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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 19 I 169. Jahrgang I Dienstag, 10. März 2015

Einweihungsfeier

Revision

Neues Garderobengebäude im Jonentäli, Hausen: Ein Fest am 9. Mai. > Seite 3

Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg: Jährliche Kontroll- und Unterhaltsarbeiten. > Seite 3

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Für Arbeitslose «Die Alternative», Ottenbach: Förderkonzept und Arbeitsplätze für Externe. Seite 5

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Künstlerinnenkollektiv Heilkräuter -

Ausstellung «Frauen Formen Farben» in der Galerie Märtplatz in Affoltern. > Seite 10

Interessantes Thema am «Frauezmorge» Stallikon-Wettswil mit Ernestine Astecker. > Seite 10

Genügend Sicherheit am Bahnhof Bonstetten-Wettswil? Gefahrengut: Kanton und Bundesamt für Verkehr mit unterschiedlichen Einschätzungen Sicherheitstechnisch entspricht das Pufferlager für Gefahrengut der Dr. W. Kolb AG beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil den Anforderungen des Kantons. Für zusätzliche Schutzmassnahmen entlang des Anschlussgleises, die vom kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) angeregt wurden, sieht das zuständige Bundesamt für Verkehr (BAV) keine Notwendigkeit. Die Dr. W. Kolb AG unterhält am Bahnhof Bonstetten-Wettswil ein sogenanntes Pufferlager mit Ethylenoxid (EO), das in Zisternenwagen zwischengelagert wird – ein toxisches und hochexplosives Gas. Neue Nutzungen rund um den Bahnhof, wo sich inzwischen auch mehr Menschen aufhalten, nahm Kantonsrat Hans Läubli (Grüne, Affoltern) zum Anlass für eine Anfrage an den Regierungsrat. Er fragt, ob dieses Zwischenlager noch verantwortbar sei und ob die Sicherheitsbestimmungen den neuen Bedingungen angepasst worden seien.

In ihrer Antwort verweist die Regierung auf die Gutachten und auf die regelmässigen Kontrollen der Risikosituation, die aufgrund der Störfallverordnung Pflicht sind. Eine nächste Sicherheitsinspektion findet im Frühjahr 2016 statt. Im Zusammenhang mit der Wohnüberbauung «Am Weiher» und aufgrund weiterer Nutzungen in Bahnhofnähe sind inzwischen eine ganze Reihe zusätzlicher Schutzmassnahmen realisiert worden, unter anderem eine 1,5 Meter hohe Schutzmauer entlang der Wohnüberbauung und eine stationäre Sprinkleranlage. Sodann wurde das Alarmierungs- und Einsatzkonzept im Zusammenhang mit der Überbauung angepasst. Gemäss einer Verfügung des Awel vom 7. Januar 2010 werden die Standards der Sicherheitstechnik mit diesen zusätzlichen Massnahmen im Pufferlager beim Bahnhof eingehalten. Das Lager ist umzäunt, abgeschlossen und befindet sich rund 300 Meter nördlich des Bahnhofs. Es diene ausschliesslich der Zwischenlagerung; ein Umschlag könne nicht vorgenommen werden. Der Bereich des Pufferlagers

werde mit Gassensoren überwacht. Austretende Dämpfe seien sofort feststellbar, schreibt der Regierungsrat. Pro Monat werden allerdings nur noch zwei bis drei Bahnkesselwagen in das Zwischenlager eingestellt; früher waren es pro Monat rund 20. Dadurch habe sich das Risiko vermindert, heisst es in der regierungsrätlichen Antwort.

Kinderhort gefährdet? Das Awel hält allerdings zusätzliche Schutzmassnahmen entlang des Anschlussgleises für notwendig. Denn im Rahmen des Bahnhofausbaus ist eine Weiche durch die SBB fast 50 Meter nach Süden verlegt worden. In diesem Bereich befindet sich ein Kinderhort. «Bei einer Leckage eines Bahnkessels im Rangierbereich bildet das freigesetzte EO im schlimmsten Fall eine Lache von rund 50 Meter Durchmesser. Dadurch wäre der Kinderhort in einem Abstand von 25 Meter gefährdet. Dies zeigt, dass die zusätzlichen Massnahmen zum Schutz der Wohnüberbauung entlang des Anschlussgleises nötig sind», argumentiert der Regie-

Affolterns Geschichte in einer ehemaligen Zivischutzunterkunft Es sind unzählige Gegenstände, Schriften und Fotos, die aus Affolterns Vergangenheit stammen. Das Dorfmuseum in Zwillikon, eine ehemalige Stätte des Zivilschutzes, ist sozusagen das «Gedächtnis» des Bezirkshauptortes. Besucherinnen und Besucher werden

staunen, was sie auf drei Etagen vorfinden: Überbleibsel aus einer bewegten Vergangenheit: vom ausgestorbenen Handwerk über Zeugen aus einem blühenden industriellen Zeitalter bis zu Bildgeschichten und Büchern über die Geschichte des Bezirkshauptortes

– zusammengetragen von der Kommission Dorfgeschichte, die unter der Leitung von Herbert Gübeli Hunderte von Stunden investiert und vom Gemeinderat ein Budget erhält. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

rungsrat. Das kantonale Awel schlug dem zuständigen Bundesamt für Verkehr denn auch eine 82,5 Meter lange Mauer vor, die entlang der P+R-Anlage, des Kinderhorts und der Parkplätze auf dem SBB-Areal bis zum Stellwerk führt. Selbst wenn die Gefahr einer Leckage gering sei, könne mit diesen verhältnismässig einfachen und wirtschaftlich tragbaren Massnahme ein Ausbreiten von EO im Bereich des Kinderhorts bei grossen Freisetzungen erheblich eingeschränkt werden. Das BAV stuft die Situation hingegen als nicht kritisch ein. Zitiert wird ein aktueller Bericht über Personenrisiken bei Gefahrentransporten. Dieser zeige, dass die Strecke von Zürich Altstetten nach Hedingen geringe Gefahrengutmengen aufweise. Aus diesem Grund werde der Abschnitt beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil durch das BAV als nicht kritisch eingestuft. Deshalb könne auf eine Schutzmauer verzichtet werden, heisst es in der regierungsrätlichen Antwort. Die unterschiedliche Einschätzung von kantonalen Ämtern und Bundesamt findet Anfrager Hans Läubli «eher beunruhigend». (-ter.)

Petra Klingler siegte Beim Eiskletter-Weltcup im russischen Kirow landete die Bonstetterin Petra Klingler (Bild) einen Sieg. Nun wird sie sich vom Eis wieder auf das Bouldern umstellen müssen. – Bericht Seite 27 anzeigen

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ZSO Albis ist einsatzbereit Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Albis stellte sich vergangenen Mittwoch und Donnerstag der Herausforderung Riforma II. Mit dieser Übung prüft der Kanton die Einsatzbereitschaft seiner ZSOs. «Sie haben ruhig, konzentriert und zielorientiert gearbeitet», zeigte sich Fredi Haab, Kommandant der ZSO Albis mit seinen Leuten zufrieden. 18 Aufgaben galt es allein am Donnerstag zu bewältigen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Der HEV-Direktor spricht in Knonau über den Immobilienmarkt Ansgar Gmür, der in Affoltern wohnhafte Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes (HEV), ist am 19. März Gastredner beim 11. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik in Knonau. Er spricht zum Thema «Immobilienmarkt – fertig lustig». Beim gleichen Anlass, wo sich die regionale Wirtschaft und die Politik begegnen, wird Standortförderer Charles Höhn verabschiedet. Sein Nachfolger ist Marcel R. Streiff.

Im Vordergrund ein Turm-Uhrwerk aus dem Jahr 1533. (Bild Werner Schneiter)

................................................... > Bericht auf Seite 9

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2015

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Einweihungsfeier Garderobengebäude und Sportplatz Jonentäli am 9. Mai 2015 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Die Kreisschulgemeinde Hausen, Kappel und Rifferswil sowie die Politische Gemeinde Hausen laden alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Sportbegeisterte zur Einweihungsfeier des Garderobengebäudes und des Sportplatzes Jonentäli am Samstag, 9. Mai, ein. Der Turnverein, der Fussballclub sowie die Sekundarschule organisieren das Rahmenprogramm; 9 Uhr: Rangturnen und Beachvolleyball-Turnier, 10 Uhr: Fussball (E-Spiele), 11 Uhr: Ende Wettkämpfe, 11.30 Uhr: Offizielle Einweihung und Rangverkündigung, 12.30 Uhr: Festwirtschaft und 13 Uhr: Fussballspiel (3.- oder 4.-LigaSpiel). Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, das Garderobengebäude sowie den Sportplatz zu besichtigen!

Gemeindeverwaltung Per 31. August 2015 scheidet Peter Gisler, Abwart Schulhaus Ebertswil, infolge Erreichung des Pensionsalters aus dem Gemeindedienst aus. Der Gemeinderat bedankt sich bereits heute für die gute langjährige Zusammenarbeit «im Dienste aller». Die Abwartstelle mit 60 Stellenprozenten wurde zur Wiederbesetzung per 1. September 2015 ausgeschrieben. Nach dem Lehrabschluss wurde Jasmin Guntli als Verwaltungsangestellte mit einem Teilzeitpensum von 60 Prozent befristet weiterbeschäftigt, um ihr den Besuch der berufsbegleitenden zweijährigen Berufsmittelschule zu ermöglichen. Jasmin Guntli kün-

digte ihr Arbeitsverhältnis per Ende März 2015. Die befristete Anstellung führte zu einigen Entlastungen im Bereich Steuern / Finanzen. Deshalb hat sich der Gemeinderat entschieden, die Arbeiten in diesem Bereich neu aufzuteilen und eine unbefristete Stelle mit 50 Stellenprozenten auszuschreiben.

Feuerwehr

Neuzuzügeranlass am Sonntag, 25. Oktober

Geschwindigkeitskontrollen durch Gemeinde- und Kantonspolizei

Den Termin für den Neuzuzügeranlass hat der Gemeinderat auf Sonntag, 25. Oktober 2015, festgelegt. Die neu zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohner werden mit einer separaten Einladung bedient.

Die Gemeindepolizei Affoltern am Albis führte am 12., 21., und 28. Januar 2015 in Hausen am Albis Geschwindigkeitskontrollen durch. In dieser Zeit wurden an der Rifferswilerstrasse 327 und 822 Fahrzeuge kontrolliert, dar-

Für die Anschaffung eines Öl-/Wasserwehrfahrzeuges (OWF) wurde ein Bruttokredit von 125 000 Franken bewilligt. Die kantonale Gebäudeversicherung sicherte an diese Kosten eine voraussichtliche Subvention von 50 % oder 62 500 Franken zu.

aus resultierten 36 (11,01%) respektive 125 Übertretungen (15,21%). An der Albisstrasse wurden 837 Fahrzeuge kontrolliert, daraus resultierten 16 Übertretungen (1.91%). Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 80 km/h (anstelle der signalisierten 50 km/h). Die Kantonspolizei Zürich führte am 7. Februar 2015 in Hausen Geschwindigkeitskontrollen durch. Es wurden an der Albisstrasse in Hausen 199 Fahrzeuge kontrolliert, daraus resultierten 6 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 61 km/h (anstelle der signalisierten 50 km/h). (db)

Revision der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg Jährliche Kontroll-, Revisions- und Unterhaltsarbeiten

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil – Felsenegg wird vom 9. bis 13., vom 16. bis 20. und vom 23. bis 27. März eingestellt. Grund für die Betriebseinstellung sind die jährlich notwendigen Kontroll-, Revisionsund Unterhaltsarbeiten. Auch dieses Jahr fallen wieder umfangreiche Arbeiten an, so dass der Betrieb werktags während drei Wochen eingestellt wird. An den dazwischenliegenden Wochenenden fährt die LAF

Wird auf Herz und Nieren geprüft: Luftseilbahn Adliswil – Feflsenegg. (Bild zvg.)

fahrplanmässig. Für die Sicherheit und den Komfort der Fahrgäste werden während der dreiwöchigen Revision nicht nur die Stützen, die Kabinen und alle Seile kontrolliert sowie die Bremsen geprüft, sondern auch sämtliche anderen Bauteile inspiziert und gewartet. Die jährlich ob-

ligatorische Bergungsübung sowie der Instruktionstag stehen ebenfalls auf dem Programm. Am Samstag, 28. März, fährt die Luftseilbahn wieder nach Winterfahrplan. Bereits am Sonntag, 29. März, wird aber auf den Sommerbetrieb umgestellt, welcher bis zum 24. Oktober dauert. Die LAF verkehrt in dieser Periode täglich von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-MinutenTakt. (pd.) Infos zum Fahrplan: www.laf.ch oder www.zvv.ch. Öffnungszeiten des Panorama-Restaurants Felsenegg: unter www.felsenegg.com.

Drei kantonale und vier eidgenössische Abstimmungsvorlagen Der Regierungsrat hat beschlossen, dass am 14. Juni 2015 über drei kantonale Vorlagen abgestimmt wird. Auf eidgenössischer Ebene kommen vier Vorlagen vors Volk. Die drei kantonalen Vorlagen: 1. Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 8. September 2014; obligatorisches Referendum für Gebühren), 2. Gemeindegesetz (Änderung vom 8. September 2014; Gebührenkatalog), 3. Kantonale Volksinitiative: Keine Härtefallkommission für abgewiesene Asylsuchende und Personen mit ungeregeltem Aufenthaltsstatus. – Die vier eidgenössischen Vorlagen: 1. Bundesbeschluss vom 12. Dezember 2014 über die Änderung der Verfassungsbestimmung zur Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologie im Humanbereich. 2. Volksinitiative vom 20. Januar 2012 «Stipendieninitiative» 3. Volksinitiative vom 15. Februar 2013 «Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)». 4. Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen. (ki.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2015

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ZSO Albis demonstriert Einsatzbereitschaft An der Aufgebotsübung des Kantons galt es, verschiedenste Aufträge zu bewältigen Mit der Übung Riforma II überprüft der Kanton die Einsatzbereitschaft der Zivilschutzorganisationen. Die ZSO Albis stellte sich diesem Test vergangenen Mittwoch und Donnerstag. ................................................... von thomas stöckli «Sofort einrücken.» Mit dieser SMSMeldung wurden am Donnerstagmorgen ab 6.45 Uhr rund 85 Zivilschützer aufgeboten. Dass sie sich den Tag für die Einsatzübung Riforma II freihalten sollten, das wussten sie zwar, wann es losgehen sollte und was ihre Aufgaben sein würden, das kam jedoch überraschend. Schliesslich ging es darum, die Einsatzbereitschaft zu prüfen. Um im Ernstfall bestehen zu können, müssen drei Komponenten stimmen, so Thomas Stettler, Chef Einsatz im Kantonalen Zivilschutz: Die Organisation, das Material und das Fachwissen. «Der Aufbietende erwartet eine Leistung und will nicht, dass wir zusätzliche Probleme schaffen.» Am Mittwoch war das Kader mit einer Planungsübung gefordert worden, am Donnerstag ging es nun mit der Mannschaft auch um die prakti-

sche Umsetzung. Aus dem Stand heraus starten – das war eine der grossen Herausforderungen, mit denen sich die Zivilschützer konfrontiert sahen: «Bis neun Uhr hatte ich fast keine Leute», sagte Martin Wälti, Chef der Führungsunterstützung. Nach dem Mittag hatte sich der Meldefluss allerdings eingespielt. «Es läuft», durfte Wälti feststellen. Zu dieser Zeit standen die Truppen draussen bereits im Einsatz. Die Unterstützungszüge schnitten vis-à-vis der Driving Range in Wettswil den Waldrand zurück, bauten in Birmensdorf eine Notbrücke für Fussgänger und ein Wasserbecken und retteten «Verschüttete» aus Trümmern. Die Betreuer engagierten sich derweil im Altersheim Seewadel und an der Primarschule Aeugst. Für die Fünftklässler wurde dort ein Erlebnisnachmittag gestaltet. «Ich bin stolz auf meine Mannschaft», zieht Fredi Haab, Kommandant der ZSO Albis, am Tag nach der Übung Bilanz. «Sie haben ruhig, konzentriert und zielorientiert gearbeitet», so Haab weiter. Die Übung habe den einen oder anderen Handlungsbedarf aufgedeckt, die Bilanz fällt aber doch positiv aus: «Wir sind aus meiner Sicht einsatzbereit», so Haab.

Einer von 18 Aufträgen, die im Rahmen der Übung auszuführen waren: Rodungsarbeiten am Waldrand. (Bild zvg.)

«Alternative»: Förderkonzept und Arbeitsplätze für Externe Angebot für Menschen ohne Arbeit – Vermittlung via Ämtler Sozialdienst Im Ulmenhof in Ottenbach bietet «Die Alternative» seit 2013 Arbeitsplätze für Menschen ohne Arbeit. Nach der systematischen Auswertung der Erfahrungen der letzten zwei Jahre wird die Platzzahl von sechs auf zehn ausgebaut und das Angebot mit der Option des Jobcoaching und Supported Employment erweitert, wodurch den arbeitsintegrativen Zielsetzungen besser entsprochen werden kann. Zudem kann nun passgenauer auf Lebenssituation, Ressourcenlage und den Auftrag eingegangen werden. ................................................... von urs e. kneubühl Der Mann, nennen wir ihn Max, war lange Zeit ohne Job und ausgesteuert. Er fühlte sich «weg vom Fenster», hoffnungslos, bekam gesundheitliche Probleme, die auch sein direktes Umfeld stark belasteten. Durch Vermittlung des Sozialdienstes Bezirk Affoltern schnupperte er – im Rahmen des neuen «Förderkonzeptes Arbeit» der Alternative – in der Küche und den Werkstätten des Ulmenhofs. Gleichzeitig wurden gemeinsam mit ihm mittels sozialdiagnostischer Abklärung passgenaue und individuelle Ziele formuliert und mit der Unterstützung der arbeitsagogischen und psychosozialen Kernkompetenzen des Behandlungsteams auch umgesetzt. Nach rund achtzehn Monaten entwicklungsorientierter Betreuung, Beschäftigung und Arbeitstraining im Ulmenhof sieht Max heute wieder Licht am Horizont. Sein Gemütszustand hat sich stabilisiert, er lebt wieder in einer geregelten Tagesstruktur und hat mittlerweile eine Weiterbildung angepackt. Er geht davon aus, dass er sich schon bald wieder fit für den ersten Arbeitsmarkt fühlt und entsprechende Schritte dazu einleiten kann. Das stufenweise aufgebaute neue «Förderkonzept Arbeit» der Alternative richtet sich exakt an Menschen wie

ter Arbeitsagoge und Experte an der höheren Fachprüfung für Arbeitsagogik, sieht gerade in der Vielfalt der Arbeitsbereiche, welche im Ulmenhof angeboten werden können, eine Stärke des neuen Förderkonzeptes. «Nach einer Eignungsabklärung wird in einer ersten Phase in allen Arbeitsbereichen geschnuppert. Also in Küche und Catering, in der Schreinerei und der Montage, in der Kerzenwerkstatt, ebenso in Hauswirtschaft Die psychosozialen und arbeitsagogischen «Alternative»-Fachleute haben ein interessantes «Förder- und Liegenschaftskonzept Arbeit» für Langzeitarbeitslose angerührt. Von links: Hugo Nietlispach, Stephan Germundson unterhalt», berichtet Nietlispach, der und Marlies Huber. (Bild Urs E. Kneubühl) seit über zwei JahMax, wie Stephan Germundson, Ge- Fundament, auf denen die formulier- ren Bereichsleiter der Ulmenhof-Werksamtleiter «Die Alternative», erläutert: ten realistischen Förderziele aufbau- stätten ist. In der nachfolgenden Phase liegt «Unser Angebot ist für Menschen ohne en. «Es geht für jeden Einzelnen, ob Arbeit, welche sich in den ersten oder ressourcenschwach oder ressourcen- der Fokus auf der Arbeitstätigkeit. Es zweiten Arbeitsmarkt eingliedern stark, darum, sowohl das Selbstwert- geht dabei um Training zur Stärkung möchten, ebenso für jene, welche eine gefühl zu stärken als auch an Selbstbe- der Grundqualifikationen, wobei die Beschäftigung ohne Anspruch auf eine wusstsein zu gewinnen», bekräftigt Belastbarkeit sukzessive ausgebaut Arbeitsintegration suchen. Hier steht die langjährige Fachfrau, die sich seit wird, und geht danach in die individudie Stabilisierung im Vordergrund. Un- über 20 Jahren in der Integrationsstel- elle Förderung, als Phase drei über. sere Fachleute der zentralen Anlauf- le Kanu engagiert. Hier dürfen Klien- Hier werden die Ressourcen und Komstelle «Kanu» informieren vorab über tinnen und Klienten denn auch auf petenzen weiter gesteigert und die Inverbessert. das Angebot, machen eine sozialdiag- die volle Unterstützung der psychoso- tegrationsfähigkeit nostische Abklärung und formulieren zialen und arbeitsagogischen Kern- Schliesslich folgen die Austrittsvorbegemeinsam mit dem Klienten passge- kompetenzen des Behandlungsteams reitungen mit erweiterten Zielen, aus bauen. Konkret: Die «Alternative»- denen eine mögliche Anschlusslösung naue und individuelle Ziele.» Marlies Huber, Alternative-Be- Fachleute begleiten sie stets mit ent- mit Zielvereinbarungen und Evaluatioreichsleiterin Beratung, Integration wicklungsorientiertem Ansatz, damit nen resultiert. und Rehabilitation, die mit ihrem Ka- die gesetzten Ziele auch umgesetzt nu-Team diese Abklärungen macht, werden können. Geduld und Engagement sieht dieselbe als ganz wesentlichen Faktor im neuen Förderkonzept: Von Erfolgserlebnisse bringt die Arbeit in grosser Bedeutung ist zudem die enge Sorgfältiger Aufbau mit mehreren den Ulmenhof-Werkstätten sowie in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Möglichkeiten der Küche und im Catering mit. Die in Bezirk Affoltern.» Und ebendiese Stabi- In der Küche und den Werkstätten des Schreinerei, Montage und Kerzenlisierung der Klientinnen und Klienten Ulmenhofs werden dann die weiteren werkstatt gefertigten Produkte wersowie die adäquate Begleitung durch Förder- und Entwicklungsphasen ein- den über verschiedene Kanäle verdie «Alternative»-Fachleute bilden das geleitet. Hugo Nietlispach, ausgebilde- kauft. Einerseits im Alternative-Ge-

schenkladen, an Märkten, über den Alternative-Online-Shop sowie über eine wachsende Zahl von Wiederverkaufsstellen. Gesamtleiter Stephan Germundson hält aber auch deutlich fest: «Geduld und Engagement sind zum Gelingen von sehr grossem Belang. Eine Integration oder ein Wiedereinstieg in den ersten oder auch den zweiten Arbeitsmarkt gelingt selten bis nie in ein paar Monaten. Allerdings kann auch schon das Erreichen einer geregelten Tagesstruktur als guter Erfolg gesehen werden.» Das «Förderkonzept Arbeit» jedenfalls ermöglicht eine individuelle und realistische Planung sowie eine ressourcenorientierte Förderung der Teilnehmenden. Dauerarbeitsplätze bietet es nicht, sondern hat einen «Sprungbrett-Charakter». Dabei kann auch das vom Kanu angebotene Zusatzmodul «Integration», das als Ergänzung zur vorab geschilderten dritten Förderphase genutzt werden. Marlies Huber: «Es umfasst die psychosoziale Beratung mit Fokus auf die Arbeitsintegration, ebenso Unterstützung bei der Stellensuche sowie ein Supported Employment. Unser Förderkonzept dürfte auch Arbeitgeber im Bezirk interessieren. Ich freue mich über eine Kontaktnahme.»

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2015

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Das «Gedächtnis» des Bezirkshauptortes Eine Fülle an Zeitzeugen: Blick in das Dorfmuseum von Affoltern in Zwillikon Das Dorfmuseum AffolternZwillikon an der Ottenbacherstrasse in Zwillikon ist sozusagen das Gedächtnis des Bezirkshauptortes: Hunderte von Objekten und Schriften dokumentieren die reichhaltige Geschichte. ................................................... von werner schneiter Jene Damen, die an diesem frühlingshaften Samstagmorgen durch die Räume streifen, geraten immer wieder ins Staunen. Das gibt es die «Weisst-dunoch-Formulierungen» über «sieh mal, denn kenne ich noch» bis zu den «Aha»-Erlebnissen. Tatsächlich finden sich auf drei Etagen viele Dokumente, die von einer reichhaltigen Geschichte des «Apfelbaumdorfes» Affoltern eindrückliches Zeugnis ablegen – gesammelt, registriert und ausgestellt von der Kommission Dorfgeschichte, die das Museum in Zwillikon im Auftrag der Gemeinde in Schwung hält. Deren Mitglieder – Herbert Gübeli, (Präsident), Ursula Grob, Isabelle Estermann, Daniel Liechti und Bernhard Stierli – stecken Hunderte von Stunden in diese Arbeit über die Vergangenheit, die dank diesem Engagement nicht in Vergessenheit gerät.

Bewegt und bewegend: Start mit OVA und «Gotthard-Balti» Das Dorfmuseum in Zwillikon wurde im Jahr 1990 eingerichtet – in den ehemaligen Räumen des Zivilschutzes und im ehemaligen Kantonnement des Militärs. Der grösste Teil des Sammelgutes, das der Kommission fast zu 100 Prozent kostenlos zugeht, ist auf den verschiedenen Etagen thematisch gegliedert. So stösst man im Eingangsbereich gleich auf die bewegte und bewegende Geschichte der OVA und auf einen, den alle in Affoltern liebevoll «De Balti» nannten: auf den Veteranen-Motorräder-Sammler Ernst Baltisberger, der im vergangenen Jahr verstorben ist und 1980 als Erster mit dem Töff durch den neu eröffneten Gotthardtunnel röhrte – ein geschätztes Dorforiginal, von denen es in früheren Zeiten in Affoltern einige gab – und dazu andere Persönlichkeiten, die allesamt per Bild im Museum ihr kleines «Denkmal» bekommen haben.

Industrie und Handwerk Im Dorfmuseum tauchen an Geschichte Interessierte ein in die reichhaltige Industriegeschichte von Affoltern (zum Beispiel Seidenindustrie, Bierbrauerei, Cigarrenfabrik, Nahrungsmittelfabrikation, Holzwollenfabriken Störi und Spörri). Zu sehen ist neben einer Küche und einer Stube aus dem vorletzten Jahrhundert auch altes Handwerk wie dasjenige des Wagners oder Schmieds, von denen es in Affoltern fünf gab. Wer wusste denn schon, dass ein Herr Felber an der Oberen Bahnhofstrasse Radios herstellte? Dass die älteste Fabrik, eine Seidenweberei, 1821 in Zwillikon die Produktion aufnahm? Viel jünger, aber doch schon weit weg sind die ersten PCs, die sich die Oberstufe im Jahr 1987 angeschafft hat. Wer weiss noch, dass der letzte Bauer, Robert Schneebeli, 1986 aus dem Dorf ausgezogen ist? Auch das ist fotografisch festgehalten. Selbstverständlich ist auch der Landwirtschaft Raum gewidmet im Museum. Da steht eine sogenannte «Röndle», mit der der Weizen vom Stroh getrennt worden ist. Zu bestaunen ist auch die Entlassungsurkunde des Grossen Raths des Kantons Zürich für Jakob Dubs, der danach in den Bundesrat wechselte (1861 bis 1872). Sammlungsschwerpunkte bilden ausserdem Fotoapparate, das Material der alten Apotheke Mosca, Bestände zu den Industriebetrieben des Bauunternehmens Gautschi sowie eine grosse Fotosammlung zu Affoltern. Kommissionspräsident Herbert Gübeli hat sie alle eingescannt. Kommissionsmitglied Ursula Grob sichtet und inventarisiert. «Unser Ziel ist es, alles Vorhandene zu inventarisieren und fotografisch zu erfassen – das ist eine Riesenarbeit», sagt Herbert Gübeli, der unter anderem auch Protokollbücher der Schule und der Gemeinnützigen Gesellschaft transkribiert hat. Vorhanden sind auch diverse Bücher, die das Thema «Affoltern» in sich tragen.

Wenden mit den übrigen Kommissionsmitgliedern Hunderte von Stunden für das Dorfmuseum auf: Ursula Grob, Kommissionspräsident Herbert Gübeli (rechts) und Daniel Liechti. (Bilder Werner Schneiter)

Das Museum befindet sich in Zwillikon am Gemeindeplatz. Es ist jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Es kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten besucht werden. Für Gruppenbesuche wird gerne ein Apéro oder Zvieri organisiert. Kontaktpersonen: Herbert Gübeli (Telefon 044 761 01 31) und Ursula Grob (Telefon 079 313 73 17).

Vergangene Zeiten: Ein Webstuhl und eine sogenannte «Röndle» (hinten), mit der die Spreu vom Weizen getrennt wurde.

Weniger für uns – genug für alle» Gemeinden im mittleren Säuliamt engagieren sich für Bauernfamilien im Senegal Im Rahmen der ökumenischen Fasten-Kampagne «Weniger für uns – genug für alle» sammeln Aeugst, Affoltern, Hedingen, Obfelden und Ottenbach für ein Heks-Projekt im Senegal.

schonender Anbaumethoden geschult. So ist es im Lauf der letzten paar Jahre gelungen, Mangobäume zu ziehen, welche nun bereits erste Früchte tragen. Auch kleine Palmhaine sind neu angelegt worden. Palmzweige bieten den Rohstoff für die naturnahe Produktion von Gütern des täglichen Bedarfes wie Schnüre, Körbe und Besen.

Die Kontraste im westafrikanischen Land Senegal sind riesig; einerseits zwischen arm und reich, andrerseits zwischen den Stadt- und Landregionen. Auf dem Land leiden die Bauernfamilien unter zunehmender Landerosion und unter Dürren infolge immer länger ausbleibenden Regens. Die ständig kleiner werdenden Ernten vermögen die Familien nicht mehr zu ernähren.

Mehrwert für die Bauernfamilien und Perspektiven für die Jugendlichen

Dorf-Gemeinschaften kämpfen für die Fruchtbarkeit ihres Bodens Mit kleinen Massnahmen wie der Errichtung von Steinmäuerchen und dem Anlegen von Fliessrinnen für das Regenwasser wird nun der Erosion

Der senegalesische Bauer Mor zeigt stolz seine ersten Mangos. (Bild Heks) Einhalt geboten. Weiter erhalten die Bauernfamilien Unterstützung beim

Bauen neuer Brunnen und sie werden in der Anwendung uralter ressourcen-

In einem nächsten Schritt geht es nun darum, neue Vertriebskanäle für die verschiedenen ökologisch erzeugten Produkte aufzubauen, um den einzelnen Familien ein zusätzliches Einkommen speziell während der Trockenzeit zu ermöglichen. Auf diesem Wege soll gleichzeitig erreicht werden, dass Jugendliche auch auf dem Land Berufsperspektiven ausserhalb der Landwirtschaft bekommen und so nicht mehr gezwungen sind, ihre Dörfer zu verlassen. (tm)

Suppe essen und damit Bauern im Senegal unterstützen Ökumenischer Suppenzmittag im Chilehuus Affoltern am Samstag, 14. März: Wiederum führen die katholische und die reformierte Kirche von Affoltern den Suppenzmittag gemeinsam durch. Die Idee ist so alt wie einfach: einmal im Jahr bewusst ein einfaches Mittagessen zu sich nehmen und mit dem daraus resultierenden Erlös ein Projekt finanzieren, welches Menschen in schwierigen Verhältnissen Unterstützung bietet; dieses Jahr für Bauernfamilien im Senegal. Serviert wird die Suppe (mit Wienerli) ab 11 Uhr im Chilehuus an der Zürichstrasse 94. Zum Dessert stehen gespendete Kuchen und exotischer Fruchtsalat bis 15 Uhr zum Verkauf. Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf regen Besuch von Jung und Alt, Einzelpersonen genauso wie Familien! (tm)


Bestattungen Affoltern am Albis Am 2. März 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

ABSCHIED

Erinnerungen sind kleine Sterne, die in das Dunkel der Trauer leuchten.

In Liebe und mit schönen Erinnerungen müssen wir uns ganz plötzlich verabschieden von

TO D E S A N Z E I G E

geb. 16. April 1932, Ehemann der Lilly Galli geb. Räber, von Eggiwil BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 28.

Köbi Lienhard 29. Mai 1949 – 4. März 2015

Traurig aber dankbar, dass ihm noch längere Altersbeschwerden erspart geblieben sind, müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Gatten, unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Trauergottesdienst am Donnerstag, 12. März 2015, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Für uns alle viel zu früh und unerwartet ist er von uns gegangen. In grosser Dankbarkeit werden wir ihn in unseren Herzen weiterleben lassen.

Werner Studer

Wir vermissen ihn sehr.

2. Juni 1922 – 3. März 2015

Rudolf Galli

In tiefer Trauer:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Klara Lienhard Diana Marti mit Familie Karin Marti mit Familie Anverwandte und Freunde

Bonstetten Lienhard, Jakob Peter geboren 29. Mai 1949, von Bilten GL, Ehemann der Lienhard geb. Stocker, Klara, wohnhaft Aumülistr. 2, Bonstetten. Er starb in Zürich am 4. März 2015.

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 11. März 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt mit anschliessender Trauerfeier in der reformierten Kirche um 14.00 Uhr. Traueradresse: Klara Lienhard, Aumülistrasse 2, 8906 Bonstatten

Für die sehr lange Zeit, die wir miteinander erleben durften, sind wir dankbar. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. In stiller Trauer: Elsbeth Studer-Stehli Verena und Bruno Kistner mit Familie Susanne Vontobel mit Familie Christian Studer mit Familie Hans-Rudolf Studer-Duft mit Familie Verwandte und Freunde

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Mittwoch, 11. März 2015, 13.30 Uhr.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 13. März 2015, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Gottesdienst in der reformierten Kirche Obfelden.

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, 11. März 2015, 14.00 Uhr.

TO D E S A N Z E I G E

Auf Wunsch des Verstorbenen gedenke man anstelle von Blumen dem Wohnhuus Meilihof für junge Behinderte, Postkonto 87-85201-8, oder des Spitals Affoltern, Palliative Care, Postkonto 85-391373-1.

Völlig unerwartet müssen wir Abschied nehmen von

Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

Köbi Lienhard

Traueradresse: Elsbeth Studer, Dorfstrasse 75, 8912 Obfelden

Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 24. Februar 2015 ist in Indien gestorben:

Schärer Oskar geb. 17. April 1963, von Jaberg BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Er war langjähriger Mitarbeiter bis zur Pensionierung und anschliessend weiterhin als Aushilfe im Einsatz. Wir verlieren einen zuverlässigen, einsatzfreudigen Chauffeur und lieben Arbeitskollegen. Geschäftsleitung und Mitarbeiter Ernst Höhener AG Hönag Merenschwand AG

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 13. März 2015, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Chilematt in Steinhausen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

SVP Bonstetten

Obfelden Am 3. März 2015 ist in Zürich ZH gestorben:

Studer-Stehli, Werner Reinhold geb. 2. Juni 1922, von Obfelden ZH und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 75; Ehemann der Studer-Stehli, Margrit Elsbeth. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Freitag, 13. März 2015, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom plötzlichen Hinschied unseres Mitgliedes

Köbi Lienhard in Kenntnis zu setzen. Völlig überraschend und viel zu früh hat er uns für immer verlassen. Wir werden ihn mit seinem Witz und seiner grosszügigen und geselligen Art nie vergessen. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. SVP Bonstetten

Liebe trägt über das Leben hinaus. Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft. Schmerzlich wars vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Dein gutes Herz, es schlägt nicht mehr. Dein Platz im Haus ist still und leer. Hab tausend Dank für Deine Müh, vergessen werden wir Dich nie.

Ruedi Galli-Räber * 16. April 1932 † 2. März 2015

Traurig sind wir, dass wir Dich verloren haben. Dankbar sind wir, dass wir mit Dir leben durften. Getröstet sind wir, dass Du in Gedanken weiter bei uns bist. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager und Onkel. Lilly Galli-Räber Rolf und Ramona Galli mit Sarah Hans Galli mit Yanick Peter Galli mit Michael und Nadine Guscetti Lilly Galli und Wilfried Keller Fredy Galli und Alexandra Herzog Galli mit Yves Rosmarie und Geoff Green-Räber mit Familie, England und Anverwandte Der Trauergottesdienst ist am Donnerstag, den 12. März 2015, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis um 14.00 Uhr statt. Traueradresse: Lilly Galli-Räber, Seewadelstrasse 28, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2015

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Wo sich Politik und Wirtschaft begegnen Frühlingstreff in Knonau mit HEV-Direktor Ansgar Gmür – Verabschiedung von Standortförderer Charles Höhn Ansgar Gmür, in Affoltern wohnhafter Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes (HEV), ist Gastredner am 11. Frühlingstreff in Knonau – ein Gedankenaustausch zwischen Exponenten von Politik und Wirtschaft im Knonauer Amt. Bei dieser Gelegenheit wird Standortförderer Charles Höhn verabschiedet und Marcel R. Streiff, sein Nachfolger, vorgestellt. Nach Vorliegen des Leitbilds mit den Kernzielen gab der Gemeindepräsidentenverband im Januar 2004 das Startzeichen für die «Standortförderung Knonauer Amt» und erste Aktivitäten. Die Koordinationsstelle wurde installiert und packte unter der Leitung von Charles Höhn als Erstes die Entwicklung von Positionierung, Logo und Slogan an. Aus heutiger Sicht keine Minute zu früh. Nach elf Jahren darf heute festgestellt werden: Das Knonauer Amt hat sich seit 2004 weitgehend in der erwarteten und angestrebten Weise entwickelt. Das Ziel, den ländlichen Raum zu erhalten, was bedeutet, dass sich das Baugebiet nicht einfach weiter ausdehnt, konnte praktisch erreicht werden.

Dem Druck standhalten Derzeit beschäftigen neben der Finanzkrise auch Themen wie «Zuwanderung», «Wachstum» und «Siedlungsdruck» viele Bürger, Unternehmer, Gewerbetreibende und Politiker. Gerade im Knonauer Amt fragen sich viele: «Wird es uns gelingen, unsere noch weitgehend ländliche Region und damit ein wichtiger Teil unserer Lebensqualität zu erhalten. Können wir dem Druck standhalten und gelingt es uns trotzdem, ansässiges Gewerbe zu stärken und wertschöpfungsstarke Arbeitsplätze zu schaffen?» Zur Erhaltung der hohen Lebensqualität braucht es auf alle Fälle Anstrengungen zur Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Es braucht Projekte, welche den ansässigen Beanzeige

trieben Perspektiven geben. Attraktive Arbeitsplätze helfen, die Pendlerbilanz zu verbessern (weniger Weg und Zugpendler) sowie die Wertschöpfung und somit die Steuerkraft in der Region zu stärken.

Das «Wir-Gefühl» stärken Um diese Ziele politisch durchsetzen zu können, um also die Ziele zu erreichen, war und ist es wichtig das «WirGefühl» der Ämtler und den Gemeinsinn in der Region zu fördern und zu stärken. Denn es sind die Ämtler Stimmbürger, die an den Gemeindeversammlungen zum Beispiel durch Verabschiedung der Bau- und ZonenOrdnung die Basis für die Zukunft legen. Dies im Bewusstsein, dass ein Grossteil der Lebensqualität von ausserhalb der eigenen Gemeinde beeinflusst wird beziehungsweise nicht alleine bewerkstelligt werden kann. Um aber den ländlichen Raum in seiner Vielfalt zu erhalten, braucht es auch gezielt Anstrengungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Das ist mitunter ein Grund, weshalb die Standortförderung ein sogenanntes Agro-Tourismus- und Label-Konzept für regionale Spezialitäten ausgearbeitet hat. Akteure wie zum Beispiel Bauern, aber auch Gewerbe, Handwerk, Gastronomie und Anbieter von Freizeitangeboten brauchen es nur zu nutzen und umzusetzen. Damit sollen den Betrieben bessere und zusätzlich

Das Programm des Frühlingstreffs in Knonau 17.30 Uhr: Türöffnung im Stampfisaal in Knonau. 18 Uhr: Begrüssung mit Informationen der Standortförderung. 18.20 Uhr: Referat Ansgar Gmür, Direktor Schweizerischer Hauseigentümerverband. Anschliessend ab zirka 18.40 Uhr: individuelle Kontaktpflege und Gespräche, Austausch von Meinungen und Anregungen. 19.30 Uhr: Ende der Veranstaltung.

Einnahmequellen erschlossen und die Wertschöpfung der Betriebe erhöht werden.

Das Säuliamt – gut gerüstet für eine nachhaltige Zukunft Sicher ist, es wird auch in Zukunft Veränderungen geben. Die Frage ist lediglich, ob wir die Veränderungen aktiv angehen und gestalten wollen oder ob wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Dem Knonauer Amt darf auf jeden Fall attestiert werden, für eine nachhaltige Zukunft sehr gut gerüstet zu sein und mit der regionalen Standortförderung ein gut etabliertes Instrument zur Hand zu haben, um Projekte im Dienste der Gemeinden, der Wirtschaft und der Gesellschaft zur Erreichung der gemeinsamen Ziele wahrzunehmen – denn die Trägerschaft der Standortförderung sind alle 14 Gemeinden des Bezirks und somit die gesamte Bevölkerung.

«Immobilienmarkt – fertig lustig?» Passend zu diesen Themen, bildet eine aktuelle Studie die Basis zum Referat von Ansgar Gmür «Immobilienmarkt – fertig lustig?» Der Gastreferent am Frühlingstreff Wirtschaft – Politik weiss das Thema packend und humorvoll darzustellen. Er wird seine Zuhörer jede Minute fesseln. Der 11. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik vom 19. März 2015 findet im Stampfisaal in Knonau statt und dient in erster Linie dem Gedankenaustausch zwischen den Exponenten von Politik und Wirtschaft im Knonauer Amt. Eingeladen sind alle Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen, Gewerbe und landwirtschaftlichen Betrieben. Von Seiten Politik sind die Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden sowie die Gemeindeschreiber eingeladen. Eingeladen sind auch die Support-Mitglieder der Standortförderung. Bei dieser Gelegenheit wird auch der altershalber zurückgetretene Charles Höhn, der die Standortförderung die letzten 11 Jahre aufgebaut und massgeblich geprägt hat, verab-

Spricht packend und humorvoll zum Thema «Immobilienmarkt – fertig lustig?»: Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes. (Archiv) schiedet. – Die Firmen KDS AG, Kreativ Design & Schreinerei, Knonau, Sahli AG, Landmaschinenteile und landwirtschaftliche Geräte, Knonau, Schweizerische Mobiliar, Generalagentur Affoltern und Zürcher Kantonalbank, Affoltern am Albis offerieren den Apéro riche. Sie leisten zusammen mit dem Druckzentrum AG, Stallikon (Druck der Einladung) einen wesentlichen Beitrag an den Frühlings-

treff und die Bemühungen der Standortförderung. (stm) Anmeldung erforderlich: Wer zum oben erwähnten Gästekreis gehört, aber noch nicht direkt angeschrieben wurde, kann sich per E-Mail (info@knonauer-amt.ch, Stichwort «11. Frühlingstreff»), per Fax (043 321 93 61) oder telefonisch (043 333 55 66) anmelden. Bitte Firma, Vorname, Name, Adresse und Telefonnummer angeben. Anmeldefrist ist der 13. März 2015.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. März 2015

Synergetische Einheit und Vielfalt in der Galerie Märtplatz «Frauen Formen Farben» – Ausstellung des Künstlerinnenkollektivs in Affoltern Bios 22. März zeigt die Galerie Märtplatz, Affoltern, Bilder, Objekte und Schmuck von elf kunstschaffenden Frauen des Künstlerinnenkollektivs Lyceum Club Zürich. Die Gruppenausstellung präsentiert die unterschiedlichsten Bilder und Objekte, die aber gleichzeitig auch grossartig zusammen wirken.

gezeigten Arbeiten – abstrakte und gegenständliche Malerei, Fotografie, Zeichnung, Mischtechniken, Wachsreservierung, Objekte, Skulpturen und Schmuck – fasziniert genauso, wie es der Affoltemer Kunstkommission und dem Künstlerinnenkollektiv gelungen ist, aus schierer Vielfältigkeit eine kongruente Einheit zu bilden. Das Echo anlässlich der Vernissage der schön präsentierten Ausstellung vom vergangenen Freitagabend war genauso aus einem Guss: Prächtig! Die Finissage findet am Sonntag, 22. März, von 15 bis 18 Uhr statt.

................................................... von urs e. kneubühl «Dass unsere Ausstellung «Frauen – Formen – Farben» mit dem internationalen Tag der Frau am 8. März zusammen fällt, ist nicht zufällig, sondern Programm», hielt Irma Gerber gleich zu Beginn ihrer kurzen Begrüssungsansprache fest. In einer subtilen Auslegeordnung würdigte sie im Namen der Affoltemer Kulturkommission die Künstlerinnen und deren Schaffen einfühlsam, facettenreich und feinsinnig. Und genauso beseelt, vielgestaltig und empfindungsvoll präsentiert sich denn auch die gegenwärtige Gruppenausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern, in der sich elf Künstlerinnen mit der Idee und dem Begriff der Frau und des Weiblichen auseinandersetzen. Die Kulturkommission hat eine beeindruckende Ausstellung komponiert, welche die Talente, Eingebungen und Eigenarten in vielen leisen Details erfahren und erleben lässt.

Synergetische Einheit und Vielfalt Auf jede einzelne der Künstlerinnen näher einzugehen, erlaubt einerseits der Platz, welcher für die Berichterstattung zur Verfügung steht, nicht, zum anderen dämpfte eine tiefere Beschreibung der Ausstellung den realen Genuss des Augenblicks in der Galerie. Die Frauen – Marghi Boeschenstein, Doris Ess, Regula Humm, Theres Ber-

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern: «Frauen Formen Farben», Ausstellung des Künstlerinnenkollektivs Lyceum Club Zürich mit Bildern, Objekten und Schmuck, bis 22. März. Öffnungszeiten: Freitag von 17 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr und Sonntag von 15 bis 18 Uhr.

Das Künstlerinnenkollektiv

Elf Kunstschaffende des Künstlerinnenkollektivs des Internationalen Lyceum Clubs Zürich stellen bis 22. März in der Galerie Märtplatz, Affoltern, aus. Eine vielfältige, dennoch homogene, und vor allem begeisternde Ausstellung. (Bild Sandra Canonica)

ka, Nana Pernod, Barbara Schwegler, Priska Leutenegger, Corina Staubli, Irene Christen-Dürig, Therese Bebié und Sandra Canonica – bieten eine Entdeckungsreise durch die zeitgenössische Kunstwelt. Stil, Material und Thema der Werke sind so vielfältig und abwechslungsreich wie die Künstlerinnen verschieden sind. Filigran wie plakativ, bunt wie einfarbig, sinnlich und schräg, gemalt, gekritzelt, geformt, geschaffen… Die einzelnen Ex-

ponate wirken im Kontext der Gruppenausstellung auf den Betrachter einerseits als individuelle Aperçus, bilden aber gleichzeitig eine zusammenwirkende Einheit. Und gerade dies macht die Spannung aus, macht Freude, zu betrachten, erkunden und entdecken. Da balancieren sich meditativ entstandene Werke, konkrete Poesie und abstrakte Formen harmonisch aus, wiegen sich Punkt und Kontrapunkt

miteinander auf, bilden – Mannigfaltigkeit hin oder her – eine Einheit, in welcher gleichsam alles wie nichts dominiert.

Finissage am 22. März Die Ausstellung in der Galerie Märtplatz, eine homogene Werkschau, entführt in die Welt des Sehens, Fühlens und Erkennens. Das Thema «Frauen Formen Farben» und die Vielfalt der

Das Künstlerinnenkollektiv bildet sich aus den aktiven Künstlerinnen verschiedenster Richtungen des Internationalen Lyceum Clubs Zürich. In wechselnder Zusammensetzung stellt das Kollektiv ausserhalb des Clubs in Galerien und Kulturinstitutionen aus. Regelmässige Treffen dienen dem Austausch, der Inspiration, der Motivation und einer professionellen Planung und Organisation der Ausstellungen. Für die Aufnahme in die Kunstsektion ist eine Jury von drei Mitgliedern der Kunstsektion verantwortlich. Kontakt: Janine Korolnyk, jk@jkvisual.ch, www.kuenstlerinnenkollektiv.ch

Heilkräuter für die Frauengesundheit Viel Interesse für «Frauezmorge» Stallikon-Wettswil mit Ernestine Astecker Die Apothekerin, Homöopathin und Kräuterfachfrau verstand es am «Frauezmorge» StallikonWettswil, sachlich und engagiert über die Heilwirkung von Kräutern zu berichten. Ausgezeichnete Farbaufnahmen bereicherten die Ausführungen. ................................................... von annemarie stüssi Erneut bewies der vierteljährlich stattfindende «Frauezmorge», organisiert und betreut durch ein engagiertes Team, in den kirchlichen Räumen Wettswil seine Anziehungskraft für Bewohnerinnen der Unterämtler Dörfer, aber auch von jenseits der Gemeinde-, ja sogar der Kantonsgrenzen. Die erwartungsvollen Besucherinnen wurden reich mit gehaltvollen Informationen beschenkt. Die frühlingshafte Blumendekoration von Carla Stöhrmann bezaubert auch diesmal. Es heisst zwar landläufig, dass gegen jedes Übel ein Kraut gewachsen ist, doch die Ausführungen von Ernestine Astecker gingen weit über das Grundsätzliche hinaus und informierten detailliert über die besonderen Heilwirkungen von Kräutertees und –Tinkturen, insbesondere auf

die spezifischen Bedürfnisse von Frauen der verschiedenen Altersgruppen.

Beispiele Nachstehend nun einige Beispiele, die Pflanzen und ihre Heilkraft umreissen sollen. Da sind einmal die altbekannten «Frauenmänteli» und «Silbermänteli», die bei Menstruationsbeschwerden jeder Art eingesetzt werden und ihre entspannende Wirkung ausüben. Weniger bekannt, jedoch bewährt als krampflösendes Mittel vor und während der Mens gilt das Gänsefingerkraut. Die altbekannte Schafgarbe wirkt sich wohltuend auf Verdauung und Leber aus und stärkt das Gefässsystem. Das Hirtentäschel wirkt bei zu starker Monatsblutung, in Form von Kompressen auch bei Nasenbluten. Beifuss fördert die Durchblutung und wärmt das Becken. Der wenig bekannte Mönchspfeffer wird gegen das in neuerer Zeit oft zitierte prämenstruelle Syndrom angewandt, während der altbekannte Rosmarin nicht nur als beliebtes Küchengewürz, sondern auch als blutdrucksteigernder Tee empfehlenswert ist – natürlich nicht nur bei Frauen. Der Schachtelhalm stützt Bindeund Stützgewebe und empfiehlt sich

bei Blasenentzündungen, was bekanntlich ein verbreitetes Frauenleiden ist. Spezifisch in den Wechseljahren wirkt sich das Traubensilberkraut mit seiner östrogenartigen Wirkung positiv aus. Blätter und Früchte des Weissdorns wirken herzstärkend und blutdruckregulieren, dies besonders bei längerer Anwendung. Traditionell wirkungsvoll bei depressiven Verstimmungen ist das Johanniskraut, und auch die Zitronenmelisse besitzt eine ähnlich positive Kraft.

Pausen einlegen Sinnvoll ist es, die Anwendung von Kräutertees über eine nicht allzu lange Zeit zu praktizieren, sondern diese durch Pausen zu unterbrechen. Selbstgesammelte Kräuter werden mit Vorteil frisch verwendet oder aber durch schonendes Trocknen im Schatten haltbar gemacht. Das Aufbrühen von Tees sollte bei einer Wassertemperatur leicht unter dem Siedepunkt erfolgen; als Quantität mag die Faustregel «ein Teelöffel pro Tasse» gelten. Eine ausführliche Information über Heilkräuter und deren Wirkung bei Frauen sind in Form einer farbig

Erika Müller, verantwortliche Leiterin des Frauenzmorge, Ernestine Astecker, Referentin, Carla Stöhrmann, zuständig für die Dekoration (v.l.) (Bild Hansruedi Huber) illustrierten Broschüre zum Preis von 10 Franken bei der Verfasserin (Telefon 043 322 86 70 oder kon-

takt@eastecker.ch) erhältlich. – Der nächste «Frauezmorge» findet am 5. Juni statt.


Wahlen 2015

Dienstag, 10. März 2015

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«Anreize und Leitplanken sollen sich gegenseitig ergänzen» Serie vor den Kantonsratswahlen vom 12. April – Die Ämtler Kantonsräte (5): Hans Wiesner, GLP Der Grünliberale Hans Wiesner aus Bonstetten vertritt den Bezirk Affoltern seit 2011. Der 61-jährige Geschäftsführer eines Reiseunternehmens kandidiert in diesem Frühjahr für eine zweite Amtsdauer. ................................................... von von bernhard schneider Die umstrittenste kantonale Vorlage der letzten vier Jahre, der Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach, entsprach den Vorstellungen der Grünliberalen zur Hälfte: Die Tieferlegung der Strasse in Bickwil begrüsst Hans Wiesner, am Sinn der Umfahrung Ottenbach dagegen zweifelt er. «Die Lösung, die auf der politischen Ebene beschlossen worden ist, halte ich für vertretbar. Sollten allerdings die Gerichte die Umfahrung Ottenbach verbieten, würde ich dies grundsätzlich begrüssen. Auf jeden Fall muss der Bickwiler Teil rasch gebaut werden, weil dies vor allem auch den Bus beschleunigt und damit die heute mangelhafte Qualität des Anschlusses in Affoltern zum Umsteigen auf die S-Bahn verbessert.» Als nächsten Ausbauschritt beim öffentlichen Verkehr sieht er eine Busverbindung vom Bahnhof Affoltern via Islisberg- und Üetlibergtunnel nach Zürich Enge: «Dies würde die Reisezeit in den Raum Brunau – Enge deutlich verkürzen, sodass es sich nicht mehr lohnen würde, mit dem Auto durch die verstopften Strassen in Zürich zu fahren.» Ganz auf der Siegerseite war Hans Wiesner beim Nein zum Golfplatz in Hausen: «Hier war ich der Meinung, dass man gutes Landwirtschaftsland zur Nahrungsmittelproduktion brauchen sollte, statt für eine doch sehr geringe Anzahl von Golfern.» Ein Fussballplatz in Hausen wäre seiner Meinung nach wesentlich sinnvoller, da er für viel mehr Sportler wesentlich weniger Raum beanspruchen würde, «aber das ist Hausemer Politik».

Ökologisches Kostenbewusstsein Als Kantonsrat verbindet Hans Wiesner «ein gewisses Kostenbewusstsein mit ökologischen Anliegen, eine Kombination, die oft erfolgreich durchgesetzt werden kann.» In finanzpolitischen Fragen stellten die Grünliberalen zusammen mit FDP, SVP und CVP meist die Mehrheit, in den ökologischen Fragen sei die Mehrheitsfindung schwieriger, weil dazu ausser den Linksparteien auch ein Teil der anderen Mittelparteien mitziehen müsse. Hans Wiesner fragt sich manchmal, weshalb die FDP in ökologischen Fragen oft auf der Gegenseite stehe: «Nachhaltigkeit ist eigentlich weder links noch rechts, Nachhaltigkeit hat mit der Verantwortung zu tun. Es ist

Vermittlung verschiedener Positionen – etwa der Stadt- mit der Land-Optik – ist Hans Wiesner wichtig. Sinnbildlich dafür ist, dass er aus seinem Bürofenster auf die Luzerner Altstadt und den Vierwaldstättersee blicken kann. (Bild bs.) ein Trick, ökologische Politik auf die Linken abzuwälzen, um Fortschritte zu verhindern. Hier setzen die Grünliberalen an in der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit langfristig auch für die Wirtschaft vorteilhaft ist.»

Verursacher soll bezahlen Enttäuscht ist Hans Wiesner, dass im Kantonsrat manchmal lange Diskussionen ohne Ergebnis geführt würden, etwa über den Energiebericht oder bezüglich des Flughafenausbaus: «Man schiebt umstrittene Fragen oft auf die

Bilanz der Ämtler Kantonsräte Am 12. April werden im Kanton Zürich Regierungs- und Kantonsrat neu bestellt. Der «Anzeiger» befasst sich in einer Serie mit der Arbeit der sechs Ämtler Kantonsräte. Das sind der zurücktretende Jakob Schneebeli (SVP) sowie die erneut Kandidierenden Hans Läubli (Grüne), Martin Haab (SVP), Moritz Spillmann (SP), Olivier Hofmann (FDP) und Hans Wiesner (GLP). Bisher erschienen: Jakob Schneebeli (24. Februar 2015), Hans Läubli (27. Februar), Martin Haab (3. März), Moritz Spillmann (6. März).

lange Bank. Um dies zu akzeptieren, bin ich zu ungeduldig.» Auch künftig wird Wiesners politischer Schwerpunkt bei der Energie-, und Verkehrspolitik liegen. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Kostenwahrheit des Flugverkehrs: «Es muss den Leuten klar werden, dass Fliegen gemessen am Energieverbrauch viel zu billig ist. Dasselbe gilt für den Atomstrom. Seit vierzig Jahren wird Atommüll produziert, dessen Entsorgung nicht über den Energiepreis bezahlt wird. Es wird der Steuerzahler sein, der schliesslich – unabhängig von seinem Energieverbrauch – die Zeche des Atomstroms bezahlen muss.» Generell legt Hans Wiesner viel wert auf das Verursacherprinzip: «Ich bin nicht für eine Benachteiligung des Flugverkehrs, sondern dafür, dass alle die Kosten, die sie verursachen, bezahlen müssen. Heute bezahlt, pointiert ausgedrückt, derjenige Teil der Weltbevölkerung, der nicht in den Genuss von Flugreisen kommt, die Kosten der Vielflieger.»

Klare Leitplanken Neben dem Schaffen von Anreizen befürwortet Hans Wiesner in gewissen Fällen «klare Leitplanken gegen Uneinsichtigkeit. Ich verstehe nicht, warum Eltern ihre Kinder bis zur Schule oder zum Bahnhof fahren sollen. Ich wäre

beispielsweise für ein Halteverbot vor der Schule in der letzten halben Stunde vor Unterrichtsbeginn. Eine andere Leitplanke wäre eine Vorschrift, dass man am Morgen nur mit mindestens drei Personen im Auto durch den Üetlibergtunnel fahren darf.» Als Vertreter der Mitte sieht sich Hans Wiesner auch in der Sozialpolitik. Steuerhinterziehung müsse genau so ernsthaft aufgedeckt und geahndet werden wie Sozialhilfebetrug. Während die Linke die reichen Steuerhinterzieher im Auge habe, fokussiere die Rechte ausschliesslich auf die Sozialhilfebetrüger. Der Staat müsse jeden Betrug gleich behandeln, um Fairness gegenüber denjenigen zu schaffen, die ihre Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber ernst nähmen.

Meinungspluralismus in Rat und Fraktion «Ich finde es sehr wichtig, dass man miteinander diskutiert und dass wir so viele Parteien haben», hält Wiesner fest, «einmal habe ich per Zufall ein paar Chinesen vor dem Rathaus angetroffen und sie auf die Tribüne des Kantonsrats geführt. Sie konnten nicht glauben, dass vier verschiedene Parteien die Regierung des Kantons bilden und im Parlament noch viel mehr Parteien Einsitz nehmen. Ich möchte kein Einparteiensystem wie in

China, deshalb ist es mir wichtig, die Argumente aller anzuhören, darüber zu reden, abzustimmen und das umzusetzen, was die Mehrheit will.» An der Grünliberalen Partei gefällt Wiesner, dass er in seiner Fraktion in den nicht-ökologischen Themen ziemlich frei über seine Stimmabgabe entscheiden könne: «Ich bin beispielsweise gegen das zu frühe Erlernen einer zweiten Fremdsprache in der Primarschule, ich würde eher Deutsch verstärken. Da habe ich eine andere Meinung als die Lehrer in meiner Fraktion. Wir hören uns gegenseitig an, respektieren uns, haben aber die Freiheit, gemäss der eigenen Überzeugung zu stimmen.» In den anderen Fraktionen bestehe diese Freiheit kaum, höchstens bei Partikularinteressen. Einzelne überrepräsentierte Gruppen wie beispielsweise die Gemeindepräsidenten erlaubten sich, aus der Optik ihrer Gemeinde gegen ihre Fraktion zu stimmen. Hans Wiesner ist der Wortführer seiner Fraktion in der Sozial- und Verkehrspolitik. «Selbstverständlich vertrete ich zudem die Interessen des Säuliamts.» Generell seien die Landvertreter bei den Grünliberalen etwas konservativer als die Städter, auch er selbst bringe eine gewisse Bodenständigkeit und Nähe zu den Problemen der ländlichen Bevölkerung und der Agglomerationsproblematik mit ein. Beispielsweise finde er es schade, dass die «Husi», der Hauswirtschaftsunterricht an Mittelschulen, vom vierten ins 2. Gymnasialjahr vorverschoben worden sei, in eine Zeit, in der sich die Jungen noch kaum für Haushaltführung interessierten.

«Man kann mit allen reden» Die Zusammenarbeit mit den anderen Ämtler Kantonsräten bezeichnet Hans Wiesner als gut: «Wir haben einen guten Draht zueinander und bei Ämtler Anliegen oft auch gleicher Meinung, etwa bei der Kantonsschule oder beim Golfplatz. Bei der Umfahrung gab es zum Teil gegensätzliche Positionen, diese hatten wir aber auch innerhalb der GLP. Wir sind kein Team, aber man kann mit allen reden.» Von den Wahlen erhofft er sich zwei oder drei Sitzgewinne für seine Fraktion, um die ökologisch denkende Seite des Rats zu stärken. Er möchte gerne nochmals in den Kantonsrat gewählt werden, den Nationalrat dagegen will er jüngeren Leuten überlassen: «Unsere Stärke im Nationalrat sind die Naturwissenschaftler. Es gibt viele Lobbyisten und Juristen, aber unsere Naturwissenschaftler können zu Energiepolitischen Fragen sehr viel beitragen. Das merken wir auch im Kantonsrat. Wenn die SVP behauptet, die Klimaerwärmung sei eine Erfindung der Linken und Grünen, können wir sachlich mit den entsprechenden Fachleuten antworten.»

Marlyse Blatter: Authentisch, verlässlich und mit Augenmass «Nicht grosse, laute Worte, sondern tragfähige politische Lösungen bringen uns weiter!», sagt FDP-Kandidatin Marlyse Blatter aus Aeugst. Dafür setzt sich Marlyse Blatter ein: Mit hartnäckiger, zielgerichteter Arbeit, Sachverstand und viel Erfahrung als Finanzvorstand, bzw. Präsidentin der Oberstufe Affoltern/Aeugst, als Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission Aeugst sowie als Mitglied

der Mittelschulkommission der Kantonsschule Zürich Nord. Marlyse Blatter ist Bürgerin von Aeugst und lebt dort mit ihrem Mann und den drei erwachsenen Kindern. Sie hat an der Hochschule St. Gallen ein Studium in Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik absolviert, war über 20 Jahre in der Privatwirtschaft im Personalbereich tätig und ist mittlerweile selbstständiger Laufbahncoach. Das liberale Gedankengut wurde ihr schon mit der Muttermilch eingeflösst, denn der Vater war Unterneh-

mer in einem mittelgrossen Betrieb der Textilindustrie.

Mit Erfahrung im Bildungbereich und bei den Finanzen Im Kantonsrat will Marlyse Blatter ihre breite Erfahrung im Bildungsbereich und bei den Finanzen, ihre Fähigkeit, sich schnell in ein Sachgebiet einzuarbeiten und konstruktiv zusammenzuarbeiten, einbringen. Für eine verständliche, glaubwürde und verantwortungsvolle liberale

Politik. Zum Wohl der Bevölkerung des Säuliamts, des Kantons Zürich und der Schweiz! In ihrer Freizeit geniesst Marlyse Blatter die Natur und ist häufig beim Joggen auf Aeugster und Hausemer Gemeindegebiet anzutreffen. «Mein Engagement gilt einer vielfältigen, freien und toleranten Gesellschaft, mit Entfaltungsmöglichkeiten für alle. Die Bürokratie darf nicht weiter ausgebaut werden», hält sie fest. (rh)

Marlyse Blatter. (Bild zvg.)


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Forum

Dienstag, 10. März 2015

Die Post ist keine Dienstleistungsorganisation mehr

Wertvoller Einsatz für die Bevölkerung

«Die Post bewegt sich viel mehr als man denkt»: Täglich flimmert diese Botschaft über unsere Bildschirme. Kann die Post das, was sie uns vorgaukelt, auch wirklich vollbringen? Sicher nicht. Es fehlt ihr an den notwendigen Räumen und dem entsprechenden Personal. Was der ganze Unsinn kostet, wage ich gar nicht zu fragen. Absr sonst kann ich dem Leitspruch nur zustimmen. Die Post bewegt viel mehr, als man denkt: – Sie schliesst immer mehr Post-

Schaumschlägerei zweier Kantonsräte, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. März.

stellen – Sie spart Verträgerpersonal: Die Morgenpost kommt am Nachmittag – Sie will die Posttaxen erhöhen – Sie hat uns anstelle der Post einen Briefkasten montiert, der einmal pro Tag geleert wird, um 9 Uhr. Ist das schon C-Post? – Sie setzt die Verträgerinnen mit immer neuen Vorschriften unter Druck. Die Post ist wirklich keine Dienstleistungsorganisation mehr. Sie möch-

te, dass wir alles mit dem Computer erledigen, was den Älteren schwerfällt. Bargeldloses Zahlen wird bald Pflicht. Die Post ist eine herzlose, kaltschnäutzige AG geworden mit dem einzigen Ziel: viel Profit. Die Post bewegt viel mehr als man denkt – und zwar so lange, bis sie sich selbst abgeschafft hat. Aus dem gelben Riesen wird dann ein kümmerlicher Zwerg. Mani Wyss,Stallikon

Sozialhilfe – ein Auftrag unserer Bundesverfassung! Im Artikel 12 der Bundesverfassung steht: «Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.» Kinder und Jugendliche werden zudem im Artikel 11 der Bundesverfassung besonders erwähnt. Sie haben «Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung». Die Sozialhilfe ist das letzte Netz der sozialen Sicherheit in der Schweiz, das Netz unterhalb der Netze. Fachleute sprechen deshalb vom Prinzip der Subsidiarität. Dieses Prinzip bedeutet, dass Sie zuerst alle Möglichkeiten der Selbst- und Fremdhilfe ausschöpfen müssen. Die Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von Ihren «eigenen Ressourcen». Die Sozialhilfe springt nur ein, wenn – Sie sich nicht mehr selbst helfen können: mit Ihrer Arbeitskraft und dem Einkommen, das Sie daraus erzielen, mit ihrem Vermögen, mit Ihren Ansprüchen aus Privatversicherungen und anderes mehr; – Ihnen keine oder ungenügende Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen zustehen, z.B. Arbeitslosenoder Krankenkassentaggelder, Invali-

denrenten, Zusatzleistungen; – Sie keine Hilfe vom Ehe- oder Lebenspartner oder von nahen Verwandten bekommen. Die Sozialhilfe ist dazu da, die materielle Existenz von Personen zu sichern, die dazu aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage sind. Sie will aber auch ihre wirtschaftliche und persönliche Selbstständigkeit fördern und erhalten sowie die soziale Eingliederung von Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern gewährleisten. Das Recht auf die Gewährleistung der Existenzsicherung bildet die Grundlage der Sozialhilfe. Die Richtlinien der Skos (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) erheben einen Anspruch auf ein soziales Existenzminimum, welches neben dem physischen Existenzbedarf (Nahrung, Obdach, Gesundheitskosten) auch zusätzliche Leistungen für die Teilhabe an der Gesellschaft beinhaltet. Neben diesen Geldleistungen und das Eingehen auf ihre persönliche Situation besteht für die Hilfesuchenden auch das Angebot einer persönlichen Beratung. Es ist noch nicht lange her, da orientierte sich die staatliche Hilfe für die «Armen und Bedürftigen» an einem Menschenbild, das die Überzeugung ins Zentrum stellte, finanzielle

Friedensrichterwahl Obfelden: Reto Aschwanden mit 39,5%

Öffentliche Gesundheitsversorgung im Bezirk

Am Nachmittag des Wahlsonntags traf sich die FDP Obfelden im Restaurant Kreuzstrasse, um auf das beachtliche Resultat von Reto Aschwanden anzustossen. Er erreichte mit 39,5 Prozent der Stimmen das zweitbeste Resultat, knapp hinter dem Kandidaten der SP, Martin Heusser. Anlässlich des Apéros wurde auch diskutiert, wie für den zweiten Wahlgang im Juni mehr Wähler an die Urne gebracht werden können. Denn die Wahlbeteiligung war mit 27,32 % ausgesprochen tief. Dass 120 leere Wahlzettel eingegangen sind, erstaunt. Die Kandidaten waren auf der Homepage der Gemeinde und im «Anzeiger» präsent. Reto Aschwanden führt sogar eine eigene Webseite unter www.reto-aschwanden.ch. Dennoch erreichte kein Kandidat das absolute Mehr. Hätten die bürgerlichen Parteien nur einen Kandidaten ins Rennen geschickt, hätte es Reto Aschwanden wohl zur Wahl gereicht.

Bereit für den 2. Wahlgang Fest steht, dass Reto Aschwanden im Juni zum 2. Wahlgang antreten wird. Die FDP Obfelden wünscht ihm dabei viel Erfolg und sichert ihm die volle Unterstützung zu. Mirjam Heinemann, Präsidentin FDP Obfelden

Kein Wort zum Spital – warum? Leserbrief von Peter Ackerman im «Anzeiger» vom 6. März. Lieber Peter, wie mir scheint, hast du die politischen Ausführungen der SP noch nicht zu Kenntnis genommen, wenn Du monierst, dass sich niemand für den Kandidierenden zu unserem Spital Affoltern äussert. Gerne kläre ich auf: Ich setze mich, zusammen mit der SP Bezirk Affoltern, ein für die Sicherung der öffentlichen Grundversorgung im Gesundheitswesen. Das Bezirksspital ist Teil der öffentlichen Grundversorgung. Bereits am Chlausmärt im Dezember 2014 präsentierte die SP Bezirk ihre Ziele. Die Website der SP Bezirk zu den Kandidaten/innen ist seit Februar aufgeschaltet. Meine Standpunkte beziehen sich – besonders auf die stationäre und ambulante Grundversorgung. Vielleicht hast du im Anzeiger vom 6. März über meine Ziele zur Pflege und Betreuung im Alter und zu den möglichen Wohnformen im Amt gelesen? Ich engagiere mich an den Workshops zum Seewadel sowie zur Altersbetreuung im Bezirk. Für die Zukunft ist eine ausgebaute ambulante Betreuung und Pflege, welche mit den freiwilligen Diensten gut koordiniert zu-

Not sei in erster Linie ein individuelles Problem und die Armen seien an ihrem Elend selber schuld. Die moderne Sozialhilfe geht von einem anderen Menschenbild und Hilfeverständnis aus. Sie fragt neben den persönlichen auch nach den gesellschaftlichen Ursachen wirtschaftlicher Not. Und sie ist weniger auf die Vergangenheit als vielmehr auf die gegenwärtige und zukünftige Situation der Hilfesuchenden ausgerichtet. Das Gemeinwesen ist einerseits verpflichtet, denjenigen, die es nötig haben, in angemessener und wirksamer Weise zu helfen. Andererseits haben aber auch die Hilfesuchenden selbst alles zu unternehmen, was in ihrer Kraft und in ihren Möglichkeiten steht, die Situation zu verbessern. Die Aufgabe der Sozialhilfe ist es also, das Wohl der Hilfesuchenden mit dem Wohl der Allgemeinheit zu verbinden. Adolf Gabriel, Zwillikon

Weitere Informationen finden Sie im Buch von Toni Wirz «Sozialhilfe» Rechte, Chancen und Grenzen, das in Zusammenarbeit mit Skos (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) entstanden ist oder auf www.sozialhilfe-beobachter.ch

sammenarbeitet, unabdingbar. Dass die Betriebskommission des Spitals Affoltern während der Ära Furrer mit den Geldern nicht haushälterisch – gar unverantwortlich – umging, wurde schon mehrfach erwähnt. Ich meine dazu, die Betriebskommission wirtschaftete selbstherrlich, als ob sie eine AG führte und diese finanziell aushöhlen wollte. Ich bin für Transparenz, das war einer meiner Gründe, warum ich mich für den Zweckverband stark machte. Der Verein Pro Zweckverband recherchiert genau und deckt auf. Ich gestehe ein, dass die Aktivitäten dieses Vereins vieles ans Licht brachten. Ich kann mich jedoch mit dem Kommunikationsstil des Pressesprechers nicht anfreunden. Weil das Spital zu wenig Praktikumsplätze für die Diplomausbildung besetzen konnte, bekam es eine Busse von 108 000 Franken. Das ist doppelt ärgerlich, einerseits wegen des Geldes, andererseits brauchen wir dringend diplomierte Pflegefachleute. Vielleicht sollte das Spital mehr FaGe-Ausbildungsplätze anbieten, um genügend Interessent/innen für die Diplomausbildung zu gewinnen. Jeannette Hubli Zürrer, Kantonsratskandidatin SP Affoltern

Herr Wiesner findet, dass Stallikon kein grosses Bedürfnis nach einer Busverbindung nach Bonstetten hat und es den Bus 237 nicht braucht. Herr Wiesner wohnt in Bonstetten und erfreut sich der dortigen Sekundarschule und der grandiosen Sportanlage, welche zu einem guten Teil von Stallikon mitfinanziert wurden und werden. Da stört es die Partnerschaft, wenn ein Kantonsrat aus Bonstetten nach Erhalt des Geldes meint, die Zahler bräuchten keine guten Verbindungen zu diesen Anlagen. Besonders stossend ist, dass Herr Wiesner seine Meinung auf ein paar subjektive Beobach-

tungen abstützt und dass diese Beobachtungen in krassem Widerspruch stehen zu den ihm bekannten Messungen des ZVV. Weiter ist es reiner Hohn, wenn über 800 Einwohner von Stallikon und Umgebung sowie über 400 Einwohner aus Bonstetten die Petition für den Bus 237 unterschrieben haben und sich in der Folge von Herrn Wiesner belehren lassen müssen, dass dieses Ergebnis für ihn belanglos ist. Deswegen bleibt die Frage unbeantwortet: Warum sind Herr Wiesner und seine Bonstetter Ratskollegen gegen diese Buslinie? Bonstetten hat davon nur Vorteile. Chris Nokes, Stallikon, Vorstandsmitglied der FDP Ortspartei Stallikon

Wer alles Schaum schlägt Herr Hans Wiesner wirft den Kantonsräten Herr Schneebeli und Herr Läubli Schaumschlägerei vor, weil sie eine Anfrage machten zu den Gründen des ZVV, die nach den Kriterien des ZVV (!) erfolgreiche Buslinie 237 doch nicht zu übernehmen. Die Anfrage machten die Kantonsräte, weil der ZVV seinen Entscheid nicht nachvollziehbar begründen will. Wer sonst noch betreibt Schaumschlägerei: Die FDP Stallikon und die SVP Stallikon sehen es auch nicht so wie Herr Hans Wiesner und sind somit der Schaumschlägerei schuldig. Dasselbe gilt für die Vereine

in Stallikon, welche die Petition unterstützen. Für Herr Hans Wiesner sind das alles Schaumschläger. Und da sind noch die bald 850 Schaumschläger, welche eine Petition unterzeichneten, der ZVV solle sich an den Vertrag halten und den Bus 237 wieder einführen. Man kann anderer Meinung sein, besonders dann, wenn man die Fakten nicht kennt. Leute mit einer anderen Meinung als Schaumschläger abzuqualifizieren, ist unfein. Ganz besonders, wenn man die Fakten kennt.

Abfuhr für GLP-Energieinitiative

Martin Heusser mit dem besten Resultat

Die Stimmbürger haben die Energieinitiative der Grünliberalen mit einem historisch bemerkenswerten Nein-Anteil wuchtig abgelehnt. Damit zeigten sie einmal mehr auf, dass sie nicht für Experimente mit nicht überschaubaren Risiken zu gewinnen sind. Die Energiewende mit der Brechstange zu erzwingen, wird nicht zu einer zügigen Veränderung der schweizerischen Energiestrategie führen. Vielmehr ist nun Besonnenheit, Kreativität und Augenmass gefragt, wenn wir die hochgesteckten Ziele erreichen wollen. Dass wir mit unseren Ressourcen sorgsam umgehen müssen, ist mittlerweile einer Mehrheit der Bevölkerung klar. Es braucht dazu keine untauglichen Rezepte. Die Initiative verlangte die Einführung einer Steuer auf nicht erneuerbaren Energien. Die gesamten Einnahmen der Mehrwertsteuer von jährlich 22 Milliarden Franken sollten auf den Konsum nicht erneuerbarer Energien überwälzt werden. Die Problematik lag darin, dass bei einer ja gewollten Senkung des Energieverbrauchs die Energiesteuer massiv hätte erhöht werden müssen. Bis zu welchem Betrag, wusste vor der Abstimmung niemand so genau. Die Initiative hätte vor allem Leute mit tiefem Einkommen hart getroffen. Die Schätzung des Bundesrates besagte, dass die Energiesteuer einige Jahre nach deren Einführung rund 3 Franken pro Liter Benzin und Heizöl betragen hätte. Deshalb hätte mit einem grossen Tanktourismus im Ausland gerechnet werden müssen. Im Unterschied zur Mehrwertsteuer hätten zudem Firmen beim Export die Energiesteuer nicht abziehen können. Die FDP steht ein für ein pragmatisches und gut überlegtes Vorgehen, das auch auf unsere Volkswirtschaft, von der wir alle leben, Rücksicht nimmt.

Wir gratulieren Martin Heusser zum besten Wahlresultat bei der Obfelder Friedensrichterwahl, auch wenn es knapp nicht zum absoluten Mehr gereicht hat. Martin Heusser wird Mitte Juni zum zweiten Wahlgang nochmals antreten, was uns sehr freut. Wir werden ihn gerne weiter unterstützen, denn wir sind von seinen Qualitäten für dieses Amt überzeugt. Rolf Vollenweider, Präsident SP Obfelden *

Vorstand der FDP Bezirkspartei Affoltern

Brigitte Looser, Stallikon

Herzlichen Dank für die Unterstützung meiner Kandidatur bei der Obfelder Friedensrichterwahl. Es hat für das beste Ergebnis, aber nicht für das absolute Mehr gereicht. Das ermutigt mich im 2. Wahlgang wieder anzutreten. Ich freue mich auf Ihre weitere Unterstützung. Martin Heusser anzeige


Forum

Dienstag, 10. März 2015

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Wahlkampf im Gartencenter FDP-Regierungsratskandidatin Carmen Walker Späh in Bonstetten Sie besuchte das Säuliamt auf ihrer Wahlkampftour bereits zum zweiten Mal. Die Regierungsratskandidatin der FDP, Carmen Walker Späh, sprach im Gartencenter Guggenbühl zu Mitgliedern der FDP Knonauer Amt. ................................................... von martin mullis Die Regierungsratskandidatin, welche sich selber als «die Frau mit der ObsiFrisur» bezeichnet, besuchte auf ihrer Wahlkampftour am Freitagmorgen das Säuliamt bereits zum zweiten Mal. Der Besuch im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten sei für sie ein eigentliches Highlight, so Carmen Walker Späh, dies nicht nur wegen der frühlingshaften Temperaturen, sondern vor allem, weil sie das Säuliamt durch ihren Beruf als Rechtsanwältin recht gut kenne. Auch das Gartencenter Guggenbühl, eine eigentliche grüne Oase, gefiel ihr ausserordentlich gut, insbesondere, weil sie anschliessend beim kantonalen Gärtnermeisterverband sprechen werde, erzählte Carmen Walker Späh. Die gut 50 Mitglieder der FDP Knonauer Amt hiessen die Fachfrau für Baurecht in der Restaurantecke der Verkaufshalle

denn auch herzlich willkommen. Walker Späh stellte sich zu Beginn der Veranstaltung vor und sprach dann über ihre vordringlichsten politischen Anliegen, welchen sie in der Zürcher Exekutive ganz besondere Aufmerksamkeit widmen möchte. Dabei erwähnte sie insbesondere das Bildungswesen sowie die für sie ausufernden unsäglichen Vorschriften in verschiedenen Bereichen. Sie bezeichnete als Beispiel die Forderung nach einer «Dekontaminationsfläche» oder einer «Gastro-Küche» in Kinderkrippen als völlig übertrieben. Walker sprach engagiert, frei und ohne Manuskript und charakterisierte sich als leidenschaftliche Kämpferin, welche durchaus bereit sei, Kompromisse einzugehen, dies allerdings ohne die eigene politische Überzeugung zu verleugnen. Den Wahlkampf der FDP für den Regierungsrat bestreitet sie als Team mit dem amtierenden Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger und mit der Unterstützung eines gemeinsamen Komitees – was einmalig sei, hielt sie fest. Auch wenn es die 57-jährige Juristin nicht explizit erwähnt hätte: Ihre Zuhörer glaubten ihr zweifelsohne, dass sie den Wahlkampf liebt und mit Herzblut dafür eintritt. Selbstverständlich waren auch die Kantonsratskandidaten Ruth Früh, Mirjam Heinemann und Hans Ulrich Meuter anwesend.

Mit Frauenpower in den Wahlkampf: Regierungsratskandidatin Carmen Walker Späh (Mitte) mit den Kantonsratskandidatinnen Mirjam Heinemann (links) und Ruth Früh. (Bild Martin Mullis)

Super Verkehrskonzept – leider mit fahlen Nebengeschmäckern

Lassen wir sie hinter ihren Schreibtischen

Über die Vorstellungen des neuen Verkehrskonzepts hätten die Meinungen in Bonstetten unterschiedlicher nicht sein können. Umso erfreulicher ist es, dass eine Lösung gefunden wurde, die auf allen Lagern Zuspruch findet. Dies ist das Resultat guter Arbeit von allen involvierten Gremien und von viel Engagement auf der ganzen Linie. Das neue Verkehrsregime in Bonstetten ist einfacher, logischer, bedarfsorientierter, ökologischer und dennoch massiv kostengünstiger. Bisher kostete der Busverkehr unsere Gemeinde 119 000 Franken, neu nur noch ca. 85 000 Franken (-28,57 %). Schikane für Automobilisten: Die unschönen Nebenerscheinungen haben (wenn überhaupt) nur indirekt mit dem Konzept zu tun. Auf der Kantonsstrasse beim Chrüzacher (Stationsstrasse) soll eine sogenannte Kaphaltestelle gebaut werden, die den Autofahrer dazu nötigt, hinter dem Bus zu warten. Eine solche Art von Haltestelle wäre an dieser Stelle klar deplatziert. Auf dieser Strasse verkehren, künftig, in der Hauptverkehrszeit die beiden Schnellbusslinien nach Zürich-

Wie jedes Jahr flattern im Januar die Spendenbestätigungen der einzelnen gemeinnützigen Institutionen ins Haus. Seit Jahren unterstützten wir auch «pro natura» und erhielten jeweils die Spendenbestätigung. Dieses Jahr nahm ich dies zum Anlass, mich über den rücksichtslosen Umgang der Umweltverbände – unter anderem auch von «pro natura» – im Zusammenhang mit der Sihlwald Schutzverordnung und der damit verbundenen «Enteignung» von Privatgrundbesitzern entlang der Wildnisparkgrenze zu beschweren und gleich meinen Austritt aus der «Organisation» zu geben. Als Antwort bekam ich ein kurzes Schreiben des Zentralsekretärs mit dem läppischen Bedauern des Aus-

Enge sowie eventuell auch die «Islisbergerlinie» 205. Dies an sich betrachte ich als durchaus sinnvoll, aus ÖVtechnischer Sicht. Leider wird damit für den Autoverkehr die Attraktivität des Autobahnanschlusses empfindlich geschmälert. Wo kommen wir denn hin, wenn wir sogar auf Umfahrungsstrassen ausserorts, wo es Platz für «normale» Haltestellen hätte, anfangen diese willkürlichen Schikanen aufzustellen? Hier ist also, ganz klar, Nachbesserungsbedarf angezeigt. Fazit: Eine «normale» Haltestelle wäre zu begrüssen, aber bitte kein Verkehrshindernis.

Whiskypass-Umbau wirklich nötig? Der «Whiskypass» von Wettswil nach Landikon wird gerade enorm ausgebaut. Dies weil der Pass «gelenkbusfähig» werden soll. Schön und gut, nur die Linie 220, die über den Whiskypass führt, wird mitnichten durch Gelenkbusse bedient werden. Im Gegenteil: Nur den «Gymischülern» ist es zu verdanken, dass die Linie nicht ganz aus dem Fahrplan gestrichen wurde

und diese wird neu, nur noch in stark reduzierter Form verkehren. Der Steuerzahler fragt sich, wieso dann dieser Umbau? Ein anderer Aspekt ist, dass in diesem Falle, mehr als ein halbes Jahr, eine Vollsperrung des Passes stattfindet. Aufgrund der topografischen Lage von Wettswil, ist das für das Gewerbe im Dorf Wettswil eine Brüskierung. Hätte es hier keine schlaueren Alternativen gegeben? Bezüglich den Bemerkungen von A. Ochsenbein im «Anzeiger» vom 6. März 2015: Innerhalb und ausserhalb der Veko wurde heiss debattiert, v.a. wegen dem Brennpunkt Sunneberg. Wie gesagt, jedoch mit einem harmonischen und allseits einvernehmlichen Abschluss, an der Sitzung der Veko vom 5. März 2015. Auch die Kommunikation, innerhalb der Veko, wurde sehr gelobt. Wenn man von einer vergifteten Atmosphäre reden könnte, dann lediglich von den Giftpfeilen, die seitens Ochsenbein, von Stallikon aus in Richtung Bonstetten, geflogen sind. Thomas Wassmer, Mitglied der Veko und Vertreter der SVP

Toni Schönbächler, Hausen

Kein vergiftetes Klima! 1200 Schaumschläger antworten H. Wiesner, Leserbrief im «Anzeiger» vom 6. März. Als Ressortleiter für den öffentlichen Verkehr und Leiter der Verkehrskommission darf ich die Behauptung von Andreas Ochsenbein, die Kommission tage in einem vergifteten Klima, nicht unkommentiert stehen lassen. Dieses Gremium hat sich seit letztem Somanzeige

Warum die Bauten am «Whiskypass»?, fragt Leser Thomas Wassmer. (Archivbild)

tritts. Kein einziges Wort und kein Argument, wieso die Organisation sich in dieser Sache so verhält. Offenbar fehlt es «pro natura» an Argumenten. Oder liegt es vielleicht daran, dass das Schreiben aus Basel kam und der schreibende Zentralsekretär gar nicht weiss, wo der Sihlwald liegt und dessen Geschichte gar nicht kennt. Die Vermutung liegt ja ohnehin nahe, dass es sich bei den flammenden Befürwortern des Wildnisparks um irgendwelche Schreibtischtäter/innen handelt. Lassen wir sie also hinter ihren Schreibtischen und nutzen den Sihlwald als Naherholungsgebiet für alle – sie werden uns ja nicht sehen!

mer für das Wohl der Benützer des öV sehr engagiert und steht einstimmig zu den publizierten Vorschlägen zum Fahrplanwechsel vom Dezember 2015. Ich möchte mich bei den Mitgliedern der VeKo für die angenehme, sachbezogene und engagierte Diskussion herzlich bedanken. Claude Wuillemin, Gemeinderat Bonstetten


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Auf dem Areal von Flavio De Luigi in Affoltern entstehen zwei Wohnund Geschäftsbauten. > Seite 21

Der VocalCord lädt zum Musical in die Aula Ennetgraben, Affoltern. > Seite 25

Dienstag, 10. März 2015

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Remis im Tessin Fussball 1. Liga: Gegen Taverne lässt der FC Wettswil-Bonstetten Punkte liegen. > Seite 27

Innovationskraft bleibt wichtiges Kapital Hawa AG, Mettmenstetten: Leichter Umsatzrückgang 2014 – neue Schiebesysteme in Vorbereitung Die für hochwertige Schiebebeschlagsysteme im Möbel und am Objekt bekannte Hawa AG erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 43,4 Mio. Franken. Der Jahresabschluss 2014 liegt damit unter dem Vorjahresergebnis (Fr. 45,4 Mio.). Die Ertragslage bezeichnet Hawa als zufriedenstellend. Für das laufende Geschäftsjahr sieht das Unternehmen trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und währungspolitischen Umfelds gute Chancen, sich am Markt erfolgreich zu behaupten. Dazu sollen die 2014 getätigten hohen Investitionen in die langfristige Marktbearbeitung sowie in die Entwicklung neuer Produkte beitragen, die in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. Die konjunkturelle Entwicklung in den verschiedenen Märkten zeigte auch im vergangenen Jahr kein einheitliches Bild. Vor allem in Europa wirkte sich die Verunsicherung vieler Kunden aufgrund der politischen Situation negativ auf die Investitionsbereitschaft aus, sodass vielerorts leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Auch die Umsätze im schweizerischen Heimatmarkt blieben etwas unter den Erwartungen. Insbesondere Schiebebeschlagsysteme im Bereich der Fassade waren hier weniger gefragt als in den Vorjahren. Mit der Entwicklung in Nordamerika ist Hawa hingegen ausgesprochen zufrieden, dort setzte sich der positive Trend der letzten Jahre auch 2014 fort. Die intensive Marktbearbeitung durch die eigene Niederlassung mit repräsentativem Showroom in Dallas und das hohe Beratungsengagement haben sich als Erfolgsrezept bewährt. In der Region Middle East, wo Hawa ebenfalls mit einer eigenen Niederlassung vertreten ist, schwächte sich die erfreuliche Umsatzentwicklung der letzten Jahre leicht ab. Dies hängt jedoch in erster Linie mit sich verzögernden Bauprojekten zusammen. Mit deren

Umsetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt zu rechnen. Der Exportanteil des Hawa AG lag 2014 mit 81,4% auf konstant hohem Niveau.

Nachwuchs-Förderung als Investition in die Zukunft Das Unternehmen beschäftigte im vergangenen Jahr 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unverändert hoch ist auch die Zahl der Auszubildenden: Aktuell absolvieren zwölf junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ihre Lehre beim Schiebebeschlagproduzenten in Mettmenstetten. Die Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses erachtet Hawa als wichtige Investition in die Zukunft und unterstreicht damit gleichzeitig seine gesellschaftliche Verantwortung. Die Mitarbeiter dürfen sich wieder über eine Erfolgsbeteiligung auf dem Niveau der Vorjahre freuen, die sie sich nach Meinung der Unternehmensleitung in schwierigen Zeiten mehr als verdient haben. Das Unternehmen fördert jedoch nicht nur den eigenen Nachwuchs, sondern engagiert sich auch für Architekten und Planer. So unterstützt Hawa mit dem Hawa Student Award Architekturstudenten in der Schweiz, in Deutschland und Österreich. Der internationale Förderpreis für Nachwuchsgestalter wurde im vergangenen Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben und erfreut sich steigender Teilnehmerzahlen. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, die Möglichkeiten des Schiebens auszuloten und als trendige Bewegungsart in den Köpfen des Planer-Nachwuchses zu verankern.

Neue Beschlagsysteme in Vorbereitung Einen hohen Stellenwert im Unternehmen geniessen Forschung und Entwicklung. Zwölf Prozent der Mitarbeiter arbeiten in diesem Bereich. Die Entwicklungsingenieure von Hawa haben in jüngster Vergangenheit auf Produktebene an der intelligenten Wei-

terentwicklung von bestehenden Systemen, an der Optimierung von Sortimenten und an neuen innovativen Schiebebeschlaglösungen mit Hochdruck gearbeitet. Hawa setzt so die Trends für Einrichtung, Raum und Fassade. Die ersten neuen Komponenten wurden bereits im Januar, bei der Bau in München gezeigt. Weitere Innovationen werden bei der Interzum 2015 ihre Premiere feiern. Hawa ist mit Recht stolz auf seine hohe Innovationskraft. Sie ist und bleibt ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Das belegen auch die jüngsten am Markt eingeführten Schiebebeschlagsysteme. Sowohl Hawa-Folding Concepta 25, ein Falt-Einschiebebeschlag für sehr breite Schrankfronten, als auch der Designbeschlag Hawa-Purolino-Plus 80 für Ganzglastüren haben im Möbelbereich und im Innenausbau starke Akzente gesetzt und werden weltweit mit grossem Erfolg vermarktet. Die ersten Projekte mit HawaFrontego 30/matic, dem automatisierten Beschlagsystem für frontbündige Faltschiebeläden, wurden im vergangenen Jahr erfolgreich realisiert. Ein Blick in die internationale Hawa Referenzenliste zeigt: Ob in der Einrichtung oder am Objekt – die trendigen Schiebebeschlaglösungen aus der Schweiz kommen auf der ganzen Welt in Bürogebäuden, Einkaufszentren, Hotels und exklusiven Wohnanlagen zum Einsatz.

2015: Grosse Herausforderungen, aber auch Chancen Im laufenden Geschäftsjahr rechnen die Schiebebeschlagspezialisten nach der Aufhebung der Kopplung des Franken an den Euro zunächst mit einer Verschlechterung der Export-Bedingungen für Schweizer Produktionsunternehmen. Die Stärke des Frankens stellt nicht nur Hawa kurz- bis mittelfristig vor erhebliche Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Positive Impulse in dieser schwierigen Situation verspricht sich das Unternehmen

Gregor (links) und Heinz Haab leiten das Hawa Familienunternehmen in zweiter Generation. (Bild zvg.) von seinen bereits getätigten Investitionen in neue Produkte, in den Vertrieb und in die Bearbeitung der internationalen Märkte. Aber auch erste Rückmeldungen zu den bei der Bau 2015 gezeigten System-Weiterentwicklungen geben Anlass zu Optimismus. Ziel von Hawa ist es ferner, den persönlichen Kontakt zu den Marktpartnern zu intensivieren, um noch schneller und effektiver auf sich ändernde Bedürfnisse und Entwicklungen reagieren zu können. So ist Hawa ein halbes Jahrhundert lang jung geblieben. 2015, zum 50. Geburtstag, schauen die Unternehmensleiter Gregor und Heinz Haab zu-

15 Jahre Coopark Affoltern Die Kunden werden vier Tage lang verwöhnt Der Coopark Affoltern hat Geburtstag und ist in Feierlaune. Vier Tage lang, vom 11. bis 14. März, zelebriert das Einkaufszentrum sein 15-jähriges Bestehen und fährt dafür mit zahlreichen Aktionen und Shows auf.

Die menschliche Jukebox zieht alle Generationen in ihren Bann. (Bild zvg.)

«Wie schnell die Zeit vergeht ...», werden einige Kunden und Mitarbeiter des Coopark Affoltern einmal mehr feststellen. Zu Recht, denn bereits seit 15 Jahren ist das Einkaufszentrum mit einem grossen Angebot an Artikeln für den täglichen Bedarf für die Region da. Dies soll nun tüchtig gefeiert werden. Der Startschuss am Mittwoch, 11. März, ist vor allem den kleinen Gästen gewidmet. Gemeinsam mit

dem Familienclub Affoltern wird den ganzen Nachmittag gebastelt und beim Kinderschminken entstehen bunte Gesichter. Auch die grösseren Gäste kommen an diesen vier Feiertagen auf ihre Kosten. Zum Beispiel beim Auftritt der Human Jukebox am Freitag, 13. März. Ausgestattet mit Stimme, Helm und Verstärker gibt der lebendige Musikautomat jeden gewünschten Songtitel zum Besten – von Heavy Metal bis Oper. Am Samstag folgt dann der atemberaubende Höhepunkt der Jubiläumswoche: Die Basler Trommelkünstler stickStoff, bekannt durch ihren erfolgreichen Auftritt in «Das Supertalent» in Deutschland, sorgen für einen fulminanten Abschluss der Feierlich-

keiten. Für diese Darbietung wird der Coopark Affoltern in Dunkelheit getaucht. Überraschende Lichteffekte im Schwarzlicht kombiniert mit mitreissenden Beats sorgen für ein Spektakel der Sinne. Wer während der Jubiläumstage den Coopark Affoltern besucht, profitiert nebst der Unterhaltung auch von tollen Preisen und Angeboten. In den Geschäften kann rund um die Jubiläumszahl 15 gespart werden. Das Glücksrad verspricht zudem fabelhafte Gewinne wie Ferienaufenthalte, Ausflugtickets oder Einkaufsgutscheine. Und mit ein bisschen Glück fährt man am Samstag mit einem neuen Peugeot 108 von der Franz AG in Wettswil nach Hause, den es an der Live-Verlosung zu gewinnen gibt. (pd.)

versichtlich auf das neue Geschäftsjahr und betrachten die gegenwärtige Situation in den wichtigen europäischen Märkten als Chance zur Behauptung und aktiven Mitgestaltung der Zukunft. Mit der in all den Jahren erworbenen hohen Kompetenz und einer beispielgebenden Innovationskraft, erklären sie, habe man ein grosses, konjunkturunabhängiges Kapital, das in schwierigen Zeiten besonders wirkungsvoll eingesetzt werden könne. Weitere Infos bei Hawa AG, Schiebebeschlagsysteme, Untere Fischbachstrasse 4, Mettmenstetten, Telefon 044 767 91 91, info@hawa.ch, www.hawa.ch.

Das Programm Mittwoch, 11. März, von 14 bis 18 Uhr: Kinderschminken und Basteln mit dem Familienclub Affoltern. Donnerstag, 12. März, um 17, 18 und 19 Uhr: Stepptanz-Performance der Tanzschule Backstage Studio. Freitag, 13. März, 14 bis 20 Uhr: Glücksrad mit tollen Preisen im Gesamtwert von über 10 000 Franken. Um 18 und 19 Uhr: The Human Jukebox – zwischen Mensch und Maschine. Samstag, 14. März, von 11 bis 16 Uhr: Ballonkünstler. Um 18 Uhr: stickStoff – fesselnde Trommelkunst. Um 19 Uhr: Live-Ziehung Jubiläumsverlosung mit Preisen im Gesamtwert von über 36 000 Franken, darunter ein Peugeot 108 und Familienferien in Davos.


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Endlich Wohn-Frühling Alle Weine aus der Schweiz Über das verkaufsoffene Wochenende vom Samstag/Sonntag, 21./22. März, beginnt bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee der Wohnfrühling mit der grossen Gartenmöbelausstellung «fermob-Shop-in-Shop». In der stilvoll gestalteten Gartenanlage am Kotten-Kreisel in Sursee durch Egli Gartenbau werden viele Neuheiten im Gartenmöbelbereich und Sonnenschirme präsentiert. Während dem verkaufsoffenen Wochenende werden die Kunden mit kulinarischen und musikalischen Highlights verwöhnt. Als Neuheit präsentiert ulrich an der Frühlingsschau den weltweit ersten Keramiktisch mit Wärmekomfort. Dieser Gartentisch der Schweizer Manufaktur Zumsteg hat eine eingebaute Infrarotheizung, welche an kalten Sommertagen und in der Übergangszeit dem Körper behagliche Wärme abgibt. Die Gäste müssen nie mehr am Tisch frieren und geniessen dank den Infrarotstrahlen einen wohligen Wärmekomfort. Dank effizienter Nieder-

volt-Technologie ist der Stromverbrauch kaum höher als bei einer Glühbirne. Das Heizsystem ist komplett wartungsfrei.

Möbel, die Gärten und Farben lieben Bereits zur zweiten Gartenmöbelsaison zeigt ulrich die einzigartige französische Outdoor-Möbelmarke «fermob». Die filigranen Gartenmöbel aus Stahl oder Aluminium mit den fröhlichen Farben und dem unvergleichlich französischen Design überzeugen in jeder Hinsicht. Diese feinen und zierlichen Metall-Möbel passen aufgrund ihrer geringen Grösse auch auf kleine Balkone und vermitteln Leichtigkeit und Lebensfreude. Am verkaufsoffenen Wochenende vom Samstag/Sonntag, 21./22. März, werden die Besucher gratis aus der Küche des Seminarhotels Sempachersee verwöhnt. Spargelravioli mit Rüebliwürfel und Petersilie oder rotes Rindfleischcurry mit Gemüse und Pilavreis stehen zur Auswahl bereit. Bei einem kühlen Eichhof-Bier oder einem feinen Glas Wein werden die Besucher durch die bekannte Luzerner JazzBand Bourbon-Street unterhalten.

Silvio und Agi Kämpf haben den «Spycher» übernommen Bis Ende 2014 wurde das Restaurant Spycher in Mettmenstetten vom Ehepaar Eggerschwiler geführt, die in Pension gingen. Das Ehepaar Kämpf hat den Spycher übernommen, das Ambiente belassen und setzt dafür kulinarisch Akzente. An der Rossauerstrasse in Mettmenstetten steht ein kleines, gut erhaltenes Riegelhaus. Als Scheune erbaut, steht das Haus heute unter eidgenössischem Denkmalschutz. Dieses Bijou beherbergt das Restaurant Spycher. Das gesamte Parterre wird von der Gaststube und der Küche ausgefüllt. Die übersichtliche Grösse und die alte, aber gut erhaltene Bausubstanz verströmen Ruhe und Gemütlichkeit. Das Ehepaar Kämpf hat das Lokal Anfang Februar übernommen. «Ich bin seit der Lehre in der Gastrobranche tätig. Nun wollte ich einmal ein Restaurant komplett in Eigenverantwortung führen», erzählt Silvio Kämpf. Seine Frau Agi ergänzt: «Wir haben den Spycher gesehen und uns sofort in das Ambiente verliebt.»

Frühlingsrabatt und Dienstleistungen Während der Frühlingsschau, die bis zum 18. April 2015 dauert, gewährt ulrich auf das Gartenmöbelsortiment, ausgenommen einige Markenartikel, zusätzlich 5 % Frühlingsrabatt auf die sehr attraktiven, Euro-währungsbereinigten Abholpreise. Auf Wunsch werden die Gartenmöbel durch geschulte Möbelschreiner nach Hause transportiert und vor Ort fachmännisch montiert. (pd.)

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Schweizer Weine sind konkurrenzfähig Die Speisekarte lockt mit zahlreichen Köstlichkeiten für Fleischliebhaber und Vegetarier. Die kreative Namensgebung der Speisen verleitet zum Schmunzeln und informiert trotzdem über das zu Erwartende. Das «grüne Tohu-wa-bohu» und der «Drunder und drüber» sind auf der Vorspeisekarte Programm – wie auch «Den Ratsherren von Solothurn ihres Wysüppli». Beim Wein wagen Kämpfs etwas Ungewöhnliches. Sie setzen aus-

schliesslich auf Schweizer Weine – aus allen Anbauregionen der Schweiz. Silvio Kämpf erklärt: «In der Schweiz gibt es seit einigen Jahren hochwertige und preiswerte Weine für jeden Geschmack. Ich zeige, dass gute Weine nicht zwangsläufig importiert werden müssen.» Zum Apéro winkt eine breite Auswahl an Weissweinen: vom fruchtigen, frischen Fendant, zum trockenen, komplexen Akkurat, aus der Zürcher Staatskellerei – der aus Trauben von hochwertigen Lagen in der gesamten Ostschweiz gekeltert wird. Beim Rotwein ist die Bandbreite noch grösser.

Tatar mit Café de Paris überbacken Die Spezialität des Hauses ist Tatar – vom Rind oder vegetarisch. Silvio Kämpf bereitet es direkt am Tisch zu, auf dem selber entwickelten Tatar-Wagen. Die Kundschaft kann sich dabei

das Tatar nach Wunsch zusammenstellen oder sich von Silvio Kämpf fachmännisch beraten lassen. Eine weitere Spezialität ist das «Tatar belle Epoque», das Silvio Kämpf im gleichnamigen Berner Hotel erfunden hat. Es ist ein Tatar, das für nicht einmal eine Minute mit Café-de-Paris-Sauce überbacken wird. Das Ehepaar Kämpf hat sich schnell eingelebt. «Das liegt auch daran, dass wir von den Mettmenstettern sehr offen und freundlich aufgenommen wurden. Zudem konnten wir ein Lokal mit grosser Stammkundschaft übernehmen», erzählt Agi Kämpf. Deshalb haben sie auch die Öffnungszeiten übernommen: Mittwoch bis Sonntag, jeweils ab 10 Uhr morgens. Über Mittag werden zwei Menus serviert, eines mit Fleisch, das andere vegetarisch. Natürlich kann auch à la carte gegessen werden. (sals)

Das Essverhalten langfristig ändern Velofahren – der Ernährungspsychologische Beratung in Obfelden Gesundheitstipp Am 14. März eröffnet die psychologische ErnährungsberatungsPraxis von Daniela Christoffel im «Brunnenweg» ihre Tür. Alle Interessierten sind herzlich zum Eröffnungsapéro eingeladen. Daniela Christoffel hat eine vierjährige berufsbegleitende Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungs-Psychologischen Beraterin absolviert. Mithilfe des ganzheitlichen Beratungs-Ansatzes begleitet sie übergewichtige Frauen, Männer und Kinder dabei, ihr Essverhalten langfristig zu ändern. Sie berät ihre Klienten auch in allen Aspekten der Ernährung und arbeitet prozessund ressourcenorientiert. «Es gibt zahlreichen Diäten, Programme zum Abnehmen und Kuren auf dem Markt, aber nur wenige davon erzielen einen langfristigen Erfolg», so Daniela Christoffel. In ihrer Beratung behandelt sie sowohl das Thema Ernährung als auch die psychologischen Aspekte wie das soziale Umfeld. Gerade das Miteinander erweist sich als hilfreich, denn für eine effek-

Frühlingsausstellung bei der A. Rüegg AG E-Bikes sind hervorragend geeignet, um schonend Sport zu treiben. Sie bieten eine ausgezeichnete Alternative für Personen, welchen das Zu-Fuss-Gehen oder das herkömmliche Fahrradfahren Mühe bereitet. Eine konstante Tretunterstützung hilft bei längeren Strecken mit Steigungen und Gegenwind – sodass jede Ausfahrt zu einem sportlichen Vergnügen wird. Kinder und Velofahren, das passt zusammen. Das Laufrad ist der ideale Einstieg in die zweirädrige Mobilität. Damit werden Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen trainiert. Kinder, die regelmässig Fahrradfahren sind selbstständiger, mobiler und bewegen sich mehr.

Daniela Christoffel berät in allen Aspekten der Ernährung. (Bild Thomas Stöckli) tive und dauerhafte Wirkung braucht es beides. Als Eröffnungsangebot bietet Daniela Christoffel ein kostenloses erstes Gespräch an. Es lohnt sich also, vor-

beizukommen und sich aus erster Hand zu informieren. Psychologische Ernährungsberatungs-Praxis, «Brunnenweg», Obfelden. www.ihre-ernaehrung.ch.

Massage mit Tiefenentspannung Susanna Bareth massiert im «Shindo», Affoltern Die Esalen-Massage gilt als Kunst der bewussten Berührung und wirkt sowohl körperlich sowie auch energetisch ausgleichend. Durch die langen, fliessenden Streichungen, tiefe Strukturarbeit an den Muskeln und durch passive Gelenkbewegungen sowie Dehnungen werden das Lymph- und das Stoffwechselsystem sowie die Blutzirkulation angeregt und das Nerven-

system reguliert. Mit gezielter Tiefenwirkung auf Muskeln und Bindegewebe wird erreicht, dass sich Muskelverspannungen lösen und tiefe Zufriedenheit eintritt. Sanfte wiegende Bewegungen des Körpers, stets im Einklang mit dem Atem, bieten die Möglichkeit Körper, Seele und Geist zu entspannen und neue Energie aufzunehmen. Susanna Bareth massiert neu am Don-

nerstagnachmittag und -abend im «Shindo», an der Zürichstrasse 49 in Affoltern, neben dem neu eröffneten Denner oberhalb des Gemeindehauses. Sie hat dort einen einfachen, aber stilvoll eingerichteten Raum zur Verfügung. (pd.) Weitere Infos unter www.flowing-massage.ch oder Telefon 044 760 17 07 / 079 811 29 59.

timal funktionierendes Velo ist eine regelmässige Wartung empfehlenswert. Der erste Service innerhalb von sechs Monaten nach dem Fahrzeugkauf ist gratis und hat einen Wert von 75 Franken. Während der Wintersaison, von Oktober bis Februar, wird ein kostengünstiger Hol-, Reparatur- und Bring-Service angeboten. (pd.) Frühlings-Ausstellung am Samstag und Sonntag, 14. und 15. März, bei der A. Rüegg AG, 2-Rad- und Baby-Center, Bahnhofstrasse 38, Steinhausen. Infos: www.ruegg-steinhausen.ch.

Neuheit für den Transport von Kindern und Einkäufen Als Neuheit für den Transport von Kindern und Waren bietet sich das E-Bike «Load» von Riese und Müller an. Das einzigartige Design und die spezielle Konstruktion zeichnen dieses neue Transportsystem aus. Mühelos können damit Lasten bis 80 kg transportiert werden – für kurze und mittlere Strecken eine echte Alternative zum Auto. Fahrradkauf ist Vertrauenssache! Das 2-Rad-Center A. Rüegg AG garantiert eine fachmännische Beratung. Bei einem persönlichen Gespräch müssen einige Informationen wie Zweck und Nutzen sowie Qualitätund Sicherheitsansprüche ermittelt werden. Die grosse und breite Produktepalette erlaubt dann den Kunden, das für sie passende Fahrzeug auszuwählen. Auch nach dem Kauf stehen die Mitarbeiter der A. Rüegg AG mit Rat und Tat zur Verfügung. Für ein op-

Das E-Bike «Load» von Riese und Müller: Einkäufe finden ebenso Platz ...

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«Das Panflötenspiel ist in jedem Alter lernbar» 15 Jahre Panflötenschule von Monika Meier in Hedingen

In Affoltern beginnt die Wochenmarkt-Saison. (Archivbild)

Endlich wieder mit regionalem Biogemüse Saisonstart für den Wochenmarkt Affoltern Am kommenden Samstag, 14. März, beginnt in Affoltern die Wochenmarkt-Saison 2015 – voraussichtlich mit Musik und einer kleinen Überraschung an jedem Stand. Blumen und Gestecke, Brot, Gebäck und frische Teigwaren, dazu verschiedene Öle, Honig, griechische Spezialitäten und Gemüse – die Vielfalt an den Ständen auf dem Marktplatz und zu beiden Seiten des Kasinokopfbaus wird auch dieses Jahr gross sein. «Endlich können wir wieder regionales Biogemüse anbieten», freut sich Sabine Neinhaus von der Marktkommission.

Möglich macht es Familie Riedweg vom Biohof Schönboden, Schongau. Und nicht nur die guten und frischen Produkte machen den Einkauf am Wochenmarkt in Affoltern zu einem Erlebnis. So schätzt die Kundschaft die freundliche Atmosphäre, die Begegnungen mit anderen Einkäufern und natürlich das leckere Kuchenbuffet im gemütlichen Märtkafi. Zum Auftakt der WochenmarktSaison soll kommenden Samstag, 14. März, Livemusik zu hören sein. Zudem lockt an jedem Stand eine kleine Überraschung. (tst.) Wochenmarkt jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern.

Frühlingsblumen und neuste Modetrends Frühlingshafter Saisonstart im Emmen Center Bis zum 21. März präsentieren die Modegeschäfte im Emmen Center ihre aktuellen Frühlingsund Sommertrend inmitten von farbenfrohen Frühlingsblumen. Im Emmen Center hält der Frühling Einzug. «Blühende Frühlingsblumen sollen die Besucher mit ihren leuchtenden Farben begrüssen und Frühlingsgefühle wecken», sagt Roland Jungo, Direktor des Emmen Centers, und hat sich zum Ziel gesetzt, auf die Frühlings-/Sommersaison 2015 einzustimmen. Umgesetzt wird dies durch eine anzeige

farbenfrohe Blumenausstellung im gesamten Emmen Center, kombiniert mit den neusten Frühling- und Sommertrends der rund 40 Modegeschäfte. Ob Blumenprint, Clean Chic, Retromantic oder Denim: Der Modesommer 2015 wird abwechslungsreich und vor allem tragbar! Unifarbene Kreationen schlagen Entwürfe mit Prints – falls Muster, dann gerne Blumen oder Tiermotive. Die Röcke werden länger. Bei den Materialien liegen seidige, fliessende Materialien im Trend. Zudem werden die 70er-Jahre wieder aufgewärmt. (pd.)

Im Jahr 2000 eröffnete Monika Meier ihre Panflötenschule in Hedingen. Ihr Ziel war es, jede Person dahin zu begleiten, dass sie vor Publikum auftreten kann, sofern sie den Mut dazu hat oder entwickeln möchte. Aber auch ohne Auftritte ein Instrument für sich alleine zu spielen, ist ein wunderschönes Hobby. Sie unterrichtet Kinder ab 8 Jahren. Die momentan älteste Schülerin ist 80 Jahre alt. Um jede Person im Tempo ihrer Begabung zu fördern, erteilt Frau Meier Einzelunterricht. Wer jedoch auch das chorische Zusammenspiel erlernen möchte, hat zweimal in der Woche die Möglichkeit, den Gruppenunterricht zu besuchen. Monika Meiers Erfolge sind hörbar: Sie leitet seit 1999 das «Corona Panflöten-Ensemble Affoltern». In dieser Gruppe spielen 15 Panflötistinnen, eine Blockflötistin, ein Pianospieler und ein Schlagzeuger mit. Diese Formation verzaubert die Zuhörer jedes Jahr im Herbst mit drei Konzerten in verschiedenen Kirchen. Sehr stolz ist Monika Meier auf einen jungen Panflötist, der vor elf Jahren das erste Mal in den Unterricht gekommen ist. Es ist Jonas Gross, der den kleinen Prix Walo gewonnen und eine eigene CD mit Carlo Brunner aufgenommen hat sowie letztes Jahr am Basler Tatoo mitspielen durfte

(www.jonasgross .com). Monika Meier spielt zusammen mit dem Pianisten und Bandleader von den «New Orleans Stompers» Josef Bachmann als Duo «Pano». Man kann sie für Konzerte in kleinem Rahmen, für musikalische Beigaben zu Ehrungen, Feiern und Gedenkmomenten buchen. Das Panflötenspiel ist in jedem Alter lernbar, auch wenn man die Noten noch nicht kennt. Diese werden zusammen mit dem Spielen des Instruments gelernt. Die Panflöte, das einstige Hirteninstrument, Monika Meier. (Bild zvg.) verzaubert die Seele mit ihrem weichen Klang und ist bei Monika Meier zu einer unverbindwie alle Blasinstrumente gut für die lichen Schnupperlektion an. Lunge und den Sauerstoff im Körper. Wer das Panflötenspielen auffrischen Monika Meier, Widenacherstrasse 8, Hedingen, oder neu erlernen möchte, melde sich Tel. 044 760 15 94 oder monika.meier@gmx.ch.

Handgemachte Keramik-Hühner und mehr Osterausstellung im Atelier EinzigARTig, Hedingen Bald ist es ein Jahr her, seit in Hedingen die Türen des kleinen Atelier-Ladens aufgegangen sind. Jarka Foster präsentiert dort ihre eigenen Werke aus Keramik, die sich hervorragend als Wohn- und Gartendekoration oder als Geschenk für die Freundin oder nette Nachbarin eignen. Bei den Ämtler Kunstschaffenden hat es sich schon herumgesprochen, dass sie hier, in den kleinen, aber einladenden Räumlichkeiten in Hedingen, ihre Werke ausstellen können. Jarka Foster bietet nämlich Platz für alle, die sich mit Herz und Seele einer handwerklich-künstlerischen Tätigkeit widmen. Zurzeit findet man im Laden Malerei von Ramona Haas und Sonja Hess oder Scherenschnittbilder von Estrellita Fauquex. Die Glaskunst repräsentiert im Knonauer Amt kaum jemand besser als Erika Vollenweider. Eine Glasherzgirlande oder aussergewöhn-

liche Lampe gefällig? Eine andere Kunst der Glasverarbeitung, das Glas zu farbigen Perlen zu drehen, beherrscht Martina Schneiter. Sie bietet hier eine breite Palette von Schmuck an. Edel- und Heilsteine wie Bergkristall, Jaspis und Aquamarin werden liebevoll von Maia Frischknecht zu Ketten und Armbändern aufgezogen. Aktuell zu Ostern kann man Ostereier, geschmückt mit Schiffchen-Spitze, von Marianne Haas erwerben. Es finden sich Türkränze und Ostereier in Patchwork-Technik, aber auch verschiedene Dekorationen aus Metall und Holz. Jarka Foster bietet handgemachte Keramik-Hühner und -Hasen – und vieles mehr. (pd.) Osterausstellung ab Samstag, 14. März, 10 bis 16 Uhr (mit Apéro) und bis Ostern. Montag bis Mittwoch 9 bis 11.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr, Donnerstag

EinzigARTig: Jarka Foster. (Bild zvg.)

und Freitag 14.30 bis 17.30.


Vermischtes

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Wohnen und arbeiten am Jonenbach Auf dem Areal von Bauunternehmer Flavio De Luigi in Affoltern entstehen zwei Wohn- und Geschäftsbauten An der Zürichstrasse 151 in Affoltern entstehen zwei neue Geschäfts- und Wohnbauten «Am Jonenbach»: Zwölf Eigentumswohnungen und Gewerberaum. Der Spatenstich vom vergangenen Freitag signalisierte den Baubeginn. Schmid Baudienstleistungen aus Affoltern wird 6600 Kubikmeter Aushub entnehmen. Und das auf einem traditionsreichen, 2500 Quadratmeter grossen Areal nahe Jonenbach und Kronenplatz. Es gehört dem Bauunternehmer Flavio De Luigi, dessen Grossvater dort im Jahr 1930 einen Werkhof samt Nebengebäude für sein Baugeschäft errichtete. Es wurde 1964 an Jakob De Luigi übergeben. Seit 1989 ist dessen Sohn Flavio Inhaber. Er machte sich 2011 erstmals Gedanken über eine neue Nutzung des Areals, liess eine Machbarkeitsstudie anfertigen, kehrte dann aber ab vom Gedanken, einen neuen Werkhof samt Wohnung zu errichten. So gedieh das Projekt von zwei Wohnbauten mit Gewerberaum. 2013 erhielt Flavio De Luigi die Baubewilligung und liess das Projekt vom Architekturbüro Ringger Tanner Partner AG umsetzen. Den Verkauf der Eigentumswohnungen startete die Clavista AG von Thomas Frick in Hausen im Oktober 2014 – mit grossem Erfolg: 10

Eigentümer, Bauherr, Architekten und Verkäufer beim Spatenstich. Jetzt erfolgt der Aushub von 6600 Kubikmetern. (Bild Werner Schneiter) der 12 Wohnungen sind verkauft; frei sind noch eine Dreieinhalb- und eine Viereinhalb-Zimmer-Wohnung. Die beiden Häuser, die gemäss Prospekt

«unterschiedlich konzipiert und viel Charme und hohe Eleganz versprühen», befinden in der Zone W3. «Sie überzeugen durch ihre urbane Quali-

tät und ihre grosszügige Gestaltung», heisst es weiter. Das eine ist dreieckig und ist mit Flachdach angelegt, das andere um ein Stockwerk kleiner und

Kinderkleiderbörse im Kasinosaal Affoltern Am Mittwoch, 25. März, findet wieder die beliebte Frühlings-/ Sommerkinderkleiderbörse des Familienclubs Affoltern statt. Was tun mit zu kleinen Kinderkleidern? Gut erhaltene Kinderartikel wie Kleider, Schuhe, Spielsachen, Fahrräder finden an der Börse zu einem fairen Preis glückliche Abnehmer. Familienclub-Mitglieder erhalten 90 %, alle anderen 80 % des Verkaufspreises. Defekte, schmutzige oder nicht saisongerechte Artikel werden dem Verkauf nicht zugeführt.

Gefragt sind Frühlings- und Sommerkinderkleider bis Grösse 176, Rollerblades, Wanderschuhe, Kinderschuhe, Velositzli, Buggys, Kinderwagen, Velos, Spielsachen und sonstige Gebrauchsartikel für Kinder sowie Umstandsmode. Pro Kundin werden maximal 100 Artikel entgegengenommen. Wer Dinge verkaufen möchte, erhält eine Verkaufsnummer sowie detaillierte Infos und eine Etikettenvorlage. Zu Hause werden dann alle Verkaufsgegenstände angeschrieben und am Dienstag, 24. März, zwischen 19 und 20 in Kisten verpackt ins Kasino ge-

bracht. Der Verkauf findet am Mittwoch, 25. März, von 16 bis 20 Uhr statt. Nicht verkaufte Ware muss am Donnerstag, 26. März, zwischen 17.30 und 18.30 Uhr abgeholt werden.

Helfer gesucht, Ferienspass buchen Vor oder nach dem Suchen nach Schnäppchen und günstigen Gelegenheiten, kann man im Börsekafi gemütlich beisammen sein, dazu einen Kaffee trinken und Kuchen, Hotdogs und andere Schlemmereien geniessen. Das Kafi ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet.

Die Börse wird ehrenamtlich durch viele Personen organisiert. Wer gerne einmal hinter die Kulissen schauen möchte, ist herzlich eingeladen mitzuhelfen. Gleichzeitig mit der Börse am Mittwoch findet das Einschreiben für den Ferienspass statt. Ab 18 Uhr können Nummern gelöst werden. Ab 18.30 Uhr dürfen sich zuerst die Mitglieder des Familienclubs einschreiben und anschliessend alle andern.

043 321 66 09. Infos: www.famlienclubaffoltern.ch.

Aktion für «Fastenopfer», «Brot für alle» und «Partner sein»

10 Jahre Denner Satellit, Kappel Kommenden Samstag schliesst der Laden bereits um 15.30 Uhr. Am vergangenen Freitag und Samstag, 6. und 7. März, fand das Jubiläumsfest in der eigens dafür eingerichteten Fest-Kaffeestube im Denner Satellit in Kappel statt. Das Ybriger Schwyzerörgeliduo Kuriger-Marty lud die Kunden in der Kaffeestube zum Verweilen ein. Während Eltern und Grosseltern einen Kaffee aus frisch gerösteten Bohnen tranken und dazu frische Süssgebäcke schmausten, schauten die kleinen Gäste dem Ballonkünstler beim Basteln der Ballontiere zu. «Ganz herzlich möchten wir allen Kunden danken, für die Einkäufe in den letzten zehn Jahren», betonen Helen und Lukas BergerWetli. Um ihren Mitarbeitern mit einem Jubiläumsanlass für das grosse Engagement zu danken, werden sie am Samstag, 14. März, den Laden bereits um 15.30 Uhr schliessen. (pd.)

160 000 Rosen – wenn das nicht Freude macht! An über 700 Verkaufsorten in der ganzen Schweiz bieten Freiwillige am Samstag, 14. März, Rosen mit Gütesiegel für fairen Handel von Max Havelaar für fünf Franken pro Stück zum Kauf an. Die vergünstigt eingekauften Rosen bringen über eine halbe Million Franken Erlös für die Projektarbeit von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein. Auch Kirchgemeinden und die Gruppe Welt im Knonauer Amt bieten von diesen Rosen zum Kauf an. Die Ökumenische Kampagne 2015 der drei Werke zeigt auf, wie übermässiger Konsum im Norden den Hunger in der Welt vergrössert und den Klimawandel verschärft. Als Folge rufen sie zu einem gerechten, nachhaltigen und klimaschonenden Umgang mit Nahrung auf – nicht nur während der Fastenzeit.

Hungerperioden vermeiden Wer eine Rose kauft, setzt sich unter anderem für arme Familien ein, welche als Folge des Klimawandels bereits unter unregelmässigem Regen und

www.jonenbach.ch

Börse und Kinderflohmarkt 40 Jahre Familienclub WettswilBonstetten: Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt mit Kaffeebar im Gemeindesaal Bonstetten am Mittwoch, 18. März, von 14 bis 17 Uhr. «Der Frühling naht mit grossen Schritten, verstaut erst wurden alle Schlitten. Jetzt müssen Sommerkleider her und auch das ist gar nicht schwer»

Kontakt: boerse@familienclubaffoltern.ch oder Tel.

Rosen für ein besseres Klima Örgeliduo Kuriger-Marty. (Bild zvg.)

wird im klassischen Stil mit geneigtem Dach gebaut. (-ter.)

Auch die Arbeiterinnen auf der Rosenfarm erhalten dank fairem Handel einen anständigen Lohn. (Bild zvg.)

An der Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal in Bonstetten finden sich Babyund Kinderkleider bis Grösse 176 für den Frühling und Sommer oder Sportartikel wie Velos, Trottis, Rollschuhe, Helme und vieles mehr. 20 % des Verkaufserlöses gehen an den Familienclub Wettswil-Bonstetten. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht ein reger Handel und ein buntes Treiben. Die Gelegenheit für die Kinder, ihr Zimmer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug gegen frische Spielsachen auszutauschen. Wer von all diesem hektischen Treiben Hunger und Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Helferinnen sind immer herzlich willkommen Die Anmeldefrist für Verkäufer endet am Freitag, 13. März. Es können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. Infos: Christina Kienberger 044 700 14 36

langen Trockenperioden leiden. Sie lernen, wie sie ihre Anbaumethoden der neuen Situation anpassen können und damit lebensbedrohliche Hungerperioden vermeiden. Doch nicht nur die Menschen in den Projekten der drei Werke freuen sich über die Unterstützung – auch die Arbeiterinnen auf der Rosenfarm in Tansania erhalten dank fairem Handel einen anständigen Lohn. Und wir freuen uns über die Schönheit und das Geschenk dieser Blumen.

Es gibt somit viele Gründe, um am Samstagvormittag bei einer der unten genannten Verkaufsstellen vorbeizugehen und Rosen zu kaufen!

Rosenaktion Samstag, 14. März Kappel: Denner Satellit, ab 8 Uhr; Uerzlikon: Maxi Markt, ab 8 Uhr; Mettmenstetten: Volg-Center, Garage Graf, Spar, Post, jeweils ab 8 Uhr; Maschwanden: Volg, ab 8 Uhr; Knonau, Volg, ab 8 Uhr, Bäckerei Iten, ab 9 Uhr; Rifferswil: Volg , ab 8.30 Uhr; Hausen: Post, Bäckerei Pfyl, Volg, Metzgerei Weiss, je ab 8.30 Uhr.

oder boerse@fam-club.ch.


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Begegnungen und Austausch ermöglichen EVP-Kandidaten am Wochenmarkt Was versteht Daniel Sommer eigentlich unter nachhaltiger Politik? Weshalb soll gesunder Menschenverstand im Kantonsrat von Bedeutung sein? Wie will Regierungsratskandidat Nik Gugger frischen Wind in den Regierungsrat bringen? Über diese oder auch ganz andere Fragen kann man am ersten diesjährigen Affoltemer Wochenmarkt vom Samstag, 14. März, mit den Kandidierenden der EVP-Kantonsratsliste ins Gespräch kommen. Diese sind am Stand anwesend und freuen sich auf viele Begegnungen und den Austausch mit interessierten Menschen. Ab 11 Uhr wird zudem

auch Regierungsratskandidat Nik Gugger mit offenem Ohr präsent und für anregende Gespräche bereit sein. Ein Besuch am Stand der EVP lohnt sich aber auch nur schon wegen der frisch gebackenen Waffeln und des Kaffees. Zudem dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher des EVPStandes auf ein praktisches Geschenk freuen, welches unterstreicht, warum die Kandidierenden der EVP «aus gutem Holz» geschnitzt sind. Gerhard Gysel, Präsident EVP Bezirk Affoltern Weitere Infos auf www.evp-affolternamalbis.ch.

Vor 70 Jahren: «Ade liebes Heimatland» Siegmund Weber, Bonstetten, erinnert sich Januar 1945. Man stelle sich ein 600Seelen-Bauerndorf vor, östlich der Oder in Schlesien gelegen. Ungefähr 70 Kilometer nördlich von Breslau, der Hauptstadt Schlesiens. Rund dreieinhalb Millionen Deutsche lebten in diesem Teil des damaligen Deutschen Reiches. Mein Vater war der einzige Handwerker im Dorf. Er führte eine Schreinerei. War seit 1939 Soldat der Wehrmacht und nun in einem Lazarett. Er hatte in der Ukraine eine Schussverletzung erlitten. Ich war achteinhalb Jahre alt. Schon seit Tagen hörte man den fernen Donner der Geschütze von der anderen Seite der Oder. Der unheimliche Lärm kam mit jedem Tag näher. Es zogen auch bereits Flüchtlingstrecks aus den Gegenden östlich der Oder durch unser Dorf. Hier bei uns regte sich die Angst, und die bange Frage wurde immer drängender: Wann sind wir an der Reihe und müssen unser Dorf verlassen und Richtung Westen fliehen? Der Ortsgruppenleiter verkündete jedoch: «Es geht keiner weg. Und wer weggeht, wird erschossen». Doch am 29. Januar 1945 konnte er nicht mehr anders und erliess folgenden Befehl: «Morgens um 11 Uhr auf der Dorfstrasse in einer Kolonne Aufstellung nehmen, 12 Uhr Abmarsch Richtung Westen.» Da sah man sie nun, die vollbepackten Wagen der Bauern, mit vorgespannten Pferden oder Kühen. Meine Mutter und ich hatten kein Fahrzeug. Wir hofften aber, von einem der Bauerngespanne mitgenommen zu werden. Vergeblich. Auch andere fanden keinen Platz in der Flüchtlingskolonne: Etwa fünfzehn andere Frauen mit ihren Kindern standen wie ich und meine Mutter am Strassenrand. Es wurde uns versprochen, dass wir am nächsten Tag mit einem Gefährt abgeholt würden. Wir versammelten uns für die Nacht in einem der nun verlassenen Bauernhöfe. Als wir am nächsten Morgen auf die Strasse traten, sahen wir deutsche Soldaten auf dem Rückzug. Die Soldaten waren überrascht, hier noch Zivilisten anzutreffen. «Schaut, dass ihr so schnell wie möglich von hier wegkommt», sagten die Soldaten. «Die Russen sind bei Steinau über die Oder gekommen». Der Oder-Übergang beim rund fünfzehn Kilometer entfernten Ort Steinau war lange umkämpft gewesen. Nun kamen die Russen also schnell näher. Meine Mutter wies mich an, nochmals zu unseren Ziegen zu schauen und so viel Heu wie möglich in ihren Stall zu werfen. «Und was geschieht mit all den zurückgelassenen Tieren auf den Bauernhöfen?», ging es mir durch den Kopf. Meine Mutter und ich packten alles, was darauf Platz hatte, auf einen Rodelschlitten. Und wir begannen un-

sere Flucht mit all den anderen zurückgelassenen Frauen und Kindern, bei Temperaturen um die 20 Grad Minus und Schneefall. Als wir auf die nächste Hauptverkehrsstrasse kamen, trafen wir chaotische Zustände: Wagen- und Menschenkolonnen strebten alle in die eine Richtung: Nach Westen. Schwere Armeefahrzeuge und Panzer streben in die andere Richtung: Nach Osten an die Front. So geriet manches Fuhrwerk beim Ausweichen in den Strassengraben und schaffte es nicht mehr heraus. Die Pferde wurden ausgespannt, und die Menschen mussten zu Fuss weiter. Ich sah auch, wie zwei alte Menschen auf der Strasse an Erschöpfung und Kälte starben. Sie wurden in Säcke gepackt und im Strassengraben abgelegt.

Öffentliche Erschiessung Nach etwa acht Tagesmärschen in nordwestlicher Richtung erreichten wir das Städtchen Forst. Hier konnten wir rund zehn Tage bleiben. Wegen einer deutschen Offensive kam die Front vorübergehend zum Stillstand. An einem jener Tage wurde die Bevölkerung von den Behörden auf einen Platz zitiert. Wir mussten der öffentlichen Erschiessung eines Soldaten beiwohnen. Der Mann habe sich beim Reinigen seiner Waffe absichtlich in die Hand geschossen, um sich vor dem Fronteinsatz zu drücken, hiess es. Auch ich musste seine Hinrichtung miterleben. Auch das Städtchen Forst musste schlussendlich geräumt werden. Wir sollten per Bahn nach Mecklenburg evakuiert werden. Kurz vor Berlin wurde unser Zug bombardiert. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Wir wurden in einem Vorort von Berlin einquartiert, wo wir dann das Kriegsende erlebten. Im Juni 1945 kehrten meine Mutter und ich unter beschwerlichsten Bedingungen in unser Dorf in Schlesien zurück. Dort wurden wir jedoch nach etwa drei Wochen von den nun dort ansässigen Polen weggewiesen. Bekanntlich hatte die damalige Sowjetunion Ostpolen an die Ukraine angegliedert, und die dort ansässigen Polen wurden nach Schlesien umgesiedelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schlesien an Polen angegliedert und die Oder/NeisseGrenze festgelegt. Ich habe in den letzten Jahrzehnten mehrere Fahrten in meine alte Heimat unternommen, war bei der polnischen Familie zu Gast, die in meinem Geburtshaus eine neue Heimat gefunden hatte. Ich wurde jeweils fürstlich bewirtet; wir pflegen ein freundschaftliches Verhältnis. Siegmund Weber, Bonstetten

Im anspruchsvollen Abstieg nach Einsiedeln. (Bild zvg.)

Frühlingshafte Schneeschuhwanderung Mit «Erlebnisse» von Rothenthurm nach Einsiedeln Am Samstag, 7. März, machte sich die Gruppe «Erlebnisse» auf zur jährlichen Schneeschuhwanderung. ................................................... von andreas steinmann Die geplante Route von Rothenthurm über den Samstageren nach Einsiedeln konnte wie geplant durchgeführt werden. Nach den Schneefällen der letzten Tage, präsentierten sich die Innerschweizer Voralpen von ihrer besten Seite. Frischer Pulverschnee und wolkenloser Himmel machten den ersten Aufstieg vom Dorf Rothenthurm zum

Ahoren zum Genuss. Auf den ausgeschilderten Schneeschuhtrail, durch verschneite Wiesen und Wälder, erreichte die Gruppe nach einer Stunde den Punkt Lochwald auf 1206 Meter über Meer. Der steile Schlussaufstieg auf den Ahoren auf 1359 m.ü.M. war für einige Schneeschuhläufer eine echte Herausforderung. Auf dem Gipfel wurde man aber mit einem fantastischen Panorama entschädigt. Vom Säntis zum Tödi und bis in die Berner Alpen waren unzählige Gipfel zu bestaunen. Nach der frühen Mittagsrast, startete die Gruppe «Erlebnisse» die Nachmittagsetappe auf dem Wanderweg über den Sams-

tageren. Eine gute halbe Stunde später folgte der steile Abstieg durch den Tiefschnee. Mit grossen SchneeschuhSchritten oder auch mal auf dem Hosenboden wurde diese letzte Hürde gemeistert. Zum Abschluss der wunderschönen Schneeschuhwanderung genoss die Gruppe «Erlebnisse» die Frühlingsonne auf der Terrasse der Langlaufloipen-Beiz mit Wurst, Bier und Hugo. Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum. Am Samstag, 28. März, startet die «Erlebnisse»Wandersaison. Geplante Route: Hütten – Sihlbrugg – Hausen a.A.

Wenn Handwerker flexibel arbeiten wollen 20 Jahre Müller & Peter Zimmerei GmbH Hätte Zimmermann Tom Peter 1995 nicht die Erziehung der drei gemeinsamen Kinder mit seiner Frau Irene geteilt, wäre es vielleicht nicht zur Gründung der Zimmerei mit Tomi Müller gekommen. Am letzten Freitag wurde das Jubiläum zusammen mit zwei Dutzend aktuellen und früheren Mitarbeitern gefeiert. Das Thema hat auch 20 Jahre, nachdem sich Tomi Müller und Tom Peter für den gemeinsamen Zimmereibetrieb zusammengetan haben, nichts von seiner Aktualität eingebüsst: Teilzeitarbeit und flexible Arbeitspensen für berufstätige Männer. Tom Peter praktizierte es bereits 1995. Der heute 49-Jährige schlüpfte in die Rolle des Hausmanns, während seine Frau arbeiten ging. Aber so ganz konnte er das Zimmermannshandwerk natürlich nicht lassen. Immer wieder half er beim alteingesessenen Appenzeller Zimmermann Hans Breitenmoser in Knonau aus. Bald stiess auch Kollege Tomi Müller dazu. Wie Peter hatte er die Lehre bei Herrmann Köfler in Zwillikon absolviert und war nach Abschluss der Rekrutenschule einige Monate in der Welt herumgereist.

Neuer Firmensitz in Mettmenstetten Das Geschäft lief gut. Bald übernahm das Duo die Zimmerei von Breitenmoser, der sich zur Ruhe setzte. Die einfache Werkstatt in einer alten Scheune wurde jedoch bald zu klein und hätte dringend modernisiert werden müssen. Im Mettmenstetten wurden deshalb grössere Geschäftsräumlichkeiten bezogen. Auch die Projekte wuchsen. Müller und Peter durften die Schulhausneubauten in Aeugst und Knonau sowie die Erweiterung des

Die Besitzer der Zimmerei Müller & Peter vor dem Jumpin Mettmenstetten: Irene und Tom Peter mit Tomi und Judith Müller (von links). (Bild Martin Platter) Kindergartens in Stallikon ausführen. «Bei Holzbauten dieser Grösse bilden wir immer wieder Arbeitsgemeinschaften mit anderen kleinen Zimmereien, erklärt Tomi Müller. Und Tom Peter ergänzt: «Selbstverständlich führten wir in den letzten 20 Jahren auch zahlreiche kleinere Projekte aus, errichteten Dachstühle und verlegten Holzböden.» «Genau diese Vielseitigkeit gefällt mir an unserem Job. Selten sind zwei Konstruktionen exakt gleich. Stets kommt etwas Neues dazu. Derzeit machen wir oft energetische Sanierungen», so Müller.

Viele lustige Geschichten Bereut haben die beiden den Schritt in die Selbstständigkeit bis heute nie. «Zimmermannshandwerk ist Team-Arbeit.» Man müsse mit den Freiheiten, die einem das selbstständige Arbeiten biete, jedoch lernen umzugehen, sagen die zwei unisono. Mit dem Schritt

in die Selbstständigkeit sei die Arbeitslast eher gewachsen. Bald seien Angestellte dazugekommen, womit die Verantwortung gestiegen sei. «Wir konnten uns dabei stets auf unsere Frauen verlassen», erwähnt Tom Peter einen wichtigen Punkt. Handwerk und Buchhaltung seien zwei verschiedene Paar Schuhe: «Tomis Frau Judith hat uns buchhalterisch den Rücken frei gehalten und sorgte dafür, dass auch Geld hereinkommt.» Dass daneben auch noch viel Zeit für die Familie, Zwischenmenschliches und lustige Episoden blieb, zeigte sich am Jubiläumsabend. Standesgemäss wurde im Fondue-Keller des Restaurants Rössli in Mettmenstetten gefeiert, deren Ausbau die Zimmerei Müller & Peter mitgestaltet hatte. Zwei Dutzend aktuelle und frühere Mitarbeiter sowie Geschäftsfreunde folgten der Einladung und erlebten einen lustigen Abend voller Reminiszenzen aus früheren Tagen. (map.)


veranstaltungen

Da und doch so fern ... Als Angehörige Demenzkranke betreuen Am Dienstag, 17. März, um 20 Uhr findet in der Bibliothek Wettswil ein Anlass zum Thema Demenz statt. Was bedeutet es für Angehörige, wenn sie die Betreuung eines Demenzkranken übernehmen? Auf welch intensives Abenteuer lassen sie sich da ein? Wie gehen sie mit all den neuen und immer wieder überraschenden Situation um? Können sie ihre eigenen Bedürfnisse überhaupt noch wahrnehmen und befriedigend erfüllen? Im Zeitalter zunehmender Lebenserwartung nimmt auch die Zahl demenzkranker Personen zu. Viele Menschen haben in der Familie oder im Bekanntenkreis eine Person, die an Demenz erkrankt ist. Diese benötigen Betreuung und oftmals übernehmen Angehörige diese Aufgabe im für die Erkrankten gewohnten familiären Umfeld. Da der Betreuungsaufwand mit zunehmender Krankheitsdauer meist steigt, wird auch die Belastung der Betreuenden stets grösser. Studien zeigen, dass betreuende Angehörige viel öfter ernsthaft erkranken und an Erschöpfung leiden als ihre nicht-betreuenden Altersgenossen. Wann ist der Zeitpunkt gekommen, um für Entlastung zu sorgen? Welche Entlastungsangebote gibt es im Bezirk Affoltern? Wie können Bekannte und

Nachbarn die Angehörigen unterstützen und entlasten? Als Einstieg zum Thema wird in der Bibliothek der halbstündige Dokumentarfilm «Sinn und Hoffnung finden» von Marianne Pletscher gezeigt. Der Film zeigt die Thesen der Psychotherapeutin Dr. Pauline Boss, die sich sehr intensiv mit den Problemen von betreuenden Angehörigen Demenzkranker beschäftigt hat. Ihr Buch wurde von Marianne Pletscher und Irene Bopp-Kern auf Deutsch herausgegeben und erschien im letzten Herbst unter dem Titel «Da und doch so fern – Vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken». Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Anwesend werden sein: Marianne Pletscher, Journalistin und Dokumentarfilmerin, lic. phil. I Verena Fehr-Suter, Leiterin der Gesprächsgruppe für betreuende Angehörige von Demenzkranken in Affoltern und Mitinitiantin des Projekts «Gipfeltreffen», Dr. med. Thomas Schmid, langjähriger Hausarzt in Wettswil, sowie betroffene Angehörige. Die Zuhörer haben die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen und Fragen zu stellen. Abschliessend lädt das Bibliotheksteam Wettswil zum Apéro ein. Der Eintritt ist frei, die Kollekte geht an das Projekt «Gipfeltreffen».

«Auf dem Stoos, da ist ’was los!» Sommerlager der kath. Pfarrei Hausen In der ersten Sommerferienwoche entdecken die Teilnehmer die wunderschöne Umgebung um ein fast ebenso schönes Lagerhaus auf dem Stoos.

Verhältnis von Leiterinnen und Leitern ausgewogen ist. Sie alle sind verantwortungsbewusste und meist auch lagererfahrene Persönlichkeiten, bei denen die Kinder gut aufgehoben sind.

Das Sommerlager (Sola) hat eine lange Tradition in der katholischen Pfarrei Herz Jesu Hausen, wobei es sich im Sinne einer lebendigen Tradition und eines Traditionsprozesses auch immer wieder wandelt. Das Sola ist eingebettet in ein Gesamtkonzept der Kinderund Jugendarbeit und der Jugendseelsorge, in welchem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene immer wieder neu einen Platz finden, der ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht. Dabei ist vor allem das persönliche Begegnen mit dem Einzelnen wichtig.

Für eine breite Schar an Kindern und Jugendlichen

Ein engagiertes Leiterteam Als Verantwortlicher für die Jugendarbeit und Jugendseelsorge ist Martin Schmid hauptverantwortlicher Organisator des SOLA und steht in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeindeleiter Matthias Kühle-Lemanski, der während der Lagerwoche auch vor Ort sein wird. Dem Lagerleiter stehen junge Erwachsene zur Seite, die für die Vorbereitung, die Gruppe und das Programm mitverantwortlich sind. Bei der Zusammensetzung des Leiterteams wird darauf geachtet, dass das

Das Lager spricht nicht nur die Kinder und Jugendlichen der Pfarrei Herz Jesu an, sondern auch alle ihre Freundinnen und Freunde aller Konfessionen und jeder religiöser/spiritueller Ausrichtung. Als Teilnehmer sind Kinder und Jugendliche von der zweiten Primarklasse bis zur ersten Oberstufe dabei. Ältere Jugendliche können als Hilfsleiterinnen und Hilfsleiter teilnehmen, junge Erwachsene sind als Leiterinnen und Leiter tragendes Element des Lagers. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben eine unvergessliche Ferienwoche, bei der Spiel, Spass, die Förderung des Einzelnen sowie der Gemeinschaft im Zentrum stehen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine möglichst schnelle Anmeldung wird empfohlen. Anmeldeschluss ist der 30. April. Sommerlager der katholischen Pfarrei Herz Jesu Hausen vom Sonntag, 12., bis Freitag, 17. Juli. Kosten 280 Franken, jedes weitere Kind einer Familie bezahlt 200 Franken. Weitere Infos und Anmeldeformulare unter www.kathausen.ch/sola oder beim Pfarreisekretariat, Tel. 044 764 00 11.

Betreuung in der «Kinderhüeti» In der Kinderhüeti vom Familienzentrum Bezirk Affoltern werden Kinder stundenweise und ohne Voranmeldung von motivierten Mitarbeiterinnen betreut. Das aufgestellte Hüeti-Team heisst Kinder ab sechs Monaten bis sechs Jahren herzlich willkommen. In den vielseitigen, bunt gestalteten Räumlichkeiten bleibt kein Wunsch offen. Die Kinder können sich verkleiden und Burgen bauen, malen oder basteln. Ein kleines Bobbycar-

Rennen ist erlaubt, das Malen oder Basteln wird unterstützt und regelmässig werden spannende Geschichten vorgelesen. Es ist garantiert für jeden der kleinen Besucher was dabei. Die Kinderhüeti ist jeweils am Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr sowie am Freitagvormittag von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 10. März 2015

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«Der Glöckner von Notre Dame» Musicalaufführung des VocalCord in der Aula Ennetgraben, Affoltern Nach Musicals wie «Hair» und «We will Rock you» inszeniert der VocalCord dieses Jahr im März und April das bekannte Musical «Der Glöckner von Notre Dame». Eine mittelalterliche Stadt steht unter dem Einfluss des Richters Frollo. Einzig der Erzbischof kann sich seinen weltlichen Gesetzen teilweise entziehen. Er hat ihm als Busse die Erziehung des missgestalteten Quasimodos auferlegt, der im Glockenturm aufwächst. Quasimodos steinerne Freunde, die Wasserspeier, überreden ihn, als Narr das bunte Treiben auf dem Domplatz zu erkunden. Seine Tarnung wird entlarvt und die Menge stellt ihn bloss. Nur die Zigeunerin Esmeralda hilft ihm und wird nun erbittert von Frollo verfolgt, der sich gedemütigt fühlt, aber trotzdem mehr von ihr möchte.

Musik, die unter die Haut geht Auch das Herz des Hauptmanns Phoebus, welcher die hübsche Frau festnehmen soll, schlägt höher. Auf Esmeralda beginnt eine Jagd quer durch die Stadt. Kann sie sich in den «Hof der Wunder», dem Versteck der Zigeuner, retten und ist sie dort sicher? Steckt in Quasimodo, welcher bei Esmeraldas Flucht eine bedeutende Rolle spielt, wirklich das Monster, welches die Bürger in ihm sehen?

Der VocalCord entführt sein Publikum diesmal ins Paris des frühen 19. Jahrhunderts. (Bild zvg.) Der VocalCord entführt auf eine Reise in die Vergangenheit. So darf

man sich von einer Musik beeindrucken lassen, die unter die Haut geht!

Musicalaufführungen des VocalCord am Samstag, 14.

Regie: Carola Berendts und Georgina Bachmann,

März, um 20 Uhr und Sonntag, 15. März, um 17 Uhr.

musikalische Leitung: Alois Heer. Kollekte.

«Durch–Bruch» im Kloster Kappel Die «KlosterTage» richten sich an Menschen, welche die Festtage bewusst gestalten und in einer Gemeinschaft erleben möchten.

Das Liedduo Christoph Waltle (links) und Alessandro Limentani. (Bild zvg.)

Besonderer Liederabend

Wo immer die Botschaft der Liebe den Menschen erreicht, da wird das Gefängnis, in dem er lebt, gesprengt, da wird ihm ein weiter Horizont eröffnet, auf neue Art Mensch zu sein. Mit den Augen der Liebe kann man sich im Kloster Kappel in die Osterbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod vertiefen, etwas erfahren von der Sprengkraft der Liebe.

Das Rahmenprogramm – diesmal unter dem Titel «Durch-Bruch: «Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?» – bietet Impulse auf verschiedensten Ebenen: Gottesdienste, Meditation, Referate und Gespräche. Zwei Höhepunkte sind die beiden Konzerte der Reihe «Musik und Wort»: am Karfreitag mit dem «Duo per tutti» (Barbara Bangerter, Flöte, und Andrea Paffrath, Klavier), respektive am Ostersonntag mit dem Saxofonquartett «Marquis de Saxe» (jeweils 17.15 Uhr). Ein besonderes Erlebnis ist die Feier von Osternacht und Ostermorgen

Christoph Waltle ist den Besuchern der Jugendopernbühne opernHausen kein Unbekannter: Viermal war er auf der lokalen Opernbühne in Hauptrollen zu sehen («Doktor und Apotheker», «La Capricciosa corretta», «La Dame blanche» und «Der Kuss»). Dass Alessandro Limentani zwei opernHausen-Opern mit grosser Einfühlung und Geduld korrepetierte, war für das Publikum weniger offensichtlich, aber nicht minder wichtig für deren Erfolg. Christoph Waltle ist heute Tenor im Ensemble der Oper Freiburg i. Br., Alessandro Limentani ist Dozent für Liedbegleitung und Korrepetition an der dortigen Hochschule für Musik. Jetzt kehren die beiden als Liedduo, das sich seit einigen Jahren mit Leidenschaft dem Kunstlied widmet, mit ihrem neuen Programm auch nach Hausen zurück. Im Mittelpunkt

ihrer Arbeit steht dabei die deutsche Romantik von Schubert über Schumann und Liszt bis hin zu Hugo Wolf und Carl Loewe, doch verbindet sie auch ein spezielles Interesse an der italienischen Liedliteratur. «Jede Form der Kunst greift mitten in das Leben hinein. Dies gilt insbesondere für das Lied, dieser einzigartigen, miniaturhaften Kombination von Wort und Musik, in der sich binnen weniger Minuten ganze Welten abspielen. Empfindungen wie Schmerz, Sehnsucht, Glück oder Liebesgefühl sind allen Menschen gemeinsam und können da, wo das Wort nicht reicht, mit Tönen verständlich gemacht werden.» Der unmittelbare Bezug zu den verschiedensten Lebenssituationen, der in jedem Lied vorhanden ist, fasziniert und begeistert die beiden Künstler besonders und spielt in ihrer musikalischen Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle: Im Lied Atmosphären zu schaffen, Emotionen zu vermitteln und gemeinsam mit dem Publikum zu erleben, sehen sie als ihre Aufgabe und ihr Privileg zugleich. (pd.) Liederabend am 15. März um 17 Uhr (Türoffnung und Bar ab 16 Uhr) im Weisbrodareal, Hausen. Anmelden bei BeatvonArx@bluewin.ch. Infos unter www.weisbrod-areal.ch und www.opernhausen.ch.

KlosterTage zu Ostern vom 2. bis 5. April, geleitet von Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny und Pfr. Markus Sahli. Flyer unter www.klosterkappel.ch oder anfordern unter Tel. 044 764 87 84.

Besuch aus Russland

Weisbrod und opernHausen laden ein Im sehr stilvoll eingerichteten Rahmen von L’Air du Sud und im Weisbrod-Café findet am 15. März ein ganz besonderer Liederabend statt: Das Duo Christoph Waltle/Alessandro Limentani bietet Lieder von Franz Liszt, Carl Loewe, Gustav Mahler und Hugo Wolf dar.

ab 5.30 Uhr im Freien und in der wunderschönen Klosterkirche. Auch das traditionelle Eierfärben und -suchen hat im Programm der Kappeler «KlosterTage» seinen Platz. Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was ihnen entspricht. Die Veranstaltungen sind öffentlich und können auch einzeln besucht werden. (pd.)

Am Sonntag, 15. März, tritt der bekannte russische Chor Voskresenije («Auferstehung») in Mettmenstetten auf. Um 17 Uhr in der reformierten Kirche.

Der alte Knecht Pipe beginnt, sein eigenes Leben zu führen. (Bild zvg.)

Kleine Fluchten Kino in der Kirche Bonstetten Der alte Knecht Pipe macht nach 30 Jahren Arbeit auf demselben Bauernhof eine beispielhafte Veränderung durch. Pipe schafft sich ein Moped an und mit diesem kleinen Schritt beginnt er, sich aus seiner starken Abhängigkeit zu befreien, um schliesslich sein eigener Herr zu werden und selbst über sein Dasein zu bestimmen.

Der Weg, den Pipe für sich eingeschlagen hat, bringt jedoch das gewohnte Leben auf dem Hof durcheinander. Obwohl schon über 30 Jahre alt, ist dies einer der erfolgreichsten Schweizer Kino-Filme. Freitag, 13. März, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei. (Freigegeben ab 12 Jahren).

Das Vokalensemble, bestehend aus neun Solisten, wurde 1993 gegründet und wird dirigiert von Jurij Maruk, der zuvor den Kammerchor des Marinskij-Theaters und den Radio- und Fernsehchor von St. Petersburg leitete. Sowohl im Chor als auch im Sologesang pflegt der Chor die russische Tradition grosser Stimmkultur. Es ist die Grundstimmung des slawischen Elements, die immer wieder von Neuem begeistert. Das leicht Schwermütig-Sehnsüchtige der russischen Musik wird immer wieder ins SchwebendLeichte gehoben, wobei gerade in den Volksliedern der Humor nicht zu kurz kommt. Das Repertoire setzt sich aus geistlichen, klassischen und folkloristischen Werken zusammen. Die Kirchenpflege Mettmenstetten freut sich auf den Auftritt des Ensembles und hofft auf grosses Interesse. Die Kosten des Konzertes werden durch die anschliessende Kollekte gedeckt. (Fü)


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Sport

Dienstag, 10. März 2015

25 bewegte aber keineswegs unruhige Jahre Jubiläums-Generalversammlung und Zopfschiessen der Schützenveteranen Bezirk Affoltern Mit einer Jubiläums-Generalversammlung im Mehrzweckgebäude in Affoltern blickten die Schützenveteranen des Bezirkes Affoltern auf abwechslungsreiche 25 Jahre zurück und stellten gleichzeitig die sportlichen Weichen für das Jahr 2015. Anton Hauser steht auch die nächsten zwei Jahre an der Spitze. Die Bezirksorganisation Affoltern wurde am 28. Februar 1991 gegründet und damit erfolgte auch der offizielle Anschluss zum Kantonalverband der Zürcher Schützenveteranen (ZSV), der schon im Jahre 1920 entstanden war. In der Folge dauerte es aber über 70 Jahre, ehe der letzte Bezirk dazugehörte. Zwischenzeitlich wurde der Zusammenhalt mit den Vereinen und Bezirken über Obmänner und Verbindungsleute sichergestellt. Die ersten Bezirke, die sich im Kantonalverband zusammenschlossen, waren Dielsdorf (1940) und Bülach (1955), während diese Entwicklung erst 1991 mit den Bezirken Affoltern und Meilen abgeschlossen wurde. Seither gibt es im Zürcher Veteranenverband zehn Bezirksorganisationen. In Affoltern sind derzeit 202 Veteraninnen und Veteranen zusammengefasst.

Beständigkeit Es waren für die Affoltemer Schützenveteranen 25 bewegte aber keineswegs unruhige Jahre. Sie waren vor allem durch Kontinuität und Beständigkeit gekennzeichnet. Dies kommt insbesondere auch durch jeweils jahrelange Amtszeiten der Vorstandsmitglieder zum Ausdruck. Seit sechs Jahren steht Anton Hauser an der Spitze. Seit elf Jahren ist Josef Wyss Schützenmeister 50/25 m und Urs Kamm seit sieben Jah-

ren Schützenmeister 300 m. Kamm stellt seine Dienste als Mitglied der technischen Kommission auch dem Zürcher Veteranen-Kantonalverband und als Instruktor Gewehr Kaderausbildung dem Zürcher Schiesssportverband (Zhsv) zur Verfügung. Auf zwölf Jahre Vorstandstätigkeit blickt Walter Grimmer (Aktuar) und auf fünf Jahre Beda Rütimann (Kassier) zurück. Nachdem Präsident Anton Hauser, Beat Rütimann und Urs Kamm in ihren Ämtern bestätigt wurden, bleibt der Vorstand für die nächste zweijährige Amtszeit in unveränderter Formation.

Keine Knacknüsse Bei der Aufarbeitung der statutarischen Geschäfte gab es keine Knacknüsse. Ohne Gegenstimmen oder Einreden wurden sowohl dem letztjährigen Protokoll, dem präsidialen Jahresbericht sowie einer erfreulichen Jahresrechnung zugestimmt. Gutgeheissen wurde auch das sportliche Jahresprogramm 2015, das wie immer reich befrachtet mit Wettkämpfen im eigenen Stand oder in den Gefilden der Region ist. Für einige Veteranen wird im kommenden Juli die Teilnahme mit ihren Vereinen am Eidgenössischen Schützenfest im Wallis der besondere Höhepunkt sein. Immer wiederkehrende Merkzeichen an Jahresversammlungen sind die Ehrungen und Würdigungen. Dazu gehören die Ernennung von Jung- und Ehrenveteranen, die Ehrung verdienter Mitglieder sowie auch die Auszeichnung der sportlich besonders erfolgreichen Aktiven. In den Jahresmeisterschaften im letzten Jahr erreichten Herbert Fankhauser, Fritz Aeschlimann und Walter Grimmer (Gewehr) sowie Arthur Urech, Fritz Suter und Josef Wyss (Pistole) die «Podestplätze». Ausserdem durfte Hans

Die Jahresmeister 2014 (von links). Gewehr: Fritz Aeschlimann (2.), Herbert Fankhauser (1.), Walter Grimmer (3.) Pistole: Fritz Suter (2.), Arthur Urech (1.), Josef Wyss (3.). (Bilder Werner Hirt)

Hans Berli, 97-jährig, ältester Veteran an der Versammlung und im Schiessstand. Berli (Jahrgang 1918), erster Präsident und Ehrenpräsident als ältester Teilnehmer an der Tagung und am Zopfschiessen (81 Punkte) ein Geschenk entgegennehmen.

Treffsichere «Zopfschützen» Es gehört seit Jahren zu den Gewohnheiten, dass jeweils vor der Jahresversammlung das «Zopfschiessen», ein

Der regierende Vorstand (v.l.): Josef Wyss, Beda Rütimann Anton Hauser (Präsident), Walter Grimmer und Urs Kamm.

sportlicher Zehnschuss-Wettkampf mit dem Gewehr auf 300 m und mit Pistolen auf 25 und 50 m ausgetragen wird. Zum Saisonauftakt präsentierte sich die ältere Schützengarde bereits wacker treffsicher. Auf 300 m zeigten die beiden punktgleichen Christian Hosig und Heinz Hug (beide 96 Punkte) und mit der Pistole Daniel Maurer und Gilbert Moraz der Konkurrenz den Meister. Als Auszeichnung durften

Zwei Podestplätze für Säuliämtler Schützen Kantonalfinal der Luftgewehrkurse Beim Kursabschlussschiessen Luftgewehr 10 Meter holten zwei Säuliämtler Jungschützen eine Medaille.

Von links: Vereinspräsident Bruno Peier, Sieger Martin Landis, OK-Präsident Alfi Häfliger. (zvg.)

Gelungene Premiere 1. Rüsstaler Fasnachtsschiessen in Ottenbach Der Feldschützenverein Ottenbach hat im Bezirk Affoltern einen neuen Schiessanlass ins Leben gerufen. Die Organisation und die Durchführung des Festes klappten bestens. Das 1. Rüsstaler Fasnachtsschiessen 2015 ist bereits Geschichte und man kann durchaus von einem gelungenen Auftakt sprechen. Insgesamt haben 358 Schützen aus 96 verschiedenen Vereinen den neuen Anlass im Säuliamt besucht. Das Wetter war zwischendurch winterlich garstig, doch der grösste Spielverderber, der Nebel, meinte es gut mit den Schützen. So konnten bei guten Bedingungen 72.91 % der Teilnehmer die Auszeichnung oder die Naturalgabe in Form ei-

nes Fondues entgegennehmen. Bester Schütze war ein altbekannter Spitzenschütze aus dem Bezirk: Martin Landis aus Wettswil gewann mit sehr guten 98 Punkten, gefolgt von Thomas Leuenberger aus Wettswil mit 97 Punkten. Auf Platz 3 und zugleich als beste Juniorin rangierte sich mit ebenfalls 97 Punkten Nadine Kalt aus Spreitenbach. In der dekorierten, gemütlichen Fasnachtsbeiz konnten sich die Schützen verpflegen und die Kameradschaft geniessen. Am Schnupf-Tischli wurde so manch origineller Spruch gehört. Die «Kafi Chriesi» gingen runter wie geschmiert. Auch die von den Schützenfrauen gebackenen Kuchen fanden regen Anklang. OK Fasnachtsschiessen, Ottenbach

Total 150 Jugendschützen aus dem Kanton Zürich qualifizierten sich für den Final in der Schiessanlage Probstei in Zürich-Schwamendingen. Geschossen wurden die Finalwettkämpfe in sechs Alterskategorien beziehungsweise drei Schiessstellungen stehend mit fester Auflage, stehend mit beweglicher Auflage oder stehend frei. Vom achten bis vierzehnten Altersjahr wurden auch die polysportiven Elemente von Jugend+Sport eingebaut.

Rania Ounalli mit Silber, Moritz Fankhauser mit Bronze

cher Auflage, durfte Rania Ounalli aus Zwillikon auf das Siegerpodest steigen und die Silbermedaille in Empfang nehmen. Juri Gebhardt aus Zwillikon erreichte den 10. Rang. In der Kategorie C, stehend frei (10 bis 14 Jahre), klassierten sich die Wettswiler Maxim Gärtner auf dem 5. Rang und Shannon Stutz auf dem 17. Rang. In der Kategorie D, stehend frei (15 bis 16 Jahre), standen die Zwilliker Schützen auf den Rängen; 12. Meriem Ounalli, 24. Simon Gebhardt, 28. Daniel Fankhauser und der Wettswiler Yves Baur auf dem 29. Rang. In der Kategorie E, stehend frei (17 bis 20 Jahre), schaffte Moritz Fankhauser aus Zwillikon mit der Bronzemedaille den Sprung aufs Podest. Auf Rang 12 klassierte sich Sabdhesnaa Gowirdhasan aus Wettswil. (as)

In der Kategorie A mit fester Auflage klassierten sich drei Zwilliker Schützen unter den zehn Besten; 7. Nico Bise, 8. Lukas Wyss, 10. Reto Fankhauser. Lione Weiss von Wettswil wurde 19. und Neila Ounalli von Zwillikon 26. von total 32 Klassierten. In der Kategorie B, mit bewegli- Moritz Fankhauser (rechts) auf dem Podest. (Bild zvg.)

alle Wettkampfteilnehmer einen feinen Zopf mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss der Jubiläumsversammlung offerierte die Bezirks-Veteranenorganisation ein fein zubereitetes Jubiläumsessen mit Dessert und Kaffee. Schliesslich schloss Präsident Anton Hause mit einem grossen Dankeschön an alle Beteiligten und Mitarbeiter eine in allen Teilen nachhaltige und würdige Jubiläumsfeier. (wht.)

Sieg mit Rekord Doreen Elsener vom FSV Wettswil gewann am Samstag in Bern, an der Einzel Schweizer Meisterschaft 10 m Gewehr, souverän mit neuem Schweizer Rekord Gold in der Kategorie U16. Doreen Elsener startete nervös mit der ersten Wettkampfpasse und konnte sich immer mehr steigern und sogar eine 105,3 Passe abliefern. Mit dieser Passe gab sie die Führung nicht mehr aus den Hän- Doreen Elsener. den und sicherte sich nach 40 Schüssen mit 408,5 Punkten den Titel vor Nicole Kälin (Innertkirchen) 405,6 Punkten und Janine Frei (Pfaffnau) 403,2 Punkten. Doreen begann mit 10 Jahren ihre Schiesskarriere mit den Jugendkursen beim SpS Affoltern. Im Frühjahr 2014 gab ihr Trainer den Rücktritt bekannt, und sie suchte in verschiedenen Vereinen eine Möglichkeit, ihre Karriere fortzusetzen. Die Bonstetterin fand praktisch vor der Haustür optimale Bedingungen beim FSV Wettswil. Dort bildet ein Team von vier ausgebildeten Trainern die Jugendlichen im Sportschiessen aus. Mit dem Ausbau der bestehenden 10-m-Anlage auf elektronische Trefferanzeige wurden die Bedingungen optimiert. Nächstes Wochenende stehen noch die kantonalen Meisterschaften in Volketswil auf dem Programm. Danach beginnt bereits wieder die Outdoor Saison mit dem 50-m-Kleinkaliber- und 300-m-Schiessen. H. Meili


Sport

Dienstag, 10. März 2015

Erster Weltcupsieg

Remis im Tessin

Petra Klingler holt im russischen Kirow erstmals Gold

Wenn der Tabellenleader zum Schlusslicht reist, dann wird ein Sieg erwartet. Im Kader der Ämtler war man sich aber bewusst, wie heikel die Aufgabe werden würde. Das 1:1 zeigt, dass die Vorsicht begründet war.

In Kirow (Russland) fand am Wochenende der sechste und letzte Eiskletter-Weltcup mit rund achtzig Athletinnen und Athleten aus 16 Ländern statt. Nach mehreren Podestplätzen an den letzten Weltcups, erreichte Klingler in Kirow mit einer starken Leistung ihren ersten Sieg an einem Weltcup. Der letzte Weltcup der Saison fand in Kirow (Russland) statt. Ausgetragen wurden sowohl ein Lead- als auch ein Speed-Wettkampf. Der Speed-Wettkampf wurde zudem als Weltmeisterschaft gewertet. Die Schweiz reiste mit einer kleineren Delegation nach Russland. Die Mannschaft wurde von Petra Klingler angeführt.

Petra Klingler mit Sieg im Lead Bereits an den letzten Weltcups zeigte Petra Klingler mit zweiten und dritten Rängen ihr Potenzial an. Ein Sieg an einem Weltcup schien nur noch eine

nal zeigte Klingler eine starke Leistung und qualifizierte sich als Zweite für den Final. Im Final schliesslich holte sich Klingler einen längst verdienten Sieg, noch vor der Russin Gallyamova und Shin. «Ich bin extrem glücklich und selber etwas überrascht über den gelungenen Wettkampf», so Petra Klingler. «Es war ein cooler und sehr emotionaler Wettkampf.» Die Bonstetterin wird Petra Klingler beim Eisklettern. (Archivbild) nun wieder vom Frage der Zeit. In Kirow führte Eis auf das Bouldern umstellen müsKlingler die Rangliste nach der Qualifi- sen, denn bereits Mitte April finden kation gemeinsam mit der Koreanerin die ersten nationalen Boulder-WettWoon Seon Shin an. Auch im Halbfi- kämpfe der neuen Saison statt. (pd.)

Hindernislauf, Fünfhupf, Klettern, Ball-Zielwurf und Seilspringen 34. Hallenwinterwettkampffinal am 14. März in Bonstetten Die Finalisten aus den Jugendriegen der Region Albis/Zürichsee/Oberland treffen sich am kommenden Samstag zum Finalwettkampf im Sportzentrum Bonstetten. Am Samstag, 14. März, findet der Finaltag im Bonstetter Sportzentrum statt. Ein weiteres Mal ist der TSV Bonstetten mit der Durchführung betraut worden. Die langjährige Erfahrung im Organisieren dieses Anlasses garantiert, dass auch dieser Finaltag im Sportzentrum zu einem Erfolg werden wird. Wenn um 10 Uhr die Knaben den Wettkampf eröffnen, wird die Festwirtschaft bereit sein, den Fan- und Elternansturm zu meistern. Bei Kaffee, Kuchen und Pommes können die jungen Sportler beim Hindernislauf, Fünfhupf, beim Ball-Zielwurf und Seilspringen unterstützt werden. Einzig die Kletterfans müssen sich nach draussen wagen. Da in der tollen Sporthalle keine Kletterstangen mon-

tiert sind, müssen die Athleten und Athletinnen auf die alte Turnhalle mit Kletterstangen ausweichen. Bei einem Snack kann dann um ca. 12.45 Uhr die Rangverkündigung der Knaben verfolgt werden und gleichzeitig können die Turnerinnen unterstützt werden, die um 13 Uhr ihren Wettkampf aufnehmen. Die Rangverkündigung der Mädchen erfolgt nach Wettkampfende etwa um 16 Uhr. Favoritentreffen in luftiger Höhe. (Bild zvg.) Der TSV Bonstetten und die zahlreichen Athleten ihr Bestes zu einem gelungenen Finalund Athletinnen der AZO Jugendrie- tag zu geben. gen freuen sich auf einen grossen Publikumsaufmarsch und versprechen, Maja Loder

Obfelder erkämpft Silber im Kumite Am Wochenende vom 28. Februar und 1. März fand in Wallisellen ein internationales Karateturnier statt. Es kamen rund 800 Athleten aus 25 Ländern an eines der grössten Karateturniere weltweit. Es wurde in den Kategorien TeamKata, Kata (Schattenkampf) und Kumite (kämpfen) um Medaillen gekämpft. Man sah tolle Leistungen, und auf den Matten wurde hart aber fair um jeden Punkt gefightet. Es nahmen auch zwei Karatekas aus Obfelden – Andrin Egger und David Grasic – sowie Anina Suter aus Jonen teil. Die Karatekas trainieren im Karatecenter Ken Shi Kai Schwamendingen, unter der Leitung von Hakki Güldür, und zur Ergänzung und Abwechslung im Gojo-Ryu Karate-Do in Obfelden, unter der Leitung von Jure Batur und seinem Trainer Thomas Leu. Das intensive, spannende und abwechslungsreiche Training hat sich ausbezahlt. David Grasic erreichte im Kumite den 2. Schlussrang, und

Anina Suter, David Grasic und Andrin Egger. (Bild zvg.) Anina Suter reichte es sogar bis ganz zuoberst auf das Podest. Andrin Egger hatte leider Grippe, und somit gab es für ihn keinen Platz

auf dem Podest, obwohl er es probiert hat. Nun heisst es fleissig weitertrainieren, denn die nächsten Turniere stehen schon vor der Tür.

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AC Taverne – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (1:0)

Dem FCWB wurde bei der AC Taverne nichts geschenkt. Der nicht leicht bespielbare Kunstrasen sowie die aufsässige und teils harte Spielweise der Tessiner bereitete der Dosch-Truppe Mühe – speziell in der Angriffsauslösung. So kamen immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel zum Vorschein oder im entscheidenden Moment fehlten die berühmten Zentimeter. Trotz all dem waren die WB-ler aber spielbestimmend, hatten das Geschehen voll und ganz im Griff und liessen vor dem eigenen Gehäuse nichts anbrennen. Doch fehlte eben auch vor dem gegnerischen Tor die nötige Durchschlagskraft, um das wichtige Führungstor zu erzielen. So verstrich Minute um Minute in der ersten Halbzeit. Bis wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff. Aus einem WB-Freistoss und dem anschliessenden Konter der Tessiner wurde es plötzlich brandgefährlich vor dem Gehäuse von Anicic, der für den verletzen Keeper Bachmann das WB-Tor hütete. Den ersten Schuss konnte er noch entschärfen, jedoch gelangte das Leder nach seiner Abwehraktion direkt vor die Füsse Coppolas, der ungestört die Führung erzielen konnte.

sich aber als schwieriges Projekt herausstellte. Die Einwechslung von Sabanovic brachte neuen Schwung in die Offensive und mit seiner ersten Ballberührung scheiterte er nur knapp. Nach 75 Minuten dann die Erlösung: Im Anschluss an eine Standardsituation stand Sabanovic goldrichtig und konnte zum 1:1 einnicken. Mit diesem Resultat war die Mannschaft jedoch noch nicht zufrieden. Weiter drückte die Dosch-Elf auf den Führungstreffer, der aber nicht fallen sollte. Auch mit der Brechstange und weiten Bällen in der Schlussphase konnte der Erfolg nicht erzwungen werden. «Natürlich haben wir uns den Rückrundenstart besser vorgestellt, da die Konkurrenz aber auch nicht geglänzt hat, konnten wir die Führung zumindest um einen Punkt ausbauen», meinte Trainer Dosch nach dem Spiel. Nun gilt es wieder konzentriert zu trainieren und einige Korrekturen vorzunehmen. Denn am nächsten Samstag wird der erste Verfolger – Baden – zum Spitzenkampf auf dem heimischen Moos erwartet. (NBu) Matchtelegramm: Stadio Comunale Taverne, 160 Zuschauer. FCWB: Anicic; Buchmann; Waser; Studer; Halef (60. Sabanovic); Gjergji; Lienhard; Gouiffe à Goufan; Acosta; Bonfardin (61. Constancio); Peter (89. Duknich)

Einbahnfussball in der zweiten Hälfte Frisch gestärkt und voller Tatendrang kamen die Ämtler aus der Garderobe. Sie drückten auf Lange verletzt, kehrte Amar Sabanovic (vorne) erfolgreich den Ausgleich, was vom Fitnessraum auf den Rasen zurück. (Bild Kaspar Köchli) anzeige

Postensuche im unteren Jonental Am kommenden Samstag, 14. März, wird die Zürcher OL-Saison durch den 37. Säuliämtler Orientierungslauf eröffnet. Von Hedingen aus geht es in Richtung unteres Jonental (Grenzgebiet ZH/AG). In früheren Jahren gab es eine OL-Karte vom Waldgebiet Jonental. Nach dem Sturm Lothar war es jedoch undenkbar, einen OL-Anlass darin durchzuführen. Der Wald hat sich in den letzten Jahren erfreulich erholt. Eine aktuelle OL-Karte wurde aufgenommen und gezeichnet und bietet jetzt für viele Orientierungsläufer eine neue Herausforderung – an unbekannten Kuppen, Weggabelungen, Senken oder Wasserrinnen sind die gesuchten Postenflaggen gesetzt. Nebst den erfahrenen Teilnehmern, welche in ihrer jeweiligen Alterskategorie starten, findet jeder Gelegenheits- und Schnupperläufer eine entsprechende OL-Bahn. Obwohl Orientierungslauf ein Einzelsport ist, werden spezielle Kategorien für Teams und Familien angeboten. Anmelden kann man sich am Lauftag zwischen 12 und 14 Uhr im Schulhaus Schachen in Hedingen. Weg und Parkplätze sind ab Bahnhof oder Dorfeingang Hedingen markiert. Nähere Infos unter www.olg-saeuliamt.ch.

Spital Ist es Aufgabe unseres Spitaldirektors ad interim, die aktuelle BK von ihren eigenen Untaten wie Honorarbolzerei, Geldverschwendung, stures Machtgebaren, Vertuschen unpassender Vorkommnisse, Probleme monatelang nicht lösen und verniedlichen, aktives Wegschauen, Urkundenfälschung, nicht untersuchte Korruption in der ExDirektion, usw. reinzuwaschen? Wir verlangen im Interesse unseres Spitals, dass die grossflächig versprochene und im Anzeiger angekündigte Untersuchung dieser Vorfälle rigoros und ohne Direktor a. i. durchgeführt wird. Er darf von der Spital-BK für deren eigene Vergangenheitsbewältigung bzw. versuchte Aufdeckungsverhinderung nicht länger schamlos missbraucht werden! Das ist nicht seine Aufgabe, sonst wandelt er alsbald in Ex-Direktor Furrers trüben Fussstapfen. Er hat unser Spital zielstrebig in die Zukunft zu führen. Da gibt es wahrlich genug zu tun. Da besteht akuter Handlungsbedarf! Da bedarf es chirurgisch genauer Schnitte. Gefragt ist nun wirklich das engagierte, korrigierende Mitwirken der Delegierten. Und: wann endlich unterschreibt unser fleissiger und entscheidungsfreudiger Statthalter die schon längst fällige Entlassung von Ex-Spitalpräsident Ess? Müssen wir auch da zuerst wieder eine Beschwerde einreichen? www.verein-zweckverband.ch Siehe bei Tagebuch


Veranstaltungen

Einladung zur

Generalversammlung Freitag, 13. M채rz 2015, 20.00 Uhr, Werkgeb채ude Hedingen. Ehren- sowie Passivmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen. F체r Aktivmitglieder obligatorisch. Der Vorstand

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019 2015  

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