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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 14 I 174. Jahrgang I Freitag, 21. Februar 2020

Teure Infrastruktur

In Bonstetten zeichnen sich massive Erhöhungen der Wassergebühren ab. > Seite 3

Kein Einbrecher

Ein Raucher, der durchs Fenster zurück in die Wohnung stieg, löste einen Polizeieinsatz aus. > Seite 3

Tradition endet

Der Verein «Kultur8907» Wettswil verzichtet künftig auf den Adventsmäärt. > Seite 7

Talent aus Hedingen

Tamara Lara Pérez stellt sich dem Auslandsrecall von «Deutschland sucht den Superstar». > Seite 7

«Dem Mitgliederschwund kann kaum entgegengewirkt werden» Gegen KGplus regt sich in mehreren Gemeinden Widerstand Das Hauptziel von KGplus ist es, dem Mitgliederschwund zu begegnen. Im September soll über den Zusammenschluss von zehn reformierten Kirchgemeinden zur Kirchgemeinde Säuliamt abgestimmt werden. Nach Affoltern regt sich nun allerdings auch in Mettmenstetten, Rifferswil und Kappel Widerstand. VON SALOMON SCHNEIDER Seit 1990 haben sich die Einwohnerzahlen der meisten Gemeinden im Säuliamt mindestens verdoppelt. Die Mitgliederzahlen in den reformierten Kirchen sind in dieser Zeit jedoch kaum gestiegen. Im Verhältnis zur Bevölkerung hat die reformierte Kirche in Mettmenstetten 38,2 Prozent, in Wettswil 41,2 Prozent, in Stallikon 45,5 Prozent und in Rifferswil 37,2 Prozent der Mitglieder verloren, in Kappel 44,5 Prozent, Knonau 51 Prozent und in Obfelden 45 Prozent. Um dem massiven Mitgliederschwund entgegenzutreten, hat die reformierte Landeskirche das Konzept Kirchgemeinde Plus entwickelt. Kirchgemeinden sollen sich zusammenschliessen, Strukturen anpassen und wieder breitere Bevölkerungsschichten ansprechen. Der KGplus-Gegner und ehemalige Kirchenpflegepräsident von Rifferswil, Hans Ulrich Meier, glaubt jedoch nicht daran: «Dem Mitgliederschwund kann derzeit kaum entgegengewirkt werden. KGplus wird daran nichts ändern, sondern auch noch jene Leute vergraulen, die sich heute noch mit der Kirche identifizieren.»

Wie gut die Kirchgemeinden Knonau, Obfelden und Stallikon-Wettswil, die sich von Anfang an gegen KGplus entschieden haben, für die Zukunft gerüstet sind, lässt sich noch nicht sagen. In Knonau, wo die gesamte Kirchenpflege nach dem Entscheid der Kirchgemeindeversammlung gegen Beitrittsverhandlungen zu KGplus zurückgetreten ist, meinte Kirchgemeindepräsident Maximilian Hofmann: «Es war schon an der seinerzeitigen Gemeindeversammlung klar, dass man mit einer grossen Struktureinheit wie KGplus nicht besser gegen den Mitgliederschwund vorgehen kann. Entscheidend an der seinerzeitigen Kirchgemeindeversammlung war wohl, dass man mit grosser Unabhängigkeit die Dinge selbst regeln will. Vielmehr kann man in Zukunft auch prüfen, ob gewisse Aufgaben gemeinsam mit einem oder

In Obfelden wurde 2017 ein Neuausrichtungsprozess angestossen, der am 29. Februar reflektiert wird. Unter dem Motto «mir alli sind Chile» wurde das institutionelle Angebot nicht erweitert, stattdessen wurde zur Partizipati-

Genossenschaft Rössli auf Kurs

Der Mensch im Visier der Götter

Geteilte Freude am Spielen

Säuliguggernacht wieder im «Break»

Eine Genossenschaft als Trägerin soll die Zukunft des denkmalgeschützten Gasthauses «Rössli» in Mettmenstetten sichern. Das ist der Herzenswunsch der innovativen Wirtin Vreni Spinner. Die Chancen scheinen intakt. An einem «Dialoganlass» zeigten Ende Oktober 2019 rund 150 Personen ihre Verbundenheit zum «Rössli». Das Interesse ist schön und gut, zuletzt ist allerdings das Kapital ausschlaggebend. Damit sich die Pläne verwirklichen lassen, braucht es bis Ende Mai 2 Mio. Franken. Rund 1,2 Mio. Franken, also etwa 60 Prozent, sind bereits zugesichert, darunter 50 000 Franken von der Gemeinde Mettmenstetten. Am 2. März lädt die IG Rössli zu einem zweiten Dialoganlass. Davon erhofft sie sich auch direktes Feedback aus der Bevölkerung.

Zeus ist gelangweilt, Hera eifersüchtig, Apollo bemüht, Demeter fleissig, Aphrodite wird bewundert, Melancholie ist lieber allein, Athene streitet sich mit Ares, Dionysos füllt alle ab und Prometha hat einen Plan. Das ist die Ausgangslage in der tragischen Komödie «Götter speisen Götterspeisen» von Liv Stampfli-Huber, inspiriert von der griechischen Mythologie. Das Stück, welches das Theaterensemble ohoo! für junge Erwachsene ab 29. Februar in Hausen auf die Bühne bringt, erzählt die Geschichte von göttlicher Unsterblichkeit und der Langeweile, die diese mit sich bringt. Es ist aber auch die Geschichte einer unvergleichbaren Idee, nämlich der Erfindung der Menschheit – die allerdings nicht nur erfreut.

Seit 20 Jahren treffen sich in Affoltern jeden Dienstagnachmittag ab 14 Uhr spielfreudige Ü60-er bei Kaffee und Kuchen. Erst fand der überkonfessionelle Spielnachmittag im Bachhaus statt, mittlerweile im reformierten Chilehuus. Möglich machen es Theres Seeburger, seit 20 Jahren Organisatorin des Anlasses, und ihr Team von zehn Helferinnen, die sich in der Begleitung der Spielnachmittage und der Bewirtung der Teilnehmenden abwechseln. Gemeinsam Spielen bedeutet mit zunehmendem Alter nicht nur Spass, es hält auch mental fit, verbessert die rechnerischen Fähigkeiten, das strategische Denken und die Merkfähigkeit und fördert Ausdauer und Konzentration. Zudem hilft es, Vereinsamung vorzubeugen.

Es ist eine spezielle Saison für die «Säuligugger» aus Affoltern, feiern sie doch heuer ihr 40-jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr soll der eigene Ball werden. Die Säuliguggernacht steht diesmal unter dem Motto «Märliwald». Sie steigt wie immer am Freitag nach Aschermittwoch, also heute in einer Woche, und einmal mehr in der Eventhalle des «Break» in Affoltern. Die «Säuligugger» freuen sich jetzt schon auf zahlreiche Prinzessinnen, Drachen, Ritter, Rotkäppchen, Wölfe und kleine Schweinchen, die zusammen mit ihnen und den Gastguggen ein grosses Fest feiern. Aufspielen werden unter anderen die «Vollgashöckler» aus Hedingen, und die «Mery-Güüger», Merenschwand.

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 8

> Bericht auf Seite 11

«Ab morgen koche ich»

Zwischen-Ruf: Eine anspruchsvolle Esserin, die in vier Monaten hundert Jahre alt wird. > Seite 8

Auftaktsieg als gutes Omen? Urs Huber ist mit einem Sieg gut in die neue Saison gestartet. Zusammen mit seinem deutschen Teampartner Simon Stiebjahn hat der Mettmenstetter Marathon-Mountainbiker das Vieretappenrennen Tankwa Trek gewonnen – nach 2014, 2016 und 2017 bereits zum vierten Mal. 2016 war es ein gutes Omen: Huber gewann danach zusammen mit seinem damaligen Teamgefährten Karl Platt auch das Cape Epic, das renommierteste Etappenrennen für Mountainbiker. Es hat für Biker den gleichen Stellenwert wie die Tour de France für Rennradfahrer. Allerdings nehmen inzwischen auch die besten Crosscountry-Fahrer das Cape Epic ins Visier und überfordern die reinen Marathon-Spezialisten mit einem höheren Rhythmus. Olympiasieger Nino Schurter und sein Teamkollege Lars Forster starten heuer als Vorjahressieger. (map.)

> Bericht auf Seite 16 Die Kirchgemeinden Stallikon und Wettswil – im Vordergrund – haben bereits vor 500 Jahren fusioniert. (Bild Salomon Schneider)

Probleme selbst lösen

zwei Partnern gelöst werden können. Wir sind in der Abklärungsphase.» In dieselbe Richtung argumentiert auch die Kirchgemeinde StallikonWettswil. «Im Moment sehen wir nicht den geeigneten Zeitpunkt, um über die allfällige zukünftige Teilnahme an der geplanten Grossfusion im Bezirk zu spekulieren, zumal es die grosse Kirchgemeinde im Bezirk Affoltern noch gar nicht gibt. Zudem ist in keiner Weise erwiesen, dass fusionierte Gemeinden die ökonomische Situation verbessern würden», erläutert die Kirchenpflegepräsidentin Monika Stierli.

Prozess schon auf der Zielgeraden

on eingeladen. Der prozessverantwortliche Kirchenpfleger Christoph Kutassy erläutert: «Es geht nicht darum, ein möglichst breites und begeisterndes Angebot zur Verfügung zu stellen. Es geht darum, dass jeder und jede selber sich zum Angebot machen kann, dass alle sich mit ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen gleichberechtigt einbringen können. Hierzu wird am Kern des Evangeliums angesetzt: Der menschgewordene Gott als Symbol für den bewussten Verzicht der Ausübung der göttlichen Allmacht zu Gunsten der Selbstermächtigung des Menschen.» Bis Ende 2020 wird in Obfelden die Kirchgemeindeordnung überarbeitet. Anschliessend wird sich zeigen, ob sich die Kirchgemeinde durch den Strukturprozess zur Partizipation motivieren lässt.

> Bericht und Kommentar auf Seite 6

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Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Oftenbach Vorprojekt für die Strassenraumgestaltung der Jonen-, Affoltern- und Rickenbacherstrasse. Vorgesehen ist die Instandsetzung der Fahrbahn, erstellen beidseitiger Radstreifen, hindernisfreie Bushaltestellen und Fussgängerquerungen. Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an (21. Februar 2020) in der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zur Einsicht auf. Elektronische Unterlagen: https://tba.zh.ch/internet/baudirektion/ tba/de/aktuell/planauflageverfahren/ mitwirkungsverfahren_12_13/ottenbach_strassenraumgestaltung.html Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 23. März 2020, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Ottenbach, 21. Februar 2020

Bauherrschaft: Stimo + Partner AG Lindengartenstrasse 6, 8302 Kloten, Schweiz Projektverfasser: Christen Architekten Partner AG, Oskar Bider-Strasse 1, 8600 Dübendorf, Schweiz Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 93 und Ersatzbau Reiheneinfamilienhaus, Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 94 sowie diverser Nebengebäude und Neubau von 4 Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen. Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3279/4850/3001, Zone: K1/K2

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Andreas Hofer und Sasha Kugler Hofer, Rütistrasse 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Überdachung Fahrzeugabstellplatz, Rütistrasse 16, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 159, Zone: Zone: W2/30 Hedingen Bauherrschaft: Jürg Obrist, Bahnhofstrasse 33, 8803 Rüeschlikon Projektverfasser: Solar-Werkstatt AG, alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Solaranlagen auf nördlichen und östlichen Dachflächen (Projekt wird nicht profiliert), Zürcherstrasse 29/31, Kat.-Nr. 1794, Zone WG 2.9

Gemeinde Ottenbach Kappel am Albis Bauherrschaft: Kloster Kappel, Jürgen Barth, Kappelerhof 5, 8926 Kappel am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstellen einer mobilen Zwingli-Statue (bereits ausgeführt) bei Kappelerhof 3, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1271, Zone: Kernzone A

Bauherrschaft: Liselotte Wälti, Schmittenstrasse 18, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Unterstand Vers.-Nr. 1860 (bereits abgebrochen) Anbau Unterstand für Ponyhaltung am Wohnhaus Vers.-Nr. 152, Neuer Aussenparkplatz und Abbruch mit Neubau der Stützmauer entlang der Schmittenstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 345, Zone: K Ort der Planauflage Gemeinde Obfelden Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden Rechtliche Hinweise Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Ottenbach Bauprojekt: Affolternstrasse 13 + 15, Ottenbach Bauherrschaft: Feldmann-Baumanagement AG, Luzernerstrasse 15c, 5630 Muri Projektverfasser: Leitgeb Beccar Varela Nord GmbH, Horburgstrasse 22, 4057 Basel Projekt: Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage, Affolternstrasse 13 + 15, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1656 + 1657, Zone: Kernzone Ottenbach

Bauherrschaft: Urs Räbsamen, Kernstrasse 12, 8004 Zürich Projekt: Umbau Einfamilienhaus mit Einlegerwohnung zu drei Geschosswohnungen mit kleinen Grundrissanpassungen, Einbau Dachflächenfenster und Vergrösserung der Balkone, Landhusweg 5b, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 193, Zone: Kernzone Rifferswil Bauherrschaft: Feldmann-Baumanagement AG, Luzernerstrasse 15c, 5630 Muri Projektverfasser: Roefs Architekten AG Untermüli 1, 6300 Zug, Schweiz Projekt: Abbruch des Geb. Vers.-Nr. 235 (Liegenschaft Obsgarten) und Neubau von 2MFH mit gemeinsamer Tiefgarage, Jonenbachstr. 20, 8911 Rifferswil, 1580.

Musikverein Bonstetten

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres Ehrenmitglieds

Oskar Reif mitzuteilen. Der Musikverein wird seinem treuen Musikfreund ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen und der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

im Namen aller Mitglieder der Vorstand Die Beisetzung findet am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten.


Bezirk Affoltern

Raucher, aber kein Einbrecher Am 16. Februar, kurz nach Mitternacht, wurde in Wettswil die Kantonspolizei alarmiert mit der Mitteilung, in der Nachbarliegenschaft steige ein Mann mit schwarzem Shirt und Kappe durchs Fenster im Parterre ein. Abklärungen ergaben schliesslich: Es handelte sich um den Sohn des Liegenschaftsbesitzers, der im Freien rauchte und bei der Rückkehr in die Wohnung nicht die Eingangstüre wählte … Kein Fehlalarm hingegen im Zentrum von Affoltern, wo vom 14. auf den 15. Februar bei einem Mehrfamilienhaus die Terrassentüre aufgebrochen wurde. Die Diebe entwendeten Geld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken. Der Sachschaden wird gegenwärtig von der Kapo ermittelt. Unbekannte drangen am 14. Februar, kurz vor Mitternacht, in ein Gebäude der Sportanlage Moos in Wettswil ein und klauten Bargeld und Zigaretten. Diebesgut und Sachschaden sind ebenfalls noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Massive Rauchentwicklung und beissender Plastikgeruch bei einer Ölheizung in einem Mehrfamilienhaus im Gebiet Seewadel in Affoltern rief die Stützpunktfeuerwehr auf den Plan. Ein Eingreifen war indessen nicht nötig; die Kapo spricht von einer technischen Ursache. Kein Ernstfall auch in Rifferswil: Am 16. Februar, 10.45 Uhr, wurde im Jonenbach eine Verschmutzung festgestellt. Abklärungen durch das Awel (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) zeigten, dass es sich um Moor-Ausscheidungen handelte. Einmal mehr rückte die Stadtpolizei Affoltern wegen Lärmimmissionen aus, dieses Mal nach Hedingen. Dort störten Junge am 14. Februar um 23.30 die Nachbarschaft mit lauter Musik. Sie wurden ermahnt. (-ter.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 21. Februar 2020

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Mettmenstetter «Rössli» auf gutem Weg in eine neue Zukunft 89 Genossenschaftsmitglieder haben bisher 1,2 Millionen Franken Kapital zugesichert

Der Vorstand und IG-Mitglieder der Genossenschaft Rössli Mettmenstetten anlässlich einer Sitzung, von links: Vreni Spinner, Miro Hegnauer, Thomas Strebel, Markus Tschan (Präsident), Monika Kramer, Priska Wyser, Mike Weber, Kurt Schaltegger, Guido Laternser und Ueli Baumann. (Bild Werner Schneiter)

Die Chancen, dass das «Rössli» in Mettmenstetten als Restaurant und als kultureller Treffpunkt erhalten bleibt, sind intakt: 89 Genossenschaftsmitglieder haben bisher gesamthaft 1,2 Mio. Franken Kapital zugesichert. Nötig sind 2 Mio. Franken.

ten «Rössli» gesichert werden und «dem Volk» gehören, so der Herzenswunsch der innovativen Wirtin Vreni Spinner. Selbst will sie einen Teil des Verkaufserlöses in die Genossenschaft investieren und ihre Wirtekarriere erst dann beenden, wenn die geeignete Nachfolge gefunden worden ist.

89 zeichneten bisher Anteilscheine VON WERNER SCHNEITER Das Mettmenstetter «Rössli» hat eine über 550-jährige Geschichte und gehört damit zu den bedeutendsten und ältesten Gaststätten im Knonauer Amt. Das Lokal ist nicht nur Restaurant, sondern Begegnungsort für verschiedenste Events, die über Mettmenstetten hinaus bekannt sind: Theater, Chränzli, Klanghotel, Gewerbeschau, ja sogar als Filmkulisse dienten die geschichtsträchtigen Räume. Mit der Bildung einer Interessengemeinschaft und der Gründung einer Genossenschaft im letzten Jahr soll nun die Zukunft des denkmalgeschütz-

Die Chancen dazu sind vorhanden. Zu einem sogenannten «Dialoganlass» erschienen Ende Oktober 2019 rund 150 Personen. Sie zeigten damit ihr Interesse und ihre Verbundenheit zum «Rössli» – vor allem aber mit dem Zeichnen von Anteilscheinen. Damit sich die Pläne verwirklichen lassen, bedarf es bis Ende Mai 2020 Genossenschaftskapital in der Höhe von 2 Millionen Franken. Für rund 1,2 Millionen Franken, also etwa 60 Prozent, haben 89 Genossenschafterinnen und Genossenschafter bis zur Stunde Kapital zugesichert – das sind Anteile von mindestens 5000 Franken. Damit bleibt die Hoffnung erhalten, dass das Kapital bis zur «Dead-

line» Ende Mai 2020 zusammenkommt. Es sind primär kleinere Anteile. Aber auch die Gemeinde Mettmenstetten ist dabei und hat Anteilscheine in der Höhe von 50 000 Franken in Aussicht gestellt. Parallel zur Zeichnungsaktion laufen intensive Bemühungen auf anderer Ebene, zum Beispiel im Bereich des Baubewilligungsverfahrens. «Hier ist der Aufwand sehr gross. Es bedarf der Gespräche mit der Denkmalpflege und mit dem Heimatschutz», sagt Miro Hegnauer, der Kommunikationsverantwortliche der Genossenschaft. Auch die Frage nach einem Innen- oder Aussenlift sowie jene der Rollstuhlgängigkeit beschäftigt noch intensiv.

Weiterer «Dialoganlass» am 2. März Die Schaffung von elf Appartements steht zwar im Vordergrund, doch hier zeigt man sich flexibel und kann sich temporär auch Hotelzimmer vorstellen. «Die Nutzungsformen hängen schlussendlich auch vom zukünftigen Pächter und seinem Nutzungskonzept

ab. Weiter ist es teilweise möglich, zwei Einheiten zusammenzulegen und als Zwei-Zimmer-Wohnung zu vermieten», sagt Architekt Mike Weber in einem Interview auf der Homepage (www.euses-roessli.ch). Offen ist die inzwischen im Handelsregister eingetragene Genossenschaft auch für andere Nutzungsformen, zum Beispiel für betreutes Wohnen. «Für uns ist es extrem wertvoll, direktes Feedback aus der Bevölkerung zu erhalten: Welche Chancen und Risiken sind vorhanden? «Wir möchten Meinungen einholen und sind offen für kritische Stimmen – auch an unserem zweiten Dialoganlass am 2. März um 19.30 Uhr», sagt Miro Hegnauer. Er verweist auch auf die Möglichkeit für Rückmeldungen, Kritik und Anregungen über www.euses-roessli.ch/meinung. Kommt das erforderliche Kapital bis Ende Mai 2020 zusammen und liegt die Baubewilligung vor, so könnte mit Sanierung und Umbau des «Rösslis» im Sommer 2020 gestartet werden. Eine Neueröffnung wäre somit im Sommer 2021 möglich.

Unterstützungsbeitrag an Pfadiheim-Renovation Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Die Pfadiabteilung Albis & Felsenegg (Bonstetten, Wettswil, Stallikon) plant das in die Jahre gekommene Pfadiheim «Graffiti» umfassend zu renovieren. VON GEMEINDESCHREIBER CHRISTOF WICKY Nachdem die Pfadi Albis & Felsenegg mit der Gemeinde Stallikon einen langfristigen Vertrag unterschreiben konnte und grünes Licht für die geplanten Umbaumassnahmen erhalten hat, ist die Organisation nun für die Finanzierung dieses Projektes dringend auf die Unterstützung der drei Wohnortgemeinden angewiesen. Die Kosten des gesamten Projektes belaufen sich auf 180 000 Franken. Die Hälfte des Betrages wird durch einen grossen Anteil an Eigenleistungen (über 1000 Stunden), sowie diverse Gönner beschafft. Für die restlichen 90 000 Franken wurden die drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil mit der Anfrage kontaktiert, ob sie sich zu je einem Drittel an den Kosten beteiligen würden. Es besteht die Hoffnung, die Umbauarbeiten im

ersten Quartal 2020 abschliessen zu können. Das Projekt ist nur mit der Unterstützung der drei Gemeinden zu realisieren. Damit würde für die rund 120 Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine sichere, zukunftsgerichtete Bleibe und ein zentraler Ausgangspunkt für all ihre Aktivitäten geschaffen. Der Betrag von 30 000 Franken ist im Budget 2020 der Gemeinde Bonstetten enthalten. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag der Pfadiabteilung Albis & Felsenegg zu und richtet an die Renovationskosten des Jugendhauses Graffiti, Stallikon, einen Gemeindebeitrag von 30 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung 2020 aus.

Gebühren der Wasserversorgung und Anpassung der Tarifordnung In der Gemeinde Bonstetten sind in den vergangenen Jahrzehnten hohe Geldmittel für den Aufbau der öffentlichen Infrastruktur investiert worden. Für die erstmalige Erstellung von Anlagen für die Mobilität, kommunale Einrichtungen der Ver- und Entsorgung oder Kommunikation standen verschiedene Geldquellen in Form von Anschlussgebühren, Bundes- und

Kantonsbeiträgen usw. zur Verfügung. Diese finanziellen Mittel erschöpfen sich mit der gesellschaftlichen Ausrichtung zunehmend und fehlen teilweise bei der Werterhaltung und Optimierung. Die Aufgabe der Gemeinde ist es, die Werterhaltung der Anlagen langfristig zu gewährleisten. Es ist absehbar, dass Neubauten im Gegensatz zu verdichteten Bauten weniger erstellt werden. Die Gebührenkonzepte sind zu überdenken. Die überarbeiteten Gebührenkonzepte der einzelnen Betriebe sollen sich an einem modernen und zeitgerechten Verwaltungscontrolling orientieren. Der Gemeinderat beauftragte am 4. Dezember 2018 das ausgewiesene Fachinstitut swissplan.ch mit der Überarbeitung der bestehenden Finanzierungs- und Gebührenkonzepte. Im Finanzmanagementbericht der swissplan.ch wird darauf hingewiesen, dass bei einer Beibehaltung der bisherigen Tarifstruktur der Wasserversorgung eine Verschuldung resultiert. Die dynamische Modellrechnung (Langfristplanung) weist hohe Investitionen auf, welche nicht mehr mit Anschlussgebühren alleine finanziert werden können. Bereits ab dem Jahr 2020 ist eine

Gebührenerhöhung um rund 100 % angezeigt. Mittel- bis langfristig zeichnen sich weitere Tariferhöhungen ab. Die einmaligen Anschlussgebühren verbleiben jedoch vorerst unverändert. Die Grundgebühr muss von aktuellen 60 Franken (2019) neu auf 120 Franken und die aktuelle Mengengebühr von Fr. 1.20 pro m³ (2019) neu auf Fr. 2.40 pro m³ angepasst werden. Die Tarifstruktur ist für die Jahre 2024 bis 2028 erneut zu überprüfen, da die Anlagen der Wasserversorgung Bonstetten grösseren Nachholbedarf ausweisen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Tarifanpassungen per 1. April 2020 im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit der Kinderspitex Zürich (kispex) genehmigt; • dem Gesuch der Jagdgesellschaft Aesch zur Verminderung des Bestandes an verwilderten Haustauben entsprochen; • dem Kredit zur Erneuerung der Trinkwasserleitungen und Sanierung der Strasse Auf der Rüti zugestimmt; • dem Onlineshop «Streetonaut» ein Patent zur Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebes erteilt.


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6 KOMMENTAR

Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Februar 2020

«Details sind noch zu wenig klar»

Denn sie wissen nicht, was sie tun KGplus zeigt, wie tief die Gräben zwischen konservativen und progressiven Kräften sind VON SALOMON SCHNEIDER

D

ie Mehrheit der Mitglieder der reformierten Kirchgemeinden im Knonauer Amt besucht selten bis nie einen Gottesdienst. Sie sind Mitglied in der Kirche, vielleicht, weil sie an Gott glauben, einmal dort heiraten wollen, dort begraben werden wollen, wegen des Engagements der Kirche für die Jugend, ältere Menschen, Randgruppen oder einfach, weil die Familie schon immer reformiert war. Trotzdem entscheiden sich immer mehr Menschen, aus der Institution Kirche auszutreten – einwohnerwachstumsbereinigt sind fast 50 Prozent der Säuliämtler Kirchenmitglieder in den letzten 30 Jahren diesen Weg gegangen. Mit KGplus will die reformierte Landeskirche diesem Trend entgegenwirken: «visionär und pragmatisch, neugierig und verankert, solidarisch und autonom». Ob diese Strategie der Öffnung für breitere Teile der Bevölkerung Erfolg haben wird, ist ungewiss, und es ist verständlich, wenn seit Jahren in den Kirchgemeinden involvierte Mitglieder Angst vor diesem Prozess haben. Eines ist indes gewiss: Wenn hochinvolvierte Mitglieder jahrelang öffentlich Machtkämpfe über Mitbestimmung und Besitzverhältnisse der Kirchengüter führen, wird jene Mehrheit der Gläubigen, die wegen Gott und nicht wegen der Institution Mitglied der reformierten Kirche ist, ihren Glauben zukünftig ohne die Institution leben. Jenen Gemeinden, die sich für eine starke Kirche Säuliamt aussprechen, ist von allen Seiten Erfolg zu wünschen und dasselbe gilt für jene drei Gemeinden, die sich bereits jetzt dagegen entschieden haben. Es bleibt zu hoffen, dass der Streit keine biblischen Ausmasse annimmt.

Progressive Kräfte in der reformierten Kirche wollen einen Strukturwandel, um wieder mehr Jugendliche, Menschen am Rande der Gesellschaft, Migranten und Familien anzusprechen. Konservative Kräfte wollen, dass die Kirche und vor allem ihre Immobilien im Dorf bleiben. VON SALOMON SCHNEIDER Während zehn reformierte Kirchenpflegen die Vernehmlassung über die Gründung einer Kirchgemeinde Säuliamt durchführen, wollen in einigen Gemeinden konservative Kräfte verhindern, dass überhaupt über den Zusammenschluss abgestimmt wird. In Rifferswil haben 35 Kirchgemeindemitglieder eine Einzelinitiative unterschrieben, welche fordert, dass der Beitrittsprozess zur KGplus abgebrochen wird. Hans Ulrich Meier, einer der Unterzeichnenden, erläutert: «Es haben sich auch Leute frustriert aus der Projektgruppe zurückgezogen, da zu keinem Zeitpunkt auch über kleinere Projektalternativen gesprochen wurde. Deshalb wollen alle eine grosse Säuliämtler Kirchgemeinde. Wir wollen, dass die Kirche im Dorf bleibt, oder in der näheren Umgebung. Einige der Unterzeichnenden haben Angst, dass Rifferswil als kleine Gemeinde in einem grossen Gebilde marginalisiert würde. Rifferswil hat anfänglich bei KGplus mitgemacht, als noch verschiedene Varianten zur Auswahl standen. Eine einzige Kirchgemeinde Säuliamt, war, wie mittlerweile deutlich geworden, nie wirklich das Ziel der Rifferswiler Kirchgemeindebasis. Ziel war, dass im Laufe der Projektphase eindeutig und faktenbasiert das suggerierte Plus der schliesslich zur Abstimmung kommenden Lösung aufgezeigt wird. Zudem stören sich auch einige am Namen Kirchgemeinde Säuliamt. So wissen wir auch heute noch nicht abschliessend, was mit einer neuen, grossen Kirchgemeinde auf uns zukäme.» Zudem betrübt ihn, dass die Kirchgemeinde anschliessend nicht mehr frei über die Kirchengüter verfügen könnte.

Ängste älterer Menschen verstehen Die verschiedenen Kirchgemeinden der Stadt Zürich haben den Strukturwandel zu einer reformierten Kirchgemeinde Zürich bereits vollzogen und arbeiten nun an der inhaltlichen Neuausrichtung. Neu legt eine siebenköpfige Kirchenpflege die strategische Richtung fest, ein 45-köpfiges Parlament –

Die Grafik zeigt, welche reformierte Kirchgemeinde einwohnerwachstumsbereinigt von 1990 bis 2019 wie viele Prozent ihrer Mitglieder eingebüsst hat. Da die Kirchgemeinden der Stadt Zürich prozentual den stärksten Mitgliederverlust hinnehmen mussten, war in der Stadt der Reformdruck höher als im Knonauer Amt. (Grafik Salomon Schneider) mit auffällig vielen jungen Mitgliedern – bringen Vorschläge zur inhaltlichen Neuausrichtung der Kirche ein und die Kreiskommissionen der zwölf Stadtkreise organisieren das kirchliche Gemeindeleben und führen Veranstaltungen durch. Andreas Hurter, Präsident der Kirchgemeinde Zürich, der auch den Reformprozess geleitet hat, versteht die Sorgen der Zusammenschlusskritiker: «Auch in Zürich gab es kritische Stimmen – die gibt es immer noch. Gerade älteren Menschen, die regelmässig die Kirche besuchen, fehlt etwas, wenn der Gottesdienst in ihrer Stammkirche nur noch alle zwei Wochen stattfindet. Sie müssen nun ab und zu auf einen Gottesdienst verzichten oder auch einmal eine andere Kirche besuchen. Andererseits sind wir allen steuerzahlenden Mitgliedern verpflichtet und müssen uns so aufstellen, dass wir allen etwas bieten können.» In Mettmenstetten sind bei der Kirchgemeinde sieben Einzelinitiativen eingegangen, die fordern, dass die Kirchgemeinde Mettmenstetten per sofort aus dem Gründungsprozess der Kirchgemeinde Säuliamt aussteigt. Der Mettmenstetter Kirchgemeindepräsident nimmt diese Initiativen ernst: «Wir werden uns mit den Initianten treffen, das Gespräch suchen und weiterhin offen informieren. Gleichzeitig ist sich die Kirchenpflege ihrer Verantwortung allen Stimmbürgern gegenüber bewusst. Die Kirchenpflege ist überzeugt, dass ein Beitritt zur Kirchgemeinde Säuliamt zukunftsträchtige Impulse für das kirchliche Leben in Mettmenstetten setzen wird. Wir werden den Gemeindemitgliedern deshalb im September die Vorlage zur Abstimmung vorlegen und die Annahme empfehlen. Die Entscheidung liegt aber ganz in den Händen der Gemeinde.

Unsicherheit führt zu Widerstand Urs Stettler, einer der Sigristen der Kirche Kappel, gehört zum Personenkreis, dem KGplus Angst macht: «Wir sind vom Konzept her nicht einverstanden, wie KGplus aufgegleist wird. Die Kirchgemeinde Kappel hat von der Landeskirche das Pfarrhaus erhalten und einen Batzen, der für die Sanierung gedacht ist. Und auch wenn das Geld in der Kirchgemeinde Säuliamt zweckgebunden für das Kappeler Pfarrhaus verwendet würde, wäre ich dagegen. Es ist einfach noch zu viel unklar. Es muss konzeptuell und inhaltlich alles klar sein, bevor man einen Zusammenschluss machen kann. Ich bin sicher, dass die Freikirchen riesigen Zulauf haben werden, wenn KGplus kommt. Sie wissen, wie man junge Erwachsene erreicht. Wir sollten selber probieren Junge zu erreichen, bevor wir KGplus zustimmen.» Auf die Frage, wie viele Mitglieder die Kirche Kappel noch verlieren müsste, bis er bereit wäre, eine Kirchgemeinde Säuliamt zu wagen, wusste Urs Stettler keine Antwort. Niemand weiss, ob der Mitgliederschwund durch KGplus verlangsamt oder sogar zum Erliegen gebracht werden kann. Andreas Hurter sieht in grösseren Kirchgemeinden eine grosse Chance: «Kleinere Gemeinden werden aufgrund des Mitgliederschwundes viel grössere Schwierigkeiten haben, ein attraktives Angebot bereitzustellen. Das führt zu einer Abwärtsspirale. Im Zeichen der weniger werdenden Ressourcen, müssen wir diese bündeln. Die Pfarrpersonen müssen beispielsweise nicht mehr jede Woche einen Gottesdienst vorbereiten und können diese Zeit direkt für die Mitglieder investieren. Das Wichtigste ist, wieder die Gemeinschaft zu fördern. Wir haben nun bessere Voraussetzungen, um

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mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts klarzukommen. Wir haben die Strukturen geschaffen, um nun auch inhaltlich gemeinsam und erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Wir werden uns inhaltlich weiterentwickeln und das wird anschliessend auch wieder strukturelle Folgen haben. Jetzt müssen wir daran arbeiten, wieder näher zu den Leuten zu kommen und zwar nicht nur jenen, die seit Jahren hochinvolviert sind. So können wir verhindern, dass die reformierte Kirche eine zweite Kodak wird. Denn eines haben Königreiche und ehemals erfolgreiche Firmen gezeigt: Wer nicht mit der Zeit geht, geht unter.»

Das geschieht als Nächstes Momentan befindet sich der Zusammenschlussvertrag bei den zehn mitmachenden Kirchenpflegen zur Vernehmlassung. Die Kirchenpflegen können ihre Wünsche für die zukünftigen Strukturen der reformierten Kirchgemeinde Säuliamt anbringen. Diese Wünsche werden anschliessend vom Lenkungsausschuss aufgenommen und in den Zusammenschlussvertrag aufgenommen. Im September können alle Mitglieder der zehn reformierten Kirchgemeinden darüber abstimmen, ob ihre Gemeinde sich der Kirchgemeinde Säuliamt anschliessen soll. Dann wird sich auch zeigen, ob es sich beim Widerstand gegen KGplus um eine Basisbewegung handelt oder um eine Minderheitsbewegung von Menschen, die sich in einer sich immer schneller verändernden Welt wünschen, dass wenigstens in der Kirche alles beim Alten bleibt. In den Jahren darauf wird sich dann zeigen, ob die Struktur der Kirchgemeinde Säuliamt oder jene der dörflichen Kirchgemeinde bei den Gläubigen besser ankommt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Februar 2020

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Advent in Wettswil künftig ohne «Määrt» Der Verein «Kultur8907» verzichtet wegen mangelndem Bedarf auf den Adventsmäärt Im Unteramt verschwindet eine langjährige Tradition. Die Besucherzahlen am Adventsmäärt wurden in den letzten Jahren kleiner. Auch die Anzahl der Ausstellenden sank stetig und neue Standbetreiber waren schwierig zu motivieren. Der Verein «Kultur8907» beschliesst den Adventsmäärt einzustellen. VON MARTIN MULLIS Vor 22 Jahren marschierte am Adventsmäärt in Wettswil der Samichlaus mit dem Schmutzli das erste Mal zwischen den Marktständen umher und verteilte Mandarinen und Nüsse. Die Marktstände mit den weihnachtlichen Angeboten waren eine Idee von Remo Buob. Der Leiter der Einwohnerkontrolle in der Gemeinde Wettswil war überzeugt, dass ein Adventsmäärt den allseits beliebten Herbschtmäärt ergänzen und nicht konkurrenzieren würde. Und er bekam Recht, waren viele Jahre die beiden Märkte im Unteramt jährlich sehr gut besucht und für viele der Einwohner praktisch unverzichtbar. Kamen die Besucher doch jedes Jahr nicht nur von der Gemeinde, sondern von der ganzen Region nach Wettswil, und der Adventsmäärt war für viele Gäste ein eigentliches Highlight in der Vor-

weihnachtszeit. Mehr und mehr jedoch schossen in vielen Gemeinden und auch auf Bauernhöfen im Amt und in angrenzenden Regionen Christkindli- und Adventsmärkte wie Pilze aus dem Boden. Es wurde zunehmend schwierig, sowohl geeignete Aussteller zu finden als auch genügend Besucher nach Wettswil zu locken. Anders als beim traditionellen Wettswiler Herbschtmäärt musste festgestellt werden, dass die Konkurrenz gross war und der vorweihnachtliche Markt seine Exklusivität als kleiner, aber ganz spezieller Markt mit vielen einheimischen Produkten etwas verlor.

Remo Buob, Erfinder und Gesicht des Adventsmäärts Dazu kam, dass die immense Arbeit und der grosse Aufwand unabhängig der Besucherzahlen notwendig waren. Der Verein «Kultur8907» beschloss also, inskünftig den Adventsmäärt nicht mehr durchzuführen. Remo Buob, Erfinder und sozusagen das Gesicht des Adventsmäärt, bedauert die unabänderliche Tatsache, ganz besonders, weil dadurch auch die Unterstützung von Projekten gemeinnütziger Institutionen mit dem Erlös des Marktes wegfällt. Einige Personen, die der «Anzeiger» in Wettswil auf diese Situation angesprochen hat, finden es sehr scha-

Remo Buob im Lager der Marktstände, welche künftig nur noch am Herbschtmäärt zum Einsatz kommen. (Bild Martin Mullis) de, dass der Adventsmäärt nicht mehr stattfindet, jedoch zeigen sie grosses Verständnis für die schwierige Lage des Vereins «Kultur8907». Auch Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger bedauert das Verschwinden dieses beliebten Anlasses im Dorf, aber auch sie

versteht, dass die Organisatoren auf das grosse Überangebot reagieren mussten. So werden das Christkind und der Weihnachtsengel mit den weissen Flügeln im Advent leider nicht mehr durch die Wettswiler Gassen flanieren.

Selbstverständlich wird der Herbschtmäärt wie gewohnt durchgeführt werden. Die Marktstände werden am Sonntag, 27. September, aufgestellt, damit weiterhin die beliebten Herbst-Produkte angeboten werden können.

Langeweile im Olymp

Erfindung der Menschheit – Geschichte einer unvergleichbaren Idee

Die unsterblichen Götter im Olymp sterben beinahe vor Langeweile. Da greift das Theaterensemble ohoo! für junge Erwachsene ein und bringt ihnen ein neues Spielzeug – den Menschen. «Götter speisen Götterspeisen», eine tragische Komödie, inspiriert von der griechischen Mythologie. Ab 29. Februar in Hausen. VON NEPITA SANTIAGO

Tamara Lara Pérez performt mit Isabell Heck, Nicole Frolov und Kathrin Bibert (von links) in der Bucht von Storms River Mouth im Tsitsikamma Nationalpark den Song «110» von LEA. (Bild TVNow / Stefan Gregorowius)

Eine Hedingerin als Deutschlands Superstar?

Durchlaufprobe ein paar Tage vor der Premiere. Die Kostümbildnerin, Nathalie Péclard, die auch fürs Bühnenbild verantwortlich ist, sagt: «Für die Aufführungen tragt ihr dann aber weisse Unterwäsche.» Ausserdem ist die Bühnen-Götterspeise nun vegan, so dass alle davon essen können. Noch ein paar Fragen zu Schminke oder Anwesenheiten vor den Aufführungen, und warten auf Goggo Zweifel, den Regieassistenten, der noch an der Kaffeemaschine hantiert. Dann geht es los: Zeus tigert gelangweilt wie ein Tiger im Käfig hin und her. Diese Langeweile plagt ihn schon eine lange Weile, so

dass Prometha ihm ein neues Spielzeug gebastelt hat. «Was ist das?», fragt Zeus. «Ein Mensch.» «Was kann der so?» Er habe ein Bewusstsein und Sprache, sei lernfähig, jedoch sterblich, erläutert Prometha die neue Spezies, und ihr will sie alles beibringen. «Alles, aber nicht das Feuer, sonst denken sie, sie sind wie wir», schränkt Zeus ein. Ein kurzer Tumult, weil die eifersüchtige Hera am liebsten nur männliche Menschen möchte, denn ihr Gatte Zeus nimmts mit der Treue bekanntlich ja nicht so genau. «Sehe ich doppelt», fragt sich Ares, der wie alle – dank Dionysos – dem Wein kräftig zugesprochen hat und schaut vom Olymp hinunter. «Sind das Affen?» «Nein Menschen», verteidigt Prometha ihre Wesen. «Dass die so nackt sein werden, dass wusste ich nicht. Schaut, die pflanzen sich fort», entdeckt Ares. Und die Götter schauen fasziniert dem menschlichen Treiben zu.

«Die machen alles kaputt!» Das ist der Moment, wo sich das Stück vom reinen Klamauk abwendet und das Publikum, also der Mensch, ins Visier der Götter gerät, und sich durch-

Casting-Show mit Tamara Lara Pérez Die besten 26 Kandidaten messen sich am Auslandsrecall von «Deutschland sucht den Superstar». Um den Einzug in die Live-Mottoshows kämpft auch Tamara Lara Pérez aus Hedingen. Die Jury der diesjährigen Staffel der Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» (Dsds) hat es in sich: neben Erfolgsproduzent Dieter Bohlen nimmt auch der Musiker und Songwriter Xavier Naidoo die Gesangstalente unter die Lupe. Gesucht werden Sängerinnen und Sänger aller Musikrichtungen: Von Pop, Schlager und Reggae über Rock bis hin zu Rap. Im Auslandsrecall geht es um die Qualifikation für die drei Live-

Motto-Shows, an denen die besten zehn Sänger und Sängerinnen gegeneinander antreten, um das Publikum mit ihren Performances zu überzeugen. Auch die 20-jährige Hedingerin Tamara Lara Pérez, die 2014 in der Sat.1-Show «The Voice Kids» bis in die «Battle»-Phase kam und 2017 den kleinen Prix Walo in der Sparte Gesang gewann, darf sich weiter Hoffnung auf die Dsds-Krone machen. Sie will die Jury unter der Sonne Südafrikas in der kommenden Folge morgen Samstag, 22. Februar (20.15 Uhr, RTL), überzeugen. Dazu wird die Hedingerin in einer Gesangsgruppe mit Kathrin «Katja» Bibert, Nicole Frolov und Isabell Heck «110 (Prolog)» von LEA singen. Ob es für die nächste Runde reicht? (tst.)

Götter mit veganer Götterspeise. (Bild Nepita Santiago)

aus betroffen fühlen kann. Er hat von ihnen alle Götterqualitäten bekommen, und dank Prometha, die sich Zeus widersetzt hat, auch das Feuer, und trotzdem zerstört er auch. «Die machen alles kaputt! Wie lange habe ich gearbeitet, damit alles im Gleichgewicht ist. Die müssen weg!», schreit die wütende Demeter. Da eine Abstimmung darüber mit fünf zu fünf unentschieden ausfällt, müssen die Menschen nun selber entscheiden: «Es ist eure Entscheidung. Ganz allein eure Entscheidung.» Ein eindrücklicher Theater-Moment. Eine grosse Leidenschaft der Regisseurin und Autorin Liv Stampfli-Huber ist die griechische Mythologie. Aus diesem Grund hat sie das Umwelt-Thema, das von der Gruppe eingebracht wurde, antik verpackt. Und das ist sehr gelungen. Die Autorin freut sich auch, dass es ein Stück geworden ist, wo zwischendurch auch mal so richtig mit Pathos gespielt werden darf. Spieldaten: 29.2. (Premiere), 4.3., 6.3., 7.3., 20.15 Uhr und 1.3. 17 Uhr. Gemeindesaal Weid, Hausen. Theaterbar eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei, Kollekte, geeignet ab 12 Jahren. www.ohoo.ch.


8 HINTER-GRÜNDE

«Föiferli» zum Achtzigsten Am letzten Montag traf ich ihn zufällig in der Vorhalle der ZKB Affoltern, Heinz Bolliger, der diesen Monat seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Neben ihm stand ein Korb mit vollen Plastiksäcken. Denn er hatte die Gäste seines Geburtstagsfestes frühzeitig gebeten, anstelle von Geschenken Föiferli für einen guten Zweck zu spenden. Und so kamen knapp 20 kg zusammen, mit denen er bei unserer Begegnung eine ZKB-Münz-Fressmaschine fütterte, was dann zusammen mit ein paar Nötli rund 700 Franken für die Stiftung «Denk an mich» ergab. Wir kennen uns als frühere Nachbarn im Bifang-Quartier in Hausen seit Jahrzehnten. Beruflich war Heinz Bolliger vorerst Chef des Malerbetriebs im Erziehungsheim Albisbrunn, später dann Gesamtleiter. In seine Zeit als Gemeindepräsident in den Achtzigerjahren fiel auch meine Wahl als Kantonsratspräsident. Selbstverständlich für ihn, an diesem Tag auf der Tribüne im Zürcher Rathaus dabei zu sein und später im Dorf einen Empfang zu organisieren. Eigenhändig hatte er an meinem Wahltag im Keller unseres Hauses als Geschenk ein solides Weingestell aus Ton-Drainageröhrchen eingebaut, an dem sich der spätere Käufer meiner Liegenschaft sicher immer noch erfreut. Jetzt wohnt der quirlige Jubilar im Herti-Quartier, wo das letztjährige eidgenössische Schwingfest stattfand, in Zug. Dieser Anlass liess sein Herz zweifellos höherschlagen, war er doch in Hausen auch einmal OK-Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingertages. In seinem Un-Ruhe-Stand kaufte er vor Jahren das Bergrestaurant «Albishorn», wo er vier Jahre wirtete. Einige Zeit war er für die Bereitstellung des Wohnraumes in allen Bezirksgemeinden für die Asylbewerber verantwortlich. Skifahren in Obersaxen GR war über viele Jahre ein weiterer Programmpunkt im Leben von Heinz Bolliger. Zusammen mit Kollegen traf man sich stets für einige Tage in einem alten Walserhaus, das Alfred Gerber aus Mettmenstetten gehört hatte. Unsere Gruppe besuchte ihn auch einmal in seinem damaligen Feriendomizil in Südfrankreich. Noch heute organisiert der ehemalige Malermeister, Heilpädagoge, Wirt und alt Gemeindepräsident in Affoltern monatlich einen Jass, wo sich zwei bis drei Dutzend meist ältere Interessierte treffen. Meine beiden Brüder Albert und Fredi gehörten lange zu seinem Stammpublikum. Auch Zusammenkünfte und Reisen der Gemeindepräsidenten aus seiner Amtszeit stehen immer noch regelmässig auf dem Programm. Willi Bonvin aus Ottenbach ist der «Tätschmeister», alle «Alten» nehmen zusammen mit ihren Frauen weiterhin gerne an diesen Anlässen teil. Nachträglich alles Gute, Heinz Bolliger, mach weiter so! Erich Rüfenacht

Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Februar 2020

20 Jahre Spielnachmittage für Personen 60+ Überkonfessionelles Angebot unter der Leitung von Theres Seeburger Am 15. Februar 2000 fand der erste Spielnachmittag für Senioren im Bachhaus Affoltern statt. Am vergangenen Dienstag feierten Organisatoren und Teilnehmende gemeinsam das Jubiläum im Chilehuus mit einem Apéro. Besonders gewürdigt wurden Theres Seeburger und ihr Team von zehn Helferinnen. VON REGULA ZELLWEGER Drei Frauen halten Karten in der Hand. Das Spiel heisst «1000 Kilometer». In der Familie von Alice Hollenweger wird dieses alte Kartenspiel seit 60 Jahren und über mehrere Generationen gespielt. Nun hat sie es zum Spielnachmittag, der jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr im reformierten Chilehuus in Affoltern stattfindet, mitgebracht. Geduldig erklärt sie den Mitspielerinnen die Regeln. Im originellen französischen Strassen-Canasta geht es darum, möglichst viele Kilometer zu «fahren». Aber die freie Fahrt wird oft vereitelt, denn da gibt es in Form von Karten, die man in jeder Runde aufnehmen muss, Probleme, wie zum Beispiel einen platten Reifen. Dann gilt es, sich in Geduld zu üben und stehen zu bleiben, bis man eine passende Reparaturkarte zieht. Das Spiel macht sichtlich Spass, die drei Frauen schmunzeln, lachen und amüsieren sich. Darum geht es beim Spielnachmittag. Fröhliches Beisammensein, Freude am Spielen, die Möglichkeit, Menschen zu treffen, Freundschaften zu schliessen und regelmässig aus den eigenen vier Wänden herauszukommen, einen Fixpunkt in der Woche zu haben. Der Spielnach-

mittag steht allen über 60-Jährigen offen. Es ist kein regelmässiger Besuch und auch keine Anmeldung nötig.

20 Jahre engagiert Theres Seeburger organisiert diese Anlässe seit 20 Jahren und ist die «Seele» der Spielnachmittage. Sie bäckt wie ihre zehn Helferinnen Kuchen und sorgt dafür, dass Spiele und Getränke bereitstehen. Rund 26 Personen gehören quasi zum harten Kern, zu den Spielnachmittagen kommt man aber, wenn man Lust hat, es ist keine Verpflichtung damit verbunden. Wenn jemand, der regelmässig dabei ist, fehlt, fragen befreundete Spieler oder Theres Seeburger nach. Sie besucht «ihre Leute» auch im Spital. Das Mitspielen macht also nicht nur Spass, sondern gibt ein Gefühl von Dazugehören. «Theres Seeburger ist von der katholischen Kirche beauftragt und leitet ein Team von rund 10 freiwillig engagierten Frauen, die abwechslungsweise die wöchentlichen Spielnachmittage begleiten und für die Bewirtung mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder anderen saisonalen Desserts sorgen», erklärt der reformierte Pfarrer Thomas Müller. Zum Jubiläum brachte auch der katholische Diakon Pedro J. Guerrero-Diaz ein kleines Geschenk als Anerkennung für das langjährige Engagement von Theres Seeburger.

Alice Hollenweger (links) erklärt der Organisatorin der Spielnachmittage Theres Seeburger die Spielregeln eines alten französischen Kartenspiels. (Bild Regula Zellweger)

auf den Zahlen der gespielten Steine sowie auf speziellen Anordnungen der Steine – eine sehr anspruchsvolle Sache. Gemeinsam Spielen bedeutet mit zunehmendem Alter nicht nur Spass, es hält auch mental fit, verbessert die rechnerischen Fähigkeiten, das strategische Denken und die Merkfähigkeit und fördert Ausdauer und Konzentration. Zudem hilft es, Vereinsamung vorzubeugen. Das Kennenlernen von neuen Spielen sowie die Freude am Spielen am Spielnachmittag kann wie ein Stein wirken, den man ins Wasser wirft. Wie kreisrunde Wellen wird die Spielidee weitergetragen in den Freundeskreis und in die Familie. Levi, der Enkel von Alice Hollenweger, spielt jeden Sonntagmorgen mit seinen Grosseltern

Infos: Theres Seeburger, Telefon 044 761 58 94.

FORUM

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Fake-News von offizieller Seite

Zum 90. Geburtstag

«Was gibt es zum Zmittag?»

Ärzte dürfen weiter länger praktizieren, «Anzeiger» vom 18. Februar. Ärzte durften schon immer, und dürfen auch weiterhin praktizieren, so lange sie die Voraussetzungen dazu erfüllen. Zusätzlich zu den jungen Kolleginnen müssen die über 70-Jährigen einen Gesundheitstest durchführen lassen, alle zwei Jahre. Ansonsten sind die Bedingungen die gleichen, und bleiben die gleichen. Geändert hat sich hingegen, dass die «Seniorenbewilligung», wie sie genannt wird, im Kanton Zürich nicht mehr erteilt wird. Mit dieser deutlich eingeschränkten Bewilligung können Ärzte für ihre Familie und Freunde, und vor allem auch für

Mental und sozial Jassen ist das beliebteste Spiel in dieser Runde. Zwei Frauen spielen konzentriert «Triominos», eine Art Domino mit dreieckigen Steinen. Die während eines Spiels erreichbaren Punkte basieren

sich selber Rezepte ausstellen und Medikamente beziehen. Der Kantonsarzt des Kantons Zürich hat plötzlich das Gefühl, dass diese Bewilligung mit dem Medizinalberufegesetz, das schon seit einigen Jahren in Kraft ist, nicht vereinbar sei. Andere Kantone sehen das anders, im Kanton Schwyz oder im Thurgau gibt es die Seniorenbewilligung noch. Unterschieden werden muss, dass eine Tätigkeit mit Rechnungsstellung andere Voraussetzungen benötigt, als die Selbstversorgung für pensionierte Ärztinnen und Ärzte. Das haben leider weder die Gesundheitsdirektion noch die kantonale Ärztegesellschaft verstanden. Dr. med. Philippe Luchsinger, Affoltern a.A., Vizepräsident IG Seniorenärzte

In den kommenden Tagen dürfen im Bezirk gleich vier Jubilare einen hohen runden Geburtstag feiern. In Affoltern ist dies heute Freitag, 21. Februar, Erika Stöckli, morgen Samstag, 22. Februar, Eveline Elisabeth Glaus und am Sonntag, 23. Februar, Franz Othmar Henzmann. Am Montag, 24. Februar, folgt Martha Grossenbacher in Obfelden. Sie alle dürfen auf stolze 90 Lebensjahre zurückblicken – wir gratulieren ihnen herzlich.

Zum 85. Geburtstag Zwei Jubilare dürfen am Sonntag, 23. Februar, ihren 85. Geburtstag feiern. In Affoltern Rolf Hausheer und in Obfelden Max Häberling-Leuppi. Wir wünschen ihnen alles Gute im neuen Lebensjahr.

Die Grundidee hinter dem Tag der Frau verwässert Ein buntes Fest zum Internationalen Tag der Frau, im «Anzeiger» vom 18. Februar.

Ein Graureiher in Hausen. (Leserbild Albert A. Stahel)

Wer steckt wohl hinter dem OK Frauenfest? Was ich in der Einladung zum Fest am 8. März gelesen habe, erhöhte meinen Puls und die Haare standen mir zu Berg. Habt ihr vergessen, was unter dem Wort Solidarität mit allen Frauen auf unserer Welt gemeint ist? Die erste Einladung zum Internationalen Tag der Frau hier im Säuliamt ging von den bosnischen Frauen im Lilienberg aus. Für sie war diese Solidarität mit uns ein Funke der Hoffnung in

ihrer Trostlosigkeit. Als sie nach Kriegsende wieder zurückkehren mussten, beschlossen wir, ein paar Aeugsterinnen, zur Erinnerung an sie ein Fest zum Internationalen Tag der Frau zu organisieren. Anfangs blieben wir die Organisatorinnen, dann übernahmen dies Frauen aus anderen Gemeinden. Eintritt gab es nicht, damit wirklich alle Frauen kommen konnten. Das verstanden wir unter Solidarität. Seit das Fest konstant im Kasino in Affoltern stattfindet, hat sich viel verändert. Das Angebot ist breiter, man kann jetzt auch «konsumieren», kommen und gehen wann man will. Aber halt, das stimmt ja nicht. Man muss

jetzt Eintritt bezahlen, stolze 40 Franken! Ich nehme an, dass das Mittagessen inbegriffen ist, aber wie sieht es mit Kuchen und Getränk aus? Unter fünfzig Franken kommt wohl niemand davon. Für viele scheint dies ein Klacks zu sein, andere kaufen damit ihr Essen für drei Tage! Man kann sogar Plätze reservieren. Wozu? Männer sind auch eingeladen. Nichts gegen die Männer, aber was haben sie an einem Tag der Frau zu suchen? Ich bin offen für Veränderungen. Aber die Grundidee hinter dem Tag der Frau so zu verwässern, dass die Solidarität mit allen Frauen dieser Welt zur Farce wird, das dürfen wir nicht zulassen. Margrit Gut, Hausen

«1000 Kilometer». Eine echte Alternative zu elektronischen Spielen. Bestimmt erzählen die Grosseltern davon, wie damals der Strassenverkehr war, wie die Autos ausschauten und welche Verkehrsregeln eingehalten werden mussten, als das Spiel entstanden ist. Spielen ist mehr als eine Tätigkeit, Spielen verbindet Menschen – und Generationen. Was sich Theres Seeburger wünscht? Noch mehr begeisterte Spielerinnen und Spieler. Sie lädt jedermann zu einem Schnupperbesuch ein und gibt auch gern telefonisch Auskunft. Spielnachmittage jeden Dienstagnachmittag ab 14 Uhr, reformiertes Chilehuus, Affoltern.

«Heute koch ich was Besonderes», erklärte ich meiner Mutter, die zwei Wochen zu Besuch bei mir ist, «Rosenkohl-Pfannenkuchen». Meine Mutter runzelte die Stirn. «Noch nie gehört.» «Ich hab ein Rezept und will das ausprobieren.» Nun – ich schnitt Rosenköhlchen in Scheibchen, briet sie acht Minuten an und goss den Pfannkuchenteig darüber. Stockenlassen, wenden, fertig. Meine Mutter ass zwei Gabeln voll und schob dann den Teller weg. «Schmeckt nicht.» Ich vertilgte tapfer meine Portion und warf den Rest und das Rezept weg. Gestern war Wähentag. Wo der Salat sei, fragte meine Mutter. Den gebe es zum Znacht. «Und morgen mache ich deine geliebte Kalbsbratwurst, dazu gemischten Salat und Salzkartoffeln», fügte ich hinzu. «Welches Gemüse?» «Keines.» «Salat u n d Gemüse gehören zu jedem Essen, sonst wirst du nicht alt», belehrte mich meine Mutter, die in vier Monaten hundert ist. Also, zugegeben, diese beiden Mittagessen waren nicht so toll. (Hatte aber immerhin zwei Tage vorher feine Rindsrouladen gemacht.) Nach dem Mittagsschlaf verkündete meine Mutter: «Jetzt gehen wir Gemüse einkaufen, und ab morgen koche ich.» Ute Ruf


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Freitag, 21. Februar 2020

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Eheverbrechen

Ein Psychothriller der besonderen Art ist in Ottenbach zu sehen: «Kleine Eheverbrechen». > Seite 11

Direkt aufs Podest

Am Jassturnier des Schützenvereins Affoltern gewann der Organisierende gleich selbst. > Seite 16

Tierliebe im Säuliamt Tiere werden im Säuliamt besonders geliebt. Warum ist das so? Eine amüsante Analyse. > Seite 17

Vielseitige Tätigkeiten als Troubleshooter an vielen Fronten Serie «Lernende»: Luca Di Santo, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ im Albisbrunn Luca Di Santo hat bereits das letzte Semester der Oberstufe im Albisbrunn besucht und ist dann in die Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt eingetreten. Im Sommer wird er die dreijährige Lehre abschliessen. Er schätzt an seinem Ausbildungsort, dass Fachpersonen verschiedener Berufe vor Ort Auskunft geben können.

Vorteile als Lernender im Albisbrunn Luca Di Santo sieht viele Vorteile darin, seine Lehre im Albisbrunn abzuschliessen. Der Morgenmuffel mit einer Vergangenheit als permanenter Schulschwänzer hat heute keinen Arbeitsweg. Im Albisbrunn stehen ihm viele Möglichkeiten für die Freizeitbeschäftigung offen: Sport- und Freizeitangebote mit Sporthalle, Kletterhalle, Fitnessraum, Sportplätzen, ein Schwimmteich und ein Musik- und Kunstatelier. Auch der Allgemeinbildende Unterricht (ABU) und der Fachkundeunterricht werden in der internen Berufsschule in Kleinklassen erteilt. Über das Wochenende wohnt er bei seinen Eltern und beiden Schwestern in Oberglatt und pflegt da auch seinen Freundeskreis.

Fachmann Betriebsunterhalt Der Alltag ist für Luca Di Santo von Montag bis Freitag kompakt: Beruf, Schule und Freizeit am selben Ort. Er ist jederzeit mit Gleichaltrigen zusammen, hat aber bei beruflichen und persönlichen Fragen unkompliziert und vor Ort bestausgebildete Fachpersonen als Ansprechpartner.

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Revision der Felseneggbahn Der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF wird von Montag, 24. Februar, bis Freitag, 3. April, durchgehend eingestellt. Grund für den Unterbruch sind die jährlich notwendigen Revisionsarbeiten. Im Jahr 2020 müssen gemäss sechsjährigem Turnus die Laufwerke und Gehänge der beiden Kabinen komplett zerlegt und überprüft werden. Zudem wird das im Jahr 2008 neu eingebaute Tragseil erstmals verschoben, so dass nicht immer die gleichen Stellen auf der Stütze aufliegen und es nicht zu Korrosion kommt. Nach dem Verschieben des Tragseils werden die beiden Spannseile ersetzt und sechs neue Vergussköpfe erstellt. Auch werden die Kabinen im Herstellerwerk CWA in Olten auf Risse überprüft, mit neuen Böden versehen und frisch foliert. Am Abend des Donnerstag, 2. April, findet die Bergungsübung statt, bei der die Evakuierung der Passagiere aus den Kabinen geprobt wird. Das Bergungsteam der LAF wird dieses Jahr von Angehörigen der Feuerwehr Adliswil unterstützt. Die Aufgabe der Feuerwehrleute ist, das Terrain auszuleuchten und die Passagiere nach dem Abseilen zur Talstation zu bringen. Am Samstag, 4. April, wird der Betrieb wieder aufgenommen und die LAF verkehrt nach Sommerfahrplan, jeweils von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt. (pd.)

VON REGULA ZELLWEGER Rund 32 Lernende machen zurzeit im Albisbrunn ihre Lehre in vierzehn verschiedenen Berufen – entweder mit dem Ziel «Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ» oder «Eidgenössischer Berufsattest EBA». Albisbrunn verfügt über das breiteste Berufsbildungsangebot aller Jugendheime in der Schweiz. «Unser Ziel ist es, Fähigkeiten zu vermitteln, die es braucht, um die Anforderungen des Lebens und der Gesellschaft selbstständig zu bewältigen. Wir bieten dazu ein breit angelegtes Bildungs- und Erziehungsprogramm an, in dem die Bereiche Sozialpädagogik, Psychotherapie, Schulbildung und Berufsbildung vernetzt zusammenarbeiten», so das Credo der Bildungsinstitution. Luca Di Santo ist bereits im Endspurt seiner dreijährigen Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ – und er ist sich klar, dass der Eintritt ins Albisbrunn, eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe für männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen, vor drei Jahren seinem Leben eine wichtige Wende gegeben hat – nicht nur im beruflichen Bereich, sondern auch in der Persönlichkeitsentwicklung.

i dä Region

Di e Bä ck er ei de r Re gi on Al bi s

Luca Di Santo (links) arbeitet gern im Freien. Angeleitet wird er von Ajithkumar Manokaran, der im Albisbrunn seine Ideen für umweltbewusstes Arbeiten umsetzen kann. Zurzeit arbeiten die beiden an einer neuen Kompostieranlage. (Foto rz)

Infos zum Fahrplan: www.laf.ch oder www.zvv.ch. Öffnungszeiten des Restaurants Felsenegg auf www.felsenegg.com und unter 044 710 77 55.

Der Vater von Luca Di Santo, selbst Automechaniker, erkannte schon bald die Fähigkeiten seines Sohnes im handwerklich-technischen Bereich. Der Jugendliche hat seine Berufswahl bisher nie bereut, er schätzt vor allem die Vielseitigkeit seiner Aufgaben. Fachleute Betriebsunterhalt sind dafür verantwortlich, dass alle Einrichtungen in Gebäuden und darum herum funktionieren. Sie sind für den Unterhalt und die Reinigung von Betriebsarealen, Grünanlagen, Strassen und Gebäuden zuständig. Sie warten die haustechnischen Anlagen, wechseln Fensterdichtungen aus, ersetzen Lampen, Türschlösser und Sicherungen, kontrollieren Heizung und Elektroinstallationen oder flicken tropfende Wasserhähne. Kleinere Reparaturen erledigen sie selbst. Bei Bedarf übernehmen sie auch einfachere Maurer-, Maler- und Schreinerarbeiten. Aufgaben im Aussenbereich umfassen den baulichen Unterhalt. Zudem pflegen sie Grünanlagen, Wege und Strassen. Luca Di Santos Tagesablauf beginnt mit vier Weckern, die er im Abstand von 10 bis 20 Minuten stellt. Um 7.10 Uhr ist Arbeitsbeginn, das heisst, die Aufgaben werden besprochen und der Lernende macht sich auf, um diese, beispielsweise die Reinigung der Turnhalle, bis zum Znüni selbstständig im Dreierteam zu erledigen. Nach dem Znüni, dem Mittagessen und dem Zvieri erhält er wieder Aufgaben zugeteilt. Luca Di Santo lacht: «Der Schnee darf dieses Jahr gern fernbleiben.» Damit fällt das Schneeschippen weg, das Frühaufstehen verlangt. Spass gemacht hat ihm die Weiterbildung im Umgang

mit der Motorsäge, aber auch der Rosenschnittkurs.

Gutes Umfeld Tony Fuchs ist Leiter Schulbildung im Albisbrunn. Er betont, dass sich die Lehre im Heim von einer Lehre in einem externen Betrieb zwar im Kontext unterscheide, nicht aber in den für den Abschluss erbrachten Leistungen: «Die Lernziele müssen erreicht werden». Im Albisbrunn ist das Lerntempo individueller angepasst, auf die Befindlichkeit der Jugendlichen, die alle mit einer Geschichte hierhergekommen sind und die im Verhalten auffällig geworden waren, wird mehr Rücksicht genommen. Die sinnvollen Regeln, die das Zusammenleben mit dem Ziel eines Berufsabschlusses erst ermöglichen, müssen eingehalten werden. Es wird aber nicht auf sturen Normen beharrt, das langfristige Ziel einer guten Vorbereitung auf ein zufriedenstellendes Berufsleben ist im Fokus. Tony Fuchs war Lehrer und liebt die komplexen Herausforderungen im Albisbrunn. Er bietet den Jugendlichen so viel Unterstützung wie nötig und so viel selbstständige Eigenverantwortung wie möglich. Er ist mit Luca Di Santo sehr zufrieden.

mittelt. Ajithkumar Manokaran lobt seinen Lernenden: «Er arbeitet selbstständig und zuverlässig. Er ist unkompliziert – und trotzdem leistungsorientiert. Er verfügt bereits über fundiertes Fachwissen, gute Kommunikationsfähigkeit, Selbstdisziplin und hält sich an die Sicherheitsvorschriften. Gerechtigkeit ist ihm wichtig. Besonders freut es mich zu sehen, wie er eine Vorbildrolle für seine beiden Unterstifte übernimmt.» Ein Vorbild ist Lehrmeister Ajithkumar Manokaran selbst betreffend Weiterbildung. Er hat seiner Grundausbildung einen zweiten Lehrabschluss als Elektriker angehängt. Der Vater zweier Kinder hat den eidgenössischen Abschluss als Hauswart FA und ein Handelsdiplom erworben. Er schätzt seine Arbeit mit Jugendlichen sehr. Luca Di Santo schaut mit Zuversicht auf seine Zukunft nach dem Lehrabschluss, die im Sommer mit dem Auszug aus dem Albisbrunn beginnt. Er hat einen gut gefüllten Rucksack, mit dem er sich in der Berufswelt positionieren und weiterentwickeln kann. In unregelmässigen Abständen porträtiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen.

Murimoos: Neue Storchenhorste Die ersten Störche sind bereits aus ihren Winterdomizilen in die Schweiz zurückgekehrt und die Störche können beim Horstbau beobachtet werden. Sie bringen Äste, Altgras oder Moos in und auf ihrem Horst an. Murimoos bei Muri (AG) ist nach Altreu (SO) die zweitgrösste Storchensiedlung in der Schweiz. Im Jahr 2019 gab es im und ums Murimoos 44 Brutpaare und davon 81 Jungvögel. Die Kehrseite davon ist, dass die Dächer stark in Mitleidenschaft gezogen werden und einen sehr hohen Unterhaltsbedarf aufweisen. Die Gesellschaft Storch Schweiz hat deshalb Murimoos mit einem Beitrag von 4000 Franken für den Ersatzbau von insgesamt sieben Storchenhorsten unterstützt. Die neuen Horste sind aus Massivholz und stehen auf Robinienstämmen. Diese weisen eine lange Lebensdauer auf. Mit Hilfe eines Lkw-Krans wurden die Horste auf die eingepfählten Stämme verschraubt. (pd)

Bereits erschienen: Sarina Welti, Fachfrau Betreuung im Meilihof, Ebertswil, Andreas Tellenbach,

Mit Zuversicht in die Zukunft Am engsten arbeitet der junge Fachmann Betriebsunterhalt mit seinem Lehrmeister Ajithkumar Manokaran, Betriebsleiter Technischer Dienst, zusammen. Von ihm erhält er die Aufgaben zugeteilt, von ihm bekommt er praktisches Wissen und Können ver-

Apparateglasbläser bei der Metroglas AG in Affoltern, Saskia Schneebeli in der Drogerie Rütimann in Hausen, Robin Birrer, Lernender Fachmann Betreuung FaBe bei der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten, Nicole Keller, Lernende Kauffrau EFZ bei Notariate Schweiz beim Notariat in Affoltern und Tanja Stevanovic, Lernende Fachfrau Gesundheit EFZ im Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter.

Neue Horste für die Störche. (Bild zvg)


Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 22. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel mit Pfrn. E. Eiderbrant

Sonntag, 23. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei Jeanine Grossmann (044 760 08 76)

Sonntag, 23. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Th. Müller Mittwoch, 26. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag mit Pfrn. B. Bartels Freitag, 28. Februar 14.00 Erzählcafé im ref. Pfarrhauskeller Mettmenstetten mit U. Jarvis

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 23. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Donnerstag, 27. Februar 12.00 Spaghetti-Plausch mit Wort- und anderen Salaten Anmeldung bis 24. Februar an Esther Scherer, Tel.: 044 761 66 93 Freitag, 28. Februar 19.00 Filmabend in der Chilestube: «Der Wein und der Wind» (Frankreich 2017, Regie: Cédric Kapisch)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfr. Thomas Müller www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Volker Bleil Montag, 24. Februar 19.00 – 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Donnerstag, 27. Februar 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 28. Februar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 23. Februar 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Peter Muster und den Unti-Kindern Orgel: A. Notenschlüssel Dienstag, 25. Februar 16.25 Club 4 im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Freitag, 21. Februar 19.30 offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Sonntag, 23. Februar 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit dem Jazz-Quartett Woodoism «Refugium» Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 26. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 27. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 23. Februar Der angekündigte Gottesdienst mit Pfr. J. Dubler findet nicht statt. Wir sind eingeladen, den Gottesdienst in Obfelden um 10 Uhr zu besuchen mit Pfr. Eiderbrant. Freitag, 28. Februar 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. Februar 10.00 Gottesdienst Pfr. A. Fritz Musik: Veronica Hvalic In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 23. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrer Andreas Fritz Orgel Veronica Hvalic 19.30 Neumondsingen in der Kirche Mettmenstetten Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 28. Februar 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: mein Körper – mein Haus ab 20.00 Nachtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche Mettmenstetten Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 23. Februar 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Fahrdienst: Anmeldung bis 22. Feb. Tel. 044 700 45 45 Mittwoch, 26. Februar 10.30 Kirche Stallikon, ein meditativer Weg zum Kreuz Donnerstag, 27. Februar 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Kirche Stallikon: Meditativer Weg zum Kreuz, während der Passionszeit täglich zwischen 10.30 Uhr und 17.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 23. Februar 10.30 Gottesdienst / Dreissigster für Walter Marfurt-Buob / Elsa Schwager-Waltenspühl Donnerstag, 27. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 21. Februar 14.00 – 19.00 Uhr Eröffnung Webprojekt im Pfarrhauskeller Samstag, 22. Februar 9.00 3. Klass-Unti Gruppe Pax im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 23. Februar ab 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel) anschliessend Chilekafi Montag, 24. Februar 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 25. Februar 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 26. Februar 14.00 Seniorennachmittag in der Brunnmatt Donnerstag, 27. Februar 12.00 Club 4, Gruppe Omega Freitag, 28. Februar 14.00 – 19.00 Uhr Webprojekt im Pfarrhauskeller 19.00 concerto piccolo in der reformierten Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 23. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 23. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Volker Bleil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 23. Februar 9.00 Gottesdienst, anschl. Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa – Festa dei pensionati, anschl. Mittagessen im Centro Sociale (Achtung, der Gottesdienst ist um 11.00 Uhr, nicht um 19.00 Uhr) Aschermittwoch, 26. Februar 9.00 Kein Gottesdienst 19.30 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. Februar 10.00 Heilige Messe Dienstag, 25. Februar 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 26. Februar – Aschermittwoch 19.30 Gottesdienst mit Auflegung der Asche

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 22. Februar 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski, mit Segnung zur Silberhochzeit von Christiane und Matthias Kühle-Lemanski, mit Anette Bodenhöfer und musikalischer Überraschung Aschermittwoch, 26. Februar 19.30 Gottesdienst mit Aschenauflegung Donnerstag, 27. Februar 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Februar 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle-Lemanski Orgel: A. Bodenhöfer Mittwoch, 26. Februar – Aschermittwoch 18.00 Wortgottesdienst mit Aschenauflegung mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 23. Februar 10.00 Gottesdienst, Andi Wolf Kinderprogramm Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 23. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); mit Neumotiviert; Abendmahl; EMKidz; anschl. Gemeindegespräch Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Sonntag, 23. Februar 17.00 MOVIE-Gottesdienst Predigt Manuel Fuhrer Donnerstag, 27. Februar 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Freitag, 28. Februar ab 17.00 Café Chazon Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. Februar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Weidstrasse 20 Sonntag, 23. Februar 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 21. Februar 2020

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Ein Psychothriller im Gemeindesaal Ottenbach «Kleine Eheverbrechen» von Eric-E. Schmitt

Die Säuligugger mit Verstärkung durch Ehemalige nach ihrem ersten Auftritt in diesem Jahr. (Bild zvg.)

Ein märchenhaftes Guggenjubiläum Säuliguggernacht in Affoltern Die Fasnacht ist kurz nach dem Schmutzigen Donnerstag in vollem Gange. Doch für die «Säuligugger» steht der Höhepunkt noch aus. Sie laden am Freitag zur «Säuliguggernacht» unter dem Motto «Märliwald». Es ist ohne Frage eine spezielle Saison für die «Säulis», feiern sie doch ihr 40-jähriges Bestehen. Um diesem Jubiläum gerecht zu werden, spielen an den Auftritten im Säuliamt jeweils auch noch ehemalige Mitglieder mit, die ihre verstaubten Instrumente wieder hervorgeholt haben, um noch einmal dabei zu sein, wenn die «Säuligugger» dem Publikum mit ihrem Guggen-Sound so richtig einheizen. Bereits am «Füürball» in Obfelden und am «Höcklerball» in Hedingen konnten sie so mit fast 50 Guggern auf der Büh-

ne stehen. Wer dies auch miterleben möchte, hat dazu noch drei Mal die Gelegenheit: An der «Uslumpete» in Kappel, am Maskenball in Zwillikon und natürlich an der «Säuliguggernacht».

«Säuliguggernacht» nächsten Freitag Diese findet wie immer am Freitag nach Aschermittwoch – also heute in einer Woche – und wieder in der Break Eventhall in Affoltern statt. Als diesjähriges Motto wurde «Märliwald» gewählt. Den Fasnächtlern bietet sich also eine grosse Auswahl an Sujets an. Und wer ein bisschen Inspiration braucht und die alten Trudi-GersterKassetten schon entsorgt hat, der findet die sympathische Märchenerzählerin auch auf YouTube. Die «Säuligugger» freuen sich jetzt schon auf zahlreiche Prinzessinnen, Drachen, Ritter, Rotkäppchen, Wölfe und kleine Schweinchen, die zusam-

men mit ihnen und den Gastguggen ein grosses Fest feiern. Für die musikalische Unterstützung sorgen dieses Jahr neben den «Vollgashöcklern» aus Hedingen als Stammgäste die «Räbeschläcker», Wettingen, die «Hächlegugger», Hägglingen, und die «Mery-Güüger» aus Merenschwand.

Neumitglieder gesucht Wer wissen will, wo und wann die «Säulis» diese Fasnacht noch auftreten, findet alle Infos dazu auf ihrer Homepage www.saeuligugger.ch. Natürlich darf auch schon an die nächste Saison gedacht werden. Wer gerne bei den «Säuliguggern» dabei sein will, der spricht am besten jemanden aus der Gugge direkt an. Neumitglieder sind immer mehr als willkommen. (pd.) «Säuliguggernacht», Break Eventhall Affoltern, 28. Februar, Säuligugger-Konzert 21.30, Einlass 20 Uhr.

Am Freitag, 28. Februar, wird in Ottenbach ein ganz besonderer TheaterLeckerbissen serviert, veranstaltet durch den Verein Kultur Ottenbach. Das aus einem Akt bestehende Kammerspiel «Kleine Eheverbrechen» erzählt mit feinem Humor eine Geschichte zwischen Wahrheit und Realität und wie manchmal Liebende einander wirklich kennen. So viel sei voraus verraten: Ein seit fünfzehn Jahren verheiratetes Ehepaar muss sich noch einmal neu finden und kennen lernen, da Simon, der Ehemann, durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren hat. Die Frage, ob das Ehepaar die Chance eines Neubeginns schafft, steht im Raum. Ein Szenario, das Spannung pur garantiert, aber auch einiges an Tiefsinn fordert. Neben René Schnoz steht die in Ottenbach aufgewachsene Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin Franca Basoli auf der Bühne. (mm)

Der Poetry Slam in Affoltern findet bereits zum zwölften Mal statt. Der Dichterwettstreit hat Tradition und ein wortstarkes Line-up wird um die Krone, respektive den Whiskey und um Ruhm und Ehre kämpfen. Ein Poetry Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden. Ob Wortspiele oder Politisches, Comedy oder Nachdenkliches, Prosa oder Lyrik, Nonsens oder Dramatisches, die Slammerinnen und Slammer werden auch an der 12. Ausgabe des Dichterwettstreits mit Leidenschaft und Wortwitz versuchen, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Wie immer entscheiden die Zuhörenden, wer die Krone erhält und als Siegerin oder Sieger die traditionelle Flasche Whiskey für alle öffnen darf! Moderiert wird der Anlass wiederum von Rhea Seleger; DJ Ironneck alias Vincent Aeberhard liefert den passenden Sound dazu. Im Line-up vertreten

«Ver-Ding» im Albisbrunn

Am Sonntag, 23. Februar, sind anlässlich einer Spezialvorstellung der Komödie «Moskau Einfach!»-Regisseur Micha Lewinsky und Hauptdarsteller Philippe Graber im Cinepol in Sins zu Gast. Sie werden im Anschluss an den Film über ihre Arbeit berichten. Mit «Die Standesbeamtin» hat Lewinsky bereits einen Kassenschlager gedreht, und das Drehbuch von «Sternenberg» ist ebenfalls aus seiner Feder. Im Film spielt Philippe Graber einen Undercover-Spitzel, welcher in der Blütezeit der Fichenaffäre eine junge Frau ausspionieren muss.

Das Albisbrunn bietet die Bühne für die Aufführung des Theaterstückes «Ver-Ding». Die Basler Theatercompany «Texte und Töne» hat sich der dunklen Schweizer Geschichte um die rund 100 000 Fremdplatzierungen zwischen 1800 und 1980 angenommen. Professionelle Schauspieler zeigen ein Theaterstück zum Thema anhand zweier Biografien von Betroffenen. Das eine Buch trägt den Titel «Aus dir wird nie etwas!» von Paul Richener, das andere Buch heisst «Mich kann man mitnehmen» von Hanspeter Bobst. Diese bei-

23. Februar, 17.30 Uhr, Kino Cinepol, Bahnhofstr. 28, Sins. Infos, Tickets, Programm www.cinepol.ch.

Basoli und René Schnoz. Gemeindesaal Ottenbach, Freitag, 28. Februar, 20 Uhr. Vorverkauf über www.kultur-ottenbach.ch, Türöffnung 19 Uhr mit Barbetrieb vor und nach der Vorstellung.

Franca Basoli, anlässlich ihrer 1.-August-Rede in Ottenbach. (Bild zvg.)

12. Affoltemer Poetry Slam

«Moskau Einfach!»-Regisseur zu Gast Der spätere Fichen-Skandal hat Ende der 80er-Jahre zu einer staatspolitischen Krise geführt. Aus dem Drama ist nun eine süffige Komödie entstanden. Die Spezialvorstellung startet am Sonntag um 17.30 Uhr im Cinepol. Nach Filmende findet ein moderiertes Gespräch mit den beiden Gästen statt. Es wird dringend empfohlen, Tickets vorab online oder unter Telefon 041 787 36 00 zu reservieren. (pd.)

«Kleine Eheverbrechen», Psychothriller mit Franca

den Biografien bieten die Grundlage des Stückes. Ein aufwühlendes Theater thematisiert das Verdingtsein. Die Theater-Vorstellungen finden am Freitag, 20., und Samstag, 21. März, jeweils um 19.30 Uhr in der Sporthalle Albisbrunn in Hausen statt. (pd.) «Ver-Ding», Freitag, 20. März, Samstag, 21.März, jeweils 19.30 Uhr. Sporthalle Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, Hausen. Reservierung Tel. 044 764 81 81 oder info@albisbrunn.ch. Tickets an der Abendkasse

sind u.a. Lukas Becker (Zürich), Henrik von Dewitz (Bern), Rebekka Lindauer (Zürich), Jennifer Unfug (Winterthur), Martina Hügi (Winterthur), Joel Perrin (Männedorf) und Jeremy Chavez (Wohlen). Wie immer ist auch ein Platz für Newcomer aus der Region reserviert. Bei Interesse Anmeldung mit Mail an Rhea Seleger (rhea.seleger@gmail.com) oder spontan an der Abendkasse. (pd.) Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern . Samstag, 29. Februar, 20.15 Uhr, Eintritt 30 Franken (Jugendliche bis 20 J. 15 Franken), Reservierung: www.kulturaffoltern.ch Vorverkauf: 044 762 42 42.

Moderatorin Rhea Seleger. (Bild zvg.)

Wie Homöopathie richtig angewendet wird Die Homöopathie folgt den Gesetzen der Natur und wirkt sanft und nachhaltig. Weil sich immer mehr Patienten sanfte Therapien wünschen, befinden sich homöopathische Mittel seit Jahren im Aufschwung. Homöopathie kann bei vielen akuten, aber auch bei chronischen Krankheiten eingesetzt werden.

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Spannende Einblicke Am Dienstag, 10. März, von 19 bis 22 Uhr, erfahren die Teilnehmenden von der dipl. Homöopathin Hfnh Jane Purrer, woher die Homöopathie kommt, wie Dr. Samuel Hahnemann darauf gestossen ist und warum er eine neue Methode suchte, um den Menschen zu helfen. Zudem erhalten die Anwesenden Einblicke in die Prinzipien der Homöopathie und wie man sie richtig anwendet. Ein spannender Themenabend für alle, die sich für die Homöopathie interessieren und mehr darüber erfahren möchten. (pd.) Infos und Anmelden unter www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch, unter Tel. 044 760 12 77 oder

Fichenaffäre in den Achtzigerjahren - ein Undercover-Spitzel bei der Arbeit. (Bild zvg.)

Die Darsteller von links: Julia Sewing, Andreas Daniel Müller und Gerrit Neuhaus. (Bild Ernst Rudin)

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Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 21. Februar Affoltern am Albis

13.30-17.30: Ferienprogramm, unter www.ja-aaa.ch. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 22. Februar Obfelden

14.00-17.00: Kinderfasnacht: «Auf Dschungel Safari». Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Wettswil am Albis

19.30: «Alabama Jazz Quartett». Jazzkonzert. Reservieren unter 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

Sonntag, 23. Februar Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: Jazz-Quartett Woodoism spielt aus der neuen CD «Refugium». Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Montag, 24. Februar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12.

Dienstag, 25. Februar Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Skioder Snowboardpiste. Mit Ignaz Geissmann vom Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Virtuoses Jazzduo und exzellentes Erzähltheater Die nächste Woche im Kellertheater «LaMarotte» Affoltern Jazz am Donnerstag, Thomas Dobler & Dado Moroni

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Verborgene Schätze». Die Aeugster Fotografin Michaela Eggmann zeigt Aufnahmen von kleinen Schätzen der Natur rund um Aeugst. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 29. April.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin-Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni.

Erzähltheater Theodor Fontane (1819-1898)

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Licht der Nacht». Nachthimmel-Fotografien von Simone Fior. Aufnahmen aus der Gegend zusammen mit Impressionen aus dem Alpenraum und dem Ausland. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 18. März.

Obfelden

Der bekannte Schauspieler Volker Ranisch – nicht zum ersten Mal im «LaMarotte» – verspricht seinem Publikum, ganz andere, amüsante Seiten des «Sonntagsdichters» Theodor Fontane zu zeigen. (Bild zvg.)

Galerie Open Art Bickwil, Brunnenstrasse 4: «Klein openArt». Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Fr, Sa, So 15-19 Uhr oder auf Anfrage 079 444 21 61. Bis 22. März.

Ein literarisches Portrait frei nach Texten von und über Theodor Fontane. Idee und Konzept: Volker

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken,

beide Anlässe über Tel. 044 760 52 62 oder

Ranisch. Freitag, 28. Februar, Bar & Abendkasse ab

mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen für

www.lamarotte.

Mittwoch, 26. Februar 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.

Obfelden

14.00: Seniorennachmittag. Lottomatch mit schönen Preisen - die richtigen Nummern werden immer gezogen. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Ottenbach

14.30-17.00: Kinderfasnacht: «Die Narren sind los». Kinder müssen begleitet sein. Schminken vor Ort, Wettbewerb, Päcklifischen, Büchsenwerfen und kleine Festwirtschaft. Gemeindesaal, Schulrain 12.

gemeinsamen Planen, Kochen und Essen, offen für alle ab 5.Klasse. Fragen? Jessica gibt Antwort 079 721 58 78 Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Thomas Dobler & Dado Moroni». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei,

10.00-10.30: Buchstarttreff: Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1. 14.30-15: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

20.30: «Liebe, List und Fladenbrot». Heitere und ernste Geschichten aus dem Orient erzählt von Brigitta Troller, musikalisch umrahmt von Anette Bodenhöfer. Bar ab 20 Uhr, Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt, Rifferswilerstrasse.

Ausstellungen

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Essen 18 Franken.

Wettswil am Albis

Hausen am Albis

Kappel am Albis

Donnerstag, 27. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Wer kennt ihn schon wirklich, den berühmten Schriftsteller, das Genie mit dem scharfen Verstand und den kuriosen Kauz, wer kennt ihn jenseits von «Effi Briest», dem «Herrn von Ribbeck» und «John Maynard»? In diesem Künstlerportrait spannt sich der Bogen von Briefen an seine Frau Emilie über Reiseberichte, den berühmten Wanderungen durch die Mark Brandenburg bis hin zu den Balladen und zu «Effi Briest». Zu Wort kommen sowohl seine Frau als auch Schriftstellerkollegen und andere Zeitgenossen. Und selbstverständlich werden auch einige Perlen seines dichterischen Schaffens dargeboten. (pd.)

Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Thomas Dobler ist internationaler Solist für klassische Musik, Jazz und Weltmusik, Komponist, Arrangeur und Bandleader. Darüber hinaus ist er Professor und Leiter der Jazzabteilung an der Hochschule für Musik Lausanne. Dado Moroni, auch er gefragter Solist, spielte im Laufe seiner 35-jährigen Karriere mit Jazzlegenden wie Clark Terry, Ray Brown, Ron Carter, Oscar Peterson, Ahmad Jamal und anderen mehr. Thomas Dobler am Vibrafon und Dado Moroni am Piano widmen sich im Duo dem «Great American Songbook». Zu hören sind auch Kompositionen von George Gershwin, Cole Porter, Duke Ellington.

Kappel am Albis

Kollekte für die Musiker. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

08.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: HorgenbergHirzel-Schönenberg. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Anmeldung und

Wettswil am Albis

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien 2020.

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Donnerstag, 27. Februar

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Affoltern am Albis

11.15: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 17.- An-/Abmeldung Ortsvertretung Pro Senectute: Regina Helfer, 044 761 03 91. Restaurant Rosengarten. 17.30-22.00: «Jugi-Znacht». Die Jugendarbeit JAAA lädt ein zum

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Vermischtes

Freitag, 21. Februar 2020

Geglückter Saisonstart Marathon-Crack Urs Huber gewinnt Tankwa Trek in Südafrika

Das Duo Jina Rose & ...

Mike Doctor spielt in Obfelden (Bild zvg.)

Zusammenspiel von Rhythmen und Melodien

Concerto piccolo am 28. Februar in Obfelden Am concerto piccolo vom 28. Februar spielt das Duo Jina Rose & Mike Doctor selbst geschriebene Soul/Pop-Songs mit Jazzelementen. Rhythmen, die nicht stillsitzen lassen, und Melodien, die zu träumen wagen – ein magisches Zusammenspiel. Eine gelungene Mischung aus Simplicity und Complexity: Ihren Stil bezeichnen sie als Sophisticated Pop. Jina Rose ist eine 21-jährige, sehr talentierte Sängerin und Songwriterin aus Zürich. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihrer aussergewöhnlichen Bühnenpräsenz ist sie eine aufregende Neuentdeckung. Mike Doctor hatte eine beachtliche europaweite Karriere mit diversen Bands und ist mehrere Jahre im Musical Hair mit Donna Summer aufgetreten. Er ist nicht nur ein super Gitarrist, sondern auch ein sehr innovativer Songwriter und Komponist.

Für Festivals und an grösseren Veranstaltungsorten treten die beiden auch mit weiteren Musikern auf. Aktuell feiern Jina Rose & Mike Doctor den Release ihrer neuen EP «Beyond Safety», die sie dieses Jahr in Prag mit renommierten Gastmusikern aufgenommen haben. Das Konzert am Freitag, 28. Februar, beginnt um 19 Uhr und dauert wie gewohnt eine halbe Stunde. Die «concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden «Musik soll Freude sein.» Mit dem Besuch unterstützen die Anwesenden dieses Mott0. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (mvo) Concerto piccolo no. 1 mit Soul/Pop-Songs in der Kirche Obfelden, Freitag, 28. Februar. Beginn 19 Uhr, Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Eintritt frei – Kollekte.

Platzspitz-Film, moderner Krimi und einmaliger Baum-Dokumentarfilm Drei neue Filme im Kino Mansarde: Der Schweizer Film «Platzspitzbaby», der amerikanische Krimi «Knives Out» und der Dokumentarfilm «Das geheime Leben der Bäume». Der Schweizer Regisseur Pierre Monnard (Serie «Wilder») schildert in «Platzspitzbaby» eindringlich das Heranwachsen eines Mädchens, das zerrissen wird zwischen seinem Bedürfnis nach Normalität und der Liebe zu seiner drogensüchtigen Mutter. Sarah Spale («Wilder») beeindruckt in der Rolle als Sandrine mit der authentisch wirkenden Darstellung einer Süchtigen und Luna Mwesi gibt ein fulminantes Filmdebüt als Jugendliche, die unerschrocken um ihre Mutter und für ein normales Leben kämpft. Ein intensiver, schockierender Film. In «Knives Out» wird der steinreiche Krimischriftsteller Harlan Thrombey kurz nach seinem 85. Geburtstag, den er gemeinsam mit seiner Familie auf seinem Anwesen begangen hat, mit durchtrennter Kehle aufgefunden. Neben zwei Polizeibeamten findet

sich auch der anonym engagierte Privatdetektiv Benoit Blanc in der Villa ein, um die ganze Sippschaft zu befragen. «Knives Out» bedient sich im archetypischen Krimirepertoire, huldigt der Agatha-Christie-Tradition und tischt dem Zuschauer einen wendungsreichen, verzwickten Plot auf, der von Anfang an zum Miträtseln einlädt. Jörg Adolphs Film «Das geheime Leben der Bäume» eröffnet ungeahnte Einblicke in das komplexe (Zusammen-)Leben der Bäume. Über Monate begleitete er den Autor und Förster Peter Wohlleben bei seinen beruflichen Tätigkeiten. Dieser weiss unheimlich viel über Fauna und Flora und kann sein Wissen gut verständlich und unterhaltsam weitergeben. Es gelingt dem Regisseur, eindringlich zu zeigen, was Wohllebens Anliegen ist: Dass der Mensch im Umgang mit der Umwelt – Bäumen und Wäldern – dringend umzudenken hat. (pd.) Kino Mansarde, Seetalstrasse 6, Muri. «Platzspitzbaby» am Donnerstag, 27. Feb., 18 Uhr, und Freitag, 28. Feb., 20.30 Uhr. «Knives Out» am Donnerstag, 27. Feb., 20.30 Uhr. «Das geheime Leben der Bäume» am Freitag, 28. Feb., 18 Uhr.

Mit mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung gewinnt der Mettmen– stetter Urs Huber zusammen mit seinem deutschen Bulls-Teamkollegen zum vierten Mal das südafrikanische Etappenrennen Tankwa Trek. Ist das der Auftakt zu einer weiteren erfolgreichen Saison? VON MARTIN PLATTER Im Vorjahr mussten RRC-Amt-Leistungsträger Urs Huber und sein deutscher Teamkollege Simon Stiebjahn am Tankwa Trek noch eine herbe Enttäuschung erleben. Auf der letzten Etappe fuhr das Duo als vermeintliche Führende kurz vor dem Ziel falsch – und verpasste das Podium als Vierte knapp. Diesmal lief alles rund. Bis auf Platz zwei nach dem dritten Teilstück, erreichte die deutsch-schweizerische Paarung das Ziel stets als Erste und sicherte sich so auch die Schlusswertung.

Erst das Vorspiel Huber weiss aber ganz genau, dass dies erst das Vorspiel war. Das erste grosse Saisonziel von Belang heisst nämlich Cape Epic. Es gilt in Mountainbiker-Kreisen, was die Tour de France für Rennradfahrer bedeutet und findet vom 15. bis 22. März ebenfalls in Südafrika statt. 2019 verpassten Huber/ Stiebjahn als Vierte in der Endabrechnung mit viel Pech ihr grosses Ziel, einen Cape-Epic-Podestplatz. Huber weiss, wie gut sich das anfühlt. 2016 stand er mit seinem damaligen Teampartner Karl Platt das erste und einzige Mal sogar als Gesamtsieger auf dem Podium. Seither wurde es für die reinen jedoch schwierig, am Cape Epic Spitzen-

Ein Podiumsplatz am renommierten Cape Epic gehört auch in diesem Jahr zum grossen Ziel von Urs Huber, links, und Simon Stiebjahn. (Bild Nick Muzik) platzierungen zu erreichen. 2016 war das letzte Olympiajahr. Namhafte Fahrer wie Nino Schurter und zahlreiche weitere seiner Crosscountry-Kollegen schonten sich im Hinblick auf die Weltspiele in Rio de Janeiro und verzichteten auf die achttägige Schinderei unter gleissender afrikanischer Sonne. Nach 2016 hat sich das jedoch geändert und so auch in diesem Jahr. Olympiasieger und Weltmeister Schurter und Scott-Teamkollege Lars Forster treten heuer sogar als Titelverteidiger an, nachdem sich im Vorjahr alle Mitstreiter in Grund und Boden gefahren hatten.

Höllische Schmerzen Die Crosscountry-Fahrer prägten den eigentlichen Marathon-Wettkampf mit ihrer dynamischen Fahrweise und ihrem horrenden Anfangstempo wie 100-Meter-Läufer, die ihren Speed über

die Marathondistanz durchzustehen vermögen. Das hat auch Urs Hubers Vorbereitung verändert. Wie ein Crosscountry-Fahrer trainiert der Mettmenstetter neben tausenden Kilometern Ausdauer inzwischen vermehrt auch Intervalle, viel Kraft und Koordination im Kraftraum sowie Schwellentraining. Dabei «übt» der Fahrer die Schmerzresistenz, indem er möglichst lange an oder sogar über seiner Leistungsgrenze fährt, was in den Beinen höllische Schmerzen verursachen kann. Das auszuhalten ist jedoch nötig, will man beispielsweise vor einem Kulminationspunkt nicht den Anschluss verlieren, verschärfen die Führenden das Tempo. Nur etwas kann Huber nicht trainieren: das Glück. Er hofft deshalb, dass es ihm hold ist. Dass er und sein Partner gesund bleiben und mit ihrer Tüchtigkeit das Glück zumindest ein bisschen auf ihre Seite zwingen können.

Von der Ersatzbank aufs Podest Jassturnier des Schützenvereins Affoltern Am 15. Februar fand der traditionelle Jasswettkampf im Singsaal des Schulhauses Zwillikon statt. Die Startplätze an dieser beliebten Veranstaltung waren auch heuer schon innert kurzer Zeit vergeben. Der Anlass wurde unter der bewährten Leitung von Gody Plankensteiner vorbereitet und durchgeführt. Eine umsichtige Planung erfordert natürlich auch «Notfallpläne» für diverse Szenarien. In diesem Jahr waren die kurzfristigen Abmeldungen von Teams eine besondere Herausforderung. So mussten bereits kurz vor dem Turnier zwei Schützen, die eigentlich als Helfer im Einsatz standen, zum Jassen aufgeboten werden. Zum Start um 14 Uhr fehlte aber ein weiteres Team ohne Abmeldung. So entschlossen sich Turnierleiter Gody Plankensteiner und sein Assistent Hans Jenni, beide erfahrene Jasser, als Team spontan einzuspringen. Nun konnte das Turnier mit kleiner Verspätung reglementskonform starten. Zwischen den einzelnen Gängen führte Plankensteiner als Wettkampfleiter durch das Programm und zum Schluss stand er zusammen mit Hans Jenni auch noch als Sieger zuoberst auf dem Podest.

Von links: Kilian Heit, Gody Plankensteiner, Kari Heggli. (Bild zvg.) In ruhiger und konzentrierter Atmosphäre wurden die jeweiligen Partien gespielt. Im Anschluss konnten bei Würstchen und Brot alle Finten und Fehler nochmals besprochen werden. Zum Abschluss warteten alle gespannt auf die Rangverkündigung und hofften, möglichst weit vorne klassiert zu sein, denn der Gabentisch war dank vieler grosszügiger Sponsoren wieder

sehr reichhaltig. Viele positive Rückmeldungen freuten die Organisatoren, Helferinnen und Helfer, sowie Sponsoren. Die besten Teams: 1. Gody Plankensteiner / Hans Jenni 2. Kari Hegglin / Kilian Heit 3. Odette Wyss / Sepp Wyss 4. Susanne Ben Taleb / Bruno Bonetti 5. Fredi Rüfenacht / Franz Altenberger (pd.)

Roth wird Zweiter und übernimmt Führung im Weltcup

Der Platzspitz wird von der Polizei geräumt. Wie soll es mit Mia und ihrer Mutter weitergehen? (Bild zvg.)

Seinen ersten Sieg im Aerials-Weltcup verpasste Noé Roth einmal mehr nur knapp. Der 19-Jährige vom Mettmenstetter Team Freestyle Company Jumpin klassierte sich in Moskau wie bereits in der Vor woche im amerikanischen Deer Valley im 2. Rang und schaffte es damit zum dritten Mal im vierten

Wettkampf dieser Saison auf das Podest. Freuen durfte sich der Zuger dennoch, übernahm er doch vom Russen Maxim Burow (nur 17.) die Führung in der Gesamtwertung. Der Sieg in der russischen Hauptstadt ging mit Pawel Krotow dennoch an einen Einheimischen.

Vor einem Jahr hatte Roth in Moskau mit einem 3. Rang seinen ersten Podestplatz im Weltcup erreicht, nachdem er eine Woche zuvor mit dem Gewinn der WM-Bronzemedaille geglänzt hatte. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Pirmin Werner im 8. Schlussrang. (pd.)


Extra

Freitag, 21. Februar 2020

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Tierliebendes Säuliamt

DIGITALISIERUNG IN WORTEN

App oder Mobile App

Im Knonauer Amt spielt das Tierreich eine ganz besondere Rolle

App ist die Kurzform von Applikation und meint Computer-Programme, die primär für die Nutzung auf Smartphones und Tablets entwickelt werden. Applikation meint jegliche Anwendungssoftware. Mit der Markteinführung des iPhones hat die Firma Apple auch den App-Store lanciert, wo alle Programme für iPhones heruntergeladen werden können. Damit hat sich der Begriff App für mobile Anwendungssoftware auch im deutschen Sprachraum durchgesetzt. Jede Programmkachel auf Smartphones oder Tablets steht für eine App. Auch im Knonauer Amt nutzt eine Mehrheit der Bevölkerung Smartphones. Die meisten haben jedoch ihre 10 bis 15 Lieblings-Apps, die auf dem Startbildschirm des Smartphones oder Tablets positioniert werden können und somit mittels eines Tastendrucks erreichbar sind. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten» erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

HERKÖMMLICHES

Digital Digitalis heisst gemäss lateinischem Wörterbuch einen Zoll lang. Das Substantiv digitus bedeutet Finger oder auch Fingerbreite. Offenbar wurde mit den Fingern Mass genommen. Auch in der Datenverarbeitung hat digital massgeblich mit Massnehmen zu tun. Der Ausdruck ist hergeleitet von englisch digit, was sowohl Finger als auch Ziffer oder Zahl bedeuten kann. Die Digitalisierung beruht auf den Ziffern null und eins, wovon der grossblütige Fingerhut (lateinisch digitalis grandiflora) wohl keine Ahnung hat. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

GEDANKENSPRÜNGE

Ferientraum Für eine Reise nach Sardinien Muss ich noch etwas Geld verdienen Darum gibts anstatt Wein und Pinien Nur eine Dose mit Sardinen. Martin Gut

Allein der Name «Säuliamt» beweist, dass die Tierwelt im Bezirk Affoltern einen ganz besonderen Status einnimmt. Dorfwappen, Gemeinde- und Flurnamen, sowie Statistiken beweisen die Liebe zur Fauna im Knonauer Amt. Eine nicht ganz ernsthafte Analyse. MARTIN MULLIS Die rund 55 000 Einwohner des Bezirks Affoltern müssen bei genauerer Betrachtung einiger offensichtlicher Gegebenheiten, als überaus tierlieb bezeichnet werden. Als erste Tatsache ist festzuhalten, dass der gängige, volkstümliche und wohl einmalige Name des Bezirkes «Säuliamt» klar auf eine Tierart hinweist. Dazu kommt eine vermutlich noch viel seltenere Sachlage, nämlich, dass der Grenzverlauf des Bezirkes eindeutig einen Schmetterling zeigt. Ein bunter gelber Sommervogel grüsst denn auch an sämtlichen Einfahrtsstrassen die Besucher des Knonauer Amts. Das Gemeindewappen von Aeugst schmückt ein rotbraunes Eichhörnchen, welches an einer Nuss knabbert. Die Gemeinde Mettmenstetten führt zwei märchenhafte schwarze Einhörner auf ihrer Fahne, während das Ottenbacher Gemeindesignet einen stolzen Güggel zeigt. Dieses Dorf wird auch gerne als Storchendorf bezeichnet, befindet sich doch auf dem Kamin der ehemaligen Fabrik Haas sowie auf einem gekappten Baumwipfel im Quartier Hobacher jeweils ein Storchennest; beide sind seit einigen Jahren von sogenannten Nichtziehern ganzjährig bewohnt.

Acht prächtige Exemplare der 4707 Kühe im Säuliamt. (Bilder Martin Mullis)

An jeder Hausecke eine Schmusekatze Das Statistische Amt erwähnt ebenfalls einige ziemlich beeindruckende Zahlen in der Landwirtschaft. In den Ställen des Säuliamtes stehen 4707 Kühe, 9011 Rinder, 8170 Schweine und 1532 Schafe. Angaben über die Anzahl der Hunde, Katzen oder anderer Haustiere im Bezirk Affoltern sind auf die Schnelle nicht zu ermitteln. Wer jedoch durch ein beliebiges Quartier irgendwo im Knonauer Amt spaziert, trifft fast an jeder Hausecke auf eine Schmusekatze, immerhin miaut schweizweit in jedem dritten Haushalt eine Samtpfote. Man darf also annehmen, dass im Säuliamt

Multikulti auch im Reich der Tiere: Begegnung von Einheimischen und Migranten in Ottenbach. mit rund 23 000 Haushalten rund 8000 Katzen Mäusen und Vögeln nachstellen. Erwähnenswert ist auch, dass sich der Biber im Knonauer Amt wieder an einigen Orten wohlfühlt. Auf den saftigen Weiden im Bezirk grasen aber auch exotische Tiere aus der Familie der

Kamele wie Alpakas oder Lamas. Nicht zu eruieren ist auch die Anzahl der vierbeinigen als auch der zweibeinigen Esel (lat.Equus asinus asinus) im Säuliamt. Auch eine Fülle von tierischen Flur- und Ortsnamen beweisen, dass die Verbundenheit der Menschen mit

den Tieren schon stets vorhanden war. Allein in der Gemeinde Mettmenstetten finden wir die Bezeichnungen Rossweidli, Munizöpf, Hündler, Vogelsang, Hasenwinkel und das Chraienmätteli. Das Säuliamt scheint irgendwie ein grosser Tiergarten zu sein.

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Sicherheit in Snowparks

LEBENSWEISHEIT «Humor und Geduld sind zwei Kamele, mit denen du durch jede Wüste kommst.» Arabische Weisheit

Jedes Jahr verletzen sich 76 000 Wintersportlerinnen und Wintersportler in Schweizer Skigebieten so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Fast jeder zehnte dieser Unfälle passiert in einem Snowpark. Snowparks mit aus Schnee gebauten Sprüngen und künstlichen Elementen (Jibs) ziehen in Schweizer Skigebieten immer mehr Besucherinnen und Besucher an. Von den jährlich 76 000 ärztlich behandelten Schneesportverletzungen in der Schweiz passiert jede zehnte in einem Snowpark, wie eine Auswertung der BFU zeigt. Es fällt auf, dass in Snowparks vor allem junge Menschen verunfallen: 80 % der Verunfallten sind zwischen 10 und 30 Jahre alt. In Snowparks fallen Verletzungen bei Stürzen nicht selten schwerwiegend aus. Oft sind Kopf und

Rücken betroffen: Rückenverletzungen kommen in Snowparks viermal häufiger vor als auf der Piste.

Von XS bis XL Um schwere Unfälle zu verhindern, fordert die BFU eine bessere Signalisation und Abtrennung von der Piste, damit niemand aus Versehen in einen Snowpark gerät. Die BFU empfiehlt zudem eine klarere Einteilung der Snowparks in Schwierigkeitsgrade (XS–XL). «Wer den passenden Schwierigkeitsgrad für sich auswählt, kann das Verletzungsrisiko senken und trotzdem attraktive Elemente befahren», erklärt Benedikt Heer, Schneesportexperte der BFU. Für Kinder unter 6 Jahren sind Snowparks der Stufe XS gedacht: spielerisch und kindgerecht gestaltet, auf möglichst flachem Gelände und mit Elementen ohne Fallhöhe. Stufe S eig-

net sich für die grosse Mehrheit: Kinder ab 6 Jahren, Einsteigerinnen und Einsteiger sowie alle Personen mit wenig Snowparkerfahrung. Die Stufen XS und S enthalten nur Elemente, die auch mit niedriger Geschwindigkeit befahrbar sind. Die Stufen M und L sollten Kinder unter 13 Jahren nur mit fachkundiger Begleitung befahren. Die Stufe XL ist auf Leistungssportlerinnen und -sportler zugeschnitten.

Verhalten im Snowpark Eine Schutzausrüstung wie Helm, Rückenschutz und beim Snowboarden Handgelenkschützer tragen, den Lauf planen und vor einem Sprung erst nachsehen, sind Hinweise zur Prävention. Mit niedrigen Schwierigkeitsgraden beginnen, langsam steigern und als Einsteigerin/Einsteiger Snowpark-Kurse in Ski- oder Snowboardschulen belegen empfiehlt sich zudem. (pd)


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DREI MÄNNER IM SCHNEE

Theaterstück von Charles Lewinsky Nach dem Roman von Erich Kästner

Wir sind in den Vorbereitungen für die Theateraufführungen von November - Dezember 2020 und laden SIE ein an die

Produktionsversammlung vom 26. Februar,19:30 Uhr im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten Drei Männer im Schnee – Regie René Schnoz Sie haben Interesse am Theater; als Schauspielerin, Schauspieler oder als Team-Mitglied vor oder hinter der Bühne? Herzlich willkommen! Wir informieren Sie gerne zum Theaterstück, zu den Aufführungen im November / Dezember und zu den vielfältigen Möglichkeiten, bei unserer Produktion mitzuwirken. www.aemtlerbuehne.ch

Sonntag 23. Februar 2020

Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern am Albis

Wir laden unsere Genossenschafterinnen und Genossenschafter ein zur Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis

Generalversammlung Freitag, 5. Juni 2020, 19.00 Uhr, im Mehrzwecksaal, Büelstrasse 11, Affoltern am Albis Traktanden gemäss persönlicher Einladung Der Vorstand

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Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

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ordentlichen 25. Generalversammlung Sie findet statt am

Montag 4. Mai 2020, 19.30 Uhr

im Katholischen Pfarreizentrum Affoltern am Albis Bezüglich Traktanden verweisen wir auf die persönlichen Einladungen. Anträge an die Generalversammlung sind bis zum 28. Februar 2020 schriftlich zu richten an den Präsidenten, U. Laederach, Am Hofibach 19, 8909 Zwillikon. Anträge zur Zeichnung von Anteilscheinen nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Affoltern a. A., 21. Februar 2020 Der Vorstand

Wir freuen uns, Sie zahlreich im Mehrzweckgebäude Brunnmatt, begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung Mittwoch, 18. März 2020 14.00 Uhr Singsaal Chilefeld

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