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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 017 I 172. Jahrgang I Freitag, 2. März 2018

Stadtratskandidaten

Vorschläge berichtigt

Die IPK Affoltern lädt am 12. März zum Vorstellungsanlass in den Kasinosaal. > Seite 3

Stallikon musste die amtliche Publikation vom 2. Februar korrigieren. > Seite 5

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Musik-Leidenschaft Interview mit Maja Fluri, Leiterin des Cäcilienvereins und des Chors «Voci Allegre». > Seite 8

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Bereit für den Notfall Während der jährlichen Revision plant die Felseneggbahn eine grosse Rettungsübung. > Seite 12

Ganze Waldstücke zerstört Während der Sturm Lothar am 26. Dezember 1999 tausende Waldstücke in der Schweiz zerstörte, gab es im Bezirk Affoltern nur in Bonstetten, Ottenbach und Stallikon grössere Schäden. Der Sturm Burglind am 3. Januar traf das Knonauer Amt jedoch mit voller Härte.

Seit der Sturm Burglind am 3. Januar über das Knonauer Amt zog, sind Förster, Holzkorporationen und Privatwaldbesitzer unermüdlich mit dem Aufräumen der Sturmschäden beschäftigt. Wie viele Kubikmeter Holz im Knonauer Amt zu Boden geworfen worden sind, werden erst die Auswertungen nach Abschluss der Aufräumarbeiten zeigen. Klar ist: Das Knonauer Amt gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten überhaupt. Eine Schätzung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) geht davon aus, dass gesamtschweizerisch 1,3 Millionen Kubikmeter Holz zu Boden geworfen wurden. Der Sturm Lothar 1999 hatte gesamtschweizerisch die zehnfache Zerstörung verursacht.

Waldbesitzer mussten ihr Holz teilweise kostenlos abgeben oder sogar noch den Transport zu den Verarbeitern bezahlen. Obwohl das Knonauer Amt weniger stark betroffen war als von Burglind, war gesamtschweizerisch der Schaden Lothars trotzdem grösser. Über Jahre war zu viel Holz auf dem Markt und die Preise für Wertholz – Holz für die Baubranche sowie die Möbelherstellung – erholten sich seither nicht wieder.

Holz muss aus dem Wald entfernt werden

Ölheizungen sicherten den Schweizer Waldbestand

Nach Lothar sackten die Holzpreise in den Keller. In der gesamten Schweiz überwog das Holzangebot bei weitem die Nachfrage. Trotzdem mussten die umgeworfenen Bäume aus den Wäldern entfernt werden, da sonst eine Borkenkäfer-Invasion und noch gravierendere Waldschäden gedroht hätten.

Die günstigen Holzpreise und die überzähligen Holzmengen wirkten aber auch als Katalysator für eine neue Art der Holznutzung, die Holzschnitzel-Heizungsverbunde. Bis in die 1950er-Jahre wurde die Mehrheit der Schweizer Haushalte mit Holzöfen beheizt und die Wälder wa-

Informationen aus erster Hand

Alles oder nichts fürs Spital Affoltern

An der GV des Ämtler Kavallerievereins kam es in der Vereinsleitung zu einer Rochade: fünf der sieben Vorstandsmitglieder traten zurück, darunter der amtierende Präsident. Die fünf Neuen hatten die Amtsübernahme seit Herbst im Visier. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 23

Tanzen, spielen und basteln an der Kinderfasnacht in Obfelden. > Seite 12

Kältewelle legt Arbeiten auf Eis

Leistungsschau für Energie und Umwelt

................................................... von salomon schneider

Frischer Wind im Kavallerieverein

Bunte Kinderschar

Die russische Kaltfront lässt die Schweiz schlottern. Im Flachland wurden in der Nacht Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gemessen. Während einige Betriebe diese Woche vor den frostigen Temperaturen kapitulieren mussten, waren sie für andere ein Glücksfall. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Wie sich die Januarstürme auf die Holzwirtschaft auswirken

Das Spital Affoltern ist aktuell auf neun Gebäude verteilt. Auf einem öffentlichen Rundgang hat Spitaldirektor Michael Buik kürzlich einem interessierten Publikum die Zukunftsvision eines Gesundheitszentrums Affoltern mit Akutspital und Langzeitpflege nähergebracht. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Wo bis vor wenigen Monaten noch dichter Wald stand, klafft in der Affoltemer Sarhau aufgrund der Stürme eine mehrere Hektaren grosse Lichtung. Nur eine sturmresistente Baumreihe am Waldrand ist stehengeblieben. (Bild Salomon Schneider) ren durch Übernutzung stark ausgedünnt. Als sich Ölheizungen durchsetzten, fristeten Holzheizungen plötzlich nur noch ein Nischendasein. Bis vor einigen Jahren wurde primär noch in landwirtschaftlichen Liegenschaften in ländlichen Gebieten mit Holz geheizt. Der Waldbestand konnte sich erholen und zeigt sich heute grösstenteils gesund.

Energieholz stabilisiert den Preis Mitte der 1990er und Anfang der 2000er-Jahre wurden im Knonauer Amt mehrere Holzschnitzel-Wärmeverbunde gegründet. Sie liefern angeschlossenen Liegenschaften in ganzen Dorfteilen Wärme aus regionalem Frischholz. Aufgrund langjähriger Verträge mit der Forstwirtschaft, ist einerseits die nachhaltige Versorgung gewährleistet und andererseits sind die Preise relativ stabil. Sie unterlie-

gen nur kleinen Angebots- und Nachfrageschwankungen. Anpassungen erfolgen aufgrund von indexierten Inflationsfaktoren. Dies führt dazu, dass die Holzlieferanten auch Sturmholz zu festgesetzten Preisen liefern können. Bei Wertholz muss nach Stürmen rund ein Drittel der Einnahmen abgeschrieben werden, da Sturmholz manchmal von aussen unsichtbare Risse hat, weshalb von den Sägereien weniger bezahlt wird. Da Burglind und die beiden schwächeren Stürme Evi und Frederike jedoch nur in einigen Regionen stark gewütet haben, ist nicht mit einem Preiszerfall für Wertholz zu rechnen, wie nach Lothar. Die Waldbesitzer im Knonauer Amt müssen sich also trotz grossen Schäden nicht auf preissenkende Langzeitfolgen einstellen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Persönlichkeiten aus dem Bezirk gründen Unterstützer-Verein Ämtler Persönlichkeiten aus Medizin, Politik und Wirtschaft haben den Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» gegründet. Sie setzen sich für eine Zustimmung zu den drei Vorlagen ein. In einer Volksabstimmung auf Stufe Zweckverband haben die Stimmberechtigten voraussichtlich noch dieses Jahr die Frage zu beantworten, ob der Zweckverband aufgelöst werden soll. In zwei weiteren Volksabstimmungen werden die Gemeinden über die Nachfolgeregelungen beschliessen. Vorgeschlagen sind eine interkommunale Anstalt für die Langzeitpflege und eine gemeinnützige Aktiengesellschaft für das Akutspital. Um das Spital in diesen Volksabstimmungen zu unterstützen, haben Persönlichkeiten aus Medizin, Politik und Wirtschaft den Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» gegründet.

«Aus ärztlicher Sicht brauchen wir in unserem Bezirk unbedingt ein Spital», begründet Dr. med. David Koller, der den Verein präsidiert, sein Engagement. «Es bildet unsere Ärzte und Pflegenden aus und bindet sie an die Region. Ohne diesen Magnet werden wir künftig mit einem Hexenschuss ins Triemli oder zu einem diensthabenden Hausarzt weit ausserhalb unseres Bezirks pilgern müssen.» «Unser Spital ist für das Knonauer Amt über die Gesundheitsversorgung hinaus wichtig», ergänzt Kantonsrat Daniel Sommer, Vize-Präsident des Vereins. «Es ist der grösste Arbeitgeber im Bezirk und eine Institution, auf die wir zurecht stolz sind.» «Für das Spital Affoltern heisst es nun: alles oder nichts», bringt Silvio Hasler, der Aktuar des Vereins, die Situation auf den Punkt. «Ich habe volles Vertrauen in die Strategie der Betriebskommission und der Spitalleitung. Setzen wir sie

um und sichern wir so unserem Spital eine erfolgreiche Zukunft! Ein Weiter wie bisher ist ausgeschlossen, brauchbare Alternativen zu den Abstimmungsvorlagen des Zweckverbands sehe ich keine.» Der Verein umfasst aktuell rund 25 Personen und will in den kommenden Wochen und Monaten weiter wachsen. (pd.) Gründungsmitglieder: Dr. med. David Koller, Präsident; Kantonsrat Daniel Sommer, Vizepräsident (EVP); Silvio Hasler, Aktuar; alt Nationalrat Toni Bortoluzzi (SVP); Martin Diethelm; Kantonsrat Martin Haab (SVP); alt Kantonsrat Jakob Schneebeli (SVP). Weitere Mitglieder (Auswahl): Dr. med. Thomas Schmid, Marcel J. Strebel (Anta Swiss AG), Dr. med. Jürg Schwegler, Dr. med. Jan Cahlik, Dr. med. Dominique Wegener, Christian Gut (Gesundheitszentrum Gut AG), Kurt Brügger (brügger partner Architekten ag), Dr. med. Peter Kern, Dr. med. Philippe Luchsinger, Dr. med. Martin Kehrer, Sabine und Renate Weisbrod (Weisbrod-Dürrer AG), Franziska Sykora (SP).

Gegen 2000 Ämtler haben letztes Jahr die insgesamt 30 Veranstaltungen im Rahmen der «Tage der Sonne» besucht. Nun soll die regionale Leistungsschau noch ausgebaut werden. Initiant Peter Ackermann sucht dafür Partner, also Unternehmen, die Energie- und Umwelttechnologien anbieten, oder Gemeinden. Die «Tage der Sonne» sind vom 25. Mai bis 3. Juni. Im Anschluss kommt die Wave Trophy mit rund 60 Elektrofahrzeugen nach Affoltern. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass der Brigitta Frieda Attinger-Fischer, geb. 17. Februar 1950, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, gest. 9. Mai 2017. Datum der 3. Oktober 2017

Konkurseröffnung:

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 2. März 2018. Affoltern am Albis, 21. Februar 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldnerin: Frau Rosa Merkli, geb. 16. Oktober 1990, von Wettingen AG, Langfurenstrasse 62, 8143 Stallikon, Inhaberin des im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragenen Einzelunternehmens Lovely Dogs by Rosa Merkli. Datum der Konkurseröffnung: 7. Februar 2018 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 3. April 2018 Schlieren, 1. März 2018 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Gemeinde Ottenbach und Obfelden Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 22. Dezember 2017, nach Einsicht in das Gesuch des Kantons Zürich, vertreten durch Amt für Landschaft und Natur, Fachstelle Naturschutz, Stampfenbachstr. 12, 8090 Zürich, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unbefugten ist das Befahren mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern sowie das Reiten auf den Grundstücken – Gmeimatt, Linden, Hasenloch, Rüssmatten (Grundregister Blatt 1532, Kataster Nr. 1433, EGRID CH239077908888), – Bibelaas, Linden, Far (Grundregister Blatt 1955, Kataster Nr. 1050, EGRID CH427776909071), – Rickenbach (Grundregister Blatt 1951, Kataster Nr. 994, EGRID CH819076907766), – Tüepel, Bibelaas, Halten (Grundregister Blatt 1828, Kataster Nr. 1033, EGRID CH267790907691), – Tüepel, Bibelaas (Grundregister Blatt 1954, Kataster Nr. 1034, EGRID CH379077769061), alle in 8913 Ottenbach, sowie – Kataster Nr. 222 und – Kataster Nr. 1048 beide in 8912 Obfelden, untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen ist der land- und forstwirtschaftliche Verkehr. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 200.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a.A., 2. März 2018 Gemeindeammannamt Affoltern a.A. N. Frei, Gemeindeammann-Stv.

Gemeinde Stallikon Erneuerungswahlen des Gemeinderates und der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2018 – 2022 KORRIGENDUM (leere Wahlzettel)

Definitive Wahlvorschläge – Wahlanordnung 15. April 2018 Korrektur der amtlichen Publikation vom 2. Februar 2018 Aufgrund eines Rekurses in Stimmrechtssachen und des Beschlusses des Bezirksrates Affoltern vom 22. Februar 2018 erfolgt folgende amtliche Publikation der definitiven Wahlvorschläge und der Wahlanordnung des Gemeinderates und der Primarschulpflege. Diese ersetzt die Publikation vom 2. Februar 2018 in Bezug auf die definitiven Wahlvorschläge und der Wahlanordnung des Gemeinderates und der Primarschulpflege.

6 Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates Stallikon Name, Vorname «Rufname»

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Partei Kurzbezeichnung

Battiston Valérie Hablützel Remo Metzger Priska Michel Werner Nokes Christopher «Chris» Rohr Monika

Arztsekretärin/TPA Rechtsanwalt Kauffrau ehem. Poststellenleiter ehem. IT-Geschäftsführer Kommunikationsberaterin Landwirt Heimleiterin

1970 1983 1952 1949 1944

Hüttenrain 46 Uetlirain 5 Büelstrasse 42 Postweg 8 Rainstrasse 67c

neu bisher bisher bisher neu

1952

Büelstrasse 64a

bisher

– FDP – – Engagierte Einwohner Stallikon FDP

1955 1956

Hofstetterweidweg 33 Püntenstrasse 7a

bisher neu

SVP Engagierte Einwohner Stallikon

ehem. Poststellenleiter

1949

Postweg 8

bisher

Sidler Robert Spiess Ingrid Als Präsident Michel Werner

Die Voraussetzungen für eine Stille Wahl gemäss Art. 14 Gemeindeordnung (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am Sonntag, 15. April 2018, durchgeführt. In Anwendung von Art. 14 GO und § 54 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 23. Januar 2018 entschieden, dass den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt wird. Gemäss § 31 Abs. 2 Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) werden auf dem Beiblatt die nach Ablauf der zweiten Frist definitiv Vorgeschlagenen aufgeführt.

4 Mitglieder und Präsidium der Primarschulpflege Stallikon Name, Vorname «Rufname»

Beruf

Brand Robert Techn. Kaufmann Durante Manuela KV-Angestellte Paluch Maria Gestaltungspädagogin/ «Jimena» Hausfrau Schönenberger SaschaCompliance Officer Treyer Fernando Kaufm. Angestellter Zumsteg Mia Leiterin Medienproduktion Als Präsidentin Paluch Maria «Jimena»

Gestaltungspädagogin/ Hausfrau

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Partei Kurzbezeichnung

1951 1975 1977

Büelstrasse 14 Langfurenstrasse 55 Püntenstrasse 19

bisher neu neu

1979 1968 1976

In der Weid 3 Gamlikon 5 Rainstrasse 53

neu bisher neu

FDP – Engagierte Einwohner Stallikon FDP – –

1977

Püntenstrasse 19

neu

Die Voraussetzungen für eine Stille Wahl gemäss Art. 14 Gemeindeordnung (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am Sonntag, 15. April 2018 durchgeführt. In Anwendung von Art. 14 GO und § 54 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 23. Januar 2018 entschieden, dass den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt wird. Gemäss § 31 Abs. 2 Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) werden auf dem Beiblatt die nach Ablauf der zweiten Frist definitiv Vorgeschlagenen aufgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Stallikon, 2. März 2018

Gemeinderat Stallikon

Grabräumung Friedhof Hedingen

Grabräumung Die Ruhefrist für die • Urnengräber Nr. 570 bis 603 (Bestattungsjahr 1982, 1993 bis 1997) • Erdbestattungsgräber Nr. 682 bis 704 (Bestattungsjahr 1992 bis 1997) ist abgelaufen. Diese Urnengräber werden im Frühling 2018 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 15. April 2018 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Hedingen über die verbliebenen Grabdenkmäler, Urnengräber und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen. Hedingen, 2. März 2018

der Urnenreihen Nrn. 93 – 106 auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten Die Ruhezeit der Urnenreihengräber Nrn. 93 – 106 auf dem Friedhof Bodenfeld ist abgelaufen. Die betreffenden Gräber sind somit im Frühjahr 2018 zu räumen. Die Angehörigen der bestatteten Personen sind berechtigt, Grabsteine und Grabschmuck zurückzunehmen. Sofern Sie Interesse daran haben, ersuchen wir die Angehörigen, Stein oder Schmuck bis 6. April 2018 abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist wird der zurückgebliebene Grabschmuck ohne weitere Mitteilung im Auftrag der Gemeinde und ohne Entschädigungsanspruch der Angehörigen entfernt. Bei Fragen können Sie sich an das Bestattungsamt Bonstetten, Wilhelm Bernhard, Tel. 079 741 94 10, wenden. Bonstetten, 6. März 2018 Gemeinderat Bonstetten

Engagierte Einwohner Stallikon

Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Bernhard Stierli, Vertr. durch Bernhard Stierli, Alte Dorfstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aussenwärmedämmung und Dacherhöhung, innere Umbauten, Anbau Terrasse mit Pergola (Kommunales Schutzobjekt), Vers.-Nr. 549, Kat.-Nr. 5290, Alte Dorfstrasse 22, Kernzone

Obfelden Gesuchsteller: Spross Ga-La-Bau AG, Josef Binzegger, Binzring 11, 8036 Zürich Projektverfasser: UNIVERSA Bau Umwelt Rohstoffe AG, Erich Metry, Roosstrasse 53, 8832 Wollerau Baurechtliches Vorhaben: Deponieerweiterungsetappe 5.1 und Rekultivierung gemäss kantonalem Gestaltungsplan Nr. 0055/18 vom 22. Januar 2018 auf Kat.-Nr. 4509, Deponie Tambrig (Zone L)


Bezirk Affoltern

Vermisste Mädchen im Knonauer Amt Am Dienstagmorgen, 27. Februar, haben in Stäfa zwei Mädchen ihren Wohnort im Kinderheim Lattenberg verlassen und trafen nicht in der Schule ein. Gestern Donnerstag, 1. März, konnten sie aufgrund von Hinweisen und polizeilichen Ermittlungen wohlbehalten im Bezirk Affoltern aufgefunden worden. Die Mädchen seien der Schule beziehungsweise dem Kinderheim aus freien Stücken ferngeblieben, so die Kantonspolizei Zürich.

Freitag, 2. März 2018

Die Meisten frieren – manche profitieren Die Kältewelle hat das Säuliamt fest im Griff

wir gratulieren Zur eisernen Hochzeit Am Montag, 5. März, sind Helga und Arthur Graber-Wilhelm in Affoltern bereits 65 Jahre miteinander verheiratet. Zum besonderen Hochzeittag gratulieren wir ganz herzlich.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 2. März, feiern Rosa Maria und Josef Felder Grimmer in Affoltern ihren 50. Hochzeitstag. Herzliche Gratulation zum Jubiläum und ein schönes Fest wünschen wir dem Jubelpaar.

Zum 100. Geburtstag Morgen Samstag, 3. März, kann in Affoltern Elisabeth Frieda FröhliIneichen stolze 100 Jahre feiern. Herzliche Gratulation zum Ehrentag, schönes Feiern und alles Gute!

Zum 90. Geburtstag Ebenfalls morgen Samstag, kurz vor seinem 65. Hochzeitstag, wird Arthur Graber in Affoltern 90 Jahre jung. Wir gratulieren von Herzen.

Zum 85. Geburtstag Der Samstag, 3. März, ist ein richtiger Jubeltag. Doris Margrit Leuenberger darf ihr 85. Wiegenfest feiern. Auch Marlene von Wyl in Stallikon wird gleichentags 85 Jahre alt. Wir wünschen viel Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 4. März, feiert Ruth Willimann ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der rüstigen Jubilarin herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest und für die Zukunft alles Gute, besonders gute Gesundheit für ausgedehnte Spaziergänge.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

An den Ästen der Bäume und Sträucher sind die frostigen Temperaturen in Form von Eiskristallen besonders gut sichtbar. (Bild Salomon Schneider)

Die sibirische Kaltluft hat gegen Ende der letzten Woche die Schweiz erreicht. Im Lauf der Woche sanken die Temperaturen im Flachland in der Nacht auf -10 bis -13 Grad. Wer kann, meidet die klirrende Kälte. Manchen jedoch ist sie sogar nützlich. ................................................... von livia häberling Für die Werkdienste der Gemeinde Stallikon sind diese tiefen Temperaturen ein Glücksfall, wie Stefan Gygax auf Anfrage erklärt: «Ein gefrorener Boden ist für Transport- oder Holzschlagarbeiten ideal. Sobald der Untergrund nicht mehr nass und sumpfig ist, können wir mit den Maschinen problemlos über die Wiesen fahren, ohne das Land zu beschädigen.» In einem durchschnittlichen Winter sind die Tage, an denen diese Idealbedingungen gegeben sind, rar. Umso grösser ist jeweils der Zeitdruck, die Arbeiten abschliessen zu können, bevor der Boden wieder auftaut. Die anhaltende Kälteperiode verschaffe ihnen deshalb etwas mehr Luft als gewohnt. Generell brächten konstant

kalte Temperaturen weniger Winterdienst mit sich, als wenn die Temperaturen ständig schwankten, führt Gygax aus. In den letzten Monaten wurden knapp 13 Tonnen Salz verbraucht, was unterdurchschnittlich sei. Und auch Schneeräumungsarbeiten fielen bisher kaum an. Die aktuelle Kälte bringt jedoch auch Einschränkungen mit sich. Auf Beton-Arbeiten, wie sie beispielsweise bei Strassenreparaturen anfallen, müsse verzichtet werden, bis die Temperaturen wieder steigen.

Kein Beton für die Baustellen Ähnlich ergeht es den Mitarbeitenden der Bala Bauservice GmbH in Obfelden. Auch sie verzichteten diese Woche auf Betonierungs- und Armierungsarbeiten – wenn auch nicht ganz freiwillig. Gewisse Werke liefern bei Minustemperaturen keinen Beton mehr aus. Und falls doch, ergäben sich nach dessen Verarbeitung rasch andere Probleme, gibt Shkembim Bala zu bedenken. So erhärte der Beton bei tiefen Temperaturen viel langsamer, was längere Wartezeiten erforderlich mache. Auch für die Mitarbeitenden seien die derzeitigen Arbeitsbedingungen auf den Baustellen eine Herausforderung, besonders der Wind mache zu

schaffen. Im Zweifelsfall schicke man die Mitarbeitenden ausnahmsweise lieber nach Hause. Vor der Kälte kapitulieren musste diese Woche auch die Gartenbaufirma Einziggartig aus Zwillikon. Sämtliche Arbeiten rund um die Bepflanzung fielen durch den gefrorenen Boden weg. Und auch für den Winterschnitt sei der Moment nicht passend, erklärte der Inhaber Stefan Koch: «Es besteht die Gefahr, dass die Knospen abfallen, sobald man sie beim Zurückschneiden der Äste berührt.»

Die Kleinen trotzen der Kälte Ausgerechnet den Kleinsten bereitet die Kälte weniger Probleme. Markus Zimmermann von der Waldspielgruppe Affoltern bedauert, dass seine Spielgruppe die kalten Tage aufgrund der Schulferien nicht im Wald erleben kann. «Windgeschwindigkeiten ab 60 km/h oder Tiefschnee sind für uns Gründe, nicht in den Wald zu gehen, die Kälte jedoch macht uns nichts aus». Solange die Kinder saisongemäss eingekleidet seien und sich genügend bewegen, seien auch Minustemperaturen absolut kein Problem. Im Gegenteil: Der Winter biete den Kleinen sogar ganz eigene Spielmöglichkeiten.

Stadtratswahlen: Die Ausgangslage ist spannend Die interparteiliche Konferenz (IPK) führt am 12. März nach der Gemeindeversammlung um ca. 20.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern einen Vorstellungsanlass durch. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung erhalten die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen am Montagabend, 12. März, Gelegenheit, die Kandidierenden für den Stadtrat näher kennenzulernen. Diese werden sich zuerst persönlich vorstellen. Anschliessend werden sie unter der Moderation von Bernhard Schneider zu wichtigen Themen Stellung nehmen. Im Anschluss daran sind die Stimmbürger eingeladen, den Kandidierenden Fragen zu stellen. Beim SchlussApéro ergibt sich zudem die Gelegenheit, mit den Stadtratskandidatinnen und -kandidaten persönlich in Kontakt treten. Für den Stadtrat von Affoltern am Albis kandidieren: Hermann Brütsch FDP, bisher; Hans Finsler SVP, bisher; Martin Gallusser SP, bisher; Markus Gasser EVP, bisher; Clemens Grötsch parteilos, bisher (Stadtrats- und Stadtpräsidentschaftskandidat); Susanne Leuenberger SVP, bisher; Markus Meier FDP, bisher; Claudia Spörri SVP, bisher Primarschulpräsidentin (neu Stadtrats- und Primarschulpräsidiumskandidatin); Eliane Studer Kilchenmann, parteilos, neu. Die IPK, bestehend aus den Parteien CVP, EVP, FDP, GLP, Grüne, SP und SVP, hofft auf einen grossen Publikumsaufmarsch. (IPK)

Raser gestoppt Am Montag, 19. Februar, registrierte eine zivile Patrouille der Zuger Polizei auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Blegi und dem Autobahnanschluss Affoltern einen Autofahrer, der mit einer Netto-Geschwindigkeit von 172 km/h fuhr. Auf dem erwähnten Streckenabschnitt gilt die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Beim Lenker handelt es sich um einen 50-jährigen Mann aus Kuwait. Er musste ein Bussendepositum von mehreren Hundert Franken zahlen.

korrekt Leer einlegen kontraproduktiv

Eingebrochen und Wertsachen gestohlen Einbrüche, Umweltverschmutzung, Feuer und Vandalen beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen. Wertsachen wie Münzen und Uhren fielen Dieben am 23. Februar zwischen 13.15 und 19.30 Uhr bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Affoltern in die Hände. Es gelang ihnen, ein Fenster aufzuwuchten, und sie verursachten Sachschaden in der Höhe von rund 1000 Franken. Das Deliktsgut ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Ebenfalls noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch am 23. Februar zwischen 15.50 und 20 Uhr in der Terrassenwohnung eines Mehrfamilienhauses gestohlen wurde. Die Einbrecher versuchten, die Terrassentüre aufzuwuchten, scheiterten aber. Worauf sie ein Fenster zertrümmerten und eindringen konnten. Die Kapo beziffert den Sachschaden auf zirka 2000 Franken. Durch Aufwuchten einer Sitzplatztüre verschafften sich (dieselben?) Die-

be vom 23. auf den 24. Februar Zutritt zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Hedingen. Sie liessen dabei Bargeld und Schmuck im Wert von ungefähr 2500 Franken mitlaufen. Der Sachschaden beträgt rund 1000 Franken. Via Balkontüre gelangten Unbekannte zwischen 18. und 26. Februar in ein Einfamilienhaus in Mettmenstetten. Das Diebesgut ist noch Gegenstand von polizeilichen Abklärungen. Bekannt ist die Höhe des Sachschadens: 800 Franken.

Bachverschmutzung in Ottenbach Abwasser eines Betriebes führte im Lettenbach in Ottenbach zu einer Verschmutzung, wie am 23. Februar festgestellt wurde. Auch wenn dadurch keine Fische verendet sind, muss der Betriebsinhaber mit einer Verzeigung rechnen. Polizeiliche Abklärungen sind im Gang. Mit Sicherheit wird ein Landwirt in Stallikon verzeigt. Dieser brachte am 23. Februar – ausserhalb der Vegetati-

onszeit – Gülle aufs Feld aus. Das ist seit einigen Jahren nicht mehr erlaubt.

Auto in Brand gesetzt? In Affoltern wurde am 25. Februar um 4 Uhr in den Morgenstunden die Feuerwehr zu einem Autobrand im Industriegebiet gerufen. Die Kantonspolizei schliesst Brandstiftung nicht aus; entsprechende Ermittlungen laufen. Nicht mutwillig, sondern fahrlässig wurde vom 27. auf den 28. Februar bei einem Einfamilienhaus in Wettswil ein Grüngutcontainer-Brand verursacht, weil dort glimmende Asche deponiert worden war. Die Feuerwehr hatte den Fall schnell im Griff. Fenster und Holztrennwände wurden beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3500 Franken. Schliesslich fand auch noch eine Sachbeschädigung Eingang ins Rapportbuch der Kapo. Am 23. Februar wurde in Knonau der Seitenspiegel eines PWs weggerissen und Radkästen verbeult. Sachschaden: rund 1500 Franken. (-ter.)

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Im Artikel «Verfahrene Situation vor den Wahlen in Bonstetten» vom 24. Februar hat sich ein Fehler eingeschlichen: Den Stimmzettel leer oder nur mit einzelnen Namen ausgefüllt einzulegen, würde das absolute Mehr nicht erhöhen. Stimmberechtigte, die sich andere Kandidierende für den Gemeinderat wünschen, müssten den Wahlzettel mit deren Namen füllen, auch wenn diese Personen nicht offiziell kandidieren. Dadurch würde sich das absolute Mehr erhöhen und es käme zu einem zweiten Wahlgang respektive möglicherweise zum Rückzug einzelner Kandidaturen. (Red.) anzeige


Todesfälle Affoltern am Albis

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. DANKE, dass wir an deinem einzigartigen Leben teilhaben durften.

Am 23. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Seraphina Theresia WillenAgner

HERZLICHEN DANK

geboren am 6. Mai 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Mittwoch, 7. März 2018, um 14.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in Zürich-Albisrieden ZH.

sagen wir allen, die unserer

«Ly» Eulalia Zimmermann-Braun

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen

mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und mit ihr fröhliche und ernste Stunden verbracht haben.

Am Sonntag, 25. Februar 2018, ist in Hedingen gestorben:

Danke allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlten, die mit uns Abschied nahmen und uns ihre tröstende Anteilnahme in Wort, Schrift und Umarmungen zum Ausdruck brachten. In unseren Dank einschliessen, möchten wir auch das Team vom Wohnbereich 2 des Senevita für die liebevolle Betreuung.

Meier-Zago, Maria Anna geboren am 30. Mai 1927, von Baden AG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Rainstrasse 21. Abdankung und Beisetzung am Dienstag, 6. März 2018, 14.00 Uhr, in Hedingen.

Mettmenstetten Am Mittwoch, 7. März 2018, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der ref. Kirche, die Beisetzung/Abdankung (mit Abdankungsredner) für

Lydia Aeschlimann-Rey Tambrig, statt.

Besonderer Dank geht an Pfarrer Thomas Müller für die so schön gestaltete Trauerfeier. Geduldig hast du getragen, was dir auferlegt wurde. Als reife Seele durftest du in die Ewigkeit gehen. Wir sind unendlich traurig. Dein fröhliches Lachen fehlt uns.

Seraphina Willen-Agner 6. Mai 1936 – 23. Februar 2018

Am 23. Februar 2018 bist du friedlich eingeschlafen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. In tiefer Trauer Ernst Willen und Kinder Maria und Christof Huwiler Roland Sprunger Gabriel und Hind Huwiler mit Familie Andreas Huwiler, Raphael Huwiler Bernadette Felder mit Familie Joachim, Stephan, Johannes Antonia, Franziska und Daniel Huwiler Maria und Dominik Gassmann mit Familie Verwandte und Freunde

Ottenbach Am 26. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Müller-Stuber, Silvia geb. 11. April 1966, von Zürich ZH, Teufen AR, Tscheppach SO, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

Die Friedhofvorsteherin

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis am Mittwoch, 7. März 2018, um 11.00 Uhr. Abdankungsgottesdienst um 14.00 Uhr in der neuapostolischen Kirche Zürich-Albisrieden, Anemonenstrasse 41. Traueradresse: Ernst Willen, Wiesengrundstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis

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Die Trauerfamilie

Dein Schatz und Kinder

Der Friedhofvorsteher

Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach findet im engsten Familienkreis statt.

Affoltern am Albis, im Februar 2018

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Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23,1

Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwägerin

Lydia Aeschlimann-Rey 27. Juni 1923 – 23. Februar 2018

Nach einem reich erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen. Wir sind traurig und doch sehr dankbar, dass wir so viele Jahre gemeinsam mit ihr erleben durften. Ihren Humor und ihre liebevolle Art haben uns stets begleitet. In unseren Herzen wird sie immer bei uns bleiben. In Liebe und Dankbarkeit: Jakob Aeschlimann und Claudia Brucker mit Ursula und Thomas Hegglin, Daniel, Sarah Ruth und Ernst Berger-Aeschlimann mit Martin, Hans-Ueli, Peter und Filomena Hansueli Aeschlimann mit Beatrice und Patrick Spitzli, Roger Samuel Aeschlimann mit Peter Sidler Vreni und Edi Sidler Fredi und Maria Aeschlimann mit Ronny, Patrick Ernst und Susanne Aeschlimann mit Christian, Saskia Markus und Brigitte Aeschlimann mit Nadine, Marina Adrian und Bettina Aeschlimann mit Joel, Timon Urenkel David, Robin, Adrien, Yanis, Rafael, Michelle, Sandro Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet am Mittwoch, 7. März 2018, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 13.30 Uhr auf dem Friedhof. Anstelle von Blumen gedenke man dem Missionszweig der Chrischona Affoltern, Postkonto 80-4407-7, IBAN CH40 0900 0000 8000 4407 7, Vermerk: Lydia Aeschlimann. Herzlichen Dank der Langzeitpflege Sonnenberg für die gute Betreuung. Traueradresse: Ernst Aeschlimann, Bühlstrasse 5, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. März 2018

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Das Erfolgsmodell «Tage der Sonne» wird ausgebaut Regionale Leistungsschau mit Beteiligung von Unternehmen, Gemeinden und Bevölkerung Die Regionale Leistungsschau «Tage der Sonne Knonauer Amt» für Energie und Umwelt wird in diesem Jahr erneut durchgeführt, ergänzt mit dem Elektromobilitätstag in Affoltern und dem Besuch der Elektro-Rally «Wave». Letztes Jahr besuchten gegen 2000 Ämtler die insgesamt 30 Veranstaltungen.

Elektromobilitätstag im Anschluss In der Woche nach den Tagen der Sonne, vom Freitag, 8. Juni, bis Samstag, 9. Juni, macht die Wave Trophy 2018 mit rund 60 Elektrofahrzeugen in Affoltern Halt. Peter Ackermann will dieses Ereignis, das den aktuellen Stand der Elektromobilität veranschaulicht, nutzen, um drum herum in Affoltern den jährlichen Elektromobilitätstag mit Säuliämtler Partnergaragen und Zweiradanbietern durchzuführen. Dies hat den Vorteil, dass die entsprechenden Informationen gleichzeitig mit den Tagen der Sonne vermittelt werden können.

................................................... von bernhard schneider «Wir verdanken den Erfolg des Vorjahrs den beteiligten Unternehmen, Organisationen und Privaten», hält der Initiant der Tage der Sonne, Peter Ackermann von der EnergieRegion Knonauer Amt, fest, «in diesem Jahr wollen wir auf den Erfahrungen aufbauen und diese unseren Partner aus der Region zugänglich machen.» Peter Ackermann ist weiter auf der Suche nach Partnern, die sich zwischen dem 25. Mai und dem 3. Juni an den Tagen der Sonne Knonauer Amt, der regionalen Leistungsschau für Energie und Umwelt, beteiligen.

Angebot für Schulen

Tage der Sonne als regionaler Netzwerkanlass: Organisatoren und Partner an der Schlussveranstaltung von 2017. (Bild bs) Partner gesucht Gefragt nach den Partnern, die er sucht, weist Peter Ackermann darauf hin, dass bis heute bereits mündliche Zusagen für vielfältige Veranstaltungen eingetroffen sind: Allianz 2SOL Building, Schweizer Metallbau Hedingen, Renercon Knonau, Kultur- und Energiecafé «Kafimüli» Stallikon,

Gemeinde Hedingen, Repair-Café Affoltern, Garage Karl Graf Mettmenstetten, «LaMarotte» Affoltern, Energieberatung Knonauer Amt, Restaurant Weingarten Affoltern. Ackermann ergänzt: «Letztes Jahr haben verschiedene Unternehmen, die Energie- und Umwelttechnologien anbieten oder herstellen, ihren Tag der

offenen Tür im Rahmen der Tage der Sonne durchgeführt und damit sehr gute Erfahrungen bezüglich Publikumsinteresse gemacht. Es würde uns freuen, wenn wieder viele Unternehmen die werbewirksame Plattform für ihre Dienstleistungen und Produkte nutzen und mitmachen. Der Sektor Energie – Umwelt wird für Unterneh-

Definitive Wahlvorschläge und Wahlanordnung berichtigt

Mitteilungen des Gemeinderates Stallikon Rekurs in Stimmrechtssachen in Bezug auf die amtliche Publikation vom 2. Februar 2018 der definitiven Wahlvorschläge und der Wahlanordnung des Gemeinderates und der Primarschulpflege der Erneuerungswahlen vom 15. April 2018. Im Zusammenhang mit einem Rekurs in Stimmrechtssachen hat der Bezirksrat mit Beschluss vom 22. Februar 2018 den Gemeinderat angewiesen, die amtliche Publikation vom 2. Februar 2018 der definitiven Wahlvorschläge und der Wahlanordnung des Gemeinderates und der Primarschulpflege der Erneuerungswahlen vom 15. April 2018 zu berichtigen: Beim Kandidaten für den Gemeinderat Christopher «Chris» Nokes und der Kandidatin für die Primarschulpflege/das Präsidium der Primarschulpflege Maria «Jimena» Paluch wurden jeweils die Rufnamen auf der amtlichen Publikation vom 2. Februar 2018 nicht aufgeführt. Ebenfalls wurde bei den Kandidaten für den Gemeinderat anzeige

Christopher «Chris» Nokes und Iris Spiess sowie bei der Kandidatin für die Primarschulpflege/das Präsidium der Primarschulpflege Maria «Jimena» Paluch die Kurzbezeichnung «Engagierte Einwohner Stallikon» nicht erwähnt. Beides wurde in der neuen Publikation korrigiert. Mangels Relevanz wurde auch der Satz, dass Maria «Jimena» Paluch ihre Kandidatur als Gemeinderätin zurückgezogen hat, entfernt. Des Weiteren wurde in der Publikation zu Unrecht darauf hingewiesen, dass die als Präsidentin der Primarschulpflege vorgeschlagene Valérie Battiston sich für den Gemeinderat zur Wahl stellt und als vom Gemeinderat abgeordnete Schulvorsteherin von Amtes wegen auch Mitglied der Primarschulpflege wäre. Nachdem der Bezirksrat entschieden hat, dass die Konstellation der gleichzeitigen Kandidatur für den Gemeinderat als auch für das Präsidium der Primarschulpflege bei einer gleichzeitigen sowie auch bei getrennten Wahlen des Gemeinderates und der Primarschulpflege gegen übergeordnetes Recht verstösst, hat Valérie Battiston ihre Kandidatur für das Präsidium der Primarschulpflege innert der vom Bezirksrat anberaumten Nachfrist zurückgezogen. Der erwähnte Satz wurde durch den Gemeinderat entfernt. Es wird auf die korrigierte amtliche Publikation in dieser Ausgabe und auf www.stallikon.ch verwiesen. Diese ersetzt die Publikation vom 2. Februar 2018 in Bezug auf die definitiven

men immer wichtiger werden». Unterstützt werden die Tage der Sonne Knonauer Amt vom sses, WWF und der Standortförderung Knonauer Amt. Peter Ackermann hofft, auch in diesem Jahr wieder verschiedene Gemeinden des Bezirks, insbesondere diejenigen mit Energiestadt-Label, ins Boot zu holen.

Neue Redaktorin beim «Anzeiger»

Livia Häberling ist seit einem Monat dabei «Was mich interessiert, sind die Menschen», erklärt die Obfelderin, «was sie antreibt, was sie beschäftigt.» Im Lokaljournalismus hat sie nun das passende Betätigungsfeld gefunden. Seit einem Monat bringt sie sich beim «Anzeiger» bereits ein, bereichert mit ihren Themenideen und ihrem Stil. Redaktion und Verlag heissen sie herzlich willkommen. (tst.)

Wahlvorschläge und die Wahlanordnung des Gemeinderates und der Primarschulpflege der Erneuerungswahlen vom 15. April 2018.

Stille Wahlen der Bau- und Planungskommission sowie von vier Mitgliedern und der Präsidentin der RPK Nachdem die Voraussetzungen für eine Stille Wahl erfüllt sind, wird der Gemeinderat die vier Mitglieder der Bau- und Planungskommission sowie die vier Mitglieder und die Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission (RPK) in stiller Wahl als gewählt erklären. Die Beschlüsse werden amtlich publiziert. Für das 5. Mitglied der Rechnungsprüfungskommission wird am 15. April 2018 die Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt.

Anmeldung Häckseldienst Am 9./10. April 2018 findet die frühjährliche Häckselaktion statt. Der Flyer für die Anmeldung wird wiederum in der Frühlingsausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» integriert; es erfolgt kein separater Flyer-Versand. Anmeldungen können auch per E-Mail an kanzlei@stallikon.ch eingereicht werden (Betreffzeile: «Häckselaktion»). Die Daten der Häckselaktionen im Frühjahr und im Herbst sind im Abfallkalender aufgeführt. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

Besonderes Augenmerk richtet Peter Ackermann auf die Schulen: «Ihnen bietet sich der 8. Juni an, um den Schülerinnen und Schülern Einblick in Zukunftstechnologien zu vermitteln. Die 60 Elektrofahrzeuge der Wave Trophy werden etwa um 16.15 Uhr in Affoltern eintreffen. Am Nachmittag könnten Schulklassen an Energieaktivitäten teilnehmen. Gesucht werden Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Klassen diese Chance nutzen möchten.» Wer will, kann das Programm 2017 auf www.tagedersonne-knonaueramt.ch nochmals Revue passieren lassen und für 2018 einen eigenen Anlass anmelden. Das Fazit von Peter Ackermann: «Nach dem unerwartet grossen Interesse im Vorjahr bauen wir das Erfolgsmodell ‹Tage der Sonne› 2018 noch aus.»

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Livia Häberling, Redaktorin. (Bild zvg.)

Die Obfelderin Livia Häberling bereichert das Redaktionsteam der Weiss Medien AG seit Anfang Februar. Zum Lokaljournalismus gebracht haben sie ihr Interesse an Menschen und die Freude am Schreiben. Ihr Interesse für den Journalismus hat Livia Häberling schon in der Schulzeit in Obfelden entdeckt. Während ihre Klassenkameradinnen und -kameraden beim Coiffeur, Schreiner oder Tierarzt schnupperten, zog es sie bereits im Frühling 2006 für einen Tag auf die «Anzeiger»-Redaktion. Nach dem KV studierte Livia Häberling Unternehmenskommunikation, merkte aber schon bald, dass ihr diese Art zu schreiben weniger liegt. Sie wollte näher dran sein an den Leuten, näher dran an dem, was passiert:


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Bezirk Affoltern ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Freitag, 2. März 2018

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Vision Gesundheitszentrum Affoltern Ineffizienz durch veraltete Infrastruktur

Abzüge Unser Sohn nimmt seit letztem Sommer regelmässig Nachhilfeunterricht, und unsere Tochter war dieses Jahr in einem Skilager. Wo können wir die uns in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten in der Steuererklärung abziehen? Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten von (minderjährigen) Kindern, welche bei den Eltern anfallen, werden steuerlich durch den Kinderabzug (Ziffer 24.1 der Steuererklärung) und den zusätzlichen Versicherungsabzug (Ziffer 15) berücksichtigt. Darüber hinausgehende Kosten gelten als nicht abzugsfähige private Lebenshaltungskosten (Sportkurse, Ferienlager, Spielgruppen, Nachhilfestunden, Sprachschulen, etc.). Welche Pauschalen können bei krankheits- und behinderungsbedingten Kosten geltend gemacht werden? Als Krankheitskosten (Steuererklärung Ziffer 22.1, nach Abzug des Selbstbehalts von 5% des Nettoeinkommens) können lediglich die Mehrkosten aufgrund einer andauernden, lebensnotwendigen Diät (z.B. bei Zöliakie) als Pauschale (Fr. 2500) geltend gemacht werden. Als behinderungsbedingte Kosten (Steuererklärung Ziffer 16.4) sind folgende Pauschalen möglich: Bezüger einer Hilflosenentschädigung leichten Grades: 2500 Franken; Bezüger einer Hilflosenentschädigung mittleren Grades: 5000 Franken; Bezüger einer Hilflosenentschädigung schweren Grades: 7500 Franken; Gehörlose: 2500 Franken; Nierenkranke, die sich einer Dialyse unterziehen müssen: 2500 Franken. Weitere Pauschalabzüge für krankheits- oder behinderungsbedingte Kosten sind nicht vorgesehen. Insbesondere kann kein Pauschalabzug geltend gemacht werden für Diabetes, Sehstörungen oder Schwerhörigkeit. Können die Krankheitskosten beider Ehegatten auf dem gleichen Hilfsblatt eingetragen werden? Ja, auf dem Hilfsblatt besteht die Möglichkeit, die Kosten für drei Personen geltend zu machen. Von den Kosten ist der Selbstbehalt von 5 % des Nettoeinkommens abzuziehen. Quelle: Steueramt FAQ.

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Spitaldirektor Michael Buik informiert auf dem Rundgang über die komplizierte Situation am Spital Affoltern durch Verteilung des Betriebs auf neun verschiedene Gebäude. (Bild Marianne Voss)

Auf einem Rundgang im und ums Spital Affoltern zusammen mit Direktor Michael Buik wird klar, dass hier Neues entstehen muss. An zwei weiteren Daten sind alle Interessierten eingeladen, sich vor Ort ein Bild und Gedanken zu machen über die Zukunft des Spitals. ................................................... von marianne voss «Ich habe nun eingesehen, dass ein Neubau nötig ist», betonte eine Teilnehmerin ganz spontan beim Abschluss des Rundgangs. An diesem Nachmittag ging es für einmal nicht um all die leidigen Themen rund ums Spital Affoltern, die seit Jahren Schlagzeilen machen. Es ging um Informationen zum hochprofessionellen Betrieb und um einen Blick in die Zukunft. «In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse haben wir uns entschieden, der Bevölkerung Informationen aus erster Hand anzubieten», erklärte Spitaldirektor Michale Buik zu Beginn

des Rundgangs, den er zusammen mit Martin Jegge, Leiter Immobilien und Infrastruktur, leitete. Nur kurz ging er auf die geplante Auflösung des Zweckverbands ein, die zurzeit durch einen Stimmrechtsrekurs blockiert ist (der «Anzeiger» berichtete darüber). «Wir sind daran, für die Zukunft des Spitals neue Formen zu erarbeiten. Und dafür ist die Struktur eines Zweckverbands nicht mehr geeignet.» Man hoffe ganz fest, dass die Auflösung an der Urnenabstimmung vom 23. September entschieden werden könne. Während des folgenden Rundgangs durch Gänge und Räume sowie rund ums ganze weitläufige Areal sprach der Direktor dann nicht mehr von diesem aktuellen Bremsmanöver, sondern von der Zukunftsvision eines Gesundheitszentrums Affoltern mit Akutspital und Langzeitpflege.

Veraltete Gebäudehülle «Mit der heutigen Infrastruktur sind wir dafür aber nicht fit.» Um dies zu veranschaulichen zeigte er auf, dass das Spital Affoltern aktuell auf neun Gebäude verteilt ist und über einen

Haupteingang sowie − sage und schreibe − 29 Nebeneingänge verfügt. In einem nicht freien Patientenzimmer im Hauptgebäude erklärte er weiter, dass in vielen Zimmern keine Nasszellen vorhanden seien. «WC und Dusche auf dem Gang, das entspricht nicht mehr dem heutigen Standard.» Das Spital Affoltern ist eine altehrwürdige Dame. Ihr ältester Teil stammt aus dem Jahr 1903. «Keine Angst», meinte Michael Buik humorvoll. Unsere Geräte und OP-Einrichtungen stammen nicht mehr aus jener Zeit, sondern sind auf dem höchsten technischen Stand. Die Funktionalität und Professionalität unseres Spitals sind sehr gut, die Hülle jedoch ist veraltet.» Man habe abgeklärt, ob ein Umbau am Bestehenden möglich wäre, doch dies habe sich als mehrfach teurer erwiesen als ein Neubau. Zurzeit bestehe ein Investitionsstau von rund 54 Millionen Franken. Für ein Gesundheitszentrum Affoltern stelle man sich ein neues Gebäude vor am Platz, wo heute das Haus Lindenberg stehe. «Wir streben ein grosses Gebäude an, in welchem auf den Etagen die verschiedenen Angebo-

te eingerichtet sind.» Das würde die Wege wesentlich verkürzen und die Effizienz steigern. Und natürlich brauche es auch dringend eine gute Busverbindung zum Spital.

Wichtig für die Region Weitere Argumente für ein umfassendes, neues Gesundheitszentrum ist für den Direktor das immer noch wachsende Säuliamt. «In einer Region mit 60 000 Einwohnenden gehört ein Spital ebenso dazu wie eine Schule, ein ÖV-System oder Einkaufsmöglichkeiten.» Zudem sei das Spital mit 700 Mitarbeitenden der grösste Arbeitgeber im Bezirk und habe durch den Bezug von regionalen Produkten auch eine Bedeutung für die regionale Wirtschaft. Zum Schluss gab er den am Rundgang Beteiligten mit auf den Weg: Als Stimmberechtigter stelle sich letztendlich nur die Frage: «Will ich ein Spital in Affoltern? Ja oder Nein?» Weitere Rundgänge durchs Spital am 22. März und 15. Mai, jeweils um 19 Uhr. Anmelden unter marketing@spitalaffoltern.ch oder Telefon 044 714 26 68.


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Bezirk Affoltern

ratgeber suchtprävention

«Singen ist eine Leidenschaft!»

Anja Sijka, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon www.supad.ch.

Hinschauen und handeln Aggressionen, Schulverweigerung, aber auch Rückzug oder ungepflegtes Erscheinen bei Schülerinnen und Schülern: Oft sind solche Entwicklungen Hinweise auf schwierige Lebenssituationen, in welchen sich Kinder und Jugendliche befinden. Schulen stehen immer wieder vor der grossen Herausforderung, in solchen Situationen richtig zu reagieren. Ein Früherkennungsund Frühinterventionskonzept bietet Sicherheit. Es gibt Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, die kaum wahrgenommen werden: Ein Mädchen, welches sehr fröhlich scheint und immer öfter den Clown spielt, oder ein Junge, welcher immer ruhiger wird. Solche Veränderungen im Verhalten können bei einer Lehrperson ein ungutes Bauchgefühl hinterlassen – aber was tun? Deutlicher werden Alarmzeichen, wie wiederholtes Schwänzen, plötzlich starker Leistungsabfall, vermehrtes aggressives Verhalten, wahrgenommen und verlangen eine Reaktion der Schule. Aber welche ist angemessen? Ab wann braucht es ein Elterngespräch? Wann wird die Schulleitung beigezogen? Hinter solchen Verhaltensweisen, egal ob laut und provozierend oder nur leise, steckt kaum eine böse Absicht eines Kindes oder Jugendlichen, sondern oft eine schwierige Lebenssituation und grosse Not.

Ein Engagement, das sich lohnt Es ist daher sehr wichtig, dass Schulen problematische Auffälligkeiten, Entwicklungen oder Belastungsfaktoren möglichst früh erkennen und Schülerinnen und Schüler die nötige Unterstützung erhalten. Die Sensibilisierung für Auffälligkeiten, geklärte Verantwortlichkeiten oder geregelte Gesprächsabläufe entwickeln sich nicht von alleine. Die Erarbeitung solcher Strukturen und Instrumente bedeutet ein grosses Engagement und die Verbindlichkeit einer ganzen Schule. Ein Engagement, welches sich auf alle Fälle lohnt. Ein Konzept zu Früherkennung und Frühintervention wirkt entlastend. Es bietet Schulen Sicherheit und ein abgestimmtes Vorgehen in den verschiedenen Situationen und bezieht Bezugspersonen mit ein. Der Prozess fördert eine professionelle Haltung, schafft Klarheit in einem koordinierten Vorgehen und gibt Lehrpersonen Sicherheit in den verschiedenen schwierigen Situationen. Die Schülerinnen und Schüler spüren, dass die ganze Schule an einem Strick zieht, und erhalten Unterstützung in schwierigen Situationen. So kann ein förderndes und gesundes Schulklima entstehen, welches allen zugutekommt und in welchem sich Lernende gut entwickeln können. Die Suchtpräventionsstelle Affoltern und Dietikon begleitet solche Prozesse abgestimmt auf die Ausgangslage und Bedürfnisse einer Schule. Sie bietet Workshops und Weiterbildungen zu den verschiedenen Themen und Unterstützung bis hin zu der gemeinsamen Ausarbeitung eines Handlungsleitfadens an.

Freitag, 2. März 2018

Interview mit Maja Fluri, Leiterin des Cäcilienvereins und des Chors «Voci Allegre» Ein wichtiges Ausdruckmittel für die menschliche Stimme ist das Singen. Was Singen bedeuten und bewirken kann, verrät Maja Fluri, Leiterin des Cäcilienvereins Affoltern und Gründerin und Leiterin des Chors «Voci Allegre» in Stallikon. Maja Fluri, macht Singen glücklich? Maja Fluri: Auf jeden Fall. Singen macht nicht nur glücklich, Singen befreit. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Sänger nach einer Chorprobe deutlich mehr Glückshormone ausstossen als vor der Probe, dass Singen das Immunsystem stärkt und das Selbstvertrauen fördert. Singen bringt Leute nicht nur in Schwingung, sondern auch in Stimmung. Kurz gesagt: Singen ist eine Leidenschaft. Eignet sich jede Stimme zum Singen? Eine Stimme kann man natürlich gezielt ausbilden und fördern. Viele entdecken ihre «richtige» Stimme erst, wenn sie einige Gesangsstunden genommen haben. Die Stimme klingt nämlich erst dann schön, wenn sie in den körpereigenen Resonanzräumen schwingen kann. Vorher denken die Leute meistens, dass sie zum Beispiel keine Höhe, wenig Volumen oder einen kurzen Atem hätten. Aber das stimmt meistens nicht, man kann vieles trainieren. Wichtig ist allerdings, dass man die richtige Technik lernt und die Stimme nie forciert. Wo wird in der Schweiz gesungen? Vielleicht unter der Dusche? (Sie lacht.) So genau weiss ich das zwar auch wieder nicht. In der Öffentlichkeit höre ich selten jemanden singen. In der Schweiz sind aber Chöre und das damit verbundene Chorleben sehr beliebt. Fast jedes Dorf hat einen eigenen Chor. Dabei spielen auch die sozialen Elemente eine wichtige Rolle. Was bringt Leute dazu, in einem Chor mitzusingen und regelmässig die Proben zu besuchen? Die Freude am Singen und an der Musik allgemein, das Vergnügen, mit andern mehrstimmig zu musizieren sowie die Herausforderung, gemeinsam etwas Schönes zu schaffen. Ausserdem lernt man Gleichgesinnte kennen und hat viel Spass zusammen. ...............................................................

«Im Cäcilienverein haben die meisten Sänger schon sehr viel Chorerfahrung.» ............................................................... Sie haben 2015 den Chor «Voci Allegre» in Stallikon gegründet und sind seit 2016 Dirigentin des Cäcilienvereins Affoltern. Wie kommt es, dass eine international tätige Chorleiterin und gefragte Sopranistin in Stallikon und Affoltern landet? Das hat sich einfach so ergeben, weil ich mich 2015 nach vielen Jahren Berlin und Wien in der Umgebung Zürich niederlassen wollte. Durch Zufall erfuhr ich, dass das Zentrum Kafimüli in Stallikon, welches damals kurz vor der Eröffnung war, einen geeigneten Raum mit Klavier vermietete. Der Gründung des Chors stand also nichts mehr im Wege. Und wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Cäcilienverein in Affoltern? An Ostern 2016 führte der Cäcilienverein Affoltern Mozarts Krönungsmesse auf. Ich war als Solistin engagiert und half bei einem Chorwochenende, dieses Werk einzustudieren. Da kam mir zu Ohren, dass die Stelle des Chorleiters frei würde, und so bewarb ich mich. Allerdings folgte danach ein strenges Auswahlverfahren mit mehreren Interviews und einem Vordiri-

Maja Fluri (vorne), hier mit dem Cäcilienverein Affoltern. (Bild zvg.) gat. Zum Glück erfuhr ich erst später, dass ich fast 30 Mitbewerber hatte! Der Cäcilienverein ist ein sehr engagierter Chor: Wir singen an Ostern, Pfingsten und Weihnachten Messen mit Orchester und Solisten. Nebst den Hochfesten treten wir auch bei weiteren Gottesdiensten auf. Alle zwei Jahre singen wir zusätzlich ein Konzert mit einem weltlichen Programm. Dieses Jahr haben wir das Thema «Romantische Chormusik» mit Kompositionen von Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn und Johannes Brahms. Für Ostern ist die Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart geplant und an Pfingsten eine Messe von Giovanni Battista Casali. So singen wir Werke von Barock über Klassik bis zur Romantik. Bei all diesen Werken ist es auch möglich, projektmässig als Gastsänger mitzusingen. Der Cäcilienverein ist eine sehr aufgeschlossene Gruppe, die nebst dem Chorgesang auch die Geselligkeit pflegt, wie Chorreisen, den jährlichen «Chlaushock», Grillfeste. Die meisten Sänger sind schon jahrzehntelang in diesem Chor und haben im Chorgesang sehr viel Erfahrung. Beim Stalliker Chor ist das ein bisschen anders. «Voci Allegre» ist ein kleiner, feiner Laienchor, der auch für Anfänger geeignet ist. Momentan haben wir um die 15 Sänger aus der ganzen Region, die sich jeweils am Dienstagabend in der Kafimüli zur Probe treffen. Leider sind die Männer noch etwas in der Minderzahl. Wir würden uns über männliche Verstärkung und ein paar zusätzliche Mitglieder sehr freuen. Alles was man mitbringen muss, ist die Freude am Gesang. Wir singen, was uns Spass macht: Von Kanons über Volkslieder bis hin zu Songs aus dem Filmmusik- und Musicalbereich. Jetzt gerade machen wir ein Programm mit Liedern aus aller Welt auf Russisch, Hebräisch, Schwedisch und gar Japanisch. Mit beiden Chören arbeite ich sehr gerne. Nebst der Freude am Gesang und an der Musik möchte ich den Leuten auch im Bereich Atemtechnik und Stimmbildung mein Wissen weitergeben. So beginnen meine Proben immer mit einigen Lockerungs- und Atmungsübungen. Nach einigen Stimmübungen, die sowohl zum Einsingen

gut sind, als auch die Gesangstechnik weiterbringen, studieren wir dann die Lieder und Werke ein. ...............................................................

«Voci Allegre ist ein kleiner, feiner Laienchor, der auch für Anfänger geeignet ist.» ............................................................... Sie sind eine sehr beschäftigte Person. Neben den beiden Chören im Amt, Klavierund Gesangsunterricht in Stallikon, gibt es eine ganze Reihe von Projekten, die Sie bearbeiten oder planen. Mein Terminkalender ist tatsächlich ziemlich voll. Nebst Konzerten, für die ich als Sopranistin angefragt werde, gebe ich auch Liederabende, die ich selbst moderiere. Ich habe viele Ideen, die ich dann auch umsetze. So habe ich in Berlin 2010 den Kunstsalon «Maja & Friends» gegründet, bei dem Musik, bildende Kunst und Literatur zusammengeführt werden und sich Musiker, Schauspieler, Autoren, Regisseure, Maler, Bildhauer etc. präsentieren. Inzwischen habe ich schon mehr als 50 solcher Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, in Berlin, Wien, Süddeutschland, bei Basel und Luzern. Seit letztem Jahr findet der Salon Maja & Friends auch in Zürich statt. Die nächste Veranstaltung ist am 25. März um 17 Uhr im Zunfthaus zur Waag. Das Thema ist «Fabelwesen in der Muanzeige

sik, Literatur, bildenden Kunst», und ich freue mich schon sehr darauf. Interview: Marianne Egli Nächster Auftritt des Cäcilienchors unter Leitung von Maja Fluri: Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr, kath. Kirche, Affoltern. www. caecilienverein-affoltern.ch.

persönlich Sopranistin und Chorleiterin Maja Fluri studierte in Basel Chorleitung und in den Niederlanden Gesang und Klavier und setzte ihr Gesangsstudium dann in Berlin fort. Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Hamburg, ans Théâtre National de Luxemburg, ans Konzerthaus und die Philharmonie Berlin, das Gewandhaus Leipzig und an den Gasteig München. Die Sopranistin trat in mehr als zehn Ländern auf, u.a. mit den Berliner Symphonikern und dem Pariser Kammerorchester. Als Dirigentin leitete sie zahlreiche Chöre. Mit ihrem interessanten Salon Maja & Friends, den sie 2010 in Berlin ins Leben rief, führt die Sopranistin die Kunstformen Musik, bildende Kunst und Literatur zusammen. Weitere Infos unter: www.majafluri.com


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. März 2018

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«Ende Februar wären vergleichbare Stürme verheerender gewesen» Die Winterstürme haben gezeigt: Ohne Holzschnitzel-Wärmeverbunde hätte die Forstwirtschaft ein Problem Klimaakzentuierung, Stürme und Hirsch setzen den Wäldern im Knonauer Amt stark zu. Ohne Holzschnitzel-Wärmeverbunde und ihre Kundschaft hätten die Waldbewirtschafter ein Problem, denn die Wärmeverbunde verwerten jenes Holz, dass weder für die Bau- noch die Möbelwirtschaft interessant ist – noch haben mehrere Wärmeverbunde Anschlusspotenzial. ................................................... von salomon schneider Die regionale Nutzung von Holz ist eine der umweltfreundlichsten Ressourcennutzungen überhaupt. «Wir verbrauchen nur etwa drei Prozent graue Energie – darin sind Fällen, Aufrüsten, Transport zur Anlage, Anlage- und Leitungsbau zu den Wärmenutzern inbegriffen. Heizöl verbraucht 12 Prozent graue Energie», erläutert Walter Rost von der Holzenergie AG in Affoltern (HEA).

Stabile Preise für Erzeuger und Kundschaft Die Preise für Holzschnitzel sind grundsätzlich stabiler als jene für Nutzholz. Andrea Stalder, CEO der Renercon AG, die in Bonstetten, Hedingen und Knonau HolzschnitzelWärmeverbunde betreibt, erläutert: «Wir haben langjährige Verträge mit der Interessengemeinschaft Energieholz Knonauer Amt, der alle Forstreviere im Knonauer Amt angehören. Die Preise sind über Jahre angebunden, so profitieren sowohl wir als auch unsere Kundschaft von planbaren Preisen. Signifikante Schwankungen wird es durch das grössere Holzangebot deshalb nicht geben. Unsere Preise sind eher an die allgemeine Teuerung gekoppelt. Da die Löhne von Forstwarten, Forstarbeitern und Anlagewarten sowie der Anlageunterhalt den grossen Teil des Energiepreises ausmachen.»

Borkenkäfer liebt Sturmholz Seit Monaten laufen die Aufräumarbeiten wegen der Stürme auf Hochtouren. Momentan ist das Befahren des Waldbodens unbedenklich, da er gefroren ist und die schweren Waldarbeitsmaschinen den Boden nicht verdichten. Auch die Waldwege werden geschont, wenn während des Frostes gearbeitet werden kann. Trotzdem

konnten die Förster und Holzkorporationen nicht auf den Frost warten, denn bis Mitte April sollten die Sturmschäden aufgeräumt sein. «Im Frühling, wenn die Temperaturen gegen 15 Grad Celsius steigen, beginnen die Borkenkäfer zu fliegen. Wenn dann noch grossflächig Sturmholz in den Wäldern liegt, fressen sie sich in die Rinde der schutzlosen Bäume und vermehren sich exponentiell. Gesunde Bäume können sich gegen den Borkenkäfer wehren, doch nur bis zu einem bestimmten Grad. Wenn gesunde Bäume von tausenden Borkenkäfern angegriffen werden, gehen auch sie zugrunde. Es ist deshalb essenziell für einen gesunden Nutzwald, dass bereits die erste Borkenkäfer-Generation des Jahres in aufgeräumten Wäldern fliegt», erläutert der Affoltemer Förster Ueli Müller.

Sturmholz heizt bereits ganze Dorfteile Obwohl die Sturmschäden für die Forstwirtschaft erhebliche Verluste bedeuten, hätte es viel schlimmer kommen können. «Anfang Januar war in den Forstrevieren erst ein kleiner Teil der geplanten Jahresnutzung geschlagen. Anstatt die beabsichtigten Bäume zu schlagen, ernten wir nun das Sturmholz. Würden jetzt vergleichbare Stürme kommen, wäre die Jahresnutzung bereits geschlagen und das durch die Stürme umgeworfene Holz würde noch zur bisherigen Nutzung dazukommen. Zudem hätten wir viel weniger Zeit für die Aufräumarbeiten und die Böden wären nicht mehr gefroren», zeigt sich Ueli Müller erleichtert. Mit der momentanen Kälte laufen die Öfen der Schnitzel-Heizverbunde auf Hochtouren. Ein kleiner Teil des Sturmholzes kann also direkt verwertet werden.

Schnitzelöfen benötigen feuchtes Holz Trotz der momentanen Kälte werden jedoch einige Holzbeigen bis zum kommenden Herbst in den Wäldern liegen bleiben. Denn die Holzschnitzelanlagen haben nur sehr beschränkte Lagerkapazitäten, da sie Frischholz verbrennen, bei der HEA beispielsweise mit einem Wasseranteil von 30 bis 60 Prozent. Was nicht diesen Winter verheizt oder als Nutzholz verwertet wird, wird aufgeschichtet und an einem möglichst schattigen Ort im Wald gelagert. «Ein Kubikmeter Stammholz ergibt etwa drei Kubikmeter Schnitzel – um die gesamten Holz-

Hunderte Rottannen wurden durch den Sturm Burglind mitsamt Wurzelstock gefällt.

Auch jüngere Tannen wurden wie Zündhölzer umgeknickt oder entwurzelt. (Bilder Salomon Schneider) mengen aufnehmen zu können, würden wir riesige Silos benötigen und hätten ausserdem noch Probleme mit der Gärung der frischen Holzschnitzel. Wir werden die überzähligen Stämme also im kommenden Herbst häckseln. Dann sind die Stämme jedoch angetrocknet und wir müssen entweder Wasser zuführen oder die alten Stämme mit Frischholz mischen, da die modernen Schnitzelöfen nur bei frischem, feuchtem Holz optimal funktionieren», erläutert Walter Rost.

Wälder im Knonauer Amt von verschiedenen Seiten in Bedrängnis Auf die Wälder im Knonauer Amt kommen in den kommenden Jahren zahlreiche Herausforderungen zu. Vermehrte Trockenperioden setzen insbesondere im Reusstal – wo die Böden kiesig und deshalb durchlässiger sind – den Rottannen und Douglasien zu. Diese sind Flachwurzler und deshalb sowohl wenig Sturm als auch trockenheitsresistent. Gleichzeitig sind sie aber schnell wachsende Sorten, die von der Holzwirtschaft viel stärker nachgefragt werden als die resistenteren Buchen. Tannen sind zudem bei anzeige

Der Affoltemer Förster Ueli Müller (links) und Walter Rost von der Holzenergie Affoltern AG vor aufgerüstetem Sturmholz.

Rehen und Hirschen für das abfegen des Bastes an den Hörnern sehr beliebt und das Rotwild ernährt sich gerne von den jungen Trieben. Es ist deshalb unklar, wie lange Förster und Waldbesitzer im Knonauer Amt noch Tannen hegen und pflegen. Nachhaltige Wirtschaft heisst unter anderem auch regionale Wirtschaft. Forstwirtschaft, Jagdverwaltung, Umweltverbände und Politik werden sich bald zusammensetzen müssen, wenn das fragile Gleichgewicht in den Zürcher und insbesondere in den Säuliämtler Wäldern nachhaltig und zielgerichtet erhalten werden soll.


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Vermischtes

Fast 4000 Tonnen Esswaren verteilt

Für die Missionsschule in Adi Quala

Im vergangenen Jahr verteilte die Schweizer Tafel in zwölf Regionen 3993 Tonnen einwandfreie, überschüssige Lebensmittel – ein wichtiger Beitrag zur Linderung der Armut in der Schweiz. Früchte und Gemüse aller Art, Brot vom Vortag, manchmal Milchprodukte – die Schweizer Tafel verteilt täglich überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel aus dem Detailhandel. Zu den Spendern gehört etwa die Bäckerei Betschart, Bonstetten. Beliefert werden in Affoltern das MNA-Zentrum Lilienberg für unbegleitete minderjährige Asylsuchende sowie der Verein GsE (Gemeinsam statt Einsam). 3 992 879 Kilogramm Lebensmittel gab die Schweizer Tafel im letzten Jahr gratis weiter an soziale Institutionen, die sich um armutsbetroffene Menschen kümmern. Dabei handelt es sich mengenmässig um einen leichten Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang bezieht sich in erster Linie auf Palettenware, das ist die Ware aus der Lebensmittelindustrie. Die Menge eingesammelter Ware aus dem Detailhandel ist dagegen kaum zurückgegangen.

Food Bridge: ein voller Erfolg Erstmals lässt sich eine Jahresbilanz von der webbasierten Spendendatenbank für Lebensmittel ziehen. Akteure aus Produktion und Industrie haben insgesamt 195 Tonnen Lebensmittel auf der Food Bridge angeboten, davon haben Hilfsorganisationen 163 Tonnen bezogen und verteilt. Die Food Bridge ist die erste webbasierte Spendendatenbank für Lebensmittel in der Schweiz. Sie funktioniert wie eine Börse: Akteure aus der Lebensmittelindustrie und der Lebensmittelproduktion können ihre Angebote an überschüssiger Ware schnell und einfach online stellen. Sobald ein Angebot auf der Food Bridge erfasst ist, werden die beteiligten Hilfsorganisationen automatisch darüber informiert. Sie holen die Ware direkt beim Anbieter ab und verteilen sie gratis an armutsbetroffene Menschen. «Die Zahlen 2017 zeigen: Die Food Bridge ist erfolgreich, wie wir es aus anderen Ländern kennen. Ein bisschen stolz sind wir darum schon, dass wir die Food Bridge initiiert haben», sagt Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der Schweizer Tafel.

Freitag, 2. März 2018

Der eritreische Liedermacher Daniel Habte war zu Gast in Rossau Musik und seine spannende Lebensgeschichte – damit hat der eritreische Pastor und Liedermacher Daniel Habte am 21. Februar im «Güetli» ein grosses Publikum in seinen Bann gezogen. In jungen Jahren verlor Daniel Habte seine Eltern, Grosseltern und einen älteren Bruder und wuchs im Internat der Mission am Nil in Adi Quala, Eritrea, auf. Er denkt noch gerne an diese Zeit zurück. Nach der Schule bildete er sich zum Krankenpfleger aus und arbeitete sieben Jahre in diesem Beruf. Danach fühlte er sich zum Pfarrer berufen. Als er 1997 in den Militärdienst eingezogen wurde, floh er mit seiner Frau und der kleinen Tochter aus dem Land. Der Krieg hatte das

Pastor und Liedermacher: Daniel Habte. (Bild zvg.)

Notlagen überbrücken

Winterhilfe Bezirk Affoltern Das Inlandhilfswerk Winterhilfe setzt sich dafür ein, Not zu lindern bei Menschen und Familien, die in bescheidenen Verhältnissen leben oder durch unvorhergesehene Ereignisse in eine Notsituation geraten sind. Mit gezielten Unterstützungsleistungen hilft die Winterhilfe ausgewiesene vorübergehende Notlagen zu überbrücken. Diese umfassen Sachhilfen wie Betten, Kleider, Einkaufsgutscheine sowie finanzielle Beiträge. Die Winterhilfe springt dort ein, wo die öffentliche Sozialhilfe keine Leistungen erbringen oder wo durch eine gezielte Hilfe eine Sozialhilfeabhängigkeit vermieden werden kann. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Zentrum der Arbeit und der Zielsetzungen der Winterhilfe.

«Winterhilfe» – das ganze Jahr Der Name «Winterhilfe» stammt aus der Gründerzeit des konfessionell und politisch neutralen Hilfswerks während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Ziel war die Versorgung armutsbetroffener Menschen mit Kleidern und Grundnahrungsmitteln während der Winterzeit. Heute steht der Name Winterhilfe für ein Schweizer Inlandhilfswerk, welches sich das ganze Jahr armutsgefährdeter oder -betroffener Menschen und Familien annimmt. Die Spenden, die im Bezirk Affoltern gesammelt werden, kommen Menschen und Familien in der Region zu Gute. Die Winterhilfe ist Zewo-zertifiziert und arbeitet unter Einhaltung der Richtlinien für gemeinnützige, sammelnde Institutionen. (pd.) Weitere Infos unter www.winterhilfe.ch/zuerich.

Fantasia in Obfelden

Grossandrang bei der Kinderfasnacht

Brücke vom Überfluss zum Mangel In der reichen Schweiz sind 7 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen. Gleichzeitig landen pro Jahr 2 000 000 Tonnen Lebensmittel im Müll. Das ist absurd. Darum baut die Schweizer Tafel täglich an der Brücke vom Überfluss zum Mangel. Sie verteilt Essen an soziale Institutionen, die sich um armutsbetroffene oder benachteiligte Menschen kümmern. Essen, das weggeworfen würde. Die Schweizer Tafel tut aber noch mehr: Der Weg über die Brücke wird benutzt, um Menschen in schwierigen Situationen eine Aufgabe, eine Arbeit zu geben. Die Schweizer Tafel ist ein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt und hilft immer wieder Menschen, den Weg zurück in ein geregeltes Berufsleben zu finden. (pd.)

Eckdaten zur Schweizer Tafel – 3993 Tonnen Lebensmittel verteilte die Schweizer Tafel 2017. – Die verteilten Lebensmittel haben einen Wert von 26,1 Mio. Franken. – 163 Tonnen Lebensmittel sind 2017 über die neue Online-Spendendatenbank Food Bridge an verschiedenste Hilfsorganisationen gelangt. – 147 Palette Lebensmittel vermittelte die Schweizer Tafel an die Hilfsorganisation Tischlein deck dich.

Leben seines Vaters gekostet, deshalb wollte er nicht Teil davon werden. In England fand die Familie ein neues Zuhause, wo Daniel Habte heute als Pastor arbeitet. Daniel Habte verdankt der Missionsschule in Adi Quala sehr viel. Deshalb reiste er in die Schweiz, um mit Liedern – einige davon hat er selber komponiert – und seinem Lebensbericht für die Schule zu sammeln. Heute besuchen 1100 Schülerinnen und Schüler die seit 1963 bestehende und von 26 eritreischen Lehrpersonen geführte Schule, der ein Internat mit über 30 Kindern angegliedert ist. Wie Michael Böttiger von der Mission am Nil sagte, ist das Ziel der Schule, den Kindern eine solide schulische Ausbildung zu geben und ihnen die Möglichkeit zu geben, den christliche Glauben kennen zu lernen. (pd.)

Die Felseneggbahn übt den Notfall Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) wird vom 5. bis 9., vom 12. bis 16. und vom 19. bis 23. März eingestellt für die jährlich notwendigen Kontroll-, Revisions- und Unterhaltsarbeiten. Zudem findet eine grosse Rettungsübung statt. Auch dieses Jahr fallen bei der Felseneggbahn, deren Bergstation auf Stalliker Gemeindegebiet liegt, wieder umfangreiche Arbeiten an, sodass der Betrieb während dreier Wochen werktags eingestellt wird. An den dazwischen liegenden Wochenenden fährt die LAF fahrplanmässig. Die jährliche Revision umfasst unter anderem die Kontrolle und Wartung der Stütze, der Seile, der Kabinen, der Bremsen sowie sämtlicher anderer Bauteile. Bei der im letzten Jahr sanierten Talstation wird die Treppe ersetzt sowie der Ausgangsbereich neu asphaltiert. Zudem

stehen umfassende Reinigungsarbeiten an.

Einsatzübung mit verschiedenen Rettungsorganisationen Am Abend des 20. März findet eine Einsatzübung zusammen mit dem Rettungsdienst des See-Spitals Horgen, Schutz & Rettung Zürich, der Feuerwehr Adliswil, der Stadtpolizei Adliswil sowie der Kantonspolizei Zürich statt. Bei der korpsübergreifenden Übung werden vor allem das Zusammenspiel der einzelnen Rettungsorganisationen und die Kommunikation untereinander trainiert. Vom Samstag, 24. März, bis am Samstag, 27. Oktober, verkehrt die LAF dann wieder nach Sommerfahrplan jeweils von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt. (pd.) Infos zum Fahrplan: www.laf.ch oder www.zvv.ch.

Lautlos durch verschneite Märchenwälder

Ämtler Wanderer in der Mythenregion Eine Ämtler Wandergruppe fuhr mit der Bahn und dem Postauto in die Mythenregion und lief auf Schneeschuhen von Oberiberg bis zur Holzegg.

Die Kostümvielfalt zeigt sich auch bei der «Polonaise». (Bild zvg.)

Farbenfroh und kunstvoll dekoriert präsentierte sich der Singsaal Chilefeld am 24. Februar den zahlreich erschienenen Fasnächtlern. Schnell war der Saal gefüllt mit Feen, Prinzessinnen, Zauberern, Einhörner, schrägen Vögeln, Drachen, Meereswesen, Eisbären, Gruselgestalten und Fabelwesen. Mit fetziger Fasnachtsmusik marschierten die Güggel Gugger von Ottenbach ein. Zwischen Tanz und Spiel konnten Ansteckbuttons selber gestaltet und verziert werden. Der Zauberer Merlin teilte die Kinderschar in zwei Gruppen. Diese spielten mit beim Zauberbälle-Rennen, Filmmusik raten und Schattenbilder Rätsel. Am kunterbunten Pilzstand gab es weder Giftpilze noch Zauberwasser,

dafür feine Kuchen und Süssigkeiten in Hülle und Fülle. Beim Knusperhäuschen war der Andrang gross, um Snacks und Getränke zu holen. Vor eine schwierige Aufgabe gestellt waren die Jurymitglieder. Der Ideenreichtum zum Thema Fantasia der «Fasnächtler» kannte keine Grenzen. Bei der Maskenprämierung konnten Eiskönigin mit Eisbärengespann, Zauberer mit Wunderturm, Schneemann Olaf mit Anna und Elsa, Feuerdrache, Gespenst und eine Fantasieschachtel prämiert werden. Die glücklichen Gewinner durften jeweils einen Pokal entgegennehmen. Für das Elternteam Primar Obfelden: Philipp Schwendimann, Sascha Nafz, Debora Raimondi, Michael Moser, Sonja und Elishka.

Der markierte Schneeschuhpfad führte durch traumhafte Märchenwälder und das Naturschutzgebiet Ibergeregg zur Furggelen. In der Alpwirtschaft Furggelen gab es zur Stärkung eine feine Bündner Gerstensuppe. Nun ging der Weg bei eisigen Temperaturen nach Schindleneggen, Halbegg,

Müsliegg und Stäglerenegg bis zur Holzegg. Die ganze Wanderung prägten wunderbare Winterlandschaften mit verschneiten Tannen und Legföhren, gefrorenen Ästen und schneebedeckten Baumstämmen – eine wahre Freude für jeden Naturliebhaber. Der letzte Abschnitt führte von der Holzegg mit der Seilbahn nach Brunni im Alpthal und mit dem Postauto und der Bahn wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Gefrorene und schneebedeckte Tannenäste im Märchenwald. (Bild zvg.)


Forum

Nicht hinter der Partei verstecken Zum Thema Glaubwürdigkeit, Leserbrief vom 27. Februar. Die Art und Weise, wie in der Anonymität einer Partei im «Anzeiger» geschrieben wird, halte ich für äusserst fragwürdig. Die Möglichkeit, als Partei seine Wahlparolen zu verkünden sowie auf Veranstaltungen hinzuweisen, wird von gewissen Parteien und Vereinen, wie zum Beispiel von der SVP Bonstetten, missbraucht, um Kaffeeklatsch oder Gerüchte zu streuen. Die Diskussionsseite wirkt auf mich mehr und mehr wie ein Teil aus dem Gala-Magazin. Dabei frage ich mich, wie Informationen aus Gemeinderatssitzungen in einen SVP-Beitrag gelangen. Ich appelliere an die Aufrichtigkeit und Ehrenhaftigkeit, seinen Namen unter publizierte Texte zu schreiben und sich nicht hinter einem Parteienkürzel zu verstecken. Simon Vergés, Bonstetten

Hedingen blockt ab Seit über vier Jahren kämpfen in Hedingen diverse Komitees gegen den zunehmenden Verkehr, Abgasbelastungen, Lärm etc. Der Regierungsrat orderte die Gemeinde an, etwas zu tun. Es passiert aber gar nichts. Alle Varianten des Verkehrsplaners 2017 wurden verworfen. Seit vier Jahren ohne Verbesserung oder einen Versuch mit Verkehrsschildern etc. Alles nur Fehlanzeige. Seit Jahren beanstanden wir die über 40 Jahre alte Kanalisation. Es wurde immer fleissig gebaut, und immer weniger Wasser kann via Erdreich versickern. Franz Wipfli, Leiter Bau, Hedingen, hat mir bei einer Baubesprechung 2017 bestätigt, dass bei einem starken Regen die heutige Kanalisation das Wasser nicht schlucken könnte. Auf Anfrage über einen Katastrophenplan: Keine Antwort. Unsere Annahme: bei einem starken Regen (Klimaveränderung) könnte eine Flut im Unterdorf entstehen und Menschenleben gefährden. Da muss man sich schon fragen, ob dies nicht grosse Verstösse gegen die Menschenrechte sind. So bleibt am Schluss nur eine Anzeige beim Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Der Gemeindepräsident hat sein Amt nach vier Jahren zu Verfügung gestellt und tritt zurück, aus welchem Grund auch immer. Der Verantwortliche für Tiefbau und Sicherheit kandidiert nun für das Präsidentenamt. Das gibt uns zu denken. Georg Faoro, Hedingen

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Den Kandidierenden für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk bietet der «Anzeiger» Gelegenheit, sich vorzustellen – mit einem Text von maximal 1500 Zeichen plus einem Bild. Die Redaktion benötigt die Beiträge bis spätestens Ende März. (Red.)

Freitag, 2. März 2018

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ämtler kantonsräte meinen

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Das Spital Affoltern als Spielball der Juristen Die jährlich steigenden Gesundheitskosten sind in aller Munde. Die stationären Behandlungen machen mit 45 % den grössten Kostenblock des Gesundheitswesens aus. Dies ist auch der Grund, warum die Spitäler bei Bund und Kanton im Fokus stehen. «Ambulant vor stationär» ist einer der Lösungsvorschläge, um die Kosten zu senken, weil ambulante Eingriffe günstiger sind als stationäre. Da die Bettenauslastung der Spitäler im Kanton Zürich nur 75 % beträgt, bestehen deutliche Überkapazitäten und erhebliche Fixkosten, die nicht gedeckt sind. Der Trend «ambulant vor stationär» wird die Bettenauslastung noch mehr reduzieren, womit der Druck auf die Spitäler zusätzlich steigt. Im weiteren werden den Spitälern Mindestfallzahlen pro Operation zur Qualitätssteigerung auferlegt. Dies setzt den Spitälern noch mehr zu, insbesondere den kleineren. Gleichzeitig steht das Spital Affoltern am finanziellen Abgrund. Die Patientenzahlen sinken, das Einzugsgebiet ist klein (mehrheitlich nur die Stadt Affoltern), die Infrastruktur ist veraltet, und die Finanzergebnisse sind seit Jahren negativ. Die andauernden Auseinandersetzungen zwischen Spitallei-

tung, Betriebskommission («Verwaltungsrat»), Delegiertenversammlung und weiteren Kreisen sowie die Verpolitisierung des Spitals zeigen auf, dass das Konstrukt Zweckverband nicht dazu geeignet ist, einem Spital den notwendigen Spielraum zu gewähren. Den Spielraum, den es im Konkurrenzkampf mit anderen Spitälern um die Patienten benötigt.

gen hat aufschiebende Wirkung zuerkannt, womit der ganze Prozess zum erliegen kommt. Ein weiteres Indiz, dass der Zweckverband die notwendige Flexibilität, Innovation und die Lösungsfindung verhindert. Gewiss, die Betriebskommission hat mehrfach ungeschickt agiert und auch vorgesehene Verfahren (Einreichungstermine, Vernehmlassungen, etc.) nicht befolgt.

Im Dezember 2016 konnte dann endlich ein wichtiger Schritt gemacht werden, indem der Betriebskommission der Auftrag erteilt wurde, den Zweckverband aufzulösen und die Langzeitpflege und das Spital in geeignete Rechtsformen zu überführen. Die Betriebskommission hat sich an die Arbeit gemacht und eine Vorlage erarbeitet, die nun im Juni 2018 hätte der Bevölkerung vorgelegt werden sollen. Obwohl der Betrieb eines Spitals seit 2012 keine Gemeindeaufgabe mehr ist, soll die Bevölkerung über eine Beteiligung und über das Tragen der finanziellen Risiken entscheiden. Und nun wird es noch komplizierter. Ein Mitglied der Betriebskommission, das sich seit Jahren krankschreiben liess, hat beim Bezirksrat Rekurse gegen mehrere Delegiertenversammlungen eingereicht. Der Bezirksrat Andelfin-

Aber die Zeit drängt, denn sie arbeitet gegen das Spital. Die Defizite werden voraussichtlich grösser, und 2022 wird die neue Spitalliste in Kraft treten. Ob das Spital Affoltern dann noch berücksichtigt wird, ist wohl angesichts der aktuellen Situation fraglich. Anstatt den Prozess vorantreiben zu können und die Bevölkerung entscheiden zu lassen, übernehmen nun die Juristen. Es drängt sich die Frage auf, ob die Ressourcen am richtigen Ort eingesetzt werden. Erfahrungsgemäss sind es nicht die Juristen, die innovative Lösungen ermöglichen. So bleibt die Hoffnung, dass die Rekurse zurückgezogen oder schnellst möglich erledigt werden, damit man sich wieder auf die wahren Herausforderungen konzentrieren und für den Standort des Spitals die richtige Lösung gefunden werden kann.

Wenn man im Notfall zu einem Arzt weit ausserhalb des Bezirks muss Steuergelder sinnvoller verwenden, Leserbrief vom 20. Februar. Es stimmt mich bedenklich, dass Stellung genommen wird zu gesundheitspolitischen Themen, ohne den Sachverhalt abgeklärt zu haben, wie denn die umliegenden Spitäler ihre Neubauten finanziert haben. Die erwähnten umliegenden Spitäler wurden eben gerade nicht eigenständig (aus den Gewinnen) finanziert, wie der Leserbriefschreiber das vom Spital Affoltern verlangt: Der Neubau des Triemli wurde von der Stadt Zürich, der Limmattalspital-Neubau durch Fremdkapital, das Kantonsspital Zug aufgrund eines Volksentscheids 2003 durch den Kanton Zug und das Spital Muri wird von der Trägerschaft finanziert. Herr Hegetschweiler müsste wissen, dass die 10 bis 12 % Anteil der Fallkostenpauschalen, die für Investitionen gerech-

net werden, gerade reichen, um Investitionen und Anschaffungen des laufenden Betriebs zu decken, aber nirgendwo dafür genügen, um Neubauten zu bezahlen. Bei allen Spitälern muss die Trägerschaft (also letztlich das Volk) aus politischen Gründen das Geld für die Finanzierung der grossen Investitionen sprechen. Auch zum Thema Hausarztversorgung scheint sich Herr Hegetschweiler nicht informiert zu haben: Jetzt schon müssen wir Hausärzte täglich Anfragen von Menschen ablehnen, die keinen Hausarzt haben und irgendwo «unterkommen» möchten. Wir können diese nicht aufnehmen, da unsere Praxis jetzt schon «aus allen Nähten platzt». Rund 25 % der Hausärzte im Kanton Zürich werden in den nächsten fünf Jahren das Pensionsalter erreichen, aber nur wenige ausgebildete Grundversorger rücken nach. Die

Hausärzte werden zwar nicht aus dem Bezirk wegziehen, aber die frei werdenden Praxen werden nicht mehr besetzt. Deshalb plant die Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (AGZ) auch, den hausärztlichen Notfalldienst bezirksübergreifend auszuweiten. Das bedeutet, dass man zukünftig – ohne ein eigenes Spital – für einen Notfall u.U. einen Arzt weit ausserhalb unseres Bezirks wird aufsuchen müssen. Die Aussage von Dr. Koller war daher im Gegensatz zu derjenigen von Herrn Hegetschweiler nicht absurd, sondern absolut korrekt. Dieser zukünftige Hausärztemangel ist das Resultat der bürgerlichen Sparpolitik mit der Beschränkung der Ausbildungsplätze in der Medizin: Zuviel Sparen muss man manchmal später teuer bezahlen … Dr. med. Eveline Breidenstein, Ottenbach

Gut versichert in die Auszeit Eine Weltreise, ein Sabbatical oder ein Sprachaufenthalt ist für viele ein Traum. Mit unseren Tipps sind Sie auch während Ihrer Auszeit richtig versichert. Weit weg von zu Hause, ferne Orte entdecken und einfach mal die Seele baumeln lassen – das wünschen sich viele. Damit Sie die Zeit im Ausland unbeschwert geniessen können, sollten Sie im Vorfeld sorgfältig Ihre Versicherungen prüfen. Denn auch wenn man nicht gerne daran denkt: unvorhergesehene Ereignisse können die Pläne durchkreuzen. Obligatorische Unfallversicherung Wenn Sie bei einem Arbeitgeber durchschnittlich mindestens acht Stunden pro Woche arbeiten, sind Sie weltweit gegen Nichtberufsunfälle nach UVG versichert. In einzelnen Ländern können die Kosten für Heilbehandlungen massiv höher sein als in der Schweiz. Sind Sie im Ausland auf eine Heilbehandlung angewiesen, erhalten Sie maximal den doppelten Betrag, der die Behandlung in der Schweiz kosten würde. Prüfen Sie deshalb den Abschluss einer Unfallzusatzversicherung – allenfalls sind Sie bereits über Ihren Arbeitgeber zusatzversichert. Abredeversicherung Beziehen Sie unbezahlten Urlaub oder haben Sie Ihre Stelle gekündigt, erlischt die obligatorische Unfallversicherung in der Regel 1 Monat nach Ihrem letzten Lohnanspruch. Mit einer Abredeversicherung können Sie den Unfallschutz Ihres bisherigen Arbeitgebers dann um maximal 6 Monate verlängern. Sie kommen damit in den vollen Genuss der Leistungen nach UVG. Bei längerer Abwesenheit müssen Sie die Unfallversicherung nach Ablauf der 6 Monate in die Krankenkasse einschliessen. Privathaftpflichtversicherung Ein Kratzer im Tisch des Apartments oder die geliehene Kamera geht zu Bruch – solche Missgeschicke passieren schnell. Ob Sie während Ihres Auslandaufenthaltes bei einer Gastfamilie oder in einem eigenen Apartment gegen die finanziellen Folgen solcher Schäden versichert sind, lassen Sie sich am besten von Ihrem Versicherungs- und Vorsorgeberater erklären. Kurz vor der Abreise Kontrollieren Sie rechtzeitig, ob alle offenen Prämienrechnungen bezahlt sind oder dass diese in Ihrer Abwesenheit bezahlt werden. Ansonsten riskieren Sie, dass Ihr Versicherungsschutz nicht mehr vollumfänglich greift. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Das öffentliche Leben in der Stadt Affoltern gestalten 3. Quartiergespräch der SP in Affoltern zum Thema Vereine – Jugend – Kultur. Wie soll das öffentliche Leben in der «Stadt Affoltern am Albis» gestaltet werden? Anlässlich des 3. Quartiergespräches am Donnerstag, 8. März, 20 Uhr, im Restaurant Aemtlerstübli an der Zürichstrasse 54, diskutieren Stadtratskandidat Martin Gallusser und Interessierte sehr aktuelle und zukunftsweisende Themen, die unser gemeinsames Zusammenleben in Affoltern prägen werden. Unsere Vereine in Affoltern leisten einen grossen Beitrag zur Gemeinschaftsförderung. Wie steht es mit der Wahrnehmung und der Wertschätzung

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ihrer Arbeit? Was braucht es, um den positiven Geist der freiwilligen Arbeit genügend zu würdigen? Diese und andere Fragen aller Teilnehmenden sollen im Gespräch zwischen Felix Fürer, vereinserfahren/ehemaliger Kulturkommissionspräsident, und Martin Gallusser, Sozialvorstand und Stadtratskandidat, aufgenommen und diskutiert werden. Vereinsdelegationen sind zu diesem Gespräch herzlich eingeladen. Das Angebot für die Jugendlichen in Affoltern ist umfassend. Im Bereich der Jugendarbeit wird es durch den «Verein Jugend und Freizeit» bereitgestellt und koordiniert. Ist das Angebot wirklich umfassend und werden alle Jugendliche und ihre Bedürfnisse ernst genommen? Ist es durch die Jugendlichen selber ent-

standen oder stellen «die Erwachsenen» einfach etwas zur Verfügung ohne Einbezug und Bedürfnisabklärung der Jugend? Unter dem Begriff «Kultur» kann vieles verstanden werden, gemeint sein. Affoltern verfügt über ein breites Kulturangebot von verschiedensten Trägerschaften. Diese wiederum arbeiten meist ehrenamtlich und benötigen immer wieder freiwillige Personen, die unterstützend mitmachen. Genügt das heutige Angebot, und ist es auf die Bedürfnisse der Bevölkerung gut abgestimmt? Martin Gallusser freut sich auf interessante Gespräche und viele Anregungen, für die er sich gerne im Stadtrat Affoltern einsetzen wird. SP Affoltern am Albis

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Film zur Feier

Stark zurück

Das Ämtler Frauenfest findet dieses Jahr in einem etwas anderen Rahmen statt. > Seite 17

Nach sechsmonatiger Rennpause gewinnt Urs Huber in Südafrika den Sabie-Marathon. > Seite 22

So schnell, so einfach und so gut

Ayurvedische Kochkurse mit Trudi Bühler in Affoltern Trudi Bühler bietet ab Donnerstag, 8. März, in der Kochschmitte in Affoltern ayurvedische Kochkurse an. Parallel dazu bietet sie auch persönliche Beratungen und Retreats an. Europäisch-ayurvedisch kochen mit einheimischen, saisonalen Gemüse, Früchten und Kräutern bringt Abwechslung auf unseren Teller und erfreut Bauch und Herz. Trudi Bühler vermittelt die Philosophie für die Wohlfühlküche auf ihre persönliche, praktische und natürliche Art. Schnelle, vollwertige Gerichte für Berufstätige mit wenig Zeit und einfache, wohlschmeckende Menüs für den Familien-Esstisch werden an den Kursen gemeinsam gekocht und in gemütlichem Ambiente genossen. Hobby-Köchinnen und -köche erhalten neue Ideen, um Freunde mit feinen Kreationen aus der Küche zu verwöhnen. Möchte jemand mehr über die typenspezifische, ganzheitliche und ausgewogene Ernährungsweise wissen, bietet die Ayurveda-Fachfrau nun schon seit zehn Jahren persönliche Beratungen und Retreats an. (pd.)

Die individuellen Bedürfnisse erfüllen Um einen qualitativ hochwertigen Schlaf zu gewährleisten, ist die Auswahl des passenden Bettsystems besonders wichtig. Der Naturbettenhersteller Relax Natürlich Wohnen GmbH aus Obertrum im Salzburger Seenland produziert seit 30 Jahren ergonomische Schlafmöbel, die sowohl für die Gesundheit als auch für die Natur gut sind. Das Relax 2000 ist das Herzstück des Bettenherstellers. Es ist komplett metallfrei, das verwendete Holz unbehandelt und aus nachhaltiger Forst-

Nahe am Patient «Menschen im Säuliamt»: Corinne Imthurn liebt ihren Beruf als Dentalhygienikerin. > Seite 27

Gesundes Wachstum im Kerngeschäft

Die Raiffeisenbank MutschellenReppischtal setzte im Geschäftsjahr 2017 das Wachstum im Hypothekar- und Kundeneinlagegeschäft auf hohem Niveau fort. Der Jahresgewinn stieg um 7,5 Prozent auf 411 679 Franken.

Trudi Bühler vermittelt die Philosophie für die Wohlfühlküche. (Bild zvg.) Einmalig, für Ayurveda-Freunde und Freundinnen,

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wirtschaft. Daniel Helfenstein, Inhaber von helfenstein products und Experte für natürliches Wohnen und Schlafen, setzt seit zwei Jahren auf die Produkte von Relax: «Mit dem Relax 2000 haben in den letzten Jahren Tausende von zufriedenen Kunden wieder mehr Schlaf- und Lebensqualität bekommen.» Durch die 45 dreidimensional gelagerten Spezialfederkörper wird eine flexible Einsinktiefe von bis zu 70 Millimetern erreicht und dadurch eine Abstimmung auf individuelle Bedürfnisse. Dank der perfekten Anpassung an den Körper kann die Wirbelsäule genau an den richtigen Stellen belastet beziehungsweise entlastet werden. Weitere Zugelemente in der Mitte der Spezialfederkörper ermöglichen zusätzliche Entspannung im Schulter- und Beckenbereich. Nackenschmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet; etwa 15 % leiden darunter. Sie sind fast immer auf Verspannungen der Hals- und Schultermuskulatur zurückzuführen. Helfenstein bietet daher eine Version mit Komfort-Schulterzone, für noch bessere Entlastung im Schulterbereich. Relax 2000 ist in allen gängigen Bettgrössen, verschiedenen Ausführungen und Holzarten erhältlich. (pd.) Das Relax-Schlafstudio von helfenstein products präsentiert am Marktplatz 5 in Affoltern am Albis die neuesten Bettsysteme und Schlafzimmermöbel in Massivholz. Öffnungszeiten: Samstag, 10. und 17. März, jeweils 9 bis 16 Uhr, Donnerstag und Freitag, 8. und 9. März sowie Montag bis Freitag, 12. bis 16. März, jeweils 14 bis 19 Uhr. Bei einem Neukauf eines Relax-Bettsystems mit Matratze, Auflage und Kissen gibt es einen Gutschein im Wert von 150 Franken zur sofortigen Einlösung.

Die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal, zu deren Geschäftskreis auch Stallikon und Wettswil gehören, ist gut aufgestellt: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2017 über dem Markt. Mit einem Wachstum um 4,1 Prozent auf 428,7 Millionen Franken behauptete die Raiffeisenbank erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen Schritt halten. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 3,9 Prozent auf 480,3 Millionen Franken. Dies widerspiegelt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden. Das Zinsengeschäft bleibt die wichtigste Ertragsquelle der Raiffei-

Energetisches Heilen

Vortrag im Shindo-Zentrum in Affoltern Am Freitag, 9. März, hält Joy Barbezat in Affoltern einen Vortrag über energetische Organheilung. Im Anschluss führt er eine Gruppenbehandlung in «Vertical Balancing» durch. Dies ist eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele und zeigt sich in der Ausgleichung der Beinlängen und des Beckens. Durch genaues Ausmessen vor und nach der Behandlung ist die Wirkung für alle Anwesenden verifizierbar. (pd.)

Arvenwoche am Marktplatz in Affoltern

Schlaf ist für die Erholung von grosser Bedeutung. Wer sich morgens trotz ausreichender Schlafdauer wie gerädert fühlt oder über Verspannungen im Nacken und Rückenschmerzen klagt, sollte seine Schlafstätte genau unter die Lupe nehmen: Eine ruhige, gut gelüftete, strahlungsarme Umgebung und natürliche Materialien wirken sich positiv aus. So hat unbehandeltes Massivholz, insbesondere dies der Arve, einen weiteren Pluspunkt: Sie bewirkt einen nachweislich günstigen Einfluss auf die Herzfrequenzvariabilität und somit auch auf die Erholung im Schlaf. Die Arve – auch «Königin der Alpen» genannt – hat nebst ihrem wohltuenden Duft auch eine ansprechenden Optik und Haptik.

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Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal

Die Lebensqualität im Schlaf erhöhen

Die Strapazen des Alltags belasten den Körper. Wer schwer zu tragen hat, braucht ab und an eine Pause. Die Wahl des richtigen Bettsystems spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Freitag, 2. März 2018

Freitag, 9. März, 19.30 Uhr, Shindo-Zentrum, Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern, Infos: Institut

Joy Barbezat referiert in Affoltern. (zvg.)

für angewandte Intuition, Tel. 076 369 56 23, info@energyhealing.ch.

Durchbruch des E-Motorrads in weiter Ferne Der Motorrad- und Rollermarkt wird im Unterschied zur Automobilbranche noch kaum mit Modellen mit Elektro-Antrieben beliefert, weil diese Technik kaum nachgefragt wird. Das Motorrad als Freizeit- und HobbyGerät ist in der Schweiz weiterhin beliebt. Mit 26 942 Motorrädern und 18 545 Rollern wurde 2017 bei den Neuzulassungen das zweitbeste Verkaufsergebnis der letzten Jahrzehnte erzielt. Doch nur 1,2 % davon machen Zweiräder mit Elektro-Antrieb aus. Bei den Motorrädern waren es nur gerade 73 Stück (0,3 % Marktanteil). Bei den vorwiegend im Stadt- und Agglomerationsraum sowie auf Kurzstrecken genutzten Rollern belief sich die Zahl auf 476 Stück (2,6 % Marktanteil).

Das geringe Interesse am elektrisch angetriebenen Zweirad hat verschiedene Gründe. Für die bei Motorradfahrern beliebten Wochenendausflüge oder gar für ausgedehnte Ferienreisen sind die mitführbaren Energiereserven mangels Stauraum viel zu gering. Zudem verunmöglicht der enorme Platzbedarf der schweren Batterien ein dynamisches, kostengünstiges Fahrzeugkonzept. Der fehlende Motorenklang und die beschränkten Designmöglichkeiten fallen ebenfalls ins Gewicht. Bis die Wissenschaft neue, bahnbrechende Lösungen bei der EnergieSpeichertechnik gefunden haben wird, werden und müssen sich deshalb alle namhaften Motorradhersteller der Welt auf die Weiterentwicklung ihrer Modelle mit herkömmlichen Antrieben konzentrieren. (Sfmr)

senbank Mutschellen-Reppischtal. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm – infolge der Minuszinsthematik der Zentralbank – um 2,2 Prozent auf 5,19 Millionen Franken ab. Der Geschäftsaufwand ist 2017 leicht gestiegen. Unter anderem trugen das höhere Geschäftsvolumen und die generelle Erneuerung der IT-Infrastruktur zu einem Anstieg des Sachaufwands um 8,4 Prozent bei. Zudem erhöhte sich der Personalaufwand um 2,6 Prozent.

Anteilscheine mit 2,25 % verzinsen Dank der positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal einen Jahresgewinn von 411 679 Franken (+7,5 Prozent) aus. Davon werden 280 709 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Unter Berücksichtigung des tiefen Marktzinsniveaus beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom Freitag, 16. März, die Anteilscheine mit 2,25 Prozent zu verzinsen. Zudem soll Claudia Schuler in den Verwaltungsrat gewählt werden. (pd.)

Neues Modell für die Berufsmatur Im Kanton Zürich schaffen heute mehr Jugendliche den direkten Einstieg in die Berufsbildung als noch vor zehn Jahren. Die Berufsbildung wird weiter gestärkt. Die Bildungsdirektion ist in einer breitangelegten Untersuchung der Frage nachgegangen, wie sich die Berufsbildung im Kanton Zürich seit 2008 entwickelt hat. Der Bericht zeigt, dass es Jugendlichen besser gelingt, direkt nach der Volksschule in die Lehre einzusteigen. Waren es 2008 noch 61 %, sind es heute 65 %. Vor allem leistungsschwächere Jugendliche schaffen den Übertritt in die Berufsbildung besser, dank der zweijährigen Lehre mit eidgenössischem Berufsattest (EBA), die sich gut etabliert hat. Der Bericht zeigt auch, dass heute mehr Jugendliche eine Berufsmatur absolvieren. Geringfügig zurückgegangen ist jedoch die Berufsmaturität, die während der Lehre absolviert wird, die BM 1. «Für viele Jugendliche mit einer anspruchsvollen Berufslehre scheint die Doppelbelastung zu gross zu sein», sagt Bildungsdirektorin Silvia Steiner. Aus diesem Grund führt die Bildungsdirektion die «BM 1 flex» ein, die den Jugendlichen mehr Zeit einräumt. Im Kanton Zürich verfügen über 90 Prozent der 25-Jährigen über einen Abschluss der Sekundarstufe II. Ziel ist es, diesen Anteil zu erhöhen. Ansetzen will man vermehrt auch bei Erwachsenen, die noch keine Berufsausbildung haben. Die Bildungsdirektion hat dazu Anfang Jahr eine Fachstelle eröffnet. Gleichzeitig setzt man bei den Flüchtlingen an. Mithilfe der Integrationsvorlehre sollen sie in der Arbeitswelt Fuss fassen. Bereits gut 50 Ausbildungsplätze konnten in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den Verbänden geschaffen werden. (pd.)


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 2. März 19.30 Ökum. Weltgebetstagsgottesdienst in der kath. Kirche Hausen 19.00 Einsingen Sonntag, 4. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Sonntag, 4. März 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff, anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 3. März: 044 700 25 69 Freitag, 2. März 19.30 Reformierte Kirche Bonstetten, Weltgebetstag, anschliessend Spezialitäten aus Surinam Samstag, 3. März 19.30 Liederabend in der katholischen Kirche Bonstetten, Carmit Natan (Sopran) und Florian Engelhardt (Klavier), Eintritt frei – Kollekte Montag, 5. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 6. März 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 8. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 9. März 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli

Sonntag, 4. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Luzius Huber

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 2. März 19.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der katholischen Kirche Rüteli Mettmenstetten, Team Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern, Team Mittwoch, 7. März 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal Hinweis: Am Samstag, 10. März, vormittags: Rosenaktion von Brot für alle/Fastenopfer – im Dorf verkaufen KonfirmandInnen Rosen zum symbolischen Preis von 5 Fr.

Freitag, 2. März 19.30 Weltgebetstag in der katholischen Kirche. Um 19 Uhr: offenes Einsingen mit Anette Bodenhöfer und dem Projektchor Sonntag, 4. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Montag, 5. März 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 9. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 2. März 19.00 regionaler Weltgebetstag in der katholischen Kirche Mettmenstetten Samstag, 3. März 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst zum Tag der Kranken im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, Pfr. Th. Müller und SpitalseelsorgerInnen Donnerstag, 8. März 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus: Ferien mit Weitblick, Erinnerungen an unsere Ferienwoche im September 2017 (Auch wer nicht dabei war, ist willkommen!) Freitag, 9. März 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 4. März 19.00 Abendgottesdienst zum Tag der Kranken mit Pfrn. S. Sauder, Theologe und Heiler Matthias Weiss.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 4. März 10.00 Krankensonntag. Regionalgottesdienst im Bezirksspital Affoltern mit Spitalseelsorgerin Daniela Hess und Pfarrer Thomas Müller. Fahrdienst auf Anfrage bei J. Grossmann, Tel. 044 760 08 76.

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Freitag, 2. März 19.30 Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst Surinam, katholische Kirche Hausen, 19.00 Einsingen mit Anette Bodenhöfer Sonntag, 4. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 7. März 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 8. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus Donnerstag, 8. März 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Freitag, 2. März 19.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der kath. Kirche Mettmenstetten, Team, Thema: Surinam, anschliessend Apéro Sonntag, 11. März 17.00 Abendgottesdienst mit Vikar Balz Bächtold, zweite Predigt zu den Zehn Geboten: «Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten Amtswoche: Pfrn. Mehl, Maschwanden Freitag, 9. März 18.00 Konfirmandenunterricht in Maschwanden, Pfrn. Mehl

Sonntag, 4. März 17.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Vikar Bächtold Dienstag, 6. März 20.00 Informationsabend zur Fastenwoche

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 2. März 19.00 ökumenischer Weltgebetstag-Gottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. März 17.00 Regionalgottesdienst in Knonau Mittwoch, 7. März 19.30 offener Lesekreis im Pfarrhaus Freitag, 9. März 19.30 Konzert «fili mi absalon» in der reformierten Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 2. März 19.00 Weltgebetstags-Gottesdienst, Liturgie aus Surinam, mit kulinarischen Kostproben aus dem Lande, ref. Kirche Samstag, 3. März 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Alpha, ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 4. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Pastoralassistentin Linda Cantero und Pfrn. Eva Eiderbrant in der kath. Kirche; anschliessend Suppenzmittag Dienstag, 6. März 11.30 Senioren-Mittagstisch, kath. Chilehuus Dienstag, 6. März 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 2. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner Sonntag, 4. März 10.00 Regionaler Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 2. März 19.30 Weltgebetstag 2018 Katholische Kirche Hausen Sonntag, 4. März 19.30 Abend-Gottesdienst mit Segnungen zum Krankensonntag Markus 11,15-19: «Ziit und Ruum für s’Wesentliche» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. März 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 4. März 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen; Musik: Kirchenchor 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 7. März 15.30 Gottesdienst mit Krankensalbung im Haus Pilatus Freitag, 9. März 19.00 Ökum. Jugend-Kirche «sehen & handeln» in der kath. Kirche 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 4. März 9.00 Kein Gottesdienst 10.30 Ökum. Gottesdienst zur Fastenkampagne in der kath. Kirche, anschl. Suppenzmittag im Chilehuus

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 2. März 18.45 Ehekurs Samstag, 3. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 5. März 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 7. März 14.15 60plus Bibeltreff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 4. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 8. März 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 4. März 10.00 Eucharistiefeier und Krankensalbung Dienstag, 6. März 19.30 Abendmesse Mittwoch, 7. März 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 8. März 19.00 Rosenkranz

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 4. März 10.30 Gottesdienst Thema: Sinn oder Unsinn unseres Lebens Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 8. März 18.45 Chorprobe, offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Freitag, 2. März 19.00 Einsingen 19.30 Weltgebetstag Samstag, 3. März 17.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Sonntag, 4. März 11.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung, musikalische Gestaltung: Jodelduett Roth/Eichmann Montag, 5. März 19.00 Meditation Mittwoch, 7. März 20.00 Passionsandacht der Gruppe Welt in der ref. Kirche Donnerstag, 8. März 8.15 Wortgottesfeier

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 2. März 2018

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«Wenn die Saat Hoffnung gibt» Eine Andacht zur Fastenkampagne mit Bericht aus Honduras

Die Krise als Chance. (Bild zvg.)

«Die göttliche Ordnung» Film zum internationalen Tag der Frau Das Frauenfest am Donnerstag, 8. März, findet dieses Jahr in einem etwas anderen Rahmen statt. Kinofoyer Lux und OK Frauenfest zeigen den passenden Schweizer Erfolgsfilm. Es bleibt genügend Zeit, um sich auszutauschen und den Frauentag zu zelebrieren, zum Beispiel während des Apéros mit Fingerfood. Umrahmt wird der Abend durch Geigenklänge von Eva Wey. Vor dem Film gibt die Ebertswilerin Lorena Tremp einen kurzen Einblick in ihre Maturarbeit «Frauen macht Politik». Zusammen mit dem Film gibt das genügend Gesprächsstoff für das anschliessende gemütliche Beisammensein. Wir freuen uns, so ein breites Publikum und besonders auch junge Frauen und Männer anzusprechen.

Film über den Kampf ums Frauenstimmrecht in der Schweiz 1971. Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen

Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die Frauen im Dorf bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen. Der Film setzt all jenen Menschen ein Denkmal, die damals für gleiche politische Rechte gekämpft haben, sowie all jenen, die sich auch heute für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren. (pd.) Donnerstag, 8. März, Apéro, Bar, Musik und Kasse ab 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr: «Die göttliche Ordnung», Film von Petra Volpe, Schweiz 2016, 96 Minuten, Schweizerdeutsch, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken), www.kinolux.ch.

Am 7. März findet in der reformierten Kirche in Hausen eine Andacht zur Fastenkampagne statt. Zu Gast ist Gabriela Tejada, die sich in ihrem Heimatland Honduras für die Organisation Anafae einsetzt. Gabriela Tejada ist studierte Agronomin und arbeitet in ihrem Heimatland Honduras für die Organisation Anafae, eine Partnerorganisation von «Brot für alle». Anafea unterstützt die Bauernfamilien, ihr Saatgut aus lokalen Sorten zu gewinnen und weiterzuverwenden. Damit werden das traditionelle Wissen gestärkt und die Unabhängigkeit

Am Samstag, 10. März 2018, findet in der gesamten Schweiz der Pfaditag statt. Dabei können Kinder und Jugendliche unverbindlich Pfadiluft schnuppern. Auch die Pfadi Säuliamt freut sich über Pfadi-Neugierige. Geheime Nachrichten entschlüsseln, sich mit Indianern verbünden, Schmuggler überführen, Freundschaften fürs Leben knüpfen, über dem Feuer kochen oder bei der Entdeckung des Mondes dabei sein: Lauter solche Dinge können in der Pfadi erlebt werden. Samstag für Samstag finden die spannenden Aktivitäten, die von ehrenamtlichen Leitenden vorbereitet und durchgeführt werden und sich draussen abspielen, statt. Die Meitli-

mit ihren glockenhellen Stimmen schon so manche Zuhörerin und so manchen Zuhörer verzaubert haben. Passend zur Krankensalbung, die ja nicht nur den Beistand Gottes bewusst macht, sondern auch die Selbstheilungskräfte der menschlichen Natur aktiviert. Alle sind zu diesem schönen Gottesdienst herzlich willkommen. (pd.) Katholische Pfarrei Herz Jesu, Bifangstrasse 4, 8915 Hausen, Kontakt: Matthias Kühle-Lemanski, Telefon 079 291 03 00.

Flohmarkt im Familienzentrum

Gefragt sind Kinderkleider, Schuhe oder auch Spielsachen Am Samstag, 10. März, findet von 9 bis 12 Uhr zum ersten Mal ein Tischflohmarkt im Familienzentrum Affoltern statt. Im Kafi gibt es warme Getränke und Kuchen, und das Spielzimmer ist ebenfalls geöffnet. Anders als bei den Börsen im Säuliamt, ist bei diesem Flohmarkt der Verkäufer vor Ort und beaufsichtigt seinen zugewiesenen Tisch selbst. Die Tischmiete beträgt 10 Franken. Es dürfen Kinderkleider, Schuhe, Spielsachen und weitere Gegenstände ver-

kauft werden. Der Erlös geht vollumfänglich in die eigene Tasche. Auch für den Käufer ist dies ein spannendes Angebot, lernt man doch den Vorbesitzer gleich kennen und kann vielleicht sogar den Preis verhandeln. Im Erdgeschoss des Hauses hat das Kafi mit Spielzimmer geöffnet und bietet Gelegenheit, ein warmes Getränk und ein feines Stück vom frisch gebackenen Kuchen zu konsumieren. (pd.) Samstag, 10. März, 9 bis 12 Uhr, Familienzentrum

Verkauft werden kann alles, was noch brauchbar ist. (Bild zvg.)

Gabriela Tejada reist für den Vortrag aus Honduras an. (Bild zvg.)

Schweizweiter Pfaditag am 10. März

Gottesdienst in Hausen am 4. März

es unserem Gesprächspartner gut geht. Und wenn wir jemandem zum Geburtstag gratulieren, dann wünschen wir ihm nicht selten «viel Glück und Gesundheit». Glück und Gesundheit sind eben nicht selbstverständlich. Sie werden uns geschenkt. Ebenso staunen wir über die Natur, die uns umgibt. Wenn ihre Schönheit uns überwältigt, dann ahnen wir: Auch sie ist uns geschenkt. Genau in diesem Zusammenhang stehen die wunderbaren Lieder von Heidi Roth und Vreni Eichmann, die

Andacht zur Fastenkampagne, Mittwoch 7. März, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Hausen.

Pfadi erleben!

Jodlermesse mit Krankensalbung

Am kommenden Sonntag feiert die katholische Pfarrei Herz Jesu um 11 Uhr einen Gottesdienst mit den bekannten Jodlerinnen Heidi Roth und Vreni Eichmann aus Rifferswil. In diesem Gottesdienst mit Pater Paul Ehrler und Diakon Matthias Kühle-Lemanski wird gleichzeitig auch die Krankensalbung angeboten. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht die menschliche Gesundheit an höchster Stelle unserer Werteskala. «Hauptsache gesund», bekräftigen wir zum Beispiel, wenn wir erfahren, dass

der Bäuerinnen und Bauern von der Agrarindustrie bewahrt. Die Gruppe Welt Oberamt unterstützt seit längerer Zeit ein Projekt in Honduras, und nun wurde Gabriela Tejada eingeladen. Am 7. März erzählt sie in der Andacht zur Fastenkampagne von ihrer Arbeit und ihrem Engagement für die Verbesserung der Ernährungssicherheit in ihrem Land. Dazwischen sind kurze meditative Texte, gesprochen von Pfarrerin Irene Girardet, und Musikstücke zu hören, gespielt von Anette Bodenhöfer (Orgel), Patrizia Looser und Maya Brühlmann (Violine). (pd.)

Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen sind nicht nötig, ausser für die Tischmiete: Telefon 044 760 12 77.

und Buebepfadi sind in verschiedene Altersgruppen unterteilt, sodass die Bedürfnisse der Kinder wie Bewegung, Selbstständigkeit oder Verantwortung übernehmen, dem Alter entsprechend abgedeckt werden können. Mädchen und Buben im Alter von 6 bis 14 Jahren haben am Pfaditag die Möglichkeit, ein Pfadi-Abenteuer hautnah zu erleben. Diese Schnupper-Aktivität findet von 14 bis 16.30 Uhr beim Schützenhaus in Mettmenstetten statt. Mitgenommen werden sollten wettergerechte Kleidung, die dreckig werden darf, und gute Schuhe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Pfadi Säuliamt freut sich auf viele interessierte Kinder. (pd.)

Pfadis überqueren einen Fluss mithilfe einer Seilbrücke. (Bild zvg.)

Kontakt und weitere Infos: www.pfadi-sa.ch oder info@pfadi-sa.ch. Pfadibewegung Schweiz, www.pbs.ch.

«Yoga für die Frau»

Am Internationalen Frauentag Am Donnerstag, 8. März, lädt das Mangalam Yoga & Ayurveda im OVA Areal alle Frauen zu einer 90-minütigen «Yoga für die Frau»Session ein. Um diese wohltuende Yogalektion zu geniessen, braucht es keine Vorkenntnisse. Die erfahrene Yogalehrerin und Doula -Geburtsbegleiterin Sabine Würmli begleitet durch diese Yogastunde und integriert Elemente aus dem Hatha Yoga, Hormon Yoga, Cantenica, Yin Yoga und Yoga Nidra. Durch Yoga erlebt man ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Vitalität und Entspannung und erlangt die Fähigkeit, bewusster und voller Energie den Alltag zu leben. Mit dieser wohltuenden Yogalektion kann man sich selbst eine Auszeit schenken und die gemeinsame Zeit mit einer Freundin und anderen Frauen geniessen. Der Anlass ist gratis, eine Voranmeldung ist erforderlich. Eine Spende zugunsten des Projektes «Gassenküche für die obdachlosen Kinder in Kathmandu» der Stiftung www.rokpa.org ist herzlich willkommen. Das Wort Mangalam stammt aus der altindischen Sanskritsprache und bedeutet so viel wie: Fülle – Glück – Wohlergehen. Also ein Ort, an dem die Fülle und das Glück des Lebens erfahren werden dürfen und das Wohlergehen gesteigert wird. Das Mangalam Team, bestehend aus Thomas, Sa-

Yogalehrerin Sabine Würmli führt durch die Lektion. (Bild zvg.) bine und Anita Würmli, geniesst es, in den grosszügigen und stillen Räumen zu wirken. Mit der idealen Lage, der wundervollen Weitsicht auf die Berge sowie mit den atemberaubenden Sonnenuntergängen bietet das Mangalam eine Oase der Ruhe und des Wohlbefindens. Die geschmackvoll, im indischen Ambiente eingerichteten Räume erlauben ein umfassendes Angebot an verschiedenen Yoga- und Meditationskursen, wohltuenden ayurvedischen Massagen, Massage-Workshops, Kochkursen und Vorträgen. (pd.) Der nächste Yoga-Beginnerkurs findet am Montag, 5. März, um 20 Uhr statt. Weitere Infos zu m Mangalam unter www.mangalam.ch, Telefon 044 760 36 88 oder info@mangalam.ch.


18 agenda

Freitag, 2. März Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Shoreline» mit Mich Gerber, Kontra-Bassist und Komponist. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.15: Kultur im Dorf: «Dou Full House». Gaby Schmutz und Henry Camus, die ehemailgen Gastkomiker vom Zirkus Knie mit einem turbulenten Potpourri aus Wort, Musik und Artistik. Kulturbar ab 19.30 Uhr, www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Fix in the mix. Funky&Groovy. Bar ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon

19.00: Salsa-Kurs für Anfänger. Auch ohne Partner. Probelektion gratis. Voranmeldung erwünscht, 076 576 74 94. Stay Fit & HappyCenter. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Samstag, 3. März Affoltern am Albis

20.15: Poetry Slam. Der Dichterwettstreit zum 10. Mal in Folge mit 8 - 10 geladenen Slammern, Moderation: Simon Chen, Rhea Seleger und DJ Ironeck (Vincent Aeberhard). Reservieren: www.kulturaffoltern.ch. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Mettmenstetten

20.15: «Bi eus z'Mättmistette» präsentiert: «Optimum», mit Anet Corti. www.bieus.ch. Restaurant Rössli.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 4. März Stallikon

17.00-21.45: DinnerKrimi: «Gute Leichen, schlechte Leichen». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr Infos unter www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 5. März Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. anzeige

Veranstaltungen

Freitag, 2. März 2018

«Simpel» und «Lucky» Märzprogramm des Kinos Mansarde in Muri In «Simpel» begibt sich ein unzertrennbares, aber ungleiches Brüderpaar auf eine abenteuerliche Reise, während sich «Lucky» im gleichnamigen Film zu seinem Lebensende hin mit den wichtigen Fragen beschäftigt. Seit jeher kümmert sich Ben aufopferungsvoll um seinen geistig behinderten Bruder Barabas, auch Simpel genannt. Als sie nach dem Tod ihrer kranken Mutter auf sich alleine gestellt sind, soll Simpel in einem Behindertenheim untergebracht werden. Stattdessen nehmen die beiden Reissaus und machen sich auf die Suche nach ihrem Vater, der mittlerweile mit seiner «neuen» Familie in Hamburg lebt – denn nur er kann Simpels Einweisung verhindern. So beginnt eine Reise voller Tücken und Hindernisse, bei der sie unter anderem auf die

Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Ottenbach

14.00: ottenbach60plus: «Computer-Sprechstunde». Ottenbacherinnen und Ottenbacher geben ihr Computer-Wissen weiter. Wir arbeiten mit Windows. Anmeldung erwünscht an admin@ottenbach60plus.ch oder 078 962 33 99. Neuhofsaal. Affolternstrasse 5.

Dienstag, 6. März Affoltern am Albis

09.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 15.00-16.00: «Yoga mit Baby» mit Sabine Chandika Würmli. Rückbildung unterstützen, und auch das Baby geniesst einfache Übungen. Teilnehmerzahl beschränkt. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten

09.15: Leichte Wanderung: Zugerberg-Ewegstafel-Räbrüti-Schattwäldli-Zugerberg, Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

09.00-10.00: Everdance Frühling: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnup-

Im Angesicht des Todes geht der Atheist «Lucky» nochmals in sich. (Bild zvg.) Sanitäterin Aria treffen, die sich den beiden annimmt. Eine herzerwärmende Tragikkomödie, die einem auch in schwierigen Situationen die Lebensfreude nicht vergessen lässt. Das Leben des greisen «Lucky» unterliegt einer Routine, die dem kauzi-

gen, aber liebenswerten Mann Halt gibt: Aufstehen, Leibesübungen, Kaffee und Kreuzworträtsel im Diner, Kippen kaufen, TV schauen, ein Drink in der Bar. Im kleinen Kaff, in dem Lucky wohnt, wird er von den Menschen geschätzt, auch wenn er für viele ein Mysterium darstellt. Das könnte für immer so weitergehen, wenn der Tod nicht wäre. Mit der Einsicht, dass sein Leben dem Ende nahe ist, geht der Atheist in sich, um ein paar letzte Fragen zu klären – oder es zumindest zu versuchen. Ein wunderbarer, ruhiger Indiefilm mit skurrilen und bewegenden Momenten. (pd.) «Simpel», 8 März, 18 Uhr, und 9. März, 20.30 Uhr (D, 113 Minuten, ab 10 Jahren). «Lucky», 8. März, 20.30 Uhr, und 9. März, 18 Uhr (Edf, 88 Minuten,

Mittwoch, 7. März

16.00-16.30: Kamishibai, Bildergeschichte aus dem Koffer für kleine Zuhörer. Bibliothek Rifferswil.

Aeugst am Albis

Donnerstag, 8. März

anzeige

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

08.19: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung EglisauUnterteufen ZH. Abfahrt mit Bus ab Stallikon-Dorf. Dorf.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Aeugstertal

Hausen am Albis

Kappel am Albis

16.30-19.00: «ALZ-Café». Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen. Mit Kurz-Referat von Dr. Ulrike Darson, Spital Affoltern «Therapien für Menschen mit Demenz», Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

Rifferswil

056 6442121 möglich.

Stallikon

Affoltern am Albis

07.15: Anspruchsvolle Wanderung: Auf dem Thurweg von Bazenheid über Bütschwil nach Lichtensteig. Wanderzeit ca. 4½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter

20.00: Gottes Schöpfung bewahren. Passionsandacht zur Fastenkampagne. Mediative Texte. Ref. Kirche.

10.00: Buchstart-Värsliziit: Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Bibliothek.

Bonstetten

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier». Bienenvölker als Imker begleiten - ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. «Demokratische Monarchie, Matriarchat, Männer ohne Väter, Volksteilung, Einsatz des Lebens für das Wohlergehen des Volkes» u.v.m. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. März.

ab 14 Jahren). Reservierungen sind im Internet unter

perstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1. 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis

14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorenhöck «Ferien mit Weitblick». Erinnerung an die Ferienwoche 2017 in Locarno-Monti. Infos: Vreni Eugster, 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30-21.00: Volkshochschule im Knonauer Amt: «Biologische Invasion». Vortrag von Prof. Dr. Heinz Müller-Schärer. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.00: «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe mit Marie Leuenberger, Max Simonischek und Sibylle Brunner. Schweiz 2016, 96 Min., CHD. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Christian Münchinger Quartett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei,

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Pneuma- die vergessene Atemseele der Malerei» - Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Vom 25. Februar bis 10. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmelden: 078 648 56 69. Bis 25. März.


Veranstaltungen

Biologische Invasion

Vortrag am 8. März im Spital Affoltern Prof. Dr. Heinz Müller-Schärer von der Universität Fribourg referiert an der Volkshochschule. Nicht nur Menschen migrieren, auch Pflanzen und Tiere tun dies laufend. Das meist überraschende Auftreten bisher fremder Pflanzen- und Tierarten hat mit der Entdeckung Amerikas vor über 500 Jahren sprunghaft zugenommen. Hauptursachen sind der massiv ansteigende Verkehr von Waren und Menschen – eine Folge unserer Mobilität, aber auch einer Globalisierung der Wirtschaft und der Zunahme des Tourismus. Die Auswirkungen der biologischen Invasion können wir in unseren Gärten, im Landwirtschaftsgebiet, in den Wäldern, aber auch in Naturschutzgebieten ständig beobachten. Die Schweiz investiert in die Bekämpfung von Eindringlingen jährlich erhebliche Geldbeträge – eine Strategie, die nicht unumstritten ist. Prof. Müller-Schärer erklärt in seinem Vortrag Ursachen und Auswirkungen der Invasion durch exotische Pflanzen. Anhand von Beispielen wird er einige Einblicke geben in seine laufenden Forschungsprojekte zur Proble-

Freitag, 2. März 2018

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Hunden ein zweites Zuhause bieten Dogsharing: ein Austausch in Uerzlikon Am 14. März lädt Sonja Kaiser Suchende, Betreuende und Interessierte zum zweiten Mal nach Uerzlikon ein zu einem Informationsanlass und DogsharingAustausch mit Apéro.

Der Referent Prof. Dr. Heinz MüllerSchärer. (Bild zvg.) matik, und er wird die aktuellen Bekämpfungsstrategien erläutern. Otto Wildi Donnerstag, 8. März, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern, Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken, U30: 15 Franken, mit KulturLegi: gratis, Abendkasse, weitere Infos: www.orientiert.ch.

Ein Konzert für jeden Geschmack

Am 17. März in Obfelden

Vor zwei Jahren hat Sonja Kaiser schon einmal einen Dogsharing-Austausch laciert. Damals sei das Interesse am Anlass bei Suchenden und Betreuenden gleichermassen gross gewesen, sagt sie. Gekommen seien Leute, die sich bewusst sind, was es heisst, einen Hund regelmässig zu betreuen. Mit ihrem Anlass will Sonja Kaiser Hundebesitzer, die wenig Zeit haben oder nicht gut zu Fuss sind, zusammenbringen mit Menschen aus der Nähe, die sich zwar kein eigenes Haustier anschaffen, aber doch gerne eines mitbetreuen wollen. So bekommt der Hund ein zweites Teilzeit-Herrchen oder -Frauchen. Dabei sollte die Auswahl wohlüberlegt sein. «Es empfiehlt sich, auch einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen», rät Sonja Kaiser. Darin können Rechte und Pflichten geregelt werden, etwa: Wie sind die Betreuungszeiten? Wer kommt für die Futter- und Tierarztkosten auf ? Was passiert bei einem Schadenfall? Die Vorlage für einen möglichen Vertrag stellt die Initiantin bei Bedarf gerne zur Verfügung. Fürs Dogsharing eignen sich nicht alle Rassen, weiss Sonja Kaiser. Während ein Labrador gut mit zwei Familien klarkomme, sei ein Schäfer ein

Mit den Kindern auf dem KiTi-Hof hat Hündin Tala zahlreiche Spielgefährten. (Archivbild)

Ein-Personen-Hund. Selber hat sie sehr gute Erfahrungen gemacht. Ihren Vierbeiner hat eine Familie mit vier Kindern mitbetreut. Alleinstehende, Paare oder Familien, Jung oder alt – als Mitbetreuer kommen je nach Hund verschiedene Leute infrage. Am Anlass steht neben den informativen Inhalten das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Beim Apéro können sich Hundehalter mit möglichen Mitbetreuern austauschen.

Dabei geht es nicht nur darum, die gegenseitigen Vorstellungen abzugleichen, schliesslich sollte man sich ja auch sympathisch sein, wenn man gemeinsam die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. (tst.) Dogsharing, Informationsanlass und Austausch am Mittwoch, 14. März, 19 bis ca. 21 Uhr, Oberdorfstrasse 8, 8926 Uerzlikon. Anmelden bis 10. März an sonjaluser@gmail.com oder per SMS an 078 866 16 42.

So vielfältig ist die Musikwelt

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern

Das Chränzli des Musikvereins Obfelden findet am 17. März zum ersten Mal in der Mehrzweckhalle Zendenfrei statt. (Bild zvg.)

Das Chränzli des Musikvereins Obfelden wird am 17. März zum ersten Mal in der Mehrzweckhalle Zendenfrei aufgeführt. Ab 18.30 Uhr wird das Nachtessen serviert, und im Anschluss an die Aufführung lädt das Duo Marinos zum Tanz. Der Musikverein Obfelden befindet sich aktuell in seinen musikalischen Vorbereitungen für das Chränzli vom 17. März. Auch dieses Jahr wurde ein abwechslungsreiches Konzert zusammengestellt. Zum Aufspielen des Konzerts gibt es teils Noten aus der Feder von Peter Vögelin, dem musikalischen Leiter und Mitspieler auf dem Horn. Mit der kleinen Besetzung des Vereins ist jedes Mitglied gefordert. Dazu lau-

fen die Vorbereitungen für die Festwirtschaft unter der Leitung von Robert Huber. Luzia und Dominik Meister werden eine schöne Tombola einrichten. Das Nachtessen am Chränzli wird ab 18.30 Uhr angeboten. In der Pause werden Tombolalose für einen Franken verkauft. Das Duo Marinos spielt nach dem Konzert zum Tanz auf. Der Musikverein freut sich sehr, möglichst viele Blasmusikfreunde und Dorfbewohner von Obfelden an diesem Samstagabend in der Mehrzweckhalle Zendenfrei begrüssen zu dürfen. Und auch weitere Mitglieder sind stets gesucht und sehr willkommen. Sie können sich gerne beim Musikverein Obfelden melden. Der Probetag ist jeweils am Montagabend um 20 Uhr im Schulhaus Chilefeld in Obfelden. (pd.)

Frühlings- und Sommerkleiderbörse in der Brunnmatt Obfelden Vom 12. bis 13. März findet im Mehrzweckgebäude der Brunnmatt in Obfelden wieder die Frühlings- und Sommerkleiderbörse für Kinder statt. Die Tage werden länger, und die Sonnenstrahlen bringen schon etwas Wärme. Dies ist auch die Zeit, um sich für die kommende Saison neu einzukleiden oder Artikel zum Verkauf anzubieten. Die Organisatorinnen freuen sich, saisongerechte, saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportarti-

«Weltmusik» für Kontrabass und Elektronik Mich Gerber im neuen Programm «Shoreline» Mich Gerbers Klangwelt des erweiterten Kontrabassspiels entsteht, wenn er mit seinem Live-Sampling-System Tonlagen über Tonlagen legt. Seit Jahrzehnten geht Mich Gerber seinen eigenen musikalischen Weg und hat unzählige Konzerte in Europa, Afrika, Japan, in der Türkei, im Nahen Osten und in den USA gegeben. Im neuen Programm «Shoreline» erschafft der Klangmagier erneut ein ganzes Bass-Orchester. Stark – eigenwillig – berührend. Heute Freitag, 2. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Christian Münchinger Quartett» Christian Münchinger sax | Christoph Stiefel p | Andreas Zitz b | Pius Baschnagel d

Ausgangspunkt des Programms bildet die moderne Jazztradition von den 40er- bis zu den 60er-Jahren hin zu zeitgenössischer Musik. Zu hören sind Eigenkompositionen sowie Standards. Seit 1996 hat die Band in vielen europäischen Ländern Konzerte gespielt und ist an internationalen Jazzfestivals aufgetreten. Donnerstag, 8. März, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, kleines Essen: 15 Franken.

«Klassik» mit dem Carillon Quartett Plus Andreas Janke und Elisabeth Bundies (Violinen), Katja Fuchs (Viola), Christian Proske (Violoncello) und als Gast Mattia Zappa (Violoncello) Fünf führende Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich haben sich entschlossen, ein ganzes Konzertprogramm dem grossen Streichquintett Franz Schuberts in C-Dur D 956 zu widmen. Schubert schrieb es in seinem letzten Lebensjahr 1828. Er selber hat das Werk nie gehört, die Originalhandschrift ging verloren; eine Ko-

kel und Spielsachen aller Art inklusive CDs, DVDs und Bücher, Velos und Babyzubehör entgegenzunehmen. (pd.) Annahme: Montag, 12. März, 9 bis 11 Uhr, Verkauf: Montag, 17 bis 20 Uhr, und Dienstag, 13. März, 9 bis

Gast-Cellist Mattia Zappa. (Bilder zvg.) pie wurde erst 1853 entdeckt. Die Uraufführung erfolgte dann noch im selben Jahr. In seinem Buch «Das stillvergnügte Streichquartett» schrieb Ernst Heimeran: «Es ist das schönste und vielleicht das reifste Kammermusikwerk Schuberts. Welch unerhörter Klang wird hier mit fünf Instrumenten erreicht! Soll man es für möglich halten, dass solch ein Meisterwerk erst 25 Jahre nach seiner Entstehung zum ersten Mal gedruckt wurde?» (pz)

11 Uhr, Rückgabe: Dienstag, 14. März, 17.30 bis 18 Uhr. Auszahlung 80%.

Freitag, 9. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20

Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause bereit. Für weitere Informationen wie Nummernausgabe bitte unter boerse-obfelden@gmx.ch oder Telefon 044 761 79 76 bei Monika Nussbaumer melden.

Franken, ab 19 Uhr «Kartoffelgratin alla carbonara»

Das Carillon Quartett spielt mit dem Gast-Cellisten Mattia Zappa Franz Schuberts letztes Kammermusikwerk, das Streichquintett in C-Dur.

20 Franken (Anmeldung erwünscht), Platzreservierungen empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


Veranstaltungen


Veranstaltungen

Freitag, 2. März 2018

Vom Schauen zum Sehen Elena Brentel und Ischtwan Takatsch stellen in Affoltern aus Elena Brentel und Ischtwan Takatsch stellen vom Freitag, 9. März bis Sonntag, 25. März unter dem Namen «Vom Schauen zum Sehen» in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus. Der Wettswiler Marc Haller als «Erwin aus der Schweiz». (Bild zvg.)

«Erwin-Mania» ist ausverkauft Morgen Samstag, 3. März, ist in Wettswil Vorpremiere des neuen Programms von Marc Haller. Der Mehrzwecksaal Ägerten ist zwar ausverkauft, ab 22 Uhr empfängt dafür die Kultur-Bar. Morgen Samstag, 3. März, startet der Verein Kultur8907.ch am Abend im Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, in Wettswil, mit seinem ersten Event. Der Ansturm auf die Tickets war gross und so ist die Vorstellung mit der Vorpremiere des neuen Programms «Erwin-Mania» von Marc Haller alias «Erwin aus der Schweiz» bereits ausverkauft. Zum Programm gehört jedoch auch ein unabhängiger Barbetrieb, welcher ab 22 Uhr öffentlich ist. Der Verein Kultur8907.ch lädt alle Interessierten ein, Teil der Kultur-Bar zu werden und unbeschwerte Stunden zu geniessen. Wer den nächsten Kultur-Anlass mit dem Konzert von 7tCover am 26. Mai 2018 nicht verpassen möchte, der kann sich unter www.kultur8907.ch die entsprechenden Tickets sichern. Auch hier gilt der Grundsatz: «Es hät solangs hät». Das Jahresprogramm verspricht einige Leckerbissen, der Verein freut sich auf tolle Kultur-Stunden im Ägerten. (ReB)

Die durchschnittliche Verweilzeit pro Kunstobjekt in Museen beträgt etwa elf Sekunden. Leere entstehen lassen, von draussen nach drinnen kommen; aus der Überfülle des Alltags in der Leere etwas zu finden, braucht Zeit. Brentels Malereien sind Gedanken-Zeichen, und Takatsch zeigt Strich-Proben. Gemeinsam stellen sie aus Neugierde und Interesse auf- und aneinander aus; aber auch, weil sich Gegensätze anziehen. Beide wundern sich gerne und finden zueinander trotz unterschiedlichster Ausdrucksweise.

Langjährige Verbundenheit zum Säuliamt Elena Brentel (*1941) sagt über sich: «Im Malen und in der Bewegung die einfache und wesentliche Form zu finden, animiert und beglückt mich. Inspirieren lasse ich mich von Erstaunlichem in der Natur, wie beispielsweise einem abgemähten Maisfeld.» Ischtwan Takatsch (*1965) lebt seit Geburt in Affoltern. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer unterrichtete er zuerst neun Jahre in Wettswil, ab 1997 in Affoltern auf der Unterstufe. 2016 nahm er an der jurierten Ausstellung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) teil. Elena Brentel lebte ab 1972 mit ihrer Familie in Knonau und betätigte sich seit 1981 als Zahnärztin in Affoltern. Seit 2010 wohnt sie in Zürich. Sie stellte in mehreren Einzelausstellungen sowie der jurierten Ausstellung der GGA in Kappel und drei Jahre später in Affoltern aus. (pd.)

Ischtwan Takatsch ist seit seiner Geburt 1965 in Affoltern wohnhaft.

Elena Brentel wurde 1941 geboren und lebte lange Zeit in Knonau.

Vernissage: Freitag, 9. März, 19 bis 21 Uhr, Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis «Vom Schauen zum Sehen» ist eine Veranstaltung von Kultur Affoltern.

Von 1988 bis 1997 unterrichtete Ischtwan Takatsch in Wettswil. (Bilder zvg.)

Abzeichen der Affoltemer Schützen in Zwillikon ausgestellt

Nächster Museumstag am Samstag, 3. März

Moderator Simon Chen. (Archivbild)

Dichterwettstreit am Märtplatz Wortwitz, Leidenschaft, schräge Kurzgeschichten oder stilsichere Lyrik werden auch am 10. Poetry-Slam-Event in Affoltern zu hören sein. In der Jubiläumsausgabe messen sich die Gewinnner und Gewinnerinnen der letzten neun Slamevents und ziehen dabei alle Register der «Spoken-Word»Kunst, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Denn die Zuschauer entscheiden der Tradition gemäss, wer als Siegerin oder Sieger die Bühne mit einer Flasche Single Malt Whiskey verlässt. Ein Hochgenuss der besonderen Art. Als Moderator agiert dabei letztmals Simon Chen, diesmal gemeinsam mit Rhea Seleger. (pd.) Poetry Slam, morgen Samstag, 3. März, 20.15 Uhr (Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.

Der Schützenverein Affoltern hat seit seiner Gründung unzählige Abzeichen und Auszeichnungen gewonnen. Im Museum in Zwillikon können diese jeweils am ersten Samstag im Monat besichtigt werden. Das Geschenk einer Ausstellungsvitrine des Lions Clubs war Anlass, Ordnung in die riesige Sammlung von

Das Leben entdecken Unter dem Titel «Mich neu entdecken und Träume wecken» bietet die katholische Kirche Affoltern im Rahmen der Erwachsenenbildung einen Workshop zur Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie an. Der Workshop richtet sich an Frauen, die mitten im Leben stehen, jedoch spüren, dass die Zeit reif ist für eine Veränderung. Nicht selten erfinden sich Frauen zwischen 40 und 60 noch einmal ganz neu. Die in Beruf und/oder Familie gewonnene Lebenserfahrung möchte in neuen Zusammenhängen nutzbar gemacht, Prioritäten möchten neu gesetzt werden. Was ist eigentlich Biografiearbeit? Die Beschäftigung mit der eigenen Biografie ist immer eine Beschäftigung mit dem Leben. Es geht darum, die Vergangenheit, das gelebte Leben, noch einmal zu betrachten, über die Gegenwart mit ihren Anliegen und Fragen nachzudenken und schliesslich neue Wege in der Zukunft zu entdecken. Der Anlass für die Auseinandersetzung mit der Biografie liegt in der Regel in der Gegenwart. Es treibt einen eine Frage um oder eine Krise hat das gewohnte Leben aus dem Gleichgewicht gebracht. Vielleicht geht es aber einfach darum, den roten Faden im eigenen Leben zu entdecken und diesen in die Hand zu bekommen.

Das eigene Leben würdigen

12 Uhr, Sonntag, 11 bis 14 Uhr. Die Ausstellung Weitere Infos unter www.kultur8907.ch.

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Schützenabzeichen zu bringen, die das Museum im Laufe der Jahre erhalten hat. Es hiess auch, einzutauchen in eine völlig fremde Materie. Schützenvereine waren wichtige Pfeiler des Vereinslebens und erfüllten auch Aufgaben für die Armee. 1876 wurde der Feldschützenverein Affoltern gegründet. Diesem folgten 1884 die Scharfschützen-Gesellschaft Affoltern und 1893 die Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon. 1928 schlossen sich die Pis-

In der neuen Vitrine sind die zahlreichen Schützenabzeichen und Auszeichnungen ausgestellt. (Bild zvg.)

tolen- und Revolver-Schützen zusammen. Die Feldschützen und Scharfschützen sind seit 2001 ein Verein. Die Affoltemer Schützen organisieren bis heute eigene Schiessanlässe und nehmen an kantonalen und eidgenössischen Schützenfesten teil. Übung macht den Meister, erforderlich ist deshalb regelmässiges intensives Training der Schiessfertigkeiten. Von den Erfolgen zeugen die vielen Auszeichnungen, Kränze, Wappenscheiben und Schützentaler in der Sammlung. Die ältesten Schützenabzeichen und Schützentaler reichen bis in die 40er-Jahre zurück. Spannend für den Betrachter sind die verschiedenen Motive, ob Wappen, Wahrzeichen einzelner Kantone oder Helden der Geschichte. Im Archiv des Museums befinden sich auch die Akten des Feldschützenvereins seit seiner Gründung bis ins Jahr 2000. Sie zeugen ebenso von einer regen Vereinstätigkeit wie die vielen Auszeichnungen. (pd.)

Das Wort «Biografie» setzt sich aus den griechischen Wörtern «bios» – Leben und «graphein» – schreiben zusammen. Arbeit an der Biografie geht aber darüber hinaus, das eigene Leben in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Vielfältige Methoden, zum Beispiel Erzählen, Fantasiereisen, Gestalten mit Farben, Visualisierungen, Gespräche, Bewegung, Tanz und Gesang dienen dazu, sich dem eigenen Leben auf unterschiedliche Weise zu nähern und es damit fassbar zu machen. Menschen haben eine Geschichte und erzählen Geschichten. Sie gehen auf unterschiedliche Weise an ihre Biografie heran. Für die einen stehen die Fakten sowie die zeitliche Abfolge, für die anderen ihre persönlichen Geschichten im Vordergrund. In der Biografiearbeit werden beide Herangehensweisen berücksichtigt, sodass in der Verbindung der beiden ein Lebensthema sichtbar werden kann. Zur Auseinandersetzung mit der Biografie gehört es schliesslich, das eigene Leben zu würdigen und wertzuschätzen. Dankbarkeit und Versöhnung sind hier zwei wichtige Stichworte. Biografiearbeit hilft, neben dem Gelungenen und Glänzenden auch das Brüchige und Fragmentarische zu sehen und annehmen zu lernen. Rituale können diesen Prozess anstossen und begleiten.

Neue Ideen und Handlungsmöglichkeiten für eine sinnerfüllte Zukunft Damit ist der Boden bereitet, auf dem neue Schritte in die Zukunft möglich werden. Das Ziel von Biografiearbeit ist es, neue Ideen und Handlungsmöglichkeiten für eine sinnerfüllte Zukunft zu entdecken. Im BiografieWorkshop werden die Teilnehmenden ermutigt, das Neue zu wagen. Der Biografie-Workshop ist offen für alle interessierten Frauen und steht unter der Leitung der Erwachsenenbildnerin und Ritualleiterin Renate Wüst, der Interkulturellen Animatorin Margarita Tschudi sowie des Theologen und Psychotherapeuten Thomas Lempert. (pd.)

Öffnungszeiten: Jeweils am ersten Samstag im

Biografie-Workshop am 7. und 28. April, 26. Mai

Monat, 10 bis 16 Uhr, nächster Museumstag: Sams-

und 16. Juni, von 9 bis 13 Uhr im katholischen

tag, 3. März, Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon Kaffee

Pfarreizentrum St. Josef, Seewadelstrasse 13,

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Affoltern. Infos und Anmelden (bis 19. März):

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Sport

Freitag, 2. März 2018

Erster Sieg nach verunglückter Saison Nach sechsmonatiger Rennpause gewinnt Urs Huber den Sabie-Marathon in Südafrika Urs Huber ist in Südafrika vielversprechend in die neue Saison gestartet. Zum Abschluss eines dreiwöchigen Trainingsaufenthaltes gewann der Mettmenstetter vor den Toren des Krüger Nationalparks erneut den Marathon in Sabie. ................................................... von martin platter Den Rennrhythmus wiederzufinden, ist Urs Huber nicht ganz einfach gefallen. Nach einem ziemlich verkorksten 2017, das mit dem Schlüsselbeinbruch an seinem Lieblingsrennen Grand Raid im Wallis seinen unrühmlichen Tiefpunkt erreichte, beendete der Mettmenstetter Mitte August letzten Jahres die Saison vorzeitig. Er liess sich operieren und investierte viel Zeit in seine Erholung. Erst zwei Monate nach dem Sturz sass er erstmals wieder auf dem Mountainbike. Sein Ziel war es, die erlebten Rückschläge mental zu verarbeiten und neue Lust auf den schmerzhaften Kampf an der Spitze der Marathonrennen zu erlangen. Das sei ihm gelungen, sagt Huber: «Viele Leute aus meinem Umfeld prophezeiten mir, dass ich stärker denn je aus der Zwangspause zurückkehren werde. Was sich zunächst wie eine Floskel anhört, um Trost zu spenden, habe ich aber tatsächlich versucht, für mich umzusetzen. Als Athlet hat mich

das in gewisser Weise neu geformt.» Die ungewohnt ruhige erste Zeit mit seiner Frau, die zugleich seine Physiotherapeutin ist, und dem neuen Haus in Mettmenstetten seien eine gute Abwechslung gewesen, um auf andere Gedanken zu kommen. Im Trainingslager mit seinen Bulls-Teamkollegen anfangs Januar auf Gran Canaria sei der Kampfgeist zurückgekehrt.

Auftakt nicht nach Wunsch Am Dreietappenrennen Tankwa Trek in Südafrika folgte Mitte Februar die erste Nagelprobe im Team mit seinem Partner Karl Platt; «eingepackt» ins Trainingslager, das die Mannschaft in der Region Wellington verbrachte. Eine Pannenserie vereitelte jedoch ein besseres Resultat als der 19. Rang im Rennen, dass das Duo in den beiden Vorjahren gewonnen hatte. «Trotzdem war ich aus persönlicher Sicht sehr zufrieden. Ich konnte auf allen Teilstücken anfangs bereits wieder mit den Besten mithalten. Schnell hatte ich die drei ersten Renntage des Jahres ‹verdaut› und sass zwei Tage später wieder auf dem Bike», kommentierte Huber zuversichtlich. Mit Trainingseinheiten auf Streckenabschnitten des bevorstehenden Cape Epic und mit bis zu 200 Kilometer langen Mountainbike-Ausfahrten auf der Strasse, bereitete er sich weiter auf die bevorstehenden Wettkämpfe vor. Morgens schnürte er jeweils die

In Südafrika konnte Urs Huber nach halbjähriger Verletzungspause den ersten Saisonsieg 2018 einfahren. Am Raid Evolenard (Bild) wird der Mettmenstetter das erste Rennen auf heimischem Boden bestreiten. (Archivbild Martin Platter) Laufschuhe fürs Ausgleichstraining, abends beendete er den Tag mit Rumpftraining.

Erster Sieg 2018 Nach Materialabstimmungen, damit sich die Plattenserie vom Tankwa Trek nicht wiederholen möge, reiste der 32-Jährige weiter nach Sabie im Nordosten des Landes vor den Toren des Krüger Nationalparks. Herrschten um

Kapstadt noch 40 Grad Hitze und akute Wasserknappheit, regnete es zwei Flugstunden entfernt in Sabie bei angenehmen Temperaturen. Mehr zu denken gab Huber jedoch, dass der Klassiker zum 20-Jahre-Jubiläum von 130 auf 80 Kilometer und nur noch 2000 Höhenmeter verkürzt wurde. Im Teilnehmerfeld fehlten ausserdem die klingenden Namen der Vorjahre. «Ich nahm das Rennen trotzdem ernst und nutzte es als Belastungstraining. Im

längsten Aufstieg ab Kilometer 20 vermochte ich mich alleine abzusetzen und gewann das Rennen mit solidem Vorsprung», rekapituliert Huber. Es war nach 2014 und 2016 bereits sein dritter Erfolg in Sabie. Bis zum Cape Epic, vom 18. bis 25. März in der Region um Kapstadt, wird er sich nun zu Hause im Säuliamt vorbereiten. Nicht ganz einfach, nach den warmen Tagen in Südafrika. Aber wenigstens sei es trocken, so Huber.

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Junioren-Weltmeister aus dem Jumpin-Team

Noé Roth auf dem Weg zum Weltmeistertitel. (Bild zvg.)

Noé Roth gewinnt, kurz nach seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen, in Weissrussland den Nachwuchs-WeltmeisterTitel. Vergangenes Wochenende wurde in Minsk, Weissrussland, die JuniorenWM der Skiakrobaten ausgetragen. Zum Kreis der Titelanwärter gehörte dort Noé Roth von der Freestyle Company Jumpin, Mettmenstetten, der kurz zuvor an den Olympischen Spielen auf Rang 16 gesprungen war. Der 17-jährige Baarer wurde der Favoritenrolle gerecht. Zum – mit über sieben Punkten Vorsprung deutlichen – Tri-

umph führten ihn konstant hohe Sprünge und saubere Landungen. «Für uns verlief der Wettkampf von Beginn weg sehr gut, im dritten Durchgang konnten wir sogar auf einen Sicherheitssprung setzen», erklärt Nationaltrainer Michel Roth. Dabei konnte Noé Roth nach dem Abenteuer Südkorea, wo der KV-Lehrling eine Woche zuvor sein OlympiaDebüt gegeben hatte, vor den Junioren-Welttitelkämpfen nur zwei Trainingstage einschieben. «Es ist mir sehr gut gelaufen – aber, dass ich gleich gewinnen würde, hatte ich auch deshalb nicht erwarten können», sagte der Junioren-Weltmeister. (pd./tst.)

Heimweltcup der Freeski-Elite mit Luca Schuler Nach den Olympischen Spielen ist vor dem Heimweltcup: Heute Freitag, 2., und morgen Samstag, 3. März, trifft sich die Crème-de-la-Crème der Freeski-Szene auf dem Hausberg von Silvaplana, dem Corvatsch. Mit dabei ist auch der Ebertswiler Luca Schuler, der

nach einer bisher durchzogenen Saison noch einmal durchstarten will. 6. Freeski World Cup Corvatsch, Freitag, 2. März: Qualifikation Frauen und Männer; Samstag, 3. März, ab 12.40 Uhr: Finals Frauen und Männer, live auf swiss-ski.ch.


Sport

Freitag, 2. März 2018

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Pardon, dürften wir mal ...? Im Kavallerieverein des Bezirks Affoltern nehmen die Jungen die Zügel in die Hand Jeder Verein lebt von seiner Geschichte und den Erinnerungen. Aber nicht nur: Manchmal sind frische Gedanken gefragt, damit Neues entstehen kann. Deshalb wählte der Verein am 19. Januar einen neuen Vorstand – wenn auch nicht ganz einstimmig. ................................................... von Livia Häberling Es war Winter, am 22. Februar 1891, und im Löwen in Hausen trafen sich die Mitglieder des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern zur Generalversammlung. 15 Aktiv- und 9 Passivmitglieder wurden damals notiert. Das waren zwölf Personen mehr als noch im Mai 1884 bei der Gründung. Seither stand das Vereinsleben in voller Blüte – und der Aktuar notierte stets eifrig mit. «Besammlung beim Speisewirt Maurer punkt 2 Uhr nachmittags. Ritt auf dem Reitplatz, wo 2 volle Stunden hauptsächlich nur militärische Übungen zur Anwendung kommen», protokollierte er die erste Reitübung, die im Juni in Mettmenstetten stattfand. Schnell war man sich jedoch einig, dass der Kitt des Vereins nicht der Fleiss, sondern die Geselligkeit war. So veranstaltete man am 12. Dezember 1885 in der Krone Affoltern den obligatorischen Kavallerieball. «Mitglieder die daran nicht teilnehmen, haben 5 Franken Busse zu bezahlen. […] Tenue: Diensttenue und Säbel». Die Strafgebühren wurden zusammen mit den Mitgliederbeiträgen an der nächsten Versammlung eingezogen, und so konnte der Verein bald im grossen Stil klein anlegen. Wie das zu geschehen hatte, wusste die Versammlung: «Diese beschliesst, vom Reinvermögen von Fr. 156.89 sind Fr. 150.- bei der Zürcher Kantonalbank zinstragend anzulegen.»

Trainieren für den Kriegsfall Am 18. Mai 1891 brachen die Mitglieder zum Dauerritt auf: Uerzlikon – Zug – Arth – Buonas – Cham – Mettmenstetten. Dort sprangen die Funken: «Nach dem Mittagessen in Arth hat sich unser Quartiermeister tief in die Augen der Adlerwirtin ‹verkeilt›, und die mitreitenden Trompeter der alten Cavalleriemusik haben noch einen Abschiedsgruss geblasen. «Wenn allerdings eine Marschsicherungsübung stattfand, blieb kein Platz für grosse Gefühle. Im Jahr 1891, da hiess es: «800 Meter nordwestlich Mettmenstetten von feindlicher Infanteriepatrouille angeschossen – die sich dann nach Mettmenstetten zurückzog. Feind verfolgt bis Affoltern. Das Gros hat keine Einbusse im Personalbe-

stand erlitten.» So viel Einsatz fürs Vaterland durfte nicht unhonoriert bleiben. Anlässlich der Fahnenweihe 1894 hatte der Redner, Pfarrer Stutz, nur lobende Worte übrig, wie der Aktuar notiert: «Er hält die Ansprache an den Reitverein und betont, dass der Reitverein einen ernsteren Zweck habe und für die Wehrkraft des Landes von Bedeutung sei.» Und der Ernstfall kam zuweilen plötzlich, so auch für Jakob Aeberli. Er musste den Dauerritt vom 12. bis 14. Juli 1912 am ersten Abend abbrechen: «Hier erreichte uns ein Telegramm, dass die Dragoner der Schwadron 24 dem Generalstreik wegen sofort nach Zürich einrücken müssen.»

Ein Gläschen in Ehren… Trotz «ernsterem» Zweck blieb man im Kavallerieverein Affoltern stets auch dem Vergnügen verpflichtet. Zum Beispiel der jährlichen Schlittenpartie. «Ein herrlicher Tag, ganz gemacht für eine vielversprechende lustige Schlittenfahrt. […] Um 3 Uhr verliessen wir mit einem Jauchzer das schöne Wohlen und fuhren durch das verschneite ‹Rüebliland› über Boswil nach Muri zu einem weiteren ‹Gläschen›. Wir waren der Meinung, durch Zufuhr von Alkohol werde der Humor immer köstlicher.» Und auch als der Vereinspräsident im Januar 1937 seine Verlobung bekannt gab, blieb kein Rachen trocken: «Die Nachricht, dass sich unser Vereinspräsident Alfred Wettstein verlobt hat, ‹zündet›! Sofort freut man sich auf die ‹Verschwellung› (!), was sofort vollzogen wird! Schon spazieren einige Liter ‹Weissen› auf den Tisch und finden sofort guten Absatz.»

Privat-Allüren und sonstige Mätzchen 1913 wurde zusammen mit den Kavallerievereinen Zug und Schwyz erstmals eine Springkonkurrenz durchgeführt. Und mit steigendem Ehrgeiz kamen auch die Meinungsverschiedenheiten. Dass es dem Reiter aus den eigenen Reihen an der Springkonkurrenz in Bremgarten nicht zum Sieg gereicht hatte, wollte nicht allen passen: «Bei der Zeitmessung bei Albert Meier (3. Rang) ist man nicht einverstanden, doch will man nicht streiten und dachte: Das isch öppis vo dänne da äne, also begrifflich.» Doch auch bei den vereinseigenen Turnieren stiegen die Erwartungen. Einen Reiter verstimmte die fehlende Grosszügigkeit: «Man sollte mit den Preisen nicht mehr so ‹knauserig› sein. Wenn man sein Pferd im Training hält und gut abschneidet, so will man keine wie bisher ‹lächerliche› Gabe, wie man sie vor 10 Jahren im Armbrustschützenverein erhalten hat.» An der

Der neue Vorstand (von links): Tina Meier, Sabrina Obschlager, Sarina Villiger, Nicolas Kuster, Flavio Leuthold, Marion Kuhn und Mirjam Dobler. (Bilder zvg.) Generalversammlung 1935 wurde zu solcherlei querulatorischem Gebaren ein Machtwort gesprochen – notabene in passendem Reitjargon: «Meinungsverschiedenheiten wurden bisher immer sofort von alten Reitkameraden ‹pariert›, hiess es da. Und weiter: «So wurden Privat-Allüren und sonstige Mätzchen nicht geduldet […] Man wolle den Zweck des Kavallerievereins weiterhin im Auge behalten, was nicht heisse, dass dem ‹Humor› das Todesurteil gesprochen sei.» Damit waren die Spielregeln klar und der interne Friede für lange Zeit wieder hergestellt.

Ein gelungenes Schelmenstück 134 Jahre sind seit der Gründung 1884 vergangen, und vieles hat sich in der Zwischenzeit verändert: Wer heute bei der Zürcher Kantonalbank 150 Franken anlegt, zahlt drauf. Wer betrunken Schlitten fährt, wird aus dem Verkehr gezogen, und wer an einem Fest mit Säbel auftaucht, um den scharen sich nicht die Singlefrauen, sondern Polizisten. Manches allerdings blieb gleich. Es war wieder Winter, am 19. Januar 2018, und im Löwen in Hausen trafen sich die Mitglieder des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern zur Generalversammlung. 49 Aktivmitglieder und

Die fünf KVA-Mitglieder Walti Blickenstorfer (von rechts), Röbi Blättler, Irene Frick, Hansjörg Funk und Rolf Hofmann anlässlich der 800-Jahre-Feier von Affoltern im Jahr 1990.

34 Passivmitglieder wurden notiert. Dazu 18 Ehrenmitglieder, 82 Freimitglieder, 13 Junioren, 9 Provisorische – und ein neuer Vorstand! Was unspektakulär klingt, war in der Tat das gelungene Ende eines Schelmenstücks, das manche Vereinsmitglieder als längst überfälligen Neustart und andere als dreisten Putsch bezeichneten. Die Idee, im Verein gemeinsam etwas zu bewirken, hatte sich im Oktober herauskristallisiert. Damals sass das Organisationskomitee der Pferdesporttage zusammen im «Dukes» in Sihlbrugg, blickte auf den erfolgreichen Herbst-Concours zurück, und hatte plötzlich Lust auf mehr. Lust auf ein neues Kursangebot, neue Turniere und überhaupt Lust darauf, das Vereinsleben neu aufleben zu lassen. Im Wissen um den Ablauf seiner zweijährigen Amtsdauer im 2018, informierte das fünfköpfige Trüppchen den Präsidenten darüber, dass es sich im Januar geschlossen zur Wahl stellen werde. Dann widmete man sich dem Wahlkampf, indem man nahstehende Vereinsmitglieder zur GV-Teilnahme ermunterte. Der amtierende Präsident verzichtete schliesslich darauf, sich zur Wiederwahl zur Verfügung zu stellen, und von den restlichen sechs Mitgliedern gaben vier den Rücktritt. Zwei Perso-

nen blieben und bilden mit den fünf neuen Gesichtern seit dem 19. Januar den Vorstand des Kavallerievereins.

Der Härtetest steht noch aus Im siebenköpfigen Gremium ist man voller Tatendrang. Bereits wurde eine Facebook-Gruppe gegründet, über die man Mitglieder über Turniere und Kurse informieren möchte. Auch Nicht-Vereinsmitglieder seien herzlich willkommen, betont die neue Aktuarin: «In Zukunft möchten wir mit den Kursen auch vermehrt Freizeitreiter ansprechen.» Bereits fanden in der Vereinshalle Grüthau zwei offene Freispringen statt, Mitte März folgt mit dem «Indoor Trail» ein Bodenarbeitskurs, und weitere Angebote sind in Ausarbeitung. Doch auch Turnierreiter werden in Zukunft noch mehr auf ihre Kosten kommen. Am 26. Mai findet neu in Birmensdorf ein Frühlingsspringen statt, und auch vereinsinterne Ausflüge und Anlässe sind in Planung. Die Aktuarin räumt jedoch auch ein: «Wir wollten diesen Wechsel, jetzt sind wir ganz frisch im Amt, und die Erwartungen an uns sind natürlich hoch.» Gleichwohl sei die junge Truppe voller Elan und Motivation, dem Verein neuen Schwung zu geben. Und das ist gut so, denn es gibt noch viel zu tun.

1984 hatte der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern sein 100-Jahre-Jubiläum. Auch langjährige Vereinsmitglieder feierten mit.


FC WettswilBonstetten WB-Start gegen Tuggen Zum Start in die wichtige Frühjahrsrunde empfängt der FC Wettswil-Bonstetten am kommenden Samstag den FC Tuggen. Die OswaldElf strebt nach einer guten Vorbereitung und einem intensiven Trainingslager einen Vollerfolg auf eigenem Boden an, um den Anschluss ans breite Mittelfeld nicht zu verlieren. Zuzüge gut integriert Nachdem das Kader in der Winterpause einige Veränderungen erfahren hatte konnte das Trainingslager auf Gran Canaria optimal genutzt werden, um die neuen Spieler ins Team zu integrieren. Nebst den Einheiten auf dem Platz war auch Teambildung ein wichtiger Programmpunkt und zum Abschluss siegte man im Testspiel gegen Zofingen (2. Liga-Interregional, Spitze) mit 2:1. Gegen den samstäglichen Gegner Tuggen hatte WB im Herbst gleich zweimal anzutreten. In der Meisterschaft gewannen die Märchler mit 2:0, im Cup gelang dann den Ämtlern die Revanche und mit einem 1:0-Auswärtserfolg konnten sie sich für die nächste Runde qualifizieren. Nun will der FCWB auch in der Meisterschaft reüssieren und seine Heimstärke ausspielen. Trainerwechsel bei Tuggen Als Absteiger aus der Promotion League stieg Tuggen mit hohen Ambitionen in die neue Spielzeit. Bereits Mitte September startete aber eine Negativ-Serie, denn seit dem 16. September gegen Winterthur konnte das Team keinen Sieg mehr erzielen. Es folgten drei Unentschieden und vier Niederlagen und das Cup-Aus gegen den FCWB, was in der Winterpause zur Trennung von Trainer Borilovic führte. Nun

FCWB 1 – FC Tuggen

Samstag, 3. März 2018 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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steht mit Allenspach jener Mann an der Linie, der bis vor einem Jahr viele Erfolge des Teams verantwortete. Zudem waren diverse Wechsel zu verzeichnen, so stiess auch exWBler Le neu zu den Märchlern, quasi im Gegenzug wechselte Todzi von Tuggen zum FCWB. Anpfiff um 16.00 Uhr Wie gewohnt wird die Partie auf dem Wettswiler Moos um 16.00 Uhr angepfiffen und der FCWB freut sich auf einen grossen Fan-Aufmarsch in rotschwarz. (OHe) Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) war vom 16. bis 23. Februar im Trainingslager auf Gran Canaria.

FCWB-Teams im Training

Verein hinter Platzsanierung

Während das Fanionteam des FCWB gegen Tuggen in die Meisterschaft startet, in einer Woche gegen Höngg antreten muss und in zwei Wochen die zweite Runde der Cup-Qualifikation gegen Kosova bestreitet, sind die übrigen WB-Teams noch in der Vorbereitungsphase. Die ersten Ernstkämpfe folgen dann erst Ende März. Die zweite Mannschaft startet dann gegen Wollishofen in die Rückrunde und will den Schwung der Vorrunde mitnehmen. Klares Ziel ist der Aufstieg in die 2. Liga, wobei es einige hartnäckige Gegner zu bezwingen gilt. Die B-Junioren starten ebenfalls am 25. März mit dem Cup-Achtelfinal gegen Red Star ins Fussballjahr 2018. Alle weiteren Teams folgen dann in den darauffolgenden Wochen. Man darf sich auf viele spannende WB-Stunden auf dem Moos freuen. (OHe)

An der diesjährigen GV haben sich die Mitglieder des FC Wettswil-Bonstetten klar für die Erneuerung des Hauptplatzes ausgesprochen. Dabei wird ein Projekt unterstützt, bei welchem der Verein auch finanziell einen erheblichen Beitrag leisten wird. Der Hauptplatz muss nach rund 25 Jahren Nutzungsdauer saniert werden und soll durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Dies führt zu einer massiv erhöhten Nutzung des Platzes und einer Verbesserung der knappen Platz-Situation für alle WB-Teams. Im Juni folgen die Gemeindeversammlungen in den direkt beteiligten Gemeinden Wettswil, Bonstetten und Stallikon, welche über die jeweiligen Kredite zu entscheiden haben. Stimmen auch die Gemeinden zu, so kann auf das Jubiläumsjahr 2019 mit der Eröffnung des neuen Platzes geplant werden. (OHe)

SV Höngg – FCWB 1

Alles über den FCWB auf:

Samstag, 10. März 2018 16.00 Uhr, Sportplatz Hönggerberg, ZH-Höngg

www.fcwb.ch

(Bild Kaspar Köchli)

Nächste FCWB-Spiele: Samstag, 3. März FCWB 1 – FC Tuggen 16.00 Uhr Oerlikon/Polizei 2 – FCWB 2 16.00 Uhr (Test) Sonntag, 4. März FCWB 3 – Red Star 3

12.00 Uhr (Test)

Freitag, 9. März FCWB 2 – Altstetten 1

21.00 Uhr (Test)

Samstag, 10. März Jun. Ea – Fislisbach Jun. Da – Urdorf Jun. Ca – Urdorf Jun. Cb – Neuenhof SV Höngg – FCWB 1 Jun. B2 – Fislisbach

10.00 Uhr (Test) 10.00 Uhr (Test 12.00 Uhr (Test) 14.00 Uhr (Test 16.00 Uhr 16.00 Uhr (Test)

Sonntag, 11. März Jun. Db – Adliswil Baden – Jun. B1 (CCJL) Zug 94 – Jun. A1 (CCJL)

12.00 Uhr (Test) 12.15 Uhr (Test) 13.00 Uhr (Test)

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Sport

Freitag, 2. März 2018

Erfolgreiche Titelverteidigung an den Schweizer Meisterschaften

Qualifikation für die Playoffs

Säuliämtler Auflage-Gruppe wiederholt den Vorjahressieg

Floorball Albis holt den Gruppensieg

An den zweiten Schweizer Meisterschaften im Auflageschiessen mit Luftgewehr und Luftpistole nahmen bereits doppelt so viele Einzelschützen und Gruppen wie im Vorjahr an der Vorausscheidung teil. Auch die Resultate stiegen – und vor allem die Breite der sehr guten Resultate.

Mit einem 5:2-Sieg gegen Wetzikon sind die letzten notwendigen Punkte im Trockenen und sowohl Gruppensieg, als auch Playoff Qualifikation fix. Das letzte Meisterschaftsspiel gegen Meilen am kommenden Sonntag in Bonstetten kann also als Vorbereitungsspiel genutzt werden.

Trotz leistungsstarker Konkurrenz konnten sich fünf Affoltemer und drei Wettswiler für die Einzel-Finals der Auflage-Schweizer-Meisterschaften in Bern qualifizieren. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als es zwei Medaillen zu feiern gab, reichte es dieses Jahr nicht ganz fürs Podest. Das letzte Quäntchen Glück fehlte Krystyna Brezek. Sie musste sich mit nur einem Zehntel Punkt Rückstand mit dem vierten Platz begnügen. Heinz Hug als letztjährigen Sieger wurde Sechster. Robert Graf klassierte sich als bester Wettswiler auf dem guten 14. Rang.

Die Pflicht wurde erfüllt, viel mehr allerdings nicht. In einem mehrheitlich verfahrenen Spiel, mit vielen Fehlern und ausgelassenen Torchancen auf beiden Seiten, startete Albis, wie bereits so oft in dieser Saison, etwas verschlafen und geriet früh in Rückstand. Allerdings vermochten sie rasch zu reagieren und hatten noch vor der ersten Pause die beste Phase des Spiels. Joël Wuillemin glich die Partie aus und wenig später besorgte Captain Benjamin Schiller nach einer feinen Täuschung die Pausenführung. Im zweiten Drittel ging dann wenig. Wetzikon vermochte die Partie auszugleichen und war phasenweise dem Führungstreffer sehr nahe. Wenige Sekunden vor der zweiten Pause legten die Ämtler aber den Grundstein zum Sieg. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld konnte Sven Eckert völlig freistehend zur Führung einschieben. Die Entscheidung war das aber noch nicht. Wetzikon erarbeitete sich im Schlussabschnitt, teilweise unter Mithilfe von Albis, etliche Ausgleichschancen und war ebenbürtig. Zum Schluss setzte sich aber, wie oft in dieser Saison, die grössere spielerische Klasse durch. Joris Schweiger schlenzte einen Freistoss ins Lattenkreuz und

Ein Schweizer Meistertitel im Gruppenwettkampf Nach den Einzel-Meisterschaften im Auflageschiessen kam es zum Final der Gruppenmeisterschaften. Pistolenund Gewehrschützen aus der ganzen Schweiz machten den Gruppenmeistertitel im Auflageschiessen unter sich aus. Mit dabei waren auch drei Gruppen aus Affoltern und eine Gruppe aus Wettswil. Nach dem guten, aber nicht hervorragenden Abschneiden im Einzel wollten die Affoltemer umso mehr eine gute Leistung mit der Gruppe

Die Gruppe aus Affoltern liegt sich nach erfolgreicher Titelverteidigung in den Armen. (Bild zvg.) abliefern. Dies gelang dank dem vollen Einsatz aller Teammitglieder: Krystyna Brezek, Markus Tobler und Heinz Hug holten erneut den Titel des Schweizer-Luftgewehr-Gruppenmeisters im Auflageschiessen. Zweite wurde das Team von Vully-Broye mit PierreAlain Dufaux und Dritte die Sportschützen von Surselva, welche die Qualifikation dominiert hatten. Die beiden weiteren Gruppen aus Affoltern und das Team aus Wettswil klassierten sich im Mittelfeld.

Die Kritiker sind aufgrund des Erfolgs verstummt Als der Schweizer Schiesssportverband vor über einem Jahr das Auflageschiessen ins Leben rief, gab es viele Skeptiker. Der zweite Final im Auflageschiessen in Bern zeigte aber, dass die neue Disziplin attraktiven Schiesssport bie-

tet. In der Kaserne trafen sich rund 200 Schützen, die zum Teil seit längerer Zeit an keinem Wettkampf mehr teilgenommen hatten, nun aber dank dem Auflageschiessen die Möglichkeit erhielten, sich wieder mit anderen im Schiessen zu messen – und auch eine Chance auf eine Medaille zu haben. Andererseits gab es aber auch Schützen, die im fortgeschrittenen Alter erstmals an Schweizer Meisterschaften teilnehmen durften und diese Erfahrung sichtlich genossen. Sportlicher Wettkampf und geselliger Austausch gingen einher. Die Sportschützen Affoltern und Wettswil stellten mit 12 Schützen ein grosses Kontingent in Bern. Es gelang fast allen, sehr gute persönliche Leistungen zu erzielen. Es war für alle ein schöner und erfolgreicher Trip nach Bern, und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. (SpSA)

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Sandro Ibernini machte kurz vor Schluss mit dem 5:2 den Deckel drauf. Der Titel steht damit auch rechnerisch fest und das letzte Meisterschaftsspiel kann als Vorbereitungsspiel genutzt werden, wo Albis nochmals richtig Schwung holen will für die Playoffs.

Auf die Pflicht folgt die Kür Die beiden Spielertrainer zeigten sich nach dem Sieg sichtlich erleichtert. Während Sandro Ibernini wichtig ist, dass sich bei der letzten Partie und im Training der kommenden Woche niemand verletzt, schaut sein Co-Trainer Nicola Grass bereits etwas weiter nach vorne. Unabhängig vom Gegner sieht er Albis als leichten Favorit und rechnet sich damit gute Chancen aus, den Aufstieg zu realisieren. Als mögliche Gegner kommen der STV Berg und die Kadetten Schaffhausen infrage. Mit den Munotstädtern hätte Albis noch eine offene Rechnung zu begleichen, nach der verlorenen Playoutserie vor einem Jahr, welche gleichbedeutend war mit dem Abstieg in die 3. Liga. Der Gegner wird dieses Wochenende feststehen. Die beiden Teams stehen in der 2. Liga abgeschlagen am Tabellenende und befinden sich auf ähnlichem Niveau. (pd.) UHC Wetzikon – Floorball Albis 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). Hüenerweid, Dietlikon – 18 Zuschauer 5. 1:0. 10. J.Wuillemin (Eckert) 1:1. 13. Schiller (E.Wuillemin) 1:2. 30. 2:2. 40. Eckert (N.Grass) 2:3. 50. Schweiger (Ibernini) 2:4. 55. Ibernini (Schiller) . Floorball Albis: Hanselmann, Heiniger, Engel; Ibernini, Leuenberger; J.Wuillemin, Eckert, N.Grass; Schweiger, Schiller, E.Wuillemin; C.Grass, Hintermann.

Eine Sportart, die Jung Bei Sonne, Nebel und Schnee auf der Piste und Alt begeistert

4. Fasnachtsschiessen in Ottenbach

Die aktive Saison des Scia wurde erfolgreich abgeschlossen

Bereits zum vierten Mal führte der Feldschützenverein Ottenbach erfolgreich das «Rüsstaler Fasnachtsschiessen» durch, stets nach dem Motto: «Ein Fest für Schützen, von Schützen.» Trotz winterlicher Temperaturen machten sich bereits am ersten Samstagmorgen zahlreiche Teilnehmende auf den Weg nach Ottenbach. Die Empfangsdamen wiesen den ankommenden Schützinnen und Schützen von nah und fern, trotz Dauerregens, stets freundlich lächelnd den Weg zum Schützenhaus. Grosse Kälte und Bise prägten das zweite Wochenende. Der Wind peitschte übers kurze Gras, die Windfahne stand zeitweise waagrecht. Keine leichte Aufgabe für die ehrgeizigen Teilnehmenden. Dick eingepackt, erledigten alle Helfer ihre Arbeit hinter dem Warnerpulten tadellos. Die vielen Komplimente liessen die ganze Kälte vergessen.

Mit 88 Jahren hervorragende 93 Punkte geschossen Total beteiligten sich dieses Jahr 385 Schützinnen und Schützen aus 96 Vereinen am Wettkampf im «Rüsstal». Vom Bodensee übers Bündnerland nach Chiasso, bis ins tiefe Aargau – ebenso aus der Zentralschweiz und Zürich. Erfreulich ist auch, dass immer mehr Damen diesen Sport betreiben und resultatmässig den Männern in nichts nachstehen. Auch freut es die Organisatoren, dass viele Vereine ihre Jungschützen mitbringen. So waren die jüngsten

Andreas Hüsser, Festsieger mit 98 Punkten. (Bild zvg.) Teilnehmenden gerade einmal 14 Jahre alt, die Zwillinge Tonja und Gian Arpagaus aus Ottenbach. Am anderen Ende des Altersspektrums schoss Fridolin Staubli aus Fischbach-Göslikon mit 88 Jahren. Immer noch aktiv im Verein und notabene mit einem Spitzenresultat von 93 Punkten.

Knonauer mit bestem Resultat bei den Junioren Der Festsieger des Fasnachtsstiches mit hervorragenden 98 Punkten und einem Tiefschuss 100 wurde Andreas Hüsser aus Rudolfstetten. Bester Junior wurde Kay Kneubühler aus Knonau, mit 89 Punkten. Den Auszahlungsstich gewann Thomas Leuenberger aus Wettswil mit 382 Punkten. Die gesamte Rangliste erscheint demnächst unter www.fsv-ottenbach.ch. In der gemütlich-fasnächtlich dekorierten Schützenbeiz wurde so manches Resultat analysiert und hinterfragt. Bei einem Kafi «Chriesi» oder sogar einem Schnupf hatten die Anwesenden am Schluss immer eine plausible Lösung. Die Schützen haben eben immer eine Ausrede für ein schlechtes Ergebnis parat – und das ist gut so, so darf es auch bleiben. (ah)

Die Scia-Mitglieder zeigten sich auch bei Kälte und Nebel top motiviert. (Bild zvg.) Seit 1984 organisiert der Scia – Ski Club Italiano Affoltern – bereits Skikurse auf dem Stoos. Dieses Jahr haben rund 70 Kinder und Erwachsene aus dem Bezirk und umliegenden Gebieten von den günstigen Angeboten profitiert. Durch die neue Stoosbahn – mit der Weltrekord-Steigung von maximal 110 % – ist das nahegelegene Skigebiet nun auch deutlich schneller und besser erschlossen.

Vom Stemmbogen zum Carving Alle Ski- und Snowboardschüler sowie die rund 30 Lehrer und Helfer haben die letzten sieben Sonntage vollen Einsatz gezeigt, sei es bei Sonnenschein, Nebel oder Schnee. Zu sehen, welche Fortschritte die Kleinsten (Fünfjährige) machten und zum Teil am 3. Sonntag bereits den Skilift bändigten und den Berg runter

«bögelten», machte riesige Freude. Ebenso wie den «Ältesten» zuzuschauen, wie sie den Schneepflug hinter sich liessen und die Parallelschwünge oder das Carven immer besser beherrschten. Grosser Respekt gebührt vor allem aber auch jenen Erwachsenen, welche sich dieses Jahr getraut haben, das erste Mal auf die Ski zu stehen um zu zeigen, was Mami oder Papi ebenfalls können. Letzten Sonntag durften nun alle Schüler ihr Gelerntes am Abschlussrennen unter Beweis stellen und ihren eigenen «Olympia-Slalom» unter den stolzen Augen der Eltern absolvieren. Am Klubrennen konnten sich dann alle zusammen auch mit den besten Skilehrern messen. Das Wetter zeigte sich mit Kälte, Nebel und Schnee leider von der schlechtesten Seite. Das Lachen und Strahlen in den Augen al-

ler Teilnehmenden hat die Anstrengungen aber bei Weitem entschädigt.

Abschlussfest am 3. März Dieser ganze Einsatz hat eine Belohnung verdient. Am Samstag, 3. März, findet deshalb ab 18.30 Uhr im Mehrzwecksaal Wygarten (Schulhaus) in Mettmenstetten das Scia-Abschlussfest statt, um auf das Geleistete anzustossen. Es hat eine grosse Tombola, und für Unterhaltung, Musik und die Siegerehrung der Skirennen ist gesorgt. Natürlich wird auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Der Scia freut sich, möglichst viele Mitglieder, Freunde, Bekannte aber auch Interessierte an diesem Fest begrüssen zu dürfen. Der Scia hat eine tolle Saison hinter sich und die Mitglieder freuen sich bereits auf die kommende Saison. (pd.)


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Extra

Freitag, 2. März 2018

«In meinem Beruf kommt man den Patienten extrem nahe» Menschen im Säuliamt: Corinne Imthurn liebt ihren Beruf als Dentalhygienikerin Sie ist im Säuliamt aufgewachsen und vor 20 Jahren wieder hierher zurückgekehrt. Corinne Imthurn hat eine spannende berufliche Laufbahn und arbeitet heute als Dentalhygienikerin. Daneben engagiert sie sich in der Kinderarbeit der reformierten Kirche. ................................................... mit corinne imthurn sprach marianne voss Die letzten Patienten sind gegangen, es wird ruhig in der Zahnarztpraxis Kalkstein in Affoltern, und Corinne Imthurn setzt sich zur Journalistin – die heute glücklicherweise nicht als Patientin gekommen ist. «Ich bin hier hinten in Wettswil am Albis aufgewachsen», beginnt die Dentalhygienikerin zu erzählen. Hier hinten? Wir sind doch v o r dem Albis. Sie lacht. «In den 60er-Jahren war das hier wirklich hinten. Das Säuliamt war damals noch eine recht rückständige Region.» An die Schuljahre in Wettswil und Bonstetten habe sie gute Erinnerungen. «Ich hatte keine Probleme und tolle Lehrer.» Zuerst besuchte sie dann die Handelsschule, doch das war ihr endgültig zu trocken. So entschied sie sich für einen Beruf im Gesundheitswesen. Nach der Spitalvorschule absolvierte Corinne Imthurn am Spital Triemli die Ausbildung zur Röntgenassistentin mit Spezialisierung auf Bestrahlung und Nuklearmedizin. «Der Beruf gefiel mir, doch er hatte damals viel mit dem Tod zu tun», erklärt sie. Als dann auch noch ihr Vater starb, wechselte sie den Job und ging zur Swissair. «Ich arbeitete als Flight Attendant, litt aber zu stark an Reisekrankheit. Daher wechselte ich zu Tätigkeiten am Boden wie das Check-in oder das Boarding am Gate.» Ihre nächste berufliche Station war ein British-Airways-Reisebüro. Rückblickend schwärmt sie: «Damals hatte man im Reisebusiness noch die Möglichkeit, für ein paar Franken um die halbe Welt zu fliegen. Das habe ich natürlich genossen.» Doch irgendwann habe sie sich gefragt: «Wars das? Soll ich mir bis zur Pensionierung anhören, dass das Kissen zu hart und das Essen nicht gut war?»

Corinne Imthurn hat als Dentalhygienikerin gerne Kontakt mit Menschen. (Bild Marianne Voss) Medizinische Herausforderung

Christliche Werte

Eine Kollegin erzählte ihr von der Arbeit als Dentalhygienikerin (DH) – und sie besuchte die DH-Schule. Seit 25 Jahren übt sie diesen Beruf nun schon aus und bereut den Wechsel nicht. «Es ist ein schöner Beruf», betont sie. «Ich bin selbstständig und arbeite zugleich auf Augenhöhe mit dem Zahnarzt zusammen.» Man müsse aber gerne mit Menschen Kontakt haben, das sei wichtig. «Ich komme den Leuten extrem nahe. Wenn ich meine Finger im Mund des Patienten habe, wird die natürliche Distanz-Barriere dauernd überschritten.» Natürlich gebe es viele Leute, die nicht gerne zu ihr kommen. «Viele haben Angst und reagieren dann auch mal ruppig. Doch das nehme ich nicht persönlich und nehme es auch niemandem übel.» Nebst dem Kontakt zu Menschen schätze sie an diesem Beruf auch die medizinischen Herausforderungen. «Der Mund ist ein wichtiger Teil des ganzen Körpers. Es gibt Krankheiten, die mit der Mundgesundheit einen Zusammenhang haben können.» Hier Diagnosen zu stellen und zu helfen sei sehr spannend und befriedigend.

Seit zwölf Jahren arbeitet Corinne Imthurn bereits in der Praxis in Affoltern. «Und bereits seit 20 Jahren bin ich wieder im Säuliamt. Ich wohne zusammen mit meinem Mann in Aeugst.» Kinder könne sie keine haben, bei uns wohnt aber ein 19-jähriges Katerli. Sie schmunzelt und führt aus, dass ein Leben ohne Kinder wohl ebenso viele Vor- und Nachteile habe wie eines mit Kindern. «Kinder sind keine Lebensgarantie. Niemand hat es in der Hand, ob der Wunschtraum Familie wirklich funktioniert.» Kinder seien eigenständige Personen, die man vorübergehend begleite, dann aber loslassen müsse. «Das eigene Glück darf nicht von Kindern abhängig sein, denn letzten Endes kommt es darauf an, dass ich nur mit mir selber zufrieden bin.» Corinne Imthurn war während acht Jahren Mitglied der reformierten Kirchenpflege in Aeugst. Nach dem Rücktritt hat sie eine der kirchlichen Aktivitäten beibehalten. «Ich mache noch den Kolibri, das ist quasi der Unterricht für die Kleinen.» Es sei ihr ein Anliegen, den Kindern beizubringen,

dass die christlichen Werte für alle gelten. «Das heisst zum Beispiel, dass man einander akzeptiert, auch wenn sie oder er anders denkt.» Die noch verbleibende Freizeit verbringt sie in Haus und Garten oder in der Ferienwohnung im Wallis. «Dort gehen wir im Sommer wandern und im Winter Ski fahren oder langlaufen. Dort ist es total ruhig, noch ruhiger als in Aeugst.» Ob sie noch Ziele habe, beruflich oder privat? «Privat möchte ich noch ein paar grössere Reisen unternehmen. Den Beruf, den lasse ich so, wie er ist. Da muss ich nichts Neues beginnen.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Hecken und Sträucher jetzt zurückschneiden Hecken und Sträucher soll man bis spätestens Mitte März zurückschneiden, danach beginnt die heikle Brutsaison der Vögel. Der Vorfrühling ist zudem eine gute Zeit, um einheimische Sträucher und Bäume zu setzen. Sie sind Lebensraum für viele Tiere.

bauernregel «Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz. Wenn der März viel Schnee verweht, gute Ernte in Aussicht steht.»

Hecken müssen vor allem an Strassen und Trottoirs regelmässig zurückgeschnitten werden. Die beste Zeit dafür ist der Winter (November bis Ende Februar). BirdLife Schweiz ruft daher auf, die Gehölzpflege jetzt noch durchzuführen. Ab Mitte März beginnt die Brutzeit der Vögel, und die Tiere dürfen beim Nestbau und Brüten nicht mehr gestört werden. Vielen Gartenbesitzern und Unterhaltsdiensten ist nicht bewusst, dass dies sogar gesetzlich geregelt ist. Ein kräftiger

Rückschnitt (möglichst im Winter) verhindert, dass im Sommer nochmals geschnitten werden muss. Eine wichtige Massnahme für mehr Natur rund ums Haus ist zudem das Pflanzen von einheimischen Sträuchern und Bäumen. Empfehlenswert sind etwa Weissdorn, Schwarzdorn, Kornelkirsche, Geissblatt, Pfaffenhütchen, Gemeiner Schneeball oder auch der Schwarze Holunder. Diese Sträucher sind für Insekten oder Vögel viel wertvoller als exotische Sträucher, auf denen fast keine Insekten leben können – und sie sind genauso schön und attraktiv. Auch einheimische Bäume wie Salweide, Linde oder Vogelbeere sind sehr wertvoll. Am besten setzt man einheimischen Sträucher und Bäume bis Mitte April. (pd.) Anleitung zum Schneiden und Pflegen von Hecken und Sträuchern unter www.birdlife.ch/bauen.

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zwischen-ruf

Seine Hände Volker Meiers Hände auf meinem Rücken – sie drückten, strichen, kneteten, waren trocken, warm und stark. Ich hätte schnurren können. Dazu seine Stimme, leise und dunkel. Immer, wenn ich in Deutschland meine Mutter besuchte, machte ich einen Termin bei ihm aus. Doch dann geschah etwas Dummes. Er war umgezogen mit seiner Praxis, und als ich das neue Behandlungszimmer betrat, verlor ich irgendwie die Orientierung. Alles so fremd. Auch stand die Liege quer im Raum und nicht längs. Und so passierte es: Ich machte wie immer den Oberkörper frei und legte mich hin. Als Volker Meier hereinkam, lachte ich, er aber fragte streng: «Was soll das?» «Wie bitte?» «Was soll das, soll ich neuerdings Ihren Bauch massieren?» Mein Gott, ich lag verkehrt, das heisst: Ich lag auf dem Rücken statt auf dem Bauch! Der liebe, liebe Herr Meier hatte nun offensichtlich angenommen, dass ich ihn mit der Präsentation meiner nackten Brüste verführen wollte. Aber nein! Das war doch ein Versehen! Schnell rollte ich mich herum, und er begann mit der Rückenmassage. Diesmal wortlos. Beim Bezahlen von 27 Euro entschuldigte ich mich, ich sei einfach unkonzentriert gewesen, deshalb meine falsche Lage. Aber ich merkte, er glaubte mir nicht. Nie mehr hab ich seitdem seine Praxis betreten. Und ich vermisse sie sehr, seine trockenen warmen starken Hände auf meinem Rücken. Ute Ruf

herkömmliches

Stoisch Stoa ist das altgriechische Wort für Säulenhalle und der Name einer philosophischen Schule, die man deshalb Stoa nannte, weil sich deren Anhänger jeweils in einer Säulenhalle versammelten. Ihr Lebensideal bestand darin, sich durch nichts und niemand aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Stoiker erstrebten ein glückliches und tugendhaftes Leben durch vernünftige Einsicht in die wahren Werte des Lebens, unabhängig von Gesundheit oder materiellem Wohlstand. Dabei galt es auf die Übereinstimmung von Wollen und Können zu achten und sich nur solche Ziele zu setzen, die auch erreicht werden können. «Ein tugendhaftes Leben führt zur völligen Bedürfnislosigkeit», schreibt Zenon, der Begründer der stoischen Lebensauffassung. Im Unterschied zu Epikur, der das Erstreben der Selbstgenügsamkeit als höchste Lust beschrieben hat, spricht er im selben Zusammenhang von der Pflicht, mit der Natur im Einklang zu leben und insbesondere die jedem Menschen innewohnende, individuelle Natur zu verwirklichen. Damit taucht zum ersten Mal in der Geistesgeschichte der Begriff der Persönlichkeit auf. Und das Ideal der stoischen Ruhe und Gelassenheit besteht letztlich in der freiwilligen Fügung in die göttliche Ordnung. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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Veranstaltungen Vortrag zur Männerheilkunde

Männer und Intuition: Wer sitzt am Steuer? Montag, 5. März, 19 – 21 Uhr Dr. med. Wieland Boeckmann; Urologe, Androloge Werner Streicher / Intuitive Coach for Men 2. OG Autobahnraststätte MYSTOP, Affoltern am Albis Näheres unter: www.spuersinn.ch/startseite/angebote/

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