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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 15 I 174. Jahrgang I Dienstag, 25. Februar 2020

Mit Tonstudio

Die Jugendarbeit Affoltern hat ihr Umgestaltungs-Projekt abgeschlossen. > Seite 3

Mehr als Karten

Beim Pokern soll man sein Gegenüber wirklich kennenlernen – ein Test. > Seite 6

Ganzheitlich helfen

Der Ämtler Verein «Herzblut» bietet Familien Unterstützung in Ausnahmesituationen. > Seite 7

Bringen und holen

Eine Affoltemer Schülerin organisiert eine Tauschbörse für altes Spielzeug. > Seite 8

Vorfreude auf die Fasnacht im Oberamt Einige Säuliämtler Wagenbaugruppen präsentierten ihre Sujets bereits in Baar Der Baarer Fasnachtsdefilee am letzten Sonntag gab einen Vorgeschmack auf den längsten Fasnachtsumzug Europas, der am kommenden Sonntag durchs Oberamt ziehen wird. Neben den bewährten Bällen wird zudem am Samstag erstmals wieder eine Fasnachts-Party im Hausemer «Löwen» stattfinden.

Im Stadtzentrum

Die Bäckerei Pfyl mietet sich an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern ein. > Seite 9

Verfallene Torfhütte Im Hochmoor Chrutzelen in Rifferswil steht eine total verfallene Torfhütte. Wie kam es dazu? Der «Anzeiger» hat nachgeforscht. Was auf den ersten Blick wie eine illegale Mülldeponie aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen, als veritabler Hausrat. Schränke mit aufgezogenen Schubladen, Bilder, Bücher, ein Mosaiktischchen, Decken, Heizkörper, Schallplatten liegen herum. Die Torfhütte befindet sich in Privatbesitz, wie dies in Zeiten, da noch Torf gestochen wurde, so üblich war. So hat weder die Gemeinde, noch das Forstamt oder sonstwer das Recht, für Ordnung zu sorgen beim Häuschen. Auch wenn dies – mitten im Naturschutzgebiet – viele stören mag.

VON MARTIN PLATTER

> Bericht auf Seite 7

Der Räbenvater der Baarer Fasnacht, Peter II. Langenegger, scheint nicht nur einen guten Draht zu seinen Narren zu haben, sondern auch zum Wettergott Petrus. Während in Deutschland und den Niederlanden zahlreiche Fasnachtsumzüge wegen schwerer Stürme abgesagt werden mussten, herrschten am Sonntag in Baar frühlingshaft warme 14 Grad Celsius und die Sonne strahlte zuweilen sogar auf die fantasievoll Gewandeten. Ideale Bedingungen also, für einen tollen Fasnachtsumzug durch die Baarer Innenstadt. Das Wetter ist das eine, witzige Sujets das andere, das einen Fasnachtsumzug sehenswert machen. Auch zahlreiche Säuliämtler Fasnächtler und Wagenbaugruppen wagten den Sprung über die Kantonsgrenze und zeigten ihre Arbeiten. So viel kann jetzt schon verraten werden: Der Uerzliker Fasnachtsumzug am kommenden Sonntag wird einer der sehenswerteren. Erneut haben die Cliquen ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und beim Bau der Wagen, Masken und Kostüme weder Zeit noch Mühen gescheut.

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Viele aktuelle Themen persifliert Besonders ins Auge gestochen ist die Miniaturausführung der Renommierstaffel der Schweizer Luftwaffe «Patrouille Suisse» der Rifferswiler

Die Miniatur-Patrouille-Suisse wird kommenden Sonntag auch am FGU-Fasnachtsumzug auch durchs Oberamt fliegen. (Bild Martin Platter)

«Chalet 1500». In stundenlanger Feinarbeit hat ein Vater zusammen mit den Kids massstabgetreu die Bestandteile der «Tiger»-Kampfflugzeuge aus Styropor gesägt, bemalt und zusammengeklebt. Dazu haben die Mütter perfekte Overalls genäht und dazu Helme aufgetrieben. Viel Aufwand für den perfekten Look. Der frühere Wehrminister Ueli Maurer, der die Schweizer Armee einst als «beste der Welt» bezeichnet hatte, hätte seine Freude gehabt. Nicht das einzige Schmankerl: Die «Leemätt-

ler», am Uerzliker Fasnachtsumzug dutzendfach preisgekrönte Wagenbaugruppe aus Kappel, haben wieder Vollgas gegeben. Der krokodilähnliche Kaiman im Hallwilersee, der den Medien letzten Sommer durch die Sauregurkenzeit half, wird genauso hanebüchen persifliert, wie es die Geschichte an sich schon war. Die Uerzliker «XY» wiederum nehmen den Frauenstreik aufs Korn, so dass kein Auge trocken bleibt. Auffällig viele Sujets werden sich auch am Umzug der Fasnachtsgesell-

schaft Uerzlikon mit aktuellen Themen befassen: Mad Greta, der Mobilfunkstandard G5, die E-TrottinettPlage in den Städten, der umgreifende Veganismus. Dazu erfreuen zahlreiche reine Maskengruppen und Guggenmusiken das Fasnächtlerherz. Bleibt zu hoffen, dass das gute Wetter den Narren am kommenden Sonntag auf ihrem Konvoi durchs Oberamt treu bleibt.

> Bericht auf Seite 8

Gesangstalente aus dem Knonauer Amt Deutschland sucht einmal mehr seinen Superstar – und eine Hedingerin ist mit im Rennen. Auch im Schweizer CastingFormat «The Voice» machen Ämtler derweil eine gute Figur. Beatrice Egli hat es in der 10. Staffel vorgemacht: Es kann durchaus auch eine Schweizerin gewinnen in der Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» auf RTL. In den Auslandsrecalls machte Tamara Lara Pérez bisher eine gute Figur. In der Folge, die heute Dienstagabend ausgestrahlt wird, singt die 20-jährige Hedingerin «Back To Black» von Amy Winehouse.

Tamara Lara Pérez (links) mit Chiara Damico und Nataly Fechter am Auslandsrecall von «Deutschland sucht den Superstar». (Bild TVnow / Stefan Gregorowius)

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Auf 3+ wird derweil «The Voice of Switzerland» gesucht. Mit dem Mani Matter-Klassiker «Hemmige» hat sich der 68-jährige Zwilliker Urs «The Dude» Bühler bereits in der ersten Folge der laufenden Staffel in die Herzen der Fans gesungen – und ins Team von «Pegasus»-Frontmann Noah Veraguth. Dies obwohl ihn auch Anna Rossinelli gerne in ihr Team geholt hätte. Eine Ämtler Stimme hat sie sich dann doch noch gesichert – gegen einigen Widerstand: nicht weniger als vier der fünf Coaches wollten die 19-jährige Merel de Leur aus Hausen in ihrem Team haben. (tst.)

> Berichte auf Seite 3

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Aeugst am Albis Am 17. Februar 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Guhl-Schicker Adelheid geboren am 21. Februar 1937, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon. Die Abdankungsfeier ďŹ ndet am Freitag, 28. Februar 2020, 14.00 Uhr, in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt.

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben fĂźr immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Ehefrau, unserem Muätti, Schwiegermuätti, Grossmuätti/Pupi, Urgrossmuätti, Schwester, Gotti

Der Friedhofvorsteher

Adelheid Guhl-Schicker

Knonau

Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlĂśst und durfte friedlich einschlafen.

Am Freitag, 14. Februar 2020, ist in Affoltern a. A. gestorben:

Kägi-Cardno, Elizabeth Ann Duthie

21. Februar 1937 – 17. Februar 2020

Wir sind dankbar fĂźr alles was sie uns gegeben und Gutes fĂźr uns getan hat. In stiller Trauer

Werner Guhl-Schicker Lisa und Werni Moos-Guhl Mona Moos und Simon Durscher mit Basil Sara Moos Marianne und Jakob Hauser-Guhl Mara Hauser Gina Hauser AngehĂśrige und Freunde

geboren am 9. September 1931, von Bauma ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Bergli 20, (mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Affoltern a. A.) Die Beisetzung ďŹ ndet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Knonau

Obfelden Am 22. Februar 2020 ist in Obfelden ZH gestorben:

Cea Saverio, geboren am 2. Januar 1935, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Sentmattstrasse 38; Ehemann der Cea-Confortola Carla. Erdbestattung am Donnerstag, 27. Februar 2020, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Am Freitag, 28. Februar 2020, ďŹ ndet um 14.00 eine Abdankungsfeier in der katholischen Kirche, Hausen a.A. statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen unterstĂźtze man den Verein Spitex Knonaueramt, Aoltern a.A., Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Vermerk: Trauerspende Adelheid Guhl-Schicker Traueradresse: Marianne Hauser, In den Wässern 4, 8926 Uerzlikon Gilt als Leidzirkular.

In Liebe, Dankbarkeit und mit vielen schĂśnen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Elizabeth Kägi-Cardno

TODESANZEIGE Ein Vater liebt – ohne viele Worte Ein Vater hilft – ohne viele Worte Ein Vater versteht – ohne viele Worte Ein Vater geht – ohne viele Worte Und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrßcken vermag.

Un padre ama – senza tante parole Un padre aiuta – senza tante parole Un padre capisce – senza tante parole Un padre se ne va – senza tante parole E lascia un vuoto immenso che in parole nessuno e capace a esprimere.

Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit fßr all die Liebe, die er uns geschenkt hat, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann Saverio, unserem Vater, Schwiegervater, Nonno, Bruder und Schwager. Tristi, ma con immensa gratitudine per tutto l’amore che ci ha regalato, annunciamo la morte del mio caro marito, nostro padre, nonno, suocero, fratello e cognato.

Saverio Cea 2. 1. 1935 – 22. 2. 2020

Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unseren Herzen. Ci hai lasciato, ma nei nostri cuori ci sarai per sempre.

Carla Cea-Confortola Anna und JĂźrg Gabathuler-Cea mit Vanessa und Selina Rita und Thomas Weber-Cea mit Moira und Thierry Marco und Nadine Cea mit Mauro und Lisa Sandro und Lara Cea mit Stella und Alessio Natale Cea und Familie Fratelli e sorelle in Italia e Canada Elisabetta Vitalini Peppino Vitalini und Familie Am Donnerstag, 27. Februar 2020, um 14.00 Uhr nehmen wir auf dem Friedhof in Obfelden Abschied. Die Abdankungsfeier ďŹ ndet anschliessend in der kath. Kirche in Obfelden statt. Dopo il funerale che si terrĂ il 27 febbraio 2020 alle ore 14.00 presso il cimitero di Obfelden ci sarĂ  la messa nella chiesa cattolica di Obfelden. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte der Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Cea Saverio. Al posto di ďŹ ori vi preghiamo di devolvere alla Spitex Knonaueramt, come sopra citato Traueradresse: Carla Cea, Sentmattstrasse 38, 8912 Obfelden

9. September 1931 – 14. Februar 2020

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Im stillen Gedenken: Robert Kägi, Knonau Walter und Linda Kägi, Auenstein Margaret und Urs Frei, Hedingen Sarah und Christian Bernhardt, Essen, DE Janine und Gabriel Frei, Wellington, NZ Die Urnenbeisetzung wird im Familienkreis später stattďŹ nden.

DANKSAGUNG Von Herzen danken wir fĂźr die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied unseres geliebten

Alfred Attinger-Kellerhals Fßr die Teilnahme an der Abdankung, die Zuwendungen, den Blumenschmuck; alles hat uns sehr berßhrt. Frau Pfarrerin Sonja Weisenhorn fßr die einfßhlsame und schÜne Gestaltung der Abschiedsfeier, der Organistin Veronika Nulty und dem Trompeter Keita Kitade fßr die musikalische Umrahmung, unserer Enkelin, Tochter und Nichte Angel Schmocker fßr ihre Erinnerungen. Den Ärzten Dres. E. Breidenstein, E. Villiger und ihrem Team fßr die liebevolle Betreuung, den Teams des Bezirksspitals Aoltern und der Intensivstation des Stadtspitals Triemli fßr die notwendigen Operationen und das Mitkämpfen während der letzten zwei Wochen seines Lebens. Ottenbach, im Februar 2020

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IN LIEBER ERINNERUNG Wir danken von ganzem Herzen fĂźr die liebe und herzliche Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Edeltraud SpÜrri-Baumgartner 4. Februar 1933 – 14. Januar 2020 erfahren durften. Es ist schÜn, in den schweren Stunden des Abschiedsnehmens Trost und Mitgefßhl zu erfahren. Die vielen Zeichen der Verbundenheit lassen uns wissen, dass ihre herzliche und frÜhliche Art viele Spuren im Leben von uns und anderen hinterlassen hat.

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Wir danken Herrn Pfarrer Michael Rahn fĂźr die Gestaltung der einfĂźhlsamen Trauerfeier und dem Chor Ottenbach sowie der Organistin fĂźr die musikalische Begleitung. Ebenso danken wir fĂźr die Blumen und die Spenden an das Roth-Haus in Muri. Merenschwand, Februar 2020

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Abstriche bei Verdachtsfällen In der Schweiz wurde bis am Montagmorgen in keiner der untersuchten Proben das neue Coronavirus nachgewiesen. In Italien gibt es 157 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand: Montagmorgen, 24. Februar 2020, 7 Uhr), davon sind drei Menschen verstorben. Es sei möglich, dass auch in der Schweiz Fälle des neuen Coronavirus auftreten werden, heisst es beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Für den Fall einer Ausbreitung in der Schweiz seien Bund, Kantone und die Gesundheitsversorgung vorbereitet. Zurzeit werden von allen Verdachtsfällen Abstriche aus der Nase und dem Hals in Diagnose-Labors untersucht. Sollte das Labor eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigen, werden die Personen, welche Kontakt hatten zur erkrankten Person, über ihr Risiko informiert. Das geschieht durch die Gesundheitsbehörden. Wie für alle vom Coronavirus betroffenen Länder und Regionen gilt auch für Italien: Reisende sollen sich über die lokale Situation informieren. Für die Einreise in die Schweiz gibt es aufgrund der aktuellen Lagebeurteilung keine Einschränkungen. (pd.)

WIR GRATULIEREN

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen in den kommenden Tagen zwei Jubilare ihren 80. Geburtstag feiern. Am Aschermittwoch, 26. Februar, Vittorio Menegazzo und am Donnerstag, 27. Februar, Walter Bitzer. Wir wünschen beiden ein schönes Geburtstagfest und gute Gesundheit im neuen Lebensjahrzehnt.

Mit dem Stimmumfang begeistert

Merel de Leur aus Hausen bei «The Voice»

Merel de Leur begeistert mit Klavier und Stimme. (Screenshots 3+)

Die Luft wird immer dünner bei «The Voice». Nur noch wenige Blind Auditions stehen bis zu den heiss ersehnten Battles an. Die 19-jährige Merel de Leur aus Hausen wollten vier der fünf Coaches in ihrem Team haben. Ihre Matur-Arbeit war ein Album mit Klavierbegleitung und nach ihrem Schulabschluss im letzten Sommer reiste sie als Strassenmusikerin im VW-

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Anna Rossinelli freut sich über die Hausemer Verstärkung in ihrem Team.

Bus durch Westeuropa. «Musik macht mein ganzes Leben aus», sagt Merel de Leur. Die Strassenmusik habe ihr etwas geholfen, die Nervosität vor Auftritten in den Griff zu bekommen. Und so gelang es der 19-jährigen Hausemerin in der gestern Montagabend auf 3+ ausgestrahlten fünften Folge von «The Voice of Switzerland» auch, das Publikum und die Mehrheit der Juroren zu begeistern. Den 60er-Jahre-Song «California Dreamin’» von «The Mamas and the Papas» hatte sie sich für den Auftritt ausgesucht – und der Plan ging auf: Als erster Stuhl drehte sich jener der «Büetzer Buebe» Gölä und Trauffer, dann hauten auch Anna Rossinelli und DJ Antoine auf den Buzzer. Gelobt wurde insbesondere der Stimmumfang der jungen Hausemerin. Und die «Büetzer-Buebe» forderten sie gar auf, ein eigenes Lied zu singen und sammelten derweil Spenden im Publikum und bei den Mit-Juroren. Ausgerechnet der Stuhl ihres erklärten Favoriten, «Pegasus»-Frontmann Noah Veraguth, hatte sich allerdings nicht gedreht. So entschied sich die 19-Jährige für Anna Rossinelli, die selber auch Strassenmusik macht. Rossinelli freute sich sichtlich: «Du warst supertoll!» und «Ich bin hin und weg!» (tst.)

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Weiter im Rennen um den Superstar-Titel Tamara Lara Pérez singt «Back To Black» Heute Dienstag, 25. Februar, ist Tamara Lara Pérez (20) aus Hedingen im nächsten Auslandsrecall der Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» (Dsds) , um 20.15 Uhr bei RTL zu sehen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

Dienstag, 25. Februar 2020

Die Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Oana Nechiti und Xavier Naidoo, war begeistert von den Auftritten des zweiten Auslandsrecall vom Samstag im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden-Route in Südafrika. Nur eine Kandidatin musste den Wettbewerb verlassen. Weiterhin mit dabei ist Tamara Lara Pérez aus Hedingen. Die 20-Jährige wird in der dritten Auslandsrecall-Folge, die heute Dienstag ausgestrahlt wird, gemeinsam mit Chiara D’Amico, Nataly Fechter und Lydia Kelovitz performen, und zwar «Back To Black» von Amy Winehouse. Vor der dritten Südafrika-Folge waren die Kandidaten in verschiedener

Hinsicht gefordert: Tagsüber übten sie ihre Songs für das kommende Set und verbrachten Zeit am Strand und Pool. Spätabends kam die Nachricht, dass sie in einer Stunde ihr Haus verlassen würden. In Minibussen fuhren sie die ganze Nacht durch bis nach Kapstadt, wo an einem der berühmtesten Strände, dem Camps Bay, das dritte Set des Auslandsrecall stattfindet. Dort wartete die Crew bereits ungeduldig am Set. Die Herausforderung für die Kandidaten besteht darin, trotz wenig Schlaf bühnentauglich auszusehen und gesanglich abzuliefern. Doch trotz der widrigen Umstände ist die Stimmung gut! Das Wetter hingegen weniger: Während der Auftritte werden die Wellen höher und auch die Flut kommt dem Jury-Pult immer näher. Schliesslich werden Set und Jury-Pult überspült! Die Juroren bekommen nasse Füsse und Dieter Bohlen flüchtet sich aufs Pult, wo er stehend sein Urteil verkündet. Wer schafft es ins Finale des Auslandsrecall in Südafrika? (pd.)

Tamara Lara Pérez, flankiert von Lydia Kelovitz (links) und Chiara Damico, vor dem gemeinsamen Auftritt am Strand von Camps Bay. (Bild TVnow / Stefan Gregorowius)

«Aufgepimptes» Tonstudio wiedereröffnet 2019 war für die Jugendarbeit Affoltern das Jahr der Umgestaltung «Pimp my Jugi» hiess das Jahresprojekt, welches die Jugendlichen und das Team der Jugendarbeit über zwölf Monate hinweg beschäftigte. Nun ist der letzte Meilenstein – die Umgestaltung des Tonstudios – nach intensiver Arbeit auch noch abgeschlossen. Das Team der Jugendarbeit traf sich im September mit Jugendlichen, welche das Tonstudio bereits autonom nutzten, für ein erstes Planungstreffen, um die Neugestaltung zu besprechen. Schnell war klar, dass nicht nur in technischer Hinsicht vieles optimiert werden musste, auch optisch waren einige Mängel zu beheben. Nach Abwägungen in Bezug auf Kosten und Nutzen entschieden sich die Jugendlichen für eine Erneuerung der Vorhänge, des Lichts, der Stühle und für das Streichen der Wände. In technischer Hinsicht musste das Aufnahme-Mikrofon sowie das Keyboard erneuert werden. Im Verlauf von zwei Abenden pimpte dann die Gruppe das Studio komplett auf. Nun erstrahlt es wieder in neuem Glanz und steht seit Februar wieder allen Jugendlichen ab 12 Jahren

klingt, der kann auf Youtube unter «Illyrian – Houdini» eine Kostprobe davon nehmen. Das Tonstudio im Jugendtreff Hirtschür kann während der regulären Öffnungszeiten der Jugendarbeit von interessierten Jugendlichen genutzt werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, ausserhalb der Öffnungszeiten mit einer sogenannten «autonomen Nutzungsvereinbarung» Zugang zum Tonstudio zu erhalten. Diese Option ist sinnvoll für alle Jugendlichen, die ambitioniert Musik herstellen wollen. Karin Merian

«Hirtschür» öffnet die Türen Das Tonstudio steht allen Jugendlichen ab 12 Jahren für das Aufnehmen und Produzieren von Musik offen. (Bild zvg.) für das Aufnehmen und Produzieren von Musik offen. Angetan ist auch Endrit Zubaku, ein 16-jähriger Affoltemer, der das Tonstudio seit Längerem eigenständig nutzt. Er findet, dass das Studio nun «viel frischer aussieht, bessere Vibes gibt und es das Arbeiten entspannter macht». Endrit, der sich selbst den Künstlernamen EZ gegeben hat und sich auf das Produzieren von Beats

fokussiert, ist froh, dass er im Jugendtreff diese Möglichkeit hat. So hat er, zusammen mit Freunden, bereits rund 20 bis 30 Songs produziert. Dabei ist er zufrieden mit seinem Entwicklungsstand, gleichzeitig ist er aber deutlich der Meinung, dass er in Bezug auf die Qualität seiner Musik auch noch «Luft nach oben» hat. Wer nun interessiert daran ist, wie ein Song, der im Tonstudio der Jugendarbeit produziert wurde,

Am 21. März findet im Jugendtreff Hirtschür ein Tag der offenen Tür statt. Die Räumlichkeiten der Jugendarbeit, inklusive Tonstudio, sind an diesem Samstag für alle interessierten Erwachsenen und Jugendlichen zugänglich. Ausserdem werden auch Songs präsentiert, die im Rahmen der Jugendarbeit entstanden sind. Weitere Infos unter www.ja-aaa.ch oder bei karin.merian@vjf.ch, Telefon 044 761 40 42.


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Bezirk Affoltern

Massenhaft Belehrungen

«Texas Hold’em ist kein Kartenspiel»

Ottenbach wird durch eine Aktion mit zahllosen Klebern «verschönt».

Dienstag, 25. Februar 2020

Claudia Chinello sagt, beim Pokern zähle mehr als das Blatt, mit dem man spiele

Seit 15 Jahren organisiert Claudia Chinello Poker-Events in der ganzen Schweiz. Sie sagt, dabei lerne man sein Gegenüber wirklich kennen – kaum je sei der Mensch so ehrlich, wie wenn er spiele. Wird sie mich richtig einschätzen können? Ein Test. VON LIVIA HÄBERLING

Verständnis heischen mittels besserwisserischer Kleberei. (Bild Martin Mullis)

D

en knallroten Kleber findet man in der Gemeinde Ottenbach an Hauswänden, Briefkästen, Mauern, Strassenlampen und an Gartenzäunen. Das selbstklebende Papier ist in wertiger Ausführung gedruckt. Die Schrift hebt sich auf dem Papier, fast wie bei der Blindenschrift, etwas hervor und verlangt vehement mit einem Ausrufezeichen «Gegenseitiges Verständnis». An vielen Orten, wo versucht wurde, den Kleber wegzukratzen, hängt bereits ein zweiter darüber. Die in schrillem Rot gehaltene Aufforderung besitzt eine gewisse Symbolik für die heute herrschende Gesprächs-Kultur. Parteien, Meinungsmacher oder Besserwisser versuchen immer ungestümer, den Mitmenschen ihre einzig wahre Meinung einzutrichtern. Vielfach haben diese Heilsverkünder sogar Erfolg, insbesondere, wenn es ihnen gelingt, ihre Botschaft mit einer oberflächlich betrachteten guten Tat oder gar mit Ängsten zu verbinden. Sie kämpfen gegen Kinderlärm, Luftverschmutzung, Handyantennen oder ganz pauschal gegen den bevorstehenden Weltuntergang. Im Besitz von sämtlichen modernen technischen Geräten und meist frisch von Ferienreisen aus weit entfernten Destinationen mit Flugzeug oder Kreuzfahrtschiffen zurück, kurven sie mit ihren riesigen SUVs zu den Protestveranstaltungen. Wer allerdings für nervige Klebeaktionen und unsinnige Behauptungen kein einseitig verlangtes Verständnis aufzubringen vermag, der hüte sich tunlichst zu protestieren. Die globale Notwendigkeit des Verständnisses besteht nämlich zu mindestens 50 Prozent aus Zuhören. (mm)

Skiradius, Tempo und Fitness Die Schneesportferien stehen vor der Tür. Einflussfaktoren für unfallfreies Skifahren. Fährt man ein paar Tage hintereinander Ski oder Snowboard, merkt man, dass der Körper stark gefordert wird. Ein Ski mit kleinem Radius animiert zu engen Kurven und vielen Schwüngen bei der Abfahrt. Können dies die Skifahrenden nicht mit einer guten körperlichen Fitness auffangen, ermüden sie im Verlauf des Tages schneller als Skifahrende mit wenig tailliertem Ski. Dies erhöht die Unfallgefahr. Mit einem weniger taillierten Ski, hat man zwar weniger Kräfteeinwirkung auf den Körper, man ist aber in der Regel schneller unterwegs. Die Geschwindigkeit muss jederzeit der Situation und dem eigenen Können angepasst werden. Wer auf Sicht anhalten oder bremsen kann, ist auf der Piste sicherer unterwegs. (pd.)

Als Claudia Chinello ihre erste Firma gründete, war sie 21. Die junge Betriebsökonomin suchte nach einem Nebenjob, sah in der Zeitung eine Anzeige als Croupier und wusste: Das will ich machen! Der Lohn war wenig attraktiv, sie machte die Ausbildung trotzdem. Ums Geld, sagt sie, sei es ihr schon damals nicht gegangen. «Poker hat mich fasziniert. Man spielt nicht gegen die Bank, sondern gegen den Menschen.» Später wurde sie Profi, spielte online und an Turnieren. 2007 hörte sie auf, weil sie damit zwar Geld verdiente, aber keinen «Wert» schuf. Sie ist überzeugt: Strategien vom Pokertisch lassen sich auf das Geschäftsoder Privatleben übertragen. Seit 2005 veranstaltet sie mit der «Poker Academy» Spielevents für Private und Firmen. Im Spiel, sagt sie, lerne man die Menschen innert kürzester Zeit kennen. Wie viel wird sie in einer Stunde «Texas Hold’em» über mich herausfinden? Ich treffe die 41-Jährige in ihrer Wohnung in Stallikon. Wir setzen uns an den Tisch, vor uns ein Pokerteppich und die Spielkarten. Sie sagen, im Spiel lerne man einen Menschen innerhalb einer Stunde besser kennen als in einem Jahr durch Gespräche. Wie ist das möglich? Man sagt, Betrunkene und Kinder seien die ehrlichsten Menschen. Ich würde die Kategorie der Spieler hinzufügen. Weshalb? Während wir spielen, denken wir weniger und handeln mehr. Wir tun etwas, das uns an unsere Kindheit erinnert, sind mehr uns selbst und lassen eine Maske fallen, die wir uns im Lauf des Lebens zugelegt haben. Die nächste Stunde dürfte also aufschlussreich für mich werden. Wir werden sehen. «Haben Sie Pokererfahrung?», fragt sie mich, nachdem sie die Karten verteilt hat. «Black Jack und Roulette». «Was ist mit Texas Hold’em?». Ich verneine. Sie macht mich mit den Karten vertraut – es sind 52 in vier Farben. Der tiefste Wert ist die zwei, der höchste das Ass. Sie erklärt mir den Spielverlauf: Zwei Karten hält jede Spielerin in der Hand, in vier Spielrunden werden in der Tischmitte fünf Karten aufgedeckt, in jeder Runde kann Wetteinsatz geboten oder ausgestiegen werden. Wer nach der vierten Runde aus allen sieben Karten das beste 5-Kartenblatt hat, gewinnt. Was Claudia Chinello nicht weiss: Ich spiele ab und zu «Texas Hold’em», bin also keine Anfängerin. Aber das soll die Profi-Spielerin selbst herausfinden. Wir kennen uns seit zirka 20 Minuten. Ihre erste Einschätzung über mich? Am Telefon habe ich Sie als zielstrebig erlebt, der Termin war schnell vereinbart. Ihr Händedruck an der Türe war eher zurückhaltend, in Ihrem Sessel jedoch wirkten Sie von Beginn weg entspannt. Sie unterbrechen mich kaum, lassen mich ausreden und ich habe den Eindruck, dass Sie sich für mich interessieren. Ausserdem lassen Sie sich schnell aufs Spiel ein. Und: Sie funktionieren nach Regeln. Nach Regeln? Ja. Sie wollen Regeln einhalten.

Claudia Chinello ist überzeugt, dass sich Pokerstrategien und Spielphilosophien auf das Leben übertragen lassen. (Bild zvg.) Wie kommen Sie darauf? Weil Sie nach den Regeln unseres Aufwärmspiels gefragt haben. Bloss: Es gibt keine. Wir machen die Regeln selbst. Ich behaupte: Sie sind eine Person, die zuerst verstehen will, wie etwas funktioniert, bevor sie handelt. Ihre Einschätzung ist nicht schlecht. Erklären Sie mir den Mechanismus des Spiels: Was muss man beim Pokern verstanden haben? Dass es kein Kartenspiel ist.

250. Ich ziehe mit. Einen Durchgang erhöhen wir beide nicht, Später legt sie nochmals 350 drauf, wieder ziehe ich mit. Am Schluss hat sie zwei Paare, ich ein Full-House. Ich gewinne. Als ich die gewonnenen Chips auftürme, sagt sie: «Sie sind eine ordentliche Person. Bestimmt ist auch Ihr Arbeitsplatz aufgeräumt.» Ich verneine. Wie gefällt Ihnen mein Pokerface? Naja, Sie machen den typischen Anfängerfehler.

Kein Kartenspiel? Nein. Die Karten sind nur ein Hilfsmittel. In erster Linie ist «Texas Hold’em» ein Geld- und Menschenspiel. Karten, Regeln und Spielablauf kennt man relativ schnell. Aber dann geht es darum zu wissen: Wie tickt mein Gegenüber und gegen wen setze ich welche Beträge, um zu gewinnen?

Welchen? Man sieht Ihnen an, wenn Sie ein gutes Blatt haben: dann blinzeln Sie, Ihre Gesichtsmuskulatur entspannt sich. Haben Sie hingegen ein schlechtes Blatt, dann starren Sie. Wenn Sie die Karten erhalten, sollten Sie sie nicht sofort aufdecken – sondern Ihr Gegenüber beobachten.

Erste Runde. Claudia Chinello verteilt die Karten und die Spielchips. «Es ist spannend, wie Menschen ihre Chips sortieren». Bei Werbern und Kreativen lägen diese oftmals wild durcheinander, Buchhalter würden sie nach Wert und Farben ordnen. Dann sind unsere Chips-Einsätze gefragt. Chinello setzt 25, ich 50, als sie auf 200 erhöht, steige ich aus. Sie gewinnt.

Was bringt einem ein Pokerface im echten Leben? In Verhandlungen ist es gut, seinem Gegenüber nicht alles zu verraten und zu wissen, wie man taktisch am besten vorgeht.

«Wenn Sie die Karten erhalten, sollten Sie sie nicht sofort aufdecken – sondern Ihr Gegenüber beobachten.» Die erste Runde ist vorbei. Was haben Sie über mich erfahren? Dass Sie offenbar etwas gelernt haben. Was denn? Dass man nicht mit schlechten Karten spielt. (lacht.) Und weiter? Dass Sie sich nicht auf jedes Spiel einlassen. Ich habe den Einsatz erhöht und Ihnen dadurch vermittelt, gute Karten zu haben, vielleicht sogar bessere als Sie. Und Sie haben mir geglaubt. Zweite Runde. Ich setze 25, Claudia Chinello 50. Ich erhöhe auf 100, sie auf

Man soll seine Gefühle nicht offenbaren? Nur so weit wie nötig, um das Ziel zu erreichen. Menschen sollen lernen, dass sie im Leben erfolgreicher sind, wenn sie keine Emotionen zeigen. Halten Sie das für erstrebenswert? Generell nicht. Doch in manchen Situationen ist es hilfreich, ruhig zu bleiben. Stellen Sie sich vor, sie sind in einer Sitzung, bringen eine Idee ein, niemand reagiert. Später bringt Ihr Kollege dieselbe Idee ein, alle sind begeistert. In einer solchen Situation kann Ihnen Ihr Pokerface helfen. Innerlich koche ich, äusserlich lächle ich. Das ist doch nicht authentisch! Ihr Gesichtsausdruck ist ja nur eine Etappe auf dem Weg zum Ziel. Sie bleiben ruhig, um dann zu handeln: Sie sagen Ihrem Kollegen: «Danke, dass du meine Idee nochmals aufbringst.» Sie übernehmen, und schon sind Sie wieder im Spiel. Dritte Runde. Wieder sind unsere Einsätze gefragt, und Claudia Chinello sagt: «Sie haben noch nie falsch gesetzt. Für Anfänger ist das unüblich.» Ich fühle mich ertappt, sage nichts. Am Schluss steige ich aus. Sie gewinnt.

Drei Runden sind gespielt. Wie schätzen Sie meinen Umgang mit Geld ein? Soeben haben Sie trotz schlechtem Blatt nochmals 200 gesetzt. Sie sind offenbar bereit, im Leben Risiken einzugehen. Zwar wissen Sie genau, wofür Sie Geld ausgeben, doch sie geben es auch mal unnötig aus oder auch dann, wenn ungewiss ist, ob es sich ausbezahlen wird. Eine sparsame Person hätte die 200 nicht gesetzt. Sie wäre ausgestiegen. Auf Ihrer Website schreiben Sie, pokern erfordere ein langfristiges Investitionsdenken. Genau. Die Spieler müssen wissen, wie sie ihr Geld langfristig einteilen, um am Schluss zu gewinnen. Man könnte auch sagen, pokern lehre den leichtsinnigen Umgang mit Geld. Das glaube ich nicht. Auch wenn man mit Chips spielt, ist es letztlich das eigene Geld. Das zu verlieren, tut weh. Wir spielen eine letzte Runde, dann brechen wir ab. Eine Stunde ist um, das Spiel ist vorbei. Wer bin ich? Sie sind eine Person, die viel überlegt, bevor sie handelt. Sie lassen sich nicht leichtfertig auf etwas ein, sind aber trotzdem mutig, Risiken einzugehen – obwohl ich nicht sicher bin, ob das wirklich Ihr Naturell ist. Ich habe das Gefühl, Sie sind eine sanfte Person, kein «Polteri». Und: Ihre rasche Auffassungsgabe hat mich verblüfft! Hat Sie das nicht eher irritiert? Ihre schnelle Auffassungsgabe? Ich habe mir vorhin überlegt… …Was? Naja… Ob Sie nur so tun, als hätten Sie keine Ahnung von Pokern. Ich habe tatsächlich nicht zum ersten Mal gespielt. Also doch! Ich hatte den Eindruck, Sie ahnen etwas. Ja, ich habe mehrmals gestutzt, aber dann habe ich die Zweifel wieder verworfen. Ich ging nicht davon aus, dass Sie mich täuschen würden. Sind Sie jetzt schockiert? Nein. Aber es ärgert mich. Sie haben geblufft, und Sie haben mich voll erwischt.


Bezirk Affoltern

Amphibien sind auf Wanderschaft In diesem Jahr sind sie früh unterwegs: Die ausserordentlich milden Temperaturen haben in weiten Landesteilen die Amphibien wachgeküsst und auf den Strassen ist nun wieder besondere Vorsicht geboten. Amphibien gehören zu den Tierarten, die von der Biodiversitätskrise am stärksten bedroht sind. Mehr als drei Viertel der 20 einheimischen Arten sind gefährdet — umso wichtiger ist ihr Fortpflanzungserfolg. Nach der Winterruhe, geschützt unter Laub oder Erdhaufen, locken milde Temperaturen und Niederschläge die Tiere nun ins Freie: Einheimische Amphibien – Frösche, Kröten, Molche – machen sich zu tausenden auf zu den Tümpeln, Bächen und Weihern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.

Geschwindigkeit anpassen Es ist eine gefährliche Wanderung. Oft sind sie kilometerweit unterwegs, überqueren Wege und Strassen und viele von ihnen finden dabei den Tod. Besonders dramatisch ist die Situation bei der Erdkröte. Da sich ganze Populationen zeitgleich in Bewegung setzen, und da die Tiere sehr langsam wandern, kann es zu wahren «Massakern» auf den Strassen und zur Ausrottung ganzer Lokalbestände kommen. Autofahrer sind deshalb aufgerufen, bei Nacht, insbesondere in Gewässernähe und am Rande von Feuchtgebieten, mit grosser Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit (< 30 km/h) zu fahren und auf Amphibien auf der Fahrbahn zu achten. Wenn möglich sollen bekannte Strecken mit Amphibienwanderungen gemieden und Umfahrungsstrassen benutzt werden. (pd.) Weitere Infos unter www.karch.ch.

Dienstag, 25. Februar 2020

In Vergessenheit geraten Spurensuche um eine verfallene Torfhütte im Rifferswiler Hochmoor Chrutzelen Im Hochmoor Chrutzelen in Rifferswil steht eine Torfhütte, wie es in der Gegend einige gibt. Meist stehen sie fest verschlossen, doch diese ist derart verfallen, dass sie ihr Inneres offenbart: Alter Hausrat. Der «Anzeiger» hat nachgeforscht. VON NEPITA SANTIAGO Ein Häuslein steht im Walde, ganz still und stumm. Doch vielleicht hat dieses ja etwas zu erzählen. Das nimmt auf jeden Fall an, wer hinter das Hüttchen geht. Dort offenbart schon seit längerer Zeit das kaputte Dach einen überraschenden Einblick ins Innere. Was auf den ersten Blick wie eine illegale Mülldeponie aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen, als veritabler Hausrat. Schränke mit aufgezogenen Schubladen, in denen Geschirr versorgt war. Bilder, Bücher, ein Mosaiktischchen, Decken, Heizkörper, Schallplatten. Beispielsweise Robert Schumanns «Liederkreis», und man stellt sich gerne vor, wie ein Musikliebhaber hier in der Stille des Hochmoors Musik hört, und Stücke wie «Waldgespräch», «Die Stille» oder «Mondnacht» werden ihn wohl zum Sinnieren angeregt haben. Das muss jedoch schon länger her sein, denn der Hausrat wirkt ziemlich «vintage» und ist auch stark vermoost.

Willkommener Zusatzbatzen In unserer Gegend wurde schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Torf gestochen. Da man sich dabei offenbar auch in die Quere kommen konnte, wurden die Moorgebiete in Privatbesitz aufgeteilt, und durch Gräben vonein-

Die verfallene Torfhütte im «Chrutzelen» offenbart ihr Inneres: Von der Schallplatte bis zu Geschirr. (Bild Nepita Santiago) ander abgegrenzt. Die darauf erstellten Riedhäuschen dienten nicht etwa zu Wohnzwecken, sondern in diesen Torfhütten wurden die abgestochenen und bereits vorgetrockneten Torfziegel gelagert. Im Rifferswiler Buch von Hans Schweizer ist zu lesen, dass sich mancher einheimische Bauer einen willkommenen Zusatzbatzen erwarb, indem er über den Eigenbedarf hinaus auch noch Torf, ein begehrtes Brennmaterial mit gutem Heizwert, zum Verkauf abbaute. In der Schweiz sind die Moore seit 1987 geschützt, und es darf kein Torf mehr gestochen werden.

Ganzheitliche Hilfe bei Schicksalsschlägen in Familien

Verein «Herzblut» bietet Unterstützung in Ausnahmesituationen

Die Hütte wurde zum Feiern umgenutzt So wurden mit der Zeit auch die Torfhütten anderen Zwecken zugeführt. Ein ehemaliger Rifferswiler Gemeinderat erzählt, dass eines der Hüttchen früher vorwiegend von Jugendlichen zum Feiern genutzt wurde, und dass sogar einmal die Feuerwehr ins heute geschützte Moor ausrücken musste. Während die meisten der Häuschen in Familienbesitz blieben und instand gehalten werden, gelangten andere durch weitverzweigte Erb-

Fragen, Antworten und Fakten zu KG+

Aus dem Zusammenschluss von zehn Kirchgemeinden soll in zwei Jahren die Kirchgemeinde Säuliamt entstehen. Gibt es dann noch Programme und Angebote für Jugendliche oder für Seniorinnen und Senioren in Rifferswil oder Maschwanden? In vielen Kirchgemeinden bieten zahlreiche Freiwillige und engagierte Mitarbeitende Kindern, Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren ein abwechslungsreiches Programm an Aktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten.

Der Vereinsvorstand von Herzblut, von links: Anke Hintermann, Michèle Meier Brüllhardt, Kim-Anne Jannes, Norina Grob. (Bild Martin Mullis)

bei vielfältigen Begebenheiten und Erlebnissen zum Einsatz kommen. Sterbe- oder Trauerbegleitung, Begleitung oder Betreuung bei Unfällen, Arzt- oder Behördengänge oder Unterstützung bei anderen schwierigen und ungewohnten Situationen. Bei derartigen und vielfach plötzlich auftretenden Ausnahmesituationen fühlen sich viele Betroffene hilflos. Die Therapeuten und Spezialisten von «Herzblut» erstellen mit den betroffenen Familien individuelle Ansätze, um einen Weg durch die belastende Situation zu finden. Das gewachsene Netz von «Herzblut» arbeitet Hand in Hand mit Fachkräften, welche Famili-

schaftsangelegenheiten wohl in Vergessenheit. Das scheint auch beim verfallenen Torfhäuschen der Fall zu sein. Die aktuellen Besitzer sind nicht erreichbar und so hat weder die Gemeinde, noch das Forstamt oder die Chrutzelen-Vereinigung das Recht, hier für Ordnung zu sorgen. Auch wenn dieser Zustand – mitten in einem Naturschutzgebiet – für einige wohl wie ein schmerzender Stachel im Fleisch wirken mag. Somit bliebt das Häuschen im Walde vorerst also stumm und behält seine Geschichte für sich.

Kirchliches Leben vor Ort selbstständig gestalten Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren sollen in der neuen, zusammengeschlossenen Kirchgemeinde Säuliamt bestehen bleiben.

Wenn Familien plötzlich mit schweren Schicksalsschlägen oder einschneidenden Ereignissen konfrontiert werden, sehen sie sich in den allermeisten Fällen schlagartig nicht nur einer Angst, sondern oft auch unüberwindlichen Situationen gegenüber. Sind dann auch noch Kinder vorhanden, die unweigerlich in solche schlimmen Zustände miteingezogen werden, sehen sich viele Betroffene vor Herausforderungen, denen sie nicht gewachsen sind. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins «Herzblut» mit Sitz in Affoltern besteht darin, Familien bei der Bewältigung von Schicksalsschlägen Unterstützung zu leisten. Diese Hilfe kann

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Beliebte Programme und Aktivitäten weiterhin vor Ort

Bonstetten, den Auftrag erteilt, das kirchliche Leben vor Ort selbstständig zu gestalten. Dazu erhalten die Ortsgremien die notwendigen finanziellen Ressourcen zur Verfügung, so dass sie beliebte Programme und Aktivitäten weiterhin mit ihren Mitarbeitenden und Freiwilligen vor Ort anbieten und durchführen können – so etwa Seniorennachmittage, Kinderwochenenden, Chorsingen, Basare, Familienferien ...

Unkompliziert und nah bei den Menschen Das wertvolle Engagement von Freiwilligen wird weiterhin vor Ort stattfinden. Wer sich für die Menschen in der Kirche Hedingen, Affoltern, Aeugst, Bonstetten, Ottenbach usw. einsetzen und mit Kindern oder Seniorinnen und Senioren Programme durchführen will, wird das auch in der neuen, zusammengeschlossenen Kirchgemeinde lokal vor Ort tun können. Möglich ist ein Engagement im Ortsgremium und in Projekten oder bei einzelnen Aktivitäten – so unkompliziert und nah bei den Menschen wie heute.

enangehörigen helfen die zusätzliche Belastung zu mindern. Diese wertvolle Hilfe schafft die Möglichkeit, dass eine Familie möglichst schnell und nachhaltig wieder selbstständig entscheiden und handeln kann. Ein Fall ins Bodenlose kann so aufgefangen oder verhindert werden. Helfen kann ganz einfach sein: Als Mitglied des Vereins «Herzblut» kann man diese sinnvolle Tätigkeit längerfristig unterstützen. Selbstverständlich freut sich die gemeinnützige Organisation auch über jede Spende. (mm)

Da taucht berechtigterweise die Frage auf, ob solche beliebte lokale Angebote in einer vereinigten Kirchgemeinde weitergeführt werden: Ja, unbedingt! Vorgesehen ist, dass die Kirchenpflege in der vereinigten Kirchgemeinde den Ortsgremien an jedem kirchlichen Ort, zum Beispiel in Kappel, Hedingen,

Verein Herzblut, Obstgartenstrasse 19, Affoltern, Tel.

Die kirchliche Vielfalt im Knonauer Amt soll in der Kirchgemeinde Säuliamt erhalten bleiben bleiben. (Bildcollage zvg.)

043 333 97 12, mail@herzblut.ch, www.herzblut.ch.

Projektleitung KGplus


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Februar 2020

Bunte Textil-Welt Serie «Vereinsleben»: Die Ämtler-Quilter treffen sich monatlich in Bonstetten In Bonstetten treffen sich an jedem letzten Dienstag im Monat engagierte Textil-Künstlerinnen oder auch blutige Anfängerinnen mit Freude an Stoff. Der «Anzeiger» hat sich mit Christine Gerber, Präsidentin der Ämtler-Quilter, unterhalten. VON NEPITA SANTIAGO Für die einen mag quilten ein «Wolleseidebast»-Relikt, aus den 70er-Jahren sein. Für andere ist der Ausdruck Fremdland. Für wieder andere ist Quilten eine Leidenschaft. Eine dieser leidenschaftlichen Quilterinnen ist Christine Gerber, Präsidentin des Vereins Ämtler-Quilter. Sie selber hat früher Seide bemalt. «Irgendwann hatte ich jedoch genug bemalte Seide. Und auch Kleider aus Seide brauche ich als Geologin nicht allzu viele», erzählt sie und sprüht vor Schalk. Irgendwann hat eine Nachbarin sie zu einem Quilt-Treffen eingeladen und Gerber war begeistert. «Ich mag Stoff und nähe sehr gerne. Das ist ein wunderbarer Ausgleich zu meiner Arbeit», erzählt die Geolo-

Christine Gerber vor dem Gemeinschaftsquilt «Blue Flame». (Bild zvg.) gin. Patchwork und Quilten sind alte Techniken der Stoffverarbeitung. Hierzulande ursprünglich wohl eher aus Not entstanden: Kleider wurden so oft geflickt, bis vor lauter Flickwerk (Patchwork) beinahe etwas Neues entstanden war. Und später wurden oft noch die guten Teile ausgeschnitten und zusam-

mengesteppt (gequiltet) um daraus Decken zu fertigen. Von dieser Vergangenheit des reinen Gebrauchsgegenstandes haben sich Patchwork und Quilten längst gelöst und sind zu einem Kunsthandwerk, einer eigenständigen textilen Kunstform geworden. Ein Quilt besteht immer aus drei Schich-

ten. Dem Top, das ist ein Patchwork, aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt, weiter aus einer Wattierung, und zuletzt dem Rücken. Ein klassisches Quilt-Muster ist der «logcabin» (Blockhaus), das heisst, um ein Zentrum herum wird meist quadratisch ein Muster aus verschiedenen Stoffen angenäht. Heute sind der Fantasie, was Muster, Farben, Arbeitsweise etc. anbelangt, jedoch keine Grenzen gesetzt. Ganz im Gegenteil: Beim Quilten werden immer mehr Techniken der Bildenden Kunst einbezogen. Beispielsweise Bemalung oder Sieb- und Computerdruck. Auch untypische Quilt-Materialien wie Plastikfolie, Bronzegewebe oder Reissverschlüsse werden verwendet, und es wird mit optischer Mehrschichtigkeit oder Durchblicken mittels transparenten Stoffstücken gespielt. Auch Christine Gerber färbt ihre Stoffe selber ein. Meist mittels Siebdruck, was verblüffende Stoffmuster ergibt. «Wir führen auch regelmässige Workshops durch, von traditionellen Quiltmustern, freier Oberflächengestaltung, bis zu Stoff-Färbekursen, oder Entwurfstechniken», erzählt die Präsidentin begeistert. Der Verein Ämtler-Quilter wurde 1988 gegründet

und momentan treffen sich die rund 40 Mitglieder, alles Frauen, zehnmal im Jahr um gemeinsam zu nähen, zu lernen und zu diskutieren. Alle fünf Jahre wird zudem eine Quiltausstellung organisiert, die von Wandbehängen oder Karten bis hin zu Foulards jeweils eine grosse Bandbreite des textilen Schaffens der einzelnen Mitglieder, sowie rund fünf Gemeinschaftswerke zeigt. Die Ämtler-Quilterinnen freuen sich auch immer über neue Kolleginnen oder Kollegen. Von der Anfängerin bis zur Textil-Künstlerin sind alle mit Freude an Stoff herzlich willkommen. www.aemtler-quilter.ch.

Serie Vereinsleben Vereine sind ein Kitt der Gesellschaft. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht begegnen würden und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorf- oder Stadtleben. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san)

Neue Freude an Wer die Wahl hat … gebrauchten Spielsachen Wieder mehr Fasnachtsaktivitäten im Säuliamt Sek-Schülerin organisiert Bring- und Holtag

Am kommenden Wochenende bäumt sich die fünfte Jahreszeit im Säuliamt zum vorletzten Mal auf. Zu den traditionellen Fasnachtsbällen und -Anlässen am Freitag in Affoltern und Kappel, sowie am Samstag in Rossau und Maschwanden, kommt in Hausen wieder die Fasnacht im «Löwen». VON MARTIN PLATTER

Gebrauchte Spielsachen können weiterverschenkt werden und jemand anderem Freude bereiten, findet Livia Städler. (Bild Livia Häberling)

Livia Städler besucht in Affoltern die dritte Sekundarklasse. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit veranstaltet sie am Mittwoch, 4. März, von 15 bis 17 Uhr einen Bring- und Holtag. Beim Semper Schulhausplatz können alte Spielsachen abgegeben und mitgenommen werden. VON LIVIA HÄBERLING Livia Städler staunte was sie auf der Abfallentsorgungsstelle in Affoltern sah: «Viele Spielsachen und Bücher wurden entsorgt, obwohl sie nicht kaputt waren.» Dagegen wollte die 15-Jährige etwas unternehmen und entschied sich, als Abschlussprojekt einen Bringund Holtag zu organisieren. Am Mittwoch, 4. März, von 15 bis 17 Uhr, können Kinder, Jugendliche oder natürlich auch Eltern gebrauchte Spielwaren beim Primarschulhaus Semper

vorbeibringen. Die Gegenstände werden entgegengenommen und auf Tischen aufgestellt. Ebenso willkommen sind viele Besucherinnen und Besucher, die sich an diesem Nachmittag mit neuem Spielzeug eindecken möchten: Sie dürfen die Spielwaren gratis mitnehmen. Die Idee ist eine Art Tauschbörse, natürlich dürfen Dinge einfach auch nur gebracht oder abgeholt werden. Der Bring- und Holtag findet bei jedem Wetter statt. «Ich habe extra den Pausenplatz des Schulhauses Semper ausgewählt, weil wir dort unters Dach könnten, falls es regnet», sagt Livia. Auch zur Verpflegung hat sie sich Gedanken gemacht: Für hungrige Gäste gibts selbstgebackenen Kuchen und Sirup. Livia Städler hofft, dass ihre Idee ein Erfolg wird: «Alle, die alte Spielwaren abgeben oder neue aussuchen möchten, sind willkommen.» Bring- und Holtag, Mittwoch, 4. März, 15 bis 17 Uhr. Pausenplatz Schulhaus Semper, Affoltern.

Das waren noch Zeiten, als während der Fasnachtszeit im Säuliamt jedes Restaurant bunt dekoriert war und legendäre Maskenbälle und Beizenfasnachten im Mettmenstetter «Rössli», im Uerzliker «Lindenhof» und im Hausemer «Löwen» das erlebnishungrige Partyvolk bis weit über die Grenze des Säuliamtes angezogen hat. Ältere Fasnächtler erinnern sich mit Wehmut an die Zeit, als auch Hausen ein Fasnachts-Epizentrum war. Die Leute pendelten zwischen den Restaurants Wiesental, Hirschen, Löwen, Schönegg und Schwanen. Im «Löwen» gab es einen Maskenball, der sich über drei Etagen ausbreitete. «Schon damals wurde nur zu diesem Zweck noch zusätzlich der Keller dekoriert», weiss Joelle Apter, die aktuelle Wirtin des «Löwen». Letzte Woche wurde das «Wiesental» abgerissen und auch den «Hirschen» und den «Schwanen» gibts nicht mehr. Dennoch züngelt seit letztem Jahr wieder ein Fasnachtsflämmchen in Hausen. Es war quasi der Testlauf für die Wiederauferstehung der einstigen Hausemer Beizenfasnacht im Restaurant Löwen. Ein Team bewirtete am Samstagabend die Gäste in der Löwen-Bar. Am Sonntag wurde dann der ganze Löwenplatz zum Fasnachtstreffpunkt mit Höhepunkt, als der Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon vorbeizog.

Der FC macht die Fasnachtsparty «Diesmal wird das am kommenden Samstagabend noch grösser», stellt Wirtin Joëlle Apter in Aussicht. Neben ihr sitzen Gogi, Rebekka und Reto vom FC Hausen und nicken beipflichtend. FC-Präsidentin Gogi Marini sagt: «Das wird lustig. Auch ohne Motto hoffen wir auf viele Vollmasken.» Eröffnet

Ein Prost auf die Fasnacht im Oberamt vom Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon fgu. (Bild Martin Platter) wird die Fasnachtsparty am Samstagabend um 18.30 Uhr mit einem Platzkonzert von verschiedenen Guggenmusiken auf dem Löwenplatz. Danach geht es in der Bar rund. Am Mischpult steht DJ Sigi. Ein guter Kontrast zum volkstümlich orientierten Rossauer Alphütte-Beizli, wo das Brüder-Quintett der Familie Frei seit mehr als einem Jahrzehnt am Oberämtler Fasnachtssamstag in der alten Sennerei für gute Laune sorgt. Auch diesmal mit Fondue und Raclette, Guggenmusik und volkstümlichen Klängen. Auch ein Barwagen mit Nagelstock steht bereit. Ab 18 Uhr geht es los. Ebenfalls am Samstagabend ist der Maskenball in Maschwanden. Bereits am Freitag wird das Fasnachtswochenende lanciert. In Kappel ab 15 Uhr im aufwendig dekorierten Gemeindesaal mit der Kinderfasnacht. Abends sind dann die Erwachsenen ab 18 Jahren an der Reihe. «Las Vegas» ist das Motto. Und es spielen gleich vier

Guggenmusiken auf: «Näbelgeischter», «Räbeschläcker», «Reppischfäger» und «Froschfäger». Ebenfalls am Freitagabend steigt in der Affoltemer Break Eventhall die Säuliguggernacht. Sie ist zugleich das Fest zum 40. Geburtstag der «Säuligugger». Das Motto ist «Märliwald». Am Sonntag schliesslich trifft man sich am Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon, der durch das gesamte Oberamt führt. An der Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal geht die fünfte Jahreszeit im Oberamt zu Ende. Im Säuliamt aber noch nicht ganz. Am Samstag, 7. März, ist der letzte Höhepunkt dann der Zwilliker Maskenball. Die Durchfahrtszeiten des Fasnachtsumzugs vom Sonntag: 13.10 Uhr, Start in Kappel; 13.30 Uhr, Uerzlikon; 13.50 Uhr, Rossau; 14.20 Uhr, Mettmenstetten; 15.05 Uhr, Rifferswil; 15.40 Uhr, Hausen; 16 Uhr, Ebertswil. Anschliessend Wagenprämierung und Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. Infos: fgu.ch.


Gewerbe

Erdbeben-Opfer

Eine Säuliämtlerin setzt sich für Betroffene in Puerto Rico ein. > Seite 11

Dienstag, 25. Februar 2020

Nachhaltig arbeiten

Am Frühlingstreff geht es diesmal um Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Wirtschaften. > Seite 13

Die Bäckerei Pfyl zieht ins Stadtzentrum Affoltern Neuer Mieter beim Café Casino: Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl Die seit vielen Jahren bestehende Bäckerei an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern bleibt nach dem Wegzug der Bäckerei Iten bestehen. Neu hat die Ladenräumlichkeiten die Bäckerei Pfyl gemietet. Der Verkaufsladen erhielt ein kleines Facelifting, ausserdem wurde ein neuer Backofen installiert. Regula und Andreas Pfyl stehen mitten im Umbaugewirr zwischen den Handwerkern. Trotz der Betriebsamkeit strahlen die beiden Geschäftsinhaber der Bäckerei Pfyl AG vor Freude. Sie haben sich entschlossen, neben den sechs Bäckereien, zum Teil mit Cafés, im Amt und der Filiale in Zürich nun auch noch die Bäckerei in Affoltern zu mieten. Kein leichter Entscheid, hält Andreas Pfyl fest, immerhin beschäftigt seine Firma bereits 65 Mitarbeiter. Seine Frau Regula seufzt ein wenig, meint jedoch, dass die Bäckerei seit vielen Jahren besteht und verbunden mit dem Café Casino mitten in der Stadt Affoltern einen ausgezeichneten Standort aufweist. Es wäre doch sehr schade gewesen, wenn diese langjährige Bäckerei nicht mehr weiter existiert hätte, findet sie. Es brauchte etwas Mut, meint sie, und doch hätten sie sich zur Neuübernahme – trotz des Sorgenkindes «My-Stop» – entschlossen. Die Geschäftsinhaber der Bäckerei Pfyl AG sind sehr froh, dass es ihnen

Die Bäckerei mitten in Affoltern bleibt bestehen: Alois Kopp (links) mit den neuen Mietern Andreas und Regula Pfyl. (Bild Martin Mullis) gelang, mit dem Besitzer des Cafés Casino und Gebäudeinhaber Alois Kopp einen für beide Seiten guten Mietvertrag abzuschliessen. Die Bäckerei Pfyl installiert einen neuen Backofen und verkauft die frischgebackenen Bäckereiprodukte im Laden. Die Kunden behalten die ausgezeichnete Gelegenheit, nach dem Einkauf die Leckereien unmittelbar daneben im Café zu geniessen. Neben den im Amt bekannten ausgezeichneten Erzeugnissen der Bäckerei Pfyl AG ist beabsichtigt, eine spezi-

elle auf das Säuliamt bezogene Backwarenspezialität zu entwickeln und anzubieten. Auch Alois Kopp, der das Café Casino bereits seit 23 Jahren betreibt, freut sich, dass die renommierte Bäckerei Pfyl als Garant dafür dient, die bisherige Situation weiterzuführen. (mm) Neueröffnung der Bäckerei Pfyl an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern: Freitag, 28. Februar. Öffnungszeiten: Montag-Freitag 6.30 bis 18.30, Samstag bis 13 Uhr.

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Top-10-Platz

Skiakrobat Pirmin Werner vom Jumpin-Team war bester Schweizer im Weltcup in Raubichi. > Seite 13

Tiere ganzheitlich therapieren Neues Angebot in Rifferswil Seit Kindsbeinen ist Alexandra Wolf mit Tieren unterwegs. Schon früh war ihr klar, dass sie Tieren helfen möchte. In Rifferswil behandelt sie Pferde und Hunde. Alexandra Wolfs Ausbildungsweg begann im Jahr 2009 nach einem schweren Bandscheibenvorfall. Als die westliche Medizin an ihre Grenzen stiess, lernte sie die Akupunktur und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennen: «Ich war überwältigt und fasziniert!» So begann sie zu recherchieren, wie sich diese Methoden beim Tier anwenden lassen. Vierbeiner sind bei Alexandra Wolf in guten Händen, wenn sie etwa an Verspannungen, Gelenk- und Rückenschmerzen leiden. Oder an einer Fehlbildung, dem Cauda-Equina-Syndrom, Wachstums- und Entwicklungsstörungen des Bewegungsapparats. Sie versteht sich auf Schmerzlinderung ohne Nebenwirkungen bei chronischen Beschwerden und eine ganzheitliche, professionelle Tierbehandlung, welche individuell auf das Tier abgestimmt ist. Die gelernte Pferde- und Hunde-Physio-, Osteo- und Shiatsu-Therapeutin arbeitet sehr erfolgreich mit ihren erlernten Techniken aus der westlichen und asiatischen Medizin. «Durch die Kombination der westlichen Techniken, unter anderem der Osteopathie und Physiotherapie sowie der asiatischen Techniken Shiatsu und der TCVM (Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin), können wunderbare Resultate gerade bei Hunden und Pferden erzielt werden», sagt sie. «Nicht immer lässt sich ein Tier gleich mit einer Phy-

Alexandra Wolf war früh klar, dass sie Tieren helfen möchte. (Bild zvg.) siotherapie behandeln», so die Tiertherapeutin. «Gerade da arbeite ich sehr oft auf energetischer Basis und hole das Tier zuerst ab, damit es offen für die ganzheitliche Behandlung ist, welche eben auch osteopathische Griffe aus der westlichen Medizin beinhaltet.» Die Behandlungsgebiete von Alexandra Wolf umfassen Physio-, Osteopathie- und Shiatsu-Therapie (Meridianbehandlung) und Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin (TCVM). Weiter versteht sie sich auf Lasertherapie, Homöopathie, Schröpftherapie und Magnetfeldtherapie. Mit Dry Needling, der punktgenauen Triggerpunkt-Therapie, behandelt sie myofasziale Triggerpunkte und Faszien. «Ich berate gerne unverbindlich über meinen Service zur Genesung und Gesunderhaltung», sagt Alexandra Wolf. (pd.) TCM & Physio Praxis Alexandra Wolf, Herferswilerstrasse 2, Rifferswil, Telefon 079 831 43 38, office@wolf-tiershiatsu.ch. Weitere Infos unter www.wolf-tiershiatsu.ch.

Zwei «Käse-Päpste» in Affoltern Bernard Antony und Rolf Beeler zelebrieren ihre Rohmilchprodukte im «Central» Die Fachwelt nennt sie «KäsePäpste». Nun kommen die Affineure Bernard Antony und Rolf Beeler nach Affoltern. Im Restaurant Central zelebrieren sie am 3. März ihre veredelten Produkte aus Rohmilch. Bernard Antony, der Elsässer aus Vieux-Ferrete, gilt unter Feinschmeckern als Frankreichs bester Käse-Affineur. Seine Art der Veredelung von

Rohmilch-Produkten ist auch Englands Königshaus, Staatsgästen und anderen Prominenten nicht verborgen geblieben. Der Experte beliefert Dutzende von Sterne-Restaurants. Allein 13 Drei-Sterne-Köche gehören zu seinen Kunden, im Wissen natürlich um die Qualität seiner etwa 100 Sorten, die er in seinen Lagerräumen reifen lässt – und das nach einem «Käse-Apartheidsystem»: So darf Hartkäse nur neben Hartkäse liegen, Ziegenkäse nur neben Ziegenkäse, genauso wie Rotschmier-,

Blauschwimmer oder Weissschimmelkäse, die sich alle bei genau geregelten Temperaturen entwickeln. Man darf gespannt sein, mit welchen Sorten er im «Central» Aufwartung machen wird. Sein Schweizer Pendant heisst Rolf Beeler aus Mellingen AG, der als Maître Fromager und Maître Affineur der Szene hierzulande neue Kreativität einhauchte. Vor rund 20 Jahren lancierte Beeler seine eigene Marke, die Séléction Rolf Beeler – eine persönliche Auswahl an Kleinstprodukten aus Rohmilch.

Die Produkte sind bei Grossverteilern zu haben, zum Beispiel in den Feinkostabteilungen von Manor und Globus, aber auch in New York oder Mailand. Selbst am schwedischen Königshof und im Moskauer Kreml werden Beeler-Käse serviert. Und am 3. März ab 19 Uhr im Rahmen des 7-Gänge-Menüs auch im Restaurant Central in Affoltern. Beeler liefert dort schon seit zwölf Jahren, und auch Antony kennt Wirtin Els Imhof schon seit langer Zeit. «Ich bin

sehr glücklich, dass die beiden Käse-Zeremonien-Meister gleichzeitig bei uns auftreten und den Gästen mit Leidenschaft über ihre Rohmilchprodukte erzählen werden», sagt die Wirtin. Flankiert werden die beiden «Käse-Päpste» von den Winzern Guido Brivio aus dem Tessin und Matthias Tobler aus Neuenburg, die ihre Rebensäfte kredenzen werden. (-ter.) Reservierung unter Telefon 044 761 61 15 oder www.central-affoltern.ch

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Knives Out – Mord ist Familiensache

Daniel Craig geht als Detektiv auf Mördersuche

Do, 27. Feb - 20.30

Das geheime Leben der Bäume

Autor P. Wohlleben im Element seiner Leidenschaft

Treten am 3. März im «Central» in Affoltern auf: «Käse-Päpste» Bernard Antony (links) und Rolf Beeler. (Bild zvg.)

Sorgen am 3. März für einen Gourmet-Höhepunkt, von links: Melanie, Wirtin Els Imhof, Sanja und Leonie. (Bild Werner Schneiter)

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Verwüstung, unbewohnbare Häuser und Mangel an Grundlegendem Säuliämtler Hilfe für die Erdbeben-Opfer in Puerto Rico Seit Beginn dieses Jahres wurde die Karibik von zahlreichen Erdbeben heimgesucht, welche teils grosse Verwüstung hinterliessen. Eine Säuliämtlerin setzt sich für Betroffene in dieser Region ein.

ZWISCHEN-RUF

«Dä Gorilla hät kei Brill aa» Von meiner dritten Klasse wünschte ich mir einmal lustige Tiergedichte. Es war in der Fasnachtszeit. Und glaubt mir, daas Dichten machte Spass!

Der Wiedehopf ist perfide, gopf Der grüne Frosch heisst Fünegosch Der weisse Kakadu macht Scheisse-Kaka, hu Wegen Biss vom Rindvieh Sehnenriss – das Kind schrie Der Hammerhai jammert hei ei ei Wolf Rolf aus Chur mag Schafe, nur die Bündner klagen sie sagen: Er wird immer schlimmer! Peng, peng – Rolfi lebt nimmer

Grundlegende Güter geliefert Nicole Niederberger und ihr Helfer-Team bringen den Communities grundlegende Güter. (Bild zvg.)

Löwin schnurrt: Love and kisses? Löwe knurrt: Schlaf, vergiss es! Der fiese Mops frisst süsse Drops Nachbar rund sechs kleiner Säuli ist Wachhund Rex Rainer Päuli Die Katze jagt die Maus – sie hat se Der nimmermüde Schäferhund malt immer prüde Käfer bunt Der Flossenfisch liegt tot neben dem Brot auf dem grossen Tisch

Schule braucht Hilfe Neben der Hilfe für die Erdbeben-Opfer hat Nicole Niederberger auch eine Schule besucht, welche dringend Hilfe benötigt. Die Nicolas Aguaya Aldea Schule in Caguas ist eine Public School mit 370 Schülern, von denen rund 95 % unter der Armutsgrenze leben. (pd)

Der schwarze Panther kann nicht knurren nur schnurren na klar er ist Katze-Verwandter

Mehr zu dieser Schule und Spenden-Aufruf unter www.faPRica-initiative.org.

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Die Klapperschlange – sie plappert lange

Die Knonauerin Nicole Niederberger verbrachte den letzten Monat in Puerto Rico, wo sie mit Schweizer Spendengeldern vor Ort Hilfe geleistet hat. Mit einem kleinen Team von lokalen Helfern hat sie die betroffenen Gebiete aufgesucht und sich mit den Menschen dort ausgetauscht. Ganze Nachbarschaften leben zurzeit in Zelten – einige aus Angst vor erneuten Erdbeben, andere weil ihr Haus beschädigt wurde und sie sich nicht mehr darin aufhalten dürfen.

Nicole Niederberger und ihr HelferTeam haben diese Communities mit grundlegenden Gütern beliefert, wie zum Beispiel Reis, Windeln, persönliche Hygieneartikel und Mückensprays. Nicole hatte rund anderthalb Jahre selbst in Puerto Rico gelebt und ist vor einiger Zeit mit ihrem Mann und ihrer Tochter zurück ins Säuliamt – nach Affoltern – gezogen. Nach der Rückkehr in die Schweiz gründete sie zusammen mit ihrem Mann die «faPRica Initiative», eine Non-Profit-Initiative mit dem Ziel, die Lebensqualität für die Menschen in Puerto Rico zu verbessern.

Dienstag, 25. Februar 2020

Viele Häuser sind nach dem Erdbeben nicht mehr bewohnbar.

Und nun noch ein Selfie mit Huhn und Delphie Ute Ruf


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Nächste Erscheinung dieser Spezialseite am 24. März 2020. Interessiert? kaspar.koechli@chmedia.ch, Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61

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Dienstag, 25. Februar 2020

Nachhaltigkeit als Chance für Ämtler KMU

Frühlingstreff der Standortförderung am 26. März Der diesjährige Frühlingstreff der Standortförderung findet am 26. März ab 18 Uhr bei der Franz AG in Wettswil statt. Im Zentrum steht die Frage «Nachhaltiges Wirtschaften: Chance oder lästiges Muss?» Die Gastreferenten Olmar Albers, Ottenbach, und Markus Daniel, Aeugst, sollten es wissen; sie sind Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglied des Verbands für nachhaltiges Wirtschaften öbu. Das rohstoffarme Gebiet der heutigen Schweiz zählte früher zu den ärmsten Teilen Europas. In den letzten zwei Jahrhunderten sorgten Innovationen für einen langanhaltenden Aufschwung, von der Nutzung der Wasserkraft für die Textilindustrie bis zu Technologien, welche die Energie der Sonne in Wärme und Strom umwandeln. Der öbu gehören neben anderen die Hedinger Betriebe Kolb und Schweizer an. Der Verband will zeigen, dass hohe ökologische und soziale Standards die Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften darstellen: «Um zukunftsfähig zu sein, sollen Schweizer Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften als integralen Teil der Unternehmensstrategie verstehen. Dies sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und die Zukunft kommender Generationen», so Olmar Albers. Unter den 305 Mitgliedern der öbu sind alle Unternehmensgrössen und alle Branchen vertreten. Einer dieser Betriebe ist menuandmore. Markus Daniel aus Aeugst führt diesen Vorzeigebetrieb mit 56 Mitarbeitenden aus 12 Nationen, der aus der Zürcher Stadtküche hervorgegangen ist, die 1879 zur Bekämpfung der Armut gegründet worden war. Heute beliefert menuandmore Mittagstische für Kinder und Jugendliche: «Wir möchten nur das vermitteln, was wir selbst aus tiefster Überzeugung leben: die Freude an frischem, gesundem Essen für Kinder und Jugendliche und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.»

Mit «Heimatgfühl» in den Jubiläumsanlass 50 Jahre Maskenball Maschwanden Bereits zum fünfzigsten Mal organisiert ein OK mit vielen fleissigen Helfern am Samstag, 29. Februar, den Maschwander Maskenball. Sie alle helfen mit und schleppen, bohren, basteln und dekorieren, damit es wieder ein gelungenes Fest gibt.

«Um zukunftsfähig zu sein, sollen Schweizer Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften als integralen Teil der Unternehmensstrategie verstehen», so Olmar Albers, Geschäftsführer des öbu. (Bild zvg.) Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wirtschaften Olmar Albers wird gemeinsam mit Markus Daniel Erfolgsfaktoren für erfolgreiches nachhaltiges Wirtschaften darlegen. Der Eventpartner Franz AG und die Hauptsponsoren Mobiliar und ZKB zeigen, dass Nachhaltigkeit in allen Branchen zum Thema geworden ist, denn zur Lösung der anstehenden Probleme, insbesondere der Klimaerwärmung, ist es wichtig, dass alle Branchen am gleichen Strick ziehen. Wie immer dient im Anschluss an den offiziellen Teil ein Apéro riche dem

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Seit einigen Jahren ist auch die Kinderfasnacht am Nachmittag sehr beliebt. Diese beginnt um 16 Uhr. Es gibt für die Kinder eine Kostümprämierung, gratis Sirup und Berliner zu geniessen. Der Eintritt ist frei. Um 20 Uhr öffnet dann die Tür zum traditionellen Maschwander Maskenball in der Turnhalle. Dieses Jahr ist dem Thema «Heimatgfühl» gewidmet. Passend dazu kann man ein feines Raclette essen oder andere feine Köstlichkeiten. Natürlich ist auch für gute Musik gesorgt. Die Livemusik «Gitti und die Nachtfalter» sorgt für gute Tanzmusik und ausgelassene Stimmung. Diese wird nur unterbrochen, wenn eine der vier Guggen ihren Auftritt hat und spätestens dann jeder vom Fasnachtsfieber infiziert wird. Dieses Jahr sind dabei die Guggen «D’Art Rose» von Thalwil, «Ventilwörger» von Sins, «Glatzesträhler» aus Luzern und die Hedinger «Vollgashöckler». In der Bar schlägt das

Herz dann schon mal höher, wenn der DJ seine Partymusik auflegt. Passend zur Abkühlung gibt es dafür kühle Drinks oder einen peppigen Shot.

Den 29. Februar gibts nicht jedes Jahr Wem es da zu laut wird oder wer eine kleine Pause braucht, kann einen Abstecher in den Kafiwagen machen und dort in gemütlichem Ambiente seine Heimatgefühle aufleben lassen. Der Eintritt ist für alle 10 Franken. Zusätzlich besteht für die Kreativen die Chance an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Man darf gespannt sein, was sie sich dieses Jahr einfallen lassen. Reingelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!) Auch die älteren Generationen fühlen sich in Maschwanden jeweils wohl und willkommen. Sei es beim Tanz in der Halle, in der Bar oder etwas ruhiger in der gemütlichen Kafistube, wo man sich angenehm unterhalten kann. Gefeiert wird bis tief in die Nacht, oder sogar bis in die Morgenstunden. Schliesslich gibt es den 29. Februar nicht jedes Jahr – noch ein Grund mehr, um Party zu machen. Wer sich dann gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von zehn Kilometern den Gratis-Heimbringservice in Anspruch nehmen. (pd.)

persönlichen Austausch – und dem Entwickeln nachhaltiger Projekte im kleineren Kreis. Die Referenzen und die Verantwortlichen der Standortförderung freuen sich auf engagierte Gespräche. Standortförderung Knonauer Amt Der Frühlingstreff der Standortförderung findet am 26. März in der Franz AG, Moosstrasse 33a, Wettswil, statt. Eingeladen sind Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen und Gewerbe, Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden, Gemeindeschreiber sowie Mitglieder der Standortförderung. Türöffnung um 18, Beginn 18.30 Uhr. Anmeldung bis 19. März an info@knonaueramt.ch.

Klassik und Wein

Die Berliner Philharmoniker in der Kafimüli Stallikon Jeder weiss, wie klassische Musik tönt. Viele interessieren sich für Klassik gar nicht, andere lieben sie – aber welche Werke und wie diese finden? Wahllos und gratis im Radio, im Auto oder gezielt beim Konzertbesuch in der Stadt? Die Kafimüli bietet als Versuch im März einen Mittelweg: Fünf Genussabende mit Konzertaufnahmen in hoher Qualität und mit passendem Wein dazu. «Wir wollen viele Interessierte ansprechen: Leute, für die klassische Musik eine unbekannte Welt ist und die den Zugang suchen; Leute, die zwar die bekanntesten Werke kennen, die nun weniger bekannte Werke hören möchten; versierte Musikzuhörer, die neugierig sind und sich auch für Werke aus dem 20. Jahrhundert interessieren. Jeder Besucher sollte auf diese Weise sein Hörspektrum individuell erweitern können», erklärt der Initiant und Gastgeber der Konzertreihe, Chris Nokes. Die Konzerte in der Kafimüli finden jeweils am Montag von 19.30 bis 21.30 Uhr, inklusive Pause statt. Im Rahmen der fünfteiligen Konzertreihe werden Aufnahmen der Berliner Philharmoniker im High Definition Streaming Format vorgestellt. Der Dienst heisst Digital Concert Hall www.digitalconcerthall.com. Zur Wahl stehen über 1000 Musikstücke. In der Kafimüli gibt es jeden Abend ein Werk von drei Komponisten und

Letztes Jahr war das Motto «U(h)rwald», diesmal kommt in Maschwanden «Heimatgfühl» auf. (Bild zvg.)

SPORT

Top-10-Platz im Weltcup Pirmin Werner vom Mettmenstetter Team Freestyle Company Jumpin beendete den Weltcup der Skiakrobaten in Raubichi (BLR) als bester Schweizer im 10. Rang.

«Klassik und Wein» – das sind fünf Genussabende in Stallikon mit Konzertaufnahmen der Berliner Philharmoniker, begleitet vom passenden Wein. (Bild zvg.) aus verschiedenen Epochen zu hören: Barock (1600–1750), Klassik (1750– 1830), Früh- und Spätromantik (1820– 1910) und 20. Jahrhundert. Die Grenzen sind jedoch fliessend.

Daten und Komponisten 2. März: Bach, Mendelssohn, Gershwin 9. März: Mozart, Brahms, Stravinsky 23. März: Beethoven, Chopin, Prokofiev 30. März: Schubert, Debussy, Messiaen 6. April. Vivaldi, Tschaikowsky, Ravel. Das detaillierte Programm mit Werkverzeichnis findet man unter www.kafimueli.com

In der Pause werden zur Musik passende Weine angeboten und wie immer in der Kafimüli ist Gelato von Leonardo verfügbar. Chris Nokes begleitet durch diese musikalischen Abende und freut sich auf zahlreiche Besucher. «Falls der Versuch klappt, soll die Konzertreihe ‹Klassik und Wein› fortgesetzt werden», so Chris Nokes. (pd.) Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, oberhalb Gemeindehaus, Stallikon. Eintritt gratis, Kollekte zur Deckung der Unkosten. Keine Anmeldung erforderlich, keine Platzreservierung. Info: chris@kafimueli.com.

In Weissrussland gab es an den Nordamerikanern kein Vorbeikommen. Justin Schönefeld (USA) gewinnt den Weltcup von Raubichi vor dem Kanadier Lewis Irving und Christopher Lillis (USA). Als bester Schweizer klassierte sich Pirmin Werner auf Platz 10. Für

Werner bedeutet dies die 5. Top-10-Platzierung auf höchster Wettkampfstufe. Noé Roth, der noch bis vor dem Wettkampf den Gesamtweltcup anführte, beendete den Wettkampf im 14. Rang. Ebenfalls auf Platz 14 klassierte sich bei den Frauen Carol Bouvard. Den Sieg sicherte sich die Australierin Laura Peel, die im Sommer im Mettmenstetter Jumpin trainiert hat. Das australische und das Schweizer Team spannen im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zusammen. (tst.)

TC Hausen mit attraktiven Tenniskursen Eigentlich hätten diesen Winter die Plätze kaum geschlossen werden müssen, da der Schnee das Unterland praktisch nie aufgesucht hat. Trotzdem wartet der TC Hausen aber noch bis Anfang April und stellt dann die Plätze für das Tennis wieder bereit. Bis dahin laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die attraktiven Tenniskurse sind auf der Homepage aufgeschaltet und alle Interessierten können sich noch bis am 8. März für die Kategorien

«Kids», «Juniors/Förderung» und «Wettkampftraining» anmelden. Auch Anmeldungen für «Privattraining» werden ab sofort entgegengenommen. Privattraining ist auch nach Anmeldeschluss noch möglich, sofern Trainerkapazität und Platzverfügbarkeit gewährleistet sind. Neuen Aktivmitgliedern wird die Schnuppermitgliedschaft im ersten Jahr zu günstigen Konditionen angeboten. (pd.) Weitere Infos unter www.tchausen.ch.


12. Affoltemer Poetry Slam

PUBLIKUMSVORTRÄGE AN DER ANDREASKLINIK CHAM ZUG Donnerstag, 5. März 2020, 19.00 – 20.00 Uhr WELCHE NEUEN ERKENNTNISSE GIBT ES BEI DER BEHANDLUNG DER HALSWIRBELSÄULE? Dr. med. Marinella Gugliotta, Fachärztin für Neurochirurgie, Dr. med. Urs Zuberbühler und Dr. med. Patrick Deissler, Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates

8-10 geladene Slammer*innen DJ Ironneck

Dienstag, 10. März 2020, 19.00 – 20.00 Uhr ATEMNOT: IST ES DAS HERZ ODER IST ES DIE LUNGE? David Ramsay, Facharzt für Kardiologie und Dr. med. Gilles Straub, Facharzt für Pneumologie

(Vincent Aeberhard)

Moderation: Rhea Seleger

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, die Anzahl Plätze jedoch beschränkt. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Anmeldung per Telefon unter 041 784 07 84 oder unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen

Märtkafi/Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr geöffnet Eintritt 30.- / 15.-

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Samstag, 29. Feb. 2020, 20.15 Uhr Galerie Märtplatz

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Reservation: www.kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Obere Bahnhofstrasse 10A Tel. 044 762 42 42

STEVEN SCHNEIDER Kolumnist der Coopzeitung, liest aus

“WIR SUPERHELDEN“ Tiefgründig, dennoch amüsant: Lesung über Männer für Männer (aber vor allem für Frauen)!

Kleine Eheverbrechen

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Am Dienstag, 3. März 2020, um 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro Anmeldung für den kostenfreien Anlass bitte bis am Freitag, 28. Februar 2020 in der Bibliothek oder per Mail an info@bibliothek-ottenbach.ch Wir freuen uns auf einen heldenhaften Abend. Ihr Bibliotheksteam

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Morgen Abend: Kostenloses Referat „Die 7 besten Tipps beim Immobilienkauf“ Wann: Mittwoch, 26.02.2020, 18:00h Wo: im Zugorama, V-Zug AG Baarerstr. 124 in 6300 Zug Wir freuen uns auf Ihr kommen. Melden Sie sich noch heute an! www.hegglingroup.ch/vortraege per Mail an info@hegglingroup.ch oder unter Tel. 041 755 00 01

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NESQUIK

–20%

2.80 statt

MAISKÖRNER

5.50 statt

AXE DUSCH & DEO

6 x 285 g

3.30

7.90

5.35 statt

ROSÉ THON

9.30 statt

WC FRISCH

6.30

div. Sorten, z.B. Africa, Dusch, 3 x 250 ml

11.70

div. Sorten, z.B. in Öl, 4 x 150 g

div. Sorten, z.B. Kraft Aktiv Lemon, 3 x 50 g

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6.95 statt 8.40

8.40 statt 12.60

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015_2020  

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