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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 014 I 172. Jahrgang I Dienstag, 20. Februar 2018

Neuer Schreiber

«Wildä Weschtä»

Christof Wicky übernimmt definitiv die Leitung der Gemeindeverwaltung Bonstetten. > Seite 3

Ausgelassene Feststimmung am Maskenball im Gemeindesaal Kappel. > Seite 4

-

Zombie-Apokalypse Die Säuligugger-Nacht in Affoltern war ganz in der Hand der Untoten. > Seite 4

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Galaktische Stimmung In Maschwanden wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. > Seite 5

Stimmrechtsrekurs verunmöglicht Spital-Abstimmung im Juni Betriebskommission darf Abstimmungsunterlagen bis auf weiteres nicht fertigstellen Mit Präsidialverfügung hat der Bezirksrat Andelfingen einem im Dezember eingereichten Stimmrechtsrekurs gegen Beschlüsse der Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands aufschiebende Wirkung erteilt. Für den 10. Juni 2018 hat der Spitalzweckverband Affoltern am Albis Volksabstimmungen über die Auflösung des Zweckverbands und die künftigen Rechtsformen für Langzeitpflege und Akutspital vorgesehen. Voraussetzung dafür wäre ein Versand der Unterlagen an die Gemeinden im Bezirk bis am Mittwoch, 21. Februar. Gemäss einer Präsidialverfügung des in dieser Sache zuständigen Bezirksrats Andelfingen vom 14. Februar 2018 kommt einem im Dezember

2017 von Reto Camenisch, vertreten durch Anwalt Erwin Leuenberger (Kandidat für den Gemeinderat in Bonstetten), eingereichten Stimmrechtsrekurs aufschiebende Wirkung zu. Der Rekurs beantragt unter anderem die Aufhebung zweier Beschlüsse der Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands vom 30. November 2017. Dabei handelt es sich um die Dringlicherklärung von Beschlüssen betreffend die Fertigstellung der Rechtsgrundlagen für eine Interkommunale Anstalt Langzeitpflege und für eine gemeinnützige Aktiengesellschaft Akutspital, die vorgesehenen künftigen Rechtsformen nach Auflösung des Zweckverbands.

Abstimmung nun am 23. September? Die Delegierten des Zweckverbands haben diese Beschlüsse ohne Gegen-

stimme für dringlich erklärt. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Abstimmungen über die Zukunft des Spitals Affoltern am 10. Juni hätten stattfinden können. Aufgrund der Anfechtung des Beschlusses über die Dringlichkeit hält der Bezirksrat Andelfingen nun fest, dass auch die Beschlüsse über die Fertigstellung der erwähnten Rechtsgrundlagen nicht rechtskräftig seien und es dem Spitalzweckverband von Gesetzes wegen untersagt sei, diese zu vollziehen. An den Unterlagen gemäss der Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2018 hätten aufgrund des Vorprüfungsberichts des kantonalen Gemeindeamts letzte Anpassungen vorgenommen werden müssen. Bis zur Behandlung des Stimmrechtsrekurses durch den Bezirksrat Andelfingen können diese nun nicht vorgenommen werden. Der Spital-

zweckverband ist davon überzeugt, dass es dem Rekurrenten nur darum geht, die geplante Abstimmung vom 10. Juni zu verhindern. Dies ist ihm gelungen. Die Betriebskommission des Spitals wird alles daransetzen, dass die Abstimmung nun am 23. September 2018 stattfinden kann. Zu diesem Zweck wird auf den 15. März 2018 eine ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen. Es dürfe nicht sein, dass durch das blosse Einreichen eines Stimmrechtsrekurses eine demokratische Entscheidung über die Zukunft des Spitals verhindert werde. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Betriebskommission auch dezidiert gegen den Austritt der Gemeinden Bonstetten und Hedingen aus dem Spitalzweckverband in kommunalen Volksabstimmungen vom 4. März. (BK)

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Spital verstehen Der «Anzeiger» zeigt Grundlagen und Zusammenhänge im Gesundheitswesen auf. > Seite 9

Bezirksschützen tagten in Knonau Am vergangenen Freitagabend versammelten sich die Mitglieder des Bezirks-Schützenvereins Affoltern im Stampfi-Saal in Knonau zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Die rund 60 Sportschützen aus 16 verschiedenen Schützenvereinen aus dem Säuliamt hatten eine umfangreiche Traktandenliste vor sich. Grosse Beachtung fanden vor allem die sehr guten Resultate im vergangenen Jahr. Dabei stach natürlich der Titel des Schweizer Meisters von Bruno Schneiter hervor. Das ausgezeichnete Resultat schoss er mit seinem 90er-Gewehr in der Kategorie Liegendschiessen. Als sehr erfreulich empfand die Schützengemeinde vor allem auch die rege Tätigkeit und die ausgezeichneten Ergebnisse, welche die Jungschützen in den verschiedenen Wettbewerben erreichten. In seinem Jahresbericht erwähnte Präsident Heinz Meili auch die kommenden Wahlen des Vorstands im Zürcher Schiesssportverband (Zhsv). Dabei gab er seine Kandidatur als Kantonalpräsident des Zhsv bekannt. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen

Das Beste kam zum Schluss «Hausemer Bauglünggis» nahmen den Umbau des Hausemer Postplatzes auf die Schippe Manchmal läufts an der Fasnacht wie an den Olympischen Spielen. Aussenseiter heimsen die Erfolge ein. Am diesjährigen Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon war es der letzte Wagen der «Hausemer Bauglünggis», die den Umbau des Hausemer Postplatzes auf die Schippe nahmen.

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................................................... von martin platter Da staunte insbesondere das Hausemer Publikum an der Route des Fasnachtsumzugs am letzten Sonntag durchs Oberamt. «Hausemer Bauglünggis» nahmen den von Pannen und Fehlplanung begleiteten Umbau des Hausemer Postplatzes auf die Schippe – und das gleich mit einem mehrteiligen Tross, der das Gebastel in der Hausemer City ziemlich realitätsnah und deshalb umso ätzender persiflierte. Eine nachgemeldete Wagenbaugruppe, die es nicht mehr auf die Umzugsliste schaffte, bestehend aus echten Baufachleuten und Fasnächtlern, denen das Gebastel und vor allem das Umgebaue von gerade eben erst mit Steuergeld Fertiggestelltem ziemlich auf den Senkel geht.

Den Nerv der Publikumsjury getroffen Es war das einzige Sujet, das sich kritisch mit einem lokalen Vorkommnis auseinandersetzte. Entstanden waren die Wagenbauten erst in der Fas-

vom 20. Februar bis zum 19. März 2018

Die Planer «Morgs und Chrämpfli» der «Hausemer Bauglünggis», die den Postplatz «umbauten», standen am höchsten in der Publikumsgunst. (Bild Martin Platter) nachtswoche, als die Initianten sahen, dass der Hausemer Postplatz nicht auf der Umzugsliste stand. Mit dem Thema trafen die «Hausemer Bauglünggis» ganz offensichtlich

den Nerv der Publikumsjury, die jeweils mit ihrer Stimme den beliebtesten Wagen kürt. Ganz im Sinne der Fasnacht, die einst im Mittelalter vom Fussvolk ins Leben gerufen wurde,

um sich über die damals unantastbare Kirchenobrigkeit lustig zu machen. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 7 Bericht zum Postplatz auf Seite 9


Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018 - 2022; Stille Wahl der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidium Mit Beschluss vom 13. Februar 2018 hat der Gemeinderat Bonstetten, gestützt auf § 54 Abs. 1 Gesetz über die Politischen Rechte (GPR) und Art. 7 der Gemeindeordnung, folgende Behördenmitglieder für die Amtsdauer 2018 - 2022 in stiller Wahl als gewählt erklärt: Fünf Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Boxler Eduard (Edi) 1957 Ehrler Peter 1961 Fischer Thomas 1975 Hedinger Ernst Rudolf 1962 Pfister Beat Franz 1950

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Metzgermeister Kaufmann Lic. oec. publ. Ingenieur Dr. sc. techn. ETH

Bodenfeldstr. 39 Im Schachenhof 31 Am Isenbach 15 Bodenfeldstr. 35 Bleikistr. 17

SVP FDP FDP Die Grünen SP

bisher bisher bisher bisher bisher

Ein Mitglied für das Amt als RPK-Präsident Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Ehrler Peter

1961

Kaufmann

Im Schachenhof 31

FDP

bisher

Für die Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidium findet somit am 15. April 2018 keine Urnenwahl statt. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 20. Februar 2018

Gemeinderat Bonstetten

Todesfälle Affoltern am Albis

Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

Am 2. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hildegard Esther Mischler geb. Gilgen, geboren am 30. April 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Das Bestattungsamt

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Schwiegermami und Grossmami, von Gotti und Firmgotti

Rosmarie Müller-Jud 30. September 1937 bis 14. Februar 2018

Nach langer Krankheit wurdest Du von Deinem Leiden erlöst.

Bonstetten

Wir vermissen Dich: Josef Müller sen. Josef Müller jun. Sandra und Ueli Müller Janick Müller Ramon Müller Verwandte und Freunde

Am 15. Februar 2018 ist in Zürich gestorben:

Löffel Walter geboren am 25. August 1928, von Worben BE, wohnhaft in der Schachenmatten 18, in 8906 Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Besonders danken wir Dr. M. Bischoff, den Teams der Spitex Knonaueramt Zentrum Bonstetten und Tagespflege Spital Affoltern. Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 26. Februar 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt. Anschliessend nehmen wir um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten bei einer Abdankungsfeier Abschied. Anstelle von Blumen unterstütze man im Sinne der Verstorbenen das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich, IBAN CH41 0900 0000 8000 2495 0. Traueradresse: Josef Müller, Chapfstrasse 37, 8906 Bonstetten

VERMISST KATER «FINDUS»

Wir bieten zum Tausch an: schöne, neu renovierte 3½-Zi-Attika-Wohnung in Hausen, altersge-

Vermisst seit: 16.02.2018 im Raum 8907 Wettswil (ZH) Findus hat sich verlaufen. Wenn Sie ihn gesehen haben oder er Ihnen zugelaufen ist, melden Sie sich bitte bei: Susanne Thost, Tel. 079 356 23 84

Khalil Gibran

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Mathieu van Dongen 1. November 1946 – 16. Februar 2018

Nach kurzer, schwerer Krankheit durftest du friedlich einschlafen. Wir vermissen dich schmerzlich. In stiller Trauer und liebevoller Erinnerung: Chantal van Dongen Sandra Bäbler Michel Overney Verwandte und Freunde in der Schweiz und den Niederlanden Die Trauerfeier findet am Freitag, 23. Februar 2018, um 14.00 Uhr in der Abdankungskappelle auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung für das lungenkranke Kind, Postcheckkonto 80-74202-4, Vermerk: Mathieu van Dongen. Traueradresse: Chantal van Dongen, Im Struppen 11, 8048 Zürich

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Bezirk Affoltern

Die Zürcher Natur retten BirdLife, Pro Natura, WWF, Aqua Viva und der Fischereiverband lancieren gemeinsam eine kantonale Natur-Initiative. Seit 1988 sind mehr als neun von zehn Feldlerchen aus dem Kanton Zürich verschwunden. Über ein Drittel der Fundorte bedrohter Pflanzenarten sind in den letzten 30 Jahren erloschen. Die Gesamtzahl der Brutvögel geht kantonsweit in 20 Jahren um 150 000 Tiere zurück. 400 Kilometer Bäche und Flüsse warten darauf, endlich wieder als freie und lebendige Gewässer zu fliessen. Das Bienensterben geht weiter, und die Bachforelle erlebt in den letzten Jahren einen Bestandeseinbruch. Der Verlust an Natur ist eine enorme Hypothek für die kommenden Generationen. Die wertvollsten Lebensräume müssen für die Zukunft gesichert werden, so das Ziel. Dafür soll sich der Kanton Zürich stärker als bisher für die Natur engagieren. 32 Mio. Franken pro Jahr soll die Rettung der Zürcher Natur kosten. Dieser Betrag verlangt die Natur-Initiative zusätzlich zu den heutigen 23 Mio. (Budget 2018) jährlich für den Natur- und Heimatschutzfonds. Selbst der Opernhausbetrieb oder die Personalkosten der Steuerverwaltung kosten mehr. (pd.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am Donnerstag, 22. Februar, feiert Walter Jakob Siegfried in Affoltern den 90. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren ganz herzlich, wünschen ihm ein freudvolles Fest und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dienstag, 20. Februar 2018

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Christof Wicky wird Gemeindeschreiber

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Als Nachfolger von Daniel Nehmer hat der Gemeinderat den amtierenden stellvertretenden Gemeindeschreiber Christof Wicky per 1. März 2018 zum Gemeindeschreiber und Leiter der Gesamtverwaltung gewählt.

rat und Verwaltung freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Christof Wicky und wünschen ihm in seinem Amt viel Freude und Erfüllung.

Christof Wicky leitet seit dem Weggang von Daniel Nehmer die Gemeindeverwaltung im Rahmen einer Übergangslösung professionell und zur vollen Zufriedenheit des Gemeinderates. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger wurde vom Personalvermittlungsbüro Steinmann & Partner begleitet. Der Gemeinderat lehnte einen Automatismus, wonach der Stellvertreter automatisch der designierte Nachfolger sein soll, ab. Christof Wicky musste sich wie ein externer Bewerber qualifizieren und seine Bewerbung Steinmann & Partner vorlegen. Christof Wicky hat sich in diesem Auswahlverfahren gegen mehrere weitere erfahrene Bewerber durchgesetzt. Christof Wicky bringt bereits reichlich Erfahrung als Gemeindeschreiber mit. Er leitete vor seinem

Mit Beschluss vom 21. November 2017 hat der Gemeinderat Bonstetten die Wahlanordnung für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 erlassen. Auf die Ausschreibungen vom 1. Dezember 2017 sind dem Gemeinderat für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Politischen Gemeinde (für fünf Mitglieder und Präsidium), in der ersten 40-tägigen Frist, folgende Personen als gültige Kandidaten vorgeschlagen worden: Für fünf Mitglieder der RPK (in alphabetischer Reihenfolge): Eduard (Edi) Boxler, 1957, Metzgermeister, Bodenfeldstrasse 39, SVP, bisher; Peter Ehrler, 1961, Kaufmann, Im Schachenhof 31, FDP, bisher; Thomas Fischer, 1975, Lic. oec. publ., Am Isenbach 15, FDP, bisher; Ernst Rudolf Hedinger, 1962, Ingenieur, Bodenfeldstrasse 35,

Stille Wahl der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidium

Christof Wicky leitet die Gemeindeverwaltung bereits heute im Rahmen einer Übergangslösung. (Bild zvg.) Start in Bonstetten rund zwölf Jahre eine Zuger Gemeindeverwaltung. Der Gemeinderat ist deshalb und aufgrund der positiven Erfahrungen, die er mit Christof Wicky seit seinem Eintritt in die Gemeindeverwaltung Bonstetten gemacht hat, überzeugt, die beste Wahl getroffen zu haben. Gemeinde-

Die Grünen, bisher; Beat Franz Pfister, 1950, Dr. sc. techn. ETH, Bleikistrasse 17, SP, bisher. Für das Amt als RPK-Präsident: Peter Ehrler, 1961, Kaufmann, Im Schachenhof 31, FDP, bisher. Bei der RPK und deren Präsidium sind somit in der ersten Frist gleich viele Kandidaten vorgeschlagen worden als Sitze zu vergeben sind. Ferner stimmen die zunächst Vorgeschlagenen mit den definitiv Vorgeschlagenen überein. In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und Art. 7 der Gemeindeordnung, sind die Voraussetzungen für eine Stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat hat deshalb die obgenannten Personen als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sowie Peter Ehrler als Präsident dieses Gremiums gewählt. Für die RPK findet somit am 15. April 2018 kein Wahlgang statt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... ... den Auftrag für den Springerersatz für die Nachfolgeregelung der Leiterin Bereich Steuern der Firma Wiederkehr Treuhand GmbH, Dietikon, vergeben. (Wy)

Neuer Mitarbeiter bei der Gemeindeverwaltung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Roberto Lüthi wird ab kommendem Mai als Mitarbeiter und stellvertretender Leiter Bau und Sicherheit die Gemeindeverwaltung unterstützen. Der 35-jährige Familienvater ist diplomierter Bauverwalter FH und arbeitete in den letzten Jahren für Ingenieurbüros und bei der Gemeindeverwaltung Berikon. Der Gemeinderat heisst Roberto Lüthi herzlich willkommen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Miriam Pimputkar, Jg. 1993 und Markus Zank, Jg. 1989, beide aus Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Gesamtsanierung Güpfstrasse Der Auftrag für die Projektierungsarbeiten für die Gesamtsanierung der Güpfstrasse hat der Gemeinderat an die Ingenieure gpw, Affoltern am Albis, vergeben. Roberto Lüthi. Dazu hat er einen (Bild zvg.) Kredit mit Kostendach von 53 000 Franken freigegeben. Es soll auch geprüft werden, ob ein Trottoir realisierbar ist.

Baubewilligung Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligung: Gisela und

Thomas Koneth für den Umbau Wohnhaus und Neubau Carport mit Sitzplatzüberdachung am Lettenackerweg 8, Hedingen.

Revision Geldverkehr Die externe Revisionsstelle baumgartner & wüst gmbh führte am 1. und 2. Februar 2018 unangekündigt eine Geldverkehrsrevision bei der Gemeindeverwaltung durch. Es wurde überprüft, ob die Vorgänge im Zusammenhang mit dem Geldverkehr korrekt abgewickelt wurden und alle Vorgänge den Buchungsvorschriften entsprechen. Der Gemeinderat konnte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass keine Fehler oder Mängel erkennbar waren und seitens der Revisionsstelle keinerlei Hinweise oder Empfehlungen abgegeben wurden.

Spitalabstimmungen Die Stimmberechtigten von Hedingen werden am 4. März 2018 an der Urne über die Kündigung der Mitgliedschaft beim Zweckverband Spital Affoltern entscheiden. Ausserdem werden an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 12. April 2018 zwei weitere Spitalvorlagen vorberaten. Einerseits geht es um die Gründung und den Beitritt zur IKA Langzeitpflege und andererseits um den Beitritt zur Interkommunalen Vereinbarung. Das Gemeindeamt hat diese beiden Vorlagen geprüft und hierzu einen kritischen Prüfbericht erstellt. Alle zurzeit verfügbaren relevanten Unterlagen zu den Abstimmungen sind auf der Homepage hedingen.ch aufgeschaltet. (dk)

Die Kandidierenden haben sich vorgestellt Erneuerungswahlen Knonau: reges Interesse an der Info-Veranstaltung Am 13. Februar fand in Knonau eine Informationsveranstaltung zu den Erneuerungswahlen statt. Es nahmen rund 200 Interessierte am Anlass teil. Die Vorbereitungen für die Erneuerungswahlen vom 15. April 2018 in Knonau laufen auch Hochtouren. Anfänglich sah es ganz danach aus, dass die Nachfrage auf die frei werdenden Sitze im Gemeinderat nicht sehr gross ist. Leider ist es in der heutigen Zeit tatsächlich schwieriger, motivierte Personen für Gemeindeämter zu finden. Die Anforderungen sind in den letzten Jahren stets gestiegen. In bestimmten Bereichen wie beispielsweise in der Raumplanung werden die Fragestellungen stets komplexer. Hinzu kommt noch die schnelllebige Zeit, in welcher wir uns befinden. Trotz alledem ist es wichtig, dass sich Personen für Gemeindeämter zur Verfügung stellen, denn mit ihrem Einsatz und Engagement hat eine Gemeinde die Chance, sich in die der Gemeindebevölkerung gewünschte Richtung zu entwickeln.

die reformierte Kirchenpflege kennen lernen konnte. Das Interesse der Bevölkerung war gross, am Anlass nahmen gegen 200 Besucherinnen und Besucher teil. Über das grosse Interesse freute sich Gemeindepräsident Walter von Siebenthal sehr. Er moderierte die Veranstaltung.

Nach Parteizugehörigkeit und Visionen gefragt

Die Bevölkerung lässt sich informieren, der Apéro ist bereit. (Bild zvg.) Der Gemeinderat hat der Bevölkerung von Knonau am vergangenen Dienstag die Möglichkeit geboten,

dass sie die Kandidaten für den Gemeinderat, die Primarschulpflege, die Rechnungsprüfungskommission und

Die Kandidierenden konnten sich den Knonauerinnen und Knonauern vorstellen und ihre Motivation für das gewählte Amt erläutern. Im Anschluss daran konnten die Anwesenden noch ihre Fragen stellen. Das Publikum hielt sich jedoch mit Fragen eher zurück, wollte aber doch wissen, welcher Partei die Kandidierenden des Gemeinderats angehören. Weiter wollte man noch wissen, welche Visionen verfolgt werden. Im Anschluss der Veranstaltung waren die Besucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Apéro eingeladen. Gemeinderat Knonau


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Februar 2018

Eine gelungene Fasnacht für Jung und Alt Am Maskenball vom 16. Februar in Kappel herrschte ausgelassene Feststimmung Das Ballmotto lautete «Wildä Weschtä», und es ging fröhlich, ausgelassen und manchmal auch etwas wild zu und her. Höhepunkt am Maskenball vom vergangenen Freitag war die Maskenprämierung, wo die «Indianerinnen» den ersten Preis erhielten. ............................................... von marianne voss Bei der Dekoration haben die Organisatoren der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) keinen Aufwand gescheut. Der Kappeler Gemeindesaal ist zum grossen Saloon geworden, wo sich gemäss dem Motto «Wildä Weschtä» natürlich viele Cowboys und -girls tummeln.

Schlümpfe, Hasen und Zebras Aber auch zahlreiche andere originell Verkleidete haben sich eingefunden, so zum Beispiel einige Schlümpfe, Hasen, ein Zebra, Seeräuber oder ein ernsthafter Kapitän. Die Stimmung ist fröhlich und ausgelassen. Die Live-Band «Gletscher Fezzer» gibt Gas und motiviert die Gäste zum Tanzen oder auch zu heiteren Polonaisen durch den ganzen Saal, dessen Boden zentimeterdick mit Konfetti bedeckt ist. Drei Guggenmusiken geben ihr fasnächtliches Gastspiel und füllen den Saal mit ihren rassigen und schrillen Klängen. Eng wird es nie in dieser Nacht und auch nicht all-

Die Sieger bei der Maskenprämierung. Von rechts: Indianerinnen, Goldgräber und Rauchzeichen. Hinten am Mikrophon FGU-Präsident Christian Müller. (Bilder Marianne Voss)

Viele Cowboy-Hüte, Guggenmusik und ausgelassene Stimmung am Maskenball.

Fröhliche Polonaise durch den Saal – und die Konfetti.

Zombie-Apokalypse in der Break Eventhall Die Säuligugger-Nacht vom 16. Februar in Affoltern war ganz in der Hand der Toten ............................................... von livia häberling Der Aufmarsch an bekannten Gesichtern war gewaltig an diesem 16. Februar. Draculas, Zombies, Vampire – das ganze Gruselkabinett war gekommen, um sich mit einem unvergleichlichen Fasnachtsabend unsterblich zu machen. Unter den Partygästen waren neben Pikachu, Medusa und dem Sensemann auch Exponenten aus anderen Fabeln und Geschichten anwesend. Sogar Schneewittchen wurde in der Nähe der Shotbar gesichtet. Ob sie sich dort einen «Sauren Apfel» gönnte, ist nicht überliefert. Fest steht hingegen, dass die Partymeute voll auf ihre Kosten kam. Zwar dauerte es seine Zeit, bis die Stimmung im Saal zum Leben erweckt war, dann allerdings liessen es sich die Gäste nicht mehr nehmen, ihre eigene Auferstehung ausgelassen zu feiern. Die fünf Guggenmusiken begeisterten das Publikum mit ihren Live-Auftritten, und DJ Dream Night spielte eingängige Schlager- und Partyhits, zu denen die Gäste bis in die frühen Morgenstunden unbeschwert mitträllern und tanzen konnten – selbst dann, als ihnen nach dem einen oder anderen Drink Sprache und Koordination temporär ein bisschen abhanden kamen. Obwohl die Fasnachtsgäste optisch teils einen bösen und kampfeslustigen Eindruck machten, hatten sie sich den ganzen Abend lieb. So verlief die Säuligugger-Nacht ohne Zwischenfälle und war für das Fasnachts-OK ein voller Erfolg.

Alle schon tot: Der Sensemann war arbeitslos und erlitt an diesem Abend ein veritables Bore-out.

Auch die Kavallerie war vor Ort: Dieser Fasnächtler zog mit seinem Einhorn in die Partyschlacht.

Unheilige Allianz: Frau Dracula mit Medusa, die bei der Einzelm

Diese illustre Hochzeitsgesellschaft sicherte sich bei den Gruppenmasken den ersten Rang. (Bilder Livia Fried und Roman Veronesi)

Die zu ih


Bezirk Affoltern

zu wild. «Am Freitagabend ist der Andrang jeweils nicht so extrem», weiss FGU-Präsident Christian Müller aus Erfahrung. Am Sonntag, nach dem Umzug, seien die Platzverhältnisse dann manchmal eher bedenklich. Das Schöne am Maskenball der FGU sei die bunte Altersdurchmischung, betont er. «Bei uns ist wirklich Fasnacht für Jung und Alt.» Gerade durch die Kaffeestube mit der Ländlermusik werde für alle Altersgruppen etwas angeboten. Er hat recht. Nicht nur in der Kaffeestube, auch im Saal an den Tischen oder beim Tanzen vor der Bühne sind viele Frauen und Männer über 50 auszumachen, die wie die Jungen auch ihren Spass haben und das Zusammensein geniessen.

Dienstag, 20. Februar 2018

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«Scotty, beamen Sie mich nach Maschwanden» Galaktischer Maskenball mit extraterrestrischer Stimmung

Die Maskenprämierung als Höhepunkt Der Höhepunkt des Balls ist jeweils die Maskenprämierung um Mitternacht. Während des Abends fallen verschiedene originelle Gruppen auf wie junge Damen als Rauchzeichen verkleidet, grüne Kakteen, Goldgräber mit Werkzeug und Schubkarren oder eine aufgestellte Indianerfrauengruppe mitsamt ihrem eigenen Totempfahl. Letztere können sich dann auch über den ersten Preis freuen. Die Goldgräber erhalten vom FGU-Vorstand den 2. Rang zugeteilt, und die Rauchzeichen-Girls holen sich den 3. Rang. Alle Sieger erhalten einen Gutschein vom Partylokal Dukes.

masken-Prämierung den ersten Preis abräumte.

Säuligugger riefen mit Pauken und Trompeten hrer legendären Partynacht.

Das fröhliche OK des Maschwander Maskenballs. Von links: Aktuarin Nicole Ehrler, Präsident Roland Weidmann, Corinne Nussbaumer, Stefan Bieri (h), David Stehli (v), Severine Stehli, Anita Studer und Seraina Felix. (Bilder Martin Platter)

Wenn eine galaktische Putzequipe mit silbern-glänzend gekleidet und behelmten Frauen mit farbigen Staubwedeln um Mitternacht zuoberst auf der Bühne steht, ist nicht etwa Mailänder Modeschau, sondern Maschwander Maskenball. .................................................. von martin platter «Brücke an Captain Kirk. Kannst du noch eine Kiste Smirnov in die Bar beamen?» Roland Weidmann, OK-Präsident in Uniform des Raumschiffs Enterprise, hat grad die nötigen technischen Utensilien aus dem Jahr 2200 nicht zu Hand. Deshalb liefert er hurtig das Gewünschte selber aus. Seine gute Laune und sein Elan sind ansteckend. Im normalen Leben ist Weidmann Schulabwart (neudeutsch: Facility Manager) der Liegenschaft, in der der Maschwander Maskenball stattfindet. Das ist höchst praktisch, denn so hat das Organisationskomitee die wichtigste Ansprechperson im Vorsitz. Für Weidmann ist der fasnächtliche Einsatz kein Dienst nach Vorschrift. Man spürt, wie viel Spass dem bald 58-Jährigen die Arbeit im zehnköpfigen Vorstand macht. Er sagt: «Ich bin zwar erst vor acht Jahren nach Maschwanden gezogen. Doch die Fasnacht hat mich schon vor 30 Jahren fasziniert, als sie noch in der Gerbi stattgefunden hat.»

Tolle Stimmung und viele Masken am Maschwander Maskenball.

Freude am Brauchtum Inzwischen hat sich einiges getan im beschaulichen Dorf am Südrand des Säuliamtes. Die Gerbi wurde umgebaut, und die Fasnacht zügelte in die Turnhalle des Schulhauses. Das Patronat hat inzwischen vom Schützenverein zum Veloclub Maschwanden gewechselt. Im OK machen hauptsächlich Leute mit, die einfach Freude haben, wenn im Dorf etwas läuft. Männer und Frauen, wie die langjährige Aktuarin Nicole Ehrler, die sich als Sternenkind verkleidet hat. «In den frühen Morgenstunden, wenns ums Aufräumen geht, wirds dann jeweils schon etwas zäh. Aber immer noch

Die Fasnächtler sangen und tanzten den ganzen Abend. lieber in leichter Trance, als nach dem Schlafen im Schockzustand zu putzen», sagt Ehrler lachend. Alles in allem wendet das Kern-OK rund zwei Wochen Arbeitszeit auf, bis der Ball

und die Kinderfasnacht organisiert sind. Mit dem Erlös wird ein Helferessen finanziert – und die Schäden, die Ballbesucher verursacht haben. Diesmal war die Stimmung wie das Ball-

motto: galaktisch. Angefeuert vom Trio Wirbelwind und etlichen Guggen wurde bis zum Abheben der «Enterprise» in den frühen Morgenstunden gefeiert.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Februar 2018

Insektenfrass, Mauerbau und Grounding Schriller und konfettigeladener Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon

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ass es die «Hausemer Bauglünggis» aufs Podest schafften, ist ein Achtungserfolg (siehe Frontseite). Auch die anderen Wagenbaugruppen gaben wieder ihr Bestes und entzückten mit fantasievollen und witzigen Sujets. Eingespielte Teams wie die Kappeler Leemättler, die zu den Stammgästen bei der Wagenprämierung am FGU-Umzug gehören, schafften es diesmal aber nur auf den fünften Platz mit ihrem Sujet «Insektenfrass». Ebenso «XY» mit dem Mauerbau an der mexikanischen Grenze von US-Präsident Donald Trump, die Vierte wurden. Die Ratlose-Clique blieb ihrem Konzept treu und widmete sich diesmal detailgetreu den französischen Comic-Figuren Asterix und Obelix und kam damit auf den dritten Platz. Den zweiten Platz holten sich «Chalet 1500» mit einer wunderschön gemachten «Schiltair». Der Rifferswiler Schlosser Adrian Meier hat die Landmaschine im 13-monatiger Bauzeit zum formschönen Flugzeug aus Aluminium vernietet. Ansonsten gab es eine bunte Mischung aus Themen, die vom bisher nicht eröffneten Flughafen BerlinBrandenburg, über das AirBerlinGrounding bis hin zu Donald Trump reichten. Dazu zahlreiche Traditionsgruppen und alle Säuliämtler Guggenmusiken, die an der anschliessenden Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal zu Höchstform aufliefen. So, wie es auch an den derzeit laufenden olympischen Spielen in Südkorea sein sollte. In Kappel allerdings mit authentischer Stimmung. (map.)

Konfettiregen im Oberamt – hier in Mettmenstetten mit «1001 Nacht» der Wagenbaugruppe Rumpelstilz aus Baar. (Bilder Martin Platter / Thomas Stöckli)

Die Ratlose-Clique widmete sich diesmal detailgetreu den Comic-Figuren Asterix und Obelix.

Fröhliche Stimmung bei den siegreichen Wagenbauern an der Wagenprämierung im Gemeindesaal.

Die «Schiltair» des Rifferswiler Schlossers Adrian Meier.

Die Kinderkrippe Knirpsen-Villa lässt Konfetti regnen.

Die Gruppe Andenbar kamm mit ihrem Goldhasen.

Das Konfettibad gehört bei der AirBerlin offenbar zum Bordservice.

Die Albis Chroser gehören zu den Stammgästen.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Februar 2018

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Der Postplatz Hausen behält seinen Namen Planungsfehler: Entscheidung zum weiteren Vorgehen ist noch offen Der Gemeinderat Hausen hat entschieden, den Postplatz nicht umzubenennen. Im Dezember wurden an den Haltkanten Führungshilfen für die Postautos montiert. Im Frühsommer wird über das weitere Vorgehen entschieden. ................................................... von marianne voss Am Fasnachtsumzug vom vergangenen Sonntag war der Postplatz Hausen auch eine Nummer. Er wurde von der «Bouchnorz AG, Abteilung Postplätze» auf radikale Weise «saniert». Natürlich zum Gaudi des Publikums. Seit dem Neubau letztes Jahr ist die grosse Postautohaltestelle in Hausen ein Stein des Anstosses. «Eine Fehlkonstruktion», sagen viele Hausemer, und auch die Postauto-Chauffeure sind nicht glücklich mit den neuen Haltekanten. An der Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember räumte Tiefbauvorstand Christoph Tandler ein, dass bei der Planung Fehler passiert seien – dies trotz ausführlicher und sorgfältiger Prüfung. Die Busse können wegen der Neigung des Platzes nicht wie gewünscht an die neuen, behindertengerechten Perrons heranfahren, da die Gefahr besteht, dass das Heck beim Wegfahren und Abbiegen an der Kante streift.

Im Dezember wurden an den Haltkanten Granitkeile als Führungshilfen montiert. Führungshilfen nützen wenig Zur Verbesserung der Situation wurden im Dezember als Sofortmassnahme entlang der Kanten sogenannte Führungshilfen − in Form von Granitkeilen – montiert. Diese Keile sollten den Chauffeuren ein näheres Heranfahren an die Perrons erleichtern. Laut Christoph Tandler habe man die Hilfen vor der definitiven Montage getestet, sie würden aber nur zum Teil genutzt. Es sei nicht einfach, wirklich ganz an die Kanten heranzufahren.

Ohne Wissen kein Können

Lehrplan 21: Dieter Rüttimann in Hausen Ab dem kommenden Schuljahr wird im Kanton Zürich der neue Lehrplan eingeführt. Die Primarschule Hausen am Albis nahm dies zum Anlass, einen Informationsabend zum Lehrplan 21 zu organisieren. Die Veranstaltung stiess bei den Eltern auf reges Interesse. Über 80 interessierte Eltern aus Hausen am Albis, Ebertswil, Rifferswil und Kappel am Albis nahmen an der Informationsveranstaltung der Primarschule Hausen am Albis zum Lehrplan 21 teil, welche am 8. Februar 2018 stattfand. In seinem kurzweiligen Vortrag schaffte es Dieter Rüttimann auf unterhaltsame und humorvolle Art und Weise, den Zuhörern das Thema der Kompetenzorientierung und den Lehrplan 21 näher zu bringen. Mehrfach betonte der Referent, dass mit der Einführung des neuen Lehrplans keine gravierenden Veränderungen zu erwarten sind. Vielmehr gehe es um die Weiterentwicklung und die Stärkung bereits bestehender guter Ansätze. Beim neuen Lehrplan spiele nebst dem Wissen auch das Können eine entscheidende Rolle. Das anzeige

«Die Chauffeure müssen sich noch daran gewöhnen.» Die Chauffeure selber berichten von wenig Vorteilen durch die Keile. Es sei trotzdem fast nicht möglich, näher an die Kanten zu fahren, ist zu vernehmen. Für Gehbehinderte sei das Ein- und Aussteigern nach wie vor mühsam. Laut Christoph Tandler werde man nun bis im Frühling mehr Erfahrungen sammeln. «Im Frühsommer können wir dann das weitere Vorgehen festlegen.» Es handle sich um einen

bedeute, dass es nicht nur um Lerninhalte, sondern auch um Strategien gehe, wie man sich Wissen aneignen kann.

Auf die Lehrperson kommt es an Beruhigend war zu hören, dass auch mit der Einführung des neuen Lehrplanes die Welt der Pädagogik nicht neu erfunden wird und für die Lernerfolge eines Kindes auch weiterhin nicht nur die verwendeten Lehr- und Lernformen, sondern insbesondere auch die Beziehungsqualität zwischen Lehrperson und Schüler ganz entscheidend ist. In diesem Zusammenhang verwies Rüttimann auf den bekannten Erziehungswissenschaftler John Hattie, der in einer Studie aus dem Jahre 2003 beweisen konnte, dass eine funktionierende Beziehung zwischen Lehrperson und Schüler einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Lernfortschritte eines Kindes hat. Markus Schefer, Schulleitung Primarschule Hausen am Albis

Planungsfehler und somit um einen Versicherungsfall. Für die Gemeinde Hausen seien bis jetzt keinerlei Mehrkosten entstanden. «Wir sind dran», betont er. «Die Versicherung das Planers ist in die Abklärungen involviert. Doch das dauert seine Zeit.»

Der Postplatz bleibt der Postplatz Da in Hausen ja keine Post mehr vor Ort ist, könnte der Platz nun auch anders benannt werden. Der Gemeinderat Hausen hatte daher letztes Jahr ei-

nen Wettbewerb für eine neue Namensgebung des Platzes lanciert. Anlässlich der Gemeindeversammlung im Dezember 2017 sprach sich eine klare Mehrheit der Anwesenden für die Beibehaltung des Namens «Postplatz» aus. Ein Stimmbürger begründete, dass es zwar keine Post, aber viele Postautos auf dem Platz gebe. Sein Votum erhielt viel Zustimmung. Der Gemeinderat hat nun definitiv entschieden, dass der Postplatz Hausen nicht umbenannt wird und somit seinen Namen behält.

Ambulant versus stationär

Grundlagen und Zusammenhänge im Gesundheitswesen – Teil 1 Bei der Diskussion über unser Gesundheitswesen fallen immer wieder die beiden Begriffe «ambulant» und «stationär». Die Unterscheidung ist deshalb so wichtig, weil damit zwei Systeme bezeichnet werden, die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. ................................................... von olivier hofmann

Erziehungswissenschaftler Professor Dieter Rüttimann. (Bild zvg.)

Radikale «Postplatzsanierung» am Fasnachtsumzug. (Bilder Marianne Voss)

Die beiden Systeme heissen SwissDRG und Tarmed. SwissDRG ist das System für die Entschädigung von Leistungen im stationären Bereich. Das System kommt (vereinfacht gesagt) immer dann zur Anwendung, wenn ein Patient im Spital übernachtet. Für alle damit verbundenen Leistungen bekommt das Spital einen Pauschalbetrag, eine sogenannte Fallpauschale. Dieser Betrag ist unabhängig davon, ob eine Wunde gut heilt oder nicht, ob ein Patient in einem Zimmer mit eigener Dusche liegt oder nicht und unabhängig davon, ob der Patient einmal oder zehnmal nach der Pflege ruft. Der Pauschalbetrag richtet sich nach der Art und Schwere der Krankheit und wird mit einem Basissatz, der sogenannten Baserate, multipliziert. Eine Spitalrechnung sieht aus diesem Grund am Schluss in etwas so aus: «Für die Behandlung Ihres Beinbruches gestatten wir uns, Ihnen 12 539 Franken in Rechnung zu stellen.» Deutlich anders sieht das System für die Abgeltung von ambulant erbrachte Leistungen, Tarmed, aus. Bei diesem System bekommt der Arzt für jede einzelne Leistung eine eigene Entschädigung. Alle Leistungen, welche verrechnet werden dürfen, sind in einem schweizweit gültigen Katalog enthalten. Er enthält rund 4600 verschiedene Positionen und pro Position einen Wert. Die Punkte der erbrachten Leistungen werden am Schluss mit einem Wert pro Punkt multipliziert. Dieser Taxpunktwert wird kantonal

festgelegt und gilt für alle ärztlichen Leistungserbringer innerhalb eines Kantons. Ein Spital kann heute sowohl stationäre als auch ambulante Leistungen erbringen. Nicht in allen Fällen genügen die Einnahmen im ambulanten Bereich, um die entsprechenden Kosten zu decken, sodass Verluste anfallen. Ein Spital, welches im ambulanten Bereich Verluste schreibt, ist das Spital Affoltern. Die Verluste betrugen in den Jahren 2012 bis 2016 jährlich zwischen 1,76 und 2,4 Mio. Franken. Im Zusammenhang mit diesen Verlusten von Spitälern im ambulanten Bereich ist die Forderung gefallen, dass der Taxpunktwert für die in einem Spital erbrachten ambulanten Leistungen im Vergleich zu den Arztpraxen erhöht werden muss. Es ist davon auszugehen, dass dies nicht geschehen wird, da es Absicht des Gesetzgebers war, dass ambulante Leistungen immer gleich entschädigt werden, unabhängig davon, ob sie von einem niedergelassenen Arzt oder in einem Spital erbracht werden und es diesbezüglich auch einen kristallklaren Leitentscheid des Bundesgerichtes gibt, der diese Auffassung teilt.

Ambulant vor stationär Die Medizin entwickelt sich laufend weiter. Verschiedene Eingriffe können heute daher ambulant durchgeführt werden, sodass keine Übernachtungen mehr nötig sind. Solche ambulant durchgeführten Eingriffe sind in der Regel deutlich günstiger als stationär durchgeführte. So kostet die Entfernung einer Krampfader 2600 Franken, wenn dies ambulant geschieht und 7400 Franken, wenn diese Entfernung stationär erfolgt. Aus diesem Grund dürfen im Kanton Zürich seit Anfang 2018 vierzehn Operationen im Grundsatz nur noch ambulant durchgeführt werden. Für das Spital Affoltern bedeutet dies, dass es im stationären Bereich mindestens 1,5 Millionen weniger einnimmt, dafür aber der ambu-

lante Bereich wächst. Da das Spital Affoltern in diesem Bereich aber nicht kostendeckend arbeitet, wird das Defizit im ambulanten Bereich weiter zunehmen. Die Schweiz gibt jährlich rund 80 Mrd. Franken fürs Gesundheitswesen aus. Diese Kosten werden aus Steuermitteln, den Krankenkassenprämien und von den Patienten direkt bezahlt. Dabei gilt, dass ambulante Leistungen nur von den Krankenkassen (und via dem Selbstbehalt auch von den Patienten) bezahlt werden, sich jedoch die Kantone an den Kosten einer stationären Behandlung mit mindestens 55 Prozent beteiligen müssen. Diese Finanzierungsgrundsätze wurden auf eidgenössischer Ebene festgelegt und müssen von den Kantonen eingehalten werden. Wenn nun gewisse Operationen nur noch ambulant durchgeführt werden dürfen, werden die Kantone finanziell entlastet, es kann jedoch auch vorkommen, dass die Krankenkassen mehr bezahlen müssen als vorher. Die Kosten des Gesundheitswesens sollen bei der Umsetzung des Grundsatzes «ambulant vor stationär» jedoch insgesamt zurückgehen.

Grundlagen im Gesundheitswesen Der Artikel «Ambulant versus stationär» ist der erste von drei Artikeln, welche Olivier Hofmann über das Gesundheitswesen schreiben wird. Olivier Hofmann hat Wirtschaft studiert und setzt sich seit 2016 im Rahmen eines Master-Studiums an der ZHAW intensiv mit verschiedenen Aspekten der Gesundheitsversorgung in unserem Land auseinander. Zielsetzung der drei Artikel ist die Darstellung wichtiger Grundlagen und Zusammenhänge im Gesundheitswesen, als sachlicher Beitrag für die kommenden Spitalabstimmungen im Bezirk.


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Forum

Dienstag, 20. Februar 2018

Steuergelder sinnvoller FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil präsentiert ihre Kandidierenden verwenden Das Bezirksspital Affoltern ist sicher nicht unentbehrlich. Rund um den Bezirk stehen viele Spitäler mit neuesten Ausrüstungen (Triemli, See, Baar, Limmattal). Wir sind also auch ohne Bezirksspital bestens versorgt. Auf der anderen Seite kann es vermutlich auch nicht schaden, ein Spital im Bezirk zu haben, genauso wie es nicht schadet, drei Autos statt zwei zu besitzen. Das ist aber nicht der entscheidende Punkt für die Abstimmung in Hedingen. Wir finanzieren als kantonale Steuerzahler und Krankenkassenmitglieder ein sehr gut ausgebautes Gesundheitswesen. Wenn sich ein Spital im Bezirk aus diesen Quellen finanzieren kann, dann ist das ok. Wenn aber ein Spital, um zu überleben, noch weitere Leistungen von den Trä-

gergemeinden braucht, gar noch auf Kosten der Gemeinden Neubauten erstellen will, dann stellt sich die Frage, ob die Steuergelder der Gemeinde nicht für sinnvollere Sachen (auch Steuersenkungen) verwendet werden können als für ein Spital, das «nice to have» ist, das aber niemand wirklich braucht. Irgendwelche Fantasievorstellungen, wie diejenige, dass alle Hausärzte aus dem Bezirk wegziehen, und es auch keine Ärzte mehr in der Stadt Zürich und im Limmattal geben wird, wie sie hier von einem Arzt, der sich offenbar auch noch für einen Fachmann in der Gesundheitsplanung hält, entwickelt wurden, sind nur absurd. Hans Hegetschweiler, Hedingen

SVP hofft auf Mister X Zu den Gemeinderatswahlen in Bonstetten. Die SVP Bonstetten erhielt am 2. Januar ein Schreiben, in dem die Vorstände der verschiedenen Parteien um Hilfe gebetet werden, eine Lösung für die unhaltbare Situation im Gemeinderat zu finden. Aus dem Schreiben geht klar hervor, dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Gemeindepräsidenten und den anderen Mitgliedern des Gemeinderats massiv gestört ist. Der Vorstand der SVP Bonstetten hält in dieser verfahrenen Situation klar fest, dass sie ihre beiden langjährigen, Gemeinderatsmitglieder R. Mella und C. Wuillemin, mit allen Mitteln unterstützt. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 konnten die Anwesenden live miterleben, wie unser Gemeinderat C. Wuillemin diffamiert wurde. Fassungslos haben sehr viele Anwesende im Saal die vorgetragenen Vorwürfe zur Kenntnis genommen, auf die C. Wuillemin in dieser Situation verständlicherweise nicht reagieren wollte (der «Anzeiger» stellte später die Aussagen des Gemeindepräsidenten ins richtige Licht). Aufgrund des Vorgefallenen fragen wir uns, ob Frank Rutishauser womöglich auch

hinter verschlossenen Türen in Gemeinderatssitzungen zu ähnlich unwürdigen Methoden greift, um ihm unliebsame oder kritisch gegenüberstehende Gemeinderats-Kollegen unter Druck zu setzen und zum Rücktritt aus diesem Gremium zu bewegen? Ausserdem stellen sich aufgrund der Gemeinderatskandidatur von Erwin Leuenberger – der Anwalt von Frank Rutishauser – unweigerlich die Fragen, ob erstens der Gemeinderat in dieser möglichen Konstellation noch unabhängige Entscheide treffen kann, ob wir zweitens wollen, dass vor allem Freunde von Frank Rutishauser zusammen mit ihm die Geschicke unserer Gemeinde bestimmen, und drittens: ob wir effektiv zwei Rechtsanwälte im Gemeinderat brauchen. Liebe Bonstetterinnen und Bonstetter, es ist nun an der Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass wir nicht mehr gewillt sind, diese offensichtlichen Führungsprobleme tatenlos hinzunehmen. In der neuen Legislatur wollen wir wieder zur Sachpolitik und zu einem angemessenen Umgang miteinander zurückfinden. Bitte helfen Sie uns gemeinsam, dieses eminent wichtige Ziel anlässlich der Erneuerungswahlen vom 15. April 2018 zu erreichen. SVP Bonstetten

Unterstellungen statt Antworten? Leserbriefe zur «fairen Milch» im «Anzeiger» vom 16. Februar. Wenn ich nicht aus eigener Anschauung wüsste, dass Milch mit Kühen zu tun hat, hätte ich nach der Lektüre der zwei Repliken auf meinen Leserbrief fast den Eindruck gewinnen können, mit meinen wenigen Fragen zur «Fairen Milch» in ein Wespennest gestochen zu haben. Sowohl Herr Zuberbühler als auch Herr Locher machen mir in ihren Reaktionen auf meinen Leserbrief Unterstellungen, die sich bei einer ruhigen Durchsicht meines Beitrags (und einer kurzen Abklärung zu den Demeter-Bedingungen der Milchproduktion) von selbst in Nichts auflösen. Herr Zuberbühler stellt aber richtig fest, dass ich weiterhin auf meinen wenigen, einfachen Fragen sitzen bleibe – auch nach der Lektüre des Beitrags des Präsidenten der Genossenschaft Faire Milch Säuliamt. Die Frage nach dem Kraftfuttereinsatz und der Kraftfutterherkunft ist für mich sehr relevant. Ob mir die «regionale» Milch aus ausländischer Günstig-Soja immer noch so gut schmeckt? Ich weiss auch gerne, dass die Kuh, deren Milch ich geniessen

darf, nicht mit Harnstoffen gefüttert wurde – die Vorstellung ist nicht sehr angenehm. Natürlich (ver)kauft sich Milch angenehmer mit dem Bild von behornten Kühen, die sich von Gras und Heu ernähren. Als Konsument will ich aber auch die Realität kennen mit allen Auswirkungen, die damit verbunden sind. Ich kaufe ja auch nicht Poulet alleine nach dem Kriterium der Herkunft des Tiers. Eine Masthalle, die mit Erdgas (Europa, Russland) beheizt wird, mit Tieren gefüllt, die mit ausländischem Soja gemästet werden, wird nicht automatisch besser, nur weil sie in der Schweiz steht. Wie schon in meinem ersten Beitrag erwähnt, unterstütze ich sehr gerne lokale Kreisläufe. Aber ein Kreislauf besteht nicht aus einem einzigen Punkt (Milchpreis für die Bauern), sondern aus vielen weiteren Punkten, die erst zusammen den Kreis bilden. Fairness – ja! Aber für alle Punkte des Kreislaufs. Ich bezahle für die Milch pro Liter Fr. 2.30. Wer steigt darauf ein? Demeter-Milch aus dem Säuliamt – und ich bezahle diesen Preis noch lieber! Moritz Wandeler, Hedingen

Gemeindebehördenwahlen vom 15. April im Unteramt. An der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung hatten alle Kandidierenden die Gelegenheit, sich, ihre Motivation und Ziele vorzustellen. Sie taten dies mit grossem Engagement und spürbarer Freude. Die Unterstützung von Mitgliedern und Vorstand wurde ihnen durch mehrfachen, spontanen Applaus bezeugt. Zur Wahl stellen sich: In Bonstetten: Gemeinderat: Frank Rutishauser, Finanzen, auch als Präsident, Markus Reich, Sicherheit und Umwelt, beide bisher. Rechnungsprüfungskommission (bereits in stiller Wahl gewählt): Peter Ehrler, auch als Präsident, Thomas Fischer, beide bisher. Primarschulpflege: Anna Christina Kamp, Finanzen, bisher. In Stallikon: Gemeinderat: Monika Rohr, Soziales, Remo Hablützel, Hoch-

bau, beide bisher. Rechnungsprüfungskommission: Teresa Bartesaghi, bisher, neu als Präsidentin, Heinz Wiedmer, neu. Für die RPK fehlt ein fünftes Mitglied. Interessierte mögen sich bitte bei einem Vorstandsmitglied melden. Primarschulpflege: Robert Brand, Sonderpädagogik / Gesundheit, bisher, Sascha Schönenberger, neu. Bau- und Planungskommission: Reto Bernhard, bisher. In Wettswil: Gemeinderat: Katrin Röthlisberger, Vizepräsidentin / Hochbau, bisher, neu als Präsidentin, Fritz Kurt, Gesundheit / Fürsorge, bisher. Rechnungsprüfungskommission: Peter Gretsch, auch als Präsident, Christian Gräub, Patricia Jacotin, alle bisher. Primarschulpflege: Matthias Gretler, Liegenschaften, bisher. Bau- und Planungskommission: Niklaus Schwendener, bisher. Sekundarschule Bonstetten, Stallikon, Wettswil: Sekundarschulpflege:

Claudia Chinello, Finanzen, bisher. Auch hier fehlt ein fünftes Mitglied. Interessierte mögen sich bitte bei einem Vorstandsmitglied melden. Die FDP ist stolz, 20 ausgewiesene Persönlichkeiten zu präsentieren und auch überzeugt, dass sie durch ihre berufliche und teils langjährige behördliche Erfahrung aktiv zur Weiterentwicklung der drei Gemeinden im Unteramt beitragen werden. Herausfordernde Projekte sind zu konsolidieren, andere stehen an, zum Beispiel der neue, gemeindeübergreifende Sozialdienst Unteramt, Finanzstrategien, Entschuldungen, Umzonungen, Planung Dorfzentrum, generationenübergreifendes Wohnen. Im Rahmen der Wahlkampagne werden die Kandidierenden in den kommenden Wochen näher vorgestellt. Vorstand FDP BSW www.fdp-bsw.ch.

Lehrplan 21 vors Volk Einheitlicher Schweizer Lehrplan, Leserbrief vom 16. Februar. Seinen Leserbrief zum Referat von Judith Barben beginnt Herr Hegetschweiler gleich mit einer Diffamierung. Er stellt sie in die Sektenecke. Der Griff zur Sektenkeule ist ein altbewährtes Mittel, um Leute mundtot zu machen, welche unangenehme Tatsachen vorlegen. Tatsache ist, dass etwa 90 «Experten» der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz) während Jahren hinter verschlossenen Türen an einem Lehrplan gearbeitet haben. Dieser Lehrplan wurde vom 15. April bis 9. September 2016 (inklusiv fünf Wochen Sommerferien) in eine

angeblich breite Vernehmlassung gegeben. Tatsächlich waren aber vor allem schulnahe Kreise, die Schulpflegen des Kantons Zürich, kirchliche Organisationen, der Gewerkschaftsbund Kanton Zürich, der kantonale Gewerbeverband Zürich, die Vereinigung zürcherischer Arbeitgeber-Organisationen sowie die politischen Parteien zur Vernehmlassung eingeladen. Eine breite Information der Öffentlichkeit hat meines Wissens nie stattgefunden, dabei wäre doch gerade dies eine Aufgabe des Schweizer Fernsehens gewesen. Tatsache ist auch, dass die breite Öffentlichkeit keine grosse Ahnung hat, was im Lehrplan 21 drin steht. Eltern sind erstaunt festzustellen, dass

ihre vierjährigen Knirpse im Kindergarten eigentlich nicht mehr Kindergärtner sind. Es ist zu befürchten, dass der Lehrplan 21 unser in der Vergangenheit sehr gutes Bildungssystem zerstören wird. Unser Land mit seiner direkten Demokratie und seinem Milizsystem ist aber sehr angewiesen auf gut ausgebildete Leute, welche in der Familie, den Vereinen und den Behörden wichtige Aufgaben übernehmen können. Ich empfehle allen, insbesondere auch den Eltern von Kleinkindern, stimmt am 4. März mit Ja zur Vorlage: Lehrplan vors Volk. Jakob Geissbühler, Rifferswil

Ja zum Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern Zur kommunalen Abstimmung vom 3. März in Bonstetten. Im Getöse um die eidgenössische Abstimmung zur No-Billag-Initiative geht beinahe unter, dass auch in der Gemeinde Bonstetten durch den Stimmbürger über eine umstrittene Vorlage zu entscheiden ist. Der Antrag des Gemeinderates für den Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern ist aus Sicht der FDP sinnvoll. Die mannigfachen Unzuläng-

lichkeiten des Konstrukts Zweckverband sind weitherum bekannt und werden auch nicht angezweifelt. Trotzdem besteht auch eine gewisse Unsicherheit, ob die Auflösung des Zweckverbandes gelingt, da unter den Gemeinden Einstimmigkeit erreicht werden muss. Mit dem Austritt aus dem Zweckverband wird der Weg für eine neue Rechtsform geebnet. Die Gemeinde soll auch vor den finanziellen Risiken geschützt werden, die aufgrund der

heute bekannten Vorschläge für Bonstetten schlicht nicht tragbar sind. Mit einem Ja ermöglichen Sie, dass rasch gehandelt wird und eine weiterhin unsichere Zukunft des Spitals verhindert werden kann. Deshalb empfiehlt der Vorstand der FDP den Bonstetter Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, dem Antrag des Gemeinderates zuzustimmen. Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Nein zur Lehrplaninitiative, Eliane Studer in den Stadtrat Parolen und Wahlempfehlungen der Grünen Affoltern. Die Grüne Partei Affoltern empfiehlt je ein Nein zur kantonalen Initiative «Lehrplan vors Volk» und zu «No Billag». Für die Stadtratswahlen in Affoltern vom 15. April engagiert sie sich im überparteilichen Komitee für Eliane Studer Kilchenmann. Der Vorstand der Grünen hat die Parolen für die für die Abstimmungen vom 4. März gefasst. Die Volksinitiative «Lehrplan vors Volk» hat vor allem ein Ziel: die Einführung des Lehrplans 21 im Kanton Zürich zu verhindern, was fatal wäre. Der aktuelle Zürcher Lehrplan stammt aus dem Jahr 1991 und ist nicht mehr zeitgemäss; der Unterricht und die Gesellschaft haben sich in diesen 25 Jahren stark verändert. Mit einem Nein zur Initiative ste-

hen die Grünen ein für den neuen Lehrplan, das bewährte Lehrplangenehmigungsverfahren und eine zeitgemässe inhaltliche Grundlage für unsere Volksschule. Die Gründe für ein klares Nein zur Abschaffung der Billag-Gebühr sind zahlreich. Ein Kahlschlag in der Medienlandschaft muss verhindert werden. Eine Abschaffung würde Sendungen für Sprachminderheiten und Angebote für Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung verschwinden lassen. Ja sagen die Grünen zum Bundesbeschluss zur Finanzordnung 2021.

Eliane Studer in den Stadtrat Weil aus Sicht der Grünen wichtige Anliegen in der Verkehrs- und Energiepolitik sowie zur Förderung von Affoltern als familienfreundlicher

Wohnort im bisherigen Gemeinderat zu wenig Gewicht erhielten, portieren sie, gemeinsam mit der SP und der EVP, Eliane Studer Kilchenmann. Mit ihr würde der Stadtrat jünger, umweltbewusster, familienfreundlicher, und Frauen wären besser vertreten. Der Vorstand der Grünen empfiehlt zusammen mit Eliane Studer Kilchenmann auch Martin Gallusser und Markus Gasser zur Wahl in den Stadtrat. Vorstand Grüne Affoltern Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Dienstag, 20. Februar 2018

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Voll verschleiert (D sync) ab 14 Jahre Donnerstag, 22.02., 18.00 Uhr (ohne Pause)

Volksmusik

Saxofonisten

«Ils Fränzlis da Tschlin» spielen zur Ikonen-Vernissage im Kloster Kappel. > Seite 12

«The Whistleblowers» spielen in der reformierten Kirche Obfelden. > Seite 13

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Turnfestplanung Regionalturnfest 2019 in Obfelden: Die Anlagen werden mehrheitlich auf Wiesen aufgebaut. > Seite 16

Darkest Hour (E/d/f) ab 14 Jahre

Donnerstag, 22.02., 20.30 Uhr (ohne Pause) Darkest Hour (E /d /f) ab 14 Jahre Freitag, 23.02., 18.00 Uhr (ohne Pause) Voll verschleiert (D sync) ab 14 Jahre Freitag, 23.02., 20.30 Uhr (ohne Pause) Reservation unter: www.kinomansarde.ch / Tel. 056 664 21 21

www.kinomansarde.ch

Zehn Jahre Gymfit im Somasana Affoltern Das Gymfit-Team feierte sein Jubiläumswochenende in St. Moritz Das Personal feierte das Jubiläum auf dem Olympiabobrun in St. Moritz und donnerte mit 130 km/h mit Bobpilot Reto Götschi aus Hausen durch den einzigen, natürlichen Bobkanal weltweit. Ein adrenalinreiches und unvergessliches Erlebnis für das Gymfit-Team. Vor elf Jahren kaufte Sonny Schönbächler aus der Konkursmasse der PrintoPlast AG das marode Industrie-

gebäude an der Lindenmoosstrasse in Affoltern. Nach einjähriger intensiver Planungs- und Bauzeit verwandelte er zusammen mit seiner Familie und dem Architekten Roberto Garbade das alte Gebäude in eine Fitness-, Gesundheits- Wellness- und Beauty-Oase. Das Gebäude wurde ausgehöhlt, angebaut und aufgestockt, und es entstanden viele lichtdurchflutete Bewegungsräume. Das neue Gebäude wurde auf den Namen SomaSana, was griechisch und latinisch «Gesunder Körper» heisst, getauft. Es wurden neue Mietflächen ge-

Der Start beim Olympiabobrun mit Pilot Reto, Passagieren Sonny und Gladys und Bremser Dani. (Bilder zvg.)

staltet. Im SomaSana gibt es auch eine Physotherapie, ein Coiffeurgeschäft, eine Schönheitsecke sowie Kleidershop und Massage. Letzten Montag und Dienstag wurde das SomaSana erstmals in zehn Jahren für 36 Stunden geschlossen, und das Team reiste ins schöne Engadin, wo es in der neuen Bever-Logde in Bever vom Team um den ehemaligen Bobweltmeister Reto Götschi zum Abendessen und anschliessendem Partyabend empfangen wurde. Reto informierte und motivierte die Gymfitler mit viel Spass und Schalk für den nächsten Tag um das grosse Ereignis: Die 90 Sekunden Bobfahrt mit 130 km/h im Viererbob auf dem Olympiabobrun! Nach dem einstündigen Marsch entlang der Bobbahn von Ziel bis Start am Dienstagmorgen waren sich nach dem Aufstieg noch nicht alle sicher, ob sie diese Höchstleistung für Körper und Geist in Kauf nehmen wollen. Nachdem Pilot Götschi mit den Passagieren Sonny und Gladys sowie Bremser Dani den Start gemacht hatten, entschieden sich aber alle für die Bobfahrt. Ein grosses Bravo für alle Teilnehmer kam dann auch im Ziel direkt von Sonny Schönbächler bei deren Ankunft. Einige Knies haben im Ziel

Begeisternde Küchentechnik live erleben

Das Gymfit-Team vor der eindrücklichen Kurve «Horse Shoe», wo später alle mit dem Bob durchkamen. schon gezittert, meinte Sonny Schönbächler und lacht. Nach dem anschliessenden Mittagessen erhielten alle Mitarbeitenden vom Pilot Götschi persönlich ein Diplom mit Foto und Gratulation, wie bei den richtigen Olympischen Spielen in Pyeongchang.

Die Bobfahrt wird für alle Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis bleiben, und die Gymfit-Mitarbeitenden sind sich sicher: Das war nicht die letzte Bobfahrt mit Bobstar Reto Götschi. Vielen Dank an ihn und sein grossartiges Team. (pd.)

Das Kompakt-SUV von Volvo überzeugt

Tag der offenen Türe bei Kilian Küchen in Cham

Premiere in der Volvo-Garage in Ottenbach

Am 24. und 25. Februar können Kunden jedes Puzzleteil einer Traumküche live erleben. Aufgepasst, die sympathischen Küchenbauer aus Cham könnten zusammen mit führenden Küchengeräte-Partnern den Appetit auf eine neue Küche anregen.

Ende letzter Woche präsentierte die Ottenbacher Garage Albin Herzog den neuen XC40 von Volvo; die Kunden zeigten sich begeistert.

Dabei ist das Rezept für eine neue Küche bei Kilian Küchen sehr einfach und besteht aus nur vier Hauptzutaten: erstklassige einfühlsame Beratung, hochwertige pflegeleichte Materialien, faszinierend einfach bedienbare Küchengeräte und ein tadellos sauberer Küchenumbau. Im Interview mit Kilian Huwyler ist zu spüren, dass dieses Rezept jeden Tag gelebt wird. Und er verrät, welches die schönsten Momente in seinem Berufsleben sind. Momente, die ihn und sein ganzes Team als Küchenbauer faszinieren: «Es ist, wenn wir die strahlenden Augen unserer Kundinnen und Kunden bei der Übergabe der neuen Küche sehen. Wenn sie mit allen Sinnen ihre eigene Traumküche wahrnehmen.» Am Tag der offenen Tür haben Kunden die Gelegenheit, «das Traumküchen-Rezept» live zu erleben. Als Erstes ist die Beratung bei Kilian Küchen mit dem Credo «Usegschpüre, was zum Kunden passt» seit über 20 Jahren das Flaggschiff schlechthin. Deren Ideen und die Erfahrung der Küchenexperten entwi-

Kilian Huwyler beim Kochen mit dem Bora-Dunstabzugssystem. (Bild zvg.) ckeln sich nach Gusto der Kunden zum Masterplan der neuen Küche.

Neuheiten und Gaumenfreuden Weiter sind neue Materialien von Arbeitsflächen zu sehen und deren Unterschiede beim Reinigen zu erfahren. Farben und Texturen von Möbeln und Rückwänden, heute häufig mit Glaselementen, bilden den Kern der Optik einer Küche. Fachleute von V-ZUG präsentieren das Steamer-Kochen, und erstmals präsentieren Vertreterinnen von mixMA(H)L den revolutionär einfachen Thermomix. Natürlich immer zum Probieren, Gaumenfreuden pur.

Bei der dritten Technik-Demo erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie das Bora-System Kochdünste und -gerüche dort absaugt, wo sie entstehen. Sie verschwinden wie von Zauberhand direkt aus Topf oder Pfanne nach unten. Ausserdem erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie ein Umbauprojekt von A bis Z tadellos und sauber geleitet wird. Ein Besuch am Tag der offenen Tür lohnt sich auf jeden Fall. (pd.) Samstag bis Sonntag, 24. bis 25. Februar, 9 bis 17 Uhr, Kilian Küchen GmbH, Hinterbergstrasse 9, Cham, vis-à-vis Coop bau+hobby. weitere Informationen: www.kilian-kuechen.ch.

Bereits am Freitagnachmittag wurde die Volvo-Garage von Albin Herzog in Ottenbach ganz ordentlich «gestürmt», und am Samstag war der Publikumsandrang noch grösser. Der Grund hat vier Räder und das neue Kompakt-SUV XC40 von Volvo sieht, was zahlreiche Besucherinnen und Besucher kopfnickend anmerkten, verdammt gut aus. «Der neue XC40 ist, ganz nach Tradition des schwedischen Sicherheitspioniers, mit der gleichen preisgekrönten technischen Sicherheitsausstattung ausgerüstet, wie sie in den grösseren Geschwistern aus der Volvo 60er- und 90er-Familie steckt», erklären Albin Herzog und Mathias Kamm. Die Details dazu haben der Inhaber der Volvo-Garage sowie sein Geschäftsführer und Verkaufsleiter anlässlich der Erstpräsentation des neuen Premium-SUVs den neugierigen Kunden immer und immer wieder zu erklären. Die Kommentare der Kunden zum neuen XC40 fallen begeistert aus: Die gegenüber seinen grösseren SUV-Geschwistern XC60 und XC90 deutlich kantiger und frecher gestaltete, zweifarbig lackierte Karrosserie gefällt genauso wie die stylisch aufgemachte, hochwertige Innenraumausstattung sowie die volldigitale Armaturentafel und der neun

Zoll grosse Infotainment-Bildschirm. Apropos Farbe: Mit diversen Farbkombinationen für Exterieur und Innenraum lässt der XC40 dutzendfache Personalisierungsmöglichkeiten zu. «Der XC40 überzeugt rundum», schildert ein Interessent, der das neue Kompakt-SUV von Volvo probegefahren ist. «Er lässt sich höchst agil und flott fahren, mit viel Drehmoment. Je nach Bedürfnis, kann aber auch ein Modus gewählt werden, der einem friedlichen Cruiser gut ansteht. Das Fahrwerk ist ausgewogen und komfortabel, die Lenkung arbeitet präzise…» Den XC40 – Kostenpunkt ab 35 000 Franken – gibt es mit 150 bis 247 PS, als Benziner und Diesel mit vier Zylindern, die beide serienmässig mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik ausgestattet sind. Dazu kommt ein Dreizylinder-Benziner mit Sechsgang-Handschaltung, und ab dem Modelljahr 2020 wird dann voraussichtlich auch ein Hybrid erhältlich sein. (kb.)

Die Kunden zeigten sich beeindruckt. (Bild Urs E. Kneubühl)


vermischtes

Hasen, Eier und weitere Ostergeschenke

«Oster-Workshop» im Familienzentrum In diesem Osterworkshop erhält jedermann Ideen, Techniken und Tipps, in Kürze und ohne viel Aufwand, tolle Deko zu kreieren – und dies zu Hause leicht umzusetzen. Maya Langhi, Erwachsenenbildnerin SVEB1 mit eigenem Atelier, führt am Mittwoch, 14. März, von 18.30 bis 22 Uhr mit ihrem kreativen Charme durch diesen Workshop. Aus Beton und Spachtelmasse entstehen Hasen und Eier. Mit Stempeln, Stanzern, Farben, Bändern und Federn werden weitere kunstvolle Ostergeschenke, Tischdekorationen und Karten kreiert. Dieser Workshop ist genau richtig, um im Osterthema zu schwelgen, sich inspirieren zu lassen und die frühlingshafte Fröhlichkeit in die eigenen vier Wände zu holen. (gs)

Österliche Kreationen. (Bild zvg.) Anmelden beim Kurswesen-Team, Tel. 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Weg zu Selbstliebe und Partnerschaft

Knonauerin schreibt Beziehungsratgeber Eine liebevolle, dauerhafte und erfüllte Beziehung führen, dazu will die Knonauerin Justyna B. Rutz verhelfen. Ihr erstes Buch «Eintagsfliegen ADE» gibt sie im Eigenverlag heraus. 20 Millionen Singles im deutschsprachigen Raum legen die Vermutung nahe, dass es nicht so einfach ist mit der Liebe in unseren Zeiten. Dabei wimmelt es in Parks und Portalen von potenziellen Partnerinnen und Partnern. Es wird gechattet und geflirtet, doch in den meisten Fällen stellt sich nach kurzer Zeit heraus: Wieder eine Eintagsfliege. Das macht traurig und lässt den Glauben an sich selbst verlieren. Könnte Liebe dann nicht viel leichter gelingen? Die Liebescoachin Justyna B. Rutz findet Ja. Ja, es ist möglich den richtigen Partner in das eigene Leben zu ziehen. Sie führt den Leser in sieben Schritten durch das steinige Gelände von der Selbsterkenntnis zur Selbstliebe, die unabdingbare Voraussetzung für eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist. Dabei lässt sich «Eintagsfliegen ADE» aber nicht nur als Anleitung für Singles lesen. Vielmehr geht es darum, den persönlichen Status Quo zu hinterfragen, unabhängig davon, ob man sich gegenwärtig in einer Beziehung befindet oder nicht. Justyna B. Rutz will den Leser auf eine Reise in die eigene Innenwelt entführen. «Eintagsfliegen ADE» soll der Spiegel sein, in dem Muster, Hindernisse, Ängste und Bedürfnisse sichtbar werden. Nach dem Zitat des Schweizer Psychoanalytikers Carl Gustav Jung: «Wer nach aussen schaut, träumt. Wer nach innen sieht, erwacht.»

Begriffe neu definieren Auf jeder der gut 200 Seiten wird Justyna B. Rutz Motivation deutlich. Es geht ihr darum, die Menschen in Liebe zu verbinden. Wer aufrichtig in den Prozess des Erwachens eintritt und in der Selbstliebe ankommt, strahlt diese Liebe auf alle Menschen aus, die ihn umgeben. Verständnis, gegenseitiges Erkennen und Respektieren der Bedürfnisse des Anderen sind dann der Normalfall und nicht die Ausnahme. Dies gilt für die Partnerbeziehung wie für jede andere auch. So entsteht eine Kettenreaktion mit dem Potenzial, die Welt insgesamt in einen friedlicheren und liebevolleren Ort zu verwandeln. Justyna B. Rutz spricht mit authentischer Stimme von Erfahrungen und

Justyna B. Rutz. (Bild zvg.) Einsichten, die sie im Laufe ihres Lebens gewonnen hat. Sie wendet sich auf Augenhöhe unmittelbar an den Leser. Deshalb ist «Eintagsfliegen ADE» leicht zu lesen und bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Zitaten, Geschichten und praktischen Übungen, die den Leser zum Innehalten und Nachdenken über die eigene Geschichte, die eigenen Werte und Zielsetzungen bewegen. Auch sprachliche Fundstücke bietet das Buch, etwa wenn die Autorin scheinbar eindeutige Begriffe wie Armut neu interpretiert. Aus ihrer Sicht kann Armut auch als «arm an Mut» verstanden werden und erhält damit einen zusätzlichen, erhellenden Sinn. In Polen geboren, wanderte Justyna B. Rutz mit ihrer Familie früh nach Deutschland aus. Im frühen Erwachsenenalter zog sie in die Schweiz. Sie führte mehrere Beziehungen und erlebte immer wieder das gleiche Muster von Schmerz und des Gefühls eigener Unzulänglichkeit. Dies und ihre Tätigkeit als Sozialpädagogin führten die Autorin in einen anhaltenden Prozess der Reflexion, in ein grundlegendes Verständnis der Bedingungen von Liebe, das sie heute als Liebescoach und Initiatorin der Justyna Rutz Academy mit anderen Menschen teilt. (pd.) Justyna B. Rutz unterstützen mit Privatspenden ausgesuchte Hilfsprojekte in den Kibera Slums von Nairobi und in Indien. Rund 30 Prozent der Bucherlöse fliessen in die Arbeit vor Ort.

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Veranstaltungen

The Whistleblowers – Saxofonisten auf Tour

«Concerto piccolo» in Obfelden

Dienstag, 20. Februar 2018

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«The Glug Glug Five» im Säuliamt Die Berner Jazz-Band tritt im «Hirschen» in Wettswil auf Am Samstag, 24. Februar, treten «the Glug Glug Five» im Säuliamt auf. Diese Berner Jazzband, gegründet im August 1991 und seit 27 Jahren in gleicher Besetzung, hat sich einen eigenen Stil ausgesucht.

Das Saxophonisten-Quartett «The Whistleblowers». (Bild zvg.) «The Whistleblowers» – ein Saxofonisten-Quartett – treten am Freitag, 23. Februar, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden auf.

Wenn sich vier Saxofonisten entschliessen gemeinsam aufzutreten, dann müssen sie ihrer Sache sicher sein. Kennengelernt haben sie sich 2017 im Unterricht bei Matthias Tschopp, dem bekannten Jazzmusiker und Bandleader, der sie zu gemeinsamen Auftritten motiviert hat. «The Whistleblowers» spielen erstmals im Rahmen der Kurzkonzertreihe «Concerto piccolo». Michael Lüscher, Daniel Kempf, Urs Fülscher und Markus Stark sind verliebt in ihre Instrumente und decken den ganzen Stimmumfang mit ihrem Sopran- Alt-, Tenor- und Baritonsaxofon ab. Ihre

Spezialität sind bekannte Jazz- und Filmmelodien, die dem Zuhörer noch lange in den Ohren nachklingen. Zum Repertoire gehören beispielsweise «Blue Monk» von Thelonious Monk, «Pink Panter» von Henry Mancini oder «Sir Duke» von Stevie Wonder. Das Kurzkonzert dauert wie gewohnt eine halbe Stunde und beginnt um 19 Uhr. Die «Concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch unterstützen Konzertbesuchende diese Idee und kommen in den Genuss eines musikalischen Apéros zum Feierabend. (pl) Reformierte Kirche Obfelden, Freitag, 23. Februar, Beginn: 19 Uhr, Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Witzig, fröhlich, tempostark und mit etwas Show gewürzt. Beste Unterhaltung ist gewährleistet. Sie spielen den Dixieland sehr virtuos, jeder beherrscht sein Instrument perfekt und entlockt ihm überraschende Effekte. Durch die lockere Art, den Dixie vorzutragen, haben sie national sehr rasch grosse Erfolge erzielt. Zwei Solisten – einer, der die Zungeninstrumente Klarinette und diverse Saxofone beherrscht und einer, der Trompete und Flügelhorn spielt – werden von der Rhythmusgruppe mit Banjo, Tuba und Washboard (Waschbrett statt Schlagzeug) unterstützt. Durch ihr langjähriges Zusammenspiel sind Perfektion und Kompaktheit entstanden, welche die Konzertbesucher in den Bann ziehen und verzaubern. Die Musiker sind: Marino Gaudini (Banjo), Bruno Kyburz (Klarinette, Ten. Saxofon, Sopran Saxofon), Beat Galli (Washboard),

Was man in einem «Letzte-Hilfe-Kurs» lernt

«The Glug Glug Five» (Bild zvg.) Christian Steck (Sousaphon) und Peter Racheter (Trompete, Flügelhorn). Das musikalische Repertoire reicht von alten bekannten Dixienummern in eigener Bearbeitung bis hin zu fetzigen Eigenkompositionen. Geschichtliche Höhepunkte sind die Jazz-Tage in der Lenk, die Jazz-Tage in Meilen ZH, verschiedene Auftritte in namhaften Jazz-Clubs, Auftritte in Calella Spanien, Palace Hotel in Gstaad und St. Moritz, Hotel Bellevue Bern sowie Kursaal Bern und Thun. Grösster Erfolg ist der Gewinn des

kleinen Prix-Walo bei der Veranstaltung «Best of Prix-Walo-Sprungbrett», in der Sparte Jazz, im Dezember 1996. Dazu kamen Auftritte im Fernsehen SRF1 und im Lokalsender Tele Bärn. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend mit gutem Dixieland und feinem Essen leisten wollen, gilt es, sich im «Hirschen» in Wettswil einen Platz zu reservieren zu lassen. (pd.) «The Glug Glug Five», Samstag, 24. Februar, «Hirschen», Wettswil, Reservierungen bei Wirtin Brigitte Gubler unter Telefon 044 700 01 28.

Ostchristliche Ikonen und «Ils Fränzlis da Tschlin»

Der Umgang mit sterbenden Menschen an deren Lebensende

Vernissage und Konzert im Kloster Kappel

Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten, wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist?

Am Sonntag, 25. Februar, wird die Ausstellung «Pneuma – die vergessene Atemseele der Malerei» eröffnet. Danach spielt die bekannte Volksmusikgruppe «Ils Fränzlis da Tschlin» in der Reihe Musik und Wort.

Das Lebensende und Sterben macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Wir bieten einen kompakten Kurs zur Letzten Hilfe an. In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Der «Letzte-Hilfe-Kurs» vermittelt Interessierten das Einmaleins der Sterbebegleitung: anzeige

Was passiert beim Sterben? Wann beginnt das Sterben? Wie können wir als Laien unterstützen und begleiten? Wo können wir uns hinwenden, wenn professionelle Unterstützung benötigt wird? Der eintägige Kurs beinhaltet die vier Themenschwerpunkte «Sterben ist ein Teil des Lebens», «Vorsorgen und Entscheiden», «Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern» und «Abschied nehmen». Der Kurs dauert sechs Stunden, Pausen inklusive. Die Teilnehmenden sind gebeten, einen Lunch für die gemeinsame Mittagspause mitzubringen. Getränke werden zur Verfügung gestellt.

Erfolgreiche Durchführung in Deutschland und Österreich Die «Letzte-Hilfe-Kurse» wurden in Österreich und Deutschland entwickelt und erfolgreich erprobt. Die reformierte Landeskirche Zürich bietet diesen Kurs als Kooperationspartnerin in der Schweiz an. Die Kursleitung übernehmen Claudia Pflugshaupt, Pflegefachfrau, Fachexpertin MAS Palliative Care, Lebens- und Trauerbegleiterin, zertifizierte Kursleiterin, und Ursula

Viele Menschen sind an ihrem Lebensende froh um Unterstützung. (Bild zvg.) Jarvis, Sozialdiakonin, Pflegefachfrau, DAS Support von pflegenden Angehörigen und Freiwilligen, Sveb 1. Die Kurskosten werden von der reformierten Kirche Affoltern und der reformierten Kirche des Kanton Zürich getragen. Weitere Informationen über den «Letzte-Hilfe-Kurs» finden sich auf www.letztehilfe.info. (pd.) Samstag, 24. März, 10 bis 16 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Anmelden (bis 20. März) und Auskünfte bei Ursula Jarvis, Tel. 043 466 83 23, ursula.jarvis@zh.ref.ch.

sich davon befreien, damit spielen.» Mit der von Nina Gamsachurdia kuratierten Ausstellung eröffnen sich spannende Themenfelder, beispielsweise zum Verhältnis zwischen Bild und Wort, Tradition und Moderne, Spiritualität und Säkularität. Ab 4. März finden jeweils sonntags um 14 Uhr öffentliche Führungen mit Nina Gamsachurdia statt. Die Ausstellung dauert bis 10. April. Die Vernissage beginnt am 25. Februar um 15.30 Uhr und wird musikalisch umrahmt. Anschliessend gibt es um 17.15 Uhr «Musik und Wort» im Klosterkeller. Die Bündner Volksmusikgruppe «Ils Fränzlis da Tschlin» mit Anna Staschia Janett (Violine), Cristina Janett (Cello), Madlaina Janett (Viola), Domenic Janett (Klarinette) und Curdin Janett (Kontrabass) spielen unter dem Motto «Increschantüm»: von Sehnsucht und Heimweh in der (Engadiner) Volksmusik. Ausgehend von der traditionellen Engadiner Volksmusik «streunen» die fünf Musikanten mit Lust und Freude durch alle möglichen und unmöglichen Musikstile, springen dem Kitsch manchmal nur um Haaresbreite von der Schippe, um sich dann wiederum auf gefährlich schräges Terrain zu wagen. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli, umrahmen die Musik. (pd.)

Das Betrachten der Ikone ist grundlegender Bestandteil christlich-orthodoxer Spiritualität. Die Ikone zeigt als «Fenster zum Himmel» das Absolute, das mit dem Christusgeschehen in die Welt gekommen ist, sie ist daher Teil der Menschwerdung Gottes. Mit Christus ist das absolut Wahre, Schöne und Gute Teil der sichtbaren Welt geworden. Dies stellt die Ikone dar und lädt den Menschen ein, selber ein «Abbild» (eikon) Gottes zu werden. Das geistliche Betrachten der Ikone hilft, die Menschwerdung Gottes tiefer zu verstehen. Die ursprünglich aus Georgien stammende und heute in Basel lebende Künstlerin, Kunsthistorikerin und Restauratorin Nina Gamsachurdia hat für die Ausstellung im Kloster Kappel wertvolle historische Ikonen zusammengetragen. Diese werden mit ihren eigenen modernen Kunstwerken in einem kreativen Dialog stehen. Für Nina Gamsachurdia hat sich die moderne Kunst von Tradition und Inhalt emanzipiert und ist zu ihrem Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Informationen Kern vorgedrungen: «Für mich ist die- unter www.klosterkappel.ch / Tel. 044 764 88 10. ser Kern Gott-Geist im Sinne des Visionärs Joachim von Fiore: Schöpfer Geist, Creator Spiritus. Es ist eine Aufgabe der Kunst, Tradition nicht bloss zu konservieren, sondern zu übersetzen. Wer gelernt hat, mit der Tradition umzugehen, kann Ikone von Nina Gamsachurdia, Basel (Bild zvg.)


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Sport

Turnfestplanung auf der grünen Wiese

Interview mit OK-Mitglied Stephan Hinners

Dienstag, 20. Februar 2018

Kimme, Korn, eine ruhige Hand und ein gutes Auge

Delegiertenversammlung des Bezirks-Schützenvereins Affoltern Zur ordentlichen Delegiertenversammlung trafen sich in Knonau die Delegierten aus 16 Schützenvereinen (300 Meter und Pistolen) aus dem Bezirk Affoltern. Die Geschäfte der Traktandenliste regelten sie in Rekordzeit. Die guten Resultate des vergangenen Jahres fanden deshalb die verdiente Beachtung. ................................................... von martin mullis

Stephan Hinners zeigt den Übersichtsplan des Festgeländes. (Bild RTF Obfelden 2019)

Die Anlagen zum Regionalturnfest 2019 in Obfelden werden zu einem überwiegenden Teil auf Wiesen aufgebaut. Das bringt viel Arbeit für die Helfer vor und nach dem Turnfest mit sich. Stephan Hinners, zuständig für Infrastruktur und Bau, erläutert, auf was besonders geachtet werden muss.

mietern, welche schweizweit tätig sind, geliefert. Temporäre WC-Anlagen, Generatoren etc. werden ebenfalls gemietet. Baumaterialien wie Bauholz, Schaltafeln, Absperrgitter, Leitungen wie auch Maschinen, Werkzeuge und Geräte werden wir von verschieden Firmen in der näheren Umgebung erhalten. Viele lokale Firmen unterstützen uns mit dem zur Verfügung gestellten Material als Sponsoren, das finde ich besonders toll!»

Stephan Hinners, im Organigramm zum Regionalturnfest lautet ihr Ressort «Infrastruktur». Was beinhaltet es konkret? Stephan Hinners: «Der Bereich Infrastruktur ist für den kompletten Auf- und Abbau der notwendigen Bauten für das Turnfest zuständig. Neben den für alle sichtbaren Festzelten und Bauten müssen wir das Festgelände auch mit Elektrizität, Wasser und Abwasser erschliessen. Während des Festes ist ausserdem die Logistik mit den Personentransporten in meinem Bereich angegliedert.»

Der Bedarf an Helfern wird in Ihrem Bereich hoch sein. Wie viele Personen werden Sie wie lange im Einsatz haben? «Für den kompletten Auf- und Abbau sind momentan für während fünf Wochen ca. 25 bis 30 Personen pro Tag geplant. Der Aufbau wird davon drei Wochen in Anspruch, nehmen, der Abbau nach dem Fest dauert noch zwei Wochen. Die Helfer werden neben Freiwilligen aus der Umgebung auch von verschiedenen Vereinen oder Institutionen wie auch Zivilschutz rekrutiert. Für diesen Grossanlass können wir jedoch nicht alle Arbeiten mit Helfereinsätzen bewältigen. Für den Auf- und Abbau sind wir auch auf die professionelle Mithilfe von unzähligen Unternehmen angewiesen.»

Welche Arbeiten konnten bereits erledigt werden, was steht unmittelbar als nächstes an? «Etwas vom Wichtigsten waren die Verhandlungen mit den Landwirten. Die benötigten Landflächen sind mit den Eigentümern vertraglich über die Zeit vom Aufbau, Festbetrieb und Abbau gesichert. Auch die Grobplanung ist erstellt, und die Festzeltofferten sind kurz vor dem Abschluss. Nun kommt die Feinplanung, das Erstellen der Terminpläne und Eruieren des genauen Bedarfs an Helfereinsätzen für unser Ressort. Für das Einholen der verschiedenen Bewilligungen müssen ausserdem die Konzepte im Bereich Verkehr, Sicherheit, Entsorgung und Logistik detailliert ausgearbeitet werden.» Welche Infrastrukturbereiche bilden die grössten Herausforderungen? «Generell ist keines der benötigten Grundstücke ganz flach. Viel mehr weist das Gelände zum Teil ein starkes Gefälle auf – am Fest soll aber natürlich alles gerade stehen. Das Festzelt für ca. 3000 Personen mit angebauten Küchenzelt ist sicher die grösste Herausforderung. Da brauchen wir viel Baumaterial. Daneben ist der 12 m hohe Tower im Zentrum des Festgeländes eine weitere aufwendige Baute.» Woher kommen all die benötigten Materialien? «Die Festzelte werden von Zeltver-

Ein Turnfest macht entsprechend Lärm. Auf dieses Thema ist die Bevölkerung heute stark sensibilisiert. Wie gehen Sie mit dieser Thematik um? «Ein Fest in diesem Umfang wird in den acht Tagen Festbetrieb von der Bevölkerung sicher auch zu unüblichen Zeiten wahrgenommen. Ein wichtiger Teil zu diesem Thema ist deshalb die Sensibilisierung und die Kommunikation zur Bevölkerung. Bereits im letzten Herbst wurden die am meisten betroffenen Anwohner direkt über unseren Anlass informiert. Bei der Planung des Festgeländes wurde zudem zum Beispiel darauf geachtet, dass Aufbauten wie Festzelt mit Bühne und die Lautsprecheranlagen nicht in Richtung Dorf aufgebaut werden. So versuchen wir, die Lärmemissionen zusätzlich zu verringern. Und ganz generell gilt: Die geforderten Vorschriften und Grenzwerte der Behörden dürfen nicht überschritten werden. Trotzdem sind wir auf ein gewisses Verständnis der Bewohner von Obfelden angewiesen. So wird es für alle – Turner und Anwohner – ein unvergessliches Fest!» Weitere Infos zum Regionalturnfest 2019 in Obfelden unter www.obfelden2019.ch.

Die Versammlung im Stampfi-Saal in Knonau besuchte knapp eine Handvoll Schützinnen und rund 60 Sportschützen aus dem ganzen Bezirk. Als Gastgeber begrüsste Gemeinderat Peter Zürcher die zielsicheren Sportler mit launigen Worten. Knonau bezeichnete er als sehr junge Gemeinde, 18 Prozent aller Einwohner dürfen als Jugendliche bezeichnet werden. In seiner Grussbotschaft teilte er den Schützen mit, dass sich das Schloss Knonau überaus gut als Vereinslokal der Bezirksschützen eignen würde, befürchtet jedoch, dass der Kaufpreis eventuell eine kleine Hürde sein könnte. Seine Vermutung, dass die Schützen sehr viel mehr Sympathien für lange Bratwürste als für lange Reden übrig hätten traf sozusagen ins Schwarze. Darum hielt er sich kurz und dankte den Schützen für ihren Besuch in der schönsten Gemeinde des Säuliamtes. Heinz Meili, Präsident des BezirksSchützenvereins Affoltern, benötigte dann etwas mehr Zeit, um die zahlreichen Gäste gebührend willkommen zu heissen. Die Schützen pflegen an ihren Delegiertenversammlungen einen schönen traditionellen Stil. Mit einer berührenden Schweigeminute gedenken sie jeweils der im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden. So beanspruchten denn auch die weiteren

Der Präsident des Bezirks-Schützenvereins Affoltern, Heinz Meili, heisst die Delegierten im Stampfi-Saal herzlich willkommen. (Bild Martin Mullis) Geschäfte wie Jahresrechnung und -Beiträge, das Budget sowie die zahlreichen Termine der Schützenanlässe auf der Traktandenliste einen vielleicht etwas anderen Stellenwert. Alle Geschäfte wurden jedoch ausnahmslos ohne Diskussionen, einstimmig und meist mit Applaus gutgeheissen.

Heinz Meili stellt sich als Kantonal-Präsident zur Verfügung Im Laufe der Versammlung teilte Präsident Heinz Meili seinen Kameraden im Stampfi-Saal ebenfalls mit, dass er sich nach reiflichen Überlegungen entschlossen habe, für das Amt des kantonalen Präsidenten zu kandidieren und bat die Delegierten an der entsprechenden Versammlung in Winterthur teilzunehmen. Gebührend Platz verlangten natürlich auch die vielen Ehrungen, will heissen, die hervorragenden Resultate aus den verschiedenen Wettkämpfen.

Eine ganz besondere Leistung musste dabei natürlich erwähnt werden: Bruno Schneiter durfte an der Schweizer Meisterschaft nochmals den entsprechenden Titel mit ins Säuliamt bringen. Das Kunststück gelang ihm im Liegendschiessen mit seinem 90er-Gewehr. Mit einem riesigen Applaus gratulierten ihm die Delegierten herzlich. Dass der Chef der Jungschützen, Albert Suter, bei der Bekanntgabe der ausgezeichneten Resultate der Jungen ziemlich viel Arbeit bekam, nahmen die meist ergrauten Delegierten natürlich als grossen Erfolg zur Kenntnis. Obwohl Präsident Meili die Versammlung speditiv leitete und diese deshalb auch in entsprechend angenehmer Zeit als beendet erklären konnte, verschoben die allermeisten Vertreter der Säuliämtler Schützenvereine zugunsten eines verdienten Abendessens und zur Pflege der in den Schützenkreisen wichtigen Geselligkeit die Heimkehr auf eine spätere Stunde.

Siegreich in der Klosterstadt

Volley-S9-Damen 3: attraktives Rückrundenspiel in Einsiedeln Am Mittwoch, 14. Februar, reisten die Damen D3 von Volley S9 nach Einsiedeln zum zweiten Spiel der Rückrunde. Dort konnten sie ihre Führung als Tabellenleader erneut ausbauen. Da leider gleich drei Spielerinnen fehlten, wurde das Team mit zwei VolleyS9-Spielerinnen unterstützt. Ausserdem war die stärkste Spielerin der Mannschaft angeschlagen. Noch immer ohne Punkteverlust und mit einem Vorsprung von vier Punkten gegenüber dem Verfolgerteam aus Engstringen, war es das Ziel, der Favoritenrolle auch mit der aussergewöhnlichen Teamkonstellation gerecht zu werden und auch in der Klosterstadt zu punkten. Mit sechs Punkten auf dem Konto müssten die Gegnerinnen zu schlagen sein. Diese sechs Punkte hatten sich die Einsiedlerinnen allerdings in den beiden letzten Spielen erkämpft, dazu noch einen Satzgewinn gegen Engstringen. Es schien also, dass das Team aus Einsiedeln das Rezept zum Siegen wieder gefunden hat und bestimmt hungrig auf weitere Punkte sein würde. Also bestand das Rezept der Ämtlerinnen darin, ruhig und konzentriert zu bleiben, gut zu servieren, anzugreifen und wenig Eigenfehler zu machen. Wie gewohnt war das Volley-S9Team im ersten Satz erst einmal im Rückstand. Es machte den Anschein, als ob das Team diese Rücklage braucht, um in die Gänge zu kommen. Dann fand das Team zurück ins Spiel

Ersatzspielerin Marianne Kamm punktet im Angriff. (Bild zvg.) und führte bald deutlich. Dies wollte sich Einsiedeln nicht gefallen lassen und holte zwei Punkte vor Schluss mit erfolgreichen Abnahmen und Angriffen nochmals bis auf drei Punkte auf. Allerdings zu spät: Der erste Satz ging mit 22:25 an Volley S9. Im zweiten Satz wurde die angeschlagene Suzanne H. geschont, und schon wieder lag das Team mit 6:0 im Rückstand. Viel zu viele Eigenfehler, zu wenig Teamspiel – so geht das nicht! Doch dann fanden die Spielerinnen aus Bonstetten zu ihrem Spiel zurück, kämpften um jeden Ball und holten sich auch den zweiten Satz mit 25:19. Im dritten Satz ging wie gewohnt auch der erste Punkt an das Gastteam.

Doch nach dem 1:1 gaben die S9-Frauen die Führung nicht mehr aus den Händen. Drei Punkte vor Schluss wollte die von Erkältung geplagte Suzanne doch noch ein paar Bälle schlagen und verwertete den Matchball verdient zum 25:14. Ein attraktives Spiel ging mit einem 3:0-Sieg für die Damen der dritten Mannschaft von Volley S9 zu Ende. Von der Klosterstadt Einsiedeln geht es nach den Sportferien weiterhin als Tabellenleader in die Limmatstadt nach Dietikon. Noch drei Spiele warten auf die Ämtlerinnen, und sie werden weiterhin alles daran setzen, um ihren Zürimeistertitel der letzten Saison erfolgreich zu verteidigen! Nadja Gurtner


Publireportage

Finetra und HolzMassiv «ziehen am gleichen Strick» Regionale Zusammenarbeit für «himmlisches Schlafen» Die Finetra AG, das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel an der Zürichstrasse 130, hat mehr Platz geschaffen. Mehr Raum für neue Betten – unter anderem von HolzMassiv des Ottenbacher Schreiners Fabio Müller. Er sei absolut begeistert gewesen, als er erstmals ein Bett aus Massivholz des Ottenbacher Schreiners Fabio Müller gesehen habe, sagt Besim Bulica. Und so hat der Geschäftsführer von Finetra, dem Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel in Affoltern, in der Folge ein Ziel, das ihn nicht mehr loslässt: «Lokales Handeln und Zusammenarbeiten ist mir seit jeher ein grosses Anliegen, deshalb wollte ich unbedingt ein handgefertigtes Massivholz-Bett von Fabio Müller in meinem Ladengeschäft präsentieren.»

Mehr Raum für neue Betten und ein Bett von HolzMassiv Der moderate Umbau seines Ladens, mit dem Bulica sowieso Raum für neue Betten schaffen wollte, kam ihm dazu

exakt gelegen. Jetzt steht ein Exemplar der Classic-Bettversion von Holz Massiv, ausgeführt in Kirschbaum geölt, ab sofort in der Finetra-Ausstellung zum Probeliegen bereit. Die Betten von Fabio Müller sind allesamt Unikate, die nach den Wünschen der Kunden von Hand massgeschreinert werden. Müller sucht dazu das Holz selber aus, schneidet es auf, schreinert, verleimt und verschraubt es in Handarbeit. «Ich lasse mich, je nach Wunsch, von der Natur inspirieren, um verspielte Details in neue Formen zu bringen. Mein Ziel ist es, mit grosser Leidenschaft dem Holz und dem Kunden ein neues ‚Lebens- und Wohngefühl‘ zu geben.» Dies gilt für alle seine Arbeiten, sei es ein Bettgestell, ein Tisch, ein Sideboard, eine Reparatur oder die individuelle Idee eines Kunden.

Heller, geräumiger und übersichtlicher präsentiert sich das modifizierte Ladengeschäft von Finetra an der Zürichstrasse 130 in Affoltern. Besim Bulica: «Mit viel Herzblut mehr Kundenfreundlichkeit geschaffen…»

Finetra – alles für Ihren Schlafkomfort

Besim Bulica, Finetra (rechts), und Fabio Müller, HolzMassiv Ottenbach, arbeiten nach dem Prinzip «Jeder macht das, was er gut kann» zusammen; hier bei der Installation eines Bettes von Müller im Finetra-Laden.

Der Finetra-Laden präsentiert sich nun heller und geräumiger. «Mit viel Herzblut haben wir mehr Kundenfreundlichkeit und Gemütlichkeit geschaffen», weiss Besim Bulica. Im Bettenbereich wurde das Angebot – Bico, Aqua Dynamic und Vitaform – durch Boxspringbetten von Superba ergänzt. Zusammen mit den Marken Eastborn, serviced by bico, sowie Silverline bietet Finetra nun Boxspringbetten dreier Hersteller. Und mit «Bed for Living», der Design-Bettsofa-Kollektion von Swiss Plus kommt – typisch Finetra (!) – ein weiteres neues Schweizer Komfort-Produkt dazu. «Wir verstehen den Sortimentsausbau als Ergänzung zu den Luft- und Wasserbetten», stellt Bulica klar. Selbstredend findet man bei Finetra auch Decken, Kissen etc. der bekanntesten Marken.

Dreimal Win-Situation

Absolute Zufriedenheit der Kunden – auch mit Erweiterung im Gartenbereich

Herzlich willkommen im ansehnlich modifizierten, übersichtlich gestalteten Ladengeschäft von Finetra. Hier lässt man sich, wie bestens bekannt, bequem und kompetent in Sachen «himmlisch Schlafen» und «wohnlicher Garten» beraten.

Klar, wer Besim Bulica kennt, den verwundert es nicht, dass er sein Finetra-Angebot auch im Bereich «wohnlicher Garten» ausgebaut hat. Neu erhält man an der Zürichstrasse 130 in Affoltern ausserdem den eleganten, ausrollbaren Wind- und Sichtschutz von ombra.ch. Und natürlich sind die kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie ein dynamischer Service – Heimlieferung und dreissig Nächte Probe liegen – inklusive. (kb.) Bajrush Bulica und Besim Bulica freuen sich auf Sie! Komplett von Hand und auf Mass schreinert Fabio Müller seine Möbel aus Massivholz – ganz nach den Wünschen der Kunden. Die Zusammenarbeit mit Fabio Müller von HolzMassiv sieht der Finetra-Geschäftsführer als erweiterte und bereichernde Kompetenz in Sachen «himmlischem Schlafen». Es sei eine echte Win-Win-Win-Situation, nämlich für den Kunden wie für HolzMassiv und Finetra, merken beide an und ergänzen: «Dabei konzentriert sich jeder auf das, was er richtig gut kann!» Schliesslich sei die absolute Zufriedenheit der

Kunden sowohl für Finetra als auch für HolzMassiv das oberste Ziel.

Schreinerei HolzMassiv Massgeschreinerte, handgemachte Massivholzmöbel Fabio Müller Klosterweg 5, 8913 Ottenbach Telefon 079 631 94 53 willkommen@holzmassiv.ch www.holzmassiv.ch

Und im Gartenbereich bietet Finetra neu auch den ausrollbaren Wind- und Sichtschutz von ombra.ch, bei dem sich das Gewebe einfach horizontal ausziehen und arretieren lässt.

Finetra AG · Zürichstrasse 130, 8910 Affoltern ·043 322 88 44 info@finetra.ch · www.finetra.ch Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag Samstag

9 bis 12 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr 9 bis 16 Uhr


Stellenanzeiger

Schreiner – Maschinist/in

Packen Sie die Chance: Als modernes, dynamisches Schreinerei-Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden sind wir an engagierten, initiativen Profis interessiert, die gerne selbstständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und weiterkommen wollen. Nach der Einarbeitung bearbeiten Sie Ihre Aufträge selbst-ständig. Sie übernehmen anspruchsvolle Projekte ab der Fertigungsplanung und sind verantwortlich für die Programmierung und die maschinelle Bearbeitung des jeweiligen Auftrages. Als Schreiner-Maschinist/in arbeiten Sie in einem kleinen Team und bedienen die Zuschnittanlage mit automatischem Plattenlager, die CNC- sowie die Kantenleimmaschine. Sie haben eine gute fachliche Grundausbildung als Schreiner und bereits Erfahrung in der CNC-Programmierung / -Bedienung. Wie entscheidungsfreudig Sie sind, können Sie uns jetzt zeigen: Bitte rufen Sie Herrn Urs Wyss unter 043 322 77 77 an oder senden Sie uns Ihre Bewerbung per Mail (u.wyss@schneebeli.ch) oder per Post zu. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Informationen über uns: www.schneebeli.ch Schneebeli AG, Schreinerhandwerk, Jonenstr. 22, 8913 Ottenbach, Telefon 043 322 77 77

Die DEOS AG vertreibt und installiert seit der Gründung im Jahr 2008 erfolgreich intelligente Systeme für die Gebäudeautomation und sorgt damit schweizweit für ein Höchstmass an Energieeinsparung und Wohlbefinden in Gebäuden.

Veranstaltungen

Lesung mit Patrick Frey:

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir je eine/n

Sachbearbeiterin Soziales/ Klientenbuchhaltung (60 – 70 %) Sachbearbeiterin Zusatzleistungen zur AHV/IV (50 %)

„Die Wanderung“

Einführung und Moderation Matthias Huber aus Affoltern a/A

Die ausführlichen Stellenbeschreibungen finden Sie auf unserer Website unter «News» oder auf www.gemeindestellen.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Sozialdienst Unteramt, Herr Peter B. Müller, Geschäftsleiter, Stallikerstrasse 6, 8906 Bonstetten, Tel. 044 208 17 00, www.sd-unteramt.ch

Geld verdienen als Internet-Coach! Lukrative Tätigkeit als Internet Success Coach. Schlüsselfertiges Konzept von Europas grösster Internet-Agentur. Nebenberu2ich oder als 2. Standbein sofort starten! ✆ 044 533 45 48 www.isc-concept.ch

Freitag, 23. Februar 2018 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern a.A. Eintritt: Fr. 25.- mit Apéro

bitte Vorverkauf benützen

Reservierte Tickets bis 15 Min. vor der Vorstellung abholen.

Scheidegger & Co. AG Buchhandlung Obere Bahnhofstrasse 10A CH-8910 Affoltern a. A.

Tel 044 762 42 42 Fax 044 762 42 49 www.scheidegger-buecher.ch info@scheidegger-buecher.ch

Für die Verstärkung unseres Teams im technischen Bereich suchen wir Sie als:

Elektroschemazeichner/-in Gebäudeautomation Ihre Aufgaben  Erlernen der Erstellung von Elektroschema im Gebäudeautomationsbereich  Beschaffung objektspezifischer technische Unterlagen (Kundenkontakt)  Strukturierte Dokumentation technischer Daten  Erstellung formalisierter Berichte (z.B. Rapporte, Protokolle und Zeitnachweise) Ihr Profil

  



Abgeschlossene Lehre - z.B. Elektroplaner-Ausbildung oder Elektroinstallateur Freude am Elektroschema-Zeichnen Interesse am Bereich der Gebäudeautomation sowie der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik Sie sind kollegial, teamfähig, verantwortungsbewusst, sorgfältig, selbständig, zielstrebig und belastbar

Wir bieten Ihnen  Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben in einem hoch motivierten Team  Flache Hierarchien  Ein attraktives Vergütungspaket und umfangreiche betriebliche Sozialleistungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unser Geschäftsführer Alessandro Cannizzo freut sich auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlage DEOS AG, Alte Affolterstrasse 2, CH-8909 Zwillikon 044 760 55 40, info@deos-ag.ch, www.deos-ag.ch

!!! Neueröffnung Samstag 17.02.2018!!! Wir laden Sie herzlich auf einen Besuch in unserem neuen Sensimilla CBD Hanf Shop an der Merkurstrasse 5 in Affoltern am Albis ein. Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 10:00 - 18:00 Samstag: 10:00 - 16:00

MARTY HALL «Blues» Donnerstag, 22. Februar 2018 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38

Kurierdienst gesamtes Säuliamt: Mindestbestellmenge 50 Fr. (Ohne Zusatzkosten)

Montag - Freitag: 18:30 - 22:00 Samstag: 16:00 - 22:00 Tel: +41 79 851 07 42

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014 2018  

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