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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 014 I 173. Jahrgang I Dienstag, 19. Februar 2019

Abfallsünder

«Rotary Classic»

Was ist, wenn ein Mieter seinen Müll wild entsorgt? Eine Juristin als Ratgeberin. > Seite 3

Eine karitative Ausfahrt mit Oldund Youngtimern ab Affoltern in die Innerschweiz. > Seite 4

«Wir fühlen uns verraten»

Die Wettswiler dürfen nicht abstimmen

Am vergangenen Dienstagmorgen gab der Stadtrat Affoltern bekannt, dass er die Gesundheitsversorgung seiner Bürgerinnen und Bürger künftig ohne das Spital Affoltern sicherstellen will. Er empfahl dem Stimmvolk, den Zweckverband an der Abstimmung am 19. Mai aufzulösen und die beiden Nachfolgeorganisationen abzulehnen. Im Spital ist man über diesen Meinungsumschwung schockiert und frustriert. «Das ist eine enorme persönliche Enttäuschung. Ich fühle mich vom Stadtrat verraten, insbesondere vom Stadtptäsidenten», so eine Mitarbeiterin am Freitagnachmittag im Mehrzweckraum des Spitals. Für dieses Votum erntete sie spontanen Applaus der Anwesenden. Der abrupte Richtungswechsel ist für die Mitarbeitenden nicht verständlich. Auch deshalb nicht, weil sich bis anhin keine klare Alternativstrategie des Stadtrats erkennen lasse. «Ein Grossteil der Hausarztfunktionen wird derzeit vom Spital Affoltern übernommen. Durch den Ärztemangel wird sich die Situation noch zuspitzen. Wie soll eine Permanence das alles leisten können?», fragte eine Dame. Die Strategie wirke wenig durchdacht, gleichzeitig werde die Bevölkerung über konkrete Pläne im Dunkeln gelassen. Für sie ist klar: «Das Stimmvolk wird vom Stadtrat für dumm verkauft.» (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 6

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16 Gast-Guggen Die Vollgashöckler luden am Wochenende zu Party und Ball nach Hedingen. > Seite 5

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Das Spital bewegt Lesermeinungen im Hinblick auf die Abstimmungen vom 19. Mai. > Seite 7 und 8

Der Gemeinderat bringt die Spital-Zukunft nicht vors Volk Will die Ämtler Bevölkerung an ihrem Spital festhalten? Die Abstimmungen vom 19. Mai hätten in allen Gemeinden Klarheit bringen sollen. Der Gemeinderat Wettswil hat nun allerdings beschlossen, seine Stimmbürger nicht zu befragen. ................................................... von thomas stöckli Als erste Gemeinde hat Wettswil – gemeinsam mit Stallikon – an einer Info-Veranstaltung über die SpitalAbstimmungen vom 19. Mai orientiert (der «Anzeiger» hat berichtet). Der Sinn der Veranstaltung gemäss Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger: Fakten aufzuzeigen für die Meinungsbildung. Doch nun der Umschwung: Die

Meinung der Stimmberechtigten ist gar nicht gefragt. Der Gemeinderat sieht davon ab, die Vorlagen zur Abstimmung zu unterbreiten. «Der Gemeinderat Wettswil hat sich erst später zu seinem Vorgehen entschieden», klärt Katrin Röthlisberger auf Nachfrage des «Anzeigers» auf, weshalb es eine Info-Veranstaltung gab, aber der Volkswille nun doch nicht abgeholt wird: Man habe sich intensiv mit den Unterlagen «Spital Affoltern» auseinandergesetzt. Die Erkenntnis daraus: «Beide NachfolgeOrganisationen sind mit zu vielen Risiken und Unwägbarkeiten verbunden und eine Abstimmung mit dem heutigen Wissensstand nicht zu verantworten», so die Gemeindepräsidentin. Für eine ausführliche Begründung des Entscheids vertröstet der Gemeinderat auf den beleuchtenden Bericht zur Ab-

stimmungsvorlage über die Auflösung des Spital-Zweckverbands. «Ich respektiere eine Nein-Empfehlung, aber dass man die Bürger gar nicht mitreden lässt, damit habe ich Mühe», so Stefan Gyseler, Präsident der Spital-Betriebskommission. Besonders hart: mit 11,5 % ist Wettswil nach Affoltern die Gemeinde mit der zweithöchsten Beteiligung. Damit steigt die Hürde, die angestrebten Quoren von 60 % für die Pflege und 75 % fürs Akutspital zu erreichen. Nach aktuellem Wissensstand empfiehlt eine Mehrheit der 13 anderen Ämtler Gemeinderäte (7:3) ihren Stimmbürgern einen Beitritt zur IKA Langzeitpflege, beim Akutspital liegt das Verhältnis bei 6 Ja- zu 4 Nein-Parolen. Noch ausstehend sind die Empfehlungen von Bonstetten, Mettmenstetten und Knonau.

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Schön wohnen Neueröffnungswoche nach dem gelungenen An- und Umbau bei Kurt Wohndesign. > Seite 11

«Fäscht uf de Strass» Von Freitagabend, 31. Mai, bis Samstag, 1. Juni, wird die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern einmal mehr zur Festmeile: Das «Fäscht uf de Strass» lockt wieder mit Livemusik, Unterhaltung und Kulinarik in die Begegnungszone. Auf mindestens zwei Bühnen werden örtliche Musikgruppen ebenso wie renommierte Stars zu hören sein. Die «Foodmeile» umfasst neben vielfältigem Essen auch diverse Bars mit entsprechendem Getränkeangebot. Zusätzliche Attraktionen – auch für Eltern, Kinder und Jugendliche – runden das vielfältige Angebot ab. ................................................... > Bericht auf Seite 4 anzeigen

«Ewiges Eis» bringt keine Abkühlung

Frühlingshafte Bedingungen am Fasnachtsumzug in Hedingen

«Gymi oder Lehre?» Aktuell kommen wieder viele Jugendliche in Kontakt mit der Frage nach der richtigen Laufbahn. Dabei ist die Frage «Gymi und Studium oder Lehre (und Studium)?» in vielen Fällen eigentlich völlig unnötig. Zentraler ist die nach dem Berufsfeld, in welchem man später tätig sein möchte. Am Dienstag, 5. März, organisiert das Lehrstellenforum Bezirk Affoltern in der Aula Ennetgraben ab 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema. ................................................... > Bericht auf Seite 13

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Podestplatz im Weltcup Beim Weltcup in Moskau bestätigte Noé Roth vom Mettmenstetter «Jumpin»-Team seine starken WM-Leistungen. Vor prallgefüllter Tribüne sprang der 18-Jährige an seinem erst 8. Weltcup-Start auf Rang 3. Im letzten Finaldurchgang überzeugte er dabei mit einem tadellosen Full-Double-Full-Full, einem Dreifachsalto mit vier Schrauben. Am 23. Februar starten die Aerials-Athleten im weissrussischen Minsk zum zweitletzten Weltcup. Das Finale ist am 2. und 3. März in China. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Blauer Himmel und Palmen – entgegen dem Motto: «Ewiges Eis» – am Fasnachtsumzug in Hedingen. (Bild Thomas Stöckli) Blauer Himmel, Sonne und frühlingshaft warme Bedingungen prägten die Kinderfasnacht in Hedingen. Unter dem Motto «Ewiges Eis», das so gar nicht zu den warmen Temperaturen

passen wollte, reihten sich diverse Eisbären, Pinguine und Schneeprinzessinnen in den Umzug ein. Für die kakofonen Klänge sorgten neben den lokalen Vollgashöcklern die Säuligugger

aus Affoltern und die Güggel-Gugger aus Ottenbach. (tst.)

................................................... > Impressionen auf Seite 5


Todesfälle

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 21. März 2019, in die Kirche Aeugst am Albis zur vorberatenden Gemeindeversammlung eingeladen: Politische Gemeinde, 20.00 Uhr 1. Antrag des Zweckverbandes Spital Affoltern betreffend Auflösung Zweckverband: Wollen Sie der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern und den Liquidationsregelungen gemäss dem öffentlichrechtlichen Vertrag vom 31. Juli 2019 zustimmen? 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Gründung Langzeitpflege: Wollen Sie der Gründung der Interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg zustimmen und beitreten? 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Gründung Spital: Wollen Sie der interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der Gemeinnützigen AG Spital Affoltern zustimmen und den Gemeindevorstand beauftragen, die entsprechenden Aktienanteile zu zeichnen? An der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 21. März 2019 werden Informationen zu den drei Abstimmungsfragen, die an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 den Stimmberechtigten vorgelegt werden, abgegeben. Die Gemeindeversammlung stimmt zudem darüber ab, ob sie der Empfehlung zu Trakt. 1 und dem Antrag zu Trakt. 2 und 3 des Gemeinderates zustimmt. Zur Auflösung des Zweckverbandes kann die Gemeindeversammlung in Aeugst a. A. keine eigene Antragstellung abgeben, da es sich um eine Vorlage des Zweckverbandes handelt. Die offiziellen detaillierten Unterlagen können im Rahmen der Aktenauflage ab Dienstag, 26. Februar 2019, auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder von der Homepage www.aeugst-albis.ch/politik/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Aeugst am Albis, 14. Februar 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Urnenabstimmungen vom 19. Mai 2019

Hausen am Albis Am 14. Februar 2019 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Am Sonntag, 19. Mai 2019, finden die Urnenabstimmungen betreffend

Speckmann geb. Nyffeler, Annemarie

– Auflösung Zweckverband Spital Affoltern (Abstimmung des Zweckverbands),

geb. 15. Dezember 1939, von Huttwil BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

– Gründung Interkommunale Anstalt Langzeitpflege (Gemeindeabstimmung) und

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis.

– Gründung Gemeinnützige Aktiengesellschaft Spital Affoltern (Gemeindeabstimmung) statt. Die Vorberatung erfolgt an der Gemeindeversammlung vom 21. März 2019 (vgl. separate Publikation). Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt und rechtzeitig auf der Webseite www.aeugst-albis.ch publiziert. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsfragen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Aeugst am Albis, 14. Februar 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis

Knonau Am Mittwoch, 13. Februar 2019, ist in Affoltern am Albis gestorben:

WIR DANKEN HERZLICH allen, die

Stephan Martig das letzte Geleit gegeben haben, und uns mit lieben Worten zu trösten versuchten. Die sehr treffenden Erinnerungen und die einfühlsame Musik haben uns tief berührt. Auch danken wir stellvertretend für die Kinder, die ihr Augenlicht durch Spenden an die Stiftung Vision Himalaya zurückerhalten. Wir werden Stephan nie vergessen.

Die Trauerfamilie

Knonau, im Februar 2019

Haas, Gottfried geboren am 20. Januar 1944 von Romoos LU, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 3. Es findet keine Beisetzung und keine Abdankungsfeier statt.

HERZLICHEN DANK

Bestattungsamt Knonau

Stallikon Am Donnerstag, 14. Februar 2019, ist in Urdorf ZH gestorben:

Lochner, Hubert Sebastian geboren am 8. Juli 1934, von Stallikon ZH, Arni AG, Islisberg AG, wohnhaft gewesen Räbacher 6, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier und Beisetzung erfolgen im engsten Familien- und Freundeskreis.

Für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls beim Abschied von

Max Buchmann-Marty 9. August 1930— 25. Januar 2019

Knonau, im Februar 2019

Die Trauerfamilie

Bestattungsamt Stallikon

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Hundesitter/-in gesucht

für ca. 2 x pro Monat und Ferien. (Wasserhund) Hundeerfahrung erwünscht. Tel. 043 333 9815

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA)

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Schwyzerörgeli / Akkordeon

auch defekt. Barzahlung. M. Mülhauser, Tel. 076 205 71 71

Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen und geschätzten Turnkameraden

Hansruedi Flück 6. September 1941 – 9. Februar 2019

in Kenntnis zu setzen. Wir bitten Sie, unserem verstorbenen Mitglied ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand des MTVA sowie alle Vereinsmitglieder Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 21. Februar 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Arni statt. Anschliessend um 14.30 Uhr Abschied in der Kirche Arni.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Februar 2019

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Ja zur Auflösung des Spital-Zweckverbands Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil a. A. Der Gemeinderat empfiehlt den Wettswiler Stimmberechtigten, der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern zuzustimmen. Zu den beiden vorgeschlagenen Nachfolge-Organisationen nimmt er dagegen – namentlich vor dem Hintergrund finanzieller Risiken – eine ablehnende Haltung ein und er sieht davon ab, die Vorlagen zur Abstimmung zu unterbreiten. Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Spital Affoltern hat

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

am 29. November 2018 beschlossen, den Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden die Auflösung des Zweckverbandes zur Abstimmung zu unterbreiten (Urnenabstimmung am 19. Mai 2019). Gleichzeitig hat sie den Gemeindevorständen der Zweckverbandsgemeinden die E m p f e h l u n g abgegeben, den Stimmberechtigten (ebenfalls am 19. Mai 2019) zwei Gemeinde-Vorlagen über die Neugründung einer Interkommunalen Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg und einer Gemeinnützigen AG Spital Affoltern zu unterbreiten. Der Gemeinderat, welcher sich mit der wichtigen «Spital»-Frage bereits seit einiger Zeit intensiv auseinandergesetzt hat, ist nach eingehender Beurteilung des Antrages der Zweckverbands-Delegiertenversammlung zum Entscheid gelangt, den Wettswiler Stimmberechtigten die Annahme der Vorlage über die Zweckverbands-Auflösung zu empfehlen. Die Zweckverbands-Rechtsform ist für einen Spital-Betrieb aus verschiedenen Gründen unzweckmässig und birgt wirtschaftliche Risiken. Nur die Auflösung des Zweckverbandes generiert die Möglichkeit für notwendige Veränderungen, welche Richtung dieselben auch immer nehmen werden. Dagegen nimmt der Gemeinderat zur Gründung und zum Beitritt der Gemeinde Wettswil a. A. zu den vorge-

schlagenen Nachfolge-Organisationen Interkommunale Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg und Gemeinnützige AG Spital Affoltern – ebenfalls nach gründlicher Prüfung – eine ablehnende Haltung ein. Die Spitalvorsorge ist seit 2012 nicht mehr Gemeindeaufgabe und die Rahmenbedingungen für Regionalspitäler haben sich in den letzten Jahren stark verändert bzw. verschlechtert, was einen rentablen Spitalbetrieb praktisch verunmöglicht. Der hohe Investitionsbedarf für die notwendige Modernisierung der stark veralteten Spitalinfrastruktur ist mit hohen finanziellen Risiken verbunden, welche von der (nahe zur Stadt Zürich und zum Limmattal gelegenen) Gemeinde Wettswil a. A. nicht verantwortet werden können. Nach Einschätzung des Gemeinderates ist auch die von den Spitalgremien geplante Nachfolgelösung im Bereich Langzeitpflege, wo ebenfalls ein hoher Investitionsbedarf besteht, mit erheblichen Verlustrisiken verbunden. Er präferiert deshalb die Übertragung der (Gemeindeaufgabe bildenden) Langzeitpflege an einen privaten Dritten, mit welchem – wie zum Beispiel Senevita Obstgarten – eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden kann. Weil ein Beitritt zu den beiden Nachfolge-Organisationen mit dem

ratgeber

heutigen Wissensstand und vor dem Hintergrund von beträchtlichen finanziellen Risiken (für Aufgaben, die nicht mehr Sache der Gemeinde sind oder anderweitig gelöst werden können) nicht verantwortet werden kann, verzichtet der Gemeinderat darauf, die von der Delegiertenversammlung des Spital-Zweckverbandes e m p f o hl e n e n Gemeinde-Vorlagen zur Abstimmung zu unterbreiten. Die ausführliche Begründung des gemeinderätlichen Entscheides werden dem beleuchtenden Bericht zur Abstimmungsvorlage über die Auflösung des Spital-Zweckverbandes entnommen werden können.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Serguei Serov (m), geb. 1973, von Deutschland, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Sportgarage Schweizer AG für Änderung Reklameanlagen bei den Wohn- und Geschäftshäusern Schulstrasse 1/3; Domenico und Tamara Turino für Aussen-Wärme-

pumpe beim Wohnhaus In Bruggen 19; Raoul und Patricia Stocker für Umbau Ober-/Dachgeschoss und Aussenpool beim Einfamilienhaus Im Haldenächer 12.

Im Weiteren … bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 14 950 Franken für BelagsrissSanierungen an diversen Gemeindestrassen; 24 350 Franken für Sanierungsmassnahmen an der Schiessanlage Im Grüt (der Kreditbetrag reduziert sich um den Kostenanteil von 10 100 Franken der Gemeinde Stallikon); 21 600 Franken für den Ersatz und die Sanierung von Ruhebänken; 20 600 für den Ersatz von Abfallbehältern; 22 000 Franken für die Sanierung der Meteorabwasserleitung und 18 000 Franken für die Erneuerung der Strassenbeleuchtung beim oberen Teilstück des Haldenweges; 15 000 Franken für Planerleistungen im Zusammenhang mit der gewässerschutzrechtlich vorgeschriebenen Festlegung der Gewässerräume im Siedlungsgebiet. Ferner hat der Gemeinderat – auf Antrag der Quartierplankommission – vom ersten Entwurf des Quartierplans Weierächer-Grabmatten Kenntnis genommen und denselben zuhanden der Vorprüfung durch das kantonale Amt für Raumentwicklung verabschiedet. (rs.)

zwischen-ruf

Wohin mit dem Güsel? Was das Marienkäferli sagte

Die Recyclingquote der Schweiz kann sich sehen lassen: 53 % des Siedlungsabfalls werden rezykliert. Doch nicht alle sammeln und trennen ihre Abfälle. Wie kann man gegen Abfallsünder in der Liegenschaft vorgehen?

Die Abfallentsorgung ist in der Schweiz kommunal organisiert. Dem jeweiligen Entsorgungskalender können die Standorte der Sammelstellen und die verschiedenen Abholdaten von Kehricht und Werkstoffen entnommen werden. Glas etwa kann zu 100 % wiederverwertet werden. Alltägliches Hohlglas (alle Flaschen, Joghurtglas, Kofitürenglas) kommen in den Glascontainer der jeweiligen Sammelstellen. Was ist, wenn ein Mieter seinen Müll wild entsorgt, also Abfall in Kehrichtsäcken aber ohne Abfallmarke resp. nicht in Gebührensäcken in den

Container wirft, die öffentlichen Entsorgungstage nicht beachtet und/oder z. B. Möbel und andere Utensilien bei den Containern abstellt, die dann von der Müllabfuhr einfach stehen gelassen werden? Lässt sich der Fehlbare eruieren, ist dieser abzumahnen und auf das Einhalten der Abfallbestimmungen und der Hausordnung hinzuweisen. Im Extremfall wäre sogar eine Kündigung denkbar. Fielen beim Vermieter Mehrkosten für die Kehrichtentsorgung an, kann er diese auf den Abfallsünder überwälzen. Lässt sich der Schuldige nicht zweifelsfrei eruieren, so hat der Vermieter allfällige Mehrkosten selbst zu tragen. Er kann diese nicht pauschal auf alle Hausbewohner überwälzen. Das Mietrecht kennt kein Kollektivbestrafen. Sind die Container frei zugänglich, können diese mit einem Schloss versehen werden, um zu verhindern, dass Fremde ihren Abfall wild entsorgen. Stéphanie Bartholdi, Juristin HEV Schweiz

Meine Freundin Antonia Latter aus Zug hatte folgendes Fasnachtserlebnis: Ich führte meinen Hund spazieren, einen grossen, zottigen, weissen Hund. In der Nähe des Herti-Zentrums kommen mir kleine tanzende Hexen entgegen, stolze Cowboys, ein Krokodil, ein watschelnder Pinguin, Ballerinas in ihren luftigen rosa Tütüs über warmen Hosen, einäugige Piraten mit Holzschwertern, ein Clown mit verweintem Gesicht. Kinder, grosse und kleine, an der Hand von Erwachsenen, in den Buggies oder auf den Schultern von Vätern thronend. Da, an der Hand einer Mutter ein Marienkäferli. Lachendes Kindergesicht, wippende Fühler, schwarz-rote Satinflügel, schwarze Beine in Winterstiefeln, rote Wangen mit schwarzen Tupfen.

Jetzt sah es meinen Hund. Erstaunt schaute es ihn an, ihm in die Augen. Es zupfte die Mutter an der Hand und jauchzte: «Dä isch au guet, gäll Mami?» «Unglaublich guet», sagte die Mutter, und wir lachten uns zu. Ute Ruf

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 21. Februar, darf Ines Schönbächler-De Carli in Obfelden 80 vollendete Lebensjahre feiern. Wir gratulieren ihr zum hohen «Runden» und wünschen ein schönes Fest.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Februar 2019

Begegnungszone wird wieder zur Festmeile «S’Fäscht uf de Strass» in Affoltern: Die Ausgabe 2019 ist aufgegleist Das OK, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse in Affoltern (Voba), Barbara Roth, Alfi Calabrese und Serge Gabathuler, hat die wichtigsten Eckdaten festgelegt. Am Freitagabend, 31. Mai, ab 18 Uhr und am Samstag, 1. Juni, ab 12 Uhr wird die Obere Bahnhofstrasse wieder zum Zentrum der Aufmerksamkeit in Affoltern – «s’Fäscht uf de Strass 2019» lässt bei hoffentlich gutem Wetter wieder viele Besucher flanieren, geniessen und den diversen örtlichen Musikgruppen und nationalen Stars zuhören. Die Organisatoren haben sich zu einer etwas anderen Präsentation der gesamten Festmeile entschlossen. Neu werden mindestens zwei Bühnen aufgebaut und unterschiedliche Acts darauf geboten. Die eine Bühne wird mit Sicherheit wieder auf dem KasinoKopfbau-Vorplatz zu stehen kommen, eine zweite Rampe irgendwo zwischen der momentanen Baustelle der Apotheke und dem Ende der Festmeile Richtung Parkplatz vor der ZKB zu finden sein.

Foodmeile und Funpark Schwerpunkt nebst Liveauftritten von diversen Bands aus dem Bezirk und der ganzen Schweiz soll eine «Foodmeile» werden, die nebst vielfältigem Essen auch diverse Bars mit entsprechendem Getränkeangebot bieten soll. Wichtig ist den Organisatoren auch immer das Thema Kinder und Familie. Bewährt hat sich in letzten Jahr die Zusammenarbeit mit Roger Büchler von Avivox GmbH, einem Event- und

Am «Fäscht uf de Strass» 2017 genossen hunderte von Personen die tolle Atmosphäre an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Archivbild) Veranstaltungstechnik-Unternehmen mit Sitz in Affoltern, und Micha Federle, Managing Director bei Pointbreak GmbH in Zürich und wohnhaft in Hedingen. Diese beiden haben mit grosser Energie den Aufbau eines «Funparks» realisiert, der sehr gut angekommen ist bei Eltern, Kindern und Jugendlichen. Deshalb schätzt sich das OK glücklich, auch in diesem Jahr die beiden Familienväter mit im Team zu haben. Sie werden erneut viel Herzblut und Fantasie für einen ähnlich ereignisreichen Anziehungspunkt investieren.

Marktfahrer und neue Barbetreiber gesucht Die Gastrobetriebe, die am Strassenfest vor zwei Jahren bereits dabei waren, wurden eingeladen, sich wieder anzumelden. «Aber natürlich sind wir auch offen für andere, die etwas Tolles zu bieten haben», meint Alfi Calabrese, Inhaber von Alfilo – the beauty house. «Ob Bar, Essen oder beides, wir nehmen gerne Anmeldungen entgegen und prüfen diese. Ob nun Vereine, Gastrobetriebe mit einem professionellen Hintergrund oder Private, die

eine gute Idee haben: Hauptsache es bringt Farbe, Leben und Neues an unser Fest. Davon haben ja schliesslich alle etwas», meint er abschliessend. Serge Gabathuler, OK-Mitglied und Inhaber der Spyre-Bar in Affoltern, wünscht sich noch eine zusätzliche Attraktion. «Mir schwebt ein HippieMärt vor, ein ‹Art- and HandmadeMarket› entweder an den Enden der Festmeile oder auch locker verteilt zwischen den Essens- und Getränkeständen. Das bringt noch zusätzliches Leben in das Ganze», erklärt er.

Alfi Calabrese koordiniert alles, er hat den Überblick über das gesamte Fest. Für Fragen oder Auskünfte zu Sponsoring und anderen Details steht Barbara Roth, Geschäftsleiterin des «Anzeigers» und Präsidentin der Voba, zur Verfügung. «Natürlich gibt es noch irrsinnig viel zu tun», meint sie. «Aber wir sind schon sehr gut auf Kurs». (sci) Kontakt: barbara.roth@chmedia.ch. Anmeldeformulare bestellen beim Sekretariat der Voba, Susanne Crimi, Tel. 058 200 57 03 oder susanne.crimi@chmedia.ch.

Karitative Ausfahrt mit Old- und Youngtimern Die «Rotary Classic» führt am 18. Mai von Affoltern in die Innerschweiz und zurück Mit der «Rotary Classic» lancieren die Ämtler Rotarier einen neuen Anlass für Liebhaber klassischer Fahrzeuge. Zusätzlich zum Erlebnis unter Gleichgesinnten gibt es das gute Gefühl, sinnvolle Projekte zu unterstützen. ................................................... von thomas stöckli «Wie wir Geld ausgeben können, da haben wir viele Ideen», verrät Dieter Greber, OK-Präsident der «Rotary Classic». Mit «wir» meint er den Rotary

Club Zürich-Knonaueramt. Dieser lädt etwa in Affoltern schon seit mehr als 40 Jahren jeweils zur Weihnachtsfeier für Alleinstehende ein – dazu gehören ein gediegenes Nachtessen, Unterhaltung und sogar ein Weihnachtsgeschenk. Im Angebot Rokj unterstützen die Ämtler Rotarier zudem sozial oder wirtschaftlich benachteiligte Kinder und Jugendliche darin, ihre Träume zu verwirklichen und ihr Potenzial zu entwickeln. Mit Kleinbeiträgen unterstützt werden unter anderem Aktivitäten in den Bereichen Schule, Musik, Sport, Lager, Mobilität, Gesundheit und Betreuung.

Diese zwei Projekte sollen mit der neuen «Rotary Classic» unterstützt werden. Diese Ausfahrt für Old- und Youngtimer-Fahrzeuge führt am 18. Mai von Affoltern in die Innerschweiz und zurück. Auf einem rund 200 km langen Rundkurs ist nicht Tempo gefragt, stattdessen warten auf die Teilnehmer an fünf oder sechs CheckPoints verschiedene Aufgaben. Wer diese am besten löst, wird mit einem Pokal geehrt. Für die Mehrheit dürfte allerdings der Anreiz genügen, einen schönen Tag unter Gleichgesinnten verbringen zu können. Zugelassen sind alle Fahranzeige

Das OK der «Rotary Classic» mit einem Jaguar XK 140. Von rechts: OK-Präsident Dieter Greber, Markus Ruch, Thomas Kehrli, Roland Beer, Urs Bregenzer, Tom Henne, Gregor Haab, Rotary-Präsidentin Renate Dennler und Hans-Peter Hefti. (Bild zvg.)

zeuge mit Jahrgang 2004 oder älter. OK-Präsident Greber nennt selber schon seit zehn Jahren einen 68er Alpha Spider sein Eigen. Unter den bereits gemeldeten Schmuckstücken findet sich zudem ein Rolls Royce Phantom aus dem Jahr 1929, von dem es in dieser Ausführung weltweit nur noch zwei geben soll. Die Anmeldefrist läuft bis Ende April – wenn die maximale Zahl von 60 Fahrzeugen nicht schon vorher erreicht wird. Das OK arbeitet mit Hochdruck an der Rally-Premiere. Gestartet wird am Samstagmorgen zwischen 8 und 9 Uhr im Ein-Minuten-Intervall. Ergänzend

zu den Zwischenverpflegungs-Stationen erhalten alle Teilnehmenden auch ein Mittagessen in einem Restaurant in der Innerschweiz. Im Startgeld von 250 Franken pro Duo ist auch der Abendanlass mit Nachtessen und Unterhaltung in Affoltern inbegriffen. Die «Rotary Classic» soll übrigens keine einmalige Sache bleiben, sondern einen festen Platz im Jahresprogramm der Rotarier und OldtimerLiebhaber in der Region einnehmen. «Rotary Classic» am Samstag, 18. Mai, ab 8 Uhr, Start und Ziel in Affoltern. Weitere Infos und anmelden unter www.rotary-classic.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Februar 2019

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Gänsehaut-Feeling für Guggenmusik-Fans Die Vollgashöckler luden zu Party und Ball nach Hedingen

D`Näbelgeischter aus dem benachbarten Jonen in perfekter Harmonie. (Bilder Martin Platter)

Die Schlosshüüler aus der Ostschweiz mit fetzigen Rhythmen.

Guggenmusiken sind das Salz in der Konfettisuppe der Fasnachtsbälle. Üblicherweise spielen pro Ballnacht vielleicht fünf Guggen. Nicht so bei den Vollgashöcklern, die am Freitag und Samstag 16 Gast-Guggen aus der ganzen Schweiz im Einsatz hatten – und am Schluss noch selber auftraten.

(Baar, ZG), Laubbärggugger (Wil, SG), Ziegelhöttler (Herisau), Näbelgeischter (Jonen, AG) und den Schlosshüüler (Bürglen, TG) konnte am Freitag nicht nur fürs Auge ein buntgemischtes Programm komponiert werden. Auch die Auswahl der interpretierten Songs schaffte Abwechslung und sorgte für Überraschungen. Dann beispielsweise, wenn die gruseligen Plunderhüüsler nach bester Big-BandManier virtuos «Feel» von Robbie Williams intonierten; oder «I still

Das braucht Sitzleder und Trommelfelle aus Kevlar: Alleine an der Voll-

gas-Party am Freitagabend standen neun Gast-Guggenmusiken aus den umliegenden Kantonen, der Zentralund Ostschweiz im Einsatz bei den Vollgashöcklern in Hedingen. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber stets auf Neue gut. Denn jede der Kombos spielt pro Abend zweimal: Einmal im Zelt vor der Turnhalle und einmal auf der grossen Bühne in der Turnhalle. Das schafft komplett unterschiedliche Stimmungen und Guggen-Sound fast ohne Unterbruch.

Im engen Zelt ist der Schalldruck zuweilen so hoch, dass auch das Zwerchfell mitschwingt. Echtes Gänsehaut-Feeling für Guggenmusik-Fans. Und ein ziemlicher Aufwand fürs BallOK, das jeweils gleich am Ende der Fasnacht die Neuverpflichtungen fürs kommende Jahr in Angriff nimmt. Der Einsatz lohnt sich – optisch wie akustisch: Mit den Formationen Plunderhüüsler (Schaan, FL), Art-Rose (Thalwil), Opus 5614 (Sarmensdorf), 34 Höckler (Ennetbaden), Profis-Ohrisch

haven’t found what I am looking for» von U2. Am Samstag gings mit dem Höckler-Ball weiter. Neben den Guggen Gyresümpfer (Widen, AG), Reppischfäger (Dietikon), Uelischränzer (Basel), Rigischränzer (Weggis) und Schwellbaumschränzer (Windisch) sorgten auch die Säuligugger, die Güggel-Gugger und eben die Vollgashöckler für heisse Stimmung. Nicht umsonst lautete das Ballmotto «Leck mich, sonst schmelz ich.» (map.)

Nur das Wetter wollte sich nicht ans Fasnachtsmotto halten

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«Overdressed» fürs frühlingshafte Wetter: die «Grufffties». (Bilder Thomas Stöckli)

nter normalen Bedingungen dürften die «Grufffties» an Fasnachtsumzügen um ihr Kostüm beneidet werden. Normal war allerdings nichts am vergangenen Samstag: Blauer Himmel, Sonne und frühlingshaft warme Bedingungen prägten die Kinderfasnacht in Hedingen – die unter dem Motto «Ewiges Eis» stand. Die erwähnten «Grufffties» aus Mettmenstetten dürften in ihren zotteligen Fell-Kostümen mit den barocken Gewändern also gehörig ins Schwitzen gekommen sein. Den Anfang im durch die Feuerwehr durchs Dorf geleiteten Korso machten die lokalen «Vollgashöckler», gefolgt von den Spielgruppen. Als erste von vier Wagenbau-Gruppen hatte sich die «Ratlose Clique» eingereiht. Die zweite Hälfte des Umzugs wurde durch die gegen 100 Kindergartenkinder angeführt. Trotz des Frühlingswetters liessen es sich dann viele Fasnächtler nicht entgehen, am Kindermaskenball in der Schachenhalle weiterzufeiern. (tst.)

Die «Vollgashöckler» führten den Korso an.

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Redimensioniert: Die «Ratlose Clique» lebt aus dem Auto.

Auch Globi als Polarforscher war dabei.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Februar 2019

«Wie ein Dolchstoss in den Rücken» Die Mitarbeitenden des Spitals Affoltern fühlen sich vom Stadtrat verraten Vor einer Woche gab der Stadtrat Affoltern bekannt, dass er die Gesundheitsversorgung seiner Bevölkerung ohne das Spital organisieren will. Der «Anzeiger» war vor Ort und hat mit einigen Mitarbeitenden gesprochen.

völkerung liess man bisher darüber im Dunkeln, auch der Rettungsdienst wurde bis heute nicht informiert», so ein weiteres Votum. Die Idee einer Permanence sei absolut kurzsichtig gedacht. «Man glaubt, damit sei die Versorgung geregelt. Dabei ist sie das überhaupt nicht. Das Angebot, das hier stattfindet, kann nie und nimmer mit einer Permanence abgedeckt werden. Das Stimmvolk wird für doof verkauft.»

................................................... von livia häberling Es ist Freitag, es ist Nachmittag. Es ist der dritte Tag nach der Hiobsbotschaft. Im Mehrzweckraum des Hauses Rigi sitzen rund 30 Frauen und Männer. Sie sind Ärztinnen oder Pflegefachpersonen, Köche oder Rettungssanitäterinnen, Psychotherapeutinnen oder Stationsleitende. Heute aber sind sie vor allen Dingen eines: betroffene Mitarbeitende. Betroffen davon, dass der Stadtrat für das Spital Affoltern keine Zukunft sieht, betroffen vom drohenden Wegfall ihres Arbeitsplatzes. Betroffen aber auch von der Art und Weise, wie das Ganze geschieht. «Wir sassen einfach da, wie in einem Schockzustand», beschreibt eine Mitarbeiterin den Moment, als sie die Neuigkeiten erfuhr. Spitaldirektor Michael Buik hatte die Information als Medienmitteilung erhalten, zeitgleich mit der Presse. Keine Info vorab. «Herr Grötsch hat am Spitalfest mit uns gegessen, mit uns getanzt und mehrfach beteuert, dass er hinter dem Spital steht, dass wir uns keine Sorgen machen müssen», erinnert sich eine anzeige

Das Beste ist nicht gut genug

Rund 30 Mitarbeitende fanden sich am Freitag kurzfristig im Mehrzweckraum ein. Sie vertraten mit ihrer Stimme auch ihre Teams. (Bild Livia Häberling) Mitarbeitende. Stattdessen hat der Stadtrat am Dienstagmorgen bekanntgegeben, dass er die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung anderweitig plant. Dem Stimmvolk hat er empfohlen, den Zweckverband an der Abstimmung am 19. Mai aufzulösen und die beiden Nachfolgeorganisationen abzulehnen.

«Am Volkswillen vorbeipolitisiert» Der abrupte Richtungswechsel des Stadtpräsidenten stösst im Saal auf

Unverständnis. Viele erleben ihn als Verrat: «Ich habe überhaupt nicht mit diesem Meinungsumschwung gerechnet. Für mich war es ein Schlag in die Magengrube, ich fühle mich weder ernstgenommen noch verstanden.» Eine Dame erlebte den Umschwung des Stadtrats «wie einen Dolchstoss in den Rücken». Es habe Gemunkel gegeben, ja, aber dass das wirklich passieren würde, damit habe niemand gerechnet. Eine Votantin wurde in ihren Worten gar noch klarer: «Ich erlebe die

neue Spitalpolitik des Stadtrats als etwas hoch Manipulatives, auch den Stimmbürgern gegenüber, weil ich glaube, dass man am Volkswillen vorbeipolitisiert». Hinter die neue Versorgungsstrategie setzten die Mitarbeitenden viele Fragezeichen: Was ist mit der psychiatrischen Versorgung? Mit der palliativen Versorgung? Mit der Mutter-KindStation? «Wie soll die angekündigte Permanence aussehen? Wie wird in Notfällen gehandelt? Nicht nur die Stimmbe-

In die Wut, die Enttäuschung der Mitarbeitenden mischt sich die Angst. «Viele Mitarbeitende sind dringend auf ihren Verdienst angewiesen.» Die Führung stehe nun vor der Aufgabe, die Mitarbeitenden zu motivieren, trotzdem zu bleiben und gemeinsam zu kämpfen. Die Solidarität der Patienten, so eine Dame, sei in den letzten Tagen extrem gross gewesen. «Wie können wir euch unterstützen?», diese Frage sei zahlreich gefallen. Auch das Solidaritätsgefühl unter den Mitarbeitenden stärke und schweisse zusammen. Eine Dame beschreibt ihre Gefühle als Wechselspiel zwischen «Kampfgeist und einer tiefen Betroffenheit». Und als Trauer. «Darüber, dass wir täglich an unsere Leistungsgrenze und sogar über unsere Kapazitäten gehen, 24 Stunden unser Bestes geben, doch dass selbst das für den Stadtrat offensichtlich nicht gut genug ist.»


Forum

Dienstag, 19. Februar 2019

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Meinungen zum Spital Affoltern Weiterführung kostet keine zusätzlichen Gelder Es ist Teil unseres politischen Systems, dass der Stadtrat eine Empfehlung zu Abstimmungsvorlagen gibt. Dass der Stadtrat des Standorts, der am meisten durch die Präsenz des Spitals profitiert, seiner Stimmbevölkerung ein Nein zu den Nachfolgeorganisationen des Spitalzweckverbands empfiehlt, verwundert. Pflegezentrum und Akutspital werden mit eigenem Eigenkapital den operativen Betrieb sicherstellen. Eine Weiterführung kostet die Stadt Affoltern keine zusätzlichen Gelder. Erst wenn die Leistungsaufträge des Regierungsrates im Jahr 2021 bekannt sind, wird ein allfälliger Neubau des Spitals geplant. Die Bevölkerung wird in einer zweiten Urnenabstimmung das letzte Wort haben. Für diesen Prozess braucht es die gemeinnützige Spital AG als zukünftige Trägerinstitution. Die Alternativlösung einer Permanence verabschiedet ohne Not erfolgreiche Errungenschaften wie Akutgeriatrie, Palliative Care oder MutterKind-Abteilung. Der Stadtrat verweist auf ein «Expertengutachten», das aus Distanz ohne Einblick in unsere Strategiearbeit erstellt wurde. Der Stadtpräsident von Affoltern, der bis vor acht Monaten die Betriebskommission des Spitals Affoltern präsidierte, zweifelt nun die Strategie des Spitals an, die er mitgeprägt hatte. In den letzten Monaten wurden Kostenoptimierungen realisiert. Trotz schwieriger Situation setzen sich die vielen hundert Mitarbeiter täglich für unsere Patienten aus der Region mit grossem Engagement ein. Unser Bezirk geht keine neuen Wege, indem er sich an einem Spital beteiligt. Alle Häuser im Kanton, die nicht Privatspitäler sind, gehören der öffentlichen Hand – davon zwei dem Kanton und der ganze Rest den Gemeinden. Wir glauben an die Zukunft des Spitals Affoltern mit der Strategie der wohnortnahen Grundversorgung und Spezialisierung im Triemli und werden uns weiterhin mit aller Kraft für den Weiterbestand des grössten Arbeitgebers von über 700 Mitarbeitern und wichtigen Auftraggebers an die Regionalbetriebe einsetzen – im Vertrauen darauf, dass die Bevölkerung in unserem Bezirk und der Stadt Affoltern die Situation richtig einzuschätzen weiss. Stefan Gyseler, Präsident BK Spital Affoltern .........................................................................

Wo bleibt die Kostentransparenz? Ohne Vorankündigung und mit einer plötzlichen und sehr polemischen Medienkonferenz setzt der Stadtrat der Bevölkerung ein halb leeres Glas vor. Auch von einem Solidaritätsfond für die Mitarbeitenden des Spitals ist über Züri News zu erfahren. Was für ein Affront gegenüber dem grössten Arbeitgeber in der Region. Die Mitarbeitenden sind schockiert über diese unprofessionelle Vorgehensweise. Die Stimmbürger haben das Recht auf eine korrekte und transparente Informationskultur. Dies wurde notabene von den Mitgliedern des Stadtrats immer wieder gefordert! Der Stadtrat schuldet dem Stimmbürger Kosten- und Informationstransparenz bezüglich: Bau der vom Stadtrat geplanten Permanence; Rückbaukosten der gesamten Spitalanlage bei einer Schliessung; Finanzierung des Sozialplans für über 700 Mitarbeitende. Wer fängt den Ausfall der Einnahmen beim lokalen Gewerbe auf, weil die Aufträge des Spitals wegfallen? Wer bildet all die Lernenden und angehenden Ärzte aus, die dann auf der Strasse stehen? Was geschieht mit den Patienten aus der Psychiatrie, der Mutter-Kind-Station, der Palliativstation, Akutgeriatrie und der Langzeitpflege?

Vor wenigen Jahren wurde das Spital Affoltern schweizweit als Vorzeigespital für Menschenmedizin gelobt. (Archivbild) Wer nimmt denn 24 Stunden, 7 Tage die Woche Notfalldienst wahr, wenn die Notfallstation geschlossen wird? Weiter steht in der Medienmitteilung, dass der Stadtrat an der heutigen Qualität der Gesundheitsversorgung keine Abstriche machen wolle. Tatsächlich will der Stadtrat die Bevölkerung glauben machen, dass eine Permanence die gleiche Qualität bieten könne wie unser Spital, welches neben der Akutversorgung eine Geriatrie, Palliativstation, Mutter-Kind-Station, Frauenklinik und Psychiatrie betreibt und ein breites ambulantes Angebot wie Onkologie, Psychotherapie, Wundpflege, Physiotherapie anbietet. Erstaunlich ist auch, dass unser Stadtrat einer Zuger Beraterfirma mehr Glauben schenkt als unseren regionalen Ärzten, Dr. med. David Koller, Dr. med. Philipp Luchsinger, Dr. med. Jürg Schwegler oder unseren Politikern Kantonsrat Daniel Sommer (EVP), alt Nationalrat Toni Bortoluzzi (SVP), Kantonsrat Martin Haab (SVP) und alt Kantonsrat, Jakob Schneebeli (SVP), um nur einige zu nennen, welche im Verein «Ja zu Spital Bezirk Affoltern» engagiert sind. Sie alle heben die Bedeutung unseres Spitals hervor. Bis vor Kurzem ging Stadtpräsident Clemens Grötsch, als ehemaliger Präsident der Betriebskommission, im Spital Affoltern ein und aus. Er beteuerte gegenüber dem Spital immer seine Unterstützung mit den Worten: «Ich stehe hinter dem Spital mit den zukunftsorientierten Plänen eines Gesundheitszentrums, was wichtig für unser Einzugsgebiet ist. Wichtig sind Kooperationen mit anderen Spitälern, die wir fördern wollen.» Das Spital und alle Mitarbeitenden setzen sich für eine würdevolle patientennahe Pflege und Betreuung ein, genauso wie für die medizinische Grundversorgung der gesamten Bevölkerung des Knonauer Amtes. Nadja Lindenmann, Helen Roth, Alexandra Knödler, Esther Kottmann, Lisa Duray, Dario Heinrich .........................................................................

Vorlagen sind unvollständig Worüber stimmen wir am 19. Mai eigentlich ab? Über die Zukunft des Spitals Affoltern könnte man meinen. Das würde heissen über eine realistische Beurteilung des Platzes auf der Spitalliste 2022. Zudem über Pläne bezüglich des Spitalneubaus mit grober Raumaufteilung für medizinische Behandlung und Betten sowie dem Zeitund Kostenplan für die neue Infrastruktur. Eine Abstimmungsvorlage würde auch einen Geschäftsplan umfassen, der klar aufzeigt, wie die Zeit bis zur Eröffnung des Neubaus überbrückt und wie sich dann der finanzielle Rückfluss zur Abschreibung der Investitionen gestaltet. Ferner wären Massnahmen vorhanden, wie medizinisches Personal und Patienten nach Affoltern gelockt werden können, damit der Betrieb wächst und die zusätz-

lichen Betten ausgelastet werden können. Die berechtigten Erwartungen an die Abstimmungsvorlage werden bei Weitem nicht erfüllt. Effektiv geht es nur um die Grundlagen zur Gründung einer gemeinnützigen Spital AG mit erheblichen finanziellen Verpflichtungen der Trägergemeinden (Bürgschaft von 18 Mio Franken und – auch gegen ihren Willen – Aktienkapitalerhöhung um bis zu 20 Mio Franken). Ähnlich ist es bei der IKA Langzeitpflege. Vorgelegt wird ein Gründungsvertrag, den Statuten entsprechend. Wie das Haus Rigi neu gebaut und finanziert werden soll bleibt ebenso unklar wie konkrete Aussagen über ergänzende Leistungen der Langzeitpflege. Ein Investor will wie die Stimmberechtigen klare Konzepte und Pläne und den Nachweis, dass das neue Spitalkonzept konkurrenz- und überlebensfähig ist. Zudem erwartet jeder Investor eine erfahrene Projekt- und Führungsmannschaft mit Leistungsausweis. Keinem professionellen Investor würden die vorliegenden Unterlagen für die Zukunft des Spitals ausreichen – dann sollten sich auch die Gemeinden nicht damit begnügen. Die einzige klare Abstimmungsvorlage ist die Auflösung des Spitalzweckverbandes, die Voraussetzung, um die Zukunft des Spitals neu zu gestalten. Dieser Vorlage kann mit Überzeugung zugestimmt werden, denn der Zweckverband führt in die Sackgasse. Deshalb am 19. Mai: Ja und zweimal Nein! Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen .........................................................................

Risiko Spitalkosten versus Risiko «Vorgehen des Stadtrates Affoltern» Erstaunlich ist schon das Vorgehen: zuerst wird die Presse informiert, dann die Spitalleitung (per Mail) und wann die Partner im Zweckverband? Wahrscheinlich wird der Stadtrat demnächst über Twitter kommunizieren. Arbeitsplätze, sowie Aufträge an Firmen im Bezirk sind kaum erwähnenswert. Wie eine Spitalleitung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer qualitativ hochstehenden Arbeit trotz grosser Verunsicherung motivieren kann, ist nicht das Problem des Stadtrats Affoltern. Ohne klare Strukturen ist eine Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im Bezirk Affoltern kaum möglich. Der von Affoltern vorgeschlagene Weg könnte sehr teuer werden. Ein sofortiges Stilllegen des Spitals und der Langzeitpflege kostet Millionen. Eine Nachfolgeorganisation und der Aufbau einer Permanence oder Ähnliches brauchen Jahre. Selbstverständlich können ältere Mitmenschen auch in der Stadt Zürich irgendwo untergebracht werden. Auch ohne Palliativstation werden Menschen sterben. Unter der neuen Leitung der Betriebskommission wurde sehr viel konstruktive Arbeit geleistet. Das heisst nicht, es soll sich nichts verän-

dern – aber geplant unter Berücksichtigung aller Aspekte. Ein gewisses Risiko, dass die Gemeinden nochmals Geld für Investitionen einschiessen müssen, besteht. Bei Investitionen von 100 Millionen wären dies ca. 10 Millionen (ein kleines bis mittleres Schulhaus) für alle Gemeinden zusammen. Eine solche Investition steht aber erst zur Diskussion, wenn die Gesundheitsdirektion über die Leistungsaufträge des Kantons an die Spitäler entschieden hat. Zu diesem Zeitpunkt kann die Bevölkerung über einen allfälligen Kredit erneut abstimmen. Und beim vom Stadtrat Affoltern vorgeschlagenen Weg? Die Gemeinden müssten ihre bisherigen Investitionen u. a. für das Energie- und Verpflegungszentrum etc. abschreiben sowie die Stilllegungskosten von sicherlich mehreren Millionen übernehmen. Das mehr oder weniger sofortige Unterbringen der Bewohnerinnen und Bewohner der Langzeitpflege dürfte zusätzlich Geld kosten. Ich bin überzeugt, der Weg «Stadtrat Affoltern» ist wesentlich risikoreicher – Deshalb bleibe ich bei 3 x Ja mit anschliessender geordneter Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im Bezirk. Die Mitarbeitenden des Spitals und der Langzeitpflege bitte ich, durchzuhalten, bis die Bevölkerung den Stadtrat wieder auf einen konstruktiven Weg gezwungen hat. Ruedi Müller, Aeugst am Albis .........................................................................

Der Weg des Stadtrats ist ein Irrweg Als Stimmberechtigter werde ich mit der Empfehlung meiner Dorfexekutive, die sich heute Stadtrat nennt, konfrontiert. Der Stadtrat spricht sich für die Aufhebung des Zweckverbands Spital und Langzeitpflege aus, dagegen habe ich nichts einzuwenden, ohne aber das Spital und die von den Bezirksgemeinden gemeinsam getragene Langzeitpflege in Affoltern a. A. weiterzuführen. Dieser sogenannt neue Weg beinhaltet auch die bereits erfolgte Kündigung des Leistungsvertrages mit der Spitex Knonaueramt. Ich bezeichne diesen Weg als falsch und Irrweg, weil er bestehende und funktionierende Strukturen zerstört und damit Versorgungslücken entstehen, die für eine sichere Gesundheits-Versorgung der Bevölkerung von grosser Bedeutung sind. Es braucht keine neuen Wege, wenn am gleichen Ort alte begehbare bestehen. Notfalldienst, Akutgeriatrie, Geburten als Beispiele, um nur einige zu nennen. Diese Angebote bestehen, müssen aber bei einer Spitalschliessung in kurzer Zeit durch neue stadteigene oder Leistungsverträge mit Anbietern ausserhalb sichergestellt werden. Insgesamt ist dieser Entscheid gleichbedeutend mit Abbau der Versorgungssicherheit und Qualität, ohne nur den geringsten Nachweis des wirtschaftlichen Vorteils zu erbringen. Man zerschlägt funktionierende Angebote, um

die gleichen andernorts wieder aufzubauen! Dafür habe ich kein Verständnis. Ich habe bis vor wenigen Monaten die Spitalführung kritisiert, weil sie es seit Jahren verpasst hat, die notwendigen Korrekturen im Angebot des Spitals vorzunehmen. Die neue Spitalfinanzierung wurde auf Bundesebene 2007 verabschiedet und im Jahr 2012 in Kraft gesetzt und erst vor wenigen Monaten ist ein brauchbares Konzept für die Zukunft unseres Spitals vorgestellt worden. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für die Vorgänger in der Betriebskommission. Auch wenn man über einzelne Details des nun vorgeschlagenen Konzepts geteilter Meinung sein kann, die Richtung stimmt. Darum sind auch die KantonsratsKandidaten der SVP Bezirk Affoltern von einer Gesundheitsversorgung auf der Basis der Zusammenarbeit der 14 Bezirksgemeinden und der bestehenden Strukturen überzeugt. Darum wählen Sie am 24. März Liste 1 SVP und stimmen Sie am 19. Mai 3 x Ja. Toni Bortoluzzi, Affoltern, alt Nationalrat SVP .........................................................................

Menschen oder Geld? Vor wenigen Jahren wurde das Spital Affoltern in der ganzen Schweiz als Vorzeigespital für Menschenmedizin gelobt. Ist das bereits vergessen? Das Personal arbeitet weiterhin mit viel Engagement, nur der Zeitgeist hat sich geändert. Statt mit innovativen Ideen und Kooperation regiert die Politik mit vorauseilendem Gehorsam und Verweigerung. Mein Rat an den Stadtrat von Affoltern: Vergesst den Mauerbau nicht, denn es könnten Menschen kommen, die Geld kosten. Ursula Lüthi, Ottenbach .........................................................................

Nach uns die Sintflut Mit dem Nein des Stadtrates Affoltern und in der Folge auch der Gemeinderäte von Stallikon und Hedingen zum Beitritt zur Spital AG hat die um sich greifende Entsolidarisierung bei uns im Knonauer Amt auf GemeindeEbene endgültig einen Höhepunkt erreicht. Schon mit dem Austritt Affolterns aus dem von allen Ämtler Gemeinden getragenen Sozialverbund hatte sich dies angedeutet. Bisher hatten die Gemeinden unserer Region solidarisch und gemeinsam Aufgaben für das Wohl der Allgemeinheit getragen, auch wenn dies sicher immer wieder einmal bedeutete, dass eben die eine Gemeinde etwas zu viel zahlte und die anderen zum Wohl der Menschen in ihrer Gemeinde davon profitierten konnten. Diese Solidarität unter den Gemeinden und Kantonen für das Wohl von uns allen hat bis heute zum Erfolg der Schweiz beigetragen. Schade, denn das neue Spitalkonzept für Affoltern hätte mit einem starken Ambulatorium unter Beibehaltung des Notfalldienstes und der Stärkung der Akutgeriatrie, der MutterKind-Behandlung und der Abteilung «Palliative Care» durchaus eine Chance zur erfolgreichen und finanzierbaren Realisierung gehabt. Die Grünliberalen aus der Region Knonauer Amt haben sich bereits im Dezember, nach Veröffentlichung des neuen Spitalkonzepts, dafür ausgesprochen. Die Stimmbürger aus unserer Region haben bei der Abstimmung vom 19. Mai die zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in unserer Region in der Hand. Deshalb empfehlen wir schon heute, dreimal Ja bei dieser Abstimmung einzulegen. Nicole Beck-Taubenest, Kantonsratskandidatin, Dr. Thomas Beck, Vorstand, Grünliberale Region Knonauer Amt


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Forum

Dienstag, 19. Februar 2019

«Gebt dem Spital Affoltern eine Chance» Affolexit Der Stadtrat Affoltern geht in die Isolation, verlässt die Solidarität und steigt nun 3 mal aus: Zweckverband Sozialdienst, regionale Spitex und nun wollen sie das Spital fallen lassen. Ganz nach dem Modell Brexit, wollen sie experimentieren. Und wenn ich nach GB schaue, bin ich nicht so sicher, ob dieser Isolationismus England weiterbringt… dann sage ich lieber ein beherztes: 3 Mal Ja für unser Spital und unsere Region Knonauer Amt! Regula Ochsner, Ottenbach .........................................................................

Verlust an Lebensqualität Als erster Streich beschliesst der Stadtrat aus Affoltern den unsolidarischen und gewagten Austritt aus der Spitex Knonaueramt. Der zweite folgt sogleich: Er empfiehlt der Bevölkerung, ein Nein zur Weiterführung des Bezirksspitals mit der angeschlossenen Langzeitpflege in die Urne zu legen! Ein Stadtrat ruft auf, den grössten Arbeitgeber unseres Bezirks mit gut 700 Arbeitsplätzen zu bodigen! Damit ist er gewillt, nicht nur Arbeitsplätze zu eliminieren, sondern auch Aufträge für zahlreiche KMU im Bezirk. Kluge Argumente für zweimal Nein zu den Nachfolgeorganisationen für Akutspital und Langzeitpflege liefert uns der Stadtrat nicht. Er scheint auf das Prinzip Hoffnung betreffend finanzielle Einsparungen zu setzen. Meine Frage

Stimmvolk in die Irre geleitet Fünf Ämtler Gemeinden hätten das Wassergesetz angenommen, «Anzeiger» vom 12. Februar. Die Wettswiler Stimmberechtigten sind mit 53,53 % Ja der linken Angstmacherei bezüglich der Wasserversorgung nicht auf den Leim gekrochen. Sie haben mit den vier andern Gemeinden Kappel, Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten dem modernen Wassergesetz zugestimmt, welches vom Kantonsrat und der Regierung gutgeheissen worden ist. Mit dem Schlagwort «Privatisierung» wurde das Stimmvolk in die Irre geleitet, denn nun ist eine 100-prozentige Privatisierung möglich, weil das alte Wassergesetz weiterhin Gültigkeit hat. Hans Peter Häring, Wettswil, EDU anzeige

wäre: Könnte der Verzicht aufs Spital gesamtwirtschaftlich gerechnet sogar Mehrkosten auslösen? Wir dürfen aber schon mal davon ausgehen, dass wir im Säuliamt einen bedeutenden Verlust an Lebensqualität erleiden müssten. Denn wir wollen weiterhin eine gute medizinische Grundversorgung mit Absicherung der Langzeitpflege, einen gesicherten, vierundzwanzigstündigen, nahe gelegenen Zugang zu einer gut funktionierenden Notfallstation und attraktive Arbeitsplätze. Es ist eine Abstimmungsempfehlung eines Stadtrats, der offenbar nicht gewillt ist, mit anderen Gemeinden und Akteuren zusammenzuarbeiten und der fahrlässig ein unverständliches, mutloses Zeichen für die ganze Region setzt! Eva Torp, Hedingen alt Kantonsrätin SP .........................................................................

Will uns der Stadtrat für dumm verkaufen? Wer die Pressemeldungen des Stadtrats, das Spital aufzugeben, genauer unter die Lupe nimmt, muss sich als dumm verkauft vorkommen. Da werden finanzielle Gründe in den Vordergrund gestellt, ohne gleichzeitig darzulegen, was eine vom Stadtrat vorgeschlagene Lösung kosten würde und ob sie überhaupt realisierbar ist. In der Mitteilung heisst es: In seiner Rolle als Exekutivbehörde müsse der Stadtrat das Wohl seiner Einwohner höher gewichten als das Wohl des Spitalpersonals. Das alleine ist schon ein Affront gegenüber dem hart arbeitenden Personal. Von den rund 700 Mitarbeitenden wohnen viele in Affoltern selbst, oder in andern Bezirksgemeinden. Sie bezahlen immerhin hier ihre Steuern. Schon der Entscheid, aus der Bezirksorganisation der Spitex auszutreten war ein Fehler. Bis heute liegen noch keine Zahlen vor, die beweisen, dass die Steuerzahler weniger bezahlen müssen. Genau gleich verhält es sich nun mit dem Entscheid gegen das Spital. Da wird suggeriert, dass das finanzielle Risiko bei einem Festhalten am Spital zu gross wäre. Gleichzeitig möchte man anstelle des Spitals im Stadtzentrum eine Permanence einrichten, die 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Wo soll sie realisiert werden und wer soll sie betreiben? Es fehlen bekanntlich in naher Zukunft in vielen Praxen Nachfolger, wenn Hausärzte in den Ruhestand treten. Hat der Stadtrat überhaupt einen Businessplan, aus dem hervorgeht, welche Kosten und welche Risiken entstehen, oder ist es wieder ein Schuss ins Blaue?

Der Rettungsdienst soll ebenfalls zentral stationiert werden, sodass Hilfe im Notfall gleich schnell vor Ort sei wie heute. Da hat der Stadtrat offensichtlich noch Wissenslücken. Es kann nicht einfach eine Ambulanz parkiert werden mit zwei «Hobbysamaritern», die auf einen Einsatz warten. Ich empfehle als Lektüre die Kantonale Verordnung über das Rettungswesen. Da ist unter anderem zu lesen, dass der Rettungsdienst medizinisch geleitet werden muss, von einer Ärztin oder einem Arzt, die oder der eine Berufsbewilligung für den Kanton Zürich hat, über den Fähigkeitsausweis Notärztin/Notarzt verfügt und eine klinische Tätigkeit in einem Spital ausübt. Dar Stadtrat kann uns kein Realisierungskonzept und kann keine konkrete Kostenschätzung vorlegen. Es steht auch nicht fest, ob sich weitere Gemeinden an einer Finanzierung beteiligen würden. Er rät uns Stimmberechtigten aber, bei der Abstimmung ein Chaos zu produzieren, das hinterher nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die verantwortlichen Politiker können sich dann elegant zurückziehen. Die Scherben können andere aufräumen. Nein das wollen wir nicht. Darum am 19. Mai 3 x Ja in die Urne legen. Peter Sandhofer, Affoltern a. A. .........................................................................

Trauerspiel um das Spital Affoltern Das Trauerspiel um das Spital Affoltern hat in den letzten Tagen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Seit Jahren wird an dieser Institution herumgedoktert, einmal dafür, einmal dagegen. Nicht, dass ich eine allgemeingültige Lösung hätte, aber ich mach mir doch einige Überlegungen. Was mir auffällt: Alle reden mit, keiner hat den genauen Durchblick. Viele Voten, Halbwahrheiten und was mich besonders ärgert, es kommt vieles so halbherzig daher, es ist so keine Überzeugung dabei. Es fehlt mir ein profilierter Kopf, der hinsteht und sagt: «Meine lieben Bürger, dafür lohnt es sich zu kämpfen oder eben nicht.» Wortmeldungen aus der Politik, der Ärzteschaft etc. können mich nicht vom richtigen Weg überzeugen. Auch die Bevölkerung scheint nicht richtig motiviert, eine vernünftige Lösung für die Zukunft zu finden. Aber genau diese Bevölkerung hat es in der Hand, an der Abstimmung im Mai die Koordinaten richtig zu wählen. Solange wir das Spital Affoltern nur als Notfallinstitution wahrnehmen und es nur für die Blutstillung, bei halbabgetrenntem Daumen wegen

nicht Beherrschens des Fleichermessers am Wochenende, missbrauchen, tragen wir kaum etwas zum Überleben des Spitals bei! Für einen Blinddarm brauchen wir dann halt schon eine renommierte Privatklinik mit Wellness-Angebot oder gar ein Zentrumspital mit angegliederter Herzchirurgie. Da ist mir ein Bezirksspital in Griffnähe tausendmal lieber, als ein Schicki-Micki-Spital in der Ferne, das ich im Ernstfall sowieso nicht mehr erreichen würde. Gebt dem Spital Affoltern eine Chance, es hat es verdient. Clemens Staub, Obfelden (Ehemaliger Patient) .........................................................................

Auf lange Sicht klug Interessanterweise komme auf eine genau entgegengesetzte Beurteilung der Frage nach der Zukunft unseres Spitals als die Empfehlung des Stadtrats: Als Mitglied des Vereins «3 x Ja» habe ich Einblick, welch wertvolle, kompetente und nachhaltige Arbeit von Fachleuten und Politikern unter der Führung von Stefan Gyseler schon seit Monaten geleistet wird, um diejenigen Spitaldienste für das Wohl der Bevölkerung in unserem Bezirk zu erhalten, die auch in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren eine Zukunft haben werden. In dieser Arbeit ist das Bedürfnis, Kosten zu sparen längst erkannt. Nur: eine wahrhafte und weitsichtige, sparsame Investitionspolitik berücksichtigt auch die soziale, umweltpolitische und: ja eben wirtschaftliche Zukunft einer Region. Es wären weit mehr als die 700 Arbeitsstellen, die bei einer Schliessung unseres Spitals verloren gingen. Man müsste zudem auch empfindliche Einbussen von Zulieferfirmen des Spitals in kauf nehmen. Wollen wir das? Wollten wir zudem den daraus resultierenden Mehrverkehr? Kranke und Verunfallte sind zwar schnell auch ins Triemli oder nach Zug transportiert und auch den Besuchern dieser Patienten mag man die zusätzlichen «Minütchen» zumuten, es sei denn, man sei als Patient auf ein solches «Minütchen» angewiesen oder stecke im Feierabendverkehr unserer benachbarten Städte. Was nicht wegzudiskutieren ist: Mutige Entscheidungen erfordern Einsatz und sie erfordern in diesem Fall auch finanzielle Investitionen. Zahlen müssen wir übrigens auch dann – nicht wenig! –, wenn das Bezirksspital ohne Ersatz schliesst. Wir und unsere Nachkommen müssten in diesem negativen Fall aber nicht nur kurzfristig Geld, sondern langfristig auch ganz

viel Lebensqualität hergeben. Darum: Wer «drei Mal Ja» zum Bezirksspital sagt, ist nicht nur mutig, sondern auf lange und weite Sicht klug! Heinz Trinkler, Affoltern a.A. .........................................................................

Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten Als stark engagierter «Heimweh-Säuliämtler» erlaube ich mir eine Aussensicht der aktuellen Spital-Diskussion: Das Spital hat einige sehr gute, innovative Bereiche hervorgebracht, welche eine hervorragende Ausstrahlung haben. Dazu gehören die viel zitierte Palliative-Care, aber auch Bereiche wie die Mutter-Kind-Station und die vielen ambulanten Angebote. Mit dem Umstand, dass immer mehr Leute im Säuliamt wohnen und die Leute immer älter werden, ist davon auszugehen, dass der Bedarf nach Pflegeheimplätzen weiter zunehmen wird. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass im Bezirk Affoltern auf 1000 Einwohner sechs Pflegeheimbetten vorhanden sind. Alle Bezirke im Kanton Zürich haben höhere Zahlen. Im Schnitt im ganzen Kanton Zürich sind es zwölf Betten. In Zukunft ist auch davon auszugehen, dass die Anzahl Hausärzte abnehmen wird, dazu wird aufgrund des medizinischen Fortschrittes und des Kostendrucks die ambulante Behandlung zunehmen. Diese Faktoren sprechen klar für eine dezentrale Lösung. Dass das Spital nicht in allen Bereichen top ist, ist bekannt. Aber deswegen das ganze Spital mit der Langzeitpflege einfach so aufgeben? Wenn dies gemacht wird, stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Säuliamt vor einem Scherbenhaufen. Als Vision sehe ich Folgendes: ein kleines, feines Spital, welches in diversen Nischenangeboten einen sehr guten Namen hat und sehr wirtschaftlich arbeitet. Dazu soll es im Bereich der hausärztlichen Notfallversorgung gewisse Aufgaben von den Hausärzten übernehmen. Es soll eine grosse ambulante Abteilung haben, welche eine Ergänzung zu den Fachabteilungen der Zürcher Partner-Spitäler darstellt. Dazu können optimale Synergien mit der Alters- und Langzeitpflege genutzt werden. Wenn diese Vision für Sie auch anstrebenswert ist, stimmen Sie am 19. Mai 3x Ja. Damit kommen Sie ihr deutlich näher als mit den Zerschlagungs-Vorschlägen des Stadtrates von Affoltern. Martin Pfister, Knonau / Cham


Jeder Umzug bringt immer sehr viel Arbeit mit sich. Die wichtigste Phase dabei ist und bleibt die Planung. Wer das Zügeln gut vorbereitet, erspart sich Stress und böse Überraschungen am Umzugstag.

Um Sie bei Ihrem Umzug zu unterstützen, bieten wir Ihnen als Hilfe unsere Zügelseite mit der Checkliste an. Darin finden Sie alle Details für jede Phase Ihres Umzugs.

Vor dem Umzug ❏ Mobiliar auseinanderbauen und für den Transport vorbereiten ❏ Schrauben und Tablarhalter in kleine Säcke verpacken ❏ Kartons und Behälter beschriften und nicht überladen ❏ Kleider in spezielle Kleiderboxen hängen ❏ Sperrgut-Entsorgung und Brockenhaus organisieren ❏ Umzugsfahrzeug und Geräte wie Teppichreiniger reservieren ❏ Am alten und neuen Ort bei Verwaltung/ Hauswart eine freie Zufahrt reservieren ❏ Termine der Wohnungsübernahme/-übergabe mit den Vermietern vereinbaren ❏ Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen ❏ Alle notwendigen und vertraglich festgehaltenen Reparaturen durchführen ❏ Handwerker, Umzugsfirma und Reinigungsinstitut koordinieren ❏ Pflanzen für den Umzug verpacken ❏ Kontrolle, ob das Telefon am neuen Ort betriebsbereit ist ❏ Haustiere bei Bekannten abgeben ❏ Kühlschrank und Tiefkühlschrank ausschalten und abtauen ❏ Nach Möglichkeit neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen ❏ Nachmieter über den Bezugstermin Ihrer alten Wohnung informieren

WIR TRAGEN SORGE ZUR UMWELT!

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Während dem Umzug ❏ Falls im Voraus nicht möglich, neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen ❏ Reservierten Platz für Umzugswagen frei halten ❏ Treppenhaus und Gänge in der Wohnung von Hindernissen befreien ❏ Abdeckung zur Schonung von Böden, Türrahmen und Wänden anbringen ❏ Anfangsprotokoll erstellen und vom neuen Vermieter unterschreiben lassen

Wir stehen auch Kopf für Sie

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Gewerbe/Dienstleistungen

Digitales Niemandsland Farben formen Ein kleiner Kommunikations-Gau beim Gewerbeverein Affoltern und seine Folgen. > Seite 13

Bilderausstellung von Christian Bader mit Jazzkonzert im Kloster Kappel. > Seite 16

Akzente und Inspiration zum schönen Wohnen

Dienstag, 19. Februar 2019

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Abstimmungskampf Mitgliederversammlung des Bezirksschützenvereins im Zeichen des Waffengesetzes. > Seite 17

Start in die neue Töff-Saison

Kurt Wohndesign: Neueröffnungswoche vom 19. bis 23. Februar

Swiss-Moto mit Ämtler Beteiligung

«Neu, anders, bewährt» – unter diese drei Werte stellt das Obfelder Familienunternehmen Kurt Wohndesign nach gelungenem An- und Umbau seine Neueröffnungswoche.

Alle Trends und Neuheiten der TöffSaison 2019, ein attraktives Rahmenprogramm und spektakuläre ZweiradKreationen. Vom 21. bis 24. Februar feiert die Swiss-Moto den Start der neuen Töff-Saison in der Messe Zürich. An der 16. Ausgabe stehen die vielen Facetten der Schweiz als Töff-Paradies im Mittelpunkt: einerseits die schönsten Töff-Touren und Alpenpässe – inszeniert mit Augmented-Reality-Technologie; andererseits die Enthüllung eines während 14 Jahren in Luzern aufgebauten Wikingerbikes, einer Hommage an Luigi Taveri, Held des Schweizer Motorsports; und schliesslich helvetische Handwerkskunst, vollendet im teuersten Motorrad der Welt. Auch Säuliämtler Garagisten werden an der renommierten Ausstellung anzutreffen sein – am Stand der jeweiligen Marken. Mit einem eigenen Stand ist einmal mehr das Affoltemer Motorradbekleidungsgeschäft PowerBike vertreten, in Halle 3 Stand A18. Inhaber Stefan Frey hat einmal mehr einiges an Neuheiten zusammengestellt: Von Stadler etwa hochwertige GoreTex Bekleidung – absolut wasserdicht. Modisch punkten die Jeans und Hemden aus extra starkem Dyneema.

Der Einrichtungsstil von Wohnungen hat viele Gesichter. Man weiss ja: Was heute modern zu sein scheint, kann morgen schon wieder out sein. Kurt Wohndesign an der Dorfstrasse 51 in Obfelden ist seit Jahren bestens bekannt als wahre Schatztruhe für Möbel und Deko. Zudem weiss man hier exakt und stilsicher, wie man Akzente setzt. Nach rund einjähriger Bauzeit eröffnet das regionale Fachgeschäft mit attraktivem Schauraum sowie eigenen Ateliers nächste Woche seine vergrösserten Ausstellungsflächen, die erweiterten Werkstätten und die neuen Büroräumlichkeiten. Der An- und Umbau des sympathischen Einrichtungshauses ist wohl gelungen. Luftig und erlebbare Wohnatmosphäre bietend, sind die neuen Ausstellungsräumlichkeiten gestaltet und was sie präsentieren, ist ein Fundus an heutiger Wohnkultur, der in Breite und Tiefe begeistert. Das birgt Entdeckung, Stufung und wachsende Offenbarung. Hier findet modernes und gemütliches Wohnen statt – in Ausstattung und Beratung.

Fundierte Beratung, kreative Gestaltung und persönliche Ausführung Als innovativer, lösungsorientierter und motivierter Handwerksbetrieb kann Kurt Wohndesign in Sachen Einrichtung und Innendekoration so gut wie alle Kundenwünsche verwirklichen. Möbel in gefälligen Modellen und zeitgemässer Ausführung sowie aus hochwertigen Materialien – vor allem von Schweizer Herstellern oder aus dem nahen Europa –, ebenso kreative Deko-Artikel und Accessoires,

Mirco Kurt (links) und Hans-Ruedi Holzer dürfen nicht nur auf den neuen, vergrösserten Schauraum, sondern genauso auf die erweiterten eigenen Werkstätten stolz sein. (Bild zvg.) Bodenbeläge, Vorhänge sowie Ideen für die Inneneinrichtung machen den Besuch im neu renovierten Ladengeschäft zu einer Inspirationsquelle erster Güte. Klar, dass hierbei auch die fachkundige wie ausführliche Beratung und der umfassende Service, für welche die Einrichtungs-Profis seit jeher bekannt sind, eine mitentscheidende Rolle spielen. «In unserem Schauraum zeigen wir einerseits eine stattliche Auswahl an Modellen, Mustern und Farben aus unseren vielfältigen Tätigkeitsbereichen», hält Mirco Kurt, Inhaber und Innendekorateur, fest und ergänzt gleichzeitig: «Ganz oben stehen aber unsere eingehende und professionelle Beratung sowie – bei der Inneneinrichtung – die enge Begleitung von A bis Z.»

Als regionales Familienunternehmen nah am Kunden Für ihn sowie für GL-Mitglied HansRuedi Holzer und das gesamte KurtTeam gilt prinzipiell: «Als im Säuliamt verwurzeltes Familienunternehmen sind wir nah am Kunden, gehen auf

deren Wünsche ein und bieten umfassenden Service.» Wohnen bedeutet nämlich nicht nur Räume mit Möbeln einzurichten. Dazu gehört einiges mehr, schliesslich hat Einrichtungsstil viele Gesichter. Für die Fachleute von Kurt Wohndesign ist daher klar: «Unser Ehrgeiz, diesbezüglich ein äusserst breites Spektrum an Kundenansprüchen erfüllen zu können, ist schier unerschöpflich. Egal, was der Kunde an Möbeln, Deko, Bodenbelägen oder Vorhängen wünscht – klassische Unifarbtöne oder abwechslungsreiche Farben, aussergewöhnliche Kombinationen verschiedenartiger Materialien oder eine Materialeinheit, ein klassisch-edles Ambiente oder ein verspieltes, erfrischendes Flair – bei uns wird er fündig.» Übrigens: Der An- und Umbau von Kurt Wohndesign wurde ausschliesslich an Handwerker aus der Region vergeben und das Obfelder Fachgeschäft bietet rund zwanzig Arbeitsplätze sowie vier Lehrstellen. (pd.) Kurt Wohndesign, Dorfstrasse 51, 8912 Obfelden, Telefon 044 761 42 05, info@kurtwohndesign.ch, www.kurtwohndesign.ch

Der Jahresgewinn stieg um 2,7 %

Ein positives Geschäftsjahr 2018 für die Clientis Sparcassa Die Clientis Sparcassa 1816 blickt erneut auf ein positives Geschäftsjahr zurück. Sie hat den Jahresgewinn um 2.7 % gesteigert, das Kundengeschäft ausgebaut und die Eigenmittel weiter gestärkt. Bei leicht rückläufigen Erträgen konnte dagegen der Geschäftsaufwand erheblich gesenkt werden. Die Bilanzsumme nahm um 1.3 % auf 1.38 Milliarden Franken zu. Die Kundengelder erhöhten sich dabei um 0.6 % auf 1.13 Milliarden Franken und die Ausleihungen sind um 1.8 % auf 1.11 Milliarden Franken gestiegen. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder beträgt 101.2 %. Die wichtigste Ertragsquelle, das Zinsengeschäft, verharrte aufgrund der

rekordtiefen Zinsen und des hohen Wettbewerbsdrucks mit 12.75 Millionen Franken fast auf Vorjahreshöhe. Die starken Zahlen aus dem Vorjahr für Kommissionserträge aus dem Anlagegeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft konnten nicht ganz erreicht werden. Der Gesamtertrag reduzierte sich leicht um 0.4 % auf 19.16 Millionen Franken. Gleichzeitig konnte der Geschäftsaufwand nochmals deutlich um 8.9 % auf 9.05 Millionen Franken reduziert werden, dies vor allem aufgrund von tieferen Informatikkosten.

Jahresgewinn von 3.76 Millionen Franken Nach einer wiederum sehr grosszügigen Einlage in die Bankreserven konnte der Jahresgewinn um 2.7 % auf 3.76 Millionen Franken gesteigert werden.

Dank diesem guten Ergebnis und der dadurch möglichen Zuweisung an die Bankreserven konnte die bereits äusserst starke Eigenkapitalbasis um weitere 5.1 % auf 132.40 Millionen Franken erhöht werden. Die Clientis Sparcassa 1816 gehört damit zu den substanzstärksten schweizerischen Retailbanken und verfügt über einen der besten Eigenfinanzierungsgrade. Diese Kennzahl steht für den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme und demzufolge für die finanzielle Stabilität der Bank. Zum Geschäftserfolg beigetragen haben die regionale Ausrichtung und die Kundennähe. Die Clientis Sparcassa 1816 verfolgt eine klar verständliche, transparente und nachhaltig stabile Geschäftspolitik. Neben den Bereichen Anlageberatung und Immobilien sind Spargelder und Hypotheken dabei die Hauptpfeiler. (pd.)

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Stefan Frey in Schutzkleidung, der man dies nicht ansieht. (Bild tst.) Nicht fehlen dürfen die bewährten Textil-Jacken der Eigenmarke «FREE7»: mit integriertem Rückenprotektor und Nierengurt. (tst.) Swiss-Moto vom 21. bis 24. Februar in der Messe Zürich, Donnerstag und Freitag 10 bis 21 Uhr, Samstag 9 bis 21 Uhr, Sonntag 9 bis 18 Uhr.

«Meine Immobilie im Alter»

Hegglin Group lädt zu Infoveranstaltungen Ein kluger Umgang mit der eigenen Immobilie im Alter ist entscheidend für ein sorgenfreies Rentenalter. In weiteren Veranstaltungen gibt es Tipps und Erfahrungsberichte für einen erfolgreichen Verkauf. «Ich werde älter, was mache ich mit meiner Wohnung oder meinem Haus?» Viele Eigentümer werden in ihrer zweiten Lebenshälfte mit dieser Frage konfrontiert. Das Eigenheim ist mit vielen Emotionen verbunden, jedoch überwiegen häufig die Vorteile für den Umzug in eine altersgerechte Wohnung. Doch wie findet man eine altersgerechte Wohnung und soll man lieber mieten oder kaufen? Wer hilft bei rechtlichen Fragen? Die Informationsveranstaltungen der Hegglin Group AG im Zugorama der V-Zug, bietet einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. Die Lösungen sind so verschieden wie die Eigentümer selbst. Den einen ist das Haus zu gross geworden, sie wünschen sich ein kleineres Eigenheim. Wiederum andere suchen eine Liegenschaft, die zentral gelegen ist und bei der sich der Arzt, die Post sowie Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe befinden. Es stellt sich nun die Frage, was mit der vorhandenen Immobilie geschieht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die dabei in Betracht gezogen werden können: Sei es der Verkauf, die Vermietung, die Vererbung der Immobilie

an Nachkommen, die Verschenkung der Immobilie oder die Immobilienverrentung, jedes Szenario hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Welcher Weg ist für die eigene Situation am besten? Wie muss in den verschiedenen Fällen vorgegangen und was muss beachtet werden? Wichtig ist hierbei vor allem, sich zu informieren und frühzeitig Gedanken zu machen. In diesem Zusammenhang bietet die Hegglin Group AG in regelmässigen Abständen spannende Referate an, um mit ihrem kompetenten Fachwissen Tipps zur Wohnsituation im Alter weiterzugeben. Die Veranstaltung gibt Antworten auf verschiedene Fragen an all diejenigen, die unentschlossen sind bezüglich des Umgangs mit der eigenen Immobilie. Es wird beispielsweise aufgezeigt, für wen die Immobilienverrentung die ideale Lösung ist und inwiefern ein Fachexperte beim Finden der idealen Wohnsituation behilflich sein kann. In weiteren Veranstaltungen zum Thema «Wie ich meine Immobilie bestmöglich verkaufe» werden zudem Tipps und Erfahrungsberichte weitergegeben, die für einen erfolgreichen Verkauf der Immobilie von grosser Wichtigkeit sind. (pd.) Nächste Infoveranstaltungen: «Wie ich meine Immobilie bestmöglich verkaufe», Mittwoch, 27. März, 18 Uhr; «Ich werde älter, was mache ich mit meiner Immobilie?», Mittwoch, 15. Mai, 18.30 Uhr, Baarerstrasse 124, Zug. Weitere Infos und alternative Daten unter: www.hegglingroup.ch/vortraege.


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Gewerbe

Der richtige Beruf auf dem passenden Weg

Dienstag, 19. Februar 2019

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Es begann mit dem Erfolg der Schwarzwäldertorte

«Gymi oder Lehre?» – Info in Affoltern

A. Iten, Bäckerei-Konditorei in Knonau, beliefert die ganze Region

Aktuell kommen wieder viele Jugendliche in Kontakt mit der Frage nach der richtigen Laufbahn. Am Dienstag, 5. März, organisiert das Lehrstellenforum Bezirk Affoltern in der Aula Ennetgraben ab 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema.

Familie Iten ist eine BäckerDynastie. Die Grosseltern besassen eine Bäckerei in Unterägeri, die Eltern bauten 1954 das Geschäft in Knonau auf. Nach der Übernahme durch Andreas Iten kam die Filiale in Mettmenstetten dazu. Er und seine Frau Jutta, beschäftigen heute 26 Angestellte in Knonau und in der Filiale in Affoltern.

Eine Frage beschäftigt heute viele Leute – sie polarisiert sogar mächtig: Gymi und Studium oder Lehre? Eigentlich eine völlig unnötige Frage. Zentraler ist die nach dem Berufsfeld, in welchem man später tätig sein möchte. Wer das Bildungssystem Schweiz kennt, weiss auch, dass der Kampf um Positionen sogar völlig unnötig ist. Die Frage sollte nämlich je nach Beruf anders gestellt werden: Gymi und Studium oder Lehre und Studium? Oder am Beispiel von drei Informatikerinnen gesagt: Soll eine junge Frau eine Lehre durchlaufen, eine Informatikmittelschule oder das Gymnasium besuchen? Spielt keine Rolle, ist die Antwort, vor allem nicht, wenn sie die Berufsmaturität anstrebt. Diese kann man während der Lehre absolvieren (in Berufen mit zwei Schultagen ohne weiteren Zeitbedarf) oder danach. Anna hat nach ihrer Lehre in einem Betrieb ein Studium an der Fachhochschule begonnen, Beatrice absolvierte die Informatikmittelschule mit dazugehörendem einjährigem Praktikum und ging dann ebenso an die Fachhochschule. Claudias Weg führte übers Gymnasium zum Studium an der ETH. Und das Gemeinsame? Mit 23 hatten Astrid und Claudia den Bachelor in der Tasche, Beatrice wird das leicht später haben, sie hat das Studium berufsbegleitend gemacht, vier Tage arbeitete sie, an zwei Wochentagen ging sie zur Schule. Und alle drei konnten zwischen der technischen und der Wirtschaftsinformatik wählen! Der Vollständigkeit halber muss ein Unterschied dennoch erwähnt werden, mit 24 hatte Claudia noch keine Arbeits- und Berufserfahrung, während ihre Kolleginnen schon einige Praxisjahre und Erfahrungen vorweisen können. Natürlich geht das nicht in allen Berufen: Arzt kann man nur übers Studium werden, Schreiner nur über die Lehre . Aber in sehr vielen Berufen läuft das heute genau so.

Zwei Wege führen ans Ziel. (Bild zvg.) Schule liebt und für den wissenschaftlichen Ansatz geboren ist, geht ins Gymnasium und absolviert ein Studium – wer praktisch veranlagt ist, geht den Weg der Praxis und macht die Lehre. Und Letztere geniessen eine weitere Stärke des schweizerischen Bildungssystems, das Konzept der dualen Berufsbildung, der Lehre. Dank ihrer Praxisnähe werden die jungen Leute im jeweiligen Beruf genau auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgebildet. Sie können während der Lehre auch die Berufsmaturität erwerben – der nötige Unterricht findet in den gleichen zwei Schultagen statt (BMS statt Allgemeinbildung in der Berufsschule). Sie sind danach begehrte Nachwuchsleute, die sich bildungsmässig nochmals völlig neu positionieren können: Je nach Beruf und Interessenslage absolvieren sie Lehrgänge der höheren Berufsbildung und erwerben den eidg. Fachausweis auf ihrem Beruf, danach die Meisterprüfung. Oder sie gehen zum Beispiel im Gesundheitswesen an eine höhere Fachschule. Die Absolventinnen und Absolventen dieser beiden Wege könnte man mit gutem Gewissen «professional Bachelor» nennen. Oder sie gehen an eine Fachhochschule und absolvieren das Bachelorstudium auf ihrem Beruf – das Studium der angewandten Wissenschaften. Selbst an die Uni oder ETH können sich heute Lehrabsolventinnen und -absolventen mit Berufsmaturität einschreiben, sie müssen davor noch einen ¾-jährigen Passerellenlehrgang mit Prüfung absolvieren. Fazit: Nicht der Weg ist der entscheidende, sondern die Freude an der Ausrichtung. Beide Wege führen zum Ziel – je nach Beruf ein unterschiedlicher. Zählen wir gymnasiale Matura und Berufsmatura zusammen, ist die Schweiz an der Spitze der Oecd-Länder. Am Dienstag, 5. März, ab 18.30 Uhr, findet in der

Berufsbildung: Viele Wege führen zum Ziel Unser Bildungssystem lässt so viele Wege zu, dass die Stärken des Kindes im Zentrum stehen sollten. Wer die

Aula Ennetgraben der Anlass «Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg» statt. Neben einem Inputreferat von Franz Kehl zum Bildungssystem in der Schweiz werden diverse Werdegänge vorgestellt und die Teilnehmenden

................................................... von regula zellweger Andreas Iten blickt auf eine Laufbahn als Bäcker zurück, die exemplarisch ist für die 70er-Jahre bis heute – und die es in Zukunft so wahrscheinlich seltener geben wird. Bei der Bäckerei Iten wird vieles von Hand gemacht. Die Bäcker stehen täglich um zwei Uhr morgens in der Bäckerei. Man verwendet regionale Produkte, arbeitet eng mit Bauern der Umgebung zusammen und auf die Kundenwünsche wird eingegangen. Qualität und Frische stehen im Mittelpunkt – darauf ist Andreas Iten stolz.

Klassische Laufbahn Andreas Iten wuchs im elterlichen Betrieb auf, für ihn war es selbstverständlich, dass Vater Adolf von zwei Uhr morgens bis zum Mittagessen in der Backstube arbeitete und seine Frau Berti den ganzen Tag im Laden die Kundschaft bediente. Um auch andere Betriebe kennenzulernen, wurde Andreas für die Berufslehre nach Meilen geschickt. Es folgten berufliche «Wanderjahre»: Klosters, Engelberg, Flüeli-Ranft, Hausen und Zürich Seebach. 1985 trat er ins elterliche Ge-

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Bisher erschienen: Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar 2018), W. R. Bernhard AG in Wettswil (23. März), Kurt Wohndesign in Obfelden (13. April), Lido Galli in Mettmenstetten (23. Mai), Buchhandlung Scheidegger in Affoltern (26. Juni). Bill & Siegfried Getränke AG in Affoltern (10. August), Transalpes Bikes in Zwillikon (7. September), Garage Marco Perin in Affoltern (23. Oktober) und W&W Immo Informatik AG in Affoltern (18. Januar 2019).

stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Jutta und Andreas Iten sind mit Leib und Seele Berufsleute, die offen sind für Neues sowie das Traditionelle und die Qualität nie ausser Acht lassen. (Bild Regula Zellweger) schäft ein und expandierte mit einer Filiale in Mettmenstetten. Vater Adolf trat in den verdienten Ruhestand und Mutter Berti übernahm die Führung der Filiale – ein guter Übergang von Generation zu Generation. Andreas Iten hatte jetzt freie Hand für seine Ideen und Vorstellungen, die er zusammen mit seiner Frau umsetzte. Die Produktevielfalt wurde in den Läden und in den dazu neu eröffneten Znünitouren laufend den Essgewohnheiten angepasst. Heute hat die ItenBäckerei namhafte Kunden: Dorfmärt in Obfelden, Denner Kappel, Spar Mettmenstetten, Maximärt in Uerzlikon, Spital Affoltern und Senevita. Im Internet unter www.iten-baeckerei.ch finden sich verschiedene Bestelllisten für Unternehmen und Private, die sich beispielsweise für eine Party oder ein Fest verwöhnen lassen wollen.

Engagement für den Nachwuchs Andreas Iten bildete über viele Jahre Lehrlinge aus und war auch als Prüfungsexperte bei Lehrabschlussprüfungen tätig. Damals umfasste die Lehre noch die beiden Berufszweige Bäcker und Konditor. Heute heisst der Abschluss der 3-jährigen Grundausbildung Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ. Was man sich oft zu wenig bewusst ist: Konditor ist ein kreativ-gestalterischer Beruf. Andreas Iten und sein Team beweisen dies mit fantasievollen Torten, die sie nach einem persönlichen Gespräch mit dem Kunden explizit nach dessen Wünschen und Bedürfnissen gestalten. Unabdingbar ist auch Fingerspitzengefühl für das exakte Ausstechen, Formen, Füllen und Verzieren. Andreas Iten hat sich etwas aus der Backstube zurückgezogen, heute besteht etwa die Hälfte seiner Tätigkeit in administrativen und organisatorischen Arbeiten.

Verbundenheit mit der Region Geboren und aufgewachsen in Knonau ist Andreas tief verwurzelt in der Region. Er sponsert Anlässe, war Feuerwehrmann und ist heute noch im Turnverein aktiv. Eier und Milch kommen aus der Region und zwei Bauern, Andreas Mohni und Markus Gut, bauen speziell für ihn Urdinkel an. Urdinkelbrot- und Gebäck sowie das aromatische, knusprige Steinofenbrot werden rein handwerklich nach alter Tradition hergestellt, sind neben den preisgekrönten Zöpfen und der bekannten Schwarzwäldertorte Spitzenprodukte bei Iten. In die Bäckerei kommt man nicht nur, um Brot zu kaufen. Gern hält man einen Schwatz und trinkt einen Kaffee im Ladenlokal. Der Duft nach frischem Brot vermittelt Geborgenheit. Besonders gern kommen Kinder in die Bäckerei. Sie erhalten immer ein halbes Weggli. Die Bäckerei Iten ist für mehrere Knonauer Generationen gekoppelt an schöne Kindheitserinnerungen: Auf dem Heimweg von der Schule gab es bei Andi Kuchen- und Guetzlianschnitte, – vor dem Mittagessen nicht immer zur Freude der Mütter. Es gab Examenweggen, Bärenlebkuchen als Bescherung an Kirchenweihnachten, Glace im Sommer, Magenbrot und Chilbichrapfen im Herbst und nicht zuletzt Nussgipfel, die unter einer Glasglocke in Restaurants auf grosse und kleine Leckermäuler warteten. Der persönliche Kontakt zu ihren Kunden liegt Andreas und Jutta Iten am Herzen. Sie freuen sich auf Feedback, denn sie wollen ihre Produkte laufend optimieren. Nicht nur die legendäre Schwarzwäldertorte lockt die Kunden in die Bäckerei A.Iten, sondern die Freundlichkeit und Offenheit der ganzen Iten-Crew.

Bei digitalem Thema ins digitale Niemandsland gefahren

W

ie parat ist das lokale Gewerbe im digitalen Zeitalter? Verschlafen wir die Entwicklung? Sind wir uns der Chancen zu wenig bewusst?» Unter diesem Titel lud der Gewerbeverein Affoltern letzte Woche zu einem Mittagsforum mit interaktivem Referat für Mitglieder ein. Per E-Mail und ohne die sonst übliche Aufforderung, sich für den Anlass anzumelden. Also, da geht man einfach hin, weil das Thema interessiert. Um 11.30 Uhr – beim angekündigten Beginn der Veranstaltung – findet sich eine Handvoll Gewerblerinnen und Gewerbler im Restaurant Central in Affoltern ein. Kellner Jan Studer öffnet eine Flasche Weisswein, um den am Mittagsforum ebenfalls üblichen Apéro zu servieren. Man prostet sich zu. Und wartet.

Vergebliches Warten auf Mitglieder des Gewerbevereins Affoltern: «Central»-Wirtin Els Imhof. (Bild Werner Schneiter)

Um 11.45 Uhr ist man immer noch unter sich, und auch just um 12 Uhr lassen sich weder Vorstandsmitglieder noch weitere Gewerbetreibende blicken. Was ist denn da los?, fragt man sich in der kleinen Runde. Wirtin Els Imhof hat im Saal für gut 30 Personen aufgedeckt. Auch sie hat keine weiteren Informationen – bis dann Mobiliar-Generalagent Thomas Naef auf seinem iPhone die Homepage des Gewerbevereins abruft. Und dort steht sec: «Abgesagt». Aha, dann geht man im Vorstand also davon aus, dass sich die Mitglieder andauernd auf der Homepage informieren. «Man hätte eigentlich erwartet, dass die Absage den Mitgliedern per E-Mail kundgetan wird – die Einladung ist ja auch per E-Mail erfolgt», sagt man sich in der kleinen Runde der Nicht-Homepage-Beachter.

Dass der Gewerbeverein ausgerechnet bei einem digitalen Thema in die digitale Leere läuft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Für den im Vorstand für Events und PR zuständigen Manuel Alonso ist die Angelegenheit «ärgerlich». «Es tut mir wirklich leid, was da passiert ist», fügt er bei. Die Absage der Veranstaltung sei erfolgt, weil sich auf die ohne eine Anmeldefrist versehene Einladung hin weniger als eine Handvoll Mitglieder gemeldet hätten. Der kleine Kommunikations-Gau ist für die erschienenen Gewerbler nicht dramatisch, schliesslich hat man das Mittagessen ohne Referat in der kleinen Runde genossen. Für die «Central»-Wirtin ist das eher unerfreulich und geschäftsschädigend, hat sie doch den Saal für die Gewerbler reserviert und zusätzliche Mittagessen herrichten lassen. (-ter.)


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Am 23. Februar im «Hirschen» Wettswil

Bilderausstellung mit Jazzkonzert im Kloster Kappel

Am Samstag, 23. Februar, spielt die bekannte Band «Harlem Hot Seven» (aber nicht mit sieben, sondern mit nur fünf Musikern) im «Hirschen» Wettswil.

Am Sonntag, 24. Februar, wird die Ausstellung «Am Anfang war die Farbe» von Christian Bader eröffnet. Anschliessend spielt das Jazztrio «Müller– Kramis–Baschnagel» in der Reihe «Musik und Wort». Christian Bader hat vor 14 Jahren mit Malen begonnen und sich in diversen Kursen ein Rüstzeug geholt. Zusammen mit der Acrylfarbe verwendet er hie und da reine Pigmente, Papier, Sand, Kreide. Er schreibt über seine Arbeit: «Ich liebe Farben. Ich verteile sie auf die Leinwand, schaue, was sie miteinander machen und mit mir. Es geschieht. Es entstehen Formen. Ungefähr nach Henri Matisse: Malen heisst nicht Formen färben, sondern

Eines von Christian Baders Kunstwerken. (Bilder zvg.)

Am Eröffnungstag spielt das Jazztrio «Müller–Kramis–Baschnagel». Farben formen. Ich greife auch ein. Farben und Formen bleiben im Dialog. Hoffentlich auch mit den Betrachtenden. Das Bild ist nie ganz fertig. Es lädt ein zum Assoziieren und Sinnieren. So ist es auch entstanden. Wenn ich male, bin ich ganz dabei und vergesse alles andere. Es ist eine Art Kontemplation. Und so mögen diese Bilder ganz gut ins Kloster passen und auch mit diesem den Dialog aufnehmen.» Die Ausstellung wird am 24. Februar um 15.30 Uhr eröffnet und dauert bis 23. April. Die Vernissage wird musikalisch begleitet von Franziska Baschung, Klarinette. Am Eröffnungstag spielt um 17.15 Uhr das Jazztrio

um Gregor Müller (Piano), Herbert Kramis (Kontrabass) und Pius Baschnagel (Schlagzeug) Eigenkompositionen aus dem neusten Album «Oleaje» zum Thema «Wogen des Lebens». Gedichte aus dem 20. Jahrhundert, impressionistische wie expressionistische ergänzen und begleiten die Musik und nehmen das Thema auf. (pd.) Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Es ist keine telefonische Platzreservierung möglich (Website beachten!). Weitere Informationen zur Ausstellung und zu «Musik und Wort» sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Swing, Latin und Pop mit «Sax 44+»

Concerto piccolo in der reformierten Kirche Obfelden Am Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr tritt in Obfelden das Säuliämtler Quartett «Sax for four» auf. Und: Es bringt Verstärkung am Schlagzeug mit. Hinter dem Namen Sax for four steht das Säuliämtler Quartett mit Cony Walser, Urs Steinmann (beide Altsax), Hanspeter Merz (Tenorsax) und Thomas Gilg am Baritonsax. Sie werden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Stücken aus den Sparten Swing, Latin und Pop begeistern. Beim diesjährigen Auftritt wird das Quartett durch den Schlagzeuger Fabio Vezzio verstärkt und nennt sich entsprechend Sax44 +. Auf dem Programm stehen Werke von George Gershwin, Count Basie, Henry Mancini, John Lennon & Paul McCartney und weiteren Komponisten. Die Zuhörenden erwartet eine Auswahl von weltbekannten MusikPerlen wie Lady Be Good, The Man I Love, A Foggy Day, Li’l Darling, Moon River, When I’m Sixty-Four und auch mit weiteren Werken möchten die fünf Musiker die Besucherinnen und Besucher unterhalten.

Das Apérokonzert dauert wie gewohnt eine halbe Stunde und findet um 19 Uhr statt. Die «Concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch unterstützen Konzertbesuchende diese Idee und können eine weitere Ausgabe dieser Konzertreihe als Auftakt ins kommende Wochenende geniessen. (pl) Concerto piccolo mit «Sax44+», am Freitag, 22. Februar, reformierte Kirche Obfelden, Beginn

Das Quartettt «Sax44» wird am kommenden Freitag durch Schlagzeuger Fabio Vezzio (nicht im Bild) verstärkt.

19.30 Uhr, Eintritt frei

(Bild zvg.)

(Kollekte).

19 Uhr, Dauer bis zirka

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Wenn Konfetti vom Himmel tänzeln … Die fünfte Jahreszeit hat begonnen! Am Mittwoch, 27. Februar, sind alle kleinen und grossen Fasnachtsfreunde aus Ottenbach und Umgebungzur rauschenden Konfettiparty eingeladen. Die Narren sind los! Und sie bringen alles mit, was zu einer tollen Party dazugehört: farbenprächtige und fantasievolle Kostüme, die Lieblings-Tanzmusik der Kinder und natürlich die beliebte Konfettischlacht mit über zehn Kilogramm Konfetti. Wer mag, kann sich vor Ort kostenlos schminken lassen. Und wer vom vielen Tan-

zen müde ist, kann sich beim Päcklifischen oder Büchsenwerfen erholen und sein Glück beim Wettbewerb versuchen. Für die hungrigen Gäste warten Hotdogs, Kuchen und Getränke. Um 14.30 Uhr geht es los im Gemeindesaal am Schulrain. Gefeiert wird bis 17 Uhr, Parkplätze sind vorhanden. Das Chinderfasnachts-OK

Ottenbach lädt zur Party. (Bild zvg.)

Die Reduktion auf fünf Musiker ist eine Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten am Ort des Geschehens. Die Band aus dem Raum Bern kommt nach Wettswil, weil sich in der Jazzszene herumgesprochen hat, dass der Erlebnisfaktor unvergesslich sei. Auch mit fünf Musikern können grossartige Leistungen erreicht werden. Die Harlem Hot Seven spielen vorwiegend traditionellen Jazz aus den 20er- und 30er-Jahren, aber auch einige, an die heutige Zeit adaptierte Nummern des Old Time Jazz. Bei ihren Auftritten hat man als Zuhörer hie und da – nicht ganz zu Unrecht – den Eindruck, dass die Akteure auf der Bühne an ihrer eigenen Musik grösste Freude empfinden. Ihre Begeisterung vermag auf die anwesenden Old-TimeFans im Publikum überzuspringen. Die Band legt grossen Wert auf maximale Flexibilität, Unabhängigkeit und Improvisation. Auch wenn der Sound

hie und da wie arrangiert tönt, muss unterstrichen werden, dass keinerlei geschriebene Arrangements existieren. Die Spielerfahrung und das individuelle Talent sind die Trümpfe der «Harlem Hot Seven». Die Band schöpft ihre Qualität aus den momentanen Aktionen des Miteinanders. Durch die Reduktion auf fünf Musiker wird das Spiel der «Harlem Hot Seven» zu einer Art Jam Session. Es wird für Zuhörerinnen und Zuhörer und besonders für das «Hirschen»Stammpublikum ein Erlebnis sein, wie sich die Musiker auf diese Einschränkung einstellen können und trotzdem einen Gesamtklang erzeugen können, der dem Qualitätsmassstab dieser Band entspricht. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend mit gutem Essen und unvergleichlichem Jazz leisten wollen, gilt es deshalb, sich im «Hirschen» Wettswil einen zu Platz reservieren. The Harlem Hot Seven im «Hirschen» Wettswil, Samstag, 23. Februar, Konzertbeginn um 19.30 Uhr, Essen ab 18 Uhr. Wirtin Brigitte Gubler nimmt Reservierungen gerne unter Telefon 044 700 01 28 entgegen.

«Dä Revisor»

Am Donnerstag, 21. Februar, im Kasinosaal Die Seniorendienste Affoltern laden am 21. Februar, um 14 Uhr in den Kasinosaal Affoltern ein. Die Seniorenbühne Zürich führt «Dä Revisor» auf. Die Seniorenbühne Zürich hat sich dieses Jahr der weltberühmten Komödie «Der Revisor», von Nikolaij Gogol, angenommen. Marius Leutenegger hat das Stück, welches von Vettern-

wirtschaft, aufgeblasenen Snobs, verräterischen Briefen, ständigem Gemotze, Tricksereien und allerhand Verwirrungen handelt, ins Schweizerdeutsche übersetzt. Die Geschichte ist schnell erzählt: Die korrupte Verwaltung einer russischen Kleinstadt erfährt, dass ein Revisor aus der Hauptstadt eintreffen wird. Inkognito! Die Aufregung ist gross, denn alle haben Dreck am Stecken. Gleichzeitig steigt ein schlauer Taugenichts im örtlichen Hotel ab. Natürlich halten alle diesen Kerl für den Revisor – und der Gauner weiss kaum, wie ihm geschieht, als ihn alle bestechen und er sogar noch die Tochter des Bürgermeisters heiraten soll. (ufr) «Der Revisor», Donners-

Die Seniorenbühne Zürich führt das Stück «Der Revisor» von Nikolaj Gogol in Affoltern auf. (Bild zvg.)

tag, 21. Februar, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern, Eintritt frei, Kollekte.

Tüftelwerkstatt in der Kafimüli Einmal im Monat treffen sich neu acht- bis zwölfjährige Mädchen und Jungs zur Tüftelwerkstatt in der Kafimüli Stallikon. Letzte Woche haben sie sich mit Verbindungen und Konstruktionen beschäftigt. Wenn immer möglich werden Experten und Expertinnen zum Workshop eingeladen. Dabei lernen die Teilnehmenden nicht nur verschiedene Berufe kennen, sondern werden zusätzlich von Profis im Tüfteln beraten. Dieses Mal waren sogar zwei dabei. Saskia Kaufmann, Maschinenbauingenieurin und Ronnie Citterio, Elektroingenieur unterstützten die Kinder tatkräftig. Die Aufgabe bestand darin, eine kleine Windkraftanlage zu bauen. Das Material lag auf dem Tisch, die kreativen Ideen der Kinder waren nun gefragt. Wie gross soll es sein, wie viel Material steht zur Verfügung? Dazu standen einerseits altbewährtes Stocky Konstruktionsspielzeug zur Verfügung, aber auch Holzplatten, welche sich wie Blech biegen, stanzen und schneiden lassen. Am Schluss stand

eine tolle Windmaschine da und drehte sich im Wind. Nächstes Mal wird man sich näher mit Elektromotoren beschäftigen und ein LED-Licht mit der Windmühle zum Leuchten bringen. Die Tüftelwerkstatt ist ein Angebot des Zentrums Kafimüli Stallikon und wird von WWF Zürich, Siemens Schweiz und Standortförderung Knonaueramt unterstützt. Es geht darum, den Kindern die «Mint»-Fächer und Energie näherzubringen. (pd.) Wer Lust hat, dabei zu sein und mitzumachen, findet auf www.kafimueli.com Informationen und unter Telefon 079 355 63 56 steht der Projektleiter, Lutz Eichelkraut, gerne für Fragen zur Verfügung.

Tüfteln in der Kafimüli. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 19. Februar 2019

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«Wir dürfen die Waffengesetzabstimmung nicht verlieren!» Mitgliederversammlung des Bezirksschützenvereins im Zeichen des Abstimmungskampfes Eindringlich rief BezirksSchützenvereinspräsident Heinz Meili die Delegierten auf, sich aktiv gegen das verschärfte Waffengesetz zu engagieren, über das das Stimmvolk am 19. Mai abstimmen wird. Ansonsten verlief die DV in ruhigen Bahnen. Alle Traktanden wurden gutgeheissen. ................................................... von martin platter Heinz Meili war die Erregung anzuhören, als er auf die bevorstehende Volksabstimmung zur Verschärfung des Waffengesetzes zu sprechen kam. «Wir dürfen diese Abstimmung nicht verlieren», mahnte er mehrmals eindringlich und forderte die Anwesenden auf, sich aktiv am Abstimmungskampf zu beteiligen. 125 000 Personen hätten das Referendum gegen die Verschärfung des Waffengesetzes unterzeichnet. Am letzten Mittwoch sei am Bezirks-Teilverbandsforum das Abstimmungskomitee für die Region Zürich ins Leben gerufen worden und man habe die Strategie festgelegt. «Für den Bezirk Affoltern bin ich euer Ansprechpartner», erklärte Meili. «Das heisst jetzt aber nicht, dass ihr euch nun zurücklehnen könnt. Bei diesem Abstimmungskampf ist jede Schützin und jeder Schütze gefragt. Sprecht mit euren Nachbarn, Freunden, Bekannten, Tanten und Onkeln», rief Meili auf. Das bringe mehr als jede Plakatwerbung und jede Standaktion. Die Verschärfung des EU-Waffenrechts erfolgte nach den Terroranschlägen in Paris 2015. Als SchengenMitgliedstaat müsste die Schweiz die neuen Richtlinien bis Ende Mai 2019

Präsident Heinz Meili. übernehmen. Anderenfalls drohe die Beendigung der Zusammenarbeit, wird zuweilen kolportiert. Allerdings hatte der Bundesrat aus Rücksicht auf die spezielle Waffentradition in der Schweiz bisher stets Sondergenehmigungen aushandeln können, damit beispielsweise die Ordonnanzwaffe weiterhin zuhause bei den Soldatinnen und Soldaten aufbewahrt werden durfte und Sportschützen unbürokratisch ihrem Hobby nachgehen konnten. Mit diesen Sonderregelungen wurde 2005 auch die Volksabstimmung zum Schengen-Beitritt beworben.

Drohende Abkehr vom liberalen Recht Mit dem neuen Waffengesetz würde sich diese liberale Haltung jedoch ändern. Zwar sind die Ordonnanzwaffen der Armeeangehörigen weiterhin von der Regelung ausgenommen. Halbautomatische Waffen mit Magazinen, die wie das Sturmgewehr mehr als zehn Patronen aufnehmen können, würden mit dem neuen Gesetz jedoch künftig als «verbotene Waffen» gelten. Das vom Parlament geänderte Waffengesetz sieht hier zwar Ausnahmebewilligungen (Kostenpunkt: 100 Franken) vor: Die Mitgliedschaft in einem Schützenverein oder das regelmässige Schiessen mit der Waffe müssten

Zahlreiche Schützen wurden für ihre guten Resultate und/oder ihre langjährige Mitarbeit im Verein ausgezeichnet. (Bilder Martin Platter)

künftig aber nachgewiesen werden, um eine solche Waffe erwerben zu dürfen. Vor dieser Bürokratie fürchten sich die Schützen. Meili sagt: «Wir haben weder ein Problem mit Schengen noch mit der EU. Aber mit dieser Gesetzesverschärfung würde es die Falschen treffen. Die Bürokratie wird bestimmt keinen Terroranschlag verhindern.» Die Schützen quittierten die Ausführungen mit Applaus. Zuvor hatten die 76 Stimmberechtigten bereits die verschiedenen Jahresberichte, die Jahresrechnung, das Budget und die Wahlen kommentarlos und einstimmig abgenommen. Den Schluss bildeten traditionell die zahlreichen Ehrungen und Abschiede.

Würdiger Gastgeber Der Feldschützenverein Kappel erwies sich einmal mehr als würdiger Gastgeber der Bezirksschützen-Delegiertenversammlung im Kappeler Gemeindesaal. Gemeindepräsident Jakob Müller eröffnete die Versammlung mit den launigen Grussworten, er möge das Schiessen. Da stehe das Resultat sofort und unumstösslich fest – nicht so wie gewisse Entscheide in der Politik. Der Schützenverein Kappel hatte seine Generalversammlung eine Woche zuvor im familiären Rahmen des Schützenhauses in

Volleyball auf Japanisch Schluss nach 54 Jahren

Sieg gegen Nippon in der Zürimeisterschaft TV Mettmi: Verkauf der Skihütte Biberegg Am letzten Mittwochabend, 13. Februar, spielte das S9Damenteam in Bonstetten das Rückrundenspiel gegen Nippon aus Zürich. Zumindest die eine Hälfte der Turnhalle Im Bruggen war in japanischer Hand: Die Damen des Zürich Japanese Volleyball Clubs Nippon starteten verhalten in den ersten Satz. Sie waren zwar sehr flink und holten schwierige Bälle ins Spiel zurück. Leider landeten aber viele ihrer Services und Angriffe im Netz. Das Team von S9 zeigte von Beginn weg eine gute Abstimmung unter den Spielerinnen, sichere Services und viele gelungene Angriffe. Den ersten Satz gewannen sie mit 25:12. Im zweiten Satz war klar: Beide Teams wollten den Ball im gegnerischen Feld auf dem Boden sehen!

Daraus erfolgten einige lange und anstrengende Ballwechsel, welche die Kondition der Spielerinnen herausforderten. Mit zwei Timeouts versuchten die Japanerinnen, den Spielfluss der Gegnerinnen zu unterbrechen. Diese entschieden jedoch auch den 2. Satz mit 25: 11 für sich. Die Konzentration liess im 3. Satz auf beiden Seiten nach. Dennoch gelang es den Damen von S9 auch diesen Satz (25:13) und somit den Match für sich zu gewinnen. Trotz des klaren Sieges der Ämtlerinnen war es ein intensives Spiel. Ungewohnt für das Heimteam war es, die sprachliche Kommunikation auf dem gegnerischen Feld nicht zu verstehen. Somit galt es, umso besser das Spiel des Gegenübers zu lesen und aufmerksam zu sein. Für die letztjährigen Siegerinnen der Zürimeisterschaft folgen noch drei Spiele in der Rückrunde, die zeigen werden, ob sie die Titelverteidigung auch in dieser Saison schaffen. Die nächsten Heimspiele stehen am 20. und 27. März an. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen! Dorina Waibel

Lange und anstrengende Ballwechsel prägten das Spiel gegen Nippon an der Zürimeisterschaft. (Bild zvg.)

Weitere Infos: www.volley-S9.ch.

Die Skihütte Biberegg wurde 1965 vom TV Mettmenstetten gebaut. (Bild zvg.)

Die 145. Generalversammlung des TV Mettmenstetten fand dieses Jahr im Eventlokal «Grindel 6» statt. Neben den üblichen Geschäften stand der vorgesehene Verkauf der Skihütte Biberegg im Mittelpunkt. Präsident Nik Junker eröffnete mit viel Elan die diesjährige GV. Mit Ausnahme des Traktandums «Skihütte Biberegg» sorgte der erste Teil für wenig Aufsehen. Bereits an der letztjährigen GV wurde der Gedanke geäussert, die Hütte in den kommenden Jahren zu verkaufen. Der Vorstand hat darauf reagiert und das Objekt in der Zwischenzeit schätzen lassen. Am Freitag, 8. Februar, wurden die Zahlen nun der Versammlung präsentiert. Da in der Hütte viel emotionaler Wert steckt, würde man es im Verein vorziehen, diese an ein Mitglied zu verkaufen. Aber auch andere Interessierte können sich gerne beim Präsidenten

melden. Das Häuschen in der Gemeinde Rothenthurm wurde 1965 vom Turnverein Mettmenstetten gebaut. An den Wochenenden im Winter wurde die Hütte bewirtschaftet und ausgezeichnete Schneeverhältnisse lockten jeweils viele Familien und Freunde zur Skihütte. Nach der Pause durfte man mit grosser Freude und viel Applaus 14 junge Turnerinnen und Turner in den Verein aufnehmen. Weiter wurde das Jahresprogramm vorgestellt und über die zwei Turnfeste informiert. Dieses Jahr wird man am Regionalturnfest im Nachbardorf Obfelden und am eidgenössischen Turnfest in Aarau teilnehmen. Auch die Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Zum Schluss wurden Ruth Schmid und Hardy Foster für ihre langjährige Leitertätigkeit im Geräteturnen, welche sie nun abgeben werden, geehrt. Nach dem ordentlichen Teil der Versammlung liess man den Abend im Eventlokal gemütlich ausklingen. (pd.)

Hauptikon abgehalten. Dabei konnte Präsident Werner Lüthi berichten, dass die Hausaufgaben erledigt worden seien. Wie vom Bund vorgeschrieben, sei der Zielhang saniert und mit einem Kugelfang ausgestattet worden. Ende letzten Jahres habe man noch die Trefferanzeige ersetzt. Der SV Kappel verfüge nun über eine der modernsten elektronischen Trefferanzeigen, die es auf dem Markt gebe. Das Standerneuerungsschiessen ist öffentlich und findet am 10. und 11. Mai statt. (map.)

Noé Roth erneut auf dem Podest Beim Weltcup in Moskau bestätigte Noé Roth vom «Jumpin»Team seine starken WM-Leistungen. Der Bronze-Medaillengewinner von Utah schaffte es erstmals im Weltcup aufs Podest. Der 18-jährige Noé Roth mischte die Aerials-Szene erneut auf: Vor prall gefüllter Tribüne sprang der Baarer an seinem erst 8. Weltcup-Start in Moskau auf Rang 3. Mit einem tadellosen Full-Double-Full-Full überzeugte er im letzten Finaldurchgang Jury und Coach: «Es ist unglaublich, Noé so springen zu sehen. Er zeigte starke Sprünge und saubere Landungen», so Michel Roth, Vater und Nationalmannschafts-Coach. Gewonnen hat der Russe Stanislav Nikitin vor dem Chinesen Xindi Wang. Die weiteren Schweizer Dimitri Isler, Nicolas Gygax und Carol Bouvard klassierten sich in den Rängen 14, 16 respektive 17. Am 23. Februar starten die Aerials-Athleten im weissrussischen Minsk zum zweitletzten Weltcup. Das Weltcup-Finale findet vom 2. bis 3. März in China statt. (pd.)

Noé Roth. (Archivbild zvg.)


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