Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 18 I 169. Jahrgang I Freitag, 6. März 2015

«Gutes Angebot»

Leitsätze überarbeitet

Der Gemeinderat Bonstetten zum Fahrplan 2016 bis 2017. > Seite 3

Ein Arbeitspapier, das der Gemeinderat Affoltern Schritt für Schritt bearbeitet. > Seite 5

-

Für alle Generationen

-

Im Zentrum Kafimüli in Stallikon findet künftig auch die Jugend Raum. > Seite 9

Für Sachpolitik SP-Kantonsrat Moritz Spillmann will kein «ideologisches Geschwafel». > Seite 11

Das Erholungsgebiet Reuss erwacht aus dem Winterschlaf Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit beleben sich die Reussufer Wenn die Natur erwacht, werden die Naherholungsgebiete sofort wieder viel stärker frequentiert. Die Ufer der Reuss und der Lorze sind bei Erholungssuchenden besonders beliebt. Die kantonalen Fachstellen für Natur und Landschaft in Zürich und Zug und auch die Landwirte reagieren auf die Besucherströme mit verschiedenen Massnahmen.

Die kantonale Fachstelle Naturschutz werde in den nächsten Wochen ebenfalls prüfen, ob sich die im Weiher der alten Kiesgrube in Maschwanden angesiedelten Amphibien wunschgemäss entwickeln, so Hanspeter Tschanz. Den Maschwander Landwirt Markus Bühlmann, trifft der «Anzeiger» beim Eisfeld in der Maschwander Allmend beim Ablassen des Wassers. Zwischen April und Mai wird der für die Allmend-Korporation Verantwortliche an der gleichen Stelle mit dem Niederwasserschieber das Wasser erneut für die sich vermehrenden Frösche stauen.

................................................... von martin mullis Die grosse Tafel der Baudirektion des Kantons Zürich, welche über das nächtliche Fahrverbot auf der Tambrigstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden orientiert, ist ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling vor der Türe steht. Ganz offensichtlich suchen jedoch auch die Menschen das Wasser, sobald die Temperaturen steigen. Die Ufer der Reuss und der Lorze sind insbesondere zu Frühlingsbeginn ein äusserst beliebtes Ziel für Spaziergänger, Wanderer, Biker, Verliebte und Hundehalter. So sind denn auch am sonnigen und doch schon fast zehn Grad warmen Dienstagnachmittag die Parkplätze bei den Reussbrücken in Ottenbach und Obfelden und bei der Maschwander Allmend schon ziemlich gut besetzt. Roman von Sury, Naturschutzbeauftragter des Zürcher Reussgebietes zwischen Knonau und Ottenbach, weiss, dass nicht nur die Temperaturen steigen, sondern auch die Konflikte zwischen Mensch und

Der Frühling ist zehn Tage im Verzug Das Streu muss in den nächsten Tagen geschnitten werden: Markus Bühlmann hat daneben das Wasser im Eisfeld geleert. (Bild Martin Mullis) Natur zunehmen. Mit den wärmeren Tagen endet die Ruhe der Winterstarre, es beginnt die Brutzeit der Vögel und die Laichwanderung der Amphibien. Zeitgleich aber erobern die Menschen ebenfalls die Erholungsgebiete. Diese Umstände verlangen viel Respekt und noch mehr Verständnis für Flora und Fauna. Ähnlich äussert sich auch Philipp Gieger, Projektleiter Naturschutz des Amtes für Raumplanung des Kantons Zug.

Nur Unbelehrbare werden gebüsst Er bezeichnet das totale Hundeverbot auf der Maschwander Allmend als wichtig. Diese Vorschriften sowie die

Einhaltung der vorgegebenen Wege würden auch durch Sicherheitsassistenten überwacht. Zwar würden Fehlbare meist nur gemahnt, immer wieder müssten aber auch einige Unbelehrbare gebüsst werden. Die Aufhebung einzelner Velofahrverbote auf dem Dammvorland der Reuss betreffend sei noch nichts entschieden, hält Hanspeter Tschanz von der Zürcher Fachstelle für Naturschutz fest. Zwar gebe es noch immer auch einige unklare Abschnitte, doch sei eine Durchsetzung des Verbotes schlicht nicht möglich. Der Kanton Zürich behalte die Situation jedoch im Auge und werde gewisse Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen.

Bauer Bühlmann ist der Meinung, dass der Frühling dieses Jahr etwa zehn Tage im Verzug sei, glaubt jedoch, dass in den nächsten sieben Tagen die Natur endgültig erwache. Wegen der etwas verspäteten Vegetation hat der Kanton Zug das Ende des Streuschnitts auch um zehn Tage hinausgeschoben. In den letzten drei Jahren, seit die Besucherlenkungsmassnahmen in Kraft sind und regelmässige Kontrollen stattfinden, habe sich die Situation betreffend Naturschutz deutlich gebessert. Das Verhältnis zwischen den Landwirten und den kantonalen Amtsstellen bezüglich der Maschwander Allmend bezeichnet er als ausgezeichnet und fügt lachend bei, dass er mit den Zuger Behörden sogar noch besser wirtschafte als mit den zürcherischen Amtsstellen.

-

Coop übernimmt Weiterhin Möglichkeit, im Reppisch-Märt in Stallikon einzukaufen. > Seite 15

Raubversuch in Mettmenstetten: Täter verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat gestern Donnerstagmorgen einen jungen Mann verhaftet, der verdächtigt wird, am Abend zuvor in Mettmenstetten einen Einkaufs-Shop überfallen zu haben. Die Angestellte des Einkaufs-Shops am Bahnhof Mettmenstetten meldete kurz nach 20.30 Uhr bei der Kantonspolizei Zürich, dass sie überfallen worden sei. Der Täter sei ohne Beute geflüchtet. Sofort wurden mehrere Patrouillen der Kantonspolizei sowie der Kommunalpolizei Affoltern aufgeboten, um die Fahndung und die Ermittlungen aufzunehmen. Die Fahndung in der Umgebung der Tat war vorerst erfolglos. Jedoch ermittelten die Polizisten einen dringend Tatverdächtigen. Er wurde am Donnerstagmorgen kurz vor 8 Uhr an seinem Wohnort verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Polizei fand auch die mutmassliche Tatwaffe und stellte sie sicher. Es handelt sich beim Verhafteten um einen 19-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Affoltern. (pd.) anzeigen

Kipplastwagen auf dem Dach gelandet Der 39-jährige Fahrer eines Kipplastwagens kam am Dienstagnachmittag in Stallikon von der Strasse ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf einer tieferliegenden Feldstrasse zum Stillstand. Der Chauffeur wurde mittelschwer verletzt; er musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Auch Feuerwehren im Einsatz Die Kantonspolizei sucht Zeugen, die Angaben machen können zum Unfallhergang (Telefon 044 247 64 64). Nebst der Polizei standen auch der Rettungsdienst von Schutz und Rettung mit einem Notarzt sowie die Feuerwehren Unteramt, Affoltern und Birmensdorf im Einsatz. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 10 Der Kipplastwagen kam auf einer tieferliegenden Strasse auf dem Dach zum Stillstand. (Bild zvg.)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Gemeinden im Bezirk Affoltern

Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2016/2017 im Internet Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2016/2017 der öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) erfolgt vom 12. bis 29. März 2015 nur im Internet und kann unter www.zvv.ch eingesehen werden. Gemäss Fahrplanverordnung des Kantons Zürich kann sich jedermann dazu äussern. Allfällige Begehren sind zu begründen und bis spätestens 31. März 2015 an die jeweilige Gemeindeverwaltung des Wohnortes einzureichen. Affoltern am Albis, 6. März 2015 Die Gemeinderäte des Bezirks Affoltern

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 14. März 2015, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Sportclub Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton Telefon 079 467 45 72 (ab 12 Uhr). Affoltern am Albis, 6. März 2015 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Gemeinde Aeugst am Albis 654 Mülibergstrasse Sonnenbergstrasse bis Müliberg, km 8,490 bis 8,630 Gehwege, Fussgängerschutzinsel Öffentliche Planauflage Aeugst am Albis. Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: 654 Mülibergstrasse, km 8,490 bis 8,630, Gehwege, Fussgängerschutzinsel Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen liegen zur Einsicht auf. Die Pläne liegen vom 6. März 2015 bis 5. April 2015 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Montag, 8.00 bis 11.30 Uhr, und 16.00 bis 18.15 Uhr; Dienstag, 8.00 bis 11.30 Uhr; Mittwoch, 8.00 bis 11.30 Uhr, und 14.00 bis 16.30 Uhr; Donnerstag, 8.00 bis 11.30 Uhr; Freitag geschlossen Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Aeugst a. A. Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG). Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt

In der Gemeinde findet am

Schiessvereine

Sonntag, 12. April 2015, folgende Abstimmung statt:

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis Kappel am Albis, 6. März 2015

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Reformierte Kirchgemeinde, Kirchenpflege, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Hans Schlegel, Architekt, Ringlikerstrasse 8, 8142 Uitikon Bauvorhaben: Fensterersatz, Chileweg 2, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 394, GV-Nr. 844, Zone: Freihaltezone

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Bonnot Immanuel und Lowe Bonnot Kathleen, Bächlerstrasse 20, 8802 Kilchberg Bauvorhaben: Neuer Innenausbau (Nasszellen, Küchen), Dachdämmung von aussen, Fassadendämmung von innen, Fensterersatz, Heizungsersatz, Wolfenstalstrasse 8, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 591, GV-Nr. 10, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Hassanein Sami und Adamski Hassanein Kiri, Breitenstrasse 37, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Einfriedung (teilweise geschlossen), Breitenstrasse 37, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 303, Zone W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3)

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Stehli Martin, Sennweidweg 25, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Beleuchtung Reitplatz (2 Leuchtstangen mit Lampen) bereits erstellt, Sennweidweg 25, Müliberg, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 2, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)

Affoltern am Albis

Abstimmungen

Bewilligung eines Baukredites von Fr. 4,9 Mio. für die Erweiterung und die Sanierung der Schulanlage Tömlimatt Kappel am Albis.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 24. Februar 2015 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: • Blaurock Jürgen Gerhard, geb. 1953, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten • Damen Sumitra Maria, geb. 1984, mit Tochter Damen Kiani Maria, geb. 2005, belgische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten • Lhommel Yannick Charles René, geb. 1969, Lhommel geb. Mondoloni Lawrence France Claudine, geb. 1971, mit den Kindern Nicolas Michel Robert, geb. 1999, Manon Alice Simone, geb. 2000 und Romain Philippe, geb. 2003, alle französische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 6. März 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

FeldschützenGesellschaft Zwillikon 122. Generalversammlung der FSG Zwillikon Freitag 13. März 2015, 19.00 Uhr, Schützenhaus Zwillikon. Vollzähliges Erscheinen erwartet der Vorstand

Gartenservice vom Chef persönlich M. Peter eidg. dipl. Gärtnermeister Fixpreisgarantie Tel. 079 701 43 03 www.geronimogartenbau.ch

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: KnonauerAmt Immobilien AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Ausbau Lagerräume in Büroräume und einen Showroom, Vers.-Nr. 9, Kat.-Nr. 5101, Industriestrasse 17, Industriezone

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Ospena Group AG, Nansenstrasse 5, 8050 Zürich Projektverfasser: Wallimann Konzepte & Planung GmbH, Theaterstr. 10, 8001 Zürich Bauvorhaben: Mieterausbau Gewerberaum Erdgeschoss zu Restaurant mit Aussenterrasse, Vers.-Nr. 3526, Kat.-Nr. 6809, Obstgartenstrasse 5, Gestaltungsplan OVA-Areal

Bauherrschaft: Emil Weibel, Rennweg 16, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erweiterung bestehender Balkon beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 300, Kat-Nr. 2761, Rennweg 16 (bereits erstellt) (Kernzone KB) (überkommunales Schutzobjekt)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Frieda Grau-Gut, Grossholzerstrasse 6, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Vordachverlängerung als Holzunterstand auf der Nordseite beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 308, Kat-Nr. 4241, Grossholzerstrasse 6 (Kernzone KB) (überkommunales Schutzobjekt)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Mozzatti Schlumpf Architekten AG, Oberneuhofstrasse 8, 6340 Baar Bauprojekt: Dachsanierung mit Einbau Fotovoltaik-Anlage, Balkonverglasungen sowie Fassadenneuanstrich beim best. Volg-Center, Vers.-Nr. 929, Kat.-Nr. 4151, Albisstrasse 3 (Kernzone KA)

Rifferswil Bauherrschaft: David Kehrli, Jonenbachstr. 21, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau Geb. Vers.-Nr. 372 auf Grundst. Kat.-Nr. 1460, Engelgasse 15, 8911 Rifferswil, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Pat Huber und Sandra Schmid, Schlossberg 7, 5454 Bellikon Projektverfasser/in: Vera Gloor AG, Krönleinstrasse 27, 8044 Zürich Bauvorhaben: Ersatzneubau Einfamilienhaus, Hinterbuchenegg 71, Kat.Nr. 2000, Zone Landwirtschaftszone


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. März 2015

3

Eine Gefängnisaufseherin, die fast 300 Gramm Drogen ins Gefängnis Affoltern schleuste Die Frau finanzierte damit ihren eigenen Konsum – zwei Jahre Gefängnis gefordert Beat Aeberhard. (Bild zvg.)

Ein Hausemer wird Kantonsbaumeister in Basel Der in Hausen aufgewachsene Beat Aeberhard wird neuer Kantonsbaumeister von Basel-Stadt. Die Regierung wählte den 45-jährigen Architekten, der sein Amt auf den 1. April antritt. Beat Aeberhard, bisher Stadtarchitekt in Zug, ist in Hausen am Albis aufgewachsen und hat an der ETH Lausanne und Zürich Architektur studiert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach ein paar Jahren Berufspraxis hat er als Fulbright Stipendiat ein Nachdiplomstudium an der Columbia University in New York absolviert, das er 2005 mit einem Master of Science in Architecture and Urban Design abschloss. Anschliessend forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Urban Design Programm der Columbia University. Zurück in der Schweiz, war er als selbstständiger Architekt tätig und wurde Assistent am Lehrstuhl für Architektur und Entwurf von Prof. Adrian Meyer an der ETH Zürich. Seit 2008 ist er Stadtarchitekt von Zug. Beat Aeberhard hat diverse Auszeichnungen erhalten, ist Mitglied der kantonalen Denkmalkommission in Zug sowie Autor verschiedener Publikationen. Als Kantonsbaumeister leitet er ab 1. April 2015 in Basel den Bereich Städtebau & Architektur. Dieser umfasst das Hochbauamt, das Planungsamt sowie die kantonale Denkmalpflege. Beat Aeberhard wird mit seiner Familie in Basel Wohnsitz nehmen. (pd.)

Zwischen September 2013 und Juli 2014 schleuste eine 30-jährige Aufseherin 40 Gramm Kokain und 230 Gramm Marihuana sowie Lebensmittel ins Gefängnis Affoltern – für sieben Insassen. Dafür fordert der Staatsanwalt zwei Jahre Gefängnis bedingt und eine Busse von 1000 Franken. Die Beamtin B.W.*, die am 4. Juli 2014 verhaftet wurde, betätigte sich als «Lieferantin», verrichtete Botendienste und bezog auch Stoff für den Eigenbedarf. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, zwischen 1. September 2013 und Anfang Juli 2014 auf entsprechende «Bestellungen» insgesamt 40 Gramm Kokain und mindestens 230 Gramm Marihuana ins Gefängnis Affoltern geschleust zu haben – durchschnittlich einmal pro Woche. Sie versorgte dort

sieben Insassen. Darüber hinaus lieferte sie einem Insassen zweimal je eine Ampulle mit 1 Milliliter Testosteron, das sie von einem nicht näher bekannten Lieferanten so übernommen hatte – ohne über den Inhalt des Päcklis Bescheid gewusst zu haben. Auch Esswaren lieferte sie «auf Bestellung» von Gefangenen, Hamburger und Chicken Nuggets. Einen Teil des ins Gefängnis gelieferte Kokains bezog die Frau zu einem Preis von 100 Franken pro Gramm von einem der Staatsanwaltschaft bekannten Mann – auch für den Eigenkonsum. Dieser warf den Stoff jeweils in den Briefkasten an ihrem Wohnort in Affoltern. 150 Gramm Marihuana bezog die Beamtin von einem nicht näher bekannten Lieferanten. Auch das fand sie jeweils im Briefumschlag in ihrem Briefkasten vor. Als Entschädigung für die Stoff-Lieferungen erhielt die Be-

schuldigte laut Anklageschrift von einem Lieferanten kostenlos Marihuana (Rauchhanf) im Wert von rund 4300 Franken. Die Gefängnis-Insassen regelten die Bezahlung jeweils nicht via Beamtin, sondern selbstständig. Weitere 70 Gramm Marihuana – sieben Lieferungen à 10 Gramm – habe die Beschuldigte im Zeitraum vom 9. Mai bis 16. Juni von zwei Männern an ihrem Wohnort erhalten, von wo der Stoff den Weg ins Gefängnis fand. Auch in diesem Fall regelten die Abnehmer die Bezahlung in eigener Regie. Die Frau ihrerseits bezog auch Stoff im Wert von 2100 Franken für sich und ihren Wohnpartner. Als Entschädigung für ihre «Dienste» erhielt sie «ab und zu» etwas Marihuana – insgesamt wurde die Frau für diese Botengänge mit 25 Gramm für Eigenbedarf belohnt. Die Angeklagte, so die Staatsanwaltschaft, habe dank ihrer Funktion

PCs und Mobiltelefone gestohlen Diebstahl im «Zendenfrei» – Einbruch im Schulhaus in Obfelden In einem Schulhaus auf dem «Chilefeld»-Areal, Obfelden, wurden am 27. Februar aus einem Schulzimmer mehrere PCs gestohlen. Die Kantonspolizei Zürich beziffert deren Wert auf gegen 8500 Franken. Der Sachschaden ist gering. Während einer Schulsportstunde kam es in der Mehrzweckhalle Zendenfrei am 27. Februar zwischen 8 und 10 Uhr zu einem Garderobendieb-

stahl. Unbekannte entwendeten zwei Mobiltelefone. Möglicherweise wurden weitere Gegenstände gestohlen. Sachschaden von rund 1000 Franken haben Vandalen auf einer Baustelle in der «Schliffi», Nähe Bahnunterführung, verursacht. Sie besprayten zwischen 27. Februar und 2. März zwei Baucontainer. Noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch vom 26. auf den 27. Februar

in ein Einfamilienhaus in Knonau abhanden gekommen ist. Die Täterschaft verschaffte sich durch Aufbrechen einer Türe Zutritt und verursachte Schaden von gegen 2500 Franken. Wegen grossen Lärms in den Abendstunden, verursacht von Jugendlichen, rückte die Kantonspolizei am 28. Februar auf das Schulareal in Bonstetten aus. Die Verursacher wurden zur Ruhe ermahnt. (-ter.)

Fahrplan 2016/17 – ein gutes Angebot für Bonstetten Aus dem Gemeinderat Bonstetten Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

anzeige

Die vom Gemeinderat Bonstetten ins Leben gerufene Verkehrskommission nahm am 11. September 2014 die Arbeit auf. Die Ergebnisse aus den Sitzungen, den eingereichten Vorschlägen, den geführten Diskussionen und Verhandlungen mit dem ZVV und der Postauto AG werden am 12. März 2015 unter www.zvv.ch publiziert. Der Gemeinderat taxiert das Angebot als sehr gut. Der Gemeinderat möchte die Bevölkerung über einige der geplanten Veränderungen frühzeitig informieren. Die Bahnlinie S5 (alt S9) fährt im Halbstundentakt und kreuzt zur vollen und halben Stunde in Bonstetten–Wettswil. Die Route bleibt unverändert.

S14 Die Bahnlinie S14 (alt S15) fährt ebenfalls im Halbstundentakt bis 21.30 Uhr eine neue Route via Zürich-Löwenstrasse – Wallisellen – Uster – Hinwil (nicht mehr via Hardbrücke).

Linie 200 Linie 200 Affoltern – Bonstetten-Wettswil – Zürich-Enge verkehrt Montag bis Samstag tagsüber im Halbstundentakt, abends und sonntags im Stundentakt. In der Hauptverkehrszeit Montag bis Freitag, morgens und abends, wird zusätzlich die Linie 210 ab Chrüzacher die Linie 200 ergänzen (also Viertelstundentakt Richtung Zü-

rich-Enge). Eine neue, vom Kanton finanzierte Haltestelle an der Kantonsstrasse im Chrüzacher wird eine zusätzliche Einstiegsmöglichkeit bieten.

Linie 205 Linie 205 – Bonstetten-Wettswil – Arni AG fährt eine Minute später ab. Die Haltestelle Buenbach wird aufgehoben.

Linie 220 Linie 220 – Bonstetten-Wettswil – Zürich-Wiedikon fährt nur noch in der der Hauptverkehrszeit morgens und abends im Halbstundentakt, um das Bedürfnis der Schüler der Kanti Wiedikon abzudecken.

Linie 228 Linie 228 Rundkurs Bonstetten ersetzt als neue Linie den bisherigen Ortsbus (Funktion der Linie 220) und verkehrt den ganzen Tag. Der Anschluss an die S5 um 05.30 Uhr ist gewährleistet. Der Bus fährt immer in der gleichen Richtung (Bahnhof – Chrüzacher – Lärchenhof) im Halbstundentakt. In der Hauptverkehrszeit morgens und abends wird diese Linie mit dem Bus 210 ergänzt, damit der Viertelstundentakt gewährleistet ist. Das heutige Buxi-Angebot wird aufgehoben. Die Analyse der Frequenzen ausserhalb der Hauptverkehrszeiten rechtfertigen aus ökologischen Gründen keinen Viertelstundentakt mehr. Zum Schluss noch einige Bemerkungen zu der Linie 227. Die Wiedereinführung der Linie 227 wurde zuerst

als Aufseherin die Möglichkeit, Lieferungen ins Gefängnis vorzunehmen, «extensiv ausgenützt». Sie habe dies getan, um ihren eigenen Betäubungsmittelbedarf zu decken. Die Beschuldigte habe ab unbestimmtem Zeitpunkt bis zum 4. Juli täglich mindestens einen Joint geraucht und durchschnittlich einmal wöchentlich eine Linie Kokain durch Schnupfen konsumiert, hält die Staatsanwaltschaft fest. Sie wirft ihr mehrfachen Amtsmissbrauch, mehrfaches Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehrfache Übertretung desselben vor. Die Staatsanwaltschaft fordert 24 Monate Gefängnis, bei einer Probezeit von zwei Jahren – und 1000 Franken Busse. 81 Tage verweilte die Frau in Untersuchungshaft und muss nun im Frühsommer vor Gericht. (-ter.) *Name der Redaktion bekannt

Stallikon: Lastwagen überschlug sich Am Dienstagnachmittag, 3. März, ist ein Lastwagen in Stallikon von der Strasse abgekommen und auf dem Dach liegengeblieben. Der Fahrer ist beim Unfall mittelschwer verletzt worden. Gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich fuhr um 15.15 Uhr ein Chauffeur von Landikon mit einem Kipplastwagen Richtung Sellenbüren. Nach der Bushaltestelle «Diebis» kam der 39-jährige Lenker rechts von der Fahrbahn ab, das Fahrzeug überschlug sich und kam auf einer tieferliegenden Feldstrasse auf dem Dach zum Stillstand.

Chauffeur mittelschwer verletzt von der Verkehrskommission wegen der sehr tiefen Frequenzen im Quartier Sunneberg (weniger als 1 Person im Schnitt pro Kurs in der Testphase) vom Radar genommen. Eine Unterschriftensammlung hat der Gemeinderat von Bonstetten zum Anlass genommen, die Situation zusammen mit der Gemeinde Stallikon und der PostAuto AG neu zu beurteilen. Es wurde beschlossen, den Bus der Linie 227 in der Hauptverkehrszeit von Montag bis Freitag morgens drei Mal und abends vier Mal – jeweils via Sunneberg – fahren zu lassen. Die Situation wird für den Fahrplan 2017 neu beurteilt. Unter dem Aspekt der Kundenbedürfnisse, der Umwelt und der Finanzen betrachtet der Gemeinderat den Fahrplan 2016 bis 2017 als sehr gutes Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten.

wir gratulieren

Der eingeklemmte Chauffeur musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Ein Rettungsdienst versorgte den Fahrer während der Bergung und fuhr ihn anschliessend mit mittelschweren Verletzungen ins Spital. Wegen des Unfalls musste die Reppischtalstrasse gesperrt werden; eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr signalisiert. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen der Rettungsdienst von Schutz und Rettung mit einem Notarzt sowie die Feuerwehren Unteramt, Affoltern am Albis und Birmensdorf im Einsatz.

Zeugenaufruf Personen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Zum 85. Geburtstag anzeige

Am kommenden Sonntag, 8. März, feiert Hanni Aeschbach-Schär in Affoltern den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Max Werner Flick, wohnhaft in Affoltern am Albis, feiert am kommenden Sonntag seinen 80. Geburtstag. Zum «Runden» gratulieren wir herzlich, wünschen alles Gute und ein frohes Fest.


Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am März 2015, von

Donnerstag,

Danke für den Weg, den du mit uns gegangen bist. Danke für die Hand, die uns so hilfreich war. Danke für deine Nähe, die uns Geborgenheit gab. Danke, dass es dich gab. Danke für all deine Liebe.

12.

Spinner, Annelies geboren am 13. März 1934, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Allmendstrasse 45, verstorben am 1. März 2015. Abdankung 14.00 Uhr, Urnenbeisetzung anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Aeugst am Albis.

Breiten 6, Oberägeri, 26. Februar 2015 Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem herzensguten Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund

Josef Steiger-Grimm

18. September 1926 – 26. Februar 2015

In stiller Trauer:

Affoltern am Albis

Peter Maerten

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Mächler Harry geboren 11. Juli 1926, von Zürich ZH und Innerthal SZ, Ehemann der Mächler geb. Pedersen, Carna Marie, wohnhaft Bruggenmattweg 33, Bonstetten. Er starb in Affoltern am Albis am 27. Februar 2015. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 6. März 2015, um 11 Uhr.

Sie durfte nach einem langen, erfüllten Leben friedlich einschlafen.

Käthi Steiger-Grimm Roman und Doris Steiger-Bühlmann Karolina Steiger und Daniel Blanc Nadine und Jessica Hans und Anni Steiger Berti und Franz Mebold-Steiger Ruedi und Vreni Steiger Verwandte und Freunde

Am 28. Februar 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mueti und unserer Oma

Emma Maria Nussbaumer-Hürlimann

7. Juli 1931 – 2. März 2015

Der Friedhofvorsteher:

geb. 9. Juli 1924, Ehemann der Rosa Maerten-Graf, von Zürich ZH und Tramelan BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstrasse 14.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im ewigen Heimatland.

Am Montag, 9. März 2015, um 13.30 Uhr findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Anschliessend folgt der Abdankungsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach. Anstelle von Blumen und Spenden, bitten wir um Unterstützung des Kinderheims Paradies in Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4. Traueradresse: Käthi Steiger-Grimm, Hobacherstrasse 2, 8913 Ottenbach

In stiller Trauer: Albert und Katharina Nussbaumer-Wetli Sandra und Simon Weimer-Nussbaumer Corinne Nussbaumer Felix Nussbaumer Theo und Margrit Nussbaumer-Achermann Peter und Ursi Nussbaumer-Seiler Tanja Nussbaumer mit Martin Bircher Sabrina Nussbaumer mit Severin Bruttin Alois Nussbaumer und Christine Schmid Janine Nussbaumer mit Thomas Dürr Viviane Nussbaumer Annamarie und Martin Bretscher-Nussbaumer Dominik Bretscher Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 12. März 2015, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberägeri statt. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man der Winterhilfe des Bezirks Affoltern, Postkonto 80-36500-7. Traueradresse: Albert Nussbaumer, Hinterdorfstrasse 21, 8933 Maschwanden

Jodlerklub Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenpräsidenten

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung. Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen.

Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen

Josef Steiger

In Root LU ist am 26. Februar 2015 gestorben:

7. Juli 1931 – 2. März 2015

Schober geb. Tanner, Barbara

in Kenntnis zu setzen. Mit Sepp Steiger verlieren wir einen liebenswerten und geschätzten Menschen und Kameraden. Sepp war mit dem Jodlerklub Affoltern immer sehr eng verbunden. Wir werden Sepp in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

geboren am 13. Dezember 1956, von Wattenwil BE, Ehefrau des Schober Anton, wohnhaft gewesen in Hedingen, Widenacherstrasse 12. Abschied und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt.

Ottenbach Am 2. März 2015 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Jodlerklub Affoltern am Albis Urnenbeisetzung: Montag, 9. März 2015, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis. Abdankungsgottesdienst: Montag, 9. März 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach.

Steiger, Josef geb. 7. Juli 1931, von Appenzell AI, wohnhaft gewesen Hobacherstr. 2, 8913 Ottenbach.

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N

Die Bestattung findet am Montag, den 9. März 2015, statt. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach erfolgt im engsten Familienund Freundeskreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach beginnt um 14.00 Uhr.

allen Verwandten, Freunden, Feuerwehr-Kameradinnen und -kameraden, Danis Arbeitgeber (Firma Schmidlin AG), den Arbeits-Kolleginnen und -Kollegen, Geschäftsfreunden, Nachbarn und Bekannten für die überaus grosse Anteilnahme, für die vielen Zeichen in schriftlicher Form und in Umarmungen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem Sohn, Bruder und Vater

Der Friedhofvorsteher

Daniel (Dani) Zollinger

Anneliese Spinner 13. März 1934 – 1. März 2015

In Liebe und Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir traurig Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Gotte, Tante, Cousine und Freundin. In stiller Trauer: Annegreth und Eberhard Wünn-Spinner und Angehörige Hansruedi und Margrit Spinner-Belz und Angehörige Erika Spinner-Kläy und Angehörige Helene Spinner-Feichtinger und Angehörige Verwandte und Freundinnen Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 12. März 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt, mit anschliessender Trauerfeier in der Kirche. Anstatt Blumen gedenke man der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber, Postkonto 80-40115-7. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Annegreth Wünn-Spinner, Allmendstrasse 49, 8914 Aeugst

27. November 1974 – 1. Februar 2015

erfahren durften. Ganz besonders danken wir: – Roland Amacher, Danis Jugendfreund, welcher uns vom ersten Moment an unterstützt, beraten und begleitet hat. – dem Care-Team der Feuerwehr Affoltern mit René Hofstetter, Herrn Pfarrer Fischer (Hausen) und Feuerwehr-Kommandant Marcel Büchner, welche uns auf unserem schwersten Lebensweg begleitet und uns mit unseren drei Enkeln auch nachher ganz herzlich betreut haben. – Herrn Pfarrer Fischer für die einfühlsame Abdankung. – für die vielen Beileidsbezeugungen mit lieben Worten und diversen Zuwendungen und Spenden für späteren Grabschmuck. – dem Rettungsteam Muri und der REGA. – den Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden, die uns tatkräftig beim Aufräumen von Danis Lebensspuren geholfen haben. – für die grosszügigen Spenden zu Gunsten der DCA Donor Care Association Organspende Interkantonal in Zürich. Affoltern am Albis, im Februar 2015

Die Trauerfamilie

TO D E S A N Z E I G E Trauernd nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Vereinsmitglied

Harry Mächler Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Viele Jahre war er ein begeisterter aktiver Sportler und Förderer unserer Turnvereine. Am 27. Februar 2015 verstarb er nach kurzer Krankheit. Harry, wir werden Dich als guten Kameraden in bester Erinnerung behalten. Seniorenturner Bonstetten Männerriege Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. März 2015

5

ämtler kantonsräte meinen

Leitsätze überarbeitet Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die bisherigen Leitgedanken des Gemeinderates stammten aus dem Jahr 2006. Anlässlich eines zweitägigen Workshops in den Räumen der MärtGalerie in Affoltern am Albis hat sich der Gemeinderat mit den Leitsätzen, Zielen und Massnahmen auseinandergesetzt. Entstanden ist ein Arbeitspapier, welches nun Schritt um Schritt bearbeitet wird. Der sogenannte Akti-

Die Leitsätze des Gemeinderates Affoltern Wachstum: Wir stellen ein gezieltes und kontrolliertes Wachstum sicher. Einbezug der Bevölkerung: Die Meinung unserer Einwohnerinnen und Einwohner ist uns wichtig. Bevölkerungsstruktur: Unsere Gemeinde ist ein attraktiver Lebensraum und Wirtschaftsstandort. Gesundheit/Alter: Wir fördern die eigenverantwortliche Lebensgestaltung. Finanzen: Wir stellen eine nachhaltige und dauerhafte Gesundung der Finanzen sicher. Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden: Wir nehmen eine aktive Rolle in unserem Bezirk wahr.

onsplan ist ein dynamisches Mittel, welches den jeweiligen Stand zum angestrebten Ziel wiedergibt. Er dient neben der Ressortpendenzenliste als wichtiges Führungsinstrument. Die Ziele zu den Leitsätzen sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch aufgeschaltet.

meinderat entschieden, dass der Gemeinde für die Erstellung und den Betrieb keine Kosten entstehen dürfen. Geplant ist deshalb, dass die Gemeinde Affoltern am Albis die Fläche (ca. 2 Parkplätze) zur Verfügung stellt und die Immobilienabteilung zur Finanzierung der Ladestationen Sponsoren suchen wird.

Neue E-Tankstelle geplant Fahren mit Strom kann nur, wer den Akku seines Fahrzeuges auch geladen hat. Die Möglichkeiten zum Aufladen werden immer mehr zum Thema. Entsprechend steigt auch die Nachfrage nach geeigneten Ladestationen. Bisher gibt es in Affoltern am Albis keine Ladestation. Lediglich bei der Autobahnraststätte «My Stop», auf dem Gemeindegebiet von Obfelden, wird je Autobahnfahrtrichtung eine E-Tankstelle betrieben. Diese sind allerdings nur von der Autobahn aus zugänglich. Daher wurde die Immobilienabteilung von der Standortförderung Knonauer Amt angefragt, ob Affoltern am Albis als Bezirkshauptort einen möglichen Standort für eine öffentliche Ladestation bieten könne. Zur Diskussion steht der Parkplatz (P+R) an der Büelstrasse. Dieser Platz liegt zentral in Affoltern am Albis. Die Preise für öffentliche Ladestationen bewegen sich um 25 000 Franken. Eine Schnellladestation kostet rund 80 000 Franken. Angedacht ist die Erstellung von zwei Ladestationen beim Coop-Park Affoltern am Albis. Mit Blick auf die Finanzlage hat der Ge-

Nachtparkkontrollen neu organisiert Das regelmässige nächtliche Parkieren auf öffentlichem Grund ist grundsätzlich gebührenpflichtig. Bisher wurden die Kontrollschilder der parkierten Fahrzeuge durch einen Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung erfasst. Anschliessend erfolgte die Verrechnung der Gebühr an den Fahrzeughalter. Nachdem der zuständige Mitarbeiter die Gemeindeverwaltung verlassen hat, wurden verschiedene Lösungsansätze evaluiert. Als beste und kostengünstigste Möglichkeit erwies sich ein Outsourcing an die Firma Securitas. Dadurch müssen die Erfassungsgeräte nicht mehr beschafft werden und eine Stellvertretung bei Krankheits- oder Ferienabwesenheiten ist gewährleistet. Die Rechnungstellung an den Fahrzeughalter erfolgt nach wie vor durch die Sicherheitsabteilung.

Gemeindeversammlung vom 23. März abgesagt Nachdem weder von den Schulgemeinden noch von der Politischen Gemeinde behandlungsreife Geschäfte vorliegen, wurde die Gemeindeversammlung vom 23. März abgesagt. Die nächste Gemeindeversammlung findet am Montag, 15. Juni 2015 statt.

Für Behörde mit Pikettdienst Am Montag hat der Kantonsrat als erstes Geschäft ein dringliches Postulat der Grünen behandelt. Titel des Vorstosses: Erreichbarkeit und Entscheidfähigkeit der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb. Das tragische Familiendrama vom Neujahrstag im Zürcherischen Flaach, welches mit der Tötung zweier Kleinkinder endete, war Ursache des parlamentarischen Vorstosses. Die grüne Fraktion hat am ersten Sitzungstag im neuen Jahr ein Postulat eingereicht, welches den Regierungsrat auffordert zu prüfen, wie die Kesb organisiert werden muss, um deren Erreichbarkeit über Fest- und Feiertage zu gewährleisten. Am darauffolgenden Montag wurde die Dringlichkeit beschlossen – und dies mit 63 von 60 nötigen Stimmen. Die Dringlichkeit eines Postulates verpflichtet die Regierung, innert vier Wochen schriftlich Stellung zu nehmen. Spätestens zwei Wochen nach Erhalt der Stellungnahme der Regierung entscheidet der Kantonsrat über die Überweisung oder Ablehnung des Geschäfts. Wird so dann ein dringliches Postulat vom Rat überwiesen, so erstattet die Regierung innert eines Jahres Bericht über das Ergebnis der Prüfung. Soweit der Ablauf eines Postulates, welches vom Rat die Dringlichkeit erhalten hat. Auch mit der Dringlichkeit verstreichen Monate und allenfalls Jahre bis massgebende Änderungen auf Verfassungs- oder Gesetzesstufe rechtswirksam werden. Nun aber zum eigentlichen Kern des Problems: Nachweislich waren die zuständigen Profi-Behörden der Kesb Winterthur-Andelfingen über die Fest-

Und übrigens ... anzeige

Möglicherweise wird auf dem Parkplatz an der Büelstrasse eine E-Tankstelle errichtet. (Bild -ter.)

anzeige

... hat die Kommunalpolizei Affoltern am Albis im Februar mehrere Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Spitzenreiter war ein Fahrzeuglenker in der Nähe des neu erstellen Fussgängerübergangs in Zwillikon mit 76 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h. (tro)

tage schwer oder gar nicht erreichbar. Ob dies ausschlaggebend für das schreckliche Familiendrama war, darüber kann man nur mutmassen. In der «Vor–Kesb»-Zeit waren Laienbehörden-Mitglieder in den einzelnen Gemeinden die Ansprechpersonen für Familien und Personen, die in Notlagen Hilfe benötigten. Die Sozialbehörden der Wohngemeinden kannten ihre Schäfchen und Klienten und hatten vielmals auch fundierte Kenntnisse über deren Probleme, Sorgen, Nöte und Ängste. Diese heute «weg-professionalisierten» Ortsbehörden waren während sieben Tagen pro Woche erreichbar, dies nicht nur während der Bürozeiten. In der Regel sogar während 365 Tagen im Jahr. Dies alles ohne Pikettdienstreglement und ohne Überstundenentschädigung. Mit 93 zu 74 Stimmen hat der Rat nun beschlossen, dieses dringliche Postulat nicht an den Regierungsrat zu überweisen. Auch die SVP war klar der Meinung, dass eine Neuorganisation der Kesb mit Pikettdienst und selbstverständlich zusätzlichem Personal keine Lösung ist. Es ist auch äusserst fraglich, ob damit Fälle wie Flaach verhindert werden könnten. Ich bin klar der Meinung, dass von einer gut bezahlten Profibehörde wie die Kesb erwartet werden kann, dass sie einen Pikettdienst mit bestehenden Mitteln und ohne zusätzliche Gelder organisieren kann. Verschiedene Laienbehörden zeigen und haben gezeigt, dass dies möglich ist. Der Schrei der links-grünen Gutmenschen nach noch mehr Geld und noch mehr Staat und noch mehr Personal will und will im Kanton Zürich nicht verstummen.


Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88

Friedensrichter für Affoltern am Albis

Hansueli Rickli

bisher erfahren und kompetent

Hundesalon Toxi Christine Koch 079 333 58 36 Im Grund 6, Affoltern a. A. 3 Min. von Autobahnausfahrt

fachgerechtes Trimmen Scheren Baden aller Hunderassen, auch Mischlinge www.hundesalontoxi.ch Auch in 8810 Horgen 044 725 63 29

Eine Zeremonie oder gottesdienstähnliche Feier? Ein persönliches Ritual? Seelsorgerliche Begleitung? Eine Segnung?

LebensDichte.ch Freie Seelsorgerin & dipl. Fachperson Ritualgestaltung

Jren Omlin

Ich gestalte Ihre Feier . . . die Hochzeit, . . . die Namengebung ihres Kindes, . . . den Abschied, die Beisetzung, . . . zu einer anderen Lebenssituation Telefon 043 466 80 84/jren.omlin@lebensdichte.ch/ www.lebensdichte.ch

Schulen und Kurse

Meine Behandlungs-Schwerpunkte: • • • •

Handanalyse Lu Jong, tibetanisches Heilyoga Energetische Behandlungsmethode nach Horst Krohne Angebote an Kursen und Vorträgen/Workshops unter www.energetische-gesundheitspraxis.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. März 2015

7

Baubewilligung rechtskräftig – jetzt wird in der Törlenmatt in Hausen gebaut Auf dem 15 000 m² grossen Areal entstehen Wohnungen, Geweberäume, Spitex-Stützpunkt und Café/Conditorei Nachdem nun die Baubewilligung rechtskräftig ist, realiseren die Baugenossenschaft Silu und die Weisbrod-Zürrer AG auf einer Fläche von knapp 15 000 Quadratmetern in der Hausemer Törlenmatt und an der Albisstrasse 3 insgesamt 93 Wohnungen, einen Spitex-Stützpunkt, Gewerberaum und eine Bäckerei/Conditorei sowie ein Café. Baustart ist Anfang April 2015. ................................................... von werner schneiter Die Überbauung der Törlenmatt im Westen von Hausen hat eine lange Vorgeschichte. Sie reicht bis ins Jahr 2007 zurück. Damals fanden sich ein paar Unentwegte zusammen mit dem Ziel, Wohnraum für Senioren und Familien zu schaffen. Sie gründeten die Genossenschaft für das «Wohnen im Alter» (GWA) und schlossen dann einen Kooperationsvertrag mit der Baugenossenschaft Silu ab. Somit konnte das Bauvorhaben, Wohnen im Alter und Familienwohnungen auf Genossenschaftsbasis, finanziell abgesichert werden. Nächste Etappe bildete ein gemeinsamer Architekturwettbewerb von Gemeinde, Silu/GWA und Weisbrod, über das gesamte Törlenmatt-Areal (8300 m² Gemeinde, 6559 m² Weisbrod). Der Wettbewerb beinhaltet einen Landabtausch in der Törlenmatt zwischen Silu und WeisbrodZürrer AG. Daraus ging im Frühjahr 2011 der Sieg der Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG aus Zürich hervor. Ein weiterer Meilenstein erfolgte im September 2012, als die Gemeindeversammlung dem Verkauf des gemeindeeigenen Areals an die Silu zustimmte – und gleichzeitig einen Rückweisungsantrag der RPK ablehnte, die das Areal im Baurecht abgeben wollte. Schliesslich konnte auch die Erschliessungsfrage gelöst werden, die in der Törlenmatt stets von zentraler Bedeutung war. Die Weisbrod Zürrer AG erwarb per Ende 2013 Liegenschaft und Areal (1072 m²) der ehemaligen Bäckerei Neyer an der Albisstrasse. Das ermöglichte eine Erschliessung des Areals ab der Albisstrasse; die Zufahrt in die Törlenmatt-Überbauung erfolgt per Einbahnstrasse, die Wegfahrt über die Törlenmattstrasse in die Rifferswilerstrasse. Somit konnten die Ideen des Wettbewerbes umgesetzt werden. anzeige

Keine Rekurse – wohl auch dank umfassender Information Inzwischen ist die Baubewilligung in Rechtskraft erwachsen. Rekurse mussten in diesem Fall keine behandelt werden. Das ist nicht mehr selbstverständlich und vorliegend auf die umfassende Information der Bauherrschaft zurückzuführen. «Wir standen schon bei der Erschliessung in Kontakt zur Nachbarschaft», sagt Martin Gähwiler, Vorstandsmitlied von Silu und Baukommissionspräsident von Silu 2 (Törlenmatt). Silu/GWA errichten 49 Wohnungen, fünf Einzelzimmer, einen Mehrzweckraum sowie Gewerberaum für eine Kleinfirma. Mit der Realisierung eines Spitex-Stützpunktes wird eine Vorgabe der Gemeinde Hausen umgesetzt. Darüber hinaus entstehen 77 Tiefgaragenplätze. Silu investiert rund 32 Mio. Franken, einschliesslich Landkosten. Bei Weisbrod belaufen sich die Investitionskosten auf rund 35 Mio. Franken. Die Traditionsfirma ihrerseits realisiert 44 Wohnungen, 63 Tiefgaragenplätze und zwei Gewerbeetagen. Im Erdgeschoss ist eine Bäckerei/Conditorei samt Café geplant. «Wir sind mit Pfyl in Verhandlungen», sagt Weisbrod-CEO Oliver Weisbrod. Im ersten Obergeschoss entsteht Gewerberaum. Denkbar sind an der zentralen Lage des Postplatzes Arztpraxen oder Bürobetriebe.

Augenschein in der Törlenmatt, wo derzeit Erschliessungsarbeiten der Gemeinde im Gang sind. Von links: Martin Gähwiler, Vorstand Silu; Edi Waldesbühl, Verwaltungsrat Weisbrod-Zürrer AG; Oliver Weisbrod, CEO. (Bild Werner Schneiter)

Bezug im Frühjahr 2017 Derzeit sind auf dem knapp 15 000 grossen Törlenmatt-Areal Erschliessungsarbeiten der Gemeinde im Gang. Der Baustart ist Anfang April 2015 geplant. «Der Bau von 140 Tiefgaragenplätzen – das ergibt einen der grössten Aushube, die in Hausen jemals getätigt wurden», schätzt Edi Waldesbühl, Verwaltungsrat der Weisbrod-Zürrer AG. Nach seinen Worten ist der Bezug der Wohnungen auf Frühjahr 2017 möglich. «GWA-Mitglieder und Familien aus Hausen geniessen bei der Vermietung in den Genossenschaftswohnungen Vorrang», wird aufseiten der Bauherrschaft Silu festgehalten. Bei Weisbrod gibt es keine Einschränkungen. Zwar ist das Interesse schon heute sehr gross, aber mit der Vermietung wird offiziell nach der in diesem Sommer vorgesehenen Grundsteinlegung begonnen. Kontakt unter info@Silu.ch; info@gwa-hausen.ch; immo@weisbrod.ch

So präsentiert sich die Törlenmatt-Überbauung. (Visualisierung aus dem Wettbewerbsprojekt, nusus Architekten Zürich)


Liegenschaften Verkäufe

Büro-/Gewerbe

Vermietungen

Kaufgesuche CH-Familie sucht

Haus mit Umschwung Alle Objekte sind interessant für uns (renovationsbedürftig; Bauernhaus mit Hof; neuwertig etc.). Über eine Kontaktaufnahme würden wir uns sehr freuen: Telefon 079 454 71 33

Ottenbach: Erstvermietung von modernen, hochwertig ausgebauten

4½-Zimmer-Wohnungen           

durchdachte Grundrisse (114 m²) lichtdurchflutete Räume viel Stauraum (Einbauschränke, Garderobe) zwei Nasszellen Reduit mit Anschluss für WM/T umweltschonendes/kostengünstiges Wohnen (Minergie) gesundes Raumklima (Minergie) Abendsonne auf dem Balkon sehr faire Mietpreise (ab Fr. 2260.– inkl. NK) Tiefgarage (1 PP Fr. 110.–, jeder weitere Fr. 90.–) gepflegte Umgebung

Ideal für Jung und Alt. Nähe Kindergarten/Schule, öV, Dorfzentrum. Bezug ab 1. April 2015 Jetzt Besichtigungstermin vereinbaren: Telefon 079 209 96 44 Zu vermieten per 1. April 2015 in Rifferswil

Hausteil mit viel Charme. Sonnige, helle, ruhige Wohnung am Dorfrand. Ca. 70 m² Nutzfläche auf 2 Etagen für 1 Person (NR). Küche (neu), Bad, Waschmaschine, Veranda und Aussensitzplatz, kleiner Stauraum in Scheune. Parkplatz für 2 Autos. Mietzins Fr. 1590.– (+ NK Fr. 150.–). Info: Telefon 079 342 09 78 A. Zimmermann

Zu vermieten per 15. April 2015 im Dorfzentrum von Zwillikon sehr schöne, grosse

2½-Zimmer-Wohnung im 2. OG mit Balkon, Cheminée, Galerie, res. Parkplatz usw. Nettomiete Fr. 1340.–/mtl., Nebenkosten Fr. 160.–, inkl. Parkplatz. Telefon 044 761 70 89

Toskana-Landhaus komplett renoviert und CH-gepflegt. 3,7 ha grosses Anwesen, unverbaubare Weitsicht, Swimmingpool, 200 Olivenbäume, 30 Min. bis zum Meer Follonica oder Castiglione della Pescaia, im Herzen von Rom, Florenz und Siena. Fr. 690 000.–. casafornacelle.com Kontakt: cell +41 79 219 69 62 E-Mail: casafornacelle@gmx.ch

Raumpflege Haushalt und Bügeln erledige ich gerne für Sie. Erina Blank, Telefon 079 773 68 26

Zu vermieten in Herferswil/Mettmenstetten per 1. Mai 2015 oder nach Vereinbarung grosszügig ausgebaute

5½-Zimmer-Dachwohnung in ehemaligem Bauernhaus. Helle Zimmer, teils mit Dachschräge, offene Küche mit Kochinsel, 2 Badezimmer, grosser Balkon, Bodenheizung, kontrollierte Lüftung, eigener Waschturm, inkl. Autoabstellplatz. Miete/Monat Fr. 2050.– plus Fr. 250.– NK. Auskunft und Besichtigung: Telefon 044 764 00 25

Zu vermieten nach Vereinbarung im Dorfkern von Zwillikon

5-Zimmer-Einfamilienhaus mit div. Nebenräumen. Mietzins inkl. Nebenkosten und 2 PP Fr. 2850.–. Auskunft und Besichtigung: Tel. 044 761 41 43, Herr Tillmann

In Obfelden zu vermieten ab 1. Mai 2015, nach Absprache früher

4-Zimmer-Wohnung total neu renoviert in ZweifamilienHaus. Fr. 2200.– inkl NK. Grosser Keller, Abstell-/Hobbyraum, Sitzplatz, Autoeinstellplatz. Telefon 041 678 10 55 oder 079 353 40 47


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. März 2015

9

Ein Treffpunkt für alle Generationen Im Zentrum Kafimüli in Stallikon findet künftig auch die Jugend Raum Der alte Kindergarten Dorf ist das neue Zentrum Kafimüli, ein Begegnungsort, wo sich die Dorfgemeinschaft ungezwungen und spontan treffen kann. Die Jugendarbeit der reformierten Kirche richtet sich im Keller ein.

fordert, den Raum mitzugestalten. «Sieben haben sich bereits zur Verfügung gestellt», so Baumgartner. Ihre Mithilfe wird mit einer Membercard honoriert. Noch wertvoller ist allerdings der persönliche Bezug, den die Jugendlichen zu ihrem Raum erhalten. Und was fehlt noch? «Eine DJ-Anlage könnten wir noch brauchen», meint Ralph Baumgartner. Ein nicht zu grosser Billardtisch und alte Ledersofas wären ebenfalls willkommen. Am 11. April um 14 Uhr feiern die Genossenschaft und die Jugendarbeit offiziell Eröffnung. Zwei bis drei Jahre dürfen sie im alten Kindergarten bleiben. Was danach kommt, muss sich erst noch zeigen. «Wenn es gut wird, verlagert es sich auf einen anderen Ort und läuft weiter», ist Lutz Eichelkraut überzeugt.

................................................... von thomas stöckli Stallikon wächst. Das beweist die rege Bautätigkeit. Das Angebot an sozialen Treffpunkten kann da allerdings nicht mithalten. Im Gegenteil: Das Ende der Wirtetätigkeit von Familie Steck im Restaurant «Burestübli» in Sellenbüren etwa hat eine grosse Lücke hinterlassen. Da will die Genossenschaft Zentrum Kafimüli ansetzen. Im alten Kindergarten hinter dem Gemeindehaus hat sie ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Ein Treffpunkt mit Café, Raum für kulturelle Anlässe und eine Infothek zum Thema Energie sollen der Bevölkerung einen Mehrwert bieten. Das Engagement der Genossenschafts-Gründer wird mit Interesse verfolgt. Deren Aufruf, Mobiliar und Geschirr für die Ausstattung beizusteuern, wurde ebenfalls erhört. Und sogar zum Streichen und Zügeln fanden sich genügend tatkräftige Helfer. Nun ist die Initiative der Stallikerinnen und Stalliker gefragt. Sie sollen mitmachen – den Treffpunkt mit Leben füllen und die Idee als Genossenschafter mittragen. Ein nächster Entanzeige

Weitere Infos unter www.zentrum-kafimueli.ch und www.kirche-stallikon-wettswil.ch/uprise.

zur sache Ein Treffpunkt für Stallikon

Handschlag vor dem einstigen Kindergarten: Lutz Eichelkraut (links) von der Genossenschaft Zentrum Kafimüli und Ralph Baumgartner, Jugendarbeiter der reformierten Kirche Wettswil-Stallikon. (Bild Thomas Stöckli) wicklungsschritt soll nämlich ein Unterhaltungsangebot sein. Dazu braucht die gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Genossenschaft allerdings Investitionskapital.

Jugendliche sollen mitgestalten Im Luftschutzkeller unter dem einstigen Kindergarten baut derweil die Jugendarbeit der reformierten Kirche

Wettswil-Stallikon einen Jugendraum. «Mit wenig Aufwand viel herausholen», lautet die Devise von Jugendarbeiter Ralph Baumgartner. Entsprechend sind auch die Jugendlichen ge-

Die Genossenschaft Zentrum Kafimüli hat sich zum Ziel gemacht, einen Treff aufzubauen. Alle Räume der «Kafimüli» können für einen Unkostenbeitrag genutzt werden. Das Zentrum lebt durch die Initiative der Bevölkerung, selber Anlässe, Kurse und Aktivitäten einzubringen.


10

Wahlen 2015

Freitag, 6. März 2015

Eine Gemeinschaft mit Perspektiven für alle Die SP-Kantonsratsliste 2 steht ein für eine Politik für alle statt für wenige

Alain Schwald. (Bild zvg.)

Jung, engagiert und liberal Der FDP-Kantonsratskandidat Alain Schwald. «Hier wird über unsere Zukunft entschieden» antwortet Alain Schwald auf die Frage was seine Motivation war sich aktiv in der Politik zu engagieren. Er wollte selbst am Entscheidungsprozess teilnehmen, was ihn 2011 zum Beitritt in die Jungfreisinnigen Säuliamt bewogen hat, wo er seither auch im Vorstand sitzt. Alain Schwald wurde 1991 im Säuliamt geboren und ist in Wettswil aufgewachsen. Da er 2011 die Wirtschaftsmatura abgeschlossen hat und jetzt Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen studiert, möchte er naheliegenderweise Schwerpunkte in den Bereichen Bildung und Wirtschaft setzen. «Eine starke Wirtschaft sichert unsere Arbeitsplätze und den Wohlstand. Um beides langfristig zu garantieren, brauchen wir Wirtschaftswachstum», sagt Alain Schwald und ergänzt: «Das erreichen wir nur, wenn wir eine freie Marktwirtschaft bieten, die Steuern tief halten und wettbewerbsfeindliche Strukturen beseitigen.» Neben seinem Interesse für Politik und Wirtschaft hat sich Alain dem Sport verschrieben. Einerseits betreut er als grosser Anhänger der ZSC Lions zusammen mit einigen Kollegen den Fanblog «zscblog», andererseits spielt er selbst Hockey beim Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil. «Sowohl im Sport als auch in der Politik ist Durchhaltewille und Eigenverantwortung gefragt; ausserdem muss man beim Hockey die Fähigkeit haben, auch in hektischen Situationen den Überblick zu bewahren», sagt Schwald auf die Frage, wo er Parallelen bei seinen Hobbies sieht. Diesen Durchhaltewillen, seine Lösungsorientierung und seine dynamische Persönlichkeit, vor allem aber sein Engagement möchte Alain Schwald nun im Kantonsrat einbringen um sich, wie zu Beginn erwähnt, für die Zukunft des Kantons Zürich einzusetzen. FDP Bezirk Affoltern anzeige

Politik bedeutet, die Zukunft zu gestalten. Dies geht uns alle an: Wer nicht selber mitredet und mitbestimmt, lässt andere über sich bestimmen! Politikerinnen und Politiker entscheiden über Umwelt- und Arbeitsgesetze, Bauprojekte, Wohnprojekte und Kinderbetreuung. All dies bestimmt unsere täglichen Lebensumstände. Zurzeit dominiert eine bürgerliche Mehrheit die Politik auf kantonaler und nationaler Ebene. Doch in den zentralen Themen haben diese Parteien in der laufenden Legislatur nichts als Baustellen hinterlassen. Die Rechten betreiben eine Politik der Ausgrenzung, des Staatsabbaus und der Steuergeschenke für Reiche, die nur wenigen zugute kommt. Die SP will eine solidarische, offene und gerechte Politik: Für alle statt für wenige. Dafür stehen die Frauen und die Männer auf Liste 2 ein.

Moritz Spillmann, bisher Moritz Spillmann (35, Mittelschullehrer, wohnhaft in Ottenbach) kandidiert für eine zweite Amtsdauer. Er politisiert durchaus pragmatisch, blickt aber über den politischen Alltag hinaus und dahinter. «Wut und Empörung treibt die Politik wohl an. Wut schafft aber keine Lösungen. Die Zukunft braucht Mut: Mut, das Unmögliche zu wagen und das Mögliche zu erreichen; Mut, konsequent zu sein, genauso wie der Mut, zur rechten Zeit inkonsequent zu sein. Mut, den eigenen Vorteil im Vorankommen aller zu sehen. Politik braucht keine Wutbürger – Politik braucht Mutbürger!» Moritz Spillmann denkt nicht nur über die Gesellschaft nach, er setzt sich auch engagiert ein für eine gerechte Politik. Als Vizepräsident der SP Kanton Zürich wird er mit verschiedensten aktuellen Themen konfrontiert, als Mitglied der kantonsrätlichen Kommission für Bildung und Kultur kämpft er für seine Herzenssache – für eine Bildung mit gerechten Chancen für alle. «Die Stärkung der Kinder und Eltern in vorschulischer Zeit ist der grösste Beitrag zu gerechten Chancen. Der Aufbau der frühen Hilfe ist wohl die dringendste Aufgabe der Bildungspolitik – dafür möchte ich mich besonders einsetzen.»

Drei Frauen, die anpacken ... Jeannette Hubli Zürrer, (56, Pflegefachfrau HF/Arztsekretärin aus Affol-

Die SP-Liste 2, von links: Massimo De Salvador, Hannah Pfalzgraf, Moritz Spillmann, Roger Schmutz, Jeannette Hubli Zürrer und Alexandra Neuhaus. (Bild zvg.) tern), kennt sich im Gesundheitswesen gut aus. Für sie ist die Sicherung der öffentlichen Grundversorgung zentral. Dazu gehört auch ein Angebot von Alterswohnungen und Pflegeplätzen im ganzen Bezirk. Mit einer gut ausgebauten Spitex, damit die Menschen solange wie möglich und gewünscht zu Hause wohnen bleiben können. Dieses Ziel ist für Jeannette Hubli nicht nur ein Lippenbekenntnis, dafür arbeitet sie auch mit in den öffentlichen Workshops zur zukünftigen Pflege und Betreuung im Bezirk. Sie weiss, dass im Kantonsrat wichtige Weichen gestellt werden und würde dafür gerne ihr Fachwissen aktiv einbringen. Hannah Pfalzgraf (18), aus Mettmenstetten gehört zu den jungen Menschen, die mitreden bei der Gestaltung ihrer Zukunft. Die keine abgeschottete Schweiz wollen und sich gegen den wachsenden Nationalismus wehren. Hannah Pfalzgraf ist Juso-Mitglied und die SP Bezirk Affoltern hat sie gerne ins Team der Kandidierenden gewählt, denn es braucht auch die Jungen für eine zukunftsgerichtete Politik! Alexandra Neuhaus (46, Sozialpädagogin) aus Obfelden hat ihren Schwerpunkt bei der Sozialpolitik.

Dass diese derzeit mancherorts schlecht geredet wird, bereitet ihr Sorgen. «In unserer Verfassung ist festgeschrieben, dass sich die Stärke des Volkes am Wohl der Schwachen misst». Wie es Schwachen ergeht, weiss sie aus ihrem Berufsalltag, wie die Sozialhilfe funktioniert aus ihren Erfahrungen in der Sozialbehörde in Obfelden. «Unser soziales System darf nicht demontiert werden – wer das fordert, nimmt fahrlässig in Kauf, dass unsere Gesellschaft zerfällt. Dagegen soll die SP mit starker Stimme antreten».

... und drei Männer, die sich engagieren Neben Moritz Spillmann, bisher, kandidieren auf der SP-Liste 2 zwei Kandidaten, die beide in einer Behörde mitarbeiten. Massimo De Salvador (50, Elektroingenieur) aus Mettmenstetten ist Vizepräsident und Finanzvorstand der röm.-kath. Kirchenpflege HausenMettmenstetten. Er, der selber 1999 eingebürgert wurde, verfolgt interessiert die Migrationspolitik. «Migranten, die einem Verein oder einer Gruppierung beitreten, finden meist den Anschluss an die Gesellschaft. Viele brauchen aber für den Einstieg Hilfe, damit sie unabhängig leben können

und mit der neuen Kultur und Sprache zurechtkommen.» Roger Schmutz (36, selbstständiger Webdesigner/-programmierer) aus Wettswil, ist Präsident der SP Bezirk Affoltern und seit 2014 präsidiert er ad interim die Primarschulpflege Wettswil. Diese beiden Ämter fordern von Roger Schmutz viel Pragmatismus. Er plädiert oft für einfache, niederschwellige Lösungen, aber daneben verfolgt er aktiv und interessiert neue philosophische und wirtschaftliche Ansätze und er fühlt sich wohl im Spiel zwischen politischem Alltag und utopischen Gedanken.

Mehr auf www.spaffoltern.ch Mehr über die SP Liste 2 bringt die Homepage der SP Bezirk Affoltern. In Interviews nehmen alle sechs Kandidierenden Stellung zu politischen und persönlichen Fragen. Ein gutes Team, das die vielen politischen Baustellen anpacken will. Die Chance dafür bekommt es dank der Stimmen all jener, die sich einen sozialen und ökologisch ausgerichteten Kanton Zürich wünschen. Für die SP Bezirk Affoltern: Franziska Sykora, Vize-Präsidentin


Wahlen 2015

Freitag, 6. März 2015

11

Pragmatische Sachpolitik statt «ideologisches Geschwafel» Serie vor den Kantonsratswahlen vom 12. April – Die Ämtler Kantonsräte (4): Moritz Spillmann, SP Seit 2011 vertritt Moritz Spillmann aus Ottenbach die Sozialdemokratische Partei im Kantonsrat. Der SP-Vizepräsident der Kantonalpartei gehört der Kommission für Bildung und Kultur an. Er wünscht sich mehr pragmatische Zusammenarbeit unter den Ämtler Kantonsräten.

her zu setzen. Wenn man die Pisa-Ergebnisse anschaut, ist Sprachförderung im Vorschulalter besonders wichtig, vor allem für Kinder, die noch wenig Deutsch sprechen. In der Vorschulzeit werden die Bedingungen für einen erfolgreichen Start in die Schule geschaffen.» Moritz Spillmann betrachtet den Kanton Zürich als «sehr unsozial». Bei der Bildung allerdings sei auf der bürgerlichen Seite mehr als in anderen Bereichen Verständnis vorhanden, dass gewisse Ausgaben erforderlich seien. Als Beispiel nennt er die Stipendienreform, die in der Kommission einstimmig verabschiedet worden ist, obwohl sie sieben Millionen an Mehrausgaben verursacht.

................................................... von bernhard schneider «Das einzelne Kantonsratsmitglied ist immer nur ein Rädchen im System. Um eine Mehrheit hinzukriegen, braucht es immer eine ganze Gruppe engagierter Leute», relativiert Moritz Spillmann die Frage nach seinen persönlichen Erfolgen. Angestossen habe er beispielsweise das Öffentlichkeitsrecht bei Sponsoringgeldern für die Universität Zürich, und zwar mit seinem ersten Vorstoss im Kantonsparlament: In einer Interpellation erkundigte er sich nach dem Beitrag der UBS von 100 Millionen Franken zugunsten des Instituts für Volkswirtschaftslehre im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums: «Für die Forschung bedeuten diese zusätzlichen Gelder eine Chance. Gleichzeitig vertreten Universitäten und Wirtschaft unterschiedliche Wertesysteme, die in Konflikt miteinander geraten können.» Auf der Basis der ausführlichen Antwort des Regierungsrats, der den Sponsoringvertrag nicht veröffentlichen wollte, reichte er anschliessend die parlamentarische Initiative «zur Stärkung der universitären Unabhängigkeit» ein. Im Juni 2013 unterstützte der Kantonsrat den Vorstoss vorläufig. Dies zu erreichen war die parlamentarische Hauptarbeit, wenn es galt, andere Fraktionen davon zu überzeugen. Dank der Unterstützung durch die Grünen und die EVP kam mit 80 Stimmen das erforderliche Quorum zustande, damit der Vorstoss weiter bearbeitet werden konnte. «Der parlamentarische Prozess ist noch nicht abgeschlossen, aber die Uni Zürich hat mein Anliegen, Transparenz über Drittmittel zu schaffen, aufgenommen, und es wird wohl keine geheimen Sponsoringverträge mehr geben. Damit ist der Vorstoss ein Erfolg und eine Anpassung des Universitätsgesetzes unter Umständen gar nicht mehr nötig.»

Problematische Käuflichkeit der Bildung «Ich habe das Gefühl, bei der Bildung ist meist eine sachliche Zusammenarbeit möglich», stellt Spillmann fest, «ausser wenn ideologische Fragen blockierend wirken. Dies muss in Zukunft auch von der SP beachtet werden.» Beispielsweise wachse der sonderpädagogische Bereich noch immer enorm, vor allem die integrierte Sonderschulung: «Wir haben noch nicht erkannt, warum eigentlich und aufgrund welcher Mechanismen. Wir müssen aus meiner Sicht schauen, dass die aufgeblähte Sonderpädagogik wieder eingedämmt wird.» Vielerorts sei der Druck, ins Gymi zu kommen, so gross, dass die Vorbereitungskurse boomten: «Das ist vor allem für die Schüler schlecht. Ein Teil der Antwort auf diese Herausforderung ist, dass die Sekundarschule gestärkt werden muss. Das Langzeitgymnasium hat sich in den letzten Jahren zu sehr ausgebreitet. Es sollte zur Normalität werden, dass man zuerst in die Sekundarschule geht und sich dann für eine Mittelschule oder Lehre entscheidet. Wenn man die starken Schüler nicht schon früh aus den Klassen nimmt, stärkt man die Sekundarschule. Das Untergymi sollte man zwar nicht abschaffen, aber man muss es wirklich gut machen, vielleicht nur für solche, die früh viel leisten möchten, als eine Art Begabtenförderung.»

Zu viele Fraktionen Als manchmal lähmend für den Ratsbetrieb erachtet Moritz Spillmann die vielen Fraktionen: «Dies führt dazu,

Gehör finden Ganz generell bezeichnet es Moritz Spillmann als wichtigen Erfolg, dass er in den Kommissionen und im Ratsplenum Gehör finde, was keineswegs bei allen 180 Kantonsrätinnen und Kantonsräten zutreffe: Wer sich auf «ideologisches Geschwafel» konzentriere, werde meist nicht sehr ernst genommen. «Damit die Arbeit im Rat

Bilanz der Ämtler Kantonsräte Am 12. April werden im Kanton Zürich Regierungs- und Kantonsrat neu bestellt. Der «Anzeiger» befasst sich in einer Serie mit der Arbeit der sechs Ämtler Kantonsräte. Das sind der zurücktretende Jakob Schneebeli (SVP) sowie die erneut Kandidierenden Hans Läubli (Grüne), Martin Haab (SVP), Moritz Spillmann (SP), Olivier Hofmann (FDP) und Hans Wiesner (GLP). Bisher erschienen: Jakob Schneebeli (24. Februar 2015), Hans Läubli (27. Februar), Martin Haab (3. März).

anzeige

Moritz Spillmann möchte in der nächsten Legislaturperiode vermehrt Lösungen in überparteilicher Zusammenarbeit suchen. (Bild Bernhard Schneider) auch Spass macht, ist mir diese Akzeptanz sehr wichtig.» Zu den persönlichen Erfolgen zählt er auch, dass er von der SP relativ schnell mit weiteren Aufgaben betraut worden ist. Er wurde zum Vizepräsidenten der SP des Kantons Zürich gewählt und ist in der Fraktion zuständig für die Bildungspolitik. Dieser Anerkennung in der Partei steht die Niederlage gegenüber bei der Wahl des Fraktionspräsidiums: «Ich habe relativ mutig für diesen Job kandidiert und dabei nicht reüssiert. Das war sicher zunächst eine Enttäuschung.» Wenig Spass bereiten ihm auch die Budget- und Finanzplanungsdebatten, die sich jährlich über zwei Monate hinziehen: «Hier dominiert die bürgerliche Mehrheit klar und ohne gross auf Diskussionen einzutreten. Entsprechen hätten wir beim Budget selbst dann kaum Chancen, wichtige Anliegen durchzubringen, wenn wir die

Wahlen gewinnen würden. Die Mehrheiten im Kantonsrat für eine restriktive Finanzpolitik sind so klar, wir können lediglich manchmal versuchen, Einsparungen zu verhindern. Diese Debatten sind meist inhaltsleer, es geht nur um die blosse Zahl, und das finde ich sehr frustrierend.»

Förderung wenig privilegierter Kinder Spillmann will auch in der nächsten Legislatur beim Spezialgebiet Bildungspolitik bleiben: «Für dringend erachte ich eine Fokusverschiebung hin zu einer frühen Förderung. Ich denke dabei nicht an die frühe Förderung von Spitzenleistungen, sondern an die Förderung von Kindern, die nicht privilegiert aufwachsen. Bei ihnen bringt frühzeitige Förderung besonders viel. Es geht auch darum, die Eltern zu beraten und zu motivieren, positiv mit ihrem Kind umzugehen und es nicht einfach vor den Fernse-

das jede Fraktion ihr Profil schärfen muss, um erkennbar zu bleiben. Dadurch sinkt die Bereitschaft zu Kompromissen, und die Überschneidungen zwischen den Parteien nehmen ab, da sich jede abgrenzen müsse, um zu überleben. Das führt einem geschlossenen gleichzeitig Abstimmungsverhalten, das sich nicht immer positiv auswirkt.» Die Meinungsvielfalt im Rat wäre deshalb nicht geringer, wenn einige der kleinen Fraktionen wegfielen, meint Spillmann.

Säuliamt verkauft sich schlecht Das Säuliamt verkaufe sich als Region gegenüber dem Kanton insgesamt schlecht. Als Beispiel nennt er die beschränkte Zusammenarbeit bei der Kantonsschule: Jeder habe ein bisschen etwas für sich gemacht, das ganze wirke aber zu unkoordiniert. Als positives Beispiel einer aktuellen fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit im Kantonsrat erwähnt er das gemeinsame Vorgehen mit Jakob Schneebeli beim Immobilienmanagement im Kanton: «Wir versuchen beide, einen Kompromiss über die Parteigrenzen hinweg zu finden. Ansonsten funktioniert die Zusammenarbeit mit Hans Läubli sehr gut. Was fehlt, ist ein regelmässiges Treffen der Ämtler Kantonsräte, um über gemeinsame Projekte zu diskutieren. Dies zu institutionalisieren würde der Region sicher einiges bringen.» Den Grund für die seiner Meinung nach zu geringe Zusammenarbeit im Bezirk sieht er in parteipolitischen Differenzen, die zum Teil grösser seien als die regionalen Gemeinsamkeiten. Beispielsweise sei der Antrag der Grünliberalen beim Richtplan vor einem Jahr, in Affoltern ein Zentrumsgebiet zu definieren, sachbezogen und unideologisch gewesen. Dennoch hätten sich SVP und FDP dagegengestellt. «Das habe ich nicht ganz verstanden. Im Vorfeld habe aber auch ich selbst es versäumt, mit Leuten anderer Fraktionen zusammenzusitzen, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.» Für die nächste Legislatur wünscht sich Moritz Spillmann, dass es der Kantonsrat schaffe, Politik nicht nur über die Finanzen zu machen. «Natürlich muss man auch auf die Finanzen schauen, man kann nicht blind ausgeben. Aber wir brauchen ein Verständnis, dass wir als Kantonsrat vor allem Gesetze machen und diese Gesetze eigentlich die Kosten bestimmen.»


Forum

12

Freitag, 6. März 2015

kantonsratswahlen 2015

Inhalte und Ziele der Partei «Integrale Politik» Die Partei und Bewegung «Integrale Politik» (IP) nimmt erstmals an den Kantonsratswahlen teil. Was verfolgt diese junge, noch wenig bekannte Partei für Ziele? Ein Interview mit dem Spitzenkandidaten Stefan Kessler, Affoltern. Auf der Website Ihrer Partei ist zu lesen, dass die IP die Spiritualität als Teil des Alltags anerkennt. Was bedeutet für Sie Spiritualität und was bedeutet dies für die politische Arbeit? Nun, der Begriff «Spiritualität» ist vielschichtig und es gibt unterschiedliche Interpretationen! Spiritualität bezieht sich meines Erachtens auf das Erleben der Verbundenheit von allem mit allem, wie es in der Stille und Meditation erfahren werden kann. Dadurch gelangen wir zu grösserer Sorgfalt im Umgang mit anderen Menschen und der Mitwelt. Ein spiritueller Mensch versteht, dass die weltliche und die geistige Ebene gemeinsam zum Leben gehören und versucht, eine Balance zwischen äusserem Handeln und innerer Anschauung zu finden. Schön! Und welche Konsequenzen hat dies für die politische Arbeit? Vor Kurzem war ja die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum in der Schweiz. Sie sagt klar: «Ohne Gefühle lässt sich keine Politik machen!» Ohne Liebe ist kein Gemeinwesen möglich! Unser politisches Programm fördert liebevolle Gefühle! Dies ist ein menschlicher Wert. Liebe als politisches Gefühl? Naiv? In bin der Meinung, Politik und Gefühle sollten zusammengeführt werden. Die Politik wird doch mehrheitlich von Selbstsucht und Parteiegoismus geprägt. Und genau dies verhindert oft nachhaltige Lösungen. Nur die Liebe kann diesen Egoismus überwinden, genau darin hilft sie uns. Wir streben eine Politik an, die zum Wohle aller Lebewesen ist. Nun, den Wähler interessiert ja vor allem, welche konkreten Ziele die IP verfolgt? Was hat der Wähler zu erwarten? Da ich aus der Wirtschaft komme, sind mir natürlich die wirtschaftlichen Themen am nächsten. Aber auch das Bildungs- und Gesundheitswesen (ganzheitliche Gesundheitsförderung) sind zentrale Punkte sowie die Friedensförderung. Welches sind die konkreten Anliegen,

anzeige

Stefan Kessler.

die Sie verfolgen werden? Mir liegen folgende Themen speziell am Herzen: die Gemeinwohlökonomie, die Postwachstumsökonomie und natürlich der soziale Wohnungsbau sowie die Raumplanung.

Können Sie dies noch etwas näher ausführen? Ich vertrete in den Grundzügen die Gemeinwohlökonomie, wie sie Christian Felber vertritt. Wir sind so trainiert, befinden uns in einer regelrechten Denkschachtel, dass das höchste aller Ziele die Gewinnmaximierung ist. Alles drückt sich in Geldeinheiten aus (Gewinn, BIP usw.), also eindimensional. Diese Denkweise deckt sich aber nicht mit unserer Bundesverfassung (Art. 2), wo es primär um die Wohlfahrt und die nachhaltige Entwicklung geht. Das vorrangige Streben nach Geld zerstört Beziehungen, führt zu Konkurrenz und letztlich auch zu Korruption. Das sind keine positiven Werte! Sie finden sich in keiner Philosophie, geschweige Religion. Zudem motiviert doch Wettbewerb letztlich über Angst. Mit der Gemeinwohlökonomie wird der Schwerpunkt auf Kooperation und Respektieren der Natur gelegt. Es wird produziert, um die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen und nicht um den Gewinn zu maximieren. Als Kantonsrat werde ich mich dafür einsetzen. Ein grosses Anliegen ist mir auch das Bankenwesen. Banken verfolgen eigentlich ein falsches Ziel, das zeigen die endlosen Bankenskandale eindeutig. Unsere Banken sollten letztlich dem Gemeinwohl dienen, wie Schulen, Universitäten oder Spitäler, das heisst die Finanzierung von sinnvollen Tätigkeiten zu sichern und die nötigen Mittel bereitzustellen. Es braucht also eine klare Korrektur. Was verstehen Sie unter Postwachstumsökonomie? Die Postwachstumsökonomie ist ein ökonomisches Modell, die von Prof. Dr. Niko Paech definiert wurde, die deglobalisiert und die regionale Ökonomie, die regionalen Wirtschaftskreisläufe und Versorgungssysteme fördert. Dabei geht es um eine nach-

haltige Entwicklung, um die ökologische Verantwortbarkeit und globale soziale Gerechtigkeit. Seine zentrale Forderung ist die Rücknahme des Wachstums. Dabei geht es um das Dogma des grenzenlosen Wachstums, das wir begraben sollten, denn ökologische Grenzen sind nicht verhandelbar. Dann gibt es auch noch psychologische Grenzen, da die moderne Konsumgesellschaft unter einer ständigen Reizüberflutung und Stress leidet. Zudem zeigt es aber auch, dass das Wachstum kaum mehr Gerechtigkeit bringt. Im Gegenteil: Die Reichsten der Reichen profitieren nur! Vor allem hat auch die Politik jahrzehntelang für Wachstum plädiert und es gefördert, in der Überzeugung, dass Innovation und technischer Fortschnitt all diese Probleme lösen könnten. Tatsache ist jedoch, dass viele Ressourcen wie Öl, Wasser, Kupfer, Phosphor, Coltan usw., also unsere materielle Grundlage, bald erschöpft sind. Die Gefahren sind offensichtlich: Durch die ökologische Krise (globale Erwärmung) wird die Welt teilweise nicht mehr bewohnbar und somit geht es um unsere Existenz. Die Folge davon wird sein, dass Ressourcenkriege ausbrechen werden, und dass die Migrationsströme weiter zunehmen werden. Das alles ist ja nichts Neues. Wollen Sie noch etwas zum sozialen Wohnungsbau sagen? Wohnen ist ein Grundbedürfnis und das Recht auf Wohnen ein international verbrieftes Menschenrecht Als Teil des Rechts auf einen angemessen Lebensstandard ist es fest verankert in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wir können auf Wohnen nicht verzichten. Deshalb soll vermehrt günstiger Wohnraum für sozial schwächere Bürger geschaffen werden. Im Weiteren haben wir in der Schweiz Bodenknappheit, das heisst der Boden kann nur ökonomisch vermehrt werden (verdichtetes Bauen, höhere Ausnützung). Es braucht also einen sorgsamen Umgang mit den Bodenressourcen. Zudem sollen den demografischen Entwicklungen auch in der Wohnkultur Rechnung getragen werden. Neue Modelle, Innovation, sind gefragt, wie zum Beispiel das Sozialexperiment der neuen Siedlung «Kalkbreite» in Zürich. Die Wohnbaugenossenschaften zeigen sich zurzeit am innovativsten. (pd.)

1200 Schaumschläger antworten H. Wiesner Schaumschlägerei zweier Kantonsräte, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. März. Im Frühjahr 2014 führten Bonstetter, die am «Sunneberg» wohnen, eine Unterschriftensammlung durch für einen Bus via Sunneberg. Sie gaben die Unterschriften auf der Gemeinde ab und hörten später, dass das ohnehin nur Leute seien, die etwas wollten. Als das in der Bonstetter Bevölkerung bekannt wurde, solidarisierten sich die Bonstetter und es gab eine zweite Unterschriftensammlung. Im Herbst 2014 wurden über 440 Unterschriften aus ganz Bonstetten abgegeben. Jetzt hiess es (und ich hörte es selbst), dass man das natürlich ernstnehmen müsse. Aber die meisten Unterschriften stammten ja von Leuten, die gar nicht betroffen seien. Auch in Stallikon herrscht grosse Unzufriedenheit wegen des abgeschafften Busses 237, für den die Stalliker mehr als Fr. 2.3 Mio. zahlten und jetzt wieder Fr. 800 000 zahlen müssen. Die Begründungen des ZVV erwiesen sich als falsch, weshalb weitere Fragen gestellt wurden und der ZVV gesetzwidrig die Antworten verweigerte. Darum wurde eine Petition gestartet, welche von der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden getragen und von den Stalliker Parteien und Vereinen sowie von den Kantonsräten Läubli und Schneebeli unterstützt wird. Innert eines Monats kamen mehr als 750 Unterschriften zusammen. Rekord. Weil die Verkehrskommission von Bonstetten in dieser Woche tagt, wurde am 2. März eine erste Ladung Unterschriften bei den Gemeinden abgegeben. Auch die Gemeindekanzlei von Bonstetten quittierte den Empfang der Petition. Damit liegen in Bonstetten gegen 1200 Unterschriften mit Aussicht auf mehr.

Einen Tag später, am 3. März 2015, verkündet Kantonsrat Wiesner im «Anzeiger», dass das Anliegen der Leute unsinnig sei. Gestützt auf seine punktuellen und subjektiven Beobachtungen tut er so, als ob der Bus 237 ein Misserfolg gewesen wäre. Dabei kennt er die Fakten und weiss, dass die Buslinie gemäss den Messungen des ZVV fast 30% mehr Fahrgäste hatte, als zur Übernahme nötig gewesen wäre. Hans Wiesner verweist auf die breit abgestützte Bonstetter Verkehrskommission, der er angehöre, und erweckt den Eindruck, dass sie seine Meinung teile. Dabei unterschlägt er, dass ein gewichtiges Mitglied der Kommission, Beat Landis, mit rund 1200 Unterschriften im Rücken, die Buslinie via Sunneberg will und dass die Behörde erst am 5. März 2015 tagt. Dank Hans Wiesner tut sie es in einem vergifteten Klima. Hans Wiesner darf mit der Wirklichkeit umgehen, wie er will. Aber es ist unfein, Leute mit einer abweichenden, faktenbasierten Meinung als Schaumschläger abzuqualifizieren. Und was gar nicht geht, ist, dass ein Mitglied einer Behörde schon vor der Sitzung in der Zeitung den Eindruck erweckt, die Sache sei entschieden. Wozu braucht es die Sitzung dann noch? Völlig unklar ist, was Hans Wiesner und seine Kollegen wollen. Sie sagen es nicht, und niemand weiss es. Die Bus-Route via Sunneberg kostet die Bonstetter nichts. Weil die Sekundarschule mit der verbesserten Route weniger Extrakurse einkaufen muss, wird Bonstetten per Saldo sogar Geld sparen. Eine finanziell nicht gerade auf Rosen gebettete Gemeinde sollte das bedenken. Andreas Ochsenbein, Verein Visu, Stallikon

Weiss Hans Wiesner mehr als die Leute, die sich informieren? Hans Wiesner behauptet in seinem Leserbrief im «Anzeiger», dass die Buslinie 237 weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll gewesen sei. Woher weiss er das? Der Verein Visu hat den ZVV dreimal nach Zahlenmaterial gefragt, welches diese Behauptung erhärten könnte. Der ZVV hat die Antwort verweigert. Dabei haben wir gemäss Art. 20 Abs. 1 IDG Anspruch auf diese Informationen. Hätte der ZVV

Gründe, die einer Antwort entgegenstehen, so müsste er gemäss Art. 27 IDG eine begründete und anfechtbare Verfügung erlassen. Auch das hat der ZVV verweigert. Ist es nicht seltsam, dass der ZVV die ihm gestellten Fragen rechtswidrig nicht beantwortet? Schürt das nicht den Verdacht, etwas stimmt nicht? Dorothee Brunner, Stallikon


Forum

Liebesbrief an das Steueramt Liebes Steueramt, endlich kommt wieder die zweitschönste Zeit des Jahres mit dem Ausfüllen der Steuererklärung (noch schöner ist nur das Bezahlen der Steuern). Darum gilt es nun wie jedes Jahr, das Optimum herauszuholen, damit schliesslich möglichst viel an den Staat abgeliefert werden kann. Beginnen wir auf der linken Seite mit dem Einkommen, welches ich 1:1 vom Lohnausweis übernehme. Ebenso die paar Franken aus dem Wertschriftenertrag gemäss Bankbelege. Interessant wird es bei den «Einkünften aus Liegenschaften»: Aha, der Wert der Eigennutzung (auch Eigenmietwert genannt) ist gleich hoch wie letztes Jahr, obwohl doch die NegativZinsen bei der SNB so stark gestiegen sind? Ich wäre ja so froh, für unser Haus, worin wir wohnen, noch etwas mehr fiktives Einkommen deklarieren zu dürfen, aber auch hier sind enge Grenzen vom Staat gesetzt. Es werden sogar noch automatisch 20% pauschal abgezogen für Unterhalt und Abgaben, ohne mich überhaupt zu fragen.

Wozu überhaupt Abzüge? Weiter gehts auf der rechten Seite mit den Abzügen (wozu überhaupt Abzüge, frage ich mich manchmal). Ich übernehme die vorgegebenen Standardwerte für Berufsauslagen, und komme bereits zum Kapitel Schuldzinsen. Hier, liebes Steueramt, darf ich besonders stolz sein! Dank langjährigem Sparen und Tilgen der Hypotheken ist dieser Betrag ganz klein geworden, weshalb auch dieses Jahr wieder etwas mehr für Dich übrig bleiben wird. In Erwartung einer möglichst hohen Rechnung, Dein innigst geliebter Sparer und Steuerzahler Peter Weiss, Obfelden

Freitag, 6. März 2015

Für eine Weiterführung des Busses 237 Schaumschlägerei zweier Kantonsräte, Leserbrief von Kantonsrat Hans Wiesner im «Anzeiger» vom 3. März. Lieber Hans mit Interesse habe ich Deinen Leserbrief gelesen und bin sogleich erstaunt über deine Aussagen. Du hast natürlich recht, dass ich den öffentlichen Verkehr nicht oft benütze. Dies liegt aber nicht daran, dass die Busline keine gute Sache sein soll, sondern im Faktum, dass die Haltestellen und mein avisiertes Ziel teilweise zu weit entfernt sind für mich, sprich wegen meiner Gehbehinderung sind die Distanzen zu weit. Ich kann dich aber beruhigen: Auch ich bin schon im 237er und im 227er gefahren. Was du da jedoch schreibst, ist absoluter Mumpitz. Fakt ist: Der 237er, welcher eingestellt wurde, weil der 227er angeblich attraktiver ist, hatte die benö-

tigten Zahlen erreicht. Der ZVV versprach «uns», dass dieser übernommen wird, wenn er die Zahlen erreichen würde. Weitere Einzelheiten und detaillierte, belegte Fakten sind auch auf der eigens dafür eingerichteten Homepage www.bus237.ch zu entnehmen. Es ist klar beschrieben, dass uns der ZVV eigentlich veräppelt hat. Meine Frau übrigens ist öV-Nutzerin und benützt den Bus 227 sehr oft. Dieser ist immer sehr gut ausgelastet ab Bahnhof Birmensdorf. Fährt ja auch via das Dorfzentrum von Birmensdorf und dann eben via Sellenbüren, Stallikon entlang der Stationsstrasse nach Bonstetten. Wenn ich richtig informiert worden bin, bezahlt nebst Stallikon die Gemeinde Birmensdorf einen Teil an die Linienführung und Bonstetten ist «ausgestiegen» – auch darum hatte man sich für eine verkürzte Route eingesetzt, damit man Kosten spa-

ren kann in den Gemeinden, wenn Bonstetten nicht mehr mitfinanzieren will. Für meine Frau ist meistens nur noch Birmensdorf – Stallikon attraktiv seit der neuen Linienführung, Bonstetten – Stallikon sehr selten. So weit also zum «besseren» Angebot mit dem 227er, welches man uns so verkaufen wollte respektive hat. Die Busverbindung ist auch praktisch und sinnvoll, da in Bonstetten noch einige Läden und Geschäfte mehr vorhanden sind als in Stallikon selbst (nur noch eine Bäckerei). Ebenfalls ist es doch auch logisch und wünschenswert, dass man mit der S-Bahn die gute Anbindung in den ganzen Kanton finden kann. Wenn Du also nur noch vier Personen durchschnittlich zählst, kann das nur am schlechteren Angebot des Bus 227 liegen, welcher für Reisende nach Stallikon meistens keine Option mehr ist via Bonstetten und die deshalb eben

in Birmensdorf aussteigen. Beim 237er hatte es seinerzeit bei meinen Fahrten und bei den Fahrten meiner Frau immer mehr als vier Personen im Bus nach Stallikon. Für uns Stalliker ist der Bus ein Segen. Wir kämpfen deshalb auch wieder für die Rückkehr des 237ers, wie er uns versprochen worden ist, denn dort ist die Anbindung an beide Bahnhöfe wesentlich besser als mit dem 227er. Die eingereichte Anfrage von Jakob Schneebeli und Hans Läubli unterschreibe ich grossmehrheitlich. Sprich: Der ZVV spielt hier mit uns und pokert mit gezinkten Karten, verspricht vieles und hält nicht, was er versprochen hat. Die Weiterführung des Busses Bus 237 hat unsere Unterstützung verdient. John Appenzeller, Kantonsratskandidat SVP, Stallikon

Ist der Frankenkurs wirklich zu hoch?

Kein Wort zum Spital – warum?

Bald jeden Tag liest man in Zeitschriften und hört man im Radio und TV ständig, dass der Frankenkurs gegenüber dem Euro viel zu hoch sei. Man liest und hört, dass wegen des zu hohen Frankenkurses Personal entlassen wird, dass Personal länger arbeiten muss und Firmen sogar Kurzarbeit verordnen. Es kommt mir vor, als ob viele Firmen die irgendwelche Probleme haben, diese der Einfachheit halber schlichtweg dem angeblich zu hohen Franken in die «Schuhe» schieben. Ja, wie stellen sich denn die Tatsachen über den angeblich viel zu hohen Frankenkurs dar? Der Schreibende hat am 15. Januar

Wenn man durch das Amt fährt, stehen an den Strassenrändern grosse Plakate mit tollen Fotos von unseren Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten. Im «Anzeiger» werden ebenfalls Inserate geschaltet, in denen sich die Anwärter von der besten Seite zeigen. Von vielen dieser Anwärter hat man bis vor kurzer Zeit nichts gehört. Jetzt aber wirbeln sie im Amt herum und sammeln Stimmen, gleich was es kostet. Von keinem einzigen Anwärter habe ich bis heute gehört, wie er sich unter anderem zur Zukunft unseres Spitals und der Altersbetreuung in unserem Amt stellt. Geschäfte, die uns künftig stark beschäftigen werden und für die die Ämtler Bevölkerung in

2015 bei einer Bankfiliale in Affoltern Euro gekauft, und das zu einem Kurs von Fr. 1,234. Damals hatte keine Firma, keine Zeitung und kein Mensch über diesen Eurokurs gejammert. Heute Morgen war ich wieder in Affoltern bei der gleichen Bankfiliale und habe erneut wieder Euro gekauft, und das zu einem Kurs von Fr. 1,111. Und jetzt ist der Teufel los trotz geringerem Eurokurs. Ja, was soll man da noch denken? Klar ist lediglich, dass diese Kurse fast jeden Tag etwas schwanken, besonders wenn jemand in Griechenland etwas hustet, aber nicht im grossen Ausmass! Rolf Baumann, Hausen anzeige

Nennt sich die SVP nicht «Volkspartei»? Wiedermal zeigt sie ganz deutlich mit ihren Inseraten, wen sie unter «Volk» versteht: ab 100 000 Franken Jahreseinkommen aufwärts, alle anderen werden als faul bezeichnet!! Ich finde diese Inserate eine absolute Frechheit. Nicht genug, dass die SVP immer die Ausländer als Sündenböcke hernimmt, nein, jetzt geht sie auch gegen die Schweizer vor, die finanziell nicht so stark sind! Wozu ist Sozialhilfe da, wenn nicht um denen zu helfen, denen es schlecht geht, oder sollen sie wieder auf der Strasse leben, wie vor 150 Jahren? Mit 12 000 Franken Arbeitseinkommen kann niemand überleben (Beispiel im SVP-Inserat), und ich behaupte mal, die wenigsten Leute/Eltern, die gesund sind, machen so etwas absichtlich. Sicher gibt es immer schwarze Schafe, aber diese reissen bestimmt keine grossen Löcher in die Bundeskasse! Wo jedoch sehr viele Steuergelder verloren gehen, viele Millionen, Milliarden pro Jahr sind hier: – Reiche bekommen eine Pauschalbesteuerung, die normalen Bürger aber bezahlen nach Einkommen! – noch mehr Steuervergünstigungen für diejenigen, die schon genug Geld haben, und dank dessen wird nachher bei den Schulen und im sozialen Bereich gespart. – Skandale, wie mit der Bank HSBC, wo gar nie recht ans Licht kommt, wie viele Milliarden Steuergelder hinterzogen wurden und wer beteiligt ist. Macht denn die SVP etwas dagegen? Nein, nur dafür! Aber schauen

13

wir doch, wer in der SVP sitzt: die meisten sind kein normales, arbeitendes «Volk», dort sitzen die Gutverdiener und die Unternehmer. Denn würde sich die SVP um die Belange der einfachen Bürger kümmern, wüssten sie, was sie brauchen: – bezahlbaren Wohnraum, jetzt! – Teilzeitarbeitstellen – endlich gleiche Löhne für Frauen – Arbeitsplatzrückkehrgarantie für die Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub, wie in Deutschland – bezahlbare Kinderbetreuung/Firmen mit Kinderbetreuung. – Senkung der überteuerten Krankenkassenprämien usw. Die oben genannten Punkte würden den einfachen Leuten die Chance geben, weniger Staatshilfe zu beziehen, das würde ihnen wirklich etwas bringen, statt Eltern, die Teilzeit arbeiten, um für ihre Kinder da zu sein, als faul zu bezeichnen!! Übrigens, war das nicht die SVP, die grundsätzlich findet, Frauen sollen zu Hause bleiben und die Kinder betreuen? Aber wenn es dann mit einem Einkommen knapp wird und Unterstützung benötigt wird, ist es auch wieder nicht recht und sie werden als faul betitelt! Kennt ihr das Lied? «Lueg zerscht, woher das de Wind weht ...» SVP, macht doch mal wirklich etwas f ü r die Familien – und zwar in gerechter Form für alle, denn in der Schweiz bekommen sie wirklich das Minimum an Unterstützung im Vergleich zu den anderen reichen Ländern in Europa! Sarah Bonato, Affoltern

den nächsten Jahren viel Geld zur Verfügung stellen muss.

Spital bereits aufgegeben? Ich wünsche mir, dass sich die Kantonsratskandidaten und -kandidatinnen ganz offen zu diesen Geschäften äussern und bereit sind im Kantonsrat mit allen Mitteln dafür zu kämpfen, dass unser Spital im 2017 weiterhin auf der Spitalliste der Gesundheitsdirektion aufgeführt bleibt. Andernfalls muss ich davon ausgehen, dass unsere KR-Kandidaten unser Spital bereits aufgegeben haben. Peter Ackermann, Affoltern


publireportage


Gewerbe/Dienstleistungen

Asylant im Säuliamt

Prix-Walo-Gewinner

Wegweisungsverfügung: In Teil 8 der Serie bekommt Hossein Post vom Migrationsamt. > Seite 19

«Generell 5» zeigen in Affoltern Vielfalt und Superkräfte als Blechbläser. > Seite 23

Freitag, 6. März 2015

-

In der Favoritenrolle Der FC Wettswil-Bonstetten startet als Spitzenreiter in die Rückrunde der 1. Liga. > Seite 25

Generationenwechsel bei Collection Kaenzig in Hedingen Am 1. März haben Simone und Carmine Mauro das Herrenmodegeschäft übernommen

Natalie Hofmann (rechts) mit ihrem Model Luisa Plath. (Bild zvg.)

Erneut Schweizer Meisterin im Naildesign Natalie Hofmann von der Natis Nails GmbH in Hedingen (früher Affoltern) mit Studio, Schulung und Vertrieb, gewinnt an der 21. Naildesign Meisterschaft in Zürich den Titel. An der Beauty-Messe Zürich trifft sich jedes Jahr am ersten Märzwochenende die Beauty-Branche. Dieses Jahr fand der Event bereits zum 21. Mal statt. An der für alle Naildesignerinnen offenen Schweizer Meisterschaft galt es, innerhalb von zweieinhalb Stunden technisch perfekte Nägel zu modellieren. Bewertet wurden unter anderem Nagelaufbau, Form, Länge, Smile-Line, Oberfläche, Perfektion, Gesamtbild etc. Natalie Hofmann liess einmal mehr die ganze Konkurrenz hinter sich. Es ist seit 2006 ihr bereits zehnter Titel bei nationalen oder gar internationalen Meisterschaften und der sechste Schweizer Meistertitel. Dabei hat sie in jeder Kategorie und Technik mindestens einmal gewonnen: Sculpturing, Tip/Overlay, Gel/UV, Acryl (Pulver-Flüssigkeit), Nailart und dieses Jahr sogar mit Mix-Media Gel/UV/Acryl kombiniert in der Kategorie Tip/Overlay. Ihr Know-how und ihre Kompetenz gibt sie an der eigenen Schule weiter und hat diverse Produkte für den Naildesignbedarf mitentwickelt. (pd.) Infos: www.naildesignschule.ch.

Simone und Carmine Mauro wollen die Erfolgsgeschichte von Collection Kaenzig in Hedingen mit unverändertem Konzept fortsetzen. Sie haben das Herrenmodegeschäft per 1. März von ihren Eltern bzw. Schwiegereltern Sylvia und Joachim Feucht übernommen. Die Gesichte nahm 1984 ihren Anfang. Damals eröffnete Paul Känzig das Herrenmodegeschäft in der ehemaligen Sennerei in Hedingen. Anfängliche Skepsis in der Bevölkerung wich indessen der Bewunderung, weil der Fachmann aus der Branche tat, was damals weitherum einzigartig war: Er führte Spezialgrössen für jede Figur, was natürlich ein grosses Lager erforderte. Känzigs Slogan «URD» («unter dem Ranzen durch») ist noch heute bekannt. Paul Känzig verstarb 2014. Im Jahr 1997 übernahmen Sylvia und Joachim Feucht den Betrieb und führten diesen ganz im Sinne von Paul Känzig weiter. Sie ändert nichts am Konzept und bauten weiter aus. Die Kundenkartei enthält mittlerweile 8000 Namen: Kunden aus der ganzen Deutschschweiz, die sich in Hedingen neu einkleiden lassen. Und eine unvergleichbar grosse Auswahl finden: 4000 Hemden und 8000 Hosen. Vestons und Anzüge gibt es in 75 verschiedenen Konfektionsgrössen, die Hosen in fünf verschiedenen Schrittlängen. Mit Zahlen allein lässt sich der Erfolg von Collection Kaenzig nicht begründen. Zuvorkommende Bedienung und fachkompetente Beratung durch ein langjähriges Team sind ebenso von Bedeutung.

An den drei Säulen wird nicht gerüttelt Seit 1. März sind nun Simone und Carmine Mauro verantwortlich für die Geschicke von Collection Kaenzig. Auch sie haben keinerlei Grund am Konzept grundlegende Veränderungen vorzunehmen und wollen weiterführen,

was Sylvia und Joachim Feucht nach Paul Känzig weiter aufgebaut haben. «Die drei Säulen Beratung, Bedienung und Grössensortiment sowie die günstige Lage bleiben die grossen Vorteile von Collection Kaenzig. Und unser Team bleibt unverändert. Meine Eltern arbeiten bis Ende 2015 noch in Teilzeit mit», sagt Simone Mauro. Das Ehepaar hat eine dreijährige Tochter Mia. Es bringt auch beruflich die besten Voraussetzungen mit: Simone Mauro-Feucht, 41-jährig, ist eidgenössisch diplomierte Detailhandelsökonomin. Erfahrungen hat sie während zehn Jahren im elterlichen Geschäft sammeln können, zeichnete verantwortlich für Verkauf, Administration, Einkauf. Ehemann Carmine Mauro (40) arbeitet seit acht Jahren bei Collection Kaenzig; er ist Spezialist für anspruchsvolle Änderungen und verantwortlich für Verkauf, Laden und Einkauf. Der italienisch-schweizerische Doppelbürger ist Detailhandelsfachmann. (-ter.)

Ändern nichts am Konzept: Simone und Carmine Mauro.

www.collection-kaenzig.ch

Geschäftsübernahme mit Wettbewerb Die Familien Feucht und Mauro sowie die Mitarbeitenden haben die Geschäftsübergabe am letzten Samstag im Restaurant Drunder und Drüber in Hedingen gefeiert. Der Wechsel ist auch Anlass für einen Wettbewerb, von dem die Kundschaft profitieren soll. Quittungen von sämtlichen Einkäufen bei Collection Kaenzig, die im Monat März getätigt werden, berechtigen zur Teilnahme an einer Verlosung. Zu gewinnen gibt es ein Retrobike von Calamar. Ausserdem gibt es im März Hemden- und Hosenaktionen. Heute Freitag und morgen Samstag, 6./7. März, werden Kunden bei Kaenzig mit Kaffee, Gipfeli, Häppchen und Apéro verwöhnt.

Mitarbeitende und Inhaber. Oben, von links: Martha Arnosti, Trudi Sigwart, Silvia Schärer, Elsbeth Thomi. Unten links: Sylvia und Joachim Feucht, rechts: Simone und Carmine Mauro. (Bilder zvg.)

anzeige

Coop übernimmt den Reppisch-Märt Weiterhin Möglichkeit, in Stallikon einzukaufen Diesen Herbst zieht Coop in den Reppisch-Märt in Stallikon. Damit kann sich die Bevölkerung weiterhin «vor der eigenen Haustür» mit allem für den täglichen Bedarf eindecken. Coop übernimmt alle Mitarbeitenden. Per Mitte Juli übernimmt Coop das Ladenlokal im Reppisch-Märt in Stallikon als Mieter. Bis Anfang September wird der Supermarkt komplett umgebaut und modernisiert. Auf einer Flä-

che von insgesamt rund 400 m² entsteht eine ganz neue Verkaufsstelle mit grossem Frische-Angebot und allem für den täglichen Bedarf. Alle heutigen Mitarbeitenden erhalten die Möglichkeit, zu Coop zu wechseln. Ebenso wird Coop Lieferanten aus der Region weiterhin berücksichtigen.

Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten erhalten «Wir freuen uns darauf, in Stallikon eine Verkaufsstelle eröffnen zu kön-

nen», sagt Roger Vogt, Leiter Coop Region Nordwestschweiz-Zentralschweiz-Zürich. «Damit bleibt für die Bevölkerung die Möglichkeit, in ihrer Wohngemeinde einzukaufen. Allen Beteiligten danken wir für die partnerschaftliche Zusammenarbeit», so Vogt weiter. Peter Waech, heutiger Betreiber des Reppisch-Märts freut sich, dass trotz seines Wegzugs die Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten erhalten bleiben: «Coop wünsche ich in Stallikon viel Erfolg.» (pd.)

15


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 6. März 19.00 Liturgische Feier zum Weltgebetstag, Team Anschliessend Beisammensein in der Chilestube Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 11. März 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli» Donnerstag, 12. März 17.00 Chilestube Juki-Projekt für 5. und 6. Klasse

Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag in der katholischen Kirche. Mit dem «Bahama-Gospel-Projektchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Um 18.30 Uhr Einsingen der Lieder Sonntag, 8. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern des 3.-KlassUnti, Claudia Torriani und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Mittwoch, 11. März 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Freitag, 13. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 6. März 19.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag, Vorbereitungsteam Samstag, 7. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 8. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenaktion mit «Ein-FrauTheater» von Carina Kapinga, Pfr. Th. Müller und P. Guerrero, kath. Pfarreibeauftragter Dienstag, 10. März 19.30 Impulsreferate und Austausch im Chilehuus zu biblischtheologischen Perspektiven auf Sterben, Tod und das «Danach» mit Pfr. W. Schneebeli und Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 12. März 14.00 Seniorentreff: «33 Ämtler allein im dunklen Wald», Erinnerungen an die Ferienwoche im September 2014 in Lenzkirch. (Auch wer nicht dabei war, ist willkommen!) Freitag, 13. März 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 6. März 19.30 Gottesdienst in der reformierten Kirche zum Weltgebetstag 2015 mit dem ökumenischen Vorbereitungsteam Bonstetten/ Wettswil/Stallikon Dieses Jahr wurde die Liturgie durch eine christliche Gruppe von Frauen von den Bahamas gestaltet Anschliessend Apéro mit kulinarischen Spezialitäten aus den Bahamas Samstag, 7. März 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder und Oberstufenschülerinnen und -schülern (am internationalen Tag der Frau) zum Thema «Typisch Frau! – Typisch Mann!» Musik: Mika Watzel, Drums und Maria Mark, Klavier Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag 6. März 19.00 Weltgebetstagsgottesdienst 19.00 Kath. Kirche Hausen 18.30 Einsingen mit dem Projekt-Chor Samstag 7. März 8.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller in Kappel Sonntag 8. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 8 März 9.30 Einsingen 10.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag Liturgie von Frauen auf den Bahamas Beatrix Durrer und Team Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Apéro Donnerstag, 12. März 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Berge der Sehnsucht. Samuel Hügli, Autor des Buches «Alle Viertausender der Schweiz», berichtet mit Bildern

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 8. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 11. März, 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 12. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag in der reformierten Kirche Mettmenstetten 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikarin Claudia Mehl und Konfirmandinnen und Konfirmanden, mit Abendmahl 17.00 JUKI in der Kirche Mettmenstetten Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger Donnerstag, 12. März 14.00 Seniorennachmittag zum Thema: Wie leben Senioren bei den Eskimos? Eine Begegnung mit einer ganz anderen Kultur Freitag, 13. März 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp

Samstag, 7. März 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 8. März 10.00 Ökum. Gottesdienst zur Fastenopfer-Kampagne in der reformierten Kirche mit «Einfrautheater» von Carine Kapinga vom MAXIM-Theater 10.00 Ökum. Weltgebetstagsfeier in der reformierten Kirche Hedingen 11.00 Santa Messa Mittwoch, 11. März 12.00 Reiszmittag im Pfarreizentrum 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus mit Krankensegnung 19.30 Bussfeier Freitag, 13. März 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 6. März 13.30 Jassen für alle, kath. Chilehuus Sonntag, 8. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pfr. Isaac Osei-Tutu in der katholischen Kirche Suppenzmittag 19.30 Gebet für Obfelden, ref. Kirche Mittwoch, 11. März 14.00 Senioren-Nachmittag Theater Seniorenbühne Zürich Gemeindesaal Ottenbach Donnerstag, 12. März 11.30 Seniorenmittagstisch katholisches Chilehuus 12.00 Club4 Gruppe David ref. Kirchgemeindehaus

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Freitag, 6. März, Weltgebetstag 18.30 Einsingen 19.00 Weltgebetstagsfeier mit Bahama-Gospel-Projektchor Samstag, 7. März 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 8. März 11.00 Eucharistiefeier mit Bussfeier

Sonntag, 8. März 11.00 Ökumenischer Suppensonntag/ Familiengottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pastoralassistentin Linda Cantero Susanne Rudolf, Dozentin zum Thema «Fair Fashion?» Veronica Nulty, Orgel mit anschl. Suppenessen für Gross und Chli im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 6. März 12.00 Senioren-Essen 19.00 Weltgebetstag 2015 katholische Kirche Hausen Samstag, 7. März 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 8. März 9.30 Gottesdienst «D’Schöpfig bewahre – für alli» Pfrn. Yvonne Schönholzer Ämtler Jodlerfründe Kappel Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Freitag, 6. März 19.00 Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in der reformierten Kirche Mettmenstetten Sonntag, 8. März, Sonntag Okuli (3. Sonntag der Passionszeit) 10.00 Familiengottesdienst mit den Konfirmanden, Abendmahl Thema «der verlorene Sohn» Vikarin Mehl und Pfr. Maurer 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten, alle Pfarrer anschliessend Pizza im Pfarrhaus Donnerstag, 12. März 14.00 Seniorennachmittag für alle im Giebel: Dr. Jan Smit, Bonstetten, stellt uns «Holland – vertraut und fremd zugleich» vor, mit Bild und Speisen, Zvieri

Sonntag, 8. März 10.00 Kirche Wettswil: Ökumenischer Gottesdienst zur Kampagne Brot für alle & Fastenopfer Mitwirkung: Pfr. Matthias Ruff, Pfr. Otto Kuttler, Pfr. Bernhard Herzog, Gospelsänger Cliff Agard Thema: «Weniger für uns. Genug für alle» anschliessend Tee-Aktionsstand von 3.-Klässlern, Apéro und Mittagessen zu Gunsten der Hilfswerke Fahrdienst: Anmeldung 7. März, Telefon 044 777 99 72 Montag, 9. März 19.30 bis 20.30 Uhr Kirche Wettswil: Meditationskurs Thema: «Sich selber nähren. Sehen wo ein Mangel besteht und diesen füllen». Mittwoch, 11. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 12. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Freitag, 6. März 19.00 Ökumenischer Weltgebetstag Bahamas reformierte Kirche Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Ursula Hauser 17.00 Juki Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Mittwoch, 11. März 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus Ian McEwan «Kindeswohl» www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 7. März 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 8. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst Fastenopfer-Brot für alle in der reformierten Kirche Wettswil Montag, 9. März 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 10. März 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 11. März 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 12. März 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 8. März 9.45 Gottesdienst mit Einsetzung neuer Mitarbeiter (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 8. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 8. März 10.30 Gottesdienst, Psalm 2 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 12. März 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag in der reformierten Kirche Mettmenstetten Samstag, 7. März 9.00 bis 15.00 Uhr Intensivtag für alle Erstkommunikanten Sonntag, 8. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dienstag, 10. März 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen 19.30 Elternabend für 4. Klasse

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 8. März 10.30 Ökum. Familiengottesdienst anschl. Suppenzmittag 11.00 Ökum. Gottesdienst mit anschl. Suppenzmittag in der reformierten Kirche Ottenbach Donnerstag, 12. März 19.30 Bussfeier Freitag, 13. März 12.15 Reiszmittag im Chilehuus

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst «175 Jahre Chrischona» Kinderprogramm Montag, 9. März 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 6. März 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Kindereinsegnung von Noéline Fuhrer Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Veranstaltungen


Gewerbe

Freitag, 6. März 2015

17

Muskeltraining ist Garant für den Erfolg Gewichtsreduktion: grosses Interesse am Vortrag von Beat Friedli im «reuss-fit» Obfelden Vergangenen Freitag hat das reuss-fit in Obfelden zu einem öffentlichen Vortrag über erfolgreiche Gewichtsreduktion eingeladen. Ungefähr siebzig Interessierte kamen zu diesem Vortrag ins reuss-fit. Durch den Abend führten als Hauptreferent Beat Friedli und der Arzt Jonas Rickli vom reuss-fit. Herz- Kreislaufkrankheiten sind immer noch die Todesursache Nummer eins in der Schweiz. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören BauchÜbergewicht, ungünstige Blutfettwerte, falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz ist übergewichtig und hat damit mindestens einen dieser Risikofaktoren. Übergewicht führt aber auch zu Rücken- und anderen Gelenksproblemen. Der Körper sei wie ein Ofen, erklärt Friedli. Nasses Holz brennt schlecht und stinkt, trockenes Holz brennt gut. Was in der Natur vorkommt, ist das trockene Holz und ist für den Körper gut. Vernünftig zugeführt führen diese Lebensmittel dann auch nicht zum Übergewicht. Die Natur gibt uns Gemüse, Früchte, Fleisch und Fisch und das darf alles auch gegessen werden.

Früher war der Mensch Sammler und Jäger. Bewegung war absolut notwendig zur Beschaffung der Ernährung. 20 bis 30 km Fussmarsch täglich für die Futtersuche waren an der Tagesordnung während man heute nur noch ins Auto sitzt, um einzukaufen. Der Durchschnittsschweizer bewegt sich gerade mal noch 1,2 km pro Tag. Dieser Bewegungsmangel, in Zusammenhang mit falscher Ernährung, führt unweigerlich zu Übergewicht.

Bewegung, Regeneration und richtige Ernährung Die meisten Diäten funktionieren nicht auf die Dauer, da sie zum bekannten Jo-Jo-Effekt führen. Zu Beginn gibt es bei diesen Diäten meist eine schnelle Gewichtsreduktion. Diese Abnahme an Masse beruht aber hauptsächlich auf dem Verlust an Muskelmasse und Wasser. Nach Beendigung der Diät steigt das Gewicht dann schnell wieder an, meist sogar über das Ausgangsgewicht. Grund für diesen Jo-Jo-Effekt ist, dass diese Diäten die Muskelmasse reduzieren, welche verantwortlich ist für die Verbrennung von Kalorien. Der Körper wird geschwächt und schlaff. Erfolgreiche Gewichtsreduktion basiert auf Bewegung, Regeneration (genügend Schlaf), richtiger Ernäh-

rung und Beratung. Gerade in Phasen der Gewichtsreduktion ist das Muskeltraining ein Garant für den langfristigen Erfolg. Durch richtiges Training mit Superkompensation wird der Körper gestärkt und der Kalorienverbrauch und damit auch der gewünschte Fettabbau, der vor allem in der Nacht stattfindet, nimmt zu. Diese Fettverbrennung kann mit biologischem L-Carnitin beschleunigt werden. So wurde nun ein Programm entwickelt, in dem all diese Aspekte berücksichtigt wurden.

Fettverbrennung beschleunigen In der Phase der Gewichtsreduktion, die vier Wochen dauert, ist es wichtig, dass man sich richtig ernährt und ein gezieltes Training macht. Zur Beschleunigung der Fettverbrennung nimmt man das L-Carnitin und wichtige Vitamine zur Unterstützung des Organismus. Nach dieser vierwöchigen Reduktionphase wird das Erreichte mit der 5-2-Regel stabilisiert. Das heisst, an fünf Tagen hält man sich an die Ernährungsregeln mit den reinen natürlichen Nahrungsmitteln, an zwei Tagen ist man frei. Diese Methode der Gewichtreduktion wird auch in Arztpraxen erfolgreich angeboten. Das reuss-fit ist der ideale Ort, da hier nebst dieser Kur auch das notwendige

Die Hauptorganisatoren von links: Beat Friedli (Referent), Heidi Harms (Clubmanagerin reuss-fit) und Jonas Rickli (Inhaber reuss-fit, Arzt). (Bild zvg.) Training angeboten wird. Zur Erfolgskontrolle steht im reuss-fit ein modernes Messgerät zur Verfügung, das den gewünschten Fettabbau aufzeigt. Nach dem Vortrag wurde beim Apéro lebhaft diskutiert und die Experten beantworteten viele Fragen . Auch Nichtmitglieder vom reussfit dürfen an der Gewichtsreduktion teilnehmen und profitieren zusätzlich

einen Monat vom kostenlosen Training. Noch im März wird im reuss-fit der Kinderhütedienst eröffnet. Die Mütter können dann an den Vormittagen kostenlos ihre Sprösslinge abgeben und so stressfrei trainieren. Zudem wird die neu renovierte Terrasse bald eröffnet und für Wellnessbegeisterte nimmt die neue Sauna den Betrieb auf. (pd.)

Revitalisieren und neu durchstarten Infoabend im Türmlihaus in Wettswil

Eingespieltes Team: Sandro Quirici mit seiner Bar-Crew. (Bild Thomas Stöckli)

«Burgers, Beer and Rock’n’Roll» CQ Bar in Affoltern: eine Erfolgsgeschichte seit bald 17 Jahren Seit fast 17 Jahren führt Sandro Quirici seine CQ Bar mit Erfolg. Mit ein Grund dafür sind der gute Mix an Gästen jeglichen Alters und die langjährigen, loyalen Mitarbeiterinnen. «Bei unserer Eröffnung 1998 gab es in Affoltern weder Caipirinhas noch irgendwelche exotischen Biere», erinnert sich Quirici, «wir stiessen also auf eine Marktlücke.» Die Zeiten haben sich gewandelt und auch die Ansprüche der Gäste sind gestiegen. So hat der Gastronom sein Angebot laufend angepasst und erweitert – ohne dabei den CQ-Groove aus den Augen zu verlieren. Froh und dankbar sei er, verrät Quirici, nicht jeden Modetrend mitmachen zu müssen. Der Blick in die Speisekarte zeigt eine gute Auswahl an Tex-Mex-Gerich-

ten. Neben dem Verkaufsrenner, den Burgern, gibt es verschiedene Salate, Club Sandwiches, Nachos, Fish and Chips, Burritos oder auch Spareribs. Über Mittag wird bodenständig gekocht. Ganz nach dem Motto «Futtern wie bei Muttern» gibt es jeweils ein Menü mit Suppe und Salat – ergänzend zur Speisekarte.

Legendäre Abende mit Livemusik Seit den Anfangszeiten öffnet die CQBar unter der Woche um 6 Uhr früh. Am Morgen locken Kaffee und Gipfeli oder auch ein Znüni. Ebenfalls seit 1998 wird das hauseigene Bier ausgeschenkt, welches neu auch in dunkler Version zu haben ist. Eine grosse Auswahl an Cocktails und Drinks sind für

das CQ-Team selbstverständlich. Das alles lässt sich auch im gemütlichen, bedienten Fumoir geniessen. Für private Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten ist die CQ-Bar ebenfalls bestens gerüstet. «Zwischen vier und 120 Personen können wir alles machen», versichert Quirici. Legendär sind die Abende mit Livemusik. Alle paar Wochen bringen nämlich Bands mit teilweise internationalem Renommee den Laden mit Rock’n’Roll, Rockabilly und Surf Sound zum Toben – halt ganz nach dem Motto «Burgers, Beer an Rock’n’Roll». (pd.)

Richtig zu essen ist keine Diät, sondern eine Entscheidung – Informationsabend im Türmlihaus Wettswil.

den Informationsabend im Türmlihaus Wettswil.

Müdigkeit, Gewichtsprobleme sowie ein geschwächtes Immunsystem sollten nicht die Norm sein. Richtig essen ist auf dem Weg für gute Gesundheit und hohe Leistungsfähigkeit einer der wichtigsten, gleichzeitig leider aber auch der weitaus meist unterschätzte Faktor. Vorschläge für eine optimale Ernährung gibt es zwar genug, doch sind diese so verschieden, dass sie oft nur zu Verwirrung und Unzufriedenheit führen. Ursache dafür ist die Tatsache, dass jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel hat, welcher eine auf sich abgestimmte Ernährung bedarf, um seine maximale Energiebilanz mobilisieren zu können. Wie einfach und schnell man den persönlichen Ernährungstyp erfährt, das präsentiert Robert Winzenried an einem spannen-

Das Bewusstsein für die richtige Ernährung wird auch stark vom hektischen Alltag beeinflusst. Wie man den Körper gesundheitsbewusst entgiften und von alten Gewohnheiten nach dem bewährten Programm «Fit Forever – Body Shape» entwöhnen kann, zeigt dann auch gleich Nadja Fries. Es ist erstaunlich, wie man sich durch das 9-Tage-Reinigungsprogramm fitter und besser fühlt und ganz nebenbei noch Kilos verliert.

Frei von Gewohnheit

Richtig zu essen ist keine Diät, sondern eine Entscheidung. Infoabend am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr im Türmlihaus in Wettswil. Ab 18.30 Uhr Apéro im Winzenried Training & more Studio an der Ettenbergstrasse 5 in Wettswil. Reservieren bis Dienstag, 17. März, unter Telefon 079 324 88 36 oder info@winzenried-training.ch. Infos: www.winzenried-training.ch.

Wenn Entscheidungen nicht kalkulierbar sind Intuitiv richtig – Kurs in Mettmenstetten

CQ Bar, Bahnhofplatz 5, Affoltern. Infos unter cqbar.ch oder im Facebook unter CQ Bar Grill.

Alexandra Meier.

Nächster Liveabend am Samstag, 11. April.

(Bild zvg.)

In diesem Kurs widmen sich die Teilnehmenden der eigenen Intuition, um diese nach dem Kurs selbstsicher im Alltag einzusetzen. Gemeinsam werden die Sinne gefördert, das innere Hören, Sehen und Fühlen. Noch sind wenige Plätze frei. «Sie werden erstaunt

sein, über was für ein enormes, sensitives Wissen Sie bereits verfügen, ohne es bisher wirklich wahrgenommen zu haben», verspricht Alexandra Meier. Es warten Spiel, Spass und Spannung auf die Teilnehmenden. (pd.) Kurs am Samstag und Sonntag, 14./15. März, 10 bis 16 Uhr. Kursgebühr: 290 Franken pro Wochenende inkl. Snacks, Kaffee und Mineralwasser. Energetische Gesundheitspraxis, Alexandra Meier, Im Grindel 37, Mettmenstetten, Telefon 044 767 00 16, mail@10i.ch, www.10i.ch. Weitere Angebote unter www.energetische-gesundheitspraxis.ch.


G

G G

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Tel. 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Thomas Frei Treuhänder mit eidg. Fachausweis TFT GmbH, Zürichstrasse 49 8910 Affoltern am Albis Tel.: 044 761 60 60, Fax: 044 761 60 69, Natel: 079 109 60 60 info@tftreuhand.ch, www. tftreuhand.ch

Muristrasse 9 8912 Obfelden T + 41 44 761 89 85 info@doldertreuhand.ch www.doldertreuhand.ch

Smart, individuell, dynamisch: Sie bestimmen wo mein Einsatz für Sie von Nutzen ist. Meine Dienstleistungen sind ausgerichtet auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen. • Steuererklärungen, Einsprache- und Rückerstattungsanträge, Vertretung vor Steuerbehörden • Finanz-, Betriebs- sowie Nebenbuchhaltung, Buchhaltungsabschlüsse, Geschäftberichte und Analysen • Personalbewirtschaftung und Lohnbuchhaltung, allgemeine administrative Arbeiten

OBERE BAHNHOFSTRASSE 5, POSTFACH 528 8910 AFFOLTERN TEL. 044 761 65 23, FAX 044 761 80 23 E-MAIL: MOSER@TREUHAND-AFFOLTERN.CH

SCHWARM & PARTNER TREUHAND AG Buchführung, Treuhand, Steuern, Revisionen Urs Furrer Schwarm, Partner Lindenmoosstr. 4, 8910 Affoltern a.A./ Lierenstr. 26, 5417 Untersiggenthal Telefon 044 760 52 31, E-mail: furrer.schwarm.treu@bluewin.ch Mitglied Treuhand Suisse, RAB Reg.-Nr. 502 777

Nutzen Sie diese Spezialseite für Ihre Werbung.

FURRER TREUHAND

Inhaber Urs Furrer

Kurt Haas

Buchführung, Treuhand, Beratung in Bank- und Steuerfragen, Steuererklärungen

Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Lindenmoosstrasse 4, 8910 Affoltern a. A., Telefon 044 760 52 30 Fax 044 760 52 23, E-Mail: office@furrer-treuhand.ch Mitglied der Treuhand Suisse


Vermischtes

Freitag, 6. März 2015

Nein, das darf nicht sein!

Tolle Leistungen gezeigt

Als Asylant im Säuliamt, Teil 8

Fünf Kinder und Jugendliche der Heilpädagogischen Schule Affoltern (HPS) zeigten an den Langlaufwettkämpfen der Special Olympics Switzerland in Einsiedeln eine tolle Leistung.

................................................... von ute ruf Hossein telefoniert mir in der Mittagspause von der Velowerkstatt aus. Sehr ungewöhnlich. «Ute, Brief ist gekommen von Migrationsamt. Negativ.» Und dann kann er nicht weiterreden. «Nimm einen Anwalt!» Am Abend zeigt er mir die Wegweisungsverfügung, Ausreise am 28. März mit achtseitiger Begründung. Man glaube Hossein nicht, dass er ein politischer Flüchtling sei. Im Iran hatte er mit seinem Lastwagen versehentlich einen Demonstrationszug blockiert und war deshalb verdächtigt worden, ein Regimegegner zu sein. Er erhielt eine Vorladung vor Gericht. Wie schrecklich. Hossein befürchtete, nach einer Gerichtsverhandlung sofort direkt ins Gefängnis abgeschoben zu werden. «Viele Leute verschwinden im Iran.» Sein Vater bekam einen Hinweis: «Dein Sohn sollte abhauen.» Und so bereitete Hossein zusammen mit seiner Frau Maryam die Flucht vor. Dass er nicht freiwillig sein Land verlassen hatte, glaube ich ihm aufs Wort. Er liebt seine Eltern und wollte sie niemals verlassen. Ausserdem: «Wochenende in Iran war wie Ferien», erzählte er. Und hier? Wochenende im Säuliamt ist nicht wie Ferien. 60 m² ringhörige Wohnung, kein Auto und kein Geld für Extras wie Bahnfahrten usw. Und am schlimmsten: Keine Freunde. Wen auch? Er hat ein paar Kollegen, die mit ihm zusammen in Zürich gegen das Regime im Iran protestiert hatten. Und dann kennen sie noch zwei iranische Familien, die aber in anderen Kantonen wohnen. In ihrem Dorf spricht niemand persisch mit Maryam, die zwar in den Deutschkurs geht, aber mit einem einjährigen Kind ist das schwierig.

Die Suche nach einem Anwalt Hossein kontaktierte also gleichentags einen Anwalt, den ihm iranische Bekannte empfahlen. Der jedoch sagte, er habe im Moment keine freie Kapazität. Hossein bekam die Adresse eines anderen Flüchtlingsanwaltes. Doch dieser, so weiss Hossein, habe noch keinem einzigen seiner Bekannten helfen können. «Dann wollen wir den auch nicht», sage ich energisch. Noch in der Nacht schreibe ich dem Wunsch-Anwalt ein Mail, schicke ihm auch die Zeitungsausschnitte von ‹Als Asylant im Säuliamt›. Und grosses Aufatmen: Er macht’s! Er übernimmt den Fall Gorji! Der Anwalt legte eine Beschwerde ein und Dokumente bei wie eben die Anzeiger-Berichte, Hosseins Arbeitszeugnis (ist handwerklich sehr begabt, lernt schnell, konnte mit vielen Aufgaben betreut werden, ist immer gut gelaunt, seine Deutschkenntnisse sind überdurchschnittlich usw.), dann noch

Als Asylant im Säuliamt Hossein Gorji wohnt zusammen mit Frau und kleinem Sohn seit zwei Jahren im Säuliamt. Sie warten auf eine Aufenthaltsbewilligung. Bisher erschienen: «Nichts wie weg! Flucht aus dem Iran in die Schweiz», 18. Juli 2014; «Mit falschem Pass in Kloten gelandet», 22. Juli 2014; «Ohne Arbeit ist es langweilig», 30. Juli 2014; «Velos reparieren und Wortschatz erweitern», 5. August 2014; «Jetzt viele Leute sagen Grüezi», 12. August 2014; «Viel Polizei im Haus», 21. November 2014; «Kamrans missglückte Flucht», 27. Januar 2015.

HPS-Schülerinnen und Schüler an den Special Olympics

«Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben.» Ganz im Sinne dieses Eids der Special Olympics reiste eine Gruppe von fünf Schülerinnen und Schülern der Heilpädagogischen Schule Affoltern an die Langlaufwettkämpfe der Special Olympics Switzerland nach Einsiedeln. Obwohl aufgrund des spärlichen Schnees zu Beginn der Wintersaison nur eines der drei geplanten und von der Heilpädagogischen Schule für ihre Kinder und Jugendlichen organisierten Vorbereitungs-Trainings stattfinden konnte, waren die HPS-Sportlerinnen und -Sportler sehr motiviert, ihr Bestes zu geben. Trotz fehlender Sonne und kaltem Wetter fanden sich auch Zuschauerinnen und Zuschauer ein, welche die Teilnehmenden lautstark anfeuerten. Die Wettkämpfe fanden in verschiedenen Distanzen statt. Die erzielten Laufzeiten aus den Vorläufen dienten als Grundlage, um Final-Gruppen mit ähnlich starken Läuferinnen und Läufer zu bilden. Die Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule Affoltern starteten in der 500-m-Distanz und kämpften im Final entschlossen um die Podestplätze. Obschon alle übrigen Konkurrenten Erwachsene waren, liessen sich die 10- bis 16-jährigen Kinder

Asylant Hossein, immer fröhlich. (zvg.) Beweismaterial wie Vorladungen vom iranischen Gericht. Mindestens ein halbes Jahr würde es dauern bis zur Entscheidung des Migrationsamtes. Hossein: «Nie, nie ich gehe zurück. Ich will nicht in iranisches Gefängnis.»

Noch mehr Sorgen Als wenn das nicht genug Sorgen wären: Maryams Mutter ist seit ein paar Jahren kränklich. Vor zwei Monaten kam sie ins Spital und vor drei Wochen konnte sie von ihrem Mann dort abgeholt werden. Auf der Fahrt nach Hause machte er einen Unfall. Die Mutter flog gegen die Windschutzscheibe. Auf direktem Weg ging es zurück ins Spital. Maryam bekam von ihrer Schwester Fotos geschickt und weinte. Ein paar Tage darauf verstarb die Mutter. Maryam weint noch mehr. 40 Tage Trauer wären angesagt, d.h. schwarze Kleidung, nicht schminken, nicht Haare färben, nicht rasieren (das gilt für den Schwiegersohn). Doch beide fühlen sich nicht mehr an iranische Rituale gebunden. Hossein überlegt, ob er nicht eine Depression hat und zum Psychiater muss. «Du?? Du bist der letzte, der eine Depression hat!» Ich muss lachen. Hossein ist der fröhlichste Mensch, den ich kenne. «Ich kann nicht gut schlafen. Muss denken über Wegweisung und 28. März und Brief ‹Hilfe zur Ausreise› und alles. Ganzer Tag und ganze Nacht ich denke.» «Das ist normal, da musst du durch, wir haben ja einen guten Anwalt. Du warst dreieinhalb Jahre lang stark und mutig, hast dich nie unterkriegen lassen, im Gegenteil, du hast dich in diesem fremden Land sehr schnell zurecht gefunden und die Sprache gelernt, sorgst so gut für deine Frau und dein Kind, bewährst dich bestens am Arbeitsplatz und vorher hast du sogar etwas Lustiges erzählt. Nein, du hast keine Depression, Hossein», diagnostiziere ich und umarme ihn.

19

Freude über das Erreichte, von links: Hanna, Noel, Sasha, Olivier, Leandro. (zvg.) und Jugendlichen nicht im Geringsten beeindrucken. Alle fünf erreichten in ihren Stärkegruppen Edelmetall, der Jüngste stieg gar aufs oberste Podest. Voller Freude über das Erreichte, aber

auch stolz über den Mut, Neues zu wagen und dabei über sich selber hinauszuwachsen, kehrten die Kinder und Jugendlichen der HPS Affoltern ins Säuliamt zurück.

Der Cevi geht auf Expedition – auch im Säuliamt Schnuppertag mit vielfältigen Aktivitäten, am 14. März Am 14. März veranstaltet der Cevi Schweiz, der drittgrösste Schweizer Jugendverband, mit dem Cevi-Tag bereits zum fünften Mal einen nationalen Schnuppertag für Kinder, die etwas erleben möchten. Der Anlass steht unter dem Motto Expedition und bietet Kindern ab dem Kindergartenalter die Möglichkeit, Cevi-Luft zu schnuppern und die Natur zu erleben. Der Cevi-Tag findet am Samstag, 14. März an über 120 Orten in der ganzen Schweiz statt. Das ehrenamtliche Projektteam des Cevi Schweiz sowie zahlreiche Leiterinnen und Leiter in den Abteilungen haben bereits im Vorfeld etliche Stunden investiert, um den Kindern einen unvergesslichen Nachmittag zu ermöglichen. Am Cevi-Tag

stehen zudem gut 2000 ehrenamtliche Leiter und Leiterinnen im Einsatz. Die Kinder machen sich, begleitet durch erfahrene Cevi-Leiterinnen und -leiter, zu einer unvergesslichen, abenteuerlichen Expedition auf. Das spielerische und fantasievolle Programm führt sie auf unbekannte Pfade, in unerforschte Gebiete, zur spannenden Begegnung mit einem alten Einsiedler und hält viele Spiele, Aktivitäten und Überraschungen bereit. Das Ziel des Cevi-Tages ist es, Kindern und Jugendlichen eine andere Art der Freizeitgestaltung aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, die Natur und den Zusammenhalt innerhalb des Cevi zu erleben. Treffpunkte im Säuliamt: 14. März, 14 Uhr, auf dem Dorfplatz in Bonstetten und um 14 Uhr beim Kirchgemeindehaus in Hedingen. Infos unter www.cevi-bonstetten.ch und www.cevi-hedingen.

Das spielerische und fantasievolle Programm führt auf unbekannte Pfade und in unerforschte Gebiete. (Bild zvg.)

Was ist der Cevi? Der christlich orientierte Cevi ist der drittgrösste Jugendverband in der Schweiz mit über 15 000 Mitgliedern. Er führt jährlich über 300 Lager durch und bietet Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, prägende Gemeinschaftserlebnisse und die Möglichkeit, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Der Cevi Schweiz ist Teil des weltgrössten Jugendverbands mit insgesamt 70 Millionen Mitgliedern. Der Regionalverband Zürich-SchaffhausenGlarus ist einer von sieben Regionalverbänden des Cevi Schweiz. (pd.)

anzeige


© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Sonnen- und Wetterschutzsysteme

Reitsport

Küchen

Schlafen

Hier

Gastronomie

können Sie inserieren

Persönliche Beratung

Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Wohnmobile/Camping

WILLY’S WOHNMOBILE AG 8910 Affoltern am Albis Ihr Ferien- und Freizeitpartner an der Unteren Bahnhofstr. 39 in Affoltern a.A. Reparaturen aller Marken ng Vermietung / Verkauf ausstellu15 s g n li h ü r 0 F Propana Gas-Depot März 2 21./22. Alles zum Thema „Ferien mit dem Wohnmobil“ im einzigartigen Camping-Zubehör-Shop

Telefon 044 761 14 21 · Fax 044 776 24 31 · www.willys-womo.ch

Teppiche


Veranstaltungen

Freitag, 6. März 2015

21

«Wir bleiben immer Ist eine Zukunft ohne Tochter unserer Eltern» Wirtschaftswachstum möglich? Frauezmorge im Oberamt mit Vortrag

Dr. Irmi Seidl referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt

Wie verändern sich Rollen und Beziehungen mit zunehmendem Alter? Darum geht es im Referat von Monika Riwar am Samstagmorgen, 14. März.

Einst war es eine Idee weltfremder Ideologen, heute ist es eines der meist diskutierten Themen in Gesellschaft und Politik: Eine funktionierende Wirtschaft ohne Wachstumsabhängigkeit.

«Meine Mutter beschwert sich, dass ich sie so selten besuche. Sie respektiert einfach nicht, dass ich ein eigenes Leben habe!» Die Beziehung zwischen alten Eltern und ihren erwachsenen Kindern ist ein besonderes Verhältnis. Es lässt sich nicht ohne weiteres mit dem allgemeinen Verhältnis zwischen Alt und Jung vergleichen. In jeder neuen Lebensphase kommt das Beziehungsgefüge in Bewegung. Erwachsene Kinder und Eltern sind herausgefordert, sich immer wieder aufeinander einzustellen. Monika Riwar ist Theologin, Seelsorgerin und Beraterin. Vor dem Hintergrund ihrer seelsorgerlichen Beratungspraxis hilft die Referentin, die besondere Dynamik zu verstehen, und gibt Hilfestellungen, dass die Beziehung nicht in die Sackgasse gerät. Aus dem Alltagstrubel herauskommen, Zeit haben für sich, auf neue Gedanken kommen, und etwas Neues über Gott und seine Welt erfahren – darum geht es in der Frauenzeit. Sie soll auch einen passenden und ange-

................................................... von otto wildi

Referentin Monika Riwar. (Bild zvg.) nehmen Rahmen für gute Gespräche untereinander bieten, zum Beispiel während des Frühstücks mit musikalischen Umrahmung. Die Frauenzeit wird getragen von den ref. Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der kath. Pfarrei Hausen. (pd.) Frauenzeit mit Monika Riwar am Samstag, 14. März, 8.30 bis 11 Uhr im kleinen Mühlesaal, Kappel. Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhüeti: Anmelden bis 11. März, Tel. 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Do, Fr oder kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter bitte angeben.

Die Ökonomin Irmi Seidl ist Leiterin der Forschungseinheit «Wirtschaftsund Sozialwissenschaften» der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf und sie lehrt an der Universität Zürich. Als Expertin für umweltökonomische Fragen beschäftigt sie sich seit Jahren kritisch mit der bei uns vorherrschenden Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum. Die Referentin zeigt, wie die Wachstumsfixierung Wirtschaft und Gesellschaft destabilisiert und eine wirkungsvolle Umweltpolitik scheitern lässt. Zwischen den 1950er- und den 1970er-Jahren haben die früh industrialisierten Länder hohe Wachstumsraten erzielt – in Frankreich spricht man von den «Trente Glorieuses» – doch seither stottert der Wachstumsmotor, die Wachstumsraten gehen spürbar

Elternurlaub einmal anders Vortrag über ein aussergewöhnliches Veloabenteuer in Hedingen Nur knappe 3000 Kilometer waren Andrea und Jonas Trindler zu zweit unterwegs – die restlichen 11 000 bestritten sie zusammen mit ihrem Sohn Timo. Die junge Familie berichtet von ihrem verrückten Veloabenteuer. Jonas Trindler, welcher im Säuliamt aufgewachsen ist, wollte mit seiner Partnerin Andrea einfach mal eine Auszeit nehmen – Zeit, um ein bisschen langsamer zu geniessen und zu leben. Es gab so gut wie keinen Plan; die beiden nahmen sich ein bis zwei Jahre Zeit für eine Veloreise ohne festes Ziel und radelten los. Sie starteten im Kaukasus und fuhren Richtung Nepal. Gleich zu Beginn zeichnete sich aber ab, dass sie nicht zu zweit, sondern zu dritt unterwegs sein würden – Andrea war schwanger! Schliesslich kommt ihr Sohn Timo in Neuseeland zur Welt. Zwangsläufig gab es auch bei der Veloflotte Nachwuchs – ein Anhänger musste her. Als Timo vier Monate alt war, machte sich die junge Familie langsam auf den Heimweg und radelte via Taiwan,

Aktuell ist der Ruf nach Wachstum so laut wie schon lange nicht mehr. Wieso sind Politik, Wirtschaft und Medien so wachstumsfixiert? Eine Erklärung ist, dass beim Aufbau zentraler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bereiche ab den 1950ern (Rentensysteme, Finanz- und Bankenbereich, Arbeitsmarkt, öffentliche Finanzen, etc.) eine Wachstumsabhängigkeit fest eingebaut wurde. Bleibt das Wachstum aus, geraten diese Systeme in existenzielle Schwierigkeiten. Im Vortrag werden die Zusammenhänge aufgezeigt und erste Ansatzpunkte für eine Überwindung der Wachstumsabhängigkeit vorgestellt.

PD Dr. Irmi Seidl, Eidg. Forschungsanstalt WSL, Birmensdof. (Bild zvg.) Donnerstag, 12. März, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25, U30: 15 Franken, Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

Der nächste Frühling kommt bestimmt! Am Samstagnachmittag, 14. März, findet im Gemeindesaal Weid in Hausen wieder die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt. In den Verkauf gelangen Kinderkleider bis Grösse 176, aber auch Schuhe, Auto- und Velositzli, Spielsachen und Kinderwagen.

Elternurlaub, der so ganz anders war: Andrea Trindler und Sohn Timo. (Bild zvg.) Hong Kong, China, Türkei, sämtliche Balkanländer und Osteuropa nach Hause. In ihrem Vortrag berichten sie eindrücklich von diesem aussergewöhnlichen Abenteuer, von den Schwierigkeiten und freudigen Erlebnissen, wenn man mit einem Kleinkind reist –

und von ihrem gemeinsamen Elternurlaub, der so ganz anders war als bei anderen Eltern. (pd.) Donnerstag, 12. März, 20.15 Uhr im Werkgebäude an der Zwillikerstrasse in Hedingen. Eintritt frei, Kol-

nalen Tag der Frau vom 8. März zusammenfällt. «Frauen Formen Farben»: Doris Ess (Papierarbeiten) und Marghi Böschenstein (Bilder) sind erneut Gast in der schönen Galerie. Der Raum wirkt grosszügig und hat Charme, wie zahlreiche Aussteller und Besucherinnen immer wieder betonen. Der alte Parkettboden mag dem offenen, mit zwei eckigen Säulen aufgeteilten hellen Raum seine eigene Geschichte entgegenhalten und er tut dies so diskret und würdevoll, als freue er sich immer wieder auf neue Begegnungen mit Kunst, Kultur und den Besuchern der Galerie. Sandra Canonica (Schmuck) ist die Dritte im Bunde, welche die Ämtler Künstlerinnen im Kollektiv vertritt

Der Verkauf läuft von 13.30 bis 15 Uhr. Die Kaffeestube ist ebenfalls ab 13.30 Uhr geöffnet. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, melde sich bei Priska Rösch. Sie weist eine Nummer zu und gibt spezielle Anhänge-Etiketten heraus. Es werden nur Artikel mit einer bestätigten Nummer und

von den Organisatorinnen erstellten Etiketten angenommen! Die Artikel müssen mit Grösse und Preis auf den Kartonetiketten bezeichnet werden, welche mit einer Sicherheitsnadel oder einem festen Faden am Gegenstand befestigt sind. Die Annahme dauert von 9 bis 10 Uhr und ist auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. 20 % des Verkaufserlöses kommen dem Frauenverein HausenEbertswil zugute. Für gestohlene oder verlorene Artikel kann keine Haftung übernommen werden. (SM) Infos und Nummer bestätigen bei Priska Rösch unter Tel. 043 466 52 28 oder priska.roesch@datazug.ch.

«Notfälle bei Kleinkindern» und «Wege aus der Brüllfalle»

lekte. Organisiert durch: Gemeindeverein Hedingen, www.gemeindevereinhedingen.ch.

Das Kollektiv Lyceum Club Zürich zu Gast in der Galerie Märtplatz

Der Lyceum Club ist ein Zusammenschluss von Frauen, die sich für literarische, musische, künstlerische, soziale und ökologische Fragen engagieren. Kein Zufall, dass dieses Stelldichein der Künstlerinnen mit dem internatio-

Die Wachstumsabhängigkeit überwinden

Kinderkleiderbörse in Hausen am Albis

«Frauen, Formen und Farben» Die Galerie Märtplatz in Affoltern, welche durch die Kulturkommission Affoltern geleitet wird, startet mit einer geballten Ladung Frauen-Power ins neue Galeriejahr. Elf Frauen aus dem Künstlerinnen-Kollektiv des internationalen Lyceum Clubs stellen aus, darunter sind auch drei namhafte Vertreterinnen aus dem Säuliamt.

zurück. Die Schweiz verdankt ihr noch immer überdurchschnittliches Wachstum einer überdurchschnittlichen Zuwanderung. Zugleich zeigt das Wirtschaftswachstum immer mehr negative Folgen wie Umweltzerstörung und eine permanente Beschleunigung der Verschwendungskultur. Es löst kaum (mehr) Probleme wie Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit oder den Ausgleich öffentlicher Finanzen.

und alle drei kommen sie aus Stallikon. Damit sind bereits drei Kunstrichtungen vertreten, und was den weiteren acht grundverschiedenen Frauen noch so zum Thema Frauen einfällt, was sie dazu veranlasst, dem Thema Form und Farbe zu geben, zu dieser Entdeckungsreise lädt die Kulturkommission Affoltern herzlich ein. Die Ausstellung ist Teil des umfangreichen Spezialprogramms zum internationalen Tag der Frau vom 8. März rund um das Kasino Affoltern. (pd.) Vernissage am Freitag, 6. März, ab 19 Uhr; Ausstellung bis 22. März: Freitag 17-20 Uhr, Samstag 9-16 Uhr, Sonntag 15-18 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7 in Affoltern. Ab Samstag, 14. März, sind auch Markt und Märtkafi wieder geöffnet.

Ein zweiteiliger Kurs für (werdende) Eltern von Kindern zwischen null und sechs Jahren und ein Vortrag im Familienzentrum.

meinsam mit den Teilnehmenden praktisch umsetzbare Lösungen.

Zweimal am Samstag, am 14. und am 21. März von 9 bis 13 Uhr, findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Kurs statt, in dem Mütter und Väter, Grosseltern und Tagesmütter lernen können, wie sie einem verunfallten oder erkrankten Kind sofort die richtige Hilfe zukommen lassen können. Christof Bossard, Kursleiter Samariterverein Obfelden, macht die Kursteilnehmer mit den richtigen Erste-HilfeMassnahmen bekannt. Am Freitag, 18. März, von 19.45 bis 21.45 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag zum Thema «Wege aus der Brüllfalle» statt. Irene Rohrer, Psychologin lic. phil. I, zertifizierte SE-SK-Elternkursleiterin und Familienfrau, lässt das Publikum mittels eines Films in verschiedene problematische Familienalltagssituationen einzutauchen und erarbeitet ge-

die Homepage oder Telefon 044 760 21 13

Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis bis Freitag, 6. März, («Notfälle ...») resp. Mittwoch, 11. März, («... Brüllfalle») über (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

anzeige


22

Veranstaltungen

agenda

Das Apfelbaumdorf und seine Äpfel

Freitag, 6. März Affoltern am Albis 14.00-15.15: Thai Ji/Qi Gong - fortlaufender Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum. Seewadelstrasse 13. 19.00-21.00: Vernissage «Frauen, Farben, Formen», elf Frauen zeigen Bilder, Objekte, Schmuck. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstr. 7. 19.30: GartenGlück - Gartengeschichten und Tipps mit der Autorin Sabine Reber. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: «Biondini-Godard-Niggli» Italien–Frankreich–Schweiz. Luciano Biondini (acc), Michel Godard (tb, b), Lucas Niggli (dr). Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Am Samstag ins Dorfmuseum Affoltern Wer sich mit wachen Augen im Dorf bewegt, kann nicht nur auf dem OVAAreal, sondern auch an der Oberen Bahnhofstrasse Apfelskulpturen von Yves Netzhammer entdecken. Neu sind vier Äpfel nach Zwillikon gerollt und werden im Rahmen der Dokumentation zur OVA im Dorfmuseum ausgestellt. Dem Wunsch der öffentlichen

Bonstetten 14.30: Führung durchs Atelier vom Maler und Künstler George Gessler (GeGe) durch Katharina Gessler. Auskunft und Anmeldung: Werner Utz, Tel. 044 700 08 44 oder E-Mail: werner-utz@bluewin.ch. Treffpunkt 13.35 Uhr am Bahnhof.

Hausen am Albis 09.00-10.15: GYMO - Bewegung von Kopf bis Fuss. Diverse Schwerpunktthemen. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. MZG, Bifangstrasse 1.

Samstag, 7. März Affoltern am Albis 19.30: Energetisches Heilen mit Joy F. Barbezat inkl. Demo von energetischer Organchirurgie und Heilbehandlungen. Info: Institut für angewandte Intuition 076 369 56 23, www.energyhealing.ch. Mangalam Yoga. Obstgartenstrasse 5. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Nosferatu», Stummfilm mit Liveorchester, (1921) 92 Min., D. Kasse und Lux-Bar ab 19 Uhr geöffnet. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Tel. 044 762 42 42. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: «Three Wise Men». Frank Roberscheuten (sax, cl); Rossano Sportiello (p); Martin Breinschmid, (dr). Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr offen. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Telefon 044 761 01 32

Reservierung für Brunch Buchhandlung Scheidegger Tel. 044 762 42 42. kia@affolternamalbis.ch oder www.affoltern-am-albis.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Three Wise Men». Frank Roberscheuten (sax, cl); Rossano Sportiello (p); Martin Breinschmid, (dr). Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr offen. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

044 761 77 42.

Grjasnowa. Regionalbibliothek, Seewadelstrasse 14

Hedingen 09.00-13.00: Bibliotheks-Kafi der neue Treffpunkt in Hedingen. Bibliothek. Trottenweg. 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Gemeinsam in die Welt der Verse- und Fingerspiele eintauchen. Bibliothek. Trottenweg.

Stallikon 11.00-13.00: Sonntagsapéro im Kunstforum Stallikon: Jahres Zeiten, Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Schulhaus Loomatt.

«Nüüt als Kuddelmuddel» Premiere des Theatervereins Aeugst Mit dem Stück «Nüüt als Kuddelmuddel» feiert der Theaterverein Aeugst sein 40-Jahre-Jubiläum. Die Premiere (mit Tombola) im Schulhaus Gallenbüel ist morgen Samstag, 7. März, 20 Uhr. Das Stück, verspricht der Theater-

17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5

Dienstag, 10. März 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstr. 14.

Mittwoch, 11. März Aeugstertal 20.30: «Peter Landis und C’era una Volta». Essen um 19 Uhr. Reservieren unter Tel. 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli.

Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 09.00: Büchermorgen: «Der Russe ist einer, der Birken liebt» von Olga

14.00: Seniorennachmittag Obfelden und OTTENBACH60plus: Die Seniorenbühne Zürich gastiert in Ottenbach.«Mit eus uf kein Fall», ein Lustspiel in zwei Akten. Anschliessend Kaffee, Schinkenbrötli und Nussgipfel. Gemeindesaal.

Donnerstag, 12. März Affoltern am Albis 19.30-21.00: «Ist eine Zukunft ohne Wirtschaftwachstum möglich?» Vortrag von PD Dr. Irmi Seidl, Leiterin Forschungseinheit «Wirtschafts- und Sozialwissenschaften», eidg. Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf. Mehrzweckraum Spital Affoltern, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag Swingin’ Birds. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren: 044 760 52 62 / www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

anzeige

Hedingen 20.15: Elternurlaub einmal anders. 14 000 Kilometer mit Velo und Baby, ein Reisebericht von Jonas und Andrea Trindler. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

verein, wird die Lachmuskeln strapazieren. – Türöffnung ist um 19 Uhr. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. – Weitere Aufführungen am 13., 14., 20. und 21. März (Derniere). Vorverkauf bei Regina Kempf, Tel. 079 822 16 23.

«Begreift ihr, was ich euch angetan habe?» Die Bahamas im Fokus am Weltgebetstat vom 6. März. Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten die 700 Inseln der Bahamas. Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und haben eine lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder. Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen Frauen der Ba-

Kappel am Albis

Ottenbach

Hedingen

10.00: «Weniger für uns. Genug für alle.» Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne mit «EinFrau-Input»-Theater. Ein Huhn steht im Zentrum. Reformierte Kirche. 10.00-17.00: Internationaler Tag der Frau: Frauenfest mit Brunch, Schmuckbörse, Singen und Tanz, Konzert Duo Gioconda, Lesung Angelika Overath, Vorverkauf und

Am und unter dem Tisch – ein Stück, das die Zuschauer mitnimmt hinter, auf und vor die Bühne ... (Bild zvg.)

oder Ursula Grob, Telefon

Apfelskulptur von Yves Netzhammer. (Bild zvg.)

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten. Rollstuhllift, Eintritt frei. Dorfmuseum Affoltern. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Affoltern am Albis

Hand, so Irene Enderli, Jury-Mitglied der Kunstkommission, dass sich die Kunst über das OVA-Areal hinaus in die Gemeinde hinein vernetzt, konnte so nochmals eindrücklich stattgegeben werden. Gleichzeitig liegt im Museum eine Bilddokumentation über die Herstellung der Aluminium-Äpfel auf. Und dazu gibt es Apfelkuchen und Kaffee! Ist jemand vielleicht sogar selber an einer Apfelskulptur interessiert? Informationen dazu finden sich ebenfalls im Museum. Das Dorfmuseum ist jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also auch morgen Samstag, 7. März. Es befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli,

Zwillikon

Sonntag, 8. März

Freitag, 6. März 2015

anzeige

hamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi. Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den 6. März, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen. Auch in Affoltern wird dieser Gottesdienst gefeiert am 6. März, um 19 Uhr, in der reformierten Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst werden kulinarische Kostproben aus der Küche Bahamas offeriert. Therese Bommel


Veranstaltungen

Freitag, 6. März 2015

23

Stürme der Begeisterung erwartet Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern In das Kellertheater LaMarotte kommen immer wieder und vermehrt Koryphäen ihres Faches: In den ersten Märztagen sind es an fünf Anlässen insgesamt 14 Männer (!), die Crossover- oder Jazzprogramme anbieten und ein berühmter Kabarettist. Sie alle schätzen die Intimität des Kellers, das aufgeschlossene, dankbare Publikum und die familiäre und aufmerksame Betreuung vor und nach ihrem Auftritt.

«Crossover» mit dem «Trio Biondini – Godard – Niggli» Wenn Luciano Biondini am Akkordeon, Michel Godard mit Tuba, Serpent, Bass und der Schlagzeuger Lucas Niggli gemeinsam musizieren, verschwimmen die Grenzen von Alter und Neuer Musik, von imaginärer Folklore und jazzinspirierter Improvisation. Alpenländisch und zugleich mediterran entwerfen die drei Musiker grosse Bögen, die Themen von John Coltrane und Johann Sebastian Bach fliessend zu integrieren vermögen. Das Trio steuert eine Seelenmusik an, voller Energie, Poesie und feinem Witz.

So sehen Brass-Helden aus. (Bild zvg.)

Heute Freitag, 6. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

Prix-Walo-Gewinner in Affoltern «Generell 5» zeigen Blechbläser-Vielfalt Am 8. März sind die Gewinner des kleinen Prix Walo «Populäre Klassik» in Affoltern zu Gast. Mit dem Posaunisten Joachim Tanner aus Aeugst ist im Ensemble auch ein Musiker aus der Region vertreten. In der zwölften Tournee von «Philharmonic Brass Zürich – Generell 5» stehen Helden und Idole im Mittelpunkt. Das Ensemble präsentiert seine beiden musikalischen Gesichter und zeigt in seinem Programm die vielseitigen und überraschenden Klangmöglichkeiten von Blechbläser-Musik. Am Anfang sind Perlen der Klassik zu hören. Das Ensemble porträtiert dazu passende Helden. Doch wer ist

überhaupt ein klassischer Held: Bach? Superman? Ein Opernstar? Im zweiten Teil kommen die Unterhaltungs- und Volksmusikfans auf ihre Rechnung. Die Helden des zweiten Teils sind ebenfalls keine «Klassiker», sondern unkonventionelle, witzige Erscheinungen: Vielleicht gar Sandkastenkinder mit ihren Burgen? Wenn Musik, Lichtshow, Comedy und die ausgereifte Choreografie und Regie miteinander verschmelzen, dann sind die fünf Musiker von «Philharmonic Brass Zürich – Generell 5» in ihrem Element! (pd.) Sonntag, 8. März, 17 Uhr, ref. Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Tickets 28 Franken (unter 16 Jahren Fr. 14.-). Infos und Konzertdaten sowie gratis Platzreservierung unter www.generell5.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel» oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft. Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Frauen, Formen, Farben. Elf Künstlerinnen zeigen Bilder, Objekte und Schmuck. Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-16 Uhr, So, 15-18 Uhr. Bis 22. März Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka «Winter» Fotografien und Zeich-

nungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Steinskulpturen, Malerei, Objekte. Livia Kubach & Michael Kropp, Marie-Claire Meier, Jaqueline Real. Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 15. März. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel: Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht» Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia Leitung: Hansulrich Beer. Täglich von 8-22 Uhr. Bis 7. April.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «JahresZeiten» Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 1519, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12. Bis 4. April.

All Star Band «Three Wise Men» Gleich zweimal hintereinander tritt dieses international äusserst erfolgreiche Trio mit Frank Roberscheuten an seinen Saxofonen und der Klarinette, mit Rossano Sportiello am Piano und dem Schlagzeuger Martin Breinschmid im Rahmen einer Europa-Tournee im «LaMarotte» auf. Der Bandleader Frank Roberscheuten aus Holland studierte zunächst klassische Klarinette, bevor er sich dem Jazz zuwandte. Auch der nach New York übersiedelte Italiener Rossano Sportiello ist klassisch ausgebildeter Pianist. Heute zählt er zu den gefragtesten Jazzpianisten. Der Wiener Martin Breinschmid studierte an

«Three Wise Men» von links: Rossano Sportiello, Frank Roberscheuten und Martin Breinschmied. (Bild zvg.) der Musikuniversität Wien und wirkt als versierter Schlagzeuger und Perkussionist in den verschiedensten Bands der internationalen Jazz-Szene. Eine Zeitreise durch die Stile des Jazz und gleichsam auch eine Verbeugung vor den grossen Meistern dieser Musik. Wer einen wirklich ganz grossen Jazzevent erleben will, muss sich unbedingt Plätze an einem der beiden Abenden sichern. Samstag und Sonntag, 7./8. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Swingin’ Birds» Swing-Musik war in den 30er- und 40er-Jahren das grosse Ereignis bei Tanzanlässen. Mit Bigband- oder Tanzband-Sound wurde zu Melodien des Great American Songbook und der unzähligen Broadway Songs getanzt und gefeiert. Die Swingjazz-Combo lädt zu bekannten und weniger bekannten Songs aus dieser Ära ein, neu arrangiert und mit viel Herzblut interpretiert. In der Band «Swingin’ Birds» spielen Hansruedi Gattiker, Bruce

Roberts, Hans Meier, Hans Krauer, Urs Rellstab, August Swerissen und René Grimm. Donnerstag, 12. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Teigresten» – Kabarett von und mit Joachim Rittmeyer Teigresten – das sind die Gebilde, die in der Küche ausserhalb der Stanzformen entstehen. Bei Rittmeyer ist es der gesamte Edelausschuss – ausserhalb der Solostücke entstanden und einfach zu gut, um nicht auch vorgesetzt zu werden. Existenzielle Komik im Alltäglichen aus der entwaffnenden Sicht von Aussenseitern, Künstlern und Zugewanderten. Ein Abend «frisch ab Tisch», der Neueinsteigern genau so viel bietet wie eingeweihten Altneugierigen. (pz) Freitag, 13. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20,15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierungen für alle fünf Anlässe unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Die Proportionen des menschlichen Körpers sind zentral Einblick in den Kurs Akt modellieren mit Nicholas Micros Nicholas Micros bietet diverse Workshops an. Akt modellieren ist einer davon. Der Kurs dauert zwei Tage, dabei werden die Grundlagen vermittelt. Die Teilnehmenden arbeiten konzentriert an Stehpulten. Der in Ottenbach wohnende Bildhauer versteht es ausgezeichnet, die Teilnehmenden individuell zu unterstützen. Der Kurs beginnt mit einer Schneideübung. So werden kleine Stücke aus dem Tonquader herausgeschnitten und je nach Bedarf an einem anderen Ort des feuchten Materials wieder angesetzt. Der KeramikTon muss regelmässig mit einem Holzstück «geschlagen» werden, um verbliebene Luftblasen zu vermeiden. Das ist wichtig für das Brennen. Das männliche Modell steht oder sitzt in der Mitte auf einem fahrbaren Gestell, das regelmässig gedreht wird. Zuerst muss das Augenmerk auf die männlichen Proportionen gelegt werden. Das ist spannend für alle, weil die Personen unterschiedliche Vorstellungen mitbringen. Der Morgen ist schnell vorbei; es herrscht eine lockere, aber konzentrierte Stimmung. Das genaue Beobachten ist anstrengend, hilft aber sehr für die räumliche Umsetzung beim Steinhauen oder bei anderen kreativen Anwendungen. Es ist erstaunlich, welche Resultate bereits nach kurzer Zeit entstanden sind. Am Nachmittag gibt es einen anderen Ton und eine neue Aufgabe.

Nicholas Micros (links) und Kursteilnehmer Koni Bachofen. (Bild zvg.) Mit geometrischen Grundformen Der Körper soll mit geometrischen Grundstrukturen erstellt werden. Das Bild ändert sich mit jeder Drehung wieder. Das Abbild muss von allen Seiten kontrolliert und allenfalls angepasst werden. Die Arbeit macht Spass. Am zweiten Tag geht die Arbeit weiter mit einem weiblichen Modell. Es ist spannend, zu sehen, wie unterschied-

lich die Teilnehmenden an ihren Übungsstücken arbeiten und was dabei herauskommt! Die Arbeit am liegenden Akt ist für alle eine Herausforderung. Nach zwei Tagen intensiver Arbeit bleibt nur noch, auf die gebrannten Stücke zu warten. (kob) Nächster Workshop: Kopf modellieren, 20./21. März in Ottenbach. Infos unter www.stoneyard.ch.


Sport

Freitag, 6. März 2015

25

FCWB startet Rückrunde im Tessin Die stabile Situation im Kader und im Umfeld lässt auf weitere Erfolge hoffen Das Fanionteam des FC WettswilBonstetten startet als Spitzenreiter in die Rückrunde der 1. Liga. Erster Gegner ist AC Taverne, das Schlusslicht der Tabelle. Trotz klarer Favoritenrolle darf man den Gegner keinesfalls unterschätzen. ................................................... von oliver hedinger Natürlich will der FCWB den Schwung der Vorrunde auch ins neue Jahr mitnehmen und sich weiterhin an der Tabellenspitze behaupten. Zum Rückrundenstart könnten die Gegner unterschiedlicher nicht sein. Zunächst geht es am Sonntag gegen den Tabellenletzten Taverne und in einer Woche dann im Spitzenspiel zu Hause gegen Baden.

Planmässige Vorbereitung Die intensive und lange Vorbereitung konnte dank der optimalen Infrastruktur auf dem heimischen Moos weitgehend planmässig vollzogen werden. Die Testspiele verliefen positiv und sämtliche Spieler erhielten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Das Trainingslager im spanischen Benidorm konnte für den Feinschliff genutzt werden und so ist das Team bereit für eine spannende Rückrunde, die am Sonntag um 15 Uhr mit dem Auswärtsspiel gegen Taverne beginnt.

Kontinuität als Stärke In der Winterpause waren nur drei Abgänge zu verzeichnen. Popov erklärte seinen Rücktritt, Gogalic wechselt zu

Im Hinspiel gegen Taverne gelang WBs Henry Acosta im Fallen spektakulär das 2:1. (Bild Kaspar Köchli) den Blue Stars und der junge Baumgartner folgt einem Angebot aus der US-Profiliga zu Salt Lake City. Gleichzeitig konnte man zwei neue Spieler verpflichten, Rocha (FC Masis Aarau) und Markanovic (YF Juventus). Die stabile Situation im Kader und im Umfeld ist sicherlich als Stärke zu werten und lässt auf weitere Erfolge hoffen. Der erste Gegner Taverne liegt am

Tabellenende und verlor letztes Wochenende ein Nachtragsspiel gegen Dietikon mit 0:3. Entsprechend motiviert werden die Tessiner in die nächsten Spiele steigen und versuchen, den Anschluss nicht zu verpassen. Die Partie wird auf dem Campo Communale in Taverne ausgetragen. Im Mannschaftscar gibt es noch vereinzelte Mitfahrgelegenheiten. Interessierte

melden sich direkt unter 079 291 73 62, Abfahrt ist am Sonntagvormittag, um 9.30 Uhr.

Wegweisende Partien im März Nach dem Startspiel gegen Taverne stehen in der Meisterschaft die Begegnungen mit den direkten Verfolgern Baden und Mendrisio auf dem Pro-

gramm. Dazwischen reist der FCWB für die Cup-Qualifikation nach Yverdon. Bereits im März sind also wegweisende Spiele für den weiteren Verlauf der Meisterschaft zu absolvieren. Zudem entscheidet sich, ob der FCWB zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte die erste Hauptrunde des Schweizer Cups erreicht. Für Spannung ist im Säuliamt also gesorgt.

Lina-Kristin Schink ergänzt die Team-Koach-Profis Starker Teamauftritt am Bremgarter Reusslauf Kurt Müller baut sein Team Koach auf allen Ebenen aus. Im Profi-Bereich konnte er die deutsche Triathletin und Radfahrerin Lina-Kristin Schink gewinnen. 40 seiner Amateur-Athletinnen und -Athleten trainiert er – gemeinsam mit Neo-Profi Urs Müller – während zwei Wochen in Andalusien. «Ich habe Lina ausgewählt, da ich bei ihr grosses Potential im Triathlon sehe. Sie ist seit ihrer Kindheit sportbegeistert, hat viele Sportarten ausprobiert, ist jedoch immer wieder zum Triathlon zurückgekehrt». Mit Stolz führt Kurt Müller sein viertes Mitglied des Profi-Teams ein. Schink war schon deutsche Meisterin auf der Bahn und hat an der Tour de France der Frauen teilgenommen. Ihre Schwerpunkte in der ersten Hälfte dieses Jahres werden in der Schweiz liegen, mit dem Ironman 70.3 in Rapperswil und dem Ironman Switzerland in Zürich. Die 31-jährige Lina-Kristin Schink hat in Berlin Sportwissenschaften studiert mit den Nebenfächern Sportdidaktik und Französisch. Sie hat alle möglichen Einzel- und Teamsportarten ausgeübt, bis sie während des Studiums den Triathlon und Duathlon entdeckt hat. Nachdem sie zwischenzeitlich der deutschen Rennrad-Nationalmannschaft angehört hat, konzentriert sie sich seit zwei Jahren wieder ganz auf den Triathlon – mit dem Ziel, einen Spitzenrang an der Weltmeisterschaft auf Hawaii zu erreichen. Sie vertraut Kurt Müller, dass er sie dorthin führen kann.

Lina Schink bei der Vorstellung als neues Team-Koach-Mitglied. (Bild zvg.) Küng stark in Dubai Der zweite Profi-Zuzug des Teams Koach, Manuel Küng, hat in Abu Dhabi und Dubai beste Werbung für das Säuliämtler Triathlon-Team gemacht: Beim Non drafting Race Abu Dhabi über die olympische Distanz hat er als Dritter auf sich aufmerksam gemacht. Bei der Challenge 70.3 Dubai traf er in einem Weltklassefeld erneut als Dritter im Ziel ein. Doch seine überzeu-

gende Leistung auf dem Rennrad wurde ihm zum Verhängnis: Die ganze Spitzengruppe wurde an einer Kreuzung falsch geleitet und erhielt für diesen Fehler eine Kollektivstrafe von je vier Minuten. Manuel Küng büsste für diesen Fehler der Wettkampforganisation, indem er auf den Neunten Platz zurückversetzt wurde. Dennoch: Die Leistung stimmt – er ist in der Lage, ganz vorne bei den Profis mitzumischen.

Kurt Müller gibt im Trainingslager vor jeder Einheit individuelle Anweisungen. Reusslauf mit Grossaufgebot Während Kurt und Urs Müller bereits zur Vorbereitung des Trainingslagers in Andalusien weilten, starteten nicht weniger als 24 Team-Koach-Mitglieder am Bremgarter Reusslauf über elf Kilometer. Auch Lina-Kristin Schink startete und erreichte das Ziel auf der für sie ungewohnt kurzen Distanz als 10. ihrer Altersklasse in 44 Minuten. Die schnellste Zeit des Teams erreichte

Philipp Koutny, der letztjährige Sieger des Triathlon Circuits, mit 37:39 Minuten. In Andalusien soll nun der Feinschliff für die Wettkämpfe dieser Saison vorgenommen werden. Das Team Koach wird erneut um den Sieg im Triathlon Circuit kämpfen und gleichzeitig auch um eine Spitzenposition in der Ironman-Wertung. (tk.) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.


Stellenanzeiger Schule leben Wir suchen für 8 Kinder unserer altersdurchmischten Unterstufenklasse ab sofort oder auf Beginn des Schuljahres 2015/16

Klassenlehrperson 60–90 % mit EDK-anerkannter heilpädagogischer Zusatzausbildung Die Stiftung Tagesschule Birke ist eine vom Kanton Zürich anerkannte Sonderschule für Schülerinnen und Schüler, die auf Grund ihrer individuellen Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten bei grundsätzlich normaler Begabung auf ein schulisches Angebot in Kleinstgruppen angewiesen sind. An der Tagesschule Birke werden 24 Kinder und Jugendliche in der Primarund Oberstufe unterrichtet. Die Schule befindet sich in Hausen am Albis und orientiert sich an den Lehrplänen des Kantons Zürich. Die Schülerinnen und Schüler sind lernzielbefreit. Das Lernangebot bezieht das praktische Alltagserleben stark mit ein. Das Mittagessen wird in der Schule eingenommen.

Wir sind ein kleines, aber innovatives und vielseitiges Architekturbüro und suchen einen/eine

Hochbauzeichner/-in (60–100%) Sie haben die Möglichkeit, an interessanten Neu- und Umbauprojekten mitzuarbeiten, vom 300-jährigen Bauernhaus bis zum modernen Minergiebau, bei denen Sie von der Entwurf- bzw. der Projektphase bis zur selbstständigen Detail- und Ausführungsplanung mitarbeiten.

Wir bieten Ihnen: – – – – –

Gestaltungsraum in einem kleinen motivierten Team eine überschaubare Schule in naturnaher Umgebung neue Schulräumlichkeiten mit moderner Infrastruktur Möglichkeiten der direkten Mitwirkung in Schulentwicklungsprozessen Besoldung nach den Richtlinien des Kantons Zürich

Haben Sie Freude und Geschick im Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen? Sind Sie interessiert, Schülerinnen und Schüler ganzheitlich zu fördern und im lebhaften Alltag zu begleiten? Sind Sie interessiert am Arbeiten nach dem systemisch-lösungsorientierten Ansatz? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per Post oder online an : Stiftung Tagesschule Birke Weisbrod-Areal 5 8915 Hausen am Albis schulleitung@tagesschule-birke .ch Für Auskünfte und weitere Informationen steht Ihnen gerne Frau Katharina Kunz, Schulleitung ad interim, zur Verfügung: Telefon 044 768 39 54. schulleitung@tagesschule-birke.ch www.tagesschule-birke.ch

Der Zivilschutz des Bezirks Affoltern ist im Sicherheits-Zweckverband Albis organisiert und sucht eine/einen

Materialwartin/Materialwart Zivilschutz 70 % bis 80 %

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: frickarchitektur, ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a. A. www.frickarchitektur.ch, info@frickarchitektur.ch

Pensionierter Landwirt, 64, sucht

Gesucht

Nebenbeschäftigung

Mitarbeiter/-in

bevorzugt mit Pferden. Telefon 079 650 94 25

Teilzeitanstellung 30 bis 50 %. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung im Dienstleistungsbereich Liegenschaften im Bezirk Affoltern (Kleinbetrieb) Motivierte, flexible und verantwortungsbewusste Person mit Allroundfähigkeiten. Mit guten Deutschkenntnissen und Führerausweis Kat. B. Auskunft: Telefon 079 443 57 01

Damenund Herrencoiffeuse Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte, selbstständige und exakt arbeitende Mitarbeiterin für unser Team in Cham, 60- bis 100-%-Arbeitsstelle. Coiffure Grease Telefon 041 780 19 58/ 079 703 11 92 E-Mail coiffure.grease@bluewin.ch Luzernerstrasse 28, 6330 Cham

Ihr Aufgabengebiet beinhaltet: – Selbstständiges Unterhalten und Reinigen von Anlagen, Geräten, Maschinen, Material und Fahrzeugen der Zivilschutzorganisation Albis – Erledigen der anfallenden administrativen Arbeiten – Vertretung des Schutzraumkontrolleurs

Frau, 55-jährig, sucht ab Mai

Sie bringen mit: – Abgeschlossene Berufslehre in mechanischer/technischer Richtung mit Berufserfahrung – Erfahrungen in administrativen Belangen – Führerausweis der Kategorie B und E (evtl. C1) – Zuverlässige, selbstständige, flexible und teamorientierte Arbeitsweise – Wohnsitz in der Region Bezirk Affoltern

Erfahrung als • Körpertherapeutin • Redaktorin/Journalistin • Begleitung/Betreuung von Kindern Menschen mit Behinderung Menschen mit Demenz

Wir bieten Ihnen: – Selbstständige, abwechslungsreiche und vielseitige Tätigkeit für 14 Gemeinden – Eine gut funktionierende Zivilschutzorganisation mit erfahrenem Kader – Förderung von Aus- und Weiterbildung – Jahresarbeitszeit

Ich freue mich auf Ihr Angebot unter Chiffre 4257, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern 8910 Affoltern am Albis.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen bis zum 27. März 2015 an den Sicherheits-Zweckverband Albis, Aktuar Hans Peter Krieg Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis

Wir suchen

oder per E-Mail an: hanspeter.krieg@szvalbis.ch Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Hans Peter Krieg, Telefon 044 762 60 62. Mehr erfahren Sie unter: www.szva.ch/www.zsoalbis.ch

Wir sind ein dynamisches Familienunternehmen im Mettmenstetten. Ab Mai oder nach Vereinbarung suchen wir in unser Shopteam eine zusätzliche Fachkraft zur Bedienung des Tankstellenshops (Benzinverkäufe, Kioskund Shopartikel, Waschabos, Frischprodukte, Toto/Lotto/Lose etc.) sowie zur freundlichen Bedienung an der Kaffeebar mit Backwarensortiment

Shop-Mitarbeiter/-in Teilzeit ca. 60 %, mundartsprechend Arbeitszeiten je nach Arbeitsplänen von 04.00 bis 22.00 Uhr (mindestens 1½ Wochenende pro Monat) Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen! Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto (online bevorzugt):

Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten z. Hd. Frau Christine Risi

Telefon 043 466 70 10 christine.risi@grafauto.ch

Wir suchen in unsere BäckereiCafé-Conditorei wenn möglich eine branchenkundige und flexible

Teilzeit-Verkäuferin 20–40 % die auch gerne samstags arbeitet, mit viel Charme und Freude an Kaffee und Backwaren.

Ich suche

Arbeit als Raumpflegerin Samstags und unter der Woche ab 18.00 Uhr. Meine Telefonnummer: 076 563 41 46

Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: poeschtlibeck@poeschtlibeck.ch Pöschtli Beck AG Poststrasse 1 8912 Obfelden

Job für mittwochs

Gebäudereiniger/ Hauswart 100 % Anforderungen: mind. 3 Jahre Berufserfahrung oder Fachausweis. Aufenthaltsbew. C, Fahrausweis B. Gute Deutschkentnisse erforderlich. Markstahler Reinigungen Telefon 044 761 02 46

Gesucht

Büroallroundkraft

Ihr Aufgabengebiet: Das schriftliche Akquirieren von Bauobjekten, sowie die telefonische Nachbearbeitung und anfallende Büroarbeiten. Schriftliche Bewerbungen an: Herrn K. Schweingruber Easytrock GmbH Bahnhofstrasse 31 8932 Mettmenstetten Telefon 044 761 95 28 Fax 044 761 95 48 www.easytrock.ch

Gemeinde Hausen am Albis Wir suchen per 1. barung) eine/einen

Sie sind unser neuer

(w, ab 40 J.) (2 Tage Dienstag + Donnerstag) per 1. April 2015. Sie sind flexibel, selbstständiges Arbeiten gewohnt, haben MS-Office-Kenntnisse und telefonieren gerne. Ausserdem ist Ihr Deutsch perfekt in Wort und Schrift?

Schreiner-Maschinist Sind Sie gelernter Schreiner und haben Freude am Arbeiten mit Massivholz und modernsten computergesteuerten Maschinen? Dann bieten wir Ihnen nach einer gründlichen Einarbeitung eine selbstständige Dauerstelle mit entsprechender Entlöhnung. Ein motiviertes Maschinisten-Team wartet auf Sie. Eintritt nach Vereinbarung. Nehmen Sie die Herausforderung an und senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Franz Schmidiger, Fenster Türen Innenausbau, Neuhofstrasse 21c, 6340 Baar www.schmidiger-fenster.ch

Veranstaltungen

April 2015 (oder nach Verein-

Sachbearbeiter/in Steuern (50 %) Sie sind zuständig für die Mithilfe bei den täglichen Arbeiten des Steueramtes, Beratung und Bedienung der Kundschaft, Veranlagungen der ordentlichen Staats- und Gemeindesteuern sowie weitere Arbeiten im Bereich Steuern. Für diese Aufgabe bringen Sie eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung, Buchhaltungskenntnisse sowie nach Möglichkeit Erfahrung auf einem Gemeindesteueramt mit. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Details zur ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.hausen.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Seniorennachmittag Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 11. März 2015 14.00 Uhr Gemeindesaal Ottenbach

Theater mit der Seniorenbühne Zürich Wir freuen uns, Sie zahlreich im Gemeindesaal Ottenbach begrüssen zu dürfen.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 6. März 2015

27

Der Winter wird mit Gelati davongejagt Grossandrang bei der Saisoneröffnung der Gelateria in Knonau

Serena, 2. März.

Sebastian, 3. März.

Robin, 4. März. (Bilder Irene Magnin)

Ganz egal, ob die Rigi oder der Pilatus am Horizont noch tief verschneit zu sehen sind, in Knonau wird ab 1. März jeweils der Sommer eingeläutet. Die Eröffnung der Saison für die kalten Süssigkeiten zog auch am vergangenen Sonntag die Glace-Fans in Scharen an. Dass die Voralpen noch tief verschneit sind und die Temperaturen auch im Säuliamt noch nahezu am Nullpunkt liegen, spielt am Bachweg in Knonau absolut keine Rolle, denn stets am 1. März ab 13 Uhr zieht im Laden der Rossettis der Sommer ein. Lukas, Nils, Lars und Felix, alles Primarschüler aus Knonau, lachen ziemlich spöttisch ob der etwas provokativen, aber natürlich nicht ernsten Feststellung des «Anzeigers», dass Glace schlecken in dieser Jahreszeit doch sicher nicht normal sei. Vernünftig oder ungewöhnlich hin oder her: Stefano und Trudi Rosetti erklären immer am ersten Tag im März die Glace-Saison als eröffnet. Die Gelateria Fiorenza war denn auch bereits um 14 Uhr gerammelt voll mit Kindern, Eltern, Grosseltern und Englisch sprechenden Expats. – Fast alle sind sie Stammkunden und begrüssen die Inhaber mit dem Vornamen und verlangen unter den unzähligen verschiedenen Sorten ihren ganz speziellen Lieblingseisbecher. «Glace-Zauberer» nennt eine

Kundin den in Florenz aufgewachsenen Chef der Gelateria Fiorenza. Stefano Rossetti strahlt ob soviel Lob für seine süssen Köstlichkeiten. Der gelernte Flugzeugingenieur betreibt den kleinen Laden von Anfang März bis

gedankensprünge

ratgeber

volg-rezept

Gründung einer GmbH?

Emmentaler-Pastete

Die Glace-Saison ist eröffnet: Trudi Rossetti (hinten links) mit einigen begeisterten Schleckmäulern. (Bild Martin Mullis) Ende Oktober. In den übrigen Monaten habe er mit Instandstellungs- und Unterhaltsarbeiten und natürlich mit Ferien genügend zu tun, meint der in Rom geborene Glace-Künstler. Er freut sich, in den nächsten Monaten und

während des kommenden und hoffentlich heissen Sommers seine Kunden aus dem Bezirk Affoltern und den angrenzenden Regionen mit den echten italienischen Eis-Spezialitäten versorgen zu dürfen. (mm)

anzeige

Kleiner Scherz Für den April einen ersten Scherz Mach ich bereits schon Mitte März Jetzt kann ich ruhig und gelassen Mit ernsten Dingen mich befassen Martin Gut

Tauwetter Mein Schneemann ist plötzlich fort Verschwunden ohne Abschiedswort Zurück bleibt nur die Rübennase Die holt sich jetzt der Osterhase Martin Gut

wetter

bauernregel «Wenn sich heiter zeigt der März, freut sich sehr des Landmanns Herz.»

Ich möchte eine GmbH gründen. Ist es korrekt, dass man neu eine Einzel-GmbH gründen kann und wie muss ich dabei genau vorgehen? Seit dem 1. Januar 2008 kann eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft auch durch eine einzige Person gegründet werden. Nach altem Recht brauchte es mindestens zwei Gesellschafter für die Gründung einer Alexandra Imhof. GmbH. Dies ist bei einer Einzel-GmbH nicht mehr notwendig. Für die Gründung einer GmbH ist ein Stammkapital von mindestens 20 000 Franken erforderlich. Das Stammkapital kann entweder durch Bar- oder durch Sacheinlage eingebracht werden. Bei einer Bareinlage muss der Betrag auf einem Sperrkonto bei einer Bank hinterlegt werden. Für die Gründung ist dann eine entsprechende Bescheinigung der Bank erforderlich, welche mit den Gründungsunterlagen dem Handelsregister einzureichen ist. Bei einer Sacheinlage (zum Beispiel Maschinen oder Mobiliar) ist ein schriftlicher Übertragungsvertrag (Sacheinlagevertrag) zwischen dem Sacheinleger und der GmbH abzuschliessen. Überdies ist ein Gründungsbericht zu erstellen, welcher Angaben zu den Sacheinlagen und deren Bewertung enthält. Dieser ist von einem zugelassenen Revisor zu prüfen und es ist ein entsprechender Prüfungsbericht zu erstellen. Falls es sich bei der GmbH um ein Kleinunternehmen handelt und die Gesellschaft nicht der ordentlichen

Revision unterliegt, kann auf die Wahl einer Revisionsstelle verzichtet werden. Vorausgesetzt wird, dass die GmbH nicht mehr als zehn Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt hat. In einem ersten Schritt ist eine Gründungsurkunde samt Statuten zu erstellen und notariell zu beurkunden. Anschliessend kann die Anmeldung beim Handelsregister vorgenommen werden. Für die Anmeldung müssen dem Handelsregisteramt folgende Belege eingereicht werden: – Anmeldeerklärung – Gründungsurkunde – Statuten – Bescheinigung der Bank betreffend Bareinlage bzw. erforderliche Belege bezüglich allfälliger Sacheinlagen – Wahlannahmeerklärung der Revisionsstelle bzw. Verzichtserklärung (bei Verzicht auf Revisionsstelle) – Ausweiskopien der einzutragenden Personen – Lex-Friederich-Erklärung (falls die GmbH den Erwerb von Grundstücken bezweckt) Auf der Homepage des Zürcher Handelsregisters gibt es Checklisten und Musterdokumente für die Gründung bzw. die Anmeldung. Es empfiehlt sich unter Umständen, sich von einem Treuhänder oder einem Anwalt für die Gründungsformalitäten beraten zu lassen. Vorausgesetzt, dass die Unterlagen vollständig eingereicht werden und mit den gesetzlichen Bestimmungen vereinbar sind, kann die GmbH im Handelsregister eingetragen werden. Die Gesellschaft entsteht mit der Eintragung im Handelsregister. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch. (red.)

Zutaten für 6 Personen 550 g Blätterteig, ausgewallt 300 g Schinken, in Tranchen 200 g Tomaten, in Scheiben geschnitten 300 g Emmentaler, in Scheiben geschnitten 250 g Champignons, in Scheiben geschnitten 150 g Salamischeiben 2 Dosen Spargeln 1 Eigelb

Zubereitung 1. Blätterteig auf Backblech (ca. 42 bis 47 cm gross) legen. 2. Im mittleren Teig-Drittel die Zutaten schichtweise wie folgt verteilen: je eine Lage Schinken, Tomaten, Emmentaler, Champignons, Salami, Spargeln, Salami, Champignons, Emmentaler, Tomaten, Schinken. 3. Teigränder mit Wasser bestreichen, den Teig von beiden Seiten so einschlagen, dass die Füllung verpackt ist. Teigverschluss gut andrücken. Pastete mit Eigelb bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. 4. Pastete im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze 40 Min. backen. Zubereitung: 15 Minuten und 40 Minuten backen. Tipp: Mit einem grünen Salat servieren.


Veranstaltungen

PETER LANDIS & C’ERA UNA VOLTA Mittwoch, 11. März, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

018 2015  
018 2015