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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 20 I 171. Jahrgang I Dienstag, 14. März 2017

Kein Handlungsbedarf

Generation Gold

Affoltemer Gemeindestrassen erfüllen die Lärmschutzvorschriften. > Seite 3

Klara Obermüller und François Höpflinger kommentierten Filmdokumente. > Seite 6

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Tag der Frau Starke Worte, Musik und Tanz am Frauenfest in der «Break»Eventhalle, Affoltern. > Seite 7

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Gender-Ideologie? Die EDU des Bezirks lud zur Info-Veranstaltung zum Thema «Familie». > Seite 9

Gefragte Genies im Reusstal Abschlussübung der Genie Rekrutenschule 73 Rund 250 Mann aus der Genie Rekruten- und Unteroffiziersschule 73 (Genie UOS/RS73) übten in der vergangenen Woche im Reusstal das Gelernte aus 17 RS-Wochen. Wenn ihre Ausbildung diese Woche zu Ende geht, sind sie auch in Friedenszeiten gefragte Armeeangehörige. ................................................... von andrea bolliger Die Genietruppen sind ein wichtiger Eckpfeiler in der Schweizer Armee, denn sie sind mit ihren Fachkenntnissen und Geräten in der Lage, zerstörte Übergänge wieder passierbar zu machen. Übersetzübungen, wie sie in der vergangenen Woche im Reusstal stattfanden, dienen dazu, dass die Rekruten zum Schluss ihrer 18 Wochen dauernden Ausbildung die Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche unter

Der nächste Pfahl wird am Rammhammer montiert. (Bild zvg.) reellen Bedingungen durchspielen können. In den Genietruppen müssen die verschiedenen Fachleute wie Sappeure, Rammpontoniere und Bauma-

schinenführer Hand in Hand zusammenarbeiten. Die meisten von ihnen haben eine handwerkliche Berufslehre absolviert und können ihre Fähigkei-

ten einsetzen und diese teilweise sogar um Zertifikate und Bewilligungen erweitern, die sie im zivilen Berufsleben nutzen können. Die Armee verfügt über verschiedene Brückensysteme. In Obfelden wurde eine Stahlträgerbrücke auf Holzpfeilern erstellt. Während die Stahlträgerbrücke zu den sogenannt langsamen Brücken zählt, ist die Unterstützungsbrücke 46 Meter, wie sie beim Kloster Frauenthal errichtet wurde, innert weniger Stunden und mit weniger Personal aufgebaut. Die Unterstützungsbrücke 46 Meter kommt zum Beispiel nach Naturkatastrophen zum Einsatz und kann in den Bergen unterbrochene Strassenverbindungen temporär wiederherstellen, um die Versorgung und den Verkehr mit dem abgeschnittenen Gebiet zu gewährleisten bis die Strasse geflickt ist. abo ................................................... > Bericht auf Seite 5

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«Beziehungsdelikt» Die Agir unterstützt die Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern. > Seite 11

Maschwander «Kreuz»: Wiedereröffnung im Frühsommer? Weil sie die Auflagen nun erfüllt hat, kann die Massaro AG, Besitzerin des Restaurants Kreuz in Maschwanden, die Umbau- und Renovationsarbeiten fortsetzen. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung den denkmalpflegerisch bedingten Baustopp aufgehoben. «Wir wollen das Restaurant möglichst schnell eröffnen, am besten schon im Frühsommer», verspricht Roberto Massaro, der nun einen Pächter sucht. Im vergangenen Jahr erhielt die Bauherrschaft eine Teilfreigabe, was eine Restauranteröffnung möglich gemacht hätte. Wegen Unstimmigkeiten verzichtete aber die als Pächterin vorgesehene, ehemalige Obfelder «Hirschen»-Wirtin Bruna Bortoluzzi vor knapp einem Jahr. Massaro hofft nun, dass es mit einem neuen Pächter im zweiten Anlauf klappt. Was auch im Sinne der Maschwander Bevölkerung wäre. Seit der Schliessung von «Linde» und «Kreuz» sowie nach der Umnutzung des «Hörnli» verfügt die kleinste Ämtler Gemeinde seit einigen Jahren über kein Restaurant mehr. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 13

TCS-Gruppe Amt mit neuem Präsidenten Andreas Renggli aus Bonstetten ist neuer Präsident der TCS-Gruppe Knonauer Amt. Er löst Hansruedi Hutmacher ab, der nach 15 Jahren zurücktritt. Dieser Wechsel muss allerdings noch von der TCS-Sektion Zürich bestätigt werden, denn aufgrund rechtlicher Probleme kam es zu einer Neuregelung bei den acht Zürcher Ortsgruppen. Diese sind nun in rechtlicher Hinsicht unselbstständig und führen die vom Sektionsvorstand übertragenen Aufgaben aus. So wurde die Generalversammlung zur Mitgliederversammlung. Daran nahmen am Freitag im «Löwen»-Saal in Hausen 172 Mitglieder und Gäste teil. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Krönender Abschluss der Fasnacht

anzeigen

Am Maskenball in Zwillikon gaben die Ämtler Narren Vollgas Seit Sonntagmorgen ist sie Geschichte, die Fasnachtssaison 2017 im Knonauer Amt. Zuvor haben die Narren am Zwilliker Maskenball allerdings nochmals alles gegeben. Er ist jeweils der letzte Maskenball der Saison, der «Zwilliker». Berühmt, geliebt und jeweils äusserst gut besucht.

Auch diesmal nutzten zahlreiche Fasnächtler – die meisten kostümiert – die letzte Gelegenheit für Konfetti und kakofone Klänge. Als beste Gruppenmaske wurde der Hippie Bus aus Hedingen ausgezeichnet. «Zwillikon ist die geilste Fasnacht!», so die Prämierten. Der Preis für Rang zwei blieb in Zwillikon: Die Gruppe «Tetris» hatte ihre Kostüme eigens für den heimischen Maskenball kreiert.

Mit 40 Helfern sorgte der Sportclub Zwillikon einmal mehr für beste Bewirtung der Fasnächtler. Zum letzten Mal an der Eingangskontrolle stand Wädi Muheim. Vor 41 Jahren war er Gründungsmitglied, seither stand er am Maskenball mit einer krankheitsbedingten Ausnahme jedes Jahr im Einsatz. (tst.) ................................................... > Impressionen auf Seite 8

15 Jahre FC Hausen Kinder und Erwachsene kamen am Jubiläumstag des FC Hausen voll auf ihre Kosten. In den Turnhallen von Primar- und Sekundarschule wirkten Spieler der ersten und zweiten Mannschaft und der Frauen als Mentoren und Vorbilder für den Fussballnachwuchs. Am offiziellen Jubiläumsanlass im Hausemer Gemeindesaal liess dann anschliessend Gründungsmitglied Lars Steiner nochmals die bewegte Gründungsgeschichte des FC Hausen Revue passieren. ................................................... > Bericht auf Seite 19

www.voba-affoltern.ch

s‘FÄSCHT uf de Strass Freitag

26.+ Samstag 27. Mai 200 11

Beste Gruppenmaske am Zwilliker Maskenball: Der Hippie Bus aus Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)

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Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Eröffnungsschiessen Mittwoch, 15. März 2017 17.30 bis 19.30 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Mittwoch, 22. März 2017 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

René Bär

Paulina Frick-Müller

17. März 1964 – 27. Februar 2017

Völlig unerwartet hast du uns verlassen. Deine Liebe und Lebensfreude werden uns weiter begleiten. In Dankbarkeit für alles, was du für uns getan hast, trauern:

Feldschützenverein Wettswil am Albis Schiessvertagung 2017

Ursula von Allmen mit Isabel, Nicolas und Céline Ronja Barelli Walter und Anna Bär Silvia Bär Verwandte und Freunde

Bundesübungen 300 m + 50 m Donnerstag, 27. April 18.00 bis 19.30 Uhr Donnerstag, 22. Juni 18.00 bis 19.30 Uhr Samstag, 26. August 09.00 bis 11.00 Uhr Schiesszeiten 300 m + 50 m Samstag, 18. März 13.30 bis 16.30 Uhr Samstag, 25. März 09.00 bis 11.30 Uhr Donnerstag, 6. April 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 15. April 13.30 bis 17.00 Uhr Donnerstag, 20. April 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 27. April 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 11. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Dienstag, 16. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 18. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 1. Juni 17.30 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 8. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Dienstag, 13. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 22. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 29. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 6. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 13. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Freitag, 14. Juli 18.00 bis 19.30 Uhr Donnerstag, 27. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 10. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 17. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 24. August 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 26. August 09.00 bis 15.30 Uhr Donnerstag, 31. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 7. September 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 14. September 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 23. September 10.30 bis 16.30 Uhr

Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 16. März 2017, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen danken wir für eine Spende an das Kinderspital, Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche, 8910 Affoltern a. A., IBAN CH89 0900 0000 8774 4900 1, Postkonto 87-744900-1 (Vermerk: René Bär). In den Gemeinden Wettswil und Bonstetten werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Ursula von Allmen, Moosstrasse 7, 8907 Wettswil

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8, 12

Jungschützenkurs Montag, 27. März 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 3. April 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 10. April 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 24. April 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 8. Mai 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 22. Mai 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 29. Mai 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 12. Juni 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 26. Juni 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 21. August 18.30 bis 20.00 Uhr Montag, 28. August 18.30 bis 20.00 Uhr Achtung!!! Es kann auch ausserhalb der aufgeführten Daten und Zeiten geschossen werden! Insbesondere mit KleinkaliberSportgeräten. Diese Schiessanzeige erscheint nur einmal!!! FSV Wettswil, der Vorstand

Werner Müller 16. Februar 1931 – 10. März 2017

Ein langes Leben von unerschöpflicher Energie Ein Strom von Ideen, von denen die meisten verwirklicht wurden Eine Epoche und Jahrzehnte des Engagements Für Familie, Firma und Gemeinschaft Voll mit teils unglaublichen, aber wahren Geschichten Und vielen, vielen Menschen, Freunden und Gesichtern Verbunden mit der Schöpfung, mit Himmel, Erde und Natur Dies vielleicht die Quelle seines positiven Denkens, eines starken Willens und nie ermüdender Kraft Ein weiter Weg, immer mehr hin zu innerem Frieden Die Reise eines wachen, unabhängigen und ja, so humorvollen Geistes Dies sein Leben, hat sich erfüllt. Margrit Pirovino Hans-Jörg und Catherine Müller-Leiser mit Fabian und Tobias Rolf Müller und Pia Bahrami mit Robin, Racheli Ederi-Müller mit Lior Susanne und Denis Ravasio-Müller mit Luca und Nino Thomas Müller Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 17. März 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. An Stelle von Blumen gedenke man der Sozialwerke Pfarrer Sieber Spendenkonto Postkonto 80-40115-7, IBAN CH98 0900 0000 8004 0115 7, Vermerk Trauerfall Müller Werner. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Frau Margrit Pirovino, Heischerstrasse 17, 8915 Hausen am Albis

begnadigt daheim

Tief berührt und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben

Ernst Keller

Turnverein Obfelden Gesangssektion Obfelden Veteranengruppe Obfelden Eidgenössische Turnveteranen

13. Juni 1920 – 11. März 2017

Nach einem reich erfüllten Leben durfte er im 97. Altersjahr zu seinem Erlöser heimgehen. Danke für die grossen Segensspuren, die Du hinterlassen hast. Therese und Ewald Wermelinger Christian und Fränzi Andreas und Claudia mit Vanessa und Janis Reguel und Sandra mit Lena und David Sarah und Philipp Fredy und Helene Haldemann Lukas und Daniela Linda und Marc Deborah Walter und Susanne Haldemann Oliver und Lea Nadia und Patric Eliane und Manuel Tina Verwandte und Freunde

Jugendschiesskurs Der Jugendschiesskurs findet statt: Vom 20. März bis am 28. August jeweils am Montag, ausgenommen während der Schulferien.

Mit goldenen Kronen stehn die Schattenbäume, aus hohen Zweigen rieselt süss der Schlaf . . . Ein leiser Windhauch geht durchs Umgelände; mein Stern am Himmel lädt zur Ruhe ein.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Werner Müller 16. Februar 1931 – 12. März 2017

Er hat sich stets für die Förderung der Turnsache eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Turnverein Obfelden Die Vorstände Die Abdankungsfeier findet am Freitag, den 17. März 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt.

Abschiedsfeier: Freitag, 17. März 2017, 14.30 Uhr, Chrischonagemeinde, Affoltern am Albis. Beisetzung: 13.30 Uhr, Friedhof, Kappel am Albis. Statt Blumen gedenke man der Chrischona International, 4126 Bettingen, Postfinance Basel, Postkonto 40-872-3. Traueradresse: Walter Haldemann, Unterweid 1, 8926 Uerzlikon

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Todesfälle Kappel am Albis Am 11. März 2017 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Keller Ernst Gottfried geb. 13. Juni 1920, von Hallau SH, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon. Die Beisetzung findet am Freitag, 17. März 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.30 Uhr in der Chrischona in Affoltern am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Wettswil am Albis Obfelden Am 10. März 2017 ist in Affoltern am ALbis gestorben:

Müller Werner geb. 16. Februar 1931, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Wolserstrasse 62.

Am 27. Februar 2017 ist in Portugal gestorben:

Bär, René Walter geb. 17. März 1964, Bürger von Wettswil am Albis, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Moosstrasse 7.

Abdankung am Freitag, 17. März 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 16. März 2017, 14,30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt.

Die Friedhofvorsteherin

Der Friedhofvorsteher

Am Sonntag, 21. Mai 2017, findet eine Urnenabstimmung statt betreffend Umwandlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern in die Interkommunale Anstalt gemäss Anstaltsvertrag Interkommunale Anstalt (IKA) KESB Bezirk Affoltern. Die detaillierte Abstimmungsweisung wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 14. März 2017 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. März 2017

Fahrpläne 2018/19 aufgelegt

Lärmschutzüberprüfung abgeschlossen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Das Umweltschutzgesetz und die Lärmschutzverordnung regeln unteranderem Anforderungen, Pflichten und Zuständigkeiten sowie die Finanzierung zur Lärmbekämpfung, welche von Strassen ausgehen. Die Gemeinde Affoltern am Albis hat den Sanierungsbedarf infolge Strassenlärms bei den Gemeindestrassen durch ein Ingenieurbüro überprüfen lassen. Nachdem alle geplanten Tempo-30-Zonen eingeführt sind, werden auf sämtlichen Gemeindestrassen die Lärmschutzvorschriften eingehalten. Es besteht somit kein weiterer Sanierungsbedarf.

die Begegnungszone und andererseits an das Gemeindezentrum grenzt. Der Kaufpreis beträgt 1,164 Mio. Franken. Die Immobilienabteilung prüft derzeit mögliche Nutzungen.

Neue Parkfelder an der Obstgartenstrasse

Kommunalpolizei Die Kommunalpolizei Affoltern stand durch eine Initiative zur Kündigung des Anschlussvertrages mit der Gemeinde Obfelden im vergangenen Jahr vermehrt im Fokus. Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat seine Vorstellung einer bürgernahen Kommunalpolizei konkretisiert und erachtet neben vermehrt sichtbarer Präsenz durch Fuss- und Fahrzeugpatrouillen auch, wo immer möglich, ein Vorgehen mit Augenmass als angebracht. Zur Analyse allfälliger Schwachstellen und zur nachfolgenden Optimierung wurde eine externe Fachperson beigezogen. Weiterhin steht auch die Prävention im Zentrum. Ende Februar wurde die Aktion gegen Dämmerungseinbrüche abgeschlossen. Die Kommunalpolizei patrouillierte vermehrt zu Fuss und mit Fahrzeugen in den Wohnquartieren und informierte die Bevölkerung mit Flyern. Zahlreiche positive

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Gehört neu der Gemeinde Affoltern: Die Liegenschaft Obere Bahnhofstrasse 9, welche direkt ans Gemeindehaus (hinten links) grenzt. (Bild Thomas Stöckli) Rückmeldungen von Einwohnerinnen und Einwohnern aus Affoltern und den Anschlussgemeinden haben dazu geführt, dass bereits eine nächste Aktion geplant wird.

rungsmassnahmen und Forstarbeiten vorgenommen. In Zukunft soll das kommunale Naturschutzobjekt Zwillikerweiher in einem Teilbereich auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zwillikerweiher Im Jahr 2015 übernahm der Verein Pro Natura den Zwillikerweiher von der Zwillikon Weiher AG. Zwischenzeitlich wurden durch Pro Natura und das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) notwendige Dammsiche-

Liegenschaft gekauft Der Gemeinderat konnte die Liegenschaft Obere Bahnhofstrasse 9 käuflich erwerben. Die Parzelle hat für die Gemeinde eine grosse strategische Bedeutung, weil sie einerseits direkt an

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Die Obstgartenstrasse ist im kommunalen Verkehrsrichtplan als Sammelstrasse eingetragen. Im Bereich zwischen der Liegenschaft «Senevita» und der Einmündung in die Moosbachstrasse werden entlang der Obstgartenstrasse immer öfter Motorfahrzeuge parkiert. Aufgrund diverser Reklamationen wurden mit der Anwohnerschaft Lösungsmöglichkeiten für die Parkierung bei diesem Strassenteilstück gesucht. Durch die optimale Anordnung von mehreren Längsparkfeldern kann eine geordnete Parkierung sichergestellt werden. Die maximale Parkdauer wird auf vier Stunden festgelegt. Sobald die Verfügung der Kantonspolizei rechtskräftig ist, werden die Parkfelder markiert und signalisiert.

Und übrigens… …hat auch der Gemeinderat Affoltern am Albis das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates betreffend die Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge ergriffen. Ausführliche Informationen dazu wurden bereits von anderen Bezirksgemeinden veröffentlicht. (tro)

Das Jagdrevier Bonstetten geht an die bisherige Jagdgesellschaft

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat zusammen mit den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und den Regionalen Verkehrskonferenzen den Fahrplanentwurf für die Jahre 2018 und 2019 erarbeitet. Hauptauslöser für die meisten Änderungen ist die Fertigstellung der dritten und letzten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn. Neu konzipiert wird das Angebot im Reppischtal. Das Ziel: mehr Direktverbindungen und ein pünktlicherer Verkehr. Die Postautos der Linie 235 (Zürich Wiedikon–Stallikon–Aeugst) verkehren nur noch im Stundentakt. Sie werden in der anderen halben Stunde ergänzt durch Kurse der neuen Linie 236 (Zürich Wiedikon–Stallikon–Hausen). Die Postautos der Linie 223 (Aeugstertal–Hausen–Affoltern) verkehren nur noch zwischen Hausen und Affoltern und werden dadurch pünktlicher. Vom 13. bis zum 29. März 2017 ist der Fahrplanentwurf auf www.zvv.ch aufgeschaltet. Die Bevölkerung kann Einsicht nehmen und bis zum 31. März 2017 Begehren an die Wohngemeinde richten.

Zu viel sauberes Wasser Die ARA Kelleramt erfüllt die Anforderungen an die Abflusskonzentration und an den Reinigungseffekt. Auch sind keine unzulässigen Schadstoffe im Klärschlamm festgestellt worden. Der Wasserzufluss hat gegenüber dem Vorjahr um weitere 28 % zugenommen und lag bei insgesamt 2,56 Mio. m³. Gründe sind überdurchschnittliche Niederschlagsmengen, vor allem aber grosse Mengen an Fremdwasser, etwa aus Ottenbach. Dieses Sauberwasser verursacht hohe, Kosten und reduziert den Reinigungseffekt. Das Vorprojekt zur Wärmenutzung aus dem Abwasser wurde abgeschlossen. Bei der ARA soll nur eine Pumpstation fürs Wegpumpen und Rückführen des Wassers realisiert werden. Der Abwasserverband Kelleramt wäre daher nur am Rande tangiert. (pd.)

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer, Das Amt für Landschaft und Natur (ALN) der Baudirektion des Kantons Zürich beauftragte die Gemeinden mit der Neuversteigerung der Jagdreviere für die Pachtperiode 2017 bis 2025. In der vergangenen Pachtperiode 2009 bis 2017 wurde die Jagdgesellschaft Bonstetten mit der Jagdaufsicht des Reviers Nr. 23 betraut. Die Neuversteigerung der Jagdreviere des Kantons Zürich erfolgt nach den Richtlinien des Gesetzes über Jagd und Vogelschutz vom 12. Mai 1929 und der Verordnung über Jagd und Vogelschutz vom 5. November 1975. Das ALN bewertete jedes einzelne Jagdrevier und legte die Steigerungs- und Pachtbedingungen, sowie den Revierschatzungswert und die Pächterzahlen fest. Der Gemeinderat beachtete im Jagdversteigerungsverfahren die gesetzlichen Vorgaben und legte den Termin der Jagdrevierversteigerung auf den 14. Februar 2017 fest. Fristgemäss ging bei der Gemeindeverwaltung am 15. Dezember 2016 die Anmeldung für die neue Pachtperiode 2017 bis 2025 des bisherigen Pächters Jagdgesellschaft Bonstetten ein. Die Überprüfung der eingereichten Unterlagen ergab, dass alle Angaben vollständig und richtig waren. Weitere Angebote anderer interessierter Jagdgesellschaften gingen fristgemäss keine ein. Am Jagdrevierversteigerungstermin vom 14. Februar 2017 erfolgte in Anwesenheit der angemeldeten und

bisherigen Jagdgesellschaft Bonstetten und von Vertretern der Gemeindebehörde die Vergabe des Jagdreviers Nr. 23. Die jagdbare Fläche von 655 ha mit einem Minimum von vier und Maximum von sieben Pächtern und einem jährlichen Pachtzins von 6870 Franken gelangte gemäss Revierdatenblatt und Protokoll der Jagdrevierversteigerung an die bisherige Jagdgesellschaft Bonstetten.

Konstituierung des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014-2018 Durch den frühzeitigen Rücktritt von Gemeindepräsident Bruno Steinemann aus dem Gemeinderat wurde am Sonntag, 12. Februar, die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderates und für das Amt als Gemeindepräsident durchgeführt. Im 1. Wahlgang wurden Claudia Schuler zum Mitglied des Gemeinderates und Frank Rutishauser zum Gemeindepräsidenten für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 gewählt. Der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat sich deshalb wie folgt neu konstituiert: Frank Rutishauser: Gemeindepräsidium, Präsidiales, Finanzen; Roger Mella: 1. Vizepräsident des Gemeinderates, Tiefbau, Werke; Christina Kienberger: 2. Vizepräsidentin des Gemeinderates, Bildung; Claudia Schuler: Hochbau, Liegenschaften; Patrick Vogel: Sicherheit, Umwelt; Claude Wuillemin: Soziales, Gesundheit, Kultur und Freizeit, öffentlicher Verkehr, Forst- und Landwirtschaft.

Personelles aus dem Gemeindehaus Karin Fischer, Leiterin Bereich Steuern, sieht Mutterfreuden entgegen. Nach ihrem Mutterschaftsurlaub wird sie in einem Teilzeitpensum weiterhin den Bereich Steuern unterstützen. Zur Ergänzung des Teams wurde deshalb die Stelle als Verwaltungsangestellte/-r Steuern mit einem Pensum von 40 bis 60 % ausgeschrieben.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • einer Altlasten-Voruntersuchung des ehemaligen Ablagerungsstandortes «Stierenmas/Grueb» zugestimmt und die erforderlichen Kosten genehmigt; • einen Unterschutzstellungsvertrag des Wohnhausteils Dorfstrasse 10 mit dem Ehepaar Eveline und Simon Beeler, Bonstetten, genehmigt. Die entsprechende öffentliche Publikation erfolgt in den nächsten Tagen im «Anzeiger»; • die Betriebsrechnung und den Geschäftsbericht 2016 des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf genehmigt; • dem Austausch von weiteren 66 Wasserzählern im Jahr 2017 zugestimmt und den erforderlichen Kredit dazu genehmigt; • die Bauabrechnung für die feuerpolizeilichen Massnahmen an der Liegenschaft Am Rainli 2/4 genehmigt. (dn.)

Einbruchs-Kampagne war ein Erfolg Die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien haben zwischen Ende Oktober 2016 und dem 24. Februar 2017 im Zuge der erhöhten Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehrere tausend Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Aus 54 Kontrollen resultierten 175 Strafanzeigen und Verzeigungen. 35 mutmassliche Einbrecher wurden verhaftet. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Obfelden darf Martin Weibel-Trösch kommenden Donnerstag, 16. März, den 80. Geburtstag feiern. Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute. anzeige


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Dienstag, 14. März 2017

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Brückenbauer im Reusstal Rekruten übten unter realen Bedingungen Die Übung der Genie Rekrutenund Unteroffiziersschule 73 (Genie UOS/RS73) führte die Rekruten und angehenden Offiziere nach Obfelden, wo sie eine Stahlträgerbrücke über der Reuss errichteten und zum Kloster Frauenthal, wo eine Unterstützungsbrücke 46 Meter über der Lorze aufgebaut wurde. ................................................... von andrea bolliger Wenn eine Strassen- oder Gewässerüberquerung unpassierbar wird, kommen die Genietruppen der Schweizer Armee zum Einsatz. Damit sie das Aufbauen der verschiedenen Brückensysteme im Einsatz beherrschen, üben sie dies am Schluss der Rekrutenschule unter echten Bedingungen und als Kompanieauftrag. Die Stelle an der Reuss in Obfelden zählt bei der Schweizer Armee zu den festen Einbaustellen für Brückensysteme und wird regelmässig für Übungen genutzt. Die Rekruten, die dort am vergangenen Mittwoch eine Stahlträgerbrücke erstellten, befanden sich in der 17. ihrer insgesamt 18 Wochen dauernden militärischen Ausbildung. Wie bei allen Truppengattungen begann für sie die Rekrutenschule mit der fünfwöchigen militärischen Grundausbildung. Von der sechsten bis zur 13. Woche durchliefen sie die Fachgrundausbildung und danach die Verbandsausbildung. Die Übung an der Reuss diente dazu das Zusammenspiel der einzelnen Fachspezialisten zu prüfen und zu festigen.

Die Unterstützungsbrücke 46 m beim Kloster Frauenthal ist innert weniger Stunden aufgebaut. (Bilder Andrea Bolliger)

Es braucht verschiedene Fachleute Handwerkliche Fähigkeiten sind bei den Genie-Truppen unabdingbar. Deshalb finden sich unter den Rekruten kaum kaufmännisch Ausgebildete oder Studenten. Um die Stahlträgerbrücke zu bauen, müssen hölzerne Pfähle ins Flussbett gerammt werden. Dies geschieht mittels eines hydraulischen Rammhammers, den sogenannte Rammpontoniere zuerst auf einer Plattform im Wasser installieren müssen. Ein Pneukran reicht ihnen die Elemente auf die Plattform. Der Fahrer, der ihn betreibt, erhielt die Ausbildung um den Kran zu bedienen, in der Armee und kann diese auch im zivilen Berufsleben nutzen. Da sich die Plattform wie eine Fähre übers Wasser bewegt, werden Gierseile zwischen den beiden Ufern gespannt. Der Fluss muss deshalb durch die Pontoniere gesichert werden. Die Aufgabe der Sappeure wird später sein, die Fahrbahnplatten zu verlegen und den Oberbau der Brücke fertigzustellen. Im hinteren Teil des Übungsplatzes sind Baumaschinenführer damit beschäftigt, eine Zufahrtssperre mit Holz und Beton aufzustellen. Das Errichten von Strassensperren ist auch in Katastrophengebieten nötig, um die Zufahrt in ein verlassenes Gebiet zu blockieren und Plünderungen zu verhindern.

Reales Übungsszenario Nicht nur wegen des garstigen Wetters war die Übung für die Rekruten real. Die Stahlträgerbrücke könnte jederzeit zum Einsatz kommen, wenn eine Brücke nach einer Naturkatastrophe oder nach einem starken Erdbeben beschädigt oder zerstört würde. Allerdings nicht sofort, denn die Erstellung einer solchen Notbrücke muss geplant werden. Die ideale Einbaustelle für den Notübergang muss gefunden werden, es kann sein, dass die Zufahrt freigeräumt oder sogar Anfahrtswege geschaffen werden müssen. Schliesslich muss geprüft werden,

Die Elemente der Unterstützungsbrücke 46m werden zusammengesetzt.

Trotz grossem Gerät ist Handarbeit gefragt.

ob sich das Flussbett an der Stelle eignet um Pfähle einzusetzen. Zudem ist der eigentliche Bau relativ zeitaufwendig. Rund 100 Meter Brücke können innerhalb von 24 Stunden gebaut werden.

Schnelles Brückensystem ist nicht nur über dem Wasser einsetzbar Zwischenzeitlich sind beim Kloster Frauenthal unweit der Gemeinde Maschwanden 40-Tönner vorgefahren. Sie bringen Elemente für die Unterstützungsbrücke 46 Meter. Acht bis zehn Mann sind nötig, um diese Brücke zu bauen. Sie werden innerhalb von dreieinhalb bis vier Stunden den Übergang über die Lorze geschaffen haben. Das System zählt zu den schnellen Brücken. Mit grosser Sorgfalt manövrieren die jungen Männer die Lastwagen zwischen den Gebäuden des Bauernhofes. Einige von ihnen wurden in der Rekrutenschule zum Lastwagenfahrer ausgebildet und erhielten zum Lastwagenbrevet zusätzliche Bewilligungen wie jene für den Transport von Gefahrengut. Die Rekruten haben das Zusammenbauen dieses Brückensystems bereits auf dem Waffenplatz gelernt und kennen den Ablauf.

Die Rammpontoniere beim Vorbereiten ihrer Plattform. Die Unterstützungsbrücke 46 Meter wird eingesetzt, um einen schnellen, einspurig befahrbaren Übergang zu schaffen. Zusätzlich kann eine Fussgängerverbindung mit Geländer angebracht werden. Dieses Brückensystem kommt nicht nur über Gewässern zum Einsatz. 2015 stellte eine solche

Brücke die nach einem Unwetter unterbrochene Strassenverbindung zwischen der Gemeinde Scuol und dem Weiler S-charl temporär wieder her. Bei allen ihren Einsätzen zugunsten der zivilen Bevölkerung darf die Armee nicht von sich aus tätig werden. Die Kantone oder Gemeinden müssen

ein Unterstützungsgesuch beim Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport einreichen. Während die Brückenkonstruktion beim Kloster Frauenthal bald Form annimmt, setzen die Rammpontoniere am Reussufer in Obfelden erst den ersten Pfahl ins Flussbett ein.


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Dienstag, 14. März 2017

Generation Gold? Alter in der Schweiz Klara Obermüller und François Höpflinger kommentierten Schweizer Filmdokumente Jede Generation hat ein Bild vom Alter, und lebt ihr Alter, geprägt vom Zeitgeist. Dominique Rudin vom Verein Memoriav bot am vergangenen Mittwoch im «LaMarotte» mit zwölf Filmausschnitten einen Einblick in das sich wandelnde Bild des Alters – und regte zum Nachdenken an.

Jahrhunderts über Institutionen, in denen betagte Menschen ihre letzte Zeit verleben mussten, machten zutiefst betroffen. Ja, wohin mit den Alten? Und dies bei der aktuellen demografischen Entwicklung. Im dritten Programmteil «Bild des Alters im Wandel», befasst man sich mit der Generation Gold, den Babyboomern. Wie keine Generation zuvor hatten sie viele Wahlmöglichkeiten bei der Lebensgestaltung und konnten Werte wie Eigenständigkeit, Entscheidungsfreiheit oder Selbstverwirklichung leben. Entsprechend sind ihre Erwartungen. Wie werden sie damit umgehen, wenn ihr Lebensradius im Alter eingeschränkt wird? Aushalten können, Genügsamkeit, Demut oder ein konstruktiver Umgang mit Frustrationen sind nicht unbedingt die Stärken dieser materiell eher verwöhnten Generation.

................................................... von regula zellweger Um sich die Zukunft vorstellen zu können, lohnt es, einen Blick in die Vergangenheit zu tun. Für die Zukunft kann man aufgrund der Entwicklungen in der Vergangenheit Tendenzen definieren, so auch für das Altern. Dabei haben Werte einen grossen Einfluss. Die eindrücklichen Filmdokumente aus den Jahren 1947 bis 2013 zeigten den Wertewandel im Umgang mit alten Menschen, aber auch deren Selbstverständnis und Selbstkonzept im Laufe der letzten Jahrzehnte.

Klug zusammengestelltes Programm Der Historiker Dominique Rudin hat die Filmsequenzen ausgelesen und im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Erlebte Schweiz» von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz, präsentiert. Zu verschiedenen Themen lässt «Erlebte Schweiz» einmalige Film- und Tondokumente für das heutige Publikum wieder lebendig werden. Idealerweise konnten für das Thema «Generation Gold? Alter in der Schweiz» die Publizistin Klara Obermüller und der Altersforscher François Höpflinger gewonnen werden. Das Programm im

Defizitmodell des Alterns?

Publizistin Klara Obermüller (links) und Altersforscher François Höpflinger (rechts) kommentierten die von Dominique Rudin präsentierten Filmdokumente und stellten Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. (Bild Regula Zellweger) «LaMarotte» war eingeteilt in eine Einführung und drei Filmblöcke, nach denen die beiden Spezialisten für Altersfragen einerseits mit Informationen ergänzten, anderseits ihre ganz persönlichen Meinungen und Gefühle äusserten.

Soziale Sicherheit im Alter Der erste Filmteil des Abends befasste sich mit der sozialen Sicherheit im Alter. Bereits 1919 gab es Bestrebungen, die Alten vor Armut zu schützen. Da-

mals wurden Alter und Armut gleichgesetzt. Erst 1947 nahm das Schweizer Volk die AHV mit grosser Mehrheit an – für viele Menschen, die beide Kriege und die Weltwirtschaftskrise erlebt hatten, zu spät. Altersarmut gibt es in der Schweiz auch heute – sie wird aber zu wenig thematisiert. In der Schweiz ist man im Versteckten arm – oder reich. Darüber spricht man nicht. Viele Menschen in der Schweiz, die sich auf das Pensionsalter hinbewegen, haben Existenzängste. Es wird zwar propagiert, im Pensionsalter er-

werbstätig zu bleiben, aber die Stellensuche ist bereits ab 50 sehr schwierig. Sind die Alten heute Manipuliermasse der Wirtschaft?

Bilder des Alters im Wandel Zum Thema «Zwischen Versorgung und Umsorgung» wurde ein Film präsentiert, der den Einsatz von Haushalthilfen und die Wahl des Altersheims Ende der 50er-Jahre zeigte. Damals gut gemeint – heute abstossend. Filmdokumente aus der Mitte des letzten

Sowohl François Höpflinger als auch Klara Obermüller machten bewusst, dass jede Generation ihr Alter neu erfinden muss, dies ohne wirkliche Vorbilder. Viele haben ein Defizitmodell des Alterns, es ist bewusst oder unbewusst negativ konnotiert. Loslassen ist nicht immer befreiend. Die Angst vor Alterseinsamkeit ist berechtigt, deshalb werden heute neue Wohnformen ausprobiert. Bilder sagen oft mehr als Worte. Das Konzept, Menschen für ein aktuelles Thema mit zeitgenössischen BildDokumenten emotional betroffen zu machen und mit lockeren und gleichzeitig tiefen Kommentaren von Experten weiter zu sensibilisieren, überzeugt.

Lama-Karawane durchs Säuliamt

Zum letzten Mal die Post austragen

Ungewohntes Bild in Affoltern und Ottenbach

1971 hat Fritz Streich seine Lehre bei der Post in Affoltern angetreten. Nun, 46 Jahre später, steht die Pension bevor. Dem Arbeitgeber hat Streich die ganze Zeit die Treue gehalten. Am Freitag, 17. März, ist sein letzter Arbeitstag.

Eine exotische Truppe war kürzlich in der Gegend um Affoltern und dann später in Ottenbach anzutreffen. Lorenzo Zanetti aus Zumikon war mit seinen sieben Lamas im Säuliamt unterwegs und wanderte hinüber in den Aargau. Innerhalb von 14 Tagen will Lorenzo Zanetti mit seinen sieben Lamas Bern erreichen. Am Samstag, 4. März, ist er in Zumikon gestartet und durch die Stadt Zürich über den Üetliberg gewandert. Am darauffolgenden Montag staunte man in Zwillikon nicht schlecht, als die Karawane die Ottenbacherstrasse heraufwanderte. Weil die Wiesen für eine Rast für seine Tiere sehr einladend waren, fragte Zanetti deren Besitzer an, ob seine Lamas

hier weiden dürfen. Auch die Möglichkeit zum Übernachten wurde ihm angeboten. Es sei auf seinen Wanderungen nicht immer einfach, Unterkünfte zu finden, wo seine Tiere auf einer Wiese nächtigen können. Seit zehn Jahren bietet Lorenzo Zanetti Lama-Trekkings an. Mit seinen Tieren ist er schon in der ganzen Schweiz herumgekommen. Er kennt zahlreiche schöne Touren und Orte, die er gerne den Teilnehmenden zeigt. Diese mehrtägigen Wanderungen dienen dem Training für sich und die Tiere. «Wir alle müssen fit sein für mehrstündige Tageswanderungen», sagte Lorenzo Zanetti. Diese Vorbereitungen seien wichtig für seine Trekkingtouren, die er vorwiegend in der Schweiz durchführt. Eine Destination, die er ausserhalb der Schweiz anbietet, ist Lappland. (bea)

Nach 46 Jahren als Briefträger beginnt für Fritz Streich der Ruhestand

................................................... von thomas stöckli «Ich kann nur Gutes erzählen», sagt Patrick Aregger, Stellvertretender Leiter der Briefzustellregion Wädenswil, der auch das Knonauer Amt angeschlossen ist, über Fritz Streich. Besonders hebt er die Zuverlässigkeit seines bald ehemaligen Mitarbeiters hervor. Auch aus der Bevölkerung habe es immer wieder sehr positive Rückmeldungen gegeben. «Die Kunden werden ihn vermissen», so Aregger.

Der Zeitdruck ist gestiegen

Lorenzo Zanetti wanderte mit seinen Lamas durchs Säuliamt. (Bild Bea Sutter)

Im April 1971 hat Fritz Streich die Lehre zum Briefträger angetreten. Der Post sollte er seine ganze Berufslaufbahn treu bleiben. In Affoltern und Ottenbach, in Knonau und Hausen stellte er die Post zu. «Es war eine schöne Zeit», meint er rückblickend. Gefallen haben ihm vor allem die frühen Jahre. Auch wenn der Arbeitstag in Hausen von 6 Uhr früh bis 18 Uhr am Abend gedauert hat – und er im Winter seinen VW Käfer noch aus dem Schnee schaufeln musste. Entschädigt hat ihn der Kontakt mit den Kunden, die ihn auch mal spontan zum Znacht einluden. Zu den Bedingungen von heute würde er wohl nicht mehr denselben

Am Freitag fährt Fritz Streich zum letzten Mal die Post aus. (Bild Thomas Stöckli) Beruf wählen, meint Streich und begründet: «Die Touren sind grösser geworden, der Zeitdruck ist gestiegen – und man muss alles scannen.» Er wollte sicher nicht im Büro sitzen – das war dem Bauernsohn bei der Berufswahl wichtig. «Ich war immer gern draussen», verrät er. Dass sich ein Grossteil der Arbeit nach drinnen verlagert hat, kommt ihm deshalb nicht entgegen. Und trotzdem: «Vielleicht würde ich doch wieder Pöstler werden», meint er nach nochmaligem Überlegen.

40 Jahre in der Theatergruppe Aeugst Neben seiner Arbeit bei der Post hat sich Fritz Streich übrigens auch 40 Jahre in der Theatergruppe Aeugst betätigt. Im Hintergrund wird er sich dort weiter engagieren. Den Ruhestand will er zudem nutzen, wieder fischen zu gehen und Zeit mit seinen beiden Enkelmädchen zu verbringen. Und wenn er den einen oder anderen Mitarbeiter vermisst, schliesst er auch einen Spaziergang an seinen alten Arbeitsplatz nicht aus.


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Bunt und zuversichtlich wie der Frühling Am 8. März wurde der internationale Tag der Frau in Affoltern gefeiert Das Frauenfest 2017 war eines der fröhlichsten, die Break Eventhalle, in farbige Lichter getaucht, bot einen stimmigen Raum. Die Frauen vom OK Frauenfest und Kultur Affoltern setzten auf starke Worte, Musik und Tanz – mit Erfolg. ................................................... von denise bohnert «Ein Stimm- und Wahlrecht für Frauen wäre eine Versündigung gegen die Natur» – Mirjam Nogueira vom OK Frauenfest zitierte aus «Die göttliche Ordnung», einem Schweizer Film über den Kampf fürs Frauenstimmrecht, der zurzeit in den Kinos läuft, und bemerkte, dass sämtliche Frauen im derzeitigen OK 1971 noch nicht geboren waren. Es ist erfreulich, dass sich das Komitee verjüngt hat und mit Enthusiasmus – und in Zusammenarbeit mit Kultur Affoltern – die Tradition eines Fests zum internationalen Tag der Frau weiterleben lässt. Es wurde kein Eintritt verlangt, aber um Spenden für «Femia», eine Organisation zur Unterstützung von Migrantinnen gebeten.

Stimme erheben Gegen halb acht trafen Scharen von Frauen jeglichen Alters, farbenfroh gekleidet und in bester Stimmung ein. Und mit deren Motto «kühler Kopf und warmes Herz» wurde die ehemali-

Bewegte Frauen feierten den internationalen Tag der Frau in der Break Eventhall. (Bild Denise Bohnert) ge Kantonsrätin Lisette Müller als Rednerin begrüsst. Ihr Thema für diesen Abend: Ausbeutung als Gegensatz zu Nachhaltigkeit. Überall, wo mehr genommen als gegeben werde, wo man sich bediene, bis es nichts mehr hat, entstehe Zerstörung. Vor allem für diejenigen, die sowieso wenig haben. Und so sei es nicht verwunderlich, dass Menschen zu uns kommen, wo Überfluss herrscht. Macht, Gewalt, Schmerz, Erniedrigung, Entweihung seien nebst unfairen Löhnen Formen von Ausbeutung. Und immer wieder seien es vor allem Frauen, die diesen ausgesetzt sind. Sie spricht von Hel-

dinnen der Geschichte, den ägyptischen Hebammen, die sich weigerten alle neugeborenen Knaben zu töten, von Klara von Assisi, die einen Orden gründete, um Armen zu helfen – «Warum kennen wir nur den Franz?» Von Jeanne d’Arc, die sich weigerte, verheiratet zu werden, um stattdessen zu kämpfen, und Mutter Theresa, die entgegen den Regeln die «Unberührbaren», die «Wertlosen», behandelte. Werberin Doris Gisler-Truog sowie die Heldin in «Die göttliche Ordnung», die sich vor 50 Jahren für das Stimmrecht stark machten, sind Beispiele für Frauen, die aus dem Hintergrund traten,

um sich offen gegen Ungerechtigkeit zu wehren. Lisette Müller, die auch Politikkurse anbietet, rief die Frauen auf, in der Politik aktiv zu werden, denn Frauen setzten auf andere Werte, für Menschlichkeit, Familie, Nachhaltigkeit: «Setzen Sie sich mit ‹Gspüri› für das Richtige ein, clever, konsequent, verantwortungsbewusst und mutig!» Grosser Applaus.

«Baila!» Gleich darauf trat die Coverband Missisfox aus Zürich auf. Nach einem A-capella-Stück legten die acht Frauen

mit Saxofonen, Keyboards, Schlagzeug, Bass und Gitarren sowie starken Stimmen mächtig los. Ein fetziges Tanzstück folgte dem andern und es wurde «geshaked». Da wurden Hüften aller Façon geschwungen, runde, schmale, breite, reifere und jüngere Semester – und ganz vereinzelt waren auch Männer auszumachen. Sie fanden an diesem Abend nicht viel Beachtung, trotzdem schätzte man deren Mut, inmitten dieser weiblichen Horden aufzutreten: engagierte Frauen aus Bibliothek, Kultur, Gastronomie, Migration, Politik, Musik, Bildung, Familie, Kunst, Theater, sozialen Tätigkeiten, Medien, Gewerbe – bunt gemischt im bunten Licht. Auch die Musikerinnen der Band, verschiedene Frauentypen in allen Phasen des Lebens, fühlten sich sichtlich wohl im Mix des Publikums. Sie betonten, es sei doch schon etliches für und von Frauen geschafft worden und das gelte es zu feiern. Ihre Band besteht seit genau 20 Jahren, entstanden aus der Frauenmusikschule Serpent, ein Frauenprojekt der Neunzigerjahre in Zürich. Ihre Stücke aber spannten sich weit nach hinten in die Musikgeschichte und machten Zucchero wie Aretha Franklin alle Ehre. Bis gegen elf Uhr wurde begeistert getanzt, die Stimmung war frühlingshaft fröhlich und herzlich. Mit Zuversicht für weitere Schritte und mit dem guten Gefühl, dass Frauensolidarität existiert und feiernswert ist, kehrten die Frauen zurück an ihre Aktivitätsorte.

Luzifer frisst Bäume

Ein Kino in der Galerie Märtplatz

«Feuerteufel» auf dem Bauspielplatz

Werkschau von Claudius Gentinetta

Die zweite Ausgabe des «Feuerteufels» Affoltern wurde mit Wetterglück und rund 40 Zuschauerinnen und Zuschauern belohnt. Und das Publikum mit einem Feuerspektakel.

Kultur Affoltern eröffnete am vergangenen Freitag das Galeriejahr. Claudius Gentinetta zeigt in seiner Werkschau noch bis zum 26. März Bilder, Zeichnungen und eine Auswahl seiner Filme.

Es ist wahrlich eine Augenweide, einen Christbaum, nachdem er seinen festlichen Zweck erfüllt hat, in Flammen aufgehen zu sehen – allerdings ist dies kein ratsames Projekt für die heimische Stube. Der Bauspielplatz bot am vergangenen Samstag eine Plattform, damit kleine und grosse Pyromanen auf ihre Kosten kommen können, ohne hernach der Versicherung eine neue Wohnungseinrichtung in Rechnung stellen zu müssen.

zu einer Zweiggirlande geflochten, die als Zündschnur fungieren durfte. Die Abfolge der Feuerspur verlief weiter über eine raketenhafte Seilbahn, die den Funken an einen Kugelblitz übertrug, der via Kugelbahn wiederum einen Höllenlift entzündete. Dieser Lift schliesslich erhob sich fauchend, um geradewegs mitten in den Schlund des Leibhaftigen, der hoch droben über den Köpfen der Zuschauer thronte, zu verschwinden. Das Spektakel fand sein loderndes und laut knisterndes Finale am Fuss des Teufelsturms, der einen Christbaum nach dem andern verschlang, wie es sich für ein teuflisches Monster gebührt. Nach rund 40 Bäumen gab der Teufel den Geist auf, kollabierte kontrolliert und liess sich mit ein paar Handgriffen zu einem Lagerfeuer umfunktionieren.

Der Weg ist das Ziel Da jedoch auch draussen eine Gefahr besteht, nämlich die, dass das blosse Abbrennen von Christbäumen zu Langeweile führen könnte, wurde von kundigen Feuerflüsterern in den Tagen zuvor eine regelrechte Feuerchoreografie aufgebaut. Einige der im Januar vor der Grünabfuhr geretteten Nadelbäumli wurden zu diesem Zweck in ihre Einzelteile zerlegt und

Glut gut

Ohne jedes Risiko kann man die gesamte Wohnungseinrichtung, die ja jetzt dank Outdoor-Feuerteufel nicht abgebrannt ist, darauf verwetten, dass um ein solches Feuer herum jemand einen Spruch bringt wie: «Jetzt haben wir aber eine schöne Glut, du!» oder «Sie, da könnte man jetzt doch grad noch eine Wurst drüberhalten.» Damit der Bauspielplatz dann nicht einfach so verlegen dastehen muss und bloss «Höhöhö, ja genau, das könnte man» dazu sagen kann, gab es Schlangenbrot und Würste, was dankbar aufgenommen wurde. Die meisten Leute dürften schliesslich nicht gerade demnächst wieder auf eine so ergiebige Glut treffen. (pd.) Funkenflug und ein diabolisches Grinsen. (Bild zvg.)

................................................... von andrea bolliger Zum ersten Mal widmet Kultur Affoltern dem Medium Film eine Ausstellung. Veronika Mühlebach begrüsste am vergangenen Freitagabend rund 40 Gäste in der Galerie Märtplatz und ging in ihrer Ansprache in «wenigen Bleistiftstrichen» auf die wichtigsten Stationen des in Mettmenstetten aufgewachsenen Trickfilmemachers Claudius Gentinetta ein. Diesem wurde das Zeichnen praktisch in die Wiege gelegt, waren doch seine Eltern Kunstschaffende. Bereits mit zwölf Jahren realisierte er seinen ersten Trickfilm. Er studierte unter anderem in Luzern, Liverpool und Kassel Grafik, Design und Animation. Ein Stipendium führte ihn für 13 Monate ins polnische Krakau, wo er sich durch die Sicht aus dem Fenster in den Hinterhof für den Comic «Hysteria» inspirieren liess. Claudius Gentinettas Filme sind gesellschaftskritisch und international verständlich. Sie haben keine Untertitel, dafür werden so simple Geräusche wie das Schnarchen im Werk «Schlaf» verarbeitet. Er zeige nur eine Auswahl seiner Filme, erklärte der Künstler. In der Mitte der Galerie war ein kleines Kino eingerichtet worden. Ein Bildschirm und acht Stühle und die Zeichnungen eines Films an den Wänden. Zwölf Rollen einfachen Klebebandes wurden zur einer Überdachung verwebt.

Ein Film auf dem Boden Einen Zeichentrickfilm zu produzieren dauert mehrere Jahre. Jede Bewe-

Hans Läubli (links) und Claudius Gentinetta an der Vernissage. (Bild Andrea Bolliger) gung und jedes Detail muss gezeichnet werden. Das ist im wahrsten Sinn ein Haufen Arbeit. Gentinetta weist auf den Stapel von 13 Ordnern hin, der da, umgeben von unzähligen Blättern, auf dem Galerieboden liegt. Das sei Material aus einem Film, erklärt der Trickfilmemacher. Für seine Werkschau hat er auf dem Dachboden gestöbert, um ein möglichst breites Spektrum seines Schaffens zu zeigen. Dazu gehören auch die kleinen Playmobil-Figürchen, die er für seinen ersten Super-8-Film zu seinen Filmfiguren modifiziert hat. An den Wänden zeigen Zeichnungsstrecken, wie viel Arbeit hinter einer einzigen Bewegung einer Trickfilmfigur steckt. Ohne die Unterstützung aus der Filmförderung wären seine Projekte nicht möglich, so Claudius Gentinetta, der die Schweiz dafür lobt. Für seine Arbeiten erhielt der Künstler schon mehrere Stipendien und eine Menge

Preise. Für sein neuestes Werk «Islanders Rest» war er an den Solothurner Filmtagen 2016 in der Kategorie bester Trickfilm für den Schweizer Filmpreis «Quartz» nominiert. Seine Arbeiten entstehen in einem Atelier in Zürich, wo er mit zwei anderen Animationsfilmern zusammenarbeitet. Zurzeit arbeitet Claudius Gentinetta an «Selfies». Dieses Werk beschäftigt sich, wie es der Titel sagt, mit dem Selbstporträtierungswahn. Am Mittwoch, 22. März, zeigt das Kinofoyer Lux in Anwesenheit von Claudius Gentinetta ein «Internationales Trickfilmprogramm». Zwischen den Filmen führt Hans Läubli mit dem Filmemacher Gespräche. Ausstellung bis 26. März. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr, Sonntag, 11 bis 14 Uhr. «Internationales Trickfilmprogramm» von Claudius Gentinetta, Mittwoch, 22. März, 20.15 Uhr, Kinofoyer Lux in der Aula Ennetgraben.


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Dienstag, 14. März 2017

Närrisches Treiben in der Zwilliker Turnhalle Der letzte Maskenball der Saison lockte die Fasnächtler einmal mehr in Massen an

In der Zwilliker Turnhalle standen die Fasnächtler wieder dicht gedrängt. (Bilder Thomas Stöckli)

Schaurig schön – ein beliebtes Fasnachtsmotiv.

Zweitbeste Gruppenmaske: «Tetris».

Weshalb nicht mit dem Ballon an die Fasnacht fahren?

Wilder Geselle.

Steinzeitlich in Schale geworfen.

Fasnächtler in Festlaune.

Polizei hilft bei der Suche nach Walter.

1001 Nacht an der Kinderfasnacht Obfelden Farbenfrohe, kunstvolle Kuppeln zierten den Eingang zur orientalischen Welt im Singsaal Chilefeld am 25. Februar 2017. Eingeladen waren Gross und Klein, um in die Zauberwelt von 1001 Nacht einzutreten. Ein Orientexpress-Zug fuhr vor und liess Prinzessinnen, Scheichs, Schlangenbeschwörer, Zauberer und Schatzmeister aussteigen. Räuber, Piraten und Gruselgestalten ritten per Kamel vor und nahmen sogar das Krokodil vom Nil mit. Mit taktvoller und fetziger Fasnachtsmusik marschierte die Guggenmusik Türmlischränzer Wettswil auf dem Basar zwischen Kamelen, Palmen, Wunderlampen und farbigem Tüll ein. Zwischen Tanz und Spiel konnten Ansteckbuttons selber gestaltet und verziert werden. Immer wieder kam es zu einem Spiel mit dem Grosswesir Weiss-Allahs und seiner Crew. So flogen die Kinder auf einem fliegenden Teppich, versuchten sich

im Bauchtanz oder mussten dem Blick des Maharadschas ausweichen. Nicht zu vergessen der tanzende Basar zum Lieblingslied des Maharadschas. An den Basarständen gab es ein reichliches Angebot an Kuchen, Süssigkeiten, Snacks und Getränken, um die Kehle vom Sandstaub zu befreien. Die heissen Kebabs vom Mufti waren sehr begehrt und daher bald ausverkauft. Vor eine schwierige Aufgabe gestellt waren die Jurymitglieder. Dem ausgefallenen Ideenreichtum der «Fasnächtler» konnten sie kaum gerecht werden. Bei der Maskenprämierung konnten Königsfamilien, Schlangenbeschwörer, Beduinen mit Kamel, Krokodil, Ägyptische Schönheit und eine Prinzessin prämiert werden. Die glücklichen Gewinner durften jeweils einen Pokal entgegennehmen.

Beduinen und Prinzessinnen tanzen im Singsaal Chilefeld, Obfelden. (Bild zvg.)

Für das Elternteam Primar Obfelden: Philipp Schwendimann, Sascha Nafz, Debora Raimondi, Michael Moser.


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Ein neuer Ämtler TCS-Präsident, der in Zürich bestätigt werden muss Mitgliedervesammlung der Sektion Knonauer Amt: Von Hansruedi Hutmacher zu Andreas Renggli Während 15 Jahren stand er der TCS-Gruppe Knonauer Amt als Präsident vor. Nun übergab Hansruedi Hutmacher das Amt an Andreas Renggli, dessen Wahl aufgrund einer neuen Regelung noch von der TCS-Sektion Zürich bestätigt werden muss.

Neu sind Ralph Wagner, Barbara Hurter und Roland Brändli dabei. Mit Geschenken verabschiedet wurden Rösli Hofmann und Peter Scheidegger. Um bei Ehrungen zu bleiben: Exakt 20 Mitglieder erfuhren für ihre 50-jährige Treue zum TCS mit Blumen (Frauen) und Wein (Männer) Anerkennung.

Vermögen aufbrauchen …

................................................... von werner schneiter 172 Mitglieder und Gäste strömten am Freitagabend in den «Löwen»-Saal in Hausen. Die 57. Generalversammlung, die nun Mitgliederversammlung heisst, ist ein gesellschaftlicher Anlass – vor allem dann, wenn, wie aktuell, keine umstrittenen Geschäfte anstehen. Im Mittelpunkt stand natürlich der Wechsel im Präsidium: Mit viel Applaus und anerkennenden Worten – vom Vorstandsmitglied Claudia Hurter auch in Versform vorgetragen – wurde Hansruedi Hutmacher nach 15 Präsidialjahren verabschiedet. Und diese bezeichnete er als «sehr schöne Jahre», die insbesondere seine Erinnerungen an die von ihm organisierten Bergwanderungen wachriefen – Wanderungen, die neben Kursen und anderen Veranstaltungen seit je zum Leben der Ämtler TCS-Sektion zählen. Gut ein Dutzend Events – vom Skitag über Fahrsicherheitstraining bis zum Theaterabend – stehen jährlich auf dem Programm, zu früheren Zeiten auch der TCS-Ball. «Als die Teilnehmerzahl unter 100 fiel, hörten wir damit auf», so Hansruedi Hutmacher, der dem Vorstand seit 1969 angehört – anfänglich als Kassier. In seine Präsidialzeit

Eine präsidiale Stabübergabe, die von der TCS-Sektion Zürich bestätigt werden muss: Hansruedi Hutmacher (links) und sein Nachfolger Andreas Renggli im vollen «Löwen»-Saal in Hausen. (Bild Werner Schneiter) fiel auch der Bau der TCS-Mobilitätszentren, in denen Tests und Prüfungen an Fahrzeugen vorgenommen werden. Das Herz der Zürcher Sektion befindet sich in Volketswil – ein Zentrum, das sich der TCS 55 Mio. Franken kosten liess.

Eine gewollte «Entmündigung» Mit Hansruedi Hutmacher geht nun ein charismatischer Präsident von Bord. Er ist in der bald 60-jährigen Ämtler TCS-Geschichte nach Max Affeltranger, Erich Rüfenacht und Werner Hausheer erst der vierte. Den fünften, Vizepräsident Andreas

Renggli aus Bonstetten, durfte die Mitgliederversammlung am Freitag nicht mehr wählen, sondern der TCS-Sektion Zürich lediglich zur Wahl vorschlagen – zusammen mit dem für Hansruedi Hutmacher neu in den Vorstand einziehenden Ralph Wagner aus Affoltern. Die acht Zürcher Ortsgruppen, aufgebaut und ausgestaltet wie ein Verein, verfügten über keine Statuten – ein heikler, über Jahrzehnte dauernder Zustand, weil Ortsgruppenmitglieder für Schulden haften. Dies führte in einer Gruppe zu erheblichen Schwierigkeiten und führte zu einer Neuregelung. Diese Ortsgruppen sind nun rechtlich unselbstständig und

führen die vom Zürcher TCS-Sektionsvorstand übertragenen Aufgaben aus – eine durchaus gewollte «Entmündigung». Es ist auch nicht anzunehmen, dass die an der Mitgliederversammlung für Präsidium und Vorstand vorgeschlagenen Personen von der Sektion Zürich desavouiert werden. Diese Delegiertenversammlung geht am 19. Mai 2017 über die Bühne und steht im Zeichen des 100-Jahre-Jubiläums der Zürcher Sektion. In Hausen wurden für die Periode 2017 bis 2020 auch die Delegierten bestimmt, die an der DV in Zürich stimmberechtigt sind: Diese kommen aus dem Vorstand, dazu zwei weitere Personen.

Die von Urs Moser erstellte Rechnung schliesst mit einem kleinen Gewinn ab – auch dank einer Dividende von der Drive Z AG. Wieviel Verlust die Gruppe Amt durch den Kauf von Autobahnraststätten-Aktien eingefahren hat, war am Freitag nicht zu erfahren. Jedenfalls verfügt die Gruppe über ein Vermögen von fast 90 000 Franken. Von der durch die Zürcher Sektion gemachte Auflage, dieses Vermögen, aufgrund der Neuregelung der Gruppen, innert zehn Jahren aufzubrauchen, wollen die Ämtler Gebrauch machen. «Das Geld wollen wir nicht nach Zürich überweisen», sagte Hansruedi Hutmacher. Die TCS-Gruppen haben auch einen Leistungsauftrag von der Sektion zu erfüllen. Themen sind Verkehrssicherheit, Verkehrspolitik, Kommunikation und Clubleben. Dazu erhält jede Gruppe von der Sektion sechs Franken pro Mitglied. Zum Clubleben zählte an der Mitgliederversammlung auch der Auftritt von Jean-Luc Oberleitner aus Birmensdorf, der sich in Appenzeller Tracht und mit französischem Musette-Akkordeon in internationale Gefilde wagte – und unter anderem das «Vogellisi»-Lied auch in chinesischer und russischer «Sprache» interpretierte ....

forum

Unfallflucht Die Allgemeinheit trägt die Kosten, im «Anzeiger» vom 3. März. Ich gehe davon aus, dass die beiden aus dem Parkplatz fahrenden CH-Fahrzeuge in Waldshut, Deutschland, ihren Einkauf in Deutschland getätigt haben. Schön finde ich, dass sich Herr

Ideologie oder Wahrheit? Nobel über die Folgekosten ärgert, die die Gemeinde Affoltern und der Staat zu tragen haben. Schade, dass er sich nicht ärgert, dass er in Deutschland einkaufen geht und so den Staat und das einheimische Gewerbe schädigt. Albin Herzog, Ottenbach

Darüber reden ist besser als totschweigen Über Verstorbene nur Gutes, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. März. «Sagt nur Gutes über Verstorbene», aber es heisst schon in der Bibel: «... denn sie wissen nicht, was sie tun.» Das traf sicher auch auf «Lydia» zu. Heutzutage können wir der Wahrheit doch ins Auge sehen, anstatt die Frau zu isolieren, hätte man ihre Veränderung als Krankheit erklären sollen

und die Betroffenen hätten damit umgehen können. Es wäre das Beste gewesen, sie in die Gemeinschaft einzubeziehen, statt sie wie ein ungezogenes Kind in die Ecke zu stellen. Es ist gut, über das Verhalten und die Veränderung von «Lydia» zu erfahren. Nur so können wir lernen, mit solcher Erkrankung umzugehen. Auch ich hätte sie umarmt. Emilie Swoboda, Thalwil

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Folgendes gilt es zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll in maximal 2000 Zeichen Textlänge ein Thema aus der Region

aufgreifen. – darf keine Angriffe enthalten.

persönlichen

Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch.

Die EDU des Bezirks hat zu einer InfoVeranstaltung zum Thema «Familie und Gender» nach Obfelden eingeladen. Vor einem aufmerksamen Publikum erläuterte Hansjürg Stückelberger, pensionierter Pfarrer der reformierten Landeskirche über die Bedeutung der Familie für die Gesell- Von links: Hans Peter Häring, Regula Zanoli, Christian Lehmann, Thomas Steinmann, schaft. Er begann Brigitte Wettstein und der neue Präsident Eric Bauert. (Bild zvg.) mit dem Schöpfungsbericht und beendete den Vor- Der Referent verwies auch auf die Ge- viele Arten von Beziehungen gibt und trag mit einer Erklärung der Gender- fahren der ungezügelten Sexualität, die natürliche Beziehung nicht die welche sehr viel Unheil anrichtet. In einzige ist. Damit wird das Kind über problematik. Gott hat den Menschen zu seinem den Hochkulturen war Sex erst in der seine Identität verunsichert. Der Ebenbild als Mann und Frau erschaf- Ehe erlaubt, was ein Faktor für den Er- Mensch kann also sein geschlechtlifen. Darauf beruht die Menschenwür- folg dieser Kulturen war. Grundsätz- ches Empfinden im Laufe der Jahre ände. Mann und Frau gehören zusam- lich sollte der Staat die Mutterschaft dern. Das schöne Lied der «Ewigi Liemen, sie werden ein Leib. Alle Bezie- fördern, denn sie ist wichtig für den bi» findet nicht mehr statt. Die Genderbewegung ist eine grosse Gefahr hungen ausserhalb der Ehe bezeichnet Fortbestand unseres Landes. In einem zweiten Teil kam der Re- für unsere Gesellschaft und niemand die Bibel als Unzucht, denn der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, ferent auf das Thema Gender zu spre- reagiert darauf. Bereits an 190 Hochder nicht entwürdigt werden soll. Des- chen. Ziel dieser Ideologie ist es eine schulen im deutschsprachigen Raum, gleichen die Kinder. Sie sind eine Gabe Gesellschaft zu errichten, in der der darunter auch in Zürich, kann ein Gottes. Die Kinder sehnen sich nach Mensch selber entscheidet, welches Genderstudium mit einem Master abLiebe und Aufmerksamkeit der Eltern. Geschlecht er haben will. Das natürli- geschlossen werden. Dieser bedenkliBereits während der Schwangerschaft che Geschlecht ist nicht mehr massge- chen Entwicklung gilt es, Einhalt zu hören sie die Stimme der Mutter. Die bend für die Identität. Damit er das gebieten, war das Fazit des ReferenNestwärme garantiert für eine gesun- kann, darf er nicht mehr von den El- ten. de Entwicklung. Die Intelligenz ist tern geprägt werden, sondern wird benicht nur angeboren, sondern wird reits in der Schule früh mit der Sexua- Hans Peter Häring, auch durch die Erziehung gefördert. lität konfrontiert und gelehrt, dass es Kantonsrat Wettswil


Gewerbe/Dienstleistungen

Dienstag, 14. März 2017

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7. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung www.voba-affoltern.ch

s‘FÄSCHT uf de Strass Freitag

26.+ Samstag 27. Mai

1. April 2017

Obere Bahnhofstrasse bis ca. Apotheke

Gelungene Kooperation Unnötiges Jammern Die erste Modeschau bescherte dem Gartencenter Guggenbühl ein volles Haus. > Seite 13

Der Ämter Autor Dani Nieth liest am 16. März in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. > Seite 15

-

Fünfter Streich Fussball 1. Liga: Der FC WettswilBonstetten schlägt USV Eschen/ Mauren mit 3:1 (1:0). > Seite 19

Bei Agir ist Sponsoring «Beziehungsdelikt» Das Unternehmen unterstützt auch die Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern Das Velo gehört zwar nicht zu seinen bevorzugten Fortbewegungsmitteln. Gleichwohl tritt Hans-Martin Meyer, Mitinhaber der Agir AG, bei der Schweizer Strassenmeisterschaft vom 23. bis 25. Juni 2017 in Affoltern, als Hauptsponsor auf. ................................................... von werner schneiter Ein Velo hat er sich vor zehn Jahren gekauft, später auch ein Elektrobike. Aber diese nutzt Hans-Martin Meyer nur sporadisch. Nun, der Mitinhaber einer Firma mit gegen 300 Beschäftigten muss beruflich natürlich auf andere Fortbewegungsmittel setzen. Dass sich die Agir AG seit Jahren bei kleineren und grösseren Anlässen als Sponsorin engagiert, hat in der Regel einen Grund. «Das sind ‹Beziehungsdelikte›. Wir tun da entweder einem Geschäftspartner einen Gefallen – oder einem unserer Mitarbeitenden, die sich in Organisationskomitees engagieren», sagt Meyer. Im Falle der Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft sind Partner auf ehrenamtlicher Basis mit der Organisation des Anlasses betraut. «Mit dem Sponsoring geben wir auch hier etwas zurück, zumal dieser Radsportanlass auch gut ist für das Image der Region», fügt Hans-Martin Meyer bei. Es ist übrigens nicht das einzige Engagement im Radsport: Beim Kriterium GP Osterhas, das jeweils am Ostersamstag im Affoltemer Industriequartier über die Bühne geht, kann die Organisation Infrastruktur von der Agir nutzen. Darüber hinaus leistet die Firma auch bei anderen Anlässen

Support, etwa bei Schwingfesten, Blasmusikveranstaltungen, für Turn- und andere Vereine, wo sich Mitarbeitende der Firmen engagieren. Das Sponsoring der Agir beschränkt sich nicht auf den Bezirk Affoltern, sondern erstreckt sich ins Freiamt oder ins Limmattal. Dort gehört der Hardwald zur Agir, die früher über Jahre im Clinch lag mit der Gemeinde Unterengstringen, was aber längst überwunden ist. «Kürzlich habe ich mich mit dem früheren Brunnenmeister der Gemeinde getroffen und Ja gesagt zu einem Sponsoring für den Meitliriegentag.»

Europaweit tätig Ende der 80er-Jahre ging die Agir AG von Gründer Alfred Girschweiler an die Familie Meyer über, welche bereits seit rund 100 Jahren im Zürcher Limmattal in dieser Branche tätig ist. Wegen der Immobilien- und Bauwirtschaftskrise sowie hoher Zinsen zu Beginn der 90er-Jahre mussten die neuen Besitzer in einem schwierigen Umfeld arbeiten und sich neu ausrichten. Man konzentrierte sich auf grosse Infrastrukturprojekte, anfänglich auf den Bau der Westumfahrung Zürich sowie auf die Neat – und hatte Erfolg. «Aufträge in diesen Bereichen haben uns geholfen, die schwierige Situation zu meistern», sagt Hans-Martin Meyer. Zwischen 1995 und 2005 expandierte das Unternehmen stark, verdoppelte den Umsatz. Seither brummt das Geschäft zwar, aber in der Branche tobt ein gnadenloser Preiskampf. Mithalten kann die Agir dank grosser Mengen und guter Standorte. Und auch dank einer Spezialisierung im Anlagebau des Bereichs Tunnellogis-

Unterstützt Vereine und andere Organisationen in vielfältiger Weise: Hans-Martin Meyer, Mitinhaber der Agir AG. (Bild Werner Schneiter)

tik. Hier übernahm die Agir die im Kanton Uri domizilierte Aggregat AG, die heute Agir-Aggregat AG heisst und speziell in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Norwegen tätig ist. Geleitet wird dieser Unternehmenszweig von Andreas Meyer, Schwager von Hans-Martin. Es handelt sich um gigantische Einrichtungen, die vermietet und bei Bedarf betrieben werden, zig Kilometer lang sind und Mengen von bis zu 2000 Tonnen pro Stunde meistern! Für die Agir ist dies ein projektbezogenes Geschäft mit umsatzmässig grossen Spannweiten – von 10 bis 40 Mio. Franken Umsatz pro Jahr. Anlagebau in der Tunnellogistik macht bei Agir rund 20 Prozent des Umsatzes aus.

Es dreht sich alles um Kies und Stein Zum Kern des Unternehmens zählen aber nach wie vor die Bereiche Kies und Beton, einschliesslich Transportleistungen, Kiesabbau und Deponie. Das macht 50 bis 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus. «Bei uns dreht sich nun alles um Kies und Stein, direkt oder indirekt», ergänzt Hans-Martin Meyer. In diesem bedeutenden Bereich übernimmt mit Pascal Müller demnächst ein neuer Geschäftsführer die Leitung; er löst Marino Crescionini ab, der vermehrt auf der strategischen Ebene tätig ist. Im Weiteren ist die Agir mit Joint Ventures beteiligt, so bei der a3 Betonpumpen AG, Marktführerin in der Schweiz, bei zwei Be-

Von der Mosel und aus dem Burgenland Mü’s Vinothek in Affoltern präsentiert ausdrucksstarke Weine Wein ist Emotion. Dirk Niepoort, Lothar und Philipp Kettern (Mosel) und Schloss Esterhàzy (Burgenland) sind Garanten für ganz grosse Emotionen in Sachen Wein. FIO Weine; Dirk Niepoort und Lothar Kettern. Die beiden Weinmacher gründen gemeinsam mit Dirk van der Niepoorts Sohn Daniel an der Mosel das neue Weingut «FIO». «Faden» bedeutet der Name auf Portugiesisch. Zunächst keltern sie Trauben aus dem Rebbestand des Weinguts Lothar Kettern, suchen aber bereits aktiv eigene Rebflächen und eigene Wirtschaftsgebäude. Daniel van der Niepoort wohnt und arbeitet übrigens schon einige Zeit im Betrieb der Familie Kettern an der Mosel. Ein neues Weinprojekt mit so hochkarätiger Besetzung, das sind doch richtig gute Nachrichten. Das Weingut Lothar Kettern ist die Vereinigung von Tradition, Leidenschaft und jugendlicher Energie. Im Jahr 2009 nach seinen Lehr- und Wan-

Schloss Esterházy, Burgenland

Lothar und Philipp Kettern sind Top Riesling Winzer an der Mosel. (Bild zvg.) derjahren hat Philipp Kettern das Weingut seiner Eltern an der Mosel übernommen. Mit viel Enthusiasmus geht Philipp seither ans Werk und verfolgt sein Ziel, die Erzeugung hochwertiger Rieslinge, kontinuierlich. Die

Begeisterung des jungen Rieslingwinzers widerspiegelt sich in jedem seiner grossartigen Weine. Ausdrucksstarke Weine aus einer der besten Weinregionen der Welt. Philipp Kettern aus Piesport. Philipp ist ein «Andersdenker».

Der Weinbau liegt seit mehr als 250 Jahren in den Genen des Hauses Esterházy, das kulturell und kulinarisch fest in der pannonischen Region verankert ist. In den erstklassigen Weinen spiegelt sich der eigenständige und reiche Charakter der Region am Leithaberg, im Neusiedlersee Hügelland, wieder. Damit dieser Charakter zu hundert Prozent ins Glas kommt, setzt man auf das Terroir bester Lagen, internationales Know-how und modernste Produktionstechnik. Auszeichnungen im In- und Ausland würdigen das Sortiment, welches von Sparkling, Classic, Estoras und Leithaberg DAC, bis zu den charaktervollen Single Cru Weinen und dem Flaggschiff Tesoro reicht. Mü’s Vinothek garantiert vielfältige Wein-Emotionen. (pd.)

lagswerken der Asfatop AG mit der Implenia sowie der Viatop AG mit Leuthard AG und Vonplon AG. Dazu kommen Tätigkeiten bei der Wasseraufbereitung, der Bau und das Installieren von Schlammanlagen, Muldenservice und Entsorgung und Recycling. «Wir arbeiten CO2-neutral», betont Hans Martin Meyer. Derweil viele Bereiche wachsen, hat die Agir beim Erdbau reduziert und 20 der 30 Stellen abgebaut. Mehr Umsatz bedeutet hier laut Meyer auch mehr Verlust. Er betont, dass es zu keinen Entlassungen gekommen ist, da die betroffenen Mitarbeitenden bis zum Antritt einer neuen Stelle weiterbeschäftigt wurden. «Wir haben den Abbau frühzeitig kommuniziert.»

Blumen für den schönsten Tag im Leben Blumen Schneebeli lädt am kommenden Freitag und Samstag zur Hochzeitsausstellung nach Affoltern. Ranunkeln und Fresien, zierliche Buschwindrosen, Schleierkraut und Hortensien – natürliche Brautsträusse sind ein Trend, dem sich Blumen Schneebeli an der Hochzeitausstellung vom kommenden Freitag und Samstag, 17. und 18. März, widmen wird. Aber auch Exotisches und klassische Rosensträusse werden an der Unteren Bahnhofstrasse 31 zu sehen sein. Die Floristinnen freuen sich, angehende Brautpaare mit Fachwissen zu beraten und gemeinsam den passenden Blumen-Stil für den Brautstrauss, das Hochzeits-Auto und allenfalls auch die Dekoration der Kirche und des Restaurants zu finden. (tst.)

Mosel – Burgenland Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Donnerstag und Freitag,

Hochzeitsausstellung am Freitag, 17. März, 8 bis

16. und 17. März 18 bis 20 Uhr, Samstag, 19. März,

20 Uhr, und Samstag, 18. März, 8 bis 16 Uhr bei

10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15,

Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31,

Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Affoltern. Infos unter www.blumenschneebeli.ch.


gewerbe

Kochen macht glücklich – essen auch Frühlings-Erlebnis-Kochabende An den aktuellen FrühlingsErlebnis-Kochabenden vom 22. und 29. März erhalten Besucher und Besucherinnen einen Einblick, wie auf einfach umsetzbare und schmackhafte Art eine ausgewogene Ernährungsweise möglich ist. Das Wichtigste am Kochen ist Freude und Kreativität, gewürzt mit einer Prise Leidenschaft. Trudi Bühler vermittelt die Philosophie für gesunden Genuss auf ihre persönliche, praktische und natürliche Art mit saisonalen und regionalen Produkten. Schnell und schmackhaft für Berufstätige mit wenig Zeit und feine Gerichte für den Familien-Esstisch. Für Hobby-Köchinnen und -Köche, neue Ideen, um das persönliche Kochrepertoire zu ergänzen und seine Lieben und Freunde mit feinen Kreationen aus der Küche zu verwöhnen.

Neu finden die Kurse in der Kochschmitte Affoltern statt In der gut eingerichteten Küche, dem «Juwel der Kochschmitte» bereiten dieTeilnehmenden leichte und bekömmliche Frühlingsgerichte zu. Der Frühling bringt nicht nur Sonnenschein und gute Laune, sondern auch viele kulinarische Hochgenüsse mit sich. Die Natur erwacht wieder aus ihrem Winterschlaf, alles wird grün. Die Vorfreude auf das erste Gemüse und Früchte und auf die duftenden Kräuter aus dem Garten oder frisch vom Markt ist gross. Heimisches und Saisonales

Trudi Bühler. (Bild zvg.) wandert in die Einkaufstasche und somit in die Küche. Das frische Grün hat zusätzlich den Nebeneffekt, die natürliche Entschlackung im Frühjahr positiv zu beeinflussen, damit wir fit und munter in den Frühling starten. Im gemütlichen Ambiente der Kochschmitte lassen sich Kochfreunde und Geniesserinnen sich diese Köstlichkeiten schmecken. Nebenbei erfahren die Teilnehmenden die wichtigsten Grundlagen der alltagstauglichen Wohlfühlküche Ayurveda für mehr Freude am Kochen und Essen. Mittwoch, 22. und 29. März, 18.30 bis 21.30. Kochschmitte, Alte Dorfstr. 22, Affoltern. Kosten 180 Franken für beide Abende, ein Abend 95 Franken. Anmeldung bis 20.März, Telefon 079 410 23 26 oder trudibühler@bluewin.ch, www.ayurveda-erleben.ch.

Buntes Narrentreiben Fasnacht in der Senevita Obstgarten, Affoltern Die Fasnacht hat im Säuliamt Tradition, das wurde am vergangenen Montag, 6. März, auch in der Senevita Obstgarten einmal mehr offensichtlich. Mit viel Elan und Ausgelassenheit pflegte Alt und Jung diese närrische Zeit in vollen Zügen. Bei Live-Musik mit «Franco» sang man gemeinsam und in mannigfaltiger Verkleidung fröhlich altbekannte Schunkellieder. Dazu tanzten Bewohnende, Angehörige und Mitarbeitende je nach körperlicher Verfassung mehr oder weniger ausgelassen und mit rhythmischen Hüftschwüngen Walzer, Polkas und zu Schlagermusik. Erinnerungen an Fasnachtsfeiern früherer Tage wurden zum Besten gegeben, Augen strahlten um die Wette und letztendlich traf man sich zu Fasnachtsgebäck und da und dort auch zu einem Glas Rotwein. Die vielen positiven Rückmeldungen

Fasnachtsfeier in der Senevita Obstgarten. (Bild zvg.) zeugen von einem gelungenen Anlass ohne Altersschranken. Die Obstgarten-Fasnacht 2018 steht jetzt schon fix im Kalender. Andrea Wanner, Geschäftsführerin der Senevita Obstgarten

Frühlingsausstellung A. Rüegg AG 2-Rad- und Baby-Center, Steinhausen Am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, 18. und 19. März, findet in Steinhausen die alljährliche Frühlingsausstellung der A. Rüegg AG statt. Damit auch die Kleinsten auf Veloausflüge nicht verzichten müssen, dafür sorgen Veloanhänger. Neu eingetroffen sind jene von Thule Chariot. Alle Modelle 2017 haben einen neuen Look erhalten. Im Lieferumfang ist nebst der Fahrradkupplung neu auch das Buggyset enthalten, welches es erlaubt, den Anhänger als Kinderwagen zu benutzen.

Auch im Alltag bietet sich das Velo als Verkehrsmittel an. Bequem kann der Weg zum Einkaufen, mit Hilfsmitteln wie Körben oder Trolley-Anhängern per Rad zurückgelegt werden. Dank der Fahrt per Velo entfällt die mühsame Parkplatzsuche und ohne zusätzlichen Aufwand wird auch noch die Fitness trainiert. (pd.) Samstag und Sonntag, 18. und 19. März. Samstag von 8.30 bis 16 / Sonntag 10 bis 16 Uhr. A. Rüegg AG, 2-Rad- und Baby-Center, Bahnhofstrasse 38, Steinhausen. Tel. 2-Radcenter: 041 741 16 41 / Tel. Babycenter: 041 741 16 20. www.ruegg-steinhausen.ch.


Gewerbe

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Weiterer Anlauf für eine Wiedereröffnung des Restaurants Kreuz in Maschwanden Auflagen vom Inhaber erfüllt: Der Gemeinderat hat den Baustopp aufgehoben Der Gemeinderat Maschwanden hat den aufgrund denkmalpflegerischer Einwände erlassene Baustopp für das Restaurant Kreuz aufgehoben. Der Besitzer hat nun die Auflagen erfüllt und will das Restaurant möglichst schnell eröffnen, wenn möglich schon im Frühsommer.

der Hochbauvorsteher bei. Nun hat die Bauherrschaft die Voraussetzungen für eine Baufreigabe geschafft, worauf der Gemeinderat den Baustopp an seiner letzten Sitzung aufgehoben hat. Die Vorgaben müssen jetzt natürlich auch noch entsprechend umgesetzt werden. Es geht in dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Riegelbau nicht nur um adäquate bauliche Massnahmen und um konfliktfreie Eingriffe in die Bausubstanz, sondern auch um feuerpolizeiliche, energetische und Lärmschutz-Massnahmen, um Isolation usw.

................................................... von werner schneiter Seit einigen Jahren hat Maschwanden, die kleinste Säuliämtler Gemeinde, kein Restaurant mehr. Seit dem Tod von Anna Dubs (2009) ist die «Linde» geschlossen, und das «Hörnli» wurde umgenutzt. Aus Altersgründen beendeten Cécile und Hansueli Born im Jahr 2010 ihre Wirtetätigkeit im «Kreuz» und verkauften die mit einem Tavernenrecht ausgestattete Liegenschaft an die in Thalwil domilizierte Bauunternehmung Massaro AG. Diese begann mit einem Umbau und erwirkte von der Gemeinde eine Teilfreigabe der Liegenschaft, womit die Wiedereröffnung des Restaurants möglich schien. Diesem Ziel kam man vor knapp einem Jahr nahe: Die ehemalige «Hirschen»-Wirtin in Obfelden, Bruna Bortoluzzi, zeigte sich bereit für einen Wechsel nach Maschwanden. Doch die Restaurant-Eröffnung scheiterte, weil sich die Vertragsparteien letztlich nicht einigen konnten. Im letzten Jahr übernahm Bruna Bortoluzzi das Restaurant Bünzbrücke im aargausichen Waltenschwil in Pacht.

Wohnungen und Hotelzimmer

Soll nach rund sieben Jahren wieder zum Restaurant werden: Das «Kreuz» in Maschwanden – ein prächtiger Riegelbau aus dem 17. Jahrhundert, der mit einem Tavernenrecht ausgestattet ist. (Bild Werner Schneiter) 100-seitiges Dokument Im «Kreuz» in Maschwanden gingen die Erneuerungs- und Umbauarbeiten weiter, aber nicht in allen Teilen gemäss den behördlichen und denkmalpflegerischen Auflagen. Anlässlich einer Begehung mit den Inhabern, der Gemeinde und der Denkmalpflege

wurde ein Protokoll erstellt. «Leider hat sich die Bauherrschaft teilweise nicht an die darin fixierten Punkte gehalten und mit dem Umbau einfach weitergemacht», sagt der Maschwander Hochbauvorsteher Christian Gabathuler. Daraufhin erliess der Gemeinderat einen Baustopp und bat die kantonale Denkmalpflege um einen

Anforderungskatalog. Diese umfangreiche Auflistung traf schnell in Maschwanden ein. «Wir forderten die Bauherrschaft auf, die denkmalpflegerischen Auflagen zu erfüllen, was dann nach einigen Monaten mit einem rund 100-seitigen Dokument geschah und von der Denkmalpflege ergänzt und abgesegnet wurde», fügt

Die Bauherrschaft will nun mit Umbau und Renovation weitermachen und das Restaurant möglichst schnell eröffnen, eventuell noch im Frühsommer dieses Jahres. «Wir suchen Wirtsleute und sind dankbar, wenn Sie uns einen Tipp geben können», sagt Roberto Massaro, für den ein Restaurant auch gut ist für das Dorfleben. Ihm schwebt eine veritable «Dorfbeiz» vor, und er möchte diese vorzugsweise von einem Ehepaar betreiben lassen. Derweil die Arbeiten im Restaurant praktisch beendet sind, wird in den anderen Räumen noch gearbeitet. Massaro will vier Wohnungen und drei kleinere Hotelzimmer einrichten. In diesem Zusammenhang hat er eine wichtige Auflage ebenfalls erfüllt: Er mietet zusätzlich vier Parkplätze von der Gemeinde für die Wohnungen; für das Restaurant steht der Parkplatz bei der Kirche zur Verfügung.

Erfolgreiche Modeschau im Gartencenter Guggenbühl Gelungene Kooperation von Säuliämtler Modegeschäften ermöglichte Premierenerfolg Die erste Modeschau bescherte dem Gartencenter Guggenbühl ein volles Haus – vor der offiziellen Saisoneröffnung. Möglich machten es die Kooperation mit Ämtler Modegeschäften und eine professionelle Präsentation. ................................................... von martin platter «Ich mache mir Sorgen, dass ich nun einige meiner Angestellten an die Model-Branche verliere.» Was Thuri Küng während seiner Begrüssungsrede in der Pause der ersten Modeschau in seinem Gartencenter sagte, war nicht aus der Luft gegriffen. Was die 20 Models,

allesamt aus der GuggenbühlBelegschaft, auf dem Laufsteg zeigten, wirkte tatsächlich verblüffend professionell. Was Küng aber noch mehr beeindruckte, war die kurze Zeit, in der sich seine Angestellten von der Handwerkerin bzw. vom Handwerker zum Model verwandelten: «Wir hatten nur eine Generalprobe vor der ersten Vorstellung. Michèle Balmer, die früher selber Model war und heute in Affoltern ein Schneideratelier betreibt, hat meine Leute beim Catwalk beobachtet und ihnen Tipps gegeben.» Innert kürzester Zeit habe so eine eigentliche Metamorphose stattgefunden, erklärte Küng und bedankte sich bei allen für den tollen Einsatz.

Begeistertes Publikum Dem Publikum in der vollbesetzten Gärtnerei, die zum Laufsteg umfunktioniert wurde, schien es ebenfalls zu gefallen. Immer wieder waren anerkennende Zurufe und spontaner Szeneapplaus zu hören. Was auch mit der professionellen Präsentation zusammenhing. Als Moderator führte die sonore TV-Stimme Marco Caduffs durch die Show, der wiederum Kunde bei Rey Herrenmode ist. Die Background-Musik des Affoltemer Trios «round of sound» passte jeweils zum präsentierten Kleiderstil von funky bis psychedelisch (Pink-Floyd!). Auf dem Laufsteg gezeigt wurde während der 90-minütigen Show Früh-

Perfekte Symbiose von KMU und Mode an der ersten Modeschau im Gartencenter Guggenbühl. (Bild Corina Venzin)

lings- und Sommermode. Die Damenkollektion hatte Heidi Struchen, Geschäftsführerin des Frauenmodegeschäfts «Favorite Things» in Affoltern zusammengestellt, die ein Faible für dänische Mode hat. Ihre Nachbarn eingangs der Mühlebergstrasse, Dino Rey und Andrea Wyrsch von Rey Herrenmode, steuerten das Sortiment für die Männer bei: von klassisch elegant bis casual, je nach Stil in frischen Farben und Mustern. «Kleiden, nicht verkleiden», ist oberste Prämisse in beiden Modeläden, die sich der individuellen Beratung der Kundschaft verschrieben haben. Die passenden Frisuren stylte das Team von «Hair Paradise» aus Affoltern, die Brillen stammten von «Haas

Augenoptik» aus Wettswil, die Schuhe von «amove Züger» aus Bonstetten. Schnittige Cadillacs und Corvettes vom «Sportcarcenter» Kurt Huber sowie Prospekte von der Bonstetter «Reisebar» verrieten, dass noch mehr KMU aus der Nachbarschaft involviert waren, um die Modeshow zu realisieren. Dem Apéro riche jedenfalls, zubereitet vom Küchenteam des Guggi-Beizli unter der Leitung von Sternekoch Bruno Keist, bescheinigte Moderator und Geniesser Marco Caduff gastronomische Spitzenklasse. Dazu wurden Wein aus Mü’s Vinothek und Dessert-Häppchen der Bäckerei Pfyl gereicht. Infos und weitere Fotos unter gartencenter-guggi.ch.

Moderator Marco Caduff im Gespräch mit Andrea Wyrsch von Rey Herrenmode. Rechts Heidi Struchen von «Favorite Things» und Thuri Küng vom Gartencenter Guggenbühl. (Bild Martin Platter)


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Veranstaltungen

Dienstag, 14. März 2017

«Jammern gefährdet Ihre Gesundheit»

Die Jumba sucht Nachwuchs

Dani Nieth in Affoltern

Mitspielprojekt der Jugendmusik

Der Säuliämter Autor und Kommunikationsexperte Dani Nieth ist am Donnerstag, 16. März, zu Gast in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Die Jugendmusik Bezirk Affoltern Jumba gibt jungen Musikantinnen und Musikanten im Rahmen eines neuen Projekts die Gelegenheit, in einer Gruppe eine Reihe Musikstücke einzustudieren, um diese an einem kleinen Konzert vorzutragen.

Seit Jahren beschäftigt sich Dani Nieth mit dem Thema Jammern und seit September 2016 liegt nun sein erstes Buch «Jammern gefährdet Ihre Gesundheit» vor. Es ist ein 7-Tage-Entwöhnungsprogramm in Buchform und richtet sich an all jene, die sich über das allgegenwärtige Gejammer aufregen und Lust auf mehr Freude, Entspannung und Energie haben. Sie sind unter uns: Die ewigen Jammerer, die sich zum Beispiel am schönsten Sommertag darüber beschweren, dass die Sonne so blendet. Doch mal Hand aufs Herz: Geht es uns nicht allen so, dass man sich manchmal über Sachen aufregt, die man sowieso nicht ändern kann? Nervige

Nachbarn, Idioten auf der Strasse, unfähige Chefs, eine Baustelle vor der Haustür, die Steuerrechnung und vieles mehr. Dani Nieth schreibt und redet darüber, wie stark man sich mit dem ewigen Gejammer und Gemecker die eigene Lebensqualität verdirbt und wie viel produktiver, entspannter und genussvoller man seine Zeit nutzen kann, wenn man einfach die Perspektive ändert und weniger jammert. Nach jahrelangen Recherchen und Tausenden von Interviews und Gesprächen hat er die effizientesten Rezepte gegen die weit verbreitete Volkskrankheit gefunden. Der erfahrene Coach weist auf Jammerfallen hin und zeigt Möglichkeiten auf, Dinge und Situationen aus gewinnbringenden Perspektiven zu sehen. Dani Nieth wird sein neues Buch am Donnerstag, 16. März, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger vorstellen und über sein

Wer Lust hat, zusammen mit Gleichgesinnten zu musizieren und an einem kleinen Konzert mitzumachen, ist beim neuen Mitspielprojekt der Jumba genau richtig. Damit das gemeinsame Musizieren gelingt, müssten die jungen Musizierenden seit

Autor Dani Nieth. (Bild zvg.) Herzblut-Thema «Jammern» referieren. Dies macht er leidenschaftlich, inspirierend und humorvoll. (pd.)

Talschaft werden von den Ereignissen aufgerüttelt und gespalten. Mit alten Mundartausdrücken gespickt, werden der industrielle Fortschritt, eine Gesellschaft im Wandel der Zeit und eine Familie auf eindrückliche Weise geschildert. Beat Hüppin wurde 1976 als Sohn einer finnischen Mutter und eines Schweizer Vaters in Wangen SZ geboren. Dort aufgewachsen, studierte er später die lateinische und deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft. Heute unterrichtet er an der Kantonsschule Ausserschwyz. Der Roman «Talwasser» ist sein erstes Buch.

Schon bald werden einige Musikantinnen und Musikanten der Jugendmusik Bezirk Affoltern Jumba ihre «Karriere» im Aspirantenspiel beenden und künftig dem Jumba Blasorchester zur Verfügung stehen. Das Blasorchester freut sich über den dringend nötigen Zuwachs, während das Aspirantenspiel seine Abgänger schmerzlich vermissen wird. Um die gemeinsame Zeit gebührend abzuschliessen, wird das

jumba.ch oder an Frau Silvia Frech, Telefon 044 777 96 60, schulleitung.drummer@jumba.ch.

Aspirantenspiel am Donnerstag, den 23. März, ein kurzes Konzert spielen. Dieses findet im Jumbahaus an der Giessenstrasse 23, Affoltern statt. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Für eine kleine Verpflegung in Form von Kuchen und Snacks wird gesorgt. Das Konzert wurde von den Jugendlichen des Aspirantenspiels in Eigenregie geplant. Umso mehr würden sie und ihr Leiter Daniel Raschle sich über zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer freuen. Nicole Frech Weitere Infos: www.jumba.ch.

Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt Die Kinderkleiderbörse und der Kinderflohmarkt finden am Mittwoch, 22. März, von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten statt.

Arbeitskreis Senioren und pro Senectute.

zwei Teilen im Zieglerhaus respektive am Flachsee (Hide) und an der Stillen Reuss, mit Informationen auch zur Vogelwelt. Die eigene Fotoausrüstung muss mitgebracht werden. Die Kosten betragen 180 Franken (exklusive Mittagessen aus dem Rucksack oder im Restaurant Hecht).

Die Teilnehmerzahl schränkt. (pd.)

ist

be-

Samstag, 25. März, 9 bis ca.16.30 Uhr. Treffpunkt: Zieglerhaus, Hauptstrasse 8, Rottenschwil. Infos: www.stiftung-reusstal.ch. Anmeldung bis Dienstag, 21. März erforderlich an thomas.burkard @stiftung-reusstal.ch, Telefon 056 634 45 75.

An der Kinderkleiderbörse lassen sich Baby- und Kinderkleider bis Grösse 176 für den Frühling und Sommer oder auch Sportartikel wie Velos, Trottinetts, Rollschuhe, Helme und vieles mehr finden. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel und ein buntes Treiben. Es

Orgel für Senioren

Sport und Geselligkeit

Konzert in der Kirche Stallikon

Jungschützenkurs für Bonstetter und Hedinger

Die Besucherinnen und Besucher am Seniorennachmittag der Kirchgemeinde Stallikon erwartet ein kleines, aber feines Orgelkonzert. Der Anlass findet am Donnerstag, 16. März, um 14 Uhr ausnahmsweise in der Kirche Stallikon statt.

Auch dieses Jahr führt der Feldschützenverein Bonstetten für Bonstetten und Hedingen wieder einen Jungschützenkurs durch. Dieser ist kostenlos und richtet sich an alle Jugendlichen der Jahrgänge 1997 bis 2002.

Organistin Maria Mark spielt Werke von Léon Boëllmann, William Russell, Noel Rawthorne, Jan Mulder, Jules Massenet. Dazu lesen Pfarrer Kuttler und Pfarrer Ruff Texte, die unterschiedliche Themen aus der Passionszeit aufnehmen. Im Anschluss an das Konzert serviert das Vorbereitungsteam einen feinen Apéro.

Telefon 044 701 11 69, schulleitung.blaeser@

Hausen. Organisation: Bibliothek Hausen am Albis,

Beat Hüppin. (Bild zvg.)

Natur- und Vogelwelt an der Reuss

Naturfotograf Ambroise Marchand zeigt in seinem Workshop Theorie und Praxis mit Fotoaufgaben in je

Interessierte wenden sich direkt an Frau Sonja Wey,

Gemeindesaal Bonstetten

Lesung am 17. März, 14.30 Uhr in der Bibliothek

Workshop Naturfotografie Die Stiftung Reusstal organisiert am Samstag, 25. März, einen Fotoworkshop mit dem Naturfotografen Ambroise Marchand.

Weitere Infos und Probedaten auf www.jumba.ch.

Konzert des Jumba Aspirantenspiels Das Aspirantenspiel der Jumba lädt am 23. März, 19.30 Uhr, zum Abschlusskonzert.

Lesung in der Bibliothek Hausen

Das abgelegene Schwyzer Innerthal wird um 1920 Bauplatz der grössten Staumauer der Welt. Das Tal soll in einem See ertrinken, die Anwohner müssen ihre alte Heimat verlassen. Beat Hüppin beschreibt in seiner fiktiven Geschichte die Bauernfamilie Dobler, deren Mitglieder ganz unterschiedlich auf die Umsiedlung reagieren. Auch das Dorfleben und die ganze

zirka zwei Jahren ein Blas- oder Perkussionsinstrument spielen und bereit sein, an den Proben (jeweils von 18.30 bis 20 Uhr im Jumbahaus) teilzunehmen. Die Proben beginnen am 30. März und finden ihren Abschluss am 29. Juni im Rahmen eines Konzerts. Für die Teilnahme am Projekt wird ein Unkostenbeitrag von 50 Franken erhoben. Nicole Frech

Im Jumbahaus in Affoltern

Ein Dorf wird geflutet, die Bauern aus dem Tal müssen gehen Am 17. März, um 14.30 Uhr, begrüsst die Bibliothek Hausen den Autoren und Lehrer Beat Hüppin, der aus seinem Roman «Talwasser» liest. Dazu zeigt er historische Bilder dieses Bauwerks, welches zum Entstehen des Wäggitalersees führte.

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In der Kirche Stallikon gibt es seit November 2016 eine neue Orgel des Basler Orgelbauers Michael Klahre. Auch diejenigen, die sich noch nicht zu den Senioren zählen, sind willkommen. Ein Bus holt die Wettswiler und Stalliker Gäste ab. Die Abfahrtszeiten in Wettswil sind: 13.30 Uhr an der Haltestelle Im Grund, anschliessend alle weiteren Haltestellen in Fahrtrichtung Landikon. Die Abfahrtszeiten in Stallikon sind: 13.45 Uhr an der Haltestelle Im Diebis, anschliessend alle weiteren Haltestellen bis Stallikon Dorf. Wer schlecht zu Fuss ist, kann beim Pfarrhaus mit einem kleineren Fahrzeug zum Fahrstuhl gebracht werden. (pd.)

Traditionell gelten Jungschützenkurse als «Militärische Vorkurse», die den angehenden Rekruten im Umgang mit der Waffe vertraut machen sollen. Dieses Bild hat sich allerdings innerhalb der letzten Jahren stark gewandelt. Heute werden die Kurse auch unter dem Aspekt der Jugendsportförderung ausgeschrieben und sind allgemeine Sportkurse, wie etwa auch Fussball

oder Unihockey. Das sportliche Schiessen, bei welchem Konzentration und auch Ehrgeiz dazugehören, wird beim Feldschützenverein Bonstetten mit Humor und Geselligkeit ausgeglichen. Der Kurs wird grundsätzlich an zirka neun Abenden unter der Woche durchgeführt. Für das Bestehen des gesamten Kurses muss man an mindestens deren fünf teilgenommen haben. Mit dem Sturmgewehr 90 wird dabei auf die 300-Meter-Distanz geschossen. Neben den Kursdaten besteht auch die Möglichkeit, freiwillig mit dem Feldschützenverein Bonstetten an diversen Wettkämpfen teilzunehmen. Ebenfalls werden ein bis zwei Anlässe abseits des Kursprogrammes (zum Beispiel

ist die Gelegenheit für die Kleinen, ihr Kinderzimmer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug zu verkaufen und frische Spielsachen einzukaufen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Anmeldefrist für Verkäuferinnen endet am Freitag, 17. März. Helfende an der Börse sind immer herzlich willkommen. Mittwoch, 22. März, von 14 bis 17 Uhr. Infos: Christina Kienberger, Telefon 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.

Grillabend, Go-Kart) durchgeführt, bei welchen der Spass und die Geselligkeit im Vordergrund stehen. Der Feldschützenverein Bonstetten lädt am Mittwoch, 15. März, um 19.30 Uhr, zu einem Infoabend im Schützenhaus Bonstetten ein. An diesem Abend erhalten die interessierten Jugendlichen und eventuell ihre Eltern weitere wichtige Informationen zum Kurs und der Jungschützenleiter sowie weitere Betreuer werden vorgestellt. Ebenso werden der Präsident neben weiteren Vorstandsmitgliedern anwesend sein. Das Leiterteam sowie der FSV Bonstetten freuen sich auf interessierte Teilnehmende am diesjährigen Jungschützenkurs. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 14. März 2017

Handball-«Schüeli» in Affoltern

Bindungsbruch bremste Tim Watter aus

Kinder der 4. und 5. Klasse machen mit

Snowboardcrosser im WM-Rennen mit Pech

Morgen Mittwoch findet in der Sporthalle Stigeli in Affoltern das erste von zwei «HandballSchüelis» statt.

Für die Schweizer Snowboardcrosser war das WM-Rennen in der Sierra Nevada spätestens nach dem Achtelfinal vorbei. Tim Watter hatte einen Bindungsbruch zu beklagen, Kalle Koblet stürzte heftig.

Für alle Kinder der 4. Klasse in Affoltern bietet der HSV Säuliamt die Möglichkeit ihre handballerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und mit ihren Klassen- Der HSV lädt zum «Schüeli»(Bild zvg.) kameraden zusammen um den Turniersieg zu kämpfen. amt mit seinem Kiosk vertreten sein Eine Woche später, am Mittwoch 22. und die Teilnehmer mit allerlei EnerMärz wird dann das zweite für die äl- giespendern versorgen. Zudem werteren Schüler der 5. Klasse durchge- den die Organisatoren Susanne Nieth führt. und Susanne Studer von Spielern der Natürlich haben die Teams schon Aktivteams unterstützt, um einen reieinige Zeit dafür trainiert und bren- bungslosen Ablauf zu gewährleisten. nen darauf loszulegen. Dabei haben Sollte dieser dynamische Sport sie natürlich die Hilfe von einigen Mit- einigen Teilnehmer so zusagen, das sie schülern in Anspruch genommen, die sich vorstellen könnten, dieses im HSV Säuliamt aktiv sind und ihren Hobby regelmässig zu betreiben, steattraktiven Sport präsentieren. hen die anwesenden Mitglieder des HSV Säuliamts Rede und Antwort zu allen Fragen. Allen Teilnehmer Kiosk mit «Energiespendern» wünscht der HSV einen spannenden, Damit die Teams genügend Power für abwechslungsreichen Nachmittag und ihren angestrebten Turniersieg haben, viel Erfolg auf dem Weg zum Turnierwird der Handballsportverein Säuli- sieg. (pd.)

Wohnfrühling in Sursee

Im Boardercross zählen die Schweizer seit den Rücktritten von Sandra Frei, Tanja Frieden oder den Westschweizerinnen Mellie Francon und Olivia Nobs nicht mehr nachhaltig zur internationalen Spitze. An einem guten Tag ist ein Exploit aber immer noch möglich – auch wenn die letzten Podestplätze lange zurückliegen. Eine Schweizer Spitzenklassierung blieb im zweitletzten Rennen der Saison aus, die Erklärungen dafür waren schnell gefunden. Tim Watter (26. Schlussrang) wurde in der zweitletzten Kurve, an drit-

Aerials-Final ohne Schweizer Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada Der erste Nachtfinal an der SkiFreestyle- und Snowboard-WM in der Sierra Nevada vom Freitagabend fand ohne Schweizer Beteiligung statt. In der Disziplin Aerials scheiterte das Männerquartett in der Qualifikation vom Donnerstagabend. Besonders bit-

Tage der offenen Türen bei «Ulrich» anzeige

Mit den Tagen der offenen Tür vom Freitag, Samstag und Sonntag, 17./18./19. März, startet Ulrich Erlebnis Wohnen in den Wohnfrühling. Eine grosse Gartenmöbelausstellung mit vielen Neuheiten wird am KottenKreisel in Sursee präsentiert. Die Kunden profitieren vom zusätzlichen Frühlingsrabatt und werden aus der Küche vom Seminarhotel Sempachersee mit kulinarischen Highlights verwöhnt. Die Neuheiten der französischen Gartenmöbel-Marke «fermob» drücken die Leichtigkeit französischer Lebensfreude aus. Die filigranen Möbel passen aufgrund ihrer geringen Grösse auch auf kleinste Balkone. Sie sind aus Stahl oder Aluminium hergestellt und werden einer Rostschutzbehandlung unterzogen. Sie trotzen jedem Wetter auf Terrassen und Gärten und laden mit den dazu passenden Accessoires wie Kissen und Leuchten zum Verweilen und Geniessen ein. Diese einzigartigen Gartenmöbel werden exklusiv bei ulrich Erlebnis Wohnen in der grossen fermob-Shop-in-Shop-Ausstellung in Sursee angeboten.

Kulinarische Highlights und Frühlingsrabatt Mit Rindfleisch nach balinesischer Art oder mit Pasta Agnolotti werden die Besucher gratis am Samstag und Sonntag vom 18. und 19. März aus der Küche des Seminarhotels Sempachersee verwöhnt. Dazu gibt es gratis den spritzigen Frühlingscocktail «Hugo», ein kühles Bier oder ein feines Glas Wein. Auf die attraktiven Abholpreise des Gartenmöbelsortiments gewährt ulrich bis zum 17. April einen zusätzlichen Frühlingsrabatt von 5 %, ausgenommen Fermob-Artikel. Auf Wunsch werden die Gartenmöbel gegen geringen Zuschlag durch die geschulten Möbelschreiner von ulrich nach Hause transportiert und fachmännisch montiert. (pd.)

Französische Lebensfreude mit «Fermob»-Möbeln. (Bild zvg.) Ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee, Telefon 041 925 86 86. www.ulrichwohnen.ch.

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Tim Watter. (Bild zvg.)

ter Stelle und damit auf ViertelfinalKurs fahrend, von einer kleinen Bodenwelle ausgehebelt. «Das war ein Tick zu viel für die vordere Bindung», ärgerte sich der Hausemer über den Materialbruch und das damit verbundene Out. Die Chance, sich am Montag im Teamevent für den 26. Rang zu rehabilitieren, hat sich Watter nicht geboten. Denn für Kalle Koblet ist die WM nach dem Einzelrennen verletzungsbedingt vorbei. Der JuniorenWeltmeister wurde im oberen Streckendrittel von einem Gegner leicht angeschoben und geriet aus dem Gleichgewicht. Koblets heftiger Sturz auf das Gesicht hatte eine leichte Hirnerschütterung zur Folge, wie sich im Spital von Granada erwies. Im Final feierte der französische Olympiasieger Pierre Vaultier, der Gewinner von zwei der letzten drei Weltcuprennen, einen Start-/Ziel-Erfolg. (sda)

ter war das Out für Dimitri Isler. Wie schon vor zwei Jahren in Kreischberg verpasste der 23-jährige Aargauer den Sprung in die Top 12 um einen Rang.

Hoffen bis zum zweitletzten Athleten Bis zum zweitletzten Athleten durfte Isler hoffen, den Final doch noch zu

erreichen. Doch der Russe Stanislaw Nikitin übertraf das Skore des besten Schweizers (97,74) noch um knapp zwei Punkte. Auf Facebook liess der Schweizer seine Fans wissen: «Es schmerzt sehr, diesen Post zu verfassen, denn ich bin schon wie vor zwei Jahren an der WM in Kreischberg als 13. als Letzter nicht mehr in den Final gekommen.» (sda/ehg)


Sport

Dienstag, 14. März 2017

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WBs fünfter Streich in Folge Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – USV Eschen/Mauren 3:1 (1:0) Die Liechtensteiner überzeugten in der Vorbereitung zur Rückrunde ebenso wie die Ämtler mit einer hervorragenden TestspielBilanz. ................................................... von kaspar köchli Während WB darauf optimal mit einem Sieg startete und dadurch drei Ränge gutmachte, war die Enttäuschung bei Eschen/Mauren nach dem 1:3 gegen Gossau gross. Trainer Ofentausek sprach von einem kollektiven Versagen der gesamten Mannschaft, dabei habe er seine Spieler vor dem ersten Meisterschaftskampf noch explizit gewarnt. Dementsprechend traf der FCWB nun auf einen angestachelten, aggressiven Gegner.

«Ein super Tor» Bei schönstem Frühlingswetter tasteten sich beide Teams vorerst ab, keines wollte sich entblössen. Den ersten Akzent setzte Eschens Pola (4. Minute), sein Schuss geriet aber zu schwach. Urplötzlich führte der Gastgeber. Le dribbelte auf engem Raum zwei Gegenspieler aus, bediente in der Strafraummitte Siefkes, der eiskalt zum 1:0 vollstreckte (11. Minute). «So einfach

kann Fussball sein, ein super Tor in seiner Entstehung», kommentierte ein Zaungast begeistert. Die Reaktion der Gäste blieb vorerst aus, einzig eine Corner-Doublette mit anschliessenden Kopfbällen sorgte für Gefahr. Im Gegenzug verpasste WB zweimal die Resultaterhöhung, es scheiterten Le aus kurzer und Siefkes aus ferner Distanz am gut reagierenden Eschen-Keeper Antic. Sein Antipode Thaler im WBGehäuse durfte sich ebenfalls auszeichnen, als er den allein auf ihn zustürmenden Pola mirakulös stoppte und die Halbzeitführung der Rotschwarzen sicherte. Beim Pausenbier wurde von heimischen Fans einerseits die Chancenauswertung WBs bemängelt, jedoch dessen Auftritt als Ganzes gelobt.

Turbulente zweite Hälfte Schrecksekunden erlebte der Gastgeber gleich nach Wiederanpfiff, als Pola mutterseelenallein Richtung WB-Tor loszog, sich den Ball aber ungeschickt um Meter zu weit vorlegte. Später gab Gjergji nach längerer Verletzungspause sein Comeback, die Einwechslung brachte neuen Schwung in die Angriffsmaschinerie. Eine zügig vorgetragene Aktion auf dem linken Korridor beendete Le mit einem gefühlvollen Pass auf Jakupov, der mit seinem

Konsternierte Liechtensteiner: WBs Christoph Siefkes und vor allem der Ball sind in ihrem Tor. (Bild Kaspar Köchli) Schuss am mit den Händen fuchtelnden Antic scheiterte – der klug mitgelaufene Schneebeli verwertete den Abpraller sicher zum 2:0 (53. Minute). Die geschockten Liechtensteiner fanden keine Antwort, WB hatte das Geschehen nun weitgehend unter Kontrolle. Bis zur 73. Minute. Als Thaler im Sechzehner auf «Tauchstation» ging, einem Stürmer den Ball wegfischte und sich dabei gar leicht verletzte, zeigte der Unparteiische überraschend auf den Penaltypunkt. Eschens Topskorer Bärtsch liess sich nicht zweimal bitten und verkürzte auf 2:1. «Hoffentlich kippts jetzt nicht» meinte ein Zuschauer – seine Sorgenfalten glätteten sich aber sogleich wie-

der, Grund: WBs Mittelstürmer Jakupov krönte seine aufopfernde Leistung mit einem Traumtor, als er den Ball bei der Strafraumecke aus vollem Lauf in den Liechtensteiner Netzhimmel hämmerte (75. Minute). Die Entscheidung war gefallen, den Rotschwarzen konnte das Punktetrio nicht mehr streitig gemacht werden. In der Schlussviertelstunde sorgte bei den 240 Zuschauern noch der eingewechselte Ausnahmekönner Machado für beste Unterhaltung. Zwar blieb ihm ein Tor knapp verwehrt, seine Kabinettstückchen wurden aber mit Szenenapplaus bedacht. Nach dem Schlusspfiff, der WBs fünften Meisterschaftssieg in Folge besiegelte, lobte

Trainer Dosch sein jubelndes Team: «Gratulation zu dieser kollektiven Topleistung. Das war ein unbequemer, guter Gegner – und wir gewannen verdient. Geniesst den Augenblick, feiert den Sieg. Und dann gehts weiter; wir wollen weiterhin konzentriert arbeiten und noch viel erreichen.» Der FCWB ist in der Tabelle auf Rang sechs vormarschiert und liegt nur noch drei Punkte hinter dem Zweiten (Red Star). Moos, 240 Zuschauer, WB – Eschen/Mauren 3:1 (1:0). Thaler; Waser, Badalli, Studer, Bozic; Hotnjani, Gouiffe à Goufan, Siefkes (51. Gjergji), Le (87. Constancio), Schneebeli; Jakupov (78. Machado). 11. Siefkes 1:0; 53. Schneebeli 2:0; 73. Bärtsch 2:1 (Pen.); 75. Jakupov 3:1.

Grosses Fest zum 30-Jahre-Jubiläum Der Tennisclub Stallikon feiert Der TC Stallikon ist gut geerdet. Das ist das Fazit der zahlreich besuchten Generalversammlung vom 8. März.

Ohne sie geht nichts: Der Vorstand des FC Hausen, flankiert von Gemeindepräsident Stefan Gyseler (links) und Vertretern der Hauptsponsoren Raiffeisenbank (Björn Voser, rechts) und Mobiliar (Dario Vollenweider, 2. v. rechts). (Bild Martin Platter)

Gediegene Party zum 15. Geburtstag FC Hausen feierte mit Hallenfussballturnier und Fest Es war ein würdiger Jubiläumstag, mit dem der FC Hausen am letzten Samstag seinen 15. Geburtstag gefeiert hat. Kinder und Erwachsene kamen voll auf ihre Kosten. Die Teams wurden fürs Hallenfussballturnier bunt gemischt und hatten Namen internationaler Spitzenvereine. ................................................... von martin platter Spass sollte am Jubiläumsanlass das Wichtigste sein. Spass hatten schliesslich Kinder und Erwachsene. Gekämpft wurde dennoch um jeden Ball und hin und wieder gab es auch eine giftige Bemerkung an die Schiedsrichter. Doch diese nahmen es ebenfalls mit der gebotenen Lockerheit und konterten für einmal schlagfertig die faulen Sprüche aus dem Publikum. In den Turnhallen von Primar- und Sekundarschule wurde attraktiver Fussball gezeigt. Die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft und der Frauen wirkten auf dem Feld als Mentoren und Vorbilder für den Fussballnachwuchs, der wieselflink durch die Beine der Erwachsenen spielte. Das wirbelte

die Kräfteverhältnisse durcheinander und war fürs Publikum höchst unterhaltsam – dann beispielsweise, wenn eine zierliche Spielerin des Frauenteams einen behäbigen Senior austrickste. Der Ball war dabei immer am Rollen, die Spieler in Bewegung. Die übertriebene Härte, die zuweilen auf dem Rasen Spiele überschattet, war am Jubiläumshallenturnier zu Hause geblieben.

Lockere Atmosphäre Erfreulich viele Aktive, Trainer, Funktionäre, Supporter, Sponsoren, Ehemalige, Freunde und politische Würdenträger erschienen anschliessend zum offiziellen Jubiläumsanlass im Hausemer Gemeindesaal, der in angenehm lockerer Atmosphäre stattfand. Nach der Begrüssung und dem Dank von Präsidentin Gogi Marini liess Gründungsmitglied Lars Steiner, der am Nachmittag mit Hingabe selber am Hallenturnier mitgespielt hatte, nochmals die bewegte Gründungsgeschichte des FC Hausen Revue passieren. Sportchef Roli Huber, ebenfalls mit Verve Teilnehmer des Hallenturniers, stellte anschliessend die Teams des Hausemer Fussballclubs und deren

Trainer vor, ebenso Florence Jucker das der Frauen und Trainer Marco de Angelis die zweite Mannschaft. Zum Schluss gab Huber einen kurzen Einblick, wie der FC Hausen künftig seine Nachwuchsspieler noch besser in die erste Mannschaft integrieren will. Dabei gab er bekannt, dass der Vertrag mit Samir Ben Nejma, dem Trainer der ersten Mannschaft, um weitere zwei Jahre verlängert wurde. Ben Nejma zeigte sich gerührt und dankte für das Vertrauen. Der frühere Internationale freut sich nicht nur deswegen. In den kommenden Wochen werden die ersten beiden Mannschaften ihr Trainingslager erstmals in seinem Heimatland Tunesien absolvieren. «Wir können Trainingsspiele haben, so viel wir wollen», stellte Ben Nejma in Aussicht. Auch das Rahmenprogramm werde keine Wünsche offenlassen. Sicher ist schon jetzt: Der Besuch des FC Hausen wird von den tunesischen Medien nicht unbeachtet bleiben. Ben Nejma kickte einst auch für die tunesische Espoirs-Nationalauswahl. Mit Argusaugen wachte er am Jubiläumsabend über seine Spieler, denn am folgenden Sonntag stand das nächste Freundschaftsspiel auf dem Programm.

Finanziell steht der Club im Reppischtal stramm da, was auf eine umsichtige Politik hinweist. Und sportlich ist die Lage geradezu komfortabel, finden die Tennisbegeisterten auf den vier Sandplätzen im Ortsteil Sellenbüren fast immer einen freien Platz für ihre Matches. Deshalb beschränkt man das elektronische Reservationssystem neu auf die Abendstunden an Werktagen. Um der Überalterung vorzubeugen, gilt das Augenmerk weiter der Juniorenförderung, die bei der Tennis Academy von Marc Raggenbass und Patrick Schmidt in professionellen Händen liegt (tennis-academy.ch). Im siebenköpfigen Vorstand gibt es eine Änderung: Aktuar und Vizepräsident

Tennisanlage von oben. (Bild zvg.)

Volker Fuhlrott ist nach 14 Jahren zurückgetreten und wurde vom Präsidenten mit dankenden Worten und der Versammlung mit grossem Applaus verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurde Thomas Raetzo. Eine Anpassung der leicht verstaubten Statuten hat die Versammlung aufgrund von zahlreichen Voten etwas in die Länge gezogen, bevor Präsident Benny Kaulich mit Vorfreude von der grossen Jubiläums-Party vom 8./9. Juli berichten konnte. Diese findet am Samstag für die Mitglieder und deren Angehörige statt, am Sonntag werden die Tore aber geöffnet und allen Interessierten unterhaltende Attraktionen geboten – und natürlich auch die Anlage mit dem gepflegten Clubhaus präsentiert. (pd.) Der TC Stallikon freut sich über neue Mitglieder: Infos und Anmeldeformular unter www.tcstallikon.ch.


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