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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 16 I 169. Jahrgang I Freitag, 27. Februar 2015

Mit Schwert verteidigt

Politiker helfen

Ein Indoor-Hanfplantagen-Besitzer wurde wegen Köperverletzung verurteilt. > Seite 3

Postautolinie 237: Kantonsräte Läubli und Schneebeli mit Anfrage beim Regierungsrat. > Seite 5

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Amphibien wandern Temporäre Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden. > Seite 7

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Petition eingereicht Sihlwald: Kampf gegen die geplante Schliessung der Bachtelenstrasse. > Seite 9

Schnelllebiger Immobilienhandel – auch im Säuliamt Trotz gutem Angebot und grosser Nachfrage wird der Handel mit Immobilien komplexer Die Immobilienhändler im Säuliamt führen zwar eine grosse Anzahl Objekte sowohl für den Kauf als auch Verkauf in ihren Portefeuilles, trotzdem kämpfen sie mit einigen Schwierigkeiten. Als wichtigste Anforderung im Immobilienhandel bezeichnen sie nach wie vor die Lage des Objektes. Sie bestimmt neben vielen anderen Voraussetzungen den Preis. Vermehrt spielt jedoch auch die energetische Situation, wie Wärmeerzeugung und Wärmedämmung eines Hauses eine wichtige Rolle. Der Kauf eines Wohnobjektes wird vermehrt erschwert durch die immer konservativer agierenden Banken, welche die Sicherheiten, das erforderliche Einkommen und das nötige Eigenkapital erhöht haben. Der hohe Frankenkurs schreckt auch Käufer aus dem EURaum vor einem Immobilienkauf ab.

Einfamilienhaus unter 1,3 Millionen innert Tagen verkauft Beim Verkauf einer Immobilie wiederum spielen überdies neu hinzukommende Probleme eine wichtige Rolle. Viele verkaufswillige Hausbesitzer halten sich mit einem Verkauf zurück, weil sie den Verkaufserlös nicht gewinnbringend anlegen können. Andere wiederum haben noch immer völlig

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Dorfladen lebt Der Laden Oberamt in Kappel ist mehr als ein «gewöhnlicher» Denner. > Seite 12

Hedinger Forscher entdeckt neue Singzikadenart Der Hedinger Thomas Hertach und andere Forscher der Uni Basel haben in Italien und in der Südschweiz eine neue Singzikadenart entdeckt. Wegen des hohen Thomas Hertach. Gesangs wurde sie «Italienische Bergzikade» getauft. Hertach und seine Mitstreiter haben bei der Forschung einigen Aufwand auf sich genommen bis feststand, dass sich die neue Art von einer ähnlichen unterscheidet, die in den Pyrenäen vorkommt. Der 44-jährige Thomas Hertach hat in den Sommermonaten in italienischen Gebirgen mit dem Roller rund 20 000 km zurückgelegt und dort allein geforscht.

................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Die Lage von Immobilien – hier in Obfelden – spielt beim Preis eine entscheidende Rolle. (Bild Werner Schneiter) realitätsfremde Preisvorstellungen. Ein im Säuliamt befindliches freistehendes Einfamilienhaus, das gut im Schuss ist und nicht über 1,3 Millionen Franken kostet, findet sich jedoch allerhöchsten einige wenige Tage im Angebot. Einer der grossen Immobili-

enhändler im Säuliamt hält fest, dass ein zum Verkauf ausgeschriebenes Objekt nie länger als sechs Monate auf der Verkaufsliste erscheinen soll, ansonsten werde es als Ladenhüter taxiert. Übereinstimmend bestätigen die im Knonauer Amt tätigen Immobilien-

Der Schanzenneubau hat begonnen

händler, dass sich Angebot und Nachfrage weitgehend ausgleichen, insgesamt sei aber der Handel wegen der aufgeführten Gründe ziemlich erschwert worden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Ein Materialwart für die ZSO Albis

Fast zwei Jahrzehnte lang hat sich die Wasserschanze Jumpin in Mettmenstetten bewährt. Mit dem Neubau soll einiges noch besser werden.

Die Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands hat dem Zivilschutz eine 80-Prozent-Stelle bewilligt.

Es war ein ungewohnter Anblick: Nach dem Abriss der alten Schanze im Herbst vergangenen Jahres präsentierte sich der Hang über dem Jumpin ganz kahl. Doch das ist nun vorbei: Diese Woche begann der Aufbau der neuen Schanze – mit einigen Verbesserungen: Der Turm hinter dem Anlaufhügel mausert sich vom behelfsmässigen Gerüst zur ästhetischen Holzkonstruktion, die Schanzen-Anfahrt wird entschärft, indem die Spuren alle auf einem Niveau verlaufen und die Kicker selber sind so konstruiert, dass ihre Radien dereinst ohne grossen Aufwand angepasst werden können. Beim Neubau setzt das Jumpin auch auf Nachhaltigkeit und Innovation. So wird das Sprinklerwasser von der Schanze in den Kreislauf zurückgeführt und man tüftelt noch an Möglichkeiten, wie die kleineren Kicker hydraulisch verstellt werden können. Pünktlich zum Saisonstart Anfang Mai soll die neue Schanze bereit sein. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

«Es geht darum, dass das Material einsatzfähig ist», stellte Ruedi Fornaro, Präsident des Sicherheitszweckverbands, klar. Nachdem der Antrag auf eine Vollzeitstelle vor vier Monaten abgelehnt worden war, nahm die Sicherheitskommission (Siko) vergangenen Mittwochabend einen neuen Anlauf – diesmal wie von den Delegierten gefordert mit einer Teilzeitstelle. Bei ihrem Antrag stützt sich die Siko auf eine Empfehlung des Beratungsunternehmens Federas. Dieses geht davon aus, dass für die Material-, Anlagen- und Sirenenwartung «in der nötigen Qualität» ein Pensum von 75 % ausreicht. Mit den Abklärungen zeigte sich die Mehrheit der Gemeindedelegierten zufrieden. Nach kurzer Diskussion fiel der Ja-Entscheid schliesslich sogar einstimmig aus. Die Stelle wird nun mit einem Pensum von 70 bis 80 % ausgeschrieben. Eine Aufstockung ist in absehbarer Zeit kein Thema: «Unser Bestreben ist, dass die 80 % in den nächsten Jahren ausreichen», versicherte Fornaro. (tst.)

Eine neue Wasserschanze entsteht: Das Jumpin am Mittwoch. (Bild Thomas Stöckli)

500 09 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Bauprojekte

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Ersatzwahl eines Präsidenten/einer Präsidentin der Primarschulpflege sowie Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 Der Bezirksrat Affoltern am Albis hat Frau Francesca Brignoli Lutz auf ihr Gesuch hin als Mitglied und Präsidentin der Primarschulpflege Wettswil am Albis per Mitte Februar entlassen.

Denkmalschutz Unterschutzstellungen Gebäude Vers.-Nr. 148, Jonentalstrasse Der Gemeinderat hat am 23. Februar 2015 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 148 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 6613 an der Jonentalstrasse in Affoltern am Albis unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, während der ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Affoltern am Albis, 27. Februar 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Primarschulgemeinde Affoltern am Albis

Aufhebung von Gräbern auf dem Friedhof Die gesetzliche Ruhefrist von 20 Jahren für die Erdbestattungsgräber Nrn. 159 bis 203, der Bestattungen vom 1. Dezember 1986 bis 28. Februar 1995 sowie Urnengräber Nrn. 35 bis 57, der Bestattungen vom 1. August 1987 bis 31. August 1994 ist abgelaufen. Diese Erdbestattungsund Urnengräber auf dem Friedhof Ottenbach werden per Ende April 2015 aufgehoben. Die Angehörigen werden gebeten, die Grabsteine und Pflanzen bis spätestens 30. April 2015 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde veranlasst, wobei über alle noch vorhandenen Grabsteine usw. frei verfügt wird. Bestattungsamt Ottenbach

Ersatzwahl des Präsidiums und eines Mitglieds der Primarschulpflege Affoltern am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Stille Wahl Präsidium und definitive Wahlvorschläge Mitglied Nach der Wahlausschreibung vom 25. November 2014 ist innert der gesetzlichen Frist ein Wahlvorschlag eingereicht und am 16. Januar 2015 publiziert worden: Spörri Claudia, 1972, Kauffrau, Pfruendhofstrasse 31, 8910 Affoltern a. A. Innert der Frist von 7 Tagen, d. h. bis 23. Januar 2015, sind keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht worden. Gestützt auf § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird Claudia Spörri als Präsidentin der Primarschulpflege Affoltern am Albis für gewählt erklärt. Für ein Mitglied der Primarschulpflege Affoltern am Albis ist innert der gesetzlichen Frist kein Wahlvorschlag eingegangen. Innert der Nachfrist von 7 Tagen, d. h. bis 23. Januar 2015, sind zwei Wahlvorschläge eingereicht worden: Marti Roger, 1968, Kommunikationsspezialist, Gerbiweg 20, 8910 Affoltern a. A.

Überarbeitung des kommunalen Inventars der Natur- und Landschaftsschutzobjekte der Gemeinde Stallikon - Ergänzungen und (Teil-)Entlassungen Der Gemeinderat hat am 17. Februar 2015 beschlossen: Das überarbeitete kommunale Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte der Gemeinde Stallikon mit 104 Objekten wird im Sinne von § 203 Planungs- und Baugesetz (PBG, LS 700.1) genehmigt und in diesem Zusammenhang 37 Objekte aus dem Inventar entlassen, bzw. 5 Objekte flächenmässig verkleinert. Die Akten können während der Rekursfrist im Gemeindehaus, Schalter Einwohnerkontrolle, während den üblichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Der Übersichtsplan mit den 104 Objekten (Stand Dezember 2014) und der Gemeinderatsbeschluss vom 17. Februar 2015 sind auf www.stallikon.ch (Aktuelles) während der Auflagefrist ebenfalls einsehbar.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Affoltern am Albis, 27. Februar 2015

Stallikon, 27. Februar 2015

Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeindeverwaltung

Senne-Bürgler Verena, 1968, Damenschneiderin/Hausfrau, Loorenstr. 9, 8910 Affoltern a. A. Die Urnenwahl findet am Sonntag, 12. April 2015 statt.

Die Primarschulpflege hat als Wahltermin für die Ersatzwahl eines Präsidenten/einer Präsidentin sowie eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 auf den 14. Juni 2015 festgelegt. Die Durchführung erfolgt nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Schulgemeindeordnung. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 8. April 2015, der Schulverwaltung, Dettenbühlstrasse 2, Postfach 265, 8907 Wettswil am Albis, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Bei der Schulverwaltung ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Vorschläge eingereicht werden. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind, werden die Vorgeschlagenen ohne Durchführung einer Urnenwahl als gewählt erklärt. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 14. Juni 2015 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil, 27. Februar 2015 Die Primarschulpflege Wettswil a. A.

Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Chalofen, Development, c/o Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Feusi + Partner AG, Architekten Planer, Schindellegistrasse 36, 8808 Pfäffikon Bauprojekt: Projektänderung Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und eines Baumarktes mit Gartencenter sowie Tiefgarage und Parkplatzanlage, Moosbachstrasse 13, Kat.-Nr. 6626, Industriezone, mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), öffentliche Auflage. Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Baugesuchsunterlagen wurden bereits vom 28. November bis 18. Dezember 2014 öffentlich aufgelegt. Das Vorhaben wurde inzwischen durch die zuständigen Behörden geprüft. Im Sinne von Art. 20 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) werden nun folgende Akten ab 27. Februar 2015, 30 Tage öffentlich aufgelegt: – Baugesuchsunterlagen; – Umweltverträglichkeitsbericht (UVB); – Beurteilung des UVB durch die Koordinationsstelle für Umweltschutz (KofU); – Kantonale Entscheide; – kommunaler Baurechtsentscheid; Die Auflage findet über die ganze Frist während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, statt. Rechtsmittel gegen den baurechtlichen Entscheid können nur ergriffen werden, wenn bereits gestützt auf die Publikation des Baugesuchs (erste öffentliche Auflage) um Zustellung des Entscheids ersucht wurde. Gemeinderat Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Gesuchsteller: Lanz Urs, Zwillikerstrasse 45, 8908 Hedingen Projektverfasser: Ringger Tanner Architekten, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Neubau 3-Fach-Garage mit neuem Vorplatz sowie Unterstand und 2 Aussenfahrzeugabstellplätzen, Zwillikerstrasse 45, Kat.-Nr. 1685, Wohnzone W.16

Knonau Bauherrschaft: Bucher Alois, Hinteruttenberg 102, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Krieger AG, Rütmattstrasse 6, 6017 Ruswil Bauvorhaben: Einbau Abluftfilter in bestehenden Stall sowie Sanierung Überdachung mit Photovoltaikanlage, Hinteruttenberg 102c, Kat.-Nr. 984, Zone Landwirtschaft

Knonau Bauherrschaft: Duperrex Jean-Jacques, Stöckweid 1, 8934 Knonau Bauvorhaben: Erstellung Folientunnel, Überdachung Rindviehbehandlungsplatz sowie Erweiterung PV-Anlage, Stöckweid, Kat.-Nr. 44, Zone Landwirtschaft

Obfelden Gesuchsteller: Csoka Zoltàn und Gabriella, Alte Schulhausstrasse 2a, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Überdachung bestehender Pergola, Kat.-Nr. 3844, Alte Schulhausstrasse 2a (Zone WG2)

Obfelden Gesuchsteller: Baukonsortium «Toussen», c/o Richard Häny, Rosenweg 5, 8702 Zollikon Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 23 und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 3793, Alte Landstrasse 23 (Zone WG3)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Februar 2015

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in kürze

contact als Anlaufstelle für alle Jugendlichen, die Hilfe brauchen Beim Ratgeber «Hast du das Kiffen noch im Griff» («Anzeiger» vom 24. Feburar) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Im Bezirk Affoltern ist die Jugendberatung contact die richtige Anlaufstelle für Jugendliche, die Hilfe benötigen – und nicht die Jugendberatung Blinker in Schlieren. Wer also seine Konsumgewohnheiten verändern will und Hilfe benötigt, wende sich an die Jugendberatung contact, Obere Bahnhofstrasse 15, 8910 Affoltern, www.contact-jugendberatung.ch. Contact berät auch Eltern, Lehrpersonen und Ausbildungsverantwortliche. (AA)

Hanf-Plantage mit SamuraiSchwert verteidigt: Gefängnis Zürcher Obergericht: Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung Der Besitzer einer Indoor-Hanfplantage in Ebertswil hat einen Einbrecher mit einem SamuraiSchwert angriffen und erheblich am Hals verletzt. Der Schwertkämpfer muss jetzt von einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten sieben Monate verbüssen. Das Bezirksgerichts Affoltern hatte noch eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren festgelegt. ................................................... von attila szenogrady

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Es war im Januar 2012, als der heute 45-jährige Beschuldigte in Ebertswil wohnte und in einer Scheune eine Indoor-Hanfplantage betrieb. Zur Überwachung der Anlage setzte er ein Baby-Phone ein – mit Erfolg. In der Nacht auf den 7. Januar drangen zwei junge Luzerner in die Scheune ein,

mit dem Ziel diverse Hanfstauden abzuschneiden und zu stehlen. Da die beiden Einbrecher Geräusche verursachten, wachte der Beschuldigte auf und begab sich zur Scheune. Nicht nur in Begleitung eines Kollegen, sondern auch mit einem geschärften Samurai-Schwert.

Samurai-Schwert gegen Pfefferspray Fest steht, dass der Schwertbesitzer und sein Komplize auf die beiden Cousins losgingen. Es kam zu einem Gerangel, wobei einer der Einbrecher gegen den Besitzer einen Pfefferspray einsetzte. Dieser schlug mit dem Schwert zurück und brachte dem Luzerner diverse Schnittverletzungen an Bauch und Brust bei. Im weiteren Verlauf beim Kampf um Hanf fügte der Beschuldigte seinem Gegner einen erheblichen Schnitt im Halsbereich zu. Dieser konnte sich bald darauf zusammen mit seinem Vetter stark blutend vom Tatort absetzen. Die Luzerner

wurden kurz darauf von der Polizei aufgefunden.

Sechs Jahre Knast gefordert Am Dienstag musste sich der Betreiber der Hanfplantage über drei Jahre nach dem Vorfall vor dem Zürcher Obergericht verantworten. Der Familienvater, der sich heute als Bauarbeiter durchschlägt, machte, wie sein Verteidiger, der umfassende Freisprüche von den Hauptvorwürfen verlangte, berechtigte Notwehr gegen bewaffnete Einbrecher geltend. Anders sah es der zuständige Staatsanwalt, der wegen versuchter vorsätzlicher Tötung eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren forderte.

Schuldspruch bestätigt, Strafe erhöht Bei der rechtlichen Würdigung schlug das Obergericht den Mittelweg ein und folgte dabei einem erstinstanzlichen Urteil des Bezirksgerichts Affoltern. Dieses hatte den Schwertbesitzer

Wieder vermehrt Einbrüche Mit was sich die Kapo in den vergangenen Tagen beschäftigt hat Während der Sportferien ist die Zahl der Einbrüche im Säuliamt gestiegen. In Hausen kamen Bargeld und Schmuck weg. In Hedingen waren die Eigentümer abwesend, als es zum Einbruch kam: Wie am 23. Februar festgestellt, brachen die Täter die Türe des Einfamilienhauses auf und richteten Schaden von rund 1000 Franken an. Noch nicht klar ist, was abhanden kam. In Obfelden haben Unbekannte in der Zeit vom 13. bis 23. Februar eine Scheibe der Mehrzweckhalle Zendenfrei eingeschlagen und drangen ein.

Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 700 Franken und klärt derzeit das Deliktsgut ab. Auch noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch in den Pistolen- und Kleinkaliberstand Chüeweidhölzli in Affoltern gestohlen worden ist. Die Täter brachen zwischen dem 19. und 21. Februar die Türe auf. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Ohne Beute zogen die Einbrecher zwischen dem 18. und 20. Februar in Bonstetten ab. Sie wuchteten die Türe eines Reihen-Einfamilienhauses auf und hinterliessen Schäden in der Höhe von 1000 Franken.

Am Dorfrand von Hausen wurde am 24. Februar in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Im ersten Fall wird das Deliktsgut noch abgeklärt. Der Sachschaden, der beim Aufbrechen der Türe entstanden ist, beträgt gegen 2000 Franken. In der anderen Wohnung kamen laut Angaben der Kantonspolizei unter anderem Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken weg. Die Täter drangen via Fenster ein und verursachten Schaden in der Höhe von gut 1000 Franken. (-ter.)

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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85 in nicht fahrfähigem Zustand Fahrfähigkeit – verkehrspolizeiliche Schwerpunktaktion Die Kantonspolizei Zürich und verschiedene Kommunalpolizeien haben kürzlich auf dem Gebiet des Kantons Zürich eine Schwerpunktaktion zum Thema Fahrfähigkeit durchgeführt. 85 Fahrzeuglenkende in nicht fahrfähigem Zustand wurden zur Anzeige gebracht.

In den zwei Wochen wurden im Kanton Zürich (ohne Städte Zürich und Winterthur) mehr als 200 Polizeikontrollen durchgeführt. 21 Fahrzeuglenkende führten ihr Fahrzeug mit einem Atemalkoholgehalt zwischen 0,5 und 0,79 Promille und 40 weitere wurden mit einem Wert über 0,8 Promille

angehalten. 18 Lenkerinnen und Lenker wurden wegen Verdachts des Fahrens unter Einfluss von Drogen und 6 weitere wegen Verdachts des Fahrens unter Medikamentenfluss aus dem Verkehr gezogen. (pd.)

bereits im Spätsommer 2013 wegen versuchter schwerer Körperverletzung für schuldig befunden. Einen Tötungsvorsatz sahen auch die Oberrichter als nicht erwiesen an. Dafür eine in Kauf genommene massive Körperschädigung. Das Obergericht ging zudem von einem extremen Notwehrexzess des Beschuldigten aus. Was bedeutete, dass er sein grundsätzliches Abwehrrecht massiv überschritten hatte. Bei der Strafzumessung zeigte sich das Obergericht härter. Während das Landgericht eine gerade noch bedingte Strafe von 24 Monaten festgelegt hatte, setzten die Oberrichter neu 30 Monate teilbedingt fest. Sieben Monate davon soll der Beschuldigte verbüssen. Was bedeutet, dass er doch noch ins Gefängnis muss. Für die Drogendelikte kassierte er eine zusätzliche Busse von 2000 Franken. Er wurde zudem verpflichtet, dem verletzten Geschädigten neben einem noch zu ermittelnden Schadenersatz eine Genugtuung von 2500 Franken zu bezahlen.

wir gratulieren Zum 91. Geburtstag Am 29. (!) Februar feiert Trudy WyssLier in Hausen ihren 91. Geburtstag. Wir gratulieren der rüstigen Jubilarin ganz herzlich zu diesem Freudentag und wünschen ihr alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Montag, 2. März, feiert Walter Emmenegger-Werner in Obfelden den 85. Geburtstag. Wir gatulieren herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute. anzeige


Bestattungen Affoltern am Albis

Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade! Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel.

Am 18. Februar 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Psalm 36, 8

Annemarie Hegglin

TO D E S A N Z E I G E

geb. 18. April 1922, von Menzingen ZG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus zum Seewadel.

Traurig, aber dankbar, dass ihm weiteres Leid erspart blieb, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Ur-Grosspapi, Schwiegerpapi, Bruder, Onkel und Götti

Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Josef Stutz

Affoltern am Albis

26. August 1929 – 22. Februar 2015

Am 20. Februar 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Er wurde heute Mittag nach einem erfüllten Leben in seinem 86. Lebensjahr vom Herrn heimgeholt.

Ernst Mohni geb. 17. Februar 1942, Ehemann der Rosmarie Mohni geb. Zürcher, von Wynigen BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Breitenstrasse 21.

Affoltern am Albis, 22. Februar 2015 In stiller Trauer: Edith Stutz-Boccali Werner und Marianne Stutz mit Tabea Herbert und Sissi Stutz-Escher mit Andreas, Anita, Silas Natalie Wenzinger mit Dahlia Martin und Ingrid Stutz mit Patrick und Matthias Daniel und Myriam Stutz Hans und Sonja Stutz-Luthiger Verwandte und Freunde

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Mittwoch, 4. März 2015, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach Am 23. Februar 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hauenstein, Jakob Heinrich geb. 17. Dezember 1925, von Ottenbach ZH, Witwer der Hauenstein geb. Schilliger, Hedwig, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Zwillikerstrasse 8 mit Aufenthalt im Haus Rigi, 8910 Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 3. März 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche statt. Der Friedhofvorsteher

TO D E S A N Z E I G E Traurig nahmen wir Abschied von Dir, unserem Tanti

Annemarie Hegglin

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 27. Februar 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Die Abdankung ist anschliessend in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung der ERF Medien (Evangeliums-Rundfunk), 8330 Pfäffikon ZH, Postkonto 84-183-1, Vermerk: Abdankung Josef Stutz. Traueradresse: Edith Stutz, Haldenrain 10, 8909 Zwillikon

18. April 1922 – 18. Februar 2015

Deine Güte, Deine Hilfsbereitschaft und Dein Verantwortungsgefühl werden uns stets ein Vorbild sein. Mit selbstloser Liebe hast Du unsere Familie geprägt. Wir vermissen Dich! In Dankbarkeit Robert und Lorenzina Helbling-Peronino mit Kindern und Familien Margrit und Arthur Graber-Helbling mit Kindern und Familien Peter und Monica Helbling-Baltisberger mit Kindern und Familien Thomas und Isabelle Helbling-Trüby mit Kindern und Familien Monika Eichholzer-Helbling Barbara und Pietro Fontana-Schürch mit Kindern und Familien Tony und Leigh Hegglin-Wright Beat und Brigitte Hegglin-Lüdi Liebes Tanti, wir haben Deinen Wunsch erfüllt und im engsten Familienkreis von Dir Abschied genommen. Statt Blumen zu spenden gedenke man, im Sinne der Verstorbenen, den Institutionen: – Seraphisches Liebeswerk Antoniushaus, Spendenkonto Antoniushaus Solothurn, Postkonto: 45-676-1, IBAN: CH73 0900 0000 4500 0676 1 – Benediktiner Missionare (Beno Hegglin) Abtei St. Otmarsberg Uznach, Postkonto: 90-6990-0, IBAN: CH02 0900 0000 9000 6990 0 Traueradresse: Margrit und Arthur Graber-Helbling, Im Zelgli 4, 8908 Hedingen

Tief erschüttert und voller Trauer müssen wir von unserem Turngspändli

Nina Trachsel Abschied nehmen. Viel zu früh und für uns unbegreiflich hat sie für immer ihre Augen geschlossen. Ihr Lachen und ihre fröhliche Art wird uns immer in bester Erinnerung bleiben. Der Familie und den Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Ihnen. Alle Turnerinnen, Turner, Leiterinnen und Leiter der Geräteriege und der Jugi des Turnvereins Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Februar 2015

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Einfamilienhäuser sind im Säuliamt äusserst beliebt Immobilienhandel: Die Banken scheuen grössere Risiken Der Handel mit Immobilien wird immer schnelllebiger. Die Lage und vermehrt auch die energetische Ausstattung der Häuser beeinflussen Kaufpreis und Interesse der Käufer. Generell sind die Banken bei den Hypotheken vorsichtiger. ................................................... von martin mullis Im Säuliamt sind momentan eine grosse Anzahl Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Handel. Fast übereinstimmend sprechen sämtliche regionalen Immobilienhändler von einem guten Angebot, aber auch von einer grossen Nachfrage. Die Hauptschwierigkeiten für den Handel mit einer Immobilie sind einerseits die von den Geldinstituten verlangten grösseren Sicherheiten und andererseits, dass die Lage wie eh und je die grösste Rolle bei der Entscheidung zum Kauf eines Hauses spielt, halten die Immobilienhändler fest. Vermehrt und sehr viel stärker als früher bestimmt aber auch eine gute energetische Bauweise wie Wärmeerzeugung und -dämmung den Kaufpreis. Auch der Geschäftsinhaber der Immobilienfirma Ringger + Bolt in Affoltern, Daniel Hugener, hält die Lage eines Objektes für das allerwichtigste Argument beim Verkauf eines Hauses. Momentan stehen im Säuliamt acht Immobilien auf der Verkaufsliste der Firma. Er hält fest, dass für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung die Banken seit mindestens zwei Jahren betreffend Einkommen und Eigenkapital immer höhere Anforderungen stellen. Als Immobilienhändler stellt er fest, dass der Knackpunkt für den Verkauf eines Objektes

oft die extrem hohen Verkaufspreisvorstellungen der Verkäufer sind.

Druck aus Zürich und Zug hat sich abgebaut Auch wenn ein zum Verkauf ausgeschriebenes freistehendes Einfamilienhaus im Knonauer Amt eine grosse Seltenheit sei, müssten viele verkaufswillige Besitzer ihre Forderungen massiv herunterschrauben. Der in früheren Zeiten spürbare Druck von Zürich und Zug habe sich abgebaut, da sich die Preise weitgehend angeglichen hätten, hält Daniel Hugener fest. Auch Jakob Schneebeli von der SIT Schneebeli Immobilien Treuhand GmbH spricht von den steigenden Anforderungen der Geldinstitute, was den Verkauf erschwere. Seine Firma hat sich allerdings spezialisiert auf sogenannte «schwierige Objekte», hat er doch momentan lediglich ein einziges Objekt auf seiner Verkaufsliste. Schneebeli bezeichnet Angebot und Nachfrage im Immobilienhandel als nahezu ausgeglichen. Paul Stöckli, Makler der RE/MAX Plus in Affoltern, weiss, dass die Banken Risiken scheuen und deshalb viel grössere Anforderungen in Sachen Sicherheit verlangen. Die Geldinstitute würden den Preis einer Immobilie weit tiefer schätzen als früher. Auch die Hypothekarzinsen seien zwar noch immer sehr günstig, aber dennoch in den letzten Wochen gestiegen. Von den momentan 34 Verkaufsobjekten der RE/MAX Plus befinden sich 20 im Säuliamt. Stöckli hält fest, dass sich der Handel weitaus schneller als früher abspiele. Ziel der Käufer sei meistens ein rascher Kaufabschluss, um möglichst sofort das Haus beziehen zu können. Insgesamt bezeichnet er die Nachfrage noch immer als

Immobilienhandel wird immer mehr zu einer Herausforderung: Beatrix Beier, Leiterin Immobilien, und Daniel Eugster, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Intus in Affoltern. (Bild Martin Mullis) gross. Einen gewissen Druck spürt der Immobilienhändler aber auch aus dem Ausland. Bei der RE/MAX Plus sollte die Verkaufsdauer eines Objektes zwischen zwei Wochen und sechs Monaten liegen. Alles, was darüber sei, hält Paul Stöckli fest, gelte als Ladenhüter.

Immobilienhandel wird komplexer Daniel Eugster, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Firma Intus im Bezirkshauptort, sieht im Immobilienhandel insgesamt ein grösseres Angebot gegenüber der Nachfrage. Gut erhaltene Einfamilienhäuser mit einem

Preis zwischen 800 000 und 1,3 Millionen Franken fänden allerdings meist innert weniger Tage einen Käufer. Trotz der erschwerten Bedingungen der Banken herrschen immer noch Tiefstzinsen, was den Immobilienhandel begünstigt, aber auch komplexer macht. Der Chef der Intus weist deshalb auch darauf hin, dass seine Firma zusätzlich eine dem Kauf oder Verkauf begleitende Finanzberatung anbietet. Auf der Angebotsliste der Intus stehen etwa 50 Objekte, welche sich im Säuliamt befinden. Auf der Handelsliste der Immobilienhändlerin Astrid Rellstab, Treuhand & Immobilien AG, Affoltern, stehen

momentan ein gutes Dutzend Objekte. Auch sie spürt die zum Teil gravierenden Bedingungen der Banken, was dazu führt, dass viele Hausbesitzer, insbesondere im EFH-Sektor, auf bessere Zeiten warten. Die Tatsache, dass sich die Anlage des Verkaufserlöses zusätzlich sehr schwierig gestaltet und in vielen Fällen noch immer von unrealistischen Preisvorstellungen ausgegangen wird, behindert den Immobilienhandel ausserdem. Ein relativ hoher Anteil ihrer Käufer sind zudem EU-Bürger, auf die durch die Abwertung des Euros 10 bis 15 Prozent höhere Kaufkosten in der Schweiz warten.

Stalliker und Bonstetter erhalten im Kampf für die Postautolinie 237 Unterstützung aus dem Kantonsrat Hans Läubli (Grüne) und Jakob Schneebeli (SVP) mit Anfrage beim Regierungsrat Vom 12. bis 29. März findet in den Gemeinden die Fahrplanauflage für den Fahrplanwechsel vom Dezember 2015 statt. Um den Druck auf den ZVV zu erhöhen, haben zwei Säuliämtler Kantonsräte nun eine Anfrage beim Regierungsrat gestellt, betreffend der nicht übernommenen Postautolinie 237. Die Gemeinde Stallikon schloss im Jahr 2009 mit dem ZVV einen Vertrag über die Einführung der Buslinie 237. Mit dieser Busverbindung sollte Stallikon besser mit der Gemeinde Bonstetten verbunden und besser an das S-Bahn-Netz angeschlossen werden. Die neue Postauto-Linie 237 verkehrte von Montag bis Samstag stündlich, von 6 bis 24 Uhr. Die Linie bot der Gemeinde Stallikon halbstündliche Anschlüsse zur S-Bahn in Bonstetten-Wettswil und Birmensdorf. Ein Postauto pendelte vom einen Bahnhof durch Stallikon zum anderen Bahnhof und zurück. Dadurch entstanden auch neue Direktverbindungen zwischen Bonstetten und Stallikon sowie zwischen Landikon und Birmensdorf. Standardgemäss wurde vereinbart, dass der

engen, unübersichtlichen Strassen von Stallikon nach Wettswil und Bonstetten mit dem Fahrrad zu befahren. Die Strecken sind schlicht und einfach zu gefährlich.» Die einzige Möglichkeit die Kinder sicher zum Sport zu bringen, sei momentan das Auto. Kantonsrat Jakob Schneebeli ergänzt: «Ich kann die Aeugstertaler verstehen, dass sie den 237er wieder wollen – schliesslich müssten sie sonst für ihre Schüler einen privaten Taxidienst aufziehen. Es macht schlicht und einfach keinen Sinn, eine verkehrstechnische Randregion zu schaffen.»

Neue Verbindungen brauchen Zeit

Hans Läubli und Jakob Schneebeli sind der Meinung, dass der 237er aufgrund der Fahrgastzahlen hätte übernommen werden sollen. (Bild Archiv) ZVV die Buslinie übernehme, wenn ein Kostendeckungsgrad von 30 Prozent oder mindestens zehn Einsteigern pro Fahrt erreicht werde.

Keine verkehrstechnische Randregion schaffen Obwohl die vom ZVV gewünschten Fahrgastzahlen mit 12,81 Einsteigern

pro Fahrt mehr als erreicht wurden, sah der ZVV von der Übernahme der Verbindung ab. Er führte dafür die verkürzte Linie 227 ein, die nur an Werktagen bis 20 Uhr verkehrt. Kantonsrat Hans Läubli führt aus: «Stallikon hat Millionenbeträge in die Sportanlagen in Bonstetten und Wettswil für seine Schüler investiert. Für Schüler ist es jedoch nicht zumutbar, die

Die beiden Kantonsräte haben sich aus diesen Gründen entschieden, eine Anfrage an den Regierungsrat zu stellen. Konkret stellten sie drei Fragen zu Kosten, Ertrag und Kostendeckungsgrad: 1. Was für einen Fahrpreis pro Fahrgastfahrt und was für weitere Erträge berechnete der ZVV in seiner Kosten- und Ertragsrechnung? 2. Wie wurde dieser Ertrag im Fall der Buslinie 237 pro Fahrgastfahrt bestimmt? 3. Der Kostendeckungsgrad der Buslinie 237 soll nur 25 % betragen haben. Wie wurde das berechnet?

Zudem stellten sie zahlreiche Fragen zur Gleichbehandlung. Sie fragten an, wie der ZVV in ähnlichen Fällen verfahren ist und ob seit 2008 Buslinien mit tieferen Fahrgastzahlen übernommen worden seien. Sie führten zudem an: «Es liegt in der Natur der Sache, dass neue Buslinien einen weniger hohen Kostendeckungsgrad aufweisen als altbewährte.» (sals/pd.)

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«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit» Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Februar 2015

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Thomas Hertach aus Hedingen entdeckt weltweit neue Zikadenart Die «Italienische Bergzikade» ist nur eine von zehn Singzikadenarten in der Schweiz Sie zählen zu den bekanntesten, grössten und lautesten Insekten – und doch sorgen sie immer wieder für Überraschungen: die Zikaden. Thomas Hertach aus Hedingen und weitere Forscher der Universität Basel haben in Italien und der Südschweiz eine neue Singzikade entdeckt. Das Tier mit vier Zentimetern Flügelspannweite und hohem Gesang wurde «Italienische Bergzikade» (Cicadetta sibillae) getauft. Sie ist eine von nur zehn Singzikadenarten in der Schweiz. Der dunkle Körper und die glasigen Flügel verrieten die neue Art noch nicht, denn Bergzikaden – eine Untergruppe der Singzikaden – lassen sich kaum an ihrem Aussehen unterscheiden. Entscheidend war ihr Gesang, bei dem sich in einem komplizierten Muster Ziehlaute und schnelle, rhythmische Phasen abwechseln. Für ihren Befund hatten die Forscher eingehende Analysen der Genetik, der Morphologie und vor allem des Gesangs vorgenommen. Das Team um Doktorand Thomas Hertach und Prof. Peter Nagel von der Forschungsgruppe Biogeografie der Universität Basel mit Kollegen in Slowenien und den USA hat seine Studie vor kurzer Zeit in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Die bevorzugten Lebensräume der neu entdeck-

zigen Beständen im Bündner Misox vor. Die Tessiner Population vom Monte San Giorgio gehört dabei alpenweit zu den individuenreichsten. Dagegen steht die Art in Graubünden – bereits so kurz nach ihrer Entdeckung – vor dem Aussterben. Erste Schutzmassnahmen in Zusammenarbeit mit dem Kanton und Pro Natura sind geplant. Die Forscher gehen davon aus, dass sich die neue Zikadenart vor mindestens einer Million Jahren während der Eiszeiten gebildet hat und ihr Ursprung in milden Rückzugsgebieten Italiens liegt. «Eine neue Schweizer Tierart dieser Körpergrösse zu entdecken, ist ein Bubentraum, der wahr geworden ist», sagt Hertach.

Gesang lockt Weibchen an Seit über 10 Jahren Zikadenforscher: Thomas Hertach. ten Bergzikadenart sind lichte, warme Laubwälder und Magerwiesen mit viel Gebüsch. Die Tiere singen auf Sträuchern oder sogar im Gras und ernähren sich von Pflanzensäften. «Im Nordapennin ist Cicadetta sibillae die häufigste Singzikade überhaupt», zeigt sich der Entdecker Thomas Hertach erstaunt. Der Forscher, ein Umweltnaturwissenschafter und seit gut zwei Jahren in Hedingen wohnend, hat die Bergzikadenart vor rund 10 Jahren im Kanton Tessin erstmals gehört. «Damals hatte ich den Eindruck, dass es sich um jene Art handelt, die auch in den Pyrenäen vor-

kommt», sagt er, kam aber dann doch zur Erkenntnis, dass einiges nicht zusammenpasst. «Weil die Unterschiede klein sind, mussten wir sehr umfangreiches Datenmaterial im Feld zusammentragen und analysieren», sagt Thomas Hertach. Bis feststand, dass sich die neue Art in allen Untersuchungen konstant von der nah verwandten Art aus den Pyrenäen unterscheidet und von dieser über 450 Kilometer weit getrennt lebt, hat der Forscher einigen Aufwand auf sich genommen: «In italienischen Gebirgen habe ich in Sommermonaten mit dem Roller rund 20 000 Kilometer zurückgelegt und

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Vor der Amphibienwanderung Temporäre Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden.

Richtung Lorze. Sie verlassen ihr Winterquartier und ziehen, ihrem Instinkt folgend, zu den angestammten Laichplätzen, wo sie vor einigen Jahren Schon bald ist es so weit: Sobald selbst als Kaulquappen herangewachnachts mildere Bedingungen herr- sen sind. Dort paaren sie sich und laischen und es zudem regnet, wandern chen ab. Eine neue Generation wächst Frösche, Kröten und Molche wieder heran – der Kreis schliesst sich. von ihren Winterquartieren zu den Der Amphibienzug kann wenige Laichplätzen. Auch dieses Jahr wird Tage oder aber mehrere Wochen daudeshalb die Kantonsstrasse zwischen ern – je nach Witterung. Oft wandern Maschwanden und Obfelden (ein- die Tiere in Massen, manchmal auch schliesslich der Wolserholzstrasse) vereinzelt. Damit die Tiere gefahrlos während der Zugzeit nachts für den ihr Ziel erreichen, werden die KanVerkehr gesperrt sein. Die Sperrzeit tonsstrasse zwischen Obfelden und wird leicht verkürzt und dauert neu Maschwanden (Tambrigstrasse) sowie von 18.30 bis 5.30 Uhr. die Wolserholzstrasse auch dieses Jahr Schon bald wandern zwischen wieder nachts gesperrt. Die UmfahMaschwanden und Obfelden wieder rung erfolgt via Mettmenstetten und tausende Amphibien aus dem Gebiet wird entsprechend signalisiert. AufWolserholz über die Kantonsstrasse grund der letztjährigen Erfahrungen können die Sperrzeiten dieses Jahr leicht verkürzt werden und dauern noch von 18.30 bis 5.30 Uhr. Die Fachstelle Naturschutz und das Tiefbauamt appellieren an die Automobilistinnen und Automobilisten, die Sperrzeiten einzuhalten und bitten um Verständnis. Die Zugstelle wird kontrolliert. Amphibien sind geschützte Erdkröten wandern Ende Winter oftmals mehrere Kilome- Tiere – wer gegen ter, um sich an ihrem Laichplatz, wo sie selber aufgewach- die Sperrung verstösst, macht sich sen sind, fortzupflanzen. Dabei wird das Männchen oft strafbar. (pd.) vom Weibchen im Huckepack getragen. (Bild Mario Lippuner)

Cicadetta sibillae: Männchen und Weibchen. (Bilder zvg.) dort allein geforscht». Für den 44-jährigen Thomas Hertach eine äusserst spannende Zeit, aber mental nicht immer ganz einfach, weil es da noch eine Familie gibt. Cicadetta sibillae ist nach den Monti Sibillini in Mittelitalien benannt, aber auch eine Art Ode an seine Ehefrau Sibille ...

In Graubünden bedroht Das Verbreitungsgebiet der «Italienischen Bergzikade» erstreckt sich also von Neapel bis in die Südschweiz. Hier kommt sie in einem knappen Dutzend Populationen im Tessin und zwei win-

Singzikaden besitzen am Hinterleib ein Organ mit Platten, die durch einen Muskel in Schwingung versetzt werden; ein Luftsack sorgt für die nötige Resonanz. Die Gesänge dienen den Männchen, um Weibchen anzulocken, und sind für jede Art typisch. Der Schweizer Forscher Johann Jacob Bremi beschrieb schon 1849, dass Bergzikaden sehr verschieden singen können. Doch sein Wissen geriet lange in Vergessenheit: Erst ab 2000 haben akustische Studien gezeigt, dass Bergzikaden europaweit aus einer Gruppe von unterschiedlichen Arten bestehen. (pd./-ter.)


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Freitag, 27. Februar 2015

Petition für die geplante Schliessung der Bachtelenstrasse eingereicht Naturschutzverbände wollen, dass die Kernzone im Sihlwald unangetastet bleibt Pro Natura Zürich und eine Reihe weiterer Naturschutzverbände, die im Grossraum des Sihltales aktiv sind, haben 2700 Unterschriften zum Schutz der Kernzone und für die Schliessung der Bachtelenstrasse im Sihlwald gesammelt. Die IG Sihlwald für alle, die sich für einen barrierefreien Zugang in den Sihlwald einsetzt, ist verärgert, weil dabei mit Behauptungen gearbeitet worden sei. ................................................... von martin platter Im Gespräch mit den Kontrahenten wird bald einmal klar, dass die Schutzwürdigkeit des Sihlwaldes mit seiner 4,21 Quadratkilometer grossen Kernzone hier wie dort nicht angezweifelt wird. Wie dieser Schutz jedoch auszusehen hat, darüber scheiden sich die Geister. 2008 vom Zürcher Regierungsrat in Kraft gesetzt, regte sich bald Widerstand gegen die rigide Schutzverordnung (SVO) im Sihlwald. Beliebte Wegverbindungen auf dem Albisausläufer wie der Schnabelluckenweg sowie der Kreten- und der Albismätteliweg waren plötzlich nur noch für Fussgänger erlaubt. Andere Wege wie die Streubodenstrasse, die durch die Kernzone führen, wurden mittels von der Parkverwaltung umgerissener Bäume gleich ganz geschlossen. Immer öfter gerieten Waldbesucher und ParkRanger wegen der Verbote aneinander. Dagegen regte sich zunehmend Widerstand aus der Bevölkerung. 2012 wurde die IG Sihlwald für alle gegründet. Eine Gruppe, bestehend aus Reitern, Bikern, Bauern, Waldbesitzern, Wanderern, Hundehaltern und Anwohnern des Wildnisparks, die die Einschränkungen nicht länger hinnehmen wollte. Innert weniger Wochen wurden mehr als Tausend Unterschriften zugunsten einer Petition für eine Überarbeitung der SVO gesammelt; die IG erhielt 350 Mitglieder. Unter dem Druck der Bevölkerung und zahlreicher Lokalpolitiker schwenkten auch die politischen Gremien aller Anrainergemeinden sowie die Zürcher Planungsgruppen Knonaueramt und Zimmerberg ein und stützten die Anliegen der IG.

Der politische Widerstand erlosch nie Der politische Widerstand gegen die Überarbeitung der SVO erlosch jedoch nie. Mitte 2013 reichten Davide Loss

(SP, Adliswil), Rahel Walti (GLP, Horgen) und Edith Häusler-Michel (Grüne, Kilchberg) ein dringliches Postulat mit dem Titel «Kanton gefährdet grüne Perle im Sihltal» im Kantonsrat ein. Ihr Ziel, die Revision der SVO zu verhindern, scheiterte jedoch an der bürgerlichen Ratsmehrheit. Das Postulat wurde nicht an den Regierungsrat überwiesen. Das Gros der Parlamentarier respektierte damit den Wunsch aus der Bevölkerung und auch die Verordnung, die vorsieht, dass sie «überarbeitet werden kann, wenn ein überwiegendes Interesse besteht». Die revidierte Schutzverordnung, die der Regierungsrat im September 2014 in die Vernehmlassung schickte, löste gegen 100 Einwendungen aus. Dreiviertel davon betreffen die Verbindungswege und deren Nutzungsmöglichkeiten. Auf Anklang stiess zwar, dass der Wanderweg auf dem Albisgrat nicht mehr zum Schutzgebiet gehört und damit für Velofahrer und Reiter wieder zugänglich gemacht werden soll. Bei genauer Betrachtung stellte sich aber heraus, dass dies lediglich eine Fehlerkorrektur war. Die Planer hatten den Perimeter des Wildnisparks allzu grosszügig auf die Hausemer Seite des Albis gelegt. Anlässlich der Informationsveranstaltung zur SVO-Revision sagte Projektleiter Hanspeter Tschanz dazu: «Man hat sich das zuwenig gut überlegt, als man die Karte zeichnete.»

Die Revision ist reine Fehlerkorrektur Ausserdem soll es künftig auch für Reiter und Biker wieder möglich sein, legal durch den Sihlwald von Hausen nach Langnau zu gelangen. Der Leinenzwang für Hunde soll am ganzen rechten Sihlufer zwischen Sihluferweg und der Sihl aufgehoben werden. Eine wichtige Einschränkung, gegen die sich eine Vielzahl der Einwendungen richtete, wurde in der SVO aber auch nach der Revision beibehalten: Die Bachtelenstrasse, die teilweise durch die Kernzone führt, soll ab 2019 nur noch für Fussgänger erlaubt sein. Vorsorglich wird sie deshalb schon seit geraumer Zeit nicht mehr unterhalten und soll gemäss Tschanz inzwischen «abrutschgefährdet» sein. Um der gewünschten Schliessung der Bachtelenstrasse Nachachtung zu verschaffen, haben die drei Naturschutzvereine Pro Natura Zürich, Schönenberg und Wädenswil, die vier Natur- und Vogelschutzvereine Thalwil, Oberrieden, Langnau und Hirzel sowie der Fischer-Verein Thalwil Unterschriften gesammelt. 2700 Personen haben laut Andreas Hasler,

Geschäftsstellenleiter von Pro Natura Zürich, die Petition zuhanden der Zürcher Baudirektion unterzeichnet. «Die Kernzone darf nicht angetastet werden», sagte Hasler auf Anfrage des «Anzeigers». Er sieht kein Problem darin, dass Pro Natura Zürich in seiner lokalen Publikation behauptet, das nationale (Wildnispark-) Label werde «für eine Radwegverbindung durch die Kernzone aufs Spiel gesetzt». Im Sihlwald solle es «jetzt mehr Wege vor allem für Velofahrer und Reiter geben, die Schutzverordnung soll gelockert werden». (Dies ist nachgelesbar unter: www.pronatura-zh.ch/pro-natura-lokal Nr. 1/15, Seite 4). Auch findet er es okay, dass Pro Natura Zürich im gleichen Artikel schreibt, die Behörden hätten sich mit der Revision der SVO «instrumentalisieren» lassen. «Das ist unsere Meinung», erklärt Hasler.

Bei der Wahrheit bleiben «Bei allem Eifer sollte man bei der Wahrheit bleiben», findet Bruno Heinzer, Vorsitzender der IG Sihlwald für alle. «Unsere IG will im Sihlwald keineswegs mehr Wege. Sie will nur, dass das seit Jahrzehnten bestehende Wegnetz für die verschiedenen Nutzer offen und erhalten bleibt.» Dazu gehöre auch die Bachtelenstrasse, die seit jeher ein wichtiger Verbindungsweg im Sihlwald gewesen sei. Schon mehrmals sei an öffentlichen Veranstaltungen und Gemeindeversammlungen widerlegt worden, dass das Offenhalten der Wegverbindungen auch für Reiter und Radler dem Naturschutz schade und das Wildnispark-Label gefährde, führt Heinzer aus. «Es ist auch nicht so, dass bisher irgendwelche Verordnungen gelockert wurden. Bei der revidierten Fassung der Schutzverordnung handelt es sich vorwiegend um Fehlerkorrekturen. Der Albis-Gratweg beispielsweise liegt grösstenteils auf dem Gebiet der Gemeinde Hausen. Das Land ist in Besitz von Korporationen und Privatpersonen, deren Grundstücke ungefragt der Kernzone zugeschlagen worden sind.» – Hasler sieht die rechtliche Situation anders: «Es ist ungewiss, ob der Bund das Wildnispark-Label nicht doch entzieht, wenn die Bachtelenstrasse weiter wie bisher offen bleibt.» Schon jetzt sei die Kernzone wegen der Sihlwaldstrasse ein Kompromiss und mit einer Fläche von 4,41 Quadratkilometer am unteren Grössenlimit. Man wolle das Label nicht durch weitere Zugeständnisse gefährden. Schliesslich sei das Wegnetz im Sihlwald mit der SVO-Revision vor allem für Velofahrer und Reiter deutlich länger geworden.

Der Kampf um die Rechte im Sihlwald geht weiter.

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Spass und Spiel: Skilager ein voller Erfolg Voller Vorfreude fuhren Hausemer Primarschüler mit dem Car nach Churwalden. Das Wetter war traumhaft schön, die Pisten super präpariert, der Schnee einfach fantastisch! Doch man fuhr nicht nur Snowboard und Ski, auch Rodeln und Baden stand auf dem Programm. Bei den Abendprogrammen war alles perfekt vorbereitet und durchstudiert, zum Beispiel ein Fackellauf oder das Nachtskifahren, das auch alle heil überstanden haben. Doch alle Abendprogramme waren das noch lange nicht! Im Lagerhaus bereiteten die Abende auch viel Spass mit einem Filmund Abschlussabend, an dem gespielt und getanzt wurde.Doch als der letzte

Das Skilager 2015 war mit Spiel, Spass und Sport ein voller Erfolg. (Bild zvg.)

Tag angebrochen war, wussten alle, was auf dem Programm stand. Nämlich das lang ersehnte Rennen, doch nicht jeder war so erfreut. Es ging auf die Rennstrecke Pedra Grossa. Einen richtigen Gewinner gab es nicht, denn drei Kinder standen zusammen auf dem ersten Platz, jedes von ihnen hatte nur 0,03 Sekunden Unterschied zwischen den beiden Läufen. Nicht alle fuhren auf den normalen Pisten, denn es gab auch einige gekonnte Freeskier und Snowboarder, die fast jeden Tag den Fun-Park besuchten und über die verschiedensten Kicker oder Boxen fuhren. Zum Glück kamen fast alle wieder heil zum Car ohne irgendeine Verletzung oder Sonstiges.

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Wahlen 2015

Freitag, 27. Februar 2015

Kulturelles Schaffen, verdichtetes Bauen und intakte Umwelt als Kernanliegen Serie vor den Kantonsratswahlen vom 12. April – Die Ämtler Kantonsräte (2): Hans Läubli, Grüne Hans Läubli gewann 2007 für die Grüne Partei einen Ämtler Sitz. Der Geschäftsführer des Dachverbandes Suisseculture präsidiert die Justizkommission des Kantonsrats und tritt bei den Wahlen erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an. ................................................... von bernhard schneider Seine berufliche Tätigkeit als Geschäftsleiter von Suisseculture, dem Dachverband der Verbände der professionell Kulturschaffenden, ist ein wichtiger Teil des Engagement von Hans Läubli. Zehn Jahre lang hat er die Kulturkommission Affoltern präsidiert, er war Präsident des Theaterhauses Gessnerallee, ihn interessiert Kunstschaffen aller Sparten. «Kultur sollte nicht nur in den grossen Zentren, sondern auch auf dem Land stattfinden, soll nicht bloss konsumiert, sondern gelebt werden. Kunst soll dort stattfinden, wo die Leute auch leben, soll gegen die Gettoisierung, das Aufkommen von Schlafstätten wirken, Identifikation und Austausch mit der Umgebung stärken.»

auf seine grössten Erfolge im Kantonsrat nennt er die Buslinie 200 von Affoltern über Bonstetten und Wettswil nach Zürich Enge, deren Realisierung er gleich nach seiner ersten Wahl angestossen hat. Generell betrachtet er den Ausbau der Angebote des Öffentlichen Verkehrs als wichtiges Anliegen, um das Umsteigen vom Privatverkehr zu fördern. Als weiteren Erfolg bezeichnet er die Überweisung eines Postulates zur Erhöhung der Honorierung der Physiotherapeuten, für die er sich in Zusammenarbeit mit deren Berufsverband engagiert hat: «Der Regierungsrat lehnte eine Entgegennahme ab, dennoch wurde das Postulat schliesslich von allen Mitgliedern des Rates einstimmig überwiesen.» Dass Läubli, der gerne schnörkellos Klartext spricht, Mehrheiten bilden kann, zeigen auch seine Erfolge mit persönlichen Vorstössen: Von acht Postulaten, die er als Erstunterzeichner eingereicht hat, sind sechs vom Rat unterstützt worden. «Ich rede in jeder Fraktion mit den richtigen Leuten, die für das jeweilige Thema sensibilisiert sind», erläutert er. Er setzt auf die Kraft der Argumente in der politischen Auseinandersetzung.

Buslinie 200 ermöglicht Umsteigen

Volkswille nicht respektiert

Läublis zweiter Schwerpunkt ist die Umweltproblematik, denn «wenn die Umwelt zusammenbricht, bricht alles zusammen.» Als dritten Schwerpunkt nennt er den soziale Ausgleich in der Gesellschaft, der auch mit dem kulturellen Schaffen zusammenhänge: «Die Verteilung von Ressourcen ist eine sehr politische Frage. Auch das Schaffen von Möglichkeiten für kulturelles Schaffen ist letztlich eine Frage der Verteilung der Mittel.» Angesprochen

Als Enttäuschung bezeichnet er die Weigerung des Kantonsrats, den Volksentscheid für die Kulturlandinitiative, die er als einer der Erstunterzeichnenden mitlanciert hat, umzusetzen. «Dies war ein ausgesprochen undemokratischer Entscheid. Der SVP sind Volksentscheide nur heilig, wenn sie ihre eigenen Anliegen betreffen. Hier haben sie bewusst gegen die Respektierung des Volkswillens gestimmt. Nun werden wir wohl auf dem Rechtsweg Recht bekommen. Die Haltung der bürgerlichen Parteien kam einer Diskussionsverweigerung gleich.»

Bilanz der Ämtler Kantonsräte Am 12. April werden im Kanton Zürich Regierungs- und Kantonsrat neu bestellt. Der «Anzeiger» befasst sich in einer Serie mit der Arbeit der sechs Ämtler Kantonsräte: dem zurücktretenden Jakob Schneebeli (SVP) sowie den erneut kandidierenden Martin Haab (SVP), Olivier Hofmann (FDP), Hans Läubli (Grüne), Moritz Spillmann (SP) und Hans Wiesner (GLP). Bisher erschienen: Jakob Schneebeli (24. Februar 2015).

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Verdichtet bauen in Zentren Als Anliegen für die nächste Legislatur bezeichnet er eine Siedlungspolitik, die eine weitere Zersiedlung vermeidet durch Konzentration der Bautätigkeit auf Ortszentren: «In den bestehenden Zentren braucht es eine gute, verdichtete Raumplanung. Auch Freiräume müssen miteinberechnet werden. Das kann auch heissen, höher zu bauen, zum Beispiel in Affoltern.» In einem Zusammenhang damit steht seiner Meinung nach die Suche neuer Konzepte – beispielsweise die

Förderung dezentralisierter Arbeitsplätze – zur Eindämmung des Individualverkehrs: «Denkbar sind Orte, wo Leute aus verschiedenen Branchen und Unternehmen hingehen, ihren Laptop einstecken und so in der Nähe arbeiten können. Auch Arbeit von zu Hause aus erachte ich als eine Möglichkeit, aber das möchte ich niemandem aufzwingen.» Dezentrale Arbeit erachtet er auch für das soziale Gefüge in den Wohngemeinden als positiv. «Das klingt jetzt nach Utopie, aber ich glaube, Schritte in diese Richtung wären schon heute durchaus machbar – mit dem Zusatznutzen, dass in den Stosszeiten nicht mehr alle in dieselbe Richtung fahren.» Als weitere Schwerpunkte nennt Läubli Kulturförderung abseits der Hauptzentren, das Gesundheitswesen, das sich mehr auf Gesamtversorgung und weniger auf Spitzentechnologie fokussieren sollte, sowie Probleme der Altersvorsorge: «Wie kann man das Netz von ambulanter Pflege und Betreuung so ausbauen, dass es noch finanzierbar ist? Dies ist meines Erachtens die Hauptfrage in der Gesundheits- und Alterspolitik. Dazu braucht es die Solidarität aller Generationen und es ist erforderlich, Prioritäten zu setzen, um die Kosten im Griff zu behalten.»

Sparen in der Verwaltung ist möglich Diese Schwerpunkte prägen auch die finanzpolitischen Anliegen von Hans Läubli: «Wir müssen darauf achten, dass der Service Public in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Kultur auf dem heutigen Niveau gehalten werden kann.» Dabei erachte er Privatisierungen nicht in jedem Fall als grundlegend falsch: «ich schreie nicht gleich auf beim Begriff Aktiengesellschaft.» Allerdings sei klar, dass im Bereich des Service Public private Interventionen wenig gewinnbringend seien. Vielmehr müsse der Staat garantieren, dass ein gewisses Niveau auch bei privaten Organisationsformen eingehalten werde, was durchaus mit Kosten verbunden sein könne. Generell ist Läubli die Selbstbestimmung der Menschen wichtig. So sei er nicht der Meinung, dass sich alle mit 65 pensionieren lassen müssten, er selbst plane auch, länger zu arbeiten. Man könne die Menschen dazu ermuntern und unterstützen, aber keinesfalls zwingen. Gefragt nach Sparpotenzial vertritt er die Meinung, wenn man die Verwaltung «durchsträhle», dürfte sich noch einiges Sparpotenzial

Hans Läubli vor einem Bücherregal: Ihn interessieren alle Formen des kulturellen Schaffens. (Bild Bernhard Schneider) finden lassen: «Wir haben im Kanton Zürich ausser in der Hauptstadt seit je her nur bürgerliche Verwaltungen und bürgerliche Parlamente. Sie bestimmen die Gesetze und deren Umsetzung. Deshalb jammern sie zwar über die Bürokratie, aber sie getrauen sich nicht, ihre eigene Verwaltung abzubauen, ihre eigenen Gesetze effizienter zu gestalten.»

Demokratie erfordert Gespräch Auch bei der Arbeit des Kantonsrats sei Effizienz immer ein Thema. Aber in einer Demokratie sei es wichtiger, miteinander zu sprechen – das Wort Parlament stamme schliesslich von «parlare», reden – und die bestmöglichen Lösungen zu finden. Effizienz sei demgegenüber sekundär: «Grundsätzlich finde ich die Arbeitsweise des Kantonsrates gut. Mühe habe ich mit der Blockbildung etwa bei Budgetdebatten, wenn keine Diskussionen zugelassen werden und einfach alles abgeschmettert wird, ohne auf Argumente einzugehen.» Eine Zusammenarbeit unter den Ämtler Kantonsräten bezeichnet er als höchstens punktuell existent: «In den Fragen zum Amt selbst sind wir uns selten einig. Eine Ausnahme war der Golfplatz, wo nur die FDP anderer

Meinung war. In diesem Zusammenhang arbeitete ich eng mit Bauernvertretern der SVP zusammen, war schon bei einigen Anlässen und Sitzungen mit ihnen dabei und habe diese als sehr angenehm empfunden. Die Zusammenarbeit mit Martin Haab hat gerade beim Golfplatz entscheidend zum Nein beigetragen.» Sowohl mit der ehemaligen SP-Kantonsrätin Eva Torp als auch mit dem jetzigen SPKantonsrat, Moritz Spillmann, arbeite er gut und gern zusammen und habe mit ihnen gemeinsam mehrere parlamentarische Vorstösse eingereicht. Für die nächste Amtsdauer wünscht er sich, dass die Kulturlandinitiative doch noch umgesetzt wird, mit der die Zersiedelung des Kulturlandes gestoppt und ein Prozess hin zu verdichtetem Bauen ausgelöst werde, das weniger Verkehr verursache. Ein wichtiges Anliegen geht für den Präsidenten der Justizkommission über die kantonsrätliche Arbeit hinaus: Medienkampagnen wie im Fall Carlos, die er in seiner Funktion hautnah erlebt habe, müssten vermieden werden. «Viele Artikel waren schlicht ungenügend recherchiert und wenn nicht ganz falsch, so mindestens sehr ungenau. Medien sollten den Behörden auf die Finger schauen, aber die Seriosität muss gewährleistet sein.»


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Februar 2015

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Der Baufortschritt wird im Minutentakt festgehalten Schanzenneubau im Jumpin Mettmenstetten mit Wasserrückgewinnung und hydraulisch verstellbaren Kickern Der Neubau der Jumpin-Schanze ist lanciert. Pünktlich zum Saisonstart Anfang Mai soll sie bereit sein. Zurzeit bietet sich jeden Tag ein anderes Bild. ................................................... von thomas stöckli «Es wurde auch Zeit, dass es losgeht», findet Jumpin-Geschäftsführer Andreas Isoz. Nach dem Abbruch im Herbst vergangenen Jahres hatten sich die sichtbaren Änderungen in Grenzen gehalten. Nun wird die Zeitraffer-Kamera wieder aktiv, welche die Baufortschritte im Minutentakt festhält. Erste bleibende Veränderung war nach dem Einrichten der Baustelle am Mittwochvormittag die Aufrichtung des Turms hinter dem Anlaufhügel. Anstelle des vorherigen Gerüsts entsteht hier eine solide Konstruktion aus Lärchenholz, beplankt mit witterungsbeständiger Douglasie. «Die Holzkonstruktion wird sich besser in die Landschaft einfügen», ist Isoz überzeugt. Auch auf der Vorderseite des Hügels tut sich einiges: Heute Freitag werden die Bogenbalken geliefert, welche vom steilen Anlauf in die Horizontale vor den eigentlichen Schanzen, den «Kickern» führen. Neu verlaufen sämtliche Anlaufspuren auf einer Ebene. Bis kommenden Montag soll die Unterkonstruktion fertig sein. Dann bleibt den Schanzenbetreibern eine Woche Zeit, um die Leitungen zu legen. Die Kicker werden dann so aufgebaut, dass sich die Absprungradien den künftigen Entwicklungen der Freestyle-Sportarten anpassen lassen.

Ein weiterer Kernpunkt in der Planung der neuen Schanze war die Rückgewinnung des Wassers von der Sprinkleranlage, welche die Anlaufspuren wässert. Von der ursprünglichen Idee eines Wassertanks unter der Schanze kamen die Betreiber dann allerdings bald ab. Zu gross wäre der bauliche Aufwand dafür. Durch Blachen unter der Schanzenkonstruktion soll das Wasser nun in quer zum Hang verlaufende Chromstahlrinnen geleitet werden. Über den Filter gelangt es von dort in den Pool. «Wir hoffen, den Frischwasserverbrauch so um 10 bis 15 % reduzieren zu können», sagt Isoz. Schliesslich schwindet das Wasser im Pool nicht nur durch die Verdunstung: Jeder Sportler, der aus dem Wasser steigt, nehme in seinem Anzug und der Ausrüstung rund vier Liter Wasser mit, erklärt der Jumpin-Geschäftsführer. Zeitraffer-Film vom Abriss der alten Schanze unter www.facebook.com/Jumpin.

Blick vom Anlaufhügel auf den Pool hinunter.

Know-how vom Achterbahn-Bau Ein besonderes Anliegen war es Andreas Isoz, dass die kleineren Kicker hydraulisch verstellt werden können. So lassen sich für den Nachwuchs die Entwicklungsschritte feiner abstimmen. Auf den letzten Bericht im «Anzeiger» habe sich ein Kontakt ergeben, verrät Andreas Isoz. So kann das Jumpin nun auf Know-how aus dem Bau von Achterbahnen zählen – sowohl in Bezug auf die Hydraulik als auch auf die Steuerung.

Mittwochnachmittag: Der Pneukran bringt die vorgefertigten Elemente für den Turm in Position ...

... wo sie sogleich verschraubt werden. (Bilder Thomas Stöckli)

glosse

Ein Selfie mit der Regierungsratskandidatin ................................................... von werner schneiter

L

iebe Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten, in sechs Wochen ist Wahltag. Und das ist ja bekanntlich auch der Zahltag, so die abgedroschene Floskel. Ja, dann wird abgerechnet. Die Chancenreichen fiebern: Werde ich wiedergewählt? Werde ich gewählt? Die Aussichtslosen stellen sich die Frage: Überhole ich wenigstens die Kameradin oder den Kameraden auf der Liste? So manchen bereiten diese Fragen Kopfzerbrechen: sie wachen nachts schweissgebadet auf, weil sie schlecht geträumt haben. Zweifel und Optimismus lösen sich munter ab: Gewinnt oder verliert meine Partei Wähleranteile? – eine Frage, die auch über Sein oder Nichtsein entscheiden kann. Was tue ich also in diesen sechs verbliebenden Wochen, damit ich auch in den nächsten vier Jahren jeden Montag nach Zürich reisen darf ? Was mache ich, um zumindest auf der Liste nach vorne zu rutschen – in eine

Position, die mir möglicherweise die Chance bietet, bei einem vorzeitigen Rücktritt nachzurutschen? Was unternehme ich generell, um meiner Partei zu helfen? Grundsätzlich gilt natürlich: Chancenreicher sind jene, von denen man während des ganzen Jahres etwas hört und sieht. Wer 330 Tage pro Jahr nicht sichtbar ist und einen guten Monat vor dem Wahltermin beginnt, Leserbriefe zu schreiben, der ist zu spät dran. Wer Stereotypen verwendet, statt Stellung bezieht zu brennenden Fragen und nicht klar Farbe bekennt, ist arm dran. Offen, ehrlich, unabhängig, liberal, belastbar, engagiert, verlässlich – das sind wir doch fast alle. Solches wollen wir schon gar nicht mehr hören. Das gemeine Stimmvolk interessiert hingegen, was Sie zur Situation am Spital Affoltern zu sagen haben, wie Sie über die räumliche Entwicklung des Säuliamtes denken, ob Sie eine Kantonsschule in Affoltern befürworten. Reden Sie öffentlich über den öffentlichen Verkehr, über die erduldete Umfahrung Ottenbach-Obfel-

den. Sagen Sie, wen Sie sich als neuen Autobahnraststätten-Eigner wünschen oder geisseln Sie Gerichte, die Hornbach oder die Albispark-Erbauer über Gebühr hinhalten. Von Kantonsrätinnen und Kantonsräten erwarten wir nämlich, dass sie nicht nur den Kanton im Fokus haben, sondern vor allem auch die eigene Region – und dass sie deren Interessen aktiv vertreten. Klar, Sie dürfen sich auch zu kantonalen Themen äussern, zum Flughafen etwa, meinetwegen auch zu «Carlos», zur Energiepolitik und zur Frage, ob homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen – aber wir messen Sie in erster Linie daran, was Sie zu regionalen Themen zum Besten geben. Sagen Sie uns das – auf welche Weise auch immer, in Inseraten, per Leserbrief oder in Streusendungen – aber auf jeden Fall ungeschminkt. Stellen Sie Forderungen, zeigen Sie auf, was Sie besser machen können, kritisieren und loben Sie. Und leben Sie damit, dass Sie mit Ihrer Stellungnahme ein paar potenzielle Wählerinnen und Wähler Ihrer Liste vergraulen können. Das müssen

Sie in Kauf nehmen. Recht machen – und das sagt Ihnen einer, der es weiss – kann man es nicht allen. Gehen Sie also am Morgen zwischen 6 und 8 Uhr an den Bahnhof. Sie können dort Hochglanzprospekte mit Ihrem geschönten Konterfei verteilen. Wenn es Ihnen aber gelingt, die mürrischen Pendler, die grusslos an Ihnen vorbeieilen wollen, für zwei Minuten aufzuhalten, damit Sie eine wichtige Botschaft platzieren können – dann haben Sie viel mehr erreicht, erst recht, wenn der oder die Gestresste nach Ihrem Statement mit einem Lächeln in die S-Bahn steigt. Möglicherweise bleiben Sie beim Ausfüllen des Wahlzettels in Erinnerung haften. Ja, Wahlen sind mit Knochenarbeit verbunden. Marschieren Sie erhobenen Hauptes durch dieses Stahlbad. Verbiegen Sie sich nicht, bleiben Sie authentisch und freundlich, wenn Sie am Samstag am Wahlstand mit Ihren Traktaten die Wochenend-Einkäufer traktieren. Nehmen Sie auf jeden Fall die Chance wahr, mit einem Regierungsratskandidaten oder einer -kan-

didatin zu posieren, die ja auch das Säuliamt besuchen – da drängt sich doch ein Selfie auf. Posten Sie dieses Bild auf Facebook. Auch das offenbart die Chance zum Erfolg. Natalie Rickli hat es vor vier Jahren vorgemacht und ist wohl deshalb stimmenmässig an Christoph Blocher vorbeigezogen. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Februar 2015

Mehr als ein «gewöhnlicher» Denner 10 Jahre Laden Oberamt von Helen und Lukas Berger in Kappel, ein Denner-Satellit Mit dem Kauf der Liegenschaft und grossen Einsatz haben Helen und Lukas Berger die drohende Schliessung des Dorfladens in Kappel vor exakt 10 Jahren abgewendet. Sie mussten dabei allerdings einige Hürden überspringen. ................................................... von werner schneiter Das Gebäude an der Albisstrasse 8 in Kappel wurde 1880 errichtet und ist seit jeher ein Lebensmittelgeschäft. «Wahrscheinlich das älteste im Säuliamt», fügt Lukas Berger bei. 1961 übernahm die Landwirtschaftliche Genossenschaft den Betrieb; sie führte ihn zusammen mit dem Hauptsitz der Landi in Uerzlikon. Einer Erweiterung des Landens in Kappel in den Jahren 1983/84 folgte dann aber zusehends die Ernüchterung. Das Umsatzvolumen schrumpfte, führte zu roten Zahlen. Die Landwirtschaftliche Genossenschaft entschied sich zur Aufgabe und beabsichtigte, die leer werdenden Räume zu vermieten. «Als wir bei der Rückkehr aus den Ferien davon in der Zeitung lasen, sagten wir uns: Das packen wir». Das Ehepaar Berger verhandelte mit der Genossenschaft, bestand aber auf einem Kauf der Liegenschaft – und erhielt per 1. Januar 2005 den Zuschlag. Sie handelten damals gegen jegliche Prognosen von Denner. «Man sagte uns damals, der Laden sei mit anzeige

diesen Zahlen nicht rentabel zu führen und hielt einen drei- bis vierfachen Umsatz für notwendig, um in die schwarzen Zahlen zu gelangen», halten die Inhaber fest. Doch sie liessen sich nicht beirren und eröffneten den Denner-Satelliten am 10. Februar 2005 – dies, nachdem die Ladenfläche von 100 auf 190 Quadratmeter vergrössert wurde und dadurch die bis anhin komplizierten Betriebsabläufe vereinfacht werden konnten.

Ja zum privaten Gestaltungsplan und ein Brand Gemäss der Zonenplanung aus den 70er-Jahren befindet sich der DennerSatellit in der Wohnzone W2, was eine erneute Erweiterung nicht zuliess. Auch in diesen Fall wählten die Bergers eine Vorwärtsstrategie und liessen auf eigene Kosten einen privaten Gestaltungsplan über das gesamte Grundstück anfertigen. Und diesen genehmigte dann sowohl die Gemeindeversammlung als auch der Kanton. Es kam zu Rekursen. Ein Geduldsspiel, denn die gesamte Planungsphase erstreckte sich über drei Jahre. Die Möglicheit einer nochmaligen Erweiterung ergab sich dann im Jahr 2008. Aus dem Umbau resultierten 3000 Kubikmeter Aushub und eine Vergrösserung der Ladenfläche von 190 auf 420 Quadratmeter – ein Quantensprung in jeder Hinsicht. Zwei Tage vor der Wiedereröffnung nach nur zweieinhalb-

wöchtiger Umbauzeit brannte jedoch der gesamte, oberhalb des Landens liegende Wohnkomplex nieder. Auch der Laden wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. «Wir haben damals eine sehr grosse Solidarität erlebt. Feuerwehr, Mitarbeitende und Bevölkerung unterstützten uns», sagt Helen Berger. Auch diese Mithilfe ermöglichte eine fristgerechte Wiedereröffnung am 7. Mai 2009 – mit einer leichten Erweiterung des Sortiments, mit einer grösseren Frischwarenabteilung und grösserer Getränkeauswahl. Vieles stammt aus der Region, insbesondere Früchte, Gemüse und Brot. Eine Zusammenarbeit gibt es auch mit der Bäckerei Iten in Knonau. Der Denner-Satellit ist mehr als ein «gewöhnlicher» Denner, weil er rund 2000 Artikel mehr bietet – unter anderem in den Bereichen Papeterie, Haushalt und Bekleidung. Und das hat sich offenbar herumgesprochen, denn der Denner-Satellit hat ein beachtliches Einzugsgebiet. Die Kundschaft kommt aus dem Kanton Zug und aus den angrenzenden Ämtler Gemeinden. Das 10-Jahre-Jubiläum wird am Freitag/Samstag, 6./7. März, gefeiert. Es wird eine Kafistube eingerichtet. Zwei Lieferanten sind präsent: Armin Vollenweider mit der Kaffeerösterei Bühlmann sowie Martina und Marcel Leuthold mit gebrannten Wassern. Es gibt Backwaren, am Samstag einen Ballonkünstler und Musik. Wer am Jubiäumswochenende für mindestens 50 Franken einkauft, erhält einen Gutschein von 10 Franken. www.ladenoberamt.ch

Sorgen dafür, dass der Denner-Satellit mit 15 Mitarbeitenden (800 Stellenprozente) läuft: Betriebsleiterinnen Brigitte Manz (l.) und Rosmarie Henggeler. (zvg.)


Forum

Freitag, 27. Februar 2015

Keine solche Energiesteuer

Ein fremder Richter für Obfelden? Aber sicher!

Speziell ältere Personen, die keine grossen Anschaffungen mehr tätigen, würden sich mit einer Annahme dieser neuen Steuer einen Bärendienst erweisen, den sie nicht mehr gutmachen könnten. Wärmeerzeugung wie Heizung, Kochherd, Licht, Waschmaschine, Tumbler, kurz alle Maschinen und Apparate, die Strom oder Heizöl brauchen, würden durch diese Energiesteuer massiv verteuert. Oder möchtet ihr, um es drastisch darzustellen: bei 17 bis 18 Grad in der Stube sitzen mit Wolldecken um den

Die SVP portiert mit Hans Finsler einen Bürger von Zürich und Einwohner von Affoltern für das frei werdende Amt des Friedensrichters in Obfelden.

Körper und Bärenfellmütze auf dem Kopf ? In den Altersheimen könntet ihr kaum Einfluss nehmen auf die gebotenen Temperaturen, da dies ja die Verwaltung bestimmt. Taxi, Bahnkosten müssten dann ja auch steigen, da sich ohne Energie nichts bewegt. Die AHV würde dann noch weniger weit reichen. Also «hütet Euch am Morgarten», das galt früher so und bleibt auch in Zukunft beherzenswert. Nein zu dieser Energiesteuer. Heinrich Elmer, Bonstetten

Wie kann man so herzlos sein? Am letzten Freitag, 20. Februar, zirka 16.15 bis 16.30 Uhr, beobachtete ich an der Seewadelstrasse in Affoltern, wie ein PW-Lenker eine wunderschöne Katze brutal überfuhr. Das kann ja passieren! Aber dass man dann einfach weiterfährt und das arme Büsi in seinen Qualen alleine auf der Strasse liegen lässt, dafür habe ich kein Verständnis! Hat dieser Autolenker oder diese -lenkerin wirklich kein Herz für Tiere? Das sind auch Lebewesen! Mit einem sehr netten und hilfsbereiten Mann (ich war zu Fuss unter-

wegs) brachte ich das «härzige Büsi» in die Tierklinik Dennler. Leider kam für das noch junge Büsi jede Hilfe zu spät. Gott sei Dank war es gechipt. So konnte die Ärztin wenigstens der Besitzerin Bescheid sagen. Mit diesem Leserbrief möchte ich den oder die Autolenker-in bitten: Zeigen Sie, dass Sie doch ein gutes Herz haben und entschuldigen Sie sich! Und noch etwas: Halten Sie das nächste Mal doch einfach an! Renata Ryser, Zwillikon

Warum schlägt ausgerechnet die SVP einen Kandidaten aus einer anderen Gemeinde vor? Wenn sich Exponenten der SVP gegen «fremde Richter» engagieren, sind damit nicht Richter gemeint, die in einer anderen als in ihrer Wohngemeinde tätig sind. Sie wenden sich dagegen, dass übernationale Instanzen in Schweizer Angelegenheiten urteilen und dabei möglicherweise nicht die Interessen der Schweiz vertreten, sondern die ihrer eigenen Herkunftsstaaten. Sie würden sich damit nicht als unabhängig und neutral erweisen. Unabhängigkeit und Neutralität der Richter sind aber fundamentale Voraussetzungen jedes fairen Verfahrens.

Parteien versöhnen Der Friedensrichter behandelt aber nicht Streitigkeiten zwischen Organisationen, zu welchen er selbst möglicherweise in einer Beziehung steht, sondern er versucht, in formloser Verhandlung, die Parteien in streitigen Zivilsachen zu versöhnen. «Streitige Zivilsachen» sind neben Nachbarschaftsstreitigkeiten und Persönlichkeitsverletzungen insbesondere Klagen auf Bezahlung von Geldforderungen aus Ver-

Hans Finsler. (Bld zvg.) trägen, aus Haftpflicht oder Unterhaltsverpflichtungen, erbrechtliche Klagen (Herabsetzung, Erbteilung) usw. Ist der Streitwert kleiner als 2000 Franken, kann der Friedensrichter auf Antrag der klagenden Partei auch ein Urteil erlassen. Aufgrund des tiefen Streitwerts ist dieses Urteil sogar unmittelbar rechtskräftig und vollstreckbar, es kann nur noch mit Beschwerde angefochten werden.

Die Gefahr bewusster oder unbewusster Parteinahme entfällt Unabhängigkeit und Neutralität des Friedensrichters sind elementare Vor-

aussetzungen der korrekten und unparteiischen Ausführung seines Amts. Ist der Friedensrichter nicht im Ort ansässig, hat er weniger Beziehungen zu den Personen, welche als Parteien vor ihm erscheinen. Die Gefahr bewusster oder unbewusster Parteinahme entfällt. Einfühlungsvermögen und Respekt vor den Parteien sind wichtige, aber noch nicht genügende Voraussetzungen der Tätigkeit des Friedensrichters. In Fällen, wo er zu urteilen hat, sind umfassende Rechtskenntnisse unabdingbar. Auch ist es bei der Schlichtung hilfreich, den Parteien den voraussichtlichen weiteren Gang des Verfahrens vor der nächsten Instanz (und die Kosten) zu erläutern, und die Erfolgschancen einer Klage im Voraus aufzuzeigen. Als in ungetrennter Ehe lebender Vater von drei seit kurzem erwachsenen Töchtern, als langjähriger Mitarbeiter einer Treuhandfirma, als ebenso langjähriger selbstständiger Rechtsanwalt, als nebenberufliches Organmitglied in mehreren Firmen und als Behördenmitglied besitzt Hans Finsler umfangreiche Lebens- und Geschäftserfahrung. Diese Erfahrung zeichnet ihn vor dem einen Gegenkandidaten aus, seine langjährigen Rechtskenntnisse vor dem anderen. Zusammengenommen ist er die Idealbesetzung für das Friedensrichteramt in Obfelden. SVP Obfelden

Carmen Walker Späh hautnah – in Bonstetten!

Andrea Sidler in die Schulpflege

Die FDP-Regierungsratskandidatin ist Gast und persönliche Ansprechpartnerin im Gartencenter Guggenbühl.

Andrea Sidler wohnt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Ebertswil. Als Mutter zweier Söhne, welche die gesamte Schulzeit in der Primarschule Hausen absolviert haben, kennt sie Sorgen und Nöte von Eltern schulpflichtiger Kinder aus eigener Erfahrung. Sie weiss, wovon sie spricht, wenn es um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, um Elternmitwirkung und Schulwegsicherheit geht. Sie engagierte sich vor Jahren bereits im Elternforum. Andrea Sidler kann aus ihrer eigenen Lehrtätigkeit als Handarbeits – und Hauswirtschaftslehrerin viel Wissen aus der Schule einbringen. Unterrichtsgestaltung und Schulentwicklung sind ihr vertraut. In der Primarschule Hausen am Albis stehen wichtige Entscheide in Bezug auf die Schulraumentwicklung an. Der zu erwartende Zuzug von Familien mit schulpflichtigen Kindern, ins-

Beruf, Familie und Politik – ein anspruchsvoller Strauss von vielen Aufgaben und Verpflichtungen, wie schafft sie das? Am Freitag, 6. März, besteht die Möglichkeit, diese Fragen der bekannten Kantonsrätin und nominierten Regierungsratskandidatin Carmen Walker Späh zu stellen und sie persönlich kennenzulernen. Die renommierte Baujuristin und Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz, aber auch dreifache Mutter, tritt nach dem Rücktritt von Finanzdirektorin Ursula Gut gemeinsam mit Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger an und ist entschlossen, den zweiten FDP-Sitz im Regierungsrat zu verteidigen. Für eine spannende Ausgangslage ist gesorgt, bewerben sich doch sechs neue

sönlich kennenzulernen, aufmerksam sowie kritisch zuzuhören, welche Meinungen sie zu spezifischen Themen vertritt. Wie sie die hohe Lebensqualität in der Schweiz sichern will und nebst allen Wünschen auch die Finanzierung sichergestellt Regierungsratskandidatin Carmen Walker Späh (Mitte) mit den FDP-Kantonsratskandidatinnen Ruth Früh (links) und werden soll. Vereinbarkeit von BeMirjam Heinemann. (Bild zvg.) ruf und Familie ist und fünf bisherige Kandidaten um die sicher ein wichtiges Thema. sieben Regierungssitze. Am kommenAuch Kantonsratskandidatinnen den Freitagmorgen, 6. März, 9.30 bis und -kandidaten der FDP werden aktiv 11 Uhr kann, soll und darf jedermann teilnehmen und für persönliche Gedie Gelegenheit nutzen, Carmen Wal- spräche gerne zur Verfügung stehen. ker Späh in spezieller, ungezwungener und entspannter Atmosphäre per- Ruth Früh, Kantonsratskandidatin FDP

besondere aufgrund der anstehenden Neubauten in der Törlenmatt und in der Langrüti, ist eine Herausforderung. In Ebertswil fehlt es seit einiger Zeit an geeignetem Schulraum. Aktuell besteht Raumbedarf für eine halbe Kindergartenklasse. Es ist notwendig, die Anliegen der Schulkinder mit einer sachverständigen Person in der Schulpflege zu vertreten.

Kompetente Fachfrau Andrea Sidler bringt mit ihrer Offenheit und Konsensfähigkeit die besten Voraussetzungen für dieses Behördenamt mit. Die Schulpflege braucht eine kompetente Fachfrau wie sie. Ich bin von Andrea Sidler und ihren Fähigkeiten überzeugt, darum bekommt sie meine Wählerstimme am 8. März 2015. Markus Tremp, Ebertswil anzeige

Die CVP zu den Abstimmungsvorlagen

Grünliberale zu den Abstimmungsvorlagen

«Familie stärken! Steuerfreie Kinderund Ausbildungszulagen»: Die Initiative will Kinder- und Ausbildungszulagen von den Einkommenssteuern be-

Der Vorstand der Sektion Konauer Amt der Grünliberalen empfiehlt, am 8. März 2015 folgendermassen zu stimmen: Ja zur Initiative «Energie statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen: Energie- statt Mehrwertsteuer ist das wirksame und liberale Instrument zur Verminderung des Energieverbrauchs und zur verstärkten Produktion erneuerbarer Energie. Die ökologische Steuerreform setzt auf Preisanreize statt auf staatliche Subventionen. Nichterneuerbare Energie aus Uran, Gas, Kohle und Öl wird höher besteuert, erneuerbare Energie aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse wird hingegen nicht besteuert und damit wettbewerbsfähiger. Durch die Abschaf-

Abstimmungsvorlagen vom 8. März Zum Wahl- und Abstimmungssonntag vom 8. März 2015 veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausgabe vom Dienstag, 3. März 2015, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätenstens Samstag, 28. Februar, 12 Uhr, erreichen und mit einem vollständigen Absender versehen sein. (Red.)

freien. Heute kommt die Unterstützung den Familien aber nur teilweise zugute: Geld geben und rund ein Fünftel nimmt der Staat wieder. Das ist widersinnig. Darum die Familien entlasten: Ja. «Energie- statt Mehrwertsteuer»: Die Initiative will eine Energiesteuer einführen und die Mehrwertsteuer abschaffen. Gefährliches finanzpolitisches Experiment. Energie sparen und damit dennoch für Steuern Geld eintreiben, geht nicht auf. Die Mehrwertsteuer ist mit über 22 Milliarden Franken jährlich die wichtigste Einnahmequelle des Bundes. Das mit der Energiesteuer zu ersetzen, gibt zu hohe Preise für die Energie. Nein. CVP Bezirk Affoltern

fung der Mehrwertsteuer werden zudem Unternehmen und Konsumenten substanziell entlastet.

Eine Mogelpackung Nein zur Initiative «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen» der CVP: Die Volksinitiative für steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen ist eine Mogelpackung. Sie vergibt Steuerrabatte, die einzig sehr gut verdienenden Familien zugute kommen. Das Sparpaket berappen müsste jedoch der Mittelstand. Für den Vorstand: Dr. Thomas Beck, Aeugst, Kantonsratskandidat

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Gewerbe/Dienstleistungen

Investigationsreise

«Suubers Dorf»

Ämtler machten sich ein Bild vom Kohleabbau in Kolumbien – Teil 3. > Seite 17

Die Einwohner Bonstettens sind aufgefordert, an der «Dorfputzete» teilzunehmen. > Seite 21

Freitag, 27. Februar 2015

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WB im Trainingslager Der Ämtler Erstligist bereitete sich im spanischen Benidorm auf die Rückrunde vor. > Seite 25

Den Schwung aus den Vorjahren mitgenommen Die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal wächst weiter

Joy Barbezat. (Bild zvg.)

Energetisches Heilen Vortrag von Joy Barbezat im Mangalam Yoga, Affoltern. Nebst dem Vortrag inklusiv Demo über energetische Organheilung wird Joy Barbezat in einer Gruppenbehandlung das «Vertical Balancing» an allen, die es wünschen, durchführen. Dies ist eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele und zeigt sich in der Ausgleichung der Beinlängen und des Beckens. Durch genaues Ausmessen vor und nach der Behandlung ist es für alle Anwesenden verifizierbar. (pd.) Vortrag am Samstag, 7. März, 19.30 Uhr, Mangalam Yoga, Obstgartenstrasse 5, Affoltern. Info: Inst. Angewandte Intuition, Telefon 076 369 56 23, www.energyhealing.ch.

Neue Freude an der Berufstätigkeit. (Bild zvg.)

Mit 50 nochmals Neues wagen? Sich Zeit nehmen, sich aktiv mit der beruflichen Situation zu befassen. Ein Seminar für Teilnehmer ab 45 Jahren. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer persönliche und berufliche Perspektiven sowie Massnahmen zur Erhaltung oder Weiterentwicklung ihrer Motivation und finden wieder neue Freude an ihrer Berufstätigkeit. Verschiedene Methoden wie Impulsreferate, Übungen und die Arbeit in Kleingruppen lösen sich ab. Der Austausch mit anderen Menschen in der gleichen Lebensphase erhält Raum und ist ein wichtiges Element des Seminars. Die Teilnehmer formulieren persönliche Ziele und entwickeln ihre individuellen Entwicklungsschritte. Seminar «50plus – Mit Schwung und Gelassenheit in die nächsten Arbeitsjahre» an den Samstagen, 28. März und 11. April. Infos und Anmeldung: biz Urdorf, Tel. 043 259 91 80, www.bizurdorf.zh.ch.

Die Raiffeisenbank MutschellenReppischtal, zu deren Geschäftskreis seit 2001 auch Stallikon und Wettswil gehören, hat im Geschäftsjahr 2014 wiederum ein Wachstum bei den Hypothekarausleihungen wie auch bei den Kundengeldern erzielt. Mit einem Wachstum von 4,1 % konnte die Raiffeisenbank Mutschellen-Rep-

pischtal ihre starke Position im Hypothekargeschäft erfolgreich behaupten. Das Wachstum der Kundengelder um 2,3 % konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen nicht ganz Schritt halten. Vor dem Hintergrund der nach wie vor historisch tiefen Marktzinsen suchen Kunden und Anleger zusätzlich zum Sparsortiment interessante Anlagealternativen. Der Jahresgewinn reduziert sich gar um 44,6 % auf 236 047 Franken.

Trotzdem spricht die Bank von einem «erfreulichen Ergebnis». Grund für diesen Rückgang ist nämlich eine namhafte ausserordentliche Einlage in die Arbeitgeberstiftung. «Mit dem erwirtschafteten Gewinn können wir nebst der Personalvorsorge auch unser Eigenkapital weiter stärken», teilt die Raiffeisenbank in ihrem Geschäftsbericht denn auch mit. Die Mitglieder der Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal treffen sich

am Freitagabend , 13. März, zur Generalversammlung im «Berikerhus», Berikon. Dort geht es nicht nur um die Genehmigung der Jahresrechnung, sondern auch um die Verzinsung der Anteilscheine. Da die Nachschusspflicht abgeschafft wurde und damit die Mitgliedschaftsrisiken sinken, beantragt der Verwaltungsrat angesichts des tiefen Marktzinsniveaus 3 % – nach wie vor eine hohe Verzinsung für Eigenkapitalien. (pd./tst.)

Grüne Lämpchen lotsen Attraktiv und führend zu freien Parkplätzen seit 40 Jahren Neues Parkleitsystem im «Zugerland»

Das Emmen Center feiert sein Jubiläum

Im Einkaufscenter Zugerland Steinhausen ist ein neues Parkleitsystem in Betrieb. Anzeigetafeln sowie grüne und rote Lämpchen lotsen die Kunden rasch zu den freien Plätzen.

Heute Freitag und morgen Samstag, 27. und 28. Februar, feiert das Emmen Center sein 40-Jahre-Jubiläum. Die Besucher werden mit vielen Extras und einem grossartigen ShowProgramm überrascht.

den ebenfalls angezeigt. «Dank dem neuen Parkleitsystem können wir den Suchverkehr einschränken und unsere Kunden finden schneller einen Parkplatz», freut sich Philippe Gerber, Leiter Centermanagement der Migros Luzern. (pd.)

Schon vor der Einfahrt ins Parkhaus signalisieren grosse Anzeigetafeln, in welchen Sektoren und Stockwerken sich freie Parkplätze befinden. Zudem wurde jeder Parkplatz mit einer LED-Leuchte ausgestattet, die je nach Belegung grün oder rot scheint. Die Behindertenparkplätze sind mit blauen Lämpchen gekennzeichnet. Die Ladestationen für die Mit dem neuen Parkleitsystem sehen «Zugerland»-Kunden Elektroautos wer- sofort, wo noch Plätze verfügbar sind. (Bild zvg.) anzeigen

80 Top-Geschäfte mit einmalig grosser Markenauswahl machen Shopping seit 40 Jahren zum Erlebnis. Das Emmen Center ist das grösste Einkaufszentrum der Zentralschweiz – und vor allem auch ein Ort des Verweilens. Hier trifft sich die halbe Welt zum Mittagessen, zu Kaffee und Kuchen, zum Apéro oder auch nur zum Flirten. Heute wollen Kunden Shopping erleben und unterhalten werden. Roland Jungo, Direktor des Emmen Centers, fasst zusammen: «Wir sprechen unsere Kunden nicht an – wir sprechen mit ihnen. Das Vertrauen, das wir zu ihnen aufbauen, macht uns fit für den hart umkämpften Schweizer Detailhandelsmarkt.» So wurden in den letzten Monaten viele zusätzliche Dienstleistungen aufgebaut, z.B. Free

WiFi, Elektro-Tankstelle, Personalshopper und Natelladestation. Auch konnte Calida als Neumieter gewonnen werden. Eröffnung war am Mittwoch.

40 Jahre Event mit Rabatten und Attraktionen Im Jubiläumsjahr bedankt sich das Emmen Center bei seinen Kunden mit vielen Attraktionen und Vergünstigungen. Am 27. und 28. Februar gewähren die meisten Geschäfte des Centers einen Rabatt von 10 %. Kunden können zudem an einem grossen Wettbewerb teilnehmen. Zu gewinnen gibt es 40 Emmen-Center-Gutscheine à 1000 Franken. Die Ziehung der glücklichen Gewinner erfolgt am 27. und 28. Februar alle zwei Stunden. (pd.) Jubiläumsfeier im Emmen Center am 27. und 28. Februar. Infos unter www.emmencenter.ch/events. Heute Freitag: 11 bis 17 Uhr: Kinderprogramm mit Wendolina; Rollschuhshow um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr. Morgen Samstag: 11 bis 16 Uhr: Kinderprogramm mit Wendolina; Rollschuhshow um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Hinweis: Der Filmabend in der Chilestube am Freitag, 27. Februar, muss leider ausfallen!!! Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern Pfarrerin Daniela Hess und Team Mittwoch, 4. März 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag, 5. März Seniorenwanderung Treffpunkt: 9.40 Uhr VOLG Aeugst am Albis Billette werden abgegeben Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstagsfeier in der Kirche anschliessend Beisammensein in der Chilestube

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 1. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Mittwoch, 4. März 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Kranken im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock Pfr. Th. Müller, D. Hess und D. Burger, Spitalseelsorge Donnerstag, 5. März 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 6. März 19.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag Vorbereitungsteam

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. März 19.00 Regional-Gottesdienst am Abend zum Tag der Kranken mit Pfrn. Susanne Sauder

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer zum Krankensonntag und zum 8. Gebot: «Du sollst nicht stehlen». Anschliessend Chilekafi Donnerstag, 5. März 14.30 bis 16 Uhr «Unterwegs»: Weisheits- und Zaubermärchen, erzählt von Elsbeth Rüegg und Theres Nauer. In der Zwinglistube bei der reformierten Kirche Kaffee und Kuchen Eintritt frei – Kollekte Freitag, 6. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 19.00 Weltgebetstag der Frauen in der katholischen Kirche Mitwirkung des «BahamasGospel-Projektchor» unter der Leitung von Anette Bodenhöfer 18.30 Einsingen der Lieder

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst zum Tag der Kranken im Spital Affoltern PfarrerIn: Thomas Müller Daniela Hess und Daniel Burger Fahrdienst auf Anmeldung bei Marcel Pfister, Telefon 044 760 09 68 oder dem Pfarramt, Tel. 044 761 34 64

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 1. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstagsgottesdienst katholische Kirche Hausen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. März, Sonntag Reminiszere 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfr. A. Fritz Montag, 2. März 10.00 Im Pfarrhaus Beginn Fastenwoche mit Vikarin Mehl

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 1. März 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag in der reformierten Kirche Mettmenstetten 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikarin Claudia Mehl und KonfirmandInnen mit Abendmahl 17.00 JUKI in der Kirche Mettmenstetten Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl A. Fritz, S. Brüngger

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst zum Krankensonntag im Spital Affoltern Pfarrerin Daniela Hess Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 5. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Voranzeige: Sonntag, 8. März 11.00 Ökumenischer Suppensonntag/ Familiengottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pastoralassistentin Linda Cantero Susanne Rudolf, Dozentin zum Thema «Fair Fashion?» Veronica Nulty, Orgel mit anschl. Suppenessen für Jung und Alt im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Samstag, 28. Februar 17.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Sonntag, 1. März 11.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Kirchenchor 12.30 Taufe von Iwan Durrer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. März 19.00 Ref. Kirche Bonstetten Regional-Gottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten zum Tag der Kranken mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst. Anmeldung, 28. Februar, Tel. 044 777 99 72 Mittwoch, 4. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 5. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 18.00 bis 20.00 Uhr Kirche Wettswil: Vernissage der Bilderausstellung von Ursula Nievergelt Freitag, 6. März 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: «Heilkräuter für Frauen» 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht 19.30 Ref. Kirche Bonstetten Weltgebetstag Liturgie von Frauen aus den Bahamas Thema: «Begreift ihr, was ich an euch getan habe»

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 1. März 8.15 Chilezmorge 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (am Flügel) Chinderhüeti reformierte Kirchgemeinde Montag, 2. März 16.00 Kolibri ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 3. März 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 27. Februar 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 1. März 19.30 Abendgottesdienst mit Segnungen zum Krankensonntag «Du söllsch dich nöd uf Choschte vo andere berichere!» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Samstag, 28. Februar 11.00 Taufe von Maximilian Rohner in Maschwanden mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 1. März ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für die Kleinen im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti mit Krankensalbung Musikalische Umrahmung: Kirchenchor Hausen Mittwoch, 4. März 20.00 Glaubensabend für Erwachsene im kath. Pfarreizentrum Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag in der reformierten Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. März 9.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Dienstag, 3. März 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 28. Februar 8.45 Teens: peech Snowday 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 1. März 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Meine Energie zum Positiven nutzen» Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 2. März 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 4. März 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. März 9.45 Gottesdienst mit der Jungschar Aiona Kinderhort

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Katharina Auf der Maur 17.00 Konzert Vokalensemble Messa di Voce reformierte Kirche Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag Bahamas reformierte Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 1. März 10.30 «Mitenand-Gottesdienst» mit Krankensalbung zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 6. März 19.00 Ökum. Weltgebetstagsfeier in der ref. Kirche Affoltern 19.00 Ökum. Weltgebetstagsfeier in der ref. Kirche Aeugst

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 28. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 28. Februar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten 19.30 S. Messa in lingua italiana Sonntag, 1. März 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 3. März 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 4. März 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 5. März 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 6. März 19.30 Ökum. Gottesdienst zum Weltgebetstag reformierte Kirche Bonstetten

Sonntag, 1. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. März 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

März-Programm 2015 Dienstag, 3./10./17./24./31.März SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 4. / 11. / 18. / 25. März FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 5. März 2015 WANDERUNG Birmensdorf–Berikon Wanderzeit: ca. 3¼ Std. 9.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Florian Püntener 044 761 39 19 Donnerstag, 12. März 2015 EXKURSION Kloster Muri, Führung: 1½ Std. 8.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Donnerstag, 12. März 2015 SENIORENTREFF 33 Ämtler allein im dunklen Wald Erinnerungen an die Ferienwoche im September 2014 in Lenzkirch mit Fotografien und Video-Film 14.00 Uhr Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 19. März 2015 BERGWANDERUNG Niederbipp–Erlinsburg–Attiswil Wanderzeit: 4 Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43 Donnerstag, 19. März 2015 SPAZIERGRUPPE: Althäusern–Boswil Spazieren: 1¾ Std 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./evtl. Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 19. März PALLIATIVE CARE u. Autonomie am Lebensende; Referat von Prof. Gian Domenico Borasio, Palliativmediziner, Uni Lausanne. 19.30 Uhr Mehrzweckraum Spital Affoltern/Haus Rigi Auskunft: Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15 Donnerstag, 26. März MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute VORANZEIGE Mittwoch, 20. Mai 2015 Seniorenreise nach Schaffhausen Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Infos: Ria Lüssi 044 761 81 65


Reportage

Freitag, 27. Februar 2015

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Ein Hafen, ein Fischerdorf und viele Gespräche zum Abschluss Teil 3: Initianten der «Glencore Initiativen» machten sich vor Ort ein Bild von Kolumbiens Kohleabbaugebieten Ein dritter Schwerpunkt der Säuliämtler Investigationsreise zum «Rohstoff-Tatort» waren die Transportwege und der neue Hochseehafen von Glencore/ Prodeco, Puerto Nuevo. Die Etappe führte über einen Abstecher ins Kolonialstädtchen Mompox – einst Verkehrsknotenpunkt, heute still und von musealer Exotik – an die Nordküste, die kolumbianische Karibik. ................................................... von pia holenstein Auf dem Weg durch das Departement Magdalena nach Santa Marta machten wir einen Halt in Aracataca, dem Geburtsort des Nobelpreisträgers Gabriel Garcia Márquez. Fast zufällig blieben wir zum Mittagessen an einem Bach, direkt an der Eisenbahnlinie, auf der einst der berühmte «Expreso de Sol» von Bogotá nach Santa Marta an die Karibikküste fuhr. Ein jahrzehntelanges Desinteresse des Staates liess das Bahnnetz verrotten, so dass 77 Prozent nicht mehr befahren werden können. Die Regierung Santos will das ändern. Es ist nicht verwunderlich, dass Firmen den Schienentransport in die eigene Hand genommen haben. Heute gehört Fenoco (Ferrocarriles del Norte de Colombia S.A.) zu 39 Prozent Glencore und wird einzig zum Kohletransport genutzt – gegenwärtig von Prodeco und Drummond.

Freundliche Menschen – eine trügerische Idylle. (Bilder Pia Holenstein)

Züge mit über 120 Waggons Während einem Aufenthalt von gut einer Stunde erlebten wir fünf Durchfahrten. Im zeitlichen Abstand von weniger als 15 Minuten donnern die Züge vorbei: Jeder mit mindestens 120 Waggons, 1,7 Kilometer lang, was mehrere Minuten dauert. Die Schienen führen hier wie in andern Städten mitten durch die Wohnsiedlungen. Ohne Abschrankungen wirken sie sehr ungesichert, zu Fuss kann man die Gleise überall queren, während die Fahrzeuge über die alten Holzschwellen der offiziellen Übergänge rumpeln. Immerhin sind Wärter da, welche Alarm schlagen, wenn jemand im falschen Moment die Gleise überqueren will und überquert werden die Gleise ständig. Diese schweren Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und der Lebensqualität wären vielleicht eher erträglich, wenn dafür Personen reisen könnten. Stattdessen müssen die Frauen noch am Fluss waschen, während jeder Zug Tausende von Tonnen Rohstoff aus dem Land hinausbefördert. Ende Januar wurde endlich vom obersten Gericht ein Nachtfahrverbot verfügt, wie es zwar schon vor zwei Jahren von der lokalen Behörde ausgesprochen, jedoch interessanterweise gleich wieder aufgehoben wurde.

Videoüberwachung auf der Toilette In der Hafenstadt Santa Marta stand eine Sitzung mit Gewerkschaftsvertretern der Prodeco-Angestellten von Mine, Eisenbahn und Hafen auf dem Programm. Ihre Aussagen waren bestürzend. Es scheint ein Kampf zwischen Prodeco und den Arbeitervertretungen zu herrschen. Die Lokomotivführer wehren sich dagegen, dass neuerdings Kameras in ihren Führerkabinen installiert seien, wo sie während sechs Stunden fahren, essen und ihre Bedürfnisse verrichten müssten, was besonders das weibliche Personal als

Der Hochseehafen bei bei Santa Marta. peinlich empfinde; sie gehen vor Gericht. Am schmerzhaftesten aber ist, dass Prodeco bei der Schliessung des alten Hafens sämtliche Gewerkschafter entliess und im neuerbauten Puerto Nuevo nur Nichtgewerkschafter anstellte. Ein Mann führt an, dass er nach Ankündigung der Massenentlassung von der Mine in den alten Hafen versetzt wurde und dort die Kündigung erhalten habe. Zahlreiche Arbeitsklagen sind hängig. Im Grossen und Ganzen gewannen wir den Eindruck einer sehr belasteten Beziehung.

500 Millionen in den neuen Hafen investiert Prodeco hat uns auch im Hafen empfangen – im neuerbauten Puerto Nuevo bei Ciénaga, in den Glencore eine halbe Milliarde Dollar investiert hat. Fotografieren war ausdrücklich verboten. Die Kohleförderung wurde in den letzten fünf Jahren enorm gesteigert (2010: 10 Mio Tonnen, 2011: 14 Mio., 2014: 19 Mio.), doch nun habe man den Plafond erreicht, meint der CEO Mark McManus. Der Hafen habe eine Kapazität für 21 Millionen Tonnen jährlich. Die Ausbaupläne sind jedoch auf ein Mehrfaches angelegt. 60 Millionen gibt die Firma an. Man darf annehmen, dass die Investition nicht nur für die fünfzehn Jahre bis zum Erlöschen der Abbaulizenz geplant ist. Früher wurde die Kohle von der Bahn auf offene Barkassen verladen und zu den Hochseeschiffen gebracht, was eine enorme Umweltbelastung bedeutete. 2007 verlangte der Staat eine Änderung dieser Praxis – auch weil die Häfen im Tourismusgebiet von Santa Marta lagen. Prodeco war die einzige

Der Bach an der Bahnlinie ist verschmutzt und dient trotzdem zum Baden. von drei Kohleförderfirmen, welche 2013 rechtzeitig einen neuen Hafen gebaut hatte. Das hat der Firma sicher nicht geschadet. Eine permanente Freihandelsgarantie sichert dem Hafen gewaltige Vorteile, während der kolumbianische Staat weiter Steuereinnahmen verschenkt.

Fischer am neuen Hafen unerwünscht Wir begutachteten die Entladeeinrichtung für Eisenbahnwaggons – die Kohle fällt durch den Boden – und sahen die Röhren der überdeckten Förderbänder, welche die Kohle direkt in den Bauch der Frachter führen, beide mit je 8000 Tonnen Kapazität pro Stunde – doch leider waren sie genau zu diesem Zeitpunkt stillgelegt, zufällig kam auch kein Zugtransport, den wir gern erlebt hätten. Die Häufung dieser «Pannen» schien uns etwas auffällig. Was wollte man verstecken? Während uns die Hafenverantwortlichen die Bauphasen schilderten, wobei der Meeresgrund auf 20 Meter Tiefe ausgebaggert wurde, damit die schweren Lastschiffe näher ans Land fahren können, erkundigten wir uns nach den Fischerbooten, die da und dort zu sehen waren. Das sei ärgerlich, man müsse aufpassen, aber nein, sie dürften natürlich in Ruhe weiterfischen. Die Antwort liess erahnen, wie schwierig der Alltag für Fischer hier sein muss.

schon seit langer Zeit. Vor dem Bau der Häfen hätten sie bis zu einer Tonne Fisch täglich eingebracht. Nach dem Rückgang der Meereserträge hätten sie im Hafen von Prodeco in Puerto Zuñiga bei Santa Marta gearbeitet, Männer wie Frauen. Doch bei der Schliessung des Hafens seien sie alle entlassen worden. Keine Chance auf eine Wiederanstellung. Die Arbeit sei hart gewesen, aber man habe leben können, auch Gesundheitsversorgung und andere lebenswichtige Dinge kamen von den Firmen, welche ihnen immer noch weit näher scheinen als der Staat. Sie brauchen praktische Berufsmöglichkeiten, sehen aber keinen Ausweg. Viele wollen den Schulabschluss nachholen. Die Menschen werden durch das fortlaufende Nichtstun sichtlich lethargisch. Kurz vor unserer Abreise waren wir zu einem Gespräch bei PAS (Pensamiento y acción social) eingeladen, einer NGO, welche sich mit den Folgen der Kohleförderung und dem Verhältnis der Firmen zur Arbeiterschaft kritisch auseinandersetzt. Die engagierten jungen Leute bestätigten und vertieften unsere zumeist negativen Befunde, ergänzten sie durch Hinweise auf die Praktiken der Firma, Steuern zu umgehen sowie die jahrelangen Streitigkeiten über die Umweltbelastungen durch den Kohleabbau, welche weltweit anerkannt sind, von Prodeco jedoch schlicht in Abrede gestellt werden.

Es hat keine Fische mehr So besuchten wir das 400-Seelen-Fischerdorf, Don Jaca. Die Einwohner hatten uns erwartet und wollten ihren Frust von der Seele reden. Es gibt nichts mehr zu fischen, keine Erträge,

Ivan Glasenberg hat den Missständen den Kampf angesagt Ganz zum Schluss stand der Besuch in der Schweizer Botschaft an. Die Botschaftsangehörigen hörten aufmerk-

sam zu, sind jedoch auf beide Seiten sehr «diplomatisch» im landläufigen Sinn. Sie werden wohl nicht aktiv, solange kein Druck von aussen einwirkt. Schade und trotzdem verständlich. Wir jedenfalls werden mit dem, was wir erfahren haben, nicht hinter dem Berg halten. Inzwischen wurde unsere Reisegruppe von Glencore zu einem Rückmeldegespräch eingeladen, unser umfangreicher Bericht hatte auch Ivan Glasenberg zur Teilnahme bewogen, und am Donnerstag, 19. Februar, erlebten wir eine höchst spannende Diskussion in Baar. Wir glauben daran, dass sich die Firma an die Aufgabe setzt, die Missstände zu verbessern. Ivan Glasenberg höchst persönlich hat sich dazu verpflichtet. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.

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Veranstaltungen

Freitag, 27. Februar 2015

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Schaut man zu den Tieren bald besser als zu den Menschen? Dr. Josef Stirnimann referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt Am Donnerstag, 5. März, referiert der ehemalige Kantonstierarzt des Kantons Luzern, Dr. Josef Stirnimann, an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Aus der Erfahrung seiner langjährigen Praxis erläutert er unter anderem die Philosophie, die hinter dem staatlichen Tierschutz steht. ................................................... von ruedi wegmann Von den drei Fachgebieten des öffentlichen Veterinärdienstes «Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Tierschutz» steht Letzteres klar am meisten im Fokus der Öffentlichkeit. «Man schaut ja zu den Tieren besser als zu den Menschen» sagen Tierbesitzer

häufig, wenn der kantonale Veterinärdienst sie auf Einhaltung des gesetzlichen Tierschutzes kontrolliert. Inwiefern stimmt diese Aussage tatsächlich? Inwiefern nicht, respektive ist das Gegenteil der Fall? Welche Philosophie steht hinter dem staatlichen Tierschutz? Was genau ist die gesetzlich geforderte «artgerechte Haltung»? Und worin besteht die «Würde des Tieres»? Wie hat sich der Tierschutz im Laufe der Geschichte entwickelt? Wo steht das schweizerische Tierschutzniveau im internationalen Vergleich? Wie sehen schwere Tierschutzverstösse aus und welches sind die menschlichen, psychologischen, familiären und wirtschaftlichen Hintergründe? Es dürfen also Antworten auf zahlreiche Fragen erwartet werden, von einem Fachmann, der weiss, wovon er

spricht. – Dr. Josef Stirnimann schloss sein Tiermedizin-Studium 1971 in Bern ab. Nach Assistenzzeit und Doktorat am Tierspital Bern übernahm er 1976 die Praxis seines Vaters und baute sie zur Gemeinschaftspraxis mit fünf Tierärztinnen und Tierärzten aus. 2006 bis zur Pensionierung 2012 war er Kantonstierarzt des Kantons Luzern. Berufsbegleitend publizierte er zu verschiedenen veterinärmedizinischen Themen, zudem wirkte er als Lehrer am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Sursee, als Prüfungsvorsitzender an der Universität Bern und in berufspolitischen Funktionen. Donnerstag, 5. März, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: Fr. 15.-), Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

Dr. Josef Stirnimann, Kantonstierarzt Kanton Luzern im Ruhestand. (Bild zvg.)

Frauenfest im Kasino

Der Schraubeningenieur

Internationaler Tag der Frau am 8. März

«Lesung am Nachmittag» in Hausen

Live-Musik mit dem Duo «Giocondo», zum Zuhören und Tanzen, Singen mit Eva Stückelberger und Elsbeth Schweizer, eine Lesung mit der Schriftstellerin Angelika Overath: Auch dieses Jahr haben die Organisatorinnen – in Zusammenarbeit mit der Regionalbiblio- Ein Höhepunkt: die Schmuckbörse. (Bild zvg.) thek und der KIA (Kultur in Affoltern) – ein vielseitiges wirtschaftliche und soziale Situation Programm zusammengestellt. dort desolat. Wichtige politische und Ausserdem ist in der Galerie Märt- wirtschaftliche Reformen wurden platz die Ausstellung «Frauen-Formen- nicht umgesetzt, viele junge ErwachFarben» des Künstlerinnenkollektivs sene sind arbeitslos. Vor allem in ländZürich zu besichtigen. Und Sabine lichen Gegenden stehen junge Frauen Würmli lädt im Mangalam ein zu gra- unter hohem Druck, traditionellen tis «Yoga only women». Rollenvorstellungen zu entsprechen. Für das Kulinarische sorgen die Eines der Ziele des Projektes ist, MädFrauen des vor kurzem gegründeten chen und junge Frauen in ihrem Vereins «Ämtlerchorb». Sie verwöhnen Selbstvertrauen und in ihren Fähigkeidie Besucherinnen ab 10 Uhr mit ei- ten nachhaltig zu stärken und sie so nem reichhaltigen Brunch-Buffet. Am zu befähigen, aktiv am öffentlichen Nachmittag dann werden feine Ku- Leben teilzunehmen. chen sowie kalte und warme Getränke angeboten. Das Fest soll auch Gelegenheit Solidarität zu Frauen aller Kulturen sein für Austausch, Gespräche, Vernet- Bewusst haben sich die Organisatorinzung. Informieren über eigene Projek- nen für ein Frauenprojekt in Bosnien te und solche anderer Frauen. Es bie- entschieden. Sind doch Bosnierinnen tet die Möglichkeit, mit Flyern, Kar- die eigentlichen Initiantinnen des ten, Handzetteln usw. auf diese Ange- Ämtler Frauenfestes. Während des Krieges in ihrem Land wohnten bosnibote aufmerksam machen. Ein Höhepunkt des Tages wird be- sche Frauen im Lilienberg in Affoltern. stimmt auch diesmal die Schmuckbör- Sie waren es, die damals das für sie so se im Foyer sein. Zu bewundern und wichtige Fest bei uns bekannt machzu kaufen sind wertvolle Stücke aus ten. Sie luden ihre Freundinnen aus Gold und Silber, aber auch allerlei dem Amt ein, machten sie vertraut Klunker und Fantasiegebilde aus ver- mit ihrer Tradition, mit ihrer Art, dieschiedenen Materialien. Und so funk- sen Frauentag zu feiern. Üppiges Estionierts: Die Frauen bringen jeweils sen, Tanz und Musik, Lachen und fröhihre längst vergessen geglaubten Rin- liches Zusammensein, liessen die ge, Armreife, Ketten und Kettchen – Trauer für Momente vergessen. Nach kurz, einfach all das, was schon seit der Rückkehr der Bosnierinnen in ihre Jahren nicht mehr getragen wurde Heimat war es einigen engagierten und eigentlich nicht mehr gebraucht Frauen im Amt wichtig, diese Traditiwird. Dieser Schmuck wird von profes- on weiterzuführen, aus Solidarität zu sioneller Hand aufgefrischt, wenn nö- den Frauen in Bosnien und zu Frauen tig repariert und gelangt bei der aller Kulturen. Seitdem wird der 8. nächsten Börse zum Verkauf. Wer in März im Amt gefeiert, organisiert imSchubladen, Kasten und Kästchen mer wieder von anderen Frauen in ihnachschaut, findet sicher das eine ren Gemeinden auf ihre je eigene Art. oder andere Stück, das weitergegeben Das Fest ist zu einem festen Bestandteil im Jahresablauf geworden und ist werden kann. Der Erlös der Börse kommt voll- nicht mehr wegzudenken. (pd.) umfänglich einem Hilfsprojekt zugute – dieses Mal einem Projekt der Schwei- Frauenfest: Sonntag, 8. März, 10 bis 17 Uhr, Kasinozerischen feministischen Friedensor- saal Affoltern. Details und genaue Zeitangaben ganisation cfd (christlicher friedens- unter www.affoltern-am-albis.ch. Vorverkauf und dienst) in Bosnien Herzegowina. Was Reservieren für Brunch: Buchhandlung Scheidegger, hier kaum wahrgenommen wird: Telefon 044 762 42 42; Yogastunde für Frauen: Auch 20 Jahre nach dem Krieg ist die www.mangalam.ch.

Der Zuger Autor und alt Ständerat Andreas Iten beschreibt in seinem neusten Roman die berührende Lebensrückschau eines alternden Mannes. Lukas Stalder, der Ich-Erzähler, ist der Schraubeningenieur und versucht, sein Leben ins Reine zu bringen. Er, der Zauderer und Konservative, ist bereits als Bub fasziniert von präziser Technik, wird Ingenieur und betrachtet sein Umfeld fortan als stabil verschraubt. Seine Pensionierung und der

Tod seiner Frau aber bringen sein sicheres Lebensgerüst ins Wanken. Gerade rechtzeitig trifft er auf seinen ehemaligen Jugendfreund Theophil, weltgewandter Lebemann, Architekt und späterer Entwicklungshelfer in Afrika. Aus der ehemaligen Jugendfreundschaft entwickelt sich erneut eine tiefe Verbundenheit. Beide blicken zurück auf ihre unterschiedlichsten Lebensstationen, gemeinsam sinnieren sie über die Zeit, das Leben, die Liebe und den Tod. Als Theophil stirbt, verspürt Lukas eine schmerzliche Leere und die Sehnsucht nach seinem eigensten inneren Kern. Andreas Iten erzählt subtil und mit philosophischem Feinsinn vom Älterwerden, dem Loslassen und dem Wert von wahrer Freundschaft. Die «Lesung am Nachmittag» ist seit fünf Jahren fester Bestandteil des Jahresprogrammes und wird längst nicht nur von Senioren geschätzt! Susanne Fischli Freitag, 6. März, 14.30 Uhr, Bibliothek Hausen. Eintritt frei, anschliessend Kaffee und Kuchen.

Autor Andreas Iten. (Bild zvg.)

Unterstützt durch den Arbeitskreis Senioren Hausen.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: Grafiker Hugo Kaspar zeigt Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastellund Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys». Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka «Winter». Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Steinskulpturen, Malerei, Objekte. Livia Kubach & Michael Kropp,

Maie-Claire Meier, Jaqueline Real. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 15. März.

Hedingen Ernst Schweizer AG: Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Briefkastens: «Andreas Christen - Werke und Design». Mo-Fr, 9-11.30, 14-16 Uhr. Bis 27. Feb. Eintritt frei.

Kappel am Albis Kloster Kappel: Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht». Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia. Leitung: Hansulrich Beer. Täglich von 8-22 Uhr. Bis 7. April.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Jahres Zeiten». Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 15-19, Di, 1520, Mi, Do, Fr, 15-19, Sa, 10-12 während den Schulferien Di, 1520 Uhr. Bis 4. April.


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Februar 2015

21

«Es suubers Dorf für alli» Aktionstag in Bonstetten am 11. April

Das Trio Lucas Niggli, Michel Godard und Luciano Biondini (v.l.) in Aktion. (zvg.)

Eine geballte Ladung Musik Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Ein reichhaltiges Jazz- und Crossover-Angebot mit Musikern aus der Region, aus der Schweiz, aus Frankreich, Italien, Holland, Österreich und aus den USA wird in den nächsten Tagen Ströme von Fans ins Kellertheater LaMarotte locken. Entgegen der Ankündigung im gedruckten Programmheft ist am Donnerstag das «LaMarotte Swingtett» zu hören. Es ist ja eigentlich ein Glücksfall, dass ein zwar kleines aber rühriges Kellertheater eine eigene HausBand hält, so wie Opernhäuser ihr eigenes Orchester haben! Doch das «LaMarotte Swingtett» – es gründete 2002 die Reihe «Jazz am Donnerstag» – erfreut die «Marotte»-Besucher immer wieder mit seinem swingenden Sound. Die sechs Musiker der aktuellen Besetzung Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann, Arno Calonder, Christoph Häfeli und Enrico Buzzi werden wohl auch am nächsten Donnerstag nicht vor leeren Reihen spielen müssen. Donnerstag, 5. März, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Crossover» mit dem «Trio Biondini – Godard – Niggli» Das Dreiergespann mit dem Akkordeonisten Luciano Biondini aus Italien,

dem Pianisten Michel Godard aus Frankreich und dem Perkussionisten Lucas Niggli aus der Schweiz verirrt sich nicht in den engen Bergtälern, sondern surft darüber hinweg, mit freier Sicht aufs Mittelmeer, und swingt sich über die Höhen und Tiefen dieser musikalischen Geografie hinweg. Wenn die Drei gemeinsam musizieren, verschwimmen die Grenzen von Alter und Neuer Musik, von imaginärer Folklore und jazzinspirierter Improvisation. Alpenländisch und zugleich mediterran entwerfen die drei Musiker grosse Bögen, welche Themen von John Coltrane und Johann Sebastian Bach fliessend zu integrieren vermögen. Ein Bogenschlag über die Zeiten, die Gemütsverfassungen, die Regionen, die Kontinente, die sich schon in früher Zeit berührt haben mögen. Biondini – Godard – Niggli steuern eine Seelenmusik an, voller Energie, Poesie und feinem Witz. Freitag, 6. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

All Star Band «Three Wise Men» Jeder Auftritt der «Three Wise Men» rechtfertigt ihren nicht gerade bescheidenen Bandnamen. Gleich zweimal hintereinander tritt dieses international äusserst erfolgreiche Trio mit Frank Roberscheuten (Saxofon/Klari-

nette), Rossano Sportiello (Klavier) und Martin Breinschmid (Schlagzeug) im Rahmen einer Europa-Tournee im «LaMarotte» auf. Der Bandleader Frank Roberscheuten aus Holland studierte zunächst klassische Klarinette, bevor er sich dem Jazz zuwandte, inspiriert von Coleman Hawkins, Ben Webster und Lester Young. Auch der nach New York übersiedelte Italiener Rossano Sportiello ist klassisch ausgebildeter Pianist. Heute zählt er zu den gefragtesten Jazzpianisten. Jazzlegende Barry Harris sagt über ihn: «Rossano makes me smile when he plays. He is the best stride pianist in the world!» Der Wiener Martin Breinschmid studierte an der Musikuniversität Wien und wirkt sowohl als vielseitiger, versierter Schlagzeuger und Perkussionist in den verschiedensten Musical-Produktionen als auch in der internationalen JazzSzene als Begleiter namhafter Solisten mit. Fachleute und Kritiker sind sich einig darüber, dass ihre gemeinsame Liebe zum Swing zu ihrem fantastischen Verständnis untereinander geführt hat. (pz) Samstag und Sonntag, 7. und 8. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierungen für alle vier Anlässe unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Alle Bonstetterinnen und Bonstetter wünschen sich ein gepflegtes und sauberes Dorf. Wer aber räumt den gedankenlos weggeworfenen Abfall auf Strassen, Wegen oder Wäldern weg? Normalerweise wird das mühselige Aufräumen von Mitarbeitenden des Werkdienstes der Gemeinde getätigt. Aufgrund einer Bürgerinitiative und in Anlehnung an die vorbildlichen Putzaktionen in der Gemeinde Stallikon wird dieses Jahr der Aktionstag «Es suubers Dorf für alli» organisiert. Am Samstagvormittag, 11. April, werden alle Einwohner Bonstettens aufgefordert, am Aktionstag aktiv teilzunehmen. Der Treffpunkt für alle Teilnehmenden ist um 9 Uhr auf dem Dorfplatz. Nach Abgabe des Sammel-Materials beginnt die Sammlung um 9.15 Uhr und dauert bis 12 Uhr. Als Dank für die Mithilfe kocht der Gemeinderat ein leckeres Mittagessen für alle Teilnehmenden. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt. Interessant wird sein, was alles eingesammelt wird und welches Ge-

Am 11. April, ab 9 Uhr wird in Bonstetten die Gemeinde gesäubert. (Bild zvg.) wicht das Sammelgut auf die Waage bringt. Letzteres ist auch die Frage des Schätz-Wettbewerbs, bei dem ein toller Preis gewonnen werden kann. Damit dieser Aktionstag bestmöglich vorbereitet werden kann, sind die Organisatoren für Anmeldungen dankbar. (pd.) Anmeldung mit Name und Anzahl Teilnehmenden per E-Mail an brigitta.hochstrasser@bonstetten.ch oder schriftlich an Gemeindeverwaltung, Brigitta Hochstrasser, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten.

Bonstetter Senioren auf Frühlingsfahrt Als sich die 52 Seniorinnen und Senioren am Morgen zur Carfahrt nach Schaffhausen trafen, war nichts mehr von dem Grau in Grau der vergangenen Tage zu sehen. Wolkenloser Himmel und prächtiger Sonnenschein heizten die Reiselust noch zusätzlich an. Los konnte die Reise gehen. Werner Utz hatte die Reise rekognosziert und organisiert und begleitete die Gruppe. Er konnte zu den Ortschaften am Wegrand zahlreiche interessante Details vermitteln. Bei der Durchfahrt durch das Tösstal erzählte er vom Werde- und Niedergang der vielen Spinnereien und Webereien, die man jetzt noch als imposante Gebäude wahrnimmt. Sogar in Heidelberg kam die Reisegruppe vorbei. So heisst nämlich der Landgasthof in Aadorf, an dem Znünihalt eingelegt wurde.

In Schaffhausen konnte man sich anschliessend Werner Bohren für eine Stadtbesichtigung anvertrauen. Eine Gruppe hatte sich für die Besichtigung der Uhrenfabrik IWC entschieden. Ein unglaubliches Spektrum von Uhren wurde gezeigt – Armband- und Taschenuhren in allen Varianten, die meisten im exklusiven Bereich. Als sich die Gruppe wieder beim Bus besammelte, schien die Sonne noch immer. Bei der Abfahrt in Schaffhausen konnte man so noch einmal das imposante Stadtbild geniessen. Auf direktem Weg ging es nun zurück, direkt auf den orange-rot blendenden Sonnenball zu, der schliesslich hinter Bonstetten unterging. Werner Utz machte die Reisegruppe zum Abschied bereits auf die nächste Fahrt «gluschtig», die am 16. Juni stattfinden wird. Siegmund Weber

Elmiger liest aus ihren Romanen «Einladung an die Waghalsigen» und «Schlafgänger».

Themenabend. Als Angehörige Demenzkranke betreuen. Film von Marianne Pletscher. Anschliessend Diskussion. Eintritt frei, Kollekte. Mittwoch, 18. März, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel zu «Die Deutschlehrerin» von Judith W. Taschler. Eintritt frei, Kollekte. Mittwoch, 25. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. März, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit. Geschichten für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Eintritt frei. Samstag, 28. März, 9.30 bis 10.30 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. (I.S.)

Ämtler Bibliotheken im März Bibliothek Aeugst Mittwoch, 18. März, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Eintritt frei. Die Bibliothek ist anschliessend bis 18 Uhr geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. März, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Freitag, 6. März, 19.30 Uhr: Themenabend «GartenGlück» mit Sabine Reber, die Wissenswertes rund um den Garten vermittelt. Eintritt frei – Kollekte. Anschliessend Apéro. Mittwoch, 11. März, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskussion über «Der Russe ist einer, der Birken liebt» von Olga Grjasnowa. Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr: Zu Gast in der RBA: Begegnungen zwischen den Geschlechtern. Die Historikerin Elisabeth Joris referiert und liest aus ihren Büchern und Publikationen. Anschliessend Diskussion und Apéro. Eintritt: Fr. 15.-- für Einzelpersonen, Fr. 25.-- für Paare. Montag, 30. März, 18.30 bis 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und In-

fos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Onleihe und zur Benutzung.

Bibliothek Bonstetten Freitag, 20. März, 20 Uhr: Jubiläumsabend 60 Jahre Bibliothek. Lesung mit der Autorin Petra Ivanov. Anschliessend Apéro riche. Mittwoch, 25. März, 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Cornelia Ramming. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung.

Bibliothek Maschwanden Mittwoch, 11. März, 10 Uhr: Büchermorgen für Jung und Alt. Kindergeschichte (Kamishibai).

Bibliothek Stallikon

Mittwoch, 11. März, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Montag, 30. März, 9 Uhr: Büchermorgen. Das Bibliotheksteam stellt Neuerscheinungen vor.

Ab Montag, 2. März, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Montag, 23. März, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Obfelden

Bibliothek Wettswil

Freitag, 6. März, 14.30 Uhr: Lesung. Andreas Iten liest aus seinem neusten Buch «Der Schraubeningenieur».

Freitag, 13. März, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Dienstag, 7. März, 20 bis 21.30 Uhr:

Bibliothek Mettmenstetten

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Bibliothek Hedingen

Bibliothek Ottenbach

Donnerstag, 5. März, 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek. In Gesellschaft Handarbeiten anfertigen. Mittwoch, 11. März, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kleinkindern von 9 bis 24 Monaten.

Dienstag, 3., 17. und 31. März, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Dienstag, 31. März, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach, für Jung und Alt.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 25. März, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek.

Bibliothek Rifferswil Sonntag, 22. März, 17 Uhr: Dorothee


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Veranstaltungen agenda

Freitag, 27. Februar Affoltern am Albis 14.00-15.15: Thai Ji/Qi Gong - fortlaufender Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum St. Joseph. Seewadelstrasse 13.

Hausen am Albis 09.00-10.15: GYMO - Bewegung von Kopf bis Fuss. Diverse Schwerpunktthemen. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Mehrzweckgebäude. Bifangstrasse 1.

Mettmenstetten 17.00: Ein ungewöhnlich warmherziges, fast fröhliches Requiem von Domenico Cimarosa mit dem Vokalensemble Messa di Voce. Ref. Kirche Mettmenstetten.

Wettswil 11.30-14.00/18.00: Metzgete. Reservierung unter Tel. 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Montag, 2. März Hausen am Albis

17.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister» für Fasnächtler und Andere. GüggelBar, Rickenbach 3.

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Wettswil

Dienstag, 3. März

18.00: Metzgete. Reservierung unter Tel. 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Affoltern am Albis

Ottenbach

Samstag, 28. Februar Affoltern am Albis 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Poetry Slam. Der Dichterwettstreit zum 7. Mal in Folge mit 8 bis 10 geladenen Slammern. Moderation: Simon Chen. Barbetrieb und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 24. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hausen am Albis 20.15: Kultur im Dorf: «Frölein Da Capo». Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr offen. Erwaschsene Fr. 35.-, Mitglieder Fr. 30.-, Jugendliche in Ausbildung Fr. 15.-. www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Ottenbach 20.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister» für Fasnächtler und Andere! GüggelBar, Rickenbach 3. 21.00: Latino, Reggae and more ... mit DJ Rosti - bringt Sommerfeeling und Lebensfreude! Bar ab 20 Uhr offen. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

19.00: Vortrag und Podium «Hilfe annehmen ist klug». Referentin Dr. phil. Bettina Ugolini, Moderation Marianne Voss. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Bonstetten 08.45: Leichte Wanderung. Der Aare entlang von Schinznach Bad nach Biberstein. Wanderzeit ca. 2½ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Treffpunkt Bahnhof.

11.30-14.00/18.00: Metzgete. Reservierung unter Tel. 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 1. März Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Livia Kubach & Michael Kropp, Marie-Claire Meier, Jaqueline Real. Stein-Skulpturen, Malerei, Objekte. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

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Nosferatu – Stummfilm mit Live-Orchester in Affoltern Zum Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau, aus dem Jahr 1921, spielt das Sinfonia Ensemble unter Christof Escher. Armin Brunners Filmmusik ist eine geniale «Bach-Reduktion». Am Samstag, 7. März, 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben. Friedrich Wilhelm Murnau hat sich 1921 mit dem Stummfilm Nosferatu in der Filmgeschichte verewigt. Während die meisten Filme jener Zeit am Set gedreht wurden, reiste das «Nosferatu»-Team bis in die Karpaten, um an Originalschauplätzen zu drehen. Dass Filmteams ihre Kamera inmitten der Natur aufbauten und «on Location» drehten, war neu. Um eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, experimentierten Regisseur und Kameramann mit Licht und Schatten. Während der Hintergrund im Ungefähren verblasst, konzentrierte der Beleuchter das Licht auf die Gesichter der Schauspieler. Noch tiefer schienen die Augen des Vampirs im mächtigen Schädel zu versinken, noch düsterer wirkte so sein Blick. Höhepunkt ist schliesslich jene weltberühmte Szene, in der der Blutsauger in das Haus der Hutters eindringt: Nur sein Schatten ist zu sehen, wie er die Treppe zum Schlafgemach der wehrlosen Ellen hinaufschleicht; die grässlichen langen Spinnenfinger mit ihren überlangen Krallennägeln scheinen schon nach dem Opfer greifen zu wollen. Der Stummfilm schildert die Reise des unheimlichen Grafen Orlok, der

Donnerstag, 5. März

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.00-21.30: Famiglia Dimitri - DimiTRIgenerations. Ein einmaliger und kunterbunter Mix von akrobatischen, clownesken und musikalischen Darbietungen. Neben Nonno-Clown Dimitri wirken die Töchter Masha und Nina Dimitri und Enkel Samuel mit. Silvana Gargiulo, eine enge Freundin der Familie, spielt ebenfalls. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

19.30: Vortrag zum Thema «Schaut man zu den Tieren bald besser als zu den Menschen?» von Dr. Josef Stirnimann, ehem. Kantonstierarzt Kanton Luzern. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes ohne Tanzpartner. Ist schnell gelernt, macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hausen am Albis 14.30-16.00: «Unterwegs». Weisheiten und Zaubermärchen, erzählt von Elsbeth Rüegg und Theres Nauer. Eintritt frei/Kollekte. Anmeldung Elsbeth Rüegg, Tel. 044 764 06 72. In der Zwindlistube, ref. Kirche.

Hedingen 14.00-16.00: Beratung in Handarbeitsfragen. Lieben Sie Handarbeiten? Seit der Schule ist es aber einen Weile her. Wissen Sie nicht mehr genau wie es geht? Möchten Sie in Gesellschaft häkeln, stricken usw.? Jeden ersten Donnerstag im Monat. Bibliothek (Kafibar). Trottenweg.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

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Unheimliche Atmosphäre in Bild und Ton

Mittwoch, 4. März

Hausen am Albis Wettswil

Freitag, 27. Februar 2015

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Kloster-

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Nosferatu (Max Schreck) am Bett der schönen Ellen. (Bild zvg.)

als Untoter von seinem Schloss in den Karpaten zu einer Reise aufbricht. Auf dem Land- und Seeweg verbreitet er dabei eine Spur von Pest und Elend. Im friedlichen Städtchen Wisborg trägt er Schrecken und Tod in die bürgerlich-heile Idylle. Die Geschichte stellt ebenso die Passion des erlösungsbedürftigen Vampirs, als auch die Passion der unschuldigen und erlösenden jungen Frau dar.

Faszinierende Wechselwirkung von Film und Musik Das Sinfonia Ensemble unter der Leitung von Christof Escher (vergleiche Interview im «Anzeiger» vom 20. Februar) spielt live die Vertonung von Armin Brunner. Die passende Musik zu «Nosferatu» fand Brunner bei Johann Sebastian Bach. Allerdings lässt er das, was er in der Kammer- und Kir-

anlage. Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 12.40: Mit dem Postauto über Affoltern nach Muri. Wanderung durch

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chenmusik von Bach vorfindet, nicht heil. Er unterwirft die Bach’sche Klanglichkeit einer instrumentalen Härte, die motivischen Kerne hören sich nun an wie menschliche Tonfälle: klagend, weinend, nachdenklich, geschwätzig, feierlich, drohend oder kurzatmig ... nach diesem Film ist Bachs Musik nicht mehr das, was sie

vorher war ... 2012 hat das Sinfonia Ensemble unter Christof Escher schon den Stummfilm «The Lodger» von Alfred Hitchcock bespielt. Pressestimme: «Das vom Dirigenten gegründete Sinfonia Ensemble begleitete den Film mit Intuition und unglaublicher Präzision und schuf eine unvergleichliche Symbiose von Film und Orchester, die die Spannung bis fast ins Unerträgliche steigerte.» (pk) Film-Konzert mit Nosferatu (D 1921, 92 Min.) und dem Sinfonia Ensemble am Samstag, 7. März, 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19 Uhr. Eine Veranstaltung von Kinofoyer Lux und Kultur Affoltern. Vorverkauf in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 42. Eintrittspreis 30 (mit Legi 25) Franken. Infos: www.affoltern-am-albis.ch/de/dorfplatz/vereine/ und www.kinolux.ch.

Wald und über Feld bis Kafi Krähenbühl, ca. 1 Std. Nachher zur Posthaltestelle Egg noch 20 Min. Treffpunkt Postautohaltestelle. 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar ab 18 Uhr offen. GüggelBar, Rickenbach 3.


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Sport

Freitag, 27. Februar 2015

«Weltmeisterin werden»

«Double Corke» zu Silber

Michele Stadtmann in Rhythmischer Gymnastik erfolgreich

Lou Staub am Mythen Style big Air Contest Snowboarder Lou Staub sprang vergangenen Samstag mit einem «Double Corke» – zwei Salti und zusätzlich noch seitliches Rotieren – auf den 2. Rang am Mythen Style big Air Contest. Wie der Name schon sagt, wird am Mythen Style big Air Contest neben den technischen Schwierigkeiten der Tricks ein spezielles Augenmerk auf den Style gelegt. Beides muss dann aber für den Sprung aufs Podium aus der Trickkiste gezaubert werden. Bei Lou Staub aus Mettmenstetten passte alles zusammen, im Final landet er seinen schwierigsten Sprung gleich zweimal sauber. Nur der einheimische Jonas Bösiger konnte noch mehr Punkte sammeln und gewann den Wettkampf. (pd.)

Lou Staub. (Bild zvg.)

Alena Huber holt Skeleton-Titel Grazil ...

... und athletisch: Michele Stadtmann bei ihren Übungen. (Bilder zvg.)

Michele Stadtmann aus Wettswil hat in Magglingen die Kaderselektion des Jahrgangs 2006 in Rhythmischer Gymnastik gewonnen.

richtet wird. In Magglingen wurden die Mädchen in Körpertechnik, Gerätetechnik und Athletik benotet. Michele Stadtmann legte sich das Fundament zum Sieg in der Körpertechnik, wo sie sich die höchste Note aller Teilnehmerinnen schreiben lassen durfte. Zur absoluten Spitze gehört sie auch in der Gerätetechnik – eine schwierige Disziplin, weil sie mit Ball, Reif, Band und Keule bestritten werden muss. Im Bereich «Athletik» muss sie allerdings noch etwas zulegen. Insgesamt aber wächst da eine

Das kleine, zierliche Mädchen hat grosses Talent: Bereits im Mai letzten Jahres konnte sich die Neunjährige mit dem Titel einer Kantonalmeisterin schmücken. Die Kaderselektion des Jahrgangs 2006 ist eine Art «VorSchweizermeisterschaft», die vom Schweizerischen Turnverband ausge-

vielversprechende Athletin heran, die auch weiss, was sie will: «Weltmeisterin werden», sagt sie auf die Frage nach ihren Zielen mit erstaunlicher Selbstsicherheit. Dafür investiert Michele Stadtmann einiges und trainiert in Uster, viermal pro Woche je vier Stunden! «Zu Hause übt sie jeweils in der Stube weiter», ergänzt ihr Vater, der die Tochter jeweils zu den Trainings chauffiert. Das Talent hat sie von ihrer Mutter, einer Mongolin, die am Staatstheater in Ulan Bator getanzt hat. (-ter.)

Schweizer Junioren-Meisterin: Alena Huber. (Bild Roger Schaffner)

Ende Dezember 2014 waren die Schweizer Skeleton-Meisterschaften den noch zu warmen Temperaturen zum Opfer gefallen. Am Sonntag, 22. Februar, wurden sie nun auf dem Olympia Bobrun St. Moritz nachgeholt. Erstmals überhaupt wurde dabei auch der Schweizer Meistertitel in der Juniorinnenklasse vergeben. Den Sieg holte sich überraschend die Novizin Alena Huber aus Hausen am Albis. Mit zwei konstant guten Läufen blieb sie in 2:31,29 vor Sara Merz (2:32,42), die im ersten Lauf sehr viel Zeit in der Bahn verlor. Dritte wurde Janine Hottinger (2:36,35) und Vierte Viviane Maurer (2:39,69). (tst.)

Sport, Spass und Bewegung für über 7000 Kinder jährlich Raiffeisen Football Camp in Affoltern: Es hat noch freie Plätze kontinuierlich ausgebaut. Dieses Jahr werden über 160 Camps für mehr als 7000 Kinder und Jugendliche organisiert und durchgeführt. Dank dem Engagement von Titelsponsor Raiffeisen und den Premium Sponsoren Allianz Suisse und Brack.ch können die Sportcamps für einen Lagerbeitrag von nur 235 Franken pro Teilnehmer (inkl. fünf Tage Betreuung, zehn Trainings, Verpflegung, Getränke, Adidas-Fussballausrüstung mit Dress, Hosen, Stutzen, Ball und vielem mehr) angeboten werden. Mit viel Spass werden vor allem die technischen Elemente des Fussballspiels auf spielerische Art und Weise geübt. Unter dem Motto « Der anzeige

Der Spassfaktor ist gross im Raiffeisen Football Camp. (Bild zvg.)

Die Organisation MS Sports bietet schweizweit über 160 Feriencamps in den Sportarten Fussball, Tennis, Tanzen oder Reiten an. An 73 Standorten finden die Football-Camps statt – in Affoltern vom 27. April bis 1. Mai. Mitmachen dürfen Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren.

Fünf Tage Fussball wie ein Profi mit täglich zwei Trainingseinheiten und einem interessanten Rahmenprogramm zu Themen rund um den Fussball – das Konzept der Raiffeisen Footballcamps fördert und fordert Kinder und Jugendliche während den Schulferien mit grossem Spassfaktor und Erlebnis. Es fördert dabei nebst der Bewegung auch die Sozialkompetenz und den korrekten Umgang im Team.

Die Fussballausrüstung gibt es dazu Das motivierte und kompetente Team von MS Sports bietet vor Ort eine tolle und unvergessliche Ferienwoche mit einem täglichen Programm von 10 bis 16 Uhr. Die Übernachtung findet im erholsamen, vertrauten Zuhause statt. MS Sports wurde im Jahr 2007 von Mario Sager gegründet und seither

Ball ist mein Freund» sollen die Kids in dieser Woche ihre individuelle Technik verbessern. Die Trainer arbeiten nach dem Konzept von MS Sports und integrieren ihre individuellen Stärken und Trainingsschwerpunkte um abwechslungsreiche Einheiten zu gestalten. Bei finanziellen Schwierigkeiten einer Familie, kann beim «Verein zur Förderung Kids und Sport» ein Gesuch für eine Reduktion des Camp-Beitrages um 80 Prozent, auf 47 Franken, eingereicht werden. (pd.) Infos und Anmeldung unter www.mssports.ch (Fussballcamps) oder www.raiffeisenfootballcamps.ch.


Sport

Freitag, 27. Februar 2015

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FCWB aus Trainingslager zurück Der Ämtler Erstliga-Leader bereitete sich im spanischen Benidorm auf die Rückrunde vor Anfang März wird die Rückrunde angepfiffen. Der FC WettswilBonstetten war erpicht, sich bestmöglich auf diese vorzubereiten. In Südspanien wurde intensiv die nötige Physis antrainiert sowie bindende Teamfreude geschaffen: ein Rückblick. ................................................... von kaspar köchli Die Reise verging im Nu. Frühnachmittags wurde Valencia angeflogen, von dort erfolgte der Transport per Car nach Benidorm. Es blieb sogar Zeit für ein erstes, wenn auch sanftes Training: Eine Joggingeinheit am Strand. Dabei konnte erstmals das postkartenblaue Meer bestaunt werden. Nach dem Abendessen im Hotel informierte Trainer Martin Dosch über das Wochengeschehen. «Neben zwei intensiven Trainingseinheiten täglich, wollen wir auch Spass haben und den Teamgeist fördern.» Und in Anbetracht dessen, dass Benidorm nicht auf einer abgeschiedenen Alp liegt, fügte er hinzu: «Ich appelliere an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Jeder weiss selbst, was er verträgt. Wir alle wissen, was wir gemeinsam erreichen wollen.» Im Anschluss an sein Votum stellte Captain Nico Buchmann im Namen des fünfköpfigen Spielerrats den neuen Strafenkatalog vor – welche Beträge bei welchen Verfehlungen in die Mannschaftskasse zu entrichten sind.

Montag: Wird da Halma gespielt? Der neu konzipierte Bussenkatalog wurde rasch und vor allem prominent eingeführt. Beide Trainer hatten sich zwecks Besprechung eine Viertelstunde früher im Frühstückssaal eingefunden. Währenddessen warteten die Spieler pünktlich und wie abgemacht vor dem Eingang ... und warteten und warteten ... Später stieg die Spannung, wo die erste Trainingseinheit stattfinden würde. Das schmucke Stadion in Benidorm begeisterte und alle gingen motiviert zu Werke. Die Übung endete mit einem temporeichen Match: Rot gegen Gelb – mit einem Jokerspieler in Blau, immer bei den Angreifern agierend. «Da war schon sehr viel Pfiff drin», zog Assistenztrainer Nanzi Caduff zufrieden Bilanz. Danach traten die Spieler ihre wohlverdiente Zimmerstunde an. Nachmittags fand das Training im 20 Minuten entfernten La Nucia statt. Die

Beim «Fussvolleyball» am Strand von Benidorm spielte auch der Spassfaktor eine tragende Rolle. (Bilder Kaspar Köchli) dort 2005 erbaute Sportstätte wurde erst kürzlich mit neu gestalteten Plätzen wiedereröffnet. Kein Geringerer als Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque war Taufpate; die Plätze sind nun nach ihm benannt. Die in einem ehemaligen Steinbruch gelegene Anlage umfasst auch einen riesigen Fitness- und Wellnessbereich, Hallen für Kunstturnen, Hand- und Volleyball sowie ein Schwimmbecken mit Tribüne. Beim Training stach ins Auge, wie viele farbige Hütchen auf dem Platz verteilt waren. Einer der es genau wissen wollte zählte sie, 42. Und fragte lachend: «Ja wird denn nun Halma gespielt?» Doschs ausgeklügelte Trainingseinheit erforderte von den Spielern jedoch höchste Konzentration.

Dienstag: Die Folterkammer Ins Vormittagstraining wurde der Faktor Spass integriert. Dazu wurden immer wieder ungewöhnliche Elemente eingebaut, die viel Geschicklichkeit erforderten. Oft wurde gelacht – Fussballer gelten ja nicht unbedingt als Bewegungskünstler. Nachmittags standen Angriffe und Auslösen von Kontern im

Fokus, neben Spielsituationen, die schnelles Umschalten erfordern. Plötzlich einsetzender Regen machte das Ganze nicht einfacher. «Jeder hatte den Kopf bei der Sache, das Niveau war hoch,» lobte Dosch sein Team nach der Einheit. Alle freuten sich auf die heisse Dusche im Hotel. Zudem gab es noch das scherzhaft Folterkammer genannte Zimmer 101. Dessen Kammerherren Martin Wyrsch und Thomas Antoniazzi sind bei WB zuständig für die tägliche Massage, Pflege und Material. Mit auf die Reise nahmen sie vier Gepäckstücke zu je 23 Kilogramm, die je 40 kurze Hosen, Leibchen und Stulpen; je 20 Trainerhosen, Traineroberteile, Dreiviertelhosen, Regentrainer; plus ein komplettes Matchtenü beinhalteten. Dazu kamen grosse Mengen Sanitätsmaterial. Jeder Tag war Wäschetag: Abends um 18.15 Uhr brachten die Spieler ihr Wäschegut in die Kammer 101. Und morgens um 7.45 Uhr holten sie ihre zweite Garnitur wieder ab. Eine perfekte Organisation und Disziplin war unabdingbar. «Wir können uns glücklich schätzen, auf solch kompetente Leute zählen zu dürfen,» schwärmte Dosch von den Beiden.

Mittwoch: Attraktives Testspiel

Kalyons Kopfball verfehlt das Ziel nur knapp – das Testspiel gegen La Nucia (3. Division) endete 1:1.

Auf der Fahrt ins Morgentraining blieb der Car stecken. Ein grosser Markt war der Grund. Es blieb nichts anderes übrig, als sich zu Fuss einen Weg durch das emsige Treiben zu bahnen – samt dem Material. «Wir verloren kaum Zeit und das Ganze war sogar auflockernd», meinte Torhütertrainer Jele Subotic. Geübt wurden stehende Bälle und Flanken aus dem Lauf, mit Abschluss der Aktion im Zentrum. Ebenfalls Thema war die Mannschaftsorganisation auf dem Platz.

Wer welche Wege zu laufen hat und weshalb. Das Engagement war gross. Auch nach dem Training, als beim Einsammeln der Bälle einer fehlte. Diverse Suchtrupps blieben erfolglos. Das vermisste 22. runde Objekt wurde schliesslich im Car entdeckt. Es hatte schlicht und einfach das Training geschwänzt. Das Testspiel abends gegen den Drittdivisionär La Nucia bot temporeichen Fussball. Zwar erwärmten sich die Zuschauer bei kalter Brise und Regen am guten Spiel, mindestens einen Carajillo zur Pause bedeutete aber die sicherere Variante. Die unterhaltsame Partie endete leistungsgerecht 1:1.

Donnerstag: Regenerierung, Spass Am Donnerstag regierten Erholung und Teambildung. Nach fünf harten Einheiten und einem intensiven Match stellte niemand den Ruhetag infrage. Am Morgen waren Massage, Fitnessraum und Spa angesagt, nachmittags beim Gokart-Fahren die Teambildung. Nach halbstündiger Carfahrt ins Landesinnere erwartete die Ämtler eine imposante Rennstrecke. Mit jeder gedrehten Runde stieg das Selbstvertrauen, wurde das Gespür besser – und das Augenmass: So entdeckte jemand listig eine Abkürzung. Der von der Mannschaftskasse berappte Anlass erfüllte seinen Zweck «Teamförderung» bestens. Schubser, mutwillige Ausbremser oder gar Karambolagen nahm niemand persönlich.

Freitag: Fussball am Strand Beim Abschlusstrainingstag wurde richtig Gas gegeben. Die Übungsleiter zogen nochmals alle Register: Intervalltraining, immer wieder mit brutaanzeige

len Spurteinheiten. Nach der Tortur im Hotel zurück wandte sich Dosch im Namen des Trainerstabs an sein Team: «Das war eine zähe Einheit, super, wie ihr euch durchgebissen habt.» Er betonte: «Bis dato hat sich keiner ernsthaft verletzt, das ist das Wichtigste.» Nun steige jedoch das Risiko einer Verletzung frappant. Die Müdigkeit in den Beinen mache sich auch psychisch bemerkbar, plötzlich sei man unkonzentriert und im Zweikampf nicht mehr parat. Deshalb entschied er sich für eine spontane Programmänderung: «Wir joggen am Nachmittag ans Meer und verbringen dort locker unser letztes Training.» Auch das Wetter spielte mit. Strahlender Sonnenschein lud am nur spärlich frequentierten Strand zu Aktivitäten ein. Ein Volleyballfeld wurde zum Fussballfeld umfunktioniert – ab sofort wurde «Fussvolleyball» zelebriert. Feinste Technik hiess das Rezept. Auf der samtweichen Unterlage ebenfalls nicht zu unterschätzen: die ermüdende Beinarbeit. Ein paar Gestählte erfrischten sich zudem im kalten, salzigen Nass. Am Abend zog das Team geschlossen in den Schlussausgang – das Koordinations- und Ausdauertraining beim Tanzen war nun fakultativ. Fünf intensive Tage waren damit zu Ende. «Die Woche verlief sehr befriedigend. Alle Rahmenbedingungen passten perfekt. Vieles was wir uns vorgenommen haben, vermochten wir umzusetzen. Es wurde grossartig gearbeitet, Kompliment an alle!» zog Dosch Bilanz und Assistent Caduff fügte abschliessend hinzu: «Und jetzt freuen wir uns alle auf die Rückrunde.» Ausführliche Tagesrapporte unter: www.fcwb.ch (News).


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Februar 2015

Gelungener Auftritt der Obfelder Everdancer 53 Lotto spielende Seniorinnen und Senioren erlebten, was die Tanzart zu bieten hat

Der Saal war liebevoll geschmückt und für die Lottospielenden bereit. Wer wird wohl diesmal die schönen Preise gewinnen? Während sich die Teilnehmer im Saal ganz auf die Lottozahlen konzentrierten, übten die Tänzer nochmals ihre Choreografien. Die Nervosität hielt sich aber in Grenzen,

denn der Spass stand auch bei diesem ersten Auftritt an oberster Stelle. Nach der ersten Lottorunde wurde Kaffee und etwas Süsses serviert, und für die Everdancer begann der erste Tanz. Diese hatten sichtlich Spass und genossen ihren Auftritt. Vor heimischem Publikum durften sie zeigen, was alles in ihnen steckt und was für wundervolle Tänze sie beherrschen. Begonnen wurde mit Charleston, gefolgt von einem kreativem Jive. Eine schöne Englischwalzerchoreografie zum «Tennessee Waltz» rundete den erste Teil ab. Anschliessend wurde wieder konzentriert Lotto gespielt.

Montag, 16. März, bis Mittwoch, 18. März, findet die Sommerkleiderbörse im Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden statt. «Der Sommer kommt bestimmt», das wissen auch die Organisatorinnen und Organisatoren und bereiten sich auf die Frühlingsbörse vor. Das Organisationskomitee der Sommerkleiderbörse freut sich über saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportartikel und Spielsachen jeglicher Art. Zudem sind auch CDs, DVDs und Bücher willkommen. Am Montag, 16. März, von 9 bis 11 Uhr, werden diese Sachen entgegengenommen. Der Verkauf findet am selben Montag, von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 17. März, von 9 bis 11 Uhr statt. Die Rückgabe der Kindersachen findet am Dienstag, von 17.30 bis 18 Uhr statt. Gleichzeitig werden auch Damenkleider und -schuhe, Schmuck, Accessoires, Bücher, CDs, DVDs und Haushaltsgegenstände entgegengenommen. Eine weitere Möglichkeit Damengarderobe zu bringen ist der Mittwoch, 18. März, von 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf findet am Mittwochabend von 17 bis 20 Uhr und am Donnerstag, 19. März, von 9 bis 11 Uhr statt – Rückgabe von 17 bis 18 Uhr. Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause mit Kaffee und Kuchen bereit.

Blumen nach dem Auftritt: Die Everdancer begeisterten. Vorne: Helen Spörri. (Bild zvg.)

Der Lotto-Seniorennachmittag vom vergangenen Mittwoch wurde durch die Darbietung der Obfelder Everdancer bereichert. Die 53 Lottospielenden erlebten, was Everdance zu bieten hat.

Frühlings- und Sommerkleiderbörse Obfelden

Man kann nicht immer gewinnen Nach der Preisvergabe bestieg die Tanzgruppe erneut die Bühne des Singsaals um die nächsten Tänze zu präsentieren. Bei einem tiefsinnigen Rumba von Peter Kraus geht es darum, dass das Leben nicht immer leicht ist. Man kann eben nicht immer gewinnen – wie beim Lotto. Das zweite Stück ähnelte einem Volkstanz und wurde paarweise getanzt. Sicher kennt jeder den Film «Pretty Woman» mit Julia Roberts und Richard Gere. Zum selbigen Titel tanzten die Frauen mit vollem Körperein-

satz und boten eine tolle Schlusspose. Doch ohne Zugabe wurden die Tänzerinnen nicht von der Bühne entlassen. Zum Line-Dance «The Wanderer» klatschte das Publikum freudig mit. Ja, der Funke ist auf die Zuschauer übergeschwappt und hat freudige Gesichter hinterlassen. Tanzen ist und bleibt ansteckend wie die Grippe. Wer jedoch vom Tanzvirus befallen wird, bleibt fit und gesund. Mit Blumen wurde der erste Auftritt der Tänzerinnen verdankt. (pd.) Auskünfte: www.everdance-obfelden.ch oder unter Telefon 044 761 89 80, Helen Spörri.

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Einladung zur Ausstellung 14. Februar bis 15. März 2015

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Sonntag, 1. März 2015 Sonntag, 15. März 2015

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13–17 Uhr 13–17 Uhr

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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 27. Februar 2015

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«Mindestens fünf Stunden Sport pro Woche» Sportliche Menschen leben massiv länger und bleiben dabei gesünder

Nico Mattia, 14. Februar.

Emma Lucy, 15. Februar.

Solea Andrina, 16. Februar.

Im Kids-Bike-Treff des RRC-Amt lernen die Kinder Sport und Spass zu verbinden – für Kinder ab Jahrgang 2008. (Bild Martin Platter)

Liv, 20. Februar.

Der Körper benötigt zur Erhaltung der Gesundheit mindestens fünf Stunden Bewegung pro Woche. Gerade für übergewichtige und ältere Menschen ist der Einstieg jedoch schwierig. Mit einfachen Mitteln können Motivation und Durchhaltewillen langfristig gesteigert werden. ................................................... von salomon schneider

Amalia Mia, 21. Februar.

Dario Elia, 22. Februar. (Bilder I. Magnin)

Das Angebot für sportliche Freizeitbetätigungen wird grösser, vielfältiger und altersunabhängiger. Gleichzeitig findet aber auch eine Abnahme der Bewegungsintensität im Berufsleben statt. Die Beschäftigung nimmt primär im tertiären Wirtschaftssektor zu, dem Dienstleistungssektor. Wo früher Bewegung zum Alltag gehörte, verschwindet sie so immer mehr aus dem Berufsleben. Wer sich seine Gesundheit, Agilität und körperliche Fitness erhalten will, ist deshalb immer öfter gezwun-

gen, in der Freizeit Sport zu treiben und zudem auf die Ernährung zu achten. Denn die Arbeits- und Ernährungsumstände haben sich in den letzten 60 Jahren diametral zueinander entwickelt.

Zahl der Übergewichtigen nimmt drastisch zu Noch in den ersten Nachkriegsjahren war die Nahrung knapp. Vom Grossteil der Bevölkerung wurde Gemüse im eigenen Garten angepflanzt, Stärkebeilagen wurden zugekauft und Fleisch kam nur selten und zu speziellen Anlässen auf den Tisch. Dafür wurden 1945 rund 35 Prozent der Finanzmittel ausgegeben. Heute sind es nicht einmal mehr zehn Prozent. Da sich die Bevölkerung immer weniger bewegen muss und sich zeitgleich immer mehr Essen leisten kann, nimmt die Zahl der Übergewichtigen jährlich zu. Allein zwischen 1992 und 2012 nahm der Anteil der übergewichtigen Bevölkerung – mit einem BMI über 25 – um über 33 Pro-

zent zu. 2012 waren es bereits 41 Prozent der Schweizer Bevölkerung.

Die vier Erfolgsfaktoren Für einen erfolgreichen Einstieg in sportliche Aktivitäten sind vier zusammenhängende Faktoren von zentraler Bedeutung: Ernährung, Motivation, Aufwand und Technik. Zu Beginn ist es lohnenswert, ein konkretes Ziel zu setzen. Dadurch stellt sich erste Motivation ein. Um das vorgenommene Ziel zu erreichen, ist ein gewisser zeitlicher Aufwand notwendig. Dieser sollte so eingeplant werden, dass er sich mit den Verpflichtungen des Alltags vereinbaren lässt. Gerade am Anfang ist zudem professionelle Unterstützung empfehlenswert. Diese finden Trainingswillige in Vereinen, Fitnesscentern oder online. Bei Online-Ratgebern gilt es jedoch ein Fragezeichen zu setzen, denn die Motivation ist bedeutend grösser, wenn der Trainierende vom Ratgeber Rückmeldungen erhält und das Training mit dem Profi in die gewünschte

Richtung weiterentwickelt werden kann. Einige Krankenkassen bieten für solche Fälle Zusatzversicherungen an, die bis zu 800 Franken an die Trainingskosten beisteuern.

Jeder spricht auf anderes Training an Welche Art von Training wem liegt, ist sehr unterschiedlich. «Menschen haben unterschiedliche Muskelfasern. Manche haben deshalb bei Kraft- manche bei Ausdauertraining mehr Erfolg. Wer die Trainingsmethode wählt, die ihm am besten liegt, hat sicherlich mehr Langzeitmotivation», erklärt der Sportarzt und Ultratriathlet Beat Knechtle. Er ergänzt: «Fünf Stunden Sport wöchentlich sind das Minimum für die Erhaltung der Gesundheit.» Bei der Sportlerernährung gilt es, der Motivation Rechnung zu tragen. Wer auf Leistung trainiert, muss sich anders ernähren als Sportler, die abnehmen wollen. Gesunde Ernährung in vernünftigen Mengen, kombiniert mit regelmässigem Sport macht auf jeden Fall den Unterschied.

wetter

Die Parole auf den Punkt gebracht

bauernregel «Mücken, die im Februar summen, gar oft auf lange Zeit verstummen.»

Knallig rot und mit grossen weissen Lettern hängt es an den Plakatsäulen, Scheunenwänden und Reklametafeln an den Strassenrändern: das Universalplakat für sämtliche Forderungen und Parolen der politischen Parteien. Die klare und schnörkellose Aussage «Unsinnig und teuer» trifft je nach Ansicht der verschiedenen Gruppierungen zu und Kann mit der richtigen Unterschrift bei vielen Begehren eingesetzt werden: Universalplakat. (Bild mm) kann für praktisch jede Abstimmung gebraucht werden. ten würden vermutlich einfacher und Haushaltungen oder Firmen als aussaWenn bloss noch die Forderung und ganz bestimmt klarer über die Abstim- gekräftige Bekanntmachung für die die Parteibezeichnung eingefügt wer- mungsparolen aufgeklärt. verschiedensten Wünsche und Begehden müssen, könnten die Parteien viel Ausserdem könnte das Plakat ren dienen. Geld sparen, und die Stimmberechtig- durchaus auch in vielen privaten (mm)


Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Wir laden unsere Genossenschafter und Genossenschafterinnen ein zur

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ordentlichen 20. Generalversammlung

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Ferienreisen Chiemsee DZ/HP Fr. 720.– 29. April bis 3. Mai 2015 Serfaus DZ/HP Fr. 610.– 30. Juni bis 3. Juli 2015

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Wir bieten Ihnen folgendes Kursprogramm an: 1. Teil: Theorie-Gruppenseminar: Informieren Sie sich im Theorieteil über neue Verkehrsvorschriften. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Fragen und Unsicherheiten im Gespräch mit dem Instruktor und den anderen Kursteilnehmern/-innen zu besprechen. Nehmen Sie allfällige verkehrstechnische Fragen mit an den Kurs. 2. Teil: Praktischer Fahrtest: Erfahrene Instruktoren begleiten Sie in Ihrem Fahrzeug und geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre gegenwärtige Fahrweise noch mehr verbessern können. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. Kursort für Theorie: Restaurant Löwen, Albisstrasse 2, 8915 Hausen a.A Datum: Montag, 23. März 2015, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr. Die Testdaten bzw. -zeiten für den praktischen Fahrtest können telefonisch mit den Instruktoren individuell vereinbart werden (anlässlich des Seminars, Abgabe eines Gutscheins mit Adressen/Telefonnummer der Instruktoren). Kurspreise: Fr. 275.–/TCS-Mitglieder Fr. 175.–. Vergütung des Fonds für Verkehrssicherheit Fr. 50.– für 65Jährige und ältere am Ende des praktischen Fahrtests. Anmeldung: Telefonisch unter 058 827 17 17, oder per E-Mail: verkehrssicherheit@tcs.ch

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Montag, 2.7 April 2015, 19.30 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Affoltern a. A. Bezüglich Traktanden verweisen wir auf die persönlichen Einladungen. Anträge an die Versammlung sind bis zum 18. März 2015 schriftlich zu richten an den Präsidenten, U. Laederach, Am Hofibach 19, 8909 Zwillikon. Anträge zur Zeichnung von Anteilscheinen nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Affoltern a. A., 24. Februar 2015 Der Vorstand

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