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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I Z 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 19 I 171. Jahrgang I Freitag, 10. März 2017

Für die Umwelt

Mehr Plätze

Verena Berger aus Wettswil musste sich gegen Widerstände, und teils Drohungen behaupten. > Seite 5

Die Kinderkrippe Tamburin in Obfelden wächst um zwei neue Betreuungsgruppen. > Seite 8

Gegen «Asiatische Buschmücke» Die 2008 in der Schweiz entdeckte Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) gehört zu den Mückenarten, die unter bestimmten Umständen in der Lage sind, tropische Krankheiten zu übertragen. Sie ist im Kanton Zürich weit verbreitet und kommt häufig vor. Auf Bitte des Kantons Zürich beteiligt sich Aeugst an einem Pilotprojekt zur Überwachung dieser Mückenart. Es wird davon ausgegangen, dass die Dichte der Mücken – und damit das Risiko einer Krankheitsübertragung – mit einfachen Massnahmen gesenkt werden kann. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Wortgewaltiger Wettbewerb In der Galerie Märtplatz in Affoltern massen sich am vergangenen Samstagabend acht wortgewandte Slam Poeten in einem Dichterwettstreit. Es war bereits die neunte Ausgabe des Affoltemer Poetry Slam. Den acht Dichtern sassen 110 Zuhörer gegenüber. Diese kamen in drei Durchgängen in den Genuss von 14 Kurzgeschichten. Die Wortakrobaten buhlten in Mundart oder Hochdeutsch, auswendig vortragend oder ab Blatt ablesend um die Gunst von Publikum und Jury. abo ................................................... > Bericht Seite 8

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60 Jahre Samariter

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Paul Stauffer aus Ebertswil wird heute Freitag für ein besonderes Jubiläum geehrt. > Seite 9

Sauberes Dorf «Grümpel und Gulasch»: Stallikon lädt einmal mehr zur Putzaktion. > Seite 10

Frank Rutishauser behält das Ressort Finanzen Der Gemeinderat Bonstetten hat sich konstituiert Nach der Ersatzwahl vom 12. Februar ist der Gemeinderat Bonstetten am Dienstagabend erstmals in neuer Konstellation zusammengekommen. Der neue Präsident Frank Rutishauser bleibt Finanzvorstand, Claudia Schuler übernimmt Hochbau und Liegenschaften. ................................................... von thomas stöckli Der Konstituierungs-Prozess vom vergangenen Dienstagabend ging etwas länger als angenommen, so Gemeindeschreiber Daniel Nehmer. Aufgrund des frühzeitigen Rücktritts von alt Gemeindepräsident Bruno Steinemann waren schliesslich wichtige Ressorts neu zu besetzen. Ihre Präferenzen hatten die Gemeinderäte dem neuen Präsidenten bereits vorgängig mitgeteilt, vergeben wurden die 14 Verwaltungsbereiche schliesslich nach intensiver Diskussion und breiter Auslegeordnung mit Mehrheitsbeschluss. Frank Rutishauser wird neben der neuen Rolle als Gemeindepräsident weiterhin auch für die Finanzen zuständig sein – keine neue Konstellation für Bonstetten, war das doch

schon zur Präsidialzeit von Charles Höhn der Fall. Als Vizepräsident amtet wie bisher Roger Mella. Er bleibt verantwortlich für den Tiefbau und die Werke, aber nicht mehr für den Hochbau, welcher mit den Liegenschaften zusammengeführt wird. Diese beiden Bereiche übernimmt die mit Glanzresultat neu gewählte Gemeinderätin Claudia Schuler. Sie amtet damit auch als Delegierte in der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. Erstmals vergeben wurde das Amt einer zweiten Vizepräsidentin. Es geht an Christa Kienberger, welche als Präsidentin der Primarschulpflege im Rat der Einheitsgemeinde dem Ressort Bildung vorsteht. Patrick Vogel leitet die Bereiche Sicherheit und Umwelt, bei Claude Wuillemin kommt zur Forst- und Landwirtschaft, dem öffentlichen Verkehr und dem Gesundheitswesen der Bereich Soziales dazu. Wuillemin wird die Gemeinde Bonstetten künftig auch als Delegierter im Spitalzweckverband vertreten.

Nächste Ersatzwahl steht bevor Noch dieses Semester steht im Gemeinderat Bonstetten die nächste Mutation an: Patrick Vogel wechselt per 30. Juni den Wohnort. Die

Frank Rutishauser, neu Gemeindepräsident und weiterhin Finanzvorstand von Bonstetten. (Archivbild) Gemeinde wird die Ersatzwahl noch diesen Monat anordnen. Wahltermin wäre dann der 24. September – sofern die Bedingungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind. Bei einer stillen Wahl könnte die Nachfolge im Mai bereits geregelt sein, ansonsten werden die Ressorts von Patrick Vogel für drei Monate innerhalb des Gemeinderats umverteilt.

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Thema «Wasser» Gegenwärtig sind im Kloster Kappel Installationen von Maja Thommen zu bestaunen. > Seite 11

In Rifferswil ging es um mehr als die Wurst Die Metzgerei Meier am Postplatz in Rifferswil schliesst morgen Samstag, 11. März, zum letzten Mal. 1945 gegründet, war die Metzgerei Meier in Rifferswil immer ein Ort der kulinarischen Höhenflüge und der Begegnung. Im kleinen Laden stand die Kundschaft oft dicht gedrängt und redete über Neuigkeiten, Sorgen des Alltags und scherzte – die Einkäufe wurden wie nebenbei getätigt. Eröffnet wurde die Metzgerei von Livia und Josef Meier und ging 1975 an ihren Sohn Armin und seine Frau Sofie über. Wie bereits Armin seinem Vater, halfen auch seine Söhne, Urs und Thomas schon als Kinder oft und gerne in der Metzgerei aus. Da im denkmalgeschützen Pöstli Rifferswil keine moderne Metzgerei eingebaut werden kann, entschied sich Urs Meier gegen die Weiterführung des Familienbetriebs, obwohl er ihn sehr gerne übernommen hätte. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

WM mit Tim Watter und Luca Schuler Snowboarder und Freestyle-Skifahrer messen sich in der Sierra Nevada, Spanien Am Dienstagabend wurde die Snowboard- und Freestyle-WM in der Sierra Nevada (Spanien) offiziell eröffnet. An den Titelkämpfen mit dabei sind auch Freeskier Luca Schuler aus Ebertswil und Snowboardcrosser Tim Watter aus Hausen. Bereits heute Freitag stehen in der Sierra Nevada die Skiakrobaten im Einsatz. Die Schweizer haben die Basis für die WM-Saison einmal mehr im Jumpin, Mettmenstetten, gelegt. Im letzten Weltcup vor den Titelkämpfen hat Dimitri Isler aufhorchen lassen: Finalqualifikation und Rang acht nach einem Top-Sprung im ersten Finaldurchgang. «Ich habe Dimitri noch nie so springen sehen», so Cheftrainer Michel Roth kurz nach dem Wettkampf sichtlich stolz. Es war diese Saison bereits sein zweiter Sprung in die Top-Ten. Zweimal ist dies auch Nicolas Gygax (Islisberg) geglückt, einmal schaffte es Mischa Gasser, Noé Roth (Baar) kann immerhin ein Top-15Resultat vorweisen. Tim Watter hat vergangenes Wochenende beim Weltcup im spanischen La Molina als bester Schweizer

Luca Schuler am Slopestyle-Weltcup in Font Romeu, Frankreich. (Bild zvg.) Rang 21 erreicht. Nach Bestzeit im zweiten Qualifikationsdurchgang schied der Hausemer als Dritter seines Achtelfinals aus. Am Sonntag, 12. März, gilt es für ihn ernst. Tags darauf hat er einen weiteren Einsatz mit dem

Snowboardcross-Team. Den WMSchlusspunkt setzt am Sonntag, 19. März, das Final der Disziplin Freeski Slopestyle – hoffentlich mit Luca Schuler. Sein Bestresultat im Slopestyle diese Saison: Rang 11 am Weltcup

in Font Romeu, Frankreich. Im Big Air kann der Ebertswiler gar einen Weltcup-Podestplatz vorweisen: In Mönchengladbach ist er am 2. Dezember letzten Jahres auf Rang zwei gesprungen. (tst.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Revision der Kabelnetzverordnung Inkraftsetzung Die von der Gemeindeversammlung am 7. Dezember 2016 genehmigte Teilrevision der Kabelnetzverordnung wird gestützt auf Art. 29 der revidierten Kabelnetzverordnung auf den 1. April 2017 in Kraft gesetzt. Auf den gleichen Zeitpunkt wird die Kabelnetzverordnung vom 9. Juni 2009 aufgehoben. Obfelden, 10. März 2017

Gemeinden im Bezirk Affoltern

Gemeinderat Obfelden

Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2018 / 2019 im Internet Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2018/2019 der öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) erfolgt vom 13. bis 29. März 2017 auf der Website des ZVV (www.zvv.ch). Gemäss Fahrplanverordnung des Kantons Zürich kann sich jedermann dazu äussern. Allfällige Begehren sind zu begründen und bis spätestens 31. März 2017 der Wohngemeinde einzureichen. Affoltern am Albis, 10. März 2017 Die Gemeindeverwaltungen des Bezirks Affoltern

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Einfahrt verboten Auf der Bachstrasse ist das Einbiegen in die Zürichstrasse, zwischen den Liegenschaften Zürichstrasse 7/9, aufgrund ungenügender Sichtverhältnisse verboten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 10. März 2017 Gemeinderat

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Gemeindereferendum Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 6. März 2017 entschieden, das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 23. Januar 2017 betreffend Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Vorlage 5278b) zu unterstützen und verlangt, dass der Beschluss des Kantonsrates der Volksabstimmung unterbreitet wird (mit der Gesetzesänderung sollen die Gemeinden des Kantons Zürich verpflichtet werden, für die Kosten von Heimfinanzierungen, sogenannte Versorgertaxen, aufkommen zu müssen). Der Beschluss liegt während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 521, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Der Rekurs muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil am Albis, 10. März 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkfelder Auf der Bäumlisächerstrasse werden vor Häusern Nr. 35 und 39 zwei Längsparkfelder neu markiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 10. März 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

Sicherheitsschloss

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

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TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um

Jörg Ruprecht 13. Mai 1938 – 1. März 2017

Dankbar für sein erfülltes Leben ist er nach kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen. In Liebe: Lea Ruprecht-Kettunen Hannu und Marion Ruprecht-Arnet Timo Ruprecht Enkelkinder: Victoria, Neil und Lynn Verwandte in der Schweiz und in Finnland

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Auf Wunsch des Verstorbenen wird eine Abschiedsfeier im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden.

Aeugst am Albis

Anstelle von Blumen sind Spenden an die Lungenliga erwünscht. Postkonto 30-882, IBAN: CH92 0900 0000 3000 0882 0. Vermerk: In Memoriam Jörg Ruprecht.

Bauherrschaft: Sönning Heinz, Stümelweg 7, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Berke Architekten AG, Klosbachstrasse 90, 8032 Zürich Bauvorhaben: Erstellung Nebengbäude, Stümelweg 7, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1304, GV-Nr. 916, Zone WA, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP3)

Traueradresse: Frau Lea Ruprecht, Bäumlisächerstrasse 6, 8907 Wettswil

Gemeinde Wettswil am Albis Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ulv Grönquist, Mühlebergstrasse 113, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Einbau Dachfenster, Vers.-Nr. 2141, Kat.-Nr. 4871, Mühlebergstrasse 113, Landwirtschaftszone

TO D E S A N Z E I G E

A›ffoltern am Albis

1938 – 2017

Bauherrschaft: Zürich VersicherungsGesellschaft AG, Mythenquai 2, 8002 Zürich Projektverfasser: fsp Architekten AG, Rotzenbühlstrasse 55, 8957 Spreitenbach Bauvorhaben: Umbau best. Ladenfläche mit Neubau Kunden-Mall und Einbau von Sanitäranlagen, Projektänderung: Neubau Rückkühleranlagen an Nordfassade Haus Nr. 4 und 6, Vers.Nr. 2866, Kat.-Nr. 5288, Centralweg 1 bis 6, Gestaltungsplan Oberdorf

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von Herrn

Jörg Ruprecht in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene amtierte in den Jahren 1986 bis 1994 als Mitglied des Gemeinderates (Finanzvorstand) und hat sich dabei engagiert und gewissenhaft für das Wohl der Öffentlichkeit eingesetzt. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Wettswil am Albis, 10. März 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis Hanspeter Eichenberger, Gemeindepräsident Reinhold Schneebeli, Gemeindeschreiber

Hedingen Gesuchsteller: Rinderknecht Urs und Anja, Grindelmatte 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Mayer Architektur AG, Rorschacher Strasse 44, 9000 St. Gallen Bauprojekt: An- und Umbau des bestehenden Wohnhauses, Grindelmatte 1, Kat.-Nr. 2339, Vers.-Nr. 652; Landwirtschaftszone kantonal

Wir wollen nicht trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern wir wollen dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben.

Alfred Wydler 13. Oktober 1937 – 17. Februar 2017

Hedingen

D für die tröstenden Worte, gesagt oder geschrieben.

Gesuchsteller: Zimmermann Christian und Chantal, Haldenrebenstr. 17a, 8908 Hedingen Bauprojekt: Sitzplatzvergrösserung mit Erhöhung der Stützmauer, Haldenrebenstrasse 17a, Kat.-Nr. 1705, Vers.-Nr. 1242; Wohnzone W1.0

A für den Händedruck oder Umarmungen, wenn Worte fehlten.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: TOPos Immobilien AG, vertr. durch Daniel Eugster, Im Schürli 12, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: INTUS AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern auf Kat.-Nr. 2589 an der Kirchgasse/Im Haldenächer (Wohnzone W2a); Alternativprojekt

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N für Blumen und Geldspenden. K sowie für die Teilnahme an der Abschiedsfeier. E Besonders danken wir dem Hausarzt Dr. Schmidlin, Herrn Pfarrer Fuchs für die persönliche Gestaltung der Abschiedsfeier und die tröstenden Worte. Herzlichen Dank für die liebevolle Pflege an das ganze Team des Pflegeheims Pilatus 1, Sonnenberg, Affoltern am Albis, allen Nachbarn von der Reussmatt, dem Kynologischen Verein Affoltern am Albis, dem Turnverein Obfelden, der Gesangssektion Obfelden, der Veteranengruppe der Männerriege Obfelden. Herzlichen Dank an alle Verwandten, Geschwister, Freunde und Angehörige. In Liebe Trudy Wydler und Therese Schneeberger


Bezirk Affoltern

Entspannung am Arbeitsmarkt 873 Säuliämtler waren Ende Februar arbeitslos gemeldet, das sind 34 Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote im Bezirk sinkt damit um 0,1 auf 3,0 Prozent. Die rückläufigen Zahlen sind je etwa zur Hälfte auf saisonale und konjunkturelle Faktoren zurückzuführen. Dies sei ein erstes Zeichen für eine Entspannung am Arbeitsmarkt, heisst es beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit. Positive Impulse seien im vergangenen Monat unter anderem vom Baugewerbe, der Industrie und dem Gastgewerbe gekommen. (tst.)

wir gratulieren

Zum 85. Geburtstag Anton Angelo Rigo, Affoltern, darf morgen Samstag, 11. März, den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Bereits gestern Donnerstag, 9. März, durfte Bertha Schüpbach-Zürcher in Obfelden den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren nachträglich. In Affoltern feiert Margareta Irma Griesser-von Allmen heute Freitag, 10. März, den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute. Am Sonntag, 12. März, feiert Marlys Ruth Ryser aus Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis Der Fahrplan für die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) für die Fahrplanjahre 2018 und 2019 liegt vom 13. bis 29. März öffentlich auf. ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Der Fahrplan für die öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV kann vom 13. bis 29. März 2017 über die Webseite des ZVV (www.zvv.ch) abgerufen werden. Sämtliche Kurse mit Verbindungen von und nach Aeugst am Albis können während dieser Zeit zu den Öffnungszeiten auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Änderungswünsche, Eingaben etc. sind bis spätestens am 31. März 2017 per E-Mail (gemeinde@aeugst-albis.ch) oder schriftlich bei der Gemeindekanzlei, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis einzureichen.

Beratung «Ablösung von grossen Ölheizungen» Der Gemeinderat hat beschlossen, allen Besitzerinnen und Besitzern von Ölheizungen grösser als 30 kW eine subventionierte Beratung anzubieten. Ein regionaler Energieberater nimmt im persönlichen Gespräch vor Ort die Ausgangslage auf und präsentiert an einem zweiten Termin vor Ort mögliche Alternativen. Die Besitzer und Besitzerinnen werden in den nächsten Tagen persönlich durch die Gemeinde angeschrieben. Wie schon früher publiziert, findet unabhängig von dieser Beratung am 23. März 2017 ab 19.30 Uhr im Kulturraum Gallenbüel ein Informationsabend statt, an dem regionale Energieberater für Auskünfte zur Verfügung stehen und Einwohner und Einwohnerinnen aus Aeugst über ihre Erfahrungen mit Heizungen mit alternativen Energien berichten. Zu diesem Abend sind alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, die sich Überlegungen zur Zukunft ihrer Ölheizung machen.

Aeugst engagiert sich beim Pilotprojekt «Asiatische Buschmücke» Auf Bitte des Kantons Zürich beteiligt sich Aeugst am Albis am Pilotprojekt «Asiatische Buschmücke». In der Schweiz gibt es mehrere neue

Mückenarten, die unter bestimmten Umständen in der Lage sind, tropische Krankheiten zu übertragen. Einer dieser Arten ist die 2008 in der Schweiz entdeckte Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus). Sie ist im Kanton Zürich weit verbreitet und kommt häufig vor. Aktuell ist die Gefahr durch einen Mückenstich mit einer tropischen Krankheit angesteckt zu werden, sehr gering, da die Krankheiten in der Schweiz nicht vorkommen. Jedoch verändert sich die Virensituation und einige Viren sind geografisch wieder näher gerückt (z.B. das WestNil-Virus in Italien). Mittelfristig braucht es in der Schweiz Reaktionen auf diese Entwicklungen. Deswegen haben das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und das Awel ein Pilotprojekt zur Überwachung der Asiatischen Buschmücke gestartet. Es wird davon ausgegangen, dass mit einfachen Massnahmen die Dichte der Mücken (und damit das Risiko einer Krankheitsübertragung) gesenkt werden kann. Die bereits im Tessin angewendeten Massnahmen gegen die dort etablierte Tigermücke sollen nun in Zürcher Testgemeinden geprüft werden, bevor sie allen Gemeinden im Kanton Zürich empfohlen werden. Von Anfang April bis Ende September 2017 werden im Siedlungsgebiet Dorf Aeugst Massnahmen ergriffen, um den Bestand an Buschmücken zu bestimmen und einzudämmen. Die Bevölkerung wird vorgängig durch ein Flugblatt informiert.

Sonnenbergstrasse: Sanierung, zweite Etappe Im Sommer 2017 erfolgt die zweite Etappe für die Sanierung der Sonnenbergstrasse. Die Strassen- und Tiefbauarbeiten wurden im Rahmen eines Submissionsverfahrens (Einladungsverfahren) an die Firma Leuthard AG, Affoltern vergeben.

Energiekommission: Jahresprogramm 2017 Der Gemeinderat hat vom Jahresprogramm der Energiekommission zustimmend Kenntnis genommen. Dabei sind u.a. folgende Projekte und Ziele vorgesehen: Erreichen des Labels Energiestadt, Anlass «Ablösung Ölheizungen» Erhöhung der Nachfrage nach Solarstrom, Sensibilisierung der

Bevölkerung bezüglich E-Mobilität und energetische Gebäudesanierungen. Weitere Informationen zu diesen interessanten Themen finden Sie unter www.aeugst-albis.ch › Projekte › Energiekonzept.

vergeben. Den Zuschlag erhielt die Jagdgesellschaft Aeugst am Albis als bisherige Pächterin. Der Gemeinderat freut sich auf die weitere sehr angenehme Zusammenarbeit und wünscht den Pächtern Weidmannsheil.

Beschaffungsrichtlinen: Pilotversuch

Verein Aemtlerchorb: Patenterteilung

Der Gemeinderat hat beschlossen, für das Jahr 2017 im Rahmen der Möglichkeiten, einen Pilotversuch für Beschaffungsrichtlinien in der Praxis durchzuführen. Damit wird bezweckt nach einheitlichen Kriterien/Anforderungen einen ökologisch orientierten Einkauf in den verschiedenen Bereichen zu fördern sowie Ressourcen und Energie einzusparen. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden Anfang 2018 ausgewertet und anschliessend wird ein Grundsatzentscheid gefällt.

Der Gemeinderat hat dem «Verein Aemtlerchorb» für die Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebes mit alkoholischen Getränken ein Patent erteilt.

Vernehmlassungen Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat im Rahmen laufender Vernehmlassungsverfahren von folgender Vorlage Kenntnis genommen: – Direktion der Justiz und des Inneren des Kantons Zürich Totalrevision der Bürgerrechtsverordnung: Der Gemeinderat Aeugst verzichtet auf eine detaillierte Stellungnahme. – Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Änderung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Berufsbildung: Der Gemeinderat Aeugst schliesst sich der Vernehmlassung des Vereins Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (Vzgv) an.

Friedhofstrasse: Bauabrechnung Die Sanierung der Friedhofstrasse inkl. Anpassung Verkehrsknoten Allmend-/Friedhofstrasse mit sanften Kissen konnte abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung schliesst mit einem Minderaufwand von Fr. 83 571.85 bzw. 16 % mit Total Fr. 445 428.15 (inkl. MwSt.) ab. Die Bauabrechnung wird anlässlich der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 zur Genehmigung unterbreitet.

Jagdrevier Aeugst: Pachtperiode 2017-2025 Die Pacht für das Jagdrevier 21 Aeugst am Albis wurde im Rahmen der Versteigerung vom 8. Februar 2017 neu

Baukommisson: Neues Mitglied Als neues Mitglied der Baukommission Aeugst am Albis hat der Gemeinderat aufgrund der eingegangenen Bewerbungen Sandra I. Claus, Wängibadstrasse 6, 8914 Aeugst am Albis ernannt. Diese Ernennung erfolgte aufgrund des Rücktritts von Erwin Schwegler. Seine wertvolle Kommissionstätigkeit wird bestens verdankt.

Kommission Naturschutz: Fachberater Für die Unterstützung der Kommission Naturschutz und der geplanten Aktivitäten gemäss dem bestehenden Jahresplan ist eine fachkundige Beratung angezeigt. Der entsprechende Auftrag für das Jahr 2017 wurde an das Büro Naturschutz und Artenförderung GmbH, Hallwylstrasse 29, 8004 Zürich, vergeben.

Stiftung Aumüli: Gemeindebeitrag Aufgrund der kulturellen und geschichtlichen Tätigkeit der Stiftung Aumüli für den Betrieb und die Erhaltung der Aumüli in Stallikon hat der Gemeinderat beschlossen, der Stiftung einen einmaligen Gemeindebeitrag auszurichten.

Baubewilligungen – Neubau Fotovoltaikanlage Indachsystem auf der Dachseite Südost, Dorftrasse 37, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat. Nr. 1701, GV Nr. 581, Zone K2A, Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis. – Umbau bestehendes Einfamilienhaus mit äusseren Veränderungen, Allmendstrasse 35, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 383, GV-Nr. 900, Zone WB, Sabine und Alexander Held, Breitenstrasse 9, 8914 Aeugst am Albis.

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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ZVV-Verbundfahrplan 2018/2019: Öffentliche Auflage

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern dürfen Verena und Franz Gruber-Stoll heute Freitag, 10. März, die goldene Hochzeit feiern. Wir gratulieren herzlich. Dora und Werner Imhof-Schneebeli feiern heute Freitag, 10. März, in Affoltern den 50-jährigen Ehebund. Alles Gute!

Freitag, 10. März 2017

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In der Waschküche das Münz-Kässeli geplündert In den vergangenen Tagen befasste sich die Kantonspolizei mit mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen. Vom 2. auf den 3. März drangen Unbekannte im Bereich der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern ins Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses ein. Dort stiessen sie in die Waschküche vor und plünderten das Münz-Kässeli mit wenig Inhalt. Der Sachschaden – ein paar hundert Franken – wiegt da weit schwerer. Waren es dieselben Täter, die im gleichen Zeitraum wenige hundert Meter vom oben erwähnten Tatort entfernt in einem Mehrfamilienhaus ebenfalls eine Kellertüre aufbrachen? Das Deliktgut ist hier noch Gegen-

stand von polizeilichen Abklärungen. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 500 Franken. Mehrere hundert Franken Bargeld fiel Einbrechern in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Wettswil in die Hände. Durch Aufbrechen der Wohnungstüre verschafften sie sich Zutritt und verursachten dabei Schaden von gegen 2000 Franken.

Gescheiterte Einbruchsversuche In drei Fällen scheiterten Einbrüche. So in Bonstetten im Zeitraum vom 2. bis 4. März, als Unbekannte versuchten, das Fenster eines Reiheneinfamilienhauses aufzubrechen. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 1000 Franken.

Auch in Knonau gelangten Einbrecher nicht ans Ziel. Sie versuchten am 4. März, die Balkontüre eines Einfamilienhauses zu knacken und beschädigten dabei den Schliessmechanismus. Sachschaden: rund 800 Franken. Im Obfelder Dorfteil Bickwil versuchten Diebe zwischen 3. und 5. März die Eingangstüre eines Einfamilenhauses gewaltsam zu öffnen. Möglicherweise wurden dabei sie gestört und machten sich aus dem Staub. In diesem Fall beläuft sich der Schaden auf zirka 1500 Franken. Schliesslich trieben auch noch Vandalen ihr Unwesen. Sie beschädigten die Einrichtung der Toilette des Restaurants Eichhörnli in Aeugst und rissen mehrere Lampen herunter. Sachschaden: gegen 400 Franken. (-ter.)


TO D E S A N Z E I G E Traurig, in Liebe und mit unzähligen, vielfältigen Erinnerungen an sein bewegtes Leben nehmen wir Abschied von

Thomas Gabathuler (Fäde) 20. August 1933 – 27. Februar 2017

Erlöst von einem langen Leidensweg durch Krankheit findet er nun Ruhe und Stille.

Wir suchen Streichinstrumente Geigen, Cellos, und Bratschen, auch in schlechtem Zustand. Barzahlung. Telefon 076 308 33 80

Todesfälle Wettswil am Albis Am 1. März 2017 ist in Zürich gestorben:

Wir sind in Gedanken mit Dir Jean-Pierre Gabathuler und Marianne Gieger Claude Gabathuler und Carmen Prandina Gabathuler mit Philippe Simone Gabathuler Baumgartner und Adrian Baumgartner Serge Gabathuler mit Jérôme Roger und Sybille Gabathuler mit Mischa, Nico, Anja Renée Rütimann Jolanda Täschler mit Denise, Martin Freunde und Bekannte Die Bestattung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Zuwendungen: Lungenliga Schweiz, Spendenkonto 30-882-0, IBAN CH92 0900 0000 3000 0882 0.

Liegenschaften Verkäufe

Traueradresse: Simone Gabathuler, Grabenackerstrasse 63, 6312 Steinhausen

Ruprecht, Jörg geb. 13. Mai 1938, Bürger von Laupen BE, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 6. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die liebevollen Zeichen der Verbundenheit und die tröstenden Worte, die wir beim Abschied von

Marlies Stettler-Trinkler erfahren durften. Besonders danken möchten wir: – Jürgen Schultz für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst – Onkoteam Zürich für die jahrelange Betreuung – Spitex Knonaueramt und Onkoplus für die wertvolle Pflege und Unterstützung zu Hause – Team Villa Sonnenberg Palliative-Care für die liebevolle Betreuung – Hausarzt Dr. med. Bruno Köhler – den Jodlerklubs Langnau, JDQ Adliswil, den Zuger Alphornbläsern für die einfühlsamen Lieder in der Kirche und den Vortrag auf dem Friedhof – Allen Spendern für Palliative-Care und Spitex Knonaueramt Möge Marlies allen in guter Erinnerung bleiben. Kappel am Albis, im Februar 2017

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 10. März 2017

wer sie waren – was sie wurden

«Wir haben Leben ins Dorf gebracht» Verena Berger kämpfte für die Umwelt – heute stehen Webdesign und Schreiben im Vordergrund Gegen grosse Widerstände, teils begleitet von Drohungen, hat sich Verena Berger aus Wettswil – zusammen mit Mitgliedern des Umwelt-Forums – hartnäckig für eine bessere Umwelt eingesetzt. Und einiges erreicht. Die Umwelt zählt weiterhin zu ihren Anliegen, inzwischen aber auch Programmieren und Schreiben.

Staub, der die grünen Felder ergrauen liess, entstand auch beim Bau des Islisbergtunnels – und zwar, als der Aushub, von der Förderanlage kommend, krachend zu Boden fiel. Hier fruchtete eine Intervention beim Kanton. Die damalige Baudirektorin Dorothée Fierz veranlasste schliesslich eine Einhausung des Areals. Spektakulärer der Einsatz von Verena Berger und Margrith Kägi auf dem Uto Kulm: Als Giusep Fry ein Freiluftkino installieren liess, machten die beiden Damen aus Wettswil Fotos, die belegten, dass mehr Stühle als bewilligt aufgestellt wurden. Resultat: eine Busse in der Höhe der zu erwartenden (eingesackten?) Mehreinnahmen …

................................................... von werner schneiter Derweil ihr Ehemann an diesem prächtigen Vorfrühlingstag Gartenarbeit verrichtet, sitzt Verena Berger ganz entspannt am Gartentisch im Freien, wo der Blick frei ist auf die Ebene bei Wettswil. «Erst nach ihrem Anruf habe ich mich wieder in vergangene Zeiten zurückversetzt, mich an unsere Rekurse und Beschwerden und an unsere gemeinsamen Erfolge im Umwelt-Forum erinnert, das heute ja in der Arbeitsgruppe Pro Amt aufgegangen ist», sagt Verena Berger. 1979 zog sie mit ihrer Familie nach Wettswil in eine Wohnung des Besitzers der Fassreinigung – ausgerechnet … Nach neun Jahren wechselte die Familie das Domizil. «Es roch in der Gemeinde nach Chemie», erinnert sie sich. Grund genug, der Sache nachzugehen. «Ich habe damals aus persönlicher Betroffenheit reagiert und agiert, das war meine Motivation. Verena Berger hat sich erst mit Nachbarinnen ausgetauscht, ohne damals dem Umwelt-Forum (UWF) anzugehören. Diese 1985 gegründete Organisation, inzwischen in der Arbeitsgemeinschaft Pro Amt aufgegangen, organisierte schliesslich eine Unterschriftensammlung und veranlasste eine eigene Messung. «Die Grenzwerte wurden massiv überschritten, doch die Behörden wiegelten ab und behaupteten, es röche nach Vanilleund Erdbeer-Aroma», erinnert sich Verena Berger. Der Kanton erliess eine Sanierungsverfügung, die aber in einer Schublade verstaubte. «Die Behörden unternahmen vorerst nichts, verfügten dann aber – wiederum durch vielfältigste Interventionen des UWF – später dann doch Sanierungsmassnahmen, die durch den Besitzer umgesetzt wurden. Geholfen hat möglicherweise auch der «Kassensturz», der das Thema «Geruchsbelästigungen in Wettswil» dreimal aufnahm. Und damit den Inhaber erzürnte. «Seine Drohungen waren massiv, ich musste den Anwalt einschalten», sagt Verena Berger und schiebt nach: «Ich bin nicht gegen die Fassreinigung, sondern habe mich für saubere Luft eingesetzt.» Nicht alle haben das im Dorf

Kämpferin für eine bessere Umwelt: Verena Berger an ihrem Domizil in Wettswil. (Bild Werner Schneiter)

In der Petition «Massnahmen zur Reduktion der Schadstoffbelastung durch die N4», verlangten 1250 Personen mehr Schutz vor der schlechten Luft: Verena Berger bei der Überreichung. (Bild Thomas Burla/Tages-Anzeiger) gleichermassen verstanden. «Manchmal war es unangenehm, zum Beispiel beim Einkauf», erinnert sie sich.

Es riecht immer noch … Und – sind die Gerüche verschwunden? «Nicht ganz. Vereinzelt stinkt es immer noch, obwohl der Kanton in seiner letzten Stellungnahme sagte, es sei alles in Ordnung», betont Verena Berger, die in dieser Angelegenheit nicht mehr kämpfen will. «Jetzt müssen andere aus dem Dorf ran.» Weil nicht direkt betroffen, hat Pro Amt hier keine Legitimation zum Rekurs. Immerhin ist auf der Homepage ein «Geruchsformular» abrufbar. Reklamationen werden weitergeleitet – auf Wunsch auch anonym. Verena Berger und das UWF haben für das Thema Geruchsbelästigung viel Zeit und Energie aufgewendet,

sich aber auch in zahlreichen anderen Bereichen engagiert – ebenfalls mit einigem Erfolg: So ist zum Beispiel heute eine Lärm und Staub produzierende Bauschuttaufbereitungsanlage nicht mehr möglich. Das UWF und die sich mit ihm ebenfalls gegen die Baubewilligung zur Wehr setzende Franz AG hatten beim Baurekursgericht Erfolg. «Das hat uns bewogen, bei der Revision der Bau- und Zonenordnung eine Ergänzung anzubringen, welche künftig solche Anlagen verhindert. Die Freude war riesig, als die Gemeindeversammlung den entsprechenden Artikel implementiert hat. Dem ging eine Petition voraus, mit welcher über 2000 Anwohnerinnen und Anwohner ihren Willen kundtaten, dass die Ebene, auf der einst die mobile Bauschuttanlage ratterte, grün, unverbaut und als attraktives Naherholungsgebiet erhalten bleiben soll.

Ein bisschen Rechtsgeschichte geschrieben Beim nachträglichen Stöbern fand Verena Berger Dinge, an die sie sich beim Gespräch mit dem Journalisten nicht mehr erinnerte. Sie erwähnt Petitionen und Initiativen «zur Erhaltung der Landschaft in der Ebene», «keine Mobilfunkanlagen im Dorf», für «Wohnqualität», «für den Fertigbau des Abluftkamins Eichholz, «Massnahmen zur Reduktion der Schadstoffbelastung durch die N4», in der 1250 Personen mehr Schutz vor der schlechten Luft verlangten. «Wir haben dabei auch ein bisschen Rechtsgeschichte geschrieben. Das Verwaltungsgericht hat klar aufgezeigt, dass Emissionen so nahe wie möglich bei der Quelle und vollständig gefasst sein müssen. Und das Bundesgericht hat den Schutz von Fruchtfolgeflächen – auch der Klasse 6 – höher gewichtet als den Bau eines Golfplatzes», sagt Verena Berger, die damals bei diesem Thema im Boot mit Landwirten sass. «Ich war fasziniert, was sie alles über ihre Böden wussten», fügt Verena Berger bei. Sie erinnert sich an viele Begehungen durch Gerichte, an Teilnahmen in Arbeitsgruppen und an Aktionen, mit denen für das UFW Werbung gemacht wurde – auch am Wettswiler Herbschtmäärt oder am «PunschStand». «Wir haben – so glaube ich eine Zeitlang Leben ins Dorf gebracht», sagt Verena Berger. Sie spricht von einer Zeit mit Fulltimejob im Umwelt-Forum, von Frauen und Männern, die am gleichen Strick gezogen haben und vom Rückhalt und Unterstützung aus der Bevölkerung.

Angst, dass es mir wieder den Ärmel hineinziehen könnte. Ich selber wollte einen Schlusspunkt finden. Der kam, als die UWF-Vorstandsfrauen aufhören wollten und der Verein sich im Pro Amt integriert hatte. Jetzt haben andere Dinge Vorrang: Im Jahr 2000 gründete Verena Berger eine Einzelfirma und verkaufte im gleichen Jahr ihre erste Website, nachdem sie von einem ihrer vier Kinder dazu animiert worden war. Natur und Siedlungsraum bleiben gleichwohl Thema. So sieht sie neue Pflegekonzepte für Wegränder als Erfordernis. «Sie brauchen Pflege, aber eine andere, umweltverträglichere, vernetzendere, die Lebewesen und Pflanzen ein Gedeihen ermöglichen. «Wegränder können Juwelen der Artenvielfalt sein.» Verena Berger schreibt gerne, auch zu diesen Themen, unter anderem in der Gemeindepublikation «Wettswil aktiv» unter «Liebe Liese», über die sie ein zweites Buch herausgeben will. Sie möchte auch etwas ganz Neues machen: einen Roman oder einen Krimi schreiben. Stoff aus der Vergangenheit wäre dazu reichlich vorhanden.

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine neue Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende, Musiker und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – «Sprung ins Glück in Norwegen» (18. November 2016). Erich Rüfenacht – «Er drückte auch dem Papst die Hand» (2. Dezember 2016). Silvia Kamm – «Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern» (23. Dezember 2016). René Rindlisbacher senior und Hans Ulrich Noser – «Als das Duo Rino die Säle füllte» (6. Januar 2017). Lisette Müller – «Wahlkampf ist auch ein Spiel –

Websites gestalten und Schreiben als Leidenschaft Es sei ihr inzwischen klarer geworden, weshalb sie eine Barriere zwischen sich und dem «heutigen» Tagesgeschehen habe einbauen müssen. «Ich hatte

nicht alle können gewinnen.» (20. Januar). Christian Gabathuler – «Der kantonale Richtplan als eine Art Lebenswerk» (27. Januar). Heidi Hollenweger – Mehr als 1000 Stimmen in Obfelden und ein Preis – überreicht von Prinzessin Anne (2. Februar).

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ein neues Leiterteam für die Jugi Wettswil für/ab August 2017 Wir sind etwa 30 Jungs im Alter zwischen 7 und 12 Jahren und trainieren jeweils in zwei Gruppen. Momentan treffen wir uns am Freitagabend in der Turnhalle Mettlen in Wettswil. Je nach Wunsch des neuen Leiterteams würden wir versuchen, alternative Trainingstage anzubieten.

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Was bringst Du mit: – Freude an der Zusammenarbeit mit Jungs – Polysportives Interesse (Leichtathletik, Spiele, Geräteturnen) – Bist du schon 18 Jahre alt? – Hast du bereits Erfahrung als Jugileiter/-in oder die Bereitschaft, einen J&S-Kurs zu besuchen?

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Was bieten wir: – Eine lebhafte, motivierte Schar – Angemessene Entschädigung – Bezahlte J&S-Leiter- und Weiterbildungskurse Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde dich bei Claudia, um mehr zu erfahren. Wir freuen uns auf Deinen Anruf! Claudia Angst, Präsidentin DTV Telefon 044 371 79 70/079 351 79 16 info@dtv-wettswil.ch www.dtv-wettswil.ch

Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 suchen wir eine

Lehrperson Mittelstufe (6. Klasse) 65- bis 100-%-Pensum

Wir erwarten: – eine abgeschlossene Ausbildung als PrimarlehrerIn (mit Befähigung, Englisch zu erteilen) – die Bereitschaft, Klassenverantwortung zu übernehmen und mit einem engagierten, pädagogischen Team zusammenzuarbeiten – eine aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung unserer Schule

Die Sekundarschule Affoltern a. A./Aeugst a. A. sucht ab sofort oder nach Vereinbarung eine

Schulassistenz an der Sekundarschule – 15 Stunden / Woche

Die Primarschule Ottenbach unterrichtet ca. 200 Kinder und verfügt über eine gute Infrastruktur. Sie engagiert sich für eine nachhaltige Schulentwicklung und legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Schulteam. Wir wünschen uns eine Lehrperson, die Lust hat, an diesen Zielen mitzuarbeiten.

Zur Ergänzung unseres Teams (2 Ärzte, 2 MPAs, 1 Lernende) suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

Es erwartet Sie ein kollegiales Team, eine engagierte Schulleitung sowie eine aufgeschlossene, kooperative Schulpflege.

(90 bis 100 %)

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Senden Sie diese bis am 22. März 2017 an: Primarschule Ottenbach Schulleitung, Frau Christina Grob Schulweg 4 Postfach 87 8913 Ottenbach Telefon 044 776 35 49 oder per E-Mail an: schulleitung.grob@ps-ottenbach.ch

Unsere Doppelpraxis in Mettmenstetten bietet einen vielseitigen Arbeitsplatz mit sämtlichen Bereichen der Hausarztmedizin (Labor, EKG, Röntgen, Praxisapotheke, Empfang) sowie ein angenehmes Arbeitsklima.

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Fragen beantworten wir gerne unter Telefon 044 767 15 50

Med. Praxisassistent/-in MPA)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Dres. med. Peter Barben und Felix von Burg Allg. Medizin FMH Bahnhofstrasse 2 8932 Mettmenstetten

um Aufgaben, die im Unterricht anfallen (Deutsch, Mathematik, Französisch), im Auftrag der Klassenlehrpersonen auszuführen. Sie haben Freude am Umgang mit Jugendlichen und sind für eine enge Zusammenarbeit mit den Klassenlehrpersonen bereit. Diese abwechslungsreiche Arbeit ist vorerst bis Ende Schuljahr 17/18 befristet. Mehr erfahren Sie unter www.osa.ch


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Freitag, 10. März 2017

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«Ich habe immer gerne gearbeitet» Nach 72 Jahren schliesst die Metzgerei Meier in Rifferswil morgen Samstag, 11. März zum letzten Mal

Sofie und Armin haben die gemeinsame Arbeit immer genossen. (Bild Salomon Schneider)

1945 gegründet, war die Metzgerei Meier in Rifferswil immer ein Familienunternehmen – und ein Begegnungsort. Dass die nächste Generation nicht übernimmt, liegt daran, dass im denkmalgeschützten Haus keine moderne Metzgerei eingebaut werden kann. ................................................... von salomon schneider Breitbeinig, die kräftigen, von jahrelanger harter Arbeit gezeichneten Hände in die Seiten gestemmt, steht Armin Meier in seiner Metzgerei und erinnert sich an die Geschichte der Metzgerei, die so tief mit seiner Geschichte und jener seiner Familie verbunden ist. 1947 geboren, hat er die Gründung der Metzgerei Meier um zwei Jahre verpasst: «Meine Mutter Livia und mein Vater Josef konnten das ganze Pöstli 1945 erwerben – nach

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1998: Drei Generationen beim Herstellen von Blutwürsten (von links): Firmengründer Josef Meier, Armin Meier sowie seine Söhne Thomas und Urs Meier. (Bild zvg.)

Kriegsende. Mein Vater hat die Metzgerei geführt, meine Mutter hat im Pöstli gewirtet.» Seine Eltern stammten aus einer Generation, die noch keine Hausfrauen kannte und auch Armins Frau Sofie hat immer in der Metzgerei gearbeitet.

Einkauf kann manchmal zur Nebensache werden «Als ich noch klein war, wurde ganz anders gelebt als heute. Die Bauern hatten alle mindestens einen Knecht. Diese Knechte waren damals hauptsächlich die Kundschaft im Wirtshaus. Sie trafen sich auf einen Most und jassten. Gegessen wurde zu Hause. Am frühen Morgen kamen die Frauen und holten das Fleisch für den Tag. Alles was lang gegart werden muss, war sehr beliebt. Heute hat sich das Konsumverhalten richtiggehend umgedreht. Die Leute kommen am Feierabend und wollen etwas Pfannenfertiges», berichtet Armin Meier.

Auch wenn sich die Tageszeiten verändert haben, die Metzgerei war immer ein Treffpunkt und ist es auch geblieben. «Sali Schätzli», tönt es während des Gesprächs über die Verkaufstheke. «Hoi, Schatz, magsch en Kafi?», antwortet Armin Meier und strahlt über das ganze Gesicht. «So nennen wir uns auch, wenn seine Frau hier ist», erklärt die Kundin heiter. Anschliessend werden Neuigkeiten ausgetauscht, es wird viel gelacht und ganz nebenbei auch noch eingekauft. Die familiäre, heitere Atmosphäre in der Metzgerei Meier bildet einen starken Kontrast zur Stimmung in vielen Lebensmittelgeschäften – wo der Einkauf im Zentrum steht.

Ein Leben lang mit Tieren gearbeitet Armin Meier – zweitältester von vier Söhnen – musste, so weit seine Erinnerung zurückreicht, nach der Schule und am Samstag immer im elterlichen Betrieb helfen. «Ich habe dies immer

sehr gerne gemacht. Als ich mich dann für einen Beruf entscheiden musste, war für mich sofort klar, dass ich Metzger werden wollte. Zeitlebens habe ich oft sieben Tage die Woche mit Fleisch gearbeitet und mein Beruf hat mich immer erfüllt – auch wenn er sich stark verändert hat», erzählt Armin Meier und ergänzt: «Damals wurde noch fast alles von Hand gemacht. Jede Wurst musste nach Augenmass gefüllt werden und danach gewogen. Wer schnell sein wollte, musste ein gutes Augenmass haben. Zudem war die Ware noch viel verderblicher, da es noch keine Vakuummaschinen gab und sich der Kühlschrank bei der Kundschaft erst langsam durchzusetzen begann.» 1975 übernahmen Sofie und Armin Meier die Metzgerei und stehen nun seit 42 Jahren gemeinsam hinter der Verkaufstheke. Natürlich hätte auch Sofie viel zu erzählen gewusst, doch zur Zeit des Gesprächs lag sie wegen eines Sturzes im Spital.

Mit 70 Jahren in Pension Nach der Übernahme hätten sie viel modernisiert und die erste Vakuummaschine angeschafft. Danach sei viel weniger Fleisch schlecht geworden. Für ihn habe immer nur die Qualität gezählt: «Als Metzger muss man pingelig sauber arbeiten.» Morgen Samstag, 11. März, werden Sofie und Armin Meier den Laden am Dorfplatz 1 in Rifferswil zum letzten Mal schliessen. Ihr Sohn Urs – ebenfalls passionierter Metzger – hätte das Geschäft gerne weitergeführt: «Doch leider ist es in diesem denkmalgeschützten Gebäude aufgrund der Auflagen nicht möglich, eine moderne Metzgerei einzubauen und im jetzigen Zustand entsprechen die Verarbeitungseinrichtungen nicht mehr den Ansprüchen an die moderne Fleischverarbeitung. Die Auflagen der Lebensmittelkontrolle werden immer strenger. Deshalb konnte ich den Familienbetrieb leider nicht weiterführen.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. März 2017

Dichterwettstreit in der Galerie Neunte Ausgabe des Affoltemer Poetry Slam Acht Slam-Poeten massen sich am vergangenen Samstagabend in der Galerie Märtplatz in Affoltern beim Dichterwettstreit. Ihnen hingen rund 110 Zuhörer an den Lippen. ................................................... von andrea bolliger

Der neue Standort am Chileweg 10 – mit grossem Garten zwischen Gemeindehaus (ganz links) und Kirche. (Bild zvg.)

16 zusätzliche Betreuungsplätze Kinderkrippe Tamburin in Obfelden baut aus Seit 15 Jahren werden in der Kinderkrippe Tamburin jeden Tag bis zu elf Kinder ganztägig betreut. Sei es, um Eltern in der gemeinsamen Ausübung ihrer Berufstätigkeit zu unterstützen, sei es, um Einzelkinder in ihren sozialen Kompetenzen zu fördern oder kulturfremde Kinder frühzeitig in die Gesellschaft zu integrieren. Schon wenige Monate nach der Eröffnung im Jahr 2002 waren alle Betreuungsplätze besetzt, was nicht zuletzt auf das damals karge Krippenangebot im Bezirk zurückzuführen war: Ausser der «Müsliburg» in Affoltern gab es damals keine einzige Kinderkrippe. Einiges hat sich inzwischen verändert: Kinderkrippen werden national gefördert, weil das Potenzial dieser Einrichtungen für die Gesellschaft und Wirtschaft erkannt wurde. Auch in Obfelden erfährt die Kinderkrippe seit vielen Jahren grosses Wohlwollen von den Gemeindebehörden. Nun hat die Gemeinde Obfelden der Kinderkrippe Tamburin ein sehr geeignetes Mietobjekt angeboten: Ein älteres kleines Einfamilienhaus mit grossem Garten in einminütiger Gehdistanz zur bestehenden Gruppe. Ab 1. August 2017 werden dort sukzessive zwei neue Betreuungsgruppen aufge-

baut: Eine altersgemischte Zehnergruppe für Kinder ab zweijährig bis zum Schuleintritt, damit langjährige Tamburin-Kinder beim Kindergarteneintritt noch zwei weitere Jahre eine vertraute Fremdbetreuungssituation erleben dürfen. Eine weitere Gruppe mit sechs Plätzen für Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre sorgt dafür, die hohe Nachfrage nach Betreuungsplätze für die Jüngsten abzudecken.

Vermehrt auf Elternwünsche eingehen Gesamtbetrieblich betrachtet kann mit diesen 16 zusätzlichen Betreuungsplätzen vermehrt auf Elternwünsche eingegangen (Babyplätze, Kindergartenplätze, Wahl der Betreuungstage) sowie die betriebliche Flexibilität bei kurzfristigen Neuaufnahmen von Kindern erhöht werden. Ab sofort können per 1. August 2017 Betreuungsverträge abgeschlossen werden. Grosses Interesse besteht bereits für die zusätzlichen Baby- und Kindergartenplätze, für welche schon Reservierungen vorliegen. Ab April können interessierte Eltern den neuen Standort am Chileweg 10 besichtigen. (pd.)

Moderator Simon Chen begrüsste bereits zur neunten Ausgabe des Poetry Slams in Affoltern. «Schön, wenn man zusammen alt werden kann», meinte er. Zuvor wurden Notensets an sieben jurywillige Besucher verteilt. Ihre Bewertung würde später entscheiden, wer in den Final des Dichterwettbewerbs einzieht. Jeweils die höchste und die tiefste Note wurden gestrichen. Die wichtigste Regel, erklärte Simon Chen, sei: «Respect the Poet». Für die Wortkünstler galt es, die sechs Minuten Redezeit nicht zu überschreiten, ohne Requisiten zu arbeiten und selbstgeschriebene Texte vorzutragen. Simon Chen eröffnete, als «Opfer» ausser Konkurrenz, mit dem Dialog eines jungen Pärchens, dessen Ausgang sich trotz Babysitter nur um das alleingelassene Töchterchen dreht. Derweil sassen die acht Slam-Poeten aus der ganzen Deutschschweiz auf der langen Bank und warteten mehr oder weniger angespannt und konzentriert auf ihren Auftritt. Keiner wusste, wann er auf die Bühne musste.

Mundart kommt an Es war Dominik Muheims Namen, den Simon Chen als erstes Los zog. Der junge Baselbieter trat etwas nervös auf die Bühne. Seine Geschichte handelte von einem an der Ampel scheiternden Date. Die Erzählung in Dialekt und mit viel Wortwitz brachte ihm viel Applaus und auch die nötigen Jurypunkte, um die erste Runde zu überstehen. Es zeigte sich schnell, dass beim Affoltemer Publikum, in Mundart erzählte und nachvollziehbare Geschichten am besten ankamen. Doch zu «sauglatt» durften diese auch nicht sein. Etwas enttäuscht schien deshalb Fehmi Tamer. Seine Geschichte vom «SuperDamian», die er mit viel Mimik darstellte und die rundum für Lacher

Michael Frei gewann die neunte Ausgabe des Poetry Slam. (Bilder Denise Bohnert) sorgte, wurde von der Jury nicht belohnt. Wohl auch deshalb, weil er die sechs Minuten Redezeit überzog. Auch für den Schnellsprecher Marco Manobianco war nach der ersten Runde Schluss. Nicht besser erging es den beiden Frauen, Marguerite Meyer und die in Mettmenstetten aufgewachsene Rhea Seleger. Sie konnten sich nun in der knapp zwanzigminütigen Pause entspannen und den stimmungsvollen Klangteppich von DJ Ironneck geniessen.

Wortwitz siegte über Mitmach-Text Claude Ziehbrunner bewies in der zweiten Runde, weshalb er verdient in den Halbfinal gewählt wurde. Gefiel seine erste Darbietung, eine laute politische Insenzenierung, nicht allen gleich gut, holte er mit der haarigen Geschichte um den Coiffeur Bob Hairspray viel Sympathie. Jonas Balmers Brieffreundschaft mit sich selbst brachte ihn ins Halbfinale, wo er sich als wahrer Wortakrobat entpuppte und sich ins Finale sprach. Dominik Muheim verpasste diesen, auch wenn seine Geschichte den Zuhörer sehr bildhaft in die Szenerie entführte. Einer, dem dies ebenfalls vom ersten Auftritt an gelang, war Michael Frei. Mit viel Wortwitz und in Berndeutsch entführte der Medizinstudent mit seiner «Hommage ans Grosi» an den sonntäglich gedeckten Tisch. Im finalen Durchgang nahm er Veganer und Social-Media-Umweltschützer auf die

Simon Chen moderiert den Affoltemer Poetry Slam seit der ersten Ausgabe. Schippe, während sein Kontrahent Jonas Balmer die Zuhörer an einem Lückentext mitmachen lassen wollte. Das Publikum, mehrheitlich gesetzteren Alters liess sich lieber unterhalten. Im Final zählten nämlich keine Jurypunkte mehr, sondern der Applaus des Publikums, und dieser fiel in der Stärke eindeutig für Michael Frei aus. Der Siegerpreis eines Poetry Slams ist traditionell eine Flasche Whisky. Michael Frei öffnete sie sogleich und reichte sie nach einem kräftigen Schluck seinen Mitbewerbern. Er habe schon immer gerne geschrieben. Irgendwann sei er dann an die «falschen» Leute geraten, erklärte er verschmitzt, wie er in die Poetry-SlamSzene gerutscht sei.

Weg in die nachhaltige Energiezukunft Grundlagenpapier und Zieldefinition bis 2050 Das Forum Energie-Umwelt der Standortförderung hat das neue Grundlagenpapier mit den Zielen für 2020, 2035 und 2050 ausgearbeitet. Werden alle Ziele erreicht, könnte die Region die Energiestrategie 2050 schon 2035 umgesetzt haben. Im «Anzeiger» vom 20. Januar hat das Forum Energie-Umwelt der Standortförderung Zwischenbilanz über das bisher Erreichte im Knonauer Amt auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft gezogen. Dabei wurde festgestellt, dass die 2010 formulierten Ziele für 2015 zum Teil deutlich übertroffen wurden. Nun ist das neue Grundlagenpapier mit den Zielen für 2020, 2035 und 2050 ausgearbeitet. Es wurde vom Vorstand der Standortförderung am 8. anzeige

Februar 2017 für gut befunden. Werden alle Ziele erreicht, könnte die Region schon 2035 die Energiestrategie 2050 umgesetzt haben.

Effizienz und Energie aus der Region Das Knonauer Amt – eine vorbildliche Energie-Region, so lautet die generelle Zielrichtung. Sie wird mit messbaren Grössen unterlegt. Der 2050 benötigte Energiebedarf soll zu 80 % durch in der Region produzierte, erneuerbare Energie gedeckt werden. Der Wärmebedarf zu 100 % und der Strombedarf zu 50 %, inkl. Strom für Wärmepumpen-Heizungen und 100 % Elektroautos. Erreicht werden sollen diese Ziele durch Steigerung der Effizienz und vor allem durch energetische Massnahmen im Gebäudebereich. Aber auch der Einsatz

von Beleuchtung, Geräten und Apparaten mit tieferem Stromverbrauch leistet hier einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag. Dann soll die Produktion erneuerbarer Energien gesteigert werden und es wird an die Gemeinden appelliert, auf das Energiestadt-Label oder zumindest die dafür notwendige Punktzahl hinzuarbeiten. Im Grundlagenpapier sind neben den mengenmässigen Zielen auch wichtige Massnahmen aufgeführt, die es braucht, um die Ziele zu erreichen. Das ganze Dokument wird demnächst auf die Homepage www.knonaueramt.ch geladen und damit der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es wird interessant sein, mitzuverfolgen, wie sich die Region in Sachen nachhaltiger Energie entwickelt und weiterhin Vorbild sein kann. Wenn die Ziele gemäss den aktualisierten Zielformulie-

rungen für 2050 im Knonauer Amt erreicht werden, ist ein CO2-Verbrauch pro Kopf (bei 61 000 Einwohnern) von weniger als 1,5 Tonnen (Schweiz 2014 = knapp 5 Tonnen) durchaus möglich.

Die Qualität der Landschaft erhalten Die «EnergieRegion Knonauer Amt» ist ein Gesamtprojekt, das seinen Beitrag leistet zu mehr Arbeitsplätzen, höherer Wertschöpfung für Gewerbe und Gemeinden und mehr Geld in der Region zu behalten (dank Erdsondenheizungen werden schon heute für weit über 4 Mio. Franken Heizöl eingespart). Es hilft die Qualität der Region und der Ämtler Landschaft zu erhalten. Die Zunahme der Siedlungsfläche kann besser gemeistert, dem ländlichen Raum und dem vielfältigen Naherholungsgebiet Sorge getragen werden. «Die Land-

schaftsqualität beeinflusst die Standortqualität», so eine Aussage aus der Landschaftsstrategie des Bundesamtes für Umwelt. Dort steht weiter: «Die Landschaftsqualität ist deshalb in den Wertschöpfungsprozessen des Immobiliensektors wirtschaftlich ebenso relevant wie im Tourismus, in der Landwirtschaft, oder bei der Wahl von Firmenstandorten». Man kann sagen, das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» bzw. die Projekte und Massnahmen zur Erreichung der durch das Forum «Energie-Umwelt» formulierten Ziele tragen zu einer weiterhin hohe Wohn- und Lebensqualität im Knonauer Amt bei und unterstützen eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Standortförderung Knonauer Amt Forum Energie – Umwelt


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. März 2017

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Seine Samariter-Erfahrung hat ihm das Leben gerettet Paul Stauffer aus Ebertswil ist seit 60 Jahren im Samariterverein aktiv Den Samariterverein Oberamt plagen Nachwuchssorgen. Das war noch ganz anders, als Paul Stauffer dem Verein 1957 beitrat. An der Generalversammlung von heute Freitag wird er für 60 Jahre Einsatz geehrt.

Das Vereinsleben ist wichtig

................................................... von thomas stöckli 16 Jahren jung war Paul Stauffer, als er 1956 den Samariterkurs absolvierte. Für die Aufnahme in den Samariterverein Hausen musste er sich noch ein Jahr gedulden. «Damals waren wir noch viele Junge», erinnert sich Paul Stauffer. Das ist heute kaum noch vorzustellen: es mangelt dem Samariterverein Oberamt an Nachwuchs, wie vielen anderen Vereinen auch. Der Mitgliederbestand ist auf 13 geschrumpft. «Die Jüngsten gehen gegen 40 zu», so Hansruedi Bircher, seit bald 25 Jahren Präsident des Samaritervereins Rifferswil und dann Oberamt (seit dem Zusammenschluss mit Hausen 2008). Zehn Wochen dauerte der Samariterkurs 1956 noch. Montags stand Praxisausbildung auf dem Programm, mittwochs wurde Theorie gebüffelt. Zum Lernstoff gehörte nebst unterschiedlichsten Verbinde-Methoden etwa das Basteln von Bahren für Bergungen aus dem Wald. Im Bereich der lebensrettenden Sofortmassnahmen wurde die Brustdruck-Armzug-Methode nach Holger Nielsen instruiert.

Unfall beim Holzen Bei aller Liebe zum Samariterdienst: «Ich habe immer gesagt: hoffentlich braucht es uns nicht», verrät Paul Stauffer. Tatsächlich blieb er in 60 Jah-

Seit 60 Jahren als Samariter aktiv: Paul Stauffer (rechts) mit Vereinspräsident Hansruedi Bircher. (Bild Thomas Stöckli) ren trotz regelmässigen Postenstehens von grossen Ernstfällen verschont. Seine Hilfeleistungen beschränkten sich weitgehend auf Bagatellen wie Wespenstiche und Schnittwunden. Der Unfall eines Schulbusses mit behinderten Kindern in der Schonau, Rifferswil, etwa ereignete sich Anfang der 70er – lange vor dem Zusammenschluss der Samaritervereine von Rifferswil und Hausen. Umso besser erin-

nert sich Vereinspräsident Hansruedi Bircher. Der damalige Einsatz habe viele der Helfer stark belastet. Stauffer selber haben die eigenen Samariter-Kenntnisse am 19. Dezember 1967 allerdings das Leben gerettet. Die damaligen Verhältnisse im Ebertswilerholz sind ihm noch präsent: Es lagen 30 Zentimeter Schnee und es war minus 12 Grad kalt. Beim Holzen erwischte ihn eine Buche und er erlitt

einen Leberriss. Stauffer behielt die Nerven, schickte seinen Kollegen mit dem Auto zum Arzt und beauftragte seinen Sohn, den Rettungsdienst einzuweisen. So war er eine Stunde nach dem Unfall bereits im Spital Affoltern – ein guter Wert für die Zeit vor dem Mobiltelefon. Rund 2½ Liter Blut habe er an jenem Vormittag verloren, sagt der Ebertswiler. Überlebt hat er wohl nur, weil er richtig reagierte.

Bis zu 27 Posteneinsätze hat der Samariterverein Oberamt in den ersten Jahren nach dem Zusammenschluss 2008 geleistet, unter anderem am Modellflugtag, am Grümpelturnier Hausen, im Seleger Moor und – im Turnus mit anderen Samaritervereinen – an den Radrennen des RRC Amt. Heute sind es noch rund zehn Einsätze pro Jahr. Dank guter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr – die Hausemer Kommandantin Gabi Blickenstorfer ist selber Mitglied im Samariterverein – teilt man sich mittlerweile ein Fahrzeug. Auf die Fleiss-Auszeichnungen für Übungsbesuche und Postenstehen hat es Paul Stauffer regelmässig geschafft und bis vor fünf Jahren auch Blut gespendet. Die Ehrung für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit, die ihm heute Freitag, 10. März, an der Generalversammlung bevorsteht, ist allerdings etwas Besonderes. «Er ist immer da, wenn Not am Mann ist», lobt Bircher, «und er bringt auch Humor ein.» Neben dem Handwerk spielt nämlich auch das Vereinsleben eine bedeutende Rolle. So schätzt Stauffer den jährlichen Ausflug ebenso wie das gemütliche Zusammensitzen nach den monatlichen Übungen. «Wir drei Ebertswiler wechseln uns ab mit dem Fahren», verrät er. Die Vereinstreue von Paul Stauffer beschränkt sich übrigens nicht nur auf die Samariter. Im Musikverein Hausen spielte er bis vor drei Jahren Es-Horn. 50 Jahre Vereinszugehörigkeit hatte er sich vorgenommen – und dann spontan noch eines mehr angehängt, um das Eidgenössische Musikfest St. Gallen als Abschluss zu nehmen. Weiter ist der Ebertswiler in einer Wandergruppe aktiv und will es auch im Samariterverein bleiben – «solange ich gesund bin.»

«Potzmusig» mit Gerold’s Musikvagabunden Die Blaskapelle aus dem Säuliamt ist auf SRF 1 zu bestaunen Die Ämtler Blaskapelle Gerold’s Musikvagabunden durfte für einen Videoclip-Dreh nach Flüeli-Ranft. Das Resultat ist am 8. April in «Potzmusig» auf SRF 1 zu bestaunen. In der «Potzmusig»-Sendung vom 8. April wird Klarinettist Edy Wallimann

(Ländlerkönig) mit dem goldenen Violinschlüssel geehrt werden. Um diesem Akt den würdigen Rahmen zu geben, wurden «Gerold’s Musikvagabunden» für einen Videoclip-Dreh ins Jugendstilhotel Paxmontana nach Flüeli-Ranft eingeladen. Drei Stunden dauerte es, bis die Musikanten um Bandleader Gerold Leuthold, Aeugst, im richtigen Licht

standen und Regisseur Daniel Müller glücklich war. Letzterer unterstrich immer, für eine solche Kapazität der Musikszene sei ihm keine Minute zu schade. Auch für «Gerold’s Musikvagabunden» war dieser Nachmittag ein unvergessliches Erlebnis. Nun darf man gespannt sein auf den 8. April, wenn um 18.45 Uhr auf SRF 1 «Potzmusig» anläuft und die

Blaskapelle aus dem Säuliamt einmal mehr im Fernsehen erscheinen darf.

Musikfahrt auf der Seine Live sind «Gerold’s Musikvagabunden» am 9. Juni in Tägerig, am 9. September in Küssnacht a.R., am 30. September in Schwarzenbach LU, am 7. Oktober in Farnern BE und am 26. November anzeige

Videoclip-Dreharbeiten um Klarinettist Edy Wallimann (links). (Bild zvg.)

in Rotkreuz zu hören. Ausserdem gehen die Musikvagabunden vom 26. Oktober sieben Tage mit Fans und Freunden auf die Seine. Es hat noch Platz. «Potzmusig» mit «Gerold’s Musikvagabunden» am 8. April, 18.45 Uhr auf SRF 1 Kontakt: Organisator Hugo Lang, Telefon 079 220 45 76. Weitere Infos und TV-Clip (ab ca. Ende April): gerolds-mv.com.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. März 2017

Mehr Platz für Fischotter Wildnispark Zürich verzichtet auf Biber Die Leitung des Wildnisparks Zürich hat beschlossen, künftig auf die Biberhaltung zu verzichten. Früher diente der künstliche Bach in der Biberanlage auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald dazu, die dort lebenden Biber zum Bauen von Dämmen anzuregen. In der zweiten Jahreshälfte 2016 stand die Anlage jedoch leer, da der letzte Biber Anfang August an einer Hirnhautentzündung gestorben war. Die Leerzeit nutzten die Tierpfleger des Wildnisparks Zürich, um die Biberanlage für die Fischotter einzurichten. Ende 2016 wurden die beiden nebeneinander liegenden Anlagen über eine Wasserröhre miteinander verbunden. Seither vergnügen sich die

vier Fischotter – ein Männchen und drei Weibchen – mit grosser Freude und Ausdauer in und mit dem rauschenden Wasserlauf und können regelmässig von beiden Besucherplattformen aus beobachtet werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem zusätzlichen Platz für die Fischotter hat sich die Geschäftsleitung des Wildnisparks Zürich dazu entschlossen, künftig auf die Biberhaltung zu verzichten. Fischotter leben natürlicherweise solitär. Mit einer zweiten Anlage können sich die Tiere bei Streitigkeiten besser aus dem Weg gehen und für eine störungsfreie Jungenaufzucht auch einmal voneinander getrennt werden. Zudem sind die Fischotter – im Gegensatz zu den dämmerungsaktiven Biber – tagsüber aktiv und so für die Besucherinnen und Besucher häufiger zu beobachten.

Die verspielten Fischotter können neu in zwei nebeneinander liegenden Anlagen beobachtet werden. (Bild Wildnispark Zürich)

Genug Schnee und viel Sonne – so wurden die Hausemer Schüler die ganze Woche verwöhnt. (Bilder zvg.)

Pistenspass und Abendprogramm Hausemer Primarschüler berichten vom Skilager in Churwalden Beim «Chratz» wartete der Car auf die Hausemer Primarschüler. Zuerst ging es nach Ebertswil, um weitere Kinder aufzuladen, dann fuhr der Car nach Sihlbrugg, in Richtung Chur und auf einer kurvigen Strasse nach Churwalden. Es hatte Schnee und die Sonne schien. Und so blieb das Wetter die ganze Woche. Das Lagerhaus war schön und gross. Und jedes Zimmer war nach einer Blume benannt. Aber richtig los ging es erst jetzt: Den ganzen Tag waren die Primarschüler mit Skiern und Snowboard unterwegs. Am Abend wurden verschiedene Sachen unternommen. Einmal ging man Nachtskifahren, einmal ins Hallenbad und sogar auf die Winterund Sommerrodelbahn. In Erinnerung bleiben aber auch der Spieleabend, der Filmabend – und der tolle Abschlussabend: Das Organisationsteam musste zuerst die Bar aufbauen und die Spiele vorbereiten: «Wer bin ich?», das Schokoladenspiel und das Apfelspiel fanden bei allen

Auch an den Abenden gab es einiges zu erleben. Anklang. Weiter ging es mit «Herzblatt», wobei sich die Paare auch dem «Mohrenkopf»-Spiel stellen mussten: Ein Spieler sitzt vor dem anderem auf einem Stuhl und hat die Augen verbunden. Die andere Person steht

dahinter und muss die vordere mit dem «Mohrenkopf» füttern. Nachher begann die Disco: «Es war total toll», so die Schüler. Liel, Iva und Tristan

ratgeber

Das Ziel: Ein sauberes Dorf für alle «Grümpel und Gulasch»: Stallikon lädt zur Putzaktion Am Samstag, 1. April, wiederholt Stallikon unter dem Motto «Grümpel und Gulasch» ein weiteres Mal die traditionelle und erfolgreiche Aktion. Unter der Leitung des Gemeindevereins wird auch diesmal das Gemeindegebiet von Weggeworfenem gesäubert. Die Aktion steht unter dem Patronat des Gemeinderats. Sauberkeit ist der Ausdruck von Respekt. Respekt vor den anderen – dem Nachbarn, den Mitmenschen, der Natur. Sauberkeit sagt auch etwas aus über den Gesundheitszustand des Individuums und unserer Gesellschaft. Ein Blick in die Tierwelt lehrt uns: Nur kranke Tiere leben im Dreck. Wie an anderen Orten, liegt auch in Stallikon viel zu viel Abfall auf und entlang von Strassen, Plätzen und in der freien Natur. Man wirft ihn dorthin, wo man sich gerade befindet, aufhält oder durchfährt. Leichtsinnig, gedankenlos, faul und oft auch mit Absicht! Niemand fühlt sich für herumliegende Abfälle verantwortlich. Ohne zu bedenken, dass Abfälle, wie Fla-schen oder Büchsen, Gefahren für anzeige

das Leben von vielen Nutz- und Wildtieren sind.

Gemeinsam etwas tun Die Organisatoren und mit ihnen der Gemeinderat sind der Meinung: Es reicht! Wir wollen wieder etwas gegen diese Verschmutzung unternehmen. Als Erstes setzt man wieder auf die Einsicht und die Mithilfe der Bevölkerung. Die Aktion «Grümpel und Gulasch» findet am Samstag, 1. April (kein Aprilscherz), statt. Teile der Schule, die meisten Stalliker Vereine, die politischen Organisationen sowie die Pfadi Albis-Felsenegg haben den Organisatoren ihre Mithilfe zugesagt. Der Üetlibergverein hat seine traditionelle Putzaktion mit den Stalliker Vereinen zusammengelegt und ist wieder vor allem im Gebiet Üetliberg aktiv. Am Samstagvormittag (ab 8.30 Uhr) streifen Jung und Alt, mit Abfallsäcken ausgerüstet, wieder durch Quartiere, Strassen und Wege, durch Äcker, Wiesen und Bäche sowie an Waldrändern entlang und sammeln weggeworfene oder liegengebliebene Abfälle ein. Das Ziel: Am Mittag liegt auf dem Gebiet von Stallikon kein «Fötzeli» Unrat mehr herum!

Tatkräftige Unterstützung erwünscht Nach dem Motto «Mit Grümpel und Gulasch es suubers Dorf für alli» rufen die Organisatoren alle Stallikerinnen und Stalliker wieder zur tatkräftigen Unterstützung auf: «Mit Ihrer Hilfe haben wir uns vorgenommen, unsere Umwelt von «vergessenem» Unrat zu befreien, dass im Frühling des Wanderers Auge nicht mit Überbleibseln unserer Wegwerfgesellschaft konfrontiert und von der Schönheit unseres Tales abgelenkt wird. Nach getaner Arbeit versammeln wir uns wieder im Werkhof in Stallikon zu einem mundigen Gulasch, gekonnt zubereitet vom ehemaligen Burestübli-Wirt Fredy Steck. Ein gemütlicher Nachmittag soll bei gemeinsamer Arbeit geschlossene Bekanntschaften vertiefen. Unser Gemeindegebiet ist gross; entsprechend sind viele Helfer nötig. Dem organisierenden Gemeindeverein fehlen noch Stallikerinnen und Stalliker, denen eine saubere Umwelt nicht gleichgültig ist.» (-/Bi) Anmelden aus organisatorischen Gründen (Verpflegung, Einteilung) bis 26. März bei der Gemeindekanzlei, Telefon 044 701 92 00, kanzlei@stallikon.ch oder schriftlich.

Häufig gestellte Fragen zur Steuererklärung Können Kosten für die Benützung eines privaten Arbeitszimmers abgezogen werden? Ein Arbeitszimmerabzug kann nur dann gewährt werden, wenn regelmässig ein wesentlicher Teil der beruflichen Arbeit zu Hause erledigt werden muss, weil der Arbeitgeber keinen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung stellt und der Steuerpflichtige in seiner Privatwohnung über einen besonderen Raum verfügt, der zur Hauptsache beruflichen und nicht privaten Zwecken dient. Die entsprechenden Aufwendungen sind in der Pauschale für die übrigen Berufsauslagen enthalten. Wer nur aus Gründen der persönlichen Annehmlichkeit Arbeiten zu Hause verrichtet, obwohl ein Arbeitsplatz vom Arbeitgeber zur Verfügung steht, kann keinen Abzug geltend machen. Wieviel kann ich für die Anschaffung von Berufskleidern abziehen? Abzugsberechtigt sind nur diejenigen Arbeitskleider, die ausschliesslich Berufs- und Arbeitszwecken dienen, wie Berufsmäntel, Berufsschürzen, Überkleider, Gummistiefel, etc. Die entsprechenden Aufwendungen sind in der Pauschale für die übrigen Berufsauslagen enthalten. Ausgeschlossen sind jedoch Kleider, die aufgrund

der beruflichen Stellung getragen werden müssen (Anzüge, Krawatten, Haute Couture-Mode usw.). Können die Kosten (Verpflegung, Bahn, Schulmaterial), welche für den Besuch der Kantonsschule durch die Kinder anfallen, von den Eltern abgezogen werden? Nein. Ausbildungskosten der Kinder sind Lebenshaltungskosten und können nicht abgezogen werden. Bis Beendigung der Erstausbildung steht den Eltern jedoch der Kinderabzug (Sozialabzug) zu. Ich möchte meine teure Festhypothek vorzeitig auflösen und durch eine variable Hypothek ersetzen. Die Bank verlangt dafür eine Vorfälligkeitsprämie. Kann ich diese abziehen? Eine Vorfälligkeitsprämie (Abstandszahlung) für die vorzeitige Rückzahlung einer Festhypothek ist steuerlich als Zinsaufwand abzugsfähig. Sind Leasingkosten abzugsfähig? Nein. Ein Leasingvertrag stellt keinen Kreditvertrag dar und begründet somit auch keine verzinsliche Kapitalschuld. Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. März 2017

zwischen-ruf

St.-Jakob-Arena: Ich komme! März 2006. Was für ein Anruf! Erlaubte sich da ein Kollege einen Scherz mit mir? W a s soll ich?! W o genau?! Im St.-Jakob-Stadion in Basel?! Ich – äh – wirklich?! Der Typ am anderen Ende der Leitung liess nicht locker. Ich solle ein Referat halten an der Kantonalkonferenz der Baselbieter Lehrpersonen. Was – dreitausendfünfhundert Lehrer habt ihr? Ja, der Kanton Basel sei gross. Und das Thema? «Lehrerinnen- und Lehrerbild.» «Sie meinen, wie wir sind und wie wir sein sollten?» Er lachte: «Genau!» Ich erbat mir Bedenkzeit. Dann kam sein Mail: «Aufgrund Ihrer monatlichen Kolumnen im Lehrermagazin «Bildung Schweiz» denken wir, dass Sie zu diesem Thema einen gehaltvollen Beitrag leisten können, der die Balance zwischen Witz und Seriosität, Ermunterung und Kritik problemlos hält und gerade darum eindrücklich wirken wird.» Oh, was für ein Anspruch! Vor 3500 Lehrpersonen etwas zu sagen, was «verhebbet». Schulmeister sind nämlich kritisch, irgendwie darauf geeicht, Fehler zu entdecken. Ich dachte also intensiv nach über das Lehrerbild von heute. Es wird nicht mehr bewundert wie einst. Die Farben sind verblasst. Die Lehrperson wird je länger je mehr in Frage gestellt. Und die Krux ist: Die Lehrperson wird es gar nie allen recht machen können, denn die Ansprüche sind so verschieden wie die Kinder einer Klasse. Irgendwann aber war der Vortrag fertig. Würden da 3500 Lehrpersonen zustimmend mit dem Kopf nicken? Mein Schluss zumindest gefiel mir: Solange wir unseren Job gut machen und ihn als Aufgabe ansehen und eben nicht nur als Job, solange sollten sich unsere Kritiker mehr zurückhalten. Doch vielleicht ist unsere Gattung auch entwicklungsfähig. Der Mensch hat immer wieder in die Evolution eingegriffen, indem er aus Wölfen Pudel machte, aus Dschungelvögeln Eierlegmaschinen, aus bitteren Beeren Speiseäpfel. Vielleicht gelingt es ja eines Tages, aus dem mangelhaften Besserwissermodell eine ganz und gar unfehlbare Lehrperson zu züchten. Auf der Zugfahrt nach Basel war ich zwar nicht nervös, dachte aber: «Ute, freu dich doch endlich. So viel Publikum wirst du nie mehr im Leben haben: 3500 Lehrerinnen und Lehrer!» In der Arena wars dann recht kalt und ungemütlich. Da sassen sie in den Rängen, meine Kolleginnen und Kollegen. Vorsichtig bewegte ich mich zum Mikrofon hin. War ganz allein auf der grossen Eisfläche. Und auf der Rückfahrt dachte ich: Auch wenn jetzt das Zürcher Hallenstadion anfragt: Referate halte ich keine mehr. Ute Ruf anzeige

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glosse

«Ich bin der Brunnen» Installationen von Maja Thommen im Kloster Kappel

Maja Thommen mit Relief «Den Fluss verstehen» aus der Reihe Swim, die Geschichte eines Flusses. (Bilder Regula Zellweger)

Über drei Jahre dauerte der Prozess der Entstehung der Ausstellung zum Thema «Wasser». Bilder, Reliefs und Skulpturen der Künstlerin Maja Thommen integrieren sich in Innen- und Aussenräume. ................................................... von regula zellweger Am vergangenen Sonntag kamen weit mehr Interessierte zur feierlichen Vernissage der Ausstellung mit Werken von Maja Thommen, als erwartet worden war. Der letzte Platz war besetzt, als Pfarrer Markus Sahli einerseits einen kurzen Einblick in das Leben von Niklaus von Flüe gab und dessen Brunnenvision interpretierte, und anderseits erzählte, wie es zur Ausstellung kam. Er hatte Maja Thommen und ihr Schaffen anlässlich einer Ausstellung in Zug kennen gelernt. Das Schaffen der Werke für diese Ausstellung muss ein intensiver Entstehungsprozess gewesen sein. Immer wieder bekam Markus Sahli Skizzen von neuen Ideen, bis die definitive Gestaltung des Brunnenthemas gereift war.

Ich bin der Brunnen Bruder Klaus’ Vision besteht aus einem Haus, wo im ersten Stock drei Quellen entspringen: Wein, Öl und Honig fliesst. Im zweiten Stock stürzt aus drei Quellflüssen klares, erfrischendes Wasser. Die Menschen rund um das Haus streben dem Geld nach und schöpfen nicht aus der Quelle. Bruder Klaus erkennt, dass dieses

Haus eine Metapher für ihn selbst ist. Ich bin der Brunnen. Markus Sahli schlägt, kurz zusammengefasst, die Brücke zur Gegenwart: Man rennt dem Geld nach und schöpft nicht aus dem Brunnen, der man sich selbst sein könnte. Drei begehbare Kunstwerke vom Maja Thommen ermöglichen, sich selbst ins Zentrum zu stellen und sich selber näherzukommen.

Klares, fliessendes Wasser Das Thema Wasser beschäftigt die aus Zürich stammende und in Italien lebende Künstlerin Maja Thommen. Anschliessend an die Einführung durch Markus Sahli richtete die Künstlerin Dankesworte an Menschen, die es ermöglicht haben, dass diese Ausstellung realisiert werden konnte, allen voran ihre Eltern, die sich zuerst damit anfreunden mussten, dass die Tochter den oft steinigen Weg als Künstlerin gewählt hatte. Heute sind sie mit Recht stolz: Maja Thommen hat sich als Künstlerin im In- und Ausland etabliert. Sie arbeitet seit drei Jahren immer wieder in Island und lässt sich von der Natur mit ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen von Wasser inspirieren. Der europäische Norden wurde an der Vernissage musikalisch präsentiert: Die schottische Sopranistin Jillian Christie sang solo berührende Lieder aus Island, Schottland und Finnland. Ihre Stimme wirkte wie klares, fliessendes Wasser und die interpretierten Lieder evozierten Gefühle von leiser Trauer, Sehnsucht und Einsamkeit. Für die Installation, welche

die Entstehung des «Brunnens» im Kreuzgang zeigt, hat Jillian Christie die Musik komponiert, in die auch das Rauschen von Wasser integriert ist.

Sich Zeit nehmen Um sich die Ausstellung in der Klosteranlage anzuschauen, muss man sich Zeit nehmen, Zeit zu schauen, zu fühlen, zu denken und zuzulassen, was kommt. Besonders nah kommt man der Gedankenwelt, die hinter diesen Werken steht, weil man drei Werke «begehen» kann. Man kann sich mitten in die blauen Wellenelemente des Brunnens begeben und dem eigenen Fliessen nachspüren: Ich bin der Brunnen. An Ostern werden die BrunnenElemente gedreht. Aus den nach innen gerichteten Formen entsteht eine offene Blütenform. Also lohnt sich ein Besuch vor und einer nach Ostern. Auf einer runden Skulptur in der Kirche stehend kann einen das Thema «Tiefe des Wassers» beschäftigen – stehendes, tiefes Wasser ist das Symbol für das Unbewusste. Die Reliefs im Kreuzgang laden ein, mit geschlossenen Augen sanft darüber zu streichen und die rhythmischen Formen nicht nur visuell, sondern auch haptisch aufzunehmen. Begleitend zur Ausstellung gibt es drei Bücher, die man im Kloster erwerben kann: den Ausstellungs-Katalog, «Swim, die Geschichte eines Flusses» und einen Lyrikband. Ich bin der Brunnen: Installationen von Maja Thommen, Ausstellung im Kloster Kappel.

Ämtler in Jankas Heimat Auf der Piste war Reto Brönnimann der erste Säuliämtler, dem ich zusammen mit seinem Sprössling Ende Februar irgendwo zwischen Sezner und Piz Mundaun begegnete. Der Hochbauvorstand des Hauser Gemeinderates mit eigenem Zimmereibetrieb hatte für seine Familie eine Woche freigeschaufelt und genoss die Ferien. Jeweils im ersten Quartal des Jahres führt der einheimische Theaterverein seit 1969 an zwölf Abenden ein Stück auf, diesmal «Juhui, wiar berchomand as Poppi». Das in urchigem Walliser-Dialekt vorgetragene Lustspiel begeisterte auch letzte Woche weit über 200 Zuhörer. Hier begegneten wir Hanni Mohr, der Frau des leider längst verstorbenen BezirksspitalChefarztes Dr. Peider Mohr. Beim gemeinsamen Schwatz in der Pause konnten wir uns auch darüber unterhalten, welche Pisten sich bei teils prekären Schneeverhältnissen für die älteren Semester am besten eignen. Auch sie gehört zu den treuen Gästen von Obersaxen. Ihr Pied-à-terre in Miraniga liegt nur einen Katzensprung vom Restaurant «Stein» entfernt, welches von den Eltern von Carlo Janka geführt wird. Zu den schönen Seiten gehört auch stets ein Besuch bei dem in Mettmenstetten aufgewachsenen Jürg Meng. Zusammen mit seiner Frau Elsa wirtet er in dieser Wintersaison im «Adler» in Meierhof, nachdem er vorher im Nachbardorf Flond und in Sevgein bei Ilanz ein Restaurant geführt hatte. In jüngeren Jahren war der Ämtler im längst eingegangenen Mettmenstetter «Alpenblick» tätig, später in der «Schmiedstube» in Affoltern. Seine gutbürgerliche Küche steht bei den Stammgästen nach wie vor hoch im Kurs. «Kommt Ueli Baur mit seiner Frau diesen Winter nicht?», witzelte der Wirt nach einem Mittagessen, als er beim Kaffee an unseren Tisch sass. «Was mache ich sonst mit den für ihn reservierten Bratwürsten?» Doch ich konnte zum Voraus Entwarnung geben. Und am letzten Freitag reiste der Ur-Mättmistetter mit Familie dann auch an. Nicht angetroffen auf der Piste habe ich den Olympiasieger und Weltmeister. Doch seine Autogramm-Karte «Für Annemarie und Erich» von der Bundesfeier 2009 mit ihm als Special Guest hat immer noch einen Ehrenplatz in unserem Ferienhaus. Wer weiss, vielleicht bricht der coole Iceman wieder einmal das Eis und fährt ganz vorne mit. Skifahren, Plaudern, gut Essen und Trinken sowie im Theater lachen: Da soll ja keiner sagen, eine Woche Skiferien in Obersaxen sei nicht kurzweilig.

Skulpturen und Reliefs: bis 15. November; Bilder: bis 8. Mai 2017.

Erich Rüfenacht


Veranstaltungen

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Einladung zur Generalversammlung Freitag, 24. März 2017, um 20 Uhr im Jumbahaus, Giessenstrasse 23, Affoltern a. A. Eingeladen sind die Aktivmitglieder (Jumbaner und Eltern), Ehrenmitglieder und Ressortleiter. Alle Jumba-Freunde, Vereinsdelegationen und Behördenmitglieder sind herzlich willkommen. Traktanden: Rechnung/Budget, Wahlen, Informationen, Anträge Anträge bitte schriftlich bis 19. März 2017 einreichen an: Jumba Jugendmusik Bezirk Affoltern Präsidentin Andrea Lippmann Giessenstrasse 23 8910 Affoltern am Albis Der Jumba-Vorstand

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Vermischtes

Freitag, 10. März 2017

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Jetzt anmelden zum Frühlingstreff Wirtschaft Politik

Infotag Berufe am Spital Affoltern

Matthias Reinhart Gründer der VZ Holding AG ist Gastreferent

Einblick in die verschiedenen Ausbildungen

Der 13. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik findet am Donnerstag, 16. März, bei der Stiftung Albisbrunn in Hausen statt. Türöffnung ist um 17.30 Uhr.

Am Samstagmorgen, 25. März, möchte das Spital Affoltern wiederum interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die vielseitige Welt der Berufe im Spital näherbringen und einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und deren Berufswelt bieten.

Beratungspoint Erwachsenenbildung für Pflegeberufe. Ebenfalls mit einem Stand vertreten ist die Spitex Knonaueramt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. (pd.)

In einem Spital, in der Langzeitpflege oder in der Spitex zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Viele Berufsbilder sind vertreten, die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, immer wieder tauchen neue, unerwartete Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Das Spital Affoltern, als ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsort in der Region, bietet momentan rund 40 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung – von der Pflegefachfrau über den Fachmann Betriebsunterhalt – in der Nähe ihres Wohnortes zu absolvieren. Berufsfachleute und Auszubildende von 13 Berufsgruppen präsentieren am Infotag ihre Berufsausbildungen mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen, Fotodokumentationen, Erfahrungsberichten, Referaten und vielem mehr. Den Interessierten bietet sich dabei die Gelegenheit, mit Berufsfachleuten ins Gespräch zu kommen und direkt Fragen zu Berufsalltag sowie Ausbildung stellen zu können. Die Berufsberatungsstelle des biz Urdorf wird ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein sowie ein

Berufe am Spital Infotag

Die Region Knonauer Amt gehört zu den attraktivsten Regionen der Schweiz. Die mehr als 3000 Unternehmen, mit ihren über 16 000 beschäftigten Personen, profitieren von der hervorragenden Standortqualität zwischen den zwei Wirtschaftszentren Zürich und Zug. Im Rahmen der Services für die im Knonauer Amt ansässigen Firmen fördert die Standortförderung ein vielfältiges Netzwerken und setzt sich dafür ein, dass die ansässige Industrie, das Gewerbe und die Landwirtschaft gestärkt werden. Es ist das Ziel, dass auch in Zukunft attraktive Arbeitsplätze für die Einwohner vorhanden sind. Im branchen- und gemeindeübergreifenden Netzwerk bringen wir deshalb Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Der unkomplizierte Zugang zu den wichtigen Entscheidungsträgern der Region stärkt die regionalen Kräfte.

KMU sind stark gefordert Wenn KMU heute Erfolg haben wollen, heisst das für sie: Spezialisierung, Beweglichkeit und Kundennähe. Immer auf dem neusten Stand sein. Dadurch sind KMU stark gefordert. Die Standortförderung des Knonauer Amts bietet diesen Betrieben Unterstützung an, zum Beispiel indem sie Kontakte zu Wirtschaft, Politik und Verwaltung vermittelt oder den Zugang zu anderen Netzwerken erleichtert. Der Frühlingstreff ist die Gelegenheit, an der Vertreter aus Wirtschaft und Politik formlos zusammenkommen können, um sich auszutauschen. Das im Anschluss an den offiziellen Teil stattfindende Networking mit Stehdinner bietet beste Gelegenheit dazu.

Vom Start-Up zum börsenkotierten Unternehmen 1993 gründeten Matthias Reinhart und Max Bolanz das Unternehmen VZ VersicherungsZentrum AG. Der Unternehmerzweck beinhaltete zunächst

Am Frühlingstreff kommen Wirtschaft und Politik zusammen. (Bild zvg.) die Vermittlung von Versicherungsverträgen. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe über 800 Mitarbeitende und verwaltet Kundenvermögen von rund 17,3 Milliarden Franken. Wie das möglich war und welches die wichtigsten Erfahrungen des Gründers und Inhabers Matthias Reinhart sind, erfahren Sie an seinem mit Spannung erwarteten Referat, das einen Höhepunkt des Abends bildet.

Wichtige Partnerschaften An den beliebten Netzwerkanlass sind Führungskräfte von Firmen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Sitz im Knonauer Amt eingeladen, dazu die Vorstände der Wirtschafts- und Gewerbevereine. Auf politischer Seite zudem Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden, die Gemeindeschreiber sowie die Parteien des Bezirks. Dieser hochkarätige Informations- und Networkinganlass ist ein Teil der Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Einen wesentlichen Beitrag an den Frühlingstreff und die Bemühungen der Ämtler Standortförderung leisten in diesem Jahr die Gemeinde Hausen und die Zürcher Kantonalbank sowie Weisbrod Zürrer AG, die Mobiliar, Druckzentrum AG Zürich Süd und My Stop Autobahnraststätte.

Up to date sein Es werden auch Informationen über die aktuellste Entwicklung der Standortförderung und zu den derzeitigen Projekten wie z.B. «Energieeffizienz in Betrieben», «Jugendpolitik im Knonauer Amt – Euses Säuliamt» oder «Faire Ämtlermilch» usw. vermittelt. Präsenz zeigen und über das Wirtschaftsgeschehen in der Region up to date sein. Am Frühlingstreff Wirtschaft – Politik ist es möglich, Projekte und Lösungen für Probleme anzusprechen, neue Kontakte zu knüpfen oder das Netzwerk zu pflegen und auszubauen. (pd.)

Theater in der Kirche Affoltern

Auch dieses Jahr bietet Claudia Mehl wieder gemeinsam mit Helen Dettwiler, Ernährungsberaterin aus Knonau, eine begleitete Fastenwoche für Frauen und Männer aus Maschwanden und der Region an.

Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne mit «Ein-FrauInput»-Theater und Gospelchor. Indonesien und Palmöl stehen im Zentrum des ökumenischen Gottesdienstes zur Fastenkampagne am 12. März in der reformierten Kirche Affoltern.

Für alle, die neugierig oder noch etwas unsicher sind, findet am Dienstag, 17. März, um 20 Uhr im Pfarrhaus Maschwanden eine Einführung in die Thematik des Fastens mit Helen Dettwiler, Fachfrau für Ernährung, und Claudia Mehl statt. Flyer liegen in den Kirchen Maschwanden, Knonau, Mettmenstetten, Affoltern und in den jeweiligen Pfarrhäusern auf. Montag bis Freitag, 27. März bis 31. März, jeweils 9 Uhr oder 18 Uhr, Samstag, 1. April, 9 Uhr, gemeinsames Fastenbrechen. Sonntag, 2. April: Gottesdienst unter Mitwirkung der Fastenden (freiwillig). Anmeldung bis 23. März, bei Pfrn. Claudia Mehl, Telefon 044 767 09 78; claudia.mehl@zh.ref.ch.

Folgende Berufe und Ausbildungsgänge stellen sich vor: • Aktivierungsfachfrau HF • Assistent/-in Gesundheit und Soziales • Ernährungsberater/-in FH • Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt • Fachfrau/-mann Gesundheit • Fachfrau/-mann Hauswirtschaft • Fachfrau/-mann Operationstechnik HF • Hebamme/Entbindungspfleger FH • Kauffrau/-mann • Köchin/Koch • Pflegefachfrau/-mann HF • Physiotherapeut/-in FH • Rettungssanitäter/-in HF Zusätzlich: • Beratungspoint Erwachsenenbildung für Pflegeberufe • biz Urdorf Berufsberatung • Spitex Knonaueramt

Das Spital Affoltern ist ein wichtiger Ausbildungsort in der Region. (Bild zvg.)

Begleitete Fastenwoche vor Ostern

Fasten gehört traditionellerweise in die Zeit vor Ostern als Reinigung von Körper und Seele und zur Neuausrichtung. Die Fastenwoche eignet sich für alle, die sich gesund fühlen und sowohl die Zeit als auch den Claudia Mehl. Willen haben, eine (Bild zvg.) knappe Woche ohne feste Nahrung auszukommen. Es empfiehlt sich, in dieser Woche Musse und Ruhe zu haben. Die Fastenden treffen sich täglich zu einer allmor-

www.spitalaffoltern.ch.

Jetzt anmelden unter Angabe von Firma/Verein/Institution, Vorname, Nachname, Funktion, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern a. A., info@knonauer-amt.ch, Telefon 043 333 55 66 oder Fax 043 321 93 61. Anmeldeschluss ist Freitag, 10. März.

«Geld gewonnen - Land zerronnen»

Einführung in die Thematik des Fastens

Melchior-Hirzel-Weg 40. Detailprogramm unter

Anmeldung Frühlingstreff

«Irisch-christliche Spiritualität» gendlichen oder -abendlichen kurzen Meditations- und Befindlichkeitsrunde und einem sich anschliessenden Spaziergang, den Ursula Studer aus Maschwanden und Claudia Mehl leiten werden.

Samstag, 25. März, 9 bis 12 Uhr, Haus Rigi,

Was haben unsere Lippenstifte und Brotaufstriche mit den Bauern und den Orang Utans auf Indonesien zu tun? Viel mehr, als man vermuten würde. Im eigens für die ökumenische Kampagne geschriebenen Theaterstück «Gier» führt die Basler Schauspielerin mit philippinischen Wurzeln Meryl Marty den Gottesdienst-Besucherinnen und Besucher eindrücklich vor Augen, wie vielschichtig die Verbindungen zwischen uns und den Menschen in Asien sind. Ausgehend vom dritten Kapitel des Buches Exodus versucht Diakon Pedro Guerrero aufzuzeigen, was die biblischen Schriften als einen gerechten Umgang mit dem Land erachten. Mittels ein paar Bilder wird Pfarrer Thomas Müller das

ter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Apéro im Chilehus eingeladen. (pd.) anzeige

Meryl Marty als Mayumi Balmer. (Bild zvg.) mit der Kollekte zu unterstützende Indonesien-Projekt des evangelischen Hilfswerks Brot für alle vorstellen. Für die musikalische Umrahmung dieses Gottesdienstes sorgt ein Projekt-Chor, bestehend aus Sängerinnen und Sängern des Gospelchors Affoltern und des Ottenbacher Chors, un-


Jodlerklub am Albis

Jodlerabende 2017 Samstag, 18. März 2017, Gemeindesaal Weid, Hausen am Albis Samstag, 25. März 2017, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten Jodlerklub am Albis Jungjodler und Jodlerspatzen Musik «D’Säuliämtler» und «Trio Albisgruess» Gastformationen: Jodelchörli Bütschwil (in Hausen am Albis) Jodelclub Säntisgruess, Unterwasser (in Mettmenstetten) Türöffnung 18.45 Uhr Nachtessen ab 19.00 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr Reservierungen unter www.jkamalbis.ch oder Mo–Fr 17–19 Uhr, Telefon 079 424 46 29

Einladung zur Generalversammlung Mittwoch, 5. April 2017, um 19.00 Uhr im Gemeindehaus, 8915 Hausen am Albis Traktanden: Jahresbericht, Rechnung/Budget, Wahl Revisoren, Jahresplanung, Anträge der Mitglieder, Informationen, Diverses. Eingeladen sind alle Mitglieder, Gäste sind herzlich willkommen. Anträge müssen bis spätestens bis 28. März beim Präsidenten Markus Wetli, Heischerstrasse 11b, schriftlich eingereicht weden. Alle Unterlagen sind unter www.vvhausen.ch einsehbar. Im Anschluss an die GV findet in der Gemeindebibliothek die Buchvernissage «Auf der Sonnenseite des Albis» mit anschliessendem Apéro statt. Der Vorstand

Wir freuen uns auf Ihren Besuch Jodlerklub am Albis

Kirchgemeinden zusamenlegen? Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden orientiert über den Stand des Projekts KGplus, legt ihre Haltung dar und sucht das Gespräch mit den Kirchgemeindemitgliedern. Mittwoch, 15. März 2017 Reformiertes Kirchgemeindehaus, Räschstr. 8 (allenfalls in der Kirche). Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Ausstellung 12. März bis 9. April 2017

Mariann Roth Mariann Wiederkehr Doris Nydegger Leo Künzi Bilder und Skulpturen Vernissage: Sonntag, 12. März Begrüssung: Urs Boller Rentner & Redner

14–17 Uhr 15 Uhr

Apéros jeden Sonntag 13–17 Uhr Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr


Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 10. März 2017

15

www.voba-affoltern.ch

s‘FÄSCHT uf de Strass Freitag

26.+ Samstag 27. Mai

Beliebter Treffpunkt

Ferien(s)pass

Anna Maria und Ueli Graf wirten seit vier Monaten im «Freihof», Knonau. > Seite 17

Der Familienclub Affoltern bietet eine Vielfalt an Ausflügen und Kursen an. > Seite 25

-

Weltenbummler Ein Obfelder Ehepaar plant, auf der Seidenstrasse nach China zu pedalen. > Seite 28

Gärtner mit Leib und Seele

Den passenden Blumen-Stil für die Braut und ihr Kleid finden

Nigg Gärten GmbH neu in Affoltern

Hochzeitsausstellung bei Blumen Schneebeli in Affoltern

Das ehemalige «Atelier für Gartengestaltung» in Bonstetten heisst nach einer Umstrukturierung Nigg Gärten GmbH und hat seinen Sitz neu in Affoltern. Seit über 20 Jahren gestalten, pflegen und bauen Urs Nigg und seine Angestellten Gärten. Seit Anfang des Jahres unterstützt Johanna Süss mit ihrer langjährigen Erfahrung als Betriebsleiterin eines mittelständischen Gartenund Landschaftsbaubetriebes in Nürnberg das Team in der Planung, Beratung und Organisation «Ich freue mich

auf meine neue Aufgabe, neue Begegnungen und Herausforderungen», sagt sie. «Unsere Motivation, neue Lebensräume zu gestalten und Bestehende zu pflegen, entspringt einem tiefen Bedürfnis, Schönheit und Ruhe ins Leben zu bringen. Gepaart mit Funktionalität, Klarheit und dem Gespür für die Besonderheit jedes Menschen und Ortes erschaffen wir individuelle Gestaltungen», sagen Urs Nigg und Johanna Süss. «Der Lebensraum Garten unterstützt alle, Ruhe zu finden, Kraft zu schöpfen, um die Herausforderungen des Lebens willkommen zu heissen.» Die Nigg Gärten GmbH zeigt sich zu Beginn der Gartensaison in einem neuen Kleid. Die neue Homepage ist online, die Fahrzeuge sind beschriftet und das Büro ist neu organisiert. Ein oranger Punkt im Firmenlogo steht für das Präzise, klar auf das Wesentliche Reduzierte. Orange ist überdies die Lieblingsfarbe von Urs Nigg. (pd.) Nigg Gärten GmbH, Infos: www.nigggaerten.ch oder

Urs Nigg und Johanna Süss (Bild zvg.)

per Telefon 044 701 20 77.

Pergola-Spezialist an der «Giardina» 15. bis 19. März – Halle 6, Stand J30 Die Frego AG in Ottenbach gehört zu den bekannten Herstellern und Vertreibern von Pergolen und Wetterschutzprodukten. An der Giardina 2017 in der Messe Zürich präsentiert sie ihre Pergola sowie ein Glasschiebedach. Vor Jahresfrist war die Frego AG mit einer Pergola am Showgarten von Berger Gartenbau beteiligt, der in Zürich mit dem Giardina-Award in Gold ausgezeichnet wurde. Und damit stand auch das Produkt aus Ottenbach entsprechend im Scheinwerferlicht. Verdient, denn die Pergola-Komplettlösungen der Frego AG überzeugen mit hoher Qualität in Design und Verarbeitung. Heuer zeigt der Ottenbacher Familienbetrieb an der zu Europas führenden Indoor-Veranstaltungen für das Leben im Garten zählenden Giardina in der Messe Zürich erneut ihre massgeschneiderten

Lösungen für Sonnen-, Regen-, Windund Sichtschutz. Daneben legt die Frego AG, die dieses Jahr ihr 70-JahrFirmenjubiläum feiern kann, vom 15. bis 19. März, in Halle 6, an Stand J30, einen weiteren Schwerpunkt auf das flexible Glasschiebedach Vitello-Flex für Terrassen und Balkone. An der Giardina 2017 präsentieren die bedeutendsten Anbieter der Branche auf rund 30 000 m² neue Produkte, kreative Lösungen und die kommenden Trends in der Gartengestaltung. Die interessierten Besucher finden eine Fülle an Inspiration und Anregungen für ihre persönliche Blumenund Pflanzenwelt rund ums Haus, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Das vielseitige Angebot reicht von Gummistiefeln bis hin zu DesignGartenmöbeln. (kb)

Das Team von Blumen Schneebeli rückt Brautpaare ins Zentrum. (Bild Thomas Stöckli)

Der Brautstrauss gehört am schönsten Tag im Leben dazu. Der passende Blumenschmuck entfaltet allerdings auch am Auto, in der Kirche und im Restaurant grosse Wirkung. «Wir durften letztes Jahr sehr viel für Hochzeiten machen», verrät Monika Schneebeli. Die Paare, die am Morgen vorbeikommen, um für den Nachmittag noch einen Brautstrauss zu bestellen sind dabei in der Minderheit. Die meisten sind sich der Wirkung, die eine Blumendekoration entfalten kann, nämlich durchaus bewusst. Die Floristinnen von Blumen Schneebeli anzeige

Giardina 2017, Messe Zürich, Wallisellenstrasse 49, Frego-Stand: J30, Halle 6. Öffnungszeiten: Mi/Do, 15./16. März, von 9 bis 20 Uhr, Freitag, 17. März, von 9 bis 22 Uhr, Sa/So, 18./19. März, 9 bis 18 Uhr.

Die Frego AG, Ottenbach, präsentiert an der Giardina 2017 vom 15. bis 19. März in der Messe Zürich seine bekannten flexiblen Pergolen und das Glasschiebedach Vitello-Flex für Terrassen und Balkone. (Bild zvg.)

nehmen sich gerne Zeit, um zu beraten, den passenden Stil für die Braut und ihr Kleid zu finden. Es empfiehlt sich deshalb, Bilder vom Brautkleid und allenfalls auch von den Kleidern der Brautführerinnen mitzubringen. Das Blumen-Schneebeli-Team hat sich bewusst gegen die Teilnahme an einer Hochzeitsmesse und für eine eigene Ausstellung entschieden. «Hier können wir die Leute noch besser abholen», so Peter Schneebeli. Die Floristinnen freuen sich, die Interessierten mit Fachwissen und Herzblut zu beraten und ihnen eine Übersicht zu präsentieren, was sich alles machen lässt. Ein besonderer Hingucker wird

ein kunstvoll dekoriertes OldtimerCabriolet sein. Im Trend sind Hochzeiten nach einem Motto. Das kann etwa «Wiesnzauber» sein, aber auch Exotisches. In bester Erinnerung ist dem BlumenSchneebeli-Team ein Paar, das im Tropenhaus geheiratet hat. Entsprechend setzten Orchideen die Akzente in seiner Blumendekoration. Seit Jahren hält sich der Rosenstrauss. Anstelle der klassischen Kontrastfarbe Rot bekommen allerdings vermehrt helle Farbtöne den Zuschlag. Gefragt sind aber auch natürliche WiesenblumenSträusse, etwa mit Ranunkeln, Freesien und zierlichen Buschrosen, Schleierkraut sowie Hortensien. (tst.)


Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 12. März Sonntag Reminiszere 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Rahel Albrecht aus Cham 17.00 Juki, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Fritz und Maurer Anschliessend Pizza im Pfarrhauskeller Montag, 13. März 19.30 Infoabend über die kommende Gemeindereise nach Polen in der Kirche Mittwoch, 15. März 12.00 Seniorenessen im Giebel

Freitag, 10. März 12.00 Seniorenessen 18.30 Jugend-Chile Samstag, 11. März 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge «Gäste – Eindringlinge? Flüchtlinge sind da» Katholische Kirche Hausen 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 12. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Kappel Diakon M. Kühle-Lemanski Pfr. Christof Menzi Pfrn. Irene Girardet Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Suppenzmittag Montag, 13. März 15.45 Kolibri

Samstag, 11. März 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 12. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Kappel Anschliessend Suppenzmittag Montag, 13. März 19.00 Meditation Donnerstag, 16. März 8.15 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfrn. R. Albrecht Freitag, 17. März 20.00 Informationsabend zur Fastenwoche mit Pfrn. C. Mehl und Helen Dettwiler in Maschwanden Vorankündigung: 27. März bis 1. April Begleitete Fastenwoche vor Ostern in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und der Ernährungsberaterin Helen Dettwiler

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 15. März 14.30 Talertreff im Pegasus 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Freitag, 17. März 12.00 Kolibri in der Chilestube Pfarramtsvertretung: Pfarrer Jürgen Schultz Telefon 079 520 12 33

Samstag, 11. März 8.30 bis 11 Uhr Frauezmorge im Untergeschoss der katholischen Kirche Sonntag, 12. März 10.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag in Kappel (Zwinglisaal, Klostergebäude) Mit dem Pfarrteam und der Gruppe Welt Oberamt Montag, 13. März 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Donnerstag, 16. März 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 17. März 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. März 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 12. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenaktion in der Kirche «Geld gewonnen, Land zerronnen» mit «Ein-Frau-Theater» und Projekt-Gospelchor Pfr. Th. Müller und Diakon P. Guerrero

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 10. März 19.00 Kinder-Jugend-Kino in der Kirche. «Paddington», ein lustiger Film über einen liebenswerten und tollpatschigen Bären. Freigegeben ohne Alterbeschränkung Eintritt frei Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst zu unseren Reformierten «Extrawürsten» – (fast) 500 Jahre nach Zwinglis Wurstessen Pfarrerin Susanne Sauder und Brigitte Enk, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 11. März 8.30 Frauezmorge Kath. Kirche Hausen 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 12. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst mit allen Kirchgemeinden des Oberamts Anschliessend Suppenzmittag im Pfarrhauskeller Dienstag, 14. März 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Mittwoch, 15. März 13.30 Club 4 im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. März 16.30 Offenes Einsingen mit Anette Bodenhöfer 17.00 (!) Gottesdienst zum Weltgebetstag Nach der Liturgie von Frauen aus den Philippinen mit Diana Bollier, Lisbeth Braun, Berti Kehrer, Joelle Ferrat und Beatrix Durrer Projektchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro Donnerstag.16. März 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Einblicke in das Schreinerei-Unternehmen Girardi AG

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 12. März 9.30 Gottesdienst mit Sandra Schmid und Pfr. Christof Menzi Abendmahl 3.-Klass-Unti Mittwoch, 15. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Susanne Wey

Samstag, 11. März 17.00 Rise Up– Singen aus dem neuen Gesangsbuch mit Angela Bozzola Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger 17.00 Jugendgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 11. März 9.00 3. Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 12. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche mit Suppenzmittag Pfrn. Bettina Ferrat und Pastoralassistent Luis Pérez Montag, 13. März 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 14. März 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 15. März 14.00 Theater mit Seniorenbühne Gemeindesaal Ottenbach 19.30 Info Kirchenpflege zu KirchGemeindePlus Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 16. März 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst Thema: «Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen», Johannes 14,1–6 Pfarrer Christian Refardt Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Voranzeige: Sonntag, 19. März 11.00 Ökumenischer Suppensonntag/ Familiengottesdienst. «Fast gratis?» zur Fastenkampagne 2017 Die Kollekte ist für das Fastenopfer-Projekt «Verbesserte Landwirtschaft – für genügend Nahrung und Einkommen in Laos.» Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Linda Cantero Veronica Nulty, Orgel mit anschliessendem Suppenessen für Jung und Alt im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. März 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel mit Krankensegnung 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. März 9.00 Kein Gottesdienst 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne in der reformierten Kirche mit Gospelchor und «Ein-Frau-Theater» von Meryl Marty Anschliessend Apéro 11.00 Santa Messa 17.00 Ökumenische Weltgebetstagsfeier in der ref. Kirche Hedingen Mittwoch, 15. März 9.15 Kein Gottesdienst 19.00 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. März 10.00 Kath. Kirche Bonstetten: Ökumenischer Gottesdienst zur Sammelaktion von Brot für alle/ Fastenopfer Leitung: Pater Bernhard Herzog Pfr. Otto Kuttler Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro und Mittagessen Kollekte: Bfa/FO Fahrdienst: Anmeldung bis 11. März, Telefon 044 700 45 45 Mittwoch, 15. März 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 16. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag in der Kirche Stallikon: Kleines Orgelkonzert mit Maria Mark. Mit Textlesungen von Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Für die Gäste fährt ein Bus zur Kirche Stallikon Abfahrtszeiten Wettswil: 13.30 Uhr: Haltestelle Im Grund, anschliessend alle weiteren Haltestellen in Fahrtrichtung Landikon Abfahrtszeiten Stallikon: 13.45 Uhr: Haltestelle Im Diebis, anschliessend alle weiteren Haltestellen bis Stallikon Dorf

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. März 10.00 Ökumenischer «Fastenopfer – Brot für alle»-Gottesdienst Montag, 13. März 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. März 19.30 Abendmesse Mittwoch, 15. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 16. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne Anschliessend Suppenzmittag und Dessertbuffet im Chilehuus Mittwoch, 15. März 19.00 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei in Affoltern

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 11. März 11.00 Taufe von Tim und Liam Andermatt Sonntag, 12. März Krankensonntag Ab 9.15 Uhr «Sunntigsfiir» für Kinder bis 7-jährig im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Erteilung der Krankensalbung Dienstag, 14. März 9.10 Bibelmorgen für alle Frauen mit Katja Wissmiller

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 10. März 18.45 Ehekurs Samstag, 11. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst «Salz und Licht» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN : Jugendgodi Montag, 13. März 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 15. März 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 12. März 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. März 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 15. März 20.00 Frauenabend Bibeltext: Prophet Maleachi 1, 6–14 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 10. März 2017

Der «Freihof» in Knonau ist wieder Treffpunkt und Ausgehtipp Anna Maria und Ueli Graf pflegen die Gastfreundschaft mit Professionalität und Liebe Das Restaurant Freihof an der Chamerstrasse 17, beim Bahnhof Knonau, empfängt seit vier Monaten wieder sympathisch, freundlich und ist auch kulinarisch bemerkenswert. Dafür sorgen Anna Maria und Ueli Graf mit Charme, Freude und ihrem kleinen Team. Seit vergangenem November ist die restaurantlose Zeit in Knonau passé: Der «Freihof» beim Bahnhof Knonau hat seit vier Monaten wieder geöffnet – und wie! Anna Maria und Ueli Graf, die sympathischen neuen Wirtsleute, freuen sich über die stattliche Nachfrage, die ihre Wirtschaft seit Wiedereröffnung erfährt. «Die Akzeptanz ist sehr gut – im Dorf selbst, aber genauso im Säuliamt wie auch im nahen Kanton Zug», halten die beiden freudig fest. Allerdings täte man den Grafs gehörig Unrecht, wollte man den Zuspruch der Gäste allein aus dem Umstand ableiten, dass Knonau nun wieder ein Restaurant hat. Es sind in erster Linie die liebenswürdige Gastfreundschaft und die gute frische Küche, welche den Freihof ausmachen.

Feine Mittagsmenüs, echter Ausgehtipp am Abend und Sonntagsmenü Man schmeckt und geniesst es, dass Kochen nicht nur Ueli Grafs Beruf, sondern genauso seine Passion ist. Der Freihof-Wirt kennt seine Lieferanten und Produzenten, die praktisch alle-

samt aus der Region stammen, und er weiss, wie man fachgerecht mit den Rohmaterialien umgeht. Selbstredend ist es ihm auch eine Ehrensache, dass er alles frisch zubereitet und selber macht – jede Suppe, alle Saucen … Das gilt für die feinen, stets wechselnden Mittagsmenüs mit Suppe oder Salat, den Mittagslunch oder den Tagesfisch genauso wie für das spezielle Sonntagsmenü, das sowohl als Tagesteller oder als mehrgängige Speisenfolge genossen werden kann. Ganz zu schweigen von der alle fünf bis sechs Wochen saisonal angepassten, angenehm überschaubaren Abendkarte, die den Freihof zum echten Ausgehtipp macht. Neben Klassikern, wie beispielsweise Bœuf Stroganoff oder Kalbsleberli, bietet sie weiter Feines mit Fleisch, Fisch oder Poulet sowie Vor- und Nachspeisen.

Gemütliches Gastgebertum – auch unter der idyllischen Gartenpergola Die Ausgehtipps-Gründe erstrecken sich natürlich auch über das echte und gemütliche Gastgebertum, das man im «Freihof» erfährt – zuvorkommend und freundlich: In der schlicht herausgeputzten Gaststube mit ihren 36 Plätzen, in der man sich wie zu Hause fühlen kann, im Sitzungszimmer für rund zwanzig Personen im ersten Stock und – sobald die Tage konstant wärmer sind – auch unter der idyllisch und natürlich belaubten Pergola, die rund 45 Personen Platz bietet.

Auf dem neusten Stand Das Emmen Center ist seit Anfang 2016 umfassend renoviert, umgebaut und modernisiert worden. Der Umbau ist nun vollständig abgeschlossen. Besucherinnen und Besucher können das moderne Erscheinungsbild geniessen sowie auf Lounge-Möbeln Platz nehmen. Am 1. März 2017 zog das Schweizer Unternehmen Schuhhaus Walder im Emmen Center ein. Walder bietet die Eigenmarke «1874bywalder», Schuhe verschiedener Fremdlabels und Accessoires an. Eine weitere Neueröffnung wird es ab Frühling geben. Dann heisst das Emmen Center den spanischen Kleiderhersteller «Pull & Bear» willkommen. Dieser gehört wie Zara zur Inditex-Gruppe und spricht vor allem junge Kundinnen und Kunden an, die sich casual kleiden.

Schon bei der Einfahrt Lust auf Shopping Leben echtes Gastgebertum und bieten eine feine Küche: Anna Maria und Ueli Graf vom Restaurant Freihof bei der SBB-Station in Knonau. (Bild Urs E. Kneubühl) Die Professionalität und Liebe, mit welcher Anna Maria und Ueli Graf die Gastfreundschaft im «Freihof», Knonau, pflegen, kommt nicht von ungefähr. Während elf Jahren wirteten die beiden vorher schon im «Rössli» in Hünenberg sehr erfolgreich damit. Insgesamt 22 Jahre lang sind sie in der Gastronomie berufstätig, weshalb sie vor fünf Jahren eine Pause einlegten und endlich das nachholten, was zuvor so gut wie unmöglich war: Reisen. Frisch gestärkt und um zahlreiche kulinarische Erfahrungen reicher sind sie nun im «Freihof» ins Restaurant-Le-

ben zurückgekehrt. «Wir freuen uns, weil wir mit dem «Freihof» ein Restaurant gefunden haben, welches unseren Vorstellungen entsprach. Und wir sind richtig gut angekommen sowie freundlich aufgenommen worden. Willkommen bei uns im Freihof in Knonau!» (kb.) Restaurant Freihof, Chamerstrasse 17, Knonau, Telefon 041 780 71 70, www.freihofknonau.ch, E-Mail: info@freihofknonau.ch. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 10.30 bis

Das Parkhaus mit neuem Parkleitsystem, optimierter Beleuchtung und frischem Anstrich macht schon bei der Einfahrt Lust auf Shopping. Die Beschilderung an allen Eingängen des Centers erleichtert die Orientierung. Die zahlreichen Cafés und Restaurants werden durch neue Angebote ergänzt. Im Frühling werden «IlaoIlao Frozen Yogurt» und «American Bakery» einziehen. Das Restaurant Pizza und Pasta wurde komplett modernisiert. Die Confiserie Bachmann wurde ebenfalls erneuert und ist mit der neuen Chocolate World samt Schokoladebrunnen eine weitere Attraktion. (pd.)

14 Uhr und von 17 bis 23 Uhr, Sonntag von 10.30 bis 22 Uhr.

Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Fit und ausgeglichen dank Pilates

«Innovation und Kontinuität stehen im Zentrum»

Kleingruppen oder Einzel-Coaching

Generationenwechsel im Team Training in Hedingen

Bei der zertifizierten PilatesTrainerin Diana Faoro wählen die Kundinnen und Kunden, was für sie am besten passt: Trainieren in der Kleingruppe oder im Einzel-Coaching, mit speziellen Geräten oder auf der Matte.

Nach 20 Jahren als Co-Geschäftsführerin, 15 Jahren als Miteigentümerin, geht Marianne Morger in Pension. Die Abteilungen Rehabilitation und PhysioTraining-Therapie im Team Training werden in Zukunft von Hagen Katterfeld geleitet, der gemeinsam mit Moreno Gava die Geschäftsleitung bilden wird.

Was ist Diana Faoros Geheimnis, dass ihre Kundinnen sich auf die anstrengenden Übungen sogar freuen? «Es ist mir sehr wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Jeder Körper ist anders», sagt sie. Die Kursteilnehmenden können ausserdem wählen, ob sie lieber in Kleingruppen (mit maximal fünf Personen) trainieren oder ein Einzel-Coaching buchen möchten. Wahlweise wird auf der Matte oder an speziellen Pilates-Geräten trainiert. Die Geräte, wie zum Beispiel Foam Arc und Springboard bieten Widerstand und verstärken die Hebelwirkung bei der Übung, sodass das Training intensiver und effizienter wird. Die Arbeit am Springboard ist besonders wichtig, um die Muskulatur der linken und der rechten Körperhälfte unabhängig voneinander zu trainieren und optimal auszugleichen.

Pilates – ein ganzheitliches Konzept zur Kräftigung der Muskulatur «Der Wunsch, meinen Körper besser spüren zu können, hat mich in die Fitnesswelt gebracht», sagt Diana Faoro, die sich 2005 zur Fitness- und Gesundheitstrainerin ausbilden liess. Jedes Jahr macht sie nun mindestens eine Weiterbildung und zwar bei so renommierten Pilates-Spezialisten wie Cara

Diana Faoro (Mitte) mit Kundinnen auf den Foam Arcs, im Hintergrund das Springboard. (Bild zvg.) Reeser in den USA. «Ich suche das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist. Pilates ist für mich der perfekte Weg dazu. Diese Erkenntnis weitervermitteln zu können, macht mich glücklich», sagt die sympathische Trainerin. Erfunden wurde das Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur übrigens Anfang des 20. Jahrhunderts von Josef Hubert Pilates. Das Training – bei Diana Faoro auf Deutsch, Englisch oder Italienisch – eignet sich für alle Altersstufen und wird von den meisten Krankenkassen anerkannt. (pd.) Infos: Diana Faoro, Friedmattstrasse 29, Bonstetten, www.dianafaoro.com, www.facebook.com/dianafaoropilates, E-Mail: dianafaoro@gmx.net, Telefon 079 259 69 00. Probelektion 10 Franken (Matte), 20 Franken (Gerät), bitte anmelden.

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1991 wurde das Team Training an der Maienbrunnenstrasse 12 in Hedingen eröffnet – als Trainingscenter noch etwas Exotisches waren. 1997 ist Marianne Morger als Geschäftsführerin dazugestossen. Die damals 39-jährige Physiotherapeutin hat im Team Training die Bereiche Rehabilitation und Physio-Training-Therapie aufgebaut: «Mir war schon seit einiger Zeit klar, dass ich vor meinem 60. Geburtstag in Frühpension gehen möchte und habe darauf hingearbeitet. Vor einigen Monaten habe ich angefangen, den Wunsch nach einem geeigneten Nachfolger bewusst zu platzieren. Als Hagen auf uns zugekommen ist, haben wir schnell gemerkt, dass er alle Voraussetzungen mehr als erfüllt. Er ist offen, innovativ und kompetent. Mit dieser Lösung können wir gleichzeitig Kontinuität gewährleisten und unser Angebot innovativ ausbauen.»

Einstieg in den Fitnessbereich als logischer Schritt «Ich bin von einem Geschäftsfreund darauf aufmerksam gemacht worden, dass das Team Training einen neuen Teilhaber und Leiter für die Bereiche

Marianne Morger flankiert von der neu gebildeten Geschäftsleitung des Team Trainings, Hagen Katterfeld (links) und Moreno Gava. (Bild Salomon Schneider) Rehabilitation und Physio-TrainingTherapie sucht. Da mich der Fitnessbereich schon lange gereizt hat und ich gemerkt habe, dass die Zeit für eine Veränderung reif ist, bin ich eingestiegen», erklärt Hagen Katterfeld. Der aus Baden-Württemberg stammende Physiotherapeut führt seit 2007 eine eigene Praxis und ist seit 2011 geschäftsführender Teilhaber eines Medizinaltechnik-Unternehmens: «Wir stellen Geräte her, die mit niederfrequenten Stosswellen den Stoffwechsel anregen – beispielsweise als Unterstützung bei einer Lymphdrainage. Solche Geräte

werden im Fitness-Rehabilitationsbereich immer öfter eingesetzt, mit hervorragenden Resultaten. Auch im Team Training werden wir diese Therapieform natürlich anbieten.» Das Teamtraining bietet auch unter der neuen Co-Leitung ein Rundum-Angebot in den Bereichen Fitness, Wellness, Rehabilitation und Functional Training. Moreno Gava dazu: «Neben den zahlreichen Gruppentrainings bieten wir natürlich weiterhin Coachings an, die ganz gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Kundschaft eingehen. (sals)


Veranstaltungen

Freitag, 10. März 2017

Framedrum meets Flamenco

Musikwelten

Südliche Rhythmen in Affoltern

Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte

Am Samstag, 18. März, tritt die Tänzerin Bettina Castaño mit dem Perkussionisten Murat Coºkun in der Aula des Schulhauses Ennetgraben auf.

«Klassik» mit dem Klaviertrio «Les Délices»

Vor vier Jahren gastierte Bettina Castaño mit den «Alderbuebe» im Kasino Affoltern. Damals wurde Appenzellermusik mit Flamenco vereint. Nun tritt sie mit ihrem neuen Programm «Framedrum meets Flamenco» in der Aula des Schulhauses Ennetgraben auf. Sie wird von dem hervorragenden Perkussionisten Murat Coºkun begleitet. Murat Coºkun sitzt auf einem Cajón und baut mit zwei grossen Rahmentrommeln einen markanten Rhythmus auf. Doch unversehens erscheint hinter dem Paravent ein spanischer Fächer, eine Frau gleitet hervor, ihre indischen Fussschellen klingeln im Takt. Schliesslich erklimmt sie einen Tisch, ihre virtuosen Tanzschritte vereinigen sich mit den Beats der Trommeln. Und dieser Tisch wird schliesslich Austragungsort einer Haushaltdebatte: Ein Paar streitet sich beim Kaffee in indisch-spanisch anmutenden Silben. «Ich bin im Appenzell aufgewachsen, und eigentlich komme ich von der Klassik, habe Cello gelernt. Auch die Appenzeller Streichmusik habe ich selbst gespielt und getanzt. Aber andererseits bin ich auch mit spanischen Emigrantenkindern grossgeworden, habe damals schon die spanischen Clubs besucht. Für mich war klar: Wenn ich das Abi habe, dann gehe ich nach Sevilla», so Bettina Castaño. Coºkun erzählt: «Choreografisch versuchen wir Ruhiges, Flächiges, Lyrisches und Rhythmisches zu kombinieren, bis hin zum Szenischen. Es sind auch Melodie-Instrumente wie das Hang und das Daumenklavier dabei.» Und er gibt zu: «In die Logik, die Zählzeiten von Flamencorhythmen wie

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Die russische Pianistin Polina Charnetckaia, die beiden Französinnen Rachel Kisacanin (Violine) und die Cellistin Diane Lambert bilden das begeisternde Trio «Les Délices». Ihr gemeinsames Spiel bringt die russische und die französische Seele zusammen. Zwei relativ selten gehörte Komponisten der späten Romantik prägen mit je einem Klaviertrio das Programm im «LaMarotte»: Der Russe Anton Arensky (1861 – 1906) und der Franzose Ernest Chausson (1855 – 1899). Ein Klangrausch der Sonderklasse wird das Kellertheater füllen. Heute Freitag, 10. März, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20 Franken. Essen ab 19 Uhr: Poulet à l’Antoinette, 15 Franken

Bettina Castaño. (Bild zvg.) Siguiriya oder Bulería einzutauchen, während Bettina diese ganzen komplexen Variationen gestaltet, das ist gar nicht leicht.» Der Abend wird eine besondere Herausforderung, für beide Akteure: «Wenn wir nur zu zweit sind, nur Rhythmen da sind, dann ist jeder natürlich immer exponiert, man muss unglaublich präzise aufeinander hören», so Castaño weiter. «Viele werden denken: Nur Perkussion den ganzen Abend, das wird bestimmt langweilig. Aber ich glaube nicht: Wir haben verschiedene Sounds und Requisiten. Bei mir geht es ja nicht nur um die Füsse, ich tanze mit Schleier, Mantón und Seidenfächer.» (ka) Samstag, 18. März, um 20.15 Uhr. Bar und Abend-

(Reservieren erwünscht).

«Crossover» - A Novel of Anomaly Ein Finne, ein Italiener und zwei Schweizer bringen gute Laune, Spielfreude und feinsten Hörgenuss ins Haus. Für Andreas Schaerer (Stimme), Luciano Biondini (Akkordeon), Kalle Kalima (Gitarre) und Lucas Niggli (Schlagzeug) sind pure Harmonie und simpler Takt nicht die wichtigste Sache. «Viel lieber reiben sie sich aneinander, dass die Funken stieben und die Herzen hüpfen. Je schwieriger das Vorhaben des sich Findens, umso eifriger gehen sie ans Werk. Sie spielen je ihre eigenen Klangsprachen, die aber nicht nur mediterran anklingen, alpin oder urig-nordisch. Sie bieten auch Hymnisches und Urrhythmen aus Afrika, Brachial-

Sie lassen die Funken stieben und die Herzen hüpfen: «Crossover» mit Luciano Biondini, Kalle Kalima, Lukas Niggli und Andreas Schaerer (von links). (Bild zvg.) Urbanes aus taktangebenden Klangzentren wie Bern oder Berlin, reinste Poesie auch und immer wieder jene Kunst der Spontaneität, des sprunghaften Austausches und des gemeinsamen Ad-hoc-Erzählens, was die freie Improvisation ausmacht. Alle vier bringen Kompositionen ein und schaffen so einen gemeinsamen Fundus: Irritierend, frappierend, gewagt und riskant – anomal im besten Sinn.» (Frank v. Niederhäusern im «kulturtipp»).

«Jazz am Donnerstag» New Old Standards mit dem MUH Trio Der herausragende italienische Pianist Roberto Magris, der Top-Bassist Frantisek Uhlir und der «SchlagzeugFixstern» der Prager Musikszene, Jaromir Helesic bilden das MUH-Trio. Zu hören sind Eigenkompositionen von Roberto Magris und Frantisek Uhlir sowie amerikanische Standards. (pz) Donnerstag, 16. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Mittwoch, 15. März, Bar und Abendkasse ab 18.30,

Reservierungen für alle Anlässe unbedingt empfoh-

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20

len über www.lamarotte.ch oder Telefon

Franken.

044 760 52 62.

kasse ab 19.30 Uhr. Aula, Schulhaus Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf: Buchhandlund Scheidegger Telefon 044 762 42 42. Reservierungen: www.kulturaffoltern.ch.

Jodlerklub am Albis marschiert in Richtung Chränzli 2017 Am 18. März in Hausen und am 25. März in Mettmenstetten Am 18. und 25. März lädt der Jodlerklub am Albis zum Chränzli und präsentiert wiederum ein vielseitiges Jodel-Programm. Die Aufführung in Hausen wird von der Gastformation Jodelchörli Bütschwil bereichert und jene in Mettmenstetten vom Jodelclub Säntisgruess Unterwasser.

Der Musikverein Bonstetten. (Bild zvg.)

«Aus Schweizer Federn» Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten Am 18. und 19. März bietet der Musikverein Bonstetten an seinem Jahreskonzert ein abwechslungsreiches Programm, ganz unter dem Motto: «Aus Schweizer Federn». Seit einiger Zeit wird am Mittwochabend im Gemeindesaal Bonstetten fleissig auf das traditionelle Jahreskonzert geübt. Intensiv, anstrengend und total bereichernd sind diese Proben unter der Leitung von Nino Wrede. Der junge Dirigent vom Musikverein Bonstetten weiss genau, wie er den Musikanten erklären kann wie ein Stück gespielt werden soll. In wunderbaren Geschichten, findet er die richtigen Worte, um ein Gefühl oder einen

Die Vorbereitungen des Jodlerklubs am Albis für das Chränzli sind mit dem Abschluss des Sängertages im Künstlerhaus in Boswil gelungen. Auf dem Bild wird der «Jodel-Marsch» eingeübt, welcher ein Teil des abwechslungsreichen Programmes ist. Die Erfolge der Förderung der Jungjodler durch Monika Reutlinger können an diesen beiden Abenden gesehen und gehört werden. Der Jodlerklub freut

sich, unter der Leitung von Heinz Maag durch ein vielseitiges Liederprogramm zu führen. «D’Säuliämtler» verschönern mit ihrer lüpfigen Musig die Pausen. Die Gastformation Jodelchörli Bütschwil, welche den Jodlerabend in Hausen bereichert, steht mit zirka 15 Jodlerinnen und Jodlern unter der Leitung von Paul Bischof auf der Bühne. Sie singen Jodellieder von verschiedenen Komponisten, pflegen aber vor allem den Toggenburger Naturjodel. Der Jodelclub Säntisgruess verschönert mit seinen klanglichen Leckerbissen den Jodlerabend in Mettmenstetten. Mit ihrem auf gut toggenburgisch «Johle» zeigen sie die Freuden und Lasten des Alltags und drücken mit ihrer Musik die wunderschöne Natur des Obertoggenburgs aus. Sie pflegen das Brauchtum wie

bestimmten Augenblick in Musik umzusetzen. Viele grossartige Komponisten und Arrangeure kommen aus der Schweiz. Um diesen begnadeten Musikern die Ehre zu erweisen, widmet sich der Musikverein Bonstetten in diesem Jahr ganz der einheimischen Blasmusik in ihrer gesamten Bandbreite. Am diesjährigen Jahreskonzert präsentiert der Musikverein Bonstetten, ausgewählte Stücke. Wer am Abend lieber zu Hause ist, kann am Sonntag, 19. März, die Nachmittagsaufführung besuchen. Das Angebot in der Festwirtschaft beschränkt sich dann auf Kuchen und Kaffee. (pd.) Jahreskonzert am Samstag, 18. März, 20 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Türöffnung 18 Uhr. Sonntag, 19. März, 14 Uhr, Türöffnung 13 Uhr.

Die Mitglieder des Jodlerklubs am Albis marschieren Richtung Chränzli. (Bild zvg.)

Johlen, Alpfahrt und Viehschau, denn alle Mitglieder sind auf einem Bauernhof aufgewachsen. Zum guten Klang passt auch ein feines Essen wie der «Chämibraten» mit frischen Salaten, welches bereits ab 19 Uhr serviert wird. Auf dem Dessertbuffet sind selbstgemachte Torten und Kuchen sowie andere Leckereien zu finden. Zu geniessen ist ein in musikalischer wie auch in kulinarischer Sicht angenehmer Abend. Im Anschluss an das Programm lädt das «Trio Albisgruess» zum Tanzen ein. Mit etwas Glück kann man etwas Leckeres von der Tombola mit nach Hause nehmen. Sitzplatzreservierung unter www.jkamalbis.ch oder telefonisch von Montag bis Freitag, zwischen 17 und 19 Uhr unter der Telefonnummer 079 424 46 29.


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Veranstaltungen

Freitag, 10. März 2017

agenda

Freitag, 10. März

Big Data – Chancen und Risiken

Aeugstertal

Vortrag an der Volkshochschule in Affoltern

20.00: Musig i de Beiz: «Echo vom Locherguet – Hauptsach es fäderet». Unbedingt reservieren! 044 761 61 38. Restaurant «Pöschtli» Aeugstertal.

Dr. Marcel Blattner, Dozent und Studiengangleiter an der Zürcher Hochschule für Wirtschaft, berichtet über Nutzen und Gefahren ständig wachsender Datensammlungen.

Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-21.00: Vernissage: «Trickfilme, Bilder & Zeichnungen», eine Werkschau von Claudius Gentinetta. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit dem Familienclub und dem Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.30: Vortrag über energetisches Heilen und energetische Organbehandlung inkl. Vertical-Balancing-Gruppenbehandlung mit Joy F. Barbezat. Info unter www.energyhealing.ch. ShindoZentrum. Zürichstrasse 49. 20.15: «Les Délices Musicaux». Französisch-russisches weibliches Klaviertrio. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, für Essen Reservierung erwünscht. 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 11. März

Referent Dr. Marcel Blattner. (Bild zvg.)

Dienstag, 14. März

Das Thema «Big Data» wird in den Medien immer präsenter. Daten sind der neue und wertvolle Rohstoff für Unternehmen, aber auch für den Staat. Dr. Marcel Blattner, Physiker und Informatiker, erläutert wie aus dem Rohstoff «Daten» Zusammenhänge kombiniert und zu einem kohärenten Bild zusammengefügt werden können – der digitale Bürger, Patient, Autofahrer, Handybenutzer wird transparent.

09.00: «Baby-Gym-Kurs für die ganz Kleinen». Spiel-Bewegungsund Sinnesanregungen für das Baby, abgerundet durch eine Babymassage. Kurs 1 für Babys von 7-9 Monaten von 9-10 Uhr / Kurs 2 für Babys von 4-6 Monaten von 10.30-11.30 Uhr. Anmelden unter: 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

med. univ. Helmut Binder, Standortleiter Affoltern. Info/Anmeldung: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «A Novel of Anomaly» Ein Finne, ein Italiener und zwei Schweizer bringen gute Laune, Spielfreude und feinsten Hörgenuss ins Haus. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden

Bonstetten

09.00-11.00: Verkauf Kleiderbörse für Kinderkleider. Rückgabe 17.30-18 Uhr, Annahme der Damenkleider für den nächsten Tag. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Suppe, Salat, Hauptgang und Kaffee. Anmeldung erbeten an Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Affoltern am Albis

Ohne dass man viel davon bemerkt, vereinfacht Big Data das Leben. Doch damit sind nicht nur Chancen, sondern auch Risiken für das Individuum, Unternehmen und den Staat der heutigen und der zukünftigen Gesellschaft verbunden. Im Alltag lassen sich die Risiken durch einen bewussten Umgang mit den digitalen Medien begrenzen. Otto Wildi Volkshochschule im Knonauer Amt. Vortrag Dr. Marcel Blattner, Donnerstag, 16. März, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Lang-

20.15: Zwei Tanzduos, «BewegGrund» und «Orthopädie or to be» mit überraschender Besetzung. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Bar und Kasse ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Der Traditionsanlass, der längst zu einer Institution geworden ist! Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Zwillikon 20.00: Letzter Maskenball im Säuliamt mit Live-Band «Zündstoff» mit Kafi-Stube, Festwirtschaft und Bar. Taxidienst, Maskenprämierung, ab 18 Jahren. Schulhaus.

Sonntag, 12. März Ottenbach 14.00-17.00: Vernissage: Bilder und Skulpturen. Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger und Leo Künzi. Begrüssung um 15 Uhr durch Urs Boller, Rentner & Redner. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

Montag, 13. März Obfelden 17.00-20.00: Verkauf Kleiderbörse für Kinderkleider mit Kaffeestube. Annahme 9-11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

anzeige

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 15. März

Hausen am Albis 19.30-21.00: «Heilkräuter». Vortrag von Bruno Vonarburg, dem Pionier der modernen Naturheilkunde. Anmeldung notwenig: 044 764 06 68, Veranstalter: Drogerie Rüttimann. Katholische Kirche (Raum 1 Untergeschoss).

Kappel am Albis Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung:«Blick hinter die Fassade – Rundgang durch das Objektdepot mit Einblick in die Ateliers der Konservatoren/Restauratoren». Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung per Telefon: 058 480 13 13, oder E-Mail: fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 18.30-19.30: «Glaukom - wenn das Auge unter Druck gerät» Informationsveranstaltung mit Referent Dr.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 17.00-20.00: Verkauf Kleiderbörse für Damenkleider mit Kaffeestube. Annahme 9-11 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt. anzeige

Bonstetten 08.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Bad Zurzach-Achenberg-Klingnau-KleindöttingenKoblenz Dorf. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

zeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25/U30: 15 Franken/mit KulturLegi: gratis.

Mettmenstetten

Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

13.30: Velogruppe Mettmenstetten: Velotour ins Reusstal. Auskunft/Leitung Martin Koller, 079 253 96 84, keine Anmeldung erforderlich. Bahnhof (Treffpunkt Güterschuppen).

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus präsentiert:«Charlys Tante» Komödie in zwei Akten der Seniorenbühne Zürich. Türöffnung 13 Uhr. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Donnerstag, 16. März

Obfelden 09.00-11.00: Verkauf Kleiderbörse für Damenkleider. Rückgabe 17.3018 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Aeugst am Albis 18.30: Vernissage: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Aeugstertal Affoltern am Albis

Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Muh Trio». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

20.30: «Tammorra». Neue sizilianische Folkmusik. Restaurant «Pöschtli» Aeugstertal.

Ottenbach 08.39: OTTENBACH60plus: Wandern Nottwil-Vogelwarte Sempach mit Besuch der neuen Ausstellung, Wanderzeit ca. 2 Std. Mittagessen im Rest. Seeland in Sempach. Anmeldung: Vreni Fanger 044 761 26 13 (Billette werden organisiert). Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Affoltern am Albis 07.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung LenzburgEsterliturm-Boniswil, Wanderzeit ca. 4½ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 09.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, BoswilWaltenswil. Spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91, Anmeldung erforderlich. Bahnhof (Treffpunkt). 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: Volkshochschule Knonauer Amt: Vortrag von Dr. Marcel Blattner: «Big Data – Chancen und Risiken. Spital, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. OG, Melchior-Hirzel-Weg 40 19.30: «Jammern gefährdet Ihre Gesundheit» Lesung des Säuliämtler Autors Dani Nierth aus Wettswil.

agenda-einträge

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Freitag, 10. März 2017

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Die Sinne anregen und Ferien(s)pass bietet Abwechslung Erfahrungen sammeln in den Frühlingsferien Kleinkinderkurse in Muri

In diesen Tagen erscheint das Kursprogramm

Im Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri findet ab dem 24. März, von 9.30 bis 11 Uhr, ein sechsteiliger Kurs statt, in dem ein- bis dreijährige Kinder vielfältige Erfahrungen machen.

Seit vielen Jahren organisiert eine Gruppe aus dem Familienclub Affoltern ehrenamtlich ein breites Angebot an Ausflügen, Sport- und Kreativitätskursen. Neu gibt es dieses Jahr eine zweite Anmeldemöglichkeit.

Sie dürfen spielen, sich bewegen, entdecken, kreativ sein, und vieles mehr. Durch den Kontakt mit anderen Kleinkindern können sie sich in ersten sozialen Beziehungen erleben. Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleitet das Kind dabei und entdeckt im gezielten Beobachten, wie das Kleinkind lernt und was es für seine individuelle Entwicklung benötigt. Die Sinnes- und Spielanregungen im Kurs sollen auch das Repertoire für zu Hause erweitern. Die Ottenbacher Kursleiterin Jutta Albers bietet neben den Kleinkinderkursen auch gemeinsam mit Gianina Caviezel die 2-teiligen Kurse aus der Reihe «Wundertüte Bilderbuch» in Obfelden an. Auch diese Kurse sind für Eltern mit Kleinkindern gedacht (2 bis 4 Jahre). Im Kleinkinderkurs gibt sie kompetente Inputs in Entwicklungs- und

Lippenpomaden, Raumspray und Salben kreieren Am Samstag, 25. März, bietet das Familienzentrum Bezirk Affoltern von 14 bis 17 Uhr einen duften Nachmittag für Kinder ab fünf Jahren mit Begleitperson an. Marisa Tauriello, dipl. Naturheilpraktikerin mit eigener Gesundheitspraxis, wird mit den Teilnehmern Salben, Lippenpomaden, Roll-ons oder Raumsprays herstellen. Dazu verwendet sie ausschliesslich Produkte auf natürlicher Basis. Jedes Kind erhält seine eigene Salbe und Lippenpomade zum Mitnehmen. Zusätzlich darf es einen, mit seinem Lieblingsduft angereicherten Roll-on oder Raumspray herstellen. Eine unvergessliche Reise in das Reich der Düfte. (pd.) Infos und anmelden: Familienzentrum Bezirk Affoltern, Telefon 044 760 21 13, kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Film ab fürs Kinderkino Der Disney-Streifen «Zoomania» begeistert mit viel Witz Gross und Klein (ab drei Jahren). Am 18. März im Familienzentrum. In «Zoomania» ist fast alles möglich und alle haben Spass – ob winzige Spitzmaus oder gigantischer Elefant. Mittendrin lebt auch die aufgeweckte Hasendame Kinospass für und Polizistin Judy, Kinder. (Bild zvg.) die ihren ersten grossen Auftrag erhält: Sie soll eine zwielichtige Verschwörung aufdecken, die ganz «Zoomania» in Atem hält. Der Fall erweist sich bald als eine Nummer zu gross für die kleine Häsin, doch sie ist entschlossen, allen zu zeigen, was sie drauf hat. (van) Samstag, 18. März, von 15 bis 17 Uhr. Familienzentrum Bezirk Affoltern, EB Raum, 1. Stock. Kosten: Einzelperson: 6 Franken. Verpflegung ist vor Ort gegen einen kleinen Aufpreis vorhanden.

Jutta Albers gibt Kleinkinderkurse. (Bild zvg.)

Erziehungsthemen und fördert den Austausch der Eltern und Bezugspersonen untereinander. So erleben sich die Eltern gestärkt in Alltagsfragen und für eine positive Erziehung. Ein kleiner Znüni rundet den Morgen gemütlich ab. Mitzubringen sind nicht heikle, bequeme Kleider, Ersatzwindel und Rutschsocken oder Finken. (pd.) Daten: Freitag, 24./31. März, 7. April, 5./12./19. Mai, 9.30 bis 11 Uhr, Chilehuus der Evangelischen Gemeinde Muri, Aarauerstr. 26, Muri. Kosten: 6 Mal à 90 Min. 170 Franken pro Eltern-Kind-Paar. Anmeldung: Jutta Albers, Telefon 043 322 87 50 oder jutta.albers@yahoo.de.

Bereits Anfang Januar traf sich eine Gruppe Frauen und begann, Ideen für unterhaltsame Aktivitäten und Kurse zu sammeln. Das Ziel war, die Ferientage von daheimgebliebenen Schulkindern durch ein kurzweiliges Kursund Aktivitätenangebot zu bereichern. Einige Kurse sind seit Jahren beliebt. Beispielsweise geniessen jedes Jahr einige Kinder die kreative Atmosphäre im Malatelier von Anne-Do Arnold oder den Kontakt mit Ponys. Anderseits haben die Organisatorinnen zahlreiche neue Ideen. Dieses Jahr können Kinder beispielsweise ausprobieren, wie man sich als Meerjungfrau fühlt. Wer lieber etwas kreiert, kann sein eigenes Instrument bauen, seine persönlichen Flip-Flops herstellen oder mit seinem Sackmes-

Sportkurse (hier Einradfahren) sind eine gute Möglichkeit, Unbekanntes auszuprobieren. (Bild zvg.) ser tätig werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Blick ins Kursprogramm zu werfen. Das gesamte Programm ist auch auf der Homepage des Familienclubs Affoltern einsehbar. Das Anmeldeprozedere wurde dieses Jahr erstmals erweitert. Wie bisher kann man sich an der Kinderkleiderbörse vom 22. März anmelden (Einschreiben ab 18.30 Uhr), wobei Mit-

Jungs sind anders - Mädchen auch Tipps für den Beziehungsalltag in Hausen Der Elternrat Hausen lädt am Mittwoch, 29. März, zum Referat mit dem Titel «Jungs sind anders – Mädchen auch», in den Gemeindesaal. Der Elternrat der Primarschule Hausen organisiert jedes Jahr Elternbildungsanlässe zu wechselnden Themen. Behandelt werden dabei meist Fragen aus dem Erziehungsalltag, denen sich die meisten Eltern früher oder später einmal stellen müssen. So fand bereits im Januar ein sehr abwechslungsreicher Abend zum Thema «Selbstbehauptung und Konfliktbewältigung» statt. Nun steht in Kürze der zweite Anlass dieses Schuljahres bevor: Jungs sind anders – Mädchen auch. Jungs sind wilder, machen Ärger und sind lauter. Mädchen sind sozialer, fleissiger, helfen und stehen lange vor dem Spiegel … Der Referent, Lu Decurtins, ist Sozialpädagoge FHS und dipl. Supervisor BSO, Männerund Bubenarbeiter, Co-Präsident

glieder des Familienclubs Affoltern Vorrang geniessen. Eine zweite Anmeldemöglichkeit bietet sich am Affoltemer Wochenmarkt vom 25. März von 8.30 bis 11.30 Uhr, wo die noch freien Plätze in den Verkauf gelangen. (pd.) Kursangebot und Infos zur Anmeldung unter www.familienclubaffoltern.ch.

KinderkleiderBörse in Hausen Morgen Samstag, 11. März, findet von 13.30 bis 15 Uhr die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt.

«Jumpps» (Jungen- und Mädchenpädagogik und Projekte an Schulen www.jumpps.ch) und Herausgeber der Bücher «Zwischen Teddybär und Superman» und «Vom Puppenhaus in die Welt hinaus». Sein Referat wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Dabei geht er auch auf konkrete Tipps für den Erziehungsalltag ein. Der Abend findet am 29. März, von 19 bis 21 Uhr im Gemeindesaal Weid an der Schulhausstrasse in Hausen statt. Parkplätze stehen auf dem Chratz direkt unterhalb des Gemeindesaals zur Verfügung. Die Teilnahme an diesem Anlass ist kostenlos und steht allen interessierten Eltern aus der Region offen. Der Elternrat freut sich auf regen Besuch. Weitere Informationen zu bevorstehenden Terminen und den Aktivitäten des Elternrats finden sich auf der Webseite der Primarschule Hausen.

Im Gemeindesaal Weid werden Kinderkleider bis Grösse 176, aber auch Schuhe, Wanderschuhe, Rollerblades, Velos, Auto- und Velositzli, Spielsachen, Spiele und vieles mehr verkauft. Bestimmt kann man einige Schnäppchen finden. Die Kinder können auch dieses Jahr in der Tauschecke Spielsachen, Heftli und Bücher tauschen oder verkaufen. Die Kaffeestube ist von 13 bis 16.15 Uhr geöffnet und verkauft selbstgemachte Leckereien. Frauenverein Hausen-Ebertswil, Andrea Reichenbach

Ausstellungen Anmeldungen bitte bis zum 22. März per E-Mail an

Jungen und Mädchen sind anders.

elternrat@primarhausen.ch.

(Bild zvg.)

«Jackie», «The Salesman» und «Das Mädchen vom Änziloch» Im Kino Mansarde Muri

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März.

Affoltern am Albis Jacqueline «Jackie» Kennedy war eine Stilikone und die ungekrönte Königin der USA. Im November 1962, nach dem tödlichen Attentat auf ihren Mann, wird Jackie (Natalie Portman) von einem Journalisten besucht. Sie spricht mit ihm über das Erlebte, die Tage nach dem Attentat und ihre Mission, das Andenken ihres Mannes zu wahren. Natalie Portman schafft es, mit Hauch-Stimme und viel Stil, Jackie Kennedy lebendig werden zu lassen. «The Salesman» erzählt die Geschichte des Liebespaares Emad (Shahab Hosseini) und Rana (Taraneh Alidoosti), die gemeinsam für Proben auf der Bühne stehen. Urplötzlich müssen die beiden aus ihrem einstürzenden Zuhause in eine neue Wohnung ziehen, wo Rana von einem Unbekannten überrascht und missbraucht wird. Rana möchte keine Anzeige erstatten, doch Emad macht sich auf die Suche nach dem Täter. Ashgar

Farhadi wurde für «Salesman» in Cannes mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. «Das Mädchen vom Änziloch», Laura, ist zwölf Jahre alt und lebt auf einem abgelegenen Bauernhof im Napfgebiet. Und sie hat einen Traum: Sie möchte unbedingt ins Änziloch absteigen. Das Änziloch ist ein spezieller Ort im Romoos, ein mystischer Talkessel. Doch Jäger warnen vor der hohen Steilwand und dem damit drohenden Steinschlag. «Das Mädchen vom Änziloch» erscheint unspektakulär alltäglich und ist eine Ode an die Natur und ihre Menschen. (jn) Daten: «Jackie» am 16. März, 18 Uhr und am 17. März um 20.30 Uhr (E/d/f, 100 Min., ab 14 J.). «The Salesman» 16. März, 20.30 Uhr (Ov/d/f, 124 Min, ab 14 J.). «Das Mädchen vom Änziloch» 17. März, 18

Die elegante und zeitlose Jacqueline Kennedy gespielt von Natalie Portman.

Uhr (CHd, 87 Min, ab 8/12 J.). Reservierungen im In-

(Bild zvg.)

unter 056 664 21 21.

ternet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Aquarelle der Extraklasse von Wilhelm Fikisz, Aargau. Rom, Hafen in Hongkong, New York, Venedig, Toscana, Wallis. Öffnungszeiten: Fr, 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr. Bis 18. März. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Trickfilme, Bilder & Zeichnungen, eine Werkschau von Claudius Gentinetta. Fr 17-20, Sa 9-12, So 11-14 Uhr. Bis 26. März.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Bilder und Skulpturen. Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger und Leo Künzi. Do/Fr, 14-18, Sa/So 13-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. 12. März bis 9. April.


Sport

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Freitag, 10. März 2017

Vierte Niederlage gegen Obfelden

Handball am Samstag

Sangria von Volley S9 trotzdem in den Top 3

Endspurt in der Meisterschaft für den HSV

Das Mixedteam Sangria von Volley S9, spielt unter der Leitung von Thomas Hack eine gute Saison. Vier Spiele vor Schluss steht die Equipe aus Bonstetten auf Platz 3 der Mixed Meisterschaft Niveau B und es fehlt ein Meisterschaftspunkt zum Tabellenzweiten. Dieses Jahr zeigt sich in der Gruppe B2 eine ausgeglichene und spannende Stärkemischung. Zur Saisonhalbzeit trennten nur gerade zwei Punkte den Tabellenzweiten Sangria vom Tabellenvierten, was eine spannende Rückrunde versprach. Sangria ist dafür bekannt, eine starke Vorrunde zu spielen und dann in der Rückrunde den Ball eher flach zu halten. Prompt setzte es gegen den Tabellenfünften, welcher im Hinspiel noch mit 3:0 geschlagen wurde, eine deutliche 0:3-Niederlage ab. Auch gegen den Abstiegskandidaten aus Adliswil mussten sie hart beissen, bevor sich die Routine im fünften Satz mit 15:8 durchsetzte. Es folgte ein 3:0Forfaitsieg gegen Minerva, was für die volleyballversessenen S9er zwar wichtige drei Punkte einbrachte, aber sie um ein spannendes Spiel gegen einen mächtigen Gegner brachte. Am Dienstag, 7. März, traten sie gegen den Angstgegner Obfelden an, gegen den sie bislang noch nie ein Spiel gewinnen konnten – obwohl die Spiele heiss umkämpft waren. So auch dieses Mal. Den ersten Satz konnte

Die Sportferien sind vorüber und die Meisterschaft des HSV Säuliamt geht in den letzten Abschnitt. Da jeweils in den Ferien die Sporthalle Stigeli geschlossen ist, musste man den Trainingsbetrieb nach Bonstetten verschieben, in die Schachenhalle. Dabei haben die Aktivteams ihre Trainings miteinander bestritten, da die Hallenkapazität nicht ausreichte. Erschwerend kam hinzu, dass in Bonstetten des Handballers liebstes Hilfsmittel, das Harz, verboten ist. Trotzdem war die Qualität hoch und mit einem guten Gewissen kann von einer gelungenen Ferienzeit gesprochen werden. Bei den Juniorenteams ruhte während der vergangenen zwei Wochen der Trainingsbetrieb, was gewissen Spielern die Möglichkeit bot, ihre Blessuren auszukurieren und sich bestens auf die Prüfung für das Gymnasium vorzubereiten. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, braucht es wie immer die Unterstützung der Zuschauer. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am Samstag, 11. März, in der Sporthalle Stigeli. Den Anfang machen die U15Junioren, um 15.30 Uhr, mit ihrem Spiel gegen die SG Wädenswil/Horgen. Die SG kommt mit breiter Brust nach Affoltern, ist man doch ohne Punktverlust Tabellenführer. Da aber das Stigeli meistens eine schwer zu

Für das Team Sangria ist diese Saison noch alles möglich. (Bild zvg.) Sangria solide ins Trockene bringen, aber danach spielte der Gegner eine super Verteidigungsserie und bei Sangria entstand durch Eigenfehler ein leichtes Chaos. Trotzdem waren sie im dritten und vierten Satz immer sehr nahe dran die Wende zu schaffen. Im vierten Satz hatten sie sogar zwei Satzbälle, was die Bsco Tornados mit zwei hervorragenden Blocks zu-

nichte machten. So zog Volley S9 die 4. Niederlage in Folge gegen diesen Gegner ein. Zum Glück folgen aber noch drei attraktive Spiele, gegen den Tabellen-Leader und die beiden direkten Sangria-Verfolger. Auf alle Fälle bleibt Sangria im Rennen um die TopDrei-Plätze ein heisser Kandidat und wird mit guter Stimmung und Power für Spektakel sorgen. (pd.)

Morgen Samstag spielt der HSV in der Stigelihalle. (Bild zvg.) knackende Festung ist, kann ein spannendes Spiel erwartet werden. Das zweite Spiel findet gleich im Anschluss statt: Die erste Mannschaft des HSV Säuliamt trifft auf die TV Unterstrass Rookies. Im Hinspiel in Zürich konnte man die Partie mit 29:21 siegreich gestalten, musste sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Vorsprung nach der Pause unnötigerweise verschenkt zu haben. Um den zweiten Tabellenplatz nicht in Gefahr zu bringen, muss man solche und andere Unachtsamkeiten möglichst vermeiden. Für einen Sieg sprechen der wieder normale Trainingsumfang und die Tatsache, dass die beiden Trainer Baumann/Grau auf den gesamten Kader zurückgreifen können. (pd.)

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Sport

Freitag, 10. März 2017

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Zopfschiessen und GV Saisonbeginn bei den Schützenveteranen Affoltern Traditionsgemäss beginnt die Schiess-Saison der Veteranen und Veteraninnen mit dem Zopfschiessen. Zudem wurde die 26. Generalversammlung der Schützenveteranen Affoltern durchgeführt.

Podest der CH-LG-Auflage-Gruppenmeisterschaft: Auf dem ersten Platz die Schützen aus dem Bezirk Affoltern (von links) Heinz Hug, Krystyna Brezek und Robert Graf. (Bild zvg.)

Auflageschiessen im Aufwind Säuliämtler hamstern Medaillen Ein Sieg an einer Schweizer Meisterschaft ist immer ein besonderer Erfolg. Für sechs Schützinnen und Schützen ging dieser Traum am Freitag, 3. März, in der Mehrzweckhalle der Kaserne Bern in Erfüllung. Am Freitag vor einer Woche wurden die ersten Schweizer Meister im Auflageschiessen Pistole und Gewehr 10 m erkoren. Bei den Gewehr-Senioren setzte sich die einzige Frau am Start durch. Yvonne Margreth aus Castrisch gewann mit 310.7 Punkten vor Corsin Derungs (Camuns) mit 308.1 und Hubert Rumo (Murist) mit 300.9 Zählern. Die Affoltemer Victor Buchmüller und Martin Oehrli holten sich auf den Rängen 7 und 8 je ein Diplom.

Heinz Hug ist Schweizer Meister Mit einer kleinen Überraschung endete der Wettkampf der Veteranen. Der ehemalige Weltklasse-Schütze und mehrfache Ex-Weltmeister PierreAlain Dufaux (Portalban) musste sich mit dem vierten Rang zufrieden geben. Dabei hatte er sich als mit Abstand Bester für den Premieren-Final qualifiziert. Gold ging mit hervorragenden 314.5 Punkten und grossem Vorsprung an Heinz Hug aus Ottenbach. Silber sicherte sich die Winterthurerin Krystyna Brezek (308.3), die ebenfalls für Affoltern schiesst. Zudem kamen mit Ermanno Bachmann auf dem fünften und Markus Tobler auf dem siebten Rang weitere Mitglieder

der Sportschützen Affoltern zu Diplomen. Gute Leistungen gelangen auch Paul Grob, Platz 13, sowie Matthias Schweizer auf dem 24. Rang. Direkt nach den ersten Schweizer Einzelmeisterschaften im Auflageschiessen kam es zu einer zweiten Premiere: Pistolen- und Gewehrschützen aus der ganzen Schweiz machten den ersten Gruppenmeistertitel im Auflageschiessen unter sich aus. Als Sieger nach Hause gehen durften die Gewehrschützen aus Affoltern. Heinz Hug, Robert Graf und Krystyna Brezek erzielten hervorragende 890 Punkte und liessen damit Vully-Broye mit Pierre-Alain Dufaux, Hugo Sieber und Gérard Pouly um 12 Zähler hinter sich. Die Gewehrschützen aus Affoltern holten mit ihren zweiten und dritten Teams zusätzlich zur Goldmedaille noch zwei weitere Diplomränge ab. Die «Youngsters» mit Victor Buchmüller, Ermanno Bachmann und Martin Oehrli und die zweite Gruppe mit Markus Tobler, Matthias Schweizer und Paul Grob erreichten die Ränge sechs und sieben. Als der Schweizer Schiesssportverband vor über einem Jahr das Auflageschiessen ins Leben rief, gab es viele Skeptiker. Seit Freitag, 3. März, müsste ihre Zahl eigentlich abgenommen haben. In der Kaserne trafen sich Schützen, die zum Teil seit längerer Zeit an keinem Wettkampf mehr teilgenommen hatten, nun aber dank des Auflageschiessens die Möglichkeit erhielten, sich wieder mit anderen zu messen – und auch eine Chance auf eine Medaille zu haben. (SSV/SpSA)

Buccaneers sind in den Playouts Gegen die Kadetten Schaffhausen Mit einem Sieg gegen Floorball Uri hätten sich die Buccaneers den Ligaerhalt frühzeitig sichern können. Nach einer 10:4-Niederlage müssen die Bonstetter jedoch in den Playouts gegen die Kadetten Schaffhausen antreten. Aufgrund der Niederlage von Weggis am Vortag hätten die «Buccs» noch die Chance gehabt, sich mit einem Sieg auswärts gegen Floorball Uri direkt den Ligaerhalt zu sichern. Nach einem desolaten Start und 7:0-Rückstand bei Spielhälfte war das aber sehr schnell nicht mehr realistisch. Es ging lediglich noch darum, ein bisschen Fahrt aufnehmen zu können, um für die Playoutserie, welche im Format Best of Five ausgetragen wird, bereit zu sein. Immerhin gelangen den Buccaneers noch ein paar Tore und nachdem das Heimteam ein paar Gänge heruntergeschalten hatte,

auch einige gelungene Spielzüge. Schlussendlich resultierte ein diskussionsloses 10:4, obwohl die Ämtler auch einiges beigetragen haben und alles andere als reine Statisten waren.

Erstes Spiel auswärts in Schaffhausen, heute Freitag Die Kadetten sind bestimmt nicht das schwierigste Los, welches man hätte erhalten können – konnten die Schaffhauser doch lediglich die Hälfte ihrer Saisonspiele in der regulären Spielzeit gewinnen und haben nur am fünftmeisten Tore aller acht Teams in ihrer Liga erzielt. Allerdings sieht man das mit dem Losglück beim Gegner wohl ähnlich, anstelle der «Buccs» hätte man auch auf wesentlich stärkere Gegner treffen können. Jedenfalls wird eine ausgeglichene Serie erwartet, in welcher die Ämtler wohl ganz leicht zu favorisieren sind. Das Playout hat aber bekanntlich seine eigenen Gesetze. (pd.)

Einmal mehr war Petrus dem Anlass gut gesinnt und der Wettkampf konnte bei gutem Wetter durchgeführt werden. Dass der Wind zeitweise böenartig über das Feld fegte, machte den Schützen wenig aus, ja hatten sie doch deswegen eine gute Ausrede, wenn ein Schuss nicht im Zentrum lag. Während zweier Stunden schossen 70 Schützinnen und Schützen mit grosser Konzentration um möglichst viele Punkte. Am besten gelang dies Heinz Hug aus Ottenbach mit 98 Punkten, gefolgt von Peter Zürcher aus Knonau und Heinz Meili, Präsident des Bezirks-Schützenvereins Affoltern, beide mit 96 Punkten. Die Pistolenschützen schossen auf dem Stand Chüeweidhölzli. 22 Schützen nahmen den Wettkampf auf die Distanz 25 m, in Angriff. Dabei mussten sich die Schützen der Schützin Olga Behr geschlagen geben. Sie siegte mit 98 Punkten vor Josef Roggenmoser mit 95 Punkten und Gilbert Moraz mit 94 Punkten. Auf 50 m trugen 18 Schützen den friedlichen Wettkampf aus. Hier siegte Arthur Urech mit 92 Punkten gefolgt von Peter Schoch mit 90 Punkten und Gilbert Moraz mit 87 Punkten.

Hohes Niveau an den Wettkämpfen Der Präsident Anton Hauser konnte 85 Veteraninnen und Veteranen des Bezirks sowie den Bezirkspräsidenten Heinz Meili, im Schützenhaus Zwillikermoos zur 26. Generalversammlung begrüssen. In seinem Jahresrückblick musste er bekannt geben, dass acht Mitglieder im vergangenen Vereinsjahr verstorben waren. Mit einer Schweigeminute wurde der Schützenkameraden gedacht. Doch gab es auch Erfreuliches zu berichten. Am Jahresschiessen des Kantons in der Kategorie A, siegte Martin Landis mit 97 Punkten. Ebenso gewann Martin Landis die Jahresmeisterschaft mit 580 Punkten, vor Bruno Schneiter mit 570 Punkten und Peter Zürcher mit 563 Punkten. Bei den

Von links: Heinrich Aeberli, Fähnrich Fredi Baur, Edith Schoch, Ruth Baur und Walter Baur. (Bild zvg.) Pistolenschützen siegte Josef Roggenmoser mit 479 Punkten, vor Arthur Urech mit 467 Punkten und der besten Dame Odette Wyss mit 465 Punkten. Zur Jahresmeisterschaft zählten sechs Schiessanlässe.

Schützen aus dem Säuliamt gehören schweizweit zu den Besten Ein weiterer Höhepunkt war der Schweizer Meistertitel im Zweistellungsmatch liegen und kniend von Bruno Schneiter aus Affoltern. Ihm wurde eine Urkunde und ein Präsent übergeben. An der Gruppenmeisterschaft in Bern wurden die beiden Veteranen Heinz Hug (Ottenbach) und Robert Graf (Bonstetten) Schweizer Meister mit dem Luftgewehr im Auflageschiessen auf 10 m. Ein Höhepunkt war die Übergabe der Urkunde des Schweizerischen Schützenverbandes an Schützinnen und Schützen, welche im Alter von 80 Jahren zu Ehrenveteranen ernannt wurden. Es sind dies: Heinrich Aeberli von Bonstetten, Ruth Baur von Obfelden, Werner Baur von Zwillikon, Hansruedi Rosenberger von Wettswil und Edith Schoch aus Hedingen. Alle Sachgeschäfte wurden ohne Wortmeldungen abgehandelt. Mit

dem Verdanken für die gute Arbeit der Vorstandskollegen, der immer fleissigen Helferinnen in der Wirtschaft und der Helfer im Schiessstand, konnte der Präsident die Versammlung schliessen. Die Schützenmeister Urs Kamm und Josef Wyss konnten im Anschluss die Rangverkündigung des Zopfschiessens vornehmen.

Resultate des Zopfschiessens: 300 m Heinz Hug 98, Peter Zürcher, Heinz Meili 95, Martin Landis,

Bruno

Schneiter

94,

Fredy

Gallmann

93,Herbert Fankhauser 92, Hans Pfister, Ueli Hug 91, Arthur Rütimann, Bruno Lässer 90, Werner Wider, Heinz Störi 89, Gody Plankensteiner, Fritz Suter, Herbert Koller, Fritz Aeschlimann, Hans Kern, Paul Zwicky, Urs Kamm, Sigve Bu 88, Alfred Koller, Alfons Rütimann, Jürg Comminot, Marianne Eberli 87, Alois Zemp,

Beda

Rütimann,

Walter

Niedlisbach,

Peter Frutiger, Hans Gerhard, Christian Hosig, Tomo Klaic, Conradin Koch 86, Hans Bachmann 85 Punkte. 50m: Arthur Urech 92, Peter Schoch 90, Gilbert Moraz 87, Peter Keller 86, Odette Wyss 85, Olga Behr 84, Alfred Huber, Sepp Wyss 82, Fritz Suter 78 Punkte. 25m: Olga Behr 98, Sosef Roggenmoser 96, Gilbert Moraz 95, Bruno Hehli 94, Sepp Pfiffner 91, Elisabeth Hauser 90, Alfred Baur, Daniel Liechti 89, Arthur Urech 88, Sepp Wyss 87 Punkte. Alle Resultate sind auf der Homepage nachzulesen: www.kzsv.ch/Bezirke.

Spielen um den Schweizer Meistertitel Floorball Damen in den Playoffs Die erste Mannschaft von Floorball Albis erreicht wieder die Playoffs und kämpft um den Schweizer Meistertitel. Die Damen erreichen in der Saison den dritten Rang und qualifizieren sich somit erneut für die Playoffs. Sie gehören somit bereits unter die TopAcht-Teams in der Schweiz. Im Viertelfinal trifft Floorball Albis auf den UHT Semsales aus dem Kanton Freiburg. Das Heimspiel findet am Samstag, 18. März, um 15 Uhr, im Zendenfrei Obfelden statt. Floorball Albis freut sich auf eine lautstarke Kulisse.

Aufbau Damenabteilung Die Damenabteilung von Floorball Albis ist seit Längerem erfolgreich und kämpft immer um den Schweizer Meistertitel mit. Damit Floorball Albis dies auch in Zukunft sicherstellen kann, ist der Verein am Aufbau einer breiteren Damenabteilung interessiert. Mit der Führung eines zweiten Damenteams soll der Einstieg für Juni-

orinnen einfacher werden. Ebenfalls ermöglicht das zweite Team, dass unihockeybegeisterte Damen aus dem Bezirk ihrem Hobby nachkommen können, ohne gerade um einen Meistertitel spielen zu müssen. Floorball Albis freut sich bei Interesse auf eine Kontaktaufnahme. Ebenfalls soll die Damenabteilung vermehrt mit eigenen Juniorinnen verstärkt werden. Floorball Albis führt bereits eine Juniorinnen-Mannschaft und hat das Ziel, allen Mädchen im Bezirk in Zukunft die Möglichkeit zu geben, in einem altersgerechten Team Unihockey zu spielen. Aus diesem Grund führt Floorball Albis zum ersten Mal einen Girls Day durch. Am Samstag, 1. April, haben alle Mädchen die Möglichkeit, Unihockeysport zu erleben. Der Anlass findet von 13.30 bis 16.30 Uhr im Zendenfrei Obfelden statt. (pd.) Weitere Informationen dazu auf der Homepage von Floorball Albis: www.floorball-albis.ch. Floorball

(V. l.) Reto Bernhard, Hugo Trachsler, Chläus Biser. (Bild Anja Bernhard)

Ein Muni und Männer in Zwilchhosen Bald ist es wieder so weit, am 2. April oder eventuell am 9. April, wird in Bonstetten die 19. Ausgabe des GibelSchwinget stattfinden. Der Siegermuni Rambo posierte bereits für ein erstes Foto mit den Spendern Reto Bernhard und Hugo Trachsler. Zurzeit lebt Muni Rambo auf dem Hof von Chläus Biser. Erwartet werden Schwinger aus dem ganzen Gebiet der Nordostschweiz und dem Freiamt, der stärkste Schwinger an diesem Tag wird den prächtigen Muni mitnehmen können. Anja Bernhard

Albis freut sich auf eine volle Halle mit begeisterten Unihockeymädchen.

Weitere Infos unter: www.schwingklubamalbis.ch.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Säuliämtler Weltenbummler auf je zwei Rädern

Freitag, 10. März 2017

Marie-Claire Diemand und Markus Hummel aus Obfelden fahren mit dem Velo nach China

Silvan, 27. Februar.

Wir sind dann mal für 200 Tage weg, schreibt Marie-Claire Diemand am Schluss ihres Mails, in der sie die geplante Reise per Velo mit ihrem Ehemann Markus Hummel kurz umschreibt. Das Paar plant, während 30 Wochen auf der Seidenstrasse durch 19 Länder rund 10 000 Kilometer bis zur Grenze zu China zu pedalen. ................................................... von martin mullis

Laura Stephanie, 28. Februar.

Omer, 1. März.

Emil, 2. März. (Bilder Irene Magnin) anzeige

wetter

Von der Schweiz nach China zu reisen dauert mit dem Flugzeug zehn Stunden oder etwas über 200 Tage, wenn man wie Marie-Claire Diemand und Markus Hummel das Fahrrad nimmt. Die ehemalige Lehrerin Marie-Claire gönnt sich vorerst einmal eine Auszeit von unbestimmter Dauer, während der gelernte Elektro-Ingenieur und Finanzfachmann seit einiger Zeit bereits seinen vorzeitigen Ruhestand geniesst. Am Tisch im gepflegten Wohnzimmer des Einfamilienhauses in Obfelden sitzend, vermittelt das Paar keineswegs den Eindruck verwegener Survival-Experten welche das ultimative Abenteuer suchen. Eine derartige Wahrnehmung wäre ihnen im Gegenteil eher unangenehm. Trotzdem, wer ihre geplante Reiseroute auf der Landkarte studiert und die Namen der Länder welche sie durchfahren liest, dürfte zwangsläufig dem Mut und abenteuerlichen Stellenwert ihrer Reise Respekt zollen. Der Weg von Obfelden bis zur chinesischen Grenze führt ans Schwarze Meer und durch die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und Kasachstan und gilt als eine der klassischen Varianten der berühmten und geheimnisvollen Seidenstrasse.

Start am Sonntag 12. März, in Obfelden Bereits vor 20 Jahren unternahm das Paar gemeinsam eine längere Reise um die Welt, wobei neben einem kleinen Reisekoffer der Gleitschirm als wichtigstes Gepäckstück galt. In Venezuela sammelten sie auch die ersten Bike-Erfahrungen, waren sie doch da-

Mit den Velos nach China: Marie-Claire Diemand und Markus Hummel sind gut vorbereitet. (Bild Martin Mullis) mals eine lange Zeit mit dem Velo unterwegs. Am Sonntag, 12. März, nun wollen Marie-Claire und Markus erneut zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis aufbrechen. Sie bezeichnen ihre geplante Reise zwar durchaus auch als Abenteuer, wichtig sind für sie jedoch das Kennenlernen von Land und Leuten unterschiedlichster Kulturen und die faszinierenden Landschaften. Für sie gilt das geflügelte Wort «Der Weg ist das Ziel» tatsächlich, sie freuen sich deshalb sehr auf die kommenden Erlebnisse und sind überzeugt, mit vielen wertvollen Erfahrungen zurückzukommen. Markus Hummel schmunzelt ein bisschen bei der Beantwortung der Frage, ob auch eine gewisse Angst vor den zu erwartenden Strapa-

zen und allfälligen Gefahren vorhanden sei.

Länder mit politischen Wirren werden gemieden Da sie jedoch unsichere Länder mit politischen Wirren wie Syrien, Afghanistan und Pakistan meiden, räumt der Ruheständler zwar durchaus Respekt vor den Anstrengungen und Beschwernissen ein, glaubt aber bei einem umsichtigen Verhalten keine Angst haben zu müssen. Ausserdem haben sich die beiden Weltenbummel minutiös vorbereitet und informieren sich zudem auch während der Reise über die Sicherheitslage auf der Reiseroute. Der «Anzeiger» wird regelmässig über diese abenteuerliche Reise

der beiden Säuliämtler berichten. Wer die Tour noch detaillierter verfolgen will, kann sich im Blog zeitnah informieren. Das Ehepaar hält auch dezidiert fest, dass eine solche lange Reise als ausserordentliches Privileg zu bezeichnen sei. Aus diesem Grund wollen sie den langen Weg auf zwei Rädern auch nutzen, um etwas Gutes zu tun. Wer die Reise auf dem Blog verfolgt, hat Gelegenheit, dem Förderverein «asra», einen persönlich festgelegten Betrag pro Velo-Kilometer, für die Unterstützung von benachteiligten Kindern und behinderten Jugendlichen in den Slums von Delhi, zu spenden. Blog unter www.2initinere.com. Weitere Infos zum Spenden: www.asra.ch.

liebe elise

Konrad und die Kohlenhydrate

bauernregel «Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März.»

Liebe Elise, neulich hat mich Konrad besucht. Wir haben uns Jahre nicht mehr gesehen. Als ich ihn an der Haltestelle des Postautos in Empfang nahm, war er ziemlich grün im Gesicht. Auf dem eher kurzen Heimweg zu mir kamen wir nicht wirklich zügig vorwärts: ihm war übel von der Fahrt durchs Tal hinauf, ich wurde abgelenkt von der Nachbarin, die mir Salat und die neuesten Neuigkeiten schenken wollte. «Das sind also diese schützenswerten Dächer?», versuchte er den Einstieg zu finden. Im Nu waren wir bei Flachdachbegrünungen, optimaler Besonnung, verdichtetem Bauen, urbanem Leben und all seinen tollen Möglichkeiten ... Ein bisschen hinterwäldlerisch fühlte ich mich schon. Und ich ahnte, dass sich dieses Gefühl noch verstärken würde, wenn wir erst einmal zu Hause angelangt wären ... Ein Gläschen seines mitgebrachten teuren Proseccos hat die Stimmung gelockert und wir haben – glaube ich – ein recht schönes Gespräch gehabt. Bis meine Katze eine halbe Maus brachte und das Nachbarskind ohne zu klingeln in

der Stube stand und da auch – wie an manch anderen Tagen davor – ein halbes Stündchen bleiben wollte. Konrad war entsetzt ob meiner Unfähigkeit, mich abzugrenzen. Das Nachtessen Antoinette Suter. war wohl aus seiner (Bild zvg.) Sicht ebenfalls suboptimal – wie konnte ich auch ahnen, dass gerade alle, aber auch wirklich alle, die etwas auf ihre Form geben, einen grossen Bogen um Kohlehydrate machen. Insbesondere am Abend. Insbesondere einen riesenhaften Bogen um Kartoffelstock. Dass die Kartoffeln aus meinem bescheidenen Garten stammen, habe ich ihm nach seinen Ausführungen über Urban Gardening nicht gesagt. Sowieso war er da schon längst beim Bodymass-Index und dem guten Stil, welcher sich vor allem in einer schlanken Silhouette äussert, angelangt.

Es war ein bisschen anstrengend den Abend über die Runden zu bringen. Ich fragte ihn nicht, wo in welchem Moment Abgrenzung zu Ausgrenzung wird. Und ob sich Spiessigkeit eher in Geranienkisten oder der Enge unserer Gedanken zeigt. Ach Elise, lass uns jedenfalls weiterhin Kartoffeln in jeder Form essen, Zeit haben für Kinder und andere Störfälle, – gut die Mäuse müssen nicht unbedingt sein –, und der Pflege der Silhouette keinen Logenplatz in unserem Terminkalender geben. Und bitte, richte deiner Nachbarin meine besten Geburtstagswünsche aus. 50 zu werden ist schon es bitzeli anstrengend. Etwa vergleichbar mit dem Erwandern eines recht steilen Berges. Oben angekommen bist du ausser Atem, verschwitzt, und du fragst dich, wer dir das nur eingebrockt haben kann. Und dann realisierst du plötzlich die grandiose Aussicht, die klare Luft, die Nähe des Himmels. Und du fühlst dich klein und gross, still und übermütig, müde und stolz und alles miteinander. So ist 50. Bis bald Antoin

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019 2017  

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