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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 20 I 168. Jahrgang I Freitag, 14. März 2014

Vorreiterrolle

Wende oder Umbau?

RFO Albis unterstützt neu die Ämtler Gemeinden bei Katastrophen. > Seite 3

Die Energieregion Knonauer Amt engagiert sich für energetische Selbstversorgung. > Seite 5

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Weniger Gebühren Der Gemeinderat Knonau mit froher Kunde für die Bevölkerung. > Seite 5

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Ja zu Tempo 30 Die Maschwander Gemeindeversammlung bewilligte einen Kredit. > Seite 7

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Letztes Duell Die Präsidiumskandidaten Brütsch und Grötsch zu aktuellen Affoltemer Themen. > Seiten 10/11

Neue Siedlungsgebiete im Säuliamt – Bezirkshauptort ohne Zentrumsstatus Zürcher Kantonsrat: Ämtler Entscheidungen in der Richtplandebatte Zurzeit beschäftigt sich der Kantonsrat mit dem kantonalen Richtplan, wobei auch über Einträge im Bezirk Affoltern debattiert und beschlossen wird. Am Dienstag ging es um neue Siedlungsgebiete und Affoltern als neues Zentrumsgebiet. ................................................... von urs e. kneubühl Im Rahmen der Monsterdebatte zum kantonalen Richtplan, die sich im Kantonsrat bis nächsten Dienstag über elf Sitzungen hinwegzieht, werden auch Einträge im Bezirk Affoltern behandelt. So wurde am vergangenen Dienstag über die Karteneinträge im Abschnitt «Siedlung» debattiert und beschlossen. Im Bezirk Affoltern war der Eintrag Hedingerfeld und in Bonstetten der nicht überbaute Teil des neuen Siedlungsgebietes am Südrand des bisherigen Gebietes Bodenfeld/Langacher/Strumberg umstritten. Die Vertreter der Grünen, unterstützt von SP und Grünliberalen, beantragten in der Kommission deren Streichung aus dem Siedlungsgebiet. Hans Läubli (Grüne, Affoltern) begründet: «Beide Gebiete werden heute landwirtschaftlich genutzt und ein grosser Teil davon sind Fruchtfolgeflächen. Zudem

sind beide Gebiete durch den öffentlichen Verkehr schlecht oder gar nicht erschlossen.» Das Hedingerfeld bilde noch eine Freizone zwischen den Siedlungsrändern von Affoltern und Hedingen; bei einer Überbauung würde der Siedlungsbrei noch dicker, erläuterte Läubli und ergänzte zu Bonstetten, dass die Gemeindeversammlung Bonstetten rund vor Jahresfrist die Einzonung eines Teils des zur Diskussion stehenden Siedlungsgebietes deutlich abgelehnt habe und man hier also eine Gemeinde mit einem Siedlungsgebiet beglücken würde, die das gar nicht will. Moritz Spillmann (SP, Ottenbach) stimmt den Anträgen zu und unterstützt damit die Anliegen der Gemeinden nach innerer Verdichtung statt Ausdehnung an den Rändern, während Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern) anführt, dass die mittelfristige Bevölkerungsentwicklung im Bezirk Affoltern stark zunehmend und mit den bestehenden Bauflächen nicht zu bewältigen sei, wobei er aus raumplanerischer Sicht eine Erweiterung im Norden Affolterns, Richtung Mettmenstetten, als sinnvoller erachtet. Hans Wiesner (GLP, Bonstetten) betrachtet es als nicht sinnvoll, Gebiete einzuzonen, die am weitesten von den Bahnhöfen liegen. Zudem merkt er an, dass in Bonstetten bereits Einfamilienhäu-

ser ausserhalb der Zone gebaut wurden, was nicht noch belohnt werden sollte, indem man dieses Gebiet ausweitet. Die Minderheitsanträge zur Streichung der beiden Siedlungsgebiete wurden, wie praktisch alle Anträge zur Streichung von Siedlungsgebieten im ganzen Kanton, abgelehnt. Bei den Vertretern aus dem Bezirk votierten Läubli (Grüne), Wiesner (GLP) und Spillmann (SP) zustimmend, die beiden SVPler Martin Haab (Mettmenstetten) und Schneebeli sowie Olivier Moïse Hofmann (FDP, Hausen am Albis) ablehnend.

Affoltern kein Zentrumsgebiet Zentrumsgebiete, so sieht der kantonale Richtplan vor, umfassen sowohl Siedlungsteile, denen bereits heute die Funktion als Siedlungsschwerpunkte von kantonaler Bedeutung in den Bereichen Bildung, Kultur und Wirtschaft zukommt, als auch Gebiete mit hohem Veränderungspotenzial, die durch eine langfristig ausgerichtete Neuorientierung solche Aufgaben übernehmen sollen. Bei Planungen sollen denn unter anderem auch dichte Siedlungsteile mit hoher Siedlungsqualität erhalten bleiben bzw. neu geschaffen werden, ebenso sind der Wirtschaft optimale Standorte zur

Verfügung zu stellen und die Erschliessung der Zentrumsgebiete ist daher auf einen überdurchschnittlich hohen Anteil des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs auszurichten. Als Entwicklungsimpulse oder zur funktionalen Optimierung sind zudem öffentliche Einrichtungen zielgerichtet auszubauen bzw. anzusiedeln. Mittels eines Minderheitsantrages sollte Affoltern zum Zentrumsgebiet erklärt werden, damit der Bezirkshauptort und die umliegenden Gemeinden gemeinsam eine vernünftige Planung der Region anpacken und dabei auf die Unterstützung durch den Kanton zählen könnten. Der Präsident der zuständigen Kommission für Planung und Bau, Pierre Dalcher (SVP), lehnt den Antrag im Namen der Kommissionsmehrheit ab: In Bedeutung und Grösse sei Affoltern nicht vergleichbar mit Uster, Bülach, Dietikon oder anderen Zentrumsgebieten. Zudem könne man nicht überall Zentrumsgebiete festlegen, zumal dann auch der Kanton in Verantwortung und Kosten einbezogen würde. Olivier Moïse Hofmann (FDP, Hausen am Albis) sieht Affoltern auch nicht als Siedlungsschwerpunkt in der Region. Verkehrs- und infrastrukturmässig sei der Bezirkshauptort gut genug erschlossen, weshalb zusätzliche Massnahmen

nicht notwendig seien. Der Grüne Hans Läubli (Affoltern) versteht die Welt nicht mehr, wenn die Vertreter der bürgerlichen Parteien des Bezirks Affoltern diesen Antrag ablehnen. Er selber müsse über den eigenen Schatten springen, da in der Zielsetzung z.B. festgelegt wird, dass für bestehende Fachmarkt- und Einkaufszentren sowie für das publikumsorientierte Gewerbe die Erreichbarkeit mit dem motorisierten Individualverkehr sicherzustellen sei. Der Minderheitsantrag, der Affoltern zum Zentrumsgebiet machen wollte, wird mit 81 zustimmenden und 93 ablehnenden Stimmen, bei einer Enthaltung, verworfen. Aus dem Bezirk stimmten Läubli (Grüne), Wiesner (GLP) und Spillmann (SP) für den Antrag, Haab und Schneebeli (SVP) sowie Hofmann (FDP) lehnten ihn ab. anzeigen

anzeigen

Referendum gegen Spital-Projekt

Spitalrechnung mit Mängeln Nicht konforme Aufbereitung, welche in den Statuten und übergeordneten Gesetzen vorgegeben ist: Die Spitalrechnung 2012 weist verschiedene Mängel auf. Bei allen vom Bezirksrat beanstandeten Aspekten handelt es sich um Buchungen, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, sowie um ungeeignete Darstellungen der Jahresrechnung. Die Betriebskommission betont aber, dass keinerlei strafrechtliche Relevanz vorliegt. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Rund 700 Personen haben das Referendum gegen das SpitalProjekt im OVA-Areal in Affoltern auf Initiative des Vereins Pro Zweckverband unterschrieben. Noch unklar ist, ob eine Volksabstimmung stattfindet. Mit rund 700 Unterschriften scheint das Referendum des Vereins Pro Zweckverband, mit dem das SpitalProjekt von Praxisräumen auf dem OVA-Areal in Affoltern verhindert werden soll, zustande gekommen zu sein. Dies vermeldet der Verein Pro Zweckverband, der die Unterschriften zur Beglaubigung eingereicht hat. Allerdings ist ohnehin noch nicht klar, ob das Projekt, dem die Delegiertenversammlung des Spital-Zweckverbandes Ende Januar grossmehrheitlich zugestimmt hat, als Vorlage überhaupt zur Abstimmung kommen wird. Wie seitens des Spitals verlautet, sind vorerst noch weitere Abklärungen im Gange. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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10 Jahre Standortförderung

Gegen die Enrichtung von neuen Praxisräumen auf dem OVA-Areal in Affoltern hat der Verein Pro Zweckverband rund 700 Unterschriften gesammelt. Jetzt wird abgeklärt, ob darüber eine Volksabstimmung stattfindet. (Bild Werner Schneiter)

Die Ämtler Standortförderung feiert ihr 10-Jahre-Jubiläum. Sie wurde seinerzeit vom Gemeindepräsidentenverband ins Leben gerufen – nicht zuletzt wegen des Siedlungsdrucks, der sich mit dem Bau der A4 akzentuierte. Was was wurde in den 10 Jahren erreicht? ................................................... > Seiten 8/9: Interview mit Charles Höhn, Leiter der Koordinationsstelle

In den Gemeinderat Affoltern a. A.:

Susanne Leuenberger

bisher

Hans Finsler

bisher

www.svp-affoltern-albis.ch

500 11 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldnerin: Melanie Karijasevic, geb. 2. September 1989, von Trub BE, wohnhaft Zürichstrasse 174, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 30. Oktober 2013 Summarisches Verfahren, Art 231 SchKG. Eingabefrist bis 14. April 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. März 2014. Affoltern am Albis, 14. März 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien

Projekt 672 Kappelerstrasse (km 2.370 bis 2.610), Hauserstrasse bis Dorfausgang

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat in teilweiser Wiedererwägung der Festsetzung DV Nr. 5091/2013 mit Verfügung Nr. 5070 vom 3. März 2014 an der Alten Zwillikerstrasse (Route 299) in der Gemeinde Hedingen, Abschnitt Kat.-Nr. 2267 bis Kat.-Nr. 2266, die Verkehrsbaulinie neu festgesetzt.

Neubau Gehweg

Der Plan liegt von Montag, 17. März 2014, bis Dienstag, 15. April 2014, in der Abteilung Tiefbau und Sicherheit der Gemeindeverwaltung, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst in ihren Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss.

Öffentliche Auflage Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Die Unterlagen liegen ab sofort während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind bis spätestens am 14. April 2014 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Rifferswil zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, einzureichen. Rifferswil, 14. März 2014 Gemeinderat Rifferswil

Affoltern am Albis, 14. März 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Moosbachstrasse Wegen Bauarbeiten ist die Moosbachstrasse, Teilstück Alte Obfelderstrasse bis Chalchofenstrasse, ab 17. März 2014 bis ca. Ende April 2014 gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet Moosbach und die Quartiere Schwanden/Goldiger Berg ist von der Obfelderstrasse (Kreisel beim Jumbo/Manor) über die Obstgartenstrasse gewährleistet. Die entsprechenden Signalisationen sind zu beachten. Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis. Affoltern am Albis, 11. März 2014 Tiefbauabteilung

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. März 2014 A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates: 1. Genehmigung Projekt und Ausführungskredit von Fr. 300 000.– für ganzheitliche Verkehrsplanung Maschwanden (Einführung Tempo 30) B. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Anträge der evangelisch-reformierten Kirchenpflege: 1. Wahl einer Pfarrwahlkommission 2. Umsetzung Projekt Zukunft «Öisi Chile 15+»

Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte) – innert 30 Tagen Beschwerde (gemäss § 151 Gemeindegesetz) – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) Rekurse in kirchlichen Angelegenheiten sind innert derselben Frist an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Protokolle liegen ab Freitag, 14. März 2014, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Maschwanden, 14. März 2014

Solokonzert mit Peter Landis, Saxofon Eine musikalische Reise zum Frühlingsbeginn, inspiriert von Aufenthalten in Varanasi und in der Bretagne

Sonntag, 23. März 2014, 11.00 Uhr Brunnenweg 8 Bickwil/Obfelden Eintritt: Fr. 20.–

Hausen am Albis

Ottenbach

Gesuchsteller: Hans-Peter Bodmer, Zugerstr. 9, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Einbau von drei Fenstern Gebäude Kat.-Nr. 1995, bei Oberheischerstrasse 2 (Kernzone II)

Bauherrschaft: Atelouis GmbH, Hertizentrum 3, 6300 Zug Projektverfasser: Louis Kälin, Hertizentrum 3, 6300 Zug Bauvorhaben: Erstellen von 2 Parkplätzen (Vers.-Nr. 166) an der Affolternstrasse 18 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1567 (Kernzone A).

Hedingen Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hedingen, Abteilung Liegenschaften, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen Projektverfasser: Stierli Bernhard, Alte Dorfstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Anbau Holzpavillon, Güpfstrasse 15a, Kat.-Nr. 67, Vers.-Nr. 864; Zone für öffentliche Bauten

Ottenbach Bauherrschaft: Felix Egger, Widenospen 6, 8913 Ottenbach Projektverfasser: m+p team Architekten AG, Radmühlestrasse 18, 8916 Jonen Bauvorhaben: Projektänderung; Erstellen von 2 Dachaufbauten bei Haus B (Vers.-Nr. 1137) an der Isenbergstrasse 10a, auf den Grundstücken Kat.Nrn. 350 und 351 (Kernzone A)

Mettmenstetten

Rechtsmittelbelehrung:

Strassensperrung

Bauherrschaft: Allreal Generalunternehmung AG, Eggbühlstrasse 15, 8050 Zürich Projektverfasser: Florian Voemel Architekten AG, Uetlibergstrasse 98, 8045 Zürich Bauprojekt: Neubau 35 Reiheneinfamilienhäuser mit Unterniveaugarage auf Kat-Nr. 4002, Pfruendmattstrasse/ Ottenloostrasse/Friedhofstrasse (Kernzone KB)

Bauherrschaft: Carlo Massaro AG, Wannenstrasse 11, 8800 Thalwil Bauvorhaben: Innensanierung Kreuz zu Restaurant (im EG) und 4 Wohnungen inkl. Parkplätze, in den Gebäuden Vers.-Nrn. 149 + 150, Kreuzrai 1, Kat.Nr. 106, Kernzone

Einstellung des Konkurses

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 24. März 2014 das Konkursverfahren verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Mettmenstetten

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Andreas Rubin, Jonerstrasse 21, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Norag Zug AG, Alpenblick 3, 6330 Cham Bauvorhaben: Abbruch Scheune Vers.-Nr. 2506, Neubau Remise, Kat.Nr. 6135, Jonerstrasse 21, Landwirtschaftszone

Maschwanden

Gemeinde Hedingen

Über Herbert Schön, geb. 3. August 1965, Staatsangehöriger von Österreich, Affolternstrasse 12, 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 5. Dezember 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 27. Februar mangels Aktiven eingestellt worden.

Affoltern am Albis

«ISOLE»

A-Capella-Gesang aus Sardinien & Sizilien Sonntag, 16. März, 19 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Bauherrschaft: Robert Schneebeli, Feldhof 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Raufutterunterstand sowie Erweiterung Freilaufgehege auf Kat.-Nr. 3233, Feldhof (Landwirtschaftszone)

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Gerhard Baumann, Parkweg 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Jürg Baumgartner Architekt HTL, Moosbachstrasse 50a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umbau Scheune Vers.Nr. 2221 und Anbau Gewerbebau Kat.-Nr. 5926, Ottenbacherstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Maya Streich und Reto Lang, Ottenbacherstrasse 12, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Jürg Baumgartner, Architekt HTL, Moosbachstrasse 50a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Wiederaufbau 2-Fam.Haus nach Brandfall, Vers.-Nr. 454, Kat.-Nr. 953, Betpurtstrasse 26, Zentrumszone Z3

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Nestor Immobilien AG, Löwenstrasse 51, 8001 Zürich Projektverfasser: BKG Architekten AG, Münchsteig 10, 8008 Zürich Bauvorhaben: Neubau Gewerbegebäude mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 6660, Obstgartenstrasse, Gestaltungsplan OVA-Areal

Frühlingsverkauf Gärtnerei Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. März 2014

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Christa Maria Anneliese und Claus Wandke-Bauer feiern heute Freitag, 14. März, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund enbieten wir dem Jubelpaar die herzlichsten Glückwünsche und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 99. Geburtstag Bethli Moser-Schenk aus Obfelden darf morgen Samstag, 15. März, im Alterswohnheim Seewadel in Affoltern den 99. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Festtag.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir heute Freitag, 14. März, Jakob Urech zum 85. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 15. März, feiert Eduard Baumann in Ebertswil seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulieren wir herzlich und wünschen ihm viel Freude und Wohlergehen. Alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

RFO Albis unterstützt neu die Gemeinden bei Katastrophen Der Bezirk Affoltern nimmt im Kanton Zürich eine Vorreiterrolle ein Die einzelnen Gemeinden kommen bei komplexen Schadensereignissen oder Epidemien schnell an ihre Grenzen. Da schafft das Regionale Führungsorgan (RFO) Abhilfe. Nicht nur in weiten Teilen der Schweiz sondern neu auch im Bezirk Affoltern, der damit eine Vorreiterrolle innerhalb des Kantons einnimmt. Nach einer eineinhalbjährigen Projektphase ist seit dem 1. Januar das Regionale Führungsorgan Albis (RFO Albis) für die Bewältigung von grösseren und regionalen Ereignissen in den vierzehn Gemeinden im Bezirk zuständig. Aufgabe der Organisation ist es, die jeweiligen Einsatzleitungen bei komplexen Ereignissen zu unterstützen. Dabei koordiniert sie den Einsatz der Partnerorganisationen (Feuerwehr, Zivilschutz, Sanität) bei «besonderen und aussergewöhnlichen Lagen». Die RFO Albis unterstützt die betroffenen Gemeindebehörden bei der Entscheidungsfindung im Katastrophenfall und ist das Bindeglied des Bezirks zum Kantonalen Führungsstab (KFO). Um diese Aufgaben zu erfüllen, erstellen die Fachbereichsleiter unter anderem Risiken- und Gefahrenanalysen der Region und koordinieren während eines Einsatzes die zu erbringenden Leistungen der Partnerorganisationen.

tastrophen erfolgt die Zusammenarbeit und das Einvernehmen mit dem Kantonalen Führungsstab sowie der Kantonspolizei. In der Regel geschieht diese Arbeit im KP in Obfelden. Es kann aber auch sein, dass die RFO ein Front-KP einrichtet und direkt vor Ort arbeitet.

RFO mit 11 Mitgliedern als Fachbereichsleiter und Vakanzen bei den Stellvertretungen

Hanspeter Eichenberger, Gemeindepräsident in Wettswil, ist Chef der Regionalen Führungsorganisation. (Bild Frank Brüderli) Zur Gewährleistung einer schnellen Einsatzbereitschaft erstellen sie Notfalldokumentationen.

Sehr gute Erfahrungen in anderen Kantonen Solche Führungsorgane bestehen bereits in vielen anderen Kantonen. Die grösste Erfahrung hat dabei der Kanton Aargau, der noch vor der Revision des Bundesgesetzes zum Bevölkerungsschutz die Gemeindeführungs-

stäbe durch Regionale Führungsorgane ersetzte. Die Mitglieder der RFO werden von der SIKO (Geschäftsführung des Sicherheitszweckverbandes) berufen und werden bei grossräumigen und gemeindeübergreifenden Ereignissen durch die Behörden aufgeboten. Im Ereignisfall koordiniert die RFO Albis die Arbeiten der beteiligten Organisationen und hilft so, die Durchhaltefähigkeit bei länger andauernden Ereignissen sicherzustellen. Bei grösseren Ka-

Chef des RFO ist der Wettswiler Gemeindepräsident Hans Peter Eichenberger. Stabschef Christoph Schönbächler unterstützt ihn und leitet den 10-köpfigen Stab. Unter anderen betreut Alt-Stützpunktkommandant Urs Furrer den Fachbereich Feuerwehr und für den Bereich Sicherheit ist Reto Karst verantwortlich. Den Fachbereich Gesundheit betreut Edwin Meier, den Bereich Zivilschutz Christian Faoro und für die Infrastruktur ist Peter Rudin zuständig. Der Fachbereich Lage wird von Christoph Wolf und die Logistik von Patrick Wälter sichergestellt. Für die Information sind als Stabsmitarbeiter Daniel Eichenberger und für die Administration Franz Birri zuständig. Für die meisten Stellvertretungen der Fachbereichsleiter und Stabsmitarbeiter wird noch geeignetes Personal gesucht. Interessenten für eine solche Funktion melden sich beim Chef RFO (eichenberger.hp@bluewin.ch).

Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen

Smartphones, Tablets und Notebooks gestohlen

Bei einem Einbruch in Wettswil wurde am 8. März, zwischen 11 und 22 Uhr, Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Die Täterschaft verschaffte sich mit Aufbrechen eines Fensters Zutritt ins Einfamilienhaus. Die Kantonspolizei spricht von mehreren tausend Franken Sachschaden. Bei einem weiteren Einbruch in Wettswil wurde ebenfalls Schmuck entwendet. Die unbekannten Täter verschafften sich am 10. März zwischen Mittag und Abend auch in diesem Fall via Fenster Zutritt. Die Höhe des Deliktsguts ist noch in Abklärung. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Auch in Aeugst kam am 10. März zwischen Mittag und Abend Schmuck von noch unbekanntem Wert weg. Die Einbrecher gelangten via Fenster in die Liegenschaft. Sachschaden: rund 500 Franken. Auch wegen Lärm musste die Polizei ausrücken. So am 8. März in Mettmenstetten, als auf einer Baustelle über Mittag gearbeitet wurde. Die Verursacher wurden ermahnt.

Einbruch in Affoltern.

Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

In Affoltern störte am 8. März kurz vor Mitternacht Partylärm, nicht zum ersten Mal. Deshalb wurden die Verursacher von der Kantonspolizei verzeigt. Die Gesetzeshüter wurden am 9. März kurz nach 1 Uhr auch zu einer Bar in Affoltern gerufen – wegen einer Schlägerei. Die Streithähne waren aber bei Eintreffen der Polizei schon weg. In Maschwanden, wo am Samstag ein Maskenball im Gang war, haben Unbekannte gegen 23 Uhr zehn Randleitpfosten ausgerissen und auf die Wiese geworfen. Und auf dem Spielund Begegnungsplatz in Bonstetten fanden sich am 9. März eine Menge Glasscherben und Unrat.

Autobrand in Herferswil Am Montag rückte die Feuerwehr wegen eines Autobrandes in einem Garagenbetrieb in Herferswil aus. Das Fahrzeug geriet während Arbeiten in Brand; es wurde vollständig zerstört. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital überführt werden. (-ter.)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Kriminalität verunsichert – Prävention macht sicherer Die Delikte gegen das Eigentum und das Vermögen dominieren die Statistik der erfassten Straftaten der Kriminalpolizei. Mit geeigneten Massnahmen und durch richtiges Verhalten können Sie das Risiko, Opfer eines Einbruchs, Diebstahls oder Betrugs zu werden, vermindern. Viele Straftaten könnten allein mit der Beachtung von Verhaltensregeln vermieden werden. Mechanische Einbruchsicherungen erschweren das Eindringen in eine Wohnung oder in

das Eigenheim erheblich. Ratsuchende können sich für Sicherheitsfragen aller Art direkt an jede Polizeistelle wenden. In den Broschüren der Polizei sind wertvolle Informationen zu den verschiedensten Themen zu finden. Im Speziellen zeigen Spezialisten der Kantonspolizei Zürich, wie man sich durch richtiges Verhalten vor Straftaten schützt und wie man mit geeigneten Massnahmen auch das Einbruchrisiko entscheidend vermindern kann. Infos: www.kapo.zh.ch

Bei einem Einbruch in ein Geschäft für Elektronik und Elektrogeräte haben Unbekannte zwischen Samstagabend und Montagmorgen Smartphones, Tablets und Notebooks im

anzeige

Wert von mehreren 10 000 Franken erbeutet. Zutritt verschafften sich die Diebe zwischen 20.30 und 7.30 Uhr, indem sie eine Fensterscheibe einschlugen und eine Türe aufbrachen. Sie richteten einen Schaden von mehreren hundert Franken an. (Kapo)


Bestattungen Affoltern am Albis

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Am 11. März 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Franz von Assisi

Ida Maria Lattmann-Meyer geb. 27. Oktober 1943, Witwe des Wilhelm Lattmann, von Hütten ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zwillikerstrasse 3. Urnenbeisetzung am Dienstag, 18. März 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Fischer geb. Christoffel, Rosmarie

Abdankung in der katholischen Kirche Bonstetten am Montag, 17. März 2014, 14.00 Uhr.

Edith Meier

Rosmarie Fischer-Christoffel

die letzte Ehre erwiesen und mit Blumen, Karten, Spenden für späteren Grabschmuck und für die Stiftung Solvita Götschihof ihre Verbundenheit mit der Verstorbenen ausgedrückt haben.

18. Oktober 1944 – 8. März 2014

Ihre jahrelange schwere Krankheit hat sie tapfer, mit viel Geduld und Zuversicht ertragen. Nun ist sie erlöst worden und friedlich im Beisein der Familie eingeschlafen. Mit schönen und unvergesslichen Erinnerungen wird sie immer in unseren Herzen weiterleben. Wir vermissen sie sehr. Bonstetten, 8. März 2014 In Liebe Peter Fischer Corinne und Oliver Giger-Fischer mit Leandra, Melina und Yaël Familie und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Montag, den 17. März 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Bonstetten statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Lungenliga Zürich, Postkonto 80-1535-7. Traueradresse: Peter Fischer, Dorfstrasse 22, 8906 Bonstetten

Bestattungsamt Bonstetten

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WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Doris Altherr-Homberger 17. März 1917–- 24. Februar 2014

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allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die meiner lieben Tochter, unserer lieben Schwester

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, meiner Mutter, Schwiegermutter und unserem Nani

geboren 18. Oktober 1944, von Meisterschwanden AG, Ehefrau des Fischer, Peter Paul, wohnhaft Dorfstrasse 22, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 8. März 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Montag, 17. März 2014, im engsten Familienkreis.

WIR DANKEN HERZLICH

erfahren durften. Wir danken allen, die unsere Mutter in den letzten Jahren in liebevoller Freundschaft begleitet haben. Besonders danken wir: – Frau Pfarrerin Bettina Ferrat und den Organisten Ruedi Meyer und Angela Bozzola, der Flötistin Mirjam Künzli für die ganz spezielle Gestaltung der Abschiedsfeier mit Musik, die sich unsere Mutter gewünscht hatte – den Mitarbeiterinnen der Permed AG – Dr. Urs Glenck und dem ganzen Praxisteam Ottenbach für die langjährige Betreuung – Frau Elfi Huser – dem Spitalteam Affoltern am Albis – für die vielen Blumenspenden und Zuwendungen für wohltätige Institutionen. Obfelden, im März 2014

Die Trauerfamilie

Die Anteilnahme hat uns tief bewegt und auch wohlgetan. Von Herzen danken wir allen, die Edith im Leben Zuneigung entgegengebracht und Gutes erwiesen haben. Besonders herzlich danken wir dem Pflegepersonal der Langzeitpflege Pilatus Nord 3, Affoltern, und den Betreuerinnen und Betreuern des Götschihofs, Aeugstertal, für die liebevolle Pflege und Betreuung. Auch Frau Pfarrer B. Ferrat-Gerber danken wir ganz herzlich für ihre persönlichen, einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte. Obfelden, im März 2014

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. März 2014

Die Gebüren können gesenkt werden

Verschiedene Mängel in der Jahresrechnung des Spitals Affoltern Das Gemeindeamt des Kantons Zürich stellte in der Jahresrechnung des Spitalzweckverbandes 2012 verschiedene Mängel fest. Anlässlich einer Besprechung am 6. März unter der Leitung des Bezirksratspräsidenten wurden diese Beanstandungen besprochen und erforderliche Massnahmen festgelegt. Die festgestellten Mängel betrafen die nicht konforme Aufbereitung der Spitalrechnung, welche in den Statuten und übergeordneten Gesetzen vorgegeben ist. Es wurden insbesondere die seit 2012 durch das neue Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz vorgegebenen Änderungen des Werteflusses teilweise falsch verbucht.

Strafrechtlich nicht relevant Es handelt sich bei allen beanstandeten Aspekten um Buchungen, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, sowie um ungeeignete Darstellungen der Jahresrechnung. Es liegen keinerlei Verfehlungen im Sinne von ungetreuer Geschäftsführung oder gar persönlicher Bereicherung vor. Allerdings führten diese Fehler dazu, dass im Rechnungsjahr 2012 den Verbandsgemeinden per Saldo insgesamt zirka 2 Mio. Franken zu wenig gutgeschrieben wurden und folglich die Jahresabschlüsse 2012 der Gemeinden entsprechend schlechter ausfielen. Auch die Jahresrechnung 2013 enthält Differenzen, welche derzeit allerdings noch nicht beziffert und aus zeitlichen Gründen bis zu den Rechnungsabschlüssen nicht mehr korrigiert werden konnten. Bis Mai 2014 werden alle Gemeinden im Hinblick auf die Rechnungsgemeindeversammlungen über die effektiven Differenzen aus den Jahren 2012 und 2013 informiert, welche dann mit der Jahresrechnung 2014 bereinigt werden.

Erstes Massnahmenpaket Anlässlich der Besprechung am 6. März 2014 wurde ein erstes Massnahmenpaket festgelegt, welches in der Zwischenzeit bereits präzisiert und ergänzt wurde. Zur Bearbeitung des Massnahmenpaketes setzt die Betriebskommission eine Task Force ein. Sie wird seitens BK bis auf weiteres von den Herren Thomas Jucker und Bertram Thurnherr geführt. Die Betriebskommission bedauert diese Vorgänge ausserordentlich. Sie setzt alles daran, die erforderlichen Anpassungen mit hoher Priorität vorzunehmen und weiterhin offen darüber zu informieren. Betriebskommission des Spitals Affoltern

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau.

Die Exponenten der Supportorganisation der Energieregion Knonauer Amt, von links: Peter Ackermann, Daniel Clerc, Olivier Hofmann, Bruno Fuchs und Charles Höhn. (Bild Bernhard Schneider)

Energiewende oder Umbau? Energieregion engagiert sich für energetische Selbstversorgung Heute ist der CO2-Ausstoss pro Kopf im Knonauer Amt zusammen mit dem Furttal am höchsten innerhalb des Kantons Zürich, ein Fünftel höher als beispielsweise im Bezirk Horgen und das Dreifache der Stadt Zürich. Dies liegt vor allem am Strassenverkehr. Die Supportorganisation der Energieregion Knonaueramt organisiert am 9. und 10. Mai in Hedingen einen grossen Testevent, um zu zeigen, dass energieeffiziente Fahrzeuge heute schon konkurrenzfähig sind. ................................................... von bernhard schneider Die Jahresversammlung 2014 der Supportorganisation Energieregion gab einen guten Überblick über die Tätigkeiten der Energieregion, die von allen 14 Gemeinden unterstützt wird. Teilprojekte sind in den Bereichen erneuerbare Energien, Effizienz, Beratung, Mobilität und Wissen aktiv.

Energieeffizienz ist rentabel Der Präsident der Supportorganisation, Olivier Hofmann, eröffnete den Abend mit der Grafik des Energieverbrauchs der Schweiz. Dieser ist nach dem Zweiten Weltkrieg förmlich explodiert auf heute 6500 Watt – für die angestrebte 2000-Watt-Gesellschaft ist eine Reduktion auf den Energieverbrauch von 1960 erforderlich. «Trifft

der Begriff ‹Energiewende› wirklich das, was wir anstreben, oder ist es vielmehr ein Umbau?», fragte Hofmann. Dieses Ziel ist eine effiziente Energieversorgung mit nachhaltigen Energieträgern, also ohne Kernenergie und mit markant weniger Erdöl. «Dies lässt sich nicht einfach mit ein paar Solarzellen erreichen, sondern fordert grundlegende Innovationen in den Bereichen Energieproduktion, -speicher und -transport», hielt Hofmann fest. Der Masterplan 2014 bis 2018 sieht konkrete Massnahmen vor, um die Energieregion Knonauer Amt schrittweise zu optimieren. Charles Höhn, der als Standortförderer im Jahr 2008 das Thema «Energieregion» aufgegriffen hat, blickte auf die rasche Entwicklung der vergangenen Jahre zurück: 2010 haben die Gemeinden des Bezirks beschlossen, eine energiepolitische Bestandesaufnahme nach den Vorgaben des Labels Energiestadt durchzuführen. 2012 folgte der Entscheid aller 14 Gemeinden, eine räumliche Energieplanung durchzuführen, und schliesslich wurde im Herbst 2013 der regionale Solarkataster auf www.energieregion-knonaueramt.ch aufgeschaltet. Höhn folgerte: «Damit verfügt die ganze Region und jede einzelne Gemeinde über alle wesentlichen Grundlagen für eine nachhaltige Energiepolitik.» Ziel ist, dass bis 2050 erneuerbare Energie aus der Region 80 bis 90 Prozent des Energiebedarfs ohne Verkehr decken. «Heute investieren wir allein in unserer Region 45 Millionen Franken in Erdöl – wenn wir diesen Betrag nachhaltig investieren, schützen wir nicht nur die

Umwelt, sondern reduzieren auch die Kosten markant», folgerte Höhn.

Test energieeffizienter Fahrzeuge Der Hedinger Energieberater und Architekt Peter Ackermann äusserte sich überzeugt, dass zumindest die nähere Zukunft der Elektromobilität gehört: «Wir können mit Elektromobilen nachhaltig produzierten Strom verwenden und benötigen zwei Drittel weniger Energie als mit einem Benzinmotor.» Um zu zeigen, dass Elektrofahrzeuge nicht nur effizient sind, sondern auch attraktiv zu fahren, finden am 9. und 10. Mai auf dem Areal der Ernst Schweizer AG in Hedingen Testtage in Zusammenarbeit mit e’mobile und NewRide (www.e-mobile.ch und www.newride.ch) statt. Spannung verspricht auch das Teilprojekt Wissen: Im Rahmen der Gewerbe-Ausstellung Unteramt vom 17. bis 19. Oktober soll die Vernissage des «Energie-Gewinn-Spiels» stattfinden, wie Charles Höhn verriet. Im Weiteren stellte Daniel Clerc die Aktivitäten des Teilprojekts erneuerbare Energien im laufenden Jahr vor. Ein Thema sind Wärmeziegel in geschätzten Ortskernen, ein anderes die Standortsuche für eine Leichtwindanlage. Zudem soll im Rahmen einer Veranstaltung eine Biogasanlage besucht werden. Olivier Hofmann ergänzte, dass regional ein Potenzial bestehe an Waldholz – vor allem in Stallikon –, an Abwärmenutzung der Abwasserreinigungsanlagen sowie Möglichkeiten, grosse Gefälle in Trinkwasserleitungen energetisch fruchtbar zu machen.

700 Unterschriften für Referendum gegen Spital-Projekt im OVA-Areal in Affoltern Verein pro Zweckverband: «Referendum vermutlich zustande gekommen» Das Referendum des Vereins Pro Zweckverband, mit dem das Spital-Projekt von Praxisräumen auf dem OVA-Areal in Affoltern verhindert werden soll, scheint zustande gekommen zu sein. Rund 700 Unterschriften seien zur Beglaubigung eingereicht worden. ................................................... von urs e. kneubühl Keine 60 Tage, meldet der Verein Pro Zweckverband, habe man für das Sammeln von mindestens 500 Unterschriften und damit für das vermutliche Zustandekommen des Referendums ge-

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gen das Spital-Projekt von Praxisräumen auf dem OVA-Areal in Affoltern benötigt. «Schon über 700 Bürger unseres Bezirkes haben ihren Mut zur Demokratie und deren Institutionen mit ihrer Unterschrift bestätigt – die Beglaubigung läuft», sagt erfreut Jürg Wyttenbach, Vereinsmitglied und Gemeinderatskandidat in Affoltern. Die Delegiertenversammlung des Spital-Zweckverbandes hatte Ende Januar grossmehrheitlich Ja gesagt zum Projekt, das einen Leistungsausbau bringen soll. Dazu mietet das Spital einerseits selber Räume für eine Psychotherapiepraxis, für Kaderärzte und Belegärzte, andererseits sollen in Untermiete Räume für zwei HNO-Ärzte und

für Physiotherapie bereitgestellt werden. Die jährlichen Mietkosten belaufen sich auf knapp 190 000 Franken, was bei Partizipation der Externen aus Spitalsicht unter dem Strich einem finanziellen «Nullsummenspiel» gleichkommt.

«Grosser Triumph» Der Verein Pro Zweckverband moniert, dass «gemäss Aussage eines Delegierten kein Zweckverband-Delegierter vor dem Entscheid je die Miet- und Untermietverträge habe einsehen können. Ebenso seien keine konkreten Ausbaupläne für die Aussenstelle OVA sowie keine verbindliche Offerte für

den Ausbau der Räumlichkeiten vorgelegt worden. «Wir empfinden das Erreichen dieser Unterschriften-Zahl als grossen Triumph», freut sich auch Hans Roggwiler. «Nichts da, von ‹Faust im Sack› machen und von Passivität; es gibt eine grosse Anzahl aktiv mitdenkender Mitbürgerinnen, die ausserhalb des Parteiklüngels in unserem Staatswesen mitdenken und mitreden möchten.» Ob das Projekt als Vorlage allerdings überhaupt zur Abstimmung kommen wird, ist ohnehin fraglich, wie seitens des Spitals verlautet. Dies hänge von weiteren Abklärungen ab, die nächste Woche im Gespräch mit den Vermietern anstehen würden.

Die Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 hat die neue Siedlungsentwässerungsverordnung, das neue Wasserversorgungsreglement sowie die neue Verordnung über die Entschädigung der Behördenmitglieder genehmigt. Aufgrund der neuen Verordnungen in den Bereichen Wasser und Abwasser werden die Grundgebühren nach neuem Regime abgerechnet. Erfreulich ist, dass die Kehrichtgrundgebühren um 20 Franken gesenkt werden konnten. Die Gemeinde Knonau ist damit bei den Gebühren für Wasser, Abwasser und Kehricht auf einem sehr tiefen Niveau. Dies aufgrund der guten finanziellen Lage der spezialfinanzierten Bereiche.

Tempo-30-Zone Für die Umsetzung der Tempo-30-Zone auf sämtlichen Gemeindestrassen innerhalb des Siedlungsgebietes hat der Gemeinderat den dafür notwendigen Kredit von 270 000 Franken genehmigt. Das Geschäft wird der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2014 zur Abstimmung unterbreitet.

Verkauf der kommunalen Kabelfernsehanlage Bereits im September 2013 hat der Gemeinderat über die Verkaufsabsichten der Kabelfernsehanlage an die Wasserwerke Zug informiert. Das Geschäft wurde nun durch den Gemeinderat verabschiedet und wird ebenfalls zur Genehmigung der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2014 vorgelegt.

Neue Geschäftsordnung des Gemeinderates Aufgrund des Zusammenschlusses der Politischen mit der Primarschulgemeinde musste die Geschäftsordnung des Gemeinderates überarbeitet werden. Insbesondere mussten diverse Artikel der neuen Gemeindeordnung angepasst und die verschiedenen Kompetenzen neu geregelt werden. Die durch den Gemeindeschreiber revidierte Geschäftsordnung konnte der Gemeinderat Knonau nun verabschieden. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

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Unser Spital Wie viele Behördenmitglieder hintergehen uns? Wissen die Stimmberechtigten, dass mindestens ein Drittel, wenn nicht sogar viel mehr der Gemeinderäte sich gegen den Akutbereich unseres Spitals aussprechen? Natürlich nur im ganz privaten Kreis. Darunter auch Spital-Delegierte! Das sollte eigentlich alle Spitalfreunde in Unruhe versetzen. Jetzt vor den Wahlen herrscht Schweigen und Stille, und nachher reden sie von Austritt aus dem Zweckverband und eben der Schliessung oder dem Verkauf. Das ist die beunruhigende Wahrheit. Unsere Empfehlung: Am 30. März 2014 nur parteilose Kandidaten wählen und die Leute von G8908. Im Übrigen leer einlegen als Denkzettel und als Misstrauensvotum. Mehr darüber in Tagebuch www.verein-zweckverband.ch


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Freitag, 14. März 2014

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Maschwanden sagt Ja zu Tempo 30 Die Gemeindeversammlung Maschwanden bewilligte den Kredit für die Umsetzung einer 30er-Zone Bei Bauvorlagen zeigt sich immer wieder, wie lebendig die direkte Demokratie der Schweiz noch ist. Nach zweistündiger, engagierter Diskussion bewilligte die Maschwander Gemeindeversammlung mit 78 Ja-Stimmen die Umsetzung einer 30er-Zone auf Kantons- und Gemeindestrassen. ................................................... von salomon schneider Am vergangenen Montag fand in der Kirche Maschwanden die ausserordentliche Gemeindeversammlung statt. 143 Stimmberechtigte waren in der bis auf den letzten Platz gefüllten Maschwandener Kirche anwesend. Tiefbauvorsteher Christian Bachmann stellte das Projekt vor: «Die Maschwander Dorfstrasse ist für Tempo 50 innerorts einfach nicht breit genug.» Wenn Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge bei der nur sechs Meter breiten Strasse mit der erlaubten Geschwindigkeit zu kreuzen versuchen, komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die Dorfstrasse ist eine Kantonsstrasse, der Kanton bewilligt normalerweise keine 30er-Zone auf Kantonsstrassen. Der Kanton zeigte sich aber bereit, Tempo 30 zu bewilligen, wenn auch die Geschwindigkeit auf den Gemeindestrassen auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Die Planung des Projekts

Die Maschwander Gemeindekriche war bereits vor Beginn der Gemeindeversammlung bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit Stühlen im Mittelgang konnten für alle Anwesenden Sitzmöglichkeiten gefunden werden. (Bild Salomon Schneider) sei noch nicht komplett abgeschlossen, da Maschwanden ein Ortsbild von nationaler Bedeutung hat, müssen orstsbildverändernde Eingriffe möglichst vermieden werden. Die Strassenbreite der Dorfstrasse werde gleich bleiben, nur am Dorfeingang werde ein Tor geplant, eine Strassenverengung auf 4.20 Meter, zur Signalisation der Tempo-30-Zone. «Da es für die weitere Planung ein Ja des Stimmvolkes braucht, wird die Bevölkerung auch bei weiteren Planungsschritten einbezogen», schloss Christian Bachmann die Ausführungen. Der Einlenker Badi und der Knoten Sagi/Dörf-listrasse müssen auf Weisung des Kantons sowieso gebaut werden. Die Kosten für

die vom Kanton vorgeschriebenen Massnahmen betragen 100 000 Franken. Die Einführung der Tempo-30-Zone kostet weitere 200 000 Franken.

«Unsere Lösung ist ein Kompromiss» Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen las die Stellungnahme der RPK vor. Diese begrüsste die ganzheitliche Verkehrsplanung mit Tempo-30-Zone. Vor allem die Sicherheit des Schulwegs werde mit der Tempo-30-Zone entscheidend verbessert. Zudem werde die Attraktivität von Maschwanden als Wohngemeinde entscheidend gestärkt. – Christian Künzi wünschte sich ein Trottoir bei der Bushaltestelle

Sagi, damit die Fussgänger nicht auf der Strasse gehen müssen. Andreas Binder erklärte, dass dies nicht geplant sei: «Wir haben es bereits probiert, ein Trottoir an der Dorfstrasse zu machen. Das Projekt ist aber an den Einsprachen der Landeigentümer gescheitert. Deshalb erachteten wir ein solches Projekt als chancenlos.» Freddy Küenzi setzte sich gegen die Strassenverengung ein: «In Maschwanden gibt es fast keine Unfälle und die Gemeinde hat kein Geld zum Verschwenden. Deshalb bin ich für die Tempo-30-Zone, einfach ohne die Verbauungen.» Andreas Binder erklärte: «Die jetzige Lösung ist bereits ein Kompromiss. Bei einer 30er-Zone ohne

Tore würden weder Kantonspolizei noch kantonale Verwaltung mitmachen.» Der Kanton hatte aufgrund der akuten Gefahrenlage auf der Dorfstrasse eine temporäre 30er-Zone genehmigt, da die Vorschriften für einen sicheren Schulweg nicht eingehalten sind. Ruedi Kleiner wunderte sich, dass nur die Kinder in der Kernzone eine 30er-Zone brauchen und der Veloweg nach Mettmenstetten nicht gelöst ist. «Das haben wir dem Kanton auch gesagt und setzen uns beim Kanton weiter ein, für die Verlängerung des Radwegs», versicherte Andreas Binder. Paul Leutold, der auch in der Planungskommision war, erklärte, dass das jetzige Projekt eine halbe Million günstiger sei als andere Projekte, die auch in der Vernehmlassung waren: «Zudem ist es ein Fakt, dass der Bremsweg bei 30 Kilometern pro Stunde massiv kürzer ist als bei 50 Kilometern pro Stunde.» Nach zweistündiger Diskussion stellte eine Stimmberechtigte den Ordnungsantrag, dass sie die Abstimmung wünsche. Dieser wurde mit Applaus angenommen. Die Vorlage wurde mit 78 Ja-Stimmen, zu 58 Nein-Stimmen angenommen, bei sieben Enthaltungen. In der anschliessenden Kirchgemeindeversammlung wurden alle Kandidierenden in die Pfarrwahlkommission gewählt. Auch das Projekt «Öisi Chile 15+» wurde angenommen und die Arbeit der Projektguppe verdankt.

Neuer Internetauftritt von GastroAffoltern Die 113. Generalversammlung im Restaurant Burestübli in Sellenbüren warf keine Wellen GastroAffoltern, die Vereinigung aktiver Gastronomen im Säuliamt, arbeitet an einem neuen Internetauftritt – dies, nachdem Pläne für eine gemeinsame Homepage mit anderen Sektionen gescheitert sind. Das wurde an der 113. Generalversammlung in Sellenbüren bekannt. ................................................... von werner schneiter Pläne für einen gemeinsamen Internetauftritt mit fünf Gastro-Sektionen sind im vergangenen Jahr gescheitert, weil GastroZürich nicht bereit war, entsprechende Daten zu liefern. Das hat für dicke Luft und für Frust gesorgt – und hat den Ämtler Webmaster Patrick Steck schliesslich zum Rücktritt aus dem Vorstand bewogen. Inzwischen richten sich die Blicke jedoch wieder nach vorne. GastroAffoltern hat nun entschieden, die eigene Homepage zu erneuern und hat dazu die professionelle Web-Publisherin Esther Naef aus Affoltern verpflichtet. An der Generalversammlung vom Dienstag hat sie die Inhalte der neuen Homepage vorgestellt, die auch mit vielen Details gespickt, aber noch nicht aufgeschaltet ist. anzeige

Dass das auch mit Kosten verbunden ist, offenbarte sich bei der Abnahme der Jahresrechnung und beim Budget, die – vorgestellt von Kassierin Daniela Hegetschweiler – beide mit einem Verlust abschliessen. Gleichwohl ist es möglich, den Jahresbeitrag für Gastro-Affoltern-Mitglieder zu belassen – vorläufig.

Vorstand in unveränderter Zusammensetzung Auch das Traktandum Wahlen konnte schnell abgehakt werden. Präsidentin Vreni Spinner, Vizepräsident Beat Burkard und Aktuarin Anita Häberling wurden per Akklamation für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Kassierin Daniela Hegetschweiler vervollständigt den Vorstand, der weiterhin auf der Suche nach einem neuen Mitglied ist. Ausserhalb des Vorstands wirkt Patrick Steck als Webmaster. Zur neuen Ersatzrevisorin wurde Regula Studer gewählt; sie löst Duela Di Giacomo ab, die turnusgemäss ausscheidet.

Beat Reding: 20-Jahre-Wirtejubiläum Beat Reding, Wirt im Restaurant Krone in Affoltern, erhielt eine verdiente Ehrung für sein 20-jähriges Wirtejubi-

läum in Form einer Wappenscheibe. Im Weiteren feiert die Familie Häberling im «Weingarten» in Affoltern ihr 30Jahre-Wirtejubiläum. Präsidentin Vreni Spinner dankte aber auch jenen ausdrücklich, die ihre Wirtetätigkeit in diesem Jahr nach vielen Jahren aufgeben: Trudi und Fredy Steck, die seit 40 Jahren im Burestübli in Sellenbüren wirten; Bethli und Ueli Kündig, die den Bonstetter «Löwen» in der 4. Genera- Der Vorstand von GastroAffoltern, mit dem Jubilaren, von links: Präsidentin Vreni Spinner, Beat tion führen. Das Burkard, Daniela Hegetschweiler, Patrick Steck, Jubilar Beat Reding und Anita Häberling. geschichtsträchtige (Bild Werner Schneiter) Lokal ist seit 115 Jahren im Besitz der Familie Kündig. auf gutbürgerliche Küche setzen. Antrag auf Aufstockung des Gastro-ZüMitte 2014 hören auch Mägi und Nicht alle stehen auf Fastfood», sagte rich-Vorstandes einreichen wird. So Franz Gasche von der Hedinger «Kro- Vreni Spinner. – Im Rahmen der Gene- soll jede Sektion auch im kantonalen ne» auf, die sie seit 1972 führen. «Ich ralversammlung wurde auch bekannt, Vorstand einen Sitz erhalten. Nach hoffe doch sehr, dass Nachfolger ge- dass GastroAffoltern an der kantona- vielen Jahren hört dort Fredy Steck als funden werden können, die ebenso len Delegiertenversammlung einen RPK-Mitglied auf.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. März 2014

«Wir fördern den Standort Knonauer Amt, nicht nur die Wirtschaft» Charles Höhn, Leiter der Koordinationsstelle, zum 10-Jahre-Jubiläum der Ämtler Standortförderung ein entsprechendes Pilotprojekt im Wallis bauen wollen. Dieses Konstrukt ist mittlerweile urheberrechtlich geschützt. Bis im Frühsommer 2014 sollte klar sein, ob sich dieses Pilotprojekt realisieren lässt. Wir würden eigentlich gerne beliebt machen, ein solches Pilotprojekt auch im Flachland realisieren zu können. Aber wichtig sind natürlich auch die Reaktionen aus der Ämtler Bevölkerung. Und die ist – so schätzte ich – immer wieder bereit, auch etwas Aussergewöhnliches anzupacken, sofern eine gute Erfolgschance vorhanden ist.

................................................... von werner schneiter

E

rhaltung des ländlichen Raums einer Region, die umgeben ist von städtischen Zentren. Das Knonauer Amt nachhaltig sichern und fördern – gleichwertig in den Bereichen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Nachhaltigkeit: So lautet das Kernziel der Ämtler Standortförderung, die exakt vor zehn Jahren vom Gemeindepräsidentenverband ins Leben gerufen wurde. Dies vor dem Hintergrund von Entwicklungsfragen und Siedlungsdruck, der sich mit dem Autobahnbau akzentuiert hat. Der «Anzeiger» nimmt das Zehn-Jahre-Jubiläum zum Anlass, den Leiter der Koordinationsstelle, Charles Höhn, über das bisherige Wirken der Standortförderung zu befragen. Nach seinen Worten ist in den Gemeinden das Bewusstsein gewachsen, Projekte gemeindeübergreifend anzupacken – wie zum Beispiel das Thema Energie. «Das ist, materiell gesehen, ein Hauptnutzen nach dieser zehnjährigen Tätigkeit», sagt Charles Höhn. Er versteht Standortförderung nicht einfach als Wirtschaftsförderung. «Standortförderung geht nicht ohne Gesellschaft und nicht ohne Ökologie», sagt er. «Anzeiger»: Die Standortförderung ist zwar regelmässig mit Veranstaltungen präsent, in der breiten Öffentlichkeit wird sie – so mein Eindruck – nicht so stark wahrgenommen, weil die Resultate der Arbeit nicht immer gleich sichtbar werden. Was machen die eigentlich genau? Eine Frage, die nicht nur an Stammtischen zu hören ist. Was antworten Sie darauf? Charles Höhn: Klar, von aussen sieht man vieles nicht. Aber unter dem Begriff «Bestandespflege» möchte ich doch einiges nennen: Da gehören der Frühlingstreff Wirtschaft–Politik, das Unternehmer-Frühstück, regelmässige Teilnahmen an Vorstandssitzungen des Gewerbeverbandes, an der GV des Arbeitgeberverbandes dazu. Wir haben einen Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz ins Leben gerufen, eine Umfrage bei fast 500 Unternehmungen in der Region durchgeführt – zu ihren Absichten. Und wir haben sie gebeten, uns bei Bedarf zu kontaktieren. Nicht unterschlagen möchte ich die Umfrage bei den Konsumenten zur Einkaufssituation in der

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Sie sehen also die Chance, dass – wenn das Projekt im Wallis realisiert wird – auch bei uns ein solches Sonnen-Kraftwerk, Sie nennen es «A4-KW», entstehen kann. Zumindest werden wir hier die Pläne dann noch intensiver verfolgen.

Charles Höhn, Leiter der Koordinationsstelle der Standortförderung, sieht sich auch als Vermittler. (Bild Werner Schneiter) Region. Auch die regelmässigen Berichte im «Anzeiger», die Homepage, der Regionenprospekt, die Sport- und Freizeitkarte, Referate usw. dienen der Bestandespflege. Ich möchte auch das vollständige Agro-Label-Konzept nennen, das wir entwickelt haben – mit einem inzwischen geschützten Logo, das sich als Marke verwenden lässt und nicht zuletzt die Landwirtschaft bei der Vermarktung ihrer Produkte dienen soll. ...............................................................

Viele Themen gemeindeübergreifend umsetzen ............................................................... Das ist in der Tat eine stattliche Anzahl Themen, die aufgegleist und umgesetzt

worden sind. Worauf sind Sie als Standortförderer besonders stolz? In erster Linie auf die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Region, die offen dafür sind, Themen gemeinsam anzupacken. Unter dem Titel «EnergieRegion» läuft ja vieles, es ist ein Gesamtbegriff. Auch in Bundesbern wurde das festgestellt: Hier wird gemeinsam etwas getan. Und wichtig ist auch: Unsere Gemeinden haben erkannt, dass man weiterkommt, wenn etwas gemeinsam angepackt wird. Darüber hinaus gibt es viele Themen, die man idealerweise besser gemeindeübergreifend umsetzt. Als Resultat zeigt sich, dass das Säuliamt heute als eine Region, als Einheit wahrgenommen wird. So werden wir zum Mitwirken in Workshops der Baudirektion und in anderen Kantonen angefragt. Es kommen Anfragen, wie sich die Re-

gion oder einzelne Ämtler Gemeinden zu bestimmten Fragen stellen, wir werden zu Vernehmlassungen eingeladen und als Experten zu bestimmten Themen interviewt. Das war früher nicht so. Da wurde unsere Region schon mal vergessen. Oder wie sagte schon Regierungsrätin Rita Fuhrer: «Es ist schon verrückt, wenn ich heute auf unsere Kantonskarte schaue, sehe ich als Erstes unten links einen Schmetterling, das Knonauer Amt.» Gerade die «EnergieRegion Knonauer Amt» ist ja ein weitläufiges Thema. Das geht ja bis zu Plänen eines A4-Kraftwerks – das Nutzen von Solarenergie mit einer Überdeckung der Autobahn. Ja, eine spezielle Geschichte. Wir müssen erst schauen, wie das mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) und dem Konsortium läuft, die zusammen

Wie auch immer: Energie bleibt bei der Standortförderung ein zentrales Thema? Klar. Auch, weil wir gesehen haben, dass wir zusammen weiterkommen und mit diesem Projekt alle drei Bereiche Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie gleichermassen nachhaltig fördern. Wie dieser Weg zur Energiewende im Detail aussieht, darüber wird auf verschiedenen politischen Ebenen gestritten. Wir werden uns, auch in der Schweiz, im Energiebereich neu orientieren müssen. Das wird sich Zug um Zug entwickeln. Es sind ja langfristige Ziele, die bis ins Jahr 2050 reichen. Für uns Ämtler heisst das: eine Region anstreben, die weitgehend energieautark ist. In unserem Bezirk sind das gegen 90 Prozent. Aufgrund des Solarkatasters hat man das Potenzial viel genauer errechnen können und kommt allein über die effektiv nutzbaren Dachflächen auf 50 % Deckungsgrad beim 2050 benötigten Strom. Sind bei der Standortförderung neben der Energie weitere Themen vorhanden, die verstärkt im Fokus stehen? Wir haben beim Start vor zehn Jahren ein Aufgabenliste erstellt – im Wissen auch, dass nicht alles von heute auf morgen realisierbar ist. Auch müssen wir Strategie und Leitbild alle vier bis fünf Jahre wieder einmal hinterfragen und Dinge gegebenenfalls neu justieren. ................................................... > Fortsetzung auf Seite 9


Bezirk Affoltern Fortsetzung von Seite 8 Vieles kann sicherlich aufrechterhalten bleiben, zum Beispiel, dass Wirtschaft und Politik weiter im Gespräch bleiben. So, wie ich das beurteilen kann, entspricht das einem absoluten Bedürfnis. So hat es über den Frühlingstreff schon da und dort zu neuen Geschäftsbeziehungen und gar zu Neugründungen geführt. Die Unternehmensbefragung wurde beispielsweise an einem Unternehmer-Frühstück ausgelöst. Auch die Frage: Wie bringen wir es fertig, damit Leute weniger auswärts arbeiten und sich vermehrt hier orientieren? Arbeitet die Person hier, so geht bis zu 30 Prozent weniger Wertschöpfung verloren. Das hat auch mit dem viel beschworenen Wir-Gefühl zu tun – damit, dass sich jemand mit der Wohngegend identifiziert und bereit ist, sich für diese Gegend einzusetzen. Der Bezirk Affoltern hat nun die 50 000-Einwohner-Grenze geknackt. Das Wachstum hat sich zwar verlangsamt. Dennoch die Frage: Je mehr Zuzüger und Einwohner, desto weniger Wir-Gefühl. Es ist völlig klar, dass Zuziehende anderntags nicht gleich Säuliämtler sind. Auch im stark gewachsenen Bonstetten stellte sich die Frage: Wie können wir Neuzugezogene integrieren, zum Mitmachen zu animieren. Dazu braucht es alle Kräfte, auch eine Gemeindebehörde, die sich dem Thema annimmt. Über alles gesehen, denke ich, ist das im Säuliamt recht gut gelungen. Weil viele neu Zuziehende nicht nur den ländlichen Raum suchen. Auch der «Familien-Groove» spielt mit. Sobald die Familie ins Spiel kommt, erhöht sich die Chance, dass man sich öffentlich engagiert und im Dorf zeigt. Natürlich gibt es auch die

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Freitag, 14. März 2014

«Schlaf-Städter» und ewigen Stänkerer. Aber die gibt es überall.

dem guten Umgang miteinander und den Bemühungen der Betriebe.

Apropos Wachstum: Das Säuliamt verfügt noch über rund 12 % unüberbaute Bauzonen und davon ist nur noch sehr wenig Industrie- und Gewerbeland. Für Wachstum bleibt nicht viel Platz. Was tut die Standortförderung konkret, um die Zahl der Arbeitsplätze in der Region zu erhöhen? Affoltern beispielsweise hat ein sehr schlechtes Verhältnis zwischen Wohnen und Arbeit. Wohnen im Dorf, Arbeiten in den Zentren. Das wiederum geniert mehr Pendlerverkehr. Ausgerechnet Wirtschaftsvertreter und politische Parteien haben seinerzeit vor Siedlungsdruck gewarnt, der durch den Bau der Autobahn entsteht. Und gesagt: «Das wollen wir nicht.» Dieses Anliegen haben sie dem Gemeindepräsidentenverband überbracht. Darum dann die Workshops, bei denen ein breit abgestütztes Leitbild geboren wurde. Daraus entstand die Positionierung. Klar, es ist ein Spagat, wenn wir festhalten: Wir fördern den Standort als Ganzes und nicht einfach die Wirtschaft. Standortförderung geht heute nicht ohne Gesellschaft und nicht ohne Ökologie. Alles muss ineinandergreifen. Wir haben klar festgehalten, dass wir diese drei Bereiche gleichwertig behandeln wollen. Es ist nicht unser erstes Ziel, Unternehmungen anzusiedeln, weil – wie Sie richtig feststellen – nicht ausreichend Platz vorhanden ist. Wachstum bei den Arbeitsplätzen hat trotzdem stattgefunden. In der Zeitspanne von 2005 bis 2008 hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Region um 8,2 erhöht, mehr als auf kantonaler Ebene. Das ist ein gutes Zeichen und hat auch mich überrascht. Dazu braucht es alle, das ist nicht der Standortförderung an sich zu verdanken, sondern

Gilt grundsätzlich immer noch das im Jahr 2004 erarbeitete Leitbild? Weitestgehend. 2008 gab es leichte Retuschen. Aber ein Grundsatz gilt noch immer: Man will diese Region gemäss der damaligen Wahrnehmung als ländlichen Raum erhalten. Das gilt auch im Bewusstsein, dass noch einiges gebaut wird und dass in den bestehenden Bauzonen insgesamt 62 000 bis 63 000 Einwohner Platz finden könnten. Die Gemeinden haben sich via Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt auf insgesamt 52 000 bis 53 000 Einwohner festgelegt. Interessant, dass das Knonauer Amt in den letzten zwei Jahren erstmals ein Wachstum von unter einem Prozent aufwies – vorher waren es bis 2,3 Prozent. Ein Wachstum bei den Arbeitsplätzen in der Region würde die Verkehrssituation entschärfen. In unserer Region haben wir ein Arbeitsplatz-Wohnen-Verhältnis von

Trägerschaft sind die 14 Gemeinden Sie beschliessen, welche Massnahmen und Projekte von der Standortförderung angepackt und umgesetzt werden. Das beratende Gremium ist der Gemeindepräsidentenverband. Seine Beschlüsse gelten den Gemeinden gegenüber als Empfehlung. Erst durch Gemeinderatsbeschlüsse und die Verabschiedung des Budgets werden die Massnahmen freigegeben. Verantwortlich für die Umsetzung ist dann die Koordinationsstelle.

1:4. Klar, 1:2 gilt zwar als erstrebenswert, aber ein solches Verhältnis erreichen wir nie. Kunst ist es, den ansässigen Unternehmen Rahmenbedingungen zu bieten oder zu schaffen, die zu ihrem Vorteil gereichen. Wir sagen ja: Jeder neue Arbeitsplatz ist gut. Er soll aber dort entstehen, wo schon solche vorhanden sind, also in bestehenden Strukturen. Es tönt zwar abgedroschen: Wir wollen eine qualitative, nicht ein quantitative Steigerung. Warum nicht Wertschöpfung steigern statt Volumen? Immer mehr Wirtschaftsleute bejahen diese Frage heute. Was kann den die Standortförderung beitragen, um diese Wertschöpfung zu steigern? Wir sind ja sozusagen «Missionare», die durch Überzeugungsarbeit etwas bewegen wollen. Wir haben als Standortförderung keine juristischen oder planungsrechtlichen Mittel. Das ist auch gut so, weil die Gemeinden letztlich autonom sind. Wir können aber Diskussionen anschieben, Leute zusammenbringen. Das zu diskutieren, ist bei uns einfacher als in anderen Regionen. Da helfen Frühlingstreff, Unternehmer-Frühstück und Teilnahme an Vorstandssitzungen. Die Unternehmer-Umfrage hat gezeigt: Firmen wollen gute Rahmenbedingungen und nicht einfach à tout prix wachsen. Sehen Sie sich als Vermittler? Sagen wir, als Informations-Drehscheibe. Der Vorteil besteht darin, dass ein Interessent erst gar nicht mal verschiedene Gemeinden kontaktieren muss, sondern sich an eine Stelle wenden kann – und ich bin dann gewissermassen der Verteiler. Es gibt viele Arbeiten, bei denen die Standortför-

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derung die Gemeinden entlasten kann. Ein Beispiel ist das kommende Jubiläum 150 Jahre Bahn durch das Knonauer Amt. Aber auch in finanzieller Hinsicht bringt die Standortförderung etwas. Beispiel: Wenn sich jede Gemeinde die Grundlagen zum Thema Energie in eigner Regie beschafft hätte, so wäre das für sie viel teurer geworden. Statt 287 000 Franken mussten sie zusammen noch 123 000 Franken aufwerfen. Über die Standortförderung haben die Gemeinden nun im Grossen und Ganzen eine Erfahrung gemacht, die zeigt: Gemeinden packen ein Projekt gemeinsam an, wenn sie sehen, dass dies Sinn macht. Das ist, auf der materiellen Seite, ein Hauptnutzen nach dieser zehnjährigen Tätigkeit Die Standortförderung feiert nun ihr Zehn-Jahre-Jubiläum. Behörden wechseln. Es kommen andere Gemeindepräsidenten und Gemeinderätinnen. Da ist es ja möglich, dass sich Gewichte und Optik in einzelnen Gemeinden verschieben. Bis heute habe ich davon nichts gespürt – nichts jedenfalls, was ich als negativ taxieren müsste. Trotz zum Teil heftigen Diskussionen bei einzelnen Fragen kann ich feststellen: Das Bewusstsein, gemeinsam zu marschieren, ist eher gestiegen. Es ist aber möglich, dass ein Massnahmenkatalog geändert oder vielleicht gar reduziert wird. Oder die eine oder andere Gemeinde sagt, dies und jenes genügt uns. Unter dem Strich ist aber die Erkenntnis vorhanden, dass ein gemeinsames Vorgehen nicht nur effizienter ist, sondern – wie schon erwähnt – für die einzelne Gemeinde auch kostensparend sein kann wie beim Thema Energie.


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Freitag, 14. März 2014

Gemeindepräsidiumskandidaten in Affoltern auf dem Prüfstand Clemens Grötsch und Hermann Brütsch beziehen zu aktuellen Themen Stellung Wie soll sich Affoltern entwickeln? Wie die Schuldenlast abbauen? Die Verkehrsprobleme lösen und attraktiver werden, damit sich gute Steuerzahler anlocken lassen? Zu diesen und anderen Fragen nehmen die beiden Affoltemer Gemeindepräsidiumskandidaten, Hermann Brütsch (FDP) und Clemens Grötsch (parteilos) im nachstehenden Interview Stellung. Sie haben sich kürzlich im Rahmen des Gewerbeforums Affoltern Gewerbetreibenden vorgestellt. Welche Berührungspunkte haben Sie zum Gewerbe beziehungsweise zum Gewerbeverein Affoltern? Clemens Grötsch: Ich kenne das Gewerbe in Affoltern und Umgebung seit 25 Jahren als Kunde, schätze die fachliche Beratung und das persönliche Gespräch. Beim Gewerbeverein bin ich zum ersten Mal eingeladen, habe aber bekannte Gesichter gesehen. Hermann Brütsch: Ich bin im Vorstand des Gewerbevereins. Das werde ich auch nach einer allfälligen Wahl als Gemeindepräsident bleiben. Die Verbindung Gewerbe–Politik ist wichtig und muss gepflegt und erhalten werden, auch im Hinblick auf eine wirksame und nachhaltige Sozial- und Jugendarbeit. Unterstützen Sie die lokalen Gewerbler und kaufen auch in der Kleinstadt Affoltern ein? Hermann Brütsch: Ja! Von den Schuhen über die Kleider und Lebensmittel bis zu Uhren und Schmuck kaufe ich alles in Affoltern ein. Durch diese direkten Kontakte lerne ich auch die Sorgen und Nöte des Affoltemer Gewerbes besser kennen. Clemens Grötsch: Selbstverständlich kaufen wir auch hier und im Bezirk ein. Die räumliche Nähe ist zeitsparend und man bekommt persönlichen Kontakt. Wie stufen Sie das Angebot in Affoltern ein? Clemens Grötsch: Der Entscheid vor 25 Jahren, uns in Affoltern am Albis niederzulassen, ist unserer Familie leicht gefallen, weil wir hier alle notwendigen Geschäfte für den täglichen Einkauf, die Schulen, den Bahnhof, das Spital in der Nähe haben. Das Angebot der Geschäfte für den täglichen Bedarf empfinde ich gut sortiert. Natürlich wäre es wünschbar, wenn wir auch einen selbstständigen Metzger und andere Fachgeschäfte hätten. Hermann Brütsch: Es deckt recht viel ab. Das Angebot wäre jedoch reichhaltiger, wenn vermehrt in Affoltern eingekauft würde. Ich unterstütze den Ruf nach mehr Gewerbe, würde dann aber auch erwarten, dass es durch die Bevölkerung aktiv gefördert wird. Das ist ein Punkt mit grossem Verbesserungspotenzial. Glauben Sie, dass nach der Eröffnung von Hornbach und Albispark das lokale Gewerbe stärker unter Druck kommt – und die übermächtige Konkurrenz fürchten muss? Hermann Brütsch: Eher nein! Kleinbetriebe, die bereits heute neben den Grossverteilern bestehen können, haben nichts zu befürchten. Sie haben ihre Stärken in der individuellen Beratung und in der Möglichkeit eines Top-Service, der durch Grossverteiler praktisch nicht erreicht werden kann. Für mittlere und grössere Produktionsbetriebe wird es aber eng, da die Ansiedlung bzw. Vergrösserung durch die steigenden Landpreise und das ver-

Auftritt beim Gewerbeverein Affoltern, von links: Hermann Brütsch, Michel Schafroth (Moderator), Clemens Grötsch und René Ammann, Präsident des Gewerbevereins. (Bild Werner Schneiter) knappte Angebot an entsprechenden Flächen erschwert wird. Da ist die Politik stark gefordert, unter anderem auch mit der Frage, wie sie auf die privaten Grundeigentümer einwirken kann, die ihr Land zum Beispiel an Hornbach verkaufen. Clemens Grötsch: Der typische Hornbachkunde kauft nach Studien für mehrere hundert Franken ein und sucht Spezialitäten. Persönlich glaube ich nicht, dass das Gewerbe mehr unter Druck kommt. Die Kunden, die persönliche Beratung schätzen, wissen, was sie an den Gewerblern haben. Ausserdem bilden sie junge Menschen aus und geben so berufliche Perspektiven. Bereits heute fahren viele ins Limmattal oder in den Kanton Zug für grössere Anschaffungen. Wer über Affoltern spricht, der kommt natürlich nicht an den Finanzen vorbei. Der Bezirkshauptort ist eine der «ärmsten» Gemeinden im Kanton Zürich. Was ist zu tun, um die Verschuldung abzubauen? Affoltern stehen ja auch happige Investitionen ins Haus, die Schulen nennen einen Bedarf von 20 Mio. Franken. Wie geht das? Wie kommt man möglichst schnell weg vom Finanzausgleich? Ab 2017 gibts nur noch Ressourcenausgleich. ...............................................................

Ausgaben in der Gemeinde laufend kritisch hinterfragen ............................................................... Clemens Grötsch: Es stimmt, dass wir einige Investitionen seit 2000 getätigt haben. So sei an den Bahnhofplatz 5,3 Mio. Franken, den Werkhof 3,3 Mio. Franken, die Gemeindeverwaltung mit Saal 22 Mio. Franken, die Begegnungszone 2,975 Mio. Franken, die Sanierung des Allwetterplatzes 1,8 Mio. Franken, die Sanierung des Stigeli 4,4 Mio. Franken erinnert. Das sind Geschäfte von Total rund 40 Mio. Franken. Dazu kommen jährliche Investitionen im Tiefbau von rund 1,5 Mio. Diese Investitionen wurden in Gemeindeversammlungen oder an der Urne von den Bürgerinnen und Bürgern als notwendig erachtet und bewilligt. Wir wollen in Zukunft dreierlei tun: Zum einen sind die Ausgaben in der Gemeinde laufend kritisch zu hinterfragen. Auf der anderen Seite erbringt die Gemeinde Leistungen für Dritte. Hier ist zu fragen, ob die verrechneten

Preise fair sind, oder ob ein Anpassungsbedarf besteht. Nur wenn die laufende Rechnung mit einem Überschuss abschliesst, werden wir vom Übergangsausgleich unabhängig. Die neuen Investitionen müssen durch Einnahmen und Abschreibungen zu 100 % gedeckt werden, damit keine neuen Schulden aufgenommen werden müssen, bzw. der Steuersatz stabil bleibt. Für das Jahr 2014 haben wir ein Budget vorgelegt, das diese Vorgabe erfüllt. Bei den Investitionen in die Schulen werden wir prüfen, ob die Schule diese Investitionen in ihrer Rechnung führt und auch für die Abschreibungen in den nächsten Jahren selbst tragen kann. Hermann Brütsch: Affoltern hat neben seinen regulären Steuereinnahmen noch Einnahmen aus dem Ressourcenausgleich. Da das bis jetzt noch nicht reicht, beziehen wir auch noch Einnahmen aus dem Übergangsausgleich. Solange das der Fall ist, bauen wir keine Schulden ab, weil wir alles, was vom Übergangsausgleich nicht benötigt wird, wieder an den Kanton zurückzahlen müssen. Um ab 2017 keine Probleme zu bekommen, brauchen wir einerseits eine Ausgabenbremse, anderseits aber auch ein massvolles quantitatives sowie qualitatives Bevölkerungswachstum. Es nützt also nichts, möglichst schnell möglichst viel zu wachsen, weil das vermehrte Ausgaben nach sich zieht. Es nützt aber auch nichts, wenn ein grosser Teil der Neuzuziehenden Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe bezieht. Wachstum erfordert also eine gewisse Umsicht. Affoltern hat Zentrumslasten zu tragen. Sehen Sie Möglichkeiten, andere Gemeinden verstärkt in die Pflicht zu nehmen? Verrechnungen von Leistungen, die für andere Gemeinden erbracht werden. Viele Auswärtige drängen ja zum Beispiel in den Fussballclub Affoltern. Hermann Brütsch: Dass angeblich viele Auswärtige in den Fussballclub drängen, ist ja ein gutes Zeichen für den Club und erfreulich. Es wäre schön, wenn alle Affoltemer Vereine keine Probleme mit dem Nachwuchs hätten. Ich bin überzeugt, dass sich das auch auf das gesellschaftliche Klima in Affoltern auswirken würde. Wir sind mitten im Überprüfungsprozess, welche Leistungen an die entsprechenden Leistungsempfänger verrechnet werden bzw. wo Anpassungen

vorgenommen werden müssen. Zusätzlich sind auch Bestrebungen im Gange, an gewisse Zentrumslasten in Zukunft Beiträge vom Kanton zu erhalten. Clemens Grötsch: Wir sind dabei, sowohl auf politischer Ebene als auch auf Verwaltungsebene, diese Zentrumslasten mit dem Kanton zu diskutieren und zu objektivieren. Wir wollen bei allen Leistungen, die wir erstellen, beurteilen, wer der Nutzer dieser Leistungen ist und was der angemessene Preis dafür ist. Dann geht es darum, faire Verrechnungspreise mit den Betroffenen zu diskutieren, Akzeptanz zu schaffen und dann umzusetzen. ...............................................................

Affoltern muss überhaupt nicht an Attraktivität zulegen – Affoltern ist attraktiv! ............................................................... Auf welche Weise kann der Bezirkshauptort an Attraktivität zulegen, um beispielsweise neue gute Steuerzahlende und attraktive Firmen mit hochwertigen Arbeitsplätzen anzulocken, damit auch die Durchmischung besser wird? Es wird ja darüber geklagt, dass gerade der Bezirkshauptort ein schlechtes Verhältnis von Wohnen und Arbeitsplätzen hat. Clemens Grötsch: Für Neuansiedlungen braucht es geeignete Grundstücke. Wir haben immer wieder Anfragen, aber so üppig ist der Raum nicht. Wir haben uns in einigen Fällen um Firmen beworben, häufig scheitert eine Ansiedlung an der gewünschten Grundstücksgrösse. Für eine Kantonsschule haben wir bei der Bildungsdirektion unser Interesse angemeldet. Was die guten Steuerzahler mit unserer Finanzsituation zu tun haben, werde ich gerne an einer Informationsveranstaltung für die Bürger aufzeigen, damit allen klar wird, wie der neue Finanzausgleich funktioniert. Meines Erachtens ist der eingeschlagene Weg Wohnraum zu schaffen und neue Bürger anzuziehen der richtige. Es ist klar, dass dies ein Prozess ist, der eine gewisse Zeit dauert. Wir wollen in den nächsten Jahren noch für zusätzlich 700 Personen Wohnraum zur Verfügung stellen. Es ist richtig, dass die Pendlerströme zugenommen haben, weil die Arbeitsplätze langsamer wachsen, als die Wohnungsnachfrage. Diese Beobach-

tung gilt aber für den ganzen Bezirk. Die Städte Zürich und Zug schaffen mehr Arbeitsplätze als Wohnraum. Dies bedeutet, dass wir einen Siedlungsdruck auch in den nächsten Jahren spüren werden. Besonders bemerkenswert ist, dass 86% der Pendler mit dem Auto und nur 14% mit dem öffentlichen Verkehr pendeln. Dies ist die Folge unserer Verkehrsinfrastruktur mit der Autobahn. Hermann Brütsch: Affoltern muss überhaupt nicht an Attraktivität zulegen – Affoltern ist attraktiv! Ein wichtiger Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit des Gemeinderates wird sein, diese Attraktivität sichtbar zu machen. Dazu gehört auch, dass der Gemeinderat wieder sichtbar wird und die Affoltemer Einwohner ihre Gemeinderäte kennen. Das setzt voraus, dass der Informationsfluss vom Gemeinderat zu den Einwohnern, Vereinen und Parteien verbessert, bzw. wieder aufgenommen wird. Dazu muss der Gemeinderat an die Öffentlichkeit und die Einwohnerschaft über seine Überlegungen und Ideen informieren. Das wird am Anfang vielleicht etwas harzig verlaufen, es wird sich aber für alle Beteiligten positiv auswirken. Und je transparenter die Arbeit des Gemeinderates wird, desto weniger Differenzen können entstehen, was sich durchaus positiv auf das gesellschaftliche Klima in unserem schönen Ort auswirken wird. Wie soll sich Affoltern in baulicher Hinsicht entwickeln? Hermann Brütsch: Für die bauliche Entwicklung wurde mit der Bewilligung der BZO im 2012 die Grundlage für verdichtetes Bauen geschaffen. Dieser Weg muss konsequent weiter verfolgt werden. Clemens Grötsch: Die Gemeindeversammlung hat einen Masterplan für die städtebauliche Entwicklung bewilligt. Daran arbeiten wir auch in der nächsten Legislatur. Es ist klar, dass wir rund um den Bahnhof, Äussere Grundstrasse und im Industriegebiet den Schwerpunkt unserer Arbeit sehen. Dabei geht es darum, dort wo sich Änderungen andeuten, das Gespräch mit den Grundeigentümern zu suchen und neue Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der Gemeinderat kann hier Rahmenbedingungen schaffen, entscheiden über die Zukunft müssen aber die Grundeigentümer. ................................................... > Fortsetzung auf Seite 11


Wahlen 2014 Fortsetzung von Seite 10 Bauen und Wachstum, das schlechte Verhältnis zwischen Wohnen und Arbeit, das mehr Pendler generiert, wirft natürlich auch die Frage nach der Verkehrssituation auf den Plan. Werden zum Beispiel Hornbach und Albispark eröffnet, so verschärft sich die Verkehrssituation am Autobahnanschluss noch mehr. Keine Angst, dass es dort dereinst zum Kollaps kommt? Clemens Grötsch: Die Verkehrssituation wird in Affoltern kontrovers diskutiert. Es gibt eine Netzstrategie, die uns gewisse Antworten gibt, von einem Kollaps habe ich nichts gelesen. Bisher ist aber weder der Hornbach noch der Albispark gebaut. Die Verkehrssituation werden wir aber im Auge behalten müssen, wenn es neue Herausforderungen gibt, müssen wir diese bewältigen. Ich gehe da offen in neue Gespräche. Hermann Brütsch: Keine Angst, aber die Geduld der Verkehrsteilnehmer wird in Zukunft mehr gefordert sein als heute. Auch klar ist, dass die Situation erhöhte Aufmerksamkeit erfordert und allfällige Massnahmen rechtzeitig ergriffen werden müssen. Muss die geplante Spange möglichst schnell kommen? Gemäss den heutigen Plänen – oder ein Halbanschluss Richtung Industriestrasse? Hermann Brütsch: So richtig schön wäre natürlich beides zusammen ... Im Ernst: Grundsätzlich müssen sich die Infrastrukturen den Entwicklungen des jeweiligen Gebietes anpassen. Clemens Grötsch: Wir haben mit dem Kanton Zürich eine Übereinstim-

mung gefunden bezüglich der Spange. Der Unterschied liegt in der zeitlichen Abfolge. Während der Gemeinderat Siedlungsentwicklung und Verkehr parallel entwickeln wollte, hat der Kanton den Fokus auf die Entwicklung der Siedlung gelegt und will erst später auf die Verkehrsfrage eingehen. Der Halbanschluss Richtung Industriestrasse ist nicht vorgesehen, obwohl es Argumente gibt, die dafür sprächen. Bund und Kanton reden natürlich in vielen Bereichen mit. Gewisse Kreise kritisieren, dass die Gemeinde ihre Anliegen nicht forsch genug vertritt und man sich zu stark auf der Nase «herumtrampeln» lasse. Empfinden Sie das auch so? Clemens Grötsch: Diese Frage ist komplex und in der Tat gibt es verschiedene Planungsträger und Ansprechpartner. Ich kann nur sagen, dass wir verschiedentlich Gespräche mit dem Kanton geführt haben. Jeder Partner hat seine eigene Optik und andere zeitliche Prioritäten. Ich kann nicht erkennen, dass uns jemand auf der Nase herumtrampelt. Zudem sind noch immer Verfahren hängig. Das kompliziert die Situation zusätzlich. Hermann Brütsch: Jein! Wir müssen uns immer vor Augen halten, aus welcher Position wir agieren. Auch ich liebäugle hin und wieder mit «zivilem Ungehorsam». Es ist jedoch äusserst hilfreich, wenn man sich zuerst überlegt, was damit alles erschwert bzw. sogar verunmöglicht wird. Es gibt aber immer wieder Möglichkeiten wo Spielraum besteht, und diesen gilt es dann auch auszunützen. Interview: Werner Schneiter

Wie wollen Sie den Gemeinderat führen? Wie werden Sie als Gemeindepräsident den Gemeinderat führen? Das ist ja ein heterogenes Gebilde. Clemens Grötsch: Zunächst gilt es, die neuen Mitglieder rasch über die relevanten Themen zu orientieren. Wir wollen gemeinsam Ziele für die nächste Legislatur festlegen, an denen wir uns dann auch messen lassen. Die Ressortchefs haben eine grössere Verantwortung mit der neuen Geschäftsordnung. Für mich ist es sehr wichtig, mit den Ratskollegen in einem intensiven Austausch zu stehen und dafür die notwendige Zeit ausserhalb der Sitzungen zu reservieren. Hermann Brütsch: Gott sei Dank ist das ein heterogenes Gebilde! Mir graut bei der Vorstellung, dass alle immer die gleichen Meinungen und Ansichten hätten, immer die gleichen Überlegungen anstellen würden und folglich ohne Diskussion zu den immer gleichen Entscheidungen kämen. Für die Führung des Gemeinderates gibt es kein Patentrezept. Weil er so ein heterogenes Gebilde ist, stellt jedes einzelne Mitglied andere Anforderungen bezüglich Führung. Auf diese muss deshalb auch individuell eingegangen werden. Die Gemeindeversammlung ist das Aufsichtsorgan des Gemeinderates und hat deshalb direkten Einfluss auf seine Arbeit. Sie kann dem Gemeinderat im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Aufträge erteilen. Schon deshalb würde ich mich freuen, wenn die Gemeindeversammlungen in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit und Zulauf geniessen würden! Sehen Sie den Gemeinderat als strategische Behörde, welche die Verwaltung an der langen Leine lässt – etwa beim Tagesgeschäft? Hermann Brütsch: Ja! Andernfalls müsste sich der Gemeinderat mit dem operativen Geschäft befassen. Dann müssten wir uns fragen, wofür denn die Abteilungsleiter noch da wären. Wir haben heute eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Abteilungsleitern, in der die Umsetzung der Strategie fest-

gelegt und kontrolliert wird. Clemens Grötsch: Der Gemeinderat ist in der Tat für die strategische Richtung verantwortlich. Die neue Gemeindeordnung wird die Struktur der Ressorts verbessern, die Abläufe und Prozesse werden dadurch optimiert. Die zeitlichen Ressourcen werden mit 30 % für Gemeinderatsmitglieder und mit 50 % für den Gemeindepräsidenten angesetzt. Wir haben eine gute Verwaltung, die das Tagesgeschäft zu 100 % beherrscht. Die Ressortchefs sind verantwortlich, dass die zeitlichen Vorgaben des Gemeinderatgremiums umgesetzt werden. Die Leine ist also nicht unendlich lang – aber über den Weg der Zielerreichung entscheidet die Verwaltung selbst. Was tun Sie am ersten Tag als neuer Gemeindepräsident von Affoltern? Clemens Grötsch: Hier gilt es zu differenzieren. Gemeindepräsident ist man ja erst am Tag der Konstituierung des Gemeinderats. Ich verstehe die Frage so, dass Sie wissen wollen, was ich am 31. März tun werde. Zunächst werde ich nach Möglichkeit ausschlafen. Danach werde ich mich für die vielen aufmunternden Gespräche mit der Bevölkerung und die Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit und der unterstützenden Parteien bedanken. Danach wird es in den nächsten Tagen darum gehen, Gespräche mit den Ratskollegen zu führen, wie die Ressortverteilung optimal gestaltet werden kann. Es muss gelingen, dass jeder am richtigen Ort eingesetzt ist und die Konstituierung zum Nutzen der Bevölkerung im Konsens erfolgen wird. Hermann Brütsch: Am 1. Tag freue ich mit von Herzen über diese Tatsache werde mich bei den Wählern bedanken, dass sich dazu entschieden haben, dass sich Affoltern bewegt ... und das in eine gute Richtung. Gleichzeitig werde ich damit beginnen, mich mit der Gemeinderätin und jedem Gemeinderat einzeln zu besprechen – als Vorbereitung für die konstituierende Sitzung.

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Last but not least: Christopher Bühlmann in die Schulpflege! Meine Kandidatur – meine Anliegen Ich kenne Marlyse Blatter Burger aus der Schulkommission der Kantonsschule Zürich Nord und unterstütze ihre Kandidatur zur Schulpräsidentin der Oberstufenschule Affoltern vollumfänglich. Als erfahrene «Bisherige» und Vizepräsidentin ist Marlyse qualifiziert und als Schulpräsidentin fraglos prädestiniert. Die administrativen und strategischen Aufgaben einer Schulbehörde kenne ich sehr gut, insbesondere die bevorstehenden Aufgaben der Oberstufen-Schulpflege Affoltern/Aeugst: Zum einen die Sanierung und Erweiterung der OberstufenSchulanlage, zum anderen die Umsetzung des Lehrplans 21, mit der ebenfalls schon bald zu rechnen ist. Die Bildungsagenda der Zürcher Bildungsdirektion kennt zudem viele weitere Gross- und Kleinprojekte und «geplante Schritte». Nun, ich kandidiere – übrigens mit fristgerechter Eingabe – für einen Sitz in der OberstufenSchulpflege Affoltern/Aeugst. Mir sind drei Punkte ein grosses Anliegen: Erstens eine engere Vernetzung der Orga-

nisationen der Arbeitswelt mit der Oberstufe, zweitens die Entlastung von Lehrpersonen und Schulleitung und drittens die gute Unterrichtsqualität in der Oberstufe weiterhin zu garantieren.

gesamte Oberstufen-Schulpflege tatkräftig unterstützen!

Mein Knowhow

Ich (42) lebe zusammen mit meiner Familie seit elf Jahren hier in Af- Christopher Bühlfoltern am Albis. mann. (Bild zvg.) Meine Frau arbeitet als leitende Hebamme im Bezirksspital Affoltern, mein Sohn hat im letzten Jahr eine technische Lehre mit Berufsmatura in einem örtlichen KMU begonnen und meine Tochter wird bald in die Oberstufe übertreten. Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied im SAC Albis, trainiere regelmässig in Sonny Schönbächlers Fitnesscenter und bin oft auf hochalpinen Touren, am Tauchen, am Biken oder musiziere mit meiner Tochter.

Seit bald zwanzig Jahren arbeite ich in der Berufs- und Erwachsenenbildung in verschiedenen Bildungsinstitutionen (Vereine, Berufs- und Hochschulen), was mein fachliches Knowhow enorm bereichert hat. Ich bringe eine hohe Empathie und grosse Belastbarkeit, Führungserfahrung sowie fundierte Kenntnisse in Prozess- und Qualitätsmanagement mit (MBA). In meiner beruflichen Tätigkeit – davon mehrere Jahre in internationalen Bildungsinstitutionen in Manila und Beijing – spezialisierte ich mein praktisches und theoretisches Wissen über Lernkonzepte, Lernarchitekturen, vernetztes Wissen und Didaktik, insbesondere auch über Lernen mit neuen Medien. Das will ich nun gezielt und gebündelt einsetzen – und damit die

Mein Bezug zu Affoltern

Christopher Bühlmann, Affoltern

Unheimliche Demokraten SP toleriert Misswirtschaft, Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. März. Die Texte aus den Reihen des Pro Zweckverband beunruhigen mich je länger je mehr. Die Sprache wird immer gewalttätiger. Da ist vom «Ukraine-Präsidium» die Rede, welches scharf schiesse, von der Bürgerwehr, welche die «wohltätigen Politiker» und «Beamte» in Gleichsetzung mit Kriminellen abwehren müsse. Ich frage ganz direkt: Haben Sie eigentlich keinen Sinn für Anstand? – Es reicht! Der Stil ist längst zum Inhalt ge-

worden. In narzisstischer Verblendung bleibt das Gerechtigkeitsgefühl vollständig selbstbezogen. In einem übersteigerten Selbstwertgefühl gibt es nur «uns» und die anderen – mehr gibt es nicht. Jedes Ereignis wird selektiv der eigenen Wahrnehmungswelt entsprechend zurechtgebogen. Die Motive der anderen sind immer niedere: Filz, Bereicherung, Dummheit, usw. Aber dort, wo die Demokratie das Recht und die Würde des Gegenübers nicht mehr sieht, stirbt sie ab. Ich schreibe diese Zeilen bewusst als einer, der die Politik der Betriebskommission kritisch beurteilt und die

Notwendigkeit einer Neuaufstellung der politischen Spitalführung für unausweichlich hält. Im Interesse des Spitals. Aber diese Kritik nimmt mich auch in die Pflicht, die Wirkung derselben zu verantworten. Das kann ich nur mit Argumenten. Aber das ist nicht die Stärke des Vereins. Wie heisst es in den Vereinsstatuten? «Ein Mitglied kann jederzeit ohne Grundangabe aus dem Verein ausgeschlossen werden» – Gründe braucht es nicht – die Meinung genügt: unheimliche Demokraten sind das. Moritz Spillmann, Kantonsrat SP

Ein Kandidat ohne Unterstützung

Präsidentin Doris Müller, flankiert von den Gemeinderäten Marcel Schönbächler (links) und Franz Müller. (Bild zvg.)

Erfolgreich – auch ohne Unterstützung Generalversammlung der SVP Obfelden. Nach der Abnahme des Protokolls vom Vorjahr verlas Präsidentin Doris Müller den Jahresbericht. Sie liess die politischen Ereignisse und Abstimmungen des letzten Jahres Revue passieren. Alle Anwesenden mussten feststellen: Die SVP war trotz meist fehlender Unterstützung durch andere Parteien sehr erfolgreich. Diesen Schwung gilt es ins neue Jahr mitzunehmen. Bei der Beschlussfassung des

Jahresprogramms 2014 wurde der Salamijass aus dem Programm genommen. Neu wird ab diesem Jahr ein Tagesausflug ins Programm genommen und anstelle von Bowling wird einmal jährlich im «Hirschen» gekegelt. Das Ausflugsziel wird diesmal die Insel Mainau sein. Am 27. Juni findet erneut der Gedenktag «Kappeler Milchsuppe» in Kappel statt. Der Vorstand wird an der Durchführung dieses Anlasses wieder in verschiedenen Funktionen mithelfen.

Kann sich jemand vorstellen in einen Wahlkampf um ein Gemeinderatsamt zu gehen ohne die Unterstützung seiner eigenen Partei? Herr Dr. Wyttenbach kann. Da stellt sich doch die Frage weshalb der Kandidat, der sich so viel Mühe gibt in das Amt zu kommen, diese Parteihilfe nicht bekommt. Herr Wyttenbach führt ins Feld, dass er im Amt beabsichtigt mit dem Immobilienfilz aufzuräumen. Kann es sein, dass Herr Wyttenbach noch nicht bemerkt hat, dass es sich bei dem angestrebten Amt um eine Kollegialbehörde handelt und er sich dem Entscheid des Kollegiums zu fügen hat? Abgesehen davon ist es so, dass sich kein bisheriger Gemeinderat und auch kein Gemeinderatskandidat auf eine Zusammenarbeit mit Herrn Wyttenbach freuen würde. Alle diese Personen, die sich zur Wahl stellen, gehen einer geregelten Arbeit nach und können sich nicht tagelang in der Gemeinde aufhalten, um nichts ahnenden Passanten Flyer zu verteilen. Ich frage mich wiederholt: Weshalb bekommt Herr Dr. Wyttenbach keine Unterstützung seiner Partei? Ich denke, dass die Partei so verantwortungsvoll reagiert hat, weil auch die Grünen sich einen Gemeinderat Wyttenbach nicht vorstellen können. Wer legt sich schon bewusst ein Kuckucksei ins Nest? Herr Wyttenbach würde die Arbeit des Gemeinderates Affoltern, der in der letzten Legislatur sehr gute Arbeit geleistet hat, durch zeitraubende Vorstösse massiv behindern. Daher bin ich der Ansicht, dass sich die Wähler gut überlegen sollten, wen sie auf dem Wahlzettel notieren. Esther Maurer, Affoltern


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Wahlen 2014

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«Zur Wahl steht eine Männerriege» Für wie viel frischen Wind die fünf Kandidaten in Hedingen sorgen werden, war eine zentrale Frage am Podium zu den Gemeinderatswahlen in Hedingen. Nur vier der fünf Kandidaten können gewählt werden. Wer vergangenen Dienstag um 20 Uhr der Einladung ans Podium zu den Gemeinderatswahlen gefolgt ist, traf im Werkgebäude Hedingen auf einen vollen Saal. Sitzgelegenheit gibt es zu dieser Zeit nur noch auf den Fenstersimsen. Moderator des Abends ist René Zeller, stellvertretender Chefredaktor der NZZ. Er wird flankiert von fünf Gemeinderatskandidaten, zwei bisherige und drei neue. Die Vorstellungsrunde sieht Zeller als Wahlkampf-Anlass, denn nur vier Köpfe können ins Gremium gewählt werden. Der Hedinger stellt zielgerichtete Fragen und entlockt den Kandidaten Auskünfte zu ihrer Person. Das Publikum erfährt etwa, dass Martin Vetsch, parteilos, bei der Bank arbeitet, sich aber nicht als «Abzocker» sieht und dass Claude Hafner von der SVP in der Bäckerei Pfyl am liebsten das Fyrabigbrot kauft. Daniel Näf von der Gruppe G8908 bezeichnet Zeller als Martinischwimmer, da dieser ab und an auch im Winter in den Hedinger Weiher eintaucht.

FDP stellt die meisten Kandidaten «Zur Wahl steht eine Männerriege», stellt der Moderator fest und bringt so-

98 Prozent seien gerade richtig, sagen alle Kandidaten. Martin Vetsch erklärt dies mit einem Blick auf den hohen Steuerfuss in Affoltern am Albis und die niedrigen Steuerfüsse in den Zürichseegemeinden des rechten Ufers und der damit verbundenen hohen Preise für Liegenschaften.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Das Podium in Hedingen, von links: Ruedi Fornaro, Claude Hafner, Daniel Näf, René Zeller (Gesprächsleitung), Bertram Thurnherr und Martin Vetsch. (Bild Olivier Leu) gleich das Stichwort «Frauen» ins Gespräch. Die Amtsanwärter bedauern das Fehlen einer weiblichen Kandidatur einstimmig. Zu Quoten durchringen würde sich niemand mögen, dafür versprechen die Kandidaten, während ihrer Amtszeit aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, Hürden für Frauen abzubauen. Ähnlich unausgeglichen sieht das Spektrum bei der politischen Gesinnung aus. So stellt die FDP bei den Erneuerungswahlen die meisten Kandidaten. Die Kandidaturen ums

Präsidium von Gemeinderat, Schulpflege und Rechnungsprüfungskommission stammen allesamt aus der FDP. Zeller fragt, ob die Gemeinde ohne linke Kandidaturen nicht in eine Richtung kippen könnte, wodurch sich Teile der Bevölkerung nicht vertreten fühlen könnten. Bertram Thurnherr von der FDP und Kandidat fürs Präsidium räumt die Gefahr der Schlagseite ein, sagt jedoch, dass ein Parteibüchlein auf kommunaler Ebene nicht so sehr entscheidend sei.

Ausgewogener Steuerfuss Das Thema Finanzen kommt auf den Tisch und das Publikum wird merklich angespannter. So geht ein Raunen durch den Saal, als Daniel Näf von zu tiefen Ausgaben für die Kinderbetreuung spricht oder als Claude Hafner sagt, beim Steuerfuss hätten zehn Prozentpunkte mehr oder weniger keinen relevanten Einfluss auf die Zuund Wegzüge. Einig ist man sich dafür bei der Steuerbalance. Die derzeitigen

Aus dem Publikum kommen lediglich zwei sachpolitische Fragen. Eine davon zielt auf die Bautätigkeit in Hedingen und lautet: «Ist Hedingen fertig gebaut?» Ruedi Fornaro von der FDP verneint und sagt, dass vor allem verdichtetes Bauen im Gemeinderat ein grosses Thema sei. Dass die Bautätigkeit zu einem Ende käme, glaubt und wünscht sich keiner der Kandidaten. Ebenso wenig eine derart starke Bautätigkeit wie es sie in den letzten Jahren etwa in Bonstetten gab. Hedingen, so hat man am Schluss des Podiums das Gefühl, wird bleiben, wie es ist, egal wen man wählt. Damit kann man aber auch zufrieden sein sofern die Kandidaten halten, was sie versprechen: Moderates Wachstum, ausgewogene Investitionen und menschenorientierte Projekte, wie zum Beispiel die Realisierung eines Dorfplatzes zwischen Lindenkreisel und Bahnhof. Olivier Leu Auf www.hedingen.ch unter «Erneuerungswahlen» finden sich weiterführende Informationen zu den Wahlen vom 30. März sowie eine Liste der Kandidierenden.

Gleich vier Mitglieder des Gewerbevereins Hedingen stellen sich bei den Behördenwahlen 2014 zur Verfügung Das örtliche Gewerbe ist im Dorf sehr gut verankert. Als Arbeitgeber sind sie interessiert an einem aktiven lebendigen Dorfgeschehen, an aktiven Vereinen und an einem gut funktionierenden Dorfleben. Als Einwohner im Dorf wünschen sich die Gewerbler eine attraktive Wohngemeinde mit hoher Wohn- und Lebensqualität, mit einem vielseitigen Angebot im öffentlichen Leben, mit guter Verkehrsanbindung im ÖV aber auch mit intakten Finanzen. Kurz, der Gewerbler/Handwerker/ Arbeitgeber ist interessiert und angewiesen auf eine gut funktionierende Gemeinschaft in seiner näheren Umgebung in «seinem» Dorf. Deshalb ist es auch wünschenswert, dass Gewerbetreibende trotz des oftmals zeitlich hohen Engagements im eigenen Betrieb sich auch für das Wohl der Gemeinde einsetzen und aktiv mithelfen, in den verschiedenen Behördengremien ihr Wissen und Interessen im Sinne der Sache mit gesundem Menschenverstand einbringen. Für die kommenden Behördenwahlen in Hedingen stellen sich folgende vier Gewerbevereinmitglieder für ein Amt zur Verfügung und danken für eine breite Unterstützung durch das Gewerbe aber auch durch alle Schichten der Dorfbevölkerung.

Claude Hafner (1962) für den Gemeinderat Selbstständiger Elektrounternehmer, langjähriger Vizepräsident im Gewerbeverein Hedingen (GVH), ist in Hedingen aufgewachsen und hat hier seine Schulzeit verbracht. Als Unternehmer ist er gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, seine Meinung zu vertreten, aber auch mit gewisser Flexibilität nach anderen Lösungen zu suchen. Aus einer Branche mit schnellem Fortschritt ist er es gewohnt, sich permanent weiterzubilden, sein Wissen auf hohem Stand zu halten sowie

Claude Hafner.

Marcel Pfister.

Rico Girardi.

Andri Oertli. (Bilder zvg.)

neue Aufgaben verantwortungsbewusst und gewissenhaft umzusetzen. Als langjähriges Behördenmitglied in der Baukommission Hedingen hat Claude Hafner fundierte Kenntnisse auf diesem Gebiet. Durch diese Tätigkeit konnte er sich Erfahrungen im Umgang mit den Behörden und der Verwaltung aneignen. Im Gemeinderat möchte er dieses umfangreiche Wissen gerne weiterhin aktiv einbringen.

am Theater «500 Jahre Hedinger Kirche» lernte er verschiedene Personen, die sich um das Funktionieren der Kirchgemeinde kümmern, kennen und schätzen. Marcel Pfister und seine Familie haben sich gut eingelebt. So scheint es folgerichtig, in einem passenden Bereich mitzuwirken und sein persönliches Engagement mit Freude in eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Dorf- und Kirchgemeinschaft einzubringen.

fentlichen Geschehen teilgenommen, u.a. an vier Gewerbeausstellungen und weiteren Anlässen mitgestaltet. Weitere Erfahrungen in verschiedenen öffentlichen Tätigkeiten erwarb er im Vorstand des Bezirksgewerbeverband, als VG-Leiter der Feuerwehr Hedingen und viele Jahre im Vorstand der fachspezifischen «Vereinigung der Schreinerfachschüler». Engagiert auch in der Lehrlingsausbildung hilft er im Lehrstellenforum Bezirk Affoltern in der Organisation der alle zwei Jahre stattfindenden Berufsbildungsmesse mit. Beibehaltung des Dorfcharakters, vernünftiges Wachstum der Gemeinde als attraktiver Wohn- und Arbeits- und Ausbildungsort, aber auch Pflege und Erhalt der vorhandenen Substanzen sind Rico Girardi wichtige Anliegen. Entscheidungen nach geltenden Richtlinien, aber auch mit gesundem Menschenverstand zu vertreten, dafür will er sich verantwortungsbewusst einsetzen.

tigkeit in diesem Metier ist seine fachliche Kompetenz und seine Erfahrung immens und für diese Amt von grossem Vorteil. Als pragmatisch und unkompliziert bekannt, will er sich für unbürokratische Lösungen, kurze Entscheidungswege und rasche Entscheidungen einsetzen. Er will nicht verhindern, sondern bewilligen, wann immer das mit den Vorschriften, Umgebung und den gegebenen Umständen zu vereinbaren ist.

Marcel Pfister (1964) für die Kirchenpflege Verheiratet, drei Kinder, seit vier Jahren wohnhaft in Hedingen: Nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner und einigen Jahren praktischer Berufserfahrung absolvierte er die Lehre zum Landwirt und arbeitete danach 15 Jahre in verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben. Leider konnte er nie einen Hof sein Eigen nennen und so entstand die Idee, sich wieder in seinem ersten Beruf als Landschaftsgärtner zu betätigen. Vor zweieinhalb Jahren gründete Marcel Pfister sein eigenes Geschäft in Gartenbau und Gartengestaltung. Weshalb in die Kirchenpflege? Über seine drei Kinder fand er den Weg in die Hedinger Kirche. Ihm gefielen die vielen stimmigen und fröhlichen Anlässe. Als aktiver Teilnehmer

Rico Girardi (1960) für die Baukommission Rico Girardi lebt seit seiner Geburt, mit Ausnahme von 5 Jahren Weiterbildungs- und Wanderschaftsjahren, in Hedingen. Nebst seinem Abschluss als dipl. Schreinermeister absolvierte er noch die Unternehmerschulung SIU in Zürich. Seit 1992 leitet er als Geschäftsführer den gleichnamigen und in Hedingen ansässigen Schreinereibetrieb sowie ein Planungsbüro für Innengestaltung mit zusammen aktuell 27 Mitarbeitenden, davon 4 Lernende. Parteilos, aber fest mit dem Gewerbe verbunden, hat Rico Girardi während seiner 20-jährigen Vorstandszeit im lokalen Gewerbeverein, 8 Jahre davon als Präsident, aktiv am öf-

Andri Oertli (1967) für die Baukommission Bauunternehmer und Nachfolger-Inhaber der Bauunternehmung Halbeis AG in Hedingen. Andri Oertli leitete aktuell als Präsident den Gewerbeverein Hedingen Das Bauen ist seine Leidenschaft und mit nun genau dreissig Jahren Tä-

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Wahlen 2014

Freitag, 14. März 2014

Exekutive «wählt» Exekutive ...

Die Kandidierenden der SP Hausen

Anna Günthardt Sonderegger.

Walter Achermann.

Franz Schüle.

Donatus Stemmle. (Bilder zvg.)

Mitglied der Sozialbehörde (bisher)

Mitglied der Primarschulpflege (bisher)

Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK), Aktuar (bisher)

Mitglied und Präsident der Sekundarschulpflege (bisher)

Walter Achermann, 1952, Sozialarbeiter, lebt seit 14 Jahren in Hausen am Albis. Als Mitglied dieser Behörde verantwortet er das Ressort Sonderpädagogik, wofür er mit seinem pädagogischen und psychologischen Fachwissen einen wichtigen Beitrag leistet. In steter Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrpersonal setzt er sich für individuelle und optimale Entwicklungsvoraussetzungen ein. Als Vater zweier schulpflichtiger Kinder kennt er die Elternrolle bestens. Bevorstehende wichtige Entwicklungen der Primarschule möchte er in einer weiteren Amtsperiode mitgestalten.

Franz Schüle, 1942, Theologe: Als langjähriger Leiter eines grossen Hilfswerkes kennt sich Franz Schüle in Finanzfragen und Zahlen bestens aus. In der zu Ende gehenden Amtsperiode hat er das Finanzsystem unserer Gemeinde, deren Probleme und Chancen kennen gelernt. Sorgfalt und Kompetenz in Finanzfragen schliessen soziales und ökologisches Engagement nicht aus – im Gegenteil. Gerne stellt sich Franz Schüle für eine weitere Amtperiode zur Verfügung – auch weil er bei den bevorstehenden Veränderungen in der Zusammensetzung, die Kontinuität gewährleisten kann.

Donatus Stemmle, 1947, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich und Lehrmittelautor, in Kappel wohnhaft seit 1993. Donatus Stemmle kennt das Innenleben der Schule seit Jahrzehnten. Er ist als Schulpräsident seit vier Jahren Motivator für die Weiterentwicklung der sekHausen. Souverän und behutsam leitet er die Sekundarschulpflege Hausen/Kappel/Rifferswil mit Engagement, und Fachwissen. Anfragen oder Probleme werden unbürokratisch angegangen und am runden Tisch gelöst. Für seine Wahl muss er zweimal auf dem Wahlzettel aufgeführt werden, als Mitglied und als Präsident.

Anna Günthardt Sonderegger, 1949, Sozialarbeiterin, lebt seit 32 Jahren in Hausen am Albis und ist seit 4 Jahren Mitglied der Sozialbehörde. Sie ist als Delegierte in der Betriebskommission des Jugendtreffs deren Präsidentin. Mit grossem Engagement und Freude konnte sie mit neueren Strukturen den Jugendtreff attraktiver machen. Aufgrund der langen beruflichen Erfahrung gelang es ihr, einen wertvollen Beitrag für fachlich kompetente Entscheide zu leisten. Sie versteht ihren Einsatz als Engagement für benachteiligte Menschen, nicht ohne den Blick auch auf das finanziell Mögliche zu richten. Mit grosser Motivation stellt sie sich weiter zur Verfügung.

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In der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde Stallikon, (vorberaten an der Gemeinde-Versammlung vom 20. April 2005, angenommen an der Urnenabstimmung vom 5. Juni 2005 und vom Regierungsrat genehmigt am 21. September 2005), sieht der Art. 14 GVO, (Teilrevision gemäss Urnenabstimmung vom 27. September, in Kraft seit 1. Januar 2010) die Möglichkeit der «Stillen Wahl» vor. Dem allgemeinen Unmut der Wählerschaft von Stallikon entnehme ich, dass sich der Souverän, somit auch ich, der Tragweite der Änderung dieses Artikels in keiner Weise bewusst war. Nach meinem juristischen Empfinden (nicht Wissen) glaube ich, dass im Gesetz über die politischen Rechte über die stille Wahl, der Gesetzgeber das «Prinzip der Volkswahl» unterläuft. Nach dem Motto «Wahltag ist Zahltag», müsste der Wähler die Gelegenheit haben, auf einem gedruckten Wahlzettel – nach persönlichen, und/oder auch politischen Aspekten (Partei) – «Noten zu verteilen», das heisst Namen von gewissen erneut Kandidierenden zu streichen. Auch würde ich gerne die Namen meiner Favoriten kumulieren, wie das bei Kantonsratsrats- und Nationalratswahlen möglich ist, wir wählen aber nicht das Parlament, sondern die Exekutive, also ist Kumulation laut Art. 14 GVO nicht statthaft. Nach Gesprächen mit Stimmbürgern von Stallikon stelle ich fest, dass vielerorts die Wahlunterlagen im Papierkorb landen oder bereits gelandet sind, eigentlich schade. Erwin Gasser, Stallikon

Primarschulpflege Ottenbach – Gemeindewahlen vom 30. März

Kandidierende für die Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil, vl. : Claudio Rütimann, Susanne Hitz, Donatus Stemmle, Beate Stapff und Martin Wälti. (zvg.)

Beständigkeit an der Sekundarschule ... ... Hausen, Kappel und Rifferswil. Für vier weitere Jahre setzt sich ein eingespieltes Schulpflegeteam gerne wieder engagiert für die Belange einer innovativen Sekundarschule ein. Nachdem die Kreisgemeindeversammlung vom 22. September 2013 der Re-

duzierung von 7 auf 5 Mitgliedern zustimmte, stellen sich nun fünf Bisherige zur Wahl: Donatus Stemmle, als Präsident. Als Mitglieder der Schulpflege: Susanne Hitz, Beate Stapff, Claudio Rütimann und Martin Wälti. Für das Vertrauen danken sie und freuen sich über Stimmen.

Stefan Gyseler ist der ideale Gemeindepräsident für Hausen

Für die Wahl in die Primarschulpflege Ottenbach kandidieren die parteilosen Katja Niederer, Alexander Kitzinger und Gioia Schwarzenbach Wälti gemeinsam. Alle drei haben Kinder im Primarschulalter und wohnen seit mehreren Jahren in Ottenbach. Katja Niederer ist Juristin und seit 2011 in der Elternbildung Ottenbach aktiv. Sie möchte sich für die Umsetzung und Einhaltung des Volksschulgesetzes einsetzen. Zudem ist es ihr ein Anliegen, dass die Schule allen Kindern Chancengleichheit bietet und sie auf ein eigenständiges und selbstverantwortetes Leben vorbereitet. Als Betriebsökonom möchte Alexander Kitzinger sein breites Fachwissen nutzen und sich mit dem Ressort Finanzen auseinandersetzen. Ihm liegt das Wohlergehen von allen – Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrpersonen – am Herzen. Die promovierte Zoologin Gioia Schwarzenbach Wälti ist ebenfalls seit mehr als zwei Jahren in der Elternbildung und seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 in der Waldspielgruppe Ottenbach engagiert. Sie möchte ihre Erfahrung als Projektleiterin für die zukünftige Entwicklung der Primarschule einbringen. Es ist ihr wichtig, dass die Kinder zum selbstständigen Den-

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Gestern habe ich meinen Wahlzettel für die Gemeindewahlen am 30. März ausgefüllt. Einen Namen habe ich zweimal geschrieben: Stefan Gyseler. Ich habe Stefan Gyseler gewählt als Gemeinderat von Hausen und als Gemeindepräsidenten. Mit Stefan Gyseler verbindet mich die Zusammenarbeit bei zahlreichen Projekten und Anlässen. Dabei habe ich ihn als Persönlichkeit kennengelernt, die sehr schnell einen Sachverhalt durchschaut und die wesentlichen Punkte erfasst. Er kann sich kristallklar äussern, doch genauso sehr interessiert ihn die Meinung anderer. Er

hat ein hervorragendes Auge für Konsenslösungen, die für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellen. Als Praktiker entwickelt er deshalb immer wieder konkrete Lösungen, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen. Er ist eine verlässliche Persönlichkeit, die anpackt, sei es als Freund oder als Unternehmer. Ich bin froh, dass er sich zur Wahl stellt, und hoffe, dass er am 30. März glanzvoll zu unserem neuen Gemeindepräsidenten gewählt wird. Olivier Hofmann, Hausen

Kandidierende für die Ottenbacher Primarschulpflege, von links: Gioia Schwarzenbach, Katja Niederer und Alexander Kitzinger. (Bild zvg.) ken angeregt werden und gemäss ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Alle drei legen grossen Wert auf den respektvollen Umgang und die Wertschätzung zwischen und unter Schülern, Eltern und Lehrpersonen.

Dank ihren unterschiedlichen Fachkompetenzen ergänzen sich die drei Kandidaten sehr gut, und sie möchten sich daher gemeinsam dafür einsetzen, dass Ottenbach eine qualitativ gute Primarschule hat, die sich stets weiterentwickelt.


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Wahlen 2014

Freitag, 14. März 2014

Politik mit Kopf, Herz und Hand: Wahlempfehlungen der EVP Affoltern Immer vor Wahlen mutieren Kandidierende zu beinahe übermenschlich befähigten Gestalten ohne Fehl und Tadel. Jedenfalls werden sie nur im besten Lichte dargestellt und mit schönsten Worten ihre Unverzichtbarkeit für das Allgemeinwohl erklärt. Natürlich ist auch die EVP von ihren Kandidierenden überzeugt und setzt alles daran, dass ihnen eine erfolgreiche Wahl gelingt. Dennoch ist der EVP bewusst, dass sie mit Menschen zu den anstehenden Wahlen antritt, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Re- Die Kandidierenden der EVP (von rechts): Markus Gasser, Gemeinderat; Sonja Humbel, Präsidentin alität stehen. Keine Sekundarschulpflege; Daniel Sommer Sidler, RPK-Mitglied. (Bild P. Messerli) und keiner der nachfolgend Erwähnten hat den An- Herausforderung an, diesen Anspruch bisherigen Dasein mitunter schmerzspruch der Unfehlbarkeit. Aber allen in seinem politischen Wirken unter lich erfahren müssen. Trotzdem hat ist gemeinsam, dass sie den unbeding- Beweis zu stellen. Laute Worte sind sie immer Oberwasser behalten und ten Willen, die Sorgfalt und die Ein- seine Sache nicht. Vielmehr will er ge- dadurch an Ausdauer und Hartnäckigsatzbereitschaft für ihre jeweilig ange- nau hinschauen, tragfähige Lösungen keit gewonnen. Heute bringt sie nebst strebten Ämter mitbringen. entwickeln und dann unter Einbezug dieser Qualität auch viel Führungseraller Beteiligten Schritte umsetzen. fahrung mit und die Fähigkeit, mit eiZusammen mit Markus Gasser emp- nem Team zielorientiert zu arbeiten. Markus Gasser: Ein Gemeinderat, fiehlt die EVP auch Martin Gallusser Auch weil die lange Suche nach eider hinschaut und einbezieht der SP zur Wiederwahl. ner Präsidiumskandidatin erfolglos geblieben war, hat Sonja Humbel entZusammengefasst liegt das politische schieden, sich für diese Aufgabe mit Hauptziel von Markus Gasser im Strefrischem Elan, grosser Motivation und ben nach nachhaltigen Lösungen für Sonja Humbel als Präsidentin der Unterstützung der EVP zur VerfüAffoltern und der Erhaltung der Le- der Sekundarschulpflege bensqualität. Das kann vieles heissen. Dass das Leben nicht immer gradlinig gung zu stellen. Die EVP empfiehlt ihund Markus Gasser nimmt gerne die verläuft, hat Sonja Humbel in ihrem ren Namen zwei Mal auf den Stimm-

zettel zu schreiben: Einmal als Mitglied und einmal als Präsidentin der Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst.

Daniel Sommer weiterhin als Mitglied der RPK Vor vier Jahren hat Daniel Sommer seine Arbeit in der RPK aufgenommen. Sein Zugang zu den Geschäften der RPK ist von seiner Erfahrung als Unternehmer geprägt. Dabei profitiert er auch vom sehr guten Mix der bestehenden Behördenzusammensetzung und dem breiten beruflichen Spektrum der übrigen RPK-Mitglieder. Daniel Sommer ist motiviert, seine begonnene Arbeit in diesem engagierten Team fortzusetzen und sich in der RPK-Materie weiterzuentwickeln. Die EVP empfiehlt neben ihm auch Roger Marti von der GLP zur Wiederwahl.

Clemens Grötsch: Einziger Kandidat für das Gemeindepräsidium Ein Wahlkampf hat unter anderem den Vorteil, dass sich Kandidierende zum Fenster hinauslehnen und ihr Profil zeigen müssen. Clemens Grötsch gelingt dies ausnahmslos gut. Immer deutlicher werden seine tiefen Dossierkenntnisse und seine fundierte und vernetzte Denkweise. Bei Clemens Grötsch wird klar, dass ihm seine mehrjährige politische Arbeit in Affoltern eine solide Grundlage für seinen differenzierten Politstil bilden. Auf diesem Hintergrund ist für die EVP eindeutig, dass nur Clemens Grötsch als Gemeindepräsident infrage kommt. Sein Name gehört darum zwei Mal auf den Stimmzettel. Einmal als Mitglied und einmal als Präsident. EVP Ortspartei Affoltern, soda

Sekundarschulpflege: Marianne Wolfsgruber

Wahlempfehlungen der SP Mettmenstetten

SVP Wettswil: Mit fünf kompetenten Kandidaten in die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden.

Die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2014-2018 werfen in Mettmenstetten keine hohen Wellen, gibt es doch für fast alle Behörden gleich viele Kandidierende wie Sitze zu besetzen sind. Die SP Mettmenstetten empfiehlt Franziska Sykora zur Wiederwahl in die RPK. Sie ist im April 2013 in stiller Wahl in die RPK gewählt worden und stellt sich zur Wiederwahl. Franziska Sykora hat sich während den 12 Jahren als Gemeinderätin viel Wissen erworben. In den fünf Jahren als Verfassungsrätin hat sie sich mit den Grundlagen der kommunalen und kantonalen Politik auseinandergesetzt. Sie bringt also viel Erfahrung mit für die Arbeit in der RPK. Mit ihrer offenen Art und ihrer Gesprächsbereitschaft wird sie zum konstruktiven Dialog unter den Behörden beitragen, aber auch fähig sein, Vorlagen kritisch zu hinterfragen. Die SP Mettmenstetten unterstützt die Wiederwahl der bisherigen Sozialbehörde-Mitglieder Doris Bürgin und Bea Witzig. Beide Frauen sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen, haben viel Berufserfahrung und sind versiert im Prüfen von Gesuchen um Unterstützung. Sie werden sich dafür einsetzen, dass die Sozialhilfe in Mettmenstetten auf bewährter Grundlage und bewährten Richtlinien ausgerichtet wird als das, was sie sein soll und muss: Hilfe für Menschen in Notlagen.

Am 30. März 2014 finden die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Wettswil für die Legislatur 2014 bis 2018 statt. Die SVP Wettswil ist stolz, vier neue sowie einen bisherigen Kandidaten für die Gemeindebehörden zur Verfügung zu stellen. In einer Serie werden die einzelnen Persönlichkeiten porträtiert.

Heute: Sekundarschulpflege Nach dem Rücktritt der langjährigen bisherigen Amtsinhaberin Jana Kaufmann kann die SVP Wettswil einmal mehr eine kompetente Nachfolgerin stellen: Marianne Wolfsgruber. Die 63jährige Versicherungsberaterin, welche ursprünglich aus dem Kanton Neuenburg stammt, ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. Sie hat ein grosses Interesse daran, dass Jugendliche bei ihrer Entwicklung zu jungen Erwachsenen, aber auch bei ihrem Einstieg in die Berufswelt optimal gefördert und begleitet werden. Ihr derzeitiges Engagement als Persönlichkeits-Coach mit Pferden für Jugendliche gibt ihr die nötige Kompetenz und Einfühlsamkeit im Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen und macht sie damit zur idealen Besetzung für dieses Amt. Mit der Wahl von Marianne Wolfsgruber in die Sekundarschulpflege Bonstetten wählen die Stimmberechtigten am 30. März eine Kandidatin,

Marianne Wolfsgruber. (Bild zvg.) welche die Unterstützung und Förderung von jungen Menschen in ihrer Entwicklung als Individuum und Teil der Gesellschaft als Pflicht und eine sinnvolle Investition in die Zukunft sieht. Man wähle am 30. März Kontinuität und Stabilität: Marianne Wolfsgruber in die Sekundarschulpflege, zusammen mit Angela Cavallo Dietrich (Fürsorgebehörde – neu), Hermann Baur (Bau- und Planungskommission – bisher), Kurt Wobman und Markus Schneider (RPK – neu).

René Kälin weiter als Gemeindepräsident René Kälin wird sich als Gemeinderat und Gemeindepräsident zur Wiederwahl stellen. Die SP Mettmenstetten anerkennt seine Verdienste in der zu

Werner Michel als Gemeindepräsident von Stallikon Am 30. März wird für die nächsten vier Jahre das wichtige Amt eines Gemeindepräsidenten/-Präsidentin neu besetzt. Den Stalliker Bewohnerinnen und Bewohner kann es nicht gleichgültig sein, wer zukünftig in dieser Gemeinde das Gemeindepräsidium vertritt. Mit Werner Michel und Iris Geissbühler haben sich zwei bisherige Gemeinderatsmitglieder für dieses anspruchsvolle Amt gemeldet. Werner Michel wird von keiner Partei unterstützt und kandidiert als echte parteilose und unabhängige Person, was ihn für seine loyale und offene Haltung auszeichnet. Ein sehr grosser Teil der Stimmberechtigten von Stallikon kennt Werner Michel und seine Familie noch aus der Zeit, als er während 30 Jahren unsere Poststelle souverän, mit grosser Umsicht und viel Herzblut führte. Viele Stammkunden vermissen ihn heute noch hinter dem Postschalter. Ich bin überzeugt, dass Stallikon mit Werner Michel einen guten Präsidenten erhalten wird, der für die Einwohner und Einwohnerinnen von Stallikon in Gemeindeanliegen stets ein offenes Ohr haben wird. Im Gemeinderat ist Werner Michel seit sechs Jahren für die Finanzen und die Landwirtschaft verantwortlich. Die Steuererhöhung vom vergangenen Dezember war zu diesem Zeitpunkt unumgänglich. Als Steuerzahler einer Gemeinde ist es mir aber lieber, wenn bekannt gegeben und umgesetzt wird, wenn eine Erhöhung aktuell ist und man nicht wartet, bis die Behördenwahlen vorüber sind. So kenne ich Werner Michel, der die Probleme angeht, wenn sie anstehen. Doris Huguenin-Bergenat, Wettswil (vormals Leiterin Gemeindeammannund Betreibungsamt Stallikon)

Ende gehenden Amtsperiode. Er hat mit seinem Team vieles angestossen. Um einiges zu nennen: die Alterssiedlung ist renoviert, der Um- resp. Neubau der gemeindeeigenen Liegenschaft an der Albisstrasse wird nächstes Jahr abgeschlossen, auf dem Werkgebäude zeigt die grosse Fotovoltaikanlage an, dass der Weg in Richtung Energiestadt beschritten wurde, mit einem Leitbild Biodiversität soll Mettmenstetten der Vielfalt der Natur mehr Sorge tragen. René Kälin stellt sich den Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung – die SP freut sich, dass er bereit ist, die Gemeinde für weitere vier Jahre zu führen.

Christine Gerber für die Primarschulpflege Kampfwahlen gibt es in Mettmenstetten für die Primarschulpflege: 8 Kandidierende bewerben sich für die 5 Sitze. Die SP Mettmenstetten unterstützt Christine Gerber, die im Jahr 2010 neu in die Behörde gewählt wurde und sich gerne für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellt. Christine Gerber hat sich gut in das Thema «Unterstützung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen» eingearbeitet. Die Zusammenarbeit im Team der Schulpflege und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Primarschule macht ihr Freude. Christine Gerber ist in Mettmenstetten aufgewachsen und seit 1982 wieder hier wohnhaft. Als alleinerziehende Mutter einer heute erwachsenen Tochter kennt sie die Herausforderung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Bei der Betreuung von Flüchtlingen im Bezirk Affoltern begegnete sie Menschen in Not.

Christine Gerber. (Bild zvg.) An ihrer letzten Arbeitsstelle im Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn bekam sie Einblick in schwierige Lebensgeschichten. Christine Gerber zeigt viel Verständnis für Menschen, und ihr ist wichtig, dass die Volksschule die wichtigste Grundlage für unsere Gesellschaft bleibt. Christine Gerber ist pensioniert und kann sich die nötige Zeit für die Arbeit als Schulpflegerin nehmen – die SP empfiehlt Christine Gerber zur Wiederwahl! SP Mettmenstetten


Forum

Freitag, 14. März 2014

Aus dem Dorf – für das Dorf ... ... mit diesem Slogan bewirbt sich Christoph Tandler für den Gemeinderat (bisher) und für das Gemeinderatspräsidium (neu) von Hausen am Albis. Drei Kandidaten streben bei den Wahlen vom 30. März 2013 nach dem höchsten Amt in der Gemeinde. Eine erfreuliche Sache, wenn man bedenkt, dass es oft schwierig ist, kompetente Mitbürger für diese zeitlich doch recht aufwendigen Ämter zu finden. Was befähigt denn jemanden diese wichtige und recht verantwortungsvolle Tätigkeit auszuüben? Um unsere Gemeinde zu repräsentieren und deren Attraktivität ganzheitlich zu erhalten, bedarf es verschiedener Qualitäten und Sensorien. Hausen hat ein ausgeglichenes Sozialgefüge. Die Bedürfnisse der Jungen nach Freizeit- und Sportmöglichkeiten wie auch die Bedürfnisse der älteren Generation nach bezahlbarem Wohnraum konnten, zwar nicht immer vollumfänglich, aber doch oft Mehrheiten

finden. Der Erhalt dieses sozialen Gefüges verlangt ein gutes Sensorium für die Anliegen der Bevölkerung wie auch die Kenntnisse der lokalen Eigenheiten «Aus dem Dorf, für das Dorf». Aufgrund des Siedlungsdrucks aus der Region müssen massvoll Wohnraum geschaffen, aber auch die gewachsenen dörflichen Strukturen und das vertraute Erscheinungsbild möglichst erhalten werden. Als jahrelanges Mitglied der Baukommission hat sich Christoph Tandler aktiv in diese Themen eingearbeitet und die Diskussionen und Entscheide konsensorientiert mitgestaltet. Damit unsere Infrastrukturen reibungslos funktionieren, bedarf es eines laufenden Unterhalts und auch einer Erneuerung. Als verantwortlicher Gemeinderat für den Tiefbau hat Christoph Tandler die anstehenden Themen aufgenommen und mit seinem strukturierten Handeln dazu beigetragen, dass diese auf die Traktan-

denliste kamen und auch angepackt wurden.

Strukturiertes Handeln und konsensorientierte Lösungsfindungen Um die Finanzen im Griff zu halten und nicht zukünftige Steuererhöhungen zu provozieren, welche unsere Standortattraktivität schmälert, muss mit den öffentlichen Geldern sorgfältig umgegangen werden. Bei den Bauvorhaben im Tiefbau hat Christoph Tandler gezeigt, dass er die Tiefbauprojekte regelmässig unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen hat. Geben wir ihm doch die Chance zu beweisen, dass er die Finanzen auch als Gemeindepräsident im Griff hat. Strukturiertes Handeln und konsensorientierte Lösungsfindungen sind weitere wesentliche Eigenschaften, welche meines Erachtens ein Gemeindepräsident mitbringen muss. Erfah-

rung mit der Verwaltung und Kenntnisse derer Arbeitsweisen sind wichtige Voraussetzungen um die anstehenden Themen effizient und effektiv anzugehen. Aufgrund seiner Erfahrung als Gemeinderat in der letzten Legislaturperiode ist Christoph Tandler als Gemeindepräsident bestens geeignet. Es braucht aber nicht nur einen fähigen Gemeindepräsidenten. Auch die weiteren abgetretenen Gemeinderäte müssen durch neue, kompetente und teamfähige Personen ersetzt werden. Ergänzend möchte ich Andreas Huber als Mitglied des Gemeinderats Hausen am Albis empfehlen. Dank seinem volkswirtschaftlichen Studium sowie Mandaten für die öffentliche Hand verfügt er über die notwendige Erfahrung und Kompetenz, welche er im Gemeinderat im Interesse der Allgemeinheit einbringen kann. Markus Tremp, Hirzwangen, Mitglied der Baukommission

Erneuerungswahlen in Affoltern: Ein Träumer – oder Sachpolitiker? Was wollen wir in Affoltern erreichen? Wollen wir wirklich vier Jahre weiterträumen? Wenn es nach dem Wahl-Programm von Hermann Brütsch ginge, dann hätten wir vor lauter Träumen wohl einen sehr ruhigen Schlaf. Bei seinem bisherigem Wirken im Gemeinderat als Sozialvorsteher hat er vor allem sehr viel Porzellan zerschlagen (Jugendkommission, Austritt Zweckverband Sozialdienste) und auch bei seinen «noch vorhandenen» Mitarbeitern hat er nicht unbedingt Rückhalt. Clemens

Grötsch, Jürg Wyttenbach, Susanne Leuenberger und Martin Gallusser, äussern sich klar: Sie alle wollen, der Sache dienend, die Verwaltung mehr an die Kandare nehmen. Jürg Wyttenbach hat auch als einziger schon öffentlich und ungeschminkt mehr Controlling der Verwaltung gefordert. Dass er dies ernst meint, hat er trotz des hohen Risikos, das er mit der Unterstützung des Vereins pro Zweckverband einging, deutlich gezeigt. Ihm war die Sache, das aktive Überwachen des Spitals mit dem Referendum wich-

tiger als der momentane Ruf, den Hans Roggwiler bei einigen Personen geniesst.

Keine Hemmungen vor unangenehmen Kontakten Wir brauchen engagierte Personen, die in der Lage sind, die Probleme klar zu erkennen und auch anzugehen und auch keine Hemmungen vor unangenehmen Kontakten haben. Träumen darf jeder, nur nicht im Gemeinderat! Deshalb, werte Stimmbürger, empfeh-

le ich von den neuen Kandidaten für den Gemeinderat Jürg Wyttenbach, Markus Gasser als Vertreter der jungen Generation, sowie Markus Meier (Feuerwehr) zur Wahl. Die bisherigen Amtsinhaber Susanne Leuenberger, Clemens Grötsch, Martin Gallusser und Hans Finsler verdienen die Wiederwahl und klar Clemens Grötsch als Gemeindepräsident. Träumer will ich nicht im Gemeinderat, also Hermann Brütsch bitte nicht wählen. Heinz Schneider, Affoltern

Markus Schneider und Kurt Wobmann für die RPK Wettswil Am 30. März 2014 finden die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Wettswil für die Legislatur 2014 bis 2018 statt. Auch werden wiederum Persönlichkeiten von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in die Rechnungsprüfungskommission gewählt. Ich durfte während acht Jahren Einsitz nehmen in die RPK Wettswil. Für das entgegengebrachte Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wettswil möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Während diesen Jahren durfte ich spannende finanzpolitische Sitzungen wie auch bereichernde Gespräche und Diskussio-

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nen rund um den Finanzhaushalt von Wettswil am Albis erleben. Ich wurde immer wieder gefragt, was die Rolle der RPK eigentlich sei. Aufgrund Gesetzesänderungen hat sich die finanzpolitische Prüfung grundlegend geändert.

Vermehrt finanzpolitische Fragen Die Rechnungsprüfungskommission ist weiterhin ein selbstständiges Organ, das heisst ihre Mitglieder sind von den Stimmberechtigten gewählt und keinen anderen Gemeindeorgan untergeordnet. Die repräsentative Zusammensetzung ist gewollt und hat

bewusst Vorrang vor fachlichen Kriterien. Die RPK hat keine Verwaltungsbefugnisse, keine Weisungsbefugnisse, sondern gibt ausschliesslich Empfehlungen ab, welche sie an die Bevölkerung richten kann und muss. Die RPK muss sich in Zukunft vermehrt um finanzpolitische Fragestellungen kümmern. Unter anderem sind Ausgaben und/oder Investitionen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu prüfen. Sind diese Ausgaben notwendig, dringlich und zweckmässig sowie wirtschaftlich für unsere Gemeinde? Mit diesen Fragen müssen sich die RPK-Mitglieder beschäftigen und auseinandersetzen, damit der Finanzhaus-

halt und somit auch die Steuerbelastung für die Bevölkerung tragbar bleibt.

Gewissenhafte und seröse Prüfung Aufgrund der obigen Ausführungen empfehle ich den Stimmberechtigten von Wettswil die Herren Markus Schneider und Kurt Wobmann in die RPK Wettswil zu wählen. Somit kann weiterhin sichergestellt werden, dass diese für unsere Gemeinde wichtigen Themen gewissenhaft und seriös geprüft werden. Marc Bochsler, Wettswil

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Fairness und Respekt im Affoltemer Wahlkampf? Affoltemer Gemeindepräsident in wollenem Schal und roten Socken ...? Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. März. Im Rahmen der Sitzungen der Interparteilichen Konferenz der Gemeinde Affoltern a.A., zur Vorbereitung des Wahlkampfes für die Behördenwahlen 2014, haben vor allem die Teilnehmer aus den Parteien mit christlichem Hintergrund gebetsmühlenartig Fairness und Respekt gegenüber den Kandidatinnen und Kandidaten reklamiert. Und was präsentiert uns nun Herr Orlando Rabaglio, Mitglied der CVP und selber Kandidat für ein nicht ganz unbedeutendes Präsidium, mit seinem Schmähbrief «Affoltemer Gemeindepräsident in wollenem Schal und roten Socken ... ?» Er versucht, den ihm nicht genehmen Kandidaten für das Gemeindepräsidium, Hermann Brütsch, aufgrund des wohl etwas anderen Auftrittes als es sich der biedere Rechnungsprüfer gewohnt ist, mit Oberflächlichkeiten zu demontieren. Zudem leistet er sich den Fauxpas, einen demokratischen Entscheid einer Gemeindeversammlung zu kritisieren, zu dem seine RPK nach einer wohl eher politischen als einer materiellen Prüfung einen anderen Antrag gestellt hatte. Da darf man sich die Frage stellen: Ist das jetzt diese Fairness und der Respekt gegenüber dem Kandidaten, den auch seine Partei verlangt? Zudem wird der geneigte Wähler die Frage zu beantworten haben, ob dieser Briefeschreiber noch über die nötige Souveränität für das Amt der Präsidenten der RPK Affoltern verfügt. Jakob Schneebeli, Affoltern

Fehlendes Demokratieverständnis von RPK-PräsidiumsKandidat Rabaglio Affoltemer Gemeindepräsident in wollenem Schal und roten Socken ...? Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. März. Wenn man einen Gemeinderatskandidaten wegen seiner vielleicht etwas provozierenden Kleidung kritisiert, zeugt dies davon, dass sachliche Argumente fehlen. Wenn zudem der Gemeinderatskandidat heftig kritisiert wird, weil er als Gemeinderat eine Abstimmung in der Gemeindeversammlung gegen den ablehnenden Antrag der RPK gewonnen hat, so ist dies aus demokratischer Sicht nicht gerade fair. Wo bleibt da der Respekt vor den Stimmbürgern, die den Mehrheitsentscheid gefällt haben?

Hans Ulrich Meuter, FDP Co-Präsident, Ortspartei Affoltern


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Einladung zur Generalversammlung Donnerstag, 3. April 2014, um 20.00 Uhr Restaurant Erpel, 8915 Hausen am Albis Eingeladen sind alle Mitglieder und weitere Interessierte. Traktanden: Jahresbericht, Rechnung, Budget, Wahlen, Jahresplanung, Informationen, Anträge Anträge bitte bis 22. März an den Präsidenten Markus Wetli, Heischerstrasse 11 a 8915 Hausen am Albis Der VVH-Präsident


Gewerbe/Dienstleistungen

«Style» ausgezeichnet

«Sputnik» rockt

Hausemer gewinnen kantonalen Jugendprojektwettbewerb Projekter. > Seite 23

Die Ämtler Bands Last Avenue und Rushhour treten in Mettmenstetten auf. > Seite 25

Freitag, 14. März 2014

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Ämtler Sieger Olympiafahrer Luca Schuler triumphiert am Whitestyle Open in Mürren. > Seite 33

Zweirad-Mobilität ist Lebensqualität Mit Fredy Rüegg Velo-Sport unbeschwert in die neue Saison Auch das Fahrrad braucht einen Service – und den vor allem vor der ersten grossen Tour. Fachgeschäfte für Zweiräder bieten einen effizienten Check an – professionell und unkompliziert.

So präsentiert sich Berger Gartenbau an der Giardina 2014 in Zürich. (Bild zvg.)

«Sanfte Sommerbrise» Showgarten von Berger an der Giardina Es gibt für jeden Menschen Orte des besonderen Glücks, an denen er eine Verzauberung erfährt, die über die reine Lebensfreude hinaus geht. So ein Ort ist zweifellos der Garten, wie der Gartenplaner Brian Wiss von Berger Gartenbau bis zum 17. März an der Giardina 2014 zeigt. Seine naturnahe Kreation aus leuchtenden Weiden und filigranen Ziergräsern trägt den Titel «Sanfte Sommerbrise». Wer natürlich anmutende Gärten liebt, wird sich früher oder später der grossen Gattung der Ziergräser zuwenden. Ziergräser gehören – übrigens wie Bäume auch – zu den ältesten Vertretern des Pflanzenreichs. Wenn man also mit Ziergräsern arbeitet, holt man sich ein ganz besonderes Stück Natur in den Garten. Für den Showgarten «Sanfte Sommerbrise» lässt Brian Wiss einen Teppich aus Engelshaargras (Stipa tenuissima) entstehen, das so filigran wirkt, dass unmittelbar der Wunsch aufkommt, es zu streicheln. Kein Gras wiegt sich so anmutig im Wind wie dieses. Den sanften, goldenen Glanz dieses besonderen Ziergrases unterstützt der Gartenplaner Brian Wiss mit sonnigen Akzenten aus blühenden Etagenprimeln (Primula bulleyana). Aus dem Gräserteppich erheben sich die zwischen Gelb und Rot changierenden Triebe der Chermesina-Silberweide (Salix alba «Chermesina»). Diese at-

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traktive Weidenart ist in Form von Büschen, aber auch als grosse, mehrstämmige Kopfweide anzutreffen.

Goldener Farbklang Aussergewöhnliche Materialien und Stimmungen gehören zur Handschrift von Berger Gartenbau, die den Anspruch hat, das Giardina-Publikum jedes Jahr von Neuem zu verzaubern. Die ursprünglich wirkende, in warme Farbklänge getauchte Gartenlandschaft, welche das Unternehmen an der Giardina 2014 vorstellt, erhält durch charaktervolle Naturholzmöbel und ein organisch geformtes Vulkansteinbecken von Living Dreams einen exotischen Touch. Auge in Auge mit der Natur befindet sich der Besucher, wenn er im loungeartigen Wintergarten der Firma Thermogreen Platz nimmt. In Zusammenarbeit mit Architekten entstand hier eine moderne Wohnraumerweiterung, welche das aktuelle Giardina Fokusthema «Stilvolle Nebengebäude im Garten» auf überzeugende Weise aufgreift. Ein interessanter Hingucker in diesem Zusammenhang ist sicherlich der grosse Teakholztisch, der durch die Verglasung des Wintergartens hindurch verläuft und das Innen und Aussen perfekt miteinander verbindet. Infos: www.berger-gartenbau.ch,

Aufstehen, duschen, frühstücken, sich auf das E-Bike schwingen und an den Arbeitsplatz schieben lassen? Wach und motiviert den Arbeitstag beginnen? Nach dem Feierabend mit seinem E-Bike noch eine kleine Zusatzrunde fahren und dabei eine kleine Unterstützung wählen? Damit den eigenen Organismus auf Betriebstemperatur bringen, zufrieden daheim ankommen mit dem Wissen, für sich Zeit gehabt und die tägliche Bewegung in den Alltag eingebaut zu haben? Den Abend geniessen und vor dem Ins-Bett-Gehen noch den schnell den Ladezustand des Akkus prüfen? So könnte der Alltag aussehen. Fredy Rüegg Velo-Sport AG führt seit über zehn Jahren Elektro-Velos mit verschiedenen Antrieben und Akkusystemen. In dieser Zeit hat das Familienunternehmen viel praktische Erfahrung und Fachwissen gewonnen, von denen die Kunden profitieren können. Schon seit 33 Jahren begleitet Fredy Rüegg Velo-Sport AG die velobegeisterte Bevölkerung des Bezirks Affoltern mit Rat und Tat bei ihrer Freizeitaktivität oder Alltagsmobilität. An Standort am Bahnhofplatz 8 in Affoltern erfahren Kunden die neusten Trends, aber auch das Bewährte, bei Beratung oder einer Probefahrt. Diese kann nach Terminvereinbarung be-

Kompetenz im Zweirad-Bereich: Walo Rüegg. (Bild zvg.) gleitet oder auf eigene Faust unternommen werden.

Veloausstellung am 5. April Im neu gestalteten Ladenlokal, in dem immer noch die Werkstatt zu sehen ist, kann man sich selbst ein Bild vom professionellen Arbeitsvorgehen machen. Ausgebildete Mitarbeiter setzen sich Tag für Tag mit Freude an ihrer Tätigkeit für das Wohl der Kundschaft ein. Diese Begeisterung zum Velo gibt Walo Rüegg auch an seine Lehrlinge weiter, die bei ihm einen soliden Einstieg in die Berufswelt bekommen. In der Freizeit sind alle, Mitarbeiter und Chef, auch mit Rennvelos, Mountainbikes, E-Bikes oder Tourenvelos unter-

wegs, was wiederum der Kundschaft zugutekommt. Am 5. April werden Fredy Rüegg Velo-Sport AG an der Veloausstellung der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse in Affoltern (Voba) die Gelegenheit wahrnehmen, in festlicher Atmosphäre ein Gespräch zu führen, Velo-Fans kennen zu lernen oder mit ihnen zu fachsimpeln. Als langjährige Clubsponsoren des RRC Amt werden Walo Rüegg und seine Firma ebenfalls an diesem Event zusammen mit den RRC-Amt-Kids einen Geschicklichkeitsparcour aufstellen. Jeder kann seine Fahrkünste unter Beweis stellen. Fredy Rüegg Velo-Sport AG, Bahnhofplatz 8, Affoltern, Telefon 044 761 10 10.

Die Messe-Konditionen werden fürs Säuliamt verlängert Finetra AG kommt gestärkt aus der Wohga in Zug Die neuen Gartenmöbel sind eingetroffen. Dieses Wochenende lädt die Finetra AG in Affoltern nun ein, gemeinsam das Frühlingserwachen zu feiern.

Telefon 044 716 18 18.

Sechs Gartenmöbel-Lieferanten gaben sich am vergangenen Dienstag an der Zürichstrasse 130 in Affoltern die Klinke in die Hand. Was Gartenmöbel und Beschattung anbelangt, kann die Kundschaft bei Finetra ab sofort aus dem Vollen schöpfen. Ein Hingucker sind diese Saison besonders die frischen Farben. «Wir legen Wert auf namhafte Schweizer Lieferanten», betont Geschäftsführer Besim Bulica und verspricht: «Qualität und Preis spielen wunderbar zusammen.» Wie sehr die Finetra auf Produkte aus der Nähe setzt, das zeigt sich am deutlichsten bei den Kissen und Duvets: «Unser Haupt-Lieferant ist die Firma Albis in Affoltern», so Bulica. Letztes Wochenende hat sich Finetra noch an der Messe für Wohnen, Haus und Garten (Wohga) in Zug präsentiert. Auf Interesse seien dort insbesondere die Boxspringbetten gestossen, so Bulica. Extra für die Kundschaft im Säuliamt werden die Messe-

Am Dienstag waren die neusten Gartenmöbel noch verpackt. Dieses Wochenende lädt das Finetra-Team nun zum Frühlingserwachen. (Bild Thomas Stöckli) Konditionen nun verlängert. Die Gelegenheit also, Altes auszumisten und sich neu einzudecken. Einen besonderen Leckerbissen bietet Finetra aus dem Hause Bico: Auf die neuen VitaLux-Matratzen gibts zusätzliche 10% Einführungsrabatt. Eine Bico-Fachberaterin wird an allen drei Ausstellungs-Tagen vor Ort sein. Da Fussball-Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld

neuer Markenbotschafter von Bico ist, bietet sich weiter Gelegenheit, am WM-Wettbewerb mitzumachen. Und natürlich werden die Besucher am Frühlingserwachen auch kulinarisch verwöhnt. (tst.) Frühlingserwachen bei Finetra AG, 14. bis 16. März, Zürichstrasse 130 in Affoltern. Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 17 Uhr.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 14. März 16.30 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 19. März 14.30 Talertreff im Pegasus

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Samstag, 15. März 9.30 LAufmerksamkeit. Natur und Spiritualität. Pilgern ab dem Grossmünster Zürich nach Kappel. Laufzeit ca. 6 bis 6½ Std. Das Pilgern findet bei jeder Witterung statt. Die Teilnahme ist kostenlos Informationen erhalten Sie beim Pilgerzentrum St. Jakob: Telefon 044 242 89 15 Es besteht die Möglichkeit, im Kloster zu übernachten. Anmeldung dazu bis spätestens um 10.00 Uhr. Tel. 044 764 88 10 Montag, 17. März 9.30 Tanztag mit Lilian Boss-Hofstetter «Erahne was sich entfalten will» Mit Kreistänzen das Leben feiern. Anmeldungen an Telefon 044 764 88 30 Mittwoch, 19. März 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 20. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 14. März 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Samstag, 15. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Dienstag, 18. März 19.30 Befreiungstheologie und feministische Theologie Vortrag im Chilehuus Pfrn. B. Bartels und Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 16. März 10.00 Suppen-Sonntag zum Thema der Hilfswerke «Die Saat von heute ist das Brot von morgen» Gottesdienst , Apéro und Suppe vorbereitet und gestaltet, gemixt, gekocht und serviert von Oberstufenschüler und -schülerinnen, Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfrn. S. Sauder Orgel/Klavier: Minako Matsuura

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. März 8.30 bis 11 Uhr Frauenzmorge in der Engelscheune Rifferswil Mit Regine Finschi-Merian zum Thema «Lebensplanung für Jung und Alt» Unkostenbeitrag Fr. 20.– gratis Kinderhüeti Sonntag, 16. März 18.00 Abendmahlsgottesdienst mit Meditationen zum Hungertuch. Mit Pfarrer Matthias Fischer Freitag, 21. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 15. März 8.30 Oberämtler «Frauezmorge» in der Engelscheune, Rifferswil 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 16. März 19.30 Abendgottesdienst im Zwinglisaal mit Pfarrer Jürgen Schultz Dienstag, 18. März 18.30 Konf 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Ruedi Kleiner Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Maurer und Fritz anschliessend Pizza im Pfarrhaus Mittwoch, 19. März 12.00 Senioren-Eessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 21. März 9.3 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 14. März 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfr. Ruedi Kleiner Musik: Marianne Rutscho 17.00 Juki in Mettmenstetten Leitung Pfarrteam: Andreas Fritz und Thomas Maurer anschliessend Pizza im Pfarrhauskeller Freitag, 21. März 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Silvia Seipp und Ilona Lüscher

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 14. März ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 16. März 10.00 Schöpfungsgottesdienst mit den 2.-Klässlern (minichile) Pfarrer Andreas Fritz und Barbara Rotach Orgel: Ursula Hauser 17.00 Juki-Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Montag, 17. März 15.00 «Sicherheit, Gefahren im Alltag und Kriminalität» Veranstaltung Alterskommission Pfarreizentrum Rüteli Mittwoch, 19. März 9.30 Fire mit de Chliine kath. Kirche Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Nico Häberling Thema: «Vertrauen» Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung mit anschliessendem Umtrunk statt. Die Kirchenpflege schlägt Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pfarrer Jörg Ebert zu je 50 % als Gemeindepfarrer für den Rest der Amtsperiode 2012 bis 2016 vor Sonntag, 16. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 16. März 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) Mirjam Künzli (Querflöte), getauft wird Samuel Winkler, Sohn von Helen und Florian Winkler 11.00 Treffpunkt Begegnung Ökumene Obfelden-Ottenbach «Alles us Öpfel» ref. Kirchgemeindehaus Obfelden 19.30 Gebet für Obfelden, ref. Kirche Montag, 17. März 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 18. März 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 19. März 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche

Samstag, 15. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 16. März 10.00 Eucharistiefeier Montag, 17. März 19.30 Monatsandacht Dienstag, 18. März 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 19. März 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 20. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. März 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 16. März 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 14. März 12.00 Senioren-Essen 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 15. März 8.30 bis 11:00 Uhr Frauenzmorge zum Thema «Lebensplanung für Jung und Alt», Engelscheune Samstag, 15. März 19.00 Konzert des Ensembles für Alte Musik «il desiderio» Sonntag, 16. März 9.30 Gottesdienst Pfr. Jürgen Schultz

Samstag, 15. März 9.00 bis 15.00 Uhr Intensivtag für alle Erstkommunionkinder und ihre Begleitpersonen 13.00 bis 14.00 Uhr Kinderchor-Probe für den Suppentag 18.30 Santa Messa/Festa del papà Sonntag, 16. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 19. März 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chiine» in der kath. Kirche Donnerstag, 20. März 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 16. März 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Der arme Mann und die Fee» Fahrdienst, Anmeldung 15. März, Telefon 044 700 17 75 11.15 Jugendgottesdienst Mittwoch, 19. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 20. März 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. März 17.30 Begrüssungsgottesdienst/ Eucharistie für unsere neue Pastoralassistentin Linda Cantero Sonntag, 16. März 9.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung 9.00 Chinderchile 10.00 Gottesdienst zur Fastenkampagne in der ref. Kirche 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 21. März 18.00 bis 20.30 Uhr Ökum. Jugendgottesdienst in der ref. Kirche

Samstag, 15. März 17.30 Begrüssungsgottesdienst/ Eucharistie für unsere neue Pastoralassistentin Linda Cantero in Affoltern Sonntag, 16. März 10.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 16. März 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. März 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 16. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 16. März 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 19. März 20.00 Frauenabend Woran man einen Christen erkennt, 1. Joh. 2, 1–11

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 15. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 16. März 9.45 Gottesdienst «Herzschlag – Berufen» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi Montag, 17. März 11.30 Mittagstisch Dienstag, 18. März 20.00 Gemeinde-Versammlung Mittwoch, 19. März 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der EMK Donnerstag, 20. März 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

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Gewerbe

Freitag, 14. März 2014

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Förderpreis für Nachwuchsarchitekten Hawa Student Award 2014: Die Gewinner sind prämiert Bereits zum dritten Mal hat der Schiebebeschlag-Hersteller Hawa angehende Architekten zu einem international ausgeschriebenen Ideenwettbewerb eingeladen. Es ging um das studentische Wohnen der Zukunft. Am 6. März wurden die vier Preisträger an der ETH Zürich ausgezeichnet. «Zuhause auf Zeit – neue Wohnkonzepte für Studierende» lautete die Aufgabe im Rahmen des mit einer Preissumme von 12 000 Schweizer Franken dotierten Hawa Student Awards 2014. Bereits zum dritten Mal lud der Schweizer Schiebebeschlag-Hersteller dieses Jahr Architekturstudierende im Rahmen eines international ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Einreichung ihrer Ideen für ein fiktives Projekt ein. Vier von 54 eingereichten Arbeiten wurden im Rahmen der Preisverleihung vom 6. März an der ETH in Zürich durch Hawa Geschäftsleiter Gregor Haab ausgezeichnet. «Uns ist es

Preisträger des Hawa Student Award 2014 Das Gewinnerprojekt: «Schweizer Taschenzimmer» Verfasser: Tim Mohr, Masterstudent an der Leibniz Universität Hannover (D)

Die Anerkennungspreise: Projekt: «Rear Window» Verfasser: Severine Frehner, Yannick Perroud; Architekturstudium (Master) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (CH). Projekt: «Unter einem Dach» Verfasserin: Jara Baarlink; Architekturstudium (Master) an der RWTH Aachen (D). Projekt: «Woodstock» Verfasser: Alain Brülisauer, Matthias Schilling; Architekturstudium (Bachelor) an der Berner Fachhochschule (CH).

Unter dem Titel «Zuhause auf Zeit» wurde im Hawa Student Award 2014 innovative Wohnkonzepte für Studierende entworfen. Hier überreicht Hawa-Geschäftsleiter Gregor Haab den ersten Preis an den Gewinner Tim Mohr für dessen Projekt «Schweizer Taschenzimmer». (Bilder zvg.) wichtig, angehenden Architekten die Chance zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen», sagte Gregor Haab anlässlich der Preisverleihung. Das Siegerprojekt «Schweizer Taschenzimmer» stammt von Tim Mohr, der an der Leibniz Universität in Hannover Architektur studiert. Drei weitere Projekte von Studierenden aus der Schweiz und Deutschland erhielten einen Anerkennungspreis.

Innovative Raumkonzepte für Studierende Im Zentrum des Hawa Student Award 2014 stand das studentische Wohnen. Durch oft sehr hohe Mietpreise in den gefragten Hochschulstädten ist es für Studierende heute schwierig auf dem freien Markt eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Teilnehmer des Hawa Student Award sollten deshalb ein auf die Bedürfnisse und Finanzen der Studierenden zugeschnittenes Wohnhaus entwerfen. Als realer Standort für die fik-

tive Aufgabe wurde ein Grundstück im Zürcher Stadtteil Affoltern ausgewählt. Ausgangspunkt für die Vision der Teilnehmer bildete die selbständig organisierte Wohngemeinschaft. Diese galt es mit Fokus auf eine flexible Nutzung weiterzuentwickeln. Beispielsweise durch eine neue Definition des Überganges zwischen privaten und gemeinschaftlich genutzten Flächen. Parallel zur Preisverleihung wurde die Ausstellung der zwölf besten Wettbewerbsbeiträge an der ETH Zürich eröffnet. Sie dauert bis zum 21. März (ETH Zürich Hönggerberg, Departement Architektur, Raum HIL D 10). Anschliessend sind die Arbeiten an der Leibniz Universität in Hannover und an der Technischen Universität in Wien zu sehen. Das Sieger-Projekt «Schweizer Taschenzimmer» verknüpft einen klassisch modernen Baukörper geschickt mit einer flexiblen Innenraumlösung. Diese ist radikal umgesetzt, lässt den Studierenden viel Gestaltungsfreiheit und ermöglicht eine laufende Anpas-

Gestaltungsspielraum: Das Gewinnerprojekt «Schweizer Taschenzimmer» verknüpft einen klassisch modernen Baukörper mit einer flexiblen Innenraumlösung.

sung der Räume. Die Klapp- und Schiebelösung ist konsequent gedacht und nicht einfach Selbstzweck sondern integraler Bestandteil einer durchdachten Lösung. Auch die Verfasser der drei anderen prämierten Arbeiten haben sich sorgfältig mit dem studentischen Wohnen und dem Thema Flexibilität auseinandergesetzt. Die dabei entstandenen Lösungsansätze zeigen, dass eine flexible Raumnutzung ganz unterschiedlich gedacht und umgesetzt werden kann.

Sechs Fachpreisrichter Für die Beurteilung der eingereichten Arbeiten setzte Hawa ein renommiertes Preisgericht mit Fachleuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Dieses bestand aus den sechs Fachpreisrichtern Christian Kerez, Dipl. Arch. ETH und Professor an der ETH Zürich; Michael Schumacher, Dipl. Ing. Arch. und Professor an der Leibniz Universität Hannover; Almut Grüntuch Ernst, Dipl. Ing. Arch. und

Professorin an der Technischen Universität Braunschweig; Luca Selva, Dipl. Arch. ETH und Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz; Andreas Lichtblau, Dipl. Ing. Arch. und Professor an der Technischen Universität Graz sowie András Pálffy, Dipl. Ing. Arch. und Professor an der Technischen Universität in Wien. Dazu kamen als Sachpreisrichter von der Hawa AG Gregor Haab, Geschäftsleiter, und Anke Deutschenbaur, Leiterin des Slide Studio. Die Jury entschied schliesslich, das Siegerprojekt «Schweizer Taschenzimmer» mit 6000 Schweizer Franken zu prämieren und den drei anderen Arbeiten je einen Anerkennungspreis in der Höhe von 2000 Schweizer Franken zuzusprechen. Kurzvorstellung der prämierten Projekte sowie ausführliche Online-Version der Wettbewerbspublikation unter www.myslidestyle.ch. Weitere Infos bei Hawa AG, Schiebebeschlagsysteme, Untere Fischbachstrasse 4, Mettmenstetten, Telefon 044 767 91 91, info@hawa.ch, www.hawa.ch.

Styling gewinnen

Von Kunsttherapie bis Mediation

Vintage adé!

Bis zum 29. März präsentieren die Modegeschäfte im Emmen Center ihre aktuellen Frühlingsund Sommertrends inmitten von farbenfrohen Frühlingsblumen.

Tage der offenen Tür bei Myrtha Hässig

Die Tiefenbacher-Frühjahrskollektion zeigt Glanz und Schliff. Minimalismus und Purismus treffen auf Fantasie. Nach dem Farbrausch der letzten Saisons kehrt nun eine Beruhigung in die Schuhmode ein.

Im Emmen Center hält der Frühling Einzug. «Nachdem wir in den letzten Wochen bereits einige frühlingshafte Tage geniessen konnten, hat man nun endgültig Lust auf Frühling und frische Farben», sagt Roland Jungo, Direktor des Emmen Centers, das sich zum Ziel gesetzt hat, bei den Besucherinnen und Besuchern für Frühlingsgefühle zu sorgen. Der Höhepunkt der Saisoneröffnung 2014 wird heute Freitag, 14. März, der grosse Modetag sein. In einer rund 40-minütigen Modeschau, moderiert von Sara Hildebrand («glanz&gloria»), werden um 11, 15, 17 und 19 Uhr die aktuellen Frühlingsund Sommerkollektionen präsentiert. Die aktuelle «The Voice of Switzerland»-Gewinnerin Nicole Bernegger begeistert mit ihrem Gesang. Im Rahmen des Modetages verlost das Emmen Center ein Styling von PKZ men oder PKZ women im Wert von 750 Franken. Einfach den Wettbewerbstalon vor Ort ausfüllen und an der Verlosung teilnehmen. Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Am 28. und 29. März öffnet Myrtha Hässig die Tür ihrer Praxis für Kunsttherapie, Trauerbegleitung, psychologische Ayurveda-Beratung und Mediation in Affoltern – und zweimal pro Monat bietet sie freies Malen an. Das Gespräch in einer ruhigen, mitfühlenden Atmosphäre steht im Zentrum der Kunsttherapie. In der Beratung können Probleme aller Art erörtert werden. Es besteht die Möglichkeit, durch Malen den persönlichen Prozess zu vertiefen. Unerwartet können sich beim Gespräch oder beim Malen neue Perspektiven für künftige Lösungen zeigen.

Trauerbegleitung und Ayurveda Jeder Mensch ist im Verlaufe seines Lebens mit verschiedensten Abschieden konfrontiert. Sei es in der Familie, im Freundeskreis oder der Verlust der Arbeit, Gesundheit oder der Heimat. Aber auch die Pensionierung und das zunehmende Alter können heftige Emotionen auslösen. Myrtha Hässig bietet dazu eine einfühlsame Begleitung an.

Ayurvedaberatungen zielen auf eine ausgewogene Balance im Alltag, damit die Gesundheit erhalten bleibt oder wieder erlangt wird. Stressverminderung, geeignete Bewegung oder Informationen zu Entspannung oder Meditation sind mögliche Themen, die besprochen werden können. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist es, ein Basiswissen über eine typengerechte, gesundheitsförderliche Ernährung zu erlangen. Die Trauerbegleitung und die Ayurveda-Beratung können auch Teil einer Gespächs- oder Kunsttherapie sein.

Mediation und freies Malen Mediation ist als Methode bei jeglichen Auseinandersetzungen anwendbar. In einigen Sitzungen erarbeiten die Klienten eine gemeinsame, tragfähige Lösung. Die Methode eignet sich auch bei der Klärung einer Trennung oder Scheidung und bei Konflikten in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz und in einem Team. Das Ziel ist eine schriftliche Vereinbarung, die Rechtsgültigkeit hat. Sich inspirieren lassen von den Farben des beginnenden Frühlings.

Myrtha Hässig. (Bild tst.) Malend Innehalten im Alltag und für einige Stunden eintauchen in Farben und Formen, die in diesem Moment persönlich stimmig sind. Dazu die anregende Atmosphäre in einer kleinen Gruppe erfahren und die Möglichkeit haben, Verschiedenes auszuprobieren. Das alles vereint das freie Malen. Am Samstag findet der Kurs von 10 bis 14.30 Uhr statt, einschliesslich einer Mittagspause. Einmal pro Monat findet am Donnerstag oder Freitag auch ein Abendkurs statt. Er dauert jeweils von 19 bis 21.15 Uhr. Tage der offenen Tür am 28. März von 10 bis 15 Uhr und 29. März von 16 bis 19 Uhr, Butzenstrasse 28,

Klare und spitzere Formen zeigen sich bei Pumps, Ballerinas und Sandaletten. Weiss flirtet mit schimmernden Metallics in Silber, Platin oder Gold, welche sich zu vielen Farben und Looks kombinieren lassen. Neu sind Rauleder mit feinem Metallicstaub oder rustikale Leder mit Metallic-Finish. Für Durchblick bei Summerboots und Pantoletten sorgen attraktive Lasercuts. Die Herrenschuhe zeigen sich smart und lässig, mit natürlichen Optiken und Einflüssen aus dem Sport. Business-Modelle zeichnen sich durch männlich-markante Macharten und schlankere, taillierte Leisten aus. Während coole Jungs auf Sneakers und Trekking-Sandalen stehen, macht bei den Mädels eine frische Farbigkeit Lust auf einen heissen Sommer mit Sandaletten und Ballerinas. Wie bei den «Grossen» legen die Designer viel Wert auf Details: Lasercuts, Nieten und Mesh-Einsätze sind voll im Trend.

Affoltern. Kontakt: Myrtha Hässig, Telefon 043 817 15 04, www.myrthahaessig.ch.

Weitere Infos unter www.tiefenbacher.ch.


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Vermischtes

Freitag, 14. März 2014

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jugend in den gemeinden (14)

Saskia Aeschlimann, 16, Knonau

Für ihr Projekt «Style» ausgezeichnet. Die Jugendlichen vom «Chratz», von links: Julia Schummel, Salomé Fischer, Sophia Schlör und Phil Gallmann. Hinten: Jugendarbeiter Marco Müller. (Bild zvg.)

Kreativität und soziales Engagement Hausemer gewinnen kantonalen Jugendprojektwettbewerb Im kantonalen Jugendwettbewerb Projekter wurden auch Hausemer ausgezeichnet. Sie punkteten bei der Jury mit Kreativität und sozialem Engagement. An der jurierten Ausstellung in Affoltern hatten die jugendlichen Künstler vom Jugendtreff Chratz in Hausen vergangenen Oktober ihren ersten grossen Auftritt. Zu sehen waren damals unter anderem Fotos aus einer alten Abriss-Villa in Rüschlikon, in welcher sie Anfang 2013 gemeinsam mit dem

Jugendarbeiter ihre Kreativität mit Klebeband, Filzstiften und Spraydosen ausgelebt hatten. Daneben wurde auch der Jugendtreff zum Atelier. Das Geld der Versteigerung an der Finissage spendeten die Jugendlichen schliesslich an die Caritas. Vergangenen Samstag wurde das Projekt «Style» in Uster nun nochmals gewürdigt. Um 19 Uhr begann die Vergabe des kantonalen Jugendwettbewerbs Projekter. Entsprechend hiess es «Bühne frei» für die zehn nominierten Projekte und ihre Initianten. An-

hand von Präsentationen, Videos, Live-Paintings und Skype-Schaltungen ins Ausland zeigten Jugendliche, wie kreativ, mitreissend und cool soziales Engagement aussehen kann. Sie machten es der Jury nicht leicht. Diese kürte die Hausemer Jugendlichen schliesslich zu Siegern in der Kategorie 3 (Projekte unter Anleitung von Jugendarbeit oder Fachperson). Der Preis ist mit stolzen 2000 Franken dotiert. Projektbeschriebe aller Projekte unter www.projekter.ch/2013-nominierte.

Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der Anzeiger die Arbeit dieser Organisationen vor. Für Pferde und Reiten schwärmt Saskia Aeschlimann seit Kindesbeinen und bei einem Reitlager im Birkenhof, Affoltern, hat es denn auch richtig «klick» gemacht, wie die 16-Jährige aus Knonau sagt. «Die fröhliche und offene Ambiance und die Hilfsbereitschaft im Team haben mir auf Anhieb zugesagt. Es ist wie in einer Familie.» Der Trainingsfleiss und die Hingabe Saskias machen sich längst bezahlt: In der Mannschaftssportart JuniorenVierkampf, die aus den vier Teildisziplinen Laufen, Schwimmen, Dressurreiten und Springreiten besteht, ist sie im Team des RV Birkenhof erfolgreich. Besonders stolz ist sie auf den doppelten Schweizer Meistertitel im Jahr 2010. Damals durfte sie gleich zwei Goldmedaillen entgegennehmen; für den jeweils ersten Rang in der Mannschaftswertung und Einzelwertung.

Saskia Aeschlimann, freulich auch der Gewinn als Team an den Säuliämtler Sports Awards 2012 und 2013. Beheimatet ist der Verein im Reitstall Birkenhof, Affoltern. Der Zusammenschluss von Reitstall und Reitverein Birkenhof erfolgte im Hinblick auf alle reitsportlichen Betätigungen, Kollegialität, Fairness gegenüber den Pferden, korrektes Verhalten im Gelände sowie Förderung der Junioren. Reitverein und Reitstall Birkenhof, Brandmatt, 8910 Affoltern, Telefon 044 761 06 85, www.rv-birkenhof.ch.

Ausserschulische Jugendarbeit:

Reitverein Birkenhof

Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde

Der Reitverein Birkenhof wurde 1983 gegründet und später in den OKV aufgenommen. Im Sinne der Förderung der Junioren liegt der Schwerpunkt des Vereins seit Jahren auf der Ausbildung der Junioren 4-Kämpferinnen und 4-Kämpfer sowie deren erfolgreiche Teilnahme an Turnieren im Inund Ausland. In dieser Disziplin sind die Birkenhöfler vielfache Schweizer Meister. Er-

vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

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Veranstaltungen

Freitag, 14. März 2014

buch-tipp

Frühling der Barbaren Der Schweizer Schriftsteller Jonas Lüscher erzählt eine Geschichte über den Zusammenprall ganz unterschiedlicher Welten. Dies vor dem Hintergrund des sich anbahnenden und schliesslich eintreffenden fatalen finanziellen Bankrotts Englands. ................................................... von corinne meier, bibliothek knonau Preising, der Protagonist und Familienerbe einer Schweizer Firma, trifft während einer Geschäftsreise in einem teuren tunesischen Ferienresort auf eine Gesellschaft von jungen Investment- Corinne Meier. bankern. Diese (Bilder zvg.) sind zur opulenten Hochzeit eines ihrer Banker eingeladen. Dazu gehören auch die Eltern des Bräutigams, welche als Akademiker und eher alternativ angehaucht dem absolut dekadenten und kommerzgeilen Treiben skeptisch zuschauen. Jede dieser gezeichneten Welten lebt nach ihrer eigenen Wahrheit. Inmitten dieses Zusammentreffens bricht die Finanzwelt zusammen und mit ihr wird der jungen und hippen Bankertruppe die Existenz unter den Füssen weggezogen. Es folgt das Abgleiten in archaische Zustände und somit in die unkontrollierte Barbarei. Wunderbar fantastisch und höchst amüsant, wie Lüscher diese Apokalypse und den totalen Kontrollverlust der Beteiligten im Ferienresort beschreibt. Die Hauptperson, dieser Preising, ist der absolute Inbegriff des NichtHandelnden, des Sich-aus-der-Verantwortung-Stehlenden. Bezeichnenderweise wurde er längst aus dem operativen Geschäft seiner Firma entfernt und dient nur noch als Gesicht, das Tradition und Beständigkeit symbolisieren soll. So wird er, immer wenn wichtige Entscheidungen anstehen, auf «Geschäftsreise» geschickt. Eben auch diesmal – nach Tunesien. Er erlebt das Anbahnen der Katastrophe regelrecht auf dem Beifahrersitz. Als Lesende möchte man ihm zurufen: «Mach schon etwas! Greif ein! Du musst etwas tun!». Preising steht symbolisch für die Trägheit und die sich aus der Verant-

wortung ziehende Gesellschaft. Er stellt zwar fest, beobachtet, findet aber immer einen Grund, nichts gegen Missstände zu tun. Er ist Relativist durch und durch, keine Wahrheit gilt voll und ganz. Immer windet er sich heraus. Er sagt bezeichnenderweise, die Mitte sei Gott sei Dank keine arithmetische, sondern müsse von Fall zu Fall entschieden werden. Das Schlimme daran ist, dass er sich in der Zuschauerrolle durchaus wohlfühlt und sich bequem darin einrichtet. Angesichts des realen Finanzcrashs in unserer Welt hinterlässt diese Symbolik in mir eine Betroffenheit und ein schuldbewusstes Gefühl. Auch wir richten uns ein, sind oft nur Beobachter eines Geschehens, das mehr Widerstand erfordern würde. «Eine Geschichte, aus der sich etwas lernen lässt», wie Preising auf der ersten Seite selbst verspricht. Jonas Lüscher ist ein wunderbarer Fantast. Er entfaltet eine unglaublich farbenfrohe und höchst unterhaltsame Geschichte, die letztes Jahr sowohl für den Deutschen wie auch für den Schweizer Buchpreis nominiert worden ist. Das Buch ist sehr amüsant und absolut treffend in der Beschreibung von Klischees und Personen. Es ist ein leichtes Lesen mit erschreckend realem Hintergrund. Lassen Sie es sich nicht entgehen! Übrigens: In welcher Wahrheit leben Sie?

Preisverteilung an der GV des Jodlerklubs am Albis für langjährige Aktivmitgliedschaften und fleissigen Probebesuch im vergangenen Vereinsjahr. (Bild zvg.)

Gute Aussichten für den Jodlerklub am Albis Zwei gemütlich-volkstümliche Abende in Hausen stehen bevor Der Jodlerklub schaut auf viele Langjährige Mitgliedschaften zurück und bereitet sich auf die bevorstehenden Jodlerabende vom 22. und 29. März mit den Gastformationen Jodlerklub Finsterwald und dem Schötzechörli von Stein AR vor. Auf dem neu gestalteten Internetauftritt www.jkamalbis.ch unter der Rubrik Archiv ist im Jahresbericht des Präsidenten über ein wiederum erfolgreiches Vereinsjahr zu lesen: so sind folgende Aktivmitgliedschaften geehrt worden: 40 Jahre Albert Rüfenacht mit zusätzlich unzähligen Theaterauftritten, 20 Jahre Monika Reutlinger mit verschiedenen weiteren Tätigkeiten, 15 Jahre Benno Rüttimann und auch 15 Jahre Heinz Maag, der seit vielen Jahren als Dirigent fungiert. Nebst diesen langjährigen Mitgliedern konnten auch Neumitglieder gewonnen werden: In einer ausserordentlichen GV Ende Jahr wurde

Claudia Gerber als Neu-Mitglied aufgenommen und es stehen zurzeit zwei weitere jüngere Mitglieder auf der «Warteliste». Der Weiterbestand des seit 83 Jahren bestehenden Ortsvereins von Hausen ist demnach gewährleistet, umso mehr auch erfreulicherweise von Jahr zu Jahr mehr Kinder bei den Jungjodlern und Jodlerspatzen mitmachen. Diese Nachwuchsgruppe wird mit grossem Aufwand von Monika Reutlinger, Beatrix Christen, Heinz Maag, Ignaz Meier und Ruedi Holliger in unzähligen Freizeitstunden gefördert.

Am Singtag in Boswil AG den letzten Schliff geholt Für jeden Jodlerklub bilden jeweils die Jodlerfeste grosse Bestandteile im Klubleben, so auch für den Jodlerklub am Albis im vergangenen Jahr das Nordostschweizerische Jodlerfest in Wattwil. Ebenso bereits zur Tradition gehört die Jodlerstubete Ende Sommerferien in Holligers Scheune in

Ebertswil. In weiteren öffentlichen Auftritten brachte der Jodlerklub am Albis, meistens mit Unterstützung durch die Nachwuchsjodler, die traditionelle Volksmusik unter die Leute. Unter der Leitung des langjährigen Dirigenten Heinz Maag versammelte sich der Jodlerklub am vergangenen Samstag im Künstlerhaus in Boswil AG zu einem ganztägigen Singtag, um sich musikalisch für die kurz bevorstehenden Jodlerabende vorzubereiten: Am 22. März ist in Hausen der Jodlerklub Finsterwald aus dem Entlebuch zu Gast, am 29. März das Schötzechörli aus Stein AR. Nebst diesen bekannten Gastklubs treten die Kindergruppe und weitere Kleinformationen auf. Diese abwechslungsreichen musikalischen Vorträge zusammen mit der bekannten, geruchsintensiven Tombola versprechen wiederum einen kurzweiligen und gemütlichen volkstümlichen Abend mit dem Jodlerklub am Albis, Hausen am Albis. Weitere Infos unter www.jkamalbis.ch.

Kleinkinder gesund ernähren Vortrag für Eltern von Kindern im Alter bis drei Jahren im Familienzentrum Bezirk Affoltern. «Frühling der Barbaren» von Jonas Lüscher. Verlag C.H.Beck, München 2013. ISBN 978-3-406-64694-2.

Am 2. April von 19.30 bis 21.30 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag über eine gesunde,

vollwertige, vitamin- und mineralstoffreiche Kinderernährung ab der ersten Beikost bis zum dritten Lebensjahr statt. Die Referentin, Martina Leidenix, (Kinderkrankenschwester und Mütterberaterin) erklärt, was man tun soll, damit das Essen dem Baby oder

Kleinkind und den Eltern Freude bereitet. Anmelden bis 21. März über die Homepageoder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter). Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Im Rhythmus der Natur das Leben erfahren

Sandra Studer in Hedingen

Jahreskreisfeste für Frauen in Hedingen

Promitalk mit René Rindlisbacher

«Das Leben erwacht neu» – unter diesem Titel möchte Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung, mit Frauen das nächste Jahreskreisfest feiern. Sie lädt dazu am Freitag, 21. März ein, Treffpunkt um 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen. Die Tage werden nun spürbar länger, und auch die Wärme der Sonne wird intensiver. An 21. März, am Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über. Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit halten sich die Waage, befinden sich in Balance. Aber dennoch ist dies eine sehr spannungsgeladene Zeit. Es ist die Zeit eines Kampfes zwischen den Kräften des Winters, der noch nicht ganz zu Ende ist, und denen des Frühlings, die sich nicht aufhalten lassen. Der «Gleichgewichtspunkt» von Tagund-

Schwere und Müdigkeit des Winters zur Kraft des Frühlings, des Aufbrechens, des Neubeginns dienen; Die «neuen» Augen mögen den Blick auf das Kommende richten, auf die neuen Kräfte, die am Erwachen sind. Dazu sind alle Frauen herzlich eingeladen.

Das Leben erwacht neu. (Bild zvg.)

Treffpunkt 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen, Fra-

nachtgleiche wird deshalb nicht von langer Dauer sein, denn die Bewegung der Sonne geht unaufhaltsam weiter in Richtung Wachstum – mehr Wärme, mehr Licht, mehr Sonnenstunden. «Das Leben erwacht neu» – dieser Abend soll dem Übergang aus der

gen und Anmeldung (bis zum Vortag) an: Jren Omlin, Kaltackerstrasse 34, Hedingen, Tel. 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch. Daten weiterer Jahreskreisfeste: «Walpurgis»: 30. April; «Mittsommer»: 20. Juni; «Kräuterweih»: 15. August; «Herbst-Tagundnachtgleiche»: 24. September; «Dunkelheitsfest»: 31. Oktober, «Wintersonnenwende»: 12. Dezember.

Die vielseitige Fernsehfrau und Sängerin Sandra Studer wird am kommenden Montag, 17. März, 19 Uhr, im Restaurant Drunder & Drüber in Hedingen von René Rindlisbacher befragt. Nach Bernhard Russi nun also Sandra Studer – ein ebenso bekanntes Gesicht in der Schweizer Promi-Szene. Ihr sitzt im Gewächshaus Drunder&Drüber ebenfalls ein Promi gegenüber: René Rindlisbacher wird alle Hebel in Bewegung setzen, der Fernsehfrau und Sängerin Überraschendes zu entlocken. Ihre Laufbahn ist bemerkenswert und vieles der Öffentlichkeit bekannt, weil Sandra Studer regelmässig in RingierErzeugnissen und anderen Magazinen erscheint. 1991 vertrat sie die Schweiz beim Eurovision-Song-Contest und belegte mit «Canzone per te» Platz fünf – nach heutigen Schweizer Massstäben her-

Sandra Studer. (Bild zvg.) vorragend. Beim Fernsehen avancierte sie mit «Takito», «Traumziel» und «Country Roads» zur erfolgreichen Moderatorin. Später modierierte sie für SF den Eurovision-Song-Contest und zwischen 2002 und 2012 auch die jährliche Gala «Swiss Award». Platzreservierung: 044 760 28 92, info@drunderunddrueber.ch. Eintritt inkl. Tatar-Essen 55 Franken.


Veranstaltungen

Freitag, 14. März 2014

«Sputnik» rockt im Doppelpack Zwei lokal bekannte Bands im Mettmenstetter Jugend- und Gemeinschaftszentrum Dass die Bands Last Avenue und Rushhour auch gemeinsam abrocken können und gut harmonieren, haben sie bereits in verschiedenen Konzerten bewiesen. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 21. März in Mettmenstetten. Die seit 15 Jahren aktive Band Last Avenue konnte sich nicht nur lokal sondern auch überregional einen Namen machen und spielt unter anderem in bekannten Konzertlokalen in Zürich, Winterthur, Luzern und Brig. Nun beehren sie auch wieder einmal die Heimatregion mit einem Konzert und spielen kurz vor ihrer Plattentaufe im Exil in Zürich in Mettmenstetten. Ihre Musik beschreiben sie als «oft hart, gelegentlich seidenweich. Treibende Gitarre, ein Schuss Folk, eine Prise Psychedelik». Der «erdige Rock», die grosse, auch internationale Erfahrung (über 80 Live-Konzerte), die Bühnenpräsenz des Sängers Martin Gaisser und der Publikumseinbezug machen die Band zu einem absolut se-

henswerten LiveAct. Die sechsköpfige Band Rushhour, welche ebenfalls bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiert, besticht mit eingängigen Gitarrenriffs und vielseitigem Rock. Mit ihren beiden Frontsängerinnen, welche musikalisch gut harmonieren und mit ihrer Energie beeindrucken, gibt die Band dem eher männlich geprägten Rockgesang eine ebenbürtige Alternative. Nicht nur Feste Rock-Grösse im Säuliamt: Last Avenue um Sänger Martin Gaisser (2. von links). (Bild zvg.) als Live-Act, sondern auch in ihren beiden Alben, Free Es bietet sich also einmal mehr ei- Freitag, 21. März, Türöffnung 20, Konzertbeginn 21 Fall und Rushour, überzeugt die Band ne tolle Gelegenheit, die beiden loka- Uhr, Sputnik, Rossauerstrasse 31, Mettmenstetten. mit ihrem musikalischen Können und len Bands live zu erleben und mit ih- Abendkasse 5 Franken. Infos: www.lastavenue.ch, ihrer Experimentierfreudigkeit. nen abzurocken! www.sputnik-mettmenstetten.ch.

Inspiration aus Indien und der Bretagne

Geschichten aus dem Schulalltag

Peter Landis spielt solo im Bickwiler Forum

«Vast kein Vehler»: Ute Ruf liest in Bonstetten

Am Sonntag, 23. März, um 11 Uhr spielt der Säuliämtler Saxofonist Peter Landis im Bickwiler Forum in Obfelden.

Bonstetterin Ute Ruf – Redaktorin beim KoBo (Gemeindemagazin Bonstetten) und Kolumnistin im «Anzeiger» (Zwischen-Ruf) – stellt ihr kürzlich erschienenes Buch vor und berichtet humorvoll aus ihren reichen Erfahrungen an einer Zürcher Primarschule.

Zum Frühlingsauftakt nimmt Peter Landis mit auf eine Reise, zuerst nach Varanasi an den Ganges, wo er sich von klassischen indischen Konzerten inspirieren liess. Danach folgen Stücke aus seinem neuen Soloprogramm «vagues». Wellen, Wogen, kreisende Figuren, Mehrklänge und rhythmische Überlagerungen, inspiriert durch einen Aufenthalt in der Bretagne im Sommer 2013. Der vielseitige Musiker ist in verschiedenen musikalischen Bereichen tätig. Seine Interpretationen von Bach’s Cello-Suiten im Bickwiler Forum im September 2008 sind ein schönes Beispiel für seine Liebe zur Improvisation im Umfeld von Jazz und klassischer Musik und in bester Erinnerung. Er spielt Sopran-, Tenor- und Basssaxofon sowohl als Solist wie auch in verschiedenen Formationen, aktuell etwa im Duo mit Gabriela Friedli (Piano), mit der zusammen er auch

Peter Landis. (Bild zvg.) viele Jahre in Omri Ziegeles Formation «Billiger Bauer» musizierte. Frühjahrskonzert am Sonntag, 23. März, 11 Uhr, Bickwiler Forum, Brunnenweg 8, Bickwil, Obfelden.

«Vast kein Vehler» enthält 200 Geschichten aus dem Schulalltag. «Frohsinnige Momentaufnahmen», wie Urs E. Kneubühl im «Anzeiger» schrieb. «Ich wurde beim Lesen hin und her gerissen zwischen Lachen und Mitfühlen», so ein langjähriger Arzt von Ute Ruf. Ein Auszug: Wenn ich mich nervte, hatten meine Schülerinnen und Schüler Mitleid mit mir. Ich: «Keiner hört mir zu!» Die Kinder: «Du Ärmste!» Ute Ruf war als Primarlehrerin in Zürich tätig, verfasste für das Schweizerische und für das Zürcherische Lehrermagazin zehn Jahre lang die monatliche Kolumne und gibt heute u. a. Weiterbildungskurse an Pädagogischen Hochschulen zum Thema Kreatives Schreiben.

Ute Ruf. (Archivbild) Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, das Buch zu kaufen und von Ute Ruf signieren zu lassen. Das Bonstetter Bibliotheksteam lädt herzlich ein zu dieser vergnüglichen Lesung mit anschliessendem Apéro.

Dieses Quartett setzt sich aus den international bewährten Jazzmusikern Joe Haider (Klavier), Domenic Landolf (Saxofon), Raffaele Bossard (Bass) und Dominik Egli (Schlagzeug) zusammen, die genau wissen, was sie wollen und dies mit viel Engagement in die Tat umsetzen. Seien es Eigenkompositionen oder gekonnt arrangierte Standards – stets tönt die Band ideenreich und swingend, technisch perfekt und mit dem emotionalen Tiefgang gespielt, in dem sich die Spielfreude mit und für den Jazz manifestiert.

Wer kennt sie nicht schon aus der Kinderzeit, die witzigen Bildergeschichten Wilhelm Buschs mit den unvergleichlichen Reimversen wie in «Max und Moritz»? Aber eben, Busch schrieb und zeichnete auch für Erwachsene: Eine der schönsten Geschichten von Wilhelm Busch ist die geniale Künstlerstory «Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter». Die Rezitatorin Vera Bauer bringt sie – musikalisch arrangiert mit Gesang und Violoncello – ausdrucksstark zum Klingen. Mit witziger und zugleich tiefgründiger Vielschichtigkeit porträtiert sie den Beamten, der nach Höherem strebt, in all seinen Abenteu-

Donnerstag, 20. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Vom 14. bis 16. März findet die diesjährige «Grafik14» in den Maag-Hallen in Zürich statt. Aus Hausen nehmen an der Ausstellung der Schweizer Grafik-Designer und Kunstschaffenden Marcel Langhi und Mike Knobel teil. Jeweils von 11 bis 20 Uhr bieten rund 120 Aussteller den Besuchern auf 2500 m² überraschend Vielfältiges, Ansprechendes und Kreatives. Mit dabei sind die Hausemer Marcel Langhi und Mike Knobel. Beide konnten sich im Wettstreit der vielen Anwärter um die begehrten Ausstellungsplätze durchsetzen. Durch das Internet und die Digitalisierung der Gesellschaft werden die Grenzen zwischen Grafik-Design und den benachbarten Disziplinen – wie beispielsweise Kunst oder Illustration – immer verschwommener. Eine Kategorisierung der Erzeugnisse ist heutzutage schier unmöglich geworden, weshalb auch der etwas weiterreichende Untertitel «Grafik und junge Kunst» gewählt wurde.

3D-Elemente und Möglichkeit der Interaktion Marcel Langhi zeigt seine neuen Werke, die sich einem gesellschaftspolitischen Thema stellen, das sich in der Schattenwelt des Internets abspielt. Mit «Schades of Grey 2.0» zeigt er eine grafisch-künstlerische Bild-Installation mit 3D-Elementen, sowie einer InteraktionsmöglichMarcel Langhi. keit mit dem Smartphone durch einen QR-Code, die von den Bilderwelten zu neuen BildText-Kontexten führt. Mit Acryl in graustufigem Camouflage auf Verpackungskarton gemalt, werden eindeutige Bilder aus dem Internet gehoben und abstrahiert gemalt in die Realität gebracht. Die Bilderwelten erschliessen sich beim genauen Hinschauen erst auf den zweiten Blick.

Fliessende Linien und eine immense Rate an Details

ern. Bählamms hochfliegende Erwartungen, seine gutmütige Naivität, die Tücke des Objekts, die Heimtücke der Mitmenschen – dies alles spiegelt sich in Vers und Klang. Eine Künstlergeschichte zwischen enthusiastischem Hoffen und profanem Scheitern: berührend, ironisch und lebensnah! Vera Bauer ist eine feinfühlige und gewitzte Spezialistin für literarische Kleinkunst-Programme: Aufgewachsen bei Stuttgart, seit 1992 in der Schweiz lebend, tritt die ausgebildete Musikerin und Rezitatorin mit literarisch-musikalischen Programmen auf. Ein Abend zum Zuhören, Zuschauen und Schmunzeln!

Ein Wilhelm-Busch-Abend mit Vera Bauer. (Bild Christoph Hoigné)

Freitag, 21. März, Bar und Abendkasse ab 19.15,

Platzreservierung für beide Anlässe empfohlen:

Weitere Infos unter www.grafik-schweiz.ch,

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

www.atelier-langhi.ch oder www.aemka.ch.

Lesung am Donnerstag, 20. März, um 20.15 Uhr, Schul- und Gemeindebibliothek Bonstetten.

Gegensätze nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Wilhelm Busch: «Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter»

Zwei Künstler aus Hausen an der «Grafik14»

Mike Knobels Gemälde zeichnen sich durch seinen unverkennbaren Stil aus, bestehend aus fliessenden Linien und einer teilweise immensen Rate an Details. Bewaffnet mit Spraydosen und Acrylfarben werden die Werke entwickelt, ohne genau zu wissen, wo die nächste Linie hinführt. Mike Knobel. Damit erzeugt Knobel zuerst eine plakative Wirkung und danach taucht er immer mehr ins Detail ein. Momentan versucht er sich vermehrt mit Livepaintings und Video-Projekten dem Betrachter zu nähern und damit will er mehr als nur ein Endprodukt vermitteln. Beide Kunstschaffenden haben an der jurierten Ausstellung «Ämtler Künstler» der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern (GGA) im Herbst 2013 ausgestellt und wenden sich jetzt auch einem nationalen und internationalen Publikum im Rahmen der «Grafik14» zu.

Grosser Jazz und leiser Humor «Jazz am Donnerstag» mit dem «Joe Haider Quartet»

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Veranstaltungen

agenda

Kampf um Würde, Selbstbestimmung und einen glücklichen Lebensabend

Freitag, 14. März Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage «Quilts und textile Blüten» von Beatrice Lanter, Aeugster Textilkünstlerin. Handarbeit in zarten Farben, frischen Tönen und Leichtigkeit. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Samstag, 15. März Aeugst am Albis 08.30-15.00: Sammelaktion Terre des hommes: Jugendliche der kath. Pfarrei Affoltern verkaufen Orangen in Bauchläden für die Behandlung von Kindern. Depot-Stand Volg.

Affoltern am Albis 08.30-15.00: Sammelaktion Terre des hommes: Jugendliche der kath. Pfarrei Affoltern verkaufen Orangen in Bauchläden für die Behandlung von Kindern. Depot-Stand Coopark.

Hedingen 08.30-15.00: Sammelaktion Terre des hommes: Jugendliche der kath. Pfarrei Affoltern verkaufen Orangen in Bauchläden für die Behandlung von Kindern Depot-Stand bei Volg/Pfyl.

Bonstetten 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit dem neuen Dirigenten Nino Wrede. Infos: www.mv-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten 20.15: Kleinkunst mit Gilbert und Oleg: «Die hohle Gasse». Res. Tel.: 044 767 02 01 Abendkasse ab 19.30 Uhr. Bühne Weisses Rössli.

Obfelden 08.30-15.00: Sammelaktion Terre des hommes: Jugendliche der kath. Pfarrei Affoltern verkaufen Orangen in Bauchläden für die Behandlung von Kindern. Depot-Stand Coop.

Ottenbach 08.30-15.00: Sammelaktion Terre des hommes: Jugendliche der kath. Pfarrei Affoltern verkaufen Orangen in Bauchläden für die Behandlung von Kindern. Depot-Stand Volg/ Post. 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 20 Uhr. GüggelBar. Rickenbach 3.

Rifferswil 19.00: Konzert mit dem Ensemble für alte Musik «il desiderio». Im Zentrum des Programms «Tre Castelli» steht die Musik des venezianischen Komponisten Dario Castello. Eintritt frei/Kollekte. Ref. Kirche.

Sonntag, 16. März Aeugstertal 19.00: Marina Pittau & Mirror Drums mit «Isole». Sardischer und siziliansicher A-capella-Gesang, untermalt von akustischer Gitarre und dem Rhythmus der Tammorre und Tambourines. Essen ab 18 Uhr, Res. unter 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage. Ausstellung «Sehen und gesehen werden» Malerei, Zeichnungen, Fotografie, anzeige

Freitag, 14. März 2014

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Wegwärts» durch die Natur Christine Covers grösste Inspirationsquelle. Ölbilder entstanden in Aeugst und Umgebung. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 17. April.

«Von heute auf morgen» im Kinofoyer Lux Das ernste Thema des Alterns mit Frische, Empathie und einer gehörigen Portion Schalk – das bringt Regisseur Frank Matter auf die Leinwand. Am 19. und 20. März auch in Affoltern. Überalterung, Sparzwang im Gesundheitswesen, Zerfall der Familienstrukturen: Darüber wird in den letzten Jahren viel diskutiert. Doch was verbergen sich hinter solchen Schlagworten für menschliche Schicksale? Was bedeutet Altwerden in unserer hektischen, individualisierten Zeit? Der Dokumentarfilm «Von heute auf morgen» erzählt die berührenden Geschichten von alten Menschen, die mit Witz, beissendem Humor und einer gehörigen Portion Sturheit um Würde, Selbstbestimmung und einen glücklichen Lebensabend kämpfen. Mithilfe von Betreuungsdiensten wie der Spitex können immer mehr Menschen bis ins hohe Alter zu Hause bleiben. In der eigenen Wohnung fühlen sie sich geborgen und bewahren bis zu einem gewissen Grad ihre Unabhängigkeit. Sie bestimmen ihren Tagesablauf selber, und sie sind umgeben von den vertrauten Dingen, die sich im Lauf des Lebens angesammelt haben. Ins Altersheim ziehen sie erst, wenn es wirklich nicht mehr anders geht.

Zunehmender Verlust von Autonomie «Von heute auf morgen» begleitet vier alte Menschen durch den Alltag und beobachtet, wie sie sich gegen den zunehmenden Verlust von Autonomie wehren. Der Film erzählt von Alltags-

Skulptur, Plastik, Objekte. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 14.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit dem neuen Dirigenten Nino Wrede. Infos: www.mv-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Stallikon 11.00-13.00: Sonntagsapéro Kunstforum Stallikon: «art by aemka» Bilder von Mike Knobel. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Montag, 17. März Hedingen 18.30: Promi-Talk im Gewächshaus mit René Rindlisbacher und Sandra Studer. Talk und Tatar-Essen. Res.: 044 760 28 92. Restaurant Drunder&Drüber. Affolternstrasse 5.

Kappel am Albis 09.30: Tanztag mit Lilian BossHofstetter «Erahne, was sich entfalten will», mit Kreistänzen das Leben feiern. Anmeldung: 044 764 88 30. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 15.00: Referat «Sicherheit, Gefahren im Alltag und Kriminalität» mit einem Vertreter der Kantonspolizei. Veranstaltung der Kommission für Altersfragen. Katholisches Pfarreizentrum Rüteli.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine fantastische Reise in die Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So 11-18 Uhr. Bis 31. Okt.

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Quilts und textile Blüten» von Beatrice Lanter. Bewundernswerte Handarbeit der Aeugster Textilkünstlerin in zarten Farben, frischen Tönen und Leichtigkeit. Fr 17-20, Sa 9-12, So 1518 Uhr. Bis 30. März.

«Von heute auf morgen»: ein zärtlicher und wahrheitsliebender Beitrag zum Thema Alter. (Bild zvg.) ritualen, von den kleinen und grossen Kämpfen, von Momenten der Trauer und der Freude, von Hilflosigkeit, Melancholie und den schönen Erinnerungen, die das Leben ausmachen. Immer wieder bringen einen die betagten Protagonisten mit ihrem beissenden Witz und ihrem trotzigen Humor zum Lachen. Doch manchmal bleibt dieses Lachen im Hals stecken. Letztlich dringt «Von heute auf morgen» zu existenziellen Fragen vor, die nicht nur alte Menschen betreffen: Was bedeutet Autonomie? Haben wir die Freiheit eines anderen Menschen zu respektieren, auch wenn wir glauben, dass er nicht mehr selber entscheiden kann, was gut für ihn ist? Wie machen wir das Unausweichliche akzeptierbar und das Unerträgliche erträglich? Und was bedeutet es, in einer Gesellschaft zu leben, in der immer grössere Bereiche der zwischenmenschlichen Beziehungen zur be-

Mittwoch, 19. März Affoltern am Albis 18.30-19.50: öffentl. Führung: «Weisst du, wie viel Objekte stehn...? Blick ins Depot der mächtigen Museumssammlung» mit Edgar Hiltebrand, Leiter Einlagerung/Depotverwaltung. Anmeldung erforderlich: 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Nationalmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Von heute auf morgen», Dokumentarfilm von Frank Matter. In Allschwil und Schönenbuch (BL) in Zusammenarbeit mit der Spitex gedreht. In Anwesenheit des Regisseurs. Schweiz 2013, CHD. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis 07.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (Leichte Anforderungen): Auf die Rigi von Rigi Staffel zur Rigi Scheidegg. Marschzeit: ca. 2½ Std. Auskunft/Anmeldung: Peter Reichmuth, Tel. 044 764 04 79. Postplatz (Treffpunkt). 10.00-11.00: Everdance ab 60+: einfache Schrittfolgen des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, Telefon 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau 20.00: «Als Hebamme im Busch»

zahlten Dienstleistung werden? Der Film wurde in den Gemeinden Allschwil und Schönenbuch (BL) in Zusammenarbeit mit der lokalen Spitex gedreht. Der freischaffende Basler Produzent, Filmemacher und Reporter Frank Matter ist für Buch, Regie und Produktion dieses Filmes verantwortlich. Er wird am Mittwochabend, 19. März, im Kinofoyer Lux anwesend sein und dem Publikum Fragen rund um den Film beantworten. Im Lux-Programm wurde bereits der Dokumentarfilm «Nel giardino dei suoni» von Nicola Bellucci gezeigt, der ebenfalls von Frank Matter produziert wurde.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «Sehen und gesehen werden...» Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Skulptur, Plastik, Objekte. Di-Fr 14-18, Sa/So 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 16. März. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Sa/So 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «art by aemka» Bilder von Mike Knobel. Mo 19-20.30, Di 9-11 und 1920.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr. (Während den Schulferien Di 19-20.30 Uhr.) Bis 30. März.

«Von heute auf morgen» (CH 2013, 95 Min., CHD) im Kinfoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 19. März, und Donnerstag, 20. März, 20.15 Uhr. Am Mittwochabend ist Regisseur und Produzent Frank Matter anwesend. Kasse und LuxBar ab 19.30 Uhr. Mehr zum Film: www.kinolux.ch und www.vonheuteaufmorgen.ch.

Bildbericht über die abenteuerliche Arbeit mit Kindern und Frauen in Äthiopien. Von Annarös Schafroth. Stampfisaal.

Donnerstag, 20. März 0

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Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Joe Haider Quartet». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 762 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Von heute auf morgen», Dokumentarfilm von Frank Matter. In Allschwil und Schönenbuch (BL) in Zusammenarbeit mit der Spitex gedreht. Schweiz 2013, CHD. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Seuzach-Adlikon-Thurbrücke-Ossingen. Wanderzeit: ca. 3½ Std.. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Lesung mit Ute Ruf aus ihrem Buch: «Vast kein Vehler - Storys aus dem Schulalltag». Anschliessend Apéro. Bibliothek. Schachenstr. 95

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Ottenbach 13.13: Ottenbach60plus: Wanderung von Mettmenstetten nach Ottenbach. Dauer der Wanderung ca. 2¼ Std. Fahrt mit Postauto und Zug nach Mettmenstetten. Auskunft: Hans Reifler, Telefon 044 761 91 36. Billett: ein einfaches Billet Zone 156 kann bei Voranmeldung organisiert werden. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

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GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

14. März 2014

Der Vorstand

Präsident Gewerbeverein Affoltern

Publireportage Bäckerei Huber

Publireportage Restaurant Weingarten

Publireportage Reuss-fit

Die neuen Herausforderungen als Chancen nutzen Der Gewerbeverein Affoltern am Albis zieht Bilanz Der immer grösser werdende Konkurrenzdruck und die verschiedenen politischen Forderungen stellen den Gewerbeverein vor grosse Probleme. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen sind neben Flexibilität und Qualitätssteigerung auch eine Portion Selbstkritik notwendig.

offerieren, sondern auch Baustellen und Werkplätze in unserer Region erreichen. So ist zweifellos festzustellen, dass obwohl die Auftragsbücher noch immer zufriedenstellend gefüllt sind, das Auftragsumfeld schwieriger und der Preisdruck mit steigender Tendenz grösser wird.

Bereits schon die Bezeichnung «Gewerbeverein» würde in der heutigen Zeit eigentlich eine Änderung erfordern. Längst gehören zu unserem Verein sehr viele Mitglieder, welche mehr als Dienstleister, denn als dem Gewerbe zugehörig gelten. So gesehen befindet sich das Gewerbe in einem eigentlichen Umbruch. Die zum Teil eingreifenden politischen Forderungen, wie die Mindestlohninitiative, die Personenfreizügigkeit und der steigende Konkurrenzdruck aus zum Teil weit entfernten Regionen, bewirken ein Übriges. Die Eröffnung der Autobahn brachte dem Säuliamt zwar durchaus einen gewissen Aufschwung, doch die neue Strasse bewirkt auch, dass Firmen von weit her sehr viel schneller im Bezirk nicht nur

Jammern ist ein schlechter Ratgeber Lamentieren und klagen ist in solchen Situationen jedoch wenig hilfreich und Jammern war schon immer ein schlechter Ratgeber. Die richtigen Schritte, um diese Herausforderungen anzunehmen, zu meistern und den Schwierigkeiten zu trotzen, müssen in einer Vorwärts-Strategie gesucht werden. Mit einer Steigerung der Kundenfreundlichkeit, der Treue zur Qualität und mit der Förderung der Serviceleistungen ist sehr viel zu erreichen. Ein weiteres grosses Feld zur Verbesserung der Rentabilität wäre, bestehende und auch zukünftige Kunden zu motivieren, das einheimische Gewerbe bei Aufträgen und Einkäufen zu bevorzugen. Dabei darf und

Institut für Ihre Vitalität und Erfolg zu Ihrem Wohlfühlgewicht und Gesundheit

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soll auf die meistens unschlagbaren Vorteile eines Kaufs oder einer Arbeit im Wohnort oder in der näheren Umgebung hingewiesen werden. Darauf aufmerksam zu machen, dass Geiz nicht geil und der Billigste längst nicht der Beste ist, gehört sozusagen ins Pflichtenheft der Werbung. Auch darf dabei der infolge kurzer Arbeits- und Lieferwege ausgezeichnete ökologische Aspekt erwähnt werden. Die Bewältigung die-

ser Problematik mit welcher unsere Mitglieder praktisch täglich konfrontiert werden, dürfte sich in Zukunft leider nicht einfacher gestalten. Die Mitgliedschaft im Gewerbeverein bietet eine gute Gelegenheit Gegensteuer zu geben und mit gemeinsamen Aktivitäten die angestrebten Ziele zu erreichen. René Amman, Präsident des Gewerbevereins Affoltern am Albis

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Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Alte Obfelderstr. 8, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Ottenbach Remo Marchioni Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 Fax 043 466 50 94 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch

Gewerbeverein Unteramt Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstrasse 2, 8907 Wettswil a.A. Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch

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Mitglieder des Vorstandes

Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch

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Präsident: Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 Fax 044 761 46 54 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch

Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch

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GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

März 2014

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Das Zuckerbäcker-Atelier im Unteramt Osterauftakt bei der Bäckerei Konditorei Confiserie Huber in Wettswil Wenn es in der Bäckerei Huber nach Schoggi riecht und die Osterhasen im Schaufenster die Kinderaugen zum Glänzen bringen, sind die Festtage zu Ostern meistens nicht mehr allzu weit. Die Schleckmäuler werden auch dieses Jahr im Schoggi-Paradies der Bäckerei Huber in Wettswil, nach Strich und Faden verwöhnt. Die Gestelle sind prall gefüllt mit köstlichen Süssigkeiten aus edelster Schokolade. Die Schoggihasen sind mit grosser Sorgfalt handgefertigt und unterscheiden sich in Form und Qua-

lität von den industriell hergestellten Produkten. Die Osterhasen aus der Werkstatt der süssen Köstlichkeiten sind sozusagen alles Unikate und aus den erlesensten Rohmaterialien hergestellt. Ein umfangreiches Sortiment bietet auch eine breite Auswahl für anspruchsvolle Aufmerksamkeiten. Im vielfältigen Ostersortiment sind ausserdem viele wunderschöne Geschenkideen zu finden, welche die Herzen sämtlicher Schoggi-Liebhaber höherschlagen lassen.

Eine Auslage von süssen Köstlichkeiten Die Fans von Franz dem Schaf werden selbstverständlich nicht enttäuscht, der Hit des letzten Jahres steht in seiner ganzen «Schoggigrösse» wiederum in der Auslage. Die aktuelle Attraktion von der Osterhasenwerkstatt in Wettswil zeigt sich dieses Jahr jedoch in der Form eines köstlichen Ostereis. Eine Exklusivität, fast wie die berühmten Fabergé-Eier, sind sie mit verschiedenen Dekorationen verziert. Marzipandekorationen oder Zeichnungen aus Schokolade schmücken die in einer Rund-Dose verpackten Ostereier. Die süssen Schoggi-Delikatessen sind aus feinstem Edel-Kakao hergestellt. Grand Cru Maracaibo Criolait oder Grand Cru Maracaibo Clasificado aus Venezuela heissen die Herkunftsbezeichnungen und zeichnen sich durch einen äusserst exklusiven Milch/Rahmgeschmack aus. Für Liebhaber von süssen Delikatessen ist ein Besuch im Reich der süssen Köstlichkeiten der Bäckerei Konditorei Confiserie Huber in Wettswil, ganz besonders vor Ostern ein einmaliges Erlebnis für die Sinne. (mm)

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Handgefertigte Köstlichkeiten aus edelster Schokolade: Markus Huber in der Schoggiwerkstatt. (Bild Martin Mullis)

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Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Innovative Ideen zum 30-Jahre Jubiläum Bereits sind die ersten 70 Tage des Jubiläumsjahres – 30 Jahre Gastgeberfamilie Häberling – vorbei und schon viele Gäste haben unser neues Mittagsangebot mit acht Mittagsmenus (4 x Fleisch, 3 x Vegi, 1 x Fisch) und die monatlich wechselnden Jubiläumsgerichte probiert und waren begeistert. Vor allem jetzt im März haben wir «Asiatische Inspirationen» als saisonale Angebotserweiterung. Da findet man neben dem Tatar «Asia», die indonesische Nudelpfanne «Mah-Meh» oder als thailändisches Vegi-Gericht «Phat Thai». Für den kleinen Hunger oder als Vorspeise hat unsere thailändische Mitarbeiterin Ooy Steiner nach einem Rezept

aus ihrer Heimat kleine «Popiah» (Frühlingsrollen) gezaubert. Sushi – das müssen Sie probieren Vom 17. bis 30. März immer ab 18 Uhr haben alle Liebhaber die exklusive Gelegenheit verschiedene SushiVariationen – Maki, Nigiri & Sashimi – in topfrischer Qualität zu probieren. Diese besondere japanische Spezialität wird mit viel Geschick und Können vom Chef Andreas Häberling persönlich an der Front zubereitet. Lassen Sie sich überraschen und reservieren Sie noch heute Ihren Tisch! Keramik - Ausstellung & Verkauf vom 29. März bis 22. April 2014 Einzelne Katzen oder ganze Büsifamilien, modische Keramikhandtaschen aller Art oder lustige Hexen-

häuser hat die Zwilliker Künstlerin Vreni Laederach in vielen Stunden aus Ton geformt, bemalt und gebrannt. Diese Einzelstücke wird sie nun im April in den breiten Fensternischen unseres Restaurants präsentieren, was dem besonderen Ambiente des Weingartens wieder einen ganz neuen Touch gibt. Natürlich sind diese Unikate auch käuflich zu erwerben, als Geschenk oder um sich selber eine Freude zu machen. Ausstellung & Verkauf findet jeden Tag während den Restaurant-Öffnungszeiten statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Herzlich Ihre Gastgeber Anita & Andreas Häberling mit dem 18-köpfigen Team

Weitere Höhepunkte bis zu den Sommerferien: Mo 17. - So 30. März

Sushi - Variationen

Sa 29. März - Di 22. April

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Exklusiv zum 30-Jahre-Jubiläum: Sushi -Variationen im Weingarten. Immer abends frisch vom Chef Andreas Häberling zubereitet.

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Reuss-fit, Obfelden

Fit in den Frühling im Reuss-fit Ein paar Kilo zu viel, ein verspannter Rücken oder mangelnde Fitness für den Frühling, im reuss-fit werden Sie diese Sorgen auf angenehme Art los. Sie trainieren mit Gleichgesinnten in guter Atmosphäre und unter Anleitung von professionellen Trainerinnen. Mit dem Chipkarten-gesteuerten Milontraining holt man sich bereits mit 17 Minuten Training Fitness für Herz und Kreislauf. Dank der modernen Technik ist kein manuelles Einstellen der Geräte mehr notwendig. Dieses Training empfiehlt die erfahrene Clubmanagerin Heidi Harms zweimal pro Woche durchzuführen. Innerhalb kurzer Zeit sehen Sie den Erfolg. Die überflüssigen Fettpolster schmelzen, aus einem Hänge- wird ein Waschbrettbauch und die allgemeine Fitness nimmt zu. Das reuss-fit wird medizinisch vom Arzt Jonas Rickli begleitet. Ein wichtiger Schwerpunkt für ihn ist das Rücken- und Gelenkskonzept. So werden individuell zusätzlich Übungen für Rücken und Gelenke ins Training eingebaut. Mit speziellen Geräten (Itensic), erklärt Rickli, kann beispielsweise die untere Wirbelsäule isoliert trainiert werden. Mit dieser neuen Methode wird nicht nur die Haltung enorm verbessert, auch Rückenschmerzen können dauerhaft eliminiert werden. Verspannungen

werden idealerweise mit dem five Rücken- und Gelenkkonzept gelöst. Für Fortgeschrittene wird ein Trainingsplan im grosszügigen Workout im 2. Obergeschoss zusammengestellt. Wer sich seine Fitness lieber in der Gruppe mit Musik holen will, besucht einen der vielen Kurse im 180m² grossen, hellen Group Fitnessraum. Dank dem motivierten Team und der guten Ambiente macht das richtige Trainieren unter Gleichgesinnten viel

Freude und Spass. Ein Drink an der Theke oder in der schönen Lounge rundet das Training ab. Im reuss-fit werden regelmässig Vorträge zu Gesundheit und Sport abgehalten. Die nächsten Veranstaltungen sind am 11. April über Milontraining und am 9. Mai über Vitalstoffe. Dazwischen finden immer wieder Zumba Partys mit Helene statt. Alle diese Veranstaltungen im reuss-fit beginnen jeweils um 19.00 Uhr.

Helene im Spagat, dahinter, Jasmin, Veronika, Heidi, Manuela, Wolf (five Instruktor), Jonas.

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Vermischtes

Freitag, 14. März 2014

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Dem Wesentlichen begegnen und die Sinne vitalisieren Yoga für Frauen und in allen Lebenslagen im Yogazentrum Mangalam Zum Tag der Frau war das Angebot in Affoltern für Frauen breit und abwechslungsreich. Ein Konzert mit Stücken von Komponistinnen in der Aula, eine Lesung in der Bibliothek, ein Frauenfest im Kasinosaal und zum Tagesanfang eine Yogastunde exklusiv für Frauen im Mangalam.

den Körper und das innere Gefühl zu lauschen, was und wie viel gut tut, lernen, wie man selber mithelfen kann, welche Stellungen öffnend, wohltuend und möglich sind. So wird die Frau sich unter der Geburt weniger ausgeliefert fühlen und weniger Angst haben, wenn der Körper seiner Natur folgend durch die verschiedenen Geburtsphasen geht.

................................................... von denise bohnert In der Schwangerschaft ist die Frau extrem körperbewusst, eine sehr gute Voraussetzung für Yoga, das Frauen in dieser Zeit, unter der Geburt und auch danach sehr wirksam unterstützt. An diesem Samstagmorgen sind zwei Frauen zum Schwangerschaftsyoga gekommen, andere haben ihren Geburtstermin erreicht. Die eine der beiden steht kurz davor und ist stolz, auch heute das ganze Programm mitmachen zu können. Zunächst mal ankommen mit dem Körper: Beine, Arme, Gesäss, Schultern etc. einzeln anspannen und wieder loslassen, Bauchatmung. Im Yoga wird stark mit dem Atem gearbeitet – Bewegungen geschehen mit der Ein- oder mit der Ausatmung. Bewusstes Atmen in gewisse Körperregionen hat eine vitalisierende Wirkung. Für Schwangere dreht sich alles um den grösser werdenden Bauch, der bewohnt ist, in dem das Kind heranwächst, wo die wunderbarsten Dinge geschehen, das Kind sich bewegt …

Jahrtausendealte Gesundheitspflege – nicht nur für Frauen Yoga verbessert den Schwangerschaftsverlauf, ist aber hilfreich in jeder Lebensphase. Sabine Würmli (l.) führt sanft durch die Übungen. (Bild Denise Bohnert) Freundin der Frau Das innere Lächeln ist ein Werkzeug, Fokussierung ein anderes – Hilfen, damit die Geburt zu einem schönen Erlebnis wird für die Frau, zum guten Start für das neue Lebewesen. Viele Übungen lindern Nebenwirkungen der Schwangerschaft wie geschwollene Beine, Rückenbeschwerden, Beckenbodenschwäche. Entspannte Konzentration, die Vorgänge im Körper bewusst wahrnehmen, immer besser kennen lernen. Ausatmung wird eingesetzt für Loslassen – der eigentliche Kern der Geburt – Einatmung für Energie- und Sauerstoffaufnahme, lebenswichtig auch für das Kind. Unter der Geburt ist der Atem ein Instrument. Yoga ist eine ideale und auch genussvolle Vorbereitung auf die Geburt als grosse

Reise. Sabine Würmli ist darauf spezialisiert, sie ist eine «Doula», wörtlich Freundin der Frau, sie steht der Frau auf Wunsch beim Gebären bei, mit Atemhilfe, Massieren und vielen hilfreichen Handgriffen. Sie sieht sich auch als Entlastung für den werdenden Vater, hat Erfahrung mit Spital-, Haus- und Zwillingsgeburten. Mit dickem Bauch sind die dynamischen Übungen («Katze») schon Arbeit, der Atem ist hörbar – das Programm zielt auf die Gebärsituation hin, wo alles noch intensiver, lauter, hemmungsloser und elementarer wird. Leben, Geburt, Frau, Ursprung – Millionen vor diesen Frauen haben geboren, jede individuell, jede innerhalb ihres Kulturrahmens, jede ihrem Körper entsprechend und unter allen erdenklichen Umständen. Sabine Würmli weist immer wieder darauf hin, auf

Am Tag der Frau bietet Sabine Würmli jedes Jahr eine gratis Yogastunde an, als Geschenk für Frauen. Manche machen seit Jahren Yoga, andere kommen zum ersten Mal. Frauen gehen immer durch verschiedenartige hormonelle Phasen, ein wesentliches Element der Weiblichkeit. Yoga kennt viele hilfreiche Übungen, um Balance zu geben, den Fluss zu harmonisieren, Blockaden sanft und äusserst wirksam zu lösen. Hormonelle Umstellung verursacht auch immer wieder Verunsicherung, Bedarf nach Neuorientierung, körperlicher Identitätsfindung. Die Körpervorgänge sind dramatisch, psychische gehen damit einher – Hormone sind der Link dazwischen. So ist die weibliche Natur: dynamisch, immer Neues an sich selbst wahrnehmend und lernend. Nicht immer einfach; Yoga kann dabei sehr hilfreich sein. Sabine Würmlis Stimme führt geübt durch die Stellungen – Asanas – dabei die spezifische Wirkung der Übung erläuternd.

An diesem 8. März haben sich 20 Frauen angemeldet, in den regulären Kursen sind nicht mehr als 12 in dem lichtvoll luftigen Raum im dritten Stock eines der neuen Gebäude auf dem OVA-Areal. Auf drei Seiten Fenster, die Weitsicht unterstützt das innere Weiten. Der Raum ist diskret geschmückt mit Blumen und Fotos von Menschen aus Indien, einer Buddhaund einer Tarafigur. «Yoga hat gar nichts mit Religion zu tun», betont Sabine Würmli, «es ist eine jahrtausendealte Gesundheitspflege. Es geht nicht um Leistung, soll nicht schmerzen, ist keine Akrobatik und ist in jeder Lebensphase hilfreich.» Die Schwangeren werden ein paar Monate nach der Geburt für die Rückbildung wieder unterstützende Übungen (Mama Yoga, mit Babys) finden; für Frauen über fünfzig gibt es ebenfalls einen Kurs. Obwohl hier nur von Frauen die Rede war, ist Yoga natürlich auch für Männer sehr wertvoll und darum bietet Sabines Mann, Thomas Hari Würmli, «Yoga für Kerle» an, auch er ist ein erfahrener Lehrer, auch für Kinder- und Teenie-Yoga. Anita Würmli, seine Schwester, ist gleichenorts spezialisiert auf ayurvedische Massagen. Den Schlusssatz «Ich bin ruhig und gelassen» in sich tragend, durchblutet, erfrischt und wach fühlen sich die Frauen bereit für die weiteren Ereignisse des (Frauen-)Tages. Mangalam Yoga und Ayurveda, Obstgartenstrasse 5, Affoltern, Telefon 044 760 36 88. Weitere Angebote, Daten, Details siehe www.mangalam.ch.

Schlussfurioso im Türmlihaus Der Schachclub Wettswil siegt gegen Letzi hochüberlegen 4.5:1.5 In der letzten Runde der Zürcher Meisterklasse trumpften kürzlich die leidenschaftlich spielenden Ämtler gross auf. Der Sieg hätte gar höher ausfallen müssen. ................................................... von kaspar köchli Der SC Letzi aus Albisrieden staunte nicht schlecht. Wettswil trat in der Schlussrunde mit einem Topteam an, erstmals konnten die vier Besten gemeinsam mittun. Das Geschehen im Türmlihaus entwickelte sich dementsprechend, die Heimischen besetzten jedes Brett stärker und wollten ehrgeizig alle sechs Partien gewinnen. Nach zweieinhalb Stunden schien das Vorhaben Realität zu werden. Si-

cher 3:0 in Führung liegend, wirbelten auch die restlichen drei Wettswiler gehörig auf den 64 Feldern. Um so überraschender dann die Kehrtwende am zweiten und vierten Brett. Marcel Hug glitt nach einer Unachtsamkeit die Stellung komplett aus den Händen und er musste kapitulieren. Auch Meinrad Schauwecker tappte in eine Falle seines Antipoden. Dieser vermochte darauf ewig Schach zu geben, was reglementarisch mit Remis gewertet wird. Statt 6:0 lautete das Endergebnis 4.5:1.5 – und das lässt sich in der Tat ja auch sehen. Die Wintermeisterschaft ist nun zu Ende, Wettswil klassierte sich auf dem eher bescheidenen vierten Rang. Fakt ist: Stünden Wettswil in jeder Runde alle Cracks zur Verfügung, könnte gar vom Zürcher Meistertitel

geträumt werden. Morgen Samstag ist bereits Start zur Schweizer Meisterschaft. Erstligist Wettswil gastiert in Lenzburg, die aufgestiegene zweite Mannschaft (3. Liga) empfängt das Team March-Höfe. Resultate: Zürcher Mannschaftsmeisterschaft, 5. Runde, Meisterklasse, Wettswil - Letzi 4.5:1.5: Urs Rüetschi (Elo 2279) - Werner Brunner (2085) 1:0, Marcel Hug (2275) - Manuel Sprenger (2093) 0:1, Daniel Christen (2244) - Roland Löhr (1973) 1:0, Meinrad Schauwecker (2260) - Laurent Schneider (1929) remis, Philipp Aeschbach (2119) - Roger Loup (1668) 1:0, Kaspar Köchli (2038) - Patric Müller (1859) 1:0. Schlussrangliste Zürcher Meisterschaft, Meisterklasse: 1. Réti Zürich, 9 Pkte. (19.5 Brettpkte.); 2. Wollishofen, 8 (22); 3. Zimmerberg, 5 (12.5); 4. Wettswil, 4

Das Team U15 von Volley S9 mit Coach Karin Hasselberg. (Bilder Hugo Lombriser)

(15.5); 5. Letzi, 2 (10.5); 6. SG Zürich II, 2 (10).

Spieltag in Bonstetten Volley S9: Schlussrunde U19 und U15

Die stärksten vier Wettswiler: Schauwecker, Christen, Rüetschi und Hug (von links, nach vorne schauend). (Bild Kaspar Köchli)

Regelmässige Bewegung im Freien Ein neuer Lauf- und Walking-Treff für alle in Affoltern Ob laufen oder walken, Anfänger oder Fortgeschrittene. Seit rund einem Monat treffen sich fünf Läufer jeden Montag um 18.15 Uhr vor dem Golfhäuschen bei der Sportanlage Moos in

Affoltern für ein gemeinsames, 30- bis 60-minütiges Training – teils auf der Finnenbahn, teils Überland. Neue Läuferinnen und Läufer, aber auch Walkerinnen und Walker

sind willkommen. Dabei nimmt die Gruppe Rücksicht auf die Langsamsten. Schliesslich steht ein regelmässiges Training und nicht die Leistung im Vordergrund.

Am Sonntag, 9. März 2014, spielten Obfelden und zwei von Volley S9. Die insgesamt 13 Juniorinnenteams aus U19 von Volley S9, trainiert von Evelider Region Zürich in den Kategorien ne Galsterer, konnten zwei ihrer SpieU19 und U15 in der Schachenhalle in le gewinnen und das Team von Karin Bonstetten ihre Schlussrunde. Diese Hasselberg, U15, gewann sogar alle Altersklasse trägt ihre Spiele an Tur- Spiele. Damit ging die Saison dieser Junieren, jeweils an einem Sonntag aus. niorinnen zu Ende und das auch noch Zahlreiche Eltern haben das Spiel ih- mit ein paar schönen Erfolgen. rer Kinder unterstützt und dabei zum Teil sehr gutes Volleyball zu sehen bekommen. Interessant auch, dass die Kinder ihre Spiele selber pfeifen müssen und sich so auch schon frühzeitig mit der Rolle des Schiedsrichters auseinandersetzen müssen. Mit dabei war auch ein Team von Das Team U19 von Volley S9.


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Sport

Freitag, 14. März 2014

Wochenende mit zwei Niederlagen Streethockey Nationalliga A: SHC Bonstetten-Wettswil unterliegt Sierre und Bettlach Der SHC Bonstetten-Wettswil verliert am Samstag auf dem heimischen Moos gegen die Sierre Lions mit 3:5. Tags darauf unterliegen die Aemtler auch dem SHC Bettlach in einem hart umkämpften Spiel mit 8:6.

Aus dem Vorstand zurückgetreten, als Trainer und Ausbilder weiterhin aktiv: Marc Raggenbass. (Archivbild)

TC Stallikon: Stabil und gesund Stabile Mitgliederzahlen, gesunde Finanzen: Der Tennisclub Stallikon konnte an der Generalversammlung auf ein gelungenes Jahr 2013 zurückblicken. Ende 2013 zählte der Tennisclub Stallikon 255 Mitglieder (Aktive, Jungmitglieder, Junioren, Passive). Versuchsweise wird 2014 eine Firmenmitgliedschaft angeboten. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Der Club ist mehr als zur Hälfte eigenfinanziert und konnte Abschreibungen in der Höhe von 37 000 Franken vornehmen und zudem die Hypothekarschuld von 100 000 auf 80 000 Franken reduzieren. Präsident Benny Kaulich und seine Kolleginnen und Kollegen vom Vorstand wurden für ein weiteres Jahr einstimmig gewählt. Die einzige Mutation betrifft Marc Raggenbass, der aus dem Vorstand zurücktritt und nicht ersetzt wird. «Wir leisten einen grossen Beitrag, um die Juniorenförderung zu unterstützen und voranzutreiben», sagt Präsident Benny Kaulich und lobt das grosse Engagement der Tennis-Academy von Marc Raggenbass und Patrick Schmidt, die weiterhin für Trainings und Ausbildung auf den vier Plätzen an der Reppisch im Ortsteil Sellenbüren verantwortlich zeichnet. Bis zu 50 Kinder und Jugendliche werden von der Tennis-Academy betreut.

Künftig Strom vom Clubhausdach? Eines der Highlights in der vergangenen Saison war der Bau der Pergola, die bei den Mitgliedern grösste Zufriedenheit auslöst und in der so mancher gemütliche Höck die Stunden vergessen liess … Zum Abschluss der GV hat Marco Rall von der Firma WindGate ein Projekt zur Nutzung der Sonnenenergie vorgestellt. Laut den Berechnungen von Rall, Gründer und Mitinhaber von WindGate, könnte mit der Belegung des Clubhausdaches mit Solarzellen die Menge Strom erzeugt werden, die den Bedarf von 13 Einfamilienhäusern decken würde. Die Versammlung zeigte sich interessiert und beschloss, das Projekt weiterzuverfolgen. Im Sommer soll eine Mitgliederinformation vor Ort, also beim Clubhaus, stattfinden. Weitere Infos unter www.tcstallikon.ch.

Die Vorzeichen für den Samstag standen gut, konnte man seit Längerem wieder einmal komplett antreten. Mit den Sierre Lions wartete zudem ein Gegner auf die Aemtler, den es zu schlagen galt, wollte man sich weiterhin minime Hoffnungen machen das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Der Start in die Partie verlief wie gewünscht, die Zürcher drückten vehement aufs Tempo und liessen dem Gegner aus dem Wallis nur sehr wenig Platz. Nach etwas mehr als fünf Minuten konnte Meyer in der ersten Überzahlsituation mit einem herrlichen Treffer die Ämtler in Führung bringen. Meyer war es dann auch, welcher als Erster an diesem Nachmittag die wenig abgeklärte Leistung der Unparteiischen zu spüren bekam. Nicht weniger als fünf 10-Minuten-Strafen verteilten die Schiedsrichter gegen die Zürcher und hatten somit leider einen wesentlichen Anteil an der Niederlage sowie dem zähen Spielfluss. Die Gäste aus Sierre erwachten nach dieser ersten Strafenflut und fanden langsam zu ihrem schnellen Kombinationsspiel. Nach etwas mehr als vierzehn Minu-

ten konnten dann auch die Gäste ihr erstes Tor bejubeln. Mit diesem Spielstand ging es dann in die erste Drittelspause.

Mitteldrittel zum vergessen Im Mitteldrittel konnte man leider nicht mehr an die Leistung des ersten Abschnittes anknüpfen. Zwar konnte Hedinger ebenfalls in Überzahl mit einem Weitschuss die Zürcher nochmals in Führung bringen, das Spieldiktat wurde jedoch immer mehr den Wallisern überlassen. Was daraus resultierte war ein Doppelschlag der Sierre Lions und somit der erstmalige Rückstand in diesem Spiel. Leider konnte aufseiten der Zürcher auf diesen Rückstand auch im letzten Drittel nicht mehr wirklich reagiert werden. Zwar hatte man immer wieder gute Abschlüsse, war schlussendlich jedoch zu wenig zwingend an diesem Tag und liess sich immer wieder durch Schiedsrichterentscheide aus dem Konzept bringen. So war es die logische Folge, dass die Walliser, welche an diesem Nachmittag cleverer und kaltblütiger auftraten, als Sieger vom Feld gingen.

Zu Gast in Bettlach Am Sonntag traf man auswärts auf den SHC Bettlach, ein Team, dass in dieser Saison einen riesen Sprung nach vorne gemacht hat. Neben Petr

Rybon (Hockeyschweizer) verstärkt mit Lukas Hudecek ein weiterer tschechischer Spieler das Team aus Bettlach und dies mit grossem Erfolg. Zusammen haben sie beinahe die Hälfte der Tore für die Bettlacher geschossen. Zwar konnten die Ämtler das Hinspiel auf heimischem Terrain im Penaltyschiessen noch für sich entscheiden, dennoch liegen die Solothurner aktuell auf Platz 3 der Tabelle, die Zürcher finden sich auf Platz 6 wieder. Aufgrund von diversen Abwesenheiten konnte man nur gerade mit zwei kompletten Linien antreten. Diesmal verlief der Start in die Partie dann auch alles andere als optimal. Genau dieser angesprochene Rybon brachte die Bettlacher in Überzahl zum ersten Mal in Führung. Die Zürcher ihrerseits spielten jedoch trotz des schmalen Kaders stark auf an diesem Nachmittag und zeigten viel Herz und Charakter. So war es Scharfschütze Hedinger, welcher das Score für die Zürcher eröffnete und mit einem satten Weitschuss den Ausgleich erzielen konnte. Doch nur kurze Zeit später gingen die Solothurner erneut in Führung, aber auch auf diese Tor hatten die Zürcher eine Reaktion bereit. Coray mit einem Sonntagsschuss ins hohe Eck sorgte für den erneuten Ausgleich.

Ein offener Schlagabtausch Im zweiten Drittel war es dann ein offener Schlagabtausch was die Zuschau-

er zu sehen bekamen. Zuerst sorgte Seiler für die erstmalige Führung, Doch mit Hudecek und Stäheli konnten die Bettlacher postwendend das Spiel wieder zugunsten des Heimteams richten. Bürki für die Zürcher sowie Rybon und Walker auf Seite der Solothurner konnten sich ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen. Kaum hatte das letzte Drittel begonnen, schossen die Bettlacher die vermeintliche Vorentscheidung in diesem Spiel zum Stand von 7:4. Doch auch durch diesen Rückschlag liessen sich die Zürcher nicht beirren an diesem Nachmittag. Hedinger und Bürki schossen die Ämtler nochmals auf 7:6 heran, ehe Rybon den Zürchern mit einem schönen Ablenker den endgültigen Gnadenstoss versetze.

Am Sonntag gegen den Meister Noch ein Qualifikationsspiel bleibt zu spielen. Kommenden Sonntag treffen die Zürcher auf den amtierenden Schweizer Meister, den SHC Belpa 1107. Eine echte Probe für die anstehenden Playoffspiele. Kann man an die Leistung, wie sie in Bettlach gezeigt wurde, anknüpfen, wird sich noch das eine oder andere Team die Zähne am SHC Bonstetten-Wettswil ausbeissen. Anpfiff zur letzten Qualifikationspartie ist am Sonntag, 16. März, um 14 Uhr auf der Sportanlage Moos, Wettswil.

Kurze Wartezeiten trotz Teilnehmer-Rekord Gutes Wetter ist der beste Sponsor: Säuliämtler Orientierungslauf vom 8. März Blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen sorgten dafür, dass letztes Wochenende viele Sportbegeisterte aus nah und fern zum diesjährigen Säuliämtler Orientierungslauf nach Aeugst fanden, der Veranstalter (die OLG Säuliamt) durfte jedenfalls eine neue Rekordmarke vermerken. Es waren jedoch nicht nur viele Personen anzutreffen, sondern auch lauter fröhliche Gesichter zu sehen, die Organisatoren hatten perfekte Arbeit geleistet, wie immer wieder zu hören war. Eine grosse Helferschar sowie neue und langjährige Ressortchefs gaben ihr Bestes, damit Jung und Alt sich am Aeugsterberg wohl fühlten. Wer mit dem öV oder dem Auto kam, wurde vom Verkehrsdienst eingewiesen und zum Schulhaus Gallenbühl geleitet. Roman Veronesi (Zwillikon), der heute zur RS einrückt, hat das Verkehrs-Ressort vor Kurzem übernommen, sich mit der Gemeinde abgesprochen und mit seinen Helfern die Teilnehmerschar souverän an den richtigen Ort gelenkt. Bei der Anmeldung sorgte Peter Wiederkehr (Bonstetten) für kurze Wartezeiten, obwohl mit jedem Postauto eine Riesenschar zu bewältigen war, doch niemand wartete länger als fünf Minuten. Der Weg zum Start betrug lediglich zehn Minuten, dass hier kein Gedränge herrschte, ist dem Geschick von Thomas Stüdeli (Mettmenstetten) und seinen Helfern zuzuschreiben, der ein System entwickelte, mit dem alle raschmöglichst in den Wald kamen. Am Ziel warteten Walter Schwarzenbach (Wettswil) sowie sein Team und verwöhnten die Ankommenden mit heisser Bouillon und kaltem Tee. Sie konnten sich anschliessend im Schulhaus Gallenbühl wieder frischmachen und in der Festbeiz über das Erlebte plaudern. Für die perfekte Infrastruktur war René Müller (Knonau) verantwortlich, die Festbeiz leitete Berti Kehrer (Hedingen) mit emsigen Hilfskräften, darunter ihr Mann Mar-

konnte seine Resultate sofort einsehen, die Teilnehmer aus dem Säuliamt sind hier in der Rangfolge ihrer Kategorie aufgeführt. Hannes Zaugg, Laufleiter

Resultate: H10 13. Hannes Seibert, Wettswil (30.49), H12 14. Flavien Leutert, Bonstetten (33.45), D14 22. Annik Leutert, Bonstetten (1.51.55), D16 5. Sofia Strahl, Hedingen (42.51), 10. Helena Laasch, Wettswil (58.09), H16 26. Severin Laasch, Wettswil (1.40.01), D18

10.

Michelle

Zehnder,

Mettmenstetten

(1.20.28), H18 6. Fabian Pöschel, Bonstetten (1.18.37),

10.

Andreas

(1.34.50),

DAL

13.

Marleen

Eisenring,

(1.57.08),

HAL

23.

Ueli

Bonstetten

Trinkler,

Grüninger,

Aeugst Affoltern

(2.14.03), HAM 10. Raphael Schalbetter, Wettswil (54.45), 16. Gian-Luca Poltéra, Hedingen (57.10),

Instruktion des Anmelde-Teams: In Kürze sind Hunderte von Teilnehmern zu registrieren. (Bilder zvg.)

DAK 6. Andrea Blankenhorn, Stallikon (44.26), 16. Simone Zurich, Ottenbach (51.32), 22. Andrea Vock, Bonstetten ( 58.52), HAK Thomas Hertach, Hedingen (39.39),

31.

Markus

Hintermann,

Stallikon

(1.10.48), DB 5. Monika Thür, Knonau (42.13), 11. Barbara Rhyner, Rifferswil (45.57), HB 4. Umberto Veronesi, Zwillikon (43.00), 9. Hans Asper, Affoltern (47.35), D 35 7. Eliane Van der Helm, Hausen (59.07), 10. Karin Moosberger, Knonau (1.07.15), D40 13. Gabriela Beck, Bonstetten (1.03.31), D45 14. Kathrin Schweizer, Hedingen (52.16), 19. Daniela Bigler, Mettmenstetten (1.21.11), H45 1. Sven Moosberger, Knonau (43.00), 10. Kaspar Oettli, Hausen (52.40), D50 11. Ursula Schalbetter, Wettswil (51.07)

H55

15.

Josef

Schalbetter,

Wettswil

(1.11.22), H65 18. Severin Schmid, Hedingen (59.23), H80 1. Walter Bickel, Mettmenstetten (42.35), OK 15. Margrit Bickel, Mettmenstetten (50.09), 24. Elina, Kerstin, Oli und Elin Tschupp, Aeugst a.A. (1.28.17), OM 3. Andreas und Ingrid Peters, Affoltern (34.38), 10. Nils Meier, Aeugst (39.50), 12. Melanie Rigoli, Hedingen (40.32), 17.

Kurz vor dem Start zum diesjährigen Säuliämtler OL.

Andrea Werder, Aeugst (43.49), 21. Fiona Baur und Fayun Wydler, Hedingen (45.51), 28. Jerôme, Mau-

tin Kehrer, Präsidenten der OLG Säuliamt. Weitere Ressorts wirkten im Hintergrund, waren für den Erfolg aber ebenso wichtig, etwa der Leiter des Rechnungsbüros (Thomas Scherrer, Hedingen) oder der Transportverantwortliche (Severin Schmid, Hedingen).

Überhaupt erst ermöglicht haben diesen Anlass mit vielen Hunderten von Teilnehmern die Schulleitung (Ernst Langenegger), die Schulpflege (unter Rebekka Manso), der Abwart (Herbert Lang) sowie die Gemeinde Aeugst (unter Ruedi Müller). Jeder

rice und C. Leutert, Bonstetten (55.17), 30. Brigitte Kälin, Stallikon (1.03.23), 32, Leonie, Aischa, Chantal, Salome und Elionor Perret, Pfadi Albis-Felsenegg (1.19.44), OL 2. Claude Müller, Aeugst (39.57), 5. Sophie und Martin Baur, Hedingen (50.26), 10. Ruedi Weber und Regula Meyer, Affoltern (1.05.34), 13. Jan Stalder, Bonstetten (1.06.22).


Sport

Freitag, 14. März 2014

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Der Kleinste war einmal mehr der Grösste Olympiafahrer Luca Schuler gewinnt Whitestyle Open, Mürren

Martina Landis an den Europameisterschaften in Moskau. (Bild zvg.)

Keine Medaillen für Martina Landis Grosser Druck an der Europameisterschaft An den Luftgewehr-Europameisterschaften in Moskau sowie an den Schweizer Meisterschaften in Bern blieb die Wettswiler Schützin unter den Erwartungen. In Moskau, an den Europameisterschaften, konnte Martina ihre gesteckten Ziele nicht erfüllen. Da sich die Wettswilerin als einzige Nicht-Kaderathletin qualifiziert hatte, stand sie unter zusätzlichem Druck, wollte sie doch ihre Qualifikation rechtfertigen. Dieser Wettkampfdruck, der an einer Europameisterschaft sowieso schon höher ist, als an anderen Wettkämpfen, war am Wettkampftag zu gross. Martina verlor vor allem in der zweiten Wettkampfhälfte zu viele Punkte und landete so für sie enttäuschend im hinteren Ranglistendrittel. Nur vier Tage später, am Sonntag, an den Schweizer Meisterschaften in Bern wäre Rehabilitation angesagt ge-

wesen. Doch Martina musste erstmalig erleben, dass ein Tiefschlag wie sie ihn an den Europameisterschaften hinnehmen musste, tief sitzen kann: Plötzlich funktionieren die einfachsten und tausendmal trainierten Schussauslösungen nicht mehr. Das so wichtige Selbstvertrauen schwindet immer mehr, und die Fehler häuften sich ungewohnt, sodass eine Klassierung in den ersten acht, was für den Finalwettkampf nötig gewesen wäre, davonflog. So musste Martina ohne Medaille nach Hause. Die Erkenntnis aus den beiden Einsätzen in der vergangenen Woche ist sicher, dass nicht alles so schlecht war, wie es die Resultate aufzeigen. Wer an der Schützenspitze mitmischen will, muss vor allem im psychologischen Bereich sehr stark sein. Deshalb können diese Wettkämpfe auch wegweisend und eine lehrreiche Erfahrung für die Zukunft gewesen sein.

Wenn mitten in Mürren ein stattlicher Kicker steht, dann ist es wieder so weit: Das Whitestyle Open begeisterte rund 1000 Zuschauer. Im top besetzten Fahrerfeld der Freeskier setzte sich der Ebertswiler Olympiateilnehmer Luca Schuler durch. Es gibt sie noch, die kleinen aber feinen Wettbewerbe für Snowboarder und Freeskier. In den letzten Jahren ist der Event-Kalender der Freestyler im Winter eher geschrumpft. Grund dafür sind Sponsorenprobleme. So wird dieses Jahr etwa die Stylesession in Saas-Fee nicht mehr durchgeführt. Umso schöner ist es daher, dass sich das Whitestyle Open in Mürren einer ungebrochenen Beliebtheit freut. Die 12 000 Franken Preisgeld lockten am Samstag, 8. März, zahlreiche Topfahrer nach Mürren. So war bei den Freeskiern etwa Olympiateilnehmer Luca Schuler anwesend. Schuler, der in Sotschi eher enttäuschte, machte Ende Februar mit einer Weltpremiere auf sich aufmerksam: Der 16-jährige Oberämtler zeigte in Val d’Isère als erster Freeskier überhaupt einen «Triple Cork 1080». Der Kicker in Mürren ist mit einer Schanzentischlänge von 15 Metern wesentlich kleiner als jener beim Frostgun-Invitational. Das hinderte die 14 Snowboarder und 31 Freeskier (darunter vier Frauen) nicht daran, spektakuläre Sprünge zu zeigen. Luca Schu-

Die kommenden Olympiasieger? Regionalkader Freestyle Aerials in Airolo im Einsatz Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder des Regionalkaders Freestyle Aerials bei herrlichen Bedingungen zu ihrem zweiten Regio-Cup in Airolo. Die Mädchen und Buben zeigten dabei erstaunliche Leistungen und werden wohl schon bald den nationalen Grössen Konkurrenz machen. Sie haben sich das wohl schönste Wochenende dieses Winters ausgewählt. Die Mitglieder des Regional Kaders Freestyle Aerials trafen sich zu ihrem zweiten Regio-Cup bei Bilderbuchbedingungen in Airolo. Aber nicht nur das Wetter war herrlich, auch die Schneebedingungen präsentierten sich für die Kinder geradezu ideal. «Es ist einfach super, bei solchen Bedingungen mit den Kindern zu arbeiten», meint Manu Müller, Trainerin der jungen Athletinnen und Athleten. Als ehemalige Spitzenspringerin kennt sie den langen Weg vom Junior zum Weltcupspringer und traut auch einigen ihrer Schützlinge das Potenzial zu diesem Schritt zu. «Es ist ganz erstaunlich, wie schnell diese Kinder Fortschritte erzielen. Alle haben sie ihr Ziel erreicht, die Sommersprünge auf der Wasserschanze in Mettmenstetten sauber im Schnee umzusetzen. Und was mich am meisten freut, sie haben ausnahmslos riesig Spass daran», meint Manu Müller weiter. Und das sieht man ihnen an. Bei aller Konzentration vor einem Sprung bleibt viel Raum für Spass im Team, Neckereien und Freude an der eigenen Leistung. Kommt dazu, dass die Jungen von der gleichzeitigen Anwesenheit der Junioren-Nationalmannschaft profitieren konnten, die ebenfalls auf der Anlage trai-

Erst 16-jährig, wäre Luca Schuler auch in der Rookie-Kategorie startberechtigt gewesen. Am Ende gewann der Freeskier bei den «Grossen». (Bild zvg.) ler aus Ebertswil hat sich nach seinem Olympia-Fehlschlag wieder vollends aufgerafft und kann innerhalb von zwei Wochen seinen zweiten Sieg feiern. Er verwies Jonas Hunziker mit einem «dub cork 1080 safety», sowie «dub cork 900 safety» im Finale auf den zweiten Platz. Dritter wurde Michel Kuster aus Engelberg mit seinem ersten Podestplatz in diesem Jahr. Während am Nachmittag der Schnee noch sehr weich war, gefror die Unterlage nach Sonnenuntergang

rasch. Die Fahrer kamen mit den veränderten Bedingungen gut zurecht. Besonders wichtig war für die Judges bei ihrer Beurteilung der «Style». Je länger die Hand beim Sprung das Brett oder einen der Skier berührt, desto mehr Punkte gibt es. Luca Schuler wurde seiner Favoritenrolle bei den Freeskiern gerecht. Er zeigte in Mürren unter anderem einen «Double Cork 1080». Die 95 Punkte, die er von den Judges dafür erhielt, konnte kein Fahrer mehr überbieten.

Der Vorstand wurde im Amt bestätigt GV des Männerturnvereins Affoltern Die 7. Generalversammlung des Männerturnvereins musste am 7. März im Centro Sociale keine entscheidenden Geschäfte behandeln. Alle Ressorts konnten wieder besetzt werden.

Andrin Schädler aus Ottenbach zeigte einen gehockten Vorwärtssalto. (Bild zvg.) nierte. «Der Vergleich mit den Älteren ist sehr wichtig», sagt Andreas Bouvard, der als Trainer an der Seite von Manu Müller die Gruppe betreute, «einerseits lernen sie sehr schnell von Vorbildern und sind zudem topmotiviert ihr Bestes zu zeigen.» Sieger des Regio-Cups wurde Noé Roth aus Baar. Er zeigte den schwierigsten Sprung des Tages: einen sehr schönen Salto rückwärts gestreckt. Manuel Bouvard (Zürich) als Zweiter und Andrin Schädler (Ottenbach) als Dritter überzeugten mit ihren gehockten Saltos, der eine vorwärts, der andere rückwärts. Aber auch alle anderen Teilenehmerinnen und Teilnehmer konnten sich gegenüber dem ersten Regio-Cup steigern und ihre Leistungen festigen. «Wenn die so weitermachen und vielleicht noch weitere Jugendliche einsteigen, muss uns

nicht bange sein um den Nachwuchs – und dann werden wir auch den einen oder anderen an Olympia wieder sehen», bemerken Müller und Bouvard hoffnungsfroh lächelnd und zu Recht auch etwas stolz. Wer gerne auch mal mit dabei sein möchte und mindestens acht Jahre alt ist, melde sich unter info@jumpin.ch oder komme mal zu einem Schnupper-Training am Dienstag oder Donnerstag (17.30 bis 20 Uhr) ins Jumpin in Mettmenstetten.

Resultate Regio-Cup 2: 1. Noé Roth (Jg. 2000), Baar; 2. Manuel Bouvard (2000), Zürich-Wollishofen; 3. Andrin Schädler (2000), Ottenbach; 4. Alon von Schulthess (2005), Rifferswil; 5. Robin Suter (2004), Brütten; 6. Chiara Suter (2002) Brütten; 7. Gian Seifert (2002), Mettmenstetten; 8. Michelle Rageth (2003), Baar; 9. Colin Traber (2003) Oberwil-Lieli;

Der Präsident durfte 61 Mitglieder begrüssen, darunter im Besonderen die Ehrenmitglieder und die Gäste. Das Nachtessen wurde wie üblich vorgängig serviert. Danach leitete das Ämtlerlied zur offiziellen Eröffnung der Generalversammlung über. Der Ablauf der statutarischen Geschäfte wurde dadurch vereinfacht, dass die meisten der mit den Traktanden zusammenhängenden Berichte der Einladung beilagen. Die Versammlung gedachte als Erstes ihrer im Laufe des Jahres verstorbenen Kameraden Werner Kleiner, Max Althaus und Leo Hagenbuch. In seinem Jahresbericht 2013 erinnerte sich der Präsident wieder gerne an die zahlreichen Anlässe und Aktivitäten. Drei Schwerpunkte prägten die abgelaufene Amtszeit: die Seniorentreffs an jedem zweiten Dienstag im Monat, die zweitägige Reise des Männerturnvereins ins Bündnerland und die gut besuchte Metzgete im Kasinosaal. Der Vorsitzende durfte deshalb den Organisatoren, Helfern und Spendern, auch der andern kameradschaftlichen Zusammenkünfte und Ferienprogramme, ein grosses Dankeschön aussprechen. So erfreut der Präsident über die schöne Kameradschaft und über die vielfältige Hilfsbereitschaft war, so sehr bedauerte er, dass die Mitgliederzahl mit 112 lediglich konstant gehalten werden konnte.

Erfreulich ist, dass trotz der Altersstruktur 46 Männerturner über das ganze Jahr die 35 Turnlektionen jeweils am Donnerstagabend besucht haben. (28 Mitglieder pro Abend). Die Trainingsstunden der Faustballriege und der Fitnessgruppe sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Die Jahresrechnung schloss 2013 mit einem geringen Verlust ab. Dem Kassier und dem Vorstand wurde Décharge erteilt. Der Jahresbeitrag 2014 wurde bei 100 Franken belassen. Das Budget für 2014, das mit einem Verlust von 2400 Franken rechnet, wurde zur Kenntnis genommen. Die Vorstandsmitglieder Peter Leuenberger, John Schoch, Hansruedi Wettstein, Jean Thiry wurden einstimmig wiedergewählt, und auch der Präsident, Peter Langhans, wurde im Amt bestätigt. Auch die beiden Revisoren wurden wiedergewählt. Die Riegenleiter stellten sich, zur grossen Genugtuung der Anwesenden, mit einer Ausnahme, wieder zur Verfügung. Gottfried Hochstrasser wurde für seine langjährige Leitung bei den Senioren und auch als Mitorganisator der Seniorentreffs, mit lang anhaltendem Applaus und einem kleinen Geschenk verabschiedet. Für beide Tätigkeiten konnten Nachfolger gefunden werden. Sie wurden mit spontanem Applaus bedacht. Die verschiedenen Ressorts waren somit wieder besetzt und der Präsident konnte den offiziellen Teil der 7. Generalversammlung des Männerturnvereins Affoltern als beendet erklären und mit dem Turnerlied ausklingen lassen. (Ty) Weiter Infos zum Männerturnverein unter www.mtva.ch.


Extra

Freitag, 14. März 2014

zwischen-ruf

Im Spital Affoltern geboren

Wo ist denn die schöne Gisela? Sigmaringen. Diesen Städtenamen habe ich vor vielen, vielen Jahren zum ersten Mal gehört. Von einer schönen jungen Frau. Gisela hiess sie. Vor Kurzem betrat ich das Sigmaringer Rathaus. «Ich hätte gerne eine Auskunft», sagte ich und wollte wissen, wo Gisela geblieben war. «Sie hat mit mir zusammen studiert, an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg», erzählte ich, «wir waren Freundinnen. Gisela Dierolf hiess sie und kam aus Sigmaringen.» Frau Schmidt schaute in ihrem Computer nach. «Ja, sie hat sich nach Heidelberg abgemeldet, aber mehr steht da nicht.» «Wie schade!», meinte ich und erzählte: «Ich war noch an ihrer Hochzeit, doch danach hatten wir keinen Kontakt mehr.» Frau Schmidt verliess den Raum, um im Archiv nachzuschauen, und ich dachte an Gisela. Sie besass drei Paar Hosen, drei Pullis, drei T-Shirts und drei Tops, wenig, dafür modisch. Super Ordnung im Kleiderschrank und auch im Zimmer. Reduktion. Um ihren Mund mit den vollen Lippen oft ein spöttisches Lächeln. Und sie war blond und blauäugig, kein Wunder, dass sich Ahmet in sie verliebte. Wir waren allerbeste Freundinnen damals. Hätte sie sonst die Hochzeitsnacht mit mir verbracht? Wir drei übernachteten in ihrer Studentenbude. Die beiden in Giselas schmalem Bett, ich auf einer Matratze daneben am Boden. Ich hörte noch Flüstern, irgendwie ein «Neinein» von Gisela und dachte nur: «Schnell einschlafen!» Frau Schmidt kam vom Archiv zurück mit einer Karteikarte. «Hier steht auch nichts, was Ihnen weiterhelfen könnte. Vielleicht versuchen Sie es in Heidelberg?» Traurig sagte ich: «Sie hat einen Araber geheiratet. Womöglich ist sie im Orient verschwunden.» Ute Ruf

Dear, 1. März.

Jana Elena, 2. März.

Haben sich auf Anhieb gut verstanden: Verena Gohl und die Austauschschülerin Karla Bobadilla. (Bild Martin Mullis)

Die Karibik gegen das Oberamt eingetauscht

Benjamin Steven, 4. März.

Karla Bobadilla verbringt ein Austauschjahr in Rifferswil Sie stammt aus der Dominikanischen Republik, wohnt bei ihrer Gastfamilie Gohl in Rifferswil und besucht für ein Jahr die Kantonsschule Stadelhofen. Die junge Studentin hat bereits nach einem halben Jahr die Schweiz und besonders das Säuliamt in ihr Herz geschlossen. Während viele erholungsbedürftige Schweizer die Insel Hispaniola in den grossen Antillen als Ferienparadies besuchen, wählte Karla Bobadilla genau den umgekehrten Weg. Als Austauschstudentin verliess sie ihre Heimat in der Dominikanischen Republik, verbringt ein ganzes Jahr in Rifferswil und besucht die Kantonsschule Stadelhofen. Zwar darf man ihren Aufenthalt in Rifferswil nicht als Ferien bezeichnen, trotzdem empfindet sie ihre

Anwesenheit bei der Gastfamilie Gohl als spannend und geniesst vor allem ihre Freizeit im für sie fremden Land. Die 18-jährige Schülerin weilt im Rahmen des interkulturellen Austausches der Non-Profit-Organisation AFS in der Schweiz. Die Austauschorganisation vermittelt seit vielen Jahren Lernmöglichkeiten junger Menschen und verfolgt dabei die Ziele zur Friedensförderung und Völkerverständigung.

Das Sprachtalent liebt die Schneeberge Nicht zuletzt, weil eine Tochter der Familie Gohl in Rifferswil durch die AFS ein Austauschjahr in Schweden verbracht und dabei wertvolle Erfahrungen gemacht hatte, entschloss sich Verena Gohl, ebenfalls eine junge Frau in die Schweiz einzuladen.

Die junge Dominikanerin Karla weilt nun bereits seit August 2013 im Säuliamt und beteuert, dass es ihr in der Schweiz ausserordentlich gut gefällt. Als eigentliches Sprachtalent versichert sie in ausgezeichnetem Deutsch, dass die Menschen hier gegenüber ihrem Heimatland wohl etwas länger brauchen, um aufeinander zuzukommen. Dafür lobt sie die grosse Sicherheit und den öffentlichen Verkehr, von dem sie ausgiebig Gebrauch macht. Ganz besonders liebt Karla Bobadilla die Schneeberge. Engelberg, Luzern, Bern und sogar Zermatt mit dem Matterhorn sind nur einige der Stationen, die sie bereits besucht hat. Verena Gohl, ihre Gastmutter in Rifferswil, hat die Gymnasiastin schon längst in ihr Herz geschlossen und erlebt viel Freude mit ihrer «Tochter auf Zeit». (mm)

Anuar, 4. März.

Luis Cheng, 4. März.

Jael, 6. März.

wetter

knigge-fragen im alltag

Darf ich meinen Hund zu einem privaten Essen mitnehmen? Es hat sich in der letzten Zeit zweimal so ergeben, dass Gäste, welche wir zu einem Nachtessen privat bei uns erwarteten, ungefragt ihren Hund mitbrachten. Wir sind beide eigentlich grosse Hundefreunde. Trotzdem hätten wir erwartet, dass bei der Einladung eine entsprechende Frage hätte gestellt werden müssen. Sind wir kleinlich? O. F. Wer bei jemandem zu Gast ist, hat sich auch als solcher zu benehmen. Dazu gehört ganz klar die Erlaubnis, ein Haustier mitbringen zu dürfen. Auch Hotels und Restaurants kennen

solche Vorschriften, und dort bezahlt man ja immerhin für Essen und Aufenthalt. Auch wenn Sie selber keinen Hund halten, würde ja die Möglichkeit bestehen, dass sie ein Tier hüten oder andere Gäste mit Erlaubnis ebenfalls einen Bello mitbringen. Und wenn sich diese Tiere nicht vertragen, dann kann so ein Abend ganz schön aus den Fugen geraten.

Lorian, 6. März.

Fragen schriftlich an: Redaktion Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern oder redaktion@affolteranzeiger.ch. Die Redak-

Thierry, 7. März. (Bilder Irene Magnin)

tion leitet Anfragen den externen Experten weiter.

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gedankensprüge

bauernregel «Dem Golde gleich ist Märzenstaub, er bringt uns Kraut und Gras und Laub.»

Falsch

Ungerecht

Die GV hielt doch schlicht Nicht was ihr Name uns verspricht Unter den Versammelten im Saal War weit und breit kein General

Der Trostpreis weint still vor sich hin Gekränkt und tief betroffen Immer ist es der Hauptgewinn Auf den die Leute hoffen

Martin Gut

Martin Gut

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020 2014  

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