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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 12 I 168. Jahrgang I Freitag, 14. Februar 2014

Von Kosten befreit

Nur 3 Schulpfleger

Bei Festlegung des Richtplans in Affoltern wurden keine privaten Interessen verfolgt. > Seite 3

Als letzte Gemeinde sagte auch Knonau Ja zur Statutenrevision des Schulzweckverbands. > Seite 5

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Gesicherte Zukunft Erfolgreicher Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern. > Seite 7

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Check für das Kispi Theater Bonstetten: Während der Vorstellungen gemalte Bilder versteigert. > Seite 7

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Gruppenausstellung Weit über hundert Werke in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten. > Seite 9

Affoltern: «Wir wollen klare Antworten!»

Erneut leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Das Wahlpodium der Gemeinderatsund -präsidiumskandidaten, organisiert von der Interparteilichen Konferenz, erlaubte den im Kasinosaal anwesenden Interessierten einen Überblick sowie direkte Vergleiche. Die Kandidatin Susanne Leuenberger und die sieben Kandidaten Hermann Brütsch, Hans Finsler, Martin Gallusser, Markus Gasser, Clemens Grötsch, Markus Meier und Jürg Wyttenbach hatten zu verschiedensten Themenkreisen wie Finanzen, Standortförderung, Verkehr sowie Dorfbelebung Stellung zu beziehen. Das taten sie, nach Meinung eines Teils des Publikums, zu wenig; die in der Fragerunde durch einen Votanten geäusserte Forderung «Wir wollen kein dauerndes Ausweichen, sondern klare Antworten!» jedenfalls wurde mit viel Applaus bedacht. Grundsätzlich wurde festgehalten, dass Affoltern durchaus attraktiv ist, dies aber zukünftig mit geeigneten Massnahmen in Standortförderung, Marketing und Kommunikation besser vermittelt werden sollte. Punkto Kommunikation allerdings äusserten sich im Laufe der Wahlveranstaltung die Vertreter verschiedener Vereine mit der Gemeinde gänzlich unzufrieden. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Im Bezirk Affoltern ist die Arbeitslosenquote erneut leicht gestiegen – von 2,5 auf 2,6 Prozent. Im Kanton Zürich liegt sie weiterhin bei 3,5 Prozent.

Auf ihren Wanderungen zu den Laichgewässern fallen ohne Schutzmassnahmen wie Strassensperrungen viele Amphibien dem Verkehr zum Opfer. (Bild Andreas Baumann)

Amphibien schützen Ausgelöst durch die wärmeren Temperaturen und Regenfälle hat die Amphibienwanderung in diesem Jahr früher begonnen. Die Tiere verlassen ihre Winterquartiere in den Wäldern und

wandern zu Laichplätzen an offenen Gewässern – so auch im Gebiet Wolserholz in Maschwanden/Obfelden Richtung Lorze. Die Fachstelle Naturschutz und das kantonale Tiefbauamt

Bald 50 000 Einwohner im Bezirk Beim Bevölkerungswachstum kantonsweit im Mittelfeld Der Bezirk Affoltern ritzt die 50 000-Einwohner-Grenze. Mit einem Wachstum im Jahr 2013 von einem Prozent liegt die Region kantonsweit im Mittelfeld. Gemäss einer Erhebung des Statistischen Amtes zählte das Knonauer Amt am Jahresende 49 854 Einwohner. Das sind 470 mehr als 2012, was einem

Wachstum von einem Prozent entspricht. Insgesamt ist die Bevölkerung im Kanton Zürich im Jahr 2013 um fast 16 000 Personen gestiegen, was in der Grössenordnung des Vorjahres liegt und einem Plus von 1,1 Prozent entspricht. Insgesamt sind das 1,422 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. 133 der 171 Zürcher Gemeinden verzeichneten im vergangenen Jahr

ein Bevölkerungswachstum. Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung nimmt im Kanton Zürich zu, 2013 um 0,4 Prozent auf 25,2 Prozent. In den 29 Städten beträgt er 28,5 Prozent, in den 142 übrigen Gemeinden 18,7 Prozent. Im Säuliamt liegt der Ausländeranteil bei 16,9 Prozent. (-ter.) Weitere Informationen unter www.statistik.zh.ch

haben deshalb eine temporäre nächtliche Sperre der Strasse zwischen Maschwanden und Obfelden veranlasst. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Im Vergleich zum Vormonat bleibt die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich bei 3,5 %. In absoluten Zahlen zeige sich jedoch ein relativ deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit, doch das sei hauptsächlich auf saisonale Effekte zurückzuführen. Die Entwicklung im Gross- und Detailhandel zeichne ein zwiespältiges Bild, hält das kantonale Amt für Wirtschaft in Arbeit fest. Das Säuliamt verzeichnet mit 2,6 Prozent eine unterdurchschittliche Arbeitslosigkeit. Sie ist aber in den vergangenen zwei Monaten leicht angestiegen: erst von 2,4 auf 2,5 – und jetzt auf 2,6 Prozent. Tiefere Quoten weisen nur die Bezirke Andelfingen (1,7 %) und Meilen (2,5 %) auf. Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist der Bezirk Dietikon (4,9 %). (-ter.)

anzeigen

Wie entwickelt sich Aeugst? In Aeugst ist die Teilrevision der Richtund Nutzungsplanung Thema – erst an einer Orientierungsversammlung am 11. März, dann an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 27. März. Für Festlegungen gibt es Zeithorizonte von 15 beziehungsweise 20 Jahren. Zur Nutzungsplanung sind 42 Eingaben, teilweise mit Einwendungen, eingegangen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Wahlkampf in Wettswil und Ottenbach

Baugespanne – hier an der Unteren Bahnhofstrasse/Merkurstrasse – signalisieren auch in Affoltern Wachstum. (Bild -ter.)

In Wettswil stehen Wahlkämpfe an – sowohl beim Gemeinderat als auch bei der Rechnungsprüfungskommission. Im Gemeinderat stellen sich die fünf bisherigen Mitglieder wieder zur Verfügung. Neu kandidiert Lukas Furrer von den Grünen. Alleiniger Gemeindepräsidiumskandidat ist Hanspeter Eichenberger. Nach dem Rücktritt von Fritz Schumacher (SVP) duellieren sich zwei Kandidaten um den frei werdenden Sitz: der von der SVP portierte Peter Weis sowie Salomon Schneider (parteilos). ................................................... > Berichte auf Seite 10

500 07 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Gemeindeversammlung Weil weder von der politischen Gemeinde noch von den beiden Schulgemeinden behandlungsreife Geschäfte vorliegen, hat der Gemeinderat die Gemeindeversammlung vom 17. März 2014 abgesetzt. Die nächste Gemeindeversammlung wird somit am Montag, 16. Juni 2014, stattfinden. Affoltern am Albis, 14. Februar 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Politische Gemeinde Knonau Einstellung des Konkurses Über Bahaaldin TOFIK, geb. 1. Januar 1973, Staatsangehörigkeit: Irak, Lenggenweg 5, 8907 Wettswil am Albis, Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmung «Tofik Import & Export», Lenggenweg 5, 8907 Wettswil am Albis, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 5. Dezember 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 3. Februar 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 24. Februar 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 14. Februar 2014 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Aeberli Partner AG in Liquidation, Niederfeldstrasse 47, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 3. Februar 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 14. Februar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Erneuerungswahlen 2014

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 11. Februar 2014 ist folgender Beschluss gefasst worden: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern per 1. August 2014 Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Kappel am Albis, 14. Februar 2014 Gemeinderat Kappel am Albis

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 16. März 2014, 11.00 Uhr, in die Kirche Ottenbach Die reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden auf Sonntag, 16. März 2014, 11.00 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst), zu einer Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach eingeladen. Traktanden 1. Antrag der Kirchenpflege für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon, als Gemeindepfarrerin zu 50 % und Herr Pfarrer Jörg Ebert, als Gemeindepfarrer zu 50 % für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 2. Mitteilungen Der Antrag und die Akten liegen ab 14. Februar 2014 auf dem Sekretariat der Kirchgemeinde zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmung des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen. Ottenbach, 14. Februar 2014 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach Präsident: Aktuarin:

Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Der Beschluss und das Protokoll liegen ab Freitag, 14. Februar 2014, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 14. Februar 2014 Gemeinderat Knonau

Gemeinderatswahlen Hedingen Liebe Bewohner und Bewohnerinnen der Gemeinde Hedingen! Nach reiflichen Überlegungen teile ich Ihnen mit, dass ich aus beruflichen Gründen meine Kandidatur zum Gemeinderatsmitglied zurückgezogen habe. Ich bitte Sie daher, Ihre Stimme den anderen vier Kandidaten (R. Fornaro, C. Hafner, D. Näf und B. Thurnherr) zu geben. Bei allen, die mich unterstützt haben, bedanke ich mich herzlich. Noëlle Ferrat

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Burlet & Partner AG, Architekten, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Abbruch best. Carport, Vers.-Nr. 563, Neubau Carport mit Velounterstand, Kat.-Nr. 3304, Obere Fischbachstrasse bei 16 (Wohnzone W3)

Obfelden Gesuchsteller: Baukonsortium Obfelden2, c/o R. Fuchs AG, Vivian-Strasse 8, 8604 Volketswil, vertreten durch: Architektur & Design Arnold Dieterle AG, Florastrasse 18a, 8610 Uster Projektverfasser: Architektur & Design Arnold Dieterle AG, Florastrasse 18a, 8610 Uster Baurechtliches Vorhaben: Abbruch der Gebäude Vers.-Nrn. 451 und 452 sowie der Garage und Neubau von 7 Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage auf Kat.-Nr. 586 und Kat.Nr. 4664 an der Hölibachstrasse/Sennhüttenstrasse, Projektänderung: Einbau von zusätzlichen Dachwohnungen im 2. DG der Mehrfamilienhäuser A, B, C, (Kernzone K2)

Wettswil am Albis

Bestattungen Affoltern am Albis Am 11. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ruth Beer geb. Bailer geb. 31. Dezember 1946, Ehefrau des Hans Beer, von Trub BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 126. Trauerfeier am Mittwoch, 19. Februar 2014, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 9. Februar 2014 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Hörler, August geboren 21. September 1925, Bürger von Zürich ZH und Teufen AR, Ehemann der Hörler geb. Küttel, Ruth, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, In Bruggen 19. Es findet keine Urnenbeisetzung bzw. kein Abdankungsgottesdienst statt. Der Friedhofvorsteher

Bauherrschaft: Peter Schmidt und Florencia Delía Schmidt, Chilenholzstrasse 29, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Gartenumgestaltung mit Pergola und Wasserbecken beim Wohnhaus Vers.-Nr. 356 auf Kat.-Nr. 1343 an der Chilenholzstrasse 29 (Wohnzone W1)

F. Weiss D. Burkart

Stimmrechtsrekurs

Gemeinderat Einladung zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten Wann: Donnerstag, 6. März 2014 Zeit: 20.00 Uhr Wo: Kleiner Mühlesaal, Kappel am Albis.

Mettmenstetten

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Weiss Walter und Dora, Dachenmasstrasse 50, 8906 Bonstetten Projektverfasser: schnider solar ag, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung einer Solaranlage auf den südlichen Dachhälften der Ökonomiegebäude Maschinenhalle, Scheune und Laufstall, Dachenmasstrasse bei 50, Kat.-Nr. 2464, (Landwirtschaftszone)

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem allerliebsten Mami, unserer lieben Schwester, Tante, Schwägerin, Cousine, Freundin und Schulkameradin aus Bonstetten

Rosmarie Mohandas-Peter 17. Februar 1935 – 3. Februar 2014

In einem Pflegeheim in London, England, durfte sie nach geduldig ertragener Krankheit im Beisein ihres Sohnes René friedlich einschlafen. Wir danken Allen für langjährige Freundschaften und Kontaktpflege. Die Urnenbeisetzung findet in London statt. Allfällige Spenden bitte an Palliative Care, Spital Affoltern, Kompetenzzentrum Sonnenbergstrasse 23, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 30-728782-8, Vermerk: Rosmarie Mohandas-Peter. Traueradressen: René Mohandas, 1 Park Avenue, Finchley N3, London 2EJ N3, England Erwin Peter, Werner Peter, Alfred Peter, Grossfamilie Peter, Lindenmoosstrasse 12, Postfach 626, 8910 Affoltern am Albis

HERZLICHEN DANK Es ist sehr schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber schön, zu erleben, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung meinem lieben Mann, unserem lieben Vati, Grossvati, Urgrossvati, Bruder, Schwiegervater, Götti, Verwandten und Freund

Hedingen Gesuchsteller: Diethelm Cornelia, Buchenweg 3, 8908 Hedingen Bauprojekt: Projektänderung: Anhebung südliche Dachhälfte und Balkonanbau, diverse Umbauten, Buchenweg 3, Kat.-Nr. 32, Vers.-Nr. 477; Landwirtschaftszone kantonal

Maschwanden Bauherrschaft: Grädel Rita und Wühl Irène, Chemin des Biolettes 25, 1544 Gletterens Bauvorhaben: Umnutzung bestehende Räume Kafi Becki zu rollstuhlgängige Wohnung, im Wohnhaus Vers.Nr. 38, Ausserdorfstrasse 42, Kat.-Nr. 376 (bereits ausgeführt), Kernzone

Walter Streich-Aeberli entgegengebracht wurde. Danke für die grosse Anteilnahme, die wir durch Wort, Schrift, Blumen und Geldspenden erfahren durften und die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Ganz besonderen Dank an Pfarrer Jürgen Schultz für den einfühlsamen und ganz persönlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. Herzlichen Dank auch dem Pflegepersonal für die kurze Betreuung im Spital Affoltern. Vielen Dank auch für die vielen Spenden an die Spitex Hausen am Albis. Vollenweid, im Februar 2014

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Februar 2014

3

wir gratulieren

Die Beschwerdeführer von den Kosten befreit Bei der Festlegung des Richtplans in Affoltern keine privaten Interessen verfolgt Mit ihrer Aufsichtsbeschwerde an den Bezirksrat gegen den Gemeinderat Affoltern, einen Gemeindeversammlungsbeschluss im Rahmen der kommunalen Richtplanung sofort umzusetzen, haben zwei Einwohner keine privaten Interessen verfolgt. Der Regierungsrat befreit sie deshalb von den Kosten, die ihnen der Bezirksrat auferlegt hatte. Kaum einmal hallte ein Gemeindeversammlungsbeschluss so lange nach wie derjenige vom 30. Januar 2012. Im Rahmen der Revision der kommunalen Richtplanung sagte die Gemeindeversammlung überraschend Ja zu einem Begehren von zwei Einwohnern: zur einer Verbindungsstrasse von der Autobahnquerung in die Zwillikerstrasse, zur Erstellung eines Halbanschlusses Muri-/Industriestrasse und

zur teilweisen Streichung der Spange im Bereich Werkstrasse bis Anschluss Jumbo-Kreisel. Ein gutes Jahr nach diesem Beschluss gelangten die beiden Einwohner mit einer Aufsichtsbeschwerde an den Bezirksrat gegen den Gemeinderat – mit der Forderung, den von ihnen initiierten Gemeindeversammlungsbeschluss sofort umzusetzen. Dieser Aufsichtsbeschwerde gab der Bezirksrat keine Folge. Auch die Baudirektion kam zu ähnlichen Schlüssen (vgl. «Anzeiger» vom 7. Februar).

Wahrnehmung öffentlicher Interessen Der Bezirksrat auferlegte den beiden Beschwerdeführern die Kosten von gut 1600 Franken – mit der Begründung, diese hätten mit ihrem Vorgehen private Interessen verfolgt. Gegendiese Kostenauflage erhoben die beiden Einwohner Rekurs beim Regie-

rungsrat. Im Unterschied zum materiellen Entscheid ist dieses Rechtsmittel zulässig. Die Rekurrenten machten geltend, keine privaten Interessen verfolgt zu haben. Sie hätten die Passivität bei der Umsetzung des Gemeindeversammlungsbeschlusses gerügt, worin eine Wahrnehmung öffentlicher Interessen zu sehen sei. Das treffe auf jeden Stimmbürger zu. Der Regierungsrat stimmt dem Bezirksrat zwar zu, wonach kein Grund bestanden habe, bei der Umsetzung eines Gemeindeversammlungsbeschlusses aufsichtsrechtlich einzuschreiten. «Nicht ohne Weiteres gefolgt werden kann dem Rekursgegner dagegen bei der Annahme, die Rekurrenten hätte mit ihrer Aufsichtsbeschwerde auch private Interessen verfolgt», schreibt der Regierungsrat in seinem Entscheid. Der Bezirksrat habe sich in keiner Weise mit den (angeblichen) privaten Interessen auseinandergesetzt. Sodann seien auch den weiteren Erwä-

Leistungsvereinbarung getroffen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Bis 31. Dezember 2013 beaufsichtigte das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) die Tagesfamilien und den Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern im Auftrag der Gemeinden ohne Kostenverrechnung. Ab 1. Januar 2014 kann eine Gemeinde die Aufgabe selber erledigen oder einen Auftrag an das AJB unter Kostenverrechnung vergeben. Der Gemeinderat hat mit dem AJB eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Der Kostenansatz beträgt 180 Franken pro Person und Stunde. Die Vereinbarung trat per 1. Januar 2014 in Kraft und gilt unbefristet. Die Vereinbarung ist mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf Ende Juni bzw. Ende Dezember kündbar.

Programm Windows XP ist dann fast 13 Jahre alt und in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäss. Insbesondere der Sicherheitsschutz gegen Viren und Spyware entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen und wird dann nicht mehr nachgeführt. Die Computer der Gemeindeverwaltung sind in den Jahren 2008, 2009 und 2012 angeschafft worden. Die Computer aus den Jahren 2008 und 2009 haben das Betriebssystem Windows XP und müssen auch aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit ersetzt werden. Die Kosten hierfür betragen 4668 Franken (inkl. Lieferung und Installation). Im Voranschlag 2014 sind Kosten von 3000 Franken enthalten.

Weiterbildung SSK 1

Revision im Bereich Steuern

Der Grundkurs SSK 1 (Schweizerische Steuerkonferenz, Grundkurs 1) wird mit dem schweizerischen Prüfungszertifikat abgeschlossen. Die Inhaber dieses Zertifikats sind befähigt, anspruchsvollere Steuererklärungen von unselbständig erwerbenden Steuerpflichtigen zu veranlagen und somit eine möglichst hohe Steuereinschätzungsquote zu erreichen. Das Zertifikat ist im heutigen Arbeitsmarkt im Bereich Steuern ein normaler Standard. Der Kurs findet ab Mai bis Dezember 2014 jeweils am Montagmorgen statt. Die Kurskosten inklusiv Prüfungsgebühr, Lehrmittel und Administration betragen 1000 Franken. Der Gemeinderat hat die Weiterbildung und die Kurskosten für Monika Grüter genehmigt.

Das Revisorat des kantonalen Steueramtes Zürich erstattet Bericht über die Revision im Bereich Steuern vom 4., 5. und 18. November 2013. Gemäss Beurteilung des Kantonalen Steueramtes Zürich entsprechen die geprüften Bereiche grundsätzlich den Anforderungen und Bestimmungen. Ergänzend wurden einige Hinweise und Empfehlungen aufgeführt. Das kantonale Steueramt kommt zur Beurteilung, dass die Führungsanforderungen gut erfüllt werden. Die einzelnen Fachbereiche werden gut, teilweise auch sehr gut bewirtschaftet. Der Gemeinderat hat den Bericht des Revisorats genehmigt und die sorgfältige Führung des Steueramtes der Steuersekretärin bestens verdankt.

Anschaffung von neuen Computern für die Gemeindeverwaltung Microsoft beendet am 8. April 2014 den Support für das Windows XP. Das

Reparatur der Strassenschächte «Kanalisation» Dorfstrasse Gemäss Meldung und Abklärung mit dem kantonalen Tiefbauamt des Kantons Zürich musste dringend der Belag

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

um die Kanalisationsschächte auf der Dorfstrasse repariert werden. Beim Teilstück Unterdorfstrasse bis Kreuzrai konnten die Schächte mittels Kaltbelag aufgebessert werden. Beim Teilstück Kreuzrai bis Sagi musste die Reparatur mittels Heissbelag erfolgen. Der Kanton forderte die Ausbesserung, damit der Schneepflug bei der Schneeräumung nicht zu Schaden kommt. Die Kosten betrugen Fr. 6184.10.

Kurs Wasserwart Trinkwasser unterliegt als wichtigstes Lebensmittel der Lebensmittelgesetzgebung. Die Verordnung des EDI über Trink-, Quell- und Mineralwasser verpflichtet die Inhaber von Wasserversorgungen zum Unterhalt und zur Überwachung ihrer Anlagen durch entsprechend ausgebildete Personen. Die Hygieneverordnung schreibt zudem vor, dass das Personal im hygienischen Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser geschult wird. Es ist daher zwingend erforderlich, dass das Betriebspersonal seine Verantwortung und grundlegende Pflichten kennt und in der Lage ist, seine Aufgaben fachgerecht erfüllen zu können. Der Kurs «Wasserwart» beim Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW bietet die Möglichkeit, die elementaren fachlichen und gesetzlichen Anforderungen in Erfahrung zu bringen. Insbesondere werden die Grundlagenkenntnisse über Qualitätssicherung und den Betrieb und Unterhalt von einfacheren Wasserversorgungen vermittelt. Nach Abschluss des Kurses hat der Teilnehmer Kenntnis über den gesetzeskonformen Betrieb einer Wasserversorgung. Der Gemeinderat hat für den Kursbesuch von Alois Nussbaumer die Kosten von 1728 Franken genehmigt.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

gungen des angefochtenen Beschlusses nicht ohne weiteres private Interessen zu entnehmen. Aus einer alleinigen Rüge der Rechtsverzögerung bei der Umsetzung eines Gemeindeversammlungsbeschlusses liessen sich keine ausreichenden Hinweise auf solcherlei private Interessen herauslesen. Hierzu bedürfte es weiterer, im Einzelnen darzulegender Umstände, argumentiert der Regierungsrat. Er stellt in diesem Fall eine «Gehörsverletzung» fest. Der Bezirksrat habe es unterlassen, die Begründung im Rahmen des Rekursverfahrens nachträglich beizubringen. Es sei nicht Aufgabe der Rekursinstanz, die möglichen Interessen der beiden Rekurrenten zu erforschen. Aus diesen Gründen werden sie von der vom Bezirksrat auferlegten Kosten von gut 1600 Franken befreit. Noch offen ist, ob der Bezirksrat dieses Urteil ans Verwaltungsgericht weiterzieht. (-ter.)

Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, 14. Februar, feiert Margaretha Huber in Stallikon bei guter Gesundheit ihren 90. Geburtstag. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der immer noch rüstigen Jubilarin weiterhin gute Gesundheit und einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 15. Februar, feiert Hedwig Mäder in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch zu diesem besonderen Ereignis. Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 13. Februar, durfte Edith Zaugg in Stallikon ihren 80. Geburtstag feiern. Nachträglich wünschen wir alles Gute, gute Gesundheit und erfüllte Tage.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Ruedi Grunder-Wüest zum 80. Geburtag gratulieren. Er feiert heute Freitag, 14. Februar. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Teilrevision der Richtund Nutzungsplanung Orientierungs- und Gemeindeversammlung in Aeugst. Am Donnerstag, 27. März 2014, wird an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung die Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung behandelt. Der Gemeinderat hat die Vorlage für diese Gemeindeversammlung verabschiedet. Ab Donnerstag, 20. Februar, können die entsprechenden Dokumente auf der Gemeindeverwaltung und auf der Homepage www.aeugst-albis.ch eingesehen werden. Bei der Gemeindeverwaltung können diese Unterlagen bei Bedarf kostenlos als Ausdruck bestellt beziehungsweise bezogen werden. Die Richtplanung umfasst einen Planungshorizont von zirka 20 Jahren. Die heute gültige kommunale Richtplanung datiert aus dem Jahr 1998. Aufgrund des erarbeiteten Gesamtkonzeptes «Lebensraum Strasse» und diverser veränderter Bedürfnisse, soll diese in verschiedenen Teilbereichen den heutigen Verhältnissen angepasst werden. Die Nutzungsplanung umfasst einen Planungshorizont von zirka 15 Jahren. Die heute gültige Nutzungsplanung datiert aus dem Jahr 1998. Zwischenzeitlich wurden die «Aeugster Visionen» definiert und ein Leitbild erarbeitet. Die Nutzungsplanung ist daher in diversen Bereichen den heutigen Anforderungen anzugleichen und auf die veränderten und neuen Bedürfnisse abzustimmen. Eine erste Version der Vorlage konnte im August/September 2013 öffentlich eingesehen werden und wurde an einer gut besuchten Orientierungsveranstaltung Anfang Dezember 2013 vorgestellt.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Der Aufruf des Gemeinderates, sich bereits im Vorfeld der Gemeindeversammlung aktiv mit der Vorlage auseinanderzusetzen, wurde rege genutzt. Über 42 schriftliche Eingaben mit teilweise mehreren Einwendungen gingen während der öffentlichen Auflage ein. Der erstellte «Bericht zu den Einwendungen» dokumentiert diese Einwendungen, die Erwägungen der Planungskommission und die allfälligen Änderungen der Vorlage. Am Dienstag, 11. März 2014, 19.30 Uhr, findet im Kulturraum, Schulanlage Gallenbüel, eine öffentliche Orientierungsveranstaltung statt, an welcher der Bericht zu den Einwendungen vorgestellt wird. Sie haben an diesem Abend die Möglichkeit, Fragen zur Vorlage zu stellen. Es können keine Anträge gestellt bzw. Beschlüsse gefasst werden, dies erfolgt im Rahmen der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat freut sich auf eine grosse Teilnahme. Der Gemeinderat Aeugst am Albis

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Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

TODESANZEIGE Unendlich traurig, aber gestärkt durch viele schöne Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Ruth Beer (-Bailer) 31. Dezember 1946 – 11. Februar 2014

Trotz schwerer Krankheit warst du niemals mutlos, deine Tapferkeit wird uns immer ein Beispiel sein. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar für deine grosse Liebe und Fürsorglichkeit. Deine Familie und insbesondere deine Kinder und Enkel waren dein Lebensinhalt. In unseren Herzen wirst du für immer weiterleben. Affoltern am Albis, Februar 2014

Bestattungen

Trauerfeier: Wir verabschieden uns von Ruth am Mittwoch, 19. Februar 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten.

Ottenbach

Kleidung: Wie es Ruth gefallen würde.

Am 11. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die letzten Wochen wurden wir im Palliative Care Kompetenzzentrum des Spitals Affoltern hervorragend betreut. Allfällige Spenden gehen in Dankbarkeit an dessen Stiftung, Postkonto 85-391373-1. Herzlichen Dank.

Bernegger geb. Rosenberger, Elsa

Traueradresse: Hans Beer, Zürichstrasse 126, 8910 Affoltern am Albis

geb. 8. April 1920, von SennwaldSax SG, Witwe des Bernegger, Willi, wohnhaft gewesen Schürmattstrasse 12, 8913 Ottenbach, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Rigi, Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis ohne Abdankung in der Kirche statt. Der Friedhofvorsteher

In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

Schulen und Kurse

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem Vater, unserem Grossvater und Urgrossvater

August Hörler-Küttel 21. September 1925 – 9. Februar 2014

Nach einem erfüllten, langen Leben durfte August friedlich in seinem geliebten Zuhause einschlafen. Die Trauerfamilie Ruth Hörler-Küttel Ruth Schmid-Hörler Oliver, Barbara und Jennifer Daniela und Stefan Küffer-Hörler mit Familie Manuela und Peter Brand-Hörler mit Familie Anverwandte und Freunde Im Namen von August danken wir allen herzlich, welche ihn auf seinem Lebensweg begleitet und ihm zur Seite gestanden haben. Seine letzte Ruhe wird August im engsten Familienkreis in seiner Heimat im Appenzellerland finden. Für allfällige Spenden berücksichtige man bitte die Spitex Bonstetten-Wettswil, Postkonto 87-267156-1 (Vermerk: August Hörler). Traueradresse: Ruth Hörler-Küttel, In Bruggen 19, 8907 Wettswil am Albis

WIR DANKEN HERZLICH

Annunziata Pauli-Giannachi 26. August 1924 – 20. Januar 2014

für die Anteilnahme, für die tröstenden Worte und die vielen Trauerkarten. Speziellen Dank dem Pflegepersonal und den Ärzten der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi 4, für die liebvolle Betreuung und Pflege.

Die Trauerfamilie

Ringraziamo di cuore per i biglietti di cordoglio, l’affetto dimostrato e la partecipazione al rito funebre.

I famigliari

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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Februar 2014

Definitiv drei Verbandsschupfleger Als letzte Gemeinde sagte auch Knonau Ja zur Statutenrevision des Schulzweckverbands Gerade mal 13 Minuten dauerte vergangenen Dienstagabend die ausserordentliche Gemeindeversammlung in Knonau. Wesentlich ergiebiger war der Info-Teil danach zum geplanten Verkauf der Kabelfernseh-Anlage. ................................................... von thomas stöckli Ein Stimmenzähler reichte für die 27 Stimmberechtigten, die über das einzige Geschäft der ausserordentlichen Gemeindeversammlung bestimmen sollten. «Wegen terminlicher Dringlichkeit» habe man die Versammlung ansetzen müssen, verriet Gemeindepräsident Walter von Siebenthal. Nach der Versammlung wurde er etwas deutlicher: Die Teilrevision der Schulzweckverbands-Statuten sei vor der Integration der Primarschulgemeinde in die politische Gemeinde untergegangen. So war Knonau vergangenen Dienstagabend die letzte der 14 Ämtler Gemeinden, die Ja sagte zu einer von fünf auf drei Mitglieder reduzierten Verbandsschulpflege, zu einer Ver-

doppelung von deren Finanzkompetenz von 50 000 auf 100 000 Franken und zu einigen Anpassungen an neue Rechtsgrundlagen. So ist etwa die Psychomotorik neu den Gemeinden unterstellt und das Schuljahr endet per 31. Juli und nicht mehr nach den Schulferien. Kritik gabs einzig von der RPK: Diese äusserte ihre Bedenken, dass künftig zwei Verbandsschulpfleger über Ausgaben bis 100 000 Franken entscheiden können – wobei der Präsident den Stichentscheid fällen könne. Es sollte das einzige Votum zum Geschäft bleiben. Die Versammlung genehmigte die Statutenänderung einstimmig und Walter von Siebenthal konnte die Versammlung um 19.43 Uhr bereits wieder schliessen und zum Informations-Teil übergehen.

Fernsehen: viele technische Neuerungen in naher Zukunft «Wir beschäftigen uns schon länger mit der Kabelfernseh-Anlage», schickte der Gemeindepräsident voraus. Primäres Ziel: Die Signale für Knonau sicherstellen. Keine leichte Sache, kann man doch davon ausgehen, dass be-

reits die nahe Zukunft viele technische Neuerungen bringen wird. Gemeinderat Rico Roth teilte der Gemeinde mit, dass Snowboarder Iouri Podladtchikov soeben Olympia-Gold gewonnen hat, ehe er einen Überblick zu den bisherigen Aktivitäten im Zusammenhang mit der KabelfernsehAnlage vermittelte: Los ging es 2012 in der Klausur-Tagung, an welcher der Gemeinderat die Strategie in Richtung Verkauf/Vermietung festlegte. Eine Projektgruppe arbeite darauf die Entscheidungsgrundlagen heraus, weiter wurden im Frühsommer 2013 die Eckpunkte für die Vertragsverhandlungen festgelegt und bis September Offerten eingeholt.

Rückkaufsrecht einräumen lassen Aus den Angeboten der Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA), von Cablecom und Wasserwerke Zug (WWZ) vermochte letzteres am meisten zu überzeugen. «Ein Ansprechpartner», «attraktive Kombi-Angebote» und «keine Anpassung der Infrastruktur», zählte Rico Roth die Vorteile für die Kundschaft auf. Weiter drückte er seine Zuversicht aus, dass bei einem Partner

dieser Grösse Innovation und Weiterentwicklung gewährleistet seien. Entgegen anderslautenden Meinungen – ein Votant sprach von «Steinzeit» – sei das Netz in einem guten Zustand. «Wir können alles anbieten, was heute Stand der Technik ist», betonte Thomas Reber, Geschäftsleitungsmitglied der WWZ, «im Internet sind wir sogar wesentlich schneller als unser Hauptkonkurrent Swisscom.» «Bleibt denn das herkömmliche Fernsehen erhalten?», wollte ein Knonauer wissen. «Wir gehen davon aus, dass sich bei Fernsehen und Telefonie vieles aufs Internet verlagert», so Reber dazu. «Das kommt schneller als wir denken», ergänzte von Siebenthal. In einem nächsten Schritt geht es nun darum, die Vertragsdetails auszuarbeiten. Am 10. Juni soll dann die Gemeindeversammlung über den Verkauf entscheiden. «Wir streben einen hohen Verkaufspreis an», betonte Walter von Siebenthal. Weiter will sich die Gemeinde ein Rückkaufsrecht einräumen lassen. «Sie werden im Vorgang zur Gemeindeversammlung detaillierter informiert werden», versicherte der Gemeindepräsident zum Schluss.

Wandernde Amphibien schützen Temporäre Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden Amphibien wandern jeweils im Frühling von ihren Winterquartieren zu ihren Laichplätzen. Ihr Weg führt dabei auch über Strassen, wo sie ohne Schutzmassnahmen häufig überfahren oder verletzt werden. Um eine gefahrlose Amphibienwanderung zu ermöglichen, ist auch dieses Jahr die Kantonsstrasse zwischen Ma-schwanden und Obfelden ab sofort während vier Wochen jeweils von 18 bis 5.45 Uhr für den Verkehr gesperrt. Sobald die Temperaturen ein frühlingshaftes Niveau erreichen, erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre. Sie verlassen dann ihre Winterquartiere in Wäldern und wandern zu ihren Laichplätzen an offenen Gewässern. Dort finden die Fortpflanzung und die Entwicklung der Larven, der Kaulquappen, statt. Oft-

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mals führt diese Wanderung jedoch über eine Strasse und die Amphibien werden Opfer des Verkehrs. Der hohe Verlust bei der Überquerung der Strassen trägt viel zur Schwächung noch bestehender Populationen bei. Alle Amphibienarten in der Schweiz sind bundesrechtlich geschützt, viele davon sind in ihrem Überleben gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Zwischen Maschwanden und Obfelden wandern jedes Jahr tausende Amphibien aus dem Gebiet Wolserholz über die Kantonsstrasse Richtung Lorze. Bis vor zwei Jahren wurde an dieser wichtigen Amphibienzugstelle ein temporärer Amphibienzaun aufgestellt. Die Zugstelle wurde durch Freiwillige betreut, welche die wandernden Amphibien einsammelten und über die Strasse trugen. Jährlich wurden so seit 1995 unzählige Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Leider kann die an diesem Ort sehr gefährliche Arbeit auch dieses Jahr nicht

mehr gewährleistet werden, da sich nicht genügend freiwillige Helfer finden liessen. Die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich und das kantonale Tiefbauamt haben daher eine saisonale Sperrung dieses Strassenstücks veranlasst. Ausgelöst Erdkröten wandern Ende Winter mehrere Kilometer, um zu durch die wärme- ihrem Laichplatz zu gelangen, wo sie selber aufgewachsen ren Temperaturen sind. Dabei wird das Männchen oft vom Weibchen huckeund die Regenfälle pack getragen. (Bild Mario Lippuner) hat die Amphibienwanderung inzwischen begonnen. Die ist ausgeschildert. Die StrassensperStrasse zwischen Maschwanden und rung stellt den Schutz der gefährdeten Obfelden und der Waldabschnitt der Amphibien sicher. Im Gegensatz zur Maschwanderstrasse (Wolserholz) sind Wanderung zu den Laichgewässern erdeshalb ab sofort für ungefähr einen folgt die Rückwanderung über längere Monat jeweils abends 18 Uhr bis mor- Zeit und nicht gleichzeitig, sodass dagens 5.45 Uhr gesperrt. Eine grossräu- bei kaum grosse Konflikte mit dem mige Umfahrung via Mettmenstetten Strassenverkehr auftreten. (pd.)

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Gartenbaugeräte gestohlen Bei einem Einbruch in ein Mettmenstetter Gartenbaugeschäft, der sich zwischen 7. und 10. Februar ereignet hat, wurden Geräte im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Die Täterschaft drang via Eingangstüre ins Geschäft ein und richtete dabei einen Sachschaden von mehreren hundert Franken an. Noch unbekannt ist die Beute, die bei einem Einbruch in ein Geschäftshaus in Affoltern gemacht wurde. Die Diebe verschafften sich zwischen 7. und 10. Februar via Fenster Zutritt. Laut Kantonspolizei Affoltern beträgt der Sachschaden zirka 500 Franken. Die Kapo musste am 11. Februar auch wegen Lärm zu einer Bar in Affoltern ausrücken, der um 4 Uhr morgens die Nachbarschaft um den Schlaf brachte. Der Barbetreiber wurde verzeigt. (-ter.)

Malus wegen ungenügender Pünktlichkeit Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) bewertete 2013 erneut die Leistungen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) im Zürcher S-Bahn-Netz. Beurteilt werden die Pünktlichkeit, die Information im Störungsfall, die Sauberkeit und die allgemeine Kundenzufriedenheit. Die Zielvorgabe im Bereich der Pünktlichkeit wurde 2013 deutlich verfehlt. Insgesamt resultiert der bisher höchste Malus von 1,8 Millionen Franken. Im Bereich Pünktlichkeit erreichte die SBB im vergangenen Jahr 95 von 144 möglichen Punkten. Damit liegt sie klar unter dem vorgegebenen Zielwert von 117 Punkten und muss für diese Sparte den maximalen Malus entrichten. Ausschlaggebend waren die Ergebnisse während der Sommermonate. Damals ereignete sich eine Reihe von untypischen Störungen an teilweise stark belasteten Stellen im S-Bahnnetz. Aufgrund der sehr hohen Auslastung der Infrastruktur und der dichten Fahrpläne im Raum Zürich führte dies zu unüblich grossen Auswirkungen und Verspätungen im gesamten Netz. Die SBB ergriffen daraufhin zahlreiche interne Massnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit. Indem keine Stellwerkanpassungen mehr zur Hauptverkehrszeit vorgenommen wurden, konnte das Risiko für Störungen bereits markant reduziert werden. Seit September 2013 verkehrten die SBahnen im Kanton Zürich wieder deutlich pünktlicher. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Februar 2014

Gesicherte Zukunft in der Region

Check für das Kispi

Erfolgreicher Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern

Derniere im Theater Bonstetten

Ein privater Verein, der nicht nur in einer Gemeinde, sondern im ganzen Bezirk tätig ist, hat es nicht einfach: Es müssen 14 sehr unterschiedliche Gemeinden unter einen Hut gebracht werden. Eine Aufgabe, die manchmal beinahe unmöglich erscheint – umso erfreulicher ist es, wenn sie zum Schluss von Erfolg gekrönt wird.

Bilder, während Aufführungen des Theaters Bonstetten gemalt, wurden versteigert. Der Erlös von 3000 Franken geht an das Reha-Zentrum des Kinderspitals Affoltern.

Seit 1996 vermittelt und betreut Tagesfamilien Bezirk Affoltern Tagesplätze für Kinder in allen Gemeinden des Bezirks Affoltern. Im grossen Angebot der familienergänzenden Kinderbetreuung bieten die Tagesfamilien persönliche und sehr flexible Lösungen an. Der Verein bringt die abgebenden Eltern mit interessierten Tageseltern zusammen, begleitet die Betreuungsverhältnisse, übernimmt Inkasso sowie Lohnzahlung und kümmert sich um die nötigen Versicherungen und weitere rechtliche Aspekte. Eine gesetzliche Änderung hatte zur Folge, dass neu die Gemeinden für die Betreuung von Kindern im Vorschulalter zuständig sind – früher lag diese in der Verantwortung des Kantons. Mit dieser Veränderung verliert der Verein nicht nur die bisherige fachliche Unterstützung des Amts für Jugend- und Berufsberatung, sondern auch einen wesentlichen finanziellen Beitrag des Kantons. Da sich dieser Wandel schon seit geraumer Zeit abzeichnete, nahmen die Verantwortlichen des Vereins bereits im Frühling

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2012 mit den Gemeinden Kontakt auf. Von Beginn an war die Zusammenarbeit mit den Gemeinden gut und das Interesse bei den Gemeindevertretungen gross, wussten sie doch, dass die Organisation in der Vergangenheit bereits professionelle und wichtige Arbeit in den Gemeinden geleistet hatte. Ziel des Vereins war es, mit allen Gemeinden eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen, in der die Aufgaben und Pflichten des Vereins, aber auch die Unterstützung der Gemeinden, geregelt werden. Damit erhält Tagesfamilien Bezirk Affoltern die Möglichkeit und Legitimation, auch künftig in den Gemeinden die Vermittlung der Tagesfamilien zu übernehmen. Nebst einem kleinen finanziellen Beitrag für den Verein umfassen die Leistungsvereinbarungen ein Tarifmodell, mit dem geregelt wird, in welcher Höhe Eltern mit geringerem Einkommen von den Gemeinden in der Kinderbetreuung unterstützt werden. Gerade bei diesem äusserst wichtigen Punkt müssen die unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Situationen der Gemeinden berücksichtigt werden. Den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Gemeinden nachzukommen und gleichzeitig eine Lösung zu finden, die administrativ überblickbar blieb, war eine Gratwanderung für die Organisation. Während mit einigen Gemeinden die Unterzeichnung einer Leistungsvereinbarung sehr rasch umgesetzt werden konnte, brauchte es bei anderen viel Zeit, bis die notwendigen politischen Vorgänge dafür abgeschlossen waren. Aber Ende

Januar war es so weit: Dem Vorstand lagen alle 14 unterzeichneten Leistungsvereinbarungen vor, gültig ab 1.1.2014. Ein Erfolg, der für die Zukunft von Tagesfamilien Bezirk Affoltern entscheidend ist. Mit grossem Optimismus blickt die Präsidentin des Vereins, Monika Raschle, nun in die kommende Zeit: «Die vergangenen zwei Jahre waren intensiv und die Unsicherheit über die Entwicklung eine Belastung für den Vorstand. Die Verantwortung für die Arbeitsverhältnisse mit den rund 60 Tagesmüttern und für die etwa 120 Betreuungsverhältnisse nehmen wir sehr ernst. Wir freuen uns daher auch ausserordentlich, dass die Zusammenarbeit mit den Gemeinden so angenehm und positiv verlaufen ist. Mit dem Abschluss der Leistungsvereinbarungen können wir nun wieder ruhig in die Zukunft blicken und uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren.» Wie die Präsidentin weiter ausführt, werden für neue Betreuungsverhältnisse auch immer wieder interessierte Tageseltern gesucht: «Es gibt wohl kaum eine andere Aufgabe, die sich so gut mit der Betreuung der eigenen Kinder vereinbaren lässt. Ein Tageskind ist eine echte Bereicherung für die ganze Familie.» Wer sich für die Arbeit als Tagesmutter (oder auch Tagesvater!) interessiert, findet Informationen auf der Website des Vereins unter www.tagesfamilien-aaa.ch oder kann sich direkt über das Kontakttelefon 044 761 30 78 mit den zuständigen Vermittlerinnen in Verbindung setzen.

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Am Sonntag fand Richard Kissling und Ruth Meierhofer (r.) vom Kispi-Rehadie Derniere des bilitationszentrum mit der Malerin der Bilder, Nadia GoedStücks «Da sind sie hart und dem Couvert mit dem Erlös der Versteigerungen. richtig!» in Bonstetten statt. Bei den Dernieren mancher dieser Aktion entgegen zu nehmen. Theatergruppen ist alles etwas spezi- Anfangs wurde auf die herkömmliche ell. Schauspieler, Regie und Technik Art gesteigert, dann aber amerikaspielen sich gegenseitig Streiche. So nisch. Das Publikum hat sich als sehr mancher Text wird kurzerhand abge- grosszügig erwiesen. Es sind dabei imändert, weggelassen, dazuerfunden. mer alle richtig in Fahrt gekommen. Insiderwitze, kleine Bosheiten und Der Theaterverein hat an einigen echte Herausforderungen prägten die- Abenden den Erlös verdoppelt und an se letzte Vorstellung. Die Türe anderen Abenden grosszügig aufgeklemmt, Gipfeli fliegen vom Bäcker rundet und so sind sage und schreibe herein, und aus einem Römer wird 3000 Franken zusammengekommen. plötzlich ein Feuerwehrmann. Dernie- Ruth Meierhofer und Richard Kissling re-Luft ist immer ganz besonders. Die- vom Kispi Affoltern durften das Geld ses Jahr war das aber nicht das einzige an der Derniere in Empfang nehmen. Besondere an dem Sonntagnachmit- Natürlich, nachdem auch an dem tag. Die Bonstetter Theaterleute haben Nachmittag nochmals fröhlich und bei allen Vorstellungen jeweils die Bil- mit vollem Körpereinsatz von den der, die die Künstlerin Nadia Goedhart Schauspielern gesteigert wurde. Das während des Stücks gemalt hat, ver- Geld wird in die Spitalschule fliessen steigert. Der Verein hat das Kinderspi- um dort den Kindern ein unvergesslital Affoltern gewählt, um den Erlös ches Projekt zu ermöglichen.


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In Bonstetten besuchen rund 300 Jugendliche aus den vier Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg die dreiteilige Sekundarschule. Sie werden von insgesamt 26 Lehrpersonen unterrichtet. Auf spätestens Beginn Schuljahr 2014/15 suchen wir eine führungserfahrene und fachkompetente Persönlichkeit, die ihr Amt als

Schulleitung (80 %) (mit allfälliger Unterrichtsverpflichtung 100 %) zielgerichtet und entwicklungsorientiert ausüben möchte. Wir erwarten: • Abgeschlossene Schulleitungs- oder vergleichbare Führungsausbildung • Schulleitungserfahrung oder Praxis in einer Leitungsfunktion aus dem Schulumfeld • Bereitschaft, die Führungsrolle zu übernehmen sowie mit Geschick, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen die verschiedenen Interessen zu optimalen Lösungen zu vereinen • Kompetenz in Schulentwicklungs- und Qualitätssicherungsfragen • Organisationsflair und ein gewandtes Auftreten • Pädagogische Ausbildung wünschenswert Wir bieten: • Vielseitiges Aufgabengebiet in einer lebendigen, qualitätsbewussten Schule • Fortschrittliche Strukturen (Förderzentrum, Schulsozialarbeit, Kooperationsschule) • Unterstützung durch eine kooperative Schulpflege • Zusammenarbeit mit einer professionellen Schulverwaltung • Modern eingerichteten, grosszügigen Arbeitsplatz • Bewerbung von Co-Schulleitungen möglich Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis am 30. März 2014 an die Schulverwaltung, Postfach 179, 8906 Bonstetten oder per E-Mail: schulverwaltung@sek-bonstetten.ch. Telefonische Auskünfte erteilen Ihnen gerne Frau C. Stutz, Schulpflegepräsidentin (044 700 14 95, abends) oder die Co-Schulleitung (044 701 89 88); schulleitung@sek-bonstetten.ch Informationen zur Schule finden Sie auf www.sek-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Februar 2014

Camille Hagner mit seiner Sfumato-Malerei.

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Jacqueline Real mit ihren von Wasser inspirierten Bildern. (Bilder Arthur Bohrer)

Sehen und gesehen werden Gruppenausstellung mit GG-Künstlerinnen und -Künstlern bei Elfi Bohrer in Bonstetten GG steht für Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer. Die Galeristin bezeichnet sich als «Dienstleisterin in Sachen Kunst». Dies beweist die neue Ausstellung in Bonstetten: Sie ist Dienstleisterin für Künstler und Kunstinteressierte, Kunst-Netzwerkerin.

der 80er-Jahre dergestalt verändert, dass sie nun vortrefflich ins Thema passt und «alle sieht».

Aus aller Welt

................................................... von regula zellweger «Galeriearbeit ist Organisation und Vernetzungsarbeit», erklärt Elfi Bohrer. Sie entdeckt Künstler, baut sie auf, betreut sie – und bleibt ihnen treu. Weil immer wieder auch Neuentdeckungen dazukommen, wird das Programm vielfältiger und die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Ausstellungen ihrer Kunstschaffenden werden immer grösser. Mit der jetzigen Gruppenausstellung von weit über hundert Werken können sich einerseits Künstler in Erinnerung rufen, anderseits bekommen die Galeriebesuchenden Gelegenheit, das ganze breite Spektrum an Künstlerpersönlichkeiten, Kunstwerken, Schaffensarten und Materialien nebeneinander zu erleben und Zusammenhänge herzustellen.

Ämtler Künstlerinnen und Künstler Mit Aschebildern von Carmen Cabert, Bildern und Holzskulpturen von Katrin Zuzakova und Ton-Arbeiten von Walter Altorfer sind im internationalen Kunstreigen auch Ämtler Künstler vertreten. Durch den Akt des Verbrennens von Gemälden und Zeichnungen von Carmen Cabert, dem Einsammeln anzeige

Scott Riley mit seiner ungewöhnlichen fotografischen Arbeit. der Asche und dem Übertragen derselben auf eine neue Leinwand, entsteht eine einzigartige Verdichtung von Vergangenheit in Gegenwart – ein Aschebild. Katrin Zuzakova hat eine alte Schreinerei in Bickwil, Obfelden, bezogen. Hier zeichnet, malt – und arbeitet sie mit der Kettensäge. Die

Skulpturen der zweifachen Mutter zeugen von ihrer Verbundenheit mit der archetypisch geprägten Fantasiewelt der Kinder einerseits, anderseits lassen die Spuren der Kettensäge immense Energie, Kraft und Ausdauer erahnen. Walter Altorfer hat beispielsweise eine Terracotta-Arbeit von Ende

Wer die Werke der gut dreissig ausstellenden Betrachter anschaut, wird schnell für sich selbst eine Hitliste erstellen. Einige Werke springen einen an und man muss den Verstand walten lassen, um nicht zu kaufen – oder aber den Verstand über Bord schmeissen und herzhaft zugreifen. Elfi Bohrer meint mit dem für sie typischen Lächeln: «Beim Kauf eines Kunstwerks sind es mindestens drei, die sich freuen: der neue Besitzer, der Künstler und die Galeristin.» Zum Glück sprechen unterschiedliche Kunstwerke verschiedene Menschen an. Da sind beispielsweise die Kuhbilder der Österreicherin Christa Mayrhofer, die mag man – oder man mag sie nicht. Unbeteiligt lassen sie niemanden. Oder man steht fasziniert vor einem überdimensionalen Marienkäfer auf einem Grashalm, geht ganz nah ran um herauszufinden, ob es nun Malerei oder Fotografie sei. Mit seiner fotorealistischen Sfumato-Malerei zieht der Schweizer Camille Hagner viele Betrachter in Bann – andere können vielleicht dieser extrem realistischen Malerei nichts abgewinnen und wenden sich lieber einem abstrakten Bild des Amerikaners Scott Riley zu, der mit wirklicher Fotografie äusserst raffinierte Wirkungen erzielt.

Geschichten ohne Ende Jacqueline Real lebt im Tessin und in England. Wasser ist ihr Thema. Die

Farben- und Formsprache ihrer abstrakten Bilder ist beeindruckend klar. Da sind die kleinen Bronzefiguren von Sylvie Ramu, die Geschichten erzählen, die Frau mit dem Kinderwagen beispielsweise. Ganz andere Geschichten erzählen die Skulpturen der weit gereisten Künstlerin mit afrikanischen Wurzeln, Etiyé Dimma Poulsen. Da gibt es Modellautos in Kunstharz gegossen, Menschen mit Tierköpfen, handgeschöpftes Papier im Holzrahmen, halbe Gesichter, die gleichzeitig Profil und Frontansicht zeigen – wie bringt man das alles nur unter einen Hut? Elfi Bohrer hat die Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, Werke zum Titel «Sehen und gesehen werden ...» zu bringen. Ziemlich raffiniert!

Die Ausstellung dauert bis 16. März Die Ausstellung dauert vom 8. Februar bis 16. März 2014 in der Galerie für Gegenwartskunst und im Kunstfenster, Bonstetten. Apéros: Sonntag, 16. Februar und 2. März 2014, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 16. März 2014, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten: Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Tel.: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch. (rz)


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Wahlen 2014

Freitag, 14. Februar 2014

In Wettswil sind Kampfwahlen angesagt Grüner Kandidat fordert am 30. März die Bisherigen heraus In Wettswil kommt es sowohl beim Gemeinderat als auch bei der Rechnungsprüfungskommission zu einer Kampfwahl. Demgegenüber präsentiert sich für die Fürsorgebehörde und die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil noch keine vollständige Wahlliste und die Fürsorgebehörde konnte ihre Liste gerade noch rechtzeitig vervollständigen. ................................................... von bernhard schneider Für den Gemeinderat stellen sich die fünf bisherigen Mitglieder wieder zur Verfügung, nämlich die Parteilosen Christoph Ehrsam, Hanspeter Eichenberger, Michael Keller sowie Fritz Kurt und Katrin Röthlisberger, beide FDP. Neben den fünf Bisherigen bewirbt sich Lukas Furrer für die Grüne Partei. Unbestrittener Kandidat für das Gemeindepräsidium ist Hanspeter Eichenberger.

«Sehr gut funktionierendes Team» Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger kandidiert erneut für das Präsidium, da er die Arbeit mit dem Team, das er als sehr gut funktionierend und harmonierend bezeichnet, fortsetzen möchte. Er ist willens und in der Lage, auch in den kommenden vier Jahren die erforderliche Zeit für das Gemeindepräsidium aufzubringen, gerade auch tagsüber. Als wichtigste kommunale Projekte nennt der Gemeindepräsident den Bau eines neuen Schulhauses mit Mehrzwecksaal und Bibliothek, das gemeinsam mit der Schulpflege den Stimmberechtigten unterbreitet wird, sowie Lösungen für Wohnen im Alter und die Unterbringung der Feuerwehr. Die gemeinsame Feuerwehrvorlage mit Bonstetten ist vor einem Jahr von den Stimmberechtigten der Partnergemeinde abgelehnt worden, das Projekt Wohnen im Alter erfordert eine Umzonung, die aufgrund der beim Kantonsrat hängigen Umsetzungsbestimmungen zur Kulturlandinitiative ungewiss ist. «Das Wachstum der Gemeinde in der nächsten Amtsdauer erfordert unser spezielles Augenmerk auf die Finanzpolitik und Bereitstellung unserer Infrastruktur. Die Gemeinde-

verwaltung wird erweitert werden müssen, um den wachsenden Aufgaben gerecht werden zu können», hält Gemeindepräsident Eichenberger zudem fest.

Regelungen für Siedlungswachstum und Mobilfunk «Ich bin voller Motivation und habe immer noch den Wunsch, für Wettswil und seine Bewohner nur das Bestmögliche zu erreichen», antwortet Vizepräsidentin Katrin Röthlisberger, zuständig für den Hochbau, auf die Frage, weshalb sie sich für eine zweite Amtsdauer zur Verfügung stelle. Nach dem komplexen Gestaltungsplanverfahren Heidenchilen-Bäumlisächer steht nun die Ausarbeitung eines kombinierten Quartier- und Gestaltungsplanverfahrens für das Gebiet Weierächer-Grabmatten an: «Hier wird der Grundstein für eine sehr grosse Wohnüberbauung in unserer Gemeinde gelegt, die den Bevölkerungszuwachs der nächsten 20 Jahre essentiell mitbestimmen wird.» Die intensive Auseinandersetzung der letzten Jahre mit Mobilfunkanlagen in Wettswil will Katrin Röthlisberger in eine Vorlage einfliessen lassen, welche die Bau- und Zonenordnung mit Bestimmungen über MobilfunkAntennenanlagen ergänzen soll.

Attraktiver Steuerfuss, gute Infrastruktur Der parteilose Finanzvorstand Christoph Ehrsam blickt auf eine Legislatur zurück, in der die Beibehaltung eines attraktiven Steuerfusses und die Umstellung auf das neue Harmonisierte Rechnungslegungsmodell gelungen sind. Er betont angesichts des erheblichen Investitionsbedarfs: «Eine sorgfältige, konsolidierte Finanzplanung zwischen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde ist einer der wichtigsten Faktoren und auch zwingende Voraussetzung für einen möglichst konstanten, ausgeglichenen Finanzhaushalt.» Michael Keller, als Gemeinderat verantwortlich für Sicherheit, Landund Forstwirtschaft sowie Jugend, hat in den anderthalb Jahren seit seiner Wahl zusammen mit der Jugendkommission die Strategie der Jugendarbeit überarbeitet und neue Ziele festgelegt: Die Jugendlichen sollen als wichtiger Bestandteil der Gemeinden integriert

Infrastruktur- und Finanzfragen stehen in der nächsten Legislatur in Wettswil im Vordergrund. Die Stimmberechtigten entscheiden am 30. März, wem sie deren Lösung anvertrauen. (Bild Bernhard Schneider) werden und zu Wort kommen. Mit jugendplus werden Räume für Jugendliche geschaffen, damit sie sich im Unteramt zuhause fühlen. Als Verantwortlicher für Sicherheit setzt er sich für eine neue Lösung für ein Feuerwehrlokal ein: «Wir brauchen für unsere Dörfer eine gut ausgerüstete und ausgebildete Mannschaft sowie eine starke und motivierte Führung. Unsere Aufgabe besteht weiter darin, hierfür die besten Voraussetzungen für unsere Feuerwehr zu schaffen, damit sie ihren Leistungsauftrag auch in Zukunft mit Freude und Engagement erfüllen kann.»

dienst-Zweckverband gemeinsam im Bezirk vorbereitet werden. Er bedauert den Austritt des Bezirkshauptorts aus dem Sozialdienst-Zweckverband; diese «zerstörte Solidarität» erfordere eine gefestigte Zusammenarbeit zwischen den übrigen Verbandsgemeinden, zudem müsse der Ausstieg von Affoltern statutarisch noch geregelt werden. Parallel dazu müsse die Effizienz des Sozialdienstes gesteigert werden. Sorgen bereitet ihm auch das Kostenwachstum der Kinderschutzbehörde: «Wir hoffen, dass die vom Kanton verordnete Zentralisierung der Vormundschaftsbehörden nicht noch weitere Begehrlichkeiten weckt.»

Lösungen für Wohnen im Alter in Bahnhofnähe

Stimme für Nachhaltigkeit

Gesundheits- und Fürsorgevorstand Fritz Kurt meint mit Augenzwinkern: «Dank dem Kanton Zürich gehen uns die ständig neu formulierten Aufgaben nie aus.» Er möchte die stets effiziente und kollegiale Zusammenarbeit im Team des Gemeinderats fortführen. Vordringlich sind für ihn Lösungen im Bereich Wohnen im Alter und der Aufbau eines neuen, funktionsfähigen Teams in der Fürsorge, nachdem erfreulicherweise nur noch zwei Rücktritte aus der Kommission anstehen. Regional muss der Ausstieg von Affoltern am Albis aus dem Sozial-

Der Grüne Lukas Furrer tritt als Kampfkandidat gegen die fünf Bisherigen an. Was motiviert ihn zu dieser Kandidatur? «Ich sehe mich nicht als ‹Kampfkandidaten›. Ich möchte den rund 25 Prozent links und grün orientierten Wahlberechtigten eine Auswahlmöglichkeit bieten. Diese waren bisher gezwungen, sich zu enthalten, leer einzulegen oder Parteilose und FDP-Angehörige zu wählen; Parteizugehörigkeit ist aber für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, also die bezirks- und kantonsweite Vernetzung, unabdingbar.» Angesichts

des Wachstums der Gemeinde will der mehrfache Vater und selbstständige Unternehmer familienunterstützende und -ergänzende Massnahmen ausbauen, sorgsam mit den Bodenressourcen umgehen und den Langsamverkehr fördern. Die entsprechenden Massnahmen möchte er auf Bezirksebene koordinieren, denn «die ganze Region befindet sich im Sog der Stadt Zürich, das heisst Bevölkerungswachstum, Mehrverkehr und hohe Mietpreise.» Für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission bewerben sich Präsident Peter Gretsch und die bisherigen Mitglieder Christian Gräub und Florian Maier sowie neu Thomas Lanz, Markus Schneider und Kurt Wobmann.

Die Behördenwahlen in den Gemeinden Am 30. März 2014 werden die Behörden der 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern neu bestellt. In einer Serie beleuchtet der «Anzeiger» die Ausgangslage. In einigen Gemeinden stehen Wahlkämpfe an, in anderen nehmen die Behördenmitglieder die Legislaturperiode 2014 bis 2018 nach stiller Wahl in Angriff. (-ter.)

Die Lebensqualität im Dorf steht im Vordergrund Zwei Kandidaten für den frei werdenden Sitz im Gemeinderat Ottenbach für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Um die Nachfolge von Gemeinderat Fritz Schumacher bewerben sich in Ottenbach zwei Kandidaten. Beide beschränken sich bei ihren Zielen auf die Dorfpolitik und legen grössten Wert auf die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde. ................................................... von martin mullis Anders als in vielen Gemeinden gelang es in Ottenbach mühelos, sogar mehr Kandidaten für ein Amt im Gemeinderat zu finden als frei werdende Sitze zur Verfügung stehen. Eine besonders für die Stimmbürger komfortable Situation, ist doch damit eine wirkliche Auswahl gewährleistet. Für den Sitz des altershalber zurücktretenden Tiefbauvorstandes Fritz Schumacher bewerben sich zwei Männer. Der in Affoltern geborene und seit etwas mehr als 20 Jahre in Ottenbach

Salomon Schneider (links) und Peter Weis. (Bild Martin Mullis)

wohnende Peter Weis kandidierte bereits vor zwei Jahren bei einer Ersatzwahl in den Gemeinderat, unterlag aber damals seiner Konkurrentin Gaby Noser Fanger. Der zweite Bewerber, Salomon Schneider, in Ottenbach aufgewachsen und wohnhaft, stellt sich erstmals für ein Exekutivamt zur Verfügung. Beiden Kandidaten liegt die Zukunft des von Verkehrs- und Infrastrukturproblemen gebeutelten Dorfes am Herzen. Der 49-jährige Dipl. Bauingenieur HTL und Geschäftsleiter der Aeschbach AG in Hedingen, Peter Weis, wird von der SVP portiert. Er ist seit elf Jahren Mitglied der Tiefbau- und Werkkommission Ottenbach und Präsident der ARA-Betriebskommission. Als Bauingenieur und aufgrund seines Fachwissens aus der langjährigen Behördentätigkeit, sieht er sich für das Amt des Tiefbauvorstandes geradezu prädestiniert. Der verheiratete Vater von zwei erwachsenen Kindern legt aber auch ausserordentlich grossen

Wert auf schonenden Umgang mit den Ressourcen und den Finanzen.

Dorfkern und Umfahrung im Fokus beider Kandidaten Als Mitglied des Gemeinderates will er sich unternehmerisch aber auch gebietsübergreifend für seine Wohngemeinde einsetzen. Von grossem Belang ist für Peter Weis die unverzügliche Umsetzung des Volkswillens und damit verbunden der Bau der Umfahrungsstrasse. Damit verknüpft sei eine attraktive und optimale Gestaltung des Dorfkerns, so Weis. Fast deckungsgleiche Worte in Sachen Dorfkerngestaltung und Umfahrung findet der zwanzig Jahre jüngere Salomon Schneider. Er ist gelernter Augenoptiker mit BMS, besitzt die Eidgenössische Maturität sowie einen Bachelor of Arts in Publizistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte der Neuzeit. Im Säuliamt ist er auch als freischaffender Journalist des «An-

zeigers» bekannt. Im Falle einer Wahl will er, um Interessenkonflikte zu verhindern, seinen jetzigen Arbeitgeber, die Schneider Communications AG in Ottenbach, verlassen. Salomon Schneider bezeichnet sich als parteilos und sieht in einer Parteizugehörigkeit keinen Vorteil für die Sachpolitik auf Stufe Gemeinde. Als ausgesprochener Pragmatiker werde er stets aufgrund von Argumenten entscheiden und sich nicht von einer politischen Einstellung leiten lassen. Auch für ihn sind die Probleme um die Dorfkerngestaltung, aber auch die unbefriedigende Situation der Gewerbezone unterhalb des Wohnquartiers wichtige Anliegen zur Erhaltung der Lebensqualität. Dazu gehört für den jungen Politiker auch, dass sich seine Wohngemeinde Ottenbach zur Energiestadt entwickelt. Von einer nachhaltigen Entwicklung in diese Richtung würden sämtliche Einwohner profitieren, ist Salomon Schneider überzeugt.


Wahlen 2014

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Acht Kandidierende für sieben Sitze in Affoltern am Wahlpodium der Interparteilichen Konferenz (v. l.): Markus Gasser, EVP, Martin Gallusser, SP, Markus Meier, FDP, Clemens Grötsch, parteilos, Werner Schneiter (Moderator), Hermann Brütsch, FDP, Jürg Wyttenbach, Grüne, Susanne Leuenberger, SVP, und Hans Finsler, SVP. (Bild Urs E. Kneubühl)

Affoltern: Durchaus attraktiv, aber mit Image einer Bettelgemeinde 130 Interessierte am Wahlpodium der Interparteilichen Konferenz im Kasinosaal Am Dienstagabend hatten die Affoltemer im Kasinosaal während zweier Stunden Gelegenheit, sich zum Kandidatenkarussell für die Gemeinderatswahlen vom kommenden 30. März ein transparentes Bild zu machen. ................................................... von urs e. kneubühl Wer im März in Affoltern in den Gemeinderat gewählt werden will, der hat es beileibe nicht leicht. Finanziell bietet der Bezirkshauptort ein desaströses Bild, was es für die Kandidaten schwierig macht, offenkundige Wahlargumente zu finden. Das Wahlpodium der Interparteilichen Konferenz vom vergangenen Dienstagabend brachte die Gelegenheit, sich der Wählerschaft zu präsentieren. Dabei hatten sich die für sieben Gemeinderatssitze antretenden acht Kandidierenden Susanne Leuenberger, Hermann Brütsch, Hans Finsler, Martin Gallusser, Markus Gasser, Clemens Grötsch, Markus Meier und Jürg Wyttenbach den von Moderator Werner Schneiter sowie dem Publikum geäusserten Fragen zu stellen.

«Weg vom Bettelgemeinde-Image!» Der «Anzeiger»-Chefredaktor hatte den Gesprächsverlauf in «brennende» The-

menkreise eingeteilt, was dem Publikum eine willkommene Übersicht brachte und Direktvergleiche erlaubte. Zuerst ging es um die schwierige finanzielle Situation des Bezirkshauptorts sowie darum, wie Affoltern attraktiver gemacht werden kann. Zur Verbesserung der Finanzlage sehen die beiden auch für das Gemeinderatspräsidium kandidierenden Hermann Brütsch und Clemens Grötsch hier Verhandlungen mit Bezirksgemeinden und Kanton bezüglich einer besseren Abgeltung von Zentrumslasten als eine von mehreren Massnahmen. Noch mehr sparen, da sind sich ebenfalls beide einig, könne man auf jeden Fall nicht. Hier wie auch bei der besseren Verteilung der Zentrumslasten stimmen die anderen Podiumsteilnehmer weitgehend zu. Das Credo aller Kandidierenden bezüglich steigender Attraktivität fällt ebenfalls nahezu identisch aus: «Weg vom BettelgemeindeImage!», lautete die Losung. Dazu müsse man sich, wie Hans Finsler ausführt, Gedanken machen, wie man gute Steuerzahler in Affoltern ansiedeln könne. Finsler denkt hier selbst über die Möglichkeit der Ansiedlung von Briefkastenfirmen nach. Susanne Leuenberger sieht den Schlüssel für einen besseren Haushalt und damit mehr Möglichkeiten, Affoltern attraktiver zu gestalten, im Finanzausgleich: «Wir müssen darum kämpfen, dass wir Ertragsüberschüsse behalten und damit

Gutes für die Standortförderung machen können.»

Standortförderung und Verkehrsprobleme Für Markus Meier lässt sich mit attraktiver und intensivierter Standortförderung auf jeden Fall viel erreichen, wobei Markus Gasser diesbezüglich auch eine intensivere Zusammenarbeit mit den anderen Bezirksgemeinden als Massnahme sieht. Auf die Frage des Moderators, ob allenfalls Neueinzonungen – zum Beispiel im Hedinger Feld – ebenfalls zur Standortförderung beitragen könnte, antwortet Martin Gallusser: «Wir sollten zuerst die eingezonten Gebiete besser nutzen.» Die Entwicklung müsse zentral optimiert werden, sagt Jürg Wyttenbach und sieht noch Sparpotenzial darin, dass man sich weniger auf Rechtsstreitereien einlässt. Im Publikum wird zudem die massierte Ansiedlung von Einkaufszentren als unattraktiv moniert, weil dadurch kleine und mittlere Gewerbebetriebe wegziehen oder kapitulieren müssen. Dem pflichten Wyttenbach und Gasser zu. «Grosse Zentren», so Gasser, bringen vor allem viel Verkehr, aber nur geringe Steuereinnahmen.» Man müsse also Voraussetzungen schaffen, damit Kleingewerbler hier wachsen und gedeihen können. – Bei der Frage, wie Verkehrsprobleme bei zukünftig zu erwartendem Mehr-

verkehr gelöst werden können, herrscht Einigkeit darüber, dass dieser keinesfalls durch das Dorf geleitet werden darf und dass die Spange auf jeden Fall verhindert werden sollte. Hans Finsler seinerseits bekennt sich als Verfechter einer Nordumfahrung, während Jürg Wyttenbach auf Gespräche mit dem Kanton setzt, um die Verkehrsführung auf der «ZweieinhalbSpuren-Brücke» zu verbessern.

Jugendarbeit und unzufriedene Vereine Zu reden gab auch das Thema Jugendarbeit, das durch einen Zuhörer eingebracht wurde. Hier wirft insbesondere die von Affoltern ins Auge gefasste Vertragsauflösung mit der Mjas, der Mobilen Jugendarbeit Säuliamt, Fragen auf. Sozialvorstand Hermann Brütsch bestätigt eine Unzufriedenheit bezüglich der Zusammenarbeit mit der Mjas und, dass er im März dem Gemeinderat den Antrag auf Vertragsauflösung auf Ende Jahr stellen werde. «Das heisst aber nicht, dass ich keine aufsuchende Jugendarbeit mehr will; diese wird weitergeführt, mit wem auch immer», hält Brütsch weiter fest. Markus Gasser, Mitglied der Jugendkommission, plädiert dagegen ganz klar für Konstanz: «Zurzeit funktioniert die Jugendarbeit im Bezirk und in Affoltern wirklich gut. Was wir jetzt brauchen, ist Beständigkeit und

nicht schon wieder einen Wechsel.» Markus Meier seinerseits betont, wie wichtig es ist, der Jugend Perspektiven zu geben und verweist dazu auf funktionierende Institutionen und Vereine. Auf die Frage, wie allerdings eher dahindümpelnde Vereine und das Dorfleben wieder belebt werden können, gibt es von den Kandidierenden nur vage Antworten, weshalb denn auch ein Votant im Publikum mahnt: «Wir wollen kein dauerndes Ausweichen, sondern klare Antworten!» Der Votant klagt auch darüber, dass die Gemeinde bei Veranstaltungen für jede Kleinigkeit kassieren will, was ein zweiter Votant mit der Feststellung unterstreicht, dass nicht einmal eine Besammlung der Pfadi beim Gemeindehaus kostenlos möglich sei. Dafür verlange Affoltern fünfzig Franken. Der Zwischenruf «Abschaffen!» wird in der Folge heftig applaudiert. Weiter wird bemängelt, dass der Gemeinderat nur wenig Interesse an den Vereinen zeige und entsprechend das Gespräch auch nicht suche. «Lernen Sie zu kommunizieren», wird geraten und eine Aussprache am «runden Tisch» gewünscht. Clemens Grötschs verspricht, dieser Wunsch solle erfüllt werden. Pünktlich um 22 Uhr wurde das Wahlpodium aufgelöst, wobei im Anschluss die Gelegenheit zu bilateralen Gesprächen mit den acht Kandidierenden noch reichlich genutzt wurde.

forum der parteien

Die SP unterstützt Clemens Grötsch als Gemeindepräsident Die SP Affoltern hat sich nach der Podiumsveranstaltung der IPK zusammengesetzt und sich entschlossen, die Kandidatur von Clemens Grötsch als Gemeindepräsident zu unterstützen. Clemens Grötsch ist kommunikativ, umgänglich, gut vernetzt und kennt seine Dossiers. In den letzten vier Jahren als Hochbauvorstand hat er gezeigt, dass er seine Geschäfte im Griff hat und die Sorgen der Bürger ernst nimmt. Die SP Affoltern hofft auf eine breite Unterstützung für Clemens Grötsch, weil sie glaubt, dass Affoltern von seiner Wahl als Gemeindepräsident nur profitieren könne. SP Ortpartei Affoltern

EVP nominiert Sonja Humbel für das Präsidium der Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst Anfängliche Schwierigkeiten, eine geeignete Person zu finden Nach anfänglichen Schwierigkeiten geeignete Personen für die Sekundarschulpflege zu finden, kann nun die EVP mit der 54-jährigen Sonja Humbel eine bestens geeignete Kandidatin, sowohl als Mitglied, als auch für das Präsidium der Schulpflege stellen.

Selbstständige Generalistin Sonja Humbel ist selbstständige Unternehmerin und gilt als Generalistin und Macherin. Ihre Führungsqualitäten, die ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie ihr ganzheitliches Denken sind ihre Hauptstärken.

Dank ihrer früheren Tätigkeiten für namhafte Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Private Banking, Fernsehen und Baugewerbe kann Sonja Humbel aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Als Personalfachfrau, Gesundheits- und Persönlichkeitscoach ist sie in der Lage, Menschen für ein gemeinsames Ziel zu gewinnen und sie auch dorthin zu führen. Da Sonja Humbel ihre berufliche Tätigkeit in Affoltern ausübt, hat sie die Möglichkeit, die zeitlichen Anforderungen eines Behördenamtes flexibel mit ihren Arbeitszeiten zu koordinieren.

Mit Herausforderungen vertraut Zudem ist sie seit vielen Jahren in Affoltern wohnhaft und mit einer Tochter, die demnächst in die Oberstufe einsteigt, mit den Bedürfnissen und den aktuellen Herausforderungen der Sekundarschule vertraut. Sonja Humbel hat grosse Motivation, ihre Erfahrung und ihre Fähigkeiten für die anstehenden Aufgaben der Sekundarschule einzusetzen. Daniel Sommer Sidler, EVP-Ortspartei Affoltern

Sonja Humbel. (Bild zvg.)


Forum

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ämtler nationalräte meinen

Hans Kaufmann (SVP, Wettswil am Albis)

Wirtschaft und Bundesrat im Abseits Die Volksinitiative gegen die Masseneinwanderung wurde, für viele Wirtschaftsvertreter und Politiker überraschend, mit 50,3 Prozent angenommen. Damit wird der Bundesrat beauftragt, die Personenfreizügigkeit neu auszuhandeln und Kontingente einzuführen. Die Wirtschaft beziehungsweise deren Verbandvertreter und Manager, tun sich schwer damit, die Abstimmungsniederlage zu akzeptieren und der Bundesrat wird wohl erneut versuchen, den Volkswillen in den Ausführungsbestimmungen zu unterlaufen. Dabei haben gerade die Wirtschaft und der Bundesrat selbst den Grundstein für die Niederlage gelegt. Es wäre somit an der Zeit, Selbsteinkehr zu halten und nicht Sündenböcke ausserhalb ihrer Chefetagen suchen. Für die Abstimmungsniederlage ist primär der Bundesrat verantwortlich. Vor allem Aussenminister Burkhalter wusste nichts Gescheiteres als im Vorfeld der Abstimmung bereits die weitere Integration der Schweiz in die EU voranzutreiben und uns sogar den Europäischen Gerichtshof als neue oberste Gerichtsbarkeit schmackhaft zu machen. Die automatische Übernahme von EU-Recht für unsere bilateralen Verträge wurde als harmlose «institu-

tionelle Frage» dargestellt. Die Übernahme fremden Rechts ohne Mitsprache und Vetorecht ist jedoch ein massiver Verstoss gegen unsere Demokratie. Und schliesslich will uns der Bundesrat mit einem neuen Rahmenabkommen, wie bei den Bilateralen 1, in ein Guillotinen-Paket einbinden. Damit wären wir in Zukunft gezwungen, entweder alle Änderungswünsche der EU zu akzeptieren, oder sämtliche bisherigen Verträge zu verlieren. Was der Bundesrat aber den Leuten verschweigt, ist die Tatsache, dass er bilaterale Verträge wie das Zinsbesteuerungsabkommen durchaus mit der EU nachverhandeln will, wenn die EU dies fordert. Dabei wurde zwar in den zuständigen Kommissionen des Eidgenössischen Parlamentes eine Konsultation abgehalten, aber die Wünsche der Parlamentarier nicht berücksichtigt. Selbstherrlich verabschiedet der Bundesrat ein eigenes Verhandlungsmandat und erklärt dieses erst noch für «geheim», damit ja niemand ihre Kreise stört. Mit dem Abstimmungsresultat ist wohl klar, dass das Volks einen Marschhalt der EU-Debatte wünscht. Das Ja zur Initiative ist auch eine Absage an die EU-Politik des Bundesrates. Auch die Wirtschaft hat im Abstimmungskampf ein Eigentor nach dem

Das Spital politisch erpressen! Am 30. Januar 2014 hat die Delegiertenversammlung des Spitals Affoltern dem Projekt für Praxisräume auf dem OVA-Areal zugestimmt. Im «Anzeiger» vom 4. Februar 2014 wurde dann über das Referendum des Vereins pro Zweckverband informiert. In der Zwischenzeit hat ein Gespräch zwischen Initianten und Spitalverantwortlichen stattgefunden mit dem Ergebnis, dass diese am Referendum festhalten. Dabei hat Herr Roggwiler einen als «Pendenzenliste Spital Affoltern» bezeichneten Forderungskatalog auf den Tisch gelegt und erklärt, man könne über diesen Forderungskatalog verhandeln und so je nach Resultat den Rückzug des Referendums erwirken. Der Forderungskatalog enthält diverse Punkte, die im Widerspruch zu geltendem Recht stehen, oder die gültige Kompetenzordnungen massiv verletzen würden und schliesslich Forderungen nach demokratisch in keiner Weise legitimierbaren Sonderrechten für die Gruppe Seewadel, Gruppe Ackermann und Verein pro Zweckverband. Wenn jemand ein Referendum ergreift und dann abhängig von der Erfüllung völlig anderer Forderungen zu einem Rückzug bereit ist, ist dies politische Erpressung übelster Art, zumal der Referendumsbogen keinen Hinweis auf einen allfälligen Rückzug enthält. Und im Rechtsstaat geht man auf politische Erpressung nicht ein. Herr Roggwiler hat mit dieser Aktion eine www.brot-fuer-alle.ch

Grenze überschritten, die weitere Gespräche unmöglich machen. Selbstverständlich ist es zulässig, 500 Unterschriften zu sammeln und ein Referendum zu ergreifen. Wir warten die Einreichung der Unterschriften ab und werden dann gegebenenfalls eine Volksabstimmung im Verbandsgebiet durchführen. Die Entwicklung seit der Abstimmung über die neue Rechtsform am 24. November 2013 zeigt bedauerlicherweise, dass es weiterhin einige Leute gibt, welche mit vordergründig «guten Ratschlägen» effektiv nichts anderes im Sinne haben, als sich zu profilieren oder ein mit den heutigen Rechtsgrundlagen nicht mehr konformes Spitalkonzept zu verwirklichen oder alte Rechnungen zu begleichen. Es kann auch vermutet werden, dass zusätzlich Personen im Hintergrund wirken. All dies schadet dem Spital, vielleicht zunächst nicht allzu sehr, solange mit dem Feuer gespielt wird, aber irgendwann bricht der Brand aus – und dies darf nicht geschehen. Die Betriebskommission setzt weiterhin alles daran, das gute medizinische Angebot für die Bevölkerung zu erhalten und ständig zu verbessern. Sie ist dankbar, dass 500 Mitarbeitende im Spital sich tagtäglich für die Gesundheit der Patientinnen und Patienten einsetzen. Betriebskommission des Spitals Affoltern

Tel. 031 380 65 65

Thema «Spital» vorläufig abgeschlossen Spendenkonto 40-984-9

Gratisinserat

Für eine gerechtere Welt.

Mit diesen Beiträgen schliesst der «Anzeiger» das Thema «Spital Affoltern» im «Forum»-Teil vorläufig ab – und hofft dann, wenn neue Fakten auf dem Tisch liegen, auf eine sachliche Diskussion. (Red.)

anderen geschossen. Wenn die Economiesuisse grüne Extrempolitiker als Fürsprecher der Wirtschaft auftreten lässt, so vermag dies höchstens noch ein mitleidiges Lächeln hervorzurufen, aber die Glaubwürdigkeit der Herren Manager kaum zu stärken. Die Spitzenvertreter des Arbeitgeberverbandes und der Economiesuisse riskieren mit ihren persönlichen Angriffen auf die SVP sogar, dass deren Basis dann im nächsten Abstimmungskampf, wenn es um die Mindestlöhne geht, wenig Interesse zeigt, sich für die Wirtschaftskapitäne einzusetzen. Zu sehr erinnerten die Drohungen mit Arbeitsplatzverlust an die Fehlprognosen von 1992. Wären wir, wie damals geplant, inzwischen der EU beigetreten, dann stände unser Wohlstand heute wohl nicht auf dem erreichten Niveau. Wer sich mit Chauffeuren ins Büro fahren lässt, weiss eben nicht, dass Wohlstand auch darin bestehen kann, dass man in den Zügen nicht stehen muss, dass man eine erschwingliche Wohnung findet und nicht ständig höhere Beiträge für die Sozialversicherungen bezahlen muss, weil die Immigranten unsere Sozialwerke überdurchschnittlich belasten. Noch billiger gibt sich die SP-Spitze, die die Schuld am Abstimmungsdebakel einem Buch von Alt-Bundesrätin

Calmy-Rey zuschieben will. Es war nicht die verdeckte EU-Beitritts-Agenda einer Alt-Bundesrätin, die zur Niederlage geführt hat, sondern vor allem auch ein Aufbäumen vieler Gewerbetreibender, die von immer neuen und kostspieligen flankierenden Massnahmen, die zu zusätzlichen Kontrollen und Administration führen, genug haben. Und schliesslich drohte auch die EU vor den Abstimmungen der Schweiz, das gesamte Paket der Bilateralen 1 zu kündigen. Dabei würde eine solche Kündigung vor allem auch die EU treffen. Was den Aussenhandel angeht, so sei daran erinnert, dass die Schweiz für 23 Milliarden Franken (2012) mehr Waren aus der EU importiert als sie dorthin exportiert (11 Monate 2013: 18,3 Milliarden). Seit der EWR-Abstimmung im Jahre 1992 haben die Importe aus der EU um 93 %, die Ausfuhren in die EU um 99 % zugenommen. Dennoch ist der Handelsüberschuss der EU gegenüber der Schweiz von 13,6 auf 23 Milliarden Franken angestiegen. Dass die Schweiz im gesamten internationalen Warenhandel seit 1992 dennoch einen Umschwung von -0,9 Milliarden Franken Handelsdefizit auf einen Überschuss von +23,8 Milliarden herbeiführen konnte, ist vor allem auf

den Rest der Welt und nicht auf die EU zurückzuführen. Die gesamten Importe der Schweiz sind seit 1992 um 104 %, die Ausfuhren aber um 134 % angestiegen. Ausserhalb der EU stiegen die Importe somit um 228 % an, die Exporte um 201 %. Der Anteil der EU an den Schweizer Importen 2013 ist mit 74,2 % (1992: 80.3 %) immer noch relativ hoch, der Exportanteil ist hingegen von 65,4 % auf 55,1 % gefallen. Auch die Bedeutung unseres wichtigsten Handelspartners, Deutschland, sinkt laufend. Noch 1992 stammten 35,3 % der Schweizer Importe aus unserem nördlichen Nachbarland, heute sind es noch 29,4 %. Als Exportkunde nahm Deutschland 1992 noch 24,9 % unserer Ausfuhren auf, heute kauft das Land noch 18,8 %. Wenn man die Wichtigkeit der EU als Aussenhandelspartner richtig einschätzen will, dann sollte man nicht vergessen, dass in den Exporten wiederum umfangreiche zuvor getätigte Importe stecken. Wenn die EU nun glaubt, die Schweiz mit Handelseinschränkungen schikanieren zu können, so schiesst sie ein Eigentor. Die Finanzmärkte haben denn auch am «Tage danach» nicht negativ reagiert. Im Gegenteil, der Franken und die Schweizer Aktienbörse legten zu.

Vorgehen nicht vertrauenswürdig «In der Ukraine gehen sie für Demokratie auf die Strasse – und im Säuliamt …» – Leserbrief von Hans Roggwiler vom 11. Februar 2014. Lange habe ich mich ganz bewusst aus dem unseligen Hickhack der selbst ernannten «Spitalspezialisten» herausgehalten. Ich war während 18 Jahren Spitalleiter und durfte die Entwicklung unseres Spitals zu dem was es bis vor Kurzem war, nämlich ein Unternehmen, dem eine Mehrheit der Bevölkerung grosses Vertrauen entgegengebracht hat, mitgestalten (siehe 86,6 % Ja zum Küchenprojekt). Zur Rechtsform will ich mich nicht äussern. Welcher Entscheid vielleicht irgendwann einmal getroffen wird, es werden Vor- und Nachteile bestehen. Selbstverständlich haben die Stimmberechtigten das Recht, das Referendum gegen einen Beschluss der Delegiertenversammlung mit 500 Unterschriften zu ergreifen. Nun geht es aber über die Streitkultur in einer zivilisierten Gesellschaft. Anwürfe und Beschuldigungen übelster Art ohne jegliche Grundlage und Detailkenntnis erinnert nicht an die Ukraine, sondern an Bananenrepubliken in einem anderen Erdteil. Sachliches Argumentieren und Kämpfen verdient Respekt, boshafte, verleumderische Rundumschläge und Beschimpfungen verdienen links liegen gelassen zu werden. Es wäre wünschenswert, wenn eine direkt betroffene Person gegen Hans Roggwiler rechtlich vorgehen würde. Da die Diffamierungen unter anderen auch Peter Sandhofer betreffen, und zwar in einer Zeit, als ich noch Spitalleiter war, kann ich es nicht lassen, Stellung zu nehmen.

Peter Sandhofer Nach dem unerwarteten Rücktritt meines Nachfolgers Stephan Bachmann nach nur 14 Monaten entstand, bis zur Neubesetzung, eine Lücke, die von Peter Sandhofer – um kein Vakuum entstehen zu lassen – glücklicher-

weise ausgefüllt wurde. Ich beurteile diese Lösung noch heute als die einzig richtige. Mit Bereicherung hat dies nicht im Entferntesten etwas zu tun. Die Bemerkung, der «Abstieg» des Spitals hätte mit Peter Sandhofer als Direktor seinen Anfang genommen, stimmt, aber nicht wegen ihm, sondern wegen dem, was nachher folgte.

EDV Zur Software SAP, die nun ersetzt werden soll: Ich verbürge mich für eine einwandfreie Durchführung der Submission, notabene zusammen mit dem Spital Zollikerberg. Weder Peter Sandhofer noch die Sandhofer Informatik GmbH liefern Software! Zum Ersatz des Softwarepaketes SAP kann ich keine Stellung nehmen, weil ich mich mangels Detailkenntnisse dafür nicht für kompetent halte. Zu meiner und Peter Sandhofers Zeit hat sie jedenfalls noch funktioniert. Auch für die Wartung der Hardware und des Netzwerkes wurde ein ordentliches Submissionsverfahren durchgeführt. Ich erinnere mich genau: Die Firma Sandhofer Informatik GmbH (diese Firma gehört Markus Sandhofer, nicht Peter Sandhofer – siehe Handelsregister) hat mit Abstand die beste Offerte eingereicht und deshalb auch den Zuschlag erhalten. Alle diese Entscheide wurden der Betriebskommission und den Delegierten zur Genehmigung vorgelegt. Von Mauscheleien und Abzockerei kann nicht die Rede sein. Bis heute ist die Firma Sandhofer Informatik GmbH für die Wartung der Hardware und des äusserst komplexen Netzwerkes verantwortlich. Dieses ist auf neuestem Stand und hat schon immer gut funktioniert. Alle Softwareapplikationen sind davon ausgenommen und werden durch die jeweiligen Lieferanten betreut. Es wäre ja vermessen zu glauben, eine Reaktion von Hans Roggwiler zu erhalten. Schon früher musste ich lernen, dass sachliche Stellungnahmen nicht beantwortet werden. Noch nie ist mir eine Berichtigung von Hans Roggwiler begegnet. Damit ist er in

guter Gesellschaft. Rechtsanwalt Hans Hegetschweiler beispielsweise – auch ein engagierter Leserbriefschreiber – ist mir seit bald einem Jahr eine Antwort schuldig. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, es ist Ihr Entscheid, ob Sie Ihre Unterschrift auf den Referendumsbogen setzen wollen. Das Vorgehen des Vereins Pro Zweckverband jedenfalls ist unverschämt und nicht vertrauenswürdig. Ruedi Wegmann, Mettmenstetten *

Wann endlich schiebt der «Anzeiger» den diffamierenden, niederträchtigen und niveaulosen Leserbriefen von Herrn Roggwiler und seinen Vasallen vom Verein Pro Zweckverband einen Riegel vor? Es ist unerträglich, fast wöchentlich sehen zu müssen, dass mit den Elaboraten dieser selbsternannten Musterdemokraten jeweils praktisch eine halbe Seite des «Anzeigers» gefüllt wird. Ich hätte ja nichts dagegen, wenn Herr Roggwiler mit fundierten, rein sachlichen und vor allem auch kurzen Informationen zur Meinungsbildung beitragen möchte. Aber das ganze, stets wiederholte Beigemüse, das heisst alle Vermutungen, Unterstellungen und Beleidigungen, wie erneut wieder im «Anzeiger» vom 11. Februar 2014, ist – vorsichtig formuliert – schlicht ungeniessbar. Ich wäre nicht erstaunt, wenn sowohl Herr Roggwiler als auch der «Anzeiger» demnächst Klagen am Hals hätten, nämlich Hans Roggwiler wegen Rufschädigung und die Verantwortlichen des «Anzeigers» wegen Beihilfe dazu, selbst wenn Letztere die Verantwortung für den Inhalt der Beiträge selbstverständlich von Vornherein ablehnen. Es besteht für den «Anzeiger» aber wohl auch keine Verpflichtung, dass sämtliche Leserbriefe und diese erst noch in voller Länge veröffentlicht werden müssen. Fredi Hediger, Ottenbach


Forum

Freitag, 14. Februar 2014

Esther Gallusser und Claudia Merki wieder in die Primarschulpflege Affoltern Beide Kandidatinnen werden von der SP-Ortspartei Affoltern nominiert bzw. unterstützt Die SP Affoltern hat ihr Mitglied Esther Gallusser erneut als Schulpflegerin nominiert und unterstützt ebenfalls die parteilose Claudia Merki. Zwei Kurzporträts der Kandidatinnen. Seit 2003 ist Esther Gallusser Mitglied der Primarschulpflege Affoltern am Albis. Die langjährige Schulpflegerin hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Ressorts mit grosser Sachkompetenz betreut. Zu Beginn ihrer Tätigkeit war die Anwältin und Berufsschullehrerin verantwortlich für den Hort. Seit drei Jahren ist die Mutter von drei erwachsenen Söhnen zusammen mit einem weiteren Schulpflegemitglied zuständig für das Ressort Sonderpädagogik. Im Rahmen der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes hat Esther Gallusser zudem das Projekt «Integrative Förderung» geleitet und an unserer Schule implementiert. Die bewährte Schulpflegerin gehört seit mehre-

Schulpflege vielseitig einsetzbar. Dies ist gerade im Hinblick auf die Reduktion der Schulpflege von neun auf sieben Mitglieder und somit auf die Neuverteilung der Ressorts von grossem Wert. Ebenfalls unterstützt die SP die parteilose Claudia Die beiden Schulpflegerinnen Esther Gallusser (links) und Merki, welche vor Claudia Merki stellen sich zur Wiederwahl für die nächste knapp einem Jahr Amtsdauer. (Bild zvg.) durch eine Ersatzren Jahren zum Begleitteam Chile- wahl zur Schulpflege kam. Seither befeld/Stigeli und führt zusammen mit treut die Kommunikationsberaterin der Schulleitung Mitarbeiterbeurtei- das Ressort Öffentlichkeitsarbeit. In lungen (MAB) in dieser Schuleinheit dieser Funktion sorgt Claudia Merki unter anderem dafür, dass die Bevöldurch. Dank ihrer breiten Erfahrung, ih- kerung durch Artikel im Anzeiger und rem grossen Fachwissen in Schulbe- auf der Website regelmässig über langen und ihrer pragmatischen, lö- wichtige Themen und Projekte der sungsorientierten Art ist sie in der Schule informiert ist. Weiter betreut

die Mutter zweier Jugendlicher die Neugestaltung von Printpublikationen wie zum Beispiel die Informationsbroschüre für Eltern «Unsere Schule». Das Schulpflegemitglied ist zudem verantwortliches Bindeglied zwischen den drei Elterngremien und der Schulpflege. Gegenwärtig gehört Claudia Merki zum Begleitteam Butzen/Semper und führt in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung Mitarbeiterbeurteilungen durch. Auf die Frage, was den beiden Kandidatinnen an der Primarschule Affoltern wichtig ist, meint Esther Gallusser: «Die Schule muss ein Ort sein, an dem sich die Schülerinnen und Schüler wohlfühlen und optimale Lernbedingungen vorfinden.» Claudia Merki ergänzt: «Nur wenn dies der Fall ist, können sich die Schüler entfalten und weiterentwickeln.» Beide betonen, dass bei all ihren Überlegungen und Handlungen stets das Wohl des Kindes an erster Stelle steht. Esther Gallusser und Claudia Merki verdienen am 30. März Ihre Stimme.

Nachdenken, welche Werte wichtig sind Ich habe mich bei der Masseneinwanderungsinitiative der Stimme enthalten und gehöre also weder zu den Siegern noch zu den Verlierern. Nein konnte ich nicht stimmen wegen des blinden Wachstumsglaubens und des blinden Glaubens an materiellen Wohlstand der Gegner (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Ja konnte ich nicht stimmen, weil die vorgeschlagene an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientierte Kontingentierung, die damit begründet wurde, wir müssten unsere Souveränität zurückgewinnen, weder das Problem einer übermässigen Zuwanderung (wobei «übermässig» ohnehin ein kaum objektivierbarer Begriff ist) noch die grossen Probleme des Landes, nämlich die Verschleuderung von

Bodenressourcen, die übermässige Mobilität, die Entsolidarisierung und die Inversion der Alterspyramide löst. Die nationale Souveränität ist nun wirklich meine geringste Sorge, Nachhaltigkeit lässt sich ohnehin nur grenzüberschreitend, lies global, herstellen. Die Lösung unserer Probleme ist extrem komplex; es gibt enorme Zielkonflikte, zum Beispiel zwischen der Schaffung günstigen Wohnraums und dem haushälterischen Umgang mit unseren Bodenressourcen. Solche Konflikte lassen sich nicht durch eine verschärfte Migrationsbürokratie lösen. Hilflos sind die Freisinnigen, die Familiennachzug und Asyleinwanderung stoppen wollen. Der Familiennachzug ist weitgehend aufgrund von Art. 8 EMRK garantiert, und

wenn wir die EMRK kündigen, wird uns die EU mit Sicherheit alle Verträge (mit Ausnahme des Freihandelsabkommens 1972) kündigen, da die EMRK als Grundrechtskatalog nicht nur Europas sondern auch der EU gilt. Die Asylbewerber kommen ungefragt und lassen sich nur schwer oder gar nicht mehr heimschaffen, weil die Heimatländer nicht kooperieren. Fazit: Es wird sehr schwer sein, die drängenden Probleme der Schweiz in den nächsten Jahren zu lösen, die vier (oder fünf?) Bundesratsparteien mit ihrer hohlen Rhetorik machen jedenfalls nicht den Anschein, dass sie zu komplexen und vernetzten Lösungsvorschlägen fähig sind. Und doch finde ich es nicht so schlecht, dass die Initiative angenommen wurde, wenn

ich mir auch grosse Sorgen um die Zukunft mache. Die Initiative wird, wenn die EU hart bleibt und die Kontingentierung nicht akzeptiert, dazu zwingen zu überlegen, welche Schweizer Werte eigentlich wichtig sind und wie man sie bewahren will. Sie wird uns auch dazu zwingen, nachzudenken, ob wir es uns als kleines unabhängiges Land wirklich leisten können, die Landesteile einander zu entfremden, zum Beispiel indem wir aus «wirtschaftlichen» Gründen den Französischunterricht an der Volksschule sträflich vernachlässigen. Wenn wir schon den Alleingang wagen, sollten wir wenigstens versuchen, hier keine belgischen Verhältnisse zu schaffen. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Evolution – eine Theorie? Der Titel ist ganz bewusst gewählt. Das 1. Kapitel des Buches «Die Schöpfungslüge» von Richard Dawkins ist ebenfalls so überschrieben. Die Evolution ist schon längst über den Status einer Theorie («Theorie» im Sinne einer Annahme) hinaus und ist in naturwissenschaftlichen und kirchlichen Kreisen unbestritten. Es gibt nur wenige Leugner; die sind aber sehr laut. Der Kreationismus wurde von evangelikalen Kreisen geschaffen und ist als Antwort auf die Evolution zu sehen. Vorher machte man sich – vor allem in kirchlichen Kreisen – kaum Gedanken zur Entstehung der Erde und des Lebens. Es stand ja in der Bibel. Die Kreationisten sind sich aber keineswegs einig. Hat Gott nur einmal eingegriffen und das Leben erschaffen (und von da lief es dann nach den Regeln der Evolution)? Somit müsste die Erde wirklich schon sehr, sehr alt sein. Oder schuf er jede Kreatur einzeln? Dazu würde ja ein Erdalter von ca. 10 000 Jahren reichen. Oder sind die Auftrennungen der Stammbäume nur mit punktuellem göttlichem Wirken möglich? Ist die Erde nun vor rund 4 Mia. Jahren erschaffen worden oder erst vor 10 000 Jahren, wie «Hardcore»-Kreationisten behaupten? Die Evolutionsleugner wissen es nicht und können keine vernünftigen Erklärungen liefern. Als Möglichkeit, das verfassungsmässige Verbot der Verkündi-

gung von Glaubensbekenntnissen an amerikanischen Schulen zu umgehen, wurde «Intelligent Design» (ID) entwickelt. Kurz vereinfacht erklärt: Die Anhänger von ID behaupten, nur mit zufälligen Veränderungen und natürlicher Selektion sei die Artenvielfalt nicht zu erklären. Ein Etwas müsse hier eingegriffen haben oder greife noch immer ein. Natürlich meinen die Kreationisten, dieses «Etwas» sei Gott, dürfen dies aber aus verfassungsrechtlichen Gründen in den USA so nicht aussprechen. So geben sie dem ID einen wissenschaftlichen Anstrich und verlangen, dass ID gleichberechtigt zur Evolution im Biologieunterricht vermittelt wird. (Wikipedia gibt dazu sehr gute, verständliche Erklärungen). Die Frage aber bleibt: Kann von Intelligenz die Rede sein, wenn 96 bis 98 Prozent der Lebewesen bereits ausgestorben sind und das heutige Leben nur ein kläglicher Rest von einigermassen erfolgreichen Arten darstellt? Kann von Intelligenz die Rede sein, wenn eine Kreatur wie der Mensch mit seinen unzähligen «Konstruktionsfehlern» die Krone der Schöpfung darstellen soll? (Als Konstruktionsfehler sei hier nur einmal der Blinddarm erwähnt; die Konstruktionsfehler im Geist lassen wir einmal beiseite.) Kann von Intelligenz die Rede sein, wenn von heute bekannten 28 Elefanten-Arten gerade mal 3 überlebt haben und die anderen ohne menschliche Eingriffe ausgestorben sind? (Beim Mammut ist man sich nicht ei-

nig, ob der Mensch durch die Bejagung zur Ausrottung beigetragen hat.) Moral und Ethik sind keine christlichen Errungenschaften. Nur weil der homo sapiens eine gesunde Mischung aus Gemeinschaftssinn, Egoismus, Schuldbewusstsein, Rücksichtslosigkeit, Scham, Schamlosigkeit usw. entwickelt hat, konnte er zum Menschen werden, wie er heute lebt. Der Glaube kann durchaus helfen, die «richtigen» Moral- und Ethikvorstellungen zu entwickeln. Doch das muss nicht der christliche Glaube sein. Das haben sogar die Amerikaner erkannt. In der Wissenschaft hingegen war der Glaube schon immer ein Hindernis. Die grossen naturwissenschaftlichen Errungenschaften wurden durch die Aufklärung und den Humanismus begünstigt, durch die Kirche aber massiv behindert und gebremst. Hierzu seien nur zwei allgemein bekannte Beispiele – Giordano Bruno und Galileo Galilei – erwähnt.

Der Glaube – eine Mission? Zum Schluss noch einige persönliche Worte: Mir liegt es fern, jemandem meine (Nicht-)Glaubensgrundsätze aufdrängen zu wollen. Nur will ich auch nicht, dass mir und den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern solche aufgedrängt werden. Und darum hat meines Erachtens das durch und durch unwissenschaftliche Glaubensbekenntnis der Schöpfungslehre, des Intelligent Designs, des Kreationismus

Hausen: Wo sind Kandidierende der SP für den Gemeinderat? Unser Gemeinderat Georges Köpfli steht für die neue Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. 16 Jahre hat er mit seinem grossen Fachwissen und mit grossem persönlichen Einsatz viel geleistet und bewegt. Auf kommunaler und Bezirksebene hatte er in verschiedenen Ressorts Aufgaben übernommen und in diesen vieles realisieren und umsetzen können. Die SP versteht sehr gut, dass sich Georges Köpfli nach vier Amtsperioden nicht nochmals einer Wiederwahl stellt. Sie dankt ihm für seine engagierte, kompetente und weitherum anerkannte politische Arbeit im Dienst unserer Gemeinde. Uns war klar, dass es nicht einfach sein würde, eine geeignete Person für seine Nachfolge zu finden. Deshalb haben wir frühzeitig nicht nur Personen in SP-Kreisen angefragt, sondern sind auch mit vielen politisch uns nahestehenden Personen in Kontakt getreten. Diese können sich für diese nun vor uns stehende Amtszeit jedoch noch nicht zur Wahl stellen. Die Gründe sind vielfältig und überzeugend: Grosse zeitliche Belastungen in Familien mit kleinen Kindern, anderweitige Engagements in der Gemeinde oder anderswo sowie berufliche Herausforderungen. Es ist schade und für die Gemeinde ein grosser Verlust, dass es uns in dem intensiven Prozess nicht gelungen ist, erneut eine gute SP-Kandidatin oder einen Kandidaten zu finden. Optimistisch blicken wir aber in die Zukunft, überzeugt, dass in vier Jahren die Lage eine andere sein wird. Wir freuen uns, dass Walter Achermann für die Primarschulpflege, Anne Günthardt für die Sozialbehörde, Franz Schüle für die Rechnungsprüfungskommission und Donatus Stemmle für das Präsidium der Sekundarschulpflege kandidieren. Es sind fachlich ausgewiesene und zum Wohl für die Gemeinde engagierte Persönlichkeiten, die sich zur Wiederwahl stellen. Die SP Hausen bittet Sie, die vier mit Ihrer Stimme zu wählen. SP Hausen am Albis

Vom Sündenfall zum Glücksfall

Evolution vs. Kreationismus Leserbriefe vom 7. Februar.

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oder welchen anderen Namen dafür die Fundamentalisten sonst noch geben wollen, in Rahmen der Wissensvermittlung an unseren Schulen nichts verloren. Das gehört in den Religionsunterricht. Weil mir ein Missionieren fernliegt, will ich an dieser Stelle die Diskussion beenden. Als Schlusswort scheint mir Angebot 1 und 2 des evolutionären Humanismus sehr gut geeignet: 1. Diene keinen Göttern, sondern dem grossen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern! Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die auf die Existenz von Göttern schliessen lassen. Im Gegenteil: Viel deutet darauf hin, dass Götter Vorstellungen unserer Fantasie sind. Unsere Gehirne sind zu wundervollen kreativen Leistungen in der Lage, aber auch dazu, diese als solche zu erkennen. Wer Kunst, Philosophie und Wissenschaft besitzt, braucht keine Religion! 2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten! Du wirst nicht alle Menschen lieben können, aber du solltest respektieren, dass jeder Mensch – auch der von dir ungeliebte! – das Recht hat, seine individuellen Vorstellungen von «gutem Leben (und Sterben) im Diesseits» zu verwirklichen, sofern er dadurch nicht gegen die gleichberechtigten Interessen Anderer verstösst. (Auch die anderen 8 Angebote sind lesenswert; siehe Internet.) Werner Oertle, Stallikon

Weinerlich bis gewalttätig wurde der Entscheid des Souveräns zum freien Personenverkehr mit der EU am vergangenen Sonntag von den Gegnern der Initiative aufgenommen. Die Wirtschaftsdachverbände, die sogenannten Mitteparteien, über Sozialisten, Gewerkschaften bis zu den Kommunisten – alle sind vom Resultat der Abstimmung mit überdurchschnittlich hoher Stimmbeteiligung überrascht. Die auf Verunglimpfung der SVP angelegte Kampagne vermochte möglicherweise ein noch deutlicheres Ergebnis zu verhindern, nicht aber den Erfolg des Anliegens. Zur Sache braucht es keinen Kommentar. Der Auftrag ist klar. Der freie Personenverkehr mit der EU muss innert drei Jahren durch eine Kontingentslösung ersetzt werden. Wie diese Lösung genau auszusehen hat, da gibt es Spielraum, die der Gesetzgeber im Interesse der Wirtschaft und in Verhandlungen mit der EU wahrnehmen soll. Äusserungen wie sie nach der EWR-Abstimmung 1992 in den Medien und im Ausland gemacht wurden, haben sich diese Woche im Februar 2014 wiederholt. Obwohl die Ausgangslage heute nicht ganz mit der von 1992 vergleichbar ist, sind es die gleichen Verlierer, die gleichen Reaktionen und die zum Teil wörtlich genau gleichen Aussagen. Zuerst Panik, dann passiert vorerst einmal nichts – und danach das Gegenteil. Es lebe die Schweiz. Toni Bortoluzzi, Affoltern


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Gewerbe/Dienstleistungen

«Michel»

Final verpasst

Musical für die ganze Familie: Eine gelungene Vorführung im Kasinosaal Affoltern. > Seite 17

Freeskier Luca Schuler stürzt bei der Olympia-Premiere in beiden Quali-Läufen. > Seite 25

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Freitag, 14. Februar 2014

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Uralter Brauch Heute Freitag ist Valentinstag – die Blumenhändler dürfen sich freuen. > Seite 27

Neues Zuhause am Kronenplatz PuLux lud nach dem Umzug zu Tagen der offenen Tür ein

Den Federn-Look gibt es exklusiv bei «Hairbox» in Ottenbach. (Bild zvg.)

Neuster Trend: Federn im Haar Es ist der Trend des Jahres: Federn. Egal ob als Print auf Shirts und Blusen, als Schmuck oder Haaraccessoire – an Federn kommt 2014 definitiv keine Fashionista vorbei. Vor allem nicht, wenn sie wie die Featherlock-Extensions für den schnellen Trend-Look sorgen. Berühmtheiten wie Kesha, Selena Gomez oder auch Heidi Klum haben es bereits gezeigt, wie stylish Federn im Haar sein können. Und das Beste: Die farbenfrohen Featherlocks-Extensions sind aus echten Qualitätsfedern, lassen sich dank schonender Softringe und praktischer Clips ultraschnell im Eigenhaar anbringen und sorgen für den perfekten Hollywood-Auftritt. Diesen aktuellen Trend gibt es exklusiv bei Coiffeur Hairbox in Ottenbach: Die Wunschfarben wählen und sich mit eins, zwei oder mehr Federn verzaubern lassen. Coiffeur Hairbox, Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach, www.hairbox.ch, 044 761 23 20

Nach dem Umzug an den Kronenplatz, Affoltern, feierte PuLux vergangenes Wochenende Eröffnung. Die Besucher zeigten sich von den neuen Räumlichkeiten sichtlich angetan. «Wenn wir etwas machen, machen wir es richtig», sagt PuLux-Verkaufsleiter Franco Onorati einem staunenden Kunden. Pünktlich zu den Tagen der offenen Tür konnte der Umzug in die neuen Räumlichkeiten am Kronenplatz abgeschlossen werden. Spuren sind keine mehr zu sehen: Neben dem Eingang demonstriert Miele das Bügelsystem «FashionMaster», V-Zug verwöhnt am anderen Ende der Verkaufsfläche kulinarisch und dazwischen testen zahlreiche Interessierte die Touch-Bedienfelder der neusten Haushaltgeräte. PuLux bietet einen umfassenden Service für Elektro-, Küchen- und Haushaltgrossgeräte aller gängigen Marken. Im April besteht das Unternehmen seit fünf Jahren. Dieses Jubiläum wollte Inhaber Daniel Heuberger in neuen Räumlichkeiten feiern. Zentraler gelegen sollten sie sein, so seine Vorgabe. Fündig wurde er nur etwa 50 Meter Luftlinie vom bisherigen Standort entfernt am Kronenplatz. Die Verkaufsfläche ist dort – nach einem Wanddurchbruch – rund 20 m² grösser. In nur einer Woche wurde der neue Laden komplett umgebaut und eingerichtet. «Wir hatten das Konzept

Offene Türen bei PuLux: Inhaber Daniel Heuberger (l.) und Verkaufsleiter Franco Onorati empfangen. (Bild Thomas Stöckli) im Kopf, aber die Umsetzung ist noch besser geworden», freut sich Daniel Heuberger.

Zusammenarbeit mit Schweizer Lieferanten Kunden und Geschäftspartner hat die PuLux-Familie zur Eröffnung eingeladen. «Wenn wir nicht so treue Kunden hätten, hätten wir diesen Schritt gar nicht wagen können», betonen Onorati und Heuberger. Viel Beachtung findet bei den Besuchern die voll funktionstüchtige Küche – inklusive Backofen, Glaskeramikherd und Dunst-

abzug. Hier kann PuLux künftig Vorführungen machen – etwa in einem Steamer-Seminar, das nennt Daniel Heuberger als Beispiel. Grifflose Schubladen, eine Arbeitsfläche aus satiniertem Granit und ein schwarzes Spülbecken setzen in der Küche Akzente. Dafür verantwortlich ist Astrid Diener von AS Küchenbau, Islisberg. Im Herbst will sie ihr Werk noch einen Schritt weiterbringen. Dann sollen nämlich die Griffleisten effektvoll beleuchtet werden. Der gute Service von PuLux hat sich herumgesprochen. Nicht nur im Raum Zürich und den angrenzenden anzeige

Lustvolle Alternative zum Rückbildungskurs Praxisgemeinschaft ewes lädt zum Tanz Orientalischer Tanz als sinnliche und effektive Möglichkeit zur Rückbildung nach der Geburt.

Riko Goman vor der Teppichwerkstatt Orientale, Wettswil. (Bild tst.)

Orientteppiche pflegen und reparieren Am 3. Februar hat in Wettswil die Teppichwerkstatt Orientale den Betrieb aufgenommen. Neben der Präsentation exklusiver Orientteppiche hat sich das Unternehmen der schonenden Pflege und Reparatur von Orientteppichen verpflichtet. Dabei vertraut die Teppichwerkstatt auf natürliche Produkte und traditionelle Methoden, wie sie seit jeher im Orient angewendet werden. Eine Teppichwäsche gibts ab Fr. 14.90, als Eröffnungsangebot kann man zwei Teppiche zum Preis von einem waschen lassen. Teppichwerkstatt Orientale, Wäscherei und Reparatur, Kirchgasse 2, Wettswil, Telefon 043 537 58 84.

Gerade nach der Geburt, die ein archaisches Geschehen ist, unterstützt der orientalische Tanz mit seinen weichen, anmutigen Bewegungen die Frauen dabei, ihr Körpergefühl und ihre Mitte wiederzufinden. Die harmonischen Bewegungen lösen Verkrampfungen und lindern Muskelbeschwerden. Zudem wird der Beckenboden sowie der gesamte Körper bis hin zu den Fingerspitzen gestärkt. Der orientalische Tanz mit seiner fröhlich-rhythmischen Musik eignet sich ausserdem ausgezeichnet, um auch die Babies ins Geschehen mit einzubeziehen.

Balance für den Alltag

Miteinander in Bewegung. (Bild zvg.)

Seit nun drei Jahren bieten die beiden Inhaberinnen der Praxisgemeinschaft Eltern werden – Eltern sein (ewes), Claudia Züttel Kälin und Jacinta Solèr, ihr Fachwissen für Eltern mit Babys an. Mit Christine Grünenfelder konnte für die Rückbildungsgymnastik eine erfahrene und kompetente Lehrerin für orientalischen Tanz gefunden werden. Die Babys können mitgebracht

werden, dürfen zuschauen oder in einer Tragehilfe mittanzen. Rückbildung durch Bauchtanz ist eine sinnvolle, lustvolle und abwechslungsreiche Alternative zum herkömmlichen Rückbildungskurs. Kurse ab März 2014 in der Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern. Infos unter www.ewes.ch.

Kantonen Aargau und Zug ist das Unternehmen aktiv, sondern auch in den Kantonen Schwyz, Luzern und bis nach St.Gallen. Seit zwei Jahren ergänzen Heimberatungen das Dienstleistungsangebot. Von der Ausmessung und Beratung bis hin zum Einbau macht PuLux alles selber. Dabei setzt das Unternehmen voll auf Zusammenarbeit mit Schweizer Lieferanten. «Das schätzen die Kunden», weiss Franco Onorati. (tst.) PuLux, Haushaltgeräte-Service, Zürichstrasse 133/135 (beim Kronenplatz), Affoltern. Telefon 044 760 15 15, www.pulux.ch


Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 15. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 16. Februar 10.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. Februar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 16. Februar 11.00 Wortgottesfeier

Nach vielen Jahren meiner beruflichen Tätigkeit in psychiatrischen Kliniken und in einer Praxis in Zürich, verlagere ich nun einen Teil meiner Tätigkeit nach Ottenbach.

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfarrer Thomas Müller

Freitag, 14. Februar 19.00 Wunschkonzert zum Valentinstag mit Ursula Hauser ref. Kirche 20.30 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Montag, 17. Februar 15.00 «Allein, aber nicht einsam» Kath. Pfarreizentrum Rüteli Donnerstag, 20. Februar 19.30 Offene Lesegruppe im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 14. Februar 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Samstag, 15. Februar Gottesdienst im Haus zum Seewadel findet nicht statt! Sonntag, 16. Februar 9.30 bis 9.55 Uhr Morgenlob-Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 16. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf An der Orgel: Yuliya Sadykava Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 16. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anmeldung bei Robi Hack Telefon 044 761 46 94

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 16. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Mittwoch, 19. Februar 17.15 KEIN offenes Singen während der Schulferienzeit Donnerstag, 20. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Mittwoch, 19. Februar 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir lesen «Lager 14»

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 14. Februar 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Predigt: Pfr. Andreas Fritz Anmeldung zum Fahrdienst bis Samstag 18.00 Uhr bei Yvonne Ilg, Telefon 044 768 26 81 Donnerstag, 20. Februar 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus mit Spitalclown Edi Beltrami, Knonau Leitung: Pfrn. Susanne Wey und Annemarie Frei

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 14. Februar 19.00 Concerto piccolo mit Seraina Brügger (Klavier) Sonntag, 16. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern, Pfr. Thomas Müller ref. Kirche Fahrdienst Lone Carlsen Telefon 044 491 92 58 Dienstag, 18. Februar 14.00 Frauentreff, Alte Landstr. 33 Mittwoch, 19. Februar 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche 12.00 Club4 Mittwoch-Gruppe 14.00 Seniorennachmittag Lottomatch mit schönen Preisen Brunnmatt Donnerstag, 20. Februar 12.00 Club4 Donnerstag-Gruppe www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 15. Februar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Sonntag, 16. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 14. Februar 12.00 Senioren-Essen 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 16. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil «Zwüsched Empörig und Hoffnig – Handle us Betroffeheit und Glaube» Beatrice Hauser, Mission am Nil, berichtet über das «Panzi-Projekt» im Ostkongo Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 16. Februar 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Der Kampf mit Gott»/ mit Bildern von Marc Chagall Fahrdienst: Anmeldung, 15. Februar Telefon 044 700 17 75 Donnerstag, 20. Februar 14.00 Senioren-Nachmittage im Kirchgemeindesaal Wettswil Filmnachmittag: «Die kleine Niederdorfoper»

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 16. Februar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa al Centro Sociale: Festa Pensionati 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Praxis für Körper-, Tanz- und Kunsttherapie Praxiseröffnung in Ottenbach am 20. Februar 2014 ab 17.00 Uhr

Samstag, 15. Februar 18.30 Santa Messa Sonntag, 16. Februar 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Meine Angebote: Tanz- und Ausdruckstherapie Trauerbegleitung Bewegungstherapie

Intermediale Kunsttherapie Massage, Lymphdrainage

Barbara Kofler Landhusweg 2, 8913 Ottenbach, (im Areal der Galerie Marlène) Telefon 044 764 03 58/079 671 40 80 info@tanztherapie-kofler.ch www.tanztherapie-kofler.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 16. Februar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 15. Februar 13.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 16. Februar 9.45 Gottesdienst «Davids Herz» Stefan Walter Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi Montag, 17. Februar 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 19. Februar 14.15 Kleingruppe Senioren Donnerstag, 20. Februar 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 16. Februar 9.45 Gottesdienst (Siegfried Schmid) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. Februar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 16. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 16. Februar 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 19. Februar 20.00 Frauenabend Leben im Licht Gottes 1. Joh. 1, 1–10

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Veranstaltungen


Vermischtes

Freitag, 14. Februar 2014

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buch-tipp

Feuer ist eine seltsame Sache ................................................... von ulla schiesser, leiterin regionalbibliothek affoltern Ich gestehe, ich mag eigentlich keine Erzählungen. Vielmehr habe ich eine Vorliebe für die eingeköchelte Essenz der Lyriker oder aber ich begebe mich für einige Tage in die Welt eines Romans und Ulla Schiesser. seiner Figuren und bin nicht selten traurig, wenn die letzte Seite, der letzte Satz, der allerletzte Punkt gelesen ist. Doch bei Lisa Elsässer ist es anders, da ist jede einzelne Geschichte ein kleines Universum, jede hat ihren eigenen Sound. Sie klingen wie kratzige, traurige DylanSongs, sind streng wie Kantaten von Bach, oder warm-verträumt wie alte Liebeslieder. Trotzdem bilden sie ein Ganzes. Es spannt sich ein Bogen von der ersten bis zur letzten Geschichte. Sie erzählen vom Lieben und Sterben, von Kindheit und vom Elternsein, von all den gewöhnlichen, menschlichen Dingen, die wir kennen und die trotzdem, wenn ein bestimmtes Licht auf sie fällt, einen ganz besonderen Glanz bekommen. Schaut die Autorin auf ihre Kindheit im Schächental zurück, wo sie mit acht Geschwistern aufgewachsen ist, in frommer, karger Umgebung, sind die Bilder archaisch, zuweilen schmerzlich dunkel. Spricht sie über die Formen der Liebe, über das moderne Stadtleben und die «Finten der Liebe», wie ihre ersten Erzählungen heissen, wird die Sprache von Witz und schrägen Bildern belebt. Ob Lisa Elsässer Landschaften beschreibt oder Figuren; Schatten und Geheimnis begleiten Schönheit und Lachen. Mein Favorit im Band «Feuer ist eine seltsame Sache» ist die Geschichte von Herrmann, dem Heranwachsenden, der sich tagsüber lautstark und wild seinem Namen nähert, die Schule und die Gemeinheiten des Lebens verflucht und abends wieder Unterschlupf sucht in den Zärtlichkeiten und Armen der zuständigen Erwachsenen. Wer je einen Jungen durch Pubertät und Schule begleitet hat, grossmäulig und gleichzeitig verzagt, und die wilde Mischung aus elterlichen Stossgebeten und Zuversicht kennt, wird sich wiedererkennen und rühren lassen. Ich mag Lisa Elsässers genauen Blick auf die Menschen und ihr Tun und ihre verblüffenden Sprachbilder. Ironisch ist sie oft, auch gegen sich selbst, daneben von tiefer Ernsthaftigkeit. So lacht man manchmal laut auf beim Lesen oder hält irritiert inne, weil sie einen dazu gebracht hat, etwas zu denken oder zu fühlen, was vorher schon da war, nicht benannt, aber bekannt. Ich freue mich, dass ich Lisa Elsässer am 8. März anlässlich der Lesung in unserer Bibliothek begegnen werde.

Ein Erlebnis für die ganze Familie «Michel aus Lönneberga»: gelungene Musical-Vorführung im Kasinosaal Affoltern Von Pippi Langstrumpf über Heidi bis «Hans im Schnäggeloch» – der Kasinosaal Affoltern wird vermehrt zum Spielort von Kindermusicals. Zuletzt war am Samstag der «Michel aus Lönneberga» zu Gast. ................................................... von thomas stöckli Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Astrid Lindgren über den blonden Lausbub? Zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, Göttis, Gottis oder Grosseltern fanden vergangenen Samstag in den Kasinosaal, um sich anzusehen und -hören, wie der kleine Michel immer wieder in die Bredouille gerät – obwohl er es doch eigentlich nur gut meint. Der Versuch, für Magd Lina die gefürchtete Maus zu fangen, misslingt ebenso kläglich, wie jener, seine kleine Schwester Ida vom Fluchen abzuhalten. So verbringt der Lausbub mehr Zeit als ihm lieb ist, schnitzend im Stall – darauf wartend, dass die Wut seines Vaters verraucht. Und zur Krönung bleibt Michel beim Versuch, die Suppenschüssel gründlich auszulecken, mit dem Kopf darin stecken.

Turbulent und witzig Während Michel vom einen Unglück ins nächste schliddert, sein Vater rechnet, ob der Gang zum Arzt oder eine neue Schüssel günstiger kommt, bahnt sich zwischen Magd Lina und

Michel (Rita Bänziger) steckt in der Suppenschüssel fest. Mit Vater Anton (Manuel Löwensberg, Sohn von alt Bundesrat Moritz Leuenberger) und Mutter Alma (Andrea Schulthess) geht es zum Doktor. (Bild Bernhard Fuchs) Knecht Alfred eine Romanze an. Und zum Schluss werden die Tapferkeit, Ausdauer und der gute Wille des kleinen Rabauken doch noch belohnt. Fast voll war der Kasinosaal Affoltern am vergangenen Samstag. Kein Wunder, bespielt das Team von Kindermusicals doch einige grosse Bühnen, etwa die des Casinotheaters Win-

Kinderfasnacht im Altersheim Spielgruppe Fidibus feierte mit der Langzeitpflege Sonnenberg

Gemeinsam mit Cécile Trachsler, der Leiterin der Aktivierung, organisierte Lorena Della Torre, welche die Spielgruppe Fidibus betreibt, einen Fasnachtsnachmittag. Die Kinder und die vielen interessierten Bewohnerinnen und Bewohner verbrachten den Nachmittag mit Bewegungsspielen, Singen und einem gemeinsamen Zvieri. Die Kostüme der Kinder waren alle sehr kreativ und ausgefallen. Die Bewohner freuten sich, die verkleideten Kinder zu begutachteten und mit ihnen zusammen zu lachen. Somit blieben auf beiden Seiten herzliche Erinnerungen an einen verzauberten Nachmittag. Zum Abschluss lieferten sich die Kinder, zusammen mit ihrer Leiterin eine wilde Konfettischlacht.

stimmig trug das Bühnenbild seinen Teil zum Erlebnis bei. «Ein turbulentes und witziges Stück Kultur für die ganze Familie» haben die Veranstalter in ihrer Medienmitteilung angekündigt – und das war keinesfalls zuviel versprochen. Die 70 Minuten Spielzeit vergingen jedenfalls wie im Flug ...

Wege aus der Brüllfalle Ein Kurs für Eltern von Kindern im Alter zwischen ca. drei und zwölf Jahren im Familienzentrum, Affoltern.

Die Kinder der Spielgruppe Fidibus überraschten am Montag, 10. Februar, die Bewohner der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern mit ihren ausgefallenen Fasnachtskostümen.

Am 5. März von 19.45 bis 21.45 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Kurs mit der Psychologin Irene Rohrer, zertifizierte SESK-Kursleiterin (Starke Eltern–Starke Kinder), statt. Wie sollen sich Eltern durchsetzen, ohne zu brüllen oder zu drohen? Warum hören Kinder nicht auf ihre Eltern? Warum muss alles dreimal gesagt werden? Der Film «Wege aus der Brüllfalle» zeigt, wie sich Eltern ohne Brüllerei und Androhung von Gewalt durchsetzen und ihre Kinder zugleich respektvoll behandeln können. Es werden praktisch umsetzbare Lösungen für verschiedene Situationen erarbeitet.

Die Fasnächtler der Spielgruppe Fidibus. Hinten von links: Emily, Luisa, Lucas und Remo, vorne: Jerome und Leiterin Lorena Della Torre. (Bild zvg.)

Infos und anmelden (bis 26. Februar) unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Die Spielgruppe Fidibus bietet noch freie Plätze

Infos unter www.fidi-bus@allyou.net

oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag,

für das laufende Jahr an.

oder Telefon 079 577 22 14.

sonst Anrufbeantworter).

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Waffelspass in den Sportferien

«Feuer ist eine seltsame Sache» Erzählungen von Lisa Elsässer. Rotpunkt Verlag 2013, ISBN 978-3-85869-554-3.

terthur, der Maag Music Hall in Zürich oder am kommenden Sonntag jene des Kongresszentrums in Davos. Das Publikum kam in den Genuss einer tollen Inszenierung mit überzeugenden Darstellern – Rita Bänziger etwa hauchte dem Michel mit Körpersprache und Lausbuben-Lachen Leben ein. Einfach, oft multifunktional und doch

Einen gemütlichen und kreativen Nachmittag kann man auch abseits von den Pisten verbringen! Das Kafi im Familienzentrum Bezirk Affoltern versüsst die Sportferien mit dem traditionellen Waffelspass. In den Affoltemer Schulferien öffnet das Familienzentrum jeweils am Donnerstagnachmittag die Türen. Am 20. und 27. Februar zwischen 14 und 17 Uhr sind alle Kinder und ihre Eltern zum beliebten Waffelspass eingeladen. Die Kinder verzieren im Kafi mit Spielzimmer ihre frischgebackenen Waffeln nach Lust und Laune. In dieser Zeit können die Mamis und Papis

einen feinen Kaffee, Cappuccino oder Tee trinken und/oder in der Kleiderbörse Hosechnopf stöbern. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort oder später zu Hause genossen werden. Die erste Waffel kostet fünf Franken, jede weitere noch drei Franken. Dekorationsmaterial ist im Preis inbegriffen. Das Kafi Team freut sich auf viele kleine und grosse Dekorationskünstler. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Infos unter Anlässe, Aktivitäten und Neuigkeiten auf der Homepage www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Offener Brief an die Bevölkerung Wir wollen weiterhin gute Arbeit leisten und nicht Spielball persönlich gefärbter politischer Abrechnungen sein! Liebe Bevölkerung, wir alle arbeiten sehr gerne im Spital Affoltern und leisten jeden Tag gute Arbeit. Die politischen, oft unsachlichen Auseinandersetzungen, die seit Monaten rund um unser Spital ablaufen und publiziert werden, belasten uns und hemmen

uns in der Ausführung unserer Aufgaben. Wir spüren eine Verunsicherung seitens Patienten und Bewohner, aber auch in der Gewinnung von neuen Mitarbeitenden. Wir bitten um eine konstruktive Diskussion der verschiedenen Sichtweisen statt öffentlicher Destruktion. Danke für die Kenntnisnahme. Mitarbeitende Spital Affoltern PS: Die Publikation aller unterschreibenden Mitarbeitenden erfolgt in einem Inserat am 4. März.


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Veranstaltungen

agenda

«Aus dem Leben einer Matratze bester Machart»

Freitag, 14. Februar Affoltern am Albis 20.00: Lyrikvertonung: «Arr ju launsam tuneit?» Thomas Rabenschlag, Klavier und Gesang, Max Lässer, Zupfinstrumente. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservierung 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.00: Vollgas-Party. Eintritt ab 16 Jahren (nur mit amtlichem Ausweis). 10 Guggen, JukeSox Liveband, DJ und natürlich über 20Meter-Bar, Bierschwemme, gemütlicher Kafiwagen, prachtvoll dekorierter Saal, Aussenzelt, Grill. Schulhaus Schachen (Mehrzweckhalle).

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo: Seraina Brügger spielt Filmmusik am Klavier. Kompositionen von Ennio Morricone, Jelly Morton und Amadeo Tommasini. Anschliessend Apéro im ref. Kirchgemeindehaus. Reformierte Kirche.

Freitag, 14. Februar 2014

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Wegwärts» durch die Natur Christine Covers grösste Inspirationsquelle. Ölbilder entstanden in Aeugst und Umgebung. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 17. April.

Tim Krohn liest aus seinem soeben erschienenen Schelmenroman Der Autor ist bekannt für spielerisch-verträumte Bücher wie «Quatemkinder» oder «Vrenelis Gärtli». Nun erzählt Tim Krohn in acht Episoden die Erlebnisse einer Schlafunterlage. Am Mittwochabend ist er in der Buchhandlung Scheidegger. Die acht Kapitel spielen zwischen 1935 und 1992, und zu Beginn verliebt sich ein junger Berliner Jude namens Immanuel Wassermann in Locarno in eine junge Sizilianerin, heiratet sie Hals über Kopf und verbringt seine Hochzeitsnacht auf einer «Wundermatratze». Es folgen Zeitsprünge in spätere Jahre: Mal dient die Matratze in einem Luftschutzkeller in Schaffhausen Kindern zum Versteckspielen, mal wird sie von einem ungleichen Hippiepärchen über den Gotthard befördert, mal ist sie unter einer Brücke in Rom ein Zufluchtsort, mal rettet sie in Italien einem Fischer das Leben. Zum En-

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Gedenkausstellung Jakob Ochsner 1920-2013 Ölbilder und Zeichnungen. Öffnungszeiten: Fr 17-20 Uhr, Sa 9-12 Uhr, So 15-18 Uhr. Bis 16. Februar.

Bonstetten Tim Krohn auf Matratze. (Bild Katharina Lütscher) de schliesst sich der Kreis: Immanuel Wassermann findet die Matratze nach 60 Jahren (zersetzt und verformt) als Treibgut in der Nähe von Nizza. «Ein melancholisch-lakonischer Reigen quer durch das 20. Jahrhundert», so bezeichnet Tim Krohn sein neuestes Werk.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «Sehen und gesehen werden» Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Skulptur, Plastik, Objekte. Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So 14-17 Uhr. Apéro zur Ausstellung «Sehen und gesehen werden» Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Skulptur, Plastik, Objekte.

Tim Krohn ist ein hervorragender Vorleser und freut sich über die Begegnung mit seinen Leserinnen und Lesern. Mittwoch, 19. Februar, um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt 25 Franken, Reservierung empfohlen.

Samstag, 15. Februar Affoltern am Albis 20.00: Live Rockabilly mit Sandy Lee and the Wantons (D), Rockin’ Carbonara (D). Tickets 22.-. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Hedingen 20.00: Höckler Ball. Eintritt ab 18 Jahren (nur mit amtlichem Ausweis). 7 Guggen, JukeSox Liveband, DJ und natürlich über 20-MeterBar, Bierschwemme, gemütlicher Kafiwagen, prachtvoll dekorierter Saal, Aussenzelt, Grill. Schulhaus Schachen (Mehrzweckhalle).

Ottenbach 19.00: Ottenbach60plus: Vollmond-Nacht-Wanderung. Wanderung bei Mondschein ca. 1 Stunde. Anschliessend gemütlicher Höck bei Trudi. Anmeldung Samstag, 15. Februar 2014 um 10 Uhr bei Trudi. Tel. 044 761 26 50, oder Mail an ottenbach60plus@gmail.com. Treffpunkt: bei der Post. 21.00: Vollmond-Disco mit DJs Tomko und Fix. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Montag, 17. Februar Mettmenstetten 15.00: Kommission für Altersfragen: «Gut leben mit Altersbeschwerden» Erfahrungsberichte und Kurzreferate mit Beatrice Egli und Ursula Jarvis. Pfarreizentrum im Rüteli.

Dienstag, 18. Februar Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, Telefon 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Ein Tanzfest zum Tag der Frau

Ottenbach Der 8. März – von Frauen in den USA vor mehr als 100 Jahren als Kampftag für das Frauenstimmund Wahlrecht initiiert – etablierte sich sehr schnell auf allen andern Kontinenten und wurde von der UNO 1977 als Internationaler Frauentag anerkannt. Weltweit wird dieser Tag nun seit mehr als 100 Jahren als Tag der Frau gefeiert, seit 2001 auch im Säuliamt. Entstanden ist diese Tradition in unserer Region in den Neunzigerjahren, durch die Kontakte von einheimischen Frauen mit bosnischen Flüchtlingsfrauen im Durchgangszentrum Lilienberg in Affoltern. Für diese war der 8. März schon immer ein Festtag

Mittwoch, 19. Februar Affoltern am Albis 18.30-19.50: «Funktion und Pracht» Praktisches und schillerndes Schuhwerk, mit Caroline Muschel. Anmeldungen erforderlich: 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli. 20.00: Lesung mit Tim Krohn: «Aus dem Leben einer Matratze bester Machart». Eintritt Fr. 25.- Vorverkauf benützen. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10A.

mit Essen, Tanz, Musik und fröhlichem Zusammensein.

Musik, Tanz und Raum für Gespräche In den letzten Jahren wurde das Fest am 8. März abwechslungsweise in verschiedenen Dörfern des Bezirks von Frauen für Frauen organisiert. Dieses Jahr findet es – wie bereits mehrmals in früheren Jahren – im Kasinosaal in Affoltern statt. Es bietet Gelegenheit, gemeinsam zu feiern – in Solidarität mit Frauen anderer Kulturen auf der ganzen Welt. Es bleibt aber auch genügend Raum für Gespräche und Austausch innerhalb und zwischen den Generationen. Das Frauen-Trio «Weliona» spielt Musik aus Ost und West, Nord und

muth, Tel. 044 764 04 79. Postplatz (Treffpunkt). 10.00-11.00: Everdance ab 60+: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Information: Margrit Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 14.00: Seniorennachmittag: Lottomatch mit schönen Preisen. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Hausen am Albis Ottenbach 14.00: Ottenbach60plus: Senioren-Nachmittag. Wir spielen Lotto - es gibt kleine Preise zu gewinnen. Chilehuus.

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07.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (Leichte Anforderungen): Auf die Rigi von Rigi Staffel zur Rigi Scheidegg. Marschzeit: gut 2 Std.30 Min. Auskunft/Anmeldung: Peter Reich-

Donnerstag, 20. Februar Aeugstertal 20.30: Marco Zappa - «PolentaEPéss». 65 wird er dieses Jahr, aber der Tessiner Liedermacher ist kein bisschen müde. Reservierung: 044 761 61 38, Essen ab 19 Uhr. Restaurant «Pöschtli». Pöstliweg.

Süd, zum Hören und Geniessen. Aber natürlich nicht nur zum Zuhören, ihre mitreissenden Rhythmen sind unüberhörbar auch eine Einladung zum Tanzen. Dazwischen wird die Wortakrobatin und Textschreiberin Judith Stadlin, bekannt von der «Satz&Pfeffer»-Lesebühne Zug, Urkomisches, Geistreiches und Zugespitztes aus «Mutter reimt sich auf Futter» präsentieren. Auch das Kulinarische wird nicht fehlen, angeboten wird ein feines vegetarisches Eintopfgericht.

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «KleinopenArt» Gastausstellung mit 29 Kunstschaffenden. Malerei, Skulpturen, Installationen und Videos. Fr, Sa So 15-19 Uhr. Bis 23. Februar.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «art by aemka». Bilder von Mike Knobel. Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr; während den Schulferien Di 19-20.30 Uhr. Bis 30. März.

Frauentanzfest am Samstag, 8. März, ab 18.30 Uhr im Kasinosaal Affoltern. Veranstaltet von «Kultur in Affoltern», in Zusammenarbeit mit einer politisch unabhängigen Frauengruppe. Vorverkauf und Reservierung fürs Essen: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Dauer ca 1½ Std. Leitung, Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof. 14.00-17.00: Waffelspass in den Sportferien. Kinder verzieren im Kafi mit Spielzimmer ihre frischgebackenen Waffeln. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 15.00: Infoveranstaltung der Senevita Obstgarten, Betreutes Wohnen und Pflege. Anmeldung erforderlich: 043 322 69 69. Hotel Holiday Inn. Obstgartenstrasse 7. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jazz Live Trio». Klaus König, p, Patrick Sommer, b, Andi Wettstein, Bar ab 18.30 Uhr. Res: 044 760 52 62 www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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14. Februar 2014

Der Vorstand

Präsident Gewerbeverein MKM

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Gewerbevereine – im Spannungsfeld der Politik In den letzten Wochen und Monaten durften wir unsere Meinungen und Interessen bei diversen Abstimmungen kundtun. Die Abzocker-,1:12, Spitalumwandlung- und in jüngster Vergangenheit die Masseneinwanderungsinitiative waren allesamt Abstimmungen die, wenn man den verschiedenen Vorhersagen glaubt, für das einheimische Gewerbe von grosser Bedeutung waren, respektive nach deren Umsetzung sein werden, obwohl sich die Auswirkungen selbst von Experten nicht wirklich abschätzen lassen. So werden im Vorfeld solcher Abstimmungen oft Zahlen und Statistiken verbreitet, die für viele Leute nicht nachvollziehbar oder überprüfbar sind. Oft ist man gezwungen, je nach persönlicher Ansicht oder Standpunkt der einen oder anderen Seite zu glauben und zu vertrauen. Die dazugehörenden Statistiken und Informationen werden gebetsmühlenartig immer und immer wieder als einzig wahre Angaben angepriesen. Je nach Standpunkt oder politischer Überzeugung wird sodann versucht, die Argumente der Gegner mit teilweise fragwürdigen Methoden zu widerle-

gen. Leider zeigt sich dabei je länger je mehr, dass Anstand und Moral kurzerhand über Bord geworfen werden, um den «Gegner» zu diffamieren. Es werden fadenscheinige Argumente und Halbwahrheiten verbreitet. Und der Stimmbürger ist am Tage der Abstimmung oft genau so orientierungslos wie zu Beginn der Kampagne. In diesem Spannungsfeld muss sich ein Gewerbeverein positionieren. Aber wie? So viele verschiedene Arten von Betrieben wie ein Gewerbeverein durch seine Mitglieder in sich vereint, so unterschiedlich und vielfältig sind deren Meinungen. Dabei wird jede Ansicht von ihren Verfechtern mit Vehemenz vertreten und verteidigt. Die freie Meinungsäusserung ist ja unser verfassungsmässiges Recht und das soll auch so sein. Darf und soll ein Gewerbeverein, in der Regel durch seine Vorstandmitglieder vertreten, hier eine klare Meinung oder gar Parolen zu solch politisch brisanten Themen abgeben? Wir Gewerbevereinspräsidenten treffen uns im Rahmen von Sitzungen regelmässig und tauschen uns natürlich auch über diese wichtigen

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Themen aus. Dabei wurde mehrheitlich klar zum Ausdruck gebracht, dass sich ein Gewerbeverein, wenn überhaupt, nur lokalpolitisch einbringen soll. Empfehlenswerterweise auch nur, wenn es um personelle Fragen für Ämter oder Behördenwahlen im eigenen Dorf geht oder bei Projekten, die das lokale Gewerbe betreffen. Diese Haltung wird auch von vielen Mitgliedern in den einzelnen Vereinen unterstützt. Nicht zuletzt weil viele Mitglieder befürchten, dass Parolen, welche der Verein vertritt, negativ auf einzelne Gewerbetreibende, die anderer Ansicht sind, zurückfallen könnten. Speziell heikel ist es, wenn sich einzelne Mitglieder aktiv an Abstimmungs- und Wahlkämpfen beteiligen und sich dadurch der Öffentlichkeit preisgeben. Glücklicherweise haben wir Gewerbetreibenden mit unserem kantonalen und schweizerischen Gewerbeverband zwei grosse Interessenvertreter, welche sich den wirtschaftsund sozialpolitischen Themen an unserer Stelle annehmen und diese bis auf nationale Ebene vertreten. Sehr oft werden dabei auch Kooperatio-

nen mit den betroffenen Berufsverbänden eingegangen, um noch mehr Gewicht hinter die Anliegen des Gewerbes zu bringen. Aber es ist oft so, egal wie man sich als Gewerbeverein oder Verband positioniert, dass das Sprichwort «Einem jeden Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann» zum Tragen kommt. Ich bin gespannt, was das noch junge Jahr dem Gewerbe und uns allen bringt. Hoffen wir, in allen Belangen nur das Beste. Andreas Leidenix, Präsident

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Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Alte Obfelderstr. 8, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Ottenbach Remo Marchioni Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 Fax 043 466 50 94 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein Unteramt Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstrasse 2, 8907 Wettswil a.A. Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch


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Vom Familienbetrieb zum modernen KMU Stierli Haustechnik AG in Obfelden geht zu Eichholzer Haustechnik Obfelden AG über. Paul Stierli führte den Betrieb in Obfelden, die Stierli Haustechnik AG, zusammen mit seinem Bruder Werner während 32 Jahren. Nun stehen die beiden Geschäftsführer im Pensionsalter und möchten etwas kürzer treten. Beide schätzen sich glücklich ihren Familienbetrieb mit den vier Angestellten in gute Hände übergeben zu können. Urs Duc, Inhaber und Geschäftsführer der Firma Eichholzer Haustechnik in Oberwil-Lieli, wird die Stierli Haustechnik im März 2014 übernehmen. Der Eidg. dipl. Sanitär-Installateur beschäftigt im nahen Oberwil gegen 30 Mitarbeiter und darf des-

halb auf viel Know-How und Erfahrung zählen. Für Heizungsanlagen modernste Technologie Urs Duc versichert der bestehenden Kundschaft der Stierli Haustechnik AG, dass der bisherige Service, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der alteingesessenen Firma Stierli unverändert weitergeführt werden. Zwar wird die Abteilung Spenglerei wegfallen, dafür wird die Eichholzer Haustechnik künftig in Obfelden die modernste Technologie in Sachen Haustechnik, insbesondere von Heizungsanlagen, anbieten.

Die neue Firma wird nicht nur die bestehenden Mitarbeiter der Firma Stierli übernehmen, sondern auch alles daran setzen dem bisherigen ausgezeichneten Ruf gerecht zu werden. Die sorgfältige Ausführung aller Arbeiten in den Bereichen Sanitäre Anlagen und Heizungstechnik wird, wie von den «Stierli» -Kundengewohnt, zugesichert. Eichholzer Haustechnik Obfelden AG ehemals Stierli Haustechnik AG, Dorfstrasse 76 8912 Obfelden Telefon: 044 761 42 19 Fax: 044 761 92 17

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Veranstaltungen

Freitag, 14. Februar 2014

«Zerreissproben» im Kloster Kappel

Musikalische Alternativen zum Sotschi-Theater

Collagen des Luzerners Christian Gut

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte

«Worte reichen nicht mehr aus.» So lautet der Untertitel der Ausstellung mit Bildern von Christian Gut im Kloster Kappel. Sie wird am Sonntag, 23. Februar, eröffnet.

Lauter listige Lieder «Arr ju launsam tuneit?»

Zeitschriftenpapier ist ein alltägliches Produkt. Meist wird es schnell verbraucht und landet nach kurzer Zeit in der Mülltonne. Dafür ist Papier so faszinierend wie kein zweites Material. Die vielfältigen farblichen Nuancen, Strukturen und Oberflächen sowie die unterschiedlichen Schriftzeichen sind Inspiration und Ausgangspunkt für die Collagen von Christian Gut. Mit Schere und Messer werden die Textzeilen in schmale Streifen geschnitten oder von Hand zerrissen. Neues, vorerst Unklares, und auch Zufälliges, welches noch nicht fassbar ist, entsteht. Zerreissproben im doppelten Sinn des Wortes. Diese Papierstreifen werden zu neuen Schriftzeichen wieder zusammengesetzt. Aus der Zerstörung entsteht etwas Neues.

Nur auf den ersten Blick lesbar Die neu entstandene Typografie wird zur Inspirationsquelle und zum Aus-

gangspunkt für das Weiterbearbeiten. Die neuen Schriftzeichen scheinen für den Betrachter nur auf den ersten Blick lesbar und verständlich. Doch Buchstaben und Worte reichen nicht mehr aus, um zu verstehen. Sie teilen den Betrachtern etwas mit, was sie letzten Endes nur erahnen können. Es bleiben Zerreissproben. Christian Gut wurde 1955 geboren und wohnt mit seiner Familie in Luzern. Er ist ausgebildet in Malen und Gestaltungstherapie und seit 1980 nebenberuflich kunsthandwerklich und künstlerisch tätig. Christian Gut arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken, anfänglich viel mit Textilien und Siebdruck. Seit sieben Jahren arbeitet er hauptsächlich mit Papier. Die Vernissage im Kloster Kappel beginnt am 23. Februar 2014 um 15.30 Uhr. Nach der Begrüssung und Einführung durch Pfr. Markus Sahli wird Christian Gut in sein Werk einführen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt. Anschliessend um 17.15 Uhr findet «Musik und Wort» statt mit dem Krypton Saxophon Quartett (vgl. Kasten).

Das Krypton Saxophon Quartett wurde Anfang 2009 gegründet und entstand aus der Idee, gemeinsam anspruchsvolle Saxofonliteratur einzustudieren. Seit 2011 spielt das Quartett in der heutigen Besetzung: Thomas Märki (Sopransaxofon), Johanna Begert (Altsaxofon), Ueli Scherrer (Tenorsaxofon), Daniel Bolt (Baritonsaxofon). Der Name Krypton kommt vom chemischen Element Krypton (alt-

Heute Freitag, 14. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Jazz Live Trio» «Die Musiker des Jazz Live Trios zählen nicht nur zur einheimischen Elite, sondern sie sind weit darüber hinaus

Das «Jazz Live Trio»: Andi Wettstein, Klaus Koenig und Patrick Sommer. (Bild zvg.) eine der kompetentesten Begleitgruppen des europäischen New Jazz überhaupt. Das Zürcher Jazz Live Trio des Pianisten und Komponisten Klaus Koenig zählt sicher zu den am längsten existierenden Piano-Trios des europäischen Jazz. Dass es nach all den langen Jahren nie in leerer Routine erstarrte, nie langweilig oder klischeehaft klang, sondern immer neu überraschen kann, Kopf und Bauch mit anspruchsvoll und intelligent konzipierter Thematik, Melodik, Harmonik und Rhythmik wie auch mit swingendem

Drive gleichermassen anzusprechen weiss, das ist das Phänomenale dieses Trios.» (Tages-Anzeiger) Wer Jazz liebt, noch nicht auf den Skipisten steht und für einmal auf einen Sotschi-TV-Abend verzichten kann, wird Gleichgesinnte im «LaMarotte» treffen. Donnerstag, 20. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservierung für beide Anlässe empfohlen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Vernissage am 23. Februar ab 15.30 Uhr, Kloster Kappel. Die Ausstellung dauert bis 22. April und ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

«Musik und Wort» mit dem Krypton Saxophon Quartett Unter dem Titel «Saxophon Kontraste: Alte Musik trifft auf moderne Klänge» spielen die vier Saxofonisten am Sonntag, 23. Februar, im Klosterkeller in Kappel. Texte, gelesen und ausgewählt von Pfr. Markus Sahli, begleiten die Musik.

Zusammen mit seinem alten Freund Max Lässer, dem wohlbekannten Gitarristen, gestaltet Thomas Rabenschlag einen nicht immer ganz ernst gemeinten Liederabend, wieder mit Vertonungen der schrägen, verspielten, hintersinnigen Lyrik von Robert Gernhardt. Rabenschlag singt und spielt Klavier, Lässer spielt zahlreiche Gitarren und andere Zupfinstrumente. Und sie verstehen sich glänzend: Rabenschlags jazzig-klassisch inspirierte Vertonungen kriegen dank Lässers Gitarrenspiel ganz schön den Blues oder fangen auch mal kräftig an zu rocken ... Darf man eigentlich nicht verpassen!

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griech. kryptós «verborgen»), welche ähnlich wie das klassische Saxofon, ausserhalb von Fachkreisen eher unbekannt ist. Da das Saxofon eine vergleichbar junge Erfindung ist (von Adolphe Sax im Jahre 1846), steht dem Ensemble nur begrenzt Originalmusik zur Verfügung. Deshalb ergänzen die Musiker dieses Repertoire mit ausgewählten Transkriptionen aus verschiedenen Epochen und Musik aus aller Welt. In Kappel werden Werke von Alessandro Scarlatti, Michel Nyman, Johann Sebastian Bach und Ida Gotkovsky zu hören sein. Konzert am Sonntag, 23. Februar, 17.15 Uhr, Klosterkeller. Eintritt frei (Kollekte). Nach dem Konzert gemeinsamer Imbiss (15 Franken, ein Getränk inklusiv). Infos: www.klosterkappel.ch; Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch.

140 Tage entlang der Seidenstrasse Reisebericht von Uschi und Hansjörg Schneebeli Im letzten Sommer erfüllten sich Uschi und Hansjörg Schneebeli einen lang gehegten Traum: Im kleinen Allrad-Wohnmobil reisten sie von Obfelden bis in die Mongolei und wieder zurück! Obfelden – Ulaanbaatar und zurück. Nun zeigen Uschi und Hansjörg Schneebeli die schönsten Bilder der Reise und erzählen. Von wunderschönen Landschaften oder berührenden Begegnungen mit anderen Menschen. Menschen, mit denen es keine gemeinsame Sprache gab, nur Gesten, Fotos, Augen. Sie erzählen von Abenteuern in völlig fremden Ländern und Kulturen, von einsamsten Strassen, die manchmal gar keine Strassen mehr waren . . . Die beiden «Reisespezialisten» fuhren in die unendliche Weite des mongolischen Himmels und nicht zuletzt in die schönen, reich geschmückten

Städte entlang der berühmten Seidenstrasse. Während fast 140 Tagen und 29 000 km bereisten Uschi und Hansjörg Schneebeli sage und schreibe 19 Länder: Hin aus der Schweiz, über Italien, Griechenland, Türkei, Georgien, Aserbeidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Exotische Bilder . . . (Bild zvg.) Kasachstan, Russland, bis in die Mongolei und zurück sich entführen lassen. Die Veranstalüber Russland, Ukraine, Moldavien, tung steht unter dem Patronat von Rumänien, Ungarn und Österreich Kultur Obfelden. wieder in die Schweiz. Für alle, die gerne einen Abend Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, lang mit auf die Reise gehen möchten, Obfelden. Eintritt: 15 Franken. Türöffnung und heisst es eintreten, Platz nehmen und Kultur-Bar ab 19.30 Uhr.

Zwischen Empörung und Hoffnung Everdance beschwingt Regionalgottesdienst in Rifferswil über Projekt der Mission am Nil

Menschen ab 60: In Obfelden wird getanzt

Am kommenden Sonntag berichtet Beatrice Hauser von der Mission am Nil im Regionalgottesdienst in Rifferswil über Leiden und Hoffnungen traumatisierter Menschen im Ostkongo.

Beschwingt in den Frühling tanzen, die Sorgen und den Alltag für eine Stunde hinter sich lassen und eintauchen in schöne Musik und rhythmische Bewegungen. Vier Gruppen tanzen schon seit bald drei Jahren zu Evergreens und Oldies. Das Rezept ist einfach: Man nehme Tanzschritte aus den Standard- und Latintänzen, nehme bewegende Melodien, mische es mit Begeisterung und Schwung und schon bewegen sich die Beine fast von alleine. Bequeme Kleider und Schuhe, die sich leicht auf dem Parkett drehen lassen, sind dabei ein Vorteil. Tanzen ist neben Sprachen lernen und Musik machen eine der besten Prophylaxen gegen Altersdemenz. Es verbessert die Körperwahrnehmung und die Koordination und macht einfach Spass. Getanzt wird ohne Partner, mal in der Reihe, mal im Kreis. So sind die genauen Schritte nicht das oberste Ziel, sondern die Freude, die das Tanzen weckt. Es darf jederzeit eine Schnupperstunde besucht werden, um selber das Tanzfieber zu spüren. Ge-

Die demokratische Republik Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder. Doch aufgrund von Kriegen und Ausbeutung gehört sie zu den ärmsten Ländern der Welt. Trotz Waffenstillstand tobt im Ostkongo ein Konflikt zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Beide Seiten wenden grausame Gewalt an, insbesondere an Frauen und Kindern. Täglich werden ungezählte Frauen misshandelt, versklavt und zur Prostitution gezwungen. Falls es die körperlich und seelisch verwundeten Frauen wieder zurück zu ihren Männern oder Familien schaffen, werden sie von diesen meist verstossen. In Panzi, einem Vorort von Bukavu, führt die Mission am Nil ein Ausbildungs- und ein Frauenzentrum.

Das Panzi-Projekt hilft Frauen, wieder ins Leben zurückzufinden. (Bild zvg.) 60 Lehrstellen stehen zur Verfügung. Wenn die jungen Berufsleute anschliessend in ihre Dörfer zurückkehren, können sie sich ihren Lebensunterhalt selbstständig verdienen. Im Frauenzentrum finden misshandelte Frauen und ihre Kinder ganz langsam

wieder ins Leben zurück. Durch Aufklärung gelingt es manchmal auch, dass Familien wieder zusammenwachsen. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Yvonne Schönholzer geleitet. Beatrice Hauser von der Mission am Nil erzählt darin von den beiden Projekten. Es wird sicher kein beschaulicher Gottesdienst. Das Thema ist zu grausam und soll nicht verharmlost werden. Und dennoch soll auch die Hoffnung ihren Platz haben. Die Hoffnung, die die Mitarbeitenden des Projekts den traumatisierten Menschen mitgeben. Diese nährt sich auch aus dem Glauben, aus der Liebe Gottes, der jedem Menschen Würde zuspricht. Im anschliessenden Chilekafi steht Beatrice Hauser fürs Gespräch zur Verfügung. (YS) «Zwüsched Empörig und Hoffnig - Handle us Betroffeheit und Glaube», Regionalgottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer und Beatrice Hauser, Mission am Nil. Sonntag, 16. Februar, 9.30 Uhr, Kirche Rifferswil.

Es hat noch Platz für ein paar Füsse … (Bild zvg.)

tanzt wird im Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden. Jeweils am Dienstag- und Donnerstagnachmittag. Infos unter www.everdance-obfelden.ch oder bei Helen Spörri, Telefon 044 761 89 80.


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Sport

Freitag, 14. Februar 2014

Ganz im Zeichen des Frauenfussballs

Hallenzauber im «Stigeli»

Hallenturnier der FCA-Damen

Am Wochenende vom 31. Januar bis 2. Februar rollte im Rahmen des traditionellen FCA-Junioren-Hallenturniers wieder der (Futsal)-Ball in der schönen Stigeli-Halle in Affoltern.

Während zwei Tagen stand die Stigeli-Halle ganz im Zeichen des Frauenfussballs. Packende Spiele, tolle Tore, Spannung, aber auch sehr viel Fairness waren zu sehen. Die vielen Zuschauer kamen nicht zu kurz. Die Festwirtschaft war sicher ein weiteres Highlight. ................................................... von edith ten siethoff* Am Samstag eröffneten die D Juniorinnen (Jg 2001 und 2002) das Turnier. Im Finale standen sich der FC Kloten und der FC Embrach gegenüber. Die Goldmedaillen und der Pokal gingen nach Kloten. Die jüngsten FCA-lerinnen unterlagen im Spiel um den Platz 3 knapp dem FC Küssnacht a.R. Bei der darauffolgenden Kategorie, B Juniorinnen (Jg 1997 und 1998) hat sich EMRO United (Emmen und Rothenburg) den begehrten Pokal gesichert. Am Samstagabend folgte dann das Turnier der

Frauen 2./3. Liga. Die FCA-Frauen starteten sehr vielversprechend, alle Vorrundenspiele wurden überzeugend gewonnen. Nach dem ersten Finalrundenspiel stand es 2:2. Das Penaltyschiessen konnte dann der FC Küssnacht für sich entschieden. Somit spielten die FCA-Frauen 1 um den 3. Platz gegen den FC Kloten, dieses Spiel ging nach einem weiteren Penaltyschiessen auch zugunsten des Gegners aus, somit konnte der FC Affoltern am Samstag in keiner Kategorie einen Pokal mit nach Hause nehmen. Nun lag es an den C- (Jg 1999 und 2000) und U23-Juniorinnen (U23 und 4. Liga Frauen), zumindest einen Pokal zu sichern. Dies gelang: die C-Juniorinnen gewannen das Spiel um Platz 3 gegen Schlieren, der Final zwischen dem FC Wädenswil 1 und dem FC Küssnacht wurde in eindrücklicher Manier vom FC Wädenswil 1 gewonnen. Die U23-Juniorinnen legten einen tollen Start in der Vorrunde hin, ohne Gegentor bis ins Finale gegen den FC Adliswil. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1 – schon wieder ein Penaltyschiessen. Und auch hier ging es nicht zugunsten der U23-Juniorinnen aus. Die Silbermedaille und der Pokal bestätigen aber eine tolle Leistung, wieder einmal. Die Rückrunde 2014 beginnt ja erst am letzten Wochenende im März, bis dahin gibt es sicher mehrere Penalty-Trainings . . . * Die Autorin ist Sportche-

Die Silbermedaillen-Gewinnerinnen in der Kategorie U23Juniorinnen / 4. Liga. (Bild zvg.)

fin Frauen und Juniorinnen beim FC Affoltern.

Junioren-Fussballturnier des FC Affoltern

Gut warm gemacht ist halb gewonnen: FCA-Junioren beim Schusstraining. (zvg.) Knapp 50 Mannschaften massen sich in den Kategorien F, E, D, C und B und spielten begeistert und mit viel Esprit um die begehrten Siegerpokale. Der Veranstalter und Lokalmatador, der FC Affoltern, schickte jeweils zwei Teams in den fussballerischen Wettstreit. Die Ouvertüre des Turnierwochenendes bestritten am Freitagabend die B-Junioren. Bis spät in die Nacht wurde intensiv gespielt, ehe der verdiente Sieger erkoren wurde: Der FC Rotkreuz. Die Innerschweizer gewannen das Endspiel gegen Wädenswil durchaus verdient mit 1:0. Auf dem überraschenden dritten Platz klassierte sich der FCA b, welcher seinerseits im kleinen Finale gegen Wiedikon mit 8:7 die Oberhand behielt. Der FCA a rangierte auf Platz 5.

D- und C-Junioren am Samstag Am darauffolgenden Samstagmorgen war die Bühne frei für die F-Junioren der Stärkeklasse c und d. Auch in diesem Turnier gelang dem FC Wädenswil der Endspieleinzug. Im Gegensatz zu den B-Junioren obsiegten dieses Mal die Wädenswiler. Sie gewannen einen spannenden Final mit 3:1. Der FCA d bekleidete den 3. Platz, derweil sich ihre Altersgenossen, der FCA c, mit dem 7. Platz bescheiden mussten. Am Samstagnachmittag öffnete sich der (Turnier)-Vorhang für die D-Junioren. Leider spielte sich auch in

dieser Alterskategorie trotz guter Leistungen kein FCA-Team ins Finale. Der FC Altstetten konnte sich letztlich als Turniersieger hochleben lassen, er gewann das Rencontre gegen Höngg mit 3:2. Im Rangierungsspiel wetteiferten die beiden FCA-Vertretungen um Rang 5. Die Hierarchie wurde dabei gewahrt, der FCA a gewann mit 5:1 gegen den FCA b. – Fussball schauen macht bekanntlich hungrig und durstig. Glücklicherweise stand der Zuschauerschar eine leistungsfähige Festwirtschaft unter der kundigen Leitung von Antonia Pilieros zur Verfügung. Der Samstagabend war den C-Junioren vorbehalten. Und endlich klappte es aus FCA-Sicht auch mit dem Final-Einzug. Es wurde in dieser Kategorie spannender und prickelnder Hallenfussball geboten. Schliesslich konnte sich der FC Bremgarten die Siegeskrone aufsetzen. Die Aargauer setzten sich im Finale gegen den FCA a mit 1:0 durch. Der FC Affoltern hatte zwar mehr Spielanteile zu verzeichnen, ohne aber hochkarätige Chancen zu kreieren. Und darum ging die Goldmedaille – um sich der olympischen Terminologie zu bedienen – nicht unverdient in den Rüeblikanton. Der FCA b landete auf dem 7. Rang.

Die Kleinsten am Sonntag Zeitig aufstehen hiess es für die E-Junioren der 1. Stärkeklasse und Promoti-

on am Sonntagmorgen. Auch in dieser Kategorie wurde teils begeisternder Hallenfussball zelebriert. Der FC Glattbrugg konnte sich den Turniersieg erspielen, im wahrsten und besten Sinne des Wortes. Spielten die Glattbrugger doch einen technisch sehr kultivierten Fussball und wussten zudem die zwei spielerisch stärksten Spieler des E-Turniers in ihren Reihen. Glattbrugg überrollte den FCA a im Finale förmlich und gewann mit 8:1. Die zweite FCA-Vertretung landete auf dem 5. Rang. Den krönenden Abschluss in einer aus allen Nähten platzenden StigeliHalle markierten die Kleinsten, die FJunioren der Stärkeklasse a und b am Sonntagnachmittag. Die Jungstiere aus Urdorf gewannen das Finale furios mit 2:0 gegen den einheimischen FCA a. Knapp das Podest verfehlte der FCA b. Dieser unterlag im kleinen Finale im Derby gegen Knonau-Mettmenstetten.

Final-Einlauf aus dichtem Nebel Insgesamt konnten sechs stolze Turniersieger bei diesem Juniorenhallenturnier gekürt werden. Die Finalisten liefen jeweils unter dröhnender Champions-League-Musik in die Finals ein, eingehüllt in dichten Nebel, welche die von den umtriebigen Turnierorganisatoren Günther Hutzler und Mauro Angelillo eigens angeschaffte Nebelmaschine erzeugte.

Mixedvolley Sangria von Volley S9 im Aufwind In der aktuellen Form muss sich das Team vor keinem Gegner verstecken Die Vorrunde lief Sangria gar nicht wunschgemäss. Bereits im ersten Spiel (gegen Linth Mixed) verunfallte durch gegnerisches Einwirken, der Spielertrainer und musste mit dreifachem Bänderriss vom Feld getragen werden. Ein denkbar schlechter Start in die neue Saison. Dieses Ereignis schwächte das Team in den ersten Spielen merklich. Man verlor in der starken Gruppe 3 gegen Vobits (1:3), Wädiwälle (0:3) und Bsco Kalima (1:3). Einzig Volley Soleil konnte man klar mit 3:0 schlagen. Den Humor und die Spielfreude verlor das Team jedoch nicht. Gross war dann die Freude als die neuen Trikots von Hauptsponsor Phönix Pensionskasse eintrafen. Im neuen Look und mit neuem Mut startete das Team dann in die Rückrunde gegen Bsco Kalima. Schon der erste Satz zeigte die Entschlossenheit der Mannschaft und man konnte diesen dank starken Angriffen und guter Verteidigungsarbeit auch gewinnen (25:23). Auch im zweiten Satz fand der Gegner kein Rezept gegen die selbstbewusste Equipe aus Wettswil und der erste Meisterschaftspunkt wurde Gewissheit mit 25:18. Doch es kam noch besser. Zwar startete Bsco Kalima deutlich besser in den 3. Satz (8:12 aus Sicht Sangria), doch leisteten sie sich in der Folge zu viele Eigenfehler, was in der Endabrechnung hiess: 25:22 Punkte und 3:0 Sätze für Sangria. Diese drei Punkte taten dem Team gut und man konnte

Das Mixedvolley-Team Sangria von Volley S9. (Bild zvg.) ein wenig aufatmen. Das Siegen hatte man also nicht verlernt.

Ein ungewohntes System Der nächste Gegner hiess Linth Mixed. Der Blick auf die Tabelle liess vermuten, dass Linth Mixed stärker als Sangria einzustufen sei. Und so begann das Match auch. Unter den Augen diverser Zuschauer startete Linth Mixed mit einem 4:2-System mit dem Sechser vorne statt wie alle anderen Teams hin-

ten. Dies brachte einige Verwirrung und Verzweiflung bei den Angreifern, denn so waren die Ecken gut abgedeckt und Sangrias Angriffe fanden kaum Raum und Platz. Der erste Satz war schnell entschieden und ging klar 18:25 verloren. Im zweiten Satz sah es auch lange Zeit nach demselben Resultat aus, doch den wachsamen Augen des Schiedsrichters Alain Galle entging nicht, dass Linth Mixed vermehrt neben die Linie schlug, was in diesem knappen Satz

schlussendlich zum 26:24-Erfolg für Sangria führte. Danach lief es leider nicht in diesem Rhythmus weiter. Linth Mixed drückte aufs Gaspedal und überfuhr die Ämtler regelrecht. 12:25 musste man den Satz zähneknirschend dem Gegner überlassen. Doch im vierten Satz bewies das Team von S9 Moral und dominierte die langen Ballwechsel. Am Ende machten wenige Eigenfehler und die starke Verteidigung den Unterschied und Sangria verbuchte den vierten Satz mit 25:21 zu seinen Gunsten. Es ging in den Entscheidungssatz. Doch hier zeigte die Abwehrschlacht vom vorhergehenden Satz seine Spuren. Die Konzentration und die Kraftreserven waren erschöpft. Auch wenn sich Sangria am Schluss nochmals aufbäumte, es reichte nicht mehr zum Totalerfolg. 8:15 ging der Satz – und damit auch das Match – an den Gegner. Trotzdem war die Leistung der Einheimischen stark und der gewonnene Meisterschaftspunkt wurde anschliessend im Stammlokal «Il Tiglio» gebührend gefeiert. In dieser Form wird Sangria in der Rückrunde auch den grossen Favoriten so einiges abverlangen können. Man darf gespannt sein, was das Team heute Freitag gegen den Tabellenleader Wädiwälle zustande bringt. Zuschauer sind erwünscht . . .

Spassige Zeit im Judo. (Bild zvg.)

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Thomas Hack

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Sport

Freitag, 14. Februar 2014

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Kein Glück bei der Olympia-Premiere Endstation Qualifikation: Luca Schuler aus Ebertswil stürzt in beiden Läufen bereits früh Aus der angestrebten Medaille wurde nichts, die Schweizer Freeskier scheiterten bei der olympischen Slopestyle-Premiere bereits in der Qualifikation. Luca Schuler brachte beide Läufe nicht ohne Sturz ins Ziel. ................................................... von thomas stöckli Viel wurde im Vorfeld diskutiert über den schwierigen Slopestyle-Kurs im östlich von Sotschi gelegenen Rosa Khutor Extreme Park. Tatsächlich kamen gestern Donnerstagmorgen im ersten Quali-Lauf der Freeskier von den ersten sieben Athleten nur zwei ohne Sturz durch. Zur hohen Ausfallquote dürfte auch die Leistungsdichte beigetragen haben. Selbst die Favoriten mussten etwas riskieren, um es ins Finale zu schaffen. In den Trainings hatte Luca Schuler überzeugt und entsprechend durfte er sich Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Entsprechend zuversichtlich winkte er vor dem ersten Quali-Lauf in die Kamera. Doch schliesslich fehlte das WettkampfGlück. In beiden Läufen stürzte der Ebertswiler früh und musste seine Hoffnungen begraben. Das harte Verdikt: Rang 32 von 32 Startern. Auch den drei anderen Schweizern lief es nicht wunschgemäss. Als bester des Teams verpasste Kai Mahler die Final-Qualifikation um vier Ränge (16.). Elias Ambühl und Fabian Bösch folgen auf den Rängen 22 und 23. Das erklärte Ziel – eine Medaille – hat das Team damit deutlich verpasst. Trotzdem ist bei den Schweizer Freeskiern auch nach der verpatzten OlympiaPremiere Zuversicht angesagt, schliesslich liegt das Durchschnittsalter im Team bei unter 18 Jahren. Luca Schuler und Fabian Bösch sind gar erst 16 und dürften ihre beste Zeit noch vor sich haben . . .

Volle Konzentration: Luca Schuler vor dem Start in den alles entscheidenden zweiten Quali-Lauf. (Screenshots SRF)

Das Aus: Luca Schuler hängt an ...

... verliert das Gleichgewicht ...

... versucht noch, sich zu retten ...

... und landet doch im Schnee.

Hanspeter Kern kündigt seinen Rücktritt an 140. Generalversammlung des Turnvereins Mettmenstetten Nach 9 Jahren Präsidium kündigt Hanspeter Kern sein letztes Amtsjahr an. Erfolgreiche Geräteturner und viele Helfer- und Leiterstunden, dies die weiteren Eckpunkte zur 140. GV des TV Mettmenstetten. Am Freitag, 8. Februar, hielt der Turnverein Mettmenstetten im Saal des Restaurants Rössli seine Generalversammlung ab. Die gut 70 Anwesenden wurden Zeugen, wie Präsident Hanspeter Kern nach dem vom Verein offerierten Spaghettiplausch erneut ein zügiges Tempo anschlug und routiniert und kurzweilig die 16 Traktanden abarbeitete. Die letztjährige Rekordzeit konnte gar nochmals um zwei Minuten unterboten werden.

Insiderwissen . . . Aktuar und Vizepräsident Andreas Frick blickte im Jahresbericht auf sportliche sowie gesellschaftliche Anlässe des letzten Vereinsjahr zurück. Zwecks Aufheiterung der vorgetragenen Fakten wird darin immer gerne Insiderwissen zum Vorschein gebracht, dies jedoch nicht immer zur Freude der Betroffenen. So musste beispielsweise an der Turnfahrt auf eine Wanderung verzichtet werden, da einige Teilnehmer den Begriff «kurze Mittagsrast» ausdehnten, sich in einem Restaurant einen Viergänger

genehmigten und mit erheblicher Verspätung zur Gruppe zurückkehrten.

Wiederwahl eine Formsache Nebst zwei Austritten durften in diesem Jahr wieder vier Neueintritte in der Aktivsektion begrüsst werden. Im Vorstand bleibt alles beim Alten, jedoch kündigt Hanspeter Kern definitiv sein letztes Amtsjahr als Vereinsoberhaupt an, die Wahl ist reine Formsache und lässt die altehrwürdigen Wände und Decken des Rössli unter dem tosenden Applaus erzittern. Finanziell musste vom Verein ein Verlust hingenommen werden, fürs kommende Jahr wird von der Kassierin Nathalie Birrer erneut ein Verlust budgetiert, da von der Geräteriege ein neues Trainingsgerät angeschafft wird. Die Mitgliederbeiträge werden auf dem aktuellen Stand belassen, allerdings erhält der Vorstand den Auftrag aus der Versammlung die im Vergleich mit anderen Vereinen tiefen Jugibeiträge zu überdenken, sodass diese zumindest kostendeckend mit den Verbandsbeiträgen sind. Die grössten Einnahmequellen bilden neben den Mitgliederbeiträgen die Papiersammlung und das alle zwei Jahre stattfindende Chränzli, einen ordentlichen Zustupf in die Vereinskasse bringt seit zwei Jahren auch der Helfereinsatz an der Streetparade. Im von Oberturner Hansjörg Trachsel vorgestellten Jahrespro-

gramm gilt das Hauptaugenmerk dem Regionalturnfest in Ossingen. Um die Punktzahl vom Eidgenössischen in Biel zu steigern, wird der Besuch des Trainingslagers und des wöchentlichen Trainingsbetriebes vorausgesetzt.

«Airtrack» zeigt Wirkung Die teuerste aber auch die erfolgreichste Riege des Turnvereins stellt die Nachwuchsabteilung der Geräteriege. 63 Kinder werden von zwölf Leitern während dreier Wochentage betreut, seit letztem Sommer ist dies auch am Samstag möglich. Unglaubliche 1697 Stunden werden von den zwölf Leitern im Jahr geleistet, mehr ist mit den vorhandenen Möglichkeiten kaum zu machen. Hauptleiter Andreas Leidenix bedankt sich beim Verein für die finanzielle Unterstützung und dass sein Wunsch nach einer luftgefüllten Bodenbahn (sg. Airtrack), erfüllt wird. Mit dieser Trainingshilfe wird die Verletzungsgefahr beim Üben schwieriger Elemente erheblich reduziert. Es erstaunt daher nicht, dass die guten Resultate aus dem Vorjahr nochmals verbessert werden konnten, so wurden an kantonalen Meisterschaften sagenhafte 28 Top-Ten-Klassierungen erturnt, neunmal wurde gar einen Podestplatz erreicht. 20 Turnerinnen und Turner wurden für fleissiges Turnen und Helfereinsätze mit einem Glas belohnt, Yvonne Burkhard erreichte die Aus-

Freimitglied nach 15 Jahren Aktivmitgliedschaft: Roger Gut. (Bild zvg.) zeichnung zum 8. Mal und erhält dafür einen Krug. Der Sieger der Vereinsmeisterschaft heisst Hansjörg Trachsel, als bester Junior wird Reto Zimmermann ausgezeichnet, besondere Beachtung verdient Jasmin Schmucki, die als beste Frau den 4. Gesamtrang belegt. Roger Gut wurde nach 15 Jahren Aktivmitgliedschaft zum Freimitglied gewählt, während neun Jahren

war er im Vorstand tätig, davon sieben Jahre als technischer Leiter. Das Schlusswort gebührt dem ehemaligen Präsidenten Andi Heiniger, der sich über die geleisteten Leiterund Helferstunden sehr erfreut zeigt, aber auch daran erinnert, dass gut besuchte Trainings für ein erfolgreiches und geselliges Vereinsleben von zentraler Bedeutung sind. (fran)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 14. Februar 2014

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Ein uralter Brauch mit umstrittener Herkunft, der nicht nur die Frauen freut Heute Freitag ist Valentinstag – wichtig auch für die Blumenhändler

Beatriz, 31. Januar.

Viele feiern ihn, die Blumengeschäfte freuen sich über ihn und kaum einer weiss, woher er kommt: der Valentinstag. Dieser alte Brauch hat verschiedene Ursprünge. ................................................... von manuela bär

Umnia, 3. Februar.

Tim, 4. Februar.

Am 14. Februar werden die Blumenläden gestürmt. Es ist Valentinstag und man möchte seiner Gattin eine kleine Überraschung nach Hause bringen. Besonders beliebt sind rote Rosen und Sträusse in Rot- und Rosatönen. Die Jungen kaufen eher einzelne Blumen, während die Älteren vermehrt in ganze Sträusse investieren. Der Umsatz steigt und die Blumenhändler kaufen mehr ein. Manch einer wird sich über den Preisaufschlag ärgern, doch das liegt nicht an den Blumenhändlern. Die Pflanzen sind um den 14. Februar auf dem Weltmarkt teurer, weshalb die Floristen und Floristinnen die Blumen schon teurer einkaufen müssen. Viele bringen auch ihrer Mutter einen Strauss vorbei, obwohl das nicht ganz der Idee des Valentinstags folgt.

Der heilige Valentin und das Fest der Juno

Jaron, 5. Februar. (Bilder Irene Magnin)

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Die Wenigsten wissen, woher dieser Brauch überhaupt kommt: Nach einer Sage lebte im 3. Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni, Priester Valentin. Zu dieser Zeit war das Christentum noch keine anerkannte Religion und somit waren auch Trauungen in diesem noch neuen Glauben vom römischen Kaiser verboten. Valentin schloss, trotz Ver-

Zettelchen mit den Namen junger, lediger Mädchen Auch wichtig war das Fest Lupercalia. Dies ist ein altrömisches Fest, das ebenfalls am 14. Februar gefeiert wurde. Es ist das Fest der römischen Göttin Juno (Hera), Schutzpatronin der Ehe und Gemahlin des höchsten Gottes Jupiter (Zeus). An diesem speziellen Tag gingen die jungen und unverheirateten Mädchen zu den Juno-Tempeln, um Unterstützung in der Wahl des Partners und anderen Liebesdingen vom Orakel zu bekommen. Ausserdem wurden die Namen aller jungen, ledigen Mädchen auf Zettelchen geschrieben und unter den ledigen Männern ausgelost. Das ausgeloste Pärchen verbrachte dann einen Tag zusammen und wenn man Glück hatte, lernte man seinen zukünftigen Partner kennen. Man opferte Juno Blumen und mit der Zeit gab man die Blumen, die man vorher der Göttin gegeben hatte, den Frauen.

Blumen für den Valentinstag: Marisa Dürst von der Gärtnerei Schneebeli . . .

Umstrittene Herkunft Die Herkunft des Valentinstags ist umstritten. Doch klar ist, dass dieses Fest nicht von der Geschenk-Industrie erfunden wurde, sondern schon lange Tradition hat.

. . . und Gertrude Rohner von Bel Fiore in Affoltern. (Bilder Manuela Bär)

olympische gedankensprünge

knigge-fragen im alltag

Viererbob

Hilfe, wir werden zum Beten gezwungen

Merkt ein Bobpilot nach dem Start Dass ihm die halbe Mannschaft fehlt Wird im Ziel diese rasante Fahrt Dann nur als Zweierbob gezählt Martin Gut

wetter

bot des Kaisers, einige Ehen. Nach der Trauung, so die Legende, schenkte Valentin den frisch Vermählten Blumen aus seinem eigenen Garten. Der damalige Kaiser, Claudius II, liess Valentin im Jahre 269 festnehmen und am 14. Februar 269 hinrichten. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen und kam zu seinem Status als Schutzpatron der Liebenden, der Verlobung und der Ehe.

Unsere Nachbarn sind äusserst nette und friedliebende Menschen. Etwa zwei- bis dreimal im Jahr laden sie uns zu einem Abendessen ein. Sie sind äusserst religiös und gehören einer Freikirche an. So wird vor dem Essen stets ausgiebig und mit einem gewissen Zeremoniell gebetet. Meine Frau und ich fühlen uns dabei immer unwohl und auch etwas genötigt. Wie sollen wir uns verhalten ohne jemanden zu beleidigen? B. G.

Sie haben verschiedene Varianten zur «Lösung des Problems» – wenn es denn wirklich eines ist – zur Verfügung. Suchen sie in einem günstigen Moment das Gespräch und erklären, dass sie wenig religiös sind und auf eine solche Zeremonie lieber verzichten würden. Natürlich können sie die Einladung auch ausschlagen, laufen dabei aber Gefahr, ihre Nachbarn zu verärgern. Als optimalen Ausweg rate ich

ihnen jedoch, beim Gebet vor dem Essen ganz einfach mitzumachen, die wenigen Minuten der Besinnung dürften auch bei ihnen ganz bestimmt keine bleibenden Schäden anrichten. Fragen schriftlich an: Redaktion Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern oder redaktion@affolteranzeiger.ch. Die Redaktion leitet Anfragen an den externen Berater weiter.

volg-rezept

Fondue im Bürli Zutaten für vier Personen 8 Bürli 600 Gramm Fertigfondue 100 Gramm Gemüsemischung Royal Fonduegewürz

Zubereitung

bauernregel «Kalter Valentin – früher Lenzbeginn.»

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Deckel an den Bürli wegschneiden und Brote aushöhlen. Fertigfondue gut mischen und darin verteilen. In der Ofenmitte 10 Minuten backen. Gemüsemischung darauf geben und weitere 10 Minuten backen. Mit

Fonduegewürz würzen. Ausgehöhltes Brot und Brotdeckel dazu servieren. Brot in den Käse tauchen und den Rest auslöffeln. Zubereitung: 25 Minuten.

Skiunfälle verhüten Rund 1,7 Millionen fahren Ski in der Schweiz. Jährlich verunfallen rund 51 000 Skifahrende. 26% aller Unfälle betreffen das Kniegelenk, 13 % den Kopfbereich. Über 90 % der Unfälle sind selbst verschuldet, nur rund 7 % sind die Folge von Kollisionen. Meist werden Geschwindigkeit und Fahrweise nicht dem Können und den Verhältnissen angepasst. Tipps von der bfu: – Material vor der Saison kontrollieren und die Skibindung einstellen lassen. – Gut sitzenden Helm mit der Normbezeichnung EN 1077 tragen. – Einen Kurs in einer Skischule besuchen: Technik unter Anleitung von Profis verbessern. – Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können und den Pistenverhältnissen anpassen. – FIS-Verhaltensregeln befolgen.


NEUERÖFFNUNG

Dorfrestaurant 66 Zwillike Italienische und Schweizer Spezialitäten (mit 10 verschiedenen Cordon-bleu-Sorten)

Samstag, 15. Februar 2014 ab 19.30 Uhr Sonntag, 16. Februar 2014, Frühschoppenkonzert ab 11.00 Uhr Tanz und Unterhaltung mit dem DUO GALAXIS Reservierungen: Telefon 043 322 81 22 Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis

Einladung zur

Generalversammlung des GemischtenChores Affoltern Freitag, 7. März 2014, um 20.00 Uhr im Restaurant Krone, 8908 Hedingen. Der Vorstand

Generalversammlung Freitag, 23. Mai 2014, 19.00 Uhr, im reformierten Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94, Affoltern am Albis. Traktanden gemäss persönlicher Einladung. Der Vorstand

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage laden alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 19. Februar 2014 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Lottomatch mit schönen Preisen Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung: Mittwoch, 12. März 2014 14.00 Uhr Singsaal Schulhaus Chilefeld

Theater mit der Seniorenbühne Luzern

Ihr Gastgeber Fery mit Team gibt Ihnen gerne nähere Auskünfte und reserviert für Sie und Ihre Begleitung einen Tisch.

Dorfrestaurant 66 Zwillike Ottenbacherstrasse 66 8909 Zwillikon Telefon 043 322 81 22 *** Über Mittag 4 verschiedene Menüs ab Fr. 15.50

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012 2014  

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