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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 019 I 173. Jahrgang I Freitag, 8. März 2019

Massiv zu schnell

Gymi oder Lehre?

Bezirksgericht: Mit 227 km/h raste ein 37-Jähriger durch den Üetlibergtunnel. > Seite 3

Das Ämtler Lehrstellenforum lud Jugendliche und ihre Eltern zur Infoveranstaltung. > Seite 7

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Jung oder alt?

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Eine Formulierung bei den Gratulationen hat kürzlich für Aufsehen gesorgt. > Seite 11

Vogelperspektive Willy Hug über die Luftaufnahme aus einer Douglas DC-2 über Affoltern. > Seite 13

Wieder ein Geldsegen für die Ämtler Gemeinden Traditionsgemäss lässt die Zürcher Kantonalbank den Kanton und die Gemeinden an ihrem Geschäftserfolg teilhaben. Letztes Jahr waren es für die Ämtler Gemeinden erstmals über 4 Mio. Franken, diesmal sogar nochmals etwas mehr.

4,13 Mio. Franken für die Ämtler Gemeinden. Martin Diethelm, Filialleiter der ZKB Affoltern, orientiert in der Orangerie von Schloss Knonau über die jährliche Gewinnausschüttung. (Bild Thomas Stöckli) legt haben Mettmenstetten (+ 3.5 % auf 386 000 Franken) und Obfelden (+ 3.2 % auf 423 000 Franken). Dagegen erhalten Stallikon (- 1.5 % auf 279 000 Franken) und Ottenbach (- 1.3 % auf 194 000 Franken) nun etwas weniger, weil hier

Regionale Entwicklung planen

Die ZPK lud zum Workshop nach Affoltern

Wie gehen wir mit dem Siedlungsdruck um? Lässt sich der Umgang mit der Natur mit regionaler Koordination verbessern? Wie lassen sich Strassen wirkungsvoll entlasten? Fragen wie diese prägten vergangenen Mittwochabend den Workshop, zu dem der Vorstand der für die Regionalplanung zuständigen Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) die Gemeinden eingeladen hatte. Die Konzentration des Wachstums auf Affoltern und Hedingen sei im kantonalen Richtplan vorgegeben,

Beatrice Egli war kürzlich zu Gast bei Albin Herzog in Ottenbach. > Seite 17

Am Regionalturnfest Obfelden werden Ende Mai und Anfang Juni Tausende Turnerinnen und Turner um Auszeichnungen kämpfen. Und auch die Bevölkerung darf sich auf ein tolles Programm freuen. Von den Darbietungen in Aerobic, Leichtathletik und Geräteturnen über die «Halligalli-Party» mit dem Trio «Wirbelwind» am ersten Turnfest-Samstag bis hin zum 77. Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest. Prominente Gäste haben sich auch bereits angemeldet, unter anderen Nationalrat Hans-Ulrich Bigler und Regierungsrat Mario Fehr. ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

................................................... von thomas stöckli

Die Ziele der Regionalplanung mit Blick auf die Zukunft überprüfen – darum ging es vergangenen Mittwoch am Workshop der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK). Alle 14 Bezirksgemeinden waren mit einer Delegation vertreten.

Schlagerstar

Säuliamt feiert

Gewinnausschüttung der ZKB fiel mit 4,13 Mio. Franken noch höher aus als im Vorjahr

«Gute Stabilität» – so charakterisierte Janos Blum, Vizepräsident im Präsidium der Zürcher Kantonalbank (ZKB), das Geschäftsjahr 2018: Der Ertrag praktisch auf Vorjahresniveau, der Konzerngewinn noch etwas darüber. 18 Mrd. Franken Netto-Neugeld sprechen für das grosse Vertrauen, das der ZKB entgegengebracht wird. Und das Vertrauen sei gerechtfertigt, versicherte Blum: «Mit über 20 % Kapitalquote gehören wir zu den sichersten Banken der Welt.» Vom Geschäftserfolg profitieren einmal mehr auch der Kanton (230 Mio. Franken) und die Gemeinden (115 Mio. Franken). Insgesamt macht das pro Einwohner 276 Franken aus. Die Gemeinden im Knonauer Amt erhalten gut 4,13 Mio. Franken – 25 000 Franken mehr als im Vorjahr. Stolze 925 000 Franken (- 0,2 %) sind es etwa für Affoltern, immerhin noch knapp 50 000 Franken (+ 0.7 %) für Maschwanden. Am kräftigsten zuge-

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führte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser ins Thema Wachstum ein. Die Realität sei allerdings, dass prozentual vor allem die Gemeinden am südlichen und nördlichen Rand der Region wachsen. Die kantonalen Vorgaben stossen im Knonauer Amt denn auch auf wenig Gegenliebe: Die einen Gemeinden werden dadurch zum Wachsen gezwungen, andere dürfen sich nicht mehr entwickeln. Alle 14 Gemeinderäte hatten eine Delegation entsandt, um vier Stunden lang konzentriert die einzelnen Problemfelder aufzuarbeiten. Am positivsten beurteilt wurde die Landschaft, die es unbedingt zu erhalten gelte. Der Workshop brachte allerdings auch Interessenkonflikte zur Sprache, etwa zwischen einer besseren Verkehrserschliessung und dem Erhalt der Weiler. ................................................... > Bericht auf Seite 5

die Bevölkerung etwas zurückgegangen ist. Verkündet hat Martin Diethelm, Leiter der ZKB Affoltern, die frohe Botschaft am Dienstag im Schloss Knonau. Einem Ort, an dem die Bevöl-

kerung früher abliefern musste und nicht abholen durfte, wie alt Gemeindepräsident Walter von Siebenthal ausführte. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11

Einsatz für eine gerechtere Welt

Intelligente Unterhaltung

Sei es die Abholzung von Regenwäldern im Amazonasgebiet, die schmutzige Gewinnung von Rohstoffen, oder unmenschliche Arbeitsbedingungen von Näherinnen in Südostasien – seit 50 Jahren machen die kirchlichen Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» in der Zeit vor Ostern auf eine Ungerechtigkeit auf der Welt aufmerksam. Die Idee: Dort, wo Unrecht und Ausbeutung herrschen, durch Schaffung von Öffentlichkeit Druck auf die entscheidenden Organe ausüben und so eine Veränderung herbeiführen. Weiter werden lokale Projekte vorgestellt, die Verbesserungen bringen. Ein Thema ist zudem, welche Möglichkeiten man selber im Alltag hat, darauf Einfluss zu nehmen. In seinen Gedanken zur 50. Auflage der ökumenischen Kampagne der Hilfswerke geht Thomas Müller, reformierter Pfarrer in Affoltern, auch dem Nutzen dieser Bemühungen nach. Macht die Entwicklung Mut oder sind Ernüchterung oder gar Resignation angebracht? ................................................... > Bericht auf Seite 10

Am Frühlingstreff, dem Netzwerkanlass der Standortförderung, kommen Führungskräfte von Ämtler Betrieben, Politiker und hochrangige Behördenvertreter zusammen. Zur lockeren Atmosphäre wird dieses Mal der Kabarettist Fabian Unteregger beitragen. Thema: künstliche Intelligenz. ................................................... > Bericht auf Seite 20

Närrische Tage Dieses Wochenende steht das Säuliamt ganz im Zeichen der Fasnacht. Bereits heute Freitag kommen die Narren an den Maskenbällen in Kappel und Affoltern auf ihre Kosten, morgen Samstag wird dann in Maschwanden gefeiert. Als Höhepunkt startet am Sonntagmittag, um 13.10 Uhr, in Kappel der grosse Umzug durchs Oberamt. Erwartete Ankunft in Ebertswil: 16 Uhr. ................................................... > Mehr auf den Seiten 22 und 27


Ärztlicher Notfalldienst

Gerichtliches Verbot, in der Gemeinde Hedingen, Grundbuch Blatt 2008, Liegenschaft, Kataster 179, Oberdorf

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Gesuchstellende Partei: Hegra Transformatoren AG, CHE-101.871.469, Mühlerainstrasse 6, 8908 Hedingen

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Unberechtigten wird das Betreten und Befahren der Mühlerainstrasse mit Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Mühlerainstrasse 6 und 8 (Kat.-Nr. 179) in Hedingen ZH verboten. Berechtigt sind Anstösser der Mühlerainstrasse und des Mühlerainfusswegs sowie deren Besucher von und zu den Anrainer-Liegenschaften im Rahmen der Dienstbarkeiten.

Bezirksgemeinden Affoltern

Anordnung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Erbschaft von Hans Ulrich Gege, geb. 20. November 1947, von Zürich ZH, gest. 9. April 2018, wohnhaft gewesen Birchstrasse 6, 8906 Bonstetten. Datum der Anordnung der konkursamtlichen Nachlassliquidation: 18. Februar 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 8. April 2019 (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. März 2019) Schlieren, 8. März 2019

Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2020 – 2021 im Internet Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2020 – 2021 der öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) erfolgt vom 11. bis 29. März 2019 nur im Internet und kann unter www.zvv.ch eingesehen werden. Gemäss Fahrplanverordnung des Kantons Zürich kann sich jedermann dazu äussern. Allfällige Begehren sind zu begründen und bis spätestens 31. März 2019 an die jeweilige Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung des Wohnortes einzureichen. Affoltern am Albis, 5. März 2019 Stadt- und Gemeinderäte des Bezirks Affoltern

Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Wolfgang Hochstrasser, geb. 23. September 1967, von Lenzburg AG und Auenstein AG, wohnhaft Lienistrasse 27, 8913 Ottenbach Datum der Konkurseröffnung: 21. Januar 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 9. April 2019 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. März 2019. Affoltern am Albis, 8. März 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 16. März 2019,findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Fussballclub Affoltern am Albis Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 676 99 75 (ab 12 Uhr) 8. März 2019 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Seit Ausbruch seiner schweren Krankheit war er nicht mehr auf seinen Velotouren anzutreffen. Es fällt uns unsagbar schwer, Abschied zu nehmen von unserem lieben

Max Broder-Kyburz 1. Mai 1942 – 2. März 2019

Er hat unser Leben bereichert mit seiner Liebe, der Freude an der Natur und seiner Neugier für alles Wissenswerte dieser Welt. In unseren Herzen bleibt er unvergessen. Wir vermissen ihn sehr Ruth Broder-Kyburz Priska und Dani Bachofen mit Zael und Yara Jeannette und Benjamin Baum mit Iva und Liam Verwandte und Freunde

Wer dieses Verbot missachtet, wird auf Antrag mit einer Busse von bis zu Fr. 200.00 bestraft.

Die Abdankung findet am Mittwoch, 13. März 2019, 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt.

Beschlussdatum: 30. November 2018

Allfällige Spenden an die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, 6210 Sursee, Konto 01-8409-6, Vermerk: Todesfall Max Broder.

Verfügende Stelle: Bezirksgericht Affoltern, Einzelgericht, 8910 Affoltern am Albis Rechtliche Hinweise: Durch die richterlichen Behörden ist das vorstehende gerichtliche Verbot in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt worden. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert der angegebenen Frist bei der Anmeldestelle Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 8. April 2019 Anmeldestelle für Einsprachen: Bezirksgericht Affoltern Einzelgericht Im Grund 15 8910 Affoltern am Albis Bonstetten, 8. März 2019 Gemeindeammannamt Bonstetten

Traueradresse: Ruth Broder, Bäumlisächerstrasse 10, 8907 Wettswil am Albis

Der Tod kann auch freundlich kommen, zu Menschen die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: «Es ist genug. Das Leben war schön!»

A B S C H I E D Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel.

Colombo Angelo Pianezzi-Maag 25. November 1931 – 26. Februar 2019

Nur knapp ein halbes Jahr nach dem Tod deiner lieben Frau Irma verlässt auch du die Erde. Nach einem arbeitsreichen Leben hat dich die Kraft verlassen und du durftest nun friedlich einschlafen. Wir gönnen dir die ewige Ruhe und werden dich nie vergessen. In Liebe und stiller Trauer:

Sonntagsverkäufe im Jahr 2019 Der Gemeinderat Kappel am Albis hat für das zweite Halbjahr 2019 Sonntagsverkäufe bewilligt. Die Verkaufsgeschäfte in Kappel am Albis dürfen an den Sonntagen, 27. Oktober 2019 und 22. Dezember 2019 zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich. Neben den durch die Gemeinde gemeldeten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Carmen und Edgar Struijk mit Arlene Marco und Gisela Pianezzi-Sterenberger mit Marina und Nino Gabi und Fredy Winkler-Pianezzi mit Mario und Franco Rico Pianezzi Marietta Zgraggen Pius und Prisca Zgraggen mit Samuel und Sarina Romeo und Dorli Pianezzi Remo und Marianne Pianezzi Eveline und Martin Lüscher-Pianezzi Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 26. März 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst am Albis statt. Die Urnenbeisetzung ist um 13.30 Uhr im Kreise der Familie und Angehörigen. Traueradresse: Gabi Winkler, Wolserstrasse 11, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern Prämienverbilligung wird ausgedehnt Jeweils im Frühjahr legt der Regierungsrat die Einkommens- und Vermögensgrenzen fest, bis zu denen Zürcherinnen und Zürcher im Folgejahr Anspruch auf eine individuelle Prämienverbilligung (IPV) haben. Die Einkommensgrenze, bis zu der ein Anspruch auf eine Kinderprämienverbilligung besteht, wird von 53 800 auf 62 900 Franken angehoben. Dadurch kommen zusätzlich 44 000 Kinder in den Genuss einer Prämienverbilligung. Bei den jungen Erwachsenen in Ausbildung hingegen sind schon heute praktisch alle IPV-berechtigt. Für diese Personengruppe wird die Erhöhung der Berechtigungsgrenze von 53 800 auf 62 900 Franken deshalb kaum Auswirkungen haben. Bei Alleinstehenden wird die obere Einkommensgrenze von 29 900 auf 36 300, bei Alleinerziehenden von 37 600 auf 41 600 Franken erhöht. Die Anhebung der Berechtigungsgrenzen führt 2020 zu Mehrkosten von 61 Mio. Franken. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Freitag, 8. März 2019

Mit 227 km/h durch den Üetlibergtunnel gerast

Kann sich Affoltern das Spital leisten? Der Stadtrat lädt die Bevölkerung von Affoltern ein zur öffentlichen Informationsveranstaltung zu den Spitalabstimmungen. Am 11. März um 19.30 Uhr im Kasinosaal Affoltern.

16 Monate Gefängnis auf Bewährung für 37-jährigen Italiener Er ist der schnellste Raser, den das Bezirksgericht Affoltern je verurteilt hat. Mit einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten kommt der nicht vorbestrafte Strassenbauer aus dem Kanton Schwyz glimpflich davon. ................................................... von werner schneiter Der Tacho seines Audi RS 6 zeigte 227 km/h an, als der 37-jährige Italiener am 20. Oktober 2018 um 3.30 Uhr im Uetlibergtunnel, Gemeindegebiet Stallikon, Richtung Chur geblitzt wurde – das bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und erst wenige Tage, nachdem er das Auto geleast hatte. Warum er denn zu dieser frühen Morgenstunde so schnell gefahren sei, wollte Gerichtspräsident Peter Frey wissen. «Meinem neben mir sitzenden Freund ging es nicht so gut. Und deshalb bin ich in Panik geraten. Ich habe einen Fehler gemacht und entschuldige mich», sagte er nach seiner wenig überzeugenden Begründung.

Kosten schmerzen Weil er den Sachverhalt anerkennt (etwas anderes wäre bei dieser Beweislage gar nicht möglich, netto waren es 220 km/h) und auch das vom Staatsanwalt beantragte Strafmass akzeptiert, kam es am Bezirksgericht Affoltern zum abgekürzten Verfahren. In dessen Verlauf hat das Gericht lediglich noch zu entscheiden, ob es das vorgeschla-

Mit rekordverdächtigen 227 km/h fuhr der Strassenbauer aus Italien zur frühen Morgenstunde durch den Üetlibergtunnel Richtung Chur – und kam mit 16 Monaten bedingt glimpflich davon. (Bild Werner Schneiter) gene Strafmass akzeptiert. Das war denn auch nach kurzer Verhandlung der Fall. Wegen qualifizierter, grober Verletzung der Verkehrsregeln kassierte der Italiener eine Gefängnisstrafe von 16 Monaten – dies bei einer Bewährungsfrist von zwei Jahren. Dazu hat er die Gerichts- und Verfahrenskosten von rund 4000 Franken zu tragen. Dieses Verdikt wird ihn besonders schmerzen, weil monatlich auch noch 1200 Franken an Leasinggebühren fürs Auto fällig werden. Seinen monatlichen Nettolohn als Strassenbauer bezifferte der Italiener auf rund 4100 Franken. Nun, der Mann ist massiv zu schnell gefahren. Er hat den Rasertat-

bestand erfüllt, andere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet und – wie es in der Anklage in solchen Fällen immer heisst – Tote und Schwerverletzte in Kauf genommen. «Vorsätzliches Verhalten» warf ihm der Gerichtspräsident vor und sagte, das Bezirksgericht Affoltern habe noch nie einen solchen Tempo-Exzess behandeln müssen. Er warnte den seit vier Jahren in der Schweiz lebenden und arbeitenden Mann, der kaum Deutsch spricht, eindringlich: «Im Wiederholungsfall innerhalb der Bewährungsfrist müssen Sie ins Gefängnis.» Peter Frey machte auch deutlich, dass der Schnellfahrer mit der gefällten Strafe gut wegkommt.

Zwei Verletzte nach Frontalkollision in Bonstetten

Die Rahmenbedingungen für Regionalspitäler haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Der Stadtrat von Affoltern ist überzeugt, dass sich das Spital Affoltern nicht mehr rentabel betreiben lässt, sondern dass es – ganz im Gegenteil – zu einer millionenschweren Belastung für die Stadt und ihre Bevölkerung wird. Der Stadtrat möchte angesichts dieser Gefahren die Gesundheitsversorgung neu organisieren und sie künftig zusammen mit der Bevölkerung gestalten können – und zwar so, dass die Versorgungsqualität hoch bleibt und die Kosten tragbar sind. Der Stadtrat hatte Mitte Februar seine Empfehlungen im Hinblick auf die Spitalabstimmungen vom 19. Mai publik gemacht und damit eine kontroverse und mitunter emotional geführte Diskussion rund um die Zukunft des Spitals Affoltern angestossen.

Stadtrat und Spitalführung Kann sich die Stadt Affoltern am Albis das Spital noch leisten? Diese spannende und für die Entwicklung von Affoltern bedeutende Frage steht im Zentrum einer öffentlichen Informationsveranstaltung für die Einwohnerinnen und Einwohner von Affoltern. Nicht nur der Stadtrat, sondern auch die Führung des Spitals Affoltern legen ihre Haltungen dar und stehen der Bevölkerung Red und Antwort. (tro) Informationsveranstaltung am Montag, 11. März, 19.30 bis 21 Uhr, Kasinosaal Affoltern

Getränke gestohlen?

Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos sind am Montagabend, 4. März, in Bonstetten zwei Personen verletzt worden. Ein 24-jähriger Mann fuhr am Montagabend kurz nach 19 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Zürcherstrasse von Hedingen herkommend Richtung Birmensdorf. Ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Es kam zu einer heftigen Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Auto einer 48-jährigen Frau. Während der 24-Jährige leichte Verletzungen erlitt, zog sich die Autofahrerin mittelschwere Verletzungen

Bei der Frontalkollision haben sich beide Fahrzeuglenkenden verletzt. (Bild Kapo ZH) zu. Beide wurden mit Rettungswagen ins Spital gefahren. Wegen des Unfalls musste die Zürcherstrasse für über

zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Unteramt signalisierte eine Umleitung. (pd.)

Bei einem Einbruch in ein Hedinger Restaurant sind, wie am 1. März um 8.30 Uhr festgestellt werden konnte, vermutlich Getränke in noch unbekannter Zahl gestohlen worden. Ermittlungen der Kantonspolizei laufen. Durch Aufbrechen eines Fensters verschafften sich die Diebe Zutritt und verursachten dabei Schaden von zirka 300 Franken. In einer Liegenschaft am Dorfrand von Hausen geriet am 6. März nach Mitternacht auf dem Kochherd eine Pfanne in Brand. Die Feuerwehr rückte zwar aus, musste aber keine Löscharbeiten verrichten. Die Rauchentwicklung erforderte lediglich ein Lüften des Raumes. Ob die Pfanne noch brauchbar ist, liess sich bis Redaktionsschluss nicht klären … Einmal mehr fühlten sich Anwohner am 2. März, kurz nach Mitternacht, beim Zentrum Oberdorf in Affoltern in ihrer nächtlichen Ruhe gestört. Die ausrückende Stadtpolizei kontrollierte Jugendliche und ermahnte sie zur Ruhe. (-ter.)

wir gratulieren anzeige

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag am Montag, 11. März, dürfen wir Alberto Rocco in Zwillikon herzlich gratulieren. Wir wünschen ein schönes Fest und gute Gesundheit. Heute Freitag, 8. März, feiert Annalies Bickel in Knonau ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert herzlich, wünscht ein frohes Fest im Kreis von Familie und Freunden und für die Zukunft alles Gute. Dem schliessen wir uns gerne an.

In den Kantonsrat

Marc

Antoinette

Bochsler Frey Und in den Regierungsrat: Natalie Rickli und Ernst Stocker

Hans

3

bisher

Finsler

bisher

Martin

Haab

Bettina

Beatrice

Bucher Sommerauer Nägelin

schweizerisch – zürcherisch – natürlich Säuliamt


Freibadanlage, Reglement

Friedhof, Gräberaufhebung

Einladung zur Gemeindeversammlung

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 5. März 2019 eine Anpassung am Freibad-Reglement, Art. 3.1., Öffnungsund Betriebszeiten vorgenommen (Vorverlegung Betriebsschluss nach Sommerferien um eine Stunde). Der entsprechende Beschluss liegt in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten während der ordentlichen Büroöffnungszeiten auf.

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist werden auf dem Friedhof Obfelden zwei Reihen

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am Donnerstag, 11. April 2019, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach, zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft:

Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rechtsmittelinstanzen sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Erdbestattungsgräber aus den Jahren 1994 bis 1999 und zwei Reihen Urnengräber aus den Jahren 1994 bis 1998 aufgehoben. Die Hinterbliebenen werden deshalb gebeten, bis zum 31. März 2019 die Grabsteine und Pflanzen zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden Steine und Pflanzen durch die Gemeinde unter Ablehnung jeder Entschädigungspflicht beseitigt. Obfelden, 25. Januar 2019 Die Friedhofvorsteherin: E. Meier

Politische Gemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Projektierungskredits von brutto Fr. 145 000.00 für die Detailplanung und Projektierung der Zentrumsfläche Der beleuchtende Bericht kann ab Mittwoch, 27. März 2019, auf der Homepage www.ottenbach.ch heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 52 oder per Email: info@ottenbach.ch) bezogen werden. 8. März 2019 Gemeinderat Ottenbach

Der Platz an meiner Seite und in unserem Haus ist leer, aber die unzähligen schönen Erinnerungen sind mit seinem Bild, seiner Wärme, seinem Lachen und seinem Verständnis gefüllt.

Sehr traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Schwager, Onkel und Grossonkel. Wir sind dankbar, dass Rolf seine letzte Reise mit entspanntem Gesichtsausdruck antreten durfte; nun ist er mit seinen Eltern und seinem Bruder vereint.

Rolf Zysset 17. Juli 1941 – 1. März 2019

Heidi Zysset-Wildhaber, Affoltern a. A. Hans und Rosemarie Wildhaber-Bäumler, Les Avants Silvia und Humbert Buemi-Wildhaber, Manama / Bahrein mit Frederic und Steve Christian und Veronica Wildhaber-Trisnawati, Guanzhou / VR China mit Keona und ihrem Verlobten Jessie Cross, Sydney / Australien Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Auf Rolfs ausdrücklichen Wunsch findet keine Abschieds- oder Gedenkfeier statt. Anstelle von Blumen gedenke man bitte: Stiftung Theodora (Spital Clowns), Chemin du Bief 6 Bis, 1027 Lonay, Postkonto 01-4043-8. Traueradresse: Heidi Zysset-Wildhaber, Im Feld 8, 8910 Affoltern a. A.

8. März 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

Gemeindeabstimmung vom 19. Mai 2019 Am Sonntag, 19. Mai 2019, kommen in Wettswil a. A. – nebst der Zweckverbands-Vorlage über die Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern – folgende Gemeindevorlagen zur Abstimmung:

Gemeinde Ottenbach Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 22. Januar 2019 sind für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Name, GeburtsVorname jahr

Beruf

Adresse

RufPartei name

1. Pfäffli Willy E.

1958

Kaufmann

Affolternstr. 14 8913 Ottenbach

parteilos

1. Piguet Yvonne

1963

Fachfrau Finanzen

Zwillikerstr. 7a 8913 Ottenbach

parteilos

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 15. März 2019, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, als wahlleitende Behörde, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (§ 23 GPR). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat, als wahlleitende Behörde, erklärt den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 8. März 2019 Die wahlleitende Behörde Gemeinderat Ottenbach

• Gründung der Interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg und Beitritt zu derselben • Beitritt zur interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der gemeinnützigen AG Spital Affoltern (gAG) und Zeichnung von Aktienanteilen Die beleuchtenden Berichte werden allen Stimmberechtigten zugestellt (und werden auch unter www.wettswil.ch zum Download bereitstehen). Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmausweis verwiesen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirkrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 8. März 2019 Gemeinderat Wettswil a. A.

Nicht vorüber Was vorüber ist, ist nicht vorüber. Es wächst weiter in deinen Zellen ein Baum aus Tränen oder vergangenem Glück. Rose Ausländer

Karl Mangold 1. Februar 1930 – 28. Februar 2019

Traurig, aber dankbar, dass Du von Deinem langen Leiden erlöst worden bist, nehmen wir Abschied von Dir, meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater. Nach einem erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen. Ingeborg Mangold-Schneider Karin Mangold und Marcel Butti Sabine Mangold Cornelia und Adrian Wirz Deborah Schmidiger und Adrian Tresch mit Hannah und Aimo Rahel Schmidiger und Maurus Frey mit Juri und Minna Colin Wirz Tamino Wirz Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Ingeborg Mangold, Breitenacher 27, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. März 2019

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Engagierte Diskussionen zur regionalen Entwicklung ZPK-Workshop: Überprüfung der Ziele der Regionalplanung mit Blick auf die Zukunft Regionalplanerische Ziele haben nur dann eine Wirkung, wenn sie auch periodisch überprüft werden. Am Mittwochabend hat die Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) zum Workshop eingeladen – und alle 14 Gemeinderäte entsandten eine Delegation. ................................................... von bernhard schneider Vor acht Jahren hat die ZPK das Raumordnungskonzept (Regio ROK) entwickelt, dessen Umsetzung gemäss dem neuen Richtplan laufend zu überprüfen ist. Der Workshop diente gleichzeitig auch dem Austausch zwischen den Gemeinden zu Planungsfragen und als Grundlage für das Legislaturprogramm 2018-2022 der ZPK. Der Workshop wurde moderiert von Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser und Roger Strebel als Vertreter der RZU (Regionalplanung Zürich und Umgebung). Zu Beginn fing Roger Strebel auf einem Rundgang von Tisch zu Tisch einige Stimmen zu den Erwartungen ein: Wie gehen wir mit dem Siedlungsdruck um? Können wir ihn steuern – und, wollen wir das überhaupt? Lässt sich der Umgang mit der Natur – Stichwörter dazu sind beispielsweise Vernetzungsprojekte und der Kampf gegen Neophyten – mit regionaler Koordination verbessern? Welche Veränderungen prägen die letzten acht Jahre seit der Entwicklung des Regio ROK? Welche Erkenntnisse des Workshops lassen sich auch auf kommunaler Ebene nutzen?

Wo soll die Region wachsen? Der erste Themenblock war dem Lebensraum gewidmet. Dazu gehören die Themen Erkennbarkeit und Identi-

ZPK-Workshop im Kasinosaal Affoltern: Die einzelnen Problemfelder werden im Plenum gewichtet. (Bild bs) tät, Lebensraum und Zusammenleben sowie Versorgung. Gemäss Regio ROK liegen die urban geprägten Gemeinden entlang der S-Bahn mit Affoltern als Zentrum. Die kleineren ländlichen Gemeinden sind für die Erkennbarkeit und Identität der Region von ebensolcher Bedeutung. Zur Versorgung gehöre auch, tatsächlich im Dorfladen einzukaufen, statt nur davon zu reden. Positiv hervorgehoben wurden die Individualität der Siedlungen, insbesondere der Weiler, die es zu erhalten gelte, und die Energieregion. Als Befürchtung wurde geäussert, dass eine zu rasche Zuwanderung zu einer Verwässerung der Identität führen könne. Ein attraktives Dorf verfügt über Läden und Beizen, die es zu erhalten gelte – doch welchen Beitrag kann die Regionalplanung, die kommunale Politik dazu leisten?

Die Konzentration des Wachstums auf Affoltern und Hedingen sei im kantonalen Richtplan vorgegeben, führte Bernadette Breitenmoser ins Thema Wachstum ein. Die Realität sei allerdings, dass prozentual vor allem die Gemeinden am südlichen und nördlichen Rand der Region wachsen, nicht diejenigen im Zentrum. Ziele im Bereich Wirtschaft sind Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region, die Zahl der Arbeitsplätze soll bis 2030 auf 18 000 steigen. 2016 zählte das Knonauer Amt 16 800 Arbeitsplätze, wobei Landwirtschaft und Gewerbe überdurchschnittlich stark vertreten sind. Hier fielen die Urteile weniger positiv aus als im ersten Block: Die kantonalen Vorgaben zwingen die einen Gemeinden zum Wachsen und verhindern eine Entwicklung in anderen. Zum Thema innere Verdichtung

wurde eingeworfen, die Zonenpläne müssten flexibler werden und beispielsweise mehr Wohnungen auf Gewerbeliegenschaften ermöglichen. Generell reduziere Wohnen und Arbeiten am selben Ort den Verkehr und erhöhe die Identifikation mit der Region.

Naturnetzwerk Knonauer Amt Im Regio-ROK werden zur Landschaft drei Raumtypen unterschieden: Siedlungsorientierte Freiräume, landschaftsorientierte Freiräume und Landschaftsräume. Die ersten beiden Typen befinden sich von Affoltern der S-Bahn entlang in Richtung Zürich. Hinzu kommen Erholungsgebiete von überregionaler Bedeutung insbesondere im Albisgebiet und im Reusstal. Die Landwirtschaft diene dabei nicht nur der Herstellung von Nahrungsmitteln, sondern auch dem Landschaftsbild. Noch immer arbeiten 4.4 Prozent der Erwerbstätigen in diesem Bereich, was dem Vierfachen des kantonalen Durchschnitts entspricht. Am positivsten beurteilt wurde die Landschaft, die es unbedingt zu erhalten gelte. Angeregt wurde, dass die ZPK die von der Standortförderung aufgegriffene Idee eines Naturnetzes unterstützt, um gemeinsam die Vernetzung der Naturräume zu fördern. In diesem Rahmen könnte auch eine naturnahe Landwirtschaft gefördert werden.

Fahrradinfrastruktur entlastet Strassen

Weiler wie – im Bild – Hauptikon sollen in ihrer Einzigartigkeit erhalten bleiben. Dabei ist über die Kantonsgrenze hinaus zu denken. (Bild Erika Schmid) anzeige

Im Gegensatz zum Kanton wünscht die ZPK einen Viertelstundentakt von Affoltern auch in Richtung Zug. Sharing-Angebote, neue Verkehrsmittel, Velos und insbesondere E-Bikes, später auch «on demand»-Services mit automatisierten Fahrzeugen, werden die Verkehrssituation und damit auch die

Besiedlung stark verändern. Die Radwegstruktur inklusive Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen soll die Bedürfnisse der Pendler besser abdecken. Der Kanton geht davon aus, dass der Anteil des öV von 30 auf 40 Prozent steigt. Heute ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) im Knonauer Amt 83 % verglichen mit 70 % im Kanton. Je näher bei Zürich, desto näher liegen die Anteile beim kantonalen Mittel. Der Motorisierungsgrad liegt im Bezirk deutlich über dem kantonalen Mittel. Die Diskussion ergab Handlungsbedarf in verschiedenen Bereichen: Der Ziel-Quell-Verkehr belaste die Dörfer ebenso wie die nachlassende Entlastungswirkung der immer stärker befahrenen Autobahn. Gefragt sei planerisches Denken über die Kantonsgrenzen hinaus. Insbesondere E-Bikes können die Strassen wirkungsvoll entlasten, wenn schnellere und sichere Verbindungen zur Verfügung gestellt werden sowie Abstellmöglichkeiten beispielsweise auch an bestimmten Bushaltestellen. Der Workshop brachte auch Interessenkonflikte zur Sprache, etwa zwischen einer besseren Verkehrserschliessung und dem Erhalt der Weiler. Vor allem aber wurde eine Auslegeordnung erarbeitet, auf deren Basis sowohl der ZPK-Vorstand als auch die Gemeinderäte weiterarbeiten können. Nach vier Stunden speditiver und konzentrierter Arbeit bedankte sich ZPKPräsident Christian Gabathuler für die intensive Diskussion: «Es haben alle miteinander, nicht gegeneinander gesprochen.» Nun müssten die Ideen und Gewichtungen systematisiert werden. Verkehr werde auch künftig ein zentraler Schwerpunkt der Regionalplanung sein. Dabei werde man nicht mehr nur den motorisierten Individual- und den öffentlichen Verkehr in Rechnung ziehen, sondern auch leichte Mobilität wie namentlich E-Bikes.


Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauprojekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Stampfenmattstrasse, 8909 Zwillikon. Stampfenmattstrasse, Zwillikon Bauherrschaft: Baukonsortium Stampfi c/o Fischer Bau AG, Pfäfflerstrasse 2, 8916 Jonen, Schweiz Projektverfasser: Tanner Odermatt, Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4622, Zone: Dreigeschossige Wohnzohne mit Gewerbeerleichterung WG3

Hausen am Albis Gesuchsteller: Madarex Immobilien AG, Karin und Matthias Reinhart, Innere Güterstrasse 2, 6300 Zug Projektverfasser: neon deiss, Am Wasser 55, 8049 Zürich Bauprojekt: Projektänderung Umbauund Neubauvorhaben «Villa Reinhart», Landgut Tannhof auf Kat.-Nr. 3744, Husertalstrasse 15, Ebertswil (LW) (Gebäude Inventar-Nr. 419)

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Reto Piatti, Rennweg 14, 8932 Mettmenstetten Vertreter: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern a/A Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe nordöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 462, Kat-Nr. 3297, Rennweg 14 (Wohnzone W3)

Am 1. März 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Obfelden Bauprojekt: Sichtschutzwände und Stützmauern für Erweiterung Sitzplatz, bereits erstellt. Gugelrebenstrasse 20c, 8912 Obfelden Bauherrschaft: Patrick Iten, Gugelrebenstrasse 20c, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4797, Zone: W1

Stallikon Bauprojekt: Ersatz Quellableitungen der Quellen Diebis und Erstellung eines Kontrollschachts. Diebis, Stallikon Bauherrschaft: Gemeinde Wettswil a. A. Wasserversorgung, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1004, Zone: Landwirtschaftszone

Stallikon Bauprojekt: Umgebungsgestaltung (bereits ausgeführt). Hinterbuchenegg 61, 8143 Stallikon. Bauherrschaft: Urs Riggenbach, Hinterbuchenegg 61, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1998, Zone: Kernzone Weiler / Landwirtschaftszone

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Kappel am Albis

Bauherrschaft: Stöckli & Partner Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand Projektverfasser: H2V Architekten GmbH, Kleinstrasse 16, 8008 Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit 7 Eigentumswohnungen und 1 Tiefgarage, Bülstrasse, 8934 Knonau, Kat.-Nr.: 1194, Zone: Kernzone Dorf

Mettmenstetten Bauherrschaft: Christine Bösch, Herferswil 64, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neugestaltung Vorgartenbereich mit Verschiebung Gartenstützmauer, Kat.-Nr. 2095, Herferswil 64 (Kernzone KB)

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 24. Februar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kongkeo Saysongkham geboren am 10. Juni 1922, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung hat im Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Mangold, Karl geboren am 1. Februar 1930 in Leutkirch (Deutschland), von Bonstetten ZH, wohnhaft Breitenacher 27, Bonstetten. Er verstarb am 28. Februar 2019 in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 27. Februar 2019 ist in Baar ZG gestorben:

Yalçin geb. Erciyas, Birnaz geb. 30. April 1942, türkische Staatsangehörige, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH, Ebertswil. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Stallikon Todesfälle Affoltern am Albis Am 2. März 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Phil Peck Knonau

geboren am 17. Juli 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Christoph und Stephanie Lautenschlager, Wannächerstrasse 53, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Movitec AG, Steinacherstrasse 150, 8820 Wädenswil Bauvorhaben: Anbau Wintergarten an Wohnhaus Vers.-Nr. 1342 auf Kat.Nr. 3479 an der Wannächerstrasse 53 (Wohnzone W2a/Privater Gestaltungsplan Wannweid)

Qualität aus Freude am Beruf Bauprojekt: Im Feld 2, Kappel am Albis Bauherrschaft: Annette und Markus Barili, Im Feld 2, 8926 Kappel am Albis Projekt: Erstellung Parkplatz, Saunahaus und Velohaus, Im Feld 2, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1383, Zone: Wohnzone W2

Rolf Zysset

geboren am 10. Februar 1951, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Am Mittwoch, 27. Februar 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

von Wyl-Brand, Marlene geboren am 3. März 1933, von Sarnen OW, wohnhaft gewesen Weidhogerweg 12, 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis

Affoltern am Albis

Am 2. März 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Am 4. März 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Ella Christa Hellermann geb. Döpel geboren am 18. Januar 1938 wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Broder, Max geb. 1. Mai 1942, Bürger von Sargans SG, Ehemann der Broder geb. Kyburz, Ruth, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 10.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 13. März 2019, 14.30 Uhr, in der kath. Kirche Bonstetten statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. März 2019

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Wichtig sind ein Abschluss und ständige Weiterbildung Gymi und Lehre – mit Motivation sind beide Wege erfolgversprechend Das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern hat die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und ihre Eltern zur Orientierungs- und Diskussionsveranstaltung «Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg» eingeladen. Sechs individuelle Laufbahnen zeigten in der Aula Ennetgraben, welch vielfältige Möglichkeiten unser Bildungssystem bietet. ................................................... von bernhard schneider «Ob jemand Kellner wird oder Akademiker, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, mit welcher Haltung er seinen Beruf ausübt und wie sehr ihn seine Tätigkeit erfüllt.» Mit diesem Zitat eröffnete Bildungsexperte Franz Kehl den Anlass. Es stammt von Gregor Vörös, der das Kräuterhotel Edelweiss auf der Rigi führt. Tatsächlich ist das Schweizer Bildungssystem so offen, dass ein Abschluss zum nächsten führen kann. In der aktuellen Situation, in der man nicht wissen kann, welche Anforderungen die Berufswelt in fünf Jahren stellt, sei von zentraler Bedeutung, einen Abschluss anzustreben, der den eigenen Neigungen und Wünschen entspricht, und sich anschliessend lebenslänglich weiter zu bilden, hielt Franz Kehl fest.

Talent allein reicht nicht Der Weg über das Gymnasium eigne sich für junge Leute, die gerne Theorien reflektierten, sich selbst organisieren, sich am liebsten im Kreis gleichaltriger bewegen und den Entscheid über die fachliche Richtung der

Die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer von links: Franz Kehl, Christine Viljehr, Lorenz Vogt, Stefanie Casanova, Romano Girardi und Seraina Keller, zusammen mit dem Präsidenten des Lehrstellenforums, Xavier Nietlisbach. (Bild bs) Erstausbildung aufschieben möchten. Die berufliche Grundbildung sei näher bei der Praxis, man bewege sich im Betrieb in der Erwachsenenwelt, übernehme mehr Verantwortung und verfüge über ein eigenes Einkommen. Beide Wege könnten zu Prestige, einem guten Einkommen, sozialer Sicherheit und einer guten Positionierung für die Zukunft führen. Zu einem Bild von Roger Federer erläuterte Franz Kehl, dass Talent nicht ausreiche. Um erfolgreich zu sein, sei zielgerichtete, harte Arbeit genauso von Bedeutung. Als erster Teilnehmer des anschliessenden Podiums wurde Referent Franz Kehl vorgestellt: Er hat nach der Sek das mathematischnaturwissenschaftliche Gymnasium besucht, «weil es meine Eltern so wünschten und ich noch nicht wusste, in welche Richtung ich mich einmal beruflich entwickeln will.» Nach der Matur arbeitete er ein Jahr lang auf einer Bank, um sich ein finanzielles Polster zu erarbeiten, das ihn von den

zwischen-ruf

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Erfolgreich trotz Abbruch der ersten Lehre Christine Viljehr hat ihre erste Lehre als Dentalassistentin bereits nach zwei Wochen abgebrochen, anschliessend als Au Pair im Tessin Erfahrungen gesammelt, bevor sie eine KV-Lehre angetreten und abgeschlossen hat. Es folgten ein Sprachaufenthalt in Australien, der Vorkurs der Fachhochschule, der ihr ermöglichte, Psychologie zu studieren. Heute leitet sie das biz (Berufsinformationszentrum) Urdorf, das auch für den Bezirk Affoltern zuständig ist, und hat berufsbegleitend ein CAS (Certificate of Advanced Studies) in Public Management und ein Master in Leadership and Manageanzeige

Stoffschlappen-Typ

as war eine tolle SchreibWoche im ehemaligen Kloster Inzigkofen. Wir waren zu zwölft. Alle konnten gut erzählen. Ich hörte unerhörte Geschichten von verstorbenen Geschwistern, auch von zwei kleinen Mädchen, die bei Kriegsende die französischen Panzer mit Steinen zu vertreiben versuchten, von einem herzigen Wildschwein, das am Sonntag als Braten serviert wurde, von Jungs, die ohne Führerschein einen Unfall verursachten. Oh, es war interessant. Drei Männer waren dabei. Ein übergewichtiger überaus witziger Bäcker, ein 57-jähriger Sachbuchverleger mit einer geschliffenen Sprache und ein Neuer, bzw. ziemlich alter, 84. Das war der einzige Kursteilnehmer, der mich nervte. Nicht wegen seines Alters, obwohl – ich glaube, ein jüngerer trägt nicht so hässliche braune ausgelatschte

Eltern unabhängiger machte, bevor er Politikwissenschaften und Geschichte studierte. Nach verschiedenen berufsbegleitenden Kursen übernahm er die Geschäftsleitung des Ausbildungs-Beratungsunternehmens KEK-CDC Consultants.

Stoffschlappen und schlurft damit im Zimmer herum. Schreiben konnte er schon. Er war Lehrer gewesen. Aber ständig unterbrach er die Kursleiterin: «Wie soll ich …? Was muss ich ...? Ich kann das nicht alleine kürzen. Und wozu überhaupt kürzen? Und, und, und…» Pausenlos machte er Bemerkungen, und die Literaturwissenschaftlerin, die neben ihm sass, wechselte ab und zu den Platz.

Nur ein freier Platz Der letzte Abend nahte. Alle drei Kurs-Gruppen (Clowns, Englisch, Schreiben) versammelten sich im grossen Saal und präsentierten das in den letzten fünf Tagen Entstandene. Ich kam ziemlich spät, und nur neben Siegfried (Name geändert) war Platz. Er lächelte mich an. Ich sah auf seine Schlappen, dann in sein Gesicht und meinte: «Du bist unrasiert. Wo wir doch vorlesen müssen.» «Meinst du, es reicht noch?» Er tippte auf seine Uhr. Ein knappes Nein von mir. «Tut mir Leid, Ute, ich möchte dich nicht enttäuschen. Du gefällst mir.» (O Mann!) Nach der Vorstellung sass unsere Gruppe wie immer zusammen im ehemaligen Äptissinnenraum. Siegfried fehlte. Wir lachten und erzählten. Plötzlich ging die Tür auf, Siegfried kam herein, eilte auf mich zu, rieb sein Gesicht an meinem und rief: «Ich hab mich rasiert! Extra für dich!» Ute Ruf

ment bestanden. In der Diskussion mit dem Publikum zeigten sich die Vorteile, die diese keineswegs lineare Laufbahn für die Berufsberatung bietet: Sie hat Verständnis dafür, wenn bei jemandem in der Ausbildung nicht alles so läuft, wie erhofft, weiss gleichzeitig, wie wichtig es ist, sich vor der Auswahl der Lehrstelle über Aufgaben und Kultur am Arbeitsplatz zu informieren und kennt auch alle Stufen der höheren Bildung aus eigener Erfahrung. Lorenz Vogt hat nach dem Abschluss des neusprachlichen Gymnasiums zwei Jahre in verschiedenen Jobs gearbeitet, dann eine Lehre als Forstwart, anschliessend eine zweite als Landwirt bestanden. Nach weiteren Praxisjahren hat er ein Jahr Umweltwissenschaften an der ETH studiert, dann an der Uni Zürich Islamwissenschaften, Geschichte und Recht. Nach Sek A, KV-Ausbildung und verschiedenen Arbeitserfahrungen hat sich Romano Girardi entschieden,

Wirtschaftsinformatik zu studieren. Dank der Berufsmittelschule, die er während der Lehre absolviert hat, verfügte er über die Zulassung zur Fachhochschule. Stefanie Casanova hat sich, trotz bester Noten in der Sek A, gegen eine Mittelschule und für die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit am Spital Affoltern entschieden. Freiwillig hat Seraina Keller nach einem Jahr Sek A in die Sek B gewechselt, ein Entscheid, den sie im Rückblick als sehr positiv beurteilt, weil er ihr Raum gegeben hat, um sich weiter zu entwickeln. Nach ihrer Lehre als Kauffrau hat sie an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene KME die Zulassung zur Pädagogischen Hochschule erreicht und steht nun vor dem Abschluss des Studiums als Primarlehrerin. Die Diskussion zeigte, dass Hobbys durchaus den Erfolg in der Ausbildung fördern können. Für die meisten in der Runde waren Eltern, Freunde und Lehrpersonen wichtig für die Unterstützung bei der Wahl des richtigen Weges, was nicht bedeutet, dass sie alle Wünsche ihrer Eltern erfüllt haben. Das Fazit: Wer eine Ausbildung mit Begeisterung absolviert, erhöht die Erfolgschancen massiv. Der Präsident des Lehrstellenforums, Xavier Nietlisbach, der den Anlass organisiert hat, lud zum Schluss ein zur Berufsmesse 2019 vom 4. und 5. Oktober in Bonstetten. Hier ist es Schülerinnen und Schülern möglich, mit verschiedenen Berufswelten in Kontakt zu treten, um sich zu entscheiden, welche Schnupperlehren man anstreben will, um sich auf den ersten grossen Schritt seiner beruflichen Laufbahn, die Wahl der Erstausbildung, vorzubereiten. Weitere Infos: www.lehrstellenforum.ch.


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Freitag, 8. März 2019

Seit 50 Jahren im gemeinsamen Bestreben für eine gerechtere Welt Gedanken zur 50. Auflage der ökumenischen Kampagne der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer

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eit nun bereits 50 Jahren versuchen das Hilfswerk der katholischen Kirche Fastenopfer und jenes der reformierten Kirche Brot für alle jeweils in der Zeit vor Ostern ein Thema zu lancieren, bei welchem es im Grunde immer darum geht, was wir dazu beitragen könnten, damit diese Welt eine gerechtere wird. Mit einleuchtenden Slogans und eindrücklichen Plakaten wurde Jahr für Jahr darauf aufmerksam gemacht, dass zum einen nur ein kleiner Anteil der Menschen auf unserer Erde in einem ähnlich komfortablen Umfeld wie wir hier in Mitteleuropa leben können; und zum anderen, dass das schwere Los vieler Menschen auf der südlichen Hemisphäre zu einem rechten Teil mit der Art und Weise zusammenhängt, wie wir hier in der Schweiz leben und was wir hier konsumieren.

Unter der Lupe: Unser Konsum und seine Folgen Erinnern Sie sich noch an die Plakate mit dem Vergrösserungsglas? Unter jener Lupe waren jeweils Bauernfamilien zu erkennen, die um ihr Leben rennen; und wie hinter ihnen Bulldozer ihre kleinen Felder niederwalzen und wie ihre einfachen Behausungen ein Raub der Flammen werden. Diese – zwar nur gezeichneten – Szenen gingen unter die Haut, gerade weil sie so plakativ daherkamen. «Huhn frisst Soja. Und Soja frisst den Regenwald – die Lebensgrundlage vieler Menschen» – so der Text dazu. Für jedermann verständlich und nachvollziehbar wurde hier aufgezeigt, dass wir – selbst als Konsumenten von Schweizer-Geflügel! – «voll mit drinhängen» bei der Abholzung von Regenwäldern im Amazonasgebiet – nämlich deshalb, weil in der hiesigen Hühnermast auch importierte Soja aus Brasilien verfüttert wird. In einem früheren Jahr ging es um die Gewinnung der Rohstoffe, welche für die Herstellung unserer Mobiltelefone verwendet werden; davor um die Arbeitsbedingungen von Näherinnen anzeige

Mit einleuchtenden Slogans und eindrücklichen Plakaten wurde Jahr für Jahr auf Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht. (Collage zvg.) in Südostasien. Die aufgegriffenen Themen waren so vielfältig wie die Probleme, welche leider auch heute noch genauso aktuell sind.

Mutmachende Entwicklungen gegen Ernüchterung oder Resignation Jetzt könnte man versucht sein zu denken, dass all diese Bemühungen und Kampagnen rein gar nichts gebracht oder bewirkt hätten, zumal ja eben solche und ähnliche Missstände weiter bestehen. So wird ja auch immer mal wieder moniert, dass die Entwicklungshilfe überhaupt nichts bringe, ja sogar schädlich sei. Jedoch zielten gerade die ökumenischen Kampagnen immer darauf ab, dass bereits bestehenden Rechtsordnungen zum Schutz der Schwächeren auch wirklich Nachachtung verschafft wird. Und dort, wo herrschende Strukturen die Ursache für Unrecht und

Ausbeutung sind, wurde immer wieder versucht, durch Schaffung von Öffentlichkeit Druck auf die entscheidenden Organe auszuüben, um so eine Veränderung herbeiführen zu können. Erfreulicherweise gelang es so auch tatsächlich immer wieder, eine breitere Öffentlichkeit für Themen zu sensibilisieren, welche sonst wahrscheinlich kaum wahrgenommen worden wären.

Im Kleinen Grosses bewirken In einer aus Anlass des Jubiläums verfassten Broschüre mit dem Titel «Gemeinsam verändern wir die Welt – 50 Frauen, die bereits damit begonnen haben» werden Frauen aus aller Welt porträtiert, welche sich in den verschiedensten Bereichen gegen Armut und für mehr Gerechtigkeit engagieren. Die meisten dieser Frauen kämpfen in ihrer angestammten Umgebung dafür, dass sich die Lebensbedingungen für die Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld verbessern. Es versteht sich von selbst, dass mit diesen lokalen Aktionen die globalen Probleme nicht gelöst werden können. Aber für einzelne Dorfgemeinschaften hat sich durch dieses Engagement mutiger

Frauen (und natürlich auch von Männern! Nur soll in der diesjährigen Kampagne besonders auf die Arbeit dieser Frauen hingewiesen werden, weil diese bisher allzu oft unbeachtet blieb!) das tägliche Leben spürbar verbessert und neue Perspektiven wurden eröffnet. Damit hat sich die Welt zumindest für alle diese Menschen bereits zum Guten hin verändert.

Ende 2017 hat der Kantonsrat Änderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJhG) beschlossen. Neu wurden Melde- und Bewilligungspflichten für Kindertagesstätten und Tagesfamilien aufgenommen. Diese Pflichten sollen in einer neuen Verordnung über die Tagesfamilien und Kindertagesstätten geregelt werden und die bisherigen Krippenrichtlinien ersetzen.

Thomas Müller, ref. Pfarrer in Affoltern a. A. Die Broschüre «Gemeinsam verändern wir die Welt – 50 Frauen, die bereits damit begonnen haben» kann auf www.sehen-und-handeln.ch/50-frauen kostenlos heruntergeladen werden.

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Ansetzen auf verschiedenen Ebenen Meines Erachtens liegt die Stärke der ökumenischen Kampagne darin, dass sie auf drei verschiedenen Ebenen ansetzt: zum einen zeigt sie problematische Aspekte und Zusammenhänge des globalen Wirtschaftens auf; zum anderen werden alljährlich lokale Projekte und Initiativen vorgestellt, welche lokal Verbesserungen für die Menschen im Süden bringen – unterstützt mit Spenden aus unseren Gemeinden. Und zum Dritten werden wir als einzelne angesprochen und eingeladen, unseren Konsum und unser Handeln in ausgewählten Bereichen in dieser Zeit vor Ostern bewusst zu hinterfragen. In diesem Sinne ist der ökumenischen Kampagne zu wünschen, dass

Anpassungen der Kinderund Jugendhilfeverordnung Die Bildungsdirektion führt eine Vernehmlassung durch zum Neuerlass der Verordnung über die Tagesfamilien und Kindertagesstätten, zur Änderung der Kinder- und Jugendhilfeverordnung sowie zur Änderung der Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen im Vor- und Nachschulbereich.

sie weitere 50 Jahre Bestand haben möge!

Vernehmlassung bis am 6. Juni Die Änderungen des KJhG haben auch Anpassungen der Kinder- und Jugendhilfeverordnung zur Folge. Diese betreffen unter anderem die Aufgaben, die das Amt für Jugend und Berufsberatung im Auftrag der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden wahrnimmt. Zudem muss aufgrund der Gesetzesänderung die Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen im Vor- und Nachschulbereich angepasst werden, da die Massnahmenarten und die Dauer des Anspruchs neu auf Verordnungsebene geregelt werden. Die drei Verordnungen sollen gleichzeitig mit dem geänderten KJhG am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Vernehmlassung zu den Entwürfen dauert noch bis am 6. Juni. (pd.)

Spital als Einheit erhalten Stimmt einfach drei mal Nein. Das Spital wird dadurch weiterhin unser sein. Die Behörden haben es während Jahren immer wieder versäumt, unser Spital zukunftgerichtet auszurichten. Uferloses Geplänkel und Misswirtschaft, zu viele und zu teure Chefärzte usw. So bleibt uns als letzter Strohhalm, eine möglichst autonome, aber schlanke Filiale vom Triemli zu werden. Da müssen wir von der jetzigen BK verlangen, dass sie nicht auch noch die letzten Trümpfe verspielt. Wenn wir die qualitativ hochstehende Geriatrieabteilung des Bezirks und des Triemli sein wollen, wäre es sackdumm, unser Spital aufzusplittern und die Langzeitpflege als genuines Herzstück der Geriatrie in eine separate Firma auszulagern. Das würde einigen Herren passen, künftig gleich von zwei Verwaltungsräten Honorare zu kassieren. Um Geriatrie, Chirurgie, Gynäkologie, Psychiatrie und einen Notfalldienst, die ihren Namen verdienen, zu erhalten, brauchen wir keine 2 Firmen, sondern engagierte, demokratiefreundliche Behörden, die tatkräftig den im November 2018 versprochenen Weg weiter verfolgen. Dieser AG-Furz muss endlich vom Tisch. Den Zweckverband brauchen wir, um weiterhin mitreden zu können. Deshalb am 19.5.19 drei mal Nein. Alles andere wäre Schande und Pein. Lasst das Stimmcouvert nicht liegen. Sonst könnte die Gegenseite siegen. www.verein-zweckverband.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. März 2019

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Im Jubiläumsjahr gehts auf die Landiwiese Informative «Gemeindeversammlung» der ZKB im Schloss Knonau Das bevorstehende 150-JahreJubiläum der einladenden Zürcher Kantonalbank und die bewegte Geschichte des Veranstaltungsorts prägten die «Gemeindeversammlung» vom vergangenen Dienstagmittag im Schloss Knonau.

um 1870 – geplant. Auf der Landiwiese soll dann Ende April auch die nächstjährige Gemeindeversammlung stattfinden – nicht im Bezirkskreis, sondern für den ganzen Kanton.

Spannende Schlossgeschichte

................................................... von thomas stöckli Im 2020 feiert die Zürcher Kantonalbank ihr 150-jähriges Bestehen. An der traditionellen «Gemeindeversammlung», an der Gemeindepräsidenten und Finanzvorsteher, Gemeindeschreiber und Finanzverwalter über die Gewinnausschüttung informiert werden, war dieses Jubiläum denn auch Thema. Janos Blum, Vizepräsident im ZKB-Bankrat, informierte über die Sonderdividende von 150 Mio. Franken, die zusätzlich zur normalen Gewinnausschüttung an Kanton (100 Mio.) und Gemeinden (50 Mio.) gehen soll. «Unser Wunsch ist, dass daraus etwas Besonderes für die Bevölkerung gemacht wird», betonte Blum. «Das Geld soll nicht im grossen Topf verschwinden.» Auch sonst will die ZKB in ihrem Jubiläumsjahr 2020 mit der grossen Kelle anrühren. Neben der viel diskutierten «ZüriBahn», einer Seilbahn, die wie zur Landi in den 60ern die beiden

Vor dem Schloss Knonau von links: Martin Diethelm, Leiter ZKB Affoltern, Janos Blum, Vizepräsident im ZKB-Bankrat, Gastreferent Walter von Siebenthal, alt Gemeindepräsident Knonau, Mario Landolt, Marktgebietleiter Firmenkunden Zürich-West und Urs Derrer, Marktgebietleiter Private Banking Zürich-West. (Bild Thomas Stöckli) Seeufer verbinden soll, sind ein sommerlicher «ErlebnisGarten» mit Kul-

turveranstaltungen auf der Landiwiese und eine interaktive Ausstellung unter

dem Titel «ZeitReise» – mit Schwerpunkt auf den ZKB-Gründungsjahren

Einen historischen Rückblick gab es schon dieses Jahr: Der Knonauer alt Gemeindepräsident Walter von Siebenthal brachte den Gästen die bewegte Geschichte des Schlosses Knonau näher, in dessen Orangerie die Veranstaltung stattfand. Vor 500 Jahren errichtet, diente das damalige Wasserschloss als bauliches Vorbild für verschiedene Burgen im Kanton. Bei der Bevölkerung dürfte es allerdings nicht sonderlich beliebt gewesen sein, repräsentierte es doch die Staatsgewalt des Landvogts, der die Bevölkerung streng überwachte und Steuern einforderte. Spannend ist auch die vielfältige Nutzung der Räumlichkeiten. So diente das Schloss nicht nur als Verwaltungssitz, sondern unter anderem auch als Poststelle, als Taverne und als Privatklinik für gut betuchte Psychiatriepatienten. Die Orangerie wurde ursprünglich als Kegelbahn, später als Wäschetrocknerei genutzt. Nach verschiedenen Handwechseln ist das Schloss seit 1998 im Besitz von Jörg Wolfgang von Sachsen, der seit gut zehn Jahren auch wieder hier lebt.

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Jung, verdammt!

Im «Anzeiger» sorgte eine Formulierung für Wirbel «Jung» oder «alt»? Eine Betrachtung über sieben Buchstaben. ................................................... von livia häberling

A

nfang Januar erhielt die «Anzeiger»-Redaktion einen Brief. Die Verfasserin ist bald 84 Jahre alt und schrieb unter anderem: «Bei den letzten Gratulationen stand jeweils, dass die Betagten 80, 85, 90 oder gar 95 Jahre jung würden. Das hat mich immer sehr traurig gestimmt. (...) Es tat mir einfach weh, sehr weh!» Ist Altsein nichts wert? Zählt nur Jungsein? Anfang Februar nahm sich Psychoanalytiker und Satiriker Peter Schneider im «Tages-Anzeiger» des Themas an. Er schrieb: «Von jemandem zu sagen, er sei 84 Jahre jung, hat den Anschein freundlicher politischer Korrektheit und ist doch nur Ausdruck der üblichen Altersdiskriminierung.» Kurz darauf traf auf der «Anzeiger»-Redaktion eine weitere Zuschrift ein. Darin hiess es: «90 Jahre jung. Gahts no? 20 ist jung, 80 ist alt. So ists – Basta!» «Jung» und «alt». Sieben Buchstaben, ganz viel Wirbel. Warum bloss? Es gibt Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen, die lassen sich besonders leicht an Wertungen koppeln. Eine Person ist einen Meter und 70 Zentimeter gross oder klein, 60 Kilogramm schwer oder leicht und 50 Jahre alt oder jung. Die Bewertung braucht den Vergleich, und Vergleichsmaterial anzeige

liegt – gerade beim Alter – massenhaft vor. Ein Mann lebt in der Schweiz durchschnittlich 81,4 Jahre, dann stirbt er. Bei Frauen sind es 85,4 Jahre. Anhand der statistisch noch verbleibenden Jahre eines Menschen entsteht die Wertung «jung» und «alt». Eine 20Jährige hat im Schnitt noch 65,4 Jahre vor sich – und ist jung. Ein 85-Jähriger hat die errechnete Lebenszeit um 3,6 Jahre überschritten – und ist alt. «Jung» und «alt» sind zwei etablierte Grössen. Nun wurden diese Normen im «Anzeiger» vertauscht. Plötzlich war der Jubilar nicht mehr 90 Jahre alt, sondern 90 Jahre jung. Und das, obwohl er sein Lebensende – statistisch gesehen – vor 8,6 Jahren erreicht hat. Das führte zu Irritation. Denn natürlich wird die Altersdebatte nicht nur rational, sondern vor allem emotional geführt. So schrieb Frau B.: «Wenn man von mir schreiben würde, dass ich 84 Jahre jung werde, würde ich mich nicht ernstgenommen fühlen. Ich hätte das Gefühl, dass Altsein nichts wert ist, dass nur Jungsein zählt.» Und Peter Schneider bezeichnete die Verwendung des Begriffs «jung» für eine 84-Jährige als «Altersdiskriminierung». Interessant ist: Frau B. und Peter Schneider sind sich einig, dass die Begriffe «Jung» und «Alt» zu Ausgrenzung und Abwertung führen, wenn sie falsch verwendet werden. Sie monieren, dass Menschen in der falschen Schublade gelandet sind. Aber dass sie überhaupt dort landen, stört nicht.

Kritisiert wird eine Unordnung. Eine Unordnung, die im normierten System von «jung» und «alt» entstand, als die Begriffe in einen neuen Kontext gesetzt wurden. Doch was, wenn nicht am Chaos, sondern an der Ordnung etwas faul ist? Warum muss so scharf getrennt werden zwischen Jung und Alt? Wieso müssen Kilogramm, Zentimeter oder eben – Lebensjahre – unbedingt in eine Skala eingeordnet werden? Wann ist jemand schon alt, wann noch nicht? Wann ist jemand noch jung, wann nicht mehr? Die Systematik einer Ordnung ist eben auch ein Risiko: Anfänge sind meistens schnell definiert, das Problem sind die Enden. Sie grenzen ein. Und wo eingegrenzt wird, da wird ausgegrenzt. Ist also nicht eher die Ordnung der Nährboden für (Alters-)Diskriminierung? Die scharfe Trennung suggeriert, dass es nur «Jung» und «Alt» gibt, und dazwischen ganz viel Leere. Dabei ist da ein verbindendes Element: Zeit. Und was ist Lebenszeit anderes, als akzeptiertes Werden? Ist also Altsein nichts wert? Zählt nur Jungsein? Natürlich nicht. Doch viel mehr zählt wohl die Toleranz, welche die Gegensätze verbindet. Sie entsteht, sobald man bereit ist, die Grenzen zu verwischen. PS: «Jung verdammt» ist ein Songtitel. Sagt Ihnen nichts? Nun gut, dann sind Sie vermutlich … – nein, nicht jung oder alt, sondern mit Schweizer Mainstream-Pop nicht so vertraut. So einfach ist das.

Zentrale Fehlplanung Seit einigen Jahren gilt beim öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich und im Säuliamt die Strategie «Auf den Zug». Der Bus soll als Zubringer dienen für die S-Bahn. Im Säuliamt heisst dies: Die Menschen sollen von ihrem Zuhause aus den Bus an den nächsten Bahnhof im Bezirk nehmen und von da mit der S-Bahn in die Stadt Zürich oder nach auf Zug fahren. Auf den ersten Blick hört sich dies nach einer guten Idee an. Doch bei genauerem Hinschauen wird klar, dass diese Strategie im Säuliamt nicht überall wirklich sinnvoll ist, insbesondere im Reppischtal und Teilen des Oberamts. In Stallikon oder Hausen ergibt ein direkter Bus nach Zürich Wiedikon in vielen Fällen mehr Sinn. Doch aufgrund der Strategie «Auf den Zug» wurden genau diese Strecken in den letzten Jahren reduziert. Dies gilt auch für den 220er Bus von BonstettenWettswil nach Wiedikon, den viele Gymnasiasten der Kantonsschule Wiedikon nutzen. Dieser wurde auf die Hauptverkehrszeiten reduziert und fährt am Wochenende gar nicht mehr. Trotz dieses Abbaus wurde jedoch der Whiskypass aufwändig umgebaut, um die Strecke gelenkbustauglich zu machen. Man kann es nicht anders sagen, eine absurde Fehlplanung des Kantons. Solche Beispiele gibt es im Säuliamt und im Kanton zuhauf. Die Gemeinden brauchen beim öV endlich mehr Mitspracherecht. Der öffentliche Verkehr sollte nicht nur nach rein wirtschaftlichen Zahlen geführt werden, ansonsten kann man ihn auch gleich privatisieren.

Was für den öV gilt, gilt auch für den kantonalen Richtplan. Anhand des Richtplans wird die Zukunft des Kantons auf Jahrzehnte hinaus detailliert geplant. Die 5-Jahrespläne der Sowjets und der DDR werden heute zu Recht als planwirtschaftlicher Unsinn angesehen. Was sind dann kantonale und regionale Richtpläne, welche die Entwicklung auf Jahrzehnte hin festlegen? Es braucht weniger zentrale Planung und mehr Mitspracherecht für die Gemeinden. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden können, wie sich ihre Region in Zukunft entwickeln soll und nicht der Kanton oder irgendeine bürokratische Behörde. Alain Schwald, Wettswil Kantonsratskandidat der FDP

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Serie

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Flug mit der Douglas DC-2 über Affoltern Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (131) Diese Flugaufnahme der Swissair fasziniert und versetzt den Betrachter in eine vergangene Zeit. Man glaubt, das Brummen der Motoren dieser Douglas DC-2 zu hören und staunt über das weit untenliegende, noch bäuerlich anmutende Affoltern. Der unbekannte Fotograf machte das Bild um 1947. ................................................... von willy hug Wohin fliegt das Flugzeug der Swissair? Ist es noch in Dübendorf gestartet, dem Heimatflughafen der Swissair bis 1948, oder bereits in Kloten, wo der neue Flughafen im selben Jahr eingeweiht wird? Könnte der Bestimmungsort vielleicht Mailand sein? Denn der Blick aus dem Fenster zurück geht Richtung Nordwest. Der Fotograf des Bildes ist nicht bekannt und das Entstehungsjahr wird offiziell mit 1935 bis 1948 datiert. Aber einige Häuser helfen dem Ortskundigen das Jahr genauer einzugrenzen. So sind etwa links unten die 1945 von der Siedlungsbaugenossenschaft Looren erbauten Doppelwohnhäuser zu erkennen. Die Fotografie dürfte demnach um 1947 entstanden sein.

Stewardessenbedienung Die zweimotorige Douglas DC-2 hat zwei Sitzreihen, mit je sieben Plätzen und ist das erste Flugzeug der Swissair mit schallgedämpfter Kabine. Die 1931 aus der Basler Balair und der Ad Astra Aero AG von Zürich hervorgegangene Fluggesellschaft Swissair wird 1947 zur nationalen Fluggesellschaft. In der Werbung macht die Swissair drei Gründe geltend, um mit ihr zu fliegen: schnell, weil kurze Flugzeiten; bequem, weil verstellbare, weichgepolsterte Sitze, schalldichte und vorzüglich ventilierte Kabinen und drittens werden das Bordbuffet und die Stewardessenbedienung angepriesen. Letztere sollen denn auch den Fluggästen das Gefühl von Sicherheit geben. Das Fliegen galt damals noch nicht als sicher wie heute. Anschaulich machen dies die sechs von der Swissair gekauften DC-2-Flugzeuge. Eines musste nach einer Bruchlandung aufgegeben werde, eines ging durch Absturz verloren, zwei weitere wurden während des Krieges 1944 in Stuttgart zerstört. Eines wird noch an die spanische Iberia verkauft und lediglich HB-ITE und die HB-ITO, von welchem die Flugaufnahme von Affoltern stammt, bleiben noch bis 1952 im Verbleib der Swissair. Zuletzt kommen sie für Rundflüge

Blick von der Swissair Douglas DC-2 auf Affoltern, um 1947. (Bilder ETH-Bibliothek, Zürich) zum Einsatz und nachher werden sie an die Phoeneix Airlines in Südafrika verkauft. Es sind schwierige Anfangsjahre. Der Bund wird 1947 Mitaktionär und muss die Swissair 1950 vor dem Ruin retten. Für Transatlantikflüge werden zwei DC-6 mit Druckkabinen gekauft. Es ist der Start für eine langjährige Erfolgsgeschichte, welche bis in die Achtzigerjahre anhält.

Wer kennt sich auf dem Flugbild aus? Anders als bei den Flugaufnahmen von Walter Mittelholzer, besticht das Bild nicht durch eine hohe Qualität und Tiefenschärfe, nur der Flügel mit dem Motor und dem rotierenden Propeller ist sehr scharf. Aber genau diese spannungsvolle Komposition des Bildes macht es so faszinierend. Das Bild

strahlt etwas von der Abenteuerlust und dem Pioniergeist vergangener Tage aus. Beim Betrachten des Bildes meint man das tiefe Brummen des Propellers förmlich zu hören. Deutlich erkennbar ist am unteren Bildrand die Strasse, welche durch das Jonental Richtung Rifferswil führt. Links davon ist die Tannholzstrasse. In der Mitte des Bildes ist das Dorf Affoltern zu se-

hen, darüber die drei Dorfteile Zwillikon, Loo und Fehrenbach. Ganz rechts liegt Hedingen. Im Dorf Affoltern erkennbar ist rechts oben der Kronenplatz. Bis 1931 stand hier noch der alte geschichtsträchtige Gasthof Krone. Rechts beim Propeller sind das Primarund das Sekundarschulhaus im Chilefeld zu sehen. Dominant und herausragend steht in der Mitte des Dorfes die Textilfabrik Näf. Nach den Krisenjahren von 1930 bis 1936 und einem markanten Beschäftigungsrückgang erholt sich das Textilgewerbe wieder langsam und Näf erweitert in den folgenden Jahren die Fabrik.

Vieles hat sich seither verändert

Kapitän und Stewardess warten auf die Passagiere.

Startklar auf dem Flugplatz Dübendorf.

Affoltern hat 1947 etwa 3300 Einwohner. Weniger als ein Drittel der heutigen Einwohnerzahl. Es ist ein Dorf mit einer Vielzahl von verschiedenen Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben. Nebst der erwähnten Textilfabrik gibt es Schmiede, Schreiner, Wagner, Bäcker und Metzger. Auch eine Holzwollefabrik oder die Nahrungsmittelfabrik Einhorn. Immer noch gibt es viele landwirtschaftliche Betriebe, aber die meisten im Nebenerwerb. Reger Betrieb herrscht bei der Sennhütte, wo die Bauern die Milch abliefern. Immer noch hat es viele Obstbäume rund um das Dorf. Abnehmer ist die Obstverwertungsgesellschaft OVA. Stolz sind die Bewohner auf ihr Spital mit 100 Betten.


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Olivier Hofmann: Kompetent und lösungsorientiert

Alain Schwald für Eigenverantwortung Felix Fürer: lokal - vernetzt statt Bevormundung Alain Schwald ist Schweiz. Seit Februar 2019 arbeitet er verbindend

Olivier Hofmann gehört dem Zürcher Kantonsrat seit 2013 an. Er engagiert sich für eine liberale und tolerante Gesellschaft, einen effizienten und bürgerfreundlichen Staat sowie eine nach- Olivier Hofmann. haltige Wirtschaft. Seine Politik ist kompetent, vertrauenswürdig und lösungsorientiert. Olivier Hofmann wurde 1962 geboren und wuchs in der Zürcher Altstadt auf. Seit 2006 lebt er in Hausen. Er ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter. Er hat Betriebswirtschaft studiert und verschiedene Stabs-, Projekt- und Linienfunktionen bei verschiedenen Banken im Logistikbereich ausgeübt. 2013 hat er sich selbstständig gemacht, berät seither Firmen bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und übernimmt Projektleitungen. In den letzten drei Jahren hat er berufsbegleitend eine Weiterbildung im Gesundheitswesen absolviert und im Januar 2019 sein Masterstudium in Managed Health Care abgeschlossen. Als Mitglied der kantonsrätlichen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt setzt sich Olivier Hofmann für einen guten öffentlichen Verkehr, einen sicheren Privatverkehr sowie eine zukunftsorientierte Raumplanung ein. Er hat die Vision entwickelt und Massnahmen erarbeitet, damit das Knonauer Amt die Energiestrategie 2050 bereits bis 2025 umsetzen und so eine Vorbildfunktion für die ganze Schweiz übernehmen kann. Mit seinem Engagement hat Hofmann einen wesentlichen Beitrag zur energiepolitischen Neupositionierung der Zürcher FDP geleistet. FDP Bezirk Affoltern anzeige

seit 2016 Präsident der FDP Bezirk Affoltern. Zudem war er drei Jahre lang Mitglied des kantonalen Vorstandes der Jungfreisinnigen, zuletzt als Vizepräsident. Er setzt sich ein für Alain Schwald. eine eigenständige, offene und liberale Schweiz und ein starkes Säuliamt mit Zukunft. Alain Schwald ist 27 Jahre alt und in Stallikon und Wettswil aufgewachsen. Als ausgebildeter Ökonom und Wirtschaftshistoriker beschäftigt er sich intensiv mit der Geldgeschichte und der Erfolgsgeschichte der

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im Familienunternehmen in Luzern im Bereich Gebäudetechnik. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten spielt er beim Streethockeyclub BonstettenWettswil in der Nationalliga A Streethockey und ist Kassier des Vereins. Zudem ist er ein grosser Fan des ZSC und betreibt seit einigen Jahren mit Freuden den zscblog.ch. Alain Schwald engagiert sich für eine Politik, die auf Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit basiert: Schlanker Staat, tiefe Steuern, Anreize statt Verbote und autonome Gemeinden. Er ist deshalb Mitinitiant der Mittelstandsinitiative der Jungfreisinnigen Kanton Zürich, welche die Steuern insbesondere für den Mittelstand senken möchte. FDP Bezirk Affoltern

Claudia Merki: Lebensnahe Politik Noch nie haben so viele Frauen für den Kantonsrat kandidiert wie in diesem Wahljahr. Mögen etliche gewählt werden, damit der weibliche Teil der Bevölkerung besser repräsentiert ist! Frauen bringen andere Themen, Sichtund Denkweisen ein. Das politische Leben mit mehr Frauen bildete das reale Leben besser ab. Es würde also lebensnaher. Als Schulpflegerin der Primarschule Affoltern am Albis liegt mir die Bildung am Herzen. Sie soll echte Chancengleichheit ermöglichen. So weit ist es aber nicht, u.a. weil finanzielle Mittel nicht gesprochen werden. Wichtig wären etwa die frühkindliche Förderung und höhere Investitionen in eine gezielte Sprachförderung sozial benachteiligter Kinder. Das Schweizer Schulsystem muss gerecht sein, damit es allen Jugendlichen ermöglicht, eine ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Ausbildung in Angriff neh-

men zu können. Nicht alle können oder sollen Akademiker werden; eine Lehre, Berufsmatura, tertiäre Berufsausbildung etwa ist ein ebenso wertvoller Weg, von dem die Wirtschaft profitieren Claudia Merki. kann. Die Sprache ist der Schlüssel dazu. Als Mutter von zwei erwachsenen Kindern stehe ich ein für den Schutz der Natur und ein Säuliamt bzw. einen Kanton Zürich mit hoher Lebensqualität. Für mich bedeutet dies: fördern und einsetzen erneuerbarer Energien, geschickt kombinierte Verkehrskonzepte mit starkem öV, Velowegen, Platz für Fussgänger und einem kulturellen Angebot, das Dörfer am Leben erhält. Claudia Merki, SP Bezirk Affoltern

Bereits mit 22 Jahren wurde Affoltern am Albis meine neue Heimat und das Knonauer Amt mein liebgewordenes Säuliamt. Als gelernter Schreiner und später als Inhaber eines Musikfachge- Felix Fürer. schäftes konnte ich die verschiedensten Bedürfnisse von Angestellten und Gewerbetreibenden persönlich erfahren. Dies brachte mir auf dem späteren Lebensweg als Lehrer und Schulleiter immer wieder die Erkenntnis, dass die Breite des Wissens durch eigene Erfahrungen einen enormen Gewinn bringt. So führe ich heute die Gespräche mit Mitarbeitenden, Eltern, Schülerinnen und Schüler mit einem tieferen Verständnis. Diese Erfahrung bringe ich seit Jahren auch in die SP ein und schätze die vielfältigen Gespräche und Begegnungen. Schwierigkeiten weiche ich nicht aus, sehe mich als gesprächsbereiten Partner und begegne meinem Gegenüber mit Respekt. Für die kommende Zeit im Bezirk Affoltern sind solche Eigenschaften nötig, denn ich setze mich ein für die soziale Gerechtigkeit. Unterstützung mit voller Energie braucht jetzt auch unser Spital Affoltern. Diese Energie ist aber genauso in Zürich gefragt, wenn die Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus dem Bezirk sich vehement für unser Säuliamt einsetzen. Dann geben wir unserer Region ein Gesicht, eine Stimme und machen das Leben hier bei uns sichtund greifbar. Gerne vertrete ich den Bezirk Affoltern in Zürich und freue mich, wenn die Einwohnerinnen und Einwohner mir dies mit ihrer Stimme ermöglichen. Felix Fürer, SP Affoltern a. A.

Kurt Meister: Mit 74 ins Exit … Diese Aussage provoziert, also lesen Sie bitte weiter. Wer vertritt für die Altersgeneration unsere Rechte und Anliegen in der Politik? Die Altersklasse ab 65 Jahren mit 22 % der Bevölkerung ist von ge- Kurt Meister. rade mal 6 % im Kantonsrat vertreten. Die Sozialversicherungen geraten zum Streit zwischen Links und Rechts. AHV-Reform mit Steuerreform zu verknüpfen ist Volksbetrug erster Güte. AHV-Arbeitnehmer- und -geberbeitrag betragen je 4.2 %. Mit einer einfachen Erhöhung um je 0.4 % wären alle Probleme rund um die AHV-Reform gelöst. Für Jung und Alt wird eine wirksame Reform auf Jahrzehnte hinaus verschoben. Finanziert werden soll diese nun mit Pflästerlipolitik, mit einer ungenügenden Erhöhung der Beitragssätze um je 0.15 %, einem Griff in den Mehrwertsteuertopf und zusätzlich in die Bundeskasse. Der Verfassungsauftrag ist seit Jahrzehnten nicht erfüllt. Art. 112 der Bundesverfassung: Die AHV muss «den Existenzbedarf angemessen decken» Art. 111 verpflichtet den Bund dafür zu sorgen, dass die AHV «ihren Zweck dauernd erfüllen» kann. Stattdessen steigen jährlich die Ergänzungsleistungen, ebenso die Gesundheitskosten. Die CVP hat dazu die Initiative zur vollen Prämienverbilligung im Kanton. Zürich und die nationale Initiative zur Kostenbremse der Krankenkassenprämien. Das Bezirksspital Affoltern muss uns erhalten bleiben. Gefragt ist solidarische Zusammenarbeit. Das kostet nicht 150 Mio. Franken, sondern jährlich 50 Franken pro Einwohner. Wir bringen Lösungen! Wählen Sie darum CVP Liste 6. CVP Bezirk Affoltern


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Martin Haab: als SVP-Landwirt ein «echter Grüner»

Hans Finsler für mehr Markt und Freiheit

Daniel Sommer: Politik mit Verantwortung

Eveline Fenner: Werte zählen mehr als Zahlen

Roland Schneider für sachbezogene Politik

Mit Überzeugung stelle ich mich für eine weitere Legislatur zur Verfügung. In der Parlaments- und Kommissionsarbeit der vergangenen Jahre konnte ich mich in einem breiten Themengebiet einbrin- Martin Haab. gen. Naturgemäss sind mir Themen wie: Raumplanung, Naturschutz, Umwelt oder Kulturlandschutz eher auf den Leib geschnitten, als zum Beispiel die Bildungspolitik. Aber auch in der Beurteilung der Tätigkeiten der kantonalen Ämter, wie des Veterinäramtes, des Amtes für Landschaft und Natur (ALN) oder des Amtes für Wasser, Energie und Luft (Awel) konnte ich von meinen beruflichen Erfahrungen profitieren. Auf unserem Milchwirtschaftsbetrieb in Mettmenstetten sowie in meiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Zürcher Bauernverbands stehen solche Themen täglich zur Diskussion. Als aktueller Präsident der überparteilichen Parlamentsgruppe Landwirtschaft, habe ich einen hervorragenden Zugang zu den bäuerlichen Vertretern aus allen Fraktionen. Gerade als SVP-Landwirt darf ich mich zu den «echten Grünen» zählen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und die respektvolle Arbeit mit unseren Nutztieren sind Grundpfeiler eines erfolgreichen Bauernbetriebs. Mit der Einführung der Säuliämtler Milch gelang es mir, zusammen mit weiteren Milchbauern aus unserem Bezirk, ein Zeichen der Nachhaltigkeit zu setzen, welches schweizweit Anerkennung findet. Als Ur-Säuliämtler möchte ich mich weiterhin für unsere Einwohner, meinen Berufsstand und für den Bezirk auf der Sonnenseite des Albis einsetzen. Martin Haab, Kantonsrat SVP

Wer ich bin: lic.iur. Hans Chr. Finsler, Rechtsanwalt, seit 2018 im Kantonsrat für die SVP. Wofür ich einstehe: weniger Vorschriften, mehr Markt und Freiheit: Allen geht es am besten, wenn Hans Finsler. jeder für sich selbst zu sorgen die Möglichkeit hat. Die Sicherung eines Arbeitsmarkts, der für möglichst viele möglichst gute Jobs und Karrierechancen bietet und dazu dem Staat gute Steuereinnahmen ermöglicht, setzt eine effiziente und kräftige Wirtschaft voraus. Darum dürfen wir die bei uns aktiven Unternehmen – ob klein oder gross – nicht mit überhöhten Steuerforderungen und immer mehr Bürokratie belasten, sondern müssen ihnen ein möglichst freundliches Umfeld bieten. Weniger Steuern, Abgaben und Prämien: Was immer man dem Bürger – sei es eine Firma oder eine Privatperson – wegnimmt, kann diese Person nicht mehr anderweitig ausgeben, sei es für Investitionen oder für anderweitigen Verbrauch. Umlaufendes Geld schafft Arbeitsplätze, weggenommenes Geld vernichtet sie. Mehr Unabhängigkeit und Subsidiarität auf allen Ebenen: Je näher eine Entscheidung bei den von ihr Betroffenen gefällt wird, desto besser ist die Grundlage dieser Entscheidung. Diese Grundregel ist die Basis des Schweizer Erfolgsmodells der direkten Demokratie. Je abgehobener die Entscheidungsträger von der von ihren Entscheidungen betroffenen Basis agieren, desto weltfremder entscheiden sie, und desto schlechtere Nebenwirkungen bewirken ihre Entscheidungen. Hans Finsler, Kantonsrat SVP

Als amtierender Kantonsrat hat sich Daniel Sommer schnell in anspruchsvolle Sachthemen eingearbeitet und sich einen Namen als engagiertes Mitglied des Parlaments geschaffen. Seine Daniel Sommer. rund 30 Vorstösse zeigen auf, dass bei ihm die Anliegen des Gewerbes, des Umweltschutzes und die Stärkung des öffentlichen Verkehrs eine hohe Priorität geniessen. Aber auch die Förderung von erneuerbaren Energiesystemen oder der Einsatz für wirksame Klimaschutzmassnahmen haben sein Wirken im Kantonsrat von Anfang an geprägt. Mit der Erfahrung aus seiner seit 20 Jahren inhabergeführten Schreinerei hat er ein gutes Gespür für die Realitäten des Alltags, ohne dabei seine gestalterische Seite zu vernachlässigen. Zudem gibt ihm seine frühere Tätigkeit als dipl. Sozialpädagoge das nötige Verständnis für die heutigen Anliegen von Menschen aller Generationen. Als Vertreter des Knonauer Amts nimmt er dabei die grosse Sorge der Bevölkerung um die Zukunft des Bezirksspitals wahr. Hier versteht er sich voll und ganz als Volksvertreter und will alles in seiner Macht Stehende tun, damit das Spital Affoltern der Region noch lange erhalten bleibt. Ob Daniel Sommer seine über Parteigrenzen hinweg anerkannte Arbeit im Züricher Kantonsrat fortsetzen kann, entscheiden am 24. März die Bürgerinnen und Bürgern mit dem Wahlcouvert. Wem ebenfalls eine menschennahe und lösungsorientierte Politik wichtig ist, verwendet die Liste 7 und gibt Daniel Sommer zwei Mal seine Stimme. EVP Bezirk Affoltern

Als Finanzverwalterin ist Eveline Fenner täglich im Reich der Zahlen zuhause und kennt die Geldströme zwischen Gemeinden und dem Kanton aus der Praxis. Dabei fragt sie sich auch immer, was Eveline Fenner. alle diese Zahlen den Menschen im Alltag im Knonauer Amt bringen. Kommt Prämienverbilligung bei den richtigen Menschen an? Wie kann sie nackte Zahlen in einen erlebbaren Mehrwert verwandeln? Ihr soziales Engagement im privaten Bereich zeigt ihr, dass es sich lohnt, in Menschen und deren Potenziale zu investieren. Sie würde daher gerne Gesetze mitgestalten, die unsere Zivilgesellschaft stärken und denen ein menschenwürdiges Leben erlauben, die auf Hilfe angewiesen sind. Der Staat soll im Dienste der Menschen stehen – nicht umgekehrt. Ihre langjährige Berufserfahrung in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst macht ihr bewusst, wie wichtig gesamtheitliche Sichtweisen sind. Und dass diese zunehmend auch bei der Erziehung und Bildung verloren gehen, beschäftig sie natürlich auch als Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ehrenamtliche Tätigkeiten bedeuten Eveline Fenner ebenso viel wie ihre berufliche Laufbahn. Daher möchte sie diese vermeintlich unterschiedlichen Welten mit gezielter Netzwerkarbeit besser miteinander verknüpfen. Und um die Schaffung verbindender Elemente geht es auch in der Politik, wenn Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zukunftsperspektiven keine Worthülsen sein sollen. Bei dieser Aufgabe etwas von Zahlen zu verstehen, ist bestimmt von Vorteil. EVP Bezirk Affoltern

Im Vordergrund stehen bei Roland Schneider sachbezogene Themen, die angepackt werden müssen. Nur diskutieren reicht nicht. So ist er auch aktiv geworden und liess sich im letzten Sommer zusam- Roland Schneider. men mit einem neuen Team in die Schulpflege Hedingen wählen, als Präsident. Bildung und Energie sind zwei zentrale Themen, die in einem liberalen Umfeld gefördert werden sollen. Die Bildung ist bekanntlich die wichtigste Ressource, die wir in der Schweiz haben. Unser Bildungssystem ist gut und wir können stolz darauf sein. Es muss aber den sich ändernden Anforderungen laufend angepasst werden, damit wir unseren Lebensstandard halten und unseren Nachkommen eine gute Ausgangslage bieten können. Zweites Hauptthema ist Energie respektive die Umwelt. Im Umgang mit Energie beeinflussen wir unsere Umwelt massgeblich. Und dies müssen wir möglichst schonend und wertschätzend tun, damit viele Generationen diese wunderbare Welt geniessen können. Wir von der glp sind überzeugt, dass sich dies mit einer liberalen Wirtschaftspolitik vereinbaren lässt. Eine möglichst freie Wirtschaft mit den nötigen Schranken und Leitlinien unterstützt eine gesunde Welt. Die Wirtschaftsordnung, die sich menschlichen, ethischen und ökologischen Grundsätzen verpflichtet, ist für Roland Schneider also wichtige Basis, um die beiden Hauptanliegen zu unterstützen. Diese will er im Kantonsrat aktiv einbringen und hofft, dass möglichst viele die Liste 4 der glp einwer-

Michael Bommel: Neue Ideen gefragt

Marc Bochsler für Freiheit und Wohlstand

Arianne Moser-Schäfer für Unternehmen und Umwelt

In meinem Beruf als BewerbungsCoach und Personalberater stelle ich oft auch unangenehme Fragen. Denn nur solche regen zum Nachdenken an. Genauso stelle ich auch unpopulä- Michael Bommel. re Fragen in der Politik, um damit neue Wege und Visionen aufzuzeigen. Mit dieser Ehrlichkeit macht man sich jedoch nicht immer bei allen beliebt. Die GLP ist jedoch eine Partei, welche kritisches Hinterfragen unterstützt, ohne dass man gleich in die linke oder in die rechte Ecke abgeschoben wird. Denn technologische und demografische Veränderungen sowie Umweltfragen, welche auf uns zukommen, brauchen neue Antworten und mutige Lösungen, welche sachlich diskutiert werden müssen. Für die Zukunft sind neue Ideen gefragt, neue Denkmuster. Darum engagiere ich mich für diese Partei der Vernunft, welche versucht, Ökonomie und Ökologie im Säuliamt harmonisch zu vereinbaren. Als Mitglied der Rechnungsprüfungskomission (RPK) von Affoltern und Präsident des Gemeinschaftszentrums Bauspielplatz Affoltern kenne ich die Anliegen von Affoltern und würde diese gerne im Kantonsrat einbringen. Ich freue mich, wenn Sie am 24. März die Liste der Grünliberalen einlegen und meinen Namen zweimal auf Ihre Liste schreiben. Michael Bommel, Grünliberale Knonauer Amt

Ich werde mich für eine kongruente und steuerzahlerfreundliche Finanzund Budgetpolitik und für einen im Steuerwettbewerb attraktiven Kanton Zürich einsetzen. Als Familienvater ist es mir wich- Marc Bochsler. tig, dass die Familien und unser Mittelstand von den unnötigen Steuern und Abgaben entlastet werden, damit das Geld in die Wirtschaft und somit in unseren hart erarbeiteten Wohlstand investiert werden kann. Weiter ist es mir wichtig, dass meine Kinder und deren Nachkommen eine stabile und sichere Zukunft in Freiheit und Wohlstand haben können. Unser Rückgrat der Wirtschaft sind die Klein- und Mittelunternehmungen. Als Treuhänder und Unternehmer werde ich mich voll und ganz für unsere KMU im Kanton Zürich einsetzen. Ich möchte den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kantonsrat eine wertvolle Stimme geben. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich unsere Klein- und Mittelunternehmungen weiterentwickeln und entfalten können, damit diese unsere Arbeitsplätze und somit unseren Wohlstand sicherstellen können. Selbstverständlich setze ich mich für eine konsequente Asylpolitik ein, die den echten Flüchtlingen Schutz gewährt. Ich freue mich auf Ihre Unterstützung und dass Sie die Liste 1 und mich auf Ihrem Wahlzettel berücksichtigen. Marc Bochsler, Kantonsratskandidat SVP

Für Arianne Moser-Schäfer, Unternehmerin mit langjähriger Erfahrung auf leitender Stufe in lokal bis international tätigen Schweizer KMU, ist nachhaltiges Handeln der zentrale Wert, ob Arianne Moserin Wirtschaft, Ge- Schäfer. sellschaft oder Umwelt. Gesunde Firmen sichern Arbeitsplätze. Dazu brauchen sie weiterhin gute Rahmenbedingungen: gut ausgebildete Mitarbeitende, Zugang zu Innovation und tiefe Steuern. Gesellschaftlich ist der dreifachen Mutter ein lösungsorientierter Dialog wichtig, über verschiedene Generationen und soziale Gruppen hinweg. Nur so, nicht mit ausgrenzen, können wir das Erfolgsmodell Schweiz weiterentanzeige

wickeln. Ebenso wichtig ist der begeisterten Fechterin ein effizientes und bezahlbares Gesundheitssystem. Deshalb wird sie zum Spital 3x Ja stimmen. Das Spital Affoltern soll die Gelegenheit erhalten, sich als kantonaler Spezialist für ausgewählte Leistungen für die Spitalliste bewerben zu können. Für den Bezirk wären eine angegliederte Permanence und ein Ambulatorium ein Gewinn. Dass ihr Umweltanliegen wichtig sind, glaubt man ihr sofort, liessen sie und ihr Mann doch eine der ersten PVAnlagen in Bonstetten erstellen und haben sich im Nachgang dazu für den Abbau von finanziellen und bürokratischen Hindernissen eingesetzt. Richtig gesetzte Anreize sind Antrieb für Innovation und eine Chance für unsere Wirtschaft. Die in Bonstetten sehr beliebte Gemeinderätin wird auch bei einer Wahl in den Kantonsrat Gemeinderätin bleiben. FDP Bezirk Affoltern

Wahlen am 24. März Die Erneuerungswahl für die Mitglieder des Kantonsrates und des Regierungsrates für die Amtsdauer 2019 bis 2023 findet am Sonntag, 24. März, statt. Für den Regierungsrat ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich wählbar, für den Kantonsrat nur Personen, die auf einer der Listen aufgeführt sind. Der Wahlzettel muss mindestens den Namen einer Kandidatin oder eines Kandidaten enthalten. Es ist erlaubt, Namen zu streichen, Namen handschriftlich zu wiederholen (kumulieren) und Namen von Kandidatinnen und Kandidaten anderer Listen auf den Wahlzettel zu schreiben (panaschieren). Der gleiche Name darf jedoch höchstens zwei Mal auf dem Wahlzettel vorkommen.


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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Meinungen zum Spital Affoltern

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Das Säuliamt hat die tiefsten Gesundheitskosten

Lückenlose Altersvorsorge für Frauen

Einigen Politikern geht es beim Wohl der Bürger in erster Linie ums Geld. Nun kann man aber Gesundheit nicht einfach so kaufen. Was man aber kann, ist, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen und einen Blick in die Gemeindefinanz-Statistik des Kantons Zürich 2017 zu werfen. Dort stellt man fest, dass Affoltern der Bezirk im Kanton Zürich mit den tiefsten Gesundheitskosten pro Einwohner ist (Fr. 277.-). Die angrenzenden Bezirke Dietikon und Horgen weisen Fr. 327.bzw. Fr. 382.- auf. Dietikon bezahlte 2017 demnach pro Einwohner Fr. 50.und Horgen Fr. 105.- mehr als Affoltern. Der Bezirk Affoltern wies 2017 53 531 Einwohner auf. Rechnet man die Mehrkosten von Dietikon und Horgen damit hoch, ergibt das total 2,7 Mio. bzw. 5,6 Mio. Franken, welche der Bezirk Affoltern günstiger ist. Damit liessen sich Kredite im Umfang von 178 Mio. Franken oder gar 375 Mio. Franken finanzieren (1,5 %, Laufzeit 15 Jahre). Da wäre der Spital-Neubau mit 100 Mio. Franken kein Thema. Im direkten Vergleich zu den Nachbar-Bezirken steht der Bezirk Affoltern also sehr gut da. Und das mit einer medizinisch sehr guten, menschennahen Gesundheitsversorgung. Übrigens: die kantonalen Gesundheitskosten betragen Fr. 445.- pro Einwohner, Fr. 168.- pro Kopf mehr als im Säuliamt. Hochgerechnet auf die Bevölkerung von 53 531 Einwohnern entspräche das Mehrkosten von 9 Mio. Franken allein im Jahr 2017. Und wenn wir schon beim Rechnen sind – bitte mitberechnen, was die Aufträge des Spitals dem Gewerbe bringen, das in der Region Steuern bezahlt – wie die 700 Angestellten, die ihren Lohn auch versteuern. Das blenden offenbar gewisse Politiker aus. Sie propagieren lieber Steuererleichterungen für die Wirtschaft und vergessen dabei, dass nur Steuern zahlen kann, wer vorher genügend Aufträge erhalten hat. Deshalb dreimal Ja stimmen und dem Spital die Chance geben, einen Platz auf der Spitalliste zu rechtfertigen und die bürgernahe und im Vergleich günstige Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt sicherzustellen. Denn eins ist sicher: die Privatisierung der Gesundheitsversorgung in gleicher Qualität ist auf keinen Fall günstiger zu bekommen.

Eine längere Berufspause oder ein reduziertes Arbeitspensum bedeuten eine tiefere Altersrente. Wie können Frauen diese Einzahlungslücken ausgleichen und ihre finanzielle Unabhängigkeit bewahren? Teilzeitpensen, eine längere Auszeit nach der Geburt, Scheidung: Frauen laufen häufig Gefahr, im Alter finanziell schlecht dazustehen. Sie sind nicht nur seltener berufstätig als Männer, sie arbeiten auch viel öfter Teilzeit und haben tiefere Löhne. Doch jedes Jahr mit keinem oder kleinem Erwerbseinkommen bedeutet automatisch auch ein geringeres Altersguthaben. Was passiert bei einer Scheidung? Auch eine Scheidung hat finanzielle Folgen: Vorsorgetechnisch wird bei einer Scheidung das AHV- und Pensionskassenguthaben geteilt – aber nur der Betrag, den die Eheleute von der Heirat bis zur Scheidung angespart haben. So sind nach einer Scheidung häufig nicht genügend Mittel vorhanden, um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung aufrechtzuerhalten. Unabhängig davon, ob Sie erwerbstätig oder verheiratet sind, im Konkubinat leben oder Ihre Kinder selbst grossziehen: Wenn es um Ihre finanzielle Unabhängigkeit geht, sollten Sie sich nicht auf eine andere Person verlassen. Wie können Sie vorsorgen? - Durchgehend arbeiten: Aus Vorsorgeoptik ist es ratsam, auf eine längere Auszeit nach der Geburt zu verzichten und stattdessen mit einem tiefen Pensum weiterzuarbeiten. So leisten Sie und Ihr Arbeitgeber weiter Beiträge und das bisherige Altersguthaben wird zum BVGZins verzinst. - 2. Säule stärken: Setzen Sie sich mit den langfristigen Auswirkungen einer Teilzeitarbeit oder Mutterschaftspause auseinander: Allfällige Vorsorgelücken lassen sich in der Pensionskasse durch einen sogenannten Einkauf oder freiwillige Einzahlungen schliessen. - Private Vorsorge aufbauen: Zahlen Sie regelmässig in die 3. Säule ein. Dies ist eine der wichtigsten Massnahmen, gerade dann, wenn die Beiträge in die 1. und 2. Säule bescheiden ausfallen. Vorsorge ist komplex – und so individuell wie Sie. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon

044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Thomas Naef

mobiliar.ch

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Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

Freitag, 8. März 2019

Charles Höhn, Bonstetten .........................................................................

Neue Tausendernoten ins Cheminée werfen Der Gemeinderat von Wettswil ist zurückgekrebst und hat den demokratiepolitisch heiklen Entscheid, nicht über die Spitalvorlagen abstimmen zu lassen, rückgängig gemacht. Gut so! Ich bin überzeugt, dass die Stimmbürger Wettswils nicht noch mehr Geld ins marode Spital Affoltern stecken wollen. Seit 2012 ist die Spitalfinanzierung keine Gemeindeaufgabe mehr und das Spital Affoltern dürfte demnächst auch die Zahlungen des Kantons verlieren, da die Fallzahlen zu klein sind. Insofern sind Investitionen ins Spital etwa so sinnvoll, wie wenn man bei der SNB die neuen Tausendernoten bestellt, um diese direkt im Cheminée zu verbrennen. Die Gemeinden am Jonenbach können damit noch begrenzt einen Sinn sehen: Die brennenden Noten spenden ein wenig Wärme und das Feuer sorgt für Geborgenheit. Jedoch weiss jeder, dass es sinnvollere Wege gibt, um dasselbe zu erreichen. Für die übrigen Gemeinden, im Speziellen Wettswil und Stallikon, ist es aber wie wenn man das Geld an einem sonnigen, heissen Sommertag ins Cheminée wirft: Die Bewohner nutzen das Spital kaum, da bessere Spitäler schneller erreichbar sind. Ausserdem

mussten sie in den letzten Jahren happige Steuererhöhungen hinnehmen, welche schnellstmöglich rückgängig gemacht werden sollten. Es ist besser, das Geld beim Bürger zu lassen, anstatt es in die wahnwitzigen Projekte am Sonnenberg zu stecken. Deshalb 2x Nein zu den Nachfolgeprojekten. Florian Maier, Wettswil, Präsident Jungfreisinnige Säuliamt .........................................................................

Pro ambulante Grundversorgung Dass der Zweckverband aufgelöst werden muss, ist mittlerweile den meisten klar, denn seine starren Strukturen verunmöglichen dem Spital, im Gesundheitsmarkt zu bestehen. Die Langzeitpflege ist per Gesetz eine Gemeindeaufgabe. Deshalb macht eine Organisationsform wie die IKA Sinn, an der die Gemeinden beteiligt sind. Das Spital soll in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft überführt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass sich das Spital schneller anpassen kann. Die neue Spitalliste wird per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Dort wird entschieden, welches Spital für welche Dienstleistung einen Leistungsauftrag erhält. Die aktuelle Verteilung verursacht zu hohe Kosten und ist somit ein Auslöser für die steigenden Krankenkassenprämien. Momentan ist jedes vierte Spitalbett nicht belegt. Viele Spitäler haben neue Bettenhäuser gebaut und auf die stationäre Medizin gesetzt (Triemli, Limmattalspital, Kantonsspital Winterthur). Auf die Umstellung «ambulant vor stationär» sind sie nicht oder nur schlecht vorbereitet. Es bietet sich eine einmalige Chance, etwas Neues mit Pioniergeist entstehen zu lassen. Ein starkes Ambulatorium mit zusätzlichen Spezialisierungen (z.B. Geriatrie, Palliative Care) und Kooperationen mit anderen Spitälern, etc. könnte dies sein. Die Beteiligung der Gemeinden an der gemeinnützigen Aktiengesellschaft ermöglicht es, den Übergang von stationärer zu ambulanter Versorgung zu begleiten und die Interessen der Gemeinden einzubringen. Noch ein paar Worte zu den Finanzen: Das Spital verfügt aktuell über ca. 23 Mio. Franken Eigenkapital. Dazu kommt der Landanteil, der ca. 22 000 m² beträgt. In der Zone für öffentliche Bauten wird der Quadratmeterpreis auf 180 Franken geschätzt, in der Wohnzone an gleicher Lage auf 690 Franken. Sollte das Spital also keine neuen Leistungsaufträge für 2022 erhalten und liquidiert werden müssen, dann kämen bei einer Umzonung über 11 Mio. Franken dazu. Es gibt also momentan keinen Grund, dem Standort des Spitals Affoltern die Zukunft aus finanzpolitischen Gründen zu verwehren, weil die Reserven ausreichen. Im Gegenteil, es besteht die Chance, ein Vorzeigeprojekt mit Pioniergeist entstehen zu lassen. Ronald Alder, Kantonsrat Grünliberale .........................................................................

Lieber ein Ende mit «Schrecken» ... Das Spital und die stetig steigenden Gesundheitskosten bewegen. Schlussendlich will man auch das richtige wählen. Es sicher möglich, ohne Qualitätsverlust Kosten zu reduzieren. Zum Beispiel Spitalschliessung? Über das Spital wird viel geschrieben und informiert. Die Entscheidung für den Normalbürger wird immer schwieriger und unverständlicher. Vieles ist in der laufenden Debatte unglaubwürdig. Die Info-Veranstaltung in Hausen brachte mich nicht wie erhofft weiter. Die Mehrheit der Teilnehmer waren offensichtlich fürs Spital und gehörten der SP an. Eine Partei, die mithilft, unser Gesundheitswesen zu verteuern, ist nicht glaubwürdig. Jüngste Beispiele: 15 Min. Umkleidezeit (jährlich Kos-

ten im Unispital ca. 20 Mio. Fr.), Lohnforderungen fürs Personal etc. Argumente der Ärzte: ohne Spital werden wir in Zukunft von Ärzten aus dem Osten behandelt, die unsere Sprache nicht beherrschen. Das ist pure Angstmacherei. Liebe Ärzte, auch euch geht es ums Geld. Hausärzte verdienen weniger als Spezialisten, darum haben wir genau dort einen Mangel. Ein Umdenken könnte die jährlich steigenden Kosten reduzieren. Auch das Personal wird für ein Ja missbraucht. Es ist unbestritten, das Personal macht seit Jahren einen super Job. Arbeitsplätze auf Kosten der Steuerzahler zu erhalten, darf nicht sein. Arbeitslos wird niemand, wir haben Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen. Zu den Politikern; wie kann ein ehemaliger Präsident der BK plötzlich gegen das Spital argumentieren. Kann man da noch an Ehrlichkeit glauben? Darum: Ja zur Auflösung des Zweckverbandes. Ja zur Gründung einer interkommunalen Anstalt, dies ist auch eine gesetzliche Verpflichtung der Gemeinden. Mit den regionalen Aufgaben, Spitex-Lösung, Langzeitpflege und einen gesicherten Zugang zu einer nahe gelegenen Notfallstation. Nein zum Spital, dies ist kein gesetzlicher Auftrag der Gemeinden. Bei einem Ja ist man weiterhin bis 2021, je nach Leistungsaufträgen, im Ungewissen. Bei der Weiterführung des Spitals stehen Investitionen von ca. 100 Mio. Franken an. Hans Binzegger Hausen a. A. .........................................................................

Private Investoren keine Alternative Die Spitalgegner werden nicht müde, zu betonen, dass es keine Aufgabe der Gemeinden sei, ein Spital zu betreiben. Alle Spitäler im Kanton Zürich, die nicht privaten Betreibern gehören, werden von Gemeinden betrieben. Nur zwei gehören dem Kanton: das Universitätsspital und das Kantonsspital Winterthur. Alle anderen öffentlich-rechtlichen Spitäler wie Triemli, Waid, Limmattal, Männedorf, Uster, Wetzikon, Bülach sind in den Händen der Gemeinden. Wir machen hier im Bezirk Affoltern nichts Einzigartiges, indem wir eine Gemeinde-Trägerschaft für unsere Spital-AG bilden. Die Betriebskommission hatte die Optionen für die Zukunft des Spitals Affoltern geprüft. Unter anderem wurden Gespräche mit privaten Investoren im Spitalbereich geführt. Unsere Gesprächspartner empfanden den Bezirk Affoltern als attraktiven Markt zur erfolgreichen Führung eines Spitals. Trotzdem erwies sich eine Zusammenarbeit als unmöglich: Die möglichen Partner krebsten aufgrund des generellen politischen Klimas gegenüber privaten Spitalbetreibern bzw. aus Scheu vor politischen Auseinandersetzungen zurück. Angesichts der hohen Wogen, die das Thema schlägt, dürfte sich daran kaum etwas ändern. Unsere Strategie ist deshalb eine wohnortnahe Grundversorgung und eine zentralisierte Spezialisierung. Unsere Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Triemli ist überaus positiv. Das Triemli hat einerseits den Wert des Marktgebiets Knonauer Amt erkannt und ist bereit – im Gegensatz zu den anderen Anbietern – in einer Kooperation auf Augenhöhe auch den Standort Affoltern zu unterstützen. Sympathisch ist auch, dass sich die Verantwortlichen des Triemli – im Gegensatz zu anderen externen Exponenten mit ganzseitigen Inseraten – aus den Angelegenheiten unseres Bezirks raushalten. Mit dem Triemli können wir die Grundversorgung im Bezirk sicherstellen, um die erforderlichen Fallzahlen am Standort Affoltern zu erreichen und die Spezialisierungen unserem starken Partner überlassen. Es entsteht eine Win-WinSituation. Betriebskommission Spital Affoltern

Schlachtfeld Wald Natur ist rar geworden – Wald könnte ein letztes Stück davon sein. Könnte! Spazieren Sie doch einmal zwischen Bonstetten und Wettswil durch den Wald: Schneisen, Traktortrassen, überall wird gelichtet, die markantesten Bäume sind weg. Weg ist damit aber auch die Kraft, das Geheimnis, die Vielfalt. Das geschieht schon seit Jahren – und ärgert viele Menschen seit Jahren. Wald ist ein Verlustgeschäft und braucht Subventionen. Diese sind für die Waldpflege sicher nötig. Wenn diese Hilfen aber dazu führen, dass unsere Wälder ihren Charakter verlieren, dann läuft etwas schief. Denn längst hat der emotionale Wert, der Erholungswert den Nutzwert des Holzes überholt. Die Subventionen kommen vom Steuerzahler. So sollte sich dieser auch an natürlichen, kraftvollen Wäldern freuen können. Solche Wälder sind vielerorts schon zu gefragten Ausflugszielen geworden. Natur soll ein klarer Gegensatz zur Kultur sein. Wir müssen diese Unterschiede pflegen, nicht verwischen! Lassen wir doch einige Reste, lassen wir doch ein Stück Geschichte wachsen mit mächtigen Bäumen, die unsere Nachkommen bewundern werden! Sicher liegt nirgends schlechter Wille vor. Aber das Umdenken, dass der wahre Wert des Waldes längst vom Nutzwert zum emotionalen Wert gewechselt hat, ist anscheinend noch zu wenig verbreitet. Max Schweizer, Wettswil anzeige

Spital Optimieren und die Lösung als Triemli-Filiale finden Finden Sie es richtig, dass man in der Langzeitpflege die Lehrlinge reglementswidrig arbeiten lässt, um Personal zu sparen? (in kurzer Zeit gingen 2018 drei Personalverantwortliche). Finden Sie es richtig, dass Demente erst dann nach draussen in die Natur dürfen, wenn Druck aufgesetzt wird? (aber alsdann werden diese Ausgänge nach kurzer Zeit wieder eingestellt). Finden Sie es richtig, dass wegen der schlechten Behandlung der Bewohner ein teurer Bericht erstellt werden musste und der Leiter noch immer nicht die Kündigung erhalten hat? Finden Sie es richtig, dass uns dieser Bericht vorenthalten wird? Weshalb wartet der Statthalter noch immer, um endlich einzugreifen?

Unser Spital wird zur spezialisierten, möglichst autonomen Filiale vom Triemli. Das ist unser allerletzter Strohhalm.

Eine Filiale ist nirgends eine AG* und braucht keine Trennung von Langzeitpflege und Akutbereich, weil die Betagten der LZP im Spital zu behandeln sind. Weshalb soll da die Firma gewechselt werden müssen, wenn man schon im Spital ist? Wer kann und will an diesen zwei Firmen verdienen? Den Geldleuten müssen wir ganz klar nein sagen. Eine buchhalterische Ausscheidung reicht. Und wir wollen sagen können, wie die Weichen zu stellen sind. Deshalb den Zweckverband (unseren demokratischen Strohhalm) bitte nicht aufgeben.

Deshalb aus Liebe zu unserem Spital ganz klar 3 x NEIN *) ausser vielleicht in Affoltern, wo die Behörden-Elite halt anders tickt. www.verein-zweckverband.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Kino im Kopf

Kryptowährungen

Kinderbuch-Autor Lorenz Pauli erzählt am «Gschichte-Samschtig» in Affoltern. > Seite 21

Bitcoin und Blockchain sind Thema an der Volkshochschule im Knonauer Amt. > Seite 27

Zwischenhalt im Reusstal

Schlagerstar Beatrice Egli besucht Volvo-Garage in Ottenbach

Lange Freundschaft: Beatrice Egli mit Garagist Albin Herzog. (Bild zvg.)

Direkt vom Flughafen, nach anstrengender Tournee, aus den Ferien in Australien kommend, machte Schlagerstar Beatrice Egli einen Zwischenhalt in Ottenbach, bevor sie mit ihrem neuen Volvo XC 60 ins Studio nach Freiburg im Breisgau fuhr. Die Gewinnerin der zehnten DSDS-Staffel verbindet eine lange Freundschaft mit dem Ottenbacher Volvo-Garagisten Albin Herzog und dessen Familie. So grüsste der herzlich-charmante Superstar, begleitet von ihrem Bruder Marcel, Familie Herzog und ihre Mitarbeitenden auch mit vertrautem «Du». Ein sicherer fahrbarer Untersatz sei für sie von besonderer Wichtigkeit, hielt Egli fest und ergänzte: «Gerade weil ich bei meinen vielen Verpflichtungen viel damit unterwegs bin.» (kb.)

Der Gesundheit zuliebe

Tag der offenen Tür in der Praxis für Energieausgleich «Uusglich» Am 22. und 23. März bietet die diplomierte Pflegefachfrau HF, Rosmarie Egloff, Einblicke in ihre Tätigkeit als ganzheitliche Therapeutin und Beraterin. Gute Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit: Der menschliche Körper ist tagsüber vielen Belastungen, Giftstoffen und Stress ausgesetzt. Kleinere und grössere Krankheiten sind Folge davon. Es gibt viele Möglichkeiten Krankheiten, Schmerzen oder Be-

schwerden mit natürlichen Mitteln auszugleichen. In ihrem Haus haben Rosmarie und Tim Egloff einen Therapie- und Beratungs-Raum und neu einen Infrarot-Raum eingerichtet und ein breites Angebot aufgebaut. In einem Workshop am 4. und 11. April, von 14 bis 16 Uhr sowie am 5. und 12. April, von 19 bis 21 Uhr, werden die Themen Ernährung, Giftstoffe vermeiden, Entgiften, Störfelder, Psyche und Bewegung genauer behandelt. Inbe-

griffen ist eine Behandlung in der Infrarot-Kabine. Diese bietet viele gesundheitsfördernde Effekte an. Die Infrarot B- und C- Strahlen regen mit ihrer sanften Tiefenwärme den Kreislauf an. LED-Farblichttherapie und Aromatherapie wirken unterstützend auf das Wohlbefinden. Ein Solevernebler sorgt für gesunde Atemwege. Die Sitzungsdauer in der Kabine beträgt zirka 30 Minuten bei 35 bis 55 Grad Celsius. Eine Einzelsitzung im «Infrarot Stübli» kostet 25 Franken. Auf die Vierer- und Neuner-Abonnemente gibt es tolle Eröffnungsrabatte. Nach wie vor im Angebot sind die bewährten Scenar- (Schmerztherapiegerät) und Bioresonnanz-Therapien sowie das Spezialgebiet «Ganzheitliche Krebsberatung». Zusätzlich bietet Tim Egloff sein «Magic Water» zum Degustieren an – schliesslich ist sauberes und gesundes Wasser unentbehrlich für eine gute Gesundheit. (pd.) Tag der offenen Türe, Freitag, 22. März, 14 bis 20 Uhr und Samstag, 23. März, 10 bis 16 Uhr. Rosmarie und Tim Egloff, Feldstrasse 15, Merenschwand. (Parkschilder beachten!).

Tim und Rosmarie Egloff machen ihre moderne Infrarotkabine für die Öffentlichkeit zugänglich. (Bild zvg.)

Telefon 056 664 00 21. Informationen auf www.uusgli.ch, www.magic-h2o.ch oder www.ganzheitliche-krebsberaterin.ch.

Bargeld beziehen Vortrag über Energetisches Heilen im Volg Am Mittwoch, 13. März, um Durch die Zusammenarbeit des Schweizer Detailhändlers Volg mit dem Unternehmen Sonect kann in den über 580 Volg-Läden ab sofort auch Bargeld bezogen werden. Die neue Dienstleistung funktioniert nach dem Download der dazugehörigen kostenlosen Sonect App ganz einfach über das Smartphone. So kann jeweils einfach der gewünschte Volg-Laden ausgewählt sowie der Geldbetrag eingegeben werden. Der nachfolgend automatisch generierte Barcode wird im Volg nur noch an der Kasse von den Mitarbeitenden gescannt und der gewünschte Betrag überreicht – ohne Gebühren. (pd.)

19.30 Uhr, im Shindo-Zentrum in Affoltern.

Nebst dem Vortrag inklusive Demo über energetische Organheilung wird Joy Barbezat in einer Gruppenbehandlung das «Vertical Balancing» an allen, die es wünschen, durchführen. Dies ist eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele und zeigt sich in der Ausgleichung der Beinlängen und des Beckens. Durch genaues Ausmessen vor und nach der Behandlung ist es für alle Anwesenden verifizierbar. (pd.)

Joy F. Barbezat. (Bild zvg.)

Mittwoch, 13. März, 19.30 Uhr, Shindo-Zentrum,

info@energyhealing.ch. Institut für Angewandte

Zürichstrasse 49, Affoltern. Weitere Informationen

Intuition, Joy F. Barbezat, Via Medoscio 151,

unter Telefon 076 369 56 23, oder per E-Mail:

Agarone. Infos: www.energyhealing.ch.

Freitag, 8. März 2019

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Prüfstein Dem FC Wettswil-Bonstetten steht ein schweres Auswärtsspiel in Tuggen bevor. > Seite 29

LineDance für alle

Kurse in der Raststätte MyStop

Tanzen als Gruppe: Die Lake-Wood-Dancers aus Affoltern. (Bild zvg.) Die Lake-Wood-Dancers aus Affoltern tanzen nun in den neuen, grossen Räumlichkeiten im MyStop. Ein neuer Anfänger-Kurs für Senioren startet am 18. März, ein Abendkurs für Nicht-Senioren am 21. März. Im Line Dance tanzt die ganze Gruppe zusammen zu einem ausgewählten Musikstück die gleiche Choreografie. Die Lake-Wood-Dancers tanzen traditionell zu Country Musik sowie zu aktuellen Hits, zu Latino-Musik und auch zu moderner Popmusik. Die Choreografien bestehen aus verschiedenen Tanzrichtungen wie Cha Cha Cha, Jive, Rumba, ja sogar Walzer um nur einige zu nennen. Die Tänzerinnen und Tänzer stehen einzeln in Linien, alle tanzen dieselben Schrittfolgen, die sich regelmässig wiederholen. Alle sind eingeladen, mitzumachen, Singletänzer, Paare oder Famianzeige

lien. Es gibt keine Altersgrenze. Der Spass steht im Vordergrund, getanzt wird in Freizeitkleidung mit festsitzenden Schuhen mit glatter Sohle. Zur beliebten Line Dance Night, einmal im Monat, darf es auch gerne im Westernoutfit sein. Neue Kurse für Senioren ohne Vorkenntnisse starten am Montag, 18. März, 17.15 Uhr und für NichtSenioren am Donnerstag, 21. März, 20.05 Uhr. Für Senioren, die schon etwas Tanzerfahrung haben, eignet sich der bereits bestehende Kurs am Montag jeweils um 16 Uhr. Wer bereits Line-Dance-Erfahrung hat, kann nach Absprache in einen schon bestehenden Kurs quereinsteigen. Alle Kurse in Affoltern im MyStop. (pd.) Infos und Anmeldung: anita.seegraf@gmail.com, Telefon 041 917 42 94.


Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 8. März 12.00 Seniorenessen 18.30 Jugend-Chile Samstag, 9. März 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 10. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Hausen Diakon M. Kühle-Lemanski Pfr. Christof Menzi Pfrn. Irene Girardet Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Suppenzmittag

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Freitag, 8. März 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 13. März 14.30 Talertreff im Pfarrhaus

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader (bis 23.4.) Mittwoch, 13. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 14. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Sonntag, 10. März 10.00 Katholische Kirche Bonstetten Ökumenischer Familiengottesdienst zur Fastenzeit mit Pfrn. Susanne Sauder und den Pfarrern Antonio Lee Otto Kuttler und Matthias Ruff Musik: Kirchenchor Bonstetten Anschliessend Apéro und Mittagessen Fahrdienst: Anmeldung bis 9. März unter 044 777 99 72 17.00 Taizé-Singkreis in der Kirche Wettswil Montag, 11. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 12. März 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 13. März 14.00 Kolibri-Treff in Stallikon und Wettswil Donnerstag, 14. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 bis16.30 Uhr Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. März 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 9. März 10.00 Seminartag zum Auftanken für pflegende und begleitende Angehörige findet mangels Anmeldungen nicht statt! Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst «Aufbruch in eine bessere Welt» (Lukas 22, 24–27), Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 14. März 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus Dr. D. Künzler, Landarzt, Maler und Schriftsteller, erzählt aus seiner beruflichen Tätigkeit 18.30 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit in der katholischen Kirche Bonstetten mit Pfr. A. Lee, Pfr. O. Kuttler Pfr. M. Ruff, Pfrn. S. Sauder Mitwirkung und letzter Auftritt des Chors «Bonstetten mit Herz» 17.00 Kino in der Kirche zeigt den Familienfilm «Die rote Zora». Eintritt frei freigegeben ab 12 Jahren

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 10. März Sonntag Invokavit 10.00 Fasnachtsgottesdienst Regional, alle drei Gemeinden alle Pfarrer Ein satirischer Blick auf Welt, Gemeinde und Leben Begleitet von Ursula Hauser an der fasnächtlichen Orgel, man darf kostümiert kommen Anschliessend Kirchenkaffee 17.00 Jugendgottesdienst Juki in Mettmenstetten Vikar Wildenauer Thema: Martin Luther King und die Befreiung der Schwarzen Anschliessend Pizza im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 10. März 10.00 Fastnachtgottesdienst mit Pfrn. C. Mehl Pfr. A. Fritz und Pfr. T. Maurer in Mettmenstetten

Samstag, 9. März 16.30 Gottesdienst mit Krankensalbung im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 10. März 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 19.00 Santa Messa (wird wegen Priesterwechsel von 11.00 Uhr auf 19.00 Uhr verschoben) Mittwoch, 13. März 19.30 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. März 11.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag in der reformierten Kirche mit dem ökumenischen Pfarrteam und der Gruppe Welt Oberamt Montag, 11. März 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 15. März 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 10. März 9.30 Offenes Einsingen mit Anette Bodenhöfer 10.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag Liturgie aus Slowenien, gestaltet von Hedinger Frauen Beatrix Durrer, Isabelle Ulrich, Diana Bollier und Konfirmandinnen Musikalische Begleitung Anette Bodenhöfer Corinna Meienberg, Jost Müller Donnerstag, 14. März 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus. Kurt Hofmann zeigt seinen neuesten Film zum Thema Buntes Allerlei in Hedingen

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 9. März 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 10. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst mit anschliessendem Suppenzmittag in der reformierten Kirche Hausen Montag, 11. März 15.30 3. Klass-Unti im Pfarrhauskeller Mittwoch, 13. März 12.30 minichile in Kappel

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 8. März Ab 19.30 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Sonntag, 10. März 10.00 Regionaler FasnachtsGottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Pfarrerin Claudia Mehl Pfarrer Thomas Maurer Orgel: Ursula Hauser Dienstag, 12. März 19.30 Konzert: Voskresenije aus St. Petersburg www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 10. März 10.30 Ökumenischer Fasten-Gottesdienst in der katholischen Kirche mit Renate Wüst (kath) und Pfrn. Eva Eiderbrant Anschliessend Suppenzmittag im katholischen Chilehuus Dienstag, 12. März 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 14. März 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst in der Heilsarmee mit Chor der EMK; Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 9. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 10. März 8.00 Eucharistiefeier 10.00 Ökumenischer Gottesdienst anschliessend Fasten-Suppe-Essen Montag, 11. März 19.30 Monatsandacht Dienstag, 12. März 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 13. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 14. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. März 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 10. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Suppenzmittag Montag, 11. März 19.00 Meditation Donnerstag, 14. März Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 9. März 18.30 Santa Messa mit dem Missionar Sonntag, 10. März 1. Fastensonntag 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal mit S. Hanke 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und M. Felber Während des Gottesdienstes können Sie sich die gesegnete Asche auflegen lassen Orgel: A. Bozzola Opfer: Einsatz wo am nötigsten mamma Anschliessend Fastensuppe mit Brot (für die Kinder von Sunntigsfiir gibt es eine spezielle Suppe)

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne in der katholischen Kirche Anschliessend Suppenzmittag im Chilehuus Mittwoch, 13. März 19.30 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei in Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst Martin Gerber Kinderprogramm Montag, 11. März 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 14. März 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 8. März 19.00 Ehekurs Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst mit Besuch des EMK-Chores (Predigt: Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag, 11. März 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 14. März 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. März 10.30 Gottesdienst Thema: Gottes Verheissung an sein Volk Hebräerbrief 4, 1–13 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 14. März 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Zwischen Delta-Blues, Ragtime und Gospel

«Black Patti» im «Pöschtli» Aeugstertal

Freitag, 8. März 2019

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Lernen, sich zu schützen

Neue Selbstverteidigungsschule in Affoltern Seit Februar gibt es in Affoltern an der Industriestrasse 18 beim Budo Sport Club Bsca die Streetwise-Defense-Schule «The Ultimate Self Protection System». Diese Selbstverteidigung ist nur für Erwachsene geeignet und wird immer auf den neuesten Stand angepasst. Die Kursteilnehmenden werden effizient geschult und das Training den Gegebenheiten angepasst. Egal, ob man sportlich oder nicht sportlich ist:

Wichtig in dieser Schule sind das Miteinander und das Soziale, was leider in den meisten Schulen vergessen wird. Es gibt keine Prüfungen und keine Tests. Viel wichtiger ist es, den Alltag zu vergessen und sich auf diesen besonderen Abend und neue, spannende Begegnungen zu freuen. Diese Selbstverteidigungsschule ist sehr praxisorientiert, es gibt keine beinverrenkenden Bewegungen oder sinnlose Übungen. Das Angebot richtet sich an Personen, die Freude an Bewegungen haben und sich selbst

verteidigen möchten, um sich vor Gewalt zu schützen. Den Unterricht erteilt Kampfsportmeister, Promoter, Stilbegründer Albert Greber, der diese vielseitige Sportart seit 40 Jahren betreibt. Der Unterricht findet in den Räumlichkeiten des Budo Sport Club Affoltern von Patrick Schmidli statt. Es finden regelmässig Seminare rund um Kampfkunst und -sport statt. (pd.) Anmeldungen per E-Mail: an streetwise@gmx.ch oder patrick.schmidli@sunrise.ch.

ratgeber eigenheim

Dienstbarkeiten genau prüfen Zu den meisten Grundstücken gehören auch Dienstbarkeiten. Diese sind im Grundbuch eingetragen und können für Grundeigentümer Vor- oder Nachteile mit sich bringen. Vor dem Kauf einer Immobilie lohnt es sich deshalb, genau zu prüfen, was hinter solchen Einträgen steckt.

Die Musiker: Peter Crow C. (links, Gitarre, Dobro, Mundharmonika und Gesang) und Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer (Mandoline, Gitarre und Gesang). (Bild Christian Kaufmann)

Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta-Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals – dafür stehen «Black Patti». Am 21. März sind sie in Aeugstertal zu hören. Von «Sir» Oliver Mally, der das «Pöschtli»-Publikum seit Jahren mit akustischem Blues und einfühlsamen Balladen erfreut, wird es wärmstens empfohlen: Auf «Red Tape», dem neuesten Album des nach einem obskuren Chicagoer Plattenlabel benannten Duos «Black Patti», knistert und rauscht zwar nichts, dennoch ist es authentisch bis auf die Knochen. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues- und Jazzbühnen unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch durch seine Qualitäten als Entertainer. In «Mr. Jelly Roll» hat er seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Neben der Gitarre glänzt der junge Münchner Musiker auch am fast vergessenen Bluesinstrument Mandoline. Dazu sind beide auch noch exzellente Vokalisten und passen hervorragend zusammen. Bemerkenswert und wunderschön ist ihr zweistimmiger Gesang, wie man ihn z.B. von Sonny Terry und Brownie Mc Ghee kennt – und das nicht nur in den Refrains. anzeige

Zusammen steigen die beiden tief in die Vergangenheit hinab und spielen den Delta-Blues so authentisch, als wären sie am Mississippi gross geworden. Dabei pflegen sie einen archaischen Bluesstil, wie er vor dem Zweiten Weltkrieg in Mode war. Damals zogen schwarze Sänger wie Robert Johnson, Charly Patton und die Mississippi Sheiks mit ihren Gitarren durchs Land, um an belebten Strassenecken oder bei Gartenfesten und Hauspartys ihre Lieder und Tanznummern zum Besten zu geben. Diese Klänge lassen «Black Patti» wieder auferstehen – mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Mit ihrem äusserst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigrane und unglaublich berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta-Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Virtuosität und ansteckender Spielfreude erobern «Black Patti» ihr Publikum im Sturm und entführen es in eine Kneipe im Mississippi-Delta, wo die Männer an der Bar Whiskey trinken und derbe Sprüche klopfen, bis ihnen einfällt, dass sie der Teufel holen könnte für ihre Lästereien. (pd.)

Konzert am Donnerstag, 21. März, 20.30 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Beim Kauf einer Liegenschaft ist der Grundbuchauszug eines der zentralen Dokumente. Er hält nicht nur fest, wem eine Liegenschaft gehört, wie gross die Grundstücksfläche ist, wie diese bebaut ist und welche Grundpfandrechte darauf lasten, sondern listet auch eingetragene Dienstbarkeiten auf – sowohl diejenigen zugunsten der Liegenschaft als auch jene zu deren Lasten, aber auch Anmerkungen und öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen. Prüft man diese nicht genau, kann später ein geplanter Umoder Neubau unter Umständen nicht oder nur mit Einschränkungen realisiert werden. Eigentumsbeschränkungen, die einen öffentlich-rechtlichen Ursprung haben, sind etwa Baubeschränkungen durch Baulinien zur Sicherung von Strasse oder Trottoir, oder die Verpflichtung Parkplätze zu bauen, hinzu kommen oft Durchleitungsrechte für Werkleitungen. «Meist klingen solche öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen dramatischer als sie sind, in 99 von 100 Fällen sind sie aber berechtigt, sauber dokumentiert und bringen wenig Einschränkungen mit sich», sagt Bauanwältin Daniela Lutz, Mitglied der Kammer unabhängiger Bauherrenberater (KUB).

Probleme bei Neu- oder Erweiterungsbauten Probleme bereiten können öffentlichrechtliche Eigentumsbeschränkungen nach ihrer Erfahrung vor allem bei Neubauten oder der Erweiterung bestehender Gebäude: Beispielsweise weil man als Grundstückbesitzer die Umlegung bestehender Leitun-

gen bezahlen muss, wenn sie dem eigenen Bauvorhaben in den Weg kommen. Oder weil man Bereiche, die gemäss Eigentumsbeschränkung später einmal für eine Strassenverbreiterung oder ein Trottoir vorgesehen sind, nicht dauerhaft bebauen kann. Die Liste der privaten Dienstbarkeiten zwischen zwei benachbarten Grundstücken kann zahlreiche Themen betreffen. Klassische Beispiele sind Näher- und Grenzbaurechte oder Fussweg- und Fahrwegrechte. Im ländlichen Raum finden sich manchmal auch Quellrechte, um die Nutzung von Wasserquellen zu regeln. Sind solche Servitute zulasten des eigenen Grundstücks eingetragen, können sie Einschränkungen mit sich bringen. So muss etwa ein vorhandener Fuss- oder Fahrweg toleriert oder der Zugang zu einer Quelle freigehalten werden. Gehen die Beschränkungen hingegen zulasten eines Nachbargrundstücks, so profitiert man davon. Wenn im Grundbuch z.B. ein Aussichtsservitut eingetragen ist, so darf der Nachbar beim Bauen eine gewisse Höhe nicht überschreiten oder bestimmte Teile seines Grundstücks nicht bebauen, damit die Aussicht etwa auf den See oder die Berge erhalten bleibt.

Nicht die Katze im Sack kaufen Wichtig zu wissen: Zwar sind alle Dienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen, doch was sich wirklich dahinter versteckt, ist nicht immer auf den ersten Blick klar. Wer sich dann nicht genauer informiert, kauft unter Umständen die Katze im Sack. «Deshalb sollte man vor dem Kauf einer Liegenschaft unbedingt die zu den Einträgen gehörenden Protokolle sowie Vereinbarungen einsehen und studieren», rät Bauanwältin Lutz. Dort fänden sich meist detailliertere Angaben, etwa ein Plan oder eine genauere Beschreibung des Servituts und auch allfällige Regelungen dazu, etwa wer die Kosten für einen Zugangsweg bezahlen muss. Prüfen sollte man dabei aber nicht nur Dienstbarkeiten, die einen ein-

schränken könnten, sondern auch solche, die wichtig wären, jedoch fehlen. Ein klassisches Beispiel sind Grundstücke, die nur über eine benachbarte Parzelle erreicht werden können. Ist etwa ausdrücklich nur ein Fusswegrecht zulasten des Nachbargrundstücks eingetragen, hätte man kein Recht, mit Fahrzeugen zum eigenen Haus zu fahren. In diesem Fall würde es Sinn machen, vor dem Kauf zu verhandeln, dass der Verkäufer zusammen mit dem Nachbarn eine entsprechende Dienstbarkeit eintragen lässt. Nicht immer sind die Folgen von Servituten oder deren Fehlen für den Baulaien abschätzbar. Deshalb lohnt es sich im Zweifelsfall, vor dem Kauf eine Fachperson, etwa eine Bauanwältin oder einen Bauherrenberater, beizuziehen.

Dienstbarkeiten löschen oder neu eintragen Während sich öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen in der Regel nicht löschen lassen, können Vereinbarungen zwischen zwei benachbarten Parzellen unter Umständen angepasst oder gar beseitigt werden. So ist es – mit Einverständnis aller Betroffenen – beispielsweise möglich, einen bestehenden und durch einen Eintrag gesicherten Weg auf einem Grundstück zu verlegen, um Platz für einen Erweiterungsbau zu schaffen. Unter gewissen Umständen können Dienstbarkeiten auch gerichtlich gelöscht werden, dann nämlich, wenn eine Dienstbarkeit für den Berechtigten jegliches Interesse verloren hat. Umgekehrt darf man natürlich neue Dienstbarkeiten mit Besitzern benachbarter Parzellen jederzeit einvernehmlich vereinbaren. So ist es beispielsweise möglich, sich gegenseitig ein Näherbaurecht einzuräumen, um so das eigene Grundstück besser ausnutzen zu können. (KUB)

Weiterführende Literatur: «Der Weg zum Eigenheim», Beobachter-Edition, Oktober 2015, shop.beobachter.ch/buchshop, ca. 43 Franken.


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Veranstaltungen

Der Richtige für fast alles

Christoph Simon in Hedingen Christoph Simon, der zweifache Schweizer Meister im Poetry Slam, Gewinner des renommierten Salzburger Stiers 2018, kommt ins Säuliamt. Am Freitag, 15. März, wird er das Publikum im Chilehuus Hedingen begeistern. In seinem dritten Kabarettprogramm erzählt Christoph Simon eine romantische Komödie. Es geht um zwei Menschen in zwei Welten. Er: ein Vagabund. Sie: eine Karrierefrau. Er erhöht mit seiner Gitarre den Umgebungslärm. Sie sitzt von der Liebe enttäuscht im Büro. Tränen tropfen auf den Computer, was der Tastatur gar nicht gut tut. Also beschliesst er, ihr einen Mann zu finden: den Richtigen für fast alles. Neunzig Minuten Turbulenz, Drama und Verführungsfrust. Das Publikum darf sich auf einen unvergesslichen Abend mit

Am Montag, 25. März, lädt die Standortförderung zum traditionellen Netzwerkanlass. Der Arzt und Kabarettist Fabian Unteregger sorgt für intelligente Unterhaltung.

Der Richtige für fast alles: Christoph Simon. (Bild zvg.) einem herausragenden Bühnen-Poeten freuen. (pd.) Freitag, 15. März, ab 20.15 Uhr im Chilehuus Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung um 19.30 Uhr.

Theaterstücke aus Publikumstexten

Antoinette Suter wohnt in Rifferswil, schreibt am Küchen- und Gartentisch, vorzugsweise Briefe, Rechnungen, Todo-Listen, Eselsbrücken und Einkaufszettel, Gedachtes, Erfundenes und Erträumtes. Am Freitag, 15. März, im Saal vom Schwiizer Pöschtli Rifferswil,

Lustiges über die künstliche Intelligenz Fabian Unteregger ist Gastreferent bei der Standortförderung

Wort ruft Bild ruft Wort

Antoinette Suter inszeniert am Freitag, 15. März, in Rifferswil Theaterstücke, die aus Assoziationen des Publikums entstehen.

Freitag, 8. März 2019

liest (und schreibt) sie im Dialog mit dem Publikum und dem Improvisationstheater bumerang eigene Texte. Texte lassen in uns Bilder, Stimmungen, Geschichten wach werden. An diesem Abend wird Moderatorin Fra Zeller die Assoziationen aus dem Publikum einsammeln und an die Spielerinnen und den Musiker des Playback Theaters bumerang weitergeben. Durch Spiel und Musik werden auf der Bühne kleine einmalige Theaterstücke entstehen, generiert aus den Eindrücken vom Publikum. Antoinette Suter wird dies wiederum einfangen und sich dadurch weiter inspirieren lassen. Das Publikum kann gespannt sein auf einen witzigen, unvorhersehbaren und vor allem einmaligen Abend mit einer Kaskade von Bildern und Geschichten voller Überraschungen. Wohin wird er führen? (pd.)

Zum traditionellen Netzwerkanlass der Standortförderung sind am 25. März Führungskräfte von Firmen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Sitz im Knonauer Amt, Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden, die Gemeindeschreiber, Parteivorstände und natürlich alle Mitglieder der Standortförderung eingeladen. Das Knonauer Amt ist eine der attraktivsten Regionen der Schweiz. 2018 verzeichnete das Säuliamt mit einem Plus von 1,8 Prozent das stärkste Bevölkerungswachstum des Kantons. Und wer hierhergekommen ist, bleibt auch hier; denn 88 Prozent der Immobilienkäufer wohnen bereits in der Region; das ist der höchste Treuewert aller Bezirke des Kantons. In Standortqualitätsratings rangiert unsere Region klar überdurchschnittlich im vordersten Fünftel der über hundert Schweizer Regionen.

Der Region Sorge tragen Ziel der Standortförderung ist mehr als Wirtschaftsförderung, nämlich die

working ist per se zwar noch nicht alles, aber es ist viel wert: Wenn man sich kennt, weiss, wer Ansprechpartner ist, und sich in lockerer Atmosphäre austauschen kann. Auch das ist ein Wert unserer Region, der es Wert ist, gepflegt zu werden: Hier kennt man sich.

Künstliche Intelligenz

Fabian Unteregger kommt mit künstlicher Intelligenz an den Frühlingstreff. (Bild zvg.)

nachhaltige Entwicklung der Region: wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch. Und dies mit verschiedenen Projekten, Massnahmen und Instrumenten. Eines davon ist der jährliche Frühlingstreff. Er dient der Vernetzung von Politik und Wirtschaft. Net-

Zur lockern Atmosphäre wird dieses Mal der Kabarettist Fabian Unteregger beitragen. Er ist Arzt und Lebensmittelingenieur – und: intelligent. Er ist so intelligent, dass er auch über künstliche Intelligenz etwas sagen kann, dass es normal Intelligente verstehen können. Ernsthaft, aber unterhaltsam und lustig. Ansonsten werden die Gäste des Frühlingstreffs beim Apéro Riche selber untereinander für Unterhaltung sorgen. Am Frühlingstreff treffen verschiedene Branchen und deren Exponenten mit unterschiedlichen Interessen und die Politik zusammen. Allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit das Interesse, dass die Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. (pd.) Frühlingstreff am 25. März im Gemeindesaal Bonstetten, Türöffnung 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr. Der Anlass ist für die Gäste gratis. Anmeldung unter www.knonauer-amt.ch bis 11. März.

Freitag, 15. März, 20 Uhr, im Saal Schwiizer Pöschtli,

Das Playback Theater Bumerang um Esther Tobler in Aktion. (Bild zvg.)

Rifferswil, 35 Franken, Essen ab 17.30 Uhr, 35 Franken. Weitere Infos und Reservieren: www.genossenschaftpost.ch/kunst-kultur

Filmklassiker «Die rote Zora»

Jodlerabend – gestaltet von Jung und Alt

In der Kirche Bonstetten ist am Sonntag, 10. März, die Verfilmung des legendären Jugendbuchklassikers zu sehen. An der kroatischen Küste in den 1930er-Jahren: Die Mutter des zwölfjährigen Branko stirbt. Auf der Suche nach seinem Vater kommt Branko in einen Ort, wo ein geheimnisvolles Mädchen mit roten Haaren die Obrigkeit ein ums andere Mal an der Nase herumführt: Die rote Zora ist Anführerin einer Bande von Waisenkindern. Einzig der alte Fischer Gorian zeigt Verständnis für Zora und ihre Jungs. Branko schliesst sich der Bande an. Als der Fischer vom Grosshändler genötigt wird, sein kleines Geschäft zu verkaufen, schlägt sich die fünfköpfige Bande auf die Seite des alten Mannes und anzeige

Der Jodlerklub am Albis sorgt, zusammen mit Gastformationen, für musikalische Leckerbissen. (Bild zvg)

Am 16. März in Hausen und am 23. März in Mettmenstetten Die Waisenkinder wissen sich zu helfen. (Bild zvg.) beginnt den Kampf gegen die Mächtigen der Stadt. Verfilmung des Jugendbuch-Klassikers von Kurt Held. (pd) Sonntag, 10. März, 17 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten, Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren.

Der Jodlerklub am Albis zum Chränzli präsentiert ein vielseitiges Jodel-Programm mit verschiedenen Formationen, mit Kindern und den Gastformationen Jodlerchörli Heimelig am Gschweich von Schlierbach und Churfirstenchörli von Wildhaus. Die Lindenörgeler leiten mit ihren Klängen in die Abende ein. Für die Moderation ist Kurt Bertschinger zuständig, der immer wieder für Überraschungen sorgt. Jungjodler und Spatzen, Jodlerinnen und Jodler sowie die Musikanten führen durch ein abwechslungsreiches Programm. Die Gastformation Jodlerchörli Heimelig am Gschweich von Schlierbach, welche den Jodlerabend in Hausen bereichert, wird von der versierten Dirigentin Anita Schaller-Bach-

mann geleitet. Sie leitet auch seit einem Jahr einzelne Proben mit den Jodlerinnen und Jodler.

Klangliche Leckerbissen Das Churfirstenchörli von Wildhaus verschönert mit seinen klanglichen Leckerbissen den Jodlerabend in Mettmenstetten. Auf der Homepage des Chörlis ist zu lesen: «Zu einem erfolgreichen Jodler braucht es eine schöne Stimme, die innere Freude und Bereitschaft zum Singen, verbunden mit dem Willen, sich kameradschaftlich im Club einzubringen. Das trifft gleichwertig zu. Unsere Natur, unsere besonders schöne Landschaft bildet dabei den äussern Rahmen.» Das Churfirstenchörli leitet Katja Bürgler-Zimmermann. Sie hat den Master in Musikpädagogik erworben und ist in verschiedenen Musikforma-

tionen am Schwyzerörgeli, Kontrabass oder als Dirigentin/Jodlerin tätig und als Schwyzerörgelilehrerin engagiert an der Musikschule Nesslau, Sursee und Hohenrain. Zum guten Klang passt auch ein feines Essen wie der Chämibraten mit frischen Salaten, welches bereits ab 19 Uhr serviert wird. Auf dem Dessertbuffet sind selbstgemachte Torten und Kuchen sowie andere Leckereien zu finden. Im Anschluss an das Programm lädt das «Trio Albisgruess» zum Tanzen ein. Mit etwas Glück können Tombola-Teilnehmer etwas Leckeres mit nach Hause nehmen. (pd.) Samstag, 16. März, Gemeindesaal Weid in Hausen, Samstag, 23. März, Mehrzwecksaal in Mettmenstetten, jeweils 20 Uhr, Türöffnung 18.45 Uhr, Nachtessen ab 19 Uhr. Der Sitzplatz kann unter www.jkamalbis.ch oder telefonisch von Mo-Fr zwischen 17 und 19 Uhr unter 079 424 46 29 reserviert werden.


Veranstaltungen

Freitag, 8. März 2019

Das Säuliamt erwartet sein bisher grösstes Fest Regierungsrat Mario Fehr zu Gast am RTF Obfelden Am Regionalturnfest Obfelden werden Tausende Turnerinnen und Turner um Auszeichnungen kämpfen. Schon bald verwandeln die Helfer das Gebiet Wolsen in ein riesiges Sport- und Festgelände. Das Säuliamt ist eingeladen, mitzufeiern und die einmalige Stimmung zu geniessen!

Ende Mai und Anfang Juni ist es endlich so weit: Nach unzähligen Sitzungen, Tausenden Stunden Vorbereitung und Planung findet das grosse Obfelder Regionalturnfest (RTF) 2019 statt. Die Vorfreude bei allen Involvierten ist riesig. Das OK blieb seinem Vorsatz treu und hat für die Sportler und die Bevölkerung ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Das Gebiet von Wolsen wird ab Anfang Mai von den Helfern in ein episches Sport- und Festgelände verwandelt. «Das Festzelt mit riesiger Festwirtschaft inklusive Biergarten und mit Platz für mehr als 2500 Personen, ein Weinzelt, ein Barzelt und verschiedene Verpflegungsstände im Aussenbereich sorgen dafür, dass niemand hungrig oder durstig sein muss», so Marcel Tillmann, Leiter des Ressorts Wirtschaft. Die RTF Arena mit einer Tribüne mit Platz für mehrere hundert Personen und ein baumhoher Turm, bilden das Herzstück der Anlage.

Samstag, 25. Mai: Wettkampf, Party und beste Unterhaltung Los geht es am Samstag, 25. Mai, um 8 Uhr. Den ganzen Tag über kämpfen ambitionierte Turnerinnen und Turner in Einzelwettkämpfen um Medaillen. Zu sehen gibt es unter anderem Aerobic, Leichtathletik und Geräteturnen. «Wir freuen uns, wenn wir bereits am ersten Tag viele Besucherinnen und Besucher aus dem Säuliamt auf dem Festgelände begrüssen können», lässt OK-Präsident Mirco Kurt verlauten.

Gratiseintritt zum grossen Halligalli In der Tat wird an jenem Samstagabend die Party-Fieberkurve ein erstes Mal steil nach oben gehen. Dann ist nämlich die ganze Region zur Riesensause eingeladen: Ab 19 Uhr heisst es aufwärmen mit DJ Georgy im Festzelt und ab 21 Uhr steigt die grosse Halligalli-Party. Bei Mirco Kurt leuchten die Augen, als er sagt: «Der Eintritt ist gratis und wir hoffen, dass das ganze

Lorenz Pauli macht Kino im Kopf

Am 16. März in der Regionalbibliothek Lorenz Pauli, der vielfach ausgezeichnete Autor von Kinder- und Bilderbüchern, erzählt am letzten «Gschichte-Samschtig» der Saison Spannendes und Lustiges. Lorenz Paul sagt von sich, er schreibe für Kinder und ihre Erwachsenen. Am Samstag, 16. März, um 11 Uhr sind Kinder ab fünf Jahren zum letzten Gschichte-Samschtig der Saison in der Regionalbibliothek Affoltern eingeladen. Lorenz Pauli erzählt, was das Zeug hält: Da ist zum Beispiel die Geschichte von Fips, der ein «Pieps» hört. Bloss: Der freche Küderi-Pfüderi lässt Pauli nicht zu Wort kommen. Hoffentlich findet Pauli einen Weg, den KüderiPfüderi zu überlisten. Denn da wäre auch noch die Geschichte vom unglaublichen Unwetter. Potz Blitz und Donnerwetter wäre die spannend. Alles wird über den Haufen geworfen und muss dauernd neu geplant werden. In der Geschichte und auch beim Erzähler. Der Kinderbuch-Autor und Fantasie-Gärtner verrät noch nichts Genau-

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Lorenz Pauli. (Bild Emil Hofmann) es über das Programm, aber eines ist gewiss: Es gibt viel zu lachen für Gross und Klein. Versprochen! Im Anschluss an die Lesung signiert und verkauft Lorenz Pauli Bücher und die Bibliothek offeriert den Gästen Kaffee und ein Stück Samstagszopf. (pd.) Samstag, 16. März, um 11 Uhr in der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. www.bibliothek-affoltern.ch. Eintritt frei.

Mit dem selbstgebauten Floss auf die Reuss

Am Regionalturnfest Obfelden findet am Sonntag, 26. Mai, auch das 77. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest statt. (Bild zvg.) Säuliamt sich diesen Fetz nicht entgehen lässt!» Als Partyband konnte das OK das Trio «Wirbelwind» engagieren, das mit Musik von Rock/Pop, typischen Partysongs und den besten Oldies der Festschar einheizen wird. Der Sonntag, 26. Mai, steht ganz im Zentrum des Sports: Nachwuchsgeräteturnerinnen und -turner zeigen ihr Können im Gerätezelt. Derweil gibt es draussen in der RTF Arena Swissness Pur zu sehen: 350 Nachwuchsschwinger aus dem Kanton Zürich kämpfen im Sägemehl um den Sieg am 77. Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest. Die Arena bietet dabei einmaliges Schwingfest-Feeling. Der Höhepunkt des Tages wird die Festansprache von Regierungsrat Mario Fehr sein.

Das zweite Wochenende: Die Turnerschar kommt Eine Woche später ist Obfelden in fester Hand der Turnvereine aus der ganzen Schweiz. Neben einer grossen Turnerschar aus dem Kanton Zürich reisen die Vereine zum Beispiel aus dem Aargau, aus St. Gallen, aus Bern und sogar aus dem Wallis an. Sie zei-

gen, wie vielfältig, rhythmisch, emotional, präzise und kraftvoll Turnsport sein kann. Gänsehaut pur ist garantiert, wenn die Turner fahnenschwenkend in Scharen aufs Festgelände ziehen. Von früh bis spät gibt es Turnsport auf höchstem Niveau zu sehen.

Schlussvorführungen als Leckerbissen Das RTF Obfelden endet mit den traditionellen Schlussvorführungen. Hier zeigen ausgewählte Turnvereine nochmals ihr Können. Zudem gibt es verschiedene Festansprachen, unter anderem vom Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann und von Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. «Wir freuen uns, wenn auch an diesem Wochenende viele Besucherinnen und Besucher den Weg zu uns nach Obfelden finden» so Mirco Kurt: «Es hat für alle etwas!» Der Eintritt ins Gelände und zu sämtlichen Feiern ist für alle kostenlos. Weitere Informationen zum Festprogramm: www.obfelden2019.ch. Das RTF auf den Sozialen Netzwerken: Facebook: «Regionalturnfest»; Instagram «obfelden2019».

Zweitägiger Ausflug der Jugendarbeit Affoltern Die Jugendarbeit Affoltern lanciert diesen Sommer ein etwas aussergewöhnliches Projekt – das Reuss-Floss. Ziel ist es, am ersten Wochenende der Sommerferien mit selbstgebauten Flössen die Reuss zwischen Gisikon und Ottenbach zu befahren und anschliessend auf dem Campingplatz zu übernachten. Gesucht sind wagemutige und unternehmenslustige Affoltemer Jugendliche zwischen der 6. und 9. Klasse, die bei dem Abenteuer mit dabei sein wollen. Geplant ist die Flossfahrt am Samstagnachmittag, während der Abend für das gemeinsame Kochen und Essen am Lagerfeuer und der Sonntag zum Baden und gemütlichen Ausklingen zur Verfügung steht. Sicherheit steht dabei natürlich an oberster Stelle. So müssen alle Teilnehmenden schwimmen können, und es besteht Schwimmwesten-Pflicht. Ausserdem wird die Flossfahrt neben dem Team der Jugendarbeit auch noch von ausgebildeten Fachpersonen mit aktuellem Flussbrevet begleitet. Ebenso gibt es für die angemeldeten Jungs

und Mädchen einen obligatorischen Vorbereitungstag, an dem sicherheitsrelevante Aspekte, die Flossgestaltung sowie die gemeinsame Essens- und Freizeitplanung im Zentrum stehen. Die Mitbestimmung durch die Jugendlichen wird also ebenfalls gross geschrieben, denn die Teilnehmenden entscheiden gemeinsam, was gekocht und wie die Freizeit verbracht wird. Eltern hingegen können an einem freiwilligen Informationsabend ihre Fragen und Anliegen äussern und dabei das Team der Jugendarbeit kennenlernen. (pd.) Fakten rund um das Projekt Reuss-Floss: Mit selbstgebautem Floss die Reuss befahren und im Zelt übernachten, für Jugendliche aus Affoltern von der 6. bis zur 9. Klasse, die schwimmen können. Samstag, 13. Juli, bis Sonntag, 14. Juli. Obligatorischer Vorbereitungstag: Samstag, 18. Mai, freiwilliger Elterninformationsabend: Mittwoch, 8. Mai, 19 bis 20.30 Uhr. Kosten: 50 Franken pro Person inklusive Übernachtung und Verpflegung. Anmeldung und Infos: Karin Merian, Jugendarbeiterin, Telefon 079 820 46 11 oder karin.merian@vjf.ch. Anmeldeschluss: 31. März (Platzzahl begrenzt). Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Der «Anzeiger» unterstützt das Regionalturnfest 2019 in Obfelden als Medienpartner.

Über dem Klettgau

Wanderung von Siblingen nach Trasadingen Die Wanderung im Deutschschweizer Grenzgebiet führt von Siblingen nach Trasadingen, mit einer schönen Aussicht über das Klettgau und seine Rebenlandschaften. Mit der Bahn geht es über Zürich nach Schaffhausen und mit dem Postauto nach Siblingen, wo die vierstündige Wanderung beginnt. Der gemütliche Weg führt zuerst am Randenausläufer entlang, vorbei am Waldhof, bis zur Siblingerhöhe hinauf. Weiter gehts auf dem Höhenweg über den breiten Rücken Richtung Oberhallauerberg, mit einer prächtigen Sicht in das

weite, lichtdurchflutete Klettgau, mit Gächlingen, Oberhallau und Hallau. Rechts im Norden liegt das Wutachtal mit Stühlingen. Über den höchsten Punkt, den Hammel auf 616 Meter, vorbei an Hinter und Vorder Berghöf, führt der Weg entlang der Rebhänge zur Bergkirche St. Moritz. Sie ist das Wahrzeichen vom Winzerdorf Hallau und wurde im Jahre 1491 im spätgotischen Stil erbaut. Hier geniesst man eine grossartige Aussicht über das Dorf und die Rebenlandschaften sowie zu den Schweizer Alpen und gegen Nordwesten die Höhenzüge des Südschwarzwaldes. An diesem beliebten Ort gibt es eine wohlverdiente Pause.

Nachher führt der Wanderweg wieder auf den Hallauerberg hinauf und weiter zu den Höhen des Wilchingerberges bis zum Bruederhof. Dann passiert man Rötiberg und erreicht die Rebhänge von Trasadingen. In diesem Grenzort kehrt man zum Abschluss der Wanderung nochmals ein, bevor es mit der Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Geführte Wanderung am 16. März. Anmelden bis 13. März über miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Noch ein kleiner Prototyp, spätestens im Juli Realität: Das Reuss-Floss. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 8. März 2019

agenda

Freitag, 8. März Affoltern am Albis

20.00: Säuligugger-Nacht unter dem Motto «Comic-Helden» mit vielen Guggenmusik-Gruppen, Shotbar, Kafistube und Festwirtschaft. Eintritt ab 18 Jahren. Break Event-Hall. Industriestrasse 19. 20.00: Internationaler Tag der Frau: Ansprache-Lesung-Disco. Hannah Pfalzgraf, Verena Keller und DJane WildeHilde. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern und OK Frauenfest. Reservieren: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hausen am Albis

20.15: Kultur im Dorf: «Keimfrei» mit Ingo Börchers. Kulturbar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis

15.00-17.00: Uerzliker Kinderfasnacht. Eintritt frei. Gemeindesaal zur Mühle. 20.00: Uerzliker Maskenball mit Motto «Zirkus Hereinspaziert». Mundartrocker «Rämlers» und Guggen, Bar, Kaffeestube, Maskenprämierung. Eintritt ab 18 Jahren. Gemeindesaal zur Mühle.

Samstag, 9. März Affoltern am Albis

12.00-13.30: Kantonsräte kommen ins Dorf. Apérodiskussion mit Kandidaten. Moderation Werner Schneiter. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Poetry Slam. Der Dichterwettstreit zum 11. Mal in Folge mit 8 - 10 geladenen Slammern, Moderation: Rhea Seleger. Musikalischer Background: DJ Ironeck (Vincent Aeberhard). Reservieren: www.kulturaffoltern.ch. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

anzeigen

20.15: Gottfried Keller - Wirr und Wunderlich ist unser Leben. Autobiographisches aus der grüne Heinrich. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

«Aupechrüter» Küsnacht, Fasnachtsumzug. Alte Sennerei (Rossau), neben ehemaligen Restaurant Sunnetal.

Bonstetten

Affoltern am Albis

20.00: Live in concert: «Six in Harmony» mit «Bachblütenbeethoven». Eintritt frei, Kollekte, Türöffnung eine Stunde vor Konzertbeginn. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

14.30-16.00: Kantonsräte kommen ins Dorf. Diskussionen bei Kafi und Gipfeli mit Kandidaten. Moderation Werner Schneiter. Hotel Löwen (Leue-Bar).

Maschwanden

20.00: Maschwander Maskenball mit Liveband, Festwirtschaft, Kafistube und Bar mit DJ. Eintritt ab 16 Jahren, Gratis-Heimbringservice im Umkreis von 10 km. Kindermaskenball beginnt um 16 Uhr. Schulhaus (Turnhalle).

Mettmenstetten

18.00: Alphütte-Beizli: Fonduespezialitäten, Barbetrieb, Guggenmusiken: Albis Chroser Langnau, Vollgashöckler Hedingen, Rohrdorfer Chessler Rohrdorf, Güggel Gugger Ottenbach. Alte Sennerei (Rossau), neben ehemaligen Restaurant Sunnetal. 20.15: «Bi euis..z’mättmistette» präsentiert: «Rumoristico», musikalische Clownerie. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservieren unter 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

14.30-16.00: Fasnachtsnachmittag mit Franco’s Unterhaltungsmusik. Bei Kaffee und Kuchen gemütlich geniessen. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/ Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg.

Ottenbach

14.00: OTTENBACH60plus: «Computer-Sprechstunde» Ottenbacherinnen und Ottenbacher geben ihr Computer-Wissen weiter. Bitte eigene Notebooks mitbringen. Anmeldung erwünscht an admin@ottenbach60plus.ch oder 078 962 33 99. Neuhofsaal. Affolternstrasse 5.

Dienstag, 12. März Bonstetten

20.00: Bonstetten60+ Themenabend: «Demenz kann alle treffen» mit Kurzreferaten von Dr. Markus Minder und Christina Krebs. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Stallikon

Wettswil

09.30-11.00: Kantonsräte kommen ins Dorf. Diskussionen bei Kafi und Gipfeli mit Kandidaten. Moderation Werner Schneiter. Türmlihuus.

Sonntag, 10. März Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen und sich unterhalten und spielen. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 17.00: Vokalensemble Messa di Voce: D. Buxtehude «Das jüngste Gericht» Oratorium, mit Solisten und kleinem Barockorchester unter der Leitung von Manuela Hager. Konzerteinführung 45 Min. vor Konzertbeginn. Kollekte. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

13.10: Grosser Fasnachtsumzug mit anschliessender Uslumpete mit Wagenprämierung im Kappeler Gemeindesaal. Route: Kappel, Uerzlikon, Rossau, Mettmenstetten, Rifferswil, Hausen, Ebertswil, Ankunft ca. 16 Uhr. Plakette Fr. 6.obligatorisch. Dorf (Start).

Mettmenstetten

12.00: Alphütte-Beizli: Fonduespezialitäten, Barbetrieb mit Trio anzeige

Montag, 11. März

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt.

Mittwoch, 13. März Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Vortrag über energetisches Heilen mit Joy F. Barbezat. Info unter www.energyhealing.ch. Shindo-Zentrum. Zürichstrasse 49.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5. anzeige

Wettswil

08.30-10.00: Lese(r)café, Austausch von Buchtipps unter Lesern in gemütlicher Runde bei Kaffee und Gipfeli. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

16.00-18.00: Tüftelwerkstatt für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Mehr dazu unter www.zentrumkafimueli.ch. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Donnerstag, 14. März Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30: Music & Dine mit Heinrich Müller mit Apéro, Essen und Dessert. Reservieren: 044 761 63 92, limitierte Platzzahl. Gasthof Pizzeria Weingarten. Untere Bahnhofstrasse 8. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt: Vortrag von Yannick Zehnder: «Bitcoin und Blockchain die Zukunft unseres Zahlungswesens?». Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Veronika’s Ndiigo». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

06.25: Anspruchsvolle Wanderung: Schornen - Morgartenberg - Raten - Oberägeri. Wanderzeit ca. 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Josef Fischer, 044 700 28 25. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: Premiere. «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme». Witzige Dialektkomödie. Tickets über www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Les Trois Suisses» , sportiv-musikalisches Kabarett mit Resli Burri und Pascal Dussex. Türöffnung 19.30 Uhr, Kulturbar. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

Stallikon

08.48: Senioren Wandergruppe Stallikon: Wanderung Remetschwil-Mellingen. Abfahrt mit Bus 227. Dorf.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Steinskulpturen» von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Zoo, Schweizer Armee, Indianer, Ritterburgen, u.s.w. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume des Klosters Kappel. Bis 23. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Finnissage: Mittwoch, 27. März, 18-20 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Industrial Fragments» Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April.

Wettswil

Reformierte Kirche: Ausstellung «von innen nach aussen» Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 2019.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N

8. März 2019

w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Leitartikel René Ammann

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Die Krux mit dem Nachwuchs Zurzeit sind schweizweit noch fast 30 000 Lehrstellen frei und trotz intensiver Suche werden diese in zahlreichen Firmen unbesetzt bleiben. René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern, macht sich dazu Gedanken. Der Ausbildungsmarkt ist stark umkämpft: Technisierung, Digitalisierung und Akademisierung nehmen zu, die Ausbildungsreife vieler Jugendlicher dagegen leider ab. Besonders betroffen von Besetzungsschwierigkeiten sind KMU, da ihre Ressourcen für das Marketing häufig begrenzt sind. Gleichzeitig steigen die Erwartungen, die an Lehrbetriebe gestellt werden, und

die Anforderungen an diese werden immer komplexer und aufwändiger. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik stellen KMU zwei Drittel der Arbeitsplätze im Land. Und Berufsleute mit guter Ausbildung sind nach wie vor die wichtigste Stütze unserer Wirtschaft, die Berufslehre in der Schweiz noch immer die wertvollste und häufigste Ausbildung. Und obwohl die Berufslehre heute ganz anders ist, als jene früher (siehe Kasten), hat das Interesse an ihr zuletzt ziemlich nachgelassen. Gleichzeitig wird festgestellt, dass es Schulabgehenden parallel auch an der Ausbildungsreife sowie an der Ausdauer, eine Lehre durchzuste-

hen, mangelt. Die Zahl der Lehrabbrüche ist weiter am Steigen. Dies kommt, wie Fachleute ergründet haben, mitunter davon, dass viele Eltern ihren Nachwuchs immer mehr vor sämtlicher Unbill beschützen wollen, weshalb dieser oft nicht mit Tief- oder Rückschlägen umgehen und mit den Widrigkeiten des ganz normalen Alltags fertig werden könne. Was also ist zu tun? Durch immer enger werdende reglementierende Korsetts jedenfalls kann die gewerbliche, handwerkliche Berufsbildung kaum attraktiver werden. Der konstruktive Gestaltungwillen wird dabei eingeschnürt. Vielleicht müs-

Für den Vorstand des GVA René Ammann

Die Scharfmacher

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

Wenn Theo Fischer, er hat seine Malerlehre in den 50er-Jahren absolviert, von damals erzählt, wechseln sich bei Lehrtochter Hannah Erstaunen und Schmunzeln ab. «Fünfmal 7.5 Stunden und fünf Stunden am Samstag waren unser Wochensoll an Arbeit, bei zwei Wochen Ferien im Jahr. Der Lehrlingslohn belief sich auf elf Franken pro Woche», erklärt er. Hannah staunt: «Ich leiste 40 Stunden wöchentlich und habe fünf Wochen Ferien. Natürlich ist der Lohn höher als damals: Im ersten Lehrjahr ca. 500 Franken, im zweiten ca. 700.– und im dritten ca. 1200.–.» Die Lehre sei früher strenger gewesen, der Respekt gegenüber Vorgesetzten höher und «Eltern haben sich nicht so sehr eingemischt wie heute», meint Fischer und ergänzt: «Bei rund 50 Lehrlingen hatte ich praktisch keinen einzigen Lehrabbruch.» Beurteilen könne sie die Situation damals nicht, sagt die Lehrtochter und hält fest: «Ich werde gut betreut. Je nach Temperament und Geduld des jeweiligen Mitarbeiters kritisiert und gelobt, was natürlich sehr motiviert. Respekt habe ich sicher vor meinen Vorgesetzten; mein Chef behandelt mich auch fair, wofür ich sehr dankbar bin.» Fischer erklärt: «Auch ich hatte damals tolle Mitarbeitende, welche sich engagiert den Lehrlingen angenommen haben. Allerdings», erklärt er weiter, «haben sich Vorschriften und Regulierungen stark geändert, was heute zunehmend einengt.»

Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net

Ein Kurzgespräch mit dem pensionierten Malermeister Theo Fischer und Maler-Lehrtochter Hannah.

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Einfach Frau sein «Plasma» – sag Adé zu Schlupflider, Krähenfüsse und Pigmentflecken Genni Sperduto strahlt vor Begeisterung: «Mit meinem neuen Angebot, der «Plasma-Behandlung» kann ich Augenlidstraffung und Faltenreduktion anbieten, die auch ohne OP deutlich sichtbare Ergebnisse aufzeigt». Gerne erklärt und zeigt die kompetente Fachfrau auf, wie die neue Behandlung funktioniert und was dabei zu erwarten ist. «Zuerst wird das Hautareal, das zu bearbeiten ist, oberflächlich betäubt, damit die nachfolgende Behandlung schmerzfrei bleibt. Mittels eines speziellen Stiftes wird in Hautnähe ein Plasma-Blitz erzeugt, welcher eine thermische Hautreaktion auslöst, es entstehen Plasma-Punkte. Aufgrund des Wirkungsradius jedes Plasma-Punktes ziehen sich die Fibroplasten der Haut zusammen und führen so zur Straffung der behandelten Hautpartien», führt sie aus. Nach der Anwendung kommt es zuerst zu einer Schorfbildung auf den PlasmaPunkten und eine leichte Schwellung ist nicht auszuschliessen. Spezielle Produkte können die Areale aber kosmetisch abdecken und somit gibt es keine Ausfallzeiten, wie sie nach einer Operation anfallen würden. Die Straffung ist anhaltend und die Sitzungen sind meist nur einmalig, je nachdem wie stark die Falten ausgebildet sind oder wie gross die zu behandelnden Hautareale. Genni Sperduto nimmt sich wie immer gerne Zeit, um interessierte Frauen vollumfänglich zu beraten. «Ich finde, eine gute Beratung ist das A und O meiner Angebote. So weiss jede Kundin, was sie erwartet und worauf sie sich einlässt. Darum gehört das in mein Behandlungskonzept». Die «Plasma-Behandlung» sollte im Frühling oder im Herbst/Winter erfolgen, weil Sommerhitze und Sonnenlicht, vor allem in der Phase nach der Behandlung, nicht geeignet sind.

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ZEITUNG

Verstärkung im Beauty-Studio Genni Sperduto hat sich Melanie Zahn als Naildesignerin mit ins Boot geholt. Seit dem 1. Februar wirkt sie im fraulich gestalteten Beauty-Studio als Verstärkung. «So kann ich auch kurzfristig Nagelverstärkung oder Maniküre anbieten, das kommt mir und den Kundinnen sehr zugute», lächelt sie und weist auf Melanie Zahn. «Ich bin der Meinung, dass wir gut zusammenpassen – wir ergänzen uns, lernen voneinander und können uns gegenseitig unterstützen.» «Open House» mit 10 % Rabatt Bei Beauty and Nails by Genni Sperduto sind allerdings auch viele Anwendungen, die vor allem in der «VorBikini-Zeit» wichtig sind, erhältlich. Viele mögliche Arten von CelluliteBehandlungen, Fett-Weg-Methoden und natürlich dauerhafte Haarent-

fernung sind nur einige der Angebote. «Gerne erkläre ich meine Angebote den interessierten Kundinnen. Morgen Samstag, 9. März, findet darum hier an der Zürichstrasse 100 ein «Open House» statt. Zusammen mit Melanie Zahn freue ich mich auf zahlreiche Besucherinnen, die wir beraten können, die uns Fragen stellen und dabei gerne auch ein feines Cüpli trinken. Ausserdem bieten wir 10% Ermässigung auf alle Produkte der Körper- und Gesichtspflege. Die Freude über ihre Arbeit ist spürbar und springt über. Gute Voraussetzung für zufriedene Kundinnen und einen erfolgreichen «Open House»-Tag. (sci) Beauty and Nails Zürichstrasse 100 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 817 19 10 www.beautyandnails.ch

Dreamteam im Beauty-Studio. Melanie Zahn (links) und Genni Sperduto. (Bild sci)

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GEWERBE

ZEITUNG März 2019

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Das Gewerbe im Säuliamt ist nah, persönlich und sympathisch. Unterstützen Sie unser Gewerbe indem Sie im Säuliamt einkaufen. gewerbeverein-affoltern.ch

Treffpunkt für Landwirte und Handwerker 3. Hausmesse der Firma Nicollier Landmaschinen am Wochenende vom 13. und 14. April 2019 Dass die Firma Nicollier Landmaschinen in Affoltern traditionell eine kompetente und umfassende Betreuung ihrer Kunden pflegt, ist längst weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Die Inhaber Alexander und Michèle Brüllhardt legen aber auch grossen Wert darauf, die umfangreiche Produktepalette ihren Geschäftskunden in einem gepflegten und zwanglosen Rahmen zu präsentieren. Sie freuen sich deshalb, am Samstag, 13. und Sonntag 14. April 2019, ihr Sortiment an der 3. Hausmesse vorzustellen. Die Hausmesse findet alle fünf Jahre im Frühling statt und an diesen beiden Tagen ist an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern allerhand los. Landwirte, Handwerker, Gärtner, Unterhaltsfachleute und natürlich alle Hobby- und Profibastler bekommen Gelegenheit, die neuesten und ausgeklügelten Gerätschaften ausgiebig zu prüfen. Klettern Sie einmal kurz auf eine der brandneuen Land- oder Baumaschinen und fahren Sie Probe. Lassen Sie sich den Kärcher oder den neuen Unkraut-Vernichter präsentieren. Auch der brandneue Teleskoplader KRAMER Allrad 1245 steht für einen kurzen Testbetrieb zur Verfügung. Wem die riesigen Baumaschinen und Traktorenmonster dann doch ein bisschen zu voluminös sind, um sie selbst zu steuern, dürfte aber ganz sicher an den faszinierenden Heinzelmännchen, die sich Roboter nennen, Spass haben. Auf die Rasenbesitzer und Hobbygärtner warten nämlich futuristische und fast ein wenig im Stil von Star Wars gehaltene und nicht nur fleissige, sondern auch sehr selbständige Rasenmäher. Auch an der Hausmesse der Firma Nicollier werden die Rasen-Roboter ihren Siegeszug als Verkaufsschlager fortsetzen. An der Hausmesse wird selbstverständlich auch die gesamte

Die Firma Nicollier Landmaschinen freut sich, Sie sowohl am 6. und 7. April 2019 als auch an der Hausmesse in Affoltern am 13. und 14. April 2019 ganz herzlich begrüssen zu dürfen. (mm)

Nicollier Landmaschinen Inh. Alexander Brüllhardt Lindenmoosstrasse 16 8910 Affoltern am Albis 044 761 41 11/12, www.nicollier-landmaschinen.ch

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GEWERBE

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

März 2019

Neuer Focus ST – Bus und Van zum Mieten Die Obfelder Ford-Garage René Hächler AG an der Dorfstrasse 46 bietet ihren Kunden seit über 60 Jahren ein komplettes Automobil-Service-Paket an. Und selbstredend auch Fahrzeuge: Im Sommer kommt der neue Ford Focus ST mit 2,3-Liter-Turbomotor. «Auf das im Sommer als Turbobenziner und -diesel auf den Markt kommende Sportmodell Focus ST mit Schrägheck- und Kombi-Karosserie dürfen sich Liebhaber von Kompakt-Sportlern freuen», sagt Roland Beer, Geschäftsleiter der Obfelder Ford-Garage René Hächler AG. Aus guten Gründen, denn «in der Benziner-Ausführung des neuen Ford Focus ST schlägt das Herz eines Mustangs.» Tatsächlich: Sein 2,3-LiterTurbomotor mit 280 PS kommt von der Einstiegsvariante des Ford Mustang und leistet 420 Newtonmeter. Diese werden von einem Sechsgang-Schaltgetriebe in Richtung Vorderachse gelenkt, alternativ wird etwas später eine Siebengang-Automatik zur Wahl stehen. Neu mit «Anti-Lag»-Funktion, elektronischem Sperrdifferenzial Der neue ST hat zudem auch puncto Karosserie und Fahrwerk eine sportive Überarbeitung erhalten: Der Fahrzeugschwerpunkt wurde abgesenkt, den Stossdämpfern eine spezielle Abstimmung verpasst und an der Vorderachse eine elektronisch geregelte Differenzialsperre (als erster Ford-Fronttriebler) mit hydraulischen Kupplungen installiert. Letztere steuern den Drehmoment-Transfer zwischen den Vorderrädern und leiten bis zu 100 Prozent an das Rad mit der aktuell besseren Traktion. Durchdrehende Räder beim Beschleunigen sollen damit der Vergangenheit angehören. Ebenfalls neu ist die «Anti-Lag»-Funktion, die ursprünglich aus dem RallyeFord Fiesta WRC stammt und auch schon im GT und F-150 Raptor zum Einsatz kommt. Der Trick: Beim Hochschalten bleibt die Drosselklappe auch dann noch ein Stück geöffnet, wenn

Das Verkaufsteam der Obfelder Garage René Hächler AG: Roland Beer (links) und Roman Stössel. Bild: zvg

der Fahrer vom Gas geht. Dadurch drehen die Schaufeln des TwinscrollLaders weiter und der Turbomotor spricht beim nächsten Beschleunigen schneller an. Den Focus ST wird es auch als Dieselversion geben, die dank optimierter Verbrennungsprozesse sowie einiger innermotorischer Massnahmen die Euro 6d-Temp-Abgasnorm erreicht. Die modernisierte Motorvariante leistet 190 PS, bei einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. Optisch unterscheidet sich der ST aussen durch anders geformte Kühlergrills sowie Flügel und Spoiler von den braveren Geschwistern. Die beiden Auspuff-Endrohre rahmen das Diffusorelement im hinteren Stossfänger ein, das erstmals auch mit einer Anhängerkupplung versehen werden kann. Serienmässig rollt der Focus ST auf 18-Zoll-Felgen. Innen fallen die Recaro-Sportsitze, die mit verschiedenen Bezügen lieferbar sind, das unten abgeflachte Sportlenkrad und der Schalthebel mit Aluminiumknauf auf. Obendrein gibt es

diverse Dekorelemente und ST-Logos im Interieur. Die für die Modellvariante typischen Anzeigen für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur gibt es weiterhin. Sie sind jetzt allerdings digital ausgeführt und werden im 4,2 Zoll grossen TFT-Monitor des Bordcomputers angezeigt. 8-Plätzer-Bus und Transport-Van zum Mieten Die Ford-Garage René Hächler AG vermietet auch Fahrzeuge: Einen neuen Tourneo Custom als Personentransporter (8-Plätzer) sowie einen neuen Transit Custom als Transport-Van. Beide sind mit einer eindrücklichen Anzahl von intelligenten Fahrassistenzsystemen ausgestattet. Der Ford Tourneo Custom bietet zudem aussergewöhnlichen Komfort, dazu kommt ein Fahrgefühl wie bei einem PW. Der Transit Custom ist seit jeher für seine Robustheit, Funktionalität und Zuverlässigkeit bekannt und mit seinen Innenmassen (2.90 m Ladelänge) geradezu idealer Helfer beim Umzug. René Hächler AG Dorfstrasse 46 8912 Obfelden Telefon 044 762 60 80 info@garage-haechler.ch www.garage-haechler.ch

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Willkommen bei der Bank, die auch ein KMU ist. Jede Raiffeisenbank ist selbst ein KMU. Deshalb verstehen wir Ihre Anliegen und sprechen Ihre Sprache. Gerne unterstützen wir Sie bei jeder unternehmerischen Herausforderung. raiffeisen.ch/kmu

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Veranstaltungen

Freitag, 8. März 2019

Die Helden unserer Kindheit sind los

Uhren, Wälder und eine Riesenparty

Säuliguggernacht im «Break»

Maskenball in Maschwanden

Die Säuligugger haben schon ein umfangreiches Fasnachtsprogramm hinter sich. Trotzdem sind sie bereit für die Säuliguggernacht. Diese steigt heute Freitag unter dem Motto «Comic Convention».

Diesen Samstag, 9. März, findet in Maschwanden der bekannte Maskenball statt. Dieses Mal unter dem Motto «U(h)rwald».

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als die Fasnacht schon sehr früh startete, ging es im 2019 für die Säuligugger wieder etwas später los. Doch natürlich nutzte man die Zeit und so fanden noch ein paar Proben mehr statt. Traditionell war dann für die Säulis der erste Auftritt am Füürball in Obfelden. Seitdem gab es keine ruhigen Wochenenden mehr und ein Höhepunkt jagte den anderen. Natürlich findet auch dieses Jahr am Freitag nach Aschermittwoch, also heute, die legendäre Säuliguggernacht statt. Erneut darf dieser Fasnachtsball in der Break Eventhall in Affoltern zu Gast sein. Dieses Jahr lautet das Motto «Comic Convention» und die Säuligugger freuen sich auf Superhelden, Bewohner von Entenhausen und alle

anderen Helden unserer Kindheit.

Strenges Programm Man sagt, der eine oder andere Säuligugger sei noch etwas müde vom langen Hauptfasnachtswochenende. Vier Umzüge und diverse Auftritte, von früh morgens bis spät abends haben sie am letzten langen Wochenende hinter sich gebracht. Es war anstrengend, aber auch sehr schön, immer wieder das Publikum begeistern zu können und als Gruppe eine lustige Zeit zu haben. (pd.) www.saeuligugger.ch.

Die Säuligugger mal aus einem anderen Blickwinkel am Umzug in Bremgarten. (Bild zvg.)

Bitcoin und Blockchain – die Zukunft unseres Zahlungswesens?

14. März: Vortrag an der Volkshochschule im Knonauer Amt Am Donnerstag, 14. März, referiert Francis Yannick Zehnder an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Er beleuchtet das Thema Bitcoin und Blockchain und vertritt Isabel Brom. Banküberweisungen, wie wir sie heute kennen, sind ineffizient und teuer, auch wenn das für die Konsumentinnen und Konsumenten nicht sichtbar ist. Im Vergleich zu den neuesten Technologien, durch die sich Fachleute eine baldige Revolution unseres Zahlungswesens erhoffen – oder sie befürchten. Von aussen betrachtet, sehen Transaktionen von Kryptowährungen fast gleich aus wie E-Banking, wenn sie auf dem Handy ausgeführt werden. Dahinter stecken jedoch Computerprotokolle, die Menschen und ganze Banken überflüssig erscheinen lassen. Was noch vor kurzer Zeit utopisch erschien, ist plötzlich politische Realität geworden: Schweden forscht an einer staatlichen Kryptowährung und unser Bundesrat will die anzeige

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ben, sondern auch Wertgegenstände aller Art und ganze Liegenschaften. Und das ohne aufwendige Administration. Die Hintergründe der Technologie erläutert Herr Yannick Zehnder, ein ausgewiesener Fachmann und Praktiker auf dem Gebiet. Er berät Jungunternehmen in Finanzierungsrunden, viele davon arbeiten mit Blockchain und Kryptowährungen. Otto Wildi Donnerstag, 14. März, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken. U30: 15 Franken / mit KulturLegi: gratis. Abendkasse.

Der Referent Francis Yannick Zehnder. (Bild zvg.)

Blockchain Entwicklung und Adoption auf breiter Front fördern. Mittels Blockchain kann man nicht nur Werte, wie beispielsweise Geld, verschie-

Die Volkshochschule im Knonauer Amt ist eine Arbeitsgruppe der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA). Der nächste Vortrag mit dem Titel: «Russland und der Nahe Osten: Rückkehr einer Grossmacht?» folgt am Donnerstag, 27. März. Genauere Angaben finden sich unter www.orientiert.ch.

Das Fasnachts-OK und seine Helfer sind fleissig am Basteln, Einrichten und Dekorieren, damit am Samstag die legendäre Fasnachtsparty steigen kann. Klein und fein, jedoch nicht mit weniger Herzblut organisiert, ist der Maschwander Maskenball ein Geheimtipp. Auch dieses Jahr startet die Maschwander Fasnacht um 16 Uhr mit dem Kindermaskenball. Die Kinder können tanzen und spielen und an der Kostümprämierung mitmachen. Viel Konfetti sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Ebenfalls alle anderen Neugierigen dürfen einen Blick in die dekorierte Turnhalle werfen. Für die Kinder gibt es gratis Sirup und Berliner. Zudem ist die Bar geöffnet zum gemütlichen Beisammensein von Jung bis Alt. Um 20 Uhr beginnt dann der traditionelle Maschwander Maskenball in der Turnhalle Maschwanden. Dieses Jahr spielt im grossen Saal die Livemusik «Wirbelwind». Die Partyband wird für Stimmung sorgen. Gemeinsam mit Affen und anderen Urwaldbewohnern können die Besucherinnen und Besucher das Tanzbein schwingen oder einfach auf den Bänken sitzend zum Takt mitschunkeln. Natürlich gibt es dazu auch etwas zu trinken. Zwischendurch lassen verschiedene Guggen fasnächtliche Klänge ertönen. Unter anderem spielen die Vollgashöckler aus Hedingen. Spätestens dann werden alle mit dem Fasnachts-

virus infiziert sein. Ein Abstecher in die Bar lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt Musik vom DJ und verschiedene Drinks zur Abkühlung. Im Wald voller Uhren wird man garantiert die Zeit vergessen. Und die Uhren, vor allem die Kirchenuhren, sind in Maschwanden ja sowieso ein heisses Thema. Sollte jemand den Hunger spüren, sorgt das eingespielte Küchenteam für Abhilfe. Auch ein Zwischenhalt im Kafiwagen ist ein Muss. Da kann man sich vom Tanzen erholen und bei einem feinen Kafi Energie aufladen.

Ein Zustupf fürs Portemonnaie Der Eintritt ist für alle zehn Franken. Zusätzlich besteht für die Kreativen die Chance, an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Man darf gespannt sein, was sie sich dieses Jahr einfallen lassen. Reingelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!). Auch die älteren Generationen fühlen sich in Maschwanden jeweils wohl und willkommen. Sei es beim Tanz in der Halle, in der Bar oder etwas ruhiger in der gemütlichen Kafistube, wo man sich angenehm unterhalten kann. Natürlich geht es mit «Wirbelwind» mit dem Tanzen und Feiern weiter bis in die frühen Morgenstunden. Auch in der Bar wird noch lange gefestet. Und vor dem Nachhausegehen wird in der Kafistube nochmals vollgetankt. Wer sich nach der Party gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von zehn Kilometern vom kostenlosen Heimbring-Service Gebrauch machen. Das Fasnachts-OK

«Rumpelstilzli»: ein Theatererlebnis für Gross und Klein Das Reisetheater Zürich gastiert auf Einladung des Joner Familienclubs am Sonntag, 10. März, um 14 Uhr, in der Mehrzweckhalle in Jonen. «Rumpelstilzli» – wer kennt die Geschichte nicht? Der arme Müller wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es seine Tochter einmal besser haben soll. Er setzt alles daran, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Aber die Zeiten sind schwer und ein wirtschaftlicher Aufschwung ist nicht in Sicht. Eine Geschichte, die zeigt, dass Angeberei und Lügen schwere Konsequenzen haben können. Nun kommt sie als Dialektmärchen auf die

Bühne, neu inszeniert von Fabio Romano. Antonio Conde hat die passende Musik dazu geschrieben und die farbenfrohe Bühnenausstattung ist das Werk von Tarcisi Cadalbert und Moni Holenstein. Im Ensemble des Reisetheaters spielen bekannte und ausgebildete Darsteller und Darstellerinnen. Sie garantieren einen unterhaltsamen Theaternachmittag für die ganze Familie, bei dem mit kleinen Snacks, Kaffee und Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt ist. (pd.) Tickets im Vorverkauf unter www.joner-familienclub.ch oder am Spieltag ab 13 Uhr an der Theaterkasse. Erwachsene 15 Franken / Kinder 10 Franken. Nur Barzahlung.


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Veranstaltungen

Freitag, 8. März 2019

Wer versteckt sich hinter «Der grüne Heinrich»? Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern leaderin fühlt sich in vielen Musikstilen und -kulturen zuhause. Der Senegalese Moussa Cissokho erweitert die Musik mit einem Gesangsteil in Wolof, der Landessprache seiner Herkunft. Das soulige Bassspiel von Antonio Schiavano verbindet sich mit Oli Hartungs groovigen Gitarrenlines und Samuel Baurs erdig-klangvollen Rhythmen zu einem idealen musikalischen Teppich, auf dem sich Veronikas eindringliche Stimme und Prince Moussa Cissokhos virtuoses Koraspiel in schönster Weise entfalten können. Donnerstag, 14. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei / Kollekte, Nachtessen 18 Franken.

Das «Christoph Stiefel Inner Language Trio» mit Christoph Stiefel (von links), Lukas Traxel und Tobias Backhaus sorgt seit vielen Jahren für Furore. (Bild zvg.) Gottfried Keller – Autografisches aus «Der grüne Heinrich» Mit Poesie und scharfsinniger Ironie schreibt sich Gottfried Keller im Alter von gut 30 Jahren mit dem «Grünen Heinrich» seine eigene Geschichte von der Seele: «Mein Held ist ein talentund lebensvoller junger Mensch, welcher in die Welt hinauszieht und zu grossen Hoffnungen berechtigt. Als aber die Zeit naht, wo er sich in geregeltes Handeln und in Selbstbeherrschung finden soll, da fehlt ihm dies alles. Es bleibt bei einem abenteuerlichen Vegetieren, einem ungeschickten Umhertreiben, während minderbegabte Naturen reüssieren und ihm über den Kopf wachsen.»

«Knirpsen-Fit»: Spass an der Bewegung Tanzen und Singen, Klatschen und Springen, Bauen und Schauen, Purzelbäume schlagen und dabei kräftig Lachen, dazu lädt das Familienzentrum Bezirk Affoltern im neuen Knirpsen-Fit-Kurs herzlich ein! Ab Dienstag, 12. März, jeweils von 9.30 bis 10.15 Uhr, startet der sechsteilige Knirpsen-Fit-Kurs für Kinder zwischen zwei und vier Jahren in Begleitung einer Begleitperson und zusammen mit der Leiterin Ulrike Schmebs. Das Ziel dieser Stunde besteht darin, gezielt Zeit mit dem Kind zu verbringen, sich mit ihm zu bewegen und Spass und Freude zu haben. Gemeinsam die Welt des Bewegens entdecken und dabei viele neue Möglichkeiten des spielerischen Grösserwerdens erfahren. (pd.) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen zum Angebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Vera Bauer entwirft aus diesem Romandebüt Gottfried Kellers eine «innere Biografie» jenes hochsensiblen jungen Menschen. Fantasievolle Musik für Violine (David Goldzycher) und Violoncello spiegelt die poetische Intensität dieser Innenwelt in melodisch farbigem Klangreichtum wider. Samstag, 9. März, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag «Veronikas Ndiigo» Die Musik von Ndiigo ist eine Verschmelzung von Jazz, Singersongwriter, Folk und Worldmusik. Die Band-

Meditation – der Weg zu sich selbst

Dass Meditation eine gesunde Praxis ist, ist heute unbestritten. Es geht darum, sich etwas Gutes zu tun, sich für sich selbst Zeit zu nehmen, die Probleme und das Weltgeschehen für eine bestimmte Zeit hinter sich zu lassen und völlig im Jetzt anzukommen. Meditation beruhigt den Geist und die ständig wandernden Gedanken und schafft Raum für neue Ansichten und Möglichkeiten im Leben. Menschen, die meditieren, sind ausgeglichener und können mit Stresssituationen besser umgehen. Ab Montag, 11. März, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr startet ein neuer sechsteiliger Meditationskurs mit der diplomierten Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner. In dieser Übungsgruppe geht es darum, verschiedene Meditationstechniken kennen zu lernen und eine eigene Meditationspraxis aufzubauen. Die Abende werden jeweils von einem bestimmten Thema begleitet, dabei wird einem persönlichen Austausch in einem vertrauten Kreis ebenfalls angemessen Raum gegeben. Besuchen eines Schnupperabends ist für einen Unkostenbeitrag von 30 Franken jederzeit möglich. (pd.) Anmelden beim Kurswesen-Team, Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Les Trois Suisses im Chilefeld Obfelden Sie träumen vom Velofahren … und von der gleichen Frau: Les Trois Suisses in ihrem Programm «Tandem». Das Resultat: Ein Abend, an dem sich die beiden Musik-Kabarettisten mitreissend durch die Genres singen. Am 14. März im Chilefeld Obfelden. «Come on baby, light my fire» singen die Doors. «Come on baby, ride my flyer», singen Les Trois Suisses. Ja, einmal Strassenmusiker immer Strassenmusiker, auch wenn Resli Burri und Pascal Dussex längst als MusikKabarettisten auf der Bühne stehen. Ihre Kernkompetenzen, Hits zu covern und Passanten zu fesseln, die weitergehen wollten, haben die zwei nicht verloren. Und wenn das Publikum schon sitzt, umso besser. «Tandem», so nennen die Trois Suisses

ihr zweites Programm als Duo, nachdem der dritte Suisse nach 21 gemeinsamen Jahren Adieu gesagt hatte. Um zwei Hobby-Radfahrer geht es im Stück. Um zwei Gümmeler, die für ein Senioren-Rennen trainieren und dafür die Bühne zum Hotelzimmer, zur Garderobe und zur Garage machen. Um zwei pedaleurs de charme, die sich dummerweise in die gleiche Frau vergucken. Und so dreht sich «Tandem» fast weniger ums Strampeln auf zwei Räder als ums Strampeln durchs Leben, um Enttäuschung, Freundschaft und das alles mit ganz viel Witz und mitreissend gecoverter Musik: Bicycle, Bicycle, Bicycle. (pd.) Donnerstag, 14. März, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Beginn: 20 Uhr, Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30, mit Legi 25 Franken, Familien: 70 Franken. Weitere Infos und Reservieren: www.kulturobfelden.ch.

Jazz Extra «Christoph Stiefel Inner Language Trio» Auf der Basis der Isorhythmik, einer Kompositionstechnik der Motette im 14. und 15. Jahrhundert, hat Christoph Stiefel eine zeitgemässe Jazz-Variante geschaffen, die auf faszinierende Weise zwischen Groove-Intensität und Klangfarbenmalerei oszilliert. Der Bassist Lukas Traxel und der Schlagzeuger Tobias Backhaus haben ein ausgeprägtes Faible für subtilinteraktiven Piano-Trio-Jazz, verfolgen aber auch mit Neugierde aktuelle musikalische Strömungen. (pz) Freitag, 15. März, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken, Reservierungen: www.lamaratte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Sie strampeln sich am Leben und in der Liebe ab: Les Trois Suisses. (Bild zvg.)

Jodeln und Flohmarkt

Veranstaltungen des Vereins Lokalkult Der Verein Lokalkult lädt am 2. Mai zur Generalversammlung ein. Ausserdem finden offene Jodelabende für alle sowie erlebnisreiche Flohmärkte statt.

Meditation beruhigt den Geist, die Gedanken kommen zur Ruhe. (Bild zvg.)

Come on baby, ride my flyer

Am Donnerstag, 2. Mai, findet um 20 Uhr die Generalversammlung des Vereins Lokalkult in der Löwen-Bar in Hausen statt. Jedes Jahr dürfen neue Mitglieder gezählt werden und dem Team bereitet es Freude, stimmungsvolle, kulturelle Anlässe zu unterstützen und selbst zu organisieren. Mit rockiger Livemusik, DJs, Flohmarkt, Jodeln kündigt der Verein Lokalkult auch 2019 ein abwechslungsreiches kulturelles Programm an. An der Generalversammlung wird das Jahresprogramm vorgestellt und man hat Gelegenheit, den initiativen

Kultkalender 4. April Flohmarkt auf dem Löwen-Platz in Hausen 2. Mai Generalversammlung in der Löwen-Bar Hausen 25. Mai Kultnacht am Sunefäscht auf dem Weisbrod-Areal 31. Juli Live am Türlersee im Strandbad in Türlen 17. August Woodstock auf dem Karlihof in Hausen 23./24. August Rampenopenair auf dem Weisbrod-Areal 7. September Flohmarkt auf dem Löwen-Platz in Hausen 21. September Kultdisco auf dem Weisbrod-Areal Oktober HasClub-Festival im Has Club in Hausen 7. Dezember Acoustic By Candlelight auf dem Weisbrod-Areal.

Verein besser kennen zu lernen. Sie ist neben den Mitgliedern für weitere Interessierte offen. Nach der zirka einstündigen Versammlung sind alle zum Apéro mit DJ Johnny B. Pluess eingeladen.

Jodeln Jodeln ist nun im Rahmen eines offenen Abendkurses in Hausen möglich. Jung und Alt, Mann und Frau, Anfänger und Fortgeschrittene können das Jodeln kennenlernen und praktizieren. Die musikalische Leitung macht Helga Schmid (jodeln.ch), eine bekannte Jodlerin, geboren im Kanton Appenzell. Das Jodeln ist mehr als eine veraltete Tradition. Die konservativen Werte der Strenge, Konzentration und Verbindlichkeit haben ihre Berechtigung. Vordergründig ist aber die befreiende und meditative Wirkung, meint Lydia Hartmann, Vizepräsidentin Verein Lokalkult. Die Proben finden jeweils am Donnerstagabend in der katholischen Kirche statt. Bereits vor der Ausschreibung durften viele Anmeldungen entgegengenommen werden, es hat aber noch für weitere Jodel-Interessierte Platz. Man kann sich gleich für alle acht Proben (April bis Dezember) oder nur für die erste Probe anmelden.

Flohmarkt Der Verein Lokalkult organisiert dieses Jahr neben den beliebten Musikanlässen auf dem Weisbrod-Areal als weiteren Kulturanlass einen Flohmarkt. Ein Flohmarkt trotzt nicht nur dem Image der Wegwerfgesellschaft, nein, dieser Flohmarkt am 6. April und dann am 7. September soll ein Erlebnis werden. Von Mensch zu Mensch

Kontakte herstellen, plaudern, verhandeln, sehen und fühlen. Ein richtiges Abenteuer in der heute vernetzten Welt. Darum will der Verein Lokalkult einen Flohmarkt an bester Lage, am Löwen-Platz, zum Leben erwecken. Es soll eine Begegnung zum schönen Beisammensein werden. Auch kulinarisch wird die richtige Stärkung angeboten, welche man nach schwierigen Verhandlungen am Flohmarktstand braucht. Man kann entspannt zu Livemusik durch die Stände schlendern und auf einen gelungenen Kauf und Verkauf anstossen. Gross und Klein sind herzlich zum Flohmifäscht eingeladen. (pd.) Anmeldung an Lokalkult: Telefon 079 923 94 16 / mail@lokalkult.ch, www.lokalkult.ch. Jodeln: Probe 25 Franken / ganzes Projekt 200 Franken, für Mitglieder Probe 20 Franken / ganzes Projekt 160 Franken. Flohmarkt: Standmiete 15 Franken / Mitglieder 10 Franken.

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Sport

Erfolgreicher Ausflug nach Bern

Medaille für Sportschützen Affoltern An den Schweizer Meisterschaften im Luftgewehr-Auflageschiessen errangen die Sportschützen Affoltern eine Medaille und zwei Diplome. An den dritten Schweizer Meisterschaften im Luftgewehr-Auflageschiessen stieg die Beteiligung und die Dichte der Resultate enorm an. Ganz vorne wurde nicht besser geschossen, aber dahinter musste man um jeden Zehntel-Punkt kämpfen. Mit einem Resultat, das im letzten Jahr noch zu einem Diplom gereicht hätte, landete man dieses Jahr je nach Kategorie zwischen dem 12. und 18. Rang. Bereits in der ersten Ablösung, bei den «Jüngsten» (das Auflageschiessen ist erst ab 55 Jahren erlaubt) brachte Caroline Hegetschweiler eine sehr erfreuliche Leistung. An ihrem ersten Auswärtswettkampf schoss sie in aller Ruhe und unbekümmert ihr Pensum und erreichte eine persönliche Bestleistung. Ein 7. Rang und ein Diplom waren der verdiente Lohn. Gewonnen wurde diese Kategorie erneut von Yvonne Margreth, allerdings nur mit einem Zehntelpunkt Vorsprung. Bei den Seniorveteranen, der Kategorie der Ältesten ab 70 Jahren, siegte der Ex-Internationale Pierre-Alain Dufaux, der erstmals in dieser Altersklasse startete. Zweiter wurde René Leuthold mit stolzen 89 Jahren. Die

Freitag, 8. März 2019

«Ein echter Prüfstein» Schweres Auswärtsspiel für den FCWB in Tuggen

beiden Wettswiler Toni Hauser und Karl Huber klassierten sich im Mittelfeld. In der grössten und stärksten Kategorie, Veteranen von 60–69 Jahren, gab es einen harten Kampf zwischen Dani Reichenbach, Gstaad, Fridolin Nauer, Abtwil SG und dem Ämtler Heinz Hug, den Reichenbach knapp vor Hug für sich entschied. Nauer musste mit Bronze vorliebnehmen. Ueli Hug und Krystyna Brezek lagen am Ende auf den guten Rängen 13 und 14 von 71 Teilnehmern. Robert Graf, Wettswil und Matthias Schweizer klassierten sich mit dem 25. bzw. 32. Rang auch noch in der ersten Ranglistenhälfte.

Kein dritter Titel Beim Gruppenwettkampf hatte Affoltern den Titel zu verteidigen. Leider gelang es nicht, die gewohnte Leistung zu erbringen und den Titel zum dritten Mal heimzubringen. Dieses Jahr holten sich die Schützen und Schützinnen von Ilanz-Surselva den Sieg vor Gstaad-Saanen und den Welschen aus Vuly-Broye. Affoltern mit Krystyna Brezek, Markus Tobler und Heinz Hug errang mit dem 5. Platz immerhin noch ein Diplom. Insgesamt war es ein schöner Tag für Alle und mit einem guten Nachtessen ging ein erfolgreicher Tag zu Ende. (pd.)

WB erlitt gegen Tuggen im Hinspiel auf dem Moos Mitte August 2018 eine schmerzhafte 0:3-Niederlage. (Bild Kaspar Köchli)

Die Ausgangslage an der Spitze der Erstligagruppe 3 hat sich aufgrund der Resultate vom vergangenen Wochenende nochmals verschärft. So trennen Tabellenführer Red Star und das fünftplatzierte Tuggen gerade mal zwei Punkte. Für WettswilBonstetten bedeutet dies nun ein erstes, absolutes Spitzenspiel. ................................................... von andreas wyniger

Kampf um jeden Zehntelpunkt war an den Schweizer Meisterschaften in Bern angesagt. (Bild zvg.)

Hallenfussball in Obfelden

9. und 10. März: Turnier des FC KMM Am kommenden Wochenende vom 9. und 10. März ist es so weit. Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden führt bereits zum siebten Mal sein SFV Fussball Hallenturnier im Zendenfrei in Obfelden durch. Dieses Jahr findet der Anlass im März statt, nicht wie üblich am dritten Januar-Wochenende. Gestartet wird am Samstag um 8 Uhr mit den Kategorien G/F Junioren. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie bereits Fünf- bis Achtjährige um jeden Ball kämpfen und wie viel Können bei den Kleinsten bereits vorhan-

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den ist. Ab dem Mittag sind dann die E-Junioren im Alter von neun bis zehn Jahren an der Reihe. Abgeschlossen wird der Samstag mit dem D-Turnier der ersten Stärkeklasse etwa um 22.30 Uhr. Am Sonntagmorgen machen die Ea-Junioren in der Promotionsklasse den Auftakt. Von zirka 12.30 bis 17 Uhr findet dann das D-Turnier der zweiten Stärkeklasse statt. Während des ganzen Wochenendes betreibt der FC KMM eine Festwirtschaft. Im Angebot stehen neben Raclette, Würste, Schnitzelbrote, Hamburger, Hot-Dog und Kuchen, auch allerlei Getränke zur Erfrischung. Der FC KMM freut sich über Besuch. (pd.)

Bereits die Kleinsten kämpfen um jeden Ball. (Bild zvg.)

«Mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Winterthur, wird es in Tuggen nicht reichen», weiss FCWB Trainer Jérôme Oswald ganz genau. Von Demut und erarbeiteten Mannschaftstugenden hatte er im Interview vor dem Rückrundenstart gesprochen. Leider war von diesen Attributen im zweiten Umgang gegen den Nachwuchs Winterthurs nicht mehr viel zu sehen, ein Unentschieden und zwei verlorene Punkte waren die Quittung, welche dem FCWB entsprechend präsentiert wurde. Trotzdem wäre es grundfalsch, nun alles zu hinterfragen und daran festzumachen. Denn, die Ämtler Erstligamannschaft hat auch anzeige

gute Momente gezeigt und ihre Klasse in einigen Szenen aufblitzen lassen. «Mund abwischen, weiter geht’s», war einmal eine Aussage eines Bundesligatrainers, und genau diese These gilt es nun auch für die Ämtler umzusetzen.

Tuggen mit grossen Ambitionen Den Rotschwarzen gegenüber wird ein richtig gutes, höchst ambitioniertes und wild entschlossenes Team von der Linthebene stehen. Vor allem offensiv bringen die Schwyzer eine geballte Ladung Klasse auf den Platz. Die bisher erzielten 41 Tore sind der Spitzenwert in der gesamten Ersten Liga. Um diese Tormaschine zu stoppen, sind auf Seiten WBs taktische Klugheit, solidarisches Defensivverhalten der gesamten Mannschaft und eine grosse Portion an Laufbereitschaft gefragt. Andererseits müssen die Ämtler aber auch jederzeit bereit sein, mit dem nötigen Mut nach vorne zu spielen, Tuggen in der Defensive zu beschäftigen und zu fordern. «Ein echter Prüfstein, wir freuen uns riesig auf diese Herausforderung», umschreibt Trainer Oswald die Vorzeichen der Partie. «Wir lieben solche Herausforderungen und werden alles in die Waag-

schale werfen, was wir zu bieten haben», tönt auch Captain Studer zuversichtlich und bis in die Haarspitzen motiviert. Vor Beginn des Spiels wäre man auf Seiten WBs wohl mit einem Punkt zufrieden, man will jedoch bereit sein, auch mehr aus der March zu entführen. Höchst interessant wird auch sein, wie die Startformation des FCWB aussehen wird. Ist Lugo zu 100 Prozent fit? Kommt Studer wieder von Anfang an ins Team zurück? Erhält der neu verpflichtete Heini eine Chance? Die Antworten werden die Spieler selbst im Trainingsbetrieb unter der Woche geben, und Trainer Oswald wird mit Assistent Morina entsprechend analysieren. Auf jeden Fall erwartet die hoffentlich zahlreich mitreisenden Ämtler Fussballfans ein Topspiel. Kickoff im wunderschönen Stadion an der Linthstrasse ist am Samstag um 16 Uhr. Alle weiteren WB-Spiele vom Wochenende: Samstag, 10 Uhr: Jun. Ea – Fislisbach und Jun. Ed – Bremgarten, 11.45 Uhr: Jun. Ca – Thalwil, 14 Uhr: Jun. Bb – Rotkreuz, 16.15 Uhr: Jun. Cb – Wiedikon, 18.15 Uhr: Jun. A – Wollishofen; Sonntag: 11.45 Uhr: Jun. Ba – Wohlen, 14 Uhr: FCWB 4 – Urdorf und 16.15 Uhr: Jun. Ee – Bremgarten (alles Testspiele).


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Extra

Freitag, 8. März 2019

Mit den Zugvögeln den Frühling erleben Spring Alive: BirdLife Schweiz lädt die Bevölkerung zur Beobachtungsaktion ein

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gedankensprünge Vogelschau Ein Streithahn reibt verdutzt die Augen Und schüttelt fassungslos den Kopf Da streiten doch zwei Friedenstauben Sich um ein Korn im Futtertopf Martin Gut

herkömmliches

Genesis

Die ankommenden Zugvögel beobachten – das begeistert auch schon die Kinder. (Bild zvg.)

Die Weissstörche beziehen ihre Nester bereits, weitere Zugvogelarten sind auf dem Rückweg in die Schweiz. Bei der Beobachtungsaktion «Spring Alive» gilt es, nach sechs Zugvogelarten Ausschau zu halten und erste Beobachtungen zu melden. Bereits sind aus der Schweiz die ersten Beobachtungen von Weissstörchen an ihren Nestern auf der Website von «Spring Alive» eingetroffen. In diesen Tagen werden auch die ersten Rauchschwalben bei uns ankommen, die meisten allerdings erst gegen Ende März. Im April folgen Uferschwalbe, Kuckuck und Mauersegler. Der seltene Bienenfresser wird oft erst ab Mitte Mai in der Schweiz gesichtet. BirdLife Schweiz lädt alle interessierten Personen ein, Beobachtungen der erwähnten Vogelarten online zu melden. Zehntausende von Beobachterinnen und Beobachtern aus ganz Europa werden es ihnen gleich tun und an der Beobachtungsaktion Spring Alive von BirdLife International teilnehmen. Über die Internetseite kann man auf einer interaktiven Karte auch verfolgen, wann und wo die sechs Zugvogelarten in Europa ankommen und wie der Frühling ganz Europa «zurückerobert».

Erstaunliche Leistungen der Zugvögel Jedes Jahr legen die Zugvögel Tausende von Kilometern zurück, um von ihrem Überwinterungsgebiet in die europäischen Brutgebiete zu gelangen. Bei den Spring-Alive-Arten liegen die Winterquartiere meist in Afrika südlich der Sahara; entsprechend müssen sie die rund 2500 km breite Sahara und danach das Mittelmeer überqueren.

Die Rauchschwalbe wird dieser Tage erwartet. (W. Scheuber)

«Eine faszinierende Leistung, wenn man bedenkt, dass eine Uferschwalbe nur um die 13 Gramm wiegt», sagt Eva Inderwildi, «Spring Alive»-Koordinatorin bei BirdLife Schweiz. Ein derart langer Zugweg birgt aber auch viele Gefahren. Die Zugvögel finden immer weniger intakte Rastgebiete auf ihren Routen vor, wo sie ihre Energiereserven wieder auffüllen können. Auch technische Fallen

Das Projekt Spring Alive Spring Alive ist ein europäisch-afrikanisches Projekt, das von BirdLife International, dem internationalen Dachverband von BirdLife Schweiz, ins Leben gerufen wurde. Es hat zum Ziel, die Neugierde der Kinder und Erwachsenen an der Natur zu wecken und sie für deren Schutz zu sensibilisieren. Das Kernstück von Spring Alive ist eine Internetseite, an der heute 50 Länder teilnehmen. Die Bevölkerung und speziell Schulen, Kinder und Familien sind aufgerufen, jedes Jahr die Rückkehr von sechs Zugvogelarten zu beobachten und zu melden. Das Projekt hat seinen Ursprung in Deutschland. 1987 startete der

BirdLife-Partner in Bayern ein solches Beobachtungsprojekt. 2006 übernahm es BirdLife International für Europa. 2010 wurde auch Afrika mit der Beobachtung der Rückkehr im Herbst ins Projekt einbezogen. Neben der Sensibilisierung beinhaltet das Projekt auch eine wissenschaftliche Komponente. Das Sammeln der Daten über einen langen Zeitraum soll Aussagen über den Vogelzug erlauben. Und es soll die Frage klären, ob sich die Ankunftsdaten der Vögel in Zusammenhang mit der Klimaerwärmung verschieben. (pd.) Weitere Infos und Teilnahme unter www.birdlife.ch/spring-alive.

lauern auf dem Weg: Weissstörche sind zum Beispiel oft Stromschlagopfer an Freileitungen. Viele Singvögel rasten in Parks im Siedlungsgebiet und kollidieren mit den umliegenden Glasscheiben, weil sie die dort gespiegelten Bäume für einen realen Lebensraum halten. «Deshalb spielt bei Spring Alive neben dem Gewinn an Daten auch die Sensibilisierung für die Probleme der Zugvögel eine wichtige Rolle», sagt Eva Inderwildi.

Lange bevor die britische Popgruppe Genesis von sich Hören machte, war und ist Genesis die griechische Bezeichnung für das 1. Buch Moses, das mit der Schöpfungsgeschichte beginnt. Wörtlich übersetzt heisst Genesis Erzeugung oder Geburt, wobei der heutige Mensch fast automatisch an Vererbung denkt und das Wort Genetik mithört. Demgegenüber erzählt die biblische Schöpfungsgeschichte in mythischen Bildern von der Entstehung der Welt und den Anfängen der Menschheit. Eigentlich sind es zwei unterschiedliche Berichte, die fast unmerklich ineinander übergehen. Der eine betont, dass alles Geschaffene von Gott ins Dasein gerufen wurde und in den Augen des Schöpfers gut bis sehr gut gelungen ist. Der andere bringt zum Ausdruck, dass es im göttlichen Schöpfungskonzept auch Widersprüche und Bruchstellen gibt, oder dass zumindest der Mensch einen Sprung in der Schüssel hat. Beide Ansichten sind noch heute bedenkenswert und – trotz fortschreitender Evolution – bedenklich aktuell. (ubo)

Im Spital Affoltern geboren

Die Teilnahme ist ganz einfach Hauptzielgruppen der Aktion Spring Alive sind Familien mit Kindern, Schulklassen oder andere Kindergruppen – zahlreiche Materialien sind für diese Altersklassen zugeschnitten. Aber auch Erwachsene sind herzlich eingeladen, an der Aktion teilzunehmen. Die Teilnahme ist einfach: Auf der Seite www.birdlife.ch/spring-alive stehen die nötigen Informationen bereit. Beobachterinnen und Beobachter können online eintragen, wann und wo sie ihren ersten Weissstorch, die erste Rauchschwalbe, den ersten Kuckuck, Uferschwalbe und Mauersegler oder Bienenfresser gesehen haben. Die gesuchten Vogelarten können mithilfe der auf der Internetseite bereitgestellten Dokumentation leicht bestimmt werden. (pd.)

Rian Henry, 27. Februar.

Kalina, 27. Februar. (Bilder Irene Magnin)

wetter

Gesunde Sonnenbräune gibts nicht

Krebsliga rät dringend ab vom Vorbräunen Eine sonnengebräunte Haut gilt nicht mehr als so attraktiv und gesund wie noch vor wenigen Jahren – zu Recht.

bauernregel «Säst Du im März zu früh, ist es leicht vergebene Müh’.»

Eine Haut, die sich bräunt, wehrt sich. Unter dem Einfluss der kurzwelligen und energiereichen UVB-Strahlen bilden die Pigmentzellen den Farbstoff Melanin, der die Haut braun werden lässt. So versucht die Haut, sich vor den UV-Strahlen zu schützen. Die langwelligeren UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und schädigen das Bindegewebe. Die Haut verliert an Elastizität. Die Folge sind Falten und Altersflecken. Vorbräunen ist kein geeignetes Mittel, um sich vor der Sommersonne zu wappnen. Vom Besuch eines Solariums rät die Krebsliga dringend ab. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Solarien in die oberste Kategorie der Krebsrisiken eingestuft. UV-Strahlen

sind die Hauptursache von Hautschädigungen und die Entstehung von Hautkrebs. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 2700 Menschen an schwarzem Hautkrebs; rund 320 Menschen sterben. Um sich vor zu viel UV-Strahlen zu schützen, empfiehlt die Krebsliga für die Monate März und April: Über Mittag nicht in die pralle Sonne gehen und unbedeckte Hautstellen zwischen 11 und 15 Uhr mit Sonnenschutzmittel eincremen. Ein Sonnenschutzmittel sollte sowohl vor UVA- wie auch vor UVB-Strahlen schützen. Es sollte deshalb das UVA-Signet (UVA in einem Kreis) sowie einen Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 15 bei Erwachsenen und mindestens 30 bei Kindern aufweisen. Vorsicht: Sonnencreme ist kein Freipass für einen unbeschränkten Aufenthalt in der Sonne. (pd.) Weitere Infos unter www.krebsliga.ch.

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Schulen und Kurse

Die sympathische und erfolgreiche Nachhilfe für Primarschüler Mathiblitz, Zwillikerstrasse 4a 8910 Affoltern am Albis *079 441 31 66 www.mathiblitz.ch

Jodlerklub am Albis

Jodlerabende 2019 Samstag, 16. März 2019 Gemeindesaal Weid, Hausen am Albis Samstag, 23. März 2019 Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten Jodlerklub am Albis Jungjodler und Jodlerspatzen Musik «Lindenörgeler» und «Trio Albisgruess» Gastformationen: Jodlerchörli Heimelig am Gschweich, Schlierbach (in Hausen am Albis) Churfirstenchörli, Wildhaus (in Mettmenstetten)

Türöffnung, 18.45 Uhr; Nachtessen ab 19.00 Uhr; Konzertbeginn 20.00 Uhr. Reservierungen unter www.jkamalbis.ch oder Mo – Fr, 17 – 19 Uhr, Telefon 079 424 46 29 Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Jodlerklub am Albis

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019_2019  

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