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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 14 I 175. Jahrgang I Freitag, 19. Februar 2021

Abwärme nutzen

Wettswil will den bestehenden Energieplan aktualisieren und ergänzen. > Seite 3

hev-albis.ch

Integrierte Versorgung Dinner im Camper Sechs Themenfelder aus der Ämtler Alters- und Gesundheitsstrategie werden angegangen. > Seite 5

Der Wettswiler Remo Buob und seine Freunde unterstützen Restaurants. > Seite 7

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Pionierin gestorben

Zusammen mit ihrem Ehemann gründete Annina Niederer 2001 die Lernwerkstatt Bickwil. > Seite 8

Affoltern baut Ferienhort aus Betreuungsangebot wird ab nächstem Schuljahr von zwei auf acht Ferienwochen erweitert Für berufstätige Eltern von Schulkindern war Affoltern bislang ein hartes Pflaster. Nur gerade zwei Wochen konnten sie ihre Kinder im Ferienhort betreuen lassen. Nun baut die Primarschule ihr Angebot massiv aus, auf acht Ferienwochen. von stefan schneiter «Für eine Stadt dieser Grösse ist es unglaublich, dass sie ein solch geringes Ferienbetreuungsangebot anbietet», findet Conny Estermann. «Warum bietet ein Bezirkshauptort eine solche Dienstleistung nur gerade für zwei Wochen an?» Die Frau aus Affoltern und ihr Mann sind selbstständig in einer Firma in Zürich tätig und hatten stets grösste Mühe, während der 13 Schulferienwochen eine Betreuung für ihre drei Söhne zu organisieren. «Jede Familie muss sich selber ihre Lösung irgendwie zusammenbasteln», meint Conny Estermann, und verweist darauf, dass ein gutes Ferienhortangebot ein wichtiger Standortfaktor für eine Stadt wie Affoltern sei, um steuerkräftige Doppelverdienerfamilien anzuziehen. Auch Andreas Hedinger ist unzufrieden. «Das Hortangebot hier ist – freundlich ausgedrückt – suboptimal.» Er und seine Frau sind in der Finanzbranche tätig und haben einen fünfjährigen Sohn. Bis zum Kindergarten konnten sie ihren Sohn in die Kita bringen, welche 50 von 52 Wochen im Jahr geöffnet ist. Nun haben sie ein Problem. «Der Hort zwingt quasi meine Frau und mich dazu, getrennt Ferien zu nehmen. Oder eine Nanny einzufliegen.» Für Hedinger ist klar: «Ein Hort ist dazu da, Eltern zu unterstützen, die zu wenig Zeit haben, ihre Kinder zu betreuen, weil sie arbeiten müssen. Wie kann man da auf die Idee kommen, den Hort während elf von 13 Ferienwochen zu schliessen?»

Auch im Ferienhort werden Ausflüge ins Grüne unternommen. (Bild zvg.) Und auch Peter Bühler hat ein Problem. Er und seine ebenfalls berufstätige Frau haben einen sieben- und einen vierjährigen Sohn. «Alles ist gut, wenn die Kinder noch in der Kita sind. Aber kaum kommen sie in den Kindergarten, wirds schwierig für Eltern. Wir wissen während acht Wochen nicht wohin mit unserem älteren Sohn.» Sein Anspruch, so Peter Bühler, sei nicht, dass der Hort in allen Ferienwochen offen sei. «Aber die Betreuung ist nicht mal dann ausreichend abgedeckt, wenn beide Elternteile unabhängig voneinander in die Ferien gehen. Nur je eine Woche Betreuung in den Sportferien und eine Woche in den Herbstferien, wie dies der Hort in Affoltern anbietet, sind zu wenig.»

Vorerst zwei Jahre Versuchsbetrieb All diesen Eltern kann nun geholfen werden. Die Primarschule Affoltern erweitert ab dem neuen Schuljahr 2021/22 ihr Ferienhortangebot. Gemäss Beschluss der Primarschulpflege wird der Ferienhort ab den Herbstferien 2021 während acht Schulferienwochen geöffnet sein. Je zwei Wochen lang in den Herbst-, Sport-, Frühlings- und Sommer-

ferien. In den Sommerferien während der drei mittleren Ferienwochen sowie über Weihnachten/Neujahr bleiben die Horte geschlossen. «Das Bedürfnis nach mehr Ferienbetreuung ist offenbar da», sagt Claudia Spörri, «nun bauen wir das Angebot grosszügig aus.» Die Stadträtin Bildung betont jedoch, dass die Gemeinde dazu nicht verpflichtet sei. «Grundsätzlich ist die Schule gesetzlich verpflichtet, Tagesstrukturen während der Schulzeit anzubieten, der Ferienhort hingegen ist ein freiwilliges Angebot.» Man biete das nun an, trotz der finanziell sehr schwierigen Lage in Affoltern, welche dazu führe, dass «wir auch in der Schule stark sparen müssen.» Spörri ist «verhalten optimistisch», dass das erweiterte Betreuungsangebot nun auch rege genutzt werden wird. «Ich hoffe, dass wir von Anmeldungen überrannt werden, sonst wird der Ferienhort eine defizitäre Angelegenheit.» Beschlossen ist das Ganze vorerst für eine Versuchsphase von zwei Jahren. 2023 wird neu evaluiert, ob es weitergeführt werden soll. Die Mindestteilnehmerzahl sind fünf Schülerinnen und Schüler pro Tag. Ein Betreuungstag kos-

tet 102 Franken. Da es sich beim Ferienhort, im Gegensatz zum Tagesstrukturbetrieb während der Schulzeit, um ein freiwilliges Angebot handle, sei sie verpflichtet, diesen Volltarif zu verrechnen, schreibt die Primarschule Affoltern in einer Medienmitteilung. Subventionen könnten keine beantragt werden. Die Betreuung findet nur in einem der drei Horte von Affoltern statt, im Haupthort im Naville-Haus. Die Befürchtungen, dass eventuell nur wenige Schulkinder während der Ferien das Angebot nutzen werden, dürfte unbegründet sein. Eine Umfrage im Herbst 2019 bei den Eltern der im Schülerhort betreuten Kinder ergab, dass 54 Prozent der Befragten eine Erweiterung des Angebots wünschten. Die Frage nach dem Wunsch zusätzlicher Betreuungswochen beantworteten rund 130 der Befragten positiv, wovon der grösste Teil sich einen Ausbau um sieben Wochen wünschte.

Affoltern steht im Vergleich schlecht da Dass die Nachfrage nach einer Betreuung in den Schulferien besteht, dafür spricht auch die Tatsache, dass in den anderen Gemeinden im Knonauer Amt dieses Angebot besser ist als in Affoltern. In Hedingen und Ottenbach etwa können Eltern ihre Schulkinder während neun Ferienwochen in den Hort bringen, in Wettswil, Bonstetten und Hausen sind es sechs Wochen. In Mettmenstetten und Knonau umfasst das Angebot fünf Ferienwochen. Und auch im Vergleich mit andern Bezirkshauptorten schneidet Affoltern mit seinem bisherigen Angebot von gerade mal zwei Wochen schlecht ab. In Dielsdorf werden Schulkinder während der gesamten Schulferien betreut, in Horgen, Meilen und Uster während neun Wochen. Und selbst im ländlichen Andelfingen können Eltern ihre Kinder während acht Ferienwochen in so genannte Ferieninseln schicken.

Ein Betonmischer in Schieflage Er kam rechts von der Strasse ab und geriet in Schieflage: Am Dienstag musste in Rifferswil ein voll beladener Betonkipper mit Spezialfahrzeugen geborgen werden.

Bezirksratswahl

Die drei Kandidierenden für die Urnenwahl vom 7. März im Portrait. > Seite 9

Eine hübsche, kleine Zeitreise Bei der Grundsteinlegung für das Alterswohnheim Seewadel im September 1972 wurde eine Zeitkapsel versenkt. In die Kupferbox waren damals Dokumente hinterlegt worden, die späteren Generationen Aufschluss über die damalige Zeit geben sollten. Anfang Januar hat der Rückbau des «Seewadel» begonnen – wohl einige Jahre früher, als man das damals erwartet hatte. Inzwischen wurde die Kupferbox geöffnet. Zum Vorschein kam Spannendes, Aufschlussreiches aber auch Skurriles aus dem Säuliamt der Siebzigerjahre. (lhä)

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Ein spektakuläres Bild bot sich am Dienstagmittag zwischen Mettmenstetten und Oberrifferswil: Ein Betonmischer war einseitig von der Strasse abgekommen und neigte sich in der aufgeweichten Böschung gefährlich zur Seite. Von einem Bergungskran stabilisiert, wurde das Unfallfahrzeug von einem zweiten Bergungsfahrzeug auf die Strasse zurückgezogen. Die Mettmenstetterstrasse blieb rund zwei Stunden gesperrt. (tst.)

Kippgefahr für den 40-Tonnen-Betonmischer in der aufgeweichten Böschung kurz vor Rifferswil. (Bild Thomas Stöckli)

> Bericht auf Seite 7

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Wettswil, 16. Februar 2021 Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, müssen wir unerwartet schnell von unserer Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester Abschied nehmen.

Rosemarie Bach geb. Rellstab

24. August 1932 – 16. Februar 2021

Brigitte und Andreas Walz-Bach mit Cony, Danny und Ramon Ursula und Othmar Huber-Bach mit André und Elena Bernhard Bach Geschwister und Anverwandte

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Temporäre Verkehrsanordnung, Buecheneggstrasse und Rütistrasse, Bonstetten Auf Antrag der Bauherrschaft wegen Abriss und Neubau Buecheneggstrasse 31, Bonstetten hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 16. Februar 2021 folgende temporäre Verkehrsanordnung verfügt: Aufhebung des Fahrverbots für Motorwagen und Motorräder und Einrichtung eines Einbahnregimes für schwere Motorwagen vom 1. April 2021 bis voraussichtlich am 31. Dezember 2022 mit dem Baustellenverkehr Buecheneggstrasse 31 im Bereich Einfahrt Buecheneggstrasse bis Ausfahrt Rütistrasse. Die entsprechenden Unterlagen können während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Bonstetten während den Öffnungszeiten eingesehen werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diesen Beschluss kann, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Verfügende Stelle Gemeinderat Bonstetten

Werkkommissionsmitglied gesucht! Die Werkkommission besorgt eigenständig Aufgaben des Gemeinderates für den Betrieb und Unterhalt von gemeindlichen Infrastrukturanlagen. Die Hauptbereiche liegen in der Wasserversorgung, der Siedlungsentwässerung, dem Kabelnetz und den öffentlichen Gemeindestrassen. Als Ersatz eines langjährigen Mitglieds sucht die Werkkommission ab 1. April 2021, für die restliche Amtsdauer 2018 bis 2022, eine interessierte und versierte Person aus der Gemeinde. Eine ähnliche, langjährige Berufserfahrung in den vorgenannten technischen Bereichen erleichtert in der Kommission die Bearbeitung der Geschäfte aus dem Bereich Tiefbau. Gestützt auf Art. 39 GO werden die zu besetzenden Kommissionsitze öffentlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat nimmt anschliessend die Ersatzwahl des frei gewordenen Sitzes vor. Sind Sie interessiert? Dann reichen Sie doch bis spätestens 5. März 2021 beim Gemeinderat Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, ihre schriftliche Bewerbung ein (praesidiales@bonstetten.ch). Ergänzende Auskünfte über die Tätigkeit der Werkkommission erteilt Ihnen gerne Andreas Gabler Tel. 044 701 95 31. Wir freuen uns auf Ihr Engagement. Bonstetten, 19. Februar 2021 Gemeinderat Bonstetten

Die Beisetzung findet auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man Kinderkrebs Schweiz, Postkonto 41-483848-7, IBAN CH92 0900 0000 4148 3848-7, Vermerk: Rosemarie Bach. Traueradresse: Ursula Huber, Kirchgasse 43, 8907 Wettswil

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Du warst im Leben so bescheiden, viel Müh´ und Arbeit kanntest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, nun schlafe sanft in ewiger Ruh!

Ronald (Roni) Suter 17. 7. 1981 – 10. 2. 2021

Wir vermissen Dich unendlich:

Jennifer Suter-Kurth mit Moritz-Jakob, Leo-Lucius, Ivo-Oskar und Johann-Melk Ueli und Heidi Suter-Dreier Thomas und Ursula Kurth-Manz Davina Kurth und Alex Chopard mit Bryan und Thèo Kevin und Helene Kurth–Heim mit Gabriel, Cyrill und Yael Freunde, Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende für die Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Ronald Suter.

Inventarentlassung Gebäude Vers.-Nr. 1105, Kat.-Nr. 1447, Haldenstrasse 15, 8908 Hedingen Der Gemeinderat hat am 9. Februar 2021 beschlossen, dass das Gebäude Assek.Nr. 1105, Kat.-Nr. 1447, Haldenstrasse 15, 8908 Hedingen, kein Schutzobjekt im Sinne von § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes (PBG) ist. Das Gebäude (Inv.Nr. VIII 136) wird aus dem kommunalen Inventar der möglichen Schutzobjekte entlassen. Der Beschluss des Gemeinderates und die massgeblichen Unterlagen können während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekurs gerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Ver fahren unter liegende Partei zu tragen.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Traueradresse: Jennifer Suter-Kurth, Winkelhalde 2, 8932 Mettmenstetten Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Helene und Kurt Baumann, Oberalbis 22, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Eugster Sanitär Heizung, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Oberalbis 22.1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 837, Zone: KW, Inventar-Nr. 411

Traurig und mit viel Respekt nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Kameraden und aktiven Feuerwehrmitglied

Jürg Minder 19. 1. 1960 – 15. 2. 2021

Die Feuerwehr Unteramt verliert mit Jürg einen treuen und hilfsbereiten Kameraden aus den eigenen Reihen. Seit 2002 gehörte Jürg unserem Verkehrszug an und war jederzeit tatkräftig und motiviert eine wertvolle Stütze unserer Blaulichtorganisation. Wir danken Jürg für seinen Einsatz, seinen Humor, seine Geduld und für die vielen Stunden, welche er für die Allgemeinheit im Dienste der Feuerwehr leistete. Wir werden dich vermissen. Den Hinterbliebenen entbieten wir unser tiefes Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme in dieser schweren Zeit. Die Abdankung findet am Donnerstag, den 25. Februar, um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche Obfelden statt.

Deine Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Unteramt

Hedingen Bauherrschaft: Lilian und Markus Freund, Im Chrätzacher 21, 8908 Hedingen Projektverfasser: Berger Gartenbau AG Kilchberg, Dorfstrasse 149, 8802 Kilchberg ZH Projekt: Neubau Swimmingpool mit Umgebungsanpassung, Im Chrätzacher 21, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2211, Zone: Wohnzone W 1.6 / Erholungszone Chrätzacher EZC

Zutiefst bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Feuerwehrkameraden

Stallikon

Jürg Minder

Bauherrschaft: Nicola und Silvio TschudiHarris, Grafschaft 8, 8143 Stallikon Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Projekt: Anbau Carport, Überdachung Eingang und Sitzplatz, Grafschaft 8, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1879, Zone: W1/15

Stallikon

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Was Du hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, Du hast gesorgt für Deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein.

Bauherrschaft: Ernst Buck, Talchernstrasse 13, 8049 Zürich Projektverfasser: Preisig + Wasser AG Bergstrasse 23, 8953 Dietikon Projekt: Umbau Attikageschoss und Einbau Aufzug, Loomattstrasse 5, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 341, Zone: W2/30, Wald

Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Kantonaler Feuerwehrverband Zürich

TODESANZEIGE

19. Januar 1960 – 15. Februar 2021 Nach langer, geduldig ertragener Krankheit und trotzdem viel zu früh, hat uns kurz nach seinem 61. Geburtstag ein treuer Kamerad, ein verdienter und wertvoller Feuerwehrmann für immer verlassen. Seine Verdienste während den letzten 18 Jahren für die Feuerwehr Unteramt und die Allgemeinheit sowie die vielen gemeinsamen Stunden werden uns immer in Erinnerung bleiben. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Der Vorstand Kantonaler Feuerwehrverband Zürich Aufgrund der aktuellen Situation findet die Abdankung am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden im engsten Familienkreis statt.


Bezirk Affoltern

Ämtler Entwicklung zu wenig dynamisch Der Bund unterstützt seit 2007 kommunale, regionale und kantonale Verkehrsinfrastrukturprojekte – sofern Kanton und Region die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in einem Agglomerationsprogramm wirkungsvoll aufeinander abstimmen. Kantonsrat Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen) wollte deshalb vom Regierungsrat wissen, ob nach dem Limmattal, dem Zürcher Oberland, der Region Winterthur sowie dem Glattal auch das Knonauer Amt von diesen Bundesgeldern profitieren könne. Der Regierungsrat beurteile die Agglomerationsprogramme als sinnvoll und erfolgreich, bleibe bei der Frage zum Knonauer Amt allerdings vage, so Schweizer. Aufgrund deutlich geringerer Entwicklungsdynamik und starker Orientierung auf die Wohnfunktion sei die Region bisher nicht zur Bearbeitung vorgesehen. Im Rahmen der Erarbeitung der Programme der 5. Generation – ab Mitte 2023 – werde das aber wieder überprüft. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Ein langes Leben enthält viele Geschichten und Erlebnisse. Mathilde Gut in Affoltern hört man gerne zu, wenn sie erzählt – gespickt mit vielen spannenden Einzelheiten bekommt der Zuhörer so einen Eindruck ihres Schaffens und Wirkens, auch in unserer Zeitung damals! Wir wünschen ihr deshalb am Montag, 22. Februar, einen sonnigen Tag und gute Laune zum Fest. Gleichentags darf auch Sylvia Canonica ihren 85. Geburtstag feiern. Auch ihr wünschen wir, dass dieser Tag zu den schönsten zählt, herzliche Gratulation und alles Gute!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 19. Februar 2021

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Kommunaler Teilenergieplan soll verschiedene Abwärmepotenziale koordinieren Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Der kommunale Energieplan Wettswil stammt aus dem Jahr 2013. Insbesondere für das Quartierplangebiet Weierächer-Grabmatten aber auch für das übrige Gemeindegebiet sollen der Energieplan aktualisiert und die verschiedenen Abwärmepotenziale auf dem Gemeindegebiet räumlich koordiniert und die bestehende Energieplanung dadurch ergänzt werden. Die Planar AG, Zürich, hat dazu als Vorarbeit im vergangenen Jahr eine Analyse der Energiedichte und des Alters der Wohnbauten in der Gemeinde Wettswil durchgeführt. Anhand dieser Analyse wird sie nun aufzeigen, für welche Gebiete sich welche erneuerbaren Energiequellen eignen. Gleichzeitig soll für das Quartierplangebiet geklärt werden, ob es allenfalls ausreichend geeignete Abwärmequellen gibt, welche genutzt werden können, damit rechtzeitig klare Grundlagen für die künftige Energienutzung in diesem Gebiet vorliegen. Die Teilenergieplanung soll anschliessend als Diskussionsgrundlage bei Gestaltungsplanverfahren sowie weiteren Baubewil-

ligungsverfahren und Heizungssanierungen dienen. Insgesamt ist mit Kosten von rund 38 000 Franken für die Energieplanung zu rechnen, welche nun etappenweise erarbeitet wird. Bis Ende 2021 sollen weitere Grundlagen erarbeitet und Entwicklungsprognosen aufgezeigt werden, woraus Zielsetzungen abgeleitet werden. Für diese beiden Module hat der Gemeinderat einen Kredit von 15 000 Franken bewilligt und die Planar AG, Zürich, mit den Arbeiten beauftragt.

Bushaltestellen auf Gemeindestrassen hindernisfrei ausbauen Die Ortsbuslinie 221 der Postauto AG bedient auf dem Gemeindegebiet von Wettswil insgesamt 17 Bushaltestellen, wovon sechs auf dem Gemeindestrassengebiet liegen. Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BehiG) ist am 1. Januar 2004 in Kraft getreten. Es verlangt, dass bestehende Bauten und Anlagen sowie Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr spätestens 20 Jahre nach

dem Inkrafttreten dieses Gesetzes behindertengerecht sein müssen. Diese zwanzigjährige Frist läuft Ende 2023 aus. Bushaltestellen, die bis Ende 2023 nicht im Rahmen des ordentlichen Sanierungszyklus oder im Zuge von Drittprojekten ausgebaut werden können, sind gemäss gesetzlichen Vorgaben – sofern verhältnismässig – innert genannter Frist hindernisfrei anzupassen. Ob eine solche Anpassung innerhalb der Frist verhältnismässig ist, hängt gemäss BehiG davon ab, ob der zu erwartende Nutzen für gehbehinderte Personen in einem angemessenen Verhältnis zum wirtschaftlichen Aufwand, zu den Anliegen des Umwelt-, Natur- und Heimatschutzes oder zu den Interessen der Verkehrs- und Betriebssicherheit steht. Um zu ermitteln, bei welchen Bushaltestellen auf dem Gemeindestrassengebiet ein hindernisfreier Ausbau bis Ende 2023 verhältnismässig ist, hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 38 500 Franken bewilligt und die Baucal AG, Affoltern, mit einer Machbarkeitsstudie und einem Vorprojekt für den

hindernisfreien Ausbau der Bushaltestellen der Ortsbuslinie beauftragt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat … • auf Antrag der Grundsteuerkommission Grundsteuern in der Höhe von 1 855 022 Franken veranlagt. • fürs Update der Grundsteuersoftware auf die neueste Version einen Kredit in der Höhe von 5220 Franken bewilligt. Mit dem Update werden einerseits allgemeine systembedingte Fehler behoben sowie allgemeine Texte vereinheitlicht, Rechtsmittel aktualisiert und wo nötig Gesetzesänderungen umgesetzt. • die Tarifanpassungen per 1. April 2021 der Kinderspitex Kanton Zürich genehmigt. Sie erbringt Leistungen im Auftrag des Vereins Spitex Knonaueramt, mit welcher die Politische Gemeinde Wettswil eine Leistungsvereinbarung für die Leistungen der ambulanten Pflegeversorgung gemäss Pflegegesetzgebung abgeschlossen hat. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

Das «Wäbhüsli» wird vermietet

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Lange Zeit war der Raum im Wäbhüsli das Trauungslokal der Gemeinde Aeugst. Seit der Zusammenlegung der Zivilstandsämter vor 18 Jahren wurde der Raum nicht mehr regelmässig genutzt. Nun soll ihm neues Leben eingehaucht werden. Das Wäbhüsli wurde 1853 ursprünglich als Waschhaus gebaut. Rund hundert Jahre später wurde es renoviert und im oberen Raum eine Webstube errichtet. Heute beherbergt das Wäbhüsli im Erdgeschoss die Zentrale der Wasserversorgung Aeugst und im oberen Stock wurden bis vor 18 Jahren Ziviltrauungen durchgeführt. Dieser Raum wurde nur noch sporadisch genutzt, weshalb der Gemeinderat beschlossen hat, ihn an die Hausarztpraxis Aeugst zu vermieten. Die Räumlichkeit im Wäbhüsli eignet sich insbesondere für Besprechungen und Therapiezwecke. Für beide Seiten ist die Vermietung ein Gewinn. Einerseits kann die Hausarztpraxis Aeugst dringend benötigte Räumlichkeiten in der Nähe der eigentlichen Praxis mieten, und andererseits wird der Raum im Wäbhüsli nun regelmässig und sinnvoll genutzt. Der Raum soll ab 1. April 2021 vermietet werden.

Petition des Vereins Stop 5G in Aeugst Der Gemeinderat hat sich mit den Forderungen der eingereichten Petition des Vereins Stop 5G auseinandergesetzt und seine Stellungnahme dem Verein mitgeteilt und erläutert. Er hält fest, dass er den ihm zur Verfügung stehenden Handlungsspielraum vollständig ausnutzt. Die ausführliche Stellungnahme des Gemeinderats zur Petition erscheint im kommenden «Aeugster».

Neues Weiterbildungsreglement Im Zuge der Einheitsgemeinde hat der Gemeinderat das Reglement für die Ausund Weiterbildung vereinheitlicht. Es

(absolut einverstanden) Punkten bewertet werden. 85 % aller Bewertungen über alle fünf Fragen hatten 7 oder mehr Punkte. Das zeigt, dass der Grossteil der Antwortenden mit dem Energieleitbild 2030 einverstanden ist.

Bauabrechnung Rigiweg

Wäbhüsli: einst Waschhaus, Webstube und Traulokal, neu Praxisraum. (Bild zvg.) gilt nun für das Personal der Gemeindeverwaltung und der Schule. Im Weiterbildungsreglement werden die Voraussetzungen festgelegt, unter denen eine Aus- oder Weiterbildung absolviert werden kann, aber auch die mögliche Kostenbeteiligung der Arbeitgeberin an der Weiterbildung.

Bausekretariat – Koordination mit Rifferswil In der Gemeinde Aeugst hat der Bausekretär seine Anstellung per 31. Januar 2021 beendet. Die Gemeinde Rifferswil wiederum beabsichtigt, sich im Bereich des Bausekretariats Hoch- und Tiefbau neu aufzustellen. Da beide Gemeinden eine Person mit einem Teilzeitpensum suchen, haben sie beschlossen, sich bei der Suche nach einer Bausekretärin bzw. einem Bausekretär zu koordinieren. Mit dieser Koordination können insgesamt rund 100 Stellenprozente ausgeschrieben werden. Die beiden Stellen werden demnächst ausgeschrieben.

ZVV-Verbundfahrplan wird aufgelegt Der ZVV wird seinen Fahrplan für die Jahre 2022 und 2023 ausschliesslich im Internet öffentlich auflegen. Unter der Internet-Seite www.zvv.ch wird der Verbundfahrplan vom 8. bis 28. März 2021 öffentlich aufgelegt. Die Bevölkerung ist eingeladen, ihre Änderungswünsche bis 29. März 2021 an die jeweilige Wohngemeinde einzureichen.

Erneuerung Vertrag Nachführungsgeometer Geoterra ist der für die Gemeinde Aeugst zuständige Nachführungsgeometer. Der Vertrag mit Geoterra ist ausgelaufen. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, den Vertrag mit Geoterra zu erneuern und die bewährte Zusammenarbeit weiterzuführen.

Jahresprogramm Energiekommission Der Gemeinderat hat vom Programm der Energiekommission für das Jahr 2021 zustimmend Kenntnis genommen. Er dankt der Energiekommission für ihr Engagement für die Gemeinde Aeugst. Inwieweit die Anlässe 2021 auch wirklich durchgeführt werden können, hängt von der Pandemie-Situation in den kommenden Monaten ab.

Vernehmlassung Energieleitbild 2030 Nach Weihnachten 2020 haben alle Aeugster Haushalte das Energieleitbild 2030 und einen Fragebogen zu diesem Energieleitbild erhalten. 94 ausgefüllte Fragebogen wurden zurückgesandt, davon 93 mit Bewertungen (ein Fragebogen nur mit Kommentaren). Eine ausführliche Auswertung der Bewertungen und Kommentare wird im «Aeugster» Nr. 44 Ende April 2021 publiziert. Eine erste Auswertung zeigt: Die fünf Fragen im Fragebogen konnten je mit 0 (gar nicht einverstanden) bis 10

Dank Wasserschaden: Indoor-Hanfanlage ausgehoben Weil aus der Lagerhalle einer gewerblichen Liegenschaft in Knonau Wasser ins Freie floss, wurde am 16. Februar in den Morgenstunden die Feuerwehr aufgeboten. Grund: ein defekter Wasserzähler. «Nebenbei» wurde in der Halle eine Hanfanlage mit über 2500 Pflanzen ent-

deckt. Dem Mieter flattert nun eine Anzeige ins Haus.

Einbruch in Bonstetten Am Freitag, 15. Februar, zwischen 17.20 und 19.20 Uhr, wurde am Dorfrand von Bonstetten in ein derzeit nicht bewohn-

tes Einfamilienhaus eingebrochen. Durch Eindrücken eines Fensters gelangte die Täterschaft ins Innere und durchsuchte die Räume. Laut Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf rund 500 Franken. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand von Ermittlungen. (-ter.)

Die Bauabrechnung für die Sanierung des Rigiwegs liegt vor. Neben der Strasse wurden am Rigiweg auch die Kanalisation und die Trinkwasserleitung saniert. Insgesamt wurden für das Sanierungsprojekt Rigiweg 273 000 Franken budgetiert. Die effektiven Kosten betrugen schliesslich 238 261 Franken. Somit konnte die Sanierung um 34 759 Franken günstiger abgeschlossen werden als geplant.

Arbeitsvergaben und Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Arbeiten vergeben: Ingenieursleistungen für die Erneuerung eines Klappenschachts in der Höhe von 13 000 Franken an die Firma Holinger AG in Hünenberg; Wartungsauftrag für die Belüftungsanlage an der Dorfstrasse 37 mit einem Kostendach von 2400 Franken an die Firma Marti Air AG in Steinhausen. Ausserdem hat der Gemeinderat folgende baurechtliche Entscheide getroffen: BG 2016-027 Jasmin Ellouzi und Marc Hofstetter, Hüttliacherweg, Umgebungsplan und Material- und Farbkonzept; BG 2019-036 Hans- und Marlis Pfister, Dorfstrasse 35, Projektänderung Neubau Dreifamilienhaus; BG 2020-049 Doris Meier, Allmendstrasse 12, Fotovoltaik-Anlage; BG 2020-072 Christian und Dorcas Keller-Jones, Buechbodenstrasse 1, Errichtung Holzzaun. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber ANZEIGE

Skandalös! Deshalb

Ne i n zu

KGO

Lesen Sie die Kirchgemeindeordnung.


Aeugst am Albis

Alles hat seine bestimmte Stunde Jedes Ding hat seine Zeit Geboren werden hat seine Zeit Und sterben hat seine Zeit

Am 16. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ruth Leuthold-Kleiner

Prediger 3

geboren am 19. Dezember 1933, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Affoltern am Albis Am 11. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Norbert Blum geboren am 10. Februar 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 19. Februar 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Am Donnerstag, 11. Februar 2021, ist in Cham ZG gestorben:

Villiger, Johann Albert geboren am 24. Juli 1948, von Auw AG, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 5. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt und im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Knonau

Knonau Am Donnerstag, 11. Februar 2021, ist in Affoltern am Albis gestorben:

Dudler, Patrice Baptist geboren am 28. Mai 1958 von Thal SG, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 4, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Sonnenberg, Affoltern am Albis. Bestattungsamt Knonau

Mettmenstetten Am 10. Februar 2021 ist in Zürich gestorben:

Suter, Ronald geboren am 17. Juli 1981, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Ruth Leuthold-Kleiner 19. Dezember 1933 – 16. Februar 2021

Nach kurzem Leiden aufgrund der Corona-Krankheit hat leider Dein grosses Herz aufgehört zu schlagen. Deine jahrelangen körperlichen Schmerzen fanden dadurch eine Befreiung. Wir verstehen es nicht und sind unendlich traurig. Immer warst Du für uns da und hast uns unterstützt. Deine Liebe, Grosszügigkeit, Fröhlichkeit, Fürsorge und Offenheit vermissen wir sehr und danken Dir dafür. Du hast Deine Spuren hinterlassen, welche immer in unseren Herzen bleiben werden.

Marcel und Bea Leuthold Kevin Leuthold und Janine Schüpbach mit Anina Jolene Leuthold und Simon Bleiker Jürg und Hanny Leuthold Nicole und Reto Barandun mit Alina und Livio Michèle und Marcel Leuthold-Züger mit Kamilla, Sarina und Malena Flavio Leuthold und Désirée Schwarzenbach mit Diego und Lenny Ursula Leuthold und Roger Schwyn mit Jamen und Dylan

Traueradresse: Marcel Leuthold, Hausmattenweg 3, 8932 Mettmenstetten

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Friedhofsvorsteherin

Obfelden

Wer dem Verstorbenen gedenken möchte, darf gerne die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden unterstützen, Postkonto 80-16445-0 / IBAN CH51 0900 0000 8001 6445 0. Traueradresse: Alice Jäggin-Studer, Waldhof 2, 8932 Mettmenstetten

«En herzensguete Mönsch esch vo eus gange – an en gheimnisvolle Ort. Dä Ort könnid mer ned, aber en enneri Stemm seid zu eus, dass sini Seel jetzt diheime esch.»

Unerwartet und traurig, nehmen wir mit vielen schönen und humorvollen Erinnerungen Abschied von meinem allerliebsten Müsu, unserem liebevollen Vater, Schwiegervater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Götti, Cousin und Freund.

Wir danken dir für die schöne Zeit, welche wir mit dir verbringen durften. Du wirst uns fehlen.

Eva Stolz-Aeschbacher

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Liebe und Verbundenheit, die wir beim Abschied

Obfelden

geb. am 13. Dezember 1959, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 45a; Ehemann der Palumbo-Paulos, Isabel Maria.

Alice Jäggin-Studer Barbara und Bernhard Sprenger Jäggin Charlotte und Jakob Sabina Jäggin und Paul Daniel Elsener Christoph Jäggin und Anna Schwendner Nicola Jäggin-Schmucker Gian und Flurin Irene und Ruedi Rieder-Jäggin mit Familie Rosmarie und Walter Hammer-Jäggin mit Familie Daniel Hammer mit Familie

24. Juli 1948 – 11. Februar 2021

unserer lieben

Palumbo, Lucio Damiano

In stiller Trauer

WIR DANKEN HERZLICH

Der Friedhofvorsteher

Am 12. Februar 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

in Frieden zuhause im Kreis seiner Familie für immer eingeschlafen. Wir sind traurig und dankbar für alles Schöne, was wir mit ihm erleben durften.

Hans Villiger-Villiger

Mettmenstetten

geboren am 9. Juni 1940, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

9. Juni 1940 bis 15. Februar 2021

Anstelle von Blumen gedenke man folgenden Institutionen: Aladdin-Stiftung, 8005 Zürich, IBAN CH68 0900 0000 3400 0555 3 oder Universitäts-Kinderspital Zürich, Kinder Reha Schweiz, Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1 jeweils mit dem Vermerk: Ruth Leuthold-Kleiner.

Der Friedhofvorsteher

Jäggin, Erich

Erich Jäggin

Die Beisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet im engsten Familienkreis in der reformierten Kirche Aeugst am Albis statt.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Am 15. Februar 2021 ist in Mettmenstetten gestorben:

Nach einem langen und reichen Leben ist mein lieber Ehemann, unser Papi, Schwiegervater, Grosspapi und Bruder

erfahren durften. Ein grosser Dank geht an das Pflegepersonal vom Zentrum Seewadel in Affoltern am Albis, welches sich sehr liebenswürdig um unsere Mutter gekümmert hat, an ihren langjährigen Hausarzt Dr. Christian Müller sowie an Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte am Grab. In liebevoller Erinnerung bleibt sie in unseren Herzen.

Die Trauerfamilie

In liebevoller Erinnerung Luzia Villiger-Villiger Tanja und Matthias Kägi-Villiger Geschwister, Verwandte und Freunde Seinem Wunsche entsprechend findet die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt. Im Gedenken an Hans Villiger danken wir für eine Spende an die Schweizer Berghilfe, Soodstrasse. 55, 8134 Adliswil / PC 80-32443-2 Vermerk: Hans Villiger Traueradresse: Luzia Villiger-Villiger, Eschfeld 5, 8934 Knonau

Am 15. Februar 2021 ist in Affoltern a/A ZH gestorben:

Minder, Jürg geb. am 19. Januar 1960, von Auswil BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schwerzimattstrasse 2. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofsvorsteherin

Wettswil am Albis

Ich habe dich geliebt, schöne Erde ... ich danke dir für alle Stunden reiner Freude, für deine Sonnenuntergänge, für deine Sternenhimmel, für deine Frühlinge, deine Blumen, deine Wälder, deine Berge, deine Meere. Genossen habe ich die Freude an dir mit vollen Zügen, und wenn es noch schönere Erden gibt, so warst du mir hohe Vorbereitung auf das Höhere. Malwida v. Meysenbug

Am 16. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Nielsen geb. Lüthy, Elisabet Rosmarie geboren am 23. Juni 1928, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wettswil am Albis Am 16. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bach geb. Rellstab, Rosemarie geboren am 24. August 1932, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Ursula Baer

2. September 1934 – 12. Februar 2021

Wie sie es sich gewünscht hatte, ist sie friedlich zu Hause eingeschlafen.

Käthi Weiss und Ilias Sofronis, Jannis und Jason Ruedi und Trudy Baer, Gabriela und Familie Regula und Herbert Stiegelbauer-Baer, Martin und Familie Verwandte und Freunde Auf Wunsch von Ursula findet die Abdankung auf dem Friedhof im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: K. Weiss, c/o Baer, Gartenstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS

Dr. med. univ. Peter Pozgainer, Facharzt Chirurgie

Auf den Unterarm gestürzt – und gebrochen? Sind Sie gestürzt und haben noch versucht, sich mit dem Arm abzufangen? Eine mögliche Folge solcher Stürze ist ein Knochenbruch im Bereich des Unterarms. Diese Verletzung gilt als der am häufigsten vorkommende Knochenbruch beim Menschen. Die beiden Unterarmknochen – Elle und Speiche – können in verschiedensten Formen von einem Bruch betroffen sein. Besonders häufig liegt ein Bruch der Speiche im Bereich des Handgelenks vor. Nach einem solchen Sturz treten unmittelbar Schmerzen auf, eine Schwellung ist dagegen nicht immer von Anfang an zu beobachten. Eine gelegentlich vorhandene Fehlstellung des Unterarms oder des Handgelenks kann man manchmal schon von aussen sehen. Selten kann sogar die Sensibilität unterhalb des Bruchs beeinträchtigt sein. Grundsätzlich ist zur Beurteilung der Verletzung nach ärztlicher Untersuchung eine Abklärung mit Röntgenbildern erforderlich. Anhand dieser Bilder, die in einigen wenigen Fällen noch durch eine Computertomografie ergänzt werden müssen, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen die Therapiemöglichkeiten besprechen. Zu beachten sind dabei die Bruchform, eine eventuelle Verschiebung der Knochen sowie Ihr Alter und Ihre persönlichen Umstände. Wenig oder gar nicht verschobene Brüche können vielfach konservativ, das heisst ohne Operation, behandelt werden. In diesem Fall erfolgt eine Ruhigstellung des Arms in einem Kunststoffgips oder einer Schiene. Im weiteren Verlauf werden Kontrollen mit neuen Röntgenbildern erforderlich sein, um die Heilung und Bruchstellung zu prüfen und zu überwachen. Für Brüche mit Verschiebungen wird heute meist eine Operation empfohlen. Dies gilt im Besonderen für Brüche, die das Handgelenk betreffen und Stufen im Gelenk verursachen. Ziel eines operativen Eingriffs ist die Wiederherstellung der korrekten Anatomie des Gelenks oder des Unterarms sowie eine Stabilisierung. Dies erreicht man durch das Einbringen von Platten und Schrauben. Die Operation kann in Vollnarkose, aber auch in Teilnarkose unter ausschliesslicher Betäubung des Arms, durchgeführt werden. Häufig kann mit den heutigen Implantaten nach der Operation auf eine Ruhigstellung ganz verzichtet oder diese zumindest sehr kurz gehalten werden. Der Arm darf von Anfang an im Alltag ohne Belastung eingesetzt werden, zum Beispiel beim Essen, Frisieren etc. Der Vorteil dabei ist, dass der Verlust der Beweglichkeit durch eine längerfristige Ruhigstellung wesentlich geringer ausfällt. Aufgrund des Materials der verwendeten Implantate, nämlich Titan, ist auch die Entfernung des Materials nicht zwingend notwendig – und nur auf Wunsch oder bei Beschwerden nach dem Ausheilen des Knochenbruchs erforderlich. Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Freitag, 19. Februar 2021

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Den Gestaltungsspielraum im Gesundheitswesen nutzen Integrierte Gesundheitsversorgung Bezirk Affoltern: erste Massnahmen ab 2022 Sechs Themenfelder haben sich in der Ämtler Alters- und Gesundheitsstrategie als prioritär herauskristallisiert. Sie werden nun in spezifischen Arbeitsgruppen parallel angegangen. Ein konkreter Massnahmenplan ist für 2022 vorgesehen. Von thomas stöCkli Es ist ein Pionierprojekt, das die 14 Ämtler Bezirksgemeinden vor einem guten Jahr gemeinsam in Angriff genommen haben. «Wir machen etwas, das in dieser Art in der Schweiz noch nie gemacht wurde», sagte Projektleiter Beat Bär damals nicht ohne Stolz. Die Integrierte Versorgung sieht er als Leuchtturm-Projekt, als standortfördernde Massnahme, ähnlich der Energieregion. Nach der Erarbeitung einer Altersund Gesundheitsstrategie, der alle Gemeinden zugestimmt haben (der «Anzeiger» hat berichtet), geht es nun an die Umsetzung der ersten sechs Initiativen. Die Hauptprotagonisten haben dazu das weitere Vorgehen festgelegt. Nebst Bär sind dies Ronald Alder, Vertreter der Gesundheitsvorstände, Monika Rohr, Vertreterin der Sozialvorstände,

für die Ärzteschaft Bruno Köhler, Mechtild Willi Studer, Präsidentin der Spitex Knonaueramt und fürs Spital Verwaltungsratspräsident Stefan Gyseler.

«Chaotisches» Gesundheitswesen «Das Gesundheitswesen in der Schweiz ist in seiner Gesamtheit ein sehr ungeordnetes, oft sogar chaotisches Gebilde», sagt Beat Bär, der selber unter anderem aus der Ärzteberatung kommt. Wenn man die ganze Geschichte integral anschaue, könne man als Region aber durchaus vermehrt gestalten – die Qualität hoch und dabei auch die Kosten unter Kontrolle halten. Deshalb sei es für die Gemeinden attraktiv, auch etwas zu machen, das über ihren gesetzlichen Auftrag hinausgeht. Die Projektorganisation, wie sie nun den Gemeinden vorgeschlagen werden soll, sieht einen Steuerungsausschuss vor, der die Ziele vorgibt. Sozialund Gesundheitsvorstände, Gemeinderepräsentanten, Vertretungen aus Ärzteschaft, Spital Affoltern, Spitex und Langzeitpflege sollen in diesem maximal elf köpfigen Führungsgremium vertreten sein. Fürs Operative, den Antrieb, ist ein Projektleiter vorgesehen. Für diesen Posten würde sich Beat Bär zur Verfü-

gung stellen; er kann sich gut vorstellen, sich weiterhin für dieses Zukunftsprojekt zu begeistern. In einer ersten Phase befassen sich die verschiedenen Projektgruppen, jeweils bestehend aus betroffenen Leistungserbringern und Gemeindevertretern, parallel mit den sechs dringlichsten strategischen Initiativen. Ein ganz zentrales Thema betrifft die zukünftige Rolle des Spitals Affoltern als Leistungserbringer und Koordinator. Eine andere Projektgruppe behandelt derweil die Förderung der Hausarztmedizin. Dies beinhaltet eine Bedarfsund Angebotsplanung für den Bezirk und seine Subregionen, um Versorgungslücken zu vermeiden. Für Entlastung könnten auch neue Formen von Zusammenarbeit sorgen, etwa mit Apotheken, dem Spital oder Pflegefachleuten. Im Themenfeld Alter, Pflege und Betreuung geht es darum, Pflege- und Betreuungsplätze sicherzustellen und die Spitexorganisationen weiterzuentwickeln. Aufgrund der zahlreichen Überschneidungen wurden diese beiden ursprünglich getrennten Bereiche in ein Projekt zusammengefasst. Drei weitere Gruppen kümmern sich um die Konsolidierung der bestehenden Präventionsangebote, die Optimierung von Koordi-

Aus der Traum vom schwarzen Eis Weiher in Ottenbach konnte nicht freigegeben werden

Ein seltenes und darum umso beglückenderes Ereignis: Spuren auf dem Ottenbacher Eisfeld ziehen. (Bilder Christine Häusermann)

Begeisterte Schlittschuhläufer und Eishockeyspielerinnen hatten gehofft, ja gebangt, dass sie am letzten Wochenende Kufenspuren ins Ottenbacher Eisfeld ziehen könnten. Einige haben sich den Traum erfüllt. Von Christine häusermann Die Wetterprognosen waren Mitte letzter Woche verheissungsvoll. Die Kälte, die uns Wladimir aus Nordosten sandte, sollte bis minus 12 Grad reichen. Endlich konnte es wieder einmal für ein befahrbares Natur-Eisfeld reichen. Am Freitag wagten sich die ersten Kinder auf die seichtere, vordere Fläche. Am Samstag waren es schon einige mehr. Die Hinweistafeln besagten aber noch immer «Eisfeld geschlossen». Und leider konnte der erfahrene Eiswart, Roger Hegetschweiler, auch am Sonntagmorgen, die grosse Eisfläche nicht freigeben, es fehlten 3 cm Eis. Statt der erforderlichen 8 cm Dicke seien es bloss 5 bis 5,5 cm. Roger Hegetschweiler warnte die Schlittschuhläufer davor, sich trotzdem aufs Eis zu begeben, denn an manchen Stellen sei der Weiher bis zu zwei Meter tief. Ottenbachs Natureisfeld wird vom Stampfenbach gespeist, der jeweils im

November auf die angrenzende Streuwiese umgeleitet wird.

Naturjuwel Eisfeld Ein paar Mutige zogen dann am Sonntag doch ihre Runden auf dem grossen Eisfeld. Vorsichtigere begnügten sich mit der vorderen Fläche und kurvten bei Minustemperaturen und herrlichem Sonnenschein so dynamisch um die alten Weidenstöcke herum, dass es auch die Zuschauer beglückte. Das Eisfeld lockt auch immer viele Schaulustige an und für Hobbyfotografen boten sich unzählige Sujets mit stimmungsvollen

Naturaufnahmen. Die Kinder aber hatten das Nachsehen, kein bewilligtes Eishockey-Spiel und auch kein Fangen auf dem Eis. Ein paar Nostalgiker fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt, als die Eisfläche noch bis zur Mühle an der Strasse vorne reichte. Die «Örgeli» konnte man bequem in Grossmutters Küche neben dem warmen Ofen montieren und über das Brett auf dem gefrorenen Miststock tippelte man hinunter zur Eisfläche. Die warme Küche der Grossmutter war jedes Jahr ein «Boxenstopp» der besonderen Art, um sich an langen Winternachmittagen auf dem Eisfeld zwischendurch aufzuwärmen.

nationsangeboten und die Definition der künftigen Zusammenarbeit.

Zwischenstand vor den Sommerferien Im April sollen die Projektgruppen ihre Arbeit aufnehmen. Die Aufträge, die sie bekommen, seien schon recht gut strukturiert, sagt Beat Bär. So wird gemäss aktueller Planung ein erster Zwischenstand schon vor den Sommerferien erwartet, bis Ende Jahr oder Anfang 2022 sollen dann die Schlussberichte vorliegen. Auf externe Berater wird in dieser Phase bewusst verzichtet, stattdessen organisieren sich die Projektgruppen selbst. «Wir wollten es bewusst effizient und günstig halten, damit möglichst viele mit Überzeugung dabei sind», erklärt Bär. In den nächsten Wochen werden der Steuerungsausschuss und die sechs Arbeitsgruppen zusammengestellt, die dann rasch ihre Arbeit aufnehmen. Aus den Resultaten der Gruppen folgt dann 2022 ein Massnahmenplan. Und wann ist das Projekt abgeschlossen? «Wenn wir an einer integrierten Versorgung arbeiten, sind wir eigentlich nie fertig», stellt der Projektleiter klar, betont aber auch, dass nur schon die Vernetzung ein Gewinn für die Region sei.

ZWISCHEN-RUF

Leider kein Spatz Meine 100-jährige Mutter berichtet: «Vor Weihnachten habe ich bei mir zu Hause in alten Papieren geblättert, und was finde ich? Das Morsealphabet! Dein Vater hatte eine Funkerausbildung gemacht und mir damals – ich war zwanzig, also vor achtzig Jahren – das Morsen beigebracht. Natürlich hab ich alles vergessen. Fast alles, denn urplötzlich kam mir eine Zeichenfolge in den Sinn: Da Di Da – Di Di Da – Di Da Di – Da. Das hatte ich auswendig gelernt. Und wusste: Das bedeutet etwas. Ich dachte: Wahrscheinlich heisst es Spatz – so hat mich dein Vater manchmal genannt. Ich schaute also auf der Morsealphabet-Tabelle nach: Das erste Zeichen, also Da Di Da war ein K, seltsam, und das zweite, also Di Di Da ein U. Jetzt war ich enttäuscht, das gab keinen Spatz! Nun sagte ich die ganze Folge nochmal schnell vor mich hin – Da Di Da – Di Di Da – Di Da Di – Da, und schaute nach, was der dritte Buchstabe, also Di Da Di bedeutet. Nur ein R! Machte alles keinen Sinn: das K, das U und das R. Jetzt noch den letzten Buchstaben, das Da – es war ein T. Komisch. Doch plötzlich merkte ich: das ergab Kurt! Ja, so hiess dein Vater!» Ute Ruf

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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2021

Als der Brunch noch ein «Bröntsch» war Die Dokumente aus der Zeitkapsel des «Seewadel» geben Einblicke in das Säuliamt der Siebzigerjahre Bei der Grundsteinlegung des Alterswohnheims Seewadel am 30. September 1972 wurde eine Zeitkapsel hinterlegt. Inzwischen wurde die Kupferbox geöffnet. von livia häberling

S

einem Wesen nach ähnelte dieser Kupferbehälter einer Tischbombe. Ein bisschen weiss man, was zum Vorschein kommt, ein bisschen auch nicht. Das Gefäss war im Jahr 1972 in den Grundstein des Alterswohnheims Seewadel betoniert worden. Im Behälter befanden sich nicht nur Fahrpläne und Zeichnungen und Lohndaten und Luftaufnahmen, sondern auch Münzen und Zeitungen und andere Dinge, die einen Einblick in den damaligen Zeitgeist geben sollten. Nun, knapp 50 Jahre später, muss das «Seewadel» einem Neubau Platz machen. Zeit also, die «Kapsel» zu öffnen. Konfetti, Girlanden oder Clownnasen spickten einem aus der Box natürlich nicht entgegen. Hingegen waren andere Unterlagen und Gegenstände zu finden, die in der damaligen Zeit für Freude sorgten: Zum Beispiel der Geschäftsbericht 1971 des Obstverarbeitungsbetriebs OVA: «Der Gesamtumsatz, an welchem der Export einen erheblichen Anteil hat, ist um mehrere Millionen Franken gestiegen und ist der höchste, den wir je zu verzeichnen hatten», hiess es da. Auf der Luftaufnahme (Foto unten links) ist zu sehen, wie weitläufig das Areal damals war. Heute erinnern dort nur noch metallene Äpfel an den einstigen Vorzeigebetrieb. In den 90er-Jahren häuften sich die Schulden, im Februar 2001 stellte die OVA ihren Betrieb endgültig ein.

Damenstrumpfhosen fanden den Weg in die Zeitkapsel, genauso wie eine Aufnahme der Oberen Bahnhofstrasse von 1972 oder ein martialischer Werbeflyer. Zu (unfreiwilligen) Spässen aufgelegt schien damals auch das «Central» in Affoltern. In seinem rosafarbenen «Gourmet-Kalender» im A3-Format offenbarte es martialischen Humor: Es lud seine Gäste im Herbst nämlich nicht nur zum sonntäglichen «Bröntsch» ein, sondern auch zur «Herren-Metzgete». In zehn kleinen Gängen serviert, seien diese «auch ein Genuss für Damen». En Guete! Auch zu den heimischen Essgewohnheiten fand sich in der Box ein Zeitdokument: der Karton einer Fertigmahlzeit. Geschnetzeltes Kalbfleisch an Currysauce gab es damals für sechs Franken und zehn Rappen in der Migros. Für alle Konserven-Gourmets wartete die Produzentin auf der Rückseite mit einem «Tip für Feinschmecker» auf: Mandelsplitter und Früchte beifügen! Eine Momentaufnahme zur Mode lieferte der Frühlings- und Sommerkatalog 1972 von Jelmoli. Die Herren

schickte man damals «Farbenfroh in die Federn», zum Beispiel mit einem «lustigen Pyjama» in Streifenoptik. Oder in einem Zweiteiler mit rosa-violetten Ornamenten, in dem der Mann auch zu Hause «fast gesellschaftsfähig» angezogen sei. Auch Schlaghosen gab es in Nahaufnahme zu bestaunen. Der Titel dazu: «Im Schritt der Zeit». Ebenfalls Platz fand in der Zeitkapsel eine Damenstrumpfhose von Coop.

Keine Wassermusik beim Zähneputzen In bedeutend weniger fröhlichem Ton kommt ein Schreiben der Wasserversorgung Affoltern daher. Aufgrund von Wasserknappheit sah sie sich gezwungen, die Bevölkerung 1972 an einen sorgsamen Umgang zu erinnern. «Wasser ist in erster Linie ein Lebensmittel», heisst es auf dem Flugblatt. Beim Zähneputzen

Wie sieht unsere Welt im Jahr 2172 aus? Es gibt fliegende Untertassen und Videotelefonie, vermutete eine Schülerin 1972.

Ein Blick auf Affoltern 1972: unten mittig das weitläufige OVA-Areal.

sei es zum Spülen zu gebrauchen, und nicht «als Wassermusik». Auch ein paar Verbote setzte es ab: Das Auto abspritzen? Nein! Den Vorplatz waschen? Nein!! Den Rasen sprenkeln? Nein!!! Dieser sei zwar «der Stolz mancher Bürger, gewiss. Doch könnte heutzutage ein mageres Wieslein vor dem Haus auf einen Besitzer hinweisen, der weiss, welche Bürgerpflicht er im jetzigen Zeitpunkt zu erfüllen hat.» Eigens für die Grundsteinlegung wurde eine Übersicht über die Gehälter und Stundenlöhne in Affoltern erstellt: Von den 32 Berufsgruppen hatten Bauunternehmer (150 000 Franken) und Hausärzte (120 000 Franken) das höchste Jahreseinkommen. Weniger zu lachen bei ihrem Monatslohn hatten der Bauer (1000 Franken) und die «Raumpflegerin» (1200 Franken). Die Kindergärtnerin brachte es mit 1800 Franken auf den gleichen Lohn wie ein «Bauhandlanger».

Dinos und Mammuts Unter den Dokumenten findet sich nicht nur ein Stapel Fotos mit alten Aufnahmen von Affoltern, auch Zeichnungen wurden beigelegt: Sekundarschülerinnen und -schüler hatten mit Filz- und Farbstiften festgehalten, wie sie sich Affoltern im Jahr 2172 – also aus damaliger Sicht in 200 Jahren – vorstellen. Auf einer Zeichnung sind fliegende Untertassen zu sehen, grosse Computer, die dem Menschen das Denken abnehmen. Auf einer anderen hat ein Schüler den «Neuaufbau der Erde» nach der Eiszeit gemalt. Mit Dinosauriern, Mammuts und Höhlenbewohnern. Was nun mit den Dokumenten aus der Zeitkapsel geschieht, ist noch offen. Die Chancen stehen gut, dass sie demnächst besichtigt werden können. Das Ortsmuseum hat beim Stadtrat jedenfalls bereits sein Interesse bekundet.

Der Kupferbehälter mit den Dokumenten. (Bilder Livia Häberling)

Elvis, bist du es? Jelmoli hatte neben dem Freizeitlook auch wildgemusterte Unterwäsche und Morgenmäntel zu bieten.


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2021

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Spektakuläre Lastwagenbergung in Rifferswil Ein 40-Tonnen Betonmischer ist am Dienstagmittag von der Strasse und in Schieflage geraten Bergungskran und -lastwagen hievten einen 40-Tönner, der von der Strasse abgekommen war und in der aufgeweichten Böschung zu kippen drohte, zurück auf die Strasse. Am Dienstag gegen Mittag ereignete sich zwischen Mettmenstetten und Rifferswil Spektakuläres. von Thomas sTöckli Wenn sich auf der Mettmenstetterstrasse in Oberrifferswil zwei Lastwagen kreuzen, wird es eng. Am vergangenen Dienstag kurz vor Mittag musste ein fünfachsiger Betonmischer einem entgegenkommenden Lastwagen ausweichen und kam von der Strasse ab. Talwärts gruben sich die Räder tief in die von Tau und Regen aufgeweichte Böschung ein und das 40-Tonnen-Fahrzeug geriet gefährlich in Schieflage. Der Chauffeur blieb unverletzt, musste für die Bergung allerdings den Abschleppdienst aufbieten. Nebst einem konventionellen Bergungsfahrzeug

mit zweimal 40 Tonnen Zuglast kam ein Bergungskran zum Einsatz, ein sogenannter Rotator, mit um 360 Grad schwenkbarem Bergungsarm. «Damit kann ich mit 15 Meter Ausladung immer noch neun Tonnen anheben», erklärte der Strassenhelfer Marcel Lüscher von der J. Senn AG, Standort Dietikon. Während das Bergungsfahrzeug den Betonmischer auf die Strasse zurückzog, hob der Bergungskran das Unfallfahrzeug talseitig leicht an, um ein Umkippen Kran und Abschlepper: Zwei Bergungsfahrzeuge bringen den Betonmischer zurück auf die Mettmenstetterstrasse. (Bild Thomas Stöckli) zu verhindern. Die Feuerwehr Oberamt unter Einsatzlei- mit elf Einsatzkräften die Unfallstelle Verkehr in beide Richtungen über eine Patrouille der Kantonspolizei und tung von Patrick Müller sicherte derweil und leitete für rund zwei Stunden den Rifferswil um. Weiter standen auch je der Stadtpolizei Affoltern im Einsatz.

HINTER-GRÜNDE

«Machst du es noch?» Das fragen mich dieser Tage wieder einige Witfrauen, für die ich seit Jahren jeweils das Steuerformular ausfülle. Bei den meisten handelt es sich um Personen, deren verstorbene Männer Freunde oder gute Bekannte von mir waren. Ferner gehören einige weitere Personen aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis zur langjährigen Stammkundschaft. In der Regel besuche ich die Leute zu Hause, damit ich wirklich über alle Unterlagen verfüge, welche ich für die Bereitstellung der Papiere benötige. Meine To-do-Liste, ein A4-Blatt, enthält die Namen aller Kunden. Damit ich beim Ausrücken zu deren Domizil nichts vergesse, steht unten auf diesem Zettel, was ich immer bei mir haben muss: Leim, Locher, Korrekturlack, Rechner, Leuchtstift, Kugelschreiber und Schreibblock. Kürzlich ist ein Flyer in meinem Brief kasten gelandet, auf dem steht: «Wir erstellen und optimieren Ihre Steuererklärung». Beim Tarif wird zwischen S, M, L und XL unterschieden. S braucht 30 Minuten und kostet Fr. 75, XL wird zu einem Stundenaufwand von Fr. 150 in Rechnung gestellt. Die Wegentschädigung für einen Hausbesuch wird pro Stunde auf Fr. 150 beziffert. Damit ich jeweils später noch weiss, was ich früher «geheuscht» habe, führe ich auf der erwähnten Liste auch eine einfache Buchhaltung. Dort steht in einem Fall von 2019: «Fr. 30 verlangt, Fr. 40 erhalten». Letztes Jahr im Mai legte mir die besagte Person wegen Corona die Unterlagen in ihren Briefkasten, wo ich sie per E-Bike abholte, daheim ausfüllte und wieder zurückbrachte. Meine Aktennotiz dazu: «Fr. 40 schon im Kuvert drin mit den Unterlagen». In einem anderen Fall steht: «Fr. 50 wie bisher». Bei mehr als einem Besuch und grösserem Aufwand kann es natürlich auch einmal vorkommen, dass es zwei, drei Zwanzigernötli mehr sind. Im VerwandtenUmfeld bin ich mit etwas aus dem Garten, Baumnüssen oder einem Fläschli Gebranntem aber mehr als zufrieden. Übrigens: Einige Franken, Büro-, Computerbenutzung und Fahrtspesen natürlich abgezogen, setze ich jeweils in meine Steuererklärung ein, man will ja keine «Lämpä» mit Vater Staat. «Machst du es noch?» war die einleitend gestellte Frage. Selbstverständlich, sage ich jeweils zu meiner Klientel, solange ich dazu gesundheitlich in der Lage sei. Aber neue Aufträge nehme ich in meinem Alter natürlich keine mehr an, nicht einmal zu Kleidergrösse-Tarifen. Erich Rüfenacht

Zum Kerzenlicht-Dinner mit dem Camper

Eine private Initiative zeigt auf, dass trotz aller Einschränkungen vieles möglich ist

Der Wettswiler Remo Buob und seine Freunde zeigen auf, wie man trotz Corona-Massnahmen das Gemeinschaftsgefühl fördern und Restaurants unterstützen kann. von Urs E. knEUbühl Um gute Ideen ist Remo Buob nie verlegen und auch an deren Umsetzung hapert es bei ihm nicht. Kurzum organisierte er so kürzlich einige seiner Camper-Freunde, mit denen er sich – nach Voranmeldung – zum Kerzenschein-Dinner auf einem RestaurantParkplatz verabredete. «Ich wollte etwas für das Gemeinschaftsgefühl tun und gleichzeitig Restaurants unterstützen. Im Restaurant hat man für uns gekocht, das Dinner mit Getränken an unsere Camper und Wohnmobile geliefert und wir haben dieses dann bei Kerzenlicht in unseren Autos genossen, inklusive Dessert und Kaffee», erklärt er. Seither treffen sich Buob und seine Freunde regelmässig zu solchen Events – «ein- bis zweimal wöchentlich, wenn möglich», wie er festhält – und geniessen dabei ihren Take-away-Lunch oder das -Dinner auf dem Parkplatz vor einem Restaurant in der näheren oder weiteren Umgebung. Am kommenden Wochenende ist der nächste solche Ausflug festgesetzt und «es interessieren sich glücklicherweise immer mehr Leute für diese gemeinsame Unterstützungsaktion; jedenfalls habe ich eine Menge Anfragen bekommen», freut sich der Wettswiler.

Remo Buob (2. v. l.) und seine Freunde bei einem ihrer regelmässigen Take-away-Lunches und -Dinners auf dem Parkplatz vor dem «Central» in Affoltern. (Bilder zvg.) Ein Zeichen setzen – vieles ist möglich! Über Remo Buobs Camper-Dinner berichtete auch schon Tele Züri. «Uns war es wichtig, ein Zeichen zu setzen und publik zu machen, dass – trotz aller Einschränkungen – vieles möglich ist. Treffen mit Freunden, selbstverständ-

lich mit Maske und unter Wahrung der Abstandsregeln, Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und Unterstützung für die gebeutelten Restaurants», hält er fest und ergänzt: «Dazu braucht es nicht einmal einen Camper oder ein Wohnmobil, man kann dies auch mit dem PW machen: Freunde zum Mitmachen aufrufen, ein Restaurant kontaktieren, zur verabredeten Zeit mit den Autos auf den leeren Parkplatz des Restaurants fahren, sich das Essen ins Auto bringen lassen

und es dort verzehren.» Seinen Freunden und ihm sei es wichtig, weitere Menschen zu motivieren, Gleiches oder Ähnliches zu tun. «Fassen Sie sich ein Herz, packen Sie die Möglichkeiten und helfen Sie», fordert er direkt auf. Es sei keine Hexerei, etwas für die Gemeinschaft zu tun und die Freude auf weitere solche Ausflüge sowie die Fröhlichkeit, die dabei jeweils herrsche, seien sehr willkommene Lichtblicke in diesen trüben Zeiten.

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vernuenftig-bleiben.ch Das Fernsehen war mit dabei, als Els Imhof und ihr Team das Essen für die Camper draussen zubereiteten.

Am 13. Juni: Nein zum CO2-Gesetz


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2021

Eine Pionierin ist nicht mehr Zum Tod von Annina Niederer, Gründerin der Lernwerkstatt Bickwil Zusammen mit Ehemann Max Stadtmann gründete sie 2001 die Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden – mit grossem Erfolg: Nun ist Annina Niederer nach längerer Krankheit gestorben. «Die Pioniere verabschieden sich», so lautete der Titel im «Anzeiger», als Annina Niederer und Max Stadtmann 2011 nach zehn Jahren von der Lernwerkstatt Bickwil Abschied genommen haben. Sie haben die Schule mit viel Engagement und Herzblut aufgebaut. Und so erstaunt es auch nicht, was da am Anfang des Zeitungsbeitrages steht: «Der Ablösungsprozess erstreckte sich über zwei Jahre. Aber am Schluss den Hausschlüssel abgeben – das war nicht einfach», wird Annina Niederer zitiert.

Traum von der eigenen Schule Annina Niederer absolvierte eine heilpädagogische Ausbildung und konnte sich – zusammen mit Max Stadtmann – in der Gründung einer eigenen Schule einen Traum erfüllen. Sie investierten all

ihre Kräfte. «Die Gründerin und der Gründer haben sich buchstäblich um alles gekümmert. Sie waren am Morgen die Ersten und am Abend die Letzten; auch ihre drei Kinder haben an der Schule mitgewirkt. Annina Niederer wartete immer wieder mit Ideen auf, wagte mit viel Enthusiasmus Neues», erinnert sich Annemarie Pfister, während vieler Jahre Stiftungsrätin der Lernwerkstatt.

Reaktivieren von Ressourcen Man baute sich ein Netzwerk zu anderen Sonderschulen auf und verfügte auch über einen guten Draht zur Zürcher Bildungsdirektion. Denn die Gründung der Schule bedurfte zahlreicher Bewilligungen; Bildungsdirektion und IV segneten das Konzept ab: Die Lernwerkstatt nimmt Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen auf, sei es im schulischen, sozialen oder emotionalen Bereich – Jugendliche mit ADS, ADHS, Wahrnehmungsschwierigkeiten, oppositionellem Verhalten, Bindungsstörungen, sprachlichen oder mathematischen schwereren Teilleistungsschwächen oder anderen Lernbehinderungen.

Zielgruppe bilden Jugendliche im Sekundarstufenalter zwischen 12 und 18 Jahren. Wichtig ist auch ein JobCoach, der mit dem Ziel arbeitet, Jugendlichen die Tür zur Berufslehre zu öffnen. Dass Jugendliche mit dem Reaktivieren ihrer Ressourcen wieder ihren Weg finden, gehört zu den Leitsätzen der Schulgründer. Das geschieht in der Lernwerkstatt auf individuelle und behutsame Weise. «Einen Grashalm soll man nicht ausreissen, sondern ihn in seinem Tempo wachsen lassen», so hat das Annina Niederer laut Annemarie Pfister verstanden.

Ganz im Sinne des Gründerpaares Annina Niederer ist nun vor ein paar Tagen im Alter von 68 Jahren nach längerer Krankheit gestorben – rund sieben Jahre nach dem Tod von Max Stadtmann. Zwei grosse Verluste im Bildungsbereich. Immerhin darf aber angefügt werden, dass Schulleiterin Regula Hofmann die Lernwerkstatt ganz im Sinne des Gründerpaares weiterführt – und dies mit Erfolg seit bald zehn Jahren. (-ter.)

Annina Niederer, Mitbegründerin der Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden. (Archivbild Peter Bütikofer)

FORUM

Kandidatur für die Bezirksrat und Primarschulpflege schwarze Säcke

Fasnacht in der Menschen zweiter Grüne empfehlen Bundesverfassung Klasse 7x Nein

Wahl vom 7. März in Affoltern.

Abstimmung vom 7. März.

Abstimmung vom 7. März.

Abstimmungen vom 7. März

Auf Wunsch einer Gruppe von ausdrücklichen Frauenverächtern und Ausländerfeinden soll in unserer Verfassung stehen, dass wir nicht nur Minarette verbieten, sondern auch eine bestimmte Art von Frauenkleidung. Zwangsläufig müssen dazu aber auch die Ausnahmen in die Verfassung hinein, also Hygienemasken und Fasnachtsvermummung, damit auf jeden Fall nur Musliminnen getroffen werden. Ich frage mich, ob sich bei einem Schneesturm Musliminnen, wie alle andern Menschen, den Schal vors Gesicht halten dürfen? Wird man an christlichen Hochzeiten und Begräbnissen den Frauen, die nach ihrer Tradition einen Schleier über dem Gesicht tragen, diese büssen? Zu diesen absurden Fragen führt der Initiativtext. An alle Frauen, die «gegen eine Burka sind» und darum Ja stimmen wollen: Denken Sie an den Absender. Der wird triumphieren und die Opfer sind: alle Frauen, die Verständigung, die Freiheit. Es gibt zahlreiche unausgeschöpfte Möglichkeiten gegen die Bedrohung durch den Islamismus: Keine Rüstungsverkäufe, keine Geschäfte mit Saudiarabien, keine Lösegelder für den IS, klare Diplomatie. Und gegen systemische Ungerechtigkeit in andern Ländern – die Unterdrückung von Frauen zum Beispiel – kennen wir kluge und bewährte Mittel: Respekt und Dialog. Wenn Dani Sommer, den ich sonst schätze, sagt, das Verbot sei mit der «Offenheit» seiner Partei zu vereinbaren, hat er sich wohl vertan. Das ist ganz im Gegenteil die allerengste und zielloseste Art von Gesetz: Es verstösst gegen Religions- und Meinungsfreiheit, verbietet die Tradition und bevormundet Frauen. Ein Kleidungsstück zu verbieten, ist unterste Stufe von Politik. Für das Verbot ist es völlig egal, ob die Frauen sich gezwungenermassen oder freiwillig verhüllen: Die Burka ist nur ein Symbol. Statt Unterdrückung kann es auch tiefe Gläubigkeit bedeuten; wie eben auch Nonnen «den Schleier nehmen». – In Religionskriegen wurden Andersgläubigen ihre Glaubensabzeichen entrissen. Ob die aufgeklärte Schweiz keine besseren Ideen hat, mit dem Fremden umzugehen?

Die Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» verlangt, dass die Polizei in ihren Medienmitteilungen und Medienkonferenzen bei Tätern, Tatverdächtigen und Opfern in der Regel auch deren Nationalitäten und einen allfälligen Migrationshintergrund bekannt geben muss. Bei der Debatte im Kantonsrat ging das dann selbst der SVP zu weit, weil auch alt Bundesrat Christoph Blocher als Schweizer mit Migrationshintergrund angegeben werden müsste, weil sein Ururgrossvater aus Deutschland eingewandert ist. Der Gegenvorschlag sieht eine Nationalitätennennung vor, einfach ohne die Bedingung des Migrationshintergrundes. Durch die Erwähnung der Nationalität wird vorgegaukelt, dass Menschen aufgrund ihrer Nationalität eher zu Kriminalität neigen. Das ist nachweislich falsch. Faktoren wie die soziale Schicht, Bildung oder prägende Lebensereignisse beeinf lussen die Kriminalität von Individuen, nicht ihre Nationalität. Die Nennung von Nationalitäten und Migrationshintergrund in Polizeimeldungen verhindert keine Verbrechen, sondern spielt verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus und stempelt Menschen in verschiedene Klassen. Darum zweimal Nein. Die Abstimmung zum Sozialhilfegesetz schafft die rechtliche Grundlage für die Beobachtung von Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern, bei denen aufgrund konkreter Hinweise anzunehmen ist, dass sie Sozialhilfeleistungen widerrechtlich beziehen. Dies ist eine sinnvolle Massnahme, um Missbrauch zu bekämpfen. Der rechtliche Rahmen ist klar abgesteckt und die Beobachtung darf nur erfolgen, wenn sie ein Mitglied des Bezirksrates genehmigt hat. Der Bezirksrat übernimmt also eine wichtige Funktion und muss darum über juristische Kenntnisse verfügen. Ähnlich wie beim Vier-Augen-Prinzip wird so die Verhältnismässigkeit der Beobachtung geprüft. Mit dieser Gesetzesänderung werden alle jene geschützt, die auf Sozialhilfe angewiesen sind und sich redlich verhalten. So sind sie keine Menschen zweiter Klasse. Darum Ja zur Änderung des Sozialhilfegesetzes.

Die Gesetze über das «Verhüllungsverbot» oder die «Pflicht zur Nennung der Nationalitäten bei Polizeimeldungen» untergraben Grundrechte unserer Demokratie. «Verhüllungsverbot»: Die Grünen sagen Nein zur Stimmungsmache gegen Musliminnen. Die rechts-populistische Initiative für ein Verhüllungsverbot macht unter dem Vorwand der Gleichstellung Stimmung gegen den Islam. «E – ID»: Sensible Daten wie die persönliche Identifikation gehören nicht in private Hände. Die Herausgabe von Identifikationsmitteln – sei es als Karte (ID) oder elektronisch (E-ID) ist eine hoheitliche staatliche Aufgabe. «Freihandelsabkommen mit Indonesien»: Auf den Plakaten der Pro-Kampagne umarmen sich Orang-Utan und Steinbock beziehungsweise Tiger und Bär innig und auf Augenhöhe. Das Abkommen mit Indonesien bietet aber vor allem der Schweizer Wirtschaft eine grosse Chance in einem wichtigen Wachstumsmarkt. Das Kapitel über Nachhaltigkeit im Palmölhandel sieht zwar auf dem Papier schön aus, gewährleistet aber keine verbindliche Nachhaltigkeit. Mit der Ablehnung des Indonesien-Abkommens halten wir den Druck für faire und gerechte Abkommen (FairFood-Initiative der Grünen) aufrecht. «Pflicht zur Nennung der Nationalitäten bei Polizeimeldungen»: Die Nationalitätennennung bei Polizeimeldungen – notabene für Täter und Opfer – verhindert keine Verbrechen und bietet keine Transparenz. Vielmehr spaltet die Vorlage die Gesellschaft und erschwert das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Zusätzlich soll auch ein allfälliger Migrationshintergrund genannt werden. Ein neu erfundener Status zwischen Ausländer und Schweizer. Die Grünen haben sowohl zur SVP-Initiative als auch zum Gegenvorschlag des Kantonsrates die Nein-Parole gefasst. Nein sagen wir auch zur Erhöhung der Ausgabenkompetenz des Regierungsrats und zur Änderung des Sozialhilfegesetzes. Auf Bezirksebene stehen Wahlen an. Die Grünen unterstützen Rolf Kuhn (glp) als neuen Bezirksrat und Gerhard Gysel (EVP) als Ersatzmitglied.

Ronald Alder, Kantonsrat GLP, Ottenbach

Vorstand Grüne Bezirk Affoltern

Mein Name ist Martina Thüring, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und als Mutter von zwei Söhnen im Primarschulalter erfahre ich tagtäglich, welche Erwartungen Kin- Martina Thüring. der in diesem Al- (Bild zvg.) ter an die Schule haben. Ob diese erfüllt werden, hängt auch von einer gut funktionierenden und vorausschauend handelnden Schulpflege ab. Gerne möchte ich mich in dieser mit Engagement und mit meinen Erfahrungen konstruktiv einbringen. Seit 13 Jahren lebe ich nun in Affoltern und von Beginn weg war ich von der Motivation bewegt, mich für Kinder in unserer Stadt einzusetzen. So unter anderem beim Circolino Pipistrello, beim Ferienspass oder bei meinem jüngsten und liebsten Projekt: dem Kinderturnverein Affoltern am Albis, den ich zusammen mit meiner Kollegin gegründet habe. Durch diesen Verein können wir seit nunmehr drei Jahren erfolgreich Muki/Vaki- und Kinderturnen anbieten. Zu meinem Erfahrungsrucksack gehört auch meine Lehre zur Detailhandelsfachfrau, genauso wie die 20-jährige Tätigkeit als Einkaufsfachfrau bei einer Medizintechnikfirma in Baar. Diese Berufserfahrung, aber auch meine langjährige Tätigkeit im Elternrat haben mich mit viel Rüstzeug ausgestattet, um in einem dynamischen Umfeld zusammen mit einem Team pragmatische und zukunftsgerichtete Lösungen zu finden. Aus diesen Gründen kandidiere ich für die Primarschulpflege und würde mich freuen, deren wertvolle Arbeit mit meinem Einsatz mitgestalten zu dürfen. Martina Thüring, Affoltern a. A.

Mich packt niemand in einen Sack, Leserbrief vom 16. Februar. Frau Jawahir Warsame, offenbar aus Somalia stammend und nach eigenem Bekunden Boxerin, ereifert sich darüber, dass David Vogelsanger, Bezirkspräsident der SVP, den GLP-Kandidaten für den Bezirksrat dafür kritisiert, dass er mit verschwurbelten juristischen Argumenten das «Recht» verteidigt, Frauen in Säcke einzupacken oder als vermummte Chaoten unsere Innenstädte zu verwüsten. Unterdessen hat Jurist Kuhn ja noch eins draufgelegt und bekämpft sogar die Nennung der Staatsangehörigkeit in Polizeimeldungen, und begibt sich damit klar und eindeutig auf die Linie der rotgrünen Mehrheit in der Stadt Zürich, wo er offenbar beruflich tätig ist. David Vogelsanger hat mit keinem Wort muslimische Frauen kritisiert, ganz im Gegenteil. Er hat, wie Frau Warsame offenbar auf Wikipedia eruiert hat, im Dienst unseres Landes und des Roten Kreuzes jahrzehntelang im Ausland gelebt, auch in islamischen Ländern. Daraus einen Migrationshintergrund zu konstruieren, ist natürlich absurd. Gerade aufgrund seiner praktischen Erfahrung mit Moslems, die in ihrer überwiegenden Mehrheit solche Säcke ablehnen, weil sie als Zeichen des Extremismus gelten, genau deswegen ist er in Sachen Verhüllung ganz anderer Meinung als Herr Kuhn. Ich gehe davon aus, dass auch die Mehrheit im Säuliamt nichts Gutes daran findet, wenn Frauen derart eingepackt werden. Wichtiger als all das ist aber die Stimmabgabe für Antoinette Frey als bei uns ausgezeichnet verankerte Bezirksratskandidatin. Als Bäuerin und frühere Polizistin bringt sie die nötige Bodenständigkeit mit. Zudem verfügt sie als bisheriges Ersatzmitglied bereits über wertvolle Erfahrung im Amt. Als neues Ersatzmitglied für den Bezirksrat empfehle ich Hans Finsler. Louis Hafner, Mettmenstetten

Friedensrichterwahl in Hausen Sonja Trachsel-Baumann sollte neu als Friedensrichterin in Hausen tätig sein, es braucht neuen Wind in diesem Amt. So wie dieses Amt momentan geführt wird, ist komplett falsch, es darf nicht sein, dass ein Friedensrichter Partei

ergreift und nach Sympathie die Gespräche leitet, deshalb sollte man die Chance ergreifen und sich für Frau Trachsel-Baumann entscheiden. Thomas Nussbaumer, Hausen

Pia Holenstein, alt Kantonsrätin SP, Affoltern a. A.


Forum

Die CVP empfiehlt Abstimmungen vom 7. März. Ja zur Änderung der Kantonsverfassung: Die direkten Auswirkungen werden zwar eher klein sein, die neue ReferendumsMöglichkeit für Beschlüsse zu gebundenen Ausgaben des Regierungsrates bringt aber eine Stärkung der Demokratie. Ja zur Änderung des Sozialhilfegesetzes: Die kantonale Regelung vereinheitlicht mit klar definiertem rechtlichem Rahmen die Observationspraxis in den Gemeinden und stellt somit eine Gleichbehandlung der Sozialhilfe-Bezüger sicher. So wird das Vertrauen in die Sozialhilfe gestärkt. Bei der Polizeigesetz-Änderung unterstützen wir den Gegenvorschlag des Kantonsrats. Also Nein zur Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» und Ja zum Gegenvorschlag. Es genügt, dass die Bevölkerung wie bisher bei kriminalpolizeilichen Ermittlungen Informationen zur Nationalität von Tätern, Tatverdächtigen und Opfern erhält. Bei Arbeits- und gewöhnlichen Verkehrsunfällen ist die Nennung des Migrationshintergrunds auch in Zukunft nicht nötig.

Nationale Vorlagen Nein zum Verhüllungsverbot: Niemand darf dazu gezwungen werden, sich zu verhüllen – auch nicht aufgrund des Geschlechts. Die Initiative löst dieses Problem jedoch nicht, Gleichstellung der Geschlechter wird besser durch Aufklärung erreicht. Ja zum Freihandelsabkommen der Efta-Staaten mit Indonesien: Das für die Schweiz wichtige Abkommen enthält erfreulicherweise erstmals auch Vorschriften zur Umwelt und zu Menschenrechten. Ja zum E-ID-Gesetz: Die Schweiz hat im weltweiten Vergleich in Bezug auf die sichere Identität im Netz Aufholbedarf, das vorliegende Bundesgesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. CVP Bezirk Affoltern

Was sind die Konsequenzen? Bevölkerungswachstum flacht ab, «Anzeiger» vom 16. Februar. Der Artikel von Salomon Schneider weist auf zwei wesentliche Entwicklungen hin, nämlich auf die Abnahme des Bevölkerungswachstums und die starke Zunahme der über 65-Jähringen. Dazu käme noch der Hinweis auf ein klares Wachstum der Sozialhilfeempfänger. Doch was sind die Konsequenzen? Eine wesentliche Auswirkung dieser Trends ist die relative Reduktion der Steuerkraft, selbstverständlich in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich, aber im Gesamttrend klar erkennbar. Die zunehmende Zahl von Sozialhilfeempfängern ist die eine Ursache, die Überalterung die andere, denn Pensionierte zahlen nun mal in aller Regel weniger Steuern als voll im Erwerbsleben stehende Personen. Aufgrund des hohen Anteils an Einfamilienhäusern liegt in vielen Familien nach dem Auszug der Kinder Wohnraum brach. Viele Pensionierte wollen nicht umziehen und den Wohnraum, den sie nicht mehr brauchen, für voll im Erwerbsleben stehende Personen und Familien freigeben. Und weil, wie im Artikel erwähnt, immer weniger Bauland zur Verfügung steht, wird dies zu strukturellen Problemen in den Gemeindehaushalten führen, nicht in allen Gemeinden, aber in einer Reihe von Gemeinden mit besonderer Überalterung. Steuerfusserhöhungen werden unumgänglich sein, am besten stellt man sich rechtzeitig darauf ein, denn «gouverner c’est prévoir». Wenn man der Bevölkerung die Zusammenhänge rechtzeitig und gut erklärt, wird sie entsprechenden Änderungen des Steuerfusses zustimmen. Bertram Thurnherr, alt Gemeindepräsident Hedingen, Zürich

Freitag, 19. Februar 2021

Die Kandidierenden im Portrait Zwei Sitze im Bezirksrat: Urnenwahl vom 7. März

Antoinette Frey, SVP, Affoltern. (Bild zvg.)

Rolf Kuhn, GLP, Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Ruth Früh, FDP, Bonstetten. (Bild zvg.)

Als gebürtige Ostschweizerin bin ich in den Teenagerjahren ins Freiamt gekommen und habe meine Ausbildung zur Bäuerin in der Westschweiz absolviert. Nach dem Abschluss der Handelsschule und der Ausbildung zur Polizistin in Neuenburg bin ich nach 15 Jahren Polizeidienst im Kanton Aargau ins Säuliamt gezogen und habe geheiratet. Seit 2010 lebe und arbeite ich hier auf dem Landwirtschaftsbetrieb von meinem Mann. Seit 2017 bin ich als Ersatzmitglied des Bezirksrats Affoltern mit der Aufgabe der Aufsichtsbehörde vertraut. Es ist nun naheliegend, dass ich mich aufgrund eines frei werdenden Sitzes für das Amt als Bezirksrätin bewerbe. Ich hatte in den vergangenen vier Jahren Einblick und konnte die Abläufe kennen lernen. Ich bin nun bereit und würde mich freuen, die Verantwortung eines Mitglieds des Bezirksrates zu übernehmen. Als ehemalige Polizistin bin ich auch mit Rechtsfragen vertraut. Heute bin ich noch in Teilzeit als Ausbildungsassistentin in der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch tätig. Es besteht damit die Möglichkeit, die Erfahrung als Streifenpolizistin weiterzugeben. Mit meinem Mann zusammen bewirtschaften wir einen 14 ha grossen Landwirtschaftsbetrieb in Affoltern am Albis. Milchwirtschaft mit Holstein- und Jersey-Kühen und Ackerbau stehen im Zentrum. Dazu betreiben wir einen kleinen Pensionsstall für Pferde und verkaufen Brennholz im ganzen Bezirk. Meine regionale Verbundenheit kommt als Ortsvertreterin der Landfrauen, sowie mit dem Verein Aemtlerchorb, dessen Aktuarin ich bin, zum Ausdruck. Der Verein Aemtlerchorb ist ein Verbund von Landfrauen, welche ihre selbsterzeugten, einheimischen Lebensmittel und Produkte ab Hof gemeinsam über diesen Verein vertreiben. Als aktive Bäuerin gibt mir dies zusätzlich die Möglichkeit, mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten.

Der 51-jährige Rolf Kuhn stellt sich für die GLP zur Wahl als Bezirksrat. Er ist Anwalt und hat in Zürich und in Cape Town, Südafrika, studiert. An der HSG St. Gallen hat er eine Zusatzausbildung im Prozessrecht abgeschlossen. In seiner beruflichen Karriere hat er bei Anwaltskanzleien, Gerichten und Unternehmen in verschiedenen Positionen gearbeitet. Aktuell ist er als Legal Advisor bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit verfügt er über den notwendigen juristischen Background, den es für eine Aufsichts- und Rechtsmittelbehörde braucht. Wichtig ist ihm vor allem, einvernehmliche Lösungen zwischen den Streitparteien zu finden. Eine Fähigkeit, die im politischen Milizsystem unerlässlich ist. So können teure und zeitintensive Gerichtsverfahren vermieden werden. «Beruflich habe ich viel mit Aufsichtsbehörden zu tun und war früher auch Untersuchungsbeauftragter einer Aufsichtsbehörde. Ich habe an sehr vielen Schlichtungs-, Vergleichs- und Einigungsverhandlungen teilgenommen und konnte häufig einen erfolgreichen Beitrag zur Lösungsfindung leisten», meint er. Auch andere Aspekte sind ihm wichtig: «Für mich als Anwalt standen immer der Mensch und sein Anliegen im Zentrum.» Obwohl er mit komplizierter Rechtssprache vertraut ist, ist ihm eine klare Kommunikation ein Anliegen: «Ich habe Banker, Schreiner, Unternehmer, alleinerziehende Mütter und Bauleute als Anwalt vertreten. Diese Leute müssen den Anwalt verstehen und er muss die Leute verstehen, sonst klappt das nicht.» Am Bezirksratsamt interessiert ihn der juristische Aspekt, die Aufsichtstätigkeit und das Finden von gemeinsamen Lösungen. «Aufgrund meines beruflichen Backgrounds glaube ich, dass ich im Bezirksrat einen wichtigen Beitrag leisten kann. Mit revidierten Bilanzen hatte ich auch viel zu tun, sodass ich auch in diesem Bereich unterstützen kann. Natürlich könnte ich als Bezirksrat auch verschiedene Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen kennenlernen. Das motiviert mich besonders.» Team GLP Knonaueramt

Bereits acht Jahre ist es her, seit Ruth Früh das erste Mal als gewählte Bezirksrätin und Vizepräsidentin freudig über die Schwelle der Bezirksratskanzlei in Affoltern schritt. Dort hat sie die anstehenden Aufgaben mit ihren «Mitstreitenden» in Angriff genommen. In Stäfa aufgewachsen, zog Ruth Früh 1989 mit ihrem Ehemann und den zwei mittlerweile erwachsenen Kindern nach Bonstetten. Bald erklärte sie sich dort für ein Engagement im Bereich der Öffentlichkeit bereit. Mit unterdessen breit gefülltem Rucksack stellt sie sich am 7. März erneut zur Wahl: Gründungsmitglied und Präsidentin einer Spielgruppe im Kanton Solothurn, langjährige Erfahrungen als Lehrerin und Schulische Heilpädagogin, Fachperson für Mitarbeiterbeurteilung im Bildungsbereich, Mitglied der Schulpflege, 12 Jahre Erfahrung als Gemeinderätin (Vize- und Interimspräsidentin) in verschiedensten Ressorts, Fürsorgepräsidentin, Verwaltungsratspräsidentin der Dileca, SolvitaStiftungsrätin, Verwaltungsrätin bei der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Sie hat als Familienfrau, aber auch in ihren langjährigen politischen Tätigkeiten immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie auch in schwierigen Situationen den Überblick behalten und Probleme pragmatisch angehen kann. Wer sie persönlich kennt weiss, dass sie keine Gutwetter-Politikerin ist, sondern auch in herausfordernden Situationen eine klare Meinung vertritt und diese offen kundtut. Mit Ruth Früh stellt sich eine politisch erprobte Kandidatin zur Wiederwahl, die mit Respekt vor dem Gegenüber, viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl die Aufgaben angeht. In der Freizeit bewegt sich Ruth Früh gerne in der Natur. Dort kann sie sich erholen und auftanken. Ganz wichtig sind ihr die Familie, Lesen, Musik und künstlerisches Schaffen. Zur erneuten Kandidatur meint sie: «Ich bin gesund, noch immer neugierig, schätze die Zusammenarbeit mit Menschen, bin vor allem auch zeitlich flexibel, was in diesem Corona-Jahr eine besondere Herausforderung war, und ja – ich würde mich über eine Wiederwahl freuen!» FDP Bezirk Affoltern

Antoinette Frey, SVP, Affoltern

26 kantonale Gesetze Verhüllungsverbot, Leserbrief vom 16. Februar. Nur eine ganz kurze Replik: Es wurde gesagt, man wolle keinen Kantönligeist, es brauche ein einheitliches Gesetz für die Schweiz. Das ist eine erstaunliche Ansicht aus den Kreisen der Initianten, die den Föderalismus sonst hochhalten. Sie ist aber auch falsch. Kommt die Initiative durch, wird es 26 kantonale Ausführungsgesetze geben, die alle mit Bezug auf die verbotenen Tatbestände und die Bussenhöhe verschieden sein und auch verschieden energisch vollzogen werden. Das ist auch nicht tragisch. Was kümmert es einen St. Galler, wenn man in Winterthur den Niqab tragen darf und umgekehrt? Hans Hegetschweiler, Hedingen

Auch in Zukunft mitbestimmen Die Liegenschaften noch rasch ins Trockene bringen, «Anzeiger» vom 16. Februar. Nach dem 1. Januar 2022 verschiebt sich der Besitz der Liegenschaften der reformierten Kirche Bonstetten in den Topf der Gesamtkirche Knonaueramt. Mit anderen Worten die ref. Mitglieder der ref. Kirche Bonstetten verlieren die Einflussnahme auf die Liegenschaften Kirche, Kirchgemeindehaus und die Pfarrwohnung im alten Primarschulhaus. Die lancierte Initiative bezweckt, dass der politischen Gemeinde Bonstetten das Kirchgemeindehaus und die Pfarrwohnung im alten Primarschulhaus zum Kauf angeboten werden. Da die ref. Kirchenpflege bis heute für diese Überlegungen keine Hand bietet, wurde diese Initiative gestartet.

Mit dem Kauf der oben genannten Liegenschaften könnte die politische Gemeinde gleich doppelt profitieren. Der Kirchgemeindesaal könnte ohne grosse Umstände weiter durch die gesamte Bonstetter Bevölkerung genutzt werden, ich denke dabei an die Mütterberatung, Mittagstisch, Proben und Veranstaltungen diverser Vereine, usw. Da das alte Primarschulhaus bereits im Besitz der politischen Gemeinde ist, entstehen durch den Kauf der Wohnung weitere Möglichkeiten zur Nutzung des gesamten Gebäudes für die politische Gemeinde. Wird aus dem alten Primarschulhaus womöglich ein neues Gemeindehaus? Oder finden wir im Rahmen der Dorfentwicklung Bonstetten 2030 weitere Optionen? Wir wollen die Zukunft unserer Gemeinde in unseren Händen behalten.

Wir wählen Antoinette Frey Antoinette Frey kam 1986 für ein halbes Jahr auf unseren Bauernhof «Stockacher» in Mettmenstetten als landwirtschaftliche Praktikantin. Sie war 18- jährig und voller Energie. Sie erledigte dabei Arbeiten in unserem Bauern-Haushalt mit vier kleinen Kindern, im Garten sowie auf dem Landwirtschaftsbetrieb. Bereits damals war sie ausgesprochen zielstrebig, selbstbewusst und konnte tatkräftig anpacken. Eine gute Atmosphäre im Zusammenleben mit uns war ihr wichtig. Die anschliessende Bäuerinnenausbildung im Kloster Fahr konnten wir am Tag der offenen Tür mitverfolgen. Auch später als Polizistin blieben wir mit ihr immer noch in Kontakt. Wir freuten uns sehr darüber, dass sie 2010 als eine starke, menschliche und kompetente Frau mit gefülltem Rucksack ins Säuliamt zurückkehrte und dort ihren heutigen Mann David Frey heiratete. Wir wählen Antoinette Frey in den Bezirksrat, weil sie dank ihrer vierjährigen Erfahrung als Ersatz-Bezirksrätin, ihrer Kompetenz, ihrem gesundem Menschenverstand und ihren Begegnungen auf Augenhöhe eine Top-Kandidatin ist. Walter und Renate Stauffacher, Mettmenstetten

Rolf Kuhn als Bezirksrat Mich beeindruckt die kompetente, nüchterne Betrachtung von Rolf Kuhn in Sachen Verhüllungsverbot, wonach er darlegt, dass bereits ausreichend Gesetzesartikel zur Verfügung stehen, um bei Ansammlung von gewaltbereiten Vermummten notfalls einzugreifen. Das ist effizient. Zudem bin ich der Meinung, dass es für das Amt eines Bezirksrats wichtiger ist, weit in der Welt herumgekommen zu sein, viel mit Menschen zu tun gehabt zu haben und einen grossen Erfahrungsschatz an juristischem und nicht-juristischem Wissen vorzuweisen als schon x Jahre im Knonauer Amt gelebt zu haben. Gian-Andri Tannò, Obfelden

Engagiert, integer und teamfähig Rolf Kuhn kandidiert am 7. März für den Bezirksrat. Ich kenne Rolf Kuhn persönlich und kann ihn zur Wahl empfehlen. Der Bezirksrat ist Aufsichtsbehörde und Rechtsmittelinstanz. Dabei kommt ihm auch eine wichtige vermittelnde Funktion zu, beispielsweise beim Schlichten von Konflikten in Gemeindebehörden. Mit seinen breiten beruflichen Erfahrungen in der Rechtspflege, als selbstständig praktizierender Anwalt und Unternehmensjurist sowie als langjähriger Stiftungsrat einer gemeinnützigen Institution bringt Rolf Kuhn alles mit, was es für einen Bezirksrat braucht. Rolf Kuhn ist bodenständig, engagiert, integer und teamfähig. Mit seiner professionellen und gleichzeitig sehr menschlichen Art kann er rechtliche und soziale Problemstellungen gut einschätzen, Lösungen erarbeiten und vermitteln und – wo nötig – auch Entscheide treffen. Oliver M. Peter, alt Primarschulpfleger, Wettswil

Plattform für Kandidierende Kandidatinnen und Kandidaten für kommunale Ämter dürfen sich im «Anzeiger» einmalig vorstellen, mit 1500 Zeichen Text und Portraitbild. E-Mail: redaktion@affolteranzeiger.ch.

Im Namen des Initiativkomitees: Werner Utz

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Freitag, 19. Februar 2021

Online-Konzert

Die reformierte Kirche Bonstetten muntert ab heute Freitag musikalisch auf. > Seite 13

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«Wochenmarkt-Fee» Mathilde Gut feiert kommenden Montag, 22. Februar, ihren 85. Geburtstag. > Seite 17

Die Jungen übernehmen Borschberg + Käser AG macht den nächsten Schritt Nach 21 Jahren als Geschäftsführer der Borschberg & Käser AG übergab Guido Dubler die Leitung der Firma per Anfang 2021 an seine bereits im Betrieb arbeitenden Söhne.

Eingespieltes Team: Laura Fuchs und Sven Lüthi. (Bild zvg.)

Platz für den Austausch Neueröffnung der Impuls Treuhand GmbH Im Herbst 2020 haben die beiden jungen Treuhänder, Laura Fuchs und Sven Lüthi, den Mietvertrag für ihre Büroräumlichkeiten im Herzen von Affoltern am Albis unterzeichnet. Bis zum Einzug im Dezember wurden umfassende Sanierungsmassnahmen vorgenommen – heute präsentieren sich die Räumlichkeiten hell und grosszügig.

Coworking in Affoltern «Hier fühlen wir uns wohl und dürfen seit Anfang Jahr diverse Buchhaltungsund Steuermandate betreuen», freut sich Sven Lüthi. In den Räumlichkeiten sollen aber nicht nur Buchhaltungen und Steuererklärungen erstellt werden, sondern auch Raum für Austausch geschaffen werden, weshalb das Duo einige Coworking-Arbeitsplätze eingerichtet hat. «Ein eigenes Büro einzurichten kann sehr kostspielig sein – mit unseren Coworking-Arbeitsplätzen bieten wir Jungunternehmern ein perfektes Sprungbrett für einen leichteren Start.» Ob als fixer Arbeitsplatz oder Sitzungszimmer – in den Räumlichkeiten der Impuls Treuhand kann die moderne Infrastruktur f lexibel mitbenutzt

werden. Dabei wird Platz für den Austausch zwischen verschiedenen Berufsgruppen geschaffen – im Sommer gerne auch bei einem Grillplausch auf der büroeigenen Terrasse. Die beiden Geschäftsleute haben den eidgenössischen Fachausweis in der Tasche und können gemeinsam auf rund 20 Jahre Erfahrung in der Treuhandbranche sowie ein Netzwerk von Experten zurückgreifen. «Damit können wir unseren Kunden eine optimale Dienstleistung anbieten», meint Laura Fuchs. Als Mitglied bei Treuhand|Suisse absolviert das Team von Impuls Treuhand jährlich Weiterbildungen und bleibt so auf dem neusten Stand. Die beiden sind ein eingespieltes Team – Laura Fuchs bereitet es Freude, Buchhaltungen zu führen, Sven Lüthi ist Spezialist in Steuerfragen. Gemeinsam finden sie für jedes Problem eine passende Lösung, egal ob in Buchhaltungsfragen oder auch beim Büroumbau. Dabei legen sie höchsten Wert auf die Kundenzufriedenheit. Impuls Treuhand AG Impuls Treuhand GmbH, Zürichstrasse 135, Affoltern, Tel. 044 515 77 00. www.impuls-treuhand.ch

Die Borschberg & Käser AG mit Sitz in Wettswil wurde 1947 gegründet. Sie ist ein Schweizer Hersteller für Produkte im Bereich Metall- und Apparatebau. Die Firma zählt rund 35 Mitarbeitende und beliefert hauptsächlich Kunden auf nationaler Ebene in verschiedenen Branchen. Angefangen hatte alles Mitte der 80er-Jahre, als der gelernte Maschinenschlosser und Betriebsfachmann Guido Dubler seine Karriere bei Borschberg + Käser AG lancierte. Er baute im wachsenden Betrieb die Arbeitsvorbereitung und die Produktionsplanung erfolgreich auf. Als frischgebackener Q-Manager modernisierte er die Produktionsabläufe und erlangte für die Firma wichtige Zertifikate im Qualitätsmanagement. Im Jahr 2000 übernahm er die Gesamtverantwortung als Geschäftsführer und lenkte den 35-Personen-Betrieb immer geschickt auch durch turbulente Konjunkturbedingungen. Im Jahr 2015 entschlossen sich Guido und Susanne Dubler, 100 Prozent der Unternehmensanteile zu übernehmen. Sie holten ihre Söhne mit an Bord, um Borschberg + Käser als Familienbetrieb zu erhalten und in eine vielversprechende Zukunft zu führen. «Ich bin sehr dankbar, dass wir die ideale Nachfolgelösung gefunden haben. Nach 34 Jahren bei Borschberg + Käser AG und nach 21 Jahren als Geschäftsführer freue ich mich aber auch, einen Schritt zurückzutreten und das Zepter in jüngere Hände zu übergeben. Per Januar 2021 haben meine Söhne Renato, Claudio und Manuel die operative Geschäftsverantwortung übernommen.» Trotz der momentan schwierigen Rahmenbedingungen blicke man optimistisch in die Zukunft: «Unsere Stärken wie Kundennähe,

Per Anfang Jahr haben Guido und Susanne Dubler die Leitung ihres Betriebs an ihre drei Söhne abgegeben. (Bild zvg.) Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die Marktbedingungen sind mehr denn je gefragt», so Guido Dubler.

Ein Blick in die Zukunft Ein Wechsel in der Führung ist immer ein Risiko, gleichzeitig aber auch eine Chance. Eine Chance für die neue Generation ihre Ansichten und Ideale einzubringen. Die wichtigen Werte des Familienunternehmens Borschberg + Käser

Leicht höherer Jahresgewinn

Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft hat ihren Hauptsitz in Wädenswil. Sie betreibt Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten und beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Kerngeschäfte sind dabei Hypothekarfinanzierungen – grösstenteils durch Spareinlagen finanziert – sowie Anlageberatung. Im vergangenen Jahr gelang der Bank trotz Coronakrise und weiter anhaltendem Tiefzinsumfeld ein respektables Ergebnis. Die Bilanzsumme der Bank nahm um 8.1 % auf 1,55 Milliarden Franken zu. Es konnten weitere Pfandbriefdarlehen über 60 Millionen Fran-

ken zu vorteilhaften Konditionen aufgenommen werden. Die Kundengelder erhöhten sich um 3.5 % auf 1,21 Milliarden Franken und die Ausleihungen an Kunden legten um 0,7 % auf 1,13 Milliarden Franken zu. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder beträgt damit sehr hohe 106,8 %. Der Zinserfolg reduzierte sich aufgrund der weiter gesunkenen Zinsmarge leicht auf 12,76 Millionen Franken. Hingegen konnten die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie der übrige ordentliche Erfolg gesteigert werden. Aufgrund der eingeschränkten Reisetätigkeiten im Corona-Umfeld brach das Geschäft mit Fremdwährungen und damit der Handelserfolg deutlich ein. Der Gesamtertrag lag mit 19,82 Millionen Franken praktisch auf Vorjahreshöhe. Gleichzeitig verringerte sich der Geschäftsaufwand um 1.3 % auf 9,32 Millionen Franken. Nach einer Einlage von

2,85 Millionen Franken in die Bankreserven konnte der Jahresgewinn um 1 % auf 3,89 Millionen Franken gesteigert werden.

Sehr hoher Eigenfinanzierungsgrad Dank diesem guten Ergebnis und der dadurch möglichen Zuweisung an die Bankreserven konnte die bereits äusserst starke Eigenkapitalbasis um weitere 4.6 % auf 145,3 Millionen Franken erhöht werden. Die Clientis Sparcassa 1816 bleibt damit eine der substanzstärksten schweizerischen Retailbanken mit einem sehr hohen Eigenfinanzierungsgrad. Diese Kennzahl steht für den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme und demzufolge für die finanzielle Stabilität der Bank. Zum Geschäftserfolg beigetragen haben wiederum die regionale Ausrichtung und ausgesprochene Kundennähe der Clientis Sparcassa 1816. Die Bank

Borschberg + Käser AG

Die Gastronomie unterstützen

Clientis Sparcassa 1816 baut Kundengeschäft und Eigenmittel aus Die Clientis Sparcassa 1816 mit Filialen in Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten kann trotz schwierigem Umfeld ein ansprechendes Jahresergebnis 2020 vorweisen.

AG bleiben für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter bestehen. Guido Dubler wird der Borschberg + Käser AG als Verwaltungsratspräsident weiterhin auf der strategischen Ebene erhalten bleiben und seinen Söhnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. «Ich bin stolz, dass wir weiterhin als Familienunternehmen mit Elan und Zuversicht die nächste Epoche prägen dürfen.»

verfolgt eine klar verständliche, transparente und nachhaltig stabile Geschäftspolitik. Neben den Hauptpfeilern Hypothekenfinanzierungen und Anlageberatung tragen Erträge aus eigenen Immobilien zur weiteren Diversifikation bei. Die Bank ist seit ihrer Gründung vor über 200 Jahren eine rechtlich selbstständige Genossenschaft. Sie ist Mitglied der Clientis Gruppe. Werte wie Verlässlichkeit, Fairness und Langfristigkeit werden im täglichen Geschäft gelebt und die Kunden profitieren durch ein faires Preis-/Leistungsverhältnis vom Erfolg. Gemäss Beschluss an der letzten Generalversammlung hat die Clientis Sparcassa 1816, guter Tradition folgend, im Jahr 2020 erneut 250 000 Franken zur Unterstützung sozialer und kultureller Einrichtungen in ihrem Geschäftsgebiet ausgerichtet.

Ab März sollen die Läden und Museen, Bibliotheken und Sportanlagen wieder öffnen dürfen. Das Gastgewerbe muss nach den aktuellen Plänen des Bundesrats allerdings weiter warten. Rund 30 000 Betriebe und über 200 000 Angestellte sind in dieser Branche von der Corona-Pandemie bedroht. Eine neue Initiative will sie nun schnell und unkompliziert unterstützen. Unter www. welovegastro.ch kann man seinem Lieblingsbetrieb mit wenigen Klicks einen Solidaritätsbeitrag nach eigenem Ermessen zukommen lassen – ein «Trinkgeld» sozusagen. Die Gastronominnen und Gastronomen können ihren Betrieb gratis registrieren. Auch im Säuliamt haben dies offenbar schon einige getan, finden sich auf der Webseite doch unter anderem Links zur «Spyre» in Affoltern, zum «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil und zum «Schluck» in Bonstetten. (red.)

Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft

Weitere Infos unter www.welovegastro.ch.


Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer

Samstag, 20. Februar 17.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 21. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. C. Wermbter in der ref. Kirche Rifferswil www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Bonstetten

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Video-Kirchenkonzert aus der Kirche Bonstetten: Profi- und LaienmusikerInnen aus Bonstetten und Umgebung spielen für Sie auf ihrem Instrument ihre Lieblingsmusik. Das Video finden Sie auf www.kirchebonstetten und www.ref-saeuliamt.ch.

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfr. Hansjakob Schibler www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen mit Pfarrer Hansjakob Schibler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 21. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfr. Hansjakob Schibler 9.30 Uhr Fahrdienst vor Post, Kirche und Volg Zwillikon Dienstag, 23. Februar 9.30 Ökum. Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Mittwoch, 24. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag entfällt Täglich Montag bis Freitag 14.00 Tête-à-tête im Chilehuus Eine Stunde zu zweit mit einer Mitarbeiterin des Kirchenteams Anmeldung im Sekretariat (vormittags)

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Volker Bleil

Sonntag, 21. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Kornél Radics (Orgel) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Hansjakob Schibler Für alle Veranstaltungen gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

→ Aktuelle Informationen über die Gottesdienste sind auf der Homepage www.kircheottenbach.ch ersichtlich.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 21. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil, mit Pfr. Volker Bleil

Kloster Kappel a.A. Das Kloster Kappel hält seine Pforten bis einschliesslich 2. März 2021 geschlossen, wobei wir telefonisch (vormittags) und per Mail erreichbar bleiben. Die Klosterkirche mit dem neuen Kerzentisch ist tagsüber geöffnet, die Gottesdienste feiern wir mit der Kirchgemeinde Kappel. Wir freuen uns darauf, ab dem 3. März 2021 wieder für unsere Gäste da zu sein! www.klosterkappel.ch

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 21. Februar 9.30 Regional-Gottesdienst im Oberamt in Rifferswil mit Pfr. Volker Bleil Kloster Kappel www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 21. Februar 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Musik: Zhanel Messaadi, Orgel www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 21. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 20. Februar 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kintchimon www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Februar 10.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung; Musik: Maja Fluri, Gesang, Evgeniya Spalinger, Orgel www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. Februar 10.30 Gottesdienst mit Voranmeldung Hort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst und Livestream «Wahrheit – Allversöhnung oder Selbstkasteiung» Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 21. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); mit Brass-Quintett; EMKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst Predigt: Laetitia Fuhrer Hüeti und KingsKids www.affoltern.heilsarmee.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 19. Februar 2021

13

Nachdenklicher Countdown bis Ostern Festtagsartikel für den Beginn der Passions-/Fastenzeit Noch mitten im – zumindest kalendarischen – Winter starten christliche Kirchen ihre ersten Vorbereitungen auf Ostern.

Anette Bodenhöfer, Orgel, und Nina Lutz, Violine. (Bild zvg.)

Ein musikalisches Geschenk per Video

Konzert von Profi- und Laienmusikerinnen

Von Klassik und Barock zu Jazz und Blues, über Volksmusik, bis hin zu Pop und Rock: Ab Freitag, 19. Februar, ertönt online ein Konzert von Musikerinnen und Musikern aus dem (unteren) Säuliamt. «Not macht erfinderisch.» Das haben viele einzelne Menschen, Organisationen, Betriebe und Institutionen auf vielfältige Weise gezeigt, seit das Virus uns dazu zwingt, viele (Geschäfts-)Türen geschlossen zu halten und die Kontakte einzuschränken. Auch die Türen der Konzertsäle bleiben nach wie vor geschlossen. Deshalb will die reformierte Kirche Bonstetten musikalisch erst recht ein fröhliches und aufmunterndes Zeichen setzen: mit einem «Säuliämtler Konzert, made by Säuliämtlern». Natürlich kann die gespielte Musik ein Live-Konzert für das Publikum nicht (ganz) ersetzen. Aber in dieser «geschlossenen Zeit» ist die Musik umso wichtiger, weil sie unsere Herzen zu berühren vermag. Die uralten, berühmten, ausgelassenen, tänzerischen, selbstkomponierten, «fätzigen» oder auch leicht melancholischen Melodien mögen die Zuhörerinnen und Zuhörer von innen her wärmen. Die Kompositionen, Lieder und Songs mögen hoffentlich zum Träumen, zum Meditieren oder vielleicht sogar zum Tanzen-vor-dem-Computer einladen. Die nachfolgenden 13 Profiund Laienmusikerinnen und -musiker (dem Alphabet ihres Namens nach ge-

ordnet) haben mit Freude zugesagt, bei diesem Projekt mitzumachen. Sie haben mit viel Liebe die Stücke ausgesucht, die sie ihrem Publikum schenken wollen. Es sind dies: Loïc André, Bassgitarre, und Casey Crosby, Piano – Josef Bachmann, Piano – Nadav Bergfreund, Akkordeon – Anette Bodenhöfer, Orgel, und Nina Lutz, Violine – Rägle Brawand, Querflöte, und Michiko Tsuda, Piano – Julia Hofer, Piano – Käthi Kaufmann Ott, Panflöte, und Kurt Ott, Alphorn (AlpPanDuo) – Anja Reif, Schwyzerörgeli – Elisabeth Richter Schwob, Flöten – Michiko Tsuda, Piano. Für die Organisation, Bild- und Tonaufnahmen verantwortlich zeichnen: Miranda Goedhart, Beleuchtung – Peter Hanselmann, Kamera und Schnitt (Video Produktion hamatv) – Urs-Peter Sauder, Tontechnik und Initiant – Susanne Sauder, Organisation – Hanspeter Schärer, Kamera und Lichtinstallation. Susanne Sauder, Bonstetten Das Musikgeschenk aus der reformierten Kirche Bonstetten kann ab Freitag, 19. Februar, als Video auf den folgenden Websites genossen werden: www.kirchebonstetten.ch und www.ref-saeuliamt.ch

Nicht dass ein Festgottesdienst selbst solch langer Planungen bedürfte. Doch die verschiedenen Spielarten des Christentums laden ihre Gläubigen Wochen vorher zu einer inneren Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung ein. Entsprechend sind die sieben Wochen vor Ostern – in den reformierten Kirchen Passionszeit, in den katholischen Fastenzeit genannt – ein nachdenklicher Abschnitt im Kirchenjahr. In den Blick kommt die Passion – historisch also das Leiden Jesu Christi – die dunkle, brutale Voraussetzung des Osterfests.

Leid In den Blick können eigene Wunden und Verletzungen kommen, für welche die Riten und Themen der Fastenzeit einen Rahmen geben können. So kann die Rede von einem Gott, der nicht ein unverwundbarer Superheld ist, sondern der ein Menschenleben wie ich geführt hat und selbst gelitten hat, tröstlich sein. Tröstlich darin, dass ein leidender Gott wohl auch ein Mitleid habender Gott ist, der weiss, wovon ich rede, wenn ich ihm meine Not klage.

Meine Nächste / mein Nächster Doch bekanntlich gibt es das Christentum nur in Gemeinschaft, sodass bevorzugt die Andere, der Nächste in den Blick kommen: mein Mitmensch mit seiner Verletzlichkeit, die Personen, mit denen ich in Beziehung stehe. Die grüblerischen Wochen vor Ostern bieten auch für dieses Themenfeld reichlich Zeit und Stoff zum Nachdenken: Gibt es bei mir Muster im Zwischenmenschlichen, die Wunden hinzufügen? Kann ich etwas an diesen Mustern ändern?

Übrigens: Auf www.kirchebonstetten.ch ist auch die Aufzeichnung eines Konzerts zu finden, das am Samstag, 13. Februar, um 19 Uhr live gestreamt wurde. Ein Klavierkonzert von Casey Crosby mit Titeln aus seinem Album, das Ende März 2021 auf den Markt kommt und mit Songs aus seinem vorhergehenden Album.

Wer ist mein Nächster? Alljährlich nehmen die beiden Hilfswerke «Brot für Alle» und «Fastenopfer» die Fastenzeit zum Anlass, den Mitmenschen in einer globalisierten Welt in den

«English Conversation»

Das Familienzentrum bietet einen Online-Sprachkurs an Am Montag, 15. März, startet wieder ein Englisch-Kurs. «Are you interested in improving your English through conversation? Look no further! Join our English Conversation class. We‘ll develop your listening skills to help you better follow and participate in conversations. You will learn more than stock phrases; we will teach you the language you need to know to speak with greater fluency in a wide variety of situations.» ANZEIGE

Bezirksratswahlen 7. März 2021

Ruth Früh (bisher) in den Bezirksrat

r ahren – erf verlässlich – empathisch

und Antoinette Frey (SVP)

Wer Englisch spricht, kann mitreden – auch international. Das Ziel des EnglishConversationKurses ist, die mündlichen Kommunikationsfähigkeiten in Englisch zu verbessern und Sicherheit und Freude beim Englischsprechen zu gewinnen. So wie Die Sprachkenntnisse erweitern – von zu Hause aus. (Bild zvg.) alle vergleichbaren Kurse, finden auch diese online via biltelefon muss vorgängig das Zoom-App Zoom statt. Die Kurse starten am Mon- heruntergeladen werden. Das Gerät solltag, 15. März 2021. Sie dauern jeweils te über eine Kamera sowie ein Mikrofon von 8.30 bis 10 Uhr oder von 10.15 bis verfügen. Hilfreich sind ausserdem eine 11.45 Uhr. Die erfahrene, aus Australien gute, stabile Internetverbindung und stammende Kursleiterin Kirstie LeBow eine möglichst störungsarme Umgeführt die beiden Kleingruppen durch die bung. 90 Minuten dauernden Lektionen rund um Alltag, Reisen und viele weitere Familienzentrum Affoltern spannende Themen. An diesen OnlineKursen kann per Computer, Tablet oder Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, per Mobiltelefon teilgenommen werden. Affoltern nimmt Anmeldungen gerne entgegen unter Bei einer Teilnahme via Tablet oder Mo- kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die Wochen vor Ostern sind ein nachdenklicher Abschnitt im Kirchenjahr. (Bild zvg.) Blick zu nehmen. Die Beziehungen also, in denen ich zu Menschen stehe, von denen mir womöglich gar nicht bewusst ist, dass ich etwas mit ihnen zu tun habe. Verwunderlich ist das nicht. Wer denkt denn schon an Menschen, mit denen er durch eine Lieferkette verbunden ist? Doch höchstens, wenn im gelieferten Päckli statt meiner Maus eine Webcam ist; ja dann fällt mir ein, dass sich da wohl jemand im Versandlager geirrt hat oder falsche Informationen hatte. Und vielleicht noch, wenn ich etwas fair Gehandeltes kaufe, dann könnte ich noch daran denken, dass die Kakaobauern einen fairen Lohn für die Bohnen erhalten haben, aus denen meine Schoggi ist.

Ein Fasten für die Zukunft Mit der diesjährigen Kampagne unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt» greifen die Hilfswerke eine der glühend heissen Kohlen globaler Zusammenhänge und Gerechtigkeitsfragen auf: Eine Reduktion der CO2-Emissionen der Länder mit einem hohen Ausstoss von Treibhausgasen. Gerechtigkeit soll dadurch hergestellt werden, zwischen

Ländern, in denen – bildlich gesprochen – der Ofen auf Hochtouren brennt und denjenigen, in denen die Meeresspiegel steigen. Gerechtigkeit auch als Chancengleichheit in den natürlichen Ressourcen zwischen den jetzt Lebenden und den zukünftigen Generationen.

Und ich? Bei diesen grossen Zusammenhängen ist es fast schon selbstverständlich, dass die Kampagne politisiert, indem sie etwa bei der Schweizerischen Nationalbank eine Petition einreicht, nicht mehr in Erdöl und Erdgas zu investieren. Doch sie fordert auch konkret mich als eine in der Schweiz lebende Person auf, meinen Lebensstil auf CO2-Emissionen hin zu überprüfen und fordert direkt zu klassischem Fleischfasten auf. Als Seelsorger weiss ich: Wenn ich verzichte, muss ich meine Komfortzone verlassen. Und wenn ich verzichte, muss ich nicht müssen. Ich muss verzichten wollen, sonst will ich es nicht. Will ich verzichten? Michał Bursztyn, Pastoralassistent Pfarrei St. Mauritius, Bonstetten, Stallikon und Wettswil

Gott liebt diese Welt Start der Fastenzeit «Gott liebt diese Welt»: Unter diesem Motto beginnt in der katholischen Kirche St. Mauritius in Bonstetten die Fastenzeit. Das selber gestaltete Fastentuch greift die Themen Gottes Liebe, Nächstenliebe und Umwelt auf. Die Symbole können uns helfen, über unseren Weg nachzudenken. Wo sind wir gerade? Wo liegt unser Fokus? Gott liebt diese Welt, aber was machen wir? Sind wir wie ein Löwenzahn, der Samen streut in der Welt? Abgerundet wird das Fastentuch durch den jährlichen Osterweg in der Kirche. Er soll besonders in der jetzigen Zeit helfen zum Innehalten, soll aber auch Begleitung durch die Fastenzeit sein mit der Hoffnung und Freude auf Ostern. Er zeigt die wichtigen Stationen in der Fastenzeit und eine Steinmauer bietet Raum für Bitten und Gebete. Es sind alle herzlich eingeladen!

Elisabeth Mundo katholische Kirchgemeinde St. Mauritius

Das Fastentuch und der Osterweg in der Kirche. (Bild zvg.)


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Rente Eine Rente rentiert unterschiedlich. Grossverdiener haben mehr davon. Rentiere bekommen gar nichts. Die Rente ist eine typisch menschliche Errungenschaft. Inhaltlich entspringt sie dem Bedürfnis vorzusorgen, sprachlich geht sie zurück auf lateinisch rendere, was zurückgeben bedeutet. Man erhält zurück, was man zuvor einbezahlt hat, je nach Umwandlungssatz ein bisschen mehr oder weniger. Es bleibt zu hoffen und gilt dafür zu sorgen, dass die Altersrente rentabel bleibt für die Alten und die Jungen. (ubo)

Freitag, 19. Februar 2021

17

Die ehemalige Affoltemer «Wochenmarkt-Fee» feiert Mathilde Gut wird am kommenden Montag 85-jährig Während 14 Jahren war sie jeden Samstag mit Herzblut dabei, sei es am traditionellen Wochenmarkt oder im Märtkafi. Nun feiert Mathilde Gut am kommenden Montag, 22. Februar, ihren 85. Geburtstag.

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

von Werner Schneiter

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Offiziell hat sie im Jahr 2010 aufgehört, aber wer mit Mathilde Gut über den Wochenmarkt spricht, spürt schnell: Sie vermisst ihr «Kind», dem sie sich so lange gewidmet hat. «Eigentlich würde ich gerne noch arbeiten, denn ich fühle mich gut», sagt sie fast bedauernd, nachdem sie auch gesundheitliche Probleme überwunden hat. Und sie legt es mit jener Überzeugung dar, die jegliche Zweifel vom Tisch wischen. Ihr Engagement für den Wochenmarkt begann Mitte der 90er-Jahre, als Ernst Oertle als Geschäftsführer der Weiss Medien AG nach Affoltern kam – dort, wo Mathilde Gut im Empfangsbüro während zehn Jahren auch Inseratenkunden bediente und über ihre ordentliche Pension hinaus noch Modeund andere Sonderseiten betreute. Oertle zeichnete nicht nur als Mitbegründer der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse, sondern übernahm auch das Präsidium der damaligen Wochen-

ACHILLES-VERSE

Sorgen eines jungen Dichters Will ein junger Dichter dichten, elitär sein Wirrwarr lichten, schreiben über Freuden, Leiden, masslos leben, sich bescheiden, dann sucht er ein stilles Örtchen um dort zu finden all die Wörtchen, die – oft sind sie tief vergraben – zu guter Letzt sich zu reimen haben. Schreibt er – um etwas zu benennen, das wir alle bestens kennen – über einen Seelenschmerz, wählt er wohl das Reimwort «Herz». Drückts plötzlich auf den Magen, muss er alles anders sagen. Das sind dann des Dichters Sorgen. Nachts im Bett, oft bis zum Morgen, sucht er neue Wortgebilde. Und sein Weib, die schöne Hilde, liegt ganz trauervoll daneben, weil ihr Mann, anstatt zu leben, lieber jenes Reimwort findet, das den Schmerz im Magen bindet und der Vers am Morgen steht, wenn er sich vom Bett erhebt.

Während 14 Jahren bildete der Platz zwischen Kasino-Kopfbau (rechts) und Stadtverwaltung (links) in Affoltern ihren Wirkungsort: Jubilarin Mathilde Gut. (Bild Werner Schneiter) marktkommission. Ihm stand mit Mathilde Gut sozusagen eine «gute Fee» zur Seite – eine Generalistin, die als Anlaufstelle für Marktfahrer funktionierte und auch die Finanzen besorgte. Mit anderen Worten: Sie trieb die Standmieten ein. Damals kamen an Samstagmorgen regelmässig 35 bis 40 Marktfahrer in den Bezirkshauptort und boten eine breite Palette von Produkten an. 2006, nach der Pensionierung von Ernst Oertle, mutierte Mathilde Gut zur

Präsidentin der Wochenmarktkommission. Nach zehn Jahren übernahm sie auch das Märtkafi in der Kasino-Kopfbaute und bediente dort die Kundschaft mit demselben Engagement und Herzblut, zusammen mit weiteren fünf Mitarbeiterinnen. Während der Marktsaison begannen ihre Vorbereitungen schon am Freitag, und die Arbeit endete oft erst am späten Samstagnachmittag. Die Frauen haben Kuchen gebacken, Sandwiches belegt,

Café serviert – und natürlich viele Kontakte gepflegt. Pflegen können, weil das Märtkafi gute Frequenzen aufwies. «Ja, der Markt hat mich geprägt, auch habe ich Dankbarkeit der Marktfahrer gespürt und auf tolle Mitarbeiterinnen zählen dürfen», sagt Mathilde Gut. Sie hofft natürlich, dass der heute von einem Verein geführte Wochenmarkt in Affoltern im März geöffnet werden kann.

«Nämed mer na en Halbe…?»

H

eute Freitag vor zehn Jahren, am 19. Februar 2011, ist Fernsehreporter Hans Jucker gestorben – fünf Wochen nach seinem 65. Geburtstag und drei Wochen nach seiner letzten Reportage vom CSI im Zürcher Hallenstadion. Für seinen grossen Freundeskreis damals ein Schock, weil der Tod unerwartet kam. Aber Hans Jucker lebt weiter: Auf Youtube und auf anderen Kanälen werden seine vom Fernsehen zubereiteten Lachnummern weiterhin fleissig angeklickt: jene von den «Schiissponys, die erst noch kommen» oder von den «dumme huere Ruederer» und anderem, was Jucker zum Teil ausserhalb von Reportagen von sich gegeben hat, aber von Mikrofonen trotzdem eingefangen wurde. In über 10 000 Stunden, die Jucker während

Soll der Dichter aber dichten, wo ein Wasserhahnen tropft oder eine Leitung richten, weil ein Drecklein sie verstopft, dann wirkt er nicht elitär! Dann ruft er den Sanitär! (MüR)

GEDANKENSPRÜNGE

Eitelkeit

Ein eingebildetes Klavier Das alles wörtlich nimmt Ist, weil kein Meister auf ihm spielt Beleidigt und verstimmt Martin Gut

WETTER

Am 30. Januar 2011 beim Mercedes CSI im Zürcher Hallenstadion ein letztes Mal am Mikrofon des Schweizer Fernsehens: Hans Jucker, der vor genau zehn Jahren verstorben ist. (Archivbild -ter.)

46 Fernsehjahren vor den Mikrofonen verbrachte, finden sich zahlreiche Trouvaillen – Dinge, die heute von keinem Reporter mehr zu hören sind. Aber damals gabs weder soziale Medien noch Shitstorms. Hans Jucker lebt aber nicht nur in Filmchen weiter. Derweil andere nach den Tod schnell in Vergessenheit geraten, ist der «letzte Generalist des Schweizer Farbfernsehens» (Originalton Jucker) auch heute noch immer an zahlreichen Stammtischen Thema – mit dem immerwährenden Satz mit Fragezeichen: «Weisst du noch…?» Ja, wir haben sie alle noch in Erinnerung: die hitzigen Diskussionen, die Witze, auch Gesangseinlagen. Und natürlich Juckers Frage, die kaum einmal eine solche war: «Nämed mer na en Halbe …?» (-ter.)

VOLG-REZEPT

Lauch im Schinkenmantel

Heute Basel 5° 14° Zürich 2° 13°

Affoltern

St.Gallen 5° 10°

Zutaten für 4 Personen

4° 12°

Luzern 3° 12°

Neuchâtel 6° 11°

Bern 3° 12° Interlaken 1° 11°

Aussichten

St.Moritz -7° 4°

Sion 2° 15°

Genève 5° 13°

Chur 4° 14°

Bellinzona 3° 11°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

1° 13°

0° 13°

0° 13°

1° 13°

1° 14°

Alpensüdseite

6° 11°

6° 12°

6° 13°

6° 15°

7° 15°

min °C max °C

2 dl Weisswein 2 dl Gemüsebouillon 1 kg Lauch ohne Grün, in zirka 7 cm langen Stücken 300 g Schinken in Tranchen, z. B. Landrauchschinken 2 EL Senf 2 dl Saucenhalbrahm Salz, Pfeffer, Muskatnuss 100 g geriebener Käse, z. B. Emmentaler und Gruyère Gratinform von zirka 1 Liter Inhalt

Zubereitung

LEBENSWEISHEIT «Gott konnte nicht überall sein, darum machte er die Mütter.» Jüdisches Sprichwort

Weisswein und Bouillon auf kochen. Lauch beigeben, zirka 15 Minuten knapp weichkochen, herausnehmen, abtropfen. Lauch mit Schinken umwickeln. Kochflüssigkeit auf zirka 2 dl einkochen. Senf und Rahm beigeben und unter Rühren kochen, bis die Sauce bindet, würzen. Sauce in die Gratinform geben. Lauchstangen in die Sauce stellen.

Käse darüber streuen. Zubereitung zirka 15 Minuten. Gratinieren: In der Mitte des auf 220° C vorgeheizten Ofens (Ober-

und Unterhitze) zirka 15 Minuten überbacken. Weitere Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.


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