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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 15 I 169. Jahrgang I Dienstag, 23. Februar 2016

Repair-Café

Letzte Runde

Ehrenamtliche reparieren in Affoltern gemeinsam mit den Besuchern Geschädigtes. > Seite 5

Leserinnen und Leser zu den Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar. > Seite 9

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Mit Innovation ... ... dem wirtschaftlichen Umfeld trotzen – Die Hawa AG mit guter Ertragslage. > Seite 11

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Mit und für Frauen Lesung, Gespräche und Austausch in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. > Seite 13

Ultimative Rücktrittsforderung an der Spital-DV Delegierte wollen Reto Camenisch nicht mehr in der Betriebskommission Die Delegierten der Gemeinden wählten an der Versammlung des Zweckverbands Spital Affoltern Clemens Grötsch zum Präsident der Betriebskommission. Am meisten zu reden gab allerdings ein Abwesender. ................................................... von thomas stöckli Bereits an der letzten Versammlung war Reto Camenisch von Peter Hoppler zum Rücktritt aus der Betriebskommission (BK) aufgefordert worden, diesmal doppelte der Aeugster im Namen der Gemeindedelegierten unmissverständlich nach: Camenisch habe sich in den letzten acht Monaten an zwei öffentlichen De-

legiertenversammlungen sowie einer Delegierten-Informationsversammlung kurzfristig abgemeldet. Zudem habe er am von der BK und der Spitalleitung einberufenen Strategie-Workshop Ende 2015 gefehlt.

Ein weiterer Fall für den Bezirksrat? Bereits vor sieben Monaten hatten die 14 Delegierten Camenisch mittels eingeschriebenem Brief erstmals zum Rücktritt aufgefordert. Das Schreiben sei unbeantwortet geblieben, ein zweites dann refüsiert worden. «Dieses Verhalten, die fehlende Kooperation, werden von den Delegierten nicht mehr weiter toleriert», stellte Hoppler klar und kündigte an, den Bezirksrat einzuschalten.

«Ich habe nichts verbrochen», sagte Reto Camenisch, der sich für die DV entschuldigt hatte, am Freitag vom «Anzeiger» telefonisch mit den Vorwürfen gegen ihn konfrontiert, «aber ich stelle halt unbequeme Fragen.» Im Weiteren verwies er auf seinen Anwalt, der an der Versammlung anwesend war. Ohne zwingenden Grund zum Rücktritt habe Camenisch sein Amt als gewähltes Mitglied der Betriebskommission auszuüben, sagte dieser. Weiter wolle der Angegriffene die Kommunikation über interne Angelegenheit des Spitalverbandes nicht öffentlich führen. «Er ist befremdet darüber, dass von Delegierten mit unwahren Unterstellungen gegen ihn vorgegangen wird in einer Art und Weise, wie sie auf der anderen Seite dem Ver-

ein ‹Pro Zweckverband Spital Affoltern› vorgeworfen wird.»

Clemens Grötsch neuer BK-Präsident Keine Wellen warf die Ersatzwahl fürs BK-Präsidium. Anstelle einer auswärtigen Gesundheits-Fachperson wurde den Delegierten Clemens Grötsch, bereits BK-Mitglied und Gemeindepräsident von Affoltern, zur Wahl empfohlen. Dieser hatte die Sitzungen der Spital-Betriebskommission und der DV in den letzten Monaten schon interimistisch geleitet – und das offensichtlich zur Zufriedenheit der Delegierten: Bei einer Enthaltung erhielt Grötsch elf von zwölf Stimmen und wurde mit einem Applaus bedacht. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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«Solid Drums» Handarbeiter Christoph Anlauf: Vom rohen Brett zum kompletten Schlagzeug. > Seite 13

Pendelbahn und neues Restaurant dank Ämtler Hilfe? Mit Ämtler Hilfe soll das Projekt «Aussicht Hungerberg» im Obergoms ein Erfolg werden. Geplant sind eine neue Pendelbahn und ein neues Restauant. Otto Steinmann, Bezirksrichter aus Affoltern, agiert als Verwaltungsrat der Hungerberg Obergoms AG. Für die Realisierung der beiden Vorhaben fehlt allerdings noch Geld, obwohl die Gemeinde Obergoms das Gesamtprojekt mit 400 000 Franken unterstützt. So ist nun eine Etappierung geplant. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Der Monat der Möbel vom 23. Februar bis zum 28. März: Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren gibt es keine Grenzen für Ihre Wünsche, dank der

Fulminantes Fasnachts-Finale Am Ball in Zwillikon kamen die Narren nochmals auf ihre Kosten

Alternative zum Individualismus

Angebote des Monats. Sie können Rabatte auf einer riesigen Auswahl an Produkten finden: Polstergruppen, Wohnzimmermöbel, Markenmatratzen, Textilien, Fernseher und noch mehr! Entdecken Sie alles in unserem Katalog. Conforama – so schön wohnen, so

Vor dem Wirtschaftswunder der 1950er-Jahre besass der Grossteil der Bevölkerung nicht viel mehr als das Nötigste. Heute sind oft die Finanzen kein Hinderungsgrund mehr, für eine Anschaffung. Viel mehr stellt sich die Frage, ob man genügend Zeit hat, die Anschaffung auch gebührend zu nutzen. Bei Haushunden beispielsweise, die mehrere Stunden Auslauf und jahrelange Erziehung benötigen, ist die Zeit oft der limitierende Faktor. Um der zeitlichen Limitierung Abhilfe schaffen zu können, werden Hunde immer öfter geteilt. Die personenbezogenen Tiere eignen sich hervorragend als Teilzeithaustiere. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3

günstig.

16-Jährige in der Männerdomäne

Zum letzten Mal im Konfettiregen – den Zwilliker Maskenball lassen sich Ämtler Fasnächtler nicht entgehen. (Bild Thomas Stöckli)

Traditionell endet die Ämtler Fasnacht mit dem Maskenball in Zwillikon. Zu diesem Anlass fanden sich vergangenen Samstag wieder zahlreiche Narren

aus dem Bezirk ein. Schliesslich haben sich die Gastgeber vom Sportclub Zwillikon längst einen Namen gemacht für ihre tollen Partys. So floss

auch diesmal der Alkohol und flogen die Konfetti bis in die Morgenstunden. ................................................... > Impressionen auf Seite 8

An der Generalversammlung des Bezirksschützenverbandes vom vergangenen Freitag wirkte die 16-jährige Doreen Elsener wie ein Paradisvogel, denn der Schiesssport ist weder eine Jugend- noch eine Frauendomäne. Trotzdem hat sie sich gut eingelebt und liebt den Schiesssport: «Schiessen braucht Kraft, Ausdauer, Körperspannung und natürlich Konzentration.» Diese vielfältigen Anforderungen entsprechen der Bonstetterin. Sie ist Schweizer Meisterin im 10-Meter-Luftgewehr. An der Generalversammlung wurde sie für ihre Verdienste geehrt – neben zahlreichen weiteren Schützen. (sals) ................................................... > Bericht und Interview auf Seite 17

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ABSCHIED von

Delegiertenversammlung vom 18. Februar 2016

Hans Vollenweider

Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: 3.1. Budget 2016 mit Funktionaler Gliederung 3.2. Anpassung Entschädigungsreglement 3.3. Kreditantrag Ersatz Endoskopie 3.4. Ersatzwahl Präsidium für die Amtszeit 2014 bis 2018, gemäss Art. 21a der Zweckverbandstatuten Spital Affoltern – Clemens Grötsch, Affoltern

30. März 1930 – 15. Februar 2016

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen, die man sehr lange getragen hat, ist eine wunderbare Sache. Sein Lebenskreis hat sich geschlossen.

Familien Vollenweider, Buechstock, Mettmenstetten

Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlichen Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übringen gestütz auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, unserem gütigen Vater, Grossvater und Urätti

Hans Diener-Wipf 12. Juni 1918 – 16. Februar 2016

Nach einem reich erfüllten Leben gab er uns folgenden Wunsch mit auf den Weg: «Bhüet eu Gott alli mitenand»

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern lacht dankbar über die Farben und Düfte der Blumen, die im Frühlingsgarten spriessen, jedes Jahr neu.

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 28. Februar 2016 In Hausen am Albis findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt: Teilrevision der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 2. Dezember 2015) Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

TO D E S A N Z E I G E In grosser Dankbarkeit für die vielen gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von

Josef Trinkler-Böhler

Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. Februar 2016, um 14.30 Uhr, in der Kirche Wettswil statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Werksiedlung Renan: Postkonto 23-3152-7. Traueradresse: Elisabeth Diener-Wipf, Alte Obfelderstrasse 29, 8910 Affoltern am Albis

22. März 1929 – 20. Februar 2016

Sein Herz hat am Samstagmorgen aufgehört zu schlagen. Seine Grosszügigkeit und sein Humor werden in unseren Erinnerungen weiterleben.

Nach Erhalt des Abstimmungskuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimmzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (26. Februar 2016) mitteilen.

Leni Trinkler-Böhler Heinz Trinkler und Fiorella Vedova Urs und Elsbeth Trinkler-Ott mit Katja und Nils Rita und Hellmut Niederer-Trinkler Monika und Ueli Wolfer-Trinkler mit Lars und Nico Gaby und Martin Diethelm-Trinkler mit Selina, Sara und Fiona Marleen und Yves Trinkler mit Lena und Nik Kim Trinkler Els Trinkler

Auf Anfrage erhalten Stimmberechtigte Auskunft über die Stimmberechtigung und Wählbarkeit einer bestimmten Person.

Urnenbeisetzung am Freitag, 26. Februar 2016, um 13.30 Uhr, anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis.

Die Akten zur Gemeindeabstimmung liegen den Stimmberechtigten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), zur Einsicht auf.

Traueradresse: Leni Trinkler-Böhler, Im Bifang 26, 8915 Hausen am Albis

Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Wohnhuus Meilihof, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil, Postkonto 80-14360-7.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Hausen am Albis

In Dankbarkeit Elisabeth Diener-Wipf, Affoltern Käthi und Mark Meier-Diener, Uerikon Elisabeth Hausin-Diener und Jakob Fiechter, Häusernmoos Annemarie Diener und Heinz Bürgin, Lichtensteig Hanspeter Diener, Werksiedlung Renan Sara Meier mit Joya, Samedan Tina Meier, Wädenswil Freunde und Verwandte

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, müssen wir von unserem Gründungsmitglied

Hans Diener 12. Juni 1918 – 16. Februar 2016

Abschied nehmen. Er wurde am vergangenen Dienstag von seinen Altersbeschwerden erlöst. Aufgrund seiner grossen Verdienste für den TV Wettswil wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Er war ein lieber Freund und Kamerad und besuchte bis ins hohe Alter die Turnstunden der Senioren. Lieber Hans, wir werden Dich vermissen und Dich in ehrender und bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Turnverein Wettswil am Albis Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Wettswil statt.

Musikverein Hausen am Albis

Anstelle von Blumen gedenke man der Werksiedlung Renan: Postkonto 23-3152-7.

TO D E S A N Z E I G E

Todesfälle Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktiv- und Ehrenmitglied

Sepp Trinkler Kant. Veteran

Wir werden den lieben Verstorbenen in bester Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus. Musikverein Harmonie Hausen am Albis Die Abdankung findet am Freitag, 26. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt.

Affoltern am Albis

Wettswil am Albis

Am 21. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 16. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ursula, Peter geb. Brodbeck

Diener, Hans

geb. 15. Oktober 1938, von Wettswil am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstrasse 10.

geboren 12. Juni 1918, Bürger von Winterthur, Ehemann der Diener geb. Wipf, Elisabetha, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Bestattung am Freitag, 26. Februar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 26. Februar 2015, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Februar 2016

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Spital least neue Endoskopiesysteme Die Delegiertenversammlung hat sämtliche Anträge deutlich gutgeheissen Die alten Endoskopie-Mietgeräte sollen bald abgelöst werden. Kaufen oder leasen? Das Spital Affoltern schlug Letzteres vor und die Delegierten der Ämtler Gemeinden stimmten am Donnerstagabend zu. ................................................... von thomas stöckli Als «Herz des Spitals» bezeichnet Dr. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin, die Endoskopie. Das Screening nach Darm-Wucherungen etwa sei eine von wenigen sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen. Entsprechend haben die Darm-Untersuchungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Ähnliches gilt auch für Magen-, Lungen- und Enddarm-Spiegelungen. Gemäss einer Hochrechnung dürften dieses Jahr 2400 Untersuchungen durchgeführt werden. «Die Endoskopie ist fürs Spital ein wichtiger Pfeiler – und vor allem ist es für die Bevölkerung wichtig, dass wir sie anbieten können», so Nadja Lindenmann. Seit mehreren Jahren verfügt das Spital Affoltern nicht mehr über eigenes Gerät dazu. Das soll sich nun ändern – dringend.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am letzten Freitag feierten Adelheid und Alfred Rüfenacht-Wüst in Bonstetten die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir nachträglich herzlich, wünschen dem Jubelpaar viele weitere gemeinsame Jahre und weiterhin alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Anstelle eines Kaufs wurde den Delegierten ein Leasing mit Versorgungsvertrag schmackhaft gemacht. Daraus resultieren monatliche Kosten von rund 18 000 Franken, total über eine vorsichtig geschätzte Lebensdauer von fünf Jahren also 1,08 Mio. Franken. Dazu kommen bauliche Anpassungen – unter anderem an veränderte Hygiene-Vorschriften – für 400 000 Franken. Nach diesen fünf Jahren kann das Spital die Gerätschaften zu einem symbolischen Preis von einem Franken übernehmen, oder aber den Vertrag verlängern. «Mit dem neuen Gerät können wir sicher acht Jahre arbeiten», so die Chefärztin Innere Medizin. Die Anschaffung an sich und auch die Leasing-Variante war bei den Delegierten unumstritten. Einzig der späte Zeitpunkt wurde kritisiert. «Uns ist ein Gerät nach dem andern ausgefallen und wir haben die schnellste Lösung gewählt, das waren alte Geräte zur Miete», rechtfertigt Nadja Lindenmann das damalige Vorgehen.

2016 nach funktionaler Gliederung präsentiert. Wie bereits an der letztjährigen November-DV verkündet, steigt der erwartete Gewinn von 306 000 im Vorjahr auf 853 000 Franken. «Mit gleichviel Personalaufwand mehr Ertrag», fasst die Leiterin Finanzen zusammen. Deutlich besser sollen die Bereiche Langzeitpflege (schwarze Null) und Rettungsdienst (10 000 Franken Ertrag) abschneiden. Detailliertere Zahlen stellte Leuenberger für die Rechnung 2015 und das Budget 2017 in Aussicht. Das sei nach der Umstellung der Unternehmenssoftware von SAP auf Opale noch nicht möglich gewesen. Mit der Forderung nach mehr Transparenz und Quartalsabschlüssen hiessen die Delegierten das Budget ohne Gegenstimmen (11 Ja-Stimmen, eine Enthaltung) gut. Unumstritten war auch die Anpassung des Entschädigungsreglements: Damit der Auszahlungsprozess automatisiert werden kann, erhalten die Behördenmitglieder ihre Entschädigung neu anteilmässig monatlich statt wie bisher halbjährlich.

Budget und Anpassung des Entschädigungsreglements ohne Gegenwind

Eignerstrategie und Taormina-Bericht

In einer zweiten Budget-Runde hatte Susanne Leuenberger den Voranschlag

Im Mitteilungs-Teil orientierte der neue BK-Präsident Clemens Grötsch

über die Eignerstrategie. «In jedem Unternehmen gibt es Schwachstellen», stellte Grötsch klar. Diese gelte es nun zu erkennen und schnelle Entscheide herbeizuführen. So wurden bereits vier Arbeitsgruppen gebildet mit dem Ziel, die Situation zu analysieren und in Tritt zu kommen. Der Zeitplan vom November – demnach sollte die Eignerstrategie bis Mai verabschiedet werden – lasse sich allerdings nicht einhalten, so Grötsch weiter. Am 21. März ist zum Thema mit universitärer Unterstützung ein Workshop geplant. Das Gutachten von Rechtsanwalt Dr. Andrea Taormina beschäftigt die Betriebskommission weiter. «Wir haben beschlossen und bereits mehrfach kommuniziert, dass wir den Bericht vollständig der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen werden», sagte BK-Mitglied Jürg Burger. Allerdings müssen sich Interessierte noch etwas gedulden. So will die BK den im Bericht Erwähnten Gelegenheit zu einer Stellungnahme geben. Diese Stellungnahmen sind zwar inzwischen eingegangen, allerdings enthalten sie teilweise ehrverletzende Aussagen und gegenseitige Schuldzuweisungen. So laufen im Moment Gespräche mit den Erstellern, um diese Passagen streichen zu dürfen. Weiter sei zum Bericht eine

Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat hängig.

Weitere Rechtshändel Rechtsmittel waren auch gegen die Beschlüsse der Delegiertenversammlungen vom 24. September und 26. November vergangenen Jahres ergriffen worden. Auf entsprechende Stimmrechtsbeschwerden ist der Bezirksrat in beiden Fällen nicht eingetreten, da der Beschwerdeführer an den Versammlungen nicht stimmberechtigt war. Den Aufsichtsbeschwerden hat der Bezirksrat nicht Folge geleistet. Der Beschwerdeführer hat den Entscheid zur September-DV bereits ans Verwaltungsgericht weitergezogen. «Das kostet Zeit und ist ärgerlich», so der Kommentar von Burger dazu. Gegen die persönliche Verunglimpfung von Spitalmitarbeitern und Behördenmitgliedern hat die BK nun ihrerseits zivil- und strafrechtliche Schritte eingeleitet. Dies im Rahmen der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht. Rechtliche Folgen könnte auch die vorzeitige Veröffentlichung des Taormina-Berichts im Internet haben. «Wir sind der Meinung, dass dies eine Amtsgeheimnis-Verletzung ist», heisst es von der BK.

Ein geteiltes ist mehr als ein halbes Haustier «Share Economy» auch im Säuliamt auf dem Vormarsch Sonja Kaiser wünschte sich einen Hund, konnte sich aber aus beruflichen Gründen nicht genügend um das Tier kümmern. Sie suchte deshalb nach Möglichkeiten, das Haustier zu teilen und wurde fündig. Jetzt will sie das Prinzip des Hundeteilens im Bezirk bekannt machen.

Freude bei jedem Wiedersehen

................................................... von salomon schneider Gerade in Dorf- und Familiengemeinschaften gehörte Teilen bis weit ins 20. Jahrhundert zum Alltag. Der Dorfbrunnen wurde für die Wäsche geteilt, die Pferde für Arbeiten auf dem Feld und für die Waldarbeit wurden Holzkorporationen gegründet. Mit dem Wirtschaftswunder der 50er-Jahre ging das Teilen verloren. Für sich Besitzen wurde zum Statussymbol: Der Individualismus setzte sich in der Breite der Bevölkerung durch. Bis zur Jahrtausendwende war dieses Konzept auf dem Vormarsch. Seit das Wirtschaftswachstum viel mehr qualitativ als quantitativ geworden ist, sind auch wieder neue ökonomische und gesellschaftliche Grundkonzepte auf dem Vormarsch.

Mehrere Personen teilen sich ein Haustier Die «Share Economy» oder auf Deutsch der Kollaborative Konsum (Kokonsum) geht davon aus, dass alle profitieren, wenn nicht knappe Güter geteilt werden. Die Genossenschaft Mobility Carsharing war 1997 eines der ersten Unternehmen, das bis heute erfolgreich nach dem Kokonsum-Prinzip agiert. Auch kuhteilen.ch setzt bereits auf nachhaltigen Kokonsum, indem ein Tier erst geschlachtet wird, wenn es komplett verkauft ist. In Kleininseraten ist auch das aus den USA kommende Dogsharing oder Hundeteilen bereits ein Begriff. Das Konzept sieht vor, dass mehrere Personen sich gemeinsam ein Haustier teilen. «Ich bin mit Hunden aufgewachsen und wollte mir wieder einen Hund

Mit den Kindern auf dem Kitihof hat die Hündin Tala zahlreiche Spielgefährten. (Bild Salomon Schneider)

zutun. Leider kann ich mich aus beruflichen Gründen nicht alleine tiergerecht um einen Hund kümmern. Ich habe deshalb nach Dogsitting gesucht und bin auf Dogsharing gestossen», erklärt Sonja Kaiser, wie sie zum Hundeteilen gekommen ist. Sie habe im «Anzeiger» zwei Inserate gemacht und «überwältigende 40 Rückmeldungen erhalten.» Schlussendlich habe sie sich für eine Familie in Aeugst entschieden, mit der sie ihren Hund Tala teilt.

Haushunde sind personengebunden Im Vergleich zu Hauskatzen, die typische Verhaltensweisen von Reviertieren an den Tag legen, sind Haushunde viel stärker personenbezogen. Dies äussert sich beispielsweise in intensiven Zuneigungsbekundungen, wenn Haushunde einen vertrauten Menschen nach längerer Abwesenheit – mindestens einige Stunden – wiedersehen. Hauskatzen beispielsweise warten auch auf ihre Besitzer, machen dies jedoch mit Vorliebe in der Nähe des Futternapfs. Durch die starke Bindung an Menschen ist das Halten von Hunden sehr zeitaufwändig, wenn auch dankbar. Hunde können – wie dies bei Famili-

enhunden seit Jahrhunderten beobachtet werden kann – tiefe Bindungen zu mehreren Personen aufbauen. Da Haushunde personen- und nicht ortsgebunden sind, können ihre Bezugspersonen auch an verschiedenen Orten leben. Haushunde eignen sich deshalb hervorragend für Hundeteilen. anzeige

«Wenn ich Tala am Morgen zur Familie in Aeugst bringe, freut sie sich immer extrem, die Kinder zu sehen. Wenn ich sie am Abend wieder hole, begrüsst sie mich, als wäre ich eine Ewigkeit weggewesen», freut sich Sonja Kaiser. Da sie so gute Erfahrungen mit Hundeteilen gemacht hat, und sich zahlreiche Personen gemeldet hatten, die auch gerne einen Hund geteilt hätten, organisiert sie am 21. März, von 19 bis 21 Uhr, einen Kennenlern-Abend für Hundeteil-Interessierte. «Es geht darum, Menschen, die bereits einen Hund haben, und Menschen, die noch keinen haben, aber gerne einen teilen möchten, zusammenzubringen. Die Passung ist extrem wichtig. Das Kennenlernen ist deshalb ein erster, wichtiger Schritt», erklärt Sonja Kaiser. Sie wird kurz über ihre Erfahrung erzählen und einen Mustervertrag präsentieren, der die rechtlichen Aspekte des geteilten Haustier regelt. Hundeteilen, 21. März, 19 bis 21 Uhr, Kiti-Hof, Blinkmatt, 6340 Baar. Infos Sonja Kaiser, Telefon 079 271 97 09.


Du hast gesorgt, Du hast geschafft, wohl manchmal über Deine Kraft. Nun ruhe und schlafe in Frieden. Hab tausend Dank für Deine Mühe, wenn Du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst Du nie.

ABSCHIED UND DANK In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Rudolf-Jules Huwyler-Bührer 7. Juli 1922 – 17. Februar 2016

Nach einem langen, erfüllten Leben, wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben – es ist Erlösung. Wir danken allen, die dem Verstorbenen in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ein spezieller Dank geht an seine liebe Nachbarn, Herrn Dr. Vergin, der ihn jahrelang betreut hat sowie an das Pflegeteam des Spitals Affoltern. In stiller Trauer: Martha Huwyler-Bührer Martha Huwyler Herbert Huwyler und Michelle Zoss Hansruedi Huwyler Gina Huwyler und Alex Meier Sandra und Stefan Zumsteg mit Giulia Raffaela Huwyler und Simon Gabriel Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, den 2. März 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Stallikon statt.

Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 Am Sonntag, 28. Februar 2016, findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen, die Urnenabstimmung über die Genehmigung eines Kredites von Fr. 2 100 000.–, zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung, für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlblechauskleidung und der Badewassertechnik im Schwimmbad Obfelden statt. Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Gemeinde (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Im Übrigen wird auf die Publikation für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen verwiesen.

Liegenschaften Kaufgesuche

Obfelden, 8. Januar 2016 Gemeinderat Obfelden

Vermietungen

Traueradresse: Hansruedi Huwyler, Rigiblickstrasse 3, 8934 Knonau

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein seilig Ende und ewiglich.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grosmi, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Ursula Peter-Brodbeck 15. Oktober 1938 – 21. Februar 2016

Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

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Markus Peter und Monika Halter Silvia und Daniel Obrist-Peter mit Dominik und Selina Rosmarie Egeler-Brodbeck und Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 26. Februar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte die Schweizerische Muskelgesellschaft «muskelkrank & lebensstark», Kanzleistrasse 80, 8004 Zürich, Postkonto 80-29554-4, oder den Verein Norbuling Schweiz, Verein zur Unterstützung von Kindern in Kathmandu, Nepal, 4125 Riehen 1 Zust IBAN: CH91 0900 0000 6026 9365 2, Postkonto: 60-269365-2. Traueradresse: Silvia und Daniel Obrist, Alte Obfelderstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Februar 2016

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Hilfe aus dem Säuliamt fürs Obergoms Otto Steinmann aus Affoltern gehört beim Projekt «Aussicht Hungerberg» zu den treibenden Kräften Eine neue Pendelbahn und ein neues Bergrestaurant auf dem Hungerberg im Obergoms – ein Projekt, bei dem der ehemalige Affoltemer Gemeinderat und Bezirksrichter Otto Steinmann zu den treibenden Kräften gehört. ................................................... Von werner schneiter Otto Steinmann verbringt seit Jahren einen Grossteil seiner Freizeit im Oberwallis und hat auch unter den Einheimischen viele Bekannte. Er nimmt regen Anteil am Geschehen, und die Region ist ihm ans Herz gewachsen. Mit zunehmender Sorge beobachtete Steinmann eine Abwanderung aus der Region, unter anderem hervorgerufen durch die Stilllegung der Sesselbahn auf den 1700 Meter hohen Hungerberg und durch die Schliessung von Hotels und Gewerbebetrieben. Er wandte sich mit einem Brief an Christian Imsand, den Gemeindepräsidenten von Obergoms, der in den Satz mündete: «So kann es doch nicht weitergehen, da muss etwas geschehen.» »Imsands Antwort: «Sie haben recht. Machen Sie etwas!» Otto Steinmann, inzwischen Verwaltungsratspräsident der Hungerberg Obergoms AG, kontaktierte den Präsidenten des Vereins pro Hungerberg, Urs Hauser, dessen Mitglieder das Bergrestaurant auf dem Hungerberg mit Fronarbeit und Finanzen unterstützen – unter ihnen zahlreiche Ämtler wie Bruno Heinzer, Franz Liebhart und Stephan Schmidlin und der Walliser Ex-Spitzenlangläufer Koni Hallenbarter. Man kam nicht nur ins Gespräch, sondern tat sich zusammen

und rief das Projekt «AusSicht Hungerberg» ins Leben. Es besteht im Wesentlichen darin, dem Hungerberg mit einer neuen Pendelbahn und mit einem neuen Restaurant neues touristisches Leben einzuhauchen. An einem Gesamtkonzept beteiligte sich auch eine Fachhochschule von Zürich. «Wir haben rund 30 Projekte erhalten, Modelle und Pläne», sagt Otto Steinmann, fügt aber gleich bei: «All diese Ideen können aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht werden.»

Grosszügige Gemeinde Teuerster Brocken ist die Bahn. Selbst eine ganz einfache Einrichtung kostet rund drei Millionen Franken und verursacht jährliche Betriebskosten von gegen 30 000 Franken. Die Gemeinde Obergoms zeigte sich sehr grosszügig und bewilligte an einer Urversammlung (Gemeindeversammlung) 400 000 Franken für das Gesamtprojekt. Ausserdem unterstützt die Gemeinde den Restaurantbetrieb auf dem Hungerberg mit einem tiefen fünfstelligen Betrag, und auch der Verein Pro Hungerberg leistet finanzielle Hilfe. In der Kasse der Hungerberg Obergoms AG befinden auch dank neuem Aktienkapital und Spenden derzeit gegen 700 000 Franken – deutlich zu wenig, um das Gesamtprojekt realisieren zu können. «Wir erhoffen uns durch den Spendenaufruf weiterhin Leute, die Aktien zeichnen und zum Beispiel Seilabschnitte kaufen», sagt Otto Steinmann, der immer noch auf einen «reichen Götti oder eine Gotte» hofft, einen Mäzen, der die Restfinanzierung übernimmt – keiner hat sich bisher gemeldet.

Otto Steinmann (stehend) erklärt einer Gruppe im Restaurant auf dem Hungerberg die Umgebung. (Archivbild zvg.) Offen ist derzeit noch eine andere Möglichkeit: Wasserenergie ist im Obergoms ein zentrales Thema. Derzeit plant die Kraftwerk Obergoms AG ein Wasser-Kleinkraftwerk. «Wir erörtern die Möglichkeit, Synergien zu nutzen. Die Betreiberin benötigt eine

Personaltransportmöglichkeit. Vielleicht lässt sich das mit einer touristisch genutzten Pendelbahn kombinieren», hofft Otto Steinmann. So oder so kann das Projekt nur in Etappen realisiert werden. Erste Massnahme ist ein Ersatzbau für das alte

Restaurant auf dem Hungerberg. Es soll ein schlichtes Bergrestaurant entstehen, zu dessen Kapital auch die traumhafte Aussicht ins Tal gehört. www.hungerberg.ch Facebook: Hungerberg-Obergoms.

Repair-Café am Umwelt- und Nachhaltigkeitstag Aufruf zum Mitmachen – am 16. April in Affoltern Ein Repair-Café ist eine Veranstaltung, bei der ehrenamtliche Mitarbeitende gemeinsam mit Besuchern in geselliger Atmosphäre kaputte Gegenstände reparieren. Das erste Repair-Café in Affoltern findet am 16. April 2016 im Gemeinschaftszentrum Affoltern statt.

gebotspalette für neue Interessengruppen und erweiterten die Altersgruppen auf die gesamte Bevölkerung. Nun stellte sich die Frage, was können wir anbieten, was viele Leute interessiert. Was lässt sich von den Gebäuden und vom Umschwung her realisieren.» Michael Bommel hatte schon vom Trend der Repair-Cafés gehört und begeisterte die Vereinsmitglieder für die Organisation. «Irgendwie war es dann naheliegend, diesen Trend auch nach Affoltern zu bringen. Vorteil: Wir machen etwas für die Umwelt, wir schonen die Ressourcen und machen unser Gemeinschaftszentrum bekannt.»

................................................... von regula zellweger Repair-Cafés verleihen der Kultur des Reparierens neuen Auftrieb und machen Spass. Die Bewegung findet immer mehr begeisterte Organisatoren und Teilnehmende. Repariert werden beispielsweise Kleider, Möbel, Werkzeug, elektrische Geräte oder Spielzeug. Die Idee der Repair-Cafés wird von der Stiftung für Konsumentenschutz unterstützt. Eine Reparaturgarantie ist aus verständlichen Gründen nicht möglich, jegliche Haftung wird aufgrund des ehrenamtlichen Charakters der Repair-Cafés abgelehnt.

Freude am Reparieren In der westlichen Welt wandern zahlreiche Produkte tagtäglich in den Müll. Auch Dinge, die repariert werden könnten. Oft ist aber das Reparierenlassen teurer als ein Neuerwerb. Die Stiftung für Konsumentenschutz konnte 2013 beweisen, dass Hersteller zum Teil Produkte absichtlich so konstruieren, dass diese frühzeitig kaputt gehen oder im Falle eines Defekts nicht oder nur schwer repariert werden können. Leider wagen sich heute viele Leute nicht ans Reparieren, weil

Wer organisiert?

Im Repair-Café hilft man sich gegenseitig; Fachleute stellen ihre Kompetenzen zur Verfügung. (Bild zvg.) das notwendige Wissen fehlt. Doch es gibt Menschen mit handwerklichem Geschick, denen macht Tüfteln und Reparieren Spass. Im Repair-Café hilft man sich gegenseitig und freut sich zusammen, wenn ein Stück wieder gebraucht werden kann.

Affoltern wagt den Versuch Der Umwelt- und Nachhaltigkeitstag im Gemeinschaftzentrum Affoltern (GZ) ist aufgeteilt in die drei Bereiche

Repair-Café, Hol- und Bringtag und Bike Day sowie eine Festwirtschaft. Organisiert wird der Tag von der Gemeinde Affoltern, der Jugendarbeit und dem GZ. Michael Bommel, Präsident des Gemeinschaftszentrums und Bauspielplatzes erzählt: «Vor zwei Jahren beschlossen wir, den ehemaligen Bauspielplatz neu zu organisieren. Insbesondere Eltern mit Jungs im Alter zwischen sieben und elf Jahren wollten wir damit motivieren, aktiv mitzumachen. Wir optimierten unsere An-

Das Gemeinschaftszentrum ist in diverse Gruppen unterteilt. Jede Gruppe wird von einem Gruppenleiter geführt. Die Gruppe «Umwelt» führt Michael Bommel zusammen mit Hans-Jakob Strehler. Die Jugendarbeit ist für den Bikeday und Sandra Zimmermann von der Gemeinde Affoltern ist für den Hol- und Bringtag zuständig. Bewusst arbeitet man zusammen. Michael Bommel: «Einerseits sind die Themen sehr ähnlich, andererseits zieht jedes dieser drei Themen eine bestimmte Art Menschen an. So hoffen wir, dass möglichst viele Besucher und natürlich zahlreiche Helfer kommen. Gesucht werden also Fachleute mit Kompetenzen im Basteln, Nähen, in Technik, als Allrounder und im Organisieren. Selbstverständlich engagiert sich auch das Gewerbe in und um Affoltern – dieser Tag mit den vielen persönlichen Kontakten kann auch der Kundenbindung dienen und

ist auch eine Möglichkeit, sich potenzieller Kundschaft bekannt zu machen. Also: Betriebe und Personen, für die Umwelt und Nachhaltigkeit nicht nur Lippenbekenntnisse sind, werden dabei sein. Besonders begrüssenswert ist es, wenn Lehrlinge dazu motiviert werden können. Infos und Anmeldung: Gemeinschaftszentrum / Bauspielplatz, Michael Bommel, Präsident, Alte Jonentalstrasse 1 bis 3, Oetlistal, Affoltern, Telefon 044 761 51 18, E-Mail: info@bauspielplatz.ch, www.bauspielplatz.ch.

Mitmachen – Verfügen Sie über Organisationstalent? – Haben Sie handwerkliche Fertigkeiten? – Wenden Sie Ihre Fertigkeiten gerne an? – Arbeiten Sie gerne mit Holz, Metall, Stoff, Nadel & Faden oder Lötkolben? – Reparieren oder flicken Sie gerne defekte Gegenstände (z.B. Computer, Stühle, Haushaltsgeräte, Kleider, Porzellan oder Spielzeug)? – Wollen Sie etwas Gutes für die Umwelt und die Gesellschaft tun? – Würden Sie gern für einen Tag in einem Café mitarbeiten – mit selbst gemachtem Kuchen Gäste verwöhnen? – Wollen Sie Ihre beruflichen Kompetenzen mal in einem ganz anderen Kontext präsentieren?


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Februar 2016

Tolle Stimmung in der Turnhalle Am Maskenball in Zwillikon wurde die Ämtler Fasnachtssaison würdig verabschiedet Kaum ein Durchkommen gab es auch diesmal am Maskenball in der Turnhalle Zwillikon. Es wurde gefeiert bis in die Morgenstunden. Ihren Höhepunkt erreichte die Party gegen Mitternacht mit dem Auftritt der Säuligugger. Dicht gedrängt standen die Fasnächtler und fanden doch genug Platz, um zu tanzen – notfalls auch auf den Tischen. Für weitere Guggen-Stimmung waren zuvor die Näbelgeister und danach die Stiefeliryter aus dem Freiamt zuständig. Und die Partyband Zündstoff verstand es bestens, dazwischen die Stimmung am Köcheln zu halten. Und so zog sich der Festbetrieb einmal mehr bis in die Morgenstunden hinein. Etwas gemächlicher konnten es die Fasnächtler im Festzelt auf dem Pausenplatz oder in der Kafi-Bar angehen lassen. Hier bot sich Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu schliessen oder alte aufzufrischen – oder einfach etwas zu trinken und die tolle Stimmung im Zwilliker Konfettiregen zu geniessen. (tst.)

Ein Höhepunkt war einmal mehr der mitreissende Auftritt der Säuligugger. (Bilder Thomas Stöckli)

Prost – auf die Fasnachtsparty.

Der Rennstall Zwillikon lässt auch Gastfahrer Platz nehmen.

Ein Schnupf gehört für manche Fasnächtler dazu.

Da hat sich noch ein «Gast» aufs Gruppenbild geschlichen.

Wenn es in der Halle eng wird, kann man ja auch auf den Tischen Party machen.

Sie haben sichtlich Spass.

Das muss Liebe sein.

Versuch einer menschlichen Pyramide: Stiefeliryter Muri.

Getanzt wird auf (rechts) und vor der Bühne.


Forum

Dienstag, 23. Februar 2016

Zur Sicherheit im Gotthard-Strassentunnel Nicht der Gegenverkehr, sondern die Lastwagen sind das massgebliche Sicherheitsproblem im Gotthard-Strassentunnel, weil ein Lastwagenbrand so viel Rauch und Hitze produziert, dass die Lüftung überfordert ist, wie der Unfall im Jahre 2001 gezeigt hat. Die Menschen sind nicht durch den Zusammenstoss der Lastwagen ums Leben gekommen, sondern weil sie im Rauch den Weg in die Sicherheitskam-

mern nicht gefunden haben und im Tunnel erstickt sind. Um den Tunnel wirklich sicher zu machen, müssen die Lastwagen daraus verbannt werden. Das ist heute möglich, weil der neue Neat-Basistunnel ausreichend Kapazität aufweist, um die 500 000 Lastwagen, die gemäss Verfassung und Gesetz am Gotthard pro Jahr noch zulässig sind, auf einer rollenden Strasse von Erstfeld nach Biasca zu transpor-

Für einen Drittel des Lohnes arbeiten? Beinahe jede Woche erreichen uns Meldungen über Firmen, die ihren Angestellten nicht mal einen Drittel der sozialpartnerschaftlich vereinbarten Mindestlöhne bezahlen. Lohndumping heisst dieses Krebsgeschwür und es ist höchste Zeit, dass hier die zuständigen Amtsstellen des Kantons energischer dagegen vorgehen. Denn gegen Firmen, die solche Tiefstlöhne bezahlen, können ehrliche Arbeitgeber gleich einpacken. Der Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist die Folge davon. Das in der Lohndumping-Initiative vorgeschlagene Gesetz bringt endlich die dringend notwendige Verbesserung: Zwielichtige Firmen können bei begründetem Verdacht gestoppt werden, wenn sie sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften betreffend Arbeitnehmerschutz halten und vor allem, wenn sie nicht kooperieren wollen. Unglaublich, dass die Gegner der Initiative die-

Hugo Wandler, ehemaliger Regionalplaner im Bezirk und noch aktiv in Ottenbach und Mettmenstetten

Das Tessin nicht im Stich lassen! Das Tessin hat schon heute ein stark belastetes Verkehrsnetz. Die Tessiner Luft ist oft stärker belastet als die Grenzwerte es eigentlich zulassen würden. Laut den Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) hätte eine 2. Gotthardröhre schwerwiegende Folgen auf die Gesundheit der Tessiner Bevölkerung, die schon heute sehr stark unter der Luftverschmutzung durch den Transitverkehr leidet. Ein Ja für mehr Gesundheit, ein Nein zur 2. Gotthardröhre!

Daniel Sommer, Vize-Präsident Arbeitgeber-Komitee ‹Stopp Lohndumping›, Affoltern

Nochmals 3 Milliarden für EU-Brummis?

mit der EU. Das ist das Problem und nicht die Nichteinhaltung von Mindestlöhnen wie uns Unternehmer wie Herr Schweizer aus Hedingen und unser Kantonsrat Sommer weismachen wollen.

Willkür von Bürokraten und Gewerkschaften Wenn allein der Verdacht auf Nichteinhaltung von gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Arbeitnehmer zur Anordnung von Betriebseinstellung führen kann, so wie es die Initiative vorsieht, so ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Nicht die Sozialpartnerschaft in den Betrieben steht im Mittelpunkt, sondern die Willkür von Bürokraten und Gewerkschaftern. Das ist kein Beitrag zur Stärkung unserer Wirtschaft, darum ein klares Nein zu dieser wirtschaftsfeindlichen Initiative. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Eine kleine wahre Geschichte Ich stehe auf der Bahnhofpassage, auf dem Weg vom Zürcher Oberland ins Säuliamt. Links neben mir kickt im Plastikkasten ein weisses Schaf regelmässig ein schwarzes vom roten ins weisse Feld. Rechts von mir steht eine Gruppe junger Männer mit ausländischen, dunklen Gesichtern. Menschen eilen hin und her. Es gibt Leute in meinem Alter (65), die sich um diese Zeit nicht mehr sicher fühlen in der Stadt. Ich gehöre ja auch zu den Frauen und Töchtern, die anscheinend mehr Schutz haben sollten. Schutz vor solchen Männern, die neben mir miteinander laut reden und lachen? Plötzlich löst sich einer aus der Gruppe, hebt etwas vom Boden auf, rennt

kann ohne Totalsperrung realisiert werden. Wenn die Verladeanlagen unter Ausnützung bestehender Infrastrukturen intelligent geplant werden, brauchen sie praktisch kein zusätzliches Kulturland. Diese Variante wurde bisher nicht ernsthaft untersucht!

ses Verhalten auch noch schützen wollen und mit Falschaussagen nur so um sich werfen. Da wird zum Beispiel behauptet, es würden ganze Baustellen geschlossen. Hat von denen eigentlich irgendwer den Gesetzesentwurf gelesen? Denn dort steht klipp und klar, dass eine Sperrung nur den fehlbaren Betrieb betrifft. Nie hingegen eine ganze Baustelle. Wenn unser Gewerbe weiterhin konkurrenzfähig bleiben soll, muss endlich konsequenter gegen Lohndumping vorgegangen werden. In der jetzigen Situation werden Arbeitnehmer ausgebeutet, die fairen Arbeitgeber geschädigt und ihre Betriebe lahmgelegt. Wer eine gesunde Wirtschaft und den Schutz unserer Arbeitsplätze will, sagt Ja zur wirkungsvollen Lohndumping-Initiative.

Lohndumping: Nein zur Initiative der Unia Die Freunde der Masseneinwanderung versuchen, die Auswüchse der von ihnen unterstützten Zuwanderung mit der Stärkung der Gewerkschaften zu begrenzen. Dass sich Arbeitskräfte aus den europäischen Ländern zu tieferen Löhnen als bei uns üblich anbieten werden, hat wohl nur jene überrascht, die den Sinn für die Realität verloren haben. Wenn man polnische Arbeiter vorbehaltlos in unseren Arbeitsmarkt lässt, muss man mit für sie hohen, aber für uns tiefen Löhnen rechnen. Statt den Volksentscheid zur Begrenzung der Zuwanderung und den Inländer Vorrang für Arbeitnehmer umzusetzen, wird nun versucht, mit staatlicher Bürokratie und der Stärkung von Gewerkschafts-Apperatschiks den Lohndruck durch billige ausländische Arbeitskräfte zu verhindern. Der freie Personenverkehr hat dazu geführt, dass Arbeitnehmer mit mittlerem und tieferem Lohn in unserem Land heute mit weniger Kaufkraft auskommen müssen als noch vor Einführung des freien Personenverkehrs

tieren. Das soll nicht nur während der Zeit der Sanierung des Gotthard-Strassentunnels geschehen, sondern dauernd. Der Strassentunnel dient dann ausschliesslich dem Personenverkehr, wofür er gebaut wurde, wie Bundesrat Hürlimann, ein Vor- und Parteigänger von Doris Leuthard, bei der Eröffnung 1980 ausdrücklich versprochen hat. Ohne Lastwagen wird die Sanierung des Tunnels einfacher und billiger und

einer jüngeren Frau nach und tippt ihr auf die Schulter. Sie dreht sich erstaunt um und sieht den Ausländer kritisch an. Er hält ihr eine verlorene Zehnernote hin. Verdutzt klaubt sie ihr Portemonnaie hervor und nimmt den Geldschein entgegen. «Danke villmal!», höre ich sie sagen. Die Angstmacherei geht auf Plakaten, Flyern und in Inseraten weiter. Angst lähmt uns und unser Denkvermögen. Das wird immer wieder als Mittel verwendet, um uns abhängig zu machen. Nein, da halte ich mich lieber an unser christliches Vorbild, das sich schon vor über 2000 Jahren mit den Kleinkriminellen und Ausgestossenen solidarisiert hat. Silvia Schneiter, Obfelden

Mehrverkehr Mehr Strassen führen bekanntlich zu mehr Verkehr. Eine 2. Röhre wird motorisierten Transitverkehr aus unseren Nachbarländern anziehen. Mehr Ver-

70 % der LKWs, die die schweizerischen Alpen queren, haben ausländische Kennzeichen. Für sie bauen wir die Neat (Gütertransit auf der Schiene). 24 Milliarden kostet uns dies, ein Geschenk an die EU-Transitlobby. Bevor diese nun im 2016 eröffnet wird, stimmen wir über ein weiteres Tunnel durch den Gotthard ab. Noch mehr Kapazität für die EU-Brummis? Und jetzt wieder auf der Strasse statt der Schiene? Wann stoppen wir die Finanzierung der EU-Lastwagenflut? Ist die zweite Röhre einmal gebaut, wird die EU eine Öffnung aller vier Spuren erzwingen. Gestützt auf

kehr führt auch zu mehr Unfällen. Ein Ja zu mehr Sicherheit und weniger Verkehr, ein Nein zur 2. Gotthardröhre! Der Bau einer zweiten Röhre verursacht immense Kosten, rund drei Milliarden mehr als eine Sanierung mit Bahnverlad. Geld, das in den Städten und Agglomerationen zur Lösung dringender Verkehrsprobleme benötigt wird. Wir können uns eine zweite Röhre gar nicht leisten. Es wurden Milliarden in die neuen Eisenbahntunnels (Neat) am Gotthard und Lötschberg investiert. Ein zweiter Strassentunnel würde die Neat unnötigerweise konkurrenzieren. Ein Ja zu gesunden Finanzen, ein Nein zur zweiten Gotthardröhre. Lilian Hurschler-Baumgartner, Affoltern

das Landverkehrsabkommen kann sie dies verlangen. Die zweite Röhre am Gotthard sendet ein komplett falsches Signal an die europäische Speditions- und Logistik-Branche. Dadurch würde ein regelrechter Sog entstehen für den TransitStrassengüterverkehr und die Neat torpediert. Wollen Sie noch mehr EU-Brummis auf unseren Strassen, von uns finanziert? Wenn nein, dann stimmen Sie mit mir Nein zur zweiten Gotthardröhre. Ronald Alder, Grünliberale, Ottenbach

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Wachstum mit Verdichtung bewältigen Hintergründe der Zersiedlung im Säuliamt, «Anzeiger» vom 19. Februar. Die Stadt Zürich soll also am Siedlungsdruck im Säuliamt schuld sein. Und insbesondere die linke Mehrheit der Stadt. Leider sprechen die Fakten vor allem gegen letzteres. Die Stadt Zürich hat tatsächlich ab 1965 viele Einwohner verloren – doch zu dieser Zeit gab es eine bürgerliche Mehrheit in den Räten. Erst seit 1990 besteht im Stadtrat eine linke Mehrheit – und ausgerechnet in dieser Zeit hat die Stadt wieder zu wachsen begonnen. Ob allerdings zwischen den Bevölkerungsbewegungen und der politischen Ausrichtung überhaupt ein klarer Zusammenhang besteht, kann bezweifelt werden. Eigenartig ist dann im Artikel folgende Argumentation: In der Stadt soll verdichtet werden, so viel wie möglich. Im Säuliamt hingegen ist Verdichtung schlecht, hier soll mit Einzonungen Platz geschaffen werden. Das Ziel wäre also eine hochverdichtete Stadt einerseits, mit einem grossflächig zersiedelten Land rundherum. Vermutlich steht dahinter die Vorstellung, in den neu eingezonten Einfamilienhausquartieren gute Steuerzahler und bürgerliche Wählerinnen ansiedeln zu können. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass heute gerade in den gut gebildeten Mittelschichten verdichtete Siedlungen mit hoher Wohnqualität, Kinderbetreuungsmöglichkeiten und guter öV-Anbindung gefragt sind. Auf diese Art kann sich der Wachstumsdruck jedenfalls eher bewältigen lassen, als mit einer Überbauung der letzten Landreserven. Jean-Daniel Blanc, Affoltern

Was ist mit den Grenzgängern? Die Einkaufstouristen sollen 2015 für 10,7 Milliarden im Ausland eingekauft haben. Niemals wird der Betrag von den 750 000 Grenzgängern, die Jahr für Jahr eine vielfach höhere Lohnsumme ins Ausland abservieren, bekannt gegeben. Bundesbern ist nicht in der Lage, den Schweizer Konsumenten von der Abzockerei aus dem Ausland zu schützen. Erich Vollenweider, Obfelden

Von Abrissbirnen und weichen Birnen Zurzeit werden wir mit apokalyptischer Rhetorik und dramatischen Plakaten sowie Kurzspots zugemüllt. Da donnern Abrissbirnen aufs Schweizerkreuz, und Stiefel zertreten das Bundeshaus. Nicht nur wird das Ende des Rechtsstaates in den Raum gestellt, vielmehr droht nichts Geringeres als die Herrschaft des Pöbels und internationale Isolation. Hier ist vielleicht kurz anzumerken, dass Australien seit einem Jahr alle Ausländer automatisch ausschafft, die zu mehr als einem Jahr Gefängnis verurteilt wurden – ohne Wenn und Aber. Auch in Kanada gelten ähnlich strenge Regelungen. Entsprechend der nüchtern gesehen geringen staats- und realpolitischen Bedeutung der Durchsetzungsinitiative kann man sich fragen, wie es kommt, dass sich plötzlich ganze Heerscharen von «Anständigen» im Windschatten anderer ach so Betroffener inszenieren: Wirtschaftsbosse, staatsabhängige «Kultur»-Schaffende, Vertreter der Asyl- und Sozialindustrie, eine die illegale Masseneinwanderung von Wirtschaftsmigranten verbissen befördernde Bundesrätin und

natürlich immer dabei: die evangelischen Pfarrerinnen, welchen die gerechte Sache im Allgemeinen und die moralische Umerziehung des Volkes im Besonderen immer sehr am Herzen liegt. Da sind wir auch schon bei der Beantwortung der Frage der Motivation der Rechtsgeleiteten: Dem tumben Volk muss endlich eins übergebraten werden. Schauen wir uns die realen Probleme dieses Landes einmal an: Illegale Masseneinwanderung von Wirtschaftsmigranten, überproportional steigende Sozialkosten, dramatischer Anstieg von Verbrechen durch Immigranten, tausendfache Schändung einheimischer Frauen durch Immigranten (das ist ein europaweit schon seit Jahren andauernder Skandal, der von unseren «Qualitätsmedien» erfolgreich vertuscht wurde bis das nach Köln nicht mehr möglich war), Christenverfolgung mittlerweile auch in Europa, Segregation und Gewalt an Schulen, Parallelgesellschaften, Deformation unserer indigenen Kultur (jüngstes Beispiel: ein Imam in Dänemark fordert die Legalisierung von Kinderehen –

schliesslich hat ja der Prophet, das Vorbild aller Muslime, im 7. Jahrhundert ein sechsjähriges Mädchen geheiratet). Alle diese dramatischen Probleme würden Illustrationen von Abrissbirnen, die aufs Schweizerkreuz donnern, und von Stiefeln, die das Bundeshaus zertreten, bestens rechtfertigen. Aber weit gefehlt: Dazu äussert sich die Gutmenschenbrigade nicht. Kein Spendenkonto, keine Lichterkette, kein Plakat. Man muss allerdings kein Prophet im 21. Jahrhundert sein, um zu wissen, dass die skizzierten epochalen Fehlentwicklungen auch der Moralfraktion eins überbraten werden – in Bälde. Peter Christ, Mettmenstetten

Ende der Diskussion Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» mit diesen Zuschriften die Diskussion zu den Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar ab. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

Verwechslung

Bartgeier

Die Seniorenbühne Zürich unterhält in Affoltern mit der Komödie «Drei Männer im Schnee». > Seite 12

Feldforscher David Jenny referiert im ref. Kirchgemeindehaus in Wettswil. > Seite 15

Dienstag, 23. Februar 2016

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Berner Schwinger Willy Graber leitet am Samstag, 27. Februar, im Schwingkeller Ottenbach ein Training. > Seite 17

Mit Innovation dem wirtschaftlichen Umfeld trotzen Hawa AG Jahresbericht 2015: Leichter Umsatzrückgang bei guter Ertragslage Dank grosser Anstrengungen hat das Mettmenstetter Unternehmen in seinem 50. Jahr das Vorjahresergebnis beinahe erreicht, der Jahresabschluss liegt 3% unter dem von 2014. Die für ihre innovativen Schiebebeschlagsysteme bekannte Hawa AG stemmte sich im vergangenen Jahr erfolgreich gegen die Auswirkungen der Wechselkurs-Turbulenzen und erwirtschaftete einen Umsatz von 42,2 Mio. Franken. Die Ertragslage bezeichnet Hawa weiterhin als zufriedenstellend. Der Exportanteil ist im vergangenen Jahr auf 82% gestiegen. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und währungspolitischen Umfelds hält das Unternehmen unverändert am Produktionsstandort Schweiz fest und ist überzeugt, im Bereich Schiebebeschlagtechnik auch künftig erfolgreich am Markt agieren zu können. Dies bedarf nach Einschätzung der Geschäftsleitung allerdings ausserordentlicher Anstrengungen, denn an der ökonomischen Gesamtsituation und der Stärke des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr kaum etwas ändern. «Die Betriebe in der Schweiz müssen sich selbst zu helfen wissen», erklären die Unternehmensleiter Gregor und Heinz Haab, «denn auf Hilfe von aussen zu hoffen, ist illusorisch.»

Uneinheitliche Märkte – Schweiz erholt sich Die konjunkturelle Entwicklung in den unterschiedlichen Märkten war auch im vergangenen Jahr uneinheitlich. So gibt es weiterhin positive Trends vor allem aus den USA, wo sich die intensive Marktbearbeitung durch die eigene Niederlassung mit repräsentativem Showroom in Dallas und das hohe Beratungsengagement in steigenden Umsätzen niedergeschlagen haben. Auch der Heimatmarkt Schweiz hat sich etwas erholt und weist nach dem geringeren Absatz 2014 wieder erfreuliche Zahlen aus. In den meisten Euro-Ländern musste Hawa aufgrund der Euro-Schwäche hingegen wertmässige Rückgänge verzeichnen. Italien konnte sich dem allgemeinen Abwärtstrend indes entziehen und sich auf einem guten Niveau halten. Dies ist nicht zuletzt der intensiven Betreuung der Küchenindustrie zu verdanken, die insbesondere den für breite Schranktüren und multifunktionale Raumlösungen prädestinierten Dreh-Einschiebebeschlag Hawa-Concepta für ihre Design-Lösungen entdeckt hat.

Ausbildung des Nachwuchses bleibt im Fokus Das Unternehmen beschäftigte im vergangenen Jahr 142 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch die Zahl der

renzenliste: Ob im Möbel oder am Objekt – die trendigen Schiebebeschlaglösungen aus der Schweiz kommen auf der ganzen Welt in Bürogebäuden, Einkaufszentren und exklusiven Wohnanlagen zum Einsatz. Auch in Hotels sind Hawa-Beschläge zu Hause, wie aktuelle Aufträge belegen: Das Unternehmen liefert die Beschlagtechnik für mehrere Hotel-Grossprojekte in Asien, die in diesem Jahr realisiert werden.

Rückblick auf 50 Jahre Hawa AG

Rückblick aufs Jubiläumsjahr: die beiden Hawa-Geschäftsleiter Gregor (links) und Heinz Haab mit Christa Rigozzi. (Archivbild) Auszubildenden in Mettmenstetten ist unverändert hoch: Aktuell absolvieren zwölf junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ihre Lehre bei dem Schiebebeschlagproduzenten. Hawa hält damit weiterhin an der Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses fest. Dieses grosse Engagement steht auch in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen nicht zur Disposition, denn für Hawa kommt den jungen Menschen eine besondere Bedeutung in der Gesellschaft zu. Einen kleinen Wermutstropfen hält das Unternehmen für die Belegschaft dennoch bereit: Aufgrund der ausserordentlichen Währungssituation und der Stärke des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro entfällt 2015 erstmals seit vielen Jahren die Erfolgsbeteiligung.

Neue Beschlagsysteme erfolgreich am Markt eingeführt Forschung und Entwicklung, aber auch die Pflege bestehender Sortimente stehen weiterhin im Fokus der Hawa AG. Im vergangenen Jahr haben die Entwicklungsingenieure vor allem an der intelligenten Weiterentwicklung von vorhandenen Beschlaglösungen gearbeitet und gleich drei Schiebesysteme einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Im Fokus standen die Dreh- bzw. Falt-Einschiebebeschläge Hawa-Concepta und Hawa-Folding-Concepta, die mit besonders breiten Schranktüren multifunktionale Raumlösungen ermöglichen oder Möbelfronten flächenbündig schliessen. Vom Markt einhellig begrüsst wurde beispielsweise eine neue Variante des platzsparenden Ha-

wa-Concepta 25/30/50 für die Gewichtsklasse 40 kg und für 2,5 Meter hohe Türen. Auch die Laufwerkstechnik, seit jeher eine Hawa-Domäne, und die integrierte Dämpfung haben die Entwickler modifiziert und damit Laufruhe und Bedienkomfort weiter erhöht. Von den überarbeiteten Anschlag-Abdeckkappen – sie ermöglichen zusätzlich eine Tiefenverstellung der Möbelfront – profitierte auch Hawa-Folding Concepta 25. Als einziges Beschlagsystem am Markt vereint dieser Beschlag die Bewegungsarten Falten und Schieben und schafft unsichtbaren Stauraum.

Noch mehr Komfort und Eleganz mit filigraner Fuge Die grosse und millionenfach nachgefragte Hawa-Junior-Familie hat 2015 ebenfalls Zuwachs bekommen. HawaJunior 80/B (mod.) für Holzschiebetüren verfügt über einen neuen Aufhängeschlitten, der sich dank innovativer Clip-Montage einfach und schnell montieren lässt und minimale Einbauhöhen ermöglicht. Premiere feierte zudem ein Schienenpuffer in neuem Design, dessen Rückhaltekraft auf das Türgewicht einstellbar ist. Er verfügt über eine dezent schwarze Abdeckklappe, hinter der sich die Technik verbirgt. Diese Innovation überzeugt durch höchste Montagesicherheit und eignet sich für alle Hawa-Junior-80Schiebebeschlagsysteme. Alle vorgestellten Beschläge-Neuheiten sind ein Beleg für die hohe Innovationskraft, auf die Hawa mit Recht stolz ist. Sie ist und bleibt ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens. Davon kündet auch die internationale Hawa-Refe-

2015 stand auch im Zeichen des HawaJubiläums. Der Unternehmensleitung wie auch den Gründervätern, die das Unternehmen vor 50 Jahren aus der Taufe gehoben haben, war es ein grosses Anliegen, sowohl den Vertriebsund Fachpartnern als auch den Mitarbeitern und der Bevölkerung ihren Dank für die Verbundenheit mit der Firma und ihren Produkten in den vergangenen Jahrzehnten auszusprechen. An drei Tagen begrüsste Hawa 2500 Gäste in Mettmenstetten und brachte ihnen die 50-jährige Hawa-Schiebekompetenz, die Produktvielfalt sowie die Fertigung und hohe Lieferbereitschaft vor Ort näher. Die Besucher aus dem In- und Ausland waren denn auch voll des Lobes. Jeder einzelne Mitarbeiter, so äusserte sich ein Gast nach dem Fachpartnertag, habe «Hawa als vorbildliches und begeisterndes Unternehmen verkörpert». Und weiter: «Insofern möchte ich Ihnen mehr noch als zu der äusserst gelungenen Veranstaltung zu Ihren Mitarbeitern gratulieren.»

Hawa Group arbeitet enger zusammen Die Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen EKU wurde weiter intensiviert. Beide Unternehmen zeichnen sich durch ihr breites ProduktPortfolio und hohe Beratungskompetenz aus. Während sich EKU auf Möbellösungen für halb-öffnende Schiebesysteme konzentriert, hat sich Hawa auf ganz-öffnende Lösungen spezialisiert. Die enge Zusammenarbeit innerhalb der Hawa Group kam bereits in einem neuen, gemeinsamen Messeauftritt zum Tragen. Ziel beider Unternehmen ist es, den persönlichen Kontakt zu den Marktpartnern zu intensivieren, um noch schneller und effektiver auf sich ändernde Bedürfnisse und Entwicklungen reagieren zu können. Auf einem solchen Fundament, da sind sich die Unternehmensleiter Gregor und Heinz Haab sicher, lässt sich auch die gegenwärtige wirtschaftliche Situation meistern und Hawa weiter auf einem Weg des Erfolgs und des Wachstums führen. (pd.) Hawa AG, Schiebebeschlagsysteme, Untere Fischbachstrasse 4, Mettmenstetten, Telefon 044 767 91 91, info@hawa.ch, www.hawa.ch.

Veronika Bolliger, Apothekerin und Geschäftsführerin der Apotheke-Drogerie Pfister. (Bild zvg.)

Gesund mit Mikronährstoffen Der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere sogenannte Mikronährstoffe, um gesund zu bleiben. Individuell auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmte HCK®-Mikronährstoffe erhalten Kunden neu in der ApothekeDrogerie Pfister in Affoltern. Immer wieder treten spezielle Umstände ein, in denen der Bedarf an Mikronährstoffen besonders hoch oder wegen einseitiger Ernährung nicht abgedeckt ist. Dies kann beispielsweise bei Krankheit, Stress, sportlicher Aktivität oder regelmässiger Einnahme von Medikamenten der Fall sein. Frau Veronika Bolliger, Geschäftsführerin der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern, sagt, dass jeder Stoffwechsel individuell sei und daher jeder Mensch einen anderen, spezifischen Bedarf an Mikronährstoffen habe, der primär von den individuellen Lebensumständen abhänge.

Auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Nährstoffe In der Mikronährstoffmedizin werden keine Standard- oder Monopräparate mehr abgegeben. Um den richtigen Bedarf an Mikronährstoffen zu ermitteln, werden anhand eines Fragebogens die relevanten Daten ermittelt und mit einem speziellen Computerprogramm ausgewertet. Durch individuelle und optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Mischungen aus Mikronährstoffen können die Körperfunktionen wieder in gesunde Bahnen gelenkt werden. Man unterstützt den Organismus auf natürliche Weise, damit er gesund bleibt oder wieder gesund werden kann. Über- und Unterdosierungen werden somit vermieden und der Nutzen sowie die Wirksamkeit der Mikronährstoffe optimiert. Die Mikronährstoffe werden in Form eines Pulvers eingenommen. Am besten mischt man diese am Morgen unter ein Joghurt oder ein Müesli. Vom 29. Februar bis 12. März finden in der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern die HCK®-Mikronährstoff-Beratungstage statt. Die Kundschaft ist eingeladen vorbeizukommen und sich von Veronika Bolliger, Apothekerin und Geschäftsführerin der Apotheke-Drogerie Pfister, und ihrem Team beraten zu lassen. Interessierte profitieren von 10% Rabatt auf ihre persönliche Mischung. (pd.)


veranstaltungen

Verwechslungskomödie mit der Seniorenbühne Gastspiel im Kasinosaal Affoltern Die Seniorenbühne Zürich feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag. Zum Jubiläum unterhält sie mit der Komödie «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner, in der Mundartfassung von Charles Lewinsky. Der exzentrische Generaldirektor Eduard Tobler nimmt zum Spass an einem Wettbewerb seiner eigenen Firma teil und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel St. Moritz. Der Multimillionär besorgt sich alte Kleider und quartiert sich dort als armer Schlucker ein. Er will noch einmal erleben, wie es war, als er noch keine Macht und Geld hatte. Seinen Chauffeur Johann staffiert er als reichen Geschäftsmann aus und lässt ihn im selben Hotel logieren. Tobler’s Tochter Heidi ist entsetzt. Um eine Katastrophe zu verhindern, orientiert sie die Hotelleitung über die Ankunft des geheimnisvollen Gastes, kommt aber nicht mehr dazu, seinen Decknamen zu nennen. So nimmt die Verwechslungskomödie ihren Lauf. Die Hotelleitung hält den arbeitslosen

«Drei Männer im Schnee». (Bild zvg.) Fritz Hagedorn für den Gewinner des ersten Preises und verwöhnt diesen nach allen Regeln der Kunst. Derweilen bekommt Direktor Tobler den Hochmut und die Arroganz der Oberklasse zu spüren. Aber im Engadiner Winterzauber findet er auch Freunde fürs Leben. Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen zum vergnüglichen Nachmittag mit der renommierten Seniorenbühne Zürich. (pd.) Donnerstag, 25. Februar, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Veranstalter: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Affoltern a.A.

Was Ärzte schreiben Pro Senectute lädt zur Lesung in Affoltern Sechs Mitglieder der Vereinigung Schweizer Schriftstellerärzte werden am Samstag, 27. Februar, in die Regionalbibliothek Affoltern eine interessante Auswahl an Texten vortragen. Ärzte schreiben nicht nur Rezepte, sondern viele schreiben auch Literatur in verschiedenen Formen. Pro Senectute hat nun eine Anzahl Mitglieder des Verbands Schweizer Schriftstellerärzte (Vssa/Asem) nach Affoltern für eine Lesung aus Teilen ihrer Werke eingeladen. Das Angebot an Texten reicht von Gedichten – einige im melodischen Italienisch mit deutscher Übersetzung – über Berichte über europäi-

sche Verfehlungen in Afrika, Gedanken über medizinische Probleme bis zur – zum Nachdenken anregenden – Diskussion über Leben und Tod. Das Ganze wird umrahmt durch die zwei Cellistinnen Regula Scherz und Heidinha Schelbert und endet in einem einfachen Apéro, an dem man sich im Gespräch austauschen kann. Der Eintritt kostet zehn Franken, ein einfaches Textheft liegt zur Mitnahme auf. Pro Senectute lädt die älteren, aber natürlich auch jüngeren Bewohner aus nah und fern herzlich dazu ein. (dk) Samstag, 27. Februar, 15 bis 17 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern.

«Mama Muh und der Frühling» «Wundertüte Bilderbuch» in Obfelden Eine Angebotsreihe für Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Am 7. und 14. März von 9 bis 11 Uhr im Atelier C, Obfelden. Die Tage werden wieder länger und die Sonnenstunden nehmen zu: Der Frühling kündigt sich an! Er bringt neues Leben, die Natur erwacht und es zieht einen wieder hinaus in Wald und Feld. Das ist die Gelegenheit mit den Allerkleinsten gemeinsam ein Bilderbuch über die kommende Jahreszeit anzuschauen, zu erzählen oder vorzulesen. Dabei gibt es ganz schön viel zu entdecken. An zwei Vormittagen im März können Eltern im Atelier C in Obfelden erneut gemeinsam mit ihren zwei- bis vierjährigen Kindern die Vielfalt des Bilderbuches erleben. Die Geschichten von «Mama Muh» lassen Eltern und Kinder (auch andere Bezugspersonen sind möglich) ein Bilderbuch mit allen Sinnen erfahren. Sie erhalten Spiel- und Bastelanregungen und lassen sich gemeinsam auf musikalische und bewegungsfördernde Aktivitäten ein. So entsteht ein lustvoller Zugang zur Geschichte, der sowohl den Spracherwerb, als auch die spätere Lesefreude positiv beeinflusst. Hierbei ist es den Kursleiterinnen Gianina

Mama Muh erzählt. (Bild zvg.) Caviezel und Jutta Albers ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. Das Kind bestimmt, je nach Entwicklungsstand, sein Tempo. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleidung, Rutschsocken oder Finken und allenfalls eine Ersatzwindel. (pd.) Montag, 7. und 14. März, 9 bis 11 Uhr, Atelier C, Stehlistrasse 6, Obfelden. Kosten: 90 Franken, inkl. Material und Znüni. Anmelden bis 3. März bei den Kursleiterinnen: Gianina Caviezel, Kunsttherapeutin, Bibliothekarin, Telefon 079 639 68 07, g.caviezel@bluewin.ch; Jutta Albers, Kursleiterin kleinkinderkurse®, Eltern-Kind-Kursleiterin, Telefon 043 322 87 50 / 078 886 48 51, jutta.albers@yahoo.de. Alter des Kindes angeben.


Vermischtes

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Lesung, Gespräche und Austausch Corinne Rufli fand in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Worte mit und für Frauen Es werden unendlich viele Lizenziatsarbeiten geschrieben – und verschwinden in Schubladen. Nicht so diejenige der Historikerin und Journalistin Corinne Rufli. Sie positioniert sich als Buchautorin im öffentlichen Auftritt nicht als Expertin, die sie de facto ist, sondern lässt «Frauen liebende Frauen» über siebzig zu Wort kommen – mit einer extrem dichten, vielschichtigen Wirkung.

sehr schmerzhaft war, ihre Kinder bei ihrem Ex-Mann zu lassen, ahnte auch, dass ein Leben als «Frauen liebende Frau» vor allem im letzten Jahrhundert noch nicht einfach war. Oder wie sie mit echter Betroffenheit formulierte: «Mein Mann hat nie eine echte Chance gehabt», liess erahnen, dass auch lesbische Beziehungen in mehreren Systemen verankert sind – und dass genau das nicht einfach ist, oft für alle Betroffenen.

Toleranz für Vielfältigkeit

................................................... von regula zellweger Rund 70 Frauen und ein paar Männer folgten am vergangenen Mittwoch der Einladung der Buchhandlung Scheidegger zur Lesung von Corinne Rufli aus ihrem Buch «Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert». Die Historikerin und freie Journalistin hat ihre Lizenziatsarbeit am Historischen Seminar der Universität Zürich zu einem Buch ausgeweitet. Sie gibt darin elf Frauen über 70 eine Stimme und ein Gesicht.

Im Zentrum das Gespräch Der Anlass in der Buchhandlung lag ganz und gar in Frauenhand: Buchhändlerin Annette Markwalder präsentierte die Autorin nicht mit ein paar einführenden, lobenden Worten – wie gewöhnlich bei solchen Anlässen – sondern führte mit Corinne Rufli ein kurzes, informatives Gespräch – das die üblichen Fragen aus dem Publikum bereits zu Beginn beantwortete. Man wusste: Corinne Rufli lässt Frauen erzählen, wie sie ihre Bezie-

Corinne Rufli (links) kann gut zuhören – und Gespräche auch mit grosser Zuwendung und Empathie lenken. Eva Schweizer und Karin Rüegg (rechts) leben ihre Beziehung seit über 35 Jahren intensiv, lebendig und voller Liebe. (Bild rz) hungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Corinne Rufli las dann Texte aus ihrer Biografie-Sammlung. Sie setzte Blitzlichter auf das Leben von zwei sehr unterschiedlichen Frauen. Damit zeigte sie, wie leicht sie ihren Sprachstil den porträtierten Frauen anpassen kann.

Offen und diskret Sehr authentisch konnten die Besucherinnen dann das selbstbewusste Paar Eva Schweizer und Karin Rüegg, zwei der elf porträtierten Frauen, erleben. Corinne Rufli gab ihnen achtsam und respektvoll Raum. Im Wechsel erzählten sie aus ihrem Leben vor und nach der Zeit, als sie sich lieben gelernt hatten. Die beiden Frauen fan-

den eine faszinierende Art, mit grosser Offenheit das preiszugeben, was sie wollten, aber auch, das nicht zu sagen, was ihr Geheimnis bleiben sollte. Beide können sich sprachlich extrem bewusst, treffend und auch emotional ausdrücken. Vielleicht könnte man einwenden, dass zu rosa berichtet wurde. Wer aber genau zuhörte, wie beispielsweise Eva Schweizer in einem Satz, so nebenbei erwähnte, dass es

Warum setzt sich jemand dem aus, vor so vielen Zuhörern aus dem privaten Leben zu berichten? Corinne Rufli, Eva Schweizer und Karin Rüegg sind überzeugt, dass es noch immer notwendig ist, das Thema «gleichgeschlechtliche Liebe» auf den Tisch zu bringen und offen zu diskutieren. Damit wollen sie den Weg ebnen, dass sich junge Frauen in ihrer individuellen Geschlechtlichkeit bewusst wahrnehmen und dieser Selbstwahrnehmung vertrauen. Die Geschichten der elf Frauen im Buch sind voller Lebenslust – berührend und manchmal ziemlich frechmutig in einem guten Sinn. Sie zeigen aber auch, wie Frauen ausgegrenzt wurden, die weder dem Ideal als Mutter noch als Ehefrau genügen konnten und wollten. Der Anlass war nicht ein «Insideranlass für Lesben» – er war ein Plädoyer, dass möglichst alle Menschen mit der ganzen Palette von Lebenskonzepten ihre eigene Persönlichkeit leben können sollen. Dass Menschen in ihrer ganzen Vielfalt grundsätzlich in Ordnung sind – und keinesfalls mangelhaft oder defekt.

Vom rohen Brett zum kompletten Schlagzeug Im Säuliamt entstehen «Solid Drums» in Handarbeit Christoph Anlauf verkauft und repariert in seiner TrommelGarage in Affoltern nicht nur Schlagzeuge, er baut auch selbst solche – aus einheimischem Holz und ausschliesslich von Hand. Ab März mit neuen Öffnungszeiten. ................................................... von urs e. kneubühl Handwerkliches Geschick, fachgerechtes Können, viel Feingefühl und ein gutes Ohr sind wichtig beim Bau eines Trommelkessels für ein Schlagzeug. Beginnen allerdings tut alles schon vorher, nämlich beim Aussuchen des richtigen Holzes, wie Christoph Anlauf, Schlagzeugbauer und TrommelGaragist in Affoltern, sagt: «Das ist fast wie beim Geigenbau: Das Holz, aus dem ein Kessel gebaut wird, ist für den Klang mitentscheidend, weil das Holz beim Spielen ja mitschwingt. Es genügt also nicht, in den nächsten Baumarkt zu fahren und dort ein paar Bretter Sperr- oder Fichtenholz zu kaufen. So würden die Trommeln absolut dumpf und dürftig klingen.» Und so sucht der Affoltemer Schlagzeugbauer jeweils nach besonders gut gelagertem, trockenem Holz, das möglichst gleichmässig gewachsen ist.

Einheimisches Holz bevorzugt, von Hand gedrechselt Der Holzauswahl schenkt der gelernte Zimmermann beim Bau seiner «Solid Drums»-Schlagzeuge also besondere Aufmerksamkeit und verzichtet aus diesem Grund auch auf die Verwendung exotischer Tropenhölzer. «Es gibt ausreichend gute Klanghölzer in Euro-

pa und der Schweiz. Egal, ob Ahorn, Eiche, Buche, Kirsche, Nussbaum oder Esche, daraus lassen sich tolle Kessel bauen», hält er fest und merkt an, dass er, so oft es geht, auch Holz aus dem Säuliamt verwendet. Vom ausgesuchten rohen Brett bis zum festigen Schlagzeug baut der Affoltemer Trommel-Garagist im ersten Stock an der Lindenmoosstrasse 19 und in seinem Werkkeller zu Hause in Ottenbach dann komplett alles von Hand. Er ist einer von wenigen Schlagzeugbauern, welche ihre Instrumente aus Massivholz in Fassbauweise von Grund auf von Hand herstellen. Jedes Instrument ist folglich ein Unikat, an dem jedes einzelne Detail, wie Kesselgrösse, Kesselgratung, Beschläge und Bespannung nach Kundenwünschen umgesetzt werden.

Warmer, voller Sound – auch für Roli Elmer und Lukas Gasser Beim Bau seiner Solid Drums reiht Christoph Anlauf einzelne aus dem Brett gesägte Holzsegmente senkrecht zum zylindrischen Kessel und verleimt diese fest – daher Fassbauweise. Danach drechselt er den verleimten Kessel innen und aussen komplett rund und auf die richtige Dicke ab, lackiert das Holz, womit die individuelle Maserung wunderschön zur Geltung gebracht wird, setzt die Gratung auf, bringt die Hardware (Beschläge) an und bespannt den Kessel. Zum Schluss hört er mit geübtem Ohr in den warmen und vollen Ton seiner Trommeln hinein, um auch die kleinste Nuance noch herausholen und das volle Potenzial des Holzes nutzen zu können. «Ich will im Aussehen wie im Klang einzigartige Schlagzeuge her-

Der Affoltemer Schlagzeugbauer und Trommel-Garagist Christoph Anlauf stimmt das von ihm handgefertigte SolidDrum-Schlagzeug des Bonstetter Profi-Drummers Lukas Gasser. (Bild Urs E. Kneubühl) stellen, deshalb gilt mein unbedingter Anspruch der feinsten Materialauswahl und der möglichst präzisen Verarbeitung», sagt der Affoltemer Schlagzeugbauer. Dass er diesbezüglich Geschmack und Gehör selbst von Profis trifft, belegen renommierte Kundennamen, darunter aus dem Bezirk Affoltern auch Roli Elmer und Lukas Gasser. Der Affoltemer Schlagzeuglehrer und eidg. dipl. Klavierbauer/-stimmer Elmer, der als Schlagzeuger bekannte

Grössen wie Adrian Weyermann, Tomazobi, Patrick Nuo oder Fabienne Louves begleitet hat, spielte als erster ein Solid-Drums-Schlagzeug von Christoph Anlauf. Der Bonstetter Weltklasse-Drummer Lukas Gasser, der Konzerte und auf Tourneen mit Anna Känzig, Toni Vescoli, Sina, Nubya oder weltweit mit Eliana Burki gespielt hat, schwört auch auf der gegenwärtigen Lina-Button-Tour auf das Schlagwerk aus Affoltern. Und wer weiss, vielleicht kommt ja auch Jost Nickel, der

Drummer von Jan Delay, nach seiner exklusiven und einzigen Drum-ClinicShow in der Schweiz am Samstag, 5. März, in der Trommel-Garage Affoltern auf den Solid-Drums-Geschmack... Trommel-Garage und Solid Drums, Christoph Anlauf, Lindenmoosstrasse 19, 8910 Affoltern, Telefon 076 559 79 75, trommelwirbel@yahoo.com, www.solid-drums.ch und www.trommel-garage.ch. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18.30 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr.


Affoltern

Veranstaltungen

und Umggebung

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David Jenny, der Referent, ist seit 1997 verantwortlich für das Monitoring der wieder angesiedelten Bartgeier in den Schweizer Alpen. Als Feldforscher beobachtet und erforscht David Jenny das Verhalten der Bartgeier und die Entwicklung der kleinen Population – bei jedem Wetter, in unwegsamen Gelände über ein Gebiet von 4000 km². «S’alt Wyb», so nannte die Walliser Bevölkerung ein Bartgeier-Weibchen das im Jahr 1886 bei

Visp tot neben einem vergifteten Rotfuchs gefunden wurde. Es war eines der letzten Opfer der ursprünglichen Bartgeier-Population. In der Schweiz wurde der Bartgeier bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gezielt dezimiert und schliesslich ausgerottet. Rund 100 Jahre später wurde mit einem internationalen Programm zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen gestartet. Mit Erfolg! David Jenny versteht es ausgezeichnet, fes-

Carine und die Rolle der Mélina

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Am Dienstag, 8. März, redet Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo zum Thema «Rohstoffe und Menschenrechte» in Affoltern. Die kongolesische Schauspielerin Carine Kapinga Grab eröffnet die Veranstaltung mit einem Inputtheater.

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So wie Bischof Fridolin Ambongo ist auch Carine Kapinga Grab in der Demokratischen Republik Kongo aufgewachsen. Neben der Schule und dem Studium in Kinshasa tanzte sie und spielte Theater. 2004 erhielt sie eine Auszeichnung als beste Schauspielerin des Kongo. Seit fünfeinhalb Jahren lebt Carine Kapinga Grab in der Schweiz. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach wie vor ist sie in Theaterstücken und in Filmen zu sehen. «Auf der Bühne zu stehen, bedeutet für mich, dass ich für diejenigen rede, die selber nicht reden können», sagt sie.

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Carine Kapinga Grab hat ein eigenes Inputtheater entwickelt: «Gut wie Gold». Geschrieben wurde es vom Autor Martin Hennig. Dieses Stück wird sie am Dienstag, 8. März, im Kasinosaal Affoltern am Albis zeigen. Sie spielt das Mädchen Mélina, das statt ihres kranken Bruders nun selber Gold schürfen geht und voller Zuversicht ist, dass es reich wird. Reich werden beim Abbau von Gold und anderen Rohstoffen aber nur die grossen Konzerne und nicht die Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Konzernverantwortungsinitiative, die aktuell Unterschriften sammelt, fordert deshalb, dass Schweizer Unternehmen die sogenannte «Sorgfaltsprüfungspflicht»

Carine Kapinga Grab ist Schauspielerin und engagiert sich für Menschenrechte. (Bild Fastenopfer) bei Auslandstätigkeiten wahrnehmen müssen. Im Zusammenhang mit der Konzernverantwortungsinitiative hat die Gruppe Knonaueramt solidarisch zusammen mit Fastenopfer und Brot für alle den kongolesischen Bischof Fridolin Ambongo nach Affoltern am Albis eingeladen. Weil der 8. März der Internationale Tag der Frau ist, bieten Frauen ab 18 Uhr Getränke von der Bar und ein afrikanisches Essen an. Das Organisationskomitee des Frauentages hat auch den Kontakt mit Carine Kapinga Grab ermöglicht, die um 20 Uhr die Hauptveranstaltung mit «Gut wie Gold» eröffnen wird. Die starke Schauspielerin und der charismatische Bischof geben – aus Liebe zu den Menschen ihrer Heimat – Einblicke in deren Alltag. Kongo – reiches Land, geplündertes Land: Dienstag, 8. März 2016, ab 18 Uhr, Kasinosaal, Affoltern. Als Einstimmung zeigt das Kino Lux in der reformierten Kirche Affoltern am Albis am Freitag, 4.

selnd und anschaulich über seine Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse als Naturwissenschafter zu berichten. Alle sind freundlich eingeladen zu diesem spannenden Erlebnisbericht! (pd.) Öffentlicher Vortrag am 1. März, 19.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus, Husächerstrasse 11, Wettswil.

Willkommen in der Cadillac-Erlebniswelt Am kommenden Wochenende, 27. und 28. Februar, jeweils von 10 bis 17 Uhr, wird in die Cadillac-Erlebniswelt in Affoltern, Industriestrasse 17, eigeladen. Es werden alle aktuellen Cadillacs ausgestellt. Als Höhepunkt die stärkste von Cadillac je gebaute Limousine, CTS-V. Leistung 650 PS, Drehmoment 855 Nm, 8 Stufen Automat, Spitze 320 Km/h. Dazu ein perfekt verarbeitetes Luxusinterieur, alle erdenklichen Sicherheits- und Komforteinrichtungen, hervorragende Bremsen von Brembo, elektronisch verstellbares Magnetic Ride Fahrwerk – und dies alles sehr schön, markant verpackt. Am Auto-Salon Genf, 3. bis 13. März, wird Cadillac dieses Jahr nicht ausstellen. Die Aussteller freuen sich, dem Publikum die neuen Cadillacs vorher in Affoltern zeigen zu dürfen. (pd.) www.cadillactotal.ch

Waffelspass im Familienzentrum Sportferien hurra! Ausschlafen, ausruhen, Freunde treffen ... Wieso nicht im Familienzentrum eine selbst gemachte und von den eigenen Kindern dekorierte Waffel und dazu einen feinen Cappuccino geniessen? Für diejenigen, die Lust auf eine frisch gebackene Waffel verspüren, öffnet das Familienzentrum am Donnerstag, 25. Februar und 3. März, seine Türen und heisst von 14 bis 17 Uhr alle kleinen und grossen Waffelbegeisterten zum Waffelspass herzlich willkommen. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort genossen oder für später mit nach Hause genommen werden. Wer von den Kindern Lust dazu hat, darf sich in der Hüeti im Bällelibad austoben oder zusammen mit den HüetiBetreuerinnen kreativ sein, während die Mütter in der Kleiderbörse nach neuen Kleidern stöbern. (mf)

März, um 20.15 Uhr Thierry Michels Dokumentarfilm «Congo River – Beyond Darkness».

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David Jenny, der Referent, ist seit 1997 verantwortlich für das Monitoring der wieder angesiedelten Bartgeier in den Schweizer Alpen. Als Feldforscher beobachtet und erforscht David Jenny das Verhalten der Bartgeier und die Entwicklung der kleinen Population – bei jedem Wetter, in unwegsamen Gelände über ein Gebiet von 4000 km². «S’alt Wyb», so nannte die Walliser Bevölkerung ein Bartgeier-Weibchen das im Jahr 1886 bei

Visp tot neben einem vergifteten Rotfuchs gefunden wurde. Es war eines der letzten Opfer der ursprünglichen Bartgeier-Population. In der Schweiz wurde der Bartgeier bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gezielt dezimiert und schliesslich ausgerottet. Rund 100 Jahre später wurde mit einem internationalen Programm zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen gestartet. Mit Erfolg! David Jenny versteht es ausgezeichnet, fes-

Carine und die Rolle der Mélina

14 – 18 Uhr 10 – 14 Uhr

Am Dienstag, 8. März, redet Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo zum Thema «Rohstoffe und Menschenrechte» in Affoltern. Die kongolesische Schauspielerin Carine Kapinga Grab eröffnet die Veranstaltung mit einem Inputtheater.

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So wie Bischof Fridolin Ambongo ist auch Carine Kapinga Grab in der Demokratischen Republik Kongo aufgewachsen. Neben der Schule und dem Studium in Kinshasa tanzte sie und spielte Theater. 2004 erhielt sie eine Auszeichnung als beste Schauspielerin des Kongo. Seit fünfeinhalb Jahren lebt Carine Kapinga Grab in der Schweiz. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach wie vor ist sie in Theaterstücken und in Filmen zu sehen. «Auf der Bühne zu stehen, bedeutet für mich, dass ich für diejenigen rede, die selber nicht reden können», sagt sie.

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Carine Kapinga Grab hat ein eigenes Inputtheater entwickelt: «Gut wie Gold». Geschrieben wurde es vom Autor Martin Hennig. Dieses Stück wird sie am Dienstag, 8. März, im Kasinosaal Affoltern am Albis zeigen. Sie spielt das Mädchen Mélina, das statt ihres kranken Bruders nun selber Gold schürfen geht und voller Zuversicht ist, dass es reich wird. Reich werden beim Abbau von Gold und anderen Rohstoffen aber nur die grossen Konzerne und nicht die Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Konzernverantwortungsinitiative, die aktuell Unterschriften sammelt, fordert deshalb, dass Schweizer Unternehmen die sogenannte «Sorgfaltsprüfungspflicht»

Carine Kapinga Grab ist Schauspielerin und engagiert sich für Menschenrechte. (Bild Fastenopfer) bei Auslandstätigkeiten wahrnehmen müssen. Im Zusammenhang mit der Konzernverantwortungsinitiative hat die Gruppe Knonaueramt solidarisch zusammen mit Fastenopfer und Brot für alle den kongolesischen Bischof Fridolin Ambongo nach Affoltern am Albis eingeladen. Weil der 8. März der Internationale Tag der Frau ist, bieten Frauen ab 18 Uhr Getränke von der Bar und ein afrikanisches Essen an. Das Organisationskomitee des Frauentages hat auch den Kontakt mit Carine Kapinga Grab ermöglicht, die um 20 Uhr die Hauptveranstaltung mit «Gut wie Gold» eröffnen wird. Die starke Schauspielerin und der charismatische Bischof geben – aus Liebe zu den Menschen ihrer Heimat – Einblicke in deren Alltag. Kongo – reiches Land, geplündertes Land: Dienstag, 8. März 2016, ab 18 Uhr, Kasinosaal, Affoltern. Als Einstimmung zeigt das Kino Lux in der reformierten Kirche Affoltern am Albis am Freitag, 4.

selnd und anschaulich über seine Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse als Naturwissenschafter zu berichten. Alle sind freundlich eingeladen zu diesem spannenden Erlebnisbericht! (pd.) Öffentlicher Vortrag am 1. März, 19.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus, Husächerstrasse 11, Wettswil.

Willkommen in der Cadillac-Erlebniswelt Am kommenden Wochenende, 27. und 28. Februar, jeweils von 10 bis 17 Uhr, wird in die Cadillac-Erlebniswelt in Affoltern, Industriestrasse 17, eigeladen. Es werden alle aktuellen Cadillacs ausgestellt. Als Höhepunkt die stärkste von Cadillac je gebaute Limousine, CTS-V. Leistung 650 PS, Drehmoment 855 Nm, 8 Stufen Automat, Spitze 320 Km/h. Dazu ein perfekt verarbeitetes Luxusinterieur, alle erdenklichen Sicherheits- und Komforteinrichtungen, hervorragende Bremsen von Brembo, elektronisch verstellbares Magnetic Ride Fahrwerk – und dies alles sehr schön, markant verpackt. Am Auto-Salon Genf, 3. bis 13. März, wird Cadillac dieses Jahr nicht ausstellen. Die Aussteller freuen sich, dem Publikum die neuen Cadillacs vorher in Affoltern zeigen zu dürfen. (pd.) www.cadillactotal.ch

Waffelspass im Familienzentrum Sportferien hurra! Ausschlafen, ausruhen, Freunde treffen ... Wieso nicht im Familienzentrum eine selbst gemachte und von den eigenen Kindern dekorierte Waffel und dazu einen feinen Cappuccino geniessen? Für diejenigen, die Lust auf eine frisch gebackene Waffel verspüren, öffnet das Familienzentrum am Donnerstag, 25. Februar und 3. März, seine Türen und heisst von 14 bis 17 Uhr alle kleinen und grossen Waffelbegeisterten zum Waffelspass herzlich willkommen. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort genossen oder für später mit nach Hause genommen werden. Wer von den Kindern Lust dazu hat, darf sich in der Hüeti im Bällelibad austoben oder zusammen mit den HüetiBetreuerinnen kreativ sein, während die Mütter in der Kleiderbörse nach neuen Kleidern stöbern. (mf)

März, um 20.15 Uhr Thierry Michels Dokumentarfilm «Congo River – Beyond Darkness».

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Sport

Dienstag, 23. Februar 2016

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Unterhaltsame Schützen-DV in Kappel Alle Traktanden des Vorstandes des Bezirksschützenverbandes im Sinne des Vorstandes gutheissen Präsident Heinz Meili hatte am Freitagabend leichtes Spiel: Die Rechnung präsentierte sich mit kleinem Gewinn. Die langjährige Kassierin Ruth Scherrer wurde von Ursula Spillmann abgelöst und Primus Kaiser besetzte spontan den letzten vakanten Vorstandsposten. ................................................... von martin platter Was für ein Kontrastprogramm. Eine Woche zuvor hatte die Uerzliker Fasnacht durch den schön dekorierten Kappeler Gemeindesaal getobt. Die Spuren waren am letzten Freitagabend restlos beseitigt, was auf die Herkulesarbeit der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon hindeutete. Erneut im Saal anzutreffen war Gemeindepräsident Kurt Bär, der den Willkommensgruss der Gemeinde an die Schützen richtete und zugleich den Gastgebern des Feldschützenvereins Kappel für ihr Engagement dankte. Ehe er die Gemeinde Kappel ausführlicher vorstellte, pries er sie mit den Worten: «Wir haben zwar keinen Bahnhof. Dafür haben wir eine grandiose Aussicht bis ins Berner Oberland mit seinen Wahrzeichen Eiger, Mönch und Jungfrau.» Die 74 Stimmberechtigten im Saal dankten es ihm mit warmem Applaus.

26 Jahre als Kassierin gewaltet Bezirks-Schützenpräsident Heinz Meili präsentierte die trockene Materie der Delegiertenversammlung mit einer Power-Point-Präsentation und streute immer mal wieder einen Scherz ein, was bei den Kameraden gut ankam. Zu Hilfe kam ihm die langjährige Kassierin Ruth Scherrer, die nach 26 Jahren das letzte Mal als Finanzvorsteherin waltete. Sie hatte einen positiven Rechnungsabschluss zu vermelden.

Der Vereinsbeitrag erfährt deshalb keine Veränderung. Wegen Computer-Anschaffungen sieht das Budget 2016 jedoch ein Defizit vor, was aber keine Diskussionen auslöste.

Der Terror in Paris beschäftigt auch die Schützen Dies fand auch positive Erwähnung im Jahresbericht von Präsident Meili. Etliche offene Stellen im Bezirksverein hätten mit jungen Mitgliedern neu besetzt werden können. Meili verhehlte aber nicht, dass auch die Schützen unter der grassierenden Vereinskrankheit, zu wenige Helfer zu finden, leiden. Er machte einen Link zu den Terrorangriffen in Paris und stellte die Frage, ob in der Schweiz auch so etwas geschehen könnte. «Kann uns die Polizei und das Militär noch genügend schützen?», fragte Meili rhetorisch und plädierte dafür, dass Schiessanlagen nicht sang- und klanglos geschlossen werden, damit die anspruchsvolle Schiessausbildung auch in Zukunft sichergestellt werden könne. Er freue sich über die Stärkung des Jungschützenwesens durch den Bundesrat, der das Jungschützen-Eintrittsalter auf 15 Jahre gesenkt hat. «Das hat nichts mit Kriegsspielen zu tun, sondern ist eine seriöse Ausbildung an der Waffe», bekräftigte der Präsident. Mit Applaus wurde der Jahresbericht einstimmig gutgeheissen wie auch die Arbeit des Vorstands und die übrigen Berichte der zahlreichen Ressortchefs. Die Wahlen waren reine Formsache. Michael Spahr, Arthur Urech, Bruno Schneiter, Dora Vollenweider, Gion Kuster, Albert Suter, Christian Hosig sowie Präsident Heinz Meili wurden im Amt bestätigt. Kassierin Ruth Scherrer wurde von Ursula Spillmann abgelöst. Für den letzten vakanten Vorstandsposten des Schützenmeisters Pistole meldete sich spontan Primus Kaiser, bis vor kurzem Bonstetter Ge-

Die Bezirks-Meisterschützen aus allen Kategorien. (Bild Martin Platter) meindeschreiber. Der Antrag, das Programm Winterschiessen 300 m neu mit zehn Wettkampfschüssen (anstatt acht) durchzuführen, wurde von der Versammlung gutgeheissen.

Weniger Jungschützen, dafür konstante Zahlen bei den Kids Weniger erfreulich war die Meldung von Jungschützen-Chef Albert Suter, wonach die Zahl der interessierten Jugendlichen von 60 auf 28 gesunken sei. Er hoffe, dass die Senkung des Jungschützenalters durch den Bund dazu beitragen werde, dass sich wieder mehr Jugendliche für den Schiesssport interessierten. Die Teilnehmerzahlen hingen jedoch stark von initiativen, örtlichen Leitern ab. Ein anderes Bild malte Nachwuchs-Chef Christian Hosig. Bei den Kids im Alter von zehn bis 15 Jahren sei keine Baisse zu spüren, man habe schöne Erfolge gefeiert. Bestes Beispiel dafür ist die 16-jährige Doreen Elsener, die den Schweizer-Meister-Titel für den FSV Wettswil mit einem neuen Punkterekord geholt hatte.

Seit 20 Jahren aktiver Schwinger Willy Graber zu Gast im Schwingkeller in Ottenbach

Eine Frau, die gerne mit Waffen umgeht Interview mit Doreen Elsener Unter den grösstenteils gestandenen Herrschaften an der BezirksSchützen-Delegiertenversammlung am Freitagabend im Kappeler Gemeindesaal wirkte U16Luftgewehr-Schweizer Meisterin Doreen Elsener wie ein Paradiesvogel. Was sie am Schiess-Sport fasziniert, erklärt die 16-Jährige im Interview. Schiessen ist nach wie vor eine Männerdomäne, doch Doreen Elsener hat sich gut in der Männergesellschaft eingelebt. Die 16-jährige Bonstetterin startete ihre Sportkarriere im Schiessverein Affoltern. Als ihr Trainer dort aufgehört hat, wechselte sie in den Schiessverein Wettswil, wo sie von Bezirks-Schützenpräsident Heinz Meili trainiert wird. «Anzeiger»: Du bist kürzlich Schweizer Meisterin mit dem Luftgewehr geworden. Kannst du erklären in welcher Disziplin? Doreen Elsener: Im 10 Meter Luftgewehr. Daneben schiesse ich aber auch noch 50 Meter DreistellungsWettkämpfe. In dieser Disziplin tritt man mit einem Kleinkaliber Sportgewehr an und schiesst stehend, knieend und liegend auf eine Distanz von 50 Metern. Wie kommt ein Mädchen wie du zum Schiesssport? Mein grosser Bruder ist durch ein Sommerferienangebot eines Vereins zum Schiessen gekommen. Ich hatte damals körperliche Probleme im Geräteturnen und musste aussetzen. Aus Neugier habe ich 2010 ein Schiesstraining meines Bruders mitgemacht. Das hat mich auf Anhieb so begeistert, dass ich weitergemacht habe. Wie alt warst du damals? Elfjährig. Ich bin Mitten in der Saison eingestiegen. Zuerst Luftgewehr, dann Kleinkaliber-Dreistellung.

Willy Graber (oben) am Bernisch-kantonalen Schwingfest 2014 gegen den Schwingerkönig von 2010, Kilian Wenger. Graber bezwang Wenger im 4. Gang. (Bild Werner Schaerer)

Der Berner Schwinger Willy Graber ist am Samstag, 27. Februar, zu Gast im Schwingkeller in Ottenbach, um ein Training zu leiten. Der Sennenschwinger Willy Graber begann im Jahr 1996 mit dem Schwingsport. Im Jahr 2003 erkämpfte er sich am Emmentalischen Schwingfest seinen ersten Kranz. Die Liste sei-

ner gewonnen Kränze ist nun lang, ganze 85 kann Graber in seiner Sammlung zählen. Bis heute gewann er unter anderem auch drei eidgenössische Kränze und wurde bereits bei fünf Kranzfesten zum Sieger erkoren. Die Stärken des im Jahr 1984 geborenen Schwingers sind die Bodenschwünge und sein Graber-Spezial. Im Schwingkeller des Schwingklubs am Albis wird nun Willy Graber

ein Training leiten. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Das Training findet am Samstag, 27. Februar, im Schwingkeller unter dem Gemeindesaal in Ottenbach statt und beginnt um 13 Uhr. Das Training wird von Schwingerfreund Willi Bernhard aus Bonstetten unterstützt und gesponsert. Anja Bernhard

Hilft dir deine sportliche Vergangenheit als Geräteturnerin auch beim Schiessen? Ja, es hilft mir sehr. Auch beim Schiessen braucht man Kraft, Ausdauer, Körperspannung und natürlich Konzentration. Den ganzen sportlichen Teil trainiere ich neben dem Schiessen übrigens weiterhin. Ist das ein grosser Trainingsaufwand? Es hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert. Zuerst im Regionalkader später im kantonalen. Inzwischen bin ich bei 20 Wochenstunden angelangt.

Ist auch Mentaltraining dabei? Ja, visualisieren, analysieren, Atemtechnik, Muskelentspannung. Beim Schiessen spielt eben alles rein. Das Mentale, die Psyche, Physis, Kraft, Ausdauer, alles muss zusammenstimmen, um gute Resultate zu erzielen. Das macht diesen Sport für mich so faszinierend. Inzwischen bist du in der Lehre. Geht das gut mit dem grossen Trainingsaufwand? Ich mache eine Lehre als Zeichnerin Ingenieurbau in der Firma APT Ingenieure. Mit meinen Chefs konnte ich ein sportfreundliches Abkommen treffen. Sie räumen mir viele Freiräume fürs Training und die Wettkämpfe ein. Im Gegenzug wird die Lehre etwas länger dauern, damit ich die Zeit nachholen kann. Wie würdest du dich als Typ beschreiben? Optimistisch, zuversichtlich und immer auf die 10 gerichtet (lacht). Du bist in einem Alter, in dem man schon mal Zoff mit den Eltern und dem Chef bekommt. Wie blendest du das aus vor einem Wettkampf? Das fällt mir relativ leicht, denn das Schiessen ist mein Ruhepol und meine Leidenschaft im Leben, wo ich fast mühelos abschalten kann. Zudem gibt es Techniken, um ruhig zu werden. Denn der Sport selber kann je nach Wettkampfverlauf ebenso unerwünschte Gefühle auslösen. Da muss man einfach cool bleiben. Während des Wettkampfs ist es allerdings weniger einfach. Was sagen eigentlich deine Freundinnen zu deiner Leidenschaft? Die reagieren sehr unterschiedlich. Die Einen finden es speziell, dass eine Frau mit Waffen umgeht. Andere finden es gut und unterstützen mich – selbst wenn für sie wegen des Sports weniger Zeit übrig bleibt. Was ist dein Fernziel? Die Olympischen Spiele? Die Teilnahme an Olympischen Spielen wär natürlich schon cool. Mein vorläufiges Ziel ist jedoch, möglichst nahe an die theoretisch maximal möglichen 436 Punkte heranzukommen. Und mit meinen Ergebnissen auch international wahrgenommen zu werden.

Interview: Martin Platter


Veranstaltungen

Do Fr Sa So

25. Febr., 26. Febr., 27. Febr., 28. Febr.,

ab 18.00 Uhr ab 18.00 Uhr 11.30–14.00 Uhr 11.–14.00 Uhr und ab 18.00 Uhr

Tischreservierung: Telefon 044 700 01 28 Wunschlieder ohne Noten spielen?

Erfahrener Gitarrenlehrer macht’s möglich. Telefon 079 220 62 84

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Schulen/Kurse

Simone & Marcel Schneebeli liessen den Worten Taten folgen. Seit Februar 2016 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage am Wohnund Gewerbehaus Alte Hedingerstrasse 54 in Affoltern. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 15,75 kWp (Solarstrommodule System SOLRIF Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner die Elektro Roth AG in Mettmenstetten, Architekt Gesamtsanierung: Tanner Odermatt Architekten AG in Affoltern).

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Frühblüher – Farbe für unsere Gärten! Vortrag von Bruno Studer

Freitag, 26. Februar 2016, 20 Uhr Wir alle kennen sie und freuen uns über die ersten Frühlingsboten. Aber die Frühblüher haben auch eine lebenswichtige Funktion für die Lebensgemeinschaften: zahlreichen Insektenarten bieten sie eine erste Nahrungsquelle, und von den Insekten wiederum ernähren sich viele Vogelarten. Im Vortrag von Bruno Studer werden die Frühblüher näher vorgestellt. Der NVBA lädt alle Interessierten herzlich ein. Ort: Vereinslokal Giessenstrasse 18 Die Veranstaltung ist kostenlos www.nvba.ch

Bewegungskurse: ab 7. März 2016 für Kinder und Jugendliche Jazztanz: M. Markovic, 079 565 67 76 Di 16.00 – 16.50 ab 6 J. / neuer Kurs Di 17.15 – 18.05 10 – 12 J. / 3. Stufe Pre Ballett: A. Roost, 078 926 18 16 Mo 16.00 – 16.50 1. + 2. Kindergarten Mo 17.00 – 17.50 2. – 3. Klasse Kreativer Kindertanz: M. Zehr, 078 668 73 03 Do 14.00 – 15.00 Vorkindergarten Do 15.05 – 16.05 1. + 2. Kindergarten Do 16.10 – 17.10 1. – 3. Klasse werkeins.ch /Werkstr. 1/Affoltern a. A./vis-à-vis Manor

Tel. 044 700 02 02

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