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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 17 I 174. Jahrgang I Dienstag, 3. März 2020

60 000 Franken

Der Gemeinderat Aeugst hat über die Verwendung der ZKB-Jubiläumsdividende entschieden. > Seite 3

Neu organisiert

Personelle Veränderungen auf dem Gemeindeverwaltung Mettmenstetten. > Seite 7

Rote Kleber

Eine Aktion Aktion thematisiert in Ottenbach das Wohnproblem von Flüchtlingen. > Seite 8

Spielzeug für Götter

Das Theater ohoo! stellt mit seiner neuen Produktion grundsätzliche Fragen. > Seite 9

Mit guter Laune gegen amtlich verordnete Trübsal Coronavirus versetzte der Fasnachtsfreude im Säuliamt keine Schockstarre Die Fasnachtsveranstaltungen im Säuliamt gingen trotz bundesrätlicher Verfügung wie geplant über die Bühne. Die Bälle in Affoltern und Maschwanden profitierten sogar von abgesagten Fasnachtsbällen im Kanton Aargau. Einzig der FC Hausen sagte seine Fasnachtsparty ab.

8910 Affoltern a.A.

Sauber heizen

Werden Holzfeuerungen richtig betrieben, so sorgen sie kaum für Feinstaub. > Seite 11

Dunkles Kapitel neu beleuchtet Am 21. und 22. März zeigt die Theatercompany «Texte und Töne» in der Sporthalle Albisbrunn in Hausen ihr neues Stück «Ver-ding». Das Fundament bilden zwei Biografien von Verdingkindern aus der Region Basel. Paul Richener und Hanspeter Bobst haben nach jahrelangem Schweigen ihr Leben zwischen Behördenwillkür, Schmerz und Trauer zurückverfolgt, dokumentiert und sie wollen, dass ihre Geschichte weitererzählt wird.

> Bericht auf Seite 13

Petra Klingler siegt zum Auftakt

Von Martin Platter Es waren Stunden der Ungewissheit für die zahlreichen Fasnachtsorganisationen im Säuliamt, als der Bunderat am letzten Freitag gegen Mittag die Situation in der Schweiz gemäss Epidemiegesetz als «besondere Lage» einstufte. Damit galt: Keine Veranstaltung mit mehr als 1000 Teilnehmern durfte mehr durchgeführt werden. Eine Grösse allerdings, die im Säuliamt ohnehin keine der Fasnachtsveranstaltungen konzentriert erreicht. Telefone liefen heiss. Die OK-Chefs und Vereinspräsidenten hatten mit den kantonalen und kommunalen Behörden abzuklären, ob ihr Anlass durchgeführt werden konnte. Zudem waren die OKs aufgefordert, nach eigenem Ermessen zu handeln. Aber nur der FC Hausen sagte seine Fasnachtsparty am Samstagabend in der Löwen-Bar in Hausen ab. Trübsal herrschte dort aber dennoch nicht, da die Gaststube und die Bar geöffnet waren und die bestellten Guggen trotz Absage vor Ort waren – und Vollgas gaben!

Am Bächli Swiss Climbing Cup in Bulle stand für Petra Klingler der erste Formtest nach der Winterpause an. Für die Bonstetter Athletin lief es optimal, bereits in der Qualifikation zeigte sie eine starke Leistung. Im Final konnte sie das Niveau halten und toppte wiederum als einzige Athletin die vier Boulderprobleme. Damit gelang Klingler ein optimaler Auftakt in die Olympiasaison.

> Bericht auf Seite 15 Fantasievolle Guggen verzückten das Publikum am Fasnachtsumzug durchs Oberamt – optisch wie akustisch. (Bild Martin Platter)

Der Säuligugger-Ball am Freitagabend in der Break Eventhall in Affoltern und der Maschwander Maskenball am Samstagabend verzeichneten sogar deutlich mehr Besucher aus dem benachbarten Kanton Aargau, weil dort die Fasnachtsbälle abgesagt worden waren. In Kappel wiederum begann das Fasnachtswochenende am Freitagnach-

mittag mit dem gut besuchten Kindermaskenball. Abends waren die Reihen etwas lichter als im Vorjahr. Doch der ausgelassenen Stimmung tat dies keinen Abbruch. Pumpenvoll wie eh und je präsentierte sich am Samstagabend das «Alphütte-Beizli» in Rossau, das bereits zum 17. Mal durchgeführt wurde. Auch am Sonntag, als der Fasnachts-

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umzug bei Königswetter vorbeizog. Wie jedes Jahr säumten Hunderte Zuschauer die Umzugsstrecke durchs Oberamt. Und wie jedes Jahr herrschte auch an der abschliessenden Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal eine hervorragende Stimmung.

> Berichte auf Seite 4 und 5

Obfelden investiert Benno Hagenbuch «Kleine Koalition» Erinnerungen an «Pro Amt» in Affoltern in Online-Dorfplatz geht in Pension Der Gemeinderat Obfelden beauftragte die Firma C-Factor AG, Zürich, mit der Erstellung eines Kommunikationskonzeptes. In einem ersten Schritt wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung mit einer Online-Umfrage geklärt. Aus der Umfrage ging hervor, dass die Bevölkerung ein sehr grosses Interesse an digitalen Informationen hat; sogar die älteren Einwohnerinnen und Einwohner äusserten dieses Bedürfnis. Der Gemeinderat prüfte das Kommunikationskonzept und genehmigte für die Umsetzung des Konzeptes einmalige Investitionen in der Höhe von 130 000 Franken. Für die jährlich wiederkehrenden Kosten wurde ausserdem ein Kredit von über 70 000 Franken bewilligt. Als Erstes sollen das Erscheinungsbild der Gemeinde Obfelden erneuert und die Webseite aktualisiert werden. In einem weiteren Schritt ist vorgesehen, eine digitale Plattform «Dorfplatz» zu schaffen.

Esther und Benno Hagenbuch traten 1990 in die Fussstapfen von Lisa und Albert Gut, dem beliebten Abwart-Ehepaar des noch recht neuen Schulhauses Schlossächer. Damals mussten sich auch die Ehefrauen verpflichten, im Schulhaus mitzuarbeiten. Familie Hagenbuch wohnte im Schulareal, Schüler und Eltern klingelten zu allen Zeiten an der Türe der Abwartswohnung, ohne darüber nachzudenken, was die unablässigen Störungen für ein Familienleben bedeuten. Im Laufe der Jahre übernahm Benno Hagenbuch von Familie Wüthrich die Schulanlage Chilefeld, später auch die Oberstufenschulhäuser von Käthi und Leo Kälin. Nun, Ende Februar 2020, nach 30 Jahren im Dienst der Gemeinde Obfelden, ging Benno Hagenbuch am vergangenen Freitag in Pension. Als er die Aufschrift des grossen Plakates neben dem Schulhauseingang las, kamen ihm Tränen.

Lisa und Laura Goldfarb sprengen mit ihrem neuem Programm die Grenzen aller Genres: Kabarett, aber sexy. Comedy, aber klug. Rasant, aber charmant. Tänzerisch, aber verständlich. Süss, aber verdammt sauer – das alles kriegt das Publikum in «Die kleine Koalition». Darin stellen die Zwillinge die wahren Vertrauensfragen: Demokratie oder Demoband? Amazon oder Ampelkoalition? Nachhaltigkeit oder Nachschenken? Globalisierung oder Globuli? Und wie macht man als Frau eigentlich einen Hammelsprung? Mit ihrem neuen Programm bereiten die beiden von Berlin aus die deutschsprachigen Bühnen. Am Sonntag, 8. März, sind sie live im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern zu sehen. Im Interview erzählen die Schwestern, warum sie sich auf der Bühne besser verstehen als im echten Leben und wo in ihrem neuen Programm die grössten Herausforderungen liegen.

Die Arbeitsgemeinschaft «Pro Amt» wurde im Jahr 1972 gegründet. Nahezu ein halbes Jahrhundert lang hat sie sich für ein breites Spektrum von Anliegen des Heimat-, Landschafts- und Naturschutzes im Bezirk Affoltern eingesetzt. Die treibende Kraft hinter «Pro Amt»: Reinhard Möhrle. «Ohne ihn hätte es Pro Amt nicht gegeben», sagt Kantonsrat Thomas Schweizer. «Er arbeitete mit einer unglaublichen Akribie, betrieb ein phänomenales Networking, indem er regelmässig mit kantonalen Beamten zum Mittagessen ging. Dadurch kannte er die Schwachstellen in der Argumentation des Regierungsrats für Projekte, die er bekämpfte, und konnte abschätzen, welche Vorschläge über Erfolgsaussichten verfügten.» Heute engagieren sich überregionale, professionell organisierte Organisationen für die Anliegen, die «Pro Amt» verfochten hat. Die Arbeitsgemeinschaft wurde Ende 2019 aufgelöst.

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 8

> Bericht auf Seite 9

20010 9 771661 391004


Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom Dienstag, 25. Februar 2020 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Nathalie Naguib, 1994, Staatsangehörige von Ägypten • Emirjona Nexhipi, 2009, Staatsangehörige von Kosovo • Esat Nexhipi, 2004, Staatsangehöriger von Kosovo 3. März 2020

Stadtrat Affoltern am Albis

Quando il sole della vita tramonta, le stelle dei ricordi splendono.

In tiefer Trauer, aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Con immenso dolore annunciamo la perdita di mio marito, mio padre, mio suocero e mio nonno

Giuseppe Pedano 10 agosto 1935 – 29 febbraio 2020 Circondato dall`affetto dei suoi cari ha affrontato con tanta forza una malattia che lo ha devastato nel fisico ma no nell`anima Sarai sempre nei nostri cuori:

Con grande tristezza, ma grati per il tempo meraviglioso che abbiamo trascorso insieme, diamo l’addio al nostro amato padre, suocero, nonno e bisnonno

Anna Pedano-Auletta Franca e Antonio Palermo con Domenico Il funerale avrà luogo mercoledi 4 marzo 2020 alle ore 14.00 al cimitero succesivamente alle ore 14.30 nella chiesa cattolica di Affoltern a. A.

Antonio Maio 5. Juni 1929 – 28. Februar 2020

Ne danno il triste annuncio

Reglemente und Verordnungen Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am Dienstag, 25. Februar 2020 folgendes Reglement einer Teilrevision unterzogen und per 1. April 2020 in Kraft gesetzt: • Organisations- und Geschäftsreglement Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30. Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschritt muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 3. März 2020 Stadtrat Affoltern am Albis

Aldo und Giovina Maio-Paolucci Silvana und Gennaro Moscariello-Maio Johnny, Tabea, Mike, Nick und Jonas Moscariello Dino, Giuseppa, Valeria, Olivia und Santino Moscariello Die Trauerfeier findet am 5. März 2020 um 13.30 Uhr in der katholischen Kirche in Affoltern am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt anschliessend auf dem Friedhof der reformierten Kirche in Hedingen. La funzione commemorativa avrà luogo il 5 marzo 2020 alle 13.30 nella Chiesa Cattolica di Affoltern am Albis. I funerali si svolgeranno poi nel cimitero della Chiesa Riformata di Hedingen. Traueradresse/indirizzo di lutto: Silvana Moscariello-Maio, Zürichstrasse 194, 8910 Affoltern am Albis

Ernst Muhmenthaler 7. November 1945 – 26. Februar 2020

Affoltern am Albis Am 28. Februar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Antonio Maio geboren am 5. Juni 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Donnerstag, 5. März 2020 um 13.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH, anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof Hedingen ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Aeugst am Albis Am 29. Februar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Wahlbüro Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat für die Amtsdauer 2018/22 Soraya Steiner als Wahlbüro-Mitglied gewählt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Aeugst am Albis, 28. Februar 2020 Gemeinderat Aeugst am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 25. Februar 2020 hat der Gemeinderat Knonau, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen: • Jasintha Manoharan, 2000, Staatsangehörige von Sri Lanka 3. März 2020

Gemeinderat Knonau

Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitarbeiter

Pedano, Giuseppe geboren am 10. August 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Mittwoch, 4. März 2020 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Erlenbach ist am Montag, 24. Februar 2020 gestorben:

Claude, Drangeid-Lüthi geboren am 7. September 1929, von Hedingen ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Erlenbach, Im Spitzli 1.

Nach seiner kurzen, intensiven Krankheit durfte Ernst im Kreise seiner liebsten Familie friedlich für immer einschlafen. Ernst war seit fast 20 Jahren für unsere Firma tätig.Wir trauern um einen humorvollen, liebenswürdigen und immer aufgestellten Kollegen.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Ernst, wir werden Dich sehr vermissen und immer in bester Erinnerung behalten. Seiner Familie möchten wir unsere tiefe Anteilnahme aussprechen.

Bär Bau AG, Hauptikon Kurt, Bruno und Felix Bär mit allen Mitarbeitern

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

TODESANZEIGE

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ernst «Mumi» Muhmenthaler

Jodlerklub am Albis, Hausen am Albis

Maschwanden

7. 11. 1945 – 26. 2. 2020

Bauherrschaft: Esmeralda und Roger Huber, Ausserdorfstrasse 33, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sanierung/Isolation aller Dachflächen, Raumseitige Isolation der Aussenwände, Anbau Carport, Erstellen neues Tor zu Hobbyraum, Anpassung Grundriss-Einteilung im Erd- und Obergeschoss, Fensterersatz, Dorfstrasse 47, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 103, Zone: Kernzone Weitere Angaben zur Meldung Das Gebäude mit der VersicherungsNummer 144 befindet sich im kommunalen Inventar.

Wir nehmen Abschied von unserem Mumi, der 52 Jahre als Sänger, Kollege und Freund an unserer Seite im Jodelklub war. Für deine verlässliche Präsenz stets als Sänger an unserer Seite zu stehen, deine Bereitschaft überall anzupacken während all den Jahren, dafür danken wir dir. Wir werden dich vermissen, halten dich aber als liebenswerten Kollegen der immer dabei war, in unserer Erinnerung. Unser herzliches Beileid sprechen wir der ganzen Familie aus.

Jodlerklub am Albis 8915 Hausen am Albis

Ottenbach Bauprojekt: Affolternstrasse 13 + 15, Ottenbach (zweite Publikation infolge fehlendem Baugespann bei der ersten Publikation) Bauherrschaft: Feldmann-Baumanagement AG, Luzernerstrasse 15 c 5630 Muri (AG) Projektverfasser: Leitgeb Beccar Varela Nord GmbH, Horburgstrasse 22, 4057 Basel Projekt: Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage, Affolternstrasse 13 + 15, 8913 Ottenbach (zweite Publikation infolge fehlendem Baugespann bei der ersten Publikation) Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1656 + 1657, Zone: Kernzone

DANKSAGUNG

Elisabetta Maria Weber-Zugnoni

9. Oktober 1949 bis 26. Dezember 2019

Wir bedanken uns von Herzen bei allen, mit denen wir unsere Trauer und Erinnerungen teilen konnten, für die tröstenden Worte, die Umarmungen, die vielen Geldspenden an den ALS Verein Schweiz und für die Kollekte, die zu gleichen Teilen dem Antoniushaus, Solothurn und dem Tobias Haus, Zürich überwiesen wurden. Dank gehört auch Priester Andreas Zgraja für die Krankenbesuche und die sinnige Abdankungsmesse.

Die Hinterbliebenen


Bezirk Affoltern

Veranstaltungen mit über 1000 Personen verboten Der Regierungsrat setzt die per letzten Freitag vom Bundesrat verordneten Massnahmen um, mit denen die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Seit Freitagmittag sind auch im Kanton Zürich sämtliche öffentliche und privaten Veranstaltungen verboten, bei denen sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhalten. Dieses Verbot gilt vorerst bis 15. März. Die Gesundheitsdirektion hat für Anfang Woche (nach Redaktionsschluss) eine Weisung angekündigt, welche Regeln im Kanton für Sportanlässe, Konzerte, Clubs und Brauchtumsveranstaltungen zu berücksichtigen sind. Die kantonalen Behörden haben für Veranstalter und Gemeinden eine Hotline unter der Telefonnummer 0800 044 117 eingerichtet. Diese ist 24 Stunden in Betrieb. Betrieben wird die Hotline von der Kantonspolizei, dem Zivilschutz und der Gesundheitsdirektion. Zufällige Menschenansammlungen im öffentlichen Raum, in Einkaufszentren, auf Bahnhöfen, in Zügen oder auf Flughäfen gelten nicht als Veranstaltungen. Der Fachstab der Kantonalen Führungsorganisation tritt regelmässig zusammen, um die Lage zu analysieren und das Vorgehen abzusprechen. (pd.)

IN KÜRZE Öffentlicher Vortrag abgesagt Das Spital Affoltern sagt den öffentlichen Vortrag «Rückenschmerzen – die Behandlung früher und heute» vom 4. März, 19 Uhr, aufgrund der aktuellen Situation rund um den CoronaVirus ab.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Obfelden Obfelden modernisiert in diesem Jahr die Kommunikation der Gemeinde. In einem ersten Projekt wird das Erscheinungsbild überarbeitet. Mittlerweile liegen zwei Gestaltungsentwürfe vor, die vom 28. Februar bis 10. März online und auf der Gemeinde besichtigt und kommentiert werden können. Die Einführung des neuen Erscheinungsbildes erfolgt schrittweise ab dem Frühling.

Primarschulpflege Im Januar 2020 hat der Bezirksrat Marcel Tillmann auf sein Gesuch hin als Mitglied der Primarschulpflege entlassen. Er bleibt aber im Amt bis sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin gewählt ist. Für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018 bis 2022 ist deshalb eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger zu wählen. Die Gemeindeschreiberin wurde beauftragt, die Ersatzwahl nach den gesetzlichen Vorschriften zu organisieren.

Gemeindeverwaltung / Gemeindewerke Die Assistentin der Gemeindeschreiberin, Andrea Lanz, hat ihre Stelle auf Ende April 2020 gekündigt, um wieder in ihren Heimatkanton Bern zurückzukehren. Der Klärwerkmeister Harald Suter geht per Ende Oktober 2020 in Pension. Als Nachfolger wurde Adolf Wigger als Klärwerkfachmann für die ARA Obfelden gewählt. Wigger bringt jahrelange Erfahrung als Klärwerkfachmann mit. Er wird die Stelle am 1. Juli antreten. Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke heissen Adolf Wigger bereits heute im Team herzlich willkommen und wünschen Andrea Lanz für die Zukunft alles Gute.

Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Zürich, über die Revision des

Sachbereichs Geldverkehr 2019 wurde abgenommen und den Mitarbeitenden der Finanzverwaltung (Kassen- und Rechnungswesen) sowie der übrigen Gemeindeverwaltung wurde für die gute Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

IT-Infrastruktur Primarschule Die Gemeindeversammlung genehmigte am 4. Juni 2019 einen Kredit von 565 000 Franken für den Ersatz und die Erweiterung der IT-Infrastruktur der Primarschule Obfelden im Jahre 2020. Der Auftrag für den Ersatz der Hardware wurde aufgrund einer Submission bereits an die Firma Letec IT AG, Schaffhausen, vergeben. Dieser Firma wurde nun auch der Auftrag für den Ersatz Server, Backup und Netzwerk/ WLan im Betrage von 136 087 Franken erteilt.

Kommunikation Im Leitbild sowie in den Zielen und Massnahmen ist im Bereich «Gemeindeentwicklung» unter Punkt 1.7 festgehalten, dass eine offene Kommunikations- und Informationspolitik das Verständnis für die zu treffenden Massnahmen fördern soll. Damit die gewünschte Kommunikations- und Informationspolitik gelebt werden kann, beauftragte der Gemeinderat die Firma C-Factor AG, Zürich, mit der Erstellung eines Kommunikationskonzepts. In einem ersten Schritt wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung mit einer Online-Umfrage geklärt. Aus der Umfrage ging hervor, dass die Bevölkerung ein sehr grosses Interesse an digitalen Informationen hat; sogar die älteren Einwohner äusserten dieses Bedürfnis. Der Gemeinderat prüfte das durch die Firma C-Factor AG, Zürich, erstellte Kommunikationskonzept und genehmigte für die Umsetzung des Konzeptes einmalige Investitionen in der Höhe

von 130 000 Franken und für jährlich wiederkehrende Kosten einen Kredit von 70 000 Franken. Mit erster Priorität soll das Erscheinungsbild der Gemeinde Obfelden erneuert und vereinheitlicht sowie die Webseite aktualisiert und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst werden. In einem weiteren Schritt ist vorgesehen, eine digitale Plattform «Dorfplatz» zu schaffen, welche von Vereinen, Gewerbe, Bevölkerung und Gemeinde genutzt werden kann, so dass Informationen schneller und aktueller online abrufbar sind und auch ein Dialog unter den verschiedenen Gruppen stattfinden kann. Zu gegebener Zeit soll zudem ein neues Mitteilungsblatt lanciert werden. Die Aufträge für die Fachbegleitung bei der Umsetzung des Kommunikationskonzeptes wurden an die C-Factor AG, Zürich und stierli digital solutions, Obfelden, vergeben. Mit der Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes wurden die Firmen dierbach design, Steinhausen, und mediaviso, Zürich, und mit der Relaunch der Webseite die Firma backslash, Frauenfeld, beauftragt. Weiter ist für die Einführung und den Betrieb des «Digitalen Dorfplatzes» ein Vertrag mit der Firma Crossiety AG, Gattikon, abgeschlossen worden.

Kanalisationen Bei der periodischen Zustandserhebung der Kanalisationsleitungen im Gebiet Tellen wurden materialtechnische Mängel festgestellt. Der Leitungsabschnitt weist zudem eine hydraulische Belastung von bis zu 150 % auf und ist überlastet. Für dieses Gebiet ist deshalb ein Ersatzneubau zu planen. Die entsprechenden Ingenieurarbeiten wurden an das Büro Wälter Willa gpw, Affoltern a. A., vergeben und ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt. Aufgrund gesetzlicher Vorgabe ist die periodische Kontrolle von Abwas-

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

ZKB-Jubiläumsdividende für Projekte in verschiedenen Lebensbereichen

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Ein neues Erscheinungsbild

Revisionsbericht

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 3. März 2020

Die Zürcher Kantonalbank schüttet den Zürcher Gemeinden anlässlich ihres 150-JahreJubiläums eine ausserordentliche Dividende aus, die für besondere Projekte eingesetzt werden soll. Der Gemeinderat Aeugst hat nun über die Verwendung dieser rund 60 000 Franken entschieden. von gemeindeschreiber vit styrsky Die Jubiläumsdividende soll möglichst breit der Aeugster Bevölkerung zugute kommen. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, die Dividende auf verschiedene Lebensbereiche aufzuteilen. So soll die Stiftung Solvita für den Bau eines Therapiegartens mit einem Beitrag berücksichtigt, aber auch Jugendprojekte und Projekte im Altersbereich verwirklicht werden. Des Weitern wird die Dividende für den Bereich Kultur, Unterstützung der Arbeitsgruppe Dorfchronik sowie für die Förderung der Biodiversität verwendet. Die Projekte in den verschiedenen Lebensbereichen sollen in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden.

Teilrevision Gebührentarif Der Gemeinderat hat den Gebührentarif teilweise revidiert und diesen per

1. Januar 2020 in Kraft gesetzt. Der Gebührentarif basiert auf der von den Stimmberechtigten im Dezember 2017 beschlossenen Gebührenverordnung und ist unter www.aeugst-albis.ch/ politik/verordnungen-und-reglemente. html/35 publiziert.

Pestizid-Analyse Trinkwasser Die Berichterstattung über Pestizide im Trinkwasser haben den Gemeinderat dazu bewogen, eine Analyse des Aeugster Trinkwassers auf diese sogenannten Pestizid-Metaboliten in Auftrag zu geben. Die Analyse liegt nun vor und hat ergeben, dass das Aeugster Trinkwasser frei von Pestizid-Metaboliten ist.

Schlussabrechnung Heizung Werkhof und Fabrik Im Werkhof und in der Liegenschaft Fabrik im Aeugstertal mussten 2019 die Schnitzelheizungen ersetzt werden. Während im Werkhof die Schnitzelheizung durch eine Pelletheizung abgelöst wurde, wurde in der Fabrik wieder eine Schnitzelheizung eingebaut. Die Kosten für beide Heizungen belaufen sich auf insgesamt 246 409 Franken. Somit konnte der Ersatz der beiden Heizungen unter den budgetierten Kosten von 300 000 Franken realisiert werden.

Sticker Smart Ride Smart Ride ist ein Aeugster Projekt, das Mitfahrgelegenheiten zwischen Aeugst und Affoltern vermittelt. Dadurch werden Personenwagen besser ausgelastet und ein Beitrag an die Umwelt geleistet. Personen, die kostenlos Mitfahrgelegenheiten anbieten, aber auch Personen die Mitfahrgelegenheiten suchen, können sich in einer WhatsApp-Gruppe anmelden. Über WhatsApp werden dann auch die Mitfahrgelegenheiten organisiert. Um dieses innovative Projekt zu fördern, hat der Gemeinderat den Druck von Smart-Ride-Stickern beschlossen. Diese Sticker in der Grösse einer Vignette werden kostenlos an die Smart-Ride-Teilnehmenden verteilt, die sie an ihre Windschutzscheiben kleben können. Dadurch wird die Sichtbarkeit der Smart-Ride-Teilnehmenden gefördert, aber auch die Bekanntheit des Projekts. Interessierte Personen können sich mit E-Mail an bruno.fuchs@aeugst-albis.ch für die WhatsApp-Gruppe anmelden.

Arbeitsvergaben Der Gemeinderat hat verschiedene Angebote evaluiert und folgende Arbeiten bzw. Beschaffungen vergeben: • Beschaffung Allzwecktraktor in der Höhe von 140 000 Franken an Wismer Landtechnik AG in Baar;

seranlagen zwingend. Für die Ortung von privaten Hausanschlussleitungen (Etappe 2020) wurde ein Kredit von 35 000 Franken genehmigt und die Arbeiten an die ISS Kanal Services AG, Boswil, vergeben.

Abwasserreinigungsanlage Für die Ingenieurleistungen zum Ersatz der Gebläse der Biologiestrassen 2 und 3 wurde ein Kredit von 24 500 Franken und für die Ingenieurarbeiten zur Einführung einer Brauchwasseranlage ein Kredit von 13 000 Franken genehmigt. Die Aufträge wurden an die Firma Hunziker Betatech, Zürich, vergeben.

Gemeindestrassen Aufgrund der Unkrautbekämpfungsarbeiten an diversen Strassenstücken zeigte es sich, dass die Fugen der Strassenrandabschlüsse in einem schlechten Zustand sind. Für die Sanierung der Randabschlüsse wurde ein Kredit von 46 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma RS Nord AG, Wallisellen, vergeben. Weiter wurde für die Sanierung der Alten Landstrasse und der darin enthaltenen Infrastruktur der Wasserversorgung ein Kredit von 580 000 Franken genehmigt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Herrn und Frau Roger und Evelyn Leemann, Obfelden, für die Erweiterung der Überdachung des bestehenden Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1818 an der Schürweidstrasse; Politische Gemeinde Obfelden, Obfelden, für den Neubau eines Pavillons für die Tagesstrukturen auf dem Schulareal Chilefeld. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

• Ladestation für E-Fahrzeuge in der Garage der Liegenschaft an der Dorfstrasse 37 in der Höhe von 17 000 Franken an die Firma Elektro Roth AG; • Brandschutzverkleidung Sicherungskasten in der Liegenschaft Chloster in der Höhe von 6903 Franken an die Schreinerei Albisbrunn.

Sanierung Klappschacht Für die Sanierung des Frischwasser-Klappenschachts der gemeinsamen Wasserleitung der Gemeinden Hausen am Albis und Aeugst hat der Gemeinderat einen Kredit von 18 000 Franken gesprochen. Die Gemeinde Hausen beteiligt sich in gleicher Höhe an den Sanierungsarbeiten. ANZEIGE


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. März 2020

Fasnacht verleiht Flügel Gut besuchter Fasnachtsumzug durchs Oberamt bei Königswetter Dank schönstem Wetter säumten Hunderte Zuschauer die Route des Fasnachtsumzugs durchs Oberamt. Sie wurden belohnt mit viel Action und noch mehr Konfetti. Am höchsten in der Gunst der Publikums-Jury standen erneut die Kappeler Leemättler mit dem Kaiman vom Hallwilersee. von martin platter Die organisierende Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon hatte einmal mehr unglaubliches Wetterglück. Exakt im Zeitfenster zwischen Dauerregen und Sturm konnte der Fasnachtskonvoi bei Sonnenschein, blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen durchs Oberamt ziehen. Farbig, feucht-fröhlich und mit zahlreichen ausgeklügelten Sujets lockte das Fasnachtsdefilee auch in diesem Jahr Hunderte Zuschauende an die Strecke – ungeachtet der Warnungen, die der Bundesrat am letzten Freitag wegen des sich ausbreitenden Coronavirus erlassen hatte. Die verschiedenen Wagenbaugruppen veranstalteten ein Spektakel, dass es eine Freude war. Mit Augenzwinkern wurden Themen wie der um sich greifende Veganismus, der neue Smartphone-Funkstandard G5 und der Frauenstreik aufgegriffen. Man machte

sich lustig über den Verflieger der Kunstflugstaffel Patrouille Suisse, die letzten Sommer anstatt wie bestellt in Langenbruck BL, versehentlich übers Nordwestschweizer Jodlerfest im fünf Kilometer entfernten Mümliswil donnerte. Auch der Kaiman vom Hallwilersee und Klimaaktivistin «Mad Greta» waren Themen. Dazu schaurig schöne Guggenmusiken, Masken und Traditionsgruppen.

Die Leemättler schnappten wieder zu Am besten gefiel dem Publikum an der Strecke die von den Kappeler Leemättlern aufwändig inszenierte Geschichte des Kaimans, die letzten Sommer während der Sauregurkenzeit durch den medialen Blätterwald rauschte. Am zweitbesten kam bei den Zuschauern die Patrouille-Suisse-Parodie der Rifferswiler Wagenbaugruppe «Chalet 1500» an. Dicht dahinter der mit viel Klamauk in Szene gesetzte Frauenstreik der Uerzliker «XY». FGU-Präsident Christian Müller war sehr zufrieden, als der Konvoi nach seiner Runde durch Oberamt wohlbehalten wieder am Ausgangsort in Kappel ankam und anschliessend den Kappeler Gemeindesaal zum Beben brachte. «Perfektes Wetter, keine Zwischenfälle während des Umzugs, alle Fasnachtsplaketten verkauft und wieder eine Bombenstimmung an der Uslumpete. Was will man mehr?»

Fantasievolle Guggen verzückten das Publikum – optisch wie akustisch.

Ein britischer City-Sightseeing-Bus – das gibts nur am Uerzliker Fasnachtsumzug.

Die Leemättler standen mit ihrem Kaiman vom Hallwilersee am höchsten in der Publikumsgunst. (Bilder Martin Platter)

Der Geheimtipp in Rossau – «Geisterspiel» in Hausen Ausgelassene Stimmung trotz teils fehlendem Publikum Zugegeben: Es hatte schon mehr Besucher am Maskenball in Kappel, der heuer unter dem Motto «Las Vegas» lief. Doch hey, dafür standen sich die Leute nicht auf den Füssen herum, gabs genug Platz zum Tanzen und Herumtoben. Die Partyband «Gletscherfezzer» sorgte für den passenden Sound; viele Masken für die mottogerechte Atmosphäre. Auffällig war, dass vor allem eine jüngere Klientel mit Abwesenheit glänzte. Derweil die grosse Schar an Stammgästen, die in Kappel jeweils

eine breite Altersdurchmischung aufweist, den bundesrätlichen Erlass («besondere Lage») als Aufforderung interpretierte. Schliesslich kann die fünfte Jahreszeit auch ohne Coronavirus jederzeit in einer «besonderen Lage» enden. Am Samstagabend zeigte sich dann im «Alphütte-Beizli» in Rossau eine andere «besondere Lage». Die alte Sennerei war nämlich bis auf den letzten Platz besetzt! In den 17 Jahren seit der Gründung haben es die organisieren-

den Frei-Brüder geschafft, eine treue Fangemeinde fürs «Alphütte-Beizli» aufzubauen. Noch nicht so weit ist die wiedererwachte Fasnacht im Hausemer Löwen. Der organisierende FC Hausen erklärte den Event mit seiner Absage kurzerhand zum «Geisterspiel». Die eingeladenen Guggen sahen das anders, erschienen dennoch und verzückten sich und die «Löwen»-Gäste mit ihrem kakofonen Spiel. «Löwen»-Wirtin Joëlle Apter hatte ihre helle Freude. (map.)

Auch im «Alphütte-Beizli» in Rossau herrschte ausgelassene Stimmung. Die alte Sennerei war bis auf den letzten Platz besetzt (Bilder Martin Platter)

Die beiden Siegerinnen der Maskenprämierung am Kappeler Ball, applaudiert von den zweitplatzierten «Sister Act».


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. März 2020

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Märchengestalten und Gugger-Gäste 40 Jahre «Säuligugger»: ausgelassene Stimmung am Jubiläums-Maskenball in der «Break»-Eventhalle, Affoltern Aus der Region kamen zwar etwas weniger Gäste an die Säuliguggernacht, Fasnächtler aus dem Aargau machten dies aber fast wett. Und so fällt die Bilanz nach dem Jubiläumsball trotz CoronaSorgen positiv aus. von thomas stöckli Normalerweise sind sie 38, die «Säuligugger». Beim Heimspiel in der Eventhalle des «Break» brachten sie vergangenen Freitagabend nicht weniger als 48 Bläser und Perkussionisten auf die Bühne. Und mit dieser geballten Guggen-Power heizten sie dem Publikum der Säuliguggernacht kräftig ein – so sehr, dass sie auch selber sichtlich ins Schwitzen kamen. «Wir sagen Dankeschön», sangen die «Säulis» den Ballbesuchern für deren Treue und aus der Halle klang prompt ein lautstarkes «Happy Birthday» zurück. Schliesslich feiert die Guggenmusik aus der Bezirkshauptstadt dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Zum «Nena»-Evergreen «99 Luftballons» hüpfen die Narren in der Halle und mit «Träne» von Florian Ast und Francine Jordi räumten die Gastgeber den Platz auf der Bühne.

Die verstärkten «Säuligugger» heizen ihrem Heimpublikum in der «Break» Eventhalle in Affoltern ein. (Bilder Thomas Stöckli)

Gute Laune unter den Besuchern.

Ehemalige reaktiviert Fürs Jubiläumsjahr haben sich die «Säulis» Verstärkung unter den Ehemaligen aufgetrieben – daher der temporäre Zuwachs um zehn Guggenmusikerinnen und -musiker. Geeinigt hat man sich auf die Auftritte im Knonauer Amt und rund drei Stücke, welche die Ehemaligen mitspielen sollten. Dafür wurden gemeinsame Proben vereinbart. Die Freude und der Ehrgeiz waren allerdings bei manchen so gross, dass sie das Soll weit übertrafen und so viele Proben besuchten, dass sie nun fast alles mitspielen können. Die Bilanz von OK-Chefin Andrina Lang fällt trotz langer Ungewissheit positiv aus: «Wir sind mega zufrieden: Tolle Stimmung und keine grossen Zwischenfälle. Besonders gefreut hat sie sich über die zahlreichen Gäste aus dem Aargau, die nach der Absage des Balls in Unterlunkhofen stattdessen in

«Säulis» hinter der Bar. Affoltern feierten – und so trotz etwas weniger Leute zur Feststimmung beitrugen. Vereinspräsident Pascal Stössel lobte die Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei und die gute Partnerschaft mit dem «Break» als Veranstaltungsort: «Es ist super, dass wir hier sein dürfen!» Dabei war lange ungewiss, ob der grosse Jubiläumsball überhaupt würde

Ausgelassen tanzen – wie im Märchen aus tausendundeiner Nacht. steigen können. Ein ganzes Jahr Planung stand auf dem Spiel, in dem das Ball-OK um Andrina Lang und Remo Gubler monatlich zusammenkam. Schlussendlich hatten die Säulis mehr Glück als die Organisatoren jenseits der Kantonsgrenze. Entsprechend beehrten viele Gugger aus dem Aargau stattdessen die Säuliguggernacht. So

mischten sich unter die Märchengestalten vom Wolf über die Zwerge bis zur Prinzessin auch erstaunlich viele Guggen-Gewänder.

Jubiläumsfeier in kleinem Rahmen Nach dem Eurocarneval Mitte Februar in Mainz ist mit dem eigenen Ball nun

der nächste Saisonhöhepunkt durch. Damit ist das Jubiläumsjahr allerdings noch nicht gelaufen. Am 7. März werden die Säuligugger am Maskenball in Zwillikon zu hören sein – sofern der stattfinden darf – und am 16. Mai soll dann in Obfelden in familiärem Rahmen und mit einigen Gastguggen offiziell Geburtstag gefeiert werden.

Nur das närrische Virus führte Regie in Maschwanden Grosser Zulauf am 50. Maskenball unter dem Motto «Heimatgfühl» Einige kamen in Schwingerhemden und assoziierten damit «Heimatgfühl», das Motto des 50. Maskenballs in Maschwanden. Ansonsten dominierte die Kostümvielfalt, und das närrische Virus verdrängte Sorgen zumindest temporär. Coronavirus? Kaum Thema am Jubiläumsmaskenball in Maschwanden. Daran erinnert wurde die närrische Gesellschaft höchstens durch jene, welche die Turnhalle im Arztkittel und mit Stethoskop betraten. Der Zulauf war beachtlich, vielleicht auch deshalb, weil in Unterlunkhofen der «Schüürball» dem Virus zum Opfer fiel. Närrinnen und Narren kamen – in einer grösseren Zahl als vor einem Jahr – in bunten, farbigen Kostümen, aber kaum maskiert. Schminke hat Masken ziemlich verdrängt, auch wenn in Maschwanden zur Prämierung aufgerufen wurde. Fünf Guggen und eine Tanzmusik sorgten für Bewegung und heizten die Stimmung an. Und sie sorgten für Durst, der an der Bar gestillt werden konnte. Erfreut über den Zulauf zeigten sich Seraina Felix und Severine Stehli

vom Organisationskomitee, das aus dem neuen Dorfverein gebildet wurde. Dieser Dorfverein ist der Nachfolger

des Veloclubs Maschwanden, der die Umbenennung anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung am

Aufgeblasen, aber fröhlich: Bunte Kostüme am Jubiläumsmaskenball.

4. Februar 2020 beschlossen hat. 50 Helferinnen und Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Mas-

kenballs. Es sind Zeugen dafür, dass in Maschwanden das Dorfleben intakt ist. (-ter.)

Das «Team Bünzli» fuhr mit dem «Stammtisch» auf. (Bilder Werner Schneiter)


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Dienstag, 3. März 2020

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Benno Hagenbuch geht nach 30 Jahren in Pension Der beliebte Hauswart erlebte ein Stück Obfelder Schulgeschichte «Er konnte nicht Nein sagen», so beschreiben viele Obfelder ihren Schulabwart Benno Hagenbuch. Er sagte «Ja» und machte möglich, was er konnte. Benno Hagenbuch war aber mehr: Ein Allrounder mit grosszügiger Dienstleistungsbereitschaft und weichem Herzen.

Tillmann schätzte die Zusammenarbeit mit Benno Hagenbuch sehr: «Benno hatte immer ein offenes Ohr und arbeitete mit grosser Selbstverständlichkeit weit über seine Pflicht hinaus.» Stephan Hinners bestätigt: «Benno hat es uns vorgelebt: ‹Gaat nöd, gits nöd›». Optimaler Ansprechpartner war er auch für die Vereine, die beispielsweise mit der Sportanlage Zehndenfrei immer auf Unterstützung des Hauswartes zählen konnten.

Von Regula ZellwegeR Esther und Benno Hagenbuch traten 1990 in die Fussstapfen von Lisa und Albert Gut, dem beliebten Abwart-Ehepaar des noch recht neuen Schulhauses Schlossächer. Damals mussten sich auch die Ehefrauen verpflichten, keiner anderen Erwerbstätigkeit nachzugehen und im Schulhaus mitzuarbeiten. Eine Tätigkeit als Schulabwart war Familiensache. Familie Hagenbuch wohnte im Schulareal, Schüler und Eltern klingelten zu allen Zeiten an der Türe der Abwartswohnung, ohne darüber nachzudenken, was die unablässigen Störungen für ein Familienleben bedeuten. Esther und Benno Hagenbuch haben sich nie beklagt und begleiteten freundlich beim Holen von vergessenen Aufgaben und Turnsäcken. Sie schlichteten Streitigkeiten auf dem Schulhof, trösteten Lehrpersonen, und sprangen früher sogar für sie ein, unterrichteten eine Klasse, bis beispielsweise eine verspätete Lehrperson eintraf. «Weisst du noch…», dieser Satz wird Esther und Benno Hagenbuch noch lange begleiten. «Weisst du noch, wie eine Lehrerin an einem späten Sonntagabend aus dem Wallis anrief und mitteilte, sie hätte den letzten Zug verpasst und würde erst um 10 Uhr eintreffen?» Esther Hagenbuch übernahm mit viel Freude die beiden Zeichenstunden – und die Schulpflege hat erst viel später davon erfahren. «Damals war es schon noch anders, lockerer.»

Wachsende Verantwortung Im Laufe der Jahre übernahm Benno Hagenbuch von Familie Wüthrich die Schulanlage Chilefeld, später auch die Oberstufenschulhäuser von Käthi und Leo Kälin. Seine heutige Funktion heisst Chef Hauswartung für den gesamten Liegenschaftenbestand der Politischen Gemeinde. Anfang 2018 wurden die Schulgemeinde und die Po-

Dankbarkeit

Eine Ära in der Primarschule Obfelden geht zu Ende. Benno Hagenbuch (Zweiter von links) wird pensioniert. Dies verändert auch einiges für Gemeinderat Stephan Hinners, Schulpfleger Marcel Tillmann, ganz besonders seine Frau Esther sowie Gemeinderat und Schulpflegepräsident Werner Kurt (von links). (Bild Regula Zellweger) litische Gemeinde zu einer Einheitsgemeinde zusammengeführt. Die Schulpflege wurde als eigenständige Kommission in die Gemeindeorganisation integriert, war aber weiterhin für alle Aufgaben der Volksschule zuständig. Der Präsident der Primarschulpflege, Werner Kurt, wurde Mitglied des Gemeinderates. Heute schätzt Werner Kurt den Zusammenschluss als sehr erfolgreich und gewinnbringend ein. Die Liegenschaftenverwaltung und deren Mitarbeitende wurden in die Struktur der Gesamtverwaltung integriert. Dies betraf Benno Hagenbuch ganz direkt. Eigentlich wechselte er den Arbeitgeber – jetzt die Gemeinde und nicht mehr die Schule – aber nicht seine Arbeit. Es bedeutete Mehrarbeit, vor allem auch von administrativen Arbeiten. Da die Räumlichkeiten der Abwartswohnung von der Schule beansprucht wurden, zogen Esther und Benno Hagenbuch aus der Wohnung im Schulhausareal Schlossächer, wo ihre drei Kinder gross geworden waren,

aus und bezogen eine Eigentumswohnung in Wolsen. Damit kehrte etwas Ruhe ein, Benno Hagenbuch hatte ein Büro beim Schulhaus, und wenn er nach Hause kam, war Feierabend. Anders als früher, als er abends noch unbezahlt Schreibarbeiten erledigte und seine Frau geduldig im Wohnzimmer strickte.

Wertschätzung Als am vergangenen Freitag Benno Hagenbuch die Aufschrift des grossen Plakates neben dem Schulhauseingang las, kamen ihm Tränen. Die Lehrerschaft bekundete so ihre Dankbarkeit: «Best Hausmeister. Der mit der Engelsgeduld. Nicht verzagen – Benno fragen. Tausend Dank für alles. Hoch die Hände – Arbeitsende.» Voller Hochachtung und Dankbarkeit äusserten sich auch Vertreter von Gemeinde und Schulpflege. Das bereits komplexe Portfolio des Gemeinderates Stephan Hinners, Vorstand Hochbau/ Liegenschaften, vergrösserte sich mit

dem Schritt zur Einheitsgemeinde. Während er in Abstimmung mit dem Gemeinderat quasi die Legislative bildete, war Benno Hagenbuch mit seinem Team die Exekutive, der operative Leiter. Marcel Tillmann betreut in der Primarschulpflege Obfelden das Ressort Infrastruktur und war damit während längerer Zeit an einer wichtigen Schnittstelle zwischen Schulpflege und Hauswart tätig. Insgesamt 620 Personen, davon 545 Kinder, sind in den Schulbetrieb integriert. Waren in der breiten Bevölkerung vorerst Ängste da, die Schule würde durch die Einheitsgemeinde an Freiheiten verlieren, so kooperierte Benno Hagenbuch von Beginn an ohne Vorurteile, dachte mit und brachte, wenn nötig, seine Ideen ein. Damit hatte er Vorbildfunktion und bis jetzt konnten mit dem Zusammenschluss im praktischen Alltag Synergien optimal genutzt werden. Die Entscheidungswege sind länger, aber es denken mehr Leute mit unterschiedlichem Fokus mit. Marcel

Werner Kurt amtiert schon lange als Schulpräsident und wurde mit dem Zusammenschluss der Einheitsgemeinde auch Mitglied des Gemeinderates. Er betont, dass mit dem Zusammenschluss die Schule im Gemeinderat differenzierter wahrgenommen werde. «Wir ziehen am selben Strick. Der Gemeinderat unterstützt die Anliegen der Primarschule.» Auch er ist des Lobes voll: «Benno Hagenbuch hat für die Schule gelebt, sich mit ihr identifiziert, es war seine geliebte Schule, für die er sich verantwortlich fühlte. Ich schätzte ganz besonders seine Offenheit und seine Flexibilität, wenn es um Neuerungen ging.» Neu wird der Alltag für Benno Hagenbuch mit der Pensionierung. Esther Hagenbuch wird noch ein Jahr im Dienst der Schule weiterarbeiten. «Wir gehen es gestaffelt an», lacht sie. Ihr Mann hat schon eine Menge Ideen, das Ferienhaus im Entlebuch lockt, er liebt seine Enkelkinder innig und er kann sich auch vorstellen, im Sport und Schwimmbereich, wo er Weiterbildungen absolviert hat, weiter tätig zu sein. Der vergangene Freitag mit einem gemeinsamen Mittagessen mit der Lehrerschaft und Behördenmitgliedern schloss die offizielle Erwerbstätigkeit des einstmaligen Metalldrückers ab. Sein langjähriger und von ihm sehr geschätzter Mitarbeiter Edi Di Cristofano wird weiterarbeiten. Seine Funktion wird Peter Gäumann, bisheriger Werkmeister-Stellvertretender Gemeinde Obfelden, übernehmen. «Es ist schon etwas seltsam», meinte er und in seinen Augen glitzern Tränen. Aber ihm wird auch in Zukunft nicht langweilig werden und man wünscht ihm von Herzen, dass er nun auch mal lachend «Nein» sagt, um seinen eigenen Bedürfnissen Raum zu geben.

Neue Gemeindeorganisation - personelle Veränderungen Aus dem Gemeinderat Mettmenstetten

Im Zuge der angestrebten neuen Organisationsform und deren Einführung per Mitte 2020 bzw. der bevorstehenden Pensionierung des Gemeindeschreibers, hat der Gemeinderat Oliver Bär auf den 1. April zum Geschäftsführer und Dominik Pfefferli auf den 1. Juni zum Abteilungsleiter Dienste ernannt. Noch offen ist die Stellenbesetzung Abteilungsleiter Bau. Der 36-jährige Oliver Bär arbeitete bis vor Kurzem als Rektor der Schweizer Schule in Santiago, Chile. Als Rektor dieser internationalen Privatschule hatte er die Gesamtverantwortung für Personal, Finanzen, Qualitätsmanagement, Infrastruktur und Kommunikation. Oliver Bär ist teilweise in Mettmenstetten aufgewachsen, hat Volks-

wirtschaftslehre studiert und 2015 das Doktorat abgeschlossen. Er verfügt damit über wichtige Voraussetzungen und fachliches Können für die neu geschaffene Stelle als Geschäftsführer. Ergänzt wird die Führungsmannschaft der neuen Gemeindeorganisation mit dem 30-jährigen Dominik Pfefferli. Er arbeitet aktuell als Leiter Einwohneramt der Stadtverwaltung Dübendorf. Mit seiner Verwaltungslehre in der Wohngemeinde Baar, seinen Weiterbildungen u.a. in Verwaltungsrecht und Verwaltungsmanagement, bringt er die Anforderungen an die Funktion als Gemeindeschreiber, welche Dominik Pfefferlis nächste CAS Weiterbildung sein wird. Der Gemeinderat freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Geschäftsführer und dem neuen Abteilungsleiter Dienste und wünscht den beiden einen erfolgreichen Start, eine

befriedigende und erfüllende Tätigkeit in Mettmenstetten. Die beiden Stellenbesetzungen geben uns die Gewissheit, dass wir sehr zuversichtlich in unser neues Organisationsmodell starten können. Damit wissen wir auch, dass die Ablösung und Übergabe von und durch Gemeindeschreiber Edy Gamma erfolgreich aufgegleist werden kann. Er kennt unsere heutige Organisation wie die berühmte Westentasche, hat die Geschicke unserer Gemeinde mehr als vier Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt und tritt Mitte 2020 in den wohlverdienten Ruhestand. Mit den bestehenden und neuen Mitarbeitenden werden wir die Herausforderung im Dienst der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde gerne annehmen. René Kälin, Gemeindepräsident

Künftiger Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten: Oliver Bär.

Er übernimmt als Abteilungsleiter Dienste: Dominik Pfefferli. (Bilder zvg.)


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Bezirk Affoltern

RATGEBER SUCHTPRÄVENTION

Gabriela Hofer, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, www.supad.ch

Always on Das Smartphone ist für die meisten von uns zum treuen Begleiter geworden und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es unterstützt uns, erleichtert uns das Leben und erfüllt zahlreiche Aufgaben in einem Gerät. Ist ein Leben ohne Smartphone überhaupt noch denkbar?

Wer kennt es nicht, das Gefühl, total aufgeschmissen zu sein, orientierungslos, abgeschnitten von der Welt, und das, weil man sein Smartphone zu Hause vergessen hat. Es durchfährt einen wie ein Blitz. Innert Sekunden spult sich das ganze Programm des Tages vor dem inneren Auge ab. Nun heisst es umplanen. Das Bahnbillett wird am Automaten gekauft, statt der TagiOnline-News greift man zum «20-Minuten». Man hat keinen Kalender, keinen Wetterradar. Das Schlimmste aber ist, nicht erreichbar zu sein. Was, wenn die Kinder etwas Dringendes von mir brauchen oder ich abends zum Apéro verspätet bin und meine Freundin nicht informieren kann? Der Tag nimmt seinen Lauf und irgendwie geht dann doch alles auf. Vielleicht hat man sogar den einen oder anderen Moment viel bewusster wahrgenommen, hat die Landschaft aus dem Zugfenster bewundert oder sich auf einen kleinen Schwatz an der Bushaltestelle eingelassen.

Bewusst offline gehen Kennen Sie digitale Pausen im Alltag? Überlegen Sie sich, welche Tätigkeiten oder Momente Ihnen besonders wichtig sind, ungestörte Mahlzeiten, bewusste Gespräche mit Menschen, die Ihnen viel bedeuten oder der Spaziergang im Wald. Warum nicht mal das Smartphone lautlos stellen, ausschalten oder in den Flugmodus versetzen? Viele Geräte haben heute eine integrierte Time-out-Funktion – so lassen sich problemlos ungestörte Zeiten einplanen. Hinterfragen Sie Ihren Smartphone-Konsum immer wieder und geniessen Sie bewusste bildschirmfreie Momente. Nicht zuletzt, weil wir alle Vorbilder sind für unsere Kinder und Enkel, für die nächste Generation. Einige Kinder und Jugendliche erleben in der Schule oder Familie bereits was es heisst, für eine kurze Zeit offline zu sein. Schulen führen vermehrt das Projekt «Flimmerpause» durch. Eine Klasse oder ein ganzes Schulhaus verpflichtet sich, während einer Woche in der Freizeit auf sämtliche Bildschirmmedien zu verzichten. Sie machen wertvolle Erfahrungen, was dies bei ihnen auslöst, wo der Verzicht ihnen Schwierigkeiten bereitet und was sie dadurch gewinnen. Das Ziel der «Flimmerpause» ist es, die Teilnehmenden anzuregen, ihren Konsum anzuschauen, zu hinterfragen und ein Bewusstsein für bildschirmfreie Momente zu schärfen. Das Projekt stammt ursprünglich aus Luzern. Inzwischen haben auch Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Zürich Erfahrungen mit dem Experiment gemacht. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Das Experiment «Flimmerpause» findet vom 2. bis 5. Juni 2020 statt. Interessierte können sich bei der Suchtpräventionsstelle melden.

Dienstag, 3. März 2020

Lachend die Wahrheit ertragen Die Goldfarb-Schwestern im Interview vor ihrem Auftritt im «LaMarotte» Die Goldfarb-Zwillinge sind Kabarettistinnen, die ihr Geschwisterdasein auf die Bühne bringen, mit grossem Erfolg. Nun kommen die beiden ins Kellertheater «LaMarotte» nach Affoltern.

Lisa Goldfarb: Moment, unsere Schuhgrösse ist exakt dieselbe! Die Körbchengrösse zum Glück nicht. Aber wir haben tatsächlich viel gemeinsam: Unseren Geschmack, unseren Humor und den einen Reisepass, der nicht abgelaufen ist. 2018 erhielten Sie den SWR3 Comedy Förderpreis. Mit anderen Worten, jetzt geht es erst richtig los. Wo sind für Sie beide die grössten Herausforderungen? Laura: Wie gesagt lieben wir es, auf der Bühne zu stehen. Aber die ganze Selbstvermarktung im Internet, die heute wohl zum Beruf dazugehört, liegt uns nicht besonders. Wir haben noch kein einziges Katzenbildchen auf Facebook gepostet, vielleicht sollten wir langsam damit anfangen.

«Anzeiger»: Seit wann wussten Sie beide, dass Sie nicht nur irgendwie das Leben teilen, sondern auch dasjenige auf der Bühne? Laura Goldfarb: Als wir mit sechs Jahren kleine Rollen im Opernhaus spielen durften, haben wir festgestellt, dass wir uns auf der Bühne viel besser verstehen als im normalen Leben.

PERSÖNLICH «Kleine Koalition» Lisa und Laura sind eineiige Zwillinge, ihr argentinisches Temperament und ihre «jüdischen Neurosen» hätten sie von der Mutter, ihre stoische Ruhe gegenüber den obengenannten Eigenschaften vom deutschen Vater. Die eine wäre eher für Comedy zuständig, die andere fürs Kabarett. Die Goldfarb-Schwestern bereisen von Berlin aus mit ihrem Programm «Kleine Koalition» die deutschsprachigen Bühnen. Am Sonntag, 8. März, sind sie live im «LaMarotte» zu erleben.

Eineiige Zwillinge: Das Kabarett-Duo Lisa und Laura Goldfarb. (Bild zvg.) Seitdem versuchen wir, so oft wie möglich zu zweit auf der Bühne zu stehen. Das ist für uns die pure Erholung, ausserhalb der Bühne fliegen die Fetzen.

In der Ankündigung vergleichen Sie sich u. a. mit der Schuh- oder Körbchengrösse, um festzustellen, dass sie nicht zusammenpassen. Wo sind denn die Parallelen?

Warum müsste das Kabarett erfunden werden, wenn es solche nicht schon gäbe? Lisa: Den Hofnarr, der den Mächtigen den Spiegel vorhält, damit sie sich nicht allzu sehr aufblasen, gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Menschheit. Der Mensch ist einfach nicht in der Lage, die Wahrheit zu ertragen, wenn er dabei nicht ein wenig lachen kann. Laura: Oder, um es mit Oscar Wilde zu sagen: «Wenn du Menschen die Wahrheit sagen willst, dann bring sie zum Lachen. Sonst bringen sie dich um.» Interview: Urs Heinz Aerni

Rote Kleber für gegenseitiges Verständnis in Ottenbach Die Aktion thematisiert das Wohnproblem von Flüchtlingen und nicht die Umwelt Ein kleiner roter Kleber mit der Aufschrift «Gegenseitiges Verständnis ist die globale Notwendigkeit auch in unserem Dorf» gibt in Ottenbach zu reden. Er klebt seit zwei Wochen im ganzen Dorf an Eingängen, Geländern und Strassenlampen im öffentlichen Raum.

zu den «Drögelern» und ihren Betreuern im Ulmenhof schlugen. Irgendwann gehörte der Ulmenhof einfach zu Ottenbach und mit den Jahren war Ottenbach auch stolz, dass sie Pioniere der Drogenarbeit beherbergten und der «Ulmi» sogar zum grössten Arbeitgeber im Dorf wurde.

Wofür steht Ottenbach?

Von Christine häusermann

K

ollege Martin Mullis, hat sich letzte Woche im «Anzeiger» über die roten Kleber echauffiert und er hat natürlich recht: Belehrungen für Unbelehrbare funktionieren nicht. Unbelehrbare wollen nichts dazulernen, nicht von ihrer Haltung abrücken, wollen sich im Recht fühlen, wer ehrlich ist, kennt das vom eigenen Verhalten. Martin Mullis verbindet aber die Aussage des roten Klebers mit der Umweltbewegung und befeuert das Klischee vom SUV fahrenden, Globe trottenden IT-Addict, der anderen das einfache Leben predigt. Den Zusammenhang mit den syrischen Geflüchteten und ihrem Wohnproblem, welches im «Anzeiger» vom 4. Februar thematisiert wurde, stellt er offenbar nicht her «i eusem Dörfli zwüsched grüene Matte im Rüsstal», da liegt nämlich der Hase im Pfeffer respektive da klebt die wahre Botschaft.

Statt Gleichgültigkeit ein Zeichen für Toleranz setzen Der Kleber wurde in einer Nacht-undNebel-Aktion von zwei Frauen verteilt, die vom Bericht im «Anzeiger» über die siebenköpfige syrische Familie, die den

Verklebtes Ottenbach: Die einen dürfen hängen bleiben, die andern müssen weichen. (Bild zvg.) Nachbarn nicht genehm ist und deshalb eine neue Bleibe suchen muss, tief betroffen waren. Für sie ist klar, dass Geflüchtete, deren Aufenthalt in der Schweiz bewilligt ist, auch Anrecht auf wohlwollende Gastfreundschaft haben. «Besserwisserische Kleberei» war also nicht der Auslöser für ihre Tat. Eher zu denken sollte geben, wie rasch der kleine 5 x 7 cm grosse Kleber wieder entfernt wurde, hingegen 1 x 2 m grosse Blachen, die für den Merenschwander Maskenball werben, während Wochen hängen bleiben und den Anwohnern die Sicht bei der Ausfahrt in die Kantonsstrasse versperren dürfen. Da kommt keiner und reisst die Blache am nächsten Tag runter, wie das bei den Klebern geschehen ist. Einerseits ist es

erfreulich, dass diese vorwiegend katholischen Fasnachts-Bräuche im 21. Jahrhundert nun auch in unserem Amt toleriert und beworben werden dürfen, andererseits wird hier mit zwei Ellen gemessen. Wer bestimmt, was bleiben darf und was runter muss?

Was ist falsch an gegenseitigem Verständnis? Die Kleber-Initiantin hat in den 70er-Jahren erlebt, wie Ottenbach mit der damals neu gegründeten Therapiestation Ulmenhof und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern umgegangen ist. Auch damals überwog der Argwohn, aber es gab einige «Kulturvermittler» aus dem Dorf, die eine Brücke

An diese positive Integrationsgeschichte hat sich «Frau Kleber» erinnert und daran wollte sie auch das Dorf erinnern: «Ein guter Dorfzusammenhalt ist nicht ohne gegenseitigen Respekt zu haben», sagt sie. Respekt, der insbesondere auch gegenüber Fremden geboten ist, die auf Chancen angewiesen sind. Sie wisse zwar, dass die syrische Familie viel Unterstützung von Einzelpersonen erhalten habe, aber es gäbe ihres Wissens keine gemeinsame Gruppe, wie etwa in Hedingen, wo sich die Mitglieder der Integrationsgruppe gegenseitig stützten, wo Probleme diskutiert und die Arbeit der Freiwilligen von der Gemeindebehörde aktiv gestützt würde. Als Alleinkämpfer brenne man aber viel zu schnell aus und gebe die Arbeit frustriert auf, meint die erfahrene Pädagogin. Es sind edle Motive, die die Kleber-Initiantin leiteten, für die es schade wäre, wenn sie in einer «SUV-Öko-Fundi-Verschwörungstheorie» untergehen oder mit einer Busse wegen Schmierereien bestraft würden. Kein Grund also, in hektische Säuberungsaktionen zu verfallen. Im Gegenteil: sich auf die Ottenbacher Geschichte zu besinnen, könnte hilfreicher sein. Wer weiss, vielleicht kann Ottenbach in 40 Jahren auf eine weitere erfolgreiche Integrationsgeschichte blicken. Aber muss es so lange dauern?


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. März 2020

«Ohne Pro Amt würde das Knonauer Amt anders aussehen» Rückblick auf ein halbes Jahrhundert Engagement für Natur- und Heimatschutz Die 1972 gegründete Arbeitsgemeinschaft «Pro Amt» hat sich zu Beginn dieses Jahres aufgelöst. Nahezu ein halbes Jahrhundert lang hat sie sich für Anliegen des Heimat-, Landschafts- und Naturschutzes im Bezirk Affoltern eingesetzt. Heute engagieren sich überregionale, professionell organisierte Organisationen dafür. von bernhard schneider Reinhard Möhrle (1927–2012) war vier Jahrzehnte lang die prägende Persönlichkeit und treibende Kraft von Pro Amt, ohne die Arbeitsgemeinschaft je zu präsidieren. Er war der Ansicht, eine Arbeitsgemeinschaft solle von gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern geführt werden. Parteipolitisch war er ungebunden, und er liess sich auch nicht einordnen. Für ihn stand das Bewahrende im Vordergrund, auch wenn er aufgrund seines Einsatzes für den Erhalt alter Häuser, von Erholungslandschaften und Biotopen von vielen nicht als konservativ wahrgenommen wurde. Ihn kümmerte nicht, ob jemand, der ihn unterstützte, von links, rechts oder aus der Mitte kam, Berührungsängste waren ihm fremd.

Ideelle Organisation mit regionaler Optik Der heutige Kantonsrat der Grünen des Bezirks Affoltern, Thomas Schweizer, war bereits in den 1980er-Jahren Mitglied des Vorstands von Pro Amt und gehörte diesem erneut seit 2011 an. Er ordnet Pro Amt in die Geschichte der Nichtregierungsorganisationen ein: «In den 1970er-Jahren bestanden noch kaum professionelle Organisationen im Bereich des Natur- und Heimatschutzes, des Landschaftsschutzes oder gegen den Wildwuchs des Strassenbaus. Der VCS etwa wurde 1979 gegründet.» Andere, heute professionalisierte Organisationen, stützten sich

damals noch stark auf Freiwilligenarbeit hab. In dieser Situation fasste Reinhard Möhrle eine Vielzahl von Themen regional zusammen und gründete den Verein Pro Amt. Thomas Schweizer stellt fest: «Ohne Reinhard Möhrle hätte es Pro Amt nicht gegeben. Er arbeitete mit einer unglaublichen Akribie, betrieb ein phänomenales Networking, indem er beispielsweise regelmässig mit kantonalen Beamten zum Mittagessen ging. Dadurch kannte er die Schwachstellen in der Argumentation des Regierungsrats für Projekte, die er bekämpfte, und konnte abschätzen, welche Vorschläge über Erfolgsaussichten verfügten.» Das Fazit: «Ohne Pro Amt würde das Knonauer Amt heute anders aussehen, denn in den 70er-Jahren galt jedes alte Bauernhaus als Abbruchobjekt. Pro Amt hat enorme Sensibilisierungsarbeit geleistet und zusammen mit dem Heimatschutz Dutzende von Häusern gerettet.» Neben dem Schutz von Einzelobjekten begann Pro Amt in den 1980er-Jahren auch politisch aktiv zu werden. Erfolg hatte die Vereinigung vor allem dort, wo sie über eine starke kommunale Verankerung verfügte. Dies war beispielsweise in Obfelden der Fall. Gemeinsam mit dem damaligen ehrenamtlichen Geschäftsführer von Pro Amt, Heiner Stolz, verhinderte Reinhard Möhrle die Einzonung des Buechbärli Hogers. Die Einzonung des Sonnenbergs in Affoltern dagegen erfolgte trotz Widerstands von Pro Amt.

Pragmatische Politik In der Auseinandersetzung um die – damals N4 genannte – A4 entwickelte Reinhard Möhrle das Konzept eines «gestreckten» Üetlibergtunnels, der die Autobahn südlich des Anschlusses Urdorf-Süd von Ristet bei Birmensdorf direkt nach Zürich Brunau geführt und in Kombination mit dem Zimmerbergtunnel die A4 durchs Knonauer Amt ersetzt hätte. Das Konzept hatte Möhrle mit Mitarbeitenden der Baudirektion aller Stufen diskutiert, er konnte es

Aumülitag 2018: Ohne Reinhard Möhrle und Pro Amt wäre die Mühle an der Reppisch nicht erhalten geblieben. (Bild Bernhard Schneider) mit Verkehrsprognosen und geologischen Befunden untermauern. Die Frage, ob das N4-Konzept von Pro Amt politisch mehrheitsfähig gewesen wäre, wenn sich alle Gegnerinnen und Gegner der Autobahn durchs Knonauer Amt dahintergestellt hätten, lässt sich im Nachhinein natürlich nicht mehr beantworten. Das Konzept hat aber wohl den Anstoss gegeben für die Entwicklung der Variante Islisbergtunnel, die schliesslich realisiert worden ist, denn die Grundidee war ein pragmatischer Kompromiss zwischen dem Bau neuer Verkehrsverbindungen und der Schonung des Erholungsraums, des Kulturlandes und der Ökosysteme.

Mahlen mit Wasserkraft Kein Projekt zeigt das thematisch umfassende, im Kern konservative Engagement von Reinhard Möhrle besser als die Aumüli in Stallikon. Hier konnte er denkmalpflegerische Aspekte mit der Energieproduktion der vorindustriellen Zeit und dem ökologischen Wert von Reppisch und Mühlekanal miteinander verbinden. In der Broschüre «Ein Leben fürs Ortsmuseum Birmensdorf», publiziert von der Heimatkundlichen Vereinigung Birmensdorf und Umgebung nach seinem Tod 2012, schilderte er den Weg zum Erwerb der Aumüli. Innert drei Jahren schaffte er es, mit Unterstützung von Pro Amt und dem Heimatschutz, den Kaufpreis von 1.2

Millionen Franken für die Mühle zusammenzubringen. Bereits vor dem Kauf wurden die dringendsten Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Ein bezeichnender Abschnitt betrifft das alte Wasserrecht, das er für die restaurierte Mühle beanspruchte: «Seit dem Jahr 1329 hat die Aumüli das Recht, das Wasser der Reppisch zu nutzen. Seit dem Inkrafttreten des neuen Gewässerschutzgesetzes haben wir nun aber Differenzen mit dem Regierungsrat. Er verlangt von der Mühle die gleiche Restwassermenge wie von einem grossen Kraftwerk.» Fredi Hofmann, der inzwischen ebenfalls verstorbene Inhaber eines Hauses in der Aumüli, engagierte sich zusammen mit Reinhard Möhrle für die alte Mühle: «Reinhard Möhrle wünschte sich, dass die Aumüli wieder wie im 18. Jahrhundert läuft. Am liebsten hätte er gesehen, wie die Leute wieder von Affoltern, Bonstetten und überall her mit Pferd und Wagen ihr Getreide zum Mahlen in die Aumüli gebracht hätten. Er wollte nicht begreifen, dass dies nicht mehr möglich ist.» Auch Reinhard Möhrle konnte das Wasserrad nicht zurückdrehen. Dennoch hat er zusammen mit Pro Amt viel erreicht, sei es der Erwerb der Aumüli und die Gründung von Verein und Stiftung Aumüli, sei es der Erhalt zahlreicher weiterer alter Bauernhäuser, sei es Grünraum, der ohne seinen Einsatz längst überbaut wäre – und dessen Wert heute unbestritten ist.

«Allein eure Entscheidung!» Theater ohoo! stellt mit neuer Produktion grundsätzliche Fragen Die Erde leidet. Das Problem sind die Menschen, je länger je mehr. Wie aber hat alles angefangen? Liv Stampfli-Huber, Autorin und Regisseurin des aktuellen Stücks «Götter speisen Götterspeisen» vom ohoo!-Ensemble junge Erwachsene, platziert diese Fragen in den Götterhimmel des antiken Griechenland. von denise bohnerT Prometha (Sandra Ernst), weibliches Pendant zu Prometheus, will Zeus erheitern und formt aus Lehm eine Figur, nach dem Ebenbild der Götter, nur kleiner – und natürlich nicht unsterblich. Ein Spielzeug für Götter also. Erste Priorität: Es darf nicht langweilig sein, da soll schon ein bisschen was laufen zur Unterhaltung der Unsterblichen. Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollen der Humunculus und seine Gefährtinnen erhalten, nachdem ihnen Leben eingehaucht wurde? Als Lehmfiguren sind sie «herrlich formbar», ausgehend von ihrer Grundform als «lernfähige Versager». Zeus hat freie Hand und die anderen Götter – er bewohnt den Olymp ja nicht alleine –

Theater ohoo!: Aufruhr im Olymp oder Sturm im Weinglas. (Bild Andy Schwager) wollen ihre Qualitäten und Abgründe ebenfalls beitragen, denn ohne letztere, so sind sie überzeugt, hat das Spielzeug zu wenig Tiefgang. Und es soll ja nach ihrem Ebenbild kommen. Generell sind gar nicht alle begeistert von dieser neuen Spezies. Und so entstehen im Olymp heftige Diskussionen und Chaos – wunderbar dargestellt durch das Bühnenbild, das sich im Laufe des Stücks zusehends zersetzt und glibberig wird. Nathalie Péclard hat auch für dieses Stück des Theater ohoo! wieder ihre Künste eingesetzt und Bühnenbild und Kostüme als weisse

Sinfonie komponiert. Diese Götter in Weiss gehen damit aber recht unzimperlich um, was beim trotz Corona und Regensturm zahlreich erschienenen Premierenpublikum am letzten Samstag für Heiterkeit und Lacher sorgte. Die Theaterschule ohoo! unter der Leitung des Theaterpädagogen Raffaele Cavallaro mit Team bietet in Hausen und Affoltern Kurse für alle Altersstufen, von den Kleinsten ab fünf Jahren über «Kids u12», «Teens u16» bis zu jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30. Die Kurse sind sehr beliebt, die jungen Erwachsenen stammen teilweise

aus dem Säuliamt, andere kommen aus dem Aargau, aber auch Zürich, Winterthur, Bülach... Und von diesem Ensemble wurde «Götter speisen Götterspeise» entwickelt und inszeniert. Die Rollenbesetzung ist teilweise sehr treffend, allen voran die des Dionysos (Elia Lonoce) mit wallender Haarpracht, der stets besorgt ist, dass niemandes Weinkelch leer bleibt. Auch Melancholie (Lena Marashipour) setzt ganz spezielle Akzente. Zeus (Andy Berger) poltert kräftig, um seine Stellung als Oberhaupt des Olymp zu verteidigen und seine Frau Hera (Annie Burger) vermag ihrer Eifersucht trotz zarter Gestalt deutlich Ausdruck zu geben. Apollo (Martin Linsi) als Gott der Künste und Barde besingt die Kreaturen als unwissende Wichte. Während Demeter (Simona Berger), als Erschafferin der Natur, sich in blankem Entsetzen ereifert, können Athene (Lucy Kühne), Aphrodite (Lisa Huber) und Ares (Alex Moshe) der Situation noch einiges abgewinnen. Für griechische Atmosphäre live am Klavier sorgt Tobias Schmid. Und auch das Publikum erhält seine Rolle ... Weitere Vorstellungen: 4., 6. und 7. März, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Eintritt frei, Kollekte. Theaterbar mit Kuchen und Crêpesstand 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. www.ohoo.ch.

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FORUM

Autonomie behalten Liebe protestantische Kirchenmitglieder, bitte, informiert euch, wohin unserer Kirche steuert. Kurz: Zehn Kirchgemeinden werden faktisch aufgelöst. Kirchliches Eigentum, inkl. Kirche, Pfarrhaus, Parkplätze etc. ist künftig für die einzelne Gemeinde nicht mehr autonom verfügbar. Neu entscheiden sieben – von wem ernannte? – Kirchenpfleger für zehn Orte, assistiert von einem Heer von bezahlten Gremien. Die geben dann einem Ortsgremium von drei Personen, u. a. Pfarrer und Sozialangestellte (falls noch vorhanden) einen Kredit für irgendwelche Aktivitäten in der Gemeinde. Eine Mitsprache von Kirchenmitgliedern ist auf keiner Ebene vorgesehen. Das Ganze wird sagenhaft teuer, ohne den Gemeinden und Mitgliedern irgendeinen Mehrwert zu geben. Projekte für Jugendliche und irgendwelche «Randständige» sind nicht eingeplant. In der Kirche sind bereits jetzt alle willkommen! Und die Jugendlichen müssen wir unbedingt gewinnen, so oder so. Vor allem sind wir verpflichtet, das über Jahrhunderte aufgebaute religiöse, kulturelle und ethische Erbe weiterzugeben. Wir wollen doch unsere Kirchenautonomie und den vorhandenen Zusammenhalt in unserer Kirchgemeinde behalten, und die wichtigen Entscheidungen nicht an eine seelenlose Grossorganisation abgeben. Die örtliche Kirche lebt von der Gemeinschaft: Wortgottesdienst, Trauung, Taufe, Beerdigung, kirchliche Anlässe: Wir teilen die wichtigen Stationen unseres Lebens. Dabei lernen wir uns gegenseitig und auch unseren Pfarrer oder unsere Pfarrerin kennen. Selbstverständlich werden wir in Zukunft unsere schon bestehende Zusammenarbeit zwischen den Kirchgemeinden ausbauen müssen. Gefragt sind Kooperationen zwischen den Kirchgemeinden, nicht eine Fusion. Hanna Keller, Mettmenstetten

Zusammenarbeit schafft Mehrwert An der Gemeindeversammlung in Hausen vom 11. März haben die Stimmbürger/-innen über einen Projektierungskredit im Zusammenhang mit der ARA Hausen zu beschliessen. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein technisches Tiefbauprojekt. Vertieft man sich in die Vorlage, so wird klar, dass es um viel mehr geht. Zur Diskussion steht ein kantonsübergreifendes Kooperationsprojekt, wie wir es bisher nicht gekannt haben. Gemeinderat Christoph Tandler war als zuständiger Ressortvorsteher Gast an einer erweiterten Vorstandssitzung der SP Hausen. Anschaulich und kompetent legte er die Geschichte des Projekts dar, erläuterte die Überlegungen zum angestrebten Vorgehen und die längerfristigen Auswirkungen für die Gemeinde Hausen. Aus Sicht der SP ist der geplante Anschluss der ARA Hausen an den Gewässerschutzverband der Region Zugersee ein innovatives, weitsichtiges Zukunftsprojekt, das eine breite Unterstützung verdient. Es lohnt sich, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Das Ja zum Projektierungskredit ist eine Voraussetzung für die Detailplanung im Hinblick auf eine Urnenabstimmung im November. SP Hausen, Georges Köpfli

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Dienstag, 3. März 2020

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Orientteppiche

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Amerikanische Arbeiter- und Protestsongs aus der Vorkriegszeit im «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 13

Erzählendes Kabarett Bänz Friedli kommt mit seinem vierten Programm nach Mettmenstetten. > Seite 15

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Alain Schad von der MG Affoltern erhält den «Arnold Degen Wanderpreis». > Seite 15

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Neue Frauenpraxis

Ursula Reutimann behandelt in Birmensdorf

Am Stuber Tag ist viel Informatives über neuste Küchen- und Innenausbautrends zu erfahren. (Bild zvg.)

Umbau als perfektes Erlebnis Stuber Tag am 21. März Am Stuber Tag vom 21. März liegt der Hauptfokus der Stuber Team AG aus Rotkreuz auf dem Thema Umbau. Damit ein Umbau gut gelingt, arbeitet das Stuber-Team seit Jahren mit renommierten Partnerfirmen zusammen. Am Stuber Tag präsentieren diese rund 30 Partner auf über 2000 m² Ausstellungsfläche ihr Know-how in einzigartigen Erlebniswelten. Der Besucher kann sich über die neusten Küchen- und Innenausbautrends und Gerätegenerationen, trendige Farb- und Materialkonzepte, edle Holz-, Glas- oder Natursteinprodukte, Wellnessideen informieren und Rat beim Experten holen. Ob ein einfacher Küchen- oder Badumbau oder eine komplexe Gesamtrenovation geplant sind, das Stuber-Team

und seine Partner sind mit viel Begeisterung und Sorgfalt bei der Sache und stellen sicher, dass das Umbauprojekt zum perfekten Erlebnis wird. Vielleicht geht es nur um ein paar zusätzliche gestalterische Tipps oder aber um ein farbliches und materialmässig durchdachtes Wohnkonzept. Als zuverlässiger und vertrauensvoller Partner setzt das Stuber-Team die Wohnvision des Kunden um und findet für jeden Raum die richtige Lösung. Damit sich der Kunde in seinem Zuhause rundum wohlfühlt.

Das Stuber-Team in Kürze Die Stuber Team AG ist ein innovativer Familienbetrieb mit Sitz in Rot-

kreuz. Über die letzten 50 Jahre hinweg hat sich das von Gerd und Roger Stuber geführte Unternehmen einen Namen als Küchen- und Innenausbauer wie auch als Umbauspezialist in der Zentralschweiz und darüber hinaus geschaffen. Über 70 Mitarbeitende, darunter 12 Lernende, in Schreinerei, Küchenbau und Gestaltung, schaffen es zusammen mit dem Kunden, dass die Veränderung zum Erlebnis wird. Vom einzelnen Möbelstück bis hin zum komplexen Innen- und Küchenausbau. Seit 1996 führt das StuberTeam die informativen Stuber Tage durch. (pd.) Stuber Team AG, Simone Stuber, 041 799 87 00, Info@stuberteam.ch, www.stuberteam.ch.

Sauber heizen mit Holz

Umweltfreundliche Wärme aus dem Wald sorgenfrei geniessen Sobald im Winter ein Kaltluftsee und Hochnebel den Luftaustausch über dem Mittelland verhindern, wird die Luftbelastung mit Feinstaub zum Thema. Richtig betriebene Holzfeuerungen gehören nicht zu den Ursachen. Holzfeuerungen mit einer Heizleistung ab 70 Kilowatt sind heute mit Partikelfiltern oder -abscheidern auszurüsten, die mindestens 90 Prozent des bei der Verbrennung entstehenden Feinstaubs zurückhalten. Bei kleineren Holzfeuerungen gilt das Filterobligatorium nicht. Umso wichtiger ist es, die Anlagen korrekt und sorgfältig zu betreiben. So kommen die Vorteile der einheimischen, erneuerbaren und klimaneutralen Holzenergie voll zum Tragen. Wer die fünf goldenen Regeln berücksichtigt, erreicht eine saubere Verbrennung und kann die gesunde und umweltfreundliche Wärme aus dem Wald sorgenfrei geniessen. 1. Stückigkeit: Die maximale Länge der Scheiter wird durch den Brennraum des Ofens bestimmt. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern die Dicke: Schlanke Scheiter lassen sich viel sauberer und einfacher verbren-

nen. Die Dicke (Umfang) eines Holzscheits für kleinere Holzfeuerungen sollte 25 cm keinesfalls überschreiten. 2. Feuchtigkeit: Das Problem ist allseits bekannt: Nasses Holz qualmt beim Verbrennen. Qualm ist ein hochkonzentrierter Schadstoffcocktail und deshalb unbedingt zu vermeiden. Wer Holz zwei bis drei Jahre an einem gut besonnten und belüfteten Platz lagert, ist auf der sicheren Seite. 3. Naturbelassenheit: Niemand füllt Schweröl in den Benzintank seines Autos, denn die Folgen wären fatal. Ähnlich verhält es sich mit verschmutztem und belastetem Holz. Altholz oder gar Abfälle im Ofen sind extrem schädlich. Daraus resultieren sehr hohe Schadstoff- und Staubemissionen. Die Abgase aus der Verbrennung von Altholz oder Abfall können zudem Korrosion verursachen und die Lebensdauer der Anlage massiv verringern. 4. Anfeuermethode: In einem mittelalterlichen Reglement für den Betrieb sogenannter Meldefeuer hiess es: Tagsüber seien die Holzbeigen unten anzuzünden, um gut sichtbaren Rauch zu erzeugen. Nachts solle man die Beigen oben anzünden, damit schnell eine hell leuchtende Flamme sichtbar wird. Diese Erkenntnisse kann man sich heu-

te noch zunutze machen. Bei den meisten Holzfeuerungen entweicht die Verbrennungsluft oben in den Kamin. Deshalb ist das Holz – wie eine Kerze – von oben her anzuzünden. Es genügt, eine Anzündhilfe aus wachsgetränkter Holzwolle und ein paar feinere Nadelholzspreissel kreuzweise auf die aufgeschichteten Scheiter zu legen. So entsteht schnell ein helles, sauberes Feuer. 5. Luftzufuhr: Ein Feuer brennt optimal, wenn die richtige Menge Verbrennungsluft in der richtigen Zeitspanne zugeführt wird. Zu wenig, aber auch zu viel Luft verunmöglichen einen sauberen Abbrand. Die Bedienungsanleitungen geben Auskunft über die richtige Bedienung der Luftklappen und Schieber. Vereinfacht gilt: Klappen und Schieber sind vom Moment des Anfeuerns an vollständig zu öffnen. Erst wenn keine züngelnden Flammen mehr sichtbar sind, sollte man sie wieder schliessen. Die goldenen Regeln in einem Satz: Nicht zu dicke, trockene und naturbelassene Scheiter von oben her anzünden und mit genügend Luftzufuhr in gesunde Strahlungswärme verwandeln. Wer diese Regeln befolgt, ist nicht Teil der Feinstaubproblematik, sondern Teil von deren Lösung. (pd.)

Eine neue Frauenpraxis ist in Birmensdorf aufgegangen. Eröffnet hat sie Ursula Reutimann, Heilpraktikerin für chinesische Medizizin und Psychosomatik. Sie arbeitet mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und Neuro Linguistischem Programmieren (NLP) und bringt 30 Jahre Berufserfahrung mit. Wer die psychosomatischen Zusammenhänge des Körpers und der Seele verstehen möchte und sich eine ganzheitliche, auf die eigene Person abgestimmte Therapie wünscht oder wer wissen möchte, wie Symptome selber analysiert werden können, um die Selbstheilung gezielt zu aktivieren, der ist bei Ursula Reutimann am richtigen Ort. Von Frau zu Frau in einer geschützten Atmosphäre, bei einem guten Gespräch wird das Anliegen zusammen erörtert. Gemeinsam wird die emotionale Unstimmigkeit, die das körperliches Symptom verursacht, besprochen, anschliessend das weitere Vorgehen. Gemeinsam wird danach ein Therapieplan festgelegt. Denn damit eine Therapie erfolgreich sein kann, sollte sie für beide Seiten stimmig sein. Die auf die Kundin abgestimmte Behandlung bringt diese wieder zurück zu ihrem Gleichgewicht. Ursula Reutimann ist erfolgreich bei vielen Frauenproblemen wie Menstruations-Problemen, Brust- und Gebärmutter-Zysten, menopausalen Problemen, ebenso wie bei Problemen mit Blasenentzündung/Reizblase, bei Fibro-

Heilpraktikerin Ursula Reutiman. (Bild zvg.)

myalgie, Weichteilrheuma, bei LibidoVerlust, psychischen Irritationen, Eheproblemen, geschwächtem Selbstvertrauen und mangelndem Selbstwertgefühl. Oder generell, bei allem, was Frauen belastet oder krank macht. Für ein persönliches Kennenlernen schenkt Ursula Reutimann anstelle eines «Tages der offenen Tür» eine unverbindliche Gratis-Besprechung mit Diagnose und Therapievorschlag (Dauer zirka 20 Min.). Dieses Angebot ist gültig bis Ende März 2020. (pd.) Anmeldung: Telefon 079 303 84 88, E-Mail: info@ursula-reutimann.com, www.ursula-reutimann.com.

Erneut gutes Jahresergebnis Die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal, zu deren Geschäftsbereich auch Stallikon und Wettswil gehören, blickt auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr zurück. Die neue Geschäftsstelle Uitikon wurde erfolgreich eröffnet und wurde von den Kunden gut aufgenommen. Die Bank hat trotz des herausfordernden Marktumfelds ein gutes Jahresergebnis erzielt. Die Kundenausleihungen stiegen im Berichtsjahr in einer anspruchsvollen Konkurrenzsituation um 0,9 Prozent auf 453,5 Millionen Franken und die Kundeneinlagen um 6,2 Prozent auf 518,0 Millionen Franken. Aus diesen Ergebnissen resultiert

eine erfreuliche Bilanzsumme von 572,3 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft beträgt 1,18 Millionen Franken, was einem Plus von 17,2 Prozent entspricht. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft beträgt 5,08 Millionen und aus dem Handelsgeschäft 0,34 Millionen Franken. Aus der Kostenentwicklung (+13,2 Prozent), der erstmaligen ordentlichen jährlichen Abschreibung auf dem neuen Kernbankensystem und der problemlosen Risikosituation resultierte ein Geschäftserfolg von 1,11 Millionen Franken und ein Jahresgewinn von 0,52 Millionen Franken. (pd.)

Noch keine Lehrstelle gefunden? Das biz Urdorf veranstaltet am Montag, 16. März, den Lehrstellenmarkt der Bezirke Dietikon und Affoltern. Dort können sich Jugendliche direkt den Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern der Lehrbetriebe vorstellen. Der Lehrstellenmarkt hat zum Ziel, Jugendliche ohne Lehrstelle mit Betrieben, die noch Lernende suchen, zusammenzubringen. Auch Lehrbetriebe aus dem Bezirk Affoltern sind vertreten. Am Lehrstellenmarkt führen die Jugendlichen mit den Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern Einzelgespräche. Die Jugendlichen sind passend für

ein Vorstellungsgespräch gekleidet und bringen ihre vollständigen Bewerbungsdossiers mit. Bei gegenseitigem Interesse kann eine Schnupperlehre vereinbart werden. Am Lehrstellenmarkt 2019 erhielten 32 Jugendliche die Möglichkeit, einen Schnuppereinsatz zu absolvieren. 12 Jugendliche bekamen eine Lehrstelle. Einlass ist ab 16 Uhr. Die letzten Bewerbungsgespräche beginnen um 17.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Lehrstellenmarkt am Montag, 16. März, 16 bis 18 Uhr. Letzte Bewerbungsgespräche um 17.30 Uhr. Ref. Kirchgemeindehaus, Poststrasse 50, 8953 Dietikon. Kontakt: biz.urdorf@ajb.zh.ch oder Telefon 043 259 91 80. Weitere Infos: www.bizurdorf.zh.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 3. März 2020

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Internationaler Frauentag

Yvonne Moore und Mat Callahan interpretieren amerikanische Arbeiter- und Protestsongs. (Bild zvg.)

«Working Class Heroes»

Konzert von Yvonne Moore & Mat Callahan im Pöschtli Aeugstertal Seit ihrem Bühnendebüt vor mehr als 30 Jahren ist Yvonne Moore mit ihrer eindrucksvollen, markanten Stimme, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht, in der Schweiz eine Referenz für Soul und Blues mit Power. Mehrere Konzerttourneen führten sie durch Europa und die USA und verschafften ihr überall Respekt und Anerkennung. Künstler aller musikalischen Schattierungen engagieren sie immer wieder für Studio- und Liveproduktionen. Die musikalische Bandbreite reicht dabei vom Schweizer Rock-Urgestein Polo Hofer über den Bluessänger Philipp Fankhauser bis zu George Gruntz, Jazzer mit Weltrenommee. Die letzten Jahre widmete sie sich verschiedenen Projekten, unter anderem war sie sehr erfolgreich mit dem Programm «Blue Wisdom», das dem Blues ihrer grossen Vorbilder Janis Joplin, Aretha Franklin, Big Mama Thornton und den Songs von alten Bluesgrössen wie Leadbelly, Robert Johnson und Skip James gewidmet ist.

Mat Callahan steht bereits seit mehr als fünfzig Jahren auf der Bühne. Aufgewachsen in einer Tanzschule in San Francisco, hörte er die Jazzklassen seiner Mutter, den Blues der Schwarzen, wie er auf die Strasse drang, die irische Volksmusik, die in der heimischen Stube an die Vorfahren erinnerte, aber auch den San-Francisco-Sound, die Musik der Blumenkinder der Sechziger. Wenn Callahan singt, sind es Geschichten, bewegt und bebildert von seiner Heimatstadt. Auch die 18 Jahre, in denen er nebenher Taxi fuhr, bescherten ihm reichlich Inspiration.

Alte Songs wiederbelebt Für ihr neues Duo-Programm «Working-Class Heroes» haben die beiden amerikanische Arbeiter- und Protestsongs aus der Vorkriegszeit ausgegraben und für ein heutiges Publikum wiederbelebt. Es sind Songs, die grösstenteils in den Zwanziger- und Dreissigerjahren entstanden sind. Sie stammen

meist nicht von professionellen Musikern oder Liedtextern, sondern von Menschen im täglichen Kampf gegen Leid und Ungerechtigkeit, begonnen bei dem legendären Gewerkschaftsaktivisten und Liedermacher Joe Hill über die Sängerinnen und Texterinnen Aunt Molly Jackson und Sarah Ogan Gunning bis hin zu Jim Garland, Paul Robeson sowie vielen unbekannten proletarischen Songwritern, deren Namen wieder vergessen gingen. Die Lieder – darunter bekanntere Stücke wie «I Am a Girl of Constant Sorrow» oder das durch Joan Baez popularisierte «Joe Hill», aber auch weniger bekannte, aber deswegen nicht weniger berührende – erzählen von Frauen und Männern, die (manchmal buchstäblich) ihr Leben für Streik, Revolte und Emanzipation der Arbeiterklasse hergaben. (pd.) Yvonne Moore (Vocals & Harmonica), Mat Callahan (Vocals & Guitar), Pöschtli Aeugstertal, Konzertbeginn: 20.30 Uhr. Essen 19 Uhr.

«Ver-ding» im Albisbrunn, Hausen Zwei Lebensgeschichten, zwei Bücher, ein Schicksal: verdingt. Die Theatercompany «Texte und Töne» erzählt in ihrem neuen Stück «Ver-ding» den Weg zweier ehemaliger Verdingkinder.

Drei Schauspieler: Andreas Daniel Müller, Julia Sewing und Gerrit Neuhaus (v.l.) bringen den Weg zweier ehemaliger Verdingkinder auf die Bühne. (Bild zvg.) eine Annäherung an ihre eigene Vergangenheit und Selbstvergewisserung durch Schreiben ist auch heute bei jungen Menschen ein Weg, ihr Leben zu gestalten. Auch diese Stimmen kommen zu Wort. Drei Schauspielende erzählen die Geschichten von Paul Richener und Hanspeter Bobst. Gespräche aller Beteiligten fliessen in die Darstellung mit ein und der Blick zurück in die eigene Kindheit weckt eigene Erinnerungen.

Am Frauentag wartet Schmuck auf neue Trägerinnen. (Bild zvg.) ist ein Frauenfest, das sich jedoch auch über männliches Publikum freut. Es geht darum, gemeinsam zu feiern. (pd.) Eintritt 20 Franken, SchülerInnen / Studierende / Legi bezahlen 10 Franken. Ein Mittagessen kostet 20 Franken. Wer erst später zum Fest dazustossen kann, erhält einen reduzierten Eintritt.

«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!» Das Thema des Weltgebetstags 2020 ist ein Satz aus der Geschichte «Heilung am Teich Betesda», die im Johannes-Evangelium steht (Kap 5, V 2-9). Es ist die Aufforderung, mit der Jesus die Heilung eines seit langer Zeit kranken Menschen bewirkt; dieser hatte bisher geglaubt, um gesund zu werden, müssten ihn andere Menschen zu einer bestimmten Zeit zum Teich tragen. Frauen aus Simbabwe haben eine Liturgie zum WGT 2020 verfasst, sie sehen diese Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Situation ihres Landes. 1980 bis 2017 führte Robert Mugabe ein tyrannisches Regime. Von der Präsidentenwahl im Jahr 2018 erhoffte sich die Bevölkerung einen Wandel. Leider hat sich die Situation unter dem neuen Präsidenten Emmerson Mnangagwa nicht wesentlich verbessert. Die Kirchen setzen sich nun ein für die Erzie-

hung zum Frieden und für den Weg der Versöhnung. Und so verstehen auch die Verfasserinnen der Liturgie den Satz aus dem Johannes-Evangelium als Aufforderung, selber Verantwortung zu übernehmen auf dem Weg der Liebe zu Frieden und Versöhnung. Am 6. März wird überall auf der Welt der Weltgebetstag in vielen Sprachen gefeiert. Mit den Worten der Simbabwerinnen wird für Frieden und Wohlergehen in Simbabwe und auf der ganzen Welt gebetet. (pd.) Gottesdienste zum Weltgebetstag, 6. März, im Knonauer Amt: 19.30 Uhr in der kath. Kirche Bonstetten (für Bonstetten, Stallikon, Wettswil; 19.30 Uhr (einsingen 19 Uhr) kath. Kirche Hausen. 19 Uhr in der kath. Kirche Affoltern (für Affoltern, Aeugst, Maschwanden Mettmenstetten, Knonau). Sonntag, 8. März, um 17 Uhr in Hedingen.

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Aufwühlendes Theater

Fundament dafür sind zwei Biografien von Verdingkindern aus der Region Basel. Paul Richener und Hanspeter Bobst haben nach jahrelangem Schweigen ihr Leben zurückverfolgt, dokumentiert und sie wollen, dass ihre Geschichte weitererzählt wird. Diesem Wunsch kommt das Stück nach. Eine szenische Recherche der vielen Stationen, in die sie hineingetrieben wurden: Behördenwillkür, vergessen werden, Hunger nach Liebe und Anerkennung, Sehnsucht nach einem Zuhause, das es nie gab. In die beiden biografischen Spuren mischen sich Aussagen anderer Verdingten. Und es wird deutlich, dass noch viele andere Kinder ähnliche Erlebnisse zu verarbeiten hatten und es unmöglich ist, in einem geordneten Nacheinander eine Kindheit Revue passieren zu lassen. Durch das Aufschreiben gelang den beiden Porträtierten

Der Tag, an dem die Frauen jeweils miteinander feiern, steht wieder vor der Tür. Seit vielen Jahren organisieren Frauen am 8. März, am internationalen Tag der Frau, ein Fest von Frauen für Frauen. Wie die Jahre zuvor stehen auch dieses Jahr das Beisammensein und der Austausch von Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft im Zentrum. Um 12 Uhr werden die Türen des Kasinos in Affoltern geöffnet. Frauen des «Vereins der Juwelen» werden ein grosses Sortiment an Schmuck mitbringen, der auf neue Trägerinnen wartet. Der Erlös wird einer karitativen Organisation zugute kommen. Wer zu Hause noch Schmuck herumliegen hat, den sie nicht mehr trägt, der darf ihn gerne mitbringen und dem Schmuckbörsenteam abgeben. Ab 13 Uhr gibt es ein Fleisch- oder ein Vegi-Menü von der internationalen Frauengruppe aus Zug. Um 14.30 findet der nächste Programmpunkt statt: drei Frauen aus dem Bezirk erzählen aus ihrem Leben. Dazu kann man ein Stück Kuchen und Kaffee geniessen. Zu jedem Fest gehört Musik. DJane Ms. Hyde legt Musik auf, zu welcher frau das Tanzbein schwingen kann. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Es

Was essen Affen wohl zum Frühstück? Wie knackig sind die Zweifel Pommes Chips? Wo im Säuliamt kann man Spuren vom Biber lesen? Bin ich der nächste Roger Federer? Was kann man aus Kupferdraht, Beton, Stoff oder Glas alles Kreatives herstellen? In den Frühlingsferien haben neugierige Kinder die Gelegenheit, dies und noch vieles mehr herauszufinden. Der FerienSpass Affoltern vom Familienclub Affoltern geht neue Wege und ist erstmals in diesem Jahr komplett online. Er benutzt die gleiche bewährte Plattform Feriennet, die vielen Eltern bereits bekannt ist vom Ferienspass der Pro Juventute. Sämtliche Daten und Informationen zu den Kursen sind online ersichtlich. Während der Wunschphase können alle Angebote ausgiebig studiert, die besten ausgesucht und die Kinder angemeldet werden. Die Reihenfolge der Anmeldungen spielt dabei keine Rolle, da die Verteilung der Kurse erst

am Ende der Wunschphase stattfindet. Die gerechte und optimale Zuteilung übernimmt dabei ein Algorithmus. Bei der anschliessenden Restplatzbörse kann man sich direkt für die noch vorhandenen Kurse anmelden. Die ganze Korrespondenz, von der Anmeldung bis zum Verschicken der Rechnungen erfolgt per Mail. Leider muss der FerienSpass die Kurse, die in der Stigelihalle in Affoltern stattfinden, teurer anbieten als in den vergangenen Jahren. Der Grund dafür ist, dass er die Halle bisher von der Stadt gratis bekommen hat, aber seit diesem Jahr massive Gebühren zahlen muss. Fabienne Knobel, Familienclub Affoltern FerienSpass, 14.-24. April. Anmelden und Infos unter www.affoltern.feriennet.projuventute.ch. Wunschphase: 3.-21. März, Zuteilung: 22.-24. März, Restplatzbörse (Buchungsphase): 24. März – 4.April.

Angereichert wird das Theaterstück mit historischen Fakten über Verdingkinder in der Schweiz, mit Behördendokumenten und Videoausschnitten aus den Gesprächen mit Richener und Bobst. (pd.) Theater-Vorstellungen am Freitag, 20., und Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, Sporthalle Albisbrunn in Hausen. Plätze reservieren unter 044 764 81 81 oder info@ albisbrunn.ch. Erwachsene 20, Jugendliche und Studierende 10 Franken. Barbetrieb ab 18.30 Uhr.

Wo hinterlassen Biber ihre Spuren? (Bild zvg.)


Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

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MÖVENPICK KAFFEE

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div. Sorten, z.B. Bohnen, 2 x 500 g

div. Sorten, z.B. Schokolade, 5 x 100 g

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Spanien, Schale, 500 g

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Blanc d’Amour, Schweiz, 75 cl

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

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div. Sorten, z.B. Gold de luxe, 2 x 180 g

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Herkunft siehe Verpackung, Bund, 1 kg

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

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ERDBEEREN

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23.80

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div. Sorten, z.B. Yellow Label, 20 Beutel

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div. Sorten, z.B. Kaninchen, Schale, 300 g

VANISH

div. Sorten, z.B. Gold Oxi Action, Pulver, 1,5 kg

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

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Vermischtes

Dienstag, 3. März 2020

15

«Was würde Elvis sagen?» Erzählerisches Kabarett mit Bänz Friedli in Mettmenstetten Das vierte Kabarettprogramm von Bänz Friedli heisst «Was würde Elvis sagen?». Am Samstag, 7. März, auf der «Rössli»-Bühne, Mettmenstetten.

Peter Pfändler kommt mit seiner neuen Show ins Scheinwerferlicht. (Bild zvg.)

«Fadegrad und ungeschminkt»

«Der beste Pfändler ever» in Wettswil Peter Pfändler gilt als facettenreichster Komiker der Schweiz. Am Samstag, 14. März, ist er im «Ägerten», Wettswil, zu sehen. Seit 2018 ist er mit seiner neuen, abendfüllenden Show «Fadegrad und ungeschminkt» auf Schweizer Tournee. Auf dem Plan stehen auch Auftritte im Fernsehen und am Arosa Humorfestival. Denn die neue Show kommt grandios an, Presse und Publikum sind sich einig: «Der beste Pfändler ever!» Zitate von Medien und Besuchern: «Zwei Stunden lang nur gelacht», «Eine abwechslungsreiche und durchdachte Show», «Sogar die gesellschaftskritischen Themen sind beste Unterhaltung», «Seine Energie ist umwerfend», «Die multimediale Ebene in der Show

ist super». Apropos: Mit seinen Parodien von Hausi Leutenegger, Jorge Gonzales, Kurt Aeschbacher, Ernst Fischer (der mit den Bettwaren) und vielen anderen, zerlegt er die Schweizer Prominenz in köstliche Häppchen und bringt das ganze Land zum Lachen. Wer in seiner Show sitzt, kann abschalten und erlebt ein Feuerwerk des geschmackvollen Humors. Schnell, frech, überraschend, auch musikalisch: Wer die Show «Fadegrad und ungeschminkt» erlebt, macht Ferien vom Alltag und hält sich fit, denn Lachen ist gesund! (pd.) Peter Pfändler: «fadegrad und ungeschminkt», 14. März, 20.15 Uhr, Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. 18 Uhr Essen (auch Vegi). Ab 22 Uhr Kultur-Bar. Tickets: Bibliothek Wettswil oder www.kultur8907.ch.

Er stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde schon sein ganzes Kabarett. Aber wie Bänz Friedli das tut! Er sinniert und philosophiert, imitiert Slangs und Dialekte, er beobachtet und parodiert, ist bald nachdenklich, bald saukomisch, und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Politisches und Privates – und weshalb geht eigentlich jeder Schirm bei der ersten Benützung kaputt?! «Was so spielerisch und locker dahergeplaudert erscheint, ist klug durchdacht, hochaktuell, politisch und philosophisch», notierte der «kulturtipp».

Jeder Abend ein Unikat Weil Friedli stets auf die Aktualität und den jeweiligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der «King of Rock ’n’ Roll» spendet in jeder Lebenslage Trost. Weil, wenn nicht er, wer dann? Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, sind die Sitzplätze im Theater-

Bänz Friedli bringt den «King of Rock ’n’ Roll» mit auf die «Rössli»-Bühne. (Bild Vera Hartmann)

saal mit Namen reserviert. Für Ticketbestellung ohne Essen gibt es einen reservierten Sitz mit freier Platzwahl.

Samstag, 7. März, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35.–/ 30.– (Legi/AHV). Abendkasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Billettreservierung: www.bieus.ch oder

Pascale Aubry, «bi eus z Mättmistette»

Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01. Mehr Infos: www.baenzfriedli.ch, www.bieus.ch.

SPORT

Souveräner Saisonstart für Petra Klingler

Wanderpreis für jüngsten WM-Teilnehmer

Sieg für Bonstetter Sportkletterin am Bächli Swiss Climbing Cup

Für Alain Schad von der Modellfluggruppe

In Bulle wurde die nationale Klettersaison 2020 mit einem Bächli-Swiss Climbing Cup eröffnet. Petra Klingler siegte auf eindrückliche Weise.

Am letzten Samstag, 29. Februar, durfte der 14-jährige Alain Schad, Mitglied der Modellfluggruppe Affoltern den «Arnold Degen Wanderpreis» der jährlich vom Schweizerischen Modellflugverband an den jüngsten WM/EM-Teilnehmer verliehen wird, entgegennehmen. Die feierliche Übergabe fand im Rahmen der 6. Delegiertenversammlung des Schweizerischen Modellflugverbands in Uetendorf statt. Alain war an der «FAI F5J World Championships for Electric Model Aircraft» (Elektro Thermikflug Weltmeisterschaft) vom 11. bis 17. August 2019 in Trnava (Slowakei) mit weiteren Schweizern in der Junioren-Kategorie im Einsatz. Diese wurde parallel zur Senioren-WM durchgeführt. Er und seine beiden Kollegen wurden dort im

Mit dem Wettkampf in Bulle wurde für die Schweizer Kletterer die Olympiasaison lanciert. Bereits qualifiziert ist seit den letztjährigen WM Petra Klingler

(Bonstetten) vom Regionalzentrum Zürich. Bei den Herren wird Sascha Lehmann bei den kommenden EM versuchen, noch einen der begehrten Startplätze zu erobern. Der erste Wettkampf der Saison ist zudem speziell. Es ist jeweils der erste Vergleich unter den Athletinnen und Athleten nach der Winterpause. Teilweise starten sie zudem in einer neuen Alterskategorie.

Am Start dieses Boulder-Wettbewerbes waren in den Kategorien Elite und U18 insgesamt 71 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz, darunter auch Petra Klingler und drei weitere Athleten des Regionalzentrums Zürich. Bereits in der Qualifikation zeigte Petra Klingler eine starke Leistung. Als einzige Athletin konnte sie alle fünf Boulderprobleme flash toppen, das heisst im allerersten Versuch. Im Final konnte sie an diese Leistung anknüpfen und toppte wiederum als einzige Athletin die vier Boulderprobleme. Beim zweiten und beim vierten Boulder benötigte sie zwei Versuche, die andern beiden Boulder toppte sie wiederum flash. Mit dieser Topleistung gewann Klingler den Wettkampf souverän vor Natalie Bärtschi (Zürich) und Andrea Kümin (Winkel).

guten Mittelfeld klassiert. Es war sein erster Einsatz für die Schweizer Nationalmannschaft in der Kategorie F5J (Junioren), an dem er die Schweiz vertreten durfte. Als jüngster Teilnehmer der Nationalmannschaft führte er die Delegation als Fahnenträger beim Einmarsch auf das Fluggelände an. Als Mitglied der MG Affoltern trainiert Alain Schad viel auf dem Modellflugplatz in Zwillikon und nimmt auch an diversen nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Martin Schneebeli, Schweizerischer Modellflugverband Weitere Infos zur Kategorie und allgemein zum Modellflug unter www.modellflug.ch oder www.modellflug-nos.ch.

Erni auf Rang 14

Petra Klingler (Bonstetten) siegt beim Saisonauftakt in Bulle klar und startet souverän in die Olympiasaison (Archivbild Martin Rahn).

Bei den Herren gewann der Burgdorfer Sascha Lehmann. Auch er konnte sämtliche Qualifikations- und Finalboulder toppen. Er gewann vor Dylan Chuat (Vessy) und Nils Favre (Martigny). Bester Athlet des Regionalzentrums war Michel Erni (Affoltern) auf Rang 14. Für ihn war es der erste Start bei der Elite und es gilt für ihn nun, Erfahrung in dieser Kategorie zu sammeln. Bei den Damen U18 siegte Anja Köhler (Wila) vom Team Herkulis. In der Qualifikation toppte sie alle acht Boulder flash und in der Qualifikation konnte sie drei der vier Boulderprobleme toppen. Sie gewann vor Marilu Sommer (Chur) und Liv Egli (Hünibach). Bei den Herren U18 toppte Yan Jakob (Belpberg) alle vier Finalboulder in nur fünf Versuchen und gewann damit klar vor Dario Jost (Fanas) und Louis Guignard (Zürich) vom Team Montis. (pd.)

Preisträger Alain Schad (links), neben ihm der Ressortverantwortliche für den Sport des SMV, Peter Georgi (Bild zvg.)


6. März 20

Fr 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern a.A.

PUBLIKUMSVORTRÄGE AN DER ANDREASKLINIK CHAM ZUG

Freiwillige für den Betreuungsdienst in der Kinder-Reha Schweiz Familien entlasten, Auszeit schenken

Dienstag, 10. März 2020, 19.00 – 20.00 Uhr ATEMNOT: IST ES DAS HERZ ODER IST ES DIE LUNGE? David Ramsay, Facharzt für Kardiologie und Dr. med. Gilles Straub, Facharzt für Pneumologie

Shoplifters

Veranstaltungsort: AndreasKlinik Cham Zug - im Vortragsraum Pilatus Rigistrasse 1 - 6330 Cham

Spielfilm von Hirokazu Kore-eda mit Lily Franky, Sakura Andô und Kirin Kiki

Dienstag, 17. März 2020, 19.00 – 20.00 Uhr PARKINSON: ERFAHREN SIE ALLES WISSENSWERTE VON DER DIAGNOSE BIS ZUR BEHANDLUNG Dr. med. Ines Naumburger und Dr. med. Annett Ramseier, Fachärztinnen für Neurologie

Japan 2018, 121 min, Japanisch/d

Schenken Sie Kindern unbeschwerte Stunden und entlasten Sie so Familien in schwierigen Situationen. Wir suchen Freiwillige, welche unsere kleinen und grossen Patienten in der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern am Albis besuchen. Mit gemeinsamen Spielen, Geschichten erzählen, nach draussen gehen oder einfach zusammen Zeit verbringen schenken die Freiwilligen den Kindern und Jugendlichen Aufmerksamkeit und unbeschwerte Stunden, während die Eltern dadurch entlastet werden. Wohnen Sie in der Region und haben Zeit? Wir bieten eine sinnvolle Aufgabe inmitten eines pulsierenden und wertschätzenden Reha-Betriebes an schönster Lage. Eine gute Einführung in Ihre neue Aufgabe ist selbstverständlich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kasse und LUX-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Pflegezentrum Ennetsee - im Vortragsraum Linde Rigistrasse 1 - 6330 Cham

Aladdin-Stiftung, Anja Witte und Karin Häberling, Pfingstweidstrasse 10, 8005 Zürich, T 044 350 44 34, aladdin@stiftung.ch, www.aladdin-stiftung.ch

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, die Anzahl Plätze jedoch beschränkt. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Anmeldung per Telefon unter 041 784 07 84 oder unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach 406 | 8910 Affoltern a.A.

Internationaler Tag der Frau

Die Primarschule Ottenbach liegt gut erschlossen in ländlicher Umgebung zwischen Zürich und Zug. Sie unterrichtet rund 220 Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und in der Primarschule. Zur Schule gehören auch eine Kindertagesstätte sowie eine Spielgruppe. Auf Beginn des Schuljahres 2020/21 suchen wir eine

Lehrperson Unterstufe ca. 40 % Pensum

20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

SA 7. MÄRZ T H O M A S D O B L E R ‘ S NEW BAROQUE 20:15 Uhr

Crossover

SO 8. MÄRZ K L E I N E K O A L I T I O N 20:15 Uhr

Kabarett

DO 12. MÄRZ B E R N H A R D B A M E RT & DANI SOLIMINE 20:15 Uhr

Erzähltheater mit Musik

DO 19. MÄRZ S A N D Y PAT T O N & FRIENDS 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

MI 25. MÄRZ L E S E N A M T R E S E N 20:15 Uhr

Schmuckbörse leckeres Essen espräche auf dem So Sofa Frauengespräche

Disco / Tanzen

Jazz am Donnerstag

FR 13. MÄRZ D E R B U M M L E R 20:15 Uhr

Ihr Profil: – begeisterungsfähige und motivierende Persönlichkeit – Freude, Kinder in ihrer Entwicklung als Gesamtpersönlichkeit zu unterstützen – Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität – Bereitschaft, sich aktiv an der Entwicklung unserer Schule zu beteiligen – kooperative Zusammenarbeit mit der Klassenlehrkraft

MÄRZ

DO 5. MÄRZ A L E S S A N D R O D‘EPISCOPO TRIO

Sonntag, 8. März 2020 ab 12.00 Uhr im Kasinosaal Marktplatz 1, Affoltern a.A. Eintritt 40.-/30.Reservation: www.kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, 044 762 42 42

Unser Angebot: – Unterstützung durch Schulische Heilpädagoginnen und Therapeutinnen – eine Schulsozialarbeiterin und Klassenassistenzen – ein kollegiales und motiviertes Team – eine engagierte Schulleitung und Schulverwaltung – regelmässige und vielfältige Weiterbildungen – eine aufgeschlossene Schulpflege Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Senden Sie diese bis am 20. März 2020 an schulverwaltung@ps-ottenbach.ch. Weitere Informationen über unsere Schule finden Sie auf unserer Website: www.ps-ottenbach.ch. Bei Fragen steht Ihnen unsere Schulleiterin, Christina Grob, (schulleitung.grob@ps-ottenbach.ch, Tel. 044 776 35 49) gerne zur Verfügung.

OK Frauenfest

Literatur im Gespräch

DO 26. MÄRZ DOMENICO CAPEZZUTO SWISS TRIO 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

FR 27. MÄRZ M I C H A E L F E H R & MANUEL TROLLER 20:15 Uhr

Literatur und Musik

Als junges Unternehmen, mit innovativem Team suchen wir zu unserer Verstärkung eine(n)

Nicht vergessen! Vortrag Gesundheit! 4.3.20 Herzgesundheit HRV-Messung Mittwoch um 19.30 bis 21.00 Uhr Im Schumacher Karate Dojo Lindenmoosstrasse 12, Affoltern a. A. Info/Anmeldung bei Marianne Schumacher www.gsundundzwaeg.ch, Tel 044 761 31 63

Elektroplaner/-in Sie entwickeln und bearbeiten anspruchsvolle Elektro-Projektierungs- und Planungsobjekte und arbeiten dabei eng mit unseren Projektleitern, Architekten und Bauherren zusammen. Es erwarten Sie spannende Projekte im gehobenen Wohn- und Zweckbau, sowie in Gewerbe und Industrie. Zuverlässigkeit, persönliches Engagement, Einbringen der eigenen Erfahrungen und Teamfähigkeit sind Ihre Stärken. Als gelernte(r) Elektroplaner(in) legen Sie Wert auf eine qualitative und technisch hochwertige Durchführung ihrer Arbeiten. Es erwartet Sie ein zukunftsorientiertes, modernes Umfeld mit anspruchsvollen Aufgaben. Wir bieten Ihnen attraktive Anstellungsbedingungen und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Wenn Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht anzurufen. smartec elektro ag, Herr Ramon Kiefer Ottenbacherstrassse 25, 8912 Obfelden Tel. 043 343 22 22, info@smartec-elektro.ch

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht nahe liegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustür» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Ottenbach suchen wir nach Vereinbarung Sie als motivierte und teamfähige Persönlichkeit

Filialleiter-Stellvertretung 100% Ihre Aufgaben Sie beraten und betreuen unsere anspruchsvolle Kundschaft und betreiben eine aktive Verkaufsförderung. Sie sind mitverantwortlich für die optimale Bewirtschaftung des VOLG-Ladens in Bezug auf Umsatz, Marge, Betriebs- und Personalkosten. Zudem übernehmen Sie bei Abwesenheit der Filialleiterin die Verantwortung. Sie helfen mit bei der Warenbewirtschaftung (Bestellungen, Verkaufsbereitschaft, Aktionen, Layouts etc.) und Einhaltung der vorgeschriebenen Ordnung und Sauberkeit sowie Hygienevorschriften. Zusätzlich übernehmen Sie administrative Aufgaben und betreuen unsere integrierte Poststelle. Ihr Profil • Sie haben eine abgeschlossene Detailhandelslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis (vorteilsweise in der Branche Nahrungs- und Genussmittel) und einige Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelverkauf gesammelt • Erste Erfahrungen in Personalführung sind wünschenswert • Sie sind flexibel, einsatzfreudig und kompetent • Sie übernehmen gerne Verantwortung und freuen sich auf eine vielseitige, kundenbezogene Aufgabe in einem aufgestellten Team. Wir bieten Eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Tätigkeit sowie ein familiäres Arbeitsklima in einem dynamischen, spannenden Umfeld. Zudem umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten durch die Volg Academy. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Foto. LANDI Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten oder per E-Mail: michael.zaugg@landialbis.ch

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017_2020  

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