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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 16 I 171. Jahrgang I Dienstag, 28. Februar 2017

Neue Gynäkologin

Braumeister

Dr. Karin Julia Stadlin unterstützt das Team in der Spitalpraxis von Dr. Daniel Ryser. > Seite 3

Eine Koryphäe in Sachen Kulturund Kultgetränk kommt aus dem Säuliamt. > Seite 5

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Glauben leben Droht ohne religiöse Werke eine geistig-seelisch verarmte Welt? > Seite 6

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«Charlys Tante» Das Ensemble der Seniorenbühne Zürich spielte im Kasinosaal Affoltern. > Seite 7

Migros: «Wir bauen in Obfelden» Ortsversorgungsladen oder Voi-Konzept – in einer Gesamtüberbauung auf dem Postareal? Die Migros Genossenschaft Zürich bekräftigt ihre Absicht, auf dem Postareal in Obfelden einen Ortsversorgungsladen von 800 m² Verkaufsfläche zu errichten – oder allenfalls einen Regelbau mit 500 m². Umstritten ist, ob sie das ausserhalb des Gestaltungsplanes tun kann. Eine Einigung der Landanstösser ist nicht in Sicht. ................................................... von werner schneiter Im Rahmen einer Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung stimmte die Gemeindeversammlung im Jahr 2012 einer Gestaltungsplanpflicht für das Gebiet des Postareals im Dorfteil Toussen zu. Dort prallen die Interessen von mehreren Eigentümern aufeinander – von Privaten, aber auch von Landi Obfelden und der Gemeinde. Gleichzeitig lehnte die Gemeindeversammlung mit 238 gegen 343 Stimmen eine Initiative ab, mit der auf dem fraglichen Areal eine Begrenzung von Ladenflächen auf 400 m² verlangt wurde. Seither ist viel diskutiert worden über eine Nutzung des Gebiets. Auf der Wunschliste der verschiedenen Player und der Bevölkerung stehen neben Wohnbauten auch Alterswohnungen, Spitex, Arztpraxis, Apotheke, Läden und ein Restaurant. Die Migros hat einen Teil des Areals erworben und die Absicht kundgetan, einen Ortsversorgungsladen mit 800 m² Verkaufsfläche zu errichten. Der Gemeinderat ordnete eine sogenannte Testplanung an und präsentierte die Erkenntnisse vor zwei Jahren im Rahmen einer Orientierungsversammlung. Diese bildet eine Grundlage für den öffentlichen Gestaltungsplan sowie auch für die vorgesehenen Nutzungen – mit dem notwendigen Spielraum. Klar ist, dass sich eine Bevölkerungsmehrheit eine Art

Das «Postareal» Obfelden mit dem seit Jahren existierenden Provisorium der Post (rechts). Das Restaurant Kreuzstrasse (hinten links) müsste beim Bau eines Ortsversorgungsladens der Migros weichen. (Bild Werner Schneiter) Zentrum wünscht. Ein solches fehlt in der Gemeinde, die sich über zweieinhalb Kilometer erstreckt. Kürzlich hat nun die Baudirektion des Kantons Zürich die Verfahrenseinleitung für den Quartierplan genehmigt und die Grenzen für das Gebiet festgesetzt – ein formaljuristischer Schritt, derweil auf Verhandlungsebene zwischen den Landbesitzern auch nach mehr als drei Jahren keine Einigung in Sicht ist; diese ist Voraussetzung für den Gestaltungsplan. Es ist nachvollziehbar, dass die Landi auf diesem Areal keinen Konkurrenten bauen lassen will – rund 200 Meter vom Obfelder Dorfmärt entfernt. Eine vertrackte Situation. Gleichwohl hegt Gemeindepräsident Thomas Ammann Hoffnungen auf eine einvernehmliche und mehrheitsfähige Lösung. «Wir sind weiterhin mit allen Beteiligten im Gespräch und haben das Ziel, den öffentlichen Gestaltungsplan auf die Traktandenliste der kommenden DezemberGemeindeversammlung zu setzen», hält er fest. Bei einem öffentlichen

Gestaltungsplan sind an der Gemeindeversammlung Anträge möglich, derweil bei einem privaten nur noch Ja oder Nein gesagt werden kann.

Bleibt das Restaurant Kreuzstrasse bestehen? Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft Zürich, ist skeptisch, dass sich die Interessen der beteiligten Parteien unter einen Hut bringen lassen. «Rechtliche Verfahren sind zeitlich nicht unbegrenzt. Wir analysieren die Situation und loten aus, was in rechtlicher Hinsicht möglich ist», hält er gegenüber dem «Anzeiger» fest. Zu diesem Punkt hielt die Behörde 2014 in einem Bulletin fest: «Nach Auffassung des Gemeinderates und entsprechender gerichtlicher Auslegung würde nach drei Jahren die Gestaltungsplanpflicht in der Bauordnung einem Baugesuch eines einzelnen Grundeigentümers nicht mehr entgegenstehen.» Der Gemeinderat sei jedoch bestrebt, dass die Dreijahres-

frist nicht verstreiche, ohne dass die Gemeindeversammlung über einen Gestaltungsplan mitbestimmen könne, bekräftigte die Behörde damals. Nach Auffassung der Migros ist diese Dreijahresfrist aber bereits verstrichen. Werden sich die beteiligten Parteien nicht einig und ist auf politischer Ebene keine Lösung in Sicht, werde die Migros – gestützt auf die aktuelle Bauordnung – bei der Gemeinde ein Baugesuch einreichen. Möglicherweise für einen sogenannten Regelbau. Das ist ein Laden gemäss dem gut eingeführten Voi-Konzept der Migros mit einer Ladenfläche von 500 m². «Bisher gibt es rund ein Dutzend Läden nach diesem Konzept», ergänzt Heinz Fankhauser, für den klar ist: «Die Migros wird in Obfelden bauen.» Bei dieser kleineren Bauvariante besteht die Chance, dass das im Besitz der Migros befindliche Restaurant Kreuzstrasse nicht abgebrochen wird. Kann die Migros den Ortsversorgungsladen mit 800 m² realisieren, ist das Traditionsrestaurant Geschichte.

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Jahrgängertreffen Ehemalige Schüler von Hausen kommen am Samstag, 8. Juli, zusammen. > Seite 7

Amphibien wandern wieder Bis Mitte April wird die Tambrigstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden wieder nachts gesperrt. Zirka 10 000 Amphibien wandern aus dem Gebiet Wolserholz in Richtung Lorze und müssen dabei die Strasse überqueren. Alle dort wandernden Arten sind bundesrechtlich geschützt, einige davon sind auf der roten Liste der gefährdeten Amphibien der Schweiz als stark gefährdet eingestuft. Die Sperrung betrifft das Teilstück ab Verzweigung Tambrigstrasse/Wolserstrasse bis zur Verzweigung Tambrigstrasse/Zufahrt ins Kieswerk (Gemeindegebiet Obfelden). Sie gilt je nach Witterungsverlauf für maximal zwei Monate, jeweils von 18.30 Uhr bis 5.30 Uhr. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Ämtler Fasnacht nähert sich dem Höhepunkt Nach dem «Füürball» Ende Januar in Obfelden und dem «Vollgashöckler»Wochenende in Hedingen steht in der hiesigen Fasnachtssaison der Höhepunkt bevor: Kommendes Wochenende können sich die Narren an den Maskenbällen in Affoltern oder Kappel (beide am Freitag) sowie in Maschwanden (Samstag) amüsieren. Zum Fasnachtsumzug durchs Oberamt treffen sich dann am Sonntag Gross und Klein. Gestartet wird um 13.10 Uhr in Kappel. Danach defiliert die lange Kolonne aus Wagen und Guggen durch Uerzlikon, Rossau und Mettmenstetten sowie über Rifferswil, Hausen und Ebertswil zurück nach Kappel. ................................................... > Berichte auf Seite 5 und 11 anzeigen

Rund 4,5 Tonnen Blei entfernt Obfelden hat den Kugelfang der Schiessanlage saniert Bis 2020 müssen alle Kugelfänge von Schiessanlagen mit möglichen Einwirkungen auf das Grund- oder Oberflächenwasser saniert werden, alle anderen nach Stilllegung der Anlage. In den meisten Bezirksgemeinden stehen diese kostspieligen Sanierungen noch an.

ne Woche konnten in Obfelden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. «Aus dem alten Kugelfang wurden geschätzte 4,5 Tonnen Blei entfernt. Die Erde wird jetzt gewaschen und die verunreinigten Teile werden sonderentsorgt. Deshalb geht die Kugelfangsanierung so ins Geld», erläutert der Obfelder Sicherheitsvorstand Franz Müller.

................................................... von salomon schneider

Naherholungsgebiet für alle

Zwei Jahre hat es in Obfelden gedauert, vom Andenken der Kugelfangsanierung bis zur Umsetzung. Vergange-

Obfelden rechnet mit Kosten von rund 400 000 Franken, die von der Gemeinde gestemmt werden müssen. Enttäuscht ist Franz Müller von der

Kostenbeteiligung des Bundes, über den Fonds zur Sanierung von Altlasten (Vasa Anm. der Red.): «2008 hat es geheissen, dass der Bund 40 Prozent der Sanierungskosten übernimmt, wenn bis Ende 2009 emissionsfreie Kugelfangkisten installiert werden – was die Gemeinde Obfelden getan hat. Jetzt hat der Bund nur 8000 Franken pro Scheibe übernommen, gesamthaft also 80 000 Franken.» Andererseits verstehe er natürlich, dass bei der riesigen Anzahl sanierungsbedürftiger Schiessanlagen in der Schweiz der Bund sich nicht unbeschränkt an den Kosten beteiligen könne. Obfelden hat damit eine zukunftsträchtige Schiess-

anlage, die weiterhin in Betrieb bleiben wird – auch wenn die Anzahl Scheiben auf acht reduziert worden ist. Um eine optimale Verträglichkeit der Schiesstätigkeit zu gewährleisten, hat Obfelden zudem die Schiesszeiten konzentriert. «In den Naherholungsgebieten setzen wir in Obfelden stark auf gegenseitige Rücksichtnahme. So hat es Platz für Reiter, Spaziergänger, Schützen und alle, die das Naherholungsgebiet rund um die Innerallmend nutzen wollen», erklärt Franz Müller. ................................................... > Bericht auf Seite 3

200 09 9 771661 391004


Gemeindeverwaltung am Montag, 6. März 2017, geschlossen Die Gemeindeverwaltung sowie der Werkhof bleiben am Montag, 6. März 2017, infolge Fasnachtsmontag geschlossen. Gerne sind wir ab Dienstag, 7. März 2017, wieder für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu der

Rainer Maria Rilke

Traurig nehmen wir Abschied von

30. März 1926 – 17. Februar 2017

Nur 37 Tage nach dem Tod Deines lieben Otti durftest Du völlig unerwartet aber friedlich einschlafen und Dein Wunsch, wieder bei ihm zu sein, ging in Erfüllung. Wenn ihr an mich denkt seid nicht traurig, sondern erzählt lieber von mir. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. Wir werden Dich sehr vermissen. In Liebe Otto und Silvia Schneider mit Stefan, Melanie und Andrea Simone und Pascal Geissberger mit Céline, Leonie und Julian Claudia und Lukas Singenberger

von Donnerstag, 30. März 2017, 20.15 Uhr, im Schachensaal (Turnhalle Schulhaus Schachen)

– Bauabrechnung Mühlerainstrasse. Abnahme – Bauabrechnung Kanalisation Mühlerainstrasse. Abnahme – Umwandlung Zweckverband Sozialdienst in IKA KESB. Vorberatung zuhanden Urnenabstimmung.

Tief traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mami, unserem Grosi, meiner Schwiegermutter und meiner Schwester

Lina Schneider

Gemeindeversammlung

A. Geschäfte

Die Urnenbeisetzung findet statt am Montag, 6. März 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bodenfeld mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten. Anstelle von Blumen gedenke man des Paraplegiker Zentrums Nottwil, Postkonto 60-147293-5, Vermerk: Lina Schneider. Traueradresse: Otto und Silvia Schneider, 2597 Brigham Rd., London, ON, N6P 1P2, Kanada

Hinweise Die Akten können während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten werden den Stimmberechtigten zwei Wochen vor der Versammlung zugestellt. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Hedingen, 28. Februar 2017

Margrit Allenbach-Ryter 2. Januar 1931 – 19. Februar 2017

Nach einem reich erfüllten Leben wurdest du nun von deiner längeren Krankheit erlöst und durftest friedlich und ruhig einschlafen. Für die schöne Zeit, die wir mit dir zusammen verbringen durften, sind wir unendlich dankbar und werden dich sehr vermissen. Wir danken auch all jenen von ganzem Herzen, die ihr in ihrem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ein spezieller Dank geht an das Team vom 2. Stock Pilatus des Pflegeheims Sonnenberg in Affoltern am Albis. In Liebe: Susanne und Peter Friedrich-Allenbach mit Tanja und Larissa Doris Johner-Ryter Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 8. März 2017, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man auch der Langzeitpflege Sonnenberg Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Margrit Allenbach. Traueradresse: Susanne Friedrich-Allenbach, Im Bruggen 29, 8906 Bonstetten

B. Diverses – Informationen zum Stand Revision Bau- und Zonenordnung – Informationen zum Privaten Gestaltungsplan Ernst Schweizer AG – Informationen aus Schule (neuer Berufsauftrag Lehrer, Schulevaluation) – Informationen zum Verkehr Arnistrasse

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Und immer sind irgendwo Spuren Deines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle; sie werden uns immer an Dich erinnern.

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N

HERZLICHEN DANK

unseren Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns beim Abschied von unserem lieben Mami

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Frieda Schneebeli-Huber

Hermann Strebel

begleitet haben.

erfahren durften.

Besonders danken wir: – dem ganzen Team von der Langzeitpflege Pilatus Affoltern, – dem Team von der Spitex Knonau, – Herrn Pfarrer Thomas Müller für den würdevollen Abschiedsgottesdienst, – Frau Johanna Feusi für den einfühlsamen Gesang, – Herrn Luigi Lore (Organist) für die Begleitung, – all denen, die Frieda auf ihrem Lebensweg Wertschätzung und Achtung entgegengebracht haben.

Unser spezieller Dank gilt: – dem Palliative Care, Spital Affoltern am Albis, für die liebevolle Pflege, – Herrn Pfarrer A. Saporiti für die einfühlsamen Worte an der Abschiedsfeier, – den lieben Nachbarn, speziell Frau Margit Suter, für die aufopfernde Betreuung, – für die vielen Karten, Briefe und Spenden.

Affoltern am Albis, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Gemeinderat Hedingen

Wir danken allen, die Hermann Strebel mit Liebe und Freundschaft in seinem Leben begegnet sind. Mettmenstetten, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Todesfälle Affoltern am Albis Am 13. Februar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Nelli Hägi geb. Fricker geb. 5. August. 1922, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Schulen und Kurse Übersetzübungen des Militärs, Reussbrücke Obfelden Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 15. Februar 2017 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden

Bestattungsamt Affoltern am Albis

vom 6. bis 10. März 2017

Bonstetten

Übersetzübungen durchführen wird. Es muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Schneider geb. Altmann, Lina geboren 30. März 1926, von Thun, wohnhaft am Rainli 2, Bonstetten. Sie verstarb in Affoltern am Albis am 17. Februar 2017. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Montag, 6. März 2017, um 13.30 Uhr. Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Montag, 6. März 2017, um 14.00 Uhr.

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Wir danken für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Hermann Bigler-Steinegger

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Obfelden, 28. Februar 2017

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erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Matthias Kühle und Franz-Xaver Herger sowie an den Gesangsverein Rifferswil für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier, an das Personal der Pflegi Muri, das in den letzten Lebensmonaten Hermann betreut und gepflegt hat, wie auch an alle, die Hermann in seinem Leben und während seiner Krankheit verbunden waren. Die Spenden an die Alzheimervereinigung und den Hof Obergrüt werden in seinem Sinne verwendet. Hermann behält seinen Platz zwischen uns und in unseren Herzen. Rifferswil, Februar 2017

Die Trauerfamilie

Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden Am 23. Februar 2017 ist in Obfelden ZH gestorben:

Aliaj Ramadan geb. 19. April 1994, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Chileweg 19. Die Friedhofvorsteherin

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Februar 2017

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Damit es uns nicht wie dem Römischen Reich ergeht Kugelfänge von Schiessanlagen sind durch Blei belastet und müssen saniert werden Dr. med. Karin Julia Stadlin. (Bild zvg.)

Neue Gynäkologin in der Spitalpraxis Mit Dr. Karin Stadlin ist es dem neuen Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Daniel Ryser, gelungen, eine versierte Gynäkologin und Geburtshelferin für das Spital Affoltern zu gewinnen. Karin Julia Stadlin hat während 20 Jahren eine eigene Praxis in Cham geführt. Nun unterstützt sie das Team in der Praxis von Dr. Daniel Ryser und wird immer donnerstags Sprechstunden anbieten. Mit über 3000 Geburten, entsprechend vielen gynäkologischen Operationen und 20 Jahren Praxistätigkeit verfügt Dr. Stadlin über eine grosse Erfahrung. Ihr Leistungsangebot umfasst das ganze Spektrum der Frauenheilkunde. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit ist Karin Stadlin als Vorstandsmitglied der Liberalen Frauen Zug und ehemalige Kantonsrätin der FDP auch politisch aktiv. Als Mitglied der Delegiertenversammlung der FMH ist sie zudem standespolitisch tätig. Dr. Daniel Ryser, Chefarzt der Frauenklinik: «Wir schätzen uns glücklich, mit Frau Dr. Stadlin eine versierte und engagierte Fachfrau für unsere gynäkologische Praxis gewonnen zu haben.» Sprechstunden vereinbaren unter 044 714 31 21. Praxisadresse: Sonnenbergstrasse 21, Affoltern.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Neue Forschungserkenntnisse legen nahe, dass das Römische Reich wahrscheinlich an Bleivergiftungen zugrunde ging. Um Bleiverseuchungen von Lebensmitteln und Wasser zu verhindern, werden momentan zahlreiche Kugelfänge von Schiessanlagen saniert. ................................................... von salomon schneider Neuste Erkenntnisse legen nahe, dass das Römische Reich nicht an seiner Dekadenz zugrunde gegangen ist sondern sich die gesamte Oberschicht durch Bleivergiftung zuerst unfruchtbar gemacht und dann umgebracht hat. Schon kleine Mengen Blei im Körper führen zu chronischer Verstopfung und Magen-Darmkrämpfen. Nimmt der Körper weiter Blei auf, führt die Vergiftung zu Unfruchtbarkeit, Abmagerung, Gelenkschmerzen und schliesslich zu Lähmungserscheinungen, Blindheit und Wahnsinn. Die Römer verwendeten Blei für Wasserleitungen, Kochtöpfe und Becher. Zudem wurde antibakterielles aber zugleich giftiges Bleioxid verwendet, um Wein haltbar zu machen.

Zwei Tonnen Blei jährlich Bei Menschen führt eine regelmässige Aufnahme von einem Milligramm Blei bereits zu einer chronischen Vergiftung. Das Verbot von Bleizusatz im Benzin im Jahr 1985 führte bereits zu einem starken Rückgang der Bleiaufnahme in der Schweizer Bevölkerung. Trotzdem rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass jeder Mensch im Durchschnitt 0,1 bis 0,5 Gramm Blei durch Nahrungsmittel aufnimmt. «Die grössten Bleikonzentrationen finden sich in der Schweiz in Kugelfängen von Schiessanlagen. Mit bis zu fünf Prozent Bleigehalt gehören Einschussstellen von Schiessanlagen wohl zu den am stärksten mit Schwermetal-

Rund 4,5 Tonnen Blei und andere Schwermetalle wurden bei der Sanierung aus dem Kugelfang in der Obfelder Innerallmend entfernt. (Bilder Salomon Schneider) len belasteten Flächen überhaupt», erklärt Wolfgang Bollack von der Zürcher Baudirektion. Auch im Säuliamt hat fast jede Gemeinde einen durch Blei verseuchten Kugelfang. Ältere Munitionstypen bestanden hauptsächlich aus Blei und auch das 1911 eingeführte Standardkaliber GP11 – das bis 1994 Standardkaliber für Distanzwaffen der Armee war und auch heute noch verwendet wird – enthält 8,6 Gramm Blei pro Projektil. Die Nachfolgepatrone PAT90 enthält noch 3,5 Gramm Blei pro Projektil. Auf Zürcher Schiessanlagen werden jährlich rund 6,5 Millionen Schüsse abgegeben, was je nach Projektilart 20 bis 50 Tonnen Blei entspricht. Für die Schiessanlagen im Knonauer Amt bedeutet dies, dass jährlich rund zwei Tonnen Blei in den Kugelfängen landen.

Blei in Nahrungsmitteln Blei baut sich sehr langsam ab. Bei Regenfällen reichert sich das versickernde Wasser in den Kugelfängen jedoch mit Blei an und geht ins Grundwasser. In der Nähe einer Quellfassung kann ein Kugelfang fatale Folgen haben. Auch Gras reichert sich in der Umgebung von Schiessständen mit

Blei an, wobei es sich im Fleisch und vor allem den Innereien der Tiere ablagert, wenn es als Futtermittel verwendet wird. Auch Gemüseanbau in der Nähe von Schiessanlagen ist problematisch, da sich gerade grossblättrige Gemüsesorten sehr stark mit Blei anreichern. Darum sind problematische Kugelfänge bereits seit über 15 Jahren mit einem Nutzungsverbot belegt und eingezäunt. Gerade das durchsickernde Wasser birgt im Bereich der Kugelfänge Gefahren. Kugelfänge, bei denen Einwirkungen auf das Grund- oder Oberflächenwasser zu befürchten sind, müssen deshalb bis 2020 saniert werden. Neben den eigentlichen Kugelfängen ist auch der umliegende Boden belastet. Da der Grossteil der Schiessanlagen jedoch noch in Betrieb ist, macht eine Totalsanierung der leicht belasteten Gebiete wenig Sinn. Bei der Schliessung von Schiessanlagen müssen sich die Gemeinden jedoch auf hohe Gesamtsanierungskosten einstellen. Während die Gemeinden für die Sanierung von Kugelfängen ohne Einwirkungen auf das Grund- oder Oberflächenwasser noch Zeit haben, dürfen ab 2020 keine neuen Projektile

mehr in die Erdwälle eindringen. Bewerkstelligt wird dies durch mit Granulat gefüllte Metallkästen, in denen die Projektile aufgefangen werden. Wolfgang Bollack erklärt: «Im Bezirk Affoltern wurden bereits heute alle Schiessanlagen auf dieses System umgestellt.»

Diese Kugelfangkästen und Holzblöcke fangen seit Jahren den Grossteil der Projektile auf.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Der Dorfladen soll erhalten bleiben Aus der Maschwander Ratsstube

Erstmals bietet die Post allen Stimmbürgern in einem öffentlichen DemoSystem die Möglichkeit, E-Voting zu Hause in einer fiktiven Abstimmung kennenzulernen. Das Demo-System führt den Nutzer in wenigen Schritten bis zum Abschluss der fiktiven Stimmabgabe. Das darunterliegende System entspricht der echten E-Voting-Lösung, mit welcher über 5000 Auslandschweizer, die im Kanton Freiburg registriert sind, seit 27. November 2016 ihre Stimmen abgeben können. (pd.)

Die Umsatzzahlen im Volgladen Maschwanden waren 2016 rückläufig. Das von der Landi Albis gesetzte Umsatzziel konnte nicht erreicht werden. Leider waren die Umsatzzahlen im Januar 2017 auch rückläufig. Die Bevölkerung wird ersucht, vermehrt im Volgladen einzukaufen, damit dieser in Maschwanden erhalten bleibt.

Revision Die Revision des Geldverkehrs 2016 und des Sachbereichs Pflegefinanzierung 2016 wurde am 12. Dezember 2016 durch Lucio Revisionen GmbH vorgenommen. Gemäss Beurteilung Lucio Revisionen entsprechen der Geldverkehr sowie der Sachbereich Pflegefinanzierung den Vorschriften der massgebenden Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Es wurden keine Hinweise oder Empfehlungen abgegeben.

Sperrung Tambrigstrasse in Richtung Obfelden zum Schutz der Amphibien Zirka 10 000 Amphibien wandern aus dem Gebiet Wolserholz in Richtung Lorze und müssen die Tambrigstrasse überqueren. Alle dort wandernden

E-Voting zu Hause testen

Weitere Infos unter www.evoting.ch.

wir gratulieren Zum 93. Geburtstag Die Maschwander sollen mehr in ihrem Volgladen einkaufen. (Bild Thomas Stöckli) Arten sind bundesrechtlich geschützt, einige davon sind auf der roten Liste der gefährdeten Amphibien der Schweiz als stark gefährdet eingestuft. Aus diesem Grund wird, je nach Witterungsverlauf maximal für zwei Monate, ab 23. Februar bis Mitte April 2017, jeweils von 18.30 Uhr bis 5.30 Uhr, das Teilstück ab Verzweigung Tambrigstrasse/Wolserstrasse bis zur Verzweigung Tambrigstrasse/Zufahrt

ins Kieswerk (Gemeindegebiet Obfelden) gesperrt. Die Signalisation übernimmt das kantonale Tiefbauamt im Auftrag des Amtes für Landschaft und Natur. Das Wenden der Tafeln übernimmt eine private Sicherheitsfirma ebenfalls im Auftrag des Amtes für Landschaft und Natur. Die Umfahrung führt über Uttenberg, Mettmenstetten, Dachlissen nach Obfelden. (grk.)

Morgen, am «29. Februar» feiert Trudy Wyss-Lier in Hausen ihren 93. Geburtstag. Wir gratulieren der rüstigen Jubilarin und wünschen ihr weiterhin gute Gesundheit und Lebensfreude.

Zum 90. Geburtstag Am Donnerstag, 2. März, darf in Affoltern Gustav Josef Meier seinen 90. Geburtstag feiern. Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.


Stellenanzeiger Wir sind eine dynamische Firma Nähe Zug, die mehrheitlich im Rück- und Tiefbau zwischen Zug und Zürich tätig ist. Zur Ergänzung unseres Führungsteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung, einen innovativen und unternehmerisch denkenden

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Generalversammlung Dienstag, 14. März 2017, 19.00 Uhr, Rest. Kreuzstrasse, Obfelden Für Mitglieder ist die Teilnahme obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sind herzlich eingeladen. Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Februar 2017

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Vorgeschmack auf die Uerzliker Fasnacht vom kommenden Wochenende Baarer Fasnachtsumzug bei bestem Wetter mit 51 Sujets zum 70-Jahre-Jubiläum Der Baarer Fasnachtsumzug am letzten Sonntag war die perfekte Einstimmung auf die Oberämtler Fasnacht vom kommenden Wochenende. Die Säuliämtler Fasnachtsfans hoffen ebenfalls auf schönes und warmes Wetter. ................................................... von martin platter Schlicht faszinierend, mit welcher Fantasie, Detailtreue und Raffinesse sich die Fasnachtswagenmotive am Baarer Umzug von letztem Sonntag präsentierten. Durch dichtes Zuschauerspalier flanierten die 51 Wagenbaugruppen, Fasnachtscliquen und Guggenmusiken um die Baarer Innenstadt und bildeten den würdigen Rahmen für das 70-Jahre-Jubiläum der Fasnachtsgesellschaft Baar. Traditionell mit dabei auch einige Säuliämtler Fasnachtsteams und eine Delegation der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon, die den Baarern ihre Aufwartung machten. Am kommenden Wochenende sind dann im Bezirkshauptort (Säuliguggernacht in Affoltern am Freitag), in Maschwanden (Maskenball am Samstag) und in Kappel (Maskenball am Freitag, Fasnachtsumzug am Sonntag) die Narren los.

Die Baarer Wagenbaugruppe Rumpelstilz war bei ihrer «Zwischenlandung auf der Erde» nicht wiederzuerkennen. (Bild Martin Platter)

Die Uerzliker Fasnacht 2017 3. März, ab 15 Uhr, Kinderfasnachtsball im Gemeindesaal Kappel bei freiem Eintritt. 3. März, ab 20 Uhr, Maskenball im Gemeindesaal Kappel, Motto Weltreise, mit der Party-Band Gletscher Fezzzer und Guggen. Eintritt ab 18 Jahren. Vollmasken und FGU-Goldplakettenträger haben freien Zugang. Gratis Shuttle-Service in die Region (Freitag und Sonntag).

4. März, Beizenfasnacht im Uerzliker Lindenhof sowie im Alphütte-Beizli in der alten Sennerei in Rossau mit diversen Guggen und Fonduespezialitäten, die auch während des Fasnachtsumzuges am Sonntag serviert werden. 5. März, Fasnachtsumzug mit anschliessender Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. 13.10 Uhr Start in Kappel, 13.30 Uhr Uerzlikon, 13.50 Uhr

Rossau, 14.20 Uhr Mettmenstetten, 15.05 Uhr Rifferswil, 15.40 Uhr Hausen, 16 Uhr Ebertswil. Ab 14 Uhr Uslumpete mit PartyBand Gletscher Fezzzer. Dazu die Wagenprämierung, zahlreiche Guggen, Bar in der Galerie und Kaffeestube mit Ländlermusik vor dem Saal. (map.) Weitere Infos auf facebook und unter fgu.ch.

Der traditionelle Fasnachtsumzug durchs Oberamt

Motto «Weltreise» im Gemeindesaal Kappel

Alleinstellungsmerkmal der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) ist der traditionelle Fasnachtsumzug durchs Oberamt, der aufgrund seiner Länge als längster in Europa gilt. Gestartet wird um 13.10 Uhr in Kappel. Danach wälzt sich der Tross durch Uerzlikon, Rossau, Mettmenstetten, Rifferswil, Hausen und Ebertswil, ehe der Konvoi wieder in Kappel seine Runde abschliesst. Legendär ist die traditionelle Uslumpete mit Wagenprämierung, die anschliessend im Kappeler Gemeindesaal gefeiert wird.

Die FGU-Mitglieder dekorieren den Gemeindesaal jeweils sehr aufwändig und feiern bereits am Freitag vor dem Umzug ihren Maskenball, der in diesem Jahr unter dem Motto «Weltreise» steigt; mit Asia-Bar in der Galerie, Shot-Bar sowie Ländler-Stube bietet sich für alle Musikgeschmäcker und Altersgruppen etwas. Sogar für Kinder. Die eröffnen die Uerzliker Fasnacht mit dem Kindermaskenball am Freitagnachmittag im Gemeindesaal. Schliesslich braucht die Fasnacht auch in Kappel begeisterten Nachwuchs!

Mit heiligem Bierernst: Hopfen und Malz – Gott erhalts Eine Koryphäe in Sachen Kultur- und Kultgetränk kommt aus dem Säuliamt Die Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers, organisiert vom Schweizer Brauerei Verband, gewann Patrick Thomi aus Ottenbach. Der Lebensmitteltechnologe arbeitet als Braumeister in der Doppelleu Brauwerkstatt AG in Winterthur. ................................................... von martin mullis

Er weiss alles übers Bier: Schweizer Meister der Bier-Sommeliers, Patrick Thomi. (Bild Martin Mullis)

Das Säuliamt übt scheinbar eine ganz spezielle Anziehung für Getränkespezialisten aus. Diplombraumeister und Schweizer Meister der Bier-Sommeliers, Patrick Thomi, ist in Ottenbach aufgewachsen und immer noch fest im Dorf verwurzelt. Auch Paul Liversedge, einer der zwei Masters of Wine in der Schweiz, lebt im Knonauer Amt. Bier-Sommeliers findet man zwar etwas häufiger, dennoch ist der Titel Schweizer Meister in dieser Disziplin, eine ausserordentliche Auszeichnung und Patrick Thomi gilt damit sozusagen als Master of Beer. Am 18. Februar 2017 fand in Zürich die 2.

Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers statt. Auf hohem Niveau kämpften 33 Bier-Sommeliers um den Titel und zugleich um einen Platz in der «Nationalmannschaft», welche die Schweiz im September an den Weltmeisterschaften in München vertreten wird. Patrick Thomi, 1. Braumeister in der Doppelleu Brauwerkstatt AG in Winterthur, setzte seine Kenntnisse rund ums Bier meisterhaft ein und überzeugte die Expertenjury im spannenden Finalkampf. Der junge Lebensmitteltechnologe mit Fachrichtung Bier hat sich mit Leib und Seele der Braukunst verschrieben.

Die Herstellung von Bier ist eine ernsthafte Wissenschaft Als erster Braumeister in der Bier-Manufaktur Doppelleu (produziert die Marke «Chopfab») kann er seine Begeisterung rund um den Gerstensaft einsetzen und seine Kenntnisse laufend erweitern. Die Bierherstellung, so hält er fest, sei eine ernsthafte Wissenschaft und verlange neben einer guten Ausbildung auch eine gewisse Leiden-

schaft. In der Schweiz stellen rund 760 Brauereien eine riesige Palette an verschiedenen Bieren her. Allein die diversen Bierstile, vom Amber, Weizen, Mais, bis hin zum Vollmondbier verlangen nicht nur Fantasie, sondern auch eine ausgeklügelte Braukunst. Genau wie beim Wein wird Bier beim Verkosten gerne mit unterschiedlichen Geschmacksnoten beurteilt. Bierkenner riechen je nach Biersorte eine Vielfalt an Aromen. Da werden Düfte von Vanille, Zitrusfrüchten, Kaffee und gar Schokolade ausgemacht. Bierkenner unterscheiden das Kultgetränk mit weiteren Kriterien wie vollmundig, lieblich, mild, bitter oder herb. Das Kräftemessen um den Titel des Schweizer Meisters Bier-Sommeliers (französisch für: Mundschenk) verlangte neben einem überaus guten Geschmacksempfinden auch sehr viel Wissen um die Braukunst. Dass Bier als Inbegriff für Genuss und Geselligkeit gilt und als uraltes Getränk auch ein Stück Kulturgeschichte darstellt, ist aber dem jungen Braumeister Thomi genau so wichtig wie der ehrenvolle Titel des Schweizer Meisters.


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Vermischtes

Mehr Gewicht für Kinderrechte

Eine Hommage an die Kirchgänger

Die von der Stiftung Kinderschutz Schweiz erarbeiteten Beiträge zu den Kinderrechten in den Pro Juventute Elternbriefen schaffen anhand von Beispielen und Erklärungen Bezüge zum Alltag der Kinder und Familien. Am 24. Februar 1997 hat die Schweiz die UNO-Kinderrechtskonvention (UNO-KRK) unterzeichnet. Sie ist ein rechtlich bindendes Menschenrechtsinstrument und definiert Kinder als eigenständige Rechtsträger. Darin enthalten sind allgemeine Menschenrechte, wie etwa das Recht auf Bildung und Gesundheit, aber auch spezifische Rechte zum besonderen Schutz, Förderung und Fürsorge von Kindern. Für Eltern stellen sich viele Fragen: Welche Bedeutung haben die Kinderrechte im Alltag ihrer Kinder? Wie können Eltern dazu beitragen, dass Kinder ihre Rechte wahrnehmen können? Welches sind die Rechte und Pflichten der Eltern und anderer Bezugspersonen? Die Pro Juventute Elternbriefe, die Eltern durch die ersten sechs Lebensjahre ihres Kindes begleiten, räumen dem Thema Kinderrechte und deren Bedeutung im Erziehungsalltag noch mehr Gewicht ein.

Kinder haben Rechte – was heisst das im Familienalltag? Anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums der Unterzeichnung der UNO-KRK durch die Schweiz hat die Stiftung Kinderschutz Schweiz sechs Beiträge zu den Kinderrechten für die Pro Juventute Elternbriefe erarbeitet. Anhand von Beispielen und Erklärungen zeigen sie in verständlicher Sprache die Bezüge der Kinderrechte zum Familienalltag auf. Beispiel Recht auf Mitwirkung: «Weil sie unbedingt etwas Süsses möchte, quengelt die dreijährige Louise an der Kasse. Als die Mutter ihr sagt, dass sie keine Süssigkeiten kauft, wirft sich Louise auf den Boden, schreit und strampelt nach allen Seiten. Hat die Mutter Louises Recht auf Mitwirkung missachtet? Das Recht auf Mitwirkung bedeutet nicht, dass Eltern jeden Wunsch ihres Kindes erfüllen sollen. Vielmehr heisst es, die Meinung eines Kindes angemessen, entsprechend seines Alters und seiner Reife zu berücksichtigen.» Folgende weitere Themen und Fragen werden in den Pro Juventute Elternbriefen behandelt: Das Kindeswohl (Ausgabe 3) – Was bedeutet dieser schwer zu fassende Begriff, der im Alltag als wichtige Leitlinie dienen kann? Das Kind in der Familie (Ausgabe 7) – Welche Bedeutung kommt der Familie zu und welches sind die Rechte und Pflichten der Eltern? Das Recht auf Leben und bestmögliche Entwicklung (Ausgabe 12) – Wie ist dieses Recht einzuordnen und wie können Eltern und Bezugspersonen die Entwicklung der Kinder unterstützen? Schutz vor Gewalt (Ausgabe 17) – Welche verschiedenen Formen von Gewalt gegen Kinder existieren, was sind die Folgen von Gewalt und welche Schutzfaktoren wirken? Mitreden, mitmachen, mitbestimmen (Ausgabe 20) – Was bedeutet Mitwirkung von Kindern? Und wie sieht das im Alltag mit Säuglingen und Kleinkindern aus? Rechte für alle (Ausgabe 28) – Welche verschiedenen Formen der Diskriminierung können Kinder betreffen und was gilt es für Eltern zu beachten? Die Pro Juventute Elternbriefe sind seit 45 Jahren eine wichtige Stütze für jährlich über 60 000 Ersteltern in der Schweiz. Sie lassen sich bei Pro Juventute preiswert abonnieren oder einzeln bestellen und enthalten praxisorientierte Informationen zu Pflege, Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Bildung und Kinderrechten und begleiten Mütter und Väter im Zusammenleben mit ihrem Kind. Es gibt sie auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Pro Juventute

Dienstag, 28. Februar 2017

Kirchliche Infrastrukturen könnten niemals durch den Staat voll ersetzt werden

S

tellen Sie sich vor, (ja, vielleicht frönen auch Sie gelegentlich oder gar regelmässig dem Tourismus, landesweit, europaweit oder weltweit), stellen Sie sich ganz konkret vor, wie unsere Dörfer und Städte, Siedlungen im allgemeinen, aussähen, wenn plötzlich weltweit alle Kapellen, Kirchen, Klöster, Tempel und Moscheen nicht mehr existierten, ja, wenn Denkmäler, auch Grabdenkmäler wie etwa die ägyptischen Pyramiden, oder Skulpturen und Bilder religiösen Inhalts oder Ursprungs unauffindbar verschwunden wären, wenn auch Musikwerke wie etwa jene von J. S. Bach oder auch die beliebten Gospellieder nie aufgeführt würden, oder auch sämtliche Bücher religiösen Inhalts spurlos verschwunden wären, wenn auch Filme, Theater, Musicals und Opern, Bräuche und Tänze, resp. Kunstwerke jeglicher Art, weil religiösen Inhalts oder Ursprungs, nicht mehr vergegenwärtigt oder aufgeführt würden. Selbst religiös nicht interessierte moderne Menschen wären sehr ernüchtert. Selbst die vielen Wunder der Natur auf unserer Erde könnten ihren Kunstsinn und ihre Kunstfreude bei den «verlorenen» abertausenden religiösen Werken nicht einfach ersetzen. Wir würden in einer geistig-seelisch verarmten Welt leben.

Können wir es uns leisten, «gottlos» zu leben? Nun, erlauben Sie mir bitte eine Art Rückkoppelung wie folgt: Wären also alle unsere Vorfahren so gleichgültig und so religiös inaktiv gewesen wie wir es heute durchschnittlich sind, so wäre der oben geschilderte Zustand Realität. Wir konsumieren also heute gleichsam mit einer frevelhaften Selbstverständlichkeit auch geistigseelisch-religöse Ressourcen von den Mitmenschen, die vor uns gelebt haben. Wenn wir aber glauben, mit diesem Konsum unserem vielleicht noch keimhaft vorhandenen religiösen Bedürfnis gerecht zu werden, oder wenn wir glauben, keine Mitverantwortung für die heutige diesbezügliche Verarmung bei jungen und älteren Menschen zu haben, so täuschen wir uns bestimmt.

Können wir es uns leisten, «gottlos» zu leben? Der ehemalige reformierte Pfarrer Theo Kimmich von Aeugst sagte vor über dreissig Jahren: «Der Mensch ist unheilbar religiös!» Für mich stellt sich umso mehr die Frage, warum heutzutage unser Bekennermut zur eigenen Religiosität so schwindet und warum unsere Bequemlichkeit den vielleicht geheimen Willen, religiöse Überzeugungen auch in Gemeinschaft zu leben, schon im Keime erstickt. Alles Wichtige in unserem Leben braucht doch regelmässig Übung und Weiterbildung, damit es von uns selbst als natürlich und echt empfunden wird. Dass wir Menschen geneigt sind, alle unsere Bedürfnisse oder Rechte zu instrumentalisieren, zu missbrauchen, auch jenes der Religionsfreiheit, darf doch kein Alibi sein, sich a-religiös zu verhalten.

um jungen Leuten das Mitmachen glaubwürdig darzustellen. Allerdings, die Gottesdienstgestaltung muss echt und glaubwürdig und für alle Altersstufen einladend wirken, zugegeben, eine gewaltige Herausforderung für die Verantwortlichen! Jung oder alt, als Frau oder als Mann, als Kind oder als Erwachsener, von einfacherem oder empfindlicherem Gemüt, als mehr oder weniger geschulter Mensch, usw., will ich hier ernst genommen werden. So präsentiert sich immerhin meist die Sprache der Bibel beispielsweise. Als Neuling oder Rückkehrer im Gottesdienst darf ich nicht den Eindruck erhalten, in einen Insider-Club hineingekommen zu sein. Kinder und Jugendliche reagieren meines Erachtens auf das unechte sich Gebärden von Gottesdienst-Verantwortlichen mit erstaunlicher Sicherheit.

Aus freiem Willen in die Kirche

Glauben ist mehr Willens- als Gefühlssache

Wir, die Erwachsenen, Eltern, Grosseltern, Seelsorger, Lehrer, Politikerinnen, Politiker und Vorgesetzte jeglicher Art, tragen immer auch Verantwortung, dass unsere Kinder und Jugendlichen sich zu ganzen Menschen entfalten, sodass in Ethik, Religion und Alltagsphilosophie keine gefährliche Bildungslücke entstehen kann. Hier möchte ich aber in keiner Weise meine Mitmenschen beurteilen oder werten aufgrund ihres religiösen Offenbarens oder Schweigens. Ich frage mich ernsthaft: Warum geben wir unseren Kindern heute für ihren Alltag in der Regel kaum Perspektiven in religöser Hinsicht? Früher glaubte man noch, Kinder zum Gottesdienstbesuch zwingen zu dürfen, zu müssen, man/frau hat es ja auch mehr oder weniger vorgelebt, heute haben wir den Vorteil, dass wir die Kinder ohne grossen gesellschaftlichen Zwang dazu animieren können. Der französische Dichter Paul Claudel sagte: «Glaubet denen nicht, die da sagen, Jugend sei zum Vergnügen da. Jugend ist nicht für das Vergnügen da, sondern für das Grosse.» Heute kann ich zur Kirche gehen, weil ich will, und gehe ich nicht hin, so habe ich kein schlechtes Gewissen; das ist ein entscheidender Fortschritt,

Die Gefahr, mit viel Umtrieb und Geschäftigkeit und Gefühlsduselei unterhalten oder gar manipuliert zu werden, besteht leider. Glauben ist nicht bloss eine Gefühlssache, denke ich, ist viel mehr Willenssache aufgrund unserer Lebenserfahrung. Schon der Begriff Gottesdienst an sich schliesst jede Art von Personenkult oder Ähnliches gänzlich aus, oder nicht? Was motiviert mich, die um sich greifende Lauheit in Sache «Religiöse Betätigung in einer Gemeinschaft» zu thematisieren? Es gibt da bei mir drei Schlüsselerlebnisse persönlicher und gesellschaftlicher Art: 1. Eine Besichtigung der Klosterkirche St. Urban LU mit dem Cäcilienverein Affoltern vor nicht langer Zeit, genauer: die Führung dort durch einen mutigen, weitsichtigen und kunsthistorisch sehr kompetenten Menschen. Er konnte grossartige Architektur als ein Glaubenszeugnis ersten Ranges deuten und sprach wiederholt von der Kunst der Perspektive im Kirchenbau u n d in unserem Leben. 2. Eine eindrückliche Abdankungsfeier mit Eucharistiefeier und Predigt für meinen im Jahre 2014 tödlich verunglückten Bruder in der lnnerschweiz, mit Beteiligung des ganzen Dorfes! Ich fragte mich spontan, wie

geht es weiter, wenn hierzulande bald einmal Beisetzungen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden und unsere entleerten Kirchen vielleicht nur noch als Konzertsäle oder Kunsthallen dienen. Ich fragte mich auch, warum wir uns nicht schämen, eine göttliche Macht oder Gottheit lediglich noch bei wenigen Anlässen eines Menschenlebens, als sogenanntes Christliches Moment, anzuerkennen, und dies erst noch «kostengünstig»? Ist das nicht auch eine Art der Instrumentalisierung? 3. Mein drittes persönliches Erlebnis, das meines Erachtens allzu eindeutig für eine täglich bewusste religiöse Lebensweise und auch Erziehung spricht, ist für mich ein Beitrag in der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitung, vom August im Jahr 2015. Er stammt von einem Assistenten der Militärakademie Zürich mit der Überschrift: Wird der Islamische Staat überleben? Im letzten Abschnitt «Ende des IS nicht in Sicht» schreibt er: «Der Krieg gegen den IS ist vor allem auch ein Krieg der Ideen, doch gerade auf diesem Schlachtfeld fehlt es dem Anti-IS-Bündnis an einer Vision, die den Menschen Prosperität, bürgerliche Freiheiten sowie nationale und konfessioneIIe Selbstbestimmung (…) verspricht.»

Seelisch-geistiges Vakuum Nun, man mag verschiedene Interpretationen, Lösungen oder Visionen aufs Tapet bringen. Meines Erachtens haben insbesondere auch die meisten jungen Menschen von heute in unserer sich oberflächlich gebenden Gesellschaft das Bedürfnis nach einem tiefer gelebten Dasein. Da aber wir, die älteren Generationen, oft von Mut, Fantasie, Effort und Zuversicht verlassen, weder mit gutem Beispiel noch mit der ihnen offen mitgeteilten Erwartung, das religiöse Leben in Gemeinschaft zu pflegen, mitzuverantworten, begegnen, entsteht bei vielen Menschen, jungen und alten, allzu leicht eine Art Resignation oder gar ein gefährliches seelisch-geistiges Vakuum, das auszufüllen sich lohnen würde. Xaver Mettler, Affoltern a .A.

Lotto und Tanz – eine gelungene Kombination Everdance-Gruppe am Obfelder Seniorennachmittag Zuckerpuppen sind sie zwar nicht mehr ganz, die Frauen der Everdance-Tanzgruppe Obfelden, doch es machte ihnen sichtlich Spass ihre Hüften zu den Klängen von Bill Ramseys Hit zu schwingen. Mit etwas Herzklopfen, aber viel Schwung und Lust betraten die Damen der Everdance-Gruppe die Bühne und erfreuten die Lottospieler am Obfelder Seniorennachmittag. Trotz schönem Wetter war der Singsaal gut besucht, denn viele schöne Preise warteten auf die Gewinner. Bereits zum dritten Mal waren die Tänzerinnen zu Gast an diesem Februar-Anlass. Zwischen den Lottospielen durfte die Everdance-Gruppe je vier Tänze präsentieren und zeigen, wie viel Elan in ihnen steckt. Die guten altbekannten Songs, wie «Schmidtchen Schleicher» und die Begeisterung der Tänzerinnen waren ansteckend. So war manches Knie unter dem Tisch in Bewegung und mancher Fuss wippte mit. Songtexte liessen nicht nur die roten Lippen mitsingen und Boney M. hätten sich sicher auch

Die Tänzerinnen in Aktion - Tanzfreude ist ansteckend. (Bild zvg.) gefreut über den Cha-Cha-Cha. Neben gemütlichen Walzerklängen zu Peter Rebers «Ich wünsche Dir» und SalsaRhythmen ging es rockig dem Schluss entgegen. «Ich läbe hüt, ich läbe jetzt» (VolXRoX) Dieser Song beschreibt sehr gut die lebensbejahende Dynamik, die in den Everdance-Stunden steckt. Solange die Füsse tragen, sollen sie auch zum Tanzen gebraucht werden.

Obwohl die Tanzgruppe in der Adventszeit bereits in Hedingen aufgetreten ist, geht es beim Everdance in erster Linie ums Tanzen für sich selber. Die Tanzstunden sind so etwas wie Medizin: Sie erhellen das Gemüt, erfreuen die Seele, wecken Erinnerungen, fördern die Koordination und stärken den Kreislauf. In Obfelden kann man in vier verschiedenen

Gruppen Tanzschritte der Standardund Latintänze erlernen, Spass haben und neue Leute kennenlernen. Getanzt wird zwar ohne Partner, aber nicht alleine. Am besten probiert man eine Schnupperlektion aus und lässt sich anstecken. Weitere Infos unter www.everdance-obfelden.ch oder direkt bei Helen Spörri 044 761 89 80


Bezirk Affoltern ratgeber

Dienstag, 28. Februar 2017

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Charlys Tante wurde in Affoltern begrüsst Das Ensemble der Seniorenbühne Zürich spielte im Kasinosaal Gabriela Hofer, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon www.supad.ch.

Wenn die Spielsachen Ferien machen Im Bezirk Affoltern führen dieses Jahr zwölf Kindergärten das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten durch (fünf weitere sind es im Bezirk Dietikon). Die Kindergärtnerinnen haben sich entschieden, den Kindern eine Zeit ohne vorgefertigte Spielsachen zu ermöglichen und ihnen einen Freiraum zu geben, den sie eigeninitiativ und kreativ ausfüllen können. Gemeinsam mit den Kindern werden alle Spielsachen in Schachteln gepackt und für sechs bis acht Wochen «in die Ferien» geschickt. Was bleibt sind Tische, Stühle, Tücher, Kisten, Schachteln, Seile, Wäscheklammern und die grosse Fantasie der Kinder. Wenn diese nach den Schulferien in den Kindergarten kommen gibt es kein gemeinsames Lied und kein Rahmenprogramm für den Tag. Die nächsten Wochen bestimmen die Kinder, was gespielt wird, wer den Ton angibt und wann man Znüni isst. Sie sind ständig in Bewegung, bauen Rutschbahnen, Schaukeln oder Lianen, hüpfen von Tisch zu Tisch, machen Kopfstand und Purzelbaum und üben sich in Rollenspielen.

Lebenskompetenzen stärken Die Rolle der Lehrperson ist nicht mehr wie bis anhin anleitend und anregend, sondern passiv. «Es ist nicht einfach, sich zurückzuhalten und nur zu beobachten», meint eine Kindergärtnerin. «Ich muss vieles aushalten. Oft wird es ganz schön laut.» Eingegriffen wird nur, wenn die Sicherheit gefährdet ist oder ein Konflikt nicht selber gelöst werden kann. «Ich staune, wie gut die Kinder Spannungen unter sich lösen können, wenn man sie untereinander verhandeln lässt», so die Kindergärtnerin. Tatsächlich können die Kinder ihre sozialen und kognitiven Kompetenzen massgeblich erweitern. Sie lernen zum Beispiel, mit Langeweile umzugehen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und selber nach Lösungen zu suchen. Es gelingt ihnen besser, sich verständlich zu machen und andere zu verstehen, Beziehungen aufzubauen und gemeinsam Lösungen zu finden. Zudem wird bei vielen Kindern das Selbstbewusstsein gestärkt. All diese Fähigkeiten «sogenannte Lebenskompetenzen» brauchen die Kinder unter anderem, um in der Schule und später in der Erwachsenenwelt bestehen zu können. «Unsere Tochter ist viel kommunikativer geworden. Sie hat eine neue Freundin gefunden», sagt ein Vater. «Dafür will sie jetzt zu Hause alles ausdiskutieren und mitreden, das ist ganz schön anstrengend!», so die Mutter lachend.

Ein Präventionsprojekt Der Spielzeugfreie Kindergarten wurde 1992 erstmals in Deutschland durchgeführt und mehrmals evaluiert. Im Projekt werden die grundlegenden Lebenskompetenzen gefördert, was sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit der Kinder auswirkt. Dies kann sie vor einem späteren Suchtverhalten schützen. Die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon begleitet die Kindergärten bei der Umsetzung des Spielzeugfreien Kindergartens.

250 Seniorinnen und Senioren setzten sich am vergangenen Donnerstagnachmittag in den Affoltemer Kasinosaal. Das Ensemble der Seniorenbühne Zürich führte das Stück «Charlys Tante» auf. ................................................... von andrea bolliger Zum Theaternachmittag hatte die Arbeitsgruppe für Seniorendienste Affoltern eingeladen. Deren Präsident, Ernst Bründler, konnte trotz des schönen und warmen Wetters 250 Seniorinnen und Senioren im Kasinosaal begrüssen. Jürg Kauer, der die Seniorenbühne Zürich präsidiert, machte Werbung in eigener Sache und ermunterte die Anwesenden den Talon auf dem Flyer auszufüllen. «Wenn Sie Aktivmitglied ankreuzen, müssen Sie sich aber nicht wundern, wenn Sie im Herbst auf der Bühne stehen», fügte er an. Das Publikum quittierte es mit einem ersten Schmunzeln. Dann öffnete sich der Vorhang und gab den Blick auf das prächtige Bühnenbild frei. Das Stück spielt im Tessin. Charly, Sonja und Göpf, sind von Tante Rösli eingeladen worden, in ihrem Haus im Tessin einige Tage Ferien zu machen, während sie auf einer Kreuzfahrt weilt. Als die drei in der Villa eintreffen, weiss aber die anwesende Signora Fumagalli nichts davon. Nicht zuletzt wegen der Geburt ihres Enkels ist sie durcheinander. Später kommt noch Sonjas Onkel Roby an, der nicht wissen darf, dass Charlys Tante nicht da ist. So wird Göpf gezwungen, sich als

Noch nicht ganze ladylike Sitzposition von Göpf als Charlys Tante. (Bilder Andrea Bolliger) «Tante Rösli» zu verkleiden. Dieser würde jedoch lieber Inge, die mit ihrer Bekannten vorbeischaut, näherkommen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern Der verkleidete Göpf wird vom Publikum mit einem warmen Applaus empfangen. Die Situation wird richtig unangenehm, als sich Onkel Roby spontan in Tante Rösli alias Göpf verliebt. Zu allem Unglück bekommt Inge Göpfs Verkleidungsaktion mit und findet das so gar nicht lustig. Später trifft die richtige Tante Rösli ein, die ihre Kreuzfahrt wegen Seekrankheit in Athen abbrechen musste. Bis zum Schluss klären sich alle Missverständnisse und mit Onkel Roby und der richtigen Tante Rösli finden sich die Richtigen.

«Charlys Tante» hat schon 125 Jahre auf dem Buckel

Das bekannte Stück wurde 1892 vom britischen Autor Brandon Thomas geschrieben. Die schweizerdeutsche Dialektfassung stammt von Hans Gmür. Regisseur Rupert Dubsky bearbeitete und inszenierte diese speziell für die Seniorenbühne Zürich zu einer rund 70-minütigen kurzweiligen Vorstellung, die für viele Lacher und heitere Gesichter im Publikum sorgte. Am Ende der Vorstellung war der Applaus der Lohn für die theaterbegeisterten Spielerinnen und Spieler der Seniorenbühne Zürich.

Weitere Aufführung im Bezirk: Mittwoch, 15. März, 14. Uhr, Gemeindesaal Ottenbach.

Jetzt braucht Charlys richtige Tante einen Drink.

Ehemalige Schülerinnen und Schüler dürfen sich melden Aufruf vor den Jahrgängertreffen in Hausen Bereits zum vierten Mal findet in Hausen am Albis das Treffen von ehemaligen Schülern der Jahrgänge 1927 bis 1992 statt. Auf die Möglichkeit, jahrgangsübergreifend zusammenzukommen und über gemeinsame Erlebnisse zu sprechen, freuen sich rund 600 Personen. Die Teilnehmer treffen sich auf dem Festplatz «Chratz» um 12 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen. Verschiedene Essens-Angebote von Vereinen und Organisationen bieten diverse Möglichkeiten für eine ausreichende Verpflegung. Das gemütliche Zusammensitzen wird bis in die nächtlichen Stunden

andauern. Für die Abendunterhaltung ist gesorgt. In der Vergangenheit haben die einzelnen Klassen-, beziehungsweise Jahrgangsverantwortlichen zum Teil ein Nachmittagsprogramm in kleinem Kreise organisiert. Das Organisationskomitee ist sehr bestrebt, dass alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Aus diesem Grund wurde eine Website mit sämtlichen Informationen eingerichtet. Alle diejenigen, welche noch keine Einladung für die Teilnahme erhalten haben, wenden sich an regula.ruefenacht2@bluewin.ch oder reto.studer@abadis.ch. (pd.) 4. Jahrgängertreffen in Hausen am Albis am Samstag, 8. Juli. Infos unter

Klassentreffen 2012: Die Jahrgänger 1958 haben sich gefunden. (Archivbild zvg.)

www.dorffest8915.ch.

forum

Der Volg-Kunde muss warten Der Volg in Hedingen war bis heute ein gut besuchter Laden mit hervorragenden Öffnungszeiten und guter (sehr guter) Auswahl (inkl. Metzg). Heute ist die Kasse häufig (nein, sehr häufig) blockiert durch Postkunden die avisierte Post abholen (Pakete, Einschreiben uvm.). Der Kunde, der «nur» die Volg-Dienstleistung beansprucht, steht dann wie «ein Idiot» in der Schlange an der Kasse und muss warten und warten und warten, bis «der Brief» oder «das Paket» gefunden wurde – nein danke. Ich verzichte ab sofort auf Einkäufe im Volg Hedingen. Jacques Zuber, Affoltern am Albis

Fondueplausch der SVP Wettswil Mitte Februar lud die SVP Wettswil zum gemütlichen Fondueplausch in die Schluck Bar beim Bahnhof Bonstetten. Insgesamt 16 Teilnehmer – darunter zwei der SVP Stallikon – nahmen an der ersten Ausgabe dieses Anlasses teil. Bestens bewirtet, wurden im ungezwungenen Rahmen Fondue gegessen und allerlei lokalpolitische, aber auch nationale Themen angeregt diskutiert. Zudem bot der Anlass eine hervorragende Möglichkeit für die Teilnehmer sich im ungezwungenen Rahmen auszutauschen und persönlich besser kennen zu lernen. Auch der Austausch zwischen den Sektionen war derart positiv, dass beschlossen wurde, solche Anlässe in

Zukunft vermehrt gemeindeübergreifend zu organisieren. Der nächste gesellige Anlass der SVP Wettswil findet bereits im Juli statt. Dannzumal wird ein Sommergrillplausch organisiert. Interessierte finden die nötigen Informationen ab Anfang Mai auf der Webpage der SVP Wettswil. Fondueplausch im «Schluck». SVP Wettswil (Bild zvg.)

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. gerne an. Ein Leserbrief … ...muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. ... soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. ... darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

Tag der Frau

«Hang up»

Dieses Jahr hat sich ein neues Organisationskomitee für die Veranstaltung gefunden. > Seite 10

Die Kulturkommissionen Obfelden und Mettmenstetten setzen auf die gleichen Künstler. > Seite 11

Dienstag, 28. Februar 2017

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Medaillenregen Judoka Aline Erni überzeugte in Genua sowie an der Zürcher Meisterschaft. > Seite 14

Zum letzten Mal mit Damenmode

Beliebter Treff in Merenschwand

Frühlings- und Sommerkleiderbörse Obfelden

Im Restaurant Huwyler an der Bremgartenstrasse 5 im Herzen von Merenschwand wird seit einem Jahr wieder gewirtet – mit Hingabe und ohne Schnickschnack.

Vom Montag, 13., bis Donnerstag, 16. März, findet im Mehrzweckgebäude der Brunnmatt in Obfelden wieder die Frühlingsund Sommerbörse für Kinder und Damen statt. Die Tage werden länger und die Sonnenstrahlen bringen schon etwas Wärme. Dies ist auch die Zeit, um sich für die kommende Saison neu einzukleiden oder auch Artikel zum Verkauf anzubieten. Das Obfelder Börsenteam freut sich, saisongerechte, saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportartikel und Spielsachen jeglicher Art inklusive CDs, DVDs und Bücher, Velos und Babyzubehör entgegenzunehmen. Ebenso saisonangepasste Damenkleidung, Damen-

schuhe, Schmuck, Accessoires, Bücher, CDs, DVDs und Haushaltgegenstände. 80 % des Verkaufspreises werden ausgezahlt. Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause bereit. Trotz treuer und langjähriger Kundschaft aber leider auch wegen zu wenig Verkäuferinnen und Käuferinnen wird die Damenbörse im März zum letzten Mal durchgeführt. (pd.) Kinderbörse: Annahme Montag, 13. März, 9 bis 11 Uhr, Verkauf: Montag, 17 bis 20 Uhr und Dienstag, 14. März, 9 bis 11 Uhr, Rückgabe Dienstag, 17.30 bis 18 Uhr Damenbörse: Annahme Dienstag, 14. März, 17.30 bis 18 Uhr und Mittwoch, 15. März, 9 bis 11 Uhr, Verkauf Mittwoch, 17 bis 20 Uhr und Donnerstag, 16. März, 9 bis 11 Uhr, Rückgabe Donnerstag, 17.30 bis 18 Uhr. Weitere Infos wie Nummernausgabe bei Monika Nussbaumer, boerse-obfelden@gmx.ch oder Telefon 044 761 79 76.

in eigener sache:

Erich Jud druckt seit 40 Jahren Jubiläum bei der Weiss Medien AG Der 28. Februar 1977 war Erich Juds erster Arbeitstag in der Druckerei der Weiss Medien AG in Affoltern. 40 Jahre später steht er noch immer an der Druckmaschine und darf heute auf sein Jubiläum anstossen. Seit jeher steht Erich Jud an den Druckmaschinen und auch in der Weiterverarbeitung beherrscht er sein Handwerk aus dem Effeff. Seine Arbeitskollegen schätzen nebst seinem Fachwissen aber auch seine angenehme, sympathische und ruhige Art. Diese Eigenschaften machen Erich Jud zu einem Mitarbeiter, mit dem jeder gerne zusammen arbeitet. (pd.)

Trudi Lang und Sohn Martin – seit einem Jahr Wirte im «Huwyler»

«Merenschwand, Du hast es gut!», möchte man beim Besuch im Restaurant Huwyler anerkennend ausrufen. Aus guten Gründen, denn der beliebte Treffpunkt für alle, die Unkompliziertheit und gute Küche sowie Wohlbehagen schätzen, blüht «wie einst im Mai». Vor einem Jahr haben die gelernte Köchin und ausgewiesene Gastronomin Trudi Lang sowie ihr Sohn Martin, ebenfalls gelernter Koch, der sich bei Spitzenköchen weitergebildet hat, das Restaurant im Besitz der Bürgergemeinde als Pächter übernommen. Nachdem es über ein Jahr geschlossen war, zeigt es sich jetzt wieder einladend und gemütlich, herzhaft freundlich sowie mit Küche und Keller, die so gut wie keine Wünsche offen lassen. Dies spiegelt sich auch in den Kommentaren der Gäste, welche ganz offensichtlich höchst zufrieden sind: Sympathisch, freundlich, sehr dienstbereit … hört man über den Service – und von der Küche wird gesagt, diese sei kulinarisch brillant.

Willkommen und rundum gut betreut Ein persönlicher Augenschein überzeugt nicht nur, weil die hübsche saisonale Dekoration mit den frischen Blumen einen feinen Akzent setzt. Effektiv sorgen die sympathischen Damen im Service sehr kultiviert dafür, dass man sich willkommen und rundum gut betreut fühlt. Genauso überzeugend ist das Angebot an Essen und Getränken, bei welchem sich entschieden für jedermann etwas findet: diver-

Die erfahrene Trudi Lang und ihr bestens ausgebildeter Sohn Martin führen seit einem Jahr das Restaurant Huwyler, Merenschwand. (Bild Urs E. Kneubühl) se Salate, Vorspeisen sowie Suppen und als Hauptgerichte, zu denen Gemüse sowie eine Beilage nach Wahl serviert wird, Fleisch vom Kalb, Rind, Lamm und Schwein genauso wie Poulet sowie Fisch und Meeresfrüchte. Dazu kommen spezielle Gerichte wie etwa das vegetarische rote Thai Curry oder Kutteln mit Kümmel-Tomatensauce und Salzkartoffeln. Übrigens bietet das Restaurant Huwyler jeden Mittag wechselnd drei Menüs mit Suppe und Salat. Auch das breitgefächerte Wein-Angebot, aus welchem die Auswahl an Schweizer Weinen, an Spezialitäten und Exklusivitäten vor allem von jungen Winzern hervorsticht, überzeugt: Da gibts den international ausgezeich-

neten Chardonnay des Untersiggenthalers Pirmin Umbricht ebenso den Malbec «Les Moines» von Serge Diserens … Und da findet man auch Klassiker wie Pinot Gris, Johannisberg oder Aigle, Pinot Noir, Merlot, Brunello, Barolo oder Barbera d’Alba – und mehr. Schlicht alles feine Tropfen (teilweise auch im Offenausschank), wie man sie sich als Begleiter zu einem gepflegten Essen wünscht. Die Dessert-Empfehlung: nach traditioneller Art in Italien hergestellte Giolito-Glace. (kb.) Restaurant Huwyler, Bremgartenstrasse 5, Merenschwand AG, 056 664 90 16, info@huwyler-merenschwand.ch. Von Dienstag bis Samstag, jeweils von 8.30 Uhr bis Mitternacht.

Sämtliche Bauteile werden geprüft Revision der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF Erich Jud auf einem Ausflug. (Bild zvg.)

Ein Blick zurück: Erich Jud in den 80er-Jahren an der Buchdruckmaschine. (Archivbild)

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Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) wird vom 6. bis 10. März, vom 13. bis 17. März und vom 20. bis 24. März eingestellt. Auch dieses Jahr fallen bei der Felseneggbahn wieder umfangreiche Kontroll-, Revisions- und Unterhaltsarbeiten an, sodass der Betrieb werktags während dreier Wochen eingestellt wird. An den dazwischen liegenden Wochenenden fährt die LAF fahrplanmässig. Die vorgeschriebene jährliche Revision umfasst unter anderem die Kontrolle und Wartung der Stütze, der Seile, der Kabinen, der Bremsen sowie sämtlicher anderer Bauteile. Zudem stehen umfassende Reinigungsarbeiten an. Auch die obligatorische Bergungsübung – diesmal in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Adliswil – sowie der Instruktionstag sind eingeplant. Vom Samstag, 25. März, bis am Samstag, 28. Oktober 2017, verkehrt die LAF nach Sommerfahrplan jeweils

Ab 25. März verkehrt die Felseneggbahn wieder nach Sommerfahrplan. (Bild zvg.) von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt. (pd.)

Infos zum Fahrplan unter www.laf.ch, Öffnungszeiten des Restaurants Felsenegg: www.felsenegg.com.


veranstaltungen

Konzert und Ansprache Feiern am internationalen Tag der Frau

Die Musikerinnen von «Missifox». (Bild zvg.)

Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen. So lautet das diesjährige Motto für den Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden – kurz internationaler Tag der Frau. Das unterdessen traditionelle Fest am 8. März hier im Säuliamt ist ein Erbe der bosnischen Flüchtlingsfrauen im Lilienberg. Die Solidarität von damals wird damit weitergetragen. Ganz konkret gibt es immer noch Handlungsbedarf in verschiedenen Bereichen, wie Lohngleichheit, dem Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gleiche Rechte überall auf der Welt, gleiches Wahlrecht, Recht auf Bildung und Arbeit und die gleiche Selbstverständlichkeit für Frauen, wie für Männer in gesellschaftlichen und politischen Angelegenheiten. Dieses Jahr hat sich ein neues Organisationskomitee für die Veranstaltung gefunden. Das Frauenfest findet in Zusammenarbeit mit Kultur Affoltern statt. Dank des Gastrechtes in der Break Eventhall Affoltern, freut sich das OK auf ein durchmischtes Publikum. Der Abend beinhaltet eine kurze Ansprache von Lisette Müller-Jaag und nachher ein Live-Konzert der Zürcher Frauenband «Missisfox». Lisette Müller-Jaag hat sich als Politikerin für Chancengleichheit en-

gagiert, überparteiliche Frauentagungen organisiert und war Kursleiterin in Seminaren, welche Frauen fit für die politische Arbeit machen. Sie wird den Abend mit ihrer 8.-März-Ansprache eröffnen. Danach wird es eng auf der Bühne: Acht Musikerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber trotzdem oder gerade deshalb so gut auf der Bühne harmonieren, interpretieren bekannte Songs von Funk und Soul bis Pop. «Missisfox», die etwas andere Coverband, bietet eine temperamentvolle Show und reisst mit viel Witz und Charme das Publikum mit. In ihrem Repertoire finden sich Oldies sowie aktuelle Hits. Auch kleine feine Besonderheiten, die nicht alltäglich in den Ohren klingen, finden ihren Platz. Durch die Experimentierfreude, wie Instrumententausch und A-cappella-Lieder, bekommt die Band eine ganz spezielle Note. Auf die Frage: «Was bedeutet dir der 8. März, der internationale Tag der Frau?», haben Frauen und auch Männer ganz unterschiedliche Antworten. Diese Statements kann man auf Facebook, unter «Konzert von Missisfox zum internationalen Tag der Frau» lesen und dazu auch einen Kommentar verfassen. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. OK Frauenfest Mittwoch, 8. März, 19.30 Uhr Ansprache, 20 Uhr Konzert, Break Eventhall, Eintritt frei.

Politik – Ideologie oder Wahrheit? EDU des Bezirkes lädt nach Obfelden Um die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft geht es im Vortrag von Pfarrer Hansjürg Stückelberger vom Dienstag, 7. März, um 20 Uhr im Singsaal Chilefeld, Obfelden. Gender ist eine Erfindung von Philosophen. Schon im Kindergarten sollen Buben und Mädchen gelehrt werden, sie müssten selber entscheiden, ob sie Buben oder Mädchen sein wollen oder lieber lesbisch, homo-, trans-, bi- oder multisexuell oder das eine nach dem anderen leben möchten. Damit soll sich die totale Freiheit ergeben. Aber die angeborene Sexualität ist grundlegend für die Identität jedes Menschen. Und Weiblichkeit und Männlichkeit sind eine gute Sache! Gender macht die Menschen unsicher und labil. Viele Studien über den Körper und die Psyche des Menschen beweisen die naturgegebenen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Die Schweiz wird weltweit bewundert wegen ihrer Demokratie, und sie ist ein Wirtschaftswunder. Unsere Eltern und Vorfahren haben sie aufgebaut, indem sie sich an tragenden Werten orientierten. Die Schöpfungsordnung der Ehe von Mann und Frau ist die Grundlage unserer erfolgreichen Gesellschaft. Die Familie bietet die besten Voraussetzungen für das Aufwachsen von liebesfähigen und leistungsstarken Personen. Diese Grundordnung will Gender völlig aushebeln. Gender ist eine Ideologie ohne Wahrheit, und sie bedroht unsere Gesellschaft.

Pfarrer Hansjürg Stückelberger. (Bild zvg.) Obwohl die psychischen Schädigungen von Kindern durch Gender-Erziehung wissenschaftlich belegt sind, soll Gender ohne Volksentscheid eingeführt werden. Viele sind sich der damit verbundenen Gefahren nicht bewusst. Und es gibt offenbar politisch Verantwortliche, welche die Bürger in ihrer Identität schwächen wollen. So werden sie eher manipulierbar für ihre sozialpolitischen Ziele. Pfr. Hansjürg Stückelberger, fünf Kinder und sieben Enkel, spricht am 7. März in Obfelden im Singsaal Chilefeld aus dieser Sicht über die Bedeutung der Familie für das Volk und beantwortet gerne Fragen. Er ist Gründer von Christian Solidarity International (CSI) und von Zukunft.ch. Die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft, Vortrag mit Pfr. Hansjürg Stückelberger am Dienstag, 7. März, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden.


Veranstaltungen

Dienstag, 28. Februar 2017

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Flora und Fauna eines intakten Gewässers kennenlernen Jungfischerkurs am Türlersee in den Frühjahrsferien Der Sportfischerverein am Türlersee organisiert am 22. und 23. April einen Jungfischer- und Einsteigerkurs. Die Prüfung zum Erwerb des Sachkunde-Nachweises findet am 29. April statt.

«Lady Liberty» – das würde auch zum diesjährigen Motto passen. (Archivbild -ter.)

«Schiff ahoi» Maskenball Maschwanden am 4. März Diesen Samstag, 4. März, findet in Maschwanden wieder der bekannte Maskenball statt. Das Motto heisst «Schiff ahoi». Das Fasnachts-OK und seine Helfer sind fleissig am Basteln, Einrichten und Dekorieren, damit am Samstag die legendäre Fasnachtsparty steigen kann. Klein und fein, jedoch nicht mit weniger Herzblut organisiert, ist der Maschwander Maskenball ein Geheimtipp. Nach dem guten Erfolg im letzten Jahr startet die Maschwander Fasnacht dieses Jahr erneut um 16 Uhr mit dem Kindermaskenball. Es spielt eine Jugendgugge, die Kinder können an der Kostümprämierung mitmachen und alle dürfen einen Blick in die dekorierte Turnhalle werfen. Für die Kinder gibt es gratis Sirup und Berliner. Natürlich ist auch sonst für die Verpflegung gesorgt. Zusätzlich ist der Kafiwagen wieder ab 16 Uhr für alle geöffnet.

Fast wie in den Ferien Um 20 Uhr öffnet dann auch die Tür zum traditionellen Maschwander Maskenball in der Turnhalle Maschwanden. Dieses Jahr spielt im grossen Saal die Livemusik «Wirbelwind». Die Partyband wird für Stimmung sorgen. Dazu können die Besucher das Tanzbein schwingen oder einfach auf den Bänken sitzend zum Takt mitschaukeln. Natürlich gibt es dazu auch etwas zu trinken. Dabei fühlt man sich fast wie in den Ferien auf einem grossen Kreuzfahrtschiff. Zwischendurch lassen verschiedene Guggen

fasnächtliche Klänge ertönen. Spätestens dann werden alle mit dem Fasnachtsvirus infiziert sein. Ein Abstecher in die Bar lohnt sich auf jeden Fall. Dort gibt es zu Musik vom DJ verschiedene Drinks zur Abkühlung. Vielleicht trifft man dort sogar die eine oder andere Badenixe an. Oder gar eine Meerjungfrau. Sollte dann jemand den Hunger spüren, sorgt das eingespielte Küchenteam für Abhilfe. Auch ein Zwischenhalt im Kafiwagen ist ein Muss. Da kann man sich vom Tanzen erholen und bei einem heissen Kaffee Energie aufladen. Der Eintritt beträgt für alle zehn Franken. Zusätzlich besteht für die Kreativen die Chance, an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Man darf gespannt sein, was sie sich dieses Jahr einfallen lassen. Reingelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!) Auch die älteren Generationen fühlen sich in Maschwanden jeweils wohl und willkommen. Sei es beim Tanz in der Halle, in der Bar oder etwas ruhiger in der gemütlichen Kafistube, wo man sich angenehm unterhalten kann. Natürlich geht es mit «Wirbelwind» mit tanzen und feiern bis in die frühen Morgenstunden weiter. Auch in der Bar wird noch lange gefestet. Und vor dem Heimweg wird in der Kafistube nochmals vollgetankt. Wer sich dann gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von zehn Kilometern vom Gratis-Heimbringservice Gebrauch machen. Fasnachts-OK Maskenball Maschwanden

Was gibt es Schöneres, Friedlicheres, Entspannenderes für Jugendliche und auch Ältere, einzeln oder in Geselligkeit am schönsten Schweizer See, dem Türlersee, seinem Fischer-Hobby zu frönen. Fischen heisst nicht möglichst viele Fische an Land oder ins Boot zu ziehen, sondern Flora und Fauna eines intakten Gewässers kennenzulernen, zu bestaunen und zu geniessen. Der Sportfischerverein am Türlersee führt deshalb in den Frühjahrsferien einen Jungfischerkurs für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 2007 sowie für erwachsene Einsteiger durch. Am ersten Ferienwochenende, Samstag 22. April, werden in zirka viereinhalb Stunden Theorie und Grundkenntnisse für ein waidgerechtes Fischen vermittelt. Jedem Teilnehmer wird ein umfangreiches Lehrmittel zum Studium abgegeben. Am Sonntag, 23. April, stellen sich über ein Dutzend Vereinsmitglieder für die praktische Ausbildung am Türlersee mit Wurf- und Angeltechniken,

Kursteilnehmer eines vergangenen Jungfischerkurses. (Bild zvg.) Knotentechniken, Anleitung zu waidgerechtem Töten und Verwerten der Fische zur Verfügung. Über Mittag grilliert man gemeinsam bei der Vereinshütte am See. Die Kurskosten (Theorie, Praxis, eventuell Leihrute, Lernmittel, Getränke, Grillwurst und Dessertapfel) belaufen sich auf 60 Franken pro Person.

Sachkunde-Nachweis Die Teilnehmer des Kurses haben eine Woche Zeit für das Studium des Lehrmittels und können am Samstag, 29. April, nach einer umfangreichen

Repetition der Theorie, die FischerPrüfung für den Sachkunde-Nachweis (SaNa) absolvieren. Der SaNa-Ausweis ist Voraussetzung für alle längerfristigen Patente in der Schweiz und im näheren Ausland. Dieser Tag mit Repetition, Prüfung und Gebühren würde weitere 80 Franken kosten. (pd.) Interessentinnen und Interessenten melden sich bis spätestens 8. April mit gedownloadetem Formular aus www.türlerseefischer.ch -› Jugendförderung bei Kurt Spiess an, welcher unter Telefon 079 713 35 14 oder k.spiess@gmx.ch allfällige Fragen gerne beantwortet.

«Bin ich ungerecht zu euch?» Gottesdienst von Frauen aus den Philippinen zum Weltgebetstag «Bin ich ungerecht zu euch?» Diese Frage steht über dem diesjährigen ökumenischen Weltgebetstagsgottesdienst, den philippinische Frauen verfasst haben. Sie soll anregen, über Gerechtigkeit nachzudenken. Die Frage verweist auf das biblische Gleichnis von den «Arbeitern im Weinberg» (Mt 20,1 – 16). «Ich tue dir nicht unrecht», sagt dort der Weinbergbesitzer zu einem Arbeiter, der unzufrieden ist, weil andere, die viel weniger gearbeitet haben als er, den gleichen Lohn erhalten. Die Verfasserinnen vergleichen das Gleichnis mit einem Brauch in den ländlichen Regionen ihres Landes: «Dagyaw». Beim Anbau und der Ernte von Reis helfen sich

benachbarte Familien gegenseitig; statt der Auszahlung eines Lohnes wird die Ernte gleichmässig unter alle Mithelfenden verteilt. Die Gottesdienstgemeinde wird aber auch mit Ungerechtigkeiten konfrontiert, die philippinische Frauen alltäglich erleben. Drei Frauen mit unterschiedlichen Schicksalen stellen sich vor: Merlyn, die als junges Mädchen in einer Notsituation als Haushalthilfe ausgenutzt wird; Celia, die Tagelöhnerin auf einer Zuckerplantage, die nicht genügend verdient, um ihre Familie zu versorgen; und Editha, die im November 2013 durch den Taifun Haiyan alles verloren hat und nun um materielle Hilfe beim Wiederaufbau eines eigenen Heimes kämpfen muss. Ziel des Weltgebetstages ist es, im Gebet Verbundenheit mit der

ganzen Welt auszudrücken und mit einer grosszügigen Kollekte Projekte zu unterstützen, die Frauen und Kindern rund um den Erdball zu besserer Bildung und damit zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit verhelfen. Dies entspricht dem Leitsatz der Internationalen Weltgebetstags-Bewegung: «Informiert beten – betend handeln». In der Schweiz wird der Weltgebetstag in etwa 800 Gemeinden gefeiert. Der Weltgebetstag im Knonauer Amt: Bonstetten/Stallikon/Wettswil: Katholische Kirche Mauritius Bonstetten, 3. März, 19.30 Uhr; Hausen/Kappel/ Rifferswil/Ottenbach: Reformierte Kirche Hausen, 3. März, 19.30 Uhr (19 Uhr offenes Einsingen); Affoltern/Aeugst/Mettmenstetten/Maschwanden/Knonau/Obfelden: Reformierte Kirche. Affoltern, 3. März, 19 Uhr; Hedingen: Ref. Kirche, Sonntag, 12. März, 17 Uhr.

Die Philosophie des Kleiderbügels Zwei Kulturkommissionen setzen auf die gleichen Künstler Das junge Freiburger Clown-Duo Les Diptik bietet waghalsige Akrobatik, stimmungsvolle Musik und jede Menge feinsinnige Unterhaltung. Am Samstag, 4. März, in Mettmenstetten und am Donnerstag, 9. März in Obfelden. Der Programmtitel «Hang up» ist durchaus wörtlich gemeint. Die beiden jungen Freiburger Clown-Kabarettisten hängen in ihren Mänteln und warten auf ihre Wiedergeburt. Garlic, so zärtlich wie zappelig und Dangle, melancholisch und unberechenbar. Sie hängen aneinander, hängen in der Luft, hängen zwischen den Welten. Ungewiss ob der Wartedauer, sind sie dem Schwebezustand und einander hilflos ausgeliefert, träumen, bangen und stolpern über die verzwicktesten Fragen des Menschseins. Das junge Freiburger Clown-Duo mit Céline Rey und David Melendy forscht mit «Hang up» nach dem Sinn des Seins (oder Nicht-Seins) mit absurd-komischer Poesie.

Verschrobenes und liebenswertes Duo Eines ist deshalb klar: Diesen Abend wird das Publikum sein Herz verlieren – an Les Diptik. Das verschrobene, liebenswerte Duo schafft es auf absurde, poetische Weise das Publikum zu verzaubern – mit waghalsiger Akrobatik, stimmungsvoller Musik und clowneskem Spiel. Sie kennen die Gedanken des jeweils anderen, und wissen dennoch nie, was sie von einander erwarten sollen. Ein bizarr-poetisches Clownstück über wahre Freundschaft und die ewige Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Mettmenstetten: Samstag, 4. März, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV). Reservieren: Telefon 044 767 02 01. Bistro und Abendkasse ab 19 Uhr; den Gästen, die im Restaurant Rössli essen, werden Sitzplätze im Theatersaal reserviert, alle anderen Plätze nicht nummeriert. Freie Platzwahl. www.bieus.ch. Obfelden: Montag, 9. März, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt 30, mit Legi: 25 Franken, Familien: 70 Franken;

Das Clown-Duo Les Diptik. (Bild zvg.)

Ticket-Reservation unter www.kulturobfelden.ch.

Das Trio Newa tritt in der reformierten Kirche Mettmenstetten auf. (Bild zvg.)

Russland in Mettmenstetten Gesang in der reformierten Kirche Am Sonntag, 5. März, um 17 Uhr singt das russische Trio Newa Ensemble in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und gehört zu den bekanntesten Musikgruppen Russlands. Die Musiker, alle Absolventen der staatlichen Musikhochschule in St. Petersburg, begeistern mit Liedern der Klassik und

der russischen Folklore. Weshalb begeistert die russische Musik immer wieder? Sind es die rhythmische Präzision, die grosse Dynamik des Gesangs oder einfach die Gegensätze zwischen Melancholie und Lebensfreude? Das muss jeder für sich beantworten, am besten nach dem Besuch dieses einmaligen Konzertes. Der Eintritt ist gratis, die Kollekte ist für die Musiker bestimmt. Urs Fülscher


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Sport

Dienstag, 28. Februar 2017

Medaillenregen für Judoka Aline Erni aus Affoltern

Junioren des BCA brillierten

Internationaler Podestplatz in Italien und Gold in der Schweiz

Elch-Cup in Uster

Das grösste Highlight in diesem Jahr gelang Aline Erni am Internationalen Judo-Turnier in Genua (I). Über 1500 Athleten aus Europa nahmen an diesem Wettkampf teil. Diesen Monat triumphierte sie an der Zürcher Nachwuchsmeisterschaft.

Am 12. Februar, um 9.30 Uhr war der Elch-Cup, das zweitletzte Turnier der Schweizer Schülermeisterschaften des Badmintonverbandes Zürich, bereits in vollem Gange. In der Dreifachturnhalle in Uster wimmelte es von enthusiastischen jungen Athletinnen und Athleten, die sich in zwölfminütigen Matches miteinander massen. Zehn Junioren des Badminton Clubs Affoltern am Albis kämpften eifrig um einen Elch-Pokal. Die Kinder zeigten grosse Ausdauer (sogar zwischen den offiziellen Begegnungen lieferten sich die BCA-Junioren verbissene Matches auf den freien Feldern), wandten ihre im Training eingeübten Techniken gekonnt an und unterstützten einander tatkräftig – sei es durch tröstende Worte nach einer Niederlage, das Zählen der Punkte mit den bereitgestellten Tafeln oder durch anfeuernde Rufe von der Tribüne. Von dort aus beobachteten auch die Trainer des BCA ihre Schützlinge. Aufgrund zu weniger Anmeldungen spielten in der Kategorie U10 die Mädchen und die Knaben gemischt gegeneinander. Die Preise hingegen wur-

Für die Schweiz galt dieses Turnier auch gleichzeitig als Sichtungsturnier für die Auswahl der Nationalmannschaft. Aline Erni wechselte zudem in die höhere Gewichtsklasse, wo die Gegnerinnen deutlich stärker sind. Trotz diesen grossen Drucks gewann sie fünf Kämpfe mit ihren Lieblingstechniken am Boden mit Hebeln und Würgen und schaffte den Sprung auf das Podest. Nur in einem Kampf musste sie sich knapp geschlagen geben. Der gelungene Auftritt bescherte ihr die bronzene Auszeichnung. Zudem triumphierte der Judoka eine Woche zuvor am ersten Ranking-500-Turnier in Oensingen. Aline Erni holte dank ihrer Stärke im Bodenkampf gleich zweimal Gold, in den Kategorien U18 und U21. Ebenfalls startete sie in diesem Monat an der Zürcher Nachwuchsmeisterschaft. Ihr Ziel war nicht nur die Goldmedaille, sondern der heissbegehrte Technikerpreis für die schönsten Würfe. Nun durfte sie ihre Kämpfe

Aline Erni auf dem Podest am Internationalen Judo-Turnier in Genua, ganz rechts mit der Bronzemedaille. (Bild zvg.) nicht wie üblich am Boden gewinnen, sondern musste an diesem Turnier perfekte Würfe zeigen. Auch startete Aline Erni im Ju-Jitsu im Ne-Waza, wo sie sich gleich mit ihrer Bodentechnik den ersten Platz sicherte und zugleich

für die Schweizer Meisterschaft qualifizierte. Sie gewann eine Goldmedaille und den Technikerpreis im Judo und im Ju-Jitsu eine Goldmedaille in der Kategorie Damen sowie eine bronzene in der Kategorie Elite. (pd.)

Erfolgreicher Korbball-Nachwuchs Innerschweizer Meisterschaft 2016/2017

Auch die Knaben U16 zeigten eine sehr gute Meisterschaft

Die besten vier Mannschaften aus den Gruppenspielen konnten an den Finalspieltag nach Willisau reisen. Menznau hiess der erste Gegner. Die U14Mädchen aus Hausen verschliefen den Start in die erste Partie und mussten einen Zwei-Punkte-Vorsprung aufholen. Dies gelang souverän. Nach der Halbzeit fanden sie den Spielrhythmus und erzielten Korb um Korb. Einmal mehr konnte sich das Team aus Hausen auf ein temporeiches Spiel und eine hohe Trefferquote verlassen. Schlussstand 3:8 für Hausen. Der Siegeszug raste weiter. Sichtlich weniger Mühe bereiteten die letzten beiden Partien der diesjährigen Meisterschaft. Die Gegnerinnen aus Wolfenschiessen wurden mit einem 10:1 vom Platz gefegt. Auch das Team aus Grosswangen wusste kein Rezept gegen die Spielerinnen aus Hausen. Immer wieder gelang es ihnen, den Ball in der eigenen

Der Titelgewinn war leider nicht mehr möglich, zu gross war der Vorsprung von Menznau. Das definierte Ziel war klar, sie wollten sich den zweiten Rang sichern. Dazu brauchten sie vier von möglichen sechs Punkten, um die Gegner aus Rickenbach und Küssnacht in Schach zu halten. Der Gegner aus Küssnacht war sehr hartnäckig. Während 24 Minuten mussten die Jungs einem Rückstand hinterherlaufen. Defensiv gab es immer wieder Lücken, die der Gegner ausnutzte. Trotzdem gelang es, am Schluss das Spiel auszugleichen. Überraschend konnten die Hausemer das Team aus Menznau an der Schlussrunde bezwingen und erfreuten sich über die zwei Punkte. Nochmals eng wurde es im Schlussspiel gegen Rickenbach. Erst in der Schlussphase gelang der Führungstreffer mittels Penalty. Wohlverdient geht die Silbermedaille

Zone zu ergattern und einen schnellen Gegenangriff zu starten. Schlussresultat 11:3 für Hausen. Dank dieser makellosen Leistung durften sie den Siegespokal in die Höhe stemmen.

an die hocherfreuten Hausemer U16Spielerinnen und -Spieler. Nun werden die Hallenschuhe mit den Nockenschuhen ausgetauscht. Schon bald trainieren sie wieder auf dem Rasen und bereiten sich auf die kommende Sommermeisterschaft vor. Caroline Weber

den zwischen Mädchen und Knaben getrennt vergeben. Gewonnen hat Indira Fonseca, Marit Kinner wurde Zweite. Bei den Knaben wurde Nils Kunz Dritter in dieser Kategorie. Mit Elin Kinner, Giulia Briscese, Sarina Röthlisberger, Lukas Rannie, Rony Hegetschweiler, Thierry Kall und Tobias Bättig machten weitere Juniorinnen und Junioren mit hervorragenden Leistungen auf sich aufmerksam. (pd.)

Animierte Generalversammlung Ein stattliche Anzahl Mitglieder und eine Delegation des DTV Wettswil folgten kürzlich bei bester Stimmung der Einladung zum Apéro und zur ordentlichen GV im Restaurant Hirschen.

Lebendiges Vereinsleben

In diesem Jahr starteten die Hausemer Korbballer mit zwei Teams an der Innerschweizer Meisterschaft. Die Meisterschaft startete in November und wurde Mitte Februar beendet. Die intensiven Vorbereitungen in den Trainings zahlten sich aus.

(Bild zvg.)

Neue Kleidung für den Turnverein Wettswil

Zu Beginn gedachte die Vereinsversammlung in einer Schweigeminute und mit einer Ehrung seines kürzlich verstorbenen, verdienten Ehrenmitglieds Roli Bliggenstorfer. Die Traktandenliste wies keine besondere Klippen auf. Die Personalstatistik präsentierte sich ausgeglichen: Einem Eintritt stand ein Austritt gegenüber, sodass die Mitgliederzahl stabil bei zirka 60 Personen liegt.

Reihe hinten: U16 mit Silber. Reihe vorne: Mädchen U14 mit Gold. (Bilder zvg.)

Obere Reihe v.l.n.r.: Indira Foncesca, Thierry Kall, Marit Kinner, Tobias Bättig, Rony Hegetschweiler und Nils Kunz; sitzend Lukas Rannie, Elin Kinner und Sarina Röthlisberger.

Der Präsident und beide Turnleiter liessen das erfolgreiche Jahr Revue passieren. Was besonders ins Auge stach, waren die rekordverdächtigen Teilnahmezahlen bei allen Anlässen des Vereins und bei den Turnabenden, ein Zeichen der Lebendigkeit des Clublebens.

In bester Verfassung präsentiert sich auch die Finanzlage. Dank des kurzfristigen Einspringens bei der Organisation des 1.-August-Brunchs der Gemeinde resultierte 2016 bei stabilen Ausgaben wiederum ein beachtlicher Vorschlag von über 2000 Franken. Entsprechend erhöhte sich das ohnehin stattliche Vermögen des Vereins.

«Zustupf» für Vereinskleidung und Anlässe Diese Situation war für den Vorstand Anlass, der GV eine einheitliche «Neueinkleidung» der Mitglieder für die Anlässe mit Aussenwirkung vorzuschlagen. Die Anwesenden genehmigten dieses Projekt mit einem rechten «Zustupf» zulasten des Budgets. Sie konnten sich ebenfalls für eine Erhöhung des Ausgabepostens Vereinsanlässe / Reisen erwärmen. Das intensive Programm 2017 sieht neben den regelmässigen Turnabenden eine ganze Anzahl von geselligen Anlässen vor. Bleibt zu hoffen, dass sich die Teilnehmerzahlen weiterhin im grünen Bereich bewegen. (EME)

Konzentration auch mit den Karten Jassturnier des Schützenvereins Affoltern

Die U16-Knaben gegen Menznau.

Zum 4. Mal fand im Singsaal des Schulhauses Zwillikon der Schützenjass statt. Erneut haben sich 96 Jasser angemeldet. Gut vorbereitet konnten die Jasser das Pensum von vier Durchgängen à zwölf Spiele beginnen. Sehr konzentriert versuchten alle, das Maximum mit ihren Karten zu erzielen. Einigen gelang das sehr gut, andere hatten weniger Erfolg. Nach einer kurzen Pause, in welcher Schweinswürstli und Wienerli serviert wurden, durfte Jassleiter Gody Plankensteiner die Rangverkündigung vornehmen. Es gewannen Karin und Richi Nydegger vor Jean Marc Heeb und Toni Hauser. Rang drei sicherten sich Edi Schneebeli und

Das Siegerduo am Schützenjass: Karin und Richi Nydegger. (Bild zvg.) Franz Gruber. Dank stand ein grandioser reit. Sämtliche Jasser Preis, mindestens in Einsatzes. (pd.)

den Sponsoren Gabentisch beerhielten einen der Höhe des

016 2017  
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