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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 015 I 172. Jahrgang I Freitag, 23. Februar 2018

Projektleiter bestimmt Diebe aktiv Zehn Kirchgemeinden im Bezirk verhandeln über einen Zusammenschluss. > Seite 3

In Knonau haben Unbekannte eine Gegensprechanlage demontiert und abtransportiert. > Seite 3

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Weniger Abwasser Der Abwasserverband Kelleramt hat seinen Rechenschaftsbericht 2017 vorgelegt. > Seite 6

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Humortrainerin Die Obfelderin Claudia Könz hilft, den inneren Schalk wiederzufinden. > Seite 7

Verfahrene Situation vor den Wahlen in Bonstetten Seit Monaten herrscht Unruhe – Stimmzettel leer einlegen ist eine Option In Bonstetten brodelt es: Eine Vertrauenskrise im Gemeinderat, ein verhandelter Parteiausschluss, ein Gemeinderatskandidat, der als Rechtsanwalt streitbare Persönlichkeiten und Inhalte vertritt, und zahlreiche personelle Abgänge auf der Gemeindeverwaltung sorgen für Unruhe. ................................................... von salomon schneider 2017 wandte sich in Bonstetten der Gemeinderat mit einem Misstrauensvotum gegen den Präsidenten an den Bezirksrat. Dieses Verfahren zieht sich aufgrund von Einsprachen gegen die Zuständigkeit des Bezirksrates hin und liegt nun beim Regierungsrat – vor den Wahlen am 15. April ist keine Entscheidung zu erwarten. Die Fronten sind verhärtet. «Claude Wuillemin und ich werden in den kommenden vier Jahren mit 100-prozentiger Sicherheit nicht gemeinsam im Gemeinderat amtieren», bezieht der von der FDP portierte Gemeindepräsident Frank Rutishauser klar Stellung. Bei Claude Wuillemin (SVP) tönt es versöhnlicher: «Ich stelle mich zur Wahl, da ich die Gemeinde noch weiterbringen will. Ich werde also unabhängig vom Ausgang der Wahlen mei-

ne Wahl annehmen, wenn ich gewählt werde.»

FDP lehnt Parteiausschluss ab In der FDP Unteramt herrscht seit einiger Zeit Unruhe. Im Mai 2017 hatte die Partei einstimmig Peter Ehrler, den bisherigen RPK-Präsidenten, für den Gemeinderat vorgeschlagen. Markus Reich entschied sich nach der Nicht-Nomination für eine wilde Kandidatur, und Peter Ehrler zog sich zurück, da er nicht gegen einen Parteikollegen antreten wollte. Markus Reich wurde in den Gemeinderat gewählt und zieht als Bisheriger ins Rennen. In der vergangenen Woche wurde jedoch von der Mitgliederversammlung aufgrund der wilden Kandidatur über einen Parteiausschluss verhandelt. Die Partei entschied sich für den Verbleib von Markus Reich in der FDP und unterstützt ihn für den Gemeinderatswahlkampf – wie auch Frank Rutishauser als Gemeindepräsident. Der Bonstetter FDP-Vorstandsdelegierte David Reindl erklärt: «Dass Frank Rutishauser bei der Publikation der Wahlvorschläge parteilos aufgeführt war, lag an einem Kommunikationsproblem. Die Kandidaten hielten sich lange bedeckt, ob sie antreten werden und füllten die Wahlvorschläge spät aus. Weshalb schlussendlich die Par-

teizugehörigkeit von Frank Rutishauser unterging.» Dies mag erklären, weshalb die FDP nicht – wie vielerorts üblich – einen Wahlvorschlag für alle Kandidaten gemeinsam ausfüllte. Reto Bernhard, der Präsident der FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil, erläutert: «Wir haben viele hervorragende Kandidaten für verschiedene Behörden in allen Unterämtler Gemeinden gefunden. Wir sind zuversichtlich, dass bald Ruhe einkehrt und wieder zielgerichtet und motiviert gearbeitet wird.»

Sieben Kandidierende für sechs Sitze Weitere Wellen warf die Kandidatur von Erwin Leuenberger, der als Anwalt für Frank Rutishauser tätig ist, dieses Amt bei einer Wahl jedoch niederlegen würde: «Nach meinem Leserbrief im ‹Anzeiger› hat sich niemand gemeldet, und ich hatte immer noch das Gefühl, dass es neue Leute braucht. Deshalb habe ich mich aus eigenem Antrieb entschieden, für den Gemeinderat zu kandidieren – ohne Anfrage von irgendeiner Seite. Ich möchte mich einfach mit meiner Erfahrung als Politiker und Richter für Bonstetten einsetzen.» Neben seinem Mandat für Frank Rutishauser arbeitet Erwin Leuenberger als Anwalt für Reto Camenisch, der in der Betriebskommission des Spitals Affoltern seit Jahren

krankgeschrieben ist und mit einem Stimmrechtsrekurs die Juli-Abstimmung über die Teilung zwischen Langzeitpflege und Akutspital des Spitals Affoltern endgültig verunmöglicht hat. Für das Spital bedeutet dies, dass die anderen Bezirksgemeinden bei einem Ja zum Austritt aus dem Zweckverband in Hedingen oder Bonstetten den Wählern wahrscheinlich ebenfalls den Austritt aus dem Spital empfehlen werden, um nicht alleine auf einem defizitären, mangelhaft geführten Spital sitzen zu bleiben.

Die Wählerschaft entscheidet Für die sechs Sitze im Bonstetter Gemeinderat kandidieren sieben Personen. Die Unruhen um die bisherigen Gemeinderäte und den neuen Kandidaten könnten jedoch auch dazu beitragen, dass nicht alle Sitze besetzt werden können. Denn wenn die Mehrheit der Stimmberechtigten weniger als die Hälfte der Kandidierenden wählt, also die Mehrheit der Felder leer lässt, könnten mehrere Kandidaten das absolute Mehr verpassen; Die Folge wäre, dass sich wohl einige Kandidaten zurückziehen würden. In Ottenbach beispielsweise wurde 2014 der einzige Gemeindepräsidentschaftskandidat nicht gewählt und zog sich daraufhin zurück.

Neue Versandwege für die Säuliämtler Briefpost

Der Grossteil der Briefpost reist heute über Affoltern Die Digitalisierung setzt die schweizerische Post stark unter Druck. In der Folge hat sie ihr Poststellennetz kontinuierlich abgebaut. Welchen Einfluss hat das auf die Reiseroute der Säuliämtler Briefpost – und wie sieht diese heute aus? Die letzten Jahre waren bei der Post von Umstrukturierungen geprägt. Auch das Säuliamt war davon betroffen; allein 2017 wurden mit Rifferswil, Hausen, Knonau, Bonstetten und Wettswil fünf Poststellen geschlossen und als Postagenturen in Filialen von Volg- und Sparfilialen wiedereröffnet. Bis im Jahr 2020 wird die Post ihr Angebot im Amt weiter abbauen, sodass mit Affoltern und Mettmenstetten nur zwei Poststellen erhalten bleiben.

Affoltern deckt zehn Gemeinden ab Parallel dazu hat PostMail Seit Oktober 2016 verschiedene Zustellstellen im Säuliamt zusammengelegt. Inzwischen existieren mit Affoltern, Wettswil und Hausen noch deren drei. Der

Von der Zustellstelle Affoltern aus werden die Briefe mit Elektrorollern in den Gemeinden verteilt. (Bild Livia Häberling) Grossteil der Briefpost reist heute über Affoltern. Diese Zustellstelle deckt mit zehn Säuliämtler Gemeinden den grössten Radius ab. Der «An-

zeiger» hat die Versandwege zweier Briefe von Arosa nach Aeugst und von Mettmenstetten nach Genf dokumentiert und zeigt auf, auf welcher Route

sie reisen und welche Arbeitsschritte unterwegs nötig sind. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Lichterlöschen Die Pianezzi Leuchten GmbH aus Obfelden muss ihre Tore schliessen. > Seite 9

Berechtigte Zweifel am Spital-Zeitplan Er sei nicht überzeugt, dass die Abstimmung im Juni tatsächlich stattfinde, hatte Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident von Hedingen, bereits vor drei Monaten am Zeitplan der Betriebskommission (BK) gezweifelt. Nun hat es sich bestätigt: Die Abstimmung zur Spital-Zukunft muss tatsächlich vertagt werden (im «Anzeiger» vom Dienstag). Den Grund für die Verschiebung sieht der Gemeinderat Hedingen allerdings anders als die BK: Der Stimmrechtsrekurs sei im günstigen Moment gekommen, um die Schuld für die eigenen Versäumnisse dem Rekurrenten in die Schuhe zu schieben. «Allen mit der Materie vertrauten Personen war klar, dass der Plan der BK unrealistisch war», so der Gemeinderat Hedingen. (tst.) ................................................... > Stellungnahme des Gemeinderates Hedingen auf Seite 3 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Mettmenstetten Bauherrschaft: Hubert und Manuela Inglin, Wissenschwändi 8, 6314 Unterägeri Vertreter: Felder + Partner Bauingenieure AG, Bahnhofstrasse 3, 6162 Entlebuch Bauprojekt: Neubau Gewerbegebäude (Lagerhalle mit Büroteil) auf Kat.-Nr. 4146, Im Grindel 31 (Gewerbezone G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Katharina und Ernst Forster, Wissenbach 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern a/A Bauprojekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage sowie gedeckte Pergola, Kat.-Nr. 4137, Bolletstrasse 1a (Wohnzone W2a)

Obfelden

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umbau Druckereisaal für Physiotherapie mit Ausstellung und Verkauf Naturschlafsysteme (Überkommunales Denkmalschutzobjekt), Vers.-Nr. 88, Kat.-Nr. 5999, Obere Bahnhofstrasse 5, Zentrumszone Z4

Affoltern am Albis

Gesuchsteller: Lanz Dominik, Dorfstrasse 73b, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erstellen einer Sichtschutzwand auf Kat.-Nr. 4810 an der Dorfstrasse 73b (Zone W2)

Einladung zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 15. März 2018, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg Melchior-Hirzel-Weg 40 Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2018 3. Anträge 3.1. Aufhebung der Dringlichkeitsbeschlüsse der Delegiertenversammlung vom 30. November 2017 4. Information 4.1. Information über die hängigen Stimmrechtsrekurse 5. Verschiedenes www.spitalaffoltern.ch

Ottenbach Bauherrschaft: Heeb Madeleine, Pfaffächerstrasse 57, 8913 Ottenbach Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Daniel Baggenstos, alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch bestehendes Vordach sowie Ersatz Vordach und Garagenunterstand mit Vordach beim Wohnhaus Vers.-Nr. 559, Pfaffächerstrasse 57, Kat.-Nr. 412, Zone W2b

Stallikon Bauherrschaft: Nicole und Roberto Cominotto, Massholderenstrasse 5, 8143 Stallikon, Projektverfasser/in: LIFESTYLE & MORE by Lyke Gschwend, Hüttenrain 17, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Verlängerung Stützmauer und Böschungsgestaltung, Massholderenstrasse 5, Kat.-Nr. 375, Zone W2/30

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Bauherrschaft: Gerold Blaser, Im Feld 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Luft-Wasserwärmepumpe Innenaufstellung, Vers.-Nr. 744, Kat.-Nr. 3801, Im Feld 10, Wohnzone W2c

Todesfälle Affoltern am Albis Am 18. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Remo Lustenberger geboren am 16. Juni 1958, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 17. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Kälin-Stierli, Katharina geb. 16. Juli 1917, von Obfelden ZH und Einsiedeln SZ, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Senevita Obstgarten, 8910 Affoltern a/A; Witwe des Kälin-Stierli, Oswald Karl. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 22. März 2018, 14.30 Uhr, in der kath. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

ABSCHIED UND DANK Dis Härz häd vill zfrüeh ufghört zschla, aber Gott euse Herr häd de Ziitpunkt bestummä. Dich zverlühre isch sehr schwär, aber dich nüme bi eus zha, no vill me.

Remo Lustenberger 16. Juni 1958 – 18. Februar 2018

Sara Lustenberger und Lukas Ogg Lea und Daniel Schiller mit Tim und Leonie Judith Marie Lustenberger-Wüthrich Marco und Heidi Lustenberger mit Sven Peter und Rahel Lustenberger René und Irene Lustenberger Rolf Lustenberger und Romina Borner mit Lui Dunja und Simon Schlumpf mit Marlo und Kira D’Beerdigung findet im ängste Familiechreis statt. Mir danked allne, wo am Remo während sim Läbe in Liebi und Fründschaft begägnet sind. Truuradresse: Lea Schiller, Täschenstrasse 7, 8600 Dübendorf

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Hornbach Baumarkt Schweiz AG, Schellenrain 9, 6210 Sursee Grundeigentümer: Ingeborg Dittli, Flurweidstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis und Baudirektion Kanton Zürich, 8090 Zürich Projektverfasser: Burger & Co Gärten, Breitenstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erstellen einer Lärmschutzwand, Kat.-Nrn. 743 und 4282, Flurweidstrasse 3, Gewerbezone

Bonstetten Bauherrschaft: Meylan Dionicia Elena und Denis Christian, Dorfstrasse 65, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Architekturbüro Hannes Moos GmbH, Lagerplatz 6, 8400 Winterthur Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus nach Abbruch Einfamilienhaus, Schachenmatten 5, Kat.-Nr. 91, Zone W2/40

Hausen am Albis Gesuchsteller: Markus und Bea Christen, Bifangstrasse 20, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Velounterstand und Verbreiterung der Einfahrt als zusätzlicher Parkplatz, bereits ausgeführt auf Kat.-Nr. 2955, Bifangstrasse 20 (W/1.8)

Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unseren Gedanken lebst Du weiter.

Am vergangenen Mittwoch ist meine innigst geliebte Frau, unser liebes Mami und Grossmami, unsere Schwester und Schwägerin

Els Seiler-Wyrsch 8. Juli 1927 – 21. Februar 2018

unerwartet aus dem vollen Leben gerissen worden. Ein lebensfrohes Herz hat aufgehört zu schlagen. Es gehörte einer starken Persönlichkeit, die uns und andern viel gegeben hat. Ihre liebenswerte Art, ihre Lebensfreude und Hilfsbereitschaft werden uns immer sehr fehlen. In tiefer Trauer William Seiler Thomas Seiler mit Yves, Annina, Thierry und Luc Christoph und Karin Seiler mit Andrea und Manuel Susi und Peter Hirsbrunner-Wyrsch Iris Wyrsch-Rudnick Ian Kelly-Seiler Nichten, Neffen und Anverwandte Der Trauergottesdienst findet am 9. März 2018, um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Urnenbeisetzung um 14.00 Uhr im Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden bitten wir, mit einer Spende die evangelische Kirchgemeinde Stallikon, Vermerk Spendenkonto «Brot für Alle», Konto 80-16137-9, zu unterstützen. Traueradresse: Wiliam Seiler, Hüttenrain 52, 8143 Stallikon

IN MEMORIAM

Ramadan Aliaj 19. April 1994 – 23. Februar 2017

Heute vor einem Jahr ist Ramadan Aliaj von uns gegangen. Er war 22 Jahre alt und hatte sein Leben noch vor sich. Es war ein grosser Schock für seine Familie und seine Freunde, und die Zeit danach war sehr schwer für alle Beteiligten. Wir sind uns sicher, dass er jetzt an einem besseren Ort ist. Zu seinen Freunden war er immer respektvoll, gerecht und loyal. Man konnte auf ihn zählen und ihm vertrauen, er war immer ehrlich. Er verbrachte sehr viel Zeit draussen zusammen mit seinen Freunden. In Kosovo war er gerne mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder. Die Familie und Verwandten trafen sich regelmässig dort. Wir sind sehr dankbar und froh, dass er ein Teil von unserem Leben war und werden ihn nie vergessen. Familie Aliaj


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Sonntag, 25. Februar, feiern Antonietta und Giuseppe CasertaPossemato in Obfelden den 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ein tolles Fest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 24. Februar, feiert Kurt Schärer in Stallikon seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 25. Februar, werden Paul Betschart und Peter Howoldt in Affoltern 80 Jahre jung. Zum Ehrentag gratulieren wir und wünschen den Jubilaren ein fröhliches Fest.

in kürze Kirche mit den Frauen Frauen in der katholischen Kirche – Nach vertiefter Auseinandersetzung mit der Thematik spricht sich der kantonale Seelsorgerat für Diakoninnen als Ergänzung zur bestehenden männlichen Ämterstruktur aus.

Freitag, 23. Februar 2018

Initiative Einheitsgemeinde und zwei Spital-Austritts-Anträge

Die Abstimmungsvorlagen vom 4. März im Knonauer Amt Neben zwei nationalen Vorlagen und einer kantonalen stehen im Knonauer Amt auch kommunale Urnengänge an: Bonstetten und Hedingen entscheiden über den Austritt aus dem Spital-Zweckverband, Ottenbach über die Bildung einer Einheitsgemeinde. ................................................... von thomas stöckli Die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer sind die bedeutendsten Einnahmequellen des Bundes. Das Recht des Bundes, diese Steuern zu erheben, ist bis 2020 befristet. Mit der neuen Finanzordnung 2021 soll dieses Recht bis Ende 2035 verlängert werden. Die Vorlage ist unumstritten: Beide Kammern des Parlaments empfehlen die Annahme einstimmig. Dagegen wird die Volksinitiative zur Ab-

schaffung der Radio- und Fernsehgebühren kontrovers diskutiert. Befürworter stören sich daran, zu viel für etwas bezahlen zu müssen, was sie vielleicht gar nicht wollen, Gegner betonen die Unverzichtbarkeit unabhängiger Medien fürs Funktionieren der direkten Demokratie. Die kantonale Volksinitiative «Lehrplan vors Volk» schliesslich will, dass der Lehrplan des Bildungsrates dem fakultativen Referendum unterstellt wird. Die Idee der Initianten: Stimmbürger können die Bildung der Kinder mitprägen. Die Befürchtung der Gegner: Inhalte des Lehrplans könnten zum Spielball politischer Interessen werden. In Ottenbach entscheiden die Stimmberechtigten an der Urne über eine Initiative zur «Bildung einer Einheitsgemeinde Ottenbach». Während der Gemeinderat hinter dem Zusammenschluss steht und diesen als Chan-

ce sieht, eine ganzheitliche Gemeindepolitik betreiben zu können, wehrt sich die Primarschulpflege dagegen und befürchtet einen Statusverlust für die Bildung. Klar ist: Eine Einführung der Einheitsgemeinde kann an der Abstimmung vom 4. März noch nicht beschlossen werden. Bei einem Ja müsste erst eine neue Gemeindeordnung erstellt und an der Urne bestätigt werden. Der Austritt aus dem Spitalzweckverband per Ende 2020 ist in Bonstetten und Hedingen Thema. Die Verschiebung der für Juni vorgesehenen bezirksweiten Spital-Abstimmungen dürfte den Kündigungs-Befürwortern Auftrieb geben. Sie wollen das finanzielle Risiko der ungewissen SpitalZukunft nun erst recht schnellstmöglich loswerden. Gegner argumentieren mit Solidarität innerhalb des Bezirks und dem Bedürfnis, das eigene Spital erhalten zu wollen.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Gegensprechanlage gestohlen Ein ungewöhnlicher Diebstahl, Einbrüche, Sachbeschädigungen und ein Ladendiebstahl haben die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftigt. Diebe machen vor keinen Objekten halt. So wurde am 20. Februar zwischen 15.30 und 18.30 Uhr in Knonau die beim Eingang zu einem Mehrfamilienhaus installierte Gegensprechanlage demontiert und abtransportiert. Deren Wert beziffert die Kantonspolizei auf rund 1000 Franken. Auch Delikte anderer Art fanden in den vergangenen Tagen Eingang in die Rapportbücher der Kapo. Nachdem sie mittels Stein ein Fenster eingeschlagen hatten, durchsuchten Diebe zwischen 15. und 16. Februar in Hedingen die Räume eines Einfamilienhauses – und fanden nichts, was ihr Interesse weckte. Aber sie hinterliessen Sachschaden in der Höhe von rund 1500 Franken.

Laser und Schmuck gestohlen

Zuerst das Besondere jeder Kirchgemeinde betrachten

Zusammenschluss von reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

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Zehn der 13 reformierten Kirchgemeinden im Bezirk verhandeln über einen Zusammenschluss. Das haben die Gemeindeversammlungen im Juni 2017 beschlossen. Die externen Projektleiter sind bestimmt, Klärungsgespräche in den Gemeinden für März vorgesehen. Im Juni 2017 hatten sich zehn reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern dafür ausgesprochen, miteinander Verhandlungen im Hinblick auf einen Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde im Bezirk aufzunehmen. Inzwischen haben Vertreter der beteiligten Kirchgemeinden für das Projekt KG+ Bezirk Affoltern Andreas Hurter (Hurter Consulting) und Peter Schlumpf (inoversum ag) als externe Co-Projektleiter gewählt. Beide bringen Erfahrungen in komplexen Zusammenschlussprojekten im Kanton Zürich mit.

Projektvereinbarung soll bis Ende Juni stehen Jede dieser zehn Kirchgemeinden hat ihr eigenes, erfolgreiches Profil, sei es eine Stärke in der Seniorenarbeit, der Freiwilligenbeteiligung, der Jugendbetreuung vor oder nach der Konfirmation, der Kirchenmusik, der Begleitung von benachteiligten Menschen etc. Verbunden mit diesen Stärken gibt es in jeder Kirchgemeinde naturgemäss Hoffnungen und Ängste im Hinblick auf einen Zusammenschluss. Die Kenntnis dieser Besonderheiten jeder einzelnen Kirchgemeinde ist für die Projektleiter deshalb eine Voraussetzung für ein geeignetes Projektvorgehen. Die Projektleiter führen im März in jeder der beteiligten Kirchgemeinden mit den Kirchenpflegen, den Pfarrpersonen und eventuell weiteren Interessierten Gespräche, um Ängste und Erwartungen der Mitglieder aufzunehmen und ihre Meinung zu

Chancen und Risiken des Zusammenschlussprojekts zu erfahren. Die aus diesen Klärungsgesprächen gewonnenen Erkenntnisse liefern die Basis für eine Projektvereinbarung, welche bis Ende Juni 2018 von allen beteiligten Kirchenpflegen genehmigt werden soll. Diese enthält neben den formellen Aspekten der Zusammenarbeit unter anderem die Projektplanung, die Projektkommunikation und den Miteinbezug der verschiedenen Anspruchsgruppen im Verlaufe des Projekts. Mit der Projektvereinbarung soll eine von allen Kirchenpflegen gemeinsam getragene Ausgangslage und Planung für die Bearbeitung der wichtigsten Themen und Verhandlungen entstehen. Diese beginnt in der zweiten Jahreshälfte 2018 und soll mit dem Vorliegen der notwendigen Dokumente für einen Entscheid in den Kirchgemeinden bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Projektteam Projekt KG+ Bezirk Affoltern

Die Hintergründe zur Absage der Spitalabstimmung vom 10. Juni

Stellungnahme des Gemeinderates Hedingen Offenbar als nicht gerechtfertigt hat der Bezirksrat Andelfingen die wiederholten Dringlichkeitsbeschlüsse der Spitaldelegierten auf Antrag der Betriebskommission (BK) beurteilt. Denn die Dringlichkeit war immer selbstverursacht. So waren weder für die Delegiertenversammlung (DV) vom 30. November 2017 noch für die DV vom 25. Januar 2018 die Unterlagen rechtzeitig verfügbar. Und der Bericht über die Vorprüfung des Gemeindeamtes vom 12. Februar 2018 zeigte mit aller Deutlichkeit, dass noch so grosser Klärungs- und Änderungsbedarf bezüglich der Abstimmungsunterlagen bestand, dass eine Abstimmung im Juni 2018 kaum möglich gewesen wäre. Da kam der Stimmrechtsrekurs gerade im günstigen Moment, um die Schuld für die Verschiebung der Spitalabstimmung dem Rekurrenten in die Schuhe zu schieben, statt zu den eigenen Versäumnissen zu stehen. Der Vorprüfbericht wurde heruntergespielt und am 16. Februar 2018 kom-

muniziert, man werde die Abstimmungsunterlagen bis 21. Februar 2018 bereinigen. Allen mit der Materie vertrauten Personen war klar, dass der Plan der BK unrealistisch war, zumal noch die zweite Vorprüfung des Gemeindeamtes notwendig gewesen wäre. Aber dank des Stimmrechtsrekurses musste die BK nicht liefern und konnte von den gravierenden Rückständen in der eigenen Projektarbeit ablenken. Mit der Verfügung des Bezirksrates findet die Abstimmung über die Spitalvorlagen am 10. Juni 2018 nicht statt. Ob der neue Termin vom 23. September 2018 realistisch ist, muss bezweifelt werden, denn dann müssten die bereinigten und vom Gemeindeamt für gut befundenen Unterlagen bis 22. März verfügbar sein. In diesem Jahr gibt es dann am 25. November nochmals einen Abstimmungstermin. Zusätzliche Schwierigkeiten und Unsicherheiten werden dadurch entstehen, dass ab 1. Juli neue Behörden im

Amt sein werden und auch die Betriebskommission neu zu wählen ist. Für Hedingen bedeutet dies, dass wir am 4. März der Kündigung der Mitgliedschaft im Spital-Zweckverband unbedingt zustimmen müssen, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn derzeit ist es offener denn je, wie es weitergehen wird. Die Wahrnehmung einer zunehmend planlosen und orientierungslosen BK in Bezug auf eine zukunftsfähige Betriebsform des Spitals Affoltern scheint sich leider zu bewahrheiten. Es müssen Betriebsverluste des Spitals erwartet werden. Diese Risiken können wir mit der sofortigen Kündigung am 4. März klar begrenzen. Sollten dereinst neue Abstimmungsunterlagen vorliegen, kann der Gemeinderat Hedingen die Lage jederzeit neu beurteilen und während der nächsten zwei Jahre den Stimmberechtigten einen entsprechenden Antrag stellen. Gemeinderat Hedingen

Ein GEO-Laser und eine Kaffeemaschine fielen Einbrechern zwischen 16 und 19. Februar in einem Baustellenwagen in Mettmenstetten in die Hände. Dies, nachdem sie sich mittels Einschlagen einer Scheibe Zutritt verschafft hatten. Der Wert der entwendeten Geräte beläuft sich gemäss Kapo auf zirka 3000 Franken. Bei einem Einbruch am 19. Februar in ein Einfamilienhaus in Hedingen liessen Diebe Schmuck im Wert von gegen 500 Franken mitlaufen. Während der Ferienabwesenheit der Hauseigentümer verschafften sie sich durch Eintreten der Türe Zutritt und verursachten dabei Schaden in der Höhe von rund 3000 Franken.

Vandalen und eine Ladendiebin Fahrzeuge gerieten in den vergangenen Tagen ins Visier von Vandalen. So zwischen 16. und 19. Februar in Affoltern, wo an der Unteren Bahnhofstrasse ein PW mit roter Farbe überzogen wurde. Schaden: rund 400 Franken. Mehr als 1000 Franken beträgt der Schaden an einem Fahrzeug, den Unbekannte am 17. Februar in den Morgenstunden in Affoltern verursacht haben. Sie knickten die Aussenspiegel und schlugen die Heckleuchte ein. Waren im Wert von rund 300 Franken klaute eine Frau am 19. Februar um zirka 17 Uhr in einem Einkaufszentrum in Affoltern. Sie geriet ins Visier des Ladendetektivs, machte sich davon und konnte danach von der Polizei gestellt werden. (-ter.) anzeige


Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe. Aurelius Augustinus

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In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unseres Pfarradministrators

Don Paolo Gallo

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✞ 19. Februar 2018

Don Paolo hinterlässt in unserer Pfarrei viele unvergessliche Spuren der Liebe, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Wir werden Don Paolo in unseren Herzen bewahren! Don Paolo wird in seiner Heimat in Sizilien beigesetzt. Ein Gedenkgottesdienst ist im März vorgesehen, genaues Datum wird noch kommuniziert. Kath. Pfarrei und Kirchenpflege St. Josef und St. Antonius Affoltern a.A.

Nessuno muore sulla terra finchè vive nel cuore di chi resta.

Il nostro caro

Don Paolo Gallo Il 19 febbraio 2018

Ci ha lasciati per sempre. Il funerale di Don Paolo sarà fatto in Sicilia.

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Domenica 25 febbraio alle ore 18:00 nella chiesa cattolica di Affoltern am Albis la comunità cattolica italiana reciterà il Santo Rosario per lui. Ci sarà poi nel mese di Marzo una Messa di commemorazione. (Data ancora da stabilire)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Februar 2018

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So reist die Säuliämtler Briefpost Der «Anzeiger» hat die Reiseroute von zwei Briefen dokumentiert Was passiert mit einem Brief, nachdem er in den Postbriefkasten eingeworfen wurde? Wie reist er, und welche Arbeitsschritte sind unterwegs nötig, damit er im richtigen Briefkasten landet? Der nachfolgende Bericht gibt Antworten. ................................................... von livia häberling Tausende Briefe werden in der Schweiz täglich aufgegeben und in Empfang genommen. Bloss: Was passiert eigentlich in der Zeit dazwischen? – Da absolvieren die Sendungen eine kleine Tour-de-Suisse.

Szenario 1 – von Arosa nach Aeugst Flurin möchte Gloria zum Geburtstag gratulieren. Als Kavalier der alten Schule macht er das nicht per Whatsapp, SMS oder E-Mail, sondern mit ein paar handgeschriebenen Zeilen. Um 13.30 Uhr wirft er seine Glückwunschkarte in Arosa in einen Postbriefkasten. Während Flurin um 18 Uhr gebannt ein Tagesschau-Interview mit Postchefin Ruoff mitverfolgt, geht andernorts die Post ab: Beim Briefkasten in Arosa fährt ein Zustellbeamter vor, leert ihn und nimmt Kurs auf die Poststelle Arosa, wo Flurins Karte und die Briefe aus den restlichen Kästen ein erstes Mal umsteigen. Mit einem Lieferwagen werden die Sendungen in das Regionalzentrum nach Chur chauffiert. Dort heisst es erneut: Bitte umsteigen! Per Güterzug pendelt die Fracht in das Briefzentrum ZürichMülligen. Dort landen sämtliche Briefe für das Säuliamt, unabhängig davon, aus welcher Region der Schweiz sie stammen. Nach der Ankunft in der Limmatstadt werden die Sendungen nach Aund B-Post sortiert. Flurins A-Postbrief geniesst höhere Priorität: Er wird während der Nacht weiterverarbeitet, während für die B-Post bereits Feierabend ist; für sie geht es erst am

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In dieses Gestell sortiert der Zustellbeamte die Briefe ein. Auch jede Strasse hat ihr eigenes Fach. (Bilder Livia Häberling) nächsten Morgen weiter. Der Brief wird abgestempelt, dann geht es weiter in die Abgangssortierung, wo er mit den restlichen A-Postbriefen für Aeugst in eine Kiste gepackt wird. Morgens um 5 Uhr fährt der Lieferwagen aus Zürich-Mülligen in Affoltern an der Obfelderstrasse 41 vor. Mit dabei hat er die Post für die belieferten Ortschaften – darunter zehn Gemeinden im Säuliamt. Die A- und BPostbriefe für jede Gemeinde sind separat sortiert. Die Kiste für Aeugst am Albis mit Flurins A-Postbrief ist auch darunter. Nun wird ein letztes Mal sortiert: Einer der beiden Zustellbeamten für Aeugst-Dorf legt die Briefe in das zugehörige Fächli – Jede Strasse hat ihr eigenes. Sind alle Sendungen zugeteilt, werden sie erneut in eine Kiste verpackt, und der Zustellbeamte kann seinen Elektro-Roller beladen. Spätestens am frühen Nachmittag landet der Brief in Aeugst in Glorias Briefkasten, und sie empfängt ihre Glückwünsche.

Szenario 2 – von Mettmenstetten nach Genf Lena feiert bald Hochzeit, und Esther, die feierwütige Tante, darf am Fest nicht fehlen. Deshalb schickt sie ihr mit B-Post eine Hochzeitseinladung. Sie wirft ihren Brief um 14 Uhr am Bahnhof Mettmenstetten in einen Postbriefkasten. Drei Stunden später braust der Zustellbeamte für Mettmenstetten heran, leert den Kasten und fährt damit in die Zustellstelle Affoltern. Dort landet Lenas Einladung in einem grossen Briefbehälter – zusammen mit den übrigen Sendungen aus den zehn belieferten Säuliämtler Gemeinden. Nach am selben Abend fährt in Affoltern ein Lieferwagen vor, holt die Briefe ab und bringt sie in das Briefzentrum Zürich-Mülligen. Nach der Ankunft in Zürich Mülligen wird Lenas Schreiben maschinell gestempelt und sortiert und reist direkt weiter in das Briefzentrum Eclépens. In Eclépens wird die Einladung

nach Carouge auf den entsprechenden Botenbezirk sortiert und am nächsten Morgen in die Zustellstelle Carouge GE transportiert. Von da aus tritt Lenas Schreiben seine letzte Reise an:

Die letzte Reise nach Aeugst nimmt der Brief per Elektro-Roller in Angriff. Der Zustellbeamte wirft es auf seiner Tour in den Briefkasten von Esther, die von der Festankündigung entzückt Kenntnis nimmt.

Gut zu wissen… Seit Oktober 2016 hat PostMail verschiedene Zustellstellen zusammengelegt. Inzwischen existieren noch deren drei: Wettswil (für Wettswil und Stallikon), Hausen (für Hausen und Rifferswil) und Affoltern (für die übrigen zehn Säuliämtler Gemeinden – darunter auch Aeugst). Hätte Flurin seinen Brief als eingeschriebene Sendung verschickt, dann wäre er von Affoltern aus durch einen Zustellbeamten an Gloria per Unterschrift ausgehändigt worden. Wäre Gloria nicht zuhause, würde der eingeschriebene Brief auf

den Folgetag in die Postagentur der Volgfiliale Aeugst avisiert und dort deponiert, bis Gloria ihn persönlich abholt. Hätte Flurin anstelle der Glückwünschkarte eine Schachtel Pralinés verschickt, wäre sein Paket über eines der drei Paketzentren in Daillens (VD), Härkingen (SO) oder Frauenfeld (TG) gereist. Bis 2020 plant die Post den Bau von drei weiteren regionalen Zentren in Cadenazzo (TI), im Raum Landquart (GR) und in Vétroz (VS), um die bestehenden Zentren zu entlasten.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Februar 2018

Deutlich weniger Wasser landet in der Kläranlage Der Abwasserverband Kelleramt hat seinen Rechenschaftsbericht 2017 vorgelegt Der Vorstand des Abwasserverbands Kelleramt (AVK), dem auch Ottenbach angeschlossen ist, hat 2017 dem Ausbau der Mobilfunkantenne und dem Ersatz des Blockheizkraftwerkes zugestimmt. Probleme gab es mit einer Havarie im Abwasser und bei der Belüftung sämtlicher Biologiebecken. Der Wasserzufluss zur ARA in Unterlunkhofen hat gegenüber dem Vorjahr glücklicherweise um rund 15 Prozent abgenommen und lag bei rund 2,2 Mio m³. Ausschlaggebend dafür waren sicherlich die geringeren Niederschlagsmengen, aber auch die grossen Baustellen mit längerfristigen Grundwasserabsenkungen, die Ende 2016 abgeschlossen wurden. Der Stromverbrauch hat sich aufgrund der geringeren Abwassermenge ebenfalls reduziert. Der neu erstellte Gasspeicher mit dem wesentlich grösseren Speichervolumen hat dazu geführt, dass das anfallende Klärgas weitgehend in Strom umgewandelt und verkauft werden konnte. Trotz sehr intensiver Bautätigkeit im Verbandsgebiet hat die Bevölkerung im gesamten Einzugsgebiet um nur 140 Einwohner (1,0 %) zugenommen. Insgesamt 303 Einwohner oder 2,2 % sind nicht an einer Kanalisation angeschlossen. Das Budget konnte trotz einiger unvorhergesehener Ausgaben eingehalten werden, und der Rechnungsabschluss ist erfreulich. Abweichungen liegen im Bereich der publireportage

Lüfterplatten im Biologiebecken 3 ausgewechselt. Diese Verkrustung behindert den Sauerstoffeintrag, erfordert einen höheren Luftdruck, erhöht dadurch den Stromverbrauch und reduziert die Abbauleistung der biologischen Reinigungsstufe. Aufgrund verschiedener Laboranalysen soll es sich bei den Verkrustungen um VivianitAusfällungen handeln. Die Ursache dafür kann nicht eindeutig erklärt werden. Deshalb müssen nun verschiedene Lösungsansätze gezielt, koordiniert und auch kontrolliert der Reihe nach getestet werden.

Sanierung Gasanlage, Ersatz Blockheizkraftwerk (BhKw)

Auch das ARA-Areal bleibt von Bibern nicht verschont. (zvg.) Abwassermenge, beim Stromverbrauch, der Schlammentsorgung und beim Unterhalt der ARA (Reparatur der Rechenanlage) vor. Aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen wird das Eigenkapital (rund 258 000 Franken) im kommenden Jahr aufgelöst beziehungsweise mit den Akonto-Rechnungen für die Betriebskosten 2018 in Abzug gebracht. Voranschlag und

Erfolgsrechnung liegen auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden zur Einsicht öffentlich auf. Die ARA erfüllt grundsätzlich die Anforderungen des Gewässerschutzgesetzes und die Auflagen der Abteilung für Umwelt des Kantons Aargau. Unbefriedigend ist nach wie vor der Sauerstoffeintrag in die Biologiebecken. Im Juni wurden die stark verkrusteten

Im erweiterten Vorprojekt für eine effiziente Nutzung des Klärgases wurde die Vergrösserung des Gasometers vorgesehen. Der Gasspeicher wurde im Jahr 2016 komplett erneuert und das Speichervolumen um 200 Prozent erhöht. Für eine wirtschaftliche und ökologische Verwertung des anfallenden Klärgases muss auch das bestehende BhKw durch ein grösseres ersetzt werden – aufgrund des Alters und der Betriebsstunden im nächsten Jahr. Dazu wurden bereits die ersten Projektvorbereitungen getroffen. Als kostengünstige Lösung für die Vertragsgemeinden haben sich die Überwachung und Bewirtschaftung der Aussenwerke mit der zentralen Steuerung von der ARA aus bewährt, wie auch der Unterhalt und die Wartung an verschiedenen gemeindeeigenen Regenklärbecken durch das Klärwerkpersonal. Die Klärschlammabnah-

me für die Entwässerung in Bremgarten kann mit dem Ausstieg zweier Verbände ganzjährig garantiert werden. Die Situation hat sich dadurch für den Verband nochmals verbessert. Einen wesentlichen Anteil der Entsorgungskosten verursachen die Transportkosten.

Schaumdecke: Verursacher unklar Der Pikettdienst stand insgesamt 33 Mal ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit im Einsatz. Die Ursachen für die Störungen waren sehr unterschiedlich, können aber meistens auf grosse, stossweise anfallende Wassermengen oder auf mechanische Defekte an Maschinenteilen zurückgeführt werden. Am 8. März musste das ARA-Personal in den Biologiebecken eine massive Schaumdecke feststellen. Schnell war klar, dass es sich um eine Havarie aus einem Zulaufkanal handeln muss. Leider konnten die Verursacher auch mit Unterstützung der Polizei nicht eindeutig eruiert werden. Die Abwasserinfrastruktur effizienter nutzen, das muss ein Ziel für die Zukunft sein. Die Eawag hat zusammen mit der Hochschule für Technik Rapperswil und Partnern aus der Industrie ein entsprechendes Regelsystem entwickelt. Eine Software soll dafür sorgen, dass die Kläranlagen bei Regen gleichmässiger ausgelastet sind und überschüssiges Abwasser im Kanalnetz kontrolliert zurückgehalten wird. So lässt sich nicht nur der Gewässerschutz verbessern, auch die Kanalnetze können wirtschaftlicher betrieben werden. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Februar 2018

«Es geht darum, seinen inneren Schalk wiederzufinden» Die Obfelderin Claudia Könz ist seit Januar diplomierte Humortrainerin Zwei Jahre lange hat sie in Konstanz die Schulbank gedrückt. Jetzt macht sich Claudia Könz als Humortrainerin selbstständig. Im Interview erzählt sie, was Humor mit Gelassenheit zu tun hat und ob ihn jeder erlernen kann. «Anzeiger»: Seit Ende Januar sind Sie diplomierte Humortrainerin. Das Fachgebiet ist abstrakt, wie definieren Sie Humor? Claudia Könz: Man könnte Humor als Haltung bezeichnen, die uns zu innerer Ruhe und positiver Ausstrahlung verhilft. Wir alle erleben täglich schwierige Situationen. Wie wir damit umgehen, hängt von unserer Einstellung ab: Entweder wir ärgern uns oder wir reagieren mit Humor, indem wir die Dinge mit mehr Gelassenheit sehen. Wichtig ist dabei, dass wir zwischen gesundem und ungesundem Humor unterscheiden. Sarkasmus, Zynismus oder Ironie fallen in die zweite Kategorie. Wie trainiert man innere Ruhe und Gelassenheit? Mithilfe von verschiedenen Übungen lernt man, mutiger zu werden und über den eigenen Schatten zu springen. Letztendlich geht es darum, seinen inneren Schalk wiederzufinden und ihm Raum zu geben. ...............................................................

«Wer sich selbst nicht allzu ernst nimmt, kann manche Situation entschärfen.» ............................................................... Sie reden vom «Wiederfinden». Ist Humor eine angeborene Eigenschaft, die wir im Lauf des Lebens verlernen? Kurz nach der Geburt beherrschen Babys zwei Emotionen: das Weinen und das Lachen. Und beides lernen wir im Lauf des Lebens, zu unterdrücken. Wir merken, dass weder hemmungsloses Weinen noch lautes Lachen erwünscht ist und normieren unsere Verhaltensweisen. Um den Humor im Alltag anzuwenden, muss man das innere Kind wieder zulassen können. Welche Techniken wenden Sie dafür an? Eine Trainings-Methode ist beispielsweise der Clown. Er steht sinnbildlich für das Kind, weil er mehr Narrenfreiheit hat als die Erwachsenen. Die Teilnehmenden lernen, anhand des typischen Clown-Verhaltens unerwartete, überraschende und mutige Dinge auszuprobieren. Aber auch Sprachwitz und Schlagfertigkeit können mithilfe von verschiedenen Kreativitätstechniken erlernt werden. Damit Humor und seine Facetten erlernbar sind, müssten sie einem Schema folgen … Natürlich, auch die Komik folgt Regeln. Wir arbeiten mit bestimmten Techniken. Beliebt sind beispielsweise die Übertreibung, Verzögerung, der Einbau von unerwarteten Handlungen oder die Wiederholung. Wer die Muster kennt, wird sie später in jeglicher Art von Komik wiedererkennen. Humor lebt auch von Spontaneität und einer gewissen Unergründlichkeit. Nimmt man ihm durch nüchterne Analysen nicht ein Stück seines Zaubers? Es besteht die Gefahr, dass eine gewisse «Entromantisierung» stattfindet, so erging es zumindest mir. Den Coaching- und Trainingsteilnehmenden wird das jedoch weniger passieren. Sie erlernen zwar die Techniken, es findet aber noch keine vertiefte Analyse statt.

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zwischen-ruf

Konfettiregen Fasnachtsstimmung im Büro des Klett und Balmer-Verlags in Zug. Für meine Newsletter-Kolumne wollte mich der Redaktor im Konfettiregen fotografieren. Ich hatte eine Kopfbedeckung mitgebracht. Auf dem Schreibtisch deponierte der Redaktor blaue, grüne, gelbe und rosa Konfetti-Tüten, die er nun in einem neuen Sack mischte. Dann griff er nach seinem grossen Fotoapparat. Ich setzte meinen blauen Tüllhut auf. «Jetzt wirf!», rief mir der Redaktor zu. Ich griff rein in den Sack. «Mit beiden Händen!» Okay, ich schmiss Unmengen Konfetti in die Luft, und mein Lachen war gar nicht gekünstelt, sondern so was von echt. Ich dachte nämlich, dass das nur einem Mann einfallen kann: Konfetti freiwillig auf den Boden fallen lassen – in Massen! Alle Frauen, die das jetzt lesen, werden mir zustimmen. Bunte Konfetti auf braunem Spannteppich sind Horror! Und der Kreative wollte natürlich ein noch besseres Foto. Mit noch mehr Konfetti! Ich warf und warf. Und lachte und lachte. Es lebe die Fasnacht! Ute Ruf

in kürze Seelsorge für Muslime Muslime sollen Zugang zu Notfallund Spitalseelsorge erhalten. Zusammen mit der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (Vioz) und mit Unterstützung der reformierten und katholischen Kirche hat der Kanton eine entsprechende Trägerschaft gegründet. «Humor ist lernbar», ist Claudia Könz überzeugt. (Bild Livia Häberling) Wo hört für Sie guter Humor auf? Für mich ist die Grenze dort, wo ethische und moralische Gebote missachtet werden. Humor sollte nicht verletzend sein, deshalb sind Ironie, Sarkasmus und Zynismus so gefährlich. Themen wie Religion oder Politik bergen viel Zündstoff, und auch Witze über kranke Menschen sind für mich ein Tabu. Wer wäre denn eine bessere Zielscheibe? Der beste Humor ist aus meiner Sicht jener über sich selber. Wer sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wird manche unangenehme Situation elegant entschärfen können. Jede Person hat irgendeinen Tick. Wer seine Marotten kennt, kann sie bewusst aufgreifen und in seinen Humor integrieren. Voraussetzung ist, dass man über sich selbst lachen kann. Manchen fällt das leichter, anderen schwerer. Gibt es Menschen, die hoffnungslos humorlos sind? Nein, Humor ist lernbar. Das Ziel besteht darin, sein persönliches Humorpotenzial auszuschöpfen. Unabhängig davon, wie gross dieses ist. Ein wortkarger, zurückhaltender Mensch wird vermutlich auch nach dem Coaching keine Sketche aufführen und laufend Sprüche klopfen. Darum geht es auch nicht. Im Zentrum steht das «innere Lachen», also die eigene Ruhe und Gelassenheit. Interview: Livia Häberling

persönlich Claudia Könz Claudia Könz ist in Wettswil aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zur Programmiererin hat sie Wirtschaftsinformatik studiert. Sie war lange für eine Grossbank in der Team- und Projektleitung tätig und später unter anderem als Trainerin für IT-Themen unterwegs. Die 41-Jährige hat am Trainingsinstitut «Humorkom» in Konstanz die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Humortrainerin absolviert und Ende Januar abgeschlossen. Nun bietet sie als Humortrainerin Einzelcoachings und Gruppentrainings an. Sie lebt mit ihrer Familie in Obfelden. (lhä)

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Forum

Grünliberale pro Einheitsgemeinde

Gesundheit und Alter thematisiert

Kommunale Abstimmung vom 4. März in Ottenbach. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz. Darum ist auch unser duales Ausbildungssystem eines der weltweit besten. In Zeiten von zunehmender Komplexität ist es wichtig, dass sich ein Gremium hauptsächlich auf das Vermitteln von Bildung fokussieren kann. Auf Primarschulstufe ist dies die Primarschulpflege. Dank der Einheitsgemeinde kann sie sich noch mehr auf die Kernaufgaben der Bildung konzentrieren und wird von Verwaltungsaufgaben entlastet. Mit der Einsitznahme des Schulpflegepräsidiums in den Gemeinderat wird die Zusammenarbeit der Schul- und politischen Gemeinde institutionalisiert. Dadurch werden die Abläufe vereinfacht und die Kommunikation und Zusammenarbeit gefördert. Dies dient allen: den Kindern, Eltern und allen Steuerzahlern von Ottenbach. Die Einheitsgemeinde ist ein Erfolgsmodell. Die Mehrheit der Zürcher Gemeinden und 10 der 14 Gemeinden des Säuliamts sind bereits als Einheitsgemeinden organisiert. Das neue Gemeindegesetz, das per 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, sieht die Einheitsgemeinde als «Standardmodell» vor. Aufgrund dieses neuen Gemeindegesetzes müssen die Gemeindeordnungen ohnehin überarbeitet werden. Es ist nun also der optimale Zeitpunkt, um dies gemeinsam anzugehen anstatt nochmals verschiedene, doppelte Arbeit zu leisten. Die Grünliberalen empfehlen aus den genannten Gründen ein deutliches Ja zur Bildung einer Einheitsgemeinde in Ottenbach. Grünliberale Ottenbach

Nur die Fakten zählen Null Unterstützung zu No Billag, Leserbrief vom 16. Februar. Die CVP behauptet, dass sie die Schweiz zusammenhält. Die SRG ist seit Ursprung auf Basis von Freiwilligkeit; ansonsten konnte man die Dose plombieren lassen. Wer meint, dass das viele waren, der irrt. Trotzdem ist die SRG gross geworden und hat die Gelder bekommen. Wieso sollten die Bürger nicht weiterhin freiwillig diese Abo-Gebühr (Wenn ohne Zwang vom Bund!) bezahlen, wenn denn diese Firma so gut ist? Die SRG müsste nur selber die Abo-Zahlungen einholen. Bis 2007 bekamen die Privaten gar nichts der Billag Gebühren (Jetzt Steuer, da Zwang; gemäss Bundesgericht). Und trotz des Verbots konnte Herr Schawinski sich in die Medienwelt (Radio und TeleZüri) einnisten! Die SRG hat trotz Auftrag, gemäss Bundesverfassung, nicht sachgerecht informiert! Dieses Staatsfernsehen, dass Frau Leuthard anspielt vom Ausland, existiert leider bereits in der Schweiz! Deutliches Beispiel: AHV-Abstimmung vom 2017 und die kommende Revision. Da wird immer nur einseitig von einer bald leeren Kasse im Fernsehen vermittelt. Aber gemäss Saldo und K-Tipp hat unser Parlament 8 Mrd. AHV Einnahmen einfach anderweitig verwendet. Dazu noch 5 Mrd. in die IV Kasse übertragen. Also hätten wir 2030 immer noch diese 13 Mrd. exkl. der Zinsen (dieses Jahr zirka 6 bis 7 Prozent) statt null in der AHV-Kasse. Wo ist da wohl diese Sachgerechte Info geblieben? Ich wäre einfach für unabhängige Medien. Egal ob SRG, ARD, ORF oder was auch immer. Hauptsache wäre fürs normale Volk: wahre Infos zu vermitteln. Bruno Pfister, Stallikon

Freitag, 23. Februar 2018

2. Quartiergespräch zu den Affoltemer Stadtratswahlen 2018 Am 15. Februar 2018 fand das zweite von der SP organisierte Quartiergespräch in Affoltern am Albis im Quartier Gerbiwies, zum Thema Gesundheit und Alter statt, moderiert vom Stadtratskandidaten Martin Gallusser. Einleitend erzählte Jeannette Hubli Zürrer, diplomierte Pflegfachfrau mit Spitexerfahrung, über die Bedürfnisse der heutigen Senioren und Seniorinnen: Die meisten möchten möglichst lange im eigenen Heim wohnen und erst wenn es unumgänglich wird in ein Pflegeheim umziehen. Diese Erfahrung wiedergibt die Resultate der Workshops vor zwei Jahren. Eine Gegenüberstellung der Wohnformen wie z. B. Alterswohnen, Betreutes Wohnen oder Pflegeheim

Martin Gallusser mit Jeannette Hubli Zürrer. (Bild zvg.) zum Wohnen im eigenen Haus oder in der bestehenden Mietwohnung zeigte die Vor- und Nachteile auf. Es wurde erkennbar: zu Hause muss man alles selber organisieren, sozial gut vernetzt sein und verschiedene Angebote

von freiwilligen Hilfen bis zu professionellen Hilfen kennen. Beim organisierten Betreuten Wohnen lebt man selbstständig, hausinterne Angebote können genutzt werden. Professionelle Hilfe im Fall einer Notfallsituation ist 24 Stunden vor Ort. Hausinterne oder externe Spitex kann vorübergehend die Pflege und Betreuung übernehmen, triagieren sowie beraten. Im Gespräch zwischen Martin Gallusser, Jeannette Hubli Zürrer und den Teilnehmenden wurde Fragen aufgeworfen wie: Warum gibt es kein Angebot im Bereich Betreutes Wohnen? Wie können Senioren besser bei der Suche nach der richtigen Wohnform unterstützt und mit den entsprechenden Informationen versorgt werden? Im dritten Teil des Abends informierte Marianne Zimmerli Abrach über das im Entstehen begriffene

Meinungen zum Spital Affoltern Stimmrechtsrekurs verunmöglicht Spital-Abstimmung im Juni, «Anzeiger» vom 20. Februar. Trauer – Frust – Unverständnis: Trauer, weil ich als ehemaliger Hausarzt in Hausen für das Spital und dessen Patienten eine absolute Notwendigkeit und Basis war; Frust, dass es in unserm angeblichen Rechtsstaat möglich ist, mit ein paar juristischen Tricks an den Bürgern vorbei und ohne Erklärung mit einem Federstrich demokratische gefällte Entscheide durch einzelne Unzufriedene einfach wegzuwischen; und Unverständnis, dass die Handelnden nicht fähig (oder willens?) sind, das einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Das Spital ist nun zu einem echten Spielball geworden, den sich Politiker und angeblich ökonomisch Denkende und Juristen gegenseitig zuwerfen oder fast aus der Hand reissen. Für mich als Arzt finde ich es auch im Grunde genommen frustrierend, fast beleidigend, wenn immer betont wird, wie gut die medizinische Versorgung hier sei und dann dennoch von einigen alles versucht wird, den Spital wegzubringen. Da ich immer noch mit meinen Kollegen Kontakt habe, weiss ich, dass sie voll hinter dem Projekt, das nun getötet wurde, standen und auch wieder stehen werden und dass auch sie voll der Überzeugung sind, dass um der Menschen willen der Spital in neuer Rechtsform und daneben die Langzeitpflege wie geplant auf- und ausgebaut werden sollen. Aber am meisten beleidigt mich als Bürger, dass es einzelnen Juristen möglich ist, mit dunklen und unbekannten Tricks ein im Aufbau stehendes Gefüge einfach in den Kübel zu werfen. Ich denke, die Andelfinger Behörde, fern unserer Region, ist verpflichtet, darzulegen, warum und wie sie dazu kommt, einfach demokratische Beschlüsse wegzuwischen. Das Ganze ist zeitlich auch so gut eingefädelt, dass man aus zeitlichen Gründen einfach gar nichts machen kann. Ist das Demokratie? Das geht eher Richtung Diktatur. An sich ist es sinnlos, noch mehr zu sagen, denn es ist alles blockiert, alle Arbeit der Spitalbefürworter war bis jetzt vergebens. Wir müssen einfach warten. Ich erwarte auch eine klare Äusserung, wie die Andelfinger Behörde überhaupt so etwas verordnen kann ohne eine genaue Erklärung. Dr. med. David Künzler, Afofltern am Albis .........................................................................

Unkritischer «Anzeiger» Am Dienstag veröffentlichte der «Anzeiger» an prominentester Stelle auf

Seite 1 einen Artikel zum Aufschub der Volksabstimmung zur Zukunft des Spitals. Nur wenn man das wusste oder auf das Kürzel «BK» achtete, merkte man, dass es sich bloss um den Abdruck einer Medienmitteilung des Spitals vom 19. Februar handelte. Es mag ja schon sein, dass die Zeit sehr eng wurde. Dennoch hätte ich erwartet, dass sich der «Anzeiger» das etwas kritisch anschaut. Eine Rückfrage bei den angegriffenen Personen und Gemeinden wäre journalistisch zwingend gewesen. Oder dann, wenn die Zeit nicht reichte, eine klare Deklaration als Medienmitteilung. Das stand aber einfach so da, als sei das ein redaktioneller Beitrag. Das geht journalistisch nicht und dient auch nicht der Diskussion über die Zukunft des Spitals, an der sich die Journalisten durchaus beteiligen sollten, zumal ja die Köpfe hier im Bezirk darüber rauchen. Ich erwarte etwas mehr Sorgfalt, so im Sinne des Kodex des Schweizer Presserates. Sonst erscheint der «Anzeiger» als Sprachrohr von (Spital-)Behörden und verliert die journalistische Glaubwürdigkeit. Na ja, vielleicht bessert man heute Freitag etwas nach. Sonst wertet man den «Anzeiger» als Bezirkszeitung und auch als Meinungspodium unnötig ab. Dieter Jann, Hedingen .........................................................................

Überhebliche und belehrende Art Der Stimmrechtsrekurs erfolgte zur richtigen Zeit, und die Betriebskommission (BK) muss wieder eine weitere Niederlage einstecken. Dass sie die Schuld dafür Reto Camenisch zuschiebt, überrascht nicht und ist mehr als schwach. Vermutlich will die BK damit von den eigenen Problemen ablenken. Sie wusste unter anderem bereits Ende 2017 von diesem Rekurs und hat die Wahrheit den Delegierten an der Versammlung vom 25. Januar vorenthalten. Man spürt, dass zwischen BK, RPK und Delegierten kein Vertrauen vorhanden ist. Solange die heutigen BK-Mitglieder den Ton angeben, wird sich vermutlich auch nach den Neuwahlen nicht viel ändern. Bei dieser Ausgangslage dürfte es dem Gesundheitsdirektor leichter fallen, über die Zukunft unseres Akutspitals zu entscheiden. Ich habe deshalb grosses Verständnis für die Vorgehensweise der Gemeinden Bonstetten und Hedingen, welche die Bevölkerung mit detaillierten, sachlichen Informationen – siehe Homepage der Gemeinde Hedingen – auf die finanziellen Folgen im Hinblick auf die nächste Abstimmung aufmerksam machen. Gut zu wissen, dass es auch andere Gemeinden gibt, die gleich denken und sich grosse Sorgen

machen, wie die BK-Visionen finanziert werden sollen. Es ist offensichtlich, dass die BK für den Akutbereich die Aktiengesellschaft mit allen Mitteln durchboxen will, damit wir später nichts mehr zu sagen haben. Die Bevölkerung wird dann Millionen von Franken freigeben müssen, ohne vorher zu wissen, was genau mit unserem Spital passiert. Was machen wir mit einem neuen Bettenhaus und Operationstrakt, wenn wir nicht mehr auf der Spitalliste sind? Ich bin zuversichtlich, dass sich die Bevölkerung die dauernde überhebliche und belehrende Art der BKMitglieder gegenüber RPK, Delegierten und Andersdenkenden nicht mehr lange gefallen lassen wird. Insbesondere wenn man berücksichtigt, was die BK in den vergangenen fünf Jahren an Papier produziert und es trotzdem nicht geschafft hat, zuhanden der Delegierten ein Gesamtkonzept / einen Businessplan zu erstellen. Peter Ackermann, Affoltern a. A. .........................................................................

Säuliamt ohne Spital - undenkbar

Netzwerk «Kiss» (Keep it small and simpel). Zu Kiss Knonauer Amt im Aufbau treffen sich Interessierte am 26. Februar um 19 Uhr im KGH der ref. Kirche Affoltern (www.kiss-zeit.ch). Zum Schluss informierte Martin Gallusser über das Projekt «Neubau Alters- und Pflegheim Seewadel» bzw. den Projektierungskredit, worüber an der Gemeindeversammlung vom 12. März abgestimmt wird. Intensiv diskutiert wurde, warum es sich dabei um ein reines Pflegheim handelt und zeitgemässe Formen wie z.B. das Betreute Wohnen mit integrierter Pflegestation nicht berücksichtigt werden. Vermisst wurde ein übergreifendes Gesamtkonzept, welches den Seewadel und die Langzeitpflege am Bezirksspital (sowie Senevita) umfasst. Esther und Toni Rütsche-Peter, SP Affoltern

Ein «No go» am Uerzliker Fasnachtsumzug Seit Jahren besuche ich den Uerzliker Fastnachtsumzug. Mit Freude schaue ich mir jeweils das närrische Treiben an. Leider wurde diese Freude in diesem Jahr arg getrübt. Was musste ich mir da plötzlich ansehen; einen jungen Mann in SS-Uniform gekleidet, der die offiziellen Umzugsplaketten verkaufte. Eine Uniform, welche notabene eine der dunkelsten Kapitel in der Geschichte unserer Menschheit symbolisiert. Sie steht u.a. für Verachtung von Andersdenkenden, Folter und Völkermord. Ein absolutes «No go» für eine Fastnachtsverkleidung. Wäre dieser junge Mann einzeln aufgetreten, hätte ich diesen Blödian mit Verachtung zur Kenntnis genommen. Enttäuschend für mich war jedoch die Tatsache, dass er mit dem Verkauf der Plaketten ein offizielles Mitglied der Organisation war. Von den Umzugsverantwortlichen der FGU hätte ich mir ein Einschreiten erwartet. Ich erwarte, dass künftig ein solch verkleideter Mann zum Umziehen nach Hause geschickt oder von der Organisation ausgeschlossen wird. Hansruedi Böhler, Ottenbach

Können Sie sich das Säuliamt ohne Spital vorstellen? Ich nicht! Wir sind Landleute und keine Städter, die bei gesundheitlichen Problemen ins unpersönliche, grosse Triemli oder ins Waid gehören. Unser Spital hat Jahrzehnte unsere Bedürfnisse (zu akzeptablen Kosten) voll abgedeckt. Die Besuche unserer Patienten sind auch für ältere Leute, im familiärem Umfeld, problemlos möglich! Es ist doch unbestreitbar, dass ein Gesunden in der heimischen Umgebung bessere Resultate zeitigt als im unpersönlichen Umfeld! Nun, nicht nur emotionale Gründe sprechen für einen Erhalt unserer bewährten Spital-Institution. Die rationalen Gründe sprechen ebenfalls eine klare Sprache: Vorab denken wir an all die Arbeitsplätz, die für so manche Familie ein existenzsicherndes Einkommen garantiert. Ist es wirklich so, dass ein Spitalaufenthalt in einem «grossen Kasten» (wie Triemli, Waid oder auch das Limmattal) günstiger zu stehen kommt als in unserem feinen Landspital? Im Weiteren bin ich überzeugt, dass unser Spital – unter einer kompetenten Führung, der wir unser Vertrauen schenken können und der nicht so viel Dreingeredet wird – auch noch Verbesserungen möglich sind. Ein Engagement für den Erhalt unseres Spitals ist meines Erachtens Ehrensache für uns im Amt und auch unsere Pflicht.

Das Kloster Kappel ist ein beschaulicher Ort mit einem, zumindest bisher, schönen Garten, den ich öfters für meine Erholung aufsuche. Ich wohne in Kappel am Albis, wirke mit als Glöcknerin in der Klosterkirche und geniesse dankbar die vielfältigen Angebote im Kloster Kappel. Mit Entsetzen musste ich am Dienstagmorgen feststellen, dass drei der schönsten Bäume des Klosterareals sowie weitere auf der Wiese hinter der Kirche klammheimlich gefällt wurden. Herrliche gesunde Bäume einfach gemordet und nicht mehr da! Einmal mehr zeigt es sich, dass Bäume keine Lobby haben. Ich darf gar nicht daran denken, wie viel Kahlschlag und weitere Opfer noch folgen werden im Namen des geplanten Millionen-Mammon-Projektes. All diese Zerstörung auf einem Boden, der einst als heilig galt. Parkplätze und dergleichen haben heute eindeutig einen höheren Stellenwert (notabene: ich verzichte bewusst auf ein Auto). Wer auch immer für diese Taten zuständig ist, wird sich eines Tages vor der Instanz des Lebens verantworten müssen, was auch immer für Motive dahinter stehen mögen.

Willi Bernhard, Bonstetten

Patricia Ertl, Kappel am Albis

Herrliche gesunde Bäume gefällt


Gewerbe/Dienstleistungen

Champions-Slam

Weiter in der Krise

Am 10. Poetry Slam in Affoltern messen sich die Sieger der Vorjahre. > Seite 11

Der Streethockey-Club Bonstetten-Wettswil verliert im Kellerduell. > Seite 15

Weltpremieren und Neuheitenvielfalt

Freitag, 23. Februar 2018

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Eisiges Abenteuer Ein Ottenbacher und ein Hausemer kämpfen sich drei Tage lang durch Norwegen. > Seite 17

Lichterlöschen bei der Pianezzi Leuchten GmbH

Swiss-Moto 2018 zum Start der Töff-Saison

Familienunternehmen aus Obfelden muss seine Tore schliessen

Seit gestern Donnerstag und noch bis Sonntag, 25. Februar, zündet die Swiss-Moto wieder ein Feuerwerk für alle Töff-Fans. Im Scheinwerferlicht der grössten Schweizer Motorrad-, Roller- und Tuning-Show stehen über 400 Marken-Neuheiten, dazu viel Action und Nostalgisches.

Das Logo der Firma stellt eine allegorische Sonne dar, diese wird am 31. Mai aber endgültig untergehen. Der Entscheid wurde von den Inhabern Evelyne und Martin Lüscher-Pianezzi mit schwerem Herzen gefällt.

Die Motorrad-, Roller- und TuningShow Swiss-Moto gilt jedes Jahr als Startschuss in die neue Töff-Saison. Bis zum 25. Februar enthüllen 220 Aussteller die Neuheiten von über 400 Marken. Die Trends: Retro- und Vintage-Motorräder sowie der Vormarsch der Elektronik. Besonders erfreulich: noch nie gab es so viel Motorrad für so wenig Geld. 2018 geben die Hersteller aus Europa und Fernost ihre Zurückhaltung bei den Neukonstruktionen aufgrund der strengeren Euro-4-Normen bezüglich Lärm- und Abgasemissionen endgültig auf und präsentieren eine wahre Flut von Neuheiten. «Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich Harley-Davidson entschieden hat, dieses Jahr eine Weltpremiere exklusiv bei uns zu enthüllen», freut sich Messeleiter Yves Vollenweider.

Ein Stück Schweizer Geschichte Neben neuen Motorrädern, Rollern und Quads dürfen sich die Besucherinnen und Besucher erneut auf ein grosses Bekleidungs- und Zubehörsortiment – auch von Power Bike aus Affol-

tern – sowie auf spektakuläre Shows und aufwändig inszenierte Sonderausstellungen freuen. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit dem Militärmuseum Wildegg und der Zentralstelle für historisches Armeematerial der Schweizer Armee (Zsham) kommen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss der ersten lückenlosen Sammlung von Schweizer Armeemotorrädern seit dem Zweiten Weltkrieg. Dabei werden echte Raritäten aufgefahren, beispielsweise die Universal A 1000, die als Kampffahrzeug mit Munitionsanhänger konzipiert wurde, und seltene Armeeroller der Marken Vespa und Lambretta, die für den Kurierdienst angedacht und als Versuchsserie mit nur je 20 Stück produziert wurden. In Form des E-Bullet wartet ein regelrechtes Geschoss auf seine Enthüllung an der Swiss-Moto 2018. Mit einem Gewicht von nur 165 Kilogramm und einem maximalen Drehmoment am Hinterrad von unglaublichen 860 Newtonmetern präsentiert der Schweizer Maschinenbauer Peter Fässler den stärksten Elektrochopper der Welt. Dafür zog der «Innerschwiizer» aus Oberiberg alle Register und verbaute einen auf dem berühmt-berüchtigten Strassenrennen Isle of Man getesteten Elektromotor. Diese Perle der Ingenieurskunst wird der Öffentlichkeit an der Swiss-Moto erstmals präsentiert. (pd.) Swiss-Moto bis 25. Februar in der Messe Zürich. Freitag 10 bis 22 Uhr, Samstag 9 bis 19 Uhr,

Tanzkurs für Anfänger im Reuss-Center Ab dem 21. März bietet Brigitte Chopard im Reuss-Center in Obfelden einen Modern-LineDance-Kurs für Anfänger an. Am 7. März findet ein kostenloser Schnupperabend statt. Tanzen ist Bewegung – und Bewegung tut allen gut. Beim Tanzen werden Balance, Rhythmusgefühl und Koordination geschult und es sorgt nicht nur für körperliche, sondern auch für geistige Fitness. Sich zur Musik zu bewegen macht Spass, wirkt entspannend und bietet für jedermann und -frau eine geeignete Form, sich körperlich zu betätigen. Modern Line Dance ist eine choreografierte Tanzform zu zeitgemässer Musik, bei der sich einzelne Tänzerinnen und Tänzer synchron in Reihen vor- und nebeneinander bewegen. In den Choreografien tauchen verschiedene Stilrichtungen wie zum Beispiel Pop, Night Club, Cuban, Irisch oder West Coast Swing auf. Dem Level der Tanzenden entsprechend, werden Schrittabfolgen, welche international gleich getanzt werden, genau gezeigt und einstudiert. Brigitte Chopard besucht seit sieben Jahren wöchentlich Line-Dance-

................................................... von susanne crimi «Wir haben schon vor vier Jahren angefangen, darüber nachzudenken» meint Martin Lüscher. «Mit der Schliessung der EKZ-Verkaufsläden und vieler kleinerer Elektro- und Beleuchtungsläden in der Schweiz ging auch unser Umsatz als Grossist für Wohnraumleuchten merklich zurück. Wir waren aber stark in Bestandteilen für Leuchten, Reparaturen und Sonderanfertigungen, auch unser Lampenatelier zeigte immer wieder, dass die Nachfrage gross war für diese Art Wohn- und Lichtdekorationen. Leider war ein kurzer Aufschwung vor zwei Jahren nur eine Art nochmaliges Aufflackern von Hoffnung. Nun müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass durch Grossverteiler, Baumärkte und das Internet uns den Boden für unser Angebot genommen wurde. Wir schliessen unsere Tore endgültig per Ende Mai» gibt er bekannt. Abschliessend meint seine Frau Evelyne: «Wir haben den Zeitpunkt so gewählt, dass wir unser Geschäft ohne Schulden und offene Rechnungen schliessen können. Das ist uns sehr wichtig.»

Sonntag 9 bis 18 Uhr.

Modern Line Dance

30 Jahre lang ein Familienunternehmen Vor über 30 Jahren gründeten Romeo und Dora Pianezzi das Pianezzi-Leuchten-Geschäft. Es geschah aus einer Notlage heraus. Weil der Betrieb für Elektro-Zubehör, bei dem sie angestellt waren, seine Tore schloss und sie plötzlich mit knapp über 50 Jahren auf der Strasse standen, wagten sie den Schritt. Sie konnten ein bestehendes Beleuchtungsgeschäft übernehmen, dessen Besitzer altershalber verkaufen wollte. Sie erkannten die Bedürfnisse und Probleme ihrer Kunden anzeige

Line Dance in Obfelden. (Bild zvg.) Kurse und hat regelmässig Technikweiterbildungen bei verschiedenen renommierten internationalen Tänzern absolviert. Ihre Begeisterung und ihr Wissen möchte sie jetzt weitergeben. Deshalb startet sie am Mittwoch, 21. März, mit einem Anfängerkurs Modern Line Dance. Vorab bietet sie am 7. März einen Schnupperabend für Interessierte an. (pd.) Schnupperkurs am 7. März, 19.30 bis 20.45 Uhr; Start Anfängerkurs am 21. März, 19.30 bis 20.45 Uhr, Reuss-Center, Ottenbacherstr. 23, Obfelden, 20 Franken pro Abend, Schnupperkurs gratis. Anmelden (aus Platzgründen auch für den Schnupperkurs) und weitere Infos: Brigitte Chopard, Tel. 044 761 39 31, brigitte.chopard.lineanddance@gmail.com.

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Evelyne und Martin Lüscher-Pianezzi in ihrem Ausstellungsraum in Obfelden. (Bild Susanne Crimi)

und bauten ihr Sortiment entsprechend auf und aus. Mit Tochter Evelyne, ihrem Mann Martin und zwei bis drei Angestellten war die Firma erst in Knonau beheimatet, und 2012 erfolgte schliesslich der Umzug in das jetzige Domizil an die Bachstrasse 25 in Obfelden. Die Firmengründer zogen sich nach und nach aus dem Betrieb zurück und überliessen den «Jungen» die Leitung. «Für uns ist die Firma nicht nur einfach Arbeit – viel Leidenschaft und Herzblut steckt da mit drin» meint Evelyne Lüscher-Pianezzi mit einem tiefen Seufzer. «Wir verlieren langjährige Kunden, mit den uns ein beinahe freundschaftliches Verhältnis verbindet, gute Mitarbeiter, an denen wir hängen und natürlich auch ein Stück weit unser Einkommen.» Auf die Frage, wie es denn nun für sie persönlich weitergehen soll, meinen aber beide zuversichtlich: «Wir suchen uns eine Arbeit, das ist für uns ganz klar. Wir sind sogar neugierig darauf, was das Leben mit uns noch vorhat. Wir sind vielseitig und nicht gebunden an eine bestimmte Jobvorstellung. Ob nun Büro oder handwerkliche Tätigkeit, ob mitdenkend und kundenorientiert, wir sind flexibel und lassen uns überraschen. Meine Eltern standen damals vor einer ähnli-

chen Situation und haben sich nicht unterkriegen lassen. Diesen Einsatz und Mut haben sie uns auch mitgegeben und vorgelebt» erklärt Evelyne Lüscher-Pianezzi mit Augenzwinkern und einem kleinen Lächeln.

Lampen zu unschlagbaren Preisen Vorerst gilt es nun, die vorhandenen Lager zu räumen und so viel wie möglich noch abzuverkaufen. Viele tolle Wohnleuchten und einige Gartenleuchten können zu sehr günstigen Preisen an der Bachstrasse 25 in Obfelden eingekauft werden. Martin und Evelyne Lüscher-Pianezzi zeigen ihre Stücke gerne Interessierten und sind für jede Lampe, die einen Besitzer gefunden hat froh. «Fortwerfen ist doch schade» meint Martin Lüscher pragmatisch. Mitte April erfolgt noch ein Schlussverkauf unter dem Motto «Alles muss fort» Da werden auch Büround Ausstellungsmöbel, Lagergestelle und vieles mehr zum Verkauf angeboten. Im «Anzeiger» wird nochmals ein Hinweis darauf zu finden sein. Natürlich können auch ab sofort schon Reservierungen dafür vorgenommen werden. Dies zu den vorerst noch normalen Öffnungszeiten.


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 25. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro im Wöschhüsli 11.45 Sunntig–Zmittag im Chilehuus Für Alleinstehende und Seniorinnen und Senioren www.kircheottenbach.ch

Samstag, 24. Februar 17.00 Wortgottesfeier Montag, 26. Februar 19.00 Meditation Donnerstag, 1. März 8.15 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 25. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Chilekaffee Freitag, 1. März 19.00 Weltgebetstagsfeier in der Kirche Mettmenstetten vorbereitet von einem Team mit u.a. auch Aeugster Frauen

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 25. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet 15.30 Vernissage «Pneuma» – Ausstellung ostchristlicher Ikonen: im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt. Ausstellungsdauer vom 25. Februar bis 10. April 17.15 Im Klosterkeller Musik und Wort mit «Ils Fränzlis da Tschlin» – Von Sehnsucht und Heimweh in der (Engadiner) Volksmusik Anna Staschia Janett (Violine) Cristina Janett (Cello) Madlaina Janett (Viola) Domenic Janett (Klarinette) Curdin Janett (Kontrabass) Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei – Kollekte Mittwoch, 28. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 1. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Februar 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 25. Februar 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und in Zwillikon vor dem Volg 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. W. Hauser Mittwoch, 28. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 25. Februar 10.00 Regionalgottesdienst zum Thema Wasser mit Martin Knitsch, Predigt und Liturgie Pfrn. Susanne Sauder

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 25. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Chilekafi Montag, 26. Februar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 2. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Offenes Einsingen mit Anette Bodenhöfer und dem Projektchor Katholische Kirche 19.30 Weltgebetstag in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 23. Februar 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl, dem Taizéteam und Angela Bozzola am Klavier Sonntag, 25. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden mit C. Mehl «… Um Gottes Willen…!? – Predigt zu Genesis 22,1–13, die Opferung Isaaks» Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Chilekafi und Gelegenheit zur Diskussion im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 25. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro

Sonntag, 25. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Freitag, 2. März 19.00 Ökumenischer Weltgebetstag– Gottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 25. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 27. Februar 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 25. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfrn. Mehl. Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 28. Februar 19.00 Lesekreis bei Heidi Martig Donnerstag, 1. März 14.00 Seniorennachmittag für alle im Giebel mit Vikar Bächtold. Bericht über seine Pilgerreisen und über das Pilgern an sich 18.30 Vorbereitungsanlass Gemeindereise nach Armenien in der Kirche Freitag, 2. März 19.00 Weltgebetstagsgottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten. Thema: «Surinam», anschliessend Apéro

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 23. Februar 19.00 Concerto piccolo No. 1 mit der Gruppe «Wistleblowers» 4 Saxophonisten auf Tour Freier Eintritt - Kollekte Sonntag, 25. Februar 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Taufe von Tjara, Tochter von Corina und Michael Probst sowie von Romina, Tochter von Milena und Christoph Schütz Anschliessend Kirchenkaffee im Ref. Kirchgemeindehaus Montag, 26. Februar 15.45 Minichile Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 28. Februar 9.15 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Donnerstag, 1. März 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 25. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfarrerin Irene Girardet Montag, 26. Februar 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 25. Februar 10.00 Reformierte Kirche Bonstetten Regionalgottesdienst Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung bis 24. Februar: 044 777 99 72 Freitag, 23. Februar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Mittwoch, 28. Februar 10.00 Tagesausflug für Jugendliche Auskunft bei Ralph Baumgartner: 076 535 65 25 Donnerstag, 1. März 14.00 Pro Senectute: Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 2. März 19.30 Reformierte Kirche Bonstetten Weltgebetstag Anschliessend Spezialitäten aus Surinam

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Februar 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 25. Februar 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi Freitag, 2. März 19.00 Weltgebetstags-Feier für Affoltern und Aeugst in der katholischen Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 25. Februar 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 27. Februar 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 28. Februar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 1. März 19.00 Rosenkranz Freitag, 2. März 19.30 Gottesdienst zum Weltgebetstag in der reformierten Kirche Bonstetten

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 25. Februar 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Freitag, 2. März 19.00 Weltgebetstag mit Silvana Bartels und dem Weltgebetstags-Team

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 25. Februar 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Freitag, 2. März 19.30 Weltgebetstags-Feier in der reformierten Kirche

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 23. Februar 19.30 Feuerabend Sonntag, 25. Februar 10.00 Gottesdienst, David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 26. Februar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 21. Februar 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 25. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband. Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 23. Februar Ab 17.00 Uhr Café Chazon 19.30 Feuerabend (Männerabend) www.feuerabend.ch Sonntag, 25. Februar 10.00 Gottesdienst (Predigt: Severino Ratti) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 1. März 14.30 FrauenTreff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. Februar 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

März-Programm 2018 Dienstag, 6./13./20./27. März SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 7./14./21./28. März 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 1. März 2018 WANDERUNG: Lenzburg – Seon – Lenzburg Wanderzeit: 3 Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 8. März 2018 SENIORENTREFF: Ferien mit Weitblick Erinnerungen an die Ferienwoche 2017 in Locarno-Monti 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 15. März 2018 BERGWANDERUNG: Ennetbadener Geissberg Wanderzeit: 4½ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 15. März 2018 SPAZIERGRUPPE: Niederglatt – Oberhasli Spazieren: 1½ Std. 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An- / Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 22. März 2018 EXK. – Polizeimuseum Zürich Führung: 1½ Std. 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Anmeldungen für Wanderungen und Exkursionen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Sonntag, 11. März 2018 Tavolata Donnerstag, 29. März 2018 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.– / Tavolata Fr. 15.– An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 VORANZEIGE Mittwoch, 16. Mai 2018 Seniorenreise nach Murten Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02


Veranstaltungen

Freitag, 23. Februar 2018

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Ämtler Bibliotheken im März Bibliothek Aeugst Mittwoch, 7. März, 10 Uhr: Buchstart – «Värsliziit». Für Eltern mit Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Mit dem Kind die Welt der Sprache und Verse entdecken. Freitag, 9. März, 20 Uhr: DOGTurnier. Für alle Jugendlichen und Erwachsenen, die Freude am Spiel haben und die Regeln beherrschen. Auch dieses Jahr wird das Turnier von Bruno Fuchs geleitet. Anmeldungen erbeten bis Sonntag, 4. März, unter Tel: 044 763 50 67 oder per Mail an bibli.aeugst@bluewin.ch. Mittwoch, 14. März, 14 bis 15 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Eintritt frei.

Regionalbibliothek Affoltern Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet. Dienstag, 6. März, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 12. März, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Mittwoch, 14. März, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Kleine Kaiser. Geschichten über Chinas Ein-Kind-Generation» von Xinran. Donnerstag, 15. März, 20 Uhr: Lesung mit Erwin Koch. Der Schweizer Journalist und Schriftsteller liest aus seinen neusten Texten. Anschliessend Apéro. Eintritt: 15 Franken. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kultur Affoltern.

Samstag, 17. März, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Donnerstag, 22. März, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag 2. März und 16. März, je 17.30 bis 19 Uhr: Onleihe-Sprechstunde. Keine Anmeldung nötig. Samstag, 31. März, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek am Donnerstag, 1. März, von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 21. März, 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming, für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung.

Bibliothek Hausen Mittwoch, 28. März, 19.30 Uhr: KrimiLesung mit Mitra Devi und Petra Ivanov. Beschränkte Platzanzahl, Anmeldung von Vorteil. Türöffung ab 19 Uhr. Öffnungszeiten Ostern: Die Bibliothek bleibt geschlossen ab Gründonnerstag, 29. März, 17 Uhr, bis und mit Ostermontag, 2. April.

Bibliothek Hedingen Während der Sportferien bis 10. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag 14 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 14. März, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Chicaco Swing Rats und Mich Gerber

Märzbeginn im Kellertheater LaMarotte «Jazz am Donnerstag» mit den «Chicago Swing Rats» Die Chicago Swing Rats (Hansruedi Gattiker, Bruce Roberts, Hans Meier, Hans Krauer, Urs Rellstab, August Swerissen und René Grimm) sind sieben Freunde aus dem Raum Zürich und haben ein grosses gemeinsames Ziel: als Kleinformation mit bestem Bigband-Jazz aus den 30ern zu begeistern.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 14. März, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für kleine und etwas grössere Geschichtenfans ab 3 Jahren. Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek am Dienstag und Donnerstag jeweils 15 bis 19 Uhr und am Samstag 10 bis 12 Uhr geöffnet. Am Mittwoch bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien bis 3. März bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 14. März, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 23. März, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Öffnungszeiten Ostern: Ab Gründonnerstag, 29. März, 17 Uhr, bis und

Donnerstag, 1. März, Bar ab 18.30 Uhr / Musik Kleines Essen: 15 Franken.

Weltmusik für Kontrabass und Elektronik – «Shoreline» mit Mich Gerber

mit Ostermontag, 2. April, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Stallikon

Dienstag, 6. und 20. März, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 23. März, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International», ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen, Begegnung mit dem «Andern». Mittwoch, 28. März, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Dienstag, 27. März, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Montag, 5. März, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Dienstag, 13. März, Mittwoch, 14. März, und Freitag, 16. März, jeweils ab 15 Uhr: Bastelnachmittage für Kinder zum Thema «Ostern», an denen die Bibifenster gemeinsam geschmückt werden. Material ist reichlich vorhanden. Alle Kinder sind herzlich eingeladen. Mittwoch, 28. März, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung der Buchstartanimatorinnen Cornelia Ramming und Marlies Mertl. Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen ca. 1 bis 3,5 Jahren sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Rifferswil

Bibliothek Wettswil

Mittwoch, 7. März, 16 bis 16.30 Uhr: Kamishibai. Eine Geschichte mit dem japanischen Koffertheater für kleine und grosse Zuschauerinnen und Zuschauer ab 4 Jahren. Donnerstag, 22. März, 19.30 Uhr: Israel- und Palästina-Abend. Marianne und Urs Moser, Rifferswil, erzählen von ihrer Reise nach Palästina und Israel im letzten März, von einmalig schönen und auch bedrückenden Erlebnissen, von ihrer Suche nach Friedensinitiativen und vom Nativity Trail, der Wanderung von Nazareth nach Bethlehem, untermalt mit Bildern. Nachher besteht die Möglichkeit, bei einem Imbiss aus dem Nahen Osten, untereinander sowie mit Marianne und Urs Moser ins Gespräch zu kommen. Öffnungszeiten Ostern: Am Karsamstag, 31. März, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Während der Sportferien bis 3. März ist die Bibliothek mittwochs und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Donnerstag, 15. März, 17 bis 17.30 Uhr: Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren, Anmeldung in der Bibliothek, Eintritt frei. Mittwoch, 21. März, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Besprochen wird das Buch «Weit über das Land» von Peter Stamm. Anmeldung in der Bibliothek, Kollekte. Mittwoch, 28. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung, Eintritt frei. Mittwoch, 28. März, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Keine Anmeldung, Eintritt frei. Samstag, 31. März, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe, keine Anmeldung.

Bibliothek Ottenbach

Die Gewinner messen sich

10. Poetry Slam: Jubiläumsprogramm in der Galerie Märtplatz Zum 10. Poetry Slam in Affoltern treten am 3. März die Sieger und Siegerinnen der letzten Events gegeneinander an. Es ist zugleich der letzte Slam in Affoltern mit Simon Chen als Moderator. Am Samstag, 3. März, steht in der Galerie Märtplatz erneut die Dichtkunst im Mittelpunkt. Die Poeten beweisen ihr Können in der Kunst des gesprochenen Wortes. Satirische, poetische, kritische oder andere Texte werden an diesem Abend auf die Bühne gebracht. Durch die jeweilige Live-Performance kommen die Texte erst recht zur Geltung, denn das Auge hört ja bekanntlich mit. An diesem Jubiläum messen sich die Gewinnerinnen und Gewinner der letzten Slam-Events in Affoltern und ziehen dabei alle Register der «Spoken-Word»-Kunst, um das Publikum auf ihre Seite zu bringen. Die Zuschauer/-innen entscheiden traditionsgemäss, wer als Siegerin oder Sieger

ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Mich Gerbers Klangwelt des erweiterten Kontrabassspiels entsteht, wenn er mit seinem Live-Sampling-System Tonlagen über Tonlagen legt. Aus profunden Bassriffs und gestrichenen, durch die Obertöne führenden Harmonien entsteht ein vielschichtiger, hymnischer Klangraum. Die Grenzen zwischen Klassik, Elektronik und altem, traditionellem Liedgut werden aufgehoben. Seit Jahrzehnten geht Mich Gerber seinen eigenen musikalischen Weg und hat unzählige Konzerte in Europa, Afrika, Japan, in der Türkei, im Nahen Osten und in den USA gegeben. Im neuen Programm «Shoreline» erschafft der Klangmagier erneut ein ganzes solo-akustisches Bass-Orchester. So entsteht eine eigene, schwer zu verortende Form entrückter Weltmusik, irgendwo zwischen Orient und Okzident. Stark – eigenwillig – berührend. (pz)

Mittwoch, 21. März, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannender Geschichtennachmittag in der Bibliothek. Öffnungszeiten Ostern: Gründonnerstag, 29. März, 14 bis 17 Uhr geöffnet. Samstag, 31. März, und Ostermontag, 2. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 3. April, ist die Bibliothek wie gewohnt geöffnet.

machen. Anmeldung per Mail an Simon Chen (herr@simonchen.ch) oder spontan an der Abendkasse. Simon Chen hat in den letzten zehn Jahren mit viel Wortwitz, Leidenschaft und ProfessionaliEs ist der letzte Poetry Slam mit Simon Chen als Moderator. tät den Poetry Slam moderiert. (Bild zvg.) Zum 10. und letzdie Bühne mit einer Flasche Single ten Mal wird er das am 3. März in der Malt Whiskey verlässt. Dieser Wettbe- Galerie Märtplatz tun. Dabei wird er werb ist ein Hochgenuss der besonde- begleitet von Rhea Seleger. Sie wird ren Art. Das Line-up ist vielverspre- seine Nachfolgerin sein und 2019 chend: Michael Frei, Remo Zumstein, durch den 11. Slam Event führen. (pd.) Daniela Dill, Toby Heyel, Patti Basler und Renate Leukert treten gegenein- Samstag, 3. März, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofander an. Neben den eingeladenen Po- strasse 7, Affoltern, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 30 / eten besteht auch für ein bis zwei Teil- 15 Franken (Jugendliche bis 20 Jahre). Reservierung nehmende aus der Region die Mög- unter: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchlichkeit, beim Dichterwettstreit mitzu- handlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Kinderfasnacht Obfelden 2018 Noch einmal schlafen, dann ist es soweit: in Obfelden steigt die Kinderfasnacht mit Zauberer Merlin und seiner Fantasiewelt. Der Klangmagier Mich Gerber verzaubert mit seinem Kontrabass. (Bild zvg.) Freitag, 2. März, Bar/ Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 12 Franken. Platzreservierungen empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Zur Erinnerung an alle Kinder und Eltern: Morgen Samstag, 24. Februar, von 14 bis 17 Uhr, steigt die Party auf Fantasia. Zauberer Merlin hat alle Gestalten aus der Fantasiewelt zu einem Fest eingeladen. Ort des Festes ist der Singsaal Chilefeld in Obfelden. Es lohnt sich, dabei zu sein! (pd.)

Das Motto der diesjährigen Kinderfasnacht lautet «Fantasia». (Bild zvg.)


Veranstaltungen

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Freitag, 23. Februar 2018

«Lüpfige Weisen rund ums Hackbrett»

Stubemusig Rechsteiner am 4. März im «Pöschtli», Aeugstertal Wie jedes Jahr im März spielen «s’Rechsteiners vo Bärn» im «Pöschtli» zum Brunch auf. Immer noch ein Geheimtipp besonderer und urchiger Art, sind sie seit dem Erfolgsfilm «Die Herbstzeitlosen» aber keine Unbekannten mehr. Mal archaisch, mal sinfonisch, mal melancholisch und immer wieder lüpfig – die Stubemusig Rechsteiner aus Bern spielt Volksmusik in all ihren Facetten. Es ist eine kreative Volksmusik jenseits von Trachtenlook und Volkstümelei. Rund ums Hackbrett präsentieren die vier Rechsteiners lüpfige Weisen vom Appenzeller Wälserli bis zum Emmentaler Hochzeitstanz. In die Schweizer Heimatklänge hinein tönen vielfältige musikalische Einflüsse anderer Traditionen und Kul-

turen – von Klassik über Swing bis Klezmer. Einst waren die Mazurkas aus Osteuropa zu Gast und sind als Masollke im Appenzell geblieben. Und die traurigen Klänge des Berner Guggisbergerlieds verbinden sich mit dem Moll der Klezmer-Musik. Verspielt und besinnlich musizieren die vier Brüder, von denen der älteste (mit Jahrgang 1924) eigentlich der Vater der anderen ist. Die archaischen Klänge rund ums Hackbrett sind zu einer feinen Weltmusik geworden – zu einem bunten Teppich, gewoben aus Fäden verschiedenster Welten und Zeiten. «Gut auch als Herzmassage für gestresste Manager», meinte einst Jiri Schmidhauser von Züri West. Nach mehreren hundert Aufttritten in 40 Jahren, im Inund Ausland, an Konzerten, Festivals, Hochzeiten, Stubeten, Taufen und auch an Beerdigungen hat die Stubemusig Rechsteiner musikalische Spu-

die ganze Vielfalt vom städtisch angehauchten Zäuerli bis zur jiddischen Traurigkeit dokumentiert ist. 2007 spielten sie die Filmmusik im Kinohit «Die Herbstzeitlosen» von Bettina Oberli, mit Stephanie Glaser in der Hauptrolle. Der Film wurde im deutschsprachigen Raum von über einer Million Zuschauern im Kino gesehen, noch mal so viele schauten ihn sich im Fernsehen an. Die DVD wurde über 65 000 Mal verkauft und die Filmmusik dafür in der Schweiz mit dem Platin Award ausgezeichnet. (pd.) Stubemusig Rechsteiner: Karl Rechsteiner (Hackbrett), Christoph Rechsteiner (Violine), Karl Johannes Rechsteiner (Klarinette und Flöten), Nik Rechsteiner

Die vier Rechtsteiners: seit über 40 Jahren gemeinsam auf der Bühne. (Bild zvg.) ren hinterlassen. 1995 produzierte sie ihre erste CD «vo Bärn». Im Herbst

2006 erschien dann ihre zweite CD «Sie spielen immer wieder...», auf der

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Veranstaltungen agenda

Freitag, 23. Februar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 16.00-17.30: Ein Blick hinter die Kulissen: Direktor Michael Buik führt durch die Räumlichkeiten und zeigt das Spital im Rahmen der Neuausrichtung. Anmelden: 044 714 26 68, Teilnehmerzahl begrenzt. Spital (Treffpunkt Empfang). Sonnenbergstrasse 27.

Obfelden

19.00-19.30: «The Wistleblowers» Saxophonisten auf Tour. Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon. Reformierte Kirche.

Ottenbach

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Tomko. Disco, Latino, Discofunk und vieles mehr.... Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon 19.00: Salsa-Kurs für Anfänger.

Auch ohne Partner möglich. Probelektion kostenlos. Veranmeldung erwünscht 076 576 74 94. Stay Fit & Happy-Center. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Samstag, 24. Februar Hausen am Albis

10.00-16.00: Spezialwoche: «Mode ändert - Stil bleibt». Präsentation neuer Modelle Frühling/Sommer 2018 und Ausverkauf bis 50%. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion).

Wettswil

19.30: Jazzkonzert mit «The Glug Glug Five». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Duo Full House in Hausen Action-Comedy mit einem temporeichen Künstler-Ehepaar Gaby Schmutz und Henry Camus, die beiden ehemaligen Gastkomiker des Nationalzirkus Knie, bestechen am 2. März in Hausen mit turbulenten Potpourris aus witzigen Wortgefechten, virtuoser Musik und schwindelerregender Artistik. Am 2. März in Hausen am Albis. Hereinspaziert in die Welt des verrückten Künstler-Ehepaares Gaby Schmutz und Henry Camus. Die beiden sind seit 20 Jahren privat und auf der Bühne ein gut aufeinander eingespieltes Paar, reisen als Duo Full House rund um den Globus und können ihre Show «Alta Cultura» in ungefähr sechseinhalb Sprachen aufführen. Was die beiden einst zusammenführte, sind die Gegensätze, die sich bekanntlich anziehen: Er kommt aus New York, sie aus Effretikon. Gaby liebt Präzision, Henry Improvisation. Sie ist stabil, er labil. Er spielt himmlisch Klavier, sie singt höllisch gern. So scheinen die beiden alles in allem die perfekte Ergänzung zu sein.

mes Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis

13.30-17.30: Spezialwoche: «Mode ändert - Stil bleibt». Präsentation neuer Modelle Frühling/Sommer 2018 und Ausverkauf bis 50%. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion).

Obfelden

Sonntag, 25. Februar

14.00-16.00: Generation 50+, Handy auf Reisen. Generationsübergreifendes Projekt der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach. Schüler bieten ihre Hilfe bei Problemen mit dem Handy. Eigenes Handy mitnehmen. Weitere Auskünfte: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Kappel am Albis

Stallikon

Zwillikon

20.00: Letzter Maskenball im Säuliamt mit Live-Band «Pop nach 8» mit Kafi-Stube, Festwirtschaft und Bar. Taxidienst, Maskenprämierung, ab 18 Jahren. Schulhaus.

15.30: Vernissage: «Pneuma» Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia mit musikalischer Umrahmung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit Ils Franzlis da Tschlin «Increschantüm» - von Sehnsucht und Heimweh in der Engadiner Volksmusik. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Dienstag, 27. Februar

nen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsaanzeige

Freitag, 23. Februar 2018

Mittwoch, 28. Februar Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60, Seniorentur-

Dank der Originalität und der technischen Vollendung ist die einfallsreiche und dynamische Action-Comedy-Show national wie international sehr gefragt. Zu den bisherigen Höhepunkten zählen unter anderen: Tournée als Gastkomiker mit dem Nationalzirkus Knie in der Romandie und im Tessin, Auftritt für König Hassan Il von Marokko, Preisgewinn beim World Performance Festival in Japan und beim Humor Festival Arosa. Laut Pressestimmen ist das Duo «Eine perfekte Mischung aus amerikanischem Entertainment und Schweizer Präzision». Mit ihrem vielschichtigen Humor versuchen die beiden unermüdlich, eine «hochkulturelle» Performance vorzuführen, und dafür ziehen sie alle Register: virtuoses Klavierspiel, aussergewöhnliche Jonglagen, Potpourris aus witzigen Wortgefechten, virtuose Musik und schwindelerregende Artistik. (san) Freitag, 2. März, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kasse und Kulturbar ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen: www.duofullhouse.com.

Hausen am Albis

13.30-20.00: Spezialwoche: «Mode ändert-Stil bleibt». Präsentation neuer Modelle Frühling/Sommer 2018 und Ausverkauf bis 50%. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion).

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Obfelden

14.00: Seniorennachmittag. Lottomatch mit schönen Preisen. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Donnerstag, 1. März Affoltern am Albis

08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Lenzburg-Seon-Lenzburg. Wanderzeit 3 Std. Leitung/Anmeldung: Ernst Bründler, Anmeldung erforderlich bei Ursula Frutig, 044 761 80 66. Bahnhof. 14.00-17.00: «Waffelspass» am Donnerstagnachmittag in den Sportferien. Waffeln dekorieren und geniessen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier» Bienenvölker als Imker begleiten ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. «Demokratische Monarchie, Matriarchat, Männer ohne Väter, Volksteilung, Einsatz des Lebens für das Wohlergehen des Volkes» u.v.m. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. März.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis

Virtuose Improvisation und geniale Komik in bunter Verpackung. (Bild zvg.)

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Chicago Swing Rats». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

13.05: OTTENBACH60plus: Wanderung: Fahrt nach Affoltern, Wanderung über die «Schliffi» nach Obfelden und zurück ca. 2h, Kaffeehalt im Pöstli. Möglichkeit mit dem Postauto zurück, Zonen 155, 156. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail an: agenda@affolteranzeiger.ch

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Pneuma - die vergessene Atemseele der Malerei» - Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Vom 25. Februar bis 10. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

«Erwin Mania» Der Wettswiler Marc Haller alias «Erwin aus der Schweiz» ist ein Hansdampf in allen Gassen. Gut 30 Jahre jung, liest sich seine Karriere wie eine Hollywood-Erfolgsstory. Immer dabei: sein schrulliges Alter Ego. Der schräge, etwas verklemmte, jedoch stets liebenswürdige «Erwin» ist auch die Hauptfigur in seiner neuen Show. «Erwin Mania» ist eine Reise durch die verrückte Welt von Erwin; warum man mit Fondue die Welt retten kann? Erwin auf die nächste Bundesratsliste gesetzt werden soll und man am Ende wieder da ist, wo man angefangen hat, nämlich bei der Unterhose? Antworten liefert die Vorpremiere vom Samstag, 3. März, in Wettswil. Weitere Infos: www.kultur8907.ch.

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Sport

Freitag, 23. Februar 2018

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Streethockeyaner weiter in der Krise

Enttäuschende Niederlage des SHC Bonstetten-Wettswil im Kellerduell gegen Bettlach Am letzten Wochenende traf der SHC Bonstetten-Wettswil auf den SHC Bettlach. Die Zuschauer, welche dem kalten Wetter trotzten, wurden trotz guter Vorzeichen nicht belohnt.

Jung und Alt beim Start am Säuliämtler Orientierungslauf. (Bild zvg.)

Orientierungslauf im Wolserholz Säuliämtler OL am Samstag, 10. März, in Obfelden. Die Natur lockt bald wieder ins Freie, obwohl der Winter nur langsam weichen will. Der Säuliämtler OL ist eine erste, gute Gelegenheit, sich im Wald zu bewegen und erst noch dabei seinen Kopf zu gebrauchen. Zudem ist Orienterieungslauf (OL) ein Sport, der für Jung und Alt geeignet ist und bei dem Einzelne oder Familien respektive Gruppen sich beteiligen können; auch sind im Wolserholz Anfänger ebenso willkommen wie Geübte. Deshalb der Aufruf an alle Bewegungsfreudige und Sportbegeisterte: Am Samstag, 10. März, findet in Obfelden der Säuliämtler OL statt. Das Wettkampfzentrum (WKZ) befindet sich im Mehrzweckgebäude Zendenfrei in Obfelden. Die Anmeldung kann online erfolgen (olg-saeuliamt.ch) oder am Lauftag von 11.30 bis 14.30 Uhr. Gestartet wird von 12 bis 15 Uhr. Es gibt für Einzellaufende Kategorien von 10 bis 80 Jahren sowie offene Kategorien, ebenfalls für Einzellaufende aber auch für Gruppen. Den Kleineren wird ein Schnur-OL angeboten – für die ganz Kleinen gibt es eine Kinderhüeti. Nach Lauf und Dusche steht eine Festbeiz mit reichhaltigem Angebot zur Verfügung. Das OK freut sich auf altbekannte Teilnehmende sowie auf neue Gesichter. Hannes Zaugg

Nicht anders als erwartet schenkten sich beide Mannschaften in den Startminuten nichts; die Zweikämpfe wurden hart geführt. Es schien, als hätten die Bonstetter leichte Vorteile, bis es in der fünften Minute 1:0 für Bettlach hiess. Schuld daran war ein defensiver Stellungsfehler. Nach dem ersten Goal plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, bis zur 10. Minute, als Sibik nach einem gewonnenen Bully mit einem platzierten Schuss ausglich. Die Gäste nahmen dieses Tor zum Anlass, die Zweikämpfe noch aggressiver zu führen. In der 18. Minute erreichte die Intensität der Zweikämpfe ihren Höhepunkt, als ein Spieler des SHC Bettlach sich während einer Unterzahlsituation

Wie so oft in dieser Saison verlassen die Spieler des SHC BW den Platz mit hängenden Köpfen. (Bild zvg.) nicht mehr mit fairen Mitteln zu helfen wusste und sich mit einem gefährlichen Foul eine Matchstrafe plus fünf Minuten holte. Also konnten die Bonstetter für knapp eine Minute in doppelter und dann vier Minuten in einfacher Überzahl spielen. Mit diesem vielversprechenden Vorteil ging das Heimteam in die Drittelspause. Die Schüsse und Pässe im Powerplay waren jedoch

nicht genau genug, um eine Gefahr für die Gäste darzustellen. Auch im weiteren Verlauf des Drittels veränderte sich weder die Gehässigkeit, noch der Spielstand. Im Schlussdrittel kam der SHC BW nur langsam auf Touren: Zuerst kassierte er das 1:2, und auch danach blieb eine Reaktion auf den Gegentreffer weitgehend aus. Erst fünf Minuten

später sträubten sich die Bonstetter gegen die drohende Niederlage und begannen den Druck aufzubauen. Zählbares schaute jedoch nicht mehr heraus. Auch das Ersetzen des Torwarts in der letzten Minute half nicht, das miserable Spiel ging mit 1:2 verloren. Dan-Kris Tschudin Infos und längere Matchberichte unter shcbw.ch.

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Freitag, 23. Februar 2018

Reise an die eigenen Grenzen

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Im Spital Affoltern geboren

Ein Ottenbacher und ein Hausemer kämpfen sich drei Tage lang durchs Norwegen Der Hausemer Daniel Mattille und der Ottenbacher Rouven Strebel probieren sich in den kommenden drei Tagen am Expedition Amundsen Race 2018. Ein gefährliches Abenteuer, auf das sie sich gut vorbereitet haben.

Linus, 11. Februar. (Bilder Irene Magnin)

................................................... von salomon schneider Der norwegische Hardangervidda Nationalpark befindet sich auf dem grössten Hochplateau Europas, auf durchschnittlich über 1100 Metern über Meer. Im Sommer ein beliebtes Wandergebiet, wird das Plateau im Winter von massiven Schneefällen und Temperaturen von bis zu -30° Celsius geprägt. Der Nationalpark gehört im Winter ganz der Natur – mit einer Ausnahme. Vom 22. bis zum 25. Februar findet dort das Expedition Amundsen Race 2018 statt. Es führt – bei optimaler Navigationsleistung – über 104 Kilometer durch Tiefschnee und gilt als eines der härtesten Skirennen der Welt. Daniel Mattille und Rouven Strebel starten mit Patrick Mateu als «Team Delta».

Ueli, 12. Februar.

Patrick Mateu (von links), Rouven Strebel und Daniel Mattille im norwegischen Haugastol, direkt vor dem Start. (Bild zvg.)

Fast ein Jahr intensives Training «Ich bin Langstreckenschwimmer und Marathonläufer. Mit dem Expedition Amundsen Race 2018 habe ich eine neue Herausforderung gefunden, auf die ich hinarbeiten konnte», erläutert Rouven Strebel. Seit dem Frühling 2017 haben die drei systematisch Langstreckentrainings absolviert, mit Nachtmärschen, Skaten sowie Höhenund Kältetraining. Denn das Rennen führt über drei Tage mit den Langlaufskis durch die Wildnis. Jeder der drei schleppt dabei in seinem Schlitten über 40 Kilogramm Material mit – Zelt, Nahrung, Matratze, Schlafsack, Geschirr und Kocher und mehr. Dank GPS-Navigation sollte die Streckenfindung ohne grössere Umwege möglich sein. Grosse Herausforderungen werden neben der Kälte die Distanz sowie das Wetter darstellen. Vergleichbar mit den Schweizer Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Dutzende Kilometer von der Zivilisation entfernt, können Müdigkeit, Unterzuckerung oder das Verlieren der Begleiter im Nebel schnell gefährlich werden. Eine solche Expedition erfordert deshalb konstante Konzentration und ein gutes Körpergefühl.

Louis Hanno, 16. Februar.

herkömmliches

Utopie

Seit gestern sind die drei Abenteurer unterwegs mit den Langlaufskis durch unberührte Schneelandschaften.

wetter

volg-rezept

Milchbraten Zutaten für 4 Personen 1 kg Kalbsnuss Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 EL Bratbutter 1 Liter Milch heiss 2 Zwiebeln, geviertelt ½ Sellerie, grob gewürfelt Rosmarin

Zubereitung Kalbsnuss würzen und in der heissen Bratbutter rundum kräftig anbraten.

Milch dazu giessen, Zwiebeln, Sellerie und 1 Rosmarinzweig beigeben. Braten bei kleiner Hitze 1,5 Std. zugedeckt schmoren lassen und regelmässig mit der Flüssigkeit übergiessen. Zwiebel und Sellerie mit 3 dl abgesiebter Flüssigkeit pürieren. In einer Pfanne erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Braten in dünne Tranchen schneiden, anrichten und wenig Sauce darüber geben. Mit Rosmarin garnieren.

Punkto Himmel sind die Engländer etwas besser dran als wir, zumindest sprachlich. Sie kennen dafür zwei verschiedene Worte. Das eine heisst sky. Es bezeichnet den Himmel im landläufigen Sinn mit Sonne, Mond und Sternen, das gesamte Universum in seinen schwindelerregenden Dimensionen. Das andere Wort heisst heaven und meint den Himmel im religiösen Sinn: Die unvorstellbare Welt und Wirklichkeit Gottes, die an keinen Ort gebunden ist: Ein «Nicht-Ort» in der eigentlichen und ursprünglichen Bedeutung des Wortes «Utopie» – hergeleitet von altgriechisch «ou topos», was wortwörtlich «nicht Ort» bedeutet. Davon hat der Wanderprediger aus Nazareth hauptsächlich gesprochen: Von der Utopie himmlischer Zustände hier und heute. Seine diesbezüglichen Vorstellungen hat er in zahlreichen Gleichnissen nicht nur veranschaulicht. Er hat sie unbekümmert praktiziert. In seiner Umgebung wimmelte es von Kleinkriminellen und Aussätzigen aller Art, gegen deren Ausgrenzung er sich leidenschaftlich wehrte. Sehr zum Missfallen der «Classe politique», in deren Augen er teils als notorischer Aufwiegler galt und teils als Gutmensch belächelt wurde. Der Ausgang ist bekannt: Seine Utopie von gerechten und wahrhaft menschenwürdigen Lebensverhältnissen ist am Kreuz gescheitert. Nichtsdestotrotz haben einige seiner Freunde und Freundinnen daran festgehalten. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

gedankensprünge Flüssig

bauernregel Der März sagt zum Februar: «Wenn ich so wär’wie du, liess ich erfrieren das Kalb in der Kuh.»

Die Fröhlichkeit spritzt alles nass Doch sie sollte es nicht übertreiben Der Humor versteht da keinen Spass Er möchte lieber trocken bleiben Martin Gut


Veranstaltungen

Seniorennachmittag in Obfelden !!! Neueröffnung Samstag 17.02.2018!!!

Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Wir laden Sie herzlich auf einen Besuch in unserem neuen Sensimilla CBD Hanf Shop an der Merkurstrasse 5 in Affoltern am Albis ein.

Mittwoch, 28. Februar 2018 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 10:00 - 18:00 Samstag: 10:00 - 16:00

Lottomatch mit schönen Preisen

Kurierdienst gesamtes Säuliamt: Mindestbestellmenge 50 Fr. (Ohne Zusatzkosten)

Montag - Freitag: 18:30 - 22:00 Samstag: 16:00 - 22:00 Tel: +41 79 851 07 42

Glück beim Spiel Wir freuen uns, Sie zahlreich im Mehrzweckgebäude Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung Mittwoch, 28. März 2018 14.00 Uhr Singsaal Chilefeld

Theater mit der Seniorenbühne Den Nachmittag geniessen

Einladung zur

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Generalversammlung des Gemischten Chores Affoltern am Albis Freitag, 16. März 2018, um 20.00 Uhr, im Haus SENEVITA Obstgarten, 8910 Affoltern am Albis. Der Vorstand

Tagesfahrten 2018 Theater Buochs – Alles armi Teyfle Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Sonntag, 4. März 2018

Fr. 62.–

Luzerner Hinterland Donnerstag, 8. März 2018

Fr. 40.–

Spargelessen Bohrerhof (DE) Donnerstag, 26. April 2018

Fr. 42.–

Muttertagsfahrt ins Toggenburg inkl. Mittagessen Sonntag, 13. Mai 2018

Fr. 82.–

6. Gutmadinger Kramerfest (DE) Sonntag, 20. Mai 2018

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018

Fr. 116.–

Ferienreisen 2018 Hochschwarzwald/ DZ/HP Fr. 860.– Gengenbach 30. April bis 5. Mai 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

www.aemtler-car.ch Sonntag, 25. Februar

grosser Innen-Flohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal, Infos: Tel. 079 356 67 00, flohmi-uster@gmx.ch

015 2018  
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