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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 20 I 168. Jahrgang I Dienstag, 12. März 2013

Gefahrloses Queren

Mehr Sicherheit

Wegen der Amphibienwanderung wird die Strasse Obfelden – Maschwanden gesperrt. > Seite 3

Obfelden: Die Kreuzung Räschstrasse – Bachstrasse wird saniert. > Seite 3

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Frühlingstreff Traditioneller Anlass der Ämtler Standortförderung am 21. März in Affoltern. > Seite 5

-G efa-

Kritische Stimmen Forum: Die neue Rechtsform des Spitals Affoltern liefert Gesprächsstoff. > Seite 7

Im Rahmen des Menschenrechtsdialogs arbeiten Russland und die Schweiz zusammen

................................................... von salomon schneider Am 7. März, 9.15 Uhr, fährt ein Kleinbus vor dem Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn in Hausen vor. Acht Männer und zwei Frauen steigen aus. Es handelt sich um eine Delegation russischer Erziehungskolonie-Leiter und einer -Leiterin, angeführt vom stellvertretenden Verantwortlichen für den Jugendstrafvollzug Russlands, Viacheslav Zhuravlev. Dabei sind auch Hans Ulrich Meier, Projektleiter im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA) und eine Übersetzerin. In Russland ist der Jugendstrafvollzug rechtsschützendes Organ und paramilitärisch organisiert. Er wird «Abteilung Strafvollzug» für soziale und psychologische Hilfe genannt. Alle Beteiligten haben eine militärische Ausbildung und eine lange

Karriere im Strafvollzug hinter sich, auch die Übersetzerin bekleidet den Majorsrang. Sie verbringen eine ganze Woche in der Schweiz und nehmen an einem Programm teil, dem vor Jahresfrist bereits eine Delegation pädagogischer Leiter und eine Delegation Ausbildungsleiter russischer Strafkolonien beigewohnt haben. Am ersten Tag bekamen sie eine Einführung ins Schweizer Jugendstrafrecht. In den folgenden Tagen standen die Besuche des Jugendheims Schenkung Dapples, des Vollzugszentrums Uitikon, der Stiftung Albisbrunn und zum Schluss des Massnahmenzentrums Kalchrain auf dem Plan. Viacheslav Zhuravlev erklärt den Grund des Besuchs im Säuliamt: «So viel ich beurteilen kann, ist die Stiftung Albisbrunn führend in der Berufsbildung für eingewiesene Jugendliche.» Albisbrunn bietet 20 bis 30 Lernenden 12 verschiedene Berufsbildungen an.

Vom Schweizer Modell inspiriert Der Dialog zwischen der Schweiz und Russland ist in den 1990er-Jahren im Rahmen der Menschenrechtskonsultationen des EDA entstanden. Die Idee, russische Erziehungskolonien in Richtung Schweizer Jugendheime weiterzuentwickeln, ist vor viereinhalb Jahren auf Initiative Russlands entstan-

Heimatabend eingeladen. Die zahlreichen Gäste konnten sich an schwungvollen Tänzen, bekannten Volksliedern sowie vielen heiteren und melodiösen Einlagen erfreuen. Ob Jung

Lüpfige Tänze der Trachtengruppe. (Bild Marianne Voss)

Saisonstart in Affoltern am Samstag, 16. März, mit dem Trio «Firma Fink». > Seite 9

Im Bezirk Affoltern ist die Arbeitslosenquote im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 2,3 Prozent gesunken – parallel zu derjenigen des Kantons, die um 0,1 auf 3,3 Prozent zurückgegangen ist. Nur der Bezirk Andelfingen weist eine tiefere Quote auf (1,7 Prozent). Der Rückgang ist grösstenteils auf saisonale Einflüsse zurückzuführen. (-ter.)

anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im WagiShopping) gibt es vom 14. bis zum 25. März wieder die Aktion 1 Tag = 1 unschlagbarer Preis. Attraktive Produkte aus unserem Möbel-, Küchenutensilien- und Elektroniksortiment sind jeweils an einem bestimmten Tag zu einem absoluten Tiefpreis erhältlich - solange der Vorrat reicht! Nähere Infos gibt es im Katalog. Für al-

Ruedi Jans (2. von links), der Leiter des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn, erklärt der russischen Delegation die Kunstprojekte, die im Rahmen des Projekts «Kunst am Bau» evaluiert werden. (Bild Salomon Schneider)

le gibt es auch einen Rabatt von 20% auf eine Auswahl an Polstergruppen, Wohnzimmermöbeln und Deko-Artikeln sowie 30% auf mehreren Teppichen. Attraktive Angebote für Terrasse und Balkon gibt es

den. Seither haben Schweizer Experten eine russische Jugendstrafkolonie analysiert und für fünf Modellinstitutionen Verbesserungsvorschläge eingebracht. Dabei wurden in diesen Anstalten viele Änderungen umgesetzt. Anstelle der grossen Schlafsäle mit bis zu dreissig Jugendlichen wurden Viererzimmer eingerichtet. Dank mehr

Fröhlicher Heimatabend mit Tanz und Gesang Am vergangenen Samstag kamen die Trachtenfreunde und Volksmusikfans auf ihre Rechnung. Die Trachtengruppe Birmensdorf hatte unter dem Motto «Nüt Neus ...?» zum traditionellen

Wieder Wochenmarkt

Arbeitslosenquote im Bezirk leicht gesunken

Russische Strafvollzieher im Bezirk Affoltern In der Schweiz funktioniert die Wiedereingliederung von straffälligen und verhaltensauffälligen Jugendlichen sehr gut. Drei russische Delegationen besuchten neben anderen Institutionen die Stiftung Albisbrunn. Der russische Jugendstrafvollzug wird auch aufgrund des Dialogs mit der Schweiz reorganisiert.

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oder Alt, das bunt gemischte Publikum genoss das abwechslungsreiche Abendprogramm. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Personal wurden Individualtherapien möglich und der Dialog zwischen den verschiedenen Instanzen einer Kolonie gefördert. Die anwesenden Leiter der Erziehungskolonien führen, bis auf einen, bereits eine solche Institution. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

ab sofort in unserer Gartenabteilung. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Vielgestaltiges Schaffen des Maschwander Künstlers H.U. Steger Die Galerie Märtplatz in Affoltern am Albis zeigt in ihrer ersten Ausstellung dieses Jahres bis 24. März das vielgestaltige Schaffen des Maschwander Künstlers H. U. Steger. Der Maler, Zeichner, IllustraH.U. Steger. tor, Karikaturist, Satiriker und Objektkünstler präsentiert einen Querschnitt durch sein Werk, das durch die Unterschiedlichkeit der Bildsprachen und Stimmungen überrascht und begeistert. Der gelernte Grafiker geniesst durch seine treffend-kritischen zeichnerischen Kommentare zum Zeitgeschehen und seine beiden preisgekrönten Kinderbücher «Reise nach Tripiti» und «Wenn Kubaki kommt» weit herum grosses Ansehen. Die aktuelle Ausstellung bringt aber auch den Kunstmaler H.U. Steger näher. (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 6

200 11 9 771661 391004


Schiessvereine

Feldschützenverein 8907 Wettswil am Albis Schiessvertagung 2013 Bundesübungen 300 m + 50 m Mittwoch, 1. Mai 09.00 bis 11.00 Donnerstag, 13. Juni 18.00 bis 19.30 Samstag, 24. August 09.00 bis 11.00 Schiesszeiten 300 m + 50 m Samstag, 16. März 13.30 bis 16.30 Samstag, 23. März 13.30 bis 16.30 Samstag, 30. März 13.30 bis 17.00 Donnerstag, 4. April 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 11. April 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 18. April 17.30 bis 20.00 Donnerstag, 25. April 18.00 bis 20.00 Dienstag, 30. April 17.30 bis 20.00 Donnerstag, 30. Mai 18.00 bis 20.00 Samstag, 1. Juni 08.00 bis 17.00 Donnerstag, 6. Juni 17.30 bis 20.00 Donnerstag, 13. Juni 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 20. Juni 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 27. Juni 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 4. Juli 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 11. Juli 18.00 bis 20.00 Freitag, 12. Juli 18.00 bis 19.30 Donnerstag, 18. Juli 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 25. Juli 18.00 bis 20.00 Dienstag, 6. August 17.30 bis 20.00 Donnerstag, 8. August 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 15. August 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 22. August 17.30 bis 20.00 Samstag, 24. August 13.30 bis 15.30 Donnerstag, 29. August 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 5. September 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 12. September 18.00 bis 20.00 Donnerstag, 19. September 18.00 bis 20.00 Samstag, 28. September 10.30 bis 16.30 Jungschützenkurs 300 m Dienstag, 14. Mai Dienstag, 4. Juni Mittwoch, 26. Juni Mittwoch, 18. Sept.

18.30 bis 20.00 18.30 bis 20.00 18.30 bis 20.00 18.30 bis 20.00

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 4. März 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – CERASA Valentina, 1997, italienische Staatsangehörige – DAMOTHARAM TAVAREZ Kevin, 1996, dominikanischer Staatsangehöriger – DE SOUSA MACEDO Daniela, 1997, portugiesische Staatsangehörige – OSMANI Fama, 1988, serbischmontenegrinische Staatsangehörige Weiter hat der Gemeinderat ins Bürgerrecht der Gemeinde Affoltern am Albis aufgenommen: – WITTENWILLER Anna-Nina, 1991, Nesslau-Stein SG

Ref. Kirchgemeinde Ottenbach

«Alles was auf der Erde geschieht, hat seine Zeit: Geboren werden und sterben, einpflanzen und ausreissen.»

Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege

Pred. 3.1 – 3.2

Für die erforderliche Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege ist aufgrund der ordnungsgemässen Ausschreibungen vom 15. Januar und 1. März 2013 nur ein Wahlvorschlag eingereicht worden. Somit ist die Voraussetzung für eine stille Wahl des Vorgeschlagenen erfüllt. In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 6 der Kirchgemeindeordnung hat die Kirchenpflege

TODESANZEIGE

Voûte Carl-Heinz, geb. 7. März 1968, Werkstoffingenieur, Pilatusweg 7, 8913 Ottenbach

Ein tragischer Unfall hat sein Leben ausgelöscht. Seine hilfsbereite Art wird uns immer in Erinnerung bleiben.

als Mitglied der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 als gewählt erklärt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Affoltern am Albis, 4. März 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis

Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Hansruedi Zürcher 21. Februar 1955 – 17. Februar 2013

Die Geschwister, Nichten und Neffen Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 15. März 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Knonau statt, anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Peter Zürcher, Bergli 30, 8934 Knonau

Ottenbach, 8. März 2013 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Immer, wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her, dass du es noch einmal wieder zwingst, und von Sonnenschein und Freude singst, leichter trägst des Alltags harte Last und wieder Kraft und Mut und Glauben hast.

DANKSAGUNG

Jugendschiesskurs Der Jugendschiesskurs findet statt: Vom 26. März bis 31. August jeweils am Montag, ausgenommen während den Schulferien. Achtung!!! Es kann auch ausserhalb der aufgeführten Daten und Zeiten geschossen werden! Insbesondere mit Kleinkaliber-Sportgeräten. Diese Schiessanzeige erscheint nur einmal!!!

Die grosse Anteilnahme beim Abschied von meiner lieben Frau und unserer lieben Mutter

Frieda Stäubli-Suter hat uns überwältigt und gibt uns Kraft auf unserem weiteren Lebensweg. Herzlichen Dank für die tröstenden Worte, die vielen Beileidskarten und Spenden. Gottlieb Stäubli-Suter Kurt und Irene Stäubli-Keller

FSV Wettswil, der Vorstand

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Affoltern am Albis, im März 2013

Säuliämtler Gruppenschiessen Samstag, 16. März von 08.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 17. März von 09.00 bis 12.00 Uhr Ostermontag, 1. April von 08.00 bis 14.00 Uhr Der Vorstand

Bestattungen Obfelden Am 7. März 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Müller Ernst

HERZLICHEN DANK

geb. 22. Juni 1941, von Winterthur ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 33.

für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Urnenbeisetzung am Freitag, 15. März 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Obfelden.

Alex Frick-Haller

Die Friedhofvorsteherin

erfahren durften. Besonders danken wir – für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben – Yvonne Schönholzer für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier, dem Männerchor für den Gesang – den Ärzten und dem Pflegeteam der Onkologieabteilung des Triemlispitals – der Spitex Hausen am Albis – allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Vereinen und Bekannten – für Spenden und Geldspenden für späteren Grabschmuck Rifferswil, im März 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. März 2013

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Temporäre Strassensperrung während der Amphibienwanderung Gefahrloses Queren der Kantonsstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden ermöglichen Amphibien wandern jeweils im Frühling von ihren Winterquartieren zu ihren Laichplätzen. Ihr Weg führt dabei oft über Strassen, wo sie ohne Schutzmassnahmen häufig überfahren oder verletzt werden. Um eine gefahrlose Wanderung zu ermöglichen, wird dieses Jahr erstmals die Kantonsstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden von 18 bis 7 Uhr für den Verkehr gesperrt. Sobald die Temperaturen ein frühlingshaftes Niveau erreichen, erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre. Sie verlassen dann ihre Winterquartiere in Wäldern und wandern zu ihren Laichplätzen an offenen Gewässern. Dort finden die Fortpflanzung und die Entwicklung der Larven – der sogenannten Kaulquappen – statt. Oftmals führt ihre Wanderung jedoch über eine Strasse und die Amphibien werden Opfer des Verkehrs. Der hohe Verlust bei der Überquerung der Strassen trägt viel zur Schwächung noch bestehender Populationen bei. Alle Amphibienarten in der Schweiz sind bundesrechtlich geschützt, einige davon sind in ihrem

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Auch die Bergmolche legen (entgegen der oftmals vorherrschenden Meinung) weite Strecken zurück zwischen Sommerlebensraum und Reproduktionsgewässer. (Bilder zvg.)

Adulte Erdkröten wandern Ende Winter nicht selten mehrere Kilometer, um sich an ihrem Laichplatz, wo sie selber aufgewachsen waren, fortzupflanzen. Dabei wird das Männchen oft vom Weibchen im Huckepack getragen.

Überleben gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.

und das kantonale Tiefbauamt haben daher eine saisonale Sperrung dieses Strassenstücks geprüft und setzen diese versuchsweise nun erstmals um. Ausgelöst durch die wärmeren Temperaturen hat die Amphibienwanderung begonnen und somit sind die Strasse zwischen Maschwanden und Obfelden und der Waldabschnitt der Maschwanderstrasse (Wolserholz) nun zirka einen Monat lang jeweils abends ab 18

Nicht genügend Helfer gefunden Zwischen Maschwanden und Obfelden wandern jedes Jahr Tausende Amphibien aus dem Gebiet Wolserholz über die Kantonsstrasse Richtung Lorze. Bisher wurde an dieser wichtigen Amphibienzugstelle ein temporärer Am-

phibienzaun aufgestellt. Die Zugstelle wurde durch Freiwillige betreut, welche die wandernden Amphibien einsammelten und über die Strasse trugen. Jährlich wurden so seit 1995 unzählige Stunden Arbeit geleistet. Leider kann diese, an diesem Ort sehr gefährliche Arbeit nun nicht mehr gewährleistet werden, da sich nicht genügend Personen finden liessen. Die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich

Uhr bis morgens um 7 Uhr gesperrt. Eine grossräumige Umfahrung via Mettmenstetten ist ausgeschildert. Durch diese Strassensperrung wird der Schutz der gefährdeten Amphibienarten ermöglicht. Im Gegensatz zur Wanderung zu den Laichgewässern erfolgt die Rückwanderung über längere Zeit und nicht gleichzeitig, sodass dabei kaum grosse Konflikte mit dem Strassenverkehr auftreten.

Mehr Sicherheit an der Strassenkreuzung Räschstrasse – Bachstrasse Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Beim Schulanfang im Herbst 2012 wurden Klagen über den unsicheren Übergang für Fussgänger, insbesondere auch für Kindergärtner, im Bereich der Strassenkreuzung Räschstrasse / Bachstrasse beim Gemeinderat deponiert. Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden durch das Planungsbüro Peter Schneider und das Tiefbausekretariat geprüft und ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet. Der Gemeinderat stimmte dem Projekt Neugestaltung der Strassenkreuzung Räschstrasse / Bachstrasse zu und genehmigte für die Umsetzung des Projektes einen Kredit von 40 000 Franken. Gestützt auf das Behindertengleichstellungsgesetz sollen die Trottoirs zur besseren Begehbarkeit bei Übergängen und am Anfang und Ende der Gehwege abgesenkt werden. Für die erforderlichen Strassenbauarbeiten wurde ein Kredit von 64 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Vonplon Strassenbau AG, Zürich, vergeben.

Finanzplanung wird überarbeitet Der Finanzplan und das Investitionsprogramm wurden letztmals im Jahre 2011 nachgeführt. Für die Überarbeitung des Finanzplans, mit Begleitung des darauf spezialisierten Büros Matthias Lehman, wurde ein Kredit von 6000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat führte für die finanzrelevanten Sachbereiche der Gemeindeverwaltung per 1. Januar 2012 ein internes Kontrollsystem (IKS) ein. Das IKS wird durch die Mitarbeiter(innen) halbjährlich durchgeführt und jährlich dem Gemeinderat zur Prüfung vorgelegt. Der Gemeinderat nahm vom Resultat des per 31. Januar 2013 durchgeführten IKS-Monitorings Kenntnis und dankt den Mitarbeitenden für die gute Arbeit.

Energieplanung Der Gemeindepräsidenten-Verband des Bezirkes Affoltern (GPV) hat an seiner Sitzung vom 29. August 2012 erstmals über das Projekt Solarkataster beraten. An der Sitzung vom 7. November 2012 hat ein Vertreter der Firma Meteotest verschiedene Varianten des Vorhabens detailliert erklärt. Die Mitglieder des GPV sind zum Entscheid gekommen, dass das Solarkataster, in Anbetracht des Ziels «EnergieRegion Knonauer Amt», sinnvoll ist. Mit der Verabschiedung des Budgets 2013 des GPV und dem Massnahmenplan wurde das Solarkataster gutgeheissen. Unter Solarkataster wird ein Solar-Inventar aller Hausdächer einer Stadt, Gemeinde oder Region verstanden. Dieses beinhaltet für jede Dachfläche die Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung sowie das Potenzial für die Produktion von Sonnenenergie. Für die Erstellung des Solarkatasters samt Luftbildaufnahmen (Orthophoto) für das Gemeindegebiet Obfelden wurde ein Kredit von 4800 Franken bewilligt.

falls für den Verkehr gesperrt. Die Umfahrung führt über Uttenberg, Mettmenstetten, Dachlissen nach Obfelden.

renovieren. Der Gemeinderat bewilligte für den Ersatz von sechs Küchen im Jahre 2013 einen Kredit von 110 000 Franken.

Maschinen Schwimmbad Die letztjährige Pächterin des Kiosks in der Freibadanlage, Erika Huber, Muri, hat sich erneut um die Pacht beworben. Der entsprechende Pachtvertrag für die Badesaison 2013 wurde mit Erika Huber abgeschlossen. Der Sportrasen in der Schwimmbadanlage ist stark verunkrautet und weist Löcher auf. Für die umfassende Regeneration des Rasens wurde ein Kredit von 6500 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Trüb für Grün AG, Horgen, vergeben. Um die Schwimmbadanlage für den Sommer wieder betriebsbereit zu machen, sind Sanierungsarbeiten an den Schwimm- und Ausgleichsbecken zu machen. Für die Riss-Sanierung der Becken wurde ein Kredit von 7500 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Otth + Partner, Affoltern, vergeben.

Amphibienschutz

Friedhof

Auf Antrag der Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, verfügte die Kantonspolizei Zürich, infolge der jährlichen Frühlingswanderung bundesrechtlich geschützter Amphibien zu deren Schutz in der Nacht, je nach Witterung, die Sperrung eines Teilstückes der Tambrigstrasse zwischen der Verzweigung Wolserstrasse (Maschwanden) und bis zur Verzweigung Zufahrt Kieswerk (Obfelden) für sämtlichen Verkehr. Die Sperrungen erfolgen in der Zeit von Februar bis ca. April 2013; jeweils ab 18 bis 7 Uhr. Während dieser Zeit wird die Strasse durchs Wolserholz (Obfelden-Maschwanden) eben-

Anlässlich Fernsehkanalaufnahmen wurde festgestellt, dass ein Meteorschacht im Bereiche des Brunnens in der Friedhofanlage nicht an die Kanalisation angeschlossen ist. Für den Anschluss dieses Brunnens wurde ein Kredit von 8000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, vergeben.

Neue Küchen in Alterswohnungen Die Küchen in den Alterswohnungen müssen ersetzt werden. Im Jahre 2012 entschied der Gemeinderat die Küchen in Zeitraum von drei Jahren zu

Der Frontstapler des Werkhofes, welcher aus dem Jahr 1990 stammt, muss ersetzt werden. Für die Anschaffung eines strassentauglichen Frontstaplers wurde ein Kredit von 18 700 Fr. bewilligt und der Auftrag an die Firma Ernst Ramser AG, Bonau, vergeben.

Polizeiwesen Die Kantonspolizei Zürich führte am 14. Februar an der Ottenbacherstrasse (Fahrtrichtung Obfelden) und die Gemeindepolizei am 26. Februar an der Wolserstrasse (Fahrtrichtung Maschwanden), an der Alten Landstrasse und Muristrasse (Fahrtrichtung Affoltern) Geschwindigkeitskontrollen durch. Aus den insgesamt 565 kontrollierten Fahrzeugen resultierten an der Ottenbacherstrasse 13 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 65 km/h, erlaubt 50 km/h); an der Wolserstrasse 9 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 42 km/h, erlaubt 30 km/h); an der Alten Landstrasse 10 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 44 km/h, erlaubt 30 km/h) und an der Muristrasse 121 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 73 km/h, erlaubt 50 km/h).

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Rudolf Jäger und Anton Zollinger, Obfelden, für eine Projektänderung beim Neubau Shop mit Lager und der Erweiterung des Eventraums im Gewerbegebäude Vers.-Nr. 1278 an der Bachstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


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Dienstag, 12. März 2013

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Albisbrunn in Hausen hat auch in der Schweiz eine Vorreiterrolle Das Schul- und Berufsbildungsheim vereint Sekundarschule und Berufsbildung unter einem Dach Die Angebotspalette im Schulund Berufsbildungsheim Albisbrunn ermöglicht individuelle Lösungen für alle. Was die Delegation russischer Strafkolonieleiter bei ihrem Besuch im Albisbrunn (siehe Artikel auf der Frontseite) am meisten beeindruckte, war die Wirtschaftlichkeit der hausinternen Betriebe. ................................................... von salomon schneider Bisher haben drei russische Delegationen das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn und weitere Schweizer Jugendvollzugsinstitutionen besucht. Das EDA organisiert diesen Austausch. Hans Ulrich Meier, der dieses Projekt im Auftrag des EDA leitet, erklärt den Hintergrund: «Die Jugendheime in Russland haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Mit sieben einwöchigen Studienwochen in Schweizer Jugendinstitutionen wollen wir dieser Entwicklung weiteren Vorschub geben.» Das Ziel der Schweizer Jugendheime sei die Wiedereingliederung der Jugendlichen in die Gesellschaft. In der Berufslehre im Albisbrunn sind deshalb neben Pädagogik und Therapie fünfzig Prozent des Lohnes leistungsabhängig. Die Öffentlichkeit wird im kommenden Sommer durch das EDA über die schweizerischrussische Zusammenarbeit orientiert, als einziges Medium war der «Anzeiger» bereits jetzt zum Besuch im Albisbrunn dabei.

Konkurrenzfähige Betriebe als Schlüssel zum Erfolg In der Stiftung Albisbrunn stehen den Jugendlichen zwölf verschiedene Lehrberufe zur Verfügung. Zum Grossteil sind es handwerkliche Lehrstellen, doch auch in der Küche und der Verwaltung können Berufslehren absolviert werden. Der Heimleiter Ruedi Jans erklärt die Ausrichtung vom Albisbrunn: «Damit wir mit unserem beschränkten Budget eine solche Breite an Lehrberufen anbieten können, müssen die Betriebe selbsttragend sein. So können die Ressourcen unseren therapeutischen Kernaufgaben zufliessen.» Der Neubau der Turnhalle zeigt, wie weit die Handwerksbetriebe in die Privatwirtschaft integriert sind. Alle Maurer- und Holzarbeiten sowie die Fenster wurden von den hauseigenen Betrieben bewerkstelligt. Deshalb reichte das Budget nicht nur für eine einfache Turnhalle, sondern auch für einen Turnkomplex mit Kletterhalle und Kraftraum. Der russische Delegationsleiter Viacheslav Zhuravlev zeigt sich beeindruckt: «Hier scheint alles zu funktionieren wie eine Schweizer Uhr. Wobei es zu beachten gilt, dass Anstalten wie das Albisbrunn in Russland dem Bildungsministerium angegliedert sind, wir es in unseren Strafkolonien jedoch ausschliesslich mit jugendlichen Delinquenten zu tun haben.» Für schwere Fälle existieren auch in der Schweiz Institutionen für den geschlossenen Vollzug, beispielsweise das Massnahmenzentrum Uitikon.

Die Delegation russischer Strafkolonieleiter besucht die Mechanikwerkstatt der Stiftung Albisbrunn. Diese produziert auch Teile für Grosskunden wie die Schweizer Metallbau AG oder OC Oerlikon. (Bild Salomon Schneider)

Schulabschluss oder Lehrabschluss Das Schul- und Berufsausbildungsheim Albisbrunn wurde 1924 von Alfred Reinhart gestiftet. Damals war es das erste Jugendheim, das auf Zweierzimmer und die Wiedereingliederung der Jugendlichen setzte. Zu dieser Zeit war kollektive Unter-

bringung und Arbeitserziehung auch in Jugendheimen in der Schweiz die Norm. Therapie und psychologische Betreuung gab es nur in Ausnahmefällen. Im Albisbrunn haben seither über 3000 Jugendliche von 13 bis 21 Jahren

gelebt. 70 Prozent der Jugendlichen werden zivilrechtlich eingewiesen, der Rest strafrechtlich. Ziel des Albisbrunn ist ein Schulabschluss oder Lehrabschluss. Das Albisbrunn bietet zwölf Berufslehren in verschiedenen Tätigkeitsbereichen an. (sas)

Jetzt zum «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» anmelden! Traditioneller Anlass der Standortförderung Knonauer Amt mit Gastreferent Dr. Daniele Ganser Am Donnerstag, 21. März lädt die Standortförderung Bauern, Gewerbetreibende, Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen im Knonauer Amt zum 9. Frühlingstreff nach Affoltern am Albis ein. Gastreferent ist Dr. Daniele Ganser.

für Probleme und Projekte ansprechen können.

Anmeldung Frühlingstreff, per E-Mail: info@knonauer-amt.ch, Stichwort «9. Frühlingstreff», per Fax

Ämtler Unternehmen unterstützen den Frühlingstreff

(043 321 93 61) oder telefonisch (043 333 55 66).

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deschluss ist der 17. März 2013.

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Haben auch Sie am 25. November dem Neubau «Verpflegungs- und Energiezentrum» im Spital zusammen mit 12 400 anderen zugestimmt? Sie möchten wir kennen lernen!

Die Teilnahme am Frühlingstreff vom 21. März 2013 in der Werkhalle bei der Schmid AG, Entsorgung und Recycling in Affoltern am Albis (ab 17.30 bis 19.45 Uhr) ist gratis. Der Anlass ist Teil der Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt. Anmelden können sich alle, die zu den oben erwähnten Zielgruppen gehören, bis zum 17. März. Dr. phil. Daniele Ganser wird mit seinem Referat, «Peak Oil und globaler Kampf ums Erdöl: Gefahren und Chancen für die Schweiz», die Gäste in seinen Bann ziehen und garantiert anregende Gespräche und Diskussionen auslösen.

Von 32 700 Stimmberechtigten im Bezirk haben 14 300 an der Abstimmung teilgenommen. 12 400 stimmten JA, 1900 Nein. Wir haben zwar einen grossartigen Sieg, aber leider nur auf halber Strecke errungen.

Ausbau des Netzwerks Der Frühlingstreff bietet zudem Raum für das Knüpfen neuer Kontakte oder den Ausbau des Netzwerks, eine der Voraussetzungen zum Erschliessen neuer Geschäftsfelder. Dieser neunte Frühlingstreff wird massgeblich von Ämtler Unternehmen unterstützt. Sie leisten so, zusammen mit dem Druckzentrum AG, Stallikon (Druck der Einladung) einen wesentlichen Beitrag an den Frühlingstreff und die Bemühungen der Standortförderung. Ein weiterer Beweis für den guten Zusammenhalt in der Region.

Ernst Schweizer AG, Hedingen; Intus AG, Affoltern.

Referent Dr. Daniele Ganser. (Bild zvg.) Der Frühlingstreff führt die verschiedenen Branchen und deren Exponenten mit unterschiedlichen Interessen zusammen. Aber allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit alles Interesse,

dass diese Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Der Frühlingstreff ist der einzige Anlass im Amt, an dem die Exponenten aus Wirtschaft und Politik formlos zusammenkommen und sich austauschen können. Wo sich mögliche Lösungen

Dazu ein Beispiel: in Wettingen befand sich das Krankenheim Sonnenblick. Dort wurden innerhalb von 20 Jahren 85 Millionen an öffentlichen Geldern verbaut. Der Betrieb wurde heruntergewirtschaftet und vor wenigen Jahren für 15 Millionen als AG an die Ärzte verkauft und ging dann kurz darauf pleite. Was können wir daraus lernen? Unser Spital bedarf einer stabilen, demokratisch abgestützten Trägerschaft mit einer vorgesetzten Instanz, die von den Wählenden vom Bezirk gewählt oder abgewählt werden. Nur durch das Mitwirken von uns allen kann vermieden werden, dass abstruse Beschlüsse gefasst werden. Die Versuchung liegt sehr nahe, dass ein anonymer Verwaltungsrat einer AG bald einmal der süssen Versuchung erliegen könnte, (auch wenn sie das heute mit einer Vasella-Miene vehement abstreiten) aus unserem Spital eine elitäre Privatklinik für gut Betuchte und gar für Scheichs und russische Oligarchen zu installieren. Man beachte die Entwicklung in der privatisierten Klinik Bethanien in Zürich, da laufen aktuell genau diese Bestrebungen – übrigens mit den bekannten unangenehmen Folgen für das Personal. Wenn wir den Zweckverband vernünftig reformieren und diesen beibehalten, können wir diese Eskapaden vermeiden. Einen Zweckverband kann man nicht verkaufen, eine AG schon. Deshalb bitten wir Sie, machen Sie bei uns mit. 12 400 weitere Mitglieder würden unsere Position massiv stärken und der Betriebskommission positive Inspirationen vermitteln. Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Helfen Sie bitte mit, solche Inserate zu finanzieren. Einzahlungsscheine bitte bei uns bestellen. www.verein-zweckverband.ch

info@verein-zweckverband.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. März 2013

Einblick in das Schaffen eines scharfen Beobachters und poetischen Erzählers Ausstellung des Maschwanders H. U. Steger in der Galerie Märtplatz in Affoltern Bis Sonntag, 24. März, bietet sich in der Galerie Märtplatz, Affoltern, eine exzellente Gelegenheit, das vielgestaltige Schaffen des Maschwander Künstlers H. U. Steger zu bestaunen, zu entdecken und sich darin zu vertiefen oder sie einfach nur auf sich wirken zu lassen. ................................................... von urs e. kneubühl Ist er nun Maler, Zeichner, Illustrator, Karikaturist, Satiriker, Objektkünstler? Beim Gang durch die aktuelle Ausstellung «H. U. Steger – Malerei, Karikaturen, Grafiken, Souvenirs, Sprachmüll» in der Affoltemer Galerie Märtplatz stellt sich diese Frage unvermittelt, so unterschiedlich sind die Bildsprachen und Stimmungen im Schaffen des Maschwander Künstlers. Eines ist sicher: Am Anfang stand der Grafiker, ausgebildet in der Fachklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich. Bekannt gemacht haben Steger dann seine politischen Karikaturen, seien es diese im Nebelspalter, in der Weltwoche von einst oder im Tages-Anzeiger: Die Signatur «H.U.St.» steht jeweils für einen treffend-kritischen zeichnerischen Kommentar zu den Aktualitäten des Zeitgeschehens. Es sind mit lebendigem, präzisem Stich pointiert ausgearbeitete Anmerkungen eines scharfen Beobachters und klugen Denkers, dessen Bissigkeit nie ins Bösartige, Lächerlich-Machende abgleitet. In der Galerie Märtplatz sind diese zeichnerischen Satiren in Jahrbüchern zu sehen. Die Originale und Dokumentationen dazu hat H. U. Steger dem Archiv für Zeitgeschichte an der ETH Zürich vermacht, sie werden demnächst zum 90. Geburtstag des Künstlers auf der

Homepage des Archivs ethz.ch zu finden sein.

www.afz.

Illustrator und Maler Mit seinen im Diogenes Verlag erschienenen preisgekrönten Kinderbüchern «Reise nach Tripiti» (1967) und «Wenn Kubaki kommt» (1976) erlangte der Maschwander Künstler als Kinderbuchillustrator und poetischer Erzähler internationales Ansehen. Beide Bücher, längst in mehrere Sprachen übersetzt, legen beredtes Zeugnis von H. U. Stegers lebendiger, gleichermassen kritischer Fantasie ab und sind mit wohltuend unkindlichem Strich hinreissend illustriert. Die aktuelle Ausstellung im Bezirkshauptort zeigt dazu Entwurfskizzen, die erahnen lassen, dass der Künstler neben seinen Schöpferkräften gleichsam seine Eindrücke von Landschaften und Erlebnisse mit Menschen in die Kinderbücher hat einfliessen lassen. Kubaki, das merkwürdige hölzerne Pferd aus der Geschichte ist darüber hinaus als Skulptur ebenfalls ausgestellt. Die Ausstellung in der Galerie Märtplatz erlaubt aber auch einen Blick auf den Kunstmaler H. U. Steger, der sich für idyllische mediterrane Landschaften interessiert – auch hier als feinsinniger Schilderer –, sich aber genauso an Farb- und Formstudien in der Abstraktion wagt. Seine Atmosphäre vermittelnden Landschaftsbilder, die eine anschauliche zeichnerische und malerische Offenbarung sind und deren Strukturen zwischen präziser Schärfe und Offenheit oszillieren, sind trotz fein eingefangenem Licht fern jedes romantischen Pathos. Im Zusammenspiel, in dem real anmutende Natur und partiell abstraktes Bild scheinbar changieren, zeigt sich die Bandbreite technischer und stilisti-

scher Ebenen, die H. U. Steger eigen ist. Ganz besonders zum Ausdruck kommt diese auch in seinen abstrakten Kompositionen mit Farben und geometrischen Formen. In anerkannt vielen künstlerischen Gattungen zu Hause, vermag Steger seinen Ideen hier einen facettenreichen, subtil nuancierenden Ausdruck zu geben. Kräftige Farben unterstreichen dabei die starke Wirkung der abstrakten Motive, die es jederzeit zulassen, in ihnen gedanklich zu versin- H. U. Steger mit seiner Frau Margrit vor seinem erstmals gezeigten Gemälde «Cosa Nostra». Die Ausken, sich Sinn su- stellung in der Galerie Märtplatz dauert bis 24. März. (Bild Urs E. Kneubühl) chend zu vertiefen, zu entdecken oder sie einfach nur auf die Swiss-Swingers, bekannte Kli- Stegers. Er, der ein aufmerksamer, krisich wirken zu lassen. schee-Genossen, die auf Daumendruck tischer Zeitgeist ist, aber nie als Moravon unten in sich zusammenfallen list oder Besserwisser auftritt, belegt und beim Loslassen wieder aufstehen. mit jedem einzelnen Exponat, dass er Reiseandenken und Findelgrinder Zum Anderen dürfen selbstredend die engagierte Zeitnähe und gesellschaftliNicht genug damit, die Ausstellung in «Findelgrinder» nicht fehlen; die aus che Fragestellungen mit reflektiertem der Galerie Märtplatz zeigt auch weite- Alltagsgegenständen und Weggeworfe- Selbstbewusstsein verbindet und diere Stufungen des grafischen und nem zusammengesetzten, humorvol- sem Paket permanent künstlerischen künstlerischen Schaffens des Ma- len Objekte mit menschlichen Zügen, Ausdruck verleiht. So schafft die Ausstellung einen schwander Alleskünstlers. Da sind ein- die, lustvoll kombiniert, mit ihrem mal Reiseandenken, die Steger für Formwitz zu dreidimensionalen Kari- zeitgemässen Bezug zum jahrzehntelangen einfallsreichen Schaffen Wettbewerbe 1973 und 1980, ausge- katuren gestaltet sind. Die aktuelle Ausstellung in der Ga- Stegers und regt zur Auseinandersetschrieben vom Eidgenössischen Departement des Innern und vom Hei- lerie Märtplatz in Affoltern, die am zung mit seinem vielfältigen Werk an. matwerk, siegreich entworfen hat: vergangenen Freitagabend von der Präzis gearbeitete Faltgenossen als Ab- Kulturkommission und mit einer sym- H. U. Steger – Malerei, Karikaturen, Grafiken, Souvebilder bekannter Figuren helvetischer pathischen, launigen Ansprache der nirs, Sprachmüll. Galerie Märtplatz, Obere BahnhofBräuche sowie die zum ersten Mal aus- Ausstellungsinitiantin Ursula Grob er- strasse 7, Affoltern am Albis. Öffnungszeiten: Freitag gestellten Ballenberg-Miniaturen – be- öffnet wurde, zeigt einen breiten 17 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr, Sonntag 15 bis malt von Ehefrau Margrit Steger – und Querschnitt durch das Schaffen H. U. 18 Uhr.

«Nüt Neus» und einige Überraschungen Heiterer Heimatabend in Birmensdorf – auch der Trachtenchor Amt war dabei Die Trachtengruppe Birmensdorf und der Trachtenchor Amt und Birmensdorf haben am vergangenen Samstag ihr Publikum mit lüpfigen Tänzen, bekannten Volksliedern und ein paar überraschenden, heiteren Einlagen unterhalten. Die Begeisterung war gross. ................................................... von marianne voss Heimatabend – das mag etwas antiquiert klingen. Ist es aber nicht. Zur Heimat gehören schliesslich die Tradition wie auch das Heute. So fanden sich am Samstag im Saal des Gemeindezentrums Brüelmatt in Birmensdorf Menschen verschiedenster Couleur ein. Da sass das Paar in mittlerem Alter neben der jungen Frau in trendig zerschlissenen Jeans, die ihren Vater am Schluss sogar zum Tanzen brachte. Die Tischnachbarn gleich anschliessend waren ältere Frauen und Männer in prächtigen Trachten. Es war ein Treffen, wo sich Angehörige und Bekannte der Organisatoren sowie Trachtenfreunde und Volksmusikfans, aber natürlich auch einige Lokalpolitiker zusammenfanden. Für einen Abend wurde man zur grossen Familie, genoss das gemütliche Zusammensein, die Gespräche an den Tischen und den Gesang, zu welchem das Publikum

mehrmals eingeladen wurde. Und natürlich prägten die farbigen Trachten aus verschiedenen Regionen das Bild im Saal und auf der Bühne – so wie es eben zu einem Heimatabend gehört.

«Nüt Neus ...?» Das Thema dieses Jahres lautete «Nüt Neus …?». Die Präsidentin, Ria Liem, erklärte in ihrer Begrüssung die Zweideutigkeit dieser Aussage. Im Programm sei Altbewährtes wie die lüpfigen Tänze und bekannte Volkslieder vorgesehen. Und dann sei ja da noch

ein Fragezeichen. Also doch auch Neues! Das Publikum erlebte es während des Abends, denn es waren einige Überraschungen vorbereitet. Die Ländlermusik Chaschtetörli aus dem Reusstal spielte live die Musik, zu der die Trachtengruppe in der Birmensdorfer Festtagstracht tanzte. Ein Schmaus für die Augen. Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist – sicherlich gar nicht einfach. Am Schluss geht es auf, und sie stehen alle wieder paarweise in Reih und Glied bereit für den nächsten Auftritt. Und schon der zweite Tanz war «öppis

Neus», eine Uraufführung, eine Eigenkreation zur Musik von Peter Zinsli. «Eine für dMaya» heisst er und ist ein Ausdruck des Dankes an die ehemalige Tanzleiterin Maya Stutz. Neu leitet nun Maja Vetsch die Tanzgruppe. Es folgten weitere Überraschungen: Der Moderator Franz, der in urchigem Innerschweizer Dialekt Witze erzählte. Nicht die bekannten Fritzliund Hansliwitze, sondern solche, die durch ihre anderen, unerwarteten Pointen herzliche Lacher auslösten. Zweimal entführte der Panflötist Jörg Frei die Gäste während einer Viertel-

Der Trachtenchor Amt und Birmensdorf begleitet ein Lied mit humorvollen Gesten. (Bild Marianne Voss)

stunde in eine wunderschöne, ruhige und romantische Klangwelt. Und eine ganz besondere Überraschung war eine musikalische Sketch-Einlage, in der sich ein Landstreicher nur mit Handorgelmelodien verständigte, dies jedoch klar und unmissverständlich.

Singen mit dem Trachtenchor Amt Im Trachtenchor Amt und Birmensdorf singen Frauen und Männer aus dem Säuliamt und der Umgebung. Auch sie hatten Altbewährtes wie auch Neues vorbereitet. Zu den Liedern vom «Plagete Hansli» oder «Täär i nöd e bizeli» war das Publikum eingeladen, mitzusingen – was auch ohne Zögern getan wurde. Und bei anderen Volksliedern unterstrichen sie den Text mit lustigen, theatralischen Gesten. Das Abendprogramm war lang, doch so abwechslungsreich, dass man beim Blick auf die Uhr staunte. «Nüt Neus» hiess der zweitletzte Tanz vor den warmen Abschiedsworten der Präsidentin und dem Verteilen von vielen Blumensträussen und Küssen. Und nach dem Bündertanz «Capricorn Grischun» war die Bühne dann frei für die Gäste, die selber das Tanzbein schwingen konnten. Oder man blieb sitzen und stoppte eine der Servicefrauen, die unermüdlich unzählige Teller mit grossen Tortenstücken in den Saal trugen ...


Forum

Dienstag, 12. März 2013

Der Stimmbürger soll seine Rechte abgeben

Behauptungen zu unserem Spital helfen nicht weiter

Leserbrief von Thomas Jucker im «Anzeiger» vom 8. März 2013.

Das Spital Affoltern benötigt für das Weiterbestehen eine neue Rechtsform, «Anzeiger» vom 8. März.

Mit einem gut organisierten Werbeaufwand auf Kosten der Stimmbürger reden Betriebskommission und Delegierte der Trägerschaft des Spitals Affoltern der Umwandlung des Spitals in eine privatrechtliche Organisation das Wort. Sie soll aus einer Holding AG der Gemeinden und einer mehrheitlich in deren Besitz sich befindlichen Betriebs AG bestehen. Auf den Ist-Zustand wird kein Bezug genommen, Varianten werden nicht diskutiert. Holding und Betriebs AG sind die einzig selig machende Lösung wird uns zum Beispiel äusserst aufwendig auf www.unser-spital-affoltern.ch – gemäss Impressum auf unsere Kosten – schamlos – präsentiert. Bei der letzten Statutenrevision per 1. Januar 2010 tönte das noch ganz anders. Man müsse wegen der neuen Kantonsverfassung die Statuten des Zweckverbandes ändern und

Volksrechte gewähren. Die Statuten müssten dann aber später dem neuen Gemeindegesetz und der neuen Spitalorganisation angepasst werden. Seither haben wir – die Bevölkerung – direkte Rechte, nämlich ein Teilnahme-, Initiativ- und Referendumsrecht. Es ist seither nicht mehr alles den delegierten Gemeinderäten und der Spitalleitung überlassen. Nichts gegen eine Neuorganisation. Sie ist zwingend. Man kann auch über privatrechtliche Strukturen nachdenken. Man soll aber bitte den Stimmbürger nicht mittels eines verfassungsmässig unzulässigen Werbeaufwandes für dumm verkaufen. Noch hat er das letzte Wort, Herr Jucker. Auch wenn das Ihnen und den derzeitigen Organen des Spitals offenbar überhaupt nicht passt. Aber man ist ja schon längst als öffentliche Organe in die Sphären der Privatwirtschaft abgefahren. Manche mögen sich bereits über künftige Boni Gedanken gemacht haben ... Dieter Jann, Hedingen

Wenn man direkt über die Zeitung angesprochen wird, soll man antworten. Aber es liegt uns fern, einen Schlagabtausch mit Herrn Jucker zu veranstalten. Aber eine Bemerkung sei uns erlaubt: Er schreibt von Falschinformationen, die unser Verein verbreite. Wie kann er dann aber zu einer solchen Aussage berechtigt sein, wenn er seinerseits bereits im Titel eine Behauptung aufstellt, die wir in unserer Homepage auf über 100 Seiten mehrfach widerlegt haben? Wer ist berechtigt, mutig zu behaupten, unser Spital könne nur dann weiter bestehen, wenn man die Rechtsform ändere? Tatsache ist, dass die Regierung bereits im Jahre 2011 den Zweckverbänden geschrieben hat, dass sie eine eigenständige Rechnung führen können, wenn sie die Statuten ändern würden. Dies betraf zumindest alle Spitäler im Kanton, die als Träger einen Zweckverband aufweisen. Und alle haben das innert Frist gemacht, aber nicht so in Affoltern unter Herrn Spörri, FDP, und unter seinem Nachfolger Jucker. Statt dessen hat man sich in Organisationsfragen verheddert und eine Riesenbaustelle errichtet und wollte alles und jedes zeitgleich ändern. Und

an dieser Aufgabe verbeissen sich die Betreffenden nun seit mindestens zwei Jahren. Als Ausweg haben sie seit vergangenem Jahr einen Berater beschäftigt, der zum Stundenansatz von 440 Franiken die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Leider scheint es aber so, also ob dieser Mann nichts anderes könne, als demokratische Zweckverbände in anonyme Aktiengesellschaften umwandeln. Von da her haben wir nun den Salat. Der Zweckverband muss reorganisiert werden, ohne Zweifel. Wir schrieben das seit September 2012 bereits mehrfach: in finanzieller Hinsicht, um einen eigenen Haushalt (eigenständige Rechungslegung) führen zu können. Und eine Änderung in struktureller Hinsicht: Die Delegierten sollen einen eigenen Präsidenten bekommen und als Delegierte sollen nicht nur Gemeinderäte gewählt werden dürfen, denn das hat sich als kontraproduktiv erwiesen. Belege sind da. Zu den Landverkäufen ist einfach zu sagen, dass das Spital es ist, das Kaufinteressenten bis anhin dahingehend informiert hat, dass das Land nur gesamthaft und an den Meistbietenden verkauft werde. Da gibt es Zeugen. Aber wenn die Betriebskommission inzwischen gemerkt hat, dass dieses Vorhaben von der Bevölkerung vehement abgelehnt wird, dann umso besser. Dann haben wir ja bereits etwas Positives erreicht.

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In unserer Homepage haben wir das Organigramm vom neuen Zweckverband vorgestellt unter «News». Dort finden Sie erstmals auch das Konstrukt der Aktiengesellschaften, das uns Herr Jucker schmackhaft machen will, eine Organisation, die uns als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger völlig ausschalten möchte! Diese Darstellung wurde aufgrund der uns zugänglichen Angaben gemacht. Kann sein, dass die Betriebskommission inzwischen wiederum einiges geändert hat, aber das würden wir dann sicher auch noch erfahren dürfen. Alle Argumente für den demokratischen Zweckverband finden Sie auf unserer Homepage. Wir laden freundlich dazu ein, diese Texte in einer ruhigen Minute zu lesen und dann erkennen Sie bald, wo der Hase im Pfeffer sitzt. Um ein starkes Gegengewicht zum Spitalestablishment zu bilden, das an uns vorbei bereits 500 000 Franken für die Implementierung der Aktiengesellschaften verplant hat (ohne uns StimmbürgerInnen zu fragen, ob wir unser Heil in künftigen Aktiengesellschaften zu erkennen vermögen!), suchen wir zahlreiche Mitglieder. Wir möchten die Bevölkerung rechtzeitig umfassend informieren, und das kostet Geld. www.verein-zweckverband.ch, der Vorstand info@verein-zweckverband.ch

Damit es «unser Spital» bleibt Richtig ist Glückssache. (Bild Marcel Landolt)

Frohlocken in der 30er-Zone Ich bin glücklich, ich wohne in einer neuerdings verkehrsberuhigten Zone. Es ist das Gebiet Looren, Hasenbühl in Affoltern. Während der 30 vergangenen Jahre durfte man dort ungehemmt mit 50 herumblochen. Es ist zum Glück nie etwas Ernsthaftes passiert! Das ist vorbei, jetzt herrscht Zucht und Ordnung, garantiert und durchgesetzt mit scharfkantigen Inseln, versehen mit Tafeln und neuerdings mit noch scharfkantigeren, massiven Steinblöcken bewehrt. Ein Freund hat sich bereits mit dem Velo ernsthaft an einem solchen Wehr verletzt, eine Nachbarin hat ihr Auto erheblich beschädigt. Beim Kindergarten Haupel ist ein wunderbar gestalteter, künstlicher Engpass geschaffen worden, der kreuzen verunmöglicht und vor allem dann, wenn die Kinder abgeholt wer-

den, ein Durchkommen sicher verhindert. Als einer der schlimmen Menschen, welche in solchen Momenten ab und zu hier per Auto passieren, bin ich gezwungen zu warten. Das tue ich gerne. Aber die Frage ist: Wo? Die Gemeinde hat sofort Erbarmen gezeigt mit mir und meinesgleichen und hat nachgebessert, ein Parkverbot eingerichtet. Mit (mehr oder weniger) Nachdruck wird selbiges kontrolliert. Ich habe beobachtet und fotografiert (Kalenderwoche 10): Einer der beiden Automobilisten hatte einen Bussenzettel unter dem Scheibenwischer. Welcher wohl? Richtig, der Falsche, der mit dem grünen, helleren Auto. Ich bin glücklich, ich wohne in einer verkehrsberuhigten Zone. Marcel Landolt, Affoltern

Unser Zürcher Regierungsrat Thomas Heiniger von der FDP, zuständig für das Gesundheitswesen, wünscht sich diesbezüglich mehr Markt. Thomas Heiniger ist bekanntlich ein Jurist. Auch in unserem Spital Affoltern sind FDP und Juristen vertreten. Meines Erachtens sind FDP-Vertreter und Juristen Leute, die die Gerechtigkeit/Wahrheit mit dem Recht betrügen. Sie sind überall, auch in unserem Spital in der Führung und Leitung, in der Exekutive und Legislative, doch meist wegen der Lukrative. Eben die idealen Mittler (sie können es richten), die jetzt in kleptokratischer Manier, den Menschen zum Gesundheitsmarkt-Teilnehmer reduzierten, dessen Wert sich auf seine Krankheitskosten reduziert. Ein kranker Mensch als Individuum wird nicht mehr wahrgenommen. Mit Swiss-DRG (Fallpauschale) hat das Parlament den Patienten und Ärzten diese «Marktöffnung» des Gesundheitswesens aufgezwungen. Die Patienten sind jetzt der Umsatzturbo, eben Abzockvieh dieses Systems und müssen dann wohl bald zuerst in einer Krankenkassen-Agentur vorbei, bevor man beim zugewiesenen Fallpauschalen-Diagnostiker zum Untersuch/Konsultation darf. Die wollen unser Gesund-

heitswesen in ein Gesundheits(finanz)system umwandeln, möglichst ohne soziale Komponenten. Ärzte müssen heute keinen hippokratischen Eid mehr leisten, das würde sich mit DRG gar nicht vertragen. So gibt es nur noch Fallpauschalen-Diagnostiker denn unter Arzt verstehe ich etwas anderes. So soll man als Patient Vertrauen aufbauen, wenn man anhand einer Fallpauschalenliste diagnostiziert und therapiert wird? Realitätsfremd! Nun der nächste FDP- und Juristen-Trick mit unserem Spital Affoltern. Gemeinnützige Aktiengesellschaften heisst das Zauberwort. Diese zwei Wörter sollte sich einmal wirklich jeder «auf der Zunge zergehen lassen». Was so bitter schmeckt, ist meist auch toxisch. Klar doch, das wir hiermit entmündigt werden sollen. In einer Aktiengesellschaft entscheidet die Mehrheit der Aktionäre die logischerweise zuerst Gewinn und Kapitalsicherung im Auge haben. Nicht so mit einem Zweckverband. Damit sind auch die Gemeinden des Bezirks direkt involviert, und die sind schliesslich die Besitzer (und das sind wir alle) des Spitals. Natürlich sind die Entscheidungswege länger wenn man mitreden kann, das ist aber

auch ein demokratischer Prozess und nicht etwa hinderlich, wie von Thomas Jucker, Spitalpräsident, im Artikel des «Anzeigers» vom Freitag, 1. März, behauptet. Klar, das die Juristen-Leitung/Präsidium lieber nach ihrem Gusto schalten und walten möchten. Mit der neuen Rechtsform wären wir aber um unser Mitspracherecht betrogen. Und Aktiengesellschaften beherbergen auch Risiken, sie können verkauft werden oder pleitegehen und/oder ihren Willen durchsetzen. Mit neuer Rechtsform das Spital fit halten und nachhaltig erhalten, so wird uns Honig ums Maul geschmiert, so im «Anzeiger» vom 1. März. Kein Wort von der Grundversorgungs-Verpflichtung, die nach alter und heutiger Rechtsform noch besteht. Doch diese werden unsere FDP und Juristen schon noch zu entfernen wissen. Sie werden das Spital in eine lukrative und gewinnbringende Perle verwandeln, in dem die Reichen ihre Schönheitsoperationen durchführen. Für uns «Normalos» aber, hat es dann wohl keinen Platz mehr, weil überbelegt beziehungsweise nicht rentabel. Werner Nyffenegger, Obfelden

Die Säulimadonna und der gemeinderätliche Kunstverstand Affoltern hat für mich immer noch viele Geheimnisse. Für mich war bisher klar, dass die gestohlene Säuliskulptur ein prolongierter Fasnachtsscherz sein müsse. Zumal niemand wirklich nach der ausgebüxten Schweinemenschfamilie gesucht zu haben scheint. Die Antwort des Gemeinderates stattdessen, eine möglichst originalgetreue Replik in Auftrag zu geben, wäre ein Schildbürgerstreich ohnegleichen. Dieser Witz soll ein ernsthafter Entscheid sein? Ich bin sprachlos. Öffentliche Gelder für eine Replik auszugeben, an die man sich gewöhnt hat, statt aktuelle Kunst zu fördern? Einen lebendigen Künstler dazu missbrauchen, eine absolut unzeitgemässe Statue aus dem letzten

Jahrhundert ein zweites Mal herzustellen? Es ist Geschmacksache, aber ich stimme Herrn Haegi zu, dass das Säulimami immer ein bisschen pervers wirkte, eine Art Madonna mit Ferkelsäugling. Ohne dem Bildhauer Schmied zu nahe treten zu wollen, der 1955 den Geschmack der Zeit bediente, es muss einmal gesagt sein. Gern darf man von mir aus Kunst fördern – aber bitte echte, an der man sich freuen kann. So, aber jetzt die Hauptsache: Ich bin dafür, dass man verlorene Dinge zuerst sucht und nicht einfach neu kauft. Wo ist die Brunnenskulptur, die Plage unserer Augen – so leicht kann die doch nicht verschwinden? Wurde je ernsthaft danach gesucht? Liebe Leute, machen Sie

die Augen auf und tun Sie nicht so, als könnte jemand eine vierköpfige (und 14-beinige) Skulptur in der Hosentasche verstecken. Und, geschätzte GemeinderätInnen, kommen Sie auf den unsäglichen Entscheid zurück, der in der Fasnachtszeit gefällt wurde. Sollten Sie den Brunnen neu bestücken wollen – etwas Schönes, Freches, Modernes, auch Irritierendes – gern. Bis dahin gefallen mir die provisorischen Säuli gar nicht schlecht, sie sind lustig, anspruchslos, wirken lebendig, und wenigstens ein bisschen wie Tiere. Pia Holenstein, Affoltern ................................................... > Weitere Zuschrift auf Seite 16

Zerstört und inzwischen wieder weg: Säuli-Ersatz am Säulibrunnen. (Bild M. Grob)


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Dienstag, 12. März 2013

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«Künschtlerpäch»

700 im Wald

Neue Komödie: Premiere der Theatergruppe Aeugst gefeiert. > Seite 15

Traditioneller Frühlingswettkampf der OLG Säuliamt in Hedingen. > Seite 17

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Bester Schweizer Christopher Lambert an der Skiakrobatik-Weltmeisterschaft auf Platz sieben. > Seite 17

Einen eigenen Solarkocher bauen! Zusammen mit dem Verein ADES (www.adesolaire.org) führt die sommer holzwerkstatt gmbh in Rifferswil einen Workshop durch. In einer Gruppe von zirka acht Personen kann alleine, zusammen mit einem Kind oder einer anderen Person ein eigener Solarkocher hergestellt werden. Die einzelnen Teile sind vorgefertigt, damit in der gut ausgerüsteten Schreinerei und mit Hilfe der Fachleute der erfolgreiche Zusammenbau eines Kochers gewährleistet ist. Während dem Werken wird eine ADES-Gruppe draussen (Voraussetzung sonniges Wetter) das Mittagessen zubereiten. So können gleich auch die ersten Kochanleitungen praktisch mit auf den Weg gegeben werden. – Der Workshop findet statt: Samstag, 23. März, 9 bis 17 Uhr,

in der Schreinerei der sommer holzwerkstatt an der Hauptikerstrasse 15 in Rifferswil. Unkostenbeitrag von 30 Franken pro Person für Essen und Getränke (Vor Ort zu bezahlen) sowie die Kosten des Bausatzes ab 470 Franken. Anmeldeschluss ist der 16. März 2013. Der Reinerlös der Solarkocher kommt vollumfänglich dem Verein ADES zugute, welcher seit über zehn Jahren in Madagaskar tätig ist. Interessierte finden detaillierte Informationen unter www.sommerholz.ch oder www.adesolaire.org/de/aktuell/ anlaesse.html. Dort sind auch genaue Angaben zu den Solarkocher-Bausätzen zu finden. Wer lieber mündliche Informationen möchte, kommt in der sommer holzwerkstatt vorbei oder ruft an unter Telefon 044 764 17 77.

Am kommenden Samstag stehen die vertrauten Stände wieder auf dem Marktplatz in Affoltern. (Archivbild)

Frühling – endlich wieder Wochenmarkt in Affoltern Saisonstart am Samstag, 16. März, mit dem Trio «Firma Fink» Jetzt sind wieder jeden Samstagmorgen auf dem Marktplatz und rund ums Kasino frische, lokale und hausgemachte Spezialitäten zu finden: Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten,

griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Man kann den Samstagmorgen geniessen, regionale Produkte kaufen und im gemütlichen Märtkafi verweilen – bei hausgemachten Kuchen, Gipfeli und ausgefallenen Wähen.

Für einen farbigen Start sorgt dieses Jahr das Trio «Firma Fink» mit virtuoser Musik aus aller Welt ab 10 Uhr. Wochenmarkt in Affoltern jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz und Obere Bahnhofstrasse in Affoltern.

In der sommer holzwerkstatt gmbh in Rifferswil kann im Rahmen eines Workshops der eigene Solarkocher hergestellt werden. (Bild zvg.)

Frühlingsfest im «Alten Gemeindehaus» in Affoltern Die Gewerbegemeinschaft verspricht am 16. März ein spannendes Festprogramm Unter dem Motto «Frühlingserwachen» veranstaltet die Gewerbegemeinschaft des «Alten Gemeindehauses» in Affoltern am 16. März von 12 bis 16 Uhr ein Openhouse-Frühlingsfest.

wind für die eigenen vier Wände. Für viel Inspiration sorgt Federle Geschenke. Inhaberin Mirta Federle zeigt mit ihren Mitarbeiterinnen am Frühlingsfest die aktuellen Trends der Frühlings- und Osterdekorationen – als Geschenke oder fürs eigene Wohlgefühl.

Die ganz jungen und junggebliebenen Besucher können in der «Spielwerkstatt» eigene Frühlingsdeko basteln und direkt mit nach Hause nehmen. Interessierte Eltern können die Spielgruppe kennenlernen und sich bei Inhaberin Galina Bruder und den

Auf die Besucher wartet ein spannendes Fest-Programm für alle Altersklassen: Ausstellungen der aktuellen Frühlings- und Osterdeko, Live-Fotoshootings, Einblicke in die Welt der Fotodruckerei, Basteln eigener Frühlingsdeko, ein Gratis-Bewerbungscheck, ein Osterwettbewerb, viele kleine Überraschungen und attraktive Rabatte.

Osterwettbewerb «Ostereiersuche» ist nur was für die Kleinen? Irrtum! Beim Ostersuch-Wettbewerb werden sich auch die Grossen gerne beteiligen, denn der 1. Preis ist ein Gutschein über 200 Franken, einlösbar bei allen Anbietern im «Alten Gemeindehaus».

Festprogramm Nach dem langen Winter wünscht sich so mancher frischen Frühlings-

Die Liegenschaft an der Zürichstrasse 96 in Affoltern: einst Gemeindehaus, heute Gewerbeliegenschaft. (Bild zvg.)

Betreuerinnen genauestens informieren. Wer schon immer mal auf Fashion-und Beautyfotografie neugierig war, hat am Frühlingsfest Gelegenheit ein professionelles Fotoshooting live mitzuerleben. Denita Keskic von photo-mystery.com zeigt eindrucksvoll, wie aus «Menschen wie Du und ich» Fotomodels werden. Im Foto- und Printstudio FineArt Company können die Gäste des Frühlingsfestes sich detailliert darüber informieren, wie aus Fotos professionelle Grossdrucke werden. Inhaber Thomas Hadorn erklärt den Besuchern genau, worauf sie bereits beim Fotografieren und bei der Bildauswahl achten müssen, damit die Freude an den Druckergebnissen hinterher umso grösser ist. Shiatsu? – Was ist das eigentlich und bei welchen Beschwerden kann es helfen? Therapeutin J. Ulrich bringt den Besuchern die japanische Körpertherapie mit einem Film und ausführlichen Informations-Gesprächen näher, sodass keine Frage offen bleibt. Frühling ist ein typischer Zeitpunkt für den Wunsch nach einem Jobwechsel. Job- und Karriere-Coach Kirsten Brennemann offeriert beim

Frühlingsfest einen Gratis-Kurz-Check für Bewerbungsunterlagen (bitte mitbringen). Evelyn Wittenwiller vom Atelierladen Klunkerli zeigt in ihrer Ausstellung aktuelle Oster- und Frühlingskreationen und überrascht jeden Besucher mit einem kleinen Geschenk. Daneben gibt es auch Schmuck, Bilder und vieles andere zu sehen. Alle ausgestellten Kreationen sind Unikate. Kein Fest ohne Leckereien: Am Frühlingsfest werden im ganzen Haus Leckereien und Getränke gratis angeboten. Übrigens, alle Besucher profitieren am 16. März von diversen Sonderkonditionen: Federle Geschenke bietet 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment, FineArt Company gewährt 20 Prozent Nachlass auf Bilderbestellungen (Papier, Leinwand, Alu), Photo Mystery und Job- & Karriere-Coaching Brennemann offerieren Gutscheine mit 20 Prozent Rabatt. Das «Alte Gemeindehaus» liegt an der Zürichstrasse 96 in Affoltern gegenüber der Migros). Eine Anmeldung zum Frühlingsfest ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter www.facebook.com/altes.gemeindehaus


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Gewerbe

Dienstag, 12. März 2013

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Mit Energie aus der Natur stilvoll wohnen Tag der offenen Tür im Bonstetter Sonnenhaus Das Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Bonstetten, welches die benötigte Energie selbst erzeugt, ist bezugsbereit. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sind bereits vermietet. Künftige Mieter und viele andere Interessenten besichtigten am Tag der offenen Tür die Wohnungen im Sonnenhaus. ................................................... von martin mullis Das von der Baureal AG Wettswil realisierte Sonnenhaus fand am Tag der offenen Tür grosse Beachtung von künftigen Mietern und vielen interessierten Personen aus der Bevölkerung. Das Mehrfamilienhaus mit sechs 3½Zimmer- und einer 2½-Zimmer-Wohnung ist zwar bereits mehr als zur Hälfte vermietet, die Besichtigung der grossen und hellen Räume mit dem modernsten Energiesystem fand trotzdem grosse Beachtung. Bezüglich Energieeffizienz setzen die Kollektorenanlage, die Erdsonden-Wärmepum-

pe und die Photovoltaikanlage neue Massstäbe. Daniel Huber, Inhaber der Baureal AG, freute sich sehr über den Besucherandrang und das gezeigte Interesse an diesem Bau, der sich mit selber erzeugter Energie versorgt.

Die Energie selber erzeugen Das Gebäude erreicht einen solaren Deckungsgrad von 100 Prozent, das Warmwasser sowie die Bodenheizung werden voll und ganz aus eigener solarer Energie erzeugt. In dieser Grösse ist das Haus in Bonstetten erst das zweite Objekt in dieser Art in der Schweiz, weiss Huber. Die hellen Räume wurden trotz ökologischer Grundsätze mit erstklassigen Materialien ausgestattet und auch auf Komfort wurde nicht verzichtet. Das Sonnenhaus in Bonstetten erlaubt den Mietern nicht nur ein behagliches Wohnen ohne Heizkosten, sondern auch das äusserst gute Gefühl einen beachtlichen Beitrag an die Energiegewinnung der Zukunft zu leisten. Vermietung durch: PRIKA AG, Gewerbestrasse 6, 6330 Cham, www.prika.ch.

Sonnenhaus 1: Grosszügige und helle Räume: Besucherandrang im Sonnenhaus am Tag der offenen Tür. (Bild Martin Mullis)

Heuschnupfen und chinesische Medizin Vortrag in der Praxis von Gabriela Krauer, Affoltern

Edle Tropfen: Stilvoller Treffpunkt für Weinliebhaber bei Sibylle und Urs Hauser. (Bild Martin Mullis)

Ein Zentrum für edle Tropfen «Fine Wines GmbH» in Bonstetten Im umgestalteten Laden an der Dorfstrasse 39 in Bonstetten eröffneten Sibylle und Urs Hauser ein stilvolles Geschäft für Weine und Spirituosen. Das Weinsortiment erstreckt sich durch fast alle massgebenden Anbaugebiete Europas, es finden sich aber auch auserlesene Schweizer Weine. Urs Hauser arbeitet bereits seit 30 Jahren im Weinhandel. Vor drei Jahren machte er sich in Wettswil mit einer Vinothek selbstständig. Er freut sich nun sehr, den früheren doch etwas ungünstigen Standort mit der ausgezeichneten Lage an der Dorfstrasse 39 in Bonstetten tauschen zu können. Die Eröffnung des neuen Ladens wurde denn auch gebührend gefeiert. Am Freitag und am Samstag fanden

langjährige und künftige Kunden Gelegenheit, die edlen Tropfen ausgiebig zu degustieren. In der neuen Vinothek sind aber neben den vorzüglichen Tropfen der verschiedensten Provenienzen auch Spirituosen, insbesondere Grappe und Whiskies sowie viele süditalienische Spezialitäten zu finden. Erlesene Pasta, Risotto, Polenta, aromatisierte Olivenöle, Sugo, Trüffelbutter und Mandelgebäcke runden das Sortiment der exquisiten Köstlichkeiten ab. Urs Hauser empfiehlt sich für Kundengeschenke, liefert ebenfalls Getränke für Firmen- und Privatanlässe und führt auch individuelle Degustationen bis maximal acht Personen sowie Wein-Seminare durch. (mm) Fine Wines GmbH, Dorfstrasse 39, 8906 Bonstetten www.fine-wines.ch.

Gabriela Krauer informiert am 20. März in ihrer Praxis in Affoltern über das Thema Heuschnupfen nach den Methoden der traditionellen chinesischen Medizin.

nicht erst zu allergischen Reaktionen kommt. Am besten beginnt man schon einen Monat vor Ausbruch der Symptome mit Behandlungen, um das Immunsystem zu stärken.

In der chinesischen Medizin deuten Heuschnupfen und allergische Reaktionen auf ein geschwächtes Abwehrsystem hin. Mit der Akupunktur wird oft eine deutliche Linderung der Symptome oder sogar Beschwerdefreiheit erreicht. In vielen Fällen wird schon nach wenigen Behandlungen eine deutliche Besserung erzielt. Besteht die Pollenallergie allerdings schon seit langer Zeit, so braucht es mehrere Behandlungen für eine nachhaltige Besserung. Im Akutfall von Heuschnupfen werden die Symptome gelindert, in der übrigen Zeit wird die individuelle Konstitution gestärkt.

Wertvolle Tipps und Tricks zur Selbsthilfe Am Vortrag werden Akupunkturpunkte gezeigt, die man sich selber bei Heuschnupfen massieren kann. Auch wichtige Reflexpunkte an den Ohren werden aufgezeigt, welche allergische Reaktionen reduzieren. Von Tuina werden kurze Massagen vorgestellt, die man selber vornehmen kann, um Kopf und Nase zu befreien.

Gabriela Krauer. (Bild zvg.) Mittwoch, 20. März, 19.30 bis 20.30 Uhr, Akupunk-

Ziel der Akupunktur ist es, das Immunsystem beziehungsweise den ganzen Körper so zu stärken, dass es gar

tur-Praxis TCM, Bahnhofplatz 1, Affoltern. Anmeldung 079 523 80 80 oder info@akupunktur-krauer.ch.

Auf seinen Körper hören Beginners Special Yoga und Pilates in Affoltern Am Samstag, 16. März, findet im Jala Yoga- und Pilates-Studio ein Beginners Special statt. Dieser Morgen gibt einen kleinen Einblick in die Welt von Yoga und Pilates.

Wer nun Lust bekommen hat, soll seine Fragen mitnehmen und sich auf einen spannenden Morgen freuen.

Wenn man sich für einen Kurs interessiert, stehen meistens viele Fragen offen. Sollte man spirituell sein und sehr beweglich für Yoga? Oder muss man bereits schon gut trainiert sein für eine Pilatesstunde? Nein muss man nicht. In einer Stunde geht es vor allem darum, seinen Körper zu erforschen, kennen zu lernen und auf seinen Körper zu hören. Chantal Steiger unterrichtet mit grosser Achtsamkeit. Die genaue Ausrichtung in den Positionen sorgt dafür, dass die Energien wieder frei zum Fliessen kommen können.

Beginners Special, Samstag, 16. März. Yoga: 9 bis 10.15 Uhr; Pilates: 10.30 bis 11.45 Uhr. Kosten: 22 Franken pro Lektion. Beide Lektionen 35 Franken. Anmeldung: Telefon 044 761 40 66 oder info@jala-yoga-pilates.ch. Chantal Steiger Bewegungspädagogin BGB, Yogalehrerin RYS 200, Jala Yoga und Pilates, Zürichstrasse 135, 8910 Affoltern, www.jala-yoga-pilates.ch.

Yoga - zurückziehen der Sinne. (Bild zvg.)


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Nicht die Grösse ist entscheidend, sondern die Proportionen. Meine Faustregel heisst: Es ist kein Garten, kein Innenhof und auch keine Terrasse zu klein, um etwas Harmonisches zu gestalten – und anschliessend mit viel Freude darin zu leben. Auch unser Handwerk ist gewissen Trends unterworfen, neue Einflüsse von der Hochbauarchitektur setzen uns Massstäbe – und auch die Materialien verändern sich. Der Beleuchtung wird je länger je mehr Beachtung beigemessen, das bedeutet aber nicht ein vollständiges Ausleuchten, viel mehr kann durch dezentes, indirektes Licht zusätzliche Tiefe erzielt werden. Im Allgemeinen hat die Bedeutung des Gartenraums in den letzten Jahren stark zugelegt. Mehr und mehr konzipiert man den Wohn- und den Gartenraum als Einheit. Der Garten wird als erweiterter Wohnraum erlebt – mit der Tendenz zu Individualität und Lifestyle. Aber auch der Gemüseanbau hat durch die Bewegung «Urban Gardening» wieder neue Bedeutung erhalten. Der Einsatz eines Gemüsegartens ist sehr vielfältig. Ein Nutzgarten ist nach wie vor sehr arbeits- und zeitintensiv. Viele Familien legen Beete an, um diese zusammen mit ihren Kindern zu bestellen. Die Tendenz zeigt eher Richtung Kräutergarten, bestückt mit Spezialitäten wie Thai-Basilikum, Apfelminze etc. oder zu einem «Naschgarten» (Beerengarten), welchen ich selber auch sehr schätze. Der persönliche Kontakt mit der Kundschaft ist für die Gestaltung sehr wichtig, denn nur so ist es möglich, die spezifischen Bedürfnisse an das «zweite Wohnzimmer» herauszuspüren: Wünscht der Kunde einen Spielgarten für Kinder? Eine Relax-Lounge? Ein Tummelfeld für Pflanzenliebhaber oder soll es doch eher ein pflegeleichter Garten sein? Ziel einer jeden Planung ist es, für jeden Kunden SEINEN persönlichen Garten(T)Raum, abgestimmt auf seine Bedürfnisse und Anforderungen, zu gestalten.

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Auf der Suche nach dem Cevi-Schatz Cevi-Tag auch im Bezirk Affoltern Unter dem Motto «Finde den Cevi-Schatz» findet am Samstag, 16. März 2013 zum dritten Mal ein nationaler Cevi-Tag statt. Kinder ab dem Kindergartenalter oder der ersten Klasse können in der ganzen Schweiz Cevi-Luft schnuppern, auch im Bezirk Affoltern.

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Am dritten Cevi-Tag von nationalem Ausmass beteiligen sich die sechs Regionalverbande Zürich-SchaffhausenGlarus, Ostschweiz, Aargau-Solothurn-Luzern-Zug, Winterthur-Schaffhausen, Bern, Basel und Waadt. In 115 Jungschar-Abteilungen findet gleichzeitig ein Programm für Mädchen und Buben ab dem Kindergartenalter oder ab der 1. Klasse statt. Rund 1500 Kinder werden erwartet.

Das gemeinsame Erlebnis ist der grösste Schatz Der Tag steht unter dem Motto «Finde den Cevi-Schatz». Damit die Suche mit der Cevi-Schatzkarte erfolgreich ist, braucht der Cevi viele Kinder, die sich gemeinsam aufmachen. Denn so eine Schatzsuche ist abenteuerlich und verlangt nach vielen guten Ideen, um Hindernisse zu überwinden und Geg-

ner zu überlisten. Soll die Suche erfolgreich sein, gilt es, das Geheimnis des Cevi-Schatzes zu lüften. Was mag wohl der Cevi-Schatz sein? Ein feiner Zvieri, Gold und Edelsteine oder ist der grösste Cevi-Schatz das gemeinsame Erlebnis? Dieses Erlebnis bietet am Schnuppernachmittag vom Samstag, 16. März, auch die Cevi-Abteilung Hedingen-Bonstetten an. Informationen zu Treffpunkt, Zeit und Kontaktpersonen sowie ein Video und ein Cevi-SchatzSpiel sind zu finden unter www.cevitag.ch.

Was ist der Cevi? Der Cevi ist der drittgrösste Jugendverband in der Schweiz. Er umfasst rund 15 000 Mitglieder, führt jährlich über 80 Ausbildungskurse und gegen 300 Lager durch. Als christlich und international ausgerichtete Jugendbewegung stehen Leiterschaft und das Befähigen von Menschen im Zentrum aller Tätigkeiten. Der Cevi Schweiz ist Teil der europäischen und weltweiten Verbände YMCA und YWCA mit insgesamt 70 Millionen Mitgliedern. Der Regionalverband Zürich-Schaffhausen-Glarus ist einer der sieben Regionalverbände des Cevi Schweiz.

Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt 20. März im Gemeindesaal von Bonstetten Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt mit Kaffeebar im Gemeindesaal von Bonstetten am Mittwoch, 20. März 2013. Die Frühlings-Kinderkleiderbörse vom Familienclub Wettswil-Bonstetten findet am Mittwoch, 20. März, von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten statt. Neben Babykleidern ab Grösse 56, Kinderkleidern bis Grösse 176 für Frühling und Sommer werden auch Sportartikel (Velos, Dreiräder, Rollschuhe, Helme usw.) und Schuhe angeboten. Ebenfalls können Kinderspielsachen, sowie Kindermöbel zum Kauf oder Verkauf angeboten werden. Draussen vor dem Gemeindesaal findet gleichzeitg der sehr beliebte Kinderflohmarkt statt. Die Kinder dürfen im speziell dafür abgesperrten Bereich ihre Spielsachen (Höchstpreis 20

Franken) und Selbstgebackenes (keine Getränke) verkaufen. In der Kaffeebar werden Gäste gerne mit einem feinem Kaffee und selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnt.

Anmeldefrist endet am 15. März Wichtig: Die Anmeldefrist für Verkäufer endet am Freitag, 15. März. Neuanmeldung und bestehende Verkaufsnummern bitte bestätigen an boerse@famclub.ch. Wegen beschränktem Platzangebot können nur die ersten 150 Angemeldeten berücksichtigt werden. Wer Fragen hat oder gerne bei der Kinderkleiderbörse mithelfen möchte, wende sich bitte an Christina Kienberger, Telefon 044 700 14 36, oder boerse@fam-club.ch. 20 Prozent des Börsenerlöses gehen an den Familienclub WettswilBonstetten.

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Der Verein KleinKinder Rifferswil veranstaltet am Mittwoch, 20. März, von 13.30 bis 15.30 Uhr eine Kinderkleiderbörse. Achtung, sie findet diesmal in der Engelscheune (schräg gegenüber vom Volg) in Rifferswil statt. Verkauft werden saubere und modische Kinderkleider bis Grösse 176 für die Frühlings- und Sommersaison sowie Schuhe, Sportartikel, Kinderwagen, Autositze, Kinderstühle, Spielwaren etc. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, meldet sich bitte vorgängig bei Martina Baer (Tel. 043 466 56 26 oder Mail martinabaer@gmx.ch).

Teilnehmende erhalten anschliessend Etiketten mit der ihnen zugewiesenen Nummer. Wer von der Herbstbörse her bereits eine Nummer besitzt, lasse sich diese bitte bestätigen. Die Ware wird gerne am Dienstag, 19. März, zwischen 18 und 19 Uhr entgegengenommen. Während der Verkaufszeit werden die Gäste in der Kaffeestube mit Getränken und feinen Kuchen verwöhnt! Die Rückgabe der nicht verkauften Artikel erfolgt am Mittwoch, 20. März, von 16.30 bis 17 Uhr. 20% des Verkaufserlöses kommen dem Verein KleinKinder Rifferswil zugute. Infos: Martina Baer, Telefonnummer 043 466 56 26.


veranstaltungen

Der VocalCord in den «Wicked»-Kostümen. (Bild zvg.)

VocalCord wird Wicked Musical unter der Leitung von Alois Heer Musicalaufführung des Vocal Cord, Regie Georgina Bachmann und Carola Berendts unter der musikalischen Leitung von Alois Heer. Nachdem der Vocal Cord im letzten Jahr die Hippies wieder zum Leben erweckt hat, begeben sich die Sängerinnen und Sänger nun auf die Suche nach dem Ursprung des Guten und des Bösen – Ist man von Geburt aus Böse, oder wird einem das Böse erst später eingeflösst? Wicked erzählt die Geschichte von Elphaba und Galinda, die beide magische Kräfte besitzen und gegensätzlicher nicht sein könnten. Die gute Hexe Galinda erinnert sich zu Beginn in einer Rückblende daran, wie sie die grünhäutige Elphaba an der Universität kennen gelernt hat und wie ihr beider Schicksal sich untrennbar miteinander zu verweben begann. Beide waren in Fiyero verliebt und mussten während ihrer Schulzeit mit ansehen, wie sich Oz schrecklich veränderte. Darum suchte Elphaba damals Hilfe beim Zauberer von Oz, der sie und ihr magisches Talent jedoch ausnutzte. Als Elphaba dies erkannte, wandte sie sich von ihm ab. Der Zauberer verbreitete daraufhin Lügen über Elphaba und stempelte sie zur bösen Hexe ab. Elphaba musste feststellen, dass keine gute Tat ungestraft bleibt. Der VocalCord ist ein junger, dynamischer Chor, dessen Wurzeln in der Musikschule Knonauer Amt liegen. Zusammengesetzt ist er zurzeit aus 27 begeisterten Sängerinnen und Sängern und dem Chorleiter Alois Heer, die mit einer wöchentlichen Probe

Musicalhits, Pop-Songs, Rockmusik, Jazzsongs, Gospel, gelegentlich aber auch klassische Stücke und Schlager einstudieren. Aus dem Kern des Oberstufenchors Knonauer Amt wurde 1999 der VocalCord als Laienchor für Singbegeisterte ab 18 Jahren ins Leben gerufen. Der VocalCord machte sich durch gelungene Auftritte bekannt und erhielt immer mehr Zuwachs. Mit Freude und Elan startet der Chorleiter Alois Heer jährlich ein neues Projekt und bringt es zur Aufführung. So trat der Chor 2005 zusammen mit dem Ad Hoc Profiorchester Orchestra Mobile und den Solisten Francine Jordi und Roman Lamarr auf. 2006 folgte die zum Musical ausgebaute Broadway-Revue «Smokey Joe’s Café», mit mitreissender Musik der 50er- und 60er-Jahre, 2007 dann das Musicals «Les Misérables», 2009 das Broadway Musical «Chicago» und im Jahr darauf mit «Sister Act II – Back in the habit» die Musicalversion des bekannten Fernsehfilms mit Whoopi Goldberg. Anschliessend folgte 2011 mit «Hair – das Musical» erneut eine Musicalversion eines Filmklassikers. Der VocalCord freut sich immer über talentierte Sängerinnen und Sänger aus der Region, die Freude an der Musik, am Gesang und der Mitarbeit an solchen Projekten haben und motiviert den Dienstagabend für die Probe in Bonstetten investieren. Man besuche den Chor an einem der Konzerte in Affoltern (16./17. März) oder Uitikon (13./14. April) oder nehmen einfach mal an einer Chorprobe teil.

Weitere Informationen unter: www.vocalcord.ch

«Die Brücke von San Luis Rey» Kino in der Kirche Bonstetten. Im 18. Jahrhundert stürzen in Peru fünf Menschen auf einer Seilbrücke in den Tod. Der Franziskaner-Mönch Juniper untersucht den Fall mehrere Jahre lang. Er ist der Überzeugung, dass es so etwas wie Zufall in einer gottbestimmten Welt nicht geben kann. Er will herausfinden, warum der Herr diese fünf Schicksale miteinander verband, um sie zu sich zu holen und schreibt ein Buch darüber. Dessen Inhalt missfällt dem Erzbischof. Juniper muss vor dem Volk, dem Erzbischof, und dem Vizekönig des Landes dazu Stellung beziehen. Was anfänglich der Aufklärung dienen soll, wird nach und nach zum Spiessrutenlauf für den wissensdurstigen Mönch. Opulente Verfilmung des Romans von Thornton Wilder mit Starbesetzung (freigegeben ab 12 Jahren). Freitag, 15. März, 20 Uhr, in der ref. Kirche Bonstetten (Eintritt frei, Kollekte).

Szene aus «Die Brücke von San Luis Rey». (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 12. März 2013

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buch-tipp

«Künschtlerpäch» in Aeugst Neue Komödie der Theatergruppe Aeugst hat Premiere gefeiert Die Premiere der Komödie «Künschtlerpäch» unter der Regie von Miriam Augustin, bot viel Grund zum Lachen. Noch an zwei Wochenenden kann man das Atelier von Umberto Pastellini im Gallenbühl Augst am Albis besichtigen und die Ausstellung seiner Bilder bewundern.

Vernissage aufzutauchen, gilt er als erfolgreicher schwuler Künstler Umberto Pastellini. Von seinem Doppelleben – schliesslich ist er glücklich verheiratet mit Jenni (Cornelia Prihoda) – darf niemand erfahren. Allein der Mythos um Pastellini macht seine Bilder sehr wertvoll.

................................................... von daniela elbert kossen, leiterin bibliothek aeugst

Es wird immer brenzliger im Atelier

Als eines Tages die Tarnung von Thomas Fischer aufzufliegen droht, schlüpft Jenni gezwungenermassen in die Rolle von Pastellini. Margarete Mettler (Astrid Hann) und ihr Begleiter (Geri Grunthiens) möchten ihr bestelltes Bild abholen. Als noch eine neugierige Reporterin – gespielt von Neuling Sabrina Isler – und ein geheimnisvoller Kommissar (Fritz Streich) auftauchen, wird es immer brenzliger im Atelier. Martha Schori (Gabriela Bachmann) hilfsbereite resolute Nachbarin platzt ins Geschehen, denn auch sie will ein Bild vom beGute Unterhaltung mit viel Witz und Mimik.

Bislang war Thomas Fischer (Marcel Auner) ein guter, aber erfolgloser Portrait-Maler. Seit er sich den Spass erlaubt hat, mit einem abstrakten Bild und abstruser Verkleidung in einer

Führt ein Doppelleben: Maler Thomas Fischer (Marcel Auner). (Bilder zvg.) rühmten Pastellini. Thomas ist für Jenni keine grosse Hilfe, denn ein Stromschlag macht ihn weitgehend handlungsunfähig. Ist denn wirklich jeder der, der er behauptet zu sein, und wer ist eigentlich Frederic Fuchs? Das eingespielte, souveräne Team der Theatergruppe Aeugst bringt einmal mehr eine Komödie, die gute Unterhaltung garantiert und mit viel

Witz und starker Mimik gespickt ist, auf die Bühne. Weitere Vorstellungen jeweils am Freitag, 15. und 22.März, sowie Samstag, 16. und 23. März. Türöffnung 19 Uhr, Vorstellungsbeginn 20 Uhr, Schulhaus Gallenbühl Aeugst. Vorverkauf: Silvia Blickenstorfer, Telefon 079 302 46 01 erreichbar 15.30 bis bis 21 Uhr oder www.theatergruppe.aeugst.ch/vorverkauf.

Pfadiluft schnuppern Pfadi Säuliamt lädt nach Mettmenstetten Die langen Sportferien sind vorbei und so langsam hält der Frühling Einzug. Mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es alle sofort wieder nach draussen in die Natur. Die beste Möglichkeit bietet sich hierfür am kommenden Samstag, 16. März. Dann findet nämlich der kantonale Pfaditag statt, an dem auch die Pfadi Säuliamt teilnimmt. Alle interessierten Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren

Fragiles Leben

erhalten die Möglichkeit, einmal richtig Pfadiluft zu schnuppern. Die Gruppen Shial und Masowanda der Meitlipfadi und Chuchundra der Buebepfadi treffen sich um 14 Uhr am Bahnhof in Mettmenstetten. Ende ist um 16.30 Uhr am gleichen Ort. Mitnehmen sollte man wettergerechte Kleidung, gutes Schuhwerk und natürlich gute Laune. Fragen oder weitere Infos unter www.pfadi-sa.ch, bei info@pfadi-sa.ch oder unter www.pfaditag.ch.

Mit dem Osterschiessen vom Samstag, 30. März, startet in Zwillikon die jährliche Armbrust-Meisterschaft. (Archivbild)

Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr wie es war. Der fesselnde Roman «Ausser sich» erzählt von einem Paar, das durch einen Schlaganfall auseinandergerissen wird. Eben hat sich das Paar noch mit der Kinderfra- Daniela Elbert ge beschäftigt, Kossen. (Bild zvg.) doch dann geschieht es auf einer Autofahrt: Sebastian erleidet eine Hirnblutung und wird mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Katia bleibt Tag und Nacht bei ihm am Bett. Alles wird anders: Sebastian erwacht aus dem Koma, ist und bleibt aber schwer behindert. In Ursula Frickers Roman geht es um die Frage, was mit der Liebe passiert, wenn sich der Lebensgefährte an nichts mehr erinnert, wenn er seine Partnerin nicht mehr kennt und sein Blick nur noch ins Leere geht. Die Schaffhauser Autorin arbeitete 20 Jahre lang in einem Heim für geistig Behinderte, hat Menschen wie Sebastian begleitet, Angehörige wie Katia kennen gelernt. Sie hat mitbekommen, wie Familienangehörige damit leben, dass es keine Chance auf Besserung gibt und wie sie sich immer wieder überfordern. Ursula Fricker hat diese Erlebnisse nun literarisch verarbeitet und dabei zeigt sie vor allem die verzweifelte Situation der Angehörigen. Und dies ist harte Kost! Ursula Fricker geht nah heran und zeigt Details. Man erlebt mit, was es heisst, einen schwerbehinderten Partner zu pflegen und fragt sich, wie man das aushalten kann. Katia kann es nicht. Sie muss Sebastian ins Heim bringen. Der feinsinnig und präzise gebaute Roman hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen, berührt und nachdenklich gemacht. Sprachlich gekonnt beschreibt Fricker ein Schicksal, das von der Öffentlichkeit weitgehend verdrängt wird und konfrontiert uns eindringlich mit der Möglichkeit, dass auch uns selbst dies jeden Augenblick widerfahren kann. Dennoch ist das Buch nicht deprimierend: Es ist auch eine schöne Liebesgeschichte und endet dann trotz allem in so etwas wie einem Happy End. Absolut empfehlenswert!

Armbrustschiessen für Kinder Kurs in Zwillikon von Ostern bis Pfingsten

Die Natur hautnah erleben. (Bild zvg.)

Wie jedes Jahr wird das Armbrustschiessen für Kinder durchgeführt. In diesem Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Mit dem Osterschiessen vom Samstag, 30. März, ab 13 Uhr, wird die jährliche Meisterschaft auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon gestartet. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Mit dem Endschiessen am Pfingstsamstag endet der Armbrustkurs mit Rangverkündigung und grosser Festwirtschaft beim Schützenhaus in Zwillikon. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung durch die Feldschützen Zwillikon, diverser Unternehmen und die Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehnteaalten Brauch

des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 1997 bis 2003.

Anmeldung und Armbrustabgabe am 23. März Die Anmeldung und Armbrustabgabe findet am Samstag, 23. März, von 11 bis 12 Uhr beim Schützenhaus in Zwillikon statt oder bei Verhinderung telefonisch unter 078 710 14 39. Die Einschreibgebühr beträgt 25 Franken. Das Leiterteam hofft auf eine grosse Beteiligung und wünscht allen Teilnehmern «guet Schuss». P. Gebhardt

«Ausser sich» von Ursula Fricker. Rotpunktverlag 2012. ISBN 978-3-85869-470-6.


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Vermischtes

Dienstag, 12. März 2013

«Auf den Spuren der Hugenotten» Nach Südfrankreich mit Pfr. Thomas Maurer und Verena Walder Südfrankreich war das Stammland der französischen Reformierten der Hugenotten, die nach blutigen Kämpfen im 16. Jahrhundert aus ihrem Land in die ganze Welt vertrieben wurden oder in den Untergrund gingen. Stichwort: «Bartholomäusnacht! Widerruf des Ediktes von Nantes». Wir erinnern uns an den Geschichtsunterricht? Mit dieser aufregenden und tragischen Geschichte werden sich die Teilnehmenden auf einer Reise im Juni nach Südfrankreich auseinandersetzen. Besucht werden historische Stätten der französischen Geschichte wie Aigues-Mortes

und die Cevennen, wo sich die Hugenotten verstecken konnten. Die Teilnehmenden lernen die Nachfahren der Hugenotten kennen und freuen sich an der Schönheit Südfrankreichs. Es werden unter anderem die Orte Briançon, Aix-en-Provence, Les Baux, Montpellier und Anduze besucht. Es besteht genügend Zeit für eigene Besichtigungen und für Entspannung. Unterkunft in komfortablen Mittelklassehotels und Reise mit Bus. Information und Anmeldung beim reformierten Pfarramt Knonau, Telefon 044 767 07 32. Dazu gehört auch ein fakul-

tatives Seminar zu den Hugenotten im Bildungshaus Kloster Kappel vom 5. bis 7. April, Anmeldung bitte umgehend direkt beim Kloster Kappel. Reiseleitung: Pfr. Thomas Maurer und Verena Walder, Knonau. Die Reise findet statt, es sind noch einige wenige Plätze frei, wir freuen uns über Mitreisende – egal welcher Konfession – auf diese interessante und beliebte Tour. Die Reise wurde schon zweimal durchgeführt und die Reiseleitung kennt Leute und Orte dort. Datum: 8. Juni bis 15. Juni. Flyer beim Pfarramt erhältlich.

Neben dem obligaten Skifahren tauschten sich Senioren und Veteranen des FCA über Taktik und Teams, Promispieler und das Vereinsleben aus. (Bild zvg.)

Ein Wochenende über den Dächern Arosas Senioren und Veteranen des FCA unterwegs Die FCA-Senioren und Veteranen verbrachten ein verlängertes Wochenende über den Dächern Arosas. Organisiert hat den Event Diego Willa, ein Senior. Waren es in den vergangenen Jahren immer die Senioren, die in Arosa ein «Hypoxietraining» absolvierten, sind nunmehr einige Veteranen dazu gestossen. Mit dabei die beiden Trainer Peter Käslin (Vet.) und Patrick Wälter (Sen.). Neben dem obligatorischen Skifahren war viel Zeit, sich über Taktik, Mannschaften, Promispieler und das FCA-Vereinsleben auszutauschen. Entspannung fanden die ältesten Aktiven des Vereins beim Jassen in der

Die Schönheiten Südfrankreichs entdecken. (Bild zvg.)

Carmena-Hütte und beim abendlichen Mannschaftsessen. Es zeigte sich, dass sämtliche Teilnehmer nicht nur auf dem grünen Rasen eine gute Figur machen, sondern auch beim Skifahren das Wedeln und Carven bestens beherrschen. Ein Highlight der besonderen Art war der am gleichen Wochenende stattfindende FIS-Snowboard-Weltcup der Männer und Frauen in Arosa. Gestärkt durch das Höhentraining starten die beiden Mannschaften in die Rückrunde. Das erste Rückrundenspiel haben die Veteranen am 5. April und die Senioren am 13. April.

forum

Feuerdrachen in Basel «Üetli-Grisu» am 10. Tower-Running ................................................... von sandra roshardt

ist auch hier eine hohe Klippe zu erklimmen. Mit einer kleinen Fangemeinde ging es Richtung Basel. Es war frisch an diesem Tag, und die kalte Bise wirkte sich vor allem auf die Atemschutzflaschen aus, die zuvor im Freien deponiert worden waren. Trotz der kalten Luft in den Flaschen gelang besonders dem Team 1 (Urs Bachmann, Roman Hofstetter, Michi Moll) eine hervorragende Leistung. Sie haben die Strecke in gerade mal 6 Minuten und 24 Sekunden bewältigt und erreichten den ausgezeichneten 10. Rang in der Kategorie Team Feuerwehr. In dieser Kategorie war es jedem Team freigestellt, ob diese die Atemschutzmaske aufgesetzt haben. Die Üetli-Grisu-Teams waren fast die einzigen zwei Teams, die auch den ganzen Lauf gemacht haben. Auch Team 2 (Sandra Roshardt, Römi Schuler, Urs Weber) erreichte das Ziel unter der 10-Minuten-Limite in 9 Minuten und erzielte den 35. Rang von 44 gewerteten Teams. Zum Vergleich: Die schnellste Zeit war 5 Minuten und 7 Sekunden und die langsamste 12 Minuten 39 Sekunden. Nach einem gelungenen Tag in Basel freuen sich die Grisus auf nächstes Jahr!

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten aus dem Unteramt läuft jeweils am Dienstagabend mit der kompletten Atemschutzausrüstung, die rund 20 Kilo wiegt, auf den Üetliberg – inklusive Turm, wenn dieser offen ist. Der Start ist auf dem Hof der Familie Sidler in Sellenbüren und es wird eine Strecke von circa 1,9 km beschritten. Ausserdem sind rund 300 Höhenmeter, sowie rund 575 Treppenstufen zu bezwingen. Die Mühe lohnt sich aber jedes Mal, weil es ein unglaublich gutes Gefühl ist, wenn man oben auf dem Turm steht und es geschafft hat! Zudem ist die Aussicht meistens die Mühe wert. Der Trupp wurde im April 2012 bei einer Übung ins Leben gerufen und ist seit dem 25. September 2012 ein Verein. Die Üetli-Grisu. Sinn und Zweck des Ganzen sind, die Fitness und Ausdauer zu stärken, sowie bei einem möglichen Ernstfall sofort und mit einer schnellen Handhabung der Gerätschaft bereit zu sein. Am Samstag, 2. März, nahm die Gruppe am 10. Tower-Running in Basel teil. Dies ist ein Wettkampf, der von vielen Teams besucht wird und sich auch international einen Namen gemacht hat. Mit zwei Teams gingen Infos: www.uetli-grisu.ch. die Üetli-Grisu hier an den Start. Die Bedingungen sind nicht ganz die gleichen wie beim wöchentlichen Training, da sich der Wettkampf im Messeturm von Basel abspielt. Aber dennoch gibt es viele Ähnlichkeiten. Es sind nämlich auch hier viele Treppenstufen – 542 an der Zahl – zu überwinden, welche auf 31 Stockwerke ver- Hinten, von links: Römi Schuler, Roman Hofstetter, Michi teilt sind und mit Moll, Urs Weber. Vorne: Sandra Roshardt, Maskottchen Gri103 Höhenmeter su, Urs Bachmann. (Bild Tanja Moll)

Ein Riegel im Schachen … Anzeige der Generalista AG im «Anzeiger» vom 1. März. Mit dem Inserat vom 1. März 2013 hat die Generalista AG ihre Sicht der geplanten Überbauung «Bruggen» im Schachen-Quartier von Bonstetten aufgezeigt. An dieser Stelle möchten wir als direkt betroffene Anwohner unsere Sicht des Projekts darlegen. Der private Gestaltungsplan, über dessen Gültigkeit an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am kommenden Dienstag, 12. März, befunden wird, sieht gegenüber der kommunalen Bau- und Zonenordnung wesentliche Änderungen vor. So ermöglicht der private Gestaltungsplan eine 120 m lange, durchgehende Gebäudelänge (rote Linie) entlang der Stallikerstrasse, wie auch eine höhere Geschosszahl (3 Obergeschosse) als die Regelbauweise (2 Obergeschosse).

Schacher Mauer Um sich die Dimension der Baulänge vor Augen zu führen, ist ein Beispiel angebracht: Stellen Sie sich vor, die Bauherrschaft möchte einen Bau in den Dimensionen (Höhe: 126 m) des Zürcher Prime-Towers ins Quartier legen, dies mitten in das an sich harmonische, von einer Streu- und Reihenhaussiedlung geprägte, obere Schachenquartier. Es entsteht somit eine städtische Riegelwirkung, die mit Fug und Recht als «Schacher Mauer» bezeichnet werden kann. Als Argument für den geplanten Riegel wird im Inserat der Generalista AG ausgeführt, dass die bergseitige Nachbarschaft (Gartensiedlung Bruggenmatt) durch die beschränkte Gesamthöhe weniger beeinträchtigt wird als bei der Regelbauweise. Die dem Zonenplan entsprechende Bauweise würde jedoch aufgrund von vorgeschriebenen Gebäudeabständen für eine Auflockerung einer Siedlung auf diesem Baugrund sorgen und daher viel weniger massiv wirken. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass die von der Stallikerstrasse her sichtbaren 2 Obergeschosse vom Tal her betrachtet in Wahrheit 4 Obergeschossen entsprechen, was gegenüber dem geltenden Zonenplan eine Verdoppelung der

ter bemängeln die Mächtigkeit des Baus. Zudem verlangen sie, dass ein Teil des geplanten Baubereichs bis zur Bewilligung eines separaten Bachprojekts zur Offenlegung und Renaturierung des Schachenbachs vorläufig nicht bebaut werden darf.

Der private Gestaltungsplan ermöglicht eine 120 m lange, durchgehende Gebäudelänge. (Grafik zvg.) Obergeschosse bedeutet. Die Luftaufnahmen des Gebietes Schachen zeigen die terrassierte und in die Hanglage eingefügte Gartensiedlung Bruggenmatt mit Flachdächern. Alle anderen umliegenden Gebäude sind mit einem Satteldach realisiert. Die Stallikerstrasse begrenzt die unterschiedlichen Bauweisen bereits heute. Es wird kein zusätzlicher, architektonischer Riegel benötigt. Somit könnte in einem der Bau- und Zonenordnung entsprechenden Projekt eine optisch harmonische Siedlung «Bruggen» bis an die Stallikerstrasse weitergeführt werden, ohne dass der Siedlungsraum unterbrochen würde.

Beanstandungen Wie in der obgenannten Anzeige erwähnt, sind diverse Einwendungen von Anwohnern gegen den privaten Gestaltungsplan eingegangen. Die meisten der Einwendungen wurden nicht berücksichtigt. Dies kann im erläuternden Bericht auf der Homepage der Gemeinde nachgelesen werden. Auch die zuständigen kantonalen Äm-

in kürze

15 Jahre Kosmetik-Studio Renata Vor 15 Jahren hat sich Renata Ryser als Kosmetikerin selbstständig gemacht. Am 13. März lädt sie deshalb in ihr Kosmetikstudio Am Hofibach 14 in Zwillikon – und zwar von 18 bis 21 Uhr. Eine langjährige Kundin stellt bei dieser Gelegenheit ihre Schmuck-Kreationen aus (www.kosmetikrenata.ch).

Keine Wohnkasernen «Verdichtetes Bauen» wird heute Angesicht der angespannten Wohnsituationen gerne aufs Parkett gebracht, auch hier bei diesem Projekt. Die Gemeinde Bonstetten hat ihre Weitsicht schon Ende der 70er Jahre unter Beweis gestellt, als sie den privaten Gestaltungsplan der Gartensiedlung Bruggenmatt bewilligt hat. Jedoch wurde akribisch darauf geachtet, dass die Siedlung trotz der grossen Dimensionen grün wird. Jede Terrasse muss noch heute zwingend begrünt sein. Die Fassaden sind versetzt gebaut und die Unterbrechung der Reihen bringen eine Auflockerung des Siedlungsgebietes mit sich. Beim vorliegenden Projekt «Bruggen» wird derart verdichtet, dass eine regelrechte Wohnkaserne entsteht. Wir sind der Ansicht, dass eine derart hochverdichtete, städtische Wohnkaserne nicht im Interesse der ländlichen Gemeinde Bonstetten ist. Darum unsere Bitte an die Einwohner von Bonstetten: Kommen Sie an die ausserordentliche Gemeindeversammlung und stimmen Sie gegen die geplante Wohnkaserne! M. u. I. Hiltbrunner J. u. S. Wehinger-Korn

korrigendum

Im Titel der Gemeinderatsnachrichten aus Hausen («Anzeiger» vom 8. März) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Bezirksrat hat nicht den Rücktritt von Angela Studer aus dem Gemeinderat bewilligt, sondern, dass sie - trotz Wegzugs aus der Gemeinde - auf Antrag des Gemeinderates das Amt bis zum Ende der laufenden Amtsdauer weiterführen kann.


Sport

700 Orientierungsläufer in Hedingen Frühlingswettkampf der OLG Säuliamt Von 6 bis 92 Jahren war alles auf den Beinen, um nach einer langen Winterpause endlich wieder die orange-weissen Posten im Wald zu finden. Bei bestem Frühlingswetter lud die OL-Gruppe Säuliamt zu ihrem traditionellen Frühlingswettkampf ein. Rund 700 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich nach der langen Winterpause endlich wieder im Wald auf die Suche nach den orange-weissen Postenflaggen zu begeben. Am eindrücklichsten am Orientierunglauf ist jedoch das Altersspektrum der Teilnehmenden: als Sportart für jedes Lebensalter starteten vom 6-jährigen Knirps im Familienverband bis zum 92-jährigen gestandenen Senior (Alois Müller aus Zürich) rund 700 Orientierungsläufer. Und für die Allerjüngsten wurde auf dem Schulhausareal Güpf in Hedingen ein Schnur-OL ausgesteckt, auf dem sich auch die Jüngsten nicht wirklich verlaufen können, so lange sie sich auf die Schnur, die sie von Posten zu Posten führt, konzentrieren. Der Orientierungslauf im Wald wurde auf 40 nach Geschlecht, Alter und Schwierigkeitsgrad abgestuften Kategorien durchgeführt. Der Junior Michael Weber aus Affoltern übernahm erstmals diese anspruchsvolle und aufwändige Arbeit und erhielt viele lobende Kommentare der Läuferinnen und Läufer, hatte er es doch verstanden, abwechslungsreiche Laufstrecken in die durch viele kleine und kleinste Waldstücke geprägten Waldungen ums Feldenmas ob Hedingen zu legen. Angeleitet wurde er vom nicht nur im Säuliamt bestbekannten ehemaligen Senioren-Weltmeister August Grüniger aus Rifferswil.

Ein Anlass für den Nachwuchs An regionalen Orientierungsläufen steht jeweils der Nachwuchs im Zentrum, der für die Jugendmeisterschaft der Kantone Zürich und Schaffhausen oder – je nach Wohnort – der Zentralschweizer Jugendmeisterschaft wertvolle Punkte sammeln kann. Dennoch ist es für die jungen Läuferinnen und Läufer motivierend, auch gelegentlich Weltspitzenläufer am Start zu treffen. In der Hauptkategorie der Herren A Lang startete und siegte der nun in der Schweiz lebende schwedische Spitzenläufer Anders Homberg, der an der

Siebter WM-Rang für Christopher Lambert An der Freestyle-WM in Voss, Norwegen, erreichten Tanja Schärer und Christopher Lambert als einzige Schweizer den Final und sprangen beide auf Platz sieben. Andreas Isoz wurde 14., Thomas Lambert erreichte Platz 18. Dominiert wurden die Titelkämpfe von den Chinesen.

Gefunden! Eine Zürcher Nachwuchsläuferin auf der Idealroute. (Bilder Stefanie Steinemann)

Die Karte zeigt bereits in Richtung des nächsten Postens. WM 2011 die Silbermedaille im Sprint OL errungen hat. Die beste Klassierung in den Nachwuchskategorien erreichte die Hedingerin Sophia Strahl bei den Mädchen (5. bei den Damen bis 14 Jahren), sowie der Affoltemer Ilan Zweig und der Mettmenstetter Jon Eugster bei den Jugendlichen (7. und 8. bei den Herren bis 18 Jahre). Die OLG Säuliamt darf auf einen rundum geglückten Anlass zurückblicken, und schaut bereits vorwärts: am Samstag, 6. April, wird mit dem «OL für Alle» wieder ein Anlass für Gelegenheitsläufer angeboten, im kleineren Rahmen aber garantiert wieder mit Schnur-OL für die Kleinsten. Werner Eugster

Die Medaillen-Hoffnungen der Schweizer Skiakrobaten konzentrierten sich nach der Qualifikation auf Christopher Lambert und Tanja Schärer. Christopher Lambert musste den Finaldurchgang eröffnen, keine leichte Aufgabe in einer Sportart, bei der eine Jury Noten vergibt. Sein toller Fulldouble Full Full (drei Rückwärtssalto mit vier Schrauben) wurde sicher nicht zu gut bewertet, die nächste Runde schaffte er aber souverän. Und auch mit diesem Sprung erreichte er sehr gute 113.56 Punkte, einen Hundertstel weniger als der Sechste. Für den Sprung in die ersten vier, die die Medaillen ausmachten, reichte es aber knapp nicht mehr. «Ich bin sehr zufrieden, natürlich hoffte ich auf ein Weiterkommen in die ersten vier. Aber nach all den Verletzungen in den letzten Jahren und dem langsamen Saisonaufbau habe ich eine erfolgreiche Saison hinter mir und hier an der WM meine besten Sprünge gezeigt.» Tanja Schärer überzeugte auch an der WM mit einem Spitzenplatz. Schade, dass sie ihren zweiten Finalsprung

nicht stehen konnte. «Rückblickend sieht es immer etwas einfacher aus, aber ich glaube, ich habe alles richtig gemacht und bin jetzt halt einmal gestürzt. Ich habe in dieser Saison enorm gelernt und freue mich schon heute auf den Olympiawinter im nächsten Jahr», so die sympathische Urdorferin. Erstaunlich, dass bei den Damen immer noch niemand die Dreifach-Sprünge von Evelyne Leu oder Jacquie Cooper springt. Das zeigt einerseits die Klasse dieser zurückgetretenen Sportlerinnen, andererseits das Potenzial, das die nachrückende Generation noch hat.

Wenig Glück für Thomas Lambert und Andreas Isoz Die beiden Mettmenstetter schafften dieses Mal den Finaleinzug nicht. Einen schlechten Tag zog Thomas Lambert ein. Mit seinem vierten Rang in Bukovel vor zwei Wochen gehörte er mit zu den Favoriten in Voss. Dieses Mal konnte er seine zwei herrlich gesprungenen Qualifikationssprünge nicht stehen und blieb in der Qualifikation hängen. «Schade, ich habe mir wirklich viel vorgenommen und alles gegeben», so Thomas Lambert, «aber heute wollte es einfach nicht. Wir Skiakrobaten leben ein bisschen mit der Gratwanderung zwischen Triumph und dem Aus.» Andreas Isoz schaffte in den beiden Qualifikationssprüngen die Ränge acht und neun, was ihm in jedem Weltcup locker für den Final-

Bester Schweizer: Christopher Lambert. (Archivbild) einzug gereicht hätte. Nicht so hier an der WM, wo die Kriterien anders gesetzt sind. «Das ist halt so», meint der 29-jährige Mettmenstetter leicht enttäuscht, «trotzdem habe ich gegen Ende Saison hin einen klaren Formanstieg und viel mehr Sicherheit verspürt und das motiviert fürs Sommertraining und die Olympiavorbereitung.» Ähnlich sieht es Michel Roth, der Trainer unserer Schweizer Athleten, wenn er diese WM und die ganze Saison analysiert: «Als Team haben wir recht gut gearbeitet und ich habe erfreuliche, individuelle Fortschritte erkannt. Aber der geforderte Durchbruch, das berühmte i-Pünktlein, das hat einfach gefehlt. Da werden wir im Sommer nochmals ganz hart arbeiten müssen.»

Punkteverlust gegen zahme Löwen 1. Liga Classic: FC Winterthur U21 – FC Wettswil-Bonstetten 2:2 (0:1) Durchzogener Start in die Rückrunde: Der FCWB dominierte die erste Halbzeit klar und vergab mehrere Chancen zur Vorentscheidung. Die Nonchalance wurde prompt bestraft, am Schluss musste er froh sein, wenigstens einen Zähler aus der Eulachstadt mit nach Hause zu nehmen.

Ranglisten unter www.o-l.ch/cgi-bin/results?year=2013&event=Saeuliaemtler+OL.

Alpine des Skiclubs Hausen im Alpthal

Am Samstag stand der Super-G auf dem Programm. Daniela Hess gewann mit einer starken Laufzeit vor Rachel Moser und Laura Hess. Bei den Herren konnte sich erstmals Armin Häcki als Sieger feiern lassen. Andi Moser hatte sich als Kursetzter so einiges vorgenommen für dieses Rennen. Er merkte sich die Einfahrt in den Zielhang natürlich besonders gut, könnte man denken. Jedenfalls verpasste er als Einziger diese Passage völlig und schied aus. Was für ein Pech! In den Kategorien Mädchen gewannen: Janine Mächler (U11), Nina Huber (U13) und Alexandra Walz (U16). Bei den Knaben schwangen Yves Bodmer (U11), Reto Mächler (U13) und Cedi Ochsner (U16) obenauf. Am Sonntag fand dann das

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Ämtler Skiakrobaten an der Weltmeisterschaft in Norwegen

Vereinsmeister gekürt Am 2. und 3. März führte der Skiclub Hausen bei guten Bedingungen die alpinen Vereinsmeisterschaften durch. Daniela Hess und Sandro Ravasio wurden der Favoritenrolle gerecht.

Dienstag, 12. März 2013

eigentliche Clubrennen, nämlich der Riesenslalom auf dem Programm. Sonne pur und super Schneeverhältnisse lockten 55 Personen an den Start. Wie erwähnt wurde Daniela Hess Vereinsmeisterin vor Laura Hess und Vera Studer. Bei den Herren wurde Sandro Ravasio ebenfalls klarer Meister vor Andi Moser und Armin Häcki. Bei den Mädchen gewannen Lea Müller (U11), Jaqueline Loretz (U13) sowie Svenja Nydegger (U16). Die Kategorie Knaben wurde von Peter Rachinsky (U11) sowie Florian Nydegger (U13) angeführt. Viele Kinder der Renngruppe Hausen waren am Sonntag abwesend, da im Hoch-Ybrig ein Slalom des Zürcher Skiverbandes auf dem Programm stand. Sagenhafte 15 Podestplätze konnten die Rennfahrer dort erzielen. Die Kinder am Vereinsrennen hatten so natürlich eine gute Chance ebenfalls mal am Podest zu schnuppern und nützten diese Gelegenheit. (HUM) Vollständige Rangliste: www.skiclub-hausen.ch.

................................................... von kaspar köchli Die Vorbereitungsphase für die Rückrunde hatte es in sich. Etliche Spiele wurden bestritten, zahlreiche neue Akteure getestet, Trainer Dosch feilte akribisch an der richtigen Mischung des Teams. Jetzt ging es endlich wieder los, alle fieberten dem ersten Ernstkampf entgegen – und der FCWB startete furios. Bereits in der 2. Minute kam Slajs aussichtsreich zum Abschluss, er scheiterte aber am hellwachen Torhüter. Die Ämtler pressten von Beginn weg aggressiv, die überraschten Winterthurer kamen kaum aus ihrer Platzhälfte hinaus. So stellte sich bloss die Frage, wann der Torreigen eröffnet würde. Nach einer Viertelstunde wurde Slajs im Sechzehner mehr oder weniger über den Haufen gerannt, der gut pfeifende Unparteiische taxierte dies aber nicht als Regelverstoss. Kurz darauf nahm Mittelfeldstratege Kohler bei einem 20-m-Freistoss Mass. Sein Schuss an den Pfosten liess das Winterthurer Gehäuse vibrieren. Die erste Chance der Einheimischen bot sich nach einem Befreiungsschlag von WB-Goalie Merlo ausserhalb des Strafraums. Ein Winterthurer versuchte sein Glück mit einem Bogenschuss aus grosser Distanz, allerdings verfehlte er das verwaiste Tor

Popov (ganz links) köpft wuchtig zur WB-Führung ein. (Bild Kaspar Köchli) deutlich. Nach einer halben Stunde erntete WB endlich die Früchte seiner Überlegenheit. Ein gut getimter Eckball von Illi fand den Kopf des aufgerückten Abwehrreckens Popov, der wuchtig zur Führung traf. Die Reaktion der Platzherren blieb aus, nur bei ihrem ersten Corner nach 35 Minuten kam so etwas Ähnliches wie Gefahr auf. WB drückte weiter. Der omnipräsente Kohler scheiterte vorerst aus der Weite, kurz darauf wurde er regelwidrig am Abschluss gehindert. Konsequenz: Penalty. Gjergji, zuvor durch gekonnte Dribblings mitverantwortlich für gute Offensivaktionen, büschelte sich den Ball zurecht – und scheiterte am gut reagierenden Schlussmann. Zum Erstaunen aller drosch er den Abpraller aus zwei Metern weit in den wolkenbehangenen Himmel. Kurz vor der Pause köpfte Bonnemain, der für den gesperrten Buchmann die Captainbinde trug, den Ball haarscharf am Ziel vorbei. Hälfte zwei hatte kaum begonnen und schon stand es 1:1. Einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung folgte ein rascher Konter der Löwen, sicher abgeschlossen durch Marjanovic. Von diesem Schock erholte sich WB lange

nicht mehr, fortan prägte Unsicherheit sein Spiel. Eine gute Chance besass allerdings Gjergji, von Kohler herrlich bedient, seine Ballannahme missriet jedoch. Torhüter Merlo rückte nun immer mehr in den Mittelpunkt und bewahrte sein Team mit Grosstaten vor dem 2:1, einmal stand ihm auch der Querbalken als Freund und Helfer bei. In der 88. Minute war auch er machtlos, durch einen abgelenkten Schuss wurde er unglücklich contre-pied erwischt. Jetzt ging nochmals ein Ruck durch die WB-Reihen. Kurz vor Schluss war der in den Sturm beorderte Popov clever zur Stelle, ein Zuspiel Balajs zum 2:2 zu verwerten. Fazit: Der glänzend beginnende FCWB verpasste es fahrlässig, den wankenden Winterthurern in der ersten Halbzeit den K.O.-Schlag zu verpassen. Aufgrund des Nachlassens und des späten Ausgleichs geht das Remis jedoch sicherlich in Ordnung. Matchtelegramm: FC Winterthur U21 - FCWB 2:2 (0:1). Stadion Flüeli. Schiedsrichter: Piccolo. Tore: 31. Popov 0:1, 46. Marjanovic 1:1, 88. Seidiji 2:1, 90. Popov 2:2. FCWB: Merlo; Illi, Bonnemain, Popov, Joller; Balaj, Kohler, Hasani (71. Velkovski), Constancio (77. Schluechter L.); Slajs (60. Aksic), Gjergji.


Veranstaltungen

Heuschnupfen und chinesische Medizin Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Arbeitstag Donnerstag, 16. März 2013 Pflege- und Aufwertungsarbeiten in den Naturschutzgebieten. Treffpunkt: Vereinshütte an der Giessenstrasse um 08.00 Uhr und/oder um 13.30 Mittagsverpflegung Auskunft/Anmeldung: Telefon 044 767 10 03, A. Zemp Für den Einsatz braucht es keine Fachkenntnisse. Der Einsatz dient einer guten Sache. Wer Zeit und Kraft zur Verfügung stellen mag, ist willkommen und wird gerne angeleitet. www.nvba.ch

Datum: Adresse: Anmeldung:

Mittwoch, 20. März 2013, 19.30 bis 20.30 Uhr Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Gabriela Krauer Telefon 079 523 80 80 oder info@akupunktur-krauer.ch

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Flurgenossenschaft 8933 Maschwanden Generalversammlung

concerto piccolo numero due

Freitag, 15. März 2013, reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Mirco Bergo, Klavier «Piccoli Pezzi» Kollekte zur Deckung der Unkosten

Jodlerklub am Albis

Jodlerabende 2013 Samstag, 16. März 2013 Gemeindesaal Weid, Hausen am Albis Gast: Hackbrettspieler Patrick Bär, Toggenburg Musik: Trio «Albisgruess» und «Weidschürliörgeler» Samstag, 23. März 2013 Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten Gastformation: Jodlerklub Saumchörli, Herisau Musik: Trio «Albisgruess» und «Weidschürliörgeler» Saalöffnung 18.45 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr

Nachtessen 19.00 Uhr Keine Reservation

Herzlich lädt ein: Jodlerklub am Albis

Freitag, 22. März 2013, 20.00 Uhr, Restaurant Bützen, Hünenberg Traktanden: 1. Stimmenzähler 2. Protokollabnahme GV 2012 3. Abnahme Jahresrechnung 2012 4. Flursteuer 5. Verschiedenes Die Rechnung liegt beim Kassier Michael Schüpbach zur Einsicht auf. Freundlich lädt ein: Der Vorstand

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