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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 13 I 168. Jahrgang I Dienstag, 18. Februar 2014

Neues Auto – Aufträge

Präsidium umkämpft

Das Team der Abwasserreinigungsanlage Kelleramt personell ergänzt. > Seite 3

Stallikon: Iris Geissbühler und Werner Michel empfehlen sich für das Gemeindepräsidium. > Seite 3

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Jubiläum

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Die Ämtler Standortförderung feiert in diesem Frühjahr ihr 10-jähriges Bestehen. > Seite 5

Auswahl möglich Gemeinderat Aeugst: Acht Kandidierende für sieben Sitze. > Seite 6

Baugewerbe: Weiterhin gute Auslastung im Bezirk Affoltern Auftragsbestand noch immer über langjährigem Durchschnitt Die intensive Bautätigkeit im Bezirk Affoltern hält die Auslastung im hiesigen Baugewerbe nach wie vor auf hohem Niveau. Der Preisdruck bleibt hoch. ................................................... von urs e. kneubühl Die intensive Bautätigkeit, die seit einigen Jahren auch im Bezirk Affoltern herrscht, verharrt hierzulande weiter auf hohem Niveau. Das bestätigen sowohl die Gemeinden als auch das Baugewerbe: «Die Auftragslage ist im Hoch- wie im Tiefbau nach wie vor sehr gut, aber wir haben auch weiter mit den Preisen zu kämpfen», lautet das allgemeine Fazit. Hans-Martin Meyer, Agir-Gruppe, verdeutlicht: «Die Auftragslage ist auf ansprechend hohem Niveau – allerdings bei gleichzeitig hohem Preisdruck. Überkapazitäten sind noch immer vorhanden, was trotz der anhaltenden Hochkonjunktur im Baugewerbe zu keiner Preisstabilität geführt hat.» Ebenfalls solide

Auslastung bestätigen Emilio Ferrari, Ferrari Bauunternehmung AG, Mettmenstetten, und Stefan Müller, Leiter Hoch- und Ingenieurbau der Leuthard Bau AG, Affoltern. Ferrari spricht von einem Arbeitsvolumen für zwei Monate und Müller taxiert dieses als sehr zufriedenstellend. «Im Tiefbau sieht die Situation vorderhand auch gut aus, für den Sommer darf es aber noch eine bessere Auslastung geben.»

Bauland wird rar Allerdings melden die Gemeinden, dass die eingezonten Bauflächen mittlerweile massiv kleiner geworden sind, was da wie dort die Tätigkeit im Neubaubereich bremst. Thomas Holl, Gemeindeschreiber in Aeugst, bejaht: «Ja, es gibt fast kein Bauland mehr, ausser einigen vereinzelten Parzellen. Die Bautätigkeit in Aeugst ist daher eher bescheiden.» Genauso meldet der Stalliker Gemeindeschreiber Roberto Brunelli: «Im aktuellen Jahr haben wir vier Baugesuche registriert. Ein weiteres grösseres Baugesuch steht für Sel-

lenbüren noch an, aber allgemein erwarten wir eine Beruhigung der Bautätigkeit, zumal keine grösseren Bauparzellen mehr verfügbar sind.»

Einiges in Planung und im Bau In Hausen verläuft das Jahr bisher baumässig ebenfalls recht ruhig; 2014, so ist bekannt, stehen aber zwei grössere Arealüberbauungen an. Auch Obfelden meldet, es sei im Moment nichts Grösseres im Tun. Hochbausekretär Hansruedi Feuz: «Die Baubewilligung für das Stehli-Areal steht kurz bevor, während gegen ein Projekt für 38 Wohneinheiten noch ein Rekurs läuft.» Pendent ist in Affoltern das Bauvorhaben der Migros, während das Projekt zum privaten Gestaltungsplan im Bereich Obere Bahnhofstrasse, Poststrasse, Untere Bahnhofstrasse aktuell ausgesteckt ist. «Zurzeit ist auch in Zwillikon noch einiges im Bau», vermeldet Peter Schärer, Leiter Hochbauabteilung in Affoltern, weiter.

Milder Winter sorgt für Abnahme Der bisher äusserst milde verlaufene Winter ist den Baufirmen entgegengekommen, wie auch Flavio De Luigi vom gleichnamigen Baugeschäft in Affoltern festhält: «Dank des milden Winters konnten viele Aussenarbeiten gemacht werden.» Auch De Luigi spricht von einer guten Auslastung und verweist gleichzeitig darauf, dass die Bauunternehmung vor allem auch eigene Projekte und Renovationen hat. Auch Hans-Martin Meyer von der Agir-Gruppe bestätigt ein gutes Vorwärtskommen dank des milden Winters: «Der milde Winter hat bis anhin dazu geführt, dass der Auftragsbestand in den letzten Monaten abgenommen hat, sich aber immer noch über dem langjährigen Durchschnitt bewegt.» Grundsätzlich erwartet die Agir-Gruppe für das Jahr 2014 weiterhin eine grosse Bautätigkeit, glaubt aber auch: «Der Margendruck wird nicht abnehmen. Gewinne lassen sich folglich nur mit grossen Anstrengungen erzielen.»

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Ernährungssicherheit Auch im Säuliamt wurden Unterschriften für eine Initiative gesammelt. > Seite 7

Noro-Virus im Haus zum Seewadel in Affoltern überwunden Seit gestern Montag ist das Haus zum Seewadel in Affoltern wieder frei zugänglich. Der Noro-Virus hatte den Betrieb vorübergehend gelähmt. 54 von 85 Pensionären waren betroffen, und 25 der insgesamt 100 Mitarbeitenden mussten zuhause bleiben. Die Situation war heftig und belastend, konnte aber dank professioneller Arbeit und Kooperation zwischen allen Beteiligten gemeistert werden.

................................................... > Bericht auf Seite 7

Kein Olympia-Einsatz für Christopher Lambert und Tim Watter Für gestern Montagabend stand in Sotschi der Wettkampf der Skiakrobaten auf dem Programm (nach Redaktionsschluss). Für einen waren die Olympischen Spiele zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits vorüber: Christopher Lambert hatte sich im Training am Ellbogen verletzt. Auch Tim Watter durfte sein Können im Snowboard-Cross gestern nicht zeigen: Der Wettkampf wurde wegen dem Nebel verschoben. (tst.)

................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

Ein närrisches Wochenende in Hedingen Fasnachts-Betrieb mit den Vollgashöcklern und dem Familienforum Von der Vollgasparty am Freitagabend über die Kinderfasnacht am Samstagnachmittag bis zum Höcklerball in den Sonntagmorgen hinein: Die Fasnacht hatte Hedingen am vergangenen Wochenende fest im Griff. ................................................... von thomas stöckli Auch in Hedingen ist nur einmal im Jahr Fasnacht – hier allerdings 60 Stunden (fast) nonstop. Diesmal ging es ländlich zu und her: «Orange, Kiwi, Zwetschge ... chumm mir gönd go Beeri sueche» lautete das Motto der Bälle. Die Beeren waren in der fruchtig dekorierten Schachenhalle allerdings eher schwach vertreten, gefragt schienen dieses Jahr stattdessen tierische Kostüme. 15 Guggen, Live-Musiker und DJs sorgten am Freitag- und Samstagabend für Stimmung. Mit dem Einzug der Guggen wurde es eng in der Schachenhalle. Etwas ruhiger ging es derweil im Aussenzelt und im Kafiwagen zu und her. An der Kinderfasnacht war als Thema «Bauernhof» vorgegeben. Entsprechend zogen die Kleinen als Federvieh, Schweine und Kühe durchs Dorf, aber natürlich auch als Cowboys, Prinzessinnen und Superhelden. Angeführt haben den Umzug einmal mehr

Die einheimischen Vollgashöckler führten am Samstag einmal mehr den Umzug durch Hedingen an. (Bild Thomas Stöckli) die einheimischen Vollgashöckler. Besonders bestaunt wurde das Gefährt der Wagenbaugruppe Ratlose Clique. Mit Hühnern im Dachstock und länd-

lich gewandeten «Puppen» passte die «Bäbi-Stube» auf Rädern bestens zum Kinderfasnachts-Motto. Am Kinderball in der Schachenhalle spielten dann

vor der Masken-Prämierung die Säuligugger lautstark auf. ................................................... > Impressionen auf Seite 11

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Veranstaltungen Einbürgerung Mit Beschluss vom 10. Februar 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis ins Bürgerrecht der Gemeinde Affoltern am Albis aufgenommen: – HUBER Margaritha, 1953, Carouge GE Affoltern am Albis, 10. Februar 2014

Neue Friedhofverordnung Der Gemeinderat Stallikon hat am 7. Januar 2014 die neue Friedhofverordnung erlassen. Die Verordnung kann am Schalter der Einwohnerkontrolle (Schalter EG) eingesehen oder im Internet unter www.stallikon.ch abgerufen werden.

Gemeinderat Affoltern am Albis

Friedhof Affoltern am Albis

Grabräumung Die Ruhefrist für die • Urnengräber Nrn. 349 bis 362 (Bestattungsjahr 1993) • Erdgräber Nrn. 145 bis 162 (Bestattungsjahre 1992 bis 1993) • Urnennischen Nrn. 50 bis 74 (Bestattungsjahre 1990 bis 1993) • Gemeinschaftsgrab Nr. 9 (Bestattungsjahr 1993) ist abgelaufen. Diese Grabfelder werden im Frühling 2014 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 30. April 2014 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Affoltern am Albis über die verbliebenen Grabdenkmäler und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Stallikon, 18. Februar 2014 Gemeinderat Stallikon

Obfelden

MARCO ZAPPA «PolentaEPéss»

Am 12. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Donnserstag, 20. Februar, 20.30 Uhr

Bestattungen

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Schärer-Zogg, Mengia geb. 28. Februar 1947, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Poststrasse 1; Witwe des SchärerZogg, Werner. Abdankung am Freitag, 21. Februar 2014, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreise statt.

im

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Gemeinde Knonau

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Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018

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Ab 4. März 2014 in Obfelden dienstags 16.20 bis 17.05 Uhr oder 17.05 bis 17.50 Uhr. Ab 7. März 2014 in Ottenbach freitags 19.30 bis 20.15 Uhr. Kurse sind krankenkassenanerkannt!

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Aufgrund der Publikation vom 17. Januar 2014 haben sich für die verschiedenen Behörden folgende Personen fristgerecht gemeldet und sind damit öffentlich zur Wahl vorgeschlagen: Mitglieder Gemeinderat (5 Mitglieder inkl. Präsident/in, exkl. Primarschulpräsident/in)

Gemeinde Knonau

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Erneuerungswahl der Mitglieder inkl. des Präsidiums der reformierten Kirchenpflege Knonau für die Amtsdauer 2014 bis 2018 vom 30. März 2014

Beltrami Eduardo Breitenmoser Esther Mühl Marianne Roth Rico von Siebenthal Walter Zürcher Peter

1962 1956 1948 1957 1951 1948

Verkäufer Mediothekarin Med. Laborantin (pensioniert) Bereichsleiter Verlagskaufmann (selbstständig) Projektleiter (pensioniert)

Sagistr. 1 Schmiedgasse 5 Grundstr. 12d Bergligasse 5 Dorfstr. 21 Bergli 30

1951

Verlagskaufmann (selbstständig) Dorfstr. 21

neu bisher bisher bisher bisher bisher

Definitive Wahlvorschläge

Präsident/in Gemeinderat 1. von Siebenthal Walter

bisher

Mitglieder Primarschulpflege (5 Mitglieder inkl. Präsident/in) 1. 2. 3. 4. 5.

Hofele Regula Bosshart Marcel Röthlisberger Martina Stöckli Dominik Trinkler Brigitta Ursula

1970 1964 1968 1975 1959

Bäuerin/Gärtnerin Projektleiter med. Laborantin Schulischer Heilpädagoge Erwachsenenbildnerin

Baaregg 31 Schlossmattstr. 25 Alpenblickstr. 3 Dorfstr. 7 Grundstr. 15

bisher bisher bisher bisher bisher

Erwachsenenbildnerin

Grundstr. 15

bisher

Präsident/in Primarschulpflege 1. Trinkler Brigitta Ursula1959

Nach Ablauf der zweiten Frist, gemäss Publikation vom 17. Januar 2014, liegen für die Erneuerungswahl der Mitglieder der reformierten Kirchenpflege folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Name

Jg.

Beruf

Adresse

1. 2. 3. 4. 5.

1972 1950 1955 1964 1958

kaufm. Angestellte Pflegefachfrau Gemeindearbeiter kaufm. Angestellte Verkaufsleiter

Bülstrasse 1 Grundstrasse 17 Bachweg 2 Grundstrasse 13B Uttenbergstrasse 20

Brüniger Barbara Dettwiler Helene Grimmer Heinrich Roccasalva Astrid Rosenberger Markus

Mitglieder Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder inkl. Präsident/in)

Präsidentin/ Präsident:

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Name

Jg.

Beruf

Adresse

1. Rosenberger Markus

1958

Verkaufsleiter

Uttenbergstrasse 20

Corbett Paul Heldner Roland Kälin Josef Menzi Philipp Mohni Andreas Pfiffner Peter

1955 1951 1956 1971 1973 1959

Informatiker kaufm. Angestellter eidg. dipl. Bankfachmann Betriebswirt (lic. oec. publ.) Notar Projektleiter

Schlossmattstr. 26 neu Bahnhofweg 7 neu Husmattstr. 2 neu Baumgartenweg 9 bisher Baaregg 35 neu Dorfstr. 27 bisher

Präsident/in Rechnungsprüfungskommission 1. Pfiffner Peter

1959

Projektleiter

Dorfstr. 27

bisher

Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen (in Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung – kein Vorverfahren) ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Der Gemeinderat Knonau

bisher/neu neu neu bisher neu bisher bisher/neu bisher

Die Urnenwahl wird am 30. März 2014 durchgeführt. In Anwendung von Art 6 der Kirchgemeindeordnung i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein amtlicher Wahlzettel verwendet, der die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 8934 Knonau, 18. Februar 2014

Gemeinderat Knonau (im Auftrag der reformierten Kirchenpflege)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Februar 2014

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Neues Auto und Aufträge Das Team der Abwasserreinigungsanlage Kelleramt personell ergänzt Seit Dezember läuft das Abwasser aus Jonen und Ottenbach in die Kläranlage in Unterlunkhofen. Nun konnte der Abwasserverband auch Dienstleistungsaufträge mit Gemeinden abschliessen. Für den Betriebsunterhalt aller Anlagen wurde ein Fahrzeug angeschafft. ................................................... von andré widmer Die Gemeinden Jonen und Ottenbach sind seit Anfang 2014 vollständig im Abwasserverband Kelleramt integriert. Bereits Mitte Dezember konnte die rund vier Kilometer lange Druckleitung von der Kläranlage Ottenbach-Jonen in die ARA Kelleramt in Unterlunkhofen in Betrieb genommen werden. Die kleine Kläranlage in Ottenbach wurde zum Pumpwerk umfunktioniert (Ausgabe vom 20. Dezember). Nun wurde das Team der ARA Kelleramt komplettiert. Neu dabei ist der ehemalige Klärmeister in Ottenbach, Harald Schneider, der jetzt als Klärmitarbeiter tätig ist. Klärmeister und Teamleiter der ARA Kelleramt ist Patrick Koller, der mitten in der vierjährigen VSA-Ausbildung steckt. Sein Stellvertreter ist Othmar Hoppler. In der derzeitigen Übergangsphase sind dies drei Vollzeitstellen, die ab Sommer 2014 in 280 Stellenprozente abgeändert werden. Vor dem Ausbau waren es 130 Stellenprozente. Gemäss Verbandspräsident Toni Burkard war

wir gratulieren Zum 92. Geburtstag Morgen Mittwoch, 19. Februar, darf Meta Thiemt in Hausen am Albis ihren 92. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihr zu diesem Freudentag herzlich alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.

Zum 80. Geburtstag Am 16. Februar feierte Werner Baumann-Gut in Obfelden den 80. Geburtstag. Nach träglich gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubiaren alles Gute

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

es ein wichtiges Anliegen, anlässlich des Ausbaus insbesondere die Stellvertretungs- und Pikettdienste befriedigender zu regeln. «Mit dem Zusammenschluss ist die personelle Situation endlich gut gelöst», erklärt Burkard zufrieden.

Anlagenunterhalt und Wasserleitungsnetz Die ARA Kelleramt übernimmt für Ottenbach und Jonen nicht nur die Reinigung des Abwassers. Es wurde ein Dienstleistungsauftrag abgeschlossen für den Unterhalt der Pumpwerke, Regenbecken, Transportleitung und der verbleibenden Gebäude der alten Kläranlage Ottenbach-Jonen. Die Abgrenzung zu den Gemeindewerken und die Verrechnung der Dienstleistungen sind festgelegt. Weiter übernimmt die ARA Kelleramt auch die Aufgabe des Mandats als Netzmeister (Brunnenmeister) der Gemeinde Unterlunkhofen. Dieser Auftrag wurde letztes Jahr öffentlich ausgeschrieben. «Ein passendes Tätigkeitsgebiet für das Klärpersonal, es gibt genügend Kapazitäten», so Toni Burkard weiter. Mit dem bestehenden Pikettdienst findet man dafür ideale Voraussetzungen vor. So kann beispielsweise bei Rohrleitungsbrüchen sofort reagiert werden. Das Pflichtenheft umfasst auch den Unterhalt des Wasserleitungsnetzes in Unterlunkhofen. Dazu gehören 78 Hydranten. Im Auftrag von Unterlunkhofen betreibt das ARA-Personal zudem das gemein-

Fahrzeug mit Allradantrieb für die ARA: (von links) Georg Hagenbuch (Garage Hagenbuch) und die ARA-Mitarbeiter Patrick Koller (Leitung), Othmar Hoppler und Harald Suter. (Bild André Widmer) deeigene Regenklärbecken und die Tierkadaverstelle.

Zugkräftiges und geländegängiges Fahrzeug Richtlinien der Zentralstelle für Arbeitssicherheit und der Suva haben es nötig gemacht, dass die ARA Kelleramt sich nun ein eigenes Betriebsfahr-

zeug angeschafft hat. Ein zugkräftiges und geländegängiges Fahrzeug macht zudem Sinn, damit die ARA-Mitarbeiter die Aufträge im vergrösserten Gebiet und insbesondere auch in Ottenbach mit den weitverstreuten Anlagen durchführen und den Unterhalt gewährleisten können. Zwischen 5000 und 7000 Kilometer jährlich werden für die Kontroll-, Pikett- und Arbeits-

Stille Wahlen und Wahlkampf in Stallikon Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Gesamterneuerungswahlen vom 30. März 2014 Die Wahlen von sechs Mitgliedern des Gemeinderates, vier Mitgliedern der Bau- und Planungskommission, fünf Mitgliedern und Präsidium der Rechnungsprüfungskommission und vier Mitgliedern und Präsidium der Primarschulpflege können im stillen Verfahren abgewickelt werden, da nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen wurden als Sitze zu vergeben sind. Der Gemeinderat wird voraussichtlich am 25. März 2014 die Vorgeschlagenen in stiller Wahl als gewählt erklären. Die Wahlbeschlüsse werden Ende März publiziert. Hingegen sind für die Wahl des Präsidiums des Gemeinderates die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, da zwei Wahlvorschläge

eingereicht worden sind: Iris Geissbühler und Werner Michel. Die Urnenwahl findet mit einem leeren Wahlzettel am Sonntag, 30. März 2014, statt. Gleichentags finden auch die Wahlen von fünf Mitgliedern und Präsidium der Sekundarschulpflege Bonstetten und von sieben Mitgliedern und Präsidium der evangelisch-reformierten Kirchenpflege StallikonWettswil statt.

Neue Friedhofverordnung erlassen Die Realisierung des Gemeinschaftsgrabes im vergangenen Jahr hat zur Folge, dass der Gemeinderat die geltende Friedhofverordnung und das Reglement über die Grabmäler, die Bepflanzung und den Unterhalt der Grabstätten in einigen Punkten anpassen musste. Die Verordnung tritt rück-

wirkend auf den 1. Januar 2014 in Kraft. Das Reglement über die Grabmäler, die Bepflanzung und den Unterhalt der Grabstätten wurde von vielen Detailbestimmungen über die zulässigen Werkstoffe befreit. Im Weiteren wurde die Bestimmung, wonach die Gräber von einer einheitlichen, niedrigen, wintergrünen Pflanzung umrandet werden, aufgehoben. Einerseits wurde diese Bestimmung in den letzten Jahren zunehmend umgangen; andererseits mussten die Umrandungen mit Cotoneaster (Zwergmiseln) entfernt werden, weil es sich dabei um eine Wirtspflanze des Feuerbrandes handelt.

SBB Tageskarten Gemeinde Der Stalliker Einwohnerschaft stehen zwei SBB-Tageskarten Gemeinde (2.

Brücke vom Nichts ins Nichts?

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Klasse) zu je 40 Franken zur Verfügung. Reservierungen können via www.stallikon.ch/tageskarte, telefonisch oder persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle vorgenommen werden. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Tageskarten innerhalb von sieben Arbeitstagen nach der Reservation bei der Einwohnerkontrolle abgeholt und bezahlt werden müssen.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 20. März 2014. Der Redaktionsschluss ist am Freitag, 21. Februar 2014. (rb.) anzeige

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

einsätze gefahren. Am Mittwoch konnte Georg Hagenbuch von der Garage Hagenbuch (Oberlunkhofen) einen neuen Dacia Duster 4x4 den ARAVerantwortlichen übergeben. Die Investitionskosten betragen rund 20 000 Franken. «Ein wirtschaftliches und zweckmässiges Fahrzeug», sind sich Georg Hagenbuch und Toni Burkard einig.

Abgesperrt und noch ohne Anschluss: Brücke über die Autobahn vor dem Üetlibergtunnel. (Bild Max Diener)

Dem einen oder anderen ist sie aufgefallen, die abgesperrte Brücke über die Autobahn vor dem Üetlibergtunnel. Doch was hat es damit auf sich? Das sei die Überführung Munimattweg Ost in Birmensdorf, heisst es bei der Baudirektion. Das Objekt wurde 2013 im Auftrag des Bundesamts für Strassen (Astra) erstellt. Die Brücke diene zur Erschliessung der Infrastruktur, teilte das Astra auf Anfrage mit. Konkret geht es um ein Bauwerk mit technischen Anlagen sowie um die Grünpflege auf den Flächen rund um die Fahrbahnen. Zudem ermöglicht die Brücke einen Zugang zu benachbarten Naturschutz- und Landwirtschaftsflächen. Die Strasse ist als frei zugänglicher Fussweg konzipiert. Gesperrt ist die Brücke, weil der Anschluss an die Strasse erst im Laufe dieses Sommers fertiggestellt wird. (tst.)


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Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.

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Viel zu früh bist Du von uns gegangen. Die Erinnerung an Deine stets optimistische und humorvolle Art, Dein überaus gutmütiges und liebenswertes Wesen werden für immer in unseren Herzen weiterleben. Deine heitere Seele wird uns trösten. Wir erinnern uns in grosser Liebe und Dankbarkeit an die unzähligen glücklichen Momente mit Dir. Wir vermissen Dich. Rolf und Silvia Müller-Tanner Danny und Rahel Müller-Götz mit Ian und Lara Verwandte und Freunde Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis still von ihr Abschied nehmen. Anstelle von Blumen gedenken Sie bitte der Krebsforschung Schweiz, 3008 Bern, Postkonto 30-3090-1, oder des Regenwaldes in der Masoala Halle, Zoo Zürich, Postkonto 80-1818-0 (jeweils mit Vermerk: Todesfall Nicole Müller). In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Rolf Müller, Baumgartenstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Februar 2014

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Zehn Jahre Ämtler Standortförderung 10. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik vom 20. März im Kasinosaal in Affoltern im Zeichen des Jubiläums Am 3. Juli 2003 titelte die NZZ «Eine Region plant ihre Zukunft – Standortförderung im Knonauer Amt». Sie beschrieb die Angst, von einer unerwünschten Entwicklung überrollt zu werden, wenn dereinst die Autobahn eröffnet ist und das Vorgehen der Ämtler Gemeinden im Hinblick auf eine gemeinsame Strategie. Nach Vorliegen des Leitbilds mit den Kernzielen gab der Gemeindepräsidentenverband im Januar 2004 das Startzeichen für die «Standortförderung Knonauer Amt» und ersten Aktivitäten. Die Koordinationsstelle wurde installiert und packte als Erstes die Entwicklung von

Anmeldung erforderlich Alle Mitglieder des Arbeitgeberund Gewerbeverbands erhalten einen Einladungsflyer zugeschickt und können sich mit dem beigelegten Anmeldeblatt oder per E-Mail anmelden. Das Gleiche gilt für die Support-Mitglieder der Standortförderung. Wer eine Firma im Knonauer Amt hat oder führt, aber keine Einladung erhält, kann sich per E-Mail unter Angabe von Vorname, Name, Firma, Adresse und Telefonnummer anmelden: info@knonauer-amt.ch. Anmeldeschluss: 13. März 2014.

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Frühlingstreff 2012 im Kasinosaal in Affoltern: Gastreferent war Regierungsrat Ernst Stocker. (Archivbild) Positionierung, Logo und Slogan an. Nach zehn Jahren darf heute festgestellt werden: Das Knonauer Amt hat sich seit 2004 weitgehend in der erwarteten und angestrebten Weise entwickelt. Das Ziel, den ländlichen Raum zu erhalten, was bedeutet, dass sich das Baugebiet nicht einfach weiter ausdehnt, konnte praktisch erreicht werden. Das Baugebiet hat sich um nur noch 0,2% des Gesamtgebiets, von 11,5% auf 22,7% vergrössert. Dies, obwohl in den letzten zehn Jahren die überarbeiteten Bau- und Zonen-Ordnungen von den Gemeindeversammlungen verabschiedet werden mussten. Mehr zur Entwicklung des Säuliamts seit 2004 und der Standortförde-

rung zu einem späteren Zeitpunkt in einem speziellen Beitrag.

Erster Frühlingstreff mit Rita Fuhrer Am 17. März 2005 fand der erste Frühlingstreff Wirtschaft – Politik mit Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer als Gastreferentin in Ottenbach statt. Als Massnahme für ein engeres Zusammengehen von Wirtschaft und Politik in der Region dient der Frühlingstreff auch heute noch dem Gedankenaustausch zwischen den Exponenten von Politik und Wirtschaft im Knonauer Amt. Eingeladen sind alle Inhaber und Führungskräfte von Unternehmen, Gewerbe und landwirtschaft-

lichen Betrieben. Von Seiten Politik sind die Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden sowie Gemeindeschreiber eingeladen.

send zum Jubiläumsanlass konnte ein ganz besonderer Gastreferent verpflichtet werden. Er wird für Lacher, Stirnrunzeln, Nachdenken –- kurz: für beste Unterhaltung sorgen.

Zum Jubiläum ein wenig speziell Der Rahmen des 10. Frühlingstreffs bleibt sich weitgehend gleich – es soll aber im Anschluss an den «offiziellen» Programmteil etwas mehr Raum zum gemütlichen Beisammensein bieten. Und – das optische Umfeld wird dem Jubiläum gerecht, indem ein Blick auf Highlights der vergangenen zehn Jahre geboten wird. Ganz im Sinn der Zukunft, kommt die Jugend des Bezirks mit 14 Plakat-Portraits zum Zug. Pas-

Special Guest Andreas Thiel Er gilt als einer der besten Politsatiriker und kommt aus der Schweiz. Andreas Thiel ist brillant, provozierend, gnadenlos und charmant. Er wird der Jubiläums-Veranstaltung einen ganz besonderen Akzent aufsetzen. Alle bisherigen Referenten stellten einen Bezug zur Wirtschaft und/oder Politik her. Das wird auch Andreas Thiel tun. Aber wie!


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Februar 2014

«Was mal im Netz ist, bringt man nicht mehr weg» Ein Medienkurs an der Schule in Aeugst am Albis Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Viele Jugendliche sind sich der Gefahren aber nicht bewusst. Um Eltern bei der Begleitung ihrer Kinder zu helfen, organisieren zahlreiche Schulen Medienkurse. Einer davon fand kürzlich in Aeugst am Albis statt. Schülerinnen als Vertreterinnen der vier 3. Sekundarklassen und Sekundarlehrer Ruedi Graf (l.), der den Check an Dr. Yahia Hassan Bajwan übergibt. (Bild zvg.)

«Andern Gutes tun – uns etwas Gutes tun» Sek aus Bonstetten für Projekt in Pakistan «Andern etwas Gutes tun – uns etwas Gutes tun»: Unter diesem Motto haben die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Sekundarschule Bonstetten einen Tag lang einen Arbeitseinsatz geleistet und den Erlös dem Verein «Living Education», der ein Schulprojekt in Pakistan betreibt, zukommen lassen. Die Ideen waren vielfältig: arbeiten beim zukünftigen Arbeitgeber, Backwaren herstellen und verkaufen, den Frühlingsputz dem Wetter entsprechend etwas vorziehen, im Reitstall das Lederzeug fetten, Dogwalking ... So konnten die Klassenvertreterinnen und -vertreter dem Gründer und Stifter des Vereins «Living Education», Yahia Hassan Bajwan, den Betrag von Fr. 5827.15 überreichen. Dieser ist durch die Grosszügigkeit der Arbeitgeber in dieser Höhe entstanden: Viele haben nicht nur die Arbeitsleistung der Jugendlichen honoriert, sondern zusätzlich gespendet, sei das wegen

des Einsatzes, welche die Schülerinnen und Schüler geleistet haben, oder weil sie die Arbeit des Vereins zusätzlich unterstützen wollten. So oder so: auch an dieser Stelle sei den Spenderinnen und Spendern nochmals herzlich gedankt! Zu Beginn der Aktion hat Yahia Hassan Baywan die Schülerinnen und Schüler über das Schulprojekt in Pakistan orientiert. In eindrücklichen, aktuellen Filmsequenzen haben die Mädchen und jungen Frauen ihre Lebensumstände in Pakistan geschildert. Sie haben immer wieder der Hoffnung Ausdruck gegeben, dank der Schulbildung zur Verbesserung der Lebenssituation in den Dörfern einen Beitrag leisten zu können, beispielsweise als Lehrerin, als Fachkraft im Gesundheitswesen, als Juristin. Mit dem guten Gefühl, etwas für andere getan zu haben, genossen die 3.-Klässlerinnen und 3.-Klässler anschliessend einen Tag im Schnee in den Flumserbergen. (wi) Für weitere Informationen steht die Webseite www.livingeducation.org zur Verfügung.

................................................... von daniel schwab

Petra ist es langweilig. Kaum in einen Chat eingestiegen, wird sie angeschrieben. Orlando möchte wissen, wie alt sie ist. Und ein angeblich junges Mami fragt Petra, ob sie solo ist. Schon nach wenigen Minuten geht der Smalltalk bei einigen «Gesprächspartnern» unmissverständlich Richtung Sex. Dabei lässt es Petra dann bewenden. Denn sie hat gar nicht die Absicht, jemanden kennenzulernen. Hinter dem Pseudonym versteckt sich der Swisscom-Medienpädagoge Marc Böhler, der letzten Dienstag im Schulhaus Gallenbüel in Aeugst 50 staunenden Eltern demonstrierte, was passieren kann, wenn sich Kinder und Jugendliche in einem öffentlichen Chatroom bewegen. Vor den Eltern waren bereits die Lehrpersonen sowie alle Kinder der Primarstufe über den sinnvollen Umgang mit den neuen Medien aufgeklärt worden.

Medienexperte Marc Böhler erzählt den Eltern in Aeugst, wie sie ihre Kinder beim Umgang mit neuen Medien unterstützen können. (Bild apimedia) ihnen klar machen, dass man auf keinen Fall die Handynummer preisgeben oder lustige Partybilder hochladen soll. «Denn was mal online ist, bringt man nicht mehr weg», warnte Böhler. Wichtig sei auch, dass man im Facebook nur Freunde annimmt, die man persönlich kennt. Zudem sollen nicht alle Daten allen zugänglich gemacht werden. Dafür gebe es einfache Zugriffsbeschränkungen. Ratsam sei auch, Regeln zur wöchentlichen Bildschirmzeit aufzustellen.

Neue Online-Plattform für Eltern Klare Regeln aufstellen Böhler appellierte an die Eltern, ihre Kinder zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil sei das offene Gespräch innerhalb der Familie. «Das Kind soll lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst zu werden. Es soll misstrauisch sein.» Ein Internetverbot erachtet er als wenig sinnvoll. «Eltern können nicht verhindern, dass ihr Kind mit gefährlichen Inhalten konfrontiert wird.» Aber sie können

Dass das Internet nicht nur Gefahren birgt, sondern auch zahlreiche Chancen bietet, zeigte Marc Böhler ebenfalls. «Social Media sind für Kinder und Jugendliche eine Art Probebühne. Dort sammeln sie Erfahrungen, testen Rollenverhalten und schauen, wie sie in ihrem Kollegenkreis ankommen.» Und auf Informationsplattformen wie Google oder Youtube gibt es praktisch auf jede Frage eine Antwort. Wer zum Beispiel nicht weiss, wie man schriftlich subtrahiert, der findet auf You-

tube garantiert perfekte Anleitungen. Wie Eltern ihre Kinder beim Umgang mit digitalen Medien unterstützen können, erfahren sie auch unter www.swisscom.ch/medienstark, einer neuen Online-Plattform, die Swisscom kürzlich zusammen mit dem Verein Elternbildung CH lanciert hat.

Neue Online-Plattform für Eltern Für Schulleiter Ernst Langenegger hatte der Anlass auch noch einen anderen Zweck: «Wir wollen den Eltern den Rücken stärken für den Fall, dass ihre Kinder Druck ausüben.» Organisiert wurden die Medienkurse in Aeugst von den Lehrpersonen Manuela Huber (Kindergarten) und Heinz Trinkler (Mittelstufe). Auslöser war allerdings die kantonale Schulevaluation, die der Schule Aeugst aufgrund vereinzelter Vorfälle zu einer vertieften Form der Medienbildung geraten hatte. Dabei soll es aber nicht bleiben. Huber: «Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, beabsichtigen wir, diese Kurse nun alle drei Jahre durchzuführen.»

erneuerungswahlen der gemeindebehörden

Attraktive Ausgangslage für die Aeugster Behördenwahlen Nun bewerben sich für die sieben Sitze im Gemeinderat doch noch acht Personen In Aeugst schienen die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden anfänglich keine hohen Wellen zu werfen. Nun bewerben sich für die sieben Sitze im Gemeinderat doch noch acht Personen. Die Wahlberechtigten werden also eine Auswahl zu treffen haben. Die Wahl der Schul- und Kirchenpflege, der RPK und der Sozialbehörde ist unbestritten.

Guggisberg, Bruno Fuchs, Nadia Hausheer, Peter Hoppler und Rolf Todesco. Als Neue kandidieren Rebekka Manso und Matthias Ramer. Am 6. März werden sich die für den Gemeinderat und die übrigen Behörden Kandidierenden der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorstellen. Zweifellos werden die Wahlberechtigten von der Gelegenheit, die Kandidierenden persönlich kennenzulernen, gerne Gebrauch machen. Das vorgängig Gesagte entspricht dem heutigen Wissensstand. Es ist kaum damit zu rechnen, dass sich in der bis zum Wahltermin vom 30. März verbleibenden Zeit noch weitere Kandidatinnen und Kandidaten melden werden.

................................................... von karl straub Bei der Erneuerung der Gemeindebehörden spielt die Wahl des Gemeinderates eine Hauptrolle. Bei der Zusammensetzung des Gemeinderates ist auf vielerlei Aspekte Rücksicht zu nehmen. Den Sachverstand, die Qualifikation für die zu besetzenden Ressorts, die politische Ausrichtung, das Geschlecht, die Interessen der verschiedenen Gemeindeteile und vieles andere mehr. Von Vorteil ist es auch, wenn Jemand aus der seit Jahrzehnten oder gar seit Generationen in der Gemeinde ansässigen Bevölkerung, der über die zurückliegende Entwicklung der Gemeinde Bescheid weiss, im Gremium Einsitz nimmt.

Aeugst: Attraktive Lage – und attraktive Ausgangslage bei den Gemeinderatswahlen. (Bild Werner Schneiter) Die weitverbreitete Klage über die fehlende Bereitschaft, sich für Behördenämter zur Verfügung zu stellen, wird in Aeugst Lügen gestraft. Um die sieben Sitze im Gemeinderat bewerben sich drei Frauen und fünf Männer. Von den acht Kandidierenden wohnen fünf im Dorf, zwei im Aeugstertal und eine im Weiler Wängibad. Was die geografische Verteilung betrifft, eine gute Mischung. Oft bedienen sich die Politauguren einer martialischen Spra-

che. Sie sprechen von Sprengkandidaten und schmieden in Hinterzimmern taktische Schlachtpläne für einen heissen Wahlkampf. Sie munkeln hinter vorgehaltener Hand vom Abschiessen eines bisherigen Amtsinhabers oder einer Amtsinhaberin. Dabei geht es um nichts anderes, als auf demokratische Art und Weise sieben kluge Köpfe für die Gemeindeexekutive auszuwählen, die sich nach bestem Wissen und Gewissen für das Wohlerge-

hen und Fortkommen der Gemeinde einsetzen. Also um einen durchaus friedlichen Wettbewerb und um eine faire Ausmarchung. Es ist unvermeidlich, dass einer oder eine der Kandidierenden über die Klinge springen muss. Die Welt bricht deswegen nicht zusammen. Die fünf Bisherigen, die wieder für den Gemeinderat kandidieren, sind Ruedi Müller (kandidiert auch als Gemeindepräsident), Esther Franceschini

Die Behördenwahlen in den Gemeinden Am 30. März 2014 werden die Behörden der 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern neu bestellt. In einer Serie beleuchtet der «Anzeiger» die Ausgangslage. In einigen Gemeinden stehen Wahlkämpfe an, in anderen nehmen die Behördenmitglieder die Legislaturperiode 2014 bis 2018 nach stiller Wahl in Angriff. (-ter.)


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«Für Ernährungssicherheit» auf die Strasse Unterschriftensammlung für eine eidgenössische Volksinitiative des Bauernverbandes auch in Affoltern Mit einer Volksinitiative will der Schweizer Bauernverband via Änderung der Bundesverfassung Ernährungssicherheit sicherstellen. Dazu wurden in Affoltern am Samstagmorgen 204 Unterschriften gesammelt. Antoinette und David Frey, Annelise Weiss, Annemarie Frutiger, Hans Schneebeli und Hans Vollenweider warben am Samstagvormittag im Zentrum Oberdorf für das Anliegen des Bauernverbandes. Viele Passanten liessen sich von den Argumenten überzeugen, setzten ihre Unterschriften auf den Bogen – und bekamen in Form von Äpfeln auch eine «Belohnung». Der Schweizer Bauernverband will mit der Volksinitiative eine Änderung der Bundesverfassung erreichen. Sie hat zum Ziel, über die Ernährungssicherheit die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aus einheimischer Produktion durch den Bund zu stärken. Insbesondere werden wirksame Massnahmen gegen den Verlust von Kulturland verlangt. «Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, bei der zunehmenden Extensivierung aber einen Richtungswechsel schaffen. Das Einkommen der Landwirtschaft

schrumpft ständig. Diese Tendenzen will die Initiative umkehren», hält der Bauernverband fest. Der Antrieb, eine Volksinitiative zu lancieren, hängen generell mit den Veränderungen auf Internationer und nationaler Ebene zusammen. Er erkennt einen Trend, der die Versorgung mit Lebensmitteln aus einheimischer Produktion sukzessive schwächt. Die weltweite Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln sei eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Während die Nachfrage nach Lebensmitteln ständig steige, seien für die Produktion die nötigen natürlichen Ressourcen beschränk. Die Nachfrage nach Lebensmitteln sei mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und ihren Konsumgewohnheiten und der Kaufkraft verknüpft, ist weiter dem Argumentarium des Bauernverbandes zu entnehmen. Am Samstag wurden an 150 Orten im ganzen Kanton Zürich Unterschriften für die Initiative gesammelt, darunter an 15 Orten im Bezirk Affoltern. Allein in Affoltern kamen 204 Unterschriften zusammen. Die Unterzeichnenden teilen damit die Meinung der Initianten: «Es ist ein grosses Anliegen der Landwirtschaft, dass man auch in Zukunft Schweizer Nahrungsmittel geniessen kann.» (-ter.)

Äpfel verteilen und Unterschriften sammeln für die Volksinitiative des Schweizer Bauernverbandes: Annelise Weiss, Antoinette Frey und Hans Schneebeli (v. l.) im Zentrum Oberdorf in Affoltern mit Unterschriftswilligen. (Bild Werner Schneiter)

Haus zum Seewadel in Affoltern wieder offen

35 Jahre Texaid

Der Noro-Virus ist seit gestern Montag überwunden – es war heftig und belastend

Als Texaid 1978 gegründet wurde, schufen die sechs Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Solidar Suisse, Heks und Kolping Schweiz ein einmaliges Geschäftsmodell: Die Partnerschaft zwischen Non-Profit-Organisationen und einem privatwirtschaftlichen Unternehmer. Mit Erfolg, denn Texaid erwirtschaftete für seine angeschlossenen Hilfswerke und viele regionale karitative Organisationen in den letzten 35 Jahren über 100 Millionen Franken. Den Ausschlag für die traditionell Altkleider sammelnden Schweizer Hilfswerke eine eigene Sammel- und Verwertungsorganisation ins Leben zu rufen, gaben 1978 folgende Faktoren: Die Sammelergebnisse überschritten bei weitem die für die Direkthilfe nötigen Mengen, die Verwertung sollte in kontrollierbare Hände gelegt werden, es sollten damit möglichst viele Arbeitsplätze geschaffen werden und der grösstmögliche Erlösanteil sollte in die humanitären Projekte der Hilfswerke fliessen. Da Sammeln, Sortieren und Verkaufen von Altkleidern nicht zu den Kompetenzschwerpunkten von Hilfswerken gehören, suchten die Organisationen einen Partner mit dem erforderlichen Know-how. In Heinz Knecht, einem erfahrenen Textilrecycler aus Deutschland mit langer Verbundenheit zur Schweiz, fanden sie ihn. Der Unternehmer zeichnete verantwortlich für den Aufbau, die Arbeitsabläufe und die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und beteiligte sich auch finanziell an der Realisierung des Texaid-Sortierwerkes im Schattdorf/UR. Sein grosses Engagement brachte Heinz Knecht die hälftige Beteiligung an der neu gegründeten Texaid Textilverwertungs-AG ein. Diese Partnerschaft zwischen Non-Profit-Organisationen und einem privatwirtschaftlichen Unternehmer ist einmalig. – Das Unternehmen bietet heute 150 vertraglich und sozial gesicherte Arbeitsplätze, über 100 davon für Mitarbeitende ohne Berufsausbildung. Texaid beteiligt die angeschlossenen Hilfswerke, Samaritervereine, Kolpingfamilien und viele regionale gemeinnützige Institutionen jährlich mit über 90 Prozent am erwirtschafteten Erlös. (pd.)

Seit Montag ist das Haus zum Seewadel wieder frei zugänglich, der Noro-Virus ist für dieses Mal überwunden! Die Bewohnerinnen und Bewohner sind erlöst von Einschränkungen, Gäste sind wieder herzlich willkommen im Haus und im Café, das wieder täglich seine Tore öffnet. Es war heftig und belastend! Dank professioneller Arbeit und bester Kooperation zwischen allen Beteiligten und Betroffenen dauerte das Ganze nur relativ kurz. Für die nächsten Tage werden alle Besucher gebeten, im Haus weiterhin auf gute Händedesinfektion zu achten. Eine Leidenszeit für alle Bewohnerinnen und Bewohner, ein Ausnahmezustand für das Personal, manche Enttäuschung für Angehörige und Besucher – das gehört seit Montag wieder der Vergangenheit an! Es gibt keine Neuansteckungen mehr, das Personal ist vollzählig wieder bei der Arbeit,

und alle Bewohner durften die Isolation verlassen. Es hatten sich insgesamt 54 von 85 Pensionären angesteckt, sie mussten während der Erkrankung und vom Zeitpunkt des letzten Symptoms an mindestens drei Tage isoliert im Zimmer bleiben. Für alle war das eine sehr belastende Zeit, umso schöner festzustellen, dass alle Betroffenen mit Verständnis, Geduld und Bereitschaft durchhielten.

Grosser Einsatz Über 25 von insgesamt 100 Mitarbeitenden waren betroffen und mussten vorübergehend zu Hause bleiben. Nachträglich hatte nun der Hausdienst immense Berge von kontaminierter Wäsche und wiederholte Grundreinigungen im ganzen Haus zu bewältigen. Das Personal von Gastronomie, Pflege, Betreuung und Aktivierung unterstützte die Pensionäre bei der Rückkehr in den Alltag. Dies alles erreichten die Mitarbeitenden nur mit ausserordentlicher Hingabe, grossem

Einsatz und zusätzlichen Nachtschichten. Die Freude über den Erfolg und die Aussicht auf die Rückkehr zur Normalität überwog und motivierte alle zu Höchstleistungen! Im Winter 07/08, als der Noro-Virus schon einmal im Seewadel «zu Gast» gewesen war, dauerte es vom ersten bis zum letzten Ansteckungsfall mehr als zwei Monate – dieses Mal zwei Wochen, eine grossartige Leistung! Nach dem damaligen Vorfall war im Seewadel das Notfallkonzept ausführlich überarbeitet worden. Klare Abläufe, Anweisungen, Materiallisten, Wäschereserve, Vorlagen etc. wurden erstellt. Dies alles lag bereit – und das Zusammenspiel funktionierte sehr gut. Es konnte geordnet und in Ruhe gearbeitet werden! Es hat sich gelohnt, das Personal bei Stellenantritt und jährlich wiederkehrend mit kurzen internen Schulungen auf einen solchen Ernstfall vorzubereiten. So verbreitet wie der Noro-Virus in der Schweiz alle Jahre auftritt, muss jedes Pflegeheim immer damit rechnen,

dass er eingeschleppt werden kann. Die Leitung des Hauses zum Seewadel wird unter Einbezug der Mitarbeitenden und Beteiligten nun eine Auswertung vornehmen, um Schwachstellen aufzudecken und Verbesserungen erreichen zu können. Der Geschäftsleiter Martin Summerauer hebt die hervorragende Kooperation mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, mit dem Heimarzt, Gemeindevertretern und weiteren Beteiligten hervor. Insbesondere hat der Zivilschutz unkompliziert innert Stunden reagiert und mit 40-Mann-Tagen beste Unterstützung geleistet. Dem Personal im Seewadel muss nach Meinung des Geschäftsleiters gesamthaft ein Orden verliehen werden, so gut und hilfsbereit haben sich alle eingesetzt. Ob Mehrstunden, Ferienverzicht, zusätzliche Nachtdienste: Mithilfe in anderen Bereichen – niemand scheute sich vor einem Zusatzaufwand oder davor, Verantwortung zu übernehmen. Das schweisst zusammen, da zeigt sich der wahre Teamgeist, das bestätigt die hohe Fachlichkeit der Abteilungen und des gesamten Leitungsteams. Die Seewadel-Crew wird noch vieles bewältigen können! (pd.)

Hoffen auf ein Neubauprojekt

Das Haus zum Seewadel in Affoltern – seit gestern wieder befreit vom Noro-Virus. (Bild Werner Schneiter)

Die Liegenschaft mit ihrer Raumstruktur aus den 70er-Jahren und manche Installationen und Einrichtungen im Haus zum Seewadel sind veraltet und ungünstig angeordnet. Das Fehlen von Wohngruppen verunmöglicht eine Eindämmung und fördert leider die rasche Ausbreitung eines Virus’ im ganzen Haus. Die Erfahrungen dieses Vorfalls stellen neben bereits bestens bekannten baulichen Schwächen nun einmal mehr einen nicht widerlegbaren wichtigen Grund, dass ein baldiges Neubauprojekt für das Haus zum Seewadel von allen Seiten vorbehaltlos unterstützt werden muss.


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Dienstag, 18. Februar 2014

«Ich male nur schöne Motive» Zum Hinschied der Wettswiler Malerin Margaret Strub-Wilson Sie trug ihre 94 Jahre mit Charme und Würde, fühlte sich in Wettswil zu Hause und dem Säuliamt durch ungezählte Malereien und viele zwischenmenschliche Kontakte verbunden, war aber auch stolz, gebürtige Engländerin zu sein. ................................................... von annemarie stüssi «Wenn wir in die Schweiz ziehen, möchte ich in einem Chalet wohnen», sagte die junge Frau ultimativ zu ihrem Schweizer Ehemann John. Und weil der Boden in Wettswil billig und die Landschaft im Säuliamt idyllisch war, fiel die Wahl für das geplante Holzhaus auf eben diese Unterämtler Standortgemeinde. Die Strubs wirkten als Dessinateure, also Stoffmuster Gestalter, ihr Herz aber gehörte stets auch der freien Malerei.

Die grosse Zeit der Naiven Malerei Im Zuge der Nostalgie, welche den Geschmack der 60er-, 70er- und 80er-Jahre beeinflusste, nahm die sogenannte Naive Malerei einen beachtlichen Aufschwung. Die Darstellung ländlicher

Motive und einer «heilen Welt» fanden viele Liebhaber und vor allem Liebhaberinnen. Hier fand Margaret Strub ihr ureigenes Betätigungsfeld. «Ich male nur, was schön ist», sagte sie einmal zur Berichterstatterin. Einen Traktor ersetzte sie beispielsweise durch einen Heuwagen und ein gesichtsloses neues Gebäude neben einem hübschen Riegelhaus klammerte sie kurzerhand aus, was ja ihr gutes Recht als Künstlerin war. Gerne fuhr sie in ihrem grossen Wagen durchs Knonauer Amt, beobachtete Dörfer, Weiler und einsame Gehöfte, machte Fotos davon und gestaltete diese in ihrem Atelier aus. Ihre Arbeiten konnte sie anfänglich in einer unvergessenen Ausstellung mit Wettswiler Künstlern im Türmlihaus präsentieren, später auch in der von Trudy Mäusli neu eröffneten Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten und immer wieder in Gruppenausstellungen im Schweizer Heimatwerk zeigen und gut verkaufen. So kommt es, dass in zahlreichen Ämtler Häusern und Wohnungen die liebenswerten, meist kleinformatigen Bilder von Margaret Strub hängen. Einen verständnisvollen Kollegen fand sie in ihrem Ehemann John, der oftmals auch die passenden Rahmen

schreinerte und nach seiner Pensionierung teilweise mit Margaret zusammen Ausstellungen bestücken konnte.

Liebe zu Kindern und zu Tieren Obwohl das Ehepaar Strub keine eigenen Kinder hatte, liebte Margaret Kinder über alles und fand in kindlichen Spielen immer wieder dankbare Motive. Auch Tieren galt ihre Zuneigung und der Cocker Spaniel war der erklärte Liebling des Paares und nach dem Tod von John ein echter Trost für Margaret. Abends bekam er regelmässig seinen Cup of Tea, was ein eigentliches Ritual darstellte. Trotzdem war der Spaniel kein Schosshündchen, sondern liebte lange Spaziergänge. Ihm hat die Künstlerin denn auch ein Kinder-Bilderbuch gewidmet mit dem Titel «Jollys Welt», welches, wie auch das frühere Bilderbuch «Hinaus aufs Land» (Atlantis Buch), leider vergriffen, jedoch über die Buchhandlung Scheidegger noch antiquarisch zu beschaffen ist. Diese Bücher waren (und sind) nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Grossmüttern sehr beliebt, trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Darstellung einer weitgehend versunken ländlichen Welt.

Die Wettswiler Malerin Margaret Strub-Wilson. (Archivbild) Gut vernetzt in Wettswil Auch unabhängig von ihrer künstlerischen Tätigkeit hatte Margaret Strub in Wettswil viele Freunde und vor allem Freundinnen. Sie nahm regelmässig am Gemeindeleben teil, ging im Volg einkaufen und besuchte die Altersanlässe der reformierten Kirche, wo sie stets mit viel Sympathie begrüsst wur-

de und eine beliebte, gesprächsbereite Tischnachbarin war. Nie hörte man sie klagen, weder über den Tod ihres geliebten Ehemannes noch über ihre zum Teil ernsthaften gesundheitlichen Probleme oder die unvermeidlichen Altersbeschwerden. Margaret Strub wird in den Herzen und der Erinnerung vieler Wettswiler als Künstlerin und als Mensch weiterleben.

forum

Nochmals: Evolution oder Schöpfung?

Fantasieloses Wahlszenario

Evolution vs. Kreationismus, Leserbrief im «Anzeiger» vom 14. Februar.

Die Lebensqualität im Dorf steht im Vordergrund, «Anzeiger» vom 14. Februar.

Die Evolutionstheorie setzt voraus, dass es einen Übergang von unbelebter Materie zu lebendigen Organismen gegeben hat. Die Frage lautet nun: Hat dieses Szenario einst stattgefunden? Aus den Unterlagen von John F. Ashton und Werner Gitt entnehme ich das Nachstehende: Das Leben beruht auf Leben, daher ist es unmöglich, dass eine spontane Entstehung von Leben aus toter Materie sich ereignet hat. Demnach darf man an der Evolutionstheorie mehr als Zweifel anbrin-

gen. Forschende Evolutionisten versuchten sogar unter Laborbedingungen aus unbelebten organischen Stoffen lebendige Organismen herzustellen und es gelang nicht! Wobei interessanterweise die Pointe ist: Sollte es eines Tages nach Einsatz aller Kenntnisse doch möglich sein, würde damit nur bewiesen: Die Entstehung von Leben ist nur durch Einsatz von Geist und Schöpfertätigkeit erklärbar. Im Weiteren wird ausgesagt, dass unsere Flora und Fauna und schlussendlich der Mensch das Resultat eines Evolutionsprozesses seien. Schon allein die Vielfalt der Pflanzen – und Tierarten und die Komplexität des

menschlichen Gehirns (100 Milliarden Neuronen) belegen, dass dies nicht möglich ist. Es ist daher auch nicht korrekt, wenn die Evolutionisten verlangen, dass ihre Vorstellung als Tatsache gelehrt wird, statt als Theorie. Ja, die Evolutionstheorie ist eine Spekulation. Ich kann Fragenden und Suchenden nur empfehlen: Die Bibel als Buch des Schöpfers beantwortet uns all jene Fragen, die keine Naturwissenschaft zu erklären vermag: Was ist der Mensch? Woher kommen wir und wohin gehen wir? Hanspeter Zürcher, Hausen

Das Wahlszenario, das Journalist Martin Mullis in seinem Bericht im «Anzeiger» vom Freitag, 14. Februar, entwirft, ist beschränkt. Er geht davon aus, dass sich die beiden neuen Kandidaten, Salomon Schneider und Peter Weis, für den Sitz des zurücktretenden Fritz Schumachers bewerben. Vielleicht finden die Ottenbacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ja, dass für Kurt Weber 16 Jahre Gemeinderat genug sind und wählen ihn ab. Ein Präsident oder eine Präsidentin

würde sich auch in den Reihen der übrigen Gewählten finden. Oder Bruno Ruh oder Rita Ackermann müssen über die Klinge springen, weil sie auch schon zehn respektiv acht Jahre auf dem «Amts»-Buckel haben. Für die Frauenpower im Gemeinderat täte mir letzteres Szenario zwar leid, aber wir haben es bei den kommenden Gemeinderatswahlen tatsächlich in der Hand, den Rat zu verjüngen. Wir wählen in Ottenbach nämlich den gesamten Gemeinderat neu, es ist keine Ersatzwahl für das abtretende Mitglied. Christine Häusermann, Ottenbach

Man muss Menschen mögen

Mit einfachen Rezepten ist niemandem gedient

Auf das «Leben danach» vorbereiten, «Anzeiger» vom 7. Februar.

Nachdenken, welche Werte wichtig sind, Leserbrief von Hans Hegetschweiler, «Anzeiger» vom 14. Februar.

Menschen, die delinquent werden, sind ja nicht als Delinquenten geboren. Setzt man sich mit dem Schicksal dieser Menschen auseinander, so stösst man vielleicht auf eine tief greifende und belastende Startsituation. Vielleicht sind sie ohne liebendes Führen und Fordern herangewachsen und mussten aus eigener Kraft und mit den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ihren Weg finden.

Kreatives Potenzial Den Weg, den sie gefunden haben, deutet auf ein kreatives Potenzial, das in ihnen steckt. Dieses kreative Potenzial kann für das Finden von neuen Wegen eingesetzt werden. Dann haben vor allem jüngere Delinquenten sehr wahrscheinlich die Möglichkeit, den Weg zu einem neuen Leben zu finden. Wäre dies nicht möglich, so würde dies auf eine tief greifende, zer-

störerische Basis hinweisen. Für solche Menschen ist es besonders wichtig, dass man sie mag. Vielleicht könnten sie dann mithilfe eines Betreuers, von dem sie spüren, dass er sie mag, den Weg zur beschädigten Wurzel ihres Lebens finden. Mithilfe eines wohlgesinnten Begleiters oder einer wohlgesinnten Begleiterin könnte dann vielleicht die beschädigte Wurzel liebevoll «behandelt» werden, so wie ein Zahnarzt eine ganz sorgfältige Wurzelbehandlung macht, damit der Zahn seine ihm zustehende Aufgabe schmerz- und störungsfrei ausführen kann. Dem Gefängnisleiter des Affoltemer Gefängnisses, Hans-Peter Marti, und seinen Mitarbeitern wünsche ich weiterhin viel Kraft und Ausdauer auf der Basis ihrer Wertschätzung und menschlichen Würdigung der Gefängnisinsassen, sodass diese ihre positiven Kräfte im «Leben danach» möglichst voll nutzen können. Georges A. Porret, Aeugst, Familientherapeut IEF

Danke für Ihr Darstellen der Komple-

xität der der heutigen Zeit innewohnenden Probleme. Mein Unbehagen hat – wie in der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung – nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Was mich wirklich schmerzt ist, wie übermässig unser schönes Land, unser Boden, zu-

betoniert wird. Auch ich habe leer eingelegt aufgrund der Komplexität des Themenkreises. Mit einfachen Rezepten ist niemandem gedient. Elisabeth Hirzel, Mettmenstetten

Ja! Clemens Grötsch! Ja, Clemens Grötsch kann man überzeugt die Stimme als Gemeindepräsidenten von Affoltern am Albis geben! Vier Jahre sind seit seiner Wahl in den Gemeinderat vergangen, wo er damals den Hochbau übernommen hat. Mit diesem Ressort wurde er auch Vorsitzender der Verkehrskommission, die es bis Ende 2012 gab (dann fiel sie offensichtlich dem «Sparzwang» zum Opfer . . .). Clemens Grötsch führte die neunköpfige Gruppe aus vier frei gewählten Mitgliedern und fünf Behörden-Vertretern mit sicherer Hand

durch die Traktandenlisten. Stets gut vorbereitet, mit besten Kenntnissen der zu diskutierenden Inhalte und immer präsent, um zuzuhören, zusammen mit Anderen einen Weg zu gehen, der über offen geäusserte, oft diametrale Meinungen, zu politisch tragfähigen Zielen und Lösungen führte. Keine der Sitzungen ging ohne unbeantwortete Fragen oder je mit einem Misston zu Ende. Affoltern braucht wieder eine kompetente Person an der Stirnseite des Gemeinderatstischs. Clemens Grötsch hat seine «Sporen» als

Hochbauvorstand absolviert, wie man so sagen könnte. Und vielleicht auch Hörner abgestossen, die ihm im verantwortungsvollen Amt als Gemeindepräsidenten in die Quere kommen könnten. Er ist erfreulicherweise bereit, diese neue Aufgabe in einer etwas schwierigen Zeit zu übernehmen. Wir geben ihm diese Chance, indem wir ihn am 30. März als Gemeinderat bestätigen und als Gemeindepräsidenten wählen. Hans Rudolf Haegi, Affoltern


Vermischtes

Dienstag, 18. Februar 2014

«ämka»

Gitarrenvirtuosen

Mike Knobel zeigt seine Werke in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon. > Seite 10

Die Bluesrocker Danny Bryant und Fabian Anderhub kommen nach Affoltern. > Seite 14

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Ellbogen ausgerenkt Verletzungspech für Skiakrobat Christopher Lambert an den Olympischen Spielen. > Seite 15

Funktional und lecker kombiniert Nahrung als Medizin (nam): Reges Interesse am ersten Kurs Um Leber-Entgiftung ging es kürzlich beim ersten Kurs von Nahrung als Medizin (nam). 15 Interessierte wollten sich die Inputs von Gesundheits-Fachmann Massimo Vallini und Koch Martin Keller nicht entgehen lassen.

Margrit Frei freut sich, Interessierte in ihren Aquafit-Kursen zu begrüssen. (Bild zvg.)

Die gelenkschonende Sportart Aquafit-Kurse in Obfelden und Ottenbach Aquafit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstieg ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Oder mit andern Worten: Man trainiert im Wasser Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit – und verbessert damit deutlich die Kondition. So kann man dem Körper etwas Gutes tun. In der Gruppe und mit Musik macht das Training viel mehr Spass. Durch den Wasserdruck auf den Körper verbessert sich die Durchblutung und man wirkt Wasseransammlungen entgegen – ohne anschliessenden Mus-

kelkater und unangenehmes Gefühl, verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder und Wirbelsäule geschont. Ein rundum perfektes Training also sowohl für Leistungssportler als auch für Schwangere, für übergewichtige oder ältere Personen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse sind krankenkassenanerkannt. Los geht es am 4. respektive 7. März oder nach Absprache. Neue Aquafit-Kurse dienstags 16.20 bis 17.05 oder 17.05 bis 17.50 Uhr in Obfelden; freitags 19.30 bis 20.15 Uhr in Ottenbach. Infos und Anmeldung: Margrit Frei, Telefon 056 640 19 80,

«Wir haben gutes Feedback bekommen», zieht Massimo Vallini nach dem ersten Kurs von «nam» Bilanz. 15 Teilnehmer waren es bei der Premiere. Sie erhielten an zwei Abenden erst eine theoretische Einführung und konnten dann beim gemeinsamen Kochen und anschliessendem Essen in Interaktion treten. Die Kursleiter hatten für ihre Menüs bewusst Nahrungsmittel kombiniert, die der Leber gut tun. Verwendung fanden etwa Artischocken, Curry, Gelbwurzeln und Knoblauch, aber auch Ruccola und Tomaten, Entenbrust und Apfelkompott mit Zimt und Ingwer. Beim Essen agierten die Kursanbieter als Kellner und es ergaben sich interessante Gespräche bei feinem biologischem Wein. Was sind denn nun die Erkenntnisse aus dem ersten Kurs? Das Bedürfnis, sich mit gesunder Ernährung zu befassen, ist durchaus vorhanden –

Gemeinsames Kochen gehört ebenso dazu wie theoretische Inputs. (Bild zvg.) und zwar bei allen Generationen. Interessiert zeigten sich vor allem Frauen. «Die Küche war fast zu klein für so viele Leute», nennt Massimo Vallini eine weitere Erkenntnis. Das Ambiente in der Kochschmitte passt allerdings, sodass es künftig wohl nur noch zwölf Teilnehmer sein sollen. Für Überraschung sorgte bei den Teilnehmern etwa, dass Vollkornbrot

nicht unbedingt «besser» ist als Weissbrot. Das Korn könne den Darm angreifen, verriet Massimo Vallini. Als Alternativen zum herkömmlichen Frühstück empfiehlt er deshalb Eier und Avocado, Früchte und Nüsse. (tst.) Nahrung als Medizin (nam), nächster Kurs zum Thema Anti-Aging am 5. und 12. März. Infos: www.n-a-m.ch.

in kürze

Bachelor-Diplome An der Hochschule Luzern – soziale Arbeit – durften kürzlich 43 Bachelor-Studierende ihre Diplome entgegennehmen. Unter ihnen auch Gabriela Schenk aus Rifferswil und Franziska Helfer aus Affoltern. (AA)

margrit.frei@bluewin.ch, www.aqua-fit-frei.ch.

sport

Ein versöhnlicher Abschluss EHC Einsiedeln – EHC Affoltern-Hedingen 6:8 (0:3, 1:2, 5:3) Affoltern-Hedingen beendet die Saison mit einem 8:6-Sieg gegen Einsiedeln. Die Säuliämtler führten nach 30 Minuten noch mit 5:0. Der EHC Affoltern-Hedingen musste auch im letzten Meisterschaftsspiel der Spielzeit 2013/14 auswärts gegen Einsiedeln wieder mit dem letzten Aufgebot antreten. Noch immer sind sechs Akteure verletzt. Die Folge: Coach-Präsident Werner Reiterhauser konnte nur gerade acht Feldspieler aufs Matchblatt schreiben. Mit Nabil El Nadeim stand wenigstens ein gelernter Torhüter zwischen den Pfosten. In zwei Meisterschaftsspielen mussten die Säuliämtler Spieler zwischen die Pfosten stellen. Die Affoltemer begannen gut und hatten den Gegner im Griff. Die Folge: Die Gäste führten nach 30 Minuten scheinbar locker mit 5:0. Doch dann begannen – nicht überraschend – die Kräfte zu schwinden. Die Schwyzer nutzten dies geschickt und kamen auf 2:5 heran. Dann war es wieder an Affoltern zwei Tore zu schiessen. Doch Einsiedeln gab sich immer noch nicht geschlagen

und kam auf 4:7 heran, ehe Marco Kälin das 8:4 gelang. Es war sein 50. Skorepunkt in der laufenden Meisterschaft. Mit dieser Ausbeute ist der Ämtler Flügel der viertbeste Skorer in der 4. Liga, Gruppe 3. Doch auch dieser Vorsprung schmolz noch auf zwei Tore zusammen. Am Sieg der Affoltemer gab es allerdings nichts mehr zu rütteln.

ner technisch sehr versierten Mannschaft nicht mehr, um in der 4. Liga etwas zu gewinnen. Thomas Winter EHC Einsiedeln - Affoltern-Hedingen 6:8 (0:3, 1:2, 5:3). - Diners-Club Arena. - 26 Zuschauer. - Hagnauer, Haider. - Tore: 11. Sattlegger (Blöchlinger) 0:1. 13. Kevin Jud (Blöchlinger) 0:2. 14. Blöchlinger (Sattlegger) 0:3. 17. Blöchlinger (Sattlegger, Rüegs-

Es wäre mehr möglich gewesen ... Etwas für seine Skorestatistik konnte im letzten Aufgalopp der Saison auch Affoltern-Käpitan Andreas Sattlegger machen. Er sammelte vier Skorepunkte (2 Tore/2 Assists) und brachte sein Total damit auf 22 Punkte. Er belegt damit in der internen Statistik der Affoltemer den zweiten Platz. Die Meisterschaft dürften die Eishockeyaner des EHC Affoltern-Hedingen auf dem 5. Platz abschliessen. Es wäre eindeutig mehr möglich gewesen, aber mit zahlreichen Dauerverletzten war nicht viel auszurichten. Zu oft mussten die Affoltemer mit nur zehn Feldspielern eine Begegnung bestreiten. Und dies reicht selbst bei ei-

Das «LaMarotte Swingtett» mit Enrico Buzzi, Arno Calonder, Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann und Christoph Häfeli.

egger) 0:4. 30. Sattlegger (Blöchlinger) 0:5. 38. Fischer (Kälin) 1:5. 44. Lehner (Balmer) 2:5. 46. Blöchlinger (Kevin Jud) 2:6. 47. Kälin (Xavier Nietlisbach) 2:7. 48. Koller 3:7. 49. Kälin (Fischer) 4:7. 51. Kälin (Risi) 4:8. 59. Füchslin (Kälin) 5:8. 60. Kälin

«Jazz am Donnerstag» macht keine Ferien Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte

6:8. - Affoltern: El Nadeim; Rüegsegger, Pfister; Risi; Blöchlinger, Sattlegger, Kälin; Kevin Jud, Xavier Nietlisbach. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Einsiedeln. 5-mal 2 Minuten gegen Affoltern-Hedingen. 4.Liga, Gruppe 3: Zugerland - Thalwil 1:5. BlauWeiss Dübendorf - Uri 3:8. Zugerland - Limmattal

Das «LaMarotte Swingtett» unterhält am Donnerstag, 27. Februar, einmal mehr mit solidem Jazz.

Wings II 8:3. Engelberg-Titlis II - Thalwil 7:13. Sursee II - Seetal II 8:2. Einsiedeln - Affoltern 6:8. Thalwil - Blau-Weiss Dübendorf 8:2. - Tabelle: 1. Sursee II 16/46. 2. Zugerland 17/42. 3. Thalwil 17/36. 4. Blau-Weiss Dübendorf 16/30. 5. Affoltern-Hedingen 17/30 (105:103). 6. Uri 18/23. 7. Seetal II 18/15. 8. Einsiedeln 16/14. 9. Engelberg-Titlis II 17/10. 10. Limmattal Wings II 18/9.

Das «LaMarotte Swingtett» entstand kurz nach der Gründung des Kulturkellers LaMarotte in Affoltern im Jahr 2001. Die Motivation war damals, den «Jazz am Donnerstag» mit einer eigenen Hausband zu beleben und zu unterstützen. Inzwischen ist diese Veran-

staltungsreihe zu einer festen Grösse im Kulturleben von Affoltern und in Jazzkreisen geworden und erfreut seit 13 Jahren die Gäste. Das LaMarotte Swingtett überrascht das zahlreiche Stammpublikum immer wieder mit swingendem Sound und neuen, kleinen musikalischen Überraschungen. Auch am Donnerstag, 27. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservation empfohlen: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


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Vermischtes

Dienstag, 18. Februar 2014

Schöpfungskraft und Akkuratesse Ausstellung von «ämka» Mike Knobel in der Schul- und Gemeindebibliothek in Stallikon Das Kunstforum Stallikon zeigt bis 30. März Exponate des jungen, kreativen Ämtler Künstlers und Snowboarders «ämka» Mike Knobel. Sonntagsapéro mit dem Künstler am 16. März von 11 bis 13 Uhr.

da seine eigene Filmproduktion «Swiss Artsy Knife». Jetzt zeigt das Kunstforum Stallikon in der Schul- und Gemeindebibliothek im Loomatt-Schulhaus 27 Kunstgrafiken des jungen Künstlers sowie 30 karikaturistische Miniaturen mit dem Titel Munchsters.

................................................... von urs e. kneubühl Er ist ein Tausendsassa. Der Ausdruck entspricht allerdings nicht seiner Jugend, hier tituliert man den jungen und kreativen Ämtler Künstler «ämka» Mike Knobel schon mal als «a jack of all trades» und vergleicht ihn wegen seiner Vielseitigkeit und seiner Filmeigenproduktion «Swiss Artsy Knife» mit dem Schweizer Armeemesser. Allerweltskerl kommt aber auch nicht hin, das wäre fast schon ein bisschen banal für das künstlerische Potenzial Mike Knobels. Auf jeden Fall ein Draufgänger ist er, denn neben seinem eindrücklichen Kunstschaffen ist er auch bekannt für seine Skills auf dem Snowboard. Anlässlich der Vernissage konnten sich die Besuchenden davon überzeugen: Mike Knobel zeigte

Fliessende Linien, Formen und Zeichen

«Flight» nennt Mike Knobel seine dreiteilige Grafik. Sie ist eines von 27 von geheimnisvoller Symbolik umschmeichelten Bildern. (Bild Urs E. Kneubühl)

Beim Gang durch die Ausstellung, die sich harmonisch in die Bibliotheksräume einfügt, begegnet man Bildern, die zwar weitgehend in schwarz-weiss geschaffen, dennoch von tiefer Schöpfungskraft, eindringlicher Akkuratesse und von einer geheimnisvollen Symbolik umschmeichelt sind. Die Mehrzahl der Bilder – allesamt mit hoher Präzision und Feinheit geschaffen – basiert auf einer Art Kokopelli, schamanischen Symbolen, wie sie von prähistorischen Indianervölker Südamerikas bekannt sind. Diese scheinen irgendwo zu entstehen, entwickeln und setzen sich zu fliessenden Linien, Formen und Zeichen zusammen. Alles scheint seinen exakten Platz zu haben in dieser schier unzähligen Fülle von

Details. Ein Hauch von Azteken, Maya und Inka kommt auf, zieht an und lässt zu, dass man – beinahe magisch angezogen – in «ämkas» Werken geradezu zerfliesst. Die reizvollen Arbeiten nehmen den Betrachter gefangen, der die Chiffren deuten möchte. Was in Stallikon bis 30. März gezeigt wird, ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt aus Knobels Werk. Dieses umfasst ein breites Spektrum von Medien wie Druck, Web, Malerei, Graffiti, Video, Animation und Bekleidungsdesign. Und genauso vielgestaltig sind auch seine im Schulhaus Loomatt ausgestellten Bilder, die über die genannte geheimnisvolle Symbolik hinaus verschiedenste Stile zeigen: Gegenständliche wie abstrakte Malerei, Expressionismus, klassische Moderne, Futurismus, Symbolismus und anderes mehr. Ausstellung «ämka» Mike Knobel, Kunstforum Stallikon in der Schul- und Gemeindebibliothek, Schulhaus Loomatt, Stallikon-Sellenbüren. Öffnungszeiten: Montag 19 bis 20.30 Uhr; Dienstag 9 bis 11 Uhr und 19 bis 20.30 Uhr; Mittwoch 15.30 bis 17 Uhr; Donnerstag 9 bis 11 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr; Samstag 10 bis 12 Uhr. Während der Sportferien (17. bis 28. Februar): Dienstag 19 bis 20.30 Uhr.

jugend in den gemeinden (9)

Samir Oussaifi, 13, Affoltern Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor. Er trägt die Nummer 14 auf seinem Trikot, Samir Oussaifi. Der 13-Jährige aus Affoltern spielt als linker Aussenverteidiger beim FC Affoltern im Team der Junioren C1 in der Coca-Cola League, der höchst möglichen Stärkeklasse in dieser Alterskategorie. Vorher, bei den D-Junioren, wurde er auch als Stürmer und im Mittelfeld eingesetzt. «Mir gefällt es auf allen Po-

sitionen gut», sagt Samir, der sich schon als kleiner Junge für Fussball interessiert hat und – auch das ist ihm wichtig – er hat Freude in einer Mannschaft zu spielen. Kein Wunder also, wenn er zuweilen auch gerne Basketball spielt. Fussball allerdings, hält er fest, ist ihm doch noch lieber.

FC Affoltern (FCA) Der Fussballclub Affoltern wurde 1935 von einigen Fussballenthusiasten gegründet. Und schon im gleichen Jahr nahmen die ersten Mannschaften an den Meisterschaften des Zürcher Fussball-Verbandes teil. Über all die Jahre hat sich der FCA als wichtige Quelle für die Rekrutierung von jungen Nachwuchsspielern entwickelt. Die erfolgreiche Arbeit im Jugendbereich hat vielen Jungen das Fussballspiel näher gebracht und einige dazu veranlasst, sich in den verschiedenen Juniorenklassen auch kantonal zu messen. Einigen Spielern aus Affoltern ist sogar der Sprung in die Nationalliga geglückt. FC Affoltern (FCA), Postfach 266, 8910 Affoltern Clubhaus: Sportanlage Moos, Mooshüsli. sekretariat@fcaffoltern.ch, www.fcaffoltern.ch.

Ausserschulische Jugendarbeit

Samir Oussaifi. (Bild Urs E. Kneubühl)

Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

Vom Überleben zum Leben mit einem Hedinger Zum Buch «Sehnsucht, Mut und Stärke» von Marcel Hager Der in Hedingen aufgewachsene Marcel Hager ist Referent und Buchautor. Als Erlebniscoach motiviert er mithilfe von praktischen Erlebnissen in der Natur Menschen dazu, ihre persönlichen Visionen, Fähigkeiten und Träume zu entdecken und diese auch umzusetzen. ................................................... von urs e. kneubühl

«Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» – Dieser erlösende Ausruf gehört nicht zum Repertoire jener, die Marcel Hagers Outdoor-Trainings und Wochentrekkings ausgewählt haben, um ihre Grenzen zu erfahren, diese zu überwinden und sich selbst besser zu entdecken. Da hat es zwar auch weit und breit keine Zivilisation, sondern Natur pur, aber Hagers Erlebnisse in der Natur verfolgen einen ausgeklügelten Plan: Dieser führt Menschen von der Sehnsucht zur Stärke, hilft ihnen, ihre Berufung, ihr Talent zu entdecken, dieses mutig anzupacken und umzusetzen. Weshalb man dies tun sollte und wie dies möglich ist, erläutert Hager in seinem Buch «Sehnsucht, Mut und Stärke – Eine Reise vom Überleben zum Leben».

«Jeder Mensch hat eine Berufung ...» Marcel Hager ist in Hedingen aufgewachsen, hat da die ersten zwanzig Jahre seines Lebens verbracht und schon damals gespürt, dass das Leben mehr birgt, als viele glauben. «Jeder Mensch hat eine Berufung, ein Talent, wobei allerdings viele dieses noch nicht erkannt haben und nutzen», sagt er mit Bestimmtheit. Der Grund dafür liegt in unserem urmenschlichen Bestreben nach Sicherheit. Haben wir diese erst einmal erreicht, sind wir zumindest oberflächlich zufrieden und verharren am liebsten darin – selbst, wenn uns vieles daran nicht schmeckt. Das Sicherheitsnetz um einen herum sorgt allerdings oft für Be-

Der in Hedingen aufgewachsene Marcel Hager zeigt in seinem Buch «Sehnsucht, Mut und Stärke» Möglichkeiten und Wege auf, Träume zu verwirklichen. (Bild Robert Geiter)

wegungsunfähigkeit. Auf die Suche nach unseren Talenten und Leidenschaften, die uns ausfüllen, gehen wir folglich nicht; auch weil wir Angst haben, hinzufallen, zu versagen. «Es braucht Mut, diesem Talent oder der Berufung nachzugehen. Stärke braucht es, durchzuhalten, Fehler zu machen, weiterzugehen, um seinen Traum zu verwirklichen», erklärt Hager weiter. In seinem Buch zeigt er Möglichkeiten und Wege auf, diese Leidenschaften und Berufungen zu entdecken. Dazu dient das Kapitel «Sehnsucht», welches die Entwicklung einer gesunden Selbstwahrnehmung eröffnet und eigene Anlagen und Neigungen offenbaren lässt.

Vom Einzelcoaching bis zum Wochentrekking Kapitel zwei ist dem Mut gewidmet und spornt an zur Entscheidung, zum

Anpacken und Umsetzen, was schliesslich im dritten Teilstück zu Stärke und Erfolg führt. Das Buch ist eine praktische Anleitung zur Reise vom Überleben zum Leben, vom Müssen zum Können, vom Muss zum Genuss. «Wenn ich herausfinde, worin ich am besten bin, was mich wirklich begeistert, dann kann ich auch mutig und ehrlich dazu stehe, lebe ich ein erfülltes Leben», sagt Marcel Hager. Und mit seinen Angeboten vom Einzel- und Teamcoaching, über Seminare und Referate bis hin zum OutdoorTraining mit Coaching unter www.survive2life.ch unterstützt er Menschen darin, ihre Leidenschaften und ihren Platz zu finden und ihre Talente kennenzulernen und auszuleben. Das Buch «Sehnsucht, Mut und Stärke – Eine Reise vom Überleben zum Leben» von Marcel Hager ist im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-033-04129-5. Weitere Informationen: www.survive2life.ch.


Vermischtes

Tierische Stimmung in Hedingen Thema Bauernhof und Beerensuche: Impressionen von Kinderumzug und Maskenb채llen

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veranstaltungen

Auf der Bühne zu Hause: Fabian Anderhub. (Bilder zvg.)

Bluesrock im Doppelpack Zwei Gitarrenvirtuosen im «Break» Sowohl seine Stimme als auch das Gitarrenspiel atmen Leidenschaft. Das hat Danny Bryant im «Break» schon wiederholt bewiesen. Am Samstag kommt er wieder nach Affoltern – und mit ihm ein anderer Bluesrocker: Fabian Anderhub. Früher als «Gitarrenwunderkind» bestaunt, ist Danny Bryant mittlerweile längst ein Bluesrock-Schwergewicht. Am 19. April veröffentlicht der Brite mit «Hurricane» sein jüngstes, neun Songs umfassendes Werk. Es ist dies bereits die neunte CD des erst 32-Jährigen. Die in bewährter Powertrio-Formation eingespielte Studio-CD wurde von Richard Hammerton produziert und zeigt die Weiterentwicklung des

Gitarrenarbeiters zu einem gereiften Songwriter. «Die Songs sind das Ergebnis harter Arbeit und haben deutlich an Komplexität gewonnen», so der Gitarrenvirtuose. Dies zeigt sich nicht nur am melodiösen Titeltrack, sondern auch an der mit Keyboards-Begleitung eingespielten Ballade «Can’t Hold On» oder am funkig-bluesigen «Greenwood 31», das die Gitarrenarbeit eines Jimi Hendrix mit der Attitüde eines Lenny Kravitz vereint.

Fabian Anderhub: pure Spielfreude Wo immer Fabian Anderhub mit seiner hochkarätigen Band auftritt, rockt der Kanadische Blueser mit Schweizerpass virtuos, leichtfüssig, aber mit viel Power auf der Bühne. In Kombination mit seinem Gesang verleiht der gekonnt und abwechslungsreich aufspielende Gitarrist jedem Song – auch noch so bekannten Coverversionen – unverwechselbar seine eigene Note. Als Zuhörer wird man vom ersten Ton an von purer Spielfreude begeistert, die deshalb oftmals deutlich über das an sich vorgesehene Zeitfenster für das Konzert hinaus andauert: «Ich habe einfach Freude an der Musik, am Kontakt mit dem Publikum. Hier bin ich an meinem Kraftort und immer voller Energie!» Samstag, 22. Februar, Türöffnung 20 Uhr, Break Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern. Vorverkauf 29, Abendkasse 35 Franken.

Zum Songwriter gereift: «Gitarrenwunder» Danny Bryant.

Infos: www.break.ch.

Hoffnung auf eine bessere Welt Ein Vortrag passend zum Jahresthema «Der Hoffnung ein Gesicht geben» im katholischen Pfarreizentrum Affoltern. Am Freitag, 21. Februar, um 20 Uhr lädt die katholische Pfarrei Affoltern zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Dr. Renold Blank ein. Unter dem Titel «Hoffnung auf eine bessere Welt» geht der Referent einiger spannenden Fragen nach. Gibt es Hoffnung auf eine besse-

re Welt? Auf diese zutiefst menschliche Frage versucht der angebotene Kurs eine fundierte und von Hoffnung geprägte Antwort zu geben. Prof. Dr. Dr. Blank ist Spezialist für Fragen der Eschatologie, jener theologischen Disziplin, die sich mit den Fragen der Zukunft des Menschen und der Welt beschäftigt. Vortrag «Hoffnung auf eine bessere Welt» mit Prof. Dr. Dr. Renold Blank; Freitag, 21. Februar, 20 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Affoltern.


Sport

Dienstag, 18. Februar 2014

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Drittklässler gegen Schachmeister Schweizer Juniorenmeister Nico Georgiadis besuchte das Schulhaus Butzen Seit letzten Sommer sind zwei Primarklassen Affolterns mit Freude daran, Schach zu erlernen und sich ins königliche Spiel zu vertiefen. Höhepunkt war am vergangenen Freitag der Besuch vom Schweizer Juniorenschachmeister Nico Georgiadis aus Schindellegi. Christopher Lambert. (Archivbild)

Chrisi Lambert einmal mehr mit Verletzungspech Bei einem Sturz im Training hat der 26-jährige Mettmenstetter den Ellbogen ausgerenkt. Gestern Montagabend sollten in Sotschi die Skiakrobaten ihren grossen Auftritt haben (nach Redaktionsschluss). Für einen waren die Olympischen Spiele zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits vorüber: Christopher Lambert hatte sich im Training am Ellbogen verletzt und fiel für den Wettkampf am Montag aus. Der jüngere der beiden Mettmenstetter Lambert-Brüder war bei einem Sprung mit drei Salti und vier Schrauben etwas zu spät dran und landete auf dem Bauch. Dabei renkte sich der 26-Jährige den Ellbogen aus. Er musste für weitere Abklärungen ins Spital gebracht werden. Bereits die Olympischen Spiele vor vier Jahren in Vancouver hatte «Chrisi» Lambert verletzungsbedingt verpasst: Damals hatte er sich bereits zu Beginn der Saison im Training am Knie verletzt: Das vordere Kreuzband war gerissen. Als bestes Weltcup-Resultat diesen Winter verzeichnete der Mettmenstetter Rang vier in Val St. Come. Im letzten Jahr belegte er an den Weltmeisterschaften in Norwegen Rang sieben. (tst.)

................................................... von kaspar köchli Aufgeregt fieberten die Drittklässler dem 14. Februar entgegen – dieses Datum war ihnen heilig. Nicht wegen dem Blumen schenkenden Priester Valentin, nein, eine Schweizer Schachgrösse würde sie besuchen, als Höhepunkt ihres Schachkurses. Den initiativen Lehrern Markus Simmler und Christian Berchtold gelang es, ihre Schüler im letzten halben Jahr fürs königliche Spiel zu begeistern. «Schach fördert das logische Denken, Strategie, Kalkül, Geduld und das Umgehen mit

Georgiadis spielte simultan gegen acht Drittklässler, die von ihren Mitschülern kräftig unterstützt wurden. (Bild Kaspar Köchli) Sieg und Niederlage.» Gespielt wird mindestens einmal pro Woche, der Elan ist ungebrochen.

Nico Georgiadis

Nico Georgiadis will Schach-Grossmeister werden. (Bild kakö)

18 Jahre jung und bereits ein riesiges Palmarès: Nico Georgiadis wurde 15jährig Schweizer Bundesmeister 2011 – wohlverstanden im Hauptturnier – sowie Schweizer Juniorenmeister. Er nahm mit dem Jugendnationalkader schon an mehreren Welt- und Europameisterschaften teil. 2013 errang die Schweiz mit ihm am Spitzenbrett die Silbermedaille an der U-18-Europameisterschaft in Maribor. Mit 17 Jahren und acht Monaten holte sich Nico Georgiadis als jüngster Schweizer Schachspieler den Titel eines Internationalen Meisters. Nun strebt der bei Winterthur (Nat. A) Spielende den Grossmeistertitel an. Dies gelang bislang erst drei gebürtigen Schweizern.

Und jetzt stand er also da im Singsaal Butzen, Nico Georgiadis, kürzlich 18-jährig geworden und hoffnungsvoller Komet am Schweizer Schachhimmel. Er stellte sich locker vor, berichtete über seinen schachlichen Werdegang und seine Pläne. «Momentan spiele ich professionell Schach. Es stehen zahlreiche Topturniere auf dem Programm. Mein Ziel ist, bis Sommer 2015 die höchste Stufe, den Grossmeistertitel, zu erreichen.» Mithilfe eines Beamers analysierte er mit der interessierten Schülerschar eine Partie von ihm, jeden Zug kommentierend. Erstaunlich, welche komplexe Ideen dem Spieler durch den Kopf gehen und wie viele Varianten jeweils berechnet werden müssen. Geduld ist eine wichtige Begleiterin, um nicht impulsiv dem erstbesten Gedanken nachzugehen. Denn mit einem einzigen unbedachten Zug kann man bereits auf die Verliererstrasse geraten. Georgiadis stellte sich nun Dutzenden von Fragen: «Welche ist Ihre Lieblingsfigur?», «wie viele Züge sehen Sie voraus?», «wie lange dauerte die längste Partie» usw. Auf die

Frage, wer sein Lieblingsgegner sei, antwortete er lachend: «Inzwischen mein Vater ...». Von ihm lernte er Schach mit fünf Jahren. Zum Schluss forderte der sympathische Meister die Schüler zum Spielen heraus. Einer gegen alle oder im Fachjargon: Simultan. So wurden Tische zu einem Hufeisen zusammengeschoben und Giulia, Sarina, Aid, Dean, Filip, Nikolas, Rinis und Sandro stellten sich dem Kampf. Natürlich unterstützt von ihren mitfiebernden Mitschülerinnen und Mitschülern. Behende huschte Georgiadis von Brett zu Brett, führte seine Züge rasch aus und stand am Ende makellos da. Gegen manche spielte er sogar zweimal. Obwohl sich einige wirklich grossartig wehrten, blieb ihnen nur das Staunen. «Er spielte super. Am Anfang stand ich nicht so schlecht, plötzlich aber klaute er mir einen Läufer, dann gings bergab», bilanzierte Nikolas. Spass hat es auf jeden Fall allen gemacht. Und bis mindestens Ende Schuljahr werden die Lektionen enthusiastisch fortgeführt.

Doppelsieg für Ott-Schwestern

Beste Werbung fürs Eisklettern

Elin und Merel überzeugen in Ebreichsdorf

Auf der Longlist für die Olympischen Spiele von 2022 ist auch das Eisklettern. Die beiden Schweizer Meister im Eisklettern, Petra Klingler (Bonstetten) und Kevin Huser (Widen) rührten in Sotschi kräftig die Werbetrommel für ihren Sport.

Erster Tag Ebreichsdorf: Elin Ott gewinnt mit Lorina und ihre Schwester Merel Ott belegt den zweiten Platz mit Copilot bei ihrem ersten gemeinsamen Start in der Children-/Junioren-Prüfung.

Mit Shiva konnte Elin bei ihrem ersten gemeinsamen Start gleich überzeugen und blieb ohne Strafpunkte in beiden Phasen und belegte somit den 18. Rang in der Silver-Tour (130 cm).

Auch Petra Klingler stand in Sotschi im Einsatz

Im letzten Sommer kämpfte bereits das Sportklettern um die Aufnahme in das olympische Programm der Sommerspiele im Jahre 2020 – leider vergeblich. Aber nun ist das Eisklettern an der Reihe. Eisklettern bewirbt sich um die Aufnahme ins olympische Programm der Winterspiele 2022. Um auch in olympischen Kreisen auf diese Bewerbung frühzeitig aufmerksam zu machen, organisiert der internationale Verband der Sport- und Eiskletterer (UIAA) gemeinsam mit der Russian Mountaineering Federation (RMF) im Olympic Parc in Sotschi eine Promotion. Tagsüber können Zuschauer selber unter professioneller Anleitung und gesichert das Eisklettern ausprobieren, am Abend gibt es dann verschiedene Shows mit internationalen Grössen des Eiskletterns.

Trainings und olympische Erfahrung

Elin (links mit der braunen Stute Lorina) und Merel Ott (mit Fuchswallach Copilot). (Bild zvg.)

Aus der Schweiz sind für diese Promotiontour die beiden amtierenden Schweizer Meister und Mitglieder des SAC-Regionalzentrums Zürich, Petra

Petra Klingler (2.v.l.) posiert mit dem russischen Eiskletter-Nachwuchs. (Bild zvg.) Klingler (Bonstetten) und Kevin Huser (Widen), nach Sotschi gereist, um einzelne Shows zu bestreiten. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft ihres Sports. Über ihre Erlebnisse in Sotschi hat Petra Klingler einen Blog geführt. «Es ist ein grossartiges Gefühl, Teil dieses Happenings zu sein», berichtete sie etwa zur Eröffnungszeremonie der Spiele und der Entzündung des olympischen Feuers. Noch am selben Tag

ging es erstmals den «Ice-Tower» hoch. «Auch nach Mitternacht hatte es noch eine ganze Menge Leute, die blieben, um uns klettern zu sehen», so die Bonstetterin. Tagsüber standen die Russen Schlange, um selber einmal klettern zu dürfen. Am Abend zeigten dann jeweils die Profis, was sie draufhaben. Seit Freitag ist Petra Klingler zurück im Säuliamt – um zahlreiche Eistrainings und eine olympische Erfahrung reicher. (rhm./tst.)


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013 2014  

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