012_2021

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 12 I 175. Jahrgang I Freitag, 12. Februar 2021

Digitale Verarbeitung

Ordnungsbussen der Stadtpolizei Affoltern können neu per QR-Code bezahlt werden. > Seite 3

Graffiti

Die Polizei musste sich mit Einbrüchen, Sprayereien und Streitigkeiten befassen. > Seite 5

Wahlkampf

Im «Forum» wird bereits fleissig über die Bezirksratskandidierenden vom 7. März diskutiert. Seite 7

5G-Antenne

Im Aeugstertal soll eine bestehende Antenne mit 5G-Technologie aufgerüstet werden. > Seite 8

Gemeinsam geht vieles leichter Die Projektphase von «mitenand» ist abgeschlossen – es gehört nun zum festen Angebot Das Angebot «mitenand» vermittelt freiwillige Bezugspersonen an Familien in anspruchsvollen Situationen. Im Frühling 2020 ist die Pilotphase ausgelaufen. Die Nachfrage ist gross: Nun wird das Projekt als dauerhaftes Angebot und unter neuer Leitung weitergeführt.

gespräch nach drei Monaten entscheidet sich definitiv, ob die Begleitung beendet oder ob sie weitergeführt wird. «Leider wurden viele Familienbegleitungen durch Corona abrupt unterbrochen», bedauert Gabriela Bregenzer. Weil viele Freiwillige zur Risikogruppe gehören, waren Treffen mit den Familien selten geworden. Über Telefon oder soziale Medien seien sie zwar in Kontakt geblieben, eine grosse Hilfe sei auf diesem Weg jedoch kaum möglich.

von livia häberling Eine junge Frau ist Sozialdiakonin Gabriela Bregenzer besonders in Erinnerung geblieben. Erst vor Kurzem war sie Mutter geworden, ihre neue Rolle setzte ihr zu, verunsicherte sie. Und die Ratschläge, die sie von den Beratungsstellen erhielt, verunsicherten sie noch mehr. Die Mutter-Kind-Abteilung des Spitals Affoltern vermittelte die Frau an das Projekt «mitenand». Die junge Mutter jedoch zeigte sich im ersten Gespräch skeptisch: Sie brauche keine weitere Person in ihrem Umfeld, die ihr ständig Tipps gebe, ihr sage, wie sie was zu tun habe. Gabriela Bregenzer vermittelte ihr eine Freiwillige, selbst Mutter, die die junge Familie nun regelmässig besuchte und im Alltag unterstützte. Später schwärmte die Frau von ihrer Begleiterin. Sie wisse Rat zu jeglichen Themen. Zu kaum jemandem habe sie derart starkes Vertrauen. Ein Beziehungsprojekt sei «mitenand», sagt Gabriela Bregenzer. Eines, das im Säuliamt bereits mehr als zwei dutzend Partnerschaften hervorgebracht hat. Meistens sind es junge Mütter oder Familien, die Unterstützung suchen. Weil sie überfordert sind – mit der eigenen psychischen Verfassung, mit der Kinderbetreuung, dem Spagat zwischen Haushalt und Familie. Hilfe finden sie bei Freiwilligen, die sich für «mitenand» als Bezugspersonen zur Verfügung stellen. Die meisten von ihnen sind Frauen zwischen 50 und 75 Jahre alt, einige haben selbst Kinder grossgezogen, andere nicht. «Die Freiwilligen nehmen in den Familien häufig die Rolle von Ersatz-Grosseltern ein», sagt Gabriela Bregenzer. Sie würde sich wünschen, dass sich künftig noch mehr Män-

Gabriela Bregenzer geht Ende Februar in Pension

Für das Bild ohne Maske: Sozialdiakonin Gabriela Bregenzer (rechts) und ihre Nachfolgerin, Lucia Sidler. (Bild Livia Häberling) ner für ein Engagement interessieren. «In vielen Familien fehlt eine männliche Bezugsperson.» Der Einsatz, sagt sie, gebe viel zurück: Sinn, aber auch Zuneigung und Dankbarkeit von den Unterstützten und die Chance, Beziehungen zu knüpfen. Damit diese sich entwickeln können, sei es wichtig, dass die Freiwilligen bereit sind, sich längerfristig zu engagieren.

Freiwillige sind dringend gesucht – aber schwer zu finden Vermittelt werden die Familien häufig von Mütterberaterinnen, vom Kinderund Jugendhilfezentrum oder von der Mutter-Kind-Abteilung des Spitals. Ihre Bedürfnisse unterscheiden sich stark.

Einige brauchen Hilfe bei der Kinderbetreuung oder im Haushalt. Andere Familien haben einen Migrationshintergrund und sind froh, wenn man sie bei Administrativem oder beim Umgang mit den Behörden unterstützt. Die Suche nach Freiwilligen sei aufwendig, sagt Gabriela Bregenzer. Im Glücksfall klappt es innert Tagen, für manche Familien jedoch sucht sie über Wochen oder Monate nach einer Begleitperson. Dazu stellt sie das Angebot in der Öffentlichkeit vor und führt mit Interessierten ein Abklärungsgespräch, bevor sich beide Seiten an einem ersten, unverbindlichen Treffen näher kennenlernen. Stimmt die Chemie, unterschreiben beide Seiten eine Einsatzvereinbarung mit einer Probezeit. Am Standort-

Hauptträgerin des Projekts ist die reformierte Kirche Affoltern. Finanziell unterstützt wird es von fast allen übrigen Kirchgemeinden im Bezirk. «Mitenand» habe sich in den vergangenen vier Jahren zu einem beliebten Angebot entwickelt, berichtet Gabriela Bregenzer, die das Projekt aufgebaut und geleitet hat. Die Pilotphase von «mitenand» ist im Mai 2020 ausgelaufen. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung und des ausgewiesenen Bedarfs hat die Kirchenpflege Affoltern entschieden, das Angebot beizubehalten. Für Gabriela Bregenzer indes bricht bald ein neues Kapitel an. Mit 66 Jahren geht sie Ende Februar in Pension – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Ein Abschied, der ihr nicht leichtfällt, wie sie sagt: «Die Beziehungen zu den Freiwilligen und den Familien werden mir fehlen.» Glücklicherweise wohne sie im Säuliamt, sodass sich die Wege vielleicht wieder einmal kreuzten. Die Stelle als Sozialdiakonin übernimmt Lucia Sidler. Seit Anfang Jahr arbeitet sich die 48-jährige Luzernerin in ihr neues Amt ein, ihr Pensum beträgt 70 Stellenprozente. Sie hat die letzten Jahre im Bildungs- und Hochschulwesen gearbeitet und parallel dazu Soziokulturelle Animation studiert. Im Sommer schliesst sie die Ausbildung ab. Ob Erzähl-Café, DeutschCafé oder Besuchsdienst – Lucia Sidler ist voller Elan: «Ich freue mich, die bereits sehr gut etablierten Angebote weiterzuführen.»

> Erfahrungsbericht über das Projekt «mitenand» auf Seite 3

Der Weg zur neuen Kirchgemeinde

Sonja Kilchmann (Hausen) orientiert über die Kirchenabstimmung. (Bild sts)

Neun reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern schliessen sich 2022 zu einer einzigen Kirchgemeinde zusammen. Am 7. März wird an der Urne über die Kirchgemeindeordnung abgestimmt. Diese regelt die Grundzüge der Organisation der neuen Gemeinde sowie die Aufgaben und Kompetenzen der Organe. In derselben Abstimmung wird auch der Name der neuen Kirchgemeinde bestimmt: Soll sie «Kirchgemeinde Knonauer Amt» oder «Kirchgemeinde Säuliamt» heissen? Im Hinblick auf die Abstimmung hat die Projektorganisation, welche den Zusammenschluss und alle Schritte auf

Wichtige Stimme

Der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern verschafft mehr als 600 Betrieben Gehör. > Seite 9

Rekordhohe Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe Im Januar nahm die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich erneut zu, wobei das Gastgewerbe im Branchenvergleich den stärksten Anstieg verzeichnen musste. Ende Januar waren im Kanton Zürich 30 756 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 928 Personen mehr als im Vormonat. Mit der derzeitigen Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent liegt das Niveau weiterhin 1,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Insgesamt waren saisonale Effekte im Januar zu rund zwei Dritteln für den Anstieg der Arbeitslosigkeit verantwortlich, der Rest ist auf das eingetrübte konjunkturelle Umfeld zurückzuführen. Dieses Jahr fiel die Zunahme im Gastgewerbe aussergewöhnlich stark aus (+329). Neben dem saisonalen Anstieg dürften die behördlichen Betriebsschliessungen zum Anstieg beigetragen haben. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 11,4 Prozent und war damit so hoch wie in keiner anderen Branche. Volkswirtschaftsdirektion ANZEIGEN

Orientteppiche

ONLINE SHOP Über 3000 Teppiche Online!

www.akorug.ch seit 1988 in Zug . 041 712 09 44

dem Weg dazu organisiert und koordiniert, die Stimmbevölkerung an einem Informationsanlass diese Woche über alle Details in Kenntnis gesetzt. Pandemiebedingt fand der Anlass digital auf einem Videokanal statt, zu dem sich alle Interessierten von zu Hause aus zuschalten konnten. Zur Sprache kamen auch die Befürchtungen, dass die Gemeinden nicht mehr eigenständig über ihr kirchliches Leben bestimmen könnten. Dass aber «die Kirche im Dorf» bleibt, dafür sorgen Kirchenkommissionen, die es in jeder Kirchgemeinde geben wird. (sts)

> Bericht auf Seite 5

50006 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Niemand kennt den Tod, es weiss auch keiner, ob er nicht das grösste Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiss, dass er das schlimmste aller Übel sei. Ängstigt euch nicht vor dem Tod, denn seine Bitterkeit liegt in der Furcht vor ihm.

Johann Wolfgang von Goethe

Annina Niederer 28. Juni 1953 – 3. Februar 2021

In grosser Dankbarkeit und Anerkennung nehmen wir Abschied von der Gründerin unserer Schule.

Schluss des Konkursverfahrens

Stiftungsrat Team Schülerinnen und Schüler Ehemalige der Stiftung Lernwerkstatt Bickwil

Das Konkursverfahren über die travel station gmbh, Stehlistrasse 7a, 8912 Obfelden, UID CHE-396.075.325, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 15. Februar 2021, als geschlossen erklärt worden.

Sokrates

Annina Niederer 28. Juni 1953 – 3. Februar 2021

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von Annina. Peter Bütikofer Samuel Stadtmann und Lisa Marti mit Mila Severin und Désirée Stadtmann mit Leano, Alessio und Lara

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Cyrill Stadtmann und Carina Stähli Maya Bütikofer und Luca Apitzsch Robert Niederer und Familie Eva Ducret und Familie Dominik Sarasin

Inkraftsetzung Gebührenverordnung/Erlass Gebührentarif

Die Trauerfeierlichkeiten finden im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumengeschenken bitten wir, die Stiftung Palliaviva Zürich, Postkonto 80-38332-6, zu berücksichtigen.

Die Gemeindeversammlung hat am 10. Dezember 2018 die Gebührenverordnung erlassen. Mit Beschluss vom 9. Februar 2021 hat der Gemeinderat die Inkraftsetzung ab demselben Datum beschlossen. Mit gleichem Beschlussdatum wurde der Gebührentarif per 9. Februar in Kraft gesetzt. Dieser Beschluss und der Gebührentarif liegen in der Gemeindeverwaltung bzw. unter www.mettmenstetten.ch - Politik/Verwaltung - Reglemente zur Einsicht auf. Gegen den Gebührentarif kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Mettmenstetten, 12. Februar 2021 Gemeinderat Mettmenstetten

Traueradresse: Wissenbacherstrasse 16, 8932 Mettmenstetten

Ersatzwahl einer Beisitzenden/eines Beisitzenden des Arbeitsgerichts des Bezirks Affoltern für die Arbeitgeberseite für die Amtsdauer 2020 – 2026 Wahlvorschlag Das Bezirksgericht Affoltern hat mit Beschluss vom 18. Januar 2021 als Ersatzwahl für Arbeitsrichterin Beatrice Jaeggi-Geel als Vertreterin der Arbeitgeberseite für die Amtsdauer 2020 – 2026 folgenden Wahlvorschlag eingereicht: Zimmermann-Gerster Barbara, lic. iur., 1977, Juristin, von Zürich, Basel, Gelterkinden (BL) und Ennetbürgen, in Wettswil am Albis

Gemeinde Rifferswil Gemeindeordnung 2021 Vernehmlassung Mit Inkrafttreten des neuen Gemeindegesetzes per 1.1.2018 ist den Zürcher Gemeinden vier Jahre Zeit eingeräumt worden, ihre Gemeindeordnungen an das neue Recht anzupassen. Basierend auf der vom kantonalen Gemeindeamt zur Verfügung gestellten Mustervorlage hat der Gemeinderat die aus dem Jahr 2010 stammende Rifferswiler Gemeindeordnung vollständig überarbeitet und dem Gemeindeamt des Kantons Zürich zur Vorprüfung eingereicht. Die Stellungnahme liegt vor und lässt den nächsten Schritt zu. Im Rahmen einer Vernehmlassung besteht nun für die Öffentlichkeit die Möglichkeit der Mitsprache. Die totalrevidierte GO Rifferswil liegt zur Einsichtnahme in der Gemeindekanzlei auf und ist auf der Homepage aufgeschaltet (www. rifferswil.ch). Für die Beantwortung von Fragen stehen sowohl der Gemeindepräsident Christoph Lüthi als auch der Gemeindeschreiber Bruno Hänni zur Verfügung. Allfällige Einwendungen oder Begehren haben bis spätestens 22. März 2021 schriftlich und mit Begründung an den Gemeinderat, c/o Gemeindekanzlei, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zu erfolgen oder elektronisch an folgende Adressen: gp.christoph.luethi@rifferswil. ch und gemeinde@rifferswil.ch.

Dieser Wahlvorschlag kann bis Freitag, 19. Februar 2021, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden kann der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Die vorgeschlagene Person wird vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn nach Ablauf dieser Frist nur ein Wahlvorschlag vorliegt und die zunächst vorgeschlagene Person mit der definitiv vorgeschlagenen Person übereinstimmt (§ 54 des Gesetzes über die politischen Rechte). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die neue GO Rifferswil erfordert die Zustimmung durch den Souverän an der Urne und sodann muss sie, um in Rechtskraft erwachsen zu können, vom Regierungsrat noch genehmigt werden.

Affoltern am Albis, 12. Februar 2021

Rifferswil, im Februar 2021 Gemeinderat Rifferswil

Bezirksrat Affoltern

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Traueradresse: Ariane Reutemann-Herbert Baumgartenstrasse 23 8932 Mettmenstetten

In tiefer Trauer, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem allerliebsten Ehemann, Papi, Popi, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund

Otto Herbert 30.08.1939 – 09.02.2021

Deine Begeisterungsfähigkeit, deine Gabe Geschichten zu erzählen, dein Humor, deine Grosszügigkeit, deine Fürsorge, dein gutes Herz und deine grosse Liebe bleiben für uns unvergesslich. Wir vermissen dich sehr. Wer dich kannte, weiss was wir verloren haben. Cosima Herbert-Blumer Thomas und Cornelia Herbert mit Alina und Nicolas Ariane und Adrian Reutemann-Herbert Jessica Digele und Manuel Wendelspiess Luca, Lara, Elia und Markus Digele Margrit Witmer und Francis Bigar mit Familie Inge Lanz mit Familie Freunde und Anverwandte Aufgrund der aktuellen Situation findet die Abdankung erst am 16. März 2021 um 14.30 Uhr in der Liebfrauenkirche Zürich statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

DANKSAGUNG Wir danken herzlich allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied unserer lieben

Johanna Gut-Baur erfahren durften. Besonders danken möchten wir dem Team im Senevita, Obstgarten Affoltern für die liebevolle Pflege. Pfarrerin Eva Eiderbrant danken wir für die einfühlsamen Abschiedsworte und dem Organisten für die musikalische Umrahmung. Herzlich verdankt seien auch die Beileidskarten und die Spenden an die Spitex Knonaueramt.

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 99. Geburtstag Wenn man 99 Lebensjahre auf dieser Welt verbracht hat, sollte man sich feiern lassen. Die besten Wünsche für Gesundheit und Wohlsein senden wir Paul Gerhard in Affoltern an seinem Geburtstag morgen Samstag, den 13. Februar.

Zum 96. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune gehen an Paulina Neukomm-Oertig aus Obfelden heute, am 12. Februar. Sie feiert ihren 96. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Freitag, 12. Februar 2021

Plötzlich waren da Grosseltern Seit Frühling 2020 haben die Kinder von Judit Buchwald zwei neue Bezugspersonen Judit Buchwald lebt seit 2018 in der Schweiz. Die alleinerziehende Ungarin sagt, sie habe nie erlebt, wie es sich anfühlt, Eltern oder Grosseltern zu haben. Über das Projekt «mitenand» hat sie im Frühling Hugo und Irene Walther kennengelernt. Für sie und ihre drei Söhne ist das pensionierte Ehepaar ein Glücksfall.

durchatmet. «Drei Kinder grosszuziehen, ohne ein Umfeld, das einen unterstützt – das ist sehr streng», weiss Irene Walther. Sie ist selbst dreifache Mutter und erinnert sich gut, wie froh sie damals war um die Unterstützung von Familie und Freunden.

Eine Spielkultur, die sie nicht kannte

Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir in den kommenden Tagen gleich drei Jubilarinnen. Es sind dies heute Freitag, 12. Februar, Heiderun Fuchs in Affoltern, morgen Samstag, 13. Februar, Margrit Amacher in Zwillikon und am Montag, 15. Februar, Liselotte Takács in Affoltern. Wir gratulieren allen dreien und hoffen, dass es um Lebensfreude und Gesundheit bestens bestellt ist.

Kanton zahlt an Kurse Der Kanton Zürich beteiligt sich an den Kosten für jene überbetrieblichen Kurse, die wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgeführt werden konnten. Insgesamt erhalten 32 Institutionen der Berufsbildung einen finanziellen Beitrag. Während des Shutdowns von März bis Mai 2020 konnten die obligatorischen überbetrieblichen Kurse in der Berufsbildung nicht oder nur teilweise durchgeführt werden. Das Nachholen dieser Kurse führt für viele der Anbietenden zu Mehrkosten. Beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt gingen 40 Gesuche ein, von denen 36 die Kriterien für eine Zusatzfinanzierung erfüllten. Bildungsdirektion

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

3

von livia häberling Manchmal legt Judit Buchwald am Abend eine CD ein. Schon mindestens dreissigmal haben ihre Söhne die Gutenachtgeschichte gehört, sagt sie. Ohne dass sie ihnen bisher verleidet sei. Der Anfang geht so: «Tri Tra Trallala, Tri Tra Trallala ...» Den Kasperli kennen Balázs (9), Enrico (5) und Andrin (3) seit ein paar Monaten. Hugo und Irene Walther aus Affoltern haben ihnen die CDs geschenkt. Ihre sieben Enkelkinder waren für die Hörspiele irgendwann zu alt, nun erfreuen sich die Jungs daran. Die Buben, die für das Ehepaar inzwischen auch wie Grosskinder sind.

Anderen Familien Zeit schenken Irene Walther hat früher als Primarlehrerin gearbeitet, und Hugo Walther hat das Zivilstandsamt in Affoltern geleitet. Beide sind seit ein paar Jahren pensioniert und hüteten seither regelmässig ihre Enkelkinder. Als im letzten Frühling der Shutdown kam, fiel diese Aufgabe weg. So kamen die Walthers auf die Idee, ihre freie Zeit einer Familie zu schenken, die nicht so privilegiert ist wie sie. Kurze Zeit später las Irene Walther zufällig vom Projekt «mitenand», und das Ehepaar meldete sich bei Sozialdiakonin Gabriela Bregenzer. Sie «matchte» die beiden mit Judit Buchwald. Die 40-Jährige wohnt mit ihren Söhnen seit drei Jahren in der Schweiz, mittlerweile in Mettmenstetten. Ursprünglich stammt sie aus Ungarn. Früher hat sie als Putzfrau und Gärtnerin gearbeitet, derzeit betreut sie ihre Kinder. Zur Unterstützung bezieht sie Sozialhilfe. Als alleinerziehende Mutter ist Judit Buchwald in der Vergangenheit immer wieder an ihre Belastungsgrenze gestossen, wie sie sagt. Auch, weil sie seit Längerem mit gesundheitlichen Problemen kämpft. Als ihr die Beiständin der

Judit Buchwald mit Sohn Andrin. Die 40-Jährige ist froh um die Unterstützung, die sie durch das Projekt «mitenand» erhält. (Bild Livia Häberling) Kinder vom Projekt «mitenand» erzählte, war sie begeistert und meldete sich sofort an. «Ich lebe alleine in der Schweiz, die Kinder haben nur mich», sagt sie. «Wohin sollen sie, falls mir etwas zustösst?»

«Ich wusste, dass ich ihnen zu hundert Prozent vertrauen kann» Judit Buchwald hatte Glück: Während einige Familien sich mehrere Monate gedulden müssen, bis eine Begleitperson gefunden ist, erhielt sie bereits nach zwei Wochen eine Zusage. Vor den Sommerferien fand das Kennenlern-Treffen mit den beiden älteren Söhnen statt. Andrin, der Jüngste, war noch nicht dabei. Der fünfjährige Enrico sei mit seinem Spielzeug sogleich auf sie zugelaufen und habe Kontakt gesucht, erinnert sich Irene Walther. «Es hat von Anfang

an einfach gepasst», sagt sie. Auch Judit Buchwald war vom Ehepaar sofort überzeugt: «Als ich die beiden gesehen und mit meinen Kindern erlebt habe, wusste ich, dass ich ihnen zu hundert Prozent vertrauen kann.» Etwas skeptischer war der neunjährige Balázs. Er blieb zunächst lieber in seinem Zimmer. Später sei dann aber auch er ins Wohnzimmer gekommen. Als er ein paar Tage darauf Geburtstag hatte, machten Irene und Hugo Walther einen Ausflug in den Zoo – mit ihm ganz alleine. Darüber habe er sich sichtlich gefreut, so Irene Walther. Das Eis war gebrochen. Seither sehen sie und ihr Ehemann die drei Kinder regelmässig – wenn möglich jede Woche. Meistens sind es Halbtages-Ausflüge, drei bis sechs Stunden, in denen Judit Buchwald Dinge erledigt, zu denen sie sonst nicht kommt. Oder in denen sie einfach mal

Im Dinosauriermuseum in Aatal waren sie schon gemeinsam, oder im Tierpark Goldau. Im Sommer haben sie am Jonenbach gebrätelt und waren auf einem Erlebnispfad. Zweimal haben die Jungs sogar schon bei den Walthers übernachtet. Nun jedoch sind die meisten Ausflugsziele wieder geschlossen. Deshalb kam es auch schon vor, dass Irene und Hugo Walther die Familie Buchwald in ihrer Wohnung in Mettmenstetten besucht haben. Dieses Treffen hat sich bei Judit Buchwald besonders eingeprägt: «Hugo und Irene sassen fast vier Stunden auf dem Boden und haben mit den Kindern gespielt. Chapeau!» Diese Art, sich mit Kindern zu beschäftigen, habe sie vorher nicht gekannt, sagt Buchwald. Sie selber habe keine gekauften Spielsachen gehabt, und auch keine Eltern oder Grosseltern, die sich für sie Zeit genommen hätten. Umso schöner ist es für Judit Buchwald, dass es ihren Kindern anders geht. Sie kommt aus dem Schwärmen kaum heraus: «Mit Hugo und Irene lernen sie dieses Gefühl kennen, das ist wunderschön. Was die beiden für meine Kinder tun, ist einfach grossartig.» Nicht zuletzt lernen ihre Kinder so auch die Schweizer Kultur näher kennen. Das, sagt sie, sei ihr sehr wichtig. «Tri, Tra, Trallala ...» Dankbar sind auch die Walthers: «Wir haben noch Energie und Zeit. Und wir freuen uns, dass wir eine andere Familie mit unserem Einsatz unterstützen können.»

«Mitenand» sucht Freiwillige Wer sich als Familienbegleiterin oder Familienbegleiter engagieren möchte, kann sich bei Gabriela Bregenzer und Lucia Sidler melden (044 552 01 88). Alle Freiwilligen erhalten eine sorgfältige Einführung, Beratung, die Möglichkeit zum regelmässigen Erfahrungsaustausch sowie Weiterbildungsangebote und eine Spesenentschädigung. (red.)

Ordnungsbussen online bezahlen Stadtpolizei Affoltern am Albis setzt auf Digitalisierung Die Stadtpolizei Affoltern stellt auf digitale Verarbeitung von Ordnungsbussen um. Künftig erhält eine gebüsste Person anstelle einer Ordnungsbusse mit Einzahlungsschein eine Übertretungsanzeige mit QR-Code. Die Stadtpolizei Affoltern am Albis stellt per 15. Februar 2021 auf die digitale Verarbeitung von Ordnungsbussen mit Bedenkfrist um. Neu wird eine Übertretungsanzeige ausgehändigt, welche mit einem unverwechselbaren QR-Code versehen ist. Auf der Übertretungsanzeige ist nur noch die Information aufgedruckt, dass eine Übertretung festgestellt wurde. Die gebüsste Person gelangt durch Scannen des QR-Codes mittels der Kamera eines Smartphones auf das gesicherte Bussenportal der Stadtpolizei Affoltern. Alternativ kann der Einstieg auch via Internetseite (bussen. stadtaffoltern.ch) erfolgen. Nach der Eingabe des Kontrollschildes und der Ordnungsbussennummer kann die

gebüsste Person weitere Informationen über die ausgestellte Ordnungsbusse abrufen; insbesondere Übertretungszeit, Örtlichkeit, Ordnungsbussenziffer und den Bussenbetrag. Die Stadtpolizei Affoltern ist nicht das erste Korps, welches die QR-Bussenzettel einführt. Die Kantonspolizei Zürich setzt bereits seit Ende 2019 auf den QR-Code und die Stadt Zürich hat dieses Verfahren im Frühjahr 2020 eingeführt.

Einfach, schnell und sicher bezahlen Die gebüsste Person hat die Möglichkeit die Ordnungsbusse einfach und unbürokratisch mittels Kreditkarte oder Twint zu bezahlen und damit das anonyme Ordnungsbussenverfahren abzuschliessen. Zudem können auf dem Bussenportal Angaben über einen allfälligen anderen Lenker hinterlegt werden, ein Einzahlungsschein bestellt oder aber die Ordnungsbusse abgelehnt werden. Eine doppelte Bestätigung und Verifikation der gebüssten Person verhindert den Missbrauch einer Ordnungsbussen-

ablehnung. Die digitale Verarbeitung erleichtert und vereinfacht die Zahlungsabwicklung und das Ablehnungsverfahren für die Nutzenden sowie den Verarbeitungsprozess für die Stadtpolizei Affoltern. Wer kein Internet oder Handy hat, muss die Busse allerdings trotzdem bezahlen. Falls keine Online-Erledigung der Ordnungsbusse erfolgt, wird 30 Tage nach deren Erfassung automatisch eine Übertretungsanzeige mit Einzahlungsschein an die Fahrzeughalteradresse oder an die gebüsste Person versandt.

Sicherheit gewährleistet Ein QR-Code kann aufgrund seines offenen Datenformates einfach erstellt werden. Das können auch Betrüger ausnützen. Die Stadtpolizei Affoltern setzt, wie die übrigen kommunalen Polizeikorps, für die Ordnungsbussen mit QR-Code auf spezielle Sicherheitsmerkmale. Der Bussenzettel ist nur echt, wenn dieser auf der linken Seite einen blauen Sicherheitsstreifen aufweist. Dieser wird

beim Fotokopieren schwarz. Zudem sind alle Datenleitungen gesichert und die Website verfügt über ein Zertifikat. Bei Fragen zur Echtheit eines Bussenzettels oder zum neuen System steht die Stadtpolizei Affoltern gerne zur Verfügung. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

ANZEIGE

Aus Tauchern werden Flieger

Fragen Sie uns wie

Staatlich anerkannte Privatschule mit Tagesstruktur für Primar- und SekundarschülerInnen, die eine kleine Lerngruppe und ein individuelles Eingehen auf persönliche Bedürfnisse suchen.

Weissenbrunnenstr. 41 Telefon 044 737 37 04

8903 Birmensdorf sil-tagesschule.ch


Einbürgerungen Mit Beschluss vom 8. Februar 2021 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: •Cliff Chun Yin Woo, 2002, Bürger von China •Cherry Chun Yan Woo, 2005, Bürgerin von China 12. Februar 2021 Gemeinderat Stallikon

Bau- und Zonenordnung; Teilrevision Einführung Kommunaler Mehrwertausgleich MAG; Öffentliche Auflage

Hedingen

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Der Gemeinderat Bonstetten hat an der Sitzung vom 26. Januar 2021 mit Beschluss-Nr. 643 die Bau- und Zonenordnung BZO; Teilrevision Kommunaler Mehrwertausgleich zuhanden der öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungsund Baugesetzes PBG verabschiedet. Rechtliche Hinweise und Fristen: Ort der Planauflage Gemeinde Bonstetten Bereich Hochbau Am Rainli 2 8906 Bonstetten

Ausserordenliche Schulgemeindeversammlung vom 15. März 2021 Die Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde Wettswil a.A. werden am Montag, 15. März 2021, 20.15 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zur ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft:

Rechtliche Hinweise Der Gemeinderatsbeschluss und die Planungsunterlagen liegen während den aktuellen Öffnungszeiten im Gemeindehaus zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Während der öffentlichen Auflage kann sich jedermann zum Inhalt mit einem Antrag und dessen Begründung bis spätestens 12. April 2021 äussern. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung der Teilrevision entschieden. Allfällige Eingaben sind schriftlich an den Gemeinderat Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Kredit für die Erstellung eines Provisoriums auf dem Schulareal Wolfestloh

Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 12. April 2021

Eine Einladung mit den wichtigsten Informationen zum Geschäft sowie den Durchführungsbedingungen wird drei Wochen vor der Schulgemeindeversammlung allen Haushaltungen zugestellt. Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) steht zwei Wochen vor der Schulgemeindeversammlung unter: www.schulewettswil.ch zum Download bereit und kann auch bei der Schulverwaltung kostenlos angefordert werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

Gemeinderat Bonstetten

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus wird die Schulgemeindeversammlung nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen aus der Einladung sowie dem Schutzkonzept und den Informationen, welche rechtzeitig auf der Website (www.schulewettswil.ch) aufgeschaltet werden. 8907 Wettswil a.A., 10. Februar 2021 Primarschulpflege Wettswil a.A.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Simone Kurmann und Christoph Gugl, Apollostrasse 2, 8032 Zürich Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Verlängerung von 4 Fenstern im Erdgeschoss, Sennweidweg 13, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1252, Zone: K2A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sinah Kaspar, Hasenbühlweg 3, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aussenaufstellung Luftwasserwärmepumpe (Standortänderung), Hasenbühlweg 3, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 782, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2b

Affoltern am Albis Bauherrschaft: XLCH GmbH, Rössliweg 48, 4852 RothristSchweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstellung Reklamestuhl (15 m) Moosbachstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6949, Zone: Industriezone

Bonstetten Bauherrschaft: Schnider & Co. AG, Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten, Schweiz Projektverfasser: schnider solar ag, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten, Schweiz Projekt: Erstellung dachintegrierte Solaranlage auf Unterstand, Birchstrasse 5.1, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2627, Zone: Kernzone Dorf (KD)

ÄTIN R S K R I Z E B E UNSER

Bauherrschaft:SWICAVersicherungenAG, Römerstrasse 37, 8400 Winterthur Vertretung der Bauherrschaft: CH Architekten AG, Bahnhofplatz 1b, 8304 Wallisellen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nrn. 623 und 330 inkl. Nebengebäude und Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage, Silberweg 8, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2032, Zone: Wohn- und Gewerbezone WG 2.9

Mettmenstetten Bauherrschaft: Jürg und Susanne Mathys, Im Steinisacher 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Krieg Haustechnik GmbH, Hämmerli 2f, 8855 Wangen SZ Projekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe westlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 1589, Im Steinisacher 9, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3723, Zone: Wohnzone W2a

Mettmenstetten Bauherrschaft: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projekt: Neubau Heizcontainer mit Schnitzelheizung auf Südostseite Fabrikgebäude, Vers.-Nr. 644, Untere Fischbachstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3638, Zone: Zentrumszone Z

Obfelden Bauherrschaft: Andreas Wepler, Winkelstrasse 8, 8912 Obfelden Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik AG, Augenweidstrasse 2, 8966 OberwilLieli Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Wohnhaus Vers.-Nr. 1571, Winkelstrasse 8, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4043, Zone: W2E

Affoltern am Albis Am 4. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Vincenzo Carfagno geboren am 2. November 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung finden im engsten Familienkreis statt. 12. Februar 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Montag, 8. Februar 2021 gestorben:

Susanne Huber geboren am 14. November 1957, von Altdorf UR / Hedingen ZH, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Mettmenstetten Am 3. Februar 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Niederer Annina geboren am 28. Juni 1953, von Zürich, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Der Abschied findet im engsten Familienund Freundeskreis statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 6. Februar 2021 ist in Zug ZG gestorben:

von Büren-Salvisberg, Michèle geboren am 1. Dezember 1940, von Flumenthal SO, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schwerzimattstrasse 4; Ehefrau des von Büren Josef. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Bauherrschaft: Nick und Martina Spalinger, Raihaltenstrasse 37, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Neubau Gerätehaus mit Velounterstand, Raihaltenstrasse 37, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3420, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Reto Tobler, Winkelstrasse 24, 8912 Obfelden Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik AG, Augenweidstrasse 2, 8966 OberwilLieli Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Wohnhaus Vers.-Nr. 1623, Winkelstrasse 24, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4249, Zone: W2E

Obfelden Am 8. Februar 2021 ist in Affoltern a/A ZH gestorben:

Kohler-Schmid, Rosmarie geboren am 1. Oktober 1941, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Morgenhölzlistrasse 4; Ehefrau des Kohler-Schmid, Werner Gottfried. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Kathrin Verbeck-Gerster, Im Haldenächer 13, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Anbau Unterniveau als Keller, Ersatz Gartenlaube, Anbau Schopf und Dachsanierung mit Photovoltaikanlage beim EFH Vers-Nr. 792, Im Haldenächer 13, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2168, Zone: W2a

E T T E N I O T AN FREY RFAHREN E & IG D N Ä T S BODEN VER ANKERT T M IA L U Ä S IM

ÜH, UND RUTH FR ER) H IS FDP (B

AM 7. MÄRZ

ZUSAMMEN MIT HANS FINSLER ALS ERSATZMITGLIED

gesellschaftsliberal engagiert fachlich kompetent

ROLF KUHN

Rechtsanwalt, lic. iur., LLM 1969, Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Februar 2021

Die reformierte Kirche bleibt im Dorf

FORUM

Giesskanne ade Die kantonale Volksinitiative «Mehr Geld für Familien» wird von der Mehrheit des Kantonsrats zur Ablehnung empfohlen. Obwohl sie noch gar nicht zur Volksabstimmung kommt, wird sie schon kontrovers im «Anzeiger» diskutiert. Die Initiative verlangt, dass die Familienzulagen um 50% erhöht werden. Bei dieser Erhöhung handelt es sich um eine «Giesskannensubvention», die auch Familien zugute käme, die auf diese Erhöhung gar nicht angewiesen sind. Die Massnahme wäre somit ineffizient und nicht zielgerichtet. Sie wäre sogar asozial. Denn es bekämen alle Familien «es Bitzeli meh», statt diejenigen Familien deutlich mehr, die es auch wirklich nötig haben. Zudem würde diese Erhöhung durch mehr Abgaben der Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert. Dies hätte eine weitere Senkung der Arbeitsproduktivität zur Folge und würde Arbeitsplätze gefährden. Wir müssen individuelle Lösungen finden, die diejenigen unterstützt, die es am meisten brauchen. Giesskannenmassnahmen werden dem nicht gerecht.

Digitaler Informationsanlass zur neuen Kirchgemeinde 2022 schliessen sich neun reformierte Kirchgemeinden zu einer zusammen. Das ist beschlossene Sache. Am 7. März wird nun an der Urne über die Kirchgemeindeordnung und den Namen der neuen Kirchgemeinde abgestimmt. An einem digitalen Anlass informierte die Kirche über Einzelheiten der Abstimmung. Von stefan schneiter Auf den 1. Januar 2022 hin werden sich die neun evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil zu einer einzigen Kirchgemeinde zusammenschliessen. Das haben die stimmberechtigten Reformierten vergangenen Herbst gutgeheissen. An der Abstimmung vom 7. März 2021 geht es nun darum, dass sich die künftige Kirchgemeinde eine Kirchgemeindeordnung sowie einen Namen gibt. Im Hinblick auf diese Abstimmung hat am Dienstagabend ein Informationsanlass stattgefunden, zu dem die Projektorganisation einlud, welche das Zusammenwachsen der Vertragsgemeinden zur neuen Kirchgemeinde organisiert und für die Information der Bevölkerung zuständig ist. Coronabedingt fand dieser Anlass auf digitaler Ebene statt, zu dem sich die Interessierten von zu Hause aus zuschalten konnten. An die 50 Menschen nutzten die Gelegenheit, sich über Einzelheiten der Vorlage zu informierten und Fragen stellen zu können. Sonja Kilchmann, Vizepräsidentin der Kirchenpflege Hausen, informierte als Erstes über den bisherigen Werdegang des Zusammenschlusses. Erste Gespräche zu KirchgemeindePlus fanden unter zehn Kirchgemeinden seit 2015 statt, neun Kirchgemeinden hiessen 2020 den Zusammenschluss gut. Derzeit befindet man sich in der dritten Phase, derjenigen der Umsetzung. Hans Asper, Präsident der Projektorganisation und Kirchenpflegepräsident von Affoltern, informierte über die Kirchgemeindeordnung (KGO). Diese regelt die Grundzüge der Organisation der neuen Gemeinde und die Aufgaben und Kompetenzen der Organe wie etwa Kirchenpflege, Kirchenkommissionen

5

Ronald Alder, Kantonsrat GLP

Computer verschenkt Am Online-Informationsanlass informiert Hans Asper von der Projektorganisation über den genauen Ablauf der Abstimmung zur neuen Kirchgemeinde. (Bild Stefan Schneiter) und Stimmberechtigte. Auch wenn am 7. März neun Kirchgemeinden über die KGO abstimmen, so bilden diese einen einzigen Abstimmungskreis, entsprechend der einen neuen Kirchgemeinde. Das heisst, die KGO wird entweder gesamthaft angenommen oder abgelehnt.

Umständliche Abstimmungsfragen Das Abstimmungsprozedere sei ein bisschen kompliziert, wie Hans Asper vor der vor ihren Computern versammelten Teilnehmern der Infoveranstaltung einräumte. Die Abstimmenden sollen nämlich auf ihrem Stimmzettel zweimal ankreuzen, ob sie die KGO gutheissen oder nicht. Einmal für die Kirchgemeinde Knonauer Amt, einmal für die Kirchgemeinde Säuliamt. Denn über den neuen Namen wird ebenfalls abgestimmt. «Sie haben es in der Hand, ob die Kirchgemeinde Knonauer Amt oder Säuliamt heissen soll, betonte Asper. Entsprechend haben die Stimmberechtigten in einer Stichfrage anzukreuzen,

ANZEIGE

welchen der beiden Namen sie bevorzugen. Die Kirchenpflege der neuen Kirchgemeinde wird neun Mitglieder umfassen. Diese werden an der Urne am 26. September 2021 gewählt werden. Fünf Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) werden kurz vorher, an der Kirchgemeindeversammlung vom 7. September, gewählt. Bedingung für beide Gremien, sowohl Kirchenpflege wie RPK, ist, dass deren Mitglieder in der neuen Kirchgemeinde wohnhaft sein müssen.

Kirchliches Leben selber gestalten «Keine Angst, die Kirche bleibt im Dorf», eröffnete Claudia Mehl, Pfarrerin in Maschwanden, ihre Ausführungen. Gewährleistet wird das durch die Kirchenkommissionen, die es in jeder der bisherigen neun Kirchgemeinden geben wird und die mindestens drei, maximal zehn Mitglieder umfassen müssen, wovon eines davon die Pfarrperson der jeweiligen Gemeinde sein muss. Nicht

zwingend müssen diese Mitglieder der Kirchenkommission hingegen reformiert sein. Die Kirchenkommissionen erhalten weitreichende Entscheidungskompetenzen zur Gestaltung der kirchlichen Aktivitäten an ihren Orten. «Somit ist sichergestellt, dass jede Gemeinde ihr eigenes kirchliches Leben so gestalten kann, wie sie das möchte», sagte Claudia Mehl. Die reformierten Mitglieder einer Gemeinde sind auch in den Pfarrwahlkommissionen zur Mehrheit vertreten. «Wenn zum Beispiel in Hausen eine neue Pfarrperson gesucht wird, dann liegt es in der Hand dieser Gemeinde, diese vorzuschlagen und zu wählen.» Auch ist die Kirchenpflege verpflichtet, die Kirchenkommissionen bei Entscheidungen miteinzubeziehen. Hat also beispielsweise Maschwanden eine neue Organistin zu suchen, kann die Kirchenpflege nicht irgendwen aussuchen, ohne Maschwanden miteinzubeziehen. «Es wird nichts von oben aufoktroyiert, die Kirche bleibt im Dorf», fasste Claudia Mehl zusammen.

Maschinen gestohlen Dorfkirchen-Sterben

Nez uin

KGO

Bei einem Einbruch auf eine Baustelle in Wettswil sind vom 8. auf den 9. Februar Maschinen im Wert von 2600 Franken gestohlen worden. Durch Aufbrechen eines Schlosses verschaffte sich die Täterschaft Zutritt. Der Sachschaden ist gering. Am Dorfrand von Hausen misslang vom 5. auf den 6. Februar der Einbruch in eine Liegenschaft. Den Tätern gelang es nicht, die Eingangstüre zu überwinden. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Graffiti auf Lärmschutzwänden Unbekannte haben vom 3. auf den 4. Februar an der Reppischtalstrasse in Stallikon Lärmschutzwände mit Graffiti überzogen. Laut Angaben der Kapo in Affoltern ist mit Reinigungsarbeiten in der Höhe von rund 2500 Franken zu rechnen. Bekannt ist hingegen, wie viel der Ersatz der Heckscheibe eines Fahrzeugs kostet: rund 1000 Franken. Wie der Halter am 8. Februar um 8 Uhr im Zentrum

von Affoltern feststellte, wurde sie von Vandalen zertrümmert.

Lärm auch in der Kälte Auch in der kälteren Jahreszeit sind Beamte der Kantons- und Stadtpolizei Affoltern immer wieder wegen Lärmimmissionen unterwegs. Gleich drei Mal trafen sie zwischen 5. und 7. Februar in Affoltern auf Ruhestörer. Auf dem Sportplatz Moos, einem veritablen Hotspot, verwarnten sie um 1.30 Uhr junge Personen und forderten sie auch zum Aufräumen auf. Tags zuvor, um Mitternacht, brachte Lärm Anwohnende um den Schlaf, ebenso beim Schulhaus Butzen um 23 Uhr. Im Dorfteil Oberlunnern in Obfelden verteilte die Polizei am 6. Februar um 0.15 Uhr Ordnungsbussen. Den Grund lieferte eine lautstarke Auseinandersetzung unter Nachbarn. Tags darauf beliessen sie es nach Mitternacht an der Dorfstrasse in Obfelden bei einer Ermahnung, am 6. Februar ebenso in Knonau. (-ter.)

Im Nachklang zu meinem letzten Beitrag: Mein Computer wird eine neue Heimat bekommen. Die Anzahl der Anfragen von Privatpersonen und Institutionen war überraschend gross. Gerne hätte ich mehr Computer verschenkt. Mit dieser Erfahrung frage ich mich, ob es möglich, wäre bei uns im Amt ein besseres Verfahren zu finden als im «Anzeiger» seine Sachen zum Verschenken anzupreisen. Offensichtlich besteht im Schlepptau von Covid-19 ein echtes Bedürfnis. Würde sich eventuell ein Verein oder eine Gemeinde sich dessen annehmen wollen? Und als letzter Nachtrag: Ich versuche allen zu antworten, die sich bei mir gemeldet haben. Die vielen respektvollen Anfragen haben mich berührt. Und ich möchte der Schulpflege meiner Gemeinde Abbitte leisten, die in dieser Zeit ganz bestimmt einen intensiven Job wahrnimmt. Was im Scherz formuliert war, hat sich als bitterer Ernst herausgestellt. Ich bin im SpamFilter gelandet. Rainer Grau, Knonau

Keine Masken für Kinder Andauernd frage ich mich: Haben alle Leute den gesunden Menschenverstand verloren? Die Zeit, als die Schulkinder ohne Masken in die Schule gingen, Sport trieben, auf dem Pausenplatz spielten, verlief problemlos. Warum, wieso, kam die Maskenpflicht? Ganztägig und sogar während der Sportstunde! Unfassbar. So etwas ist doch nur ungesund. Da sammeln sich Bakterien und unser Kohlendioxid. Wenn schon, dann sollte man die Masken alle zwei Stunden auswechseln. Wird das von Kindern und vom Lehrpersonal in die Tat umgesetzt? Ich muss bald denken, «jemand» will, willkürlich, dass unsere Kinder krank werden, denn sonst verstehe ich das nicht. Kein Kinderarzt macht sich hörbar. Finden alle, es sei in Ordnung? Als verzweifelte Grossmutter bitte ich alle, die damit zu tun haben: Setzt den gesunden Menschenverstand in dieser Lage wieder ein!

Brigitte Sala, Wettswil


Private Primar- und Sekundarschule in Birmensdorf

Die Tagesstrukturen Domino sind eine geschätzte, gut integrierte Einrichtung der Primarschule Mettmenstetten und bieten eine professionelle, ganzheitliche Betreuung für Kinder ab Kindergarteneintritt bis zum Ende der Primarschulzeit an. Derzeit werden rund 185 Kinder von einem Team mit insgesamt 14 motivierten Mitarbeitenden betreut. Per 1. März 2021 oder nach Vereinbarung suchen wir für die Betreuung der Kinder eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 45%.

Die HOLINGER AG, ein Unternehmen der HOLINGER Gruppe mit 500 Mitarbeitenden, ist ein national und international tätiges Ingenieurunternehmen. Die Kernkompetenzen sind Wasserversorgung, Siedlungsentwässerung, Abwasser, Wasserbau, Bau, Umwelt, Geologie, Energie und Industrie. Für Gemeindeingenieuraufgaben (Baupolizei) sowie für die Projektierung und Realisierung von interessanten Projekten im Bereich kommunaler Tiefbau, suchen wir am Bürostandort Stallikon und Zürich, per sofort oder nach Vereinbarung, eine motivierte und initiative

Baufachperson Gemeindeingenieurwesen (w/m) 60 - 100 %

Zu den Aufgaben gehören: • Mitgestaltung der schulergänzenden Betreuung und Freizeit der Kinder nach den sozialpädagogischen Grundsätzen der Tagesstrukturen Domino • Gemeinsames Mittagessen mit den Kindern • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei den Hausaufgaben • Mitarbeit im Ferienhort • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Anforderungsprofil: • Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Betreuung oder gleichwertiger Abschluss • wertschätzender und respektvoller Umgang • flexible, belastbare, zuverlässige und offene Persönlichkeit Weitere Informationen erhalten Sie von der Tagesstrukturleitung: Frau Jeannette Waser, Tel: 044 767 93 60 oder E-Mail: tagesstrukturen@ps-mettmenstetten.ch Die vollständige Bewerbung senden Sie bitte bis 18. Februar 2021 via E-Mail an schulverwaltung@ps-mettmenstetten.ch oder in Papierform an die Primarschule Mettmenstetten, Schulverwaltung, Schulhausstrasse 4, 8932 Mettmenstetten.

Ihre Aufgaben x Erstellen der Baubewilligungsanträge für die Gemeinde Stallikon

Tel. 044 737 37 04

sil-tagesschule.ch

RAUCHST0PPKURSE In Zürich und Winterthur: krebsligazuerich.ch/ rauchstopp Tel. 044 388 55 00

x Baurechtliche Beratung der Baukommission und des Bauamtes x Beraten und Betreuen von privaten Bauherren und Fachplanern in baurechtlichen Belangen x Projektierungs- und Bauleitungsaufgaben im Bereich kommunaler Tiefbau x Kontakte zu Kunden, Behörden, Lieferanten und Unternehmen Ihr Profil x Abgeschlossene Ausbildung im Baubereich (z.B. Bauingenieur, Bautechniker etc.) x Fachwissen und Interesse im Bereich Baurecht x Zusatzausbildung in Bau- und Planungsrecht von Vorteil x Erfahrung im Umgang mit Bauherren und Behörden x Teamfähigkeit, Motivation, Kommunikationsfähigkeit und selbständiges Arbeiten x Erfahrung im Bereich kommunaler Tiefbau

Kaufe Autos

Wir bieten Ihnen

Die Primarschule Mettmenstetten ist eine ländliche Schule mit aktuell 140 Kindergarten- und rund 380 Primarschulkindern. Auf Beginn des Schuljahres 2021/22 suchen wir

eine Fachlehrperson «Textiles und Technisches Gestalten» mit einem Pensum von 71% (20 Wochenlektionen). Sie verfügen über ein Primarlehrdiplom mit entsprechendem Fächerprofil oder eine anerkannte Ausbildung als TTG-Lehrperson. Sie sind motiviert, sich als Fachlehrperson im handwerklichen, kreativen Bereich zu engagieren und dem textilen und technischen Gestalten einen wichtigen Stellenwert in der Bildung unserer Kinder zu geben. Sie zeichnen sich aus in Teamfähigkeit und Flexibilität und haben die Bereitschaft, sich innovativ an der Weiterentwicklung unserer Schule zu beteiligen. Es erwarten Sie ein aufgeschlossenes Lehrpersonenteam und eine kompetente und unterstützende Schulleitung.

Spannende Projekte, vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben in einem motivierten, interdisziplinären Team. Modernes Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeiten, attraktive Sozialleistungen, Möglichkeit zur Weiterbildung, selbständige vielseitige Tätigkeit sowie interessante Entwicklungsperspektiven innerhalb eines wachsenden Unternehmens.

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Sind Sie interessiert? Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen und erwarten gerne Ihre Bewerbungsunterlagen. Herr Andreas Deicke, Leiter Geschäftsbereich Bau, Tel. 044 288 81 36, erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte. HOLINGER AG Neugasse 136, CH-8005 Zürich Tel: +41 44 288 81 00 zürich@holinger.com www.holinger.com

Weitere Informationen erhalten Sie von der Schulleitung, Herrn Hanspeter Amstein, 044 767 93 20, schulleitung@ps-mettmenstetten.ch. Im Internet finden Sie uns unter: www.ps-mettmenstetten.ch Ihre Bewerbung senden Sie bitte an schulverwaltung@ps-mettmenstetten.ch oder in Papierform an die Primarschule Mettmenstetten, Schulverwaltung, Schulhausstrasse 4, Postfach, 8932 Mettmenstetten.

Winterzeit – Einbruchszeit! Rollladen 100% Solar

20% Rabatt bis 28.2.2021 Freiämter Storen-Service GmbH, 5642 Mühlau, Tel. 056 677 81 81

Genug vom Homeoffice? Wir vermieten an der Langackerstrasse 39 in Cham einen hellen Büro-/Gewerberaum 24 m² an ruhiger Lage. Separate WC/Dusche, 1. OG 350.– mtl. inkl. Nebenkosten, Auskünfte erteilt Ihnen Herr Hanke, Tel. 041 741 10 72

www.freiaemterstoren.ch


Forum

Freitag, 12. Februar 2021

7

Förderer der Intransparenz Wenn ein Bezirksrats-Kandidat zur Intransparenz aufruft, lässt das aufhorchen. So gelesen im «Anzeiger» vom 9. Februar. Sind doch gerade die Aufsicht Ausübenden dazu ausersehen, den Bürgerinnen und Bürgern zu durchschaubaren Verhältnissen zu verhelfen und Mauscheleien in den Verwaltungen und Behörden zu verhindern. Bei Polizeimeldungen die Nationalität von Beteiligten bei Verbrechen bekannt zu geben, gehörte bis vor wenigen Jahren, genau bis 2017, zur normalen Information. In der Stadt Zürich wurde die übliche Art dieser Information durch den Polizeivorstand der Stadt Zürich im Alleingang seinen Polizisten verboten. Die Volksinitiative und auch der Gegenvorschlag, über die es am 7. März zu befinden gilt, wollen nichts anderes als

Mit grossen Sprüngen in Richtung Frühling: Hermelin, gesichtet im Grüt in Mettmenstetten. (Bild Brigitte Metzger)

Antoinette Frey in den Bezirksrat Die Kandidatin der SVP, Antoinette Frey aus Affoltern, ist für dieses Amt in ausgezeichneter Weise geeignet. Sie ist als Bäuerin bodenständig und im Säuliamt verankert. Aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung als Polizistin ist sie es gewohnt, mit Menschen und mit dem Recht umzugehen. Als Ersatzmitglied des Rats seit vier Jahren hat sie bereits konkreten Einblick in die Tätigkeit einer Bezirksrätin gewonnen. Als neues Ersatzmitglied des Bezirksrats schlägt die SVP Hans Finsler vor. FDP und SVP unterstützen ihre Kandidaturen gegenseitig. Wir empfehlen also auch die bisherige Bezirksrätin Ruth Früh (FDP). Nicht unterstützen kann die SVP den GLP-Kandidaten Rechtsanwalt Rolf

Kuhn. Dieser wohnt erst seit 2019 im Bezirk und ist beruflich in der Stadt Zürich tätig. Mit dem Statthalter und einer weiteren Juristin sind im Rat bereits solide Rechtskenntnisse vorhanden. Gefragt sind jetzt nicht Paragrafen, sondern Verankerung, Erfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen und vor allem gesunder Menschenverstand. Rechtsanwalt Kuhn ist offenbar der Meinung, dass Frauen in schwarze Säcke eingepackt werden dürfen und dass es linken Chaoten erlaubt sein soll, ihre Saubannerzüge mit verhüllten Gesichtern zu unternehmen. Im «Anzeiger» hat er vor zehn Tagen dargelegt, die ebenfalls am 7. März zur Abstimmung kommende Verhüllungsinitiative widerspreche dem liberalen Rechtsstaat

und decke sich «mit dem Tatbestand der Nötigung». Dann sind für ihn wohl unsere Nachbarn Frankreich und Österreich sowie die Kantone Tessin und St. Gallen, die entsprechende Bestimmungen bereits kennen, keine Rechtsstaaten? Solche Ansichten sind sein gutes Recht, aber sie entsprechen kaum der Meinung einer Mehrheit in unserem Bezirk. Aus all diesen Gründen ist die SVP von ihren Kandidaturen überzeugt: Antoinette Frey als bodenständige, erfahrene und im Säuliamt verankerte Bezirksrätin, Hans Finsler als neues Ersatzmitglied. David Vogelsanger, Präsident SVP des Bezirks Affoltern

Gesetzliche Instrumente vorhanden Frau Caldwell greift in ihrem Leserbrief das Thema auf, wie Hooligans beizukommen sei, wenn ein Rechtsstaat eine Verhüllung des Gesichts im öffentlichen Raum akzeptiert. Ein Rechtsstaat kann Hooliganismus nicht tolerieren. Dem Rechtsstaat stehen zur Bekämpfung von vermummten Hooligans aber bereits heute gesetzliche Instrumente zur Verfügung: Fussball-Hooligans agieren vorab in Zürich, Basel und in anderen Städten. Zudem sind Aktivisten der extremistischen Szene ähnlichen Gruppierungen zuzuordnen. Diese sind ebenfalls in grösseren Städten aktiv. So weit der Kanton Zürich betroffen ist, gilt das Vermummungsverbot gemäss § 10 des Straf- und Justizvollzugsgesetzes (in Basel besteht eine

ähnliche Regelung). Dieses stellt denjenigen unter Strafe, der sich bei Versammlung, Demonstrationen und Menschenansammlungen auf öffentlichem Grund unkenntlich macht. Da die genannten Gruppierungen üblicherweise als «Ansammlung» auftreten, können Hooligans bei Vermummung bestraft werden. Weiter kennt das Strafgesetzbuch Tatbestände (Sachbeschädigung, Drohung gegen Beamte etc.), welche relevant sind. Täter können bestraft werden. Die Frage, ob dies gelingt, ist eine Frage des Vollzugs. Die Durchsetzung des bestehenden Verbos war nicht immer optimal, was auch verschiedentlich kritisiert wurde. An diesem Problem ändert man nichts, indem man auf eidgenössischer Ebene noch einmal ein Vermum-

mungsverbot erlässt. Die Frage, wann die Ausübung von Polizeigewalt bei unzulässiger Vermummung angezeigt ist, ist heikel. Je nach Eskalationsgefahr muss abgewogen werden, ob ein Einsatz verhältnismässig ist. Polizeibeamte oder Dritte können bei Eskalation erheblichen Gefährdungen ausgesetzt werden. Das Abwägen ist keine einfache Aufgabe. Durch ein zweites (und somit eigentlich überflüssiges) Vermummungsverbot wird die Aufgabe nicht einfacher gemacht. Die gesetzliche Grundlage, um bei Hooliganismus durchzugreifen, besteht heute schon. Die fehlende Grundlage ist nicht das Problem, sondern der Vollzug.

Rehsche ist Anwärterin auf das Friedensrichteramt Stallikon. Für ein erfolgreiches Ausüben dieses Amtes sprechen nicht nur ihre beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen als Juristin, sondern auch ihre sozialen und menschlichen Qualitäten. Als Mutter von Zwillingen zeigt sie sich aus unserer nachbarlichen Perspektive stets als kluge und verständige Friedensstifterin im kleinen Kreis. Dass sie sich auch im grossen Rahmen bei anspruchsvollen Streitfällen bewähren wird, ist offensichtlich. Nicht zuletzt

auch deshalb, weil Frau Mirjam Rehsche von Berufes wegen mit der Arbeitswelt bestens vertraut ist, was den künftigen Aufgaben als Friedensrichterin sehr entgegenkommt. Es ist Frau Mirjam Rehsche zu wünschen, dass sie für diese Wahl eine breite, verdiente Unterstützung findet, um dieses wichtige Amt kompetent und verantwortungsvoll erfüllen zu können. Peter und Barbara Meier-Classen, Stallikon

Genügend Alternativen zur Auswahl Es gibt hin und wieder verschlungene Pfade und Abläufe, die nur schwerlich zu durchschauen sind. Ein solcher findet zurzeit in der am 7. März stattfindenden Wahl des Bezirksrates statt. Die altershalber zurücktretende Bezirksrätin Frau Hanni Stutz, 74-jährig, tritt

nun doch wieder an. Diesmal allerdings nur als Ersatzmitglied. Wie wenn in unserem Bezirk nicht genügend erfahrene Personen für diese aufsichtsrechtliche Aufgabe zur Verfügung stehen würden. Ehemalige Mitglieder von Behörden, die insbesondere als Ersatz-

Peter Schlittler, Bonstetten

Ruth Früh wiederwählen Bei den Wahlen vom 7. März wähle ich Ruth Früh (bisher) in den Bezirksrat. Möchten Sie wissen weshalb? Der Bezirksrat übt die Aufsicht aus über die politischen Gemeinden, die Schulgemeinden, die Fürsorgebehörden und auch über Institutionen wie Spitex, öffentliche und private Pflegeheime oder soziale Wohnheime. Mit seiner Arbeit überprüft der Bezirksrat, ähnlich wie eine Revisionsstelle, ob diese Institutionen die gesetzlichen Vorgaben einhalten und daneben auch Abläufe, Dokumentation und Archivierung. Zudem ist der Bezirksrat auch Rekursinstanz bei Anordnungen und Erlassen von Gemeinden und Schulgemeinden. Ruth Früh war in Bonstetten Gemeinderätin, Präsidentin der Fürsorge-

behörde und Schulpflegerin. Sie kennt also die Arbeit solcher Behörden und Institutionen sehr gut. Als Mutter und durchaus kritische Einwohnerin kann sie zudem auch eine wertvolle Aussensicht einbringen. Der Bezirksrat besteht aus zwei wählbaren Mitgliedern sowie dem Statthalter und dem Sekretariat. Mit ihren Erfahrungen ist Ruth Früh eine wichtige und wertvolle Ergänzung zu diesen beiden Juristen. Nach dem Rücktritt von Hanni Stutz sichert die Wiederwahl von Ruth Früh zudem die Kontinuität im Gremium. Deshalb wähle ich Ruth Früh wieder in den Bezirksrat. Ich empfehle Ihnen, es auch so zu machen. Arianne Moser, Gemeinderätin Bonstetten, Kantonsrätin

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein,

soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (red.)

ANZEIGE

Bezirksratswahlen 7. März 2021

Rolf Kuhn, GLP-Bezirksratskandidat, Mettmenstetten

Mirjam Rehsche in den Bezirksrat Stellt sich jemand für ein öffentliches Amt zur Verfügung, ist dies für die unmittelbaren Nachbarn, welche die Kandidatin oder den Kandidaten persönlich kennen, stets von besonderem Interesse. Da wägt man aufgrund nachbarlicher Erfahrungen kritisch das «Für» und das «Wider» gegeneinander ab. Bei diesem Abwägen neigt sich die Waagschale für unsere Nachbarin in Stallikon, Frau Mirjam Rehsche, voll und ganz auf die positive Seite: Frau Mirjam

zur ehemaligen Praxis der Information zurückzukehren. Während die Initiative den Hinweis auf den Migrationshintergrund einbezieht, beschränkt sich der Gegenvorschlag auf die aktuelle Nationalität der Beteiligten. Was daran schlecht sein soll und bis vor Kurzem funktioniert hat, wird von Jurist Kuhn in seinem Leserbrief mit allerlei geschwurbelten Argumenten, wie Unschuldsvermutung, Ahnenforschung und anderes mehr begründet. Die Beurteilung, ob sich ein Kandidat für die Aufsichtsbehörde Bezirksrat eignet, der vor allem zur Intransparenz bei Polizeimeldungen aufruft, bleibt den Stimmberechtigten in unserem Bezirk vorbehalten.

mitglieder nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kämen, stehen zur Verfügung. Frau Stutz als ehemalige Bezirksrätin ist also sicher kein Notfall und nicht unentbehrlich. Rolf Hurter, Rifferswil

Ruth Früh (bisher) in den Bezirksrat

Einfach authentisch – rf r ahrung E d n u d n ta s r er V z, er H it m

Wir empfehlen Ruth Früh für den Bezirksrat::

Urs Bregenzer, Silvia Mally, Regula Müller, Rudolf Müller Aeugst, Hans-Ulrich Bigler, Els Imhof, Franz Liebhart, Margrit Meuter, Hans Ulrich Meuter, Claude Pfister Affoltern a.A., Elfi Bohrer, Charles Höhn, Thury Küng, Arianne Moser, Andreas Moser Bonstetten, Stefan Gyseler, Eliane Heinzer, Bruno Heinzer, René Hess, Ronald Weisbrod Hausen a.A., Peter Ackermann, Matthias Bär, Christine Erni Hedingen, Kurt Bär Kappel a.A., Andreas Binder Maschwanden, Yolanda Wegmann, Rudolf Wegmann Mettmenstetten, Reto Aschwanden, Mirjam Heinemann, Werner Schneiter Obfelden, Rolf Hegetschweiler, Franz Zeder Ottenbach, Béatrice Müller, Thomas Müller Rifferswil, Marcus Gschwend, Suzanne Itin, Mark Itin, Hanni Stutz Stallikon, Heidi Bertschi, Dr. J.-J. Bertschi, Peter Gretsch, Mirjam Lepek, Katrin Röthlisberger, Beat Röthlisberger Wettswil


8

Forum

Freitag, 12. Februar 2021

Wahlempfehlung der Grünliberalen

Im Aeugstertal soll eine 5G-Antenne aufgestellt werden. (Bild zvg.)

5G-Aufrüstung im Aeugstertal: Noch können wir etwas tun Am 5. Februar wurde durch die Gemeinde Aeugst das Bauprojekt «BG 2021-002 Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage Birkenhof 10.1, Aeugstertal» öffentlich ausgeschrieben. Dabei geht es um die Aufrüstung auf 5G. Mindestens 10% der Aeugster Wohnbevölkerung – nämlich alle Unterzeichner der im letzten Jahr eingereichten Petition «Stop5G in Aeugst» – wollen keine 5G-Antennen in Aeugst. Es bestehen grosse Ängste über die potenziell gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der 5. Mobilfunkgeneration mit adaptiver Antennentechnologie und viele Einwohner können nicht verstehen, weshalb diese gesundheitlichen Risiken von den zuständigen Behörden so wenig gewichtet werden. Zudem wird

insbesondere in Aeugst kein Bedarf für 5G gesehen. Gestützt auf ein vorliegendes Rechtsgutachten gehen wir nach wie vor davon aus, dass wegen fehlenden Vollzugshilfen, Messempfehlungen und QS-Systemen Baugesuche für 5G aktuell grundsätzlich abgelehnt werden müssten. Entsprechend dürfen adaptive Antennen auch frühestens dann bewilligt werden, wenn die Rechtsgrundlagen geschaffen sind. Genau das ist in Bezug auf Anhang 1 Ziffer 63 der Nisv, (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung), noch nicht der Fall. Aufgrund der vom Aeugster Gemeinderat erhaltenen Antwort auf die eingereichte Petition, müssen wir jedoch davon ausgehen, dass das vorlie-

gende Baugesuch bewilligt wird. Verhindert werden kann die Aufrüstung der ersten 5G-Anlage mit adaptiver Antenne somit nur noch durch Einreichung eines Rekurses von Anwohnern innerhalb eines definierten Radius der Anlage. Um einspracheberechtigt zu sein, muss man jetzt bis spätestens zum 25. Februar 2021 den Baurechtsentscheid verlangen. Weitere Informationen wie einspracheberechtigter Radius, Vorlagen und Informationen zu den weiteren Schritten können der VereinsWebsite www.stop5gaeugst.ch entnommen werden. Verein Stop 5G in Aeugst: Erika Schäfer Messtechnikerin EMF, Präsidentin, und Roger Nötzli, Vizepräsident

Verhüllungsverbot ist nicht verfassungswürdig Über den Sinn eines Verhüllungsverbotes kann man diskutieren. Anders als ein Minarettverbot verstösst ein Verhüllungsverbot nicht gegen die Emrk, deshalb ist für mich der Ausgang dieser Abstimmung nicht wichtig. Zu beachten ist aber, dass das Problem in der Schweiz inexistent ist. Die wenigen Frauen, die einen Niqab tragen, sind praktisch alles Schweizer Konvertitinnen, die kaum zu dieser Verkleidung gezwungen werden. Die Unterdrückung der Frau in islamischen Ländern kann so nicht verhindert werden. Was mich einfach stört, ist dass man solche symbolischen Verbote in die Verfassung aufnimmt. Nachdem wir in den 90er-Jahren versucht haben, solche symbolische Einzelvorschriften, die

meistens gegen Minderheiten gerichtet waren (Schächtverbot, Jesuitenverbot, Verbot der Errichtung neuer Bistümer) aus der Verfassung hinauszuschmeissen und auch das Absinthverbot gestrichen wurde (wir hatten bis dahin die einzige Verfassung der Welt, in der das Wort «Enzianwurzel» vorkam), füllt man unser höchstes Gesetz nun wieder nach und nach mit Schrott. Von Kuhhörnern über Minarette bis Globuli ist jetzt alles verfassungswürdig. Zudem dünkt es mich, dass in einem Land, in dem der Föderalismus gerade von den Unterstützern der Initiative hochgehalten wird, ein Burkaverbot wenn schon, auf Kantonsebene anzusiedeln ist (zwei Kantone kennen

ja bereits ein solches Verbot). Wenn die Appenzeller weder Nacktwanderer noch Burkaträgerinnen wollen (offensichtlich ist dort Bekleidung ein heikles Thema, ein goldenes Kühlein im Ohr bleibt aber erlaubt), dann sollen sie dies in ihre Gesetze schreiben, wenn den Genfern Niqab-Trägerinnen, die viel Geld in den Bijouterien lassen, lieb und teuer sind, soll das ihnen unbenommen sein. Volk und Stände sind Verfassungsgesetzgeber. Dann ist der einzelne Stimmbürger aber auch verpflichtet, darüber nachzudenken, was verfassungswürdig ist und was nicht.

Am 7. März besteht die Gelegenheit, zu wichtigen Fragen wie dem Freihandelsvertrag mit Indonesien, der E-ID und der Burka-Initiative abzustimmen. Wir Grünliberale haben in mehreren Leserbriefen unsere Abstimmungsempfehlungen hierzu veröffentlicht. Heute möchte ich Ihnen, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern aus dem Knonauer Amt, zwei Kandidaten empfehlen, welche sich am 7. März zur Wahl stellen: Rolf Kuhn aus Mettmenstetten, Mitglied der GLP Knonaueramt, kandidiert für die Wahl in den Bezirksrat. Rolf Kuhn ist Jurist mit jahrelanger Berufserfahrung und bringt das für diese wichtige Aufsichtsfunktion notwendige Fachwissen in reichlichem Masse mit. Darüber hinaus ist er ein erfahrener Vermittler und Mediator und besitzt somit die Kompetenzen und die Menschenkenntnis, um in den anfallenden Dossiers mit den Betroffenen und Parteien den Weg zur Einigung zu finden. Ich habe Rolf Kuhn als sehr sympathischen, interessierten und schmunzelnd-humorvollen Menschen kennen gelernt. Ich schätze seine ruhige und besonnene Art in unseren Gesprächen

und empfehle ihn den Säuliämtlern zur Wahl in den Bezirksrat. Mirjam Rehsche kandidiert in Stallikon für die Wahl zur Friedensrichterin. Sie ist mit viel Elan der GLP Knonaueramt beigetreten und bereichert mit ihrem Einbringen unsere Treffen. Mirjam Rehsche verkörpert genau die Eigenschaften, welche eine Friedensrichterin mitbringen muss: Sie ist nicht nur fachlich als Juristin sehr kompetent, sie ist auch eine einfühlsame, ruhige und vermittelnde Persönlichkeit. So ermöglicht sie den Menschen, welche die Vermittlung des Friedensrichters in Anspruch nehmen, in den Schlichtungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung zu erarbeiten, damit der Gang an ein weiteres Gericht erspart bleibt. Ich habe Mirjam Rehsche als sehr offene, lebendige und engagierte Frau und junge Mutter kennengelernt. Ich bewundere ihren Elan und ihr Talent, einen gefüllten Alltag gut zu meistern und empfehle den Stallikerinnen und Stallikern Mirjam Rehsche zur Wahl als Friedensrichterin. Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin Grünliberale Knonaueramt, Aeugst a.A.

Rolf Kuhn ist die richtige Wahl Rolf Kuhn stellt sich am 7. März zur Wahl als Bezirksrat. Ich kenne Rolf Kuhn aus meiner Tätigkeit als Stiftungsrat einer gemeinnützigen, schulnahen Stiftung persönlich. Er hat den aus Gemeinderäten, Schulpflegemitgliedern, Lehrern und Beisitzern zusammengesetzten Stiftungsrat während vier Jahren präsidiert. Die Geschicke der Stiftung hat er sachgerecht und ökonomisch gelenkt. Als Präsident mit juristischem Background hat er die rechtlichen Belange der Stiftung, die Kommunikation mit den Aufsichtsbehörden und Dritten betreut. Den Stiftungsrat hat er einwandfrei geführt. Er konnte bei unterschiedlichen Positionen zwischen den Behördenver-

tretern vermitteln. Er war ein sachlicher und ruhiger Pol im Stiftungsrat, der unterschiedliche Anliegen zusammenführen konnte. Die Ressortleiter hat er mit seinem fachlichen Wissen unterstützt, legte aber immer Wert darauf, dass diese innerhalb den ihnen gemäss Organisationsreglement zugewiesenen Kompetenzen selbst entscheiden können. Bei Differenzen griff er vermittelnd ein. Deshalb waren in den vier Jahren seiner Präsidialzeit kaum Abstimmungen notwendig, da stets ein gemeinsamer Konsens gefunden werden konnte. Aus meiner Sicht ist er für ein Amt als Bezirksrat gut geeignet. Patrick Hitz, Affoltern a.A.

Mensch mit Augenmass und Herz Am 7. März stellen sich drei Kandidierende für zwei Sitze im Bezirksrat zur Verfügung. Mich hat die Kandidatur von Rolf Kuhn, den ich persönlich kenne, überzeugt. Der Bezirksrat besteht aus zwei Mitgliedern und dem Statthalter. Der Statthalter ist Jurist und gleichzeitig Präsident des Bezirksrats. Der Bezirksrat ist Aufsichtsbehörde und Rechtsmittelinstanz. Er überwacht die Einhaltung des Rechts und beurteilt Beschwerden

gegen Entscheide der Gemeinden und Zweckverbände. Dabei prüft er, ob diese Entscheide dem Recht entsprechen oder nicht. Wenn diese Behörde noch mit einem versierten Anwalt ergänzt wird, finde ich dies sinnvoll. Rolf Kuhn ist im Übrigen nicht nur Jurist, sondern auch ein Mensch mit Augenmass und ein Mediator mit Herz. Jürg Landolt, ehem. Gemeinderat, Aeugst a.A.

Hans Hegetschweiler, Hedingen

Geplante Überbauung «Rauchmatt» Offener Brief der NHO an die Baukommission des Gemeinderats Hausen. An Weihnachten publizierte der «Anzeiger» zwei Beiträge zum Baugesuch des Projektes Rauchmatt («Anzeiger» vom 23. und 30. Dezember). Da wird einerseits von einem «Aufschrei» der Anwohner und Passanten gesprochen, als die Baugespanne die Dimensionen der drei Gewerbeblöcke zeigten. Andererseits betone der Landbesitzer und Bauherr, dass das Projekt gemäss dem genehmigten Gestaltungsplan «absolut wasserdicht» sei. Im zweiten Beitrag spricht der Einsender von «einem Scherbenhaufen», macht aber etwas Hoffnung, dass das «Tor zu Hausen» gerettet werden könnte, aber nur mit einer Zonenänderung. Wir, die NHO (Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt), möchten mit

diesem Brief Gemeinderat und Baukommission bitten, alles zu versuchen, um die verfahrene Situation zu retten. Zum Beispiel durch Gespräche mit dem Bauherrn, wenn beide Seiten bereit sind Kompromisse einzugehen. Ein möglicher Kompromiss könnte Lage, Dimensionen und Gliederung der Bauten betreffen. Die Baugespanne für die Gewerbe- und Wohnbauten zeigen, dass die geplanten Neubauten die ganze Sicht auf den Dorfrand verdecken. Sie nehmen keine Rücksicht auf Bestehendes. Die Anordnung der Bauten ist städtisch. Sie erlaubt keine dörflichen Durchblicke und Aussichten. Eine wichtige Forderung des Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird nicht erfüllt. Nach §238, Abs 1 sind «Bauten, Anlagen und Umschwung ... für sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen

Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird». Eine weitere Möglichkeit einen Scherbenhaufen zu vermeiden, wäre eine Änderung der BZO. Die Zone WG 3.0 wurde geschaffen, als noch andere Vorstellungen über das Bedürfnis des (hiesigen) Gewerbes bestanden und im Weisbrod-Areal noch keine Räume angeboten wurden. Es besteht in Hausen auch in näherer Zukunft kaum ein Markt für eine Überbauung mit den Restriktionen der Zone WG3.0; maximal 1/3 Wohnen, minimal 2/3 Gewerbe. Es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, leere, vermutlich schwer vermietbare Gewerbeblöcke hinzustellen, nur um eine bestehende Zonenordnung einzuhalten und damit vorzeitig das Eingangstor von Hausen zu ruinieren. Für den Vorstand der NHO Katrin Hottinger, Präsidentin

Ein Greifvogel zieht seine Kreise am Himmel. (Leserbild Albert A.Stahel)


Gewerbe

Walter Graf gestorben

Walter A. Graf, Ämtler Turnveteran und Olympiamedaillengewinner, starb 84-jährig. >Seite 15

Freitag, 12. Februar 2021

Statuten revidieren

Die Statuten des Sicherheitszweckverbandes Albis müssen totalrevidiert werden. > Seite 15

Dubai, nun Ottenbach

Von Syrien über Dubai ist Rima Naders aus politischen Gründen in die Schweiz geflüchtet. > Seite 16

Eine Stimme für über 600 kleine und mittlere Betriebe im Säuliamt Präsident Olivier Hofmann zu Aufgaben des KMU- und Gewerbeverbands Bezirk Affoltern Eine in Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen durchgeführte Aktion beim ersten Shutdown hat der KMU- und Gewerbeverband des Bezirks Affoltern bei der zweiten Welle im Dezember 2020 nicht wiederholt. Vieles habe sich inzwischen eingespielt, und der Informationsbedarf der Konsumenten sei kleiner, sagt Präsident Olivier Hofmann. von werner schneiter Wie kann der Verband, wie können Ämtler Gewerbevereine ihren Mitgliedern in diesen Zeiten des Stillstandes beistehen? Während des ersten Shutdowns hat er den Versuch unternommen, Hilfsangebote zu koordinieren. Und auch finanzielle Nothilfe für Kleinstunternehmer sei ein Thema gewesen, etwa durch die Serviceclubs und andere Institutionen, hält Olivier Hofmann fest. Die Nachfrage vonseiten der Betriebe hielt sich damals jedoch in Grenzen. Der Wille, mit eigenen Mitteln – etwa Erspartem – über die Runden zu kommen und die Scham, solche Gelder anzunehmen, sei ausgeprägt gewesen, fasst Olivier Hofmann Reaktionen von Gewerbetreibenden zusammen. Sein Appell richtet sich an alle, die von Existenzsorgen geplagt sind, Hilfe anzunehmen. Das wird beim Härtefallprogramm des Kantons wohl eher der Fall sein als monetäre Hilfe aus der Region, wo man sich häufig kennt. Kommt hinzu, dass da und dort auch kreative Geschäftsideen über die schwierige Zeit helfen. «Es ist bewundernswert, mit welchen Mitteln sich einige Unternehmen selber zu helfen wissen», fügt Olivier Hofmann bei, der als Unternehmer die Sorgen und Nötige der KMU kennt. Die Hilfestellung des KMU- und Gewerbeverbandes erfolgte beim ersten Shutdown mit einer Aktion unter dem Titel «Jetzt erst recht: Rette Arbeitsplätze und Lehrstellen, unterstütze regionale Unternehmen». Nicht mit Geld, aber mit kommunikativen Mitteln, wurde die Aktion sichtbar gemacht: auf einer Website, mit Posts in sozialen Medien, Inseraten und Zeitungsbeiträgen, Plakaten sowie mit einem in alle Ämtler Haushalte gestreuten Flyer.

Organisation auf Bezirksebene nötig Im Sommer 2020 wurde die Aktion abgeschlossen und beim zweiten, im Dezember 2020 beginnenden Shutdown

Olivier Hofmann, Präsident des KMU- und Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern: «Es ist bewundernswert, mit welchen Mitteln sich einige Unternehmen selber zu helfen wissen.» (Bild Werner Schneiter) nicht wiederholt. Nicht nur wegen des beträchtlichen Aufwands, sondern auch, weil sich inzwischen vieles eingespielt hatte und der Informationsbedarf seitens der Konsumenten deutlich kleiner ist. Mit dieser Aktion habe der KMU- und Gewerbeverband bewiesen, dass es ihn als Stimme von über 600 kleinen und mittleren Unternehmen im Knonauer Amt brauche, tritt Hofmann jenen Stimmen entgegen, die das bezweifeln. Der Verband verfüge über ein anderes Gewicht als Einzelpersonen, ein einzelnes Unternehmen oder ein einzelner Gewerbeverein, fügt er bei. Er bedauert denn auch, dass eine vor zweieinhalb Jahren von Affoltern eingebrachte Idee eines Marketings auf Bezirksebene nicht zustande kam. Für Olivier Hofmann ist klar, dass es einer grösseren Organisation auf Bezirksebene bedarf – auch, weil gewisse Ortsvereine zu klein sind, um grössere Projekte zu stemmen. Das zeige sich nun auch in der auf keimenden Diskussion über Fusionen oder gar Auflösungen von Gewerbevereinen. Es gehe auch um Projekte, von denen die Gewerbebetriebe im Säuliamt profitieren können – etwa das Label «Zum Glück aus dem Knonauer Amt» mit dem Säuli, den elektronischen Marktplatz, eine Kompetenzstelle für die Beurteilung von Vergabungen der öffentlichen

Hand. Oder, aus aktuellem Anlass, die Organisation einer Webinarreihe, in der lokale Unternehmen lokale Firmen unterstützten, so Hofmann. Nach dem Shutdown soll es auch wieder Gewerbeschauen geben. Im Oberamt findet sie möglicherweise 2022 statt. Und eine Bezirksgewerbeschau? «Damit rechne ich in den nächsten drei Jahren nicht», ergänzt Hofmann. Der Austausch mit den sechs Gewerbevereinen im Bezirk Affoltern sowie mit dem kantonalen Gewerbeverband (KGV) funktioniere gut. «Da ich als Präsident eines Bezirksverbandes Mitglied des erweiterten Vorstandes bin, habe ich direkten Zugang zum KGV, was einiges erleichtert», sagt Hofmann, der ausserdem die freundschaftliche Verbundenheit mit der Ämtler Standortförderung herausstreicht. «Sie hat uns vor Kurzem angefragt, ob wir bei zwei Projekten mitarbeiten wollen.» Ungeachtet dessen gilt der Blick des Bezirksverbandes der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand, der Erneuerung des Verbandsauftritts und der Organisation von themenbezogenen Info-Abenden – alles Themen, deren Umsetzung von der Frage abhängen, ob sich dazu genügend Mitglieder finden, die bereit sind, in Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Bedeutung kommt laut Hofmann der Aus- und Weiterbildung zu, die in

den Statuten des Verbandes verankert ist. Zahlreiche Mitglieder sind Ausbildner, und seit Jahren fungiert der Bezirksverband als Hauptsponsor des Lehrstellenforums. Der Verband engagiert sich aber nicht mehr direkt in der Lehrlingsausbildung. Darum kümmern sich das Lehrstellenforum und das Jugendprojekt Lift.

Kein Geld, aber eine Plattform bieten Der KMU- und Gewerbeverband ist zwar eine Interessenorganisation. Er hält sich aber bei Wahlkämpfen zurück. «Da leisten wir keine finanzielle Unterstützung. Aber wir bieten Mitgliedern, die für ein Amt kandidieren, die Möglichkeit, sich vorzustellen. Grundsätzlich unterstützen wir alle unsere Mitglieder, ungeachtet der parteipolitischen Zugehörigkeit. Damit unterscheidet sich der Bezirksverband vom KGV, der nur bürgerliche Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Kreis von FDP, SVP und CVP unterstützt», fügt Hofmann bei. Und bei sachbezogenen Abstimmungen? «Da gibt es auf Bezirksebene wenig Relevantes fürs Gewerbe. Und für kantonale und eidgenössische Vorlagen erfolgt die Parolenfassung durch den KGV oder durch den schweizerischen Gewerbeverband», sagt der Präsident.

Selbstständiger Projektleiter

Wie ist der Bezirksverband organisiert?

Hegt Dr. Olivier Hofmann (FDP) noch eigene politische Ziele, nachdem er 2019 nach sechs Jahren im Kantonsrat nicht wiedergewählt wurde? Zu dieser Frage wollte er nicht Stellung nehmen. Nachdem er jahrelang jährlich rund 600 Stunden in die Politik investiert habe, sei er nun froh über mehr Freiraum. Zudem könne er

Nachdem Ottenbach vor ein paar Jahren ausgetreten ist, umfasst der KMU- und Gewerbeverband des Bezirks Affoltern die Gewerbevereine Affoltern, Hedingen, Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden, Oberamt (Hausen, Kappel, Rifferswil), Obfelden, und Unteramt (Bon-

mehr in sein Geschäft investieren. «Da ich 2020 zum ersten Mal wieder voll arbeiten konnte, war dies finanziell mein bestes Jahr, seit ich mich selbstständig gemacht habe.» Der 58-Jährige, der in Hausen wohnt, ist seit sieben Jahren als selbstständiger Berater tätig. Er kennt die Sorgen und Nöte der KMU. (-ter.)

9

stetten, Wettswil, Stallikon). Deren Präsidenten bilden – zusammen mit Olivier Hofmann – den Vorstand des KMU- und Gewerbeverbandes. Daneben betreibt der Verband eine kleine Geschäftsstelle, die seit vielen Jahren mit jährlich 4000 Franken entschädigt wird.

Vermietung von Ferienwohnungen Die Skiferien haben vielerorts begonnen und die Schneeverhältnisse stimmen. Beim Mieten von Wohnungen gibt es aus rechtlicher Sicht einiges zu beachten. Die Miete von Wohnungen zu Ferienzwecken ist im Mietrecht geregelt. Wird eine Wohnung für weniger als drei Monate vermietet, finden die speziellen mietrechtlichen Schutzbestimmungen keine Anwendung. Der Mieter kann sich nicht auf den Kündigungsschutz berufen. Auch in der Gestaltung des Mietzinses sind die Parteien frei. Das Obligationenrecht sieht keine Formvorschriften für die Ferienwohnungsmiete vor. Es empfiehlt sich aber dringend, auch für diesen Fall einen schriftlichen Mietvertrag abzuschliessen. Beim Hauseigentümerverband kann ein standardisiertes Vertragsformular bezogen werden, das auf die wichtigsten zu regelnden Punkte hinweist. Dazu gehört in erster Linie die eindeutige Beschreibung des Mietobjektes, einschliesslich allfälliger Nebenräume sowie aller zur Mitbenutzung zur Verfügung stehenden Einrichtungen und Anlagen. Um Streitigkeiten vorzubeugen, empfiehlt es sich, klar festzuhalten, was im geschuldeten Mietzins alles eingeschlossen ist und was als zusätzlich zu zahlende Nebenkosten hinzukommt. Auch ein Hinweis auf die in der Regel separat geschuldete Kurtaxe sollte im Mietvertrag enthalten sein. Zudem sollten die Zahlungsmodalitäten geregelt werden. In den meisten Fällen wird eine Anzahlung bei der Reservierung fällig. Die Restzahlung hat in der Regel 10 bis 20 Tage vor Antritt der Ferien zu erfolgen. Schliesst ein Ferienort das Skigebiet – ist dann ein Rückzug aus dem Mietvertrag möglich? Das Mietrecht kennt kein Rücktrittsrecht. Ein gültig abgeschlossener Mietvertrag ist für beide Parteien verbindlich. Dies selbst für den Fall wichtiger persönlicher Gründe oder bei Einschränkungen der Infrastruktur. Der Mietzins bleibt vollumfänglich geschuldet. Dasselbe gilt, wenn der Mieter verspätet an- oder verfrüht abreist.

Ferienwohnung und Corona Seit dem 18. Januar gilt die 5-PersonenRegel. Private Treffen sind auf maximal fünf Personen limitiert – Kinder inklusive. Der Bundesrat empfiehlt zusätzlich die Treffen auf zwei Haushalte zu beschränken. Diese Regel gilt auch für die Nutzung von Ferienwohnungen. Eine Ferienwohnung zusammen mit den Grosseltern oder einer befreundeten Familie ist bis auf Weiteres nur dann erlaubt, wenn sich pro Feriendomizil maximal fünf Personen aufhalten. Hauseigentümerverband

Gewerbeverein Oberamt verschiebt GV Der Vorstand des Gewerbevereins Oberamt hat die Generalversammlung 2021 auf den 17. September verschoben. Grund dafür ist, dass der Vorstand im März nicht mit der Veränderung der Situation rechnet, die eine GV mit über 50 Personen zulässt. Gewerbeverein Oberamt


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 14. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in der Kirche Ottenbach mit Pfrn. Lilian Gächter www.kircheobfelden.ch

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 13. Februar 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kintchimon Mittwoch, 17. Februar 19.30 Aschermittwoch-Gottesdienst mit der Liturgiegruppe

Ref. Kirche Ottenbach → Aktuelle Informationen über die Gottesdienste sind auf der Homepage www.kircheottenbach.ch ersichtlich.

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 14. Februar 10.00 In diesem Gottesdienst wollen wir uns vom Rhythmus und schwungvollen Gospelmelodien bewegen lassen. Wenn momentan mitsingen auch nicht möglich ist, so gibt es jedenfalls die Gelegenheit zum Mitklatschen. Für alle Veranstaltungen gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 14. Februar 17.00 Abendgottesdienst Pfarrer Thomas Müller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. Februar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche. Es gilt Maskenpflicht und es darf nur innerlich gesungen werden. Sonntag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Täglich Montag bis Freitag 14.00 Tête-à-tête im Chilehuus Eine Stunde zu zweit mit einer Mitarbeiterin des Kirchenteams Anmeldung im Sekretariat (vormittags)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 14. Februar 10.00 «Liebes-Rezept-Gottesdienst» zum Valentinstag. Die «Rezepte» für lebendige Liebe und eine tragfähige Partnerschaft kommen von Bonstetter Paaren und werden von Pfrn. Susanne Sauder «serviert». Lovesongs von Casey Crosby. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi. Letzten Sonntag wurde Christof Menzi in Kappel verabschiedet. Alle, die aufgrund der Platzbeschränkung nicht dabei sein konnten, sind herzlich eingeladen, die letzte Predigt von Christof Menzi zu hören und in Hausen von ihm Abschied zu nehmen.

Sonntag, 14. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Lilian Gächter Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 14. Februar 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen mit der Verabschiedung von Pfr. Christof Menzi in den Ruhestand www.kircherifferswil.ch

Sonntag, 14. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kloster Kappel a.A. Das Kloster Kappel hält seine Pforten bis einschliesslich 2. März 2021 geschlossen, wobei wir telefonisch (vormittags) und per Mail erreichbar bleiben. Die Klosterkirche mit dem neuen Kerzentisch ist tagsüber geöffnet, die Gottesdienste feiern wir mit der Kirchgemeinde Kappel. Wir freuen uns darauf, ab dem 3. März 2021 wieder für unsere Gäste da zu sein! www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 14. Februar 9.30 Gottesdienst in Hausen mit Pfr. C. Menzi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst mit mit Pfr. A. Fritz Musik: Marina Wehrli In der ref. Kirche Mettmenstetten www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 12. Februar Ab 20.00 Nachtsamkeit – Meditationsnacht in der Kirche Pfarrer Andreas Fritz. Wir bitten um Anmeldung. Sonntag, 14. Februar 10.00 Schöpfungs-Gottesdienst mit Zeichnungen der minichile-Kinder Pfarrer Andreas Fritz und Katechetin Heidi Degiorgi Orgel Marina Wehrli Der JUKI Gottesdienst am Abend findet NICHT statt. www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 14. Februar 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Musik: Zhanel Messaadi, Orgel www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 13. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 14. Februar 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Aschermittwoch, 17. Februar 9.15 Kein Gottesdienst 19.30 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 14. Februar 9.00 Beichte im 2. OG 10.00 Hl. Messe Dienstag, 16. Februar 18.00 Extra-Beichtzeit zum Beginn der Fastenzeit 19.30 Hl. Messe, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 17. Februar – Aschermittwoch 18.00 Extra-Beichtzeit zum Beginn Fastenzeit 19.30 Gottesdienst mit Auflegung der Asche Donnerstag, 18. Februar 9.00 Hl. Messe, mit Live-Übertragung von Radio Maria im Gottesdienst

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 14. Februar – Valentinstag 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal mit S. Hanke 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und S. Bartels Segensritual für Paare Orgel: A. Bozzola uns Solistin Mittwoch, 17. Februar – Aschermittwoch 18.00 Aschenauflegung mit Pater Ben www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. Februar 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 18. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst & Livestream «Liebe ist multiplikativ» Mehr unter www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. Februar 10.30 Gottesdienst mit Voranmeldung Hort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 17. Februar 20.00 Frauenabend Kolosserbrief 4, 1-6 www.etg-mettmenstetten.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 14. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); EMKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst Predigt: Res Dummermuth Hüeti und KingsKids www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Freitag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

12. Februar 2021 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Andri Oertli

Publireportage Die Mobiliar

Publireportage Raifffeisenbank

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Publireportage Arthur Girardi AG

KMU müssen unterstützt werden Viele KMU sind jetzt auf schnelle finanzielle Unterstützung angewiesen! Der Kanton Zürich ist nun in der Pflicht, die Auszahlungen sofort zu starten, ansonsten könnte es für viele KMU zu spät sein … Nun ist es noch wichtiger, dass wir uns alle gegenseitig berücksichtigen, in der Region Produkte und Dienstleistungen beziehen und zwischendurch mal ein Take Away vom Restaurant nebenan geniessen. Solche Aktionen sind neben dem finanziellen Effekt, vor allem auch eine moralische Unterstützung.

So berichtet der KGV:

ins neue Jahr eigentlich nur besser werden kann. Wir lassen uns den Optimismus nicht nehmen und meistern gemeinsam mit Ihnen die anstehenden Herausforderungen so gut es geht! Andri Oertli, Präsident Gewerbeverein Hedingen

Für den KGV ist klar: Wer den Schaden verursacht, der muss auch dafür geradestehen. Darum setzt sich der KGV dafür ein, dass der Staat die betroffenen KMU vollständig entschädigt und Schadensersatz leistet. Denn es waren die «Gewerblerinnen» und «Gewerbler», welche in den vergangenen Monaten mit ihren Schutzkonzepten solidarisch einen grossen Beitrag geleistet haben, die Infektionsketten der Pandemie zu unterbrechen. Jetzt sind im Gegenzug die Politik und die Gesellschaft gefordert, den Ruin ganzer Branchen zu verhindern. Die von Bund und Kanton vorgesehenen angepassten Härtefall-Programme mit tieferen Hürden und vereinfachtem Zugang sind ein erster wichtiger Schritt. Weitere müssen folgen! Denn die vorgesehenen Gelder dürften bei weitem nicht reichen, um die wirtschaftlich schwer angeschlagenen KMU zu retten. Eines ist klar: KMU dürfen nicht zum Schwarzen Peter der staatlichen CoronaPolitik werden. Der KGV ist überzeugt, dass es nach diesem schwierigen Start

Die Scharfmacher

Der Bundesrat hat vor gut einem Monat drastische Verschärfungen der Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bekanntgegeben. Die Befürchtungen betreffend der Ausbreitung der neuen Virusmutationen sind der Grund, dass sämtliche Läden des «nicht-täglichen» Bedarfs geschlossen haben müssen. Weiter wurde eine Home-OfficePflicht eingeführt und die bestehenden Schliessungen der Gastronomiebetriebe, Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen und Kulturbetriebe bis Ende Februar 2021 verlängert. Für den KGV gehen diese radikalen Massnahmen viel zu weit. Es ist unverhältnismässig, dass der

Bundesrat bei stark sinkenden Neuansteckungs-, Todesfall- und Hospitalisierungszahlen aufgrund von Schreckensszenarien grosse Teile der KMUWirtschaft mit harten Massnahmen ausser Betrieb setzt.

VIEL BETRIEB —

Baubetrieb Malerbetrieb Maschinenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik

Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern Telefon 044 761 34 60

info@vistaoptic.ch www. vistaoptic.ch

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

Cyberversicherung? Wir bringen Klarheit. www.intusag.ch

Albisbrunn Betriebe Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen a. A.

VISTA OPTIC Affoltern a.A. GmbH

Mitglieder des Vorstandes

Ihr Versicherungspartneer

Tel. +41 44 764 81 00 info@ albisbrunn.ch www.albisbrunn.ch

INTUS AG

8910 Affoltern a.A.


Trotz Lockdown ist unsere Werkstatt weiterhin für Sie da. Der Laden ist geschlossen. Bestellungen können telefonisch oder via Email gemacht werden. Beratungen für eine Neuanfertigung oder Umarbeitung: Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit und wir werden Ihnen Vorschläge via SMS oder Email senden. ÄMTLER GOLDSCHMIEDE, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern, Tel.044 761 73 68 bitte länger läuten lassen. Wir haben einen Beantworter. Corona Öffnungszeiten: Mo. + Di. geschlossen, Mi. - Fr. 9-11:30 und 14-17:30 Uhr Email: info@gsdesign.ch

Gut beraten vonA – Z. Marin Käppeli Versicherungs- und Vorsorgeberater Mobile 079 274 98 50 marin.kaeppeli@allianz.ch Hauptagentur Affoltern am Albis Heinz Zimmermann Zürichstrasse 47, 8910 Affoltern am Albis

David Häberling Dipl. Bauführer

Ottenbacherstrasse 80 8912 Obfelden

• Umbauten • Renovationen • Plattenarbeiten • Kundenmaurerarbeiten • Betonfräsen • Kernbohrungen • Umgebungsarbeiten Tel. 043 333 99 11 info@haeberling-bau.ch www.haeberling-bau.ch

GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

Hochsaison für Cyberkriminelle Unsichere Zeiten – das lieben Cyberkriminelle. Gerade in der Coronakrise mit verstärktem Homeoffice, Online-Shopping und hohem Informationsbedarf nehmen kriminelle Aktivitäten stark zu. Für einen sicheren Fernzugang ins Unternehmens-Netzwerk um vom HomeOffice ins Unternehmens-Netzwerk zu gelangen, sind die von den IT-Verantwortlichen Ihrer Arbeitsstelle zur Verfügung gestellten VPN-Lösungen zu verwenden. Damit wird ein virtueller und sicherer Tunnel direkt vom Home-office ins Unternehmens-Netzwerk aufgebaut. Nutzen Sie auch bei VPN-Lösungen eine möglichst aktuelle Version und dazu sichere Authentisierungslösungen, wie zum Beispiel eine 2-Faktor-Authentifizierung. Sicher kommunizieren via Video-Calls Programme von Videodienstleistern boomen derzeit. Gleichzeitig vernachlässigen populäre Anbieter strenge Datenschutzrichtlinien, so dass Unbefugte möglicherweise geschlossenen Online-Meetings beiwohnen können. Verwenden Sie deshalb für geschäftliche Online-Meetings nur Anbieter, die Ihr Arbeitgeber erlaubt. Gesunde Skepsis bei E-Mails In ungewohnten Zeiten versuchen Cyber-Verbrecher unter einem Vorwand

an sensible Daten zu gelangen. CEO Fraud und Phishing gehören zu den erfolgreichsten Methoden. So funktionieren sie: • Beim sogenannten CEO Fraud imitieren Kriminelle mittels offiziell aussehender E-Mail-Adressen eine Person Ihres Unternehmens. Entweder wurde ein EMail-Konto gehackt oder der Betrüger hat eine unternehmensähnliche Adresse verwendet. • Beim Phishing versuchen Betrüger an vertrauliche Daten von InternetBenutzern zu gelangen. Einen Moment nicht aufgepasst und schon ist im E-Mail nicht nur der Anhang geöffnet, sondern auch gleich die Tür zu allen auf Ihrem Computer vorhandenen Daten. Melden Sie solche E-Mails umgehend an die eidgenössische Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) über www.antiphishing.ch.

oder Atemschutzmasken an. Seien Sie vorsichtig: Vertrauen Sie nur bekannten Anbietern. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen und sich gegen Cyber-Risiken absichern, dann hilft Ihnen die Cyber-Schutz-Versicherung. Sollten Sie trotzdem einem Betrüger auf den Leim gehen, handeln Sie schnell: Informieren Sie sich über Ihre Rechte und setzen Sie diese durch! Unsere unterstützt Rechtsschutzversicherung Sie dabei. Generalagentur Affoltern am Albis Thomas Naef Obstgartenstrasse 3 8910 Affoltern a. A. 044 762 50 60 affoltern@mobiliar.ch

mobiliar.ch

Online-Shopping – keine Experimente wagen Im Moment erleben Online-Händler steigende Bestellungen. Trittbrettfahrer probieren, davon zu profitieren. Etwa so: Betrüger bauen seriös aussehende Shopping Seiten auf und bieten gegen Vorauskasse vermeintliche Covid-19-Tests

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten.ch

Frisches Brot vom Beck? Sorglos und flexibel heimliefern lassen. Bäckerei Pfyl AG in Zusammenarbeit mit «DIE POST» Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89 Filiale Casino Obere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 61 45

Bäckerei – Conditorei Confiserie www.baeckerei-pfyl.ch

Fiilialle MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 04 4 760 24 78

Wir machen mehr aus Ihren vier Wänden Zürichstrasse 120 8910 Affoltern a. A.

Tel. 043 322 66 80 www.diwohn.ch


GEWERBE

ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Februar 2021

Leasing: das Geschäftsmodell für unsichere Zeiten In einer Zeit, die Flexibilität verlangt, erweist sich Leasing als vorteilhaftes Investitionsmodell. Bereits finanzieren 30 % der Schweizer Unternehmen langlebige Investitionsgüter mit der noch jungen «Pay as you earn»-Methode. Noch immer bringt man Leasing vor allem mit Autos in Verbindung. Doch «Pay as you earn» ist in der Wirtschaft längst salonfähig. Inzwischen tragen Unternehmen zu einem Drittel des Marktvolumens von 24 Milliarden Franken bei. Der Lockdown hat noch deutlicher gemacht: Der Vorteil liegt im Nutzen, nicht im Besitz. Die Raiffeisenbank finanziert das Investitionsgut vor und stellt während der festgelegten Laufzeit die Nutzung und Kapitalverzinsung ratenweise in Rechnung. So können Betriebe kurzfristig auf Marktchancen reagieren – ohne ihr Eigenkapital anzugreifen. Trend zur «Sharing Economy» Die junge Generation hat den Trend hin zur «Sharing Economy» geprägt. Gerade in unsicheren Zeiten erweist sich die Finanzierungsvariante als attraktiv, wenn die Anfangskosten tief gehalten werden müssen und noch Anpassungen am Geschäftsmodell vorzunehmen sind. Stefan Meyer, Firmenkundenberater bei der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, hat während der letzten Monate ein verstärktes Interesse an diesen Lösungen gespürt: «Viele nutzten das Instrument, um Investitionen zu tätigen und dennoch Liquiditätspolster für Unvorhergesehenes zu behalten.» Leasing setzt nicht nur Investitionspotenzial aufseiten des Nutzers frei, es eröffnet auch Absatzchancen auf der Seite der Anbieter: Immer mehr Firmen nutzen Vendor-Leasing als Vertriebsinstrument,

um der Kundschaft flexible Finanzierungslösungen zu bieten. Auch dabei unterstützen die Firmenkundenberater von Raiffeisen mit innovativen Lösungsansätzen. Dynamisches Preismodell Stefan Meyer räumt das Vorurteil aus, Leasing lohne sich wegen hoher Zinsen und Gebühren nicht: «Leasing schneidet in vielen Fällen gleichwertig ab, wenn man eine Vollkostenrechnung macht.» Zu beachten ist, dass die Verträge in der Regel auf zwei Drittel der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angelegt sind – weshalb sich Leasing lange vor Ablauf der Vertragsdauer lohnt. «Muss das Objekt wider Erwarten in der zweiten Hälfte der Vertragsdauer veräussert werden, sind die Chancen gross, dass der erzielte Verkaufspreis höher ist als der Buchwert», so Meyer weiter. Für Stefan Meyer ist der Boom in der Medizinaltechnik besonders aussagekräftig: «In dieser Branche ist der technische Fortschritt so rasant, dass sich ein Kauf in vielen Fällen nicht lohnt, weil die Systeme überholt sind, bevor sie sich

amortisiert haben. Beim Leasing hingegen muss man sich nur mittelfristig an ein Gerät binden.» Objekt refinanziert sich selbst Die monatlichen Leasingraten amortisieren das Investitionsgut dem Wertverlust entsprechend. Die Raten können vom laufenden Ertrag des Leasingobjekts bezahlt und dem Betriebsaufwand steuerwirksam belastet werden. Mehr noch: auch die Zahlungsrhythmen und die Höhe der Raten lassen sich flexibel gestalten, angepasst an die Erträge. Stefan Meyer: «In der Regel profitieren die Unternehmen beim InvestitionsgüterLeasing von attraktiveren Zinssätzen als bei klassischen Krediten ohne Sicherheiten.»

Ihr Profi-Team für Sicht- und Sonnenschutz. Ganz nah.

www.weber-storen.ch • Tel. 044 761 59 80 info@weber-storen.ch • 8912 Obfelden

8907 Wettswil Telefon 044 700 06 48 www.schmidmeisterfischer.ch

Raiffeisenbank Cham-Steinhausen Geschäftsstelle Mettmenstetten 044 768 58 58 Geschäftsstelle Hausen am Albis 044 888 28 80

Leasing durch Raiffeisen Raiffeisen Leasing verfügt über langjährige Erfahrung in der umfassenden Finanzplanung. Über den Online-Leasingrechner auf www.raiffeisen.ch/ leasingrechner lässt sich in kürzester Zeit eine erste Offerte einholen. Einer Finanzierungsempfehlung zu den verschiedenen Leasingmodellen geht eine ganzheitliche Analyse der individuellen Situation durch die Leasingberater voraus. Die Bonitätsanforderungen im Leasing unterscheiden sich nur unwesentlich von anderen Finanzierungsprodukten einer Bank.

Möbel nach Mass

sommerholz.ch

Mein Ziel: Finanzieren und flexibel bleiben.

Jean-Paul Friderici CEO Friderici Spécial SA

Lösungen für Unternehmer

Stefan Meyer, Firmenkundenberater, Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, Telefon 041 785 05 75

Mit Raiffeisen Investitionsgüter-Leasing steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit, ohne Eigenmittel zu beanspruchen. Ob neueste Technologie, grössere Anlagen oder mehr Fahrzeuge – Sie nutzen, was Sie für Ihren Geschäftserfolg brauchen und bleiben dabei finanziell flexibel.

079 226 55 50 info@burger-gartenbau.ch

Geschäftsstellen in Ihrer Nähe: Affoltern am Albis 056 649 92 36 Hausen am Albis 044 888 28 80 Obfelden 056 675 33 33

Mettmenstetten 044 768 58 58


GEWERBE

ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Februar 2021

Publireportage Arthur Girardi AG, Affoltern am Albis

Wir bauen Küchen für jeden Geschmack Die Schreinerei Girardi setzt Ihre persönlichen Wünsche um

Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Sie auf dem Weg zur neuen Küche Schritt für Schritt zu begleiten. Profitieren Sie von unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Küchenbau. Sie werden staunen, was mit dem richtigen Partner an der Seite alles möglich ist. Wir nehmen uns Zeit für Sie. Unsere erfahrenen Planer gehen auf Ihre individuellen Wünsche ein und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf. Beratungen sind auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause möglich. Besuchen Sie unsere neue Ausstellung Wer eine neue Küche plant, muss viele Entscheidungen fällen: Design, Farbe, Ausstattung, etc. Da ist es hilfreich, die einzelnen Produkte in echt vorgeführt zu bekommen. In unserem Bemusterungsraum können zahlreiche Farb- und Material-Muster für Schrankfronten, Griffe, Arbeitsflächen, Armaturen, Rückwände, Bodenbeläge, Türen etc. begut-

achtet werden. So können Sie sich einen echten Eindruck von den verschiedenen Produkten verschaffen und spüren, wie sie sich anfühlen. Im Gegensatz zu Bestellungen im Internet oder aus dem Katalog wissen Sie genau, wofür Sie sich entscheiden. Anhand von verschiedenen modernen Ausstellungsküchen in unterschiedlichen Grundrissen präsentieren wir in unserer neu gestalteten Ausstellung in Hedingen frische Küchen-Ideen mit einer Auswahl aktueller Geräte von führenden Herstellern. Hier können Sie sich auch live überzeugen von den Vorteilen und der hohen Wirksamkeit von verschiedenen Tischlüftern (Glaskeramikkochfelder mit integrierter Abluft) gegenüber den grossen und klobig wirkenden Dampfabzügen. Komplett-Service Bei grösseren Projekten übernehmen wir auf Wunsch als Komplett-Service alles: vom Entwurf über die Detailplanung bis zur Umsetzung, HandwerkerKoordination und Abrechnung. Für Sie hat dies den Vorteil, einen einzigen Ansprechpartner für alle Belange zu haben. Dabei setzen wir auf starke Partner aus der Region. Diese sind bei Bedarf schnell vor Ort und sind auch nach der

Ausführung bei allfälligen Problemen oder Folgeaufträgen stets für die Kunden da. Selbstverständlich arbeiten wir auch mit den Handwerkern Ihres Vertrauens zusammen. Die Schreinerei Girardi Die Arthur Girardi AG ist eine der grösseren Schreinereien im Säuliamt. Das Angebot umfasst alles – von der kleinsten Reparatur bis zum Grossauftrag. Komplette Umbauten von Küche, Bad und Wohnraum oder allgemeine Schreinerarbeiten, die Schreinerei Girardi verfügt über das nötige Know-How um von der Planung bis zur Umsetzung allen Kundenwünschen gerecht zu werden.

Die genossenschaftliche Verankerung machts möglich. Wenn es bei uns gut läuft, profitieren auch die Kundinnen und Kunden. Adrian Oesch, adrian.oesch@mobiliar.ch Generalagentur Affoltern Thomas Naef T 044 762 50 60 Schaden T 044 762 50 20 mobiliar.ch

160603A06GA

So verschieden die Geschmäcker beim Essen sind, so sind sie es auch bei der Gestaltung der Küche. Manche setzen auf grosszügige, offene Wohnküchen, andere mögen lieber Heimeligkeit. Und manchmal lassen die Platzverhältnisse nur wenig Spielraum.

Öffnungszeiten der Küchen- und Badausstellung Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr, am Abend und Samstag auf Anfrage. Aufgrund des Corona-Virus finden Beratungsgespräche ausschliesslich auf Termin statt. Arthur Girardi AG Maienbrunnenstr. 5 8908 Hedingen 043 322 66 99 info@girardi.ch

Spenglerarbeiten www.bau-spenglerei.ch Flachbedachungen Blitzschutzanlagen

Baumann Bau-Spenglerei AG Ottenbacherstrasse 22, 8909 Zwillikon Tel. 043 322 86 56 Fax 043 322 86 58

mail@bau-spenglerei.ch www.bau-spenglerei.ch

Vor dem Umbau trennte ein Kamin Küche und Esszimmer, diese bilden nun eine geräumige Einheit.

Elektro Lang GmbH Zürichstrasse 88 8910 Affoltern am Albis

Telefon 044 761 82 82 info@langelektro.ch www.langelektro.ch

PuLux GmbH Haushaltgeräte-Service Aus einer zweizeiligen wurde eine U-förmige Küche. Neu befindet sich das Spülbecken unter dem Fenster.

Zürichstr. 133 / 135, 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 760 15 15 • www.pulux.ch

❏ Elektro-Haushaltgeräte ❏ Heimberatung ❏ Liefer-, Montageservice ❏ Reparaturservice

Moderne Materialien und das richtige Licht geben der Küche neuen Glanz.

Service-Hotline 0848 08 15 15


Vermischtes

Freitag, 12. Februar 2021

15

Totalrevision der Statuten Aus dem Sicherheitszweckverband Albis

Walter A. Graf holte bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble im Viererbob Bronze. Nun ist er verstorben. (Bild zvg.)

Ämtler Turnveteran mit Olympiamedaille

Zum Tod von Walter A. Graf, Lausanne (ehemals Mettmenstetten) Walter Graf, ein Spitzensportler und Sportförderer, hat nach schwerer Krankheit im 84. Altersjahr seine letzte Reise angetreten. Er ist in Mettmenstetten in der Familie des Hausarztes Dr. Hermann Graf aufgewachsen. Schon in jungen Jahren zeigten sich sein Talent und die Erfolge in der Sparte Leichtathletik. Zusammen mit Röbi Zimmermann (Dietikon) gehörte er zu den besten Zehnkämpfern im Kanton Zürich. Zudem war er auch im Langlauf ein schneller Mann in der Loipe. Im Militär (Kadi) holte er sich mit den «Mättmistetter»Kameraden Bruno Hois, Ueli Baur, Hansruedi «Güx» Wettstein und Schaaggi Haller mehrmals den Patrouillen-Divisionsmeistertitel. Wie viele andere Leichtathleten wechselte er zum Bobsport als Bremser, heute prägnanter «Anschieber» genannt. Nebst nationalen Erfolgen gewann Walter mit Pilot Jean Wicki und den Hintermännern Hans Candrian und Willi Hofmann 1968 in Grenoble Olympiabronze im Viererbob. Im selben Jahr wurde er in dieser Mannschaft auch

Viererbob-Europameister in St. Moritz. Schon vier Jahre später leitete er die Schweizer Bob-Delegation an den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo, wo sein ehemaliger Pilot Jean Wicki (mit Hans «Hausi» Leutenegger, Werner Camichel und Edy Hubacher) die Goldmedaille holte. Auch in den folgenden Jahren war er als TK-Chef (Bobverband) verantwortlich für die Erfolge der «Eisgenossen», dannzumal vor allem mit Erich Schärer. Auch als Bahnchef des Olympia-Bobruns St. Moritz-Celerina zeichnete er sich als gewiefter Manager und Organisator aus. Sein Interesse galt auch in den späteren Jahren dem Bobsport, er verfasste viele Newsletters und Berichte (auch kritische) und stellte sein Wissen stets auch als Chronist zur Verfügung. 2008 war er Hauptinitiant für die Gründung des Vereins Isos (Ice and Snow Oldies of Switzerland), eine Ehemaligen-Vereinigung. Oft nahm er an Club-Anlässen und an den Delegiertenversammlungen des Verbandes (er war Ehrenmitglied) teil und seine auch markigen Worte wurden gehört.

In Lausanne betreute er unter anderem einige Jahre das Sekretariat von Gunter Sachs (auch Bobfahrer), die beiden haben für verschiedene Episoden in St. Moritz gesorgt. Auch noch im vorgerückten Alter hat Walter eine OL-Gruppe gegründet und ist selbst in der Kategorie «Senioren» an den Start gegangen. Aufgrund seiner kaufmännischen Grundausbildung (Handelsschule) wirkte er in Lausanne (hier seit 1977) als selbstständiger Unternehmens- und Finanzberater. Mettmenstetten und das Säuliamt hat er nie vergessen. So besuchte er hie und da «sein» Dorf an der Chilbi und als Mitglied der Turnveteranengruppe des TVM weilte er ab und zu an den Jahresversammlungen und an den «HerbstHöcks». Aus seiner Karriere konnte er dabei gar so Vieles und Interessantes berichten. Eine grosse, vielseitige Sportfamilie trauert um einen wertvollen Freund. Hans Jud, Weggefährte von Walter A. Graf

Weiterhin reduzierter Präsenzunterricht an Mittelschulen Die Bildungsdirektion verlängert ihre Corona-Massnahmen an den kantonalen Mittelschulen bis zum 15. März. Die epidemiologische Lage ist derzeit instabil. Einerseits sinkt die Anzahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus, gleichzeitig steigen die Neuinfektionen mit den ansteckenderen Virusvarianten. Die Mittelschulen haben auf den 1. Februar 2021 die Anzahl der gleichzeitig auf dem Schulareal anwesenden Schülerinnen und Schüler um die Hälf-

te reduziert. Um den Schulen Planungssicherheit im Hinblick auf die zentralen Aufnahmeprüfungen zu geben, hat die Bildungsdirektion nun beschlossen, diese Vorgabe für die kantonalen Mittelschulen, einschliesslich der kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene, sowie für die kantonal anerkannten nichtstaatlichen Mittelschulen bis zum 15. März zu verlängern. Die Berufsfachschulen setzen weiterhin ihre schulspezifischen Schutzkonzepte um. Die zentralen Aufnahmeprüfungen (ZAP) finden vom 8. bis 10. März statt. In dieser Woche arbeiten an Schulen, an

denen Prüfungen stattfinden, alle regulären Schülerinnen und Schüler zu Hause nach Vorgaben der Lehrpersonen. Damit die Schulen ihr Schutzkonzept einhalten und die ZAP vorbereiten können, haben sie die Möglichkeit, in der Woche vom 1. bis 5. März die Zahl der vor Ort anwesenden Schülerinnen und Schüler um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Während dieser Zeit müssen diese bei Bedarf Arbeitsplätze an den Schulen und Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen können. Bildungsdirektion Zürich

Die Ämtler Gemeinden stimmen am 7. März ab über die totalrevidierten Statuten des Sicherheitszweckverbands Albis.

nahme weiterer Leistungsaufträge und Dienste im Zusammenhang mit seinen Kernaufgaben.

Mit Inkraftsetzung des neuen Zürcher Gemeindegesetzes per 1. Januar 2018 ergaben sich – unter Gewährung einer Übergangsfrist – diverse Änderungen, insbesondere auch für Zweckverbände. Nebst Anpassungen der heute geltenden gesetzlichen Bestimmungen müssen Zweckverbände u.a. über einen eigenen Finanzhaushalt mit Bilanz und Erfolgsrechnung verfügen. Damit einher geht die Einsetzung einer Revisionsstelle. Sodann sind Zweckverbände neu verpflichtet, ihr Recht und die amtlichen Publikationen elektronisch zu veröffentlichen. Neuerdings besteht zudem die Pflicht zur Offenlegung sämtlicher Interessenbindungen des Verbandsvorstands, der Delegierten aus den Gemeinden sowie der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl im Bezirk Affoltern wurden die erforderlichen Unterschriftenzahlen für fakultative Referenden und Initiativen leicht erhöht. Hingegen wurde die Bewilligungskompetenz für einmalige, im Budget nicht enthaltene Ausgaben tiefer angesetzt. Um den kantonalen Auftrag fristgerecht zu erfüllen, wurde der Statutenentwurf im April 2019 von der Sicherheitskommission (Siko) verabschiedet und im Anschluss vom Kanton geprüft und genehmigt. Die Delegierten des Sicherheitszweckverbands Albis (Szva) sowie die RPK haben den Erlass im Frühling 2020 einstimmig gutgeheissen und den Bezirksgemeinden zur Annahme empfohlen. Mit den nun zur Abstimmung gelangenden totalrevidierten Statuten des Sicherheitszweckverbands Albis wurden sämtliche Anpassungen an das übergeordnete Recht vollzogen. Die für den Bezirk Affoltern wesentlichen Kernelemente wurden beibehalten. So steht der Szva nach wie vor offen für die Über-

Bereits in der Vergangenheit, aber auch in der aktuellen Corona-Pandemie, stellte der Szva sein Potenzial der Bevölkerung direkt zur Verfügung. So beispielsweise in wochenlangen Einsätzen zur Unterstützung für das Spital Affoltern oder für die Corona-Hotline der Kantonspolizei Zürich. Zur gemeinsamen Bekämpfung der Corona-Pandemie respektive zur Sicherstellung und zum Austausch von dringend benötigtem Schutzmaterial wurde unter der Führung des Szva die Schaffung eines Gesundheitsnetzwerkes für unseren Bezirk ins Leben gerufen. Auch während dem NorovirusAusbruch im Alterswohnheim Seewadel über die Festtage 2019/2020 oder im Rahmen von Einsätzen zugunsten der Gemeinschaft (zum Beispiel Instandstellung Fussweg Ofengüpf, Stallikon) hat der Szva im Jahr 2020 wiederum gezeigt, wie er durch seine gefestigte Drehscheibenfunktion, und mittels seiner koordinativen sowie operativen Fähigkeiten, seine Ressourcen zielführend einsetzt. Dadurch werden lokale Kräfte optimal gebündelt, genutzt und umgehend in den Dienst der Bevölkerung gestellt ohne dabei die Nutzung lokaler Synergien zu vernachlässigen. Der Sicherheitszweckverband Albis wurde damit über die Jahre zu einem wichtigen zentralen Pfeiler und verlässlichen Partner rund um das Thema Sicherheit – nicht nur im Bezirk Affoltern, sondern weit darüber hinaus. Die Stadt- und Gemeindevorstände sämtlicher vierzehn Bezirksgemeinden beantragen ihren Stimmberechtigten, die totalrevidierten Statuten des Sicherheitszweckverbands Albis, gültig ab dem 1. Januar 2022, an der Urnenabstimmung vom 7. März 2021 zu genehmigen und ein Ja in die Urne zu legen.

Im Dienst der Bevölkerung

Ruedi Fornaro, Präsident Szva

ZWISCHEN-RUF

Andi war speziell Tropische Vögel Andi war Schüler in meiner Zürcher Unterstufenklasse. Er liebte Tiere und fing geschickt Fliegen, Eidechsen oder Frösche. Dass er an unserem Ausflug einen kleinen Frosch in seine Sirupflasche steckte, um ihn vor dem Austrocknen zu bewahren, hatte den Waldschullehrer schwer genervt. Dafür hat Andi siebzehn tropischen Vögeln die Freiheit geschenkt. Der Käfig im Schrebergarten neben unserer Schule war seiner Meinung nach viel zu klein.

Das Weltwunder «Erzählt mal vom Wochenende! Wer hat was erlebt?». «Ich nicht», meinte Andi, «aber dafür Walti. Das ist der Freund von meiner Mutter. Er ist nämlich ein medizinisches Weltwunder.» Wir waren alle riesig gespannt. «Ja», fuhr Andi fort, «normalerweise ist man tot mit 5,5 Pro-

ANZEIGE

Das Abkommen mit Indonesien erleichtert den Handel und fördert die Nachhaltigkeit. Das ist eine grosse Chance für unsere Unternehmen. Corina Gredig

Fabian Molina

Regine Sauter

Bruno Walliser

Nationalrätin glp, Co-Präsidentin glp Kanton Zürich

Nationalrat SP, Co-Präsident SWISSAID

Nationalrätin FDP, Direktorin Zürcher Handelskammer

Nationalrat SVP, Unternehmer

mille», aber Walti habe nur wenige Stunden nach seiner Einlieferung in den Notfall bereits wieder geradeaus laufen können.

Ganz vorsichtig Andi hatte eine Spritze auf der Strasse gefunden und an meine Worte gedacht, nämlich: «Niemals anfassen! Liegen lassen!!» Nun, niemals anfassen fand er logisch. Liegen lassen nicht. Die sollte man doch der Polizei bringen! Andi zog eine Zeitung aus einem Papierkorb und wickelte die Spritze darin ein. Au – gestochen! Lieber erst mal dem Mami zeigen. Es war eine HIV-infizierte Spritze gewesen. Andi musste zum Arzt wegen Blutabnahme. Seine Mutter stöhnte: «Drei Monate auf das Ergebnis warten, das ist hart.» Ein Vierteljahr später Entwarnung: Andi hatte sich nicht angesteckt. Ute Ruf


16

Extra

Freitag, 12. Februar 2021

«Ich freue mich hier über den Regen und den Schnee» Menschen im Säuliamt: Rima Naders aus Syrien hat in Dubai fürs Fernsehen gearbeitet Nach dem Französischstudium arbeitete Rima Naders in Dubai als Fotografin und fürs Fernsehen. Die Flucht in die Schweiz vor vier Jahren hatte politische Hintergründe. Jetzt hat sie ihren Beruf zum Hobby gemacht und ihr Hobby, das Kochen, zum Beruf. Statt in Dubai lebt sie nun in Ottenbach.

Asyl. Ihr Mann reiste jedoch nach Dubai zurück, um sein Glück nochmals zu versuchen. So verbrachte sie die ersten Jahre alleine mit ihren Töchtern in der Schweiz, wo sie von einem Zentrum ins nächste zog, bis sie nun in Ottenbach angekommen ist. «Auch diese letzten drei Jahre waren für uns schwierig. Wir wussten nicht, was aus uns wird, und wie es meinem Mann in Dubai geht. Zum Glück kam er dann schliesslich auch zu uns in die Schweiz.» Jetzt berichtet Rima Naders von ihrem Leben im Säuliamt und lächelt. «Ich lebe nun in Ottenbach statt in Dubai. Es ist schön hier, die Kinder fühlen sich wohl und gehen im Dorf zur Schule. Wir sind gut integriert und hier wirklich zu Hause.» Sie liebe in unserer ländlichen Region die Ruhe und die Natur. «Und ich freue mich über den Regen und den Schnee, das gab es in Dubai und Syrien kaum.»

Mit RiMa NadeRs spRach MaRiaNNe Voss Es ist beeindruckend, wie viele Sprachen Rima Naders beherrscht. Sie zählt auf: «Russisch, Arabisch, Französisch, Englisch und jetzt noch Deutsch.» Letzteres versteht sie schon sehr gut, findet aber manchmal noch nicht alle richtigen Wörter. «Ich bin noch am Üben», erklärt sie am grossen Besprechungstisch im Familienzentrum in Affoltern. Daher unterhält sie sich mit dem Besuch vom «Anzeiger» gerne auf Englisch. Geboren ist sie in der Ukraine, in Odessa. Ihr Vater ist Syrer und erhielt damals als Ingenieur einen Auftrag für eine Firma, die in Damaskus in der Lebensmittelindustrie tätig war. «Daher zogen meine Eltern und wir drei Kinder nach Syrien, wo ich aufwuchs und nach der Schule Französisch studierte.» Damals schon habe sie sich sehr für Fotografie interessiert, sich selber in dem Gebiet weitergebildet und ihr eigenes Studio geführt. In Minsk (Weissrussland) absolvierte sie dann noch eine Ausbildung für Filmbeleuchtung. «Danach begann ich etwas Neues, reiste nach Dubai und arbeitete dort in einem Fotostudio.»

Spannende Zeit mit Prominenz Sie erlebte als junge Frau in Dubai spannende Jahre. «Ich konnte für den Fernsehkanal MBC (Middle East Broadcasting) im Marketingbereich arbeiten. Ich machte auch Fotoshootings oder Promotionsfilme und ich war zudem für die Regierung von Dubai tätig und filmte für Fernsehsendungen.» Sie schwärmt von dieser herausfordernden Zeit, in der sie auch oft unterwegs war auf Reisen und Begegnungen mit Prominenten, Sängern und Filmstars erlebte. «Das Zusammenarbeiten im Team war spannend und toll. Ich spürte bei den

Die syrisch-schweizerische Köchin

Rima Naders kocht im Familienzentrum für die Kinder gerne schweizerische Gerichte. (Bild Marianne Voss) Settings immer viel Energie und Action. Ich traf berühmte Menschen und merkte, dass sie persönlich ganz anders waren, als sie dargestellt wurden. Manchmal fand ich sie viel sympathischer, manchmal entdeckte ich an ihnen aber schwierige Eigenheiten.» Während dieser Zeit lernte sie ihren Mann kennen. Auch er kam aus Syrien und war auch als Fotograf tätig – für die Zeitung der Regierung. Das Paar heiratete, und bald gehörten zwei Mädchen zur Familie.

Landleben im Säuliamt 2011 reiste Rimas Gatte nach Syrien und fotografierte dort das Kriegsgeschehen. Er stellte die Bilder ins Internet und

wollte die Welt wachrütteln und aufzeigen, was für schreckliche Zustände in Syrien herrschten. Dafür wurde er gefangen genommen. «Das war sehr schwer für uns», erzählt Rima leise. «Nach langer Zeit konnten wir ihn endlich freibekommen. Er kehrte nach Dubai zurück, war aber psychisch und physisch sehr angeschlagen.» Bald darauf habe er aus politischen Gründen auch in Dubai keine Arbeit mehr erhalten. Die Situation wurde für die Familie immer bedrohlicher. Der Weg in die Schweiz war im ersten Schritt durch den Kontakt zum Schweizer Konsul möglich. Rima blieb mit den Kindern nach einer Ferienreise zu ihrem Schwager in Schweden schliesslich in der Schweiz und bat um

Wie kam Rima Naders als Köchin ins Familienzentrum in Affoltern? Der Sozialdienst habe sie vermittelt, zuerst nur für einzelne Einsätze. «Kochen war früher mein Hobby, jetzt habe ich es zum Beruf gemacht – und das Fotografieren ist mein Hobby.» Natürlich koche sie hier für die Kinder schweizerische Küche mit Bratwurst, Rösti, Älplermagronen oder Spätzli. «Ich bin jetzt jeden Tag im Einsatz und ich liebe das Kochen. Ich freue mich auch immer über die direkten und ehrlichen Reaktionen der Kinder.» Sie habe im Familienzentrum aber auch schon Brunch mit syrischen Spezialitäten angeboten. «Das war immer sehr beliebt und gut besucht.» Aber im Moment dürfe so ein Brunch wegen Corona natürlich nicht stattfinden. «An diesen Anlässen hatte ich die Möglichkeit, meine Kultur mit der Kultur hier zu teilen. Das war für mich immer ganz besonders schön.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Meteotest.ch

Basel -8° -3° Zürich -9° -4°

Affoltern

St.Gallen -11°-6°

Luzern -5° -3°

Bern -7° -4°

Interlaken -5° -2°

Aussichten

Chur -6° -2° St.Moritz -17°-5°

Sion -3° 1°

Genève -2° 0°

Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

-9° -4°

-12° -3°

-11° -1°

-9° 1°

-5° 2°

Alpensüdseite

-2° 2°

-4° 4°

-4° 6°

-2° 6°

-1° 6°

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ACHILLES-VERSE

Der Besserwisser Der Besserwisser ist ein Mann, der alles weiss und alles kann. Vor allem weiss er, was er wollte und wie man müsste, könnte, sollte. Natürlich weiss er, was die andern sei es beim Rennen, Springen, Wandern sei es bei Männern, Frauen, Mädchen, Knaben zu tun und auch zu lassen haben.

Der heutige Freitag ist ein Palindrom-Tag

LEBENSWEISHEIT «Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kanns auch mal sein.» Angela Merkel

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

MüR

Bellinzona -1° 4°

Samstag

min °C max °C

Es ist mir ein Anliegen und Bedürfnis, die Wörter beim Wort zu nehmen und nachzufragen, was sie wirklich sagen wollen und wie sie ursprünglich gemeint sind. Davon ist selbstverständlich auch das Wort «Wort» nicht ausgenommen. Es ist laut Herkunftswörterbuch unter anderem verwandt mit englisch «word», lateinisch «verbum» oder litauisch «vardas» (= Name) und gehört zusammen mit ähnlich lautenden Ausdrücken in anderen Sprachen zur indogermanischen Wurzel «*uer.» Diese soll ursprünglich «feierlich sprechen» oder «sagen» bedeutet haben. Ebenso aufschlussreich wie die sprachliche Herleitung dünkt mich allerdings die zentrale Stellung und Bedeutung, die dem Wort im täglichen Umgang unter Menschen zukommt. Es ist einerseits geistiger Natur und andererseits sinnlich wahrnehmbar. Man kann es zwar nicht sehen, aber hören, weitergeben und mit anderen teilen. Wörter sind mitteilsam. Sie transportieren und vermitteln Gedanken, Ideen, Vorstellungen und sind quasi das Bindeglied zwischen geistigen und materiellen Befindlichkeiten. Wörter sind unerlässlich und grundlegend für die zwischenmenschliche Verständigung. In den Religionen haben sie geradezu göttliche Qualität. Jedenfalls findet sich in der Bibel neben «handwerklichen» Welterschaffungsmythen auch die abstrakte Vorstellung, dass alles, was auf dieser Erde kreucht und fleucht durch das uranfängliche Wort Gottes «ins Dasein gerufen» wurde: «Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Gott selbst war das Wort», heisst es im Johannesprolog. «Wer es fassen kann, der fasse es», sagt ein anderes Bibelwort. (ubo)

Was und wie die Trainer sollen wenn die Fussballbälle rollen. Wie gewinnt man Meisterschaften? Wer muss für die Fehler haften, wenn wir diesmal nicht gewinnen, und einmal mehr von vorn beginnen?

-7° -4°

Neuchâtel -4° -2°

Wort

Besserwisser sind die Leute die wussten gestern, wissen heute was ist unrecht, was ist recht was ist gut und was ist schlecht an was zerbricht dereinst die Welt wenn der Klebstoff nicht mehr hält.

WETTER Heute

HERKÖMMLICHES

Friert der Spatz auch bei der momentanen Kälte? (Leserbild Albert A. Stahel)

Die Palindrom-Namen Otto und Anna sind bekannt. Längere Palindrome kennen vermutlich nicht viele Menschen. Die «Amok Oma» und «Erika feuert nur untreue Fakire» dürften Wortkünstlern jedoch gut vertraut sein. Der heutige Freitag ist dagegen ein ziemlich seltener Palindrom-Tag. Beim aktuellen Datum stimmt als Seltenheit für einmal auch bei den Zahlen die Symmetrie. Das Datum des Tages «12.02.2021» ist ein kalendarisches Palindrom. (mm)