebsökonom und blickt auf eine mehrjährige Tätigkeit als Controller in der Industrie zurück. Nach dem Aufbau und der mehrjährigen Leitung einer eigenen KMU-Beratungsfirma übernahm er verschiedene Funktionen in der Informatik im In- und Ausland. Heute arbeitet Richard Zobrist als Abteilungsleiter bei der Swisscom. Mit diesem Hintergrund ist Richard Zobrist bestens qualifiziert für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Rechnungsprüfungskommission. Als interessierter Bürger sieht Richard Zobrist die Herausforderungen, die sich aufgrund der guten Verkehrserschliessung und der regen Bautätigkeit für die Gemeinde ergeben. Richard Zobrist will im Rahmen der Rechnungsprüfungskommission seinen Beitrag leisten, diese Herausforderungen anzupacken.

Lukas Gantert. (Bild zvg.)

Lukas Gantert ist in Hedingen aufgewachsen und lebt heute mit seiner Familie wieder in seinem Elternhaus. Er arbeitet als Physiklaborant an der Kantonsschule Limmattal. Lukas Gantert verfügt einerseits über den notwendigen technischen Hintergrund und Erfahrung im Umgang mit Plänen und Modellen. Andererseits ist er interessiert an Fragen der zeitgemässen Siedlungsentwicklung und Bautechnologie. Mit diesen Voraussetzungen ist er bestens gerüstet für die konkrete Arbeit in der Baukommission, kann aber auch Beiträge leisten, wenn es in den nächsten Jahren darum gehen wird, die Bau- und Zonenordnung den Anforderungen der Siedlungsverdichtung anzupassen.


Wahlen 2014

Dienstag, 18. März 2014

Dem Amt entsprechend gehandelt

Angriffige Leserbriefe in Wahlzeiten Offener Brief im «Anzeiger» vom 11. März. Angriffige Leserbriefe sind in Zeiten von Wahlen jeglicher Art durchaus an der Tagesordnung. Leider erfolgt die Wortwahl durch die Ersteller nicht immer in der ausgesuchtesten Art und Weise, sodass zu überlegen ist, ob auf solche Briefe, sofern sie von der Redaktion veröffentlicht werden, überhaupt eingegangen werden soll. Wenn dabei hingegen Mitarbeitende zum Beispiel einer Gemeindeverwaltung auch gleich noch ungebührlich in den Senkel gestellt werden, erscheint eine Reaktion dennoch als angebracht resp. notwendig. So betrachte ich es als problematisch, eine Steuersekretärin eines arroganten Umgangstones zu bezichtigen. Wohl basieren Diskussionen in diesem Geschäftsbereich normalerweise, und durchaus legitim, auf einer gegensätz-

lichen Auffassung gewisser Umstände, womit eine Basisspannung von Beginn weg gegeben ist. Eine Angestellte aber deshalb in aller Öffentlichkeit zu denunzieren ist unangebracht. Dasselbe gilt bezüglich der Aussage über den Gemeindeschreiber. Dieser mag sich im einen oder anderen Fall vielleicht eines direkteren Umgangstones bedienen, was aber noch lange nicht heisst, dass er sich seines Auftrages, im Dienste der Einwohnerschaft zur Verfügung zu stehen, nicht bewusst wäre und dies entsprechend intensiv und in korrekter und zugänglicher Art und Weise auch pflegt. Wenn die Schreibende meine bisherigen Leistungen und Entscheidungen beziehungsweise jene des Gemeinderates in Zweifel zieht, so ist dies ihre persönliche Ansicht. In den weitaus meisten Fällen geht es ja um Beschlüsse des Gesamtgemeinderates. Und sicher ist es nicht dessen Absicht,

eine PR-Broschüre unseres Dorfes durch unseren Lokalhistoriker erstellen zu lassen. Vielmehr soll dieser Geschichtsband die neueste Entwicklung unserer Gemeinde abbilden, also eine Zeit beschreiben, die für Interessierte eher die junge und jüngste Vergangenheit wiedergibt (und zu jenem Preis von 90 000 Franken, wie er im Voranschlag bewilligt wurde). Parallel dazu passen «Ottenbacher Geschichte(-n)» doch ganz hervorragend. Eine Behörde als Trittbrettfahrer zu bezeichnen, ist schlichtweg beleidigend und nicht den Tatsachen entsprechend. Dank eines unentwegten Insistierens und Intervenierens des Gemeinderates ist es, korrekterweise in engster Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde und auch der IG sicherer Schulweg, gelungen, das Zubringerprojekt auf den heutigen Stand zu bringen. Dass die Einsicht vorhanden war, den Zeitdruck auf einer Zent-

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rums-Neugestaltung wegzunehmen bis klar geworden ist, von welcher Verkehrsbelastung in Zukunft ausgegangen werden kann, war doch gar nicht so falsch. Heute dürfen wir von einer zukünftigen verkehrlichen Zentrumsentlastung ausgehen. Entsprechend sind die Planungs- und vor allem Abklärungsarbeiten im Gange. Dass der Zeitpunkt einer entsprechenden Offenlegung noch nicht gekommen ist, basiert auf noch nicht vorhandenen Zusagen für die künftige Ausrichtung. Wer regelmässig die Gemeindeseiten im zweimonatlich erscheinenden «Ottebächler» liest, sollte eigentlich auf dem neuesten Stand der Dinge sein. Und dies wollen wir auch in Zukunft so beibehalten. Und wird ein Neubauprojekt konkreter, dann ist es auch bis zum nächsten Infoabend nicht mehr weit. Kurt Weber, Gemeindepräsident, Ottenbach

«Offener Brief an den Ottenbacher Gemeindepräsidenten», Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. März. Ich bin froh, dass unsere Gemeindebehörden in Ottenbach nicht nach dem Prinzip handelt: Du hast uns einmal einen Gefallen getan, nun schauen wir dafür weg, wenn etwas nicht ganz gesetzeskonform ist.» Dieser Vorstellung entsprechend – so interpretiere ich Ihre Aussage im Leserbrief, Frau Häusermann – müsste Herr Kurt Weber jedoch handeln. Ihr Bruder hat einen tollen Vorschlag zu einem Quartierplan gemacht, und nun soll Herr Kurt Weber doch bitte bei der Amtsgeheimnisverletzung wegschauen. Ich stimme mit vielen Gesinnungen und Handlungen nicht mit Herrn Weber überein, aber falls es wirklich eine Amtsgeheimnisverletzung war, hat er aus meiner Sicht seinem Amt entsprechend gehandelt. Harry Koch, Ottenbach

Ein Ehepaar gleichzeitig Schaulaufen in Behörden der Einheitsgemeinde? der Kandidaten Gemeindewahlen in Hedingen. Ein Ehepaar gleichzeitig in Behörden der Einheitsgemeinde (Gemeinderat und Schulpflege). Zulässig? Zweckmässig? Verträglich? In Hedingen sind wir mit einer solchen Situation konfrontiert. Daniel Näf kandidiert für den Gemeinderat; seine Ehefrau Sara Bucher wurde kürzlich in die Schulpflege gewählt und stellt sich zur Wiederwahl. Beide treten nur unter ihrem eigenen Namen auf. Ein Grossteil der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Hedingen weiss wohl kaum, dass es sich um ein Ehepaar handelt. Ein Hinweis wäre «mit offenen Karten spielen». Die Politische Gemeinde Hedingen und die Schulgemeinde Hedingen sind nach neuer Gemeindeordnung inzwischen verschmolzen und bilden eine Einheit. Die Schulpflege ist eine sogenannte selbstständige Kommission in-

nerhalb des Ganzen. Der Gemeinderat funktioniert trotzdem in einem gewissen Rahmen als Oberbehörde der Schulpflege. Deren Präsident sitzt als Mitglied im Gemeinderat. Dort werden auch die Schule betreffende Projekte behandelt (Finanzen, Liegenschaften, Organisation etc.). Sitzen nun zwei Eheleute in diesen beiden Behörden, dann werden zwangsläufig Themen beider Behörden auch zu Hause diskutiert. Es besteht ein erheblicher Wissensvorsprung, quasi ein Insiderwissen. Dies ist a priori nicht negativ, könnte aber im Extremfall bis zu einer Amtsgeheimnisverletzung führen. Auf alle Fälle ist es eine Benachteiligung für die übrigen Behördenvertreter; diese vernehmen frühestens an der nächsten Sitzung, was die beiden bereits wissen. Für den Schulpräsidenten muss im Gemeinderat organisatorisch auch ein Stellvertreter bestimmt wer-

den. Dafür käme der Ehemann des Schulpflegemitglieds wohl nicht infrage, und in der Schulpflege das Umgekehrte. Also eine weitere Einschränkung. Gemäss Wahlrecht ist eine solche Situation – mindestens vorläufig – möglich, wird aber auch von Experten nicht unbedingt als empfehlenswert betrachtet. Es musste bis heute angeblich noch keine solche Tatsache beurteilt werden; die Praxis in der Einheitsgemeinde fehlt noch. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hedingen müssen sich gut überlegen, ob sie einen solchen möglichen Zustand für unsere Einheitsgemeinde wollen oder ob er für eine erspriessliche und saubere Behördentätigkeit nicht eher unverträglich wäre. Wir und andere, die uns angesprochen haben, sind grundsätzlich dagegen. Ernst Jud und Werner Zingg, Hedingen

Sonja Humbel ins Präsidium der Sekundarschule Fairness im Wahlkampf, Leserbriefe im «Anzeiger» vom 14. März. Kaum wagt es jemand, Qualitäten und Leistungsausweis eines Kandidaten kritisch zu beurteilen, kommt die Schelte der mangelnden Fairness oder des falschen Demokratieverständnisses. Was ist unfair an einem Wahlkampf, wenn man zwei sich gegenüberstehende Kandidaten vergleicht und wägt? Als unfair empfinde ich hingegen eine ganz andere Wende im laufenden Wahlkampf: Im Vorfeld hat die Interparteiliche Konferenz zusammen mit den Behörden nach Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Bei der Sekundarschule ist es trotz breiter Anstrengungen

nicht gelungen, bis zum Abgabetermin der Liste für das Beiblatt einen Präsidenten oder eine Präsidentin zu nominieren und zwei Mitglieder haben auch noch gefehlt. In der Zwischenzeit ist es gelungen, zwei weitere Kandidaten zu finden und Sonja Humbel zur Kandidatur für das Präsidium zu motivieren. Nun und erst jetzt taucht Marlyse Blatter wieder auf, welche sich in einer Kampfwahl gegen Sonja Humbel stellt. Ohne dass sie zuvor von ihrer Partei nominiert worden wäre, erhält die Aeugsterin nun sogar die Unterstützung des CoPräsidenten der FDP Affoltern. Es besteht kein Zweifel: Hätte sich Marlyse Blatter rechtzeitig für das Amt der Präsidentin zur Verfügung gestellt, wäre sie von allen Parteien gerne mitgetra-

gen worden. Nachdem nun aber Sonja Humbel (EVP) sich auf Wunsch aller Parteien zur Verfügung stellt und den entsprechenden Wahlkampf zusammen mit ihrer Partei, der EVP, lanciert hat, wirkt dieses nachträgliche Auftauchen von Marlyse Blatter doch sehr befremdlich um nicht zu sagen, unfair. Die FDP zeigt mit ihrem Verhalten, dass es ihr nicht um eine faire Behördenwahl, sondern einzig um Machtansprüche geht – eine staatspolitisch wenig verantwortungsvolle Haltung. Beide Kandidatinnen sind fähig – für mich ist es deshalb eine Angelegenheit der Fairness, dass ich Sonja Humbel ins Präsidium der Sekundarschulpflege wähle. Orlando Rabaglio, Affoltern

Warum ich Markus Meier in den Gemeinderat wähle… ... weil ich ihn persönlich kenne. Er hat ein umfassendes Netzwerk und war lange Präsident eines grossen Fussballvereins. Somit kennt er die Sorgen und Nöte der Vereine und kann mit der Vereinsführung auf Augenhöhe diskutieren. Er wird einen runden Tisch institutionalisieren an

dem die Präsidenten der Vereine das Gehör mit der Gemeinde finden werden. Er gibt uns Jungen im Gemeinderat eine Stimme und kann uns, aufgrund seiner langen Tätigkeit mit jungen Sportlern sehr gut vertreten. Ich rufe hiermit alle jungen Wähler, aber

natürlich auch alle anderen auf, am 30. März an die Wahlurne zu gehen und Markus Meier die Stimme als neuen Gemeinderat von Affoltern zu geben. Manuela Kleiner, Zwillikon

«Zur Wahl steht eine Männerriege», «Anzeiger» vom 14. März. Auf Anregung und unter kundiger Leitung von René Zeller, Redaktor bei der NZZ, präsentierten sich die Kandidaten für den Gemeinderat am Dienstag, 11. März, den Einwohnern. Dazu einige Gedanken: Sei es, dass der Name des Moderators oder das Thema durchschlagend wirkte, der Gemeindesaal war knallvoll und erlebte eine interessante und anregende Diskussion. Mit Witz und Geschick fühlte der Moderator den Kandidaten auf den Zahn bezüglich persönlichem Lebenswandel, Einstellung, Ansicht zur Gegenwart und Zukunft von Hedingen und wie sie ihr Engagement zu bewältigen gedenken. Ein wichtiges Thema ist das Wachstum der Bevölkerung, welches mangels Baureserven fast ausschliesslich auf verdichtetes Bauen abgestützt werden muss. Die gelockerten Vorschriften können zu Unschönheiten führen waren sich alle einig, ein Rezept dagegen aber hatte keiner. D. Naef brachte die angebotene Kinderbetreuung ins Spiel, er möchte noch einen Ausbau auf Einzelbetreuung, da seine Kinder dem Hort abhold seien während C. Hafner und M. Vetsch das sehr gute Angebot der Gemeinde lobten. Der Erstere bemängelte auch, dass die Gemeindeversammlungen abends um 20 Uhr stattfinden, konnte aber keinen besseren Vorschlag machen. Zur Frage der Projekte und was in Hedingen fehle, nahm B. Thurnherr, bisheriger Gemeinderat und Kandidat für das Präsidium, den Faden gerne auf, verwies auf die bald fertiggestellte neue Bibliothek als Begegnungszentrum und lud die Anwesenden ein, an einer geplanten Arbeitstagung mitzumachen, wo mehrere Aspekte der Planung in Hedingen mit der Bevölkerung diskutiert und evaluiert werden sollen. Als «Minivision» für eine Weiterentwicklung sahen alle neuen Kandidaten einen zentralen Ort im Dorf wo man sich treffen kann, über die Ausstattung wäre zu diskutieren. Der bisherige Gemeinderat R. Fornaro wies auf diesbezügliche planerische Anstrengungen hin, solches zu realisieren, jedoch sind die Verhältnisse sowohl bei Volg-Känzig als auch bei Chilehuus und Kirche sehr beschränkt und es wurde noch keine befriedigende Lösung gefunden. Die bisherigen R. Fornaro und B. Thurnherr wirkten souverän, R. Fornaro ist wohl der am längsten und intensivsten in Hedinger Angelegenheiten aktive, B. Thurnherr beantwortete die an ihn gerichteten Fragen wie gewohnt überzeugend, kurz und prägnant. Da neben diesen beiden auch

der – wegen Skiunfalls abwesende – bisherige Schulpräsident H. Bättig Mitglied der FDP ist, tönte der Moderator an, es könnte eine FDP-Herrschaft entstehen. Dem widersprachen die Betroffenen, im Gemeinderat werde sachlich nach den besten Lösungen für Hedingen gesucht, Parteipolitik sei kaum Thema in diesem Gremium. Die Aussage tönte fast wie eine Rüge an die FDP, richtig wäre, sie als Aufforderung an alle Parteien zu formulieren, sich intensiv mit der Suche und Motivation von Anwärtern auf Behördenämter zu befassen. Das persönliche Engagement das die Kandidaten leisten wollen, ist sicher sehr gross, am einschneidensten auf das Privatleben ist es für die beiden R. Fornaro und M. Vetsch, welche einen «Fulltime Job» haben und mit Familie und Arbeitgeber einschränkende Abmachungen treffen müssen. So sehr auch Verankerung im Dorf ein Vorteil ist, ist es doch wünschenswert einen im Dorf noch nicht alt-etablierten, relativ jungen Kandidaten mit internationaler Erfahrung und neuen Ideen wie M. Vetsch in der Auswahl zu haben. Von der Belastung her leichter zu bewältigen fällt es den selbstständig Erwerbenden C. Hafner und B. Thurnherr, die ihre Zeit nach eigenem Gutdünken einteilen können, allerdings wird die dem Beruf abgezwackte Arbeitszeit nicht gerade fürstlich entlöhnt. Dank dieser Veranstaltung können sich die Teilnehmer ein Bild machen, wer von den Kandidaten für diese Aufgabe am geeignetsten ist und – für Milizbehörden besonders wichtig – sich im Team einbringen und einfügen kann. Hansmartin Bächler, Hedingen

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Gewerbe/Dienstleistungen

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«Neuanstrich» gefällt

Spatenstich für sechs besondere Reiheneinfamilienhäuser in Knonau. > Seite 17

Nino Wrede dirigierte sein erstes Jahreskonzert mit dem MV Bonstetten. > Seite 23

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Generationenwechsel Ämtler Bienenzüchter: Guido de Pretto ist Nachfolger von Maja Maurer. > Seite 26

Sonnenenergie nutzen Schweizer an der Immo Messe in St. Gallen Die Ernst Schweizer AG, seit über dreissig Jahren engagiert für ökologisches Bauen und nachhaltige Unternehmensführung, präsentiert vom 21. bis 23. März in der Halle 9 am Stand 9.0.026 zahlreiche Neuheiten für die Nutzung der Sonnenenergie. Der Geschäftsbereich SonnenenergieSysteme von Schweizer bietet massgeschneiderte Lösungen mit Sonnenkollektor- und Fotovoltaik-Systemen zur Indach-, Aufdach- oder Flachdach-Montage an. Unter den Neuheiten findet sich zum Beispiel das Fotovoltaik-Montagesystem Flachdach VivatFix. Das Aluminium-System besticht durch Leichtigkeit, ist für alle Flachdacharten geeignet und in den Varianten südliche und ost-westliche Ausrichtung erhältlich. Das flächenbündige Dachfenster von Wenger ist neu auch für das Fotovoltaik-Montagesystem Indach Solrif erhältlich. Damit können technisch überzeugende und ästhetisch äusserst

ansprechende Lösungen realisiert werden. Wärme- und Stromgewinnung auf einem Dach lässt sich mit dem Kombi-Indach-System von Schweizer realisieren. Mit der neuen Solar-Compactline eco, dem schnell montierbaren Kompaktsystem mit zwei bis drei Sonnenkollektoren, bietet Schweizer eine optimale Lösung bei geringem Platzbedarf zur Warmwasserbereitung im Einfamilienhaus. Der Doma Flex Grossflächenkollektor zur Indach- oder Fassaden-Montage, seit letztem Jahr im Angebot von Schweizer, ist neu mit farbigem Glas erhältlich. Bisherige Farblösungen scheiterten, weil die Leistungs- und Ertragseinbussen vom Markt nicht gut akzeptiert wurden. Diese neuen Farbgläser verzeichnen deutlich geringere Leistungseinbussen und bieten Architekten, Planern und Bauherren neue gestalterische Möglichkeiten. Beim Besuch der Immo Messe in St. Gallen kann man sich selbst von den innovativen Lösungen der Ernst Schweizer AG überzeugen. (pd.)

Angepasst auf das Format eines Fotovoltaik-Modulfeldes können Dachfenster flächenbündig und kaum sichtbar eingebaut werden. (Bild zvg.)

Sie stehen hinter der Moto Expo. Von links: Urs Rüegg (Rüegg Motos, Moto Guzzi), Stefan Frey (Power-Bike), «Break»-Wirt René Neuschwander, Hans Portmann (Hofer Motos, Yamaha), Eddie Fiorito (GP3), Kim Chresta (Chresta Fahrschule), Johnny Giussani (GP3) und Jürg Obrist (Obrist Radsport, Suzuki). Es fehlt die Speedfactory (Ducati). (Bild Thomas Stöckli)

Ämtler Töffbranche bündelt Kräfte Moto Expo Affoltern: Sechs Aussteller in der Break-Eventhalle Yamaha, Derbi und Suzuki, Moto Guzzi, Ducati und Gilera – die Marken-Auflistung der Moto Expo Affoltern lässt sich sehen. Am 21. und 22. März dreht sich in der Break-Eventhalle alles ums motorisierte Zweirad. Auch schon hat es geschneit, als sich die Ämtler Töffbranche auf dem Kronenplatz präsentierte. Danach sieht es dieses Jahr nicht aus, aber wer weiss das im Vorfeld schon ...? «Wir gehen an die Wärme», hat sich Organisator Stefan Frey gedacht und die Töff-Ausstellung neu aufgegleist. Sechs Aussteller teilen sich nun die Fläche in der Eventhalle des Break in Affoltern – und natürlich den Aussenbereich. Von Suzuki wird Obrist Radsport, Hedingen, etwa die neue DL 1000 zu bestaunen sein. Nebst ABS bietet die Reise-Enduro auch Traktionskontrolle.

Mit 1000 ccm deckt sie zudem ein Marktsegment ab, das andere gar nicht haben. Der D’elight ist eines der Highlights aus dem Hause Yamaha. «Ein Roller, der leicht ist wie eine 50er, aber abgeht wie eine 125er», beschreibt Hans Portmann von Hofer Motos, Affoltern. Chopper-Fans dürfen derweil die verlängerte Gabel der XVS 1300 Custom bestaunen. Cruisen ist auch bei Moto Guzzi angesagt: «Unser Zugpferd ist momentan die California», verrät Urs Rüegg. Rüegg Motos ist auch für Umbauten und Oldtimer – «vor allem italienische, ich mache aber auch englische», so Rüegg – der richtige Ansprechpartner. Die Speedfactory, Affoltern, wird derweil die Neuheiten von Ducati präsentieren. Die fünf Fahrlehrer und ihr Angebot kennenlernen sowie am Glücksrad attraktive Preise abräumen – dazu lädt die Fahrschule Chresta. Auf dem TöffSimulator kann dann jeder einmal sel-

ber in die Kurven liegen, ohne sich oder andere zu gefährden. Um Sicherheit geht es auch bei Power Bike. Dabei nähert sich funktionale Töff-Bekleidung optisch immer mehr dem Freizeit-Look an. Das zeigt sich besonders deutlich bei den mit Kevlar verstärkten Kapuzenjacken und Jeans. Kulinarisch verwöhnt während beider Ausstellungstage der Chresta Moto Club mit Raclette auf Brot und Grilladen. Für dezente Musik sorgt ein DJ und als Highlight offerieren die Aussteller am Samstagabend ab 20 Uhr ein Konzert von GP3 – der Kleinformation von KoP um die im Säuliamt bestens bekannten Johnny Giussani und Eddie Fiorito. Von Rock-Balladen über Zucchero bis Blues und Soul reicht das Repertoire. (tst.) Moto Expo im «Break», Industriestr. 19, Affoltern. Freitag, 21. März, 16 bis 21 Uhr, Samstag, 22. März, 10 bis 19 Uhr, Konzert ab 20 Uhr. Gratis Eintritt.

Virtuose Musik zum Saisonstart

Möbel, die Gärten und Farben lieben

Trio Fink spielt am Wochenmarkt Lieder aus aller Welt

Mit dem verkaufsoffenen Wochenende vom 22. und 23. März lanciert ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee den Wohnfrühling. Die Kunden werden mit kulinarischen Highlights vom Seminarhotel Sempachersee verwöhnt.

Am kommenden Samstag, 22. März, beginnt in Affoltern die Wochenmarkt-Saison 2014. Jetzt sind wieder jeden Samstagmorgen auf dem Marktplatz und rund ums Kasino frische, lokale und hausgemachte Spezialitäten zu finden: Früchte und Gemüse, Blumen und frisches Brot, süsses Gebäck und Honig, Käse und Olivenöl, Handwerk und Schmuck. Man kann den Samstagmorgen geniessen, regionale Produkte kaufen und im gemütlichen Märtkafi verweilen – bei hausgemachten Kuchen, Gipfeli und Wähen. Für einen farbigen Start sorgt einmal mehr das Trio Fink mit virtuoser Musik aus aller Welt ab 10 Uhr. Und natürlich haben sich auch die Marktfahrer wieder einiges einfallen lassen … Wochenmarkt in Affoltern jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz und an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern.

Zum Saisonstart lassen sich die Marktfahrer wieder einiges einfallen. (Archivbild)

In Frankreich, wo Bourgogne und Beaujolais sich treffen, steht ein Betrieb, in dem mit viel Liebe Gartenmöbel aus Stahl oder Aluminium hergestellt werden. Die französische Outdoor-Möbelmarke Fermob bemüht sich seit 20 Jahren, Terrassen und Gärten mit ihren Möbeln leuchtender zu machen. Die schönen, fröhlichen und pflegeleichten Möbel laden zum Geniessen ein – sanft und bunt! Damit die Fermob-Möbel im Aussenbereich auch bei jedem Wetter genutzt werden können, werden diese einer Anti-Rostbehandlung unterzogen. Die mit hohen Qualitätsansprüchen gefertigten Produkte leben das Motto «Made in France». Ein sommerliches Gartenambiente vermitteln verschiedene Holz-, Kies-

und Natursteinflächen. Praktische schöne Gartenmöbel und Sonnenschirme, platziert in der stilvoll gestalteten Gartenanlage können die Besucher zurzeit auf dem ulrich-Areal in Sursee am Kotten-Kreisel besichtigen. Am verkaufsoffenen Wochenende vom 22. und 23. März werden sie zudem gratis mit kulinarischen Highlights wie Bärlauch-Ravioli mit getrockneten Tomaten und geriebenem Sbrinz oder Kalbsgeschnetzeltem mit Curry-Fruchtsauce und Erdnuss-Reis verwöhnt. Dazu gibt es ein kühles Bier oder ein feines Glas Wein. Gleichzeitig gewährt ulrich bis zum 26. April zusätzlich 5 % Frühlingsrabatt auf die attraktiven Abholpreise des Gartenmöbelsortiments, ausgenommen einige Markenartikel. Auf Wunsch werden die Gartenmöbel durch geschulte Möbelschreiner nach Hause transportiert und vor Ort fachmännisch montiert. Wohnfrühling bei ulrich Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee. Verkaufsoffenes Wochenende am 22. und 23. März, Infos: Telefon 041 925 86 86 oder www.ulrichwohnen.ch.


Veranstaltungen

Flurgenossenschaft 8933 Maschwanden Generalversammlung Freitag, 28. März 2014, 20.00 Uhr, Restaurant Hörnli, Knonau Traktanden: 1. Stimmenzähler 2. Protokollabnahme GV 2013 3. Abrechnung Strassenprojekt 2010 4. Abnahme Jahresrechnung 2013 5. Flursteuer 6. Wahlen 7. Verschiedenes Die Rechnung liegt beim Kassier Michael Schüpbach zur Einsicht auf. Freundlich lädt ein:

Der Vorstand

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Jodlerklub am Albis

Jodlerabende 2014 Samstag, 22. März 2014 Gemeindesaal Weid Hausen am Albis Gast: Jodlerklub Finsterwald Musik: Trio «Albisgruess» und «Weidschürliörgeler» Samstag, 29. März 2014, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten Gastformation: Schötzechörli Stein AR Musik: Trio «Albisgruess» und «Weidschürliörgeler» Saalöffnung 18.45 Uhr Nachtessen ab 19.00 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr Keine Reservierung Herzlich lädt ein:

Jodlerklub am Albis


Vermischtes

Frisch vom Laufsteg Käppeli Mode in Muri zeigt die Trends Die Modetrends für Frühjahr und Sommer 2014, gesehen bei der Modeschau vom vergangenen Samstag bei Käppeli Mode in Muri. ................................................... von susanne crimi Zweimal jährlich trifft sich modeinteressiertes Publikum bei Käppeli Mode in Muri, um sich über die kommenden Outfits zu informieren und sich eine Wurst vom Grill zu gönnen, die immer von Käppeli Mode Muri an die Besucher verschenkt wird. Die Modeschau ist ein bereits weitherum bekannter Event, es sind sogar Besucher aus Baar auszumachen und die lokale Presse besetzt mit Journalisten und Fotografen eine ganze Ecke. Gekonnt und professionell zeigen die Models der Agentur Charly Werder die neue Mode für Damen und Herren.

Die Must-Haves für den Frühling und Sommer in der Frauenmode Trend Nude-Töne: Nude heisst so viel wie «nackt». Aber keine Angst, frau muss sich im nächsten Sommer nicht besonders viel Haut zeigen. Nude-Farben, also Nuancen, die dem Ton der Haut ähneln sind trendy. Dazu zählen pudriges Beige, zarte Braun- und Cremetöne, aber auch softe Rosé-Nuancen. Besonders schön sehen Ton-inTon-Outfits aus, also Nudetöne einfach miteinander kombiniert. Eine ebenso verführerische Variante ist, zu Hauttönen zarte Pastell-Farben wie bleu, melba und mint zu mixen. Trend orange und gelb: Dem RotOrange-Ton wurde von den Designern ein Trend-Krönchen verliehen. Diese fröhlich-frische Sommerfarbe setzt sich in Hosen und Oberteilen in Szene und bringt Sommerfeeling in die Damen-Outfits. Hallo Sommer, hallo Gelb! Auch für Frühjahr/Sommer 2014 bringt dieser Farbton wieder Leben und wird ganz unverblümt in die Kol-

lektionen gestreut. Die Nuancen reichen von leuchtendem Kanarienvogel- bis hin zu softem Hellgelb. Auch gehen Gelb und Orange neue FarbPartnerschaften ein. Mit zartem Melba zum Beispiel, einem warmen Braun oder einem soften Hellblau – was für coole Mischungen! Trend SchwarzWeiss: Ob gepunk- Lust auf Farbe in tet, gestreift oder der Männermode: geblockt – das Duo Model Tom zeigts. sieht einfach immer stilvoll und elegant aus. Ob alleine oder im Doppelpack – Schwarz und Weiss gehen jederzeit, die klassische Kombi ist nicht wegzudenken. Als Farbtupfer in den Looks kann frau sich auf korallenrot, royalblau und lemon einstellen.

Männermode: Bequem und mit schlanker Optik, aber nie langweilig Kontraste: In unzähligen Kollektionen treffen auffallende Farben aufeinander. Von Bernstein über Rottöne bis Hibiskus, Farben auf Grünbasis wie Jade, Gras, Spearmint, Smaragd und Salbei. Sakkos und Hosen werden hemmungslos kombiniert, Accessoires kommen in leuchtenden Tönen. Ein schönes Beispiel für die neue Lust auf Farbe in der Männermode ist im Foto zu entdecken. Badges: Aufnäher auf Kleidung sind nicht immer ein Zeichen guten Geschmacks, seit Jahren übersäen die Hersteller von Freizeitkleidung ihre Kreationen mit unzähligen, oft wild und sinnlos zusammengewürfelten Sportabzeichen. In der diesjährigen Männermode gehören sie aber dazu: kunstvoll gearbeitete, übergrosse Aufnäher, aufgrund derer man sich zu einer Reise quer durch die USA inspirieren lassen könnte. Blau: Wer sich im nächsten Sommer nicht mit den Feinheiten der richtigen Farbkombinationen beschäftigen will, kann sich auf einen einzigen Ton beschränken: Blau. Er tauchte in Schattierungen von Navy über Türkis und Himmelblau bis zu leuchtendem Royal in fast jeder Kollektion als prägendes Element auf. Das Beste kommt zuletzt: Es gibt niemanden, dem Blau nicht steht!

Dienstag, 18. März 2014

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Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit erfolgreichem Jahr Zwei Orientierungsversammlungen in Affoltern Mit einer positiven Ertragsentwicklung und einem um vier Prozent gesteigerten Jahresgewinn schliesst die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis das Jahr 2013 erfolgreich ab. Die Genossenschafter quittierten dies an den beiden Orientierungsversammlungen im voll besetzten Kasinosaal Affoltern mit viel Applaus. ................................................... von urs e. kneubühl «Durch eine positive Ertragsentwicklung und einem sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegenden Aufwand haben wir den Bruttogewinn um 667 000 Franken auf 4,4 Millionen stark steigern können. Der ausgewiesene Jahresgewinn 2013 liegt schliesslich mit 1,15 Millionen um vier Prozent über dem Vorjahr», erläutert André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung, anlässlich der 95. Orientierungsversammlung das erfolgreiche Geschäftsjahr 2013 der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Gut eine Million des Jahresgewinnes werden den allgemeinen Reserven zugewiesen, wo bereits weitere 2,47 Millionen in ausgewiesenen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten verbucht worden sind. Damit konnte die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ihr Kernkapital, bestehend aus dem einbezahlten Genossenschaftskapital, den offenen Reserven und dem Gewinnvortrag, auf 56,8 Millionen Franken erhöhen. Aus berechtigten Gründen kann Bächinger den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, die am Freitag und am Samstag in den Kasinosaal, Affoltern, gekommen sind, daher versichern: «Wie sie sehen, steht Ihre Raiffeisenbank sehr stabil, sicher und erfolgreich da. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die man weiterhin erwarten muss, dürfen wir sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.»

«Keine andere Bank in der Schweiz …» Mit entsprechend eindrücklichen Zahlen und Fakten wartet – unterstützt von einem Filmbeitrag – auch der Präsident des Verwaltungsrates, Franz Hagenbuch, auf: «1,8 Millionen Mitglieder bilden die starke und Jahr für Jahr weiter wachsende Basis der Raiffeisenbank und 80 Prozent dieser Mitglieder

Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis vermeldet für 2013 wiederum ein erfolgreiches Jahr. Von links: André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung, Mattias Bär, Leiter der Geschäftsstelle Affoltern, und Franz Hagenbuch, Präsident des Verwaltungsrates. (Bild Urs E. Kneubühl) sind uns seit mehr als zehn Jahren treu. Zwanzig Prozent der Spargelder sind bei einer Raiffeisenbank angelegt und mit diesem Geld finanzieren wir jede vierte Hypothek in der Schweiz.» Hagenbuch weiss auch, dass 99 Prozent der Zahlungen der RaiffeisenKunden in der Schweiz zirkulieren und stellt daher fest: «Keine andere Bank in der Schweiz kann auf ein solch grosses Vertrauen in der Bevölkerung zählen und keine andere Bank in der Schweiz kann auf eine solch grosse Gemeinschaft an Mitgliedern bauen wie Raiffeisen.» Der Verwaltungsratspräsident weist aber genauso darauf hin, dass auch der Erfolg der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis vom Wirtschaftsumfeld abhängt. Stabilität, Sicherheit, Verlässlichkeit, aber auch Ethik und Verschuldung seien daher wichtige Parameter unserer Volkswirtschaft, wobei der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis den Eindruck habe, dass hierzulande zurzeit stark überreguliert werde – und das habe seinen Preis.

Geschäftsstelle Affoltern, Mitgliedervorteile und Jubiläum «Ende letzten Jahres verzeichnete die Geschäftsstelle Affoltern der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis einen Bestand von 3328 Mitgliedern. Damit ist die Mitgliederzahl 2013 um 97 Genossenschafter oder drei Prozent gewachsen, was über 39 Prozent der Mitgliederzahl der Gesamtbank ausmacht», verkündet mit berechtigtem Stolz Mattias Bär, Leiter der Geschäftsstelle Affoltern. Ebenso erfreut darf er mitteilen, dass die Kundengelder im gleichen Zeitraum um 21 Millionen oder

beachtliche 11,3 Prozent auf 210 Millionen Franken angestiegen sind und die Hypothekenausleihungen um 14 Millionen (6,8 %) auf 217 Millionen Franken zugenommen haben. «Trotz regulatorischer Einschränkungen und einer zurückhaltenden Kreditvergabe unsererseits, konnten wir wiederum ein überdurchschnittliches Wachstum erzielen. Dies ist mit Sicherheit auch der Attraktivität der Region Knonauer Amt sowie dem Bevölkerungswachstum zuzuschreiben», vermerkt Bär. Weiter macht der Affoltemer Geschäftsstellenleiter auf das Zehn-Jahre-Jubiläum der Filiale am Bahnhofplatz 5a aufmerksam. Am Samstag, 5. April, gibt es im und um das Festzelt auf dem Parkplatz herum Informationen, Gespräche, Gratisimbiss und Getränke, musikalische Unterhaltung mit den Colors of Strings sowie weitere Attraktionen. Und wie jedes Jahr, so Mattias Bär weiter, biete die Raiffeisenbank ihren Mitgliedern auch 2014 zahlreiche Vorteile, wie Konzerte und Events mit bis zu 50 % Rabatt, alle Sonntags-Spiele der Raiffeisen Super League zum halben Preis oder auch einen Gratis-Museumspass für über 450 Museen. Ebenso werden verschiedenste Erlebnisse in der Region Ostschweiz zu exklusiven Vorzugskonditionen geboten. Für die musikalische Untermalung der beiden Orientierungsversammlungen im Kasinosaal in Affoltern sorgten die Original Reusstal Musikanten mit rassigen und beschwingten Melodien. Den Unterhaltungsteil bestritten Coloro – Theater, Multimedia und Artistik – am Freitagabend sowie das Komiker-Duo Sutter und Pfändler am Samstagabend.

«Kompromisslos nachhaltiges Bauen» Spatenstich für erste Plusenergie-Häuser des Säuliamts in Knonau

Die Models Sandra und Jasmin in Nude und Orange resp. das schwarz-weiss Duo mit korallenfarbenen Hosen. (Bilder Susanne Crimi)

korrigendum

Von Kunsttherapie bis Mediation In der Ankündigung der Tage der offenen Tür bei Myrtha Hässig wurden die Öffnungszeiten vertauscht. Am Freitag, 28. März, kann die Praxis an der Butzenstrasse 28 in Affoltern von 16 bis 19 Uhr und am Samstag, 29. März, von 10 bis 15 Uhr besichtigt werden. Die Daten fürs Freie Malen: samstags am 22. März, 12. April und 10. Mai; abends am 4. und 16. April sowie 9. Mai.

Mit dem Spatenstich beginnt die Realisierung der Minergie-P-EcoSiedlung an der Weidstrasse in Knonau. Die sechs Reiheneinfamilienhäuser sollen im Frühjahr 2015 bezugsbereit sein. Wer einen Neubau errichten will, muss sich an viele Vorschriften für nachhaltiges Bauen halten. Architekt Beat Kämpfen gingen die allgemeinen Vorschriften nicht weit genug, deshalb spezialisierte er sich Ende 1990er Jahre auf Null-Energie Solarbauten. Seine neusten Objekte sind sechs Einfamilienwohnhäuser mit Minergie-PEco Standard in Knonau. Minergie-PEco zertifizierte Bauten setzen höchste Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit in Bau und Betrieb. Die Baugemeinschaft Moosberger hatte die Idee für die Siedlung an der Weidstrasse in Knonau bereits vor fünf Jahren. Anlässlich des Spatenstichs am vergangenen Freitag erklärte Sven Moosberger seine Motivation:

Bauherren, Architektenteam und zukünftige Bewohner beim Spatenstich. Die Siedlung an der Weidstrasse wird auf April 2015 bezugsbereit sein. Bis auf einen Hausteil sind alle Wohneinheiten bereits vergeben. (Bild Salomon Schneider) «Ich wollte kompromisslos nachhaltig bauen. Mit Beat Kämpfen fand ich einen Architekten, der meine Vision von Anfang an verstand.» Die Sied-

lung, die nun realisiert wird, besteht aus zwei Gebäuden, die je drei Wohnhäuser enthalten. Kämpfen setzt beim Bau so weit wie möglich auf nach-

wachsende Rohstoffe. Die Gebäude an der Weidstrasse werden deshalb zu einem Grossteil aus regionalem Holz gebaut. Auf den Dächern werden grosse Fotovoltaikanlagen montiert, die mehr Strom liefern sollen, als die Häuser brauchen. Auch Warmwasser-Kollektoren werden montiert. Beheizt wird die Siedlung mit einer gemeinsamen Holzpelletheizung. «Die Schweiz hat seit Jahren einen Überschuss an Holz, weshalb ich stark auf dieses Material setze. So können meine Gebäude unabhängig von fossilen Brennstoffen beheizt werden», betonte Beat Kämpfen. Beim Spatenstich strich Sven Moosberger die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor: «Vom Landkauf bis zum Baubeginn habe ich immer die Unterstützung der Gemeinde gespürt, was bei Behörden nicht immer selbstverständlich ist.» Hochbauvorsteherin Esther Breitenmoser und Tiefbauvorsteherin Marianne Mühl nahmen das Kompliment gerne entgegen. (sas.)


Herzliche Einladung für Frauen zum

Jahreskreisfest «Frühlingstagundnachtgleiche» oder «Das Leben erwacht neu» am Freitag, 21. März 2014 Treffpunkt: Abschluss:

19.00 Uhr Bahnhof Hedingen ca. 21.55 Uhr beim Bahnhof Hedingen Leitung: Jren Omlin freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung Kaltackerstr. 34, 8908 Hedingen Telefon 079 733 40 29 jren.omlin@bluewin.ch Anmeldung: bitte bis am Donnerstag, 20. März, per Telefon oder Mail Bitte mit: dem Wetter entsprechenden Kleidern und guten Schuhen (wir laufen ca. 1½ Std.) Unkostenbeitrag: Fr. 25.–


Reportage

Dienstag, 18. März 2014

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Wenn es im Wald nach Knoblauch duftet Jetzt spriesst im Säuliamt der Bärlauch. Doch Vorsicht, sonst geraten giftige Blätter ins Pesto ................................................... von hans-peter neukom Einer der ersten Vorboten des Frühlings ist der Bärlauch. Dann begibt sich auch Pamela Roesch auf die Suche nach dem wohlschmeckenden Kraut. «Wenn ich im Frühjahr auf Morchelsuche gehe, pflücke ich gerne auch Bärlauch, denn beide wachsen oft zur gleichen Zeit am gleichen Ort», sagt die Kräuterkennerin und Pilzkontrolleurin der Kontrollstelle Jonen mit den angeschlossenen Gemeinden Ottenbach und Bonstetten. Bärlauch sammeln sei aber erfolgreicher und ergiebiger als Morcheln sammeln, betont sie und ergänzt: «Ich liebe die nach Knoblauch duftenden Blätter und verwende diese für Pesto auf Pasta, Bärlauchknöpfli, Suppen oder mische sie ganz einfach roh unter den Salat, um ihm etwas Rasse zu verleihen.» Aber auch die Blütenknospen eignen sich vorzüglich für Salate, als Dekoration zu verschiedenen Speisen oder als Kapernersatz zum Einlegen in Essig.

Bärlauch im Säuliamt Bevorzugte Standorte der in West- und Mitteleuropa erscheinenden Pflanze sind feuchte Auen-, Fluss- und Bachwälder. Unter idealen Bedingungen kann der Bärlauch auch in Parkanlagen oder sogar im eigenen Garten erscheinen. Das Kraut wuchert standortgetreu und pünktlich wie eine Schweizer Uhr zur Frühjahreszeit. Dieses Jahr spriesst der Bärlauch aber wegen des im Januar und Februar relativ milden Wetters früher als sonst. Mit seinem verführerisch ausgeprägten knoblauchartigen Geruch berauscht er besonders zur Blütezeit so manchen Waldspaziergänger. Im Bezirk Affoltern wuchert das schmackhafte Kraut beispielsweise am Türlersee, aber auch entlang des Jonenbachs, an schattigen, feuchten Stellen erscheint es zurzeit massenhaft.

«Mit der Nase sammeln» «Wichtig beim Sammeln der Bärlauchblätter ist, dass man die Nase zu Hilfe nimmt. Die zwischen den Fingern zerriebenen Blätter des Bärlauchs verströmen nämlich den charakteristischen Knoblauchgeruch. Zudem sind sie deutlich gestielt und dünner, im Gegensatz zu den Blättern der giftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen», erklärt Pflanzenkennerin Roesch. Bärlauch gehört neuerdings zur Familie der Narzissengewächse (Amaryllidaceae) und ist verwandt mit dem Lauch, dem Knoblauch und der Zwiebel. Er wird auch als «Wilder Knoblauch», «Waldknoblauch» oder «Hexenzwiebel» bezeichnet und 20 bis 30 Zentimeter hoch. Seine weissen Blütenknospen bilden Anfang April bis Mai 5 bis 15 Blüten. Die Botaniker nennen den Bärlauch «Allium ursinum», vom lateinischen «allium» (Lauch) und «ursinum» (Bär). Da schon seit geraumer Zeit keine Bären mehr durch unsere Wälder streifen, weiss niemand so genau, wie die grüne Köstlichkeit zu ihrem Namen kam. Ein Volksglaube aber besagt, dass sich Bären nach ihrem Win-

Was tun im Notfall? Treten nach dem Konsum von Bärlauch oder anderen Wildpflanzen Beschwerden auf, sollte so rasch wie möglich ein Arzt aufgesucht oder unter der 24-Stunden-Notfallnummer 145 des Tox-Zentrums in Zürich Rat eingeholt werden. Informationen und Merkblätter: www.toxi.ch.

Pilzkontrolleurin Pamela Roesch pflückt gerne auch Bärlauch. (Bild Werner Schneiter) terschlaf mit diesem Kraut vollgefressen haben – vielleicht um die Verdauung anzuregen.

auf dem Wochenmarkt in Affoltern beim Gemeinde-Verwaltungszentrum einkaufen: Am Samstag, 22. März, von 8 bis 12 Uhr, bietet Lukas

Furrer, Bio-Milchmann, an seinem Gemüsestand den Besuchern frischen Bärlauch an, 100 Gramm zu rund zwei Franken.

Mit Bärlauch lassen sich nebst Salat und Pesto die verschiedensten Gerichte zubereiten; einschlägige Rezepte finden sich in speziellen Büchern oder auch im Internet. Besonders schmackhaft sind Bärlauchknöpfli.

Fatale Verwechslungen Damit der Genuss ungetrübt bleibt, gilt es jedoch, ein paar Vorsichtsmassnahmen zu beherzigen. Jedes Jahr passiert es nämlich, dass unkundige Sammler die ähnlichen und giftigen Blätter von Maiglöckchen und der hochgiftigen Herbstzeitlosen mit jenen des Bärlauchs verwechseln. Giftstoff in allen Pflanzenteilen der Herbstzeitlosen ist das hochwirksame Alkaloid Colchicin, ein Zellgift, von dem schon weniger als ein Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht lebensbedrohlich ist. Die tödliche Dosis des Wirkstoffes ist also bereits in wenigen Blättern enthalten. Zwei bis sechs Stunden nach dem Essen machen sich folgende Symptome bemerkbar: massive Durchfälle und Erbrechen, die zum Schock führen können, gefolgt von Lähmungen und Herz-Kreislaufversagen. Erste Verdachtsfälle wurden bereits gemeldet. «In den letzten zehn Jahren registrierten wir jährlich rund 15 Vergiftungen mit Herbstzeitlosen, und seit der Gründung 1966 endeten vier Vergiftungen sogar tödlich, weitere zwölf verliefen mit mittelschweren oder schweren Symptomen», sagt Hugo Kupferschmidt, Direktor des ToxZentrums in Zürich.

Bärlauch vom Wochenmarkt in Affoltern Maiglöckchen hingegen enthalten bis zu 0,7 Prozent herzaktive Glycoside mit digitalis-ähnlicher Wirkung. Nach dem Verzehr von Pflanzenteilen treten folgende Symptome auf: Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg, rasender Puls, dann verminderter Blutdruck, Kollaps, bis hin zum Herzstillstand. Allerdings sind die Konzentrationen der Wirkstoffe in den ausgewachsenen Blättern relativ gering. Zudem werden die Glykoside im MagenDarm-Trakt schlecht resorbiert. Lebensgefährliche Vergiftungen durch Blätter des Maiglöckchens seien daher eher selten, betont Hugo Kupferschmidt. Wer sich nicht getraut, die wild wachsende Köstlichkeit selbst zu sammeln, der kann sie auch bequem

Rezept: Bärlauchknöpfli

Zutaten (für vier Personen 400 g Weissmehl 4 Eier 2 dl Wasser 20 bis 40 g gehackter Bärlauch Butter Muskat Salz

Zubereitung

Bärlauchblätter ... (Bilder Hans-Peter Neukom)

Weissmehl, Wasser, Eier und Bärlauch zu einem Teig fein verrühren und gut schlagen. Je nach Belieben mit Muskat und Salz abschmecken. Danach den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Anschliessend die teigige Masse durch ein Knöpflisieb in kochendes Salzwasser drücken und kurz ziehen lassen. Knöpfli abtropfen lassen, in Butter schwenken und heiss servieren. Tipp: Frischer Bärlauch lässt sich fein gehackt problemlos portionenweise für einige Monate tiefgefrieren. (hpn)

Jetzt ist auch Morchelzeit

... sehen giftigen Herbstzeitlosen ...

... und giftigen Maiglöckchen ähnlich.

Pilze wachsen nicht nur in der eigentlichen Pilzsaison im Herbst, sondern das ganze Jahr über. Zur Bärlauchzeit im Frühjahr beispielsweise wachsen im Bezirk Affoltern auch die unter Pilzgourmets beliebten Morcheln, Mai-Ritterlinge und seltener März-Schnecklinge. Auch diese Speisepilze werden von den Pilzkontrolleuren im Knonauer Amt nach telefonischer Vereinbarung kontrolliert: siehe unter www.vapko.ch, Pilzkontrollstelle finden. (hpn)


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Vermischtes

Dienstag, 18. März 2014

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Letzte Fasnachtshöhepunkte in Zwillikon Am Sonntagmorgen in der Früh ist die 5. Jahreszeit im Säuliamt zu Ende gegangen ................................................... von martin platter Das war nochmals ein Hallo am Zwilliker Fasnachtsball. Rhythmischer Bass vermischt mit kakofonen Tönen peitschten durch die bedeckte Nacht, über deren Wolken der Vollmond das Firmament erhellte. Lachen und Stimmen waren von Weitem zu hören. Der Eintritt in die Schulanlage in Zwillikon kam dem Betreten einer Sauna gleich. Dicht an dicht zuckten die bunt gekleideten Körper in der Turnhalle zum Sound der österreichischen Band «Zündstoff». Als die Säuligugger zum letzten Mal in dieser Saison auf der Bühne ihr Klangfeuerwerk aufs Publikum niederdonnern liessen, entrollten ekstatische Zuhörer ein Sympathietransparent.

Saunastimmung Auch im Festzelt, das die Männer des organisierenden Sportclubs wie jedes Jahr ans Schulhaus angedockt hatten, bebte die Stimmung bis weit nach Mitternacht. Vergnügt tanzten die zahlreichen Narren auf den Tischen und Bänken zum Sound von DJ Tutti, dass es fast kein Durchkommen mehr gab. «Hier drinnen ist die Stimmung so heiss, dass wir die Heizungen abschalten konnten», sagte Sportclub-Präsident Ernst Beeler, der mit Elan und einigen seiner Sportklub-Kameraden Grill und Friteuse in Schwung hielt und sich diebisch über einen gelungenen Fasnachtsausklang im Säuliamt freute.

Dicht an dicht feierten die Narren das Ende der 5. Jahreszeit im Säuliamt.

Die Stüros waren die auffälligste Gruppenmaske. (Bilder Martin Platter)

Die fröhlichen Macher des Sportclubs Zwillikon mit Andreas Huber (links), Michael Schüpbach, Peter Wettstein, Martin Sidler, Präsident Ernst Beeler, Marcel Huber, Florian Buchschacher, Martin Kälin (rechts) sowie alle anderen des Sportclubs mit Chue-T-Shirt, die verteilt auf Halle, Bar, Kaffeestube, Garderobe und Eingang den Ball am Laufen hielten …

Auch im Festzelt ging zu fortgeschrittener Stunde die Stimmung hoch …

Wilde Konfetti-Schlacht Kinderfasnacht im Gemeindesaal Ottenbach

Mit viel Leidenschaft führt der erst 22-jährige Nino Wrede den Musikverein Bonstetten. (Bild Thomas Stöckli)

Diesmal war das Gedränge nicht ganz so gross an der Kinderfasnacht Ottenbach. Aber nicht, weil weniger gekommen sind, sondern weil der sonnige Mittwochnachmittag immer wieder nach draussen lockte. Dazwischen genossen die kleinen Fasnächtler das Päcklifischen, Büchsenwerfen und Schminkenlassen. «Mir gönd uf Hawaii» hatte der Elternrat als Motto vorgegeben – in Anlehnung an die Säuliguggernacht an gleicher Stelle. Entsprechend waren viele Kinder und Eltern blumig gestylt. Aber natürlich stürzten sich auch Prinzessinnen und Pippis, Cowboys und Piraten in die wilde Konfetti-Schlacht. Für Energie-Nachschub sorgten dann die Leckereien am Kuchenbüffet. (tst.)

Konfetti fliegen überall.

Der «Neuanstrich» kommt gut an MV Bonstetten: Nino Wrede dirigierte sein erstes Jahreskonzert «Neuanstrich» hiess es auf dem Programm. Am Jahreskonzert vom vergangenen Wochenende im Gemeindesaal Bonstetten drehte sich fast alles um den neuen Dirigenten Nino Wrede. ................................................... von thomas stöckli Die Musiker sitzen bereits auf der Bühne. Nur einer fehlt noch. Die Spannung steigt. «Der Dirigent sucht noch Bonstetten», scherzt ein Konzertbesucher, einige andere lachen. Doch dann ist er da: Nino Wrede, seit August 2013 neuer Dirigent des Musikvereins Bonstetten. Mit präziser Gestik führt er die Musikanten, unterstreicht da und dort mit seiner Mimik und strahlt immer wieder zufrieden, wenn ein Stück gelungen ist. Moderator Lukas Koch lobte die musikalische und die soziale Kompetenz des jungen Diri-

genten ebenso wie die Ausstrahlung, mit welcher der erst 22-Jährige vor das Orchester steht.

Drei neue Jungmusikanten Pompös und zwischendurch melodiös eröffnete der Marsch «Arsenal» den anspruchsvollen ersten Teil des Programms mit «Celebration and Dance» als Höhepunkt. Im zweiten Teil wurde dann der Unterhaltungswert höher gewichtet: Erst klang es katalanisch, dann swingig – und schon forderten die Zuhörer erstmals eine Zugabe. Nach «Mr. Sandman» mussten die Musikanten auch die Annen-Polka zweimal spielen. Mit einprägsamen Melodien ging es weiter: Erst ein Beach-Boys-Medley und dann Aretha Franklins «Think», bestens bekannt aus dem Film «Blues Brothers». Der Marsch «Vivat Lucerna» schliesslich schloss das offizielle Programm ab.

«Es hat mega Spass gemacht, für Sie zu musizieren», wandte sich Peter Steiner, Präsident des Musikvereins, ans Publikum. «Nicht einfach» sei es gewesen, einen guten Nachfolger für Werner Brawand zu finden, verriet er weiter. Das Warten hat sich aber gelohnt. Und Steiner bewies, dass der Konzert-Titel «Neuanstrich» nicht nur für den Dirigenten gilt: Mit Fabian Pöschel (Posaune), Dominic Moser (Waldhorn) und Manuel Inderkum (Flöte) darf der Musikverein drei Jungmusikanten begrüssen. Das Publikum liess die Musikanten allerdings noch nicht ziehen: Für die «Bravo!»-Rufe und das lang anhaltende Klatschen gab es als Zugaben die «Amsel-Polka», nochmals Beach Boys und schliesslich eine gesangliche Verabschiedung: «Und scho isch s’Konzert verbii ...» Der «Neuanstrich» kam gut an beim Publikum – und so liess man den Abend gemütlich ausklingen.

Der Fasnachts-Nachwuchs wird frühzeitig eingeführt.

Was soll ich nehmen? Stärkung vom Kuchenbüffet. (Bilder Thomas Stöckli)


veranstaltungen

Verschiedenen Instrumenten Töne entlocken. (Bild zvg.)

Mitspielen und auftreten Die Musikschule Knonauer Amt informiert Ein Instrument lernen oder im Chor singen? Am kommenden Samstag, 22. März, um 14 Uhr, findet in der Aula Ennetgraben in Affoltern die Informationsveranstaltung der Musikschule Knonauer Amt statt. Ein Besuch an der Informationsveranstaltung empfiehlt sich für Eltern und deren Kinder ab der zweiten Klasse, die ab Schuljahr 2014/15 ein Instrument lernen oder sich anderweitig musikalisch betätigen möchten. Die Musikschule möchte damit Entscheidungshilfe leisten, denn die Kinder sind angesichts des grossen Angebotes von verschiedenen Instrumenten und Kursen oft unschlüssig, für welche musikalische Betätigung sie sich entscheiden sollen.

Individuelle Beratungen Nach der Begrüssung durch Daniel Berger und Marcel Schweizer in der Aula Ennetgraben stehen die Lehrkräfte der Musikschule für individuelle Beratungen zur Verfügung. Diese Beratungen finden in verschiedenen Zimmern im Schulhaus Ennetgraben und im Musikpavillon der Musikschule an der Giessenstrasse (beim Friedhof) statt. Die Kinder können dabei Fragen stellen und versuchen, den verschiede-

nen Instrumenten Töne zu entlocken. Sind die körperlichen Voraussetzungen erfüllt oder soll mit dem Beginn des Unterrichts noch etwas zugewartet werden? Wie gross muss die Gitarre, die Geige oder das Cello für die Anfänger sein? Wo kann das Instrument gemietet oder gekauft werden? Was kostet es? Solche und andere Fragen beantworten die Musiklehrkräfte gerne. Die Anmeldeunterlagen erhalten die Zweitklässler der Musikalischen Grundausbildung in der Schule. Die Infos und das Anmeldeformular sind auch unter www.mska.ch abrufbar oder können unter der Telefonnummer 044 761 99 11 bestellt werden. In den drei Besuchswochen vom Montag, 24. März bis Mittwoch, 16. April erhalten interessierte Eltern und Kinder danach auch Gelegenheit, den Unterricht der Musikschule zu besuchen. Die Eltern werden gebeten, vor jedem beabsichtigten Besuch des Instrumentalunterrichts, der Singschule, eines Spezialkurses oder der Musikalischen Grundausbildung bei der Musikschule anzufragen, bei welcher Lehrkraft der Besuch durchgeführt werden kann. Schulleitung und Sekretariat der Musikschule Knonauer Amt: Tel. 044 761 99 11, Mo-Fr, 8.30 bis 11.30 Uhr. E-Mail: sekretariat@mska.ch, www.mska.ch.

Erste Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen Babytreff mit Manuela Santalucia Der Babytreff im Familienzentrum Bezirk Affoltern hat eine neue Leitung. Seit Anfang Jahr leitet die erfahrene Mutter Manuela Santalucia den Babytreff im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Jeweils am Dienstagnachmittag von 15 bis 17 Uhr treffen sich Eltern mit ihren Babys, von Ge- Begegnung fördert die soziale Entwicklung. (Bild zvg.) burt bis zum ersten Geburtstag, um Erfahrungen aus- aber auch in der kostengünstigen Kinzutauschen und andere Erziehungsbe- derhüeti im zweiten Stock abgegeben rechtigte kennen zu lernen. werden. Im gemütlichen Kafi und im dazuDas Angebot ist kostenlos und gehörigen Spielzimmer wird gemein- braucht keine Anmeldung. Die dem sam mit der Leiterin diskutiert und Kafi angeschlossene kleine Bibliothek erste Interaktionen der Kleinen beob- bietet die Gelegenheit, Bücher zum achtet. Die Begegnung zwischen den Thema Baby unkompliziert auszuleiSäuglingen fördert nicht nur die sozia- hen. Vielleicht lohnt sich auch ein le Entwicklung, es ist auch eine Mög- Blick in die hauseigene Kleider- und lichkeit für Babys erste Kontakte zu Spielsachenbörse. Gleichaltrigen zu knüpfen. Geschwister sind herzlich willkommen, dürfen Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 18. März 2014

Bienen, Oliven und ein Maler auf der Flucht … Ralph Dutli bei Bücher Scheidegger «Soutines letzte Fahrt», «Liebe Olive» und «Das Lied vom Honig»: Ralph Dutli stellt am Sonntag, 23. März, in Affoltern seine Bücher vor.

Mutter und Kind am Walgafluss südwestlich von Addis Abeba. (Bild zvg.)

Als Hebamme im Busch Ein Bildbericht in der Stampfi Knonau Annarös Schafroth berichtet am Mittwoch, 19. März, in Knonau aus ihrer abenteuerlichen Arbeit im geheimnisvollen Äthiopien. In der Buschklinik am Walgafluss, ca. 200 km südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, wirkt Annarös Schafroth seit über 22 Jahren als Hebamme. Die gelernte Krankenpflegerin, Gemeindeschwester und Hebamme aus dem Bernbiet reiste 1991 für die Mission am Nil International nach Äthiopien aus und erlernte dort die amharische Sprache. In ihrer Arbeit mit Frauen und Kindern ist sie in der Schwangerenvorsorge tätig, leitet Geburten und bildet äthiopische Krankenschwestern zu Hebammen aus. Seit zwei Jahr-

zehnten betreut sie Waisenkinder, alleinstehende Mütter und viele Menschen, die in tiefer Armut leben. Die Mission am Nil ist ein in der reformierten Landeskirche beheimatetes Werk, das seit 1900 in verschiedenen Ländern am Nil in den Bereichen Gesundheit, Schulung und Ernährungssicherung tätig ist. Seit 15 Jahren befindet sich die Heimatbasis der Mission am Nil im Dorfzentrum von Knonau. Forum Weltoffenes Knonau, Lisette Müller Bildbericht aus dem geheimnisvollen Königreich Äthiopien am Mittwoch, 19. März, 20 Uhr, Stampfi Knonau. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Keine «Reise an den Rand des Universums» Lesung mit Urs Widmer in Hausen abgesagt

Kommt nicht: Urs Widmer. (Bild zvg.)

Der 75-jährige Urs Widmer beginnt seine Autobiografie mit seiner Zeugung – um in der Folge in lockerem Plauderton die ersten 30 Jahre seines Lebens Revue passieren zu lassen. Am Mittwoch, 19. März, hätte der Autor in der Gemeindebibliothek Hausen aus seiner «Reise an den Rand des Universums» lesen sollen. Weil er schwer erkrankt ist, muss die Lesung abgesagt werden. Das Bibliotheksteam bedauert diese Situation ausserordentlich und bittet um Kenntnisnahme.

Sauber und gut erhalten Frühlings- und Sommerkleiderbörse Affoltern Am Mittwoch, 2. April, von 16 bis 20 Uhr findet im Kasinosaal Affoltern wieder die beliebte Kinderkleiderbörse des Familienclubs statt. Annahme am Dienstag, Rückgabe am Donnerstag. Für den Verkauf sucht der Familienclub Affoltern Kinderkleider bis Grösse 176, Rollerblades, Wanderschuhe, Kinderschuhe, Velositzli, Buggys, Kinderwagen, Velos, Spielsachen und sonstige Gebrauchsartikel für Kinder sowie Umstandsmode. Wie immer nehmen die Organisatoren nur saubere und gut erhaltene Sachen an. Defekte und schmutzige Ware wird dem Verkauf nicht zugeführt. Wer zum wiederholten Mal oder neu Dinge verkaufen möchte, meldet sich unter boerse@familienclubaffoltern.ch oder telefonisch unter 043 321 66 09. Die Kundin erhält dann eine Verkaufsnummer – wer bereits einmal verkauft hat, kriegt in der Regel «seine» Nummer wieder. Per Mail erhalten alle Verkäuferinnen detaillierte Infos und eine Etikettenvorlage. Zu Hause werden dann alle Verkaufsgegenstände angeschrieben und

Zu «Soutines letzte Fahrt»: Chaim Soutine, der weissrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar. In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smiliowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre. Für diesen eindringlichen Roman hat Dutli allein drei angesehene Literaturpreise erhalten und war 2013 auf der Shortlist für den schweizerischen und der Longlist für den deutschen Literaturpreis.

am Dienstag, 1. April zwischen 19 und 20 Uhr in Kisten verpackt ins Kasino gebracht. Der Verkauf findet am Mittwoch, 2. April von 16 bis 20 Uhr statt. Die nicht verkaufte Ware muss am Donnerstag, 3. April, zwischen 17.30 und 18.30 Uhr wieder abgeholt werden. Der Familienclub zahlt Mitgliedern 90 % und Nichtmitgliedern 80 % des Verkaufserlöses aus. Vor oder nach dem Suchen nach Schnäppchen und günstigen Gelegenheiten, kann man im Börsekafi gemütlich Beisammensein, sich treffen, austauschen, dazu einen Kaffee trinken und Kuchen, Hotdogs und andere Schlemmereien geniessen. Das Kafi ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet.

Einschreiben für den Ferienspass Gleichzeitig zur Börse am Mittwoch findet das Einschreiben für den Ferienspass statt. Ab 18 Uhr können Nummern gelöst werden. Ab 18.30 Uhr dürfen sich dann zuerst die Mitglieder des Familienclubs einschreiben und anschliessend alle andern. Infos unter www.famlienclubaffoltern.ch.

Eine geheimnisvolle, von Menschen hoch geschätzte Frucht «Liebe Olive» ist eine literarische Reise von der Bibel und griechischen Mythen bis zum Science-Fiction-Roman, von Odysseus bis Van Gogh, von Shakespeare bis zum «Gladiator»-Film – und immer steht eine geheimnisvolle, von Menschen hochgeschätzte Frucht im Mittelpunkt. «Das Lied vom Honig»: Die Symbolkraft des Honigs ist eine Menschheitskonstante, die Rolle der Biene in den

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Ralph Dutli. (Bild Catherine Dutli-Polvêche) Religionen, Mythen und Märchen und in der Kunst ist nicht zu unterschätzen. Die Biene steht für Gemeinschaftssinn, Selbstaufopferung, Zukunftsvorsorge, durchdachte Ordnung, Reinheit, Fleiss und Fülle. Aber auch für Magie und Prophetie. Ralph Dutli, geboren 1954 in Schaffhausen, lebt als freier Autor, Romancier, Essayist, Lyriker und Übersetzer in Heidelberg; er studierte in Zürich und der Pariser Sorbonne Romanistik und Russistik. Er ist Herausgeber der zehnbändigen Ossip-Mandelstam-Gesamtausgabe sowie der Autor der Mandelstam-Biographie «Meine Zeit – mein Tier» und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

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Das eigene Cevi-Talent finden Am Samstag, 22. März, veranstaltet der Cevi Schweiz bereits zum vierten Mal einen nationalen Schnuppertag. Der Anlass steht unter dem Motto «Finde dein Cevi-Talent» und bietet Kindern ab dem Kindergartenalter die Möglichkeit, die Natur zu erleben – auch im Bezirk Affoltern. An über 140 Orten in der ganzen Schweiz findet der Cevi-Tag statt. Über 2000 Leiterinnen und Leiter stehen im Einsatz, um den Kindern einen unvergesslichen Nachmittag zu ermöglichen. Inspiriert durch eine Kinderbuchfigur, machen sich die Kinder unter Anleitung erfahrener Leiterinnen und Leiter auf die Suche nach ihren Talenten und Fähigkeiten. Diese Suche findet auf spielerische Weise im Wald statt. Sie wird begleitet von Geschichten und Spielen, bei denen sich die Kinder in Geschicklichkeit, Morsen, Kartenlesen, Entziffern von Geheimschriften und weiteren Fähigkeiten beweisen können. Das Ziel des Cevi-Tages ist es, Kindern und Jugendlichen eine andere Art der Freizeitgestaltung aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, Abenteuer in der Natur und den Zusammenhalt innerhalb einer CeviGruppe zu erleben. Dazu lädt am Schnuppernachmittag vom Samstag, 22. März, auch die Ortsgruppe Hedingen-Bonstetten ein. Cevi Schweiz ist der drittgrösste Jugendverband in der Schweiz mit über 15 000 Mitgliedern. Er führt jährlich über 300 Lager durch und bietet Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, prägende Gemeinschaftserlebnisse und die Möglichkeit, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Cevi-Tag am 22. März, 14 bis 17 Uhr. Treffpunkt

Eine Veranstaltung in der Buchhandlung Scheidegger

Jungs: Chilehuus Bonstetten; Mädchen und Fröschli:

am Sonntag, 23. März, um 17 Uhr, Eintritt 25 Fran-

Chilehuus Hedingen. Infos: www.cevi-tag.ch,

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www.cevi-hedingen.ch, www.cevi-bonstetten.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 18. März 2014

Gegen Verschwendung von Lebensmitteln Die Schweizer Tafel hat im letzten Jahr 3979 Tonnen überschüssige, aber noch geniessbare Lebensmittel eingesammelt und an Bedürftige verteilt. Vier Lebensmittelspender und zwei -Abnehmer kommen aus dem Säuliamt. «Wir sind sehr dankbar, dass wir von der Bevölkerung so gut unterstützt werden», sagt Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der Schweizer Tafel. «Bei der Gründung der Schweizer Tafel vor zwölf Jahren wurden weder Lebensmittelverschwendung noch Armut in der Schweiz öffentlich thematisiert. Das hat sich grundlegend geändert.» Die Schweizer Tafel, welche derzeit in der Schweiz in elf Regionen und mit 34 Kühlwagen überschüssige, aber noch geniessbare Lebensmittel einsammelt, hat im letzten Jahr Esswaren im Wert von fast 26 Millionen Franken vor der Vernichtung bewahrt. Pro Tag verteilt sie 15,8 Tonnen Lebensmittel von 500 Spendern – darunter die Coops in Affoltern, Bonstetten und Obfelden sowie die Bäckerei Betschart, Bonstetten – an 500 soziale Institutionen, etwa an das MNA-Zentrum Lilienberg und den Verein «Gemeinsam statt Einsam» (GsE) in Affoltern.

«Am besten wäre es, wenn es uns nicht mehr brauchen würde» «Mittlerweile generiert ein einziger Spendenfranken zwei Kilogramm Lebensmittel, die nicht weggeworfen, sondern an Bedürftige verteilt wer-

den», so Rondelli. Damit hat die Schweizer Tafel, die rein spendenfinanziert und vorwiegend von Freiwilligen getragen wird, ihre Arbeit zwischen Mangel und Überfluss während eines weiteren Jahres erfolgreich weitergeführt. «Zwar zeigt uns das, dass wir den Nerv der Zeit treffen, aber froh sollte es uns nicht stimmen – besser wäre es, wenn weniger Nahrungsmittel verschwendet würden und es in der Schweiz weniger Armutsbetroffene geben würde», sagt Daniela Rondelli. Mit der Organisation Tischlein deck dich, die Lebensmittel direkt an Bedürftige abgibt, arbeitet die Schweizer Tafel neu enger zusammen. Dies betrifft explizit die gesamte Warenlogistik: Produkteabholungen, Lagerhaltung, gegenseitiger Produkteaustausch und die Verteilung an die sozialen Institutionen oder bedürftigen Privatpersonen. Auch arbeitet die Schweizer Tafel eng mit der Aktion 2 x Weihnachten des Schweizerischen Roten Kreuzes zusammen. Nahrungsmittel, die für einen Versand ins Ausland zu nahe am Ablaufdatum sind, gehen an die Schweizer Tafel und werden über soziale Institutionen an Bedürftige in der Schweiz verteilt. «Für uns steht immer der Mensch im Vordergrund», so Daniela Rondelli.

Schweizer Tafel im Säuliamt: Lebensmittelspender: Coop in Affoltern, Bonstetten und Obfelden, Bäckerei Betschart, Bonstetten. Lebensmittelabnehmer: MNA-Zentrum Lilienberg, Affoltern, Verein Gemeinsam statt Einsam (GsE), Affoltern.

Von links: Brigitta Moser (Betriebsprüferin), Massimo Godenzi (Kassier), Maja Maurer (abtretende Präsidentin), Urs Bosshard (Aktuar), Guido de Pretto (Präsident), Yvonne Vögele (Beisitzerin), Rupprecht Riedel (abtretender Kassier). (Bild zvg.)

Generationenwechsel im Vorstand der Bienenzüchter Guido de Pretto zum Nachfolger von Maja Maurer gewählt Bei der GV des Bienenzüchtervereins Bezirk Affoltern (Bzva) am vergangenen Montagabend wurden alle Geschäfte gutgeheissen, sowie zwei neue Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Als erste weibliche Präsidentin wurde Maja Maurer, die das Amt damals von Ihrem erkrankten Vorgänger «nur für kurze Zeit» übernommen hat, nach doch fünf Jahren von der GV verabschiedet. Rupprecht Riedel führte die Vereinsfinanzen die letzten sechs Jahre und baute in dieser Zeit auch die Homepage neu auf. Der Verein möchte den beiden nochmals ganz herzlich

für die geleistete Arbeit danken, war doch in diesen Amtszeiten unter anderem die kantonale Delegiertenversammlung im Bezirk und auch das 125-Jahre-Jubiläum des Vereins. Während Massimo Godenzi vom Beisitzer zum Kassier wechselt, wurde Yvonne Vögele als neue Beisitzerin gewählt. Für die scheidende Präsidentin stellt sich Guido de Pretto als Nachfolger. Alle drei wurden mit herzlichem Applaus der 67 anwesenden in ihrem Amt begrüsst. Der Bzva führt alle drei Jahre einen zweijährigen Grundkurs für interessierte Neuimker durch. Zu diesem Zweck wird ein vereinseigener Lehrbienenstand im Hedinger Feldenmas

geführt. Da dieses Bienenhaus schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, hat die GV auf Antrag des Vorstandes beschlossen, diverse Erneuerungen und Reparaturen anzugehen und hat zu diesem Zweck einen Kredit von 10 000 Franken gesprochen. Die rund 800 Bienenvölker im Bezirk Affoltern werden von 110 aktiven Mitgliedern des Bzva gepflegt. Der laufende Grundkurs 2013/14 hat bereits neue Mitglieder zum Verein und Völker in die Säuliämtler Natur geführt. Interessierte Personen können ab 2015 in einem neuen Grundkurs der Imkerei näherkommen. Infos: www.bienen-affoltern.ch.

sport

Drei Mal Gold an zwei Turnieren Judoka Aline Erni aus Affoltern gewinnt Am Sonntag fand in Altstätten das Rheintaler Judo Rankingturnier statt. Aline Erni startete in der Kategorie U 15 und U 18. In der Kategorie U 18 gewann sie drei Kämpfe mit einer effizienten Hebeltechnik, sodass ihre Gegnerinnen gezwungen waren, aufzugeben. Die anderen Kämpfe gewann Aline mit einem Wurf oder einer Festhaltetechnik und erzielte damit die Höchstwertung. Ebenfalls startete sie am 23. Februar 2014 am nationalen Turnier in Niederbipp und durfte sich bei den Mädchen A die Goldmedaille umhängen lassen.

Mit Begeisterung stürzten sich die Affoltemer Mittelstufenschulkinder in den Schneeplausch. (Bild zvg.)

50 Schulkinder auf dem Pizol Rund 50 Mittelstufenschulkinder der Primarschule Affoltern tobten sich in der ersten Sportferienwoche auf dem Pizol aus. Bereits zum fünften Mal hat die Primarschule Affoltern in der ersten Sportferienwoche ein Sportlager durchgeführt. Es ging auf dem Pizol. Ein Car chauffierte am Sonntagmorgen die rund 50 erwartungsvollen Schulkinder nach Wangs, von wo aus es mit der Gondelbahn zum Lagerhaus «Graue Hörner» hoch ging. Zum Glück hatte es Frau Holle rechtzeitig zum Lagerbeginn noch ordentlich schneien lassen, sodass die Kinder die Pisten schon am Nachmittag des Ankunftstages erobern konnten. Nach Können und Schneesportgerät in Gruppen aufgeteilt stürzten sie sich in den Schneeplausch. Von Kindern, die ihren ersten

Kontakt mit Schneesport hatten bis zu angehenden Iouri Podladtchikovs (für nicht Eingeweihte: Schweizer Olympiasieger in Sotschi in der Halfpipe) hatten alle sichtlich Spass. «Das Wetter spielte auch weitgehend mit und bescherte uns einige wunderschöne Tage, wobei wir zudem die ganze Woche von Föhnstürmen verschont blieben», freut sich Schulpfleger und Snowboarder Nik Rickli, einer von zehn Lagerleitern.

Ein Beinbruch Anfang Woche Und so sah der Sportlager-Alltag aus: Am Morgen und Nachmittag war jeweils Skifahren und Snowboarden angesagt, «wobei sich die eine oder andere Gruppe auch mal auf Bigfoots und Airboards versuchte», erzählt Rickli. Weil sportliche Betätigung besonders

in der Bergluft Kohldampf verursacht, war auch die teameigene Küchenmannschaft stets auf Trab und sorgte mit ihren Menüs für genügend Vitamine und Kohlenhydrate. Selbstredend war nach dem Nachtessen noch nicht Ende des Programmes, die Leiterinnen und Leiter liessen sich einiges einfallen: Zum Beispiel Nachtschlitteln, Nachtwandern, Kinound Spieleabend. Am Abschlussabend wurde der Ess-Saal in eine Disco verwandelt, der Lagerabschluss mit einer gebührenden Party gefeiert. Am Morgen danach hiess es dann putzen und packen, bevor Kinder und Leiter ein letztes Mal auf die Pisten ausschwärmten und danach per Car wieder ins Säuliamt reisten. «Abgesehen von einem Beinbruch Anfang Woche gab es keine nennenswerte Zwischenfälle», zieht Nik Rickli Bilanz.

Judoka Aline Erni. (Bild zvg.)

Karatekas spenden fürs Kinderspital Ende vergangenen Jahres hat das Shukokai Karate Center in Affoltern eine spezielle Aktion gestartet: Für jeden Schnupperbesucher, der im Dezember das erste Mal eine Karatestunde besucht, hat das Karate Center 20 Franken als Spende in die Kasse für das Re-

habilitationszentrum des Kinderspitals gelegt. Gesamthaft kamen so knapp 200 Franken zusammen, welche dem Rehabilitationszentrum auf dem Lilienberg in Affoltern gespendet wurden. Das Geld wird dort auf dem hauseigenen Spielplatz eingesetzt.

Training im Shukokai Karate Center in Affoltern. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 18. März 2014

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Verdienter Punktgewinn gegen Cham Fussball 1. Liga Classic: SC Cham – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (0:1) Mit einem leistungsgerechten 1:1 trennte sich der FC WettswilBonstetten zum Auftakt des Pflichtspieljahres 2014 im Auswärtsspiel vom SC Cham. In der Tabelle können die Ämtler damit den Anschluss ans breite Mittelfeld halten. ................................................... von marc enskat Es war das Heimteam, welchem die ersten zwanzig Minuten der Partie gehörten. Der FCWB agierte zu Beginn fahrig und hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Die Zuger fanden über die Angriffsseiten immer wieder Lücken in der Ämtler-Abwehr und kamen folgerichtig in der siebten Minute auch zur ersten Chance der Partie, welche Torhüter Merlo jedoch zunichte machte. Mit zunehmender Spieldauer fand der FCWB besser in die Partie und konnte sich Vorteile im Mittelfeld erarbeiten. Es dauerte jedoch bis zur 21. Minute, ehe man einen ersten Abschlussversuch von Geburtstagskind Benramdane verzeichnen konnte. In der 34. Minute gelang Gjergji die 1:0Pausenführung für den FCWB. Seinen ersten Abschlussversuch konnten die Chamer nur ungenügend klären und so bot sich Gjergji eine zweite Mög-

FC Wettswil-Bonstettens Gojart Gjergji (ganz rechts) «dirigiert» den Ball zur 1:0-Führung ins Chamer Gehäuse. (Bild Kaspar Köchli) lichkeit, mit welcher er dem Heimtorhüter keine Chance liess. Aufgrund der Leistungssteigerung in der ersten Halbzeit eine nicht unverdiente Führung für die Gäste aus dem Säuliamt.

Gastgeschenk zum Ausgleich Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte jedoch ein Gastgeschenk der unnötigen Sorte. WB-Verteidiger Popov vertändelte als letzter Mann den Ball.

Der Chamer Angreifer hatte keine Mühe, das Geschenk anzunehmen und verwertete sicher zum 1:1 Ausgleich. Wiederum waren es in der Folge die Zuger, welche auch zu Beginn der zweiten Halbzeit die besseren Chancen hatten. In der 58. Minute verpasste ein Angreifer freistehend die beste Chance der Partie, indem sein Abschluss aus rund vier Metern nach einer Hereingabe über das Tor geriet. In der Folge hatten beide Mannschaften

noch Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende blieb es jedoch in einer von Schiedsrichterin Grundbacher sehr gut geleiteten Partie beim leistungsgerechten Unentschieden.

2014/2015 am Samstag, um 16 Uhr auf dem Wettswiler Moos. Nach dem ausgeglichenen 1:1 vom Sonntag darf man also einen spannenden Cup-Fight erwarten.

Neuauflage in einer Woche

Matchtelegramm:

Bereits am nächsten Wochenende treffen sich die beiden Mannschaften erneut. Diesmal zur letzten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup

Sportplatz Eizmoos, Cham, 265 Zuschauer. FCWB: Merlo, Buchmann, Popov, Kalyon, Constancio, Turkaj (76. Thaqaj), Gouiffe à Goufan, Benramdane, Gjergji (90. Lienhard), Acosta, Sabanovic (61. Mustafi).

Am Cup-Finalturnier Gelungener Saisonstart für den SC Schweizer Die Ämtler Firmenfussballer wurden am Wochenende gleich doppelt gefordert. Am Freitag resultierte zu Hause ein 1:1 in der Meisterschaft, am Samstag ein Cup-Auswärtssieg.

Aktive Teilnahme bei der Abstimmung zu den Traktanden. (Bild zvg.)

Samuel Baumann bleibt Präsident

Nach einer kurzen Vorbereitungsphase starteten die Firmenfussballer aus Hedingen letzten Freitag in die Rückrunde. Bereits von Beginn an dominierte das Heimteam gegen den FC Baggenstos und erspielte sich gute Torchancen. Der Elfmeter in der 11. Minute konnte leider nicht verwertet werden, sodass es zur Pause immer noch torlos blieb. Nach 58 Minuten erlöste Neinhaus sein Team mit seinem Führungstreffer. Allerdings konnte der FC Baggenstos drei Minuten vor Schluss nach einer kurzen Druckphase noch den Ausgleich erzielen. Bereits am darauffolgenden Tag wurde das Cup-Viertelfinal Spiel gegen die Zürich Gruppe durchgeführt. Auch

hier sah man über grosse Strecken einen Klassenunterschied. Der SC Schweizer/BW Mode hatte ein solides, selbstbewusstes Auftreten. Allerdings dauerte es bis zur 60. Minute, ehe Lüthi mit seinem Tor das längst fällige 0:1 erzielte. Tomasulo doppelte 16 Minuten später nach und das Heimteam aus Zürich war zu keiner nennenswerten Reaktion mehr fähig. Somit spielt der SC Schweizer am 21. Juni das Cupfinalturnier (Halbfinal und Final/Spiel um Platz 3) im Raum Zürich mit folgenden Gegnern: FC UBS, FC Siemens, FC Swiss RE.

Matchtelegramme: SC Schweizer/BW Mode – FC Baggenstos 1:1. Es spielten: M. Merz, Brotschi (51. Neinhaus), Stieger (51. Schurtenberger), Caruso, Ackermann, T. Merz, Lüthi, Sabani, Fecker, Schacher, Cattani (62. Leutwiler). Zürich Gruppe - SC Schweizer/BW Mode 0:2. Es spielten: M. Merz, L. Kolaj, Caruso, Schurtenberger (68. Brotschi), Stieger, Ackermann, T. Merz, Schacher (45. Cattani), Fecker, Lüthi, Tomasulo.

Generalversammlung des FC Affoltern mit reger Beteiligung Am vergangen Dienstag, 11. März, fand im Clubhaus «Mooshüsli» die Jahreshauptversammlung des FC Affoltern statt. Zur Abstimmung kamen unter anderem das Budget für 2014, die Verabschiedung der Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres sowie die Wahl des Vorstandes. Bei der Abnahme der Bilanz folgten die anwesenden 59 Mitglieder der Empfehlung des Revisoren Willy Ebner, Walti Steiner und Franco Kaufmann und verabschiedeten die Jahresrechnung mit grosser Mehrheit. Der neue Präsident des FCA ist gleichzeitig der alte. Samuel Baumann wurde in seinem Amt für ein weiteres Jahr bestätigt. Neu in den Vorstand wurden gewählt Bea Hofmann, zuständig für das Ressort Sekretariat, Mitgliederverwaltung und Koordination Events sowie Edith ten Siethoff als

Juniorinnenobfrau. Der Präsident bedankte sich auch in diesem Jahr bei

Probetrainings beim FC Affoltern Wie in den letzten Jahren finden auch dieses Jahr wiederum Probetrainings für angehende Fussballerinnen und Fussballer des Jahrgangs 2009 bis 2004 statt. An drei Abenden finden auf dem Allwetterplatz der Sportanlage Moos Trainingseinheiten statt – jeweils von 17.30 (Besammlung) bis 19 Uhr. Die Trainings finden am 1., 8. und 15. April statt. Es wird erwartet, dass alle drei Trainings besucht werden. Die Eltern sind eingeladen, die Trainings anzuschauen. Anmelden unter

den vielen ehrenamtlichen Supportern des Vereins, die durch ihren Einsatz und ihr Engagement dem Verein Leben einhauchen. Ihnen wurde mit einem Strauss Blumen oder einer Flasche Weins gedankt. Ein besonderes Anliegen galt der Aktualität der Mannschaftsfotos auf der Homepage. Hier kam es zu kontroversen Diskussionen. Etliche Bilder von diversen Mannschaften müssen aufdatiert werden. Dies vor dem Hintergrund, dass die Mannschaften das Aushängeschild des Vereins sind. Nach der Generalversammlung wurde den Mitgliedern ein Abendessen offeriert. Zeit und Gelegenheit, sich bereichsübergreifend und ungezwungen über das Vereinsleben auszutauschen. Die nächste Generalversammlung wird voraussichtlich im März des kommenden Jahres stattfinden.

www.fcaffoltern.ch/fca_probetraining.

Volkmar Klutsch

Dreimal Bronze für Moana Wild Kantonale Matchmeisterschaften 10 m Während dreier Tage war das Sportund Kulturzentrum «Gries» in Volketswil-Hegnau die kantonalzürcherische Hochburg im sportlichen Schiessen mit Luftgewehren und Luftpistolen auf die 10-m-Distanz. Insgesamt wurden 21 Medaillensätze abgegeben, über 300 Sportschützen waren in den verschiedenen Programmen und Kategorien am Start. Zu den erfolgreichsten Medaillensammlern gehörte Moana Wild aus Zwillikon (dreimal Bronze) in den verschiedenen Kurzdistanz-Pistolenprogrammen. Peter Schoch (Ottenbach) schaffte es in der Veteranen-Wertung auf Rang drei. Titelverteidigerin Marti-

na Landis (Wettswil) hingegen schied in den Gewehr-Einzelmeisterschaften schon früh aus. Doreen Elsener (Bonstetten) holte Bronze in der Kategorie Jugend. In der beeindruckend dimensionierten Sporthalle mit einer aussergewöhnlichen Infrastruktur, die von der Gemeinde Volketswil grosszügig zur Verfügung gestellt wurde, waren 40 elektronische Sius-Scheiben (System Laserscore) aufgebaut. Zuletzt stand die Anlage an den Europameisterschaften im Moskau im Einsatz und traf nach zeitaufwendigem Transport erst kurz vor den Zürcher Meisterschaften in Volketswil ein.


021 2014  
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