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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 017 I 173. Jahrgang I Freitag, 1. März 2019

Gültig wählen

Vandalismus und Lärm Beruhigende Farben

Die wichtigsten Regeln zu den Regierungs- und Kantonsratswahlen. > Seite 3

Die Kantonspolizei musste zweimal zum Schulhaus in Rifferswil ausrücken. > Seite 6

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Claudia Ruiz hat im Haus Pilatus der Langzeitpflege mehrere Wandbilder gestaltet. > Seite 9

Mit Demenzabteilung Das Haus zum Seewadel bereitet sich auf die neuen Aufgaben der Zukunft vor. > Seite 9

«Die Bevölkerung wünscht diese Abstimmung offensichtlich» Der Gemeinderat Wettswil kommt auf den Entscheid zur Spital-Abstimmung zurück Noch selten hat ein Entscheid des Gemeinderats Wettswil derart heftige Reaktionen hervorgerufen wie derjenige, den Beitritt zur IKA Langzeitpflege und zur gemeinnützigen AG Spital Affoltern den Stimmberechtigten vorderhand nicht zu unterbreiten. Die Bevölkerung soll nun doch abstimmen. Bei der Frage nach der Zukunft des Spitals Affoltern stehen verschiedene Interessen einander gegenüber. Aus der Optik der Gemeinde Wettswil wäre es vorteilhaft, die kommunale Abstimmung über den Beitritt zur gemeinnützigen Spital AG und zur Interkommunalen Anstalt Langzeitpflege aufzuschieben, um Handlungsfreiheit

zu behalten, bis strategisch verlässliche Konzepte und ein Geschäftsplan für die neuen Institutionen vorliegen. Aus der Optik der Region und des Spitals dagegen scheint vordringlich zu sein, das Quorum für die Beteiligung an den neuen Institutionen am 19. Mai 2019 zu erreichen, um anschliessend zusammen mit den beteiligten Gemeinden verbindliche Konzepte zu erarbeiten. Der Gemeinderat Wettswil hat vorletzte Woche beschlossen, seinem Auftrag entsprechend die Wettswiler Interessen stärker zu gewichten als diejenigen der Region. Dieser Entscheid hat eine eigentliche Empörungswelle in der Bevölkerung ausgelöst und den Gemeinderat vor eine erneute Interessenabwägung gestellt:

Sind die Vorteile, die sich für Gemeinde bei einem Aufschieben Abstimmungen ergeben, stärker gewichten als die Forderung, Bevölkerung jetzt abstimmen lassen?

die der zu die zu

Nein-Empfehlung zur gAG Spital und zur IKA Pflegezentrum Der Gemeinderat hat die Reaktionen aus der Bevölkerung eingehend studiert und ist zum Schluss gekommen, dass die Wettswiler Stimmberechtigten die Abstimmung offensichtlich gleichzeitig mit den anderen Gemeinden durchführen möchten. Er hat daher aus demokratiepolitischen Überlegungen Rückkommen beschlossen und wird die Abstimmung über den

Beitritt zu den beiden Nachfolge-Organisationen des Zweckverbands Spital Affoltern ebenfalls am 19. Mai 2019 durchführen. Die sachliche Einschätzung des Gemeinderats Wettswil hat sich dabei nicht geändert: Er empfiehlt ein Nein zum Beitritt sowohl zur Interkommunalen Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg (IKA Langzeitpflege) als auch zur gemeinnützigen AG Spital Affoltern (gAG), da er für beide Institutionen strategisch ausgereifte Konzepte und einen konkreten Geschäftsplan vermisst. Deshalb wäre der Beitritt mit hohen Risiken verbunden, die sich für Wettswil nach Ansicht des Gemeinderats nicht rechtfertigen liessen. Gemeinderat Wettswil a. A.

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Streuner gerettet «Run Ziggy Run» heisst das Buch, welches Miriam Selmi Reed kreiert hat. > Seite 13

Gemeindeleben stärken Fast drei Jahre nach ihrer Fertigstellung hat die katholische Kirche Sankt Mauritius in Bonstetten kürzlich ihre Beschriftung erhalten. Für Antonio Lee, seit letztem Sommer Pfarradministrator Antonio Lee, kader katholischen tholischer Pfarrer Kirchgemeinde im in Bonstetten. Unteramt, ist der Neubau in erster Linie ein Mittel, um das Gemeindeleben zu stärken. «Ich möchte ein Gemeindeleben, das den Menschen Freude bereitet und sich wie eine Familie anfühlt», verrät er im Interview. Dazu könnten auch Angebote wie Pfarreireisen, Ausflüge und Wanderungen beitragen, die es schon mal gab, die aber nicht mehr stattfanden. Dabei versteht sich der junge Pfarrer nicht als Chef, der seine Ideen durchboxt, sondern als Vermittler. (tst.) ................................................... > Interview auf Seite 7 anzeigen

Knonau empfiehlt Ja – Ja – Nein

Grosses Interesse am Spital-Podium

Mit Knonau (Ja – Ja – Nein) hat der letzte Gemeinderat die Parole abgegeben für die Spital-Abstimmungen vom 19. Mai. Somit lässt sich sagen, dass sämtliche Behörden eine Auflösung des Zweckverbands befürworten. Zehn Gemeinderäte empfehlen ihren Stimmberechtigten zudem eine Beteiligung an der IKA Pflegezentrum Sonnenberg. Dagegen sind Affoltern, Wettswil, Stallikon und Hedingen. Bei der gAG Spital sind je sieben Gemeinderäte dafür und dagegen. Gemessen an der Grösse der jeweiligen Anteile überwiegt das Nein-Lager um Affoltern und Wettswil mit über 60 % allerdings deutlich. (tst.) ................................................... > Stellungnahme des Gemeinderats Knonau auf Seite 6

Das Sammlungszentrum als Forschungsstätte Deutet ein mittelalterliches Motiv auf einer Holztruhe wirklich darauf hin, dass das Erbstück mehrere hundert Jahre alt ist? Oder wurde es erst viel später von einem Künstler oder Kunsthandwerker geschaffen, als Hommage an jene Zeit? In den Labors des Sammlungszentrums stehen viele Apparaturen für die Erforschung von Sammlungsstücken. Aussagekräftig ist unter anderem die Charakterisierung von Pigmenten – basierend auf dem Wissen, welche ausschliesslich bis zum Mittelalter benutzt wurden und welche moderneren Ursprungs sind. Weitere Aufschlüsse liefern Bindemittel und Bienenwachs, mit denen die Oberflächen behandelt wurden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Voller Saal an der Podiumsveranstaltung zur Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung. (Bild Marianne Voss) Waren bei der ersten Informationsveranstaltung Ende Januar in Wettswil auf dem Podium noch die SpitalKritiker in der Mehrzahl, dominierten

vergangenen Mittwoch in Hausen die Spital-Befürworter. Das Interesse aus der Bevölkerung war so gross, dass die Veranstaltung von der

Löwenbar in den Löwensaal verlegt werden musste. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Bibliotheks-Café

«Bitte kä Blume»

KGplus: erste Ergebnisse

Die Bibliothek Wettswil lanciert kommenden Mittwoch ein neues Angebot: ein bedientes Café im Foyer des Schulhauses Ägerten. Dabei liegen verschiedene Zeitschriften, der «Anzeiger» und eine Tageszeitung auf. Der Versuchsbetrieb läuft jeweils am Mittwochnachmittag von 15 bis 17 Uhr.

«Lachen ist die beste Medizin», heisst es. Das hat sich auch das Theater900 zu Herzen genommen. Ab 14. März zeigt es im «Rössli» Mettmenstetten die Dialektkomödie «Bitte kä Blume». Sie basiert auf der Liebeskomödie «Send me no Flowers» von Norman Barasch und Carolle Moor.

Im Juni 2017 hatten sich zehn reformierte Kirchgemeinden im Bezirk dafür ausgesprochen, den Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde zu verhandeln. Jetzt liegen erste Zwischenergebnisse vor. Diese werden an einer Grossgruppenkonferenz am 16. März diskutiert und bewertet.

................................................... > Bericht auf Seite 6

................................................... > Bericht auf Seite 17

................................................... > Bericht auf Seite 20


Ärztlicher Notfalldienst

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

126. Generalversammlung der FSG Zwillikon Freitag, 1. März 2019, 19.00 Uhr, Schützenhaus Zwillikon Vollzähliges Erscheinen erwartet der Vorstand

Jahreseröffnungsschiessen mit SV Affoltern

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Samstag, 2. März 2019, von 9.00 – 11.30 Uhr

Nachwuchs- und Jungschützenkurs 300 m Jetzt anmelden! E-Mail: fabianarnold@bluewin.ch Mindestalter: 12 Jahre Start: Montag, 1. April 2019

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Bruno Hauser, geb. 16. April 1943, von Rifferswil ZH, gest. 25. April 2018, wohnhaft gewesen Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 13. August 2018 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 18. Februar 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. März 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 1. März 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Abstimmungen und Wahlen

Einbürgerungen

Konkurseröffnung Schuldner: DDL Kurier GmbH in Liquidation, UID CHE-276.595.621, Alte Landstrasse 19, 8912 Obfelden Datum der Konkurseröffnung: 20. September 2018 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. März 2019. Affoltern am Albis, 21. Februar 2019

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Beat Hitz, geb. 20. Juni 1963, von Chur GR und Seewis im Prättigau GR, gest. 14. April 2018, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 11. September 2018 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 18. Februar 2019 mangels Aktiven eingestellt worden.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des Heinz Blumer, geb. 25. Oktober 1941, von Glarus GL, wohnhaft gewesen in Afoltern am Albis, gestorben am 27. Juni 2018. Datum der Konkurseröffnung: 1. November 2018

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. März 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung.

Affoltern am Albis, 20. Februar 2019

Affoltern am Albis, 21. Februar 2019

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. März 2019.

Mit Beschluss vom 5. Februar 2019 und vom 19. Februar 2019 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

Der Zweckverband Spital Affoltern unterbreitet den Stimmberechtigten zur Abstimmung an der Urne am Sonntag, 19. Mai 2019, die Auflösung des Zweckverbands. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

– Gasser Markus, 1967, Staatsangehöriger von der Schweiz – Pozzato Gasser Susanne, 1967, Staatsangehörige von der Schweiz – Gasser Felix, 2001, Staatsangehöriger von der Schweiz – Gasser Zoe, 2004, Staatsangehörige von der Schweiz – Isufi Ardian, 2007, Staatsangehöriger von Serbien – Lenart Tomasz, 1973, Staatsangehöriger von Polen – Lenart Ewa Agata, 1974, Staatsangehörige von Polen – Lenart Franciszek Bozyslaw, 2001, Staatsangehörige von Polen – Lenart Stanislaw Bozymir, 2004, Staatsangehöriger von Polen – Lenart Antoni Gabriel, 2005, Staatsangehöriger von Polen – Spahiu Fazile,1990, Staatsangehörige von Kosovo – Spahiu Elma, 2012, Staatsangehörige von Kosovo – Spahiu Ensar, 2016, Staatsangehöriger von Kosovo

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden.

1. März 2019

Aeugst am Albis, 25. Februar 2019

Stadtrat Affoltern am Albis

Gemeinderat Aeugst am Albis

1. März 2019 Spital Affoltern

Melioration «Huser Allmend», Hausen a. A. Am 29. Januar 2019 haben die beteiligten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer die Durchführung der Melioration «Huser Allmend» in Hausen a. A. beschlossen. Das Protokoll der Gründungsversammlung liegt vom 1. März bis 1. April 2019 zu den ordentlichen Öffnungszeiten im Bauamt Hausen a. A., Zugerstrasse 6, 8915 Hausen a. A., zur Einsichtnahme auf. Gemäss § 69 in Verbindung mit § 83 des Landwirtschaftsgesetzes vom 2. September 1979 sind allfällige Rekurse gegen die von der Versammlung gefassten Beschlüsse innert der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern einzureichen. Amt für Landschaft und Natur

Wahlbüro Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat für die Amtsdauer 2018/22 Karin Schaub als Wahlbüro-Mitglied gewählt.

Anordnung Gemeindeabstimmung vom 19. Mai 2019 Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet die Urnenabstimmung betreffend Auflösung Zweckverband Spital Affoltern, Gründung Gemeinnützige Aktiengesellschaft und Gründung Interkommunale Anstalt statt. Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt und rechtzeitig auf der Webseite www.knonau.ch publiziert. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Knonau, 1. März 2019 Gemeinderat Knonau


Bezirk Affoltern

Wahlzettel richtig ausfüllen In diesen Tagen haben die Stimmberechtigten im Kanton Zürich die Unterlagen zu den Regierungs- und Kantonsratswahlen vom 24. März erhalten. Damit ihre Stimmen zählen, müssen die Stimmberechtigten eine Reihe von Regeln beachten. Nachfolgend die wichtigsten: Auf dem Wahlzettel dürfen höchstens so viele Namen stehen, wie Sitze zu besetzen sind. Jede stimmberechtigte Person darf nur je einen Wahlzettel einreichen. Für die Regierungsratswahlen: Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich. Jede Person darf nur einmal genannt werden und muss mit Name, Vorname und weiteren Zusätzen (z.B. Beruf, Wohnort) eindeutig bestimmbar sein. Der Wahlzettel muss handschriftlich ausgefüllt werden.

Kumulieren und panaschieren Für die Kantonsratswahlen: Wählbar sind nur Personen, die auf einer der Listen aufgeführt sind. Der Wahlzettel muss mindestens den Namen einer Kandidatin oder eines Kandidaten enthalten. Es ist erlaubt, Namen zu streichen, Namen handschriftlich zu wiederholen (Kumulieren) und Namen von Kandidatinnen und Kandidaten anderer Listen auf den Wahlzettel zu schreiben (Panaschieren). Der gleiche Name darf jedoch höchstens zwei Mal auf dem Wahlzettel vorkommen. Änderungen am Wahlzettel müssen persönlich und handschriftlich erfolgen, sie müssen klar und eindeutig sein. Empfehlung: Kennziffer, Name und Vorname der Kandidierenden angeben, nötigenfalls weitere Angaben machen. Ganz wichtig bei der brieflichen Stimmabgabe: den Stimmrechtsausweis unterschreiben und beilegen – sonst sind die Wahlzettel ungültig. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 1. März 2019

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Spital Affoltern: Das Thema bewegt Gut besuchte Podiumsveranstaltung in Hausen Der Löwensaal in Hausen war am vergangenen Mittwochabend pumpenvoll. Eingeladen hatten die SP und die FDP, gekommen waren Interessierte aus dem ganzen Bezirk. Die Diskussion über die Spitalzukunft war spannend, informativ und manchmal auch widersprüchlich oder unverständlich. ................................................... von marianne voss Die Einladung kam von der SP Hausen und der FDP Hausen und Umgebung und war an die Einwohnerinnen und Einwohner im Oberamt gerichtet. Und geplant war eine Podiumsdiskussion in der Löwenbar. Doch diese Lokalität wäre viel zu klein gewesen. Die Veranstaltung wurde in den Saal verschoben, der aber die vielen Gäste auch kaum zu fassen vermochte. Aus dem ganzen Bezirk waren Interessierte nach Hausen gekommen, darunter viele politisch Engagierte. Es war offensichtlich: Das Thema «Spital Affoltern» bewegt die Menschen in der Region.

Wie weiter? Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern, betonte während der Veranstaltung, dass der Zeitpunkt für einen Entscheid gegen den Fortbestand des Spitals jetzt falsch sei. Denn damit würde ein möglicher weiterer Weg abgeschnitten. «Was geschieht, wenn wir 3 x Ja sagen?» Diese Frage stellte ihm der «Anzeiger» im Anschluss an den Podiumsanlass. Stefan Gyseler: «Dann können wir bis Ende 2020 das Gesuch für die Leistungsaufträge bei der Gesundheitsdirektion einreichen. Bis im August 2021 wird die Entscheidung des Regierungsrates gefällt werden. Aufgrund davon kann dann das Projekt angegangen werden, wie das Spital aussehen soll. Gleichzeitig aber wird bereits die Zusammenarbeit mit dem Spital Triemli geplant und umgesetzt. Aber bis im April möchten wir bereits aufzeigen können, was für Leistungen am Standort Affoltern erbracht werden sollen.» (mvo)

Die Podiumsteilnehmenden von links: FDP-Kantonsrat Dr. Olivier Hofmann, Moderator Bernhard Schneider, Franziska Sykora von der Spital-Arbeitsgruppe der Ämtler SP, Dr. med. Bruno Köhler, Präsident der Ärztegesellschaft Bezirk Affoltern, und Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern und Gemeindepräsident von Hausen. (Bilder Marianne Voss) Am Podiumstisch sassen Franziska Sykora von der Arbeitsgruppe Spital SP Bezirk Affoltern, Dr. med. Bruno Köhler, Präsident der Ärztegesellschaft Bezirk Affoltern, FDP-Kantonsrat Dr. Olivier Hofmann und Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern und Gemeindepräsident von Hausen. Unter der Leitung von Bernhard Schneider erläuterten sie ihre Standpunkte und gaben Antworten zu Voten und Fragen aus dem Publikum. Ausser Kantonsrat Olivier Hofmann nahmen alle klar Stellung und vertraten die Parole «3 x Ja». Franziska Sykora betonte: «Unser Spital hat einen ganz zentralen Stellenwert, das braucht es für alle.» Bruno Köhler wies auf die wichtige Unterstützung der Hausärzte und auf den zunehmenden Hausarztmangel hin. Für Stefan Gyseler ist das Spital Affoltern ein ganz wichtiger Player in unserm Gesundheitssystem. Und Olivier Hofmann erklärte, dass wir eine funktionierende Notfallstation brauchen. «Aber unser Spital ist ein Gemischtwarenladen.»

Kosten als Argument Die meiste Zeit der Veranstaltung stand den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Sie konnten Fragen stellen oder ihre Meinung äussern, was auch rege genutzt wurde. Die Fachleute am Podiumstisch ihrerseits hatten die Möglichkeit, Antwort zu geben oder Unklarheiten klar zu stellen. Es ging natürlich um die Frage der Kosten für die Gemeinden – ein Argument, das für eine Ablehnung der Spitalzukunft verwendet wird, laut Erklärungen von Stefan Gyseler aber nicht stichhaltig ist. «Es stimmt nicht, dass

Der Saal im Restaurant Löwen in Hausen war bis auf den allerletzten Platz gefüllt von Interessierten aus dem ganzen Bezirk. jetzt in den ersten Schritten Kosten für die Gemeinden entstehen.» Weitere Themen waren «ambulant oder stationär» die hohen Gesundheitskosten allgemein, die Mindestfallzahlen oder die Spezialitäten des Spitals Affoltern. Ob eine Palliativ-Station oder eine Langzeitpflege ohne Akutspital im Rücken funktionieren würde, da waren sich nicht alle einig. Laut Bruno Köhler und Stefan Gyseler würden viele Vorteile wegfallen und die Qualität leiden. Olivier Hofmann konterte, dass es sehr wohl alternative Modelle gebe für diese Angebote ohne ein stationäres Spital.

Solidarität geht verloren Auch das Thema, ob das Spital vielleicht von privater Seite geführt werden könnte, kam zur Sprache. Stefan Gyseler ist überzeugt, dass das nicht funktionieren würde. «Bei einem Nein wird unser Spital nicht überleben, auch nicht durch Private.» Das unterstützte Franziska Sykora klar: «Wenn wir jetzt Nein sagen, dann ist es gelaufen. Dann gibt es nichts mehr im Bezirk.» Oliver Hofmann sieht das nicht so: «Es wäre kein Problem innert

kurzer Zeit eine Permanence aufzubauen.» Ein älterer Herr aus Hausen unterbrach die Diskussion rund um Geld und die Machbarkeit mit einem ganz persönlichen Votum. Er berichtete, dass er bereits mehrmals im Spital Affoltern behandelt worden sei. «Ich war dort immer sehr gut aufgehoben und wurde von den Ärzten und Pflegenden professionell betreut. Das muss doch auch gesagt werden.» Er erhielt für seine Worte einen warmen Applaus. Auch der neue, unsolidarische Wind im Säuliamt gab zu reden. «Es gab Zeiten, wo das Säuliamt noch Pionierleistungen vollbrachte und solidarisch mutige Schritte wagte», war zu vernehmen. Nach einer letzten Meinungsäusserung aus dem Publikum, wo verschiedene Gründe für eine Spitalschliessung genannt wurden, nahmen alle auf dem Podium nochmals persönlich Stellung. Besonders prägnant äusserte sich zum Schluss Stefan Gyseler: Es sei zu früh, um diese Diskussionen zu führen. Das unsolidarische Denken sei das Denken der Politiker, nicht der Bevölkerung. «Zeigen Sie den Politikern, was Sie denken!»

Hohe Zufriedenheit mit der nachobligatorischen Ausbildung Junge Erwachsene sind zufrieden mit ihrer Ausbildung nach der obligatorischen Schulzeit, unabhängig davon, welchen Bildungsweg sie eingeschlagen haben. Dies zeigen Ergebnisse der fünften Erhebung der Zürcher Längsschnittstudie. Seit 2003 begleitet die Bildungsdirektion die Schullaufbahn von rund 2000 Schülerinnen und Schülern. Diese für den deutschsprachigen Raum einmalige Längsschnittstudie untersucht die Bildungslaufbahnen vom Schuleintritt bis kurz vor Ende der nachobligatorischen Ausbildung und setzt diese in Bezug zur individuellen Leistungsentwicklung. Die fünfte Erhebung fand erstmals nicht mehr im Schulkontext statt, da die jungen Erwachsenen die Schule inzwischen grösstenteils verlassen und häufig bereits eine berufliche Ausbildung abgeschlossen hatten. Der Übertritt von der obligatorischen in die nachobligatorische Aus-

bildung gelingt den meisten Schülerinnen und Schülern gut und sie sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Am Ende der obligatorischen Schule waren die Jugendlichen der Abteilungen B und C der Sekundarschule deutlich unzufriedener mit ihren Plänen als jene der Abteilung A und des Langzeitgymnasiums. Häufig besuchten die Schülerinnen und Schüler der Abteilungen B und C nach Verlassen der obligatorischen Schule eine Zwischenlösung. Haben die jungen Erwachsenen den Einstieg in die Berufswelt geschafft, sind sie gleich zufrieden mit ihrem Bildungsweg wie die jungen Erwachsenen in anspruchsvolleren Laufbahnen.

ein Kind bereits in der Primarschule unterdurchschnittlich ab, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es mehr Mühe beim Übertritt in die nachobligatorische Ausbildung hat. Dies bedeutet, dass Interventionen zur Förderung einer erfolgreichen Schullaufbahn sehr früh ansetzen müssen. Junge Frauen absolvieren häufiger eine gymnasiale Maturitätsschule oder eine dreijährige berufliche Grundbil-

dung. Junge Männer treten hingegen öfter eine vierjährige berufliche Grundbildung oder eine berufliche Grundbildung mit Berufsmaturität an. Jugendliche aus privilegierten Verhältnissen sind bei gleichen Leistungen im Gymnasium übervertreten. Zum einen erhalten sie von zuhause mehr Unterstützung. Zum andern schlagen sie wohl familienbedingt häufiger den gymnasialen Weg ein. (pd.)

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In den Kantonsrat

Soziale Herkunft und Geschlecht beeinflussen den Bildungsweg Die Studie zeigt, dass die Schulleistungen und Schulnoten am Ende der Primarschulzeit bereits wichtige Anzeichen dafür sind, welche Schullaufbahn ein Kind einschlägt. Schneidet

Marc

Antoinette

Bochsler Frey Und in den Regierungsrat: Natalie Rickli und Ernst Stocker

Hans

bisher

Finsler

bisher

Martin

Haab

Bettina

Beatrice

Bucher Sommerauer Nägelin

schweizerisch – zürcherisch – natürlich Säuliamt


Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Hans Ernst Knobel, Fuessmättli 4a, 8913 Ottenbach Bauprojekt: Installation Luft-WasserWärmepumpe auf Kat.-Nr. 3087, Oberalbis (KW)

Hedingen Gesuchsteller: Stefan und Priska Meili, Gehrstrasse 11, 8908 Hedingen Projektverfasser: ArchiNet AG, Leutschenbachstrasse 55, 8050 Zürich Bauprojekt: Anbau Einfamilienhaus an bestehendes Wohnhaus Vers.-Nr. 361, Güpfstrasse 18, Kat.-Nr. 64, Zone W/2.0

Hedingen Gesuchsteller: Paul Schmid, Lindenbergstrasse 2, 8908 Hedingen Projektverfasser: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Anbau geschlossener Windfang bei Haupteingang von Wohnhaus Vers.-Nr. 681, Lindenbergstrasse 2, Kat.-Nr. 146, Zone W/1.0

Obfelden Bauprojekt: Stehli-Seiden-Areal 5+6 , Obfelden Bauherrschaft: Stehli Seiden AG, Fabrikstrasse 7, 8912 Obfelden, Schweiz Projektverfasser: Hans Im Thurn und Lucius Keller, Maisenrain 22e, 8044 Gockenhausen Projekt: 11 oberirdische Parkplätze im Bereich eines Denkmalschutzobjektes von überkommunaler Bedeutung. Stehli-Seiden-Areal 5+6, 8912 Obfelden, bei Fabrikstrasse Katasterinformationen: GrundstückNr. 4855, Zone WG3

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Aufbau einer stationären Sirene (Bevölkerungsschutz), Kat. Nr. 288, Hüttenrain 13, Zone für öffentliche Bauten A

Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Aufbau einer stationären Sirene (Bevölkerungsschutz), Kat. Nr. 2274, Püntenstrasse 44, Zone für öffentliche Bauten B

Wettswil Bauherrschaft: Orlando Engel, Kirchgasse 63, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern a.A. Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 282 und Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung auf Kat.-Nr. 3029 an der Kirchgasse 63 (Wohnzone W1)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 21. Februar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Brigitta Maria Bolliger geb. Mattmann geboren am 7. Juli 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 26. Februar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Marianne Stucki

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm alle Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, was wir an dir verloren, das wissen wir nur ganz allein.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Muetti, Schwiegermutter, Grossmuetti, Urgrossmuetti, Schwester und Schwägerin

Vreni Leutert-Kohler 17. Februar 1929 – 25. Februar 2019

Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie nach kurzer schwerer Krankheit ruhig einschlafen. Werner und Ruth Leutert-Lüber Marcel mit Nino und Nils Manuela und Marcel mit Fabian und Aline Jrene und Michael mit Jael, Lena und Lynn

geboren am 28. September 1948, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Fredi und Martha Leutert-Huber Reto und Sarah Daniel

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Rosmarie Ritschard-Leutert Christian und Karolina Rahel und Marc

Am 21. Februar 2019 ist in Zürich verstorben:

Marlen und Kurt Fischbacher-Leutert Daniela und Fabian mit Nevin und Lanea Andrea und Chris mit Noelle Melanie und Beat

Gressly Claude geb. 22. März 1937, von Zürich ZH und Burg im Leimental BL, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Näfenhäuser 13. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 6. März 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Obfelden Am 23. Februar 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Geschwister, Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 6. März 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach statt, mit anschliessendem Gottesdienst in der Kirche um 14.00 Uhr. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1 oder Stiftung Spital Affoltern, Palliativstation, Postkonto 85-391373-1 (Vermerk: Vreni Leutert). Traueradresse: Marlen Fischbacher, Steinernstrasse 7, 8913 Ottenbach

Hablützel, Peter geb. 18. März 1947, von Obfelden ZH und Trüllikon ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Sentmattstrasse 9. Es findet keine Beisetzung in Obfelden stadt. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach

Man sieht die Sonne langsam untergehen, und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

Am 25. Februar 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Franz Kafka

Leutert-Kohler Verena

Unser Vater, Schwiegervater, Grandpapa und Urgrossvater AGP, mein Bruder hat sich auf seine letzte Reise begeben.

geb. 17. Februar 1929, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 6. März 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

Heinrich Luchsinger 3. Januar 1928 – 22. Februar 2019

Nach einem reichen und erfüllten Leben hast du dich verabschiedet, um hinter dem einen Stern zu uns hinunterzuschauen. Deinen Humor, deine Zufriedenheit, deine Begeisterungsfähigkeit, deine Wärme werden wir sehr vermissen. Dankbar sind wir für die Zeit, die wir mit dir erleben durften. Philippe und Kathrin Isabelle, Félix und Jules Annina und Daniel Philippe und Karin Alain und Marlene Benjamin und Stefanie Fabrice Miro Fred und Familie in Holland Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst wird abgehalten in der Alten Reformierten Kirche Altstetten, Pfarrhausstrasse 19, 8048 Zürich, am 8. März 2019, um 14.30 Uhr. Anstelle von Blumen gedenke man bitte Terre des hommes, Postkonto 10-11504-8. Traueradresse: Philippe Luchsinger, Rebhaldenstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Abgabe der Steuererklärung Die Steuererklärung ist bis am 31. März 2019 einzureichen. Sollten aus irgendwelchen Gründen die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist eingereicht werden können, so kann vor Ablauf dieses Termins beim Gemeindesteueramt ein begründetes Gesuch um Fristerstreckung eingereicht werden. Mahnfristen sind aber nicht erstreckbar. Fristerstreckungsentscheide des Wohnsitzkantons gelten auch für den Kanton Zürich, sofern der Fristerstreckungsentscheid vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Steuererklärung im Kanton Zürich dem zuständigen Gemeindesteueramt mitgeteilt wird. Wer die Steuererklärung oder die Beilagen trotz Mahnung nicht einreicht, wird nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt. Eine Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen kann der Steuerpflichtige nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist zu begründen und muss allfällige Beweismittel nennen. Sie kann in der Regel nur Erfolg haben, wenn das Versäumte innert Frist nachgeholt wird. Zudem können solche Steuerpflichtige wegen Verletzung von Verfahrenspflichten mit Bussen bestraft werden. .........................................................

«Auch gegen eine zu tiefe Einschätzung eine Einsprache einreichen.» ......................................................... Gegen Steuerpflichtige, welche die Steuererklärung oder die Beilagen trotz Mahnung nicht eingereicht haben und daher nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt wurden, ist zudem ein Nachsteuer- und Bussenverfahren wegen Steuerhinterziehung durchzuführen, falls sich nachträglich ergibt, dass die Einschätzung aufgrund der tatsächlichen Faktoren höher ausfällt als die Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen. Daher ist es empfehlenswert, auch gegen eine zu tiefe Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen eine Einsprache mit den erforderlichen Unterlagen einzureichen. anzeige

Freitag, 1. März 2019

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Mittelalterliche Schmuckkästchen: Echt oder Fake? Forschung im Sammlungszentrum des Landesmuseums in Affoltern Letzte Woche nahmen Vera Hubert und Erwin Hildbrand, Mitarbeitende des Sammlungszentrums des Landesmuseums in Affoltern, Besucher auf Spurensuche im Labor mit. Sie erzählten über ihr aktuelles Projekt, die Terminierung von exemplarischen Schmuckkästchen. ................................................... von regula zellweger In vielen Haushalten finden sich über Generationen weitervererbte Objekte. Doch aus welcher Zeit stammen sie? Deutet beispielsweise ein mittelalterliches Motiv auf einer Holztruhe wirklich darauf hin, dass das Erbstück aus dem Mittelalter stammt? Oder wurde es zur Zeit des Historismus von einem Künstler oder Kunsthandwerker geschaffen, als reiche Leute ihre Villen im neoromanischen, neogotischen oder neobarocken Stil erbauen liessen? Historismus bezeichnet ein im 19. Jahrhundert verbreitetes Phänomen, bei dem man – nicht nur in der Architektur – auf ältere Stilrichtungen zurückgriff. Ein typisches Beispiel für Historismus-Architektur ist das Landesmuseum in Zürich.

Schatzkästchen mit Geschichte Die interdisziplinäre Studie zu mittelalterlichen Schmuckkästchen wurde bereits 2017 mit einem Pilotprojekt gestartet. In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich wählte man aus der 450 umfassenden Sammlung zehn Exemplare aus, um sie zuerst durch genaues Beobachten, danach mit neusten Technologien zu datieren. Die Schmuckkästchen unterscheiden sich in Grösse und Form und signifikant in der Dekoration: Bemalt, geschnitzt, mit Intarsien oder Beschlägen. Schatzkästchen waren bereits im Mittelalter beliebte Geschenke. In ihnen wurden Kostbarkeiten wie Schmuck und Liebesbriefe aufbewahrt. So findet man Minne-Dekorationen, beispielsweise einen weiblichen, Pfeil schiessenden Amor im Deckel eines Kästchens. Auch Heilige waren beliebte Motive. Florale Motive wurden aufgemalt und geschnitzt.

Forschungsauftrag In den Labors des Sammlungszentrums stehen viele Apparaturen für die

Pigmente sind ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung des Alters eines Schatzkästchens. Im Sammlungszentrum des Landesmuseums in Affoltern sind diese an einer Wand visualisiert und beschrieben. (Bild Regula Zellweger) Erforschung von Sammlungsstücken. Was man vielleicht zu wenig weiss: Das Nationalmuseum hat nicht nur den Auftrag zum Sammeln und Erhalten von Kulturgütern, es hat auch einen Forschungsauftrag. Es untersteht dem Museumsgesetz, das Forschung beinhaltet. Für Untersuchungen mit hochentwickelten, teuren Apparaten sucht das Landesmuseum die Zusammenarbeit mit anderen Forschungsinstitutionen, bei den Schatzkästchen beispielsweise eine Kooperation mit der ETH Zürich, wo C-14 Datierungen vorgenommen werden können. Für die C14-Methode muss dem Objekt Material entnommen werden. Dies tut man nur, wenn es zwingend notwendig ist. Zuvor wandten Vera Hubert und ihr Team zerstörungsfreie Methoden an.

Verschiedene Technologien Laien diese komplexen Apparaturen zu erklären, ist eine Herausforderung, die Vera Hubert und Erwin Hildbrand hervorragend gemeistert haben: «Das Röntgenfluoreszenzspektrometer weist die verschiedenen chemischen Elemente nach, die in den Pigmenten vorhanden sind.» Generell visualisiert ein Spektrometer ein Spektrum. Ein

Spektrum ist (in der Physik) die Verteilungsfunktion einer physikalischen Grösse – beispielsweise der Energie, Frequenz oder Masse. Bei Methoden mit Beschleuniger-Massenspektrometern geht es um Atome oder Ionen. Ist das Spektrum definiert, vergleicht man mit datierten Referenzspektren – und kann so Aussagen machen über das Alter eines Objektes. Bindemittel und Bienenwachs, womit die Oberflächen behandelt wurden, werden mit einem Fourier-Transform-Infrarotspektrometer nachgewiesen. Mit dem Raman-Spektrometer wurde die Charakterisierung von Pigmenten erforscht, basierend auf dem Wissen, welche Pigmente ausschliesslich bis zum Mittelalter, oft auch schon im Altertum, benutzt wurden – und welche moderneren Ursprungs sind. Die Analyse mit dem Beschleuniger-Massenspektrometer, die C14-Datierung, auch Radiocarbondatierung genannt, erfolgte an der ETH Zürich.

Schatzkästchen wahren Geheimnisse Das Pilotprojekt diente der Identifikation von Analysenmethoden, deren Ergebnisse eine Vorauswahl der Kästchen für die C14-Datierung ermöglichen. Bereits das Pilotprojekt fand in

Fachkreisen Beachtung. Im Folgeprojekt wurden die im Pilotprojekt erarbeiteten Methoden für eine Auswahl weiterer Kästchen für die Datierung eingesetzt. Diese Ergebnisse sollen im Mai publiziert werden, Vera Hubert und ihr Team warten momentan gespannt auf die Ergebnisse vom Ionenstrahllabor der ETH. Wenn man sich intensiv mit einem Objekt mit einer langen Geschichte beschäftigt, baut man eine Art Beziehung auf. «Mein Liebling ist das Minnekästchen mit der Frau Minne und dem Jüngling innen auf dem Deckel, da es wunderschön ausgeführt ist – aussen die Schnitzerei und die Beschläge, innen die schöne und detailreiche Ausführung der Bemalung», erklärt Vera Hubert. Erwin Hildbrand mag besonders das Kabinett mit der Geheimfachschublade in der Mitte – wegen der raffinierten Ausführung und der schönen Intarsien. Auch die Führungsteilnehmenden im Sammlungszentrum bauten schnell Vorlieben auf und hatten eigene Fantasien. Wenn diese Kästchen doch erzählen könnten! Das Forschungsteam um Vera Hubert hat den stummen Kästchen mittels wissenschaftlicher Methoden ein paar Geheimnisse entlocken können.


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Bezirk Affoltern

Lesen und Kaffee geniessen

Bedientes Bibliotheks-Café in Wettswil

Freitag, 1. März 2019

Auf die gesetzlich festgelegten Aufgaben konzentrieren

Spitalabstimmungen: Gemeinderat Knonau empfiehlt Ja – Ja – Nein Der Gemeinderat Knonau empfiehlt, der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern zuzustimmen. Zu den beiden Nachfolgelösungen empfiehlt er der Gründung der IKA Langzeitpflege zuzustimmen, jedoch die Gründung der gemeinnützigen AG Spital Affoltern abzulehnen.

Die Bibliothekarin Eva Hauri testet das Bibliothekscafé. (Bild zvg.) Seit Jahren ist es ein Thema in Wettswil: Es fehlt ein Café, wo man sich treffen und gemütlich einen Kaffee trinken kann. Dieses Anliegen wird auch in der Bibliothek immer wieder zur Sprache gebracht. Bisher gab es die Möglichkeit, während den Öffnungszeiten in Selbstbedienung im Foyer der Bibliothek einen Kaffee zu trinken. Das Angebot wird vor allem in der kalten Jahreszeit gut genutzt. Trotzdem ist das Bedürfnis nach einem richtigen Café nicht gedeckt. Viele würden auch gerne ein Stück Kuchen zum Kaffee geniessen. Deshalb baut die Bibliothek ihr Angebot aus: Ab dem 6. März wird versuchsweise jeweils am Mittwochnachmittag von 15 bis 17 Uhr ein bedienter Café-Betrieb

angeboten. Neben Kaffee und Tee werden auch Kuchen und Brezel serviert.

Sich im Dorf zu einem Kaffee und Gespräch treffen Das Bibliotheks-Café ist eine Gelegenheit für die Wettswilerinnen und Wettswiler, sich im Dorf zu einem Kaffee und Gespräch zu treffen. Im Foyer liegen verschiedene Zeitschriften, der «Anzeiger» und eine Tageszeitung auf. Bei wärmeren Temperaturen kann man seinen Kaffee auch im Innenhof der Bibliothek geniessen. Das Bibliotheks-Team freut sich, wenn das neue Angebot rege benutzt wird! Fabienne Maurer

Seit längerer Zeit ist unklar, wie es mit dem Spital Affoltern weitergehen soll. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben nun die Möglichkeit, am 19. Mai 2019 über die Zukunft des Spitals Affoltern abzustimmen. Beim Spitalabstimmungspaket handelt es sich um eine komplexe Vorlage, welche selbstverständlich mit vielen Emotionen verbunden ist und viele Fragen offen lässt. Die neue Betriebskommission des Spitals hat sich gemeinsam mit den Delegierten engagiert mit der Zukunft des Spitals auseinandergesetzt und verschiedene Faktoren sachlich beleuchtet. Der Gemeinderat hat sich intensiv mit der komplexen Materie des Spitals beschäftigt. Er führte diverse Debatten und wägte die Chancen und Risiken aus Sicht der Gemeinde Knonau genauestens ab. Bei der Beurteilung standen nicht nur die volkswirtschaftlichen und finanziellen Aspekte im Vordergrund, sondern auch die gesellschaftlichen Auswirkungen. Bei der kommenden Abstimmung, bei der unter anderem Arbeitsplätze und das regionale Gewerbe betroffen sind, können Emotionen und persönliche Einschätzungen nicht immer ein-

fach von der sachlichen Diskussion getrennt werden. In der Beratung hat der Gemeinderat versucht, diese Trennung vorzunehmen und die Themen aufgrund des heutigen Wissensstands möglichst objektiv zu beleuchten, zu gewichten und gegenüberzustellen.

Neue Strukturen zwingend nötig Die heutige Struktur des Spitals, nämlich als Zweckverband, umfasst den Betrieb eines Akutspitals und einer Langzeitpflege. Die Führung eines Akutspitals liegt seit dem Jahr 2012 im Kompetenzbereich des Kantons. Einzig die Gewährleistung des Pflegebereichs, sowohl für die ambulante (Spitex) wie auch für die stationäre Pflege, ist in einem gesetzlichen Auftrag den Gemeinden übertragen. Die starren Strukturen des Zweckverbands schränken den Handlungsspielraum für zukunftsorientierte Lösungen massiv ein, dies in einem zunehmend komplexen und dynamischen Gesundheitsumfeld. Für zukunftsgerichtete Lösungen sind aus Sicht des Gemeinderats zwingend neue Strukturen nötig. Der Gemeinderat spricht sich deshalb für die Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern aus. Die Vorlage zur Gründung einer interkommunalen Anstalt (IKA) «Pflegezentrum Sonnenberg» unterstützt der Gemeinderat auch aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung. Der Gemeinderat Knonau betrachtet dies als regionale Aufgabe, bedauert jedoch sehr, dass sich der Stadtrat Affoltern neben den Austritten bei der gemein-

schaftlichen Spitex-Lösung und einem bezirksübergreifenden Sozialdienst auch in diesem Bereich einer gemeinsamen Lösung verschliesst. Die IKA Pflegezentrum Sonnenberg verfügt über die notwendige Infrastruktur, das nötige Knowhow und auch die finanziellen Mittel, um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Das Pflegezentrum Sonnenberg geniesst einen ausgezeichneten Ruf. Der aktuellen Betriebskommission schenkt der Gemeinderat zudem sein Vertrauen. Die Form der IKA ist aus Sicht des Gemeinderates die geeignete Organisationsform für diesen Zweck.

Kein gesetzlicher Auftrag Die Gründung einer gemeinnützigen AG Spital Affoltern empfiehlt der Gemeinderat zur Ablehnung. Wie bereits eingangs erläutert, ist seit dem Jahr 2012 der Kanton für die Sicherstellung der notwendigen Spitalgrundversorgung zuständig. Die Gemeinde Knonau hat demzufolge keinen gesetzlichen Auftrag für die Sicherstellung der Spitalgrundversorgung und liegt zudem an der Peripherie des Bezirks Affoltern. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Spitäler Baar und Cham. Die vorgesehene Beteiligung an einem Akutspital sowie die finanziellen Risiken wären für die Gemeinde Knonau beträchtlich. Aufgrund dieser Ausgangslage und der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde möchte sich der Gemeinderat in erster Linie auf die gesetzlich festgelegten Aufgaben konzentrieren. Gemeinderat Knonau

wir gratulieren

Zum 101. Geburtstag Mehr als ein ganzes Jahrhundert gelebt zu haben, wird nicht jedem Menschen zuteil. Elisabeth Frieda FröhliIneichen in Affoltern darf am Sonntag, 3. März, auf stolze 101 Jahre anstossen. Viel Freude und alles Gute wünschen wir ihr von Herzen.

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag heute Freitag, 1. März, dürfen wir Edith Lina Anna Rauber-Scharfschwerdt in Affoltern herzlich gratulieren. Wir wünschen ihr ein schönes Fest und gute Gesundheit.

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Schulhaustüre stark beschädigt In Rifferswil haben Unbekannte am 25. Februar über die Mittagszeit die Schulhaustüre stark beschädigt. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf mehrere tausend Franken. Zwei Tage zuvor musste die Polizei wegen nächtlichen Lärms ebenfalls zum Schulhaus in Rifferswil ausrücken. Sie traf dort nach 23 Uhr auf Jugendliche, die kontrolliert wurden. Einen Zusammenhang mit dem Beschädigen der Türe hält die Kapo für nicht wahrscheinlich. Um Lärm ging es auch am 22. Februar in Affoltern. Dort war um 1 Uhr

eine private Party im Gang, welche die Anwohner um die nächtliche Ruhe brachte. Auch hier rückte die Kapo aus und ermahnte die Verursacher. Nun, es war reichlich Alkohol im Spiel. Schmuck und andere Gegenstände im Wert von mehreren hundert Franken wurden am 22. Februar zwischen 10 und 20.50 Uhr aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern gestohlen. Durch Aufbrechen eines Fensters verschafften sich die Einbrecher Zutritt und verursachten dabei Schaden von einigen hundert Franken. (-ter.)

Putziges Kerlchen: Dieser Hermelin geniesst am Jonenbach in Rifferswil die Frühlingssonne. (Bild Benjamin B. Fenner)


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. März 2019

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«Die Kirche am Bahnhof hat grosses Potenzial» Seit einem halben Jahr ist Antonio Lee Pfarradministrator der katholischen Kirchgemeinde im Unteramt Letzten Sommer hat Antonio Lee das Pfarramt der katholischen Kirchgemeinde Sankt Mauritius übernommen. Nach einer hektischen Zeit mit Kirchen-Neubau, dem abrupten Abgang seines Vorgängers und Querelen in der Gemeinde soll wieder Ruhe einkehren. «Anzeiger»: Seit einem halben Jahr sind Sie Pfarrer in Bonstetten. Was war Ihr erster Eindruck? Antonio Lee: Ich habe am 1. August angefangen und es war Ferienzeit. Die Gemeinde war sehr ruhig. Erst später ist mir aufgefallen, dass viele Kinder und Familien kommen. Es ist eine sehr junge Gemeinde. Vorher waren Sie in Wetzikon. Was ist anders? In Wetzikon gibt es 9000 Katholiken, zwei Kirchen, 120 Ministranten und sehr viele Mitarbeiter. Die Kirchen waren sehr gut besucht. In den drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil haben wir 3600 Katholiken – und bereits 13 Ministranten gewonnen. Hier ist alles kleiner, bescheidener – aber sehr nett. Jünger und mit viel Hoffnung. ...............................................................

«Das Gemeindeleben soll Freude bereiten und sich wie eine Familie anfühlen.» ............................................................... Ein sichtbares Ergebnis dieser Hoffnung ist die neue Kirche. Was bedeutet Ihnen diese? Das alte Kirchengebäude habe ich nicht gekannt, aber es war wie ein normales Haus. Jetzt haben wir ein

richtiges Kirchengebäude, unmittelbar am Bahnhof. Mit einem Kirchenturm, der ein Markenzeichen für die Gemeinde ist. Einerseits ist das gut, weil wir im Zentrum sind. Andererseits ist es auch eine Herausforderung: Was machen wir mit diesem Potenzial? Wir haben ein schönes Gebäude, aber ich will nicht das Gebäude in die Mitte stellen, sondern das Gemeindeleben stärken. Darauf setze ich meine Priorität. Dazu ist das Gebäude ein gutes Mittel – jetzt und in Zukunft. Ihr Vorgänger Bernhard Herzog hat ja ganz kurzfristig demissioniert. Konnten Sie überhaupt noch eine Übergabe machen? Nein, das konnten wir nicht. Nach seinem Abgang ist Franz-Xaver Herger (Diakon im Ruhestand aus Aeugst, Anm. d. Red.) gekommen. Er hat eine gute Brücke gemacht. Mit ihm habe ich noch regelmässig Kontakt. Aber das war nur ein halbes Jahr im 30-Prozent-Pensum. So musste ich von Null auf alles selber lernen. Dabei haben mich die Mitarbeiter mit Leib und Seele unterstützt und die Gläubigen brachten mir sehr viel Geduld entgegen. Was waren Ihre ersten Änderungen nach dem Amtsantritt? Die erste betraf die Liturgie, die heilige Messe. Die ist für uns Katholiken wie der Herzschlag: Lebensnotwendig. Früher war die Messe sehr beliebig. Mal fand sie statt, mal nur ein Wortgottesdienst und mal fiel sie ganz aus. Die zweite ist meine Präsenz. Der Pfarrer muss vor Ort sein, damit die Leute ihn erreichen können. Was sind weitere Ziele? Ich bin froh, dass immer mehr Leute in den Gottesdienst kommen. Das

Als Sohn eines Nordkoreaners und einer Südkoreanerin ist Antonio Lee in der 10-Millionen-Stadt Seoul aufgewachsen. Seit einem halben Jahr ist er Pfarrer der katholischen Pfarrei Sankt Mauritius im Unteramt. (Bild Thomas Stöckli) bereitet mir grosse Freude. Ich lege allerdings nicht Wert auf Quantität, sondern auf Qualität. Ich möchte ein Gemeindeleben, das den Menschen Freude bereitet und sich wie eine Familie anfühlt. Ältere Gläubige erzählen mir von Pfarreireisen, von Ausflügen und Wanderungen. Das sind Schlüsselelemente, die im Laufe der Zeit leider einge-

Die neue Kirche ist beschriftet Am 5. Juni 2016 wurde die neue katholische Kirche Sankt Mauritius in Bonstetten durch Vitus Huonder, Bischof von Chur, eingeweiht. Dass der markante Bau beim Bahnhof

eine katholische Kirche ist, war allerdings auch in der Region nicht allen bekannt. Kürzlich erhielt die Kirche deshalb ihre Beschriftung: «Katholische Kirche Sankt Mauritius».

Mittels Hebebühne wurde der neue Schriftzug angebracht. (Bild zvg.) anzeige

Dass es so lange dauerte, lag nicht nur am Inhalt, sondern auch an der Farbgebung, Positionierung und der Methode. Verschiedene Varianten wurden geprüft und verworfen. Schliesslich entschied man sich für Alu-Buchstaben, pulverbeschichtet und lackiert. Sie sind leicht und bieten Wind und Wetter wenig Angriffsfläche. So reicht es, dass die Buchstaben in der Aussenisolation verankert und mittels Distanzhalter auf der Fassade verklebt sind. Bei der Farbgebung und der Positionierung des Schriftzugs orientierte man sich in Absprache mit den Architekten am Kreuz über dem Haupteingang. Einen Tag dauerte die Montage mittels Hebebühne – Vorbereitungszeit eingerechnet. Und die Beschriftung wird wahrgenommen: Die Rückmeldungen seien zahlreich und durchweg positiv, so Pfarrer Antonio Lee. (tst.)

schlafen sind. Solche Sachen gehen schnell verloren, sie wieder zu beleben ist aufwändiger. Immer wieder hört man auch, dass die Ökumene im Unteramt in den vergangenen Jahren gelitten habe. Letzten September haben wir am «40er-Fäscht» gemeinsam mit Matthias Ruff (ref. Pfarrer Wettswil, Anm. d. Red.) gefeiert. Leider war die Ökumene zuvor tatsächlich eingeschlafen. Am 10. März machen wir einen ökumenischen Fastengottesdienst, gemeinsam mit den reformierten Kirchen von Bonstetten und Stallikon-Wettswil. Das freut mich sehr: Wir sind wieder alle in einem Gebäude für den Herrn. Wir Katholiken können viel lernen, auch von den Freikirchen. Etwa, wie sie ihre Überzeugung als Christen zum Ausdruck bringen. In der Kirchenpflege gab es vor den Wahlen auch Querelen. Wie hat sich da die Situation entwickelt? Die Wahlen waren noch vor meiner Ankunft. Der neue Präsident Sebastian Mundo führt die Kirchenpflege sehr gut. Er ist selber praktizierender Katholik. Es geht voran, es wird ruhiger und es wird wieder mehr gelacht. Das macht mich stolz. Wie verstehen Sie Ihre eigene Rolle in der Gemeinschaft? Bisher habe ich mich als Lückenbüsser verstanden: Wenn eine Kirche jemanden brauchte, bin ich eingesprungen. In Bonstetten habe ich nun zum ersten Mal die grosse Verantwortung

übernommen. Das ist ein gewisser Druck. Ich verstehe mich allerdings nicht als Chef, sondern als Vermittler. Früher hat jede Gruppe in ihrem Bereich gearbeitet und es gab kein Netzwerk. Diese Gruppen will ich nun in Einklang bringen. ...............................................................

«Ich verstehe mich nicht als Chef, sondern als Vermittler.» ............................................................... Wie schaffen Sie Akzeptanz für Veränderungen? Viele Neue machen den Fehler, alles auf den Kopf stellen zu wollen. Ich bin jung und ungeduldig und muss mich oft selber bremsen. Ich bin an einem neuen Ort und will erst lernen. Vermitteln, Lücken schliessen und in Einklang bringen. Vorerst sind Sie als Pfarradministrator hier. Nach einem bis zwei Jahren muss sich die Kirchgemeinde definitiv entscheiden. Beschäftigt Sie das? Daran denke ich nicht. Ich erledige meine Arbeit aus Freude. Die Zukunft bereitet mir keine grosse Sorge. Ich weiss: der Herr hat immer eine Aufgabe für mich. Ich bin glücklich, hier zu sein und sehe dies als grosse Chance. Die Kirche am Bahnhof hat grosses Potenzial. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie wir dieses erschliessen. Interview: Thomas Stöckli


Stellenanzeiger Bezirksgericht Affoltern STELLENAUSSCHREIBUNG Das Bezirksgericht Affoltern ist mit 25 Mitarbeitenden und jährlich knapp 2000 zu bearbeitenden Verfahren ein kleineres erstinstanzliches Gericht der zürcherischen Rechtspflege und bietet einen zentral gelegenen Arbeitsort in Bahnhofsnähe. Für unsere kaufmännische Kanzlei suchen wir per 1. Mai 2019 oder nach Vereinbarung eine/n

Verwaltungssekretär/-in (Arbeitspensum 80 %)

Ihr Aufgabenbereich umfasst alle administrativen Arbeiten, die im Zusammenhang mit den Zivil- und Strafverfahren des Gerichts anfallen. Die Erfassung der Verfahren und das Anlegen der Akten gehören ebenso zu Ihren Aufgaben wie das Vorladungswesen und das Führen der Verhandlungsagenda in Absprache mit den beteiligten Richtern / Richterinnen und Parteivertretern. Zusammen mit den weiteren Kanzleimitarbeiterinnen sind Sie für den Post-, Telefon- und Schalterdienst, das Verfassen von Sitzungslisten sowie die Ausfertigung und den Versand von Entscheiden zuständig. Daneben unterstützen Sie die anderen kaufmännischen Mitarbeitenden und vertreten diese bei deren Abwesenheiten. Diese abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben verlangen nach einer zuverlässigen, dienstleistungsorientierten und flexiblen Persönlichkeit. Sie arbeiten exakt sowie ergebnisorientiert und verstehen es ausgezeichnet, selbstständig und strukturiert Ihren vielseitigen Arbeitsalltag zu bewältigen. Gute Umgangsformen und Diskretion sind für Sie selbstverständlich. Sie verfügen über eine kaufmännische Grundausbildung und idealerweise über praktische Erfahrung in einer ähnlichen Tätigkeit. Sehr gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift sowie vertiefte EDV-Anwenderkenntnisse werden vorausgesetzt. Wenn Sie zudem gerne im Team arbeiten und auch in hektischen Situationen Ruhe bewahren und den Überblick behalten können, dann sollten Sie sich bei uns bewerben.

Wir bieten Raum für Entwicklung Die Leuenberger-Montagen GmbH ist ein junges und kleines Familienunternehmen in Affoltern am Albis, das für Montagearbeiten in höchster Qualität steht. Kerngebiet sind Türen, Geländer und Fassaden. Wir suchen per Anfang April oder nach Vereinbarung einen gelernten

Metallbauer (Allrounder) Ihr Profil: Sie bringen Freude am Metallbau mit und sind zuverlässig, selbständig, dynamisch und vielseitig. Nach Ihrer Berufsausbildung haben Sie sich bereits fundierte MontageKenntnisse im Metallbaubereich angeeignet. Ihre Muttersprache ist deutsch und Sie haben den Führerschein Kat. B und BE (Anhänger). Wir bieten: Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem kleinen, familiären Team. Eine Entwicklung zu ergänzenden Schreibtischaufgaben (Pläne, Budgets etc.) ist mit der Zeit möglich, falls gewünscht. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbung richten Sie an Info@leuenberger-Montagen.ch

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen und ausgezeichneten Sozialleistungen sowie ein angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen, kollegialen Team im wachsenden Bezirk Affoltern. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leitende Gerichtsschreiber Reto Barblan (Tel. 044 763 17 00) gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und dem Vermerk «vertraulich» bis zum 22. März 2019 an folgende Adresse: Bezirksgericht Affoltern, z.Hd. lic. iur. R. Barblan, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis oder in elektronischer Form an: info.affoltern@gerichte-zh.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Bezirk Affoltern

Wände, die eine Geschichte erzählen

Neue Wandbilder für das Haus Pilatus

Freitag, 1. März 2019

Das Haus zum Seewadel bereitet sich auf die Zukunft vor

Veränderung der Pflege und der Arbeitsprozesse Das Haus zum Seewadel befindet sich in einem Prozess der Veränderung. Die Zeit der Vorbereitung für den Neubau wird dabei optimal genutzt, um auf die neue Infrastruktur und die neuen Aufgaben gut vorbereitet zu sein. Erste Teilschritte konnten bereits realisiert werden.

Künstlerin Claudia Ruiz (Mitte) mit Cecile Trachsler, Leiterin Aktivierung und Tagespflege sowie Edwin Meier, Leiter Pflege 2, vor der neu gestalteten Wand im Eingangsbereich des Hauses Pilatus. (Bild Livia Häberling)

Claudia Ruiz hat im Haus Pilatus der Langzeitpflege Sonnenberg mehrere Wandbilder gestaltet. Dabei setzte die Künstlerin auf beruhigende Farben und bekannte Sujets. Wände können mehr sein, als rot, blau oder gelb, mehr sein als blosse Farbträger. «Sie können Räume zu ganz besonderen Orten machen, an denen man gerne verweilt», sagt die Affoltemer Künstlerin Claudia Ruiz. Deshalb war sie letztes Jahr auf Edwin Meier zugegangen, um ihm ein Wandkonzept für das Haus Pilatus vorzuschlagen. Dieser war genauso angetan wie die Spitalleitung, sodass Claudia Ruiz im September – nach wenigen Feinjustierungen – mit der Umsetzung starten konnte. Herausgekommen sind zwei kleinere und zwei grössere Wandbilder, die in mildem Minzton daherkommen. «Die Hintergrundtöne

sollen einen beruhigenden und besinnlichen Effekt haben», erklärt Ruiz. Im Vordergrund stehen verschiedene Ornamente im Stil des Appenzeller Scherenschnitts. «Uns war es wichtig, dass auf den Bildern Sujets zu sehen sind, die unseren Bewohnerinnen und Bewohnern bekannt sind und Erinnerungen wecken», so Edwin Meier. So sei beispielsweise das Matterhorn eigens gegen den Pilatus ausgetauscht worden, weil letzterer vom Pflegeheim aus sichtbar sei. Die schwarze Farbe der Elemente schaffe einen starken Kontrast, was die Motive auch bei verminderter Sehkraft gut sichtbar mache, so Ruiz. Auch für die Demenzabteilung erarbeitet Claudia Ruiz momentan ein Farbkonzept. Dieses soll neben visuellen auch akustische und taktile Elemente enthalten und die Räume für die Bewohnerinnen und Bewohner dadurch noch erlebbarer machen. (lhä)

Will heissen: Bisher mussten Zürcher Gemeinden auf 1000 Einwohner sieben Asylsuchende oder vorläufig Aufgenommene aufnehmen. Per sofort sind es noch sechs Personen pro 1000 Einwohner. Allenfalls soll dieser Wert per Anfang September weiter reduziert werden auf fünf Personen pro 1000 Einwohner, das ist allerdings abhängig vom Stand der neu eingehenden Asylgesuche im Verlauf der kommenden Monate. (pd.)

bereitet. Schrittweise wird die Führung umgebaut und stabilisiert. Dies auch deshalb, weil der neue Leistungsauftrag Spitex für die Stadt Affoltern eine Abstimmung von ambulanten und stationären Prozessen möglich macht. Um die angestrebten Synergien nutzen zu können, sollen durchlässige Führungs- und Entscheidungsprozesse aufgebaut und wo immer möglich die administrativen Abläufe zusammengelegt und optimiert werden. Die Vorbereitungen für die Integration des Stützpunktes Affoltern laufen bereits auf Hochtouren. Eine der grössten Herausforderungen wird es sein, die Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner anzupassen. Die älter werdende Bevölkerung und die Tatsache, dass immer mehr Menschen deutlich länger in

den eigenen vier Wänden verbleiben, führt zu einer Veränderung der Pflege und der Arbeitsprozesse. Der Eintritt in ein Pflegezentrum erfolgt schon heute viel später, umso höher ist der Pflegebedarf und der fachliche Anspruch. Eine häufige Herausforderung bildet dabei die Diagnose Demenz. Im Februar 2019 konnte neu eine Demenzabteilung aufgebaut werden. Dort ist es möglich – dank kleinen architektonischen Anpassungen und einer fachlichen Differenzierung der Mitarbeiterinnen – besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit dementiellen Veränderungen einzugehen. Auch wenn in der bestehenden Infrastruktur noch einige Kompromisse eingegangen werden müssen, kann damit die Lebensqualität bereits heute schrittweise verbessert werden. (pd.)

Das Haus zum Seewadel erlebt derzeit grosse Veränderungen. Auch wenn es noch viele Entwicklungsschritte braucht, bis dereinst die Türen zum Neubau geöffnet werden, können schon heute erste Resultate gezeitigt werden. Das «Seewadel» wird in Zukunft für die Pflegeversorgung der Stadt Affoltern eine wichtige Rolle spielen. Die Geschäftsleitung ist sich dieser Tatsache sehr bewusst. Sie setzt alles daran, diese Rolle kompetent und nachhaltig wahrnehmen zu können. Neben den konkreten Vorbereitungen für den Neubau braucht es organisatorische und fachliche Anpassungen, um die Herausforderungen bewältigen zu können. Neben der fachlichen Veränderung wird auch die Organisation auf die zukünftigen Aufgaben vor- Stübli in der neuen Demenzabteilung im Haus zum Seewadel. (Bild zvg.)

ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Der Kanton senkt die Aufnahmequote Die Infrastrukturen des Kantons stehen bereit, alle 162 Gemeinden im Kanton Zürich erfüllen ihre Verpflichtungen, zudem verfügt auch der Bund mit den Zentren in der Stadt Zürich und in Embrach über die nötigen Einrichtungen für die neuen Asylverfahren. Mit dem Inkrafttreten des neuen Asylgesetzes heute Freitag, 1. März, senkt die Sicherheitsdirektion die Aufnahmequote für die Gemeinden von 0,7 auf 0,6 Prozentpunkte.

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Die da oben – wir da unten Der Affoltemer Stadtrat empfiehlt, unser Bezirksspital fallen zu lassen. Dieser vorauseilende Gehorsam gegenüber dem Kanton gibt offenbar nicht nur mir zu denken. Denn selten hat eine politische Entscheidung im Knonauer Amt so hohe Wellen geworfen, wie die rekordverdächtige Anzahl an Leserbriefen im «Anzeiger» zeigt. Wie kommt eine Exekutive dazu, einen Entscheid zu treffen, der Lichtjahre

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GRÜNE

LISTE 5

KLIMA SCHÜTZENN LE GRÜNE WÄH

v.l.n.r.: Mirjam Halter, Thomas Schweizer, Stefan Gribi, Lilian Hurschler, Hans Läubli, Vera Anders

von den Anliegen der Bevölkerung entfernt ist? Was ums Himmels Willen hat «die da oben» geritten, um denen unten zu demonstrieren, wer im Säuliamt das Sagen hat? Selbst wenn der Bösewicht «Geld» heisst, bedeutet das noch lange nicht, dass der Stadtrat gleich in den Chor der kantonalen Säckelmeister einstimmen muss. Wir da unten haben zumindest das Recht, die finanziellen Konsequenzen zu erfahren, die eine Weiterführung unseres Spitals hätte. Und zwar so, dass wir die Berechnungen nachvollziehen können. Aber darauf wartet das offenbar für dumm gehaltene Volk noch immer. Getoppt wird das Volksentfernungsprinzip nur noch vom Wettswiler Gemeinderat, der uns da unten scheinbar für zu dumm hält, um zu Spitalfragen eine Meinung zu haben. Anders kann jedenfalls sein Entscheid, der Bevölkerung die Fragen über die zukünftigen Rechtsformen von Langzeitpflege und Spital nicht vorlegen zu wollen, nicht verstanden werden. Ganz offensichtlich ist hier das Wesentliche einer funktionierenden Demokratie vergessen gegangen, oder zumindest in diesem Fall nicht begriffen worden. Die Prämisse der Demokratie lautet nämlich: Die Politik hat dem Volk zu dienen. Und nicht umgekehrt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wettswiler Gemeinderat hier nochmal in sich geht. Denn das einst selbst ernannte «Herz der Region» kann nur schlagen, wenn die Politikerinnen und Politiker die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen ernst nehmen.

Mit der Floskel, die Schliessung unseres Spitals sei zum Wohl der Bevölkerung, erklären beide Exekutiven ihr seltsames Verhalten. Aber mit der Formel «Ich weiss, was für dich gut ist» wird oft nur eigenes Unvermögen kaschiert. Besser wäre es, die direkt betroffenen Menschen zu fragen, was ihnen wohl tut. Zum Beispiel die vielen Angestellten des Spitals. Oder Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Mobilität. Oder Gewerbetreibende im Konauer Amt. Oder Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz im Gesundheitswesen suchen. Die kurzsichtige Empfehlung, unser Bezirksspital aufzugeben, macht nur böses Blut und fördert die Politikverdrossenheit. Auch wenn der Spruch «Die da oben machen ohnehin, was sie wollen» ebenfalls nicht besonders klug ist. Mich haben die vielen Reaktionen und Leserbriefe jedenfalls daran erinnert, dass mein politisches Wirken den Rückhalt meiner Wählerinnen und Wählern bedingt. Alles andere wäre sinnlos. Daher war mir schon früh klar, dass ich im Bezirk und im Kantonsrat alles in meiner Macht Stehende unternehmen muss, um unser Spital zu erhalten und ihm eine Zukunft zu ermöglichen. Denn das Knonauer Amt muss eine Region mit Herz bleiben – dazu gehört auch unser Bezirksspital. Wer das ebenfalls so sieht, stimmt am 19. Mai darum 3x Ja.


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Forum

Jörg Mäder in den Regierungsrat

Meinungen zu den Spital-Abstimmungen

Unser Kanton braucht dringend neue Impulse. Leider ruht er sich lieber auf den Erfolgen der Vergangenheit aus, als dass er die Themen der Zukunft anpackt. Dies würde sich mit einem Regierungsrat, welcher lösungsorientiert und mit einem starken Fokus auf die Umwelt und die Wirtschaft politisiert, ändern. Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt empfehlen deshalb dringend, Dr. Jörg Mäder als Regierungsrat zu wählen. Dr. Jörg Mäder stützt seine Politik auf drei Säulen: Gesundheitspolitik: Als Stadtrat von Opfikon, der für Gesundheit und Alter zuständig ist, kennt Jörg Mäder die Problematik bestens und weiss, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden wäre. Leider findet sie nicht statt. Zudem müsste der Kanton die pflegenden Angehörigen und die Spitex-Organisationen besser unterstützen, damit unsere Bevölkerung möglichst lange zu Hause gesund alt werden kann und wir die Kosten in den Griff bekommen. Klima- und Umweltschutz: Die Grünliberalen fordern schon lange eine nachhaltige Schweiz. Für Jörg Mäder ist Nachhaltigkeit aber auch das Fundament der künftigen Wirtschaft, denn nachhaltige Produkte werden weltweit immer gefragter. Wenn Wirtschaft und Staat endlich zusammenarbeiten würden, könnten wir diese Chance packen. Digitalisierung: Unser Leben, privat wie beruflich, wird immer «digitaler». Diesen Wandel können wir nicht abwenden, aber beeinflussen. Leider haben die meisten Politiker von diesem Thema schlicht keine Ahnung. Als Programmierer und «Nerd» kennt Jörg Mäder die Chancen und Risiken besser als die meisten und weiss, wie man eine Digitalisierung mit Herz und Verstand gewinnbringend umsetzen könnte.

Weg frei für eine zukunftsorientierte Spitallösung

Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt, Dr. Thomas Beck

Politbetrieb Der Politiker, zumal wenn er wieder gewählt werden will, muss vor allem dafür besorgt sein, dass er dauernd im Gerede bleibt. Das kann man unter anderem auch dadurch bewirken, dass man erst ein Problem behauptet, dann dessen Lösung verhindert, und daraufhin eine Initiative zur Lösung des angeblichen Problems lanciert. Am 10. Februar haben wir bekanntlich über ein neues Zürcher Wassergesetz abgestimmt. Die Vorlage ist an der Urne gescheitert, weil die linke und grüne Seite gemeinsam mit BDP und EVP mit riesigem Werbeaufwand behaupteten, das neue Wassergesetz ermögliche die Privatisierung der Wasserversorgungen. Tatsächlich hätte es sie im Gegensatz zur geltenden Rechtslage verhindert. Nun gilt das alte Wasserwirtschaftsgesetz weiter, nach welchem die von der Gemeinde sicherzustellende öffentliche Wasserversorgung auch von privaten Wasserversorgungsunternehmen wahrgenommen werden kann. Gerade in unserem Bezirk sind einige private Wasserversorgungen tätig. Dies hat nie zu irgendwelchen Anständen geführt. Angesichts der Oberaufsicht des Staats über die Wasserversorgungen ist dies auch nicht zu befürchten. Zuerst behaupte man also ein angebliches Problem: die Gefahr der Privatisierung von Wasserversorgungen. Dann verhindere man das Verbot dieser Privatisierung, nötigenfalls mit Fakenews. Und alsdann lanciere man eine parlamentarische Initiative mit dem Begehren, es sei die Privatisierung von Wasserversorgungen zu verbieten. Derart kann sich der Politbetrieb lustvoll mit sich selbst beschäftigen und zugleich den Stimmbürger an der Nase herumführen. Hans Finsler, Kantonsrat SVP, Affoltern a. A.

Neue Spitallösungen müssen sich am Machbaren und nicht am Wünschbaren orientieren. Für einige mag die Weiterführung des Spitals mit Chirurgie, innerer Medizin, Akutpflege und Geburtenabteilung wünschbar sein, dazu aber einen Platz auf der Spitalliste 2022 zu erhalten, ist äusserst ungewiss. Viele andere akzeptieren die entsprechende Versorgung aus den zahlreichen umliegenden Spitälern, sie möchten aber das bestmögliche Leistungsangebot und dessen Weiterentwicklung aus Teilen des heutigen Spitals und den Erhalt der Arbeitsplätze. Eine zukunftsorientierte Lösung verzichtet auf die Spitalliste und orientiert sich an den Stärken des Spitals und am Machbaren: Die Langzeitpflege wird ergänzt durch Kompetenzzentren für Akutgeriatrie und Palliative Care. Die Psychiatrie, die unabhängig von der Akutspitalliste Leistungsaufträge erhalten kann, kann ausgebaut werden, z.B. durch Angebote für Burnout-Erkrankte. Ein ärztliches Ambulatorium steht 7 x 24 Stunden zur Verfügung und stellt die Notfallversorgung durch eigene Leistungen bzw. durch Überweisungen sicher. Interessierten Ärzten wird Infrastruktur für Diagnose und ambulante Therapie angeboten. Die Langzeitpflege arbeitet mit Wohnen im Alter der Gemeinden zusammen. Mit dieser Lösung könnte ein wesentlicher Teil der Arbeitsplätze erhalten werden. Eine solche Lösung ist machbar, es gibt mit dem Sunnepark Grenchen der Solviva ein erfolgreiches Referenzobjekt. Als Partner für einen kostengünstigen Notfall mit in Affoltern stationierten Rettungsfahrzeugen wäre das Spital Limmattal sehr geeignet. «Solviva» würde als Drittinvestor nicht einfach so beauftragt, sondern es wäre zeitnah eine Ausschreibung durchzuführen. Aus der Gesundheitsstrategie der Stadt Affoltern ergibt sich eine weitere Lösung mit einer Permanence mit Notfall – zunächst in den Spitalräumen, später im Stadtzentrum. Mittelfristig würden bei dieser Lösung allerdings auf dem Sonnenberg keine Einrichtungen zur Gesundheitsversorgung mehr betrieben. Damit liegt Machbares als Alternative zum Wünschbaren auf dem Tisch. Ja und zweimal Nein am 19. Mai führen zu diesen neuen Lösungen! Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen .........................................................................

Freitag, 1. März 2019

Unternehmer. Dass zum heutigen Zeitpunkt ein Vertreter der Firma Intus, die sich auf diesem Gebiet tummelt, in der Betriebskommission Aufnahme gefunden hat, ist befremdlich und macht stutzig. Wenn sich die Herren Dr. Bertram Thurnherr, ehemaliger Gemeindepräsident von Hedingen, und Clemens Grötsch, Stadtpräsident von Affoltern und beide ehemalige Mitglieder der Spitalkommission, für die Schliessung des Spitals stark machen, muss man zur Beurteilung des Verhaltens die Hintergründe miteinbeziehen. Thurnherr hat als BK-Mitglied ein Beratungsmandat des Spitals erhalten. Solche Interessenskonflikte allein sollten nicht akzeptiert werden. Für einige Zehntausend Franken, zulasten der Spitalrechnung, wurde dann eine offensichtlich nicht mehrheitsfähige Lösung präsentiert, aber damit die Firma Solviva ins Spiel gebracht. Eine Firma, die sich als Betreiberin eines Gesundheitszentrums anbietet. Ein Lösungsvorschlag der Firma für das Spital Affoltern liegt vor. Der alt Präsident und alt BK-Mitglied Thurnherr vertritt nun aktiv eine Spitalschliessung im Interesse der Firma Solviva. Ähnlich das Verhalten von Stadtpräsident Grötsch. Die Firma heisst, wie ich dem «Anzeiger» entnehme, Curanovis Care. Der ehemalige BK-Präsident lässt sich von Experten beraten, die offensichtlich in Abhängigkeit zu einem Anbieter von Gesundheitsleistungen stehen. Damit man mich richtig versteht. Ich habe nichts gegen Anbieter von Dienstleistungen, im Gegenteil, ich begrüsse private Aktivitäten auch im Gesundheitswesen. Aber ich kritisiere Behördenmitglieder, die sich im Rahmen von politischen Entscheidungen von spekulativ agierenden Interessenvertretern beraten lassen. Sie sind nicht glaubwürdig. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern a. A. .........................................................................

Ich bleibe dabei Auch nach erneutem sorgfältigen Abwägen aller Möglichkeiten gelange ich zum gleichen Schluss: 3x Ja ist langfristig betrachtet die beste Option für uns. Peer Messerli, Affoltern a. A. .........................................................................

Steuergelder verbrannt Die Spekulanten-Geier kreisen schon Es ist klar, die Interessen, ein attraktives Grundstück zu übernehmen ist verlockend. Das Spitalgrundstück in Affoltern, teilweise unbebaut, heute im Besitz der 14 Bezirksgemeinden, hat einen Marktwert von mindestens 40 Millionen Franken. Die persönliche Schätzung dürfte eher an der unteren Grenze liegen. Sich an bester Lage in Affoltern eine solche Perle unter den Nagel zu reissen, ist geradezu eine Herausforderung für spekulativ tätige

Die Stadt Affoltern lässt sich also beraten von einem Berater, bei dem man quasi das Resultat schon zum vornherein kennen könnte. Dieser Berater wird wie alle Berater, die die Gemeinden beraten und hinzuziehen, nicht ganz billig sein. Daher verbrennt die Stadt hier hart verdiente Steuerfranken für nichts und wieder nichts. Ich bin seit je ein Verfechter, dass man als Gemeinderat oder halt Stadtrat für jeden «Hudipfupf» einen externen Berater hinzuzieht, die Gemeinde- oder auch Stadträte quasi nichts selbst abanzeige

Dialog mit Partner statt Kampf gegen Gegner Wahlkampf heisst kämpfen, und wo gekämpft wird, wird geschossen. Oft nach dem Motto «Alle gegen alle». Ich kämpfe lieber für Lösungen. Statt uns gegenseitig zu bekämpfen, wollen wir den Dialog suchen und eine Politkultur pflegen, in der wir gemeinsam Lösungen finden. Arbeiten wir zusammen, als Partner und nicht als Gegner. Zum Wohl unseres Landes. Aus Liebe zur Schweiz. Manuel Moser, Affoltern a. A., Kantonsratskandidat FDP

klären und evaluieren können. (Ja ich traue ihnen das zu, dass man dies auch oft selbst machen könnte). Dass dieser Berater zu Gesundheitszentren rät, ist nicht verwunderlich, er wird sicherlich auch dazu raten, resp. entsprechende Empfehlungen abgeben, dass er dieses Gesundheitszentrum dann auch betreiben kann ... Dies ist für mich der eigentliche Skandal, nicht dass man sich gegen die Zukunft des Spitals stellt als solches, man kann / könnte durchaus zu diesem Ergebnis kommen, auch wenn ich es persönlich falsch finde. Lieber Stimmbürger, Ihr habt es bei den Kantonsratswahlen in der Hand, wählt Leute oder Parteien, welche sich für Euch einsetzen. Schaut aber auch, wie die Personen sich in den vergangenen vier Jahren verhalten haben, beim Thema Spital z.B, wenn Euch dieses Thema wichtig erscheint. Im übrigen: die SVP-Kandidaten und -Kandidatinnen setzen sich für das Bezirksspital Affoltern ein. John Appenzeller, alt Kantonsrat, Stallikon .........................................................................

Den Zug verpasst, nächster Halt Zukunft Sechs grössere Gemeinden einschliesslich Bezirkshauptort sehen aktuell keine Chancen mehr fürs Spital. Die Entscheide scheinen vernünftig und vorausschauend. Spitalleitung und direkt Involvierte dürfen nicht überrascht sein. Sie hatten alle seit Jahren Kenntnis der exakten Zahlen, der Risiken und der Ergebnisse der Gemeindeumfrage. Früh wurden die prekärer werdende Lage fürs Spital erkannt. Der Versuch, rechtzeitig die wichtigsten Parteien zu einer aktiven Lösungsfindung aufzurufen, versagte kläglich. Es geht letztlich nicht darum, ob wir uns ein Spital leisten können, sondern ob es Sinn macht, als Gemeinden weiter ins Spitalwesen zu investieren, obwohl die Verantwortung nicht mehr in unseren Händen liegt, eine gute Versorgung mit sechs Nachbarspitälern vorliegt, eine zukunftsorientierte, ambulante Grundversorgung nicht oben auf dem Berg, sondern zentral nahe zum öffentlichen Verkehr entstehen sollte und das Spital heute in einer äusserst prekären wenn nicht ausweglosen Situation steckt mit anstehenden zweistelligen Millionenbeträgen an Investitionen. Doch dafür ist es jetzt zu spät. Spitalleitung, Behörden und Parteien haben ihre Pflicht sträflich vernachlässigt und sie plädieren für Aussitzen. Nun wird der Schwarze Peter Ihnen als Stimmberechtigte zugeschanzt. Sie erhalten eine schwer verständliche Abstimmungsvorlage ohne verbindlichen Business Case und Finanzplan. Heute wird in den Niederlanden und in Dänemark bereits an der Zukunft im Gesundheitswesens gebaut. Spezialisierte Kliniken sowie zentrale Ambulatorien versorgen die Bevölkerung in perfekter Ergänzung. Nehmen Sie auch das Vorzeigebeispiel von Andelfingen. Dieser ländliche Bezirk, eingebettet zwischen den Kantonsspitä-

lern Schaffhausen und Winterthur, hat den Schritt zum Ambulatorium einschliesslich Notfalldienst für das Zürcher Weinland und Winterthur Nord als Aktiengesellschaft der beteiligten 24 Ärzte gewagt. Die Gemeinden sind für die Pflegeversorgung verantwortlich. Da gilt es anzupacken. Stimmen Sie deshalb Ja zur Auflösung des Zweckverbands und zweimal Nein zum Wechsel Rechtsformen Spital und Langzeitpflege. Peter Hoppler, ehem. Gemeinderat Finanzen und Spital-Delegierter Aeugst .........................................................................

Wer hat Schuld am Spitaldebakel? Das Schicksal des Spitals Affoltern und seiner ganzen Belegschaft bewegt die Menschen im ganzen Bezirk. Die Bekanntgabe der Sicht des Stadtrats von Affoltern ist eine wichtige Voraussetzung für eine breite Diskussion, über diese wichtige Abstimmungsvorlage. Der Entscheid des Stadtrats, seine Stimmempfehlung an einer Pressekonferenz zu verraten, die zeitlich so gelegt wurde, dass es der regionalen Presse schlicht unmöglich war, gleichzeitig mit den kantonalen Zeitungen zu informieren, befremdet und empört mich. Dieser, aus meiner Sicht, grobfahrlässige Entscheid, könnte die Freunde und Freundinnen Sensation haschender, gehässiger, Schuld zuweisender und oberflächlicher Hickhack Geschichten anfeuern. Wenn dies passiert, werden wir am Schluss verschiedene, sogenannt «Schuldige» haben, die vermutlich nicht wirklich etwas mit der Misere im Gesundheitswesen zu tun haben. Wenn unsere Demokratie, wirklich für alle weiterhin attraktiv sein soll, wie alle Parteien kurz vor den Wahlen betonen, müssen wir wieder zum echten Dialog mit fairen Bedingungen zurückkehren. Dann können wir uns informieren und erkennen, dass der grösste Teil der Problematik des Regionalspitals, in der Entwicklung des gesamten Gesundheitswesens liegt. Nicht mehr die Behandlung von Menschen, sondern die Optimierung von Körper, statistischer Lebenserwartung, finanziellem Ertrag, Wettbewerb und theoretischer Qualitätssicherung, stehen im Mittelpunkt. Diese Entwicklung hat mit dem Verhalten der Gesellschaft zu tun. Und die Gesellschaft sind wir! Sie als Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Affoltern, haben nun die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten. Echtes Interesse, konkrete Fragen, ehrliche Antworten und respektvolle Wortwahl sind da hilfreich. Von den Stadträtinnen und Stadträten erhoffe ich mir, dass sie die Art der Information gemeinsam so veranlassen, dass sich alle BürgerInnen wieder mit einbezogen fühlen. Dann können die Konsequenzen des Urnenentscheides zum Spital Affoltern auch wieder gemeinsam getragen werden. Denn wie dieser Entscheid auch ausfällt – es gibt viel zu tun! Ursula Stierli, Affoltern a. A.


Forum

Freitag, 1. März 2019

«Ich kenne das Säuliamt mit seinen Facetten»

Hans Läubli für kulturelle Vielfalt

Mirjam Halter für natürliche Gleichgewichte

In meiner Zeit als Redaktor beim «Anzeiger» und als Gemeinderat in Ottenbach habe ich das Knonauer Amt und die Säuliämtlerinnen und Säuliämtler in verschiedensten Facetten kennengelernt. Salomon Ich kenne deshalb Schneider. die Bedürfnisse von Vereinen, Gewerbe, Verkehrsteilnehmenden, Familien, Senioren und Jugendlichen gleichermassen. Zudem stehe ich für ein Säuliamt mit intakten Naherholungsgebieten, sicheren Verkehrsverbindungen und einer zukunftsorientierten Energiepolitik. Im Zürcher Kantonsrat möchte ich diese Kenntnis im Interesse des ganzen Knonauer Amts einsetzen. Politisch möchte ich Gesetze modernisieren, vereinfachen und unnötige Gesetze streichen. Der Rechtsstaat soll klare Regeln aufstellen, aber diese sollen auch allen Bürgerinnen und Bürgern bekannt sein. Als ausgesprochener Pragmatiker möchte ich Brücken zwischen Parteien und verhärteten Fronten schlagen, jenseits von Ideologien und Parteiprogrammen. Zum Wohle des Säuliamts und für eine gemeinsame statt polarisierte Politik freue ich mich über alle, die mich bei den Kantonsratswahlen vom 24. März ein- oder gar zweimal auf ihre Liste setzen.

Hans Läubli, geboren 1955, engagiert sich vorwiegend in den Bereichen Siedlungsund Verkehrsentwicklung und in der Kulturpolitik. Während acht Jahren von 2007 bis 2015 profilierte er Hans Läubli. sich mit sachkundigen und erfolgreichen Vorstössen im Kantonsrat. So ist die Buslinie 200 von Affoltern nach Zürich Bahnhof Enge das Resultat eines seiner ersten Postulate. Hierzu meint er: «Der Klimawandel fordert ein rasches Umdenken. Eine vernünftige Siedlungs- und Verkehrsplanung würde schon viel zur Reduktion der CO2-Belastung beitragen». Für eine lebendige und vielfältige Kultur setzt er sich nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Wohngemeinde Affoltern und im Bezirk ein. So war er rund zehn Jahre lang Präsident der Kulturkommission Affoltern und Mitinitiant zahlreicher Kulturprojekte im Bezirk. Ihm ist es wichtig, dass Kultur nicht nur in den grossen Kulturinstitutionen, sondern auch in den Nischen und in den Gemeinden stattfindet. Sein Leitsatz dazu: «Die Kultur trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Gemeinden nicht zu Schlafsiedlungen verkommen. Ohne kulturelle Kreation und kulturelle Vielfalt verödet und verblödet die Gesellschaft. So ist es die Aufgabe der öffentlichen Hand und somit auch des Kantons, die ökonomischen Grundlagen für die kulturelle Kreation sowie die Kunstfreiheit zu sichern.» Grüne Partei Bezirk Affoltern

Mirjam Halter hat aufgrund ihres Studiums der Umweltnaturwissenschaften an der ETH ein fundiertes Fachwissen zu den natürlichen und von Menschen gemachten Abläufen auf unserer Erde. Es ist Mirjam Halter. ihr daher sehr bewusst, dass der Erhalt dieser erstaunlichen, austarierten und ausgeklügelten Gleichgewichte unsere Lebensgrundlage sind. «Im Fokus meiner Politik werden daher immer die Auswirkungen auf die Ökosysteme und das Leben der nächsten Generationen stehen; lokal, regional und global.» Mirjam Halter, Jahrgang 1979, ist in Ottenbach aufgewachsen und wohnt seit neun Jahren mit ihrer unterdessen fünfköpfigen Familie in Affoltern am Albis. Sie engagiert sich hier seit vielen Jahren im OK für das Fest am internationalen Tag der Frau und hat sich drei Jahre aktiv im Elternrat der Primarschule eingebracht. Mit ihrer Familie ist sie oft auf dem Bauspielplatz in Affoltern oder bei einer nahen Feuerstelle im Wald anzutreffen. Beruflich bewegt sich Mirjam Halter als Projektleiterin Energie und Umwelt in einem durch die Politik geprägten Umfeld. Durch diese Arbeit auf einer Gemeindeverwaltung hat sie Kenntnis der Abläufe, Diskussionen und Entscheidungsprozesse in der Verwaltung. «Im Kantonsrat selber eine Stimme zu haben, die Anliegen aus der Bevölkerung einzubringen und das Säuliamt zu vertreten, das wäre eine spannende Herausforderung.» Grüne Partei Bezirk Affoltern

Salomon Schneider, glp

Matthias Nufer: Für die EDU in den Kantonsrat Christoph Kobel: lösungsorientiert Aufgewachsen in einer Grossfamilie gestalten in Bern, wohnt

Matthias Nufer mittlerweile mit seiner Frau in Affoltern am Albis. Er arbeitet für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Zürich. Prägen- Matthias Nufer. de Grundlage der politischen Ausrichtung findet er in seinem christlichen Glauben. Dieses Erbe soll nicht leichtsinnig weggeworfen werden. Matthias Nufer setzt sich ein für die finanzielle Unterstützung von Familien und den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. KMU sollen nicht mit unnötigen Regulierungen belastet werden. Die Schweizerische Souveränität darf nicht für einseitige Abkommen an die EU verkauft werden. Matthias Nufer solidarisiert sich mit Opfern von Christenverfolgung und Antisemitismus. Das Existenzrecht Israels und die damit verbundene Anerkennung Jerusalems als dessen Hauptstadt gehören ebenfalls zu seiner politischen Agenda. Um für diese Anliegen einzustehen, kandidiert Matthias Nufer für den Kantonsrat. EDU Bezirksektion Affoltern

Im Vorfeld der Kantonsratswahlen vom 24. März stellt der «Anzeiger» den Bezirksparteien Raum für die Präsentation ihrer Kandidierenden zur Verfügung: Pro Person einmalig maximal 1500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) Text und ein Bild. Diese Beiträge müssen die Redaktion (redaktion@affolteranzeiger.ch) bis Dienstag, 5. März, erreichen.

Wie alle Kandidierenden der EVP hat Christoph Kobel bereits Behördenerfahrung. Beim 1961 geborenen dipl. Elektroingenieur ETH sind das 16 Jahre als Gemeinderat in Obfelden. Und dieser Christoph Kobel. wertvolle Erfahrungsschatz hat Christoph Kobel gelehrt, wie wichtig eine praktikable Gesetzgebung ist. Aus seiner beruflichen Tätigkeit als Informatiker mit komplexen IT-Systemen weiss er, dass «Einfachheit» in vielen Bereichen ein Wettbewerbsvorteil ist. Weil Zeit heute zu den knappen Ressourcen gehört, ist sein lösungsorientiertes Vorgehen in der Politik ebenfalls willkommen. In einer sich immer schneller ändernden Welt ist Innehalten manchmal sinnvoller als blinder Aktionismus. Die notwendigen Umbauten unserer Gesellschaft dürfen tragende Fundamente nicht fahrlässig beschädigen. Daher schaut Christoph Kobel erst genau hin, was sich in der Vergangenheit bewährte, bevor er den Blick nach vorne richtet und Veränderungen vorschlägt. Nicht gleich auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen kann zwar Sympathiepunkte kosten, ist aber oft die bessere Strategie. Deshalb kann sich Christoph Kobel gut mit den Werten der EVP identifizieren, für die die Zukunft kommender Generationen etwas vom Wichtigsten ist. Dazu gehört auch der schonende Umgang mit der Natur und knappen Ressourcen. Weil ein solches Engagement die Wohnund Lebensqualität im Säuliamt erhöht, verdient Christoph Kobel auf Lis-te 7 Ihre Stimme. EVP Bezirk Affoltern

Markus Gasser: Lösungen fürs Säuliamt finden Nach grossem Ansehen zu streben, ist nicht der Grund, weshalb sich Markus Gasser in die Exekutive von Affoltern am Albis wählen liess. Im Gegenteil: dem Kollegialitätsprinzip folgend schwie- Markus Gasser. rige Entscheidungen mittragen zu müssen, erfordert nicht selten Standhaftigkeit und viel Rückgrat. Ein zentrales Element seiner politischen Motivation ist viel mehr das Bedürfnis, dem unklaren Begriff Nachhaltigkeit eine konkrete Form zu geben. Ein grosser Antrieb ist dabei, bei der Gestaltung einer ökologisch handelnden Gesellschaft und Wirtschaft proaktiv mitzuwirken. Und für den Kantonsrat kandidiert Markus Gasser, weil im ehrwürdigen Rathaus an der Limmat eben auch Entscheidungen getroffen werden, die für das Knonauer Amt von grosser Bedeutung sind. Als Handarbeits- und Werklehrer möchte Markus Gasser zur besseren Anerkennung eines Berufsstandes beitragen, der trotz der schönen Aufgabe immer anspruchsvoller wird. Wichtige Anliegen des Lehrpersonals würde er deshalb auch gerne als Kantonsrat einbringen. Dabei denkt er an notwendige Entlastungen von administrativen Arbeiten, an kleinere Klassengrössen und bessere Chancengleichheit durch ausgebaute Tagesstrukturangebote. Solche, aber auch weitere wichtige Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner benötigen eine starke Stimme im Zürcher Kantonsrat. Darum kandidiert Markus Gasser mit Überzeugung zusammen mit Daniel Sommer auf der Liste 7 der EVP. EVP Bezirk Affoltern

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Neuer Präsident für den Jungfreisinn

Florian Maier folgt auf Alain Schwald

An der Mitgliederversammlung der Jungfreisinnigen Säuliamt vom 23. Februar im Schützenhaus Bonstetten wurde der bisherige Vizepräsident Florian Maier zum Präsidenten Der neue Vorstand der Jungfreisinnigen Säuliamt mit den gewählt. Er löst da- Gästen Matthias Müller und Heinz Meili, sowie Gemeindemit Alain Schwald rat Remo Hablützel. (Bild zvg.) ab, welcher seit 2015 als Präsident amtete. Alain sammelt haben. Insbesondere den BeSchwald bleibt dem Vorstand als Kas- dürfnisnachweis lehnen sie ab. Die sier erhalten. Mit Raphael Jack, Jungfreisinnigen Kanton Zürich teilen Jonathan Kropf (beide Obfelden) und diese Meinung und unterstützen desBasil Montemitro (Wettswil) wurden halb das Referendum. drei sehr engagierte Mitglieder neu in den Vorstand gewählt. Remo Hablützel, Gründungsmitglied und ehemali- Parolen zu den Spitalvorlagen ges Vorstandsmitglied sowie Gemein- Neben der Europapolitik war auch das derat aus Stallikon, wurde zum Ehren- Spital Affoltern und die kommende Abstimmung vom 19. Mai ein zentramitglied ernannt. les Thema. Nach einer intensiven Diskussion fassten die Jungfreisinnigen Rahmenabkommen und Waffenrecht Säuliamt folgende Parolen: Ja zur AufNeben den Vorstandswahlen stand die lösung des Zweckverbandes; Nein zur Mitgliederversammlung im Zeichen interkommunalen Anstalt Pflegezender Europapolitik. Matthias Müller, trum Sonnenberg; Nein zur gemeinVizepräsident der Jungfreisinnigen nützigen AG Spital Affoltern. Den Ausschlag gaben dabei mehreSchweiz, erklärte den Inhalt des Rahmenabkommens und erläuterte die re Argumente. Das Spitalwesen ist seit Position des Jungfreisinns: «Das Rah- 2012 keine kommunale Aufgabe mehr menabkommen ist aus Sicht der Jung- sondern eine kantonale. Die finanzielfreisinnigen ungenügend. Viele Punk- le Belastung und die Risiken sind für te sind unklar und die Rolle des die Gemeinden kaum kalkulierbar. EuGHs lehnen wir ab.» Der zweite Eine erkennbare Zukunftsstrategie Gast Heinz Meili, Präsident des Zür- gibt es nicht. Die Knebelverträge der cher Schiesssport-Verbandes, erzählte, interkommunalen Anstalt und der geweshalb die Schützen das Referendum meinnützigen AG lassen zudem kaum gegen das neue Waffenrecht ergriffen Spielraum für alternative Lösungen. und über 120 000 Unterschriften ge- Jungfreisinnige Säuliamt

«EVP bi de Lüüt!» Für viele Menschen bedeutet der Wahlkampf auch Wahl-Krampf. Die EVP will darum aufzeigen, dass diese Zeit auch Genuss und Freude bereiten kann. Als Volkspartei versteht sich von selbst, dass sie dafür die Menschen dort aufsuchen will, wo sich diese aufhalten. Mit dem E-Bike-Kaffeemobil startet sie darum nächsten Samstag, 2. März, ihre «I Love Knonauer Amt»-Tour im Zentrum Oberdorf in anzeige

Affoltern. Ab 10 Uhr wird dort frischer Kaffee und ein offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen der Bevölkerung angeboten. Wer beides nicht sucht, bekommt trotzdem einen handgearbeiteten Kartenhalter aus Massivholz geschenkt. Kandidierende und Wahlkomiteemitglieder freuen sich über viele Begegnungen. EVP Bezirk Affoltern Weitere Tour-Stationen: www.daniel-sommer.ch.


Schulen/Kurse

Veranstaltungen

Einladung zur

Generalversammlung Freitag, 15. März 2019, 20.00 Uhr, Werkgebäude Hedingen. Ehren- sowie Passivmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen. Für Aktivmitglieder obligatorisch. Der Vorstand

Brunch mit der

STUBEMUSIG RECHSTEINER Sonntag, 3. März 10.30 Uhr Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38


Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 1. März 2019

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In den Kantonsrat

Arianne Moser LISTE

3 fdp-knonaueramt.ch

Wir machen Zukunft

«Keimfrei»

Dichterwettstreit

Der Kabarettist Ingo Börchers spielt einen Hypochonder – am 8. März in Hausen. > Seite 15

Am 11. Poetry Slam in Affoltern führt erstmals Rhea Seleger durch den Abend. > Seite 17

Genuss für Gaumen und Geist

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Letzte Runde Die Damen von Floorball Albis haben sich ihren Gruppensieg vorzeitig gesichert. > Seite 21

Ein Streuner wird zum Kinderbuch-Held

Frühlingsstart im Gartencenter Guggenbühl Ziggy-Verkaufsgewinn geht an «Vier Pfoten»

Der Musiker, Erzähler und Schauspieler Philipp Galizia aus Muri führt durch den Abend ...

... während Küchenchef und Gourmetkoch Hugo Weibel die Gäste kulinarisch verwöhnt. (Bilder zvg.)

Unterhaltendes Frühlingserwachen mit Wine & Dine am 8. und 9. März im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten.

derschön weiss gedeckten Tischen mit reservierten, bequemen Plätzen wird Küchenchef und Gourmetkoch Hugo Weibel seine Gäste mit einem vorzüglichen Menü verwöhnen. Mit Hugo Weibel hat das Gartencenter einen Volltreffer gelandet, denn Weibel weiss, wie man anspruchsvolle Gaumen verwöhnt, als Küchenchef war sein früherer Arbeitgeber das namhafte Palace Hotel in Gstaad. Um den Abend mit etwas Bewegung abzuschliessen, werden am Freitag «the family affair Rock & Bluesband» und am Samstag «6 Handful Of Blues» zum Tanz bitten. Und natürlich herrscht Barbetrieb mit dem Team der Schluckbar. (pd.)

Zur Frühlingseröffnung vom 8. und 9. März hat das Gartencenter Guggenbühl unter dem Motto «Wine & Dine» ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm mit einem exquisiten VierGang-Menü zusammengestellt. Neben einem reich gefüllten Unterhaltungsabend wird Mü’s Vinothek mit auserlesenen Weinen durch den Abend führen. Nach der gelungenen Modeschau vor zwei Jahren und der ComedyNight vom letzten Jahr, wird dieses Jahr der Musiker, Erzähler und Schauspieler Philipp Galizia aus Muri mit dem Musiker Christian Roffler für einen amüsanten, schalkhaften Abend während des Essens sorgen. Bei wun-

Der sanftmütige, verschmuste Mischlingssenior Ziggy lebt mit seinem Frauchen Miriam Selmi Reed in Affoltern. So entspannt wie heute ging sein Leben aber nicht immer zu und her. Gross geworden ist Ziggy als Streuner in Los Angeles, wo er eines Tages von Hundefängern geschnappt und in ein lokales Tierheim gebracht wurde. Dort werden nach rund zwei Wochen alle Hunde eingeschläfert, die kein Zuhause gefunden haben. Zum Glück trat exakt zu diesem Zeitpunkt Miriam Selmi Reed in Ziggys Leben. «Run Ziggy Run» – so heisst das Buch, welches Miriam Selmi Reed, inspiriert von ihrem Vierbeiner, kreiert hat, damit Kinder leichter und vor allem spielerisch Englisch lernen können. Dreht man das Buch kopfüber,

sieht man die deutsche, respektive englische Übersetzung der Geschichte. Das Buch erzählt die Geschichte von Streuner Ziggy, der einsam im Tierheim lebt und sein Hundedasein nur in seinen Träumen ausleben kann. Doch eines Tages gibt es endlich auch für ihn ein Happy End. Welches das ist, erfährt man in «Run Ziggy Run», erhältlich als Erzählbuch oder Malund Rätselbuch. Als grosse Tierfreundin hat Miriam Selmi Reed beschlossen, den Gewinn aus den Verkäufen an «Vier Pfoten» zu spenden. (pd.) Run Ziggy Run – das Erzählbuch (32 Seiten) und das Mal- und Rätselbuch (28 Seiten), geschrieben und illustriert von Miriam Selmi Reed, für Kinder bis ca. 8 Jahre. Deutsch / Englisch. Bestellen unter www.vier-pfoten.ch/ziggy.

Anmelden für Freitag, 8. März, (nur noch wenige Plätze) und Samstag, 9. März, an events@gartencenter-guggi.ch oder per Telefon 044 701 80 40.

prägt, etwa zu Milchkühen oder dem Obstbau, aber auch zum ökologischen Ausgleich in der Landwirtschaft oder zur Bedeutung der Tiergesundheit auf landwirtschaftlichen Betrieben. Die Informationen sind nicht nur auf den Tafeln vermerkt, sie sind auch auf der Homepage des Schluechthofs auf Deutsch und in englischer Sprache zu Die Studierenden des Agrotechniker finden. (www.1.infolbbz.ch). HF-Lehrgangs 2017–2019 und der DiDie Informationspfade sollen dem rektor des Lbbz Schluechthof Cham, schwindenden Allgemeinwissen zur Martin Pfister, haben die neuen Infor- Landwirtschaft in der breiten Bevölkemationspfade bei prächtigem Wetter rung entgegenwirken und helfen, eröffnet. 22 Themen werden an den Fragen zu beantworten. Mit der gebeiden Standorten behandelt. Die ein- samten Erarbeitung der Informationszelnen Tafeln nehmen Bezug zu pfade war die Klasse des Agrotecheinem Thema, das ihren Standort niker HF-Lehrgangs 2017–2019 beauftragt. Ebenso mit der Errichtung der beiden Pfade auf dem Gutsbetrieb Chamau und auf dem gleichnamigen Schluechthof. Den Gestaltungsarbeiten gingen sorgfältige Abklärungen voraus. Mit der Eröffnung des Pfades schliessen die Studierenden die Projektarbeiten in den beiden Gutsbetrieben ab und übergeben diesen symboMartin Pfister (rechts), Direktor des Lbbz Schluechthof Cham, mit den Studenten des Agrotechniker HF-Lehrgangs lisch dem Lbbz Schluechthof. (pd.) 2017-2019 und einer der 22 Infotafeln. (Bild zvg.)

Die Rolltreppen-Challenge geht am Samstag, 2. März, im Shoppi Tivoli in die dritte Runde. Auf die Teilnehmenden mit den besten Zeiten warten Preise im Gesamtwert von 5000 Franken. Zum dritten Mal verwandelt sich die Mall im Spreitenbacher Shoppi Tivoli in eine spektakuläre Arena. Die Rolltreppen laufen in entgegengesetzter Richtung, ehrgeizige Besucherinnen und Besucher in Sportausrüstung sprinten die zahlreichen Stufen hinauf und von überall wird ihnen zugejubelt. Am 2. März dient die «TivoliMall» für die Rolltreppen-Challenge als Wettkampf-Arena. Pro Lauf treten zwei Kontrahenten gegeneinander an. Der und die Schnellste aller Duelle gewinnen Shoppi-Tivoli-Einkaufsgutscheine im Wert von 1000 Franken. Doch nicht nur die schnellsten Sprinter werden belohnt, sondern auch diejenigen auf den tieferen Rängen können tolle Preise absahnen und erhalten als Belohnung für die Teilnahme Goodie-Bags und Medaillen. Die Teilnehmer, wie auch die Zuschauer erleben einen spektakulären Anlass: Das Wettkampf-Geschehen ist rund um die Rolltreppe und von beiden Stockwerken aus zu beobachten.

Viele Promis und ein guter Zweck

Neuer Informationspfad in Cham Besucherinnen und Besucher der Gutsbetriebe Schluechthof und Chamau in Cham können sich ab sofort auf zwei neuen Informationspfaden über Kühe, Schweine, Maschinen und andere Themen der Landwirtschaft informieren.

RolltreppenChallenge im «Tivoli»

Miriam Selmi Reed adoptierte Ziggy aus einem Tierheim in der USA und rettete ihm so das Leben. In ihren selbst illustrierten Kinderbüchern erzählt sie seine Geschichte mit viel Liebe und Fantasie. (Bild zvg.) anzeige

Auch in diesem Jahr suchen die Promis wieder mutige Kontrahenten. Die Sportskanone Mimi Jäger, der «Swissmeme»-Gründer Zeki, die GossipQueen Gossipa, der TV-Moderator Marco Fritsche, Miss-Universe-Kandidatin Jastina Doreen Riederer als «Fitness for Kids»-Botschafterin und der Entertainer Peter Löhmann lassen sich die Challenge nicht entgehen. Bewerben für diese Duelle kann man sich auf der Shoppi-Tivoli-Website. Mit diesem Sportanlass unterstützt Shoppi Tivoli die Organisation «Fitness for Kids»: Pro Teilnehmerin und Teilnehmer der Rolltreppen-Challenge spendet das Lifestylecenter 10 Franken. (pd.)


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 3. März 10.00 Regionaler Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 3. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 5. März 19.30 Abendmesse Mittwoch, 6. März 19.30 Aschermittwoch-Gottesdienst mit Austeilung der Asche Donnerstag, 7. März 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 3. März 10.00 Regionalgottesdienst zum Krankensonntag im Bezirksspital Affoltern, Pfarrer Thomas Müller und Spitalseelsorgerinnen Mittwoch, 6. März 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal Freitag, 8. März 12.00 Kolibri in der Chilestube

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Ausstellung «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader (bis 23. April) Mittwoch, 6. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) Donnerstag, 7. März 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 1. März 19.00 regionaler Weltgebetstag in der Kirche Aeugst am Albis Samstag, 2. März 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst zum Tag der Kranken im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, Pfr. Th. Müller und Spitalseelsorgerinnen Freitag, 8. März 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 9. März 10.00 – 17.00 Uhr Seminartag zum Auftanken für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. März 10.00 Regionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. M. Ruff.

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 1. März 19.30 Weltgebetstag in der katholischen Kirche. Um 19 Uhr: Einsingen mit Anette Bodenhöfer und dem Projektchor Sonntag, 3. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Montag, 4. März 9.00 – 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 8. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. März 10.00 Krankensonntag. Regionalgottesdienst im Bezirksspital Affoltern. Fahrdienst auf Anfrage bei Jeanine Grossmann, Tel. 044 760 08 76

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 3. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi an der Orgel: Kandidat Geun-Yong Park Montag, 4. März 13.30–16.00 Kolibri im Pfarrhauskeller Dienstag, 5. März 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. März – Sonntag Estomihi Kein regulärer Gottesdienst in Knonau, daher Gottesdienst auswärts zu besuchen. In Knonau um 10 Uhr Taufe von Mattea Giede durch Vikar Wildenauer, alle sind eingeladen. Mittwoch, 6. März 18.00 Komfunti in Knonau, Pfr. Maurer und Vikar Wildenauer

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. März Es findet kein regulärer Gottesdienst in Maschwanden statt. Bitte besuchen Sie den Gottesdienst in einer anderen Kirchgemeinde.

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 1. März 19.00 Weltgebetstag, ref. Kirche Aeugst am Albis Sonntag, 3. März 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Albert Bolliger Mittwoch, 6. März 19.30 Neumondsingen in der Kirche, Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 8. März ab 19.30 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche, Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 1. März 19.00 Bezirksfeier Weltgebetstag, anschliessend Apéro mit Spezialitäten aus Slowenien, Ref.Kirche Aeugst Samstag, 2. März 9.00 3.-Klass-Unti, ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. März 9.45 Kolibri – Sonntagsclub für Kinder 10.00 Regional-Gottesdienst im Spital Affoltern a. A., Spitalseelsorgerin Daniela Hess, Pfr. Thomas Müller Dienstag, 5. März 11.30 Seniorenmittagstisch, kath. Chilehuus 17.45 Konf-Unterricht, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 7. März 12.00 Club 4, Gruppe Alpha + Omega, ref. Kirchgemeindehaus 18.00 Treffen Konfirmandenfamilien, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Freitag, 1. März 19.30 Weltgebetstag 2019: «Kommt, alles ist bereit!» reformierte Kirche Hausen Sonntag, 3. März 19.30 Abend-Gottesdienst mit Segnungen zum Krankensonntag Lukas 10,38–42 «Zuelose und handle» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. März 10.00 Kirche Stallikon, Regionalgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff. Fahrdienst Anmeldung bis 28. Feb. unter 044 777 99 72 17.00 Taizé-Singkreis in der Kirche Wettswil Freitag, 1. März 19.30 Feier zum Weltgebetstag in der Kirche Wettswil, anschliessend Apéro Montag, 4. März 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 5. März 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 7. März 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon Freitag, 8. März 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 1. März 19.00 Weltgebetstagsfeier (regional) in der ref. Kirche Aeugst Samstag, 2. März 17.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Sonntag, 3. März 10.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung, zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Aschermittwoch, 6. März 9.15 Kein Gottesdienst 15.30 Gottesdienst mit Krankensegnung im Haus Pilatus 19.30 Gottesdienst mit Aschenausteilung, zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Freitag, 8. März 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 1. März 19.00 Einsingen 19.30 Gottesdienst Weltgebetstag in der reformierten Kirche Hausen Samstag, 2. März 17.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Sonntag, 3. März 11.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung, musikalische Begleitung: Jodelduett Roth/Eichmann Montag, 4. März 19.00 Meditation Mittwoch, 6. März 19.30 Aschermittwochs-Gottesdienst mit der Liturgiegruppe Donnerstag, 7. März 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. März – Tag der Kranken 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti mit Erteilung der Krankensalbung Orgel: A. Bodenhöfer Opfer: Krebsliga Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Freitag, 1. März 19.00 Weltgebetstagsfeier (regional) in der ref. Kirche Aeugst Sonntag, 3. März 9.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung, anschl. Chilekafi Donnerstag, 7. März 9.00 Eucharistiefeier mit Aschenausteilung, anschl. Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. März 18.45 Ehekurs Samstag, 2. März 9.00 Chrischona Gebetsvormittag 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 4. März 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. März 10.30 Gottesdienst Hebräerbrief 3, 7–19 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 3. März 9.45 Gottesdienst (Ueli Baltensperger) Chor und Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 1. März 2019

Ein bekennender Hypochonder

Kabarett voller Neben- und Nachwirkungen Ingo Börchers spielt in «Keimfrei» einen Hypochonder. Da er multitaskingfähig ist, kann er vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben und wäscht sich mehrmals täglich die Hände – in Unschuld. Das preisgekrönte Stück ist voller Moralinsäure, jedoch ohne aufzustossen, weil der Künstler glänzend beschreibt und zuspitzt. Am 8. März in Hausen. Woran denkt ein Hypochonder, nun gegen Ende der Fasnachtszeit? Ganz sicher nicht an Umzüge, Guggenmusik und Uslumpete, nein, er denkt an die Tröpfcheninfektion. Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer; sie lauern überall. Die Hölle für ihn ist ein WC im ICE, die schönste Zeit in seinem Leben sind die Inkubationszeiten und nichts liest sich spanender als Beipackzettel. In seinen Ferien auf Sagrotan geht es um Hygiene und Hypochondrie und um das Geschäft mit der Gesundheit. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde, im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. So wäscht sich der bekennen-

Der Kabarettist Ingo Börchers ist ein Geheimtipp, gescheit und böse.

Auf den zweiten Blick wird im Stück «Keimfrei – ein Hypochonder packt aus» jedoch noch etwas anderes verhandelt: Ursachen und Wirkungen, Neben- und Wechselwirkungen. Denn die begleiten unser Leben. Privat wie politisch. Entscheidungen führen zu Tatsachen. Die Medaille hat immer zwei Seiten. Das gilt für Gesundheitsthemen ebenso wie für die derzeitige Völkerwanderung. Während ein nicht unerheblicher Teil der Menschheit auf der Flucht vor den bestehenden Verhältnissen ist, flüchtet ein nicht minder grosser Teil aus der Realität. Mit deutlichem Misstrauen gegen das, was wir als Wahrheit akzeptiert haben, skizziert Ingo Börchers das Bild einer Gesellschaft, die das Unmögliche will: Freiheit und Sicherheit. Wirkung ohne Nebenwirkung. Das mit dem letztjährigen Leipziger Löwenzahn ausgezeichnete Stück ist voller Moralinsäure, jedoch ohne aufzustossen, weil der Künstler glänzend beschreibt und zuspitzt. Börchers ist hierzulande noch ein Geheimtipp und ebenso gescheit wie böse. Also nichts wie hin! (san)

(Bild zvg.)

de Hypochonder Ingo Börchers mehrmals täglich die Hände. Wenn schon nicht mit Seife, so doch in Unschuld.

«Keimfrei», Kabarett mit Ingo Börchers. Freitag, 8. März, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid. Kulturbar und Kasse ab 19:30 Uhr. Reservierung: www.kulturimdorf.ch.

Im Tal der Gebeine

Alfred Bodenheimer liest am 6. März in Hausen Ein neuer «Fall» für Gabriel Klein, der eigentlich als gelehrter, einfühlsamer Rabbi seine Gemeinde betreut. Doch seine Neugier, seine Beharrlichkeit und sein detektivischer Gespürsinn bescheren ihm immer wieder Erfolge und Kommissarin Bänzinger Bauchschmerzen. Dieses Jahr trifft es Rabbi Kleins Tante Himmelfahrt, die gerade ihren jährlichen Urlaub in Zürich verbringt. Selbstmord oder Verbrechen? Rabbi Klein und die Kriminalpolizei sind

nicht einer Meinung – wer Recht hat, wird hier natürlich nicht verraten. Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, studierte Germanistik und Geschichte. Seit 2003 ist er Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. (pd.) Mittwoch, 6. März, 19.30 Uhr, Bibliothek Hausen. Der Eintritt kostet 20 Franken, eine Anmeldung ist empfehlenswert unter bibliothek@hausen.ch oder per Telefon 044 764 21 73.

Alfred Bodenheimer. (Bild zvg.)

Gottfried Keller wäre 200 Jahre alt

Die nächsten acht Tage im «LaMarotte» Jazz Extra mit «Three Wise Men & Scott Hamilton» Diese Veranstaltung vom Samstag, 2. März, ist ausverkauft!

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Das Swingtett setzt die Auftritte mit swingenden Leckerbissen und hoch-karätigen Profimusikern fort. Der Gast ist diesmal Jürg Morgenthaler. Der mehrfach ausgezeichnete Klarinettist, Saxofonist, Kompo- In der ganzen Schweiz finden Anlässe zum Gedenken an nist und Band- Gottfried Keller (1819-1890) statt, so auch im «LaMarotte». leader beherrscht (Bild zvg.) sämtliche Jazzstile. Seine grosse Liebe gilt jedoch allem, damit ein Stück Weltliteratur. In musiwas swingt. Seit den späten 60er-Jah- kalisch verbundenen Erzählstationen ren überzeugt er mit stupender Tech- lässt Vera Bauer (Konzept, Rezitation nik, geschmackvoller Melodik, mit und Cello) die Kindheit und Jugend einem feinen harmonischen Gespür, dieses hochsensiblen, klugen und daIdeenreichtum und empathischem bei oft scheuen und ungeschickten jungen Menschen aufleben, welcher Zusammenspiel. (Thomas Gütermann) mit grausamer Klarsicht seine eigenen Schwächen erkennt und doch tief in Donnerstag, 7. März. Bar ab 18.30 Uhr, Musik sich spürt, wozu er eigentlich fähig ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen: wäre ... 18 Franken. Farbige, fantasievolle Musik für Violine (David Goldzycher) und Cello wiGottfried Keller – zum 200. Geburtsderspiegelt die poetische Intensität tag dieses mit feinem Humor erzählten, «Wirr und wunderlich ist unser Le- autobiografisch inspirierten Lebenspaben», Szenen aus Kindheit und Jugend. noramas von Gottfried Keller. (pz) Mit Poesie und scharfsinniger Ironie, voll psychologischer Einfüh- Samstag, 9. März. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, lung und oft mit bitterer Qual schreibt Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit sich der junge Gottfried Keller mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen dem «Grünen Heinrich» seine eigene empfohlen über www.lamaratte.ch oder Telefon Geschichte von der Seele und erschafft 044 760 52 62.

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Samstag, 2. März Affoltern am Albis

20.15: Jazz Extra: «Three Wise Men & Scott Hamilton» Modern Mainstream Jazz at its very best. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 3. März Aeugstertal

11.00: Stubemusig Rechsteiner vo Bärn - «Lüpfige Weisen rund ums Hackbrett». Reservieren 044 761 61 37, Brunch ab 10.30 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Montag, 4. März Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 5. März Affoltern am Albis

18.30-20.00: Lehrstellen-Forum: «Gymi und Lehre - beide Wege führen zum Erfolg». Eingangsreferat und Podiumsgespräch, Moderation Bernhard Schneider. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten

09.15: Leichte Wanderung: Albispasshöhe - Tierpark Langenberg - Leimbach. Wanderzeit zirka 3 Stunden. Anmeldung: Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Kerstin Louis, E-Mail kerstinlouis68@gmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde 5 Franken. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 6. März Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen. Mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat von Priska Bill. Aktivierungstherapeutin Spital Affoltern zum Thema «Alltagsgestaltung». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. anzeige

Veranstaltungen

Freitag, 1. März 2019

«Die spannende Welt der Heuschrecken»

Ausstellungen Aeugstertal

Einladung zum Vortrag am 5. März in Wettswil Am Dienstag, 5. März, findet im reformierten Kirchgemeindehaus Wettswil um 19.30 Uhr ein Vortrag von Florin Rutschmann, über Heuschrecken statt. Wir haben alle sicherlich schöne und sommerliche Erinnerungen an emsiges Gehüpfe und Gezirpe der Heuschrecken in Wiesen und entlang von Wegrändern. Wer aber kennt schon einzelne Arten oder Näheres aus deren Welt? Alleine in der Schweiz findet man 110 verschiedene Arten mit sehr unterschiedlichem Aussehen, Verhalten und Ansprüchen an ihre Umgebung. Der Vortrag möchte einen Einblick geben in diese verborgene Welt, sie den Besucherinnen und Besuchern näherbringen und Interesse und Sympathie wecken für diese Tierchen. Vorgestellt werden Besonderheiten und Ab-

Ein buntes Männchen der Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda). (Bild zvg.) sonderlichkeiten der einzelnen Arten vom Schmarotzer über Balletttänzer bis zum Kannibalen in Bild und Ton. Der Heuschreckenexperte Florin

Rutschmann versteht es ausgezeichnet, fesselnd und anschaulich über die spannende Welt der Heuschrecken zu berichten. und die Besonderheiten der einzelnen Arten hervorzuheben Der Vortrag dauert zirka eine Stunde und ist offen für alle Interessentinnen und Interessenten – auch ausserhalb des Vereins. (pd.)

«Die spannende Welt der Heuschrecken», Vortrag von Florin Rutschmann, Dienstag, 5. März, reformiertes Kirchgemeindehaus Wettswil, Husächerstrasse 11, 19.30 Uhr.

Jodellieder mit Krankensalbung

Am 3. März in der katholischen Pfarrei Herz-Jesu in Hausen Am kommenden Sonntag, 3. März, feiert die katholische Pfarrei Herz-Jesu in Hausen um 11 Uhr einen Gottesdienst mit den bekannten Jodlerinnen Heidi Roth und Vreni Eichmann.

tan und sind dankbar. Diese innige Freude durchzieht auch die Lieder von Heidi Roth und Vreni Eichmann. Eine Freude, die sich zum Lob des Schöpfers aufschwingen kann, wenn »Mys chlyne Veieli« zum Beispiel singt:

Begleitet werden ihre wundervollen Stimmen von der ebenfalls genialen Anette Bodenhöfer an Klavier und Orgel. In diesem Gottesdienst mit Pfarrer Peter Amgwerd und Diakon Matthias Kühle-Lemanski wird gleichzeitig auch die Krankensalbung angeboten. Wir fühlen es. Langsam kommt Bewegung in die Natur. Die Tage werden länger. Verborgene Kräfte erwachen. Schneeglöckchen drängen ans Licht. Bläulich schimmert der Hahnenfuss. »Wunderschön«, sagen wir spon-

«Wo der Herrgott üsi Wält gmacht, het är druf Blueme gstreut. Wo das Wunderwärch isch fertig gsi, het er sich dranne gfreut.»

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil

15.00-17.00: Bibliothekscafé, im Foyer vor der Bibliothek. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 7. März Aeugst am Albis

18.30: Vernissage: «Steinskulpturen» von Benita Millius Lusti. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Wärme und Zuspruch, das wollen die Lieder vermitteln. Denn es stimmt doch mit unserer Erfahrung überein, wenn es im Lied von den »Sonntigglogge« heisst: «D’Wält isch müed vom viele Stryte. Müed vo all däm bittre Leid.»

Diesem Leid eine heilende Perspektive geben, das wollen die wunderbaren Lieder von Heidi Roth und Vreni Eichmann, die mit ihren glockenhellen Stimmen schon so manche Zuhörerin und so manchen Zuhörer verzaubert haben. Passend zur Krankensalbung, die ja nicht nur den Beistand Gottes bewusst macht, sondern auch die Selbstheilungskräfte der menschlichen Natur aktiviert. Alle sind an diesem schönen Gottesdienst herzlich willkommen. Matthias Kühle-Lemanski Jodellieder mit Krankensalbung, Sonntag, 3. März, 11 Uhr. Katholische Pfarrei Herz-Jesu, Bifangstrasse 4, Hausen. Telefon für Fragen: 079 291 03 00 (Matthias Kühle-Lemanski,

Kappel am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

12.25: OTTENBACH60+: Postauto 215 bis Sihlcity, mit dem Tram ins Albisgüetli von dort zu Fuss auf dem Panoramaweg zum Triemli. Zirka 1 Stunde, Einkehr in der Cafeteria. Rückfahrt. Haltestelle Engelwiese.

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Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume des Klosters Kappel. Bis 23. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. In den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis 11. März.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis Dienstag, 12 Uhr per E-Mail senden an: agenda@affolteranzeiger.ch

Diakon und Gemeindeleiter).

Affoltern am Albis

20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Foxtrot» Preisgekröntes israelisches Antikriegs-Drama. Spielfim von Samuel Maoz. 108 Min. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr, Eintritt 14 Franken. Aula Ennetgraben.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee-Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Stallikon

19.30: Kunstforum Stallikon, Vernissage: «Industrial Fragments». Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Schulhaus Loomatt.

Wettswil

17.00-17.30: Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.


Veranstaltungen

Obstbäume schnittig erziehen

9. März: Kurs auf der Stiftung Rotenbirben Der richtige Obstbaumschnitt will gelernt sein: Welche Zweige zwacke ich ab? Welche lasse ich stehen? Und warum? Ein Tageskurs in Bonstetten bietet Antworten auf die wichtigsten Fragen und die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anzulegen. Der Schnee ist von den Bäumen geschmolzen, die Schneeglöcklein spriessen aus dem Boden. Dies ist die perfekte Zeit, um Bäume und Stäucher aller Art zu schneiden. Auch auf der Stiftung Rotenbirben in Bonstetten wird fleissig mit Schere und Säge gewerkelt, bis die rund 150 Hochstammbäume wieder in Form gebracht sind. Damit Obstbäume optimal wachsen und viele Früchte tragen, werden sie traditionell zur Winterzeit geschnitten. Wie bei den Menschen sind auch bei den Bäumen die Ansprüche je nach Lebensphase verschieden. Jungbäume geniessen einen sogenannten «Erziehungsschnitt»: Die jungen Bäume werden die ersten 15 bis

20 Jahre jährlich geschnitten, gespriesst und gebunden. So wird die typische Form der Hochstammkrone erreicht. Danach kommen die Bäume «in die Pubertät» und ein Schnitt alle 2 Jahre reicht (in den meisten Fällen) aus. Der Baum wird im Wuchs ruhiger – es kommt zu weniger Wildwuchs. Jetzt geht es mehrheitlich darum, den Baum mit gezielten Schnitten jung und tragreich zu halten. Je ruhiger und älter ein Baum wird, desto weniger muss er geschnitten werden. Seit Generationen wird das wertvolle Wissen über den Obstbaumschnitt bewahrt und weitergegeben – so auch auf der Stiftung Rotenbirben. Hans-Peter Hediger (Hochstammspezialist und Naturschutzfachmann) und Moana Schmid (Baumpflegerin der Stiftung) geben ihre Expertise weiter: Am Morgen ist ein Theorieteil geplant, der Nachmittag ist ganz der Praxis gewidmet. Geeignet ist der Kurs für alle am Thema Interessierten. Obstbaumschnittkurs am 9. März. (Verschiebedatum 16. März). Infos und Anmeldung: moana.schmid@hotmail.com, 079 581 76 85

Teilnehmende legen selbst Hand an beim Baumschnittkurs 2017. (Bild Judith Grundmann)

Freitag, 1. März 2019

Lachen ist die beste Therapie Dialektkomödie: ab 14. März im «Rössli» Mettmenstetten Das Theater900 zeigt die Dialektkomödie «Bitte kä Blume» im Gasthaus zum weissen Rössli In Mettmenstetten. Lachen ist die beste Medizin, heisst es so schön. Dass da etwas dran ist, zeigt sich in der Dialektkomödie «Bitte kä Blueme», die in der zürichdeutschen Fassung im «Rössli» jede Menge Humor bietet. Der Hauptdarsteller ist der Hypochonder namens Frank Kümmerly, der zwar kerngesund ist, aber glaubt, seine letzte Stunde habe bald geschlagen. Frank und Jenny Kümmerly sind, wie der Volksmund sagt, ein gut situiertes Mettmenstetter Paar, das sich auch nach langer Ehe noch sehr zugetan ist. Selbst mit Franks (Thomas Stricker) grotesker Hypochondrie weiss Jenny (Gaby Schenk) umzugehen, was von ihr sehr viel Geduld und Humor erfordert. Bei einem überflüssigen Besuch seiner Hausärztin Dr. Gabriela Gschwind (Chantal Heinecke) belauscht Frank zufällig eines ihrer Telefongespräche mit seinem Kardiologen und meint, das Gespräch über einen todkranken Patienten betreffe ihn. Im festen Glauben, selbst das Opfer zu sein, sucht er Hilfe bei seinem Freund und Nachbarn Arnold Stutz (Jürg Loretz). Die Situation gerät aus den Fugen, Missverständnisse führen zu Irrungen und Wirrungen. Jennys Ex-Schulfreund (Marino Marchetto) und die geschäftstüchtige Bestatterin Frieda Frey (Vreni Spinner) sind dabei massgeblich beteiligt. Schliesslich will Frank seine Beerdigung nicht nur bis ins letzte Detail vorbereiten, sondern auch sicherstellen, dass seine Frau in jeder Beziehung gut versorgt ist. Er bestellt heimlich einen Bestatter ins Haus, sucht ein Familiengrab aus und will einen zwei-

Ein moderner Dichterwettstreit

Samstag, 9. März: 11. Poetry Slam in der Galerie am Märtplatz Mit dem 11. Poetry Slam in der Galerie am Märtplatz in Affoltern beginnt das zweite Jahrzehnt dieses bereits traditionellen Dichterwettstreits. Als neue Moderatorin führt Rhea Seleger durch den Abend. Am Samstag, 9. März, findet auf der Bühne in der Galerie Märtplatz in Affoltern erneut der Wettstreit der Slampoetinnen und -poeten statt. Das Line-up ist vielversprechend und verheisst einen unterhaltsamen Abend mit Slammerinnen und Slammern, die dem Publikum mit Wortwitz und Leidenschaft – einfühlend, zuckersüss oder bissig – ihre tiefgründigen, kritischen, satirischen oder poetischen Texte vortragen. Mit Rhea Seleger hat der SlamEvent eine Moderatorin, die über viel Bühnenerfahrung verfügt als Schauspielerin, Sängerin und Slampoetin. Und: die ursprünglich aus Mettmenstetten stammt. Sie sagt von sich, dass es ihr oberstes Ziel und die grösste Freude sei, Menschen emotional zu erreichen und nachhaltig zu berühren. Ein klassischer Poetry Slam beginnt mit der Begrüssung des Publikums, bevor dann in aller Kürze die Regeln erklärt werden. Diese lauten: Die Texte müssen selbst geschrieben sein; es gibt ein festes Zeitlimit (meist fünf oder sechs Minuten); es dürfen keinerlei Requisiten oder Verkleidungen verwendet werden; und die Poe-

Letztes Jahr gab es von Rhea Seleger (rechts), Tobi Heyel (ganz links), und Michael Frei Applaus für die Siegerin Patty Basler. (Bild Livia Häberling) ten sollen respektiert werden. BuhRufe sind absolut tabu. Wie immer amtet das Publikum als Jury. Es bestimmt entweder im Kollektiv, über die Lautstärke des Applauses oder in Form ausgewählter Publikumsjuroren und -jurorinnen, wer den Abend als Gewinnerin oder Gewinner verlässt und eine Flasche Single Malt Whiskey sowie Ruhm und Ehre mit nach Hause nimmt. Verantwortlich für den musikalischen Background ist wiederum DJ Ironneck alias Vincent Aeberhard. Neben den geladenen Poeten dürfen

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auch dieses Jahr gerne ein bis zwei Teilnehmende aus der Region beim Wettstreit mittun. Interessierte können sich vorab bei Rhea Seleger (rhea.seleger@icloud.com) anmelden oder spontan an der Abendkasse melden.

«Bitte kä Blume» handelt von der Hypochondrie des Frank Kümmerly. (Bild zvg.) ten Mann für seine Frau finden. Überraschend kommt ihr ehemaliger Schulfreund aus Argentinien zu Besuch. Frank drängt ihn, mit Jenny auszugehen und will die beiden verkuppeln. Der Verkupplungsversuch geht gründlich schief. Unter der Regie von Claudia Könz und der Regie-Assistentin Heidi Winiger laufen die Proben seit September 2018. Dabei werfen sich die Schauspieler wunderbare Pointen zu. Die Komödie bietet alle Voraussetzungen für einen amüsanten und witzigen Theaterabend. Die Mundartfassung basiert auf der Liebeskomödie «Send me no Flowers» von Norman Barasch und Carolle Moor und wurde

1960 am Broadway mit grossem Erfolg uraufgeführt und 1964 von Norman Jewison mit Rock Hudson und Doris Day verfilmt. Die schweizerdeutsche Fassung von H.J. Hersberger und C. Amstutz wurde von Thomas Stricker in eine gelungene zürichdeutsche Mundartfassung umgeschrieben. Christian Kupferschmied Spieldaten: Donnerstag, 14. März: Premiere. Freitag, 15., Samstag, 16. März, jeweils 20.15 Uhr. Sonntag, 17. März: 16.15 Uhr. Donnerstag, 21., Freitag, 22., Samstag, 23. März, jeweils 20.15 Uhr. Sonntag, 24. März: 16.15 Derniere. Online- Tickets mit Sitzwahl können über www.theater900.ch bestellt oder bei der Drogerie Vitalis Mettmenstetten bezogen werden. Türöffnung/Abendkasse 30 Minuten vor Spielbeginn.

Kaffee-Ersatz Zichorie Das Ortsmuseum Affoltern in Zwillikon ist morgen Samstag, 2. März, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Langsam wird es Frühling. Bald schon werden an unseren Wegrändern Blumen spriessen, auch die feinen hellblauen Blumen, genannt «Gewöhnliche Wegwarte» oder «Gemeine Wegwarte», in Mundart «Wägluegere». Alle kennen wir die blau weiss gestreifte Packung mit dem gelben Schriftband und so heisst es in der Werbung noch heute: «Franck Aroma Kaffee gemahlen, aus gerösteten Zichorien. Das Geheimnis des guten und günstigen Kaffees bringt das Aroma in Bohnenkaffee voll zur Entfaltung, macht besonders den Milchkaffee kräftig und goldbraun und Ihren Bohnenkaffee um rund einen Viertel ausgiebiger.» Zichorienkaffee, auch Landkaffee genannt, wird aus den Wurzeln der «Wägluegere» hergestellt. Kaffeebohnen, ein kostspieliges Importgut, wurde entweder mit der Zichorie gestreckt oder diente als

Zichorienkaffee, auch Landkaffee genannt, wird aus den Wurzeln der «Wägluegere» hergestellt. (Bilder zvg.) Kaffee-Ersatz wie zum Beispiel auch die Eicheln, Bucheckern oder Kastanien. Mit dem abgebildeten Gerät wurde die Pflanze gehäckselt. Am Samstag wird es im Museum reinen Bohnenkaffee zum Trinken geben. (UG) Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet. Das nächste Mal morgen Samstag, 2. März. Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang in Affoltern sind auf Voranmeldung jederzeit möglich: Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).

11. Poetry Slam, Samstag, 9. März, 20.15 Uhr. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Eintritt 30 Franken / 15 Franken (Jugendliche bis 20 Jahre). Ticketreservierungen unter www.kulturaffoltern.ch oder Vorverkauf in der Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Mit dem sogenannten «Wägluegerehäxler» wurde die Pflanze gehäckselt.


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Veranstaltungen

Freitag, 1. März 2019

Erste Zwischenergebnisse

Zuhören, nachdenken und ganz viel tanzen!

Projekt KG-Plus: Einladung zur Grossgruppenkonferenz

Tag der Frau: Programm in Affoltern

Wie soll sich die neue Kirchgemeinde organisieren? Erste Ergebnisse sind da. Diese werden an einer Grossgruppenkonferenz am 16. März diskutiert und bewertet.

Tanzen, tanzen, tanzen! Damit verbinden viele Frauen im Säuliamt den internationalen Tag der Frau, der am 8. März gefeiert wird. Das OK Frauenfest hat daher zusammen mit Kultur Affoltern ein Programm zusammengestellt, bei dem tanzfreudige Menschen auf ihre Kosten kommen.

Im Juni 2017 hatten sich die Kirchgemeindeversammlungen von zehn reformierten Kirchgemeinden im Bezirk dafür ausgesprochen, miteinander Verhandlungen im Hinblick auf einen Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde im Bezirk aufzunehmen. Ein Jahr später unterzeichneten die Kirchenpflegen der zehn Kirchgemeinden eine Projektvereinbarung und legten damit die Rahmenbedingungen des Verhandlungsprozesses fest. Jetzt liegen erste Zwischenergebnisse vor. Die Organisationsstruktur der künftigen Kirchgemeinde soll sicherstellen, dass kirchliche Angebote und Dienstleistungen vor Ort bestehen bleiben und dennoch möglichst viele Synergien von der «Führung aus einer Hand» durch eine einzige Kirchenpflege genutzt werden können. Eine Arbeitsgruppe hat sich in den letzten Monaten schwergewichtig mit Fragen rund um die Organisation und Führung in einer vereinigten Kirchgemeinde befasst. An der ersten Grossgruppenkonferenz werden diese vorgestellt und von den Teilnehmenden Rückmeldungen abgeholt und besprochen. Die Ergebnisse bilden die Basis für die weitere Projektarbeit.

Einbezug der Bevölkerung Den zehn beteiligten Kirchgemeinden ist es ganz wichtig, die Betroffenen,

Zehn Kirchgemeinden sind am Projekt KG-Plus beteiligt. (Bild zvg.) insbesondere die reformierte Bevölkerung aktiv in die Entwicklung hin zur neuen Kirchgemeinde einzubeziehen. Eine erste Grossgruppenkonferenz findet am 16. März in Kappel statt. Dazu eingeladen sind alle Mitglieder der reformierten Kirchen aus Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil. Ebenso eingeladen sind alle Pfarrpersonen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Freiwilligen dieser Kirchgemeinden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich.

unbefangene Blick von aussen ist gefragt und Meinungen und Ideen sind gewünscht. Die reformierte Kirche soll ihre Vielfältigkeit und Vielseitigkeit bewahren – und genau deshalb stellt sich an der Grossgruppenkonferenz am 16. März 2019 unter anderem die Frage, mit welcher Organisationsform dies am ehesten gelingen wird. Bereits heute können sich Interessierte den Termin für die zweite Grossgruppenkonferenz am 7. September 2019 in der Agenda vormerken. (pd.)

Nicht nur mit tanzen, auch mit Anliegen zu Chancengleichheit und freier individueller Entfaltung ist der Frauentag eng verknüpft. Der Input dazu kommt dieses Jahr von unserer jüngsten Kantonsrätin, der Mettmenstetterin Hannah Pfalzgraf, die mit ihrer Ansprache den Abend eröffnet. Um die Gegenwart zu verstehen, ist häufig ein Blick in die Vergangen-

heit hilfreich. Die vielseitige Schauspielerin Verena Keller portraitiert drei Autorinnen aus einer Zeit, in der schreibende Frauen etwa so unerwartet waren, wie heute noch Frauen im Top-Management. Sie liest aus den Werken der Zürcherin Regula EngelEgli (1761–1853), der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (1843 –1914) und der zu Lebzeiten viel gelesenen und heute beinahe vergessenen Gabriele Reuter (1859–1941). Nach dem kulturellen Teil des Abends verwandelt sich die Galerie in eine Disco mit DJane WildeHilde und die Bar im Märtkafi ist geöffnet. Wer dann noch dazustossen möchte, ist auch noch herzlich willkommen! (pd.) Internationaler Tag der Frau, Freitag, 8. März. Beginn der Veranstaltung: 20 Uhr, Bar ab 19 Uhr. Galerie am Märtplatz.

Wundertüte Bilderbuch

Der Elefant Elmar kommt nach Hausen

Grossgruppenkonferenz am Samstag, 16. März. Thema: Organisation einer neuen Kirchgemeinde

Mitgestalten und Mitdenken Ziel der Konferenzen ist es, die Überlegungen des Projektteams mit Betroffenen und Interessierten das Erarbeitete zu diskutieren und damit die künftige Kirchgemeinde mitzugestalten. Der

– zentrale und dezentrale Führung und Leitung, Variantendiskussion. Mühlesaal, Kappel, Start um 9.30 Uhr, Eintreffen ab 9 Uhr. Ende um zirka 14.30 Uhr. Anmeldung bis 5. März an die örtlichen Kirchgemeindesekretariate. Auskunft erteilt Hanno Schmidheiny gerne per E-Mail: hanno.schmidheiny@zh.ref.ch.

Zwei vor, drei zurück

«Foxtrot»: israelisches Antikriegs-Drama im Kinofoyer Lux Am Donnerstag, 7. März, wird im Kinofoyer Lux in der Aula Ennetgraben um 20.15 Uhr der israelische Kriegsfilm «Foxtrot» gezeigt. Wie in einer antiken Tragödien-Trilogie erzählt Regisseur Samuel Maoz in drei Kapiteln eine immer absurder werdende Geschichte über Schuldgefühle und Traumata der zweiten Generation in Israel. Dabei geht es um die Macht des schrecklichen Zufalls ebenso, wie um den Irrsinn, der im System liegt. Eine erschütternde Nachricht erreicht das wohlhabende Ehepaar Feldmann (Sarah Adler und Lior Ashkenazi) in Tel-Aviv: Ihr Sohn Jonathan (Yonatan Shiray) ist als Soldat «im Dienst des Landes gefallen». Samuel Maoz gelingt es, das groteske Prozedere militärisch angeordneter Trauerarbeit nachzuzeichnen und gleichzeitig feinfühlig die Ohnmachtsgefühle

Yonatan war an der israelisch-palästinensischen Grenze im Dienst. (Bild zvg.) der Eltern einzufangen. Der Film führt später ins karge Nirgendwo der israelisch-palästinensischen Grenze, wo Jonathan zusammen mit seinen Kameraden seinen Dienst leistet. Manchmal öffnen sie die Schranken, weil ein Kamel vorbeitrottet, manchmal kommen Autos und die Insassen müssen kontrolliert werden. Um der Langeweile

zu trotzen und um doch irgendwie die Zeit totzuschlagen, führt Jonathan in voller Militärmontur mit einem Gewehr in der Hand seinen Kameraden einen Foxtrott vor – eine unvergessliche Szene! Während einer Personenkontrolle von Palästinensern, welche die Grenze passieren möchten, eskaliert die Situation. In einer winzigen Sekunde verlieren die Soldaten, die fast noch Kinder sind, die Nerven! Bestechend in seiner Kritik am Militär ist der Film so eindeutig, dass er, vor allem in Israel, gemischte Reaktionen hervorrief. Etwas Besseres kann einem Antikriegsfilm eigentlich gar nicht passieren! «Foxtrot» ist ein aufrüttelnder Film, mit eindringlichen Bildern, die man nicht so schnell vergessen wird. (hw) «Foxtrot» von Samuel Maoz, Donnerstag, 7. März, 20.15 Uhr. Israel 2017, 108 Minuten, Hebr./d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern.

Claudio Zuccolini in Wettswil

Am Samstag, 9. März, im Mehrzwecksaal Ägerten in Wettswil Am 9. März ist der Komiker Claudio Zuccolini mit seinem Programm «Warum?» in Wettswil zu Gast. Es wartet ein Abend voller Lacher.

sen, ein feines Essen geniessen, bevor dann die Lachmuskeln strapaziert werden. Den Abend kann man danach an der Kultur-Bar gemütlich ausklingen lassen. Verein Kultur8907.ch

Dem Verein 8907 ist es gelungen, Claudio Zuccolini, den Garant für Lacher, zu engagieren. Mit seinem Programm «Warum?» begeisterte er schon Tausende. Nun kehrt er zurück zu seiner geliebten Stand-Up-Comedy. Er gewann in seiner Karriere diverse Preise und Auszeichnungen. Nun wird er mit seinem abendfüllenden Programm

Claudio Zuccolini, 9. März, Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. 18 Uhr: Essen (auch Vegetarier kommen nicht zu kurz). 20.15 Uhr: Claudio Zuccolini – «Warum?».

Komiker Claudio Zuccolini. (Bild zvg.)

Ab 22 Uhr: Kultur-Bar offen.

Halt in Wettswil Halt machen und für einen humorvollen Kulturabend sorgen. Für einmal alles andere verges-

Abendkasse, bitte Tickets frühzeitig kaufen auf www.kultur8907.ch oder in der Bibliothek Wettswil (nur Bargeld).

Der bunte Elefant Elmar ist anders. Und das ist gut so. (Bild zvg.)

Am 21. und 28. März, von 9 bis 11 Uhr, findet im Atelier Allegra eine Angebotsreihe für Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren statt. Der bunte Elefant Elmar sieht so ganz anders aus als seine Artgenossen. Eines Tages begibt er sich auf die abenteuerliche Suche nach Veränderung. Als er wieder zu seiner Elefantenherde zurückkehrt, erlebt er eine Überraschung und bemerkt, dass er etwas ganz Besonderes ist. Die Geschichte von «Elmar» ist eine wunderbare Gelegenheit, um mit den Allerkleinsten gemeinsam ein Bilderbuch anzuschauen, zu erzählen oder vorzulesen. Dabei gibt es ganz schön viel zu entdecken. Der Kurs aus der Reihe «Wundertüte Bilderbuch» findet neu an zwei Vormittagen im März in den Räumlichkeiten des neuen Ateliers Allegra in Hausen statt (www.atelier-allegra.ch). Hier finden regelmässig Workshops für Gestaltung statt und jeweils Mittwochnachmittag steht es für Kinder offen. Auch Gastkurse sind willkommen. Eltern können gemeinsam mit ihren 2- bis 4-jährigen Kindern die Vielfalt des Bilderbuches erleben. Die Geschichte von Elmar lässt Eltern und Kinder (auch andere Bezugspersonen anzeige

sind möglich) ein Bilderbuch mit allen Sinnen erfahren. Sie erhalten Spielund Bastelanregungen und lassen sich gemeinsam auf musikalische und bewegungsfördernde Aktivitäten ein. So entsteht ein lustvoller Zugang zur Geschichte, der sowohl den Spracherwerb, als auch die spätere Lesefreude positiv beeinflusst. Hierbei ist es den Kursleiterinnen Gianina Caviezel und Jutta Albers ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. Das Kind bestimmt, je nach Entwicklungsstand, sein Tempo. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleidung, Rutschsocken oder Finken. Die Kursleitung übernehmen Gianina Caviezel, Kunsttherapeutin und Bibliothekarin, sowie Jutta Albers, Kursleiterin Kleinkinderkurse und Eltern-KindKursleiterin. (pd.) Donnerstag, 21. und 28. März, 9 bis 11 Uhr, Atelier Allegra, Weisbrod-Areal 4, Hausen. Informationen: www.atelier-allegra.ch Kosten: 90 Franken, inklusive Material und Znüni. Anmeldung bis 15. März an J. Albers, Telefon 043 322 87 50 / 078 886 48 51, E-Mail jutta.albers@yahoo.de oder an G. Caviezel, Telefon 079 639 68 07, E-Mail g.caviezel@bluewin.ch. Bitte das Alter des Kindes angeben.


Sport

Frühlingsgefühle im Feldenmas

41. Säuliämtler Orientierungslauf

Der Säuliämtler OL ist ein Frühlingserlebnis in Wald und Wiese für sportbegeisterte und naturliebende Menschen allen Alters. (Bild zvg.)

Am Samstag, 9. März, organisiert die OLG Säuliamt in Hedingen zum 41. Mal den Säuliämtler-OL. Der Traditionsanlass soll Sportbegeisterten aus der Region die Möglichkeit bieten, das Frühlingserwachen der Natur hautnah zu erleben. Alle Jahre wieder könnte man meinen, aber die bereits 41. Auflage des traditionellen Frühlings-OL scheint dieses Jahr besonders attraktiv. Die warmen Temperaturen der letzten Tage haben die Natur vorangetrieben und bereits grüssen die ersten Vorboten des Frühlings im Wald. Hinzu kommt das gut erschlossene Wettkampfzentrum im Schulhaus Güpf in Hedingen, welches sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto unkompliziert erreichbar ist.

Etwas für Quereinsteiger und Profis Das Konzept des Anlasses sieht zwei Schwerpunkte vor, wie der Laufleiter Raffael Huber erläutert: «Zum einen möchten wir allen sportbegeisterten und naturliebenden Personen der Region eine Möglichkeit bieten, den Frühling direkt in der Natur zu erleben. Hierfür bieten wir Einsteigerbahnen an, welche auch im Team oder als Familie absolviert werden können und erklären Anfängern die Tücken unserer Sportart. Andererseits hat das Bahnlegerteam aus Nicole und Denis Steinemann dafür gesorgt, dass

auch die erfahrensten Athleten im abwechslungsreichen Feldenmas gefordert werden.» Mit dabei sind viele Jugendliche, da der Lauf zu den kantonalen Meisterschaften von Zürich und Schaffhausen sowie der Zentralschweiz gehört.

Und wenn ich mich verlaufe? Der Säuliämtler-OL wird in der OLSzene für seine gute Organisation geschätzt und das Buffet der Festbeiz ist weitherum bekannt. Das kommt nicht von ungefähr: «Ich habe die Aufgabe des Laufleiters zum ersten Mal inne und hatte zu Beginn meine Bedenken. Schnell merkte ich jedoch, dass ich auf viele erfahrene Ressortvorsteher und motivierte Helfer zählen kann, welche Jahr für Jahr um eine reibungslose Durchführung des Wettkampfs besorgt sind», erzählt der aktive Leistungssportler Huber, welcher die OLG Säuliamt seit Jahren international vertritt. Schliesslich fügt er schmunzelnd an: «Für jene, die Angst haben, sich unterwegs zu verlaufen, haben wir ebenfalls vorgesorgt. Die Anmarschwege zum Start und zurück vom Ziel sind kurz, somit bleibt mehr Zeit für die Postensuche in wunderbarer Natur.» (pd.) 41. Säuliämtler-OL, Samstag, 9. März, mit Wettkampfzentrum in der Schulanlage Güpf, Hedingen. Anmeldung vor Ort zwischen 11.30 und 14.30 Uhr, Start in Gruppen möglich. Laufkarte: Feldenmas, weitere Informationen auf olg-saeuliamt.ch.

Die letzten Meisterschaftsspiele

Am Sonntag, 3. März, in Bonstetten Die Damen von Floorball Albis haben sich ihren Gruppensieg vorzeitig gesichert. Nun steht am kommenden Sonntag das letzte Meisterschaftsspiel an. Am kommenden Sonntag steht das letzte Meisterschaftsspiel der Unihockey-Damen in der 1. Liga Kleinfeld an. Im Sportzentrum Schachen Bonstetten spielen alle Mannschaften der

Gruppe 2 ab 9 Uhr ihre zehn letzten Meisterschaftsspiele. Floorball Albis ist um 12.40 Uhr gegen die Bündner Blau-Gelb Cazis im Einsatz, und dann folgt das letzte Spiel um 15.25 Uhr gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf II. Auch die Juniorinnen des Floorball Albis sind in der gleichen Halle im Einsatz, um 12.45 Uhr gegen W.T. Härkingen-Gäu und um 15.30 Uhr gegen White Indians Inwil-Baar. (pd.)

Die Damen von Floorball Albis haben ihren Gruppensieg auf sicher. (Bild zvg.)

Freitag, 1. März 2019

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Saisonabschluss mit Kaiserwetter

Abschlussfest am Samstag, 2. März, in Mettmenstetten Am letzten Sonntag konnte die aktive Saison des Ski Clubs Italiano Affoltern (Scia) bei strahlendem Sonnenschein abgeschlossen werden. Morgen Samstag wird gefeiert. Seit 35 Jahren organisiert der Scia bereits Wintersportkurse auf dem Stoos. Rund 80 Kinder und Erwachsene aus dem Bezirk und umliegenden Gebieten konnten in dieser Saison von den günstigen Angeboten profitieren. Dieses Jahr waren die ersten paar Sonntage von Schnee, Nebel und Sturm begleitet. Das Durchhaltevermögen wurde jedoch die letzten beiden Sonntage mit blauem Himmel und Sonnenschein vom Feinsten belohnt. Zu sehen, welche Fortschritte die Kleinsten (fünf Jahre) gemacht haben, macht jedes Jahr riesig Freude. Bereits ab dem dritten Sonntag konnten sie den Skilift benutzen und den Berg hinunter «bögle» Auch war es eine Freude, den «Ältesten» zuzuschauen, wie sie den Schneepflug hinter sich gelassen haben und die Paralellschwünge oder das Carven immer besser gemeistert haben. Grossen Respekt aber auch an die Erwachsenen, welche sich dieses Jahr getraut haben das erste Mal auf die Skier zu stehen. Letzten Sonntag durften nun alle Schüler ihr Gelerntes am Abschluss-

Auch die Kleinsten haben in den vergangenen Wochen auf ihren Skiern grosse Fortschritte gemacht. (Bild zvg.) rennen unter Beweis stellen. Am Klubrennen konnten sich dann alle Mitglieder mit den Skilehrern messen. Alle Ski- und Snow-boardschüler, alle Eltern und Grosseltern, welche die kleinen jeweils begleitet haben, sowie die rund 30 Lehrer und Helfenden haben während der letzten sieben Sonntage vollen Einsatz gezeigt! Dieser ganze Einsatz hat eine Belohnung verdient. Am kommenden Samstag, 2. März, findet deshalb ab 18.30 Uhr im Mehrzwecksaal Wygarten (Schulhaus) in Mettmenstetten das Abschlussfest statt, um auf das Geleistete anzustossen. Eine grosse

Tombola, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Musik und die Siegerehrung der Ski- und Snowboardrennen werden das Rahmenprogramm sein. Natürlich wird auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Der Scia-Vorstand freut sich möglichst viele Mitglieder, Freunde, Bekannte, aber auch Interessierte an diesem Fest begrüssen zu dürfen. Freundschaften und spannende Bekanntschaften sind während der letzten Wochen entstanden. Es war wunderbar, die Vereinsleitung freut sich schon auf die nächste Saison. Der Scia Vorstand

Schiessen: Ein Sport für Jung und Alt

5. «Rüsstaler» Fasnachtsschiessen in Ottenbach An den beiden vergangenen Wochenenden führten die Ottenbacher Feldschützen zum fünften Mal das «Rüsstaler» Fasnachtsschiessen durch. Ein Fest von Schützen für Schützen aus nah und fern. Wiederum durfte das Organisationskomitee eine stattliche Anzahl Teilnehmender begrüssen. Insgesamt nahmen dieses Jahr 434 Schützinnen und Schützen aus 112 verschiedenen Vereinen am Fest teil. Vom Baselland, Schaffhausen bis an den Bodensee und ins Bündnerland. Ebenso aus der Zentralschweiz aus dem Aargau und dem ganzen Kanton Zürich durften Teilnehmende begrüsst werden. Auch immer mehr Damen begeistern sich für diesen Sport, der viel Konzentration, Technik und auch Freude voraussetzt. Der Nebel vermochte die Schützinnen und Schützen am ersten Samstag kurzzeitig zu ärgern, zum Glück verzog er sich dann jedoch zügig und wich gegen Mittag schönem Frühlingswetter. Eine starke Bise prägte das anzeige

Martin Landis aus Wettswil holte sich mit 99 Punkten den Sieg. (Bild zvg.) zweite Wochenende. Der Wind peitschte übers kurze Gras, die Windfahne und der Schiesssack standen zeitweise waagrecht, aber in entgegengesetzten Richtungen. Grossartiger Sieger wurde mit hervorragenden 99 Punkten und einem Tiefschuss 100 (bestmöglicher Schuss) Martin Landis aus Wettswil. Er meisterte die Übungen trotz garstiger Bise am besten und verwies seinen

jüngeren Vereinskollegen Thomas Leuenberger auf den 2. Platz. Beiden Spitzenschützen herzliche Gratulation. Dass man bis ins hohe Alter aktiv Sport betreiben kann, bewies einmal mehr Fridolin Staubli aus FischbachGöslikon mit 83 Punkten. Mit 89 Jahren ist er immer noch mit viel Herz beim Schiesssport dabei. Den Auszahlungsstich gewann mit sehr guten 374 Punkten Josef Vollenweider aus Hefenhofen. Bei den Jungschützen war Nico Niederer aus Ottenbach mit 89 Punkten der Beste. Die wiederum gemütlich fasnächtlich dekorierte Schützenbeiz war während des ganzen Anlasses gut besucht. Die Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Am traditionellen Schnupf-Tischli entstand so mancher neue Spruch. In der Beiz füllte eine angenehm riechende «Kafi-Chriesi»-Wolke den Raum und es herrschte eine kameradschaftliche Stimmung. Das Beizen-Team leistete hervorragende Arbeit, konnte es doch alle kulinarischen Wünsche der Schützinnen und Schützen erfüllen. (ah) Rangliste demnächst unter www.fsv-ottenbach.ch.


FC WettswilHOPP Bonstetten Zum Auftakt gegen Winterthur II Nach einer langen Winterpause rollt in der 1. Liga der Ball wieder. Der FC Wettswil-Bonstetten geht dabei als Tabellenleader in die zweite Wettkampfphase, zum Start gastiert der Nachwuchs des FC Winterthur auf dem heimischen Moos. Viele Trainingseinheiten, zahlreiche Testspiele und ein Trainingslager auf Cran Canaria haben die Ämtler dieses Jahr bereits in den Beinen. Personell gab es für einmal keine grossen Veränderungen. Srdic hat den FCWB in Richtung Regensdorf verlassen. Neu verpflichtet wurden Heini (U21 Luzern) und Gashi (FCZ U21). Zudem kehrt Thalmann nach seinem Abstecher zu YF Juventus wieder aufs Moos zurück. Wie dem folgenden Interview mit Trainer Jérôme Oswald zu entnehmen ist, geht man guten Mutes in die Rückrunde und will alles dafür tun, um an den äusserst erfolgreichen Herbst anzuschliessen. (AWy) Andreas Wyniger (AW): Jérôme, wie siehst du die aktuelle Verfassung deiner Equipe? Jérôme Oswald (JO): Fakt ist, dass wir sehr gut trainiert haben. Die effektive Verfassung wird sich dann Mitte März zeigen, wenn die ersten Spiele durch sind. Ich bin sehr froh, wie gut und schnell sich die Neuzugänge im Team integriert haben. AW: Wie hast du die Vorbereitung erlebt? Was waren die Höhepunkte und gab es auch Rückschläge bzw. Enttäuschungen? JO: Im Grossen und Ganzen positiv. Die Testspiele ergaben wichtige Erkenntnisse. Höhepunkt war sicher das Trainingslager, welches top war. Rückschläge sind natürlich kleinere Verletzungen, doch die kommen im Fussball bekanntlich leider immer wieder vor. AW: Der FCWB ist Tabellenführer. Soll es in die Aufstiegsspiele gehen oder welches sind die Ziele, welche ihr im Frühjahr anstrebt?

JO: Ich habe schon den Spielern gesagt, dass wir jetzt mal von Monat zu Monat schauen. Natürlich wäre es super, wenn wir im Mai noch um die Entscheidungen mitreden könnten. AW: Wo siehst du die grössten Gefahren, wo müsst ihr noch zulegen? JO: Wenn wir die Demut verlieren, vergessen woher wir kommen und was wir alles unternommen haben, um da zu stehen wo wir heute sind. Aufpassen müssen wir, dass es gelingt, den Egoismus immer wieder hinter den Mannschaftsgedanken zu stellen. AW: Was hat man von den Gegnern gehört? Welches werden die dicken Brocken sein und für wen wirds zum Schluss eng mit dem Klassenerhalt? JO: Also zum Thema Klassenerhalt sage ich gar nichts, das ist nicht meine Aufgabe. Die Teams welche jetzt vorne stehen werden sicher auch zum Schluss ganz oben sein und auch die Teilnehmer an der Aufstiegsrunde stellen. AW: Deine Wünsche ans Team, den Verein und die Fans in der Rückrunde? JO: Dem Team wünsche ich natürlich, dass es gelingt, unsere Tugend als Mannschaft aufzutreten, aufrechtzuerhalten und dass möglichst ohne Verletzungen durchgespielt werden kann. Ganz wichtig auch, dass wir trotz dem Umbau des Hauptplatzes, auf den ich mich riesig freue, genügend trainieren können. Von den Fans

Im Hinspiel (August 2018) gewann WB auf der Winterthurer Schützenwiese mit 4:1.

wünsche ich mir natürlich selbige Leidenschaft und Unterstützung wie zuletzt und, dass wir gemeinsam Freude am FCWB haben dürfen. AW: Danke Jérôme. Viel Erfolg, das nötige Wettkampfglück und viel Spass in der Rück(AWy) runde!

(Bild Kaspar Köchli)

FCWB 1 – FC Winterthur II

Samstag, 2. März 2019 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Baustelle Moos

Noch einen Monat Vorbereitung für übrige Teams

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Bereits sehr fleissig wird auf der Sportanlage Moos auch an der Infrastruktur gearbeitet. Bis im Sommer wird das Hauptspielfeld in einen Kunstrasenplatz umgebaut. Dabei sollen alle Auflagen des Schweizerischen Fussballverbandes für Erstligisten erfüllt, für Zuschauer eine kleine Tribüne errichtet und vor allem die Trainingsmöglichkeiten für alle WB-Mannschaften verbessert werden. Bis es soweit ist, sind Entgegenkommen aller Mannschaften und ein striktes Miteinander gefordert, um den Trainings- und Spielbetrieb einigermassen aufrechterhalten zu können. (AWy)

Sportgarage Schweizer, Stop+Go, Wettswil www.sportgarage.ch

www.fcwb.ch sowie: Instagram @fcwettswilbonstetten facebook @fc.wettswil.bonstetten

Erst Ende März greifen die weiteren Mannschaften in den Meisterschafsbetrieb ein. Hierbei will die zweite Mannschaft ihre optimale Ausgangslage in der zweiten Liga verteidigen und möglichst lange um die Spitzenpositionen mitspielen. Für das «Drü» und das «Vieri» geht es darum, sich in den Finalgruppen durchzusetzen und möglichst einen Aufstieg in die vierte Liga zu realisieren. Senioren und Veteranen werden sich mit aller Kraft in der jeweils höchsten, der Meisterklasse, behaupten wollen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Beim Nachwuchs gilt es, weiterhin Fortschritte zu erzielen. Klar, dass dabei die A- und BJunioren in der höchsten Liga, der Coca-Cola League bestehen wollen und das Ca erneut einen Anlauf nimmt, um dorthin aufzusteigen.

Matchball-Spender

Für interessanten und guten Fussball dürfte damit auch im Frühjahr gesorgt sein und allen Teams ist zu wünschen, dass sie ihre Spiele vor vielen Zuschauern austragen dürfen. (AWy)

WB-Spiele am Wochenende Samstag, 2.3. FCWB 4 – Seefeld Black Stars – Jun. Ba FCWB 3 – Birmensdorf Horgen – Jun. Ca FCWB 1 – Winterthur II Sonntag, 3.3. Jun. Cb – Langnau a/A FCWB 2 – Melligen Jun. A – Birmensdorf

10.45 Uhr (Test) 11.00 Uhr (Test) 13.00 Uhr (Test) 13.00 Uhr (Test) 16.00 Uhr 11.15 Uhr (Test) 13.30 Uhr (Test) 16.00 Uhr (Test)

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Extra

Freitag, 1. März 2019

herkömmliches

«Die Integration beginnt bei kleinen Dingen»

Rebellieren

Menschen im Säuliamt: Helena Heuberger war Pflegefachfrau, Wirtin und Sozialarbeiterin Zuerst erlernte sie den Beruf der Pflegefachfrau, dann absolvierte sie die Schule für soziale Arbeit und setzte sich während 18 Jahren für Benachteiligte ein. Dazwischen war sie als Wirtin tätig, und heute wohnt Helena Heuberger in der Genossenschaft Lindenbach in Obfelden. ................................................... mit helena heuberger sprach marianne voss «Ich bin in Sarnen aufgewachsen in sehr ländlichem Umfeld», erzählt Helena Heuberger am Esstisch in ihrer Wohnung in Obfelden. «Mein Vater war Zeughausverwalter, und wir sechs Geschwister somit in der Schule die Kinder vom Chef.» Diese unfreiwillige Rollenzuweisung sei manchmal schwierig gewesen. Eigentlich hätte sie gerne das Gymnasium besucht, doch das war als Mädchen zu jener Zeit nicht möglich. «Ich wurde also Pflegefachfrau, damals Krankenschwester.» Später, im Unispital Zürich, habe sie sich damals als erste und einzige mit «Frau» angeschrieben, nicht mit «Schwester Helena», erklärt sie. «Schliesslich liessen sich die männlichen Pflegenden auch nicht mit ‹Bruder› anreden.» Sie schmunzelt. Anschliessend absolvierte sie auch die Anästhesie-Ausbildung und leitete im Spital Sanitas die Anästhesie-Abteilung. Danach entschied sie, sich nochmals weiter auszubilden und besuchte die Schule für soziale Arbeit. «Dort lernte ich auch meinen Mann, Martin, kennen, mit dem ich nun seit 40 Jahren zusammen bin.»

Wirtin und Sozialarbeiterin Von ihrem bewegten und abwechslungsreichen Berufsleben hebt sie zwei Erfahrungen besonders hervor. Das waren einmal die Jahre als Wirtin im Restaurant Albishaus, eine wunderschöne Zeit. Sie kommt richtig ins Schwärmen: «Ich habe nie so viel übers Leben gelernt, wie in diesen drei Jahren. Wir hatten wunderbare Gäste und wir feierten unzählige tolle Feste in dieser traumhaften Umgebung.» Abends, wenn es dann ruhig geworden sei, dann habe der Albis und die

wetter

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Rebellieren bedeutet sich empören, auflehnen, widersetzen. Das aufmüpfige Verb wurde im 16. Jahrhundert aus Frankreich importiert und geht zurück auf rebeller, worin das Wort belle für schön zu stecken scheint. Aber Rebellen sind keine Schönredner. Und in Wirklichkeit liegt einer Rebellion das lateinische Wort bellum zugrunde, das in aller Regel Krieg bedeutet. Rebellen scheuen sich nicht, Unrecht beim Namen zu nennen und alles auf eine Karte zu setzen. Aber das muss nicht unbedingt Krieg bedeuten. Im Gegenteil: Namhafte Aufrührer haben allem voran gegen Unrecht, Gewalt und Krieg rebelliert. Unter vielen anderen: Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Jesus von Nazareth. Rebellen mögen aufsässig erscheinen, aber ohne sie bleibt alles beim Alten. Es lebe die Aufmüpfigkeit. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren Für das Bild stellt sich Helena Heuberger in ihre Küche, «denn ich koche sehr gerne». (Bild Marianne Voss) atemberaubende Aussicht nur noch ihnen gehört. Die zweite berufliche Zeit, die sie sehr geprägt hat, war ihre Arbeit in der Stiftung Domicil in Zürich, wo sie während 18 Jahren wirkte. Das begann mit einer Bekanntschaft. «Ich lernte im Vogelfreien Frauenchor eine Frau kennen, die sich bei der Wohnungssuche für Benachteiligte einsetzte. Zusammen bauten wir die Geschäftsstelle auf. Wir tingelten durch die Stadt, suchten Geld und Wohnungen und vermittelten sie weiter.» Das Kernstück der Stiftung sei die solidarische Haftung im Mietvertrag. «Ich hatte jährlich mit Menschen aus bis zu 46 verschiedenen Nationen zu tun. Die ganze Welt war bei uns», betont sie. «Heute ist die Stiftung Domicil im Zürcher Sozialwesen nicht mehr wegzudenken.» Begeistert berichtet sie von ihren Erfahrungen. «Integration beginnt bei kleinen Dingen und spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab, wie beim Entsorgen vom Abfall, beim Waschen, der Ordnung oder dem Grüssen im Treppenhaus.» Sie habe unzählige Gespräche geführt und immer wieder ver-

sucht, Feindbilder und Ängste vor dem Fremden auch in den Nachbarschaften, abzubauen.

Engagement heute In diesen Jahren zogen Helena Heuberger und Martin Heusser nach Obfelden und seit drei Jahren wohnen sie in der Genossenschaft Lindenbach, wo sie sich sehr wohl fühlen. «Wir leben hier mit ganz verschiedenen Menschen tolerant und respektvoll unter einem Dach und freuen uns täglich über dieses Glück.» Ob sie nun nach der Pensionierung die Hände in den Schoss lege? Sie lacht ganz spontan. «Ich bin so umtriebig und engagiert, dass ich manchmal Ferien nötig hätte.» Sie sei im Vorstand vom Verein «Knonaueramt solidarisch», der sich für die Konzernverantwortungsinitiative einsetze. Und sie engagierte sich zum Beispiel in der Arbeitsgruppe Platz frei für Begegnungen auf dem Postareal. Sie berichtet von der bewegten Geschichte dieses Areals in Obfelden und erklärt mit Nachdruck: «Beim jetzigen Stand, nach allem, was schon

passiert ist, wünschen wir uns einen echten Neubeginn. Die Bevölkerung sollte mitreden und Ideen einbringen können, und der an einer Gemeindeversammlung versprochene Architekturwettbewerb würde uns aus dieser einmaligen Chance etwas Schönes und Zukunftsorientiertes bescheren.»

Laurin, 19. Februar.

Weitwandern Helena Heuberger kocht gerne. So war es schon als Wirtin, und so ist es auch heute noch. Manchmal hilft sie beim Catering von Uschi Schneebeli in der Küche mit. Und sie wandert gerne. «1994 habe ich auf dem Jakobsweg ganz alleine 1000 Kilometer zurückgelegt.» Damals sei der Pilgerweg noch nicht so bekannt gewesen. «Ich habe manchmal tagelang keinen Menschen angetroffen und oft im Freien übernachtet.» Was das Wandern betreffe, habe sie noch etwas vor: «Mein Traumprojekt ist La grande traversata delle alpi, ein Weg, der den gesamten piemontesischen Westalpenbogen durchzieht. Den möchte ich gerne noch − mindestens teilweise − bewandern.»

Lian, 23. Februar.

Alessio, 25. Februar.

volg-rezept

Spargelragout mit Morcheln Zutaten für 4 Personen 1 kg 60 g 1 1 dl 200 g 15 g

Spargeln, grün Butter Zwiebel, gehackt Weisswein Mascarpone Morcheln, getrocknet

Zubereitung Morcheln in Wasser einweichen. Spargeln schälen, in 3 cm lange Stücke schneiden, in kochendes Salzwasser geben, kurz mitkochen und vom Herd

bauernregel «Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.»

nehmen. Zwiebeln in der Hälfte der Butter andünsten, die Morcheln dazugeben, mit Weisswein ablöschen und etwas einreduzieren. Den Mascarpone dazugeben. Falls die Sauce zu dick wird, mit etwas Spargelfond verdünnen. Die Spargeln abschütten, auf einem Küchentuch trockentupfen, im Mehl wenden und im restlichen Butter goldbraun anbraten. Auf warme Teller etwas Sauce geben und die Spargeln darauf anrichten. Die restliche Sauce über die Spargeln geben oder separat dazu reichen und sofort servieren. Zubereitung: ca. 20 Minuten. Tipps: Den Spargelfond auffangen und für Suppe verwenden. Für Deko: Blätterteigstreifen um ein Essstäbli wickeln und bei 180 °C 10 Min. backen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Jasmin, 25. Februar. (Bilder Irene Magnin) anzeige


Veranstaltungen

Beinwil / Freiamt

Samstag, 9. März 2019 im Mehrzweckgebäude

Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg Einladung an Eltern und Schülerinnen und Schüler der 5. Primarklasse bis zur 3. Oberstufe Ort:

Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis

Datum: Dienstag, 5. März 2019 Zeit:

18.30 – ca. 20.00 Uhr

LOTTO

Ab 18.00 Uhr Nachtessen. Schnitzel nature, Pommes Frites & Gemüse. Ab 19.30 Uhr Lotto (jeder 3. Gang Superlotto) Platzreservierung möglich: Montag bis Freitag von 19.00 – 20.00 Uhr unter Telefon 056 664 41 09 oder fsglotto@bluewin.ch Freundlich lädt ein: Feldschützengesellschaft Beinwil Freiamt

Themen: – Das Bildungssystem der Schweiz und seine Durchlässigkeit – Welche Möglichkeiten bieten sich an, die berufliche Laufbahn zu planen und die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu nutzen? – Wie steht es mit Anerkennung, Karrieremöglichkeiten und Erwerbschancen der unterschiedlichen Bildungswege? Nach einem Eingangsreferat von Franz Kehl zum Bildungssystem werden von den Podiumsteilnehmenden Fragen aus erster Hand beantwortet. Teilnehmer: Seraina Keller, Studium Pädagogische Hochschule Lorenz Vogt, Studium Islamwissenschaften / Geschichte / Recht Romano Girardi, Fachhochschule Wirtschaftsinformatik Stefanie Casanova, Lernende Fachfrau Gesundheit mit BMS Christine Viljehr, Leiterin biz Urdorf Moderation: Bernhard Schneider, Publizist Es ist keine Anmeldung erforderlich. Durch das Programm führt: Xavier Nietlisbach, Präsident Lehrstellenforum Bezirk Affoltern am Albis Trägerschaft: Arbeitgeberverband, Gewerbeverband, Berufsberatung, Schulen Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden/Ottenbach, diverse Betriebe aus dem Bezirk

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Innerschwyz - Alptal Donnerstag, 7. März 2019

Fr. 40.–

bauma – München Samstag, 13. April 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 70.–

Spargelessen Bohrerhof (DE) Fr. 42.– Donnerstag, 25. April 2019 Muttertagsfahrt ins Emmental Fr. 82.– Sonntag, 12. Mai 2019 inkl. Mittagessen Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt

Ferienreisen 2019

Gerne Gitarre spielen? Erfolgreiche Methode eines 1a-Lehrers. Schnupperlektion, Tel. 079 220 62 84

Mosel – Trier – Koblenz 29. April – 3. Mai 2019

Fr. 740.– DZ/HP

Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

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