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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 17 I 169. Jahrgang I Dienstag, 1. März 2016

Bedarf vorhanden

Im Cup-Modus

Revision der Bau- und Zonenordnung in Mettmenstetten. > Seite 3

Beim achten Poetry Slam in der Galerie Märtplatz in Affoltern war einges anders. > Seite 5

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Für die «Milchsüdi» Alte Geschichten: Ämtler Milch für Kondensmilch-Firma, die zum Weltkonzern wurde. > Seite 10

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Weltgebetstag Gottesdienste im Säuliamt: Frauen aus Kuba haben die Liturgie verfasst. > Seite 12

Im Moment noch zahlen sich Gemeindefusionen finanziell aus In Gemeinden wie Maschwanden, Rifferswil und Kappel wird der Fusionsdruck steigen In zahlreichen Gemeinden des Bezirks gibt es noch Schulgemeinden sowie politische Gemeinden. Mit dem Wegfall des Übergangsfinanzausgleichs wird der Fusionsdruck steigen – alternativ werden die Einwohner kleiner Gemeinden mit empfindlichen Steuererhöhungen rechnen müssen. ................................................... von salomon schneider Durch den Zusammenschluss einiger Schulgemeinden mit politischen Gemeinden sind im Bezirk Affoltern bereits einige Einheitsgemeinden entstanden. In Hedingen beispielsweise wurden Primarschul-, Sekundarschulund politische Gemeinde zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Der Hedinger Gemeindepräsident Bertram Thurnherr war im Gemeinderat zentral an der Umsetzung der Einheitsgemeinde beteiligt – damals noch als Finanzvorsteher: «Der Zusammenschluss zur Einheitsgemeinde hat sich bewährt. In den Bereichen Finanzen und Liegenschaften haben sich durch die Möglichkeit der Gesamtbetrachtung Synergien und günstigere Lösungen ergeben, wie beispielsweise bei der Bibliothek.»

Affoltern und Hedingen sind bereits zusammengewachsen. Eine Fusion wäre deshalb denkbar. (Bild Salomon Schneider) Unabhängigkeit wird teuer Es gibt zudem noch die Möglichkeit von Fusionen zwischen politischen Gemeinden. Diese werden in den kommenden Jahren vermehrt Thema sein. Denn der Übergangsfinanzausgleich wird nur noch bis 2017 und bei einem hohem Gesamtsteuerfuss ausbezahlt, weshalb Rifferswil einen Steuerfuss von 134 Prozent beantragen muss (siehe «Anzeiger» vom 26. Januar 2016). Wenn der Übergangsausgleich wegfällt, werden nur noch nicht absehbare Kosten, wie Sozialhilfebeiträge vom

neuen Sonderlastenausgleich getragen. Kleine Gemeinden, die einen prozentual höheren Verwaltungsaufwand betreiben, werden deshalb die Steuern anheben müssen, wenn sie unabhängig bleiben wollen.

Die Ersten werden belohnt Sternenberg, die ehemals kleinste Gemeinde des Kantons, wurde von diesem Schicksal bereits ereilt. Auf den ersten Januar 2014 fusionierte sie mit der Gemeinde Bauma. Um die Fusion zu unterstützen sprach der Kanton

Zürich einen Kredit von 3,5 Millionen Franken, damit keinem Fusionspartner ein Nachteil erwächst. Daraus wurde unter anderem eine Stiftung finanziert, die bezweckt, das Dorf- und Vereinsleben in Sternenberg zu bewahren. Um weitere Gemeinden zu Strukturreformen zu bewegen und finanzielle Ungleichheiten auszugleichen, spricht der Kanton momentan noch viel Geld. In einigen Jahren werden die Fusionen jedoch von den Gemeinden getragen werden müssen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

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Vor grosser Karriere? Obfelder Familienunternehmen fördert David Escalona Guerrero alias «DJ Dave.e». > Seite 19

Auch im Säuliamt durchwegs Nein zur Durchsetzungsinitiative Selbst in der SVP-Hochburg Kappel vermochte sich die Durchsetzungsinitiative nicht durchzusetzen, fast 53 Prozent sagten auch dort Nein zum Begehren der SVP. Über 40 Prozent Ja gab es neben Kappel und Maschwanden nur in Obfelden und – eher überraschend – in Stallikon, wo die FDP stark ist; die Freisinnigen haben die Initiative vehement bekämpft. Die geringsten Ja-Anteile kommen aus Rifferswil (32,32 %) und Hedingen (32,5 %). – Auch bei allen anderen Vorlagen weicht das Säuliamt nicht ab. Die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels wird hierzulande mit über 57 Prozent befürwortet, am stärksten in Stallikon (64,42 %) und Obfelden (63,91 %). Abgelehnt haben Maschwanden (Ja-Anteil 41,3 %) und Rifferswil (41,98 %). Eindeutig ist die Zustimmung auch im Bezirk zur Reduktion von Grundgebühren (Notariatsgesetz) und zur Straffung von Rekurs- und Beschwerdeverfahren (Verwaltungsrechtspflegegesetz). Klar abgelehnt wurden Bildungs- und LohndumpingsInitiativen sowie – weniger klar – die «Heiratsstrafe». Nirgends fand die Initiative «keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» eine Mehrheit. (-ter.)

................................................... > Tabellen auf Seite 9

anzeigen

Deutliches Ja zur Badi-Sanierung in Obfelden Urnenabstimmung über einen Kredit von 2,1 Mio. Franken Die Becken des Obfelder Schwimmbades erhalten eine Edelstahlauskleidung. Saniert wird auch die Badewassertechnik. Die Stimmberechtigten bewilligten den Kredit von 2,1 Mio. Franken an der Urne sehr deutlich. Schon wenige Jahre nach dem Neubau des Schwimmbades im Jahr 1999 offenbarten sich Mängel in der Betonbeckenkonstruktion. Eine bereits erfolgte Sanierung verhinderte nicht, dass wegen undichter Betondecken weiter Wasser versickerte. Der Gemeinderat evaluierte drei Varianten und kam aufgrund fachlicher Empfehlungen klar zum Schluss, dass eine Edelstahlauskleidung der Becken langfristig die kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante darstellt. Ursprünglich war vorgesehen, das Geschäft auf die Tranktandenliste der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 zu setzen. Damals ging die Behörde aufgrund der aktuellen

mit 1463 Ja gegen 545 Nein. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 64,26 Prozent.

Nachhaltig Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty ist natürlich glücklich über die deutliche Zustimmung, die nun dank der ausserordentlich hohen Stimmbeteiligung auch sehr breit abgestützt ist – und nach ihren Worten auch einen VerDie Becken der Badi in Obfelden werden nun mit Edelstahl ausgekleidet. (Bild Werner Schneiter) trauensbeweis in Edelstahlpreise von Kosten von unter musste. Die Stimmberechtigten ge- den Gemeinderat darstellt. «Wir können jetzt die Badi nachhaltig sanieren 2 Mio. Franken aus. Doch das änderte wichteten diesen Irrtum nicht. sich. Die Kostengrenze wurde geEine grosse Mehrheit liess sich und haben eine Lösung, die für 30 bis sprengt, was vorerst unbemerkt blieb von den fachlichen Argumenten einer 40 Jahre taugt», sagte sie, überzeugt und nachträglich zugunsten einer Ur- Sanierung überzeugen und stimmte davon, dass die Badi in der Bevölkenenabstimmung korrigiert werden dem Kredit von 2,1 Mio Franken zu – rung hohen Stellenwert geniesst. (-ter.)

200 09 9 771661 391004


Bezirk Affoltern

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Revision von Bau- und Zonenordnung mit Zonenplan Aus den Verhandlungen des Gemeindrates Mettmenstetten Die Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung ist zwar nicht als Legislaturziel des Gemeinderates definiert, dennoch ist erkannt worden, dass Überarbeitungsbedarf vorliegt. Angestrebt wird, die Vorlage bis Ende 2016 materiell zu behandeln und voraussichtlich im Mai 2017 der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Anlässlich seiner Klausurtagung vom Oktober 2015 hat sich der Gemeinderat anhand der Ausführungen von Hugo Wandeler, dem langjährigen Ortsplaner, zum Bauzonenplan Dorf beziehungsweise zu den bezüglich der Kernzonen verfassten Analysen ein umfassendes Bild gemacht. Anfang Januar 2016 sind die Ergebnisse anlässlich eines Ortsplanungsgesprächs Vertretern der kantonalen Baudirektion, Amt für Raumentwicklung, Raumplanung, vorgestellt worden. Das Gespräch bot die Gelegenheit, über die Absichten der Gemeinde zu informieren und die Vorstellungen sowie Rahmenbedingungen der kantonalen Fachstelle/Bewilligungsbehörde zu erfahren. Ortsplaner, Baukommission sowie das kantonale Amt für Raumentwicklung begrüssen eine Revision, welche folgende Stossrichtung verfolgen soll: Gesamtrevision Bau- und Zonenordnung (BZO) auch aufgrund Umsetzung Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB) / Überprüfung Zonenplan Dorf. Weil die Auswirkungen der Kulturlandinitiative noch nicht abschlies-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Wohngebiet Pfruendmatt: Weitere Wohnungen vor Bezug. (Bild zvg.) send geklärt sind, werden die Kernzonen in den Aussendörfern und Weilern erst im Rahmen einer späteren, separaten Teilrevision überprüft und wo nötig und möglich geändert. Die Bevölkerung wird zum gegebenen Zeitpunkt zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Für den Bearbeitungsprozess ist ein Kredit von 37 000 Franken bewilligt worden.

Inventar Denkmalschutzobjekte Das Inventar der Denkmalschutzobjekte von kommunaler Bedeutung der Gemeinde Mettmenstetten wurde Anfang der 1980er-Jahre erstellt und umfasst aktuell 273 Objekte, davon 119 im Dorf und 154 in den Weilern. Die rechtliche Bedeutung und der Stellenwert dieses Inventars ergeben sich aus den einschlägigen Bestimmungen des Planungs- und Baugesetzes (§§ 203 ff

PBG). Inventare müssen von Zeit zu Zeit überprüft und aktualisiert werden. Diese Überarbeitung soll nun parallel mit der Revision der Bau- und Zonenordnung mit Zonenplan in Angriff genommen werden. Das Inventar bildet auch eine wichtige Grundlage für die Überprüfung der Kernzonenvorschriften und die Erstellung der detaillierten Weilerkernzonen für die Aussendörfer. Mit der umfassenden Überprüfung, Aktualisierung und Neugestaltung (unter anderem Digitalisierung) des Inventars ist Ortsplaner Hugo Wandeler, Zürich, unter Mithilfe einer speziellen Arbeitsgruppe zu 45 000 Franken beauftragt worden. Mit der Aufnahme ins Inventar wird durch Beschluss des Gemeinderates festgestellt, dass für ein Gebäude eine Schutzvermutung besteht. Das Objekt ist damit noch nicht formell (eigentümerverbindlich) geschützt.

Tempo-30-Zone im Grindel/Rüteli Für weite Teile der Bauzone Dorf gilt das Tempo-30-Regime, davon ausgenommen ist unter anderem das Gebiet Im Grindel (Wohn- und Gewerbezone) sowie Rüteli (Wohnzone). Der Gemeinderat hat es auf Ersuchen der Anwohnerschaft Wohnzone im Grindel bisher abgelehnt, die Ausdehnung in Wiedererwägung zu ziehen. Die Anwohner haben neuerlich darauf hingewiesen, dass sich die Verkehrssituation verschlechtert hat und die Signalisation «Tempo-30-freiwillig» keine Beachtung findet und daher eine Geschwindigkeitsreduktion angezeigt ist. Die Auswertung einer kürzlichen Geschwindigkeitserhebung bestätigt, dass das Verkehrsaufkommen, vor allem LKW-Fahrten, markant zugenommen hat und eine Überprüfung gerechtfertigt ist. Für die Ausfertigung eines verkehrstechnischen Gutachtens

als nötige Grundlage ist ein Kredit von 11 500 Franken bewilligt worden.

Liegenschaften Für die Renovation der im zweiten Obergeschoss des Gemeindehauses liegenden Dachwohnung wurde ein Kredit von 29 500 Franken bewilligt. Die Massnahmen umfassen im Wesentlichen den Ersatz der 44-jährigen Küche bzw. der sanitären Anlagen sowie Malerunterhaltsarbeiten. Nachdem sich die interessierten Kreise für die Bewirtschaftung von rund 160 Aren im Gebiet Pünten-Rossmatten liegenden, im Besitze der Politischen Gemeinde stehenden Pachtlandes melden konnten, ist die Neuverpachtung per Losentscheid an Landwirt Kurt Heiniger, Eigi, erfolgt.

wir gratulieren Zum 98. Geburtstag

Ferner hat der Gemeinderat ... – an den Beachvolleyball-Club Mettmenstetten die Polizeibewilligung für das in der Zeit vom 3. bis 5. Juni 2016 in der Badi stattfindende Beachvolleyball-Turnier erteilt. – den von Werner und Armin Reichmuth, Neugut, eingereichten «Privaten Gestaltungsplan Neugut (Betriebsausbau Schweinemasthaltung)» als genehmigungsfähig beurteilt und zuhanden der vorgeschriebenen, 60-tägigen Planauflage (bis 11. April 2016) verabschiedet. – der Ersatzbeschaffung von 48 Festbankgarnituren, welche der Bevölkerung/Ortsvereinen zu einem bescheidenen Mietpreis vermietet/ausgeliefert werden, zu 9200 Franken zugestimmt. – der Beteiligung am Projekt Sozial-Netz Knonauer Amt (zukünftige Ausrichtung/Organisation Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern)

zugestimmt und für die erste Projektphase eine Kostenbeteiligung von 1 Franken pro Einwohner bewilligt. – Für den Betrieb des im Grindel 6 liegenden Eventlokals Steakhouse Bahnhof im Rahmen einer vorläufig befristeten Bewilligung «dauernden Ausnahme von der Schliessungsstunde» die für die Anwohnerschaft einzuhaltenden Immissionsgrenzwerte festgelegt: 7 bis 22 Uhr, 50 dB(A) / 22 bis 7 Uhr 45 dB(A), und daran weitere Bedingungen geknüpft. – mit der Arbeitsausführung im Rahmen des Projektes Raumentwicklung, weitere Planerleistungen nach Phase 22 (selektiver Projektwettbewerb), im Sinne einer Ausnahmeregelung der Submissionsverordnung die Firma Basler & Hofmann AG, Zürich, zu 190 920 Franken zulasten des von der Gemeindeversammlung im Dezember 2015 genehmigten

Kredites beauftragt. – nach Anhörung der betroffenen Kreise als bewilligungsfreie Sonntagsverkaufstermine 2016, den 20. März, 2. Oktober und der 4. bzw. 18. Dezember festgesetzt. – von zwei positiv lautenden Berichten über im Steueramt bzw. Finanzverwaltung vorgenommene Kontrollhandlungen Kenntnis genommen. – die Grundstückgewinnsteuerabrechnung 2015 verabschiedet, welche wiederum mit einem ausserordentlichen Ergebnis von fast 1,3 Millionen veranlagten Grundsteuern abschliesst. – der Kita Purlimunter GmbH im Sinne einer Starthilfe für den Betrieb der Kinderkrippe Purlimunter, Rossauerstrasse, einen einmaligen Beitrag von 5000 Franken ausgerichtet.

Im Haus zum Seewadel in Affoltern am Albis darf Elisabetha Frieda FröhliIneichen am kommenden Donnerstag, 3. März 2016, den 98. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Heute Dienstag, 1. März, feiert Josef Eggimann in Affoltern den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Elisabeth Studer-Joss feiert heute Dienstag in Zwillikon ihren 80. Geburstag. Die herzlichsten Glückwünsche begleiten die Jubilarin ins neue Lebensjahrzeht. Alois Gross, Affoltern, hat heute Dienstag ebenfalls Grund zum Feiern: Er wird 80-jährig. Zum «Runden» gratulieren wir und wünschen alles Gute.


Bezirk Affoltern

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Das Säuliamt könnte problemlos eine einzige Gemeinde sein Glarus machte aus 29 Gemeinden drei – auch im Säuliamt wäre Vergleichbares möglich Gemeindefusionen haben in der Bevölkerung allgemein einen schlechten Ruf – zu Unrecht, wie Bevölkerungsbefragungen im Glarnerland zeigen. Der «Anzeiger» analysiert, was es für Gemeindezusammenführungen benötigt und welche Gemeinden sich daraus ergeben könnten. ................................................... von salomon schneider «Gemeindefusionen sind kein Allerweltheilmittel, auch wenn durch sie die Verwaltung professioneller wird und die Gemeinden somit ihren Verpflichtungen besser nachkommen können. Nur wenn eine Fusion jedoch sehr sorgfältig und bedacht durchgeführt wird, bringt sie auch Vorteile mit sich», erklärt Stefan Mettler, der als ehemaliger Gemeindeschreiber von Sternenberg die Fusion mit Bauma durchgeführt hat und er ergänzt: «Wer momentan eine Gemeindefusion initiiert, wird vom Kanton finanziell sehr stark unterstützt. Steuergefälle können so abgefangen werden.»

Die vier Fusionsphasen Grundsätzlich gehen Gemeindefusionen in vier Phasen vonstatten. Zuerst erhalten die Gemeinden von den Stimmbürgern den Auftrag, eine mögliche Fusion abzuklären. Die Initiative kann entweder aus der Bevölkerung kommen – dafür reicht es, wenn an einer Gemeindeversammlung ein Stimmberechtigter die Prüfung einer Fusion beantragt – oder von Behörden, die an einer Gemeindeversammlung eine Grundsatzabstimmung für die Aufnahme von Zusammenschlussverhandlungen durchführen.

Chancen und Gefahren analysieren Nachdem die Bevölkerung den Auftrag erteilt hat, eine Fusion zur prüfen, analysieren zuerst die beteiligten Geanzeige

Historische Strukturen sind aus heutiger Optik nicht immer verständlich: Herferswil (rechts) liegt nur gut 100 Meter vom Siedlungsrand der Gemeinde Rifferswil (links) entfernt, gehört aber zur Gemeinde Mettmenstetten. (Bild Salomon Schneider) meinden einzeln Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren eines Zusammenschlusses. Mit diesen Überlegungen setzen sie sich zusammen und machen eine Bedürfnisanalyse. «Kleingemeinden fällt in dieser Analyse meistens auf, wie viele Leistungen sie einkaufen müssen, womit sie auch Kontrolle aus der Hand geben», erläutert Stefan Mettler.

Das Dorfleben muss weiter bestehen In einer dritten Phase wird ein Zusammenschlussvertrag ausgearbeitet und von der Bevölkerung gutgeheissen. Bei der Ausarbeitung des Vertrages geht es darum, dass die Gemeinden alle ihre Bedürfnisse einbringen – gerade auch bezüglich der Bewahrung eines aktiven Dorflebens. Stefan Mettler sieht in diesem Punkt die grösste Herausforde-

rung des Gemeindezusammenschlusses: «Es müssen in Workshops mehrfach die Bedürfnisse der Bevölkerung abgeholt werden. Denn eine Fusion heisst, dass die Verwaltung zusammengelegt wird – das Leben soll und muss aber im Dorf bleiben.

Verbandsstrukturen werden schlanker In der Umsetzungsphase geht es vor allem darum, einen fliessenden Übergang von den bisherigen Gemeindefunktionen zu den Neuen zu gewährleisten. Deshalb müssen alle Verträge, beispielsweise mit Zweckverbänden, erneuert werden. «Dies braucht viel Zeit und Ressourcen, denn Kostenanteile und Stimmrechte müssen diskutiert und angepasst werden. Die Verbandsstrukturen werden so aber auch schlanker», erläutert Stefan Mettler.

So könnten die Säuliämtler Gemeinden in Zukunft aussehen Eine Gemeinde Säuliamt Es wäre denkbar, dass eine politische Gemeinde Säuliamt, mit über 50 000 Einwohnern, entsteht. Als Standort für die Verwaltung würde sich Affoltern anbieten. Da das Säuliamt bereits eine feste Grösse ist, entstünde eine natürliche Einheit.

Oberamt Zentralamt und Unteramt Oberamt und Unteramt sind bereits bekannte Einheiten. Das Zentralamt würde mit Aeugst, Hedingen, Affol-

tern, Obfelden und Ottenbach eine Gemeinde mit über 24 000 Einwohnern bilden. Oberamt und Unteramt hätten rund 13 000 Einwohner.

Auf fünf Gemeinden reduzieren Im Bezirk Affoltern stehen sechs Sekundarschulen: in Bonstetten, Affoltern, Hausen, Mettmenstetten, Obfelden und Hedingen. Mit der Ausnahme von Hedingen würden sich diese Gemeinden auch als Verwaltungsstandorte für fünf Säuliämtler Gemeinden eignen. (sals)


Todesfälle Aeugst am Albis Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 29. Februar 2016 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen stehen die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel. 044 764 19 77) und das Bausekretariat (Hansueli Studer, Tel. 044 764 83 03) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Beerdigung am Freitag, 4. März 2016, von

Liegenschaften Wenn das Licht erlischt, bleibt Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.

Vermietungen

Blaser Peter geboren am 19. Februar 1929, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, Haus zum Seewadel, verstorben am 26. Februar 2016. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude. Der Friedhofvorsteher.

Sanapark, 8903 Birmensdorf 2 Einzelbüros 28/30 m²

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zu vermieten. Auskunft: Edith Schneider, Tel. 044 739 49 59 e.schneider@es-management.ch

Traurig, aber dankbar, dass ihm weiteres Leid erspart blieb, nehmen wir Abschied von unserem Bruder, Götti und Onkel

Peter Blaser 19. Februar 1929 – 26. Februar 2016

Aeugst am Albis Beerdigung am Mittwoch, 9. März 2016 von

Josef und Ruth Blaser Marianne Blaser, Vancouver Canada Ursi Blaser und Hanspeter Aeberli Markus Blaser und Suzanne van Ooijen mit Fabian und Denis Hermann Blaser und Gabriela Bachmann mit Ronja, Jérôme und Yuna

Benninger-Rüdt, Klara geboren am 17. Oktober 1923, wohnhaft gewesen im Haus zum Seewadel, 8910 Affoltern am Albis, verstorben am 24. Februar 2016. Abdankung: 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 12. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Urnenbeisetzung am Freitag, 4. März 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man dem Haus zum Seewadel, Bewohnerfonds, Postkonto 80-6635-4, Vermerk: Trauerfall Peter Blaser. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Josef Blaser, Unterdorf 3, 8914 Aeugst am Albis

Robert René Bernhardt

Politische Gemeinde Knonau Korrektur zur Publikation vom 26. Februar 2016 Ersatzwahl eines Mitgliedes sowie des Präsidiums der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für die zurücktretende Brigitta Trinkler ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger als Mitglied der Schulpflege sowie für das Schulpräsidium zu wählen. Die Ersatzwahl erfolgt nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung (Art. 7) und gemäss Gesetz über die politischen Rechte (§ 48 und folgende). Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Knonau. Für die Ersatzwahl als Mitglied der Schulpflege sowie für diejenige des Schulpräsidiums sind je separate Wahlvorschläge bis zum 6. April 2016 einzureichen. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigen der Gemeinde Knonau (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.knonau.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden.

geb. 29. Juni 1955, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 25. Februar 2016 ist in Zürich gestorben:

Kern, Marco geb. 14. Dezember 1981, von Berlingen TG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 26. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bof-Zatta, Osvaldo geb. 8. Juni 1933, Italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Obfelden, Tellenstrasse 1; Ehemann der Bof-Zatta Santina. Urnenbeisetzung am Freitag, 4. März 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Obfelden. Die Friedhofvorsteherin Lebenskunst bedeutet auch, sich rechtzeitig zu arrangieren mit der existenziellen Einsamkeit, der Entbehrlichkeit und Endlichkeit. Jean-Daniel Zwahlen

TO D E S A N Z E I G E

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden.

Traurig nehmen unsere Herzen Abschied von

Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne.

Er war ein einzigartiger liebevoller, phantasiereicher und unkonventioneller Vater sowie humorvoller, inspirierender, loyaler Freund.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8934 Knonau, 23. Februar 2016 Der Gemeinderat Knonau

Jean-Daniel Zwahlen 4. Juli 1949 – 25. Februar 2016

Als leidenschaftlicher Pädagoge und kreativer Jurist stellte er sein Berufsleben weitgehend in den Dienst des Bildungswesens. Mit enormem Engagement und viel Herzblut war er u. a. mehr als drei Jahrzehnte lang charismatischer Leiter der Gestalterischen Berufsmaturitätsschule des Kantons Zürich sowie Rektor der HF TGZ Polygrafische Akademie. Ferner wirkte er jahrzehntelang erfolgreich als Dozent, Rechtskonsulent und Lebensberater. Der Verstorbene lebt weiter in unserer Erinnerung und in seinem Lebenswerk. Jean-Denis Zwahlen Eveline Nedela Regula Zürcher Freunde und Verwandte Die Abdankung findet am 16. März 2016, 19.00 Uhr, in der Kirche Kappel am Albis statt. Anstelle von Spenden zelebriere man auf Wunsch des Verstorbenen das eigene Weiterleben. Traueradresse: Jean-Denis Zwahlen, Haus zur alten Post, 8925 Ebertswil


Bezirk Affoltern

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Politisches, Berührendes und Unsinniges Beim achten Affoltemer Poetry Slam war vergangenen Samstag in der Galerie Märtplatz einiges anders Zum ersten Mal wurde der Dichter-Wettstreit im CupModus ausgetragen und mit Patti Basler und Etrit Hasler – kurz: «Bass-Hass» – mischte diesmal auch ein Team mit. ................................................... von thomas stöckli Kaum jemand in der Galerie Märtplatz hätte nach der ersten Runde darauf gesetzt, dass sich Remo Zumstein die heiss begehrte Flasche Whisky auf der Bühne holen würde. Diskutiert wurden in der Pause nämlich andere. Etwa seine Finalgegnerin Daniela Dill, die im Gegensatz zu allen anderen nicht auf Humor, sondern auf Betroffenheits-Lyrik setzte – «die andere Masche beim Poetry Slam», wie sie selber zugab –, oder der 71-jährige Slammer-Senior Hans Jürg Zingg aus HasleRüegsau im Emmental, der wie bereits bei seinem Auftritt vor zwei Jahren tief in seinem Wörtersack kramte und das Publikum mit der Schönheit von «wüsten Wörtern» zu beeindrucken suchte. Und nicht zuletzt natürlich Moderator Simon Chen, der dem Wettstreit einen eigenen Text über den Volks(un)willen und dessen Durchsetzung vorausgeschickt hatte. «Geht wählen», so seine Botschaft, die er den ganzen Abend immer wieder platzierte.

Skurrile Texte, spitzbübisches Grinsen Am besten im Gedächtnis der Zuhörer festgekrallt hatte sich allerdings Ivo Engeler. Seine skurrilen Kurztexte, mit spitzbübischem Grinsen in Frauenfelder Dialekt vorgetragen, lösten hier und dort scheinbar unkontrollierbare Lachsalven aus. Die Geschichten handeln vom Dialog zwischen HansPeter und seinem Kuchen, von zwei Menschen, die in einem engen Gang beim Kreuzen stecken bleiben oder von einem Bauern, der die Kühe aus seinem Stall verbannt, um diesen stattdessen mit dem Tausendfachen

Remo Zumstein gewinnt den Whisky, Finalgegnerin Daniela Dill applaudiert.

Moderator Simon Chen analysiert das Cup-Tableau. Im Hintergrund die Slammer, von rechts: Johanna Reiter, Daniela Dill, Ivo Engeler, Remo Zumstein, Lisa Brunner, Andreas Kessler und Hans Jürg Zingg. (Bilder Thomas Stöckli)

an Steinen zu füllen. Und jedesmal, wenn die Zuhörer gebannt auf die Pointe warteten, schaute Engeler ebenso erwartungsvoll ins Publikum zurück – und blätterte zum nächsten Text. Sehr politisch performte das einzige Team am Start. So ging es bei Patti Basler und Etrit Hasler um die bräunende Wirkung der SVP-Sonne und um Hürlimann-Traktoren, die grüne Flächen beackern. «Sei spontan», hat sich Andreas Kessler zum Ziel gesetzt – und dabei festgestellt, dass das im entscheidenden Moment nie klappt. Etwa, wenn ihm in einer Prüfungssituation das Gelernte partout nicht einfallen will oder wenn ihn auf der Strasse eine «Tussi» um 20 Franken anbettelt, weil sie sonst auf den Strich müsse. «Ich habe es wie eine Nacktschnecke: Ich bin ziemlich aus dem Häuschen.» So unspektakulär startete Zumstein in den Wettstreit. Erst gemütlich, fast lethargisch, legte er im Verlauf seiner ersten sechs Minuten Redezeit allerdings deutlich zu mit seinem «Danke viel Mal, für den Einsatz». Mit ihren kleinen Freuden im Alltag blieb die euphorische Lisa Brunner ebenso in der ersten Runde auf der Strecke wie die gebürtige Österrei-

cherin Johanna Reiter, deren Geschichten aus dem Alltag einer Logopädin im Vergleich zu den anderen Vorträgen etwas abfielen.

forum

Hüscht und hott im Gemeinderat Ottenbach Erinnern Sie sich? Gross war die Überraschung, als der Gemeinderat im vergangenen November anlässlich der Orientierungsversammlung zur Zentrumsplanung mitteilte, er habe sich bei der umzusetzenden Verkehrsführung für die Variante «Doppeltes T» entschieden und werde die Variante «Umfahrung Engel» nicht weiter verfolgen. Begründet wurde der Entscheid damit, dass der Kanton der gewählten Variante mit grossem Wohlwollen gegenüberstünde und einen grossen Teil der Kosten übernehmen würde. Die Variante «Umfahrung Engel» wäre wesentlich teurer und für die gebeutelten Gemeindefinanzen nicht ohne bedeutende Steuererhöhung machbar. Zudem stellten sich die kantonalen Instanzen gegen diese Variante. Für den geneigten Zuhörer eine durchaus plausible Erklärung und der Beweis, dass es dem Gemeinderat offenbar ernst ist, haushälterisch mit den finanziellen Mitteln umzugehen. Und nun dies: In der veröffentlichten Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 17. März 2016, werden beide Varianten wieder zur Disposition gestellt. Beide zusammen mit einem Kreditbegehren von 230 000 Franken für weitere Planungs-

arbeiten. Haben sich in der Zwischenzeit ganz neue Fakten ergeben oder hat sich sogar ein Sponsor gefunden, welcher die hohen Kosten für die «Umfahrung Engel» übernimmt? Oder ist ein haushälterischer Umgang mit den kargen finanziellen Mitteln der Gemeinde kein Thema mehr? Ein Schelm, wer die neuste Entwicklung als Zwängerei einiger Gemeinderatsmitglieder betrachtet? Das Ganze wirft aber noch weitere Fragen auf. Zum Beispiel: Ist die Einheit der Materie bei dieser Vorlage überhaupt gewahrt, wenn mit den beiden zur Wahl stehenden Varianten auch gleich noch der Kredit bewilligt werden soll? Die Stimmberechtigten müssten doch zu jeder Frage einzeln Stellung nehmen können. Also Strassenvariante A oder B und Kredit ja oder nein. So wüsste der Gemeinderat endlich, welche Strassenvariante vom Stimmbürger bevorzugt wird. Auch die kürzestmögliche Frist von der Auflage bis zur Versammlung – lediglich 14 Tage – trägt nicht zur Vertrauensbildung bei. Gründe für Rekurse scheinen gegeben. Es wird spannend! Fridolin Egger, Ottenbach ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 9

Ausrufezeichen im Halbfinal «Das Leben ist ein einziges Koan.» Über eine «Ü40-Party der ausrangierten Seelen» fand Andreas Kessler im Halbfinale zum Zen-Buddhismus und zum Versuch, auf den Klang zu hören, wenn man mit einer Hand klatscht. Remo Zumstein hielt mit seinem Text für alle Selbstverhinderer erfolgreich dagegen. «Ich bin offen für Neues – wenn es wirklich nicht anders geht», so die Kernbotschaft des «bärtigen Jammeris», wie ihn Moderator Simon Chen spontan betitelte.

Gewohnt sinnentleert und bar jeder Relevanz ging es bei Ivo Engeler weiter: «Ich kaufte mir einen Wagen und fuhr nach Osten. Es war keine einfache Auswahl – schliesslich standen mir noch drei weitere Himmelsrichtungen zur Verfügung.» Gegen Daniela Dills Aufruf gegen Ausrufezeichen sollte das allerdings nicht reichen: «Ausrufezeichen sind mir zu laut. Ich erschrecke jedes Mal», erklärte sie und beschrieb die Eskalation eines SMS-Dialogs. So weit gehe ihr Trauma inzwischen, dass selbst ein Geburtskärtchen «Hurra! Unser Kind ist da!» in ihr das Gefühl wecke, sie werde jetzt auch noch d a f ü r verantwortlich gemacht. Mit ihrer Familiengeschichte vom Souvenir-Kauf mit Streit-Potenzial und

seelischer Grausamkeit hatte Daniela Dill im Finale dann allerdings das Nachsehen. Und das obwohl – oder vielleicht auch weil – Remo Zumstein alles andere als zimperlich mit dem Publikum umging: als «In-der-Fahrtrichtung-Autobahnfahrer», «Baubewilligungs-Einholer», «Robbenbaby-Beschützer» und «Beim-Frauenlauf-am Strassenrand-Jubler», beschimpfte er es minutenlang, nur um zum Schluss anzufügen, dass ihn das tröstet, dass er nicht als einziger so sei. Sein Applaus dafür fiel hörbar frenetischer aus als jener für seine Finalgegnerin und so durfte Zumstein die Siegesprämie – eine Flasche Balvenie Whisky – in Empfang nehmen. Dem Publikum bleibt die Vorfreude auf den nächsten Poetry Slam in Affoltern.

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Die offene Jugendarbeit Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden sucht per sofort einen

Mitarbeiter offene Jugendarbeit (40–60 %) Ihre Aufgaben: Aufgrund der Teamkonstellation können wir nur männliche Bewerber berücksichtigen. Berufsfeld: • Soziokulturelle Animation Arbeitsort: • Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik, Rossauerstrasse 31, Mettmenstetten Aufgabenbereich: • Mitorganisation und Durchführung von Anlässen • Betreuung des Jugendtreffs während den Öffnungszeiten • Zusammenarbeit mit Schulen und Behörden • Betreuung der Homepage www.oja-mkm.ch • Hauswartsarbeiten in eigener Verantwortung Anforderungen: • Abgeschlossene Ausbildung in soziokultureller Animation, sozialer Arbeit oder gleichwertige Qualifikation • Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen • Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten und Bereitschaft für Abenddienste • Kreative, kommunikative und teamfähige Persönlichkeit, die gerne mitdenkt und eigene Ideen umsetzt • Freude und Erfahrung im Umgang mit Social Media, Bildbearbeitung und MS-Office Wir bieten: • Anstellung und Besoldung nach kantonalen Richtlinien • Einen vielseitigen Aufgabenbereich in einer freundlichen Atmosphäre und Umgebung Für weitere Informationen steht Ihnen Gemeinderat Marino Marchetto, 079 261 50 60, gerne zur Verfügung. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen erwarten wir bis am 15. März 2016 per Post an Gemeinderat, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten.

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Menschen treten in dein Leben ein, aber nur ein paar besondere Menschen hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

Marco Bruno Storni * 19. 9. 1957

Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre dein Herz und deine Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!

ABSCHIED UND DANK

† 23. 2. 2016

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mir verabschieded eus vo dir, min gliebte Ehemaa, vom beschte Papi vo de Welt, vo eusem herzensguete Sohn.

Margrit Reding-Imhof 9. März 1952 – 24. Februar 2016

Daniela Storni mit Laura und Fiona Carmen und Bruno Storni Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreise statt. Zur Trauerfeier treffen wir uns am Freitag, den 4. März 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an die Schweizerische Rettungsflugwacht REGA, 8058 ZH-Flughafen, Postkonto: 80-55-909-6, IBAN: CH59 0900 0000 8005 5909 6, Vermerk: Marco Storni. Traueradresse: Familie Storni, Im Feld 21, 8910 Affoltern am Albis

Nach kurzer, schwerer Krankheit hat sie uns verlassen und ist heimgekehrt zu ihrem Schöpfer. Wir sind sehr traurig, auch wenn es eine Erlösung für sie war. Wir danken allen, die unserer lieben Margrit zeit ihres Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ganz besonders danken wir aber auch allen, die Margrit während ihrer Krankheit mit viel Zuneigung, liebevoller Pflege und guter ärztlicher Betreuung beigestanden sind. Willy Reding-Imhof Marie Imhof-Betschart Thomas und Daniela Reding-Fischer mit Laila und Mario Mark Reding und Eri Ikeda Geschwister, Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 3. März 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt, anschliessend Urnenbeisetzung.

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie haben ihre Spuren in unseren Herzen hinterlassen.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, PK 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, oder Onko Plus, 8050 Zürich, PK 80-38332-6 (Vermerk: Margrit Reding-Imhof). Traueradresse: Willy Reding-Imhof, Rigiblickstrasse 3, 8934 Knonau

Gentleman Rad-Club Amt, Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Erschrocken, erschüttert und sehr traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen, aktiven und sehr geschätzten VeloclubMitglied Il nostro carissimo padre, nonno, marito, ci ha lasciato dopo una breve malattia

Marco Storni Nach einer Mountainbike-Tour hat sein Herz im Alter von erst 58 Jahren unvermittelt aufgehört zu schlagen. Wir sind tief betroffen. Er hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Verein. Sein Humor, seine Ausgeglichenheit, sein Tatendrang, sein mechanisches Geschick und seine Hilfsbereitschaft werden uns fehlen. Marco, wir werden dich in bester Erinnerung behalten! Der Trauerfamilie, insbesondere seiner lieben Ehefrau Daniela und seinen beiden Töchtern Laura und Fiona, entbieten wir unsere herzlichste Anteilnahme und wünschen ihnen viel Kraft bei der Überwindung dieses schweren Schicksalsschlags. Deine GRC-Clubkollegen

Osvaldo Bof Zatta 8 Giugno 1933 – 26 Febbraio 2016

Tristi siamo, ma con tanti bei ricordi resterai sempre nei nostri cuori. La moglie Santina Zatta Bof I tuoi figli Flavio Bof Treve Marco Bof Wäspe I nipoti Serena Bof Raffaele Bof Marino Bof Helena Bof parenti tutti La cerimonia funebre avrà luogo venerdì 4 marzo 2016 alle ore 14.00 nel cimitero di Obfelden. Si preg invece dei fiori, derdvere eventuali offerte al Kinderspital di Affaoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1.

Schmidlin AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Aufgabe Ihnen mitzuteilen, dass Herr

Marco Storni am Dienstag, 23. Februar 2016, im Alter von 59 Jahren gestorben ist. Herr Marco Storni war seit dem Jahr 2009 im Bereich Unterhalt für unser Unternehmen tätig. Er pflegte und reparierte unseren Maschinenpark und unsere Staplerfahrzeuge, sein grosses Fachwissen und seine langjährige Erfahrung in diesem Bereich waren für uns eine grosse Unterstützung. Herr Storni war aber auch schon früher für die Schmidlin AG tätig gewesen, war er doch bereits in den Jahren 1978 bis 1983 und von 1985 bis 1998 in unserem Unternehmen angestellt. Mit Marco Storni verlieren wir einen langjährigen, sehr kompetenten Kollegen, der für seine immer freundliche und hilfsbereite Art von allen sehr geschätzt wurde. Die Geschäftsleitung ist sehr betroffen vom Hinschied von Marco Storni und wir sprechen seiner Familie und seinen Angehörigen auch im Namen aller Mitarbeitenden unser herzliches Beileid aus. SCHMIDLIN AG Geschäftsleitung Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Kreis der Familie. Die Trauerfeier findet am Freitag, 4. März 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt.

Indirizzo lutto: Santina Bof, Tellenstrasse 1, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. März 2016

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So stimmten die Ämtler Gemeinden

forum

Jetzt Versprechen einlösen und Lohndumping wirksam bekämpfen Das Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping» nimmt zum Abstimmungsresultat vom Sonntag wie folgt Stellung. Das Arbeitgeber-Komitee nimmt enttäuscht zur Kenntnis, dass eine Mehrheit der Stimmberechtigten die Lohndumping-Initiative ablehnte. Offenbar ist es uns zu wenig gelungen, der Bevölkerung aufzuzeigen, wie sehr die Gewerbetreibenden im Kanton Zürich seit Jahren unter der Dumping-Konkurrenz leiden. Wir, die fast wöchentlich gegen Konkurrenz-Offerten betrügerischer Firmen antreten müssen, bedauern es ausserordentlich, dass mit

dem negativen Entscheid ein grosses Problem ungelöst bleibt. Für uns als Marktteilnehmer und Mitglieder der paritätischen Kommissionen, die dem «Bschiss» ohnmächtig gegenüberstehen stehen, ist die bestehende Situation somit weiterhin inakzeptabel.

Vergleichweise hoher Ja-Anteil im Bezirk Affoltern Ein ermutigendes Zeichen ist immerhin, dass von allen Landbezirken im Kanton Zürich der Bezirk Affoltern hinter den beiden Städten Zürich und Winterthur den höchsten Ja-Anteil aufweist. Der Bezirkshauptort Affol-

tern hat mit 39,13 % Zustimmung sogar den kantonalen Durchschnitt und alle übrigen Bezirks-Gemeinden teilweise deutlich übertroffen.

Wild-West-Zuständen auf Zürcher Baustellen ein Ende bereiten In ersten Stellungnahmen bestätigen auch die Initiativgegner, dass das Problem des Lohndumpings besteht und energischer dagegen vorgegangen werden muss. Um die Zürcher Wirtschaft zu schützen, erwarten wir nun vom Departement der zuständigen Regierungsrätin Carmen Walker-Späh und dem kantonalen Amt für Wirt-

schaft und Arbeit (AWA), dass sie den Wild-West-Zuständen auf Zürcher Baustellen mit anderen Lösungen ein Ende setzen. Auch darum haben sich die 14 Unternehmen aus dem Knonauer Amt, darunter auch die namhafte Ernst Schweizer AG, für eine wirksame Bekämpfung des Lohndumpings stark gemacht. Die Kerngruppe des Arbeitgeber-Komitees «Stopp Lohndumping» hat jedenfalls heute beschlossen, sich weiterhin für die konsequente Einhaltung von sozialpartnerschaftlich vereinbarten Mindestlöhnen stark zu machen. Daniel Sommer, Kantonsrat EVP, Affoltern

Schmerzhafte Erfahrungen Ein geteiltes ist mehr als ein halbes Haustier, «Anzeiger» vom 23. Februar. Ich beglückwünsche Sonja zu ihrer Initiative. Eine vorgängige Vereinbarung empfehle ich dringend – persönlich habe ich äusserst schmerzhafte Erfahrungen beim Betreuen eines fremden Hundes gemacht. Hilfsbereit und naiv wie ich war, habe ich die Betreuung übernommen und musste feststellen, dass die Hundehalter-Familie eine artgerechte Haltung in keinster Weise abdeckt. Eine nachträgliche Vereinbarung «zum Wohle des Hundes» wurde von der Hundehalterfamilie abgelehnt. Das Ergebnis geht zulasten des Hundes, weil ich das Handtuch warf. Elisabeth Hirzel, Mettmenstetten


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Serie

Dienstag, 1. März 2016

Heute ein Weltkonzern: Ämtler Milch für die «Milchsüdi» von George Ham Page Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 106 Vor 150 Jahren erfolgte in Cham die Gründung der Kondensmilchfabrik. Für den enormen Milchbedarf der «Milchsüdi» wurde auch Milch aus dem Knonauer Amt angeliefert. Aus der Fusionierung 1905 mit der Konkurrenz in Vevey ging später der Weltkonzern Nestlé hervor. Als 1866 der 30 Jahre alte George Ham Page das Schiff nach Europa bestieg, hatte er bereits eine illustre Karriere hinter sich: Aufgewachsen als Sohn von Autor Willy Hug. Siedlern in einer Blockhütte auf einer Farm in der Prärie im Norden von Illinois, kurze Zeit tätig als Lehrer und Landwirt, und zuletzt Sekretär im Kriegsdepartement während des amerikanischen Bürgerkrieges. Sein Bruder Charles war ihm bereits nach Europa vorausgegangen. Ab 1865 amtete Charles in Zürich als amerikanischer Handelsvizekonsul und reiste oft geschäftlich umher. Im Auftrag des amerikanischen Präsidenten Andrew Johnson suchte er Investitionsmöglichkeiten für amerikanisches Kapital. Während des Sezessionskrieges wirkte Charles als Kriegsberichterstatter. Dabei entging seiner Aufmerksamkeit die Beliebtheit von Kondensmilch bei den Soldaten nicht. Zehn Jahre zuvor hatte Gail Bordon dessen industrielle Herstellung entwickelt. Die vielen Kühe in der Schweiz brachten Charles auf die Idee, hier Europas erste industrielle Kondensmilchfabrik aufzubauen. Er suchte nach einem geeigneten Standort und fand diesen in Cham. Hier existierte eine Bahnstation und vor allem gab es viele Kühe. 1866 gründete Charles mit Teilhabern die Anglo-Swiss Condensed Milk Company. Den Namen wählte er bewusst in Hinsicht des Exportes nach England. Er errichtete zuerst ein einfaches Holzgebäude und kaufte in den USA Maschinen von Gail Borden. Ein Jahr später traf sein Bruder George Page in Cham ein und übernahm sofort die Produktionsleitung. Die Herstellung der Kondensmilch Marke «Milchmädchen» in Dosen entwickelte sich schnell sehr erfolgreich und bedurfte immer mehr Mich. Die «Milchsüdi» weitete ihr Einzugsgebiet der Milchlieferanten kontinuierlich aus: zuerst auf den ganzen Kanton Zug, dann auf das Knonauer Amt das und Freiamt und in den 1870er-Jahren bis ins Entlebuch. In einem Spitzenjahr verarbeiteten in Cham über 400 Arbeiter täglich 60 000 Liter Milch von 1300 Bauernbetrieben mit 8000 Kühen. Der Name «Südi» weist darauf hin, dass durch das Sieden der Milch das Wasser entzogen wurde, und die verdickte und konservierbare Kondensmilch entstand. Die Bauern erhielten garantierte Milchpreise und die Fabrik war eine sehr soziale Arbeitgeberin. Die «Milchmädchen»-Kondensmilch fand wegen der guten Haltbarkeit vor allem in Städten, Spitälern und Kinderheimen grossen Absatz. Page kaufte kleinere Konkurrenzbetriebe auf und expandierte mit Fabriken in die Ostschweiz, sowie nach Deutschland und England, letztere, um die Zollschranken zu umgehen. 1875 verliebte er sich bei einem Fasnachtsballin Adelheid Schwerzmann, seine zukünftige Frau. Die junge, hübsche Zugerin war eine der wenigen, die die englische Sprache beherrschten. Adelheid brachte dem rauen Amerikaner Manieren bei. Er liess sich von

«Milchsüdi» in Cham 1877. Auch aus dem Knonauer Amt wurde Milch angeliefert.

Auch die 1864 erbaute Eisenbahnlinie ermöglichte die Milchlieferungen nach Cham. Milchkannen am Bahnhof Affoltern 1902. (Bilder Archiv Willy Hug)

niemandem dreinreden – ausser von ihr. 1880 kaufte George in Hünenberg drei Bauernhöfe und realisierte daraus den industriell aufgezogenen Musterbetrieb «Langrüti» nach amerikanischem Vorbild. Dafür importierte er Schafe, Kühe, Rinder, 1200 Hühner und 40 000 Obstbäumchen. Die Braunviehsorte Jersey und die Apfelsorte Jonathan gehen auf ihn zurück. In seinem Geburtsort Dixon USA gründete er 1889 die weltweit grösste Fabrik zur Kondensmilchherstellung. Von Cham übersiedelten 15 Arbeiter mit ihren Familien nach Amerika und ihnen baute er Arbeiterhäuser im «Swissville». Er selbst zog 1890 mit seiner Familie nach New York. Aber Adelheid, seine Frau, wollte fünf Jahre später zurück nach Europa, wo sie mit ihrem Sohn in Paris eine Wohnung bezog. George und Adelheid schrieben sich und machten das beste aus der Fernbeziehung. 1898 kam Adelheid nach Cham zurück. George pendelte unermüdlich zwischen den USA und Europa, 35 Mal überquerte er mit einer je einwöchigen Schiffsreise den Atlantik. Eine Käse- und Butterfabrik erweiterte den Betrieb in Cham. Georges war nun schon lange alleiniger Patron. Bruder Charles starb 1873.

Nestlé, der hartnäckige Konkurrent

George Page, sie nannten ihn «den General». 1866.

Das «Milchmädchen» als Markenzeichen.

Page verdiente Millionen, aber in Europa konnte er einen Konkurrenten nicht aufkaufen: die Firma des deutschen Apothekers Henri Nestlé in Vevey. Page produzierte zwar Kondensmilch und Nestlé Milchpulver, aber beide übernahmen auch die Produkte des anderen und konkurrierten sich. George Page widersetzte sich zeitlebens einem Zusammenschluss. Aber 1905, sechs Jahre nach seinem Tode fusionierten die beiden Firmen zur «Néstle and Anglo-Swiss Condensed Milk Company», wobei die «Milchsüdi» in Cham der stärkere Teil war. Die Witwe Adelheid Page, äusserst eigenständig und fortschrittlich, betätigte sich sehr im sozialen Bereich und starb 1925. Die Weltwirtschaftskrise der 30er-Jahre und hohe Milchpreise machten die Kondensmilchherstellung in Cham zusehends unrentabel. Die Fabrik schloss 1933. Geblieben ist bis heute in Cham ein Firmensitz von Nestlé, das Restaurant «Milchsüdi», ein Nestlé-Verkaufsladen und immer noch gibt es die Kondensmilch der Marke «Milchmädchen».


Gewerbe/Dienstleistungen

«Schweiz ist geil»

«Böser» Besucher

Das Kabarett-Duo «InterroBang» kommt auf die Mettmenstetter «Rössli»-Bühne. > Seite 13

Willy Graber, am Eidgenössischen 3-facher Kranzgewinner, zu Gast in Ottenbach. > Seite 21

Dienstag, 1. März 2016

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Bronze gewonnen Aerials: Der erst 16-jährige Noé Roth überrascht an der Junioren-WM in Minsk. > Seite 21

«Frühjahrsputz» für den Körper Heilkräuter-Kurs mit Ernestine Astecker

PilatesCare mit Stefanie Haller. (Bild zvg.)

Für ein besseres Körperbewusstsein

Der Frühling bringt Frische und Inspiration. Gleichzeitig vermittelt er Lust, die eigenen vier Wände auf Hochglanz zu bringen. Aber kaum jemand denkt daran, dass der Körper einen Frühjahrsputz am dringendsten braucht: Umweltbelastungen aller Art wie Schwermetalle, Weichmacher in Kunststoffen, Aluminium, Pestizide, Genussgifte, ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel, zu wenig Flüssigkeit führen dazu, dass sich Schlackenstoffe im Körper ablagern und wichtige Transportwege verstopfen, die die Schlacken wieder nach aussen bringen sollen. Ein Übermass an Säuren und Giften verätzt die Zellen, Organe und Gelenke. Diese Verätzungen können von entzündlichen Prozessen wie Gelenkentzündung begleitet sein. Forschungsergebnisse berichten über einen Zusammenhang zwischen Übersäuerung und verschiedenen chronischen Krankheiten wie hoher Blutdruck, erhöhtes Cholesterin, Rheuma, Osteoporose.

Schlackenstoffe aus dem Körper schleusen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, (Frühjahrs) Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Hautausschläge, Neigung zu Allergien, übermässige Infektanfälligkeit, Haarausfall können Anzeichen einer Verschlackung sein. Heilkräuter, die zur Entschlackung eingesetzt werden, sind etwa Schafgarbe, Goldrute, Gundelrebe, Erdrauch, Acker-Schachtelhalm, Birke, Stiefmütterchen, Artischocke. Heilkräuter helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen und unterstützen den Stoffwechsel. Durch eine Entschlackungskur verbessern sich häufig auch Beschwerden wie Rheuma, Arthrose, Gicht, Allergien, Verpilzungen, depressive Verstimmungen. Die Befreiung des Körpers von Schlacken- und Giftstoffen schenkt mehr Gesundheit, Wohlbefinden, Vitalität und eine höhere Lebensqualität. Die Teilnehmer lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen und

Kursleiterin Ernestine Astecker, Homöopathin und Apothekerin, freut sich auf Interessierte. (Bild zvg.) Kräuter-Rezepturen zur Selbstanwendung kennen und stellen selber ein Kräuterprodukt her. (pd.) Kräuterkurs am 12. März von 9 bis 12.15 Uhr im Gesundheitshaus «Zum Löwen», Obschlagenstr. 2 in Jonen. Kurskosten inkl. Unterlagen und selbsthergestelltes Kräuterprodukt 70 Franken. Anmelden unter kontakt@eastecker.ch oder 043 322 86 70. Weitere Infos unter www.eastecker.ch.

PilatesCare bei Bodycare Haller in Rossau Ein Trainingsprogramm in angenehmem Ambiente, einzeln oder in Kleingruppen mit bis maximal acht Personen dient zur Unterstützung einer aufrechten Haltung und eines besseren Körperbewusstseins. In der Praxis Bodycare Haller in Rossau wird nebst dem passiven medizinischen Massageangebot auch aktiv gearbeitet. Die PilatesCare-Methode ist ein effizientes, ganzheitliches und gelenkschonendes Körpertraining. Die tiefliegende Rumpfmuskulatur (Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur) wird gezielt aktiviert, dadurch wird die Körperhaltung verbessert und Fehlhaltungen vorgebeugt. Die Methode vereint Kräftigung sämtlicher Muskelpartien, Beweglichkeit, Koordination und kann gleichzeitig

als Atem-, Entspannungs- und Konzentrationsübung angesehen werden. Durch kontrollierte Bewegungsanleitungen und Schwierigkeitsvariationen bietet PilatesCare ein gezieltes Präventionstraining für jedermann und jedefrau oder kann als Reha-Behandlung für diverse Beschwerdebilder eingesetzt werden. Stefanie Haller ist motiviert, zu einem besseren Körperbewusstsein zu verhelfen. Sie lädt ein, eine Probelektion zu besuchen oder gleich einen Einzeltermin zu vereinbaren. Die Kurse finden jeweils am Dienstagvormittag und -abend statt. Einzeltermine oder weitere Kurse nach Vereinbarung. (pd.) Bodycare Haller, Stefanie Haller, Baarerstrasse 64, Mettmenstetten. Kontakt: Telefon 079 729 82 83, info@bodycare-haller.ch, weitere Infos unter www.bodycare-haller.ch.

Mode trifft Kultfahrzeuge «Fashion Weeks» mit Oldtimer-Cinquecentos im Emmen Center Bis zum 12. März präsentieren die Modegeschäfte im Emmen Center ihre aktuellen Frühlingsund Sommertrends, umrahmt von bunten Oldtimer-Cinquecentos und frühlingshaften Blumen. Zwölf bunte Kultfahrzeuge des Fiat500-Clubs-Schweiz kombiniert mit den aktuellen Frühlings- und Sommertrends und knalligen Blumen sollen bei den Besuchern des Emmen Centers Frühlingsgefühle wecken. Die Mode verspricht viel Sexyness und Eleganz. Doch trotz freizügiger Schnitte und Stoffe wird der Sommer ganz schön ladylike – lange Seidenröcke,

«Brot zum Teilen» im Säuliamt Erhältlich in neun Volg-Läden von Wettswil bis Knonau Vielerorts lässt sich noch bis Ostern das besondere «Brot zum Teilen» erwerben. Geteilt schmeckt es auf dem Alltagstisch in der Schweiz – und trägt dazu bei, dass es benachteiligten Menschen besser geht. Auch dieses Jahr beteiligen sich zehn Ämtler Volg-Läden an der Aktion «Brot zum Teilen». Dieses besondere Brot bieten in den Wochen vor Ostern zahlreiche Bäckereien in der Schweiz an. Mit dem Kauf unterstützen die Käuferinnen und Käufer die Arbeit von «Fastenopfer» und «Brot für alle». Die Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt weltweit steht im Zentrum der ökumenischen Kampagne 2016. «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein» nehmen Schweizer Unternehmen unter die Lupe, konkret

Brot zum Teilen. (Bild zvg.) ihre Goldgeschäfte. Denn die Schweiz ist einer der grössten Rohstoffhandelsplätze der Welt. Doch häufig verletzen die internationalen Bergbau-Unternehmen Menschenrechte und verschmut-

zen die Umwelt. Die drei Hilfswerke unterstützen Kleinbauernfamilien, ihre Nahrungsmittel erfolgreich mit naturnahen Anbaumethoden zu produzieren. Jeder Kauf eines besonderen Brotes mit dem Fähnchen von «Fastenopfer» und «Brot für alle» drauf unterstützt diese hart arbeitenden Familien dabei, ihr Leben dauerhaft zu verbessern. Letztes Jahr haben 623 Läden in der ganzen Schweiz das «Brot zum Teilen» verkauft. 130 000 Brote gingen mit einem Aufpreis von 50 Rappen über den Ladentisch, wodurch 70 000 Franken für die Projekte von «Fastenopfer» und «Brot für alle» zusammenkamen. (pd.) Die Verkaufsstellen im Säuliamt: Volg Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmen-

geschnürte Lederkleider oder lässige Jumpsuits geben den Ton an. Farblich stehen Rosé-Töne und hellblau im Mittelpunkt und lassen die Grenzen zwischen typisch maskuliner und femininer Mode verschmelzen. Aber auch bunte Ethnomuster und Stickereien werden diesen Sommer getragen und verleihen der Mode 2016 ein folkloristisches Flair. Das begehrteste Material ist Leder und Wildleder in Form von Kleidern mit raffinierten Schnürungen – ein Hauch Retro, eine Prise Safari, ein bisschen sexy und gleichzeitig sehr elegant. Auch Accessoires sind 2016 ein ganz wichtiges Thema und peppen jeden Look sofort auf.

Am Freitag, 11. März, dreht sich im Emmen Center ab 18 Uhr alles um Schönheit. Diverse Geschäfte zeigen Pflege- und Maquillage-Neuheiten, bieten kostenlose Schminkberatungen, Produktproben und attraktive Angebote. In der Manor-Filiale wird die Kundschaft in angenehmem Ambiente an diversen Beauty-Bars mit einer Vielzahl von Dienstleistungen, mit gratis Make-overs, Stylings und Tipps zu allen Facetten der Schönheit verwöhnt. Während der Beauty Night profitieren die Kundinnen und Kunden in diversen Geschäften von attraktiven Angeboten und bis zu 20 % Rabatt. (pd.)

Basteln für Bienen

Mitjassen ist Trumpf

Am Mittwoch, 9., und Samstag, 12. März, findet im Einkaufscenter Zugerland das Bienenhaus-Basteln für Gross und Klein statt.

Volg lädt wieder zum grossen Jassturnier ein: Von April bis November treten an vier Samstagen bis zu 24 Jasser ab 16 Jahren zum Einzelschieber über vier Runden an.

Etwas Schönes basteln und gleichzeitig der Natur etwas Gutes tun: diese Möglichkeit haben die Besucherinnen und Besucher im Zugerland am Mittwoch, 9., und Samstag, 12. März. Vorgefertigte Häuschen aus hochwertigem Holz werden mit verschiedenen Gegenständen aus der Natur gefüllt. Daraus entstehen Nistplätze für die vielen einheimischen Wildbienen, an denen sich nicht nur die Insekten erfreuen. Das Bienenhaus-Basteln findet am Mittwoch von 11 bis 17 Uhr und am Samstag von 11 bis 16 Uhr auf der oberen Verkaufsebene statt. Die Teilnahme ist kostenlos. (pd.)

Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Erster Spielort des «Volg Jass 2016» ist am 16. April (Anmelden bis 23. März) der Erlebnishof der Familie Hotz-Mathis in Baar. Gespielt wird um gluschtige Tagespreise vom Hof. Den Finalisten winken Feriengutscheine für eine Schweizer Destination nach Wahl im Gesamtwert von mehr als 2000 Franken. Für gute Stimmung und leibliches Wohl sorgt die Bauernfamilie mit feinem regionalen Essen und volkstümlicher Unterhaltung. Eingeladen sind alle, bei denen Spass und Geselligkeit im Vordergrund stehen. (pd.)

stetten, Ottenbach, Rifferswil, Wettswil, Zwillikon. Mehr Infos: www.sehen-und-handeln.ch/brot.

Weitere Infos unter www.ekz-zugerland.ch.

Infos / Anmelden: www.volg.ch / www.naturena.ch.


veranstaltungen

Frauen aus Kuba haben die Liturgie verfasst Weltgebetstag am Freitag, 4. März Mit besonderem Gewicht sind diesmal die Jüngsten vertreten, durch drei Mädchen aus verschiedenen Landesteilen Kubas. Doch jede Generation bringt einen Gegenstand mit als symbolischen Beitrag für ein gedeihliches Zusammenleben: Wort Gottes, Nahrungsmittel, Licht und Musik. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Geschichte von der Segnung der Kinder durch Jesus (Mk 10, 13-16). Die kubanischen Frauen zeigen, dass sich Gott in den Kindern, in ihrem kindlichen Spiel und der natürlichen Lebensfreude offenbaren will. Denn Jesus sagt zu seinen Jüngern: «Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.» (Mk 9,37) Die junge kubanische Künstlerin Ruth Mariet Trueba Castro, die das Titelbild gestaltet hat, hat dafür den Rahmen eines Kirchenfensters gewählt. Aus diesem hat man einen Blick auf die Strasse, wo durch Palmen und Eselkarren die kubanische Landschaft und die alltägliche Arbeit angedeutet sind. Im Zentrum und diagonal über das ganze Bild zu sehen ist die Hand einer weissen Frau, die die Hand eines dunkelhäutigen Kindes hält, das sie vorwärts zu ziehen scheint. Damit wird veranschaulicht, was die Frauen in der Liturgie betonen, nämlich dass es für die Zukunft Kubas von entscheidender Bedeutung ist, dass die ver-

Kuba durchs Kirchenfenster. (Bild zvg.) schiedenen Generationen ihren Beitrag dazu leisten oder, anders ausgedrückt, dass sie «Hand in Hand» gehen. (pd.) Die Gottesdienste zum Weltgebetstag im Säuliamt: 4. März: Aeugst/Affoltern: 19 Uhr in der kath. Kirche Affoltern; Bonstetten/Stallikon/Wettswil: 19.30 Uhr in der ref. Kirche Stallikon, anschliessend kulinarische Spezialitäten aus Kuba im Jugendhüsli; Hausen/ Kappel/Rifferswil: 19.30 Uhr im Kloster Kappel (Einsingen um 19 Uhr im Zwinglisaal); Knonau/ Maschwanden/Mettmenstetten: 19 Uhr in der ref. Kirche Knonau; Obfelden/Ottenbach: 19 Uhr in der kath. Kirche Obfelden. 13. März: Hedingen: 10 Uhr in der ref. Kirche.

Transgender und Süssspeisen Kino Mansarde in Muri am 3. und 4. März «The Danish Girl» von Regisseur Tom Hooper erzählt eine Transgender-Geschichte. «AN – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist ein poetisch-sinnliches Drama. Kopenhagen in den 1920er-Jahren: Der Landschaftsmaler Einar Wegener (Eddie Redmayne) und seine Frau Gerda (Alicia Vikander) führen eine glückliche Ehe und gehen in ihrem Künstlerdasein auf. Als Gerda ein wichtiges Porträt beenden soll, von ihrem Modell aber eine Absage erhält, springt Einar kurzerhand ein und lässt sich in Frauenkleid und Damenstrümpfen abbilden. Eine Erfahrung, die den jungen Maler schwer beeindruckt. Er ist plötzlich sicher, sein wahres Ich erkannt zu haben, und tritt fortan immer häufiger als «Lili» in Erscheinung. «The Danish Girl» thematisiert die Anfeindungen der damaligen Gesellschaft; den Schwerpunkt legt der Regisseur jedoch auf die

Beziehung der beiden Hauptpersonen, die auf eine harte Probe gestellt wird. Mit «AN – Von Kirschblüten und roten Bohnen» kommt ein poetischsinnliches Drama über eine ungewöhnliche Freundschaft in exotischer Kulisse ins Kino: Dorayaki ist eine traditionelle japanische Süssspeise. Sentaro verlebt seinen monotonen Alltag in seiner kleinen Dorayaki-Bude arbeitend. Der Einzelgänger hat es einfach verlernt, Freude zu empfinden. Eines Tages legt eine ältere Dame ihm wortlos eine Kostprobe ihrer selbst gefertigten Bohnenpaste vor und bietet an, ihm zu helfen. Das neue Rezept kommt bei den Kunden bestens an, doch Tokue trägt ein tragisches Geheimnis mit sich herum. (eh. ) «The Danish Girl», Donnerstag, 3. März, 18 Uhr, und am Freitag, 4. März, 20.30 Uhr (E/d/f, 115 Min., ab 16 J.); «AN», Donnerstag, 3. März, 20.30 Uhr und Freitag, 4. März, 18 Uhr (OV/d/f, 113 Min., ab 16 J.). Reservieren: www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Sauber und gut erhalten Kinder- und Damenkleiderbörse Obfelden Von Montag, 14., bis Donnerstag, 17. März, findet im Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden wieder die Frühlings- und Sommerbörse statt. Das Börsenteam Obfelden freut sich über saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportartikel und Spielsachen jeglicher Art inklusive CDs, DVDs und Bücher. Entgegengenommen werden diese am Montag, 14. März, von 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf findet gleichentags von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 15. März, von 9 bis 11 Uhr statt. Rückgabe der Kinder-

sachen ist am Dienstag von 17.30 bis 18 Uhr. Ebenso die Annahme von Damenkleidern und Schuhen sowie von Schmuck, Accessoires, Büchern, CDs, DVDs und Haushaltsgegenständen. Eine weitere Möglichkeit, Damengarderobe zu bringen, ist am Mittwoch, 16. März, von 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf ist am Mittwochabend von 17 bis 20 Uhr und Donnerstag, 17. März, von 9 bis 11 Uhr, die Rückgabe von 17.30 bis 18 Uhr. Ausgezahlt werden 80 % des Verkaufspreises. Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause bereit. (pd.) Weitere Infos und Nummernausgabe bei Monika Nussbaumer, boerse-obfelden@gmx.ch oder Telefon 044 761 79 76.


Veranstaltungen

Dienstag, 1. März 2016

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Musikalisch und sprachlich «à point» Kabarett mit «Heinz de Specht» im Chilefeld, Obfelden Das kabarettistische Trio «Heinz de Specht» serviert im neuen Programm «Party» jede Menge Leckerbissen und variiert gekonnt zwischen Witz und Nachdenklichkeit. Zu sehen am Donnerstag, 10. März, im Chilefeld Obfelden.

Die fünf Profimusiker von G5 von links: Christoph Luchsinger, Thomas Gmünder, Markus Hauenstein, Xaver Sonderegger und Patrik Arnold. (Bild zvg.)

«Brass Jungle» «Generell5» kommt auch nach Affoltern Für die vier-zehnte Tour wagt sich «Philharmonic Brass Zürich – Generell5» in den Dschungel. Schlangen und Krokodile werden dabei durch verschiedenste Instrumente repräsentiert. Die Musiker wühlen tief in der Trickkiste, wer weiss was sie da für mögliche und unmögliche Instrumente finden. Jeder hat einmal mit der Blockflöte angefangen, vielleicht finden sich da aber noch weitere Schmuckstücke von vergangenen Jahren oder von Kindheitssünden. Der Name «Philharmonic Brass Zürich – Generell5» ist Programm, das Konzert fällt also zweiteilig aus. Im ersten Teil sind Perlen der Klassik von verschiedensten Stilrichtungen und von unterschiedlichsten Besetzungsformen zu hören. Im zweiten Teil kommen witzige Sprüche und charmante Sketches zur Geltung. Das Publikum geniesst Volksmusik in einer Bergweltstimmung mit traditionellen Schweizer Instrumenten. Wenn die Stimmung auf dem Höhepunkt ist,

warten zwar keine Spinnen, aber vielleicht exotische Vögel mit einem unerwarteten Gag.

Gewinner des kleinen Prix Walo in der Sparte «populäre Klassik» Es ist nicht zuletzt der Regisseurin Danièle Florence Perrin zu verdanken, dass das Ensemble im Herbst 2014 den kleinen Prix Walo in der Sparte «populäre Klassik» eingefahren hat. Damit ist klar, dass auch dieses Mal auf die erfolgreiche Zusammenarbeit gesetzt wird. David Schmucki rundet die Bühnenshow mit seinem Verein DO Production auf kreative Weise ab und schafft eine stimmige Atmosphäre. Denn wenn die Laserstrahlen der Lichtshow mit Musik, Comedy und der ausgereiften Choreografie und Regie miteinander verschmelzen, dann sind die fünf Profimusiker von G5 zufrieden. (pd.) Freitag, 11. März, 19 Uhr, Chrischona, Affoltern a.A. Tickets an der Abendkasse für 28 Franken, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren 14 Franken. Infos und gratis Platzreservierung: www.generell5.ch.

«Schweiz ist geil» Duo «InterroBang» in Mettmenstetten Mit «Schweiz ist geil» zeigen Valerio Moser und Manuel Diener, dass die Schweiz weit mehr zu bieten hat als Idylle und Gülle in Hülle und Fülle. Am Samstag, 5. März, auf der «Rössli»-Bühne, Mettmenstetten. Was hat es mit der Unabhängigkeit auf sich, die in der Schweiz seit Wilhelm Tell friedlich schillert? Wie kommt es, dass zwischen Wandern und Einwandern ein so grosser Unterschied gemacht wird? Und weshalb schmeckt das Fondue besser als das Raclette? In «Schweiz ist geil» werden typische Klischees wie Pünktlichkeit, Freiheit, Wandern, Dienstleistungen und Fondue aufgegriffen und auseinandergenommen. Politische und gesellschaftskritische Themen sollen die Zuschauer zum Lachen bringen, aber gleichzeitig auch zum Denken anregen, indem Kritik an der Swissness und an festgefahrenen Denkmustern geistreich und auf witzige, unterhaltsame Weise geäussert wird.

Kraftvolle Performance verbunden mit geistreichem Witz «InterroBang», das sind Valerio Moser und Manuel Diener, ist seit 2012 auf Poetry-Slam- und Kabarettbühnen zu sehen. Sie spielen mit Worten und Klischees und verbinden kraftvolle Performance mit geistreichem Witz. Das «InterroBang» ist ein Satzzeichen, das

Heinz de Specht ist ein multiinstrumentales Trio, bestehend aus einem St. Galler und zwei Zürchern, das mit seinen selbst geschriebenen MundartSongs seit mehr als zehn Jahren durch die Kleintheater der Schweiz tourt. Mit «Party» haben Christian Weiss, Daniel Schaub und Roman Riklin soeben ihr viertes Bühnenprogramm lanciert. Es sind drei begnadete Geschichtenerzähler, die aus dem Alltagsleben schöpfen und ihre Anekdoten immer wieder mit feiner Ironie würzen. Nur zu gerne legen sie den Finger auf offene Wunden in unserer Gesellschaft, in unseren Beziehungen und im Zusammenleben – wobei sie auch sich selbst nicht verschonen.

«Heinz de Specht»: Roman Riklin, Daniel Schaub und Christian Weiss. (Bild zvg.) «Lieder aus der Vogelperspektive» oder «musikalische Kurztherapie» Partystimmung entsteht innert kürzester Zeit mit der poppig-rockigen, eingängigen Musik und vielen raffinierten Wortspielereien. «Heinz de Specht» lässt es sich aber nicht nehmen, die Stimmung gleich selbst wieder zu torpedieren: Mit nachdenklichen Texten über unseren Umgang mit Fremden und dem Fremden.

Wildnis entdecken Jahresprogramm des Wildnisparks Zürich Wildnis soll unter die Haut gehen. Das aktuelle Jahresprogramm enthält interessante Angebote, um Klein und Gross einzigartige Erlebnisse zu ermöglichen. Wer kennt das: Die Kinder löchern einen regelmässig mit Fragen über Bären, Füchse oder Rehe, deren Antworten man gar nicht so genau kennt? Vielfältige Kurz-Informationen durch Wildnisbotinnen und Wildnisboten im Langenberg geben Interessantes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt preis und ermöglichen hautnahe Begegnungen. So bleibt das neue Wissen nicht nur bei den Kindern hängen. Wer möchte mehr über ein Naturthema wissen, ohne lange recherchieren zu müssen? Der besuche einen «Wildnis-Tag» oder schlendere durch eine Ausstellung im Naturmuseum in Sihlwald. Wildnis oder Wildtiere selbstständig entdecken? Auf eigene Faust kann man das ganze Jahr hindurch Wildtiere beobachten, Wildnis erleben, durch den Naturwald wandern, die Kinder auf Spielplätzen herumtoben lassen und vieles mehr. Die «Wildnis-Tage» stehen für Beobachten, Erleben und Ausprobieren. An fünf Sonntagen zwischen März und September bietet der Wild-

nispark Zürich ein buntes Unterhaltungsprogramm an. Die Besuchenden treffen zum Beispiel Rangerinnen und Ranger und erfahren spielerisch mehr über deren Alltag und deren Arbeitsort Naturwald. Oder sie wagen einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Naturmuseums. Auch die kleinsten Gäste erleben an diesen Tagen einiges: «Märlistunden», Basteltische, ein Karussell, ein Kasperlitheater und vieles mehr stehen bereit. Ein weiteres Highlight stellt das traditionelle Wildnispark-Fest am 18. September dar: «Schtärneföifi» singen bekannte Ohrwürmer und bringen kleine und grosse Kinder zum Mitsingen. Am 20. März startet das Besucherzentrum mit Naturmuseum in Sihlwald in die neue Saison: Die neue Sonderausstellung «Heimliche Eroberer – Migration von Tier- und Pflanzenarten» von Pro Natura Zürich lädt kleine und grosse Besucher dazu ein, die wichtigsten tierischen und pflanzlichen Einwanderer besser kennenzulernen. Nicht alles, was wir für heimisch halten, war schon immer hier zu Hause … man darf sich überraschen lassen. (pd.)

«Lieder aus der Vogelperspektive» oder «musikalische Kurztherapien» nennen die drei Bühnenkünstler ihr freches und wortgewaltiges Handwerk. Übrigens: Heinz de Specht ist für den schweizerischen Kleinkunstpreis 2016 nominiert. (pd.) Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt 30 (Legi: 25, Familien: 70) Franken; Tickets reservieren: www.kulturobfelden.ch.

Osterküchlein und Kurse für Eltern und Kinder Für alle Kinder ab zirka drei Jahren, die sich gerne kulinarisch beschäftigen, bietet sich am Samstag, 12. März, von 9 bis 11 Uhr Gelegenheit, im Familienzentrum ein Osterküchlein zu Kulinarisches backen und dieses Wirken. (Bild zvg.) anschliessend nach eigener Fantasie hübsch zu verzieren. Liebevoll unterstützt werden die Kinder dabei von Adriana Heinemann. Für alle Eltern und ihre Kinder, die sich eher tänzerisch austoben möchten, veranstaltet das Familienzentrum Bezirk Affoltern ab Freitag, 11. März, von 14 bis 14.50 Uhr unter der Anleitung von Alevtina Roost, diplomierter Tanzlehrerin, einen fünfteiligen Kurs «Spielerisches Tanzen» für Eltern und Kinder. Für die Eltern der Kleinsten beginnt am Donnerstag, 10. März, von 9.30 bis 10.30 Uhr der Kurs Babymassage mit Mirjam Kränzlin. (mf ) Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Eröffnungstag mit Vernissage und «Märli»

Anmelden bis Freitag, 4. März, über die Homepage,

am Sonntag, 20. März, 13 bis 17.30 Uhr.

E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Komplettes Jahresprogramm 2016 unter www.wild-

oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag,

nispark.ch/jahresprogramm/jahresprogramm.

sonst Anrufbeantworter).

Mutiger und sicherer durch die Wogen eines Streites Frage- und Ausrufezeichen in Einem: Valerio Moser und Manuel Diener im Einsatz für das «InterroBang». (Bild zvg.) den ausrufenden Fragesatz anzeigt, und dessen weltweite Verbreitung sich das Duo InterroBang zur Lebensaufgabe gemacht hat. Für Gäste, die im «Rössli» essen, wird ein Platz im Saal reserviert. Neu hat das Bistro von «bi eus» im «Rössli»Saal ab 19 Uhr offen. Lisa Christen «bi eus z’Mättmistette» Samstag, 5. März, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35 (Legi/AHV 30) Franken. Ticketreservationen: Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01, Abendkasse ab 19 Uhr, freie Platzwahl. Infos: www.kunstprojekte.ch/agentur/unsere-kuenstler/interrobang/ oder www.bieus.ch.

«MännerSache» Knonauer Amt mit Psychologe Raimondo Lettieri Dieses Mal lädt «MännerSache» alle interessierten Männer mit Söhnen, Göttibuben etc. nach Maschwanden. Dort wird sich lic. phil Raimondo Lettieri, Fachpsychologe für Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychologie mit ihnen unterhalten. Das Thema ist «Mutiger streiten». So erhalten die Männer Anregungen, wie sie mutiger und sicherer durch die Wogen eines Streites segeln können. Wer kennt das: beim Streiten gehen alle gut gemeinten Kommunikations-Tipps vergessen. Dies ist ganz normal, weil ein Konflikt sich in der Regel immer in den gleichen fünf Phasen abspielt. Raimondo Lettieri kennt sich aus. Er arbeitet seit 20 Jahren mit Familien, Paaren, Kindern und Jugend-

lichen. Er berät auch Paare und Einzelpersonen in Beziehungskrisen. Er führt eine eigene Praxis in Zürich und ist auch als Kursleiter tätig. Mann darf sich also auf einen anregenden Abend freuen. Wie immer geht es mit einem Apéro los, nach dem thematischen Teil gibt es Schüblige und Kartoffelsalat sowie Getränke dazu. «MännerSache»: Anregend, inspirierend, keine Verpflichtung, kein Grund zu Hause zu bleiben! Referat und Diskussion am Dienstag, 8. März, 19 Uhr, Mehrzweckgebäude Gerbi, Dorfstrasse 24, Maschwanden. Apéro ab 18.30 Uhr. Unkostenbeitrag 28 Franken (exkl. Getränke). Anmeldung wegen des Imbisses erwünscht, an thomas.maurer@zh.ref.ch; Tel. 044 767 07 32.

Psychologe Raimondo Lettieri. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 1. März 2016

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Ämtler Bibliotheken im März Bibliothek Aeugst Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Freitag, 11. März, 20 Uhr: DOGTurnier. Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich eingeladen. Anmelden via Tel. 044 763 50 67 oder E-Mail bibli.aeugst@bluewin.ch. Am Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Regionalbibliothek Affoltern Während der Sportferien bis 5. März gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 1. März, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Samstag, 12. März, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 14. März, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 16. März, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Liebesarchiv» von Urs Faes diskutiert. Samstag, 26. März, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Am Gründonnerstag, 24. März, sowie am Ostersamstag, 26. März, gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Kar-

freitag und Ostermontag bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Bonstetten Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. März, 9.30 bis ca. 10.15 Uhr: Buchstart-Treff Reim und Spiel. Mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung. Donnerstag, 31. März, 20.15 Uhr: «Der Weg zur blühenden Balkonpracht». Gärtnermeister Christian Weber vom Guggiteam gibt Tipps zur Pflege und Verwendung von Balkonpflanzen und präsentiert blühwillige Neuheiten. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Eintritt frei, freiwilliger Unkostenbeitrag. Von Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Hausen Dienstag, 8. März, 9.30 Uhr: Buchstart. Gschichtli, Versli, Liedli zum Bilderbuch «Die kleine Raupe Nimmersatt». Für Kleinkinder bis 4 Jahre. Freitag, 11. März, 14.30 Uhr: Lesung am Nachmittag. «Spuren – eine Lebensgeschichte» mit der Autorin Madeleine Schadegg. Anschliessend Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Hedingen Während der Sportferien vom 29. Februar bis 12. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 5. März, 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek. In Gesellschaft häkeln, stricken, nähen oder andere Handarbeiten anfertigen. Mittwoch, 16. März, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. In der Bibliothek spannende Geschichten geniessen. Am Gründonnerstag, 24. März, ist die Bibliothek von 14 bis 18 Uhr, am Samstag, 26. März, von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Am Karfreitag und Ostermontag bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 16. März, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Für kleine und etwas grössere Geschichten-Fans ab 3 Jahren. Mittwoch, 30. März, 16 bis 16.45 Uhr: Joggelibär und Chaschperbohne für Kinder ab 3 Jahren im Giebel des Gemeindehauses Stampfistrasse 1. Von Gründonnerstag, 24. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 16. März, 9 bis 11 Uhr: Bücherkaffee für Gross und Klein.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Montag

und Freitag von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwoch, 9. März, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Am Ostersamstag, 26. März, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Am Karfreitag und Ostermontag bleibt sie geschlossen.

Sonntag, 13. März, 19 Uhr: Lesung mit Niklaus Flütsch. Der Zuger Arzt liest aus seinem Bestseller «Geboren als Frau, glücklich als Mann. Logbuch einer Metamorphose». Von Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 2. März, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai. Die drei kleinen Schweinchen. Für Kinder ab ca. 4 Jahren. Freitag, 11. März, ab 19.30 Uhr: Spielabend. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Am Gründonnerstag, 24. März, ist die Bibliothek bis 17 Uhr offen. Vom Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Ottenbach Freitag, 4. März, 20 Uhr: Urdinkel – alles was Sie darüber wissen sollten! Ein Informationsabend über das Korn, das es in sich hat! Irene Schneebeli und der Landfrauenverein geben Anschauungsunterricht. Dienstag, 8. und 22. März, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Von Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Rifferswil Mittwoch, 9. März, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Japanisches Koffertheater für alle ab 4 Jahren. Veronika Longhi erzählt die Geschichte «Für Hund und Katz ist auch noch Platz».

Bibliothek Stallikon Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Am Montag, 7. März, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Montag, 21. März, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 9 und 36 Monaten sind herzlich eingeladen. Im März befindet sich auf dem Medientisch ein ausgewähltes Angebot zum Thema «Ostern». Von Karfreitag, 25. März, bis Ostermontag, 28. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Wettswil Während der Sportferien bis 5. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 23. März, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel: «Wir brauchen neue Namen» von NoViolet Bulawayo. Leitung: Simone Eutebach und Eva Hauri. Mittwoch, 30. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff: «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 30. März, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)

Fairtrade-Rosen zur Freude und für Entwicklung

Talent für eine grosse Musik-Karriere

Rosenaktion am Samstag, 5. März, auch im Säuliamt

Obfelder Familienunternehmen fördert DJ

An über 700 Verkaufsorten in der ganzen Schweiz bieten am 5. März rund 4000 Freiwillige Rosen für fünf Franken pro Stück zum Kauf an. Auch sechs Ämtler Gemeinden sind dabei.

In seinem Musikstudium in Kuba hat er sich auf Klavier und Perkussion spezialisiert, nun möchte David Escalona Guerrero alias «DJ Dave.e» mit House-, Dance- und Chillout-Musik durchstarten. Der 22-Jährige ist das Zugpferd des Obfelder Familienunternehmens Escalona Productions. Fürs Songwriting ist beim Musiklabel Vater Orestes Escalona Pérez zuständig, selber JazzPianist mit langjähriger Erfahrung in der Musik- und Showszene. Ums Marketing kümmert sich Mutter Gabriella Escalona, Cousin Alejandro Cruz Guerrero steuert sein Know-how aus dem grafischen Bereich und Webdesign bei. Bereits als Fünfjähriger wurde David Escalona in Amerika als Talent entdeckt. TV-Auftritte und der Sieg in einem Talent-Casting trugen weiter zu seinem Ansehen bei. Um sich und seine Musik der Öffentlichkeit zu präsentieren, setzt DJ Dave.e unter anderem auf die Webplattform «ReverbNation», auf der sich Musiker registrieren und untereinander austauschen können. Der Erfolg der Musiker wird dort nach Region und Genre unterteilt in Charts verglichen. Unter den registrierten DJs aus der Schweiz hat es David Escalona bereits auf Platz eins geschafft, quer durch alle Genres ist er auf Rang vier. Und selbst von Bruno Mars habe er schon Zuspruch erhalten, verrät Gabriella Escalona. Aktuell pendelt David Escalona zwischen Kuba und Miami. Noch dieses Jahr will er seine CD fertigstellen, um dann auch Konzerte zu geben. Nach Obfelden kommt er vorerst nur zu Besuch. Und doch freut er sich besonders über die Zuschriften von seinen Fans aus dem Säuliamt über Facebook und Twitter. (tst.)

Eine Rose macht Freude, 130 000 Rosen machen sehr viel Freude. 130 000 Rosen mit dem Gütesiegel für Fairen Handel von Max Havelaar werden vergünstigt eingekauft und bieten so rund eine halbe Million Franken für die Projektarbeit von Brot für alle, Fastenopfer, und Partner sein. Die Gruppe Welt und verschiedene Kirchgemeinden im Knonauer Amt werden

am 5. März Rosen zum Kauf anbieten. «Sehen und Handeln» gehören zusammen. Die ökumenische Kampagne 2016 steht unter dem Motto «Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken» Ohne Gerechtigkeit zwischen den Menschen im Süden und im Norden ist keine nachhaltige Entwicklung möglich – und ebenso wenig ohne Gerechtigkeit zwischen den heutigen und den künftigen Generationen. Wer Rosen kauft, setzt sich für Entwicklung ein, hin zu einer gerechteren Welt. Man unterstützt Menschen, ihre eigene Situation aus eigener Kraft und auf die Dauer zu verbessern. Doch nicht nur die Menschen in den Projekten der drei Werke freuen

sich über die Unterstützung – auch die Arbeiterin auf Eine Rose macht der Rosenfarm in Freude. (Bild zvg.) Tansania erhält dank fairem Handel einen anständigen Lohn. Und bei uns erfreuen die Blumen vielerorts und viele Tage.

Rosenverkauf im Knonauer Amt: Kappel (ab 8 Uhr): Denner, Maxi Markt Uerzlikon. Mettmenstetten (ab 8 Uhr): Volg-Center, Garage Graf, Spar, Post. Maschwanden (ab 8 Uhr): Volg. Knonau : Volg (ab 8 Uhr), Bäckerei Iten (ab 9 Uhr) Rifferswil: Volg (ab 8.30 Uhr) Hausen a.A. (ab 8.30 Uhr): Post, Bäckerei Pfyl, Volg, Metzgerei Weiss.

Abstimmungsarchiv komplett online Von der Kantonsverfassung im Jahr 1831 bis zur aktuellen Durchsetzungsinitiative: Sämtliche eidgenössischen und kantonalen Sachvorlagen, zu denen sich die Stimmberechtigten des Kantons Zürich in den letzten 185 Jahren an der Urne äusserten, sind jetzt detailliert greifbar. Das Statistische Amt, im Kanton Zürich zuständig für die Durchführung von Volksabstimmungen, führt eine Datenbank, die alle eidgenössischen und kantonalen Sachvorlagen umfasst, zu denen das Zürcher Stimmvolk an der Urne Stellung nahm. In den letzten Monaten hat das Amt in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv auch die Detaildaten zu denjeni-

gen Vorlagen digital aufbereitet, die vor dem Computerzeitalter zur Abstimmung gelangten. Damit ist das digitale kantonale Abstimmungsarchiv nun vollständig. Es steht online zur Verfügung und umfasst nicht nur die detaillierten Abstimmungsergebnisse, sondern, soweit verfügbar, auch zusätzliche Informationen wie Abstimmungszeitungen und 3D-Visualisierungen.

Verfassung von 1831 als Startpunkt Die erste Zürcher Volksabstimmung überhaupt fand am 10. März 1831 statt. Gegenstand war die neue, liberale Kantonsverfassung, die mit 40 500 zu 1700 Stimmen angenommen wurde. Dieser wegweisende Entscheid verlieh dem Kanton Zürich sein Gesicht

als modernes Staatswesen. Immer wieder gab es allerdings auch Vorlagen, die aus heutiger Sicht eher fremd anmuten. 1871 sagten die Zürcher zum Beispiel zu 90 Prozent Ja zum «Konkordat über Massnahmen zur Vertilgung der Maikäfer». Ganz knapp – und entgegen der Empfehlung des Kantonsrats – war dagegen drei Jahre später das Ja zur «Errichtung staatlicher Korrektionsanstalten» für Individuen mit liederlichem, arbeitsscheuem oder ausschweifendem Lebenswandel, wie es damals hiess. Der Entscheid war in Zürich der Ausgangspunkt für die sogenannten fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, die heute durch die Wiedergutmachungsinitiative erneut auf der politischen Agenda stehen. www.statistik.zh.ch/abstimmungsarchiv.

David Escalona Guerrero alias «DJ Dave.e». (Bild zvg.) Infos unter www.escalonaproduction.com oder www.reverbnation.com/davee2.


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Vermischtes

Dienstag, 1. März 2016

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Ein «Böser», der gute Tipps vermittelt Willy Graber, 3-facher Kranzgewinner am Eidgenössischen, zu Besuch beim Schwingclub am Albis in Ottenbach

Willy Graber (links) zeigt, wie Bodenarbeit funktioniert. Im blauen Shirt: Marco Nägeli.

85 Kränze hat der 32-jährige Willy Graber in seiner Laufbahn bereits gewonnen, davon drei eidgenössische – Referenz genug, um den Ämtler Schwingern und Vertretern benachbarter Clubs wertvolle Tipps zu vermitteln. Schliesslich steht dieses Jahr das Eidgenössische an. Rund zwei Dutzend Schwinger tummelten sich am Samstag gleichzeitig im Sägemehl im Schwingkeller von Ottenbach, lauschten den Ausführungen von Willy Graber. Dieser zeigte

Schwünge und Griffe im Zeitlupentempo, ehe sich die Schwinger aufmachten, das Gesehene im Zweikampf umzusetzen. «Muesch meh hindenabegriffe», «heb d’Bei meh usenand», so die Korrekturen des Meisters in breitem Berndeutsch. Die durchaus intensiv gestaltete Lektion, die mit einem Einlaufen begann, lockerte Graber mit träfen Sprüchen auf. Sie erheiterten auch das zahlreich aufmarschierte Publikum, unter ihnen ehemalige Schwinger. Grabers Tipps waren klar und verständlich. Das Hauptaugenmerk galt der Arbeit im Zweikampf am Boden – eine Spezialität von Willy

«So musst du dich abdrehen»: Aufmerksame Zuhörer und Zuschauer. (Bilder Werner Schneiter)

Graber. Diese Stärke will er auch am diesjährigen Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayerle-Lac ausspielen. Der Dachdecker und Landwirt gehört natürlich zu den Kranzanwärtern – ein «ganz Böser», wie man sie im Schwingerjargon nennt. Und aus den Reihen des Schwingclubs am Albis? «Marco Nägeli hat sicher Chancen, sich für das Eidgenössische zu qualifizieren», sagt Ehrenmitglied Willy Bernhard aus Bonstetten, der Graber für die Lektion von Bolligen BE nach Ottenbach verpflichtet hat. Und für diese Qualifikation reicht in der Regel der Kranz an

einem Teilverbandsfest oder drei kantonale Kränze. Und ein Kranz am Eidgenössischen? Eine schwierige Sache; es ist ja auch das einzige zweitägige Schwingfest. Da muss Samstag und Sonntag alles rundlaufen. Paul Hedinger ist bisher der einzige Vertreter des Schwingclubs am Albis, der sich diese höchste Auszeichnung holte – vor 50 Jahren in Frauenfeld ...

Populärer Schwingsport Die Perspektiven im Schwingclub am Albis sind gut. 18 Aktive und 16 Jungschwinger unterziehen sich regelmäs-

sigen Trainings und besuchen Kurse. «Schwingen ist populär, und im Club stimmt die Kameradschaft», konstatiert Willy Bernhard, der sich nicht an eine so grosse Zahl an Schwingern im Club erinnern kann. Neben Marco Nägeli gehören unter anderen auch Damian Furrer und Beat Reichmuth zu vielversprechenden Talenten. Sie alle sind schon bald im Freien zu sehen: Am 18. Gibel-Schwinget vom 3. April (Verschiebungsdatum 10. April) Es werden gegen 100 Teilnehmer aus dem NOS-Verband und dem Freiamt erwartet. Das Schwingfest beginnt um 11.30 Uhr. (-ter.)

Gelungener Auftritt der Obfelder Everdancer

Noé Roth gewinnt Bronzemedaille

Zweiter Auftritt am Seniorennachmittag

Aerials: Junioren-WM in Minsk

Die Obfelder Everdance-Gruppe unter der Leitung von Helen Spörri sorgte am Seniorennachmittag in Obfelden für eine fröhliche Stimmung. Bereits zum zweiten Mal durften die Everdancer am Seniorennachmittag ihr Können zeigen. Mit sieben verschiedenen Tänzen erfreuten sie die dreiundfünfzig Lotto-Spieler und -Spielerinnen. An der diesjährigen Aufführung machten zwölf Tänzerinnen aus den vier verschiedenen EverdanceGruppen mit. Alle Kursteilnehmer hätten auf der Bühne gar nicht Platz gehabt. Was aber alle gemeinsam haben,

ist die Freude am Tanzen. Dies merkten wohl alle Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem regnerischen Mittwoch. Gezeigt wurden Choreografien zu Foxtrott, Jive, Englisch Walzer und Tango. Die Tanzgruppe wird immer bunter. Zu einem lustigen Titel schwangen die Tänzerinnen bunte Tücher, zum Lollipop-Song mussten natürlich Lollis dabei sein und ganz am Schluss zogen sie sogar den Hut. Im Mai feiert Everdance-Obfelden bereits das fünfjährige Bestehen. Es ist wunderbar zu sehen, welche Fortschritte jede einzelne Tänzerin gemacht hat. Die Koordination, das Gleichgewicht und die Beweglichkeit verbessern sich laufend. Das Beste

aber ist, dass es die Lebensfreude ungemein steigert und einfach Spass macht. Helen Spörri freut sich über neue Mitmachende, die mit dem Tanzvirus angesteckt werden möchten. Bei Everdance kann schon mitgetanzt werden kann, auch wenn noch nicht alle Schrittkombinationen vom Kopf bis in die Füsse gelangt sind. In allen vier Gruppen herrscht eine aufgestellte und lockere Atmosphäre. Zu einer Schnupperstunde sind Menschen mit 60 Jahren Lebenserfahrung jederzeit herzlich willkommen. Informationen unter www.everdance-obfelden.ch, Helen Spörri, Telefon 044 761 89 80.

Pure Freude: die Schlusspose nach der Jive-Choreografie zur Musik «Rock and Roll Kiss» von Ronnie McDowell. (Bild zvg.)

Bei seiner ersten Teilnahme an einer Junioren-WM katapultierte sich der erst 16-jährige Noé Roth gleich aufs Podest. Mit zwei sauberen Sprüngen und jeweils sehr guten Landungen holte der Zuger aus dem Mettmenstetter Team FC Jumpin das Maximum heraus. «Noé ist ein richtiger Wettkampftyp», bestätigte auch Cheftrainer Michel Roth. «Seine Sprünge waren zwar vom Schwierigkeitsgrad her nicht so hoch, aber die Ausführung seiner Sprünge ist immer sehr sauber und konstant.» Mit zwei perfekten Landungen, konnte er sich im zweiten Durchgang vom vierten Platz noch nach vorne arbeiten. Höher waren die Erwartungen an Nicolas Gygax (20) gewesen, denn nach drei Siegen am Europacup in Minsk sowie dem sehr guten 13. Rang im ersten Weltcup vor einer Woche (ebenfalls in Minsk) rechnete Gruppentrainerin Manuela Müller vor allem bei ihm mit einem Podestplatz. Er lag denn auch nach dem ersten Lauf noch auf dem 3. Rang, patzte dann aber im zweiten Durchgang – nach einem sehr guten Sprung – bei der Landung, was ihn ganz knapp den Podestplatz kostete. Fabian Kern (19) hatte bereits im ersten Durchgang Pech. Er stürzte bei der Landung unglücklich und das Trainerteam entschied, ihn im zweiten Durchgang nicht mehr einzusetzen. «Wir hatten den Verdacht auf eine leichte Hirnerschütterung, darum wollten wir kein Risiko eingehen», erklärt Michel Roth.

Bei seiner ersten WM-Teilnahme gleich Bronze: Noé Roth. (Bild zvg.) Die beiden Juniorinnen Carol Bouvard (18) und Luisa Furrer (19) konnten die Erwartungen ebenfalls erfüllen. Beide sprangen – trotz wenig Vorbereitung auf Schnee – erstmals einen Doppelsalto im Wettkampf, hatten jedoch aufgrund ihrer unsauberen Landungen keine Chance. «Wir hatten eine Medaille als Ziel gesetzt, und dieses Ziel haben wir erreicht», erklärte der Cheftrainer stolz. «Ich bin sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Ein grosses Kompliment an Manuela Müller und ihr Team für diese Teamleistung.»


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Generalversammlung Dienstag, 15. März 2016, 19.00 Uhr, Rest. Kreuzstrasse, Obfelden Für Mitglieder ist die Teilnahme obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sind herzlich eingeladen. Der Vorstand

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