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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 12 I 168. Jahrgang I Dienstag, 12. Februar 2013

Fürs Gemeinwohl

Verbesserungen

Der Gemeinderat Hausen zur Verwendung des Erika-Wipf-Fonds. > Seite 3

Das neue Wassergesetz ist gut für Bevölkerung und Gewässer. > Seite 3

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«Land Grabbing» Thema der Hilfswerke – ökomenischer Gottesdienst in Wettswil. > Seite 7

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Biberkonzept Zürcher Baudirektion will Population sichern und Schäden minimieren. > Seite 7

Unterdurchschnittliches Bevölkerungswachstum im Amt 1 Prozent Zunahme auf 49 384 innerhalb eines Jahres Im Bezirk Affoltern ist die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um 476 gestiegen und betrug Ende Jahr 49 384. Die Zunahme liegt unter dem kantonalen Mittel. Kostüme für Maskenbälle und Umzüge: Lynn Tscharner. (Bild -ter.)

Wo man sich für die Fasnacht ausrüsten kann In katholischen Landen setzt der Aschermittwoch den Schlusspunkt unter die närrischen Tage. Im Säuliamt gehts jetzt richtig los – mit Umzug und Maskenbällen. Nun herrscht auch Hochsaison bei Lynn Tscharner in Dachlissen, die Fasnachtskostüme vermietet und verkauft – seit nunmehr 46 Jahren und mit grosser Leidenschaft. Ihre Kundschaft kommt aus der ganzen Deutschschweiz. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Im Knonauer Amt lebten Ende Jahr 24 804 Personen weiblichen Geschlechts und 24 580 männlichen Geschlechts. Das geht aus der jüngsten Bevölkerungserhebung des Statistischen Amts hervor. Die Bevölkerungszahl ist in sämtlichen Zürcher Regionen gestiegen, besonders stark im Furttal und im Limmattal, die Zunahmen von 2,2 Prozent beziehungsweise 1,9 Prozent aufweisen. Der Kanton hat insgesamt um 1,1 Prozent auf 1 406 083 Personen zugelegt. Der Bezirk Affoltern liegt mit einer Zunahme von 1% leicht unter diesem Schnitt. Die niedrigsten Wachstumsraten weisen das Weinland und die Region Pfannenstiel auf. Auf kantonaler Ebene beträgt der Ausländeranteil 24,8 Prozent im Bezirk Affoltern lediglich 16,7 Prozent .

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Kontrovers Leserinnen und Leser zu den Abstimmungsvorlagen vom 3. März. > Seiten 8/9

Arbeitslosenquote im Amt verharrt bei 2,2% Im Bezirk Affoltern verharrt die Arbeitslosenquote bei 2,4% – die zweittiefste unter den Regionen. Ende Januar waren 687 Personen ohne Stelle. Mit der Quote liegt das Säuliamt klar unter jener des Kantons, die um 0,1% auf 3,4% angestiegen ist – wegen saisonaler Einflüsse. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit spricht aber von erkennbaren positiven Vorzeichen für 2013. (-ter.)

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Es wird gebaut, aber das Wachstum im Säuliamt ist abgeflacht. (Bild tst.) Nur das Weinland weist einen geringeren Anteil ausländischer Wohnbevölkerung auf. In der Stadt Zürich sind es 31,1 Prozent. Insgesamt nimmt der Anteil zu; 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Deutschland und Italien stellen die grössten Bevölkerungsgruppen. Aus der Statistik geht weiter hervor, dass im Kanton Zürich die Mitgliederzahl der Evangelisch-Reformierten weiter schrumpft – in allen Regionen.

Derzeit sind es 33 Prozent, während 28 Prozent römisch-katholischen Glaubens sind. Im Vergleich zum Vorjahr hat die evangelisch-reformierte Landeskirche insgesamt rund 5800 Mitglieder verloren, die römisch-katholische hingegen fast 1000 gewohnen. Wie in den vergangenen Jahren hat die Gruppe der Personen, die einer anderen oder keiner Konfession angehören zugelegt. Sie ist um über 20 000 gewachsen. (-ter.)

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi Shopping) gibt es vom 14. bis zum 25. Februar wieder die Aktion ein Tag = ein unschlagbarer Preis. Attraktive Produkte aus unserem Möbel-, Küchenutensilien- und Elektroniksortiment sind jeweils an einem bestimmten Tag zu einem absoluten Tiefpreis erhältlich – solange der Vorrat reicht! Nähere Infos gibt es im Katalog. Für alle, die unsere 20-Prozent-Aktion auf eine Auswahl an Schlafzimmern, auf alle Textilien und Markenmatratzen noch nicht genutzt haben, ist jetzt die letzte Gelegenheit dafür. Also keine Zeit verlieren

Piste: Pulver, gut – trailsurfen einmal anders

Spielgruppen: Kinder kommen immer früher

Der vergangene Sonntag lud zum ultimativen Downhill-Spass. Ein unberührter Hügel, stahlblauer Himmel, Sonnenschein, rund 30 Zentimeter Neuschnee, 60 Prozent Hangneigung und ein Reifendruck von lediglich 1,6 Bar bildeten die traumhaften Rahmenbedingungen für den alternativen Freeride-Kick. Ein Powder-Erlebnis der besonderen Art, das dank moderner Technik wie Scheibenbremsen, 15 Zentimeter Federweg und Klickpedalen stets gut kontrollierbar blieb. Nur auf Sand lassen sich Gleichgewichtssinn und Fahrgefühl ähnlich effizient trainieren. Im Pulverschnee sind die Konsequenzen von Fahrfehlern allerdings deutlich weniger schmerzhaft. (map.) Trailsurfen – ein besonderes Erlebnis. (Bild Corina Venzin)

Wer für seine Kinder ab kommendem Sommer noch einen Spielgruppenplatz sucht, der muss sich beeilen. Mancherorts hat es nur noch vereinzelte Plätze frei. Etwa bei Galina Bruder. Bereits im Vorjahr seien die Plätze ihrer «Spielwerkstatt» im alten Gemeindehaus Affoltern früh ausgebucht gewesen, sagt sie, deshalb biete sie diesmal noch eine zusätzliche Gruppe an. Die Spielgruppe ist heute für viele Kinder ein wichtiger Schritt in ihrer vorschulischen Entwicklung, ein Schritt der Ablösung von Mami und Papi. Die Kleinen lernen, auf eine andere Person einzugehen. Weiter geht es darum, mit gleichaltrigen Kindern umgehen, sich in einer Gruppe einordnen zu können.

und zu Conforama kommen. Wir freuen uns auf Sie! Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Eintritt in Kindergarten fällt leichter Eltern schicken ihre Kinder immer früher – vermehrt auch für zwei Jahre. Die Kleinen lernen, einfache Dinge selber zu tun, etwa den Znüni auspacken, aufs WC gehen und Hände waschen. Entsprechend leichter falle später der Eintritt in den Kindergarten, so die Leiterin der «Spielwerkstatt». Was macht denn eine gute Spielgruppe aus? «Die Kinder können sich in einem festen Rahmen frei bewegen. Sie können tun, was ihrem Bedürfnis und ihrem Entwicklungsstand entspricht», erklärt Galina Bruder. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Wahlanordnung Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Aufgrund der Beschlüsse des Bezirksrats Affoltern vom 25. Oktober 2012 und der Kirchenpflege vom 5. Februar 2013 ist für den zurücktretenden Hans Appert eine Nachfolgerin/ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 zu wählen. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung sowie des Gesetzes über die Politischen Rechte sind bis 20. April 2013 Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Postfach 88, 8906 Bonstetten, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird die vorgeschlagene Person von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren am 09. Juni 2013 durchgeführt. Bonstetten, 12. Februar 2013 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

ABSCHIED

Bruno Simonlehner 12. September 1930 – 6. Februar 2013

So wie es Dein Wunsch war, werden wir, lieber Bimbabi, im engsten Familienkreis am Gemeinschaftsgrab in Hausen am Albis von Dir Abschied nehmen. Wir vermissen Dich sehr. In stiller Trauer: Anna Silvia Martin Diese Anzeige erscheint anstelle eines Trauerzirkulars.

HERZLICHEN DANK Für die grosse Anteilnahme und die Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Gustav Schlegel-Pirovino erfahren durften. Jeder Händedruck und jede Umarmung lassen uns spüren, dass wir in unserer Trauer nicht alleine sind. Speziellen Dank: – Herrn Pfarrer Fischer für die tröstenden Abschiedsworte – dem Hausarzt Dr. A. Berli – dem Alphorntrio Türlersee – allen Verwandten, Freunden, Nachbarn sowie den ehemaligen Arbeitskollegen Herzlichen Dank für alles!

Schwimmbad, Eintrittspreise, Anpassung Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 4. Dezember 2012 die Schwimmbadeintrittspreise ab Saison 2013 neu festgelegt. Der entsprechende Beschluss liegt in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten während der ordentlichen Büroöffnungszeiten sowie unter www.mettmenstetten.ch vom 13. Februar bis 14. März 2013 auf. Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rechtsmittelinstanzen sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 12. Februar 2013 Gemeinderat Mettmenstetten

Hausen am Albis, im Februar 2013

Familie Schlegel


Bezirk Affoltern

Frontalkollision fordert zwei Verletzte Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Donnerstagabend in Bonstetten zwei Personen verletzt worden. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Zürich befuhr ein 20-jähriger Automobilist kurz nach 19.30 Uhr die Zürcherstrasse Richtung Birmensdorf. In einer Linkskurve kam er auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen. Sein Fahrzeug drehte sich und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit dem Heck heftig gegen die Front eines korrekt entgegenkommenden Personenwagens eines 58-Jährigen. Der Unfallverursacher sowie die Beifahrerin des 58Jährigen mussten durch die Sanität mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt werden. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden; am Verursacherfahrzeug Totalschaden.

Dreistündige Strassensperre Die Zürcherstrasse wurde im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Tatbestandsaufnahme während rund drei Stunden gesperrt. Die Feuerwehr Unteramt signalisierte eine Umleitung. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei Zürich standen die Gemeindepolizei Affoltern, die Feuerwehren Unteramt und Hedingen, die Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis, Ambulanzen sowie Angehörige des Unterhaltsdienstes im Einsatz.

Dienstag, 12. Februar 2013

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Grössere Projekte unterstützen, die dem Gemeinwohl dienen Der Gemeinderat Hausen am Albis zur Verwendung des Erika-Wipf-Fonds Die in Hausen wohnhaft gewesene Erika Wipf-Arnold verstarb am 12. November 2011. In ihrem Testament vermachte die Erblasserin der Gemeinde Hausen 15% ihres Nachlasses für wohltätige Zwecke. Bis heute wurden der Gemeinde von der Nachlassverwaltung rund 1,1 Millionen Franken überwiesen. Es stellt sich nun die Frage, wie diese Gelder in Zukunft verwendet werden sollen, um dem Willen der Verstorbenen gerecht zu werden. Der Gemeinderat interpretiert den Begriff «wohltätig» als dem Gemeinwohl dienend. Diese Auslegung entspricht am ehesten dem, wie Frau Wipf von den Gemeinderäten wahrgenommen wurde und wie ihrem Willen am besten nachgelebt werden kann. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass das Geld nicht gehortet und stückweise verbraucht werden soll. Für die Verwendung der Erbschaftsgelder werden deshalb folgende Rahmenbedingungen festgelegt: Unterstützung von einigen grösseren Projekten, die dem Gemeinwohl dienen und für die Gemeinde einen qualitativen Mehrwert generieren; bei der Wahl der Projekte wird gesamthaft darauf geachtet, dass die Bedürfnisse und Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden; Finanzierung von Vorhaben, die nicht durch übergeordnete gesetzliche Be-

stimmungen zwingend durch die Gemeinde wahrgenommen werden müssen (Möglichkeit zur Realisierung von wünschbaren Projekten, deren Finanzierung aus dem ordentlichen Finanzhaushalt aus Prioritätsgründen zurückgestellt werden müsste); Realisierung von Projekten, die geeignet sind, die Spenderin auch öffentlich zu würdigen. Über die konkrete Verwendung von Fondsgeldern fasst der Gemeinderat in jedem Einzelfall Beschluss. Vorbehalten bleibt die jeweilige Zustimmung der Gemeindeversammlung. Eine erste Verwendung von Fondsgeldern soll die Finanzierung der geplanten Anlagen für Individualsportarten Jonentäli finden. Der nächsten Gemeindeversammlung wird zusammen mit der Projektbewilligung ein entsprechender Antrag gestellt.

sprechende Baugesuch wird am 22. Februar 2013 publiziert. Weitere Informationen können auch der Einladungsbroschüre für die Gemeindeversammlung entnommen werden, welche Ende Februar an alle Haushaltungen zugestellt wird.

Individualsportarten Jonentäli

Subventionsrückzahlung

Der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, der Erstellung von Anlagen für Individualsportarten im Jonentäli zuzustimmen und einen Bruttokredit von 432 000 Franken zulasten des Erika-Wipf-Fonds zu bewilligen. Damit sich die Bevölkerung ein besseres Bild vom Bauvorhaben machen kann, werden alle drei Bauteile (Rollsportpark, Biketrail und Boulderwand) auf dem Gelände ausgesteckt. Das ent-

Im Rahmen der Wohnbauförderung gewährte der Kanton Zürich der Gemeinde ein Darlehen für die Altersund Invalidenwohnungen in der Liegenschaft Bifangstrasse 1. Am 31. Dezember 2012 betrug diese Darlehensschuld noch 129 010 Franken. Die subventionierten Wohnungen unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen betreffend der Festsetzung der Mietzinsen und verursachen einen hohen

Baulicher Zivilschutz Von der Überarbeitung des Berichtes über die Ausgleichsgebiete im baulichen Zivilschutz wird zustimmend Kenntnis genommen. Dem Bericht kann entnommen werden, dass in den Ortsgebieten Hausen und Heisch auf die Erstellung von Schutzräumen verzichtet werden kann. Hier ist für jeden nicht erstellten Schutzplatz vor Baubeginn eine Ersatzabgabe zu entrichten.

Verwaltungsaufwand. Zudem ist es zunehmend schwierig, Mieter zu finden, welche die Subventionsauflagen erfüllen. So bleiben die Wohnungen oft längere Zeit leer. In Anbetracht der momentanen sehr guten Liquidität wird dem Kanton das Darlehen vorzeitig zurückbezahlt und damit der Schuldenabbau gemäss Finanzplan vorangetrieben.

Solarkataster Der Gemeindepräsidenten-Verband des Bezirkes Affoltern schlägt den Bezirksgemeinden die gemeinsame Erstellung eines Solarkatasters mit Orthophotodaten vor. Damit wird ein Solar-Inventar aller Hausdächer einer Gemeinde oder Region verstanden, das für jede Dachfläche die Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung sowie das Potenzial für die Produktion von Sonnenenergie beinhaltet. Beteiligen sich alle Bezirksgemeinden an diesem Projekt, belaufen sich die Kosten nach Abzug des Beitrages der Standortförderung und des Sponsorenbeitrages der Solarspar Schweiz/ Solar AG auf einen Franken pro Einwohner. Für die Gemeinde Hausen wird der entsprechende Kredit von 3361 Franken bewilligt. (mk.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Gertrud Spörri heute Dienstag, 12. Februar, ihren 85. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir der Jubilarin herzlich, wünschen ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Giovannina Cimminello-Dal Molin darf morgen Mittwoch, 13. Februar, in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth

Neues Wassergesetz bringt Verbesserungen für Bevölkerung und Gewässer Der Entwurf geht vom 7. Februar bis 10. Mai in die Vernehmlassung Gewässer prägen das Leben der Zürcherinnen und Zürcher in vielfältiger Weise. Es ist Aufgabe des Gemeinwesens, die Gewässer zu schützen, aber auch für einen guten Schutz vor dem Wasser und eine adäquate Nutzung des Wassers zu sorgen. Dazu braucht es auch eine zweckmässige Gesetzgebung. Da die geltenden Gesetze nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprechen, hat der Regierungsrat die Baudirektion beauftragt, ein neues Wassergesetz zu entwickeln. Nun hat er die Baudirektion ermächtigt, das neue Regelwerk, das viele Verbesserungen zugunsten von Bevölkerung und Gewässer bringt, in die Vernehmlassung zu schicken. Wie Lebensadern

ziehen sich Flüsse, Bäche und Seen durch den Kanton Zürich. Als scheinbar unerschöpfliche Quelle des Lebens spenden sie Trinkwasser, sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, bilden beliebte Erholungslandschaften, liefern Energie für die Stromproduktion und Wasser für die Bewässerung unserer Kulturen. Schwellen Bäche und Flüsse bei Unwettern hingegen zu reissenden Strömen an oder treten Seen über die Ufer, gefährden sie Menschen und Sachwerte. Unser Leben ist eng mit den Gewässern verwoben. Seit jeher ist es Aufgabe des Menschen, Gewässer zu schützen und zu unterhalten, sie mit Bedacht zu nutzen und sich vor den Bedrohungen zu schüt-

Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

zen, die von ihnen ausgehen. Im Kanton Zürich nehmen Kanton und Gemeinden gemeinsam diese wichtige, sich verändernde Aufgabe wahr.

Heutige Regelungen sind teilweise veraltet und unzweckmässig Wichtige Grundlage für ein wirkungsvolles Handeln der Behörden ist eine zweckmässige Gesetzgebung. Sie muss sich periodisch den ändernden Rahmenbedingungen anpassen, um wirksam zu bleiben. Im Kanton Zürich ist das Wasserrecht heute in zwei Gesetzen und vier Verordnungen geregelt, deren Entstehung teilweise bis in die 1960er-Jahre zurück reicht und die darum den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Der Regierungsrat hat aus diesem Grund die Baudirektion beauftragt, eine Gesetzesvorlage zur Revision des kantonalen Wasserrechts zu erarbeiten. Nun hat er die Baudirektion ermächtigt, den Gesetzesentwurf vom 7. Februar bis 10. Mai 2013 bei Gemeinanzeige

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Hochwasser an der Reuss bei Ottenbach: Gewässer mit Bedacht nutzen und sich vor den Bedrohungen schützen, die von ihnen ausgehen. (Archivbild)

den, Behörden, Parteien, Verbänden und weiteren Interessierten in die Vernehmlassung zu schicken. Das neue Regelwerk fasst die bisherigen Erlasse in einem einzigen Gesetz, dem kantonalen Wassergesetz (WsG), zusammen. Bewährtes, wie beispielsweise die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden, bleibt bestehen, doch sorgt das WsG dank Berücksichtigung der neusten technischen Entwicklungen sowie neuer oder präziserer Regelungen und Formulierungen für viele Verbesserungen – etwa beim Hochwasserschutz, bei der Wasserversorgung und bei der Siedlungsentwässerung. Ausserdem bringt es dank der Zusammenlegung und Verschlankung der bisherigen Erlasse – der Regelungsumfang sinkt von heute 130 auf 95 Gesetzesparagrafen – eine Arbeitserleichterung für Behörden und Politik. Das Gesetz berücksichtigt die Bedürfnisse von Wirtschaft und Bevölkerung und schafft einen Ausgleich zwischen Nutzungsund Schutzinteressen. (ki.)


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Dienstag, 12. Februar 2013

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Eine wichtige Adresse für eingefleischte Fasnächtler oder Partygängerinnen Lynn Tscharner, bald 81-jährig, verleiht in Dachlissen-Mettmenstetten seit 46 Jahren Kostüme Seit nunmehr 46 Jahren ist sie eine wichtige Adresse für eingefleischte Fasnächtler oder Partygängerinnen: Lynn Tscharner aus Dachlissen-Mettmenstetten hat für jeden Event das richtige Kostüm. ................................................... von werner schneiter Da hängen sie also, die bunten Kostüme, grimmig dreinschauende Hexenköpfe und allerlei Tiere. Eine bestechende Auswahl an farbenprächtigen, fantasievollen Festutensilien. Entsprechend eng ist der Platz geworden. Zur Fasnachtszeit herrscht bei Lynn Tscharner Hochbetrieb. Von überall kommen sie nach Dachlissen, die festwütigen Fasnächtler. «Ich habe Kunden aus der ganzen Deutschschweiz«, sagt Lynn Tscharner, die den Kostümverleih seit 46 Jahren betreibt und natürlich auf viele Stammkunden zählen kann. Nach der jetzt zu Ende gehenden Fasnacht in katholischen Landen stechen nun auch im Säuliamt die Narren in die fünfte Jahreszeit. Und zum Maskenball brauchts natürlich das passende Outfit. Gibts da so etwas wie einen Trend? «Im Moment nicht, alles ist gefragt», sagt die Betreiberin, fügt aber bei, dass Tier-, Märchen- und Schottenkostüme besonders beliebt sind. Jedes Jahr kauft Lynn Tscharner neue Kostüme an, und sie verkauft sie auch. Neu sind über 100 Kinderkostüme im Sortiment. Und da haben Tiere und Polizeiuniformen den Cowboy, Indianer oder die Prinzessin abgelöst.

Schminke statt Larve Ja, Uniformen gehen gut, zum Beispiel russische oder chinesische. Aber auch der Obelix, Charlie Chaplin oder ein Kannibalen-Outfit sind beliebt – dazu auch Nonnen- oder Mönch-Kleider.

Spieglein, Spieglein an der Wand ... Lynn Tscharner in ihrem Kostümverleih in Dachlissen-Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter) Neu im Sortiment führt Lynn Tscharner auch Jäger-Kostüme. Sie findet es aber schade, dass Masken nicht mehr so gefragt sind. Heute ist Schminke Trumpf. Bockabende, Beizenfasnachten und Bälle mit Maskenprämierungen sind weitgehend verschwunden. «Leider», fügt die vital wirkende 81Jährige bei. Seit ihre Tochter Agnes 1973 bei einem Unfall ums Leben kam, ist Lynn Tscharner an Fasnachts-

veranstaltungen jedoch nicht mehr anzutreffen. Den Kostümverleih will sie jedoch so lange wie möglich weiterführen, denn sie schätzt den Kontakt zur Kundschaft sehr. Weil der Platz im Haus zu knapp wurde, hat Lynn Tscharner mit 73 einen Neubau für den Kostümverleih errichten lassen und betreibt dort auch noch ein Schaumstoff-Geschäft. Derzeit sind Fasnächtler als Kunden in der Über-

zahl. In der narrenfreien Zeit ist der Laden aber nicht geschlossen. Kostüme verleiht Lynn Tscharner auch für Geburtstage, Polterabende, Partys und für Theateraufführungen. Halloween hat hierzulande keine Tradition. Sie hat jeden Tag Kundschaft, aber zu Oktoberfestzeiten steigt die Nachfrage spürbar an. «Dirndl und Lederhosen vermiete ich sehr viele – junge Frauen wollen fast ausschliesslich kurze

Dirndl, Männer knapp sitzende Lederhosen. Da sage ich dann manchmal: Das geht nicht ...» Mit den zurückgebrachten Kleidungsstücken gibts kaum noch Probleme. Brandlöcher oder Fettfarben waren früher ein Problem, heute selten. Die Kostüme gehen nach der Rückkehr sofort in die Waschmaschine.

Oder hier: Schuppen und schwarze Haut entfernen, ausnehmen, Kiemen herauslösen, Kopf abschneiden, bei Süsswasserfisch Augen drinlassen. Die Flossen mit der Schere kürzen ... nein! Nicht mal ein «Fasnachtschüechli»Rezept steht drin.

So kaufe ich halt Berliner und mache es mir auf dem Sofa bequem. Fernseher einschalten und zappend die Fasnacht erleben auf allen Kanälen. Doch ganz ehrlich: wahnsinnig viel zu lachen gibt es nicht.

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Zappend die Fasnacht erleben Meine Mutter zeigt mir ihr Kochbuch. Mit siebzehn diese Rezepte alle durchgekocht in einem Pensionat, als Vorbereitung für die Ehe. Ich blättere darin – Zutaten unter anderem: Kopf, Hals, Vorderläufe, Bauchlappen, Herz, Lunge, Leber, Zucker, Essig

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Ute Ruf im Konfettiregen. (Bild A. Russo)

und Zimt. «Vom Kopf sticht man die Augen aus, aus dem Hals zieht man Schlund und Gurgel und entfernt Galle sowie Leber. Dann wäscht man das Fleisch sehr gründlich und …» o Gott, mir wird schlecht. Das Gericht heisst «Hasenpfeffer».

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Dienstag, 12. Februar 2013

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«Spielen ist der Hauptberuf kleiner Kinder» Besuch in der «Spielwerkstatt», Affoltern Die Spielgruppe hat sich als Vorstufe für den Kindergarten etabliert. Hier lernen die Kleinen viel über Selbstständigkeit und den Umgang mit Gleichaltrigen. ................................................... von thomas stöckli Ein Knabe verarztet ein Plüsch«Fröschli» und zwei andere Kinder springen ins Ball-Bad. Im vorderen Raum sitzen derweil vier Kinder auf ebenso vielen Stühlen. In einem Moment sind sie noch in der Kirche, im nächsten schon in einem Auto – und das ohne aufzustehen. Da kommt ein Einhorn vorbei und gesellt sich zu den bastelnden Kindern am Tisch, die mit verschiedenen Materialien experimentieren. «Wir sind schon da!», ruft ein Mädchen aus dem «Auto» und mit ihm stehen auch zwei andere Kinder auf. «Ich will noch weiter fahren», sagt der Junge, der als einziger sitzen geblieben ist und die drei anderen nehmen auch wieder Platz. Diese Momentaufnahme gibt einen unvollständigen Eindruck der Möglichkeiten, welche sich den Kindern in der Spielgruppe Spielwerkstatt in Affoltern bieten. «Meinst du wirklich, dem Frosch geht es besser, wenn du ihn so behandelst?», fragt Spielgruppenleiterin Galina Bruder einen Jungen, der ein Plüschtier mit Spritze, Schere und

Ohrenspiegel malträtiert. Sie zeigt ihm, wie die Behandlung beim «Doktor» anders ablaufen könnte.

Ablösung vom Elternhaus Wenn das Spielgruppenjahr beginnt, ist die Ablösung vom Elternhaus üblicherweise eines der ersten Themen: «10 bis 20 Prozent der Kinder haben zu Anfang Heimweh», berichtet Galina Bruder, «aber das lässt sich eigentlich immer lösen.» An Kinder bereits ab zwei Jahren richtet Galina Bruder ihr Angebot. Das ist eine Besonderheit der «Spielwerkstatt». Die Kleinsten sind allerdings in einer separaten Gruppe. Eine weitere Spezialität von Galina Bruder ist die gezielte Sprachförderung für fremdsprachige Kinder. Die Kinder dürfen sich in der «Spielwerkstatt» frei bewegen – innerhalb eines festen Rahmens, versteht sich. «Der Leim soll am Basteltisch bleiben und nicht ins ‹Gumpizimmer› mitgenommen werden», gibt die Spielgruppenleiterin ein Beispiel. So lernen die Kinder schnell Selbstständigkeit. «Hilf mir, es selbst zu tun» und «Spielen ist der Hauptberuf kleiner Kinder», diese Zitate der Philanthropin Maria Montessori hängen nicht von ungefähr am Bastelregal. «Es ist schön, wenn viele Kinder die Spielgruppe besuchen», macht Galina Bruder Werbung in eigener Sache, «das ist für die ganze Familie eine Bereicherung.»

Auch Kreis-Spiele, Geschichten und Musik gehören bei Galina Bruder (rechts) zum Spielgruppen-Alltag. (Bilder Thomas Stöckli)

In der «Praxis» werden Plüschtiere und Puppen verarztet.

Kneten macht Spass, das Aufräumen gehört auch dazu.

Sammelaktion der Hilfswerke: Ohne Land kein Brot

Population sichern – Schäden minimieren

Ökumenischer Gottesdienst in Wettswil

Baudirektion hat Biberkonzept erarbeitet

Am Sonntag, 17. Februar, findet in Wettswil der ökumenische Gottesdienst zugunsten der Sammelaktionen der Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer statt.

Die Biberpopulation im Kanton Zürich ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und beträgt heute rund 250 Tiere. Seine Gestaltungskraft bringt den Biber mancherorts in Konflikt mit den Menschen. Die Baudirektion hat deshalb ein kantonales Biberkonzept erarbeitet. Dieses soll helfen, die Interessen des Menschen an der Landnutzung mit den Lebensgewohnheiten des Bibers in Einklang zu bringen.

Zusammen mit der katholischen Pfarrei St. Mauritius beteiligt sich die reformierte Kirche Stallikon-Wettswil an den jährlichen Aktionen der Hilfswerke von Brot für alle und Fastenopfer während der Passionszeit. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht das Thema «Land Grabbing», also die Gier der westlichen Welt nach Land. Dieses neue Phänomen bedroht die Lebensgrundlage der Menschen in den Ländern des Südens: Der rasant fortschreitende Aufkauf riesiger Ackerlandflächen durch Regierungen, globale Unternehmen und private Investoren. Das sogenannte «Land Grabbing» verschärft den weltweiten Hunger und fördert die industrielle Landwirtschaft - mit fatalen sozialen und ökologischen Konsequenzen.

Land Grabbing in Mozambique Stellt man sich ein Land von 14 Millionen Hektar vor, grösser als die Schweiz und Österreich zusammen, bevölkert von Millionen von Bauernfamilien, die zusammen Wanderfeldbau betreiben. Nun kommt ein ausländischer Berater, der sagt, dass all dies verlassene Ländereien seien. Ein ausländisches Unternehmen sagt, es werde kommen, um all das zu bewirtschaften. Noch ein ausländisches Unternehmen sagt, es werde alles, was dort produziert wird, exportieren. Und der Präsident des Landes gibt die Zustimmung zu allem und bietet diese 14 Millionen Hektar für einen Dollar pro Hektar zum Verkauf an. So geschehen in einem Gebiet von Mozambique. Spätestens seit der Nahrungskrise 2007 ist fruchtbares Land, beson-

Hungertuch aus Bolivien. (Bild zvg.) ders in Afrika, zum Spekulationsobjekt und Investitionsgut von reichen Industriestaaten geworden. Dabei werden Kleinbauern im grossen Stil und oft unter fragwürdigen Bedingungen enteignet und ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Geschwister am Tisch der Versöhnung und der Sattheit Schon die Bibel kennt und kritisiert vergleichbare Vorgehensweisen, etwa diejenige, des skrupellosen Königs Ahab, der dem rechtschaffenen Nabot den Weinberg wegnimmt. Solch düsteren Szenarien hält der christliche Glaube die Vision entgegen, dass Menschen als Geschwister am Tisch der Versöhnung und der Sattheit Platz finden, wie es auch im Bildausschnitt des diesjährigen «Hungertuchs» aus Bolivien dargestellt ist: Kinder, die ihre Beine von dem Tisch baumeln lassen, ihre Hände umfassen gefüllte Schüsseln: Sie essen und trinken, probieren und geniessen. Der

Tisch ist wieder zum Tisch geworden, um den herum Menschen sich zum gemeinsamen Mahl versammeln. Niemand muss um Nahrung betteln. Die Ähren umspielen die Füsse der Kinder und verheissen allen ein Leben in Fülle. Im ökumenischen Gottesdienst, anlässlich der Sammelaktionen der Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer, werden Pfr. Ruff, Pfr. Herzog und Pfr. Kuttler das gesamte Hungertuch und die damit verbundenen Themen unter die Lupe nehmen. Der Gottesdienst findet am ersten Sonntag in der Passionszeit, 17. Februar, 10 Uhr, in der Kirche Wettswil statt. Sowohl Gottesdienstkollekte als auch die Kollekte für den anschliessenden Suppenzmittag gehen an die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer. Der jährliche Rosenverkauf zugunsten der Hilfswerke findet am Samstag, 9. März, ab 10 Uhr beim Lärchenmärt und beim Coop Bonstetten statt. (rs.)

Der einst ausgestorbene Biber ist in den Kanton Zürich zurückgekehrt und hat sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. Seine intensive Tätigkeit hinterlässt in der Landschaft Spuren. Die steigende Populationsdichte zwingt wandernde Jungtiere, auch weniger gut geeignete, stark vom Menschen geprägte und damit konfliktträchtige Gebiete zu besiedeln. Insbesondere die Land- und Forstwirtschaft sind örtlich massiv betroffen. Die Schäden reichen von verhältnismässig kleinen und einfach zu beseitigenden Auswirkungen des Bibers, wie zum Beispiel Frassschäden an Kulturen und Bäumen oder Rückstau der Gewässer als Folge des Dammbaus, bis hin zu schwierigen Situationen, wenn Wege unterminiert oder Hochwasserschutzdämme gefährdet werden. Das neu erarbeitete Biberkonzept der Baudirektion hat zum Ziel, eine überlebensfähige und grossräumig vernetzte Biberpopulation im Kanton Zürich zu sichern und gleichzeitig Konflikte zwischen dem Biber und menschlichen Nutzungsansprüchen auf ein tragbares Mass zu begrenzen. Die Grundlage dafür ist ein periodisches Monitoring des Biberbestandes. Im Konfliktfall gilt es, gemeinsam mit allen Beteiligten rasch umsetzbare Lösungen zu finden und die Schäden

zu minimieren. Eine wichtige Rolle spielen auch präventive Massnahmen wie Gewässerrenaturierungen. Nur wenn diese Massnahmen erfolglos bleiben und die Schäden untragbar sind, dürfen Biber aus einem Gewässer entfernt werden. Dazu ist ausserdem eine Bewilligung des Bundes nötig. Die Fischerei- und Jagdverwaltung plant, eine kantonale Biberfachstelle einzurichten, welche als Anlauf- und Beratungsstelle für betroffene Landbesitzer dienen und gleichzeitig die Öffentlichkeit über den Biber und seine Eigenarten informieren soll. Vor 200 Jahren galt der Biber in der Schweiz als ausgerottet. Die Wiederansiedlung zwischen 1956 und 1977 gilt als Erfolgsgeschichte des Schweizer Artenschutzes. Während die Biberpopulationen anfänglich nur langsam wuchsen, besiedeln heute rund 2000 Tiere wieder die Gewässer in der Schweiz. Nach wie vor ist der Biber jedoch auf der roten Liste als vom Aussterben bedrohte Art aufgeführt und steht unter Schutz. Das heisst, er darf nicht gejagt werden. Ausnahmen sind nur mit Bewilligung des Bundes möglich, wenn einzelne Tiere erheblichen Schaden anrichten, andere Massnahmen nicht greifen und eine Umsiedlung nicht möglich ist. Der Schutz der Biber kommt nicht nur dem Tier selbst zugute, sondern fördert auch die Biodiversität in den Gewässern. Indem der Biber seinen Lebensraum aktiv gestaltet, schafft er strukturreiche Gewässer mit einer grossen Artenvielfalt. anzeige

Damit es unserem Spital nicht an den Kragen geht. www.verein-zweckverband.ch


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Dienstag, 12. Februar 2013

2-Mio.-Franken-Geschenk für Wettswil? – Flugblätter mit Falschaussagen verteilt In der Kalenderwoche 6 dieses Jahres wurden Flugblätter in die Briefkästen von Bonstetten verteilt – anonym und mit vollkommen falschen Aussagen –, welche mich dazu bewegen, eine Richtigstellung zu veröffentlichen. Die Verfasser dieses «Zettels» haben absolut keine Ahnung, von was sie da schreiben, denn kein einziges Wort hält einer Tatsachenprüfung stand. So wird behauptet: Wettswil wolle ein neues Feuerwehrdepot bauen. Richtig ist: Der Feuerwehrzweckverband Unteramt (ein Zusammenschluss der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil auf der Grundlage eines gesetzlichen und eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zur gemeinsamen Erledigung der Feuerwehrbelangen) will ein neues Depot bauen und damit die 1996 von allen drei Verbandsgemeinden verlangten Voraussetzungen, zur Erfüllung der Feuerwehraufgaben, endlich umsetzen. «Zwecks Kostenreduktion erstellt man das Depot einfach in Bonstetten.» Richtig ist: um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, ist die Feuerwehr auf eine zentrale Lage ihres Materials angewiesen. Noch im 2011 haben die

Stimmbürger der beiden Gemeinden Bonstetten und Wettswil die Wichtigkeit einer geeigneten Lage für die Feuerwehr gesehen und den Kauf von Land vis à vis vom Bahnhof für den Neubau eines Feuerwehrlokals zugestimmt. Das Land haben nun die Gemeinden Bonstetten und Wettswil zusammen gekauft, das Feuerwehrlokal soll aber bereits ein Jahr später «ein Geschenk» sein, welches man bekämpfen und ablehnen soll? «Bonstetten verfügt über eine hervorragendes Feuerwehrdepot.» Richtig ist: die Gemeinde Bonstetten hat Lokalitäten an der Dorfstrasse 1 gemietet, welche an den Feuerwehrzweckverband weitervermietet werden. Genau diese gemieteten Räume platzen aus allen Nähten. Bereits müssen wir wichtiges Einsatzmaterial auslagern. Entsprechend lange dauert es dann im Ereignisfall, bis das Material von den verschiedenen Lagerorten eingesammelt ist. In Zukunft muss aus Platzgründen noch weiteres Material ausgelagert werden. Dieser Zustand trifft natürlich auch auf Wettswil zu. «Bestehendes Depot erfüllt alle Anforderungen schon lange nicht mehr!» Viele gesetzliche Vorgaben können im

Feuerwehrdepot Bonstetten wie auch im Feuerwehrdepot Wettswil schon lange nicht mehr erfüllt werden. Nur dank geschicktem Management der Verantwortlichen und noch wenigen Klagen von Betroffenen und Anwohnern konnte der Zustand bis heute so gehalten werden. «Bringt keine Verbesserung der Feuerwehr.» In erster Linie bringt das neue zentrale Depot eine Verbesserung im Bereich Feuerwehr und Sicherheit für die Bevölkerung von Bonstetten mit 5166 und Wettswil mit 4589 Einwohnern, Tendenz stark steigend (Zahlen: Statistisches Amt Zürich). Geeignetes Material ist schneller von einem Lagerort am Ereignisort, Ausbildung und vor allem Einsätze können effizienter organisiert werden, Einsatzmaterial und dessen Unterhalt ist zentral in einem Gebäude. Erst wenn man betroffen und auf Hilfe angewiesen ist, schätzt man die Geschwindigkeit der Feuerwehr. «Bringt neue Schulden und massive Steuererhöhung.» Richtig ist: die Gemeinde Bonstetten finanziert das Feuerwehrdepot für den Feuerwehrzweckverband nicht alleine, die laufenden Kosten inklusive den Amortisa-

tionskosten werden wiederum in Mietkosten umgerechnet und diese dem gesamten Feuerwehrzweckverband belastet. Die Miet- und Materialkosten werden wiederum von allen drei beteiligten Gemeinden bezahlt (Bonstetten, Stallikon und Wettswil). Mieteinnahmen sind normalerweise kostendeckend. Auch weitere Mieter sind bereits gefunden, so wird auch die Kantonspolizei Zürich ihr neues Zuhause im Neubau finden und natürlich Miete bezahlen. «Vorlage ist rechtswidrig.» Richtig ist: das ganze Bauprojekt wird zonenkonform, mittels Ausschreibung und wie wenn es ein Dritter bauen würde, gemäss Bau- und Zonenordnung geplant und ausgeschrieben. An diesem Vorgehen ist nichts Rechtswidriges, es entspricht dem Standardvorgehen von allen Bauten.

Ein Nein hätte nur Aufschub zur Folge Fazit: Die Feuerwehren im Kanton Zürich haben einen gesetzlichen Auftrag (Durchsetzung obliegt den Gemeinden), welcher im Unteramt auf den erwähnten Feuerwehrzweckverband übertragen wurde. Somit hat weder

Neues Feuerwehrgebäude in Bonstetten: Warum die RPK abgelehnt hat Die RPK Bonstetten hat den Gemeinderat rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorlage zum Bau eines neuen Feuerwehrgebäudes nicht den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Das Problem ist nicht der Bau an sich, sondern die Darstellung der finanziellen Konsequenzen. Bedauerlicherweise hat der Gemeinderat Bonstetten die Vorlage nicht angepasst. Da die Abstimmungsunterlagen, die nun die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger erhalten haben, nicht korrekt sind, sah sich die RPK gezwungen, beim Bezirksrat eine Stimmrechtsbeschwerde einzureichen.

Was in der korrekten Vorlage anders wäre Die RPK Bonstetten hat darauf aufmerksam gemacht, dass die in der Ab-

stimmungsvorlage ausgewiesenen Kapitalfolgekosten für Bonstetten nicht korrekt sind. Bei Verwaltungsvermögen, wie dies ein Feuerwehrgebäude darstellt, beträgt der gesetzlich vorgeschriebene, jährliche Abschreibungssatz mindestens 10% des jeweiligen Restbuchwertes. Bei einer Investition von 2,2 Millionen Franken müssten somit 220 000 Franken und nicht 49 000 Franken abgeschrieben werden. Dies ist ein gravierender Unterschied, der den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern bekannt zu geben ist.

Die finanzielle Situation der Gemeinde Bonstetten Die RPK möchte auch nochmals auf die finanzielle Situation in der Gemeinde aufmerksam machen. Wir ha-

ben bei 5166 Einwohnern eine Nettoschuld von Fr. 1100 pro Einwohner (Stand 1. Januar 2012), ein Eigenkapital von knapp 6 Millionen im Gemeindegut und 3.5 Millionen im Primarschulgut. Ein Steuerprozent beträgt derzeit 118 000 Franken. Falls der Stimmbürger alle vorgesehenen Investitionen bis 2016 genehmigt, wird die Nettoschuld pro Einwohner im Jahr 2015 dreimal höher sein. Gemäss dem Finanzberater der Gemeinde sollte jedoch der Maximalwert von 2000 Franken nicht überschritten werden. Selbst wenn der Steuerfuss um 8% erhöht würde, wäre die Nettoschuld im Jahr 2015 bei zirka 2500 Franken pro Einwohner, sofern die zukünftigen Jahresrechnungen ausgeglichen sind. In den letzten Jahren haben wir dieses Ziel jedoch nie erreicht. Der Rückschlag betrug im

Auch das verdichtete Bauen hat seine Grenzen! Es gibt Befürworter der Revision des Raumplanungsgesetzes die zugeben, dass bodenrechtliche Zwangsmassnahmen zur Verknappung von Bauland führen werden. Vor allem vorgesehene Zwangsrückzonungen ziehen ein geringeres Angebot an verfügbarem Bauland nach sich, was zwangsläufig höhere Bodenpreise bewirkt. Diese beeinflussen fraglos letztlich die Mieten. Zudem ist keinesfalls gesichert, dass es mit der rigorosen Raumplanung gemäss RPG-Revision möglich sein wird, die für die stetig wachsende Wohnbe-

völkerung notwendigen Wohnflächen bereitzustellen. Es ist hier die Rede von rund 70 000 Menschen, welche jährlich in unser Land strömen und Wohnraum beanspruchen wollen. Menschen wollen ihrem Wesen nach nicht zusammengepfercht in Wohnsilos hausen, deshalb hat eben auch das verdichtete Bauen seine Grenzen.

wichten wie die Anliegen der Raumentwicklung. Die RPG-Revision nimmt diesbezüglich eine absolut einseitige Gewichtung vor und vernachlässigt die wirtschaftliche und soziale Dimension des Vorhabens. Auch deshalb ist ein Nein am 3. März 2013 zur Raumplanungsrevision die richtige Antwort auf die Abstimmungsfrage.

Einseitige Gewichtung

Jakob Schneebeli, Affoltern, Ex-Präsident HEV Albis

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedürfnisse sind ebenso zu ge-

Pudelmütze mit Echtpelzpompon! Es stimmt tatsächlich! Im Nähcenter Bernina in Affoltern werden Strickanleitungen inklusive Echtpelzpompon als Garnitur für die modischen Pudelmützen vertrieben. Ich konnte es zuerst nicht glauben, dass sich das Geschäft Bernina für solche tierquälerischen Mützen hergibt. Früher hatte man in der

Handarbeitsschule gelernt, wie man einen solchen Pompon aus Wolle machen kann. Anscheinend genügen die Pompons aus Wolle nicht mehr, denn es scheint so, dass sogar nur eine einfältige Garnitur in der heutigen Zeit aus Echtpelz sein muss. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, dass es Menschen gibt, wel-

che sich an einem anderen Pelzkleidungsstück freuen können. Es ist bekannt, wie schrecklich die Pelztiere gehalten sind und schlussendlich brutal getötet werden. Einfach eine Schande! Irène Geel, Hedingen

letzten Jahr beispielsweise 1,6 Millionen. Jede Investition im Verwaltungsvermögen verursacht wiederum Abschreibungen, welche das Ergebnis der Jahresrechnung beeinflussen. Der Fehlbetrag muss jeweils aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Der vollständige Verlust des Eigenkapitals ist absehbar, sofern nichts unternommen wird.

Sparen ist angesagt! Der Stimmbürger muss an der Urne, oder bei Gelegenheit an der Gemeindeversammlung, nicht nur über eine Vorlage, sondern indirekt auch über die finanziellen Folgen in unserer Gemeinde entscheiden. Richard Frech, Präsident RPK

Bonstetten noch Wettswil oder Stallikon eine Feuerwehr, diese gesetzliche Aufgabe wurde an den Feuerwehrzweckverband delegiert. Die beiden Gemeinden Bonstetten und Wettswil müssen nun auf Antrag dieses Zweckverbandes und um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, ein neues Gebäude zur Vermietung an den Feuerwehrzweckverband und weitere Mieterschaften erstellen. Ein Nein hätte lediglich einen Aufschub eines Neubaus zur Folge, da die Rechtsgrundlagen irgendwann erfüllt sein müssen. Eine weitere Abstimmung für ein Feuerwehrdepot eventuell an einem anderen Standort (Land gehört ja bereits den beiden Gemeinden) ist sehr wahrscheinlich, ausser die gesetzlichen Grundlagen werden geändert. Ich bin der festen Überzeugung, dass das notwendige und für alle Bewohner gewinnbringende Projekt nicht abgelehnt werden darf nur aufgrund von Falschaussagen wie diese in einem anonymen Flugblatt behauptet werden. Jürg Dolder, Stabsoffizier Feuerwehr Unteramt ehemaliger Präsident Feuerwehrverband des Bezirks Affoltern

SVP Aeugst unterstützt John Appenzeller John Appenzeller ist im Vorstand der SVP Aeugst geblieben, obwohl er seit bald 6 Jahren in Stallikon wohnhaft ist. Er führt die Kasse und ist darum auch ein ausgewiesener Fachmann im Umgang mit Zahlen. Das Amt des Kassiers übt er auch mit Passion bei der JSVP ZH-West aus, in welcher er Ehrenpräsident ist. Der gelernte Speditionskaufmann und heutige Transportunternehmer hat eine eigene Firma, welche er seit über 6 Jahren führt und weiss, wie man mit Zahlen umgeht – eine Eigenschaft, die auch im Bezirksrat von Bedeutung ist. Durch seine bisherige Amtstätigkeit als ehemaliger Gemeinde- und Kantonsrat hat er einen gut gefüllten politischen Rucksack und ist für das anspruchsvolle Amt bestens gerüstet. Wählen Sie am 3. März 2013 John Appenzeller in den Bezirksrat, wahrlich eine gute Wahl! Vorstand der SVP Aeugst: Ruedi Bieri

Raumplanungsgesetz: Wohltuend vernünftig Das Raumplanungsgesetz (RPG) brachte 1979 die dringend nötige Trennung zwischen Siedlungsgebiet und Landwirtschaftsgebiet. Leider hat das Gesetz aber die Grösse der Bauzonen nicht beschränkt, was viele Gemeinden zu überdimensionierten Bauzonen verleitete. So wurde dann oft an den Zonenrändern gebaut und innerhalb der Zonen wurden grössere Bereiche gar nicht überbaut. Das Resultat ist verbreitet eine charakterlose und teure Zersiedelung. Teuer wegen der aufwendigen Erschliessung (lange Strassen und Leitungen), charakterlos weil mit grossen Baulücken keine harmonische Dorfentwicklung entstehen kann. Die am 3. März zur Abstimmung kommende Revision des RPG schränkt nun endlich die Grösse der Bauzonen auf den Bedarf der nächsten 15 Jahre ein. Damit wird eine wirtschaftlichere und harmonischere Siedlungsentwicklung (bauliche Verdichtung) möglich. Zersiedelung und Landverschwendung werden gestoppt, ohne die weitere Entwicklung unnötig einzuschränken. Also eine vernünftige und für die Sied-

lungsentwicklung und den Landschaftsschutz sehr positive Gesetzesrevision. Warum der Gewerbeverband, die Economiesuisse und die Freisinnigen gegen das Gesetz Sturm laufen, bleibt ihr Geheimnis. Sie haben jedenfalls noch kein einleuchtendes Argument dagegen vorgebracht, nur inhaltsleere Schlagworte. Sogar ihr Leibblatt, die NZZ, schüttelt darüber den Kopf. Ich hoffe sehr, die breite Koalition der Vernunft aus Architekten, Bauern, Umweltschützern und Tourismusfachleuten verhelfe der Gesetzesrevision an der Urne zum Durchbruch. Ueli von Matt, SP Mettmenstetten

Urnengang vom 3. März Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 3. März werden letztmals in der Dienstagausgabe, 26. Februar, eingerückt. Sie müssen die Redaktion bis 23. Februar, 12 Uhr, erreichen.


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Dienstag, 12. Februar 2013

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Klirrend kalt, aber schön – und gut für einen Ausritt

Ein Sonntag, der ins Freie lud: Blick Richtung Dachlisser Moos. (Bild Werner Schneiter)

Brot und Käse und Obst! Brot, Kartoffeln, Käse, Äpfel essen wir gern und oft und nehmen es als Selbstverständlichkeit hin, dass diese vom Hof in der Nähe stammen. Noch produzieren unsere Bäuerinnen und Bauern den Grossteil der Grundnahrungsmittel tatsächlich in der Schweiz. Doch immer mehr wertvolles Kulturland verschwindet unter Strassen, Einkaufszentren, locker gebauten Einfamilienhausquartieren oder auch Golfplätzen. Ein Quadratmeter Boden pro Sekunde! Wollen wir wirklich, dass gedankenlos weiterhin Äcker und

Wiesen verschwinden, ein Bauerngut nach dem andern eingeht und unsere eigene Nahrungsmittelgrundlage immer weiter schrumpft? Nicht nötig! Wenn das Schweizer Volk am 3. März das Raumplanungsgesetz annimmt, haben wir vernünftige Regeln, um Bauernland vor kurzfristigem Spekulationsinteressen zu schützen. Und weiterhin Brot und Käse vom Bauern um die Ecke. Fredy Müller, Landwirt, Uerzlikon, Vorstandsmitglied BDP Kanton Zürich

Süsser die Glocken … Aus dem Umfeld der Ratsstube in Bonstetten 31. Dezember in Bonstetten. Wie jedes Jahr sollte um Mitternacht unser Neujahrsapéro stattfinden. Traditionellerweise ist es Sache des Inhabers des Ressorts «Kultur und Freizeit», diese Veranstaltung zu organisieren. Als treuer Mitstreiter und Helfer stand mir aber glücklicherweise immer unser Hauswart zur Seite. Getränke, Tische, Geschirr, Kerzen waren bestellt und standen im Gemeindehaus bereit. Da ich am Abend meinen Einsatz hatte, waren wir in Bonstetten bei Freunden zum Abendessen eingeladen. Ich verliess dann um etwa 22.30 Uhr die heitere Runde, um die Vorbereitungen für die Neujahrsfeier auf unserem Dorfplatz zu treffen.

Gemeinsam mit unserm Hauswart wurde alles hergerichtet. Bald kamen die ersten Gäste. Freundliches Händeschütteln, Küsschen links, Küsschen rechts, Gläser fassen … Doch wo bleiben die angekündigten Trompetenspieler! Mit etwas Verspätung treffen sie ein. «Kein Problem», denke ich mir, «ob diese Musiker nun etwas früher oder später spielen». Ich wurde dann aber ganz schnell eines Besseren belehrt. Die Sigristin der reformierten Kirche wies mich darauf hin, dass jetzt jeden Moment die Kirchenglocken zu läuten beginnen – gar keine gute Botschaft, wie ich fand. Ich fragte sie, ob sie die Glocken nicht für kurze Zeit abstellen könne.

Sie erklärte mir, dass sich dies aber durchaus zu einem veritablen Dorfskandal auswachsen könnte. Und damit wolle sie überhaupt nichts zu tun haben, denn der frühere Glöckner, der neben der Kirche wohne, würde dies niemals goutieren. Allerdings würde sie es, falls ich es ihr befehle und alleine die Verantwortung übernehme, tun. Ich übernahm die Verantwortung! Es hatte keine Konsequenzen. Möglicherweise hatte der Glöckner diese Silvesternacht auswärts verbracht – und erfährt erst heute von dieser Geschichte …

Auf nationaler Ebene sind die Grünliberalen klar für das neue Raumplanungsgesetz und den Verfassungsartikel über Familienpolitik. Bei der «Abzocker-Initiative» wurde es sowohl auf nationaler wie auch kantonaler Ebene eng: Einig ist man sich in der glp, dass bei Aktionärsrechten und bei Willkür selbstherrlicher Verwaltungsräte Handlungsbedarf besteht und man ist Thomas Minder für seine Initiative dankbar. Während die einen nun ein «klares Zeichen in der Verfassung» setzen möchten, plädieren andere für den etwas feiner abgestuften, unter Mitwirkung von Martin Bäumle zustande gekommenen Gegenvorschlag. Mit knappem Mehr entschied man sich für die Nein-Parole, die den Gegenvorschlag möglich macht. Auf kantonaler Ebene sehen die Grünliberalen keinen Grund, die Grundstücksgewinnsteuer zu senken und empfehlen für das Personalrecht bei Lehrpersonen den Gegenvorschlag. Während sich der kantonale Vorstand für eine Stimmfreigabe beim Mittelschulgesetz aussprach, setzt sich der Vorstand des Bezirks Affoltern zusammen mit den Nationalräten Tiana Moser und Martin Bäumle klar für eine

Beibehaltung der Hauswirtschaftskurse an den Mittelschulen ein: Nachdem diese 2004 in einer Sparwelle abgeschafft und 2009 wieder eingeführt wurden, sollen sie bereits 2013 wieder in Bezug auf Lehrplan und Zeitpunkt verändert und in der Anzahl Kurse deutlich reduziert werden!

tige Nahrungsmittelproduktion und Haushaltführung für junge Erwachsene können wir nicht unterstützen und empfehlen deshalb ein klares Nein zum Mittelschulgesetz. Für den Bezirksrat empfehlen die Grünliberalen die Wahl von Hanni Stutz (BDP), die langjährige Erfahrung in verschiedensten Gremien mitbringt und der wir das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Gemeindebehörden zutrauen.

Ruth Früh, Bezirksratskandidatin, Bonstetten

So funktioniert die Demokratie in Affoltern Nein zum Mittelschulgesetz Wir haben nichts gegen Albispark und Hornbach einzuwenden, aber wir setzen uns für ein optimales, zukunftsweisendes Verkehrskonzept ein. Am 30. November 2009 hat die Gemeindeversammlung die Teilrevision der Nutzungsplanung «Zone für verkehrsintensive Einrichtungen» mit der Entlastungsspange zurückgewiesen. In der Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 hat man die Teilrevision der Nutzungsplanung betreffend «Zone für verkehrsintensive Einrichtungen» ohne Spange angenommen. Die Baulinien sind noch nicht festgelegt, und somit ist die Spange nicht rechtskräftig. Die Gemeindeversammlung hat am 7. März 2011 die Verlegung Moosbachstrasse zurückgewiesen. Der Gemeinderat hat dann, mit Beschluss vom 24. Oktober 2011, die Verlegung der Moosbachstrasse gleichwohl bewilligt. Am 30. Januar 2012 wurde an der Gemeindeversammlung der kommunale Verkehrsrichtplan MIV (Gegenvorschlag) angenommen. Der Gemeinderat hat am 7. März 2012 die Einzelinitiativen zuerst angenommen. Nach Ablauf der Einwendungsfristen hat der gleiche Gemeinderat die Einzelinitiativen jedoch ab-

gelehnt. – Der Gemeinderat hat bis heute den Gemeindeversammlungsbeschluss vom 30. Januar 2012 nicht umgesetzt, was nach Gemeindegesetz (Wirkung von Gemeindebeschlüssen H.R. Thalmann § 46), hätte vollzogen werden müssen. Auch hat man bis heute keinen Antrag an die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) gestellt, um die beschlossenen kommunalen Verkehrsrichtpläne in den regionalen Richtplan eintragen zu lassen. In der Zwischenzeit lässt der Gemeinderat fröhlich weiterbauen! Die rechtsmässig beschlossenen Verkehrsrichtpläne können dann später nicht mehr umsetzt werden! Warum werden alle demokratisch gefällten Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom Gemeinderat umgangen und sogar ignoriert? Verursacher und Verhinderer dieser Sachlage ist der Gemeinderat. Nach der Eröffnung der Bauten auf dem OVA-Areal, Hornbach, Albispark und weiterer Überbauungen wird der Verkehrsstau auf dem Bahnhofplatz und dem Autobahnzubringer massiv zunehmen – der öffentliche Verkehr lässt grüssen. Olivier Schwander, Komitee Verkehrskonzept Affoltern

Hüst-Hott-Politik Diese Hüst-Hott-Politik aus der Bildungsdirektion von Regine Aeppli auf Kosten wichtiger grünliberaler Themen wie gesunde Ernährung, nachhalanzeige

Hans Wiesner, Präsident Grünliberale Knonauer Amt


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Gewerbe

Dienstag, 12. Februar 2013

Fasnachtsparty

Frauenfreundschaft

Der Sportclub Zwillikon zieht mit einer Party-Viertelmeile auf Rädern durchs Oberamt. > Seite 13

Ein «Drama für drei Faxmaschinen» bietet das Theater Brunnen in Mettmenstetten. > Seite 15

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Verlieren verboten Ämtler Eishockeyaner kämpfen gegen den erneuten Abstieg in die 4. Liga. > Seite 17

erlebnisse

Tagesbefehl: Essen, trinken, lustig sein Manöver-Wochen im «Sonnental» in Rossau Vierfrucht-Farben und Schweizerkreuze prägen ab dem 20. Februar das Bild im Restaurant Sonnental. In geselliger Atmosphäre können die Gäste Speisen nach originalen Militärrezepten probieren – und sich dabei vielleicht an alte Dienstgeschichten erinnern. Militär-Käseschnitte, Suppe mit Spatz oder Panzer-Pastetli – in ihren Manöver-Wochen bringen Ruth und Tony Abächerli Leckeres nach original Militärrezepten auf den Tisch. Kein Problem für den Wirt, schliesslich hat er selber als Küchenchef gedient. Als einziger Obwaldner bei den Nidwaldnern musste er sich die Sympathien erst durch seine Kochkünste verdienen.

Typische Gerichte aus der Militärküche Die Manöver-Wochen bieten auch Frauen und Männern, die nie selber Militärdienst geleistet haben, Gelegen-

heit, typische Gerichte aus der Militärküche zu kosten. Ob sie aus der Gamelle oder doch lieber aus dem Teller essen wollen, das ist ganz den Gästen überlassen. Nebst der Militär-Kost sind auch weiterhin die Spezialitäten des Hauses erhältlich – wenn auch unter einem mottogerechten Namen. Zum Dessert gibt es neben Griessköpfchen auch Schokoladen-Mousse mit Militärschokoladen-Raspeln oder für mehrere Personen die «Auslegeordnung». Der Treff im Sonnental Rossau bietet Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen und alte Militärgeschichten aufzuwärmen. Übrigens: Wer während der Manöver-Wochen im Militärgewand kommt, der erhält gratis ein «ArmeeCüpli». «Das gilt auch, wenn man die Knöpfe nicht mehr alle zubringt», sagt Tony Abächerli grinsend.

Otto (r.) und Andreas Steinmann, Organisatoren

Mit Schneeschuhen auf den Raten

Manöver-Wochen im Restaurant Sonnental, Mettmenstetten Rossau ab 20. Februar, mittags und abends. Sonntag durchgehend warme Küche. Täglich preiswerte Mittagsmenüs. Infos: www.sonnental.ch, Reservieren unter Telefon 044 767 01 18, info@sonnental.ch.

Ruth und Tony Abächerli-Häfliger, seit 29 Jahren Gastgeber im «Sonnental», empfangen ab dem 20. Februar im Militärgewand. (Archivbild)

Den Sommer 2013 haarfrei geniessen

Romantisches Dinner belegt Spitzenplatz

Dauerhafte Haarentfernung in Affoltern

Umfrage zeigt: Valentinsgeschenke beliebt

Genni Sperduto bietet im Studio Beauty and Nails seit 2005 Nageldesign, Faltenreduktion, Umfangreduktion und IPL für dauerhafte Haarentfernung an. Dauerhafte Haarentfernung führt sie seit 7 Jahren durch und hat damit grosse Erfolge erzielt.

Geschenke gehören zum Valentinstag am 14. Februar. Laut einer nicht repräsentativen Umfrage beschenken 60 Prozent ihre Partnerin oder ihren Partner am Tag der Liebenden.

Eine IPL-Haarentfernung ist schmerzfrei, wirkungsvoll, dauerhaft, ohne jegliche Nebenwirkungen und zudem ohne Risiko für die Haut. Jedes Haar, dessen Wurzel durch die Wärmeenergie des Lichts dieser Methode verödet und damit zerstört wird, wächst nicht mehr nach. Allerdings ist dies während nur einer Sitzung nicht möglich. Pro Sitzung können 60 bis 80 Prozent der sich im Wachstum befindlichen Haare erreicht werden. Bereits nach der ersten Sitzung sind deutlich weniger Haare wahrnehmbar. In der Regel werden sechs bis zehn Sitzungen für eine Haarfreiheit benötigt. Eine optimale Behandlung wird über einen Zeitraum von etwa 15 Monaten angesetzt. Nach den ersten drei bis vier Sitzungen können die weiteren Sitzungen zeitlich immer weiter verzögert werden. Eine vollständige Haarfreiheit stellt sich nach etwa 12 bis 18 Monaten ein. Haare, deren Wurzeln zerstört sind, werden nie mehr nachwachsen. Die IPL-Methode erzeugt von Anfang an einen persönlichen (Wohlfühl-) Nutzen, der langfristig erhalten bleibt. Schon nach der ersten Sitzung nimmt man mit Freude zur Kenntnis, dass es weniger Haare sind. Je grösser der Farbkontrast zwischen Haut (hell) und Haar (dunkel), desto wirkungsvol-

Während in der Deutschschweiz rund 60 Prozent ein Valentinsgeschenk machen, sind es in der Westschweiz sogar 65 Prozent. Die romantische Ader nimmt mit dem Alter merklich ab: Während 71 Prozent der Befragten unter 25 Jahren Wert auf romantische Geschenke legen, geben deutlich weniger (47 Prozent) über 35-Jährige an, romantische Geschenke zu kaufen. Die Schweizer schenken mit Vorliebe romantische Momente. Auf Platz eins der beliebtesten Valentinsgeschenke liegt das romantische Dinner mit 58 Prozent. Darauf folgen in der Deutschschweiz Gutscheine für ge-

Haarfrei in den Sommer. (Bilder zvg.) ler ist die Haarentfernung nach der IPL-Foto-Methode. Genni Sperduto bietet vom 25. Februar bis 2. März eine kostenlose und unverbindliche Beratung mit einer Probebehandlung an. Bei der ersten Behandlung gewährt das Studio einen Rabatt von 10 Prozent. Wer also im nächsten Sommer nahezu haarfrei sein möchte, sollte sich jetzt zu einer Probebehandlung anmelden. Beauty and Nails, Genni Sperduto, Alte Dorfstrasse 18a, Affoltern. Telefon 043 817 19 10. Infos: www.beautyandnails.ch

meinsame Erlebnisse mit 48 Prozent und erstaunlicherweise erst an dritter Stelle Blumen (27 Prozent). Beim Budget ist man sich auf beiden Seiten des «Röstigrabens» einig: Das Geschenk soll im Schnitt zwischen fünfzig und hundert Franken kosten. Bei erotischen Valentinsgeschenken sind Schweizer nach wie vor zögerlich. Im Schnitt schenken 14 Prozent aller Befragten Dessous und lediglich 12 Prozent halten Sexspielzeuge für geeignete Geschenke zum Valentinstag. Männer und Frauen sind heute, zumindest was die Erwartungen an den Valentinstag betrifft, gleichgestellt. 90 Prozent der Befragten finden, dass auch Frauen ihre Partner zum Valentinstag beschenken können. Die Umfrage wurde im Januar 2013 von Geschenkidee.ch online durchgeführt. In der deutschen und französischen Schweiz nahmen über 1200 Personen teil. (pd.)

Den Ertrag gesteigert ZKB: Ein solider Leistungsausweis Die Zürcher Kantonalbank hat sich im zurückliegenden Geschäftsjahr 2012 gut geschlagen. Der Betriebsertrag übertrifft das Vorjahr um 1,2% und beziffert sich auf 2,1 Mrd. Franken. Der betriebliche Konzerngewinn liegt mit 744 Mio. Franken leicht unter dem Vorjahr (-3,3%). Dank dieses erfreulichen Resultats bleibt die Ausschüttung an den Kan-

ton und die politischen Gemeinden mit 374 Mio. Franken unverändert hoch. In den letzten 10 Jahren wurden insgesamt 3,2 Mrd. Franken ausgeschüttet. Aufgrund des Gewinnrückbehalts hat sich der Substanzwert der Zürcher Kantonalbank im selben Zeitraum zudem um 4,0 Mrd. Franken erhöht. Die Eigenkapitalbasis ist mit einer Eigenkapital-Ratio von 15,2% per Ende 2012 solide. (pd.)

Vom hoffentlich tief verschneiten Hochmoor der Region Rothenturm führt die eher leichte Schneeschuhwanderung zuerst auf den Morgartenberg und dann weiter auf den Raten – eine Tour mit einer grossartigen Aussicht. Mit der Bahn geht es am Sonntag, 10. März, kurz nach 8 Uhr nach Zug und dann weiter via Arth-Goldau nach Rothenturm. Rothenturm ist im Winter eine sehr schöne Langlauf- und Schneeschuhregion, sei es auf dem Hochmoor selbst oder auf den umliegenden Hügeln. Unsere Tour beginnt wenige Schritte nach dem Bahnhof Rothenturm auf einer Höhe von 923 m.ü.M. Der Aufstieg auf den Morgartenberg, auf 1244 m.ü.M., dauert etwas mehr als eine Stunde und bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Auf dem Gipfel erwartet uns eine wunderbare Rundsicht, sei es auf den Ägerisee, oder den Rossberg/Wildspitz, die Region Hochstuckli oder der Blick in die Alpen sind der Lohn für den Aufstieg. Es folgt dann der Abstieg nach Chli Morgarten und dann geht der Weg weiter in Richtung Raten. Vom Ratenpass aus folgt dann die Rückreise ins Knonauer Amt. Je nach Schnee- und Wetterverhältnissen kann die Schneeschuhwanderung in den Kanton Obwalden, in die Region Glaubenberg, verlegt werden. Die Informationen über die Durchführung und die Region erfolgen rechtzeitig und nur über die Homepage. Anmeldung bis zum 22. Februar.

Nächster Anlass und Sommererlebnis Die Frühjahreswanderung vom Sonntag, 14. April, führt von Baden (AG) via Widen in die Region Oberwil. Anmeldetermin: 28. März. Nach den sehr eindrücklichen und schönen Reisen im Sommer und Herbst 2012 steht vom 27. Juli bis 3. August 2013 ein weiteres Polen-Erlebnis auf dem Programm. Nach der Anreise via Warschau und der Besichtigung der Polnischen Hauptstadt geht es wiederum in den Nordosten Polens in die Region Suwalki und Wigry. Wanderungen, eine Radtour und eine Kanu-Fahrt gehören zum abwechslungsreichen Programm. Es wird nur eine kleine Gruppe erwartet, was diesmal sicher grosse Vorteile haben wird. Die Anmeldefrist ist bis Ende Februar 2013 verlängert. Infos unter www.erlebnisse.ch. Anmeldung: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, oder Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 12. Februar 2013

13

Zwischen Himmel und Hölle Der Maschwander Maskenball steht wieder vor der Tür. Dieses Jahr am 16. Februar unter dem Motto «zwischen Himmel und Hölle». An diesem Samstag ab 20 Uhr startet in der Turnhalle die nächste Auflage der bekannten Maschwander Fasnacht. Im grossen Saal spielt auch dieses Jahr die Powerband «Alpenwind» auf. Sie werden für die richtige Stimmung sorgen. Dazu können die Besucher das Tanzbein schwingen oder einfach auf den Bänken herumhüpfen. Die Engel werden mit einem Lächeln von ihren Wolken herab zusehen.

Der neue Fasnachtswagen der Zwilliker ist so lange, dass er sich mit dem Horizont wölbt. Feierlicher Bauabschluss der Wagenbaugruppe am letzten Freitagabend mit FGU- und Alphütte-Beizli-Delegation (Mitte). (Bild Martin Platter)

Fasnachtsparty auf drei Achsen Der Sportclub Zwillikon stimmt sich auf den Uerzliker Umzug vom 17. Februar ein Seit Jahren begleitet der Sportclub Zwillikon den Fasnachtsumzug durchs Oberamt. Aber noch nie mit einem derart ausgeklügelten Wagen, der in Eigenregie gebaut wurde. Am kommenden Samstag ist die offizielle, öffentliche Taufe beim Rossauer Alphütte-Beizli. ................................................... von martin platter Da soll noch einer behaupten, Männer hätten keinen Sinn fürs praktische Einrichten. Was die Fasnachtswagenbaugruppe des Sportclubs Zwillikon auf die Räder gestellt hat, lässt staunen: eine Party-Viertelmeile auf Rädern! Energetisch perfekt im Minergie-Standard konzipiert. Ökonomisch durchdacht, da modular aufgebaut. Im Sommer werden auf dem Dreiachser Strohballen transportiert. Doch der Reihe nach. Begonnen hatte alles nach der letzten Fasnacht mit dem Kauf eines maroden Anhängers mit drei Achsen in der Ostschweiz. Dann haben sich die Sportclübler unter der Leitung von Dominik Frey und Roger Gübeli an die Arbeit gemacht. Das durchgerostete Chassis wurde von den Achsen getrennt und entsorgt. Die Achsen wurden sandgestrahlt, gespritzt und erhielten einen komplett neues Stahlchassis samt Überrollbügel. Dann begann der Holzbau auf dem 10,5 Meter langen Anhänger. Wie in einem anzeige

Uerzliker Fasnacht 2013 15. Februar, ab 20 Uhr: Fasnachtsball im Gemeindesaal Kappel mit der «Vollgas-Kompanie» aus Österreich und zahlreichen Guggenmusiken sowie Barbetrieb. Eintritt ab 18 Jahren. Vollmasken und FGU-Goldplakettenträger haben freien Eintritt. Motto: «Chum, mit gönd in Zoo». Gratis-Taxidienst mit dem FGU-Shuttle 16. Februar, ab 18 Uhr: Alphütte-Beizli in der alten Sennerei in Rossau mit diversen Guggen und abgeschmeckten Käsespezialitäten, die auch während des Fasnachtsumzuges am Sonntag serviert werden. Aus Anlass ihres zehnjährigen Jubiläums ist das Programm noch umfangreicher, unter anderem mit der Fasnachtswagentaufe der Zwilliker, den Line-Dancern aus Root usw. Folgende Guggen und Gruppen haben sich am Samstag angemeldet: 21 Uhr, Wohnhaus wurden die Wände und Fenster isoliert und die Leitungen und Kanäle für Lüftung, Strom, Kochecke, sanitäre Installationen und Soundanlage eingebaut.

Fondue aus dem «Dachchänel» Herzstück ist ein Tisch in der Mitte des Wagens mit etwa zwei Dutzend «Cup Holders» (Vertiefungen im Holz, damit die Getränkebecher beim Fahren nicht umkippen). «Dank der siche-

Zagge-Guggi, Fulenbach; 22 Uhr, Hornfäger, Leuggern; 23 Uhr, Säuligugger, Affoltern; 24 Uhr, Vollgashöckler, Hedingen. Fasnachtswagentaufe, Sport Club Zwillikon. Ab Sonntagmittag Ländlermusik mit den «Siebäsiächä» aus Küssnacht am Rigi und den Line-Dancern aus Gisikon-Root. 17. Februar, Fasnachtsumzug mit anschliessender Uslumpete: 13.10 Uhr, Start in Kappel; 13.30 Uhr, Uerzlikon; 13.50 Uhr, Rossau; 14.20 Uhr, Mettmenstetten; 15.05 Uhr, Rifferswil; 15.40 Uhr, Hausen; 16 Uhr, Ebertswil. Ab 14 Uhr, Uslumpete im Gemeindesaal mit der «Vollgas-Kompanie». Dazu die Wagenprämierung, zahlreiche Guggen, Tanz und Kaffeestube. Weitere Informationen: fgu.ch

ren Bauweise haben wir für den Wagen sogar eine Ausnahmebewilligung erhalten. Während der Fahrt dürfen sich Leute im Inneren aufhalten», berichtet Frey stolz. Das Ende der wochenlangen Bauzeit musste am Freitagabend bei Ueli Sidler in Zwillikon natürlich gebührend gefeiert werden. Wie Ueli Köfler hat er das Projekt tatkräftig unterstützt. Da konnte natürlich nicht irgendein Fondue durch den «Dachchänel» fliessen, sondern nur ein Beson-

deres mit rezentem Käse aus Greyerz und dem Glarnerland, gerührt mit einem Bosch-Akkuschrauber mit selbstgebasteltem Schwingbesen-Aufsatz. Der Sound im Inneren dezent mit sattem Bass. Es geht aber auch anders. Die voluminösen Boxen aussen am Wagen werden von einem Verstärker mit mehreren tausend Watt Leistung gespiesen, die auch bei der Zürcher Street Parade keine schlechte Falle machen würden. Glasklar und mit unheimlich Druck schallt der Sound durch die Nacht. «Wir haben den Wagen vorsorglich mit 380 Volt-Stromversorgung ausgerüstet», erklärt Frey mit einem Augenzwinkern.

Staunende Delegationen Die extra angereisten Delegationen der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon und des Alphütte-Beizlis in Rossau staunten nicht schlecht über das neue Prunkstück der Zwilliker. FGU-Präsident Chrigel Müller jun., wie Umzugschef Samuel Odermatt selber Holzbauer, war sichtlich beeindruckt von der Arbeit. Und Odermatt lobte: «Der Fasnachtsumzug durchs Oberamt ist das Herzstück unserer Fasnacht. Beispielhaft, was die Zwilliker da auf die Räder gestellt haben.» Henry und Willi Frei vom Alphütte-Beizli freuten sich ganz besonders. Anlässlich des ZehnJahre-Jubiläums ihrer Fasnachtsbeiz in der Rossauer Sennerei werden die Zwilliker am kommenden Samstagabend ihren Fasnachtswagen offiziell einweihen. Spektakel ist garantiert.

Näbelgeischter, Vollgashöckler und las Fifferlottas Wer vom Tanzen und Mitsingen Durst bekommen hat, lässt sich bequem ein Bier oder Mineral servieren. Zwischendurch ertönen fasnächtliche Klänge von Näbelgeischter, Vollgashöckler und las Fifferlottas aus Segnas/Disentis. Spätestens dann werden alle mit dem Fasnachtsvirus infiziert sein. Ein Abstecher in die Bar lohnt sich auf jeden Fall. Bei den Teufeln in der Hölle gibt es zu Musik vom DJ einen erfrischenden Drink. Sollte dann jemand den Hunger spüren, sorgt das eingespielte Küchenteam für Abhilfe. Ein Zwischenhalt in der Kafistube ist ein Muss. Zwischen Einhörnern, Feen und Gnomen wird es gemütlich. Neu ist die Kafistube ausserhalb der grossen Halle platziert mit passender Musik dazu. Vollmaskiert ist der Eintritt gratis. Zusätzlich besteht die Chance an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Halbmasken zahlen fünf, alle anderen zehn Franken Eintritt. Reingelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!) Wer keine Schminke zu Hause hat, bekommt vom Schminkteam vor Ort die passenden Farben ins Gesicht gezaubert.

Bis in die frühen Morgenstunden Natürlich geht es mit Alpenwind mit tanzen und feiern bis in die frühen Morgenstunden weiter. Auch in der Kafistube wird noch lange gefestet. Und vor dem Nachhausegehen wird in der Bar nochmals vollgetankt. Wer sich dann gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von zehn Kilometern vom Gratis-Heimbringservice Gebrauch machen. Also, bis am Samstag, am Maschwander Maskenball. Es lohnt sich! Fasnachts-OK Maskenball Maschwanden


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Die individuelle Gartenoase Die Firma Mäder_Gärten wird dieses Jahr erneut an der WOHGA-Messe in Zug vom 7.-10. März 2013 teilnehmen. Das Ziel von Mäder_Gärten ist es, einen passenden Garten, individuell angepasst an die Ansprüche der landschaftlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse der Kundschaft, abgestimmt auf die architektonische Stilrichtung des Wohnhauses zu gestalten. Bei der Gestaltung vom WOHGA-Stand werden verschiedenste Materialien geschickt aufeinander abgestimmt zum Einsatz gebracht. Bei den Gestaltungselementen handelt es sich um: Corton-Schiefer-Mauern in Kombination mit einem Stahlbrunnen, massive Holzmöbel, welche nach Mass gefertigt werden, sowie Travetinbodenbeläge in Verbindung mit Holz, schaffen spannende Akzente. Besuchen Sie uns an der WOHGA Zug, wir entführen Sie in unsere Welt von Gartenoasen anhand von Bildern und Plänen unserer ausgeführten Gärten. Mäder_Gärten, Mettmenstetten, www.maeder-gaerten.ch an der WOHGA, Halle 1/ Stand 105, vom 7.-10. März 2013 auf dem Stierenmarktareal in Zug.


Veranstaltungen

Dienstag, 12. Februar 2013

Eine oberflächliche, unfreie Gesellschaft

Verschwindende Spuren, Jazz und ein lebensfrohes Kaleidoskop

«The Help» – Kino in der Kirche Bonstetten

Diese Woche im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Die Südstaaten der USA zu Beginn der 60er-Jahre. Die Sklaverei mag seit 100 Jahren abgeschafft sein, der Rassismus ist es nicht. «The Help» erzählt von der weissen Oberschicht, den gelangweilten Hausfrauen, den sexy Aushängeschildern vermögender Männer in ihren weiss getünchten Villen und deren farbigen Hausangestellten, die sich in sklavischer Abhängigkeit jede Gemeinheit, jede Abfälligkeit, jede Dummheit gefallen lassen müssen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Journalistin Skeeter (Emma Stone), die aus den Erzählungen zweier schwarzer Haushaltshilfen

ein Buch macht, das unter den Rassisten für einen Skandal sorgt, bei einigen aber auch zum Umdenken führt. Es ist die Zeit vor den aufsehenerregenden Protestaktionen von Martin Luther King und Jesse Jackson. Der Film zeigt die dumpfen Seiten einer oberflächlichen, unfreien Gesellschaft. Denn unfrei sind die Frauen, um die es hier hauptsächlich geht, alle: Die weissen sind abhängig von ihren Männern, die schwarzen von den Launen ihrer Arbeitgeberinnen. Freitag, 15. Februar, 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Eintritt frei, Filmdauer 2½ Stunden, Freigegeben ohne Altersbeschränkung.

«Spuren verschwinden» Der Film von Walo Deuber über den Holocaust will, dass die Welt das Geschehene nicht einfach vergisst. Abgelegene Massengräber mit Zehntausenden von Opfern zeugen vom Holocaust, der im Baltikum, in Weissrussland und in der Ukraine nach Hitlers Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 folgte. Die in den literarischen Texten von Joseph Roth, Paul Celan, Rose Ausländer und anderen formulierten Erinnerungen bringt «Spuren verschwinden» mit den Erlebnisberichten der noch Lebenden zusammen. Ein aktueller und nötiger Film! Morgen Mittwoch, 13. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 20/15 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Prez Conference» Lester Young, the «Prez» (1909–1959) war der wichtigste Begründer des modernen, coolen Jazz-Tenorsaxofonstils. Prez Conference bringen von Lester häufig gespielte Stücke mehrstimmig arrangiert. Donnerstag, 14. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab

Die junge Journalistin Skeeter (links, Emma Stone) macht aus den Erzählungen zweier schwarzer Haushaltshilfen ein Buch. (Bild zvg.)

15

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Das Kaleidoscope String Quartet. Von links: Bruno Fischer, Simon Heggendorn, Ronny Spiegel und David Schnee. (Bild zvg.) «Kaleidoscope String Quartet» Es handelt sich nicht nur um ein junges Ensemble, auch die Ideen und die Musik sind erfrischend neu. Die vier klassisch ausgebildeten Musiker Simon Heggendorn und Ronny Spiegel, (Violinen), David Schnee (Viola) und Bruno Fischer (Cello) repräsentieren eine Musikergeneration, die ebenso kompetent wie unbeschwert Altes mit Neuem verbindet. Eine Musik, die weder in den Konzertsaal, noch in den Jazzclub passt, aber in beide hingehört. Das Quartett bringt denn auch rhythmusbetonte Musik voller Lebensfreude und Spielwitz. Mit verblüffender Lockerheit verbinden sie jazzigen

Groove und differenzierte Klänge aus der neueren Streichquartettliteratur. Nicht nur die Fachwelt reagiert begeistert auf das ungewöhnliche Streichquartett. Mit dem «ZKB-Jazzpreis 2012» gewann das Ensemble die prestigeträchtigste Auszeichnung der Schweizer Jazzszene. Alle neugierigen Musikfreunde, gleich welcher Richtung, werden einen einmaligen Abend erleben. Eine Sensation! Samstag, 16. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Ein Karussell aus Lügen, Täuschung und Verstecken

Eifersucht, ein Drama für drei Faxmaschinen

Theater in Jonen: Was im Bundeshaus hinter den Kulissen läuft …

Theater Brunnen im Mettmenstetter «Rössli»

Wer wollte schon immer wissen, was die Politiker in Bern alles so hinter dem Vorhang anstellen? Die Antwort gibt es am Theater in Jonen. OK-Präsident ist der Ottenbacher Pascal Müller.

Jahrelang führte das Theater Brunnen seine Stücke in der heimischen Aula auf. Doch damit ist es nun vorbei: Das Theater Brunnen geht auf Tour. Einen Halt legt es dabei am 23. Februar auch im Restaurant «zum weissen Rössli» in Mettmenstetten ein.

Seit Anfang Juli üben die Schauspieler eifrig ihren Text und proben die verschiedenen Rollen. Gekonnt geleitet vom neuen Regisseur, Thomi Schönbächler, gehen sie Szene für Szene durch und proben für den Ernstfall. Auch das Organisationskomitee unter der Leitung von Pascal Müller und Caroline Fröhli arbeitet bereits auf Hochtouren, um am 2. März für die Premiere bereit zu sein. Erwartet werden an den sechs geplanten Aufführungen rund 2100 Zuschauer – mehr als Jonen überhaupt Einwohner hat. Die Besucher werden viele bekannte Theatergesichter wiedererkennen jedoch gesellen sich auch einige Neueinsteiger dazu, welche zum ersten Mal eine Rolle spielen dürfen. Die Motivation unter allen Beteiligten ist enorm und alle können es jetzt schon kaum erwarten, bis es losgeht. Die Komödie «Alles im Griff» (Mundartübersetzung von Jörg Schneider) ist unter dem Originaltitel «Out of Order» von Ray Cooney 1991 zur besten britischen Komödie gekürt worden und geniesst seither ein internati-

onales Publikum. Das Stück besticht durch Wortwitz und eine gekonnt inszenierte und turbulente Situationskomik, die allerlei Stoff zum Schmunzeln hergibt.

«Orgie mit Sekretärin und Leiche» Was macht ein Nationalrat während der Session in Bern? Politik, dürfte man meinen, aber im Joner Theater ist alles ein wenig anders: Nationalrat Aebi, der stramm bürgerliche Nationalrat, setzt alles daran, dass er ungestört in seiner Hotelsuite im Parkhotel Federal, nahe dem Bundeshaus, mit einer hübschen jungen Dame, die erstens verheiratet und zweitens Sekretärin ausgerechnet der sozialdemokratischen Partei ist, den Abend verbringen kann. Brenzlig wird Aebis Lage erst, als seine Geliebte Anita Fröhlich im Zimmer auf eine Leiche stösst. Der Nationalrat sieht schon die Schlagzeile vor sich: «Nationalrat bei Orgie mit Sekretärin und Leiche erwischt!» Wie soll er diese Leiche aus dem Hotel schaffen, ohne dass er erwischt und sein Seitensprung publik wird? Aebi setzt alle Hebel in Bewegung um den drohenden politischen Skandal, die eifersüchtige Reaktion des Ehepartners der Sekretärin und das Missglücken seines sorgfältig arrangierten Dates abzuwenden. Es beginnt die halsbrecherische Fahrt auf

einem Karussell aus Lügen, Täuschung und Verstecken. Aebis Parteisekretär Willy Waser soll aus der misslichen Lage helfen. Als dann der eifersüchtige Ehemann der Geliebten, Hubert Fröhlich, und die Gattin des Staatsministers Dora Aebi auftauchen, der misstrauische Hotelmanager Leu und der geschäftstüchtige Kellner Herr Max immer wieder zur Türe hereinplatzen und die liebeshungrige Krankenschwester der Mutter des Sekretärs Schwester Martha auf der Bildfläche erscheint, geraten die Dinge in dieser irrwitzigen Komödie gänzlich «ausser Kontrolle» (Deutscher Stücktitel) doch Nationalrat Aebi behält vermeintlich «alles im Griff» (schweizerdeutscher Stücktitel). Virtuos, mit reichlich Slapstick und Turbulenzen, führt der Dramatiker Ray Cooney die Dynamik des alltäglichen Skandalierens und die Akrobatik der professionellen Lügner vor. Präzise konstruiert er absurd scheinende Katastrophen, die mit zwingender Logik ablaufen und die Bühnenfiguren von einer kompromittierenden Situation in die andere treiben. Britischer Humor in Reinkultur, herrliche Pointen und jede Menge Spass sind versprochen.

Mit dem Fax der Architektin an die Anwältin mit dem Wortlaut «Ich liebe Ihren Mann» nimmt das Drama von Esther Vilar seinen Lauf. Doch damit nicht genug, es kommt noch eine drit-

te Frau, eine Yogalehrerin, ins Spiel. Ohne realen Kontakt, nur über Fax streiten sich die drei Frauen, alle wohnhaft im selben Hochhaus, über Lazlo, das Objekt der Begierde. Die Briefe zeigen eine Palette an Gefühlen und es entstehen Frauenfreundschaften, die es ohne männliches Fehlverhalten gar nicht geben würde. Wie endet das, welche Frau gewinnt und wie sieht Lazlo aus? All diese Fragen werden während des ganzen Theaterstücks genährt, doch werden sie auch aufgelöst? Die Antwort gibt es am 23. Februar im «Rössli».

Aufführungen am 2., 8., 9., 15. und 16. März, jeweils 20 Uhr und am 3. März, 14 Uhr. Infos unter www.jonen-theater.ch.

Osterbackkurs in Affoltern Ein MüZe-Workshop für Kinder von fünf bis sieben Jahren An Mittwoch, 20. März, bietet das MüZe einen Kinderbackkurs zum Thema Ostern. Gemeinsam mit der Kinderkochkursleiterin Brigitte Marti, dipl. Ernährungsexpertin IKP, backen die Kinder «gluschtige» Köstlichkeiten, die auf einem Ostertisch nicht fehlen dür-

fen. Anschliessend werden die Backkreationen nach Wunsch bunt und ideenreich verziert. Mitzubringen ist eine Küchenschürze und es wird empfohlen alte Kleider anzuziehen. Anmeldungen bis 6. März an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern,

Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Wichtig: Der Kurs ist nicht geeignet für Kinder, die an Zöliakie leiden. Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Ohne realen Kontakt, nur über Fax streiten sich drei Frauen, alle wohnhaft im selben Hochhaus, über Lazlo, das Objekt der Begierde ... (Bild zvg.)


sport

Eidgenössisches als Ziel 139. GV des Turnvereins Mettmenstetten Stefan Heiniger wird als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt. Hauptziele in diesem Jahr werden das Eidgenössische Turnfest in Biel/Magglingen sowie das alle zwei Jahre stattfindende TurnerChränzli sein. Am ersten Freitag im Februar hielt der Turnverein Mettmenstetten turnusgemäss seine 139. Generalversammlung ab. Nach dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Spaghettiplausch-Buffet begrüsste Präsident Hanspeter Kern Junior über 80 Anwesende im Saal des Restaurants Rössli. In seinem bereits 8. Amtsjahr führte er routiniert und zügig durch die insgesamt 17 Traktanden. Im mit Spannung erwarteten Jahresbericht blickte Andreas Frick nicht nur auf die sportlichen Ereignisse, sondern auch auf gesellschaftliche Anlässe wie Turnfahrt oder Skiweekend zurück, wo in letzterem die Suche zweier Freerider nach der ultimativen Abfahrt im dichten Nebel für Gelächter im Saal sorgte. Nach einem leichten Verlust im Vorjahr konnte Kassierin Nathalie Birrer wieder ein positives Ergebnis präsentieren, dies nicht zuletzt dank den fünf Papiersammlungen pro Jahr, in welchen insgesamt gegen 250 Tonnen Altpapier und Karton eingesammelt wurden.

Trainingsintensität steigern

verein nach wie vor grosser Beliebtheit erfreut, zeigen die neun(!) Neueintritte, welche nach einem kurzen Casting mit grossem Applaus im Verein aufgenommen wurden. Infolge Antritt einer Arbeitsstelle im Ausland wird Leonie Sommer mit den besten Wünschen aus dem Vorstand verabschiedet, das Amt der technischen Leiterin wird sie an Olivia Ferrari weitergeben. Neu in den Vorstand wird Nik Junker als Beisitzer gewählt. Auf ein erfolgreiches Jahr kann die Nachwuchsabteilung der Geräteriege zurückblicken, an diversen kantonalen Grossanlässen wurden im Jahr 2012 nicht weniger als 21 Top-TenKlassierungen erreicht, davon schafften vier Turner gar einen Podestplatz. Bei den Leichtathleten blieb Yanick Heiniger über 100 Meter erstmals in seiner Karriere unter der 11-Sekunden-Schallmauer. Mit 10.98 qualifizierte er sich damit erneut für die Schweizer Meisterschaften. Dort erreichte er den ausgezeichneten 12. Rang. Yanick Heiniger heisst auch der Sieger der vereinsinternen Jahresmeisterschaft, wo er gleich viele Punkte erzielte wie der zweitplatzierte Roger Gut, jedoch mehr Disziplinensiege aufzuweisen hatte, Sieger bei den Junioren wurde Dario Heiniger. Insgesamt 18 Turnerinnen und Turner wurden für fleissiges Turnen und Helfereinsätze ausgezeichnet. Stefan Heiniger wurde in den erhabenen Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Erich Burkhard erwähnte in seiner Laudatio den unermüdlichen Einsatz für den Verein, sowohl im Vorstand als auch als Turner und natürlich seine immer fröhliche Art. Wohl einzigartig ist seine Trainingspräsenz: Während 20 Jahren hat er in jedem Jahr die Fleissauszeichnung erhalten – dies wohlgemerkt ohne Leitertätigkeit. (fran)

Sportliches Hauptziel im aktuellen Jahr wird das Eidgenössische Turnfest in Biel/Magglingen sein. Hansjörg Trachsel, der neue Oberturner, hat sich zum Ziel gesetzt die zwei eher bescheidenen Resultate der vergangenen Jahre mit gesteigerter Trainingsintensität vergessen zu machen, dazu gehört, dass der Besuch des wieder stattfindenden Trainingslagers in Morschach für Turnfestteilnehmer «obligatorisch» sein wird. Weiter wurde auf das TurnerChränzli hingewiesen, für das die ersten Vorbereitungen bereits in vollem Gange sind. Das sich ein Turn- Hanspeter Kern (rechts) gratuliert Stefan Heiniger. (Bild zvg.)

Woche der Wahrheit Dielsdorf-N. II – EHC Affoltern-Hedingen 5:2 Vergangenen Samstag konnten die Affoltemer nicht punkten. Sie verloren gegen Dielsdorf-Niederhasli II mit 2:5. Bester Akteur der Säuliämtler war Torhüter Andrin Vock. Die Eishockeyaner von Affoltern-Hedingen stehen vor dem neuerlichen Abstieg in die 4. Liga. Beim zweitletzten Auswärtsspiel der Saison zogen die Säuliämtler gegen Dielsdorf-Niederhasli II den Kürzeren. Bereits im ersten Drittel gerieten die Affoltemer nach individuellen Fehlern mit 0:2 ins Hintertreffen. Wohl gelang ihnen in der 31. Minute durch Verteidiger Michael Sidler der Anschlusstreffer zum 1:2, doch 80 Sekunden später stellten die Gastgeber mit ihrem dritten Treffer die alte Differenz wieder her. Es darf den Gästen zugute gehalten werden, dass sie die Zügel nicht schleifen liessen und durch Stürmer Marco Kälin erneut auf 2:3 herankamen. Allerdings muss angefügt werden, dass die Gäste nur dank einem einmal mehr starken Keeper Andrin Vock nicht entscheidender im Hintertreffen lagen. Der umsichtige Schlussmann machte Chance um Chance der Zürcher Unterländer zunichte. Dielsdorf-Niederhasli II hatte nämlich über die ganze Spielzeit gesehen

ein optisches Übergewicht und die weitaus besseren Skoremöglichkeiten. Nur deshalb konnten die Gäste bis am Schluss auf ein besseres Resultat hoffen. Punkte aus Dielsdorf zu entführen, wäre für Affoltern ungemein wichtig gewesen. Denn jetzt sind sie doppelt gefordert. Nur mit zwei Siegen in den letzten beiden Meisterschaftsrunden auswärts gegen Engelberg-Titlis (Freitag, 20.30 Uhr) und am Samstag zu Hause gegen den Glarner EC (Samstag, 15.15 Uhr, Bossard-Arena) haben die Affoltemer noch eine Chance, dem drohenden erneuten Abstieg in die 4. Liga zu entrinnen. Noch können die Affoltemer aus eigener Kraft den Ligaerhalt schaffen. Klar ist aber: Die nächste Niederlage ist bereits eine Niederlage zu viel. Thomas Winter Dielsdorf-Niederhasli II - EHC Affoltern-Hedingen 5:2 (2:0, 1:2, 2:0). - Kunsteisbahn Erlen, Dielsdorf. 32 Zuschauer. Steiner, Hall. Tore: 12. Volkart (Felchlin, Buchs) 1:0. 20. Droz 2:0. 31. Sidler (Joel Nietlisbach) 2:1. 33. Volkart (Maag) 3:1. 38. Kälin (Joel Nietlisbach, Sattlegger) 3:2. 49. Volkart (Droz, Buchs) 4:2. 60. Oswald (Ganer, Ausschluss Heller) 5:2. EHC Affoltern-Hedingen: Vock; Rüeggsegger, Pfister; Joel Nietlisbach, Sidler; Kälin, Sattlegger, Bärtsch; Jud, Heller, Xavier Nietlisbach. - Strafen: Dielsdorf-Niederhasli II 4-mal 2 Minuten. Affoltern 5-mal 2 Minuten.


Gesucht Metallbau-Monteur Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist. Wir suchen auf Beginn des Schuljahres 2013/2014 eine

Lehrperson für das Fach Werken mit entsprechender Lehrbefähigung oder einer vergleichbaren Ausbildung. Pensum bis 9 Wochenlektionen (2 bis 3 Halbtage, in der Regel nachmittags) • Der Unterricht muss auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen (Oberstufe/Abschlussklasse) abgestimmt werden. • Der Unterricht richtet sich grundsätzlich nach dem Lehrplan der Regelschule. • Die Inhalte des Unterrichts werden den Möglichkeiten der Jugendlichen angepasst. Sind Sie interessiert • an einer vielfältigen, kreativen, teamorientierten Aufgabe? • sich in einem kleinen Team zu engagieren? Richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an die Heilpädagogische Schule, Schulleitung, Schulhaus Stigeli, Butzenstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis. Weitere Auskunft erteilt: Frau Jrène Dubs, Schulleiterin, Tel. 043 333 98 40 E-Mail: leitung@hps-bezirk-affoltern.ch www.hps-affoltern-am-albis.ch

Für unser eingespieltes Team suchen wir einen Monteur für abwechslungsreiche und interessante Tätigkeiten. Sie haben die Lehre als Metallbauer in der Schweiz abgeschlossen, die deutsche Sprache beherrschen Sie in Wort und Schrift, Sie verfügen über gute Umgangsformen, sind motiviert und selbstständig. Ehrlichkeit, Pünktlichkeit sowie Anpassungsfähigkeit gehören ebenso zu Ihrem Profil. Nach gründlicher Einarbeitungszeit übernehmen Sie die Führung eines Teams. Auch Lehrabgänger sind willkommen. Ein langjähriges Arbeitsverhältnis ist erwünscht. Führerschein muss vorhanden sein. Gerne erwarten wir Ihre vollständige Bewerbung mit Foto elektronisch oder per Post. montagen@cavallaro.ch Cavallaro Montagen Affolternstrasse 32 8913 Ottenbach Tagesfamilien Bezirk Affoltern www.tagesfamilien-aaa.ch

Wir suchen Tagesmütter in: Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a. A., Hedingen und Wettswil Weitere Auskunft: Anita Fecker, Tel. 044 761 30 68 anita.fecker@tagesfamilien-aaa.ch

Wir suchen per 1. Juni 2013 oder nach Vereinbarung einen jungen, kräftigen

HILFSARBEITER für Erdsondenbohrungen Sie arbeiten gerne bei jedem Wetter im Freien, sind teamfähig, arbeiten selbstständig und ordentlich, sprechen Deutsch und besitzen mindestens Ausweis Kat. B (mit Vorteil C1 oder C). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an: Bär Bohrtech AG Uerzlikerstrasse 7, 8926 Hauptikon info@baerbohrtech.ch

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Einladung zur

Generalversammlung des GemischtenChores Affoltern Freitag, 8. März 2013, um 18.30 Uhr im Restaurant Krone, 8908 Hedingen. Der Vorstand

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012_2013  

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