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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 20 I 169. Jahrgang I Freitag, 13. März 2015

Amtsübergabe

Hohe Bedeutung

Von Sternenberg nach Ottenbach: Stefan Mettler ist neuer Gemeindeschreiber. > Seite 3

Zentrumsentwicklung: Interview mit RZU-Direktor Angelus Eisinger. > Seite 5

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Neuer Auftritt GastroAffoltern, die Vereinigung aktiver Gastronomen, mit neu gestalteter Homepage. > Seite 9

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Farbenfroh Im Kasinosaal Affoltern wurden Engagement und Weiblichkeit gefeiert. > Seite 11

Geldsegen für die Ämtler Gemeinden nicht mehr so gross ZKB mit weniger Konzerngewinn – Gewinnausschüttung im Säuliamt rund 2,9 Mio. Weil der Konzerngewinn der Zürcher Kantonalbank (ZKB) 19 Prozent unter dem Vorjahr liegt, fällt auch für die Gemeinden weniger ab: Im Säuliamt werden knapp 2,9 Mio. Franken ausgeschüttet – eine Million weniger als vor Jahresfrist. ................................................... von werner schneiter Die ZKB ist mit einer Staatsgarantie ausgestattet und deshalb verpflichtet, einen Teil ihres Gewinns an den Kanton und an die Zürcher Gemeinden weiterzugeben. Dieses Jahr sind das im Kanton Zürich pro Einwohner/Jahr 137 Franken, in den Gemeinden 57 Franken pro Einwohner. Der Kanton partizipiert am ZKB-Gewinn mit insgesamt 164 Mio. Franken, die Gemeinden mit 82 Mio. Franken. Das entspricht 43 Prozent des Konzerngewinns; bisher waren es durchschnittlich 44 Prozent. «Das ist doch immer noch ein anständiger Anteil, der im Rahmen der Vorjahre liegt», sagte János Blum, Vizepräsident des ZKBBankrates, anlässlich der Gewinnausschüttung für die Ämtler Gemeinden im Restaurant Drunder & Drüber in Hedingen.

«Gemeindeversammlung» Zu diesem Anlass, von der ZKB als «Gemeindeversammlung» betitelt, sind im Säuliamt jeweils die Gemeindepräsidenten und/oder Finanzverantwortlichen eingeladen. Als symbolischen Akt erhalten sie jeweils ein Couvert, das wohl keinen Check enthält, aber die erfreuliche Mitteilung, dass die Gemeinde einen Gewinnanteil erhält, dessen Höhe von der Einwohnerzahl abhängt. «Das Geld werden Sie

Zwei Rücktritte Angela Studer und Urs Lendenmann verlassen die SpitalBetriebskommission. > Seite 13

Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern wieder rückläufig Nach einem Anstieg Anfang Jahr sank die Arbeitslosenquote im Februar im Bezirk Affoltern um 0,1 auf 2,5 Prozentpunkte. 723 Personen waren in der Region Ende letzen Monats ohne Arbeit. Das geht aus der Statistik des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hervor. Auch der Kanton Zürich verzeichnet insgesamt leicht weniger Arbeitslose; die Quote verharrt bei 3,6 Prozent. «Die leichte Abnahme ist auf Saisoneffekte zurückzuführen und widerspiegelt die Tragweite verschiedener Entwicklungen, unter anderem der Frankenstärke, noch nicht», schreibt das AWA. Mit der aktuellen Quote steht das Knonauer Amt im Vergleich zu den anderen Bezirken unverändert gut da. Das Weinland weist traditionell die geringste Arbeitslosigkeit auf (Quote von 1,9 Prozent). Dann folgen die Bezirke Affoltern (2,5 Prozent), und Meilen (2,6 Prozent). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist der Bezirk Dietikon (5,4 Prozent), gefolgt von der Stadt Zürich (4 Prozent). (-ter.)

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Gewinnausschüttung in Hedingen, v.l.: Martin Diethelm, Filialleiter in Affoltern; Mario Landolt, Leiter Firmenkunden Marktgebiet Zürich-West; János Blum, Vizepräsident Bankrat; und alt Nationalrat Hans Kaufmann. (Bild Werner Schneiter) bis Ende April auf ihren Konten haben – wenn der Kantonsrat die Jahresrech-

So viel erhalten die Gemeinden Aeugst: Fr. 110 890.95 Affoltern: Fr. 655 574.60 Bonstetten: Fr. 299 894.15 Hausen: Fr. 197 070.05 Hedingen: Fr. 207 068.40 Kappel: Fr. 57 604.20 Knonau: Fr. 115 492.50 Maschwanden: Fr. 37 721.10 Mettmenstetten: Fr. 253 538.10 Obfelden: Fr. 297 783.80 Ottenbach: Fr. 144 408.20 Rifferswil: Fr. 56 752.10 Stallikon: Fr. 186 901.25 Wettswil: Fr. 267 626.70

nung genehmigt hat», versprach Martin Diethelm, ZKB-Filialleiter in Affoltern, anlässlich der Gewinnübergabe im Restaurant Drunder & Drüber in Hedingen. Insgesamt fallen im Säuliamt für die 14 Gemeinden 2,88 Mio. Franken ab. Der Bezirkshauptort mit über 11 000 Einwohnern erhält 655 000 Franken. Auf Maschwanden, die kleinste Ämtler Gemeinde, entfallen gut 37 000 Franken. Im vergangenen Jahr durften die Gemeinden insgesamt noch 3,9 Mio. in Empfang nehmen – dieses Mal ist es eine Million weniger, weil der Konzerngewinn der ZKB 2014 mit 647 Mio. Franken um 19 Prozent unter demjenigen des Vorjahres liegt. János Blum erläuterte den Behördenmitgliedern in Hedingen die Jahresrechnung. Der Rückgang der Erträge liegt vor allem in den tiefen Zinsen begründet,

aber auch der Kundenaktivitäten waren weniger. Zu Buche schlug ausserdem der Wegfall von Einmaleffekten aus dem Vorjahr. Mit Eigenmitteln in der Höhe von 9.5 Milliarden (+3%) verfüge die ZKB über eine sehr gute Kapitalausstattung. Die Eigenmittelquote beträgt 16,6 Prozent. Mit 27 Milliarden, die bei der Nationalbank liegen, verfügt die systemrelevante ZKB über eine hohe Liquidität und hält als einzige Universalbank das sogenannte «Triple A». Grosse Verwerfungen am Markt, weniger Wachstum im Immobilienmarkt und negative Inflationsprognose führen laut Blum dazu, dass das Jahr 2015 inzwischen pessimistischer beurteilt wird. In ihren Referat «Weltwirtschaft – Auswirkungen auf die Schweiz – ging ZKB-Analystin Cornelia Luchsinger detailliert darauf ein.

Interesse an Schulhaus-Sanierung

Fast tot geprügelt: Opfer verzeiht

75 Besucher am Info-Abend in Kappel

Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern

75 Personen haben sich am Mittwochabend vor Ort aus erster Hand über die geplante Sanierung des Kappeler Schulhauses Tömlimatt informiert. Die Kosten belaufen sich auf 5,15 Mio. Franken.

Am Bezirksgericht Affoltern wurde der Fall eines Mannes verhandelt, der wegen versuchter schwerer Körperverletzung angeklagt war.

Das 1972 gebaute und 1989 erweiterte Primarschulhaus soll gebäudetechnisch einer umfangreichen Renovation unterzogen und um einen Mehrzweck- und drei Gruppenräume erwei-

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tert werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 5,15 Millionen Franken, wobei die bereits beschlossene Projektierung in Abzug kommt. Über die verbleibenden 4,9 Millionen Franken können die Kappeler am 14. April an der Urne abstimmen. Gemäss Gemeindepräsident Kurt Bär kann das Projekt aus Eigenmitteln der Gemeinde finanziert werden. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Versuchte schwere Körperverletzung bedeutet, dass jemand mit gezielten Schlägen versucht, jemanden lebensgefährlich zu verletzen. Laut Arztbericht hatte der Angeklagte dem Opfer mehrere Rippen gebrochen und so lange den Kopf gegen das Armaturen-

brett des Autos geschlagen, dass das Opfer – seine Exfreundin – nur mit Glück ohne Folgeschäden davongekommen ist. Diese Tat des teilweise geständigen Angeklagten stand am Anfang der Versöhnung des früheren Liebespaars. Dass der Fall trotzdem verhandelt wurde, liegt daran, dass versuchte schwere Körperverletzung als Offizialdelikt von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden muss. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 11 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Friedhof, Gräberaufhebung

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist werden auf dem Friedhof Obfelden zwei Reihen Erdbestattungsgräber aus den Jahren 1990 bis 1994 und zwei Reihen

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Urnengräber aus den Jahren 1991 bis 1994

Auflage des Kollokationsplanes samt Lastenverzeichnis und des Inventars

aufgehoben. Die Hinterbliebenen werden deshalb gebeten, bis zum 12. April 2015 die Grabsteine und Pflanzen zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden Steine und Pflanzen durch die Gemeinde unter Ablehnung jeder Entschädigungspflicht beseitigt.

Im Konkurs über Ivan Ole Keusch, geb. 13. Mai 1969, von HermetschwilStaffeln AG, Rickenbach 2, 8913 Ottenbach, liegen der Kollokationsplan samt Lastenverzeichnis und das Inventar ab Freitag, 13. März 2015, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Obfelden, 23. Januar 2015 Die Friedhofvorsteherin: E. Meier

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 13. März 2015, verwiesen.

Grundpfandverwertung Schuldner Etter Urs, geb. 20. November 1953, von Fräschels FR, Oberdorfstrasse 10, 8914 Aeugst am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Pfandeigentümer Etter Urs, geb. 20. November 1953, von Fräschels FR, Oberdorfstrasse 10, 8914 Aeugst am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Heil Hansruedi, von Zürich, geb. am 20. Oktober 1942, wohnhaft Rossauerstr. 15, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 25. Februar 2015 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Tag und Zeit der Steigerung Donnerstag, 19. März 2015, 16.00 Uhr

Verkehrsanordnung Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 16. März 2015, aufgrund der «Chilbi» und des traditionellen Frühjahrsmarktes geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung.

Einstellung des Konkurses Über Peter Diener (Inhaber der Einzelunternehmung Gebau Tec Diener), geb. 11. September 1957, von Zürich ZH und Wädenswil ZH, Seestrasse 512, 8038 Zürich (vorheriger Wohnort: Im Feld 28, 8926 Kappel am Albis), ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern, vom 21. August 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 4. März 2015 mangels Aktiven eingestellt worden.

Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist unser Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 erreichbar. Ab Dienstag, 17. März 2015, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 23. März 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Senkung Ausserortshöchstgeschwindigkeit Auf der Albisstrasse, Richtung Hausen am Albis, wird ab dem Ortsbeginn/-ende bis ca. 50 m ausserhalb des Zwinglidenkmals die Ausserortshöchstgeschwindigkeit, auf einer Länge von ca. 220 m, von 80 km/h auf 60 km/h gesenkt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 13. März 2015 Gemeinderat

Affoltern am Albis, 13. März 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Periodische Kontrollen der Blitzschutzsysteme

Einladung zur 39. Generalversammlung vom 18. März 2015 Mittwoch, 18. März 2015, 19.00 Uhr, Mehrzweckgebäude, Büelstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis TRAKTANDEN 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl Protokollführer und Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 38. ordentlichen Generalversammlung 2014 4. Abnahme Jahresbericht 2014 5. Abnahme Rechnung 2014 und Bericht der Revision 6. Abnahme Budget 2015 7. Ausblick 2015; Zusammenarbeit mit WWZ (Wasserwerke Zug AG) 8. Wahlen 9. Anträge und Verschiedenes Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Anmeldung info@fgaffoltern.ch Fax 043 322 70 69. Der Vorstand der Fernsehgenossenschaft Affoltern am Albis T 043 322 70 60

info@fgaffoltern.ch

fgaffoltern.ch

Gestützt auf §§ 7, 9 und 10 der Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz (VVB) vom 8. Dezember 2004 werden dieses Jahr im Auftrag der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) die vorgeschriebenen Blitzschutzsysteme der Gebäude in Obfelden durch Herrn Gian Pietro Concenti, Kant. Blitzschutzaufseher, Niederweg 31, 8907 Wettswil am Albis, kontrolliert. Die periodischen Kontrollen werden in der ersten Jahreshälfte durchgeführt und sind für die Eigentümerschaften kostenlos. Nachkontrollen finden in der zweiten Jahreshälfte statt.

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 16. Dezember 2014, nach Einsicht in das Gesuch der Stehli Seiden AG, Stehlistr. 7, 8912 Obfelden und der Pensionskasse der Stehli Seiden AG c/o Stehli Seiden AG, Stehlistr. 5, 8912 Obfelden, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkannt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von motorisierten Fahrzeugen aller Art auf der Stehlistrasse und dem Stehli Seiden Areal in Obfelden, Kat.Nrn. 1917 und 4721, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 500.– bestraft. Berechtigt sind nur die Mieter auf den ihnen durch gültigen Mietvertrag zugewiesenen Park- und Einstellplätzen sowie deren Besucher bzw. Lieferanten während der Dauer ihres Besuches bzw. des Güterumschlags und ihrer Lieferanten während der Dauer ihres Besuches bzw. des Güterumschlags und ihrer Verrichtung auf den markierten Besucherparkplätzen. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 13. März 2015 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. N. Frei, Gemeindeammann-Stv.

Gartenservice vom Chef persönlich M. Peter eidg. dipl. Gärtnermeister Fixpreisgarantie Tel. 079 701 43 03 www.geronimogartenbau.ch

Hinweis Allfällige Blitzschläge sind durch die Gebäudeeigentümerschaft dem Statthalteramt zu melden. (Statthalteramt, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis). Gemeinderat Obfelden

Steigerungslokal Besprechungszimmer K21, Kopfbau Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Grundstück In der Gemeinde Ottenbach laut Grundregister Blatt 665, Kataster-Nr. 507, Plan Nr. 8: Wohnhaus (Reihenmittelhaus), für Fr. 537 000.– versichert (Schätzung der Kantonalen Gebäudeversicherung vom 25. August 2011, Gebäude Nr. 703), mit folgender Aufteilung: Gebäude Wohnen 67 m², Bodenbedeckungsarten: Gebäude 67 m², Gartenanlage 125 m², Isenbergstrasse 11c, 8913 Ottenbach. Mit dem Grundstück ist subjektivdinglich verbunden: 1/8 Miteigentum am Grundstück Grundregister Blatt 663, Kataster-Nr. 514, Plan Nr. 8, Einstellgarage. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung Fr. 590 000.– Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. bis 3. Pfandstelle. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 50 000.– in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Affoltern am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht.

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Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen.

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Affoltern am Albis, 13. März 2015 Betreibungsamt Affoltern am Albis N. Frei, ord. Stellvertreterin


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. März 2015

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wir gratulieren

Von Sternenberg nach Ottenbach Amtsübergabe an den neuen Gemeindeschreiber Stefan Mettler Für Stefan Mettler ist der Abstieg von 461 Metern absolut kein beruflicher Rückschritt, betreut er doch als Gemeindeschreiber verwaltungsmässig künftig über 2000 Einwohner mehr als an seiner letzten Arbeitsstelle. Da der letzte Arbeitsort des 43-jährigen Notariatsfachmanns – die Gemeinde Sternenberg – mit der Gemeinde Bauma fusionierte, verliess Stefan Mettler die idyllische und im Kanton Zürich mit 870 Meter über Meer höchstgelegene Gemeinde. Künftig wird er nun an der Reuss auf lediglich 409 Meter über Meer im Gemeindehaus Ottenbach die administrative Verantwortung übernehmen. Am Montag hiessen der Statthalter Claude Schmidt und die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger bei der offiziellen Amtseinsetzung den neuen Gemeindeschreiber herzlich willkommen. In seiner Funktion als Präsident des Bezirksrats dankte Claude Schmidt auch der Springerin Ursula Spillmann für ihren Einsatz in den letzten fünf Monaten, in denen sie die Aufgaben des Gemeindeschreibers in Ottenbach interimistisch übernommen hatte. (mm)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

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Zum 100. Geburtstag In Affoltern darf Bethli Moser-Schenk am kommenden Sonntag, 15. März, ihren 100. Geburtstag feiern. Zu diesem aussergewöhlichen Festtag gratulieren wir der aus Obfelden stammenden Jubilarin herzlich. Wir wünschen ihr einen frohen Festtag. Die besten Wünsche begleiten sie im 101. Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 13. März, feiert Rosa Röllin-Akeret in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Morgen, Samstag, 14. März, feiert Gerda Baer-Rupp ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Stallikon gratuliert der Jubilarin herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag

Offizielle Amtseinsetzung in Ottenbach, von links: Statthalter Claude Schmidt, Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger und der neue Gemeindeschreiber Stefan Mettler. (Bild Martin Mullis)

Grösserer Spielraum für den Lehrmittelverlag Der Lehrmittelverlag Zürich soll verselbstständigt werden. Künftig soll der Verlag seine Aufgaben als Aktiengesellschaft in öffentlichem Besitz erfüllen. Der Regierungsrat hat das Gesetz über den Lehrmittelverlag verabschiedet und an den Kantonsrat weitergeleitet. Heute führt der Kanton den Lehrmittelverlag als unselbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Hauptaufgabe des Verlags ist es, Lehrmittel für die Volksschule des Kantons Zürich zu produzieren, zu erwerben und zu vertreiben. In den letzten Jahren hat sich das Umfeld, in dem der Lehrmittelverlag tätig ist, stark verändert. Zu den aktuellen Herausforderungen zählen unter anderem der Trend zur Digitalisierung der Lehrmittel oder die Angleichung der Lehrpläne und Lehrmittel der Deutschschweizer Kantone (Lehrplan 21).

Ziel des Gesetzes Das neue Gesetz über den Lehrmittelverlag trägt diesen veränderten Rahmenbedingungen Rechnung: Es verschafft dem Lehrmittelverlag einen grösseren unternehmerischen Spielraum in betriebswirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht. Der verselbstständigte Lehrmittelverlag soll seine öffentlichen Aufgaben wie bisher erfüllen. Er stellt den Schulen weiterhin qualitativ hochstehende und preiswerte Lehrmittel zur Verfügung und bezieht die Lehrerschaft bei deren Entwicklung mit ein. Da Lehrmittel ein öffentliches Gut sind, soll der Lehrmittelverlag im öffentlichen Besitz verbleiben. Es können sich aber andere Kantone und Gemeinden daran beteiligen. Im letzten Jahr wurde der Gesetzesentwurf bei Parteien, Fachpersonen aus dem Schulfeld, Lehrerkonferenzen und Verbänden im Bereich der Bildung und der Arbeitswelt in die Vernehmlassung gegeben. Die überwiegende Mehrheit der Befragten äusserte sich dazu positiv. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, der Vorlage zuzustimmen. (ki.)

Am Sonntag, 15. März feiert Jana Dvorak-Tomasova in Stallikon den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

14 mutmassliche Einbrecher verhaftet Abschluss der Kampagne gegen Einbrecher in Wohnbereiche Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Präventionskampagne gegen Einbrecher in Wohnbereiche eine positive Bilanz. Bei verschiedenen gezielten Kontrollen verhafteten die Polizisten 41 Personen, darunter befanden sich 14 mutmassliche Einbrecher. Die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien haben in der Zeit zwischen Ende Oktober 2014 und dem 20. Februar 2015 im Zuge der erhöhten Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehr als 3100 Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Zur Kontrolle ge-

hörten auch die Prüfung von Identitäten, Ausweisen und Mobiltelefonen. 14 mutmassliche Einbrecher wurden verhaftet und den zuständigen Staatsanwaltschaften zugeführt. 27 Personen wurden festgenommen wegen Widerhandlung gegen das Ausländer-, das Betäubungsmittel- bzw. das Strassenverkehrsgesetz oder weil deren Identität abgeklärt werden musste. Zur Aufenthaltsnachforschung waren 21 Personen ausgeschrieben. Aus den 42 Kontrollen resultierten 186 Strafanzeigen und Verzeigungen und über 100 Beanstandungsrapporte. Die Kampagne gegen Einbrecher in Einfamilienhäuser und Wohnungen

Vandalen in Knonau und in Obfelden

Mit Kickboard gestürzt und schwer verletzt

Unbekannte haben von Samstag auf Sonntag in Knonau Wegweiser und Robidog-Behälter entfernt und in den Bach geworfen. Spaziergänger haben diesen Vandalenakt der Polizei gemeldet. Diese spricht von einem Schaden von rund 300 Franken. Vandalen waren auch in Obfelden unterwegs: Bei einem Garagenbetrieb wurden am Wochenende zwei ausgestellte Autos zerkratzt. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf gut 2000 Franken.

Nächtlicher Lärm Zweimal musste auch wegen Lärmbelästigung ausgerückt werden. Anwohner haben am Samstag um 23 Uhr die Kommunalpolizei zum Sportplatz «Moos» gerufen. Bei deren Eintreffen war es aber wieder ruhig. Lärm einer Privatparty in Kappel störte am Samstag nach Mitternacht ebenfalls. Die Gäste wurden zur Ruhe ermahnt. Ein Anwohner hatte am Montag um 2 Uhr die Polizei angerufen, weil er eine Person beobachtet hatte, die sich an einem Auto zu schaffen machte. Die ausrückenden Beamten stellten jedoch nichts fest. (-ter.)

hat seit über zehn Jahren ihren festen Platz bei der Bekämpfung von Einbrüchen. Die Kantonspolizei Zürich wird die breit abgestützte Kampagne zusammen mit den Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur, den kommunalen Polizeien des Kantons Zürich sowie verschiedenen Polizeikommandos der Ostschweizer und der Zentralschweizer Polizeikonkordate auch im kommenden Herbst wieder starten. Zahlen zur Einbruchskriminalität für das Jahr 2014 werden im Rahmen der Medienkonferenz zur polizeilichen Kriminalstatistik vorgestellt. (pd.)

35-Jähriger in Affoltern verunfallt Am Montagnachmittag ist in Affoltern am Albis ein Kickboard-Fahrer gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Um 16.30 Uhr ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf der Mühlebergstrasse, auf Höhe des Schwimmbades Stigeli, ein 35-jähriger Fahrer eines Kickboards gestürzt sei. Der Mann, welcher keinen Helm trug, zog sich beim Sturz schwere Kopfverletzungen zu und musste mit einem anzeige

Rettungsheliopter ins Spital geflogen werden. Nebst der Kantonspolizei Zürich, unterstützt durch die Kommunalpolizei Affoltern am Albis, standen der Rettungsdienst Affoltern am Albis mit Notarzt sowie eine HelikopterCrew der Rega im Einsatz. Zeugenaufruf: Personen, welche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, zu melden. (pd.)


Schiessvereine Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: ToDo Bau GmbH, Sonnhalde 1b, 6038 Gisikon Bauprojekt: Neubau eines Doppelfamilienhauses mit Tiefgarage auf Kat.-Nr. 3638, Husmattstrasse (KII)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Jürg Stauffer, Husertal 14, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Architekturbüro LBA, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Bauprojekt: Neubau Liegehalle für Kühe mit Jauchegrube und Mistplatte auf Kat.-Nr. 1682, Husertal, Ebertswil (Landwirtschaft und teilweise KW) Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine Gebühr von Fr. 50.– erhoben. Dieses Bauvorhaben kann mit Beiträgen gemäss Bundesgesetz über die Landwirtschaft LwG vom 29. April 1998 unterstützt werden. Gegen diesen Beitrag kann gestützt auf Art. 97 LwG und das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 11. Juli 1969, Art. 12 und 12a innert 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Diese Einsprache ist zu richten an das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Urs Koffel, Maschwanderstrasse 8,, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Aron Traber, Schulhausstrasse 7, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Abbruch Garagengebäude, Vers.-Nr. 926, sowie Neubau offener Autounterstand auf Kat.-Nr. 2020, Maschwanderstrasse 8a (Wohnzone mit Gewerbe WG2)

Stallikon Bauherrschaft: Hotel-Restaurant Uto Kulm AG, Gratstrasse, 8143 Uetliberg Bauvorhaben: Überdachung von Treppenabgang der WC-Anlagen (bereits ausgeführt, bzw. nicht abgebrochen), Uto Kulm, Kat.-Nr. 1032, Kantonale Erholungszone

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Samstag den 14. März von 09.00 bis 11.30 Uhr Der Vorstand

Feldschützenverein 8907 Wettswil am Albis Schiessvertagung 2015 Bundesübungen 300 m + 50 m Freitag, 1. Mai 09.00 bis 11.00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 18.00 bis 19.30 Uhr Samstag, 29. August 09.00 bis 11.00 Uhr Schiesszeiten 300 m + 50 m Samstag, 21. März 13.30 bis 16.30 Uhr Samstag, 28. März 09.00 bis 11.30 Uhr Samstag, 4. April 13.30 bis 17.00 Uhr Donnerstag, 9. April 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 16. April 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 23. April 18.00 bis 20.00 Uhr Dienstag, 28. April 17.30 bis 20.00 Uhr Freitag, 1. Mai 09.00 bis 11.00 Uhr Donnerstag, 7. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 21. Mai 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 4. Juni 17.30 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 25. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 2. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Freitag, 10. Juli 18.00 bis 19.30 Uhr Donnerstag, 23. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 30. Juli 18.00 bis 20.00 Uhr Dienstag, 4. August 17.30 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 6. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 13. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 20. August 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 27. August 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 29. August 09.00 bis 15.30 Uhr Donnerstag, 3. September 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 10. September 18.00 bis 20.00 Uhr Donnerstag, 17. September 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 26. September 10.30 bis 16.30 Uhr Jugendschiesskurs Der Jugendschiesskurs findet statt: Vom 26. März bis am 31. August jeweils am Montag, ausgenommen während der Schulferien. Achtung!!! Es kann auch ausserhalb der aufgeführten Daten und Zeiten geschossen werden! Insbesondere mit Kleinkaliber-Sportgeräten. Diese Schiessanzeige erscheint nur einmal!!! FSV Wettswil, der Vorstand

Bestattungen Aeugst am Albis

«Wer die Musik liebt, kann nie unglücklich werden.»

Beerdigung am Donnerstag, den 19. März 2015, von

Stierli Martha geboren am 29. Juni 1925, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, mit Aufenthalt im Wohn- und Pflegeheim Wismettpark, 8872 Weesen, verstorben am 28. Februar 2015. Beisetzung 14.00 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis. 13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 8. März 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Franz Schubert

TO D E S A N Z E I G E Mit schwerem Herzen nehme ich Abschied von meinem Ehemann

Gottfried (Fredy) Soller-Schmidt 2. November 1934 – 10. März 2015

Unerwartet ist er an einem Herzversagen aus dem Leben gerissen worden. Danken möchte ich allen, die ihn ein Stück auf seinem Lebensweg begleitet haben. Lotti Soller Verwandte und Freunde

Johann Fässler-Kuoni geb. 21. August 1940, Witwer der Fässler-Kuoni, Käthy, von Appenzell AI, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstr. 12. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 18. März 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 10. März 2015 gestorben

Soller, Gottfried geboren am 2. November 1934, von Zürich ZH und Egnach TG, Ehemann der Soller geb. Schmidt Lotti, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kaltackerstrasse 11. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Donnerstag, 19. März 2015, 14.00 Uhr.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 19. März 2015, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Lotti Soller, Kaltackerstrasse 11, 8908 Hedingen

HERZLICHEN DANK Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserem lieben

Werner Leutert-Kohler erfahren durften, haben uns tief berührt. Wir danken Frau Pfarrerin Armingeon für die einfühlsamen Worte dem Männerchor Ottenbach für die musikalische Umrahmung des Trauergottesdienstes dem Pflegeteam der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Pilatus, für die liebevolle Betreuung in den letzten beiden Jahren allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die tröstenden Worte, die schönen Blumen und grosszügigen Spenden für späteren Grabschmuck und allen, die dem lieben Verstorbenen in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ottenbach, März 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. März 2015

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Urnenabstimmung über 4,9 Millionen Franken Baukredit Sanierung des Kappeler Schulhauses Tömlimatt löst keine Steuererhöhung aus Am 14. April stimmt das Kappeler Stimmvolk über die Kreditvorlage in der Höhe von 4,9 Millionen Franken ab, welche die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Tömlimatt auslösen würde. Das Projekt kann aus Eigenmitteln der Gemeinde finanziert werden. ................................................... von martin platter An der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2014 hatte der Kappeler Souverän einem Projektierungskredit von einer Viertelmillion Franken für die Sanierung und Erweiterung des Kappeler Primarschulhauses Tömlimatt zugestimmt. Am Mittwochabend stellte der Kappeler Gemeindepräsident Kurt Bär vor Ort, zusammen mit weiteren Mitgliedern der Baukommission, ein ausgereift wirkendes Projekt vor. Es stiess bei den 75 Interessierten mehrheitlich auf Wohlwollen, ebenso bei der Rechnungsprüfungskommission. Seit 2005 ist die Bevölkerung in Kappel um einen Fünftel auf 1014 Personen angewachsen. Die Schülerzahlen sind im gleichen Zeitraum sogar um 21,5 Prozent gestiegen, von 84 auf inzwischen 104 Kinder. Das hat nicht

Die Baukommission (von links) mit Bauherrenbegleiter Reto Müller, Schulleiterin Vera Anders, Schulpräsident Christian Plüss, Liegenschaftenvorsteherin Heidi Hui, Gemeindepräsident Kurt Bär und Architekt Paul Roos. (Bild Martin Platter) nur zur Folge, dass der Schulraum in Kappel eng geworden ist. Die Aussenhülle und die technischen Anlagen des 1972 erbauten und 1989 erweiterten Schulhauses haben dringend eine Sanierung nötig. Damit einhergehen soll auch eine Modernisierung und Erweiterung der Räumlichkeiten, wie von Schulpräsi-

dent und Gemeinderat Christian Plüss zu vernehmen war. Im Vergleich zum Vorprojekt, das ebenfalls an der Gemeindeversammlung am 6. Juni 2014 vorgestellt worden war, hat sich nicht allzu viel geändert. Nach wie vor will die Baukommission möglichst viel der bereits vorhandenen Bausubstanz nutzen: Die Turnhalle, das Lehrerzimmer

und die fünf je 80 Quadratmeter grossen Schulzimmer in der ersten Etage, die ebenerdig auf den oberen Pausenplatz führt. Abgerissen wird nur der Singsaal, an dessen Stelle neu drei Gruppenräume errichtet werden sollen. Daneben soll ein Anbau in Holzelementbauweise entstehen, der einen Mehrzweckraum enthält, wie Architekt Paul Roos ausführte. Umfangreicher sind die baulichen Eingriffe im Parterre, wo die frühere Abwartswohnung bereits leer steht. Hier sollen neue Räume für die Tagesbetreuung, Therapie und das Schulsekretariat entstehen. Das bereits bestehende Handarbeitszimmer und der Werkraum werden ergänzt durch ein weiteres Schulzimmer. Die Umgebung davor, die bisher ungenutzt blieb, soll künftig ebenfalls den Schulkindern zur Verfügung stehen. Dazu sollen die komplette Aussenhülle, sowie die Dächer und Fenster erneuert, beziehungsweise energetisch auf MinergieStandard (ohne kontrollierte Lüftung) gebracht werden. Die neue Fassade soll gemäss Roos aus Holz (Fichte) bestehen.

Umgebungsarbeiten teurer Kopfzerbrechen bereiteten bei der Erarbeitung des Projektes die Umge-

bungsarbeiten, sagte Bauherrenbegleiter Reto Müller. Die Entsorgung des bestehenden Tartan-Platzes koste alleine mehrere zehntausend Franken. Müller erklärte auch, wie es mit den Auftragsvergaben abläuft, wenn der Kredit an der Urne angenommen wird: «Baumeister, Holzbau und Fenster müssen laut Submissionsgesetz wegen der Höhe des Betrages im offenen Verfahren ausgeschrieben werden.» Der Rest könne freihändig oder im Einladungsverfahren erfolgen. Dabei werde nicht nur auf den günstigsten Preis, sondern auch auf Qualität und ortsansässige Handwerker geachtet. Umgebaut werde etappenweise während des laufenden Schulbetriebes. Gemäss Bär werden die Gemeindefinanzen trotz des Projektes auch ohne Steuererhöhung im Lot bleiben. «Wir haben rund 7,5 Millionen Franken Eigenkapital und genügend liquide Mittel, um das Projekt aus eigener Kraft zu finanzieren.» Auch die degressive Abschreibung von jährlich zehn Prozent der Bausumme sei für die Gemeinde tragbar. In nächster Zeit seien keine grösseren Bauvorhaben mehr in Planung. Ratlos wirkte Bär einzig auf die Frage aus dem Publikum, was bei Ablehnung des Projekts künftig mit dem Schulhaus geschehen würde.

Zentrumsplanung in Affoltern kommt hohe Bedeutung zu Podium im «LaMarotte» – Interview mit Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung Das «LaMarotte» in Affoltern lädt am kommenden Mittwochabend, 18. März, 20.15 Uhr, zu einem Podiumsgespräch zur Zentrumsentwicklung im Bezirkshauptort. Gäste stellen sich dabei dem Moderator Paul Schneeberger, Redaktor NZZ. Die immense Mobilität hat zur Entflechtung von Wohnen, Arbeit und Freizeit geführt und die Strukturen von Kleinstädten und Dörfern grundlegend verändert. In Affoltern wird sich das Zentrum in Bahnhofsnähe und gegen das Industriegebiet stark gegen innen verdichten. Ein prominentes Podium mit Hans-Ulrich-Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband, Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung, Steff Fischer, CEO Fischer AG Immobilien, und Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern, wird sich am kommenden Mittwochabend im La Marotte mit der Frage befassen: «Welche Massnahmen könnten dazu beitragen, Stadt- und Ortskerne in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht zu stärken?» Zur Lancierung hat der «Anzeiger» Angelus Eisinger im Voraus Fragen gestellt, welche der Direktor der Regionalplanung Zürich und Umgebung unter Mitarbeit von Witali Späth und Andrea Wynisdorf beantwortet hat. Wie wichtig ist eine optimale Zentrumsplanung für einen Bezirkshauptort wie Affoltern am Albis? Als Regionalzentrum des Knonauer Amts und Bezirkshauptort kommt der Zentrumsplanung in Affoltern am Albis selbstverständlich eine hohe Bedeutung zu. Es geht nicht nur um ein Zentrum für die eigene Gemeinde, sondern für eine ganze Region, welches idealerweise Zentrumsfunktionen – nicht nur Einkauf, sondern zum

Beispiel auch im Bildungs- oder Kulturbereich – von regionaler Bedeutung übernehmen soll. Bei einer solchen Aufgabenstellung sind unbedingt die Rahmenbedingungen zu beachten, vor denen heutige Zentrumsplanungen stehen. Heute finden im Gegensatz zu früher Arbeiten, Einkaufen und Freizeit nicht mehr in der eigenen Wohngemeinde respektive im eigenen Ortszentrum statt. Wir alle leben in einem von der S-Bahn und Autobahnen gut erschlossenen Funktionalraum, den wir je nach Bedürfnis ganz unterschiedlich brauchen. Auf diesen Raum muss die Zentrumsplanung Bezug nehmen, vor diesem Hintergrund zwischen den beiden starken Zentren Zürich und Zug die Rolle des Affoltemer Zentrums zu bestimmen. Wie können deutliche Erkennungswerte geschaffen werden? Dafür gibt es kein Rezept, sondern lediglich eine wichtige Regel: Das Kopieren eines architektonisch gelungenen Gebäudes oder eines beliebten Zentrumsparks einer anderen Gemeinde ist der falsche Weg. Wiedererkennung erfolgt durch eine Entwicklung/Gestaltung, die das Neue aus dem konkreten Ort und seiner besonderen Geschichte schöpft. Bevor Neues geplant wird, muss deshalb vorher ermittelt werden, welche Qualitäten für die Bewohnenden und andere regelmässige Nutzer prägend sind bzw. welche sie sich wünschen. Gerade diese gelebte und ersehnte emotionale Verbundenheit zum eigenen Ort steht komplett neuartigen Entwicklungen entgegen. Bevor also Ideen und Entwürfe im Rahmen von Wettbewerben und Testplanungen eingeholt werden, sollte eine Gemeinde einen Prozess voranstellen, der die verschiedenen Einschätzungen der aktuellen Situation und mögliche Zukunftsvorstellungen offenlegt. In solchen Prozessen entstehen gemeinsam geteilte Grundlagen, auf denen dann Anforderungen an

Bauten, Programme und Nutzungen geklärt werden können. Was sollte ein Zentrum neben Platz für Dienstleistungen und gefragte Wohnformen noch anbieten? Auch zu dieser Frage lässt sich sagen: Es gibt keine Rezeptur zur Herstellung einer «guten» oder «richtigen» Mischung von Funktionen und Angeboten. Um die Lebendigkeit von Ortszentren zu stärken, braucht es vor allem ein vielfältiges und von den Bewohnerinnen und Bewohnern in ihrem Alltag angenommenes Angebot. Ein Ort verfügt dann über grosse Bedeutung, wenn er für viele Menschen in verschiedenen Alltagssituationen vielfältige Anlässe bietet, diesen Ort zu besuchen. Ein gutes Gegenbeispiel ist die abends ausgestorbene Ladenstrasse. Hier entscheiden allein die Ladenschlusszeiten über die Belebung des Ortes. Nur ein Faktor reicht, um den Charakter des Ortes auszuwechseln. Mit Verweis auf die einleitende Frage liegt jedoch der wichtigste Asanzeige

pekt der konkreten Programmierung eines Zentrums darin, zu erkennen, welche Dienstleistungen gebraucht werden. Es braucht eine realistische Einschätzung über die tatsächlichen Bedarfe der Menschen, die das Ortszentrum nutzen sollen. Mit der Lage im Grossraum Zürichs und der Nähe zur Stadt Zug muss man sich deutlich machen, dass bestimmte Angebote und Dienstleistungen nicht in Affoltern nachgefragt werden und aus diesem Grund auch nicht anzustreben sind. Hingegen sollte man sich mit der Entwicklung von alternativen, ergänzenden Angeboten beschäftigen. Welchen Faktor nehmen dabei ein Quartierplatz und/oder Möglichkeiten für aussenräumliche Nutzung ein? Quartierplätze oder belebte Aussenräume haben das grosse Potenzial, für die Bevölkerung einer Gemeinde ein verbindendes Element zu bilden. Potenzial deshalb, weil eine solche Bedeutung nicht einfach geplant oder gebaut werden kann. Eine Belebung von Ortszentren kann nur darüber er-

reicht werden, dass das Alltagsleben hier stattfindet. Gerade der Freiraum kann mit seinen Ausstattungselementen und Angeboten viel dazu beitragen, dass man sich im Zentrum aufhält. Sorgfältig reflektierte Nutzungen und Qualitäten sind wesentlich, ob und wie Freiräume genutzt werden. Temporäre Ereignisse wie Wochenmärkte, Konzerte oder Open Air Kinos sind dabei ein Mittel, einem Ort Bedeutung im Alltag der Menschen zu geben. Dies sollte aber Hand in Hand gehen mit Gestaltungsmassnahmen im öffentlichen Raum, die einem Platz die Möglichkeit bieten, sich im Alltag einer Gemeinde als Treffpunkt und Aufenthaltsort zu verankern. Der neu gestaltete Sechseläutenplatz in Zürich ist dafür ein sehr interessantes Beispiel. Grosszügigkeit in der Gestaltung verbindet sich mit einer hohen Offenheit gegenüber dem, was auf dieser Fläche geschehen soll. Er lädt die Menschen immer wieder von neuem dazu ein, den Sechseläutenplatz zu ihrem Platz zu machen. Interview: Urs E. Kneubühl


Liegenschaften Ich sage euch die Wahrheit: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

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(Johannes 12, 24)

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Sagi-Grossmueti, Urgrossmueti, Schwester und Schwägerin, Tante und Gotte

Ella Kehrli-Huber 18. Januar 1927 – 7. März 2015

Nach einem langen, erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Ruedi und Doris Kehrli-Linder Christine Kehrli und Raphael Schor mit Max und Hannah David und Nina Kehrli mit Pepe Walter und Ruth Kehrli-Linder Barbara und Miguel Koller-Kehrli mit Levi und Ben Ursula und Röbi Schneebeli-Kehrli mit Lino und Jonas Rösli Stettler-Huber Erika und Walter Widmer-Huber Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab: Samstag 21. März 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Rifferswil. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche.

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Anstelle von Blumen gedenke man der Mission am Nil, 8934 Knonau, Postkonto 80-22156-1. In Rifferswil werden keine Todesanzeigen verschickt. Traueradresse: Ruedi und Walter Kehrli, Jonenbachstrasse 23, 8911 Rifferswil

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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. März 2015

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Eine sypmathische Dienstleistung, die – rechtlich gesehen – nicht korrekt ist Stimmrechtsausweise müssen unterzeichnet werden – Verwaltung machte vor Abstimmung darauf aufmerksam Abstimmen und wählen auf dem Postweg ist bei den meisten Stimmberechtigten längst etabliert. Viele Gemeinden haben den Urnendienst bereits reduziert. Doch die Stimmabgabe per Post hat auch ihre Tücken. Eine sehr sympathische Dienstleistung einiger Gemeindeverwaltungen ist rechtlich gesehen nicht korrekt.

steht es auch ausdrücklich fett gedruckt: Der Stimmrechtsausweis muss eigenhändig unterschrieben werden, ansonsten die Stimmabgabe als ungültig erklärt wird. Die fehlende Unterschrift verhindert die Meinungsabgabe. Wer sich allerdings bei der Stimmabgabe persönlich an die Urne bemüht, kann vor dem Einwerfen des Stimm- oder Wahlzettels die vergessene Unterschrift am Ort und Stelle noch nachholen.

................................................... von martin mullis

Fehlende Unterschrift per Telefon eingefordert

Mindestens vier manchmal auch sechs Mal jährlich werden Herr und Frau Schweizer vom Bund, Kanton oder der Wohngemeinde zur Urne gebeten. Die Schweizer Stimmberechtigten gelten weltweit bezüglich direkter Demokratie als Profis. Eine kleine Umfrage bei diversen Säuliämtler Gemeinden zeigt, dass jeweils die Unterschrift auf den Abstimmungsunterlagen bei einigen wenigen der eingegangenen Couverts fehlt. Eigentlich ist das Ausfüllen der Stimm- und Wahlzettel und das Unterschreiben des Stimmrechtsausweises für die meisten der Stimmberechtigten keine schwierige Angelegenheit. Auf den Stimmunterlagen

Als äusserst sympathische Dienstleistung kam es kürzlich vor, dass einzelne Personen, welche frühzeitig per Post abstimmten, von den Gemeindeverwaltungen vor dem Abstimmungssonntag telefonisch auf die fehlende Unterschrift aufmerksam gemacht wurden. Sie konnten auf der Gemeindekanzlei dies, natürlich vor dem Abstimmungstermin, noch nachholen. Auf Nachfrage erklärten jedoch sieben kontaktierte Gemeinden des Bezirks Affoltern, dass die nicht unterschriebenen Stimmunterlagen bei der Auszählung schlicht auf dem Stapel der Ungültigen landen. Als Grund wurde mehrheitlich der grosse Aufwand genannt. Auch die Tatsache, dass der

publireportage

Eindruck entstehen könnte, die Diskretion sei nicht gewährleistet, wurde aufgeführt. Licht ins Dunkel der Vorschriften und rechtlichen Bestimmungen bringt Christina Walser, juristische Sekretärin im Gemeindeamt der Zürcher Justizdirektion. Das Gesetz über die politischen Rechte und die zugehörige Verordnung (VPR) regelt das Abstimmungsverfahren detailliert. Die Vorschriften sehen für die Stimmrechtsausweise keine Nachbesserung vor, so Advokatin Walser. Sie hält dezidiert fest, dass es unzulässig sei, einen Stimmbürger zu kontaktieren und ihm somit die Möglichkeit eingeräumt werde, den Stimmrechtsausweis vor der Abstimmung noch zu unterschreiben. Mit der Stimmabgabe per Post gilt der Post-Briefkasten sozusagen als Urne.

Post von der Gemeinde – nach der Abstimmung Einen speziellen Service in dieser Angelegenheit bietet jedoch die Gemeinde Wettswil. Die Personen, welche nicht unterschriebene Stimmrechtsausweise abgeben, erhalten nach der Abstimmung ein Schreiben, in dem sie auf die Unterlassung aufmerksam gemacht werden.

Geheimnisträger im Keller: Abstimmungsurnen warten auf die nächste Volksbefragung. (Bild Martin Mullis)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. März 2015

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Neuer Internet-Auftritt und Kampf gegen die Paragrafenflut 114. Generalversammlung von Gastro Affoltern im Restaurant Weingarten in Affoltern GastroAffoltern, die Vereinigung aktiver Gastronomen im Knonauer Amt, präsentiert eine neue Homepage. Deren Mitglieder wurden an ihrer GV in Affoltern von Gastro-ZürichPräsident Ernst Bachmann auch beim Kampf um die Paragrafenflut um Mithilfe gegeben. ................................................... von werner schneiter Die Traktandenliste der 115. Generalversammlung von GastroAffoltern enthielt keine «heissen» Themen. Nach dem Willkomm von Präsidentin Vreni Spinner gedachte die Versammlung ihrer im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Rosa Burkard und Rosa Camenzind mit einer Schweigeminute und Gitarrenklängen von Ehrenmitglied Urs Peter. Im Zentrum der Geschäfte stand der neue Internet-Auftritt, der von Esther Naef, einer Spezialistin für Websites aus Affoltern, realisiert und an der GV vorgestellt wurde. Herzstück darin ist der in diverse Rubriken unterteilte Restaurantführer, der detaillierte Informationen enthält. Da kann man beispielsweise das rollstuhlgängige Lokal im Säuliamt suchen, sehen, wo Hunde mitführen erlaubt und Öffnungszeiten vorhanden sind. Wer die Pizzeria sucht, wird ebenso schnell fündig; Events der Lokale werden separat aufgeführt. Auch der Gästebereich öffnet den Suchenden ein sehr weites Feld. Mehr unter www-gastroaffoltern.ch. Die Neugestaltung der Homepage schlägt sich natürlich auch in der Jahresrechnung nieder, die zum letzten Mal von Daniela Hegetschweiler präsentiert wurde. Mit knapp 15 000 Franken stellt der neue Internet-Auftritt den grössten Posten der Rechnung, dar, die mit einem Rückschlag

von knapp 6000 Franken schliesst und von der GV abgesegnet wurde. Ja sagten die Mitglieder hernach zum Budget, das mit einem Rückschlag von 3000 Franken rechnet. Nachdem nun die Rechnung seit drei Jahren rote Zahlen enthält, stimmten die Mitglieder einer vom Vorstand beantragten Erhöhung des Jahresbeitrages um 46 auf 190 Franken zu; Passive zahlen 240 Franken. Auffallend die etlichen Enthaltungen bei diesem Geschäft.

Wechsel im Vorstand, neue RPK-Mitglieder, Biere für den Vize Daniela Hegetschweiler («Güggel Bar», Rickenbach-Ottenbach) gibt ihr Amt als Kassierin ab. Ihre Nachfolgerin ist Barbara Eder («Lindenhof», Uerzlikon). Turnusgemäss wechseln die Mitglieder in der Rechnungsprüfungskommission. Als Nachfolger von Roger Marty und Guido Eggerschwiler wurden Regula Studer (1. Revisorin), Fredy Steck (2. Revisor) und Urs Peter (Ersatzmitglied) gewählt. – Für seine inzwischen 25-jährige Tätigkeit im Vorstand wurde Beat Burkard mit einer «Batterie» an Bieren und Cervelats beschenkt. Während 17 Jahren präsidierte der Hausemer «Löwen»-Wirt den Vorstand – länger als alle seiner Vorgänger in der 114-jährigen Vereinsgeschichte. Burkard ist Vizepräsident von GastroAffoltern und sitzt im Vorstand von GastroZürich.

Wirte sollen Politik mitgestalten Ernst Bachmann, Präsident von GastroZürich und SVP-Kantonsrat, brachte in seinen Ausführungen ein Thema aufs Tapet, das in Wirtekreisen Dauerbrenner ist: der wuchernde Paragrafendschungel – neue Gesetze, die den Betrieb und die Existenz von Gastrobetrieben erschweren. Ein stückweit müssen die Wirte hier aber Selbstkri-

Bier für den langjährigen Präsidenten, von links: Präsidentin Vreni Spinner, die scheidende Kassierin Daniela Hegetschweiler, Anita Häberling und Beat Burkard. tik üben, denn sie sind in Politik und Behörden krass untervertreten. Aus diesem Grund hat GastroZürich eine Broschüre gestaltet und veranstaltet Kurse mit diversen Modulen, zu denen auch ein Besuch in Bundesbern samt Diskussion mit Bundesrätin Doris Leuthard gehören. GastroSuisse und die Kantonalsektionen sind an verschiedenen Fronten tätig, beteiligen sich an Vernehmlassungen zu neuen Gesetzen – und trachten nach mehr Einfluss. So wurde im Gegensatz zu allen grösseren Verbänden bei der Billag-Vorlage die Nein-Parole beschlossen. «Bauern haben in Bern eine grosse Lobby und sehen ihre Forderungen erfüllt, derweil wir Gastrounternehmer immer ‹Zweite› machen», sagte Ernst Bachmann. Er erwähnte auch die Gastro-Events auf Bauernhöfen, die zum Teil noch subventioniert werden und deren Veranstalter nicht jene Auflagen erfüllen müssen, die Wirte zu beachten haben. Bachmann rief die Ämtler Wirtinnen und Wirte auf, sich öffentlich zu enga-

Der Vorstand und sein neues Mitglied Barbara Eder (links). gieren. Ob dieser Wunsch erhört wird, blieb am Ende des geselligen Teils

nach der Generalversammlung aber noch unklar ...

Opfer in den Wald gefahren und schwer verletzt Das Bezirksgericht Affoltern verhandelte einen Fall von versuchter schwerer Körperverletzung Der teilweise geständige Angeklagte hatte 2013 seine Exfreundin während einer gemeinsamen Ausfahrt schwer verletzt. Das Opfer war als Zeugin geladen und wollte den Angeklagten auf keinen Fall belasten – sie sind heute wieder ein Liebespaar. ................................................... von salomon schneider «Ich hatte nie Probleme mit meiner Freundin. Das ist bis heute so», gab der 55-jährige Angeklagte während der Befragung durch das Bezirksgericht Affoltern zu Protokoll. Er hielt während der gesamten Befragung an dieser Aussage fest, obwohl seine als Zeugin geladene Exfreundin 2012 Anzeige wegen Bedrohung erstattet hatte. Sie hatte jedoch – wie mehrere Exfreundinnen des Angeklagten zuvor – die Anzeige nach einigen Monaten wieder zurückgezogen. Obwohl mehrfach angezeigt, stand der Angeklagte deshalb ohne Vorstrafe vor Gericht.

Wutentbrannte Schimpftiraden Der Angeklagte startete mit der Aussage in die Verhandlung, dass er nicht neben seinem Pflichtverteidiger sitzen wolle. Darauf stellte er den Antrag,

einen neuen Pflichtverteidiger zu erhalten. Mangels Antragsbegründung lehnte das Bezirksgericht den Antrag ab. Daraufhin erklärte der Angeklagte, dass er sich selber verteidigen wolle. Anschliessend stellte er das Begehren, die Vertretung der Staatsanwaltschaft nicht zuzulassen. Auch dieses Mal lehnte das Gericht den Antrag mangels Antragsbegründung ab, worauf der Angeklagte wutentbrannte Schimpftiraden von sich gab, ohne jedoch begründen zu können, weshalb er eine andere Vertretung der Staatsanwaltschaft wünschte. Auch die anwesende Übersetzerin konnte kein Licht ins Dunkel bringen.

Es habe nie eine Trennung gegeben Als einzige Zeugin war die Freundin des Angeklagten zur Einvernahme geladen. Seit dem Ende der Haftstrafe seien sie wieder ein Paar und sie liebe den Angeklagten, erklärte die Zeugin. Der Angeklagte verbrachte über ein halbes Jahr in Untersuchungshaft, auch wegen mangelnder Kooperation. Die Zeugin hielt indes fest, dass sie nur eine Aussage mache, weil sie müsse und, dass sie den Angeklagten keinesfalls belasten wolle. Sie habe sich wegen seiner Eifersucht 2012 von ihm getrennt. Heute sei er jedoch überhaupt nicht mehr

eifersüchtig. Am 28. Juli habe er sie nach Deutschland zum Essen eingeladen, da er über die Trennung sprechen wollte. Dies war der erste Punkt in dem sich Zeugin und Angeklagter widersprachen. Er meinte, sie seien wie ein gewöhnliches Liebespaar grundlos nach Deutschland gefahren. Die Trennung stellte er komplett in Abrede.

Den Kopf mehrfach gegen das Armaturenbrett gehämmert Über den Tathergang wusste die Zeugin nicht viel zu berichten. Nach dem Essen seien sie nach Hause gefahren. Auf dem Weg sei ein Streit entbrannt, ob sie einen anderen Mann habe und er habe in einem Waldstück angehalten. Er sei ausgestiegen, auf ihre Seite gekommen, habe ihre Türe aufgemacht und mit Händen und Füssen auf sie eingeprügelt. Zudem habe er ihren Kopf mehrfach gegen das Armaturenbrett gehämmert. Ob sie einen Namen genannt habe, damit er aufhöre, wusste sie nicht mehr. «Ich weiss vieles nicht mehr! Ich will mich nicht mehr erinnern», erklärte die Zeugin. Im Spital wurde festgestellt, dass die Zeugin mehrere Rippenbrüche, Blutungen, Kontusionen (Schädigungen durch stumpfe Gewalt), Prellungen und Quetschungen erlitten hatte. Da die Verletzungen gerade am Kopf sehr

heftig waren, lautete die Anklage der Staatsanwaltschaft auf vorsätzlichen Versuch, lebensgefährliche Verletzungen zugeführt zu haben. Beim ersten Verhör, am 30. Juni 2013, gab der Angeklagte zu Protokoll, betrunken gewesen zu sein und ihr die Verletzungen auf dem Parkplatz zugefügt zu haben. Danach hätten sie gewartet, bis er nüchtern gewesen sei und er habe sie ins Spital Affoltern gefahren.

Er habe in Notwehr gehandelt Vor Gericht kam eine andere Geschichte zum Tragen. Er sei komplett nüchtern gewesen und während der Heimfahrt habe sie ihm eine Eifersuchtsszene gemacht, da er mit einer Exfreundin telefoniert habe, weshalb sie ihm sein Handy abnehmen wollte. Dabei habe sie ihm den Finger verdreht und es sei beinahe zu einem Unfall gekommen. Deshalb habe er angehalten und habe sie – wie immer in solchen Situationen – am Wegrand stehen lassen wollen. Als er sie aus dem Auto zerren wollte, habe sie ihn bei den Genitalien gepackt und zugedrückt. Aus Notwehr habe er ihren Kopf gepackt und gegen das Armaturenbrett gehämmert, bis sie losgelassen habe. Wie die Rippen gebrochen wurden, konnte er sich nicht erklären.

Ein Arzt hatte bei ihm im Nachhinein Quetschungen im Genitalbereich festgestellt. Der Angeklagte plädierte deshalb auf unschuldig in allen Belangen. Sein Verteidiger plädierte auf schuldig der einfachen Körperverletzung und die Staatsanwaltschaft plädierte auf schuldig der versuchten schweren Körperverletzung und forderte eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten. Bei Redaktionsschluss stand das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern noch aus. anzeige


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Bezirk Affoltern

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Farbenfrohes Fest nur für Frauen Im Kasinosaal Affoltern wurden Engagement und Weiblichkeit gefeiert Bunt wie der Frühling bot das Frauenfest in Affoltern eine reiche Palette von Genüssen für Körper, Geist und Gemüt am internationalen Tag der Frau. Im Zentrum standen jedoch die Begegnungen untereinander. ................................................... von denise bohnert Frühmorgens durch das stille Affoltern zu gehen an diesem strahlenden Frühlingssonntag war schon eine Wonne, die sich nahtlos fortsetzte im obersten Stock des OVA-Gebäudes, wo der lichtdurchflutete Yogaraum des Mangalam-Zentrums eine weite Rundsicht erlaubte, sanfte Klänge und Düfte luden zum Durchatmen ein. Balance, Becken kreisen, Rücken dehnen und die Stimme durch den Körper schallen lassen. Sabine Würmli bot – wie immer am Weltfrauentag – eine gratis Yogastunde für Frauen an. Gegen zwanzig waren gekommen, alle Matten waren belegt. Professionell und mit sanfter Bestimmtheit führte die erfahrene Yogalehrerin durch die wohltuenden Übungen. Alltagssorgen ablegen und sich Gutes tun. Nach der Entspannung ein Tee und mit: «Wir sehen uns dann am Fest!» schwärmten die Frauen erfrischt wieder aus.

Regionaler Brunch – interkulturelles Schmuckbuffet Im Kasinosaal kurz darauf emsiges Treiben. Ein üppiges Brunchbuffet mit leckeren Produkten aus der Region war von den Bäuerinnen des kürzlich gegründeten «Aemtlerchorbs», Verein für Agro-Shopping im Bezirk Affoltern, aufgetischt worden. Goldene Zöpfe, allerlei Kernenbrot, Käse und Trockenfleisch, Konfitüren und Honig aus eigener Produktion sowie frisch gemachte Rösti und Birchermüesli erfreuten Herz und Bauch der zahlreich erschienenen Frauen. Den Gründerinnen Ruth Bieri aus Aeugst und Christa Winzeler von Zwillikon wurden von Regula Müller, einer der Organisatorinnen des Frauenfestes, wohlverdient rote Rosen als Dank und Anerkennung überreicht. Viele der ausschliesslich weiblichen Gäste waren schön gekleidet, nicht nur weil der Frühling inspiriert hatte. Im Eingangsfoyer des Kasinos war nämlich die Schmuckbörse im Gange. Lange Tische waren beladen mit Ketten in sämtlichen Farben, Längen und Materialien, Armreifen und

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Fusskettchen aus allen Teilen der Erde. Finger- und Ohrringe wurden beäugt, Spiegel vorgehalten, ein Vergnügen, sich gegenseitig zu beraten beim Probieren von edlen Steinen, Kompositionen aus Samen und Muscheln, Glitzerndem, Gold und Perlen. Eine unendliche Fülle war zusammengekommen aus Schubladen und Kästchen, um neue Besitzerinnen zu finden. Anna Leiser betreibt diese Schmuckbörsen schon seit etlichen Jahren als Möglichkeit, um Geld zu generieren für Frauenprojekte in aller Welt. Die Affoltemerinnen werden den Erlös dieses Frauentages Bosnierinnen zukommen lassen, nicht zuletzt aus Dankbarkeit dafür, dass diese vor langer Zeit die ersten waren, die den Tag der Frau in Affoltern zu feiern begannen.

Frauengestalten von hinten – Begegnungen für die Richtung nach vorn Bemerkenswert war die Lesung der deutschen Journalistin, Schriftstellerin und Dozentin am MAZ Luzern, Angelika Overath, die soeben den Bündner Literaturpreis erhalten hat. Schon lange lebt sie in Sent und ist stolz, so viel Romanisch zu sprechen, dass sie gar Gedichte in dieser Sprache verfasst, von denen sie einige Kostproben gab – samt vielfältiger Übersetzungsannäherungen. Der gelesene literarische Hauptteil aber stammte aus ihrem neusten Roman «Sie dreht sich um», der Entwicklungsgeschichte einer Fünfzigjährigen, die ihr Leben und ihre Werte neu definieren muss. Auf Bildern, die sie in Museen besucht, findet sie Gesprächspartnerinnen in Frauengestalten, die von hinten dargestellt sind, «weibliche Rückenfiguren», wie Overath sie nennt, auf Bildern von Gauguin, Hopper, Segantini … Diese seltsame und intensive Art des inneren Gesprächs führt die Protagonistin Anna in ihre neue Lebensausrichtung. Frauen, die festen, brauchen natürlich auch Musik: Bereits ab halb zwölf bereicherte das Duo Giocondo mit den jungen Musikerinnen und Sängerinnen Andrea Brunner, die die Saiten strich, und Cindy Oppliger am Akkordeon die angeregte Atmosphäre. So multikulturell wie der Schmuck war auch ihr Repertoire aus dem Norden, Osten, Süden und der Schweiz. Ganz auf dieser Linie später dann auch die Lieder zum Mitsingen. Eva Stückelberger und Elsbeth Schweizer bieten «Einfach singen» regelmässig in Affoltern an, mit Erfolg, wie auch bei

Unter der heiteren Führung von Elsbeth Schweizer und Eva Stückelberger sangen die Frauen gerne mit. den hier Anwesenden: Viele sangen aus Herzenslust mit, die Texte der Kraft-, Frauen- und Friedenslieder wurden gut leserlich auf die Leinwand projiziert und Eva zeigte mit Körpereinsatz, obs rauf- oder runtergeht, anschwellen oder leise sein soll, während Elsbeth mit ihrem Akkordeon tanzte in der Runde der singenden Bibliothekarinnen, Friedensfrauen, Bäuerinnen, Kulturkommissarinnen, Schulpflegerinnen, Politikerinnen, Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit, vom Familienzentrum und der Aemtler Bühne, Märchenerzählerinnen, Lehrerinnen, Heilerinnen und Familienfrauen – die bunte Schar von Jungen und älteren Semestern aller Stilrichtungen genoss die verbindende Aktion. Und als die Blütenblätter auf den schön dekorierten Tischen am späteren Nachmittag zu welken begannen, zerstreuten sich die Frauen wieder, reich beschenkt von den vielen Begegnungen an diesem 8. März 2015. Yoga: www.mangalam.ch; Singen: eva.stueck@

«Weibliche Rückenfiguren», wichtiges Element in der Lesung von Angela Overath, Trägerin des Bündner Literaturpreises. (Bilder Denise Bohnert)

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Bezirk Affoltern

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Kandidierende auf dem Podium

SVP Obfelden zieht FriedensrichterKandidat Hans Finsler zurück

Kantonsratswahlen: IPK-Anlass in Affoltern

Ortspartei unterstützt im 2. Wahlgang FDP-Kandidat Aschwanden

Dass der Wahlkampf für die Kantonsratswahlen begonnen hat, ist offensichtlich: Lauter gut gelaunte Gesichter lachen einem von Plakatwänden und aus Inseraten entgegen. Aber wer sind eigentlich all diese Frauen und Männer, die sich um einen Sitz im Kantonsparlament bewerben? Und was genau sind ihre Schwerpunkte und Anliegen für unseren Bezirk und den Kanton? An einer Podiumsveranstaltung im Kasinosaal in Affoltern besteht die Gelegenheit, die Spitzenkandidatinnen und –kandidaten der politischen Parteien im Bezirk näher ken-

Hans Finsler hat bei den Friedensrichterwahlen in Obfelden das schlechteste Ergebnis erzielt. Nun zieht die SVP ihren Kandidaten aus Affoltern vor dem 2. Wahlgang zurück.

nen zu lernen und Antworten auf verschiedene Fragen zu erhalten. Diese werden durch Bernhard Schneider gestellt, der auch den ganzen Abend moderiert. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro, an welchem sich die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Kandidierenden bietet. Alle Interessierten sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen, der am Dienstag, 17. März, um 19.30 im Kasino Affoltern über die Bühne geht. Interparteiliche Konferenz Bezirk Affoltern

Zwei Rücktritte in der SpitalBetriebskommission

Bei einer Stimmbeteiligung von nur 27,32 Prozent und 120 leeren Stimmzetteln hat Hans Finsler mit gerade mal 95 Stimmen das schlechteste Resultat bei den Friedensrichterwahlen in Obfelden erreicht. «Lag es daran, dass er im Dorf nicht bekannt ist?», fragt die SVP und schreibt in einer Medienmitteilung: «Für einmal waren je-

Die beiden Mitglieder der Betriebskommission des Spitals Affoltern, Angela Studer und Urs Lendenmann, haben der Delegiertenversammlung und der Betriebskommission ihren Rücktritt bekannt gegeben. Sie begründen ihren Schritt damit, dass der Aufwand für das Amt ein nicht mehr tragbares Ausmass angenommen habe und deshalb mit Familie und Beruf nicht mehr vereinbar sei. Im Weiteren machen sie Störmanöver von aussen sowie strukturelleund organisatorische Defizite geltend, die zu gegenseitigen Blockaden führen. Sie sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, Missstände vertuschen zu wollen und werden in eine Rolle gedrängt für die sie keine Verantwortung übernehmen können. Eine solide Vertrauensbasis zwischen Betriebskommissi-

on und Delegierten konnte ihres Erachtens in der Vergangenheit nie entstehen. Die Rollen der Entscheidungsträger unter dem neuen Spital- und Pflegefinanzierungsgesetz seien in keiner Weise geklärt. Neben den Statuten brauche es weitere verbindliche Vereinbarungen zur zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen den Organen. Sie sind der Meinung, dass unter den aktuellen Umständen die strategische Unternehmensführung, die Kernaufgabe der Betriebskommission, nicht mehr gewährleistet werden kann. Aber genau das sei für das Unternehmen Spital von grösster Wichtigkeit. Angela Studer und Urs Lendenmann bedauern diesen Schritt, denn sie hätten sich für die Weiterentwicklung des Spitals Affoltern auch in der Zukunft einsetzen wollen. Sie sind nach wie vor überzeugt, dass das Spital im Verbund mit den anderen Betrieben des Zweckverbandes einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung erbringt und zudem einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor in der Region darstellt. Das Spital ist auch für den Zusammenhalt und die Identität der Region wichtig. Mit dem Rücktritt folgen sie dem Wunsch der Delegierten für eine Erneuerung der Betriebskommission und hoffen, dass das Spital Affoltern eine neue Chance für eine Deblockierung der Situation erhält. (pd.)

forum

ÖV: lokal nutzen – kantonal unterstützen! Diverse Leserbriefe in den letzten Ausgaben. Es ist gut, wenn der öffentliche Verkehr öffentlich diskutiert wird. Gleich zwei Leser (aus Kreisen der SVP und FDP Stallikon) werfen mir im Anzeiger vom Dienstag vor, die Fakten zum Bus 237 nicht zu kennen oder nicht zu beachten. Beides trifft nicht zu: vom 9. Dezember 2012 bis 14. Dezember 2013 sassen (die vier Schülerkurse ausgenommen) auf der Querverbindung vom Reppischtal nach Bonstetten im Schnitt genau sieben Fahrgäste im 80plätzigen Postauto. Auf der Linie 227 sind es heute sogar deutlich weniger. Da warten wir gemeinsam auf die harten Zahlen. Wenn alle 1200 Personen, die nun für die Wiedereinführung dieser Linie unterschrieben haben, diese

auch nur einmal in der Woche benützen, verdoppelt sich bereits deren Auslastung. Genau das ist, was ich mir für diese Verbindung und den öffentlichen Verkehr wünsche: ein Umsteigen vom Privatverkehr auf das ausgezeichnete Bus- und Bahnnetz im Unteramt! Mein zweiter Wunsch betrifft die FDP und SVP in Stallikon: wirken Sie auf Ihre Parteileitung und Ihre Kantonsräte ein, dass diese im Rathaus nicht mehr gegen sämtliche ÖV-Vorlagen stimmen, sondern dort ebenso konstruktive Vorschläge bringen wie Beat Landis in der Verkehrskommission Bonstetten. Hans Wiesner, glp-Kantonsrat, Bonstetten ................................................... > Weitere Zuschriften auf den Seiten 16/17

dankt den Wählerinnen und Wählern – auch im Namen von Hans Finsler, welche ihm ihr Vertrauen erwiesen haben.» Der Abstand zu den beiden anderen Kandidaten sei zu gross. Deshalb werde Hans Finsler für den zweiten Wahlgang am 14. Juni nicht mehr zur Verfügung stehen. Die SVP Obfelden werde im zweiten Wahlgang gemeinsam mit der FDP deren Kandidaten Reto Aschwanden unterstützen, hält Doris Müller, Präsidentin der SVP Obfelden, fest. ................................................... > Kommentar unten

kommentar

Kein fremder SVP-Richter . . . ................................................... von werner schneiter

Angela Studer und Urs Lendenmann Die Betriebskommission des Spitals Affoltern, die aus 7 Mitgliedern besteht, hat die Rücktritte auf die nächste Delegiertenversammlung von Angela Studer und Urs Lendenmann zur Kenntnis genommen. Die strategische Ausrichtung des Spitals Affoltern soll auf neue Beine gestellt werden und es geht den beiden Mitgliedern auch darum, für die Neupositionierung den Weg frei zu machen.

denfalls die Wählerinnen und Wähler des SVP-Kandidaten jene Aufgeschlossenen und Fortschrittlichen, deren Welt nicht durch den Gartenhag der eignen Gemeindegrenzen begrenzt ist. Leider Hans Finsler. sind es nur wenige. Dank der Dreierkandidatur hatte Obfelden eine echte Auswahl. Die SVP gratuliert den beiden anderen Kandidaten zu ihren guten Resultaten und

M

artin Heusser, Reto Aschwanden, Hans Finsler – alle drei Bewerber erfüllen die Anforderungen für den Posten des Friedensrichters zweifelsfrei. Dass die SVP nun jenen Stimmberechtigten Aufgeschlossenheit und Fortschrittlichkeit abspricht, die deren Kandidaten aus Affoltern nicht auf den Wahlzettel geschrieben haben, ist nicht

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nachvollziehbar – ja geradezu beleidigend. Über die Gründe des schlechten Abschneidens von Hans Finsler kann nur spekuliert werden. Viele sahen offenbar keine Notwendigkeit, jemanden aus dem Bezirkshauptort zu wählen, wo doch zwei Bewerber aus dem eigenen Dorf Friedensrichter werden wollen – zwei Männer, die man kennt; Heusser war zum Beispiel Gemeinderat in Obfelden. Hans Finsler ist Gemeinderat in Affoltern, aussichtsreicher Kantonsratskandidat und Rechtsanwalt – vielleicht hat auch diese Ku-

mulierung ein besseres Wahlergebnis verhindert. Und, noch etwas spekulativer ist das: Die SVP hat im Vorfeld Hans Finsler unter dem Titel «Ein fremder Richter für Obfelden? Aber sicher!» empfohlen. Das hat vielleicht die eine oder den anderen dazu verleitet, genau das, was die SVP auf anderen Ebenen anprangert, per Stimmzettel zu verhindern. Freuen wir uns also auf den 2. Wahlgang am 14. Juni. Er wird spannend. Im 1. Wahlgang erreichte Heusser 319 und Aschwanden 285 Stimmen. Wer mobilisiert mehr?


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Wahlen 2015

Freitag, 13. März 2015

Innovationskraft, Energieeffizienz und sozialer Ausgleich Serie vor den Kantonsratswahlen vom 12. April – Die Ämtler Kantonsräte (6, Schluss): Olivier Hofmann, FDP Olivier Hofmann vertritt den Bezirk Affoltern seit bald zwei Jahren im Kantonsparlament. Der Ökonom gehört als Mitglied der FDP-Fraktion der kantonsrätlichen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt sowie der Spezialkommission zur Zürcher Kantonalbank an. ................................................... von bernhard schneider Auf die Frage nach seinen grössten Erfolgen nennt Olivier Hofmann die zwei Sachgeschäfte ZKB und Sozialhilfe sowie, auf der persönlichen Ebene, die hohe fachliche Akzeptanz, die er sich in kurzer Zeit im Rat hat erwerben können. In der Spezialkommission zur Zürcher Kantonalbank setzte sich sein Vorschlag durch, der Staatsbank nur beschränkt Niederlassungen im Ausland zu erlauben. Damit konnte verhindert werden, dass die inzwischen systemrelevante Kantonalbank im Ausland ungehindert expandieren kann und dadurch das Risiko für den Kanton Zürich wegen der immer noch vorhandenen unbeschränkten Staatsgarantie ins Unermessliche steigen würde.

Sozialer Frieden nützt allen Als zweiten Erfolg erwähnt Hofmann, dass er bei einer Differenz von wenigen Stimmen massgeblich dazu beigetragen hat, dass die Sozialhilfe nicht gekürzt wird, wenn ein Sozialhilfeempfänger regelmässig ein Auto ausleihen kann: «Ich halte es für zentral für unsere Gesellschaft, dass die Sozialhilfe nicht infrage gestellt wird. In erster Linie ist dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Personen Sozialhilfe beziehen müssen. Personen aber, die sich in einer Notsituation befinden, sind so zu unterstützen, dass sie möglichst bald wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Damit das System auch in Zukunft funktioniert, sind Fehlanreize in der Sozial-

Bilanz der Ämtler Kantonsräte Am 12. April werden im Kanton Zürich Regierungs- und Kantonsrat neu bestellt. Der «Anzeiger» befasst sich in einer Serie mit der Arbeit der sechs Ämtler Kantonsräte. Das sind der zurücktretende Jakob Schneebeli (SVP) sowie die erneut Kandidierenden Hans Läubli (Grüne), Martin Haab (SVP), Moritz Spillmann (SP), Olivier Hofmann (FDP) und Hans Wiesner (GLP). Bisher erschienen: Jakob Schneebeli (24. Februar 2015), Hans Läubli (27. Februar), Martin Haab (3. März), Moritz Spillmann (6. März), Hans Wiesner (10. März).

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hilfe zu beseitigen und Betrug ist konsequent zu bekämpfen. Wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass wir alle vom sozialen Frieden in der Schweiz profitieren – eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes Sozialhilfesystem, welches das Überleben auch in Notsituationen sicherstellt.» Olivier Hofmann missfällt, wenn wenig durchdachte parlamentarische Vorstösse einzig zur persönlichen Profilierung oder aus rein wahltaktischen Gründen lanciert werden: «Wer sich vor der Wahl zu laut und undifferenziert äussert, verspielt seine Glaubwürdigkeit.»

Knonauer Amt als Modellfall Die politischen Schwerpunkte eines Kantonsrates werden mitgeprägt von der Kommission, der ein Ratsmitglied angehört. Nach den Wahlen werden die Kommissionssitze neu verteilt – das einzelne Kantonsratsmitglied muss sich deshalb mit seiner Fraktion finden, um seine Interessen mit denjenigen seiner Partei in Einklang zu bringen. Olivier Hofmann geht davon aus, dass er auch in der nächsten Amtsdauer der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt angehört. Als Präsident des Vereins EnergieRegion Knonauer Amt engagiert er sich stark für die Entwicklung der Region als Modellfall, wie sich Energie effizient und mit einem hohen Anteil an nachhaltiger Eigenproduktion einsetzen lässt. Auf kantonsrätlicher Ebene werden in Hofmanns Kompetenzbereich in den nächsten Jahren die Limmattalbahn und der Innovationspark im Vordergrund stehen. Beide Projekte hält er für wegweisend: «Wir benötigen eine leistungsfähige, reibungslos funktionierende Infrastruktur und wir brauchen einen Ort, wo die Wirtschaft zusammen mit der Wissenschaft an der Entwicklung neuer Ideen, neuer Dienstleistungen und neuer Produkte arbeiten kann. Unser Land ist arm an Ressourcen. Innovation ist deshalb eine zentrale Voraussetzung für unseren Wohlstand.» Verkehrspolitisch stehen zurzeit keine grossen regionalen Fragen mehr an, denn der Autobahnzubringer im Raum Obfelden–Ottenbach ist auf der politischen Ebene bewilligt, entscheiden darüber werden abschliessend die Gerichte. Hingegen lässt sich mit der jeweils passenden Verkehrsmittelwahl sehr viel erreichen. Olivier Hofmann setzt dabei auf Freiwilligkeit und richtige Anreize: «Mit dem Anlass Eco-mobil on Tour vom 29. und 30. Mai in Hedingen will der Verein EnergieRegion Knonauer Amt energieeffiziente Fahrzeuge für Testfahrten zur Verfügung stellen und gleichzeitig im Rahmen eines Symposiums Wege diskutieren, wie Energie im Verkehr ohne Komfortverlust gespart werden kann.»

Der Dialog ist für Olivier Hofmann wichtig: «Gute Ideen entwickeln sich häufig in Gesprächen im Widerstreit verschiedener Meinungen.» (Bild Bernhard Schneider) Gute Produkte brauchen keine Vergünstigungen Als Ökonom verbindet er sein Engagement in den Bereichen Energie, Innovation und Verkehr mit Wirtschaftspolitik: «Ich bin der Ansicht, dass wir und unsere Wirtschaft eine gute Infrastruktur und einen funktionierenden Staat benötigen. Ich bin aber auch der Meinung, dass wir sehr viel Geld suboptimal einsetzen – um nicht zu sagen, verschleudern – indem wir viele Subventionen und Vergünstigungen gewähren, die kaum aufeinander abgestimmt sind. Grundsätzlich schafft jede Vergünstigung nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer, da immer diejenigen bezahlen, die nicht davon profitieren. In diesem Bereich sehe ich eine grosse Herausforderung in den kommenden Jahren.» Damit spannt Hofmann den Bogen zurück zur Verkehrspolitik, aus der er ein Beispiel für wenig wirksame Subventionen wählt: «Als neues, effizientes Verkehrsmittel haben sich in den letzten 15 Jahren die E-Bikes durchgesetzt. Verschiedene Gemeinden bezahlten teilweise hohe Subventionen für den Kauf eines solchen Fahrzeugs. Wenn wir die Entwicklung analysieren, stellen wir allerdings fest, dass diese Subventionen nichts gebracht haben – durchgesetzt haben sich gerade die qualitativ hochstehenden EBikes nämlich auch überall dort, wo

keine Subventionen bezahlt wurden, während in Gemeinden mit Subventionen, insbesondere in der Romandie, vermehrt qualitativ schlechtere Produkte gekauft wurden, die nun in Kellern und Schuppen still vor sich hin rosten. Ein gutes Produkt setzt sich auch ohne Subventionen durch.»

die einzelnen Fraktionen vermitteln. Ich will verstehen, wer weshalb wie abstimmt. Dies erlaubt mir, zu erkennen, welche Argumente in Zukunft bei ähnlichen Geschäften unbedingt berücksichtigt werden müssen und wo Kompromisse möglich sein könnten.»

Spontane Zusammenarbeit Perfekt organisierte Ratsarbeit Die Arbeit im Kantonsrat hat Olivier Hofmann von Beginn weg zugesagt. Die Parlamentsarbeit sei sehr professionell organisiert. Der Rat könne deshalb gut strukturiert und dokumentiert arbeiten, alle notwendigen Informationen und Unterlagen stünden jederzeit zur Verfügung. «Im Gegensatz zum allgemeinen Ruf des Kantonsrats halte ich auch die Arbeit im Plenum für effizient. Hier beziehen die Parteien Stellung zu jedem Geschäft, hier können sich die Stimmberechtigten orientieren, welche Politik die Parteien wirklich verfolgen. Die Plenumsdebatten betrachte ich daher als Präsentation der Arbeit, die zuvor in den Kommissionen und Fraktionen geleistet worden ist. Für das Funktionieren unserer direkten Demokratie ist das Ratsplenum von grosser Bedeutung.» Hofmann geht daher am Montag jeweils gerne an die Ratssitzungen, um zu beobachten und zu lernen: «Ich will verstehen, welche Werthaltungen

Die Zusammenarbeit unter den Ämtler Kantonsräten betrachtet Olivier Hofmann als freundlich und respektvoll, aber nicht sehr intensiv. Dies hänge wohl auch damit zusammen, dass in letzter Zeit nicht viele Geschäfte von regionalem Interesse im Kantonsrat behandelt worden seien. Bei der gemeinsamen Anfrage zur Mittelschule in Affoltern habe sich aber gezeigt, dass gegebenenfalls eine spontane und unkomplizierte Zusammenarbeit aller Ämtler Kantonsräte im Interesse des Bezirks problemlos möglich sei. In den nächsten vier Jahren will Olivier Hofmann zur Lösung einiger drängender Probleme beitragen. Namentlich erwähnt er die Neuregelung der Staatsgarantie der Zürcher Kantonalbank, die Optimierung des Finanzausgleichs, insbesondere mit Blick auf die Verteilung der Sozialkosten, die Beseitigung von Fehlanreizen bei der Sozialhilfe sowie die Nutzung des grossen Potenzials an erneuerbaren Energien.


Wahlen 2015

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Für den Bezirk und Bodenständig und pragmatisch für eine starke Bildung einbringen Ruth Früh aus Bonstetten in den Kantonsrat. Was kann ein Mitglied des Zürcher Parlaments unter 180 Kolleginnen und Kollegen überhaupt bewirken? Was hilft dabei? Solche Fragen sind wichtig. Denn eine mögliche Wahl eröffnet ja über- Ruth Früh. (zvg.) haupt erst die Möglichkeit, an guten Lösungen für uns alle mitzuwirken. Wenn es darum geht, Spuren zu hinterlassen, verfügt Ruth Früh aus Bonstetten auf der Liste 3 der FDP über aussergewöhnlich gute Voraussetzungen. Natürlich stellen sich 2015 auch andere Kandidaten mit viel Berufsund Lebenserfahrung. Danke! Bei Ruth Früh passen die Bausteine der vielfältigen Laufbahn einfach besonders gut zu den Kernaufgaben des Kantonsrats. Als langjähriges Mitglied des Gemeinderats von Bonstetten hat sie die gan-

ze Palette der Kommunalpolitik durchlebt – von der intensiven Arbeit im Behördenteam bis zum Kontakt mit der kurzlebigen Tagespresse. Die Ämtler Bevölkerung honorierte ihre Leistungen und wählte Ruth Früh ehrenvoll in den Bezirksrat. Das ermöglichte ihr, die Kenntnisse im ganzen Bezirk auszuweiten und zu vertiefen. Als Mitglied im Kantonsrat könnte sie die Auswirkungen neuer Gesetze auf unsere Gemeinden und Institutionen deshalb kompetent beurteilen und sofort intervenieren. Beruflich verfügt Bezirksrätin Ruth Früh über Lehrerfahrung auf allen Stufen der Zürcher Volksschule. Diese Kernkompetenz deckt sich mit dem Fundament des Zürcher Bildungswesens. In den häufigen Ratsdebatten zur Entwicklung der Volksschule kann breite Praxiserfahrung viel bewirken und verhindern, dass sich der Rat in endlosen, häufig beliebigen Projekten verzettelt. Ihre Wahl käme uns allen zugute: Deshalb: Ruth Früh 2x auf jede Liste! Jean-Jacques Bertschi, Wettswil

Hans-Ulrich Meuter FDP-Kantonsratskandidat für den Bezirk Affoltern. Hans-Ulrich Meuter, was haben Sie für ein Profil? Ich habe vier abgeschlossene Ausbildungen – als Landwirt, Agronom, Jurist und Steuerexperte. Zudem habe ich langjährige militärische und berufliche Führungserfahrung. Den elterlichen Bauernhof habe ich 1993 übernommen. Aktuell leite ich eine Division mit zirka 55 Mitarbeitenden, welche für die Besteuerung von Banken und Versicherungen sowie anderer Firmen im ganzen Kanton Zürich zuständig ist. Als Steuerjurist bin ich auch redaktionell tätig. Ich bin Mitautor von verschiedenen Steuerkommentaren und einer Fachzeitschrift. Welches sind Ihre politischen Schwerpunkte? Aufgrund meiner Herkunft und meiner beruflichen Erfahrung interessieren mich vor allem die Steuer-, Finanz- und die Agrarpolitik. Finanzpolitisch muss das kantonale Finanzaus-

den. Dagegen muss unbedingt angekämpft werden. Als Bauernsohn und Agrarökonom hat mich zudem die Agrarpolitik schon immer interessiert, auch wenn ich seit ein paar Jahren nicht mehr aktiver Bauer bin.

Hans-Ulrich Meuter. (Bild zvg.) gleichsgesetz möglichst rasch angepasst werden. Die erheblichen Soziallasten, die von gewissen Gemeinden kaum beeinflusst werden können, sollten anders als bisher ebenfalls ausgeglichen werden, ansonsten die Gemeindesteuern in gewissen Gemeinden ins Unermessliche steigen wer-

Warum kandidieren Sie für den Kantonsrat? Ich bin Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern und bin dadurch auch mit anderen wichtigen politischen Themen in Kontakt gekommen. Neben der Steuer-, Finanz- und die Agrarpolitik haben mich auch diese Themen motiviert, für den Kantonsrat zu kandidieren. Aufgrund meiner breiten Ausbildung fühle ich mich zudem in der Lage, mich in verschiedene andere politische Themen im Kantonsrat einzuarbeiten. Im Kantonsrat würde ich versuchen, mich nicht akademisch, sondern bodenständig und pragmatisch einzubringen. Die Suche nach konstruktiven Lösungen, die allen dienlich sind, muss immer im Vordergrund stehen. http://hansulrich-meuter.fdp-zh.ch

Daniel Sommer führt starke Liste der EVP an Wenn Sie als Stimmbürger oder Stimmbürgerin Friedrich Pukelsheim nicht kennen, sind Sie in bester Gesellschaft und wohl kaum in der Evangelischen Volkspartei. Denn der deutsche Mathematiker trug mit dem genannten «doppelten Pukelsheim» massgeblich dazu bei, dass die bewährte Kantonsrätin Lisette Müller 2011 ihren Sitz verlor. Aber das ist für sie und ihre Partei Schnee von gestern. Vier Jahre später will die EVP mit einer starken Liste und mit Daniel Sommer als Spitzenkandidat wieder in den Kantonsrat. Welche Werte und Persönlichkeiten die Stimmberechtigten mit der Liste 7 wählen, stellen wir Ihnen in einer dreiteiligen Folge vor. Heute erfahren Sie Näheres über Daniel Sommer und Regula Baer-Meier.

Daniel Sommer In die Politik? Diese Pläne hatten Daniel Sommers Eltern bestimmt nicht, als ihr Ältestes von fünf Kindern 1964 auf ihrem Bauernhof in Zwillikon zur Welt kam. Gut 50 Jahre später stellt sich die Frage anders: Warum eignet sich der Spitzenkandidat der EVP für das Amt eines Kantonsrats? Und weil Geschichten und berufliche Tätigkeiten meist mehr aussagen als schöne Worte, möchten wir Sie mit einigen Stationen aus Daniel Sommers Leben bekannt machen.

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sen auch für sein politisches Programm. Nur heisst das Neudeutsch inzwischen «Nachhaltigkeit» oder ganz einfach Wohn- und Lebensqualität. Als Kantonsrat könnte er sicher auch von den fünf Jahren in der Rechnungsprüfungskommission von Affoltern am Albis profitieren. Und warum der Spitzenkandidat der EVP die Anliegen der Ämter Bevölkerung auch parteiübergreifend vertreten wird, zeigt ein Besuch auf seiner Website www.danielsommer.ch .

Regula Baer-Meier Daniel Sommer.

Regula Baer-Meier. (Bilder zvg.)

Sein zehnjähriges Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit brachte es mit sich, dass er schon während seiner Jugendzeit Leitungsaufgaben übernahm. Und die Lehre zum Möbelschreiner in einem Betrieb in Hedingen trug sicher dazu bei, dass Daniel Sommer den Bezug zur Praxis bis heute nie verlor. Behalten hat er auch die Nähe zum Bezirk, wohnt er doch mit seiner Frau und einem seiner zwei erwachsenen Kinder in Affoltern am Albis. Mit Alltagsproblemen menschlicher Art war Daniel Sommer während der acht Jahre konfrontiert, in denen er als dipl. Sozialpädagoge HFS wirkte. Und dass er diese Zweitausbildung be-

rufsbegleitend absolvierte, zeugt davon, wie diszipliniert und hartnäckig Daniel Sommer wichtige Ziele verfolgen kann. Vor 17 Jahren wechselte Daniel Sommer wieder in seinen ursprünglichen Beruf, machte sich selbstständig und leitet heute in Rifferswil einen Schreinerei-Betrieb mit fünf Angestellten. Sein unternehmerisches Denken würde er als Kantonsrat natürlich ebenso beibehalten wie die christlichen Werte der Partei, für die er kandidiert. «Ordnung mit Stil» und «Natürlicher Schutz» sind zwei Begriffe auf der Website seines Betriebs. Aber sie pas-

Wenn Regula Baer in einem Gremium mitwirkt, tut sie dies mit Ausdauer und grossem Engagement. Ihre Bodenständigkeit bringt es mit sich, dass sie selbst in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt, hinsteht und unaufgeregt dranbleibt, bis ein gutes Resultat erreicht wird. Ihr hohes Pflichtbewusstsein prägte auch ihre 12-jährige Behördentätigkeit in der Sekundarschulpflege Hausen. Macht Bewährtes noch immer Sinn, setzte sich Regula Baer dafür ein, an ihm festzuhalten. Und wenn sie davon überzeugt war, dass eine Neuerung sowohl der Sache als auch den betroffenen Menschen dient, kämpfte sie für deren Einführung. Der Schulentwicklung gegenüber durchaus offen eingestellt, sieht sie im

Rückblick auch kritische Tendenzen. Dem zunehmenden administrativen Aufwand und der Überreglementierung sollte man jedenfalls entschiedener entgegentreten und beim Handeln mehr auf den gesunden Menschenverstand hören, meint sie. Für die Bäuerin ist die Sorge zur Umwelt ein grosses Anliegen. Und der sorgfältige, wertschätzende Umgang mit den Mitmenschen ist ihr ebenfalls wichtig. Beides hat sie nicht zuletzt durch das Leben auf einem generationenübergreifenden Familienbetrieb und in der Betreuung ihrer schwerstbehinderten Tochter gelernt. Respekt vor dem Geschaffenen und die Würde des Menschen gehören für Regula Baer zu den christlichen Werten, für die es sich lohnt, auch in der Politik einzustehen. Und dass dies möglich ist, hat Regula Baer während vieler Jahre bewiesen. Sei es im Elternverein Insieme, im Vorstand der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Albis oder wie jüngst im Vorstand der Genossenschaft zur Rettung des Restaurants Post Rifferswil. Eine Mittepartei wie die EVP zu wählen, findet Regula Baer sinnvoll. Denn Polarisierung kann zwar anstossen, steht aber dem Zugehen auf andere im Wege. Und weil auch Daniel Sommer für sachgerechtes, differenziertes Politisieren einsteht, unterstützt sie seine Kandidatur. (gg)


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Forum

Dem Spital Affoltern eine Zukunft!

Das Team für Umwelt und Wirtschaft

Kein Wort zum Spital – warum? Leserbrief von Peter Ackermann im «Anzeiger» vom 6. März. Ich verstehe den Ärger von Peter Ackermann über das Schweigen der Politiker. Seine Aussagen haben mich veranlasst, in die Tasten zu greifen. Allein Worte genügen nicht, es müssen Taten folgen. Ich habe mich letzten Dezember entschieden, meine Hüftoperation im Spital Affoltern durchführen zu lassen und nicht an einer der hochtechnisierten Spezialkliniken in Zürich. Ich habe den Entscheid nicht bereut. Der Operateur ist ein erfahrener Chirurg. Die Mitarbeiter waren alle sehr kompetent und hilfsbereit. Sie haben sich Zeit genommen, wenn ich Fragen hatte und auch der Service und das Essen waren ausgezeichnet. Ich werde mich auf jeden Fall für die Erhaltung des Spitals Affoltern einsetzen, denn es ist wichtig, dass wir in unserer Gegend eine kompetente Gesundheitsversorgung anbieten können. Es geht auch nicht darum, alle Operationen in jedem Spital anzubieten. In diesem Zusammenhang hat mir besonders Eindruck gemacht, dass der untersuchende Arzt meiner Frau für eine komplexe Schulteroperation eine Spezialklinik in Zürich empfohlen hatte. Die ärztliche Leitung weiss, welche Operationen im Spital durchgeführt werden können und welche nicht. Dies spricht für das Spital Affoltern. Wenn wir die Zukunft unseres Spitals sichern wollen, sollten wir der Spitalführung vertrauen und unsere Leiden auch in unserem Spital behandeln lassen.

Grünliberale für die Kantonsratswahlen 2015

Hans Peter Häring, Wettswil, Kantonsrat EDU

Freitag, 13. März 2015

Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt haben für die Kantonsratswahlen vom 12. April ein zugkräftiges und anpackendes Team nominiert.

gagiert. Ihm ist eine sachorientierte Politik jenseits des bekannten Linksund Rechts-Schemas wichtig. www.hrc-nbt.ch.

Susanna Forster Als innovative Partei der ökologischen Mitte sind die Grünliberalen im Handeln grün und im Denken liberal. Sie sind die einzige glaubwürdige Verbindung von Ökologie und Ökonomie. Die Grünliberalen halten Umwelt, Wirtschaft, Staatsfinanzen und Soziales im Gleichgewicht und setzen sich mit überzeugenden Argumenten für zukunftsweisende Lösungen ein. So sichern sie eine hohe Lebensqualität im Amt und im Kanton, auch für künftige Generationen. Mit Ihrer Stimme stärken Sie die Position in der politischen Mitte mit Fokus auf Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Das sind die sechs Kandidatinnen und Kandidaten Hans Wiesner (bisher) hat drei erwachsene Kinder, wohnt in Bonstetten und arbeitet als Geschäftsführer eines Reiseunternehmens für Wanderreisen. Für nachhaltiges Reisen und sinnvoll eingesetzte Verkehrsmittel engagiert er sich zudem als Stiftungsrat bei Myclimate und ist Dozent an der Tourismusfachschule. Als Kantonsrat setzte er sich in den letzten vier Jahren mit unserer 19-köpfigen Fraktion im Rathaus konsequent für Kostenbewusstsein, Eigenverantwortung und den öffentlichen Verkehr ein. www.imbach.ch.

Susanna Forster hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Ottenbach. Sie ist Sozialpädagogin und arbeitet als Hortleiterin. Sie engagiert sich seit über 30 Jahren in der Politik. Zuletzt als Präsidentin der Oberstufenschulpflege Obfelden/Ottenbach. Ihre politischen Interessen sind vorwiegend der Bildung und dem Umwelt- und Tierschutz gewidmet.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der GLP, von links: Martin Stalder, Ronald Alder, Susanna Forster, Hans Wiesner (bisher), Roger Marti, Thomas Beck. (zvg.) Ronald Alder Ronald Alder ist mit seiner Familie in Ottenbach wohnhaft. Als studierter Umweltnaturwissenschafter und Mitglied der Geschäftsleitung eines Biotechnologieunternehmens engagiert er sich beruflich für die optimale Versorgung von Betroffenen mit innovativen Therapien. Als Präsident der Grünliberalen Ottenbach und Mitglied der Energiekommission Ottenbach unterstützt er auch in seiner Wohngemeinde die Anliegen von Familie, Umwelt und Wirtschaft. www.ronald-alder.ch.

Martin Stalder Martin Stalder lebt in Rifferswil und arbeitet als selbstständiger Energie-

Der Bahnhof Affoltern und seine Veloparkanlagen

Bepflanzung statt Velounterstand. (Bilder Hugo Spirgi) Vor nicht allzu langer Zeit benutzte ich die Velo- und Fussgängerunterführung beim Bahnhof. Auf der Seite des OVA-Areals musste ich mit Erstaunen feststellen, dass der freie Platz mit Stauden bepflanzt wurde, aussehen mag dies sicher gut. Dieser ideal gelegene Platz ist für einen Velounterstand bestens geeignet, stehen doch jetzt schon hie und da Velos hier. Im Sommer ist die Veloparkanlage auf der Seite des Bahnhofs zeitweise überfüllt und auch die Mofas finden keinen Platz mehr. Vor mehr als drei Jahren wurde an einer Gemeindeabstimmung beschlossen, dass Veloabstellplätze auf der anderen Seite des Bahnhofs erstellt werden sollen. Der Zeitraum kurzfristig, der Beginn sofort mit Abstimmung anderer Planungen: So wurde es im Verkehrsrichtplans festgelegt. Ob Planungen gemacht wurden, ist fraglich, da wurde einmal eine Sitzbank platziert. Nach einer späteren Zeit wurde eines der OVAKunstwerke hingestellt, und jetzt wurden noch die Sträucher hineingepflanzt. Das Kuriose an der Platzierung dieses Kunstobjektes ist, dass man es als täglicher Passant nur vom entzückenden «Hintern» anschaut. Da hat sich sicher schon mancher gefragt,

Kunstobjekt: Nur für Fotografen so aufgestellt?

was das eigentlich soll? So aufgestellt hat man es nur für den Fotografen, für ein schönes Foto mit dem «Holiday Inn»! In absehbarer Zeit soll es beim Coopark eine neue E-Tankstelle geben. Die Gemeinde erhielt vor Kurzem eine Anfrage, und schon steht sie bereit. Nicht schlecht staunen musste ich, dass die Gemeinde sofort Hand anbietet zu der Suche für die Finanzierung der Ladestationen – und Sponsoren. Mit zwei zur Verfügung gestellten Parkplätzen hat die Gemeinde sicher ihren Beitrag geleistet. Auf der einen Seite beklagt sie sich immer wieder, dass sie immer mehr Zentrumsaufgaben übernehmen muss. Und hier? Letztlich ist es die Privatwirtschaft, die hier profitieren wird. Dies ist der Coopark, der Tankstellen-Lieferant, der Autoverkäufer, der Strom-Lieferant, die Autoindustrie, der Automobilist und sonst noch andere. Es gibt im Bezirk einen Verein «egroup Knonauer Amt», dieser sollte sich für solche administrative Angelegenheiten stark machen. Zum Ganzen kann ich nur sagen: Ich bin kein Gegner der E-Autos, hier gibt es sicher Zukunftspotenzial. Der Vergleich dieser zwei Beiträge soll zeigen, dass für die Spontaneität

der Ausführung je nachdem Welten bestehen, wobei das Velo genauso eine grosse Zukunft hat. Hugo Spirgi Affoltern anzeige

ingenieur und Energieberater. Er ist auch Mitglied der Energiekommission der Gemeinde Rifferswil. Seine politischen Anliegen sieht er in einer nachhaltigen, innovativen Energiepolitik, die Arbeitsplätze schafft und nicht nur von der notwendigen Energiewende redet, sondern diese auch tatsächlich herbeiführt. www.energienetz.ch.

Thomas Beck Dr. Thomas Beck wohnt mit seiner Ehefrau und seiner Tochter in Aeugst und ist als ausgebildeter Tierarzt und Psychologe beruflich in der Marketing-Beratung im Gesundheitswesen tätig. Für die Grünliberalen ist er auch im kantonalen Vorstand und der nationalen Delegiertenversammlung en-

Roger Marti Roger Marti lebt mit seinem erwachsenen Sohn im Bezirkshauptort und arbeitet als Kommunikationsspezialist. Als Mitglied der RPK Affoltern am Albis setzt er sich bereits in der dritten Amtsperiode für das finanzielle Wohl seiner Wohngemeinde ein. Er will keine Verhinderungspolitik und strebt politisch nach sinnvollen Lösungen. Dabei sind ihm neue innovative Wege ein Anliegen. Mit diesen sechs beruflich wie privat engagierten Persönlichkeiten wählen Sie am 12. April verantwortungsbewusste Ämtler in den Kantonsrat, die sich für eine hohe Lebensqualität im Amt und eine lösungsorientierte und ökologisch-nachhaltige Politik mit Eigenverantwortung in unserem schönen Kanton einsetzen. www.knonaueramt.grunliberale.ch

Hoffen auf die Mittelschule in Affoltern Bereits am 18. Juni 2013 hat die FDPOrtspartei Affoltern im «Anzeiger» eine Mittelschule in Affoltern gefordert (fdp-affoltern/mittelschule). Zurzeit ist eine kantonsrätliche Anfrage beim Regierungsrat hängig. Der Regierungsrat muss in den nächsten zwei Monaten noch einmal prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Mittelschule in Affoltern erfüllt sind oder nicht. Dabei wird es unter anderem davon abhängen, mit welchen Schülerzahlen inskünftig im Knonauer Amt zu rechnen ist.

Ein grösseres Einzugsgebiet? Im Zusammenhang mit dieser Prüfung sollte sich der Regierungsrat auch

überlegen, ob er nicht ein grösseres Einzugsgebiet als nur das Knonauer Amt für die Festlegung der Schülerzahlen in Betracht ziehen sollte. Für die Schüler in den angrenzenden Bezirken wäre es kein Nachteil, mit dem Zug in die Mittelschule nach Affoltern zu fahren, weil sie während den Hauptstosszeiten in die Gegenrichtung der grossen Pendlerströme fahren und in Ruhe Aufgaben machen könnten, weil die Züge in der Gegenrichtung nicht stark ausgelastet sind. Dies wäre auch verkehrspolitisch sinnvoll. Hoffen wir sehr auf einen positiven Ausgang für Affoltern. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDPOrtspartei Affoltern, Kantonsratskandidat


Forum

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Bezirks-FDP: Bedeutende Leistungen im Knonauer Amt Engagierte Diskussion an der Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung der FDP-Bezirkspartei genehmigte am Montag sämtliche statutarischen Geschäfte. In seinem Rückund Ausblick betonte Präsident Olivier Hofmann, Kantonsrat, die Erfolge der FDP bei den Gemeindebehördenwahlen 2014 und die gute Liste mit sechs ausgewiesenen Kandidierenden für die Kantonsratswahlen vom 12. April. Der 30. März 2014 war für die FDP ein Freudentag. Im Knonauer Amt wurden Thomas Ammann in Obfelden, Stefan Gyseler in Hausen, Ruedi Müller in Aeugst und Bertram Thurnherr in Hedingen zu Gemeindepräsidenten gewählt. Gefeiert werden konnte aber auch die Wahl von verschiedenen FDP-lern in weitere Ämter und dies nicht nur im Knonauer Amt, sondern im ganzen Kanton Zürich, wo neun zusätzliche Sitze in 13 Parlamentsgemeinden gewonnen werden konnten. Mit Bezug auf das «grosse Wahljahr 2015» zeigte sich Hofmann zuversicht-

lich, dass es gelingt, diesen «Schwung» auch bei den kantonalen und eidgenössischen Wahlen in zusätzliche Sitze umzusetzen. In der engagierten Diskussion zu regionalen Themen standen insbesondere das Bezirksspital, das «Haus zum Seewadel», eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine Kantonsschule Knonauer Amt in Fokus. Gespannt erwartet man die Antwort des Regierungsrates auf die Anfrage aller Ämtler Kantonsräte zu den erwarteten Schülerzahlen einer allfälligen Mittelschule Affoltern. Auf kantonaler Ebene ging Olivier Hofmann kurz auf drei Geschäfte ein, die 2014 den Kantonsrat beschäftigten: Die Richtplandebatte war eines der umfangreichsten Geschäfte, welche je im Kantonsrat bearbeitet wurden. Es hat den Rat an die Grenzen des Machbaren gebracht: fast zwei Jahre Beratung in den beiden vorberatenden Kommissionen, mehr als 200 Anträge im Rat! Beim ZKB-Geschäft war aus Sicht der FDP-Fraktion die Enttäuschung gross über das vom Rat beschlossene Verbot, Partizipationsscheine auszuge-

ben, um privates Kapital zu schaffen und so das staatliche Risiko «zu teilen». Über die Energiedebatte bei der sich Hofmann als Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr, Umwelt (Kevu) besonders engagierte, informierte er bereits am öffentlichen Monatstreff in Stallikon im September 2014, im Speziellen zum Energieplanungsbericht 2013, zu 5% neue erneuerbare Drei Kantonsratskandidierende in Gesprächen, Olivier Hofmann, Hausen (bisher), mit Marlyse Blatter Energie bis 2030 Burger, Aeugst (Mitte), Alain Schwald (rechts stehend) mit Reto Hitz, Präsident FDP Wettswil. (Bild zvg.) aus dem Kanton Zürich, zur Studie über die Potenziale ausflug der Bezirkspartei in die Gott- sator Werner Pfenninger, Stallikon, für Trinkwasserkraftwerke sowie zum hardfestung, bei der es viel Interessan- nochmals mit einem herzlichen ApPostulat über die Einführung von in- tes und Überraschendes zu Geschichte plaus. telligenten Stromzählern. und «neuen Zukunftswelten» zu erfahZum Schluss erwähnte Olivier Hof- ren gab. Die gut besuchte Versamm- FDP.Die Liberalen Knonauer Amt. Alle Infos zu den mann mit grosser Freude den Tages- lung dankte dem Initiant und Organi- Wahlen auf www.fdp-knonaueramt.ch.

Säuliämtler Solarstrom und das Weisbrod-Areal Die Genossenschaft Säulistrom initiiert und fördert Anlagen für erneuerbare Energien und leistet damit einen Beitrag, um das ehrgeizige Ziel eines «energieautarken Knonauer Amts» zu erreichen. Natürlich ist es wichtig, dass jeder Einzelne mit seinem Alltagsverhalten mithilft, Energie zu sparen. Sicher leisten bereits auf vielen Dächern Sonnenkollektoren und Fotovoltaikanlagen einen wichtigen Beitrag, der den Anteil an erneuerbarer Energie steigen lässt. Wovon es aber noch zuwenig hat, sind grosse Fotovoltaikanlagen, die Strom produzieren und ins Netz einspeisen. Damit auch alle jene, die keine Möglichkeit haben, in ihrem eigenen Haus Solarstrom zu generieren, wenigstens Strom aus einheimischer, erneuerbarer Energie konsumieren können. Mit einem finanziellen Engagement in der Genossenschaft kann mit dem investierten Geld viel mehr Strom produziert werden,

als dies mit einer Kleinanlage auf dem eigenen Einfamilienhausdach möglich ist.

Was es dafür braucht Die Genossenschaft baut und betreibt auf geeigneten Gebäuden mit grossen Dachflächen Fotovoltaikanlagen, in Zusammenarbeit mit den Liegenschaftsbesitzern. Das Kapital dafür steuern die Genossenschafter und Genossenschafterinnen mit dem Kauf von Anteilscheinen und Darlehen bei und sie werden damit zu Mitbesitzern von zukunftstauglichen Stromgewinnungsanlagen. «Wir vertrauen darauf, dass die Kernfusion der Sonne uns mindestens einen Teil der Energie liefert, die wir zum Leben brauchen. Dazu braucht es auch keine Endlager», meint Walter Achermann, Präsident der Genossenschaft Säulistrom.

Nächste Projekte in Planung Die Pionieranlage von Säulistrom steht auf einem Dach der Firma Ernst

Schweizer AG in Hedingen und wurde Ende 2011 in Betrieb genommen, eine zweite Anlage wurde auf dem Sportgebäude in Hausen installiert und die dritte Anlage im Weisbrod-Areal in Hausen wird demnächst in Betrieb genommen. Weitere Anlagen sind in Planung, sind aber noch nicht spruchreif. Das Erreichen der Ziele einer möglichst energieautarken, vorbildlichen Region Knonauer Amt ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Behörden und Privaten. Die Genossenschaft Säulistrom zählt auf die energiebewussten Menschen in unserem Bezirk und möchte sie zum Mitmachen einladen. Eine gute Informationsgelegenheit bietet sich am 17. März.

novative Projekte informieren. Diese spielen eine Schlüsselrolle in ihrem Wahlkampf; sie möchte zeigen, wie viel Potenzial im Kanton Zürich schlummert und sie zählt auf den Mut für Entwicklungen. Die SP des Bezirks Affoltern macht dabei gerne mit und lädt am 17. März, 19 Uhr, alle Interessierten nach Hausen am Albis ein, in das Fabrikareal der Firma Weisbrod Zürrer mit seinem kreativ-bunten Mietermix. Vorgestellt werden das umgenutzte Fabrikareal mit seinen Anbietern und Verarbeitern von Textilien, verschiedenen Gewerbe- und Kreativbetrieben und die Genossenschaft Säulistrom. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro serviert. Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Mehr davon am 17. März – mit Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr

SP Bezirk Affoltern, Franziska Sykora

Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr reist in diesen Wochen durch den Kanton Zürich und lässt sich über in-

Schon wieder, ist man geneigt zu sagen, wenn man in den vergangenen Tagen die Medienberichte über den Sozialhilfefall von Regensdorf verfolgt hat. Der vor 10 Jahren eingebürgerte Kosovare hat mit seiner Familie über die Jahre um 200 000 Franken bezogen, sich als stolzer Besitzer eines Autos Marke Jaguar geweigert, an Arbeitsprogrammen teilzunehmen und Gesprächstermine mit Sozialarbeitern einzuhalten. Nur die Vermutung in einen Mordfall verwickelt zu sein, hat diesen Missbrauch ans Tageslicht gebracht. Nach verschiedenen Fällen in der Stadt Zürich, im Aargau, dem Fall einer eritreischen Familie in der Gemeinde Hagenbuch mit hunderttausenden Franken von Sozialhilfekosten stellt sich die Frage: Einzelfälle oder weit verbreitet? Die Sozialhilfe ist keine Rente, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Vorübergehende Unterstützung in Notsituationen ist unbestritten. Allerdings darf erwartet werden, dass sich die zuständigen Sozialarbeiter mit den Sozialhilfebezügern für die Verbesserung ihrer Situation einsetzen. Die an die Öffent-

lichkeit gelangten Fälle von Missbrauch lassen allerdings vermuten, dass es sich nur um die Spitze des berühmten Eisberges handelt. Die Gutmenschen-Mentalität der Sozialarbeiter scheint mit Steuergeldern grosszügig umzugehen. Aufgrund dieser Entwicklung stellt die SVP Affoltern am Albis dem Gemeinderat nachfolgende Fragen und bittet nach § 51 des Gemeindegesetzes um Beantwortung: 1. Wie haben sich die Sozialhilfekosten in den letzten 10 Jahren betragsmässig und nach Anzahl Fällen entwickelt? 2. In wie vielen Fällen wurde Sozialhilfe länger als 1, länger als 2, und länger als 3 Jahre geleistet? 3. Wie hoch waren die Sozialhilfeleistungen pro Fall für die 10 teuersten des vergangenen Jahres? 4. Wie vielen Jugendlichen von 18 bis 25 Jahren wurde in den vergangenen Jahren Sozialhilfe gewährt? Aufgeteilt nach Schweizer/Ausländer (Art der Aufenthaltsbewilligung)? 5. Wie sieht der Anteil Schweizer/Ausländer aus? 6. An wie vielen Ausländern oh-

ne Aufenthaltsbewilligung wurde in den letzten 5 Jahren Sozialhilfe ausbezahlt? 7. Wie wird kontrolliert und Missbrauch verhindert? 8. Wie viele Personen beschäftigen sich mit Sozialfällen in der Gemeinde und wie viele externe Fachleute sind im Auftrag der Gemeinde für die Betreuung von Sozialhilfefällen beauftragt? 9. Wie gestalten sich allfällige Beschäftigungsprogramme bei jungen Langzeit-Sozialhilfebezügern aus (zum Beispiel Beteiligung an Gemeindearbeiten im Regiebetrieb usw.)? 10. Wie beurteilt die Gemeinde Affoltern die Entwicklung in den kommenden Jahren in Bezug auf ausländische Sozialhilfebezüger und deren Wohnsituation (Gettobildung in den Quartieren)? Welche Lösungsansätze sind angedacht? 11. Besteht ein kommunikativer Austausch zwischen den Gemeinden im Bezirk welche den Ausstieg aus dem Zweckverband Sozialdienst vollzogen haben oder anstreben? SVP Affoltern am Albis

Über 1200 Personen haben sich für die Linie 237 eingesetzt und die entsprechende Petition unterschrieben. Nicht alle hatten die Linie regelmässig benutzt, als sie noch fuhr. Das sollten wir als Chance erkennen. Sinn des öV ist es, Autofahrten zu vermeiden und damit die negativen Auswirkungen wie Lärm, Unfälle und Klimaschäden. Postautos sind farbliche Abwechslung im Verkehr. Sinn und Zweck ist es aber, die schwachen Verkehrsströme dem Netz des ZVV zuzuführen. Die Diskussion um die Linie 237 hat offensichtlich viele Personen auf den öV aufmerksam gemacht, zum Teil auch «gluschtig». Wie man lesen konnte, hat auch John Appenzeller über die Vorteile des öV sinniert. Das ist ein erster Schritt zum Umsteigen. Nur wenn der Bus fährt, kann man auch umsteigen. Es ist daher sinnvoll, wenn die Kantonsräte aus dem Amt sich für Linien einsetzen. Das ist Sachpolitik. Nutzen Sie den Wahlzettel für die Zukunft des öV.

Links: www.saeulistrom.ch www.weisbrod-areal.ch www.energieregion-knonaueramt.ch

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Sozialhilfe: Steuergelder für Faule?

Bus 237 ist eine Chance

Ernst Hedinger, Kantonsratkandidat Grüne, Bonstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

60 Jahre

«Der Geigendieb»

Die Bibliothek Bonstetten startet mit einer Lesung von Petra Ivanov ins Jubiläumsjahr. > Seite 23

Beim musikalischen Krimi in Affoltern wird das Publikum einbezogen. > Seite 25

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Sprung aufs Podest Luca Schuler überzeugt am «Excellent Soldiers» in Tschechien. > Seite 32

Sechs Fachhändler präsentieren ihre Neuheiten 5. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung in Affoltern

Ein Naturerlebnis auf der eigenen Terrasse. (Bild zvg.)

«Infinity Garden» Berger Gartenbau an der Messe Giardina Aussergewöhnliche Materialien und Stimmungen gehören zur Handschrift der Berger Gartenbau, die den Anspruch hat, das «Giardina»-Publikum jedes Jahr aufs Neue zu verzaubern. Die ebenso edel wie bescheiden wirkende Terrassenlandschaft, welche das Unternehmen dieses Jahr vorstellt, ist mit seiner Farbgebung dem Innehalten und Auftanken gewidmet. Für das traditionsreiche Gartenbauunternehmen kreiert Brian Wiss einen waldartigen Gürtel, der das Naturerlebnis auf der eigenen Terrasse nahezu perfekt macht. Aus einem duftenden Waldboden erhebt sich ein lichter, mediterran angehauchter Pinienwald, in dem das saftige Grün von heimischen Farnpflanzen aufleuchtet. Ein stilles Wasserbecken mit spiegelglatter Oberfläche dient zusätzlich als Ruhepol. Belebt wird die beruhigende Szenerie durch die feine Leichtigkeit des Chinaschilfs und die faszinieren-

den Farbspiele von Frauenschuh-Orchideen.

Meditativer Farbraum Innen- und Aussenbereich sind durchgehend mit kostbaren blauen Keramikplatten gefliest, die teilweise mit feinen Ornamenten verziert sind. Die rahmenlose Fensterfront von Sky-Frame, welche die totale Reduktion einer Trennung zwischen Innen und Aussen darstellt, ist erstmals gebogen in Form eines Kreissegments zu sehen. Mit charaktervollen, handgefertigten Naturholzmöbeln von Living Dreams verleiht Brian Wiss diesem Terrassengarten einen sinnlichen, exotischen Touch. Besonders auffällig ist die grossräumige, komfortable Schaukel, die dem Lounging eine neue Dimension verleiht. (pd.) Giardina vom 11. bis 15. März, Messe Zürich.

Die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern wird am Samstag, 28. März, wieder zur «Teststrecke» für Zweiräder. Bereits zum fünften Mal steigt die Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung. Geboten werden sowohl Neuheiten als auch Occasionen. ................................................... von thomas stöckli Technische Neuerungen und der E-Bike-Boom haben in den vergangenen Jahren Bewegung in den Velomarkt gebracht. Insofern darf man gespannt sein, mit welchen Neuheiten die sechs beteiligten Fachhändler aus dem Knonauer Amt dieses Jahr an der Velound Bike-Ausstellung in Affoltern auftrumpfen. Mit Bike Total, Fredy Rüegg, Obrist Radsport, Simpel, Transalpes und Velo Nägeli ist es der veranstaltenden Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) einmal mehr gelungen, eine spannende Vielfalt präsentieren zu können. Weiter wird sich an der Ausstellung auch der RRC Amt engagieren.

Saubere und fahrtüchtige Velos Die Voba ihrerseits betreibt nebst dem Wurststand – «Nussknacker» Toni Nussbaumer steht auch nach der Pen-

Velos prägen wieder das Bild in der Affoltemer Begegnungszone. (Archivbild) sionierung noch hinter dem Grill – wieder eine Velobörse. Gegen eine Gebühr von fünf Franken nimmt die Voba vor dem Weiss-Medienhaus von 8 bis 10 Uhr saubere und fahrtüchtige Velos an. Der Verkauf läuft dann bis 16 Uhr. Findet ein Velo einen neuen Besitzer, gehen 10 % vom Erlös an die Voba. «Zur Deckung der Unkosten», wie Voba-Präsidentin Barbara Roth erklärt. Zwischen 16 und 17 Uhr können die Verkäufer das Velo oder das Geld

wieder abholen. Fahrräder, die bis dann noch nicht abgeholt wurden, werden für den Export freigegeben. Für den Ausstellungsbetrieb wird ein Teil der Oberen Bahnhofstrasse den ganzen Tag (6 bis 18 Uhr) gesperrt. Betroffen ist der Bereich von der Amavita Apotheke bis zum Weiss-Medienhaus. 5. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung am 28. März, 8 bis 16 Uhr, Obere Bahnhofstrasse in Affoltern.

Von «Rasenkopf» bis Trommelkunst Das Flüstern Der Coopark Affoltern zelebriert aktuell sein 15-jähriges Bestehen des Körpers hören Zum Auftakt der Feierlichkeiten kamen am Mittwochnachmittag die Kinder zum Zug. Sie durften sich nicht nur effektvoll schminken lassen, beim Basteln mit dem Familienclub Affoltern konnten sie selber aktiv werden. Ein Strumpf, etwas Rasensamen hinein, dann mit Sägemehl auffüllen, schliesslich drei «Knubbel» für Nase und Ohren formen sowie Augen und Mund abzeichnen, ausschneiden und aufkleben – fertig ist der «Rasenkopf» anzeige

– wobei dieser seine volle Wirkung natürlich erst dann entfaltet, denn der Strumpf einige Tage im Wassertopf steht und das Gras auf seinem Kopf zu spriessen beginnt. Heute Freitag, ab 14 Uhr, gibt es am Glücksrad Preise im Gesamtwert von über 10 000 Franken zu gewinnen. Um 18 und 19 Uhr bietet sich zudem Gelegenheit, die «Human Jukebox» herauszufordern. Ausgestattet mit Stimme, Helm und Verstärker gibt der

lebende Musikautomat von Heavy Metal bis Oper gewünschte Songtitel zum Besten. Höhepunkt der Jubiläumsfeier dürfte morgen Samstag um 18 Uhr der Auftritt von «stickStoff» sein. Die Basler Tambouren kombinieren traditionelle Trommelkunst geschickt mit modernen Showelementen und visuellen Effekten. Die Live-Ziehung der Jubiläumsverlosung folgt dann um 19 Uhr. (tst.)

Mit ihrer Vorliebe für gesunden Genuss und der Begeisterung für Ayurveda bietet Trudi Bühler auch diesen Frühling wieder verschiedenste Aktivitäten an. Am Vortrag «ganzheitliche Ernährung im Dreiklang von Körper, Geist und Seele» erfahren die Teilnehmenden Anregungen, achtsam auf den Körper zu hören und nach seinen Bedürfnissen sorgfältig zu handeln. Meist kleine Veränderungen passend zum individuellen Naturell haben häufig schon eine grosse Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden. Nebst den persönlichen Beratungen findet auch diesen Frühling wieder ein Workshop zum Thema «sich liebevoll vom Hüftgold verabschieden» statt. Achtsamkeit und Genuss sind zwei wichtige Schlüssel für eine ganzheitliche Ernährungsund Lebensweise. Im Zentrum steht immer die Person selbst, die Beziehung der eigenen Konstitution zum persönlichen Lebens-Verdauungsfeuer. Denn nicht nur was wir essen, sondern auch wie wir essen, ist ein wichtiger Aspekt für mehr Lebensqualität.

Trudi Bühler. (Bild zvg.) die Gelegenheit am Kochkurs «Essen, das glücklich macht.» Saisonale und regionale Nahrungsmittel haben eine besonders vitalisierende und zugleich auch wohltuende Wirkung auf Körper und Geist. Schon bald kein Geheimtipp mehr sind der monatliche Wohlfühl-Lunch und die alljährlichen Ayurveda-Tage im wohlum, Rossau. (pd.) Vortrag am 18. März, 19.30 Uhr im wohlum, Rossau.

Genuss für alle Sinne Wer mehr über das ganzheitliche Wissen von Ayurveda und deren Wohlfühlküche erfahren möchte, hat dazu

Anmeldung wünschenswert, Telefon 079 410 23 26. Kochkurs: Samstag 21. März, 10 bis 14 Uhr, Schule Mettmenstetten. Ayurveda-Tage: 11. bis 14. Juni, wohlum Rossau. Infos: www.wohlum.ch, www.ayurveda-erleben.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 14. März Rosenaktion (Brot für alle/Fastenopfer/Partner sein) für das Recht auf Nahrung – Aeugster Konfirmanden verkaufen Max-Havelaar-Rosen zum symbolischen Preis von 5 Franken Sonntag, 15. März 10.00 Familiengottesdienst im Götschihof Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 18. März 14.30 Talertreff im Pegasus Donnerstag, 19. März 19.00 Filmabend in der Chilestube: «A serious man» (USA 2009, Regie: Ethan & Joel Coen)

Samstag, 14. März 8.30 bis 11.30 Uhr Verkauf von Fairtrade-Rosen zugunsten der Fastenaktion. Verkaufsorte: Volg, Post, Bäckerei Pfyl, Metzgerei Weiss 8.30 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im kleinen Mühlesaal Kappel zum Thema: «Wir bleiben immer Tochter unserer Eltern. Wie verändern sich mit zunehmendem Alter Rollen und Beziehungen?» Beitrag: Fr. 20.– gratis Kinderhüeti 14.00 Kino in der Kirche für Kinder: «Aristocats» 16.15 Kino in der Kirche für Kinder: «Krieg der Knöpfe» Unkostenbeitrag: Fr. 5.– 20.00 Kino in der Kirche: «Das Beste kommt zum Schluss» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 15. März 18.00 Abendgottesdienst «Einfach leben . . .» mit Bildmeditationen zu Fotos von Franz Georg Keel Pfarrer Matthias Fischer Donnerstag, 19. März 19.30 Vorbereitungstreffen für die Fastenwoche im Pfarrhaus Freitag, 20. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. März 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé Samstag, 14. März Ab 10.00 Uhr Rosenverkauf vor der Migros 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Suppenzmittag 11.00 bis 14.30 Uhr Suppenzmittag im Chilehuus Sonntag, 15. März 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Auferstehung säen» Gottesdienst mit Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 19. März 19.30 «Selbstbestimmt sterben», Referat und Diskussion im Mehrzweckraum Spital Haus Rigi mit Prof. G. D. Borasio, Palliativmediziner und Autor

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 13. März 20.00 Kino in der Kirche «Kleine Fluchten» (Les petites fugues) Mit dem Mofa zur Freiheit Freigegeben ab 12 Jahren Samstag, 14. März 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 15. März 19.00 Interreligiöser Abendgottesdienst: IslamJudentum-Christentum mit Ahmed Sadaqat, Imam der Mahmud Moschee Zürich; Reuven Bar Ephraim, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Zürich; und Susanne Sauder, Pfrn. der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten Anschliessend Apéro Vor der Feier, 18.30 Uhr: Wir pflanzen als Zeichen des Friedens und der Verständigung untereinander gemeinsam drei Obstbäume auf der Wiese im Nordosten der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. März 19.00 Interreligiöser Gottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten: «Hände reichen» Susanne Sauder, Pfarrerin, Ruven Bar Ephraim, Rabbiner der liberalen Jüdischen Gemeinde Zürich und Ahmed Sadaqat, Imam der Mahmud Moschee, Zürich 18.30 Abfahrt beim Chilehuus Hedingen

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 14. März 8.00 Rosenaktion beim Denner und beim Maxi 8.30 minichile im Pfarrhaus Hausen 8.30 Frauenzmorge im Kleinen Mühlesaal 9.00 Juki5 im Pfarrhauskeller Kappel Sonntag 15. März 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 18.30 Gemeinsames Singen Dienstag 17. März 19.00 Jugendgottesdienst Donnerstag 19. März 13.30 Kolibri Freitag, 20. März 20.00 Israel – und wir im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 15. März 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 18. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 19. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Samstag, 14. März 9.00 Rosenverkauf durch die Konfirmanden, zugunsten Brot für alle, vor Volg und Bäckerei Iten Sonntag, 15. März, Sonntag Lätare 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Drittklassunti-Taufgottesdienst mit Katechetin Astrid Abel Taufe Timo Boss aus Merenschwand Mittwoch, 18. März 12.00 Senioren-Essen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus offen für alle Donnerstag, 19. März 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 13. März 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp Samstag, 14. März 8.00 bis ca. 11.00 Uhr Rosenverkauf in Maschwanden mit Konfirmandinnen und Konfirmanden Sonntag, 15. März 11.00 Suppentag in Maschwanden: Familiengottesdienst in der Kirche mit Pfrn. Susanne Brüngger Orgel: Marianne Rutscho Schwizerörgeli: Kari Bachmann anschliessend Suppe in der Gerbi Samstag, 21. März 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Maschwanden

Samstag, 14. März 9.00 bis 11 Uhr Rosenverkauf durch Konfirmanden im Rahmen der ökumenischen Kampagne (Dorfplatz) Sonntag, 15. März 10.00 Familiengottesdienst mit den 3.-Klässlern Thema: «Abendmahl feiern» Pfarrer Jörg Ebert Katechetin Tanja Bühler Orgel Veronica Nulty Anschliessend «Chilekafi uf de «Heiweg» 11.45 Sunntigszmittag für Senioren im Chilehuus (Anmeldung erforderlich) Mittwoch, 18. März Filmabend in der Kirche Ottenbach Gezeigt wird der Kinofilm «Die letzte Stufe» (2000) von Eric Till. Der Film zeigt das Leben von Dietrich Bonhoeffer von 1939 bis zu seinem Tod im Konzentrationslager, wenige Tage vor Kriegsende im April 1945 19.00 Kurze Einführung in das Leben Bonhoeffers 19.30 Filmstart Eintritt frei www.kircheottenbach.ch

Samstag, 14. März 17.00 Eucharistieifeier Sonntag, 15. März 11.00 Wortgottesfeier zum Fastentuch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 13. März 19.00 Offener Kreistanzabend im Pfarrhauskeller, Annelise Hurter ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Samstag, 14. März 8.00 bis 12.00 Uhr Verkauf von Max-Havelaar-Rosen im Dorf Sonntag, 15. März 10.00 Schöpfungsgottesdienst mit den 2.-Klässlern (minichile) Pfarrer Andreas Fritz und Heidi Degiorgi Orgel: Angela Bozzola 17.00 Konzert Vokalensemble aus St. Petersburg Voskresenje unter Leitung von Juri Maruk in der Kirche Montag, 16. März 19.00 Informationsabend über die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen im Bezirk im Pfarrhauskeller Mittwoch, 18. März 9.30 Fiire mit de Chliine, ökum. Feier in der katholischen Kirche Rüteli Freitag, 20. März 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 14. März 9.00 Rosenverkauf bis 11.00 Uhr zugunsten Brot für alle/ Fastenopfer, vor Dorfmärt Sonntag, 15. März 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) Taufe von Janis Stephan, Sohn von Franziska und Thomas Käppeli anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 16. März 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 17. März 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum, Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 18. März 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 19. März 12.00 Club4 Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 13. März 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 14. März 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge in Kappel Sonntag, 15. März 9.30 Familiengottesdienst «Was d’Schöpfig über de Schöpfer usseit.» Pfrn. Yvonne Schönholzer Simona Hauenstein und minichile

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 14. März Rosenverkauf durch die Konfirmanden: 9.00 beim Lärche-Märt, Bonstetten 9.15 beim Coop, Bonstetten Sonntag, 15. März 10.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst zum Neugeborenen-Sonntag mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Taufe: Leon Jehli, Wettswil anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 14. März, Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 18. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag,19. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 20. März 11.45 Stalliker Senioren-Essen im Rest. Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 14. März 10.00 Suppenzmittag in der ref. Kirche 16.30 Gottesdienst mit Krankensegnung im Haus Seewadel 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 15. März 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Freitag, 20. März 18.00 Ökum. Jugendgottesdienst in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 14. März 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 15. März 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 17. März 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 18. März 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 19. März 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 14. März 18.30 Santa Messa/Festa del papà Sonntag, 15. März 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Mittwoch, 18. März 9.30 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche Donnerstag, 19. März 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 15. März 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 13. März 18.45 Ehe-Kurs Sonntag, 15. März 9.45 Gottesdienst «Mein Beitrag zur echten Gemeinschaft», Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 16. März 12.00 Mittagstisch Dienstag, 17. März 20.00 Gemeindeversammlung Mittwoch, 18. März 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 15. März 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. März 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Bericht aus Tansania Markus und Hanni Lehner, Mbeya Mittwoch, 18. März 20.00 Frauenabend Thema: Wiederaufbau der Stadtmauer von Jerusalem Nehemia, Kap. 3 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 13. März 2015

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Vater und Sohn an der Grafik15 Marcel und Nico Langhi zeigen ihre Werke in den Maag-Hallen Marcel und Nico Langhi aus Hausen stellen nach einem Auswahlverfahren durch das Kuratorenteam an der Ausstellung der Schweizer Grafik-Designer und Kunstschaffenden ihre neuesten Werke aus. Vom 13. bis 15. März, in den Maag-Hallen, Zürich.

Vielfältige Kunstwerke: Rita Tomasini lädt zur Eier-Ausstellung. (Bild Thomas Stöckli)

«Ein Straussenei ist wie Porzellan» Eier-Ausstellung in Bonstetten «Vor Jahren habe ich schon einmal eine Eier-Ausstellung gemacht», erinnert sich Rita Tomasini. Die kunstvoll bemalten oder zu Ornamenten gefrästen Hühnereier haben schon damals das Publikum beeindruckt. Doch auch nur schon die Vielfalt der Natur lässt staunen: grosse weisse Strausseneier, schwarze Emueier, dazu Nando-, Krokodil- und winzige Amseleier. Stück für Stück holt sie Rita Tomasini aus ihrem grossen Koffer. «Ein Straussenei ist wie Porzellan – ein wasserdichtes Gefäss», verrät die Künstlerin. Sie macht aus den Hohlkörpern Nutzgefässe und setzt sie mit

eingeritzten Ornamenten, sowie Asche-Schattierungen und weiteren Deko-Elementen in Szene. Wer die Eier-Ausstellung von Rita Tomasini besucht, erhält auch Einblicke in die Textil-Projekte der Gestalterin. Aktuell verwandelt sie Altkleider in ökologisch sinnvolle Einkaufstaschen. «Entwicklungsarbeit ist die spannendste Arbeit», sagt sie. (tst.) Eier-Ausstellung freitags, 20. und 27. März, 14 bis 19 Uhr, und samstags, 21. und 28. März sowie 4. April, 11 bis 18 Uhr, Atelier für textile Gestaltung, Birchstrasse 4 (bei Schreinerei Hanselmann), Bonstetten.

Die grösste Werkschau für Grafik und junge Kunst bietet mit 120 ausgewählten Ausstellern einen Blick ins kreative Schaffen in der Schweiz und verfügt über internationale Ausstrahlung. Diese Plattform nutzt auch das bekannte und vernetzte Familienatelier Langhi aus Hausen am Albis. Marcel Langhi bleibt seiner Linie treu und zieht den roten Faden der letztjährigen Werkpräsentation «Shades of Grey 2.0» weiter und präsentiert dieses Jahr mit «#binarynudes» wieder ein sehr reizvolles Projekt. Er thematisiert die Problematik der geleakten Bilder aus dem Internet. Auf opalfarbenen Acryl Displays, die symbolisch für all die vielen Bildschirme auf dieser Welt stehen, sind handgemalte Bilder im Binär-Linien-Muster in schwarz und weiss (1 und 0) zu sehen. Rote 3D-Elemente decken einerseits Bildteile ab und bilden zusammen einen Hashtag (#), der die Verbindung zum Internet und den Sozial-Medien aufzeigt, wo Menschen täglich Unmengen von Bildern von sich uploaden. Dass dabei auch private Bilder mit viel Haut sind und auf Abwegen in die Öffentlichkeit gelangen, zeigt die Grafik-Installation von Marcel Langhi abstrakt auf. Unter dem Hashtag-Begriff «#binarynudes» kann man mit dem Künstler auf Twitter (@photoprojekt) kommunizieren und findet weitere Zusatzinformatio-

Nico Langhi.

Marcel Langhi. (Bilder zvg.)

nen. Er will seine Präsentation interaktiv verstanden wissen. Marcel Langhi wird auch auf dem Weisbrod-Areal neue Bildercollagen an der Japanwoche vom 4. bis 9. Mai als Beitrag von www.photoprojekt.ch präsentieren.

der Funktion überzeugen, sondern auch von der einzigartigen Erscheinung. Einzelstücke für den Alltag. Zugeschnitten auf die Träger dieser Kunstwerke. www.facebook.com/ nearheadphones oder www.n-ear.com. Dass Nico Langhi mit der Musik und dem guten Ton verbunden ist, zeigt er mit der Organisation des inzwischen in 3. Auflage stattfindenden «Rampe Openair» (www.samjifactory.ch), das am 23. August wieder Jung und Alt von Hausen zusammenbringt. Beide Kunstschaffenden werden zudem auch an der «Kunst in Hausen» von Kultur im Dorf (www.kulturimdorf.ch) von Hausen vom 22. bis 25. Oktober mit neuen Werken ausstellen. (pd.)

«Da werden die Ohren Augen machen» Nico Langhi ist das erste Mal dabei. Als junger Künstler zeigt er seine grafisch einzigartigen und sehr individuellen Köpfhörersysteme. Den Entstehungsprozess hat er in einer prämierten Maturaarbeit festgehalten. Fernab des Mainstreams bietet Nico Langhi Menschen grafischen Hörgenuss. «Da werden deine Ohren Augen machen» trifft es. Er verwandelt Gehörschütze aus dem Baumarkt in individuelle und kunstvolle Kopfhörer, die im «urbanworker-look» bemalt und nicht nur in

Grafik15 vom 13. bis 15. März jeweils 11 bis 20 Uhr in den Maag-Hallen, Zürich.

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Was macht ein Schraubeningenieur? Andreas Iten las in der Bibliothek Hausen Der Schraubeningenieur ist ein Verbindungstechniker, der nicht nur Maschinen und Brücken zusammengeschraubt, sondern auch in seinem langen Leben immer wieder an Verbindungen herumgeschräubelt hat, mit mehr oder weniger Erfolg. Er trifft auf einen ehemaligen Studienfreund, der mit Schrauben nicht viel anfangen kann und somit das Lebensmotto des Praktikers infrage stellt. Dieser Herausforderung muss sich der Schraubeningenieur stellen, und er tut es, indem er über die Schrauben und die Machbarkeit des Lebens zu philosophieren beginnt. Der Schraubeningenieur ist eine Kunstfigur des Schriftstellers Andreas Iten. Er war Gast in der Bibliothek Hausen und las aus seinem neuen Buch vor, das auch so heisst: «Der Schraubeningenieur». Susi Fischli, die Leiterin der Bibliothek, hatte in der Einleitung des Nachmittags darauf hingewiesen, dass Andreas Iten lange Jahre die Zuger Politik mitgeprägt hatte, zuerst als Gemeindepräsident von Unterägeri, dann in der Kantonsregierung und zuletzt noch im Ständerat. Geschrieben habe er aber immer schon, z.B. viel beachtete Kolumnen in der Luzerner Zeitung. Heute schreibt Andreas Iten weiter zur Verarbeitung reichhaltiger Lebenserfahrungen – z.B. schildert er eindrücklich seinen Werdegang vom Bauernkind aus einfachsten Verhältnissen hinein in die Welt der Bücher, der Philosophen, der Pädagogen im Buch «keine Kuh in Berlin». Aber nun kann er auch der Fantasie freien Lauf lassen und Erzählungen wie die vom Schraubeningenieur erfinden und

Andreas Iten. (Bild zvg.) zum Leben erwecken. «Geschichten haben einen Anfang und ein Ende», so wird der Ingenieur von seinem Freund ermahnt, der sich in «menschlichen Dingen» als der Überlegenere erwiesen hat, allem voran in Frauengeschichten. Viele aus der Zuhörerschaft kannten Iten aus seinem beruflichen oder politischen Umfeld und erlebten ihn nun als Erzähler. Die kurzweilige und mit Humor vorgetragene Lesung weckte Interesse für seine in der Bibliothek aufliegenden Bücher. Die Bibliotheksfrauen sassen diesmal nicht hinter dem Tresen mit Stempel und Computer, sondern sorgten nach der Lesung für Erquickung mit Kaffee und Kuchen. Es war dies die vierte Nachmittagsveranstaltung, die die Bibliothek zusammen mit dem Arbeitskreis für Senioren neuerdings organisiert. Der Erfolg spricht für eine Weiterführung. (pd.)


Schulen und Kurse

Beat G. Reding Mühlebergstrasse 4 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 62 72 info@krone-affoltern.ch

Freitag, 13. März, ab 17 Uhr, bis Montag, 16. März

Veranstaltungen

Jumba Jugendmusik Bezirk Affoltern

Einladung zur Generalversammlung Freitag, 27. März 2015, um 20 Uhr im Jumbahaus, Giessenstrasse 23, Affoltern a. A. Eingeladen sind die Aktivmitglieder (Jumbaner und Eltern), Ehrenmitglieder und Ressortleiter. Alle Jumba-Freunde, Vereinsdelegationen und Behördenmitglieder sind herzlich willkommen. Traktanden: Rechnung/Budget, Wahlen, Informationen, Anträge Anträge bitte schriftlich bis 22. März einreichen an: Jumba Jugendmusik Bezirk Affoltern Präsident Jann Rapp Giessenstrasse 23 8910 Affoltern am Albis Der Jumba-Vorstand

Chilbi-Menü Suure Mocke mit hausgemachten Spätzli und alle unsere feinen Cordonsbleus

George Gessler Kunst und Passion 22. Februar bis 12. April 2015 Kunstausstellung im Kreuzgang, Kloster Gnadenthal 5524 Niederwil AG

www.reusspark.ch

Werke von George Gessler an historischem Kraftort Ganze Woche offen, Eintritt frei Sonntags 14 bis 17 Uhr Anwesenheit von Katharina Gessler oder GeGe-Verein Veranstaltungstipp: 29. März 2015, 17 Uhr Konzert in der Klosterkirche Information unter www.gegessler.ch oder 079 628 75 47

Öffentliche Ausstellung

Sie sind herzlich eingeladen!


Veranstaltungen

Nimmersatt, Lars und Co . . . Wundertüte Bilderbuch – eine Angebotsreihe für Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Am 23. und 30. März, von 9 bis 11 Uhr im Atelier C in Obfelden. Die Tage werden wieder länger und die Sonnenstunden nehmen zu: Der Frühling kündigt sich an! Er bringt neues Leben, die Natur erwacht und die ersten Insekten wagen sich hervor. Das ist die Gelegenheit mit den Allerkleinsten gemeinsam ein Bilderbuch über die kleinen Lebewesen anzuschauen, zu erzählen oder vorzulesen. Dabei gibt es ganz schön viel zu entdecken. An zwei Vormittagen im März im Atelier C in Obfelden können Eltern erneut gemeinsam mit ihren 2 bis 4jährigen Kindern die Vielfalt des Bilderbuches erleben. Am Beispiel der Geschichte um «Die kleine Raupe Nimmersatt» erfahren Eltern mit ihren Kindern (auch andere Bezugspersonen sind möglich) das Bilderbuch mit allen Sinnen. Sie erhalten Spielund Bastelanregungen und lassen sich gemeinsam auf musikalische und bewegungs-fördernde Aktionen ein. So entsteht ein lustvoller Zugang zur Geschichte, der sowohl den Spracherwerb, als auch die spätere Lesefreude positiv beeinflusst. Hierbei ist es den Kursleiterinnen Gianina Caviezel und Jutta Albers aus Ottenbach ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. Das Kind bestimmt, je nach Entwicklungsstand, sein Tempo. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleidung, Rutschsocken oder Finken und ggf. eine Ersatzwindel.

Freitag, 13. März 2015

Mit Petra Ivanov ins Jubiläumsjahr 60 Jahre Bibliothek Bonstetten – ein Grund zum Feiern In diesem Jahr wird die Bibliothek Bonstetten 60 Jahre alt. Der offizielle Start ins Jubiläumsjahr erfolgt am Freitag, 20. März, um 20 Uhr: Die bekannte und oft gelesene Autorin Petra Ivanov wird aus ihrem aktuellsten Werk «Hafturlaub» lesen. ................................................... von ursula steinemann Von 2001 bis 2006 war Petra Ivanov als Redaktorin für das Heks, das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz, tätig. In dieser Mission reiste sie 2003 nach Albanien, wo sie zum Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution recherchierte. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz stiess sie auf mangelndes Interesse der Schweizer Medien, ihre Eindrücke und Erfahrun-

gen zu veröffentlichen. So entstand 2005 der erste Roman, «Fremde Hände», in dem die Autorin kurzerhand ihre Erfahrungen in eine Kriminalgeschichte verwob. Nach diesem ersten Kriminalroman mit dem Ermittler-Duo Regina Flint und Bruno Cavalli erschienen noch fünf weitere Bände in dieser Reihe. 2011 startete sie mit «Tatverdacht» eine neue Reihe mit der privaten Ermittlerin Jasmin Meyer und dem Anwalt Pal Palushi. 2014 folgte «Hafturlaub». Aus diesem Buch wird die Autorin in Bonstetten lesen.

Sie schreckt auch vor schwierigen Themen nicht zurück Petra Ivanov hat zudem zahlreiche Jugendbücher, unter anderem «Reset» oder «Escape» geschrieben. Die Autorin erhielt zahlreiche Werkbeiträge

leiterin kleinkinderkurse®, Eltern-Kind-Kursleiterin.

Fachleute und Lernende bieten Einblicke in Lehre, Beruf und Alltag am Spital.

Kosten: 90 Franken inkl. Material und Znüni. Anmel-

(Archivbild)

dung (Alter des Kindes angeben) bis 19. März an

Von Aktivierungsfachfrau bis Rettungssanitäter

Hände reichen Infotag Berufe am Spital Affoltern statt Fäuste ballen Ökumenischer Abendgottesdienst in Bonstetten. Die immer wieder mal aufflammende Islamfeindlichkeit oder der Antisemitismus, der hier und da hinter Ecken hervorlugt, machte nachdenklich, hat erschreckt. Das Judentum, der Islam sowie das Christentum gelten als «abrahamitische Religionen»; in allen drei Religionen spielt Abraham eine wichtige Rolle. Alle drei Religionen glauben an d e n einen Gott: «Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott» (1. Buch Mose, 28.13). «Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben …» (Koran, Sure 2, 136) Und da ist die christliche Gemeinschaft aufgerufen, etwas zu tun. Ein Zeichen zu setzen – Hände zu reichen. Am ökumenischen Abendgottesdienst vom Sonntag, 15. März, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten geht es deshalb darum, mit einem Vertreter des Judentums sowie des Islams das Verbindende zu feiern. Elias Baumann, Kirchenpflege Bonstetten Abendgottesdienst am Sonntag, 15. März, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Mit Susanne Sauder, Pfrn.; Rabbiner Ruven Bar, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Zürich; Ahmed Sadaqat, Imam der Mahmud Moschee, Zürich. Anschliessend Apéro.

(Bild zvg.)

Der «Treffpunkt Begegnung» der Ökumene Obfelden-Ottenbach lädt zur Veranstaltung «Ächt schwiizerisch» vom Sonntag, 22. März, ein. Die Teilnehmenden befassen sich praktisch sowie kulinarisch mit Antworten auf die Frage, was die besonderen Eigenheiten der Schweiz sind.

Kunsttherapeutin, Bibliothekarin; Jutta Albers, Kurs-

079 639 68 07, g.caviezel@bluewin.ch.

Autorin Petra Ivanov kommt mit ihrem aktuellsten Werk «Hafturlaub».

Frühlings-Event in Obfelden

Stehlistr. 6, Obfelden. Kursleitung: Gianina Caviezel,

jutta.albers@yahoo.de oder Gianina Caviezel, Tel.

und Auszeichnungen. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Schriftstellerin. Sie schreckt auch vor schwierigen Themen nicht zurück. Die Bücher von Petra Ivanov sind sehr spannend geschrieben, am Puls der Zeit und sehr gut recherchiert. Im Anschluss an die Lesung wird die Autorin gerne Fragen aus dem Publikum beantworten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Bücher zu kaufen und signieren zu lassen. Diese Lesung wird von der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern gesponsert. Auch der Büchertisch wird durch die Buchhandlung zur Verfügung gestellt. Ein tolles Jubiläums-Geschenk! Das Team der Bibliothek Bonstetten lädt alle Interessierten zu diesem Abend ein. Im Anschluss an die Lesung wird ein Apéro riche offeriert.

«Ächt schwiizerisch»

Montag, 23. und 30. März, 9 bis 11 Uhr, Atelier C,

Jutta Albers, Tel. 043 322 87 50 / 078 886 48 51,

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Am Samstag, 28. März, von 9 bis 12 Uhr, möchte das Spital Affoltern wiederum interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die vielseitige Welt der Berufe im Spital näherbringen und einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und deren Berufswelt bieten. In einem Spital oder in der Langzeitpflege zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Viele Berufsbilder sind vertreten, die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, immer wieder tauchen neue, unerwartete Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Das Spital Affoltern, als ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsort in der Region, bietet momentan rund 40 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung – von der Pflegefachfrau über den Fachmann Betriebsunterhalt usw. – in der Nähe ihres Wohnortes zu absolvieren. Berufsleute und Auszubildende von 13 Berufsgruppen präsentieren am Infotag ihre Berufsausbildungen mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen, Fotodokumentationen, Erfahrungsberichten, Referaten und vielem mehr. Den Interessierten bietet sich dabei Gelegenheit, mit Berufsleuten ins Gespräch zu kommen und direkt Fragen zu Berufsalltag sowie Ausbildung stellen zu können. Die Berufsberatungsstelle des BIZ Urdorf wird ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein sowie ein

Beratungspoint für Erwachsenbildung betreffend Pflegeberufe. Ebenfalls mit einem Stand vertreten ist die Spitex Knonauer Amt. Infotag Berufe am Spital Affoltern, Samstag, 28. März, 9 bis 12 Uhr, Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 40.

Was hat hohe Berge, Täler, Schluchten, Seen, Flüsse, zwanzig Kantone, sechs Halbkantone vier Landessprachen, ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz, Strassen, Postautos und Kuhglocken? Welches Land ist typisch für Schokolade, Käse, viele Bräuche und Feste? Ja, richtig: Die Schweiz. So vielfältig wie die Landschaften, so vielfältig sind die Besonderheiten der Schweiz. Zum Programm gehören r ein Apéro, sowie ein Mittagessen samt Dessert. Das Ökumene-Team Obfelden-Ottenbach wird während eines Nachmittags wohl nicht auf alle Eigenheiten der Schweiz und unserer Kantone eingehen können. Was für Überraschungen auf die Teilnehmenden warten, wollen die Veranstaltenden noch nicht verraten. So oder so bietet der Event Teilnehmenden Gelegenheit für per-

Typisch Schweiz. (Bild Ese_Zeta, Pixelio.de) sönliche Begegnungen und einen vergnüglichen Nachmittag. Herzlich eingeladen sind Alleinerziehende mit ihren Kindern und Alleinstehende – auch aus den Nachbargemeinden. Veranstaltung «Ächt schwiizerisch» am 22. März, 11 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Räschstrasse 8, Obfelden, freiwilliger Unkostenbeitrag. Infos: www.kircheobfelden.ch, Flyer unter Downloads. Anmelden bis 18. März bei Uschi Schneebeli, Tel. 044 761 69 22 oder u.schnee@datazug.ch.

Infos unter www.spitalaffoltern.ch. Anmelden bei Matthias Gretler, Telefon 044 714 21 11 oder matthias.gretler@spitalaffoltern.ch.

Folgende Berufe stellen sich vor: –Aktivierungsfachfrau HF –Assistent/-in Gesundheit und Soziales –Ernährungsberater/-in FH –Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt –Fachfrau/-mann Gesundheit –Fachfrau/-mann Hauswirtschaft –Fachfrau/-mann Operationstechnik HF –Hebamme/Entbindungspfleger FH –Kauffrau/-mann –Köchin/Koch –Pflegefachfrau/-mann HF –Physiotherapeut/-in FH –Rettungssanitäter/-in HF –Beratungspoint Erwachsenenbildung für Pflegeberufe –Informationsstand BIZ Urdorf Berufsberatung – Spitex Knonaueramt

Das Familienzentrum kennen lernen Tag der offenen Tür an den Chilbitagen An den Affoltemer Chilbitagen öffnet das Familienzentrum seine Türen. Am Sonntag und am Montag, 15. und 16. März, haben die Kleider- und Spielsachenbörse Hosechnopf, die Kinderhüeti und das Kafi mit Spielzimmer zwischen 14.30 und 17.30 Uhr geöffnet und heissen grosse und kleine Besucher und Besucherinnen herzlich willkommen. Am Sonntag findet gleichzeitig der Tag der offenen Tür statt.

Fragen zum Betrieb Während die Kinder Päckli fischen, bunte Krälleli aus Papier basteln, eigene Windräder dekorieren oder an einem Parcours mitmachen, haben die älteren Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Fragen zum Betrieb zu stellen, Angebote kennen zu lernen oder mit der Betriebsleitung einen feinen Cappuccino zu schlürfen.

Informationen sind zu finden auf: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 13. März 2015

agenda

Freitag, 13. März

Montag, 16. März

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.00-15.15: Thai Ji/Qi Gong - fortlaufender Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Kath. Pfarreizentrum. Seewadelstrasse 13. 20.15: Teigresten. Ein Rest-of-Programm von und mit Joachim Rittmeyer. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

12.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli Warenmarkt 12 bis 19 Uhr. Kronenplatz.

Hausen am Albis 09.00-10.15: GYMO - Bewegung von Kopf bis Fuss. Diverse Schwerpunktthemen. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Mehrzweckgebäude. Bifangstrasse 1.

Auch im Säuliamt Pfadi-Luft schnuppern Am Samstag, 14. März, findet der erste nationale Pfadi-Schnuppertag statt. Über 30 000 Pfadis laden Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren ein, am Samstagnachmittag die Pfadi kennen zu lernen.

Dienstag, 17. März Ottenbach 14.00-16.00: Generation 50+: Probleme mit Smartphones? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen im Rahmen eines generationenübergreifenden Projektes. Keine Anmeldung, nur Smartphone bringen. Auskunft: Kommission für Altersfragen 044 763 53 54. Bibliothek Ottenbach.

Wettswil

Samstag, 14. März Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt und Märtkafi. Mit Eröffnungskonzert der Säuligugger. Überraschungen an den Marktständen. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz. 13.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli Kronenplatz. 20.00: «Der Glöckner von Notre Dame». Musicalaufführung des VocalCord. Regie: Carola Berendts und Georgina Bachmann. Musikalische Leitung: Alois Heer. Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus Ennetgraben. Aula.

Kappel am Albis 08.30: Frauenzeit - Frauezmorge mit Referat von Monika Riwa: «Wir bleiben immer Tochter unserer Eltern». Gratis-Kinderhüeti. Anmeldung unter Telefon 044 764 00 11 oder kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter angeben. Kleiner Mühlesaal.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Alles ist möglich. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar, Rickenbach 3.

20.00-21.30: Themenabend: Als Angehörige Demenzkranke betreuen, mit Marianne Pletscher, Verena Fehr, Dr. Thomas Schmid, anschliessend Apéro. Bibliothek.

Mittwoch, 18. März Affoltern am Albis 08.03: Wanderung Hütten - Sihlsprung - Hausen. Wanderzeit: 5 Std. Anmeldung: Erlebnisse, Otto Steinmann, Tel. 079 318 80 08 oder otto@erlebnisse.ch. Bahnhof (Treffpunkt). 18.30: Führung: Mit Röntgenstrahl und Laserlicht, Museumsobjekte im Labor. Sammlungszentrum Schweizerisches Landesmuseum. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Podium Raumplanung: Zentrumsentwicklung in Affoltern am Albis. Bar und Abendkasse offen ab 18.30 Uhr; ab 19 Uhr Käse, Gschwellti, Salat, bitte reservieren! Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Brunni – Alpthal – Trauchlau – Einsiedeln. Leichte Wanderung. Marschzeit: ca. 3 Std. Auskunft/Anmeldung: Theres Keel, Telefon 044 764 03 02. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis

Sonntag, 15. März

17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Donnerstag, 19. März

12.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli Warenmarkt 12 bis 19 Uhr. Kronenplatz. 17.00: «Der Glöckner von Notre Dame». Musicalaufführung des VocalCord. Regie: Carola Berendts und Georgina Bachmann. Musikalische Leitung: Alois Heer. Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus Ennetgraben. Aula.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch anzeigen

Affoltern am Albis 18.00-20.00: Barolo-Event mit diversen Euro-Preisanpassungen. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 19.30: Ökumenische Beratungsstelle: Begegnung zwischen den Geschlechtern. Erzählungen von Frauen und Männern im Spannungsfeld der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bis heute, mit Elisabeth Joris. Anschliessend Diskussion mit der Referentin und Apèro. www.beziehungsfragen.ch. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag mit Duo «Jaccard & Ruosch». Bar offen ab 18.30 Uhr. Info und reservieren

«Guet Guss» in der Kunstgiesserei St. Gallen. (Bild zvg.)

«Feuer und Flamme» Film-Hommage ans Handwerk der Giesser «Feuer und Flamme» ist ein Film über Handwerk und Kunst, über St. Gallen und Shanghai. Am Freitag, 20. März, um 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben. Regisseur Iwan Schumacher wird anwesend sein.

Teile der Produktion nach Shanghai ausgelagert werden mussten. Der kulturelle und handwerkliche Austausch mit China bedeutet gleichzeitig Herausforderung und Bereicherung. Ob in Shanghai oder St. Gallen, der Blick in das flüssige Metall verzaubert.

Namhafte Künstler wie Urs Fischer, Katharina Fritsch, Fischli/Weiss, Paul McCarthy und Hans Josephsohn reisen mit ihren Modellen und ihren Träumen zur Kunstgiesserei St. Gallen. Dort treffen sie auf Felix Lehner, den charismatischen Gründer der Giesserei. Er und seine bunte Crew von meist jungen Frauen und Männern setzen mit grosser Begeisterung und Leidenschaft Visionen in Skulpturen um.

Künstlerträume werden Wirklichkeit

Der Blick in das flüssige Metall verzaubert Ihre Faszination für das jahrtausendealte Handwerk des Giessens erregt im zeitgenössischen Kunstmarkt grosses Aufsehen. Ihr Erfolg führte dazu, dass

Iwan Schumacher hat über mehr als 10 Jahre in St. Gallen und Shanghai gedreht. Die Kunst der Handwerker und Handwerkerinnen verwandelt Künstlerträume in reale Geschöpfe aus Metall, Bronze oder auch Wachs. Beeindruckende Bilder lassen Zuschauer und Zuschauerin teilhaben an der Entstehung von 4 Kunstwerken. In Shanghai zeigt er uns das uralte Handwerk des Treibens: Blech wird in kaltem Zustand manuell verformt und eingepasst. (pd.)

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Jona – Ermenswil – Laupen – Oberlaupen – Wald. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Tel. 044 700 53 17. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 13.13: OTTENBACH60plus: Wanderung: Affoltern - Litzi - Ottenbach. Dauer ca. 2½ Std. Auskunft: Hans Reiffler Tel. 044 761 91 36. Fahrt mit Bus 213 nach Affoltern. Billette Hinfahrt nach Affoltern selber besorgen. Postautohaltestelle. (Treffpunkt)

In Affoltern und Wettswil Auch die Ämtler Pfadigruppen bieten am 14. März ein tolles Programm. Wie alle anderen Abteilungen aus der ganzen Schweiz werden sie am Schnuppertag ab 14.30 Uhr ihren Teil dazu beitragen, ein geografisch verteiltes Rätsel zu lösen. Mitnehmen sollten die interessierten Kinder und Jugendlichen wettergerechte Kleidung, gutes Schuhwerk, Getränk und einen kleinen Snack für zwischendurch – und natürlich ihre Freunde und Geschwister. Die Pfadi existiert seit mehr als 100 Jahren als weltweite Bewegung. Sie bietet Freundschaft, Engagement und Abenteuer in der Natur. Die Gruppen werden von Jugendlichen geleitet, die eine anwendungsorientierte Ausbildung durchlaufen haben. (pd.)

Am Freitag, 20. März, 20.15 Uhr: «Feuer & Flamme» Dokumentarfilm von Iwan Schumacher, (CH 2014, 86

Nationaler Pfadi-Schnuppertag, 14. März, im Säuli-

Min., CHD/E/Chin/d). Im Kinofoyer Lux, Aula Ennet-

amt: Pfadi Albis und Felsenegg: 14 bis 17 Uhr beim

graben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab

Parkplatz Vitaparcours Beerimoos, Wettswil. Pfadi

19.30 Uhr. Infos: www.kinolux.ch.

Säuliamt: 14 bis 16.30 beim Vitaparcours Affoltern.

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unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

«Outdoor macht uns keiner was vor», so die Pfadi selbstbewusst. Am ersten nationalen Pfadi-Schnuppertag vom 14. März haben Kinder aus 20 Kantonen die Möglichkeit, eine Pfadigruppe in ihrer Nähe zu besuchen und PfadiLuft zu schnuppern. Am Pfadi-Schnuppertag lernen neugierige Abenteurer, Schatzkarten zu entschlüsseln, Schlangenbrot über dem Feuer zu backen oder gemeinsam Lieder zu singen. Spiel, Spass und Abenteuer in der Natur stehen bei diesen Aktivitäten im Vordergrund. Durch gegenseitigen Respekt und Toleranz entstehen oft lebenslange Freundschaften. Das frühe Übernehmen von Verantwortung füllt den Rucksack für das Leben.


Veranstaltungen

Freitag, 13. März 2015

Begegnungen zwischen den Geschlechtern

Magisches Musiktheater

Die ökumenische Beratungsstelle lädt ein

«Der Geigendieb» – musikalischer Krimi in Affoltern

Frauen und Männer im Spannungsfeld der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bis heute – die Historikerin Elisabeth Joris liest und diskutiert mit dem Publikum und den Beratern der ökumenischen Beratungsstelle.

KulturAffoltern bringt mit Unterstützung der Musikschule Knonauer Amt den «Geigendieb» auf die Bühne der Aula Ennetgraben. Der musikalische Krimi beginnt am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr.

Frauen und Männern. Im Gespräch sollen die historischen Beispiele vertieft und die Verknüpfung mit dem Heute breiter ausgeleuchtet werden – auch in Anbetracht einer Zunahme von binationalen Partnerschaften. (pd.) Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek

25

Affoltern, Im Seewadel 14, 5 Min. vom Bahnhof.

Die Autorin beschreibt anhand von Beispielen Entwicklungen und Veränderungen im Verhältnis der Geschlechter. Sie erzählt damit auch eine Geschichte der unterschiedlichen Berufs- und Bildungsmöglichkeiten von

Eintritt 15 Franken, Paare 25 Franken. Eine Veranstaltung der ökumenischen Fach- und Beratungsstelle für Beziehungsfragen, Bahnhofplatz 11, Affoltern, Telefon 044 761 11 55, info@beziehungsfragen, www.beziehungsfragen.ch.

Das Licht überwindet die Dunkelheit Die Frühlingstagundnachtgleiche feiern Der kalendarische Frühling beginnt am 21. März. Es ist die Zeit, in der Tag und Nacht gleich lang sind: Die Frühlingstagundnachtgleiche. Die helleren Tage des Jahreskreises beginnen, spürbar im neuen Licht und Leben. Die Tage um die Frühlingstagundnachtgleiche sind Tage, in denen, nach der dunklen Jahreszeit, der eigenen Bedürftigkeit nach neuer Kraft und Lebendigkeit nachgegangen werden kann. Es sind aber auch Tage, in denen es das neue Leben mit Wanderungen in der Natur wahrzunehmen und mit Musik, Tanz und Gesang zu feiern gilt. Frühling, das sind die ersten zarten Pflanzen, die den Durchbruch durch die dunkle Erde wagen, Zugvögel, die wieder zurückkommen, Schneeschmelze und warme Sonnenstrahlen. Frühling ist aber auch der streitige Wechsel von frostiger Kälte und wärmender Sonne, bis sich der Winter endgültig zurückzieht. Aufbruchsstimmung ist zu spüren, in der Natur und bei den Menschen. Frühlingsgefühle flattern in Herz,

Geist und Körper der Menschen herum, dann, wenn Schnee und Eis schmelzen und Bäche und Flüsse wieder zum Sprudeln und Fliessen kommen. Es ist wohl die wichtigste Erfahrung in Frühlingstagen: Den kalten Wintertagen, allem erlebten Dunkeln zum Trotz – das Leben ist stärker als der Tod. (io) Jahreskreisfest für Frauen: Freitag, 20. März; Treff-

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag, kleiner Vogel» oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft. Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Frauen, Formen, Farben. Elf Künstlerinnen zeigen Bilder, Objekte und Schmuck. Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-16 Uhr, So, 15-18 Uhr. Bis 22. März Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka «Winter», Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medi-

Von Klassik bis Moderne Die Kommissarin wird herbeigerufen, um den Fall zu lösen. Doch während ihren Ermittlungen verschwindet vor ihren Augen die zweite Geige, dann die Bratsche und zu guter Letzt sogar das Cello. Zum Glück sind hier vier Profis am Werk. Das Streichquartett lässt sich nicht unterkriegen und bietet dem Publikum sein Bestes: Mozart, Brahms, Piazzolla, Deep Purple und einen Tanz mit Händen und Füssen.

Das Publikum wird einbezogen Doch wohin sind die Instrumente verschwunden? Wie soll ein Streichquar-

Wohin ist das Instrument verschwunden? Der Geigendieb geht um. (Bild zvg.) tett ohne Instrumente konzertieren? Und wer ist der Dieb? Die Kommissarin löst den Fall schliesslich unter Mithilfe des Publikums und wird als Belohnung vom Streichquartett eingeladen, beim Grande Finale mitzumachen. «Der Geigendieb» ist ein Genuss voller Spannung und Humor für Augen, Ohr und Herz für alle von 6 bis 99 Jahren. Der musikalische Krimi ist

eine Veranstaltung im Rahmen von Kultur für Kinder, dem gemeinsamen Programm vom Familienzentrum, der Regionalbibliothek, «LaMarotte» und der Kulturkommission KulturAffoltern. (pd.) Reservierung/Ticketverkauf bei der Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42 oder am Sonntag, 22. März, ab 16.30 Uhr in der Aula Ennetgraben an der Kasse. WunderBar ebenfalls ab 16.30 Uhr.

punkt: 19 Uhr, Kiosk Bahnhof Hedingen; kleine Wanderung (ca. 1½ Std.) restliche Zeit im ref. Chilehuus Hedingen; Abschluss: 22 Uhr; Kosten: 25 Franken. Sonntag & Spirit: Sonntag, 22. März; Treffpunkt: 6.30 Uhr Kiosk Bahnhof Affoltern; leichte Wanderung (ca. 3½ Std.); Brunch auf dem Bauernhof; Abschluss: 11.30 Uhr Bahnhof Affoltern; Kosten: 45 Franken, inkl. Brunch. Wer die Wanderung musikalisch begleiten und bereichern möchte, ist eingeladen. Frauen tanzen im Jahreskreis: Montag, 23. März, 19.15 – 21.15 Uhr im Saal des ref. Chilehuus Ottenbach; mitnehmen: rutschfeste Socken, Geräteschuhe oder Ähnliches. Kosten: 20 Franken. Leitung & Anmeldung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin, dipl. Fachfrau Ritualgestaltung & Tanzleiterin TGG i.A., Rüchligstr. 2C, 8913 Ottenbach, Tel.: 043 466 80 84; jren.omlin@bluewin.ch / www. lebensdichte.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Das Konzert beginnt wie jedes andere: Ein Streichquartett betritt die Bühne, stimmt die Instrumente und legt los. Doch plötzlich geht das Licht aus, von der Bühne her ist ein lautes Gerangel zu hören. Als es wieder hell wird, herrscht auf der Bühne ein grosses Durcheinander. Eine Geige fehlt! Was ist geschehen? Jeder verdächtigt jeden.

zinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Steinskulpturen, Malerei, Objekte. Livia Kubach & Michael Kropp, Maie-Claire Meier, Jaqueline Real. Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 15. März. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel: Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht» Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia Leitung: Hansulrich Beer. Täglich von 8-22 Uhr. Bis 7. April.

Überschäumende Lebenslust mit einem Schuss ironischer Clownerie Musique Simili punktet mit virtuosem, mehrstimmigem Gesang Das Ensemble entführt mit seinem aktuellen Programm «Nomades – eine musikalische Fata Morgana» leichtfüssig und leidenschaftlich auf eine schlichte und humorvolle Klangreise. Am Samstagabend, 14. März, im «Rössli», Mettmenstetten. Die drei Similis stammen aus verschiedenen Weltgegenden. Die Sängerin und Kontrabassistin Line Loddo kommt aus Südfrankreich, die Geigerin Juliette Du Pasquier aus dem Bordelais und der Bandleader und Multiinstrumentalist Marc Hänsenberger ist ein waschechter Berner. Das Trio punktet einmal mehr mit virtuosem, mehrstimmigem Gesang und überraschenden Arrangements. Rumänische und ungarische Titel mit ihrer Klezmer-Tradition sind präsent, aber auch italienische und okzitanische Melodien sind zu entdecken, Brassens und Rivière werden in anrührenden Interpretationen zitiert.

Der emotionell-melancholische Liederabend zeigt Weltoffenheit und Tradition, aber auch überschäumende Lebenslust, gepaart mit einem kräftigen Schuss ironischer Clownerie. Selbst die muffigste Seele wird nach dem Konzert von diesem musi-

kalischen Wanderzirkus nach Hause schlendern.

beglückt

Jürg Berger Samstag, 14. März 2015, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Infos: www.simili.ch.

Eine Episode – zwei Perspektiven «Spesen einer Ehe»: Schreiber/Schneider in Baar Ute Ruf aus Bonstetten holt die Kolumnisten Sybil Schreiber und Steven Schneider nach Baar.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Jahres Zeiten», Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi, Do, Fr, 15-19, Sa, 10-12. Bis 4. April.

Musique Simili: Marc Hänsenberger, Line Loddo und Juliette Du Pasquier. (zvg.)

Sybil Schreiber und Steven Schneider. (Bild zvg.)

Ute Ruf aus Bonstetten, die mit ihrer Kolumne «Zwischen-Ruf», im «Anzeiger» präsent ist, konnte das Kolumnisten-Paar Schreiber/Schneider für einen Auftritt in der «Rathusschüür» in Baar gewinnen. Oft geht es um kleine Missverständnisse in der Beziehung. Der Mann erzählt aus seiner, sie aus ihrer

Sicht. Beim Lesen wird man unwillkürlich zum Mitdenken angeregt und stellt sich gedanklich mal auf die eine, mal auf die andere Seite. Es ist sehr lustig, ihnen beim Besprechen ihrer Probleme zuzuhören und zuzusehen. Ute Ruf organisiert zusammen mit zwei anderen Frauen einmal pro Monat in der «Rathusschüür» einen «Donschtig-Träff». (pd.) Paar-Kabarett, Rathusschüür Baar. Donnerstag, 19. März, 9 Uhr morgens. Reservierung: Gemeindebüro Baar, Telefon 041 769 01 43.


Verschönerungsverein Mettmenstetten 121. Jahresversammlung Mittwoch, 25. März 2015, 20.00 Uhr, Rest. Rössli, Mettmenstetten Traktanden gemäss Statuten Der Vorstand begrüsst Sie herzlich

Einladung zur Generalversammlung Donnerstag, 11. April 2013, um 20.00 Uhr HofKafi, Wohnhuus Meilihof, Ebertswil Eingeladen sind alle Mitglieder und weitere Interessierte. Traktanden: Jahresbericht, Rechnung, Budget, Wahlen, Jahresplanung, Informationen, Anträge Alle Unterlagen sind auf der homepage aufgeschaltet unter www.vvhausen.ch

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Anträge bitte bis 28. März an den Präsidenten Markus Wetli, Heischerstrasse 11 a 8915 Hausen am Albis Der VVH-Präsident


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13. März 2015 Der Vorstand Geschäftsstelle: Marcel R. Streiff Proffima Marketing & Business-Services Ferenbacherrain 2, 8909 Zwillikon Tel. 044 700 67 67 Fax 044 700 67 47 E-Mail bgv@proffima.ch

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Frischer Wind beim Gewerbeverein Hedingen Welche Berechtigung hat ein Gewerbeverein in der heutigen Zeit? Von Marc Bachmann

Die Scharfmacher

Bis vor kurzer Zeit wurde der Vorstand vom Gewerbeverein Hedingen ad interim durch Werner Baur und Rico Girardi ergänzt. Es schien als ob die fehlenden zwei Vorstandspositionen nicht mehr besetzt werden können und niemand zu motivieren sei, eine alte Tradition zum Wohle der Gemeinschaft der Kleinbetriebe in der Gemeinde weiterzuführen. Es wurde viel diskutiert, spekuliert und nach Lösungen gesucht. Eine Vereinsauflösung, die Änderung der Statuten bezüglich der Anzahl Vorstandsmitglieder oder eine Fusion mit dem Gewerbeverein Affoltern standen zur Diskussion. Letzteres und die Auflösung des Vereins wäre einer Niederlage gleichgekommen. Auch der Stellenwert der Hedinger bei einer Fusion mit dem Gewerbeverein Affoltern wäre zu hinterfragen gewesen. Ein schwieriger Entscheid stand an, ausser dem Vorstand, unter der Leitung von Präsident Andri Oertli und mit den beiden ad interim Werner Baur und Rico Girardi gelänge es, eine Lösung zu finden. Eins war jedoch klar; Findet der Gewerbeverein keine neuen Mitglieder für den Vorstand, hätte die Gemeinde Hedingen einen gewichtigen Vertreter und eine starke Interessengemeinschaft verloren. Ein Blick zurück und die Frage, woher kommt eigentlich diese alte Tradition, welche wir heute noch leben, von der wir aber kaum Ursprung und Sinn dahinter kennen. Viele Gewerbevereine sind als Folge der Politisierung der bürgerlichen Mittelschicht des späten 19. Jahrhun-

derts entstanden. Ein weiterer Beweggrund war die Angst, zwischen Industrie und Grosskapital auf der einen Seite und der Arbeiterbewegung an der anderen Seite zerrieben zu werden. Als der älteste Gewerbeverein gilt der 1722 gegründete «Handwerker- und Gewerbeverein» in Erbach/Donaurieden. Der Stellenwert eines Gewerbevereines war damals auch noch ein anderer wie heute. 1819 wurde z.B. durch den Allgemeinen Deutschen Handelsund Gewerbeverein die Abschaffung der innerdeutschen Zollgrenze und die Einführung einheitlicher Masse und Gewichte verfolgt. Der Österreichische Gewerbeverein war an der Weltausstellung 1873 an der Gründung der Urania in Wien und des Technischen Museums in Wien massgeblich beteiligt. Zwar sind Masse und Gewichte heute kein Thema mehr, Grenzen sind gezogen und der Wegzoll aufgehoben. Heute sprechen wir von Freihandelsabkommen mit der EU oder China, von der Aufgabe des Euro Mindestkurses und von politischen Unsicherheiten in der Ukraine. Mitten drin viele kleine lokale Gewerbevereine, Kleinstunternehmen und KMU welche politische Entscheide tragen, aber nicht mehr mitentscheiden können. Die Politik wird in Bern und der EU gemacht, ein Gewerbeverein kann höchstens kommunale Entscheide, Abstimmungen oder Wahlen beeinflussen. Wirtschaftlich und politisch ist der Stellenwert eines Gewerbes sehr klein. Und trotzdem – und davon bin ich überzeugt – hat ein Gewerbeverein in der heutigen Zeit seine Berechti-

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gung. Der Gewerbeverein soll eine Plattform zum Networken und für interessante Gespräche sein, ein Anlass, um andere Unternehmer zu treffen, zu diskutieren und sich von Ideen anderer inspirieren zu lassen. Die Zeit zu vergessen und die Stunden Off- Business zu geniessen. Mit dieser Sichtweise und Erwartungshaltung kann ein Gewerbevereinanlass eine interessante Plattform sein. Der Gewerbeverein Hedingen hat es geschafft und konnte den Vorstand wieder komplett aufstellen. Im ver-

gangenen Frühjahr wurden zwei junge Mitglieder für die Vorstandsarbeit motiviert, haben sich zu Wahl gestellt und wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Somit bleibt der Gewerbeverein Hedingen am Leben und eine alte Tradition kann zum Wohl des Gewerbes in Hedingen weitergeführt werden. Daher zum Schluss ein Dank den beiden Interimsverständigen Werner Baur und Rico Girardi sowie den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Markus Gächter und Marc Bachmann.

Präsident ad interim: Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch

Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Ottenbach Remo Marchioni Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Marcel R. Streiff Proffima Marketing & Business-Services Postfach 261, 8907 Wettswil a.A. Tel. 044 700 67 67, Fax 044 700 67 47 E-Mail gvu@proffima.ch

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Gewerbeverband Bezirk Affoltern

März 2015

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Das Auto gibt man ja auch in den Service Die Wolf Montagen AG weiss, wie Fenster langlebig bleiben

Die Wolf Montagen AG hat ihren Hauptsitz seit 2004 an der Räschstrasse 29 in Obfelden. (Bild Salomon Schneider)

Erdabsenkungen, unsachgerechte Handhabung und verschmutzte Fugen sind nur einige der Gründe, weshalb Fenster nicht mehr funktionieren können. Die Wolf Montagen AG hat sich neben dem Verkauf und Montage auch auf die Wartung moderner Fenster spezialisiert. Moderne, dreifach verglaste Fenster

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weisen zwar eine viel bessere Dämmwirkung bezüglich Temperatur und Schall aus als Fenster älteren Semesters, sie sind aber auch schwerer und komplizierter gebaut. Bei Erdabsenkungen, die gerade bei Neubauten ein Thema sein können und bei unsachgemässer Handhabung werden Beschlagsteile stark

beansprucht. Fenster können deshalb verklemmen oder sogar kaputtgehen. «Zahlreiche Kunden haben einen Fensterservice gewünscht. Deshalb haben wir angefangen, uns darauf zu spezialisieren. Heute machen wir auch alle Reparaturen für einen grossen Fensterhersteller», erklärt Patrizia Wolf. Einen Service empfiehlt sie nur bei modernen Fenstern: «Mit Fenstern ist es ein bisschen wie mit dem Auto. Einen Neuwagen bringt man auch in regelmässigen Abständen zum Service. Das kommt meistens auch günstiger. Denn ein jährlicher Service kann die Lebensdauer von Fenstern markant verlängern.» Die Wolf Montagen AG war früher auf Grossbauten spezialisiert. «Der Preiskampf – gerade auch international – wurde jedoch so hart, dass wir immer mehr auf den privaten Bereich umsattelten. Denn bei uns stand immer die Qualität an erster Stelle», meint Patrizia Wolf. Mittlerweile habe jedoch auch bei den grossen Auftraggebern ein Umdenken stattgefunden. Viele Auftraggeber hätten gemerkt, dass gerade bei ausländischen Firmen die Einforderung von Garantieansprüchen extrem schwierig und zeitaufwändig sei. «In der Endabrechnung ist nämlich Qualität am günstigsten», erklärt Patrizia Wolf. (sals)

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März 2015

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Seit 60 Jahren Leidenschaft für amerikanische Fahrzeuge

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Das Kompetenzzentrum für Cadillac und Corvette in Bonstetten

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Die Ostersachen sind startbereit! Schoggihasen in vielfältiger Art Oster-Nester Oster-Kuchen Bereit für die nächsten 60 Jahre: Das Team der Corvette Sportcar Center AG und ihr Chef Kurt Huber, am Steuer.

Die Fans von amerikanischen Autos insbesondere von Cadillac- und CorvetteFahrzeugen, können an der diesjährigen und bereits traditionellen Osterausstellung im Sportcar Center in Bonstetten wohl gleich Ostern und Weihnachten zusammen feiern. Vom Samstag, 4. April, bis Montag, 6. April 2015, werden nämlich insgesamt sieben Modelle der

Marken Cadillac und Corvette in der bekannten und fachkundigen Garage präsentiert. Die Ausstellung bietet für die Liebhaber der prachtvollen und liebevoll auch «Ami-Schlitten» genannten Autos eine exklusive Gelegenheit zu träumen. Die Autonamen Cadillac und Corvette stehen seit langer Zeit als Synonyme für Glamour, Leidenschaft, Geschwindigkeit und natürlich Freiheit. Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten wurde nicht zuletzt durch Autos mit den Markennamen Corvette und Cadillac erobert.

freuen sich auf kleine und grosse Geniesser

(Bild Martin Mullis)

Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle Betriebsinhaber Kurt Huber betont, dass in der bereits 60-jährigen, wechselvollen und interessanten Geschichte der Garage in Bonstetten, stets die Kundenzufriedenheit im Vordergrund stand. Mit der Wiederaufnahme der Tätigkeit als Vertretung und Verkaufsstelle der Marke Cadillac hat die Corvette Sportcar Center AG ihren Betrieb nun ausgebaut. Im Bezirkshauptort entstehen in einer Industriehalle ein Neuwagenlager sowie ein Aufbereitungsraum, welcher demnächst den Betrieb aufnehmen wird. Die Liebhaber von US-Sportwagen und Klassikern sind bei der Corvette Sportcar Center AG weiterhin in den allerbesten Händen. (mm)

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Neuheiten bestaunen und probefahren Frühlingsausstellung der Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten

Mit dem neuen Hyundai i20: Robi Graf, Beat Graf und Daniel Föllmi (von links).

Die Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten zeigt an der Frühlingsausstellung die Neuheiten von Hyundai und Mitsubishi. Am 21. und 22. März von 10 bis 17 Uhr. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht sowieso für sich, aber auch sonst hat der neue Hyundai i20 einiges zu bieten. Die komplett überarbeitete neue Generation punktet mit hochwertigem Design – erwähnt seien die sportlichen Dachlinie und die schlanke C-Säule −, viel Platz im Innenraum und überraschenden Features. Doch davon können sich Interessierte selber ein Bild machen. Als weitere Premiere stehen die neu überarbeiteten i30-Modelle zur Probe-

fahrt bereit. Ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bringt hier noch mehr Fahrkomfort und reduziert erst noch den Verbrauch. Aus dem Hause Mitsubishi ist der neue Attrage zu bestaunen – eine StufenheckLimousine mit in ihrer Klasse einzigartigen Eigenschaften. Weiter können zwei besonders sparsame Fahrzeuge mit Alternativantrieb zur probegefahren werden: Der Plug-In Hybrid Outlander PHEV und das Elektrofahrzeug i-MIEV. Als Zugpferde mit bis zu 3,5 t Anhängerlast komplettieren der Pajero und der L200 Pick-Up die Fahrzeugpalette. Bei beiden Marken kommen Käufer aktuell in den Genuss von grosszügigen Währungs-Bonus-Rabatten. Den Autobe-

sitzern sei zudem der umfassende Frühlings-Check für einen sicheren und sparsamen Betrieb des Fahrzeugs empfohlen. Dabei werden für nur 65 Franken 18 Punkte am Auto systematisch überprüft. In der Werkstattbeiz werden die Besucher der Frühlingsausstellung mit Kaffee und Kuchen sowie Wurst und Getränken verpflegt.

Frühlingsausstellung 21. und 22. März 10 bis 17 Uhr Zürichstrasse 30, Mettmenstetten Infos unter www.grafauto.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 13. März 2015

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Die Vielfalt des Angebots ist die Stärke des Kellertheaters Die nächsten acht Tage im «LaMarotte», Affoltern Nicht immer ist es möglich, im Laufe einer Woche drei bis vier Veranstaltungen zu organisieren, die vom Thema oder von den Auftretenden her die verschiedensten Besucherkreise ansprechen. Die vier Anlässe der nächsten acht Tage gehören aber eindeutig zur angepeilten Vielfalt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Publikum je nach Interesse und von Abend zu Abend wieder anders zusammengesetzt sein wird. Aber es gibt sie auch, die vielseitig Interessierten, die beispielsweise heute Abend an Rittmeisters «Teigresten» knabbern und ein paar Tage später Kopf und Fuss zu Jazzrhythmen wippen lassen oder andächtig klassischer Musik zuhören.

«Teigresten» – Kabarett von und mit Joachim Rittmeyer Teigresten, das sind die Gebilde, die in der Küche ausserhalb der Stanzformen entstehen. Bei Rittmeyer ist es der gesamte Edelausschuss – ausserhalb der Solostücke entstanden und einfach zu gut, um nicht auch vorgesetzt zu werden. Ein Abend «frisch ab Tisch», der Neueinsteigern genau so viel bietet wie eingeweihten Altneugierigen. Heute Freitag, 13. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20,15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken.

Podium: «Zentrumsentwicklung in Affoltern am Albis» Seit den 70er-Jahren verloren Ortszentren an Attraktivität. Die Kaufkraft verlagerte sich zu Grossverteilern in Bahnhofsnähe, der Peripherie und zu Shoppingzentren entlang den Auto-

Das Duo Christine Jaccard und Dave Ruosch. (Bilder zvg.) bahnen. Ab den 90er-Jahren verschwinden ortsansässige Fachgeschäfte zunehmend. Dafür breiten sich Handelsketten, Imbissbuden etc. aus. Immer mehr Poststellen und Dorfläden schliessen. Stadt- und Ortszentren sind seit jeher einem ständigen Wandel unterworfen. Die immense Mobilität hat zur Entflechtung von Wohnen, Arbeit und Freizeit geführt und die Strukturen von Kleinstädten und Dörfern grundlegend verändert. Im Bezirkshauptort wird sich das Zentrum in Bahnhofsnähe und gegen das Industriegebiet stark gegen innen verdichten. Welche Massnahmen könnten dazu beitragen, Stadt und Ortskerne in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht zu stärken? Es diskutieren Hans-Peter Bigler, Direktor Schweizer Gewerbeverband,

Das Carillon Quartett mit Andreas Janke, Katja Fuchs, Elisabeth Bundies und Christian Proske (v. l.).

Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung, Steff Fischer, CEO Fischer SG Immobilien, und Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern. Der NZZ-Redaktor Paul Schneeberger moderiert die Veranstaltung. Mittwoch, 18. März, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken, Essen 15 Franken. Ab 19 Uhr Käsespezialitäten von Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat (Reservieren erwünscht).

«Jazz am Donnerstag» mit dem Duo Jaccard & Ruosch Intensive Auseinandersetzung mit der schwarzamerikanischen Musik und eine grosse Leidenschaft für Gospel und Blues verbindet das Duo seit 23 Jahren. Die Sängerin Christina Jaccard – «Zürichs First Lady of black Music»

und Dave Ruosch, die «Schweizer Koryphäe des Blues-, Boogie-, Stride- und Gospel-Pianos» haben mit zahlreichen Konzerten und Performances sowohl im Duo als auch mit ihren Bands ein begeistertes Publikum gewonnen. Dabei haben sie ihren Duo-Stil stets speziell gepflegt, inspiriert vom Blues der 20er-Jahre wie u. a. von Bessie Smith, James P. Johnson und späteren Vertretern wie Julia Lee, Ruth Brown oder Nina Simone. Donnerstag, 19. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15

(Andreas Janke, 1. Violine; Elisabeth Bundies, 2. Violine; Katja Fuchs, Viola; Christian Proske, Violoncello) spielt drei Werke aus der Klassik. Aber Achtung! Was sich in den gut 50 Jahren zwischen dem Entstehungsjahr 1772 von Mozarts Frühwerk – dem heiteren Divertimento KV 136 – über den genialen Quartettsatz Schuberts bis zu einem der letzten Streichquartette Beethovens – dem Opus 131 – entwickelte, lässt sich in diesem so dichten «Klassikprogramm» erst richtig erleben. (pz)

Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Freitag, 20. März, Bar Abendkasse ab 18.30,

Klassik mit dem «Carillon Quartett» Das Carillon Quartett, bestehend aus führenden Mitgliedern des TonhalleOrchesters und immer wieder gern gehörtes Streichquartett im «LaMarotte»,

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, Essen 15 Franken. Ab 19 Uhr: «Pot au feu» (Reservieren erwünscht). Platzreservierungen für alle vier Anlässe unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

erlebnisse

Entlang der Sihl von Hütten nach Sihlbrugg

Lachmuskeln werden strapaziert

Die Wandersaison 2015 wird am Samstag, 28. März, mit einer sehr schönen Wanderung entlang der Sihl von Hütten nach Sihlbrugg und weiter nach Hausen eröffnet. Ein wenig bekannter Abschnitt der Sihl in einer besonders schönen Landschaft.

Obwohl die Theatergruppe Aeugst bereits 40 Jahre auf dem Buckel hat, sind ihre Aufführungen nach wie vor erfrischend und witzig. Am Samstag, 7. März, war Premiere von «Nüüt als Kuddelmuddel».

Mit der Bahn gehts kurz nach 8 Uhr via Zürich HB und Wädenswil weiter nach Hütten, der südlichsten Gemeinde des Kantons Zürich. In Hütten präsentiert sich der schöne Zürichsee von seiner besten Seite und die ganz besondere Hügellandschaft, meist mit grossen alten Linden auf den Hügeln, ist die herrliche Rundsicht.

Nächster Anlass: Wanderung am Samstag, 25. April, von Appenzell nach Urnäsch. Anmelung bis 4. April. Infos unter www.erlebnisse.ch.

Theaterstück «Kuddelmuddel» im Schulhaus Gallenbühl, Aeugst

Einblick in eine abwechslungsreiche und wenig bekannte Region Die Wanderroute führt nun aber weg von dieser prächtigen Aussicht und es geht hinunter zur Sihl, die in einem tiefen Tal vom Sihlsee über Schindellegi in Richtung Zürich fliesst. Dieser Teil des Sihllaufs ist wohl nur wenigen Leuten bekannt, ist jedoch richtig wild und romantisch. In der Nähe von Bostadel führt der Wanderweg für einen kurzen Abschnitt weg von der Sihl, trifft jedoch nach Haslaub wieder auf den Fluss. Weiter, immer auf der rechten Flussseite, führt der Wanderweg bis zur Eisenbrücke vor dem Sihlmätteli und nach der Überquerung der Sihl weiter in Richtung Sihlbrugg, wo die Gruppe nach ca. 3½ Stunden eintrifft. Die letzte Wanderetappe führt dann von Sihlbrugg hinauf ins Knonauer Amt und via Schweickhof und Husertal nach Hausen am Albis. Die Wanderzeit beträgt ca. 5 Stunden, ist als leicht einzustufen, aber bietet einen Einblick in eine abwechslungsreiche und wenig bekannte Region. Otto Steinmann Anmeldung für diese «Erlebnisse»-Veranstaltung bis 18. März an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder

Von links: Andreas, Otti und Hansruedi Steinmann. (Bild zvg.)

unter www.erlebnisse.ch.

Bereits die Begrüssung mit einem Willkommenstrunk versetzte das Publikum in Theaterlaune. Der Gang über den roten Teppich in das gemütliche Foyer des Schulhauses Gallenbühl, in dem die Musiker «Örgelifründe» die Gäste begrüssten, rundete den Auftakt ab. So war das Publikum bereits in guter Stimmung und wartete geduldig auf den Beginn des 1. Aktes. Vorerst aber eine weitere Überraschung: In einer kurzen Ansprache lobte Esther Franceschini-Guggisberg, den Verein für die unermüdliche Arbeit, die er all die Jahre für die Gemeinde und Theaterfreunde aufbrachte, und überreichte im Namen der Gemeinde Aeugst eine Spende. Und dann endlich war es so weit: der Vorhang öffnete sich und eine aufgebrachte Madame Kassandra (Astrid Hann) eröffnete den Schwank. Sie wurde bereits von Frau Surber, der Putzfrau (Gabriela Bachmann) erwartet. Doch kaum angefangen, waren schon die ersten Requisiten verschwunden. Der Regisseur (Fritz Streich) hatte von Beginn an alle Hände voll zu tun. War er doch zugleich auch der Fensterputzer, der nicht nur sehr gemütlich die Fenster reinigte, sondern auch gelegentlich lieber ein Limburgersandwich ass.

Nach wie vor erfrischend und witzig: die Theatergruppe Aeugst. (Bild zvg.) Die «Örgelifründe» kommen auch zur Derniere im «Gallenbühl» Wie jedes Theaterstück braucht auch dieses einen Bühnenmeister (Willi Moser) und eine Souffleuse (Alexandra Briner). Doch was nützt ein Bühnenmeister, der in heiklen Situationen nicht mehr weiss, wo der notwendige Sicherungskasten ist. Nun gut, das Stück musste weiter gehen, denn die Freundin (Yvonne Moser) von Frau Surber hatte ernsthafte Frauenprobleme: ihr Mann. Deshalb war die Freundin, Helen Buchfink, auch sehr daran interessiert Madame Kassandra kennenzulernen. Und nicht zu vergessen ist auch Herr Buchfink (Alex Briner) oder besser gesagt Fredi, der Telefonmonteur, der so nervös ist und die Mitspieler durch seine Vergesslichkeit

schon sehr nahe an den Rand der Verzweiflung bringen kann. Doch was wäre ein Theaterstück ohne die Liebe. Und diese wird auch in diesem Stück nicht fehlen. Das Publikum wurde hart auf die Probe gestellt und die Lachmuskeln wurden stark strapaziert. In der Pause spielten wieder die Musiker «Örgelifründe» und die Stimmung blieb den ganzen Abend heiter, fröhlich und entspannt. Aus diesem Grund und auf vielseitigem Wunsch des Publikums, werden die Musiker an der Derniere nochmals im Schulhaus Gallenbühl auftreten. (ah) Die nächsten Spieldaten sind: Freitag / Samstag 13., 14., 20. und 21. März. Türöffnung jeweils ab 19 Uhr. Spielbeginn 20 Uhr. Reservieren bei Regina Kempf, Telefon 079 822 16 23.


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Sport

Freitag, 13. März 2015

Erneut Podestplatz für Luca Schuler Der Ämtler überzeugt am Excellent Soldiers, Tschechien – dieses Wochenende Slopestyle-Weltcup in Silvaplana Für den Excellent Soldiers Contest vom vergangenen Samstag in Destne, Tschechien, wurden nur 32 Fahrer, darunter einige der besten internationalen Freeskier, eingeladen. Nebst Luca Schuler standen Andri Ragettli (SUI), Vincent Gagnier (CAN) und James Woods (GB) im Finale. Im Qualifikationsmodus wurden zwei Startgruppen gebildet, um aus den jeweils 16 Fahrern die acht besten in den Halbfinal zu qualifizieren. Im Halbfinale ging es im K.o.-Modus weiter. Dort besiegte Luca Schuler den Norweger Klaus Finne. Aus diesen acht waren somit noch die vier besten Fahrer im Final dabei. Diese zeigten im Finale in 45 Minuten im Jam-SessionModus weiter, was sie drauf haben. Jeder musste in dieser Zeit einen Style und zwei Tech-Sprünge zu ihrem Besten geben. Zum Schluss reichte es Luca Schuler zum 3. Rang. Vor ihm konnten sich nur der X-Games-Big-AirGewinner Vincent Gagnier (2. Rang) und Andri Ragettli durchsetzen. Der Brite James Woods wurde Vierter.

Die Weltelite auf dem Corvatsch Dieses Wochenende treffen sich die weltbesten Freeski-Slopestyler auf dem Corvatsch im Engadin. Beim letzten Weltcup der Saison geben sich WM-Medaillengewinner, X-Games-

Champions und Führende im AFP-Ranking die Klinke in die Hand. Auch die Fahrerinnen und Fahrer des Schweizer Teams wollen auf heimischem Boden noch einmal zeigen, was sie können. Der letzte Freeski Slopestyle-Weltcup der Saison ist gleichzeitig ein Gold-Event der AFP-Worldtour. Die zu vergebenden Wettkampf-Punkte sind also doppelt wertvoll – kein Wunder, werden in Silvaplana die besten Fahrerinnen und Fahrer der Saison erwartet. Über 100 Athletinnen und Athleten aus 17 Ländern sind angemeldet. Darunter sind etwa der letztjährige Sieger Jesper Tjäder (SWE) oder der XGames-Medaillengewinner Alex Bellamare (CAN). Und auch das starke Schweizer Team um Luca Schuler will am Heimweltcup brillieren.

Kreativer Slopestyle-Kurs Die Spielwiese für die Top-Freeskier ist der Corvatsch Park auf 2700 m ü. M. Der 600 Meter lange Kurs beinhaltet 3 Kicker- und 3 Jib-Zonen. Highlight ist das Multi-Feature, welches zwei Quarterpipes mit einem Straight-Jump sowie Jib-Elementen kombiniert. Das richtige Bauwerk also, um kreative Tricks mit viel Style und Airtime auszuführen. (pd.)

Slopestyle-Weltcup in Silvaplana Freitag, 13. März: 9.30 - 15.30 Qualifikation FIS Slopestyle World Cup; Samstag, 14. März: 12.30 bis 14.30 Finale FIS Slopestyle World Cup.

Gewaltige Höhe: Luca Schuler am Excellent Soldiers, Tschechien. (Bild Lukas Wagneter)

Erfolgreiche Karatekas Junior-Karate-League Turnier vom 8. März in Thun

Lou Staub (Mitte) gewann den SlopeStyle-Contest. (Bilder zvg.)

Die Brüder Staub räumen ab Podestplätze in Flumserbergen und Mürren Die Mettmenstetter Brüder trumpften am Wochenende auf ihren Snowboards gross auf. Lou Staub gewann am Prodkamm in den Flumserbergen, Joel Staub wurde beim Big Air Wettkampf in Mürren Dritter. Der «TrickChischte»-SlopeStyle-Contest lockte bei perfektem Wetter zahlreiche Wettkämpfer in den Real Park in den Flumserbergen. Es wurde in drei Kategorien gestartet: U13, U15 und Elite. Jeder Fahrer hatte drei Läufe zu absolvieren, wobei der Beste in die Wertung kam. Lou Staub (Elite) lag nach dem ersten Lauf schon auf dem ersten Platz und bestätigte seine Form in den weiteren beiden Läufen. Am Ende des Wettkampfs stand er verdient ganz oben auf dem Podest.

der Swiss Freeski-Tour. Hochspannung und spektakuläre Bilder waren garantiert. Das Spezielle an diesem Event ist, dass die Finals in der Nacht unter Flutlicht stattfinden. Der WettkampfKicker befindet sich im Whitestyle Village mitten im Dorf Mürren. Es handelt sich dabei um einen Big Air Kicker mit einem rund 12 Meter grossen Table. Zuerst musste man die Qualifikation überstehen, um am Nachtfinale teilzunehmen. Style und technisch schwierige Sprünge waren gefragt. Joel qualifizierte sich problemlos und erreichte im Finale den 3. Platz. (pd.)

Kicker direkt im Dorf Mürren Das Whitestyle Open, vom 8. bis 10. März in Mürren (Berner Oberland), bot den Zuschauern viel Action: Die Freeski- und Snowboardszene kämpfte am Samstag beim nächtlichen Big Air Contest mitten im Dorf um die stolze Preissumme von 12 000 Franken und wichtige Punkte der Snowboard- und

Joel Staub in luftiger Höhe.

Am ersten nationalen Junior-KarateLeague-Turnier in Thun wurden «Kata und Kumite» gewertet. Jugendliche aus der ganzen Schweiz, im Alter von sechs bis 13 Jahren waren aufgefordert, sich zu «duellieren». Vom Shito Ryu Karate Center Albis waren mehrere Junioren an den Start gegangen. Es wurde in den Disziplinen «Kata/Kumite» um die begehrten Podestplätze gekämpft. Am diesjährigen Turnier in Thun erreichten Luisa Hess im Kata und Chatrina Maron und Daniele Citran im Kumite den dritten Platz. Als nächstes werden die Karatekas des Shito Ryu Karate am 2. JKLTurnier vom 14. Juni in Bonstetten teilnehmen. (pd.)

Die Coaches des Shito Ryu Karate Center Albis, hinten links Remo Knobel und rechts Hans Frischknecht, mit den jungen Karatekas. (Bild zvg.)

8. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern Gegenüber der 7. Generalversammlung vom Vorjahr brachte die 8. GV des Männerturnvereins Affoltern (Mtva) keine erwähnenswerten Neuerungen. Das Ämtlerlied leitete die Generalversammlung ein. Der Präsident konnte leider nur 50 Mitglieder begrüssen, darunter im besonderen die Ehrenmitglieder und die Gäste. Rund 29 Mitglieder hatten sich abgemeldet. Zu Beginn gedachten die Anwesenden der im Laufe der vergangenen Monate verstorbenen Turnkameraden Ernst Huber und Walter Hürlimann. Das Protokoll der letzten GV wurde mit Applaus einstimmig abgenommen. Somit konnte der Präsident Peter Langhans im gleichen Stil wie in den Jahren zuvor durch die Versammlung führen. Mit Genugtuung erinnerte er sich in seinem Jahresbericht 2014 an die zahlreichen Anlässe und

Aktivitäten. Besonders erwähnte er die Seniorentreffs und die Metzgete, die wiederum grosse Erfolge waren. Trotz der Altersstruktur und den zunehmenden Altersbeschwerden war es erfreulich, dass 41 Männerturner über das ganze Jahr eine oder mehrere der 35 Turnlektionen, jeweils am Donnerstagabend besuchten. Der Mtva zählt 111 Mitglieder.

Finanziell gut aufgestellt Die Jahresrechnung schloss mit einem geringen Überschuss von 650 Franken ab und auch um das Gesamtvermögen musste sich der Verein keine Sorgen machen. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen und der Jahresbeitrag wurde unverändert bei 100 Franken belassen. Das Budget für 2015 rechnet mit einem Verlust von 5500 Franken, was vor allem auf die für September orga-

nisierte Reise ins Emmental zurückzuführen sein wird. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Peter Leuenberger, John Schoch, Hansruedi Wettstein, Jean Thiry wurden wiedergewählt und auch der Präsident Peter Langhans wurde in sein Amt bestätigt. Ein Revisor konnte ersetzt werden, beide wurden gemeinsam gewählt. Die Riegenleiter stellten sich, mit Ausnahme von Ernst Stoller, für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Ernst wurde mit bestem Dank für seine mehrjährige Tätigkeit als Vorturner verabschiedet. Ein Nachfolger konnte leider noch nicht gefunden werden. Mit dem Turnerlied klang der offizielle Teil der 8. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern aus. Ein ausgedehntes kameradschaftliches Beisammensein verlängerte den gemütlichen Abend. (Ty)


Sport

Freitag, 13. März 2015

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Gute Ausgangslage für den FC Affoltern Fussball 3. Liga: mit sechs Punkten Vorsprung in die Rückrunde Die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis will an die Erfolgsserie der Vorrunde anknüpfen, wo sie mit zehn aufeinanderfolgenden Siegen die Tabellenführung übernommen hat. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger ist der FCA in einer sehr guten Ausgangslage, um den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga zu realisieren. Unter der Führung von Trainer Dragan Filipovic hat die Mannschaft in der ersten Februarwoche auf schneebedeckter Unterlage und bei sehr kühlen Temperaturen mit der Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. In den zahlreichen Trainingseinheiten wurde bis zum Trainingslager vorwiegend im physischen Bereich gearbeitet, um die notwendige Grundkondition wieder zu erlangen. Die bisher ausgetragenen Vorbereitungsspiele sind zufriedenstellend verlaufen. Diese Woche findet das Trainingslager in Spanien statt. Bei idealen äusseren Bedingungen stehen hauptsächlich die spielerischen und taktischen Elemente im Vordergrund. Mit Aktivitäten abseits des Fussballs wird auch der Teamgeist weiter gefördert.

Aufstieg stellen. In den Partien in Adliswil und Thalwil treffen die Säuliämtler auf die nächsten Verfolger. Der FCA darf aber auch die Spiele gegen die übrigen Gruppengegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Trainer Dragan Filipovic: «Wir müssen noch härter arbeiten als in der Vorrunde. Wir sind jetzt die Gejagten, alle Gegner werden gegen uns hochmotiviert sein. Die Mannschaft muss aber einfach an die überzeugenden Leistungen der letzten Vorrundenpartien anschliessen, dann klappt es mit dem Aufstieg.»

Im Regional-Cup gegen einen weiteren Zweitligisten

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern ist bereit für die Rückrunde. (Bild zvg.) Kaum Veränderungen im Kader Der FC Affoltern setzt weiterhin auf Kontinuität im vorwiegend aus eigenen Spielern bestehenden Kader.

Petra Klingler schreibt Geschichte

Ronny Aeschlimann fällt verletzungsbedingt bis Ende Saison aus, Kristian Grebenar schaltet eine Pause ein. Neu im Kader ist Danusan Premananthan aus der zweiten Mannschaft.

Zum Rückrundenbeginn gegen die nächsten Verfolger Der FC Affoltern kann gleich in den ersten Runden die Weichen für den

Als erste Standortbestimmung findet am nächsten Mittwoch, 18. März, das Achtelfinal-Spiel im Regional-Cup gegen den FC Küsnacht statt. Im Heimspiel gegen den letztjährigen Finalisten wollen die Säuliämtler bereits den dritten Zweitligisten aus dem Wettbewerb werfen. Mit den Erfolgen gegen Wädenswil und Einsiedeln hat der FCA bewiesen, dass er auch gegen höherklassige Teams bestehen kann. Der FCA freut sich auf Unterstützung der treuen Fans beim Cupspiel und beim Rückrundenauftakt in Adliswil am, 29. März. (Walter Zech)

Der FC Hausen im Trainingslager in Malta

Weltcupsieg und Zweite der Gesamtwertung Vorbereitung auf die Rückrunde verläuft vielversprechend

Fokussiert: Petra Klingler stellt nun wieder vom Eisklettern auf das Bouldern um. (Archivbild)

Am 8. März in Kirow (RUS) hat Petra Klingler ihre erste Weltcup-Goldmedaille im Eisklettern gewonnen (im «Anzeiger» vom 10. März). «Ich bin sprachlos, es ist unglaublich», waren die einzigen Worte, welche die Bonstetterin mit versagender Stimme noch artikulieren konnte, nachdem die letzte Konkurrentin, die sie noch hätte übertrumpfen können, es nicht bis ganz nach oben geschafft hatte. Die Bonstetterin hat sich auf der Ice Climbing World Tour 2015 unaufhaltbar gesteigert. Sie erreichte einen 3. Rang in Rabenstein, Rang 2 in Champagny-en-Vanoise und beendet die Tournee mit diesem Sieg in Russland. Diese Spitzenresultate bringen sie auf den 2. Platz des Lead-Gesamtklassements. Nur die Italienerin Angelika Rainer war diese Saison noch besser. (pd.)

Armbrustschiessen für Kinder

Mit mehreren Testspielen und einem Trainingslager auf Malta hat sich der FC Hausen auf den Rückrundenstart am 21. März vorbereitet. Nach drei Testspielen, wo taktische Varianten geübt wurden, war die erste Mannschaft des FC Hausen bereit für einen weiteren Höhepunkt. Das Trainingslager in Malta stand an. Doch vorher durften beide Aktiv-Mannschaften im Clubhaus JT einen neuen Trainingspullover in Empfang nehmen. Möglich gemacht haben dies die beiden Firmen Elektro Roth und Baumann Gartenbau. Beide Sponsoren haben einen direkten Bezug zum Verein, sind doch Angestellte und auch Söhne dieser beiden Firmen Spieler der Aktiv-Mannschaften. Die Teams mit Staff können nun einheitlich gekleidet auftreten. Am vergangenen Mittwoch reiste das Team von Samir Ben Nejma und Coach Toni Schneitter bis Sonntag ins Trainingslager nach Malta – wo unter besten Bedingungen auf sattgrünem Rasen Standards und variantenreiche Spielformen erprobt wurden. Der Teamgeist von Alt zu Jung erhielt täglich wieder neuen Nährstoff.

Armbrustschützen Zwillikon laden ein anzeige

Auch dieses Jahr wird das Armbrustschiessen für Kinder wieder durchgeführt. In diesem Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Mit dem Osterschiessen vom Samstag, 4. April, ab 13 Uhr, wird die jährliche Meisterschaft auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon gestartet. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 09 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Mit dem Endschiessen am Pfingstsamstag, 23. Mai endet der Armbrustkurs mit Rangverkündigung und Festwirtschaft beim Schulhaus in Zwillikon. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung durch den Feld-

schützenverein Zwillikon, diverse Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich die Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 1999 bis 2005. Das Leiterteam wünscht allen Teilnehmern «guet Schuss». (pg) Die Anmeldung und Armbrustabgabe findet am Samstag, 28. März, von 11 bis 12 Uhr beim Schützenhaus in Zwillikon statt. Oder bei Verhinderung telefonisch unter 078 710 14 39. Die Einschreibgebühr beträgt 30 Franken.

So startet der FC Hausen in die Rückrunde. (Bild zvg.) Rückrundenstart am 21. März mit Heimspiel gegen Horgen Der Samstag stand ganz im Zeichen vom Testspiel gegen den 3.-Ligisten aus Wangen an der Aare. Nach einem 0:3-Rückstand und einer dezimierten Ersatzbank ging aber ein Ruck durch die Mannschaft. Sie glich in der zwei-

ten Halbzeit aus und schaffte mit zwei weiteren Toren noch den Sieg. Mit dem Rückflug am Sonntag endete ein überaus erfreuliches Trainingslager. Mit einem weiteren Testspiel in Hitzkirch endet eine intensive Vorbereitungsphase, bevor am 21. März, mit dem Heimspiel gegen Horgen die Rückrunde beginnt. (ts)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 13. März 2015

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menschen im säuliamt

«Ehrgeiz ist für mich ein wichtiger Antrieb» Tuana, 28. Februar. (Bilder Irene Magnin)

Claudia Schmid kreiert in ihrem Confiseur-Atelier in Affoltern feinste Leckereien. Die preisgekrönte Konditor-Confiseurin hat viele Jahre bei Sprüngli gearbeitet und stellt hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Produkte. Ihr Hobby, das Singen, pflegt sie als Chormitglied im Singkreis Affoltern. ................................................... mit claudia schmid sprach marianne voss

Jil, 3. März.

Leon- Paul, 3. März.

Claudia Schmid ist im Baselbiet aufgewachsen. Ihr Vater war Pilot und musste oft sehr früh zur Arbeit gehen. «Und ich stand dann jeweils auch gerne früh auf. Diese Gewohnheit kam mir später im Beruf sehr entgegen.», berichtet Claudia Schmid in ihrer «Backstube», wo aber kein Ofen vorhanden ist. Warum nicht? Sie lacht. «Nur die Biskuitböden sind gebacken, und die lasse ich nach meinem Rezept in einer Bäckerei herstellen.» Alles andere fertige sie selber, bis hin zu den winzigen Dekorationen aus Zucker. Ihre Freude am Backerlebins hat sie ihren Grossmüttern Doris und Gertrud zu verdanken. «Daher heisst meine Manufaktur CDG Schmid», erklärt sie und lässt Kindheitserinnerungen wach werden an Kirschenaufläufe und Weihnachtskonfekt. «Meine Grossmütter leben zwar leider nicht mehr, aber sie sind immer noch irgendwo.»

Bis zum World Chocolate Master

Maelle, 4. März.

Liana, 6. März.

Nach der Oberstufe ging sie zuerst ins Gymi, brach dieses aber ab. Beim Berufsberater brauchte sie dann nur einen einzigen Termin, um sich über ihren Berufswunsch klar zu werden. Und eine Lehrstelle als Konditor-Confiseur erhielt sie sofort durch die Vermittlung eines Kollegen, dies ohne eine Bewerbung zu schreiben. «Ich war dort an einem guten Ort mit guten Leuten. Ich wurde gefördert und gefordert.» Vor allem die LehrlingsKollegin habe sie zu Höchstleistungen angespornt. «Der Ehrgeiz packte mich und wurde zu einem wichtigen Antrieb.» An einem Lehrlingswettbewerb erlangte sie dann mit ihrer Montain-

wetter

Claudia Schmid in ihrer Leckereien-Manufaktur. (Bild Marianne Voss) Bike-Skulptur aus Schokolade den ersten Preis. Nach der Lehre wollte sie zuhause ausziehen und nach Österreich arbeiten gehen. Dies scheiterte ganz kurzfristig an der Bewilligung. Ihr Lehrmeister vermittelte ihr eine Weihnachts-Aushilfstelle bei der Confiserie Sprüngli. «Ich habe dort aber nie Guetzli ausgestochen», meint sie humorvoll und ergänzt mit offenem Stolz: «Schliesslich habe ich meine Lehre als Kantonsbeste abgeschlossen.» 13 Jahre arbeitete sie bei der Confiserie Sprüngli und war zum Schluss Leiterin der Glaceabteilung. In dieser Zeit absolvierte sie auch die Meisterprüfung mit einem originellen Schaustück. Unter dem Motto «Confisair» schuf sie eine Biene und einen massstabgetreuen Jumbo aus Schokolade. Der Ehrgeiz spornte sie weiter an zur Teilnahme an verschiedenen Berufswettbewerben. 2011 gewann sie den Swiss Chocolate Master und konnte darauf die Schweiz am World Chocolate Master in Paris vertreten.

Qualität und das äussere Bild Das Bedürfnis nach neuen Erfahrungen führte sie in eine Grossbäckerei.

Nachdem bei der Confiserie Sprüngli die Liebe zum Detail und die Qualität an erster Stelle gestanden waren, ging es jetzt ums Tempo und die Menge. «Somit war meine Berufserfahrung komplett, um den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.» Das war letzten Oktober und – wie immer wieder in ihrem Leben – geprägt von den richtigen Menschen und Situationen, die sie in diesem Moment weiterbrachten. Einerseits wurde im Haus in Affoltern, wo sie seit zwei Jahren mit ihrem Freund wohnt, ein grosser Kellerraum frei. Andererseits konnte sie mit Globus-Delicatessa einen Vertrag abschliessen. Nun entstehen in dem unscheinbaren Kellerraum wunderschöne und allerfeinste Leckereien

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

(www.cdg-schmid.ch). Die Qualität müsse bei ihr ebenso stimmen wie auch das äussere Bild. Sie wende lieber mehr Zeit auf und kann den Kunden dafür ein perfektes Endprodukt präsentieren. «Ich habe auch Privatpersonen oder Firmen, die bei mir Süssigkeiten für Partys bestellen.» Beliebt seien auch völlig individuelle Hochzeitstorten. Sie führt die Besucherin herum, öffnet Kühlschränke und zaubert innert weniger Minuten traumhafte Dekorationen auf einen gefüllten Schokocake. Die Begeisterung an ihrer Tätigkeit ist so gross, dass es schwer fällt, vom Thema abzukommen. Dennoch, ob sie Hobbys habe? «Ja, ich singe. Ich habe früher schon immer gerne gesungen. Jetzt bin ich im Singkreis Affoltern.» Sie deutet auf den CD-Player auf dem Regal. «Ich höre beim Arbeiten das Werk, das wir gerade einstudieren – Moses von Max Bruch – und übe meine Stimme. Und am Montagabend bei der Probe tauche ich für zwei Stunden in eine andere Welt ab.» Was würde sie denn auf eine einsame Insel mitnehmen? Sie überlegt und schmunzelt. «Schoggi. Denn Schoggi muss ich schliesslich immer dabei haben.»

zwischen-ruf

Bin ich zu schlau? Congratulation!

Z

bauernregel «Dem Golde gleich ist Märzenstaub, er bringt uns Kraut und Gras und Laub. »

urzeit hab ich mich im Verdacht, dass ich zu schlau bin. Und das nervt. Es ist nämlich so: Abends mache ich öfters ein schwieriges Mahjongg auf dem Computer. Das ist ein Spiel, bei dem man gleiche Paare wegklicken muss. Aber halt: Mit einfach «klick klick» machen ist es nicht getan. Man muss strategisch vorgehen, es sind immer vier identische komplizierte Zeichen, und die stehen mehrfach aufeinander; man kann aber nur die obersten und die äussersten wegklicken – und schon langweile ich euch, stimmts? Inzwischen habe immer mehr Routine in diesem Spiel und komme oft bis zum Schluss. Und weshalb das nervt? Ich hab mir mal Folgendes vorgenommen: Sobald ich gewinne, also sämtliche Steine wegklicken konnte, nehme ich eine kleine Auszeit von 15 Minuten vom Computer und räume irgendetwas auf. Ein bescheuerter Vor-

satz, zwar auch ein sinnvoller, aber inzwischen bin ich so weit, dass ich gar nicht mehr gewinnen will, das ist das Problem! Und schon gar nicht zweimal hintereinander! O Gott, schon wieder geht das Spiel auf, schon wieder dieses riesengrosse «Congratulation!» auf dem Bildschirm!

Die Viertelstunden dauern ewig! Widerwillig erhebe ich mich vom gemütlichen Schreibtischstuhl und latsche in die Küche – Geschirrspüler ausräumen. Obwohl ich auch dabei ein schlechtes Gewissen habe, denn eigentlich ist mein Vorsatz: Ich räume etwas auf, das schon des Längeren herumliegt, meist in Form von Papier – Bücher, Hefte, Karten, Ordner, Rechnungen, Rezepte, ach ja. Eigentlich kennt fast kein Mensch dieses Mahjongg mit seinen asiatischen Schriftzeichen. Passt das überhaupt in unsere Kulturwelt?

Vor allem sollte ich nicht mehr vor der Tagesschau ein Spiel beginnen. Könnte ja sein, dass ich schon wieder gewinne und dann bin ich am Aufräumen statt am mich Informieren. Übrigens stelle ich jedes Mal den Küchenwecker und habe ihn schon zwei-, dreimal misstrauisch untersucht – ob er überhaupt noch intakt ist – seine Viertelstunden dauern ewig! Ute Ruf

gedankensprünge Falsch Die Generalversammlung hielt doch schlicht Nicht was ihr Name uns verspricht Unter den Versammelten im Saal War weit und breit kein General Martin Gut


Veranstaltungen

Samstag, 14. März 2015 20.15 Uhr Rösslisaal, Mettmenstetten

Musique Simili Nomades – eine musikalische Fata Morgana Eintritt Fr. 35.–/Fr. 30.– (Legi/AHV) Billettreservierungen: Telefon 044 767 02 01 www.bieus.ch

Osterausstellung Unsere Fahrten 2015: Crazy Ladys Shopping Day 2015: Samstag, 28. März nach Freiburg i. B. Carfahrt Fr. 53.– inkl. Kaffee, Gipfeli, Prosecco und Schöggeli

Europapark 2015: Dienstag, 14. April Donnerstag, 23. April, und Samstag, 25. April inkl. Eintritt Fr. 86.– Carfahrt Blumeninsel Mainau 2015: Donnerstag, 7. Mai, und Donnerstag, 20. August inkl Eintritt Fr. 55.– Carfahrt Wochenmarkt Luino 2015: Mittwochs, 13. Mai/10. Juni/ 9. September/21. Oktober Carfahrt Fr. 45.– Roter Hahn in Hannover 2015: Sonntag, 7., bis Mittwoch, 10. Juni inkl. Hotel HP Fr. 490.– Carfahrt Konzert Helene Fischer 2015: Dienstag, 23. Juni Helene-Fischer-Konzert in Basel inkl. Ticket ab Fr. 135.– Carfahrt Achtung: Nur noch wenige Tickets. Nur Carfahrt Fr. 50.– Basel Tattoo 2015: Samstag, 18., und 25. Juli Frühvorstellung 17.30 Uhr inkl. Ticket Fr. 139.– Carfahrt Nur Carfahrt Fr. 50.– Kurzurlaubreisen 2015: Donnerstag, 15., bis Sonntag, 18. Oktober 4 Tage Kärnten ab Fr. 590.– Einsteigeort bei der Oil-Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop. Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder Telefon 041 756 07 66. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

von Samstag, 14. März, 10 bis 16 Uhr, mit Apéro. bis Ostern im Keramikatelier und Geschenkladen

EinzigARTig Freuen Sie sich auf handgefertigte Osterdekorationen, Geschenke, Schmuck Jarka Foster, Affolternstr. 12, Hedingen (vis-à-vis Post)

020 2015  
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