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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 19 I 174. Jahrgang I Dienstag, 10. März 2020

«Mittagstisch im Dorf» Bibliothek und Tagesstrukturen bringen in Wettswil verschiedene Generationen zusammen. > Seite 3

Skilager ausgebucht

50 Mittelstufenkinder aus Affoltern verbrachten eine sportliche Woche im Skigebiet Pizol. > Seite 5

Quälende Ungewissheit «Chile-Werkstatt»

Bei Verkehrsunfällen mit Katzen leiden nicht nur die Tiere, sondern auch deren Besitzer. > Seite 6

Obfelden beschreitet für die Zukunft der Kirchgemeinde eigene Wege. > Seite 7

Ein «Güggel» bewacht den Werkhof Tag der offenen Tür im neuen Werkgebäude der Gemeinde Ottenbach Die Bevölkerung wurde eingeladen, das neue Gebäude des Unterhaltsbetriebes der Gemeinde Ottenbach zu besichtigen. Am Tag der offenen Tür interessierten sich zahlreiche Einwohner für das zweckmässig eingerichtete und knapp über zwei Millionen teure Werkgebäude. Auch die Primarschule stellte die neue Holzschnitzelheizung und die Fotovoltaikanlage vor. von martin mullis Voller Stolz begrüsste der am neuen Gebäude angebrachte Ottenbacher Wappengüggel am letzten Samstagmorgen die Besucher. Der Tag der offenen Tür im neu erstellten Werkhof der Gemeinde Ottenbach glich einem veritablen Dorffest. Weit mehr als 100 Personen fanden den Weg ins Quartier Hobacher und liessen sich davon überzeugen, dass die Baukosten von 2,3 Millionen Franken gut angelegt wurden. Der Festtag im neuen Werkhof war nicht nur ein Freudentag für die Einwohner, sondern vor allem auch für die Angestellten des Unterhaltsbetriebes. Sie mussten lange Jahre unter recht erschwerten Umständen arbeiten, waren doch ihre Fahrzeuge und Gerätschaften in kleinen Baracken und Gebäuden im Dorf verteilt untergebracht. Dies stellte auch die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger in ihrer Begrüssungsansprache fest. Ihr grosser Dank galt den vielen am Kauf des Grundstückes und allen am Bau beteiligten Personen, insbesondere dem Architekten Mauro Malpetti. Dieser betonte am Rande der Veranstaltung, dass er die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Bauherrin überaus geschätzt habe. Gaby Noser Fanger erwähnte mit

Beruflich Fuss fassen Glocal Steps ist ein Arbeitsintegrationsprojekt für junge Auszubildende mit Fluchthintergrund. Mit der Hilfe von freiwilligen Coaches soll es ihnen gelingen, eine Lehrstelle zu finden und eine berufliche Grundausbildung zu machen. Auch im Bezirk Affoltern werden seit April 2019 sechs Jugendliche betreut.

> Bericht auf Seite 3

Vorerst kein Geburtshaus Die Spitalleitung stellt ihre Pläne für ein hebammengeleitetes Geburtshaus zurück: Sie hat sich entschieden, bei der Zürcher Gesundheitsdirektion keinen weiteren Antrag zur Umwandlung der Geburtenabteilung in ein hebammengeleitetes Geburtshaus einzureichen. Das ambulante Angebot soll derweil weiter ausgebaut werden. (lhä)

> Bericht auf Seite 5

Ein kleiner Schnitt mit der Schere, aber ein grosser Schritt für die Gemeinde. Von links: Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, Walter Herrmann, Bruno Etterlin, Evelyne Abegglen, Unterhaltschef Markus Bättig, Gemeinderat Peter Weis und Kurt Schlegel. (Bild Martin Mullis) einem kurzen Ausflug in die Vergangenheit auch die umfangreichen Massnahmen, welche nötig waren, um die heutige Situation herzustellen. Selbstverständlich war auch die Arbeitsgruppe, die das Projekt behandelte, vollzählig anwesend.

Ein kleines Kraftwerk auf dem Dach Die Gemeindepräsidentin erwähnte, dass die kurze Bauzeit von drei Jahren und neun Monaten lediglich dem unermüdlichen Einsatz dieser Arbeitsgruppe zu verdanken sei. Während der Besichtigung erläuterten die Mitglieder der Energiekommission die auf dem Dach installierte Fotovoltaik-Anlage, welche eine Produktion von bis zu 75 000 kWh Strom ermöglicht. Ebenfalls vor Ort waren Fachleute der Genossenschaft Ortsnetz Ottenbach (GOO), welche die Gelegenheit nutzten um den Besuchern das erweiterte Kabelnetz zu zeigen sowie Fragen über die aktuellen Angebote des Anbieters UPC zu beantworten.

Die Einrichtungen und die Infrastruktur des neuen Werkhofes ermöglichen dem Team des Unterhaltsdienstes, die Pflege und den Unterhalt der öffentlichen Anlagen wie Friedhof, Gewässer, Grün- und Kanalisationsanlagen sicherzustellen. In ihren Verantwortungsbereich gehört ebenso eine Vielfalt weiterer Aufgaben wie zum Beispiel Glatteisbekämpfung und Schneeräumung. Nach der feierlichen Zerschneidung eines über die Hallentüre gespannten blauen Bandes, wurden die Gäste in die Festwirtschaft zum Apéro gebeten.

Bequem mit E-Trottinetts zum Schulhaus Für die Festgemeinde war der Tag damit jedoch noch lange nicht beendet. Die Primarschule Ottenbach lud die Gäste am Nachmittag nämlich ins Schulhaus Chappelistein, wo die neue Holzschnitzelanlage sowie die neue Fotovoltaikanlage besichtigt werden konnten. Für Besucher, welche keine

Lust hatten, den Weg zum Schulhaus zu Fuss zu gehen, stand eine grosse Anzahl E-Trottinetts zur Verfügung. Dino Wolf, Schulleiter der Primarschule Ottenbach, nahm bei seinen Ausführungen als anschauliches Beispiel über die neue Solaranlage auf dem Schulhausdach jedoch nicht die E-Trottinetts. Mit einer Spitzenleistung der Panels während zwei Stunden könnte ein Tesla rund 530 Kilometer weit fahren erklärte er den staunenden Zuhörern. Ebenso beeindruckend war die Führung durch den riesigen Heizungskeller. Der Rundgang durch die Katakombe des Schulhauses führte Schulhauswart Roger Hegetschweiler. Mit den Holzschnitzeln im 140 Kubikmeter fassenden Silo werden sieben riesige je 3450 Liter fassende Tanks mit Wasser geheizt und sämtliche Gebäude des Schulhauses inklusive des Hallenbades mit Wärme beliefert. Die Holzschnitzel werden ausnahmslos in der Region, vorzugsweise im Ottenbacher Wald, produziert und verursachen deshalb kleinstmögliche Transportwege.

Noé Roth: mit dem ersten Weltcupsieg zur Aerials-Kristallkugel Noé Roth hatte am Sonntag in Krasnoyarsk gleich doppelt Grund zu riesiger Freude: Der 19-Jährige sprang zu seinem ersten Weltcupsieg und sicherte sich damit auch noch den Gesamtsieg im Weltcup. Mit 13 Punkten Vorsprung auf den Einheimischen Maxim Burov ging Noé Roth vom Mettmenstetter Team Freestyle Company Jumpin ins Finale in Russland. Im Super Final der besten sechs, der bei schwierigen Bedingungen (böiger Wind) stattfand, zeigte Roth einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben (double-full, double-full, full). «Es ist gewaltig. Noé hat bereits die Quali gewonnen und im ersten Durchgang den 2. Platz belegt. Er ist sehr konstant gesprungen und immer ruhig geblieben. Er wusste, dass er wohl gewinnen muss,

um die Kristallkugel zu holen», so Michel Roth, der Schweizer Cheftrainer und Vater von Noé. Dass der erste Weltcup-Sieg just beim wichtigen Wettkampf im Saisonfinale zustande kam, passt zur Vita des Zugers. Trotz des jungen Alters bewies Roth seine Nervenstärke und Abgeklärtheit mehrfach. Im letzten Jahr überraschte er an seinen ersten Elite-Weltmeisterschaften mit Einzel-Bronze und dem WM-Titel im Team; in dieser Saison fügte er seinem Wettkampf-Programm praktisch problemlose Dreifach-Saltos mit fünf Schrauben hinzu. Am Ende gewann Roth die Disziplinenwertung mit einer Marge von 52 Zählern. Er stand in vier von sieben Weltcup-Events in diesem Winter auf dem Podest. Zweimal wurde er Zweiter, einmal Dritter – und nun schaffte er es auf die oberste Stufe des Podests.

Pirmin Werner, der Ende Februar Zweiter in Kasachstan wurde, erreichte im letzten Wettkampf den 11. Rang und den 4. Platz in der DisziplinenNoé Roth. (Bild zvg.) wertung. Er wurde als «Rookie of the year» ausgezeichnet. «Das hätte ich vor der Saison nie zu träumen gewagt», so Werner, ebenfalls Mitglied des Jumpin-Teams. Sein vorrangiges Ziel sei es gewesen, gut und verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Letztmals ging die Aerials-Kristallkugel vor 14 Jahren in die Schweiz. 2006 durfte sich die damalige Mettmenstetterin Evelyne Leu als Disziplinensiegerin feiern lassen. (ree)

Maîtres Fromagers

Rolf Beeler und Bernard Antony brachten ihre Rohmilchprodukte ins «Central», Affoltern. > Seite 9

GP Osterhas erneut abgesagt Im Vorjahr scheiterte die Durchführung des Affoltemer Radkriteriums Grand-Prix Osterhas an fehlenden Bewilligungen. Dieses Jahr macht dem RRC Amt das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Ein weiterer Rückschlag für den ohnehin dünner werdenden Strassenrennkalender von Swiss Cycling. Trotz der Popularität der grossen Radrennen Tour de France, Giro d’Italia sowie beliebter Klassiker wie Paris-Roubaix, kämpft selbst die Tour de Suisse ums wirtschaftliche Überleben. Die zunehmende Verkehrsdichte auf dem Schweizer Strassennetz macht die Organisation und Sicherung der Rennstrecken immer aufwendiger und kostspieliger. Im Gegenzug wird es immer schwieriger, Sponsoren zu finden, denn der Strassenradsport kämpft wie kaum eine andere Sportart mit einem Glaubwürdigkeitsproblem. Ein schwacher Trost bleibt. Auch nach zwei Absagen flackert im Radrennclub Amt noch immer die Hoffnung, dass der GP Osterhas vielleicht im nächsten Jahr endlich sein 40-JahreJubiläum feiern kann. (map.)

> Bericht auf Seite 15 ANZEIGEN

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Georg von Wyss, Weineggstrasse 32, 8008 Zürich, Tel. 044 281 32 78 Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A.

Anordnung Urnenabstimmung vom 17. Mai 2020 Mit Beschluss vom 21. Januar 2020 hat die Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten die Kreisurnenabstimmung über die folgende Vorlage auf Sonntag, 17. Mai 2020 angesetzt: Genehmigung des Baukredits von CHF 13.4 Mio. für den Schulhausneubau der Sekundarschule Bonstetten Der Antrag und der Beleuchtende Bericht sind auf der Webseite der Sekundarschule Bonstetten ab Ende März 2020 publiziert und werden in der Woche 17 den Stimmberechtigten per Post zugestellt. Die Sekundarschulpflege hat mit Beschluss vom 21. Januar 2020 die Politische Gemeinde Bonstetten als abstimmungsleitende Behörde bestimmt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Unser lieber Lebensgefährte, Bruder, Onkel und Freund

Hans Martin Gygi

TODESANZEIGE

14. Mai 1941 bis 1. März 2020

ist nach kurzer Krankheit verstorben.

Rosario del Carmen Lingan Rodriguez Joshua und Patricia Lau-Infantes mit Luciana Isaac Lau Marina von Wyss-Gygi Georg und Paola von Wyss-Giacosa mit Marco Martin und Katherine von Wyss-Phelan mit Oskar und Moritz Nicolas und Gepping Egger Alexander Egger Annina Egger Markus und Nataliia Egger mit Olena Sebastian Egger Leon Egger Verwandte und Freunde Anstelle eines Trauergottesdienstes findet am 10. März 2020 um 12.00 Uhr eine Feier im Familien- und Freundeskreis statt. Georg von Wyss informiert Sie gerne.

Bonstetten, 10. März 2020 Sekundarschulpflege Bonstetten

Mettmenstetten, im März 2020

Affoltern am Albis Am 3. März 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bill, Theodor geboren am 18. November 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Die Trauerfamilie

Affoltern a.A., 4. März 2020

Theodor Bill-Steimen Wir vermissen Dich: Josy Bill-Steimen Daniel Bill und Sonja Amstutz Celine, Annika Bill Dorian und Romy Bill mit Patrick, Alexander und Yanis Verwandte und Freunde

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Josy Bill, Untere Bahnhofstrasse 10, 8910 Affoltern a.A.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 17. März 2020, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten statt. Bestattungsamt

Daniela und Joachim Lackner mit Eliane und Fiona Silvia und Princewell Ibesen mit Obinna und Bianca Dieter Zinniker Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Daniela Lackner, Im Grindel 25, 8932 Mettmenstetten

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann, von unserem Vater, Nonno, Bruder, Schwager und Schwiegervater erfahren durften. Speziell danken möchten wir den Mitarbeiterinnen der Spitex Knonaueramt für die liebevolle Pflege in den vergangenen Jahren und für die zahlreichen Spenden, die wir erhalten haben.

Schnyder, Hans-Jürg

geboren am 12. Mai 1940, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

In stiller Trauer:

Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende an das Schweizerische Rote Kreuz. Spendenkonto: 30-9700-0, IBAN: CH97 0900 0000 3000 9700 0, Vermerk: Agnes Kriesi

Am 30. Januar 2020 ist in Ottenbach ZH gestorben:

Lang, Johann Bernhard

Für uns unerwartet hast Du hoffentlich die lang gesuchte Ruhe und Deinen Frieden gefunden.

Nach einem reich erfüllten Leben und kurzer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen.

Ottenbach

Am 6. März 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grossmami, Schwiegermutter und Partnerin

Gilt als Leidzirkular.

Riedle, Doris

Wettswil am Albis

Menschen die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

18. November 1934 bis 3. März 2020

Am 4. März 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die Friedhofvorsteherin

Traueradresse: Monica Leva-Lütolf, Morgenhölzlistrasse 43, 8912 Obfelden

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Papi, Grosspapi, Onkel und Schwager

Bonstetten

Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach fand im engsten Familienkreis statt.

Anstelle von Blumen gedenke man des Kinderspitals Zürich – Eleonorenstiftung, Postkonto 87-51900-2 oder IBAN CH69 0900 0000 8705 1900 2, Vermerk: Rosmarie Lütolf-Koch.

Aus unserem Leben bist du gegangen, in unserem Herzen bleibst du.

Bestattungsamt Bonstetten

geboren am 2. Mai 1938, von Ottenbach ZH und Schübelbach SZ, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

Abschiedsgottesdienst am Freitag, 13. März 2020 um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

5. März 1954 – 24. Februar 2020

Bonstetten

Bestattungsamt Bonstetten

In Dankbarkeit und Liebe Susy Scheidegger-Lütolf Andrea Scheidegger und Christian Ritz Laura Scheidegger und Dario Indergand Monica und Bernhard Leva-Lütolf Sabrina Leva und Oliver Isoz Dominic Leva und Corinna Grünenfelder

Agnes Kriesi-Lienert

Bestattungsamt Affoltern am Albis

geboren am 14. August 1950 in Winterthur ZH, von Brugg AG, wohnhaft gewesen Stallikerstrasse 10, 8906 Bonstetten.

Nach einem reich erfüllten Leben und kurzer Krankheit ist sie im Beisein ihrer geliebten Familie friedlich eingeschlafen. Wir werden ihre grosse Liebe und Fürsorge sehr vermissen, in unseren Herzen wird sie immer weiterleben.

Danke allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die sich so liebevoll um uns gekümmert haben.

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten am Freitag, 13. März 2020 um 14.30 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

28. Januar 1934 – 1. März 2020

Sandro Baltermia

geboren am 5. Januar 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH

geboren am 28. Januar 1934 in Bonstetten, von Schütz LU, wohnhaft im Haus zum Seewadel, 8910 Affoltern a. A.

Rosmarie Lütolf-Koch

Wir sind überwältigt ob der riesigen Anteilnahme und Zeichen der Verbundenheit in Form von tröstenden Kartengrüssen, Umarmungen, Blumen und Geldspenden zum Abschied von

Marlies Schambron geb. Meier

Lütolf-Koch, Rosmarie

Tiefbewegt und traurig, aber dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserem herzensguten Grosi, Schwiegermutter und Gotte

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

HERZLICHEN DANK

Am 17. Februar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 1. März 2020 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Gedanken – Augenblicke Sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 3. März 2020 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonsetten aufgenommen: • Zródlowski, Annamária (w), geb. 1982, von Ungarn mit Zródlowski, Lia (w), geb. 2016 und Zródlowski, Dave (m), geb. 2020 von Ungarn

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Desideriamo ringraziare in modo particolare le collaboratrici della Spitex Knonaueramt, per la loro premurosa assistenza negli ultimi anni e per le numerose donazioni ricevute. Obfelden, im März 2020

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Coronavirus: Fokus auf besonders Gefährdete Seit gestern Montag dürfen alle Zürcher Ärzte und Listenspitäler auf das Coronavirus testen und Covid19-Patienten behandeln. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat am Montagmorgen über die aktuelle Situation betreffend Coronavirus im Kanton Zürich informiert. Ziel sei, das Gesundheitswesen in den nächsten Tagen und Wochen zu entlasten, um es diesem zu ermöglichen, sich auf den Schutz besonders gefährdeter Personen zu fokussieren. Die wichtigsten Anpassungen sind: Alle im Kanton Zürich niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie alle Zürcher Listenspitäler dürfen die Diagnostik durchführen und Covid-19-Patienten behandeln. Getestet werden nur noch Personen, bei welchen ganz bestimmte Testkriterien erfüllt sind. Das sind Personen mit schweren Atemwegsymptomen, erhöhtem Komplikationsrisiko oder Beschäftigung im Bereich Medizin und Pflege mit direktem Patientenkontakt. Positive Tests des Instituts für Medizinische Virologie der Universität Zürich werden vom BAG als bestätigt anerkannt und müssen nicht mehr nach Genf geschickt werden. Der Kanton Zürich verzeichnet mittlerweile 40 bestätigte CoronavirusFälle (Stand 9. März, 9 Uhr). Positiv getestete Patienten werden je nach gesundheitlichem Zustand hospitalisiert oder zu Hause isoliert. Auf der Grundlage der Empfehlungen des BAG entscheidet der behandelnde Arzt über die Dauer der Isolation. Personen, die im gleichen Haushalt leben wie Patienten, die positiv getestet wurden, sollen sich während fünf Tagen nach Symptombeginn des positiv Getesteten in Selbstquarantäne begeben. (pd.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

Dienstag, 10. März 2020

Bezirk Affoltern als Pionier für Mentoring-Projekt Zusammenarbeit Bezirk-Sozialdienst und Glocal Roots Seit April 2019 werden sechs junge Auszubildende mit Fluchthintergrund im Bezirk Affoltern im Arbeitsintegrationsprojekt Glocal Steps unterstützt. Die Projektleitenden Falk Daubner und Clarina Bianchi von Glocal Roots haben sich den Fragen des «Anzeigers» gestellt. «Anzeiger»: Wer und was ist Glocal Roots? Falk Daubner: Glocal Roots ist eine junge Flüchtlingsorganisation mit Sitz in Zürich. Wir entwickeln Strukturen, Projekte und Netzwerke, die es Menschen mit Fluchthintergrund erlauben, autonom und selbstbestimmt zu leben und sich mit ihren Fähigkeiten in ihrer neuen Gesellschaft aktiv einzubringen. Wir arbeiten in der Schweiz und im Ausland – z.B. mit unserem Projekt «We are One» auf Samos in Griechenland. Bei allen Projekten ist uns ein aktivistischer Ansatz wichtig, ohne viel Bürokratie und unter Einbezug von Freiwilligen vor Ort. Und was ist Glocal Steps? Clarina Bianchi: Das ist ein Arbeitsintegrationsprojekt für junge Auszubildende mit Fluchthintergrund. Laut Staatsekretariat für Migration beträgt die Erwerbsquote von Menschen mit Fluchthintergrund in den ersten vier bis fünf Jahren nach der Einreise 20 bis 30 Prozent, erst nach 7 Jahren erreicht sie zirka 50 Prozent. Gleichzeitig besteht in der Schweiz jedoch ein Bedarf an Auszubildenden; Anfang 2019 belief sich die Zahl der angebotenen Lehrstellen auf 81 340, im April 2019 waren davon immer noch 26 583 unbesetzt. Hier möchten wir ansetzen, indem wir Wege suchen, um den jungen Auszubildenden den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Lösungen müssen hierfür sowohl bei den Auszubildenden, als auch bei den potenziellen Arbeitgebenden ansetzen. Wie sehen der Inhalt und das Ziel von Glocal Steps aus? Bianchi: Es geht darum, junge Auszubildende mit Fluchthintergrund dabei zu unterstützen, eine Lehrstelle zu finden und eine berufliche Grundausbildung zu machen, indem ihnen ein ansässiger, freiwilliger Coach zur Seite gestellt wird. Später sollen die Auszubildenden durch individuelle Nachhilfe auch im Berufsschulalltag

Coaches und Arbeitgeber gesucht

Der Aeugster Ruedi Müller (links) coacht als freiwilliger Mentor junge Auszubildende mit Fluchthintergrund bei der Arbeitsintegration. (Bild zvg.) unterstützt werden. Gleichzeitig wollen wir Arbeitgebende in relevanten Branchen im Projektgebiet sensibilisieren, damit diese verstärkt bereit sind, einen Menschen mit Fluchthintergrund einzustellen.

«Die Coaches erleichtern den Zugang zur Berufsund Arbeitswelt.» Das heisst? Daubner: Die Coaches sind im gesamten Bewerbungsprozess unterstützend da. Es geht hauptsächlich darum, gemeinsam mit ihren Gecoachten Unterlagen zu erstellen und sich auf Ausbildungsstellen zu bewerben. Dabei hilft es den jungen Auszubildenden sehr, Zugang zu lokalen Netzwerken zu bekommen. Bianchi: Nach Start der Ausbildung übernimmt ein Schulcoach, um im schulischen Alltag zu unterstützen. Glocal Roots hilft dabei Coaches und Auszubildenden mit regelmässig stattfindenden Workshops bzw. Trainings zu Themen wie Bewerbungsunterlagen oder Interviews. Darüber hinaus wollen wir Aufklärungsarbeit bei Arbeitgebenden leisten. Im Bezirk Affoltern gibt es ein solches Coachingprojekt, seit wann? Bianchi: Wir sind gerade dabei, die erste Pilotphase mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern erfolgreich abzuschliessen, nachdem wir seit April 2019 sechs junge Auszubildende betreuen.

Wie ist der Stand des Projektes? Daubner: Die jetzigen Auszubildenden werden bald eine Ausbildung anfangen. Zusätzlich starten neue Auszubildende noch diesen Monat im Programm. Wir suchen daher noch freiwillige Personen als Bewerbungsund/oder Schulcoaches. Ebenso sind ein verstärktes Interesse und eine gesteigerte Bereitschaft zur Mitwirkung von Arbeitgebenden sehr erwünscht. Wie sehen die konkreten Aufgaben von Coaches aus? Bianchi: Coaches begleiten bei regelmässigen Treffen die jungen Menschen mit Fluchthintergrund auf der Lehrstellensuche. Sie erleichtern ihnen den Zugang zur Berufs- und Arbeitswelt, ermuntern, begleiten und fördern sie. Mit der Vermittlung ihres Know-hows und dem Öffnen des eigenen Netzwerks verhelfen sie den Auszubildenden zum erfolgreichen Übertritt ins Arbeitsleben. Bei durchschnittlich wöchentlich stattfindenden Treffen werden also Bewerbungsunterlagen erstellt oder später Nachhilfe gegeben. Gibt es diesbezüglich konkrete Beispiele im Bezirk Affoltern? Daubner: Zurzeit werden Auszubildende aus verschiedenen Gemeinden im Bezirk Affoltern von Coaches aus dem Säuliamt, Zürich und Winterthur betreut. In der letzten Phase sind hierbei sehr produktive Bekanntschaften und zum Teil sogar Freundschaften entstanden.

«Die Suche nach einem Arbeitsoder Ausbildungsplatz kann für Flüchtlinge eine grosse Herausforderung sein», sagt Michelle Högger vom Sozialdienst Bezirk Affoltern und ergänzt: «Eine Ausbildung zu erhalten und eine Stelle zu finden ist jedoch entscheidend für eine erfolgreiche berufliche und soziale Integration.» Die Bereichsleiterin Asyl ist daher sehr glücklich über die funktionierende Zusammenarbeit mit der Zürcher Flüchtlingsorganisation Glocal Roots sowie dem Verlauf des vor elf Monaten gemeinsam gestarteten Pilotprojekts zur Arbeitsintegration für junge Auszubildende mit Fluchthintergrund. Dieses nutzt Mentoring als Mittel zur Integration, wobei eine erfahrene Person (Mentor) eine weniger erfahrene (Mentee) darin unterstützt, wichtige berufliche Ziele zu erreichen. Dazu gibt der Mentor persönliche Erfahrungen weiter, vermittelt Strategien, berät ihn und gibt ihm Feedback. Der auf partnerschaftlicher Basis stattfindende Austausch ist dabei zielfokussiert. Der Pilotversuch geht demnächst zu Ende. Das Fazit lässt sich bereits als positiv erahnen, womit der zweite Glocal Step beginnen kann. «Dazu können sich interessierte Coaches sowie bereitwillige Arbeitgebende melden. Gerne werden ihnen da auch allfällige Fragen beantwortet», fügt Michelle Högger an. (kb.) Weitere Infos bei asylwesen@sdaffoltern.ch oder glocalsteps@glocalroots.ch.

Wer kann Coach werden? Bianchi: Wir suchen lebens- und berufserfahrene Menschen ab Mitte 20, die bereit sind, für mindestens zehn Monate eine solche Aufgabe zu übernehmen. Coaches verfügen idealerweise über ein breites berufliches und persönliches Kontaktnetz, haben soziale Kompetenzen, Zeitressourcen und möchten als Vorbild für ihre Auszubildenden wirken. Interview: Urs E. Kneubühl

WIR GRATULIEREN

Generationen an einem Tisch vereint «Mittagstisch im Dorf» in Wettswil

Am ersten «Mittagstisch im Dorf» im Januar haben fünf Personen teilgenommen. Die Besucher wurden von den Schülern und Schülerinnen herzlich begrüsst. Jeweils ein Kind, das sich für diese Aufgabe gemeldet hatte, begleitete die Gäste an den Tisch. Die Kinder erklärten ihnen, wie der Ablauf des

Mittagstisches ist und servierten das Essen. Schon bald war das Eis gebrochen und die Besucher und Besucherinnen im Gespräch mit den Schulkindern. Zusammen wurde das Mittagessen – Suppe, Hackbraten mit Kartoffelstock und ein kleines Dessert – genossen. Zum Abschluss wurde Kaffee

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Gross und Klein genossen das gemeinsame Mittagessen. (Bild zvg.)

serviert. Nach dem Essen mussten einige der Gäste gleich weiter, die anderen haben in der Bibliothek zusammen mit den Kindern Memory gespielt. Dabei zeigte sich, dass Memoryspielen keine Frage des Alters ist! Alle hatten ihren Spass und auch unter den Gewinnern waren Jung und Alt. Wegen der aktuellen Situation mit dem Coronavirus haben die Teams von Bibliothek und Tagesstrukturen beschlossen, den zweiten «Mittagstisch im Dorf» (18. März) abzusagen. Sie haben sich dabei auf die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gestützt. Beide Teams bitten um Verständnis. Je nach Empfehlungen der Behörden wird im April entschieden, ob der «Mittagstisch im Dorf» am 15. April stattfindet. Fabienne Maurer Weitere Infos unter www.bibliothek-wettswil.ch.

Zur diamantenen Hochzeit 60 Jahre sind seit Montag, 9. März, Yvonne Hedwig und Kurt Arnold Wälti ein Ehepaar. Zur diamantenen Hochzeit wünschen wir alles Gute und viel Gfreuts.

Zur goldenen Hochzeit Am Samstag, 7. März, feierten in Stallikon Verena und Alfred Appenzeller ihre goldene Hochzeit. Zum 50jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen weiterhin alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen zwei Jubilare auf stolze 85 Lebensjahre zurückblicken. Am Samstag, 7. März, feierte Nelly Gerber und am Montag, 8. März, Max Werner Flick. Wir gratulieren beiden herzlich.


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Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS

Dienstag, 10. März 2020

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Das Geburtshaus muss warten Das Spital Affoltern ändert seine strategischen Pläne – elf Mitarbeiterinnen verlieren den Job

Veronika Kobler, Pflegeexpertin APN Akutgeriatrie

Delir im Spital Akute Verwirrtheit, ein sogenanntes Delir, im Spital – was ist das? Vielleicht haben Sie es selber schon einmal erlebt. Jemand aus Ihrem Umfeld ist im Spital und verhält sich von einem Moment auf den anderen merkwürdig: vielleicht sehr zurückgezogen, verwirrt oder angriffslustig, etwas aggressiv. Möglicherweise sieht dieser Patient Dinge, die Ihnen verborgen bleiben und ihn ängstigen. Bei solchen Symptomen kann es sich um ein Delir handeln. Das Delir ist eine akute Verwirrtheit. Erfahrungsberichte schildern grosse Belastungssituationen für alle Betroffenen. Zudem sind die Folgen eines Delirs einschneidend und können zu einem längeren Spitalaufenthalt sowie erhöhter Pflegebedürftigkeit führen. Aufgrund der ausschliesslich negativen Aspekte des Delirs gilt es, bei einem Eintritt ins Spital in erster Linie das Delir zu verhindern. Wie kann man das Delir behandeln oder verhindern? Dazu gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte Nachricht: es gibt keine Möglichkeit, das Delir medikamentös zu behandeln. Bestenfalls können die entsprechenden Symptome medikamentös abgeschwächt werden. Die gute Nachricht ist, dass man neben der komplexen Ursachen-Behandlung und -Vermeidung mit sogenannten nichtmedikamentösen Massnahmen das Delir behandeln und allenfalls sogar verhindern kann. Zu diesen Massnahmen zählt alles, was Normalität in der Spitalumgebung schafft, auch scheinbare Banalitäten wie Hör- und Sehhilfen anwenden, eigene Kleider anziehen, sich tagsüber möglichst nicht im Bett aufhalten und sich bewegen. Die Liste ist lang und bezieht sich auch auf medizinische Interventionen wie beispielsweise das Vermeiden und Behandeln von Schmerzen.

Normalität in die ungewohnte Spitalumgebung bringen Als Angehörige sind Sie in DelirSituationen – und zur Vermeidung solcher Situationen – äusserst wichtig. Durch Ihre Anwesenheit geben Sie dem Patienten Sicherheit sowie Halt. Aber auch durch das Mitbringen von persönlichen Gegenständen wie eigener Kleidung, eines Weckers, Fotos, dem geliebten Kissen oder Schal tragen Sie wesentlich dazu bei, etwas Normalität in die ungewohnte Spitalumgebung zu bringen. Und zu guter Letzt sind Ihre Informationen und Beobachtungen für das Behandlungsteam äusserst hilfreich für die Behandlung und Vermeidung des Delirs. Wie lebt der Patient, welches sind wichtige Gewohnheiten, was führt im Alltag zu Angst oder Verärgerung? Wir brauchen Ihre Beobachtungen zum Verhalten und Hilfestellungen betreffend Alltagsgestaltung, damit können wir ein Delir schnellstmöglich in den Griff bekommen oder gar vermeiden. Da ein Delir aber auch für Sie als Angehörige sehr belastend ist, bitten wir Sie, nicht zu zögern, uns Ihre Fragen und Befürchtungen mitzuteilen.

Das Spital Affoltern stellt seine Pläne für ein hebammengeleitetes Geburtshaus zurück und entlässt elf Mitarbeitende. Einen Teil des bisherigen Angebots will man dennoch weiter ausbauen. von livia häberling Ein hebammengeleitetes Geburtshaus in Affoltern rückt in weite Ferne. Am vergangenen Mittwoch hat die Gewerkschaft Vpod in einer Mitteilung darüber informiert, dass das Spital Affoltern sein gesamtes Hebammen-Team entlässt. Betroffen sind elf Mitarbeitende, drei hatten erst im Dezember ihre Arbeit aufgenommen und noch während der Probezeit die Kündigung erhalten. Die anderen acht sollen per Ende März entlassen werden. Für die Mitarbeitenden kommt die Umstrukturierung überraschend: «Wir sind geschockt», sagt Tanja Eres, die seit Oktober 2018 im Spital Affoltern als Hebamme arbeitet. Ende Jahr habe man mit ihnen noch Gespräche über ihre Zukunft im Spital Affoltern geführt, die weitere Strategie sei klar gewesen – «und nun diese Kehrtwende».

Im Sommer noch Personal rekrutiert In der Geburtshilfe hatte das Spital Affoltern die erforderlichen Fallzahlen seit mehreren Jahren nicht erreicht – und den Leistungsauftrag deshalb per 1. Januar 2020 abgegeben. Um weiterhin zumindest einen Teil der Geburten im Bezirk durchführen zu können, beantragte man im Frühling bei der Gesundheitsdirektion, die Geburtenabteilung in ein hebammengeleitetes Geburtshaus umzuwandeln. Parallel dazu plante man, die Mutter-Kind-Abteilung, die ambulante Geburtshilfe und den Kurstreff Sonnenberg auszubauen und rekrutierte im Sommer drei zusätzliche Hebammen. Mitte September dann der Rückschlag: Die Gesundheitsdirektion wies das Gesuch ab. Das neue Personal habe sich damals zweimal erkundigt, ob man sie vor dem Hintergrund der neusten Entwicklungen überhaupt noch brauche, sagt Tanja Eres. Umso stossender seien deren

Tanja Eres (3.v.l.) und ihre Kolleginnen wollen die Kündigungen nicht ohne Weiteres hinnehmen. Mit Elvira Wiegers (1.v.l.) und Fiora Pedrina (2.v.l.) vom Vpod sammelten die Frauen am vergangenen Donnerstag Unterschriften. (Bild Livia Häberling) plötzliche Entlassungen. Den Mitarbeitenden gegenüber habe man auch nach der Ablehnung des ersten Antrags stets versichert, sich weiter für ein hebammengeleitetes Geburtshaus einzusetzen. Tatsächlich habe man lange noch die Absicht gehabt, einen erneuten Antrag einzureichen sagt Spitaldirektor Michael Buik: «Wir waren trotz des negativen Entscheids der Gesundheitsdirektion der Meinung, dass ein stationäres, hebammengeleitetes Geburtshaus in unser Einzugsgebiet passt.» Ausserdem, sagt er, sei man davon ausgegangen, dass die Absage im Herbst vergangenen Jahres nicht ausschliesslich inhaltlicher Natur gewesen sei. «Da wir unseren Antrag nach der Abstimmung am 19. Mai 2019 ausserhalb des normalen Bewerbungsfensters gestellt hatten, gingen wir davon aus, dass die Gesundheitsdirektion unser Ansinnen auch deshalb abwies, weil sie mit einer Zusage kein Präjudiz schaffen wollte.»

Gesundheitsdirektion: «Kein Bedarf» Das neue Bewerbungsfenster für stationäre Leistungsaufträge war bis 28. Februar 2020 offen. Michael Buik sagt, im Hinblick auf eine erneute Bewerbung-

habe er im Februar Kontakt mit der Gesundheitsdirektion aufgenommen. «In dieser E-Mail-Korrespondenz wurde mir mitgeteilt, dass man auch bei einer erneuten Bewerbung keinen Bedarf für ein stationäres Geburtshaus sehe.» Das Spitalmanagement teilt diese Ansicht nicht: «Wir schauen auch auf das Bedürfnis im Markt», so Buik. Dort zeige sich ein anderes Bild: «Wir erhalten viele Anfragen zur Möglichkeit der hebammengeleiteten Geburt.» Dennoch habe man sich entschieden, im Jahr 2020 keine offizielle Bewerbung für 2021 zu führen, um im Hinblick auf die Zürcher Spitalplanung 2023 «eine konstruktive und zukunftsweisende Gesprächsbereitschaft mit der Gesundheitsdirektion aufrechtzuerhalten.» Man wolle das Thema für 2023 wieder aufnehmen, sagt Michael Buik.

Ambulantes Angebot wird ausgebaut Die entlassenen Hebammen kämpfen nun mit Unterstützung des Vpod für ihre Entlassungsbedingungen. Derzeit befindet man sich mit der Spitalleitung im Gespräch, eine Einigung wurde noch nicht getroffen. Parallel dazu hat man am vergangenen Donnerstag eine Petition unter den Mitarbeitenden

lanciert, um auf die Kündigungen aufmerksam zu machen. Die Spitalleitung plant derweil die nächsten strategischen Schritte ohne die Hebammen. Die Mutter-Kind-Abteilung werde trotz der Entlassungen weiter ausgebaut, sagt Michael Buik. Derzeit sei man daran, die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen. «Die Frauen mit ihren Kindern von Hebammen betreuen zu lassen, war eine gute Idee. Sie war jedoch nur als Überbrückung gedacht. Es kann und soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Hebammen hierbei keine Fachpersonen sind», so Buik. In der Mutter-Kind-Abteilung sei Fachkompetenz im Gebiet der Psychiatrie bei allen Fachpersonen gefragt. Auch das ambulante Angebot werde weiter ausgebaut, sagt Michael Buik. So sei in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Zürich eine gynäkologische Sprechstunde geschaffen worden, Angebote zur Hebammensprechstunde sollen folgen: «Wir haben das Konzept mit unseren Partnern im Stadtspital Zürich besprochen, sind aber auch der Meinung, dass wir uns an dieses Thema herantasten müssen, um zu schauen, wie hoch die Nachfrage nach einem solchen Angebot in unserem Markt ist.»

Flitzen auf den Pisten, Flirten in der Disco Beliebt und wieder ausgebucht: das Wintersportlager der Primarschule Affoltern 50 Primarschulkinder der Mittelstufe verbrachten eine sportliche und abwechslungsreiche Woche im Skigebiet Pizol. Petrus zog alle meteorologischen Register, brachte Sonnenschein, Schneefall und zum Teil Nebel auf den Berg. «Wir liessen uns aber nicht davon abbringen, die Pisten unsicher zu machen», meint Heilpädagogin und Lagerleitungsmitglied Sabrina Wigger lachend. Denn für die 50 Wintersport-begeisterten Kinder war diese Woche im Schnee natürlich eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Während der ersten Sportferienwoche kurvten die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Affoltern eifrig die Pisten auf ihren Skiern oder Snowboards hinunter. Dabei feilten sie unermüdlich an der Technik, um saubere Kurven hinzukriegen. Sie bauten Schanzen, fochten Schneeballschlachten aus, genossen aber auch Panorama und eine relaxte Zeit. Sonnenklar: Der Spassfaktor war hoch.

narischen Köstlichkeiten und sorgte dafür, dass alle gestärkt und mit viel Energie auf die Pisten kamen. Denn auch abseits der Pisten brauchte es Power, etwa für die Lager-Olympiade in der Mitte der Woche. Die Kinder stellten in verschiedenen Disziplinen wie etwa Montagsmaler, ABC SRF 3 oder Töggelen ihr Können unter Beweis und

traten gegeneinander an. «Mit viel Enthusiasmus kämpften die einzelnen Teams um den begehrten Pokal», so Sabrina Wigger. Selbstredend legte sich auch das motivierte Leiterteam ins Zeug und bot ein vielfältiges Programm: Fackelwandern mit Punschtrinken am Lagerfeuer, Lottomatch sowie Tanzen in der Dis-

co zählten zu den Höhepunkten, auch der Kinoabend mit dem Film «Eddie the Eagle». Gesellschaftsspiele verkürzten die Zeit vor dem Abendessen. «Die Stimmung war wirklich gut», sagt Wigger. «Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Wintersportlager.» Leiterteam der Primarschule Affoltern

Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Weitere Infos: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Aktivitäten ausserhalb der Piste Das dreiköpfige Küchenteam überraschte jeden Tag aufs Neue mit kuli-

Die Affoltemer Mittelstufenschüler geniessen den Pistenspass im Wintersportlager sichtlich. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2020

Sieben Leben sind manchmal nicht genug Bei Verkehrsunfällen mit Katzen leiden oftmals nicht nur die Tiere, sondern auch deren Besitzer Wenn Katzen auf der Strasse von einem Fahrzeug erfasst werden, sind die Lenker oft überfordert. Nicht nur für das Tier kann das Leid bedeuten, sondern auch für die Besitzerinnen und Besitzer. Im schlimmsten Fall bleiben sie im Ungewissen, was mit ihrem Büsi passiert ist. von livia häberling Er sei ein sehr zuverlässiger Kater gewesen, sagt Deborah Craig aus Knonau über ihren «Mentos». «Jeden Abend liess ich ihn nach draussen, und früh morgens wartete er vor der Terrassentüre bereits auf mich.» So ging das – bis an jenem Tag, an dem Mentos nicht mehr von seinem nächtlichen Streifzug zurückkehrte. Zunächst wartete Deborah Craig ab, war überzeugt, dass er wieder nach Hause kommt. Am Abend sagte ihr die Nachbarin, ihr Kater sei von einem Auto überfahren worden. «Ich war wütend, weil Mentos gechippt war und ich keinen Anruf erhalten hatte, dass er tot war.» Deborah Craig kontaktierte die Polizei, ging auf der Kadaverstelle Affoltern vorbei und schliesslich auf jener in Knonau, wo sie ihr Büsi fand. Ein Anblick, den sie kaum ertrug: «Mentos war für mich wie ein Familienmitglied.»

Fahrzeuglenker sind verpflichtet, den Unfall zu melden Komme es auf der Strasse zu einem Unfall mit einem Wild- oder Haustier, seien Verkehrsteilnehmende häufig überfordert, sagt Isabelle Schnell von der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). «Viele Autolenkerinnen und Autolen-

ker scheinen unsicher zu sein, was im Notfall zu tun ist.» Dies dürfte auch mit der Rechtslage zu tun haben: Für Unfälle mit Tieren gibt es im Strassenverkehrsgesetz (SVG) keine speziellen Vorschriften, weshalb sie in die Kategorie «Sachschaden» fallen. Nach einer Kollision ist der Fahrzeuglenker dazu verpflichtet, anzuhalten und die geschädigte Person – bei Haustieren also den Tierhalter – zu benachrichtigen und diesem seinen Namen und die Adresse anzugeben. Ist das nicht möglich, muss die Polizei verständigt werden. Im Jahr 2019 wurden der Kantonspolizei Zürich im Bezirk Affoltern 215 Unfälle mit Wild- und Haustieren gemeldet. Dann rückt eine Patrouille aus, liest – falls vorhanden – den Chip aus und versucht, den Besitzer herauszufinden. Immer wieder kommt es allerdings vor, dass Unfälle nicht gemeldet werden. Die Tiere bleiben verletzt oder tot am Strassenrand liegen. Das habe auch finanzielle Motive, vermutet Isabelle Schnell: «Die Furcht der Unfallfahrer vor einer unangenehmen Situation und Kosten können dazu führen, dass das Tierwohl und die Interessen des Tierhalters zweitrangig werden.» Aus rechtlicher Sicht gilt der Überbringer des Tieres als Auftraggeber für die Behandlung – und damit auch als Adressat der Tierarztrechnung. Lässt sich der Eigentümer des Tieres ausfindig machen, muss dieser dem Finder die Kosten erstatten. Im Alltag gebe es jedoch kaum Diskussionen darüber, wer die Behandlungskosten trage, sagt Jasmin Comte von der Tierklinik Dennler in Affoltern. Sie hat es noch nicht erlebt, dass Besitzer sich weigerten, die Kosten zu übernehmen: «Meistens sind sie dankbar, dass ihr Büsi zu einem Tierarzt gebracht

ZUR SACHE Richtig reagieren nach Unfällen mit Haus- oder Wildtieren

In der Nähe von Autos und Strassen leben Katzen gefährlich. (Bild Livia Häberling) wurde.» In rund einem Drittel der Fälle brächten die Unfallverursacher das Tier vorbei, ansonsten seien es Drittpersonen oder die Besitzer selbst. Ein Grossteil der Katzen trägt inzwischen einen Chip. Sei dies nicht der Fall, werde die Katze auf Kosten der Praxis behandelt und allenfalls weitervermittelt, falls die Besitzer nicht ermittelbar seien.

Chip-Lesegeräte sind keine Vorschrift Auch Deborah Craigs Kater Mentos blieb nach dem Unfall am Strassenrand liegen. Schliesslich war es der Werkdienst Knonau, der ihn abholte und zur Kadaversammelstelle brachte. Dort werde der Umgang mit den Tieren je nach Gemeinde unterschiedlich gehandhabt, sagt Isabelle Schnell: «Leider scheinen sich viele Sammelstellen

nicht die Mühe zu machen, jedes Tier auf einen Chip zu prüfen.» Das zumindest lasse sich aus den Anfragen schliessen, welche die Stiftung für das Tier im Recht regelmässig von enttäuschten und trauernden Tierhaltern erhalte. «Ohne Ablesung wird die letzte Chance verpasst, das Heimtier zu identifizieren und den Eigentümer über dessen Schicksal zu informieren», so Schnell. «Unter Umständen erfahren die Halter nie, was mit ihrem Tier passiert ist.» In Knonau passiere es selten, dass Katzen leblos auf der Strasse zurückgelassen würden. «Zwei oder drei Tiere sind es im Jahr», schätzt Hugo Peter, der Leiter des Werkdiensts. Ein Chip-Lesegerät ist für Kadaversammelstellen nicht Vorschrift, dennoch verfügt man in Knonau über ein solches. «Immer mehr Katzenhalter möchten ihre Katze nach

Im Falle eines Verkehrsunfalls mit einem Haus- oder Wildtier sind Beteiligte zum sofortigen Anhalten verpflichtet. Gemäss Strassenverkehrsgesetz (SVG) ist der Unfall dem Geschädigten zu melden. Ist dieser nicht bekannt, muss die Polizei informiert werden. Ist das Tier verletzt, rät die Stiftung für das Tier im Recht (TIR), es falls möglich mit einer Decke zuzudecken und so schnell wie möglich zum Tierarzt zu bringen bzw. einen Tierrettungsdienst zu alarmieren. Wer den Unfall nicht meldet und weiterfährt, kann nach SVG mit Busse oder nach Art. 26 des Tierschutzgesetzes (Tierquälerei) mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder ebenfalls mit einer Geldstrafe bestraft werden. Bei Unfällen mit Wildtieren ist der Wildhüter zu alarmieren. Ist dieser nicht bekannt, muss die Polizei kontaktiert werden. (lhä) deren Tod kremieren, deshalb war es uns wichtig, das Tier auf der Sammelstelle identifizieren zu können.» Auch Craigs Katze Mentos sei auf einen Chip abgesucht worden, das Gerät habe allerdings nichts angezeigt. Die Besitzerin brachte ihren Kater zum Tierarzt. Dort habe sich herausgestellt, dass der Chip lesbar gewesen wäre. Für sie ist es bis heute unverständlich, dass man sie nicht kontaktiert hat: «Hätte ich ihn nicht gefunden, wäre ich im Ungewissen geblieben, was mit ihm passiert ist.» Deborah Craig hat ihren Mentos inzwischen kremieren lassen. Er ist jetzt wieder zu Hause in Knonau.

Einschaltquoten auf dem Buckel von Arbeitslosen? Gemäss den SRF-Einschaltquoten haben rund 7000 Personen aus dem Bezirk Affoltern die letzte Folge «SRF bi de Lüt – Hotel zum Glück» vom 28. Februar geschaut, bei den vorherigen Folgen waren es noch mehr. Aber ist das für die Zuschauer unterhaltsame Experiment tatsächlich eine bestechende, soziale Idee oder werden da Arbeitslose vorgeführt?

Von wegen Hotel zum Glück

von Christine häusermann Die Hotelbesitzer Jürg und Sibylla Degiacomi sind mutig und überlassen ihr schönes Historic-Hotel im Engadin für zwei Probemonate fünf branchenfremden Arbeitslosen. Dem Zuschauer wird angst und bang, wenn der obercoole 25-jährige gelernte Carosserieschlosser André in der ersten Folge im Anmarsch ist und in die Kamera erklärt, warum er zu spät im Engadin ankommt, weil das «halt am Arsch vo dä Wält isch» und dass das wohl nicht so schlimm sei und überhaupt!

Versuchskaninchen Gespannt verfolgt man am Fernsehen, wie sich das «Arbeitslosen-Team» zusammenrauft und sich die Arbeit teilt: Die 31-jährige Übersetzerin Mirjam übernimmt Buchung, Empfang und Finanzen. Die ehemalige Reiseleiterin hat organisatorische und Führungsfähigkeiten, die auch im Hotelgewerbe gefragt sind. Die Frage drängt sich auf, warum die gut repräsentierende, junge Frau mit dem gewinnenden Äusseren und ihren Kompetenzen überhaupt arbeitslos ist. Anders steht die 60-jährige Biologin Bettina im Leben, die sich nach der Kündigung bei der ETH an-

Hoteliers auf Probe: Die vierteilige Serie «Hotel zum Glück» hat fünf arbeitsuchende Frauen und Männer begleitet, die während zwei Monaten den Winterbetrieb eines Hotels in Bever im Oberengadin übernommen haben. (Screenshot SRF) fänglich mit befristeten Anstellungen über Wasser hielt und schliesslich arbeitslos und ausgesteuert wurde. Sie übernimmt die Reinigung der Hotelzimmer. Toni, der 52-jährige ehemalige Limousinen-Chauffeur, musste seinen Job aufgeben, weil er auf einem Auge erblindet ist. Als Hilfskoch konnte er sich die letzten Jahre durchbringen. Er scheint der gute Geist des Teams zu sein, der integrierend wirkt. Und der 60-jährige Schreiner und Küchenbauer Ruedi, macht den Facility Manager und hilft, wo Not am Mann ist. Im Laufe des Projekts entsteht der Eindruck, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht klar bewusst ist, dass sie genau zwei Monate Zeit haben, sich ins rechte Licht zu stellen. Werden sie die Hotelbesitzer Degiacomi am Ende des Projekts für den Rest der Saison einstellen? Wenn der sicht-

lich genervte und offenbar leicht zu kränkende Ruedi von der Hotelbesitzerin gestresst wird, weil er mit Putzeimer und Bodenlappen bewaffnet mit Gästen im Frühstücksraum plaudert und ihr antwortet, sie solle Mirjam fragen statt ihn, denkt der Zuschauer: «Das geht nicht gut aus für ihn.» Auch wenn das ganze Team jammert und sich über die finanziellen Vorgaben der Hoteliers beklagt, wird einem wind und weh.

Gegenseitige Beschuldigungen Die 60-jährige Bettina, die einzige Akademikerin der fünf, passt offenbar nicht ins Team. Wusste man das nicht schon von Anfang an? Über sie wird am meisten vor der Kamera geklatscht: Sie habe zu lange für die Zimmerreinigung, mache zu viele Kaffeepausen,

wolle in die Kirche, obwohl die Zimmer noch nicht gemacht sind und als sie dann noch ans Wohl der Gäste und an den Umsatz denkt und die bereits geschlossene Bar wieder öffnet, wird ihr vom Team auch das angekreidet. Auch Ruedi bekommt sein Fett ab; weil der junge André verschlafen hat und kein Frühstücksbrot für die Gäste bereit steht, geht Ruedi erneut Brot kaufen. Darüber regt sich dann André an seinem Küchentrog auf wie das Rumpelstilzchen im Märchen. «Krieg dich ein», möchte man ihm zurufen und ihm einen Tritt versetzen. Dass er mit seinen Unkenrufen auch die Chancen der beiden 60-jährigen auf ein Jobangebot torpediert oder gar zunichtemacht, dessen ist sich der selbstgerechte, unreife junge Mann nicht bewusst und das Produktionsteam von SRF offenbar auch nicht.

Und so kommt es dann auch. Die beiden Ältesten scheiden aus dem Team. Die Degiacomis sehen von einer Weiterbeschäftigung ab, wie es so schön heisst. Den Jungen aber sieht man mehr nach, ausserdem sind sie wohl auch billiger. Keine Frage, den 25-jährigen André wird Jürg Degiacomi sicher zu einem Koch ausbilden, der auch sein Mundwerk im Zaum halten kann und Mirjam wird sich als Glücksfall entpuppen. Der fröhliche 52-jährige Toni aber nimmt das Jobangebot nicht an, er muss nach Zürich zurück, um seinem «Mami go luege». Es spricht nichts dagegen, dass das Projekt auch für die Hotelbesitzer gewinnbringend sein darf, für sie geht die Rechnung ganz sicher auf: Schweizweite Werbung für ihr Hotel, sie profilieren sich als innovative, mutige Unternehmer, die auch Arbeitslosen Chancen bieten. Das Schweizer Fernsehen schmückt sich mit sozialen Projekten hart am Leben, die gute Einschaltquoten bringen. Ruedi hat Glück und findet in Basel, dank seinem Lebenspartner, wieder einen Job. Auf der Strecke bleibt die 60-jährige Bettina, ihre Hoffnungen zerschlagen sich. Sie erlebt ein erneutes Scheitern, wer weiss, ob sie nochmals den Mut findet, um auf Jobsuche zu gehen. Sie wird nach diesen zwei Monaten kaum mehr Selbstvertrauen haben, wie das Hotelbesitzer Jürg Degiacomi in der ersten Folge vollmundig als Ziel erklärte und auch die zweite Chance, die er André bietet, erhält sie nicht. Da nützt auch die Umarmung am Ende von Coach Aschi Wyrsch wenig. Es stellt sich die Frage, ob unsere Gebührengelder solche Projekte unterstützen sollten oder ob Anonymität nicht doch mehr Chancen böte.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2020

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Einen eigenen Weg eingeschlagen SVP Hausen für FORUM

ARA-Anschluss

«Chile-Werkstatt» in Obfelden zeugt von viel Elan

Projektierungskredit Anschluss ARA Hausen ans Netz der Gvrz.

Obfelden beschreitet für die Zukunft der Kirchgemeinde eigene Wege. Dafür wird viel Zeit investiert, um das eigene Profil zu schärfen. Warum stellt sich die Kirchgemeinde Obfelden gegen das Vorhaben der reformierten Kirche des Kantons mit KGplus und will nicht an den Bestrebungen für eine Bildung einer grossen Kirchgemeinde im Säuliamt teilhaben? Dem Mitgliederschwund begegnet derzeit jede Kirchgemeinde, ob katholisch oder reformiert, und ein Zusammenschluss scheint sinnvoll. Vergangenes Wochenende fand in Obfelden die «Chile-Werkstatt» statt, wo sich alle Interessierten ein Bild von den Entwicklungen machen konnten. Es finden sich gute Argumente für oder gegen KGplus. Klar ist, dass Obfelden einen eigenen Weg eingeschlagen hat und diesen mit viel Elan verfolgt. Nach dem Tag mit den 25 Teilnehmenden der Chile-Werkstatt festigte sich der Eindruck, dass es nichts Konservatives an sich hat, wenn die Kirche im Dorf bleiben soll. Die Formulierung ist irreführend und legt nahe, dass alles beim Alten bleiben soll. Aber ist es nicht ein sich Anpassen an neue Wirklichkeiten, wenn man sich intensiv Zeit nimmt, darüber nachzudenken wie es mit der Kirchgemeinde weitergehen soll? Begonnen wurde der Tag mit dem Monatslied «Kleines Senf korn Hoffnung» und die Pfarrerin Eva Eiderbrant hat es danach einleuchtend formuliert: Was im Kleinen, in wenigen Köpfen beginnt, kann weite Kreise ziehen. Sie sprach davon, dass es hauptsächlich darauf ankomme, dass alles, was hier erarbeitet werde, in der Liebe und im Geist Gottes verankert sein soll. Eiderbrant zitierte dazu die berührenden Gedanken des anglikanischen Erzbischofs Justin Shelby: «Wenn die Kirche funktioniert, ist sie die bemerkenswer-

Beim Zusammentragen der Erkenntnisse: Pfarrerin Eva Eiderbrant, Hans Gebhard (Mitte, Prozessgruppe) und Berater Beat Hänni. (Bild zvg.) teste, faszinierendste, ausserordentlich schönste Gemeinschaft in der ganzen Welt. Sie heilt, sie verwandelt, sie liebt und sie verändert die Gesellschaft.»

Umfrage als Startpunkt zur Entwicklung von Ideen Mit einer Umfrage, die im Vorfeld an alle reformierten Gemeindemitglieder in Obfelden und einige weitere Personen, die aktiv mit der Kirchgemeinde verbunden sind, gesendet wurde, wollte man etwas über die Befindlichkeit der Menschen erfahren. Zwei Mitglieder aus der für den Entwicklungsprozess verantwortlichen Arbeitsgruppe, Hans Gebhard und Tabea Hohl, haben die 106 zurückgesandten Fragebögen ausgewertet und die Fülle von Rückmeldungen auf einen Nenner gebracht. In der Chile-Werkstatt wurden die Resultate vorgestellt. Grundsätzlich fühlen sich die Antwortenden in der Kirchgemeinde wohl. Es haben sich fünf Schlussfolgerungen herauskristallisiert: 1. Gottesdienste sind für die Entwicklung der Kirchgemeinde zentral. 2. Freiwilligenarbeit ist unverzichtbar und muss etabliert werden. 3. Strukturen der Kirchgemeinde sollen an den laufenden Entwicklungsprozess angepasst werden. 4. Sollen neue Aktivitä-

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Für eine souveräne und freie Schweiz

Mit der Begrenzungsinitiative will die SVP die Schweiz endlich wieder vom unbegrenzten Zustrom von EU-Bürgern entlasten und erreichen, dass wir das Personenfreizügigkeits-Abkommen kündigen und die Zuwanderung in die Schweiz wieder selbst regeln. Dies im Bewusstsein der Gefahr, dass die EU alsdann die Guillotine-Klausel anwenden und die weiteren bilateralen Verträge (Technische Handelshemmnisse, öffentliches Beschaffungswesen, Landwirtschaft, Forschung, Luft- und Landverkehr u.a.m.) aufkündigen könnte. Die EU wird sich das aber gut überlegen, denn diese Verträge sind auch in ihrem eigenen Interesse. Man stelle sich nur vor, wir würden den Gotthard für alle ausländischen Lastwagen sperren, weil die EU das Landverkehrsabkommen gekündigt

Freiwilligenarbeit als grösste Stärke Nach einem feinen Mittagessen stellte Beat Hänni, Pfarrer und Organisationsberater in Obfelden, inspirierende Impulse zur Freiwilligenarbeit vor. Es gab gute Parallelen zu dem, was Eiderbrant bereits am Morgen ausgeführt hatte. Die Kirche wird zunehmend eine Partizipations-Kirche, wo sich alle mit ihren Stärken einbringen. Es ist Hänni wichtig, dass man die Freiwilligenarbeit in die Strukturen der Kirchgemeinde einbaut. Obwohl die Wertschätzung für die Pfarrerin Eiderbrant spürbar war, wurde die Gemeinde als grösste Stärke der Kirche hervorgehoben. Später wurde nochmals in kleineren Gruppen gearbeitet. Es war dem Leiter dieses Tages, Hans Gebhard, sehr wichtig, fassbare Resultate zu erzielen,

die über die Werkstatt hinausgehen und weiterverfolgt werden. So wurde über einen Tanz-Gottesdienst, generationenübergreifende Gemeindeferien, ein Lektoren-Team, einen Raum der Stille mit Meditation in der Kirche, über Strukturen und Grösse der Kirchenpflege und wie man die Freiwilligenarbeit sinnvoll aufgleisen soll, nachgedacht. Nach Beendigung dieser Gruppenphase war man bei der Präsentation der Resultate erstaunt, was gemeinsam an einem Strang ziehende Menschen, in kurzer Zeit an wertvollen Ideen zustande bringen. Die anfänglichen Fragen wichen der Wertschätzung für die anwesenden Menschen, die sich an einen ungewissen Prozess für die Kirche wagen. Was bleibt, ist der Eindruck einer lebendigen Kirchgemeinde, die darum ringt, bestmöglich für die Menschen da zu sein. Es ist ein anderer Weg als KGplus, aber er hat dasselbe Ziel. Die Kirche soll in Zeiten, wo sich viele Menschen von ihr abwenden, zugänglich bleiben. Diese Bemühungen haben durchaus eine Strahlkraft im ganzen Dorf. Wer heute am Abend die Dorfstrasse entlang fährt und zum frisch renovierten Pfarrhaus blickt, sieht nach langer Zeit der Dunkelheit wieder Licht brennen. Andrea Kobi

FORUM

Hans Finsler, SVP, Affoltern

Die Sitzungen des Kantonsrats sind nicht immer dermassen aufregend, dass daraus spannende News zu vermelden wären. Ich gestatte mir darum, in meinem Beitrag auf zwei viel wichtigere Themen hinzuweisen, von denen das eine am 17. Mai zur Abstimmung kommen wird, und von deren Ausgang auch das andere Thema beeinflusst wird. Es fällt auf, wie die Medien diese Themen bis jetzt stillschweigen.

ten und Zielgruppen ins Auge gefasst werden. 5. Ausstrahlung und Wahrnehmung der Kirchgemeinde im Dorf soll verfeinert werden. Anschliessend beschäftigte man sich in kleineren Gruppen vertieft mit einem dieser Themen. Dieses Vorgehen ermöglichte einen fruchtbaren Prozess, sich mit den Schlussfolgerungen auseinanderzusetzen und Ideen zu sammeln.

hätte! Und mit dem Stromabkommen, das die EU bis zum Abschluss des Rahmenvertrags schubladisiert hat, schadet sie sich selbst ebenfalls mehr als uns. Denn die mit Abstand grössten Kapazitäten zur Zwischenspeicherung von Solar- und Windstrom liegen in der Schweiz. Der EU-Rahmenvertrag ist unter allen Umständen zu verhindern! Mit ihm würden wir uns in allen Bereichen, in welchen EU-Recht besteht, diesem, seiner laufenden Weiterentwicklung durch die EU, und bei Differenzen der Auslegung durch das EU-Gericht unterwerfen. Sollte die Schweiz irgendwo nicht mitmachen, könnte die EU einseitig «angemessene Strafmassnahmen» verhängen – das kann kaum etwas anderes sein als milliardenhohe Bussen! Wir dürften zwar weiterhin unsere direktdemokratischen Volksabstimmungen durchführen, aber nur unter dieser Drohung. Der EU-Rahmenvertrag wäre schlicht die Aufgabe der seit dem Ende der napoleonischen Besatzung souveränen und freien Schweiz. Tritt die Schweiz dem Rahmenvertrag nicht bei, wird sie dies möglicherweise teuer bezahlen müssen. Tritt sie ihm aber bei, wird der Verlust noch sehr viel grösser sein!

Konzernverantwortungsinitiative in Affoltern Gründung des Lokalkomitees Affoltern der Konzernverantwortungsinitiative. Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten, indem sie nicht länger die Augen verschliessen. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequen-

zen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen. Letzte Woche wurde auch in Affoltern ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungsinitiative gegründet. Felix Fürer vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Affoltern am Albis mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte können sich direkt auf der Komitee-Website einschreiben. KoVi Lokalkomitee Affoltern a. A. Weitere Infos unter www.konzern-initiative.ch/ lokalkomitee-affoltern-am-albis. Fahnen bestellen unter www.konzern-initiative.ch/fahne.

Gründungsveranstaltung des KoVi-Lokalkomitees Affoltern. (Bild zvg.)

An der Gemeindeversammlung in Hausen vom Mittwoch, 11. März, haben die Stimmbürger Gelegenheit, für die alternde ARA – technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand – einen zukunftweisenden Entscheid zu fällen. Die Abwasserreinigungsanlage ist sanierungsbedürftig. Eine Erneuerung unter Einhaltung der verschärften gesetzlichen Vorgaben ist sehr kostenintensiv und langfristig mit Unsicherheiten behaftet. Den Betrieb weiter zu unterhalten wäre aufgrund der steigenden Anforderungen mit hohen Sanierungs- und Betriebskosten verbunden. Ein Anschluss an das Abwassernetz des Gewässerschutzverbandes Region Zuger-, Küssnachter- und Ägerisee hat sich als wirtschaftlich wie auch ökologisch beste Lösung herauskristallisiert. Mit dem Projektierungskredit über 261 000 Franken sind die Ingenieurund Planungsarbeiten zur Erlangung eines Bauprojektes zu sichern. Mit entsprechendem Planungsstand wird an der Urnenabstimmung vom 29. November definitiv über den Anschluss an das Netz des Gewässerschutzverbandes der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) entschieden. In den Abstimmungsunterlagen sind der Anschluss und Alternativen mehrfach detailliert geprüft und aufgezeigt worden. Bei der Variantenabwägung und dem entsprechenden Kostenkonzept, wie auch der erarbeitenden Unterlagen, hat sich bestätigt, dass ein gleichzeitiger Anschluss mit dem Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten, Kappel an den Gvrz für Hausen finanziell und technisch am vorteilhaftesten ist. An der Delegiertenversammlung des Gvrz im November 2019 wurde dem geplanten Anschluss denn auch einstimmig zugestimmt. Die Mitglieder der SVP und alle Stimmbürger von Hausen sind aufgerufen, dieses zukunftsorientierte Abwasserprojekt für unsere Gemeinde zu unterstützen und mitzutragen. Vorstand SVP Hausen a. A.

Es sind die Vereine, die Affoltern bewegen Das Programm «AffolternBewegt» steht. Es sollen im Mai 300 Anlässe und Aktionen von 40 verschiedenen Akteuren stattfinden. Gerne können sich weitere Vereine und Institutionen dem Anlass anschliessen. Vereine sind gefragt? Das ist ja wunderbar, denke ich. Doch mir stehen die Nackenhaare immer noch auf, da ich den «Anzeiger» vom 3. März gelesen habe. Der Familienclub Affoltern ermuntert Kinder von Affoltern, sich zum FerienSpass anzumelden. Ich weiss, dass dies für die Organisatoren kein gewinnbringender Anlass ist. Auch da steht ein Verein (Club) dahinter und investiert sicher unzählige Stunden für die Organisation. Alle die Kurse, welche in der Stigelihalle stattfinden, werden teurer, da unsere «vereinsfreundliche» Stadt (falsch: vereinsfeindlich) seit diesem Jahr massive Gebühren verlangt. Sind wir nicht dankbar, dass den Kindern während den Ferien etwas geboten wird, an welchem sie erst noch Spass haben können? Ich weiss schon jetzt, ich bin bei den Anlässen «AffolternBewegt» als Vereinsmensch auch bei den freiwilligen Helfern. Nach dem Artikel vom 3. Mai würde es mich jedoch nicht mehr überraschen, wenn für den Kasinoplatz und weitere stadteigene Grundstücke für diese Anlässe im Mai Gebühren verlangt würden. Obwohl als Organisatorin die Leiterin Gesellschaft der Stadt Affoltern unterzeichnet. Werner Steiner, Zwillikon


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Tage der Sonne

Die regionale Leistungsschau für Energie und Umwelt geht in die vierte Runde. > Seite 11

«Konzern-Report»

Filmvortrag von Knonaueramt solidarisch in der Brunnmatt, Obfelden. > Seite 13

39 Jahre Präsident

Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern: Paul Stutz übernimmt von Sepp Wyss. > Seite 15

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Wo nötig gibt sie auch mal den Tarif durch Janine Steiner, Lernende Kauffrau EFZ bei der Stadt Affoltern Nach der Sekundarschule begann Janine Steiner ihre Lehre in der Abteilung Soziales bei der Stadt Affoltern. Sie sah sich mit unterschiedlichsten Schicksalen konfrontiert und lernte schnell, mit Empathie auf Menschen zu reagieren, sachlich zu bleiben und sich nötigenfalls professionell abzugrenzen. Heute, in der Mitte der Lehrzeit, ist sie immer noch begeistert von der Lehre in der Öffentlichen Verwaltung.

leicht schämen, ist belastender, wenn man die Leute aus dem Alltag kennt.»

Dankbarkeit

Von Regula ZellwegeR Wer sich heute für eine kaufmännische Grundbildung entscheidet, kann zwischen 21 Branchen wählen: Vom Automobil-Gewerbe über Bank, Hotel-Gastro-Tourismus, Kommunikation oder Öffentliche Verwaltung bis hin zu Treuhand/Immobilien. Für Janine Steiner und auch für ihren Zwillingsbruder war klar, dass sie eine KV-Lehre bei einer Gemeinde machen wollen. Janine Steiner entschied sich für die Stadt Affoltern, ihr Bruder für die kleinere Gemeinde Stallikon. Er schätzt das eher familiäre Umfeld, sie mag komplexe Herausforderungen mit viel Kundenkontakt. Heute, nach den Erfahrungen in den Bereichen Soziales und Gesellschaft, Einwohneramt und Betreibungsamt, sagt sie: «Ich rate jungen Menschen im Berufswahlalter, eine anspruchsvolle Grundbildung zu wählen und sich selbst nicht zu unterschätzen.»

Kompetente, herzliche Lehrmeisterin «Der Lehre bei einer Gemeinde haftet völlig zu Unrecht das Image von staubigem Beamtentum an», bedauert Lehrmeisterin Anja Ruckli. Janine Steiner bestätigt sofort: «Eine Lehre bei einer Gemeinde ist echt spannend. Man arbeitet sich jedes halbe Jahr in einen neuen Bereich ein.» Sie kennt bereits die drei Bereiche Einwohneramt, Soziales und Gesellschaft und Betreibungs-

In ihrer Arbeit bei der Stadt Affoltern liebt Janine Steiner den direkten Kundenkontakt am Schalter. (Foto Regula Zellweger) amt. Steuern und Finanzen werden sie im dritten Lehrjahr beschäftigen. Im Moment arbeitet sie auf der präsidialen Stadtkanzlei. «Wenn ich in der Schule etwas nicht sofort begreife, habe ich am Lernort Spezialisten, die ich beispielsweise bei Fragen im Rechnungswesen oder Rechtsfragen kontaktieren kann.» Janine Steiner erlebt ihre «Lehrfirma» äusserst positiv. Anja Ruckli hat ihre Lehre bei der Stadt Zug gemacht, verbrachte Zeit im Ausland und ist nun glücklich, dass sie in Affoltern die Lernenden betreuen darf. Sie beschreibt Janine Steiner: «Sie ist eine offene Persönlichkeit, engagiert, kommunikativ und zuverlässig. Sie hat gute Ideen und auch den Mut, diese umzusetzen. Sie ist sehr teamfähig.» Janine Steiner sagt von sich selbst, sie sei ehrgeizig. Sie will anspruchsvolle Arbeit möglichst selbstständig erledigen. Für eine Lehre in einer Gemeinde wird vieler-

orts ein Notendurchschnitt in der Sekundarschule A von Fünf und darüber erwartet.

Lernen fürs Leben Wenn Janine Steiner vom Beginn ihrer Lehre erzählt, wirkt sie nachdenklich. «Der Übergang von der Schule in die Lehre war ein Sprung ins kalte Wasser.» Zu Beginn nahm man sie am Schalter nicht wirklich ernst. Für die Kunden geht es bei der Abteilung Soziales und Gesellschaft häufig um existenzielle Fragen. Da liegen die Nerven oft blank – und die Leute reagieren manchmal nicht adäquat, wenn sie quasi einem «Schulmädchen» gegenüberstehen. «Wenn es um die Familie und die Existenz geht, werden manche sogar aggressiv», erzählt Janine Steiner. «Ich kann dies gut verstehen. Aber es ist auch nicht so, dass man zum Sozialamt geht und sich einfach Geld holt.» Ihr ist

es wichtig, dass Bittsteller auf alle Fälle ihre Würde wahren können. Sie lacht: «Heute kann ich, wenn es nötig ist, ganz gut den Tarif durchgeben.» Sie hat gelernt, ihre berufliche Funktion und ihre Person zu trennen. «Wenn die Leute ungehalten werden, dann geht es fast immer nicht um mich, sondern um das, was ich in meiner Funktion vertreten muss.» Auch beim Entgegennehmen von Meldungen von Todesfällen oder bei Betreibungen muss Janine Steiner freundlich, verständnisvoll und sachlich bleiben. Anfangs konnte sie nach der Arbeit nicht einfach abschalten. Bei allen Mitarbeitenden findet sie aber ein offenes Ohr, wenn es darum geht, Erlebtes zu verarbeiten. Nach aussen trägt sie nie etwas, sie unterliegt der Schweigepflicht. «Ich würde nicht an meinem Wohnort bei der Gemeinde arbeiten wollen, denn das Wissen zu Tatsachen, für die andere sich viel-

Seit Lehrbeginn wuchs bei Janine Steiner eine tiefe Dankbarkeit für das, was sie hat: Eine liebevolle Familie, Gesundheit, keine finanziellen Probleme und viele Wahlmöglichkeiten für die Zukunft. Früher hat sie sich solche Fragen nicht überlegt, es war normal, keine wirklichen Sorgen zu haben. Zudem hat sie ihre Fähigkeiten im Bereich Kommunikation, besonders im Argumentieren und Diskutieren optimiert. Sie will die Lehre mit guten Noten abschliessen und danach ihre Laufbahn bewusst gestalten. Anja Ruckli betont: «Es stehen viele Möglichkeiten an Weiterbildungen offen. Oftmals wird dies stark unterschätzt. Beispielsweise der Fachausweis Öffentliche Verwaltung, verschiedene Kantonale Fachausweise, Weiterbildungen in Personalwesen, Immobilienwesen und Zivilstandswesen sowie die Ausbildung zur Stadtschreiberin oder Pfändungsbeamtin.» Mit ihren Eltern konnte Janine Steiner viel reisen, deshalb weiss sie, dass sie in San Diego in eine Sprachschule möchte. Gern würde sie später ihre Freude an Karten und Plänen in der Immobilienbranche ausleben – ihre Grundbildung als Kauffrau Öffentliche Verwaltung ist dafür eine ideale Voraussetzung. Sie ist offen für Neues und möchte ihre Ressourcen optimal ausloten – ausreizen. Sie liebt das Risiko, das Spiel mit dem Feuer. «Langweilig wird mir bestimmt nie!» In unregelmässigen Abständen porträtiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Bereits erschienen: Andreas Tellenbach, Apparateglasbläser bei der Metroglas AG in Affoltern, Saskia Schneebeli in der Drogerie Rütimann in Hausen, Robin Birrer, Lernender Fachmann Betreuung FaBe bei der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten, Nicole Keller, Lernende Kauffrau EFZ bei Notariate Schweiz beim Notariat in Affoltern, Tanja Stevanovic, Lernende Fachfrau Gesundheit EFZ im Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, und Luca Di Santo, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ im Albisbrunn.

Warum Ziegen- oder Schafkäse nicht «böckelet» Die bekanntesten Maîtres Fromagers im «Central» in Affoltern Weich- und Hartkäse von Ziegen, Schafen und Kühen: Die Maîtres Fromagers Rolf Beeler und Bernard Antony, präsentierten im Restaurant Central in Affoltern ihre veredelten Rohmilchprodukte. Rebensäfte von zwei bekannten Winzern vollendeten das Gaumenfestival. Ja, es war – wie in der Einladung angekündigt – eine Käse- und Weincélébration. Vor dem Service der einzelnen Gänge lieferten die beiden «KäsePäpste» Informationen zu ihren Produkten. So wissen die in grosser Zahl aufmarschierten Gourmets zum Beispiel, dass der Ziegenbock nicht in der

Sorgten für eine schöne Käse- und Weincélébration im «Central» (v.l.): Winzer Guido Brivio, Wirtin Els Imhof, Bernard Antony, Muriel Wiederkehr-Beeler, Vater Rolf Beeler, Winzer Matthias Tobler, Yasemin Celik und Ruedi Müller. (Bild -ter.) Nähe des zu melkenden Schafs stehen darf, weil der aus der Milch gewonnene Käse sonst «böckelet», genauso beim Schaf. «Guter Ziegen- oder Schafkäse

hat Säure, ist crèmig und schmeckt nicht nach Bock», sagte der Aargauer Rolf Beeler. Und der Elsässer Bernard Antony, auch Lieferant an den engli-

schen und schwedischen Königshäusern und seit 30 Jahren mit Beeler bekannt, bearbeitet einzelne Käse mit Asche und hält damit die Fliegen fern. Das sind zwei Beispiele aus der Käsewelt der beiden Meister, die Weissschimmel- und Rotschmierkäse von Ziegen und Schafen verabreichen liessen, dazu hernach auch Halbhart- und Hartkäse sowie Blauschimmelkäse, allesamt sorgsam gereift. Sie stammen unter anderem aus der Normandie, aus dem Vallée de Joux oder von der Greina-Hochebene – und sind allesamt Rohmilchkäse. Die passenden Weine dazu lieferten die beiden Winzer Matthias Tobler und Guido Brivio, die auch Ruedi Müller von Mü’s Vinothek beliefern. Die beiden Fachmänner kommentierten

die edlen Rebensäfte, stimmige Ergänzungen sowohl zur grossen Käseauswahl wie auch zu den geschmorten Kalbsbäggli. (-ter.) ANZEIGEN

Das spezielle Kino

Moskau einfach!

Unterhaltsame Komödie aus dem CH-Alltag

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Ein Tag, der über 1600 Menschen entscheidet

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

Putzhilfe

Die Gemeinde Kappel am Albis ist eine attraktive Gemeinde im Knonaueramt mit rund 1‘200 Einwohnern. Die bisherige Stelleninhaberin übernimmt innerhalb der Gemeindeverwaltung eine neue Funktion. Wir suchen deshalb per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Leiter/in Einwohnerkontrolle und Gemeindeschreiber/in-Stv. (80–100%) Ihre wichtigsten Aufgaben: • Leitung der Einwohnerkontrolle, insbesondere Schalter-/Telefondienst (mit Blockzeiten) • Führung des Friedhof-/und Bestattungsamtes • Administration Gemeindehomepage • Vermietung von gemeindeeigenen Liegenschaften • Aktive Stellvertretung und Unterstützung der Gemeindeschreiberin • Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und Abstimmungen • Ausbildungsverantwortliche/r Sie bringen mit: • Verwaltungslehre oder kaufmännische Berufsausbildung mit guten Verwaltungskenntnissen • Ausgewiesene Kenntnisse bzw. Weiterbildung im Verwaltungsbereich (IVM) • Berufserfahrung auf einer zürcherischen Gemeindeverwaltung • Fähigkeit sich in verschiedenen Aufgabengebieten rasch auf neue Themen zu fokussieren • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Freundliche und korrekte Umgangsformen • Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Belastbarkeit Wir bieten Ihnen: • Abwechslungsreiche, spannende und verantwortungsvolle Aufgaben • Hohe Selbständigkeit • Gute und gründliche Einführung in die verschiedenen Aufgabengebiete • Engagiertes, kompetentes und kollegiales Team in freundlichem Arbeitsklima • Attraktive Anstellungsbedingungen mit Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre vollständigen Unterlagen senden Sie bitte bis 19. März 2020 an: Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Gemeindeschreiberin Stefanie Dünnenberger-Forlin, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis. Bei Fragen steht Ihnen die jetzige Stelleninhaberin Mariarosina Natale unter 044 764 83 65, m.natale@kappel-am-albis.ch oder die Gemeindeschreiberin unter 044 764 83 62, s.duennenberger@kappel-am-albis.ch gerne zur Verfügung. Unter www.kappel-am-albis.ch finden Sie weitere interessante Informationen über unsere Gemeinde.

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Dienstag, 10. März 2020

11

Die Tage der Sonne Knonauer Amt 2020 nehmen Konturen an Eine Beteiligung weiterer KMU, Gemeinden, Organisationen und Privaten ist erwünscht Zum vierten Mal finden vom 10. bis 24. Mai die Tage der Sonne Knonauer Amt statt – und jedes Mal werden sie neu konzipiert. Was gleich bleibt: Die regionale Leistungsschau für Energie und Umwelt bietet den Rahmen, damit KMU, Gemeinden, Organisationen und Private Innovationen und Angebote präsentieren können. Die Tage der Sonne der Standortförderung Knonauer Amt bieten den Rahmen für Anlässe aus der Region, die in einem Zusammenhang mit Innovation, Energie und Umwelt stehen. Bedingung ist, dass die Anlässe zwischen dem 10. und dem 24. Mai im Bezirk Affoltern stattfinden.

Eckwerte und Ideen Die diesjährigen Tage der Sonne starten gemäss dem provisorischen Programm mit dem Energiespaziergang am Montag, 11. Mai, durch Aeugst, einem Film mit Podiumsgespräch am Dienstag, 12. Mai, im Kulturkeller LaMarotte und einem Informationsabend zu energetischen Massnahmen und Förderprogrammen im Liegenschaftenbereich am 14. Mai in Knonau. Weiter im Programm finden sich der Energietag Mettmenstetten mit Vorträgen, Diskussionen und einer Gewerbeausstellung zu Energie und Umwelt sowie der Tag der offenen Tür der Ernst Schweizer AG am 16. Mai. Am 19. Mai folgt eine Besichtigung des Plusenergie-Mehrfamilienhauses an der Seewadelstrasse in Affoltern, organisiert von der Sses, der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie.

Spass und viel Publikum: Schlussfoto der Tage der Sonne Knonauer Amt 2018 vor dem Kulturkeller LaMarotte. (Bild zvg.) Das Detailprogramm wird geprägt von den Partnerunternehmen sowie Organisationen, Gemeinden und Einzelpersonen, die sich dieses Jahr an den Tagen der Sonne beteiligen. Erneut beteiligt sich auch das Restaurant Weingarten in Affoltern mit der Spezialkarte «Gluschtigs us em Säuliamt» – Rezepte aus dem Züribiet, gekocht mit überwiegend regionalen Produkten, und die Graf Automobile AG, Mettmenstetten, führt eine Themenwoche rund um Elektroautos durch. Die nationale Organisation der Tage der Sonne (tagedersonne.ch) hat ein neues Produkt für Privatpersonen entwickelt, das Set

«Dinner for Sun». Dabei organisieren Besitzerinnen und Besitzer einer Solaranlage während der Tage der Sonne ein Abendessen, laden ihre Nachbarn oder Freunde ein und stellen diesen ihre Solaranlage vor. Das Set enthält je acht Tischsets und Tischkarten, die eine Anleitung zur Realisation einer eigenen Anlage enthalten und weiterführende Informationen zur Nutzung der Sonnenenergie vermitteln.

Gespannt auf neue Anlässe Projektleiterin Cathy Kroh ist gespannt auf den nun folgenden Prozess der De-

tailplanung: «Wie jedes Jahr geben wir den Rahmen und kommunizieren die Events auf tagedersonne-knonaueramt. ch. Innovative Betriebe, Gemeinden, Organisationen und Private liefern die Puzzleteile für zwei spannende, abwechslungsreiche und informative Wochen, die zeigen, wie gut und nachhaltig unsere Region aufgestellt ist.» Für Standortförderer Johannes Bartels sind die Tage der Sonne ein typisches Projekt der Standortförderung: «Wir geben den Anstoss. Die Leistungen erbringt unsere Region, die in vielerlei Hinsicht eine innovative Vorreiterrolle einnimmt. Besonders wichtig ist mir

die Zusammenarbeit von Unternehmen, Gemeinden und gemeinnützigen Organisationen, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen und dennoch alle am selben Strick ziehen. Ich freue mich über jeden Beitrag zu einem attraktiven Programm der Tage der Sonne Knonauer Amt 2020!» Das Formular zur Anmeldung eines Beitrags zu den Tagen der Sonne Knonauer Amt findet sich auf tagedersonne-knonaueramt.ch. Es wird um eine Anmeldung idealerweise bis Ende März gebeten. Standortförderung Knonauer Amt

Best of Boogie, Blues und Swing

Schmerz als Alarmzeichen

Der Gemeindeverein Hedingen lädt am Freitag, 13. März, zum Konzert ins Chilehuus. Für diese Veranstaltung ist ausnahmsweise eine Platzreservierung unerlässlich.

Am Mittwoch, 18. März, spricht Christan Gut, geprüfter Schmerztherapeut nach Liebscher & Bracht, Dozent und Prüfungsexperte, im Volkshaus Zürich zum Thema «Warum Krafttraining bei Schmerzen der falsche Weg ist».

Ray Fein, Chris Conz & Friends im Chilehuus in Hedingen

Boogieman und Entertainer Ray Fein, bekannt vom legendären Piano-Duo Che & Ray sowie als witziger Entertainer aus seiner TV-Kult-Sendung «Traumpaar» und der mehrfach preisgekrönte Chris Conz, Gewinner des Swiss Jazz Award 2013 und German Boogie-Woogie Award 2017, präsentieren ein musikalisches Feuerwerk der Spitzenklasse an zwei Pianos mit Best of Boogie-Woogie, Blues und Swing. Mit dabei als musikalische Gäste sind die Gitarrenlegende Joe Schwach, «Mr. Sax» Duke Seidmann, gefragter Gastsolist und Mitglied der «Hausband» des «LaMarotte» in Affoltern, der coole Bassist Arno Schulz und der geniale Schlagzeuger Mario Von Holten. Arno Schulz und Mario Von Holten gehören seit Jahren zum Chris Conz Trio. Der Gemeindeverein Hedingen lädt zu diesem Konzert ein am Freitag, 13. März, 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedingen. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Es wird wie immer eine Kollekte erhoben. Für diese Veranstaltung im Chilehuus ist ausnahmsweise eine Platzreservierung unerlässlich. Die Organisatoren halten sich bezüglich des Coronavirus an die Weisungen des BAG und der Behörden des Kantons Zürich. Benötigt werden folgende Angaben: Name und Vorname, Wohnort und Telefonnummer aller Personen, für die

man einen Platz reserviert. Diese Angaben werden vertraulich behandelt und vorsorglich bis Ende März aufbewahrt. Zudem werden die Anzahl Plätze reduziert und eine Gästeliste geführt. Wer vor Kurzem in einem Risikogebiet gemäss BAG war oder sich krank fühlt, muss zu Hause bleiben. Im Weiteren appellieren die Organisatoren an die Eigenverantwortung und bitten alle Besucher und Besucherinnen, die Hygiene-Regeln einzuhalten – aus Respekt vor den anderen Gästen, den Künst-

lern, den organisierenden Personen und zum eigenen Schutz. Die Generalversammlung des Gemeindevereins Hedingen findet wie geplant ab 19.15 Uhr in der Bibliothek Hedingen, 1. OG, statt. (pd.) Konzert am Freitag, 13. März, 20.15 Uhr, Chilehuus

Christan Gut referiert über Schmerztherapie

Hedingen. Plätze reservieren unter 077 509 04 29 (mit Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer aller Personen) am Dienstag, 10. März, 17-18 Uhr; am Mittwoch und Donnerstag, 11./12. März, 12-14 Uhr und 17-18 Uhr; am Freitag, 13. März, 9-10 Uhr.

Eine verbreitete Meinung lautet, Schmerzen entstünden durch eine zu schwache Muskulatur. Also trainieren viele Menschen ihre Muskeln und hoffen, so die Schmerzen zu bewältigen. Doch das ist ein Trugschluss. Christian Gut, geprüfter Schmerztherapeut nach Liebscher & Bracht, betont: «Solange Schmerzen im System sind, sollten wir keine Kräftigung betreiben.» Dabei stützt er sich auf aktuelle Erkenntnisse aus der Faszienforschung und das neue Schmerzverständnis: der Schmerz ist ein Alarmzeichen, durch das uns der Körper vor körperlichen Schäden bewahren will. Mehr darüber erfahren Interessierte anlässlich des Fachreferats von Christian Gut vom Gesundheitszentrum Gut, Mettmenstetten, am 18. März im Volkshaus Zürich.

Zusätzlicher Standort in Zürich-City

Boogie-Woogie Legenden Ray Fein und Chris Conz bald in Hedingen. (Bild zvg.)

Neu bietet das Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht auch in Zürich an: Im medizinischen Rücken-Center an der Nüschelerstrasse 45, in unmittelbarer Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs, werden Schmerzpatientinnen und -patienten behandelt. Voranmeldung für Termine unter Telefon 044 211 60 80. (pd.)

Schmerztherapeut Christan Gut. (Bild zvg.) Fachreferat von Christian Gut am 18. März, 19 bis zirka 20.30 Uhr, im Volkshaus Zürich, Grüner Saal. Der Eintritt ist frei; anmelden bis zum 13. März unter Telefon 044 768 30 15 oder per E-Mail info@gut-tut-gut.ch. Gesundheitszentrum Gut AG, Erspachstrasse 5, Mettmenstetten, www.gut-tut-gut.ch.

KORREKT Kein zweites Projekt Im Lead zum Veranstaltungshinweis «Ein inspirierender Kulturaustausch», zum «Ala Fekra Project» im «Anzeiger» vom 6. März stand fälschlicherweise: Es komme «zum zweiten Mal ein gemeinsames Projekt» zustande. Es ist allerdings das gleiche Projekt, mit dem die Gruppe am 14. März in Affoltern auftritt, aber zum zweiten Mal.


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Veranstaltungen

Dienstag, 10. März 2020

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«Nein» – aus Liebe

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Am Mittwoch, 20. März, von 19.30 bis 21.30 Uhr, vermittelt die Sozialpädagogin Barbara Egger in ihrem Vortrag nach Jesper Juul den Eltern wertvolles Wissen und ermutigt alle, mit gutem Gewissen Nein zu sagen.

Filmvortrag von Knonaueramt solidarisch am 19. März in Obfelden

Barbara Egger referiert im Familienzentrum

Ja zu sich selber sagen, anstatt Nein zum Kind. Kinder brauchen echte und authentische Eltern. Sie suchen keine Grenzen, sondern die wahre Persönlichkeit ihrer Eltern. Diese finden sie in einem ehrlichen, von Herzen kommenden Nein, wenn die Eltern ihre persönlichen Grenzen schützen. Warum fällt es so schwer, zu seinen Kindern, zu seinem Partner, zu Menschen, die uns wirklich am Herzen liegen, Nein zu sagen? Durch ein echtes «Nein» wird kein Kind verletzt. Aber es erfordert Engagement, Ehrlichkeit und Mut, was oft schwierig ist und gerade deshalb eine liebevolle Begründung nötig macht. Wenn Eltern ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen offen kommunizieren, unterstützen

Nein zu sagen, ist wichtig. (Bild zvg.) sie damit die Kinder, einerseits die Begrenzungen anderer Menschen zu respektieren und andererseits ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen und zu schützen. Am Schluss des Vortrags wird noch genügend Zeit vorhanden sein für Fragen aus dem Familienalltag und für einen angeregten Austausch. (GS) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Grundlage über Schüssler Salze Am Montag, 16. März, von 19 bis 21 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein informativer Vortrag über Schüssler Salze statt. Bei den Schüssler Salzen handelt es sich um potenzierte homöopathische Substanzen, welche aus Mineralsalzen hergestellt werden. Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821– 1898) war der Ansicht, dass zahlreiche Krankheiten auf einem Mineralstoffmangel der Körperzellen basieren. Die

Schüssler Salze haben die Funktion, gezielt in mineralstoffbedingte Fehlregulationen des Körpers einzugreifen. In der Folge normalisieren sich die Zellfunktionen und der Körper setzt seine Selbstheilung in Gang. Die Schüssler Salze können also dabei helfen, einen Mangel auszugleichen, aber auch sanft die Regulation des Mineralstoffhaushalts zu unterstützen, um in einen besseren Allgemeinzustand zu kommen sowie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Teilnehmenden erhalten von der Drogistin Rita Röllin wertvolle und einfach nachvollziehbare Tipps zu den Einsatzgebieten und zur Anwendung, sowie sinnvolle Hinweise zu den Kombinationen von Schüssler Salzen, um die Gesundheit zu unterstützen und zu fördern. Die Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich. (GS) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder

Schüssler Salze können helfen. (Bild zvg.)

Die Pubertät ist eine Wundertüte voller Weiterentwicklung, Energie und Freude am Leben. Gleichzeitig bringen Jugendliche ihre Eltern- und die Erwachsenenwelt manchmal an den Rand der Verzweiflung. Pubertierende durchleben intensive und krisenanfällige Entwicklungsphasen. Es gibt (zum Glück?) kein Patentrezept, wie man den Familienalltag mit Jugendlichen meistern kann. Die Teilnehmenden erfahren mehr über die Pubertät und welche ty-

pischen Merkmale und Verhaltensweisen bei Jugendlichen zu beobachten sind. Gemeinsam mit den Anwesenden werden förderliche, sowie hinderliche Strategien in der Begleitung von Jugendlichen erkannt und daraus konkrete Schlüsse für einen gelingenden Familienalltag gezogen. Zusätzlich gibt es inspirierende und unterstützende Tipps und Tricks, wie die Begegnung und die Kommunikation mit Jugendlichen gelingend(er) sein kann. Es wird keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine lebensnahe, unterhaltsame und fachlich fundierte Präsentation zum Thema Pubertät gezeigt. (GS) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Flechten vor der Haustüre Am Samstag, 14. März, ab 14 Uhr, findet ab der Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen eine Exkursion zum Thema Flechten statt. Unter der Führung von Silvia Stofer, Leiterin des Nationalen Daten- und Informationszentrums der Schweizer Flechten SwissLichens, und Gesa von Hirschheydt, Biologin und Flechten-

In Sätzen, die tief unter die Haut gehen beschreibt der österreichische Autor Christoph Ransmayr, als Beobachter in der Grenzregion zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo, die Verheerungen des Kolonialismus. Diese sind heute, angefeuert durch die Ausbeutung von Rohstoffen, so dramatisch und traurig wie in den vorigen Jahrhunderten. Graziella Rossi liest den Ransmayr-Text und verleiht den Tatsachenberichten und Stimmungsbildern eine schmerzliche Dringlichkeit. Der Film «Der Konzern-Report» lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Im kolumbianischen El Cerrejòn wird in einer der weltweit grössten Tagbau-Minen Kohle abgebaut. Verschiedene Dörfer und Siedlungen wurden gegen den Willen der Bevölkerung umgesiedelt. Die Menschen verloren ihr Lebensumfeld, ihre Möglichkeiten sich selbst zu versorgen, ihre Felder, ihre Tiere und auch das lebensnotwendige Wasser. Die ehemals sich selbst versorgende Bevölkerung ist zum grössten Teil von der Sozialhilfe abhängig geworden. Dorfbewohnende im Südwesten Nigerias leiden unter den gravierenden Auswirkungen der Zementproduktion. Die Luft ist mit giftigem Feinstaub

fachfrau, lernen die Teilnehmenden dieser Exkursion einige Arten kennen, erleben ihre Formenvielfalt und erfahren etwas über ihre Biologie und Ökologie. Der Anlass findet in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Muri und Umgebung statt. (pd.) Samstag, 14. März, 14 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle Rottenschwil Hecht bzw. Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen (westseitig). Dauer: zirka 2 Stunden.

Glencore beutet in Kolumbien eine der grössten Tagbau-Kohleminen der Welt aus. (Bild zvg.) durchsetzt. Die Klagen Betroffener finden nirgends Gehör. Mit diesen zwei Beispielen erzählt der Film von den verheerenden Auswirkungen durch den aggressiv geförderten Rohstoffabbau im globalen Süden, verursacht unter anderem durch Firmen, die ihren Hauptsitz in der Schweiz haben. Der Schweizer Wohlstand beruht auf Werten wie Verantwortung und Anstand. Es sind vor allem transnationale Konzerne, welche diese Werte mit Füssen treten. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Konzerne für verantwortungsloses Handeln haften sollen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Wer das Trinkwasser

vergiftet oder ganze Landstriche zerstört, soll künftig dafür geradestehen. Im Herbst 2020 wird die Konzernverantwortungsinitiative voraussichtlich zur Abstimmung kommen. Die Veranstaltung in Obfelden bietet die Möglichkeit, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helena Heuberger, Knonaueramt solidarisch Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr, Brunnmatt, Bächlerstrasse 11, Obfelden. Eintritt frei, Kollekte. Veranstalter: Verein Knonaueramt solidarisch Der Film «Konzern-Report» wird auch am Donnerstag, 26. März, in Bonstetten (katholische Kirche beim Bahnhof) und am Dienstag, 31. März, in Wettswil (Türmlihaus) gezeigt.

Wo die wilden Tiere wohnen Der Verein Naturnetz Unteramt führt in Zusammenarbeit mit den Familienclubs Bonstetten-Wettswil und Stallikon auch 2020 wieder vier Anlässe für Ämtler Kinder durch, den ersten am 21. März.

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Achtung: Pubertät! Im Referat am Dienstag, 24. März, von 19 bis 21 Uhr zeigen die Sozialpädagogen Michael Gretler und Jeremias Frei Sichtweisen für eine leichtere Begleitung von Jugendlichen auf.

Die Schauspielerin Graziella Rossi liest aus Christoph Ransmayrs Buch «Arznei gegen die Sterblichkeit». Anschliessend zeigt der Verein Knonaueramt solidarisch den neuen, von der Konzernverantwortungsinitiative produzierten Film «Der Konzern-Report».

Der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU) besteht seit 2014. Jedes Jahr werden mehrere Anlässe für Kinder von etwa 6 bis 14 Jahren angeboten. Ziel ist es, dass die Kinder die Natur im Säuliamt erleben und kennen lernen. So hat die motivierte Gruppe schon Fledermäuse beobachtet, seltene Tiere in der Kiesgrube gesucht, dem Imker über die Schulter geschaut oder auch mal eine Schlange gestreichelt ... Jedes Mal zeigte sich: Es gibt viel spannende Natur zu entdecken, wenn man

ganz genau hinschaut und weiss, wo sich die scheuen und versteckten Tiere beobachten lassen. Bei jedem Anlass kommen auch Spiel und Spass nicht zu kurz. Bei kleineren Kindern ist die Begleitung durch Erwachsene, wenn nötig, möglich. Am Samstag, 21. März, findet nun in Hedingen der erste Anlass des Jahres 2020 statt. Die Gruppe besucht ein abenteuerliches Tobel, wo die wilden Tiere wohnen. Die Kinder gehen den Fragen nach, wo sich der Fuchs versteckt, wo die Spechte wohnen und welche Tiere im Bach leben. Daneben haben sie auch Zeit für Spiel und Spass. Treffpunkt ist um 14.05 Uhr beim Bahnhof Hedingen, Ende um 17.30 Uhr am gleichen Ort. Mitnehmen: ein Zvieri und gute, warme Kleider. Kleinere Kinder können, wenn nötig, durch

einen Elternteil begleitet werden. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt – eine Anmeldung ist bis am Mittwoch vor dem Anlass nötig. (VNU) Weitere Infos unter www.naturnetz-unteramt.ch/ kinderclub oder bei Stefan Bachmann, Telefon 078 740 50 51, sbachmann@naturnetz-unteramt.net.

Buntspecht. (Bild zvg.)

Kasperli in der Regionalbibliothek Am Samstag, 14. März, 11 Uhr, sind Kinder ab vier Jahren zum letzten «Gschichte-Samschtig» der Saison und zur Feier der neu gestalteten Kinderecke in der Regionalbibliothek Affoltern eingeladen. Mit dem «Kasperlitheater Gigelisuppe» gehen die Kinder auf eine Reise, bei der sie aktiv mitmachen dürfen. Im Stück «De Kasperli und de unerwünschti Drache» wünscht sich die Prinzessin einen Drachen. Da sie das Zauberbuch der Hexe findet und es ihr zurückgibt, verzaubert die Hexe Prinzessins Hund Wunschel zum Dank in einen richtigen Drachen. Das hatte sich die Prinzessin aber nicht so vorgestellt. Kasperli macht sich auf den Weg, den dummen Gehilfen der Hexe zu fangen, die Hexe zu verzaubern und den Drachen zurückzuverwandeln. Eine schwierige Aufgabe. Ob es Kasperli wohl gelingt?

Angelina Kreyenbühl vom «Kasperlitheater Gigelisuppe». (Bild zvg.) Mehr Platz für die Kinder in der Bibi In der Kinderecke der Bibliothek ist es in den letzten Jahren etwas eng geworden. Der Bestand an Spielen und Kindermedien ist gewachsen und die Kinderecke ist zum Treffpunkt geworden. Eltern unterhalten sich, Spielgruppenund Hortkinder verweilen und suchen

Medien aus, Grosseltern kommen mit den Enkeln, Kinder lernen andere kennen und spielen miteinander. Jetzt ist es in der Kinderecke heller und geräumiger geworden. Ein grosser, schöner Familientisch lädt zum Bleiben, Spielen und Lesen ein. Die Kinderbücher haben mehr Platz bekommen und die Sachbücher für Erwachsene wurden etwas gerückt. Das feiert die Bibliothek, indem sie die Kinder zum Kasperlitheater und alle Kundinnen und Kunden zu Zopf und Kaffee einlädt. Im Anschluss ans Kasperlitheater dürfen die Kinder am Basteltisch ein Buchzeichen oder eine Deko für die Kinderecke basteln und die Bibliothek offeriert den Gästen Kaffee und ein Stück Samstagszopf. (IS) Samstag, 14. März, um 11 Uhr in der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. www.bibliothek-affoltern.ch. Eintritt frei.


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Sport

Dienstag, 10. März 2020

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Das Ende eines einzigartigen Engagements Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern: Sepp Wyss übergibt Präsidium nach 39 Jahren an Paul Stutz Während 39 Jahren präsidierte er die Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern, nun hat er das Amt anlässlich der 11. ordentlichen Generalversammlung an Paul Stutz übergeben: Das Engagement von Sepp Wyss ist einzigartig.

ment. Nun kommt eine neue Ehrung dazu: per Akklamation wurde ihm das Ehrenpräsidium der Pistolenschützen erteilt. «Es waren anspruchsvolle und schöne Jahre mit aufgestellten und motivierten Schützen», bilanzierte Sepp Wyss an der GV. Dass seine Ehefrau Odette ebenfalls passionierte und erfolgreiche Schützin ist und als Aktuarin im Vorstand sitzt, hat ihm das Engagement sicher erleichtert.

von werner schneiter Was Sepp Wyss seit seinem Vereinseintritt im Jahr 1963 für die Schützen geleistet hat, findet auf einer A4-Seite keinen Platz. Vizepräsident Arthur Urech kennt Wyss seit 55 Jahren; er ist wenig später in den Verein eingetreten. Anlässlich der GV im Schützenhaus «Chüeweidhölzli» listete er die Funktionen und das Wirken von Sepp Wyss auf. Es ist wohl ohne Beispiel und steht in Zeiten, wo öffentliches Engagement schrumpft, quer in der Landschaft. Damals hiess der Verein noch Scharfschützen-Gesellschaft. Drei Jahre nach seinem Vereinseintritt waltete Sepp Wyss bereits als Kassier, dann als Jungschützenleiter, ehe er 1981 das Präsidium übernahm. 1991

Nachfolger mit eindrucksvollem Palmarès Übergibt das Präsidium (und den Hausschlüssel) der PistolenschützenGesellschaft Affoltern nach 39 Jahren: Sepp Wyss (links) und sein Nachfolger Paul Stutz. (Bild Werner Schneiter) bis 2008 präsidierte er den Bezirksschützenverein, kam 1991 in den Kantonalvorstand und im gleichen Jahr in den Schützenrat des Schweizerischen Schützenverbandes (SSV). Zu diesen Engagements gesellen sich organisatorische Arbeiten. So waltete Sepp Wyss 1997 als Platzchef Pistole anlässlich des Kantonalschützenfestes im Bezirk Af-

foltern, präsidierte die Fachkommission im Bezirksschützenverein und war 2009 massgeblich an der Fusion von Scharfschützen und Pistolenschützen beteiligt. Die Liste liesse sich verlängern. Ehrenmitgliedschaften und das Ehrenpräsidium bei den Bezirksschützen, die Sepp Wyss zuteil wurden, widerspiegeln sein beispielloses Engage-

Die GV wählte mit Paul Stutz einen Präsidenten, der ebenfalls ein eindrucksvolles Palmarès vorweisen kann – als Schütze und als Funktionär. Der pensionierte Kantonspolizist holte sich seine Meriten im Schiessstand unter anderem als zweifacher Schweizer Polizeimeister auf der 25-Meter-Distanz und als mehrfacher Gewinner der Bundesgabe. Dazu gesellen sich diverse Vorstandstätigkeiten, Ressortleitungen auf kantonaler und schweizerischer Ebene. Derzeit fungiert Stutz als Abteilungsleiter Pistole im SSV und sitzt in

der Kommission Breitensport des SSV. «Ich freue mich auf das Präsidium bei den Pistolenschützen», sagte Paul Stutz nach der Wahl.

Gute Trainingsmöglichkeiten Die Vorstandsmitglieder Martin Wick (Kassier), Matthias Wildhaber (Schützenmeister) und Peter Schoch (Beisitzer) wurden an der GV in ihren Ämtern bestätigt. Im Weiteren wurden die statutarischen Geschäfte ohne Gegenstimmen genehmigt, ebenso das umfangreiche Jahresprogramm 2020, das einen Höhepunkt beinhaltet: das eidgenössische Schützenfest, das die Affoltemer am 26. Juni in Emmen besuchen werden. Gute Trainingsmöglichkeiten erhöhen die Chancen auf ein gutes Abschneiden. Sowohl die 50-Meter- als auch die 10-Meter-Anlage im «Chüeweidhölzli» wurden erneuert; den 2005 errichteten Stand teilen sich die Pistolenschützen-Gesellschaft und die Sportschützen Affoltern. In absehbarer Zeit wird auch die 25-Meter-Anlage einer Frischkur unterzogen. Dazu wurde ein Erneuerungsfonds eingerichtet.

Jagd auf Schoggihasen abgesagt Am 11. April findet kein 40. GP Osterhas statt

Die Vorbereitungen waren bereits angelaufen, damit der Grand-Prix Osterhas nach einem Jahr Unterbruch wieder in der Affoltemer Industrie hätte stattfinden sollen. Doch dann kam das Coronavirus.

Unterbruch wieder durchgeführt werden können. Doch dann kamen die Einschränkungen des Bundesrates, aufgrund des Coronavirus, die letztlich dazu geführt haben, dass sich der organisierende Radrennclub Amt gezwungen sah, die Veranstaltung abzusagen. Ein weiterer Rückschlag für den Es gehört eine Menge Vorbereitung ohnehin laufend dünner werdenden dazu, bis am beliebten Rundstrecken- Strassenrennkalender von Swiss Cycrennen auf der Lindenmoosstrasse am ling. Selbst die Tour de Suisse kämpft Ostersamstag die Radrennfahrer aller ums wirtschaftliche Überleben. Die zuKategorien kreisen können. Die wohl nehmende Verkehrsdichte auf dem wichtigste ist das Einholen der Bewilli- Schweizer Strassennetz macht die Orgungen von Stadt und Kanton. Diese ganisation und Sicherung der RennBewilligungen wurden erteilt. Damit strecken immer aufwendiger und kosthätte der GP Osterhas nach einem Jahr spieliger. Im Gegenzug wird es immer schwieriger, Sponsoren zu finden, denn der Strassenradsport kämpft mit einem Glaubwürdigkeitsproblem. Selbst die Rundstreckenrennen des Radrennclubs Amt bekamen den Siedlungsdruck in den letzten Jahren immer mehr zu spüren. Als die Runde in der Affoltemer Industrie 1968 Die Fans des Affoltemer Radkriteriums GP Osterhas müssen zum ersten Mal sich weiter gedulden. (Archivbild Martin Platter) für die Abendren-

nen des RRC Amt genutzt wurde, führte die Strasse, die zugleich den Perimeter des Industriegebiets eingrenzte, über eine offene Wiese. Sie wurde von Jahr zu Jahr mehr überbaut. 2017 wurden die Donnerstagabend-Trainingsrennen zum 49. und letzten Mal durchgeführt. Mit dem Bau immer mehr verkehrsintensiver Einrichtungen und der Einführung eines Postauto-Kurses, der über die Lindenmoosstrasse führt, wurde es unmöglich, für zehn Donnerstagabende pro Jahr die Strecke für den Radsport zu sperren.

GP Osterhas letzter «Überlebender» So wäre nur noch der GP Osterhas geblieben, der einmal pro Jahr durchgeführt wird und im Rennkalender der Strassenfahrer einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Denn die Rundstreckenrennen sind selten geworden, obwohl sie fürs Publikum ideal sind, da die Radsportler ihr Pensum wie auf der Rennbahn in Runden absolvieren. In Affoltern wären es bei der Elite ganze 100 Runden gewesen, was einer Strecke von 88,5 Kilometern entspricht. Daraus wird nun aber erneut nichts. Ein schwacher Trost bleibt. Auch nach zwei Absagen flackert im RRC noch immer die Hoffnung, dass der GP Osterhas vielleicht im nächsten Jahr endlich sein 40-Jahr-Jubiläum feiern kann. (map.)

Pferdesport in Birmensdorf Am 21. und 22. März finden in Birmensdorf die Dressurtage des Kavallerievereins Limmattal statt. In der Reithalle Vogelsang tragen die Teilnehmenden mit Pferden ab vier Jahren Wettkämpfe bis Stufe GA07 aus. Am Samstag stehen mit den Programmen GA01 und GA03 zwei Prüfungen an, die sich sowohl für Einsteiger in den Dressursport wie auch für geübtere Reiterinnen und Reiter auf jungen Pferden eignen. Los geht es morgens um 8 Uhr mit dem GA01 sowie nach dem Mittag um 13 Uhr mit dem GA03, welches in der neuen Ausgabe 2020 geritten wird. Am Sonntag finden mit dem GA05 (ebenfalls Aus- gabe 2020) ab 8 Uhr

Die Dressurtage in Birmensdorf bieten hochklassigen Pferdesport. (Bild zvg.)

statt. Die Reiterpaare müssen unter anderem eine Kurzkehrtwendung und Verstärkungen in allen Gangarten zeigen. Zudem weisen diese Prüfungen üblicherweise die meisten Startenden auf, was sicher auch dieses Jahr zu einem äusserst spannenden Wettkampf führen wird. Der Kavallerieverein Limmattal freut sich auf viele sportliche Höchstleistungen und zahlreiche pferdebegeisterte Zuschauer. Neben spannendem Pferdesport wird auch niemand hungrig nach Hause gehen müssen: Eine Festwirtschaft sorgt an beiden Tagen von früh bis spät für das Wohl der Wettkämpfer und Gäste. (pd.) Hinweis: Alle Zeiten sind provisorisch - mehr Infos

und dem GA07 ab 13 Uhr zwei Prüfungen mit höherem Schwierigkeitsgrad

sowie die definitiven Zeiten und Startlisten sind zu finden unter: www.kvlimmattal.ch.

Grosse Freude bei den Damen über einen Satzgewinn gegen den Leader aus Uster. (Bild zvg.)

Damen gesucht für neues Fünftliga-Team Volley Obfelden befindet sich im Saisonendspurt. Aber auch die Planung für die Saison 20/21 läuft bereits. Nach einigen Neuzugängen bei den Damen kann man vielleicht die Damenmannschaft in der 5. Liga wieder ins Leben rufen. Daher werden weitere volleyballfreudige Damen gesucht, die etwas Erfahrung im Sport mitbringen, Lust haben, regelmässig zu trainieren und ab Herbst 2020 in der Meisterschaft mitzuspielen. Wenn sich genügend Spielerinnen melden, sollte das Training nach den Frühlingsferien jeweils am Donnerstagabend von 20 bis 22 Uhr im Schulhaus Chilefeld in Obfelden stattfinden. Interessentinnen melden sich bitte bei Corina Kälbling (ckaelbling@bluewin.ch). Die Teams sind im Saisonabschluss. Dabei hat jede Mannschaft noch unterschiedliche Ziele. Die Damen in der 3. Liga hatten wie immer den Ligaerhalt als Saisonziel. Doch es war eine solch erfolgreiche Meisterschaft bis anhin, dass sich das Team vor den letzten drei Spielen gar im Podestplatzkampf befand. Sie hätten aus eigener Kraft noch den dritten Platz erreichen können. Leider mussten sie sich gegen die Spielerinnen von Zürich Unterland und Wiedikon geschlagen geben. Gegen Einsiedeln im letzten Spiel der Saison streben sie aber noch einen Sieg an. Die Juniorinnen vom U23 mussten in dieser Saison einen regelrechten Spielmarathon zurücklegen. Die Organisatoren steckten das Team in eine 10er-Gruppe, was bedeutet, dass die Mädels unglaubliche 18 Matches spielen. Doch sie hielten dem Druck stand und befinden sich vor dem Saisonende im

stabilen Mittelfeld. Trotzdem hofft man in der nächsten Saison wieder auf kleinere Gruppen. Schliesslich sind etliche der Spielerinnen noch sehr jung und Auswärtsspiele unter der Woche sind eine Zumutung, da man meist nicht vor 23 Uhr wieder zu Hause ist. Die Herren spielen eine sehr spannende Saison bisher. Die Tabelle kurz vor Schluss zeigt ein sehr enges Rennen um Platz 2. Das heisst für die Herren nochmals Vollgas geben. Die jüngsten Mitglieder des Vereins bestreiten jeweils vier Turniere pro Saison. Das neue U13 Mixed und die beiden U17 Mädchenteams konnten immer mal wieder ein Spiel gewinnen. Jedoch geht es hier vor allem darum, dass die Spielerinnen und Spieler Erfahrungen sammeln und ein gutes Gefühl für das Spiel entwickeln. Die laufende Meisterschaft läuft noch bis Ende März. Nach den Frühlingsferien legen alle Teams wieder in voller Frische los. Darum wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, in eines der Teams einzutreten. Die aktuellen Trainingszeiten der Teams sind: U13 Mixed / U17 Mädchen II: Montag, 18.30 bis 20 Uhr. U17 Mädchen I / U23 Mädchen: Montag, 20 bis 22 Uhr. U23 Mädchen / Damen 3. Liga: Mittwoch, 20 bis 22 Uhr. U23 Mädchen / Damen 5. Liga: Donnerstag, 20 bis 22 Uhr (Schulhaus Chilefeld – Start nach den Frühlingsferien bei genug Interesse). Herren / Junioren: Donnerstag, 20 bis 22 Uhr. Alle Trainings in der Turnhalle Schlossächer in Obfelden. Für alle Teams können sich Interessierte bei Corina Kälbling für ein Schnuppertraining melden. (pd.)


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