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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 15 I 171. Jahrgang I Freitag, 24. Februar 2017

Stromeffizienz

Projekt verzögert

Gemeinsamer Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft. > Seite 3

Umgestaltung der Chamstrasse und Tempo-30-Zone im Süden von Knonau. > Seite 5

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Wertvolle Knolle Hedingerin Flurina Rigling forschte für ihre prämierte Matura-Arbeit über Burgundertrüffel. > Seite 6

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Ämtler Gaswerk Die «Gasi» Obfelden hat von 1902 bis 1945 einige Ämtler Gemeinden mit Gas versorgt. > Seite 9

Die Poststelle in Hausen schliesst am 20. Mai endgültig Ab dem 22. Mai befindet sich die Postagentur Hausen im lokalen Volg Aus Rentabilitätsgründen schliesst die Post immer mehr Filialen – im Mai folgt die Poststelle in Hausen. Mit der Überführung in Agenturen in den Dorfläden hat sich die Post gegen eine ersatzlose Streichung ihrer Dienstleistungen entschieden.

Bei Entscheidungen über Erhalt oder Schliessungen von Poststellen ist die Wirtschaftlichkeit ein zentraler Faktor. Wenn sowohl Kundenfrequenz als auch Umsatz rückläufig sind, ist der Erhalt einer Poststelle irgendwann gefährdet. Die Post bezieht aber auch weitere Faktoren in die Entscheidung mit ein, wie die Modernität und die Besitzverhältnisse der Liegenschaft, die Situation des Poststellenpersonals, das Poststellenangebot in der Region sowie das Entwicklungspotenzial.

................................................... von salomon schneider Abgesehen von Stallikon, wo sich die Postagentur in Ermangelung eines Volg-Ladens in der Bäckerei Bode befindet, arbeitet die Post bezüglich Nachfolgelösungen für geschlossene Poststellen eng mit der Landi Albis zusammen. Auch in Hausen wird die Postagentur nach der Schliessung der Poststelle am 20. Mai im Volg zu finden sein.

So kann sich die Bevölkerung für den Erhalt der Poststellen einsetzen

Post reagiert auf Kundenbedürfnisse Hinter den Poststellenschliessungen stecken schwerwiegende gesellschaftliche Veränderungen. Markus Werner von der Post AG zu den veränderten Kundenbedürfnissen: «Es kommen immer weniger Kunden in die Poststellen, und wenn sie kommen, erledigen sie weniger Postgeschäfte als früher. Es gibt massive Einbrüche beim Kerngeschäft am Postschalter: Von 2000 bis 2016 betrug das Minus gesamtschweizerisch bei den Briefen 65 Prozent, bei den Paketen 46 Pro-

Die Poststelle in Hausen schliesst am 20. Mai endgültig. (Bild Salomon Schneider) zent und bei den Einzahlungen 40 Prozent. Gründe dafür sind insbesondere die elektronische Kommunikation, die

Blaufahrt und Ein wahres Falschaussage mit Kirchenbaufieber Konsequenzen um 1500 Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen 25-Jährigen zu einer Geldstrafe von 220 Tagessätzen à 80 Franken.

Zwischen 1480 und 1520 wurden im Knonauer Amt neun Kirchen neu errichtet oder stark umgebaut.

Im Vollrausch touchierte er ein anderes Fahrzeug und fuhr dann nach Hause, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Blutprobe zeigte drei Stunden später einen Wert von 1,62 Promille. An der ersten Einvernahme gestand der 25-Jährige, am Steuer gesessen zu haben. Rund drei Monate später tischte der junge Mann der Untersuchungsbehörde eine andere Geschichte auf. Vor Gericht fand er damit allerdings kein Gehör. Im Gegenteil: Seine Falschaussage, gedeckt von seiner Mutter und einem Kollegen, dürfte nun auch für diese strafrechtliche Konsequenzen haben. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die Kirchen von Bonstetten, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Ottenbach und Stallikon ähneln sich auffallend. Kein Wunder, wurden sie doch alle um 1500 errichtet oder stark umgebaut. Affoltern, Hausen und Mettmenstetten erfuhren später wesentliche Veränderungen und passen deshalb nicht mehr exakt ins Bild. Dieser Auffälligkeit geht Historiker und Journalist Bernhard Schneider im ersten Teil einer Serie zur Reformation auf den Grund. Die Bevölkerung erhoffte sich für ihr Geld und ihre Arbeitsleistung im Kirchenbau die Gnade Gottes – gemäss dem von den Reformatoren heftig bekämpften Ablasshandel. ................................................... > Bericht auf Seite 7

gestiegene Mobilität der Menschen sowie die Konkurrenz auf dem Postmarkt.»

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Passion für die Natur Seit 50 Jahren ist René Ziegler Jäger und Heger aus Leidenschaft. > Seite 11

Ein Herferswiler freut sich auf die Oscarnacht Wenn am nächsten Sonntag in Los Angeles die Hollywoodstars in prächtigen Roben über den roten Teppich schweben und in der Academy die goldenen Statuetten verliehen werden, sitzt Jungschauspieler Nicolas Heini. Nicolas Heini aus (Bild zvg.) Herferswil, Mettmenstetten, ganz gespannt vor dem Bildschirm. Der Kurzfilm «La femme et le TGV», in welchem er den Sohn des Lokführers spielt, ist für einen Oscar nominiert. ................................................... > Bericht auf Seite 6 anzeigen

Bei der nächsten Streichrunde dürfte vor allem die Poststelle in Ottenbach akut gefährdet sein. Ottenbach hat mit 2566 Einwohnern noch eine eigene Poststelle, während die Poststellen in Hedingen, mit 3655 Einwohnern, Hausen, mit 3476 Einwohnern und Stallikon, mit 3438 Einwohnern, bereits gestrichen wurden. «Ich beobachte die Poststellenschliessungen seit Jahren und hole deshalb beispielsweise das Geld für die Steuern jeweils auf der Poststelle und bringe es bar auf die Gemeinde. Wenn dies alle guten Steuerzahler vergleichbar machen würden, könnte die Poststelle in Ottenbach noch jahrelang ihre Umsatzziele erreichen», erklärt ein Ottenbacher, wie er probiert, einen Beitrag zur Erhaltung der Poststelle zu leisten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Bereit für die zweite Saisonhälfte FCWB zurück aus Trainingslager in Spanien Im südspanischen Alfaz del Pi, bei Alicante, hat sich der FC WettswilBonstetten auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet. «Das Lager ist geglückt», durfte Trainer Dosch nach neun inten-

siven Einheiten und gemeinsamen Erlebnissen, welche die Mannschaft zusammenschweissen, bilanzieren. ................................................... > Bericht auf Seite 19

500 08 Auch der Teamgeist wurde gefördert, hier im hoteleigenen Wellnessbereich. (Bild Kaspar Köchli)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass von Demetrio Morabito, geb. 6. Juni 1953, von Italien, gest. 23. September 2015, mit Aufenthalt im Heim Langzeitpflege Sonnenberg, MelchiorHirzel-Weg 40/42, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 10. Februar 2017 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Todesfälle

Ortsplanung Öffentliche Auflage für eine Abänderung der baulichen Massnahmen Tempo 30 gemäss § 16 Strassengesetz Änderung bauliche Massnahmen in der Tempo-30-Zone Büelstrasse • Anpassung bzw. Verlegung von bestehenden öffentlichen Parkplätzen (Parkplatzabschlüsse) Das Dossier liegt ab Publikation vom Freitag, 24. Februar 2017, während 30 Tagen im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Projekte beim Gemeinderat Aeugst am Albis schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Das Einspracheverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Aeugst am Albis, 20. Februar 2017

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 21. Februar 2017 entschieden, das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 23. Januar 2017 betreffend: Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Vorlage 5278b) zu unterstützen und es wird verlangt, dass der Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird. Der Beschluss des Gemeinderates liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Affoltern am Albis, 24. Februar 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Der Gemeinderat

Todesfälle Aeugst am Albis Beerdigung am Dienstag, 28. Februar 2017, von

Eugster geb. Frei, Adelheid geboren am 23. Oktober 1926, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Mättenacherweg 3, verstorben am 22. Februar 2017. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.00 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude. Der Friedhofvorsteher

Hedingen

Tengg, Leonhard geboren am 6. November 1939, von Bonstetten ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Affolternstr. 23. Abdankung und Urnenbeisetzung am Samstag, 25. Februar 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen.

Obfelden Am 17. Februar 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wydler-Bodenmann, Alfred geb. 13. Oktober 1937, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Reussmatt 5, Ehemann der WydlerBodenmann Gertrud. Urnenbeisetzung am Dienstag, 28. Februar 2017, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

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TO D E S A N Z E I G E

Alfred Wydler-Bodenmann 13. Oktober 1937 – 17. Februar 2017

Traurig und doch froh, dass Du erlöst bist, nehmen wir Abschied von Dir, meinem geliebten Ehemann, meinem einzigartigen Papi, Äti, Bruder, Schwager und Götti. In Liebe und Dankbarkeit Trudi Wydler-Bodenmann Therese Schneeberger, Roman, Michael, Severin Die Trauerfeier findet am Dienstag, 28. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Besammlung auf dem Friedhof.

Die Friedhofvorsteherin

Statt Blumen zu spenden berücksichtige man bitte den Verein «Mensch und Tier im Glück», 8906 Bonstetten, Postkonto 61-120058-0, IBAN CH14 0900 0000 6112 0058 0 (Vermerk: Alfred Wydler).

Wettswil am Albis

Traueradresse: Trudi Wydler-Bodenmann, Reussmatt 5, 8912 Obfelden

Am 7. Februar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Donati, Ilona geboren 3. April 1931, Bürgerin von Winterthur ZH, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Heissächer in Wettswil am Albis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher

Turnverein Obfelden Gesangssektion Obfelden Veteranengruppe Obfelden Männerriege Obfelden

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Neubau Hausackerstrasse, Abschnitt Bahnunterführung bis Zwillikerstrasse

Öffentliche Planauflage Wir suchen Streichinstrumente Geigen, Cellos, und Bratschen, auch in schlechtem Zustand. Barzahlung. Telefon 076 308 33 80

Was Du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an Dir verloren haben, das wissen nur wir ganz allein.

In Affoltern am Albis ist am Sonntag, 19. Februar 2017, gestorben:

Hedingen. Das folgende Projekt wird nach Durchführung des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG gemäss §§ 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Neubau Hausackerstrasse, Abschnitt Bahnunterführung bis Zwillikerstrasse

Alfred Wydler 13. Oktober 1937 – 17. Februar 2017

Er hat sich stets für die Förderung der Turnsache eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Turnverein Obfelden Die Vorstände Die Trauerfeier findet am Dienstag, 28. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt. Besammlung auf dem Friedhof.

Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen liegen vom 24. Februar 2017 bis 27. März 2017 auf und können zu den offiziellen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Abteilung Bau und Sicherheit, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Abteilung Bau und Sicherheit, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Gemeindeverwaltung Hedingen Abteilung Bau und Sicherheit

Kynologischer Verein Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Mit grosser Betroffenheit müssen wir von unserem Freund und Vereinskameraden Abschied nehmen

Fredi Wydler-Bodenmann 13. Oktober 1937 – 17. Februar 2017

Fredi war über 20 Jahre lang ein unermüdlicher Helfer in unserem Verein. Er engagierte sich leidenschaftlich bei der Pflege des Vereinsgeländes und bot zu jeder Zeit eine helfende Hand, wenn es etwas zu erledigen galt. Für seine aussergewöhnliche Hilfsbereitschaft und sein tatkräftiges Anpacken sind wir ihm zutiefst dankbar. Viele fröhliche und auch witzige Momente durften wir mit ihm verbringen und geniessen. Es wird zahlreiche Situationen geben, in denen wir ihn sehr vermissen werden. Fredi bleibt für immer in unseren Herzen. Trudy und den weiteren Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl und herzliches Beileid aus. Kynologischer Verein Affoltern am Albis Der Vorstand und alle Kameradinnen und Kameraden


Bezirk Affoltern

Elektro-Werkzeug gestohlen Bei einem Einschleiche-Diebstahl in ein Baustellenmagazin im Zentrum von Affoltern entwendeten Diebe mehrere Elektro-Werkzeuge. Dies wurde am Montagmorgen festgestellt. Die Kantonspolizei beziffert den Wert auf mehrere hundert Franken. Vandalen haben über das vergangene Wochenende in Wettswil diverse Signaltafeln und Elektro-Verteilkästen mit Graffiti überzogen. Der Schaden beläuft sich auch hier auf mehrere hundert Franken. (-ter.)

wir gratulieren

Freitag, 24. Februar 2017

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Teure «Blaufahrt» mit Folgen Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen 25-Jährigen – auch wegen falscher Aussagen Er touchierte im Vollrausch ein anderes Fahrzeug, fuhr mit dem Kollegen nach Hause, vereitelte damit eine Blutprobe und sagte hernach, seine Mutter sei gefahren. Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen vorbestraften 25-Jährigen zu einer unbedingten Geldstrafe von 17 600 Franken. ................................................... von werner schneiter

Zum 90. Geburtstag Am Sonntag, 26. Februar, feiert Luisa Mörker-Stäubli in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen der Jubilarin alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden darf Hans Rohrer morgen Samstag, 25. Februar, den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation. Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

korrekt

Gewinn für den Umweltschutz Die Investition der Firma Amstutz AG, Wettswil, in eine neue Waschstrasse werde keinen Gewinn für den Umweltschutz darstellen, war im «Anzeiger» vom 21. Februar irrtümlicherweise zu lesen. Korrekt ist: Die Investition in Millionenhöhe wird nicht nur einen Gewinn für den Umweltschutz darstellen, sondern auch weitere sichere Arbeitsplätze schaffen. (Red.)

Sie hatten am 29. April 2016 in Affoltern ganz ordentlich gebechert, der Beschuldigte und sein Kollege. Das hinderte den 25-jährigen Schweizer nicht, sich um 2 Uhr in der Früh ans Steuer zu setzen. Laut Anklage verlor er auf einem Parkplatz nahe des Lokals die Herrschaft über sein Auto und touchierte ein anderes Fahrzeug. Zusammen mit dem Kollegen fuhr der junge Mann an sein nahegelegenes Domizil, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Mit dem sich Entfernen vom Unfallort habe der Mann eine Blutprobe verhindert. Sie wurde rund drei Stunden später nachgeholt, als die Polizei vor der Wohnungstüre stand und ihn ins Spital überführte, wo ein Wert von 1,62 Promille festgestellt wurde. «Alles ist falsch», kommentierte der Beschuldigte den in der Anklage dargestellten Sachverhalt. Er habe mit seinem Kollegen in einer Bar getrunken, aber seine Mutter angerufen. Diese habe sich ans Steuer gesetzt, das Gaspedal mit der Bremse verwechselt und das parkierte Auto beschädigt. Er sei zurück in die Bar gegangen und habe der ihm bekannten Bardame, die das Auto ihres Lebenspartners benützt hatte, das Malheur mitgeteilt. Sie habe ihm gesagt, das könne man am nächsten Tag noch regeln. Die Befragung von Zeugen ergab keinen eindeutigen Hinweis auf die Person, die auf dem Führersitz Platz genommen hat.

«Völliges Blackout» Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

An die erste Einvernahme durch die Polizei am Morgen um zirka 5 Uhr erinnere er sich nicht mehr, behauptete er unter dem Hinweis auf ein «völliges Blackout». «Ich war total betrunken und müde», fügte er bei, sagte aber damals dem Polizisten, er sei gefahren. Wahr oder gelogen – das zog sich wie ein roter Faden durch die Verhandlung. «Ich weiss nichts mehr von dieser Nacht», betonte er mehrmals.

Laut Anklageschrift touchierte der stark betrunkene Angeklagte auf einem Parkplatz im Bereich der Zürichstrasse in Affoltern einen parkierten PW – und machte sich davon. (Bild Werner Schneiter) Er will aber immerhin wissen, dass sein Kollege bei der Ersteinvernahme nicht die Wahrheit gesagt haben soll. «Meine Mutter sagte mir einen Tag nach dem Vorfall, wie es gewesen ist, nämlich, dass sie den Wagen gelenkt habe.» Diese Behauptung wurde im Juli, rund drei Monate nach dem Vorfall (!), per Brief der Untersuchungsbehörde mitgeteilt. Dies sei auf Empfehlung seiner damaligen Anwältin geschehen. Warum erst so spät nach dem Vorfall? Er müsse auf den Strafbefehl warten und dann Einsprache erheben, soll sie ihm geraten haben. Der Verteidiger verlangte einen vollständigen Freispruch und übte harsche Kritik an der Assistenz-Staatsanwältin. Sie habe die Anklage schludrig verfasst – mit sinnstörenden Fehlern und Verfahrensmängeln. So sei zum Beispiel von Belang, w e r auf dem Führersitz Platz genommen habe und nicht w i e. Er kritisierte auch den Umstand, dass die Beschuldigten im Zustand des Vollrauschs befragt worden seien und die in diesem Rahmen gemachten Aussagen fragwürdig seien. Als der Angeklagte die Aussagen verweigert habe, sei die Einvernahme fortgesetzt worden. Das sei nicht zulässig, fand der Verteidiger, der auch die sehr vagen Aussagen der Zeugen erwähnte. Die

Mutter habe den Standpunkt des Sohnes gestützt, klipp und klar gesagt, sie sei gefahren. Das dürfe nicht in Zweifel gezogen werden. «In einer solch zweifelsvollen Situation muss zugunsten des Angeklagen entschieden werden», schloss der Verteidiger.

An der Grenze zur Freiheitsstrafe Der vorsitzende Ersatzrichter Andreas Huber glaubte dem Angeschuldigten kein Wort. Mit einer unbedingten Geldstrafe von 220 Tagessätzen à 80 Franken – als Zusatzstrafe zu einem Delikt vom Juni 2016 – blieb das Gericht über dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmass. Zusammen mit der Busse von 500 Franken und Verfahrenskosten muss der Angeklagte mehr als 20 000 Franken bezahlen – angesichts seiner laufenden Schulden in gleicher Höhe kein Pappenstiel. Neben der «Blaufahrt», der Vereitelung einer Blutprobe und pflichtwidrigem Verhalten nach einem Unfall fällt laut Huber insbesondere die falsche Anschuldigung ins Gewicht. «Diese haben Sie beharrlich wiederholt. Das Ganze bewegt sich an der Grenze zu einer Freiheitsstrafe», sagte der Vorsitzende, für den bei der Strafzumessung auch die Vorstrafen (Raub, Körperver-

letzung, teils als Jugendlicher) von Bedeutung sind. Mit Blick auf diese Vorstrafen zweifelt der Vorsitzende auch an einer günstigen Prognose und an der Einsicht. «Ausserdem haben Sie während der laufenden Probezeit delinquiert – unverständlich, denn Sie gehen ja einer Arbeit nach und leben mit ihrer Lebenspartnerin und dem Kind in geordneten Verhältnissen. Unverständlich ist auch, dass Sie, rund 300 Meter vom Wohnort entfernt, den Wagen nicht stehengelassen haben», sagte Andreas Huber. Für ihn ist die erste Einvernahme massgebend, als der Beschuldigte einräumte, gefahren zu sein, was damals auch vom Kollegen bestätigt wurde. Er hält das Schreiben vom Juli 2016 an die Staatsanwaltschaft für abgesprochen. «Ich habe nicht ansatzweise Zweifel, dass Sie gefahren sind», so der Ersatzrichter. Zudem hätten Zeugen den Sachverhalt gestützt. «Auch wenn diese nicht genau gesehen haben, wer gefahren ist, konnten sie auf dem Parkplatz vor der Bar keine dritte Person ausmachen», so ein weiteres Argument. Diese Drittperson wäre die Mutter gewesen. Sie und der Kollege des Verurteilten haben nun wegen Falschaussage ebenfalls mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. anzeige

Jedes Jahr werden 728 800 kWh Strom eingespart Nach 2¼ Jahren Stromeffizienz-Programm im Knonauer Amt Die Zahlen per Ende 2016 sind erfreulich. Das Knonauer Amt steht im kantonalen Programm-Vergleich immer noch überdurchschnittlich da. Die Standortförderung hat mit der Lancierung und Begleitung des Projekts sowohl Immobilienbesitzer wie Installateure unterstützt und gemeinsam wurde ein Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft gemacht. Der Wechsel von Elektro- zu Wärmepumpenboilern, das Ersetzen alter Umwälzpumpen durch verbrauchsarme neue sowie die Erneuerung von vier Beleuchtungsanlagen im Nichtwohnbereich bringen der Region Stromeinsparungen, die einem Verbrauch von über 180 Haushaltungen entsprechen. Auch die ausführenden Unternehmen und Betriebe profitieren – und damit die Region als Ganzes. Die bis-

her total 448 eingereichten Gesuche führten durch die Ausführung der Arbeiten zu einem Auftragsvolumen von über 1,1 Mio. Franken.

Jetzt sanieren und Geld sparen Strom sparen heisst auch Geld sparen. Über 120 000 Franken dürften das mittlerweile pro Jahr im Knonauer Amt sein. Das Programm ist auf drei Jahre ausgelegt, sofern der Fördertopf nicht schon vorher aufgebraucht ist. Ob es Verlängerung gibt, ist noch offen. Wer also in nächster Zeit seine Umwälzpumpe der Heizungsanlage oder den Elektroboiler durch neue, stromsparende Geräte und Wärmepumpen-Boiler ersetzen will, oder aber die Beleuchtungsanlage erneuern will, sollte jetzt aktiv werden. Die Förderbeiträge liegen bei 450 Franken für

Boiler und 200 beziehungsweise 300 Franken für Pumpen. Bei Beleuchtungsanlagen werden Objekte mit einer maximal zulässigen Energiebezugsfläche von 2000 m² unterstützt, falls nachweislich eine Einsparung von mindestens 17 kWh/m² pro Jahr erzielt wird. Der Förderbeitrag beträgt 8 Franken pro m² Nettogeschossfläche. Standortförderung Knonauer Amt Forum Energie – Umwelt Stromeffizienz-Installateure: Berger AG, 8907 Wettswil / Berger Boiler-Service AG, 8912 Obfelden / Bernhard W.R. AG, 8907 Wettswil / Grünenwald AG, 8112 Otelfingen / Ritschard Haustechnik AG, 8913 Ottenbach / SHS Haustechnik AG, 8910 Affoltern am Albis / Schenk Haustechnik AG, Affoltern am Albis / Swisstherm AG, 5103 Wildegg / Timatrade GmbH, 8910 Affoltern am Albis – oder Ihr Installateur.


Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Thomas Wiss-Matzinger, Evelin Matzinger Wiss, Sennweidstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung mit Garage, Vers.-Nr. 2710, Kat.-Nr. 6431, Sennweidstrasse 4, Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Renate Dennler Puschnig, Butzenstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Roosarchitekten GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Zimmereinbau im angebauten Scheunenteil (kant. Schutzobjekt), Vers.-Nr. 2172, Kat.-Nr. 6095, Butzenstrasse 11, Zone für öffentliche Bauten

Maschwanden Bauherrschaft: Anna und Konrad Messikommer-Haus, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Projektverfasser/-in: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss, Einbau von zwei Dachflächenfenstern, einer Lukarne und einer Schleppgaube, PV-Anlage (Dachintegriert 126 m²), Dorfstrasse 55, Kat.-Nr. 1080, Zone: Kernzone. Haus Assek-Nr. 95 ist im kommunalen Inventar.

Maschwanden Bauherrschaft: Martin Steiger, Bungartstrasse 17, 8933 Maschwanden Projektverfasser/-in: winsun AG, Langgasse 24, 6340 Baar Bauvorhaben: Anbringen einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, Bungartstrasse 17, Kat.-Nr. 1047, Zone Kernzone

Festsetzung Gebühren Feuerungskontrollen Der Gemeinderat Knonau hat mit Beschluss vom 14. Februar 2017 die Gebühren der Feuerungskontrollen per 1. April 2017 wie folgt festgesetzt: Abnahme-, periodische, Nachund Klagekontrolle für Öl-/Gasfeuerungen 1-stufige Anlage 2-stufige Anlage

Fr. 128.– Fr. 163.–

Visuelle Holzfeuerungskontrolle Komplette Anlage Fr. 119.– Kontrolle je weitere Feuerung Fr. 64.– Kontrolle je weitere Abgasanlage Fr. 32.– Abnahme-, periodische, Nach- und Klagekontrolle Holzfeuerungen Messung Anlage (inkl. vis. Kontrolle) Fr. 105.00 pro Stunde

Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Generalversammlung Freitag, 2. Juni 2017, 19.00 Uhr, im reformierten Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94, Affoltern am Albis Traktanden gemäss persönlicher Einladung. Der Vorstand

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ehemaligen Feuerwehrkameraden

Leonhard Tengg 6. November 1939 – 19. Februar 2017

mitzuteilen. Leo war als Angehöriger der Feuerwehr Affoltern am Albis tätig und bis zu seinem Tod im Verein für die ehemaligen Pikettkameraden aktiv. Wir verlieren einen Kameraden, der im Dienste der Allgemeinheit treu und uneigennützig diente. Wir werden Leo stets in ehrvoller Erinnerung behalten. Seiner Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Stützpunktkommandant Feuerwehrkameraden und ehemalige Pikettkameraden Der Trauergottesdienst findet am Samstag, 25. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Verwaltungs- und Administrationsgebühr Je eingereichtem Messrapport Fr. 58.– Sämtliche Gebühren verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Diese Gebühr wird dem Anlageinhaber vom für die Gemeinde zuständigen Feuerungskontrolleur direkt in Rechnung gestellt. Die Kontrollarbeit vor Ort durch den Feuerungskontrolleur oder eine andere, dazu legitimierte Servicefirma wird nach Aufwand verrechnet. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Knonau, 21. Februar 2017 Der Gemeinderat

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus. Josef von Eichendorff

Heute Morgen ist unser Mami, Grossmami und Urgrossmami friedlich für immer eingeschlafen.

Adelheid Eugster-Frei 23. Oktober 1926 – 22. Februar 2017

In unseren Erinnerungen wirst du immer bei uns bleiben. Peter und Ria Eugster Alexandra und Hitsch Largiadèr-Eugster mit Flurin, Fadri, Andrina und Loretta Lucie Eugster und Patrick Studer mit Noa, Maël und Raphael Sibille und Beat Aeberhardt-Eugster mit Sophie, Henry und Selma Lea und Gian Chiapolini Nina Müller und Björn Hasselmann Werner und Ruth Eugster Heide und Rolf Keller-Eugster Petra und Robin Graf-Keller mit Nick, Maurice und Luis Lukas Keller und Julia Barmettler Anina Keller und Pirmin Brunner mit Marvin Doris und Gerhard Stengl-Eugster Benjamin und Marketa Stengl mit Johannes und Fridolin Rahel Stengl und Oliver Schneider Mirjam Stengl Die Trauerfeier ist am Dienstag, 28. Februar 2017, um 13.30 Uhr in der Kirche Aeugst. Anstelle Blumen gedenke man des Antoniushauses in Solothurn, Postkonto 45-676-1, Vermerk Adelheid Eugster. Traueradresse: Heide Keller, Giselstrasse 21, 8925 Ebertswil

Rifferswil Bauherrschaft: Seleger Moor Stiftung, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich Projektverfasser: Werkstatt GmbH, Architektur und Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umbau Wohnung in Geb. Vers.-Nr. 326, Anbau Balkon und Heizungssanierung (Grundst. Kat.-Nr. 1798, Seleger-Moor-Strasse 3, Lwsz

Telefon 058 200 57 00


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Februar 2017

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Retten Postagenturen die Dorfläden? Postagenturen erhöhen Frequenz und Umsatz in den Volg-Läden Die Post setzt in kleineren Gemeinden immer öfter auf ein Agenturmodell. Im Knonauer Amt befinden sich in Aeugst, Kappel, Knonau, Hedingen, Rifferswil und Stallikon bereits Postagenturen in den Dorfläden – was auch die Chancen für das Überleben dieser Geschäfte erhöht. ................................................... von salomon schneider Jeder Verlust ist ein Tausch. An die Stelle des Verlorenen tritt etwas Neues, das ans Herz wächst und sich bei einem erneuten Tausch wieder wie ein Verlust anfühlt. Das Telegramm wurde vom Festnetztelefon abgelöst, der Fax vom E-Mail und kleine Poststellen von Postagenturen. Grund für diese Ablösungsprozesse war immer der technologische Fortschritt, respektive das Durchsetzen neuer Technologien in der Bevölkerung. Die Post muss sich als staatliches Unternehmen zwar weniger konsequent als privatwirtschaftliche Betriebe an Marktlogiken orientieren, das Negieren von gesellschaftlichen Entwicklungen kann sich aber auch die Post nicht leisten. Auf die rückläufigen Zahlen bei den Postdiensten reagiert die Post deshalb mit dem Agenturmodell.

Gemeinsam überleben können Auch wenn die Schliessung einer Poststelle auf den ersten Blick als Verlust erscheint, bietet die Überführung in eine Postagentur im Dorfladen auch Chancen. Die Volg-Läden im Bezirk Affoltern und der gesamten Schweiz mussten durch die Konkurrenz der grossen Supermärkte empfindliche Umsatzeinbussen hinnehmen – einige sind eingegangen. Durch eine

Filialleiterin Elisabeth Holliger (rechts) und Esra Karagöz freuen sich auf das neue Leistungsangebot im Volg Hausen – ab dem 22. Mai.

Vergleichbar könnte die Postagentur in Hausen aussehen. Das Personal wird für die Postdienstleistungen extra geschult. (Bilder Salomon Schneider)

stärker regionale Ausrichtung, Verkleinerung der Verkaufsflächen und längere Öffnungszeiten konnte die Negativspirale zum Teil durchbrochen werden. Einige Filialen stehen finanziell jedoch immer noch auf wackligen Beinen. In dieser Situation sind Postagenturen für die Volg-Läden eine willkommene Ergänzung des Angebots. Die Postagenturen bieten zwar nicht die komplette Leistungspalette bisheriger Poststellen an (siehe Kasten), haben durch die neue Lokalität aber markant längere Öffnungszeiten.

Ich bin mir sicher, dass die Postagenturen einen grossen Mehrwert für die Volg-Läden und die Kundschaft bedeuten. Auch die Zusammenarbeit mit der Post funktioniert super. Alle Mitarbeitenden bei Postagenturen werden geschult und Boni für gute Ergebnisse der Postagenturen werden an die Mitarbeitenden weitergegeben.»

eine einvernehmliche Lösung anstrebt. Wir entscheiden also immer aufgrund der individuellen Situation und der Nachfrage vor Ort. So bieten wir beispielsweise in Aeugst am Albis und Hedingen am Standort der Postagentur weiterhin Postfächer an», erklärt Markus Werner von der Post AG.

Postfächer bei Bedarf erhalten

Flächendeckende Versorgung wichtig

Gerade für das Gewerbe, Einpersonenhaushalte und Pendler sind Postfächer wichtig. Damit kann die Post zum bestmöglichen Zeitpunkt abgeholt werden und ist bereits am frühen Morgen, unabhängig von den Verteilrouten, verfügbar. «Bei der Überprüfung eines Postfachangebots sind dessen Nutzung, die Situation am Standort sowie das Umfeld massgebend. Dabei sucht die Post stets den Dialog mit den Betroffenen vor Ort, insbesondere mit den lokalen Behörden. Erst dann fallen Entscheide, wobei die Post immer

Der Post gehe es mit der verfolgten Strategie darum, die flächendeckende postalische Grundversorgung beizubehalten und auf veränderte Kundenbedürfnisse einzugehen. Die Postagenturen seien ein Erfolgsmodell, meint Markus Werner: «Wir haben gute Erfahrungen mit den bestehenden Postagenturen im Bezirk Affoltern gemacht. Es hat sich gezeigt, dass Kritik, die im Vorfeld vereinzelt auftritt, sich in der Regel nach der Umsetzung des Agenturmodells legt und dass die Kunden das Angebot schätzen.»

Synergien führen zu Zusatznutzen Michael Zaugg, der Bereichsleiter Läden der Landi Albis, sieht die Postagenturen als grosse Chance: «In den Volg-Läden erhöhen sie Frequenz und Umsatz und tragen damit massgeblich zum Erhalt der Dorfläden bei. Wir haben direkt vor unseren Läden Parkplätze, was im Vergleich zu Supermärkten zu grossen Zeitersparnissen führt. Postkunden können, wenn der Einzahlungsschalter besetzt ist, unterdessen ihre Einkäufe erledigen, wodurch Wartezeiten vermieden werden.

Angebot der Postagenturen Folgende Dienstleistungen werden in den Postagenturen angeboten: Briefe und Pakete aufgeben, Pakete und eingeschriebene Briefe abholen, Einzahlungen erledigen (bargeldlos, das heisst mit der Postfinance Card

oder einer Maestro-Karte), Geld beziehen (mit der Postfinance Card), Briefmarken kaufen. Postagenturen haben jeweils dieselben Öffnungszeiten wie die Dorfläden in denen sie integriert sind. (sals)

Die Umgestaltung der Chamstrasse verzögert sich Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Die Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2016 hat den Kredit für die Umgestaltung der Chamstrasse sowie für die Einführung der Tempo-30-Zone im Bereich «Süd» genehmigt. Damit verbunden werden auch sämtliche Werkleitungen innerhalb desselben Parameters saniert oder ersetzt sowie das Trennsystem (Abwasser/Meteorwasser) eingeführt. Diverse Aufträge müssen aufgrund der kantonalen Submissionsverordnung in einem offenen Verfahren submissioniert werden. Dies führt nun voraussichtlich zu einer entsprechenden Verzögerung des Projekts von ca. 2 Monaten.

Kreditgenehmigung Werterhaltung Primarschulhaus Aeschrain Ebenfalls hat die Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2016 einen Objektkredit von 1 783 676 Franken für Werterhaltungsmassnahmen beim Primarschulhaus Aeschrain genehmigt. Für verschiedene Planungsarbeiten (Architekt, Akustik- und Bauphysik, Bauingenieur) sowie für die Bauleitung wurde ein Gesamtkredit von 253 540 Franken genehmigt. Die weiteren Planungsarbeiten für das Werterhaltungsprojekt können nun gestartet werden.

Sanierung Strasse «Bergli» Für das Jahr 2017 wurden in der Investitionsrechnung 180 000 Franken für

die Sanierung der Strasse «Bergli» eingestellt. Aufgrund des zu erwartenden Baustellenverkehrs im Zusammenhang mit der Erstellung von 2 Einfamilienhäusern, hat der Gemeinderat nun entschieden, die Sanierung der Strasse Bergli auf das Folgejahr 2018 zu verlegen.

Ablösung Branchensoftware und Rechnungszentrum Die Gemeindeverwaltung Knonau setzt seit bald 20 Jahren die Branchensoftware WWSoft der Firma RUF Informatik AG ein. Der Betrieb der Branchensoftware, der Office-Programme (Word, Excel etc.) wie auch die Speicherung der meisten Daten wird im Rechnungszentrum desselben Anbieters sichergestellt. Aufgrund von Entwicklungs- und Supportschwierigkeiten hat sich der Gemeinderat entschieden, im Rahmen einer Submission im Jahr 2017 den vorhandenen Markt zu evaluieren.

Gemeindereferendum Mit Urteil VB.2015.00607 vom 18. November 2015 entschied das Verwaltungsgericht, dass bei einer Platzierung von Kindern und Jugendlichen in einem ausserkantonalen Heim die Versorgertaxe nicht von der Wohngemeinde, sondern vollumfänglich vom Kanton übernommen werden muss. Zusätzlich ist das Bundesgericht mit

Urteil 8C_709/2015 vom 17. Juni 2016 zum Schluss gekommen, dass die Versorgertaxe auch bei einer innerkantonalen Platzierung vom Kanton getragen werden muss. Die geplante Gesetzesänderung (Gesetz über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge) wird zur Folge haben, dass sich die Gemeinden – entgegen den vorgenannten Urteilen – wiederum an den Kosten der innerkantonalen und ausserkantonalen Platzierungen beteiligen müssen, falls die Eltern wirtschaftlich dazu nicht in der Lage sind. Der Gemeinderat Knonau hat nun gegen die geplante Gesetzesänderung das Gemeindereferendum ergriffen. Dieses kommt dann zustande, wenn weitere elf Gemeinden oder die Stadt Zürich oder die Stadt Winterthur ebenfalls das Referendum ergreifen.

Zwei neue Mitglieder für die Kulturkommission Knonau Die Kulturkommission, welche sich seit Aufnahme ihrer Arbeit bereits einen grenzübergreifenden Namen gemacht hat (Durchführung verschiedener Events, wie z.B. Bänz Friedli, Hazel Brugger, Simon Enzler, Musik im Dorf, Theater Kanton Zürich), darf zwei zusätzliche Mitglieder begrüssen. Der Gemeinderat hat Michelle Domeisen und Christoph Zeberli neu in die Kulturkommission gewählt und heisst beide Mitglieder recht herzlich willkommen.

Baubewilligungen Für folgende Bauvorhaben wurde eine baurechtliche Bewilligung erteilt: Leuthard Immobilien AG; Revidierter Umgebungsplan, Uttenbergstrasse, Kat.-Nr. 1460-1686 Moosberger Sven; Neugestaltung Wendeplatz, Weidstrasse Politische Gemeinde Knonau; Energetische Sanierung und diverse Umbauten, Schulhausstrasse 16, Primarschulhaus Aeschrain Sahli AG; Erstellung 25 Parkplätze, Sagistrasse, Kat.-Nr. 462 Rohner Stefan und Petra Zurfluh; Balkonüberdachung, Bahnhofweg 2, Kat.-Nr. 1276 Henzler Monika und Fredrik; Projektänderung für Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Rigiblickstrasse, Kat-Nr. 1493

Befristeter Einsatz von Markus Hürlimann in der Hauswartung Aufgrund eines personellen Engpasses in der Abteilung Unterhalt Infrastruktur konnte Markus Hürlimann befristet bis zum 31. Mai 2017 angestellt werden. Hürlimann hat bereits eine Lehre als Betriebspraktiker Werkdienst auf der Gemeinde Knonau absolviert. Er kennt die Infrastrukturen und konnte deshalb ohne Vorlaufzeit für den Bereich der Hauswartung eingesetzt werden.

Markus Hürlimann. (Bilder zvg.)

Kaja Lang.

Alisha Burri.

KV-Lernende auf Kurs Die beiden KV-Lernenden, Kaja Lang (2. Lehrjahr) und Alisha Burri (1. Lehrjahr) sind aufgrund ihrer guten Zeugnisse an der KV Zürich Business School aber auch aufgrund des bisherigen Leistungen im Arbeitsalltag voll auf Kurs. Das Verwaltungsteam gratuliert herzlich zu diesen tollen Leistungen. (me)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Februar 2017

Dem Wachstum der Trüffel auf der Spur Flurina Rigling erhielt Sonderpreis für ihre Matura-Arbeit Zum 50. Mal hat «Schweizer Jugend forscht» im letzten Jahr die Arbeiten von Jugendlichen aus der Gymnasial- und Berufsbildung in einem nationalen Wettbewerb ausgezeichnet. Flurina Rigling aus Hedingen erhielt einen Sonderpreis für die Vermessung von Oberflächenstrukturen an Burgundertrüffeln.

Arbeit investiert hat, weiss sie nicht. Das sei für sie nicht so wichtig. Ihr geht es um die Freude und Leidenschaft, die sie für das Thema hatte. Da spielt die Zeit, die es braucht, um ein Ergebnis zu erreichen, eine untergeordnete Rolle.

Präzise Fragestellung

................................................... von andrea bolliger Flurina Rigling schrieb ihre MaturaArbeit über die Burgundertrüffel. In ihrer Freizeit kocht die Zwanzigjährige leidenschaftlich gerne und ist oft draussen in der Natur unterwegs. Sie wollte mehr über die wertvolle Knolle erfahren, die verborgen im Boden wächst, und die sie bis anhin bloss von der kulinarischen Seite her kannte. «Noch immer ist wenig über die Verbreitung, das Wachstum und die komplexe Ökologie der Trüffeln bekannt», sagt sie. In ihrer Arbeit versuchte sie, eine Methode zur Vermessung der ringförmigen Oberflächenstrukturen der Burgundertrüffel zu entwickeln. Dabei hat sie sich an etablierten Methoden aus der Jahrringforschung bei Bäumen (Dendrochronologie) orientiert. Jedes Jahr zeichnet «Schweizer Jugend forscht» in einem nationalen Wettbewerb die besten Forschungsarbeiten von Jugendlichen aus der Gymnasial- und Berufsbildung aus. Über einhundert Jugendliche haben 2016

Schulversuch verlängert Zwölf Schulen nehmen am Schulversuch «Fokus Starke Lernbeziehungen» (FSL) teil, darunter auch die Primarschule Rifferswil. Damit diese Schulen sicherer planen können, hat der Regierungsrat den Versuch um drei Jahre verlängert. Im Schulversuch «Fokus Starke Lernbeziehungen» wird die Zahl der Lehrpersonen pro Klasse auf grundsätzlich zwei verringert. Dadurch sollen die Lernbeziehungen und der Regelunterricht gestärkt und die Organisation des Schulalltags vereinfacht werden. Ressourcen aus Unterstützungs- und Fördermassnahmen (u.a. Deutsch als Zweitsprache und Integrative Förderung) werden zugunsten der Regelklasse umgelagert. Fachpersonen wie beispielsweise die schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen beraten und unterstützen das Lehrerteam.

Planungssicherheit bis 2022 Der Regierungsrat hat beschlossen, die bestehenden Vereinbarungen mit den Versuchsschulen von Anfang Schuljahr 2019/20 bis Ende Schuljahr 2021/22 zu verlängern. Der Schulversuch «Fokus Starke Lernbeziehungen» wird von einer externen Fachstelle evaluiert, deren Schlussbericht dem Bildungsrat im Frühling 2018 vorliegen wird. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden. Bis feststeht, ob aufgrund des Versuchs die gesetzlichen Grundlagen angepasst werden sollen, erhalten die beteiligten Schulen Planungssicherheit. (ki.)

Flurina Rigling gelang es die Oberflächenstrukturen von Burgundertrüffeln zu vermessen. (Bild zvg.) ihre Projekte präsentiert. Eine Lehrperson ermunterte Flurina Rigling, ihre Arbeit ebenfalls einzureichen.

Tagesringe auf Warzen Die Oberfläche der Burgundertrüffel besteht aus vielen kleinen Warzen. Unter dem Mikroskop sind kleine Ringstrukturen zu erkennen, die an Zuwachsringe an Bäumen erinnern. Für ihre Arbeit hat Flurina Rigling drei verschiedene Warzen auf unterschied-

lichen Fruchtkörpern vermessen und in eine Software zur Vermessung von Jahrringen bei Bäumen importiert. Die Messungen zeigten, dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den Strukturen auf der Oberfläche der Trüffelwarzen tatsächlich um Zuwachsringe handelt. Diese werden vermutlich durch Umweltfaktoren gesteuert. Auf einer Warze wurden 40 bis 50 solcher Ringe gezählt. Weil sich der Fruchtkörper einer Trüffel innerhalb

weniger Wochen bildet, wird angenommen, dass es sich bei diesen Strukturen um Tagesringe handelt. Flurina Rigling ist es zum ersten Mal überhaupt gelungen die Oberflächenstrukturen von Trüffeln zu vermessen und synchrones Wachstum nachzuweisen. Für ihre Forschungsarbeit hat sie einen grossen Teil ihrer Ferien an der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), in Birmensdorf verbracht. Wie viele Stunden sie insgesamt in die

Ihre Arbeit wurde im nationalen Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» mit dem Prädikat «hervorragend» bewertet und mit dem Sonderpreis «Metrohm» ausgezeichnet. Der Experte der Flurina Riglings Arbeit beurteilte, hob hervor, die Arbeit sei überaus innovativ und gleichzeitig sehr solide ausgeführt worden. Er würdigte die Präzision der Fragestellung hinsichtlich der kaum bekannten Oberflächenstrukturen der Burgundertrüffel und bemerkte, dass bei aller Professionalität eine persönliche Note erkennbar gewesen sei. Flurina Rigling freut sich sehr über diese Auszeichnung, die sie hauptsächlich als Anerkennung sieht. Neben einem Geldbetrag waren die Gewinner der Sonderpreise zur Teilnahme an einer internationalen Veranstaltung eingeladen und wurden im November von Bundesrat Johann Schneider Ammann in Bern empfangen. Trotz dieses Erfolges hat sich Flurina Rigling für ein anderes Studium als Biologie entschieden. Gerade hat sie das erste Semester in Politikwissenschaften an der Universität Zürich hinter sich. Ein fixes Berufsbild hat sie aber noch nicht. «Ich bin offen für alles», sagt sie.

Hollywood als ultimatives Ziel vor Augen Nicolas Heini hat in einem Oscar-nominierten Kurzfilm mitgewirkt Jungschauspieler Nicolas Heini aus Herferswil kommt seinem Ziel Hollywood immer näher. Im Kurzfilm «La femme et le TGV», spielt er eine Nebenrolle, doch der Film ist für einen Short-FilmOscar nominiert. «Anzeiger»: Im Kurzfilm «La femme et le TGV» spielen Sie den Sohn des Lokführers Bruno (Gilles Tschudi). Können Sie Ihre Rolle etwas näher beschreiben? Nicolas Heini: Im Film geht es um eine spezielle Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem Lokführer, der jeden Tag mit seinem TGV am Haus der Frau vorbeibrettert. Dabei entwickelt sich eine sehr eigenartige, aber auch schöne Beziehung zwischen den beiden. Gegen Ende spitzt sich das Ganze jedoch zu einem Drama zu, wo ich dann auch als der Sohn des Lokführers Bruno vorkommen werde. Mehr Infos darf ich dazu jedoch nicht sagen, am besten schaut man sich den Kurzfilm selber an, er ist wirklich toll geworden. ...............................................................

«Die Filmwelt ist meine absolute Traumbranche.» ............................................................... Nun ist der Film für einen Oscar in der Kategorie Short Films/Live-Action nominiert. Fliegen Sie selber nach Los Angeles an die Oscarvergabe? Nein leider nicht. Dann sitzen Sie während der Verleihung bestimmt gebannt vor dem Bildschirm? Definitiv. Ich werde auch im Studio meines Managers in Obfelden ein kleines «Public Viewing» mit Familie und Freunden veranstalten.

skrupellosen Raumschiffpiratin gehen und ich werde als (völlig überforderter) General der Raumpolizei versuchen, ihr entgegenzuwirken. Zudem bin ich momentan an weiteren Projekten am Arbeiten, darunter ein ZweitWeltkriegsdrama. Sie sagten einmal, dass sie lieber in einer Serie, statt in Kinofilmen mitspielen möchten – ist das immer noch so? Teilweise ja. Ich mache beides total gerne, ich finde jedoch, dass in einer Serie den Charakteren aufgrund der längeren Spielzeit eine viel grössere Bühne geboten werden kann. Der Zuschauer kann den Charakter viel besser und intensiver kennenlernen, als es meistens in den 120 Minuten auf der Kinoleinwand der Fall ist.

Nicolas Heini. (Bild zvg.) Was ist das für ein Gefühl, wenn der Film, in dem man mitspielt, für einen Oscar nominiert ist? Auch wenn ich nur eine kleine Rolle im Film gespielt habe, ist es natürlich ein unglaublich schönes Gefühl, speziell auch, da die Situation zumindest für mich doch recht unerwartet kam. Zurzeit arbeiten Sie an zwei weiteren Filmen, einem Jurassic-Park-Projekt und an einem Science-Fiction-Film. Können Sie etwas über diese beiden Filme und ihre Rollen erzählen? Zum Jurassic-Park-Projekt darf ich noch nicht wirklich etwas sagen, im Science-Fiction-Film «Violent Starr» wird es jedoch um die Abenteuer einer

Was für eine Rolle würden Sie denn in einer Serie gerne verkörpern? Solange es eine interessante und tiefgründige Rolle ist, bin ich offen für alles. Ich persönlich ziehe jedoch ein bisschen «böse» Rollen dem fehlerfreien Superhelden eher vor. ...............................................................

«Ich würde gerne in den Staaten bleiben.» ............................................................... Nach dem Abschluss Ihrer Ausbildung möchten Sie nach Los Angeles und Atlanta gehen, um ihre Schauspielkarriere in den USA weiterzuführen. Warum nach Amerika und nicht zum Beispiel nach Deutschland? Für mich ist Hollywood und der Durchbruch in der Stadt des Filmes das ultimative Ziel, dass man erreichen kann in der Branche. Klar, auch der deutsche Filmmarkt ist gross aber nicht zu vergleichen mit dem internationalen amerikanischen Filmgeschäft. Auch werden in Amerika, spe-

ziell natürlich in Los Angeles, viel mehr Filme produziert als hier in Europa. Dies führt aber natürlich auch zu mehr Schauspielkonkurrenten. Haben Sie einen Plan B, wenn es in den USA nicht klappt, wie Sie es sich vorstellen? Ich würde gerne, wenn irgendwie möglich, in den Staaten bleiben. Von der Politik abgesehen, finde ich, ist die Lebensqualität dort enorm hoch. Es gibt bereits Ideen in meinem Kopf, vollständig ausgearbeitet ist der Plan B jedoch noch nicht, erstmal kommt jetzt Plan A zum Zuge. Welche Rolle würden Sie ablehnen? Rollen in pornografischen oder politisch unkorrekten Filmen. Können Sie sich vorstellen, sich das Geld in einer anderen als der Filmbranche zu verdienen? Für mich ist die Filmwelt meine absolute Traumbranche, mit der ich gerne eines Tages mein Leben finanzieren würde. Aber auch die Finanzund Eventbranche finde ich ansonsten alles andere als langweilig. Sie sind im beschaulichen Herferswil zu Hause, künftig in Grossstädten. Werden Sie das Landleben nicht vermissen? Vermissen ist, denke ich, der falsche Begriff. Nie vergessen und sich immer an seine Wurzeln zurückerinnern ist treffender. Ich will momentan aus meinem Dörfchen mit fast mehr Kühen als Menschen rauskommen und die grosse, weite Welt sehen, vielleicht ändert sich dies auch einmal wieder. Und zudem, zurückkommen oder hier mal ein paar Tage Ferienzeit einlegen ist ja heutzutage auch kein Problem mehr. Interview: Andrea Bolliger


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Februar 2017

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Überirdische Heilskräfte, weltliche Genüsse Das Knonauer Amt und die Reformation (1): Volksfrömmigkeit um 1500 Dieses Jahr wird das 500-JahreJubiläum der Reformation gefeiert, in Gedenken an Martin Luthers Thesen gegen den Ablass von 1517, die zur Kirchenspaltung führten. Dieser erste Beitrag zum Jubiläum befasst sich mit der Ämtler Bevölkerung vor der Reformation.

ben. Interessanterweise war es gerade der Bischof von Konstanz, der solche Kulte am Vorabend der Reformation vehement bekämpfte.

Absetzung von Äbten

................................................... von bernhard schneider Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt Zürich zur dominanten Macht im Gebiet zwischen Albis und Reuss. 1512 wurde offiziell die Landvogtei Knonau gegründet, welche die Gemeinden des heutigen Bezirks Affoltern umfasste ohne Bonstetten, Stallikon und Wettswil, die etwas später in einer sogenannten Obervogtei zusammengeschlossen wurden. Die organisatorische Integration in die Zürcher Herrschaft bedeutete auf der einen Seite eine gewisse Rechtssicherheit und vor allem eine Vereinheitlichung der Rechtslage, auf der anderen Seite eine erhöhte Kontrolle der Bevölkerung durch die städtische Obrigkeit. Die einzige Institution, die nur beschränkt unter Zürcher Kontrolle stand, war die Kirche. Vielleicht hat diese Unabhängigkeit der Kirche vom städtischen Regiment dazu beigetragen, dass in unserer Region um 1500 ein wahres Kirchenbaufieber ausbrach: Zwischen publireportage

Die Luftaufnahme der Kirche Ottenbach zeigt das typische Käsbissendach auf dem Kirchturm von 1485 unverstellt. (Bild bs) 1480 und 1520 wurden neun Kirchen errichtet oder stark umgebaut. Die Gotteshäuser von Bonstetten, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Ottenbach und Stallikon ähneln sich daher auffallend. Affoltern, Hausen und Mettmenstetten erfuhren später wesentliche Veränderungen, sie passen heute nicht mehr exakt ins Bild.

Religiöse Motive Die Bevölkerung erhoffte sich, mit dem Kirchenbau überirdische Heilskräfte ans Dorf binden zu können: Gott erhielt von der Dorfbevölkerung

eine Kirche geschenkt, indem die Kirchgenossen bis über ihre Leistungsgrenze hinaus Geld und Arbeitsleistung dafür zur Verfügung stellten, dafür zeigte er sich ihnen gegenüber gnädig. Diese Vorstellung erinnert an die von den Reformatoren heftig bekämpfte Idee des Ablasses, der – vereinfacht ausgedrückt – den Erwerb von Gnade für Sünden ermöglichte. Für die spätere Grenzziehung erwies sich das Kirchenbaufieber als durchaus günstig für Zürich. Insbesondere setzte sich die Bevölkerung von Hausen am Albis mit dem Wunsch durch, sich von der Mutterpfarrei Baar

zu lösen und zur eigenständigen Kirchgemeinde zu werden. Sie begründete die Verselbstständigung mit dem langen Weg zur Kirche, der zur Folge habe, dass immer wieder Neugeborene, Alte und Kranke ohne die kirchlichen Sakramente sterben müssten. Die Angst, den ungetauft verstorbenen Kindern den Weg zum Himmel zu verbauen, führte manchenorts zu Erweckungskulten, bei denen mit thermischen Tricks erreicht wurde, dass eine kleine Feder von den Lippen des kleinen Leichnams weggeblasen wurde. Nun wurde das Kind getauft und anschliessend «christlich» begra-

Das Verhalten mancher, meist aus Adelsfamilien stammender Mönche stand im Widerspruch zur Frömmigkeit der einfachen Landleute. So entzog der Zürcher Rat 1482 Abt Ulrich Stämpfli von Kappel die weltlichen Geschäfte, namentlich das Eintreiben der Abgaben, weil er als notorischer Weintrinker dazu nicht mehr in der Lage gewesen sei. Die Stadt Zürich nahm also bereits vor der Reformation Einfluss auf Klöster in ihrem Herrschaftsbereich. 1507 trieb eine Rebellion unter den Mönchen den Kappeler Abt Ulrich Trinkler aus dem Amt, dem sie tyrannisches Verhalten und einen ausschweifenden Lebenswandel vorwarfen. Trinkler lebte anschliessend von einer stattlichen Rente in Zürich, bis er sich 1508 erhängte. Die Zuwendung dieser kirchlichen Würdenträger zu einem weltlichen Leben wurde also nicht nur von der Landbevölkerung und der städtischen Obrigkeit kritisch beobachtet, sondern auch von dem Teil des Klerus, der sich ab 1517 den reformatorischen Lehren zuwandte. Diese Mönche dürften bereits zuvor das Ansehen der Kirchgenossen erworben haben. Literatur: Das Knonauer Amt im Brennpunkt der Reformation, Neujahrsblatt der GGA 2011.


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Serie

Freitag, 24. Februar 2017

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Koche mit Gas! Das Gaswerk von Obfelden Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (114) In alten Häusern kann man heute noch Reste von früheren Gasleitungen entdecken. Sie erinnern daran, dass von 1902 bis 1945 in Obfelden ein Gaswerk, die «Gasi», einige Ämtler Gemeinden mit Gas versorgte. Im Jahre 1902 stieg noch aus jedem Haus Rauch aus dem Kamin und schaute man in die Küchen, so wurde das Essen auf dem Feuer eines Holzherdes zubereitet. Seit etwa 50 Jahren gab es die «SparAutor Willy Hug. herde». Das waren eiserne Herde mit einem geschlossenen kleinen Feuerraum. Darauf setzte man in eine der runden Öffnungen die Pfanne. Auch ein kleiner, eingebauter Backofen nutzte gleichzeitig die Wärme. Dazu gehörte auch ein kupfernes Wasserschiff, worin heisses Wasser brodelte. «Sparherd» hiessen die Kochstellen, weil im Gegensatz zu früher auf den offenen Feuerstellen (Rauchküchen), mit dem Holz gespart werden konnte. Es benötigte in einem geschlossenen Herd viel weniger Holz. Ein Nebeneffekt war auch, dass sich gleichzeitig nicht nur die Küche, sondern in der Stube nebenan die angeschlossene Sitzbank (Chouscht) des Kachelofens erwärmte. Eine Petrollampe erleuchtete den Raum.

Wunderpfannen für den Gasherd Doch eine neue Energie versprach eine einfachere Nutzung: Gas! Man hatte sich schon lange über den Bau eines Gaswerkes Gedanken gemacht. Aber erst 1902 erhielt die Berner Gasfirma Rothenbach die Konzession für den Bau. In Bern gab es bereits seit 1843 eine Gasversorgung. Geplant war nebst verschiedenen Ämtler Gemeinden auch der Anschluss einiger Dörfer im angrenzenden Aargau. Deshalb sollte der Standort des zu bauenden Gaswerkes im Obfelder Dorfteil Unterlunnern sein. Ein 29 Kilometer langes Versorgungsnetz schloss vorerst die Gemeinden Ottenbach, Obfelden, Hedingen, Zwillikon und Affoltern an. Eigentümer und Betreiber waren die «Gaswerkgesellschaft Bern». Als diese in Liquidation ging, zeichnete per 6. Juli 1907 als Nachfolgerin die «Gasversorgung Affoltern AG, Rothenbach & Cie.». In Inseraten pries sie Gasherde und Rechauds «zu billigsten Preisen und in bester Ausführung» an, dazu auch «Aufsatztöpfe, Wunder-, Bratund Backpfannen». Gleichzeitig bot sie auch Installationen von Gas- und Wasserleitungen, sowie sanitären Anlagen an. Das bei der Gasproduktion gewonnene Nebenprodukt Koks stand in «1a-Qualität grob oder gebrochen» zum Verkauf. In der besten Zeit konnten über 1100 Gasabnehmer verzeichnet werden. Nicht nur das Kochen mit Gas vereinfachte sich, sondern auch die neuen Lichtquellen auf Strassen, Plätzen, in Werkstätten und Fabriken.

Gaswerktherapie gegen Keuchhusten Die mit Güterwagen grösstenteils vom Saarland ankommende Steinkohle übernahm am Bahnhof Affoltern die Transportfirma Rüfenacht und beförderte sie anfänglich noch mit Pferdefuhrwerken, später mit Lastwagen nach Unterlunnern. Im Ofenhaus des Gaswerkes befanden sich zwei sechs Meter hohe Öfen. Bei über 1000 Grad Erhitzung kam es unter Luftabschluss zur Verkohlung der Steinkohle. Das dabei entstehende Gas wurde abgekühlt und nach der Speicherung im

Das Gaswerk in Unterlunnern. (Archivbilder zvg.)

Arbeiter des Gaswerks posieren vor ihrer Werkstatt in Affoltern, 1902.

Verlegen von Gasleitungen an der Alten Dorfstrasse in Affoltern, 1902. Undichte Leitungen brachten immer viel Gasverlust.

Gasometer ins Leitungsnetz eingespiesen. Die entstehenden wertvollen Nebenprodukte wie Teer, Koks, Ammoniak und Benzol kamen zum Verkauf und brachten zusätzliche Einnahmen. Koks eignete sich für das Befeuern von Öfen, Teer für die Produktion von Farben. Zu den Abnehmern gehörte auch die «Chemische Fabrik» in Affoltern. Kinder mit Keuchhusten schickte man zur Gaswerktherapie nach Unterlunnern. Der Aufenthalt an diesem Ort und das Spielen mit abgekühltem Koks zeigte eine positive Wirkung.

Leitungsnetzes zu den naheliegenden Aargauer Gemeinden entstand nicht mehr. Bis zur Einführung des ungiftigen Erdgases sollten noch etwa 50 Jahre vergehen.

Kohle vom Bergwerk Riedhof? Es dauerte nicht lange und wieder war eine neue Energiequelle in Sicht: Strom! Die Gründung des Elektrizitätswerkes Zürich erfolgte 1908. Strom galt billiger als Gas und erfreute sich wachsender Beliebtheit. Strom machte vor allem unabhängig von den Kohlelieferungen aus dem Ausland. Diese, da vorwiegend aus dem Saarland, versiegten fast ganz während des Ersten

und des Zweiten Weltkrieges. Ein Ersatzbrennstoff musste gesucht werden. Das Gaswerk Schlieren liess deshalb zwischen 1918 und 1920 grosse Mengen Torf im Oberrifferswiler Moos abbauen. Der Zweite Weltkrieg beschleunigte das Ende des Gaswerkes in Obfelden. Die Kohle aus dem Ausland kam immer teurer zu stehen und die Lieferungen wurden schwieriger. Als Ersatz sollte die Kohle vom Bergwerk Riedhof im Aeugstertal dienen. Russische Internierte bauten hier während der Kriegsjahre Kohle ab. Diese Kohle konnte jedoch den Qualitätsanforderungen für die Gasgewinnung nicht genügen. Die Arbeit im Gaswerk erfolgte rund um die Uhr im Dreischichtenbetrieb und erwies sich als sehr lohnintensiv. Die Zahl der Gasabnehmer aber sank kontinuierlich und in der Folge verkündete die zuletzt tätige Zürcher Firma Wohlgroth per 15. Dezember 1945 die Betriebseinstellung und per 25. April 1947 deren Auflösung. Die geplante Erweiterung des

Das Hauptgebäude der «Gasi» Obfelden steht noch heute, mit einer anderen Nutzung. Doch vorbei ist die Zeit, als Gasballone mit Obfelder Gas in die Lüfte abhoben.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Februar 2017

Seit 50 Jahren Jäger und Heger aus Leidenschaft Die Passion von René Ziegler gilt den Wildtieren und der Natur Die Laufbahn vom Treibergehilfen bis zum Jagdaufseher zeigt eindrücklich seine Leidenschaft für die Natur, die Jagd und die Hege der Lebensgrundlage für Tiere in freier Wildbahn. René Ziegler darf auf 50 Jahre Einsatz zugunsten der heimischen Wildtiere zurückblicken. Wenn jemand im Säuliamt weiss, wo Fuchs und Hase einander gute Nacht wünschen, dann sicher René Ziegler. Er gilt, zumindest unter den Jägern des Säuliamtes, als kompetenter Fachmann. Immerhin ist er die Ansprechperson schlechthin, wenn es um Vorfälle rund um Wildtiere geht. Seine ersten Erfahrungen sammelte er bereits 1968 im Jagdrevier Affoltern, wo er als Treibergehilfe zum ersten Mal mit der Jagd in Berührung kam. Der damalige Obmann der Jagdgesellschaft, Hubert Weisbrod, nahm den Tierfreund Ziegler unter seine Fittiche und ermunterte ihn 1976 die Prüfung als Jagdaufseher abzulegen. Seit diesem Jahr übernahm René Ziegler das Revier Affoltern und betreute später auch in Mettmenstetten, Obfelden und im aargauischen Merenschwand die Aufgaben eines Jagdaufsehers. Neben der Sorge um die Wildtiere steht vor allem auch die Pflege der Reviereinrichtungen im Pflichtenheft eines Hüters des Jagdschutzes. Diese anspruchsvolle Tätigkeit verlangt eine Vielfalt an Erfahrungen im Bereich von Problemtieren, aber auch eine aussergewöhnliche Bereitschaft für einen Einsatz rund um die Uhr. Wildtauben, welche Klagen infolge Verschmutzungen verursachen, wildernde Füchse in Hühnerställen, unwillkommene Dachse in Maisfeldern und randalierende Marder auf Dachböden vermiesen dem Jagdaufseher regelmässig die Nachtruhe.

Einsatz zu allen möglichen Tagesund Nachtzeiten Weit mehr Sorgen und Mühe bereiten allerdings Tierseuchen wie die Tollwut oder die Fuchsräude, die den Einsatz des Jagdaufsehers verlangen. Auch die häufigen Wildunfälle im stets dichter werdenden Verkehr erfordern zu allen möglichen und unmöglichen Tagesund Nachtzeiten und oft mehrmals pro Woche den Einsatz des Wildhüters.

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Co-Stargast neben Marco Rima Patrick Harbor zweimal im Musik-Talk Prominente Zeitgenossen und spannende Musik-Newcomer, grosse Stars und hoffnungsvolle Sternchen sprechen über ihre Karriere, Träume und Visionen. Darauf basiert «On Air», die musikalische Talkshow von Phil Dankner. Gemeinsam mit Marco Rima ist kommenden Mittwoch, 1. März, der Ämtler Singer-Songwriter Patrick Harbor zu Gast im Grand Casino Baden. Am Donnerstag, 7. März, stellt Phil Dankner das Ämtler Musiktalent dann gleich nochmals einem grossen Publikum vor. In der Bar des Hotels Schweizerhof Luzern wird bei «Music & Talk» neben Harbor der Schweizer Spitzenkoch Anton Mosimann im Rampenlicht stehen. (tst.)

Patrick Harbor. (Bilder zvg.)

«On Air» am Mittwoch, 1. März, 20.15 Uhr, Türöffnung 19 Uhr, Grand Casino Baden. Eintritt 30 Franken. «Music & Talk» am Dienstag, 7. März, 20 Uhr, Hotel Schweizerhof Luzern. Eintritt frei.

Marco Rima.

Anton Mosimann.

Schlagernachmittag am Valentinstag Yvonne Suter im Haus zum Seewadel Dieser Valentinstag wurde für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zum Seewadel zum besonderen Tag.

Seit 50 Jahren im Einsatz zugunsten der heimischen Wildtiere: René Ziegler. (Bild Martin Mullis)

Doch diese Tätigkeit war für René Ziegler stets weniger Beruf als Berufung. Mit viel Sachverstand aber noch mehr Leidenschaft pflegt Naturmensch Ziegler seine eigentliche Lebensaufgabe, meistens während sieben Tagen in der Woche und unabhängig von der Uhrzeit. Nicht zuletzt wegen dieser aufopfernden Bereitschaft wird er auch regelmässig von den benachbarten Revieren zu Hilfe gerufen. Jagdaufseher Ziegler ist aber auch ein spannender Erzähler, wenn er sich in seiner direkten und manchmal wenig moderaten Sprache auch nicht immer nur Freunde schafft. Er hat im vergangenen halben Jahrhundert viele seltsame, amüsante, dramatische und sogar auch gefährliche Momente er-

lebt. Bei seinen Einsätzen erfuhr er natürlich auch manchen Ärger und stiess oft auf Unverständnis. Von unwissenden und unbeteiligten Tierfreunden, die zufällig Zeugen werden, wenn Tauben oder ein kranker Jungfuchs möglichst schnell und schmerzlos getötet werden müssen, ist er es bereits gewohnt, ungerechtfertigten Anschuldigungen und Beleidigungen ausgesetzt zu sein. Die Jagdkameraden danken René Ziegler für seine wertvolle Arbeit im Interesse der Wildtiere und wünschen ihm noch viele schöne Stunden in den vertrauten Wäldern und im Kreise seiner Jagdkameraden!

Ganz gespannt und gut verköstigt mit Kaffee und Kuchen warteten 35 Bewohnerinnen und Bewohner um 15 Uhr im Speisesaal auf die Schlagersängerin Yvonne Suter von Schafisheim. Sie hat es wunderbar verstanden, alle Anwesenden während einer Stunde mit einfühlsamen, aber auch rassigen Liedern und Balladen zu verzaubern. Mit vielen altbekannten und neuen Liedern animierte sie die Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitsingen und Tanzen. Einer ihrer vorgetragenen Songs war der Welthit aus dem Jahre 1943 «Capri Fischer». Aber auch andere Songs aus alten Zeiten wie «Liebeskummer lohnt sich nicht mein Darling» oder «Zwei kleine Italiener» begeisterten das Publikum. Aus der «Neuzeit» sang sie unter anderem einen Partymix von Andrea Berg. Mit der Zugabe «Arrivederci Hans» verabschiedete sie sich von den Anwesenden und wurde mit einem grossen Applaus belohnt.

Yvonne Suter. (Bild zvg.) Mit ihrer gewinnenden Art und ihrem Gesang hat Yvonne Suter es geschafft, die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel zu berühren. Es wurde viel geklatscht, getanzt und gesungen. Es war ein wirklich gelungener Anlass! (pd.)

Rolf Nöthiger

forum

40 Jahre Turmbläser

Absolut kein Bedarf für neue Radwege

Jubiläum beim MV Mettmenstetten Der Musikverein Mettmenstetten konnte anlässlich der diesjährigen Generalversammlung dem Vereinsmitglied Erich Buchmann für seine 40-jährige Mitwirkung bei den Turmbläsern einen Restaurantgutschein für ein feines Nachtessen überreichen. Tatsächlich ist es mittlerweile Tradition, dass eine Gruppe von 5 bis 8 Blechbläsern des Musikvereins Mettmenstetten jeweils am Silvester um 23.45 Uhr im Turm der reformierten Kirche aufspielt, um das neue Jahr vor dem obligaten Glockengeläut um Mitternacht anzukünden. Dieser Anlass wird seit vielen Jahren gut besucht und ist in der Gemeinde fest verankert und sehr geschätzt. Neue Mitglieder sind beim Musikverein Mettmenstetten jederzeit herz-

Der Kulturlandverlust ist unverhältnismässig, Leserbriefe im «Anzeiger» vom 3. Februar.

Der Vorstand des Musikvereins Mettmenstetten mit dem Jubilar Erich Buchmann v.l.: Brigitte Eugster, Erich Iten, Erich Buchmann, Barbara Kunz (Präsidentin), Thomas Schröder, Ursula Tanner. (Bild zvg.) lich willkommen. Die Proben finden jeweils am Mittwochabend von 20 bis 22 Uhr im alten Sekundarschulhaus Wygarten statt. Der Musikverein Mettmenstetten freut sich über ein sponta-

nes Vorbeikommen an einem Probeabend oder auf eine Kontaktaufnahme. (uw) Kontakt: praesident@mvmmettmenstetten.

Ich möchte den Leserbriefschreibern Hug, Frei und Knecht («Anzeiger» vom 3. Februar) gratulieren. Ich bin auch ihrer Meinung. Ich bin nun seit einigen Jahren auch ein Gümmeler. Da gibt es wunderbare bestehende Flur-/ Gemeindestrassen. Fazit: Es besteht absolut kein Bedarf für neue Radwege von Affoltern Richtung Zug, es hat schon zwei sehr schöne Wege: Affoltern altes Zeughaus–Grossholz–Schüren–Mettmenstetten Oberdorf–Bolet–Rossau. Affoltern Bahnhof–Industrie–Lindenmoos–Eigi–Grindel–Haselbach–Rossau. Aber die neueste Verbindung Mettmenstetten Richtung Albis beziehungsweise Abzweigung Ober-Rifferswil ist schlimm.

Wenn ich von Unter-Rifferswil komme, muss ich drei Mal die Fahrbahn der Kantonsstrasse queren, um ins Dorf Mettmenstetten zu gelangen. Super! Einfach gefährlich und konzeptlos. Der neuste «Furz» der Schriftgelehrten: Noch ein Radweg von Mettmenstetten nach Knonau! Neben der Kantonsstrasse. Den Radweg, der speziell für Schüler von Knonau, Uttenberg-Maschwanden, Mettmenstetten gebaut worden ist, finde ich super! Dieser hat sich auch bewährt. Bitte an die Behörden: Baut doch dort, wo Radweglücken bestehen und nicht, wo schon genügend schöne Wege sind. In der Schweiz wird sowieso schon 1 m² Grünfläche pro Sekunde verbaut – Häuser, Strassen, Geleise. Ueli Suter, Mettmenstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

Rekordmenge

Dichterwettstreit

Die Schmid AG hat mit Texaid 86 Tonnen an Altkleidern gesammelt. > Seite 15

Kultur Affoltern lädt wieder zum Poetry Slam in die Galerie am Märtplatz. > Seite 17

Freitag, 24. Februar 2017

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Entscheidendes Spiel Der SHC Bonstetten Wettswil spielt gegen Kernenried um den letzten Playoff-Platz. > Seite 19

ratgeber

Frühlingsstart mit Modeschau Egon Wenzinger

Das Gartencenter Guggenbühl lädt zum Event nach Bonstetten

über Aktienmärkte

US-Börsen: Zweifel an Trump wächst! Seit dem Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar ist der Dow Jones Industrials um weitere 4 Prozent gestiegen. Aufgrund der zahlreichen Probleme, die die neue USAdministration in der Startphase hat, überrascht dieses Ergebnis. Die Wall Street hatte auch diesen Monat Rekordstände erzielt, beginnt nun aber etwas an Dynamik zu verlieren. Die Anleger hoffen auf grossangelegte Steuersenkungsund Ausgabenprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft. Langsam aber kommen Zweifel auf, ob die jüngste Rally nicht etwas übertrieben sei. Der Grund dafür ist die neueste Meldung Präsident Trumps, in der er nicht auf eine rasche Ausführung seiner Steuerreform hinweist. Damit stösst er immer mehr auf Gegenwind bei seiner eigenen Partei. Einige Marktteilnehmer rechnen sogar mit einer längeren Durststrecke an den Börsen. Nach der Rally der vergangenen Wochen, könnte die Stimmung zusehends in Zurückhaltung umschlagen. Anderseits, haben die Investoren neulich überzeugende Konjunkturdaten gesehen und die Aussagen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen weisen darauf hin, dass das Wachstum halbwegs gut ist. Der Index der Frühindikatoren entfaltete im Januar eine etwas höhere Dynamik als vorausgesagt. Damit hellt sich das ohnehin positive Konjunkturbild noch mehr auf. Unser Kursziel von 21.000 Punkten hat weiterhin Bestand. Noch sind keine signifikanten Anzeichen von Schwäche im Dow Jones Industrials zu erkennen. Dies, obwohl der Markt zurzeit überkauft ist. Es wäre wichtig, wenn der Index im Februar noch ein neues Hoch markieren könnte. Spannend wird es, wenn vermehrt Verkaufsdruck aufkommt. Als wichtige Unterstützung gilt unverändert der Indexstand von 20.125 Punkten. Unterschreitet der Index die Zone 20.000 bis 19.700 Punkten wird es kritisch. Das übergeordnete bullische Szenario (Kaufszenario) würde für den Dow Jones Industrials in Frage gestellt und eine Neubewertung würde erforderlich. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

in kürze

Erfolgreicher Abschluss Am Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern haben jüngst 71 Studierende ihr Bachelor-Studium erfolgreich abgeschlossen, darunter Jannik Avila Romero-Ineichen, Knonau. (pd.)

Der Frühling ist sowohl für das Gartencenter als auch für die Modebranche ein wichtiger Startpunkt ins neue Jahr. Die Kombination kommt an: Die Veranstaltung vom Freitag, 10. März, ist ausverkauft. Zusatztermin ist Samstag, 11. März. Das «Guggiteam» hat eigentlich in jeder Jahreszeit einen Event – ausser im frühen Frühjahr. Diese Lücke soll nun mit einer Modeshow geschlossen werden. Sowohl die Modegeschäfte als auch das Gartencenter haben die neuen Kollektionen und können sich dementsprechend im attraktiven «Frühlingskleid» präsentieren. Die Models stellt das «Guggiteam» mehrheitlich selber. «Der persönliche Touch ist uns auch diesbezüglich wichtig», so Gastgeber Thuri Küng. Gezeigt werden primär Herrenmode von Dino Rey und Damenmode von Heidi Struchens «Favorite Things Fashion and More». Fürs Styling sorgen Luigia Viglione und Nicole Murer von «Hair Paradise», alle in Affoltern.

sucher dürfen sich auf Livemusik freuen – Das Trio «Round of Sound» um Nino Lentini spielt am Freitag und die «Bischoff 62 Bluesband» am Samstag –, für professionelle Ansagen ist Marco Caduff, «die Stimme» aus Bonstetten, zuständig. Das Catering wird durch das verstärkte Guggibeizli organisiert, zusammen mit der Bäckerei Pfyl und Mü’s Vinothek. Abgerundet wird der Abend durch die Bar, welche Ursula von Allmen (Reisebar), Pascale Breitinger (PowerRange) und René Bär (Albisgolf) betreiben. Das Programm überzeugt – so sehr, dass die Veranstaltung vom Freitag innert kürzester Zeit ausverkauft war. Das «Guggiteam» lässt seine Kundschaft nicht hängen und hat kurzerhand einen Zusatztermin festgelegt. So können Modeschau und Frühlingsstart nun auch am Samstag, 11. März, zelebriert werden. (pd./tst.) Frühlings-Modeschau im Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten, am Freitag, 10. (ausverkauft), und Samstag, 11. März. Apéro riche ab 18.30 Uhr, ab 20 Uhr Modeschau, Dessertbuffet und Kaffee ab 21 Uhr, Barbetrieb bis 24 Uhr.

Livemusik und Leckereien Auch beim Rahmenprogramm wird nichts dem Zufall überlassen. Die Be-

Kosten: 50 Franken, inkl. Speisen und Getränke (exkl. Bargetränke). Anmelden an modenshow@gartencenter-guggi.ch oder unter Tel. 044 701 80 40.

Bereit für die Modeschau: Sitzend die Models Ruth (links) und Ramona Küng, mit Heidi Struchen, Dino Rey und Andrea Wyrsch (von links). (Bild Thomas Stöckli)

Spiel und Spass im Zugerland

Ein klares Zeichen für die Sonnenenergie Tochterfirma der Ernst Schweizer AG in Vorarlberg Die Ernst Schweizer AG und ihr österreichisches Tochterunternehmen Doma Solartechnik GmbH bezeugen ihr Engagement für die Sonnenenergie durch den Kauf der Doma-Liegenschaft an der Sonnenstrasse in Satteins (Vorarlberg) Ende Januar 2017. Nicht nur in der Schweiz befindet sich die Solarbranche in einer intensiven Konsolidierungsphase. In dieser Zeit, die geprägt ist von vielen Unsicherheiten, ist Vertrauensbildung wesentlich. Die Ernst Schweizer AG und die Doma Solartechnik GmbH zeigen ihr Engagement für die Solarbranche durch die Investition in den Standort Satteins. Der Erwerb umfasst ein Bürogebäude und zwei Industriehallen mit anliegenden Grundstücksflächen. Damit setzen Doma und Schweizer ein wichtiges Zeichen für Kontinuität bei Kundinnen und Kunden wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Unternehmen. Mit dem Bekenntnis zum Standort Satteins wird auch der Grundstein für ein weiterhin erfolgreiches wirtschaftliches Wachstum gelegt. Doma, Marktführer für Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen in Westösterreich, produziert im Energiepark West in Satteins seit 1999 solarthermische Kollektoren und nutzt diese Örtlichkeit gemeinsam mit Schweizer als

Den Lichtverhältnissen entsprechend wirkt die mehrfarbige Solarfassade am Doma-Bürotrakt immer wieder anders. In der Januar-Abendsonne erstrahlt sie intensiv. (Bild Ernst Schweizer AG, Metallbau) Zentrallager Europa. Darin werden die Fotovoltaik-Montagesysteme der Produktreihe Msp kommissioniert und verschickt. Für Schweizer ist es von Vorteil, über einen Standort in der EU zu verfügen, der nahe der Schweizer Grenze liegt, vom Hauptsitz in Hedingen schnell erreichbar und entwicklungsfähig ist.

Solarenergie ist an der Sonnenstrasse Trumpf Das Betriebsgebäude der Doma erhielt im Jahr 2000 als erstes Gebäude mit CO2-neutraler Energieversorgung den europäischen Solarpreis für «das öko-

logisch innovativste Firmengebäude Europas». Die Südfassade des Bürotrakts, eine Solarfassade, besteht aus einer Fotovoltaikanlage (136 m²) zur Strom- und einer Sonnenkollektoranlage (100 m²) zur Warmwassergewinnung. Vor zwei Jahren ersetzte Doma die Gläser der über 14 Jahre alten Kollektoranlage mit farbigen Gläsern, die nach dem Kromatix™-Verfahren eingefärbt wurden. Erneut war es das erste Gebäude in Europa, das mit Gläsern dieser innovativen Färbetechnologie ausgestattet wurde. Die Doma Solartechnik GmbH bezieht sämtliche Energie für Produktion und Büro aus erneuerbaren Energiequellen. (pd.)

Tolle Preise zu gewinnen An den «Game Days» vom 1. und 4. März lädt das Einkaufscenter Zugerland zum Spielen ein. Zu gewinnen gibt es Preise der Zugerland-Geschäfte und Center Taler. Am Mittwoch, 1. März, und Samstag, 4. März, können kleine und grosse Besucher ihr Glück und Können an verschiedenen Spielstationen testen. Nebst den beliebten Spielen «vier gewinnt», «heisser Draht» oder «Nageln» steht ein Piratenschiff zum Goldschürfen bereit. Zu gewinnen gibt es Preise der Zugerland Geschäfte und Zugerland Center Taler. Die «Game Days» finden am Mittwoch zwischen 13 und 18 Uhr und am Samstag zwischen 10 und 17 Uhr auf der oberen Verkaufsebene statt. Die Teilnahme für Kinder und Erwachsene ist kostenlos. (pd.) Weitere Infos unter www.ekz-zugerland.ch

Beim Goldschürfen ist Geschick gefragt. (Bild zvg.)


Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 26. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Pfarramtsvertretung: Pfarrer Jürgen Schultz, 079 520 12 33

Freitag, 24. Februar 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Angela Bozzola am Klavier Sonntag, 26. Februar 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden Wir verabschieden unsere Sigristin Dorli Elsener und heissen Wädi Wetli als neuen Sigristen willkommen. Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. Februar 10.00 bis 12 Uhr Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im katholischen Pfarreizentrum Sonntag, 26. Februar 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen, Pfr. W. Hauser

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 26. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Taufe von Mauro Wildhaber und Hervé Hans Thoma Pfrn. S. Sauder Orgel: U. Hauser Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Kinderhüeti im Pfarrhaus Montag, 27. Februar 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 3. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Offenes Einsingen mit Anette Bodenhöfer und dem Projektchor 19.30 Weltgebetstag in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 26. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 26. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. I. Girardet

Kloster Kappel a. A. Sonntag, 26. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Mittwoch, 1. März 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 2. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 2. März 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Freitag, 24. Februar 20.00 Taizégebet in Maschwanden Sonntag, 26. Februar Sonntag Estomihi 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfr. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer in der Kirche Mittwoch, 1. März 19.30 Offener Lesekreis Leitung Elisabeth Gerber im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 25. Februar 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 26. Februar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel) Chantal Ferrat und Marianne Frutiger (Querflöten) Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 27. Februar 16.00 Kolibri ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 28. Februar 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 26. Februar 10.00 Gottesdienst Thema: «Reformierte Identität» Pfarrerin Inge Rother und Hans Peter Stutz, Präsident der Kirchenpflege «Tears of Joy» Gospelchor der reformierten Kirche Ägeri unter der Leitung von Akiko Hasegawa Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 26. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfarrerin Irene Girardet

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 26. Februar 10.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Bonstetten und Stallikon-Wettswil mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung bis 25. Februar, Tel. 044 777 99 72 Freitag, 3. März 19.30 Kath. Kirche Bonstetten: Weltgebetstag Thema: «Bin ich ungerecht zu euch?» Anschliessend Einladung zu einem Imbiss mit kulinarischen Spezialitäten aus den Philippinen

Samstag, 25. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. Februar 9.00 Eucharistiefeier dt./it. Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 1. März Aschermittwoch 9.15 Kein Gottesdienst 19.30 Gottesdienst mit Aschenausteilung Freitag, 3. März 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Eucharistiefeier Anschliessend SeniorenträffNachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto 19.00 Weltgebetstagsfeier zusammen mit Aeugst in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 25. Februar 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 26. Februar 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 1. März 19.30 Aschermittwoch-Gottesdienst zur Eröffnung der Fastenzeit mit Austeilung der Asche Freitag, 3. März 19:30 Weltgebetstag – Gottesdienst vorbereitet von philippinischen Frauen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 25. Februar 13.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 26. Februar 10.00 Gottesdienst «Gedanken – Teil 2» Martin Heller, Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 27. Februar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 1. März 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 26. Februar 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 24. Februar Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 26. Februar 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 25. Februar 17.00 Wortgottesfeier Montag, 27. Februar 19.00 Meditation Aschermittwoch, 1. März 19.30 Gottesdienst Aschenauflegung Donnerstag, 2. März 8.15 Eucharistiefeier Freitag, 3. März, Weltgebetstag 19.00 Einsingen 19.30 Feier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. Februar 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Freitag, 3. März 19.00 Ökumenischer Weltgebetstag reformierte Kirche Affoltern

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Februar 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 1. März Aschermittwoch 19.30 Gottesdienst in Affoltern mit Aschenausteilung Freitag, 3. März 14.00 Eucharistiefeier in Affoltern Anschliessend SeniorenträffNachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 26. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 26. Februar 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

März-Programm 2017 Dienstag, 7./14./21./28. März SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 8./15./22./29. März FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 2. März 2017 WANDERUNG Reppischtal Wanderzeit: 3 Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Hans Abderhalden 044 700 19 00 Donnerstag, 9. März 2017 SENIORENTREF Bergsommer im Prättigau Erinnerungen an die Ferienwoche 2016 in Klosters 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 16. März 2017 BERGWANDERUNG Lenzburg–Esterliturm–Boniswil Wanderzeit: 4½ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 16. März 2017 SPAZIERGRUPPE: Boswil–Waltenschwil Spazieren: 1½ Std. 9.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 23. März 2017 EXK. – Flughafenbesichtigung Führung: 2 Std. Teiln.zahl begrenzt 12.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen Pass oder ID mitnehmen Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Anm. für Wand.+ Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr. Donnerstag, 30. März 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.– An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 VORANZEIGE Mittwoch, 17. Mai 2017 Seniorenreise nach Wil SG Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02


Gewerbe

Freitag, 24. Februar 2017

Die Kraft der modernen Hypnose

Karitative Vergütung aus der Texaid-Altkleidersammlung

Veränderung mit effizienter Methode

Engagement der Schmid AG Entsorgung und Recycling

In der Praxis für Coaching und Hypnosetherapie in Rifferswil, begegnet Hypnosetherapeut Reto Blaschitz hilfesuchenden Menschen und unterstützt sie gemäss seiner Haltung und Erfahrung, dass nachhaltiges Coaching oder Therapie nicht lange dauern muss.

Der gemeinnützige Erlösanteil aus der Textilsammlung von Schmid AG Entsorgung und Recycling in Zusammenarbeit mit Texaid Textilverwertungs-AG kommt Pro Juventute und dem Kinderspital Zürich zugute.

Der hypnotische Zustand bietet eine direkte Schnittstelle zum Unterbewusstsein und damit zu den «unbewussten» Lösungsmöglichkeiten eines Problems. Häufig «tappt» man als Klient im Dunkeln, wieso sich Symptome oder Probleme entwickelt haben und wie diese wieder zu lösen sind. Mit Hilfe des Unterbewusstseins kann herausgefunden werden, was wirklich fehlt und was zu tun ist. Unbewusste Ursachen können an ihrem Ursprung aufgelöst werden. Problematische Erfahrungen können neutralisiert und wichtige nicht gemachte Erfahrungen nachgeholt werden. In der Hypnose wird eine Trance eingeleitet, die äussere Realität tritt so in den Hintergrund und die unterschwellige Wahrnehmung wird geschärft, um Zugang zu unbewussten Ressourcen zu finden. Dies ist ein ganz natürlicher Zustand der sich mit Tagträumen oder mit einem Zustand, wie kurz vor dem Einschlafen vergleichen lässt. Hypnose ist keine passiv empfangene Heilung durch Suggestionen an das Unbewusste. In der modernen Hypnose besteht immer eine aktive Beteiligung des Klienten, der sich bewusst oder unbe-

Reto Blaschitz. (Bild zvg.) wusst mit den Hintergründen seiner Problematik auseinandersetzt. Es ist ein Mythos, dass Klienten während der Hypnose nicht mitbekommen, was geschieht, ihre Kontrolle verlieren oder gar vertrauliche Inhalte preisgeben. Hypnose findet ihren Einsatz zum Beispiel bei der Behandlung von emotionalen Belastungen, Ängsten, Zwängen und Blockaden, bei Stress, Schlafstörungen sowie bei der Raucherentwöhnung. Sie hilft auch bei Themen wie Nägelbeissen, Stottern, Abnehmen oder bei mangelndem Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl. Ausserdem eignet sie sich hervorragend als ergänzende Methode zur Unterstützung und Begleitung von schulmedizinischen oder anderen Therapien. (pd.) MindSpirit Coaching, Reto Blaschitz, Jonentalstrasse 3, Rifferswil. Telefon: 079 668 09 18, info@mindspirit.ch.

Hula – Tanz aus Hawaii Einführungskurs in Affoltern

Die Tänzerinnen von «Kaimi» treten auch bei Anlässen auf. (Bild zvg.)

Seit einigen Jahren gibt es in Affoltern die Möglichkeit, diesen wunderbaren, schwingenden Tanz zu erlernen und zu vertiefen. Sei es, dass die harmonischen Bewegungen faszinieren, dass es Erinnerungen an Ferien weckt oder Vorfreude, sei es, dass Menschen interessiert sind etwas zu lernen, das über das Tanzen hinaus in die Tiefen einer fremden und doch nahen Kultur hinein reicht – Hula beinhaltet alles. Hula ist ein faszinierender Tanz, kräftigt den Körper, fördert die Balance und die Koordination, bringt Geschmeidigkeit ins Becken und stärkt den Rücken. Hula zu lernen bringt die Tanzenden auf andere Gedanken und sie gehen nach dem Unterricht beschwingt nach Hause. Hula ist aber auch weit mehr. Hula ist die Sprache der Ureinwohner Hawaiis, jede Geste interpretiert das Lied, zu dem getanzt wird. Hula steht auf dem Fundament einer alten Kultur, die durch das Tanzen immer besser kennengelernt werden kann: Werte im Umgang miteinander, mit der Umwelt, der Natur, Einblicke in Poesie, Sprache oder Wissen(schaft), in Geschichte (an der die Menschen aus dem Westen mitbeteiligt waren und

sind). Hier gibt es viel zu entdecken. Das Wort Kaimi – und der Name des organisierenden Vereins – bedeutet, sich auf die Suche nach dem Ursprung der hawaiischen Kultur zu begeben. Hula – der Tanz – ist das Vehikel, die Freude am Tanzen bringt Menschen zusammen. Die Tanzenden, organisiert unter «Kaimi», lernen, üben, tanzen in Affoltern und an verschiedenen Orten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Hawaii. Der Kurs ist offen für Erwachsene und Kinder, spezielle Kinderkurse werden nach Bedarf angeboten. Organisation und Leitung: Manja Jansch (Kaimi Schweiz), langjährige Tänzerin und Schülerin der Hula Meisterin Roselle Keliihonipua Bailey aus Maui, Hawaii, die seit vielen Jahren nach Europa kommt, um zu unterrichten. Die Tänzerinnen von «Kaimi» treten auch an privaten und öffentlichen Anlässen auf. Der Einführungskurs in Affoltern findet in zwei Teilen statt: Samstag, 4. März, 10 bis 15.30 Uhr, danach sechs Abende 19.15 bis 20.30 Uhr: 8./15./22. März und 12./19./26. April. Der Samstag kann auch separat besucht werden. Kursort: Shindo Schule, Zürichstr. 49, Affoltern. Anmeldungen und Informationen: Manja Jansch, Telefon 056 634 27 05, manja@kaimi.ch, www.kaimi.ch.

Im letzten Jahr hat die Schmid AG Entsorgung und Recycling in Zusammenarbeit mit der Texaid Textilverwertungs-AG wieder eine neue Rekordmenge von 86 Tonnen an Altkleidern gesammelt. Der gemeinnützige Erlösanteil aus der Sammlung von 3500 Franken kommt Pro Juventute und 1000 Franken dem Kinderspital Zürich zugute. Pro Juventute unterstützt Kinder und Jugendliche, die mit Proble-

men und Ängsten zu kämpfen haben. Es werden Programme gefördert, die dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche in einem Umfeld aufwachsen, das sie stützt und fördert.

Für brandverletzte Kinder Das Kinderspital Zürich hat mitgeteilt, dass es die gespendeten 1000 Franken der Abteilung brandverletzte Kinder zukommen lassen wird. Grossflächige, tiefgehende Hautverletzungen, wie sie bei Verbrennungen vorkommen, stellen immer noch ein grosses Problem in der Behandlung dar. Heute überleben viele dieser Patienten, indem Chirurgen mittels verschiedener Techniken der Hauttransplantation die Wunden decken können.

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Rohstoffe für Neues Texaid sorgt für eine ökologisch saubere und professionelle Weiterverwertung der abgegebenen Textilen. Ob wieder getragen oder zu Putzlappen und Dämmstoffen verarbeitet – Altkleider erhalten bei Texaid im textilen Kreislauf ein neues Leben. Damit können wertvolle Ressourcen geschont und die Umweltbelastung deutlich reduziert werden. Der Grossteil der erwirtschafteten Erlöse kommt namhaften Schweizer Hilfswerken sowie vielen regionalen gemeinnützigen Organisationen zugute. (pd.) Weitere Infos: www.muldenschmid.ch, www.texaid.ch

Nun fehlen noch Theater und Tanz SilatPlus in Hausen: Beckenbodentraining ergänzt das Angebot Es ist ein Zentrum für Kampfkunst und Bewegung allgemein, das SilatPlus im Hausemer Weisbrod-Areal. Neu bietet Chantal Mattes auch Beckenbodentraining an. Noch gesucht werden Tanzkurs-Anbieter. Vieles ist möglich in den Räumlichkeiten des SilatPlus in Hausen. Der eine Trainingsraum ist komplett mit Mattenboden und einer grossen Spiegelwand ausgestattet, während sich der andere mit dem Parkettboden ideal fürs Tanzen eignet. Beide Räume sind mit einer modernen Musikanlage ausgestattet und durch eine schalldichte Faltwand voneinander abgetrennt, die sich für Grossanlässe öffnen lässt. Neben Kampfkünsten, dem indonesischen Perisai Diri und dem japanischen Aikido, werden im SilatPlus auch Yoga und Antara, Body Toning, Nia und Zumba unterrichtet. Neu im Angebot sind zudem Beckenbodenkurse – einerseits zur Rückbildung nach einer Schwangerschaft, andererseits um den Beckenboden gezielt zu stärken. Die jungen Mütter muss Kursleiterin und Silat-Chefin Chantal Mattes häufig eher bremsen als antreiben. Es gilt, die grossen Bauchmuskeln noch nicht zu belasten und ausschliesslich vom Beckenboden her zu arbeiten. «Die Muskulatur muss erst wieder zu-

«Wie Kinderwagenschieben im Alltag»: Chantal Mattes (Mitte) zeigt im Beckenbodentraining eine Partnerübung vor. (Bild Thomas Stöckli) sammenkommen», so Chantal Mattes. Bei meditativer Musik gibt sie ihre Anweisungen: «Zehenspannung halten», «Beckenboden aktivieren» und «der Bauchnabel macht mit». Eine aussagekräftige Übung ist das Balancieren auf einem Seil, das am Boden liegt: «Mit aktiviertem Beckenboden geht das viel besser», so die Kursleiterin. Genauso wichtig ist es, nach dem Arbeiten den Beckenboden wieder bewusst zu entspannen. Beckenbodentraining gibt es nicht nur in Reinform, sondern auch kombi-

niert mit Perisai Diri. Das Bewusstsein für die innere Mitte ist schliesslich auch im Kampfsport von Vorteil. Momentan fehlt dem SilatPlus ein Tanz-Angebot. Die sehr erfolgreichen Tango-Kurse mussten eingestellt werden, weil die Kursleiter weggezogen sind. «Tanzen für Kinder würde in Hausen sicher gut laufen», mein Chantal Mattes. Und auch Theaterkurse könnte sie sich gut vorstellen. (tst.) SilatPlus, Kampfkunst- und Bewegungszentrum, Weisbrod-Areal, Hausen. Infos unter silatplus.ch.

Fit für die Fasnacht mit Aqua Strong Fabienne Zubler trainiert Männer und Frauen Fabienne Zubler, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, unterrichtet mit Begeisterung ihre selbst entwickelten Wasserfitnessprogramme in der Umgebung von Bremgarten. Ziel dieses Trainings ist die Kräftigung und Festigung des Körpers. Angenehmer Nebeneffekt: Der Körper wird mit der Zeit auch wohlgeformter. Durch die beinahe Schwerelosigkeit im Wasser werden die Gelenke sehr schonend bewegt und bereits vorhandene körperliche Einschränkungen können leichter und schmerzfreier trainiert werden. Die Gelenke werden beweglicher, der Rücken gestärkt und entspannter. Das Wasser bewirkt Massageeffekte sodass Verspannungen gelindert, die Blutzirkulation angeregt und die Lungen- und Herzfunktionen verbessert werden. Im Aqua-Strong-Training,

werden die Haupteigenschaften des Wassers, so der statische Auftrieb, der Widerstand des Wassers und der Wasserdruck optimal genutzt. Diese speziellen Eigenschaften des Wassers ermöglichen ein effizientes Ganzkörpertraining (Kraft/Ausdauer), Abnutzungserscheinungen kann vorgebeugt werden. Teilnehmende werden erstaunt sein, wie sich Körper und Geist nach einem Training entspannt anfühlen. Mit viel Humor und Lebensfreude wird Fabienne Zubler in die Geheimnisse des Wassers als Fitnessmedium einführen. (pd.)

Fabienne Zubler. (Bild zvg.)

Kurse im Hallenbad Reusspark, Niederwil, Montag, 18 und 18.40 Uhr, Dienstag, 17.50, 18.30 und

einem Ausdauer-Kraft-Programm, trainiert Fabienne Zubler Männer und Frauen jeglichen Alters. Jeder kann die Intensität der Anstrengungen gemäss seinem Können und seiner Fitness selber bestimmen. In jedem Training

19.10 Uhr, donnerstags, 9.30 und 10.10 Uhr. Im Schulhaus Ottenbach, Montag, 13.05 und Donnerstag, 13.35 Uhr. Weitere Infos und Schnupperkurs: Fabienne Zubler, Wasserfitnessinstruktorin, SSCHV, Telefon 056 624 00 80 oder f.zubler@inspirationsquelle.ch und www.inspirationsquelle.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Wieder ein Heimspiel für die Säuligugger

Freitag, 24. Februar Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Geschichten & Musik «Falsch verbunden?» Vom Alphorn zum iHorn. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Stallikon 18.00-23.30: Üetliberger Pokernight (ab 18 Jahren) immer am letzten Freitag im Monat inkl. Dinner und tollen Preisen. Pokerschulung für Anfänger und Strategierunden für Fortgeschrittene, durchgeführt von der Pokeracademy (pokeracademy. ch). Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Freitag, 24. Februar 2017

Säuliguggernacht in der «Break Eventhall», Affoltern Die Fasnacht ist überall voll im Gange und die Säuligugger sind wie immer mit grosser Freude mitten drin. Schon bald findet auch wieder die Säuliguggernacht statt. Und ein bisschen denkt man auch schon an die nächste Saison. Seit ihrem ersten Auftritt am 21. Januar am Figoball in Zug, haben die Säuligugger schon an zahlreichen Maskenbällen und Umzügen teilgenommen. Dabei fanden die Auftritte nebst dem Säuliamt wie immer auch in den Kantonen Aargau, Zug und Schwyz statt. Einen Teil des Hauptfasnachtswochenendes verbringen sie gerade in Sion und bringen den Säuliämtler Guggengroove zu den Wallisern.

Das Motto «Neon» kommt auch an den Auftritten der Säuligugger gut zur Geltung. (Bilder zvg.) unfreiwillig im Ottenbacher Exil stattfinden musste, konnte er letzte Fasnacht wieder in Affoltern durchgeführt werden. Bei ausgelassener und friedlicher Stimmung feierten zahlreiche Fasnächtler in der «Break Eventhall» bis in die Morgenstunden. Nach dieser positiven Erfahrung entschieden sich die Säuligugger und das Break-Team für eine weitere Zusammenarbeit im Jahr 2017. Unter dem Motto «Neon Night» werden

Ottenbach

Fasnächtler aus nah und fern einen Maskenball in der speziell beleuchteten Halle verbringen können. Auch dort dürfen natürlich die Guggen nicht fehlen. Neben den Gastgebern spielen wie jedes Jahr die Nachbarsguggen Vollgashöckler Hedingen und Näbelgeischter Jonen. Dazu noch die Stiefeliryter Muri und die Gyresümpfer Widen. Den weitesten Weg haben dieses Jahr die Blächchutzeler, die sich aus Küssnacht am Rigi auf den Weg ins Säuliamt machen.

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Tomko. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Wer hat Lust selber ein Säuli zu werden?

Samstag, 25. Februar Affoltern am Albis 11.00-11.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Säuliguggernacht wieder in der «Break Eventhall» in Affoltern Das absolute Highlight für jede Gugge ist natürlich ihr eigener Maskenball. Die Säuliguggernacht findet am Freitag, 3. März, statt. Dies ist traditionellerweise der Freitag nach Aschermittwoch. Nachdem der Ball einige Jahre

Wettswil 14.00: Jassturnier für jede Frau/ jeden Mann mit Jahresklassement. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38. 20.00: Jazzkonzert mit den «New Orleans Stompers», mit Metzgete um 11.30 bis 14 Uhr und ab 18 Uhr. Reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Dienstag, 28. Februar

Yannick Neuschwander vom «Break» (links) und das OK der Säuliguggernacht: Eliane Beeler, Janine Schüpbach, Angela Veronesi, Werni Imhof, Bruno Schumacher und Remo Gubler.

Natürlich denkt man bei den Säuliguggern auch immer schon ein wenig an die nächste Saison. Dazu gehören auch Austritte von altgedienten Guggern. Deshalb werden immer neue Mitglieder gesucht. Ob man schon ein Instrument gelernt hat oder nicht spielt dabei keine Rolle. Ein Grossteil der Säuligugger sind Laienmusiker und jedem Neumitglied wird von den Alten beim Erlernen des Instruments gerne geholfen.

Bei Interesse oder Fragen wendet man sich am besten an der Fasnacht direkt an einen Säuligugger oder schreibt eine E-Mail an kontakt@saeuligugger.ch. (pd.)

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Aquarelle der Extraklasse mit Werken von Wilhelm Fikisz, Aargau. Themen: Rom, Hafen in Hongkong, New York, Venedig, Toscana, Wallis. Öffnungszeiten: Fr, 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr.

Affoltern am Albis 19.30: Tim Krohn liest aus «Herr Brechbühl sucht eine Katze», anschliessend Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10 a. 20.15-21.30: Vortrag von Naturschutzbiologin Dr. Silvia Frey zum Thema: «Generation Plastik - Tatort Weltmeere». Anschliessend Apéro und Diskussion, Eintritt frei. Eine Veanstaltung der Grünliberalen Knonaueramt. Bauspielplatz Oetlistal (Gemeinschaftszentrum). Alte Jonentalstrasse 3.

Bonstetten 07.10: Anspruchsvolle Wanderung: Winterwanderung in der Region Ibergeregg. Wanderzeit: ca. 4½ bis 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini Tel.

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043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Ottenbach 09.00-09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten - gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Gemeindebibliothek Ottenbach. Affolternstrasse 5. 09.30: Monatstreff der Landfrauen Ottenbach für Jung und Alt. Gemeindebibliothek Ottenbach. Affolternstrasse 5.

für Seniorinnen und Senioren. Suppe, Salat, Hauptgang und Kaffee. Anmeldung erbeten an Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 2. März Affoltern am Albis

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 1. März Bonstetten 12.00: Ökumenischer Mittagstisch

08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Reppischtal,

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Wanderzeit 3 Std. Leitg./Anm.: Hans Abderhalden Telefon 044 700 19 00. Bahnhof (Treffpunkt). 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00-17.00: «Waffelspass» am Donnerstagnachmittag in den Sportferien. Waffeln dekorieren und geniessen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Jazzimpuls», Standards und neuere Stücke, die allesamt von Frauen komponiert wurden. Bar ab 18.30,

Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 12.30: OTTENBACH60plus: Wandern übers Meiholz nach Jonen, ca. ½ Std., Kaffeehalt im Restaurant Kreuz, Rückweg je nach Wetter und Möglichkeit ca. ¾ Std oder mit Postauto. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 24. Februar 2017

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Ob zu dritt oder zu viert – geboten Poetry Slam in der wird grosse Kleinkunst Galerie am Märtplatz Die nächsten acht Tage im «Kellertheater LaMarotte»

Auch eine Chance für lokale Slam Poeten

Falsch verbunden? – Variété mit Geschichten und Musik – vom Alphorn zum iHorn

KulturAffoltern veranstaltet bereits zum neunten Mal den Poetry Slam Event in Affoltern. Am 4. März um 20.15 Uhr findet der Dichterwettstreit in der Galerie Märtplatz statt.

Das Alphorn-Duo «Timorosso» mit Tina Wilhelm und Monika Zuber ist jetzt zu dritt unterwegs und nennt sich «Timorosso in tre». Zum Duo stiess Eric Nünlist, welcher am Piano aber auch als Conférencier mitwirkt. Das ergibt ein musikalisch vielseitiges Programm, lieber etwas frech oder überraschend, in jedem Fall aber unterhaltsam und unkonventionell und eben mit eigenem Conférencier, der humorvoll und pfiffig durch das Programm führt. Heute Freitag, 24. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken

Graziella Rossi, Daniel Fueter und Helmut Vogel (von rechts) fesseln mit einer szenischen Lesung. (Bild zvg.) Publikum wie immer in ihren Bann zu ziehen.

/ mit KulturLegi 20 Franken. Donnerstag, 2. März, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab

Jazz am Donnerstag mit «JazzIMpuls» Den Kern der Formation«JazzIMpuls» bilden die Bassistin Laura Cesar und der Gitarrist Beat Baumli. Sie sind federführend in der Auswahl der Programme und für die Arrangements der ausgewählten Musik. Zurzeit ergänzt sich dieses Duo mit Carlo Schöb (Saxofon/Flöte) und Pius Baschnagel (Schlagzeug) zum Quartett. Eine brillante Zusammenstellung von Standards und neueren Stücken, die alle von Frauen im Jazz komponiert wurden, neu und eigenwillig interpretiert und abgerundet mit Eigenkompositionen von Laura Cesar und Beat Baumli. Die Auswahl spannt einen musikalischen Bogen von den Anfängen in den 1920er-Jahren bis hin zu zeitgenössischem Jazz. Zu hören sind Stücke unter anderem von Lil Armstrong, Billie Holiday, Alice Coltrane. Mit ihrem kreativen, zeitlosen Stil vermag die Band das

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Leerer Stuhl im leeren Raume» Szenische Lesung mit Musik Wenn Graziella Rossi und Helmut Vogel zusammen mit dem Musiker Daniel Fueter im Kellertheater LaMarotte angesagt sind, dann erfährt man Ungeahntes aus der Gross- und Kleinkunstszene. Der Historiker Hans Peter Treichler hat eine kleine Revue zusammengestellt, die in die legendäre Schweizer Kabarettszene der 30erund 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts führt. Im überfüllten Hirschensaal, im Zürcher Niederdorf, fand Max Werner Lenz zu seiner Bestform als Darsteller, Regisseur und Texter des legendären «Cabaret Cornichon», das in den 30er-Jahren den Kampf gegen faschistisches Gedankengut aufnahm. Lenz war es auch, der das kabarettistische Naturtalent der 22 Jahre jünge-

ren Elsie Attenhofer entdeckte und sie zum Publikums-Liebling machte. Als Elsie 1940 den Germanistikprofessor Karl Schmid heiratete, entstand ein aussergewöhnliches Trio, denn auch Karl Schmid spielte eine Hauptrolle im Widerstand gegen die Rechte. Als Redner und Propagandist der geistigen Landesverteidigung. Die Verse von «Leerer Stuhl im leeren Raume» sind kurz nach dem Krieg entstanden und widerspiegeln Lenz’ Lebensgefühl in dieser Epoche. Mit dem leeren Raum und seinem einsamen Stuhl beginnt denn auch die Revue rund um das ungleiche Trio. Rückblenden und Vorschauen füllen ihn allmählich mit Geschichten, Melodien und Bildern, die den damaligen schweizerischen Alltag und ein Stück Schweizer Kabarettgeschichte lebendig werden lassen. (pz) Freitag, 3. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken / mit

Wortwitz, Leidenschaft, schräge Kurzgeschichten oder stilsichere Lyrik werden auch am neunten Poetry-SlamEvent in Affoltern am Albis zu hören sein. Acht bis zehn Slammerinnen und Slammer messen sich erneut in diesem Dichterwettstreit und ziehen dabei alle Register der «Spoken-WordKunst», um das Publikum auf ihre Seite zu bringen. Es sind die Zuschauer, welche der Tradition entsprechend entscheiden, wer als Siegerin oder Sieger die Bühne mit Ruhm, Ehre und einer Flasche Single Malt Whisky verlässt. Zum hervorragenden Line-Up gehören Rhea Seleger, Marco Manobianco, Michi Frei, Fehmi Taner, Marguerite Meyer, Claude Ziehbrunner, Dominik Muheim und Jonas Balmer. Durch den Abend führt wie gewohnt und professionell Simon Chen. Untermalt wird der Abend mit Klängen von DJ Ironneck. Neben den geladenen Poeten dürfen auch ein bis zwei Teilnehmende

Impression vom letzten Poetry Slam. (Bild zvg.)

aus der Region beim Wettstreit mittun. Anmeldung via Mail an Simon Chen (herr@simonchen.ch) oder spontan an der Abendkasse. (ka) Weitere Infos und Reservierung unter www.kulturaffoltern.ch. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Tel. 044 762 42 42. Reservierte Karten bis 15 Minuten vor der Vorstellung abholen. Abendkasse ab 19.30 Uhr – Märtkafi geöffnet ab 19 Uhr.

Kann Sie nur als Er Sie sein? Soirée mit Texten von George Sand

KulturLegi 20 Franken. Reservierungen für alle Anlässe unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

«Mein Blind Date mit dem Leben» und «Worlds Apart» Zwei Filme im Kino Mansarde in Muri So unglaublich kann das Leben sein eine wahre Geschichte Die Autobiografie von Saliya Kahawatte, der es als nahezu Blinder schaffte, sein Handicap auf bemerkenswerte Weise zu verheimlichen und so in der sehenden Gesellschaft unterzutauchen. Regisseur Marc Rothemund inszeniert mit dieser Geschichte eine schwungvolle und unterhaltsame Komödie. Saliya (Kostja Ullmann), Sohn deutsch-singhalesischer Eltern, hat einen grossen Traum: Er will in einem Hotel eine Ausbildung machen, um im Servicebereich arbeiten zu können. Als er mit 15 Jahren plötzlich von einer schweren Augenkrankheit befallen wird, die sein Sehvermögen auf etwa fünf Prozent des normalen Niveaus reduziert, scheint der Traum geplatzt. Reihenweise hagelt es Absagen, wer will schon einen beinahe Blinden Gäste bedienen lassen. Erst als Saliya seine Sehschwäche verschweigt, bekommt er einen Ausbildungsplatz. Und damit beginnt ein Lügen- und Versteckspiel. Anfangs kennt nur sein neuer Kumpel Max (Jakob Maschenz) die Wahrheit, während Kollegen und auch die hübsche Laura (Anna Maria Mühe) sich bisweilen über Saliyas merkwürdiges Verhalten wundern. Die Scharade kostet enorme Kraft und kann nicht ewig gut gehen ... Es ist im Grunde die Geschichte eines Underdogs, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz durchsetzt. Regisseur Marc Rothemund schafft es, dem Zuschauer zu zeigen, wie schwer

Kostja Ullmann als Saliya. (Bild zvg.) Saliyas Leben eigentlich ist, aber erst dadurch wird die starke Botschaft greifbar, dass man seine Träume niemals aufgeben sollte. Dank dem guten Zusammenspiel zwischen Saliya und Max, die als ungleiche Kumpel nicht nur das Geheimnis teilen, sondern sich auch bei jeder Gelegenheit gegenseitig aus der Patsche helfen, beschert der Film viele schöne und sympathische Momente.

Ein klassischer Stoff im Griechenland von heute Ausgehend von der Legende um «Eros und Psyche» entspinnen sich in «Worlds Apart» drei Liebesgeschichten aus drei Generationen und aus jeweils unterschiedlichen Kulturen und sozialen Schichten: Eine junge Studentin aus Athen verliebt sich in einen Flüchtling aus Syrien, ein Familienvater in der Beziehungskrise beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einer schwedischen Unternehmensberaterin und ein deutscher Geschichtsprofessor in Pension verguckt sich in eine grie-

chische Hausfrau. Und ähnlich wie in oben erwähnter Vorlage spielen sich die Geschichten allesamt heimlich oder gar im Verbotenen ab. Doch während die kulturellen Barrieren durch die Liebe überwunden werden, drohen sie an den sozialen und politischen Problemen Griechenlands zu scheitern. Christopher Papakaliatis, Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, versteht es vortrefflich, einerseits das Drama, das sich im südlichen Europa abspielt, in seinen Facetten und seiner Eigendynamik zu zeigen, andererseits von der ungebrochenen Kraft des antiken griechischen Liebesgottes Eros zu erzählen. Das durchwegs nuancierte Spiel seiner Darsteller trägt wesentlich zum Erfolg des Films bei. Die politischen und ökonomischen Krisen betreffen jeden Bereich des Lebens, trotzdem ist es ein Film voller Hoffnung, ein Film, der packt und berührt, weil einem vieles darin vertraut vorkommen mag, griechisch ist und gleichzeitig europäisch. In seiner griechischen Heimat hat «Worlds Apart» in den Kinos ein Rekordergebnis eingespielt, der Film verdient auch ausserhalb Griechenlands ein grosses Publikum. (yh) Gezeigt werden: «Mein Blind Date mit dem Leben» am Donnerstag, 2. März, 18 Uhr und am Freitag, 3. März, 20.30 Uhr (D, 110 Min., ab 8 J.) und «Worlds Apart» am Donnerstag, 2. März, 20.30 Uhr und am Freitag, 3. März, 18 Uhr (Ov/d/f, 113 Min., ab 14 J.). Reservierungen sind unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21 möglich.

Schauspielerin Graziella Rossi (l.) und Pianistin Eriko Kagawa mit Puppen von Ursula Bienz. (Bild Bernhard Fuchs)

Ein Nachtstück aus Texten von George Sand im Dialog mit Musik Frédéric Chopins, mit der Schauspielerin Graziella Rossi und der Pianistin Eriko Kagawa. Uraufführung 1. März im Theater Rigiblick und in Hausen topaktuell bereits am 4. März. Kann Sie nur als Er Sie sein? Diese Frage beschäftigte George Sand ein Leben lang. Die grosse Schriftstellerin und Gesellschaftskritikerin hatte Mitte des 19. Jahrhunderts immensen Einfluss auf die literarische und politische Szene in Paris. Das Nachtstück «Sie&Er» spielt 1864, drei Tage vor Sands sechzigstem Geburtstag. Ihr zu Ehren bringt ihr Sohn Maurice, Schriftsteller und Puppenspieler, das Stück «Gabriel» zur Aufführung. So verbringt George Sand, verkörpert von der Schauspielerin Graziella Rossi, nächtliche Stunden mit ihrem üblichen Beitrag zum Puppenspiel des Sohnes: Sie macht die Kostüme der Puppen für die Premiere zurecht. Dabei vergegenwärtigt sie sich ihr Stück und denkt über Alter, ihr Leben, ihre Liebschaften, über das Schreiben, das Theater und die Stellung der Frau nach. «Sie&Er» ist also eine Reise in die Gedankenwelt George Sands, aber

ebenso eine Hommage an eine bedeutende Dichterin. George Sands Worte und Klavierklänge Frédéric Chopins bilden einen Dialog und es liegt nahe, Sands Texte mit Musik von Chopin zu verbinden. In «Sie&Er» ist der Grund für die Kombination zwar nicht die bekannte Liaison der beiden, sondern Chopins «Préludes» – revolutionäre musikalische Blitzlichter – sind geeignet, das ausgebreitete Mosaik der Gedankenwelt der Schriftstellerin auszuleuchten und in musikalischen Dimensionen weiterzuentwickeln. Diesen Part übernimmt die Pianistin Eriko Kagawa. Die Puppen, hergestellt von Ursula Bienz, dienen im Stück als Gesprächspartner für nächtliche Gedankengänge: «Altersflecken. Hässlich, traurig. Die Haut wie altes Pergament. Armer Piffoël. Hässlich? Ist das Laub, das sich verfärbt, hässlich? Die Rinde zeigt den Zahn der Zeit. Aber das Herz des Baumes ist kräftig. Der Saft kreist darin wie in den alten Apfelbäumen meines Gartens. Je knorriger sie sind, desto mehr Früchte tragen sie. Dekorativ, die Altersflecken.» (san) Samstag, 4. März, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. www.eeicherkultur.ch. («Graziella Rossi» anklicken.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Februar 2017

Generation Plastik – Tatort Weltmeere

Inspiriert von der Brunnenvision

Vortrag im Affoltern

Inspiriert von Niklaus von Flües berühmter Brunnenvision stellt die Zürcher Künstlerin Maja Thommen Skulpturen, Reliefs und drei grosse Installationen im Kloster Kappel aus. Am Sonntag, 5. März, ist Vernissage.

Die Grünliberalen Knonaueramt laden am 28. Februar zu einem Vortrag mit Bildern und Filmsequenzen von Dr. Silvia Frey, «Tatort Weltmeere – Generation Plastik im Visier» ins Gemeinschaftszentrum Affoltern ein. Ozeane und ihre Lebewesen faszinieren auch uns Binnenländer. Leider ist das Leben in diesem Lebensraum schwierig geworden. Insbesondere Plastikabfälle sind heute überall in den Ozeanen zu finden. Der Kunststoff hat fatale Folgen für verschiedene Meeresbewohner wie Wale und Delphine, wenn er achtlos weggeworfen im Meer landet. Plastik als Material für unzählige Gebrauchsgegenstände ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. «Kunststoff zu verbrennen, ist die zweitdümmste Verwertung – die dümmste ist die Entsorgung im Meer», meinte Kantonsrat Hans Wiesner im Rahmen der engagierten Diskussion über den Sinn der Kunststoffsammlung. Im Rahmen der Veranstaltungen «Grünliberale am Puls» wollen sie sich nun einmal die massiven Auswirkungen der fortgeschrittenen Plastikverschmutzung der Weltmeere vor Augen führen. Dafür konnten sie mit Dr. Silvia Frey, Naturschutzbiologin und Leiterin Wissenschaft und Bildung der Organisation Ocean Care eine kompe-

Plastik im Meer ist eine grosse Gefahr für die Meerestiere. (Bild zvg.) tente Referentin zu diesem Thema für einen Vortrag im Säuliamt gewinnen. Mit ihr unternehmen Interessierte eine symbolische Reise zu den Meerestieren, erfahren wie sie leben und weshalb Plastikabfälle eine grosse Gefahr für sie darstellen. Es wird auch aufgezeigt, weshalb und wie viel Plastik in die Meere gelangt und wie das Verhalten jeder einzelnen Person dazu beitragen kann, das Problem zu lösen und damit den Bewohnern der Meere und damit auch den Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Grünliberale Knonaueramt Dienstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, im Gemeinschaftszentrum Affoltern (Bauspielplatz), Alte Jonentalstrasse 1. Eintritt frei. Kollekte zu Gunsten der NonProfit-Organisatin Ocean Care.

Installationen zum Gedenkjahr Bruder Klaus im Kloster Kappel

Die Zürcher Künstlerin installiert mehrere für das Kloster Kappel geschaffene, betretbare Werke. Ergänzt werden diese interaktiven Werke, die einen eigentlichen Parcours durch das Gelände des Klosters bilden, durch Reliefs, Skulpturen und Bilder, die sich alle mit dem Thema des Fliessens, des Flusses und des Wassers beschäftigen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die aus dem Kanton Zürich stammende Bildhauerin Maja Thommen (*1965) widmet sich seit 1995 ausschliesslich der Skulptur. Sie studierte an der Accademia di Belle Arti Carrara und arbeitet seither vorwiegend in Pietrasanta/Camaiore, Italien. Seit drei Jahren reist sie regelmässig zu Arbeitsaufenthalten nach Island, wo sie in der Landschaft und den vielfältigen Erscheinungsformen des Wassers eine Entsprechung zu ihren inneren Bildern gefunden hat. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 5. März, 15.30 Uhr. Nach Begrüssung und Ansprache durch Pfr. Markus Sahli wird Maja Thommen in ihr Werk einführen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Jillian Christie (Schottland) mit der eigenen Komposition «Frostròs» als Video-Soundtrack zur Brunneninstal-

Die Künstlerin Maja Thommen inmitten ihrer Installation «ich bin der brunnen» zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» im Kreuzgang des Klosters Kappel. (Bild zvg.) lation und Gesang von isländischen Liedern. Die Skulpturen und Reliefs sind bis 15. November, die Bilder bis 8. Mai im Kloster Kappel ausgestellt. Anschliessend um 17.15 Uhr gibt es «Musik und Wort» im Klosterkeller. Carl Machado (Trompete), Elisabeth Berner (Piano), Patrick Sommer (Bass) und Jonathan Günak (Schlagzeug) improvisieren in ihrem Programm «jazzpsalmodie» über Kirchen- und Psalmlieder. Im Zentrum steht eine Komposition zu Psalm 23 «Der Herr ist mein

Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 8. März, 15 Uhr: Buchstart – Värsliziit: Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Freitag, 10. März, 20 Uhr: DOGTurnier. Für alle Jugendlichen und Erwachsenen, die Freude am Spiel haben und die Regeln beherrschen. Auch dieses Jahr wird das Turnier von Bruno Fuchs geleitet. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Teilnehmer. Anmeldungen erbeten bis Sonntag, 5. März, unter Tel. 044 763 50 67 oder per Mail an bibli.aeugst@bluewin.ch. Mittwoch, 15. März, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Eintritt frei. Mittwoch, 22. März, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag. Die Bibliothekarin stellt ausgewählte Spiele vor, aber natürlich können auch andere Spiele gespielt werden. Jung und Alt sind willkommen.

Regionalbibliothek Affoltern Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet. Dienstag, 7. März, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 13. März, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 15. März, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Marktplatz der Heimlichkeiten» von Angelika Waldis diskutiert. Samstag, 18. März, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab

vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Samstag, 25. März, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Mittwoch, 15. März, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit für Kinder ab 3 Jahren. Donnerstag, 16. März, 19 Uhr: «Lesefieber» mit Manuela Hofstätter. Eine Büchervorstellung der besonderen Art.

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Mettmenstetten

Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 8. März, 9.30 bis ca. 10.30 Uhr, Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung.

Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 8. März, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 17. März, 14.30 Uhr: Beat Hüppin liest aus seinem Roman «Talwasser». Die Lesung wird mit Bildern untermalt. Unterstützt wird der Anlass vom Arbeitskreis Senioren Hausen.

Mittwoch, 1. März, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai «Der geniale Herr Zippzack» von Jürg Obrist, erzählt von Elisabeth Frey. Eine Geschichte für Kinder ab ca. 4 Jahren. Freitag, 3. März, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Hedingen Während der Sportferien vom 27. Februar bis 11. März ist die Bibliothek am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 15. März, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannende Geschichten in der Bibliothek. Samstag, 25. März, von 10 bis 11 Uhr: «Hedingen Persönlich» mit Cornelia Diethelm, Journalistin und Geschäftsleiterin von «Musik übers Meer». Sie sammelt Musikinstrumente für den Aufbau von Jugendorchestern in der Dominikanischen Republik.

Bibliothek Knonau Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Mittwoch, 1. März, 14 Uhr: Kamishibai-Koffertheater. Lustige Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Freitag, 17. März, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit dem «Andern». Dienstag, 14. und 28. März, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 28. März, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt. Freitag, 31. März, 20 Uhr: Eröffnungsanlass zum 25-Jahre-Jubiläum «Bibi Special» mit dem Duo «Satz und Pfeffer». Ein sprachliches Feuerwerksprogramm auf die Bibliothek zugeschnitten! Mit Judith Stadlin und Michael von Orsuow, dem KomikerDuo aus Zug.

Ausstellung «ich bin der brunnen». Installationen von Maja Thommen zum Gedenkjahr Niklaus von Flüe. Anschliessend um 17.15 Uhr: Musik und Wort im Klosterkeller, Lesungen: Pfarrer Markus Sahli. Skulpturen und Reliefs sind bis 15. November, die Bilder bis 8. Mai im Kloster Kappel, täglich zugänglich von 8–22 Uhr, ausgestellt. Eintritt frei, Kollekte.

Bibliothek Rifferswil Freitag, 3. März, ab 19.30 Uhr: Spielabend in der Bibliothek. Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren, organisiert vom Forum Rifferswil.

Bibliothek Stallikon

Bibliothek Hausen

Sonntag, 5. März, 15.30 Uhr: Vernissage der

Feuer und Flamme

Ämtler Bibliotheken im März Bibliothek Aeugst

Hirte». Die melodiösen und meditativen Jazzbearbeitungen stammen aus der Feder der Bandleaderin. (pd.)

Während der Sportferien bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Am Montag, 6. März, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Mittwoch, 22. März, 14.30 bis 15 Uhr: Der Geschichtenkoffer geht auf Reisen und mit ihm eine Menge Geschichten. Bibliothekarin Michaela Temperli erzählt eine spannende Geschichte und anschliessend gibt es ein kleines Zvieri. Für alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren und ihre Bezugspersonen. Montag, 27. März, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (Sikjm). Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 9 und 36 Monaten sind herzlich eingeladen. Im März befindet sich auf dem Medientisch ein ausgewähltes Angebot zum Thema «Ostern».

Bibliothek Wettswil Während der Schulferien bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Samstag, 25. März, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 29. März, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 29. März, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 29. März, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Besprochen wird das Buch «Der Geiger» von Mechthild Borrmann. (I.S.)

Die Liturgiegruppe der katholischen Kirche Hausen lädt am Aschermittwoch abends zum Gottesdienst. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Wie die Geschöpfe der Natur sehnt man sich im Dunkel des Winters nach Sonne, die Rückkehr von Licht und Leben. Fühlt man sich nicht manchmal ausgelaugt und müde, kraftlos und ausgebrannt – wie Asche? Doch anders als die Gestalten der Natur haben Menschen manchmal weder Zeit noch Raum, um neue Kraft zu sammeln. In hektischen Zeitkurven verwandelt sich alles um sie herum fortwährend zu – Asche. Christinnen und Christen sehen in der Asche das Potential, die verborgene Kraft neuen Lebens, die uns innewohnt. Damit wird Ostern zum «Brennpunkt» christlicher Sehnsucht. Mit «Feuer und Flamme» will die Liturgiegruppe der katholischen Kirche Hausen das zum Ausdruck bringen. Schon am Aschermittwoch sind alle Mitchristinnen und Mitchristen eingeladen, sich von der «Asche des Lebens» berühren zu lassen. Denn alles, was berührt, löst einen Impuls aus, gleicht einer Initialzündung und kann einen neuen Anfang des Lebens bedeuten – Gelassenheit und Energie. Mittwoch, 1. März, 19.30 Uhr vor der katholischen Kirche Hausen. Ein kleines Feuer der Liturgiegruppe empfängt die Teilnehmenden. Es werden miteinander Palmzweige verbrannt, Asche aufbereitet und dann wird gemeinsam in die Kirche gewechselt. Alle sind herzlich willkommen. Diakon Matthias Kühle Lemanski Mittwoch, 1. März, 19.30 Uhr, vor der katholischen Kirche Hausen.


Sport

Freitag, 24. Februar 2017

19

FCWB gestählt zurück aus dem Trainingslager Der Ämtler Erstligist bereitete sich in der Nähe von Alicante auf die zweite Saisonhälfte vor Am 4. März erfolgt der Start zur Rückrunde, der Fussballclub Wettswil-Bonstetten verbrachte sein Vorbereitungslager im südspanischen Alfaz del Pi. ................................................... von kaspar köchli Am 12. Februar flog der 32-köpfige FCWB-Tross (davon 20 Spieler) an die Costa Blanca nach Spanien ins einwöchige Trainingslager. Bei schönstem Wetter wurden Kondition gebüffelt, Spielzüge einstudiert und an der Technik gefeilt. Auch der bindende Teamgeist erfuhr beste Förderung. Glücklichster Passagier beim sicheren Landen in Alicante war WBs flugängstlicher Christoph Siefkes. «Das wird mit dem Alter nicht besser, eher schlimmer», verriet er, nachdem er das Lachen wiedergefunden hatte. Früher in Magdeburg sei er einmal mit dem Auto extra zwei Tage früher als seine fliegenden Kollegen abgefahren, um gleichzeitig mit ihnen in Spanien anzukommen. Die Ämtler erreichten per Car ihr Hotel Albir Playa, Nähe Benidorm, nachmittags folgte bereits die erste Trainingseinheit. Das Joggen am Strand, dem postkartenblauen Meer entlang, motivierte: Alle drückten aufs Gaspedal. Notabene hat die Bezeichnung «Weisse Küste» keinen geografischen Hintergrund, sondern wurde in den 1950er-Jahren von Managern kreiert, um den Tourismus anzukurbeln. Die traditionell weiss gestrichenen Häuser sowie spezielle Lichtverhältnisse, die den Sand weiss erscheinen liessen, waren Taufpaten des Namens Costa Blanca. Am Abend gab Trainer Martin Dosch den Wochenplan bekannt: «Wir trainieren zweimal täglich intensiv, selbstverständlich sollen aber auch der Spassfaktor und die Teambildung Platz haben.» Und allfällige abendliche Verlockungen betreffend, meinte er weiter: «Alle wissen, was wir in der Rückrunde wollen, jeder ist eigenverantwortlich.» Im Anschluss stellte Captain Luca Studer im Namen des Spielerrats den Strafenkatalog vor. Bussen sind bei Verfehlungen in die Mannschaftskasse zu berappen; etwa bei Unpünktlichkeit, falschem Tenü oder unpassendem Auftreten.

Montag: Weltmeisterlicher Campus WB fuhr am Morgen um 10 Uhr dorthin, wo sich ab sofort ihr eigentlicher

Arbeitsplatz befand, ins 15 Minuten entfernte La Nucia. Der Richtung Berge gelegene Ort hat seinen Namensursprung im arabischen «Noziha», was «schön, entzückend» bedeutet. Und genau so präsentierte sich die Sportanlage, die 2015 in neuem Glanz erstrahlte: Eingeweiht von Spaniens Weltmeistertrainer Vicente Del Bosque avancierte der Trainingscampus zur beliebten Destination. Die englische Nationalmannschaft war schon da, Borussia Dortmund, St. Petersburg – und nun auch noch der FCWB. Zwei der 20 Spieler fehlten beim Start, so stand Torhüter Philipp Bachmann wegen einer Angina noch unter «Drogen» (Antibiotika), während der an einem Zehenbruch leidende Angriffsspieler Guly Gjergji die Offensive vorerst im Fitnessraum suchen musste. «Der Auftakt war grandios», lobte Dosch die Spieler nach der ersten Einheit: «Alle waren parat und die Emotionen auf dem Platz bereits da.» Nachmittags klingelte es erstmals in der Bussenkasse. Wegen eines «Kommunikationsproblems» verspäteten sich vier Staffmitglieder. Der Spielerrat hatte kein Erbarmen: «Was man hat, das hat man.»

Dienstag: Auf die Sonne ist Verlass Am Valentinstag wurde WB anstelle von Blumen mit schönstem Wetter beglückt. Morgen- wie Nachmittagstraining verliefen wiederum intensiv. «Das war klasse, bereits ist auch schon guter Zusammenhalt zu spüren», zeigte sich Goran Gasic, seit der Vorrunde an Martin Doschs Seite, begeistert. Der neue Assistent kennt den Haupttrainer seit 13 Jahren, als er unter ihm für den FC Regensdorf stürmte – und das Tor hütete ein gewisser Jele Subotic, jetzt WB-Goalietrainer. Gasic kam zusammen mit Dosch 2006 zu WB. Er spielte sieben Jahre in der ersten Mannschaft und wurde darauf CoSpielertrainer im Zwei. Nach einem Abstecher zu Birmensdorf (2. Liga) legte er eine Trainerpause ein. «Als mich Dosch letztes Jahr anrief, ob ich sein Assistent werden möchte, zögerte ich keine Sekunde.» Inzwischen sind die beiden zu einem harmonischen Team gewachsen.

Mittwoch: Vier Geburtstage zu feiern Am Morgen stieg jemand besonders beschwingt aus den Federn, Nicolas Schneebeli feierte seinen 20. Geburtstag. Der Jubilar begann als Junior bei WB, ehe er zu Red Star in dessen U13-

FCWB-Trainer Dosch und Assistent Gasic (Mitte) fanden mit ihren Spielern im grossartigen Campus täglich ideale Bedingungen vor. (Bild Kaspar Köchli) Team wechselte. Später folgte der Schritt zum FC Zürich, wo er die U15 bis in die U18 durchlief und an der Schwelle zur U20 stand. «Diese Hürde war hoch, so versuchte ich es bei WB – zumal es ein Luxus ist, einen 1.-LigaVerein vor der Haustüre zu haben.» Der «Mittelfeldchrampfer» ist zum wertvollen Spieler geworden. Ein Wunsch von ihm sei, «irgendwann einmal ein Kopftor zu erzielen». Dass dies schon dem Kleinsten im Team (Francisco Constancio) gelungen sei, mache ihm extrem Mut, lachte er. Abends stand im schönen Benidormer Stadion «Guillermo Amor» das vielerwartete Testspiel auf dem Programm, als Gegner wartete der Viert-Divisionär Crevillente. Dieser legte sofort einen hohen Rhythmus vor, beeindruckte mit seinen schnellen, präzisen Angriffen und führte zur Pause verdient 2:0. Nachdem die Spanier in der zweiten Hälfte zahlreiche Wechsel tätigten, bestimmte plötzlich WB das Geschehen – allerdings ohne Torausbeute. Die Zuschauer kamen in den Genuss eines temporeichen, intensiven Spiels. «Unsere Leistung war solid, Kompliment an das Team, immerhin war es schon die siebte Einheit», zog Dosch Bilanz. Bei der Heimkehr ins Hotel fand eine vom Spielerrat inszenierte Überraschungsparty statt. So wurden bei Kuchen und Cüpli nebst Nicolas Schneebeli auch die Geburtstagskinder der nächsten Tage, Dardan Berisha (21), Wassim Riahi (22) und Christoph Siefkes (26), gefeiert.

Donnerstag: Erholung und Spass Der Tag nach dem kraftkostenden Match stand im Zeichen der Regeneration, keiner sträubte sich dagegen. So

wurde der hoteleigene, top Wellnessbereich ausgekostet. Einzelne verirrten sich auch in den Kraftraum zur aktiven Erholung. Beim Mittagessen wurden Spieler von Gruppengegner Seefeld Zürich begrüsst, die sich zu gleichen Zwecken wie WB im Hotel einquartierten. Den gesellschaftlichen Höhepunkt bildete am Nachmittag der Plauschanlass. In früheren Jahren frönte WB dem Go-Kart-Fahren, nun wurde Paintball gewählt. Beim Spiel mit der Farbmunition kam keiner ungeschoren davon, auch der mutige Fotograf nicht. «Es wurde viel gelacht, das war ein toller Event», war man sich am Schluss der Veranstaltung unisono einig – auch wenn einige nicht abwaschbare blaue Flecken davontrugen.

Freitag: «Alle nochmals Gas geben» Beim Morgentraining begrüsste Dosch seine Spieler mit den Worten: «So, jetzt müssen wir alle nochmals total hinauffahren und Gas geben!» Nach einem Erholungstag sei es wichtig, konzentriert wieder in die Gänge zu kommen. Daraufhin gratulierte er Dardan Berisha zum Geburtstag und die «Happy-Birthday» singenden Spieler bildeten einen Kreis, in dessen Mitte der Jubilar stand. Beim Training stand vor allem das Passspiel im Fokus, es fand in Form eines Turniers mit drei Teams statt. Zur Siegergruppe gehörte auch Berisha. Nach seinem Geburtstagswunsch gefragt meinte er schlicht: «Gut trainieren und mal Stammspieler werden.» Der letzte Abend stand zur freien Verfügung. Die Mannschaft ging geschlossen in ein Steakhouse essen, während Staff und Begleitpersonen eigene Wege ein-

schlugen. Zuvor holte Dosch in der Hotelhalle beim Abschluss-Apéro zum «Dankesrundschlag» aus: «Das Lager ist geglückt. Wir haben insgesamt neun intensive Einheiten absolviert, Kompliment an euch Spieler!» In seiner Laudatio hob er auch Teammanager Marc Bobes Enskat hervor, der die Reise top organisiert hatte. Ebenfalls verdankte er die hoch professionelle Arbeit von Martin Wyrsch (Physio/Massage), der, letzte Saison zurückgetreten, für seine abwesenden Nachfolger einsprang. «Ich hoffe, dass sich die angeschlagenen Spieler rasch erholen und wir den Elan in der Schweiz fortführen können», schloss Dosch seine Rede.

Samstag: Turbulenzen beim Rückflug Plan der Rückreise war, ab Alicante mit Zwischenhalt in Madrid nach Kloten zu fliegen. Aufregung entstand, als vier Spielern trotz gültigem Ticket erklärt wurde, sie hätten ab Madrid (wegen Überbuchung) keinen Platz und könnten womöglich erst am Mittwoch zurückfliegen. Beim Transfer zum wartenden Flieger erwachten auch die Letzten – ein 60-plätziger «abenteuerlicher Vogel» mit Propeller stand bereit. «Ich dachte, wir hätten den Team-Event schon hinter uns», scherzte einer; andere waren kreidebleich. Dank schönem Wetter hielt sich das Rütteln in Grenzen und als später beim Weiterflug ab Madrid in letzter Minute doch noch alle Platz fanden (zwei direkt hinter dem Cockpit), konnte Reiseleiter Enskat aufatmen: «Jetzt kann ich definitiv sagen, dass das Trainingslager perfekt ablief.» Ausführliche Tagesrapporte: www.fcwb.ch (News).

Noch eine Chance für die Buccs

Zwei Niederlagen in zwei Tagen

Obwohl sich die Buccaneers viel vorgenommen haben für das Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers gab es einmal mehr einen regelrechten Kaltstart, welcher auch für die erneute Niederlage verantwortlich war.

Der SHC Bonstetten-Wettswil vor dem alles entscheidendes Spiel

Ein 0:4-Rückstand nach zehn Minuten konnte nicht mehr wettgemacht werden, obwohl die «letzten» 50 Minuten der Partie theoretisch mit 3:3 ausgeglichen verlaufen sind. Die Unihockeyaner aus Sellenbüren kämpften mit den gleichen Problemen wie bereits die ganze Saison: defensiv zu anfällig, offensiv zu wenig durchschlagskräftig. Das daraus resultierende 3:7 widerspiegelte dann auch ziemlich exakt den Spielverlauf. Die jeweiligen Anschlusstreffer der Ämtler waren nichts mehr als Ehrenmeldungen. Benjamin Schiller verkürzte auf 1:4. Ein Doppelschlag von Etienne Wuillemin und Joris Schweiger kurz vor der zweiten Pause zum 3:5 brachte zwar die Hoffnung noch einmal zurück, nach dem

ersten schnellen Konterangriff der Grasshoppers im letzten Drittel und dem damit verbundenen 3:6 war die Partie aber endgültig entschieden.

Direkter Ligaerhalt weiterhin möglich Das einzig Positive angesichts der aktuellen Niederlagenserie, ist, dass auch der HC Weggis, noch immer nur zwei Punkte vor den «Buccs», ebenfalls Niederlage an Niederlage reiht. So ist die Ausgangslage vor der letzten Runde am kommenden Wochenende nicht ganz hoffnungslos. Wenn Weggis gegen das favorisierte Sursee, welches sich mit einem Sieg für die Playoffs qualifizieren kann, verliert und die Buccaneers gleichzeitig FB Uri bezwingen, ist der direkte Ligaerhalt gesichert. Am Sonntagabend wird man Gewissheit haben, ob der Gang in die Playouts angetreten werden muss. (pd.) Grasshopper Club Zürich - Buccaneers 7:3 (4:1, 1:2, 2:0). 2. 1:0. 4. 2:0. 6. 3:0. 11. 4:0. 14. Schiller (N. Grass) 4:1. 35. 5:1. 35. E. Wuillemin (J. Wuillemin) 5:2. 40. Schweiger 5:3. 45. 6:3. 50. 7:3.

Vergangenes Wochenende absolvierte das Fanionteam des SHC Bonstetten-Wettswil ein Doppelwochenende. Am Samstag spielte man auswärts gegen die Bulldozers aus Kernenried, am Sonntag zu Hause gegen den SHC Bettlach. Mit einem Sieg gegen die Rieder hätte der SHC BW den letzten Playoff-Platz frühzeitig sichern können. Mit dieser Ausgangslage starteten die Ämtler Streethockeyaner aber erstaunlich nervös ins Spiel. So gingen die Rieder bereits in der dritten Minute in Überzahl in Führung. Die Bulldozers setzten die Zürcher immer wieder früh unter Druck, so konnte der SHC Bonstetten-Wettswil nie richtig ins Spiel finden und kassierte weitere zwei Tore, ehe Zrnik nach 26 Minuten den ersten Treffer für die Ämtler erzielte. Das Fanionteam der Zürcher konnte

sich nicht mehr steigern und verlor dieses wichtige Spiel schlussendlich klar mit 2:5.

Klare Leistungssteigerung Am Sonntag empfing man zu Hause den SHC Bettlach. Coach Walter forderte eine klare Leistungssteigerung und diese traf auch ein. Im Gegensatz zum Vortag waren die Ämtler viel aktiver, leisteten sich weniger Fehler in der Defensive und zeigten einen guten Kampfgeist. Nach 13 Minuten konnte Sibik die Ämtler mit einem präzisen Handgelenkschuss 1:0 in Führung bringen. Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe Filipek den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels fiel dann auch noch das 1:2. Im letzten Drittel konnte BW nicht mehr reüssieren. So verlor man auch das zweite Spiel an diesem Wochenende, zumindest macht die

ansprechenden Leistung Mut für das letzte Quali-Spiel. Am Sonntag, 26. Februar, bestreitet der SHC Bonstetten Wettswil das alles entscheidende Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Kernenried um den letzten Playoff-Platz. Anpfiff ist um 14 Uhr, der SHC BW freut sich über jeden Zuschauer. (pd.)


7. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung 1. April 2017

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Extra

Freitag, 24. Februar 2017

glosse

«Gutscheinitis» grassiert Aktionen, Supercard, Cumulus, BonHefte usw. – alles gehört zu unserem Alltag, obschon es eigentlich vernünftiger wäre, die Preise verschiedener Produkte dauernd leicht zu senken und nicht einfach nur während einer gewissen Zeit. So könnten die Grossverteiler auch auf einen Teil ihrer ganzseitigen Inserate in den Tageszeitungen verzichten, mit denen sie die Aktionitis-Konsumenten in die Läden locken wollen. Diese «Gutscheinitis» macht auch nicht Halt vor anderen Branchen. So ist in diesen Tagen ein «Gutschein im Wert von 20 Franken für das Ausfüllen Ihrer Steuererklärung» eines Büros am Marktplatz im Bezirkshauptort in meinem Briefkasten gelandet. Leider geht aus dem Glanzpapier nicht hervor, was das Ausfüllen einer Steuererklärung (StE) kostet. Auf Prospekten anderer Anbieter steht zum Teil ein gestaffelter Tarif, der vom Umfang einer StE abhängig ist. Vielleicht meint ein blutiger Laie gar, das Ausfüllen einer einfachen StE durch diesen Treuhänder koste lediglich zwanzig Franken, was dann mit dem Bon bereits abgegolten wäre. Vielleicht liegt aber der Stundenansatz bei hundert Franken, sodass für beispielsweise drei Stunden Aufwand nur 280 statt 300 Franken bezahlt werden müssten. Die Differenz macht den Braten aber auch nicht mehr feiss. Möglicherweise liegt der Tarif auch noch höher, um trotz Gutschein in der Geschäftsbuchhaltung zu einer schwarzen Null zu kommen. Obschon laut «Durchblick» bereits «uralt Gemeindeschreiber», fülle ich immer noch jedes Jahr gern einige einfache StE im Handbetrieb aus. Meist handelt es sich bei den «Klientinnen» um ältere, geschiedene oder verwitwete Frauen aus dem Bekanntenkreis. Zwar verteilte ich bisher im Voraus keine Gutscheine, weil meine Honorare ohnehin unter jenen eines Handlangers liegen. Ob das auch für mich künftig eine Geschäftsidee sein könnte? Für 2018 werde ich es mir noch in aller Ruhe überlegen. Und zum Schluss noch dies: Jemand wollte von einem Kollegen zwanzig Franken pumpen. Dieser hatte aber nur eine Zehnernote verfügbar, worauf der andere meinte: «Dann gib mir jetzt diese, aber du bist mir einfach noch zehn Franken schuldig.» So oder ähnlich kommt mir dieser Steuererklärungs-Gutschein vor. Erich Rüfenacht

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herkömmliches

Leichenreden, die zum Leben ermutigen Ein persönlicher Nachruf auf Kurt Marti, Pfarrer und Dichter Als kritischer Denker und Dichter ging der kürzlich verstorbene Pfarrer Kurt Marti den Dingen auf den Grund und den Wörtern an die Wurzel. Seine literarische Hinterlassenschaft ist anstössig im besten Sinne: Sie gibt Anstoss zum Nach- und Weiterdenken. Gerade auch im Hinblick auf das Reformationsjubiläum.

Studienarbeit hatte ich Gelegenheit, den Dichter persönlich kennen zu lernen und noch einmal nachzufragen.

Keine postmortale Belohnung erwartet

................................................... von urs boller Kurt Marti ist anerkanntermassen einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Zu seinem umfangreichen Werk gehören Kurzgeschichten, gesellschaftskritische Texte, Sprachspielereien, Bibelkommentare, Tagebuchaufzeichnungen und neben schriftdeutscher Lyrik auch Mundartgedichte. Inhaltlich ist für Marti jedes Thema der Rede wert. Er befasst sich buchstäblich mit «Gott und der Welt». Als zeit- und gesellschaftskritischer Mahner wehrt er sich vehement gegen alles Lebensfeindliche. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch der Tod in all seinen Formen immer wieder zur Sprache kommt. Marti scheut sich nicht, Unrecht und Zerstörung beim Namen zu nennen. Aber er tut es nicht als unverbesserlicher Besserwisser, so als ob er über jeden Zweifel erhaben wäre. Im Gegenteil, von zweifelsfreien Wahrheiten hält er ganz und gar nichts, wie das folgende Zahlenwortspiel unmissverständlich zum Ausdruck bringt: «Aus mir,/ dem einen,/ machen Zweifel zwei.// Gäbs Dreifel,/ würdens/ wohl noch/ drei.// Nicht aber/ Zwei- und Dreifel,/ erst Zweifel-loses/ ist vom Teufel». Das ist typisch Marti. Er gibt seinen Texten oft eine verblüffende Wende, indem er die Wörter beim Wort nimmt oder konventionelle Redensarten auf den Kopf stellt. Dies gilt besonders auch für theologische Äusserungen. Als Beispiel eines seiner frühen Gedichte aus den «Leichenreden», die 1969 erschienen sind.

Kurt Marti. (Bild zvg.) Wozu Er uns ruft ihr fragt/ wie ist/ die auferstehung der toten?/ ich weiss es nicht// ihr fragt/ wann ist/ die auferstehung der toten?/ ich weiss es nicht// ihr fragt/ gibts/ eine auferstehung der toten?/ ich weiss es nicht// ihr fragt/ gibts/ keine auferstehung der toten?/ ich weiss es nicht// ich weiss/ nur/ wonach ihr nicht fragt:/ die auferstehung derer die leben// ich weiss/ nur/ wozu Er uns ruft:/ zur auferstehung heute und jetzt// Wer möchte nicht wissen, was ihn oder sie nach dem Tod erwartet? Marti stellt keine himmlischen Freuden in Aussicht, sondern scheint mit seiner Auskunftsverweigerung die Lesenden im Stich zu lassen. Erst am Schluss nimmt der Text eine unerwartete Wende und endet mit einem Aha-Effekt, indem der Dichter die ganze Aufmerksamkeit auf die Gegenwart lenkt und deutlich macht, worauf es letztlich ankommt: Auf ein erfülltes Leben hier und heute. Auferstehung mitten im Alltag und immer wieder. Martis Totenklagen vertrösten nicht auf später, sondern ermutigen zu einem gelingenden Dasein im österlichen Sinn und Geist. Dennoch oder gerade deshalb bleibt die bedrängende Frage: Was aber erwartet die Menschheit nach dem leiblichen Tod? Im Rahmen einer

Aber danach, Herr Marti, was kommt danach? «Das weiss ich doch nicht», sagt er trocken und ergänzt: «Bei Gott ist alles möglich.» Er selbst allerdings erwartet keine postmortale Belohnung für seine theologischen Verdienste und rechnet auch nicht damit, seine geliebte Frau in einer jenseitigen Welt wiederzusehen. Kurt Marti lehnt die Vorstellung einer unsterblichen Seele ab und verweist dabei auf den grösseren Teil der Bibel, nämlich auf das sogenannte Alte oder Erste Testament, das radikal diesseitig ist und nichts weiss von einem individuellen Weiterleben nach dem Tod. Marti täuscht niemals Antwort vor, wo es keine gibt oder wo er keine weiss. Aber er bleibt zeitlebens ein unermüdlicher Sucher. «Was kommt danach?», fragt er noch in seinen «Spätsätzen», die 2010 unter dem Titel «Heilige Vergänglichkeit» erschienen sind. Was kommt danach? Oft stelle ich mir vor, mein Ego werde sich alsdann in Gottes Ewigkeit verlieren, vielleicht sogar auflösen. «Was immer zu Gott kommt, entfällt sich selbst» (Meister Eckart). In meinen Augen ist Kurt Marti eine Art intellektueller Mystiker, der es meisterhaft verstanden hat, das Unsagbare poetisch auszudrücken. «Mit ihm», so schreibt der Schriftsteller Pirmin Meier, «verliert die protestantische und allgemein die christliche Schweiz einen späten sprachmächtigen Reformator». Sich jubiläumshalber mit ihm zu befassen, dürfte auch für die Kirchgemeinden im Säuliamt ein echtes Plus sein, weil nicht nur die Gemeindestrukturen, sondern auch manche Glaubensinhalte dringend revisionsbedürftig sind. Wo aber kommen wir hin, wenn wir alles infrage stellen? Die Antwort gibt der bekannte Berner Theopoet in einem seiner Mundartgedichte: «Wo chiemtemer hi/ wenn alli seite/ wo chiemtemer hi/ und niemer giengti/ für einisch z’luege/ wohi dass me chiem/ we me gieng.

Asterix und Obelix Was haben Asterix und Obelix mit den 95 Thesen Martin Luthers und dem kürzlich ausgebrochenen Reformationsjubiläum zu tun? Die Frage ist weder ironisch noch scherzhaft gemeint. Denn die legendären Helden der Comicliteratur verdanken ihre Namen der Erfindung der Buchdruckerkunst, die Luther nicht hoch genug zu rühmen wusste, weil sie seinen Ideen zum Durchbruch verhalf: «Die Druckerei ist das höchste und äusserste Gnadengeschenk, durch welches Gott die Sache des Evangeliums forttreibt – die letzte Flamme vor dem Erlöschen der Welt», sagte der Reformator anlässlich einer Tischrede. Die Erfindung Gutenbergs hatte in der Tat ganz neue Möglichkeiten eröffnet und eine Berufsgattung mit entsprechenden Fachkenntnissen hervorgebracht. Ein Sternchen im Text beispielsweise – lateinisch asteriscus – zeigte an, dass an dieser Stelle etwas zu ergänzen oder anzumerken sei. Das Zeichen, das auf eine fehlerhafte Textstelle hinwies, nannten die Drucker in ihrer Fachsprache obeliscus. Vor diesem Hintergrund verfasste Johannes Eck, anfänglich noch ein Freund Luthers, dem die Thesen des Reformators aber missfielen, eine Widerlegung, die unter dem Titel obelisci im Umlauf war. Luther, der sich in der neuen Technologie ebenfalls auskannte, reagierte darauf mit einer Entgegnung, die er witzigerweise asterisci nannte. «Asterix und Obelix markieren gleichsam den Anfang vom Ende der Freundschaft zwischen Luther und Eck», meint dazu mein katholischer Freund wach, der mir diese hübsche Anekdote in ökumenischer Verbundenheit zugespielt hat. Sie ist das Köstlichste, was ich bisher zum Reformationsjubiläum gehört habe. Etwas Substantielles oder gar Innovatives zum Jubiläum steht noch aus (Siehe Kurt Marti). (ubo)

volg-rezept

«Red hot chili chicken» Pasta mit Chilisauce

Zutaten für 4 Personen

wetter

zwischen-ruf

Mathe mit der Eisprinzessin

bauernregel «Nach Matheis (24. Februar) geht kein Fuchs mehr übers Eis.»

Mit Leila am Mittagessen. «Gell, die Gurken sind fein?» «Wann ist deine Eistanzpremiere?» Leila ist nämlich eine Könnerin im Schlittschuhlaufen. Ihr stolzes Grosseli hat mir schon öfters Pirouetten-Fotos gezeigt. Leider ist Leila keine Könnerin in Mathematik. Und ich soll das ändern. Grosseli und ich lächeln Leila an, die stumm eine Gurkenscheibe um die andere aufpickt. Die Eisprinzessin beantwortet unsere Fragen mit Kopfnicken oder Kopfschütteln. Bis ich wissen will: «Wann ist die nächste Mathi-Prüfung?» «Morgen.» Ich lege Messer und Gabel beiseite, schlucke die selbstgemachten Knöpfli runter, steh auf und sage: «Los gehts, hol dein Arbeitsbuch.» Die Fünftklässlerin greift nach ihrem Rucksack und fördert ein dickes Heft zutage. «Ufzgi Nummer 1 – 8.»

Munter lese ich die erste Rechnung: «300 minus 275.» Leila schaut an die Decke. Schaut sie nur oder rechnet sie auch? Ich warte und warte. Es kommt nichts. Dafür kommt Zappo. Leila streichelt ihn ausgiebig. «Bitte, Leila, schau ins Heft und nicht auf den Hund. Von 300 nehmen wir erst mal 200 weg, dann sind es noch wieviel?» «Hundert.» «Jetzt müssen wir noch was wegnehmen?» «75.» «Genau! Und das gibt?» «175.» «Leila, wegnehmen, nicht zuzählen.» «Was?» «100 miiiinus 75, das gibt?» «Weiss nicht.» «Nimm zuerst 70 weg, das gibt?» «30.» «Gut, und jetzt noch …?» «Ich hab’s: 35.» «Bring bitte den Zappo in ein anderes Zimmer.» Grosseli ruft aus der Küche: «Leila, du willst doch Lehrerin werden!» Ute Ruf

500 g 1 EL 600 g 10 g 1 2

Penne Rigate Bratbutter Pouletgeschnetzeltes Butter Zwiebel, fein gehackt Peperoncini, entkernt, geschnitten 0,5 dl Weisswein 1,5 dl Gemüsebouillon 3 dl Vollrahm 1 EL Peterli, gehackt Salz, Pfeffer, Muskat

fein

Zubereitung Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen. Bratbutter in der Bratpfanne erhitzen, Pouletgeschnetzeltes darin scharf anbraten und beiseite stellen. In einem kleinen Topf Butter erhitzen, die Zwiebeln und die Peperoncini darin andünsten. Mit Weisswein ablöschen, etwas einreduzieren. Gemüsebouillon dazugiessen und ca. 10 Min. kochen. Rahm beigeben und die Sauce nochmals zirka 15 Minuten einreduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Das Pouletfleisch in die Sauce geben und erhitzen. Die Penne mit der Sauce mischen, auf Teller verteilen, mit Peterli garnieren und servieren. Zubereitung 40 Minuten.


Veranstaltungen «Generation Plastik – Tatort Weltmeere» Vortrag mit Bildern und Filmsequenzen von

Naturschutzbiologin Dr. Silvia Frey Anschliessend Diskussion und Apéro. Dienstag, 28. Februar, 20.15 bis 21.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum (Bauspielplatz) Alte Jonentalstrasse 1, Affoltern Eintritt frei

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015 2017  
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