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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 17 I 166. Jahrgang I Freitag, 2. März 2012

Wasserschloss

Diebe unterwegs

Die Gemeinde Hausen versorgt ihre Einwohner mit eigenem Quellwasser. > Seite 3

Bei Einbrüchen im Säuliamt Schmuck und elektronische Geräte gestohlen. > Seite 5

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Unterirdisch

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Anlagen für die zivilen Führungsstäbe und für das Militär im Säuliamt. > Seite 9

29. Februar Einmal Geburtstag in vier Jahren – nur wenige, die das im Säuliamt feiern können. > Seite 11

Drei Container für Asylbewerber in Knonau Standort bei der Schiessanlage bedarf einer Ausnahmebewilligung der Baudirektion Die Gemeinde Knonau will drei Container für 8 bis 10 Asylbewerber platzieren. Der Gemeinderat ist unter Hochdruck bei der Prüfung von geeigneten Standorten. Möglicherweise muss auf die Landwirtschaftszone ausgewichen werden, was eine befristete Bewilligung der Baudirektion erfordert. ................................................... von werner schneiter Nachdem in der Schweiz im vergangenen Monat so viele Menschen ein Asylgesuch gestellt haben wie seit Jahren nicht mehr, wächst der Zuweisungsdruck der Kantone auf die Gemeinden – auch im Bezirk Affoltern (vgl. «Anzeiger» vom 28. Februar). Knonau hat – wie andere Ämtler Gemeinden – bislang noch keine Asylbewerber platziert. Oder besser gesagt: Nicht platzieren können, weil bis dato keine geeignete Liegenschaft zur Verfügung steht. «Die gemeindeeigenen Liegenschaften werden für öffentliche Aufgaben benötigt», sagt Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther. Zwei Altliegenschaften eignen sich bautechnisch und aus Gründen der fehlenden Wohnhygiene nicht. Bisher war das

kein Problem, weil einzelne Ämtler Gemeinden eine über dem eigenen Kontingent liegende Anzahl Asylbewerber aufgenommen haben. Aber nun ist auch Knonau zu einer Lösung gezwungen. Die kantonale Asylkoordinationsstelle gab das in einem E-Mail unmissverständlich zu verstehen und droht gar mit einer sogenannten Ersatzvornahme. Will heissen: Nimmt die Gemeinde keine Asylbewerber auf, erhält sie vom Kanton eine Rechnung für die Kosten der Unterbringung, die in extremis sogar in einem Hotel stattfinden kann. Unter diesen Vorzeichen hat der Gemeinderat unter grossem Druck weiter nach Lösungen in Wohnzonen gesucht, mit Grundeigentümern gesprochen – ohne Resultate.

Platz geeignet Eine Alternativlösung bietet sich eventuell auf dem Parkplatz der Schiessanlage an. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal hält dieses über 1000 Quadratmeter grosse Areal für geeignet, zumal die nötige Infrastruktur vorhanden ist und die weitere Nutzung des Gebäudes nur in einem kleinen Ausmass beeinträchtigt wird. Allerdings liegt der Platz in der Landwirtschaftszone – und nicht in einer

Gemeindepräsident Walter von Siebenthal (l.) und Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther auf dem Schützenhaus-Parkplatz, möglicher Standort für Container.

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Leichtes Plus Hawa AG, Mettmenstetten: Der starke Franken belastet den Geschäftsgang. > Seite 15

40 Jahre Dorfmuseum in Maschwanden Vor 40 Jahren gründeten Lehrer Gottfried Strickler (1996 verstorben) und der Karikaturist und Zeichner H.U. Steger das Maschwander Dorfmuseum. Sie und andere sammelten in diesen Jahren mit viel Akribie Material und veranstalteten Wechselausstellungen: Puppen, Hüte, altes Handwerk und vieles mehr waren zu sehen. Zu den treibenden Kräften gehörte auch die Ende Oktober 2010 verstorbene Lilo Dietrich, die über exzellente Beziehungen zu Sammlern verfügte. Wertvoll sind auch alte Fotos aus dem Gemeindeleben mit markanten Ereignissen: Das gemeindeeigene Kieswerk zum Beispiel, längst stillgelegt, spülte während Jahrzehnten Geld in die Gemeindekasse. Wertvoll ist auch ein Häuserverzeichnis, einst von Gerber Rudolf Leuthold erstellt. Es wird nachgeführt. Die jüngste Arbeit ist ein Sodbrunnenverzeichnis, erstellt von Dorfmuseumspräsidentin Lucia Zurbrügg. Die 40-Jahre-Feier findet am Samstag, 17. März, statt. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Wohnzone, in der Asylbewerber untergebracht werden müssen. In diesem Fall wäre dann der Gemeinderat auf die Erteilung einer befristeten Ausnahmebewilligung der Baudirektion angewiesen. «Wir hoffen, dass wir die Bewilligung im März erhalten werden», sagt Matthias Ebnöther, darauf hinweisend, dass die für die Koordination der Asylsuchenden zuständige Si-

cherheitsdirektion dankbar ist für eine schnelle Lösung in der Gemeinde. «Knonau ist bereit, in einer solchen Notsituation Verantwortung zu übernehmen», fügt Walter von Siebenthal bei. Der Gemeinderat muss weiterhin Alternativen prüfen, weil eine Ausnahmebewilligung durch die Baudirektion nur befristet erteilt werden kann.

Drei Firmen unter einem Dach vereint Wiedereröffnung mit neuem Namen: Das Reuss-Center in Obfelden Umbau und neues Erscheinungsbild: Aus dem Säuliamt-Center wurde das Reuss-Center. Nur kurz währt die Freude beim neuen Mieter Otto’s: Wegen eines Wasserschadens muss dieser nach dem Eröffnungswochenende bereits wieder ausziehen. ................................................... von thomas stöckli Von einer ganz besonderen Premiere sprach Mark Ineichen, CEO von Otto’s: «Ich habe noch nie von einem Pult gesprochen, das mit ‹Coop› angeschrieben ist.» Die drei Mieter im Reuss-Park empfingen am Mittwochabend nämlich gemeinsam zur Eröffnungsfeier. 200 Einladungen waren dazu verschickt worden, über 170 Personen fanden schliesslich an die Ottenbacherstrasse 23. Und was sie sahen, schien ihnen deutlich zu gefallen. «Es hat mich fast aus den Socken gehauen», sagte etwa der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann. Der Name Reuss-Center stehe für Bewegung, für Dynamik, so Ammann. Weiter lobte er die Mieter, dass sie trotz

Vor dem Reuss-Center von links: Stefano Alberucci, Coop-Verkaufschef Region Zentralschweiz-Zürich mit Geschäftsführerin Heidi Zahler, Gemeindepräsident Thomas Ammann, Regula Pfyl und Otto’s-CEO Mark Ineichen. (Bild Thomas Stöckli) starkem Franken und Einkaufstourismus Aufbruchstimmung verbreiten würden. «Nahversorgung garantiert Lebensqualität», hielt er fest.

Wasserschaden bei Otto’s Beim neuen Mieter Otto’s hielt sich die Freude über die Eröffnung in Gren-

zen, steht doch nach den Eröffnungstagen bereits ab Samstagnacht wieder ein Umzug auf dem Programm. Weil Arbeiter eine Leitung nicht sauber angeschlossen hätten, seien x-tausend Liter Wasser in den Untergrund geflossen, so Mark Ineichen. «Es kann sein, dass wir alles herausreissen müssen.» Ab Donnerstag, 8. März, ist Otto’s des-

halb wieder am alten Standort auf dem Stehli-Seiden-Areal anzutreffen – vielleicht nicht für sechs bis acht Wochen, wie von Ineichen angekündigt, aber zumindest bis Ende März 2012. Danach soll nämlich auf dem StehliSeiden-Areal gebaut werden. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des Karl Lindinger, geb. 3. Februar 1942, von Gossau ZH, wohnhaft gewesen Widenospen 1, 8913 Ottenbach, gestorben am 6. Juli 2011. Datum der Konkurseröffnung: 25. Oktober 2011 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 2. April 2012 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 2. März 2012. Affoltern am Albis, 22. Februar 2012

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder Auf den unbenannten Unterhaltswegen innerhalb des Hochwasserrückhaltebeckens Oetlistal und auf dessen Dammkrone, ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Der landwirtschaftliche Verkehr ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 2. März 2012 Der Gemeinderat

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Inkraftsetzung des eidgenössischen Grundbuches für die Gemeinde Wettswil a. A. Das Obergericht des Kantons Zürich (Verwaltungskommission) hat mit Beschluss vom 31. Januar 2012 das eidgenössische Grundbuch für die Gemeinde Wettswil am Albis auf den 1. März 2012 in Kraft gesetzt. Alle eintragungspflichtigen, aber nicht eingetragenen dinglichen Rechte können von diesem Zeitpunkt an gegenüber gutgläubigen Dritten nicht mehr geltend gemacht werden, und sie verlieren, sofern sie nicht binnen zwei Jahren vom genannten Zeitpunkt an zur Eintragung gelangen, ihre Wirkung auch unter den Parteien (§ 270 des Zürcherischen Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch). 8952 Schlieren, 7. Februar 2012 Grundbuchamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Gemeinde Hausen am Albis Submissionsergebnisse offenes Verfahren Vergabestelle: Politische Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienamt, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Beschaffungsobjekt: Mehrzweckgebäude Affoltern, Büelstrasse 11, Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung Leistungen: BKP 112 Abbrüche BKP 201.1 Erdarbeiten BKP 211 Baumeisterarbeiten BKP 211.1 Gerüste BKP 23 Elektroanlagen BKP 242/243 Heizung BKP 244 Lüftungsanlagen BKP 25 Sanitäranlagen BKP 261 Aufzüge Zuschlagsentscheid: BKP 112 Abbrüche Vergabe an: Heinz Bohler AG, 5703 Seon, Preis: Fr. 238 521.35 BKP 201.1 Erdarbeiten Vergabe an: AGIR AG, 8910 Affoltern am Albis, Preis: Fr. 87 094.60 BKP 211 Baumeisterarbeiten Vergabe an: Anliker AG, 8800 Thalwil, Preis: Fr. 519 625.15 BKP 211.1 Gerüste Vergabe an: Bertani Baugerüste AG, 8953 Dietikon, Preis: Fr. 46 135.80 BKP 23 Elektroanlagen Vergabe an: Kull Elektro AG, 8903 Birmensdorf, Preis: Fr. 526 294.30

BKP 244 Lüftungsanlagen Vergabe an: Kämpfer AG, 5504 Othmarsingen, Preis: Fr. 345 805.95 BKP 25, Sanitäranlagen Vergabe an: Ernst Lips AG, 8004 Zürich, Preis: Fr. 343 739.10

III. Der Gestaltungsplan steht bei der Gemeindeverwaltung Stallikon und bei der Baudirektion (Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 14, 8090 Zürich) jedermann zur Einsicht offen. Während der Rekursfrist können an den genannten Orten die dazugehörigen Akten eingesehen werden. Baudirektion Kanton Zürich

Am 27. April und 16. Mai 2011 fanden Sprechstunden nach Voranmeldung im Gemeindehaus statt, an welchen Gemeindevertreter für Fragen zur Verfügung standen. 15 Personen machten von diesem Angebot Gebrauch. Die Unterlagen wurden in der Zwischenzeit aufgrund der Eingaben im Rahmen der öffentlichen Auflage und der Vorprüfung der Abteilung Raumplanung nochmals überarbeitet und angepasst. Im Rahmen der am 22. März 2012 stattfindenden Gemeindeversammlung ist es dem Gemeinderat ein Anliegen, der Bevölkerung nochmals Gelegenheit zu bieten, sich intensiv mit den Unterlagen auseinanderzusetzen und sich über die wichtigsten geplanten Anpassungen ins Bild setzen zu können. Hausen am Albis, Januar 2012

Gemeinderat Hausen am Albis

Gemeinde Hedingen Projekt: 652 / Arnistrasse, km 0.000 bis 1.250 Kantonsgrenze bis Schachenweg Instandsetzung und Verbreiterung

Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis der sämtlichen für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt.

Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden

II. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Rekursentscheide des Regierungsrates sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Die öffentliche Auflage dauerte vom 1. April bis 30. Mai 2011. Zeitgleich wurden die Unterlagen im Sinne einer Vorprüfung dem Amt für Raumordnung und Vermessung zur Vorprüfung unterbreitet.

Begründung der Zuschlagsentscheide: beste Erfüllung der Zuschlags- und Eignungskriterien

Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis Immobilienamt

Der kantonale Gestaltungsplan Uto Kulm wird unter der Bedingung festgesetzt, dass die im Nutzungsvertrag zwischen der Hotel Uto Kulm AG, der Gemeinde Stallikon, der Stadt Zürich und dem Kanton Zürich vorgesehenen Personaldienstbarkeiten zugunsten des Kantons Zürich rechtsgültig errichtet worden sind.

Der Gemeinderat hat die Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung im Juni 2008, Mai 2010 und im April 2011 über die geplanten Arbeiten und die Stossrichtung der Revision Ortsplanung sowie das weitere Vorgehen und den zeitlichen Ablauf in Kenntnis gesetzt. Zwischenzeitlich sind die Planungsarbeiten weiter fortgeschritten.

Auflage des Ausführungsprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz Abtretung von Privatrechten / Leistung von Beiträgen

Affoltern am Albis, 27. Februar 2012

I.

Montag, 5. März 2012 19.00 Uhr (ab 18.00 Uhr Möglichkeit der Besichtigung der Akten und Pläne) Ort Gemeindesaal beim Schulhaus Weid, Hausen am Albis Referenten Hans Binzegger, Gemeinderat und Hochbauvorsteher René Hess, Gemeindepräsident Peter von Känel, Firma Suter-von Känel-Wild AG, Zürich Jörg Watter, Mitglied Raumplanungskommission

BKP 261 Aufzüge Vergabe an H. Henseler AG, 6403 Küssnacht a. R., Preis: Fr. 77 199.20

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen, von der Zustellung an die Anbietenden an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 6. Februar 2012 verfügt:

Datum Zeit

BKP 242/243 Heizung Vergabe an: Bühlmann Heizungen AG, 8038 Zürich, Preis: Fr. 315 283.60

Datum des Zuschlags 13. Februar 2012

Stallikon. Kantonaler Gestaltungsplan Uto Kulm

Revision Ortsplanung Einladung zur Orientierungsversammlung

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 28. Februar 2012 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Lavigne Lysiane, geb. 1971, kanadische Staatsangehörige wohnhaft in Stallikon, Üetlirain 6b Stallikon, 2. März 2012 Gemeinderat Stallikon

Bitte melden Sie sich! Am letzten Samstag, 25. Februar 2012, fuhr ich mit der S15 nach Affoltern. Im Zug wurde mir übel, und da hat mir eine junge Frau geholfen. Leider habe ich mir in meiner schwierigen Situation ihren Namen nicht richtig merken können. Darum, liebe Unbekannte, melden Sie sich unter Telefon 044 761 32 80

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Hedingen, den 2. März 2012

Der Gemeinderat Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. März 2012

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Das Wasserschloss im Oberamt Die Gemeinde Hausen versorgt ihre Einwohner mit eigenem Quellwasser Mit 65 Quellfassungen auf dem Gemeindegebiet ist Hausen wohl im Kanton Zürich, wenn nicht gar in der ganzen Schweiz, eine der «wasserreichsten» Gemeinden. Der Betrieb und der Unterhalt der Fassungen und Reservoire kommt zwar leicht teurer als ein Fremdbezug, bietet jedoch eine grosse Versorgungssicherheit. ................................................... von martin mullis Wasser ist weltweit die unersetzbarste Ressource, kein Wunder, dass das kostbare Nass einer der Hauptgründe für Konflikte auf unserem Planeten ist. Aufgrund dieser Erkenntnis darf die Gemeinde Hausen sicher behaupten, mindestens in Sachen Trinkwasser, eine der reichsten Gemeinden im Kanton Zürich zu sein. Auf dem Gemeindegebiet finden sich nämlich 65 Quellfassungen, die in insgesamt 28 Brunnenstuben, welche das kostbare Nass speichern, münden. Die Oberämtler Gemeinde weist einen Tagesbedarf von 650 Kubikmetern Wasser auf. Im Jahresdurchschnitt liefern die 65 Quellen pro Tag weit mehr als benötigt, nämlich etwa 1100 Kubikmeter. Da allerdings in sehr trockenen Perioden die Leistungen der Quellen unter den nötigen Bedarf zurückgehen können, besteht – sozusagen als zweites

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Standbein – eine 50 Kilometer lange Leitung zur Gruppenwasserversorgung Amt, die einen eventuell notwendigen Fremdbezug ermöglicht. Zur Hauptsache jedoch liefern die Quellfassungen Trinkwasser im Überschuss. So wurde in den letzten 20 Jahren erst einmal, nämlich im trockenen Sommer 2003, 15 Prozent Fremdwasserbezug notwendig. Die übrigen Bezüge lagen weit unter diesem Wert und waren fast bloss der Spülung der Leitung zuzuschreiben.

Grosser Höhenunterschied – eine Herausforderung Das in normalen Zeiten überschüssige Wasser aus den eigenen Quellen kann aus verständlichen Gründen nicht gespeichert werden und wird in verschiedene Bäche abgeleitet. Hausen als flächenmässig grösste Gemeinde im Knonauer Amt zeigt sich auch von der Topografie her als aussergewöhnlich. Der grosse Höhenunterschied von mehr als 300 Metern zwischen dem Flugplatz und dem Albishorn, stellt die Wasserversorgung vor eine eigentliche Herausforderung. Die Gemeinde ist deshalb in fünf Wasserzonen unterteilt. 100 Höhenmeter benötigen einen Druck von zehn Bar, erklärt Hansueli Studer, Projektleiter Tiefbau in Hausen. Er erzählt und schmunzelt dabei ein bisschen, dass die Rechnungsprüfungskommission auch schon ermittelte, dass ein direkter Bezug des benötigten Trinkwassers von der Gruppenwasserversorgung vermutlich sogar etwas weniger Kosten verursachen würde. Aufgrund der ausserordentlich guten Versorgungssicherheit, welche diese eigenen Quellen gewährleisten, würden jedoch weder der Kanton noch die Einwohner von Hausen ernsthaft in Erwägung ziehen, auf die Unabhängigkeit des Trinkwassers zu verzichten.

Hansueli Studer, Projektleiter Tiefbau, vor dem Schaltschema der Wasserversorgung Hausen. (Bilder Martin Mullis)

Eigene Quellen bieten grosse Versorgungssicherheit Die Quellen zeigen sich nicht nur als sichere Wasserreserve in Notlagen, sondern bieten in ihrer Vielzahl auch eine grosse Versorgungssicherheit bei eventuellen Katastrophen, Terroranschlägen oder Naturereignissen wie Hangrutschen oder Murgängen. Brunnenmeister Guy Vuilliomenet, hat mit der grossen Anzahl der Fassungen und Reservoire alle Hände voll zu tun. Die Wasserfassungen und Brunnenstuben müssen kontrolliert und die Anlagen zur Entkeimung des

Brunnenmeister Guy Vuilliomenet vor einer Quellfassung, im Hintergrund die Brunnenstube Husertal. Wassers mittels UV-Strahlen verlangen eine professionelle Wartung. Die Reinigung der Wasserreservoire allerdings wird aus Sicherheitsgründen immer mit zwei Personen ausgeführt. Auch die nur sehr selten gebrauchte

Zuleitung von der Gruppenwasserversorgung muss regelmässig gespült werden. Doch der Aufwand lohnt sich, was auch Paul Ruckstuhl, diplomierter Ingenieur ETH der Sektion Grundwasser und Wasserversorgung des kanto-

nalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) bestätigt. Das AWEL unterstützt die Bemühungen der Zürcher Gemeinden bei der Nutzung der eigenen Trinkwasser-Ressourcen.

burtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratuliert Pro Senectute Hausen herzlich. Wir wünschen ihr einen schönen Festtag sowie alles Liebe und Gute und weiterhin viel Freude und schöne Erlebnisse. Insbesondere wünschen wir gute Gesundheit.

jahrzehnt wünschen wir dem noch rüstigen Jubilaren weiterhin gute Gesundheit und viel Freude in der Natur, in seiner Pflanzen- und Vogelwelt, mit seiner Familie und seinen Freunden. Allen Jubilarinnen und Jubilaren gratulieren wir herzlich zum Ehrentag. Wir wünschen ihnen ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

wir gratulieren

Verkehrsunfall im Jonental: Roller mit Auto kollidiert Am Donnerstagmorgen kam es um kurz nach 6.30 Uhr auf der Jonentalstrasse zwischen Affoltern und Rifferswil zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Roller. Zahlreiche Autofahrer hielten darauf an und kümmerten sich um die Unfallbeteiligten, wie ein Augenzeuge berichtet. Der verletzte Rollerfahrer musste von der Sanität ins Spital gebracht werden. Der Unfall ereignete sich direkt bei der Postauto-Haltestelle Wängi auf Aeugster Boden. Zur Unfall-Ursache und zur Art der Verletzungen konnte die Kantonspolizei Zürich bis zum Redaktionsschluss des «Anzeigers» am Donnerstagmittag keine Angaben machen. (tst.)

Zur diamantenen Hochzeit Sonja und Paul Fuchs-Ammann, Affoltern, feiern morgen Samstag, 3. März, das Fest der diamantenen Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Ruthli und Ernst Baltisberger die goldene Hochzeit – und zwar morgen Samstag, 3. März. Dem rüstigen Jubelpaar gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute. Die besten Wünsche gehen auch an Vreneli und Hans Minder-Steiner in Affoltern. Das Ehepaar feiert seine goldene Hochzeit ebenfalls morgen Samstag. Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 94. Geburtstag Heute Freitag, 2. März, darf Pauline Baumann in Ebertswil ihren 94. Ge-

Zum 80. Geburtstag Angelo D`Andrea, wohnhaft in Affoltern, feiert heute Freitag, 2. März, seinen 80. Geburtstag. Siegfried Kalkstein, Affoltern, feiert seinen 80. Geburtstag morgen Samstag. Am kommenden Montag, 5. März, blickt Pasquale Di Nolfi auf 80 Jahre zurück. Seinen 80. Geburstag feiert Hans Jörg Federer-Haug in Obfelden. Und zwar am Sonntag, 4. März. 80-jährig wird übermorgen Sonntag auch Robert Häberling-Bühler in Obfelden. Am Montag, 5. März, feiert Rolf Kuster-Meister in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Fürs neue Lebens-

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Schiessvereine Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Feldschützenverein Stallikon

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Schiesspublikation 2012

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Wireless Access, Aargauerstr. 10, 8021 Zürich Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Bauvorhaben: Neubau Mobilkommunikationsanlage auf Gebäude Vers.-Nr. 1218, Kat.-Nr. 4440, Zürichstrasse 48, Zentrumszone Z4

Hedingen Gesuchsteller: Gölzer Nele + Armin, Alte Affolternstrasse 41, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus, Güpfstrasse, Kat.-Nr. 2458, Wohnzone

Mettemenstetten Bauherrschaft: Ueli Sandmeier Fusinato + Iris Fusinato, Schulhausstr. 9, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturatelier MK GmbH, Monika Knüsel, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Bauprojekt: Umbau/Sanierung des best. Wohnhauses mit nordostseitigem Anbau, Vers.-Nr. 307, Kat.-Nr. 1832, Grossholzerstrasse 8 (Kernzone KB)

Ottenbach Bauherr: Felix Egger, Widenospen 6, 8913 Ottenbach Projektverfasser: m+p team Architekten AG, Radmühlestrasse 18, 8916 Jonen Bauprojekt: Naubau von 2 MFH mit Unternieveaugarage auf den Grundstücken Kat.-Nrn. 350/351 (Kernzone) mit Abbruch der bestehenden Gebäude Assek.-Nrn. 33/947/109/112.

Obligatorisches Bundesprogramm Freitag, 4. Mai 18.00–20.15 Uhr Mittwoch, 29. August 18.00–20.15 Uhr Schiessaufgebot, Dienstbüchlein und Leistungsausweis + ID sind unbedingt mitzubringen. Standblatt-Ausgabe bis 30 Minuten vor Ende des Schiessens. Freiwillige Übungen Samstag, 17. März 14.00–16.00 Uhr 1. Vorrunde Gruppenmeisterschaft SSV Freitag, 30. März 18.30–20.15 Uhr 2. Vorrunde Gruppenmeisterschaft SSV Mittwoch, 4. April 18.30–20.15 Uhr Freitag, 27. April Dienstag, 1. Mai Mittwoch, 9. Mai Freitag, 8. Juni Mittwoch, 11. Juli

18.30–20.15 Uhr 09.00–11.30 Uhr 18.30–20.15 Uhr 18.30–20.15 Uhr 18.30–20.15 Uhr

Freitag, 24. August 18.30–20.15 Uhr* *(gemeinsame, freiwillige Übung mit Bonstetten, Hedingen und Wettswil) Freitag, 7. September 18.00–20.00 Uhr Freundschaftsschiessen mit Wettswil Dienstag, 1. Mai 13.30–15.30 Uhr

Bestattungen

Am 26. Februar 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alfred Reifers geb. 4. August 1936, von Stein am Rhein SH und Neuchâtel NE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 2. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwägerin

Rosmarie Meyer-Huber 22. Juli 1931 – 26. Februar 2012

Affoltern am Albis Am 8. Februar 2012 ist in Immenstadt, Deutschland, gestorben:

Liliana Franca Luggen geb. Albisetti

Dankbar für ein erfülltes Leben, hat sie ihre Krankheit mit grosser Tapferkeit und immer wiederkehrendem Optimismus ertragen. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. In stiller Trauer

geb. 15. Dezember 1952, von Baden AG, Termen VS und Ried-Brig VS, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Tannholzstrasse 46.

Roger und Barbara Meyer-Hauser mit Tim und Jill Beat Meyer und Olivia Guyer Jennifer und Linda Meyer Urs Meyer und Daniela Engeler Verwandte und Freunde

Die Beisetzung fand in Affoltern am Albis ZH im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Die Trauerfeier findet statt am Montag, 5. März 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil.

Hausen am Albis

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Am 26. Februar 2012 ist in Hausen am Albis gestorben:

Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung des Spitals Affoltern, Postkonto 80-7664-4 (Vermerk: LZP Sonnenberg, Meyer Rosmarie).

Esther Weber

Final Aumüli Cup Samstag, 22. September 10.00–11.30 Uhr

geb. 9. September 1944, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, Jakob-Zürrer-Strasse 9,

Endschiessen Samstag, 22. September 13.30–16.00 Uhr

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Training Knabenschiessen Freitag, 7. September 18.30–20.00 Uhr

Jetzt ruhen Deine nimmermüden Hände, dahin sind Sorgen, Kampf und Schmerz. Dank sei Dir bis an unser aller Ende, Du liebes Mutterherz.

Affoltern am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten

Das Betreten des Schussfeldes inkl. Sicherheitszonen ist strengstens verboten. Diese Publikation erscheint nur einmal im «Anzeiger»

Am Dienstag, 6. März 2012, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Beisetzung/ Abdankung für

Der Vorstand

Käthi Zbinden-Krebs Leberenstrasse 21, statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 26. Februar 2012 ist in Affoltern am Albi gestorben:

Meyer geb. Huber, Rosmarie geboren 22. Juli 1931, Bürgerin von Menznau LU, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 5. März 2012, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Traueradresse: Beat Meyer, Eggstrasse 3, 8907 Wettswil

DANKE

René Gall-Wernli 21. Juni 1935 – 17. Februar 2012

HERZLICHEN DANK allen, die René im Leben Liebes getan und ihm Freude bereitet haben. HERZLICHEN DANK für all die lieben, einfühlenden und tröstenden Worte, die wir erhalten durften. Wir sind glücklich, dass so viele Menschen an René und uns denken. HERZLICHEN DANK für die geduldige, liebe- und würdevolle Pflege der Arztpraxis Dr. Schmid, Wettswil, der Spitex BonstettenWettswil, den Ärzten und dem Pflegepersonal im Spital Affoltern am Albis und im Sanatorium Kilchberg. HERZLICHEN DANK Herrn Pfarrer Kuttler für die friedvollen, einfühlsamen und erlösenden Worte an Renés Grab. DANKE für alles. Im Februar 2012 In stiller Trauer

Rosette, Uschi, Dani, Denise und Hubert Sabrina und Stefan, Roman und Semira

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Einladung zum – Nachwuchskurs für Mädchen und Knaben im Alter von 12 bis 16 Jahren – Jungschützenkurs für Knaben und Mädchen im Alter von 17 bis 20 Jahren – Voraussetzung: CH-Bürger, Freude am Schiessen und der Kameradschaft – Anmeldeschluss: spätestens Freitag, 9. März Anmeldung an: Peter Wettstein Zürichstrasse 176 8910 Affoltern am Albis Telefon 079 646 74 86 Peter.wettstein@gmx.ch

HERZLICHEN DANK für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme beim Abschied von meinem Lebenspartner

Otto Rötheli-Waldegg Zudem bedanke ich mich bei allen, die unserem lieben Otto in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ganz besonders danke ich – Pfarrer Meier und Diakon Kühle für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes – für die feierliche musikalische Mitgestaltung – der Delegation der Männerriege Bremgarten für den Fahnengruss am offenen Grab – für die schönen Blumenarrangements Leider konnte ich nicht persönlich Danke sagen, da ich die an mich adressierten Kondolenzbriefe und -karten nur teilweise zur Einsicht erhalten habe.

Lebenspartnerin Rosa Aeberhard Hausen am Albis Zu verkaufen Stahl- und Holzlagergestelle Rheem Safim + Vitra, für Laden usw., Verkauf im Lager, montiert und zerlegt, Tel. 079 634 05 18, Lager in Obfelden

Gedächtnis: Samstag, 10. März 2012, 17.15 Uhr, in der katholischen Kirche Bremgarten.


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. März 2012

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Wenn Otto’s-CEO vom Coop-Pult begrüsst Die drei Mieter im Obfelder Reuss-Center luden gemeinsamen zur Eröffnungsfeier Coop, Otto’s und die Bäckerei Conditorei Pfyl unter einem Dach – am vergangenen Mittwochabend wurde das modernisierte Center an der Ottenbacherstrasse 23 feierlich eröffnet. ................................................... von thomas stöckli «Wir haben nicht im Sinn, da wieder rauszugehen», scherzte Regula Pfyl in Anspielung auf Center-Nachbar Otto’s, der wegen eines Wasserschadens vorübergehend zurück an die alte Adresse muss (vgl. Frontseite). Seit 1991 betreibt die Bäckerei Conditorei Pfyl an der alten Landstrasse in Obfelden eine Filiale. «Die werden wir auch nicht aufgeben», hielt Regula Pfyl fest. Schon lange sei es ihr Wunsch gewesen, in Obfelden ein Café zu betreiben. «Wir sind bald überall zu Hause», meint die engagierte Unternehmerin im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung und verspricht, im nächsten Leben etwas kürzerzutreten. Mit dem zusätzlichen Standort kommt bei Pfyl auch ein neues Logo: Ein rotes Herz mit einem «Pfyl» hindurch.

«Weil wir kein Discounter sind» Flächenmässig grösster Mieter im neuen Reuss-Center ist Otto’s. «Unsere Produkte wechseln wöchentlich. Manchmal finden wir sie nicht mal. Das ist Otto’s und so soll es auch sein», verrät CEO Mark Ineichen, weshalb

Voller Parkplatz und reger Betrieb bereits am ersten Morgen nach der Wiedereröffnung: Das Reuss-Center in Obfelden. (Bild Thomas Stöckli) sich sein Unternehmen gegen Discounter erfolgreich behauptet: «Weil wir eben kein Discounter sind – mit über 50 000 Artikeln.» Neu dazu kommen in nächster Zukunft Sportartikel. 30 Läden werden deshalb aktuell ausgebaut. Sportschuhe sollen bereits diesen Monat im Sortiment sein. Zur Eröffnung schenkt Otto’s der Gemeinde Obfelden 2000 Franken für einen guten Zweck. Doch schon ab Samstagnacht steht für die Obfelder Otto’s-Filiale nochmals ein Umzug an (vgl. Frontseite). Wegen eines Wasser-

schadens wird das Geschäft dann geräumt und am Donnerstag, 8. März, vorübergehend am alten Standort auf dem Stehli-Seiden-Areal wieder eröffnet. «Da kommt einiges auf uns zu, aber wir haben schon anderes bewältigt», gibt sich Ineichen optimistisch.

Coop: Präsenz in ländlichen Regionen verstärken Kein Neuland ist das Reuss-Center für Coop. 19 Jahre war der Detailhändler im ehemaligen Säuliamt-Center zu

Hause. Nach viereinhalb Wochen Umbau präsentiert sich die Filiale nun moderner und grösser. Neu umfasst das erweiterte Sortiment rund 12 000 Artikel. «Wir haben 2,5 Mio. Franken investiert», verrät Stefano Alberucci, Verkaufschef der Region Zentralschweiz-Zürich. «Die Infrastruktur hält ihre Versprechen, nun liegt es an den Mitarbeitenden, dem ganzen Leben einzuhauchen», so Alberucci. Die Investition in die Filiale im Reuss-Center versteht er als Zeichen, dass Coop die anzeige

Schmuck und elektronische Geräte gestohlen Einbrüche und Einbruchsversuche in den vergangenen Tagen In den vergangenen Tagen wurden in Stallikon drei Einbrüche verübt. Diebe nutzten dabei auch die Ferienabwesenheit der Bewohner. Im Zeitraum vom 15. bis 26. Februar drangen in Stallikon Unbekannte via Terrassentüre in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Sie liessen mehrere Wertgegenstände – Schmuck und elektronische Geräte – mitlaufen und verursachten Sachschaden von mehreren tausend Franken. Ebenfalls während der Ferienabwesenheit der Mie-

ter versuchten Einbrecher, im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in Stallikon die Balkontüre aufzubrechen – ohne Erfolg. Auch hier entstand Sachschaden. Ohne Beute abziehen mussten Diebe auch beim dritten Einbruch in Stallikon: Via Balkontüre gelangten sie zwar ins Innere der Parterrewohnung, wurden aber offenbar nicht fündig. Die Kantonspolizei spricht von einem geringfügigen Sachschaden. Schmuck fiel Dieben bei einem Wohnungseinbruch am 24. Februar in Affoltern in die Hände. Sie drangen

Ab Sek. B ans Kurzgymnasium

Trotz Rekorddefizit ausgezeichneter Rechnungsabschluss 2011

Der Übertritt von der Volksschule an die kantonalen Mittelschulen wird in einigen Punkten neu geregelt. So soll auf eine mündliche Prüfung beim Übertritt an ein Langgymnasium verzichtet werden, weil der Aussagewert dieser Prüfung gering ist. Bei der Aufnahmeprüfung ins Langgymnasium zählt der Testteil «Textverständnis und Sprachbetrachtung» künftig gleich viel wie «Verfassen eines Textes». Neu zugelassen werden zur Aufnahmeprüfung an ein Kurzgymnasium neben den Schülerinnen und Schülern der Abteilung A auch jene der Abteilung B der Sekundarstufe, die Erfahrungsnote zählt daher nicht mehr. An der Aufnahmeprüfung an ein Kurzgymnasium soll die Mathematik aufgewertet und gleich gewichtet werden wie Deutsch. Die Probezeit wird ab Schuljahr 2012/13 sowohl im Lang- als auch im Kurzgymnasium auf ein Semester verlängert. (ki.)

Die Rechnung des Kantons Zürich für das Jahr 2011 schliesst mit einem Defizit von 1723 Millionen Franken. Der erwartete und bereits früher angekündigte Fehlbetrag ist auf die Rückstellung von 2,6 Milliarden Franken für die Sanierung der kantonalen Pensionskasse BVK zurückzuführen. Ohne die Rückstellung hätte die Zürcher Staatsrechnung bereits zum siebten Male in Folge mit einem Einnahmenüberschuss in dreistelliger Millionenhöhe geschlossen. Damit ist der Kanton Zürich gemäss Finanzdirektorin Dr. Ursula Gut trotz der unsicheren Aussichten für die kommenden Jahre besonders für die anstehende BVK-Sanierung hervorragend aufgestellt: Die Verschuldung wird nicht im erwarteten Ausmass zunehmen. Das ausgezeichnete Rechnungsergebnis hatte sich schon im Verlaufe des letzten Jahres abgezeichnet: Der zweite Zwischenbericht per Ende Au-

zwischen Nachmittag- und Abendstunden via Sitzplatztüre ein und richteten grossen Sachschaden an. Der Wert der Beute ist noch nicht bestimmt. In Ottenbach wurde vom 28. auf den 29. Februar der Lattenbeschlag des Kellerabteils in einem Mehrfamilienhaus aufgewuchtet. Die Einbrecher machten jedoch keine Beute. In Maschwanden schlugen Unbekannte die Scheibe eines Personenwagens ein und stahlen eine Handtasche samt Portemonnaie, das ein paar hundert Franken enthielt. Ebenso hoch ist der Sachschaden. (-ter.)

gust hatte unter Ausklammerung der gesetzlich vorgeschriebenen BVKRückstellung bereits mit einem um 300 bis 500 Millionen Franken besseren Ergebnis gerechnet. Nun beläuft sich die Verbesserung gegenüber dem Budget auf rund 700 Millionen Franken. Zu diesem erfreulichen Ergebnis haben unter anderem höhere Steuereinnahmen geführt, die das Budget aufgrund der unerwartet raschen wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2010 um 530 Millionen Franken übertroffen haben. Die Volkswirtschaftsdirektion hat vor allem dank Gewinnen aus Verkäufen und Aufwertungen von Liegenschaften im Strassenfonds rund 75 Millionen Franken besser abgeschlossen als budgetiert. Weitere Verbesserungen um je rund 30 Millionen Franken weisen die Sicherheits-, die Gesundheits- und die Bildungsdirektion sowie die Hochschulen aus. (ki.)

Präsenz in ländlichen Regionen verstärkt. Seit gestern Donnerstag ist das Reuss-Center nun in Betrieb. Während der Eröffnungstage profitieren die Kunden bis und mit morgen Samstag, 3. März, von 10 Prozent Rabatt auf fast alle Artikel. Bei Otto’s gibt es für Kinder zusätzlich einen Luftballon. Weiter wird im Reuss-Center eine Wurst mit Brot und Getränk für nur zwei Franken angeboten. Auf dem gesamten Center-Areal sind die Parkplätze gratis.


TODESANZEIGE Tief traurig mussten wir Abschied nehmen von

Liliana Luggen-Albisetti 1952 – 2012

Sie verlor während ihrer Ferien durch einen tragischen Unfall ihr Leben. Wir werden sie immer in guter Erinnerung behalten. Es trauern: Peter Luggen Verwandte Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Alles Wachsen ist ein Sterben Jedes Werden ein Vergehen Alles Lassen ein Erleben Jeder Tod ein Auferstehen von Tagore

TODESANZEIGE Wir durften uns in Frieden und dankbar für die gemeinsame Zeit von meiner Frau, unserer Mutter, Grosi, Schwester

Käthi Zbinden-Krebs 30. Juni 1932 – 27. Februar 2012

verabschieden. Ihr erfülltes Leben hat seine Vollendung gefunden. Wir danken insbesondere allen, die sie in den letzten Monaten betreut und begleitet haben. Die Trauerfamilie Hermann Zbinden Markus, Eva und Florentina Zbinden Thomas, Eva und Lina Zbinden Bethli Zbinden-Krebs, Ruedi Krebs, Frieda Vogt-Krebs Die Beerdigung findet am Dienstag, 6. März 2012, in Mettmenstetten statt: 13.30 Uhr: Beisetzung, Friedhof Mettmenstetten

Betriebsferien Sa, 3., bis Di, 13. März 2012

14.15 Uhr: Abdankung, reformierte Kirche Mettmenstetten

Anstelle von Blumen bitten wir um allfällige Spenden an die Krebsliga Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 30-4843-9, mit Vermerk «Todesfall Käthi Zbinden».

Herrensalon

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Anschliessend: Leidmahl, Restaurant Rössli, Mettmenstetten

HERRENSALON ROLF Grubenmann Muristrasse 8912 Obfelden Telefon 044 761 55 04

Noch immer vermisst! Kater «Oreo» grau-getigert, ohne Halsband, gechipt. Entlaufen in Affoltern am 24. Januar 2012. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Angaben über seinen Aufenthaltsort machen können! Demjenigen, der mir mein Büsi zurückbringt, winkt ein Finderlohn! Telefon 076 422 72 55


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. März 2012

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Wo die Bevölkerung die Dorfgeschichte besonders gut kennt Das Dorfmuseum in Maschwanden feiert am 17. März sein 40-Jahre-Jubiläum – auch mit neuer Ausstellung Dass die Maschwander Bevölkerung die Geschichte des Dorfes besser kennt als jene in anderen Gemeinden, hat sie den Initianten des Dorfmuseums zu verdanken. Am 17. März wird das 40Jahre-Jubiläum gefeiert. ................................................... von werner schneiter Er bezeichnet sich als «kleiner Messie». H.U. Steger, der bekannte Karikaturist, Zeichner und Mitbegründer des Dorfmuseums, lächelt dabei. Klar, dass er nicht den argentinischen Wunderfussballer meint, sondern seine Sammelleidenschaft. Schon in seinen Jugendjahren ging er regelmässig ins Brockenhaus. «Ich sammle aber nur Dinge, die einen Wert verkörpern», fügt er bei und legt damit eine gewisse Distanz zu einem «richtigen Messie». 1961 kam H.U. Steger nach Maschwanden und lernte dort Lehrer Gottfried Strickler kennen, den es – wie Steger – von Küsnacht ZH in die kleinste Ämtler Gemeinde gezogen hatte. Die beiden kannten sich in jüngeren Jahren zwar nicht, hatten aber, wie sich bald herausstellte, ähnliche Interessen. 1965 wurde der Grundstein für ein Ortsmuseum gelegt – mit einem Aufruf der beiden Protagonisten, die Bevölkerung möge doch alte Kulturgüter sammeln. Premiere bildete damals die Ausstellung in einem Schulzimmer. Am 6. Oktober 1965 wurde die Museumskommission ins Leben gerufen, ein Jahr darauf erwarb die Gemeinde einen Hausteil, der zu einer Art Museum umfunktioniert werden konnte. Mit Reinigen und Streichen von Wänden schufen Schüler von Gottfried Strickler im Jahr 1970 die Voraussetzungen für eine Ausstellung,

die von H.U. Steger und Zeichenlehrer Ernst Acklin eingerichtet wurde. Am 2. Januar 1972 erfolgten die offizielle Eröffnung des Museums und weitere Ausstellungen im 2-JahresRhythmus. 20 Jahre später konnte das Dorfmuseum in neuen Räumen eingerichtet werden, nachdem sich der Gemeinde die Möglichkeit eines Liegenschaften-Tauschgeschäfts bot. Der Ausbau des Ortsmuseums am heutigen Ort fiel in die Jahre 1992 bis 1996. 1998 erhielt das Museum in der Person von Lilo Dietrich eine neue Präsidentin. «Sie war eine treibende Kraft und verfügte über gute Kontakte zu Sammlern. Und als Dekorateurin brachte sie beste Voraussetzungen mit», sagt H.U. Steger und erinnert in diesem Zusammenhang an die von ihr unter anderem inszenierten Ausstellungen über Spielzeug, Puppen, Hüte und über ähnliche Sammlungen. Lilo Dietrich verstarb Ende Oktober 2010. Seither ist Lucia Zurbrügg Präsidentin, die ebenfalls mit grossem Ideenreichtum ausgestattet ist und sich jüngst den Sodbrunnen in der Gemeinde verschrieben hat. Im Dorfmuseum ist gleichzeitig die neue Ausstellung «unsere Wasserversorgung» zu sehen.

Vor- und Nachteile einer kleinen Gemeinde Der Chronist trifft H.U. Steger in seinem Maschwander Atelier bei den Vorbereitungen zur Jubiläumsausstellung. Er präsentiert auf Skizzen die Anordnung der Jubiläumsausstellung, hält dort minuziös fest, auf welcher Stellwand die einzelnen Themen zu finden sind. Sein Fotoarchiv ist beeindruckend. Es offenbart eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart, die geprägt ist von Veränderungen. Es sind Häuser zu sehen, die längst abge-

23. April 1971: Ein Brand zerstört das Bauerngut der Familie Dubs. (Bilder H.U. Steger)

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Museums-Mitbegründer H.U. Steger zeigt in seinem Atelier auf das Bild vom «Hörnli»-Parkplatz, dem schönsten der Schweiz, weil verkehrsschilderfrei... (Bild Werner Schneiter) brochen und freie Landstriche, die mittlerweile überbaut sind. Es gibt Dokumente über Familien und Einzelpersonen, über das alte Kieswerk, einst der «Goldesel» der Gemeinde, über Restaurants (dies es derzeit nicht mehr gibt), über Dorfläden, über die verheerenden Brände, aber auch über die alte Fasnacht oder Viehschauen, die auf dem «Hörnli»-Parkplatz stattfanden. Auf einem dieser Bilder aus dem Jahr 1965 ist zu lesen: «Der HörnliParkplatz in Maschwanden, der

schönste Parkplatz der Schweiz, da völlig verkehrsschilderfrei». Die Legende stammt von H.U. Steger, der sich auch heute noch über bauliche Massnahmen – ob von Kanton, Gemeinde oder Privaten – echauffieren kann. Für H.U. Steger hat eine so kleine Gemeinde wie Maschwanden hinsichtlich Geschichtsforschung Vor- und Nachteile: «Man stösst natürlich mit Ausstellungen an Grenzen. Irgendwann sind die Themen erschöpft – das ist ein Nachteil und lässt nur eine begrenzte Zahl Ausstellungen zu.» Den

Vorteil sieht er darin, dass durch die Überschaubarkeit so vieles vorhanden ist, was andernorts nicht möglich ist: Es gibt zum Beispiel ein Häuserverzeichnis, das nachgeführt wird. Da ist ersichtlich, wer in einer Liegenschaft gewohnt hat. «Ein Neuzuzüger kann das bis ins vorletzte Jahrhundert zurückverfolgen», ergänzt H.U. Steger. Am Samstag, 17. März, 14 Uhr, wird in der Gerbi in Maschwanden das 40-Jahre-Jubiläum des Dorfmuseums gefeiert und am 18. März die Ausstellung eröffnet.

Das Kieswerk – viele Jahre eine grosse Einnahmequelle der Gemeinde.


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Bezirk Affoltern

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Kommandozentralen für den Bevölkerungsschutz Unterirdische Anlagen für die zivilen Führungsstäbe und das Militär im Säuliamt Der Zivilschutz unterhält im Bezirk Affoltern zwölf Kommandoposten und Bereitstellungsanlagen. Sie werden periodisch kontrolliert und gewartet. Eine zivile Benützung ist prinzipiell möglich, wird aber nur sehr selten beansprucht. Eine Anlage des kantonalen Führungsstabes und eine militärische Kommandozentrale wurden vor einiger Zeit stillgelegt. ................................................... von martin mullis Im Säuliamt finden sich in neun Gemeinden verschiedene unterirdische Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen sowie ein geschütztes Spital. «Besitzer» dieser Schutzräume ist die Zivilschutzorganisation Albis (ZSO Albis), die wiederum Teil des Sicherheitszweckverbandes Albis (SZV Albis) ist. Die befestigten Refugien sind für Uneingeweihte auf den ersten Blick nur schwierig zu erkennen. Einmal führt eine eher schmale Rampe in eine vermeintliche Tiefgarage oder ein Treppenabgang weist den Weg zu einem unscheinbaren Keller. Die im Volksmund auch Luftschutz- oder Atombunker genannten Schutzräume verfügen jedoch über dicke Betonmauern sowie Panzertüren und stehen in einer Ernstfallsituation dem Einsatz von Kommandostäben zur Verfügung. Sie weisen zum Teil eine beeindruckende Infrastruktur auf, mit Notstromaggregaten, Kücheneinrichtungen, Garderoben und Schlafplätzen, sowie Sitzungs- und Führungsräumen. Hans Peter Krieg, Zivilschutzleiter Säuliamt und Sekretär des Sicherheitszweckverbands Albis, führt den «Anzeiger» durch die Bereitstellungsanlage tief unter dem Feuerwehrgebäude an der Büelstrasse in Affoltern. Hier lagert in den Vorräumen eine Menge wichtiges Zivilschutzmaterial. Neben Anhängern für Materialtransporte finden sich Schaufeln, Kanister und allerlei anderes Material, das in Notlagen benötigt werden könnte.

Kein Luxushotel: Hans Peter Krieg im Schlafraum mit dreistöckigen Betten. (Bilder Martin Mullis) mandostäbe, zu einer etwas spartanisch eingerichteten Küche und zu sehr einfachen Schlafräumen, in denen sich mehr als 160 Menschen auf zum Teil dreistöckigen Betten erholen könnten. Alle diese Anlagen sind für die Unterbringung von insgesamt

mehr als 1300 Personen des Bevölkerungsschutzes ausgerichtet. Das ist Personal des Zivilschutzes, der Polizei, der Gemeindewerke und verschiedener anderer Institutionen. Diese bunkerartigen Schutzräume sind seit Jahren unbenützt, verlangen jedoch peri-

odische Kontrollen und technischen Unterhalt. Ein ausgebildeter Anlagewart der ZSO Albis führt in jeder Anlage einmal pro Monat einen Kontrollgang durch. Alle drei Monate findet eine gründlichere Kontrolle statt, und es werden verschiedene Wartungsarbeiten ausgeführt. Dazu gehören Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen, eine zweistündige Inbetriebnahme des Notstromaggregates auf Volllast und viele weitere technische und materielle Inspektionen. Ein ziviler Gebrauch der Räume unter der Erdoberfläche wäre zwar durchaus möglich, versichert Hans Peter Krieg. Die Benützung für private Anlässe, Feste oder Versammlungen scheitert meistens an den feuerpolizeilichen Vorschriften.

Erholung in dreistöckigen Betten

Sorgen mit einer leeren Betonhülle

Kafkaeske, schmale Gänge führen im Innern des Bunkers zu gut ausgerüsteten Sitzungszimmern für die Kom-

Mit der Vermietung der Schutzräume als Jugendtreff oder als Probelokal einer Musikband wurden nicht immer

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Gebaut 1973: Zivilschutzanlage Mühlehoger in Ottenbach.

die besten Erfahrungen gemacht. Bei grossen Sportveranstaltungen würden auch gelegentlich die Schlafräume zur Verfügung gestellt. Sorgen bereitet aber auch die riesige unterirdische Anlage bei der Hauswirtschaftsschule Strickhof in den Schwanden, Affoltern. Der Kommandoposten des kantonalen Führungsstabes, welcher mit einem Bunker der Territorialtruppen zusammengebaut ist, wurde ausser Betrieb gesetzt, ausgeräumt und zeigt sich heute als leere Betonhülle. Eine Betonhülle allerdings, mit der niemand so recht weiss, was damit gemacht werden soll. Die Wiese über dem leeren Schutzraum wurde der Zone WG3 (Wohnen und Arbeiten mit Gewerbeerleichterung) zugeteilt. Mögliche Varianten wie eine friedensmässige Nutzung, Rückbau, Aufschüttung mit Kies und Aushub oder sogar eine Integrierung in einen noch zu erstellenden Neubau, wie zum Beispiel eine Tiefgarage, sind jedoch reine Gedankenspielereien.


Praxisübergabe in Wettswil Am 1. April 2012 übergibt Herr Dr. med. Matthias Steinemann seine Praxis an Herrn med. pract. Holger Voigt, Facharzt für Allgemeine Medizin (D), Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Tauchmedizin (GTÜM e. V.). Herr Voigt ist seit über 10 Jahren als Hausarzt tätig, seit Januar 2011 in der Schweiz. Tätigkeitsschwerpunkte sind neben der hausärztlichen Tätigkeit die Diagnostik und Behandlungen von Schmerzen im Bewegungssystem, Tauchmedizinische Untersuchungen, Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen, auch mit Ultraschall von Bauch und Schilddrüse. Die Praxis Matthias Steinemann und Peter Knöpfel wird zur

Praxis Holger Voigt und Peter Knöpfel Fachärzte für Allgemeine Medizin Schachenstrasse 4, 8907 Wettswil 044 700 11 44 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 07.30–12.00 und 13.30–18.00 Uhr, Samstag von 07.30–11.00 Uhr In Ferienzeiten ist die Praxis nicht mehr am Donnerstag, sondern neu am Mittwoch geschlossen. Das Praxisteam bleibt unverändert. Wir freuen uns, wenn sie uns auch in Zukunft Ihr Vertrauen schenken Holger Voigt Peter Knöpfel


Vermischtes

Freitag, 2. März 2012

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Am elften Geburtstag bereits 44 Jahre alt Im Säuliamt leben nur wenige Personen, die am 29. Februar Geburtstag feiern Nachteile wegen des seltenen Datums erleidet mindestens in den heutigen Zeiten jedoch niemand mehr. Die allermeisten am Schalttag geborenen Personen feiern trotzdem jedes Jahr ihr Wiegenfest. ................................................... von martin mullis Die Sache mit dem zusätzlichen Tag im Monat Februar ist ziemlich kompliziert zu erklären. Verschiedene Sonnenkalender, wie der Julianische, der Orthodoxe, der Französische Revolutionskalender, der Aztekische, der Islamische oder der Gregorianische Kalender bestimmen die Länge eines Jahres unterschiedlich. Die Erde braucht für ihren Weg um die Sonne 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,252 Se-

kunden. Ein Kalenderjahr dauert jedoch nur 365 Tage, ist also rund einen Vierteltag kürzer. Für den allgemeinen Gebrauch dient in fast allen Teilen der Welt jedoch der Gregorianische Kalender, dem ausser dreimal in 400 Jahren in jedem vierten Jahr ein Schalttag zugefügt wird. Weil der Februar der kürzeste Monat des Jahres ist, wurde der Ausgleichstag diesem Monat «angehängt».

Im Säuliamt ein gutes Dutzend an einem Schalttag geboren Eine kurze Umfrage in einigen Säuliämtler Gemeinden zeigt, dass nur wenige Personen dieses ganz spezielle Wiegenfest alle vier Jahre feiern können. In den Gemeinden Affoltern, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Wettswil finden sich nur gerade ein gutes Dut-

Erst wenige Stunden alt: Sandro Hegglin und sein Mami im Spital Affoltern.

Wäre als Kind lieber nicht an einem Schalttag geboren worden: Stefan Gygax Ausrüster und Chauffeur bei der Weiss Medien AG. (Bilder Martin Mullis)

zend Menschen, die an einem 29. Februar auf die Welt gekommen sind. Für Eva Betti aus Affoltern jährte sich das Datum ihrer Geburt erst elf Mal, doch sie ist 44 Jahre alt. Für sie bedeutet ihr Geburtstag immer ein sehr spezielles Ereignis. Sie erhielt als Kind jedes Jahr Geschenke vor allem aber am «richtigen» Tag ganz besonders viele. Deshalb sieht sie das seltene Ereignis vor allem auch als Vorteil. Auch Barbara Facchini, ebenfalls in Affoltern wohnhaft, ist als Kind an den Geburtstagsfeiern nie zu kurz gekommen. Im Gegenteil, meint sie, aufgrund des ungewöhnlichen Datums werde ihr Geburtstag nie vergessen. Auch wenn sie lediglich alle vier Jahre wirklich Geburtstag feiern könne, älter werde sie trotzdem, seufzt die Be-

triebsleiterin der Werbegeschenke AG in Obfelden. Ganz andere Erfahrungen machte Stefan Gygax, Ausrüster und Chauffeur der Medien Weiss AG. Er wurde am letzten Mittwoch 48 Jahre alt und feierte sein 12. Wiegenfest. Im Bernbiet aufgewachsen litt er als Kind unter dem seltenen Tag seiner Geburt.

Das seltene Geburtsdatum ist Nebensache Zwar wurde er jedes Jahr von seinen Eltern beschenkt, Götti und Gotte jedoch dachten tatsächlich nur alle vier Jahre an seinen Freudentag. Wegen seines Geburtsdatums fühlte er sich während seiner Schulzeit anderen Kindern gegenüber immer etwas benachteiligt.

Sandro Hegglin, der im Spital Affoltern am Mittwochnachmittag das erste Mal in seinem Leben in die Sonne blinzelte, kennt solche Sorgen (noch) nicht. Sein Mami, Ursula Hegglin aus Mettmenstetten, hält den frischgeborenen Säugling glücklich in ihren Armen. Sandro schläft zwar selig, er hat jedoch seine Mutter ziemlich überrascht, denn der Geburtstermin wäre nämlich erst am 8. März gewesen. Mit ihrem Mann habe sie tatsächlich über das seltene Datum gesprochen, erzählt Ursula Hegglin. Dass nun ihr Sohn am Schalttag zur Welt gekommen sei, betrachtet sie jedoch als völlige Nebensache. Sandro sei gesund und das sei das Allerwichtigste, meint die Bäcker-Konditorin aus Dachlissen.

Kunstgalerie «Zum dicken Fisch» erneut mit Spitzenaffiche Inspirierende Mischung von einheimischem und internationalem Kunstschaffen Der Hausemerin Rosi Loosli ist es erneut gelungen, in ihrer Galerie «Zum dicken Fisch» an der Seestrasse 15 in Zug eine vielseitige Ausstellung mit Werken namhafter Künstler zu komponieren. Am Mittwochabend lud sie zum Apéro.

genheit, oft aber auch im Schlaf. Auf dem Nachttisch liege deshalb stets ein Skizzenblock, erklärte der 58-jährige Solothurner. Auch Säuliämtler Kunstschaffende gaben sich die Ehre. Die Hausemerin Lais Schwendener stellte ihre Steatit-

Skulpturen aus, die in der alten Sennerei in Kappel entstanden sind; engelhaft sanft und unbeschreiblich weiblich. Mit einem Augenzwinkern versteht Claude Richard seine Kunst. Die Tiere, Menschen und Alltagsgegenstände, die der Hausemer Eisenplasti-

ker aus Alteisen zu neuem Leben erweckt, versetzen in Staunen. Sehr zu empfehlen ist auch Richards kurzweiliges Buch «Josefs Eselsohren». Peter F. Keller hat sich darin witzige Texte zu Richards Skulpturen einfallen lassen – oder umgekehrt. Zum Schmunzeln

und Geniessen. Eyecatcher ist jedoch die überlebensgrosse Marilyn-MonroeHolzskulptur von Severin Müller. Er war der Einzige der illustren Affiche, der am Mittwochabend gefehlt hat. Infos und Öffnungszeiten: galeriezumdickenfisch.ch.

................................................... von martin platter Rosi Loosli war die Freude anzusehen. Immer mehr Leute strömten am Mittwochabend in ihre Galerie in der Zuger Altstadt, um sich die Werke namhafter Künstler zu Gemüte zu führen. In den geschmackvoll eingerichteten Räumen duftete es nach frischen Apéro-Häppchen. Das gedämpfte Geräusch angeregter Gespräche verbreitete sich. Die meisten der ausstellenden Kunstschaffenden machten persönlich ihre Aufwartung und stellten sich dem interessierten Publikum. Erneut ist es Loosli gelungen, eine inspirierende Mischung verschiedenster Künstler dazu zu bewegen, ihre Werke im «dicken Fisch» auszustellen. Zugegen war beispielsweise der Kanadier Brian Burke, der mit farb- und ausdrucksstarken Portait-Malereien in seinen Bann zieht.

Betörende Sinnlichkeit Von betörender Sinnlichkeit sind die dreidimensional anmutenden Akt-Malereien von Christoph R. Aerni. Woher hat der gelernte Steinbildhauer und Kunstmaler aus Egerkingen nur seine Ideen? Die kämen ihm bei jeder Gele-

Galeristin Rosi Loosli (2.v.li) flankiert von den ausstellenden Künstlern. Von links: Claude Richard, Lais Schwendener, Christoph R. Aerni, Brian Burke. (Bild Martin Platter)


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Forum

Freitag, 2. März 2012

Aktiengesellschaft – nein danke! Neue Spitalfinanzierung gegen Konsenskultur, «Anzeiger» vom 21. Februar.

Rückgang des Fischbestandes auch deshalb, weil der Haselbach nur noch an wenigen Stellen in einem ursprünglichen Bachbett fliesst. (Bild Werner Schneiter)

Fischschwund ist zivilisationsbedingt Früher stark belastet – heute fast sauber, «Anzeiger» vom 24.2. Es ist zunächst einmal eine positive Nachricht, dass die Wasserqualität der Lorze gestiegen ist, wie der «Anzeiger» in seiner letzten Ausgabe berichtete. Tatsache ist jedoch offenbar ebenso, dass durch den verminderten Nährstoffeintrag der Fischbestand teilweise zurückgegangen ist. Fischereipächter Eric Rochat macht für den Rückgang des Forellenbestandes im Haselbach ausserdem den Kormoran verantwortlich. Gewiss ernähren sich Kormorane hauptsächlich von Fischen. Sie aber als Ursache für den Rückgang des Forellenbestandes im Haselbaches, ei-

Golfplatz – quo vadis? Pro Amt: Einwendung gegen das Golfplatzprojekt in Hausen/Kappel, «Anzeiger» vom 24. Februar. 78 Hektaren Land gingen laut Pro Amt der Landwirtschaft verloren, wenn der Golfplatz bewilligt würde. Nicht erwähnt wird, dass im Falle eines Falles mit Ausnahme der Parkplätze alles Land in kurzer Zeit renaturiert werden könnte. Nicht erwähnt wird, dass es sich um 78 Hektaren handelt, die sich fast nur für die Milchwirtschaft eignen. Dass der Milchpreis sinkt und sinkt und die Selbstkosten kaum noch deckt, scheint Pro Amt und die Golfplatz-Gegner nicht zu kümmern. Wohl aber unsere Kleinbauern, die ihre Existenz bedroht fühlen und hoffen, dank der Verpachtung ihres Landes an die Golfplatz AG besser überleben zu können. Ich bin kein Golfspieler, möchte aber nicht mitverantwortlich sein, dass zu den 18 Bauern, die jeden Monat den Betrieb einstellen müssen, auch noch solche von Kappel und Hausen dazukommen. Hans Wanner, Hausen

Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Dienstagausgabe vom 6. März. Sie müssen die Redaktion bis Samstag, 3. März, 12 Uhr, erreichen. Wie immer gilt: Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. Und diese müssen mit einer vollständigen Adresse der Autorin/des Autors versehen sein. (Red.)

nem Nebenzufluss der Lorze, anzusehen, greift zu kurz. Die Wasservögel können praktisch nur unter gewissen Umständen in Seen zu einem Problem für die Fischpopulation werden, wenn sie als Kolonie auftreten. Einzelne Kormorane an Fliessgewässern haben dagegen kaum einen Einfluss. Dies belegt auch der Massnahmenplan aus dem Jahre 2005, der gemeinsam von Bund, Kantonen, Fischerei- und Naturschutzorganisationen sowie der Vogelwarte erarbeitet wurde. Im Fall des Haselbachs liegt wohl ein anderer Hauptgrund für den Rückgang der Forellen vor: Der Bach ist in seinem Lauf fast überall kanalisiert worden, und nur an wenigen Stellen fliesst er noch in einem ursprüngli-

chen Bachbett. Doch genau darauf sind Fische angewiesen. Nebst einer guten Wasserqualität – die gerade Forellen anzeigen – brauchen die Fische einen vielfältigen Lebensraum mit Hinterwasser und Rückzugsmöglichkeiten, ohne dass sie von der Strömung einfach weggespült werden. Es wäre deshalb wesentlich sinnvoller, die Ufer des Haselbachs zu renaturieren, statt den Kormoran als vermeintlichen Konkurrenten der Fischer zu bekämpfen. Von einem wieder naturnaher gestalteten Haselbach würden nicht nur die Fische, sondern auch verschiedene andere einheimische Tierarten profitieren. Barbara Trentini, Maschwanden

Im Artikel erwähnte der Spital-CEO, Herr Furrer, dass er sich eine AG als Rechtsform eines Spitals vorstellen könnte. Am 24. Februar doppelte Herr Ackermann in einem Leserbrief nach. Vor zehn Jahren übergaben fünf grosse Krankenkassen die «Qualitätssicherung» für über 10 000 Komplementärtherapeuten einer privaten Aktiengesellschaft. Von Anfang an gaben sie rüde den neuen Tarif durch und verdreifachten die Weiterbildungspflicht. Die bisher kostenfreie Kontrolle wurde mit 350 Franken verrechnet. Wer sich nicht daran hält, bekommt quasi Berufsverbot. Als sich Widerstand regte und ein Verband bei der Weko Klage erhob und gewann, kam Hoffnung auf. Die AG zahlte über 50 000 Franken Strafe. Beide Parteien über eine Million an die Rechtsanwälte – und dann kam der Hammer.

Wir Zwangsmitglieder bezahlen die Zeche Die Zeche und noch mehr bezahlten wir Mitglieder beziehungsweise Zwangsmitglieder, indem die Gebühren daraufhin erhöht wurden und zur Abschreckung die Pflichtweiterbildung nochmals mehr als verdoppelt. Bei mir sind es jetzt in zwei Jahren 150 Stunden à 70 Franken. Ein Arzt hat deutlich weniger. Es wird natürlich jährlich «zertifiziert», da sich die Einnahmen für die drei Vorstandsmitglieder der AG ja halbieren würden. Eine Handvoll Leute halten über 10 000 in einer eisernen Zwickmühle. Soviel zu den Methoden dieser AG. Radio DRS brachte im Herbst 2011 eine

«Doppelpunkt»-Sendung über die Fallpauschale. Die Trägerschaft, die diese schweizweit seit 1. Januar 2012 betreut, ist auch eine AG. Wer ihr beitreten will, muss eine Million aufbringen. Zu viel für die Patientenstelle, die in der Sendung von Frau Keppler vertreten wurde. Herr Hess stellte damals die Schwachpunkte der AG deutlich heraus.

Verwaltungsräte können ungehindert ihre Regeln aufstellen Es darf nicht sein, dass eine gewinnorientierte Stelle über die Gesundheit entscheiden darf. Was in kleineren privaten Spitälern in Deutschland seit der Einführung der Fallpauschale vor ein paar Jahren geschehen darf, ist ungeheuerlich. Es werden veraltete oder falsche Operationstechniken angewandt, da entweder die Kompetenz fehlt oder die Kosten zu hoch sind. Bei Komplikationen können keine interdisziplinären Fachleute hinzugezogen werden, und bei Überdauer wird oft zu früh abgebrochen und geschludert. Nur schon der Gedanke, dass das Regionalspital in eine Aktiengesellschaft zu verwandeln sei, zeigt die wahre Motivation der momentanen Spitalleitung auf. Da könnten die Verwaltungsräte der Aktiengesellschaften ungehindert ihre Regeln aufstellen und auf Kosten der Angestellten und Kranken absahnen. Bei der Fallpauschale ist es schon 5 nach 12. Daher wäre es sinnvoll, auf das Regionalspital besonderes Augenmerk zu richten und jetzt Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht überlegt es sich die Familie Hess dann noch einmal. Michael Haas, Bonstetten

«Menschenmedizin»: Umfassender Ansatz gewinnt zunehmend an Bedeutung Die Nachricht vom Rückzug von Dr. med. Christian Hess und Frau Annina Hess-Cabalzar von ihren Aufgaben im Spital Affoltern bewegt mich, zur Bedeutung des von beiden geschaffenen «Modells Affoltern» Stellung zu nehmen. Aufmerksam geworden bin ich durch das Buch «Menschenmedizin», das weit über die Grenzen der Schweiz hinaus Beachtung und Anerkennung gefunden hat. In ihm beschreiben die beiden Autoren Hess und Hess-Cabalzar einen Zugang zum Patienten, der über das rein Organische hinaus den Menschen in seinem seelisch-geistigen

Bezügen berücksichtigt. Ein solch umfassender Ansatz, der die Lebenswirklichkeit des Patienten und seine individuellen Bewältigungs- und Lösungspotenziale zur Krankheitsverarbeitung einbezieht, gewinnt in der modernen Medizin zunehmend an Bedeutung. Grund dafür sind die Veränderungen im Krankheitsspektrum, die sich in der drastischen Zunahme von chronisch kranken Patienten oder von Patienten mit seelisch-körperlichen Störungen zeigen. Für diese Patientengruppen, die den überwiegenden Anteil der im Krankenhaus Behandelten

darstellen, reicht das Spital als blosser «Reparaturbetrieb» nicht aus. Es ergeben sich für das Krankenhaus neue Aufgaben, die sich nicht nur auf die Behandlung der Krankheit, sondern auch die Förderung von Gesundheit beziehen. Wie kann das geschehen? Das «Modell Affoltern» hat hierzu beispielhaft Antworten gegeben, etwa durch Stärkung von Selbsthilfeorganisationen der Kranken mittels kreativkünstlerischer Angebote oder durch den gleichberechtigten Einbezug von Patienten in sie betreffende Behandlungsentscheidungen auf dem Hinter-

Patientinnen und Patienten sind immer im Zentrum Wo bleibt das Bekenntnis der Trägerschaft zum Spital Affoltern? «Anzeiger» vom 7. Februar. Als Präsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz macht mich die Kündigung des Ehepaars Hess im Spital Affoltern traurig und betroffen. Die menschliche Zusammenarbeit mit Christian Hess während vielen Jahren in der Kantonalen Ethikkommission war nicht nur kompetent und kritisch, sie war auch menschlich und einfühlsam. Der Patient stand bei allen Diskussionen immer im Zentrum. Wenn sich bei uns Patienten beklagten, die mit Ärzten schlechte Erfahrungen gemacht haben, war das Spital Affoltern die Adresse, wieder eine Vertrauensbasis mit

den Leistungserbringern aufzubauen. Wohin können wir Patienten weisen, die dringend behandelt werden müssen, denen aber jegliches Vertrauen zu den Ärzten fehlt? Besonders stossend finde ich, dass die Spitalverwaltung einen Spitaldirektor wählte, dem der Ruf weit vorauseilte, dass er mit dem partizipativen Führungsstil nicht umgehen kann beziehungsweise nicht will, was die Vergangenheit auch bestätigt. Es ist anzunehmen, dass die Verwaltung bereits bei der Wahl des neuen Spitaldirektors plante, das Modell Affoltern, «die Menschen orientierte Medizin», mit der Ökonomisierung der Medizin einzutauschen. Wegen der eingeführten Fallpauschalen gehen bei der SPO von bestimmten Spitälern bereits Kla-

gen ein, dass betagte Patienten nach einer Hospitalisation wenn möglich nur noch ambulant behandelt werden. Sie werden mit dem Krankenauto mehrmals von zu Hause ins Spital transportiert, weil eine ambulante Behandlung weiterhin verrechnet werden kann. Die Transportkosten müssen die Patienten aber zum grössten Teil selber bezahlen. Eine solche Ökonomisierung hätte unter dem Ehepaar Hess aus ethischen Aspekten im Spital Affoltern nie eingeführt werden können. Wenn aber das Ehepaar Hess das Spital verlässt, wird sie auch in Affoltern kaum mehr aufzuhalten sein. Margrit Kessler, Präsidentin Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz, Zürich

grund eines humanistischen Menschenbildes. Das «Modell Affoltern» hat damit im klinisch-medizinischen Bereich Erkenntnisse der sogenannten Salutogenese-Forschung umgesetzt, wenn nicht gar vorweggenommen. Bei diesem Forschungszweig handelt es sich um den Bereich der Medizin, der sich nicht nur mit der Frage nach der Entstehung von Krankheit, sondern auch mit der nach der Entstehung von Gesundheit befasst. Prof. H.-J. Hannich, Greifswald

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Forum

Nein zu diesem Bürgerrecht Am 11. März stimmen wir im Kanton Zürich über ein neues Bürgerrechtsgesetz und einen Gegenvorschlag von Stimmberechtigten ab. Die Ausgangslage für den Regierungsrat, der die Gesetzesvorlage vor zwei Jahren dem Parlament vorlegte, war klar. Die Kantonsverfassung von 2005 sieht vor, dass die Voraussetzungen und das Verfahren für Einbürgerungen für alle Zürcher Gemeinden vereinheitlicht werden sollen. Der Regierungsrat hat nun ein Bürgerrechtsgesetz vorgeschlagen, das die Voraussetzungen in Sachen Wohnsitzdauer, Leumund und Deutschkenntnisse klar definiert. So müssen Einbürgerungswillige mit den hiesigen Verhältnissen vertraut sein und über angemessene Deutschkenntnisse verfügen. Dieser Sprachnachweis wird neu einheitlich geregelt. Weiter haben die Gesuchsteller selbstständig für ihren Lebensunterhalt aufzukommen und die Regeln des Zusammenlebens in der Schweiz zu respektieren.

Keine erleichterte Einbürgerung mehr für Junge Die Vorlage der Regierung war eine taugliche Diskussionsgrundlage. Doch leider wurde von der Mehrheit im Kantonsrat die Vorlage derart verändert und das Bürgerrecht derart erschwert, dass man nicht mehr von einem Beitrag zur Integration sprechen kann. Es wurden unnötige bürokratische Hürden eingebaut und Errungenschaften im Kanton Zürich wie die erleichterte Einbürgerung für Jugendliche bis 25 Jahren ohne Not gestrichen. So gelang es der SVP mit ihren Anträgen eine Mehrheit zu erreichen, nebst dem Wegfall der Einbürgerung für Junge ist neu insbesondere die Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) zwingend erforderlich, unabhängig von der Aufenthaltsdauer in der Schweiz. Dies benachteiligt vor allem Flüchtlinge, die bereits lange in der Schweiz leben und bedeutend mehr Jahre brauchen, um zum Ausweis C zu kommen, weil sie ein ganz anderes Verfahren durchlaufen. Zudem sollen Arbeitslose in Zukunft nicht mehr gesuchsberechtigt sein. Dies ist aus gewerkschaftlicher Sicht natürlich besonders stossend, da etwa bei Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen die Betroffenen keine Schuld an der Arbeitslosigkeit trifft. Bürgerrecht und Arbeitslosigkeit dürfen nicht miteinander vermischt und

Gesuchsteller in ihren meist schon jahrelangen Bemühungen wegen Arbeitslosigkeit zurückgeworfen werden. Aus diesen Gründen stehen die Gewerkschaften nicht mehr hinter dem Gesetz, wie es die bürgerliche Mehrheit des Kantonsrates durchsetzte.

Rechtstaatlich fragwürdiger Gegenvorschlag Der Gegenvorschlag der SVP geht gar noch weiter. So wird de facto die Möglichkeit, gegen einen ablehnenden Entscheid Rekurs einzulegen, gestrichen. Willkürliche, ablehnende Entscheide ohne Begründung von Gemeinden könnten nicht mehr angefochten werden mit dem Hinweis, es bestehe kein Rechtsanspruch. Dieser Punkt widerspricht auch Gerichtsentscheiden des Bundesgerichts, deshalb gab es im Kantonsrat auch einen Antrag auf Ungültigerklärung. Der Antrag erhielt jedoch nicht das nötige Quorum. Ausserdem sollen Gesuchsteller mit einem Eintrag im Strafregister, welche ein noch so kleines Vergehen begangen haben, dauerhaft keinen Zugang zum Schweizer Bürgerrecht mehr haben. Dies widerspricht dem Sühnegedanken in unserem Rechtssystem und bedeutet, dass schon eine kleine «Jugendsünde» eine spätere Einbürgerung unmöglich macht. Deshalb, die beiden Vorlagen schaffen keine Rechtssicherheit und widersprechen wichtigen Grundsätzen unseres Rechtssystems. Wir wollen ein Bürgerrechtsgesetz, das die Rechtsstaatlichkeit erfüllt und die Einbürgerung als Chance der Integration wahrnimmt. Die Gewerkschaften unterstützen nach wie vor den Grundsatz für einheitliche Regeln in allen Zürcher Gemeinden. Die Vorlage der Regierung wäre ein tauglicher Ansatz gewesen. Die Veränderungen durch die Parlamentsmehrheit tragen jedoch den Anforderungen an ein modernes Bürgerrecht in einer mobilen Welt keine Rechnung, ja sie kippen sogar bewährte Zürcher Errungenschaften. Es braucht deshalb einen neuen Anlauf. Die Gewerkschaften empfehlen deshalb zusammen mit dem Regierungsrat am 11. März 2012 zweimal Nein. Felix Keller Gewerkschaftsbund Affoltern

Freitag, 2. März 2012

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ämtler kantonsräte meinen

Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern)

Sonntag, 11. März: An die Urnen, bitte! Bausparen jetzt ermöglichen! In unseren Nachbarländern Deutschland, Österreich und Frankreich wird das Bausparen seit Jahren erfolgreich praktiziert, wobei diese ausländischen Modelle nicht nur den Erwerb, sondern auch spätere Investitionen ins Eigenheim mittels Sparzulagen und Wohnbauprämien fördern. Und bei uns? Obschon die Wohneigentumsförderung seit Jahrzehnten in der Bundesverfassung verankert ist, existiert hierzulande bisher kein einziges landesweites Bausparmodell. Nur einzelne Kantone wie Baselland, Genf, Obwalden und Zug pflegen kantonale Modelle. Im Gegensatz zum Ausland handelt es sich aber um reine Bausparmodelle, welche nur den einmaligen Erwerb von selber genutztem Wohneigentum unterstützen. Das ausgereifteste Förderungsmodell pflegt der Kanton Baselland. Es setzt sich zusammen aus Sonderkonditionen der Banken, Bausparprämien des Kantons und schliesslich Steuerentlastungen auf Kantons- und Gemeindeebene. Die Wohneigentumsquote konnte dank der Einführung des Bau-

sparens in Baselland markant gesteigert werden. Derzeit praktizieren rund 3000 Steuerhaushalte das Bausparen. Rund 60 Prozent dieser Bausparer gehören den unteren und mittleren Einkommensklassen, d.h. bis ca. 80 000 Franken steuerbares Einkommen, an. Unbestritten ist der volkswirtschaftliche Nutzen des Bausparens. Auch wenn sich durch das Bausparen in einer ersten Phase gewisse Steuermindereinnahmen ergeben, so werden diese jedoch durch die ausgelösten Investitionen bzw. die damit verbundenen direkten und indirekten Steuererträge mehr als kompensiert. Am 11. März 2012 stimmen wir zunächst über die Bausparinitiative der Schweizerischen Gesellschaft zur Förderung des Bausparens ab, bevor am 17. Juni 2012 die Möglichkeit besteht, kleine Mängel in der ersten Vorlage durch die Annahme der Bausparinitiative der Hauseigentümerbandes zu korrigieren. Die Erfolgsgeschichte aus dem Kanton Baselland, welche immerhin auf einer zwanzigjährigen Erfahrung basiert, zeigt eindrücklich, dass mit Bausparen

nicht nur dem Verfassungsauftrag Rechnung getragen wird. Mit einer überdurchschnittlichen Wohneigentumsquote geht ein erwiesener volkswirtschaftlicher Nutzen einher, weil die ausgelöste wirtschaftliche Aktivität im Wohnbau zu Arbeitsplätzen und ganz allgemein zur Förderung eines Standorts beiträgt. So wird mit dem neu entstandenen Wohneigentum nicht Steuersubstrat entzogen, sondern vielmehr generiert. Bürgerrechtsgesetz Nein – Gegenvorschlag Ja. Weiteres Abstimmungsthema von Bedeutung ist auf Kantonsebene das Kantonale Bürgerrechtsgesetz welches ich mit einem klaren Nein zur Ablehnung empfehle. Stattdessen verhelfen Sie dem Gegenvorschlag zum Durchbruch und bei der Stichfrage wählen Sie konsequenterweise die Vorlage B. Bezirksgericht Affoltern: Ich bitte Sie, mit Frau Beatrice van de Graaf, Mettmenstetten, eine hochqualifizierte unabhängige Juristin, zudem kantonsweit anerkannte und vernetzte Richterin ins Präsidium des Bezirksgerichts Affoltern zu wählen.

Dein Buch – mein Buch, das sind 2 So schnell ist etwas Sinnvolles abgeschafft mit den falschen Argumenten. Bei der Buchpreisbindung sollte man nicht mit Kartellabsprachen und Marktbeschränkung argumentieren. Es ist auch sehr verdächtig, dass diese Vorwürfe aus Kreisen kommen, die sich sonst wenig an Preisabsprachen stören. Die Buchpreisbindung ist gerade nicht zum Nachteil der Käufer, sondern um die Kleinen vor den Grossen, den Rosinenpickern, ein wenig zu schützen bzw. etwas Gerechtigkeit zu schaffen. Längst haben sich die Grossbuchhandlungen und Ketten darauf verlegt, nur die Massen zu bedienen mit den Bestsellern auf dem Medienmarkt. Kleine Buchhandlungen kämpfen, und das ist zu einem gewissen

Grad in Ordnung, es macht sie einfallsreich und lebendig. Aber wenn die Preisgestaltung völlig frei ist, gibt es bald kein Überleben mehr für sie. Und uns wird weggenommen, was das Buch bedeutet: Kultur, Inhalte für verschiedene Interessen, auch Anspruchsvolles, alles Regionale, ja, die ganze Schweizer Buchproduktion ist gefährdet: Die Verkaufszahlen im deutschsprachigen Markt sind mit Schweizer Werken einfach nicht zu erreichen. Wünschen wir Pedro Lenz Glück mit seinem Hit, den er in «Der Keeper bin ich» umtaufen musste. Vergessen wir nicht: Bestseller sind oft nicht die Spitzenleistungen unserer Kultur. Golfregeln, Krimis, Übersetzungen aus dem US-amerikanischen Markt. Das sind interessante

Gregor Blattmann in den Gemeinderat

Junge Menschen gewinnen

Produkte, doch neben dem Mainstream brauchen wir auch die anderen Bücher. Es droht die grosse Gefahr, dass alles, was kein Bestseller zu werden verspricht, gar nicht erst gedruckt wird. Was für eine Chance geben wir einem Gedichtband, selbst von höchster Qualität, oder einer wissenschaftlichen Spezialstudie, die nur wenige verstehen können, die aber vielleicht bahnbrechende Entwicklungen einleitet? Und auch ein Bestseller entsteht nur in einer reichen, hochstehenden Umgebung. Das Buch ist eben keine Ware, die man einfach perfektionieren kann, sondern es zählt nur der Inhalt. Und der muss jedes Mal anders sein, für verschiedene Bedürfnisse und Interessen. Deshalb brauchen wir die Vielfalt. Pia Holenstein, Affoltern

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Der 42-jährige Gregor Blattmann von Ebertswil ist für dieses Amt die richtige Person. Aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben als Landwirt und als Vorstandsmitglied verschiedener Genossenschaften sowie als Angehöriger des Gewerbevereins und der kommunalen Sozialbehörde wie auch als jahrelanges Mitglied der Feuerwehr und nicht zuletzt als Familienmensch kennt er die verschiedenen Sparten und Zweige, die in einem Gemeindeleben von Bedeutung sind. Er überblickt bei einer Sache, was gefordert wird, ohne grosse Umwege zu machen. Er ist ein guter Zuhörer und er kann deshalb neue Ideen entwickeln; dazu kommt, dass er weiss, wie man Leute führt und motiviert. Er schätzt es, wenn man an den Gemeindeversammlungen spürt, dass wir alle zusammengehören, aber dass wir zugleich unterschiedlich und kritisch bleiben. Bei ihm ist nicht der Schein, sondern Ziel und Resultat wichtig. So wie er mit der Natur den respektvollen Umgang pflegt, gilt das für ihn auch im Kontakt mit den öffentlichen Gütern. Deshalb gehört Blattman in den Gemeinderat Hausen. Hanspeter Zürcher, Hausen

Haben Sie auch Kinder, die ihren Weg in den Beruf suchen mussten? Dann haben Sie sicher auch erfahren, wie die Jungen flügge wurden. Sie ziehen von zuhause aus, oft erst in eine WG am Ausbildungsort, dann in eine billige befristete Wohnung in der Nähe der ersten Arbeitsstelle, danach wechseln sie oft noch ein paar Mal den Wohnsitz – privat oder beruflich bedingt. Den Schweizer Jugendlichen schadet das nicht, wohl aber ihren ausländischen Schulkollegen, die sich in der Schweiz einbürgern möchten – falls am 11. März der Vorschlag vom Kantonsrat zum Bürgerrechtsgesetz in der Volksabstimmung eine Mehrheit findet. Ich finde das stossend und falsch. Es muss uns doch daran gelegen sein, dass wir die jungen Menschen, die hier die Schule besucht haben, in unsere Gesellschaft als vollwertige Mitbürger aufnehmen. Bisher genügte es, dass sie 2 Jahre im Kanton Zürich gewohnt haben. Der Kantonsrat hat diese Regelung – die der Regierungsrat

auch im neuen Bürgerrechtsgesetz vorgesehen hat – ersatzlos gestrichen und macht keinen Unterschied mehr zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Diese Verschärfung ist unnötig – die Jungen, die zusammen mit unseren Kindern die Schule besucht haben, sollen weiterhin erleichtert eingebürgert werden. Da auch der Gegenvorschlag diesen Missgriff des Kantonsrates nicht korrigiert, stimme ich am 11. März 2012 zweimal Nein zu den Bürgerrechtsvorlagen. Franziska Sykora, Mettmenstetten

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Tagesbefehl: Essen, trinken, lustig sein Vierfrucht-Farben und Schweizerkreuze das Bild im «Sonnental». In geselliger Atmosphäre können die Gäste an den Manöver-Wochen Speisen nach originalen Militärrezepten probieren – und sich dabei vielleicht an alte Dienstgeschichten erinnern. Militär-Käseschnitte, Suppe mit Spatz oder Panzer-Pastetli – in ihren Manöver-Wochen ab heute Freitag, 2. März, 18 Uhr, bringen Ruth und Tony Abächerli im Restaurant Sonnental in Rossau, Mettmenstetten, Leckeres nach original Militärrezepten auf den Tisch. Kein Problem für den Wirt, schliesslich hat er selber als Küchenchef gedient. Als einziger Obwaldner bei den Nidwaldnern musste er sich die Sympathien erst durch seine Kochkünste verdienen.

Spezialitäten des Hauses unter einem mottogerechten Namen Die Manöver-Wochen bieten auch Frauen und Männern, die nie selber Militärdienst geleistet haben, Gelegenheit, typische Gerichte aus der Militärküche zu kosten. Ob sie aus der Gamelle oder doch lieber aus dem Teller essen wollen, das ist ganz den Gästen überlassen. Nebst der Militär-Kost sind auch weiterhin die Spezialitäten des Hauses erhältlich – wenn auch unter einem mottogerechten Namen. Zum Dessert gibt es neben Griessköpfchen auch Schokoladen-Mousse mit Militärschokoladen-Raspeln oder für mehrere Personen die «Auslegeordnung». Der Treff im Sonnental Rossau bietet Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen und alte Militärgeschichten aufzuwärmen. Übrigens: wer während der Manöver-Wochen im Militärgewand kommt, der erhält gratis ein «ArmeeCüpli». «Das gilt auch, wenn man die Knöpfe nicht mehr alle zubringt», sagt Tony Abächerli grinsend. (tst.) Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental, Mettmenstetten Rossau, mittags und abends. Sonntag durchgehend warme Küche. Täglich preiswerte Mittagsmenüs. Infos: www.sonnental.ch Reservierungen, Telefon 044 767 01 18, info@sonnental.ch.

Freitag, 2. März 2012

Ausflugsziel

Kampfsport

Ein Buch von Stefan Schneiter mit Geschichte und Geschichten des Üetlibergs. > Seite 19

Qualifikationsturnier zur Schweizer Kung-Fu-Meisterschaft in Bonstetten. > Seite 25

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Wiederbelebung «Rössli»-Fasnacht nach einem fast 20-jährigen Unterbruch in Mettmenstetten. > Seite 27

Währungsbereinigt im Plus Jahresbericht 2011 der Hawa AG, Mettmenstetten: Starker Franken belastet Währungsbereinigt startet die Hawa AG zwar mit einem leichten Plus ins neue Geschäftsjahr, doch sorgten der starke Schweizer Franken sowie die Wirtschaftskrise im Euro-Raum und in den USA trotz Absatzplus nominell für einen Umsatzrückgang. Der Zuwachs wurde wie bei zahlreichen anderen stark exportorientierten Schweizer Unternehmen von den Währungsverlusten eliminiert. So liegt der Umsatz im vergangenen Jahr mit 45,7 Mio. Franken um rund zwei Mio. unter dem Vorjahresergebnis. Die Ertragslage wird den Umständen entsprechend als gut bezeichnet. Mit ihren innovativen und qualitativ hochwertigen Schiebebeschlagsystemen ist die Hawa AG eine weltweit beachtete Marke. In der Schweiz und in einigen weiteren europäischen Märkten konnte Hawa dank intensiver Marktbearbeitung den Absatz steigern, was die Konkurrenzfähigkeit der Schiebebeschlagsysteme unterstreicht. In den USA verzeichnete das Unternehmen trotz verstärkter Vertriebsaktivitäten einen leichten Umsatzrückgang. Insgesamt zahlt sich die Marktnähe in Ländern mit lokalen Niederlassungen jedoch aus. Ihre gezielten Aktivitäten stützen die nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Zahl der Mitarbeiter ist mit 148 konstant geblieben. Von ihnen arbeiten 10 Prozent in Forschung und Entwicklung – ein starkes Indiz für die Innovationskraft des Unternehmens. Die Hawa AG setzt auch in schwierigen Zeiten auf die Zukunft, das belegt die für ein Unternehmen dieser Grösse überdurchschnittlich hohe Anzahl von 12 Auszubildenden.

Ausblick 2012: Grosse Herausforderungen Angesichts der anhaltenden Staatsverschuldung in zahlreichen Ländern und der unsicheren Wirtschaftslage stellt

sich Hawa auf ein Jahr mit grossen Herausforderungen ein. Die starke Schweizer Währung wird auch 2012 ein wichtiges Thema bleiben, zumal nach wie vor knapp 80 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden. Mit der bereits im vergangenen Jahr in Angriff genommenen organisatorischen Neuausrichtung und Optimierung von unternehmerischen Prozessen, die weiter intensiv verfolgt werden, sieht sich das Unternehmen jedoch für die Zukunft gut gerüstet. Kostensparmassnahmen sollen negative Währungseffekte abschwächen. Investitionen in Produkte und in den Marktaufbau werden gleichzeitig unvermindert weitergeführt. Ausserdem wurden die Hawa AG mit ihren Auslandsniederlassungen und die Tochter EKU AG unter dem Dach einer neuen Holding zusammengefasst. Darüber hinaus vertraut die Hawa AG auf ihre Produktstärke und Innovationskraft. Das Entwickler-Team arbeitet an verschiedenen neuen Schiebebeschlaglösungen, mit denen Hawa auch in Zukunft Trends für Möbel, Räume und Fassaden setzen will.

Hawa setzt auf Bewährtes und auf Innovationen Der Beschlägespezialist setzt jedoch auch weiterhin auf bewährte Rezepte, die in den vergangenen Jahren Erfolgsgaranten waren: So haben etwa die Beschlaglösungen für Glasschiebewände einen beachtlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg des Jahres 2011 geleistet. Der 2010 äusserst erfolgreich lancierte Dreh-Einschiebebeschlag HawaConcepta 25/30/50, der die Bewegungsarten Drehen und Schieben vereint, hat sich 2011 bestens behauptet. Die Küchenindustrie Mitteleuropas, von Italien über Deutschland bis nach Dänemark, hat diesen Beschlag mit seiner einzigartigen Scherentechnik in ihre Programme aufgenommen. Das faszinierende Beschlagsystem findet aber auch über die Küche hinaus Anhänger: Das Grand Hotel Park in Gstaad zum Beispiel hat sich anläss-

Exklusive Wohnanlage in Argentinien mit raumhohen Schiebetüren aus Glas: Hier sorgt Hawa-Aperto 60/GL für Bewegung. (Bild zvg.) lich einer umfassenden Renovierung zum 100. Geburtstag für Hawa-Concepta 25/30/50 entschieden und in sämtlichen Gastzimmern trendige Dreh-Schiebelösungen realisiert. Mit der Entwicklung neuer Beschlaglösungen hat sich Hawa als Trendsetter etabliert, doch legt man auch grossen Wert auf die Pflege und Weiterentwicklung bestehender Sortimente. Das gilt insbesondere für den «Dauerrenner» Hawa-Junior. Diese Produktreihe erweiterten die Spezialisten aus Mettmenstetten im vergangenen Jahr um den Dämpfeinzug SoftMove 80, der eine grosse Marktakzeptanz gefunden hat. Hohe Qualität, Langlebigkeit und Stabilität zeichnen diesen massiven Metall-Öldruckdämpfer aus. Dank progressiver Dämpfung bremst er 40 bis 80 kg schwere Türen entsprechend der Schiebegeschwindigkeit optimal ab und verhindert ihr Zurückfedern.

Up-to-date: Internet-Dienste und Nachwuchsförderung In Zeiten moderner Kommunikationstechnologien pflegt Hawa seine Online-Dienstleistungen. Der Hawa-Productfinder und der Hawa-Systemplanner haben sich zu wichtigen Werkzeu-

gen entwickelt. Sie sind aus dem Alltag vieler Verarbeiter nicht mehr wegzudenken. Das belegt auch die hohe Zahl von 400 000 Besuchern der viersprachigen Hawa-Webseite allein im vergangenen Jahr. Zukunftssicherung ist für Hawa unter anderem die Nachwuchsförderung. Der Hawa Student Award für Architekturstudenten ist ein Beispiel dafür. Er wurde zum zweiten Mal in der Schweiz und erstmals in Deutschland und Österreich ausgelobt. Die Preisverleihung findet im März 2012 statt. Auch in anderen Ländern wie beispielsweise Argentinien wurden gezielte Massnahmen zur Jungtalentförderung realisiert. Hawa nimmt sich des beruflichen Nachwuchses ausserdem durch ein gleichbleibend hohes Kontingent an Lehrstellen und den Besuch von Hawa Referenten an Fachschulen an. Mit einer vielseitigen Produktepalette, Schweizer Qualitätsarbeit und auf die Märkte zugeschnittenen Strategien ist die Hawa AG bestens aufgestellt, um den Herausforderungen des neuen Geschäftsjahres zu begegnen. Infos: Hawa AG, Schiebebeschlagsysteme, Untere Fischbachstrasse 4, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 767 91 91, info@hawa.ch, www.hawa.ch.

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Kaffee geniessen und Energie sparen So viel Energie wie Kaffeetrinken verspricht, so viel Energie kann bei dessen Zubereitung gespart werden. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) unterstützen ihre Stromkunden mit bis zu 250 Franken beim Kauf einer energieeffizienten Maschine. Filterkaffee mit dem Wasserkocher zubereitet ist zwar die effizienteste Art, Kaffee zu kochen. Doch komfortabler und beliebter – und glücklicherweise ebenfalls energieeffizient – ist Kaffee aus der Kaffeemaschine. Effiziente Kaffeemaschinen mit integrierter Abschaltautomatik benötigen bis zu viermal weniger Strom als ineffiziente Kaffeemaschinen, wie die Swiss Alpine Laboratories for Testing of Energy Effi-

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ciency der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur kürzlich in einer Studie erhoben hat. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich fördern bei ihren Stromkunden deshalb erneut den Kauf energieeffizienter Kaffeemaschinen mit integrierter Abschaltautomatik. So kann Energiesparen genussvoll und komfortabel sein.

Maximal 1000 Geräte unterstützt Förderberechtigt sind Kaffeemaschinen mit integrierter Abschaltautomatik, die von Topten empfohlen werden. Kunden, die den Strom direkt von den EKZ beziehen und die Kaffeemaschine zwischen dem 1. März und dem 30. April 2012 in einem Geschäft in der Schweiz kaufen, profitieren von der Förderaktion. Die EKZ unterstüt-

zen maximal 1000 Geräte mit einem Betrag von 20 bis 250 Franken. Und so geht es: Den Talon auf www.ekz.ch/ foerderprogramme herunterladen und zusammen mit der Kaufquittung des Geräts bis Ende Mai an die EKZ sen-

den. Sind alle Bedingungen erfüllt, erhalten die Kunden eine Bestätigung und den Förderbeitrag überwiesen. Infos zur Förderaktion für energieeffiziente Kaffeemaschinen unter www.ekz.ch/foerderprogramme.

Für Energieeffizienz und erneuerbare Energien Die EKZ setzen rund zehn Prozent der in der Schweiz benötigten elektrischen Energie ab. Damit gehören sie zu den grössten Schweizer Energieversorgungsunternehmen. Insgesamt profitieren rund eine Million Menschen von einer sicheren, umweltgerechten Stromversorgung und

der breiten Dienstleistungspalette des Unternehmens. Die EKZ engagieren sich mit zahlreichen Massnahmen für die Erhöhung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien. Insgesamt beschäftigen sie über 1500 Mitarbeitende, darunter über 180 Lernende.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 4. März 10.00 Regionalgottesdienst im Spital Affoltern Pfrn. V. Hofer, Pfr. T. Müller und Team Mittwoch, 7. März 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag, 8. März 19.00 Filmabend in der Chilestube «Das geheime Leben der Worte» (Spanien 2005 Regie: Isabel Coixet)

Freitag, 2. März 20.00 Weltgebetstagsgottesdienst im Zwinglisaal Samstag, 3. März 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 4. März 9.30 Gottesdienst mit den Kindern der minichile B. Rotach und Pfr. Ch. Menzi Montag, 5. März 13.30 Kolibri Dienstag, 6. März 14.00 Bibelstunde

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 2. März 20.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag in der katholischen Kirche Samstag, 3. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 4. März 10.00 Regionalgottesdienst zum Tag der Kranken: «. . . zur Segnung und Salbung» Pfrn. V. Hofer, Pfr. Th. Müller und Team, im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock Freitag, 9. März 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 2. März 19.30 Ein Gebet geht um die ganze Welt Das ökumenische Vorbereitungsteam Bonstetten/ Wettswil/Stallikon lädt herzlich zum diesjährigen Weltgebetstag ein. «Lasst Gerechtigkeit walten» Dieses Jahr wurde die Liturgie durch eine christliche Gruppe von Frauen aus Malaysia gestaltet Anschliessend sind alle zu kulinarischen Spezialitäten aus Malaysia eingeladen Sonntag, 4. März 19.00 Abendgottesdienst zum Tag der Kranken Claudia Garaventa, Katechetin und Pfrn. Susanne Sauder gestalten diesen Gottesdienst mit Salbungs- und Segnungsmöglichkeiten gemeinsam rund um das Thema des Psalms 23 «Der gute Hirte und seine Schafe»; in Worten und Bildern sowie meditativer Musik von Katja Peter

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 2. März 20.00 Weltgebetstag im Kloster Kappel Sonntag, 4. März 10.00 Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Jürgen Schultz anschliessend «Apéro riche» Gäste: Harmonie Hausen Jodlerklub am Albis The Lost Keys

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Donnerstag, 8. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Récption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Freitag, 2. März 19.00 Weltgebetstagsgottesdienst in der kath. Kirche Mettmenstetten vorbereitet von oek. Team Liturgie aus Malaysia – alle sind eingeladen Sonntag, 4. März 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrerin Susanne Wey (Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr)

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 2. März 19.30 Weltgebetstag Gottesdienst im kath. Pfarreizentrum Rüteli in Mettmenstetten Liturgie aus Malaysia Sonntag, 4. März 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho getauft wird Jael Studer Donnerstag, 8. März 17.30 Besammlung beim Pfarrhaus Mettmenstetten, Abfahrt der Konfirmanden, zum Projektabend Meditation und Mystik, Exkursion nach Kappel

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 2. März 19.00 Ökum. Weltgebetstag kath. Kirche Sonntag, 4. März 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Predigt Pfrn. Susanne Wey www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 2. März 20.00 Weltgebetstag in der Kirche Ottenbach Die Frauen von Malaysia laden ein zum Kennenlernen ihres Landes, ihrer Sorgen und Freuden, zum Singen, Beten und sich freuen an ihrer Musik Musik: Pater Albert Nampara, Indonesien Im Anschluss offeriert das ökumenische Vorbereitungsteam im Chilehuus kleine Versucherli, um dem Geschmack Malaysias weiter auf die Spur zu kommen Samstag, 3. März 9.30 Fiire mit de Chliine «Hexenschule für Merrilu» erzählt von Alexandra de Pretto Pfarrer Gustav Etter Paula Gut, Orgel Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern mit Pfarrerin Verena Hofer und Pfarrer Thomas Müller KonfirmandInnen begleiten Kranke in diesen Gottesdienst Donnerstag, 8. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 4. März 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Orgel E. Eder Taufe von Marc Sean Fricker und Nico Tim Haueter Montag, 5. März 15.30 Kolibri, Kirchgemeindehaus Dienstag, 6. März 14.00 Frauen-Treff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Donnerstag, 8. März 17.30 Dominotreff Kirchgemeindehaus

Sonntag, 4. März 9.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Dienstag, 6. März 19.30 Infoabend zur Fastenwoche mit Monika Wenzinger im Pfarreizentrum Affoltern

Freitag, 2. März 19.00 Öek. Weltgebetstag in der kath. Kirche Mettmenstetten anschliessend sind alle zu einem Imbiss eingeladen Sonntag, 4. März 9.30 Eucharistiefeier «Genau hinschauen» Montag, 5. März 20.00 Probe Pfarreichor alle Interessierten sind herzlich willkommen

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 2. März 18.30 Jugend-Chile Freitag, 2. März 20.00 Weltgebetstag 2012: «Lasst Gerechtigkeit walten» Zwinglisaal, Kloster Kappel Sonntag, 4. März 19.30 Abend-Gottesdienst mit Segnungen zum Krankensonntag «Was fählt dir?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 5. März 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 2. März 19.30 Ref. Kirche Bonstetten: Welgebetstag Thema: Lasst Gerechtigkeit walten Liturgie von christlichen Frauen aus Malaysia Sonntag, 4. März 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Taufen: Rafael Binder und Nicolas Piller, Wettswil Organist: Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 3. März Telefon 044 700 17 75 Donnerstag, 8. März 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 9. März 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. März 17.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Sonntag, 4. März 10.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen, anschl. Chilekafi 10.30 Chinder-Chilä im Pfarreizentrum 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Dienstag, 6. März 19.30 Infoabend zur Fastenwoche mit Monika Wenzinger im Pfarreizentrum Freitag, 9. März 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 3. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 4. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 6. März 19.30 Abendmesse Mittwoch, 7. März 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 8. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 2. März 20.00 Weltgebetstag im Zwinglisaal in Kappel Samstag, 3. März 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 4. März 10.00 Abschiedgottesdienst von Pfr. J. Schultz in der ref. Kirche Kein Gottesdienst in unserer Kirche 9.30 Eucharistiefeier in Mettmenstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 2. März 19.00 Freundschaftskurs 19.30 Twens: Gods Lounge Samstag, 3. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 4. März 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi Montag, 5. März 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 7. März 14.15 Kleingruppe 60+ Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Samstag, 3. März 19.30 Jugendgottesdienst Sonntag, 4. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 4. März 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 8. März 20.00 Gebetsabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 4. März 10.00 Gottesdienst Sie sind bei uns herzlich willkommen Wir freuen uns auf Sie


Gewerbe

Freitag, 2. März 2012

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Regionale Ausrichtung wird wichtiger Egon Wenzinger* über Aktienmärkte

Geschäftsübergabe am Breitenweg 14 in Affoltern. Von links: Nicole Wyss und Sabine Aschmann, bisher Geschäftsführerinnen im «Deschawü», mit ihrer Nachfolgerin Susanne Hummel. (Bild Thomas Stöckli)

«Mit Stoffen zu arbeiten ist meine Passion» Susanne Hummel hat Secondhand Deschawü übernommen Secondhand-Kleider gibt es im «Deschawü» in Affoltern weiterhin. Neu richtet Susanne Hummel am Breitenweg 14 ein Nähatelier ein. Per Ende Februar hat Susanne Hummel Secondhand Deschawü übernommen. Im Geschäft richtet die diplomierte Damenschneiderin nun auch ihr Nähatelier ein. Nebst SecondhandBekleidung und Accessoires kann man hier nun also auch Neuanfertigungen und Änderungen ausführen lassen. Weiter näht die neue Inhaberin Vorhänge, Portemonnaies und Handtaschen. «Mit Stoffen zu arbeiten ist

meine Passion, mein Metier», sagt Susanne Hummel. Am 31. März lädt sie von 10 bis 15 Uhr zum Apéro in ihr neues Reich. Mit einem Apéro haben sich vergangenen Samstag auch Sabine Aschmann und Nicole Wyss bei ihrer Stammkundschaft verabschiedet. «Wir bedanken uns recht herzlich für die Treue, das Vertrauen und all die schönen Momente. Für uns war es eine lehrreiche Zeit», sagen sie. Ihren Laden haben sie in voller Fahrt übergeben. Durch einen Bericht im «Anzeiger» hat Susanne Hummel erfahren, dass die beiden eine Nachfolgerin für ihr Geschäft suchten. «Secondhand und

«Yoga only Women»

ein Nähatelier, das ist eine gute Kombination», dachte sich die gelernte Schneiderin, die bereits einige Jahre für ein Modeatelier in Zürich arbeitet. «Ein eigener Laden, das war schon immer ein Traum», sagt die Zwillikerin. «Wir freuen uns, mit Susanne Hummel eine enthusiastische und zukunftsorientierte Nachfolgerin gefunden zu haben», sind sich Sabine Aschmann und Nicole Wyss einig: «Wir wünschen ihr und dem ‹Deschawü› alles Gute für die Zukunft.» (tst.) Deschawü, Secondhand und Nähatelier, Breitenweg 14, Affoltern. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 11.45 und 13.30 bis 18 Uhr; Freitag 10 bis 15 Uhr; Samstag 10 bis 13 Uhr. Telefon 044 761 23 22.

Die Euro-Krise wirkt sich auf die Konjunktur in Europa stärker aus als in anderen Regionen. Die Folgen dürften über das laufende Jahr hinaus spürbar sein. Für Anlegerinnen und Anleger heisst dies, dass sie vermehrt einen Blick auf die regionale Ausrichtung von Unternehmen werfen müssen, das für das Wachstumspotenzial einer Firma wichtig sein wird, in welchen Regionen diese Firmen stark sind. Auch unter den europäischen Ländern gibt es signifikante Unterschiede bei der konjunkturellen Entwicklung. Zudem sind die Unternehmen mit ihren Produkten unterschiedlich konjunkturabhängig. Dennoch ist die regionale Ausrichtung ein guter Anfangspunkt zur Einschätzung der relativen Wachstumsaussichten für ein Unternehmen. Geht es um die Attraktivität von Aktien, kommen weitere wichtige Faktoren hinzu, wie die Aktienbewertung. Wir haben die regionale Ausrichtung von 91 börsennotierten Schweizer Unternehmen analysiert. Aufgrund des kleinen Heimmarktes ist es keine Überraschung, dass die schweizerischen Unternehmen den Grossteil ihrer Gewinne im Ausland erwirtschaften. 30% der Gewinne werden in Westeuropa exklusive der Schweiz erzielt. Nordamerika ist nur knapp halb so wichtig und den Schwellenländern kommt eine grössere Bedeutung zu als Nordamerika. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für den Swiss Performance Index von gut 12 für das Jahr 2012 liegt die Marktbewertung klar unter dem historischen Durchschnitt von 15,5. Aus diesem Grund bleiben wir längerfristig optimistisch für Schweizer Aktien. Trotzdem stufen wir das Aktienkurspotenzial für die nächsten Monate als limitiert ein. ln unserer Anlagestrategie bevorzugen wir defensive Aktien, würden aber selektiv auch zyklische im Portfolio halten.

Eurozone: Substanzwerte im Vorteil Mit etwa 10 % über seinen Jahresendwerten hatte der Euro Stoxx 50 einen

ähnlich guten Start in das Jahr 2012 wie in das Jahr 2011. Gestützt wurde dies von den positiven makroökonomischen Daten der letzten Monate, einer damit einhergehenden Verbesserung der Investorenstimmung und der günstigen Bewertung europäischer Aktien. Während die makroökonomischen Kennzahlen der USA in der jüngsten Vergangenheit weiter auf der positiven Seite überraschen konnten, so ebbte der positive Datenfluss in Europa eher ab. Dies bestätigt unsere vorsichtigere Haltung gegenüber europäischen Aktien. Zudem stehen für uns auch die anhaltende Unsicherheit um Griechenland und die laufende Berichtssaison im Vordergrund. Bisher verfehlte etwa die Hälfte der Unternehmen die Konsensprognosen für die Gewinne und das Wachstum war im Vergleich zum Vorjahr insgesamt leicht negativ. Die Umsätze verbesserten sich dagegen moderat. Die erwarteten Gewinne und das Wachstum sind nach ihren Spitzenwerten der letzten Monate mittlerweile deutlich gesunken. Weitere Abwärtskorrekturen sind wahrscheinlich und da die Konjunktur der Eurozone von den aktuellen Sparmassnahmen belastet wird, sehen wir für die europäischen Gewinnprognosen grössere Risiken als beispielsweise in den USA. Daher ziehen wir defensive Sektoren und Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen vor. Zudem sind infolge der Turbulenzen im Jahr 2011 in Europa Aktien zu finden, die im Vergleich zur Konkurrenz extrem günstig bewertet sind. In den Kursen dieser Substanzwerte sind grössere Gewinnund Bilanzrisiken eingepreist als bei der Konkurrenz. Das dürfte sich 2012 normalisieren und wir erwarten eine längere Outperformance dieser Substanzwerte im Vergleich zum breiten europäischen Markt.

*Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Herzhaft reinigen in Rossau

Gratis-Lektion am internationalen Frauentag Ayurveda-Tage im wohlum Am 8. März lädt das Surya Chandra Yoga Center Frauen zu einer gratis Lektion «Yoga only Women» ein. Frauen haben ganz bestimmte Bedürfnisse, Probleme und Lebensstadien. Die Einstellung und körperliche Verfassung einer Frau werden durch ihre Hormone beeinflusst, die Menstruationszyklus, Schwangerschaft und Wechseljahre steuern. Yoga kann den Körper dabei unterstützen, diese Hormone wirksam ins Gleichgewicht zu bringen. Die Übungen unterstützen aber nicht nur die körperliche Veränderung, sondern harmonisieren auch geistige Unausgeglichenheit und Auswirkungen von Krankheiten. Obwohl Yoga aus einer eher patriarchalischen Welt entstammt, entspricht es auch hervorragend dem weiblichen Bedürfnis nach einem entspannten Leben, das von einer spirituellen Einstellung getragen wird. Frauen, die Yoga praktizieren, berichten, dass sie sich entspannter und glücklicher fühlen, mit weniger Stress mehr erreichen und so in Beruf und Familie als angenehme Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Um Yoga zu praktizieren, braucht es keine bestimmten Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Das Surya Chandra Yoga Center besteht aus vier erfahrenen Yogalehrern und bietet ein um-

Ein guter Einstieg für Menschen, die ayurvedische Behandlungen und Essen kennenlernen wollen und für «alte» Ayurvedahasen, die schon erfahren haben, wie wirksam und wunderbar die Therapien und Speisen sein können.

Sabine Chandika Würmli. (Bild zvg.) fassendes Angebot an Hatha Yoga für alle Ansprüche, Meditation, Kids Yoga, Teenager Yoga, Yoga für Schwangere, Mama Yoga, Family Yoga, Yoga 50 plus, vom 20. April bis 5. Mai 2012 Yoga- und Ayurveda-Ferien in Kerala (Südindien) und Workshops zu den verschiedensten Themen. «Yoga only Women» mit der erfahrenen Yogalehrerin und Doula / Geburtsbegleiterin Sabine Chandika Würmli am 8. März von 9 bis 10.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden! Surya Chandra Yoga Center, Lindenmoosstrasse 8, 8910 Affoltern. Infos: www.surya-chandra.ch, info@surya-chandra.ch, Telefon 044 760 36 88.

Das Jahresthema «wohlums Herz» wird auch in den Ayurveda-Tagen vom 7. bis 13. Mai mit «herzhaft reinigen» fortgesetzt. Der Mai eignet sich besonders mit seinen wärmeren Temperaturen und frischen Kräutern und Gemüse mit vielen Bitterstoffen zur Körperreinigung von aussen wie innen. Eine lange Reise nach Indien, wo Ayurveda – die Lehre vom langen, gesunden Leben – ursprünglich herkommt, erübrigt sich. Es können sowohl einzelne und mehrere Tage sowie Einzelbehandlungen gebucht werden – genau passend, wie man es sich einplanen will. Das Tagesangebot beginnt mit Yoga (für Anfänger geeignet), während es aus der Küche bereits nach ayurvedischem Frühstück zu duften beginnt. Mit einer kurzen Auswertung wird der persönliche Typ bestimmt, der unter anderem für die Wahl der Massage entscheidend ist. Die Massagen und Behandlungen werden von Hanny Knecht und Sophie Frey – beide langjährige Pflegefachfrauen und Ayurve-

Neues im wohlum Am 2. Mittwoch im Mai ist der Mittagslunch für die Gäste der Ayurveda-Tage reserviert (danach wieder jeden Monat am 2. Mittwoch). Die Vernissage «aus dem Herzen geformt und gemalt» findet am 20. April statt. Neu ab 1. März im wohlum: Corinne Märki, Polarity, klassische Massage, geistiges Heilen, manuelle Lymphdrainage Mobile 079 389 90 74.

Ayurvedische Pudermassage. (Bild zvg.) datherapeutinnen – ausgeführt. Die Ganzkörper-Öl- oder -Pudermassage regt das ganze Lymphsystem an, hilft bei der Ausscheidung von Giftstoffen, strafft das Bindegewebe und fördert die Durchblutung. In einem Workshop lernt man die ayurvedische Morgenroutine kennen, die leicht in den eigenen Morgenablauf zu Hause integriert werden kann. Jeder Kunde bekommt seinen persönlichen Tagesplan. Neben einer Ganzkörpermassage erhält man eine Gesichtsmassage und Maske, wie auch einen Leberwickel. Zudem ist Ruhen ein wichtiger Teil des Tages. Das ayurvedische Mittagessen und die Abendsuppe werden je nach Witterung gemeinsam drinnen oder draussen genossen. Wer die Ayurveda-Tage optimieren will,

kann eine Beratung mit umfangreicher Typenbestimmung und gezielter Ernährungsberatung bereits im Voraus bei Trudi Bühler, ayurvedische Ernährungsberaterin und Köchin vereinbaren. Sinnvoll ist es, einen Einsteigerkochkurs zu besuchen, wo man Gewürze und Kocharten kennenlernt. Wer die ayurvedische Küche für sich entdeckt, ist überrascht, wie wohltuend sie wirkt. Bereits das Kochen mit herzerwärmenden Gewürzen, die in der europäischen Küche von der Adventszeit her bekannt sind, wird zu einer unvergesslichen Erfahrung. Infos und Anmeldung bis 23. April bei hannyknecht@bluewin.ch, 076 578 44 98. Für Ernährungsberatungen trudibuehler@bluewin.ch, 079 410 23 26.


Veranstaltungen

Freitag, 2. März 2012

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Brandstifter, Bergsteiger und Skispringer Ein Buch von Stefan Schneiter mit Geschichte und Geschichten des Üetlibergs Am Donnerstag, 8. März 2012, 20 Uhr, präsentieren Autor Stefan Schneiter und die Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, das Buch «Der Üetliberg». Ein abwechslungsreich und bunt verfasstes «Handbuch» zum facettenreichen Zürcher Hausberg. ................................................... von urs e. kneubühl Geschichte und Geschichten sind es, historisch fundiert, bunt und lebendig erzählt, manchmal aber auch leise und zuweilen poetisch, aber in jedem Fall faszinierend: Im Buch «Der Üetliberg. Geschichte und Geschichten des Zürcher Hausbergs» schildert der Adliswiler Historiker und Journalist Stefan Schneiter unter Bezug weiterer Fachleute die Historie des bekannten und berühmten Ausflugsziels höchst abwechslungsreich und unterhaltsam. Und er erlaubt Einblicke sowie die Sicht auf Hinter- oder Untergründe – von der Geologie über Flora und Fauna sowie den geschichtlichen Ablauf und die literarische Sicht auf den «Üetzgi» bis zum aktuellen Konflikt um den Uto Kulm.

Von jodelnden Schildwachen und rührigen Wirten Der Zürcher Hausberg, der – streng genommen – ja eigentlich eher der Säu-

publireportage

liämtler Hausberg ist (schliesslich sind wir hierzulande ja vor dem Üetliberg zu Hause) war schon in der Bronzezeit eine keltische Fluchtburg, während der Römerzeit eine bedeutende befestigte Siedlung, was verschiedene archäologische Funde wie der bekannte Fürstengrabhügel Sonnenbühl sowie Wallanlagen belegen. Ab 1644 war er Standort ei- Autor Stefan Schneiter. (Bild zvg.) Andrang auf Uto Kulm – auch im Winter. (Archivbild) ner Hochwacht, und da kommen einem unvermittelt im Buch, nehmen sich die gesetzes- sechs, Frohn für fünf Jahre hinter GitCarl Spittelers «jodelnde Schildwa- widrigen Untaten des heutigen Üetli- ter. – Im reich und farbig illustrierten chen» in den Sinn, die bekanntlich berg-Hoteliers allerdings fast wie Buch erfährt man Geschichte und Ge«am Üetliberg im Züribiet ... dreistim- Kleinkinderkram aus. Fürst richtete schichten, in denen man Menschen mig wie ein Engelchor» von der Liebe mit diversen Bauten am und auf dem kennenlernt, die mit dem Üetliberg des Schweizers zu seiner Heimat kün- Säuliämtler Hausberg schon ab 1874 verbunden sind. Menschen wie Sepp den. touristisch mit der ganz grossen Kelle Zehnder, der mit 41,5 Metern den SkiSelbstredend hat das bekannte Ge- an und veränderte das Erscheinungs- sprungrekord auf der einstigen Üetlidicht des ersten und einzigen Schwei- bild des Berges markant. bergschanze hielt, oder die drei Mänzers, der einen Literatur-Nobelpreis erNicht genug damit, 1878 stiftete er ner aus Wollishofen, die 1904 mit halten hat (1919), Eingang in Schnei- – in finanzielle Schwierigkeiten ge- dem Bau der ersten Hütte mitten in ters Üetliberg-Buch gefunden. Ebenso kommen – seinen Schwiegersohn der Falätsche am Üetliberg Alpenrowie Caspar Fürst und Giusep Fry, zwei Emil Frohn, den Pächter des Kulmres- mantik zelebrierten, und speziell Frau besonders rührige Wirte auf dem be- taurants, zur Brandstiftung an. Das Klingler und Frl. Schilhabel, die beikanntesten Berg der Albiskette. Restaurant brannte bis auf die Grund- den einzigen Damen, die 1953 am Verglichen mit jenen des Üetli- mauern nieder. Die Brandstiftung flog Langlaufrennen anlässlich der nordiberg-Fürst von einst, so erfährt man aber auf, und Fürst wanderte für schen Meisterschaften teilnahmen.

Und selbstredend kommen auch Menschen von heute zu Wort, wie Pro-Üetliberg-Präsidentin Margrith Gysel, Bäuerin Verena Schindler, Wildhüter Stefan Dräyer oder der für den heutigen Üetlibergtunnel zuständige Betriebsfachmann Hysen Morina. Stefan Schneiters Buch ist ein lesens- und lohnenswertes Buch, das nicht nur Üetliberg-Liebhabern wärmstens zu empfehlen ist. Stefan Schneiter: Der Üetliberg. Geschichte und Geschichten des Zürcher Hausbergs, mit Beiträgen von Nazario Pavoni, Max Ruckstuhl und Werner Zuber. Hier+Jetzt-Verlag. 184 Seiten, Präsentation 8. März, 20 Uhr, in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.


© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

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Veranstaltungen

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Der kleine Unterschied Stummfilm von Alfred Hitchcock Warum nur der Mensch zur Sprache kam

«The Lodger» mit Live Musik vom Sinfonia Ensemble in Affoltern

Am Donnerstag, 8. März, wird Prof. Dr. Martin Meyer von der Universität Zürich dem Ursprung der menschlichen Sprache auf den Grund gehen.

Das Kinofoyer Lux und Kultur in Affoltern (KiA) laden am Samstag, 10. März, gemeinsam zum Film-Konzert in die Aula-Ennetgraben. Für die Musik sorgt das Sinfonia Ensemble unter der Leitung von Christof Escher.

Unbestritten ist, dass heute der Mensch das einzige bekannte Lebewesen ist, das sprechen kann. Welcher Homo, war es der Homo sapiens oder ein anderer, hat wann begonnen zu sprechen? Hat sich die Sprache vor Millionen von Jahren und ganz allmählich ausgebildet oder ist sie in kurzer Zeit entstanden? War die Sprache Mittel zur Kommunikation oder Werkzeug des Denkens? Warum sprechen Menschenaffen nicht, deren genetische Ausstattung zu 98,4% mit der des Menschen übereinstimmt? Fragen,

die Prof. Meyer seinen Zuhörern beantworten wird. Er wird einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung zur Evolution des menschlichen Sprach- und Sprechvermögens geben. Dr. Martin Meyer ist Psychologe und Neurowissenschaftler. Studiert hat er in Berlin, promoviert in Leipzig. Es folgten Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Edinburgh und Zürich. Aktuell ist Meyer Assistenzprofessor an der Universität Zürich für «Plastizität des alternden Gehirns». Donnerstag, 8. März 2012, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Infos: www.orientiert.ch.

Bastelspass im MüZe Nähen oder Malen: zwei bunte Nachmittage Kinder lieben Schmusetiere und Farben. An zwei kreativen Nachmittagen können Kinder im MüZe eigene Kunstwerke herstellen. Bald kommt der Frühling! Wer genau beobachtet, sieht vielleicht schon bald die ersten Hasen in der Wiese hoppeln. Wer sich dieses niedliche Tier ins eigene Zimmer holen will, kann am Mittwoch, 7. März, von 14 bis 16 Uhr unter der fachkundigen Leitung von Textilgestalterin Denise Haller einen eigenen Hasen herstellen (ab fünf Jahren). Stoff, Wattefüllung, Knöpfe, Faden und Nadel erhalten die Kinder. Die Kosten betragen 12 Franken für ein Kind, die Geschwister bezahlen noch 8 Franken. Dazu kommen Materialkosten von 7 Franken.

Grössere Kinder ab acht Jahren können im MüZe am Mittwoch, 28. März, von 14 bis 16.30 Uhr mit Farben und Formen experimentieren. Die Kunstwerkstatt Zürich ist zu Besuch. Die Grafikerin und Kunstdozentin SKDZ Steffi Graf vermittelt neue Techniken. Anschliessend können die angehenden Künstlerinnen und Künstler eigene Ideen umsetzen und ihre Fantasien ausleben. Die Kosten betragen auch hier 12 Franken für ein Kind, die Geschwister bezahlen noch 8 Franken. Dazu kommen die Materialkosten von 5 Franken pro Kind. Anmeldungen: MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 oder mueze.kurse @gmx. ch. www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Mit dem Stummfilm «The Lodger» (Der Mieter) schuf Alfred Hitchcock 1926 den ersten richtigen Hitchcock-Krimi. Er basiert auf dem Roman «Jack the Ripper» von Marie Adelaide Belloc Lowndes. Wie bereits in seinem vorgängigen Film «Irrgarten der Leidenschaft» experimentierte Hitchcock mit für britische Verhältnisse ungewohnten Kameraeinstellungen und mit Licht- und Schattenspielen. Der Film wurde von Presse und Publikum enthusiastisch aufgenommen. Er ist ein kleines Meisterstück, durchgehend sehr spannend, in tollen SchwarzWeiss-Bildern erzählt und mit einem abwechslungsreichen Drehbuch.

Geschichte eines Frauenmörders Die Londoner Polizei findet eine Tote, und bei ihr einen Zettel mit der in ein Dreieck geschriebenen Signatur «The Avenger». Es ist bereits die siebte blonde Frau, die dem «Rächer» zum Opfer gefallen ist. Zeugen beschreiben den Täter als einen grossen, vermummten Mann. Schnell wird die Nachricht über die Presse verbreitet. In einer Wohnung, in der ein älteres Ehepaar mit der Tochter Daisy wohnt, tritt ein bedrohlich wirkender Mann ein unter dem Vorwand, ein Zimmer mieten zu wollen. Skeptisch inspiziert er das Zimmer und zieht ein. Daisy begegnet ihm zunächst mit Zurückhaltung, doch innerhalb weniger Tage macht er sich mehr und mehr bei ihr beliebt.

«The Lodger -eine Mordgeschichte im Londoner Nebel» aus dem Jahr 1926 mit Live-Musik. (Bild zvg.) Daisys Freund Joe, ein Polizist, wird unterdessen auf den Fall um den «Avenger» angesetzt und hofft, den Serienmörder bei seiner nächsten Tat zu fassen. Der Mieter erfährt davon, auch von der Freundschaft der beiden. So beginnt die Geschichte eines unheimlichen Frauenmörders, der sein Unwesen im nebligen London treibt. Der in Grossbritannien lebende Komponist Joby Talbot schuf 1999 für Hitchcocks Frühwerk eine neue Musik für Ensemble. Talbot gliedert seine Komposition in insgesamt neun Sätze von sinfonischem Charakter. Die Themen fungieren zum einen als Leitmotive der Charaktere, zum anderen spiegeln sie die dramaturgischen Elemente wider. Die musikalische Filmbegleitung wird live vom Sinfonia Ensemble unter der Leitung von Christof

Erzähltheater und Musik auf hohem Niveau Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Erzähltheater «Paris, Paris!» Rilkes einziger Roman «Die Aufzeichnungen des Malte Lauris Brigge» spielt in der Kulisse von Paris Anfang 20. Jahrhundert. Es ist die Geschichte des 28jährigen Dänen Malte, der als letzter Spross eines mit ihm aussterbenden Adelsgeschlechts versucht, als Dichter in Paris zu leben. Die «Klangcombi» taucht in den reichen Schatz der Volksmusik ein. (Bild zvg.) In seinem Soloabend erweckt der deutsche Film- und rist Dani Solimine, welcher ihm auf Volksmusik in die musikalischen AusTheaterschauspieler Volker Ranisch seinem aussergewöhnlichen Instru- einandersetzungen der Gegenwart ein. die Romanfigur Malte Lauris Brigge ment den roten (Klang-)Teppich aus- Ort, Zeitrahmen und Publikum beeinsensibel zu neuem Leben. Angst, Stau- rollt. flussen das Programm auf dieser Entnen und Neugier beseelen seinen Maldeckungsreise. te. Donnerstag, 8. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Volker Ranisch begeisterte im La- Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Freitag, 9. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Marotte schon vor knapp einem Jahr Reservieren erwünscht. Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken. bei seinem Auftritt in «Felix Krull, Hochstapler». Ein Wiedersehen also Volksmusik im Aufbruch «Three Wise Men» mit diesem grossen Theatermann! mit dem Ensemble «Klangcombi» Eleganz, Virtuosität und Feuer Spiel: Volker Ranisch. Regie: André Steger. Heute Freitag, 2. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit Piano und siebensaitiger Gitarre Swingende Pianisten sind häufige und gern gesehene Gäste im «LaMarotte». Einer fehlte bisher: der Zürcher Dave Ruosch, der europaweit als Koryphäe des Boogie Woogie, Blues, Stride und Swing gilt. Sein Partner ist der Gitar-

Die «Klangcombi» taucht in den reichen Schatz der Volksmusik ein, verbindet ihn mit ihrem eigenen Repertoire und ihren künstlerischen Persönlichkeiten. Gebrauch, Interpretation und Weiterentwicklung traditioneller Elemente schaffen neue Klangwelten. Das Sextett musiziert virtuos und bewegt sich in einem Spektrum von Geräusch-Effekten bis zu ausgefeilten musikalischen Erzählungen. Aus ihrer Nische befreit, fliesst die Schweizer

Als der holländische Multiinstrumentalist Frank Roberscheuten im Herbst 2007 seine zwei Kollegen zu einer CDProduktion in seine Heimatstadt Valkenswaard einlud, konnte er nicht ahnen, dass er eines der erfolgreichsten Trios des traditionellen Jazz ins Leben gerufen hatte. Frank Roberscheuten selbst zählt zu den höchst profilierten europäischen Jazzsaxofonisten. Sein Stil basiert auf den Jazzgiganten Coleman Hawkins, Johnny Hodges und Lester

Young. Sein Spiel ist eine Farbpalette an Einflüssen von New Orleans bis Bebop. Das Herz des Trios ist der klassisch ausgebildete Mailänder Ausnahmepianist Rossano Sportiello Jazzlegende Barry Harris sagt über ihn: «Rossano makes me smile when he plays. He is the best stride pianist in the world!» Vor einigen Jahren übersiedelte er nach New York, dem Mekka des Jazz. Zahllose CD-Aufnahmen mit den Grössen der amerikanischen Jazzwelt haben ihn zu einem Fixpunkt auf allen internationalen Festivals gemacht. Im Juli 2009 erhielt er den Ascona Jazz Award. Der Wiener Schlagzeuger Martin Breinschmid hat ebenfalls nach einer klassischen Ausbildung seine Berufung im traditionellen Jazz gefunden. Zu seinen Vorbildern zählen der legendäre Gene Krupa und Papa Jo Jones. Fachleute und Kritiker sind sich einig darüber, dass das gemeinsame Element der drei Musiker, ihre Liebe zum Swing, zu ihrem fast telepathischen Verständnis untereinander geführt hat. Jeder Auftritt der «Three Wise Men» rechtfertigt ihren nicht gerade bescheidenen Bandnamen. Das Publikum ist sich einig in der Auffassung, dass es nicht nur die musikalische Perfektion ist, sondern auch das sichtliche Vergnügen der drei Stars beim gemeinsamen Musizieren, das jedes ihrer Konzerte zu einem Pflichttermin für Swingfans macht. Jazz der Extraklasse mit der All Star Band «Three Wise Men» am Samstag und Sonntag, 10. und 11. März. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Reservieren: www.lamarotte.ch, Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.

Escher gespielt. Das Ensemble wurde vom international tätigen Konzert-, Opern- und Filmdirigenten Escher gegründet. Bei der Filmbegleitung kommen Klarinetten, Saxofon, Fagott, Kontrafagott, Trompete, Posaune, Schlaginstrumente, Klavier, Violine und Kontrabass mit all ihren klanglichen Möglichkeiten zum Einsatz, wobei alle Solisten auch zu Perkussionisten werden. Film-Konzert mit The Lodger (GB 1926, 70 Min.) und dem Sinfonia Ensemble in der Aula Ennetgraben, Affoltern, am Samstag, 10. März, 20.15 Uhr. Kasse und Kinobar mit Londoner Getränken und Snacks ab 19 Uhr. Eine Veranstaltung von Kinofoyer Lux und Kultur in Affoltern (KiA). Vorverkauf in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 42. Eintrittspreis 30 (mit Legi 25) Franken. Infos: www.kinolux.ch / www.theater.ch/kulturinaffoltern.

Schwatzen und tanzen, zuhören und essen 101 Jahre Internationaler Frauentag – am Donnerstag, 8. März, laden die Frauen aus dem Säuliamt in die Güggelbar, Ottenbach. Der internationale Frauentag am 8. März ist ein kleiner Meilenstein in der Geschichte der Frauen und oft auch die ganz individuelle Geschichte einer jeden Frau. Die Schreibende etwa reiste als junge Frau genau an diesem Tag meilenweit einem Manne nach und fand es plötzlich urkomisch, genau an diesem Tag so etwas zu tun. So blieb ihr dieser Tag in Erinnerung und wurde mit den Jahren gefüllt mit anderen Erlebnissen wie auch politischen Motiven wie der Gleichstellung von Mann und Frau sowie der Solidarität mit anderen Frauen. Immer aber war dieser Tag der Frauen auch ein Tag des Festes und der Freude. Am diesjährigen Frauentag in der Güggelbar in Ottenbach schildert Yvonne Lenzlinger, Juristin und ehemalige Woz-Redaktorin, um 19.30 Uhr ihre eigene Geschichte mit dem Frauentag. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen stammen aus sozialistischen Ländern, der USA, Palästina, Zürich und aus Hausen am Albis. «Tanz, Kampfkunst, Yoga und Körperwahrnehmung, sorgsam aufeinander abgestimmt, verbunden mit inspirierender Musik von sanft bis dynamisch. Das ist NIA», sagt Manuela Schönbächler. Ihr Crash-Kurs zeigt Frau ab 21 Uhr vielleicht ihre körperlichen Grenzen. Die verlorenen Kilos können wieder gewonnen werden mit Feinem vom Grill. DJ Silwias Motto ist tanzen, tanzen, tanzen. «Ich lege meist Rock’n’Roll, Musik aus den 70er-Jahren, aber auch Musik aus allen Ländern auf.» So sind Referat und Musik international und für jedes Alter genüsslich. Barbara Meister


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Veranstaltungen

Freitag, 2. März 2012

agenda

Freitag, 2. März

«Chönd Sie choche?»

Affoltern am Albis 20.15: Erzähltheater: «Paris, Paris!» - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge von Rainer Maria Rilke. Spiel: Volker Ranisch. Regie: André Steger. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 48 66. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.15: «Ungerdüre» - eine Bergbaukomödie. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. www.kulturimdorf. ch. Gemeindesaal Weid.

Obfelden 20.00: «Wahnsinn»: Kabarettist Michel Gammentaler mit seinem neuen Programm. Türöffnung 19.30 Uhr. Mit Barbetrieb. Reservierung unter www.kulturobfelden.ch. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Wettswil 20.00: Ländlerabend mit dem Trio Chaschtetörli. Mit Metzgete. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Samstag, 3. März Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stifung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00/13.30: Arbeitstag des Naturund Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern. Pflege- und Aufwertungsarbeiten in den Naturschutzgebieten. Auskunft/Anmeldung: A. Zemp, Telefon 044 767 10 03. Vereinshütte des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern. Giessenstrasse 18. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 20.15: 4.Affoltemer Poetry Slam mit Simon Chen. Wortspiele, satirische Texte, Poesie. Abendkasse und Barbetrieb ab 19.15 Uhr. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 24. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Ein vergnüglicher Nachmittag mit der Seniorenbühne Zürich Die Arbeitsgruppe für Seniorendienste Affoltern freut sich, die renommierteste Seniorenbühne der Schweiz mit einem Lustspiel in zwei Akten von Marlene Herzog zu präsentieren. «Chönd Sie choche?» wurde vom «Chefkoch» Rupert Dubsky, der auch Regie führt, mundgerecht gemacht und pfiffig gewürzt. Wer kochen kann, hat verschiedene Vorteile im Leben. So zum Beispiel wenn man einen Platz in einer Wohngemeinschaft sucht. Doch Worte alleine genügen nicht. Es gilt, den Beweis anzutreten. Karin, Yvonne und Ruth sind drei Damen mittleren Alters, die sich seit Jahren eine grosse 5-ZimmerWohnung teilen, zusammen mit JeanPaul. Die Vier nehmen das Leben recht gemütlich, Jean-Paul kocht für alle, macht den ganzen Haushalt und keiner nervt sich am anderen. Leider ist nun Jean-Paul ausgezogen, weil er eine reiche Frau gefunden hat, die er heiraten will. Obwohl die drei Damen die Absicht hatten, es sich nur noch zu dritt gemütlich zu machen, stossen

20.00: Maskenball mit der LiveBand Zündstoff. Grosse Bar, Kaffeestube und Taxidienst. Schulhaus (Turnhalle).

Kappel am Albis Was kommt wohl mit dem neuen Mitbewohner auf die Damen zu? (Bild zvg.) sie bald an ihre Grenzen, sei dies kulinarisch oder finanziell. Eine neue Mitbewohnerin muss her! Sie wird mittels Inserat auch bald gefunden. Es handelt sich um einen Mann, der sehr charmant und zuvorkommend ist. Darum wird er auch freudigst aufgenom-

dingt haben wollen und mit denen wir dennoch umgehen müssen. Wie können wir lernen, uns herausfordernden Ereignissen zu stellen und mitten im Sturm schwieriger Lebensumstände lebendig und handlungsfähig zu bleiben? Besonders dann, wenn wir Erfahrungen gemacht haben von Hilflosigkeit oder Lähmung? Ein «Gegenmittel» ist achtsam wahrzunehmen, was gerade geschieht, ohne sich in gewohnheitsmässigen Bewertungen und Urteilen zu verstricken. Wenn wir uns und unsere Umgebung wach und aufmerksam wahrnehmen, hilft das, in der Gegenwart anzukommen und wirklich da zu sein. Damit wird es möglich, lebendig zu sein und wieder handlungsfähig zu werden, auch wenn nicht alles im Leben so ist, wie wir es uns gerade wünschen.

Achtsamkeit üben

Zwillikon

Gunda Wolter. (Bild zvg.)

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Viele Vögel sind schon da...». Esther Rieder zeigt, wie es gelingen kann, auch selten gewordene Arten wieder anzusiedeln. 1. Teil der Ausstellung 24. Januar bis 8. März: «Wintergäste und Nisthilfen». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. www.aeugst-albis

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Camille Hagner, Sylvie Muller und Arnold Truog, Malerei, Objekte, Stein-Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 11. März. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: geöffnet So, 14-17 Uhr.

men. Was wird wohl mit ihm auf die Damen zukommen? Denn bekanntlich sind «Schein» und «Sein» zwei verschiedene Paar Schuhe. Donnerstag, 8. März, 14 Uhr, Kasinosaal, Affoltern,

Es ist möglich zu lernen, sich nicht immer wieder in Gedanken zu verlieren – über längst Vergangenes nachzugrübeln oder sich über noch nicht Geschehenes zu sorgen. Besonders wenn wir depressive Phasen erlebt haben, haben solche «Grübelspiralen» einen noch tieferen Sog und können Ver-

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Kein Jota soll verloren gehn...». Erste Bilder der kalligrafischen Bibelabschrift des Klosters Kappel von Hansulrich Beer, Hittnau ZH. Die Ausstellung dauert bis 10. April. Täglich geöffnet von 8-22 Uhr.

Eintritt frei, Kollekte.

Kurs Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe im Spital Affoltern

«Wir können die Wellen nicht anhalten, aber wir können lernen, auf ihnen zu reiten.» Die Zeilen von Jon Kabat-Zinn weisen auf unsere existenzielle Lebenssituation hin: Wir begegnen in unserem Leben verschiedensten Situationen, die wir nicht unbe-

Aeugst am Albis

Bonstetten

«Lernen, auf den Wellen zu reiten» Das Programm richtet sich an Menschen, die bereits mehrere depressive Episoden erlebt haben, derzeit jedoch nicht an einer Depression leiden.

Ausstellungen

stimmungen verschlimmern. Die Übung von Achtsamkeit kann helfen, aus den endlosen und quälenden Grübeleien auszusteigen. Gerade bei Menschen, die bereits eine oder mehrere depressive Episoden erlebt haben, hat sich gezeigt, dass die Übung von Achtsamkeit ein «Gegenmittel» und eine sehr wirkungsvolle Hilfe sein können. Das Therapieprogramm Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe bei Depressionen (MBCT – Mindfulness Based Cognitive Therapy of Depression) wird seit 2009 und auch in diesem Jahr wieder im Spital Affoltern angeboten. In der Therapiegruppe erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die so genannte «Achtsamkeitspraxis». Das sind spezielle Übungen, die helfen, einen anderen Umgang mit schwierigen Stimmungen zu lernen, etwa die Aufmerksamkeit auf bestimmte Weise zu fokussieren und zu lenken. Dies schützt nachweislich vor erneuten depressiven Episoden.

agenda

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 5725, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

DIE KINDER VOM NAPF Von Alice Schmid Matinee!

14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 6. März Aeugstertal 20.30: «Blaubart spielt Blaubär». Reservieren unter Tel. 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Bonstetten 13.10: Leichte Wanderung: Landikon - Birmensdorf - Ättenberg - Heidechile. Wanderzeit ca. 1½ bis 2 Std. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, 044 700 01 92 und Edith Koch, 044 700 02 93. Bahnhof. Treffpunkt.

Mittwoch, 7. März Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Positionen zum Gebären». Mit Silvie Rettinger, Hebamme. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Donnerstag, 8. März Affoltern am Albis 14.00: Theateraufführung der Seniorenbühne Zürich: «Chönd Sie choche?». Lustspiel in zwei Akten von

Marlene Herzog. Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Affoltern. Kasinosaal. Marktplatz 1. 15.00: Kurze Lesungen zum Welttag der Frau. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.30-21.00: «Der kleine Unterschied - Warum nur der Mensch zur Sprache kam». Vortrag von Prof. Dr. Martin Meyer. Mehrzweckraum des Spitals Affoltern. Haus Rigi. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Dave Ruosch & Dani Solimine». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

So 11.15 h, Dialekt

EINE WEN IIG, DR DÄLLEBACH KARI

Der vierte MBCT-Kurs startet am 23. April 2012. Der

Von Xavier Koller, mit Hanspeter Müller-Drossaart uva. CH-Premiere Oscar: «Beste Hauptdarstellerin»! Tägl. 20.15 h Do/Mo/Di/Mi auch 18 h, Sa'So auch 14.30 h, E/d/f

Kurs geht über einen Zeitraum von acht Abenden

Von Phyllia Lloyd, mit Meryl Streep uva.

und einen ganzen Tag. Interessierte können sich bei Gunda Wolter, Psychotherapie PsyA®T, Spital Affoltern, melden unter 044 714 29 27. Vor einer An-

THE IRON LADY SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

2. Woche!

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

6. Woche! Sa/So 14.30 h THE DESCENDANTS E/d/f, ab 11/8 J. Von Alexander Payne, mit George Clooney uva. 2 Golden Globes inkl. «Bester Film (Drama)» CH-Premiere! Do/Fr 17.45, 20.15 h Sa/So 17.30, 20.15 h, Mo/Di/Mi 17.45, 20.15 h EINE WEN IIG, Dialekt

meldung wird in jedem Fall ein Vorgespräch geführt.

Montag, 5. März Hausen am Albis

4. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14.30 h, D gespr. HUGO (3D) Ab 9, in Begl. ab 6 J. Von Martin Scorsese, mit Ben Kingsley uva. 14. Woche/Reduz. Eintrittspreis Sa 12 h Mo 18 h, Dialekt, ab 7/4 J.

Ottenbach 18.30: «Internationaler Tag der Frau». 19.30 Uhr: Referat mit Yvonne Lenzlinger. 21 Uhr: NIACrash-Kurs. Pfiffige Movements mit Manuela und fetzige Hits mit DJ Silwia. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Stallikon 13.20: Seniorenwandergruppe Stallikon: Wanderung: Aeugstertal Mettmenstetten. Marschzeit: 2½ Std. Verschiebedatum 15. März. Weitere Infos unter 044 700 05 28. Postautohaltestelle (Treffpunkt). 19.30: Vernissage der Ausstellung «WortGeBildE» - Bilder von Angelica Bär. Bis 24. April. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-12/1920.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 911/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Schulhaus Loomatt (Kunstforum). Massholderenstrasse.

Do/Fr 18 h, Sa 17 h, So 11.45 h, 17 h Mo/Di/Mi 18 h, Mi auch 14.30 h Dialekt. Ab 10, in Begl. ab 7 J.

DIE WIESENBERGER Publikumspreis, Solothurn 2012 7. Woche! Sa/So 17.30 h, Fr/Sa 20.30 h INTOUCHABLES F/d, ab 13/10 J. Der Riesen-Publikumserfolg aus Frankreich! 6. Woche! Do/So/Mo/Di/Mi 20.30 h, Fr 18 h THE ARTIST E/d/f, ab 8/5 J. 3 Golden Globes inkl. «Bester Film (Comedy)» 5 Oscars inkl. «Bester Film»

DR DÄLLEBACH KARI

Von Xavier Koller, mit Hanspeter Müller-Drossaart uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Letzte Vorstellung/3D-Projektion/Reduz.Eintrittspr.! So 17.15 h, D gespr., ab 6 J.

STAR WARS: EPISODE 1 (3D) Letzte Vorstellung!

Sa 17.15 h D gespr. Von Daniel Espinosa, mit Denzel Washington uva. 7. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 14.30 h D gespr., ab 13/10 J.

SAFE HOUSE

ZIEMLICH BESTE FREUNDE (INTOUCHABLES) Der neue Riesen-Publikumserfolg aus Frankreich! Originalversion im Kino Gotthard


Vermischtes

Freitag, 2. März 2012

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Jetzt zum «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» anmelden! Regierungsrat Ernst Stocker ist Gastreferent in Affoltern Am Donnerstag, 15. März, lädt die Standortförderung Bauern, Gewerbetreibende, Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen im Knonauer Amt zum 8. Frühlingstreff nach Affoltern ein. Gastreferent ist Regierungsrat Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zürich.

Metallschlittschuhe zum Anklemmen aus der Sammlung des Dorfmuseums Affoltern in Zwillikon. (Bild zvg.)

Als die Kufen noch angeklemmt wurden Dorfmuseum Affoltern lädt zur Zeitreise Die Kälte im Februar liess die Weiher und Seen gefrieren und viele tummelten sich auf dem Türlersee oder dem Hedinger Weiher. Wie war das dann früher? Die Affoltermer vergnügten sich auf dem Stigeliweiher oder dem Mühliweiher. Und wie bewegte man sich auf dem Eis? Glücklich war, wer «Örgeli» oder «Schletzschlittschuhe» oder «Absatzabreisser», besass. Alle diese Metallkufen waren zum Anklemmen an die Schuhe oder sie wurden mit Lederriemen oder Schnüren an den Schuhen festgebunden. In den 30er-Jahren waren die jungen Säuliämtler Eishockeyspieler nicht anders ausgerüstet. Samstags und sonntags wurden Spiele im ganzen Bezirksgebiet, da wo eben ein

Moor, Riedland oder ein Weiher gefroren war, ausgetragen. Sie waren die Pioniere des heutigen EHC Affoltern-Hedingen.

Immer am 1. Samstag des Monats Dies und vieles mehr kann morgen Samstag, 3. März, besichtigt werden. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Infos und Anmeldung: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli).

Die Teilnahme am Frühlingstreff vom 15. März 2012 im Gemeindesaal in Affoltern (ab 17.30 bis 19.30 Uhr) ist gratis. Der Anlass ist Teil der Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt. Anmelden können sich alle, die zum oben erwähnten Zielgruppen gehören, per E-Mail info@knonauer-amt.ch, Stichwort «8. Frühlingstreff», per Fax 043 321 93 61 oder telefonisch 043 333 55 66. Bitte Firma, Vorname, Name, Adresse und Telefonnummer angeben für allfällige Rückfragen. Anmeldefrist ist der 10. März 2012.

Gleiche Probleme, aber auch unterschiedliche Interessen Die verschiedenen Branchen haben teilweise die gleichen Probleme und andererseits auch unterschiedlichste Interessen. Aber allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines gemeinsam: sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit alles Interesse, dass diese Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Der Frühlingstreff ist der einzige Anlass im Amt, an dem die Exponenten aus Wirtschaft und Politik formlos zusammenkommen und sich austauschen können. Wo sich mögliche Lösungen für Probleme ansprechen und allfällige Differenzen abbauen lassen.

Regierungsrat Ernst Stocker (links) und Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty anlässlich einer Pressekonferenz zur Veranstaltung «Vo Puur zu Puur» in Mettmenstetten. (Archivbild) Der Frühlingstreff bietet zudem Raum für das Knüpfen neuer Kontakte oder den Ausbau des Netzwerkes, eine der Voraussetzungen zum Erschliessen neuer Geschäftsfelder. Dieser achte Frühlingstreff wird massgeblich von Unternehmen (Auto-Gretener AG, Intus AG – Immobilien – Treuhand – Versicherungen, Peter Schmid Baudienstleistungen, Zürcher Kantonalbank) und dem Druckzentrum AG, Stallikon unterstützt. Ein weiterer Be-

weis für den guten Zusammenhalt in der Region.

Aktuelle Herausforderungen Der diesjährige Gastreferent, Regierungsrat Ernst Stocker, wird in seinem Referat aktuelle Herausforderungen wie Zuwanderung und Wachstum ansprechen und damit bestimmt die anschliessenden Gespräche und Diskussionen unter den Gästen anregen.

Die drei berühmtesten Nordwände in Rekordzeit Live Multimediavortrag «Speed II» von Ueli Steck im Kasinosaal Affoltern Ueli Steck ist einer der weltbesten Alpinisten der Welt. Mit seinen Speed-Rekorden sorgte er nicht nur in der Schweiz für grosse Popularität. Am Freitag, 16. März, berichtet er in Affoltern von der Faszination zwischen Schaffen und Scheitern. Nach seiner letztjährigen sehr erfolgreichen Vortragstournee startete Ueli einen Tag nach seinem letzten Vortrag Richtung Himalaya-Gebirge. Dort gelang ihm am Shisha Pangma eine spektakuläre Solo-Erstbegehung in 10 Stunden und 30 Minuten. Seine Faszination ist die Auseinandersetzung zwischen Schaffen und Scheitern. Gasherbrum II und Makalu und seit Frühling 2011 auch Shisha Pangma und Cho anzeige

Oyu sind seine ersten Achttausender. Am Mount Everest drehte er aus Liebe zu seinen Zehen auf 8700 Metern kurz unter dem Gipfel um. Im aktuellen Vortrag erzählt er auch aus den heimischen Alpen. Hier gelang es ihm, die drei berühmtesten Nordwände (Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses) in Rekordzeit solo zu klettern. 7 Stunden und 4 Minuten benötigte Ueli Steck für die drei Klassiker. Nun ist es Ueli Stecks Vision, die Idee der Trilogie von den Alpen auf die 8000er des Himalayas zu übertragen. Die einzigartigen Film- und Fotoaufnahmen geben einen persönlichen Einblick ins Leben des Bergsteigers und seinen Weg in den Himalaya. Freitag, 16. März, Kasinosaal Affoltern, 19.30 Uhr. Infos und Vorverkauf: www.explora.ch.

Seine Faszination ist die Auseinandersetzung zwischen Schaffen und Scheitern: Ueli Steck ist einer der weltbesten Alpinisten der Welt. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Freitag, 2. März 2012

Von Vollkontakt bis Taiji in Bonstetten Qualifikationsturnier zur diesjährigen Schweizer Kung-Fu-Meisterschaft Die Swiss Chinese Kung Fu School aus Urdorf organisiert am Sonntag, 11. März, das 1. Qualifikationsturnier zur diesjährigen Schweizer Meisterschaft.

te im 21. Jahrhundert praktisch unverändert gelehrt und vermittelt. In der Schweiz ist die Swiss Wushu Federation der offiziell anerkannte Dachverband für alle chinesischen Kampfkünste. Als solcher ist er Mitglied der Swiss Olympic Association, der European Wushu Federation und der International Wushu Federation. Mit der Austragung von Turnieren, insbesondere der jährlichen Schweizer Meisterschaft, wird Kung Fu auf nationaler Ebene aktiv gefördert. Für den internationalen Erfahrungsaustausch nimmt das Elite-Team der Schweizer Nationalmannschaft regelmässig an Europa- und Weltmeisterschaften teil.

Knapp 100 Athletinnen und Athleten werden sich im Sportzentrum Schachen in Bonstetten in verschiedenen Disziplinen messen. Die Hallentore werden ab 8.30 Uhr geöffnet.

Ursprung aus dem Shaolin Kloster Kung Fu stammt aus China und hat eine über 1500-jährige Geschichte. Der Ursprung entstammt dem legendären Shaolin Kloster, der Wiege aller Kampfkünste. Die Kampftechniken wurden von Generation zu Generation weitergegeben und werden auch heu-

Infos: Swiss Chinese Kung Fu School, Grubenstrasse 4, 8902 Urdorf, Schulleiter: Roger Müller, Telefon 076 525 37 48, www.swisskungfu.ch,

Kung Fu hat eine über 1500-jährige Geschichte. Die Techniken wurden von Generation zu Generation weitergegeben. (Bild zvg.)

Streethockeyaner befreien sich vom Strichkampf Durch einen klaren 2:10-Sieg bei den Bulldozern in Kernenried konnten sich die Ämtler Streethockeyaner entscheidend vom Strich absetzen. Die Partie war aber umkämpfter als es das Schlussresultat vermuten lässt. Mit einem leicht angeknackten Selbstvertrauen stiegen die Zürcher mit der Einstellung in die Partie, über Kampf und Einsatz den Unterschied zu machen. Sie drückten aufs gegnerische Tor und Stefan Schirillo konnte das Gastteam durch einen verwerteten Abpraller verdient mit 0:1 in Führung bringen. Das Heimteam hatte aber ebenso gute Chancen und wäre nicht Nationaltorhüter Weber gewesen, hätten auch schon längst die Kernenrie-

der mehrere Treffer erzielen können. Vor allem der erste Block war wirblig und dabei verloren die Bonstetter häufig die Abstimmung in der Abwehr. Die erste Strafe, die man deshalb hinnehmen musste, führte dann auch zum verdienten Ausgleich. Trotzdem liessen sich die Unterämtler nicht von ihrem Konzept abbringen und Sven Bürki konnte kurz darauf mit dem 1:2 wieder die Führung herstellen.

Ein klares Chancenplus Das zweite Drittel verlief schon etwas stärker zugunsten der Säuliämtler. Der SHC BW hatte jetzt ein klares Chancenplus und konnte dieses auch durch zwei weitere Tore in Zählbares umwandeln. Das zweite Überzahltor der Berner war aber eine klare War-

nung an die Zürcher, dass man die Partie noch nicht auf die leichte Schulter nehmen durfte. Dementsprechend diszipliniert startete man dann ins letzte Drittel und plötzlich lief alles wie von selber. Nach dem Motto «jeder Schuss ein Treffer» schoss man sich den Frust der letzten verlorenen Partie von der Seele und konnte endlich wieder einmal zeigen was in der Mannschaft steckt. Mit diesem Sieg kann man schon mit grosser Sicherheit die Playoffs buchen, auch wenn dies rechnerisch noch nicht definitiv der Fall ist. Mit dem Heimspiel gegen die Oberwil Rebells am nächsten Freitagabend kann man beginnen sich auf die starken Teams einzustellen, welche man in den Play-off-Viertelfinals zu erwarten hat.

info@swisskungfu.ch.

Biathlon-Bronze für Raphael Samide Gommerlauf in Oberwald Raphael Samide (Jahrgang 2000) aus Mettmenstetten wurde Dritter in seiner Kategorie (Knaben U12) am Kidz-Biathlon Oberwald. Am 25.Februar, bei ganz schwierigen Verhältnissen, kämpfte der Mettmenstetter hervorragend. Ein heftiger und böiger Wind hat das Schiessen erschwert. Es war fast unmöglich gute Schiessresultate zu erzielen und nur wenige blieben fehlerfrei. Raphael hatte einen Fehlschuss und deswegen musste er eine Strafrunde absolvieren. Der Biathlon Oberwald ist ein Teil des RWS Kidz-Trophy, in der Schweiz der erste Schritt zum Biathlonsport. Noch stehen die zwei Rennen in der Kidz-Trophy in La Lecherette und im

Langis aus. Raphael hofft auf einen Gesamtrang unter den Top-Fünf am Ende der laufenden Saison. Seit fast drei Jahren trainiert Raphael Samide mit dem Ski-Club Schwendi-Langis Raphael Samide im Kanton Obwal- in der Loipe. (zvg.) den. Schwendi-Langis war sehr erfolgreich bei diesem Wettkampf und holte drei Kategoriensiege und total acht Podestplätze. Infos und Rangliste unter www.gommerlauf.ch und unter www.swiss-ski.ch.

gewerbe

Rosen schneiden ist nicht schwer Gratis-Schnittkurs in der Baumschule Reichenbach in Hausen Wenn der Winter langsam zum Frühling wird und die Temperaturen steigen, erwacht unsere Pflanzenwelt. Schon wenige Grad über Null aktivieren das Wachstum der Rosen. Damit ihre Pracht im Juni voll zur Geltung kommt, ist im frühen Frühling eine Verjüngungskur angesagt. Der Frühjahrsschnitt ist für die Triebkraft, Lebensdauer und Blühwilligkeit der Pflanzen sehr wichtig. Was den richtigen Zeitpunkt anbelangt, sagt eine anzeige

Mit ein paar Tipps vom Fachmann können Interessierte das richtige Schneiden der Rosen erlernen. (Bild zvg.)

Bauernregel: «Wenn die Forsythien beginnen zu blühen, geh’ in den Garten und schneide die Rosen auf vier Augen nieder!» Und somit steht die richtige Zeit schon bald vor der Türe, bzw. im Garten. Mit ein paar Tipps vom Fachmann und praktischen Übungen können Interessierte mit wenig Theorie das richtige Schneiden der Rosen erlernen. Nebst Beetrosen werden auch Strauchund Kletterrosen, sowie Rosenbäum-

chen geschnitten. Sie dürfen dabei selber Hand anlegen. Gartenschuhe und dem Wetter angepasste Kleidung sind von Vorteil. Wenn vorhanden, bringe man bitte seine eigene Schere mit. Baumschulen Reichenbach, Schonau 1, 8915 Hausen. Gratis-Schnittkurs am Freitag, 9. März 2012, 14 Uhr oder Samstag, 10. März 2012, 10 Uhr, Dauer ca. 2 Std., Anmeldung: Telefon 044 764 03 04 oder info@baumschulen-reichenbach.ch. Infos: www.baumschulen-reichenbach.ch.


Sport

Freitag, 2. März 2012

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Verdienter Punktgewinn nach stürmischer Aufholjagd

Vorstandsmitglieder mit Applaus bestätigt

Schachclub Wettswil behauptet sich in der Zürcher Meisterklasse

129. DV des Bezirksschützenvereins Affoltern

Vom 0:3-Rückstand zum 3:3-Unentschieden: In der letzten Runde der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft konnte der Verbleib in der höchsten Klasse in extremis gewahrt werden.

Die Versammlung wurde durch den Präsidenten Viktor Stutz um 19.30 Uhr eröffnet mit der Begrüssung der Anwesenden im schön dekorierten Gemeindesaal der Gemeinde Hausen. Die Harmonie Hausen unter der Leitung von Rägle Brawand umrahmte diese Eröffnung mit schmissigen Melodien. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Schützenkameraden richtete der Primarschulpräsident Hans Amberg im Namen des Gemeinderates ein paar Begrüssungsworte an die Versammlung. Die Geschäfte wurden von der Versammlung meist einstimmig angenommen. Der Jahresbericht des Präsidenten ist auf der Website des BSVA für Interessierte nachzulesen, ebenso die zahlreichen Jahresberichte der Ressortchefs. Turnusgemäss haben sich der Präsident Viktor Stutz sowie die Vorstandsmitglieder Bruno Schneiter, Arthur Urech und Dora Vollenweider für weitere zwei Jahre zur Verfügung gestellt und wurden mit grossem Applaus bestätigt. Ebenso wurde der Fähnrich Toni Hohl bestätigt. Ruedi Solinger tritt als Ressortchef Pistole 25/50m zurück. Er übte dieses Amt bereits vor einiger Zeit während einiger Jahre aus und sprang später nochmals ein, als sich niemand meldete. Aber dieses Mal sei nun definitv Schluss, meinte er. Leider konnte diese Stelle trotz vieler Aufrufe nicht besetzt werden und bleibt hiermit vakant. Die Schiesstätigkeiten der 300-mund 25/50-m-Schützen wurden ebenfalls zur Abstimmung gebracht. Hier ist noch der Ort der DV 2013 vom 22. Februar ausstehend. Ansonsten konnte dieses Traktandum einstimmig abgeschlossen werden.

................................................... von kaspar köchli Wettswil gastierte zum Saisonabschluss in Pfäffikon. Entgegen früherer Jahre hatte diese letzte Begegnung keinen Kehrauscharakter. Im Gegenteil, das Damoklesschwert hing punkto Abstiegsfrage über beiden Teams. Die Zürcher Oberländer besassen die Chance, mit einem Sieg und den daraus resultierenden zwei Punkten ihren Gegner zu überholen, was für die Ämtler die Relegation bedeutet hätte.

Dramatik bis zum Schluss Bei den Wettswilern mussten aus geschäftlichen Gründen zwei Stammspieler passen, auch der Gastgeber stieg personell nicht ganz sorgenfrei in den Match. Am ersten Brett kämpften die Fidemeister Patrick Hugentobler und Meinrad Schauwecker gegeneinander – und wie, beide setzten voll auf die Marke Angriff. Beim entstandenen Figurenknäuel auf dem Brett, beteiligt auch die unrochierten Könige, war es für Kiebitze schwer ersichtlich, wer wohl im Vorteil war. Nach zweieinhalb Stunden behielt der Pfäffiker das bessere Ende für sich und vermochte sein Team in Vorsprung zu bringen. Kurz darauf mussten auch die beiden Wettswiler Reservisten trotz zäher Gegenwehr kapitulieren, somit lag der Heimklub 3:0 in Führung.

Reservist Dejan Krecov musste sich nach zäher Gegenwehr geschlagen geben. (Bild Kaspar Köchli)

Die restlichen drei Ämtler wussten nun, was es geschlagen hatte. Nur mit drei Vollerfolgen war noch das Gesamtunentschieden und somit der Ligaerhalt zu erzwingen. Philipp Aeschbach konnte mit einem überraschenden Mattmotiv seinen Gegner düpieren und auf 3:1 verkürzen. Hochspannung, ja Dramatik bis zum Schluss; nach dreieinhalb Stunden hatten es tatsächlich auch die beiden anderen Wettswiler geschafft, ihre Gegner auf die Verliererstrasse zu schicken. Freude auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite; das 3:3 war jedoch ein gerechtes Schlussresultat, auch wenn Wettswil vom Spielverlauf her

am Ende Nerven wie Drahtseile benötigte. Die Wintersaison ist nun vorbei, Mitte März beginnt bereits die Schweizer Meisterschaft 2012. Resultate: Meisterklasse; Pfäffikon I - Wettswil I 3:3. Patrik Hugentobler (2279 Elo) - Meinrad Schauwecker (2266) 1:0; Benjamin Huss (2114) - Sacha Georges (2246 Elo) 0:1; Stefan Wanner (2077) - Philipp Aeschbach (2102) 0:1; Manfred Gosch (2033) Kaspar Köchli (2031) 0:1; Thomas Künzli (2019) Dejan Krecov (1920) 1:0; Andreas Scheidegger (1925) - Erwin Glur (1816) 1:0. Schlusstabelle (5 Runden): 1. Réti Zürich, 9 Pkt, (18.5 Brettpunkte); 2. Wollishofen, 8 (21.5); 3. Nimzowitsch Zürich, 5 (14.5); 4. Wettswil, 3 (12.5); 5. Zimmerberg, 3 (11); 6. Pfäffikon, 2 (12).

Jahrzehntealten Brauch erhalten Armbrustschiessen für Kinder in Zwillikon

Der amtierende Schützenkönig: Florian Buchschacher (rechts). (Bild zvg.) Wie jedes Jahr wird das Armbrustschiessen für Kinder durchgeführt. In diesem Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Mit dem Osterschiessen vom Samstag, 7. April, ab 13

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Uhr, wird die jährliche Meisterschaft auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon gestartet. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Mit dem Endschiessen am

Pfingstsamstag endet der Armbrustkurs mit Rangverkündigung und grosser Festwirtschaft beim Schützenhaus in Zwillikon. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung von den Feldschützen Zwillikon, diversen Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich die Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 1996 bis 2002. Die Anmeldung und Armbrustabgabe findet am Samstag, 31. März, von 11 bis 12 Uhr beim Schützenhaus in Zwillikon statt oder bei Verhinderung unter Telefon 079 668 14 48. Die Einschreibgebühr beträgt 25 Franken. Das Leiterteam hofft auf eine grosse Beteiligung und wünscht allen Teilnehmern «guet Schuss». Für das Leiterteam Ueli Köfler.

Regionalisierung der Schiesskreise in Bearbeitung Nach der Pause richtete René Koller, Ausbildungschef des ZHSV, einen flammenden Appell an die Versammlung zum Thema «Regio». Das beinhaltet eine geplante Regionalisierung der Schiesskreise. Diese Reorganisation ist im Moment in der Bearbeitung und wird dann zur gegebenen Zeit den Vereinen zur Stellungnahme unterbreitet. Ziel ist es, dieses Vorhaben 2013 umzusetzen. Die Anträge des Nachwuchschefs Heinz Meili zur Unterstützung des Nachwuchses, wurden vollumfänglich gutgeheissen. Hier ging es im wesentlichen um die Kostenübernahme für die T-Shirts der Jugendlichen, welche sie unter anderem am Tag der Jugend anlässlich des Zürcher Kantonalschützenfestes und am Eidgenössischen Jugendschützenfest in Glarus tragen werden, sowie um die Kosten der Übungsmunition, welche zum Training gebraucht wird. Die Ehrungen gehören zu den wichtigsten Traktanden. Das Erreichen der Stapfermedaille anlässlich des Feldschiessens ist relativ schwierig, braucht es doch je nach Alter mindestens 69 Punkte bei den 300-mSchützen und mindesten 178 Punkte bei den Pistolenschützen. Es ist noch

anzumerken, dass diese Auszeichnung pro Schütze nur einmal vergeben wird. Dies gelang der Juniorin Karin Keller, SV Affoltern mit 69 Punkten und Marcel Rohner, FSV Wettswil, mit 70 Punkten. Bei den Pistolen erreichte Susanna Bolinger, PSV Mettmenstetten, mit 179 Punkten dieses Resultat bereits zum zweiten Mal. Als weitere Auszeichnung gibt es die Verdienstmedaille, welche für langjährige Verdienste zugunsten des Schiesswesens ausgegeben wird. Heuer erhält Coschy Farrér, FSV Bonstetten, diese Auszeichnung.

Zahlreiche Feldmeister Auch gibt es noch die Feldmeisterschaftsmedaillen, hierzu braucht es jeweils acht Karten vom Obligatorischen und acht Karten vom Feldschiessen. Für die erste Feldmeisterschaftsmedaille braucht es also je acht Karten, für die zweite Medaille 16, für die dritte 24 und für die vierte mindestens je 32 Kartenresultate. Die vierte Feldmeisterschaftsmedaille gab es für Marco Pianezzi, Niklaus Zweifel, Ruedi Meili, Kurt Tellenbach, Hans Zimmermann, Martin Kohler, Viktor Stutz, Roland Bliggensdorfer, Jürg Comminot, Alfred Buchschacher und Werner Imhof. Drei Feldmeisterschaften sind es für Urs Käslin, Hans Steiner, Andreas Glättli, Bruno Sidler, Christian Hosig, Alfi Häfliger, Peter Nyfeler, Martha Buchschacher, Werner Buchschacher und Bruno Marentini. Die erste und zweite Medaille werden anlässlich der GV der Vereine verteilt. Die Bezirksmeister bei den verschieden Kategorien, welche mehrere Programme absolvieren müssen, heissen dieses Jahr über 300 Meter Alfi Häfliger (Kat A), Christian Hosig (Kat B) und Urs Kamm (Kat D), bei den 25/50 m heissen die Gewinner Daniel Maurer und Peter Schoch. Die Kategorien-Sieger anlässlich des Bezirksschiessens sind namentlich in den Ressortchefberichten aufgeführt.

Karin Keller war bei den Jungschützen top Bei den Bezirks-Jahresmeisterschaft der Jungschützen schwang dieses Jahr Karin Keller, obwohl punktegleich mit Daniela Keller und vor Andreas Keller obenauf. Sie klassierte sich ebenfalls in den vordersten Rängen bei der Jahresmeisterschaft des Kantons. Bei dem schweizerischen Jungschützenwettkampf schoss zur Abwechslung Andreas Schneiter am besten, er war um zwei Punkte besser als Karin Keller, und dritte wurde Daniela Keller. Die nachfolgenden restlichen Traktanden wurden wiederum in der gewohnten Art verabschiedet. Viktor Stutz bedankte sich bei seinen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, bei den anwesenden Delegierten für ihre Geduld und vor allem bei Ruth Scherrer und Sepp Pfiffner wie auch ihren Helfern für die gelunge Organisation der DV und die Dekoration des Saales.


Stellenanzeiger

Wir suchen per 1. Mai 2012:

PostAuto-Wagenführer 100%

Badewache/ Wasseraufsicht

in Jonen oder Aeugstertal Aufgaben:

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir während der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September eine Kollegin/einen Kollegen. Wir sind für die Sicherheit und für einen geordneten Badebetrieb gemäss Badeordnung verantwortlich. Anforderungen: • SLRG-Brevet 1 und gültiger CPR-/BLS-Ausweis • selbstständige, verantwortungsbewusste Persönlichkeit, bestimmtes Auftreten • freundlicher und hilfsbereiter Umgang mit unseren Badegästen • Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung bis zum 16. März 2012 an: Gemeindeverwaltung Obfelden, Herrn Leo Kälin, Dorfstr. 66, 8912 Obfelden oder an leo.kaelin@obfelden.ch. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 079 322 50 91.

selbstständiger Personentransport Region Zürich, Knonauer Amt, Freiamt Schichtarbeit Anforderungen Besitz Führerausweis Kat. D Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und handeln sehr kundenorientiert, sind körperlich fit und bereit unregelmässigen Dienst zu leisten. Sind Sie an einer abwechslungsreichen und interessanten Stelle interessiert, dann senden Sie Ihre Bewerbung an: ROLF STUTZ AG PostAutoUnternehmer Chriesiweg 2, 8916 Jonen, info@rolfstutzag.ch

Die hohe Kundennachfrage ermöglicht uns, das Coiffeurteam weiter auszubauen. Wir suchen:

• 1 Damen- und Herrencoiffeuse für 100%-Tätigkeit sowie • 1 Damen- und Herrencoiffeuse für Teilzeit-Tätigkeit (50%, 60% und 80% möglich) Wir sind Mitglied von Coiffure Suisse und bieten fortschrittliche Arbeitskonditionen und Weiterbildung. COIFFURE - P, DAS MODERNE COIFFUREGESCHÄFT IM BAHNHOF BAAR / www.coiffure-p.ch Offerten an Coiffure - P, Bahnhofstrasse 8B, 6340 Baar z. H. Patrik Donzé, Telefon 041 761 90 77 oder Mobile 079 274 08 70

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Reformierter Kirchenchor Affoltern am Albis

Tenöre gesucht Unser neuer Dirigent hat mit viel Elan und Freude die Leitung unseres Kirchenchores übernommen. Leider fehlen im Chor 1 bis 2 Tenöre, um den Chorklang schöner ertönen zu lassen. Haben Sie Freude am Singen und verfügen Sie über eine Tenorstimme, dann würden wir uns freuen, wenn Sie bei uns vorbeischauen würden. Sie brauchen keine kirchenmusikalische Erfahrung. Freude am Singen genügt. Unser Probentag ist jeweils Donnerstag, 19.45 bis 21.45 Uhr. Wir proben im Kirchgemeindesaal der reformierten Kirche Affoltern am Albis an der Zürichstrasse 94. Selbstverständlich sind auch weitere Stimmen im Sopran, Alt und Bass jederzeit bei uns herzlich willkommen. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei: Rico Zela, Dirigent Telefon 079 713 85 03

Veranstaltungen


Extra

Freitag, 2. März 2012

volg-rezept

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ratgeber

Gebackene Tagliatelle Von Alexandra Imhof*

Lohnfortzahlung bei Krankheit des Arbeitnehmers? Seit September des letzten Jahres habe ich eine neue Arbeitsstelle. Anfang dieses Jahres war ich vier Wochen krankgeschrieben. Für die ersten drei Krankheitstage habe ich jedoch keinen Lohn erhalten, danach 80% von der Krankentaggeldversicherung meines Arbeitgebers. Ist eine Regelung im Arbeitsvertrag überhaupt zulässig, wonach für die ersten drei Krankheitstage kein Lohn bezahlt wird?

Gebackene Tagliatelle. (Bild zvg.) Für 4 Personen Salz 500 g Urdinkel-Tagliatelle 8 Backpapierbögen Küchenschnur Basilikumblätter für Garnitur Parmesan, gerieben Sauce: 1 EL Olivenöl 400 g Pouletbrüstli, in Streifen Salz, Pfeffer, Paprika 2 Zwiebeln, fein geschnitten 2 Knoblauchzehen, gepresst 3 EL Tomatenpüree 2 dl Bouillon 400 g Tomaten aus Dose, gewürfelt 1 Bund Basilikum, fein geschnitten

Zubereitung Für die Sauce die Hälfte des Olivenöls erhitzen, Pouletstreifen darin kurz anbraten. Würzen und herausnehmen. Restliches Öl erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenpüree mitdünsten, mit Bouillon ablöschen. Tomaten beigeben, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Alles bei kleiner Hitze köcheln. Ofen auf 200° C vorheizen. Viel Wasser aufkochen, salzen und Tagliatelle darin ca. 4 Minuten knapp al dente kochen. Wasser abgiessen, Teigwaren mit Sauce, Basilikum und Pouletstreifen mischen. Je zwei Backpapiere in Schüssel legen. Je ein Viertel der Teigwaren darauf geben. Papier oben mit Küchenschnur zusammenbinden. Aus der Schüssel nehmen und auf das Blech stellen. In der Ofenmitte ca. 15 Min. fertig garen. Pakete auf Teller legen und aufschneiden. Mit Basilikum garnieren. Parmesan dazu servieren. – Zubereitung ca. 25 Min. plus ca. 15 Min. backen

Tipp: Dazu passt ein grüner Salat.

wetter

Ausgelassen tanzen zu den Klängen von Jauk Power. (Bilder Werner Schneiter)

Noch muss der Tanzsaal nicht gestützt werden... Wiederbelebung der «Rössli»-Fasnacht in Mettmenstetten Er gehörte vor mehr als 20 Jahren zu den Höhepunkten der Ämtler Fasnacht: Alle strömten sie am Fasnachtsmontag ins Mettmenstetter «Rössli». Das Gedränge war gross, der Saal bebte – sosehr, dass er aus Sicherheitsgründen jeweils gestützt werden musste. So war man gespannt auf das Revival am letzten Montag – auf die von «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner und dem Turnverein gemeinsam angeschobene Wiederbelebung. Nun, rund 150 marschierten auf, teils verkleidet – darunter auch solche, die in den 70er- und 80er-Jahren regelmässig dabei gewesen waren. Und bei denen kamen natürlich Erinnerungen hoch, als es hoch zu und her ging im «Rössli»-Saal. Die erste Auflage nach einem fast 20jährigen Unterbruch erinnerte nicht ganz an die glanzvollen Zeiten, auch wenn die Stimmung dank «Jauk Power», den Hedinger Vollgashöcklern und den Affoltemer Säuliguggern phasenweise hochschwappte. Es wurde getanzt, geschunkelt. «Die Fasnachtsgäste waren begeistert», resümiert

Wirtin Vreni Spinner, die sich natürlich mehr Zulauf erhofft hatte, aber weiss, wie schwierig es sein kann nach einem so langen Unterbruch. Sie und die Mitorganisatoren des Turnvereins lassen sich aber nicht entmutigen: «Wir werden den Ball im

nächsten Jahr wieder durchführen, aber vielleicht in anderer Form und eventuell auch nicht mehr am Montag. Die Leute müssen ja anderntags wieder arbeiten – da haben sich die Zeiten geändert», sagt Vreni Spinner. (-ter.)

Statt auf dem Tanzparkett: Schunkeln am Tisch.

am stammtisch

Experten, Patrioten und andere Spötter

bauernregel «Wenns donnert an Kunigund (3. März), bleibt das Wetter lange bunt.»

Gut und gerne sieben hochrangige Experten sassen kürzlich am Stammtisch. Als einziger fussballtechnisch nichts wissender Einfaltspinsel sah ich mich in der Lage, lediglich zuhören zu dürfen. Das Thema war brandaktuell, die Diskussion aufgeregt und für mich ziemlich erschreckend. Es war jedoch nicht das Resultat des ChampionsLeague-Spiels Basel gegen Bayern München, das hier bei Weisswein und Bier minutiös besprochen wurde und mich erbleichen liess. Vielmehr musste ich feststellen, dass da mitten im Säuliamt in einem an-

ständigen Wirtshaus ganz offen rassistische Ausdrücke geäussert wurden. Für die scharfsinnigen Fussballsachverständigen waren die Spielzüge der Ballkünstler eben nur zweitrangig. Grund für eine überbordende, ja fast fanatische Freude war einzig die Tatsache, dass die Deutschen zu den Verlierern zählten. Hätte der FC Basel gegen eine holländische Mannschaft mit fünf Toren verloren, wäre das bestimmt ganz in Ordnung gewesen. Nun aber war es Schweizern gelungen, den Deutschen einen Denkzettel zu verpassen. Keine einzige der schlimmen und verhöhnenden Titulierungen für unsere nördlichen Nachbarn könnte hier nur schon allein aus Jugendschutzgründen gedruckt werden. Ich war grenzenlos enttäuscht, denn bei einem Sieg der Bayern hätte mir die Ausgangslage etwas ganz anderes erlaubt. Zu gerne wäre ich doch wieder einmal so richtig über die doofen Basler hergezogen. (mamu)

Im ersten Dienstjahr hat der Arbeitgeber im Krankheitsfalle des Arbeitnehmers den Lohn für die Dauer von drei Wochen zu bezahlen, danach für eine angemessene längere Zeit, je nach Dauer des Arbeitsverhältnisses und den besonderen Umständen (Art. 324a Abs. 2 OR). Die Parteien können jedoch eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Regelung im Arbeitsvertrag vereinbaren, jedoch nur unter der Bedingung, dass diese für den Arbeitnehmer mindestens gleichwertig ist. Der Arbeitgeber kann also z.B. eine Krankentaggeldversicherung abschliessen, sofern die Bedingungen für den Arbeitnehmer gleichwertig sind wie die gesetzliche Regelung. Die Gleichwertigkeit beurteilt sich nach den Leistungen der Versicherung (Höhe des Taggeldes, Dauer der Taggeldberechtigung, Anzahl Karenztage, Umfang der Versicherungsdeckung). Massgebend ist auch, wie die Versicherungsprämien finanziert werden. Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung ist eine Versicherungslösung gleichwertig, wenn die Versicherung die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit während einer Dauer von 720 oder 730 Tagen innerhalb eines Zeitraumes von 900 Tagen deckt. Die Versicherungsleistung muss mindestens 80% des Lohnes betragen. Und der Arbeitgeber muss mindestens die Hälfte der Versicherungsprämien übernehmen. Die Gleichwertigkeit einer solchen Versicherungslösung ist auch dann gegeben, wenn sie mit 2-3 Karenztagen kombiniert ist, d.h. wenn der Arbeitnehmer während der ersten 2-3 Tage der Krankheit keinen Lohn erhält. Regelungen mit längeren Karenzfristen (z.B. 7, 30 oder gar 60 Karenztagen) werden nicht mehr als gleichwertig qualifiziert. Sofern dies in Ihrem Arbeitsvertrag so vereinbart wurde und die oben genannten Kriterien bezüglich der Krankentaggeldversicherung Ihres Arbeitgebers erfüllt sind, handelt es sich um eine gleichwertige Lösung. Entsprechen die Versicherungsbedingungen diesen Kriterien nicht, müsste Ihr Arbeitgeber allenfalls die Differenz zu den ausgerichteten Taggeldern bezahlen. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. E-Mail: info@kanzlei-imhof.ch oder schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten.

gedankensprünge Unter Tagedieben – das ist klar Ist ein Schaltjahr ganz speziell beliebt Weil es für sie im Februar Einen Tag mehr zu klauen gibt Martin Gut


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30 Jahre Peter Staub Für die schöne Zusammenarbeit und die grosse Freundschaft mit Dir in den letzten 30 Jahren bedanken wir uns von ganzem Herzen.

19.00 Uhr Apéro, Präsenzkontrolle 19.30 Uhr Versammlungsbeginn Kasinosaal, Affoltern a. A.

Pfister Noldi und Familie sowie deine Arbeitskameraden.

Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5.

Begrüssung, Appell, Wahl der Stimmenzähler Protokoll der Generalversammlung vom 25. März 2011 Jahresbericht 2011 des Präsidenten Abnahme Jahresrechnung 2011 Wahlen 5.1 Präsident 5.2 Vorstand 5.3 Revisoren 6. Jahresprogramm 2012 7. Budget 2013 Mitgliederbeitrag 2013 8. Anträge 9. Verschiedenes Anträge sind bis spätestens 20 Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen.

Zusatzprogramm Erlebnisse eines Abwartes . . . (www.veri.ch) Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme! Vorstand HEV Albis www.hev-albis.ch

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Umbau und neues Erscheinungs- bild: Aus dem Säuliamt-Center wurde das Reuss-Center. Nur kurz währt die Freude beim neu- en Mieter Otto’s: We...

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Umbau und neues Erscheinungs- bild: Aus dem Säuliamt-Center wurde das Reuss-Center. Nur kurz währt die Freude beim neu- en Mieter Otto’s: We...