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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 18 I 168. Jahrgang I Dienstag, 5. März 2013

Naturbad

Ausbau

Maschwandens Stimmberechtigte lehnen einen Rückbau der Badi klar ab. > Seite 3

Kläranlage Birmensdorf: Sechs Trägergemeinden bewilligen 25,6 Mio. Franken. > Seite 3

Bonstetten/Wettswil: Kein gemeinsames Feuerwehrgebäude

Frauen «erobern» den Bezirksrat

Das gemeinsame Feuerwehrgebäude, als Talseite-Stützpunkt der Feuerwehr Unteramt, an der Stations-/Masstrasse in Bonstetten kommt nicht. Bonstetterinnen und Bonstetter erteilen dem Projekt eine Abfuhr. Das Resultat ist eindeutig, die Ernüchterung gross: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bonstetten lehnten am Wochenende den für das gemeinsame, neue Feuerwehrgebäude Bonstetten/Wettswil zu bewilligende Kredit ab. Mit 886 Ja- zu 1176 NeinStimmen entschieden sie sich klar gegen den Bonstetter Nettokostenanteil von 2,2 Millionen Franken. Ein Entscheid, den beide Gemeindepräsidenten so nicht erhofft und so deutlich auch nicht erwartet haben. «Ich habe mit einem knapperen Resultat gerechnet», sagt Bruno Steinemann, Gemeindepräsident Bonstetten, und auch sein Wettswiler Amtskollege Hanspeter Eichenberger ist vom Bonstetter Nein ernüchtert: «Ich habe gehofft, dass das Feuerwehrgebäude wenigstens ein knappes Ja bekommt und lediglich das Strassenprojekt abgelehnt wird.» Eichenbergers Enttäuschung ist doppelt gross, zumal die Wettswilerinnen und Wettswiler die Vorlage mit einem haushohen Ja-Vorsprung angenommen haben: 1558 zu lediglich 246 Nein-Stimmen. Und der Wettswiler Gemeindepräsident befürchtet auch unangenehme Konsequenzen, welche das Bonstetter Nein bezüglich Polizeischutz und Feuerwehr für Bonstetten und Wettswil bringen könnte. Im Moment zeigen sich beide Gemeindepräsidenten – und ebenso der Kommandant der Feuerwehr Unteramt, Ueli Müller – einigermassen ratlos. «Im Moment weiss ich nicht, wie es weiter geht», bestätigt Eichenberger. «Es gibt einige denkbare Szenarien, aber jetzt müssen wir zwingend rasch zusammensitzen und gemeinsame Lösungen suchen.» (kb.)

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Wieder zurück Wieder Nacht-und-Nebel-Aktion: Säuli zieren den Säulibrunnen in Affoltern. > Seite 7

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Atelierbesuch Maler und Karikaturist H.U. Steger, Maschwanden, wird 90 – Ausstellung in Affoltern. > Seite 8

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Petri Heil! 1. März, ein magisches Datum für Fischer: Die Forellensaison beginnt. > Seite 9

Ruth Früh und Hanni Stutz gewählt – John Appenzeller erreichte das absolute Mehr Dem von Statthalter Claude Schmidt präsidierten Bezirksrat gehören künftig zwei Frauen an: Ruth Früh (FDP, Bonstetten), die das Bestresultat erzielte, und Hanni Stutz (BDP, Stallikon). SVP-Vertreter John Appenzeller erreichte das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. ................................................... von werner schneiter Das Tätigkeitsfeld des Bezirksrates ist breit: Er visitiert nicht nur die Gemeindebehörden im Bezirk Affoltern, sondern auch Alters-, Invaliden- und Pflegeheime. Darüber hinaus wirkt er in vielen Bereichen als Rekurs- und Beschwerdeinstanz und fällt auch erstinstanzliche Urteile. Der Bezirksrat ist beileibe kein Volkstheater, das seine Stücke öffentlich aufführt. Das Aufsichtsgremium arbeitet still und diskret – auch, weil es ans Amtsgeheimnis gebunden ist. Höchstens der Statthalter, der den Bezirksrat von Amtes wegen präsidiert, liefert ab und zu

Ruth Früh.

Hanni Stutz.

Schlagzeilen – zum Beispiel, als er sich mit dem Geschehen auf Uto Kulm befassen musste. Dass in breiten Kreisen die Arbeit des Bezirksrates unbekannt ist, spiegeln dieses Mal auch die Stimmbeteiligung und die vielen leer eingelegten Wahlzettel wider: Nur gerade 28,8 Prozent schickten den gelben Zettel ein oder warfen ihn am Sonntag in die Urne – wenig, gemessen an den übrigen Vorlagen vom Wochenende. 2703 gingen darüber hinaus leer ein.

Ruth Früh in 13 Gemeinden vorne Ruth Früh, die langjährige Bonstetter Gemeinderätin, erzielte in 13 von 14 Ämtler Gemeinden das Spitzenresultat. 4896 Stimmberechtigte sprachen ihr das Vertrauen aus. Hanni Stutz setzten 3305 auf den Wahlzettel, John Appenzeller, ehemaliger Kantons- und Aeugster Gemeinderat, kommt auf 2981 Stimmen – eine Zahl die über dem absoluten Mehr (2903) liegt, aber für die Wahl nicht reicht.

Mitternächtlicher Fackelzug des Hausemer Gesellschaftsguts

«Ich freue mich riesig, dass ich nun etwas Neues anpacken kann. Die Leute haben meine bisherige Arbeit offenbar geschätzt. Ich nehme die Wahl auch als eine Art Dank dafür», so die erste Reaktion von Ruth Früh. Sie ist froh, dass sie in einer echten Wahl bestanden hat und schätzt stille Wahlen nicht, weil sie kein Gradmesser sind. Nie an ihrer Wahl gezweifelt hat Hanni Stutz, die sich natürlich ebenso freut und für das Vertrauen dankt. «Ich hatte stets ein gutes Gefühl; viele kennen mich und kennen auch meinen fachlichen Rucksack», fügte sie bei. Die beiden Frauen ersetzen im Bezirksrat die beiden langjährigen Mitglieder Ruth Scriba (SVP, Hedingen) und Franz Leutert (EVP, Obfelden). Ein Ersatzmitglied für den Bezirksrat fehlt noch: Die von der EDU portierte Brigitte Wettstein aus Affoltern am Albis verpasste das absolute Mehr deutlich. Etwas kurios: Hier erreichte Hanni Stutz vor John Appenzeller und Ruth Früh das Spitzenergebnis, alle drei liegen aber ebenfalls unter dem absoluten Mehr von 1545 Stimmen ...

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................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Fast 5 Mio. Franken für Bibliothek und Mehrzweckgebäude Das Einverständnis des Hedinger Souveräns für den Ersatzbau der Scheune am Trottenweg als Schul- und Gemeindebibliothek sowie auch die Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen war eindeutig. Beide Vorlagen erzielten 78 beziehungsweise 84 Prozent Ja-Stimmen. Dementsprechend erfreut zeigten sich sowohl Gemeinderat Ruedi Fornaro, stellvertretend für den abwesenden Gemeindepräsidenten, wie auch der Vorstand der Abteilung Finanzen und Liegenschaften, Bertram Thurnherr. Auch Bibliothekarin Dorli Streit ist glücklich über das Ergebnis und dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Hedingen für das positive Resultat. (mm)

................................................... > Bericht auf Seite 5

Traditionsgemäss wird der neue Säckelmeister Kurt Götschi um Mitternacht von Tamburen, Fahnenträgern und fackeltragenden Gesellen durch Hausen eskortiert. (Bild Martin Platter) Alle drei Jahre wählen die Gesellen des Hausemer Gesellschaftsguts an ihrer Gemeindeversammlung einen neuen Säckelmeister, der zugleich Präsident ist. Samstagnacht war es wieder so weit. Die alteingesessenen Hau-

semer Familien, die sich vor 446 Jahren zur verschworenen Brüderschaft vereint hatten, tagten und feierten. Höhepunkt war der traditionelle Fackelzug um Mitternacht, bei dem der frisch gewählte Säckelmeister – dies-

mal Kurt Götschi – von zahlreichen Tamburen, Fahnenträgern und Gesellen durch Hausen am Albis eskortiert wurde. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Bezirk Affoltern

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Feuerwehrgebäude: Wettswil stimmt deutlich zu, Bonstetten lehnt ab Enttäuschung bei Gemeindepräsidenten und Feuerwehr-Kommandant Das Verdikt ist in beiden Gemeinden deutlich ausgefallen: Wettswilerinnen und Wettswiler stimmen einem neuen, gemeinsamen Feuerwehrgebäude mit 1558 zu 246 Stimmen klar zu, während die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bonstetten dieses mit 886 Ja- und 1176 Nein-Stimmen ablehnen. ................................................... von urs e. kneubühl Der vom Bezirksrat zwar abgelehnte Stimmrechtsrekurs der Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde Bonstetten gegen die Weisung zur Feuerwehrgebäude-Abstimmung hat, so scheint es, die Abstimmung vom Wochenende womöglich beeinflusst.

Bonstetterinnen und Bonstetter lehnten den Kredit von 2,2 Millionen Franken für die Erstellung eines neuen Feuerwehrgebäudes Bonstetten/Wettswil klar ab. Lediglich 886 Stimmen entfielen auf ein Ja, während 1176 Stimmberechtigte ein Nein in die Urne legten. So deutlich hat Gemeindepräsident Bruno Steinemann das Verdikt nicht erwartet: «Die Vorlage ist über Erwarten deutlich abgelehnt worden. Ich habe auf ein knapperes Resultat getippt.» Bonstettens Gemeindepräsident bedauert die Ablehnung: «Es ist schade, wir hätten da eine gute Anlage bekommen, davon bin ich nach wie vor überzeugt. Ausschlaggebend für das Nein dürfte die finanzielle Situation unserer Gemeinde sein», vermutet er. Für die Nachbargemeinde Wettswil, wo die Vorlage über den Kredit von 3,3 Millionen Franken für das

neue, gemeinsame Feuerwehrgebäude mit 1558 zu 246 Stimmen ein sehr deutliches Ja erhielt, ist das Bonstetter Nein bitter, wie Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger ausführt: «Der negative Entscheid der Bonstetterinnen und Bonstetter ist für uns ganz bitter. Mir tut dieses Nein richtig weh.» Er habe bis zuletzt gehofft, dass lediglich das mit der Erstellung des Feuerwehrgebäudes im Zusammenhang stehende Strassenprojekt abgelehnt, dem Feuerwehrgebäude aber doch zugestimmt würde, bedauert Eichenberger. Das angesprochene Projekt zur Sanierung der Dorfstrasse mit Erneuerung der Wasserleitung sowie der Umlegung des Isenbachs erfuhr denn auch ein noch deutlicher ablehnendes Ergebnis als der FeuerwehrgebäudeKredit: 610 Ja stehen da 1386 Nein gegenüber.

Das Bonstetter Nein wirft nun, laut Hanspeter Eichenberger, zahlreiche Fragen auf: «Was geschieht jetzt mit dem Land, frage ich mich ebenso wie welche Entscheidungen wird die Kantonspolizei betreffend ihres zukünftigen Stützpunktes treffen?» Der Wettswiler Gemeindepräsident befürchtet, die Kantonspolizei werde sich nun Birmensdorf zuwenden, um dort einen Stützpunkt zu erstellen. «Das könnte durchaus bedeuten, dass der Posten in Wettswil zukünftig ganz wegfallen könnte ...» Eichenbergers Befürchtungen betreffen aber auch die gemeinsam mit Bonstetten und Stallikon betriebene Feuerwehr Unteramt. «Es ist durchaus möglich, dass es jetzt etliche Leute im Korps gibt, die ihr freiwilliges Engagement nun zurückstecken werden und das Korps auseinanderfallen könnte. Dies wäre natürlich eine ganz

Maschwander entscheiden sich für Naturbad Rückbau klar abgelehnt – Stichentscheid mit 124 zu 146 Stimmen Die Maschwander Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich in der kommunalen Abstimmung deutlich gegen den Rückbau des Schwimmbades und im Stichentscheid mit einem Mehr von 22 Stimmen für die Variante Naturbad entscheiden.

Anfang 2014 ist voraussichtlich der Baustart der ersten von drei Etappen für den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf. Das Stimmvolk der sechs Zweckverbandsgemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil, Aesch, Birmensdorf und Uitikon genehmigte den Baukredit von 25,6 Mio. Franken deutlich mit 7963 zu 1034 Stimmen. «Das war ein Entscheid der Vernunft», sagt der Verbandspräsident Ringo Keller. Mit dem Kredit könne die Kläranlage für die Zukunft gerüstet werden. «Nun haben wir wieder für lange Zeit Ruhe.» Wegen des Wachstums in der Region stösst die Kläranlage Birmensdorf an ihre Grenzen. Sie muss deshalb ausgebaut und saniert werden. Die Kapazität der Anlage soll für 33 000 Personen ausreichen. So gross schätzen die Zweckverbandsgemeinden die Bevölkerung in der Region 2035 ein. (LIZ)

Kein Rückbau der Maschwander Badi. Jetzt kommt die Variante Naturbad. (Archivbild) nen Nachtragskredit von 90 000 Franken zur Schwimmbad-Sanierung mit 61:56 Stimmen noch mit knappem Mehr gut. Die kritischen Stimmen, welche damals einen stärkeren Einbezug der Bevölkerung und weniger externe Experten verlangten, blieben in der Folge nicht stumm. Das zeigte sich auch anlässlich der Informationsveranstaltung im Januar dieses Jahres, an welchem eifrig diskutiert wurde. Es blieben noch offene Fragen, etwa jene, ob nach einer Überschwemmung ein Chlorbad rascher wieder in Betrieb genommen werden könne als ein Naturbad. Ganz klar haben sich nun Maschwanderinnen und Maschwander gegen den kompletten Rückbau des sanierungsbedürftigen Dorfschwimm-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Klares Ja zum Ausbau der Kläranlage Die sechs Trägergemeinden haben den Kredit von 25,6 Mio. Franken für den Ausbau der Kläranlage Birmensdorf bewilligt.

................................................... von urs e. kneubühl

Hoch erfreut über das deutliche Nein zum Rückbau des Schwimmbades durch die Stimmbevölkerung zeigt sich am Sonntagabend Maschwandens Gemeindepräsident Andreas Binder: «Der klare Entscheid im Verhältnis 20:80, mit welchem die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger unserer Gemeinde den Rückbau des Schwimmbades abgelehnt haben, macht mir genauso grosse Freude, wie die sehr hohe Stimmbeteiligung, die bei über 66 Prozent liegt. Mein Dank geht insbesondere an die Arbeitsgruppe, welche sehr gute Arbeit geleistet hat.» Den Stichentscheid der Maschwanderinnen und Maschwander bezüglich Sanierung zugunsten eines Natur-, statt eines Chlorbades, kommentiert Binder so: «Der Gemeinderat hat ja ursprünglich auch die Naturbad-Variante verfolgt, sich dann aufgrund finanzieller Überlegungen für die Unterstützung der günstigeren Chlorbad-Variante entschieden. Nun haben Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Naturbad den Vorzug gegeben und damit geht es jetzt an die Umsetzung dieser Variante.» Die Schwimmbad-Abstimmung vom vergangenen Wochenende war im Vorfeld nicht unumstritten. Im Juni vergangenen Jahres hiess die Gemeindeversammlung einen entsprechenden Rückweisungsantrag für ei-

schlechte Konsequenz.» Für Ueli Müller, Kommandant der Feuerwehr Unteramt, jedenfalls ist der Bonstetter Nein-Entscheid sehr ernüchternd: «Ich bin enttäuscht und mir fehlen die Worte.» Es brauche dennoch auf jeden Fall Lösungen, meint er, man könne jetzt nicht einfach nichts tun. Dies bestätigt auch Hanspeter Eichenberger: «Im Moment wissen wir zwar noch nicht weiter, aber es muss etwas getan werden. Nun müssen wir baldmöglichst zusammensitzen und nach machbaren Lösungen suchen.» In beiden Gemeinden deutlich angenommen wurde schliesslich lediglich die Vorlage des Ausbauprojektes der Kläranlage Birmensdorf mit der Bewilligung des dafür geforderten Kredits von 25,65 Millionen Franken: In Bonstetten wurde dieser Vorlage mit 1550 Ja zu 470 Nein, in Wettswil mit 1566 Ja zu 174 Nein zugestimmt.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

bades entschieden. Von den 298 eingegangenen Stimmzetteln zeigten deren 229 ein Nein und lediglich 57 ein Ja. Damit folgte der Souverän hier der Empfehlung des Gemeinderates und verweigerte der Rechnungsprüfungskommission, welche den Rückbau empfohlen hatte, die Gefolgschaft.

22 Stimmen mehr für das Naturbad Wesentlich weniger entschieden zeigten sich Maschwanderinnen und Maschwander dann im Dekret um die zwei vorgelegten Sanierungsvarianten: die Chlorbad-Variante mit Kosten von 1,32 Millionen Franken und die Naturbad-Variante mit Kosten von 1,54 Millionen Franken. Auf 200 gegen

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

66 Stimmzettel (30 ohne Antwort) gaben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einerseits der günstigeren Chlorbad-Variante den Vorzug, andererseits sprachen sich aber auch deren 165 gegen 100 Stimmberechtigte (31 Stimmzettel blieben hier ohne Antwort) zugunsten der Naturbad-Variante aus. Aufgrund der doppelten Zustimmung musste schliesslich die mit Vorlage 2 ebenfalls verbundene Stichfrage entscheiden. Und hier obsiegte das Naturbad knapp mit 146 zu 124 Stimmen, 26 Stimmzettel wurden ohne Antwort eingelegt. Damit ist klar, das Maschwander Freibad, das 1971 eröffnet wurde, verschwindet nicht, sondern wird zukünftig durch ein Naturbad ersetzt.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Heute Dienstag, 5. März, feiern Helga und Arthur Graber-Wilhelm in Affoltern das Fest der diamantenen Hochzeit. Wir gratulieren herzlich zum 60jährigen Ehebund, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Trudi Frei-Egli gratulieren. Sie feiert morgen Mittwoch, 6. März, ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag und weiterhin alles Gute.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


TODESANZEIGE

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Traurig verabschieden wir uns in Liebe und mit guten Gedanken von unserem Vater, Ehemann, Schwiegervater und Bruder

Dieter Hartmann 9. Februar 1946 – 27. Februar 2013

Du hast diese Welt unerwartet bei dir zu Hause und ohne langes Leiden verlassen. Wir tragen dich in unseren Herzen.

Bestattungen Hausen am Albis Am 20. Februar 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Jan Hartmann und Martha Brandstetter Stephan und Andrea Hartmann mit Dominic Ursula Hartmann Susi und Sepp Berni mit Familie

Roshardt geb. Elsener, Martha

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 13. März 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.

geb. 8. März 1917, von RapperswilJona SG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis, Alterswohnheim Seewadel.

Wer den Verstorbenen anders als mit Blumen ehren möchte, gedenke der MS-Gesellschaft, Postkonto 80-8274-9.

Die Beisetzung findet am Montag, 11. März 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Traueradresse: Jan Hartmann, Zurlindenstrasse 301, 8003 Zürich

ABSCHIED UND DANK

Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 22. Februar 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Studer, Willi Otto geb. 15. Februar 1932, von Niederried bei Interlaken BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung hat am 1. März 2013 im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 26. Februar 2013 ist in Lichtensteig SG gestorben:

Bleiker, Rudolf geb. 21. August 1933, von EbnatKappel SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Hölibachstrasse 128. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 6. März 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Wir haben Abschied genommen von meinem lieben Mann, unserem Vater, Grossvater, Schwager und Götti

Willi Studer-Künzler 15. Februar 1932 – 22. Februar 2013

Nach einem Hirnschlag an seinem 81. Geburtstag durfte er im Spital Affoltern friedlich einschlafen. Wir vermissen dich: Nelli Studer-Künzler Willy und Helen Studer-Küttel Iris und Reto Marco Hugo Studer Verwandte und Freunde Danken möchten wir den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern für die gute Betreuung. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Nelli Studer-Künzler, Riedmatt 10, 8915 Hausen am Albis

TODESANZEIGE Nach einem langen, erfüllten Leben durfte unsere liebe

Martha Roshardt-Elsener 8. März 1917 – 20. Februar 2013

im Haus zum Seewadel kurz vor ihrem 96. Geburtstag friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Brigitte und Armin Brunner-Roshardt mit Philipp und Matthias Kurt und Claire Roshardt-Bollinger mit Sandra, Alex und Familie Martin und Jrina Roshardt-Holà mit Daniel und Familie Felix und Ingrid Roshardt-Schachner mit Dominique und Familie Christoph und Steffi Die Urnenbeisetzung findet am Montag, den 11. März 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Weid, Hausen am Albis, statt. Die Abdankungsfeier erfolgt anschliessend in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Personalvereins Haus zum Seewadel, 8910 Affoltern a. A., Postkonto 85-796182-8 (Vermerk: Martha Roshardt-Elsener). Traueradresse: Brigitte Brunner-Roshardt, Pfruendhofstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

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Ausgabefreudiger Hedinger Souverän Für knapp fünf Millionen werden ein Ersatzbau, Renovationen und Erweiterungen bewilligt Mit überwältigendem Mehr stimmten die Hedinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einer neuen Schul- und Gemeindebibliothek sowie der Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes im Schachen zu.

ger mit einem Ja zu und nur gerade 275 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung war mit 56,1 Prozent beziehungsweise 55,9 Prozent ungewöhnlich hoch. Der den abwesenden Gemeindepräsidenten vertretende Tiefbau- und Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro zeigte sich über die Abstimmungsergebnisse hoch erfreut.

................................................... von martin mullis Kurz nach zwölf Uhr mittags waren im Hedinger Gemeindehaus strahlende Gesichter anzutreffen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde hatten den beiden Vorlagen mit grosser Mehrheit zugestimmt. Die Vorlage für den Ersatzbau der Scheune am Trottenweg als Schul- und Gemeindebibliothek für knapp 2,5 Millionen Franken erhielt 1102 Ja, es waren lediglich 211 Nein-Stimmen zu zählen. Fast das gleiche Bild ergaben die Abstimmungsergebnisse für die Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7. Den dafür notwendigen 2,4 Millionen Franken stimmten 1015 Bürgerinnen und Bür-

Eindeutige Resultate

Grosse Zufriedenheit über die Abstimmungsergebnisse: Bibliothekarin Dorli Streit und Gemeinderat Bertram Thurnherr. (Bild Martin Mullis)

Er wertet die hohe Zustimmung auch als positives Zeichen für die weiteren in der Gemeinde noch anstehenden und nötigen

Sanierungen. Er glaubt das gute Ergebnis auch als solide Zufriedenheit des Souveräns mit der politischen Tätigkeit der Behörden werten zu dürfen. Grosse Zufriedenheit zeigt auch Bertram Thurnherr, Vorsteher der Abteilung Finanzen und Liegenschaften. Er ist überzeugt, dass das eindeutige Resultat die Abdeckung der Raumbedürfnisse von Schule und Hort für die nächsten zehn Jahre ermögliche. Die Umsetzung der nun bewilligten Bauvorhaben werde jetzt mit Elan vorangetrieben, so Thurnherr. Die Bibliothekarin Dorli Streit erlaubt auf eine entsprechende Frage dem Journalisten, jegliche positiven Superlative für ihren Kommentar zum Abstimmungsergebnis zu verwenden. Sie strahlt überglücklich und freut sich auf die spannende Zeit der Planung und des Baus der neuen Bibliothek. Ein wichtiges Anliegen ist ihr aber auch, einen grossen Dank an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hedingen auszusprechen, die mit ihrem Ja dafür sorgen, dass die Bibliothek im Dorfzentrum betrieben werden kann.

So stimmten die Gemeinden im Bezirk am Wochenende


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Dienstag, 5. März 2013

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Gesellschaftsgemeindeversammlung in Hausen – eine fröhliche Angelegenheit Kurt Götschi wird von 63 Gesellen einstimmig zum neuen Säckelmeister gewählt Wer geglaubt hatte, das 1567 gegründete Gesellschaftsgut Hausen sei ein Altherrenclub, sah sich an der Gemeindeversammlung am Samstag eines Besseren belehrt. Eine grosse Anzahl junger Mitglieder zeigte Interesse an der jahrhundertealten Tradition mit dem mitternächtlichen Fackelmarsch des neu gewählten Säckelmeisters. ................................................... von martin platter Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn der Hausemer Gesellschaftsgemeindeversammlung trafen immer mehr Mitglieder im Mehrzweckgebäude ein. Die männlichen Vertreter alteingesessener Hausemer Geschlechter, die heute noch alle drei Jahre eine Tradition pflegen, die vor 446 Jahren begründet wurde. Das Gesellschaftsgut Hausen ist eine Art Landzunft, die zu einer Zeit entstand, als es noch keine Verfassung, keinen Schweizer Franken und keine Sozialwerke gab. Man bildete eine wehrhafte, brüderliche Einheit, um sich gemeinsam gegen die damaligen Unsicherheiten zu wappnen: Brände, Armut, (Religions-)Kriege und fremde Vögte. Über die Jahrhunderte wurde die Mitgliedschaft von den Vätern an die Söhne weitervererbt. Wer nun geglaubt hat, diese nach heutigen Massstäben zunächst doch recht antiquiert anmutende Vereinigung stiesse höchstens noch bei der gesetzten Generation auf Interesse, wurde am Samstagabend vom Gegenteil überzeugt. Das Brauchtum lockte überraschend viele Junge ab 16 Jahren, dem offiziellen Eintrittsalter, an.

Versammlung nach striktem Protokoll Der Abend folgt einem strikten Protokoll. Bevor die eigentliche Bürgergemeindeversammlung beginnt, gibt es eine nahrhafte Stärkung für alle: Kar-

toffelsalat mit Schüblig. Dann erst beginnt die eigentliche Versammlung, welche die üblichen Traktanden beinhaltet. Keinesfalls ein reiner Folkloreanlass, wie sich bereits bei der Wahl der Stimmenzähler zeigte, die ein Geselle erfolgreich widerrief. Säckelmeister-Stellvertreter (Vizepräsident) Philipp Huber liess sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und leitete die Situation wie auch die gesamte Versammlung souverän. Während 150 Jahren betrug die Auszahlung an jeden Gesellen acht Franken, die sich aus dem Kapitalgewinn des Gesellschaftsvermögens von rund 40 000 Franken sowie Spenden alimentiert. Entsprechend blieb die vom Vorstand wegen der angespannten Finanzlage vorgeschlagene Reduktion auf fünf Franken nicht ohne Reaktion. Alt-Säckelmeister Werner Huber gab – wie schon sein Vorgänger Hans Ruedi Ringger – zu bedenken, dass «fünf Franken im Hosensack nicht klimpern». Es solle jedoch klimpern. Deshalb spende er pro Geselle noch drei Einfränkler dazu. Der Vorschlag wurde mit frenetischem Applaus gutgeheissen.

Konkurrenzverbot ohne Abfindung Vorstandsmitglied Hans Ueli Sidler, der wegen beruflicher Belastung seinen Rücktritt eingereicht hatte, wurde auch ohne Millionenabfindung mit der Auflage aus dem Vorstand entlassen, dass er in den kommenden fünf Jahren in keinem anderen Vorstand Einsitz nehmen dürfe. Die Versammlung quittierte es mit Gelächter. An seiner Statt wurde der Ebertswiler René Baumann ins Gremium gewählt. Als neuer Säckelmeister wurde schliesslich Kurt Götschi bestimmt, der in Ebertswil aufgewachsen ist. Kurzweilig zeichnete der heute 71-Jährige seine bewegte Vergangenheit nach. Nach der Lehre auf der Gemeindeverwaltung Hausen, wirkte er als 20-Jähriger zunächst als Standesbeamter in Herrliberg, wo er auch heute

Von seinem Schreiber Hugo Lier und seinem Stellvertreter Philipp Huber (verdeckt) wird der frisch gewählte Säckelmeister Kurt Götschi in die feierliche Robe eingekleidet. (Bild Martin Platter) wieder wohnt. Die längste Arbeitszeit amtete er jedoch in Urdorf, wo er bis zur Pensionierung mit seiner Familie gelebt hatte. Mit seinem beruflichen Hintergrund ist Götschi der richtige Mann, um das Hausemer Gesellschaftsgut in die Zukunft zu führen. Aktuelle Gesetzesänderungen, wonach die Söhne nicht mehr automatisch den Nachnamen des Vaters übernehmen, machen eine Anpassung der Satzung nötig, damit die Mitglieder nicht aussterben. Zudem soll die baldige Erstellung einer Homepage und die Digitalisierung alter Dokumente das Erbe vor dem Vergessen und dem Verfall bewahren.

Begeisterte Gemeinderäte Gemeinderat und Kulturvorstand Georges Köpfli, der die Versammlung im Namen des Hausemer Gemeinderates zusammen mit Bildungsvorsteher Hans Amberg beehrte, zeigte sich in seiner kurzen Ansprache beeindruckt. Wer seine Vergangenheit nicht kenne, könne die Gegenwart nicht begreifen und die Zukunft nicht gestalten, sagte Köpfli. Als Dank für die Einladung überreichte er Säckelmeister Götschi und dessen Stellvertreter Huber als Präsent je ein Buch «Grüsse aus Hausen». In Postkarten und Kurzgeschichten bildet es den Werdegang der Ober-

ämtler Gemeinde ab. Nicht nur das: Bei der anschliessenden Versteigerung von Gaben bot Köpfli lustvoll mit und fühlte sich – wie Amberg – sichtlich wohl unter den Gesellen. Nach dem traditionellen Fackelmarsch um Mitternacht, bei dem den neugewählten Säckelmeister Tamburen, Fahnenträger Bruno Götschi und die Gesellen durch Hausen eskortierten, wurde das Nachtessen eingenommen: Braten mit Gemüse und Teigwaren, traditionsgemäss spendiert vom neuen Vorsitzenden. Erst in den frühen Morgenstunden machten sich die fröhlichen Gesellen auf den Nachhauseweg, so, wie vor 446 Jahren.

Die Säuli sind wieder zurück In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde sie geklaut, die Bronzefigur vom Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Fast ebenso ge-

heimnisvoll ist nun eine neue Skulptur aufgetaucht – sehr zur Freude der Passanten. Vergangenen Freitag hatte der Gemeinderat Affoltern im «Anzei-

ger» angekündigt, die gestohlene Bronzefigur vom Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse durch eine möglichst originalgetreue Reprodukti-

on zu ersetzen. Doch nun scheint ihm jemand zuvorgekommen zu sein: Seit einigen Tagen ziert eine neue Skulptur den Brunnen. Mit der Treue zum Original scheint es der unbekannte Künstler allerdings nicht so genau genommen zu haben. Anstelle der Bäuerin mit Ferkel und zwei Schweinen grinsen nun nämlich zwei «Säuli» vom Sockel. «hei schwein gha», ist stirnseitig in letzteren eingeritzt: «mir si wieder do», heisst es auf der linken Seite und

rechts die bange Frage: «wie lang äch?» Die neue Skulptur erregt jedenfalls Aufsehen. Passanten bleiben stehen, um einen Blick auf das Werk zu werfen. Wer es wohl kreiert hat? Fast jeder Betrachter hat seine eigenen «Verdächtigen», und so mancher hofft, dass die sympathische Skulptur bleibt – möglichst bis die Reproduktion der originalen Skulptur fertiggestellt ist. (tst.)

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Eine neue Skulptur für den Säulibrunnen in Affoltern. Ein unbekannter Künstler hat die Idee des Gemeinderats in vorauseilendem Gehorsam umgesetzt. (Bild Thomas Stöckli)

Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Helfen Sie bitte mit, solche Inserate zu finanzieren. Einzahlungsscheine bitte bei uns bestellen. www.verein-zweckverband.ch info@verein-zweckverband.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. März 2013

Atelierbesuch bei Hans-Ulrich Steger Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (77) «H.U.St», die Kürzel von HansUlrich Steger waren während Jahrzehnten den Zeitungslesern in der Schweiz ein Begriff. Seine kritischen, witzigen und anspruchsvollen Karikaturen im «Tages-Anzeiger», der «Weltwoche», sowie im «Nebelspalter» machten ihn national bekannt. Am 21. März feiert der Maschwander seinen 90. Geburtstag. Im Korridor, welcher zu seinem Atelier führt, deutet Hans-Ulrich Steger auf ein grosses von ihm gemaltes Ölbild. Es zeigt eine Kathedrale in einer südfranzösischen Stadt. «Gestern erst habe ich Autor Willy Hug. daran wieder etwas verändert. Wenn ich meine Bilder sehe, will ich daran ständig arbeiten», erwähnt er, als er mein Erstaunen bemerkt. Denn auf dem Bild sehe ich auch das Entstehungsjahr: 1982. Steger fühlt sich herausgefordert, an seinen Bildern immer weiter zu arbeiten. Malen ist denn auch seit jeher eine seiner Passionen geblieben. An über 60 Ausstellungen hat er in all den Jahren teilgenommen. Er geniesst es, sich beim Malen seiner Öl- und Acrylbilder über einen längeren Zeitabschnitt mit einem Bild befassen zu können. Dies im Gegensatz zu den Karikaturen, welche er früher immer fast tagesaktuell den Zeitungen ablieferte. Als Karikaturist zeichnete er während über 50 Jahren und ist damit auch bekannt geworden. Sein Bekanntheitsgrad zeigte sich eindrücklich, als vor zehn Jahren aus Anlass seines 80. Geburtstages im Stadthaus in Zürich eine Ausstellung mit einer Feier eröffnet wurde. Die grosse Halle war randvoll mit Gästen besetzt. Aktuelles Wissen über weltpolitische, nationale und regionale Ereignisse und Entwicklungen waren für ihn als scharfen Beobachter unabdingbar, um die Karikaturen zu zeichnen. Dieses Wissen beschaffte er sich durch tägliche Lektüre mehrerer Zeitungen, sozusagen als Pflichtprogramm. Als zeichnerische Vorlage diente ihm eine umfangreiche Dokumentation, welche er angelegt hatte und ständig erweiterte. Aber die Ideen musste er sich selbst ausdenken, was denn auch einen guten Karikaturisten ausmacht. Seine Zeichnungen, anspruchsvoll, oft kleine Kunstwerke, bereiteten nicht immer allen eitel Freude. Schnell hiess es damals: von Moskau bezahlt! «Gab es auch negative Reaktionen?», frage ich ihn. «Ja, einmal», erinnert er sich schmunzelnd, «da gab es ein Bundesgerichtsurteil gegen den ‹Tages-Anzeiger› wegen meiner Karikaturseite ‹Club Medityrannis›. Heute wäre diese Reaktion kaum mehr denkbar».

Die Zeichnung von Maschwanden Einmal zeichnete er auch sein Dorf Maschwanden. Aber nicht so idyllisch wie es sich heute zeigt, sondern überquellend mit Fahrzeugen, Lastwagen, Panzern, Helikoptern und Militärflugzeugen. Steger erklärt dazu, dass es sich eine Zeit lang fast tatsächlich so verhielt. In der alten «Gerbi» befand sich damals ein Kantonnement für das Militär. Draussen bei den Waschanlagen, liessen die Soldaten ihre mitgebrachten Radios laufen, Panzer kurvten herum, Lastwagen fuhren zum Kieswerk hin und zurück und Ausbildungsflüge der Swissair machten vom Flugplatz Hausen aus ihre Rundflüge

über Maschwanden. Es war auch in jener Zeit, als eines Tages fremde Männer mit Messgeräten entlang der Dorfstrasse hantierten. Erst als Maschwander Bürger diese Vermesser ansprachen, wussten sie Bescheid: Die Dorfstrasse sollte begradigt werden, Kurven verschwinden, altvertraute Häuser ebenso, dies ohne Rücksicht auf das gewachsene Dorfbild. Ein solch radikal ausgeführtes Beispiel gab es bereits in einer Säuliämtler Gemeinde. In anderen Dörfern wurden einzelne markante Häuser bei Nacht und Nebel aus denselben Gründen abgerissen. Aber die Maschwander boten Widerstand und konnten so ihr vertrautes Dorfbild bewahren. Begründet wurden die Begradigungen unter anderem damit, dass die Schulkinder so sichere Schulwege hätten. «Heute jedoch», so Steger «wollen sie das Gegenteil machen, die Strassen werden bei den Einmündungen künstlich verengt.» Die Erlebnisse mit den Strassenbegradigungen und Hausabbrüchen bewogen Steger zusammen mit Reinhard Möhrle und Theo Kimmich dazu, die Vereinigung «Pro Amt» zu gründen. Ziel war es, der Zerstörung der ländlichen Dorfstrukturen im Säuliamt Einhalt zu gebieten. Widerstand war auch gegen die Linienführung der Autobahn N4 angebracht. In Zwillikon war eine Brücke über das Dorf geplant. Gefordert wurde von «Pro Amt» die Zimmerbergvariante. Es kam dann bekanntlich anders. Doch der Widerstand lohnte sich, die heutige Führung der Autobahn ist viel moderater als einst geplant. Im Rückblick sieht Steger sein Engagement im «Pro Amt» als durchaus lohnenswert.

Hans-Ulrich Steger im Atelier vor dem Bild «Argos» (Dorfwächter).

«Findelgrinder» und poetische Erzählungen Ich würde ihm sein Alter nicht geben, wenn ich ihn so vor mir sitzen sehe. Er strahlt viel Schalk aus, aber auch Zufriedenheit. Noch immer funkelt Feuer aus seinen Augen und doch auch Ruhe und Milde. Er steht auf, um mir eine Auswahl von seinen früheren und jetzigen Arbeiten zu zeigen. Waren es früher eher gegenständliche Gemälde mit Ölfarben, so sind es heute moderne, grossflächige Farbkompositionen mit Acryl. Sein grosszügiges Atelier im Dachstock einer umgebauten Scheune, angelehnt an sein Wohnhaus, wirkt aufgeräumt. Die Sujets einiger Gemälde weisen auf seine vielen Reisen hin. Doch davon später. In einer Ecke steht eine Figurengruppe, welche meine Aufmerksamkeit erregt. Bei näherem Betrachten kann ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen: Es sind «Grinde», hergestellt aus Abfallmaterial «Findelgrinder», dreidimensionale Karikaturen, nennt er sie. Sie stehen nebeneinander wie ein Männerchor. Dazu benötigte Steger alte Schuhe, Velosättel, Handschuhe, Körbe, Brillen, zusammengedrückte Bleche und vieles mehr. Es ist diese vielseitige Kreativität Stegers, welche so beeindruckt. 1972 und 1980 gewann er Wettbewerbe für Reiseandenken. Steger ist auch Autor zahlreicher Bücher. Viele sind bereits vergriffen. Noch erhältlich dank Neuauflagen sind die beiden Kinderbücher «Reise nach Tripiti» und «Wenn Kubaki kommt» mit bezaubernden bunt aquarellierten Federzeichnungen und poetischen Erzählungen. Als begabter Wortspieler zeigt er sich auch in seiner «Sprachmüllkippe» auf seiner Homepage oder in veröffentlichten Schriften.

Ostergebäck aus dem Balkan Sein grosser Arbeitstisch steht an einem Fenster, viele Stifte liegen griffbe-

Schweizer Gardist. reit. Vom Fenster aus winkt die weite Ebene des Reusstals. Dort vorne stand einst ein Hügel mit dem Städtchen Maschwanden. Pech für die Ruinen, denn sie standen auf einem Kieshügel, den die Gemeinde abbaute. Die Dorfgeschichte von Maschwanden ist denn auch etwas, das Steger immer faszinierte, seit er 1960 mit seiner Familie hierhergezogen ist. 1972 gründete er zusammen mit Lehrer Gottfried Strickler das Dorfmuseum Maschwanden, ein regionales Juwel. Die reichhaltigen Sammlungen von Werkzeugen und alten Gebrauchsgegenständen sind zu einem grossen Teil sein Verdienst. «Woher stammen diese interessanten Gegenstände aus dem Dorfleben?», will ich wissen. «Vieles davon», schmunzelt er, «habe ich auf Abfalldeponien gefunden. Heute gibt es diese ja nicht mehr.» Aber auch Fotos und Dokumente des früheren Maschwanden ergänzen die Sammlung. Mit diesen Trouvaillen hat er das ganze frühere Dorfleben anschaulich dokumentiert. Die Museumskommission, welcher er heute noch angehört, ist sehr aktiv. Hervorragende Sonderausstellungen bereichern das Museum. Sammler ist Steger auch in anderen Bereichen. Das

Erotische Einlage. (Bild/Zeichnungen zvg.) Glück half ihm, dass von seinen Vorfahren, der Ärztefamilie Steger von Lichtensteig, noch reichlich Fotografien und Dokumente vorhanden waren. Diese Dokumente übergab er dem Toggenburger Museum in Lichtensteig. Mein Blick bleibt in seinem Atelier an einem Regal hängen, in welchem eine Vielzahl alter Spielsachen stehen. Besonders begeistert mich das Modell einer kleinen, rostigen Dampflokomotive. Sie wirkt sehr geheimnisvoll. «Früher wurden manchmal auf den Deponien unerlaubterweise Brände gelegt», erinnert er sich. Darum sieht diese kleine Dampflokomotive heute so aus. Wenn Steger sich dazu bekennt, dass er ein Sammler sei, so bleibt daran kein Zweifel. Auf einer seiner zahlreichen Schubladen in einem Metallgestell lese ich «Ostergebäck Balkan». Diese Figuren, geformt aus Teig und farbenprächtig verziert, hat er von einer seiner zahlreichen Reisen in den Balkan mitgenommen. Auch andere, vorwiegend südliche Länder waren seine Ziele. Schon damals trieben ihn nebst der Reisefreudigkeit auch volkskundliche Interessen an. Gereist sind er und seine Frau in einem kleinen «Döschwo». Sie übernachteten jeweils in einem mitgeführ-

ten Zelt. Steger zeigt mir Landkarten des Balkans, worauf er seine Reisen eingezeichnet hatte «Ich kann heute noch von diesen Erinnerungen und manchen Geschichten zehren», erzählt er.

Ein unermüdlicher, kreativer Schaffer Hans-Ulrich Steger kann auf eine über 70-jährige künstlerische Wirkenszeit zurückblicken. Wie ich ihn kennenlernte, bekam ich den Eindruck, dass er immer sich selbst bleiben konnte. Er liess sich nie verbiegen. Bis heute ist er ein wacher und kritischer Zeitgenosse geblieben. Es würde noch sehr vieles zu erzählen geben über sein Leben und was er alles gemacht hat. Beneidenswert ist, wie fit und beweglich er wirkt, voller Elan und Begeisterung. Ein unermüdlicher, kreativer Schaffer. Der «Anzeiger» und die Leserschaft wünschen dem berühmten Maschwander gute Gesundheit, alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest im Kreise seiner Familie. Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern vom 8. bis 24. März 2013: H. U. Steger, Malerei, Karikaturen, Grafiken, Souvenirs, Sprachmüll.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. März 2013

Beginn der Forellen-Saison an der Reuss

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randnotizen

Traditioneller Anlass der Reussfischer am 1. März Die Mitglieder des Fischervereins Merenschwand warten jedes Jahr etwas ungeduldig auf den Monat März. Erst ab diesem Datum dürfen auch die Forellen in der Reuss wieder gefischt werden. Sie begehen diesen Tag deshalb immer stilvoll mit einem gemeinsamen Imbiss direkt am Flussufer.

Von Peter Burkhard, Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach

Franken und Rappen

................................................... von martin mullis Bereits am frühen Morgen wünschten sich etwas mehr als ein Dutzend Fischer am ersten Tag des Monats März Petri Heil. Die sogenannte «Forelleneröffnung» ist ein Highlight im Vereinsleben des Fischervereins Merenschwand. Ab diesem Tag ist das Fischen der Forellen erlaubt. Und die passionierten Angler, von denen viele in den angrenzenden Zürcher Dörfern wohnen, lassen sich die Gelegenheit am trüben und kalten Märzmorgen nicht nehmen und treffen sich am zürcherischen Ufer der Reuss beim Streichwehr. Sie verteilen sich sofort am Fluss entlang, immerhin reicht das Fischrevier von der Grenze zum Kanton Aargau bei der Kläranlage Ottenbach/Jonen bis hinauf zur Brücke Mühlau. Gegen Mittag brennen in einer Feuerstelle beim Wehr einige grosse Scheite. Auf einem kleinen improvisierten Tischchen steht eine Flasche mit «Frostschutzmittel», auf den Sitzbänken wärmen sich einige Vereinsmitglieder und versuchen gleichzeitig, ihren kleinen Frust mit einem Schluck Hochprozentigem abzubauen.

Ohne Forellen, aber mit einem wärmenden Feuer, v.l.: Markus Reutimann, Markus de Pretto und der Jagdaufseher René Ziegler. (Bild Martin Mullis) Fischen ist mehr als Fische fangen Die Forellen müssen sich im Datum geirrt haben, denn die am Sammelplatz eingetroffenen Fischer können keinen Fang vorweisen. Eine solche Schlussfolgerung kann jedoch nur ein Laie, der vom Angelsport nichts versteht, formulieren. Fischen ist weit mehr als bloss Fische fangen, wird

dem unkundigen Frager erklärt. Da spielt die Verbundenheit zur Natur, die Liebe zum Fluss und natürlich die Kameradschaft eine weitaus grössere Rolle. Diese Eigenheiten demonstrieren die Fischer dann um die Mittagsstunde auch deutlich. Am Reussufer wird bei der Feuerstelle ein grosser Tisch aufgestellt, und in einem langen «Dachkännel» wird ein Fondue ser-

viert. Beim Schmaus mit dem flüssigen Käse und Weisswein fehlen natürlich die vielen Geschichten über meterlange Fische und haarsträubende Angelerlebnisse nicht. Eine kleine Enttäuschung ist bei den Hobbyfischern aber deutlich zu spüren. Seit vielen Jahren sei es nämlich noch nie passiert, dass keine einzig Forelle am Eröffnungsfischen angebissen habe.

forum

Danke fürs Vertrauen! Am Sonntag, 3. März 2013, haben Sie mich zur Bezirksrätin gewählt. Ich freue mich riesig über dieses ausdrucksstarke Zeichen Ihrer Unterstützung. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Stimme und das Vertrauen, das Sie mir damit für die Übernahme des verantwortungsvollen Amtes entgegenbringen. Meine grosse Freude gilt auch der neuen Aufgabe, für die ich mich voll engagieren und nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen werde. Ihr Vertrauen ist für mich Auftrag! In meinen grossen Dank einschliessen möchte ich auch alle Persönlichkeiten, die mich aktiv mit ihren Namen unterstützt haben, meine Parteikollegen, alle Freunde und Bekannten. Nicht zuletzt gilt mein Dank auch den Bezirksparteien EVP, BDP und CVP, die mich in dieser Wahl aktiv empfohlen haben. Ruth Früh, Bonstetten

BDP neu im Bezirksrat Affoltern vertreten Hanni Stutz als BDP-Bezirksrätin gewählt Die BDP des Kantons Zürich ist erfreut über die Wahl ihrer ersten Bezirksrätin im Kanton Zürich. Hanni Stutz aus Stallikon erreichte mit einer erfreulichen Stimmenzahl im ersten Wahlgang das absolute Mehr und zieht im Bezirk Affoltern in den Bezirksrat ein. Sie wird das anspruchsvolle Amt mit ihrer langjährigen Berufs- und Lebenserfahrung kompetent ausüben können.

Im Sinn der BDP

Nach der Wahl am Sonntag: Ruth Früh und FDP-Bezirksparteipräsident Olivier Hofmann. (Bild zvg.)

Die BDP ist erfreut über das klare Ja der Stimmberechtigten zur BVK-Sanierung ohne die damit verbunden Sparmassnahmen und möglichen Steuererhöhungen.

Benachteiligte Paare, die Kinder betreuen Obwohl die meisten Parteien den Bundesbeschluss über die Familienpolitik unterstützten, ist dieser Beschluss am Ständemehr gescheitert. Vielleicht sollten die Politiker und Politikerinnen endlich zur Kenntnis nehmen, dass Beschlüsse, die ausschliesslich Paare finanziell unterstützt, welche ihre Kinder fremdbetreuen lassen, von weiten Teilen der Bevölkerung und der Mehrheit der Stände nicht getragen werden. Denn

jene Paare, welche ihre Kinder selber betreuen, investieren pro Monat ein Salär und wären mit dem Bundesbeschluss über die Familienpolitik gänzlich leer ausgegangen. Eine Vorlage, die auch Paare, welche ihre Kinder selber betreuen, unterstützen würde, wäre gerechter und hätte sicher bessere Chancen. Denn auch Paare, die nur ein Einkommen aufweisen, bezahlen dem Staat Steuern. Mauritius Bollier, Hedingen

Ebenfalls im Sinne der BDP haben sich die Stimmberechtigten zur erforderlichen Ausbildung von Schulleitern geäussert. Die BDP akzeptiert das klare Ja des Schweizer Stimmvolkes zur AbzockerInitiative von Thomas Minder. Die Partei wird bei der Umsetzung konstruktiv mitarbeiten, um das klare Signal auch auf Gesetzesebene entsprechend abzubilden. Die BDP engagierte sich stark für das revidierte Raumplanungsgesetz. Wie die Stimmberechtigten setzt sich die Partei für einen massvollen und intelligenten Umgang mit unseren Landschaften ein. (pd.)

Grosse Freude über die Wahl in den Bezirksrat Affoltern Mit einem deutlichen Resultat bin ich in den Bezirksrat gewählt worden. Für dieses Vertrauen, das mich ehrt und riesig freut, möchte ich mich bei allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, welche mir die Stimme gegeben haben, herzlich bedanken. Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und werde meine Erfahrungen und meine Kraft, wie versprochen, dafür gerne einsetzen. Hanni Stutz, Stallikon

Um es gleich vorwegzunehmen – die Geschichte ist schnell erzählt. Hier die Kurzfassung: ziemlich einfältig, dafür brisant und vital. Ein Import aus den USA und darum mit allerlei Anglizismen durchsetzt (nicht einmal eine anständige Übersetzung bringen sie zustande). Soll wohl Wissenschaftlichkeit suggerieren. In einem Wort: Es ist die Geschichte zeitgeistiger Unvernunft, von Anmassung und Zynismus. Nachdem in einem jahrelangen Prozess das gesamte Gesundheitswesen – jede Diagnose, jede Handlung – in Franken und Rappen umgerechnet wurde und das Scheitern dieses Vorgehens da und dort bereits eindrücklich dokumentiert ist, wird auch in unserem Umfeld immer lauter Gleiches verlangt. So unter dem Motto «wenn es im Gesundheitswesen schon nicht funktioniert, dann können wir es getrost auch noch im Sozialwesen anwenden!» Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Planung und Rechenschaft, auch nichts gegen Messbarkeit und Wirkaussagen. Aber alles gegen Versuche, hochintelligente Interventionsplanungen durch fachfremde Vorgaben zu steuern. Da werden höchst unprofessionell ökonomische Denkmodelle und Qualitätsvorgaben in unseren Bereich importiert, die, vergleichbar mit religiösen Glaubensdogmen, nicht hinterfragt werden dürfen. Mit dem Resultat, dass jenseits von Fachlichkeit stereotype Prozesse beschrieben und quantifizierte Zielsetzungen festgelegt werden. Diese sogenannten Standards sollen in der Konsequenz dazu führen, dass für denselben Preis immer mehr Leistungen angeboten oder dass für weniger Geld dieselben Leistungen erbracht werden . . . und flugs sind wir beim Herrn Nationalrat, der zu Protokoll gab: «Beim Betreuungspersonal habe ich wiederholt Interessenkollisionen ausgemacht, entstanden teilweise aus Mitleid dem Klienten gegenüber.» Ganz genau, im modernen, effizienzgetrimmten Sozialstaat hat Mitgefühl keinen Platz mehr. Er hätte gleich noch anfügen können, dass wir getrost auf Abklärungen und Therapien verzichten können . . . wen interessiert schon das Drama dieser Menschen? Wäre dieser gefühlsamputierte Mainstream-Plauderi möglicherweise mit einem IQ knapp auf der Höhe der durchschnittlichen Körpertemperatur ein Einzelfall, könnte man ihn getrost überhören. Ist er aber nicht. Er gehört zu einer Gruppe, die zunehmend an Einfluss gewinnt. Unter dem Stichwort «günstig produzieren» wird dem schlanken Sozialstaat das Wort geredet. Gefordert wird eine Soziale Arbeit, die auf routinisierte, stereotype Programme zurückgestutzt ist. Der Mensch, die Menschenrechte treten in den Hintergrund, diskutiert werden blosse Effizienzsteigerungen und Kosten. Gefragt wird nicht, was der konkrete Mensch braucht, nur noch was es denn maximal kosten darf. Habe ich Ihnen übrigens schon gesagt, dass unser Trägerverein «Die Alternative» dringend Mitmenschen sucht, die auch noch «mit dem Herzen denken» können und sich im Verein engagieren möchten?


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Dienstag, 5. März 2013

Dublin in Affoltern

Saufrech

Im Irish Pub gibt es immer am letzten Mittwoch des Monats eine Session. > Seite 15

Comic-Ausstellung «Schweine im Amt» in der Regionalbibliothek Affoltern. > Seite 15

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Silbermedaille Schützin Martina Landis an der Druckluft-Schweizermeisterschaft erfolgreich. > Seite 17

«Querbeet» und «Obstgarten» 58 neue Wohneinheiten entstehen im Zentrum von Hedingen

Die Wohga zieht zahlreiche Besucher an. (Bild zvg.)

Das Daheim mit all seinen Facetten Wohga: Über 150 Aussteller auf 10 000 m² Die 11. Wohga Messe Zug vom 7. bis 10. März macht es möglich: Hier kann sich der Besucher an einem einzigen Tag über die Vorteile individueller Architektur informieren, eine Hypothek beantragen und seine Wohnung professionell einrichten. Die Wohga Messe Zug ist so professionell, wie ihre Aussteller es sind. In diesem Jahr inspiriert die Publikums-Themen-Fachmesse mehr als 150 Aussteller zum Mitmachen. Für die Besucher bedeutet das, dass sie sich genau hier ihre ganz persönlichen Fragen rund um Wohnen, Haus und Garten fundiert und umfassend beantworten lassen können. Geboten wird alles von der attraktiven Hypothek zu vorteilhaften Konditionen über Architektur, die einem Gebäude Identität und Persönlichkeit verleiht, bis hin zu dekorativen Elementen im Innenausbau, welche Stau-

Ämtler Aussteller: Halle 1, Stand 105: Mäder Gärten, Gartenarchitektur, Mettmenstetten, www.maeder-gaerten.ch. Halle 3: Stand 302: Frego AG, Sonnen- und Wetterschutz, Ottenbach, www.frego.ch; Stand 311: Finetra AG, Das Bettenfachgeschäft, Affoltern, www.finetra.ch; Stand 314: BüroArchitektur GmbH, Gestaltung von Objekt- und Büroräumen, Affoltern, www.bueroarchitekt.ch / Finetra AG, Das Gartenmöbelfachgeschäft, Affoltern, www.finetra.ch.

raum schaffen, dem Raum eine neue Note verpassen und für Komfort bürgen. (pd.) Wohga Messe Zug, 7. bis 10. März 2013, Messegelände Stierenmarktareal, Zug. Weitere Infos: www.Wohga-zug.ch

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit zwischen Affolternstrasse und Bahnlinie die Baumaschinen vorfuhren. Nun steht die Überbauung – und prägt das Hedinger Dorfzentrum stark. Die ersten 36 Wohneinheiten sind ab April bezugsbereit. Parallel zur Affolternstrasse bietet der Baukörper «Querbeet» bereits ab April 36 naturnahe, stilvolle Mietwohnungen für mobile, unkomplizierte Menschen. Bahnseitig komplettieren zwei formähnliche Wohnhäuser «Obstgarten» die Überbauung, das eine mit elf Miet-, das andere mit zwölf Eigentumswohnungen. Diese sollen ab Juni bezugsbereit sein. Am vergangenen Mittwochabend erhielten Interessierte einen Vorgeschmack, wie ihre zukünftige Wohnung im Obstgarten aussehen könnte. Sie sahen etwa die grosszügigen Bäder und Ankleideräume, aber auch die Komfortlüftung. So lassen sich in jeder Wohnung Luftmenge und Temperatur individuell einstellen. Die Heizenergie dazu liefert der Wärmeverbund Hedingen.

Viele Wohnungen bereits vergeben Einen Eindruck, wie die Wohnungen belebt aussehen könnten, vermittelte die Musterwohnung C6 im ersten Obergeschoss. Gestaltet haben sie die Einrichtungs-Spezialisten von «beeyoo». Statt von Einrichtungshaus zu Einrichtungshaus zu fahren, beraten Inneneinrichter mit dem Sortiment von Schweizer Einrichtungshäusern. «Jeder kann so seinen persönlichen Wohntraum erfüllen», nennt CEO Pe-

«Obstgarten» in Hedingen. Vorne die Miet-, hinten die Eigentumswohnungen.

Der Wohn- und Essbereich in der Musterwohnung. (Bilder Thomas Stöckli) ter Tischhauser den grossen Vorteil. Auch im März bietet sich noch die eine oder andere Gelegenheit, die Wohnungen im «Obstgarten» selber zu inspizieren. Wer noch die Wahl haben will, der sollte sich allerdings beeilen: Die beliebten Attika-Wohnungen mit der grossen Dachterrasse sowie die Gartenwohnungen sind nämlich bereits vergeben.

Dass die Überbauung nicht nur «Obstgarten» heisst, weil das schön klingt, wird sich dann übrigens erst zeigen, wenn auch die Umgebungsarbeiten abgeschlossen sind. Geplant ist eine üppige Bepflanzung – unter anderem eben mit Obstbäumen. (tst.) Infos: www.obstgarten-hedingen.ch / www.querbeet-hedingen.ch.

Jubiläums-Wohnfrühling 50 Jahre Möbel Ulrich in Sursee Aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums ist bei Möbel Ulrich der Wohnfrühling mit vielen Highlights angesagt. Ein Jubiläumsgeschenk und ein grosser Jubiläumswettbewerb warten auf die Kunden.

Bauherren, Architekten, Verkäufer und Vertreter des Aushub-Unternehmens beim ersten Spatenstich. (Bild Thomas Stöckli)

Historisches mit Neuem verbinden Spatenstich zum Projekt Beerlihof in Uerzlikon Sieben 6½-Zimmer-Minergie-Einfamilienhäuser im Holzelementbau entstehen hinter dem «Lindenhof» in Uerzlikon. Fünf davon waren bereits verkauft, als sich vergangenen Donnerstagabend Bauherren, Architekten, Verkäufer und Vertreter des Aushub-Unternehmens bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Spatenstich trafen. Das Projekt Beerlihof bietet exklusive Wohnformen in energetisch öko-

logischer Bauweise. Das bestehende Gutshaus (Baujahr 1854) an der Hauptikerstrasse 2 wird ebenso umgebaut wie das angrenzende Riegelhäuschen. Eine riesige Wohneinheit mit viel Luft bietet die Scheune daneben – sobald ein Käufer gefunden ist, der sie loftartig umbauen lässt. «Alt- und Neubau kombinieren, das sind schöne Aufgaben», findet Architekt Hans-Rudolf Rohner. Die Idee

der Architektengemeinschaft Netzwerk Architekten und Roh-Arch: Die sieben Neubauten werden wie Feldscheunen auf dem Gelände verteilt. Helle Räume mit geschosshohen Fenstern prägen die sieben Häuser. Vier davon verfügen übrigens über einen direkten Zugang zur zentralen Tiefgarage. Bereits Ende 2013 sollen die ersten der Neubauten bezugsbereit sein. (tst.)

Dank Weitsicht und grossem Engagement der Familien Ulrich ist das Unternehmen seit der Gründung im Jahre 1963 stetig gewachsen. Das Möbelhaus Ulrich wird momentan von der 2. Generation von Arthur Ulrich (Einkauf), Walter Ulrich (Finanzen) und Werner Portmann (Logistik) geführt. Ulrich beschäftigt zurzeit 30 qualifizierte Mitarbeiter. Zwei Lehrfrauen werden in den Berufen Wohntextilgestalterin und Kauffrau ausgebildet. Gelernte Fachleute wie Möbelschreiner, Innendekorationsnäherinnen, kaufmännische Angestellte und diplomierte Wohn- und Einrichtungsberater garantieren eine auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Beratung und Planung. Mit dem im Jahre 2003 geschaffenen Umbau hat das Möbelhaus in Sursee am Kottenkreisel ein modernes Erscheinungsbild geschaffen. Auf ca. 7000 m² Ausstellungsfläche wird das Wohnen bei ulrich zum Erlebnis.

Kulinarische und musikalische Highlights am Jubiläumswochenende Vom Donnerstag, 14., bis und mit Sonntag, 17. März, wird bei ulrich Geburtstag gefeiert! Köstliche Grillspezialitäten vom Seminarhotel Sempachersee mit feinem Getränk laden gratis zum Verweilen ein. Zusätzliche musikalische Unterhaltung ist mit der Bourbon Street Jazz Band und der Jazz-Tube Band garantiert, und für die Kinder steht «Spiel und Spass» im ulrich-Kinderparadies auf dem Programm. 50 Jahre sind ein Kunden-Geschenk wert. Das Möbelhaus Ulrich gewährt allen Kunden 10 % Hausrabatt und 5 % als zusätzliches Jubiläumsgeschenk. Dies nebst gratis Beratung, Lieferung, Montage und Entsorgung durch freundliches Fachpersonal. Beim grossen Jubiläumswettbewerb warten als Hauptpreis ein Toyota Aygo im Wert von 16 990 Franken, ein Wheeler-E-Bike im Wert von 5000 und ein Wheeler-Mountainbike im Wert von 3500 Franken auf die Gewinner. ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee, Telefon 041 925 86 86, www.ulrichwohnen.ch.


vermischtes

Anstossen auf den bevorstehenden Ruhestand: Annemarie (links) und Manfred Scheuber bei der Abschiedsfeier. (Bild zvg.)

Nach 40 Jahren Kolb in den Ruhestand Produktionsleiter Manfred Scheuber wurde feierlich verabschiedet. Am 28. Februar 2013 konnte Manfred Scheuber, Produktionsleiter von Kolb in Hedingen sein 40-Jahre-Dienstjubiläum feiern. Dem gleichen Arbeitgeber so lange die Treue zu halten ist nicht selbstverständlich und sicher ein Grund zum Feiern. Da Mani – wie er von allen genannt wird – gleichzeitig seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten hat, liess man sich bei Kolb einiges einfallen, um ihm zu gratulieren und ihn gleichzeitig zu verabschieden. Der extra vorgefahrene GüggeliWagen und die festlich geschmückte «Spedi» zeigten deutlich, dass hier Grosses gefeiert wurde. Die Gästeschar war riesig und die Kolleginnen und Kollegen liessen es sich nicht nehmen, Mani persönlich auf Wiedersehen zu sagen und ihm für die tolle Zusammenarbeit zu danken. Den Apéro für die Gäste musste er gemäss vorbereiteter Rezeptur gleich selber herstellen. In einer liebevoll gestalteten Präsentation liess man ihn noch einmal hochleben. Mani selbst sorgte für einen weiteren Höhepunkt, sang er doch zum Abschied zusammen mit einem «Landsmann» nochmals das Walliserlied. Die beiden Sänger ernteten viel Applaus! Danach wurde dem Jubilar ein Fotobuch, für das viele Anekdoten, Erinnerungen, Wünsche und Bilder zusammengetragen worden waren, über-

reicht. In diesem Buch, das als Ganzes ein künstlerisches Meisterwerk ist, kann Mani in den kommenden ruhigen Zeiten blättern und sich an die Zeit bei Kolb erinnern. Aus dem Wallis nach Zürich gekommen, trat der junge Manfred Scheuber am 1. März 1973 sein Arbeitsverhältnis als Produktionsassistent bei Kolb an. Die Produktion bestand nur aus dem heutigen «Mischbetrieb» und die Firma zählte 45 Mitarbeiter. Alles war klein und überschaubar. Der Jubilar war schon bald Leiter der Produktion in Hedingen und hat während der vergangenen 40 Jahre die Geschichte der Firma intensiv miterlebt und massgeblich zur Entwicklung und dem grossen Wachstum in Hedingen und in Moerdijk (NL) beigetragen. Wurden zu Beginn alle Prozesse im «schwarzen Büchlein» notiert, laufen heute die Prozesse über das SAP und die Anlagensteuerung und werden zentral überwacht. Der Standort Hedingen hat sich in den vergangenen 40 Jahren sichtbar verändert, die Entwicklung ist an allen Ecken und Enden zu spüren. Natürlich hat sich auch die Mitarbeiterzahl stetig erhöht, in Hedingen und Holland arbeiten heute insgesamt 270 Angestellte. «Unser Mani steht für treuen Einsatz, Loyalität und 40 Jahre engagierte Mitarbeit», heisst es bei Kolb, «das Management und die Mitarbeitenden wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute, viel Freude, gute Gesundheit und viele schöne Erinnerungen an die letzten 40 Arbeitsjahre.»

«Von Führung zu Selbstermächtigung» Engel von heute – Gido Schimanski kommt Vom 15. bis 17. März 2013 kommt Gido Schimanski zum ersten Mal in die Schweiz. Als Trance-Coach hilft er seinen Klienten dabei, alte Traumata und oft verborgene Muster aufzuspüren und diese mit Sanftheit aufzulösen. Das Universum sagt nicht Nein – wir tun es ... und wir tun es meistens unbewusst aus unserer alten Konditionierung heraus, die im Unterbewusstsein bis in die Zellen abgespeichert ist. «Lernen auch Sie Ja zu sagen und nehmen Sie das Ruder ihres Lebens wieder in die Hand. Mithilfe der Engel geschieht dies auf eine ausserordentlich sanfte und oft doch unglaublich schnelle Art und Weise. Man kann erfahren, wie praktisch die Engel in seinem Leben wirklich sein können und wie wunderbar es sich anfühlt, wenn man Selbstverantwortung übernimmt und seiner Inspiration folgt», so lautet Schimanskis Botschaft, «Inspired Action, – die inspirierte Aktion, ist oft das fehlende Glied, wenn es darum geht, das Leben unserer Träume zu le-

ben. Mit Führung zu leben heisst, zu vertrauen und den Mut zu haben, der Eingebung zu folgen.» Teilnehmende lernen an diesen Tagen, wie sie die Verantwortung zurückholen. Mithilfe der Engel lassen sie alte und einschränkende Muster los, um neue Strukturen anzulegen. Neue Strukturen, die neue Glaubensmuster kreieren. Es ist nicht der Fokus, der unsere Realität verändert, sondern das, was wir in unserem tiefsten Innern glauben. In dem Moment wo wir unsere Glaubenssätze ändern, wird unsere Realität im Aussen folgen. Es ist Gido ein grosses Anliegen, dass man das Gelernte im Alltag anwenden kann. Lädt man die Engel ins tägliche Leben ein und erfährt man wie viel leichter alles geht. Der Kurs wird wie immer mit einer Trance abgeschlossen, um die Tage zu integrieren, negative Programmierung zu löschen und immer mehr dem eigenen Potential zu folgen. Weitere Infos und Anmeldung: www.balance-motion.com oder Tel. 079 416 06 23.


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Veranstaltungen

Dienstag, 5. März 2013

«Beatles for Sale»

«Die Steinflut»

Das Theater Kanton Zürich gastiert wieder in Stallikon

Beim Bergsturz von Elm kamen 114 Menschen zu Tode. Franz Hohler hat das dramatische Ereignis zu einer Novelle verarbeitet. Die Bühnenadaption davon ist am Samstag, 9. März, um 20.15 Uhr im «Rössli» Mettmenstetten zu sehen.

Auf Initiative des Gemeindevereins gastiert das Theater Kanton Zürich mit dem JukeboxMusical von Stephan Benson am Donnerstag, 14. März, 20.15 Uhr wieder in der Turnhalle Loomatt in Stallikon; am Nachmittag um 13.45 Uhr findet eine Schülervorstellung statt. Das Ensemble des Theaters Kanton Zürich zeigt einen musikalischen Abend mit der grossartigen und unsterblichen Musik der Beatles. Der Hamburger Autor und Schauspieler Stephan Benson hat um die Musik und Texte der «Fab Four» ein Jukebox-Musical entwickelt: «Beatles for Sale». So lautet übrigens auch der Titel des vierten regulären Beatles-Album, veröffentlicht Ende 1974. Die Geschichte spielt allerdings im Hier und Jetzt an einem Freitagabend: Chaos pur im Büro! Beat Lessing (gespielt von Stefan Lahr), ein Werber der ganz alten Schule, ist ein Opfer der grassierenden Wirtschaftskrise, seine Agentur läuft überhaupt nicht, kaum Aufträge, ein Haufen unbezahlter Rechnungen, das Telefon gekappt, der geleaste Kopierer wird demnächst wieder abgeholt. Kurz: ein Kollaps scheint unabwendbar. Seine beiden mehr oder minder begabten Mitarbeiter Paula (Katharina von Bock) und Richy (Brencis Udris) sehen sich wegen ausstehender Lohnzahlungen bereits nach anderen Jobs um. Aber Beat, der Inhaber der Agentur, hat noch einen Trumpf in der Hand; ein Auftrag für einen Fernseh-

Von links: Katharina von Bock, Vera Bommer, Brencis Udris und Stefan Lahr. (Bild Judith Schlosser)

werbespot der obskuren Sekte Audi Dominem, soll das Blatt wenden.

Ein Wettlauf gegen die Zeit Um seine Mitarbeiter bei der Stange zu halten, überlegt sich Beat eine List und er löst damit einen Motivationsschub aus; die Ideen sprühen nur so und das müssen sie auch, denn die Zeit drängt: der Clip für den Werbespot soll am Montag in der Früh übermittelt werden. Während Beat versucht, seine dicke Notlüge zu kaschieren und die Ideen von Richy und Paula unauffällig Richtung Audi Dominem zu kanalisieren, ereilt die drei noch unerwartet Hilfe von Julia (Vera Bommer), einem hübschen, extrem naiven Landei, die in der grossen Stadt eine Karriere als Schauspielerin anstrebt.

Erzähltheater über den Bergsturz von Elm

Als die siebenjährige Katharina Disch mit ihrem vierjährigen Bruder Kaspar am Freitag, den 9. September 1881, das Haus ihrer Grossmutter betrat, wusste sie nicht, dass sie erst wieder bei ihrer Hochzeit von hier weggehen würde. Eigentlich sollten die Kinder nur wenige Tage dort bleiben, doch ein gewaltiger Bergsturz verhindert die Rückkehr zur Mutter. Franz Hohler hat das dramatische Ereignis, bei dem 114 Menschen zu Tode kamen, zu einer ergreifenden Novelle verarbeitet. Hauptfigur ist die

Für Julia haben die beiden Männer mehr als viel übrig, was wiederum Paula auf die Palme bringt – und so beginnt ein vergnüglicher, absurder, rasanter Wettlauf gegen die Zeit – und natürlich gibt es am Schluss doch ein Happy End und sogar etwas Liebe. Musikalisch garniert mit 30 der grössten und schönsten Hits der Beatles, arrangiert und live gespielt von Till Löffler, nach Kräften unterstützt vom Ensemble. Ein rührender und liebevoller Theaterabend, den man nicht verpassen sollte. (Bi)

kleine Katharina, die intuitiv spürt, dass der Berg kommt.

Verschiedene Rollen verkörpern Die Schauspielerin Cornelia Montani bringt unter der Regie von Klaus Henner Russius die Geschichte auf die Rösslibühne. Sie verkörpert im Stück verschiedene Rollen einer Familienund Dorfgemeinschaft im lebhaften Wechsel, vor allem die der Katharina, die gut zuhört, wenn das halbe Dorf über die Bedeutung der Felsbrocken grübelt, die immer öfter den Hang herabkullern. Sie spielt das Mädchen und alle anderen und führt dabei das Publikum durchs Dorf, zu Angebern und Streithähnen, Blinden und Alten, Schönen und Jungen. Und man fühlt sich halb in Sicherheit, aber niemals ganz. Immer wieder donnert ein Stück vom Berg ins Tal. Ein Angsthase, wer sich davor fürchtet. Es gelingt Cornelia Montani, die Dramatik und die Tragödie des Bergsturzes von Elm mit einer Intensität zu spielen, die das Publikum wie gebannt zuschauen lässt. Margarit Maag, bi eus...zMättmistette Eintritt 35 (Legi/AHV 30)

Eintritt Fr. 25.–, Reduktion für AHV/Studenten und

Franken, Billettreservie-

Inhaber von ZKB-Karten. Vorverkauf bei der

rung Tel. 044 767 02 01,

Gemeindeverwaltung (Gemeindehaus) oder der

Abendkasse ab 19.30 Uhr.

Schulverwaltung (Schulhaus Loomatt). Abendkasse

Den Gästen, die im Rössli

ab 19 Uhr geöffnet. Keine Platzreservierungen möglich. Theaterbar ab 19 Uhr und nach der Vorstellung.

essen, werden im Saal

Schauspielerin Cornelia Montani in Aktion. (Bild zvg.)

Sitzplätze reserviert.

Ohrwürmer und Klassiker Mit Kreistänzen das Leben feiern Heimatabend in Birmensdorf

Kurse im Kloster Kappel

Das Programm des Heimatabends vom Samstag, 9. März, ist vielversprechend: Natürlich gehören nebst ein paar Überraschungen wieder Gesang, Tanz, Volksmusik und gute Verpflegung dazu.

Kreistänze sprechen Menschen in ihrer Sehnsucht nach Begegnung auf verschiedenen Ebenen an: in der Beziehung zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zu Gott. Mit den ausgewählten Tänzen aus verschiedenen Traditionen und Stilrichtungen lassen sich Lebensthemen auf vielfältige Weise gestalten. Wer sich offen darauf einlässt, wird verwandelt und neue Kraft und Freude wächst ihr oder ihm zu. Das Thema dieses Tanztages lautet: «Wenn sich Tag und Nacht begegnen». Wie ein Geschenk darf man jedes Jahr die erwachenden Kräfte des Frühlings

Mit viel Freude und Engagement haben die Trachtengruppe Birmensdorf und der Trachtenchor Amt und Birmensdorf wieder ein abwechslungsreiches Abendprogramm vorbereitet. Das Motto dieses Jahr lautet «Nüt Neuis...?» und sagt damit schon viel über die wichtigen Schwerpunkte des Abends aus: Trachten – das heisst Frauen und Männer in farbigen, festlichen Trachten – werden das Bild bestimmen. Und «Nüt Neuis...?» – das heisst Ohrwürmer an Liedern und Klassiker an Tänzen. Ja, der Heimatabend ist ein grosses, fröhliches Fest, an welchem die lebendige Schweizer Volkskultur gepflegt wird. Am 9. März tanzen die Mitglieder der Trachtengruppe lüpfige Tänze. Und die Frauen und Männer des Trachtenchors singen bekannte Lieder. Während des Abends tritt auch

der Panflötist Jörg Frei auf. Umrahmt wird der Abend mit der Ländlermusig Chaschtetörli aus dem Reusstal, die nach dem offiziellen Programm auch zum Tanz aufspielt.

Trachtenchor mit Ämtler Beteiligung Im Trachtenchor Amt und Birmensdorf singen Trachtenleute aus dem Knonauer Amt und der Umgebung. Der Heimatabend der Trachtengruppe Birmensdorf ist einer der jährlichen Höhepunkte. Das Verbindende der beiden Vereine ist die Liebe zur Tracht und zum Volkstümlichen. Die Mitglieder des Trachtenchors tragen die Ämtlertracht mit dem «Puureföifi», einem V auf dem Rücken. Die Tänzerinnen und Tänzer treten in der Birmensdorfer Festtagstracht auf, deren besonderes Merkmal die Rose – sie ziert auch das Gemeindewappen – auf der Schürze ist. Heimatabend am Samstag, 9. März, im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf. Türöffnung um 18.30 Uhr, Abendessen ab 18.45 Uhr. Das Programm beginnt um 20 Uhr. Platzreservierung unter Telefon 044 737 30 06 oder per E-Mail bei ria.liem@bluewin.ch.

Lüpfige Tänze in der Birmensdorfer Festtagstracht. (Bild zvg.)

Lilian Boss-Hofstetter. (Bild zvg.)

annehmen und dankbar die Ruhe und Stille des Winters verabschieden. Die Tag- und Nachtgleiche, die mit dem Frühlingsanfang zusammenfällt, ist ein fliessender Übergang wie die Dämmerung. Die Nacht reicht dem Tag die Hand. Mit fröhlichen und besinnlichen Kreistänzen feiert man gemeinsam das erwachende Licht und den Frühling in sich selbst. Am 18. März, 9.30 bis 16.30 Uhr, Kursleitung: Lilian Boss-Hofstetter, Kosten 90 Franken. Infos und Anmeldung: Telefon 044 764 88 30 oder kurse.theologie@klosterkappel.ch.

Tanzend dem Frühling begegnen … Everdance im Singsaal des Schulhaus Chilefeld, Obfelden Für viele Frauen gehört Everdance zum festen Wochenprogramm, das sie nicht missen wollen. Danach fühlen sie sich beschwingt und energiegefüllt, nehmen alte Melodien summend nach Hause und freuen sich über neu gelernte Tänze. Helen Spörri bietet in Zusammenarbeit mit Pro Senectute Obfelden schon bald zwei Jahre Everdance an. Rezept: Man nehme Evergreens – schöne alte Schlagermelodien –, Schritte aus dem Paartanz, wie Tango, Cha-Cha, Jive, und erstelle Choreografien, die man ohne Partner tanzen kann. Auf diese Weise kann jede das Tanzbein schwingen, sich im Rhythmus wiegen und einfach geniessen. Die lockere, herzliche Atmosphäre und die Kontakte untereinander lassen die Alltagsbeschwerden für eine Stunde in den Hintergrund treten. Keine Frage, dass da-

Ohne Partner kann jede das Tanzbein schwingen. (Bild zvg.) bei Herz und Kreislauf angeregt und die Koordinationsfähigkeit enorm gesteigert werden. Wer dieses Angebot kennenlernen möchte, ist zu einer Schnupperstunde Everdance eingeladen. Getanzt wird am Dienstag- und

Donnerstagnachmittag im Singsaal des Schulhauses Chilefeld, Obfelden. Infos: www.everdance-obfelden.ch oder Telefon 044 761 89 80. Ein Angebot für alle mit Lebenserfahrung ab 60.


Veranstaltungen

Dienstag, 5. März 2013

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Dublin, mitten in Affoltern Im Irish Pub gibt es immer am letzten Mittwoch des Monats eine Session Wenn sich Musikerinnen und Musiker spontan zum Musizieren in einem irischen Pub treffen, nennt man das «Session». Es wird in erster Linie traditionell musiziert, man lernt voneinander, hat Spass – und wenn sich Zuhörer freuen, dann ist das schön, aber nicht zwingend nötig. ................................................... von regula zellweger Viele Iren waren im Lauf ihrer Geschichte gezwungen, ihre Insel zu verlassen und auszuwandern, beispielsweise nach der grossen Kartoffelfäule 1845 bis 1848. Damit wurde die irische Kultur in die weite Welt getragen. Spätestens jetzt ist sie auch in Affoltern angekommen, mit den monatlichen Sessions im Irish Pub in Affoltern. Im Irish Pub trinkt man Bier, Guinness, Ale, Cider oder Whisky, vor allem aber geht es um Kommunikation und Musik.

Vielseitig begabte Musiker Roman Haller spielt Querflöte, verschiedene Tin Whistles, Klarinette, Gitarre, Percussion, Saxofon, Klavier und seit einigen Wochen ist er stolzer Besitzer eines irischen Dudelsacks, genannt Uilleann Pipes. Seine Frau, Stefanie Haller, ist Harfenistin und hat unter anderem auch in Irland studiert. Das junge Paar aus Rifferswil, Eltern von drei kleinen Kindern, hat bereits gemeinsam unter dem Label «Larkin» eine CD mit irischer Musik eingespielt. Roman Haller, der Elektrotechnik und Musik studiert hat, mag diese Art des gemeinsamen Musizierens im Pub: «Hier kann man als Musiker neue Tunes kennenlernen, gleichzeitig plaudern, improvisieren und Spass haben.»

Traditionelle Musikinstrumente Am Tisch hatten bereits eine Geigerin und ein Geiger, ein Mann mit einer irischen Bouzouki, einer mit einer kleinen achteckigen Handorgel und eine Frau mit einer Trommel Platz genommen. Die Tür öffnete sich wieder und ein Mann mit einem kleinen schwarzen Kasten und einem Rucksack betrat den Pub. Man rätselte, und tatsächlich, noch ein «Quetschklavier». Akkordeons nennen die Iren ganz einfach Box. Die Musiker kommen aus der näheren und weiteren Umgebung. Der Geiger Sven Riedo beispielsweise aus Schaffhausen. Neun Musiker, ein Mehrfaches an Instrumenten – und keine Musiknoten. Irische Musik spielt man nach Gehör.

Spielen und lernen Eine Fiddle beginnt einige Noten zu spielen. In den Gesichtern der anderen heiteres Wiedererkennen, und schon fallen Tin Whistles, Holzquerflöte, Akkordeon, Bouzouki und die typisch irische Bodhrán, eine Rahmentrommel, in die flotte Melodie ein. Es wird musiziert, einer holt Bier, die anderen spielen weiter. Die Zuhörer lassen sich von den Rhythmen mitreissen, klatschen begeistert, die Musiker nehmen es gelassen zur Kenntnis – wichtig ist ihnen das gemeinsame Musizieren. Roman Haller hat ein Aufnahmegerät neben sich. Wenn eine Melodie gespielt wird, die er nicht kennt, stellt er das Gerät schnell ein, zu Hause übt er dann und bei kommenden Sessions ist er schon Profi.

Trommel und Dudelsack Gülbün Can, die sich Rose McCan nennt, spielt Bodhrán, Gitarre und singt auch. Sie hat sich einen kleinen Schemel mitgebracht, auf den sie ihre

Zur traditionellen irischen Volksmusik gehören unter anderen Bodhrán, eine Trommel, und verschiedene Flötenarten. Links Gülbün Can, vorne rechts Roman Haller. (Bild Regula Zellweger) Füsse stellt, während die Trommel auf den Oberschenkeln steht. Mit der linken Hand berührt sie die Innenseite des Fells und kann so durch Druck und mit verschiedenen Handpositionen die Tonhöhe variieren oder Dämpfungseffekte erzielen. Die rechte Hand führt den Holzschlägel in rotierenden Bewegungen über das Fell. Am späteren Abend packt Roman Haller seine Uilleann Pipes aus und spielt ein Stück. «Wenn bei Dudelsack-Filmmusik wie etwa bei ‹Titanic› die Tränen kommen, ist es eine Uilleann Pipes, Dudelsäcke gehören eher

in die Kategorie Militärmusik», erklärt Haller. Das Instrument stellt an einen Musiker hohe Anforderungen. «Bei einer Session darf man auch mal falsch spielen», lacht Haller.

Zuhören oder mitmachen Eine Geigerin steht auf, packt ihr Instrument ein und verabschiedet sich. Man sieht sich in einem Monat wieder. Die anderen spielen weiter. Auch einzelne Zuhörer verlassen den Irish Pub und gegen Mitternacht gehen

auch die Musiker. Der reguläre Barbetrieb läuft wie gewöhnlich, es wird geplaudert und zugehört – es ist eine völlig andere Stimmung als beispielsweise in der Tonhalle. Übrigens, bei der letzten Session hat auch eine Geigerin der Tonhalle mitmusiziert. Am 27. März und am 24. April finden im Irish Pub weitere Sessions statt, ein Geheimtipp für Leute, die gern qualitativ hochstehende irische Musik hören – oder gern mitspielen. Irish Pub in Affoltern: www.dublincity.ch, Rose McCan: www.irishevents.ch

Saufreche Feststellungen, subtile Kritik, schwarzer Humor Comic-Ausstellung «Schweine im Amt» in der Regionalbibliothek in Affoltern bis zum 31. März 2013 Sie machen im «Anzeiger» jeden Freitag saufreche Sprüche, sind jetzt aber bis zum 31. März auch in der Regionalbibliothek in Affoltern zu sehen: «Schweine im Amt» – eine Comic-Serie von Simon Krüsi und Oli Beck. «Oli Beck und Simon Krüsi lassen die Sau raus» – so der Untertitel zu dieser

Ausstellung. Jeden Freitag warten die Schweine auf der «Extra»-Seite des «Anzeigers» mit saufrechen Sprüchen auf. Der Bezug ist natürlich gegeben: erstens heisst der Bezirk Affoltern oder das Knonauer Amt auch Säuliamt – eine Bezeichnung, die auf einer Sage basiert. Und zweitens wurden die Säuli letztes Jahr vom sogenannten Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse gestohlen. In einer Nacht-und-Ne-

bel-Aktion wurden neue platziert (vgl. Artikel auf Seite 7). Sie werden wohl wieder entfernt werden, weil die Gemeinde «offiziellen» Ersatz angekündigt hat (vgl. «Anzeiger» vom 1. März). Hat der Schweine-Klau im vergangenen Jahr die Zeichner/Autoren Beck und Krüsi zu einer Comic-Serie animiert? «Die beiden behaupten, die Idee sei schon zuvor geboren worden», sagte der anlässlich der Vernissage für

die Einleitung zuständige Martin Mullis, der sich als «Kunstbanause» outete – und nach eigenem Befund schon mit dem zweideutigen Titel «Schweine im Amt» Mühe hat. «Schweine im Amt? In welchem Amt? Behördenamt? Politisches Amt Knonauer Amt! Ich kann Ihnen versichern, dass es das im Säuliamt nicht gibt», führt er aus und erntete Lacher. Die Frage sei jedoch, wie man diese Strips sieht. Mullis sprach von sehr gut verklausulierten und saufrechen Feststellungen, von subtiler gesell-

schaftlicher Kritik und schwarzem Humor. Da freuen sich die Säuli auf Ferien im Transporter zum Schlachthof. «Da blieb mir die Blutwurst im Halse stecken». Der Rezensent brachte ein weiteres Beispiel: Klein und versteckt verhöhnen die Säuli die Raststätte MyStop als «MyFlop». Nur anschauen reiche da aber nicht. Der Betrachter benötige Fantasie, um hinter oder zwischen die Striche zu schauen. «Ich rate Ihnen, gut hinzuschauen – Sie werden staunen, was zu sehen ist», schloss Martin Mullis. (-ter.)

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Arbeiten Sie im Spital Affoltern a. A.? Wir möchten Sie gerne kennen lernen. Es geht um die Sicherung und die weiterhin gute Qualität von Ihrem Arbeitsplatz. Wenn Sie unserem Verein beitreten, helfen Sie mit, dass die Statuten des Zweckverbandes verbessert werden und die Aktiengesellschaft, die auf Kosten der Kranken und des Personals Gewinne generieren soll, kann auf demokratischem Weg verhindert werden. Wenn mindestens 150 Mitarbeitende die Bereitschaft bekunden, sich bei uns als Mitglied einzutragen, werden diese Eintritte gesammelt vorgenommen. Durch dieses Vorgehen handeln Sie im Kollektiv und solidarisch. Bei 150 Solidarischen kommt die BK zum Nachdenken. Kündigungen sind nicht zu befürchten. Sie sind in einer starken Position, weil gutes SpitalPersonal wie hier bei uns tätig, überall gesucht wird. Wer weiterhin sagt: «Ich kann mit beidem leben, Zweckverband oder AG», der oder die stützt indirekt die AG und redet somit zumindest «fahrlässig». Wir möchten Stress, Mobbing, Wut und Tränen wie in Neuenburg und Männedorf vermeiden. Nehmen Sie sich bitte Zeit und lesen Sie unsere Homepage. Schreiben Sie uns eine Mail. Ihre Reaktion wird absolut vertraulich behandelt werden. Bevor Sie als Mitglied eingetragen sind, werden Sie nochmals angefragt.

«Väter» der «Schweine im Amt»: Oli Beck (links) und Simon Krüsi. Rechts Ulla Schiesser, Leiterin der Regionalbibliothek in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

www.verein-zweckverband.ch

info@verein-zweckverband.ch


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Sport

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Silbermedaille für Martina Landis Erfolgreiche Wettswiler Schützin An den Druckluft-Schweizermeisterschaften am vergangenen Wochenende in Bern belegte Martina Landis den zweiten Rang. Nach dem 40-schüssigen Qualifikationsprogramm konnte sich die Wettswilerin mit dem sechsten Rang für den Final der 8 Besten qualifizieren. Der nach dem neuen Modus durchgeführte Final war an Spannung kaum zu übertreffen. Neu wird das Vorprogramm in Zehntels-Wertung geschossen. Das heisst, dass es anstelle von einem 10er neu eine 10,0 bis 10,9 geschrieben wird. Nach 8 Finalschüssen schied die in der Zwischenrangliste an letzter Stelle liegende aus. Danach mussten alle wieder 2 weitere Schüsse abgeben. Danach schied wiederum die letzte aus.

Dieser Modus wurde durchgeführt bis die Siegerin feststand. Die Wettswilerin startete gut in den Final schoss dabei hohe 10er, was sie zwischenzeitlich auch an die Ranglistenspitze brachte. Nach 12 Schuss lagen fünf Schützinnen innerhalb 3 Zehntelspunkten, das ist natürlich für die Zuschauer spannend, belastet jedoch die Athleten zusätzlich, die sich überhaupt keinen Fehler leisten dürfen. Martina konnte sich mit einen Zehntelspunkt knapp in die nächste Runde retten, schoss danach einen vollen Zentrumstreffer, eine 10,9, und konnte sich so wieder vom Ranglistenende nach oben arbeiten. In dieser Wettkampfphase schuf sich die nachmalige Siegerin, Fabienne Füglister, Bern, ein Punktepolster, das für Martina kaum mehr aufholbar war.

«Bunnies» jetzt wieder in der zweiten Liga

Hobbyläufer können an einem OL auch in Gruppen starten und den Schwierigkeitsgrad selber wählen. (Bild zvg)

Auftakt zur Zürcher OL-Saison

Abstieg der Unihockeyanerinnen Kürzlich sind die letzten entscheidenden Unihockeyspiele der Saison, des Damenteams in der 1. Liga, bestritten worden. Es stand viel auf dem Spiel (Abstieg in die 2. Liga), und der Druck auf das Team war gross. Es schien fast wie eine Verschwörung, dass die direkten Konkurrenten/Verfolger von der Tabelle der Buccs «Bunnies» gegen starke Gegner plötzlich gewinnen konnten und somit das Ziel für Sellenbüren – zwei Spiele, zwei Siege, 4 Punkte – unabdingbar war. Der erste Match war sogleich gegen das Heimteam Obfelden, das vor ihrem Heimpublikum natürlich einen Sieg darbieten wollte. Die von der Leistung tagesabhängige und eher unberechenbare Heimmannschaft hat stark aufgespielt und startete nach ein paar Minuten schon mit einem 1:0, Schlussstand 10:4. Die Bunnies haben nie aufgegeben und vor allem in der zweiten Halbzeit um jeden Ball gekämpft, aber durch viele Absenzen im Team ging

den sechs Feldspielerinnen irgendwann die Kraft doch etwas aus. Im zweiten Spiel gegen die Powermäuse Brugg war es von Beginn an derselbe Kampf. Beide Teams waren motiviert, einen Sieg nach Hause zu bringen und die Saison damit zu beenden. Leider endete es schliesslich ebenfalls mit einer schmerzenden Niederlage für die Sellenbürerinnen. Schlussstand hiess erneut 10:4. Somit ist es nun schriftlich: Das Frauenteam wird die kommende Saison wieder in der 2. Liga spielen. Der Abstieg ist für alle hart, aber man rechnete damit, eine schwierige und strenge Zeit in der 1. Liga zu haben. Es werden viele neue Erfahrungen mitgenommen und hoffentlich wird dann wieder in der zweiten Liga dominiert. Ein grosser Dank gilt den zwei Trainern Adrian Kern und Dominic Achermann, die dem Team viele neue Spielzüge beigebracht haben, nie aufgaben und Selbstvertrauen vermittelten.

9. März: Postensuche in Hedingen Am kommenden Samstag, 9. März, eröffnet der traditionelle Säuliämtler Orientierungslauf die Zürcher OL-Saison. Gelegenheitsläufer und ambitionierte OL-Cracks werden in 40 Kategorien in Hedingen auf Postensuche gehen. ................................................... von werner eugster

Die einen reuts, die andern freuts: sobald der Winter dem Frühling weicht, werden die Skis in den Keller gestellt und die OL-Utensilien aus dem Schrank geholt. Der Säuliämtler Orientierungslauf ist jeweils einer der ersten Wettkämpfe der Saison und erfreut sich gerade darum besonderer Beliebtheit: endlich wieder in den

Wald, die orange-weissen Postenflaggen suchen! Die OL-Gruppe Säuliamt freut sich über alle Sportinteressierten, die gerne teilnehmen möchten. Regelmässig laufende Teilnehmer starten in der jeweiligen Altersklasse der Damen- oder Herrenkategorie. Hobbyläufer können ausserdem in verschiedenen nach Schwierigkeitsgrad abgestuften Kategorien starten. In diesen Kategorien kann auch zu zweit, als Familie, oder im Team gestartet werden. Für die Jüngsten (Vorschulalter bis ca. 11-jährig) wird zusätzlich auf dem Schulhausareal ein einfacher Postenlauf ausgesteckt. Wer mitlaufen will, begibt sich zwischen 12 und 14 Uhr zum Schulhaus Güpf in Hedingen und meldet sich vor Ort an. Der Anmarsch ist ab Bahnhof Hedingen, wo sich auch die Parkplätze für den Lauf befinden, mit Markierband oder Fähnchen gekenn-

zeichnet. Der Wettkampf findet in den Waldungen ums Feldenmas statt. Jeder Läufer erhält am Start eine OLKarte mit eingedruckter Laufstrecke. Weitere Details sind unter http://www.olg-saeuliamt.ch/events/saeuliaemtler-ol-2013/ zu finden. Orientierungslauf ist ein Breitensport für alle Alterskategorien. Erstmals wird dieses Jahr eine Kategorie für die Seniorinnen, die ihr 75. Lebensjahr erreichen oder bereits überschritten haben, angeboten. Im Kanton Zürich finden sich überdurchschnittlich viele regelmässige Läuferinnen, die sicher diese Gelegenheit nutzen wollen. Am anderen Ende des Spektrums sind die Kleinsten, die sich noch nicht für OL interessieren: für sie wird ein Kinderhort angeboten, damit die Eltern in Ruhe in die Festwirtschaft – oder eben an den Orientierungslauf gehen können.

Bezirksveteranen mit hervorragenden Resultaten Generalversammlung und Zopfschiessen der Schützenveteranen Am Samstagnachmittag begann für die Schützenveteranen des Bezirks Affoltern mit den traditionellen Zopfschiessen die Saison 2013. 83 Sportschützen auf 300 m und 34 Schützen auf 25/50 m nahmen den Wettkampf trotz eisiger Kälte in Angriff. Unmittelbar nach dem Schiessen fand die Generalversammlung im Schützenhaus mit 88 Teilnehmern statt. Der Präsident durfte im Jahresbericht herausragende Resultate von Ämtler Schützen erwähnen. Im Jahresschiessen überflügelte Gody Plankensteiner aus Affoltern auf der 300-m-Distanz mit 97 Punkten alle Schützen des Kantons Ein Punkt dahinter waren Peter Zürcher, Knonau, und Fritz Aeschlimann, Affoltern. Am gleichen Schiessen erreichten Peter Schoch, Ottenbach, 94, und Daniel Maurer, Wettswil, 93 Punkte, über 50 m mit der Pistole. An der 300-m-Einzelmeisterschaft des Kantons siegte Urs Kamm, Wettswil, mit 191 Punkten. An der kantonalen Matchmeisterschaft, liegend 300 m, siegte Hans Steiner, Affoltern, mit 561 Punkten. Im Zwei-Stellungsmatch siegte Urs Kamm, Wettswil, mit 528 Punkten. Weiter durfte der Präsident die Veteranen Erwin Gasser, Stallikon,

den wurden ohne Aufsehen erledigt. Am Schluss waren alle gespannt, auf die Rangverkündigung des Zopfschiessens.

Ranglisten 300 m: Sieger mit hervorragenden 99 Punkten wurde Heinz Hug aus Ottenbach vor Walter Grimmer und Peter Zürcher, beide Knonau, mit 93 Punkten. Weitere Resultate: 92 Punkte: Peter Nyfeler; 91 Punkte: Roland Bliggensdorfer, Herbert Fankhauser, Erwin Ilg; 90 Punkte: Adolf Bichsel, Ruedi Keller, Hans Pfister; 89 Punkte: Silvio Bächli, Peter Buchmann, Anton Hauser, Karl Huber, Urs Kamm, Hans Kern, Bernhard Leva, Josef Wyss; 88 Punkte: Hans Gerhard, Marianne Eberli, Arthur Rütimann, Fritz Aeschlimann; 87 Punkte: Peter Frutiger, Ruedi Meili, Christian Röthlisberger, Werner Steiner Hans Wetli; 86 Punkte: Erwin Gasser, Walter Gerhard; 85 Punkte: Hans Kurmann, Albert Suter, René Zimmermann, Robert Graf, Herbert Bühler. – 50 m: Sieger Arthur Urech aus Wohlen mit 92 Punkten, gefolgt von Peter Schoch aus Ottenbach, 91 Punkte, und Josef Pfiffner von Hausen mit 90 Punkten, Alfred Huber, Hedingen, 87, und Gody Plankensteiner 80 Punkte. – 25 m: Sieger mit 94

Zu Ehrenveteranen ernannt, von links: Hans Gerber, Alfred Rubli und Erwin Gasser. (Bild zvg.)

Punkten Alfred Huber, Hedingen, 2. Arthur Urech, Wohlen mit 93 Punkten vor Elisabeth Hauser Bon-

Hans Gerber, Hausen, Alfred Rubli, Hedingen, und Willi Sturm aus Baar

im 80. Altersjahr zu Ehrenveteranen ernennen. Als Jungveteranen (60-jäh-

rig) durfte der Präsident acht Mitglieder aufnehmen. Alle übrigen Traktan-

stetten mit 91 Punkten. 4. Josef Pfiffner, Hausen, und Alfred Baur, Obfelden, mit 90 Punkten.


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Besuch im Bundeshaus Montag, 18. März 2013 Wir sind ein Logistikunternehmen der Medien-Branche und suchen per sofort eine/n

Sachbearbeiter/in Verlagsbetreuung 100 % Ihr Aufgabengebiet umfasst alle anfallenden Arbeiten in der Verlagsbetreuung: • Disposition und Beobachtung der Lagerbestände • Kontrolle und Bearbeitung von Anlieferungen, Wareneingängen, Neuerscheinungen und Neuauflagen • Organisation von Lagerverschiebungen, Auslandsendungen, Autorenlieferungen, Presseversände, Aktionen usw. • Ansprechperson für unsere Verlagspartner und die vielfältigen Dienstleistungen, die wir diesen anbieten • Zusammenarbeit mit dem Aussendienst • Verwalten von Fortsetzungen, Abonnementen, Subskriptionen, Spezialfällen Für diese Arbeit setzen wir Freude an administrativer Tätigkeit voraus. Sie sind eine aufgestellte Persönlichkeit, arbeiten gerne in einem Team und betrachten die Wünsche unserer Kunden und Verlage als Herausforderung. Flexibles, speditives und präzises Arbeiten sind für Sie kein Problem. In Spitzenzeiten sind Sie belastbar und bewahren Ruhe und Konzentration. Ausserdem erwarten wir eine kaufmännische oder buchhändlerische Ausbildung mit Büroerfahrung und sehr gute PC-Kenntnisse (MS-Office). Buchhändlerisches Know-how und Kenntnisse in Französisch sind erwünscht. Wir bieten zeitgemässe Anstellungsbedingungen, die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und das gute Gefühl, eine sinnvolle Ware zu vertreiben. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Von Zürich und Zug aus erreichen Sie uns bequem mit der S9. Schriftliche Bewerbungen per E-Mail bitte an: AVA Verlagsauslieferung AG z. Hd. Heidi Schuppisser Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis h.schuppisser@ava.ch www.ava.ch

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Generalversammlung Freitag, 15. März 2013, 20.00 Uhr, Apéro ab 19.30 Uhr im Werkgebäude Hedingen. Ehren- sowie Passivmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen. Für Aktivmitglieder obligatorisch. Der Vorstand

Besammlung im fahrenden Zug: 08.26 Uhr ab Affoltern, S9, im hintersten Wagen, Billette bitte selber lösen. 09.58 Uhr Ankunft Bern. Stadtbummel, gemeinsame Verpflegung (auf eigene Kosten). 15.00 Uhr Eintreffen beim Bundeshaus – Besuchereingang. ID oder Pass mitnehmen. Rückkehr: gegen 20 Uhr in Affoltern a. A. Die Veranstaltung ist öffentlich – Interessierte sind herzlich eingeladen. Anmeldung bis 15. März 2013 an Lisette Müller, Telefon 043 466 60 48, lisette.mueller@bluewin.ch (Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldung)

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