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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 14 I 169. Jahrgang I Freitag, 19. Februar 2016

Heizungserneuerung

Bestechung

Ein Projekt in der Schulanlage Loomatt in Stallikon. > Seite 3

Obergericht: Kein Betrug – Strafsenkung für Ex-Top-Manager aus dem Bezirk Affoltern. > Seite 5

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«Nichts zu holen» Hoher Schaden bei Einbruch ins Pfarrhaus der katholischen Kirche in Affoltern. > Seite 5

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Überschaubar Nur ein paar Ämtler Politiker waren und sind schweizweit bekannt. > Seite 9

Hintergründe der Zersiedelung im Säuliamt Wie die Stadtzürcher Politik den Siedlungsdruck im Knonauer Amt beeinflusst «Zürich ist gebaut», verkündete 1986 die neue Zürcher Hochbauvorsteherin Ursula Koch. Sie zementierte damit eine Politik, die bereits seit Jahrzehnten für die Zersiedelung der Zürcher Agglomeration verantwortlich war.

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Millimeterarbeit Kirchenbau in Bonstetten: Montage der Fenster-Elemente – eine Herausforderung. > Seite 15

In absehbarer Zeit doch eine Mittelschule in Affoltern? Weil der Kanton Zürich bis ins Jahr 2040 um rund 270 000 Einwohner wachsen wird, bestehen weiterhin Hoffnungen auf einen Mittelschulstandort in Affoltern. In diesem Sinne hat sich Wilhelm Natrup, Chef des kantonalen Amtes für Raumentwicklung, gegenüber der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) geäussert. Für den ZPK-Vorstand bleibt das ein wichtiges regionales Anliegen.

................................................... > Bericht auf Seite 3

Regierungsrätin Carmen Walker Späh in Mettmenstetten

................................................... von salomon schneider Seit der Gründung des Schweizer Bundesstaats 1848 wuchs die Stadt Zürich von 41 000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf 440 000 Einwohner im Jahr 1962. Sie wurde damit zur bevölkerungsreichsten Stadt der Schweiz und zum Wirtschaftsmotor der Region. Der Bezirk Affoltern wuchs in der selben Zeit nur um 4000 Einwohner. Da Verdichtung in der Stadt möglich war, wurde verdichtet.

Volkswirtschaftsdirektorin ist am 17. März Gast beim Frühlingstreff Wirtschaft – Politik, der in Mettmenstetten stattfindet. Gastgeberin ist die Standortförderung, die den Anlass zum 12. Mal durchführt – dieses Mal in der Jubiläumsgemeinde Mettmenstetten.

................................................... > Vorschau auf Seite 9 anzeigen

Hochhausverbot in der Stadt Zürich Ende der 1960er-Jahre drehte jedoch der gesellschaftliche Wind. Durch das Wirtschaftswunder kamen die Menschen in der Stadt zu mehr Geld und fingen an, mehr Wohnraum für sich in Anspruch zu nehmen. Und auch der politische Wind drehte. Die SP wurde stärkste politische Kraft in der Stadt und 1984 wurde die Initiative für ein Hochhausverbot in der Innenstadt angenommen. Die linke Mehrheit im Zürcher Gemeinderat versuchte, das bisherige Stadtbild zu bewahren.

Im Sommer 1986 war Knonau noch eine ländliche Gemeinde mit 924 Einwohnern. Ende 2014 lebten bereits 2037 Menschen in Knonau – Tendenz steigend. (Bild zvg. ETH Bildarchiv) Linkskonservative Politik erhöht den Siedlungsdruck auf dem Land 1980 war die Bevölkerung der Stadt Zürich auf 370 000 Menschen geschrumpft. Da in der Stadt nicht mehr verdichtet werden konnte und gleichzeitig immer mehr Wohnraum pro Person genutzt wurde, entstand ein riesiger Siedlungsdruck auf die Zür-

cher Agglomeration. Die stadtnahen Bezirke wie Dietikon begannen bereits in den 1960er-Jahren dem Siedlungsdruck nachzugeben und auch die Bevölkerung des Säuliamts wuchs in den 1960er-Jahren stärker als in den 100 Jahren zuvor. Die Folge der linkskonservativen Siedlungspolitik in der Stadt Zürich war Zersiedelung in der Agglomerati-

Die grössten der markanten Fensterelemente sind gesetzt Der Kirchenbau in Bonstetten ist in einer spannenden Phase

Heikler Moment auf der Baustelle der neuen katholischen Kirche in Bonstetten: Die Fenster-Elemente müssen zwischen Fassade und Gerüst. (Bild Thomas Stöckli)

Es geht etwas auf der Baustelle der neuen katholischen Kirche in Bonstetten. Anfang Woche bot sich die letzte Gelegenheit, das Innere des künftigen Sakralraums im Rohbau zu sehen, mittlerweile sind die Wände und die Decke eingerüstet für die Gipsarbeiten und Installationen. Schon bei der Planung war klar, dass die Montage der markanten Dreiecksfenster-Fassadenteile eine besondere Herausforderung werden würde, sind die Verhältnisse doch äusserst eng, die Elemente bis zu siebeneinhalb Meter lang und fünf Tonnen schwer und die gewählten Oberflächen äusserst anfällig auf Absplitterungen. Bereits vor zwei Wochen wurden die ersten vier eingesetzt, diese Woche standen acht weitere an. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 15

on. Denn Menschen wollen bis heute dort leben, wo sie Arbeit finden. Mit der neuen Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich, die noch dieses Jahr verabschiedet wird, wird der Druck auf die Landschaft noch stärker steigen. Denn die Hürden für Verdichtung bleiben extrem hoch. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Jugendlichen mit erschwerter Ausgangslage helfen Jugendlichen mit einer erschwerten Ausgangslage bei der Lehrstellensuche eine Chance bieten: Das beinhaltet das Projekt «Lift», an dem sich sechs Ämtler Oberstufenschulen mit fast 1300 Jugendlichen beteiligen. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab der 7. Klasse, die sich an sogenannten «Wochenarbeitsplätzen» in Ämtler Gewerbebetrieben auf den Berufseinstieg vorbereiten können. Es ist ein Integrationsprogramm an der Nahtstelle zwischen Schule und Berufsbildung. Im Rahmen eines Anlasses des Bezirksgewerbeverbandes in Hedingen wurde das Projekt von Oliver Engeler, Co-Geschäftsleiter des Vereins Trivas, vorgestellt und den Gewerbevertretern empfohlen. Die Zingg Transporte AG beteiligt sich – im Wissen um die Schwierigkeit, geeignete Jugendliche für Berufe im Transportgewerbe zu finden.

................................................... > Bericht auf Seite 13

500 07 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation der Erbschaft von Heidi Erika Maurer-Sauder, geb. 18. April 1945, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen Burgwies 5, 8906 Bonstetten, gestorben am 4. Juli 2015, liegt der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. Februar 2016 verwiesen. Schlieren, 19. Februar 2016 Konkursamt Schlieren

Vorübergehende Signalisationsänderung an der Äusseren Grundstrasse Infolge Bauarbeiten an der Äusseren Grundstrasse wird per sofort bis am 31. Dezember 2016 eine vorübergehende Signalisationsänderung verfügt. Seitens Obere Bahnhofstrasse in die Äussere Grundstrasse wird die Signalisation «Lastwagen verboten» angebracht. Die Baustellenzufahrt sowie auch der Zubringerdienst an die Äussere Grundstrasse sind für Lastwagen nur von der Seite des Bezirksgebäudes gestattet. Andere Fahrzeuge sind von der vorübergehenden Signalisationsänderung nicht beeinträchtigt. Die entsprechenden Unterlagen können während der Einsprachefrist in der Sicherheitsabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis eingesehen werden. Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Gemeinderat, 8910 Affoltern am Albis, Einsprache erhoben werden. Die Einspracheschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Affoltern am Albis, 19. Februar 2016 Gemeinde Affoltern am Albis Sicherheitsvorstand

Liegenschaftenverkauf Gemeinde Bonstetten Die Gemeinde beabsichtigt das alte Feuerwehr-Spritzenhaus an der Birchstrasse 2 zu verkaufen und ist mit einem Interessenten im Gespräch. Das Objekt ist sanierungsbedürftig und hat eine Grundstücksfläche von 128 m² im Dorfkern. Die Liegenschaft ist im Ortsbildinventar der Gemeinde aufgeführt. Eine Kurzdokumentation ist auf der Homepage der Gemeinde einsehbar. Kaufinteressenten melden sich bis am 31. März 2016 schriftlich oder per E-Mail bei der Abteilung Liegenschaften andreas.gabler@bonstetten.ch.

Ersatzwahl von vier Mitgliedern und des Präsidenten der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014-2018 Für die aus der Kirchenpflege zurückgetretenen Trudy Bär, Ulrike Rudow, Hanno Schmidheiny und Jürg Widmer sowie 2 Vakanzen sind Nachfolgerinnen bzw. Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. Zugleich ist für den zurückgetretenen Hanno Schmidheiny eine neue Präsidentin bzw. ein neuer Präsident zu wählen. In Anwendung von Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung sowie §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 30. März 2016, 16.30 Uhr, Wahlvorschläge bei der Gemeindekanzlei, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, einzureichen. Als Präsidentin bzw. Präsident der Kirchenpflege kann nur vorgeschlagen werden, wer bereits Mitglied der Kirchenpflege ist oder als Mitglied der Kirchenpflege vorgeschlagen wird. Wählbar sind alle der evangelischreformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis angehörenden Stimmberechtigten, die das 18. Altersjahr vollendet haben und ihren politischen Wohnsitz in der politischen Gemeinde Aeugst am Albis haben. Stimmberechtigt ist dabei, wer als Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis das 16. Altersjahr vollendet hat und über das Schweizer Bürgerrecht oder über eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügt. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Innerhalb dieser Auflagefrist kann gegen das Projekt bei folgender Stelle schriftlich Einsprache erheben werden: Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zhd. Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Dazu berechtigt ist, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung und Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der vorgenannten Stelle einzureichen. 19. Februar 2016

16. Februar 2014 Kirchenpflege Aeugst am Albis

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Gottfried Küenzi-Weiss 7. August 1925 – 9. Februar 2016

Nach einem erfüllten Leben voller Arbeit und treuer Pflichterfüllung hat sich sein Lebenskreis geschlossen und er durfte nach längerer Leidenszeit ruhig einschlafen. Wir danken allen, die dem Verstorbenen in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ein spezieller Dank geht an Herrn Dr. Müller, der ihn jahrelang betreut hat, sowie an die Spitex Oberamt und das Pflegeteam Medizin A1 des Bezirksspitals Affoltern. Es vermissen Dich: Erika und Alois Nauer-Küenzi Frieda Weiss-Küenzi Lea und Ruedi Hänni Jaqueline und Urs Nauer Michi Nauer Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 23. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Allfällige Spenden gehen an die Spitex Oberamt, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Erika Nauer-Küenzi, Riedmatt 24, 8915 Hausen am Albis

Sennereigenossenschaft Riedmatt und Höfe, Hausen am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Todesfälle Affoltern am Albis Am 9. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Urs Hans Rudolf Gnädinger geb. 3. November 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 9. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Küenzi, Gottfried geb. 7. August 1925, von Schlosswil BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Am 16. Februar 2016 ist in Zürich gestorben:

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

ABSCHIED UND DANK

Kantonales Tiefbauamt

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei erhältlich.

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Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen können ab heutigem Datum während 30 Tagen in der Gemeindekanzlei Rifferswil eingesehen werden (Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr, Di zusätzlich von 17 bis 18 Uhr).

Die Abdankung findet am Dienstag, 23. Februar 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Gemeinderat Bonstetten

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Öffentliche Auflage gem. § 16 in Verbindung mit § 17 Strassengesetz (StrG)

Die Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 5. Juni 2016 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden.

Du hast gesorgt. Du hast geschafft, wohl manchmal über Deiner Kraft, nun ruhe und schlafe in Frieden. Hab tausend Dank für Deine Müh, wenn Du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst Du nie.

Projekt Nr. 84S-80627, Rad-/ Gehweg, Instandsetzung Fahrbahn Albisstrasse (Rifferswil bis Schonau)

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden

Bantle-Steinmann, Franz Xaver geb. 7. Oktober 1934, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rigistrasse 22; Ehemann der BantleSteinmann, Emma Josefine. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 25. Februar 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 17. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Villiger geb. Diethelm, Anna Marie geboren 27. Mai 1934, Bürgerin von Oberrüti AG, Ehefrau des Villiger Andreas, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Schachenstrasse 5. Es findet keine Urnenbeisetzung bzw. kein Abdankungsgottesdienst statt. Der Friedhofvorsteher

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Sennereigenossenschafts-Mitglied

Gottfried Künzi Der Trauerfamilie entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2016

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Weiterhin Hoffnungen auf eine Mittelschule im Säuliamt Aus den Verhandlungen des Vorstandes der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Wilhelm Natrup, Chef des kantonalen Amtes für Raumentwicklung, hält aufgrund der Wachstumsprognosen im Kanton Zürich in absehbarer Zeit einen Mittelschulstandort in Affoltern für möglich. Der Vorstand hat den zweiten Vorprüfungsbericht vom Amt für Raumentwicklung vom 25. Januar 2016 betreffend dem überarbeiteten regionalen Richtplanentwurf erhalten. Die intensive Arbeit im vergangenen Jahr resultiert in einem weitestgehend genehmigungsfähigen regionalen Richtplanentwurf. Selbstverständlich wurden redaktionelle Änderungen empfohlen. Wichtiger sind jedoch die Hinweise zu den Wirkungen von eingetragenen oder eben nicht eingetragenen Richtplanbestimmungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 18. Februar, feierten Susanna und Erich Stoll in Stallikon die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Herbert Frei feiert am Sonntag, 21. Februar, in Zwillikon seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum «Runden» und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Sylvia Canonica-Illi zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am kommenden Montag, 22. Februar. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Raumplanungsgesetzes und dem daraus folgenden neuen kantonalen Richtplan (2014). Wilhelm Natrup, Amtschef vom Amt für Raumentwicklung, erläuterte dabei die kantonale Haltung und in welchem Spannungsfeld sich die einzelnen raumplanerischen Themen je Planungsstufe befinden. Auf jeden Fall konnte der Vorstand zur Kenntnis nehmen, dass die in schriftlichen Stellungnahmen formulierten Handlungsanweisungen alsdann doch noch Einordnungsspielraum im Sinne der Region ermöglichen. Der Vorstand verifizierte aufgrund des aufschlussreichen Gesprächs mit dem Kantonsplaner die Haltung zur Nutzungsdichte in den Gemeinden Mettmenstetten und Knonau, dem Zentrumsgebiet von Affoltern am Albis, zu den Gebieten mit Mischnutzung Wohnen und Arbeiten, den regionalen Arbeitsplatzgebieten mit/ohne Zulässigkeit für Handels-

und Dienstleistungsgewerbe, Standund Durchgangsplätze für Fahrende, Standorte für Hundeschulen ausserhalb des Siedlungsgebiets und der Verbindung Bonstetten-Islisberg. Das Richtplankapitel Verkehr wird alsdann an einer der nächsten Sitzungen behandelt.

Eine Mittelschule pro 70 000 Einwohner Der Vorstand bekräftigte erneut, dass der Mittelschulstandort in Affoltern am Albis ein wichtiges regionales Anliegen ist. Wilhelm Natrup erwähnte in diesem Zusammenhang, dass der Kanton Zürich bis ins Jahr 2040 um rund 270 000 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen wird. Dabei wird pro zirka 70 000 Personen eine Mittelschule zu betreiben sein. Es sei deshalb durchaus wahrscheinlich, dass die Region in – raumplanerisch gese-

hen – absehbarer Zeit zu einer Mittelschule kommen könnte. Selbstverständlich ist hierfür der übliche politische und planerische Prozess abzuwarten. Im Weiteren hat der Vorstand die Änderung des Planungs- und Baugesetzes betreffend Bahntransportpflicht für Aushub und Gesteinskörnung für Grossbaustellen sowie die Bahntransportverordnung geprüft und dazu Stellung genommen. Die Stossrichtung der Vorlage wird vom Vorstand positiv beurteilt. Die Vorlage ist jedoch mit Vorgaben für die Verladestationen und die im Umfeld liegende Verkehrsinfrastruktur sowie betreffend den ökologischen Auswirkungen zu ergänzen.

Maschwander Bauernhaus unter Schutz stellen Das Bauernhaus mit Schweinestall an der Hinterdorfstrasse 2 in Maschwan-

Projekt für Heizungserneuerung in der Schulanlage Loomatt Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Stallikon Die Heizung in der Schulanlage Loomatt soll im Sommer 2017 ersetzt werden. Der Gemeinderat hat deshalb die «Begleitkommission Sanierung Heizung Schulanlage Loomatt», unter dem Vorsitz des Hochbauvorstehers, gebildet, die das Sanierungsprojekt begleitet und den Antrag via Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung stellen wird.

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung Ende November 2015 hat der Gemeinderat die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung (Waldabstandslinien und Aussichtsschutz) zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens verabschiedet. Nachdem die Frist vor kurzem abgelaufen ist, wird der Gemeinderat mit dem Ortsplaner die

schriftlichen Einwendungen sowie den Vorprüfungsbericht des kantonalen Amts für Raumentwicklung bearbeiten und anschliessend den Antrag an die Gemeindeversammlung verfassen.

Bewirtschaftungsvereinbarungen kommunaler Naturschutzflächen Seit 1998 bestehen verschiedene Bewirtschaftungsvereinbarungen für Naturschutzflächen. Die Vereinbarungen sind nun unter anderem auch aufgrund der neuen Agrarpolitik (AP 2014/2017) angepasst worden. Zu den bestehenden Vereinbarungen sind – im Zusammenhang mit der Aktualisierung des kommunalen Naturschutzinventars – für weitere Flächen neue Bewirtschaftungsvereinbarungen erstellt worden. Die Vereinbarungen gelten

für zehn Jahre, rückwirkend auf den 1. Januar 2015. Dazu hat der Gemeinderat einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 17 600 Franken bewilligt. Für Flächen, welche sich im Korridor der neuen kantonalen Schutzverordnung Üetliberg-Albis (SVO Üetliberg) befinden, werden keine neuen Vereinbarungen erstellt. Die Beiträge werden weiterhin bis zur definitiven Übernahme durch den Kanton im Rahmen der alten Vereinbarungen ausbezahlt. Die Auszahlung der Entschädigungen erfolgt jeweils Ende Jahr nach der Kontrolle durch den kommunalen Naturschutzbeauftragten.

Anmeldung Häckslerdienst Am 11. und 12. April 2016 findet die frühjährliche Häcksleraktion statt. Seit vielen Jahren wird der Flyer mit

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter

Aus dem Gemeinderat Bonstetten

Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Einbürgerungsausschuss

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

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den soll mittels Schutzvertrag unter Schutz gestellt werden. Es handelt sich dabei um eines der ältesten, wenn nicht das älteste Bauernhaus in dieser Form im Kanton Zürich. Das dendrochronologisch ermittelte Baudatum von 1453/54 liegt rund 50 Jahre vor der Erstellung der spätgotischen Kirche von Maschwanden. Der Vorstand sieht im Gegensatz zum Kanton Zürich das Objekt als kantonales und nicht als regionales Schutzobjekt. Im Weiteren hat der Vorstand die Anpassungen des kantonalen Richtplans bezüglich des Agglomerationsprogramms Zug, 3. Generation, zur Kenntnis genommen. Er ersucht den Kanton Zug, beim nächsten Agglomerationsprogamm mitwirken zu dürfen. – Im Übrigen sind auf der ZPKHomepage www.zpk-amt.ch der Jahresbericht 2015 und das Arbeitsprogramm 2016 sowie viele weitere Informationen zu finden. (ps)

Der Einbürgerungsausschuss hat folgenden Personen das Gemeindebürgerrecht (unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung) erteilt: – Franck, Christian Michael und Birte, mit ihren Kindern Janna Marie, Lennard Nicola und Mathis Jonathan, alle von Deutschland.

– Ein Gesuch wurde wegen mangelnder Integration abgelehnt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – Barbara und Roman Denoth, Bonstetten, die Bewilligung zum Bau einer Stützmauer erteilt; – Andrin Schweizer, Bonstetten die Bewilligung zur Sanierung und Nutzungsänderung seines Wohnhauses erteilt;

– einen Kredit in der Höhe von einem Franken pro Einwohner/-in (aktuell 5336 Franken) für das Projekt Soziales Netz Knonauer Amt (Neuorganisation Sozialzweckverband Bezirk Affoltern) gesprochen; – dem Gesuch der Spielgruppe Kinderatelier Bonstetten nach Subventionierung der Mietkosten entsprochen; – Massimo Dottore das Patent zur Führung des Restaurants «Massis Bist-

dem Anmeldetalon an die Haushaltungen per Post verteilt. Ab diesem Jahr wird der Flyer ausschliesslich in der Frühjahrs- bzw. Herbstausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» integriert; somit erfolgt zukünftig kein separater Flyer-Versand mehr. Anmeldungen können weiterhin per E-Mail an kanzlei@stallikon.ch eingereicht werden (Betreffzeile: «Häcksleraktion»). Die Daten der Häcksleraktionen sind im Abfallkalender aufgeführt.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 17. März 2016. Der Redaktionsschluss ist am Donnerstag, 25. Februar 2016. (rb)

ro» an der Stallikerstrasse 1a in Bonstetten erteilt; – Martin und Petra Ingold die gewässerschutzrechtliche Bewilligung für den Bau eines Einfamilienhauses erteilt; – einen Nachtragskredit von Fr. 8982.25 für die Sanierung des Parkplatzes Bodenfeld (Friedhofanlage) genehmigt. (dn)


Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bauherrschaft: Karl Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen prov. Bürocontainer auf der Nordostseite des bestehenden Werkstattbetriebs, Vers.-Nr. 667, Kat.-Nr. 4284, Zürichstrasse 30 (Wohnzone W3, mässig störende Gewerbe zulässig)

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod nahm deine Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen nur wir allein.

WIR NEHMEN ABSCHIED Wer mit seinem Mut durch das Leben geht, muss sich auch beim Gang auf die andere Seite nicht fürchten. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami und Grosi

Mettmenstetten

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Joachim und Ursi Haupt, Böniweg 6, 8932 Mettmenstetten, und Thomas und Irene Peter, Unterdorfstrasse 11, 8934 Knonau Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Umbau Einfamilienhaus zu Zweifamilienhaus mit Aufstockung über bestehender Garage, Vers.-Nr. 497, Kat.-Nr. 2913, Böniweg 4 (Wohnzone W2a)

Aeugst am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Hans Schlegel, Architekt, Ringlikerstrasse 8, 8142 Uitikon Bauvorhaben: Einbau Balkon im Dachgeschoss (Westseite) mit Dachflächenfenster, Allmendstrasse 5, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1699, GV-Nr. 614, Zone K2 A

Bauherrschaft: Rolf Honegger, Aumüli 28, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Nutzungsänderung Hobby-Hundezucht (bereits in Betrieb), Aumüli 28, Kat.-Nr. 1984, Zone Landwirtschaftszone

Verena Vogler-Lienhard 24. Dezember 1930 – 8. Februar 2016

Du durftest zu Hause im Kreise deiner Lieben zufrieden einschlafen und deine letzte grosse Reise antreten. Wir werden dich sehr vermissen. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 26. Februar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Aeugst am Albis mit anschliessendem Gottesdienst in der reformierten Kirche statt. Anstelle von Blumen freuen wir uns über Spenden an die Stiftung TierRettungsDienst, Tierheim Pfötli, 8185 Winkel. Postkonto: 80-310078-8, IBAN: CH32 0900 0000 8031 0078 8. Traueradresse: Yvonne Steinmann, Büelstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis

Weinet nicht an meinem Grab . . .

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Fischer Bau AG, Pfäfflerstrasse 2, 8916 Jonen Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG Architekturbüro, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau von 3 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nrn. 6862, 6863, 6864 und 6865, Looacherstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: CA Trust AG, c/o Ringger + Bolt AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umnutzung Gewerbefläche in Zustellstelle der schweizerischen Post. Projektergänzung; Parkplatzerweiterung und Neuanordnung, Vers.-Nr. 2814, Kat.-Nr. 5075, Obfelderstrasse 41a, Industriezone

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserer lieben mamma, nonna, bisnonna und Schwiegermutter

Elvira Dalla Valle 11. Februar 1924 – 13. Februar 2016

Kurz nach Deinem Geburtstag hat Dein grosses Herz aufgehört zu schlagen. Wir sind alle sehr traurig. In Liebe: Antonio Dalla Valle und Yolanda Zumbühl Rahel und Daniel Meyer mit Luciano Sandro Dalla Valle mit Oh Sergio und Dora Dalla Valle mit Laura Maria Dalla Valle und Patrick Stäubli Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 25. Februar 2016, 13.30 Uhr, im Friedhof Hausen am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche. Im Sinne von Elvira würden wir uns über Spenden an die Spitex Knonaueramt freuen. IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Postkonto 87-267156-1, Vermerk: Elvira Dalla Valle. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen a. A., Zugerstr. 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Albisbrunn Druck & Werbetechnik, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Neubau sechs Ortseingangstafeln auf Kat.-Nrn. 2484, 1561, 3369, 3453, 3442, 2694, Albis-, Dorf-, Zuger- und Rifferswilerstrasse sowie Postplatz Hausen und Ebertswil (LZ, KI, KII)

Maschwanden Bauherrschaft: entrée Generalunternehmung AG, Hinterbergstrasse 49, 6312 Steinhausen Projektverfasser: entrée Architekten AG, Moosstrasse 49, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Abbruch/Neubau best. Haus Assek.-Nr. 36, Ersatzbau für best. Haus Assek.-Nr. 37, Neubau Total 3 Mehrfamilienhäuser/21 Wohnungen, Ausserdorfstrasse 44/46, Kat.-Nr. 584, Zone Kernzone

für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, die wir beim Abschied von unserer lieben

Erika Peter-Zimmermann 3. Dezember 1927 – 25. Januar 2016

erfahren durften. Besonders danken wir: Frau Pfarrerin C. Mehl für die schön gestaltete Abschiedsfeier Frau V. Hualic für die musikalische Begleitung Frau Dr. A. Rothenfluh und Herrn Dr. W. Baumann für die Betreuung der Onko Plus und der Spitex für die Unterstützung für die tröstenden Worte, zahlreichen Karten, Blumen und Spenden Uttenberg, im Februar 2016

Die Trauerfamilie

Traueradresse: Maria Dalla Valle, Schöneggstrasse 1, 8915 Hausen a. A.

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA)

TO D E S A N Z E I G E

Hausen am Albis Gesuchsteller: Hedwig Matter, Rebenstrasse 11, 6312 Steinhausen Bauprojekt: Balkonsanierung mit Sitzplatzüberdachung und Windschutzwand auf Kat.-Nr. 2639, Rigiblickstrasse 22a (W/1.4)

WIR DANKEN HERZLICH

Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis

Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen und geschätzten Turnkameraden

TO D E S A N Z E I G E

Ernst Strebel

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ehemaligen Feuerwehrkameraden

Ernst Strebel 13. Dezember 1933 – 14. Februar 2016

mitzuteilen. Ernst war als Feuerwehrmann im Feuerwehr-Pikett Affoltern tätig und bis zu seinem Tod im Verein für die ehemaligen Pikettkameraden aktiv engagiert. Wir verlieren einen Kameraden, der im Dienste der Allgemeinheit treu und uneigennützig diente. Wir werden Ernst stets in ehrvoller Erinnerung behalten. Seiner Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Stützpunktkommandant, Feuerwehrkameraden und ehemalige Pikettkameraden Die Urnenbeisetzung fand am Donnerstag, 18. Februar 2016, statt.

13. Dezember 1933 – 14. Februar 2016

in Kenntnis zu setzen. Wir bitten Sie, unserem verstorbenen Mitglied ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand des MTVA


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2016

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Bestechung statt Betrug: Strafsenkung für Ex-Top-Manager aus dem Bezirk Affoltern Zürcher Obergericht: Erste Freiheitsstrafe nach Millionenschwindel gemildert Das Obergericht hat eine erstinstanzliche Freiheitsstrafe gegen den Ex-Top-Manager eines Nobel-Konzerns von 34 Monaten deutlich auf 22 Monate bedingt gesenkt. Infolge von Teilfreisprüchen muss der Kadermann aus dem Bezirk Affoltern nicht mehr ins Gefängnis. ................................................... von attila szenogrady Im Juli 2014 sah es für den heute 54jährigen Finanzmanager aus dem Unteramt am Bezirksgericht Bülach noch sehr schlecht aus. Er wurde damals wegen Betrugs, qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung sowie mehrfacher Urkundenfälschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von

34 Monaten verurteilt. Ein Jahr davon sollte der lizenzierte Schweizer Ökonom aus dem Bezirk Affoltern absitzen. Abzüglich von 23 Tagen Untersuchungshaft. 22 Monate schob das Bülacher Gericht auf. Bei einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem wurde der Beschuldigte verpflichtet, der geschädigten Klotener Firma Nobel Biocare Holding AG über 21 Millionen US Dollars zu bezahlen.

Konzernleitung hinters Licht geführt Das Bülacher Gericht war in grossen Teilen der Anklage gefolgt. Demnach nahm der Beschuldigte ab Sommer 2007 beim fraglichen Klotener Konzern eine wichtige Spitzenfunktion ein, indem er als «Corporate Treasurer» mit einem beträchtlichen Finanzvolumen von rund 250 Millionen Fran-

ken betraut war. Laut Anklage begann er in der ersten Jahreshälfte 2008, den Konzern hinters Licht zu führen. Einerseits liess er zwei Geschäftsleuten einer Finanzfirma ohne realen Anspruch rund 1,5 Millionen US Dollars zukommen. Wobei der Beschuldigte rund 500 000 US Dollars für seine «Dienste» erhalten sollte. Notabene bei einem eigenen Jahreslohn von 180 000 Franken. Hinzu kam, dass der Top-Manager ohne Wissen oder Erlaubnis der Konzernleitung risikoreiche Anlagestrategien verfolgte und dabei innerhalb von kurzer Zeit einen beträchtlichen Schaden von über 20 Millionen US Dollars anrichtete. Laut Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte konnte sich der Beschuldigte zum Schluss in der Höhe von rund 250 000 US Dollars illegal selber bereichern.

Bestechung statt Betrug Der verurteile Ex-Top-Manager legte Berufung gegen den Bülacher Entscheid ein und verlangte im letzten Dezember vor dem Zürcher Obergericht einen vollen Freispruch. Einerseits machte er geltend, dass er mit Wissen der Konzernleitung gehandelt habe. Andererseits stellte er jeglichen Vorsatz in Abrede. Zum Teil mit Erfolg. Aus dem nun eröffneten Urteil geht nämlich hervor, dass der Beschuldigte gewichtige Teilfreisprüche erreicht hat. So wurde er neu von den Vorwürfen der mehrfachen Urkundenfälschung entlastet. Auch den Vorwurf des Betrugs sahen die Oberrichter als nicht mehr erwiesen an. Allerdings verurteilten sie ihn in diesem Punkt wegen passiver Privatbestechung.

Ebenso sah das Obergericht die qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung als erwiesen an. Eine schriftliche Begründung des Entscheides liegt noch nicht vor. Die neue rechtliche Beurteilung führte zu einer deutlichen Strafsenkung von 34 Monaten teilbedingt auf noch 22 Monate Freiheitsentzug auf Bewährung. Auch in finanzieller Hinsicht fährt jetzt der Finanzmanager trotz den verbliebenen Schuldsprüchen einiges besser. So wurde er verpflichtet, der Nobel Biocare Finance AG neu 1, 475 Millionen US Dollars zu bezahlen. Im Mehrbetrag wurde der geschädigte Konzern auf den Weg eines Zivilprozesses verwiesen. Aufgrund der Teilfreisprüche muss der Beschuldigten von den Berufungskosten von 45 000 Franken nur noch einen Teil von 2/9 übernehmen.

Autos aufgebrochen

«Bei uns ist gar nichts zu holen»

6500 Franken Schaden in Wettswil

Einbruch ins kath. Pfarrhaus Affoltern mit hohem Sachschaden

Auto- und andere Einbrüche, Sachbeschädigungen und Graffiti beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen.

Nichts erbeutet, aber eine Menge Sachschaden angerichtet – der Einbruch ins Pfarrhaus der katholischen Kirche Affoltern in der Nacht auf Montag ist ein Ärgernis für alle.

In einer Tiefgarage in Wettswil wurden vom 12. auf den 13. Februar vier Personenwagen aufgebrochen – mittels Einschlagen der Scheiben. Das Deliktsgut ist noch in Abklärung. Die Kantonspolizei spricht von einem gesamten Sachschaden in der Höhe von 6000 Franken. Andernorts kam es in Wettswil zu einem weiteren Autoeinbruch. Auch in diesem Fall wurde die Scheibe eingeschlagen und ein Portemonnaie mit Bargeld von rund 700 Franken entwendet. Den Sachschaden beziffert die Kapo auf zirka 500 Franken.

Stallikon und Obfelden: Einbrüche in Baustellenmagazine Bei einem Einbruch in ein Baustellenmagazin in Stallikon wurde Werkzeug und Sanitärmaterial im Wert von rund 10 000 Franken gestohlen – und zwar in der Zeit zwischen 12. und 15. Febru-

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ar. Auch in Obfelden geriet ein Baustellenmagazin ins Visier von Einbrechern. Aber in diesem Fall blieb es beim Versuch; die Türe liess sich nicht öffnen, wurde aber beschädigt. Schaden: rund 6000 Franken.

Auch Vandalen unterwegs Unbekannte haben beim Schulhaus Schachen in Hedingen am 12. Februar zwischen 18 und 21 Uhr eine Eingangskontrolle beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 700 Franken. Hoch ist der Sachschaden, den Vandalen in der SBB-Unterführung in Knonau angerichtet haben: rund 15 000 Franken. Sie haben die Wände mit Graffiti überzogen. Die Schmierereien wurden am 14. Februar entdeckt. Im Zentrum von Affoltern wurden vom 14. auf den 15. Februar vor einer Überbauung Parkplatz-Schranken niedergerissen. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 500 Franken. (-ter.)

................................................... von thomas stöckli Von Lärm am Montagmorgen um 2 Uhr geweckt, wollte ein Bewohner des Pfarrhauses Affoltern nach dem Rechten sehen. Damit trieb er einen Einbrecher in die Flucht. Dieser hatte zuvor vom Innenhof her ein Fenster aufgewuchtet, dann erst vergeblich versucht, durch die Tür ins Sekretariat einzudringen und schliesslich den Rollladen des Schalters daneben demoliert, um so ins Büro zu gelangen. Vom Bewohner aufgeschreckt, gelang ihm die Flucht durchs Fenster. Nach einem ersten Überblick dürfte der angerichtete Schaden rund 1300 Franken betragen. Und für den Einbrecher dürfte sich die Tat nicht gelohnt haben. «Bei uns ist gar nichts zu holen», betont Kirchenpflege-Präsident

Diesen Rollladen hat der Einbrecher aufgewuchtet. (Bild Thomas Stöckli)

Josef Müller. Die «Kässeli» werden jeden Abend geleert. Zudem wissen viele nicht, dass das Pfarrhaus bewohnt wird. So probiert es alle paar Jahre wieder jemand, mal in der Sakristei der Kirche, mal im Pfarrhaus. Diese fruchtlosen Versuche bringen für die Mitarbeiter der Pfarrei einen grossen Aufwand mit sich. So gilt es direkt nach der Tat abzuklären, ob etwas fehlt. Dann ist das weitere Vorgehen abzusprechen, etwa mit der Versicherung und den Handwerkern, welche die Schäden beheben sollen ...


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2016

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Wohin mit der Bevölkerung: Verdichtung, Zersiedelung oder längere Arbeitswege? Bis 2040 soll im Kanton Zürich Wohnraum für 280 000 Menschen entstehen – wo und wie ist jedoch unklar 2013 wiesen die Kantone Zürich und Zug das grösste Wirtschaftswachstum der Schweiz auf. In diesen beiden Kantonen soll jedoch fast kein Bauland mehr eingezont werden und Verdichtung wird nur bedingt ermöglicht. Es stellt sich die Frage, wo die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wohnen sollen? ................................................... von salomon schneider Aufgrund der positiven Wirtschaftsentwicklung wird im kantonalen Richtplan bis 2040 mit einem Bevölkerungswachstum von 280 000 Menschen gerechnet. 80 000 davon sollen in der Stadt Zürich Wohnraum finden, weitere 140 000 in weiteren urbanen Räumen – wie Affoltern. Wo Wohnraum für all diese Menschen entstehen soll, ist jedoch noch völlig unklar. In der Stadt Zürich steht eine neue Bau- und Zonenordnung (BZO) vor dem Abschluss, diese werde die prekäre Wohnsituation in der Stadt aber stärker zementieren, als verbessern, weiss der Zürcher FDP-Gemeinderat und Präsident der besonderen Kommission Richtplan/Bau- und Zonenordnung, Michael Baumer: «Der regionale Richtplan sieht mehr Nutzung von Verdichtungspotenzial vor. Die bürgerliche Minderheit im Gemeinderat hat den neuen BZO-Entwurf von Anfang an kritisiert, da er die Verdichtungsdiskussion einfach vertagt. Wir wollten in der nicht schützenswerten Kernzone, (zwischen Sihl, Hauptbahnhof, Hardbrücke und Wiedikon, Anm. d. Red.) bei nicht geschützten Gebäuden, Aufstockungen um lediglich ein Stockwerk ermöglichen, wie auch in vielen Wohnzonen – haben mit diesen Ideen aber auf Granit gebissen.»

Wohnraum ermöglichen, höhere Dichten bewilligen kann. So soll verhindert werden, dass die Quadratmeterpreise in der Innenstadt noch stärker steigen. Ob in der Stadt in Zukunft mehr Projekte für günstigen Wohnraum erarbeitet werden, wird sich noch zeigen.

Baulandreserven bald aufgebraucht Da im Bereich der Stadt Zürich keine Entspannung der Wohnungssituation in Sicht ist und sich die Wohnungsknappheit im Kanton Zug zu verschärfen droht, wird auch der Siedlungsdruck auf das Säuliamt weiterhin zunehmen. «Die Gemeinden im Bezirk Affoltern werden bis 2030 sicher noch einmal so stark wachsen, wie in den letzten zehn Jahren. Ein vergleichbares Wachstum wie in Wettswil (von 389 Einwohnern 1950, auf 4715 Einwohner Ende 2014, Anm. d. Red.) wird jedoch nicht mehr stattfinden, da eine vergleichbare Ausweitung der Bauzonen heute nicht mehr bewilligt wür-

Luftaufnahme des Dorfes Wettswil von 1961, als der Bauboom frisch eingesetzt hatte. (Bilder zvg. Gemeindeverein Wettswil)

Die Kernzone als heilige Kuh Gerade bei der Aufstockung von Gebäuden in der verkehrstechnisch gut erschlossenen Kernzone lässt die rotgrüne Mehrheit jedoch nicht mit sich reden. «In der Kernzone geht es darum, historisch gewachsene Quartierstrukturen zu erhalten. Auch bei Neubauten in der Kernzone geht deshalb der Ortsbildschutz vor. 60 000 Menschen sollen dort Wohnraum finden, wo es die bisherige BZO vorsieht – in den Wohnquartieren, wo noch lange nicht das gesamte Verdichtungspotenzial ausgeschöpft ist. Mit einem detaillierten Siedlungsrichtplan soll an einigen Standorten zudem Wohnraumpotenzial für weitere 20 000 Menschen geschaffen werden», erklärt der Grüne Zürcher Gemeinderat und Vizepräsident der besonderen Kommission, Markus Knauss.

2012 musste das Flugzeug bedeutend höher fliegen, um den Grossteil des Siedlungsgebiets erfassen zu können. de», erklärt Kurt Weber, der Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) und ergänzt: «Bis 2030 gibt es noch vorhandene Bauzonen. Zudem muss verdichtet werden. Wie Wohnraum für das ganze Bevölkerungswachstum geschaffen werden soll, weiss ich aber auch nicht. Vielleicht muss man doch anfangen, in die Höhe zu bauen. Schlussendlich werden aber auch wieder Einzonungen kommen müssen – nach 2030.»

An der Realität vorbei politisiert Diese Aussagen widersprechen direkt den Positionen der Grünen Partei der Stadt Zürich, die auf ihrer Homepage bezahlbares Wohnen, Schutz von Grün- und Freiflächen und Verdichtung nach innen propagiert. Die Vision der Grünen, für den Bereich Wohnen, scheint parallel zu den realpolitischen Positionen entwickelt worden zu sein: «Zürich bietet viel Raum für attraktives, innovatives und zukunftsweisendes Wohnen. In allen Quartieren findet man ökologisch hochwertige und zahlbare Wohnungen.» Eine Option ist jedoch, dass der Zürcher Stadtrat bei sinnvollen Projekten, die beispielsweise günstigen

Bald ein Zweiklassen-Wohnsystem? Auch die Medaille Verdichtung hat zwei Seiten. Denn je dichter besiedelt, desto anonymer sind Wohngebiete. Dies führt zu zahlreichen Problemen, wie mehr Lärmklagen, Vandalismus und Vereinsamung. Wenn die Kantone Zürich und Zug bei Einzonungen weiterhin sperren, könnte sich ein Zweiklassen-Wohnsystem etablieren: Wer es sich leisten kann, wohnt in Arbeitsplatznähe, alle anderen fahren aus anderen Kantonen oder aus Süddeutschland an ihren urbanen Arbeitsplatz. Gerade bei jungen Familien aus Dörfern mit privilegierten Wohnlagen bestätigt sich dieser Trend bereits.

kommentar

Zeit für ein neues Armutsideal? von salomon schneider

D

ie Wünsche an die Politik sind so vielfältig wie einfach. Die Wirtschaft soll wachsen, der Wohnraum günstig sein, die Siedlungsräume überschaubar, die Verkehrsanbindung hervorragend, die Naherholungsgebiete intakt, der Arbeitsweg kurz und die Steuern tief. Leider lassen sich nicht alle Wünsche gleichzeitig erfüllen. Starke Wirtschaftsräume sind auf Arbeitskräfte angewiesen und diese wollen – meistens mit ihren Familien – in der Nähe des Arbeitsplat-

zes wohnen. Das denkmalgeschützte Dorf des Mittelstandes, mitten in der Agglomeration, wird sich deshalb nicht halten können, wenn eine starke Wirtschaft gewünscht wird. Es stellt sich deshalb im gesamten Grossraum Zürich die Frage: Wollen wir den bisherigen Reichtum erhalten? Was nur mit wirtschaftlicher Prosperität und all ihren Nebenerscheinungen – wie Dichtestress, Zersiedelung und Verdichtung – möglich ist, oder wollen wir, wie in wirtschaftlich schwachen Teilen Ostdeutschlands, Stillstand? Wie Ostdeutschland weiss, hat Stillstand seinen Preis. Die Wirtschaftsleistung ist klein und die Arbeitslosigkeit rie-

sig. Dies führt zu zahlreichen gescheiterten Existenzen und sozialen Problemen, erhöhter Kriminalität, bis hin zur Wiedererstarkung des Nationalsozialismus. Was es momentan braucht, ist Verdichtung in den gut erschlossenen Kernzonen, höhere Ausnutzungsziffern für Wohnbaugenossenschaften und andere nicht gewinnorientierte Bauakteure und eine moderate Entwicklung der Siedlungsränder. Wenn dies alles geschieht, hat der Grossraum Zürich eine Chance, weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Denn hohe Miet- und Eigenheimpreise verlangen nach hohen Löhnen und genau diese rauben einem Wirtschaftsstandort die Attraktivität.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2016

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Regierungsrätin Carmen Walker Späh am Frühlingstreff Wirtschaft – Politik Die Standortförderung Knonauer Amt lädt am 17. März zur zwölften Auflage nach Mettmenstetten ein Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh ist Gast am 12. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik der Standortförderung in Mettmenstetten. Der beliebte Anlass im Amt, an welchen Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen und Gewerbe, die Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden sowie die Gemeindeschreiber und die Mitglieder der Standortförderung eingeladen sind, findet am 17. März 2016 im Eventlokal Grindel 6 in Mettmenstetten statt. Am diesjährigen Frühlingstreff stehen nicht nur Informationen zur Neuausrichtung der Standortförderung und der Gedankenaustausch sowie die Kontaktpflege zwischen Wirtschaft und Politik im Vordergrund, sondern es ist gleichzeitig die Gründungsfeier für den am 25. November 2015 gegründeten Verein Standortförderung Knonauer Amt. Besonders freut sich der Gastgeber, dass Regierungsrätin Carmen Walker Späh den Anlass abrundet und die Veranstaltung anlässlich des 900-Jahr-Jubiläums der Gemeinde in Mettmenstetten stattfindet.

«Dreigestirn» Auch als Verein organisiert richtet die Standortförderung Knonauer Amt ihre Zielsetzungen nach wie vor an den Nachhaltigkeitskriterien Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt des Bundes

Exponenten aus verschiedenen Branchen treffen sich am Frühlingstreff mit solchen aus der Politik. (Bilder zvg./-ter.) aus. Die Nachhaltigkeit wird heute als «Dreigestirn» aus ökologischer Verträglichkeit, wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Gerechtigkeit verstanden. Die Nachhaltigkeit ist auch in Art. 73 der Bundesverfassung verankert und bildet ein zentrales Element für die regionale Entwicklung. Neu ist, dass neben den Gemeinden auch Wirtschaftsverbände, Gewerbevereine, Firmen, Vereine und Private Mitglied bei der Standortförderung werden können und so die Möglichkeit haben, die Zukunft der Region mitzugestalten. Mit-

glieder können das Angebot nutzen und mittels den Foren Wirtschaft, Umwelt – Energie, Freizeit – Tourismus und Kultur nutzstiftende Projekte einbringen, mitentwickeln und lancieren.

Lösungen für Probleme und Projekte ansprechen Der Frühlingstreff führt die verschiedenen Branchen und deren Exponenten mit unterschiedlichen Interessen und die Politik zusammen. Allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines

gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit das Interesse, dass unsere Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Der Frühlingstreff ist die Gelegenheit, an der Vertreter aus Wirtschaft und Politik formlos zusammenkommen können, um sich auszutauschen. Es ist möglich, Lösungen für Probleme und Projekte anzusprechen, neue Kontakte zu knüpfen oder das Netzwerk zu pflegen und auszubauen. Gerade in einer Zeit, in welcher uns Themen wie Flüchtlingskrise, Fi-

Regierungsrätin Carmen Walker Späh. nanzkrise, starker Franken, unsichere Wirtschaftsaussichten oder Zuwanderung fast täglich beschäftigen, sind solche Treffen besonders wichtig. Gemeinsam lassen sich herausfordernde Zeiten besser meistern. Anmeldung für den Frühlingstreff 2016 unter Angabe von Firma/Verein/Institution, Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, Affoltern, E-Mail: info@knonauer-amt.ch,Telefon 043 333 55 66 oder Fax 043 321 93 61. Event-Partner ist die Gemeinde Mettmenstetten.

Auf den Spuren von Jakob Dubs hängen geblieben nach 24 Jahren, aus. Hans Steiger, der mit seiner Radikalität im links-grünen Spektrum selbst in der eigenen Fraktion in Bern nie richtig Tritt fasste, trat nach nur vier Jahren zurück. Rolf Hegetschweiler nach 16 Jahren. Die Ämtler Farben werden in Bern seit November 2015 von Hans-Ulrich Bigler (FDP, Affoltern) vertreten, hauptberuflich Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Die Zahl jener Ämtler Politikerinnen und Politiker, die über die Bezirks- und Kantonsgrenze hinaus bekannt waren oder sind, ist überschaubar. Bei Jakob Dubs aus Affoltern, von 1861 bis 1872 für die liberal-radikale Fraktion (heute FDP) im Bundesrat, müssen wir tief im Archiv graben und zur Kenntnis nehmen, dass eine sol-

che Karriere heute nicht mehr möglich ist. Dubs war Bundesrichter, Kantonsrat, Regierungsrat, Nationalrat, ie gehörten im Kantonsrat wähStänderat, ehe er in die Landesregierend Jahren zu den gewichtigen rung gewählt wurde – ein Vorhaben, Wortführern: Toni Bortoluzzi bei dem Toni Bortoluzzi 2002 als (SVP), Rolf Hegetschweiler (FDP) und Sprengkandidat der SVP gegen MicheHans Steiger (SP). Drei Vorderbänkler, line Calmy-Rey (SP) deutlich scheiterdie dann 1991 die Bank wechselten te. und als Nationalräte im Parlament Gleichwohl erlangte Bortoluzzi Platz nehmen durften. Drei Ämtler kantons-, ja gar landesweite BekanntNationalräte «auf einen Chlapf» – ein schaft – nicht nur als Ständerats- und absolutes Novum. Sie folgten auf den Regierungsratskandidat, nicht nur als Wettswiler Hans-Georg Lüchinger (NaKandidat für das kantonale Gewerbetionalrat von 1979 bis 1987). 1999 geverbandspräsidium, nicht nur als langsellte sich Hans Kaufmann (SVP, jähriger Nationalrat, Gesundheits- und Wettswil) dazu. Er trat 2014 zurück. Sozialpolitiker, sondern auch wegen Toni Bortoluzzi hatte den längsten seiner träfen Sprüche. Sie brachten Atem und und schied letzten Herbst ihn in die Schlagzeilen, nicht alle zu nach sechs Legislaturperioden, also seiner Freude ... Auch Hans-Ulrich Bigler hat phasenweise grosse Medienpräsenz, weil sich der sgv-Direktor an vorderster Front gegen die BillagGebühren engagierte. Und mit seinen Voten seine Partei, die FDP, manchmal verärgert und die SVP erfreut ... Dubs, Lüchinger, Bortoluzzi, Hegetschweiler, Steiger, Kaufmann, Bigler – mit diesen Namen schliesst sich der Kreis der landesweit bekannten Ämtler Politiker fast vollständig. Weitere Politiker aus dem Säuliamt, die zumindest auf Der letzte Kantonsratspräsident aus dem Säuliamt: Erich Rüfenacht anlässlich der Wahlfeier kantonaler Ebene vom 4. Mai 1981 mit Ehefrau Annemarie und Standesweibel Max Kindhauser vor dem Hotel Löwen für Furore sorgten, in Hausen. (Archivbild «Anzeiger»/-ter.)

................................................... von werner schneiter

S

sind schnell aufgezählt: Margit Huber mit ihren gegenüber der eigenen Partei (FDP) oft abweichenden Positionen (N4-Gegnerin) und auch Lisette Müller (EVP). Die Knonauerin spielte in ihrer Fraktion eine tragende Rolle, konnte sich bei Wahlen jeweils als Panaschierkönigin feiern lassen, wurde aber 2011 gleichwohl abgewählt. Das gleiche Schicksal widerfuhr 2003 auch Jean-Jacques Bertschi (FDP, Wettswil).

Vor 35 Jahren war ein Ämtler letztmals «höchster Zürcher» Seit nunmehr 35 Jahren wartet das Säuliamt auf einen Kantonsratspräsidenten oder eine -präsidentin. «Höchster Zürcher» zu werden, steht bei den derzeitigen Ämtler Vertretern (ausschliesslich männlichen Geschlechts) entweder nicht im Vordergrund – oder dann stehen ihnen in den Fraktionen andere vor der Sonne. 1981/82 präsidierte mit Erich Rüfenacht letztmals ein Ämtler den Kantonsrat – 15 Jahre nach der Präsidialzeit von Max Dennler, Tierarzt und Gerichtspräsident in Affoltern. Auf dem Weg zu mehr Bekanntheit wurde der Hausemer FDP-Vertreter Olivier Hofmann unlängst gestoppt. Parteiintern setzte man ihm zwei Unbekannte vor die Nase: Peter Werder und Hans-Jakob Boesch – einer dieser aus Adliswil beziehungsweise aus der Stadt Zürich stammenden Herren soll nun die Geschicke der kantonalen FDP leiten. Über die Gründe kann man hier nur spekulieren: Hofmann ist einer, der sich unter anderem für erneuerbare Energien und andere Umweltanliegen einsetzt und damit derzeit bei der nach rechts gerückten FDP für das Präsidium «zu grün» erscheinen mag. Andererseits hat das Säuliamt zum Beispiel im Vergleich zu den See-Gemeinden, wo die FDP be-

sonders stark vertreten ist, oder der Stadt Zürich innerhalb des Parteivorstandes wohl zu wenig Gewicht. – Solches zeigte sich übrigens schon vor vielen Jahren, als sich Toni Bortoluzzi anschickte, Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes zu werden. Er unterlag damals dem FDP-Vertreter Ernst Cincera in einer Kampfwahl deshalb, weil insbesondere die Vertreter des rechten und linken Zürichseeufers geschlossen für den «Subversivenjäger» votierten und die Säuliämtler Delegierten chancenlos blieben. Im Zusammenhang mit der Neubesetzung des kantonalen SVP-Präsidiums fiel auch der Name des Mettmenstetter Kantonsrats Martin Haab, der das Nationalratsmandat nur um ein paar Stimmen verfehlte. Der hegt aber keine Ambitionen, derBauernverband hingegen schon. Vielleicht lässt er sich noch zu einer Kandidatur bewegen. Hier stehen aber andere Namen im Vordergrund, zum Beispiel der scharfzüngige Neo-Nationalrat Claudio Zanetti. anzeige


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Forum

Die CVP zu den Abstimmungsvorlagen

Die EVP zu den Abstimmungsvorlagen

Eidgenössische Vorlagen

Bund: Doris Leuthard lässt das Volk in die Röhre gucken

«Für Ehe und Familien – gegen die Heiratsstrafe». Seit bereits 30 Jahren als Ungerechtigkeit anerkannt. Der Ehebegriff ist hier nicht umstritten, dies gibt eine andere Abstimmung; darum: Ja. «Durchsetzungsinitiative»: Das Parlament wird ausgeschaltet, Konflikt mit den Grundrechten. Der Rechtsstaat wird ausgehebelt: Nein. «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln»: Das Verbot schadet den Schweizer Unternehmern. Es bekämpft den Hunger und die Armut nicht. Nein. «Sanierung Gotthard-Strassentunnel»: Alpenschutz bleibt gewahrt. Sicherheit wird verbessert. Ja.

Kantonale Vorlagen «Notariatsgesetz»: Die Senkung der Notariatsgebühren ist gerechtfertigt; Gebühren sollen die Kosten für eine Dienstleistung decken; zur Finanzierung der allgemeinen Staatsaufgaben sind Steuern zu erheben, nicht Gebühren; also: Ja. «Verwaltungsgesetz»: Die Festsetzung der Eingabe- und Antwortfristen auf 30 Tage kann zu geringer Qualität der Verfügungen führen. In anderen Fällen werden bisherige, kürzere Fristen verlängert; die an sich erwünschte Verkürzung von Verfahren wird nicht erreicht: Nein. «Bildungsinitiative»: Die Studiengebühren für die Hochschulen sind zumutbar und sinnvoll: Nein. «Lohndumpinginitiative»: Betriebe ohne nähere Prüfung und Anhörung der Beteiligten einzustellen, widerspricht dem Gebot der Fairness und bestraft unbeteiligte Mitarbeitende: Nein. CVP Bezirk Affoltern

Die zweite GotthardRöhre löst kein Problem Die Gutgläubigkeit zur zweiten Gotthardröhre der Tunnelbefürworter erstaunt. Die Schweizer Autobahnen sollen für die Euro-Automobilisten frei gehalten werden? Der Neubau der zweiten Röhre kostet 3 Milliarden Franken mehr als die Sanierung der alten Röhre mit Auto und Lastwagenverlad per Bahn. Wenn alles fertig ist, ist der Stau noch länger als heute. Wer neue Strassen-Tunnel baut, wird Verkehr ernten. Eine LastwagenAutotransporthölle wird das Ergebnis sein. Es grüsst der Brenner! Der Bau-Betonteufel lacht und wirft den Teufelsstein bei Göschenen. Der Stein kommt beim Bau der zweiten Gotthardröhre ins Rollen und macht alles platt. Die zweite Röhre löst kein Problem, sondern schafft ganz viele neue Verkehrsprobleme. Darum Nein am 28. Februar zur zweiten Gotthardröhre! Felix Keller, Hedingen

Einsendeschluss für den Urnengang vom 28. Februar 2016 Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 28. Februar in der Ausgabe vom Dienstag, 23. Februar, ab. Zuschriften müssen die Redaktion bis morgen Samstag, 20. Februar, 12 Uhr, erreichen und mit einer vollständigen Postadresse der Autorin, des Autors versehen sein. Kürzere Texte haben bessere Abdruckchancen. An: redaktion@affolteranzeiger.ch.

Wir freuen uns auf die Eröffnung des Gotthard-Basistunnel (Neat) in diesem Jahr und erwarten die Verlagerung der Güter auf die Schiene. Die Milliarden dafür wurden uns mit diesem Versprechen abgerungen. Nun wird uns noch vor der Eröffnung der Neat eine weitere Milliardenfrage gestellt. Und diese macht den Nutzen der Neat bereits wieder fragwürdig, obwohl die gleichen Kreise vor 20 Jahren stark auf die Rentabilität der Flachbahn pochten. Nun aber gilt alles nicht mehr, die 2. Strassenröhre muss her für mehr Reiseverkehr und Gütertransport der EULänder, denn beide Tunnel werden der EU-Norm angepasst und dies erst noch gebührenfrei. Es wird Mehrverkehr geben von bis zu 30 Prozent auch bei Einspur-Betrieb, da der Verkehr verflüssigt wird. Die Folge sind mehr Staus auf der A2 im Tessin und um Luzern. Somit wird die Summe der Stauzeit bleiben, jedoch einfach auf die

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jetzt schon überlasteten Zubringerautobahnen verschoben. Auch Unfälle gibt es nicht weniger, da sich ja die Kapazität und die Geschwindigkeit des Individualverkehrs erhöht. Zudem wird den Nationalstrassen auf den Hauptachsen im Mittelland mindestens 1 Milliarde entzogen. Noch eine kritische Frage sei dazu erlaubt: Wurde je ein Tunnel im vorgesehen Kostenrahmen erstellt? Lohnt es sich, dafür den vom Volk gewollten Alpenschutz auszuhebeln? Die EVP ist klar der Meinung Nein und lehnt darum die zweite Gotthardröhre entschieden ab. Für die weiteren Vorlagen empfiehlt die EVP: Ehe und Familie gegen die Heiratsstrafe: Ja; Durchsetzungs-Initiative: Nein und Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln: Ja.

Kanton: Lohndumping schadet fairen Arbeitgebern massiv Lohndumping ist in unserem Kanton inzwischen ein Problem, das sich

nicht mehr übersehen lässt. Mit dem zur Abstimmung gelangenden Gesetz könnten neu die offiziellen Organe bei unseriösen Arbeitgebern, die sich nicht an Mindestlohnvereinbarungen halten, einen Arbeitsunterbruch verfügen. Richtigerweise jedoch nur bei begründetem Verdacht und wenn die beschuldigte Firma die Kooperation mit den zuständigen Amtsstellen verweigert. Zudem betrifft die Sperrung nur den fehlbaren Betrieb. Nie hingegen eine ganze Baustelle. Heute haben unseriöse Unternehmer alle Zeit der Welt, um Verfahren über Monate zu verschleppen. Während dieser Zeit können sie ihre Aufträge abschliessen. Oder die unterbezahlten Arbeitnehmer von Baustellen abziehen, bevor auch nur irgendeine Sanktion verfügt werden kann. Die Folge ist, dass unser Gewerbe nicht mehr konkurrenzfähig ist und seine Arbeitsplätze ebenso wenig halten kann wie die wichtigen Ausbildungsplätze. Weil sich das ändern muss, haben sich über 120 Unternehmer, gemeinsam mit sechs paritä-

tischen Kommissionen und verschiedenen Berufsverbänden zum Arbeitgeberkomitee «Stopp Lohndumping» zusammengeschlossen. Darunter auch die namhafte Ernst Schweizer AG aus Hedingen und viele weitere Ämtler Betriebe. Weil sie eine gesunde Wirtschaft und den Schutz unserer Arbeitsplätze wollen, sagen sie zusammen wie die EVP mit voller Überzeugung Ja zur wirkungsvollen Lohndumping-Initiative. Zu den weiteren kantonalen Vorlagen empfiehlt die EVP: Reduktion Grundbuchgebühren: Nein; Straffung von Rekurs- und Beschwerdeverfahren: Nein und Bildungsinitiative: Nein.

Bezirk: Eine fähige Kandidatin für die Verbandsschulpflege Die EVP empfiehlt Esther Naef aus Affoltern am Albis. Als selbstständige Webpublisherin und Bildungsfachfrau mit Behördenerfahrung bringt sie die idealen Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. (AS/DS)

Es geht nicht um Partei-, sondern um Sachpolitik zum Wohl unseres sozialen Systems Zur «Anzeiger»-Beilage Gewerbezeitung vom 12. Februar. Leitartikel von Olivier Hofmann. Lieber Herr Hofmann, in Ihrem Leitartikel malen Sie betreffs der Lohndumpinginitiative den Teufel an die Wand und behaupten: «Mit der Initiative werden Zürcher Unternehmer gegenüber ihren nationalen und internationalen Konkurrenten benachteiligt.» Fakt ist: Wir als ansässige Unternehmen werden auf diversen Baustellen regelmässig kontrolliert. Wir wollen und müssen die Bestimmungen daher sowieso einhalten. Firmen mit Preisdumpingangeboten hingegen entwischen den Kontrolleuren immer wieder. Und bis die Sanktionen dann greifen, sind diese schon lange auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Entgegen Ihren Aussagen ist es darum vielmehr so, dass wir mit der jetzigen Situation massiv benachteiligt sind. Eine Annahme der Initiative würde die dringend nötigen Verbesserungen bringen, weil dann die zwielichtig agierenden Firmen weniger Möglichkeiten hätten, ihren Verpflichtungen auszuweichen. Sie sagen: «... ein Restaurant kann also genauso gut geschlossen werden wie ein Hotel.» Warum soll das ein Problem sein? Jeder Arbeitgeber, der die GAV-Bestimmungen nicht einhält und bei einer Kontrolle nicht kooperiert, weiss ganz genau, dass er das Risiko einer Betriebsschliessung eingeht. Was ist hier das Unvorstellbare? Wie Sie ja vielleicht wissen, Herr Hofmann, geht es auf dem Bau nicht immer nur geordnet und gesittet zu.

Hemdsärmeligkeit gehört zur Tagesordnung. Wenn dann «... die Tatbestände durch den Kanton vorgängig abschliessend aufzuklären sind», dauert das in der Praxis meistens zu lange. Gerade daher ist es wichtig, dass die Kontrollorgane endlich mit griffigeren Werkzeugen ausgestattet werden. Für viele kommt die Initiative der Unia aus der falschen politischen Ecke. Bedenken Sie jedoch, hier geht es nicht um Partei-, sondern um Sachpolitik zum Wohl unseres sozialen Systems, zum Erhalt der noch bestehenden Arbeits- und Ausbildungsplätze und der Infrastruktur in den Betrieben. Darum wird die Initiative von einem breiten Arbeitgeberkomitee unterstützt, dem auch etliche Betriebe aus unserem Bezirk angehören. Anmerkung: Um Arbeits- oder Be-

darum, weil eben nicht konsequent ausgeschafft wird. Auch glaube ich nicht, dass ein gut integrierter Secondo kriminell wird. Etwas mehr Mitgefühl für die Opfer wäre angebracht, wenn man bedenkt, dass diese ein Leben lang unter den Straftaten leiden und die Täter ungeniert unser Gastrecht ausnützen. Was auch immer wieder auffällt bei dieser Diskussion, ist, dass man für die kriminellen Ausländer mehr

Verständnis zeigt als für die Opfer und deren Hinterbliebenen. Es ist ganz einfach: Wer kommt, passt sich an. Wer Probleme macht, soll zurück. Wem der Opferschutz wichtiger ist als der Täterschutz, stimmt ganz klar Ja zur Durchsetzungsinitiative der Ausschaffung krimineller Ausländer. Karin Ulrich, Obfelden

«Heiratsstrafe»: Initiative schafft Gerechtigkeit Am 28. Februar stimmen wir über die Initiative der CVP ab. Sie will die Ungerechtigkeiten bei den Steuern und bei der AHV von verheirateten Doppelverdienern und Rentnern abschaffen. Der Steuerrechner des Kantons Zürich gibt folgende Auskünfte, es müssen immer die steuerbaren Einkommen eingesetzt werden. Bundessteuer: Mit dem Einkommensverhältnis Frau und Mann von 30/70 Prozen, ist der geschuldete Steuerbetrag für Verheiratete mit einem Einkommen ab zirka 40 000 Franken bereits höher. Mit grösseren Einkommen wird der

sogenannte «Heiratsstrafbetrag» immer grösser. Staats/Gemeindesteuern: Kanton Zürich: Bereits bei kleineren Einkommen (auch mit 30/70% gerechnet), zum Beispiel 60 000 Franken, ist der geschuldete Steuerbetrag von ledigen Paaren zirka 10 Prozent tiefer als der von verheirateten Paaren. AHV: Von den Gegnern der Initiative wird angeführt, dass verheiratete Paare wegen der Hinterlassenenrenten um zirka 800 Mio. Franken bessergestellt sind als Konkubinatspaare. Als

Viktor Häberling, Inhaber Abraxas Natursteine AG, Uerzlikon

Mit Sicherheit durch den sanierten Gotthardtunnel

Denkanstoss zur Durchsetzungsinitiative Ich verstehe die Aufregung nicht um diese Initiative, da es ja um kriminelle Ausländer geht, ich betone kriminell. Alle anderen haben ja nichts zu befürchten. Wenn wir ehrlich sind, fühlen wir uns schon lange nicht mehr wohl, wenn wir abends öffentliche Verkehrsmittel benützen müssen oder Bahnhöfe usw. Es ist kein Geheimnis, dass die Schweiz immer unsicherer wird. Auch

triebseinstellungen beim AWA zu beantragen, muss ein Beschluss des Kontrollorgans vorliegen. Kontrollorgane sind entweder die Paritätischen Kommissionen oder die Tripartiten-Kommissionen. In den Paritätischen Kommissionen sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen stimmberechtigt, in den Tripartiten ist das Stimmrecht zu je einem Drittel bei den Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Kantonsvertretern. Niemand in diesen Gremien hat ein Interesse daran, willkürlich Arbeitsabläufe zu behindern oder Baustellen stillzulegen, das neue Instrument wird vielmehr sehr rasch eine präventive Wirkung entfalten.

Strafe, nur weil beide Partner das AHV-Alter erreicht haben, erhalten sie, bei maximaler Rente gerechnet, 14 100 Franken weniger als ein Konkubinatspaar. In den jungen Jahren denkt ein Paar kaum an diese Strafe, wenn es heiraten will. Viele Ehefrauen aber haben keine Pension, weil sie nach der Kinderbetreuung, auch heute noch, sehr schwer eine Stelle bekommen, bei welcher der Lohn über dem Koordinationsabzug BVG liegt. Die Initiative schafft Gerechtigkeit und ist zu befürworten. Martin de Lignie, Affoltern

Ein Auto fährt vollautomatisch und ohne Emissionen durch den Gotthardtunnel – dies ist keine Zukunftsvision, sondern bereits heute Realität mit dem neuesten Elektroauto von Tesla. Schon bald wird diese Technologie auch bei günstigeren Autos als Standard eingebaut, und damit wird die Sicherheit insbesondere in Tunnels deutlich erhöht. Weil auch die beste Technik im eigenen Auto keine Frontalkollision mit einem «Geisterfahrer» verhindern kann, soll die versenkbare Mittelleitplanke im sanierten Gotthardtunnel auch dieses Risiko minimieren. Darum: Aus Gründen der Sicherheit brauchen wir bestimmt keine zweite Gotthard-Röhre! Peter Weiss, Mitglied des Vorstandes der Grünliberalen Bezirk Affoltern anzeige


Forum

Freitag, 19. Februar 2016

ämtler kantonsräte meinen

Der teuerste Pannenstreifen der Welt

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Der CO2-Ausstoss unserer Gebäude kann massiv reduziert werden Das Energiegesetz des Kantons Zürich enthält das Ziel, dass der CO2-Ausstoss pro Kopf und Jahr bis in das Jahr 2050 von heute 5.0 Tonnen auf 2,2 Tonnen reduziert werden soll. Wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, müssen wir den Verbrauch von Öl und Gas im Gebäudebereich massiv reduzieren, da gut 40% der gesamten Energie dort verheizt werden. Handlungsbedarf besteht dabei vor allem bei Gebäuden, die vor 1990 gebaut wurden und bis jetzt noch nicht energetisch saniert wurden. Solche Häuser verbrauchen durchschnittlich 20 Liter Öl pro Quadratmeter Wohnfläche. Dies ist rund acht Mal mehr, als ein modernes Haus oder ein saniertes Haus benötigt. Bei diesen Gebäuden kann der CO2-Ausstoss massiv reduziert werden. Die zentrale Frage lautet daher, wie erreicht werden kann, dass ältere Liegenschaften energetisch saniert und mit möglichst wenig CO2-Ausstoss beheizt werden. Diese Frage wird in der Schweiz unterschiedlich beantwortet, da jeder einzelne Kanton selber regeln darf, welche energetischen Vorschriften er im Gebäudebereich erlassen will und welche nicht. Aus diesem

Grund befasst sich auch der Zürcher Kantonsrat mit der Frage, wie erreicht werden kann, dass durch die Gebäude möglich wenig CO2 ausgestossen wird. Dabei prallen völlig unterschiedliche Ansichten aufeinander: Da gibt es die Meinung, dass einfach alle Öl-, Gasund zentrale Elektroheizungen verboten werden sollen, dass eine schweizweite CO2-Lenkungsabgabe nötig sei oder auch die Ansicht, dass jede entsprechende Vorschrift ein Eingriff in die Eigentumsfreiheit des Immobilienbesitzers ist und daher zu unterlassen sei. Als Freisinniger wäre es mir am liebsten, wenn auf die Vernunft des Immobilienbesitzers gesetzt werden könnte. Doch was heisst dies konkret? Für mich ist selbstverständlich, dass wir möglicht wenig CO2 ausstossen sollen. Ich wünsche mir daher, dass alle Besitzer von Häusern, welche noch mehr als 15 Liter Öl pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen, ihre Häuser baldmöglichst energetisch sanieren. Freiwillig und ohne Zwang. Unabhängig von meinem Wunsch, fand im Kantonsrat vor gut zwei Wo-

chen eine Diskussion genau zu diesem Thema statt. Auf dem Programm stand die Behandlung einer Einzelinitiative von Niklaus Haller mit dem Titel «Redem-Initiative für klimafreundliche Gebäude». Die Initiative wurde von mehr als 40 Wissenschaftlern unterstützt, darunter Weltklimarat-Mitglied Andreas Fischlin, ETH-Rektorin Sarah Springman, Klimaforscher Thomas Stocker und Architekturprofessor Vittorio Lampugnani und hatte eine brisanten Inhalt: Bis Mitte dieses Jahrhunderts sollen Gas- und Ölheizungen schrittweise verboten werden. Bis zehn Jahre nach Annahme der Initiative dürften Heizanlagen in neuen Gebäuden kein CO2 aus fossilen Brennstoffen mehr verursachen; nochmals acht Jahre später träte dieselbe Regel auch bei der Erneuerung von Anlagen in bestehenden Gebäuden in Kraft, wobei Ausnahmen bei denkmalgeschützten Bauten möglich sind. Im Kantonsrat wurde die Initiative an den Regierungsrat überwiesen. Dieser muss nun einen konkreten Vorschlag ausarbeiten, über den der Kantonsrat in zwei, drei Jahren nochmals diskutieren kann. Schön wäre es,

wenn ich dann sagen könnte, dass ein Verbot von Öl- und Gasheizungen nicht mehr nötig sei, weil sich die Anzahl der Häuser, welche freiwillig und ohne staatlichen Zwang energetisch saniert wurden, massiv erhöht hat. Zum Schluss ein Hinweis an alle Besitzer von älteren Liegenschaften: Das Knonauer Amt hat seit 2012 eine regionale Energieberatungsstelle. Diese steht für eine Erstberatung zur Abschätzung des energetischen Ist-Zustandes Ihrer Liegenschaft und zur Ermittlung von möglichen energiesparenden Massnahmen zur Verfügung. Die Beratung erfolgt jeweils Dienstag von 14 bis 19 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Wer diese Erstberatung nutzen will, kann bei der Koordinationsstelle der Standortförderung des Bezirks Affoltern einen Termin vereinbaren (Telefon 043 333 55 66, E-Mail: info@knonauer-amt.ch). Die Erstberatung kostet 150 Franken. Zehn Gemeinden im Bezirk Affoltern beteiligen sich an diesen Kosten und übernehmen 100 Franken, so dass die Beratenen effektiv noch 50 Franken zu bezahlen haben. Nutzen Sie dieses Angebot!

Nein zur Durchsetzungsinitiative – Ja zur Schweiz Wer sich abends die Tagesschau anschaut, sieht die bedenklichen Ereignisse aus aller Welt. Zurück bleibt eine Mischung aus Erschrecken und Abscheu darüber, in welcher Armut und mit welchen Kriegsfolgen die Bevölkerung in anderen Ländern leben muss. Gleichzeitig realisieren wir, wie paradiesisch wir in der Schweiz leben: in Frieden, mit vollen Regalen in den Einkaufszentren, ohne Folter, ohne Diktatoren und mit einer weltweit einzigartig tiefen Arbeitslosenrate. Sogar von der bisherigen Flüchtlingswel-

le aus Nordafrika sind wir bisher weitgehend verschont geblieben. Egal, welcher politischen Partei wir zugewandt sind, fast alle sind wir in einer christlichen Ethik aufgewachsen, die im Grundsatz die Schwächeren schützt und zur Nächstenliebe anregt. Das klingt zwar altmodisch im Internetzeitalter, hat uns aber in die relativ paradiesischen Verhältnisse begleitet und insbesondere langfristig zu einem friedlichen Zusammenleben geführt. Lassen wir uns also nicht durch teure Politkampagnen verängstigen

und Sand in die Augen streuen. Unsere Gesetze sind gut genug. Jene, die das Parlament kürzlich erlassen hat, sind strenger als je zuvor. Jetzt aber noch die Wegweisung von Ausländern schon wegen kleinster Vergehen in die Verfassung zu schreiben, ist unmenschlich. Wer von uns hat nicht schon mal einen Joint geraucht, und wer ist noch nie zu schnell gefahren? Sogar «Secondos» die keinen Schweizer Pass haben, also Menschen mit ausländischer Abstammung, die in der Schweiz aufgewachsen sind, we-

«Grüne» Küchen statt mehr Sicherheit Zuschriften im «Anzeiger» vom 9. und 16. Februar. glp-Kantonsrat Wiesner scheint offenbar erst kürzlich die politische Laufbahn angetreten zu haben, sonst hätte er wissen müssen, dass das Neat-Projekt eben nur wegen der Verlagerung des Güterschwerverkehrs auf die Schiene zustande kam. Vorgängige, zähe Verhandlungen und Vereinbarungen mit den Nachbarstaaten Deutschland und Italien waren die Basis dafür dieses Jahrhundertprojekt überhaupt in Angriff zu nehmen. Aber auch in Deutschland und Italien wechseln halt manchmal die Regierungen und diese setzen jeweils die Prioritäten wiederum nach ihrem eigenen Gutdünken. Es wäre Sache der grün-roten Regierung in Baden-Württemberg, dem längst überfälligen Vorhaben mehr Dampf aufzusetzen. Aber es wurden dieser ja laufend aus den eigenen Reihen Knebel in die Räder geworfen!

Unfair und billig Es ist äusserst unfair und billig, Bundesrätin Leuthard mit diesem ver-

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steckten Vorwurf der Untätigkeit diskreditieren zu wollen. Aber der rot-grünen Clique ist eben jedes Mittel recht, um auch bestens durchdachte und auch nachhaltige Projekte zu Fall bringen zu können. Dazu muss sogar Wiesners Autoverlad Göschenen-Andermatt (!) den Kopf herhalten. Ich bin äusserst gespannt, wie das das Schöllenenbähnli bewerkstelligen soll! Aber Wiesner zieht da mit Unterstützung seines Kollegen Bommel sicher eine fantastische Lösung aus einer der vielen Chuchichäschtli-Schubladen.

Keine staatsmännische Haltung von alt Bundesrat Leuenberger Auch die Anspielung mit der zweiten Küche ist fies. Wiesner unterstellt der Bundesrätin im vornherein Absichten, die gemäss Abstimmungsunterlagen klar widerlegt sind. Wenn er sich die schnoddrige Bemerkung von alt Bundesrat Moritz Leuenberger, dass wohl keiner glaube, die beiden Tunnels würden nur je einspurig benutzt, zu eigen macht, dann macht er sich auch dessen bedenkli-

che, unstaatsmännische Haltung zu eigen. Die Änderung im Bundesgesetz über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet ist bindend. Das Gesetz regelt nämlich den Vollzug von Artikel 84 Absatz 3 der Bundesverfassung. Die Änderung, Artikel 3a, könnte nur durch eine allfällige, spätere Initiative – mit Volks- und Ständemehr – rückgängig gemacht werden. Die Zwei-Tunnel-Lösung bringt endlich optimale Verkehrssicherheit. Frontalkollisionen, wie eben erst wieder im frisch renovierten Arlbergtunnel, sind ausgeschlossen. Sicherheit auf der Strasse darf etwas kosten. Aus eben diesem Grund werden ja für ein paar Velofahrer per Gesetz im Kanton Zürich jedes Jahr 10 Millionen Franken in Neubauprojekte «verpulvert»! Ich hoffe deshalb sehr, dass diese schier unzähligen Scheinargumente der Vorlagen-Gegner beim Stimmvolk nicht verfangen. Gehen Sie stimmen und legen Sie ein überzeugtes Ja in die Urne. Ich danke Ihnen! Hans Jud, Mettmenstetten

gen leichter Vergehen gleich ausweisen zu wollen, ist unglaublich. Besinnen wir uns besser auf eine Ethik der Menschenwürde, die uns Erfolg gebracht hat, auch im Handel und mit Steuereinkünften von Ausländern. Stimmen wir deshalb Nein zur Durchsetzungsinitiative. Sagen wir Nein zur Masslosigkeit und Angstmacherei und erfreuen uns an all dem, was wir haben. Dazu gehört auch die Hochhaltung der Menschenwürde, der Toleranz und der Freiheit! Peter Leemann, Obfelden

Der «teuerste Pannenstreifen der Welt», so bezeichnet Ständerat Thomas Minder die zweite Gotthardröhre. Er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Unsere Steuergelder sollen weise eingesetzt und nicht mit unsinnigen Projekten verschleudert werden. Gerade am Gotthard geht es auch darum, bereits getätigte Investitionen zu schützen. Beim Bau der Neat war ein Ziel, den Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern und so die Umweltbelastung in den Alpentälern zu reduzieren. Hierfür wurde viel Geld ausgegeben, 24 Milliarden Schweizer Franken! Damit sich diese Investition langfristig rechnet, muss jetzt dafür gesorgt werden, dass diese gut genutzt wird. Dies geht jedoch nur, wenn auf der Strasse nicht weitere Kapazitäten mit einer zweiten Gotthardröhre geschaffen werden. Und, Hand aufs Herz, niemand kann ernsthaft daran glauben, dass der «teuerste Pannenstreifen der Welt» nicht langfristig für den regulären Verkehr genutzt wird. Martin Stalder, Energieingenieur, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Bedingte Strafe für einen Renten-Betrüger: Ein 64-jähriger Tamile hatte während sechs Jahren den Tod seiner Frau verschwiegen und deren Rente kassiert. Gestern wurde er zu einer bedingten Freiheitsstrafe sowie einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Da stellt sich doch die Frage, wie man eine tote Frau verschweigen kann. Dann stellt sich auch eine weitere Frage: Was für ein eigenartiges Gericht hat so eine lächerliche Strafe ausgesprochen? Ein solches Gericht sollte an den öffentlichen Pranger gestellt werden, ansonst noch mehr solche unverständliche Strafen à la Bananenrepublik gesprochen werden – und das in der Schweiz. Unglaublich und ein schlechtes Zeichen für unser Land. Ein solcher Betrüger sollte gründlich an die Kandare genommen werden und für einige Jahre in einem knallharten Gefängnis landen – und nach Verbüssung der Strafe subito in seine Heimat abgeschoben werden. Rolf Baumann, Hausen

Schnitzelbank-Politik Pünktlich zum Basler Fasnachtsstart wurden auch wir Zürcher Landeier per Privat-Post (Briefkasten) mit einer Schnitzelbank beglückt! Auf billigstem 70-Gramm-Papier, wohl aus Kostengründen im nahen Ausland gedruckt, versucht mir auf demselben eine landesweit bekannte Clique zum hundertsten Mal weiszumachen, dass, ui ui, in Schweizer Gefängnissen 78 % Ausländer sitzen – was sogar stimmt. Doch dann, nach drei Bier und einem gehörigen Schnaps, folgt schon die Schnitzelbank-logische Schlussfolgerung: Nur die Initiative garantiert deren Ausschaffung. Blöd gelaufen! 60 % dieser 78 % haben ja eh kein Bleiberecht und schon gar keinen Asylantrag gestellt. Es sind Kriminaltouristen und nur ganz selten zielgerichtet angestellte Killer ... Sie werden nach dem Strafvollzug einfach an die Grenze gestellt. Somit ist auch klar, dass von den Personen mit Bleiberecht (Schweizer, niedergelassene Ausländer, Flüchtlinge und Asylanten) alle etwa gleich oft einsitzen. Schweizer Secondo-Pneuschlitzer, AHV-Betrüger, oder Erbschleicher hätten nach der Schnitzelbank-Logik (neu) aber einen entscheidenden Vorteil. Sie würden trotz SVPMitgliedschaft nicht ausgeschafft.

Wer also in Zukunft die AHV der Putzfrau weiterhin nicht bezahlen will, einem unliebsamen Kollegen brachial die Meinung sagen oder auch ganz bescheiden bloss Steuern hinterziehen möchte oder Telefon-Kabel mit billigen Rumänen verlegt, der muss sich sofort einbürgern lassen. Es gibt auch eine «gleichgesinnte» Partei (Clique?), die euch dann schützt und gerne aufnimmt ... Ich hoffe, der Schweizer Bürger ist mündig genug und verwechselt unsere Landesverfassung nicht mit einer Schnitzelbank. Zudem macht Fasnacht in einer echten Clique auch mehr Spass! Jürg Wyttenbach, Affoltern

in kürze

Durch eine Kürzung bei der Zuschrift von Karl-Henning Junghanns aus Stallikon (Es müssen nicht immer Blumen sein, «Anzeiger» vom 12. Februar) ist der Eindruck entstanden, dass der Text von ihm stammt. Verfasserin ist seine Partnerin A.B.


Gewerbe/Dienstleistungen

Geplündertes Land

Kantonalmeisterschaft

Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo kommt nach Affoltern. > Seite 17

Der Radrennclub Amt lässt die alte Säuliämtler Radquer-Tradition wieder aufleben. > Seite 20

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Schuhmacher Hedinger Fritz Huwyler kehrte nach einer Bankerkarriere zurück zu seinen Wurzeln. > Seite 21

«Die Zukunft lässt sich bewusst gestalten»

Parkett aus Schweizer Eiche

Hedingen: Engagiertes Gespräch am Anlass des Gewerbeverbands

Wohntex: Charakterstarke Holzböden

Olivier Hofmann, Präsident des Gewerbeverbands des Bezirks Affoltern, führte in seiner Begrüssung zum Gewerbeanlass vom Mittwoch in Hedingen die zwei Referate auf einem Nenner zusammen: Das Integrationsund Präventionsprogramm «Lift» und das Porträt der Zingg Transporte AG haben beide die bewusste Gestaltung der Zukunft zum Inhalt.

Die Ausstattungs- und Einrichtungsspezialistin Wohntex AG am Bahnhofplatz 1 in Affoltern hat ihr Parkett-Sortiment um Eichenholz aus Schweizer Bäumen erweitert.

................................................... von bernhard schneider

Damit ein Unternehmen eine zukunftsträchtige Strategie umsetzen kann, ist unter anderem geeigneter Nachwuchs erforderlich. Um auch minderprivilegierten Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, sich beruflich zu entfalten, beteiligen sich die sechs Ämtler Oberstufenschulen mit insgesamt 1250 Jugendlichen am Projekt «Lift». Der Bezirksgewerbeverband empfiehlt den Betrieben des Bezirks Affoltern, sich am Programm zu beteiligen.

Integration durch Engagement «Lift» ist die Abkürzung des Projektes «Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit». Vorgestellt wurde das Projekt von Oliver Engeler, der es im Bezirk Affoltern als Co-Geschäftsleiter des Vereins Trivas zusammen mit dem regionalen Lehrstellenforum umsetzt. Das Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Sekundarschule und der Berufsbildung richtet sich an Schüler ab der 7. Klasse, die sich mit einer erschwerten Ausgangslage bezüglich Lehrstellensuche und Berufseinstieg auseinandersetzen müssen. Kernelement von «Lift» sind regelmässige Kurzeinsätze in Gewerbebetrieben der Region, sogenannte «Wochenarbeitsplätze». Die Einsätze in den lokalen Betrieben erfolgen auf freiwilliger Basis in der schulfreien

Bahngleise neben dem Lastwagenpark: Um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, wählt ein modernes Transportunternehmen wie die Zingg Transporte AG Hedingen für jeden Wegabschnitt die passende Transportinfrastruktur. (Bild bs) Zeit – persönliches Engagement ist daher für die Beteiligung unerlässlich. Die Jugendlichen werden von ihren Lehrpersonen nach «Lift»-Kriterien ausgewählt und von Fachpersonen gut auf ihre Einsätze in den Betrieben vorbereitet und nach Bedarf begleitet. – Die Diskussion des Projektes, das bei den Ämtler Gewerblern auf Sympathie stiess, führte rasch zu Detailfragen: Welche Arbeiten eignen sich für Jugendliche ab 13? Welche Beschäftigung ist überhaupt erlaubt? Wie sind die Versicherungsfragen geregelt? Was geschieht, wenn sich ein Jugendlicher am Arbeitsplatz querlegt? Das Fazit der intensiven Diskussion: Es ist wichtig für ihr Fortkommen, dass die jungen Menschen erkennen, dass sie persönliches Engagement am Arbeitsplatz weiterbringt. Die Arbeit muss sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe Sinn machen, damit die Integration glückt.

Zur richtigen Zeit am rechten Ort Cornelia Bachmann-Zingg, Geschäftsleiterin und Verwaltungsratsdelegierte der Zingg Transporte AG, knüpfte unmittelbar an die Diskussion zu «Lift» an: «Es ist schwierig, geeignete Lernende für die Berufe im Transportge-

werbe zu finden.» Es sei wichtig, die Anforderungen der Ausbildung frühzeitig zu vermitteln, deshalb werde sie sich bei «Lift» engagieren. Die Firma Zingg, die von 1978 bis 2003 für die Kehrichtabfuhr des Bezirks zuständig war, habe sich nach dem Verlust dieses Auftrags neu positionieren müssen: «Man braucht zur richtigen Zeit die richtige Idee, um die Zukunft zu gestalten.» Rückschläge seien für jeden Unternehmer «daily business». Die richtige Konsequenz daraus mache das Unternehmen fit für die Zukunft. Als Transporteur müsse man immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen. Eine 1999 gegründete Zingg-Tochtergesellschaft, die zusammenklappbare Gebinde reinigt, erwies sich als goldrichtig nach der Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe. 2002 führte Zingg den bimodalen Verkehr ein, was beim Transport von Gemüse und Früchten besonders anspruchsvoll ist. Das Unternehmen hat sich dadurch ein Know-how entwickelt, das heute zu einem wichtigen Konkurrenzvorteil geworden ist. «Unsere Innovationen sind nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch sinnvoll», schloss die Chefin des Hedinger Transportunternehmens. anzeige

Töff-Trends, Stars und Schönheiten Ämtler Aussteller an der Swiss-Moto Die Swiss-Moto gilt als Startschuss in die Motorrad-Saison. Noch bis Sonntag lockt die Schweizer Motorrad-, Rollerund Tuning-Ausstellung in die Messe Zürich. Drei Trends stehen diesmal im Vordergrund: Individuell ausbaubare Neo-Klassiker, funktionale Allroundbikes sowie die alle Segmente bereichernde Elektronik. Weiter locken eine Burlesque-Queen, zwei Ex-Missen und diverse Töff-Stars, etwa die Moto2-Piloten Tom Lüthi, Dominique Aegerter und Robin Mulhauser.

Der Affoltemer Schutzbekleidungs-Anbieter Power-Bike konnte die FMX-Riders Vivian Gantner und Mike Pfister für seinen Messestand A26 in Halle 3 gewinnen. Und natürlich werden auch wieder diverse Töffhändler aus dem Säuliamt für ihre Marken mehr oder weniger Präsenz markieren. (pd./tst.) Swiss-Moto bis 21. Februar, Messe Zürich. Heute Freitag, 10 bis 22 Uhr, morgen Samstag, 9 bis 19 Uhr und Sonntag, 9 bis 18 Uhr.

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rungen. Damit passt Eichenparkett zu allen erdenklichen Einrichtungsstilen und sieht immer wieder anders und grundsätzlich schön aus. Bodenbeläge aus Holz tragen aufgrund ihrer temperaturausgleichenden Eigenschaften zudem zu einem gesunden und angenehmen Raumklima bei. Das gilt selbstredend auch für Schweizer Eiche, die als Parkett je nachdem entweder Feuchtigkeit aufnimmt oder abgibt. «Nebst Parkett aus Schweizer Eiche führen wir eine grosse Auswahl an Bodenbelägen, Spannteppichen, Vorhänge und Insektenschutz – kompetente Beratung und umfassende Dienstleistungen inklusive», ergänzt Philipp Killer. (kb.)

Die Wohntex AG bietet in den Bereichen Parkett, Bodenbeläge, Spannteppiche, Vorhänge und Insektenschutz alles, was heute in Sachen Qualität, Komfort, Zweckmässigkeit und Umweltfreundlichkeit gefragt ist. Jetzt hat sie ihr Parkett-Sortiment zusätzlich mit Schweizer Eiche erweitert. Aus guten Gründen, wie WohntexFachmann Philipp Killer sagt: «Wohnund Lebensräume gewinnen mit Parkett aus der charakterstarken Holzart Eiche zusätzlich an Ausdruck. Sie Wohntex AG, Vorhänge, Parkett, Bodenbeläge, überzeugt durch ihre Härte sowie Spannteppiche und Insektenschutz. Bahnhofplatz 1, Elastizität und ist der optimale Par- Affoltern, Tel. 044 761 32 96, www.wohntexag.ch. kettboden auch für äusserst strapa- Dienstag bis Freitag 8.30 bis 12 und 13 bis 18.30 zierte Flächen. Das zum Parkett ver- Uhr, Samstag 8.30 bis 14.30 Uhr. edelte und zu 100 Prozent aus Schweizer Wäldern stammende Holz ist unverwechselbar und kann zu Konkurrenzpreisen offeriert werden.» Zahlreiche Farbschattierungen und Maserungen – Eichenparkett gilt als der wahrscheinlich wandelbarste Holzboden, den es im Handel zu kaufen gibt. Die Wohntex AG bietet entsprechend eine feine Auswahl, ob gebürstet, gehobelt, ob in Naturtönen oder farblich veredelt. Bereichernd dazu kommt die mannigfaltige Optik mit verschiede- Mit diesem Eichenstrunk aus einem Schweizer Wald nen Maserungen machen Philipp (links) und Paul Killer auf die Sortimentsund Farbschattie- erweiterung der Wohntex AG aufmerksam. (Bild zvg)


irchliche

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 21. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionaler Laiengottesdienst in der Fastenzeit in Maschwanden gestaltet von und mit Vreni Bär und Sonja Neuweiler «Wer verzichtet, hat mehr vom Leben», Musik: Veronica Hvalic Donnerstag, 25. Februar 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Maschwanden Max Bühlmann erzählt etwas über die Geschichte Maschwandens Annemarie Frei und Pfrn. Claudia Mehl freuen sich auf Euch Freitag, 26. Februar 20.00 Regionale Taizéfeier mit Pfrn. Claudia Mehl und dem Taizéteam Klavier: Angela Bozzola

Sonntag, 21. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil 5. Mose 26,1–11: «Dankbarkeit als Läbeshaltig?» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Sonntag, 21. Februar 10.30 Eucharistiefeier

Anzeigen Ref. Kirche Hedingen Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 19. Februar 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 25. Februar 14.00 Chilestube – Generation 60+: Kurzfilm-Nachmittag und Informationen zu den Ferien 2016 im Stubaital von Herrn Madörin, Firma «Apfelcar», Märstetten

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei T. Rinderknecht Telefon 079 318 22 30

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 21. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 20. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 21. Februar 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Gott behaften» Gottesdienst zu Psalm 25, 6; Pfr. Th. Müller Mittwoch, 24. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 25. Februar 14.00 Seniorentreff: «Drei Männer im Schnee» Theateraufführung der Seniorenbühne Zürich im Kasino Affoltern

Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionalgottesdienst ref. Kirche Maschwanden

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 21. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 24. Februar 17.00 Kein offenes Singen Donnerstag, 25. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Freitag, 19. Februar 20.00 Kino in der Kirche zeigt: «Vergiss mein nicht» Liebesbrief an demenzkranke Mutter (Freigegeben ohne Altersbeschränkung) Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder «Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Von Gold und Glanz.» Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern a. A. mit Pfr. Thomas Müller Mittwoch, 24. Februar 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche 14.00 Seniorennachmittag Lottomatch mit schönen Preisen Singsaal Chilefeld Donnerstag, 25. Februar 12.00 Club 4, Gruppe Omega ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Bonstetten Ref. Kirche Knonau Sonntag, 21. Februar Sonntag Reminiszere (2. Sonntag der Passionszeit) 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfrn. Mehl; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 24. Februar 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir lesen «Der Junge im gestreiften Pyjama» – alle sind herzlich willkommen

Sonntag, 21. Februar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthais Ruff Fahrdienst: Anmeldung 20. Februar, Tel. 044 700 45 45 Donnerstag, 25. Februar 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 26. Februar 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Samstag, 20. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 21. Februar 10.00 Mitenand-Gottesdienst zusammen mit der Behinderten-Seelsorge Zürich 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 20. Februar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 21. Februar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 23. Februar 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Montag, 22. Februar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Samstag, 20. Februar 17.00 Eucharistiefeier 18.30 santa messa Sonntag, 21. Februar 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 21. Februar 9.45 Gottesdienst Martin Bauert Kinderprogramm Montag, 22. Februar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 24. Februar 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. Februar 9.45 Gottesdienst (Andreas Saurer) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. Februar 10.30 Gottesdienst Kinderhort und Sonntagsschulen www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Februar 2016

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Millimeterarbeit mit tonnenschwerer Last Kirchenbau in Bonstetten: Die Montage der Fenster-Elemente ist eine besondere Herausforderung Die neue katholische Kirche in Bonstetten nimmt Form an. Ein wichtiger und besonders heikler Schritt ist der Einbau der markanten Fensterelemente. Der «Anzeiger» durfte vergangenen Dienstag und Mittwoch dabei sein. ................................................... von thomas stöckli Schon kurz nach 7.30 Uhr steht am Dienstagmorgen der Schwertransporter aus Pfungen vor dem Rohbau der neuen katholischen Kirche in Bonstetten bereit. Geladen sind je sechseinhalb Meter lange und viereinhalb Tonnen schwere Sandwich-Elemente aus Beton mit Isolation dazwischen. Es sind vier der insgesamt 28 Fassadenelemente, welche dem Gebäude mit ihren 780 kleine Dreiecksfensterchen auf der Altarseite (gegen Osten) eine besondere Note verleihen werden. Damit ihre fragile Oberfläche nicht beschädigt wird – heikel ist insbesondere der weisse Kalkstein-Beton für die Innenseite –, dürfen die Elemente nicht in der Waagrechte abgeladen werden. Aus diesem Grund dreht sie ein spezieller Pneukran mit Doppelseil noch in der Luft in die Senkrechte und stellt sie dann behutsam ab. Das erfordert vom Kranführer viel Fingerspitzengefühl, zumal er nicht immer Sichtkontakt zu seiner Ladung hat. So gibt ihm Hochbau-Polier Ivica Rukavina über Funk Anweisungen. Weil am Mittag ein Chauffeur mit seinem Lastwagenkran die Leitungen heruntergerissen und die ganze Baustelle stromlos gemacht hat, muss die heikle Montage der Fensterelemente bis zum Folgetag warten. Es gilt nun, die viereinhalb Tonnen schweren Elemente zwischen Fassade und Gerüst in Position zu bringen. Damit das überhaupt geht, muss hier und da ein Gerüstladen entfernt werden. Auch so ist es noch Millimeterarbeit. Wo es ganz eng wird, schützt das Montageteam die stossanfälligen Betonflächen mit Dämmstoffmatten. Es ist inzwischen ruhig geworden auf der Baustelle. Alle machen Mittagspause. Nur das Montageteam von Ivica Rukavina ist weiter gefordert. Vor dem Absetzen des Fensterelements auf den Stahlbolzen werden die seitlichen Hebeschlaufen abgetrennt. Und ehe er das Element mit Kanthölzern und Schrauben fixieren lässt, prüft der Polier nochmals ganz genau, ob die Neigung auch wirklich stimmt.

Der Fünfachser-Pneukran hebt die Fensterelemente an ...

Mit dem Baustellenkran werden die Fensterelemente tags darauf zur Montage in Position gebracht.

... und dreht sie von der Waagrechten in die Senkrechte.

Von oben zwischen Fassade und Gerüst einfädeln.

Die Hebeschlaufen haben ausgedient.

Erst verschweissen, dann betonieren: Verbindung von Fensterfassade und Dach.

Die engste Stelle ist überwunden, nun noch einpassen ...

... und provisorisch fixieren.

Kirchenpflegepräsident Toni Gasser im Innenraum des Kirchen-Rohbaus.


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Veranstaltungen

Freitag, 19. Februar 2016

agenda

Freitag, 19. Februar

Donnerstag, 25. Februar

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen) für aktive, ältere Personen - auch NichtBewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: Telefon 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-20.00: Spanien-Event. Ribera del Duero DO «F» Fuentespina 2009. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 20.15: «Fitzgerald & Rimini» in «Grand Tour-ein fulminater Trip durch Europa in Wort und Ton». Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

11.15: Mittagstisch. Fr. 17.- An-/Abmeldung unter: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Organisation: Ortsvertretung Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 14.00: Seniorenbühne Zürich: «Drei Männer im Schnee». Veranstalter Arbeitsgruppe Seniorendienste Affoltern. Eintritt frei - Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Trio Wuh». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 20. Februar Affoltern am Albis 10.00-15.00: Spanien-Event. Ribera del Duero DO «F» Fuentespina 2009. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 11.00-15.00: Finissage: Bronze, Stein und Holz: Bildhauerin Marie Pierre aus Basel zeigt eine Auswahl ihrer Figuren - Nachdenklich, charmant und witzig. Galerie 100. Zürichstrasse 100.

Zwillikon 20.00: Letzter Maskenball im Säuliamt mit Live-Band «Zündstoff» mit Kaffi-Stube, Festwirtschaft und Bar. Schulhaus.

Bonstetten 08.05: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Müllheim Wigoltingen - Reckenwil - Steckborn TG. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 14.30-17.00: Kinderfasnacht «Märchenwelt» mit Päcklifischen, lässigen Spielen und kleiner Festwirtschaft. Kinder müssen an der Fasnacht begleitet sein. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Montag, 22. Februar agenda-einträge Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix mit Funk, Funk und nochmals Funk. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitagausgabe: Angaben bis spätestens

Dienstag, 23. Februar

Dienstag, 12 Uhr

Affoltern am Albis

an

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

agenda@affolteranzeiger.ch.

Mittwoch, 24. Februar

Ausstellungen

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Parrtner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini, Telefon 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 14.00: Seniorennachmittag: Lottomatch mit schönen Preisen und Darbietungen der Obfelder Everdancer. Leitung Helen Spörri. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

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Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen». Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Bronze, Stein und Holz: Bildhauerin Marie Pierre aus Basel zeigt eine Auswahl ihrer Figuren - Nachdenklich, charmant und witzig. Fr, 14-18, Sa, 11-16 Uhr. Bis 20. Februar. www.galerie100.ch.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstr. 6: Gastausstellung «OpenArt». Fr bis So, 15-19 Uhr. Bis 21. Februar.

Konsolidierung und neue Angebote Geschichten aus 40 Jahren Filmklub Muri – Teil 3 Der dritte Teil der Geschichte um den Filmklub Muri – von 1995 bis 2005 – steht ganz im Zeichen der Konsolidierung. Zeigte der Filmklub Muri bis 1989 noch im Ochsensäli höchstens 16 Filme pro Jahr, so sind es danach mehr als doppelt so viele. Die Filmfans geniessen das «richtige» Kino – das einzige damals im Oberfreiamt, jährlich verzeichnet das Kino Mansarde bei neu rund 35 Vorstellungen bis zu 4000 Eintritte. Reto Holzgang, der heutige Kinoleiter und damalige Medienchef erinnert sich: «Mit dem massiv ausgebauten Filmangebot mussten wir die Programmauswahl neu organisieren.» Früher bestimmte der Verein jeweils anfangs Saison zwölf bis vierzehn Filmtitel, für ein aktuelleres und attraktives Programm mussten man nun zwei- bis viermal jährlich zusammensitzen.

UBS vermiest Murianer Openair-Kino Auch beim legendären Murianer Kino-Openair ändert sich die Situation. Verzeichnet der Filmklub noch am Openair 1993 bei der Aufführung von «Sister Act» sagenhafte 934 Eintritte, brechen diese Zahlen über Nacht ein. Ab 1994 lanciert die UBS überall Sommer-Kino-Openairs – auch in Wohlen, Aarau, Luzern, Zug und Seengen – so dass das Murianer Freiluftkino im lauschigen Klosterhof keine Exklusivität mehr ist und nur noch einen Bruchteil der Besucher anzulocken vermag. Nichtsdestotrotz probieren die Filmklübler neue Ideen aus. 1995 wird der «Kino-Frühling» eingeführt. Das Konzept, welches zehn Jahre lang äusserst erfolgreich sein wird, sieht vor, an jeweils einem Frühlingswochenende am Freitag und Samstag vier bis sechs Filme zu zeigen. Dazu schwingt der Filmklub selbst erfolgreich den Kochlöffel und verwöhnt die Gäste kulinarisch.

Schweizer Filmprominenz in Muri 1996 kann der Filmklub stolz ein Jubiläum begehen: 20 Jahren nach der Vereinsgründung ist man mittlerweile fest im Kulturleben des Klosterdorfes und der Region verankert. Das wird mit dem treuen Publikum bei einem rauschenden Fest gefeiert. Sogar das Schweizer Fernsehen berichtete über dieses Ereignis. Den 50 000. Besucher begrüsst das Kino Mansarde-Team dann 1998. «Kino allein – das realisierten wir damals schnell – genügt auf Dauer nicht», erklärt Reto Holzgang, der schon damals mit dabei war. «Es braucht ein zusätzliches Engagement, anzeige

Impression vom Open Air 2004 – erstmals auf dem Kirchenvorplatz. (Bild zvg.) damit dir die Zuschauer Treue schwören. Deshalb haben wir immer wieder versucht, mit Spezialanlässen mehr als herkömmliches Kino zu bieten.» So gehen von nun an regelmässig Regisseure wie Fredi Murer, Erich Langjahr, Rolf Lyssy oder Richard Dindo im Murianer Kino ein und aus. Sie zeigen ihr Werk und stellen sich der Publikumsdiskussion. Bei einem Auftritt von Komiker Beat Schlatter ist der Saal vollkommen ausverkauft. Unglücklicherweise wurden durch einen internen Fehler zwei Plätze sogar doppelt vergeben. Nur der beherzte Einsatz zweier männlicher «Filmklübler» verhinderte das wortwörtliche Ringen um die letzten Stühle.

Neue Technik braucht das Kino Auch technisch darf das Kino Mansarde nicht stehen bleiben. Bereits 1995 ist dabei von «digitaler Technik» die Rede – zumindest, was den Ton betrifft: Die Bassstufe wird verbessert und der Projektor auf Lichtton-Technik umgebaut. Drei Jahre später investiert der Verein sogar 14 000 Franken in einen digitalen Tonprozessor, damit das Dolby-Surround-System noch eindrücklicher klingt. 2001 präsentiert das Kino Mansarde seine eigene Homepage und kann zwei Jahre später als eines der ersten Kinos der Schweiz mit einer Online-Ticketreservierung aufwarten. Programmlich ist der Filmklub stets in Bewegung und probiert über die Jahre immer wieder neue Konzepte aus. So wird ab 2002 die Saison von Mai bis Mitte Juni verlängert. Unter dem Titel «Nüüni Kino pausenlos» ist jede zweite Woche ein Film ab 21 Uhr am Start. Das Publikum goutiert dieses sommerliche Angebot. Im ersten

Jahr werden pro Vorführung durchschnittlich 110 Zuschauer gezählt! Ein anderer Versuch verläuft ab Frühling 2004 weniger erfolgreich: die Reihe «Cinema Bar Flash». Unter dem Motto «Jugendliche bieten Kino für Junge an» legen sich Teenager ins Zeug. Doch statt Junge kommen mehr «Mittelalterliche» – Junge ziehen es wohl vor, etwas anonymer nach Wohlen, Luzern oder Zürich ins Kino zu gehen.

Das andere Open Air – ein Neuanfang Bedingt durch das Freiluft-Theater «Der heilige Burkhard und die bösen Weiber von Muri» fällt das Open Air 2003 mangels Austragungsort aus. Dies löst vereinsintern eine heftige Diskussion darüber aus, wie künftig das nun weniger erfolgreiche FilmOpen-Air reaktiviert werden könnte. Die Antwort kommt im folgenden Sommer, als das Team wegen des Klosterplatz-Umbaus auf die Marktstrasse und den Kirchenvorplatz ausweicht und das erste Mal Kino mit Livemusik präsentiert. Unvergessen bleiben der Auftritt von «Mägi und die Brigitten» und die Filmvorführung «Sternenberg» auf der quer über der Strasse aufgespannten Leinwand. Die Marktstrasse wird definitiv zur Murianer Festmeile und die Resonanz des Publikums ist überwältigend: Es werden über 1100 Eintritte gezählt. Die Botschaft ist klar: weiter so! Für das Open Air 2005 gelingt es dem Open-Air-OK sogar, eine nationale Kultband zu engagieren: Die Berner Patent Ochnser. Die Teile eins und zwei sind am 3. November und 15. Dezember 2015 erschienen. In der nächsten Folge geht es darum, wie die Erfolgsgeschichte des Filmklub bis in die Gegenwart weitergeht.


Veranstaltungen

Freitag, 19. Februar 2016

Kongo – reiches Land, geplündertes Land

Klassische Volksmusik aus aller Welt

Bischof Fridolin Ambongo in Affoltern

«Tacchi alti» und Gäste im Kloster Kappel

Bei den Rohstoffen machen die industrialisierten Länder grosse Gewinne auf Kosten der Rohstoffländer. Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo erzählt am Dienstag, 8. März, in Affoltern von der Situation in seiner Heimat.

«Tacchi alti» präsentiert mit «folksongs» ein neues Meisterstück: Unter diesem Titel gehen die Musikerinnen und Musiker mit Volksmusik aus aller Herren Länder auf Tournee, nächster Halt ist in Kappel am Albis, am Sonntag, 28. Januar. Gäste des hochstehenden Kammermusikensembles sind Sonja Leutwyler, Sopran und Dimitri Ashkenazy an der Klarinette. Im Zentrum stehen die anspruchsvollen Folksongs von Luciano Berio, die 1964 für die Sängerin Cathy Berberian geschrieben wurden.

................................................... von cornelia diethelm Seit Jahren engagiert sich der 56-jährige Bischof Fridolin Ambongo für Menschenrechte: Schon in seiner Dissertation untersuchte er den Rohstoffabbau und stellte fest, dass die Geschichte des Rohstoffabbaus immer mit Grausamkeiten einherging. Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen – und doch ist die Armut der Bevölkerung gross. Das zeigen unter anderem Berichte der Kommission für natürliche Ressourcen (Cern) der kongolesischen Bischofskonferenz. Bischof Fridolin Ambongo leitet diese Kommission, die Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft bei deren Einsatz für einen gerechteren, umweltverträglichen Abbau von Rohstoffen berät. Vor drei Jahren ist das Thema «Rohstoffe und Menschenrechte» bis ins Knonauer Amt gedrungen: Der Börsengang von Glencore hatte dem Kanton Zürich zusätzliche Steuereinnahmen gebracht. In der Folge kamen die Gemeinden im kantonalen Finanzausgleich zu einmalig hohen Zuschüssen. In verschiedenen Gemeinden im Knonauer Amt formierten sich überparteiliche Gruppen, um ein Zeichen der Solidarität zugunsten jener Menschen zu setzen, die durch den Rohstoffabbau zu Schaden kommen. An den Gemeindeversammlungen von Affoltern, Hausen, Hedin-

«Folksongs» mit «Tacchi alti» und Gästen, Sonntag, 28. Februar, 17.15 Uhr, Klosterkeller, Kappelerhof 5, Kappel am Albis. Tickets unter ticketino.com oder an der Abendkasse (eine Stunde vor Konzertbeginn).

Poetry Slam hat Tradition in Affoltern Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo. (Bild Monika Flückiger, Fastenopfer und Brot für alle)

gen, Mettmenstetten und Obfelden wurde entschieden, wenigstens zehn Prozent dieses Geldes an Schweizer Hilfsorganisationen weiterzugeben, die mit Projekten Menschen in Rohstoff-Abbauländern unterstützen.

Menschenrechts- und Umweltstandards Die Gruppe Knonauer Amt solidarisch hat nun für den 8. März zusammen mit Fastenopfer und Brot für alle Bischof Fridolin Ambongo in die Schweiz eingeladen. François Mercier von Fastenopfer wird das Gespräch leiten. Die Einladung erfolgt im Zusammenhang mit der Konzernverantwortungsinitiative, deren Ziel es ist, inter-

national tätige Konzerne zum Einhalten von Menschenrechts- und Umweltstandards anzuhalten. Die Veranstaltung findet am Internationalen Tag der Frau statt. Frauen bieten ab 18 Uhr Getränke von der Bar und ein afrikanisches Essen an. Um 20 Uhr eröffnet die kongolesische Schauspielerin Carine Kapinga mit ihrem Inputtheater «Gut wie Gold» die Hauptveranstaltung mit dem Bischof. Kongo – reiches Land, geplündertes Land: Dienstag, 8. März 2016, ab 18 Uhr, Kasino Affoltern. Als Einstimmung auf den Besuch des Bischofs zeigt das Kino Lux in der reformierten Kirche Affoltern am Albis am Freitag, 4. März um 20.15 Uhr Thierry Michels Dokumentarfilm «Congo River – Beyond Darkness».

Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Das Duo «Fitzgerald & Rimini» sucht auf seiner Grand Tour durch Europa nach Geschichten und Geräuschen, macht Halt in Hauptstädten wie London, Berlin, Warschau, aber auch in geografischen Aussenposten wie Rimini. In Brüssel tauchen sie in das Sprachbad der Eurokraten ein und zwar im japanischen Restaurant an der Rue Américaine. Was für ein Kuddelmuddel! Jedem Ort ist ein Song ge-

Stimmungsvoll umrahmt werden die Lieder von den rumänischen Tänzen Béla Bartóks, dem Baïlèro von Joseph Canteloube und dem Lied an den Mond von Antonín Dvorák. «Folksongs» ist ein geniales, freches, buntes, träumerisches und zugleich romantisches Musikerlebnis. (pd.)

Wortkunst in der Kunstgalerie

Geräuschvoller Europa-Trip und aufsehenerregender Trio-Jazz «Fitzgerald & Rimini»: Fulminanter Trip durch Europa in Wort und Ton

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widmet. Mit eindringlicher Stimme performt Ariane von Graffenried ihre intelligenten Texte in Berndeutsch, Französisch, Englisch oder Hochdeutsch und lässt sie mit den Klängen und Geräuschen mischen, die Robert Aeberhard im Hotellift in Rimini, bei den Pilgern in Santiago de Compostela oder in Island mit dem Mikrofon eingefangen hat. Die «Grand Tour» ist die Verführung zu einem Hörerlebnis! Heute Freitag, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Trio WUH» Man nehme einen hochkarätigen amerikanischen Pianisten und bringe ihn mit einem der führenden europäischen Bassisten sowie einem nicht minder renommierten Schlagzeuger zusammen: Mit dieser simplen Rezeptur entsteht ein Klaviertrio, das sowohl in der alten wie auch in der neuen Welt für grosses Aufsehen sorgen kann. Den Grundstein dafür legte Skip Wilkins durch ein freiwilliges «HomeSharing»: Die eine Hälfte des Jahres verbringt er im Osten der USA, die andere in der tschechischen Metropole Prag. Dort lernte der Piano-Virtuose auch Bassist František Uhlí7r und Schlagzeuger Jaromír Helešic kennen. Drei Seelenverwandte, die sich gefunden haben, um ihr Ideal von einem rhythmisch akzentuierten wie lyrisch geprägten Pianotrio in die Tat umzusetzen. Wenn Skip Wilkins seine elegant swingenden Linien auf der Klaviatur ausbreitet, legt Uhlí7r ein dichtes Fundament darunter, während Helešic, der neue Fixstern der Prager Jazzszene, alles in einen unwiderstehlichen Groove verpackt. Die grosse Kunst der Interaktion – darum geht es im Jazz! (pz) Donnerstag, 25. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Das «Trio WUH» mit Skip Wilkins, František Uhlí7r und Jaromír Helešic (von links) wird im «LaMarotte» begeistern. (Bild zvg.)

Platzreservierung für beide Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Bereits zum 8. Mal organisiert KulturAffoltern am 27. Februar um 20.15 Uhr den Dichterwettstreit in der Galerie Märtplatz. Es wartet ein hochkarätiges Line-up. Die «Battle» – der literarische Wettstreit – wird spannend werden: Teams und Einzel-Slammer treten gegeneinander an. Mit von der Partie sind Patti Basler und Etrit Hasler als Team; einzeln treten an: Danela Dill, Johanna Reiter, Remo Zumstein, Hans Jürig Zingg, Ivo Engeler und Lisa Brunner. Die Slampoetinnen und -poeten werden mit Wortwitz und Leidenschaft, mit tiefgründigen, lustigen, kritischen und satirischen Texten bestens unterhalten. Es sind selbstgeschriebene Texte, die innerhalb einer Zeitlimite vorgetragen werden; die Live-Performance ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Wie immer entscheidet das Publikum, wer den Abend als Gewinnerin oder Gewinner verlässt und eine Flasche Single Malt Whiskey und Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen darf. Die Moderation bestreitet – wie es sich gehört – Simon Chen. DJ Ironneck gestaltet den musikalischen Background.

Poetry Slam in Affoltern – natürlich wieder mit Simon Chen. (Bild zvg.) Neben den geladenen Poeten dürfen auch ein bis zwei Teilnehmende aus der Region beim Wettstreit mittun. (KA) Poetry Slam am 27. Februar, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz. Märtkafi ab 19 Uhr. Anmelden zum Mitmachen bei Simon Chen, herr@simonchen.ch oder spontan an der Abendkasse. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Infos und Reservieren unter www.kulturaffoltern.ch.

Frühblüher erfreuen nicht nur das Auge Vortrag von Bruno Studer in Affoltern Frühblüher bringen nicht nur Farbe in die Gärten, sondern dienen auch verschiedenen Tieren als Nahrungsquelle. Der Vortrag von Bruno Studer im Lokal des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (Nvba) verspricht Einblicke. Frühblüher sorgen allerorts für ein buntes Farbenspiel – Schneeglöckchen, Märzenbecher, bald auch Buschwindröschen, Scharbockskraut und Lerchensporn – sie alle erfreuen nun nach dem langen Wintergrau das Auge. Sie profitieren von der Lichteinstrahlung und der Wärme direkt über dem Boden vor dem Blattaustrieb der Bäume. Frühblüher haben besondere Speicherorgane, aus denen sie die Energie beziehen, die für den frühen Blütezeitpunkt notwendig ist. Dort finden sich die Vorräte in Form von Reservestoffen. Aber die Frühblüher haben auch eine lebenswichtige Funktion für die Lebensgemeinschaften: zahlreichen Insektenarten bieten sie in der sonst noch kahlen Landschaft eine erste Nahrungsquelle, und von

Hummel im Krokus. (Bild zvg.) den Insekten wiederum ernähren sich viele Vogelarten. Wer mehr wissen möchte über diese eigentlich vertrauten Pflanzen, der ist herzlich eingeladen zum Vortrag von Bruno Studer im Vereinshaus des Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba). Die Veranstaltung ist kostenlos. Freitag, 26. Februar, 20 Uhr, Giessenstrasse 18, Affoltern. Infos: www. nvba.ch.


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Sport

Freitag, 19. Februar 2016

Ein erlebnisreicher Tag voller Emotionen HPS-Jugendliche an den Special Olympics Sieben Kinder und Jugendliche der Heilpädagogischen Schule Affoltern (HPS) kämpften an den Langlaufwettrennen auf dem Hoch Ybrig bei den Special Olympics um Edelmetall. Nach dem tollen Erlebnis und den ausgezeichneten Leistungen der HPSSchülerinnen und -Schüler bei der ersten Teilnahme an einem Langlaufrennen der Special Olympics im Februar 2015 konnten in diesem Jahr sieben junge Sportlerinnen und Sportler für eine Teilnahme begeistert werden. «Dieses Jahr soll Gold drin liegen ...», meinte im Vorfeld einer der Teilnehmer motiviert. Der Schnee liess lange auf sich warten. Die Vorbereitungen liefen nicht optimal, denn nicht alle von der HPS organisierten Trainingseinheiten konnten stattfinden. Auch die Durchführung des Langlaufrennens in Einsiedeln war lange Zeit ungewiss. Rund eine Woche vor dem 13. Februar wurde der am gleichen Wochenende stattfindende Einsiedler Skimarathon aufgrund des Schneemangels abgesagt – die Special Olympics allerdings auf die Loipe im Hoch Ybrig verlegt.

Radrennclub Amt lässt alte Säuliämtler Tradition wiederaufleben Im 50. Jahr seines Bestehens lässt der Radrennclub Amt eine alte Tradition im Säuliamt wiederaufleben und organisiert Anfang Oktober in Mettmenstetten eine Zürcher Kantonalmeisterschaft für Radquerfahrer. ................................................... von martin platter Noel. (Bilder zvg.)

Joël. Nur eine klassische Spur Trotz dieser neuen und für die Teilnehmenden nicht einfachen Situation liessen sich alle für den Start im Hoch Ybrig begeistern. Da nur eine klassische Spur zur Verfügung stand, wurden sowohl die Qualifikationsrennen als auch die Finalläufe mit Einzelstarts durchgeführt. Alle sieben Schülerinnen und Schüler starteten in den Vorläufen über 500 Meter. Diese Zeitmessungen dienten den Organisatoren zur Einteilung der Gruppen für die Finalläufe über die 500- und 1000-Meter-Distanzen. Den 11- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen gelangen in ihren Stärkegruppen tolle Resultate. Noel und Sasha reisten mit einer Bronze-

Sasha.

und einer Silbermedaille über 1000 Meter nach Hause. Über 500 Meter durften sich Hanna und Leandro eine Silbermedaille umhängen lassen. Olivier schaffte es in diesem Jahr zu Bronze. Überraschend für alle stiegen die beiden Newcomer – Loris und Joël – zuoberst aufs Podest. «Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben.» Ganz im Sinne des Eids der Special Olympics erlebten die Kinder und Jugendlichen der HPS Affoltern einen erlebnisreichen Tag voller Emotionen. Sie hatten den Mut, neue Erfahrungen zu sammeln und Grenzen auszuloten. Müde und mehrheitlich zufrieden kehrten sie ins Säuliamt zurück. (pd.)

Erneuter Doppelsieg für die Buccaneers 7. Sieg in Serie – weiter an der Spitze dran Nach dem knappen 2:1-Sieg gegen Lokomotive Reinach in der letzten Runde Ende Januar stand diese Paarung erneut auf dem Programm. Da Reinach diesmal nicht auf etliche Verstärkungsspieler aus der ersten Mannschaft zählen konnte, war es eine klare Angelegenheit. Luregn Serra brachte die Ämtler mit seiner allerersten Ballberührung gleich in Führung, welche Reinach im Powerplay jedoch postwendend ausgleichen konnte. Die Aargauer wurden aber nur im Powerplay gefährlich. Weil sich die Buccaneers zu Beginn einige Strafen einhandelten, reichte das aus, um die Partie in der ersten Halbzeit zumindest teilweise ausgeglichen zu gestalten. Kurz nach dem Ausgleich agierten die Ämtler erneut in Unterzahl. Benjamin Schiller schnappte sich jedoch den Ball, lief allen davon und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte Joël Wuillemin souverän zur 2:1-Führung. Nach dem erneuten Ausgleich besann man sich darauf, keine Strafen mehr zu kassieren und wurde je länger je dominanter. Noch vor der Pause schraubten Nicola Grass und Joël Wuillemin das Score auf 4:2. Hoch überlegen waren die Buccaneers dann in der zweiten Halbzeit. Timon Annen entschied das Spiel mit einer Doublette

Zum Geburtstag eine Kantonalmeisterschaft

innerhalb kürzester Zeit und kurz vor Schluss machte Joël Wuillemin mit einem Handgelenkschuss seinen Hattrick perfekt. Torhüter Roberto Sedlaczek, in der ersten Halbzeit noch ab und an geprüft, musste in der zweiten Halbzeit keinen einzigen Ball halten. Die Geschichte aus dem zweiten Spiel ist dann schnell erzählt: Bereits im Hinspiel wurden die Zuger 9:1 abgefertigt und genau mit diesem Selbstverständnis, den nächsten Kantersieg einzufahren, gingen die «Buccs» ins Spiel. Von Anfang an drückend überlegen, war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Tore fielen. Benjamin Schiller, Timon Annen und Captain Nicola Grass legten rasch auf 3:0 vor, ehe man dann einige Gänge zurückschaltete. Doch auch mit ein paar Prozent weniger Einsatz hatte der harmlose Widersacher aus Zug dem Kombinationsspiel der Ämtler nichts entgegenzusetzen. Joël Wuillemin erhöhte im Powerplay auf 4:0, bevor Nicola Grass mit einem Doppelpack und erneut Timon Annen das 7:0-Schlussresultat bewerkstelligten. Keeper Dennis Wild feierte seinen ersten Shutout der Saison. Das Torverhältnis könnte noch eine entscheidende Rolle spielen ... (pd.) Buccaneers – Lokomotive Reinach 7:2 (4:2); Buccaneers – Zugerland 7:0 (3:0).

Man muss schon einige Jahrzehnte zurückschauen, als in Obfelden und im angrenzenden Freiamt letztmals Radquerrennen ausgetragen wurden. Ihren Aufschwung erlebten diese Wettkämpfe zeitgleich mit der nationalen Radquer-Hochblüte. Die währte von den 1970er- bis in die 80er-Jahre. Albert Zweifel sammelte damals einen Weltmeistertitel nach dem anderen, insgesamt fünf an der Zahl und gleich nochmals so viele silberne und bronzene WM-Medaillen. Er ist der Herausragende einer ganzen Gilde international erfolgreicher Schweizer Radquerfahrer wie Hermann Gretener, Peter Frischknecht, Richi Steiner und Willi Lienhard. Radquerrennen waren in dieser Zeit ein Ereignis mit bis zu 15 000 Zuschauern. Eine Schweizer Meisterschaft oder die Zürcher Kantonsmeisterschaft – denn das Gros der Leistungsträger stammte damals aus dem Zürcher Oberland – auszutragen, waren für die Clubs Ehre und Garant für einen grosszügigen Zustupf in die Vereinskasse, um die Mitgliederbeiträge

menstetter Timo Müller wurde nur wenige Wochen später in Steinmaur Zürcher Radquer-Kantonalmeister der U15 und holte den zweiten Platz an der nationalen EKZ-Cross-Tour in Meilen. Seine Schwester Leonie, Ueli Stauffacher, Patrick Annen, Marco Rimensberger und Reto Wolf bestreiten ebenfalls erfolgreich und mit Begeisterung Radquerrennen. So war es für Fuhrer nur logisch, aus dem Kurs ein offiDer spätere Zürcher Radquermeister Timo Müller am Quer- zielles Radquerrennen gedeihen zu kurs von Andreas Fuhrer in Mettmenstetten. (Bild zvg.) lassen. Mit Ueli tief zu halten. Auch der inzwischen Stauffacher und Helen Marbot haben aufgelöste Rad- und Motorfahrerverein sich drei initiative Gleichgesinnte geObfelden organisierte zwischen 1977 funden. Gemeinsam will das Trio den und 1991 viermal Kantonsmeister- Wettkampf am Sonntag, 9. Oktober, an der Rossauerstrasse in Mettmenschaften für die Radquerfahrer. Der Radrennclub Amt lässt diese stetten durchführen. Es werden RenTradition im 50. Jahr seines Bestehens nen für Hobby- und lizenzierte Fahrer wieder aufleben. Initiator ist Andreas ausgetragen. Fuhrer, der im Herbst 2015 in Mettmenstetten einen Radquerkurs durch- Anmelden und weitere Infos unter geführt hatte. Erste Erfolge liessen www.rmvzol.ch. nicht lange auf sich warten: Der Mett- http://radquermettmenstetten.jimdo.com/

Doreen Elsener auf dem 2. Platz Spannung pur an der Wintermeisterschaft Gewehr 10 m An vergangenen Sonntag fanden die 44. Wintermeisterschaften der Jugend zehn Meter Gewehr in Utzensdorf statt. Anastasia Kulabukhova erreichte den fünften Rang, Doreen Elsener holte sich Silber. Am Morgen starteten die Jugendlichen der F1 als erstes. Das grosse Teilnehmerfeld schoss in zwei Ablösungen und somit war die Spannung hoch, welche Athleten es mit ihren Resultaten schafften, in den Final Einzug zu halten. Nach über zwei Stunden standen die Finalschützen fest. Im U17-Feld starten die Knaben und Mädchen noch gemeinsam. Selina Koch aus Waltenschwil konnte sich auf den ersten Zwischenrang mit 385 Punkten den Finaleinzug sichern. Auf dem siebten Zwischenrang folgte Anastasia Kulabukhova aus Affoltern mit 377 Punkten. Es ist zu bemerken, das kein Knabe den Einzug in den Final schaffte. In dieser Sportart haben Frauen aufgrund ihres Körperbaus die Nase vorn.

Die Bonstetterin Doreen Elsener (hinten links in Rot) erreichte den zweiten Schlussrang. (Bild zvg.) durcheinanderbrachte. Anastasia Kulabukhova erreichten den guten fünften Schlussrang, mit einem Total von 139,6 Finalpunkten. Siegerin wurde Mathis Alice – Vierte in der Vorrunde – aus Ennetmoos mit einem Total von 202,1 Punkten.

Doreen Elsener mit starkem Auftritt Rang fünf für Anastasia Kulabukhova Der Final startet wieder bei Null. Nach acht Schüssen scheidet die schlechteste Teilnehmerin aus. Lucil Schnyder musste als erste Teilnehmerin, mit einem Rückstand von genau einem Punkt den Stand verlassen. Der Final wird in Zehntelpunkten gewertet. Die führende Selina Koch schied überraschend schon als Dritte aus. Ihr fehlten 1,7 Punkte auf Anastasia Kulabukhova, die sich zwei Ränge nach vorne schieben konnte. In der Folge fand ein offener Schussabtausch statt, bei dem jeder Schuss die Rangliste wieder

Bei den U21-Juniorinnen starteten insgesamt 31 Teilnehmerinnen, zwei Athletinnen aus dem Säuliamt. Patrizia Seiler aus Wettswil erreichte bei den vierzig Schüssen ein Ergebnis von: 98, 93, 93, 97 Punkten, Total 381 Zählern. Das reichte nicht in den Final, sie konnte sich im 21. Schlussrang einordnen. Am Ergebnis ist das Potenzial der Schützin klar erkennbar. Doreen Elsener aus Bonstetten startete leicht verhalten mit einer 97 Passe. Darauf folgte eine klare Steigerung. Mit 98, 100 und noch einmal 100 Punkten erreichte sie 395 Punkte

und landete auf dem zweiten Zwischenrang, hinter Kaiser Martina aus Widnau mit einem Zähler mehr. Im Final musste nach den ersten acht Schüssen überraschenderweise die im Vorfeld führende Martina Kaiser den Stand verlassen. Sie konnte keinen Zehner platzieren und landete auf dem Schlussrang acht, mit 79 Punkten. Dorren Elsener führte das Feld mit einem Punktetotal von 83,4 an, gefolgt von Nina Suter mit 82,8 Punkten. Nach den nächsten zwei Schüssen lagen Nina und Doreen mit 103,7 Punkten gleich auf. Weitere zwei Schüsse weiter übernahm Nina Suter die Führung vor Doreen und konnte den Final mit 208,2 Zählern gewinnen. Die Silbermedaille ging an Doreen Elsener mit 205,1 Zählern. Zu Rang drei hatte sie noch einen Vorsprung von genau 0,2 Punkten. Bei der Kategorie Junioren U21 nahmen keine Vertreter aus dem Säuliamt teil. Heinz Meili


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 19. Februar 2016

21

menschen im säuliamt

«Zeige deine Schuhe, und ich sage dir, wer du bist» Eljas, 10. Februar. (Bilder Irene Magnin)

Schuhe sind für Fritz Huwyler keine Massenware, sondern Unikate, die zu einem Menschen gehören. Als Sohn eines Schuhmachers kehrte er nach einer Bankerkarriere zurück zu seinen Wurzeln. ................................................... mit fritz huwyler sprach marianne voss

Elli Miira, 10. Februar.

Ardian, 11. Februar.

Lotta, 11. Februar.

«Diese Schuhreparaturfabrik hier in Birmensdorf hat mein Vater 1965 eröffnet», berichtet Fritz Huwyler im Damenschuh-Probierraum. Es riecht nach Leder. In den Regalen stehen reihenweise elegante schwarze Schuhe. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nur durch die verschiedenen Absatzarten. «Das sind Probiergrössen», erklärt er. Für die Damen gebe es nebst den halben Nummern drei verschiedene Weitungen, für die Herren sogar fünf. Aufgewachsen ist er in Birmensdorf. Sein Vater war Schuhmacher, arbeitete daneben aber auch als Tramchauffeur und Securitas-Angestellter. Seine erste Schuhmacherei gründete er 1958 am Zürcher Bellevue. «In den 1960er-Jahren waren viele Leute bereit, für gute Schuhe Geld auszugeben», erklärt Fritz Huwyler. Dann habe sich das mit dem Import von Billigware stark verändert. Er zeigt das in ein paar Zahlen auf: Pro Jahr werden zurzeit in der Schweiz 2,4 Milliarden Franken für Schuhe ausgegeben, das sind pro Kopf 300 Franken. «Pro Paar Schuhe werden heute also noch maximal 60 Franken bezahlen.» Seine Zielgruppe ist klein, vielleicht ein Prozent der Bevölkerung. Mehrheitlich Leute zwischen 35 und 50 Jahren, die sich «ihren» Massschuh machen lassen möchten oder Personen mit Problemfüssen. «Leder ist ein Naturprodukt, das lebt. Und Schuhe sind für mich Unikate, die viel über eine Persönlichkeit aussagen.» Das Sprichwort «Zeige mir deine Schuhe, und ich sage dir, wer du bist», beinhalte doch sehr viel Wahres.

Von der Bank zum Schuh Aron Nico, 12. Februar.

wetter

Fritz Huwyler wurde nicht Schuhmacher. Auf Anregung des Vaters absol-

Der Chef im Übergwändli ist stets vor Ort. Fritz Huwyler in seiner Schuhreparaturfabrik. (Bild Marianne Voss) vierte er eine Banklehre und tauchte in eine völlig andere Welt ein. Er arbeitete bei der Bank Vontobel, bei der Bank Leu und er war auch in Amerika. Doch irgendwann hatte er genug. «Ich wollte vom Finanzgeschäft weg. Es war immer dasselbe. Man nimmt Geld und platziert es woanders.» Die Geldgier, die sich unter gewissen Bankern entwickelt habe, sei nicht sein Ding gewesen. «Das war während meiner Lehrjahre noch anders. Da kam mein Chef, Hans Vontobel, mit dem Tram zur Arbeit.» Als 1991 Fritz Huwyler senior unerwartet verstarb, übernahm der Junior die Firma, zu welcher nebst dem Geschäft am Bellevue eine weitere Fili-

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge. (mvm)

ale in Zürich sowie je eine in Basel und Bern gehören. «Ich selber mache oder repariere keine Schuhe. Dafür habe ich viele hochqualifizierte Mitarbeiter.» Er sei als Chef zuständig für die Gesamtleitung, die Strategie und das Marketing. «Doch jedes Endprodukt, ob das ein neuer oder reparierter Schuh ist, geht durch meine Hände.» Klar, eine Ahnung von der Schuhmacherei habe er natürlich schon. Schliesslich sei er damit aufgewachsen und habe als Teenager im Laden am Bellevue jeweils in den Ferien sein Sackgeld verdient. Und während der letzten 25 Jahre – seit der Betriebsübernahme – habe er sich ein umfassendes Know-how angeeignet.

Qualität statt Schnelllebigkeit Den Schritt zurück zu den Wurzeln bereut Fritz Huwyler keinen Moment. «Handwerk hat wirklich goldenen Boden. Ich bin hier glücklich», betont er. Er schätzt auch den kurzen Arbeitsweg von seinem Wohnort in Hedingen. Das sei für ihn eine grosse Lebensqualität und ermögliche ihm zum Beispiel, über Mittag nach Hause zu fahren. «Meine Frau, die übrigens auch im Betrieb mitarbeitet, kocht

volg-rezept

«Red hot chili chicken»: Pasta mit Chilisauce

Heimwerken sicher anpacken

Zutaten für 4 Personen

In der Schweiz ereignen sich jährlich über 56 000 Unfälle bei der Pflege, beim Unterhalt von Haus und Garten sowie bei anderen Heimwerkerarbeiten. Tipps: – Lesen Sie vor dem ersten Gebrauch einer Maschine / eines Geräts die Betriebsanleitung genau durch und machen Sie sich mit dem Abstellmechanismus vertraut. – Überprüfen Sie Elektrokabel auf Defekte und führen Sie sie so, dass sie nicht beschädigt werden. – Vergewissern Sie sich, dass die Steckdose durch einen FehlstromSchutzschalter (FI) abgesichert ist. – Benützen Sie bei Regen und Schneefall keine Elektrogeräte im Freien. – Binden Sie lange Haare und lose Kleider zusammen, legen Sie Halstücher und Schmuck ab, tragen Sie geschlossene Schuhe, benützen Sie gegebenenfalls eine Schutzbrille und nehmen Sie einen sicheren Stand ein. (pd)

500 g Penne Rigate 1 EL Bratbutter 600 g Pouletgeschnetzeltes 10 g Butter 1 Stk. Zwiebel, fein gehackt 2 Stk. Peperoncini, entkernt, fein geschnitten 0.5 dl Weisswein 1.5 dl Gemüsebouillon 3 dl Vollrahm 1 EL Peterli, gehackt Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

bauernregel «Der St. Felix (21. Februar) zeiget an, was 40 Tag wir für Wetter han.»

dann etwas Feines, und wir essen gemütlich zusammen. Ich schätze das jeweils sehr.» Zur Familie gehören zwei fast erwachsene Töchter und ein Hund, ein Golden Retriever. In der Freizeit sei er oft mit dem Hund unterwegs, im Jonentäli, am Türlersee oder auch auf der Rigi. «Und jedes Jahr machen wir eine grosse Reise, die nächste ist nach Australien geplant.» Für aufwändige Hobbys oder ein intensives Vereinsleben habe er keine Zeit. Ich bin im Lions Club engagiert, das ist eine gute Sache. Und Politik? Er winkt ab. «Meine Partei müsste erst erfunden werden. Am ehesten kann ich mich mit den Grünliberalen anfreunden, doch ich sehe mich etwas mehr rechts.» Die schweizerischen, christlichen Werte wie Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit seien für ihn sehr wichtig. Er leide unter der verbreiteten Schnelllebigkeit und der Unverbindlichkeit in unserer Gesellschaft. «Um etwas richtig zu machen, muss man sich die nötige Zeit nehmen. Nur dann ist Qualität möglich.» Und wenn er das sagt, denkt Fritz Huwyler nicht nur an die Qualität seiner Massschuhe, sondern auch an die Qualität in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen. Bratbutter in der Bratpfanne erhitzen, Pouletgeschnetzeltes darin scharf anbraten und beiseite stellen. In einem kleinen Topf Butter erhitzen, die Zwiebeln und die Peperoncini darin andünsten. Mit Weisswein ablöschen, etwas einreduzieren. Gemüse-

bouillon dazu giessen und zirka zehn Minuten kochen. Rahm beigeben und die Sauce nochmals zirka 15 Minuten einreduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Das Pouletgeschnetzelte in die Sauce geben und erhitzen. Die Penne mit der Sauce mischen, auf Teller verteilen, mit Peterli garnieren und servieren. – Zubereitung: 40 Minuten.


Veranstaltungen

Seniorennachmittag in Obfelden

Autofahren heute (Check-up 1)

Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Fühlen Sie sich im heutigen Strassenverkehr manchmal unsicher und mit den Verkehrsregeln nicht mehr so vertraut? Wir helfen Ihnen weiter, denn Sicherheit in der Verkehrstheorie heisst Sicherheit im Strassenverkehr.

Mittwoch, 24. Februar 2016, 14.00 Uhr, Singsaal Chilefeld Lottomatch mit schönen Preisen und Darbietung der Obfelder Everdancer

Wir bieten Ihnen folgendes Kursprogramm an: 1. Teil: Theorie-Gruppenseminar: Informieren Sie sich im Theorieteil über neue Verkehrsvorschriften. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Fragen und Unsicherheiten im Gespräch mit dem Instruktor und den anderen Kursteilnehmern/-innen zu besprechen. Nehmen Sie allfällige verkehrstechnische Fragen mit an den Kurs. 2. Teil: Praktischer Fahrtest: Erfahrene Instruktoren begleiten Sie in Ihrem Fahrzeug und geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre gegenwärtige Fahrweise noch mehr verbessern können. Die Ergebnisse sind absolut vertraulich. Kursort für Theorie: Restaurant Löwen, Albisstrasse 2, 8915 Hausen a. A. Datum: Montag, 21. März 2016, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr. Die Testdaten bzw. -zeiten für den praktischen Fahrtest können telefonisch mit den Instruktoren individuell vereinbart werden (anlässlich des Seminars, Abgabe eines Gutscheins mit Adressen/Telefonnummer der Instruktoren). Kurspreise: Fr. 295.–/TCS-Mitglieder Fr. 195.–. Vergütung des Fonds für Verkehrssicherheit Fr. 50.– für 65Jährige und Ältere am Ende des praktischen Fahrtests. Anmeldung: Telefonisch unter Nr. 058 827 17 17, oder per E-Mail: verkehrssicherheit@tcs.ch

Leitung Helen Spörri Glück beim Spiel und Freude an der Unterhaltung Wir freuen uns, Sie zahlreich im Singsaal Chilefeld begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung Mittwoch, 16. März 2016, 14.00 Uhr, Singsaal Chilefeld «Voll im Stress» Theater mit der Seniorenbühne Luzern Viel Spass und gute Entspannung

Stellenanzeiger

Das Restaurant Löwen in Sihlbrugg sucht zur Ergänzung seines Küchenteams ab sofort oder nach Vereinbarung

(Jung-)Koch/Köchin mit abgeschlossener Lehre 100 %

Hilfskoch/-köchin 100 % Sie sind eine gepflegte, sehr flexible, motivierte, teamfähige, qualitätsorientierte und belastbare Persönlichkeit, die es versteht, im hektischen à-la-carte-Geschäft die Ruhe und erforderliche Übersicht zu behalten und sehr präzise zu arbeiten? Sie sind gewohnt, alleine Verantwortung zu übernehmen und mobil genug, um teilweise auch an unserem Zweitstandort in Wettswil zu arbeiten? Dass Sie gut mit den üblichen unregelmässigen Arbeitszeiten in der Gastronomie zurechtkommen (Schichteinsätze, Wochenendarbeit), setzen wir voraus. Wenn diese Punkte auf Sie zutreffen, würden wir Sie sehr gerne bei einem persönlichen Gespräch kennen lernen! Bitte schicken Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen mit Foto an: Restaurant Löwen Herr Nedeljko Mirkovic Zugerstrasse 1, 6340 Sihlbrugg oder per E-Mail an: restaurant@loewen-sihlbrugg.ch

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014 2016  

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