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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 14 I 169. Jahrgang I Freitag, 20. Februar 2015

Start am 2. März

Ausbau

Nach Schliessung der Poststelle Stallikon: Eröffnung einer Postagentur. > Seite 3

Höchstspannungsleitung Niederwil-Obfelden wird als prioritär eingestuft. > Seite 5

Neuer Gemeindeschreiber in Ottenbach

Auch die Ruhe sorgt für ausgelastete Hotels im Säuliamt

Der Gemeinderat hat den ehemaligen Sternenberger Gemeindeschreiber Stefan Mettler gewählt. Der neue Gemeindeschreiber von Ottenbach heisst Stefan Mettler. Er wird seine Stelle per 1. März 2015 antreten. Stefan Mettler war während gut zweieinviertel Jahren bis Ende 2014 Gemeindeschreiber der Gemeinde Sternenberg, welche per Anfang 2015 mit der Nachbargemeinde Bauma fusionierte. Davor war er mehrere Jahre auf verschiedenen Notariaten, Grundbuch- und Konkursämtern im Kanton Zürich in diversen Funktionen tätig. Zurzeit besucht der 43-jährige Stefan Mettler den Diplomlehrgang «Verwaltungsmanager/Gemeindeschreiber IVM» an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. «Der Gemeinderat freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Stefan Mettler und heisst ihn schon heute herzlich Willkommen in Ottenbach», heisst es in einer Medienmitteilung. (pd.)

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Klicks, die man bereut Soziale Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken. > Seite 7

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Für Sauberkeit In Affoltern sind bis zu 17 Raumpatinnen und Raumpaten unterwegs.> Seite 8

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Neue Ausstellung Galerie für Gegenwartskunst: Geometrische Sprache – vielfältige Geschichten. > Seite 11

Die Übernachtungsmöglichkeiten im Säuliamt sind begehrt Fast könnte man glauben, der Bezirk Affoltern sei eine beliebte Touristendestination. Eine kleine Umfrage bei den Hotels im Knonauer Amt zeigt: Sämtliche Hotels sind, mindestens unter der Woche, gut bis sehr gut ausgelastet. Bei den kleineren Gasthäusern dürfte die Nachfrage an den Wochenenden noch grösser sein. Während das Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg sogar aufgrund der Demontage des Wintergartens Auswirkungen auf die Übernachtungen spürt, scheint das Hotel Oktogon in Bonstetten den Neustart geschafft zu haben und ist meist über 70 Prozent ausgelastet. Mit bis zu 180 Gästen täglich kann das Holiday Inn Express hinter dem

Bahnhof Affoltern rechnen. Die 102 Zimmer des neuen Hotels werden nicht selten von grösseren Reisegruppen aus dem asiatischen Raum belegt, welche die Nähe der Autobahn für Ausflüge in die Innerschweiz oder in die Berge nutzen. Ähnlich wie beim Oktogon ziehen viele Gäste die ruhige Landschaft der lärmigen Stadt vor. Auch die kleineren Hotels und sogar das «Bed and Breakfast» in Dachlissen beherbergen zwar verschiedene Kundensegmente wie Geschäftsreisende, Handwerker oder auswärtige Besucher von Familienfeiern, sprechen aber insgesamt von einer guten Belegung. Der teure Franken gibt vor allem bei den günstigeren Anbietern zu Preis-Diskussionen Anlass, spielt jedoch lediglich eine marginale Rolle. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Im «Weingarten» in Affoltern übernachten mehrheitlich Businessleute. (Bild -ter.) anzeigen

Stösst wieder eine Frau zur Männerrunde? Die Ausgangslage im Säuliamt für die Kantonsratswahlen vom 12. April ................................................... von werner schneiter

S

eit der Abwahl von Lisette Müller, der EVP-Vertreterin aus Knonau, ist die sechsköpfige Ämtler Deputation im Kantonsrat seit vier Jahren eine reine Männerrunde. Das kann sich dieses Mal wieder ändern – und zwar deshalb, weil bei der SVP Jakob Schneebeli als einziger der Bisherigen nicht mehr antritt. Die Volkspartei hat die Affoltemer Gemeinderätin Susanne Leuenberger auf Listenplatz zwei gesetzt. Ihre Wahlchancen sind deshalb intakt, weil die SVP wahrscheinlich ihre beiden Sitze halten wird; sie erreichte 2011 im Bezirk Affoltern einen Wähleranteil von knapp 31 Prozent und musste damals nur marginale Verluste (-0,3 Prozent) hinnehmen. Zudem stellt sich die Frage, ob die SVP auch von der Absenz der BDP profitieren kann, die dieses Mal keine Liste zustande gebracht hat. Die BDP erreichte vor vier Jahren immerhin 4,9 Prozent Wähleranteil. Vielleicht wird die SVP bereits ein halbes Jahr nach den Kantonsratswahlen wieder eine Mutation vornehmen müssen – dann nämlich, wenn die Nummer eins auf der Kantonsratsliste, der Bisherige Martin Haab, als Nationalrat ins Bundeshaus entschwindet. Seine Karten dazu sind nicht schlecht,

hat ihn doch der Zürcher Bauernverband zuhanden der Kantonalpartei als Spitzenkandidaten nominiert. Und dieser erhält auf der SVP-Liste traditionell einen aussichtsreichen Platz. Wird Haab Nationalrat, rückt auf der SVP-Kantonsratsliste die Nummer drei nach. Das ist möglicherweise der Affoltemer Gemeinderat Hans Finsler, der sich schon jetzt mit seiner Gemeinderatskollegin um den Einzug ins Rathaus an der Limmat duelliert. Oder werden neben Haab gar beide auf Anhieb gewählt? Die SVP war in der Vergangenheit nicht allzu weit weg vom dritten Kantonsratssitz. Auf ein solches Szenario hoffen die anderen Parteien natürlich nicht. Die SP hat vor vier Jahren einen herben Verlust von 3 Prozentpunkten erlitten und erreichte gut 15 Prozent – zugunsten der Grünen und der Grünliberalen. Die SP wird ihren Sitz mit Moritz Spillmann halten können, dessen Kernthemen im Bereich der Bildungspolitik liegen, zum Beispiel jüngst mit seinem Einsatz für eine Kantonsschule in Affoltern. Spillmann ist Mitglied der Kommission Bildung und Kultur. Dank Einbussen der SP haben die Grünen vor vier Jahren dazugewonnen und die 10-Prozent-Hürde übersprungen. Sie stellen mit Hans Läubli aus Affoltern einen Kantonsrat, dessen

Zahl an Vorstössen im Parlament kein anderer Säuliämtler erreicht. Er hat ein glasklares Profil, das bei den Kernthemen der Grünen keine Kompromisse kennt. Und deswegen rennt er bei den Bürgerlichen immer wieder gegen die Wand. Läubli wandelt als Präsident der Justizkommission aber auch auf juristischen Pfaden und musste sich unter anderem mit dem Fall «Carlos» beschäftigen. Nicht anders als auf eidgenössischer und kantonaler Ebene erging es der FDP vor vier Jahren: Sie erlitt von allen Parteien den grössten Rückschlag und schrumpfte um 6,3 auf gut 13 Prozent Wähleranteil. Für deren Vertreter im Kantonsrat, Kurt Weber, rückte im Juni 2013 der Hausemer Ökonom Olivier Hofmann nach. Er und seine Mitstreiter haben sich unter anderem auf die Energiepolitik fokussiert und wollen damit eine Wende herbeiführen. Prognose: Die FDP wird ihren Sitz halten können, ist aber wohl weit vom zweiten Sitz entfernt, den sie bis 2003 gehalten hat. Etwas schwieriger gestaltet sich die Prognose bei den Grünliberalen, die vor vier Jahren unter anderem das Thema «Fukushima» nach oben geschwemmt und der Bezirkspartei einen Kantonsratssitz beschert hat. Die glp legte 2011 um fast fünf Prozent zu und knackte die 10-Prozent-Marke

ebenfalls. Ihr Vertreter, der Bonstetter Hans W. Wiesner, gehört im Parlament indessen nicht zu denen, die mit ihrer Arbeit im Rathaus jeden Montag Schlagzeilen liefern. Dass das seit 2007 angewandte Wahlsystem «Pukelsheim» seine Tücken hat, musste vor vier Jahren EVPVertreterin Lisette Müller schmerzlich erfahren. Die «Panaschierkönigin», die so viele Fremdstimmen auf sich zog wie sonst niemand, wurde nicht mehr gewählt – in erster Linie deshalb, weil die EVP auf kantonaler Ebene schwächelte. Auf Bezirksebene hielt die Partei ihren Wähleranteil von rund 7,5 Prozent und strebt nun mit Spitzenkandidat Daniel Sommer Sidler die Rückkehr ins Parlament an – und tut dies mit einem beträchtlichen Aufwand. Gelingt das? Auf Kosten von wem? Auch das zählt zu den spannenderen Fragen bei den Ämtler Kantonsratwahlen 2015. Die übrigen Parteien spielen nur Nebenrollen: Die CVP, die nur mit drei Personen antritt, schrumpfte 2011 um 2,2 auf 3,2 Prozent Wähleranteil. Die EDU erreichte 2,7 Prozent; sie stellt mit dem Wettswiler Hans Peter Häring einen Kantonsrat, der im Wahlkreis Uster antritt – auch das ein Zeichen, dass die Partei im Bezirk Affoltern nicht mit vielen Stimmen rechnet.

500 08 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Max Weber, geb. 17. Mai 1921, von Winterthur ZH, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, gestorben am 19. August 2014. Datum der Konkurseröffnung: 5. Februar 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Februar 2015. Affoltern am Albis, 20. Februar 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Verwaltung geschlossen Infolge Fasnachtsmontag bleiben die Gemeindeverwaltung und der Werkhof am Montag, 23. Februar 2015, geschlossen. Bei Todesfällen kann das Bestattungsamt unter der Telefon 079 617 68 13 erreicht werden.

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen und Motorräder

Weil weder von der politischen Gemeinde noch von den beiden Schulgemeinden behandlungsreife Geschäfte vorliegen, hat der Gemeinderat die Gemeindeversammlung vom 23. März 2015 abgesetzt. Die nächste Gemeindeversammlung wird somit am Montag, 15. Juni 2015, stattfinden. Affoltern am Albis, 20. Februar 2015 Die Gemeindevorsteherschaften

Gräberräumung Gestützt auf Artikel 25 der Verordnung über das Bestattungs- und Friedhofwesen der Gemeinde Maschwanden hat der Gemeinderat nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist die Räumung folgender Gräber angeordnet: – Erdgräber Nrn. 47 bis 62 aus den Jahren 1989 bis 1993 – Urnengräber Nrn. VIII bis X aus den Jahren 1988 bis 1991 – Kindergrab neben dem Gemeinschaftsgrab aus dem Jahr 1992 Gemäss § 44 der kantonalen Verordnung über die Bestattungen können die Grabmäler und der vorhandene Grabschmuck von den Angehörigen bis 30. April 2015 abgeholt werden. Andernfalls werden die Gräber unter Ablehnung jeglicher Haftung und Entschädigungspflicht durch die Gemeinde geräumt. Maschwanden, 20. Februar 2015 Der Gemeinderat

Bauherrschaft: Sonja Plüss und Javier Espinoza, Moosgässli 1, 8835 Feusisberg Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 233 und Neubau Einfamilienhaus auf Kataster-Nummer 732, Am Rain 4 (Wohnzone W1)

Mettmenstetten Einladung zur Informationsveranstaltung zum Gestaltungsplan «Postareal» Obfelden am Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.30 Uhr, im Singsaal Chilefeld.

Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 20. Februar 2015

Gemeinderat Obfelden

Bauherrschaft: Fredy Bickel + Samy Nachmansohn, c/o Dresohn AG, Im Grindel 39, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Bauen-für-Sie GmbH, M. Selinger, Dorfstrasse 85, 5430 Wettingen Bauprojekt: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 675, Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage und Hallenbad auf Kat-Nr. 1630, Alte Dachlisserstrasse 9 (Wohnzone W2b)

Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt am Fasnachtsmontag, 23. Februar 2015, den ganzen Tag geschlossen. Gerne sind wir am Dienstag, 24. Februar 2015, ab 07.30 Uhr wieder für Sie da.

Provokationsbegehren nach § 213 PBG Wohngebäude Vers.-Nr. 775 (Inv.-Nr. VIII/101) Schulhausstrasse 15, 8934 Knonau Inventarentlassung Knonau. Der Gemeinderat Knonau hat am 10. Februar 2015 verfügt: Das unter der Inventarnummer VIII/101 geführte Gebäude (Wohnhaus Vers.-Nr. 775 inkl. Umgebung) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1408, Schulhausstrasse 15, 8934 Knonau, wird aus dem Inventar der Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung der Gemeinde Knonau entlassen. Der Beschluss liegt während der öffentlichen Schalterzeiten in der Gemeindeverwaltung, Bauamt, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung resp. Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Politische Gemeinde Knonau

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Bauherrschaft: Poongodi und Sivakumar Kuppusamy, Weidmannstr. 13, 8046 Zürich Projektverfasser: Christoph Kutassy Architekten GmbH, Schaffhauserstrasse 333, 8050 Zürich Bauvorhaben: Küchenanbau beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 672 auf Kat.-Nr. 1964 an der Wolfetslohstr. 3 (Wohnzone W1)

TO D E S A N Z E I G E

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Wettswil am Albis

Running over the same old ground What have we found? The same old fears Wish you were here

Gemeinderat Hausen am Albis

Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

Gemeindeversammlung

Gesuchsteller: Niklaus Kubli, Frohbergstrasse 16, 8620 Wetzikon ZH Projektverfasser: KASPARTHALMANN AG, Im Lot 8, 8610 Uster Bauprojekt: Neuer Garteneingang mit Balkontüre anstelle Fenster auf Kat.Nr. 1269, Mittelalbis 20 (KW)/(Gebäude Inventar-Nr. 407)

Bauherrschaft: STWEG J. + K. Schneebeli, Rossauerstrasse 1, 8926 Hauptikon Bauprojekt: Einbau dreier Dachfenster, Assek.-Nr. 20, Kat.-Nr. 1250, Rossauerstrasse 1, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildperimeter)

Die Testplanung über das Gestaltungsplan-Areal ist abgeschlossen, gerne stellen wir Ihnen die favorisierte Lösung vor. Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Wettswil am Albis

Kappel am Albis

Auf der Weidstrasse, vom Chileweg bis zum Friedhof Weid ist der Verkehr mit Motorwagen und Motorrädern verboten. Davon ausgenommen sind Friedhofsbesucher, landwirtschaftliche Fahrzeuge und Fahrzeuge zum Güterumschlag. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Hausen am Albis

Völlig unerwartet und viel zu früh wurde

Ludwig «Luggi» Rapp 7. August 1967 – 6. Februar 2015

durch ein Herzversagen aus dem Leben gerissen. Wir sind tief betroffen und traurig und vermissen Dich. Shine On You Crazy Diamond – In unseren Herzen lebst Du weiter. R. I. P.

Deine Freunde Kontakt: Roland Vetsch, Loorenfeldstr. 12, 8910 Affoltern a. A., Tel. 044 761 93 96

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Beat Negri, Schulhausstrasse 11, 6318 Walchwil Bauvorhaben: Umbau und Umnutzung von Büroräumen in 10 Einzimmerwohnungen. Projektänderung. Vers.-Nr. 251, Kat.-Nr. 5884, Bahnhofplatz 1, Zentrumszone Z4

Hausen am Albis Gesuchsteller: Eva Beatrice Coray, Rösslimatt 5, 5624 Bünzen Projektverfasser: Karin Salamon, planung, bauleitung, kasa, Albisstr. 37, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Eingangsüberdachung und Aussentreppengeländer auf Kat.Nr. 3642, Allmendstrasse 20, Ebertswil (KII, W/1.2) (Gebäude Inventar-Nr. 219)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Stiftung Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Architekturfabrik, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden Bauprojekt: Sanieren und Um-/Anbau von 5 Gruppenhäusern auf Kat.-Nrn. 742, 3569, Ebertswilerstrasse 27, 29, 31, 35 und Albisbrunn 6, (Oe)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Werner Moroff, Pilatusstrasse 13, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Gartengestaltung Patrick Müller, Albisstrasse 11, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Steinkorbgabionen als Ersatz für bestehende Hecke auf Kat.Nr. 2560, Pilatusstrasse 13 (W/1.8)

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten. Thomas Mann

HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn, die mit uns Abschied genommen haben von

Ruth Stotz-Bopp 1932 – 2015

Wir danken für die tröstenden Worte – gesprochen und geschrieben, für jeden Händedruck, für jede stille Umarmung, wenn die Worte fehlten, für die Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft sowie für die Blumen und die Spenden an die Stiftung «Menschen für Menschen» von Karlheinz Böhm. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei: – Dr. Bruno Köhler und seinem Team – den Ärzten und dem Personal des Spitals Affoltern am Albis – dem Pflegepersonal der Langzeitpflege Sonnenberg – dem Spitex-Team Knonaueramt – Pfarrer Andreas Fritz für die persönliche Gestaltung der Abdankung – Angela Bozzola mit dem Gesangverein Knonau und dem Ad-hoc-Chor Obfelden – Angela Berglas, Panflöte Mettmenstetten, Februar 2015

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

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Blick zurück und Arbeitsprogramm 2015 Aus dem Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Anlässlich seiner ersten Sitzung des Jahres 2015 hat der Vorstand den Jahresbericht für das vergangene Jahr verabschiedet und das Arbeitsprogramm 2015 festgelegt. Jahresbericht und Arbeitsprogramm können dabei auf der ZPK-Homepage www.zpk-amt.ch eingesehen werden. Die Jahresrechnung 2014 weist einen durch die Verbandsgemeinden getragenen Gesamtaufwand von Fr. 281 535.90 auf, dies gegenüber einem budgetierten Betrag von 267 000 Franken. Die Differenz von etwas mehr als 14 500 Franken resultiert aus mehreren kleineren Überschreitungen in den einzelnen Positionen, dabei begründet sich die grösste Abweichung mit der neuen Entschädigungsregelung für die Sekretariatsführung der ZPK durch die Gemeinde Affoltern. Weiter wurde auch der Voranschlag 2016 behandelt. Es wird ein Aufwand ähnlich dem Vorjahr von 278 000 Franken erwartet. Nach noch zu erfolgender Prüfung der Unterlagen durch die RPK der Gemeinde Affoltern am Albis werden die Rechnung 2014 und der Voranschlag 2016 den Delegierten anlässlich der Delegiertenversammlung vom 20. Mai 2015 zur Genehmigung vorgelegt.

Vernehmlassungen Anlässlich der zweiten Sitzung im Jahr 2015 konnte der Vorstand zu verschiedenen Vernehmlassungen Stellung nehmen: – Umsetzungsprogramm Gewässerschutzgesetz, Arbeitshilfe «Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet»: Gemäss dem revidierten

Gewässerschutzgesetz müssen die Kantone nach Anhörung der betroffenen Kreise den Raumbedarf der oberirdischen Gewässer bis Ende 2018 so festlegen, dass die natürlichen Funktionen, der Hochwasserschutz und die Gewässernutzung gewährleistet sind. Die Koordination der Gewässerraumausscheidung erfolgt durch den Kanton. Dieser scheidet dabei den Gewässerraum an Gewässern von kantonaler und regionaler Bedeutung sowie im Nicht-Siedlungsgebiet aus, während die Gemeinden den Gewässerraum an Gewässern von kommunaler Bedeutung erarbeiten. Als Arbeitshilfe stellt das Awel den Adressaten einen webbasierten «Werkzeugkasten» zur Verfügung. Diese Arbeitshilfe und die dazugehörende Visualisierungsplattform werden grundsätzlich begrüsst. Der Vorstand findet jedoch, dass die Umsetzung in der angedachten Form erheblichen administrativen Aufwand generieren wird und damit Aufwand und Nutzen in einem unerwünschten Missverhältnis stehen dürften. Der Umgang mit verschiedenen Nutzungen im Gewässerraum, wie beispielsweise die Erholungsnutzung, ist zudem unklar. – Gewässer, Revitalisierungsplanung: Am 4. November 2014 hat der ZPK-Vorstand den kantonalen Vorschlag zur Priorisierung kommunaler Gewässer-Revitalisierungsabschnitte unter Mitberücksichtigung der kommunalen Stellungnahmen beraten und die Änderungsanträge zuhanden des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) des Kantons Zürich verabschiedet. Im Knonauer Amt wurden alle Anträge der ZPK, mit Ausnahme der von der Gemeinde Obfelden und der ZPK gewünschten Aufwertung des Lindenbachs im Mündungsbereich

zum Wolserbach, berücksichtigt. Zudem hat das Awel einzelne weitere Abschnitte aufgrund von Rückmeldungen der kantonalen Fachstellen und den Umweltverbänden in den Entwurf zur Schlussfassung einfliessen lassen. Die ZPK wurde nochmals zu den Gewässerabschnitten Feldenmasbach (Bonstetten / Hedingen), Lindenbach (Obfelden), Schwarzenbach Gemeinde Obfelden und ZPK sind für eine Aufwertung des Lindenbachs im Mündungsbereich zum (Rifferswil), Hei- Wolserbach. (Bild Werner Schneiter) scher Dorfbach (unterer und oberer Bereich) Stutz-/ ZPK-Vorstand kann die Argumente, die zerschneiden und das Landschaftsbild Chalberweidbach (Hausen am Albis) zur Festlegung des Planungsgebiets stark beeinträchtigen. Darum ist in und Weidbach (Maschwanden) ange- führen, grundsätzlich nachvollziehen. diesem Zusammenhang der Perimeter hört. Die Vorschläge werden vom Vor- Im Objektblatt wird explizit festgehal- in Richtung Kiesgrube / Deponie Ristand bis auf den Weidbach unter- ten, dass bei der Reussquerung eine ckenbach zu erweitern, um einen ausVerkabelung sowie eine Bündelung reichenden Planungsspielraum zu erstützt. – Sachplan Übertragungsleitun- mit weiteren reussquerenden Leitun- halten. Entsprechend verlangt der Vorgen (SÜL), Festsetzung Planungsgebiet: gen niederer Spannung zu prüfen ist, stand vom Bundesamt für Energie, Die bestehende 220 kV-Leitung zwi- wenngleich in der jetzigen Planungs- dass das Objektblatt angepasst wird. schen dem Unterwerk Niederwil (AG) phase eine Verkabelung noch nicht und dem Unterwerk Obfelden (ZH) verbindlich festgelegt werden kann. muss durch eine 2x380-kV-Leitung er- Aus Sicht der ZPK ist eine Freileitung Workshop zum Thema setzt werden. Die Festsetzung des Pla- in der Reusslandschaft jedoch nicht «Wachstumsfragen» nungskorridors erfolgt für den Sach- denkbar. Zudem ist es dem Vorstand Wie im «Anzeiger» vom 12. Dezember plan «Übertragungsleitungen» im Rah- ein dringliches Anliegen, dass in der 2014 berichtet, führt die Zürcher Plamen eines zweistufigen Verfahrens. In offenen Landschaft im Raum Otten- nungsgruppe Knonaueramt am 18. einer ersten Phase wird ein Planungs- bach und Obfelden Kabellösungen März 2015 einen Workshop zum Thegebiet festgesetzt. In der zweiten Pha- und die Bündelung mit anderen Infra- ma «Wachstum» durch. Die Umfrage se werden innerhalb des Planungsge- strukturen, wie z.B. Autobahnzubrin- bei den Gemeinden und verschiedebietes verschiedene Planungskorrido- ger Obfelden/Ottenbach, eingehend nen regionalen Institutionen führte re für die Detailplanung des Projektes geprüft werden. Eine 2x380-kV-Freilei- nun zu zehn Themen, welche die als Kabel- oder Freileitung evaluiert tung würde diesen grosszügigen, zu- sechzig Workshopteilnehmerinnen und gegeneinander abgewogen. Der sammenhängenden Landschaftsraum und -teilnehmer beraten werden. (ps.)

Postagentur Sellenbüren: Start am 2. März Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Die Poststelle Stallikon schliesst am 28. Februar Am Samstag, 28. Februar, öffnet die Poststelle Stallikon ihre Tür zum letzten Mal. Um 11 Uhr ist dann definitiv Schluss. Als Grund für die Schliessung führt die Post eine sinkenden Nachfrage nach ihren Dienstleistungen an: «Sowohl die Einzahlungen als auch die Anzahl Briefe gingen alleine in den

Briefeinwurf bei der Postagentur wird neu später geleert. Unter der Woche bis 18 Uhr und am Samstag bis 11 Uhr aufgegebene Sendungen verlassen die Agentur noch am selben Tag. Anstelle des Briefeinwurfs bei der Poststelle gibt es einen Briefeinwurf bei der Bushaltestelle «Stallikon,

Gemeindeverwaltung verkauft ab 1. März 2015 den «Züri-Sack» Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Stallikon Der «Züri-Sack» konnte bis anhin in Stallikon bei der Poststelle und beim Reppisch-Märt gekauft werden. Mit der Schliessung der Post Ende Februar 2015 verliert Stallikon Dorf nicht nur die traditionelle Poststelle, sondern auch eine Verkaufsstelle für den «Züri-Sack». Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, dass die Gemeindeverwal-

tung in die Bresche springt und im Sinne einer Dienstleistung an die Bevölkerung den «Züri-Sack» ins Sortiment aufnimmt. Folgende «Züri-Säcke» können ab 1. März 2015 auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) während den Schalteröffnungszeiten bezogen werden: 17-, 35-, 60- und 110Liter-Säcke. An der Kasse kann bar,

mit Maestro oder PostFinance Card bezahlt werden.

Othmar Henzmann in Affoltern – und zwar am kommenden Montag, 23. Februar. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag.

Montag, 23. Februar, den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubilaren Wohlergehen.

«blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 19. März 2015. Der Redaktionsschluss ist am Mittwoch, 25. Februar 2015. (rb.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag

Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Eveline Elisabeth Glaus darf am kommenden Sonntag, 22. Februar, in Affoltern ihren 85. Geburtstag feiern. Dazu gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Zum 85. Geburtstag

Ein Produkt der

letzten drei Jahren um mehr als einen Viertel zurück», teilte die Post im November letzten Jahres mit. Ab Montag, 2. März, lassen sich die wichtigsten Postgeschäfte im Reppisch-Märt Sellenbüren erledigen. Geldbezüge sind nur mit der PostFinance Card möglich. Der bestehende

Den 85. Geburtstag feiert auch Franz

Zum 80. Geburtstag Auch Rolf Hausheer, Affoltern, dürfen wir zu einem «runden» Geburtstag gratulieren. Der Turnveteran feiert am

Zum 80. Geburtstag Max Häberling-Leuppi feiert am Montag, 23. Februar, den 80. Geburtstag. Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen nach Obfelden. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Dorf», die übrigen Briefeinwürfe im Gemeindegebiet bleiben unverändert. Die Zustellung in Stallikon erfolgt neu von Wettswil aus. (tst.) Öffnungszeiten Reppisch-Märt und Postagentur Stallikon: Montag bis Freitag 6.30 bis 19.30 Uhr, Samstag 6.30 bis 17 Uhr.

Fast 4000 Franken für Pro Juventute Im vergangenen Jahr sind in den lichtgrauen Contex-Altkleidercontainern Standort Öki-Hof Affoltern wiederum eine beachtliche Menge an Altkleidern und Gebrauchtschuhen entsorgt worden. Der aus der Aktion resultierende gemeinnützige Erlösanteil von 3941 Franken kommt der Pro Juventute zugute. (pd.) anzeige


So wie ein Blatt zur Erde fällt, so geht ein Leben aus der Welt.

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

Werner Leutert-Kohler 24. September 1922 – 16. Februar 2015

Heute Nacht wurde er nach einem reich erfüllten Leben von seinen Altersbeschwerden erlöst. Vreni Leutert-Kohler Werner und Ruth Leutert-Lüber Marcel und Claudia mit Nino und Nils Manuela und Marcel mit Fabian und Aline Jrene und Michael mit Jael und Lena Fredi und Martha Leutert-Huber Reto und Daniel Rosmarie und Hansruedi Ritschard-Leutert Christian und Karolina Rahel und Marc Marlen und Kurt Fischbacher-Leutert Daniela und Fabian Andrea und Chris Melanie und Beat Anni Lifart-Leutert Verwandte und Bekannte Die Beerdigung findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach statt mit anschliessender Trauerfeier um 14.00 Uhr in der Kirche.

Fasnachtsmontag

In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Vreni Leutert-Kohler, Steinernstrasse 5, 8913 Ottenbach

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres ehemaligen Sängerkameraden und Ehrenmitglieds

in Kenntnis zu setzen.

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes

Werner Leutert-Kohler 1922 – 2015

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 16. Februar 2015 in Affoltern am Albis. Werner Leutert war während zweier Amtsdauern von 1966 bis 1974 Mitglied des Gemeinderates. Später arbeitete er zudem als Strassenwärter bis zu seiner Pensionierung für die Gemeinde Ottenbach. Er erfüllte seine Aufgaben als Behördenmitglied und Mitarbeiter stets engagiert und gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und den Trauerfamilien sprechen wir unser Beileid aus. Gemeinderat Ottenbach Die Abdankung findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach statt.

Montag, 23. Februar 2015 den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis.

Werner Leutert

Gemeinde Ottenbach

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungskreises, umfassend die Gemeinden Aeugst a. A., Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am

Mit Werner verlieren wir einen liebenswerten, fröhlichen Menschen und geschätzten Sängerkameraden, sang er doch fast 60 Jahre im Männerchor Ottenbach. Wir werden unser Ehrenmitglied Werner in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wir bedienen Sie gerne ab Dienstag, 24. Februar 2015, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Der Vorstand und die Mitglieder Männerchor Ottenbach

Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Dienstag, 24. Februar 2015, von

Hürlimann, Anton geboren am 28. August 1932, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, Hüttliacherweg 12, verstorben am 16. Februar 2015. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude. Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 16. Februar 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Leutert, Werner

Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges . . .

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls, die tröstenden Worte und herzlichen Umarmungen, die Blumen und die Verbundenheit beim Abschied von unserer geliebten

Die Erdbestattung findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt. Der Friedhofvorsteher

Ivonne Gyr-Grab Unser besonderer Dank gehört: – dem Stadtspital Triemli: Onkologie-Abteilung, Frau Dr. S. Stoll und Team – dem Palliativ-Team, Spital Affoltern, für die liebevolle Betreuung – der Feuerwehr Affoltern für die tatkräftige Hilfsbereitschaft – der Familie Beat Moos für die grosszügige Unterstützung – Herrn Michael A. Williams für die musikalische Umrahmung – den Spenden zugunsten der Palliative Care, Affoltern am Albis Affoltern am Albis, im Februar 2015

geb. 24. September 1922, von Ottenbach ZH, Ehemann der Leutert geb. Kohler, Verena, wohnhaft gewesen an der Steinernstrasse 5, 8913 Ottenbach mit Aufenthalt im Haus Pilatus, Affoltern am Albis.

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

«Wir brauchen mehr Leistung» Ausbau der Höchstspannungsleitung Niederwil–Obfelden wird als prioritär eingestuft Acht prioritäre Leitungsprogramme verfolgt die nationale Netzgesellschaft Swissgrid. Sie sind in jedem Fall notwendig, um bestehende Netzengpässe zu entschärfen. Eines davon ist der Ausbau der bestehenden Höchstspannungsleitung NiederwilObfelden auf 380 kV. ................................................... von thomas stöckli Die bestehende 220-Kilovolt-Höchstspannungsleitung zwischen Niederwil (AG) und Obfelden soll auf 380 Kilovolt ausgebaut werden. Der Grund ist simpel: «Wir brauchen mehr Leistung», so Andreas Schwander, Mediensprecher der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid. «Auf der Strecke ist ein Engpass, ein Flaschenhals», so Schwander weiter. Den Ausbaubedarf hat die Axpo (damals NOK) bereits in den 1980erJahren festgestellt. Mit dem Strassenprojekt «Umfahrung Bremgarten» wurde eine erste Teilstrecke sogleich realisiert. Der starke Widerstand in Aargauer Gemeinden brachte das Projekt dann allerdings ins Stocken. So folgte seither einzig 2006 die Teilstrecke Zwillikon-Obfelden entlang der Autobahn A4.

Möglichst breiten Konsens erreichen 2012 entschloss sich Swissgrid zu einem Neustart. Erklärtes Ziel: alle Varianten prüfen und durch einen frühen Einbezug der betroffenen Behörden, Verbände und Interessengruppen einen möglichst breiten Konsens zu erreichen. Eine vom Bundesamt für

Energie eingesetzte Begleitgruppe, bestehend aus Vertretern von Behörden und Umweltverbänden, hat mittlerweile das Planungsgebiet für die neue Leitung empfohlen. Es dient als Grundlage für die Erarbeitung von verschiedenen Planungskorridoren. Das vorgeschlagene Planungsgebiet reicht vom Ottenbacher Reussufer bis fast an die Zwilliker «Sunnmatt» und bis kurz vor Bickwil. Die bestehende 220-kV-Leitung verläuft heute bereits durch dieses Gebiet. Wenn es bei einer Freileitung bleibt, könnte es deshalb sein, dass sich optisch gar nicht so viel ändert. Tendenziell werden die Masten etwas grösser, dafür stehen sie weiter auseinander. Sofern die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung eingehalten wird – diese Verordnung soll Menschen vor schädlichen oder lästigen Auswirkungen schützen –, können sogar bestehende Masten übernommen werden. Sichtbar sei der Unterschied dann nur an den längeren Isolatorenketten.

Erdkabel anstelle der Freileitung? Es gibt allerdings auch Stimmen, die sich für Erdkabel anstelle der Freileitung aussprechen. Die Vorteile: Erdkabel stören das Landschaftsbild weniger und sind besser geschützt gegen Einflüsse von aussen, etwa das Wetter. Dem steht ein «gigantischer Eingriff in die Landschaft» gegenüber, wie es Andreas Schwander formuliert. 17 Meter breit müsste der entsprechende Aushub für die Höchstspannungskabel und die Erschliessungsstrassen sein. Die Kosten des Projektes würden auf ein Vielfaches ansteigen. Unklar ist zudem die Lebensdauer eines solchen 380-kV-Erdkabels: «Wir

Die schwarze Linie zeigt die bestehende Leitung, die rot gestrichelte Markierung das vorgeschlagene Planungsgebiet. (Karte BFE) haben noch keine Erfahrungswerte», verrät Andreas Schwander. Ein entsprechendes Pilotprojekt ist in Riniken (AG) erst in Planung. Das Bundesamt für Energie, die Kantone Aargau und Zürich sowie Swissgrid informieren am 24. Februar von 18 bis 21 Uhr im Zeughaussaal in Bremgarten über den aktuellen Stand

und das weitere Vorgehen und stehen für Fragen der Bevölkerung zur Verfügung. Die öffentliche Auflage zum geplanten Ausbau Niederwil–Obfelden dauert noch bis zum 25. April. Bereits im August soll dann der Planungskorridor bestimmt sein. Infos: www.swissgrid.ch/niederwilobfelden.

Lenker mit mittelschweren Verletzungen Bei der Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen in der Nacht auf Dienstag im Islisbergtunnel hat sich der Personenwagenlenker mittelschwere Verletzungen zugezogen. Der Lieferwagenlenker wurde leicht verletzt. Der Autofahrer war gemäss Angaben der Kantonspolizei kurz nach Mitternacht auf der A4 Richtung Luzern unterwegs. Hinter ihm fuhr ein Lieferwagen mit Anhänger. Im Islisbergtunnel kam es aus zurzeit unbekannter Ursache zu einer Auffahrkollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Lieferwagen fuhr auf den vorausfahrenden Personenwagen auf. Dadurch wurde der Personenwagen an die linke Tunnelwand geschleudert und dann zurück auf den Normalstreifen der Autobahn. Dort blieb der Wagen auf der Seite liegen. Der Lieferwagen konnte auf dem Normalstreifen anhalten. Der 39-jährige Lenker des Personenwagens zog sich mittelschwere Kopfverletzungen zu. Er wurde durch Rettungssanitäter versorgt und mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Der 58-jährige Lieferwagenlenker wurde nur sehr leicht verletzt. Wegen des Unfalls musste der Islisbertgtunnel Richtung Luzern für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde in die zweite Röhre geleitet, wo mit Gegenverkehr gefahren werden konnte. Die Ursache der Kollision ist zurzeit noch nicht bekannt. Der Unfall wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft untersucht. Personen, welche den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Stützpunkt Urdorf, Tel. 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen. (pd)

Lärm, Einbrüche und Geldwechseltricks

Affoltern: Bandenmässige Ladendiebstähle geklärt

In Affoltern mussten Gemeinde- und Kantonspolizei am letzten Samstag um 1.45 Uhr in Affoltern gleich zwei Mal wegen Lärmimmissionen ausrücken – an denselben Ort an eine Privatadresse im Stigeliquartier. Beim zweiten Mal gabs eine Verzeigung. Vom 14. auf den 15. Februar wurde in einem Mehrfamilienhaus in ein Kellerabteil eingebrochen. Es kamen diverse Gegenstände weg, unter anderem Skiausrüstungen. Der Sachschaden ist gering. In Mettmenstetten blieb es bei Einbruchsversuchen. Einer unbekannten Täterschaft gelangen es zwischen

Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren zwei Männern sechs Ladendiebstähle in den Kantonen Zürich, Bern, Thurgau, Luzern und Aargau mit einem Gesamtdeliktsbetrag von über 13 000 Franken nachgewiesen.

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7. und 15. Februar nicht, in zwei benachbarte Häuser einzudringen. An den Türen entstand Schaden von ein paar hundert Franken. Auf dem Parkplatz beim Spital Affoltern sprach ein Unbekannter Besucher an und begehrte Wechselgeld. Durch Ablenkung gelang ihm der Griff ins offene Portemonnaie. 200 Franken kamen so weg. Im Zentrum von Affoltern wurde vom 12. auf den 13. Februar ein Personenwagen beschädigt, Aussenspiegel wurden abgebrochen. Daraus resultierte ein Schaden von ein paar hundert Franken. (-ter.)

Mitte Oktober 2014 wurden in Affoltern zwei Täter nach einem Ladendiebstahl verhaftet. Die Männer hatten in einem Warenhaus diverse Parfümflaschen aus den Auslagen entwendet und das Diebesgut in präpa-

rierten Taschen ohne Bezahlung aus dem Geschäft geschafft. Das Sicherheitspersonal hielt die Täter nach dem Verlassen des Geschäftes an und übergab sie der herbeigerufenen Polizei. Nebst den gestohlenen Parfums im Wert von rund 3700 Franken stellten die Polizisten in einem in der Nähe aufgefundenen Fahrzeug weiteres Diebesgut sicher. Die Festgenommenen wurden daraufhin auf Antrag des zuständigen Staatsanwaltes in Untersuchungshaft gesetzt. Im folgenden Ermittlungsverfahren wies die Kantonspolizei den beiden Männern sechs Ladendiebstähle in den Kantonen Aar-

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gau, Bern, Thurgau und Luzern mit einem Gesamtdeliktsbetrag von über 13 000 Franken nach. Diese verübten die Täter zwischen dem 11. und 16. Oktober 2014. Sie hatten es jeweils auf Parfums und Markenpullover abgesehen. In zwei Fällen blieb es beim Versuch; hier liessen die Diebe Parfumflaschen im Wert von mehreren 1000 Franken zurück, die sie bereits in präparierte Taschen abgepackt hatten. Bei den Festgenommenen handelt es sich um rumänische Staatsangehörige im Alter von 30 und 34 Jahren, die sich als Touristen hier aufhielten. Sie werden der Staatsanwaltschaft zugeführt. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

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«Ich hätte diese Freundschaftsanfrage niemals akzeptiert!» Soziale Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken – wie ein aktuelles Beispiel zeigt Bei sozialen Medien kann ein Klick ausreichen, und man wird mit einer Sache in Verbindung gebracht, mit der man nichts zu tun haben will. Dies ist wahrscheinlich auch bei der neu geschaffenen, virtuellen Persönlichkeit «Spital Affoltern» der Fall, die in kürzester Zeit über 200 «Freunde» gefunden hat. ................................................... von salomon schneider Facebook, Youtube, Twitter, Instagram und weitere soziale Medienkanäle haben eines gemeinsam: Sie ermöglichen schnelle, einfache und unverbindliche Kommunikation. Einfachheit und Unverbindlichkeit machen soziale Netzwerke zu beliebten Kommunikationskanälen. Was viele Nutzerinnen und Nutzer jedoch unterschätzen ist, dass das eigene Image schnell Schaden nehmen kann, durch den meist freien Zugang zu den eigenen Aktivitäten. Wer liest schon die AGBs und weiss, wofür die eigenen Daten verwendet werden können?

Soziale Medien immer öfter im Zentrum von Kampagnen Soziale Medien werden immer öfter nicht nur privat genutzt, sondern auch geschäftlich. Gerade für Kampagnen eignen sie sich hervorragend. Dies haben auch zahlreiche Politiker, Geschäfte, Organisationen und Einzelpersonen gemerkt.

einem halben Jahr ein Profil auf Facebook bewirtschaftet: «Ich kenne nur einen kleinen Teil meiner Facebook‹Freunde› persönlich und habe diese Anfrage angenommen, da einige meiner Bekannten bereits befreundet waren. Als ich die Inhalte sah, habe ich die ‹Freundschaft› sofort wieder beendet.» Es scheine sich um einen Fall von bewusster Irreführung zu handeln. Die FDP-Regierungsratskandidatin Carmen Walker Späh wurde von Freunden auf ihre «Freundschaft» mit der Seite Spital Affoltern aufmerksam gemacht: «DieSeit ihrer Gründung am 5. Februar hat die Facebook-Persönlichkeit «Spital Affoltern» über 200 se Seite zeigt einFreunde gewonnen. Wie viele davon den Ideen der Seite «freundschaftlich» gegenüberstehen ist mal mehr, dass fraglich. (Bild Screenshot) heute der böse Anfang Februar haben beispiels- Affoltern gefordert. «Ich wollte das Wolf nicht mehr im Wald lauert, sonweise Exponenten des «Vereins Zweck- Spital unterstützen und habe deshalb dern online.» Sie schätze Facebook – verband» die Facebook-Seite «Spital Af- die Freundschaftsanfrage angenom- im Bewusstsein, dass sich immer auch foltern» gegründet. Als Profilbild men. Mit den Inhalten sympathisiere «falsche Freunde» einschleichen könwinkt ein Bild des Eingangsbereichs ich gar nicht und wollte auf keinen nen. des Spitals Affoltern, was der Seite ei- Fall die BK in den Dreck ziehen», ernen offiziellen Anstrich verleiht. Wei- klärt Kurt Weber, ein ehemaliges MitDas Internet vergisst nie ter unten auf der Seite wird in aggres- glied der Betriebskommission. siver Rhetorik der Rücktritt der BeÄhnlich erging es der SP-National- Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Gewerbeverbands triebskommission (BK) des Spitals rätin Chantal Galladé, die erst seit Schweizerischen

(sgv), sieht jedoch keine Stolpersteine in seinen Social-Media-Aktivitäten: «Ich brauche Facebook primär für politische Anliegen des sgv. Aus der Auswahl meiner ‹Freunde› lassen sich auf jeden Fall keine Schlüsse ziehen. Zum Inhalt der Facebook-Seite ‹Spital Affoltern› äussere ich mich nicht.» Während die ersten drei vom «Anzeiger» angefragten Personen ihre «Freundschaft» beendet haben, ist Hans-Ulrich Bigler der virtuellen Person Spital Affoltern bis Redaktionsschluss erhalten geblieben. Auch wenn soziale Medien die Beziehungspflege stark vereinfachen, ist es empfehlenswert, für die OnlineFreundschaftspflege die selben Massstäbe anzusetzen wie im realen Leben. Denn ein unüberlegter «gefällt mir»Klick kann einen mit Sachen in Verbindung bringen, die einem gar nicht gefallen. Dabei gilt es zu beachten, dass Freunde vergessen – soziale Medien und das Internet hingegen nie.

Korrigendum

Keine Sozialwohnungen Im Artikel «Missbrauch oder Nutzung verbriefter Rechte?», vom vergangenen Dienstag, zu Rechtsstreitigkeiten in Aeugst, ist dem Journalisten ein Fehler unterlaufen. Gemeindepräsident Ruedi Müller wurde zitiert, dass Sozialwohnungen gebaut würden an der Dorfstrasse 37. Korrekt ist, dass günstige Wohnungen entstehen. (Red.)

«Jugendarbeit muss den modernen Herausforderungen gewachsen sein» Die Jugendarbeit Affoltern ist seit dem 1. Januar neu aufgestellt Die Aufgaben der Jugendarbeit haben sich seit der Jahrtausendwende stark verändert und vor allem vervielfacht. Um den Herausforderungen begegnen zu können, hat die Gemeinde Affoltern dem Verein für Jugend und Freizeit einen Leistungsauftrag für die Jugendarbeit erteilt. ................................................... von salomon schneider Jugendarbeit hat in der Schweiz erst eine junge Geschichte. In den 1960erJahren lösten sich im städtischen Umfeld immer mehr Jugendliche von den Vereinen und schlossen sich zu unabhängigen, nicht organisierten Gruppen zusammen. Die Antwort darauf war die Jugendarbeit mit ihren Jugendräumen. Während der Jugendunruhen in den 1980er-Jahren hat sich Jugendarbeit als effizientes Mittel gegen Jugendgewalt etabliert – da Repression eine gegenteilige Wirkung zeigte.

Jugendliche einbinden lohnt sich Die offene, präventive Ausrichtung der Jugendarbeit hatte so grossen Erfolg, dass bis zur Jahrtausendwende fast jede Schweizer Gemeinde einen Jugendraum hatte.

Mit der breiten Akzeptanz und der Professionalisierung der Jugendarbeit ging auch ein Wandel einher. «Der Treffpunkt Hirtschür ist zwar immer noch jeden Mittwoch, von 14 bis 18 Uhr, geöffnet, grundsätzlich entscheiden heute aber die Jugendlichen, wann offen ist – indem sie hier Projekte initiieren und umsetzen», erklärt Robert Vcelak, der Leiter der Jugendarbeit Affoltern.

Jugendarbeit auf allen Ebenen Die moderne Jugendarbeit baut auf folgende Pfeiler auf: Information, Beratung, Entwicklung, Vernetzung und Unterhalt. «Im Treffpunkt schaffen wir Angebote und setzen diese um und in der mobilen Jugendarbeit machen wir Aktionen und sind an Brennpunkten präsent. Genauso wichtig ist aber auch die Vernetzung mit Gemeinden, Schulen und allen relevanten Interessengruppen in der Gemeinde und darüber hinaus», erklärt die Jugendarbeiterin Franziska Helfer und ergänzt: «Die Verbindung zwischen diesen Elementen ist die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen. Wenn uns eine Fragestellung nicht liegt, vermitteln wir einen Vernetzungspartner, der dafür besser aufgestellt ist.» Durch den neuen Leistungsauftrag sei aber gerade im Bereich Vernetzung noch viel Arbeit zu leisten.

Das neue Team der Jugendarbeit Affoltern: Franziska Helfer, Patric Biber und Robert Vcelak, der bereits seit dem Jahr 2009 für die Jugendarbeit Affoltern tätig ist. (Bild Salomon Schneider) Jugendliche bringen unabhängigen Personen mehr Vertrauen entgegen Aufgrund des sehr breiten Anforderungsprofils an die Jugendarbeit hat sich die Gemeinde Affoltern entschieden, die Jugendarbeit mittels Leis-

tungsauftrag an den Verein für Jugend und Freizeit (vjf) abzugeben, der bereits in zahlreichen Aargauer Gemeinden aktiv ist. Der Affoltemer Sozialvorsteher Martin Gallusser erklärt die Beweggründe für den Systemwechsel in der Jugendarbeit: «Durch sein brei-

tes Netz von Fachleuten ist der vjf viel besser für die Organisation der Jugendarbeit geeignet als die Gemeinde. Als Verein ist er auch nicht gewinnbringend ausgerichtet. Zudem vertrauen sich die Jugendlichen lieber unabhängigen Personen an.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

Im Einsatz für die Sauberkeit in Affoltern Im Bezirkshauptort sind bis zu 17 Raumpatinnen und Raumpaten unterwegs

Die anwesenden Raumpaten und Gemeinderat Markus Gasser (rechts).

Bei den Bäumen hinter dem Haus zum Seewadel wurden die Äpfel von den Raumpaten geerntet und zum gratis Mitnehmen in Kisten gelegt.

(Bilder zvg.)

Am Donnerstag, 12. Februar, trafen sich die Raumpaten zum traditionellen Jahresessen. Mit Tessiner Küche wurden die anwesenden Personen kulinarisch verwöhnt. Gemeinderat Markus Gasser, Tiefbauvorstand, bedankte sich bei den Raumpaten für den grossartigen Einsatz, welchen sie das ganze Jahr frei-

willig für die Gemeinde Affoltern leisten. Bei der Frage nach der Motivation, sich für diese Arbeit zur Verfügung zu stellen, antworteten die Raumpaten: «Uns stört der zunehmende Abfall, welcher achtlos auf den Boden geworfen wird. Es gibt uns ein gutes Gefühl, uns für eine saubere Umgebung einzusetzen».

Was sind Raumpaten? Bei Raumpatenschaften übernehmen private Personen unentgeltlich und ehrenamtlich in einem bestimmten Gebiet des öffentlichen Raumes für gewisse Zeiträume eine offizielle Funktion. Sie sorgen mit ihrem Einsatz vor Ort (ausgerüstet mit der nötigen Infra-

struktur der Gemeinde) für ein angenehmes und sauberes Umfeld. Den Reinigungsturnus können sie dabei selber bestimmen. Die Aufgabe einer Raumpatenschaft kann auf unbestimmte Zeit übernommen werden und eignet sich sowohl für Einzelpersonen, Familien, Vereine, Parteien wie auch für Gewerbetreibende.

Bereits stehen in Affoltern am Albis 17 Raumpatinnen und Raumpaten im Einsatz; weitere sind herzlich willkommen. Wer Interesse an einer Raumpatenschaft hat oder Informationen zum Projekt wünscht, kann sich bei der Tiefbauabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis unter 044 762 56 41 melden. (tro)

Künstlerinnenkollektiv in Affoltern: Ansgar Gmür «Frauen – Formen – Farben» ist Gastreferent Ausstellung in der Galerie am Märtplatz Das Künstlerinnenkollektiv Lyceum Club Zürich setzt sich in der Gruppenausstellung «Frauen – Formen – Farben» in der Galerie Märtplatz in Affoltern mit der Idee und dem Begriff der Frau und des Weiblichen auseinander. Die Vernissage fällt nicht zufällig fast zeitgleich auf den Internationalen Frauentag, sondern ist damit Programm.

unterschiedlichen bildenden Medien mit dieser Frage auseinander.

Spannung ergibt sich erst aus der Sichtung des grossen Ganzen In der Ausstellung sind demnach Malereien, Objekte, Schmuck und künstlerische Fotografien zu sehen. Die Motive unterschieden sich wie ihre Macharten: die Objektinstallation von Doris Ess zeigt eine aus Papier gefertigte Erdmutter, die in ein erdfarbenes Tuch gehüllt ist, die Malereien von Theres Berka zeigen Frauen in Bewegung, deren Umrisse verschwommen an den Tag treten, Corina Staubli geht den Mikroorganismen und damit dem Werden des Lebens auf den Grund, Irene Christen-Dürig lässt in ihren künstlerischen Fotografien den Frühling und die pflanzliche Fruchtbarkeit sichtbar werden und Nana Pernod nimmt das Kind, als das Ursymbol des Weiblichen sowie die Verhüllung der Frau zum Thema. Dies sind nur wenige Beispiele der ausgestellten Werke – Spannung ergibt sich erst aus der Sichtung des grossen Ganzen. Die Ausstellung zeigt deutlich, dass es nicht nur eine bestimmte Form oder Farbe ist, die die Frau und das Weibliche kennzeichnet, sondern dass es eben sehr viele Facetten sind, die Frauen und dem Weiblichen ihre ureigene Identität verleihen.

................................................... von nana pernod

Der internationale Frauentag wurde nach dem ersten Weltkrieg begründet mit der Idee, die Frau in ihren Bestrebungen für gesellschaftliche und politische Gleichberechtigung zu unterstützen.

Mit dem Ursprung der Frauenbewegung auseinandersetzen Die gesamte historische Entwicklungsgeschichte der Frauenbewegung und der Emanzipation ist komplex. Das Künstlerinnenkollektiv setzt sich mit dem Ursprung dieser Bewegung auseinander, nämlich mit der Frage nach der Art und dem Wesen der Frau und des Weiblichen an sich. Welche Inhalte, Formen, Farben machen die Frau zur Frau? Dabei können künstlerische Prozesse kulturübergreifende allgemeingültige Kennzeichen dieses Frauseins und des Weiblichen zu Tage fördern. Die ausgestellten elf Künstlerinnen verschiedenster Generationen setzen sich mit

Frühlingstreff Wirtschaft–Politik in Knonau

Frauen – Formen – Farben. www.kuenstlerinnenkollektiv.ch des Internationalen Lyceumclub Zürich. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Ausstellungsdauer: 6. bis 22. März. Vernissage: Freitag, 6. März, 19 bis 21 Uhr.

Theres Berka, Aufbruch, Acryl auf Leinwand, 20x60cm 2015. (Bild zvg.)

Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr; Samstag, 9 bis 16 Uhr; Sonntag, 15 bis 18 Uhr.

Am Donnerstag, 19. März, lädt die Standortförderung zum 11. Frühlingstreff nach Knonau ein. Eingeladen sind alle Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen, Gewerbe und Bauernbetrieben, die Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden sowie die Gemeindeschreiber. Gastreferent ist Ansgar Gmür, Direktor Schweizerischer Hauseigentümerverband. Die Teilnahme am Frühlingstreff vom 19. März im Stampfisaal in Knonau (ab 17.30 bis 19.45 Uhr) ist kostenlos. Der Anlass ist Teil der Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt. Anmelden können sich bis zum 13. März 2015 (vgl. Box) alle, die zu den oben erwähnten Zielgruppen gehören. Eine aktuelle Studie bildet die Basis zum Referat «Immobilienmarkt – fertig lustig?» von Ansgar Gmür. Ein Thema, das auch uns Ämtler beschäftigt. Mit seiner bekannten witzigen und lebhaften Art wird er die Gäste bestimmt in seinen Bann ziehen und garantiert für lebhafte Lacher und anregende Gespräche sorgen. Der Frühlingstreff bietet zudem Raum, um neue Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk auszubauen – eine der Voraussetzungen zum Erschliessen neuer Geschäftsfelder. Dieser 11. Frühlingstreff wird massgeblich von Ämtler Unternehmen unterstützt. Sie leisten so, zusammen mit dem Druckzentrum AG, Stallikon (Druck der Einladung), einen wesentlichen Beitrag an den Frühlingstreff und die Bemühungen der Standortförderung. Ein weite-

rer schöner Beweis für den guten Zusammenhalt in der Region. Der Frühlingstreff führt die verschiedenen Branchen und deren Exponenten mit unterschiedlichen Interessen zusammen. Und allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit alles Interesse, dass diese Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Der Frühlingstreff ist der einzige Anlass im Amt, an dem die Exponenten aus Wirtschaft und Politik formlos zusammenkommen und sich austauschen können, wo sich mögliche Lösungen für Probleme und Projekte ansprechen lassen. Gerade in einer Zeit, in welcher uns Themen wie Finanzkrise, starker Franken, Zuwanderung und (zu viel) Wachstum fast täglich beschäftigen, sind solche Treffen besonders wichtig. Gemeinsam lassen sich schwierige Zeiten besser meistern. Ämtler Unternehmen unterstützen den Frühlingstreff 2015: KDS AG Kreativ Design & Schreinerei, Knonau; Sahli AG Landmaschinenteile & landwirtschaftliche Geräte, Knonau; Schweizerische Mobiliar, Generalagentur Affoltern; Zürcher Kantonalbank, Affoltern.

Anmeldung zum Frühlingstreff Per Mail: info@knonauer-amt.ch, Stichwort «11. Frühlingstreff», per Fax (043 321 93 61) oder telefonisch (043 333 55 66). Bitte Firma, Vorname, Name, Adresse und Telefonnummer angeben für allfällige Rückfragen. Anmeldefrist ist der 13. März 2015.


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

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Die Hotelbetten im Säuliamt sind sehr gut ausgelastet Genügend Unterkünfte für Handwerker, Geschäftsreisende und Touristen

Sie beherbergen Gäste aus aller Welt: Elsbeth und Heiri Müller vom B&B in Dachlissen. (Bild Martin Mullis)

Bis zu 180 Gäste pro Tag: Das Holiday Inn Express. (Bild Werner Schneiter)

Der Hauptharst der Gäste in den kleineren Hotels im Säuliamt stellen Handwerker und Geschäftsreisende. Die grösseren Betriebe beherbergen öfters Touristen, welche die schöne Landschaft der nahen Stadt vorziehen. Bezüglich des Eurokurses spürt die Hotelbranche im Knonauer Amt nur wenige Reaktionen.

und auch bezahlt. Preisliche Forderungen infolge der Eurowährung hat sie noch keine erlebt. Auch im «Bed and Breakfast» in Dachlissen bei Mettmenstetten wird nicht über den Kursunterschied vom Franken zum Euro diskutiert, obwohl im Gästebuch Namen von überall zu finden sind, sogar aus Pakistan und Argentinien. Aus der Schweiz kommen zum Teil auch Stammgäste aus den Kantonen Bern, Waadt und aus der Ostschweiz. Diskussionen betreffend Zimmerpreise hätten sie selten, weiss Heiri Müller, liegen doch die Kosten der Zimmer oder Appartements zwischen 60 und 90 Franken pro Nacht und Person. Allerdings herrscht in Dachlissen das Prinzip der Vorauszahlung. Inhaber der gemütlichen Unterkunft – auch «B&B» genannt – sind Elsbeth und Heiri Müller, welche das gepflegte und familienfreundliche «B&B» seit 2002 führen.

................................................... von martin mullis Das wohl bekannteste Hotel im Säuliamt beherbergt mehrheitlich Gäste aus der Schweiz. Lediglich 40 Prozent ihrer Besucher kommen aus dem Ausland, meistens aus Asien oder den Vereinigten Staaten. Die Verantwortliche für die Koordination Seminare, Susanna Mörstedt, vom Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg, lacht herzlich über die Frage, ob ihre Gäste den Blick mehr auf das Säuliamt oder auf die Stadt Zürich richten. So genau habe sie das anzeige

noch nie kontrolliert, doch die Stadt mit dem See finde wohl schon die grössere Beachtung, mutmasst sie. Die Auslastung des Hotels auf dem Zürcher Hausberg bezeichnet sie mit ungefähr 60 Prozent als gut. Zwar würden sie sowohl im Hotel als auch im Restaurant den Abriss des Wintergartens markant spüren. Susanna Mörstedt hofft jedoch, dass sich das Manko wieder einpendelt.

Basarähnliche Verhältnisse an der Rezeption Im Hotel Oktogon in Bonstetten macht Hôtelière Edith Wieland in Sachen Attraktivität des Standortes mit ihren Gästen eine fast gegenteilige Erfahrung. Viele Touristen, welche in Bonstetten schlafen, ziehen die idyllische Landschaft des Knonauer Amtes der Stadt Zürich vor und unternehmen vom Säuliamt aus Ausflüge. Das Hotel Oktogon ist seit der Wiedereröffnung etwa zu Dreivierteln ausgelastet. Die Mehrheit der Gäste sind aber Berufsleute aus dem In- und Ausland, welche geschäftliche Aufgaben in der

Region zu erledigen haben. Den Einfluss des Eurokurses spürt Edith Wieland nur marginal. Etwas mehr Probleme bereitet der tiefe Eurokurs dem Hotel Weingarten im Bezirkshauptort. Die stellvertretende Betriebsleiterin, Katrin Klostermann, erlebt an der Rezeption ab und zu basarähnliche Verhältnisse. Im «Weingarten» übernachten mehrheitlich Businessleute, welche versuchen, die Spesen niedrig zu halten. So sind denn Preisverhandlungen und Forderungen nach Spezialarrangements an der Tagesordnung. Den Währungskurs macht Katrin Klostermann verantwortlich für den zehnprozentigen Einbruch des Umsatzes. Mit 35 meist einfach eingerichteten Zimmern bietet das Hotel Arche in Affoltern hauptsächlich Unterkunft für Handwerker, Vertreter und Geschäftsleute. Zwischen 15 und 20 Zimmer vermietet die «Arche» monatsweise oder auch länger. Rezeptionistin Jania Petkovitsch bezeichnet das Hotel mitten in Affoltern als sehr gut ausgelastet. Viele der Reservierungen würden direkt durch die Firmen gemacht

Alternative zu den Stadthotels Unmittelbar hinter dem Bahnhof Affoltern, auf dem ehemaligen OVA-Are-

al, steht das Hotel Holiday Inn Express. Das neueste Hotel im Bezirk Affoltern sieht sich auch als Alternative zu den Stadthotels in Zürich oder Zug. Das neue Drei-Sterne-Garni-Hotel erlebte einen sehr guten Start und die Übernachtungsmöglichkeit in den 102 Zimmern nutzen bis zu 180 Gäste pro Tag. Soraya Gabriel, Resident Manager im Holiday Inn, spricht von einem guten Gästemix aus Geschäftsreisenden sowie in- und ausländischen Touristen. So übernachten in Affoltern immer wieder für eine oder zwei Nächte Touristen-Gruppen von bis zu 50 Personen aus dem asiatischen Raum, welche Ausflüge zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten in den Kantonen Luzern, Zug oder Bern unternehmen. Das gute Preis-Leistungsverhältnis des Holiday Inns sei nicht zuletzt ein grosser Vorteil für ihre Gäste, um den unvorteilhaften Eurokurs etwas auszugleichen. – Mit 10 Doppelzimmern gehört der «Löwen» in Hausen zu den kleineren Hotelbetrieben im Amt. Infolge Betriebsferien bis Ende Februar waren keine Auskünfte über Auslastung und Gästeherkunft zu erfahren.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Februar 2015

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Geometrische Sprache – vielfältige Geschichten Marie-Claire Meier, Kubach & Kropp und Jacqueline Real in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten Werke von zwei Künstlerinnen und einem Künstlerpaar ergänzen sich harmonisch in der von Elfi Bohrer kuratierten Ausstellung. Die Galeristin schafft es immer wieder, starke Künstlerpersönlichkeiten und ihre Werke zu einem überzeugenden gemeinsamen Auftritt zusammenzubringen. ................................................... von regula zellweger Man steht vor den Skulpturen von Kubach und Kropp und staunt: Wie ist es möglich, solche klingende, bewegliche und bewegende Werke aus Stein zu schaffen? Man steht vor den Papierarbeiten von Marie-Claire Meier und staunt: Wie kann man mit Papier und Farbpigmenten so viel tiefe Vielschichtigkeit erreichen. Man steht vor den Bildern von Jacqueline Real und staunt: Wie kann am auf einer Leinwand so viel Weite und unendlichen Raum zaubern? Viele Fragen stellen sich in der aktuellen Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst. Antworten kann man vor allem für sich selbst – und in sich selbst finden.

Marie-Claire Meier Papier besteht nicht immer aus Zellulose. Papier kann auch aus Baumwolle, Leinen, Jute oder Stroh entstehen. Marie-Claire Meier benutzt dazu einen «Holländer», ein trogförmiges Mahlwerk, dessen Entwicklung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Basis für ihre Arbeiten ist selbst hergestelltes Papier. Diesem fügt sie Asche, Sand oder Metallpigmente bei. Die Westschweizerin liebt es zu experimentieren. Sie formt Papier in einem Tiefzugverfahren, bestückt Leinwände damit und verarbeitet es zu Schichtungen in Rahmen. Dabei ist die Struktur des Papiers immer sicht- und spürbar. Marie-Claire Meier sagt: «Meine Kommunikation geschieht durch das Papier.» Es wirkt wie Buchseiten, wie bekannte Zeichen – ist es aber nicht. Die Künstlerin mag Vielschichtigkeit

Jacqueline Real vor ihren Arbeiten Acryl/Mischtechnik auf Leinwand. (Bilder Arthur Bohrer) und überlässt es den Betrachtern, die Geschichten dazu zu erfinden.

Kubach & Kropp Werke anfassen erlaubt! Das innovative Ehepaar Livia Kubach und Michael Kropp arbeitet intensiv zusammen. Beide realisieren ihre eigenen Ideen, darüber wird wenig geredet. Gesprochen wird nur über das Vorgehen, die Technik und wie man eine Wirkung erzielen möchte. Inspiration holen sich die beiden in der Natur. Beispielsweise von Findlingen bei Bad Ragaz, deren hellen Adern im dunkeln Stein sie als Impuls nehmen, um beispielsweise weisse Marmorschichten so in eine schwarze Granit-Stele einzuarbeiten, dass eine Säule mit streng geometrischen, sich auch kreuzenden weissen Streifen entsteht. Viele Arbeiten des deutschen

Marie-Claire Meier vor ihren geschichteten handgeschöpften Papieren.

Künstlerpaares basieren auf dem Grundprinzip des Säulenbohrens. Bohrkerne werden entfernt, sodass netzartige, dreidimensionale Objekte entstehen, die bei unterschiedlichem Lichteinfall den Gesamteindruck immer wieder verändern. Bohrkerne werden aber auch so in Stein eingear-

beitet, dass die Objekte schwingen und klingen.

Jacqueline Real Die gebürtige Zürcherin Jacqueline Real lebt in England und im Tessin – und reist durch die ganze Welt. Nine

Ausstellung bis 15. März Ausstellung Marie-Claire Meier, Kubach & Kropp und Jacqueline Real: 14. Februar bis 15. März 2015 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag, 1. März, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 15. März 2015, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten: Galerie: Dienstag bis Freitag,

14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch. (rz.)

Eleven in NY hat sie erschüttert. Dieses Erleben hat sich in ihren Werken niedergeschlagen. Ihre Bilder haben in New York grosse Beachtung gefunden. Anlässlich der Eröffnung des 9/11 Memorial Museums in New York fand ihre Ausstellung in New York unter dem Motto «After 9/11 let’s see the light» statt. Das im Pressebericht über die Ausstellung erwähnte Bild, das aus 400 Beiträgen für die Gedenkausgabe des Risk Magazines vom September 2002 ausgewählt wurde, ist in die permanente Ausstellung des 9/11 Memorial Museums aufgenommen worden. Wer Jacqueline Reals Arbeiten über längere Zeit verfolgt, erkennt in ihren neuen Werken eine starke Dreidimensionalität, Weite. Objekte scheinen durch den Weltraum zu schweben. Ihrer Farbpalette bleibt sie treu: viel Blau, Weiss und Grau – und ein wenig Rot.

Livia Kubach und Michael Kropp mit einem «Stein für das Licht».


Forum

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Freitag, 20. Februar 2015

ämtler kantonsräte meinen

Die Forschung braucht Zusammenarbeit

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Wirtschaft ist die Grundlage unseres Wohlstandes Immer wieder mache ich mir Gedanken über meine Zukunft. Zum Glück bin ich gesund. Aber werde ich auch in Zukunft noch Arbeit haben? Werde ich weiterhin in die Ferien gehen und meine Hypothek bezahlen können? Werden AHV und zweite Säule ausreichen, um meinen Lebensunterhalt nach der Pensionierung zu finanzieren? Viele Menschen werden sich wie ich manchmal solche Fragen stellen. Zwar geht es uns in der Schweiz im internationalen Vergleich gut, doch können wir in den nächsten Jahren unseren Wohlstand erhalten? Der Konflikt in der Ukraine, die Griechische Schuldenkrise, die wegbrechenden Steuereinnahmen des Bundes sowie die Aufhebung des Euro-Mindestkurses sind nur einige der Ereignisse, die zu unsicheren Zukunftsperspektiven führen. Doch was soll die Politik in dieser unsicheren Zeit tun? Gerade weil unklar ist, wie sich die wirtschaftliche Situation in den nächsten Jahren entwickeln wird, müssen

wir dafür sorgen, dass die Sozialhilfe nicht infrage gestellt wird. Sozialhilfe als ultimo Ratio ist wichtig. Prioritär ist aber dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Personen Sozialhilfe beziehen müssen. Personen, die sich in einer Notsituation befinden, sind so zu unterstützen, dass sie möglichst bald wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Damit das System auch in Zukunft funktioniert, sind Fehlanreize in der Sozialhilfe zu beseitigen. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass berufstätige Frauen einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen beziehen können, Sozialhilfeempfängerinnen jedoch während dreier Jahre nach der Geburt nicht arbeiten müssen. Das duale Bildungssystem und die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft sind wichtige Pfeiler unseres Erfolgsmodells. Entsprechend müssen nun die Weichen gestellt werden, damit dies so bleibt. Dazu hat die FDP im Kantonsrat kürzlich 20 Vorstösse eingereicht. Ziel dieses Massnahmenpa-

kets ist es, den Bildungs- und Innovationsstandort Zürich zu stärken. Die eingereichten Vorstösse der FDP betreffen alle Schulstufen – Volksschule, Sekundarstufe und Hochschulen. Neben Bildung ist Innovation wichtig. Die FDP setzt sich schon seit Jahren für den Innovationspark auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf ein. Durch diesen wird die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft verbessert und es fliessen vermehrt private, ausländische Forschungsgelder in die Schweiz. Wirtschaft ist nicht Selbstzweck, sie schafft Arbeitsplätze und Einkommen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass wir unsere Wirtschaft fördern. Sie ist auf eine funktionierende Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen angewiesen. Hindernisse sind abzubauen, denn Bürokratie, Bevormundung und staatliche Regulierungen schränken die unternehmerische Freiheit ein. Nur so kann die Wirtschaft als Grundlage unseres Wohlstandes erhalten bleiben.

Warum soll die Schweiz auf so bedeutende Steuereinnahmen verzichten? Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. Februar. Hans Finsler sieht sieben Problempunkte in der bilateralen Interaktion zwischen der Schweiz und der EU. Eigentlich hätten es alle sieben Punkte verdient, unter die Lupe genommen zu werden. Aber am unglaublichsten sind die Ausführungen zur Forschungszusammenarbeit, bei der Herr Finsler davon ausgeht, dass seine Behauptungen unwiderlegt seien. Tatsache ist hingegen, dass die Analysen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) seit dem Bericht 2009 bereits klar zeigen, dass die Schweiz einen Nettorückfluss an Forschungsgeldern aus der Zusammenarbeit mit der EU verzeichnen kann. Im 6. Europäischen Forschungsrahmenprogramm (das war das erste, das nach der Annahme der Bilateralen gestartet wurde) war der Rückflusskoeffizient 114% (http://bit.ly/1E30oSU). Das heisst, dass für jeden Franken, den die Schweiz an die EU-Forschungszusammenarbeit beigesteuert hat, erfolgreiche Forschende in der Schweiz 1,14 Franken zurückgeholt haben. Nach ungefähr Halbzeit des 7. Europäischen Forschungsrahmenpro-

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frech wiederholt wird! Ich bitte die Bewohner des Säuliamts, dieser Propaganda nicht zu glauben und sich stattdessen auf www.energiestattmehrwertsteuer.ch genau zu informieren! Tatsache ist nämlich: – Dass der Benzinpreis anfangs – das heisst in den ersten Jahren nach Annahme der Initiative – maximal Fr. 1.30 teurer sein wird als heute, und erst nach einer Frist von mindestens 10 Jahren, wenn tatsächlich dank der Initiative markant weniger Benzin verbraucht wird, maximal 3 Franken höher sein wird als heute. In diesem Fall brauchen aber die Autos durchschnittlich erheblich weniger Benzin, das heisst die Belastung pro Autobesitzer bleibt genau gleich. – Dass es theoretisch nach etwa 15 bis 20 Jahren möglich ist, dass noch deutlich weniger Energie verbraucht wird, weil sich energiesparende Autos,

Heizungen usw. auf breiter Front durchgesetzt haben. Dann hat die Initiative ihr Ziel erreicht und es kann entweder eine andere Steuer zur Sicherung der Staatseinnahmen eingeführt werden oder dann auch erneuerbare Energie besteuert werden. Bis dahin vergeht so viel Zeit, dass es immer möglich sein wird, neue Wege zu finden, um die Staatseinnahmen zu sichern. Die Mehrwertsteuer, welche heute von Links bis Rechts als unverzichtbar bezeichnet wird, wurde schliesslich auch vor weniger als 20 Jahren, und erst noch gegen grossen Widerstand gerade der Rechten, eingeführt! – Dass auch ein Haushalt mit kleinem Einkommen aufgrund der nicht mehr zu bezahlenden Mehrwertsteuer monatlich genau gleich viel an den Staat abliefert, wenn er eine Energiesteuer bezahlt, als wenn er heute auf

Weder zutreffend noch aktuell Die Aussagen betreffend Forschungszusammenarbeit von Herrn Finsler sind also weder zutreffend noch aktuell. Im Gegenteil: Auch wenn die Schweizer Wissenschaftler sehr kompetitiv sind, kommt es einer mittleren Katastrophe gleich, wenn plötzlich auf den Rückfluss der Gelder aus der EU verzichtet werden sollte – und noch schlimmer: dass man sich nicht mehr als vollwertiger Partner in den Forschungsprojekten engagieren kann. Gleiches liesse sich über die wirtschaftlichen Auswirkungen sagen, aber da sind wir nun gespannt, wie Athen seine Trümpfe spielen wird, die gemäss Herrn Finsler unsere engagierte Frau Bundespräsidentin Sommaruga angeblich bereits verspielt hat. Vermutlich wurde bei der Argumentation vergessen, dass sich der Brenner-Basistunnel zur Umfahrung der Schweiz bereits im Bau befindet und 2025 eröffnet werden soll. Werner Eugster, Mettmenstetten

Griechenland: «Mir sind doch nöd blöd, oder ...»

«Energie- statt Mehrwertsteuer»: Richtiges Ziel, richtiger Weg! Bei der Diskussion der Initiative der Grünliberalen «Energie- statt Mehrwertsteuer» im Bekanntenkreis und auch in den Medien fällt mir immer wieder auf, dass mit «Ja – aber …» argumentiert wird: Ja, das Ziel, die Energie mit einer Lenkungsabgabe zu verteuern, ist richtig und sollte unbedingt erreicht werden, um den Energieverbrauch zu senken. Aber, der von den Grünliberalen vorgeschlagene Weg sei falsch, weil die Energiekosten so unverhältnismässig hoch seien (3 Franken oder mehr Zusatzkosten pro Liter Benzin), weil so langfristig die Staatseinnahmen gefährdet würden und weil Menschen mit einem geringen Einkommen stärker belastet würden als solche mit einem hohen Einkommen. Diese Argumentation ist nachgewiesenermassen falsch und es erstaunt mich, dass sie von den Gegnern der Initiative immer wieder so

gramms (Zwischenbilanz 2007–2012, http://bit.ly/1zlCDjy) sieht es noch viel positiver aus, der Rückflusskoeffizient war 152%. Die Schweiz hat also für jeden investierten Franken 1,52 Franken zurückerhalten.

allen Produkten die Mehrwertsteuer zahlt. – Dass die Verwaltungskosten des Staates und der einzelnen Betriebe bei der Einführung einer Energiesteuer erheblich kleiner sein werden, als heute von der Mehrwertsteuer verursacht (Fr. 1,7 Milliarden jährlich!). Die Energiesteuer wird nämlich nur bei relativ wenigen Betrieben, nämlich den Energielieferanten, abgeschöpft, der ganze Aufwand für die Berechnung und Abbuchung der Mehrwertsteuer, der heute für jedes KMU eine sehr grosse Belastung ist, entfällt! Bitte legen Sie aus diesen Gründen am 7. März ein Ja für die Initiative der Grünliberalen in die Urne, Ihre Nachkommen und die Umwelt werden es Ihnen danken! Dr. Thomas Beck, Aeugst, Kantonsratskandidat Grünliberale

Die neue griechische Regierung weiss, dass ihre reichen Mitbürger ihre Vermögen auf Schweizer Banken versteckt halten. Alexis Tsipras fordert unser Land auf, die riesigen Summen herauszurücken. Bundesrat, politische Parteien, Presse und sogar die Banken sind sensibilisiert. Alle fühlen sich schuldig, alle wollen Verantwortung übernehmen und allen geht es ausserordentlich schlecht. Diesem Zustand kann abgeholfen werden. Nachdem die Griechen wissen, dass die Reichen und Superreichen ihr Geld bei uns horten, müssen wir sie auffordern, sich direkt an die Steuersünder zu wenden. Diese – nicht wir – müssen den Rücktransport der Moneten organisieren. «Nöd blöd ... oder doch ...» Walter Laubscher, Affoltern


Forum

Freitag, 20. Februar 2015

Der Veloweg 84 wird geräumt! Seit Jahren ist die von vielen Velofahrern genutzte Verbindung zwischen Wettswil und Birmensdorf im Winter eine Herausforderung. Dieser Weg, ein Teil des kantonalen Veloweges 84, wurde im Winter nie geräumt. Dieser Wegabschnitt ist für Velofahrer extrem wichtig, da es die einzige autofreie Möglichkeit ist, vom Knonauer Amt nach Birmensdorf zu fahren. Vor allem morgens bergab war der Weg gefährlich. In den nicht geräumten Waldpassagen war es sogar das Velo

stossend gefährlich und schwierig entlang den vereisten Fahrspuren von Fahrzeugen bis nach Birmensdorf zu gelangen. Nun haben sich beide Gemeinden Wettswil und Birmensdorf auf Anfrage des Autors freundlicherweise bereiterklärt, den Veloweg vom Schnee zu räumen, um in Zukunft den Weg sicherer werden zu lassen. Diese Zusage freut alle Velofahrer, welche Sommers wie Winters diesen Weg nutzen, um an ihre Arbeitsstelle im Limmattal oder auch in Zürich zu gelan-

gen. An dieser Stelle möchte der Autor dieses Leserbriefs stellvertretend für alle Velofahrer und auch Spaziergänger den Leitern des Bauamtes Birmensdorf und des Werkbetriebes Wettswil danken für ihr Verständnis, die schnelle und bürgerfreundliche Antwort und für das Erhöhen der Sicherheit in Zukunft. Es gibt sie eben doch: die schnelle und unbürokratische Hilfe und Reaktion der «Behörde». Rainer Grau, Bonstetten

Steuergeschenke an Reiche Zur CVP-Familieninitiative. Auf den ersten Blick mag es aussehen, als ob Familien beim unteren Mittelstand nach der Annahme der Familien-Initiative etwas mehr Geld im Portemonnaie haben würden, aber das trügt. Sie bringt in erster Linie für Familien des oberen Mittelstandes und Personen mit hohem Einkommen eine grosse Steuer-Entlastung. Bei den Bundessteuern würden 50 % der Familien entlastet – Bundessteuern zahlen aber nur Familien mit hohem Einkommen. Die Entlastung der oberen Einkommensklassen finanziert die Allgemeinheit bei einer Annahme der Familieninitiative mit. «Die Mindereinnahmen der Steuern werden durch die CVP-Initiative noch höher sein als die bislang bekannten Milliarden.» (Aussage von CVP Finanzdirektor Peter

Hegglin in der «SonntagsZeitung» vom 8. Februar 2015.) Die Folgen der massiven Steuerausfälle sind Sparprogramme – bei der Bildung, bei Prämienverbilligungen oder bei familienergänzenden Betreuungsangeboten – also auf dem Buckel derjenigen, die auf Hilfe angewiesen sind. Es müssen neue Steuereinnahmen generiert werden, da unsere Bundeskasse bereits ein grosses Defizit aufweist. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist eine mögliche Konsequenz. Die vermeintliche Steuereinsparung über die CVP-Familieninitiative gibt es schlussendlich nur für gut Verdienende und für Vermögende. Natürliche Personen des unteren Mittelstandes werden die Zeche bezahlen müssen. Das ist keine sozial verträgliche Politik. Die Schere von Arm und Reich öffnet sich weiter.

Ich stehe für eine sozial verträgliche Familienpolitik ein und bin für den Wiederausbau der Verbilligung der Krankenkassenprämien. Die Familien sind ausserdem finanziell und gesellschaftspolitisch am besten unterstützt, wenn Frauen und Männer Familie und Beruf vereinbaren können, dafür sind Gelder für Kindertagesstätten (mit einkommensabhängigen Tarifen) bereitzustellen und mehr Teilzeitstellen anzubieten. Über die Berufstätigkeit tragen alle zur Altersvorsorge bei. Im Alter sind die Frauen wegen der besseren Rente eigenständig und können ihr Leben finanzieren, das hilft wiederum dem Staatsbudget. Jeannette Hubli Zürrer, SP-Kantonsratskandidatin, Affoltern

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Abbruch – wirklich die einzige Lösung? Diskussionsabend vom 9. Februar im Gemeindesaal Affoltern über die Zukunft des Alterswohnheims Seewadel und eingesandte Beiträge dazu im «Anzeiger» Freitag, 13. Februar 2015. Mit der Begrüssung von Sozialvorsteher Gemeinderat Gallusser und den Worten: «Zuerst wollten wir über die Resultate der Arbeitsgruppe Seewadel informieren, haben uns aber entschieden, die Veranstaltung heute Abend in einen Diskussionsabend umzuwandeln», schien, als ob man das Thema Seewadel umgehen wollte. Scheinbar hatte die Arbeitsgruppe überhaupt keine vernünftige Lösung anzubieten und so wurde von der Altersexpertin S. Fassbind zuerst einmal über die demografische Altersentwicklung in der Schweiz und deren Veränderungen in den letzten Jahren orientiert. Aber auch über die horrende Zunahme der

Abstimmungsvorlagen vom 8. März Zum Wahl- und Abstimmungssonntag vom 8. März veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausgabe vom Dienstag, 3. März, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätenstens Samstag, 28. Februar 2015, 12 Uhr, erreichen und mit einem vollständigen Absender versehen sein. Über nicht veröffentlichte Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)

Heim- und Pflegekosten bekam man nichts Gutes zu hören. Manche der meist älteren Zuhörer stellten sich die Frage, wie soll das für mich in finanzieller Hinsicht weitergehen. Erst bei der nachfolgenden Gesprächsrunde ging man dann auf das heikle Thema – was geschieht mit dem Haus zum Seewadel? – ein. Und da scheint die einzige Lösung der Arbeitsgruppe Abbruch und Neubau zu sein. Dass ein Gebäude, gebaut Anfang der 70er-Jahre, nach 40 Jahren wieder abgerissen werden soll, finde ich einen Skandal. Dass die sanitarischen Einrichtungen wie Duschen und WCs den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, kann man verstehen. Dies könnte man aber auch ohne millionenschwere Ausgaben verändern und beheben. Wenn man das veröffentliche Bild von der vergammelten Fensterfront betrachtet, stellt sich die Frage: Hat sich hier die Liegenschaftsverwaltung der Gemeinde je um den Unterhalt und die Sanierung von solchen Schäden gekümmert? So weit dürfte es doch einfach nicht kommen. Hier sollten nun geziehlt einmal Handwerker und Baufachleute beigezogen werden, von denen es in der Region genügend qualifizierte Leute gibt – und nicht teure Architekturinstitutionen, die überrissene Sanierungsprojekte erstellen. So könnte das Weiterbestehen des Seewadels gewährleistet werden. Ich hoffe, schon wegen der angespannten Finanzfrage unserer Gemeinde, dass die Situation nochmals gründlich überdacht wird und nun endlich eine konstruktive Lösung gefunden wird. Karl Rössler, Affoltern

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Hans Ulrich Meuter – Garant für Vielseitigkeit Kantonsratswahlen vom 12. April 2015. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual und so präsentieren sich für die kommenden Kantonsratswahlen eine Vielzahl von Kandidaten. Vielseitigkeit allein genügt indessen nicht, es braucht auch den unabdingbaren Qualitätsausweis. Diesen vermag Hans Ulrich Meuter aus Affoltern auf der FDP-Liste zweifellos vorzuweisen. Als Steuerexperte leitet er aktuell eine Division mit rund 55 Mitarbeitenden, welche für die Besteuerung von Banken und Versicherungen sowie anderen Firmen im ganzen Kanton Zürich zuständig ist. Als Steuerjurist hat er auch redaktionelle Erfahrung. Er ist Mitautor von verschiedenen Steuerkommentaren und einer Fachzeitschrift. Aufgrund seiner Herkunft und seiner beruflichen Erfahrung interessiert ihn vor allem die Steuer-, Finanz- und die Agrarpolitik. Er ist der Auffassung, dass das kantonale Finanzausgleichsgesetz möglichst rasch angepasst werden muss. Die erheblichen Soziallasten, die insbesondere von Affoltern kaum beeinflusst werden können, sollten anders als bisher ebenfalls ausgeglichen werden, ansonsten die Gemeindesteuern ins Unermessliche steigen werden. Hans Ulrich Meuter – engagierter Kandidat der FDP – hat die notwendige Zeit und ist bereit, seine Qualitäten

Hans Ulrich Meuter. (Bild zvg.) im Kantonsrat für die liberale Sache zum Tragen zu bringen. Er verfügt über die Anforderungen, die das Amt eines Kantonsrates stellt. Aufgrund seiner breiten Ausbildung – unter anderem auch als Jurist sowie als Landwirt und Agronom – ist er in der Lage, sich schnell und umfassend in verschiedene andere politische Themen im Kantonsrat einzuarbeiten. Ich empfehle ihn deshalb aus Überzeugung zwei Mal auf der Liste der FDP zur Wahl. Hans-Ulrich Bigler, Affoltern


s’Beizli (Bäsäbeiz bim Schweikhof z'Ebertswil ob Sihlbrugg)

Sonntag, 1. März, ist es wieder so weit Die etwas andere, sehr beliebte Bäsäbeiz öffnet für die Saison 2015 ihre Türen. Speis und Trank sowie Unterhaltung haben wir für Euch bereit. Dä Zyt entrückt mit ächter Chärzäliechtromantik, ob i dä Burästube, im Rittersaal oder amänä Sunnäplätzli im Garte. Mir freuäd üs uf Euch. Heinz + Grosi s’Bäsäbeizli 8925 Ebertswil Schweikhofstrasse 7 Telefon 079 218 59 59 www.s-beizli.ch

Schulen und Kurse


Gewerbe/Dienstleistungen

Unbequeme Gäste

Stummfilm-Konzert

Kritische Ämtler machten sich vor Ort ein Bild in Kolumbiens Kohleabbaugebieten. > Seite 17

Kinofoyer Lux und Kultur Affoltern laden gemeinsam zur «Nosferatu»Vorführung. > Seite 19

Freitag, 20. Februar 2015

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Dichterwettstreit 8 bis 10 Poetry-Slammer treten an in der Galerie am Märtplatz in Affoltern. > Seite 25

Eine Powerfrau mehr

Fusspflege auch eine Männerdomäne?

Frischer Wind bei Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien

Rodrigo Dos Santos im Team Leitgeb

Seit Dezember letzten Jahres zählt das dynamische Rellstab-Team eine Powerfrau mehr. Dania Ehrsam, Immobilienfachfrau und eidg. dipl. Kauf- und Marketingfachfrau, ist mit breiter Fachkompetenz und grosser Motivation eine Mitarbeiterin nach Mass.

alle meine Talente voll einzubringen und neue Erfahrungen zu sammeln. Am meisten fasziniert mich die Chance, von A bis Z den ganzen Verkaufsprozess zu betreuen. Das ermöglicht die beste Kundenbetreuung. Das Team ist toll: aufgestellt, motiviert, fokussiert, offen für neue Ideen.»

Seit ein paar Monaten bereichert Rodrigo Dos Santos das Podologie-Team von Rebecca Leitgeb am Kronenplatz in Affoltern. Als einziger praktizierender Podologe im Knonauer Amt, ist er noch eine Seltenheit.

«Wichtig beim Auswahlverfahren neuer Mitarbeiter ist uns nicht nur Professionalität und Kundenfreundlichkeit, sondern auch der Teamzusammenhalt», meint Eva Niederhauser, inzwischen selbst ein «alter Hase» im Liegenschaftsverkauf des Rellstab-Teams. «Die Arbeit soll – auch in stressigen Phasen – Spass machen und mit Humor und Herz gemeistert werden. Dania passt perfekt zu uns!»

Die sich verändernde Realität im Liegenschaftsverkauf

Immobilienfachfrau Dania Ehrsam. (Bild zvg.)

Die spannenden Entwicklungen der vergangenen Jahre auf dem Liegenschaftsmarkt bringen Herausforderungen für alle Marktteilnehmer mit sich. «Mehr denn je wird die Qualität der Arbeit und die Flexibilität bei der Kundenbetreuung gefragt sein. Stillstand ist tatsächlich Rückschritt», bringt Astrid Rellstab ihre Überzeugung zum Ausdruck. Mit der Erweiterung des Verkaufsteams trägt sie dieser Philosophie Rechnung. «Wir sind und bleiben am Puls des Liegenschaftsmarkts», sagt sie bestimmt – und man darf es ihr glauben. (pd.)

«Ich freue mich riesig auf die Arbeit bei Astrid Rellstab», sagt die sympathi-

sche Dania Ehrsam und man sieht ihren funkelnden Augen an, dass es so ist. «In einem kleinen, dynamischen und fortschrittlichen Team arbeiten zu können ist eine tolle Gelegenheit,

Lebensmittel im Wert von 28,5 Mio. Franken

Sprung ins kalte Wasser ist geglückt

Im letzten Jahr verteilte die Schweizer Tafel 4379 Tonnen einwandfreie, aber überschüssige Lebensmittel an knapp 500 soziale Institutionen in der Schweiz. Die verteilten Lebensmittel haben einen Wert von 28,5 Mio. Franken. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Menge verteilter Lebensmittel somit nochmals deutlich gesteigert werden, und zwar um rund 10 % oder 400 000 kg. Das ergibt ein Tagestotal von 17,4 Tonnen verteilter Lebensmittel. Die Steigerung ist auf die Erschliessung weiterer Filialen im Detailhandel zurückzuführen. Mit 38 Kühlfahrzeugen beliefert die Schweizer Tafel 487 soziale Institutionen in der ganzen Schweiz. Zu den Spendern gehören auch Coop in Affoltern, Bonstetten und Obfelden, die Migros Affoltern sowie die Bäckerei Betschart, Bonstetten. Abnehmer sind unter anderem das MNA-Zentrum Lilienberg und der Verein Gemeinsam statt Einsam (GsE), beide in Affoltern. (pd.)

Ein Jahr Coiffeur Engel in Affoltern: Rita Graf-Engel lädt zum Apéro an die Lindenmoosstrasse 19 ein. Dort gibt es auch die neusten Werke von Martina Schneiter zu bestaunen.

Neue Herausforderungen – neue Chancen

in kürze

Bachelor in Sozialer Arbeit Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit überreichte vergangene Woche 26 Absolventinnen und Absolventen das Diplom: 24 Studierende schlossen ihr Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit ab, darunter auch Dominik Imoberdorf aus Hausen am Albis. Das Master-Diplom erhielten zwei Absolventinnen.

Ein Jahr ist es her, seit Rita Graf-Engel mit ihrem kleinen Coiffeursalon Engel hinter dem Öki-Hof in Affoltern den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Als «Sprung ins kalte Wasser» bezeichnet sie es rückblickend. Schliesslich war die Dichte an Coiffeursalons schon gross. Doch der Mut hat sich gelohnt: «Es ist besser angelaufen, als ich es je gedacht hätte.» Umso mehr freute sie sich über den Vertrauensvorschuss ihrer Kunden.

Rita Graf-Engel. (Bild Thomas Stöckli) anzeige

Stammkundschaft aufgebaut Die Chancen, die sich ihr boten, hat Rita Graf denn auch gepackt. Und so kamen die Kunden nicht bloss einmal, sondern immer wieder. «Das ist für mich ein riesiger Aufsteller», freut sie sich. Für die Treue ihrer Kundschaft möchte sie sich nun mit einem Apéro bedanken. Am Samstag, 28. Februar, lädt sie von 14 bis 18 Uhr in ihren kleinen Salon an der Lindenmoosstrasse 19. Auch weitere Interessierte sind willkommen. Auf die Besucher wartet ein besonderes «Zückerli»: Martina Schneiter zeigt ihre neue Frühjahrskollektion. Die Affoltemerin fertigt Glasjuwelen in allen möglichen Farb- und Formvariationen an. Komplette Ketten mit echtem Silber gehören ebenfalls zu ihrem Sortiment. (tst.) Coiffeur Engel, Rita Graf-Engel, Tel. 079 132 42 32.

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dem man sich um das Wohlergehen anderer Menschen bemüht, bringt auch automatisch das Einfühlungsvermögen mit, welches es bedarf, um auf die verschiedensten Personen und ihre Bedürfnisse einzugehen. Rodrigo Dos Santos bringt alle diese Eigenschaften mit, die es braucht, um ein professioneller und genauer Podologe zu sein. Hemmungen sind doch absolut zweitrangig und man sollte beginnen, die Berufsgruppen nicht mehr so zu kategorisieren. Eine Person, die sich für diesen Beruf entscheidet, übt ihn mit grossem Engagement aus, so auch Dos Santos. Es ist einfach nur eine Wohltat, leichten Fusses aus seiner Behandlung auf den Heimweg zu gehen. (pd.)

Die Podologie ist eine Sparte des Gesundheitswesens und befasst sich mit medizinischer Fusspflege aller Art. Berufe im Gesundheitswesen waren seit Jahrzehnten eine Frauendomäne, insbesondere die pflegenden oder assistierenden Berufe. In den letzten Jahren hat aber ein grosser Wandel stattgefunden und es ist bereits keine Seltenheit mehr, im Spital oder Altersheim männliches Pflegepersonal anzutreffen. In der Podologie waren die Lehrbetriebe lange zurückhaltend, männliche Lernende einzustellen und ihnen eine Chance auf diesen interessanten Beruf zu geben. Podologie ist Handwerk und erfordert ein hohes Mass an Fingerspitzengefühl. Ob nun also ein Goldschmied einen Edelstein in einen Ring einsetzt oder ein Podologe mit einem Skalpell ein Hühnerauge entfernt, beides geht nur mit sehr guter Feinmotorik. Kann also Podologie auch eine Männerdomäne werden? Unabhängig ob Frau oder Mann, jede Person die sich für einen Beruf entscheidet, in Rodrigo Dos Santos, Podologe EFZ. (Bild zvg.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 22. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Hinweis: Der Filmabend in der Chilestube vom Freitag, 27. Februar («The broken circle») muss leider ausfallen!!!

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 22. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. W. Hauser 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, bei der Kirche und vor dem Volg in Zwillikon Mittwoch, 25. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 26. Februar 14.00 Seniorentreff: «Mit eus uf kein Fall» Theateraufführung der Seniorenbühne Zürich im Kasino

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 22. Februar 17.00 SpätnachmittagsRegionalgottesdienst in Stallikon mit Pfr. Matthias Ruff

Kloster Kappel a. A.

Kath. Kirche Hausen a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 22. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz 15.30 Vernissage «Durchbruch zum Licht» Bilder von Willy Winzenried und «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia Die Vernissage wird musikalisch umrahmt 17.15 Im Klosterkeller: Musik und Wort mit Iliria Nueva – Spirit of Balkan «Deep sorrow – Pure joy» Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.– inkl. 1 Getränk) Keine Anmeldung nötig. Mittwoch, 25. Februar 17.15 Offenes Singen Donnerstag, 26. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 26. Februar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Samstag, 21. Februar 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 22. Februar 11.00 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 21. Februar 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 22. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann, Erich Eder (Orgel), ref. Kirche Mittwoch, 25. Februar 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 26. Februar 12.00 Club4 Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe leichte Wanderung Parkplatz Zendenfrei

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 22. Februar 11.00 Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit mit Taufe von Silja Haller Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Kinderhüeti im Pfarrhaus während des Gottesdienstes Dienstag, 24. Februar 16.00 Fiire mit de Chliine Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen in der Kirche Freitag, 27. Februar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Telefon Pfarramt: 044 764 02 15

www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 22. Februar 19.00 Musikgottesdienst zur Fastenzeit Thema: «Sieben Wochen ohne, die Routine des Alltags hinterfragen» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ueli Eichenberger, Posaune Orgel Veronica Nulty www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. Februar 9.30 Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit Pfrn. Irene Girardet Montag, 23. Februar 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 22. Februar 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Giulia Bochsler Kollekte für Brot für alle Apéro

Sonntag, 22. Februar 17.00 Kirche Stallikon: Abend-Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 21. Februar Telefon 044 700 09 91 Donnerstag, 26. Februar 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Sonntag, 22. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfr. S. Brüngger 9.45 Fahrdienst ab Kirche Knonau

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 22. Februar 10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe in Maschwanden mit Pfrn. Susanne Brüngger Orgel: Marianne Rutscho Thema: Wie behütet Gott unser Leben? Bibelstelle: Lk. 15, 11–24 Sonntag, 1. März 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 22. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrerin Susanne Brüngger www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 22. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Während des Gottesdienstes wird die Asche gesegnet und aufgelegt

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 22. Februar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 22. Februar 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 23. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Wir sind ein dynamisches Familienunternehmen im Mettmenstetten. Ab Mai oder nach Vereinbarung suchen wir in unser Shopteam eine zusätzliche Fachkraft zur Bedienung des Tankstellenshops (Benzinverkäufe, Kioskund Shopartikel, Waschabos, Frischprodukte, Toto/Lotto/Lose etc.) sowie zur freundlichen Bedienung an der Kaffeebar mit Backwarensortiment

Sonntag, 22. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort Mittwoch, 25. Februar 19.30 Bezirksversammlung

Shop-Mitarbeiter/-in

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen!

Teilzeit ca. 60 %, mundartsprechend Arbeitszeiten je nach Arbeitsplänen von 04.00 bis 22.00 Uhr (mindestens 1½ Wochenende pro Monat)

Wiesenstrasse 10

Freitag, 20. Februar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 22. Februar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto (online bevorzugt):

Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten z. Hd. Frau Christine Risi

Telefon 043 466 70 10 christine.risi@grafauto.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Februar 17.30 Eucharistiefeier mit Dreissigsten für Ivonne Gyr-Grab Sonntag, 22. Februar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Februar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 22. Februar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 24. Februar 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten

Sonntag, 22. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Ich suche Reinigungsarbeiten (Büro, Fitness, Gartenarbeit . . .). Bin für Sie erreichbar unter

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 22. Februar 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

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Reportage

Freitag, 20. Februar 2015

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Unbequeme Gäste besuchen Minen von Glencore-Subunternehmen Teil 2: Initianten der «Glencore Initiativen» machten sich vor Ort ein Bild von Kolumbiens Kohleabbaugebieten Nach den Erkundungen in den Dörfern rund um die Mine El Cerrejón und Gesprächen mit Gewerkschaftsvertretern stand am 16. Januar ein erster Minenbesuch auf dem Programm. Die Gruppe gab sich kritisch und stellte den Minenbetreibern in Kolumbien unangenehme Fragen. ................................................... von pia holenstein Dank umsichtiger Planung von Silvia Berger und Heiner Stolz mit der Glencore-Leitung in Baar, wurde die Ämtler «Swiss Residents Group» aufs Höflichste empfangen und bewirtet. Weitergehende Angebote wie den Transport von Mine zu Mine schlugen wir zum vornherein aus. Während in Davos das Rennen um den «Public Eye Award» für die übelste Firma heiss lief und Glencore ganz vorne dabei war, konnten wir vor Ort Fragen stellen. Wir waren wohl unbequemer als erwartet, liessen uns nicht mit vorbereiteten Präsentationen abspeisen, sondern brachten die Vorwürfe, welche wir bei den Dorfgemeinschaften und den Gewerkschaften aufgenommen hatten, auf den Tisch, verlangten Antworten und hakten nach.

Gewerkschafter können nicht einfach entlassen werden Für den zweiten Minenbesuch, bei Prodeco im Departement Cesar, waren wir durch weitere verstörende Erfahrungsberichte noch zusätzlich munitioniert. Schauergeschichten sind etwa: Wer wegen eines Berufsunfalls nicht mehr die bisherige Tätigkeit ausüben kann, müsse seine Arbeitszeit in einem Container absitzen, um einen Teillohn zu erhalten – ein Mann tat dies vier Jahre lang. Die Absicht sei, dass man von selbst aufgebe. Gewerkschaftsführer werden immer noch bedroht, und zwar, wie sie sagen, immer genau dann, wenn sie aktiv seien. Viele würden aufgrund eines erfundenen Vorwurfs – beispielsweise Nichttragen des Helms – für Monate suspendiert; vermutlich würden solche «Strafen» nicht zufällig bei tiefem Kohlenpreis angewendet. Denn Entlassungen sind nicht so einfach. Das Glencore Subunternehmen Prodeco wurde uns mehrfach als «das allerschlimmste» geschildert. Damit meinte man nicht die Bezahlung, denn die ist offenbar in Ordnung. Doch damit würden die Abhängigkeiten erst richtig ausgelöst: Jeder wäre froh um eine Anstellung. Ganze Familienverbände träumen davon, dass ein Mitglied diesen Lohn heimbrächte. Wer angestellt ist, nimmt vieles in Kauf und hütet sich, den Job leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Darum kann man davon ausgehen, dass die Klagen begründet sind und vielleicht nur einen Teil der Missbräuche spiegeln.

El Hatillo ist weltweit bekannt geworden Nachdem wir im ersten Bericht Dörfer im Guajira vorgestellt haben, müsste nun die Situation derjenigen im Cesar geschildert werden. Es sind El Hatillo, Plan Bonito und Boquerón, jedes in einer schwierigen Lage, wobei eines bereits dem Erdboden gleich gemacht worden ist und die Einwohner nicht mehr zu kontaktieren waren. Die verzweifelte Situation der Bewohner von El Hatillo mitten im Abbaugebiet hat

Die Initianten der «Glencore Initiativen» vor einem der gigantischen Kohlekipper. (Bilder Pia Holenstein/Bastian Nussbaumer) Weltberühmtheit erlangt – verschmutztes Grundwasser, umgeleiteter Fluss, Luftbelastung und Abraumberg machen ihr Leben zur Hölle – und mehrere Firmen kämpfen mit den Ansprüchen und der Verantwortung für das Leben der rundum eingeschlossenen Gemeinschaft.

Wünschen sich Arbeitnehmer 12-Stunden-Schichten? Die Besuche am 16. Januar in El Cerrejón und am 19. Januar bei Prodeco in La Loma hatten einige Gemeinsamkeiten: Unter strengster Aufsicht durften wir einen Blick in die Mine beziehungsweise auf den Maschinenpark werfen. Ein dichtes Programm sollte die Verdienste der Firma um Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Umweltverträglichkeit im Bewusstsein verankern – und uns zum Schweigen bringen. Doch dank energischem Nachhaken erreichte die eine oder andere kritische Frage die Zielperson. Die Klagen der Gewerkschafter konnten so nicht entkräftet werden; der CEO liess lediglich vernehmen, eine «Bestrafung» der Arbeiter sei einmalig wegen eines Streiks 2013 vorgekommen. Die aktuellen Suspendierungen waren damit nicht erklärt. Die Arbeitszeit von 12-Stunden-Schichten wurden nicht in Abrede gestellt, doch uns wurde gesagt, das seien die Angestellten selbst, welche das wünschten. Unsere Visiten wurden von den Firmen jeweils auch dazu genutzt, ihr soziales Engagement gründlich hervorzuheben. In einem Buch und jährlichen Nachhaltigkeitsberichten dokumentiert Glencore den Willen zum verantwortungsvollen Einsatz.

Irregeleiteter sozialer Ansatz bei Glencore Wir konnten zweimal ein zweifelhaftes Schauspiel miterleben. Gruppen von Einheimischen stellten uns Entwicklungsprojekte der Firma vor. Kei-

nes davon vermochte uns zu überzeugen. Wir respektieren den Willen der Firmen, etwas für die Landbevölkerung zu tun. Es scheint aber an allen Enden bei der nötigen Einsicht in die Kultur und dem Respekt für erwachsene Personen zu fehlen. Zum Beispiel werden zwar bereits entwickelte Kleinunternehmen wie eine Fischzucht oder Souvenirs aus Kohle mit professioneller Vermarktungshilfe unterstützt, aber in Siedlungsgebieten, im ländlichen Gebiet weitaus dringendere Arbeitsmöglichkeiten fehlen weiterhin. Ein krasses Beispiel für den irregeleiteten «sozialen» Ansatz der Firmenprojekte mussten uns einheimische Jugendliche vorführen, Tamagotchi für Afrokolumbianer. Im Projekt «Teenager-Schwangerschaften vermeiden», das vielleicht in den USA Sinn machen könnte, müssen Jugendliche vier Tage lang für eine Puppe sorgen; diese schreit Tag und Nacht, wenn sie etwas will, und lässt sich nicht abstellen (there is no button to turn it off). Damit sollen sie die Folgen von frühen Schwangerschaften kennen lernen. Doch wer eine Stunde in so einem Dorf war, weiss, dass sie genau das nicht brauchen: Der Umgang mit Babys und Kindern ist ständiger Alltag, höchstwahrscheinlich haben diese andere Bedürfnisse als die importierten amerikanischen Puppen und schreien viel weniger. Die Jugendlichen taten uns leid: Sie brauchen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten zur Selbstständigkeit, und wie man weiss, verzichten sie dann von selbst auf zu frühe Familienbildung. Kurz – dieses Projekt scheint uns symptomatisch für eine neokolonialistisch anmutende Bevormundung.

läuft. Doch es geht auch nicht an, die Absenz des Staates verantwortlich zu machen. Jede Firma, die sich in sogenannten Drittweltländern engagiert, übernimmt Privilegien und Praktiken von Vorgängern, die oft nicht mit modernen Standards übereinstimmen und profitiert oft in hohem Masse von einem schwachen Staat. Für die Ausbeutung der Kohleminen gab es Morde, sogar Massaker an Einwohnern, ausgeführt von Paramilitärs. Deren Auftraggeber sind oft bis heute nicht identifiziert. Auch wenn vieles ungeklärt bleibt, zwingen die Rechtsstandards der Weltbank multinationale Unternehmen, ihre Menschenrechtskonformität zu überprüfen. Fast immer gilt es dann, Anpassungen vorzunehmen, welche die Gewinne der Firma möglichst nicht einschränken und sie dennoch zwingt, soziale Verantwortung wahrzunehmen.

Subunternehmen von Glencore achten auf ihren Ruf Glencore ist da oft in schlechter Gesellschaft, und es gibt Länder, wo sich ihr Verhalten gegenüber noch übleren – beispielsweise chinesische Firmen im Kongo – sogar positiv abhebt. Doch für eine in der Schweiz ansässige Firma soll dies künftig keine Entschuldigung sein. Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass die Firmen, die Glencore ganz oder zum Teil gehören, auf ihren Ruf achten möchten. Doch nichts geschieht freiwillig oder aus Grosszügigkeit. Die gezeigten Projekte und Einsätze scheinen Alibiübungen zu sein. Wir hegen den Verdacht, dass gewisse Zwischenfirmen, die behaupten, Probleme zu lösen, nicht die richtigen sind. Unsere Mission geht weiter, es wird Gespräche mit Glencore in Baar geben.

Internationale Konzerne profitieren vom schwachen Staat Wir wollen nicht Glencore verantwortlich machen für alles, was – auch wenn es ihre eigenen Minen betrifft – übel

Tagbau-Minen verwüsten ganze Landstriche.


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Veranstaltungen

Freitag, 20. Februar 2015

«Wir lösen die Dingen oft mit einem Lachen» «DimiTRIgenerations» – das neue Programm der Tessiner Famiglia Dimitri gastiert anfangs März in Affoltern Am Mittwoch, 4. März, macht die «Famiglia Dimitri» auf ihrer neuen Tournee quer durch die Deutschschweiz Halt in der Aula Ennetgraben, Affoltern. Ein Gespräch mit Masha Dimitri. Wenige Jahre nach dem grossen nationalen wie internationalen Erfolg ihrer ersten Familien-Tour mit Gastspielen in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Kolumbien und am Broadway in New York startet die bekannte Tessiner Artistenfamilie nun ihr zweites Programm. Bereits das Motto «DimiTRIgenerations» verweist darauf, dass Clown und Nonno Dimitri dieses Mal nicht nur von seinen Kindern begleitet wird, sondern erstmals von seinem Enkel Samuel. Damit stehen drei Dimitri-Generationen auf der Bühne. Von den Kindern sind erneut Dimitris Töchter Masha und Nina Dimitri mit von der Partie. Silvana Gargiulo, langjährige Bühnenpartnerin von Nina, ergänzt die «Familienbande». «Anzeiger»: Masha Dimitri, Sie sind innerhalb kurzer Zeit bereits das zweite Mal im Knonauer Amt. Masha Dimitri: Ja, stimmt. Das war ich mir nicht mal bewusst. Vor wenigen Wochen war ich bereits Teil des Projekts «Klanghotel» im Weissen Rössli in Mettmenstetten. Nun kommen wir wieder in diese Region anlässlich der Famiglia-Tour. Was verbindet Sie mit dieser Region? Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Region wenig kenne. Sonst reise ich eher nur durch, aber ich liebe es, neue Regionen der Schweiz zu erkunden. ...............................................................

«Zum Vater und uns Töchtern kam mit Sämi die dritte Generation dazu» ............................................................... «Famiglia Dimitri» – was bedeutet dieser Begriff für Sie? Die «Famiglia Dimitri», also nicht im Sinne der eigentlichen Familie, denn die ist ja noch ein bisschen grös-

persönlich Auf dem Schlappseil macht ihr niemand etwas vor Masha Dimitri, geb. 1964, beginnt im Alter von 15 Jahren ihre professionelle artistische Ausbildung an der Zirkusschule in Budapest. Ihr Hauptinteresse gilt von Anfang an dem «Tanz auf dem Schlappseil». Nach Jahren in Masha Dimitri. Budapest wechselt sie an die Scuola Teatro Dimitri. Es folgen weltweite Engagements, u.a. im Cirque du Soleil, im Big Apple Circus in New York und im Circus Knie. 1988 bis 1991 ist sie Mitglied der Compagnia Teatro Dimitri. 2003 tourt sie gemeinsam mit Kai Leclerc mit der Produktion «Upside Down». 2006 bis 2013 folgt der Grosserfolg der ersten Auflage der «Famiglia Dimitri». Neben Bühnenauftritten und Soloprogrammen ist Masha Dimitri auch immer wieder als Regisseurin tätig.

ben, diese Vorstellung auf die Beine zu stellen. Wir sind alles eigenwillige Personen und wir sind wirklich anders herangegangen als bei der ersten Familie. Jetzt überwiegt das Gefühl: Wow, wir haben es geschafft! Hie und da hatten wir schon Zweifel. Doch wir wussten: Irgendwann wird es ernst, wir haben ein Premierendatum. Für mich fühlt es sich ein bisschen an, als hätten wir eine interne Wette gewonnen. Bei mir persönlich kam, als die Proben anfingen, hinzu, dass ich in einer schwierigen Lage, weil ich noch die Direktion des Theaters innehatte, und so kaum noch zum Proben kam, kaum mehr zum Spielen. Ich war wie ein bisschen eingefroren, nicht mehr kreativ, sondern mit Administration und organisatorischen Dingen beschäftigt. Dass ich das geschafft habe, ist für mich persönlich ein weiterer Höhepunkt.

ser, ist ein schönes Zusammenkommen verschiedener Familienmitglieder mit ihrem Können und ihrem Talent, um gemeinsam eine wunderbare Vorstellung auf die Bühne zu bringen. Auf der letzten Famiglia-Tournee vor fünf Jahren sind Sie sehr erfolgreich unterwegs gewesen. Welche Momente sind in Erinnerung geblieben? Es sind viele schöne Begegnungen und Erlebnisse gewesen. Vor allem bleiben mir die Spielzeiten in Bogota, Kolumbien, und in New York am Broadway in sehr frischer Erinnerung. Aber irgendwie scheint es mir noch gar nicht so lange her. Gestartet sind wir 2006 und eigentlich hat diese Tournee mit allen Gastspielen doch recht lange gedauert – wir sind fast sechs, sieben Jahre lang getourt. Es war jedoch ein Projekt in anderer Zusammenstellung als das jetzige. Technisch war es zum Beispiel eine aufwändigere Vorstellung, die es notwendig machte, dass wir in grossen Theatern spielten. Wir waren mit viel mehr Material unterwegs. Da standen jeweils sechs bis zehn Techniker da, die uns halfen auf- und abzubauen. Aber rückblickend kann ich sagen: Es war ein schönes Abenteuer.

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«Wir sind nicht unbedingt eine Familie, die alles immer ausdiskutiert.» ............................................................... Welchen Part spielt Dimitri – ist er der Chef im Haus? Ja, schon. Er ist natürlich der Älteste und er hat seine Clownfigur, die gewisse Dinge macht und andere nicht. Mit bestimmten Dingen ist er wohl, mit anderen nicht. Hier ein Gleichgewicht zu finden – wir sind ja in der Mehrzahl gegenüber ihm – war auch eine Verantwortung für uns. Wir wollten, dass er sich wohl fühlt im Ganzen, dass er Freude hat mit uns mitzuspielen. Es gab auch Momente, in denen er sich ziemlich heftig wehrte und sagte: «So nicht, und wenn so, dann mache ich nicht mit.» In diesen Momenten eine Balance zu finden, sodass alle zufrieden waren und keiner allzu sehr zurücktreten musste, war manchmal eine Herausforderung.

Was hat Sie jetzt dazu bewogen, eine weitere, zweite Famiglia-Tour zu starten? Schon bei der ersten Famiglia brachte Nina einmal die Idee ein, dass sie doch einen Sohn habe – er hatte die Scuola Teatro Dimitri gerade absolviert – und dass es schön wäre, wenn er auch mitmachen könnte. Das war damals jedoch einfach nicht möglich, weil jene Vorstellung mit den damaligen Fünf aufgebaut war. Um jemanden Neuen zu integrieren, hätten wir die ganze Vorstellung umbauen müssen. Als dann mit der Zeit Kai und David mit ihren eigenen Projekten so viel los hatten, und wir bei Anfragen bezüglich der Famiglia immer häufiger absagen mussten, sagten wir uns dann: Okay, jetzt ist die Zeit gekommen «Famiglia Nummer zwei» zu planen – diesmal zusammen mit Sämi und der Bühnenpartnerin von Nina, Silvana. Wie ist das neue Programm inhaltlichkünstlerisch entstanden? Vom Konzept her haben wir verschiedene Wege erörtert und in Betracht gezogen. Wir haben hin- und herüberlegt, um ein Thema zu finden. Am Schluss sind wir wie beim ersten Mal wieder beim Thema Familie gelandet – auch, weil die Famiglia nun mit dem Enkel quasi eine «New Edition» war, denn zu meinem Vater und uns Töchtern kam mit dem Sämi die dritte Generation dazu. Lange war auch unser Working Title «Famiglia Due» oder «Famiglia Dimitri Due». Aber das klang für uns mit der Zeit zu sehr nach Sequal Art wie «Terminator 1», «Terminator 2». Und als wir dann versuchten, mit Wörtern zu spielen, kam dieses «DimiTRIgenerations» heraus. Wir sind alle Familie Dimitri, und wir sind drei Generationen. Hat jemand Regie geführt? Einen Regisseur haben wir erwogen, dann aber davon abgesehen, weil wir nicht einfach eine Gruppe von Schauspielern sind, die sagen: «Komm, lass uns jetzt eine Vorstellung zusammen auf die Beine stellen», sondern da wesentlich mehr dahintersteckt. Wir sind ja auch im wirklichen Leben eine Familie! Würden wir die Personen, die wir sind, in eine Geschichte einbetten, in der zum Beispiel ich eine Rolle hätte, dann wäre ich nicht mehr die Masha. Dann würde ich ja eine Masha spielen. Und wir wollten nicht plötzlich in eine Rolle gequetscht werden. Ähnlich verhielt es sich mit der Suche nach einem Regisseur. Wir sind

In jeder Familie gehen die Wellen und Wogen mal hoch. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um? Ich weiss nicht, was ich da antworten soll. Wir sind nicht unbedingt eine Familie, die alles immer ausdiskutiert. Wir lösen die Dingen oft mit einem Lachen. Wir sind nicht gerne lange böse aufeinander und halten es nicht aus, wenn wir nicht wieder Frieden schliessen können. Dem Frieden zuliebe lässt man eher auch mal ein Thema einfach liegen und überlebt es dann auch. Oder wir finden einen Weg, etwas zu besprechen, ohne dass es so weh tut. Wir sind – sagen wir einmal – eine diplomatische Familie.

Vor wenigen Wochen war sie bereits Teil des Projekts «Klanghotel» im «Rössli» Mettmenstetten, nun kommt Masha Dimitri wieder ins Knonauer Amt. (Bilder zvg.) fünf eigenständige Künstler. Es kann nicht einfach einer von uns sagen: «So, jetzt machen wir es so und so, und das ist die Geschichte und das ist der Regisseur, der die Geschichte macht…» Also haben wir es so gelöst, dass wir gegenseitig Regie geführt haben und uns gegenseitig und gemeinsam Vorschläge eingebracht haben. Ich war dann beauftragt, das alles ein bisschen in eine Ordnung zu bringen. Sie führen ja in Programmen vieler anderer Künstler Regie. Was ist anders, wenn man diesen Part im eigenen Famiglia-Programm übernimmt, in dem Sie ja selbst auch mitspielen? Aus Rücksicht und Respekt gegenüber den anderen habe ich es in diesem Projekt sicherlich anders gemacht, als wenn ich Regie führe für ein Stück, für das ich voll verantwortlich bin. Ich kann die anderen – es ist ja meine Familie – nicht einfach so anweisen. Ich kann ihnen höchstens mit

Rat und Tat beistehen. Silvana zum Beispiel hat ebenfalls sehr viel eingewirkt mit ihrer Sichtweise und das war auch sehr interessant, da wir ja noch nie zusammengearbeitet haben. Nina und Sämi haben auch ihre Meinung, die oft den Nagel auf den Kopf trifft. Und nicht zuletzt natürlich mein Vater, mit seiner ganzen Erfahrung. In meiner Verantwortung war es, ein Gleichgewicht zu behalten in der Gruppe. Die Regie oder vielmehr den Teil der Arbeit, den man so nennen könnte, wollte ich so ausführen, dass es für die anderen kein Zwang ist. Das ist mein Vorschlag, seid ihr damit einverstanden? In dieser Art verstand ich meine Arbeit. Das habe ich schon gerne in der ersten Famiglia gemacht. Was ist für Sie persönlich das Besondere in diesem Familienprojekt? Für mich ist das grösste Highlight, dass wir es überhaupt geschafft ha-

Interview: Jörg Rüdiger

Infos, Termine und Tickets La Famiglia Dimitri gastiert mit ihrem neuen Programm «DimiTRIgenerations» am Mittwoch, 4. März, um 20 Uhr in Affoltern, in der Aula Ennetgraben. Tickets sind online unter www.ticketcorner.ch erhältlich, Telefon 0900 800 800 (Fr. 1.19 / Min. Festnetztarif) und an den üblichen Vorverkaufsstellen. Für die Premiere am 28. Februar auch unter www.kkl-luzern.ch oder Telefon 041 226 77 77. Am 24. April in Cham/ZG und am 29. Mai in Bremgarten stehen auf dem Tourneeplan weitere Vorführungen in der Nähe. Mehr Infos unter www.famigliadimitri.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Februar 2015

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Stummfilm-Klassiker mit Live-Musik Kinofoyer Lux und Kultur Affoltern laden zur «Nosferatu»-Vorführung mit dem Sinfonia Ensemble persönlich

Der Klassiker der Vampir-Filme ist am 7. März in Affoltern zu sehen – live begleitet vom Sinfonia Ensemble unter der Leitung von Christof Escher. Der Dirigent äussert sich im Interview über den besonderen Film und die einzigartige Vertonung von Armin Brunner. «Anzeiger»: Vor drei Jahren haben Sie in der Aula Ennetgraben den ersten HitchcockKrimi live musikalisch begleitet, nun kommen Sie mit «Nosferatu» wieder. Was gefällt Ihnen an Affoltern und am Kinofoyer Lux? Christof Escher: Die Zusammenarbeit mit dem Team in Affoltern war für mich und mein Ensemble ein schönes Erlebnis. Das Kinofoyer Lux leistet einen tollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Affoltern. Die Aula Ennetgraben ist ein idealer Raum für Stummfilm-Konzerte und das Publikum sehr interessiert. Das fand übrigens auch Armin Brunner, der beim letzten Mal dabei war. Dann kennen Sie sich persönlich? Ja, er wohnt ganz in der Nähe von mir und wir sehen uns oft. Seit ein paar Jahren arbeiten wir intensiv zusammen. Das ist eine tolle Sache für uns beide. Er hat Filme aus Archiven ausgegraben und angefangen, Stummfilme neu zu vertonen, als das noch nicht im Trend war. Er weiss wahnsin-

Begeisterung für Stummfilm

Das Zusammenspiel mit dem Film will geübt sein: Das Sinfonia Ensemble und Murneaus «Nosferatu». (Bild zvg.) nig viel und hat tolle Produktionen gemacht. ...............................................................

«Murnau ist bis nach Transsilvanien gereist für die Aufnahmen.» ............................................................... Als einer der ersten Horrorfilme übte Nosferatu einen grossen Einfluss auf das Genre aus. Was bedeutet Ihnen dieser Klassiker unter den «Dracula»-Verfilmungen? Friedrich Wilhelm Murnau hat aus Bram Stokers bekanntem «Dracula»-

«Eine Symphonie des Grauens» Der deutscher Stummfilm «Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens» aus dem Jahr 1922 erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über deren Heimatstadt Wisborg bringt. Ungewöhnlich für einen deutschen Film dieser Zeit setzte Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau stark auf Aussenaufnahmen und real existierende Drehorte. Armin Brunner war sich bewusst, dass man zu Murnaus visionären Bildern eine Musik von ähnlicher Kraft und Eigenständigkeit finden müsse. In seiner 1988 entstandenen Neuvertonung hat er ausschliesslich Musik von Johann Sebastian Bach verwendet. Für 2014/15 wurde diese Vertonung neu überarbeitet.

Graf Orlok bringt Schrecken. (Bild zvg.) Vorführung mit Livemusik am Samstag, 7. März, 20.15 Uhr, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Eintritt 30 (mit Legi 25) Franken. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 42.

Roman ein tolles Drehbuch herausdestilliert und daraus eigentlich eine eigene Geschichte kreiert – mit wahnsinnigem Formgefühl, idealen Darstellern und eindrücklichen Aussenaufnahmen. Das alles macht den Film zu etwas Besonderem, das auch heute noch begeistert. Der Film ist über 90 Jahre alt. Seither hat die Filmindustrie grosse Fortschritte gemacht. Was fasziniert Sie nach wie vor am Stummfilm? Wenn man sich vergegenwärtigt, wie primitiv damals die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten des Films waren, ist es absolut faszinierend, was grosse und innovative Künstler wie Murnau, Fritz Lang und Eisenstein, Buster Keaton und Charlie Chaplin damals geschaffen haben. Sie mussten ständig neue Wege finden, wie sich etwas überhaupt filmisch darstellen lässt, liessen dazu Bilder rückwärts laufen oder spiegelten Elemente hinein. Weil das Element der Sprache fehlt, mussten sie aus dem Bild noch mehr herausholen. Murnau ist übrigens bis nach Transsilvanien gereist für die Aufnahmen. Das Thema der musikalischen Begleitung dieser Filme bietet für mich als Musiker natürlich ein zusätzliches und besonderes Faszinosum. Nach einem Filmbesuch bleiben vor allem die Bilder in bewusster Erinnerung – wie stark beeinflusst das Gehör das Film-Erlebnis? Bevor ich Stummfilme zu begleiten begann, habe auch ich wenig realisiert, welchen Einfluss die Musik hat. Dabei ist das Hör-Erlebnis beim Film sehr viel wichtiger, als man es gemeinhin denkt. Das haben die Filmema-

cher bereits in der Stummfilmzeit entdeckt. Und so hat die Bedeutung der Musik im Film als gestalterisches Element im Laufe der Entwicklung immer mehr zugenommen. Mit der Filmmusik erreicht man auch Leute, die nie in ein Konzert gehen würden. Und sie sind begeistert von der Musik. Ein Komponist hat mir mal gesagt: «Im Film hören viel mehr Leute moderne und zeitgenössische Musik als im Konzert.» Für ZwölftonMusik kommen die Leute nicht in die Tonhalle, aber im Film gefällt sie ihnen. ...............................................................

«Indem ich mich für eine Filmmusik entscheide, interpretiere ich den Film.» ............................................................... Sie haben die Vertonung von Armin Brunner gewählt, die ausschliesslich mit Musik von Johann Sebastian Bach auskommt. Schränkt das nicht ein? Es schränkt überhaupt nicht ein, aber es beeinflusst natürlich die Aussagekraft des Films enorm – und das wollen wir ja. Indem ich mich für eine Filmmusik entscheide, interpretiere ich den Film auch. Da muss man mit grossem Respekt herangehen, denn gewisse Filme sind einfach Kunstwerke. Wir haben den Film an verschiedenen Orten gespielt und das Publikum ist jedes Mal beeindruckt vom Zusammenspiel von Film und Musik. Diese Vertonung trägt aufs Schönste dazu bei, aus dem Film ein Gesamtkunstwerk zu machen – und das merken die Leute.

Christof Escher war Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Symphonischen Orchesters Zürich. Zuvor hatte er den Posten eines Generalmusikdirektors am Theater Görlitz Christof Escher. und der Neuen Lausitzer Philharmonie inne, war musikalischer Leiter des Nederlands Dans Theater in Den Haag sowie regelmässiger Gastdirigent des Zürcher Kammerorchesters und des Staatlichen Symphonieorchesters Thessaloniki. Als Konzert- wie als Opern- und Ballettdirigent hat sich Christof Escher im In- und Ausland einen Namen gemacht, daneben begleitet er mit Begeisterung Stummfilme. Im Zusammenspiel von Film und Musik ist das Timing entscheidend – was verlangt dies von Dirigent und Orchester? Stellen Sie sich einen heissen Raum bei spärlichem Sauerstoff vor. Da möchte z.B. ein Bläser etwas schneller spielen oder mehr Zeit zum Atmen haben. Beim Film kann man sich das nicht leisten. Das Live-Begleiten eines Films mit Orchester oder einem Ensemble funktioniert in der Aufführung nur, wenn die Musiker über ihr musikalisches Können hinaus die Fähigkeit und Flexibilität haben, ständig und unmittelbar auf den Dirigenten zu reagieren. Der Dirigent muss für das exakte Timing sorgen, aber auch dafür, dass trotz technischer Hindernisse lebendig musiziert wird. Das ist eine Gratwanderung. Man muss herausfinden, wo man die Zügel etwas aus der Hand geben und dem Musiker etwas erlauben kann. Was für ein Ensemble wird zu hören sein? Es ist mein Sinfonia Ensemble, mit dem ich hier bereits den HitchcockFilm gespielt habe. Damals spielten acht Musiker, beim Nosferatu sind es 13: Bläser, Kontrabass, Perkussion und ganz wichtig der Reissnagel-Flügel, ein präparierter Flügel mit einem leicht verfremdeten Klavierklang. Interview: Thomas Stöckli

Chrischona Affoltern mitten auf der Skipiste in Sedrun 50 Jugendliche der beiden Freikirchen Chrischona Affoltern und Bewegung Plus aus Aarburg verbrachten eine Woche gemeinsam im Schnee, mitten auf der Skipiste in Sedrun. Ob auf der Piste unterwegs, beim Iglu bauen oder beim Spiele spielen: Es herrschte eine gute Stimmung unter den 16- bis 25-Jährigen. Eisige Schneeflocken wehten den Skiund Snowboardfahrenden ins Gesicht, und der kalte Wind pfiff um die Ohren. Es war ein grauer, frostiger Tag im Skigebiet in Sedrun. Mit durchfrorenen Fingern und roten Nasenspitzen verliessen alle bei der Bergstation den Sessellift. «Hend Sie Luscht uf en heisse Punsch?» – Diese Frage, gestellt von den Jugendlichen der Freikirche Chrischona Affoltern an ihrer Schneebar, klang allen wie Honig in den Ohren. Er hellte die Mienen der Ankommenden entsprechend auf, zumal der

Punsch wirklich Finger sowie Gemüt aufwärmte und obendrein erst noch gratis war. Klar, dass diese Gelegenheit rege genutzt wurde. – Das Snowcamp 2015 bot generell wieder ein attraktives Programm für die jungen Erwachsenen. Ski- und Snowboardfahrer konnten den Tag auf der Piste geniessen, während man im Haus die Gemeinschaft durch Spiele und gute Gespräche pflegte. Draussen vor dem Lagerhaus bot sich die Gelegenheit, ein grosses Iglu zu bauen, was von den einen entsprechend an die Hand genommen und sehenswert umgesetzt wurde. Zum Mittagessen kamen schliesslich alle zusammen, und es wurde gemeinsam ein leckeres Lageressen genossen. Natürlich knüpfte man viele neue Kontakte, ja, es entstanden sogar tiefe Freundschaften. «Ich durfte viele tolle Menschen kennen lernen und gute Gespräche über Gott und die Welt führen», bestätigt etwa Jeannine Anderegg. Dabei verwies sie auch auf das Zusammensein am Abend, bei dem sich

die Jugendlichen Zeit nahmen, ihren Gott näher kennen zu lernen. In Andachten hörten sie von seinen Eigenschaften und seinem Wunsch nach Beziehung zu den Menschen. In Kleingruppen wurde das Gehörte vertieft und diskutiert, wobei das vereinte Singen von Liedern und gemeinsames Musizieren diese Abende weiter bereicherten.

Schneebar als Highlight Ein Highlight war zweifellos die eingangs erwähnte Schneebar am Donnerstag. So bauten Jungs und Mädels eine grosse Bar auf dem Gipfel und empfingen die verschneiten, fröstelnden Ski- und Snowboardfahrer mit Musik und einem heissen Punsch. Klar, dass auch dies eine Möglichkeit zu guten Gesprächen bot. «Es war sehr spannend, mit den verschiedenen Leuten über das Thema Kirche und Gott zu sprechen. Sich mit einem warmen Punsch nach einer langen, kalten Fahrt auf dem Sessellift – ohne Hau-

Akrobatische Einlage vor traumhafter Kulisse. (Bild zvg.) ben – aufzuwärmen, nahmen alle als willkommene Gelegenheit. Es herrschte durchwegs eine gute Atmosphäre», so die 24-jährige Jeannine. Die Begeisterung, die Freude und die gute Stimmung der jungen Chris-

ten prägte nicht nur das eigene Snowcamp 2015, sondern färbte erlebbar auch auf die Schneesportler auf der Piste ab. Tina Haldemann


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Umzugs-Tipps Jeder Umzug bringt immer sehr viel Arbeit mit sich. Die wichtigste Phase dabei ist und bleibt die Planung. Nur wer das Zügeln gut vorbereitet, erspart sich Stress und böse Überraschungen am Umzugstag. Um Sie bei Ihrem Umzug zu unterstützen, bieten wir Ihnen als Hilfe unsere Zügelseite mit der Checkliste an. Darin finden Sie alle Details für jede Phase Ihres Umzugs.

Vor dem Umzug

Während dem Umzug

 Mobiliar auseinanderbauen und für den Transport vorbereiten  Schrauben und Tablarhalter in kleine Säcke verpacken  Kartons und Behälter beschriften und nicht überladen  Kleider in spezielle Kleiderboxen hängen  Sperrgut-Entsorgung und Brockenhaus organisieren  Umzugsfahrzeug und Geräte wie Teppichreiniger reservieren  Am alten und neuen Ort bei Verwaltung/ Hauswart eine freie Zufahrt reservieren

 Falls im Voraus nicht möglich, neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen

 Termine der Wohnungsübernahme/-übergabe mit den Vermietern vereinbaren

 Anfangsprotokoll erstellen und vom neuen Vermieter unterschreiben lassen

 Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen

 Klingel und Briefkasten beschriften  Strom-, Wasser- und Gaszähler zur Kontrolle ablesen  Möbelstellplan am neuen Ort gut sichtbar auflegen und Zimmer beschriften

 Alle notwendigen und vertraglich festgehaltenen Reparaturen durchführen  Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen  Handwerker, Umzugsfirma und Reinigungsinstitut koordinieren  Pflanzen für den Umzug verpacken  Kontrolle, ob das Telefon am neuen Ort betriebsbereit ist  Haustiere bei Bekannten abgeben  Kühlschrank und Tiefkühlschrank ausschalten und abtauen  Nach Möglichkeit neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen  Nachmieter über den Bezugstermin Ihrer alten Wohnung informieren

 Reservierten Platz für Umzugswagen frei halten  Treppenhaus und Gänge in der Wohnung von Hindernissen befreien  Abdeckung zur Schonung von Böden, Türrahmen und Wänden anbringen

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 Verpflegung und Getränke für Helfer und Helferinnen bereitstellen  Utensilien bereitlegen: WC-Papier, Seife, Tücher, Abfallsäcke, Putzmaterial, Schnur, Klebeband, Werkzeuge, Notfall-Apotheke, Taschenlampe, etc.

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 Beleuchtungen sicherstellen – auch im Keller und Estrich  Beschädigungen am Umzugsgut der Umzugsfirma sofort melden

Telefon 043 333 99 88 Natel 079 224 89 47

 Haustiere wieder abholen  Betrieb Telefonanschluss prüfen – Telefonnummer 0800 800 800 gibt Auskunft

 Umzugspersonal belohnen – Umzug gemütlich abschliessen  Neue Zeitungstitel mit Bestellkarte im Umzugset abonnieren  Versicherungssituation überprüfen

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Packmaterial 3 Personen (3 Zimmer-Wohnung) 30 Umzugskartons 10 Bücherkartons 3 Kleiderkartons mit Stange 3 Geschirr- / Gläserkartons 2 Rollen Luftpolsterfolie 3 Matratzenhüllen 2 Rollen Seidenpapier 3 Rollen Klebeband

Packmaterial 4 Personen (4 Zimmer-Wohnung) 45 Umzugskartons 15 Bücherkartons 4 Kleiderkartons mit Stange 4 Geschirr- / Gläserkartons 2 Rollen Luftpolsterfolie 4 Matratzenhüllen 3 Rollen Seidenpapier 3 Rollen Klebeband


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Veranstaltungen

Freitag, 20. Februar 2015

agenda

Freitag, 20. Februar Affoltern am Albis 18.00-20.00: Spanien-Event. Weinverkostung, aktuelle Trends und Neuheiten aus Spaniens Weinbergen. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.

Hausen am Albis 09.00-10.15: GYMO - Bewegung von Kopf bis Fuss. Diverse Schwerpunktthemen. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Mehrzweckgebäude. Bifangstrasse 1.

Von Pleiten, Pech und Pfannen Frölein Da Capo, das Einfrauorchester, kommt nach Hausen Sie ist adrett, frech, musikalisch – kurz ein Mulititalent und schildert belanglose Szenen aus der Dorfidylle, die keine ist. Frölein Da Capo serviert ihr gemischtes Plättli in Hausen, am Samstag, 28. Februar.

Ottenbach 17.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister» für Fasnächtler und andere! GüggelBar, Rickenbach 3. 20.00: Säuliguggernacht mit Motto «Kunterbunt». Eintritt ab 18 Jahren, Vollmasken gratis, «Säulishuttle» von 24 bis 5 Uhr. www.saeuligugger.ch. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Samstag, 21. Februar Affoltern am Albis 10.00-15.00: Spanien-Event. Weinverkostung, aktuelle Trends und Neuheiten aus Spaniens Weinbergen. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.

Hedingen 18.00: Tanzabend mit Nico Brina und Schlagzeuger. Boogie-Woogieund Elvis-Show. Ab 16 Uhr Tanzworkshop. Buffet à discrétion. Restaurant Krone.

Maschwanden 20.00: Maskenball Maschwanden, Motto «Zoo» Tanz mit SurpriseBand. Barbetrieb mit DJ. Mit Gratis-Heimbringservice im Umkreis von 10 km. Schulhaus (Turnhalle).

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Ottenbach 20.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister» für Fasnächtler und andere! GüggelBar, Rickenbach 3.

Wettswil 20.00: Old Time Jazz «Les Solörs», Abendessen ab 18.30 Uhr, Reservierung: Telefon 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 22. Februar Kappel am Albis

Im Alltag ist das Frölein eine ausgestorbene Spezies. Mädchen, das Basismaterial dafür, mutieren heute direkt vom Kind ohne Fröleinphase zur Frau. Irene Brügger lässt das Frölein nun wieder auferstehen, zumindest bühnenmässig. Ihr Frölein ist eine Figur mit vielen Facetten, eine, die es so noch nicht gab. Denn das ausgestorbene Frölein der 50er- und 60er-Jahre verkörpert vieles, was sich heute gut parodieren lässt. So ist es adrett und gefällig, mit einem Hauch von Naivität behaftet, stets gepflegt und konform, was der Künstlerin viel Spielraum für Kritik, Komik und Interpretation lässt und natürlich auch für Überraschungen sorgt, denn welches senkrechte Frölein in der Zeit hätte schon Posaune oder Trompete gespielt und diese mit dem Loop-Gerät gehörig gemixt und damit eine Profi-Show auf die Bretter geknallt? Eben.

Dorfidylle, die oft keine ist Irene Brügger’s Frölein ist ein absolutes Multitalent. Es beherrscht diverse Instrumente, ist direkt, frech und schildert belanglose Szenen aus der Dorfidylle, die oft keine ist, und erzählt von Beziehungskisten. Das «Gemischte Plättli» serviert das Frölein gewürzt mit Sarkasmus, schwarzem Hu-

mor und manchem Seitenhieb an die Männer. Sie schildert beispielsweise die grippale Erkrankung des Ehemannes, welcher sich durch den Infekt dem Tod nahe wähnt, durch ein drohendes Zäpfchen jedoch spontan geheilt wird. Ob solches heutzutags immer noch oder wieder lustig ist, oder

ab Sellamatt zum Thurtalerstofel und über Iltios hinunter nach Wildhaus. Wanderzeit ca. 4½ Std. Anmeldung und Infos: Doris Jetzler 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 25. Februar

beitsgruppe Seniorendienste Affoltern. Eintritt frei - Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Buddha’s Evening». Ragtime, Stride, Swing, Blus und BoogieWoogie. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter 044 760 52 62. LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

Bonstetten

09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes ohne Tanzpartner. Schnuppern möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: AmriswilSommeri-Langrickenbach-Altnau. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis Kappel am Albis

Dienstag, 24. Februar

14.00: Seniorenbühne Zürich: «Mit eus uf kein Fall». Veranstalter Ar-

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 17.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister» für Fasnächtler und andere! GüggelBar, Rickenbach 3.

Donnerstag, 26. Februar Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Bonstetten 06.30: Anspruchsvolle Wanderung: Winterwanderung im Toggenburg

ob einem darob das Lachen im Hals stecken bleibt, sei dahingestellt. Sicher ist, Irene Brügger hat mit ihrem Frölein Da Capo eine Nischenfigur erschaffen, hat mit ihm im Jahr 2007 den kleinen Prix Walo in der Sparte Comedy abgeräumt und von 2010 bis 2012 in der Satiresendung Giacob-

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21.00: Liveband «And the Sparkling two», Miriam und Lars Heinzer, John Klingelhoffer. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 17.00: Dekorierte Fasnachtsbar der Guggenmusik «Näbelgeister». Güggel-Bar, Rickenbach 3.

bo/Müller des Schweizer Fernsehens die beiden Herren fröleinmässig dekoriert. Da Capos «Gemischtes Plättli» ist ein Schmaus für Aug und Ohr. (san) Samstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid. Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Infos: www.einfrauorchester.ch.

Agenda-Einträge

Veranstaltungshinweise Agenda: Angaben bis

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15.30: Vernissage Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht» Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia. Leitung: Hansulrich Beer. Kloster Kappel. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit Iliria Nueva mit «Deep Sorrow – Pure Joy», Stücke und Weltmusik aus dem Balkan in eigenen Arrangements. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstr. 94. 19.30: Seniorentreff «Kunst des Lebens, Kunst des Sterbens» Vortrag von Dr. med. Roland Kunz, Palliativzentrum, Spital Affoltern. Infos: Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Die Provinzdiva serviert das «Gemischte Plättli». (Bild zvg.)

für die spätestens

Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Freitag, 20. Februar 2015

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Lüpfige Weisen rund ums Hackbrett Dichterwettstreit Stubemusig Rechsteiner: Konzert mit Brunch im «Pöschtli» am Märtplatz Wie jedes Jahr im März spielen «s’Rechsteiners vo Bärn» im «Pöschtli» Aeugstertal zum Brunch auf. Immer noch ein Geheimtipp besonderer und urchiger Art, sind sie seit dem Erfolgsfilm «Die Herbstzeitlosen» aber keine Unbekannten mehr ... Mal archaisch, mal sinfonisch, mal melancholisch und immer wieder lüpfig – die Stubemusig Rechsteiner aus Bern spielt Volksmusik in all ihre Facetten. Es ist eine kreative Volksmusik jenseits von Trachtenlook und Volkstümelei. Rund ums Hackbrett präsentieren die vier Rechsteiners lüpfige Weisen vom Appenzeller Wälserli bis zum Emmentaler Hochzeitstanz. In die Schweizer Heimatklänge hinein tönen vielfältige musikalische Einflüsse anderer Traditionen und Kulturen – von Klassik über Swing bis Klezmer. Verspielt und besinnlich musizieren die vier Brüder, von denen der älteste (mit Jahrgang 1924) eigentlich der Vater der anderen ist ... Die archaischen Klänge rund ums Hackbrett sind zu einer feinen Weltmusik geworden – zu einem bunten Teppich, gewoben aus Fäden verschiedenster Welten und Zeiten. «Gut auch als Herzmassage für gestresste Manager», meinte einst Jiri Schmidhauser von Züri West.

Poetry Slam in Affoltern Am 28. Februar 2015 lädt Kultur in Affoltern zum siebten Mal zum Affoltemer Poetry Slam ein. 8 bis 10 geladene Slammer und Slammerinnen treten zu diesem kreativen Wettstreit an und werden versuchen, mit ihren selbst geschriebenen Texten das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Rechsteiners von links: Niklaus, Karl, Christoph und Karl Johannes. (Bild zvg.) Nach mehreren hundert Auftritten in 35 Jahren, im In- und Ausland, an Konzerten, Festivals, Hochzeiten, Taufen, Stubeten – so sind sie auch an der «Pöschtli-Stubete» immer wieder gern gesehene Gäste – produzierten sie 1995 ihre erste CD «vo Bärn». Im Herbst 2006 erschien dann die zweite CD «Sie spielen immer wieder ...», auf der die ganze Vielfalt vom städtisch angehauchten Zäuerli bis zur jiddischen Traurigkeit dokumentiert ist. 2007 spielten sie die Filmmusik im Kinohit «Die Herbstzeitlosen» von

Bettina Oberli, mit Stephanie Glaser in der Hauptrolle. Der Film wurde im deutschsprachigen Raum von über einer Million Zuschauern im Kino gesehen, noch mal so viele schauten ihn sich im Fernsehen an. Die DVD wurde über 65 000 Mal verkauft und die Filmmusik dafür in der Schweiz mit dem Platin Award ausgezeichnet. (pd.) Konzert mit Brunch am Sonntag, 1. März, um 10.30 Uhr im Pöschtli Aeugstertal. Eintritt inkl. Brunch: 60 Franken. Reservieren: 044 761 61 38.

Kunterbunte Sause in Ottenbach Die 5. Jahreszeit hat auch in Ottenbach begonnen! In den letzten drei Jahren hat sich die Kinderfasnacht in Ottenbach als beliebte Veranstaltung für Gross und Klein etabliert und erfreut sich immer grösserer Bekanntheit. Am Mittwoch, 25. Februar, ist es wieder so weit: von 14.30 bis 17 Uhr steigt die bunte Sause im Gemeindesaal Ottenbach – mit freiem Eintritt für alle.

Das diesjährige Motto lautet: «kunterbunt». Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – alles, was Spass macht, ist erlaubt. Je farbiger, verrückter, vermischter und fröhlicher, desto besser. Wie immer wird für die kleinen und grossen Fasnächtler ein tolles Programm geboten: Kinderdisco mit Riesenkonfettiregen und Konfettischlacht, Kinderschminken, Büchsenwerfen, Päcklifischen, Torwandschies-

Ausstellungen Aeugst am Albis

Hedingen

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel» oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft. Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Ernst Schweizer AG: Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Briefkasten: «Andreas Christen - Werke und Design». Andreas Christen (1936 - 2006), wichtiger Produktdesigner der Schweiz, entwickelte 1974 zusammen mit Ernst Schweizer den Brief- und Depotkasten B74.. Mo-Fr 9-11.30, 14-16 Uhr. Bis 27. Feb. Eintritt frei.

Aeugstertal

Kappel am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Kloster Kappel: Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht» Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch» Skulpturen, erschaffen an der Scuola di Scultura di Peccia Leitung: Hansulrich Beer. Täglich von 8-22 Uhr. 22. Februar bis 7. April.

Affoltern am Albis Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka «Winter» Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Steinskulpturen, Malerei, Objekte. Livia Kubach & Michael Kropp, Maie-Claire Meier, Jaqueline Real. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 15. März.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: «klein open Art» Malerei, Skulpturen, Installationen. Ausstellung mit 26 Kunstschaffenden in Ottenbach, Fr-So, 15-19 und in Bickwil / Obfelden, Brunnenstr. 4, Fr-So, 11-16 Uhr. Bis 22. Feb..

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Jahres Zeiten» Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 15-19, Di, 1520, Mi, Do, Fr, 15-19, Sa 10-12 während den Schulferien Di, 1520 Uhr. Bis 4. April.

sen und Darts bieten HalliGalli nonstop. Tanzen und toben macht natürlich auch hungrig und durstig. Das Getränkebuffet mit Kaltem und Warmem (auch Kaffee für die Grossen), Hotdogs, Kuchen und anderen Süssigkeiten lassen keine Wünsche offen. Der Elternrat Ottenbach und das OK freuen sich auf viele kunterbunte Kleider und geschminkte Gesichter der Fasnächtler von nah und fern. (pd.)

Satirische, poetische, kritische oder ganz andere Texte werden an diesem Abend in der Galerie am Märtplatz auf die Bühne gebracht. Mit Wortwitz, Sprachgemälden und überraschenden Pointen unterhalten die Dichter und Samstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, Galerie am Dichterinnen das Publikum – leben- Märtplatz, Affoltern. Abendkasse und Barbetrieb dig, kreativ und intuitiv. Durch ihre je- ab 19 Uhr, Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, weilige Live-Performance kommen die Affoltern, Telefon 044 762 42 24. Texte erst recht zur Geltung, denn das Auge hört ja bekanntlich mit. Die selbst geschriebenen Texte müssen jeweils innerhalb einer Zeitlimite vorgetragen werden. Zwischen den Darbietungen, legt der Affoltemer DJ Ironneck (Vincent Aeberhard) entspannte Musik auf. Das gesamte Publikum oder eine wahllos aus dem Publikum zusammengesetzte Jury bewertet die Poeten. Sie können also mitentscheiden, wer die beste Slammerin oder der bester Slammer des 7. Affolte- Simon Chen moderiert auch dieses Jahr den Anlass in der mer Poetry Slam Galerie am Märtplatz. (Bild zvg.)

Der schnellste Boogie-Woogie-Spieler Nico Brina in der Hedinger «Krone»

Jazz-Urgesteine Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Affoltern: «Jazz am Donnerstag» mit dem Duo «Buddha’s Evening». Seit der Geburt des Kellertheaters sind Buddah Scheidegger am Piano und Hans Schläpfer am Kontrabass regelmässig auf der Bühne des LaMarotte zu Gast. Und sie sorgen nächste Woche dafür, dass auch während der Sportferien die Freunde der Reihe «Jazz am Donnerstag» nicht auf ihre Musik verzichten müssen. Entgegen der Ankündigung der «LaMarotte»-Jazzanlässe im Programmheft treten der Pianist Buddah Scheidegger und Hans Schläpfer am Kontrabass bereits am kommenden Donnerstag im Kellertheater auf. Buddha Scheidegger wirkte bis zu seiner Pensionierung 2003 als Oberrichter am Obergericht Zürich. Daneben war er aber beständig in vielen Formationen oder solistisch als StridePianist aktiv – und eben auch in «Buddha’s Evening» im Duo mit Hans Schläpfer. Hans Schläpfer, ein versierter Jazzbassist, ist seinerseits auch Mitglied zahlreicher Formationen wie den Buddah’s Gamlers, den Harlem Ramblers und auch der Lake City Stompers. Die beiden Jazz-Urgesteine sind im «LaMarotte» seit Anfang mit dabei und aus der dortigen Jazzreihe nicht mehr wegzudenken. Ihr Repertoire umfasst Ragtime, Stride, Swing, Blues und Boogie-Woogie. (pz)

Morgen Samstagabend tritt der schnellste Boogie-Woogie-Spieler in der Hedinger «Krone» auf, wo Wirtin Esther Buchegger zum Tanzabend einlädt. Er ist im Guinness-Buch der Rekorde vermerkt. Nico Brina gilt als der schnellste Boogie-Woogie-Spieler. Und er ist gleichsam Akrobat: «Intuitiv und mit grenzenloser Hingabe taucht er ein in die Welt rasender Boogie-Woogie-Rhythmen, schwindelerregender Bassläufe, kunstvoll perlender Melodielinien. Mit Händen und – noch spektakulärer – oft sogar mit Füssen», schreibt der Musiker Richard Koechli über Brina, der mit seinem unverwechselbaren Stil über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Er avancierte zum Markenzeichen in Frankreich, in der Karibik, in Kasachstan oder Singapur. Seine Leidenschaft bescherte ihm diverse Auszeichnungen, unter anderem den «Prix Walo» (1995), den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit «Nicos Highspeed Boogie». Nico Brina und sein Schlagzeuger sorgen nun morgen Samstagabend, 21. Februar, ab 19.30 Uhr im Restaurant Krone in Hedingen für einen Boogie-Woogie-Tanzabend. Zuvor, von 16 bis 18 Uhr, findet ein Tanzworkshop statt. Reservierungen unter mail@krone-hedingen.ch oder Telefon 044 761 62 98. Buffet à discrétion. (pd.)

wird, welchem als Siegerpreis wie immer die begehrte Flasche Whiskey winkt. Neben den geladenen Poeten besteht auch für ein bis zwei Teilnehmende aus der Region die Möglichkeit, beim Dichterwettstreit mitzumachen. Anmeldung per Mail an Simon Chen (herr@simonchen.ch) oder spontan an der Abendkasse. Simon Chen gilt als Schwergewicht in der Schweizer Poetry Slam Szene und moderiert auch dieses Jahr den Anlass in der Galerie am Märtplatz. (pd.)

Donnerstag, 26. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Manchmal spielt er auch mit den Füssen: Nico Brina, morgen in Hedingen.

20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen

(Bild zvg.)

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

15 Franken. Platzreservierungen empfohlen unter


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Vermischtes

Freitag, 20. Februar 2015

Die Laus ist los!

Volley S9 zweimal gegen Einsiedeln

Kopfläuse bereiten an Schulen und Kindergärten Schwierigkeiten

Niederlage für Damen 1, Damen 3 siegen

Besonders in der kalten Jahreszeit können Kopfläuse zum Problem werden. So hat auch die Tagesschule in Maschwanden seit einiger Zeit wieder mit den kleinen Plagegeistern zu kämpfen.

Viel Kampf, aber keine Punkte, resümiert die erste Damenmannschaft von Volley S9 nach der Auswärtsniederlage gegen den VBC Einsiedeln. Die Damen 3 hatten zu Hause mehr Erfolg. ................................................... von sonja gerber und dorina waibel

................................................... von vera gysi* Kopfläuse sind vor allem in der kalten Jahreszeit ein Problem. Da sie zwischen all den Schals, Mützen und dicken Jacken locker von Kopf zu Kopf krabbeln können, ist es für sie noch viel einfacher, sich zu verbreiten. Es sind eher Kinder davon betroffen, weil diese viel eher die Köpfe zusammenstecken als Erwachsene. Die herkömmliche Kopflaus oder Pediculus humanus capitis ist ein flügelloses Insekt aus der Gattung der Tierläuse. Sie wird normalerweise ungefähr einen Monat alt und gilt als Parasit. Das bedeutet: Sie lebt vom Menschen, ohne ihm aber jedoch irgendeinen Nutzen zu bringen. Sie ernährt sich ausschliesslich von Menschenblut, ohne welches sie kaum länger als 48 Stunden überleben kann. Irgendwo anders als auf den Köpfen der Betroffenen trifft man sie nicht an, sie krabbelt weder auf Kleider noch auf Tiere – anders als zum Beispiel die Kleider- oder Hundelaus. Die Eier der Kopflaus nennt man «Nissen». Diese klebt sie an die einzelnen Haarsträhnen, meist im Nacken oder hinter den Ohren.

Wie kann man sich schützen? Einen wirklichen Schutz gegen Kopfläuse gibt es nicht. Aber man kann

Eine männliche Kopflaus. (Bild Wikipedia) einiges dagegen unternehmen. Bei Mädchen sollte man die langen Haare zusammenbinden. Dies schützt vor Befall wie auch vor weiterer Verbreitung. Man sollte ebenfalls regelmässige Kontrollen durchführen, also die Haare einfach mit einem Lauskamm nach vereinzelten «Nissen» durchsuchen. Falls der Kopf aber schon befallen ist, hilft nur noch ein Lausshampoo, welches die bereits geschlüpften Läuse abtötet. Vorsicht ist geboten beim Benutzen fremder Haarbürsten oder beim Austausch von Mützen und anderen Kopfbedeckungen. In den Schulen werden jedoch stetige Kontrollen

durchgeführt. «Die Untersuchungen finden jeweils nach den Schulferien statt. Falls ein Lausbefall vorliegt, werden die Kinder zehn Tage später nochmals kontrolliert», sagt eine «Laustante» aus der Umgebung. Die neusten Weisungen der Schulen besagen, man sollte sich nur noch auf die Haare der Kinder konzentrieren. Früher hat man nach einer Entlausung auch noch gleich die Bettwäsche und alle Kleider gewaschen. Welche Methode sich mehr bewährt, ist jedoch noch unklar. * Vera Gysi aus Mettmenstetten hat beim «Anzeiger» ein Schnupper-Praktikum absolviert.

sport

Buccaneers zurückgebunden Erste Niederlage nach vier Siegen in Serie Die umkämpfte Partie gegen Virtus Wohlen geht mit 2:4 verloren. Trotz anschliessendem Sieg gegen Lokomotive Reinach ging der Kontakt zur Tabellenspitze verloren. In einer bereits zu Beginn animierten Begegnung gab es Chancen auf beiden Seiten. In der 6. Minute verwerteten die Aargauer erstmals einen ihrer Vorstösse und gingen nicht unverdient in Führung. Die «Buccs» zeigten sich jedoch wenig beeindruckt, drückten nun etwas stärker aufs Gaspedal und suchten vehement den Ausgleich. Der aufsässige Michael Wyser gewann schliesslich ein Laufduell, eroberte den Ball und bediente den auf links mitgelaufenen Luregn Serra, welcher keinerlei Mühe damit bekundete, einzuschieben. Als Etienne Wuillemin nach einem schnellen Konter die Ämtler erstmals in Führung brachte, schien das Spiel nun die Wende in die

gewünschte Richtung genommen zu haben. Den Plänen von Coach Thomas Brodbeck machte jedoch der Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung, als er den Aargauern einen höchst umstrittenen Penalty zusprach, worauf sich Wohlens Topskorer nicht zweimal bitten liess und Torhüter Roberto Sedlaczek bezwang. In einer nun zunehmend hektischen Partie hatten die Sellenbürer den Siegtreffer mehrmals auf dem Stock, vergaben jedoch mehrmals aus aussichtsreichster Position, worauf sich die Wohlener erneut bedankten und ihrerseits mit zwei Toren in der Schlussphase die Entscheidung herbeiführten.

Nur noch theoretische Chancen auf den Gruppensieg Mit Tabellenschlusslicht Lokomotive Reinach folgte immerhin der ideale Aufbaugegner. Die Buccaneers starteten schwungvoll und wirbelten die gegnerische Defensive gleich gehörig

durcheinander. Michael Wyser liess die mitgereisten Fans schon früh ein erstes Mal jubeln, als er aus dem tiefen Slot heraus eiskalt den ersten Treffer markierte. Nach Christian Grass’ 2:0, eine Kopie des 1:0, schien die Partie gelaufen. Die Lokomotive aus dem Aargau machte aber zusehend mehr Dampf, kam ihrerseits immer häufiger zu Möglichkeiten und konnte die Partie durch zwei Tore vor der Pause wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit nahmen die Ämtler das Zepter aber wieder in die Hand. Etienne Wuillemin mit einem Knaller aus kurzer Distanz und Mikko Maurer mit einem Direktschuss sorgten mit ihren Toren zum 4:2-Schlussergebnis doch noch für 2 Punkte an diesem Sonntag. Zwar konnte der 3. Tabellenplatz damit gehalten werden, der Rückstand auf die Tabellenspitze ist aber weiter angewachsen und mittlerweile zu gross, als dass man sich noch realistische Chancen ausrechnen dürfte, Ende Saison ganz oben zu stehen. (pd.)

Vorstand auf drei Mitglieder reduziert 67. GV der Swiss Cycling Veteranen Bezirk Affoltern Das ehemalige langjährige RRC-AmtVorstandsmitglied, jetzt Ehrenmitglied, René Schambron, amtiert seit neun Jahren als Obmann der Veteranen. Die GV ging erfolgreich über die Bühne. Der Vorstand wurde von fünf auf drei Mitglieder reduziert. Als Aktuarin amtet Rosmarie Ehrsam, Obfelden,

und als Kassier/Fähnrich, Toni Spillmann aus Hedingen. In der internen Kegelmeisterschaft brillierte Rosmarie Ehrsam. Innert vier Jahren siegte sie zum dritten Mal, mit 1134 Holz. Im zweiten Rang folgte Toni Spillmann mit 1133 und im dritten Rang Walter Sommer aus Obfelden mit 1129 Holz. Leider verringert sich die Mitglieder-

zahl. Neue Veteraninnen und Veteranen sind entsprechend willkommen – auch wenn sie keine grossen Radfahrer waren. Die Veteranen haben ein interessantes Jahresprogramm übers Jahr, ohne Velofahren. (sr) Infos bei René Schambron, Zürich, Telefon 044 491 98 68, r.schambron@bluewin.ch.

In den vergangenen Jahren konnte man jeweils ein hart umkämpftes Match erwarten, wenn sich Einsiedeln und S9 gegenüberstanden. In dieser Saison waren die Vorzeichen allerdings etwas anders; während der VBC Einsiedeln sich auf einer Spitzenposition in der Tabelle befindet, steht das Damen-1-Team von Volley S9 noch immer mit null Punkten da. Somit waren die Rollen für das Rückrundenspiel vom 6. Februar klar verteilt. Die Säuliämtlerinnen starteten gut ins Match, standen kompakt in der Verteidigung und gestalteten ihr Angriffsspiel variabel. So viel Gegenwehr schien Einsiedeln nicht erwartet zu haben. So blieb das Punkteverhältnis lange ausgeglichen, bis das eine oder andere Missverständnis in der Serviceabnahme bei S9 kurzzeitig den Faden reissen liess. Das reichte dem routinierten Gegner, um den ersten Satz zu gewinnen. In den Sätzen zwei und drei leistete die Mannschaft von S9 in der Startphase mit viel Kampf und Einsatz anständig Gegenwehr; einige schön vorgetragene Angriffe bescherten den Säuliämtlerinnen hart umkämpfte Punkte, diverse Bälle wurden in der Verteidigung im letzten Augenblick vom Boden gekratzt. Allerdings lag dazwischen auch eine Vielzahl von katastrophalen Fehlern in der Abnahme. Entsprechend lautete das Verdikt nach einer guten Stunde 3:0 für den VBC Einsiedeln (25:16, 25:15, 25:15), der seiner Favoritenrolle gerecht geworden ist. S9 hat phasenweise toll gekämpft und vor allem in der Verteidigung eine ansprechende Leistung gezeigt. So konnte man den Aufstiegsaspiranten aus Schwyz ein wenig ärgern, mehr aber auch nicht.

Damen 3: attraktives Rückrundenspiel Am Mittwoch, 11. Februar, empfingen die Damen D3 von Volley S9 den VBC

Eva Beltrametti von den Damen 3 am Block. (Bild Marijke Poser) Einsiedeln in Bonstetten. Nach bereits fünf gewonnenen Spielen in der Rückrunde hiess es nun, gegen das starke Team aus der Klosterstadt zu punkten. Der erste Satz ging nach einer Aufholjagd der Gegnerinnen knapp mit 25:20 an die Heimmannschaft. Im 2. Satz zeigten die Einsiedlerinnen starke Angriffe und gewannen ihn mit 25:18. «Viel zu viele Eigenfehler, zu wenig Teamspiel – so geht das nicht!», diesen Kommentar des Trainers Hugo (the Boss) Lombriser nahm sich das Team zu Herzen und gewann den 3. Satz souverän mit 25:15. Im vierten Satz wurden die Nerven des Trainers und der Zuschauerinnen nochmals arg strapaziert. Nach anfänglich vielen Punkten Vorsprung schien es ein lockerer Sieg für die Ämtlerinnen zu werden. Dies wollte sich Einsiedeln nicht gefallen lassen und holte mit erfolgreichen Abnahmen und Angriffen nochmals bis auf drei Punkte auf. Ein spannendes Finale folgte. Endlich konnte der Trainer aufatmen: Ein attraktives Spiel ging mit einem 3:1-Sieg (25:21 im 4. Satz) für die Mannschaft von Volley S9 zu Ende. Nach den Sportferien wird das Team D3 in Engstringen erwartet. Es verspricht, ein intensives Spiel zu werden. Der VBC Engstringen bezwang in der Vorrunde als einzige Mannschaft der Zürimeisterschaft die Damen von D3 (3:2). In der Rückrunde werden diese alles geben, um einen Sieg nach Hause zu bringen. Zuschauer sind willkommen!

Die erste Mannschaft des FC Hausen. (Bild zvg.)

Kader unverändert Trainingsstart beim FC Hausen Ein intensives Vorbereitungsprogramm des 3.-Liga-Teams steht. Mit Lauftraining und vier konditionellen Einheiten im Sanapark Birmensdorf wird vor allem im physischen und Ausdauer-Bereich gearbeitet. In vier Testspielen wurden und werden mit unverändertem Kader diverse Spielformen erprobt. Als Höhepunkt findet in der ersten Märzwoche das Trainingslager in Malta statt, wo Trainer Samir Ben Nejma sein Team in täglich zwei Trainingseinheiten im taktischen und spielerischen Bereich auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde vorbereiten kann.

Rückrundenstart am 21. März Am Sonntag, 15. Februar, wurde erstmals getestet, und zwar auswärts gegen Altstetten ZH. Auch die weiteren Vorbereitungsspiele werden witterungsbedingt auf fremdem Terrain ausgetragen: Morgen Samstag, 21. Februar, gegen ZH-Affoltern, am Sonntag, 1. März, spielt das Team gegen Glattbrugg und am Samstag, 14. März, gegen Hitzkirch/LU. Der Rückrundenstart erfolgt am 21. März mit dem verschobenen Heimspiel aus der Vorrunde gegen den FC Horgen. (ts)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 20. Februar 2015

27

menschen im säuliamt

«Ich kenne jede Betonstrasse in der Schweiz» Matjia, 9. Februar.

Rolf Werner ist als Adoptivkind in bescheidenen Verhältnissen im Zürcher Unterland aufgewachsen. Heute wohnt er mit seiner Frau in Bonstetten, hat drei erwachsene Kinder und ist schweizweit d e r BetonbelagsExperte. ................................................... mit rolf werner sprach marianne voss

Stella, 10. Februar.

Lijana, 12. Februar. (Bilder Irene Magnin)

zwischen-ruf

Gern oder gerne? Hossein korrigiert mein Deutsch. «Ute, du hast gerne gesagt, es heisst aber gern, das ich weiss von unsere Deutschlehrerin.» Ich denke scharf nach. Heisst es auf hochdeutsch gerne und auf schweizerdeutsch gern? Suche das Wort im Duden: Aha, beides ist erlaubt, aber die Kurzform, also ohne e, sei gebräuchlicher. Doch in Deutschland ist eine neue Sitte angebrochen. Statt wie früher auf «danke» mit «bitte» zu antworten, sagt man nun «gerne». «Danke für die Auskunft … fürs Ausleihen … Kopieren … Türe Aufhalten usw.» «Gerne.» Was heissen soll: «Ich habe es gern getan.» Tönt nett, herzlich, charmant. In der Schweiz ist das im Prinzip schon immer so. Wir reagieren oft auf ein Danke mit «isch gärn gschäh». Ob das mit der Zeit auf ein «gärn» reduziert wird? Ute Ruf

Wenn Rolf Werner von seinen Eltern spricht, meint er seine Adoptiveltern. Seine eigenen Eltern hat er nie gekannt. Eigentlich war er als Verdingkind auf einen Bauernhof im Emmental vorgesehen – ein Schicksal, vor dem ihn seine Adoptiveltern im letzten Augenblick gerettet hatten. Er hätte als Kind gern ein Instrument gespielt, doch das lag aus finanziellen Gründen nicht drin. «Heute bin ich im Singkreis Affoltern und kann dort meinen musikalischen Neigungen Raum geben», berichtet er und ergänzt: «Meine erste Sechs im Zeugnis hatte ich übrigens im Singen.» Er absolvierte eine Lehre als Tiefbauzeichner, seinen Lohn musste er jeweils vollständig abgeben zuhause. Ein eigenes Zimmer hatte er nie, weil dieses stets vollgestellt war mit den Bettchen der vielen Pflegekinder, die seine Eltern auch noch aufzogen. «Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die anders war als ich», meint er seine Kindheit zusammenfassend – ohne eine Spur von Bitterkeit. Dieses Anderssein spürte er immer wieder, als er sowohl beruflich wie auch im Militär in einem Mass Karriere machte, das für seine Eltern kaum fassbar war. Von seiner militärischen Laufbahn, die bis zum Kommandanten einer Artillerieeinheit führte, habe er sehr viel profitiert. «Ich lernte dabei wichtige Dinge fürs Leben, die sich andere in teuren Schulen aneignen mussten. Dazu gehörte zum Beispiel das Auftreten vor vielen Leuten oder das Halten von Referaten.»

Immer selber Hand angelegt Auch beruflich entwickelte sich Rolf Werner weiter. Am Abendtechnikum

Rolf Werner ist Experte für Beton-Strassenbeläge. (Bild Marianne Voss) Zürich bildete er sich zum Bauingenieur aus. Danach arbeitete er in einer grossen Strassenbau-Unternehmung, wo er die Betonbelagsarbeiten auf verschiedenen Grossbaustellen begleitete. «Ich war im Seelisbergtunnel am Werk, auf dem Flughafen Zürich und auch an der Walensee-Autobahn.» Und er habe immer auch selber Hand angelegt. «Was ich befehle oder anordne, will ich selber auch gemacht haben. Nur so weiss ich wirklich, was ich von meinen Leuten verlangen kann.» Später war er in beratender Funktion als Fachmann für Betonbeläge tätig – seit 15 Jahren als selbstständiger Experte. «Eigentlich möchte ich nun kürzer treten, doch jetzt steht die Sanierung der Gotthardpassstrasse an. Das möchte ich noch machen.» Er ist auch häufig im In- und Ausland unterwegs, um künftige Betonstrassenbauer zu unterrichten, denn Rolf Werner ist heute d e r Experte für Beton-Strassenbeläge. Lachend sagt er: «Ich bin ein Exote. Ich kenne jede Betonstrasse in der Schweiz.» Er betreue auch das gesamte Plan- und Fotoarchiv, in dem seit 1926 sämtliche Unterlagen von Schweizer Betonstrassen abgelegt sind

– und er redet sich ins Feuer über die Vorteile von Betonkreiseln. Derjenige beim Jumbo in Affoltern sei übrigens sein 200. Betonkreisel in der Schweiz gewesen, den er geplant habe.

Gründer des GGA-Apéros Seit 1970 ist Rolf Werner glücklich verheiratet. Er hat drei erwachsene Söhne und bereits fünf Enkel, die ihm viel Freude machen. «Nach Bonstetten kamen wir 1980, als ich viel in der Zentralschweiz tätig war und nicht zu weit von den Baustellen weg wohnen wollte.» Dennoch sei seine Frau oft während der Woche mit den Kindern allein gewesen. Darum wolle er ihr heute «etwas zurückgeben» und nehme sie öfters mit, wenn er im Ausland aktiv sei. «Dann verbinden wir dies gleich mit einer kleinen Reise.» Das Reisen bedeutete ihm immer sehr viel. Begeistert berichtet er von einer grossen Tour in den Norden im ausgebauten VW-Bus. Im Moment seien eher Flussfahrten auf dem Programm, doch der Norden rufe wieder. Neben seinem Beruf engagiert sich Rolf Werner – bis heute – immer auch

in verschiedenen Gremien und Behörden. In Bonstetten setzte er sich in der Schulpflege ein. In der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) war er viele Jahre für das Neujahrsblatt verantwortlich und gründete den traditionellen Neujahrs-Apéro. «Ich wollte das Neujahrsblatt der Öffentlichkeit vorstellen und regte daher den Apéro an. Das erste Mal kamen nur wenige Leute.» Heute ist der Apéro am 2. Januar im Spital ein sehr geschätzter und gut besuchter Anlass. Er war auch Kirchenpflegepräsident in Bonstetten, dies in einer Zeit, als es dort einige schwierige Herausforderungen zu meistern gab. «Und jetzt bin ich wieder Präsident der Kirchenpflege.» Ja, er sei wirklich ausgefüllt mit allem, was er tue. Es werde ihm nie langweilig. Was er sich aber noch vorgenommen hat: «Ich möchte die historischen Protokolle der Kirche aufarbeiten und aus der alten Schrift übersetzen, um sie auch für heutige Interessierte zugänglich zu machen.» Weiter ist er daran, ein Buch zu schreiben zum Thema «Entwicklung des Betonstrassenbaus in der Schweiz.»

wetter

Mond lässt nicht nur Wölfe heulen

bauernregel «Der Februar ist ein eigener Kauz: wenn’s nicht gefriert, dann taut’s.»

Die Mythen rund um den Mond sind zahlreicher als die Sterne am Himmel. Der treue Erdbegleiter bewirkt die fantasievollsten Legenden und wilde Utopien. Der Vollmond lässt die Menschen Schlafwandeln, die Autofahrer ihre Fahrzeuge wie Idioten lenken und nicht wenige der Erdenbewohner wie Ausserirdische aussehen. Der Mond und ganz besonders der Vollmond beeinflusst Menschen und Tiere mehr als man ahnen könnte. Auch Anthroposophen messen den Mondkräften einiges zu. Demeter-Bauern vergraben Kuhhörner auf ihren Feldern. Haare werden geschnitten und verschiedene Pflanzen werden bei Vollmond geerntet. Im Säuliamt werden bereits ganze Häuser mit Mondholz gebaut. Und nun wird in einer Bäckerei bei Vollmond sogar Mehl gemahlen und Brot gebacken. Wirkungen und Nebenwirkungen sind bis heute, mindestens wissenschaftlich, keine bekannt. Böse Mäuler behaupten allerdings, das ganz

Natürlich ohne Rezept zu kaufen: gesundes und gluschtiges Vollmondbrot. (Bild Martin Mullis)

spezielle Bäckereiprodukt könne auch mit einem Rezept des Psychiaters be-

zogen werden und sei von den Krankenkassen anerkannt. (mm)


Veranstaltungen

Vokalensemble Messa di Voce Nuria Richner, Sopran, Anne-Lise Latouche-Hallé, Alt, Roger D. Tanner, Tenor, Christian Peter Meier, Bass, Carl Rütti, Orgel, Zuger Kammerensemble Leitung: Manuela Hager

Domenico Cimarosa 1749–1801

Requiem

Samstag, 28. Februar 2015, 19.30 Uhr Kirche St. Matthias Steinhausen Sonntag, 1. März 2015, 17 Uhr Reformierte Kirche Mettmenstetten Konzerteinführung jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn Kollekte

Einladung zur 51. Generalversammlung 2015 Freitag, 27. März 2015 18.00 Uhr Apéro, Präsenzkontrolle 18.45 Uhr Versammlungsbeginn Kasinosaal, Affoltern a. A. Traktanden: 1. Begrüssung, Appell, Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der 50. Generalversammlung vom 28. März 2014 3. Jahresbericht 2014 des Präsidenten 4. Abnahme Jahresrechnung 2014 5. Wahlen 5.1 Vorstand 5.2 Revisoren 6. Jahresprogramm 2015 7. Budget 2015 Mitgliederbeitrag 2016 8. Anträge 9. Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens 20 Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen. Gastreferent: Stefan Conrad, Flugplatzleiter und Chief Operation Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG Thema: Komplexe An- und Abflugverfahren am Flughafen Zürich heute und in Zukunft Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme! Vorstand HEV Albis www.hev-albis.ch

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014 2015  

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