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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 011 I 172. Jahrgang I Freitag, 9. Februar 2018

Affoltern

Erfolgsmodell

Einmal jährlich sollen Vereine eine Liegenschaft kostenlos nutzen können. > Seite 5

Mit der Genossenschaft «Di fair Milch Säuliamt» wurden Zeichen der Zeit erkannt. > Seite 5

Wahlvorschläge in Kappel und Hedingen

LED auf dem Vormarsch

In Kappel kommt es zu Kampfwahlen. Als einzige Bisherige stellt sich Heidi Hui erneut zur Wahl. Jakob Müller und David Vogelsanger kandidieren für das Gemeindepräsidium, Carolina Hauser Häberling, Martin Hunkeler und Salvatore Nava für den Gemeinderat. Zwei Kandidaten sind also überzählig. Für das Präsidium der Primarschulpflege, welches ebenfalls Einsitz im Gemeinderat nimmt, stellt sich die bisherige Schulpflegerin Marion Ackermann zur Verfügung. Bei Primarschulpflege und RPK kommt es nicht zu Kampfwahlen.

Kampfwahl in der Primarschulpflege Für die scheidenden Gemeinderäte Bertram Thurnherr und Martin Vetsch stellen sich in Hedingen Nicole Doppler und Christine Erni zur Verfügung – beide FDP. Das Präsidium will Ruedi Fornaro übernehmen. Zu Kampfwahlen kommt es in der Schulpflege. Für die sieben Sitze in der Schulpflege stellen sich zehn Personen zur Verfügung – drei davon Bisherige. Für das Amt des scheidenden Präsidenten Hermann Bättig bewirbt sich Roland Schneider. Die RPK- und die KirchenpflegeWahlen sind nicht umstritten. (sals)

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Netzwerk Politik Stärkung der politischen Interessen des Knonauer Amts durch die Standortförderung. > Seite 7

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Interview Das Nationalmuseum lagert, konserviert und restauriert in Affoltern. > Seite 9

Öffentliche Beleuchtungen werden vermehrt umgerüstet Moderne Infrastruktur ist eines der zentralen Standbeine starker Wirtschaftsstandorte. Es erstaunt deshalb nicht, dass die Säuliämtler Gemeinden in moderne Infrastruktur investieren, beispielsweise im Bereich Strassenbeleuchtung.

Aus diesen Gründen lassen sich die Kosten für eine Umrüstung auf LEDLeuchten nur bedingt abschätzen.

Ohne Konzept passieren Fehler

................................................... von salomon schneider Eine hochwertige neue Strassenlampe kann pro Kandelaber, inklusive modernem LED-Leuchtmittel, sehr unterschiedliche Kosten verursachen, je nach Einsatzort, Höhe, Leuchtmittel und Qualität. Kleinere Bezirksgemeinden haben rund 100 Strassenlampen, grössere Gemeinden werden nachts durch mehrere hundert Strassenlampen erleuchtet. Alle Strassenlampen gleichzeitig zu ersetzen, würde also mehrere zehntausend Franken kosten und das knappe Gemeindebudget stark belasten. Andererseits leuchten Strassenlampen rund 2500 Stunden pro Jahr. Immer mehr Säuliämtler Gemeinden ersetzen deshalb die alten Stras-

Eine LED-Strassenlampe in Mettmenstetten. (Bild zvg.) senbeleuchtungen mit modernen LED-Leuchten. Bei diesen kann das Licht am späteren Abend gedimmt werden oder es kann auf bewegungssensible Leuchten umgestellt werden. Diese Lampen sind in der Anschaffung jedoch auch etwas teurer. Grundsätzlich sind Leuchtmittel von Strassenlampen viel langlebiger konstruiert als Lampen für den Alltagsgebrauch. Zudem ist der Ersatz von herkömmlichen Strassenlampen in den letzten Jahren günstiger geworden, da sich mehr Gemeinden für LEDBeleuchtungen entschieden haben.

Mit Bedacht müssen bei einer Umstellung die LED-Leuchtmittel gewählt werden. Die energieeffizientesten LEDs leuchten mit einem weissen, sehr kalten Licht. Dieses täuscht für Mensch und Tier Tag vor und führt zu Irritationen der inneren Uhr. Für die Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED braucht es deshalb ein Konzept, bei dem nicht nur Energieeffizienz, Einwohner und Natur berücksichtigt werden, sondern auch der richtige Zeitpunkt für eine Umstellung definiert wird. Für Beleuchtungskonzepte werden Gemeinden von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ), Energie Schweiz, Dark-Sky Switzerland und der Schweizer Lichtgesellschaft (SLG) unterstützt. Bei einer Strassensanierung bietet sich der Ersatz der Beleuchtung beispielsweise an, oder natürlich, wenn eine Strassenlampe kaputt geht. ................................................... > Bericht auf Seite 3

5120 Kilogramm Bücher gelesen Über das grosse Finale der Biblio-Olympics in Affoltern Die Olympischen Spiele der Säuliämtler Bibliotheken, «Biblio-Olympics», sind am vergangenen Samstag im Rahmen eines Schlussfestes mit Siegerverkündigung zu Ende gegangen. Die olympische Flamme wurde gelöscht, das Lesefeuer wird jedoch weiterbrennen. ................................................... von marianne voss In der Regionalbibliothek Affoltern war am vergangenen Samstag reger Betrieb. Schon während des Tages konnten sich Teams auf einem Parcours im Rasenskifahren versuchen. Zur Stärkung gab es Buchstabensuppe, und am Nachmittag trat der bekannte Lieder- und Geschichtenmacher Bruno Hächler auf. Er trug seine liebenswerten, witzigen Songs vor und motivierte die vielen kleinen und grossen Gäste im Publikum zum Mitsingen. Und dazu erzählte er auch eine seiner Geschichten. An diesem Nachmittag fand das grosse Finale von «Biblio-Olympics» statt, dem bezirksweiten Bibliotheksprojekt, das aufwändig aber auch erfolgreich war. Während 14 Tagen hatte die Leseflamme eine Reise von einer Bibliothek zur nächsten unternommen und überall ein Highlight

Wasserpumpen, um die olympische Leseflamme auszulöschen. (Bild Marianne Voss) entfacht. Mit «Biblio-Olympics» war auch ein Lesewettbewerb verbunden. Es ging darum, das sportliche Lesen zu fördern und zu erfahren, wie viele Kilo Lesestoff die Schulkinder in drei Wochen verschlingen konnten. Zur Rangverkündigung war am Samstag ein besonderer Gast in der Regionalbibliothek, der Säuliämtler Olympiasieger Sonny Schönbächler. Zudem waren auch von allen Bibliotheken Vertreterinnen anwesend, um die Preise um die Preise für die Klassen und Kin-

der entgegenzunehmen.für entgegenzunehmen.

1674 Kinder, 1023 Lesesäuli Ulla Schiesser, Leiterin der Regionalbibliothek, gab die eindrücklichen Zahlen der «Biblio-Olympics» bekannt: 1674 Kinder hatten am Lesewettbewerb mitgemacht und gesamthaft 5120,145 kg Bücher gelesen. In Lesesäuli zu einem Gewicht von fünf Kilogramm umgerechnet, haben die Kin-

der 1023,9 Lesesäuli erlesen. Die Klassengewinner des Wettbewerbs waren: Im 1. Rang die 4. Klasse (Knecht) aus Wettswil, mit 296,311 kg Büchern (59,3 Lesesäuli), im 2. Rang die 5. Klasse (Spörri) aus Bonstetten, mit 156,68 kg Büchern (31,3 Lesesäuli) und im 3. Rang die 1./2. Klasse Rifferswil (Amgwerd/Wegmann), mit 105,074 kg Büchern (21 Lesesäuli). Den Klassen wird als Preis ein Znüni spendiert. ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Heimkinder Als fürsorgerische Zwangsmassnahme den Eltern entrissen worden. > Seite 11

Erster Anlass Netzwerk Politik Über dreissig Gemeinde- und Kantonsräte tauschten sich darüber aus, ob und welche politischen Interessen des Knonauer Amts beim Kanton besser portiert werden könnten. Angestrebt wurde eine Austauschplattform für die Gemeinden des Bezirks Affoltern und die Kantonsräte. Die Standortförderung Knonaueramt will hierfür eine institutionalisierte Plattform zwischen Gemeinde- und Kantonsräten aufbauen. (jb.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Orientbrot GmbH, mit Sitz in Affoltern am Albis, UID CHE359.550.575, c/o Food Point Fulmine GmbH, Zürichstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 02.03.2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 31.01.2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 9. Februar 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 30. Januar 2018 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer sowie Schweizerbürger in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen:

Notariatskreis Affoltern (Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil)

Erneuerungswahl Notar für die Amtsdauer 2018 - 2022

• Halasi Péter, 1965, von Ungarn Bártfai Zsuzsanna, 1968, von Ungarn Halasi Hanna, 2003 und Linna, 2007, von Ungarn • Viskovic Sanja, 1985, von Kroatien • Hartwig Marko, 1968, von Deutschland • Rey Alfredo, 1962, aus der Schweiz

Stille Wahl Am 19. Januar 2018 wurde der untenstehende Wahlvorschlag publiziert. Innert der gesetzlich vorgegebenen Nachfrist wurde dieser weder geändert noch zurückgezogen. Es wurden auch keine neuen Wahlvorschläge eingereicht.

Bonstetten, 9. Februar 2018

In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte wird somit für die Amtsdauer 2018 – 2022 als still gewählt erklärt:

Einbürgerungsausschuss

Schneebeli Roman, 1958, Notar, Horgen (bisher) Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis

Knonau Bauherrschaft: Breitenmoser Esther, Schmiedgasse 5, 8934 Knonau, Bauvorhaben: Fassadenrenovation, Schmiedgasse 3, Kat.-Nr. 1126, Zone Kernzone Dorf (KD), Denkmalschutzinventar

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Erneuerungswahl von 3 Mitgliedern des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2018 – 2022

Knonau Bauherrschaft: Bär Jörg und Andrea, Uttenbergstrasse 22, 8934 Knonau Bauvorhaben: Ersatzbau Autounterstellplatz mit zusätzlicher Photovoltaikanlage, Umbau Dachterrasse und diverse kleine Umbauten, Uttenbergstrasse 22, Kat.-Nr. 851, Zone: Wohnzone zweigeschossig (W2/35)

Stille Wahl Am 19. Januar 2018 wurden die untenstehenden Wahlvorschläge publiziert. Innert der gesetzlich vorgegebenen Nachfrist wurden diese weder geändert noch zurückgezogen. Es wurden auch keine neuen Wahlvorschläge eingereicht. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte werden somit für die Amtsdauer 2018 – 2022 als still gewählt erklärt:

Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten

Bauherrschaft: Roger und Susanne Tobler, Waisenhausstrasse 11b, 8820 Wädenswil Vertreter: Bautec AG, Heinrich Wehrlistrasse 7, 5033 Buchs AG Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Kat.-Nr. 4419, Brüelstrasse 10c (Wohnzone W2a)

Obfelden Am 3. Februar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Baur-Bodmer, Rolf Emil geb. 17. September 1942, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 52; Ehemann der Baur-Bodmer, Brigitta Emilie. Abdankung am Dienstag, 13. Februar 2018, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden.

Bauherrschaft: Gamma Hans Rudolf, Chrüzacherweg 3, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau Aufzugsanlage mit neuem Windfang, Mehrfamilienhaus Chrüzacherweg 3, Kat.-Nr. 2305, Zone W2/40

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bonstetten Bauherrschaft: Mühlemann Hugo, Schachenstrasse 96, 8906 Bonstetten Projektverfasser: W.R. Bernhard AG, Niederweg 2, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Erstellung Luftwärmepumpe, Schachenstrasse 96, 8906 Bonstetten, Kat.-Nr. 1777, Zone W2/30

Kappel am Albis Bauherrschaft: NuBau Immobilien AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Projektverfasser: Nussbaumer Planung AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Bauprojekt: Abbruch Gebäude VersNr. 623 und Neubau 1 EFH und 3 DEFH mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 1614, Schützenwies, Kappel am Albis (Wohnzone 2).

Knonau Bauherrschaft: Boss Philipp und Simone, Büelweid 1, 8934 Knonau Bauvorhaben: Einbau Event- und Verkaufsraum in bestehende Remise, Büelweid 3, Kat.-Nr. 203, Landwirtschaft-Zone

Vorname

Geburtsjahr

Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Hunziker Naef Nüesch

Thomas Esther Gabriela

1956 1959 1972

Affoltern am Albis Affoltern am Albis Obfelden

Bauführer Germanistin Teamleiterin Versicherungen

bisher bisher neu

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Obfelden Gesuchsteller: Wellauer Hans Ulrich, Bachstrasse 9, 8912 Obfelden Projektverfasser: Peter Frick AG, Ottenbacherstrasse 8, 8912 Obfeden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Schlepplukarne am Wohnhaus Vers.Nr. 577 auf Kat.-Nr. 3134 an der Rüchligstrasse 15, (Zone W2)

Name

Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeinde Aeugst am Albis Erneuerungswahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Aeugst am Albis; Nach Ablauf der zweiten Frist liegen für die Erneuerungswahlen der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege folgende definitiven Wahlvorschläge vor:

7 Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name, Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Bartels, Johannes

1968

lic. theol., MBA

Forum

bisher

Bieri Hamad, Ruth

1969

selbstständig

-

bisher

Ottenbach

Emch, Roberta

1978

Flight Attendant

Bauherrschaft: Ritschard Haustechnik AG, Affolternstrasse 45, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Walter Ramseier, dipl. Arch. BSA SIA SWB, Grubenstrasse 19, 8045 Zürich Bauvorhaben: Neubau Gewerbegebäude mit integriertem Büroteil, Stüdlerstrasse, Kat.-Nr. 1649, Zone Gewerbezone G

Häne, Tanja

1977

Primarlehrerin

Huber Lütscher, Iris

1959

Katechetin

Kohn, David

1954

Informatiker

Schmidheiny, Hanno

1960

Dr. sc. techn. ETH

Lättenstrasse 10 8914 Aeugst a. A. Dorfstrasse 39 8914 Aeugst a. A. Wängibadstrasse 6 8914 Aeugst a. A. Schulweg 4 8914 Aeugst a. A. Wängibadstrasse 3 8914 Aeugst a. A. Allmendstrasse 2 8914 Aeugst a. A. Chlosterstrasse 12 8914 Aeugst a. A.

Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Bauherrschaft: Kanton Zürich, Stampfenbachstrasse 110, 8090 Zürich, Projektverfasser: BB&I Architekten AG, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Bauvorhaben: Umbau und Sanierung Forsthaus (bereits erstellt), Folenweid 4, Kat.-Nr. 1086, Zone: Landwirtschaftszone

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

bisher -

bisher

-

bisher

Forum

neu

Forum

neu

Präsident/in der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name, Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Bartels, Johannes

1968

lic. theol., MBA

Lättenstrasse 10 8914 Aeugst a. A.

Forum

bisher

In Anwendung von Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung und §§ 53 und 55 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) werden für die Erneuerungswahlen der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege gedruckte Wahlzettel verwendet. Der 1. Wahlgang der Urnenwahl wird am 15. April 2018 durchgeführt. Rechtsmittel Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Auto geknackt In Rifferswil haben Unbekannte am 2. Februar einen Personenwagen aufgebrochen und Gegenstände im Wert rund 450 Franken entwendet, darunter eine Tasche mit Portemonnaie. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf zirka 400 Franken. Erneut musste die Polizei wegen Graffiti ausrücken. Vandalen haben am Samstag, 3. Februar, die Werbetafel eines Geschäfts mit Schmierereien überzogen. Der Schaden beläuft sich auf knapp 300 Franken. Rund 100 Franken beträgt der Schaden, den Unbekannte in Bonstetten mit Graffiti an einer Verkehrstafel verursacht haben, wie am Montag, 5. Februar festgestellt wurde. Auch Lärm fand mehrmals Einlass in die Rapportbücher der Gesetzeshüter. Am 3. Februar störten sich Anwohner um Mitternacht am Lärm, der aus einer Bar drang. Die Verursacher wurden ermahnt. Einen Tag später, am Sonntag, verursachten Bewohner einer Wohnung nach Mitternacht Lärm. Eine Stunde später zogen Personen lärmend durch Aeugst und brachten Anwohner um den Schlaf. Ebenfalls am Sonntag, um die Mittagszeit, riefen Anwohner des Schulhauses Schlossächer in Obfelden die Polizei – nicht zum ersten Mal. Sie störten sich an Fussball spielenden Jungen, die dazu laute Musik hörten. (-ter.)

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt Bei einem Arbeitsunfall im Wald hat sich am Montagvormittag in Mettmenstetten ein Mann schwere Verletzungen zugezogen. Gegen 11.15 Uhr war ein 31-Jähriger im Wald mit Holzerarbeiten beschäftigt. Er wurde dabei von einem zu Boden fallenden Baumstamm getroffen und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde er mit einem Rettungshelikopter der Rega ins Spital geflogen. Der genaue Unfallhergang ist zurzeit nicht geklärt und wird durch die Kantonspolizei Zürich sowie durch die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Freitag, 9. Februar 2018

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Obfelden und Mettmenstetten setzen auf moderne Beleuchtung Neben Aeugst setzen weitere Gemeinden auf LED-Strassenbeleuchtungen Strassenlampen sind mit Leuchtmitteln mit einer Leistung von 20 bis 100 Watt ausgestattet. Durch eine Umstellung auf LEDLeuchtmittel kann rund 50 Prozent Strom gespart werden. Wenn eine Gemeindestrasse saniert wird, stellen deshalb immer mehr Gemeinden auf LED-Beleuchtung um. ................................................... von salomon schneider Mettmenstetten und Obfelden haben schon vor mehreren Jahren eine Lichtstrategie für den öffentlichen Raum entwickelt und ersetzen immer mehr herkömmliche Strassenlampen durch LED. Sie fangen jedoch nicht in einem Dorfteil an, sondern ersetzen die bisherigen Kandelaber abschnittsweise. Der Obfelder Tiefbausekretär Rico Schweingruber erklärt, wann Obfelden auf moderne Strassenbeleuchtung umstellt: «Wenn wir Strassen totalsanieren, wechseln wir auf LED. Dabei setzen wir auf dimmbare Beleuchtungen. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) beraten uns, welche Strassenlampen um welche Zeit, bis auf welche Lichtstärke gedimmt werden sollen. Bei Strassen, die primär als Fussweg genutzt werden, setzt Obfelden teilweise auf Beleuchtungen mit Bewegungsmelder.» Bei den dimmbaren Beleuchtungen gehen immer mehrere Lampen gleichzeitig an, damit der eingeschlagene Weg hell erleuchtet ist.

Eine durchdachte Lichtstrategie im öffentlichen Raum

Der Mettmenstetter Tiefbau- und Werkvorstand Peter Kessler an der Friedhofstrasse, die von LED-Strassenlampen erleuchtet wird. Die Lampen sind sogar auf den Fussweg gedreht, um diesen optimal zu erleuchten. (Bilder sals) Jörg Haller von den EKZ erläutert die Entwicklung der Strassenbeleuchtungen im Bezirk Affoltern: «In den 1960er-Jahren hat man begonnen, grossflächig Strassenbeleuchtungen zu errichten. Viele der damals installierten Pilzleuchten sind heute noch in Betrieb, man hat lediglich die Leuchtmittel mit der Zeit auf Energiesparlampen umgerüstet. Bis in die 2000erJahre wurde primär an der Form der Strassenbeleuchtungen geschraubt. Während frühe Strassenlampen noch in alle Richtungen leuchteten, richteten neuere Exemplare den Lichtkegel mehr nach unten. Seither ist durch die LED-Technologie selektive, dynamische Beleuchtung möglich geworden.»

Flexibel einsetzbare Leuchtmittel Bei modernen Strassenbeleuchtungen können Lichtintensität und Lampensteuerung dynamisch angepasst werden. Jörg Haller erklärt, was bei modernen Beleuchtungskonzepten beachtet werden sollte: «Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Bewegungsmelder zu installieren oder die Strassenlampen am späteren Abend oder in Naturnähe zu Dimmen. Die Herausforderung besteht darin, bei Abzweigungen die Bewegung zuverlässig zu erfassen. Zudem können Bewegungsmelder bei regelmässigem Verkehrsaufkommen unruhig wirken.» Obfelden und Mettmenstetten nahmen das öffentliche Beleuchtungs-

Auch in Mettmenstetten ist die öffentliche Lichtstrategie seit Jahren ein Thema. «Ich habe zahlreiche Veranstaltungen zum Thema besucht und mich von den Vorteilen von LED Leuchten überzeugen lassen. Der Gemeinderat will diese Strategie unterstützen. Auch wir setzen oder ersetzen die Kandelaber jedoch nur, wenn neue Strassen gebaut, wir Strassen sanieren oder wenn eine Strassenlampe ausfällt. So verteilen sich die Kosten auf mehrere Jahre und wir können kontinuierlich aus den gemachten Erfahrungen lernen», erläutert Peter Kessler, der für Tiefbau und Werke verantwortliche Mettmenstetter Gemeinderat.

Rahmenbedingungen zentral

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Am Sonntag, 11. Februar, feiert Anna Rinderknecht in Affoltern ihren 96. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich zum hohen Fest und wünschen nur das Beste.

Zum 90. Geburtstag Heidi Adeline Benz-Luginbühl feiert heute in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit. Am Montag, 12. Februar, wird Gertrud Spörri in Affoltern 90 Jahre jung. Wir wünschen frohes Fest und viel Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 12. Februar, feiert Alfred Guido Koller in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.

konzept gemeinsam mit den EKZ in Angriff. Mettmenstetten hat sich für zeitabhängiges Dimmen der Strassenbeleuchtungen entschieden. «An befahrenen Strassen haben wir uns für dimmbare Leuchtmittel entschieden. Ab 22 Uhr wird die Leuchtkraft der LED-Strassenbeleuchtungen um 40 Prozent reduziert. Hell sind sie aber immer noch. Wir sammeln nun Erfahrungen und haben uns für diesen Modus entschieden. Es ist aber gut möglich, dass wir noch weiter zurückschrauben. Ein weiteres Thema ist die Lichtkegelregulierung. Bei einigen LED-Beleuchtungen haben wir einen Blendschutz angebracht, damit sie nur dort hin leuchten, wo es auch gewünscht ist», erläutert Peter Kessler. Auch für Jörg Haller ist Lichtlenkung im Beleuchtungsbereich ein zentrales Thema: «Moderne Strassenleuchten erzeugen einen länglichen Lichtkegel, der primär die Strassen erhellt und nur in geringem Masse die benachbarten Gärten.»

Die Neugutstrasse in Obfelden wird primär als Fussweg genutzt, deshalb hat die Gemeinde LED-Strassenlampen mit Bewegungsmeldern installiert.

Welche Innovationen sich durchsetzen, hängt auch von den Rahmenbedingungen ab. Bis 2016 entsprach das Dimmen von Strassenbeleuchtungen in der Schweiz nicht den Normen. «Normen sind immer ein Spiegel der Technik und werden regelmässig überprüft und angepasst. Da die Technologie im Lichtbereich riesige Fortschritte gemacht hat, wurden die Normen angepasst. Wenn eine neue Technologie auftaucht, wird auf europäischer Ebene zusammengearbeitet, geforscht und abgeklärt. Dieser Prozess dauert jeweils drei bis fünf Jahre. Dafür gibt es dann in ganz Europa einheitliche Normen, was für die Industrie grössere Serien ermöglicht und die Produkte günstiger macht. Durch die schnelle Entwicklung bei LED und Steuerungen ist es heute leider so, dass es kaum einheitlichen Standards gibt, welche die Kompatibilität zwischen Produkten verschiedener Hersteller ermöglichen», erläutert Jörg Haller.

So funktionieren LED-Leuchtmittel LED steht für Light-Emitting-Diode oder auf Deutsch Leuchtdiode. Eine Diode ist ein elektronisches Bauelement, das Strom in eine Richtung passieren lässt und in die andere Richtung isoliert, ein sogenannter Halbleiter. Wenn bei einem LEDLeuchtmittel Strom in Durchlassrichtung fliesst, entsteht Licht. Zur

Herstellung von Leuchtdioden wird das seltene Metall Gallium benötigt. Anders als bei Glühlampen springen bei LED die Elektronen von einer Seite der Diode auf die andere. Dadurch entsteht Licht. Das Funktionsprinzip ist also ganz anders als bei Glühlampen, bei denen ein Metalldraht zum Glühen gebracht wird. Bei Glühlampen

werden nur etwa fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt, 95 Prozent verpuffen als Wärme. Moderne LEDs haben einen Wirkungsgrad von rund 30 Prozent, sind also rund sechsmal energieeffizienter als Glühlampen. (sals)


Gemeinde Maschwanden

Gemeinde Kappel am Albis

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden 2018 Folgende Personen haben sich innert Frist für das Beiblatt zu den Wahlunterlagen für die Erneuerungswahlen angemeldet:

Definitive Wahlvorschläge – Wahlanordnung Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist gemäss Publikation vom 19. Januar 2018 liegen folgende definitive Wahlvorschläge für den 1. Wahlgang der am 15. April 2018 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 vor:

Gemeinderat (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Adresse

bisher/ neu

Informatiker TS Polizistin Raumplaner Dentalassistentin Prozessfachmann

1968 1977 1949 1977 1982

Sagiweg 5 Steinbüllenstrasse 18 Dorfstrasse 60 Dorfstrasse 11 Dorfstrasse 104

bisher neu bisher neu bisher

Präsidium 1. Gabathuler Christian

Raumplaner

1949

Dorfstrasse 60

neu

Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder, 4 Vorschläge)

Mitglieder 1. Ehrler Ueli 2. Studer Michael 3. Sturzenegger Thomas 4. Weidmann Adeline

Beruf

Forstwart/Landwirt Landwirt Journalist Kaufm. Angestellte

Jahrgang

Adresse

1978 1982 1967 1976

Ausserdorfstrasse 95 Dörflistrasse 13 Hinterdorfstrasse 19 Bühlstrasse 5

bisher/ neu bisher neu bisher bisher

In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung in Verbindung mit § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat erklärt obige Mitglieder für gewählt. Für das fünfte Mitglied (gleichzeitig Präsidium) der Rechnungsprüfungskommission findet am 15. April 2018 die Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel statt (§ 54 Abs. 2 GPR).

Primarschulpflege (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Gemeinderat Kappel am Albis (4 Mitglieder inkl. Präsidium) Name, Vorname

Jahrgang

Mitglieder 1. Bachmann Christian 2. Dosch Priska 3. Gabathuler Christian 4. Gruber Keila 5. Schuler Michael

Name/Vorname

Die Liste ist nicht abschliessend. Es können auch nicht aufgeführte Personen gewählt werden.

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Mitglieder 1. Buholzer Franziska 2. Dosch Ursin 3. Frei Thomas 4. Gsell Silvie 5. Neuweiler Michael

Hausfrau Polizist Hausmann Veterinärin Informatiker

1970 1973 1974 1980 1972

Ausserdorfstrasse 14 Steinbüllenstrasse 18 Unterdorfstrasse 10 Dorfstrasse 59 Dörflistrasse 6

bisher neu bisher neu neu

Präsidium 1. Dosch Ursin

Polizist

1973

Steinbüllenstrasse 18

neu

Stéphanie Schuler-Larcher hat ihren Wahlvorschlag innert Frist zurückgezogen. In Anwendung von Art. 7 der Primarschulgemeindeordnung in Verbindung mit § 55 GPR findet am 15. April 2018 die Urnenwahl mit gedruckten Wahlvorschlägen statt.

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege (5 Mitglieder und Präsidium)

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Kauffrau

1961

neu

1960

4. Müller Jakob

Kaufmännische Angestellte Kaufmännischer Angestellter Meisterlandwirt

5. Nava Salvatore

Service Engineer

1966

6. Vogelsanger David

Dr. phil.

1954

Weiermattstrasse 29 Uerzlikon Kappelerstrasse 14 Uerzlikon Schützenwies 4 Kappel am Albis Alte Kappelerstrasse 12 Uerzlikon Baarerstrasse 7 Uerzlikon Baarerstrasse 3 Uerzlikon

Präsidium 1. Müller Jakob

Meisterlandwirt

1957

2. Vogelsanger David

Dr. phil.

1954

Mitglieder 1. Hauser Häberling Carolina 2. Hui Heidi 3. Hunkeler Martin

1971 1957

Mitglieder 1. Ackermann Marion

Tierärztin

1973

bisher

2. Barili Annette

Hausfrau/Mutter

1972

3. Gretler Monika

1964

4. Müller Monika

Bio-med. Analytikerin Hausfrau

5. Suter Philipp

Schulleiter

1975

Im Feld 2d Kappel am Albis Im Feld 2a, Kappel am Albis Im Feld 36 Kappel am Albis Schürweid 1 Uerzlikon Rifferswilerstrasse 10 Hauptikon

Präsidium 1. Ackermann Marion

Tierärztin

1973

1978

Adresse

bisher/ neu

Näfenhäuser 5a Kappel am Albis Näfenhäuser 7b Kappel am Albis Hauptikonerstrasse 12 Uerzlikon Uerzlikerstrasse 13 Hauptikon Näfenhäuser 19c Kappel am Albis

neu

Hinterdorfstrasse 5 Bühlstrasse 7 Unterdorfstrasse 2 Unterdorfstrasse 7 Dörflistrasse 6

bisher neu neu bisher neu

2. Koellmann Tomi

Jurist

1973

3. Marienberg Sacha

Bankangestellter

1978

4. Müller Blair

Controller

1962

Präsidium 1. Bär Verena

Hausfrau

1949

Hinterdorfstrasse 5

bisher

5. von Allmen Markus

Wirtschaftsprüfer

1969

Präsidium 1. Marienberg Sacha

Bankangestellter

1978

Lifart geb. Leutert, Anny Albertine

Maag Andreas Gerhard geboren am 7. Juni 1955, wohnhaft gewesen in Knonau, Rossauerstrasse 7. Es findet keine Beisetzung und keine Abdankungsfeier statt.

geb. 13. Januar 1920, von Zürich ZH und Eggenwil AG, wohnhaft gewesen in Zürich.

Bestattungsamt Knonau

Die Bestattung findet am Mittwoch, 14. Februar 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt.

Am Dienstag, 30. Januar 2018, ist in Zürich ZH gestorben:

Die Friedhofvorsteherin

Stallikon

Brüderlin René Walter geboren am 3. April 1937, von Liestal BL, wohnhaft gewesen Hofstetterweidweg 22, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 14. Februar 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

neu

Jahrgang

1949 1956 1975 1948 1974

Am 5. Februar 2018 ist in Zürich gestorben:

neu

Beruf

Hausfrau Primarlehrerin Lichtplaner Landwirt Familienfrau

Ottenbach

bisher

Name, Vorname

Mitglieder 1. Bär Verena 2. Clerici Marina 3. Fornaro Nikolai 4. Leuthold Paul 5. Neuweiler Sonja

Am 6. Februar 2018 ist in Knonau gestorben:

bisher

Rechnungsprüfungskommission Kappel am Albis

1975

Knonau

Im Feld 2d Kappel am Albis

bisher

(5 Mitglieder inkl. Präsidium)

Betriebswirtschafter

Todesfälle

neu

bisher/ neu

Mitglieder 1. Abt Thomas

Gemeinderat Maschwanden

neu

Adresse

bisher/ neu

Maschwanden, 9. Februar 2018

neu

Jahrgang

Adresse

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

neu

Beruf

Jahrgang

Rekurse in kirchlichen Angelegenheiten sind innert derselben Frist an die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten einzureichen.

neu

Name, Vorname

Beruf

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG).

neu

Primarschulpflege Kappel am Albis (5 Mitglieder inkl. Präsidium)

Name/Vorname

Gestützt auf Art. 6 der Kirchgemeindeordnung in Verbindung mit § 55 GPR findet am 15. April 2018 die Urnenwahl mit gedruckten Wahlvorschlägen statt.

Alte Kappelerstrasse 12 Uerzlikon Baarerstrasse 3 Uerzlikon

bisher

Kappel am Albis, 9. Februar 2018

Hauptikonerstrasse 12 Uerzlikon

bisher neu bisher neu

neu

Gemeinderat Kappel am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Februar 2018

Einmal jährlich eine Liegenschaft kostenlos nutzen können Vierter Informationsanlass der Immobilienabteilung der Gemeinde Affoltern Am ersten Montag im Februar fand in der Märt-Galerie bereits zum vierten Mal der Informationsanlass der Immobilienabteilung Affoltern statt. Die regelmässige Durchführung trägt langsam Früchte.

Neubauprojekt ist. «Wir hoffen, dass die Gemeindeversammlung vom 12. März rege besucht wird. Dann wird über das Neubauprojekt ausführlich berichtet und über den Projektierungskredit abgestimmt», erklärte Hermann Brütsch. Danach zeigte Fabrizio Meo noch die Rolle der Gemeinde als Sponsor der Sportvereine in der Sportanlage Moos auf. Sie investiert jedes Jahr einen namhaften Betrag, damit die Sportvereine kostenfrei eine tadellos gepflegte Anlage benützen können.

Hermann Brütsch, der Ressortvorstand Immobilien, konnte eine stattliche Anzahl interessierter Zuhörer begrüssen und gab seiner Freude darüber Ausdruck. Anschliessend ging Fabrizio Meo, Abteilungsleiter Immobilien, auf ein paar Schwerpunkte des vergangenen Jahres ein. So kaufte die Gemeinde die strategisch wichtige Liegenschaft an der Oberen Bahnhofstrasse 9. Sie grenzt unmittelbar an das Gemeindehaus an und wird für die nächsten Jahre für Sozialwohnungen genutzt.

Kostenlose Nutzung für Vereine

Fertiges Projekt muss überarbeitet werden Ein weiterer Schwerpunkt war das Gebäudeleitsystem im bereits 12 Jahre alten Gemeindezentrum. Es steuert zentral die gesamte Beleuchtung im Gemeindehaus inklusive Tiefgarage, aller Türen im Gemeindezentrum, im Kopfbau und im Kasinosaal und die Aussenstoren. Die Anlage war alt, störungsanfällig und fiel durchschnittlich einmal pro Woche aus. Die Umgebungsgestaltung «Alte Jonentalstrasse/Bauspielplatz – Gemeinschaftszentrum» war ein Projekt, in das viel Zeit und Energie gesteckt wurde. Bekanntlich hat es auf dem Gelände auch einen kleinen Teich. Dieser wurde dann vom Awel als öffentliches Gewässer deklariert. Die damit zusammenhängenden gesetzlichen Vorschriften führten dazu, dass das fertige Projekt überarbeitet werden muss und deshalb zurückgestellt wurde. Ebenfalls einiges an Arbeit und Zeit verschlungen hat das Projekt artgarden.ch, eine drei Wochen dau-

Kampfwahlen der Sekundarschule Bei den Gemeinderatswahlen in Maschwanden kommt es nicht zu Kampfwahlen. Für die scheidenden Gemeinderäte Andreas Binder und René Müller stellen sich Priska Dosch und Keila Gruber zur Verfügung. Für das Gemeindepräsidium stellt sich der ehemalige Kantonsplaner und bisherige Gemeinderat Christian Gabathuler zur Wahl. Für die Rechnungsprüfungskommission sind nur vier Wahlvorschläge eingegangen. In der Primarschul- und der Kirchenpflege kommt es ebenfalls nicht zu Kampfwahlen.

Obfelden-Ottenbach: Sekundarschulpflege Für die sechs Sitze in der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach stellen sich sieben Personen für die vorhandenen sechs Sitze zur Verfügung. Mit Diana Caruso tritt eine neue Kandidatin gegen die bisherige Schulpflegepräsidentin Susanne van Hoof an. Neu möchten Stefan Bommeli, Bernhard Borner und Gabriela Stettler Sekundarschulpflegende werden. Für die Kirchenpflege Obfelden haben sich bisher erst sechs von sieben Kandidaten gefunden. In der Kirchenpflege Aeugst kommt es nicht zu Kampfwahlen. (sals)

Auf dem Bild von links: Hermann Brütsch (Gemeinderat), Verena Feller (Geschäftsführerin Haus zum Seewadel), Fabrizio Meo (Abteilungsleiter), Jacqueline Grubenmann (Sekretariat), Werner Rottensteiner (Haustechnik), Paolo Gentile (Leiter Haustechnik), Silvio Schirmer (Haustechniker/Weibel), Markus «Fäger» Marty (Leiter Schwimmbad), Reto Frick (Haustechnik). (Bild zvg.) ernde Freiluft-Gartenausstellung. Diese hätte auf dem Marktplatz und vor der Märt-Galerie für eine willkommene Belebung des Orts-Zentrums gesorgt. Zum grossen Bedauern aller Beteiligten und trotz intensiver Bemühungen konnten nicht genug interessierte Gartenbaubetriebe gefunden werden. Deshalb musste letztendlich auf eine Durchführung verzichtet werden.

Stigeli immer noch extrem beliebt Das Schwimmbad Stigeli hatte trotz des eher nassen Ferienmonats Juli stol-

ze 36 500 Eintritte zu verzeichnen. In einer mit weiteren elf Freibädern durchgeführten Umfrage erzielte es hervorragende Resultate. Danach ging der Immobilienleiter noch auf die Auswirkungen der Einheitsgemeinde ab 1. Juli ein. So vergrössert sich unter anderem der Versicherungswert des verwalteten Immobilienportfolios von 76,5 Millionen auf 139,2 Millionen. Auch der Personalbestand wird markant zunehmen. Verena Feller, Geschäftsführerin Haus zum Seewadel, ging auf die Geschichte des Hauses ein und zeigte auf, dass es allerhöchste Zeit für das

Mit einem Ausblick auf ein paar kostenintensive Projekte, welche die Gemeinde 2018 neben der Integration der Primarschule noch stark beschäftigen werden – Sanierung Kinderplanschbecken im Stigeli, Gesamtsanierung Kindergarten Zwillikon, Projektierung Gesamtsanierung Schulhaus Butzen, Ersatz Kunstrasen im Moos – beendete Fabrizio Meo seine Ausführungen. Die anschliessende Fragerunde wurde rege genutzt. Ferruccio Gusmini, der Präsident des FC Affoltern, bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Gemeinde und ihren Einsatz für die Sportvereine, was die Verantwortlichen sichtlich freute. In seinem Schlusswort bedankte sich der Immobilienvorstand bei seinen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre tolle Arbeit. Und machte noch eine interessante Ankündigung: Er bringt einen Antrag an den Gemeinderat, dass künftig jeder in Affoltern ansässige Verein einmal im Jahr Anrecht hat auf die kostenfreie Benutzung einer zur Verfügung stehenden, passenden Räumlichkeit. Der anschliessende Apéro wurde ausgiebig für Fragen und Gespräche mit den Mitarbeitern der Immobilienabteilung genutzt und zeigte auf, dass die Veranstaltung ein Bedürfnis der Bevölkerung abdeckt.

Die Zeichen der Zeit erkannt

«Di fair Milch Säuliamt» liegt voll im Trend Am 2. Dezember fiel der Startschuss der fairen Milch Säuliamt. 43 Milchbauern haben sich zur «Genossenschaft Faire Milch Säuliamt» zusammengeschlossen mit dem Ziel, wenigstens jenen Teil ihrer Milch zu einem kostendeckenden Preis zu verkaufen, der als Vollmilch im Laden abgesetzt wird. Dieser kostendeckende Preis liegt aktuell rund 25 Rappen über dem von den Milchkäufern bezahlten Preis für Industriemilch. Die Genossenschaft bekam von der Landi Albis die Chance, in den elf Volg-Filialen des Bezirkes eine faire Past-Vollmilch zu verkaufen. Diese ist nicht auf 3,5 % Fettgehalt standardisiert, sondern der Fettgehalt ist so, wie frisch von der Kuh, also aktuell rund 0,7 % höher und sie stammt ausschliesslich von Säuliämtler Kühen, die von einem Tierwahlprogramm profitieren – entweder besonders tierfreundliche Stallhaltung BTS oder regelmässiger Auslauf auf die Weide raus. Diese Vorgaben müssen alle Mitglieder der Genossenschaft erfüllen. Nach zwei Monaten stellt die Genossenschaft erfreut fest, dass der zu Beginn einsetzende Run auf diese Milch kein kurzfristiger Hype war. Die Verkaufszahlen des Monats Januar sind unverändert hoch. Der Erfolg spiegelt sich auch in der Verkaufssta-

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ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Einkünfte Muss Erwerbsersatz (EO) während der RS oder dem WK versteuert werden? Der Erwerbsersatz gilt ebenfalls als Einkommen und muss im Gegensatz zum Sold als Einkommen versteuert werden. Ist die Feuerwehrentschädigung steuerpflichtig? Bei der direkten Bundessteuer kann ein Freibetrag von Fr. 5000.– und bei den Staats- und Gemeindesteuern einer von Fr. 8000.– geltend gemacht werden. Dieser Freibetrag gilt nur für den Sold, welcher für die Erfüllung der Kernaufgaben der Feuerwehr ausbezahlt wurde. Sind auch kleine Lottogewinne steuerbar oder gibt es einen Freibetrag? Sowohl bei den Staats- und Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer sind Lotteriegewinne bis zu einem Betrag von Fr. 1000.– steuerfrei. Bis zu vorerwähntem Betrag sind die Geldtreffer auch von der Verrechnungssteuer befreit. Gewinne aus Lotterien, Tombolas und Wettbewerben: Wir haben in einem Wettbewerb ein Auto gewonnen. Wie ist das Fahrzeug zu versteuern? Der Verkehrswert des gewonnenen Fahrzeuges (und somit der Katalogpreis) ist als Einkommen steuerbar. Wie werden IV-Nachzahlungen, die zurückliegende Steuerjahre betreffen, eingeschätzt? Gehören zu den Einkünften IVNachzahlungen, wird die Einkommenssteuer unter Berücksichtigung der übrigen Einkünfte zu dem Steuersatz berechnet, der sich ergäbe, wenn anstelle der einmaligen Leistung eine entsprechende jährliche Leistung ausgerichtet würde. Somit erfolgt eine verminderte Besteuerung, indem die Steuerprogression gebrochen wird. Sind Familien- und Kinderzulagen steuerbar? Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen) stellen steuerpflichtiges Einkommen dar und müssen deklariert werden. Quelle: Steueramt FAQ.

Steuererklärung fachgerecht erledigt Der Steuererklärungsdienst von Pro Senectute Kanton Zürich unterstützt Einzelpersonen oder Ehepaare ab 60 Jahren beim Ausfüllen ihrer Steuererklärung.

«Di fair Milch Säuliamt» ist ein Verkaufsschlager. (Bild Salomon Schneider) tistik der elf Volg-Filialen wieder: Dank der fairen Milch Säuliamt wurden die Vollmilch-Verkaufsmengen insgesamt um 30 % gesteigert! Das Personal in den Filialen stellt zudem erfreut fest, dass viele Neukunden den Weg in ihren Laden finden – und meistens die Faire Milch im Einkaufskorb haben.

Fazit: Es gibt Kundschaft, welche bereit ist, mehr Geld für Milch auszugeben, wenn er oder sie weiss, dass mit diesem Preis der Bauer fair bezahlt wird. Von einer Absatzsteigerung von 30 % kann im Lebensmittelhandel in der Regel nur geträumt werden. (pd.)

Wer fühlt sich bei der Steuererklärung unsicher? Wer will unnötige Ausgaben vermeiden und sicher sein, alle erlaubten Abzüge berücksichtigt zu haben? Die freien Mitarbeitenden im Steuererklärungsdienst der Pro Senectute Kanton Zürich helfen Einzelpersonen oder Ehepaaren ab 60 Jahren, die Steuererklärung fachgerecht auszufüllen: schnell, vertraulich und diskret. Die ausgefüllte Steuererklärung kann man danach gleich mitnehmen und verschicken. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Tarife orientieren sich am steuerbaren Einkommen. (pd.) Weitere Infos unter www.pszh.ch.


Gemeinde Hedingen Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden Für die Aufnahme auf das Beiblatt für den ersten Wahlgang der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom 15. April 2018 haben sich innert der gesetzten Frist die nachfolgend aufgeführten Personen gemeldet.

Gemeinderat (4 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder des Gemeinderates sind vorgeschlagen: Doppler Nicole (w), 1976, Business Finance Analyst, Haldenstrasse 44, FDP, neu Erni Christine (w), 1960, Dipl. Betriebsökonomin KSZH, Alte Haldenstrasse 15, FDP, neu Fornaro Ruedi (m), 1958, Leiter Liegenschaftenverwaltung, Zwillikerstrasse 60, FDP, bisher Hafner Claude (m), 1962, Unternehmer Elektrobranche, Pilatusstrasse 12, SVP, bisher Für das Präsidium des Gemeinderates ist vorgeschlagen: Fornaro Ruedi (m), 1958, Leiter Liegenschaftenverwaltung, Zwillikerstrasse 60, FDP, neu

Schulpflege (7 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Schulpflege sind vorgeschlagen: Egger Chantal (w), 1970, Berufsbildnerin / Personalverantwortliche, Im Zelgliacher 9, bisher Grand-Spillmann Jacqueline (w), 1966, Verwaltungssekretärin, Sunnemattstrasse 2A, SVP, bisher Grimmer Michael (m), 1975, Rechtsanwalt, Fliederstrasse 5, neu Hofmann Elisabeth (w), 1961, Hausfrau / Detailhandelsangestellte, Kaltackerstrasse 41, bisher Peter Felix (m), 1955, Personalleiter, Riedbächli 8, neu Scheidegger Barbara (w), 1980, Bibliothekarin, Hofackerstrasse 19, neu Schneider Roland (m), 1965, Finanzleiter, Riedstrasse 3c, neu Schöb-Ackermann Alice (w), 1981, Kosmetikerin, Haldenrebenstrasse 15, neu Shushack Donald (m), 1954, Projektmanager, Römerweg 14, neu Vetsch Maja (w), 1969, Handarbeitslehrerin, Haldenstrasse 15, neu Ich bin nicht tot, ich tausche nur Räume, ich leb in euch und geh durch eure Träume.

Für das Präsidium der Schulpflege ist vorgeschlagen: Schneider Roland (m), 1965, Finanzleiter, Riedstrasse 3c, neu

TO D E S A N Z E I G E

Rechnungsprüfungskommission (5 Mitgliedern sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sind vorgeschlagen:

Traurig und tief bewegt, nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Grossvater und Schwiegervater

Bär Matthias (m), 1965, Betriebsökonom HWV, CFP®, Lettenweidstrasse 8, FDP, bisher Jann Dieter (m), 1954, Rechtsanwalt, Lettenackerstrasse 12, SP, bisher Krähenbühl Vilmar (m), 1953, Dipl. Bauingenieur ETH, Bachtalenstrasse 14K, SVP, bisher Wildhaber Matthias (m), 1973, Betriebsökonom FH, Alte Haldenstrasse 21, SVP, bisher Wildi Stephan (m), 1967, Arzt, Pilatusstrasse 9, FDP, neu

Peter Steffen 18. November 1941 – 2. Februar 2018

Für das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission ist vorgeschlagen: Krähenbühl Vilmar (m), 1953, Dipl. Bauingenieur ETH, Bachtalenstrasse 14K, SVP, neu

Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich sehr. In unseren Herzen wirst Du immer weiterleben.

Baukommissiont (4 Mitglieder)

In Liebe und Dankbarkeit: Annie Steffen-Rose Richard Steffen und Karoline Schaer mit Levin Tim Leu und Svetlana John Leu und Lherry Elizabeth Steffen Julia Steffen mit Joel Michael Steffen und Claudia Sax Steffen mit Mia, Lily und Yara David Steffen Verwandte und Freunde

Als Mitglieder der Baukommission sind vorgeschlagen: Girardi Rico (m), 1960, Dipl. Schreinermeister, Maienbrunnenstrasse 5, parteilos, bisher Oertli Andri (m), 1967, Baumeister, Affolternstrasse14, bisher Rupar Oliver (m), 1972, Elektromonteur / Teamleiter, Haldenstrasse 6, FDP, neu Uhr Werner (m), 1946, El. Ing. HTL, Hofackerstrasse 11, SVP, bisher Bemerkung zum Präsidium Das Präsidium der Baukommission wird durch den jeweiligen Vorsteher bzw. die jeweilige Vorsteherin Hochbau und Umwelt ausgeübt.

Reformierte Kirchenpflege (9 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Reformierten Kirchenpflege sind vorgeschlagen: Diethelm Cornelia (w), 1954, Journalistin, Buchenweg 3, neu Frei-Deubelbeiss Franziska (w), 1975, Kauffrau, Frohmoos 1, bisher Grossmann Jeanine (w), 1967, Sekretärin / Studentin, Lettenackerstrasse 17, bisher Möckli Marcel (m), 1974, Bauprojektleiter, Haldenstrasse 21, neu Ott Peter (m), 1946, Rentner / Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher Risold Prisca (w), 1965, Mathematikerin, Kaltackerstrasse 45, bisher Schafroth Gabriela (w), 1974, Ökonomin, Frohmoosstrasse 38c, neu Vanetta Gabriela (w), 1964, Kauffrau, Im Chrätzacher 19, bisher Von der Crone Meret (w), 1965, Lehrerin, Rüchligstrasse 3, bisher

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9. Traueradresse: Annie Steffen-Rose, Zürichstrasse 74, 8910 Affoltern am Albis

Für das Präsidium der Reformierten Kirchenpflege ist vorgeschlagen: Ott Peter (m), 1946, Rentner / Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher Anstelle der auf diesem Beiblatt vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten können aber auch beliebige andere Personen gewählt werden, sofern sie in der Gemeinde Hedingen stimm- und wahlberechtigt sind. Hedingen, 9. Februar 2018

Gemeinderat Hedingen

DANKSAGUNG Wir danken allen, die

Ursula Schmidhauser Erneuerungswahlen 2018 Gemeinderat – Einladung zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten Wann: Freitag, 2. März 2018 Zeit:

20.00 Uhr

Wo:

Kleiner Mühlesaal, Kappel am Albis

Kappel am Albis, 9. Februar 2018 Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

HERZLICHEN DANK

in ihrem Leben begleitet haben, insbesondere im letzten Jahr, als sie in der Langzeitpflege Sonnenberg weilte.

Den Verwandten, Freunden und Nachbarn, die an der Abschiedsfeier von unserem geschätzten

Wir danken für alle Kondolenzschreiben, lieben Worte und Zeichen der Anteilnahme.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Matthias Ruff für seine einfühlsamen Worte an der Abdankungsfeier. Mein Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des dritten Stockes im Haus Pilatus in Affoltern, die ihn in den letzten Wochen liebevoll betreut haben.

Speziell danken wir Frau Pfarrer Eva Eiderbrant für ihren einfühlsamen Abschiedsgottesdienst, Herrn Siddique Eggenberger für seine wunderschönen Lieder und Herrn Kornél Radics für seine Klavierbegleitung, der Sigristin und dem Friedhofsgärtner für ihre Unterstützung, Herrn Dr. med. René Schmidlin für seine langjährige Betreuung, den MitarbeiterInnen der Spitex Obfelden und dem Pflegeteam der Langzeitpflege Sonnenberg für die liebevolle Betreuung.

Wettswil, im Februar 2018

Februar 2018

Adolf Schellenberg teilgenommen haben.

Odette Schellenberg

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. Februar 2018

Stärkung der politischen Interessen des Knonauer Amts Erster Anlass «Netzwerk Politik» der Standortförderung Nein, das Bild, das der Kanton vom Säuliamt habe, sei nicht adäquat; es werde als zweitrangige Randregion wahrgenommen und behandelt; das Image müsse korrigiert werden, war am vergangenen Montagabend, am ersten Anlass «Netzwerk Politik» der Standortförderung Knonauer Amt in der Hausemer Gemeindebibliothek von Gemeinderäten zu hören. Die Standortförderung hatte zu einem Gedankenaustausch unter Gemeindeund Kantonsräten geladen. Ziel dieses Sondierungs- und Pilotanlasses war es, herauszufinden, ob – und gegebenenfalls wie – eine Plattform gestaltet werden könnte, damit sich die Gemeinde- und Kantonsräte des Knonauer Amts zu wichtigen Themen abstimmen können. Die Absicht dahinter ist, dass die Interessen des Säuliamts auf kantonaler Ebene besser wahrgenommen werden.

Kantons- und Gemeinderäte machten sich gemeinsam Gedanken zu brennenden Themen. (Bilder Salomon Schneider)

Fünf von sechs Kantonsräten anwesend Das Interesse an der Veranstaltung war gross: Gut dreissig Gemeinderäte aus dem Bezirk kamen und diskutierten. Zahlreiche Themen und Interessen aus dem kommunal-kantonalen Spannungsfeld kamen zur Sprache; wie öffentlicher Verkehr, Raumplanung, Finanzen, Soziallasten und -Leistungen. Fünf der sechs Säuliämtler Kantonsräte waren präsent und zeigten allein damit schon ihr Interesse an regionalen Themen: «Die konkreten Anliegen von Gemeinderäten zu hören, hilft mir enorm, mich in Zürich für unseren Bezirk einzusetzen», sagte EVP-Kantonsrat Daniel Sommer. Spannend und aufschlussreich war das Feedback der Kantonsräte zu all den Anliegen, denn auch sie sind im Kantonsrat bestimmten politischen Fahrplänen unterworfen. «Wenn wir am Montag eine Abstimmung im Kantonsrat haben, ist es absolut illusorisch zu meinen, dass wir auf diese noch Einfluss nehmen können, wenn wir am

Von links: Die Kantonsräte Hannah Pfalzgraf (SP), Olivier Hofmann (FDP), Martin Haab (SVP), Ronald Alder (GLP) und Daniel Sommer (EVP) äusserten sich zum Schluss der Veranstaltung über die angesprochenen Themen. Freitag davor per E-Mail dazu aufgefordert werden», erklärte FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann. Entscheidend sei die Phase der Behandlung in Kommissionen, und dies passiere zum Teil Monate, ja Jahre, im Vorfeld, betonte auch Kantonsrat Martin Haab. Und Kantonsrat Ronald Alder fügte hinzu: «Der intensive und diskussionsfreudige Austausch unter den Gemeinde- und

Kantonsräten hat gezeigt, dass wir uns regelmässig treffen sollten, um die Interessen unseres Bezirkes noch besser zu vertreten. Die Standortförderung bietet dazu eine gute Plattform.»

Austausch institutionalisieren Da es heisse Themen sowie Interesse von Seiten der Kantons- und Gemein-

deräte gibt, die Meinungen zu relevanten Themen zu koordinieren, scheint ein institutionalisierter Austausch sinnvoll. Die Standortförderung nimmt diese Aufgabe an und macht sich Gedanken zur Konzipierung eines pragmatisch funktionierenden Gefässes zur Stärkung der politischen Interessen des Knonauer Amts. Johannes Bartels, Standortförderer

Demenz und Einbezug der Angehörigen Christian Müller-Hergl referiert am 13. Februar, in Affoltern, im Haus zum Seewadel Ist Inklusion und Teilhabe notwendig oder unerreichbar? Im letzten Teil der Trilogie «gestern heute morgen» referiert Christian Müller-Hergl am 13. Februar über Demenz und soziale Kontakte. «Demenz ist eine soziale Aufgabe», sagt Christian Müller-Hergl und ergänzt: «Wenn Angehörige die durch Demenz verursachten Veränderungen nicht verstehen, verschlimmern sie die Situation, da sie die Person kontrollieren oder sozial akzeptabel haben wollen. Diese Kontrollversuche kann die Person immer weniger nachvollziehen – mit dem Ergebnis einer Verschlimmerung von Verhalten, Stimmung und Erscheinung. Infolge dessen nimmt der Stress der Angehörigen zu, mit der Tendenz zur familiären Gewalt.»

Auf Fähigkeiten der Betroffenen konzentrieren In seinem Vortrag spricht er über die Notwendigkeit, Angehörige von Menschen mit Demenz zu informieren und dafür Sorge zu tragen, dass sie

Ort lebe, an dem man sie in Ruhe besuchen und wieder Abstand nehmen kann: «Viel zu viele Angehörige nehmen es auf sich, trotz Widerstand, Ekel, Befremdung, die Pflege zu übernehmen. Dies ist ein falsch verstandenes Pflicht- und Ehrgefühl, tapfer, aber weitgehend sinnlos.»

Ein ausgewiesener Experte

Im besten Fall können Angehörige Dementen die Hand reichen, ohne sich dabei aufzugeben. (Bild Salomon Schneider) den Weg der demenziell veränderten Personen mitgehen und sich von den Bildern der Eltern oder des Partners ein Stück weit lösen können. «Es ist wichtig, sich auf die Fähigkeiten der Betroffenen zu konzentrieren und ihre Kompetenzen in den Vordergrund zu stellen. Zuweilen entsteht ein neues emotionales Band zwischen Dementen und Angehörigen, wenn man sich

entschlossen hat, möglichst viel mit dem anderen gemeinsam zu tun, also weniger für ihn, sondern mit ihm zu leben», erläutert Christian MüllerHergl. Bei Überforderung mit der Situation rät der Experte jedoch dazu, unbedingt Hilfe anzunehmen und die Pflege auf keinen Fall allein zu tragen. Es sei manchmal besser, wenn die Person mit Demenz an einem anderen

Der Referent arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dialogzentrum Demenz an der Universität WittenHerdecke in Deutschland. Er ist ausgebildeter Altenpfleger, diplomierter Theologe, Supervisor und DCM-Trainer. Als Lehrbeauftragter der Gerontopsychiatrie leitet er Lehrgänge für Pflegekräfte beim Careum Aarau sowie bei der Connexia in Bregenz in Österreich. Christian Müller-Hergl hat etliche Beiträge in Büchern und Zeitschriften sowie Monografien publiziert. Im Anschluss an das Referat kann man den Abend bei Gesprächen und einem Apéro gemütlich ausklingen lassen. (sals/pd.) Dienstag, 13. Februar, 18.30 bis 20.30 Uhr, Obere Seewadelstrasse 12, www.seewadel.info.

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Überall sind Spuren deines Lebens, sie werden uns immer an dich erinnern.

TO D E S A N Z E I G E Voller schöner Momente nehmen wir in Liebe Abschied von meinem Ehemann, unserem Papi, Nonno und Schwiegervater

Rolf Baur 17. September 1942 – 3. Februar 2018

Wir sind dankbar, dass das langsame Verblassen der Erinnerungen für Rolf ein Ende hat.

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Wir nehmen Abschied am Dienstag, 13. Februar 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden.

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Freitag, 9. Februar 2018

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«Mit dem Sammlungszentrum haben wir einen neuen Weg eingeschlagen» Zehn Jahre Nationalmuseums-Sammlungszentrum in Affoltern – Interview mit Geschäftsführer Markus Leuthard Seit zehn Jahren lagert, konserviert und restauriert das Schweizerische Nationalmuseum seine Schätze in Affoltern. Die Zusammenlegung habe sich sehr bewährt, so Geschäftsführer Markus Leuthard. Ein Anbau soll künftig den Zweitstandort an der Zeughausstrasse obsolet machen. «Anzeiger»: Kürzlich durfte das Sammlungszentrum in Affoltern sein zehnjähriges Bestehen feiern. Was bedeutet Ihnen das? Markus Leuthard: Das ist eindrücklich. Speziell freut mich das rege Interesse in der Region und auch bei Auswärtigen. Wir hatten in den zehn Jahren 23 000 Besucher, die Mehrheit aus dem musealen Fach-Umfeld. Mit dem Sammlungszentrum haben wir einen neuen Weg eingeschlagen. Das Zusammennehmen von Sammlungen, Objektlogistik und Leihwesen, Konservieren und Restaurieren war nicht ganz selbstverständlich. Dadurch hat das Sammlungszentrum Referenzstatus erhalten – national wie auch international. ...............................................................

«Wir hatten schon Delegationen aus Indien, Japan und aus China.» ............................................................... Sie haben die auswärtigen Gäste erwähnt. Woher kommen diese und mit welchem Interesse? Wir hatten schon Delegationen aus Indien, Japan und aus China, die meisten kommen allerdings aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Der Louvre war schon mehrfach bei uns. Sie sind daran, im Norden von Frankreich ein Sammlungszentrum zu errichten. Die Tiroler Landesmuseen haben für ihr Sammlungszentrum in Hall den Erfahrungsaustausch gesucht. Am Anfang war vor allem der Erfahrungsaustausch zum Bau und Umzug gefragt, mittlerweile genauso zum laufenden Betrieb. Sie führten damals Objekte aus sieben Lagern zusammen, wie lief die «Züglete» ab? Das war eine logistische Herausforderung. Zwischen 2005 und 2007 haben wir das Gebäude nach unseren Bedürfnissen umgebaut. Parallel dazu liefen Notkonservierungen und Umzugsvorbereitungen. Ab 2007 wurden die Umzüge umgesetzt, 2010 waren sie abgeschlossen. Während der ganzen Zeit musste die Museumsarbeit weiterlaufen.

Öffentliche und individuelle Gruppenführungen Das Sammlungszentrum gewährt regelmässig Einblick hinter die Kulissen des Objektdepots des Schweizerischen Nationalmuseums, auf Anfrage werden auch Gruppenführungen angeboten. Im Zentrum stehen dabei die Vielfalt der Objekte und ihre Geschichte(n), die konservatorischen Anforderungen der eingelagerten Kulturgüter und die Lagerbewirtschaftung. Spannende Einblicke in die Ateliers der Konservierung-Restaurierung und in die Labors der Konservierungsforschung runden das Angebot ab. (tst.) Infos unter www.sammlungszentrum.ch.

nahe Anbindung ermöglicht einen engen Austausch und sichert die Qualität. Ab Juni gehen die Zimmer zurück nach Zürich und werden wieder eingebaut. Solche Projekte wären ohne das Sammlungszentrum nicht möglich.

«Wir zeigen interessierten Besuchern unsere Arbeit gern», sagt Markus Leuthard, Geschäftsführer des Sammlungszentrums. Im Hintergrund laufen Vorbereitungsarbeiten für die «Indiennes»-Ausstellung im Château de Prangins. (Bild tst.) Was würden Sie heute, mit zehn Jahren Praxiserfahrung, anders bauen? Das Zeughaus als Grundlage war ausgezeichnet. Bei so einem komplexen Gebilde gibt es natürlich immer Verbesserungsbedarf. Wir haben intern aber auch immer verbessert. Wichtig ist: Das Gebäude funktioniert. Es erfüllt unsere Bedürfnisse voll und ganz. Wir sind sehr zufrieden und können hier sehr gut arbeiten. Stichwort arbeiten: Das Sammlungszentrum beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Welche Berufsfelder sind vertreten? Viele der 50 Personen, die hier tätig sind, arbeiten in Teilzeit-Pensen. Insgesamt sind es 40 Vollzeitstellen. Das ist ein heterogenes Team, auch Zivildienstleistende und Praktikanten gehören dazu. Da sind einmal die Wissenschaftler: Konservatoren, Restauratoren und Chemiker, dann Kunsthistoriker und Historiker, weiter ein Fotograf, ein Betriebstechniker und Objektlogistiker. Als Dienstleistungszentrum bedienen wir verschiedenste Anspruchsgruppen. Was ist in der Sammlung seit der Eröffnung dazugekommen? Der Sammlungsbestand ist tatsächlich gewachsen. Dazugekommen ist unter anderem ein grosses PressebildArchiv. Weiter haben wir Objekte aus der Seidenindustrie-Geschichte bekommen, darunter auch Bestände von Weisbrod-Zürrer in Hausen. Von Interesse sind ja insbesondere Schwellenobjekte, die für einen bedeutenden Wendepunkt stehen. Wie wirkt sich die rasante technische Entwicklung auf die Sammlungstätigkeit aus? Die Sammlungstätigkeit richtet sich nach einem Sammlungskonzept, das alljährlich überprüft und auf den neusten Stand gebracht wird. Dort fliessen laufend gesellschaftliche Entwicklungen ein. Es ist nicht nötig, jedes iPhone aufzunehmen, aber Schwellenprodukte der Telekommunikationsmittel müssen gebührend abgebildet sein. Wie, das entscheidet das Kuratorenteam. Mit einer Akquisition übernimmt man auch eine Verantwortung. ...............................................................

«Die Fachleute finden hier ideale Voraussetzungen für ihre Zusammenarbeit.» ............................................................... Wie hat sich die Konservierung und Restaurierung entwickelt? Das ist ein laufender Prozess. Die

Fachleute finden hier ideale Voraussetzungen für ihre Zusammenarbeit, zum Beispiel den Austausch von Tür zu Tür, über den Gang. Wir betreuen auch Bachelor- und Masterarbeiten. Weiter bietet sich die Möglichkeit, Fachleute von ausserhalb dazu zu holen. Ein aktuelles Beispiel: In Zürich haben wir elf historische Zimmer ausgebaut. In Affoltern werden diese in einem Pavillon zwischengelagert. Vier Unternehmen führen hier bis im Sommer die Restaurierung aus. Die

Demnächst soll das Sammlungszentrum erweitert werden. Wie ist da der Stand der Dinge? 2014 hatten wir dazu einen Architekturwettbewerb. Nun ist das Projekt beim Bundesamt für Bauten und Logistik in Planung. Baubeginn wird nicht vor 2022 sein. Es ist eigentlich keine Erweiterung, sondern eine Verlagerung. Der Standort an der Zeughausstrasse wird geleert und abgegeben. Was mit dem Areal dann passiert, muss noch geklärt werden. Die nächste Phase ist die Planungsphase für die Ausschreibung und als Finanzierungsgrundlage. Wir rechnen mit Kosten von über 50 Mio. Franken. Wie lange reicht dann der Platz für die Objekte? Das ist extrem schwierig einzuschätzen. Wir haben Platzreserven bis mindestens 2035 geplant. Das Areal bietet aber noch zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten. Neben den Fachleuten erhalten auch immer wieder interessierte Laien auf Führungen Einblick in die Sammlung. Welche Objekte sind besonders beliebt? Das ist nicht unsere Haupttätigkeit, aber wir zeigen interessierten Besu-

chern unsere Arbeit gern. Es gibt immer wieder Gruppen, die den Wunsch äussern, etwas aus ihrer Gemeinde zu sehen. Wir versuchen, diese Wünsche einzubauen in den Führungen. Allgemein wollen die Besucherinnen und Besucher wissen, was wir machen. Wir versuchen immer etwas zu zeigen, das einen Bezug hat zur aktuellen Tätigkeit. Im Moment bereiten wir die Objekte für die Ausstellung «Auf der Suche nach dem Stil» im Landesmuseum Zürich vor; und die bedruckten Baumwollstoffe für die «Indiennes»Ausstellung im Château de Prangins. ...............................................................

«Wir werden immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert.» ............................................................... Im Sammlungszentrum wird auch geforscht. Welche Erkenntnisse können aus dieser Tätigkeit gewonnen werden? Mit der Berner Fachhochschule in Biel hatten wir ein Projekt, wie Objekte, die in der Vergangenheit mit Pestizid und Insektizid gegen Schädlingsbefall behandelt worden sind, mit flüssigem CO² dekontaminiert werden können. Das ist uns in kleinem Massstab gelungen. Ein nächster Schritt wäre, daraus ein anwendbares Verfahren zu entwickeln. Unsere Arbeit ist spannend. Wir werden immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Interview: Thomas Stöckli

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Freitag, 9. Februar 2018

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Als fürsorgerische Zwangsmassnahme den Eltern entrissen worden Kantonales Forschungsprojekt lässt Betroffene zu Wort kommen, unter anderem aus der Stiftung Albisbrunn Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sind ein düsteres Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte. Der Bund machte einen Aufruf an Betroffene. Gemeldet haben sich auch ehemalige «Zöglinge» des «Albisbrunns», Hausen.

einsehen. Auch heute haben die Jugendlichen jederzeit dieses Recht. Die Akten aus dem Albisbrunn bis 1960 liegen beim Staatsarchiv des Kantons Zürich, demnächst folgt die zweite Tranche der Jahre bis 1998. Das Staatsarchiv Zürich ist führend am Forschungsprojekt zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich beteiligt. Thomas Neukom, stellvertretender Staatsarchivar, betont, das Bundesgesetz zu Zwangsmassnahmen und Fremplatzierungen vor 1981 verpflichte die Archive, Unterlagen mit Angaben zu Opfern und Betroffenen aufzubewahren, Personen mit einem berechtigten Interesse einen einfachen und kostenlosen Zugang zu ihren Akten zu gewähren und Opfer, Betroffene und deren Angehörige bei der Suche nach Akten und beim Ausfüllen der Gesuche zu unterstützen.

................................................... von regula zellweger Es geht um Wiedergutmachung von Unrecht, das ehemalige Verding- und Heimkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen vor 1981 erfahren haben. Das Parlament hat dafür 2016 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Betroffene können auf Antrag einen Solidaritätsbeitrag von maximal 25 000 Franken erhalten. Das Thema wird auch auf anderen Ebenen und durch andere Institutionen aufgearbeitet: Vor einem Jahr hat ein Team von Fachpersonen das Forschungsprojekt zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich gestartet.

In Heimen aufwachsen «Wurden Sie in dieser Zeit «administrativ versorgt?» Diese Frage beantwortet PH, er will anonym bleiben, mit einem klaren Ja. Der 71-Jährige erzählt, dass die Behörden seinen Eltern, einem deutschen Musiker und einer Coiffeuse, die Heirat verunmöglicht hätten. Statt in der Stadt Zürich bei seinen Eltern, die wegen des Konkubinatsverbots nicht zusammenleben konnten, aufzuwachsen, verbrachte er seine Kindheit bis zum 14. Altersjahr in verschiedenen Heimen. PH hat generell ein negatives Bild von Heimen zu dieser Zeit und ist überzeugt, dass sein Leben anders verlaufen wäre, wenn er zusammen mit seinen beiden jüngeren Geschwistern bei den Eltern hätte aufwachsen dürfen.

Rückblick auf das Leben In den Jahren 1960 bis 1962 lebte PH im Albisbrunn und besuchte die erste

Das Hauptgebäude des «Albisbrunns» im Jahre 1954, als Pädagogik noch nach anderen Grundsätzen funktionierte. (zvg.) und zweite Sekundarklasse. Er fühlte sich damals von der Hausemer Bevölkerung als «Verbrecher» abgestempelt, die Dorfjugend habe die Jungs vom Albisbrunn provoziert, und es gab harte Auseinandersetzungen. Sie wären dafür jeweils mit Hausarrest und Arbeiten bestraft worden. «Wir bekamen harte Strafen.» Die Lehrerin wäre am «falschen Ort» gewesen, unsicher, gestresst. «Als erstes habe ich im Albisbrunn gelernt, Zigarettenautomaten zu knacken», erzählt PH und räumt ein, unter den «Zöglingen» habe es schon Schlitzohren gegeben. Nach dem Aufenthalt im Albisbrunn trat PH in eine Berufslehre als Maschinenmechaniker ein und schloss diese erfolgreich ab. Heute ist PH pensioniert, blickt auf eine sehr befriedigende Berufslaufbahn und auf 45 Ehejahre zurück. Kinder hat er nicht. In den letzten Jahren engagierte er sich auch sozial.

pitel von Behördenwillkür. Diskussionen werden angeregt, und wahrscheinlich werden bei Betroffenen auch belastende Erinnerungen geweckt und Wunden aufgerissen. Weshalb haben von den geschätzten 12 000 bis 15 000 noch lebenden Betroffenen bis zur Hälfte der Frist nur 3550 Personen einen Antrag gestellt? Kann man mit Geld Traumatisierungen wirklich wieder gut machen? «Mit einem solchen Beitrag kann das Unrecht nicht wiedergutgemacht werden», so der Bundesrat in seiner Botschaft zur Wiedergutmachungs-Initiative. Man wolle «ein klares Zeichen der Anerkennung des Unrechts» setzen. Manche Betroffene haben jetzt, im Alter, die finanziellen Folgen zu tragen, dass sie beruflich als Heimkinder vielleicht nicht den Weg gehen konnten, der aus einem behütenden Elternhaus möglich gewesen wäre. Hier ist ein finanzieller Zustupf bestimmt sinnvoll.

Was wäre wenn …

Im Kontext der Zeit

Was nun zum Thema fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ins Rollen gebracht wird, bringt Transparenz in ein düsteres Ka-

Viele heute pensionierte Menschen erinnern sich gut, wie in der Volksschule prügelnde Lehrpersonen nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Wer

das Buch «Die Kinder vom Zürichberg» von Ulrike Zöllner gelesen hat, weiss, dass auch Kinder aus dem Wohlstand gelitten haben. Interessant sind auch die Bücher von Eva Zeltner, die als einziges Mädchen und als Tochter des Landerziehungsheims der Stiftung Albisbrunn aufgewachsen ist und später dort als Lehrerin gearbeitet hat. Ruedi Jans ist heute Leiter des Albisbrunns. Über 3000 Jugendliche haben seit 1924 im Albisbrunn gelebt. Er erklärt: «Im Rahmen der nationalen Wiedergutmachungs-Initiative haben sich rund zehn Personen gemeldet, die Einsicht in ihre Akten bekamen. Er verweist auf die bei der Gründung der Stiftung formulierte Philosophie, die damals wie heute das verbindliche Credo ist: «Sie soll … Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen …, deren seelische Entwicklung und Erziehung durch individuelle und soziale Faktoren erschwert ist, die nach dem jeweiligen Stande der Wissenschaft und pädagogischen Praxis mögliche Hilfe angedeihen lassen.»

Akten erzählen Geschichten Alle, die je im Albisbrunn als Heimkinder gelebt haben, dürfen ihre Akten

Lebensgeschichten erzählen Alle Menschen erzählen sich ihre Lebensgeschichte immer wieder neu. Aus ihrer Perspektive, aus ihrer aktuellen Befindlichkeit heraus, geprägt von ihrer Persönlichkeit. Der Begriff «Resilienz» umschreibt die psychische Widerstandsfähigkeit, also die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Resilienz ist also sehr individuell. Egal, ob ein Kind als Heimkind oder ob ein Kind an Wohlstandsverwahrlosung gelitten hat, es gestaltet sein Leben als erwachsener Mensch aufgrund seiner Resilienz. All diese Zusammenhänge sind komplex. Einerseits hat PH ein erfolgreiches Leben gelebt, im Albisbrunn ist er auf dieses Leben vorbereitet worden, der Übergang vom Heim in die Lehre, ins Berufsleben hat geklappt. Die Verantwortlichen dort hatten ihre Arbeit so gut gemacht, wie sie es konnten. Auch PH hat trotz der ungerechten Entscheide der Behörden sein Leben gut gestaltet, wie er es konnte. Es gilt, das Unrecht aufzuzeigen und anzuprangern, es gilt aber auch zu wertschätzen, was viele sogenannte Opfer aus ihrem Leben gemacht haben.

Kinder löschen die olympische Leseflamme Verlosung von drei Gewinnern pro Gemeinde in der Regionalbibliothek Affoltern Bevor am vergangenen Samstag die olympische Leseflamme gelöscht wurde, wurden durch Olympiasieger Sonny Schönbächler pro Gemeinde drei Gewinnerinnen oder Gewinner des Lesewettbewerbs verlost.

Löschen der Flamme

................................................... von marianne voss Nachdem die Siegerklassen bekannt gegeben waren, erhielten die Klassen am Abschlussfest von «Biblio-Olympics» viel Applaus. Nun trat ein richtiger Olympiasieger in Aktion, der Skiakrobat Sonny Schönbächler. Vor der Verlosung von zusätzlichen drei Gewinnerinnen oder Gewinnern pro Gemeinde, stellte ihm aber Irene Scheurer von der Regionalbibliothek ein paar Fragen: «Welche Türen hat dir der Sieg damals vor 24 Jahren aufgemacht?» Er mache die Türen immer selber auf, antwortete Sonny humorvoll. Doch natürlich habe er durch sei-

Alles ist bereit für die grosse Verlosung. Sonny Schönbächler mit Tochter Elina im Gespräch mit Irene Scheurer. (Bild mvm) ne Bekanntheit die Chance für das erfolgreiche Jumpin-Projekt in Mettmenstetten gehabt. Ob er auch heute noch Fanpost erhalte? «Nicht mehr so viel wie damals. Aber ich erhalte heute vor allem aus dem Ausland immer noch Briefe und Anfragen», meinte er schmunzelnd. Und zum Schluss gab

der Sportler den Kindern den Tipp: «Habt Freude an dem, was ihr macht, dann machts Freude!» Die Verlosung führte Sonny Schönbächler zusammen mit seiner Tochter Elina durch. 14 grosse, beschriftete Bibliothekstaschen, in welchen die Lesepässe der Kinder aufbewahrt

waren, standen bereit. Das Mädchen zog aus jeder Tasche drei Lesepässe. Einige der glücklichen Siegerinnen oder Sieger waren anwesend. Die andern erhalten den Preis, einen Büchergutschein und ein Meringuesäuli, von der jeweiligen Gemeindebibliothekarin.

Nun ging es darum, die olympische Leseflamme gemeinsam auszulöschen. Dafür war der Verein zur Erhaltung ehemaligen Feuerwehrmaterials Affoltern (Vefa) mit einem historischen Tanklöschfahrzeug vor Ort. Auch wenn die Flamme klein war, brauchte es viel Wasser und fleissiges Pumpen von zahlreichen Kindern, bis sie erlosch. Beim anschliessenden Apéro dankte Ulla Schiesser, Leiterin der Regionalbibliothek, allen Beteiligten für den grossen Einsatz: «Wir sind am Ziel! Alle 14 Bibliotheken haben zum Gelingen dieses Projektes, bei dem wir als Stafette unterwegs waren, beigetragen.» Das Ziel sei gewesen, die Kinder zum Lesen zu motivieren und das Bibliotheksnetz im Bezirk bekannter zu machen. «Wir möchten die Bevölkerung auf uns aufmerksam machen und einladen, vorbeizukommen.» Und sie betonte: «Die olympische Leseflamme ist zwar gelöscht. Das Lesefeuer im Säuliamt aber nicht, das brennt weiter.»


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Forum

Freitag, 9. Februar 2018

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S’Gschichtli vo de Billag No-Billag: Nur das bezahlen, was man benötigt!

Am 4. März stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab, welche die Radio- und Fernseh-Gebühren abschaffen will und dem Bund das Subventionieren von Radio- und TV-Stationen verbieten will. Die Jungfreisinnigen gehören zu den Mitinitianten dieser Initiative und unterstützen diese Initiative deshalb mit ihrem ganzen Elan. Das Ziel der Initiative sind staatsunabhängige, kritische Medien, welche sich ohne Zwang finanzieren – ein urliberales Anliegen. Zwischen den beiden Weltkriegen setzte sich mit dem Radio eine neue Technologie durch. Der Staat förderte dieses neue Medium, er sendete fünf Abende pro Woche ein einstündiges Radioprogramm. Und weil Private diese Technologie missbrauchen könnten, kam der Staat auf die Idee, diese für mehr als 50 Jahre für Private zu verbieten. In den 80er-Jahren wurde dieses Verbot zum Glück endlich aufgehoben. Doch der staatliche Rundfunk, finanziert durch Zwang, blieb und wurde immer grösser. Heute betreibt die SRG 17 Radio- und sieben TV-Sender. Im Online-Bereich hat der Wildwuchs des staatlich-finanzierten Rundfunks erst gerade begonnen: Die SRG betreibt bereits jetzt 108 Facebook-Accounts und 42 YouTube-Kanäle! Irgendwann fragten wir uns: Wo soll dies alles hinführen? Die Jungfreisinnigen stellten die Grundsatzfrage: Braucht es im 21. Jahrhundert, im

Zeitalter des Internets, überhaupt noch eine staatliche Finanzierung für einen Mediengiganten wie die SRG? Die Antwort war schnell klar: Natürlich nicht! Und so lancierten wir zusammen mit anderen jungen, liberalen Kräften die Volksinitiative NoBillag und sammelten Woche für Woche bei jedem Wind und Wetter Unterschriften bis wir es Ende 2015 geschafft hatten. Wie unser Gschichtli zeigt, ist die Billag ein illiberales Relikt der Vergangenheit, welche es in der heutigen Zeit längst nicht mehr braucht. Die Billag ist zu einer reinen Bevormundung der Bürger verkommen: Die Leute müssen für etwas bezahlen, was sie vielleicht gar nicht wollen. Zudem erdrückt die SRG mit den Billag-Einnahmen die privaten Medien und ist durch die Gebühren abhängig von der Politik: «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!» Und wie unser Gschichtli ebenfalls gezeigt hat, wird die SRG, wie andere Bereiche im Staat, ständig grösser und grösser und verkommt zum Selbstzweck. Es ist Zeit für das Schlusskapitel: Die Billag gehört abgeschafft und soll Platz machen für eine Schweiz mit freien Medien ohne Staatsfinanzierung. Deshalb sagen die Jungfreisinnigen aus Überzeugung Ja zu No-Billag! Endlich einmal den Staat verkleinern genau hier, genau jetzt! Jungfreisinnige Säuliamt

Doppelte Abzockerei Zur No-Billag-Initiative. Haben Sie gewusst, dass die SVP einen Gegenvorschlag im Parlament von 200 Franken vorgeschlagen hat? Obwohl 2015 die Rtvg-Abstimmung sehr knapp angenommen worden ist, hat man – entgegen des Versprechens – das Problem nicht angegangen. Die SRG wehrt sich gegen alles. Bei rund 1,35 Mrd. erhält die SRG ein Plus von 300 Mio. in den letzten zehn Jahren. Dies obwohl Produktionskosten und Technik massiv billiger geworden sind im gleichen Zeitraum. Nun sollen durch die Billag auch noch KMU doppelt abgezockt werden, dies trifft vor allem Reisebüros und sonstige, welche im hohen Umsatzbereich tätig sind. Die Schulbildung der Politiker scheint nicht die beste zu sein. Dort lernt man nämlich, dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist. Es würde auch anders gehen. Die SRG hat bei den Bundesratswahlen das 60fache an Mitarbeitern in Bern gehabt im Vergleich zu TeleZüri mit vier Mitarbeitern – und dessen Sendung war

nicht schlechter. Wussten Sie, dass die SRG 17 Radios, acht Webseiten und über 200 Social-Media-Konten betreibt? Ist das Service Public? Dass der Generaldirektor der SRG mit 536 000 Franken mehr verdient als ein Bundesrat? Dass der Durchschnittslohn bei der SRG 107 000 Franken beträgt? Als Zückerchen muss man auch keine Billag zahlen. Dass das Eintreiben der Billaggelder 54 Mio. Franken verschlingt? Haben Sie auch gewusst, dass der Wasserverbrauch einer Zwei-Zimmer-Wohnung im Jahr rund 110 Franken kostet? Sprich: Die Billag kostet neu das Dreifache – und Wasser braucht man zum Überleben, TV usw. nicht. No SRG, no Informationen? Ein Ammenmärchen. In der heutigen Zeit erhält man die Infos im Netz, in Zeitungen und bei privaten Stationen. Auch aus diesen Gründen der doppelten Abzockerei stimmen Sie Ja zu No Billag, denn es wird die SRG auch nach dem 4. März noch geben. Das ist Angstmache wie beim EWR. John Appenzeller, alt Kantonsrat, Stallikon

Ja zu No Billag! Kein Lichterlöschen bei der SRG, Leserbrief vom 2. Februar. Die Aussagen von Herr Läubli, dass bei einem Ja zu No Billag am nächsten Tag Lichterlöschen bei der SRG und zugleich die Kündigung der 6000 SRGMitarbeiter erfolgt, ist falsch und komplett aus der Luft gegriffen. Bei einem Ja wird die SRG weiterhin die Zwangsgebühren von 1,3 Milliarden bis Ende 2018 erhalten. Frau Leuthard und die Direktoren der SRG sagten die Unwahrheit, dass es keinen Plan B gäbe. Man muss kein Genie sein um zu wissen, dass viele Wähler Ja stimmen würden, wüssten sie von Plan B. Die Angstmacherei, die fast täglichen Aussagen der Gegner, dass ein Ja zu No Billag das Ende der SRG bedeutet, dass ausländische Medien «einmarschieren» und unsere öffentlichen TVund Radiostationen beschlagnahmen, dass unsere Demokratie, unsere Soli-

darität, unsere wertvolle, gesellschaftliche Zusammengehörigkeit bei einem Ja zerschlagen wird, ist unglaublich. Ein paar Gedanken zur Finanzierung der SRG. Sie ist ein privater Verein mit Mitgliedern. Warum werden die Nein-Wähler nicht Mitglied der SRG und zahlen den zukünftigen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 365 Franken? Das Finanzieren von Filmen, Serien und Dokus übernimmt das BAK (Bundesamt für Kultur und Bildung). Übrigens gab es lange bevor die «Jungs» am Biertisch die Initiative No Billag lancierten, viele Diskussionen über die Abschaffung der Zwangsgebühren, aber der letzte Satz war immer der Gleiche. Keine Chance, die heilige Kuh namens Billag zu schlachten. Jetzt haben wir die einmalige Gelegenheit, dank sei den «»Jungs», am 4. März der «heiligen Kuh Billag» den Garaus zu machen. Brigitte Caldwell, Ottenbach

Zwangsabgaben – Steuern – beinhalten immer Leistungen, von welchen ich nicht profitiere. Wieso zahle ich beispielsweise an Strassen im Zürcher Ober- oder Unterland, die ich nie befahren habe oder werde? Wieso zahle an Schulinfrastrukturen, welche meine Kinder schon lange nicht mehr benützen? Die Eltern der Enkel sollen doch das übernehmen! Opernhaus: vor einigen Jahren einmal gewesen. Wieso zahle ich via Subventionen Bahnen in diversen Kantonen, deren Angebot ich selten benütze? Mit der Autobahn-Vignette und den Abgaben auf das Benzin mache ich das ja auch. Gerne werde ich zukünftig für die benützten Angebote den entsprechenden Preis bezahlen, der zum Erhalt notwendig ist. Obwohl ich jetzt genau weiss, dass dieser Preis ein Mehrfaches

höher sein wird als heute. Aber vielleicht bestehen diese Angebote dann gar nicht mehr. Also weg mit Steuern und mit Subventionen! Die Feuerwehr habe ich noch nie gebraucht – die soll mir doch nach einem Einsatz Rechnung stellen – und sogar einige Strassen und Wege in unserer Gemeinde benütze ich nicht oder nur selten. Ob ich dann vielleicht in einigen Jahren eine Vignette benötige, die mich berechtigt diese zu benützen? Mit dieser wäre dann der Aufwand – Organisation, Vignetten-Druck, Kontrolle et cetera – hoffentlich abgedeckt. Nur das bezahlen, wovon man direkt profitiert funktioniert nicht, nirgends und hat noch nie funktioniert! Und so geht es auch mit der No-BillagInitiative: 365 Franken, beziehungsweise einen Franken pro Tag, kann ich

mir sparen. Wenn ich dann aber, siehe Beispiele oben, für jedes Angebot im Fernsehen oder für jede Sparte separat bezahlen muss, wird das schnell teurer! Vor allem, wenn ich zwangsläufig bei verschiedenen Programmanbietern ein Abo haben muss. Vergleichen Sie die verschiedenen Pay-TV-Angebote! Auf rund sieben Millionen Franken schätzt die Bundeskanzlei die Kosten für die Durchführung einer einzigen eidgenössischen Abstimmung. Den Aufwand für das Abstimmungsprozedere den Billag-Initianten in Rechnung stellen – das ist ja genau der libertäre Gedanken der Initiative. Auf alle Fälle: Nein zur Billag-Initiative, nein zur weiteren Entsolidarisierung unserer Gesellschaft. René Marthaler, Hausen

Ist ein Franken pro Tag wirklich zu viel? Nein zu No Billag. Die Billag-Gebühren sind eine Abgabe von zurzeit 451 Franken pro Haushalt und Jahr, die der SRG sowie 34 kleinen Lokalradios und Regionalfernsehsendern in der Schweiz zugutekommt. Ab 2019 soll die Gebühr nur noch 365 Franken betragen. Auch Firmen sollen bezahlen, aber nur solche mit einem Umsatz von mehr als 500 000 Franken pro Jahr. Die Billag-Einnahmen machen bei der SRG rund 75 Prozent des Budgets aus, bei den regionalen Sendern mehr als die Hälfte. Daraus werden ein Grossteil der Löhne und Infrastruktur bezahlt, die für die Erstellung der Programme nötig sind. Die No-Billag-Initiative will diese Gebühren abschaffen und der Bund dürfte keine Radio- und Fernsehstationen mehr subventionieren – das steht so im Initiativtext. Ohne Gebühren

können die Radio- und TV-Programme der SRG kaum mehr produziert werden und stehen auch im Internet nicht mehr zur Verfügung. Das Gleiche gilt für die subventionierten Regionalsender. Mit der No-Billag-Initiative gäbe es für Schweizer Sender nur noch drei Einnahmequellen: Sponsoring, Werbung und finanzielle Beiträge des Publikums (Pay-TV) – wie bereits heute bei Privatsendern üblich. Was liesse sich mit diesen Einnahmequellen decken? Einerseits Programme, mit denen finanzstarke Sponsoren die politische Meinung beeinflussen – Berlusconi lässt grüssen – oder Mainstream-Sendungen im Unterhaltungsbereich, die durch zahlreiche Werbeblocks oder Sex-Angebote unterbrochen und alle zwei Stunden wiederholt werden. Publikumsträchtige Übertragungen wie die von grossen Sport-Events

könnten nur über Pay-TV finanziert werden, da die Senderechte jeweils an den Meistbietenden verkauft werden. Die Gebühren allein für diese Programme könnten die Billag-Abgabe schnell übersteigen. Objektive Informations- und Diskussionssendungen mit seriösen Hintergrundberichten zu Schweizer Themen könnten wohl überhaupt nicht mehr finanziert werden oder nur mit sehr hohen Pay-TVGebühren. Sendungen für ein kleines Publikum würden nicht mehr rentieren. Ist ein Franken pro Tag – pro Haushalt, nicht pro Kopf – wirklich zu viel für unser heutiges Schweizer Radiound Fernsehangebot, das auch online konsumiert werden kann? Setzen wir diese Errungenschaften nicht leichtfertig aufs Spiel und stimmen wir am 4. März Nein zu No-Billag! Esther Naef, Affoltern

No-Billag ist ein No-go Nach dem Anhören und Lesen von verschiedenen Meinungen bin ich zum Schluss gekommen: Die No-Billag-Initiative ist ein Holzweg. Die SRG kann ihre Strukturen jederzeit über-

prüfen und macht das auch. Mit einem Franken pro Tag sind wir auch in Zukunft dabei. Es gibt nur eines: Stärken wir die uns vertraute Institution, mit vielen von uns geliebten Sendun-

gen am Radio und Fernsehen mit einem klaren Nein zu No Billag. Fritz Keller, Obfelden

1. Quartiergespräch zu den Affoltemer Stadtratswahlen 2018 Am Donnerstag 1. Februar luden die Stadtratskandidaten, Martin Gallusser von der SP und die parteilose Eliane Studer Kilchenmann, die von SP, Grünen und EVP unterstützt wird, zum Quartiergespräch ins Gemeinschaftshaus in der Loorensiedlung ein. Dieses Quartiergespräch war das erste von fünf Quartiergesprächen, die in ganz Affoltern stattfinden werden. Das Diskussionsthema: «Ist Frühförderung für unsere Kinder wünschbar oder nötig?», wurde durch einen kurzen Input von Eliane Studer eingeleitet. Der Input bezog sich auf den Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Sie legte ein Kinderbild dar, dass Kinder von Geburt an neugierig, wissbegierig und kompetent sind und dass es die Aufgabe der Erwachsenen ist, den Kindern anregende Um- und Lernwelten zu bieten, dass diese sich entwickeln

unterstützen die Familien. Die Schwierigkeit, die sich im Fachbereich ergibt, ist, dass diese Institutionen Unterstützung brauchen, um den Auftrag der Bildung erfüllen zu können. Wenn Projekte geMartin Gallusser und Eliane Studer. (Bild zvg.) startet werden können. Die Diskussionsrunde drehte möchten, aber die Unterstützung der sich um frühe Bildung als Prozess, Gemeinde fehlt, dann kann das Prosich die Welt anzueignen – und diesen jekt nicht stattfinden. Die Gemeinde Prozess zu begleiten ist notwendig. braucht den Auftrag der StimmberechWie können nun Eltern, Erziehe- tigten, altersangemessene Bildung rinnen und Erzieher in der familiener- auch den jüngeren Kindern zukomgänzenden Betreuung unterstützt wer- men zu lassen und die aktiven Instituden? Affoltern ist mit seinen Angebo- tionen zu unterstützen. Dies kommt ten von Spielgruppen, Kindertagesstät- am Ende den Familien und den Kinten, Mütter- und Väterberatung, Tages- dern zugute. Für unsere Kinder, unsefamilien und dem Familienzentrum re Zukunft. gut abgedeckt. Es gibt noch viele Angebote mehr. Alle diese Angebote Céline Zürcher, SP Affoltern


Forum

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Freitag, 9. Februar 2018

ämtler kantonsräte meinen

Mitbestimmung bei Solviva gleich null

Daniel Sommer (EVP)

Wie die Gesetze in die Welt kamen Na ja, die Welt ist der Kanton Zürich ja nicht gerade. Aber weil das Erarbeiten von Gesetzen zu den vornehmen Aufgaben eines Kantonsrates gehört, kann es kaum schaden, sich auch Gedanken darüber zu machen, warum es Gesetze braucht und wie sie zustande kommen. Vielleicht verstehen dann auch die Leser des «Anzeigers» besser, warum im Zürcher Kantonsrat über zweieinhalb Jahre und in 50 Kommissionssitzungen um ein neues Wassergesetz gerungen wird. Wie unsere Urahnen die Trinkwasserversorgung regelten, wissen wir nicht. Aber sicher ist, dass die alten Stammesgesellschaften ein anderes Verhältnis zur Umwelt hatten und Gewässerschutz oder Revitalisierungen deshalb noch kein Thema waren. Und solange die gesellschaftlichen Strukturen noch Grossfamilien glichen, konnte man das menschliche Zusammenleben auch ohne schriftlich festgehaltene Gesetze regeln. Doch was, wenn man sich nicht mehr persönlich kennt und unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen? Soll nicht einfach das Recht des Stärkeren gelten, dann müssen verbindliche Normen gesetzt wer-

den. Denn Rechtssicherheit zu gewährleisten, bedeutet Willkür zu verhindern. Und genau das ist in unserer Zeit das Ziel von Gesetzen. Weil aber die Welt so kompliziert geworden ist und die Anliegen verschiedenster Interessengruppen berücksichtigt werden müssen, rauchen bei der Erarbeitung verbindlicher Regeln die Köpfe. Also auch beim neuen Wassergesetz im Zürcher Kantonsrat. Meiner, weil ich den Glauben nicht aufgeben will, dass der freie Zugang zu öffentlichen Gewässern ein Recht der Allgemeinheit ist. Andere, weil deren Träger dieses Recht ohnehin schon privilegierten Seevillenbesitzern zusprechen wollen. Mir wurde schwindlig, als ich hörte, dass schweizweit rund 15 000 Kilometer Fliessgewässer begradigt, kanalisiert oder eingedolt sind. Revitalisierungsgegner bekamen Gleichgewichtsstörungen beim Gedanken, dass der Kanton die Vorgabe des Bundes erfüllen muss, bescheidene fünf Kilometer pro Jahr umzugestalten. Mein Gemütszustand verschlechtert sich jeweils zusätzlich, wenn ich sehe, dass die sichere Trinkwasserversorgung den politischen Gegnern offenbar ziemlich egal ist. Und er wird auch nicht viel besser,

wenn diese hoch und heilig beteuern, selbst bei einer Teilprivatisierung bleibe unsere Wasserversorgung immer in der Mehrheit der öffentlichen Hand. Denn wie sagte Altmeister Goethe bereits? «Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.» Den Glauben, dass Gesetze Sinn machen und vor Willkür der Mächtigen schützen, habe ich nicht verloren. Ich staune nur, dass es noch immer Kolleginnen und Kollegen gibt, die unsere Landwirtschaft und den Naturschutz als alte Feinde und nicht als neue Verbündete sehen. Aber selbst Wahrnehmungsstörungen dieser Art werden mich nicht daran hindern, mich bei der Erarbeitung von Gesetzen so einzusetzen, dass sie für alle Beteiligten einigermassen akzeptabel sind. Ob es mir gelingen wird, die berechtigten Anliegen der Öffentlichkeit gegen private Interessen zu verteidigen, wird sich am nächsten Montagmorgen zeigen. Wer meine flammende Rede hören und die Beratungen zum Wassergesetz mitverfolgen will, ist herzlich eingeladen, auf der Tribüne im ehrwürdigen Gebäude des Zürcher Kantonsrats Platz zu nehmen.

Die Kandidaten der SVP Hedingen für die Wahlen vom 15. April In den Gemeinderat: Claude Hafner, SVP, bisher Ich bin verheiratet, habe eine schulpflichtige Tochter und wohne seit über 40 Jahren in Hedingen. In meinem Elektrounternehmen bin ich verantwortlich für die Gesamtleitung und arbeite auch produktiv und innovativ an vorderster Front mit. Um mein Unternehmen mit den täglich neuen Aufgaben und Herausforderungen erfolgreich zu führen, bringe ich mein Wissen laufend durch Aus- und Weiterbildung auf den neuesten Stand. Ausgeglichene Wohnqualität und Freiräume trotz Siedlungsdruck sind für mich von relevanter Bedeutung. Für die Bildung, Umwelt, Energie, Finanzen, Soziales und die Bedürfnisse der Bevölkerung setze ich mich äusserst verantwortungsbewusst und gewissenhaft ein. Im Gemeinderat bin ich für das Ressort Hochbau und Umwelt zuständig. Für das Wohl der Gemeinde möchte ich mich weiterhin in diesem Amt einsetzten.

In die RPK und als Präsident RPK:; Vilmar Krähenbühl, SVP, bisher Ich wohne in der Gemeinde Hedingen, bin seit acht Jahren Mitglied der Rechnungsprüfungskommission und möchte mich neu gerne als deren Präsident weiterhin für die Gemeinde einsetzen. Diese neue Aufgabe werde ich wie bisher gewissenhaft und sorgfältig erfüllen und mein Fachwissen aus über 20 Jahren Verwaltungstätigkeit zur Verfügung stellen. Durch mein Projektmanagement, die erfolgreiche Einführung eines innovativen Controllings und dessen Umsetzung und weiterer wirksamer Steuerungsinstrumente für die korrekte Verwaltung der Stadtzürcher Finanzen bringe ich einen grossen Erfahrungsschatz mit. Umfassende Behörden-Erfahrung erwarb ich durch meine achtjährige Tätigkeit als Kantonsrat, worin ich mich vor allem mit Verkehrs-, Sicher-

heits- und Bildungsfragen befasst habe. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Finanzen im Rahmen der vorgegebenen Gesetze und Verordnungen zum Vorteil der Gemeinde in bestmöglicher Weise bewirtschaftet werden.

In die RPK: Matthias Wildhaber, SVP, bisher Ich bin in Hedingen aufgewachsen, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach meinem Abschluss als Betriebsökonom FH habe ich mich zum eidgenössisch diplomierten Finanzanalytiker und Vermögensverwalter weitergebildet. Meine breite Erfahrung im Finanzbereich habe ich aufgrund meiner betriebswirtschaftlichen Ausbildung und meiner langjährigen Tätigkeit in der Vermögensverwaltung erworben. Mein Spezialgebiet ist die Verwaltung der Obligationenportfolios für institutionelle Kunden und Anlagefonds. Gesunde öffentliche Finanzen sind mir ein grosses Anliegen. Deshalb werde ich als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission weiterhin meine Erfahrung und mein ganzes Wissen einbringen, um unsere Steuergelder verantwortungsbewusst und wirkungsvoll einzusetzen.

In die Baukommission: Werner Uhr, SVP, bisher Ich lebe seit über 30 Jahren in Hedingen. Seit 1994 bin ich Mitglied der Baukommission Hedingen. In meiner früheren beruflichen Tätigkeit beschäftigte ich mich mit der Entwicklung von Energieumformern für Bahnantriebe. Danach war ich in der Projektleitung für Leitsysteme der Wasser-, Gas- und Elektrizitätsversorgung tätig. In den letzten 10 Jahren beteiligte ich mich an der Einführung der Energie-Managementsysteme in der Energiewirtschaft. Gerne möchte ich weiterhin mein breit gefächertes Wissen in die Beurteilung der vielfältigen Bauvorhaben einbringen. Als Mitglied

der Baukommission leiste ich gewissenhaft meinen Beitrag zur Siedlungsgestaltung unter Beachtung der baurechtlichen und physikalisch sinnvollen Leitplanken.

In die Baukommission; Rico Girardi, parteilos, bisher Seit meiner Geburt lebe ich in Hedingen und habe hier meine Schulzeit verbracht. Nach dem Diplomabschluss als Schreinermeister absolvierte ich die Unternehmerschulung SIU in Zürich. Seit 1992 leite ich als Geschäftsführer den Schreinereibetrieb Arthur Girardi AG in Hedingen sowie ein Planungsbüro für Innengestaltung. Im lokalen Gewerbeverein habe ich mich während 20 Jahren als Vorstandsmitglied, davon acht Jahre als Präsident, an der Mitgestaltung des öffentlichen Geschehens beteiligt. Meine weiteren öffentlichen Tätigkeiten sind unter anderem: aktives Mitglied im Lehrstellenforum Bezirk Affoltern, Vorstand Bezirksgewerbeverband und langjähriger VG-Leiter der Feuerwehr Hedingen. Meine Ziele sind ein vernünftiges Wachstum und die Beibehaltung des Dorfcharakters von Hedingen als attraktiver Wohn- und Arbeitsort. Wichtig sind mir auch Pflege und Erhalt der vorhandenen Substanzen.

In die Schulpflege: Jacqueline Grand-Spillmann, SVP, bisher Ich bin in Hedingen aufgewachsen und habe hier auch meine Schulzeit verbracht. Angestellt bin ich teilzeit als Verwaltungssekretärin. In den letzten vier Jahren als Mitglied der Schulpflege standen das Wohl unserer Kinder und deren Ausbildung an erster Stelle. Deshalb möchte ich weiterhin in Zusammenarbeit mit Lehrern und der Schule aktiv an der Gestaltung unseres Schulalltags teilnehmen und die Interessen der Eltern vertreten. SVP Hedingen

Zum Inserat von Solviva im «Anzeiger» vom 26. Januar. Die Bevölkerung des Bezirks Affoltern braucht eine gute medizinische Grundversorgung, die mit der Weiterführung des Spitals Affoltern als Gesundheitszentrum sichergestellt werden kann. Dazu gehören weiterhin eine gute stationäre Versorgung der Bevölkerung mit einem Ambulatorium, chirurgischer Tagesklinik für ambulante Eingriffe und einem Notfall. Die heutige Zusammenarbeit mit den diversen Partnern soll weiter ausgebaut und diversifiziert werden. Erste Gespräche wurden bereits geführt und stellen eine Win-Win-Situation als realistische Möglichkeit dar. Das Angebot der Solviva verzichtet auf Disziplinen und Dienstleistungen, was einen Personalabbau zur Folge hätte, dessen tatsächliches Ausmass nicht offengelegt wird. Ebenso würde mit einer Notfall-Praxis die Notfallversorgung stark eingeschränkt im Gegensatz zum aktuellen Angebot und dem künftigen im Gesundheitszentrum. Mit lediglich diversen Arztpraxen werden die Versorgungsansprüche keineswegs abgedeckt. Bei Solviva ist die Mitbestimmung gleich null, da die Gemeinden nicht mehr Träger sind. Um die Möglichkeiten in den Spitalgebäuden beurteilen zu können, müsste Solviva die Infra-

struktur sowie auch den baulichen Zustand kennen. Die von der Betriebskommission in Auftrag gegebene Expertise zeigt, dass eine Weiter- oder Umnutzung der Gebäude keine Option ist. Nur bei einer gemeinnützigen AG bleiben die Gemeinden hingegen Eigentümer und bestimmen mit. Dies gilt auch für die IKA der Langzeitpflege. Im Langzeitbereich reicht die heutige Bettenzahl, ein Ausbau ist mittelfristig kein Thema. Das Angebot der Solviva gibt vor, eine Alternative zu sein, ohne auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gemeinden sowie der Patienten und Mitarbeitenden Rücksicht zu nehmen. Ich bin erstaunt, dass die Solviva-Gruppe einen Vorschlag für eine Umnutzung des Spitals Affoltern präsentiert. Erstmals wurde dieser bei einer Informationsveranstaltung in Hedingen am 18. Januar zum vorzeitigen Austritt aus dem Zweckverband auf Einladung und mit Unterstützung des abtretenden Gemeindepräsidenten gezeigt. Überraschend ist auch der Zeitpunkt, denn die Betriebskommission wurde nie mit diesem Vorschlag konfrontiert, obwohl sie im Vorfeld verschiedene Optionen geprüft hat. Heinz Spälti, Adliswil, Mitglied der SpitalBetriebskommission, alt Präsident des Zürcher Spitalverbandes VZK

Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern Die FDP Hedingen unterstützt den Antrag des Gemeinderates Hedingen zum Austritt aus dem Spitalzweckverband Affoltern. Die Unzulänglichkeiten des Konstrukts Zweckverband sind vielfältig und werden auch nicht angezweifelt. Mit dem Austritt aus dem Zweckverband soll der Weg freigemacht werden für neue Rechtsformen.

Die geplante Abstimmung am 4. März ermöglicht ein rasches Handeln und kann so eine unsichere Zukunft des Spitals verhindern. Stimmen auch Sie «Ja», damit die Zukunft des Spitals endlich zügig an die Hand genommen werden kann. FDP Hedingen

Tanz-Party im Hause Pilatus Im Hause Pilatus wurde zu alt bekannten Melodien zum Tanzen aufgefordert. Die Besucher und ihre Angehörigen durften einen wunderschönen Nachmittag erleben. Verantwortliche, Pflegerinnen und zwei Herren engagierten sich liebevoll, Freude zu bereiten. Ob im Rollstuhl oder nicht mehr so gut auf den Beinen, alle durften mitmachen. Mit strahlenden Gesichtern wurde getanzt und gesungen. In

der Pause wurden Stärkungen angeboten, damit es danach mit viel Energie weiter gehen konnte. Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dieses unvergessliche Ereignis zu ermöglichen. Zudem einen grossen Dank an das Pflegepersonal der Demenzabteilung für die liebevolle Betreuung. Peter Elisabeth, Knonau

Frauenpower in Bonstetten Nachdem Petra Klingler seit Jahren für sportliche Schlagzeilen sorgt – es geht sicher noch weiter bis Olympia 2022 – tauchte plötzlich ein neues Gesicht aus Bonstetten auf der Liste der Nominierten für die Säuliämtler Sports Awards 2017 auf: Chantal Funk, eine begeisterte Judoka. Sie ist Mitglied der Judo Academy in Hedingen und belegte letztes Jahr den 1. Rang bei der Wibk – Europameisterschaften und den 2. Rang bei der Wibk Weltmeisterschaften. Chapeau! Es reichte leider nicht ganz zum Gewinn des Awards 2017. Der Ressortvorsteher Sport und Kultur, GR Claude Wuillemin überreichte der Sportlerin trotzdem einen Gutschein und Blumen für die Leistungen 2017. Obwohl schon 38-jährig, ist Chantal Funk immer noch topmotiviert. Sie hat auch das Glück, dass sie diese Lei-

Chantal Funk mit ihren drei Kindern. (Bild zvg.)

denschaft – seit dem Alter von sieben Jahren – mit ihren drei Kindern teilen kann. Auch ihr Mann war früher Judoka. Der Gemeinderat wünscht ihr weiterhin viel Spass, Glück und Erfolg auf der «Matte». Claude Wuillemin


Gewerbe/Dienstleistungen

Bedrückend

Platzerneuerung

Das Zentralschweizer Business Netzwerk begab sich hinter Gitter, ins Gefängnis Affoltern. > Seite 18

Die GV des FCWB hat den Infrastrukturbeitrag für Mitglieder angenommen. > Seite 26

Freitag, 9. Februar 2018

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Grösster Falke Der «Vogel des Jahres 2018» ist der für seine Sturzflüge bekannte Wanderfalke. > Seite 27

Snapkiz – der Spielspass für unterwegs Das Kinderzimmer in einer praktischen Mappe – eine Idee aus Kappel am Albis Die Herausforderung für Eltern mit kleinen Kindern ist jeweils gross, wenn es darum geht, für die Reise die Spielsachen einigermassen geordnet zu verpacken. Monika und Thomas Abt aus Kappel haben für die Kinder einen Organizer mit praktischen Druckknöpfen (Snaps) entwickelt. ................................................... von marianne voss Monika Abt, Lehrerin und vierfache Mutter, war mit ihren Kindern auf Reisen und musste täglich die verschiedenen Spielsachen zusammensuchen. «Es war schrecklich», erinnert sie sich. «Es musste etwas Praktisches her.» So entstand ihr Snapkiz-Organizer, eine praktische aufklappbare Mappe mit vielen Fächern. Durch die Snaps (Druckknöpfe) sind Malplatte, Block oder verschiedene kleine Taschen beliebig auswechselbar. Nichts rutscht herunter, was im Flugzeug, im Auto oder im Zug besonders angenehm und

wichtig ist. Und alles hat sein Plätzchen: die Schere, der Gummi, die Stifte, die Magnete, Spielkarten oder die beliebten Steckis.

Sinvolle Beschäftigung für Kinder Die Snapkiz-Organizer und die dazugehörigen Täschchen sind aus farbiger Blache gefertigt und abwaschbar. Sie werden von Hand in der Behindertenorganisation Brüggli (Romanshorn) hergestellt. Das Bestücken findet dann bei der Familie Abt in Kappel statt. Ergänzend zum Organizer sind auch verschiedene aufsteckbare Spielsets erhältlich. Und neben dem Organizer gibt es auch die Carrier-Tasche zum Aufhängen. Per Snap können an ihr bis zu sechs kleine Taschen befestigt werden. Der Snapkiz-Erfinderin liegt grundsätzlich eine sinnvolle Beschäftigung der Kinder am Herzen, auch unterwegs. «Die Kinder sollen sich selber aktiv beschäftigen und Kreativität, Denkvermögen und Feinmotorik entwickeln.» Snapkiz sei eine echte Alternative zu Computerspielen oder Filmen. Und für die Eltern senke der Or-

Stress, Killer unserer Gesundheit Wir alle haben Stress, sei es auf der Arbeit oder auch privat. Stress ist durchaus eine gesunde Sache, solange wir der Spannung auch mit regelmässiger Entspannung entgegenwirken. Unser Körper braucht beides. Belasten wir uns kurzfristig seelisch, geistig oder körperlich, ist dies noch lange kein schädlicher Stress. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Eustress (gesunder Stress). Kurzfristige Spannungen kann unser Körper problemlos wieder abbauen. Aber was geschieht, wenn die Stresssituationen überhandnehmen, sie langfristig auf uns einwirken und wir sie nicht mehr einfach abbauen können? Dann sprechen wir vom Disstress (dem krankmachenden Stress). Stehen wir unter Dauerstress, kann dies fatale Folgen für unsere Gesundheit haben. Unter anderem können Schlafstörungen auftreten, häufige Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Magenschmerzen, Bluthochdruck, Allergien, Asthma oder es führt zu einer Depression. Hier sprechen wir von den psychosomatischen Erkrankungen. Achten wir nicht auf diese Signale und machen einfach weiter wie bis anhin, kann dies zu lebensbedrohenden Erkrankungen führen: zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs oder Unfällen, um nur einige Beispiele zu nennen. Doch wir können etwas für uns tun, mit Mentaltraining. Denn alles beginnt mit unseren Gedanken. Unsere Gedanken erzeugen Gefühle,

Snapkiz im Albishaus Was hat das Restaurant Albishaus (unterhalb der Passhöhe am Naturfreundeweg) mit Snapkiz zu tun? Stefan Curiger vom Albishaus-Team erklärt: «Wie Snapkiz sind auch wir unkonventionell, authentisch und unkompliziert. Daher passen wir zusammen.» Er erlebe oft, dass Kinder im Restaurant das iPad vor die Nase bekommen, damit sie ruhig und beschäftigt seien. «Der Snapkiz-Organizer hat uns fasziniert, denn Kinder sind in unserem Ausflugsrestaurant ein Thema.» Jetzt stehe für die kleinen Gäste eine Box mit mehreren Snapkiz-Organizern zur Verfügung. «Und die kommen wirklich gut an und werden rege genutzt.» Mehr Infos zu den Snapkiz-Produkten und Bestellung unter www.snapkiz.ch oder 079 880 50 45.

Begeistert mit Snapkiz unterwegs und im Restaurant: Die Familie Abt (sitzend) und Stefan Curiger vom Albishaus-Team. (Bild Marianne Voss)

Nach 33 Jahren ist Schluss

Oswin Denoth in Ottenbach in den Ruhestand verabschiedet

Simone Matter. (Bild zvg.) und diese wiederum erzeugen Handlungen. Im Mentaltraining gehen wir der Ursache auf den Grund. Mit verschiedenen Techniken, unter anderem dem Autogenen Training, lernt man der Spannung mit Entspannung entgegen zu wirken und das Gleichgewicht wieder zu finden. Dies ist natürlich nur ein Tool (Werkzeug) von vielen. Man lernt, Verantwortung für sich zu übernehmen. Mental starke Menschen sind in Kontakt mit ihren Kräften, Fähigkeiten und Stärken. Man kann Stresssituationen besser bewältigen und ist zielorientiert und selbstsicherer. (pd.) Weitere Infos: Matter Mental Training, Bahnhofplatz 11, 8910 Affoltern, Telefon 076 374 28 04, www.mattermental.com.

korrekt Im Artikel «Beziehung zum Baby stärken» über den «Pekip»-Frühlingskurs ab 7. März im Familienzentrum Bezirk Affoltern, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Pekip-Kurs beginnt am Mittwoch,

ganizer auch den Stresspegel beim Packen, denn das mühsame Zusammensuchen der Spielsachen falle weg. Jedes Kind habe seine Mappe griffbereit und könne selber entscheiden, womit es sie bestücken oder was es austauschen wolle.

7. März, und findet jeweils am Mittwoch von 9.30 bis 11 Uhr statt, nicht von 14.30 bis 15.15 Uhr. Für ältere Geschwister ist gegen einen Unkostenbeitrag eine Kinderhüeti im Haus vorhanden. (red.)

Vergangene Woche verabschiedete sich Oswin Denoth, Automechaniker in der Ottenbacher Volvo-Garage Albin Herzog, nach 33 Jahren Mitarbeit in den Ruhestand. «Oswin hat es verdient, seine Pension etwas früher anzutreten; er hat stets einen sehr guten Job gemacht und sich auch immer mit Schulungen kontinuierlich fortgebildet», lobt Inhaber Albin Herzog. Der rüstige Rentner selbst erklärt sein Durchhalten in einem Beruf, der sich in den letzten Jahren massiv verändert hat, so: «Menschlich gute Chefs und Kollegen, dazu die stets familiäre Atmosphäre lassen mich mit einem weinenden Auge gehen. Wichtig ist, dass die Gesundheit gut bleibt; so freue ich mich jetzt auf mehr Zeit für Familie und Grosskinder.» (kb.) anzeige

Inhaber Albin Herzog (links) überreicht Oswin Denoth zum Abschied symbolisch einen Schraubenschlüssel. (Bild Urs Kneubühl)


K

irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 9. Februar 18.00 Jugendgottesdienst 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 11. Februar 9.30 bis 9.55 Uhr Morgenlob: Offenes Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfr. W. Schneebeli Dienstag, 13. Februar 19.30 bis 21.00 Uhr «Migration im Alten Testament» Vortrag im Chilehuus von Pfrn. B. Bartels Anschliessend Apéro Donnerstag, 15. Februar 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 9. Februar 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 11. Februar 9.30 Gottesdienst in Obfelden Pfarrerin Eva Eiderbrant

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 11. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Mittwoch, 14. Februar 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien! Donnerstag, 15. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 11. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel)

Samstag, 10. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 11. Februar 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa Aschermittwoch, 14. Februar 9.15 Kein Gottesdienst 19.30 Gottesdienst mit Aschenausteilung zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen

Ref. Kirche Knonau Freitag, 9. Februar 18.00 Komfunti im Pfarrhaus Pfr. Thomas Maurer Sonntag, 11. Februar Sonntag Estomihi 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balz Bächtold Zweite Predigt über den Dekalog: «Du sollst Dir von Gott kein Bildnis machen» 17.00 Juki in Knonau Vikar Bächtold Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Dienstag, 13. Februar 19.30 Vorstellung der neuen Behördenmitglieder in der Stampfi

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 11. Februar 11.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Thema: Jesu Leidensankündigung

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Februar 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikar Bächtold Amtswoche Pfr. T. Maurer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 11. Februar 10.00 Gottesdienst mit dem 2.Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser und Katechetinnen Kim Greb und Iris Huber Donnerstag, 15. Februar 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Sicherheit im besten Alter

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 11. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 11. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst in Knonau Donnerstag, 15. Februar 19.30 Neumondsingen in der Kirche Freitag, 16. Februar 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 11. Februar 9.30 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 9. Februar 12.00 Seniorenessen Sonntag, 11. Februar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 10. Februar 10.00 Kirche Wettswil Fiire mit de Chliine Thema: Fasnacht Sonntag, 11. Februar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 10. Februar 044 777 99 72 Montag, 12. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 6. Februar 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 14. Februar 14.00 Kolibri in Stallikon und Wettswil 19.30 Bildersturm Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 15. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 10. Februar 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Bonstetten Sonntag, 11. Februar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Felix Sebastian Isler. Mitwirkung des Kirchenchors unter der Leitung von Katharina Ruh.

Wir sind eine lebendige und aktive Kirchgemeinde, zu der 1380 Mitglieder gehören. Wir suchen zu unserer Verstärkung ab April 2018 oder nach Vereinbarung ein/eine

Stellvertretende/r Sigrist/in (ca. 8%)

Mitarbeiterin

Ihre Aufgaben

Aufgabenfelder: - Allgemeine Sekretariatsaufgaben - Debitoren/Kreditoren-Kontrolle - Auftragsbestätigungen - Telefonate mit Rapportwesen Anforderungen: - Kaufmännische Grundausbildung oder ähnliches (z.B. Wiedereinsteigerin mit Büroerfahrung) - Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise - Bereitschaft, neue Programme zu lernen - Flexible Person mit natürlicher Erscheinung Unser Angebot: - Vielseitige und herausfordernde Tätigkeit - Flexible Arbeitszeiten, gemäss Absprache - Sorgfältige Einarbeitung im Einsatzbereich - Teamfähige Mitarbeiter und Freude an der Arbeit - Marktgerechte Anstellungsbedingungen Gerne erwarten wir Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen per Mail an christian.zollinger@langelektro.ch Elektro Dölf Lang GmbH Zwillikerstrasse 1 8910 Affoltern am Albis

Tel. 044 761 82 82

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Raumpflegerin (Putzfee) Wöchentliches Pensum ca. 4-5 Std., Einsatz vorzugsweise am Mittwoch. Pflegeleichtes EFH, freie Zeiteinteilung! Mehr Infos: 079 432 47 29

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 10. Februar 17.00 Wortgottesfeier Mittwoch, 14. Februar 19.30 Aschermittwochs-Gottesdienst mit Aschenauflegung

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 10. Februar 18.30 Santa Messa fällt ferienhalber aus Sonntag, 11. Februar 9.30 Fasnachts-Gottesdienst mit Pfr. Angelo Saporiti Ruth Dober und den 5.-Klässlern

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 11. Februar 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 15. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Aschenausteilung

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 11. Februar 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 12. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 11. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl. Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag,11. Februar 17.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt: Simon Fenner) Donnerstag, 15. Februar 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 11. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 11. Februar 10.30 Gottesdienst Fortsetzung der Predigtreihe über König David 1. Könige 2, 1–12 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 14. Februar 20.00 Frauenabend Philipperbrief 1, 12–26 www.etg-mettmenstetten.ch

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Darum suchen wir Sie zur Verstärkung unseres Teams als

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Samstag, 10. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 11. Februar 10.00 Eucharistiefeier Montag, 12. Februar 19.30 Monatsandacht Mittwoch, 14. Februar 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.30 Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Austeilung der Asche Donnerstag, 15. Februar 19.00 Rosenkranz

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Stellenanzeiger Wir, die Elektro Lang GmbH, sind ein KMU, welches als Haupttätigkeit die Installation von elektrischen Anlagen betreibt. Gegründet im Jahr 1984, haben wir uns stets weiterentwickelt. Um den steigenden Anforderungen in unserem Markt gerecht zu werden, bauen wir das Angebot in den Bereichen Telematik, Netzwerktechnik, Sicherheitsanlagen und Gebäudeautomation aus.

Kath. Kirche Bonstetten

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Sie sind die Stellvertretung der Sigristin. • Sie richten die Kirche und zugehörige Räumlichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Pfarrteam ein. • Sie sind bei Veranstaltungen in der Kirche jeweils anwesend und sorgen für einen technisch reibungslosen Ablauf. • Sie bereiten einen geplanten Apéro oder Chilekafi vor und bewirten die Gäste. • Sie sind mitverantwortlich für Reinigung und Unterhalt der Liegenschaften und deren Umgebung. Ihr Profil Sie sind eine engagierte, teamfähige und selbstständige Persönlichkeit.

Sie sind gastfreundlich und haben Freude am Umgang mit Menschen. Sie sind flexibel und bereit, wie folgt zu arbeiten: • Reinigungsarbeiten unter der Woche • am Sonntag (in der Regel einmal pro Monat und Ferienvertretung) • an Feiertagen • bei ca. 3 Abdankungen pro Jahr (jeweils an Werktagen nachmittags). Wir bieten eine verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit mit einer Anstellung nach den Richtlinien der Zürcher Kantonalkirche und der kantonalen Besoldungsverordnung. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis am 9. März 2018 an: Reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Sonja Kilchmann Schulhausstrasse 1 8915 Hausen am Albis sonja.kilchmann@zh.ref.ch

Infolge Pensionierung brauchen wir Verstärkung. Sind Sie gelernter Schreiner und haben Freude am Arbeiten mit Massivholz und modernsten computergesteuerten Maschinen? Leidenschaft und Herzblut für aussergewöhnliche Arbeiten sind Ihre Passion. Dann bieten wir Ihnen nach einer gründlichen Einarbeitung eine selbständige Dauerstelle mit entsprechender Entlöhnung. Ein motiviertes, junges Team wartet auf Sie. Eintritt nach Vereinbarung. Nehmen Sie die Herausforderung an und senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Schmidiger AG, Fenster Türen Innenausbau Neuhofstrasse 21c, 6340 Baar, www.schmidiger-fenster.ch


Vermischtes

Freitag, 9. Februar 2018

Nicht einmal auf der Toilette Privatsphäre und bedrückende Enge Das Zentralschweizer Business Netzwerk begab sich hinter Gitter, ins Gefängnis Affoltern Die geschlossene Justizanstalt in Affoltern öffnete ihre Tore für die Mitglieder des Zentralschweizer Business Netzwerks Zsbn. Das in Affoltern ansässige, gut 40 Firmen zählende Netzwerk fördert die Bekanntheit und die Vernetzung seiner Mitglieder auf lokaler und regionaler Ebene. Die Mitglieder des Geschäftsnetzwerkes Zsbn haben schon viel erlebt, aber noch nie einen Abend hinter Gittern verbracht. Üblicherweise gestalten sie ihren Alltag selbst, und zwar frei, flexibel und unternehmerisch. So, wie es sich für Geschäftsführende und Selbstständige gehört. Lagen diesem Publikum die Betrachtungen und Ausführungen zu den Arbeitsbetrieben im Gefängnis nahe, machte der Besuch des Zellengangs und der Arrestzellen aber richtig mulmig zumute. Schnell wurde klar: Ein Aufenthalt in der Justizanstalt Affoltern, das sind keine Hotelferien. 65 Insassen – so die korrekte sprachliche Bezeichnung für die büssenden Delinquenten – kann das reine Männergefängnis aufnehmen. 24 Personen betreuen diese rund um die Uhr. Da auch Ferienablösungen sichergestellt werden müssen, bedeutet dies Arbeit im Vierschichtbetrieb, mit durchschnittlich sechs Personen pro Schicht – eine fordernde Aufgabe für das Personal.

Lange, einsame Stunden Die Zellen sind klein, wirken kalt und alt, ein Stockbett und ein einbetonierter Tisch mit zwei Sitzbänken sind einziges Mobiliar. Ein Lavabo und ein kaum kaschiertes Klo verstärken den Eindruck von grosser Kargheit. Diese Zellen haben so gar nichts gemein mit den hellen, sauberen und fernüberwachten Hightechräumen amerikanischer TV-Serien. In Affoltern herrscht eine strenge Männerwirklichkeit. «Den Entzug der Freiheit, das Eingeschlossensein, selbst mit Fernseher, erleben die Insassen als dramatisch», berichtet Omar Simioni, der Leiter Arbeitsbetriebe im Gefängnis Affoltern. Er freut sich über gut motivierte Arbeitnehmer. Wer über das ganze Wochenende, von Freitagabend bis Montagmorgen eingeschlossen ist, sehne den Arbeitsbeginn am Montagmorgen nämlich geradezu herbei. Eine Stunde Freigang auf dem Spazierhof ändert nichts daran, dass das lange, schwierige Stunden sind, denen man durch die Arbeit entrinnen kann.

Abwechslungsreiches Arbeitsprogramm Rüebli rüsten, Kupfer aus alten Kabeln schälen, Zahnbürsten sortieren und verpacken – das sind die wichtigsten Pfeiler der Arbeitsbetriebe. Es wird

Das Gefängnis Affoltern befindet sich im Bezirksgebäude, in dem auch das Bezirksgericht, das Statthalteramt und die Kantonspolizei untergebracht sind. rentabel gearbeitet. Omar Simioni und seine Mitarbeitenden sorgen dafür und verantworten auch die hohe Qualität der Arbeiten. Omar Simioni erläutert: «Die Motivation, hier zu arbeiten ist hoch. Abwechslung, Kontakte mit anderen, aber auch ein kleiner Lohn sind funktionierende Anreize für die Insassen.» Die Arbeitsbetriebe haben jedoch noch freie Kapazitäten. Omar Simioni sucht darum die Zusammenarbeit mit regionalen Produktionsstätten. Gerade einfache, zeitintensive Arbeitsschritte können im Gefängnis Affoltern kostengünstig ausgeführt werden.

Auch Schule im Gefängnis Einmal pro Woche drücken alle Insasse die Schulbank. Deutsch und stufengerechte Schulbildung stehen auf dem Programm; möglichst gute Startbedingungen für das Leben nach dem Strafvollzug sind das Ziel. Unabhängig davon, ob der Insasse in der Schweiz oder in einem anderen Heimatland wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden soll, dient der Schulbesuch dem Ziel, Rückfälle in die Straffälligkeit zu minimieren. Die Gastgeber offerieren zum Ausklingen des Besuchs einen Apéro. Die Betreuer berichten von persönlich erlebten Schmuggelentdeckungen, rigiden Vorschriften zum Handygebrauch und dem Umgang mit renitenten Insassen. Die Zsbn-Mitglieder staunten ob dieser fremden Welt direkt vor der eigenen Haustüre. Alle schätzen sich glücklich, als sich die Türen des Knasts nach dem interessanten Abend hinter ihnen schlossen und sie in ihre freie Welt entlassen wurden.

Omar Simioni leitet die Arbeitsbetriebe im Gefängnis – hier in der frisch renovierten Rüeblirüstküche.

Die Häftlinge erledigen auch komplexe Arbeiten, wie die Montage von Elektrobauteilen.

Offertanfragen Arbeitsbetriebe Gefängnis Affoltern, Omar Simioni, Im Grund 15, 8910 Affoltern.

Zentralschweizer Business Netzwerk Das Zsbn, Zentralschweizer Business Netzwerk, ist ein Verein. In diesem sind grössere und kleine Firmen organisiert, pro Branche ein Unternehmen. Professionalität und langjährige Erfahrung zeichnen die Mitglieder aus. Und der Wille, Kundinnen und Kunden stets noch besser zu bedienen. Die Mitglieder treffen sich alle 14 Tage an verschiedenen Orten. Das Netz schafft Synergien zwischen Mitgliedern und Kunden. Mitglieder ver-

mitteln Aufträge aus ihrem Wirkungskreis an geeignete zuverlässige Partner, die sie kennen. Gegründet wurde das Zsbn als Verein 2012 durch Mirco Isler. Der geschäftsführende Partner von Maler Koch in Affoltern präsidiert den Verein bis heute. (pd.) Das Veranstaltungsprogramm 2018 ist unter zsbn.ch aufgeschaltet. Zsbn Zentralschweizer Business Netzwerk, c/o Maler Koch, Lindenmoosstrasse 10, 8910 Affoltern.

Zu den Ansätzen im Gefängnis können auch Kupferkabel vom Plastik getrennt werden. (Bilder Salomon Schneider)

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Vermischtes

Freitag, 9. Februar 2018

Ein musikalischer Hochgenuss

Gelungener Tournee-Auftakt

Die «Sunechind» überzeugten in Affoltern

Maria Mark und Mirjam Tschopp begeisterten in Stallikon Kann eine Geige quaken wie ein Frosch? Oder Miauen wie eine Katze? Die international bekannte Violinistin Mirjam Tschopp, die selber im Bezirk lebt, trat am Sonntag, 4. Februar, in der Kirche Stallikon den Beweis an. Einmal mehr bietet die Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil in diesem Jahr ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Konzertprogramm. Am letzten Sonntag kamen mit Mirjam Tschopp und Maria Mark zwei weitherum bekannte Musikerinnen nach Stallikon, die beide ihre Wurzeln in der Region haben. Vor zahlreichen Musikliebhabern entlockten sie ihren Instrumenten die zartesten Töne. Obwohl die Orgel an sich ein sehr kräftiges Instrument ist, spielte Maria Mark mit so viel Feingefühl, dass sie der Violine immer den verdienten Vortritt lies. Mirjam Tschopp wiederum liess ihre Violine passend zur Orgelbegleitung singen, mal lautstark, mal leise, immer genau richtig. Dazwischen gab es zwei Solostücke auf der Orgel, bei denen das Instrument in seiner vollen Bandbreite präsentiert wurde. Alle Register wurden gezogen, bis die Kirchenscheiben erzitterten.

Die Musikerinnen Maria Mark (links) und Mirjam Tschopp in der Kirche Stallikon.

Am Sonntag, 4. Februar, begeisterte der Kinderchor «Sunechind» im Kasino sein Publikum. Als Cousine und Gotti eines «Sunechinds» haben meine Tochter Anna und ich am vergangenen Sonntag das Konzert des Kinderchors besucht. Es war der Auftakt für die Tournee 2018 mit der neuen Produktion «De Tag wird hip». Vor dem Kasino Saal hatte sich eine bunt durchmischte Menschenschar eingefunden: Grosseltern mit Enkeln, Geschwister, Gschpänli und Nachbarskinder der Sänger(-innen), stolze Eltern und Kinder-MusikInteressierte. Bei einem Konzert erwartet man vor allem, auf seine Kosten zu kommen, was das Gehör betrifft. Abgesehen von den tollen Kinderstimmen, oft auch mit Solo-Auftritten, bieten aber die «Sunechind» und die Komponistin der Lieder und Chorleiterin, Gabriela Bächinger und ihr Sohn, Pianist Simon Bächinger, eine

tolle Show mit allem, was dazu gehört. Passend zu den Liedern integrieren die Kinder (im Alter zwischen 5 und 15 Jahren) eine flippige Brille, grosse rote Herzen, bunte Tücher und ein Glückskleeblatt in ihre Choreografie. Für jedes Lied wird der ganze Bühnenhintergrund per Beamer mit wunderschön gemalten Bildern und Filmen verzaubert. Und dazwischen unterhält Moderator Haribo das Publikum gekonnt mit seinen lustigen Zauberkünsten. Dass Gabriela Bächinger es versteht, die Chorkinder und auch das Publikum mitzureissen, verwundert nicht, wenn man sieht, mit welchem Körpereinsatz sie während den Liedern dabei ist. Wir erlebten einen berührenden, abwechslungsreichen und mitreissenden Nachmittag und wünschen noch viele erfolgreiche Auftritte. (Barbara und Anna Kohler) Nächstes Konzert: 8. April, 15 Uhr, im Tägi in Wettingen. Weitere Infos: www.sunechind.ch

(Bild Judith Fries)

Und: Kann die Violine nun Miauen wie eine Katze? Wenn sie von Mirjam Tschopp gespielt wird, auf jeden Fall. Aber auch andere Tiere, wie der Kuckuck, die Wachtel, die Nachtigall oder das Kikeriki des Hahns wurden aus den Saiten gekitzelt. Und der Frosch quakte auch aus der Violine heraus. Das sorgte bei den Zuhörern für heitere Gesichter. Das Stück Sona-

ta representativa in A–Dur, in dem all diese Tiere zu Hause sind, stammt aus der Feder eines Komponisten mit dem dafür passenden Namen: Heinrich I. F. Biber von Bibern. Zum Schluss gab es für die zwei Musikerinnen einen tosenden Applaus und für alle einen kleinen aber feinen Apéro, um den schönen Abend ausklingen zu lassen. (Judith Fries)

Knappe Niederlage der Suche nach dem passenden gegen die Walliser Löwen Auf Valentinstagsgeschenk? Die Kinder führten ihre neue Produktion «De Tag wird hip» auf. (Bild zvg.)

Der SHC Bonstetten-Wettswil unterliegt in der Overtime Die Sierre Lions behielten am Sonntag das bessere Ende für sich. Der SHC BW kann sich mit einem Punkt glücklich schätzen, da er als klarer Underdog in die Partie startete. Der SHC BW bestritt am Sonntag im Moos das erste Heimspiel nach der Winterpause und das zweite der Saison gegen die Sierre Lions. Sierre, welches bereits am Vortag ein Spiel absolviert hatte, ist in der Tabelle klar vor Bonstetten-Wettswil klassiert, weshalb jeder Punkt als Erfolg für die Zürcher zu werten wäre. Das erste Drittel begann ziemlich ausgeglichen, auch wenn sich die Rhonetaler die leicht besseren Chancen erarbeiteten. Das Spiel ging mit 0:0 in die erste Pause.

Gut gespielt, schlecht belohnt Im zweiten Drittel konnte zunächst der SHC BW das Spieldiktat an sich reissen und ging dann auch prompt durch Zrnik mit 1:0 in Führung. Doch es dauerte nicht lange, ehe Sierre wieder ausglich. Daraufhin kam es sogar noch schlimmer für die Ämtler. In weniger als zwei Minuten kassierten sie ein Doppelpack zum 1:3. Nun nahm Coach Walter sein Time-Out und redete seinen Mannen ins Gewissen. Die Zürcher fingen sich darauf wieder und konnten noch vor der Pause durch Sibik auf 2:3 verkürzen.Zu Beginn des dritten Drittels konnte in Überzahl dann sogar der Ausgleich erzielt werden. Fortan waren die Zürcher erfolgreich mit der Verteidigung beschäftigt.

In der regulären Spielzeit gelang es keinem Team mehr, den entscheidenden Treffer zu erzielen. In der Verlängerung behielten die Walliser das bessere Ende für sich. Nach etwa zwei Minuten erzielten sie das Tor zum Sieg. So bleibt dem SHC BW «nur» ein Punkt. Mit diesem Resultat kann man durchaus zufrieden sein, schliesslich zählt im Rennen um die Playoffs jeder Punkt. Am nächsten Samstag, 10. Februar, kommt es zum Direktduell gegen die Kernenried Bulldozers. Dieses muss man unbedingt gewinnen, will man im Frühling in die Playoffs. Anpfiff ist um 14 Uhr im Moos. Wir freuen uns auf Sie! Severin Thürig Samstag, 14 Uhr, Sportplatz Moos, 8907 Wettswil, Weitere Infos unter:www shcbw.ch.

Zwerge, Wölfe und Rotkäppchen

Fabelhafter Fasnachtsumzug in Hedingen vom 3. Februar Der diesjährige Fasnachtsumzug und die Kinderfasnacht in Hedingen standen im Zeichen der Märchen und Sagen. 280 Kinder und drei Guggen feierten mit. Es war einmal an einem grauen Samstagnachmittag in Hedingen, da fand der alljährliche Fasnachtsumzug statt. Spielgruppen-Zwerge, KindergartenGeisschen mit den Lehrerwölfen und vereinzelte Rotkäppchen versammelten sich, um zusammen mit der musikalischen Begleitung der Guggen etwas Farbe in den grauen Winter zu bringen. Wie jedes Jahr waren drei Guggen und ganz viele Fasnachtsbutze

am Start. Total 280 Kinder und zwei tolle Mottowagen sind nebst den Guggen am Fasnachtsumzug quer durch Hedingen zum Schulhaus Schachen gezogen. Es ist beeindruckend, wie motivierte Gruppen jedes Jahr aufs Neue solch kreative Kostüme und ganze Wagenlandschaften erschaffen. Unübersehbar war auch das OK mit dem neuen Gewand in den Hedinger Farben.

Bezaubernde und kreative Kostüme Auch unsere Maskenbewerter waren gefordert. Sie mussten immerzu aufmerksam die Einzel- und Gruppen-

masken aus der Masse heraussuchen und ihnen Punkte verteilen. Auch in diesem Jahr hatten die Kinder und Erwachsenen wundervolle und bezaubernde Kostüme gebastelt, welche super zum diesjährigen Motto «Es war einmal …» passten. In der Kategorie Einzelmasken hat sich der «Höhlenbewohner» den ersten Platz gesichert. Und bei den Gruppenmasken konnte der «Urknall» die Goldmedaille für sich gewinnen. Das Fasnachts OK freut sich bereits wieder auf den nächsten Umzug und die vielen bezaubernden Kinder mit ihren kreativen und farbigen Kostümen. Simone Leuthard

Ein Kurs für eine glückliche und tragfähige Ehe in Affoltern. Wozu ein Ehe-Kurs? Jedes Auto braucht regelmässige Pflege und Service, um grössere Schäden zu verhindern, und auch die besten Sportprofis verbringen Stunden damit, zu üben und ihre Technik zu perfektionieren. Erfolge benötigen Training, Einsatz und Ausdauer. Genau dasselbe gilt für die Partnerschaft. Eine starke, liebevolle Ehebeziehung, die ein Leben lang hält, geschieht nicht zufällig. Es braucht Hingabe und Einsatz, um Spass und Romantik in der Partnerschaft lebendig zu halten. Auch eine glückliche Ehe kann stärker werden und weiterwachsen. Der siebenteilige Ehe-Kurs richtet sich an Paare, die eine glückliche und gesunde Ehe fürs ganze Leben bauen wollen. Besonders angesprochen sind diejenigen Paare, die ihre Ehe festigen wollen, die Beziehung vertiefen möchten, sich in einer herausfordernden Phase befinden oder mit Problemen in ihrer Ehe zu kämpfen haben (Lebens-

bzw. Eheberater können zusätzlich kontaktiert werden und sind vor Ort). In gemütlicher Atmosphäre geniessen Sie ein Essen bei Kerzenlicht, hören spannende und praktische Inputs und erhalten Gelegenheit, mit Ihrem Partner ungestört über Inhalte zu reden, die im Alltag oft zu kurz kommen. Die Privatsphäre eines jeden Paares wird respektiert. Es gibt keine Gruppendiskussionen und niemand wird aufgefordert, mit Dritten über Persönliches zu sprechen. Die Kursinhalte orientieren sich an christlichen Werten und sind in ihrer aktuellen Form hilfreich für Paare mit oder ohne Bezug zur Kirche. Der Ehe-Kurs wird von unterschiedlichen Veranstaltern, wie evangelischen Freikirchen, reformierten Kirchengemeinden oder einzelnen katholischen Pfarreien durchgeführt. Der Kurs findet in den Räumlichkeiten der Chrischona Kirche statt. Start: Freitag, 2. März, 18.45 Uhr, der erste Abend kann auch als Schnupperabend besucht werden. Weitere Informationen: www.sunntig.ch, www.ehekurs.ch / www.familylife.ch.

Statt Blumen: Ein Ehekurs - das etwas andere Valentinstagsgeschenk. (Bild zvg.)


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9. Februar 2018 Adressen Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Leitartikel Jürg Meier

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Vielseitigkeit und Tatkraft des einheimischen Gewerbes erleben!

Jürg Meier, Präsident des Gewerbevereins Obfelden, blickt voraus auf die Obfelder Gewerbeschau «Expo 2018 – Alle fliegen hin» vom 27. bis 29. April. Drei Tage ganz im Zeichen des einheimischen Schaffens – nach vier Jahren freut sich Obfelden wieder auf eine Gewerbeschau. Vom 27. bis 29. April werden 70 Aussteller aus Obfelden und Umgebung im Zendenfrei ihre Produkte, Spezialitäten und Dienstleistungen präsentieren und damit ein besonders attraktives Schaufenster für das einheimische Gewerbe gestalten. Hoch motiviert und mit grossem Engagement, ebensolchem Aufwand sowie erheblichen Kosten, sind wir alle daran, den Besuchern ein eindrucksvolles Gesamtbild über die Vielseitigkeit und die Tatkraft des einheimischen Gewerbes zu bieten! Eine Gewerbeausstellung in der Region und für die Region ist eine interessante Möglichkeit zur Leistungsschau für hiesige

Unternehmen und Gewerbetreibende, gleichzeitig aber auch eine willkommene und spektakuläre Informationsplattform für Besucherinnen und Besucher. Sie ist wichtig, weil sie auf das Angebot vor Ort aufmerksam macht, weil sie augenscheinlich zeigt, wie reichhaltig und potent das einheimische Schaffen ist. Schliesslich stärkt die Berücksichtigung des hiesigen Gewerbes die Steuerkraft in der Region, schafft und sichert Arbeitsplätze, ist ökologisch sinnvoll, belebt die Solidarität und die Effizienz. Wir brauchen uns nämlich nicht zu verstecken vor der Markt-Konkurrenz durch Einkaufszentren, offene Grenzen und durch das Internet. Das einheimische Gewerbe kann etwas, was die Einkaufszentren und die elektronischen Medien nicht bieten können: Nämlich die Pflege der persönlicher Beziehungen. Man kennt sich, nimmt sich die Zeit zum Besprechen und Abzuklären. Die Expo 2018 ist gerade dazu eine vorzügliche Gelegenheit!

Attraktives Programm – für alle etwas! In diesem Sinne dient die Expo 2018 als komprimierte Bestätigung dafür, dass wir mit Freude und Mut die Attraktivität von Dorf und Bezirk als Einkaufsund Dienstleistungsstandort erhalten und steigern und damit auch unsere Region stärken wollen. Gleichzeitig wollen wir der Bevölkerung mit einem abwechslungsreichen wie interessanten Rahmenprogramm vom 27. bis 29. April aber auch Spass, Unterhaltung und Kulinarisches bieten. Die Besucher werden eine Gewerbeschau mit vielen Highlights, Attraktionen für Gross und Klein sowie reizvollen wie packenden Events erleben: Chilbi, Barbetrieb mit DJ-Musik am Abend, Kultur, Chinderhüeti und vieles mehr. Die Expo 2018 verbindet die Bevölkerung mit den Arbeitsplätzen, die Anbieter mit den Kunden. Es werden Brücken geschlagen, das Leben im Dorf und in der Region in Bewegung gehalten. Deshalb wollen wir

auch keine Messe präsentieren, sondern eine Ausstellung gestalten, an welcher Produkte und Dienstleistungen entdeckt, Kontakte geknüpft, interessante wie informative Gespräche geführt, Freundschaften gepflegt oder auch zusammen mit dem Nachbarn oder einer neuen Bekanntschaft ein gutes Essen eingenommen werden können. Und es ist mit Sicherheit ein Vorteil, wenn man ein Produkt oder eine Leistung braucht, dass man die richtigen Leute und Firmen in der nahen Umgebung kennt und man weiss, dass man sich auf sie verlassen kann. Deshalb jetzt schon: Herzlich willkommen, liebe Besucherinnen und Besucher! Sie zeigen mit Ihrem Besuch der Expo 2018 die Verbundenheit zum lokalen Gewerbe und Ihr Interesse an einheimischem Schaffen sowie an der Erhaltung und Förderung der Lebensqualität. Für den Vorstand des GV Obfelden Jürg Meier

Geschäftsstelle Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. 044 761 38 03 E-Mail: meier-zimmerei@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Cyberattacken sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, das zeigen verschiedene Studien. Dennoch unterschätzen hierzulande viele kleine und mittlere Unternehmen die digitalen Gefahren. Mit der zunehmenden Vernetzung und den digitalen Betriebsabläufen steigt auch das Risiko, Opfer von Cyberkriminellen zu werden. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Cyberattacken weltweit zugenommen. Die Angriffe sind derart vielgestaltig und häufig, dass sie jeden treffen können – Privatpersonen wie auch Konzerne oder KMU. Gerade bei letzteren steigt die Zahl der Angriffe stark an, auch in der Schweiz. Oft fehlt aber den KMU das Fachwissen sowie die Ressourcen für IT-Sicherheit. Die Fragen, die es zu stellen gilt, lauten deshalb: Welche Risiken bedrohen das Unternehmen und welche Auswirkungen haben sie? Wie können die Risiken mit sinnvollen Mitteln vermieden oder reduziert werden, ohne dass Abläufe und Gewinn allzu stark beeinträchtigt werden. Und lässt sich der Schaden absichern? Risiken analysieren und absichern Ein Unternehmen sollte die Cyberrisiken, denen es ausgesetzt ist, ken-

nen und sich deren finanziellen Auswirkungen bewusst sein. Es braucht Mechanismen, um zu erkennen, wenn jemand eingedrungen ist und welche Daten entwendet wurden. Ausserdem gehören organisatorische Vorkehrungen für den Schadenfall dazu. Deshalb sind betriebsinterne WorstCase-Szenarien bezüglich der Risiken zu analysieren und die wichtigsten Daten sowie Prozesse mit Priorität technisch zu schützen. Das Restrisiko kann dann mittels einer Cyber-Versicherung abgedeckt werden. Hier hilft eine Versicherung Innerhalb der KMU- oder Unternehmensversicherung kann bei der Mobiliar eine Cyber-Schutz-Versicherung abgeschlossen werden. Sie springt ein bei Verlust, Beschädigung und Diebstahl von Daten sowie Erpressung, beispielsweise, wenn ein Schadprogramm sich Zugriff auf die Daten oder Software des Unternehmens verschafft oder diese verschlüsselt. Fällt die Produktion im Betrieb aufgrund eines Cyberangriffs für mehr als 12 Stunden aus, entschädigt die Versicherung den Ertragsausfall. Sie unterstützt auch bei Vorwürfen zur Verletzung der Netzwerksicherheit und bietet Rechts-

schutz, wenn die Persönlichkeitsrechte des Unternehmens verletzt werden. Auch für Privatpersonen Nicht nur für Unternehmen, auch für Privatpersonen bietet die Mobiliar eine Cyber-Schutz-Versicherung an. Versichern kann man den Missbrauch von Kreditkarten oder Onlinekonten. Die Versicherung deckt auch die Kosten der Datenrettung bis 5000 Franken und unterstützt Mobbing-Opfer bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

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Generationenwechsel und Neuausrichtung Beim alteingesessenen Aushub- und Transport-Unternehmen Bär in Hauptikon wurde ein Generationenwechsel vollzogen. Firmeninhaber Kurt Bär, der das Unternehmen 1985 von seinem Vater Adolf Bär übernommen und erfolgreich ausgebaut hatte, teilt die Geschäftsleitung nun mit seinem 31-jährigen Sohn Felix Bär. Unter dem neuen Namen Bär Bau AG wird das Schwergewicht der Tätigkeit zukünftig auf Umbauten und Sanierungen gelegt. (ph) – Für traditionelle Familienunternehmen stellt die Nachfolgeregelung eine herausfordernde Aufgabe dar, denn nicht immer zeigt die nachfolgende Generation Interesse am elterlichen Geschäft und möchte sich beruflich anderweitig orientieren. Nicht so bei dem im Jahr 1950 von Adolf und Rösli Bär in Hauptikon gegründeten Aushub- und Transport-Unternehmen Bär.

Bereits im Jahr 2007 trat damals Bruno Bär in das Unternehmen ein und übernahm die Leitung der Firma Bär Bohrtech AG, die auf Bohrungen für Erdwärmesonden spezialisiert war. In der zweiten Jahreshälfte 2016 wurden die Bohrungen für Erdsonden eingestellt. Das Unternehmen wurde in Bär Bautech AG umbenannt und ist nun für den Bereich der maschinellen Strassenreinigungen zuständig. Mit der Berufung von Kurt Bärs zweitältestem Sohn Felix Bär, einem gelernten Maurer und ausgebildetem Polier, in die Geschäftsleitung, hat die dritte Bär-Generation endgültig im Familien-Unternehmen Fuss gefasst. Zusammen mit ihrer Belegschaft werden Felix und Kurt Bär die bisherigen Unternehmensbereiche wie Aushub, Transport, Tiefbau und Muldentaxi beibehalten, das Schwergewicht jedoch neu auf Sanierungen, Um- und Anbauten legen. Im Zusammenhang

mit der unternehmerischen Neuausrichtung wird der Familienbetrieb neu in Bär Bau AG umbenannt und tritt mit einem neuen Erscheinungsbild sowie neu gestalteter Homepage auf (www.baerbau.ch)

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Die Wolf Montagen AG wurde 2016 in Wolf Fenster und Türen AG umgetauft. Unverändert erfreut sich das Unternehmen grosser Kundenzufriedenheit. 1998 wurde «Wolf’s Montagen» als Einzelunternehmen gegründet. Aufgrund der wachsenden Zunahme von Aufträgen im Verkauf von Fenstern und Türen entstand 2012 später die Wolf Montagen AG – und vier Jahre später wurde der Name auf Wolf Fenster und Türen AG geändert. Sitz des ausgewiesenen Fachgeschäfts mit seinen gesamt sieben Mitarbeitern ist an der Räschstrasse 29 in Obfelden. Im Gewerbehaus informiert eine Ausstellung laufend und umfassend über neueste technische Möglichkeiten. Türen und Fenster sind Blickfang «Unser Unternehmen steht für top Qualität und die langjährigen Kunden schätzen unsere Zuverlässigkeit», gibt Serviceleiter Thomas Hegglin Auskunft. «Es ist ja auch so, dass Türen und Fenster durchaus als Visitenkarte eines Hauses gelten.» Im Gegensatz zu früher sind Fenster heutzutage grösser und schwerer, zudem ist die Verschlusstechnik komplexer. Das richtige Bedienen ist eminent wichtig. Viele Beschädigungen sind auf fehlerhafte Handhabung oder durch

Fahrlässigkeit beim Lüften zurückzuführen. Funktionsstörungen bei Fenstern können ebenfalls entstehen durch BauAustrocknungen (Neubau), Erdverschiebungen (Absenkung) oder Naturgewalten, wie beispielsweise die Stürme, die kürzlich in der Schweiz wüteten. Ob Glasersatz, Zusatzbehör wie Insektenoder Einbruchschutz sowie Ersatz und Nachrüstung von Dichtungen; es lohnt sich – wie bei anderen wertvollen Gegenständen – auch bei Fenstern und Türen eine regelmässige Wartung vornehmen zu lassen. Der «Fenster- und Türen-Wolf» bietet hierfür einen attraktiven Servicevertrag, bei dem alle Arbeiten und die Anfahrt inbegriffen sind. Für Weru und Unilux unterwegs Die renommierte Obfelder Firma arbeitet seit Jahren im Kunststoffbereich mit dem Hauptproduzenten Weru zusammen und setzt in den Bereichen Holz/Holz-Metall auf Produkte von Unilux. Zudem ist er für diese beiden Hersteller in der ganzen Schweiz unterwegs, um Servicedienstleistungen durchzuführen. Bald aktuell: Schutz gegen Insekten Ab dem kommenden Frühling wird automatisch auch wieder der Insektenschutz aktuell. So empfiehlt die Wolf Fenster

und Türen AG extra für die jeweiligen Fenster produzierte Clip-Rahmen, die am Fensterrahmen angebracht werden können. Falls man aber oftmals das Fenster öffnen muss, um beispielsweise Decken auszuschütteln oder das Blumenkistchen zu «jäten», sind Rollos natürlich praktischer. Jedenfalls ermöglichen diese Vorrichtungen, die Fenster offen- und frische Luft hereinzulassen, ohne von lästigen «Viechern» gestört zu werden.

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Nicht nur im Säuliamt bekannt Die Wolf Fenster und Türen AG – nicht nur im Säuliamt, sondern auch in benachbarten Kantonen bekannt – besticht durch ihre fachgerechten und qualifizierten Montagen. Ebenso überzeugt sie mit qualitativ hochstehenden Produkten und garantiert für eine absolut zuverlässige zeitliche Ausführung aller Arbeiten. Kaspar Köchli LF F FE ENSTER WOOLF UND TÜ ÜREN N AG

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Veranstaltungen agenda

Freitag, 9. Februar 2018

Freitag, 9. Februar

Seniorennachmittage neu auch in Stallikon

Affoltern am Albis

Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil kommt zu den Stallikern

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00: «Girls Friday», Mädchenabend mit Übernachtung ab der 5. Klasse. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Kabarett aus dem grossen Kanton mit Bernd Kohlhepp: «Mit dem Faust aufs Auge». Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

20.00: Theaterverein Bonstetten: «Theater-Fieber», Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf und Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Samstag, 10. Februar Affoltern am Albis

14.00-16.30: «Fasnachtsgebäck leichtgemacht» Hurra es ist Fasnachtszeit! Luftige Berliner, wellige Chüechli unter Anleitung backen. Anmeldungen unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00-22.00: «SportNight», offene Turnhalle mit Spiel und Spass, ab der 5. Klasse. Turnhallen im Schulhaus Ennetgraben. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.

Bonstetten

20.00: Theaterverein Bonstetten «Theater-Fieber», Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf und Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hedingen

10.00-11.00: «Hedingen persönlich»: mit Dr. med. Robert Lüchinger, Frauenarzt und AltAegypten-Fan. Bibliothek. Trottenweg.

Sonntag, 11. Februar Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Regina Helfer, 044 761 03 91. Gemeinsam kochen, essen und sich unterhalten. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.00: Familienprogramm: «Der Tag, an dem Louis gefressen wurde» Idee und Spiel: Sibylle Grüter und Jaqueline Surer. WunderBar ab 15.30 Uhr, ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Stallikon

17.00-21.45: DinnerKrimi: «Gute Leichen, Schlechte Leichen». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Krimi. Mehr Infos unter www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Bis anhin fanden die monatlichen Seniorennachmittage der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil im Kirchgemeindesaal Wettswil statt. Nun werden zwei Anlässe pro Jahr in Stallikon durchgeführt. ................................................... von marianne voss Die Seniorinnen und Senioren aus Stallikon kamen bis anhin immer über den Berg nach Wettswil zum Seniorennachmittag der Kirchgemeinde, der jeden Monat stattfindet. Nun möchten die Organisatoren den Stallikern entgegenkommen. Es werden deshalb zwei der Anlässe in Stallikon durchgeführt. Es handelt sich um die Seniorennachmittage im Februar und im September. Am Donnerstag, 15. Februar, wird ab 14 Uhr der Film Emil Fürabig gezeigt. Der Durchführungsort, die Kinderkrippe Coccolino, befindet sich an der Reppischtal-

Montag, 12. Februar Ottenbach

14.00: ottenbach60plus: «Computerkurs». Ottenbacherinnen und Ottenbacher geben ihr ComputerWissen weiter. Schwerpunktthema WORD. Anmeldung erwünscht an admin@ottenbach60plus.ch oder 078 962 33 99. Chilehuus.

Dienstag, 13. Februar Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 18.30-20.30: Referat von Christian Müller-Hergl, Einladung zum 3. Anlass der Trilogie «gestern-heutemorgen». Im Anschluss Apéro. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Stallikon

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 14. Februar

strasse 49, am Ortsausgang Richtung Sellenbüren. Am 20. September ist das Trio Pegasus − Karin Keiser Mazenauer (Geige), Paolo D’Angelo (Akkordeon) und Urs Bösiger (Hackbrett) − zu Gast in der Kirche Stallikon. An diesen beiden Seniorennachmittagen steht den Seniorinnen und Senioren aus Wettswil ein Fahrdienst zur Verfügung.

tagen sind jeweils auch die beiden Pfarrer, Otto Kuttler und Matthias Ruff, dabei. Weitere Informationen zu den Seniorennachmittagen: www.kirche-stallikon-wettswil.ch.

Spannende Themen Wer darf eigentlich am Seniorennachmittag teilnehmen? Gibt es eine «Mindestaltersgrenze»? Nein! Auch wenn frau oder mann sich eigentlich noch zu jung fühlt, das Thema aber spannend findet oder das Zusammensein schätzt, ist sie oder er ganz herzlich willkommen. Der Seniorennachmittag ist ein ökumenisches Angebot der reformierten und katholischen Kirche und richtet sich auch an Nicht-Mitglieder. Das etwa einstündige Programm ist abwechslungsreich und beinhaltet Vorträge sowie musikalische, kulturelle und besinnliche Themen. Anschlies-

Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten

17.00: Valentins-Abend mit LiveMusik, Reservierung erwünscht 079 218 09 09. Schluck - Die ApéroBar. Stationsstrasse 5.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 15. Februar Affoltern am Albis

07.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Schneeschuhwanderung nach Verhältnissen, Schneeschuhmiete vor Ort. Wanderzeit 2 bis 3 Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof. 09.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Albisrieden-Schlieren, Wanderzeit ca. 1½ Std. Leitung, An- und Abmeldung erforderlich: Guido Jud, 044 761 28 91. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind

Affoltern am Albis

13.30-17.30: Ferienjob Coaching ab 13 Jahren. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 14.30-16.00: Musikalisch beschwingter Nachmittag mit Franco’s Unterhaltungsmusik. Den Valentinstag bei Kaffee und Kuchen geniessen. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel.

send wird den Besucherinnen und Besuchern jeweils ein Zvieri offeriert, während dessen sich die Gelegenheit bietet, neue Menschen kennen zu lernen oder mit Bekannten ins Gespräch zu kommen. An den Nachmit-

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Gute Begegnungen und spannende Themen an den Seniorennachmittagen. (Bild zvg.)

herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Eva Kess Group». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «I, Daniel Blake» Film von Ken Loach. GB/Frankreich 2016, 100 Min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Tobel-Affeltrangen Amlikon - Weinfelden. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus, Wanderung: Fahrt mit PW nach Hämikerberg, Wanderung zur Wendelinskappelle. Ausrüstung der Witterung entsprechend. Anmeldung und Auskunft: bis Mittwoch, 14. Februar, 13 Uhr, René Moser, 044 761 22 91. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Ausstellungen Aeugst am Albis

KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier» Bienenvölker als Imker begleiten ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. «Demokratische Monarchie, Matriarchat, Männer ohne Väter, Volksteilung, Einsatz des Lebens für das Wohlergehen des Volkes» u.v.m. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. März.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2 1/2Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69.Bis 25. März 2018.


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Veranstaltungen

Freitag, 9. Februar 2018

Freche Sprache – Kinderspass – Jazzquartett – Percussion für Aug’ und Ohr Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Kabarett mit Bernd Kohlhepp «Mit dem Faust aufs Auge» Goethe konnte zwar den ganzen Faust auswendig – hatte aber keine Ahnung, wie ein Smartphone funktioniert. Herr Kohlhepp gibt den «Faust». Und das macht er nicht nur aus Spass an der Freude, sondern um das vor sich hin dümpelnde Abendland zu retten. Was wäre dafür besser geeignet als Goethes «Faust»? Kein Stück zählt mehr allgemeingültige Zitate, keines wird öfter gespielt – und kein Stück hat höheren Nährwert... Wie erkennt man, was «die Welt im Innersten zusammen hält», vor allem dann, wenn diese Welt hauptsächlich aus Facebook, Twitter und WhatsApp besteht. Heute Freitag, 9. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Familienprogramm: «Der Tag, an dem Louis gefressen wurde» Ein monströses Abenteuer, frei nach dem Bilderbuch von John Fardell. Spiel: Sibylle Grüter und Jacqueline Surer. Nur widerwillig verbringen Lilli und ihr kleiner Bruder Louis das Wochenende bei ihren Tanten. Die beiden Frauen sind seltsam und das Haus, in dem sie wohnen, ist unheimlich. Was Lilli und Louis nicht wissen: Die Tanten leiten eine geheime Schule für Monster.

Eine turbulente Geschichte, bei der am Ende die Kleinsten die Grössten sind. Eine äusserst witzige Mischung aus Schauspiel, Figuren- und Schattentheater. Sonntag, 11. Februar, WunderBar, ab 15.30 Uhr, Beginn 16.00 Uhr, Eintritt Erwachsene 15 / Kinder und mit KulturLegi 10 Franken, für Kinder ab 5 Jahren.

«Jazz am Donnerstag» mit der «Eva Kess Group» Filipe Duarte, g | Michael Beck p | Eva Kess | Jesus Vega dr Die Kontrabassistin und Komponistin Eva Kess veröffentlicht mit «Flying Curly» ihre zweite CD mit Eigenkompositionen. Die sensiblen und ausdrucksstarken Stücke verkörpern einen ganz eigenen Stil und immensen Stimmungsreichtum. Zusammen mit ihren drei Mitmusikern kreiert sie einen fantasievollen und poetischen musikalischen Mikrokosmos. In den USA gehört «Flying Curly» zu den Top50-Bestsellern. Donnerstag, 15. Februar, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, kleines Essen: 15 Franken.

«Visual Percussion» Musik, Theater und visuelle Performance mit Luca Borioli Bei «Visual Percussion» ertönen sowohl Klassiker der Moderne für Schlagzeugsolo als auch neue Werke

für dieses Instrument. Die Kompositionen enthalten optische und theatralische Elemente, wobei das Visuelle zum unverzichtbaren Bestandteil dieser Musik wird. Elektronik, Video und Tapes verbinden sich mit den Schlagzeuginstrumenten zu einem neuen Ganzen. Die technisch anspruchsvollen Stücke werden perfekt mit dem Tape synchronisiert. Gleichzeitig agiert Luca Borioli als Schauspieler, der rezitiert, spielt und dabei tief in die musikalische Trickkiste greift. Ein erfrischendes Erlebnis für die Sinne, bei dem man auch einiges über die Stücke und deren Komponisten erfährt. Man lasse sich von einer Performance überraschen, die Musik mit einer Prise Theater, Elektronik und Video-Ausschnitten kombiniert. Ein Spektakel, das die Grenzen eines gewöhnlichen Konzertes sprengt. Eine technisch hochstehende Darbietung und ein erfrischendes Erlebnis für Augen und Ohren! Luca Borioli spielt regelmässig mit der Philharmonia Zürich, dem Sinfonieorchester Basel, dem Luzerner Sinfonieorchester und der Argovia Philharmonic. Zudem ist er Mitglied des Schlagzeugquartetts «Metric Art Ensemble». (pz) Freitag, 16. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 12 Franken. Platzreservierungen unbedingt empfohlen über

Der Schlagzeuger Luca Borioli überrascht auch als Schauspieler und Rezitator.

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

(Bild zvg.)

Ein tragischer Kampf

Kinofoyer Lux zeigt in Affoltern den Film «I, Daniel Blake» Die bürokratischen Klippen des Sozialstaates sind tückisch. Da wird Ohnmacht zur Wut – denn so leicht geben Daniel und Katie ihre Träume und Hoffnungen nicht auf. Der 59-jährige, verwitwete Schreiner Daniel Blake hat einen Herzinfarkt erlitten und erfährt von seiner Ärztin, dass er vorerst auf keinen Fall arbeiten darf. Nun ist Daniel also zum ersten Mal auf staatliche Hilfe angewiesen und wird auf einen Irrweg durch die Instanzen der Sozialämter geschickt. Auf dem Arbeitsamt lernt er die Mutter Katie mit ihren beiden Kindern kennen. Um nicht in einer Obdachlosen-Unterkunft zu landen, bleibt der alleinerziehenden Mutter nichts anderes übrig, als in eine Wohnung weit weg von ihrer Heimat zu ziehen. Gemeinsam kämpfen Daniel und Katie gegen die Fallstricke der Bürokratie, und sie lassen sich von den Behörden ihre Würde nicht nehmen. Diese Szenen wären nur halb so erschütternd, wenn Ken Loach nicht die

Winterwanderung am 17. Februar Lautlos auf Schneeschuhen durch die Mythenregion wandern: Der Weg führt von Oberiberg durch ein Naturschutzgebiet zur Furggelen und fünf Eggen nach Brunni.

Daniel und Katie kämpfen gemeinsam gegen die Tücken der Bürokratie. (Bild zvg.)

Sachlichkeit einer Milieustudie und die präzise Kenntnis englischer Sozialbürokratie erkennen liesse. Es ist erstaunlich, wie Ken Loach seinem niederschmetternden Stoff humorvolle Seiten abgewinnt. Das Drehbuch seines langjährigen Autors Paul Laverty ist voll mit grimmigem Witz und sprühendem Sarkasmus. Ken Loach sagte in einem Interview: «Die Hoffnung liegt im Zorn» und «Das Heil liegt in der Solidarität zwischen den Individuen».

Ein ehrlicher Film über ein Thema, das nicht nur in Grossbritannien aktuell ist. «I, Daniel Blake», wurde 2016 mit der Goldenen Palme und mit dem Publikumspreis des Filmfestivals Locarno ausgezeichnet. (hw) Donnerstag, 15. Februar, 20.15 Uhr: «I, Daniel Blake», Film von Ken Loach, mit Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan u.a. GB/F 2016, 100 Min., E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Eintritt 14 Franken (unter 20 J: 7 Franken). www.kinolux.ch.

Quartiergespräch der SP Affoltern

Zum Thema Gesundheit und Alter Der SP ist es im Rahmen des Wahlkampfes für den Stadtrat wichtig, Wählerinnen und Wähler persönlich zu treffen. Deshalb organisiert sie Quartiergespräche zu verschiedenen Themen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben somit die Möglichkeit, den Kandidierenden auf den Zahn zu fühlen und ihre Anliegen, Wünsche und Ideen einzubringen. Das zweite Quartiergespräch für Bewohne-

Unterwegs in der Mythenregion

rinnen und Bewohner sowie weitere Interessierte findet im Quartier Gerbiwies in Affoltern statt. Unter der Moderation des SP-Stadtratskandidaten Martin Gallusser wird zum Thema Gesundheit und Alter diskutiert – zum Beispiel auch über den Projektierungskredit für das Haus zum Seewadel, über den an der Gemeindeversammlung vom 12. März abgestimmt wird. Gastgeberin mit

Fachkompetenz wird Jeannette Hubli Zürrer sein. Das Quartiergespräch findet am Donnerstag, 15. Februar, um 20 Uhr am Gerbiweg 9 statt. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Alle sind herzlich eingeladen. Die SP freut sich auf eine spannende Diskussion. Weitere Quartiergespräche: 8. März zum Thema Vereine, 15. März zum Thema Migration und 22. März zum Thema bauliche Entwicklung von Affoltern.

Mit der Bahn geht es über Zug nach Einsiedeln und mit dem Postauto nach Oberiberg, zugleich Ausgangspunkt der Wanderung. Der markierte Schneeschuhpfad führt von Tschalun durch verschneite Wälder und das Naturschutzgebiet Ibergeregg zur Furggelen. Von hier hat man eine grossartigen Rundsicht auf den Kleinen und Grossen Mythen, die Urner- und Glar-

ner Alpen, den Stoos mit Klingen- und Fronalpstock sowie auf das Gebiet Hoch-Ybrig mit Spirstock, Kleinen Sternen und Druesberg. Nach dem Mittagessen in der Alpwirtschaft Furggelen führt der Weg nach Schindleneggen, Halbegg, Müsliegg und Stäglerenegg zur Holzegg. Von hier geht es mit der Luftseilbahn nach Brunni im Alpthal und mit dem Postauto und der Bahn wieder nach Hause. (pd.) Wanderung vom 17. Februar. Anmelden bis 13. Februar per E-Mail an Dölf Gabriel, miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

«Die weisse Arche»

Film- und Infoabend in Knonau Am Freitag, 16. Februar, findet in der Kirche Knonau ein Film- und Infoabend mit Regisseur Edwin Beeler und Pfarrer Thomas Maurer statt. Früher oder später, sei es nach dem Verlust eines Freundes, eines Angehörigen oder im Hinblick auf den eigenen Tod, stellt sich die Frage: Wie gehe ich damit um, wie werde ich einmal sterben? Der Film «Die weisse Arche» des Schweizer Regisseurs Edwin Beeler stellt sich diesen Fragen. Im Film wird eine Frau vorgestellt, die nach einem Nahtoderlebnis ihre Angst überwunden hat und nun Sterbenden beisteht. Ebenfalls gezeigt wird das Sterben eines Kapuzinermön-

ches. Ein Gottsucher, ein Heiler und eine Altenpflegerin weiten dem Zuschauer den Horizont für ein schwieriges, aber zutiefst menschliches Thema, das jeden von uns etwas angeht. Der Film beschäftigt sich mit Spiritualität, Sinn- und Wertefragen und thematisiert menschliches Erkennen. Wer sich auf einen stillen Film einlassen kann und an Themen wie Spiritualität, Transzendenz und geistige Dimensionen interessiert ist, wird nach dem Film bereichert nach Hause gehen. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, mit dem anwesenden Regisseur zu diskutieren.(pd.) Freitag, 16. Februar, 19.30 Uhr, Kirche Knonau, www.kirche-knonau.ch, Eintritt frei, Kollekte.


Veranstaltungen

Freitag, 9. Februar 2018

Die Toten kommen nach Affoltern Säuliguggernacht am 16. Februar in der Break Eventhall Die Säuligugger sind schon seit Anfang Januar mit grossem Elan an verschiedenen Maskenbällen und Umzügen unterwegs. Dieses Jahr feiern sie unter dem Motto Walking Dead eine gruselige Säuliguggernacht. Die Fasnacht richtet sich ja bekanntlich nach Ostern und ist dementsprechend auch manchmal etwas früher und manchmal etwas später. Sehr früh ging es dieses Jahr für alle Fasnächtler und somit auch für die Säuligugger los! Kaum von den Festtagsschlemmereien erholt, starteten sie schon am 6. Januar mit einem Auftritt im luzernischen Schlierbach und am Füürball in Obfelden in die Fasnacht 2018. Seitdem sind die Klänge der Affoltemer Gugge jedes Wochenende im heimischen Säuliamt oder in den benachbarten Kantonen zu hören. Natürlich findet auch dieses Jahr am Freitag nach Aschermittwoch, also am 16. Februar, die legendäre Säuliguggernacht statt. Wie schon die letzten zwei Jahre darf dieser Fasnachtsball in der Break Eventhall in Affoltern zu Gast sein. Unter dem Motto Walking Dead freuen sich die Säuligugger auf zahlreiche Zombies, Mumien, Halb- und Untote, die sich torkelnd oder auch kriechend auf den Weg in die Break Eventhall und damit an die Säuliguggernacht machen.

Die Säuligugger in ihrem neuen Gwändli unter dem Motto Dia de los Muertos. (Bild zvg.)

Umfangreiches Auftrittsprogramm in drei Kantonen Bevor für die Säuligugger aber ihr persönliches Fasnachts-Highlight vor der Tür steht, nehmen sie noch das Hauptfasnachtswochenende in Angriff, beziehungsweise sind zurzeit mittendrin. Baden, Steinhausen, Merenschwand, Goldau, Baar, Wohlen und Zufiken sind die Stationen, welche

diese unermüdlichen Gugger zwischen Donnerstag und Sonntag besuchen. Wobei eine gewisse Müdigkeit sicherlich auch bei den Hartgesottensten aufkommen wird. (pd.) Freitag, 16. Februar, Säuliguggernacht, Break Eventhall, Infos unter: www.saeuligugger.ch. Wer nächstes Jahr selber gerne bei den Säuliguggern mitmachen möchte, spricht am besten ein «Säuli» direkt an unter kontakt@saeuligugger.ch.

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Zürcher Rock in der «Spyre» Der Samstag, 10. Februar, steht die Spyre Bar Lounge in Affoltern ganz im Zeichen der Rockmusik. Last Avenue stellen ihr gleichnamiges Album vor. Sie sind alte Hasen im Geschäft, auch wenn sie jetzt vermeintlich erst ihr drittes Album an den Start schicken: Last Avenue aus dem Raum Zürich. Wo die einzige Grossstadt der Schweiz sonst auf modern, hip und digital macht, bildet das Quartett einen angenehmen Gegenpol: Seit 20 Jahren setzen Last Avenue auf Rockmusik. Ganz einfach Rockmusik. Ohne Indie, Alternative, Retro oder Progressive. Einfach Rockmusik. Das dritte Album in 20 Jahren? Jein. Bevor sich die Band Last Avenue nannte, hiess sie Mild’n und brachte vier CDs heraus. Mit «Last Avenue» bringt der Vierer mit der Liebe zum Rock pünktlich zum 20. Band-Jubiläum ein Werk, das lange gereift und gut abgehangen ist. Fast vier Jahre sind seit dem letzten Longplayer mit dem ambitiösen Titel Higher And Higher ins Land gezogen, die Band hat gesammelt: Vier Jahre mehr Bühnenerfahrung, vier Jahre mit Airplay und TV-Präsenz, vier Jahre, in denen die Leidenschaft für den Rock noch tiefer geworden ist. Auch die neue Scheibe ist, wie schon die letzten zwei, in den Dala-Studios von David Langhard (Admiral James T., Howlong Wolf) entstanden, welcher das Album auch mitproduzierte und als d i e Referenz für Rock in der ganzen Ursprünglichkeit seines Seins gilt. Natürlich passen die Etiketts, die Last Avenue schon früher gerne mit Stolz zur Schau getragen haben, noch heute: Ihr Rock ist tief und fest in den 1970er-Jahren verwurzelt, Hippie- und Classic-Rock ist immer noch Programm, die Liebe zu ausufernder Opulenz mit einem Hang zum Psychedelischen ist nicht minder ausgeprägt, wie

Seit 20 Jahren im Geschäft: die Altrocker von Last Avenue. (Bild zvg.) die Fähigkeit, einen Song auch genau auf den Punkt zu fokussieren – wenn es denn sein muss. Wie beispielsweise in «Two Sisters»: Einstecken, anmachen, «voll ume». So einfach ist das. «About Your Lies» oder «The Easy Way» gehören in dieselbe Kategorie schnörkelloser Rock-Kracher. Und wenn das Tempo mal raus ist, wie in «Rock’n’Roll, I’m Coming Home» oder «Silver Garden», heisst das noch lange nicht, dass dem Track die Intensität abgeht. Im Gegenteil. Ruhige Töne wie in «Never Let You Go», «I Am Alive», «Queen Of The Main Street» oder «Last Goodbye» finden bei Last Avenue indes genauso ihren Raum; so oder so ist ein feines Gespür für eingängige Melodien der gemeinsame Nenner des jüngsten Wurfs aus dem Hause Last Avenue, Folk-Tunes wie in «Be Free», inklusive. Dass ausgerechnet der «Celebration Song» die erste Single werden würde, liegt auf der Hand – bei einem Album, das pünktlich zum 20. Band-Jubiläum erscheint. (pd.) Samstag, 10. Februar, Spyre Bar Lounge, Affoltern am Albis, Türöffnung 20 Uhr, Eintritt Frei. Mehr unter: lastavenue.ch.

Kleines Geschenk mit grosser Wirkung Frühgeborene Babys brauchen eine Beschäftigung für die Hände – jeder kann helfen Auch «Frühchen» haben den Drang, etwas in ihren Händen zu halten. Dies kann jedoch gefährlich werden. Nun sucht die Affoltemerin Karin Gambarara Freiwillige, die gemeinsam mit ihr am 18. Februar Stofftiere für Frühgeborene häkeln.

und Kulleraugen. Das süsse Tierchen verfehlte seine Wirkung nicht: Das Baby umklammerte nun die wollenen Tentakel und entspannte sich mehr und mehr.

Positive Effekte auf Atmung und Blutwerte

Mehr als 85 000 Kinder kommen jährlich in der Schweiz zur Welt – rund 6000 davon werden zu früh geboren. Oftmals liegen die Kleinen tage- oder wochenlang in ihrem Brutkasten, sind von Maschinen umgeben und müssen künstlich ernährt werden. Weil der Greifreflex von Neugeborenen üblicherweise bereits stark ausgebildet ist, ziehen sie gerne an den Schläuchen und Sonden, was für die Kinder nicht nur lebensgefährlich, sondern oft auch schmerzhaft ist.

Nach dieser Erfolgsgeschichte entwarf Josefine zusammen mit Freiwilligen eine ganze Kraken-Kollektion für die «Frühchen» des Skejby Krankenhauses. Und auch bei ihnen war das gleiche Phänomen zu beobachten: Die Atmung und der Herzschlag wurden regelmässiger, und der Sauerstoffgehalt in ihrem Blut stieg an, sobald ihnen der tierische Freund zur Seite gelegt wurde. Warum die Kleinen so positiv auf die Tintenfische ansprechen, bleibt wohl deren Geheimnis. Es wird jedoch vermutet, dass sie die Tentakel mit der Nabelschnur aus dem Mutterleib assoziieren, was bei ihnen ein vertrautes Gefühl auslöst.

Eine E-Mail brachte alles ins Rollen

Ein Trend erreicht die Schweiz

Nach Weihnachten 2012 erhielt Josefine Hagen Solgaard, die Betreiberin des Häkel-Blogs »En Elefant», eine E-Mail von einem jungen Vater. Darin erzählte er von seinem zu früh geborenen Baby, das im Skejby Krankenhaus in Dänemark untergebracht war und mit seinen Händchen immer wieder nach den umliegenden Schläuchen griff. Er bat Josefine darum, dem Kind einen Tintenfisch als Trostspender zu häkeln. Diese legte sofort los, und noch vor Silvester erhielt das Kleine in seinem Brutkasten Gesellschaft von einem lila Oktopus mit Haarmasche

2013 entstand in Dänemark mit dem Verein Spruttegruppen schliesslich eine Gemeinschaft von Freiwilligen, die für dänische Spitäler weitere Tintenfische häkelten. Von dort aus verbreitete sich die Aktion über soziale Medien rasant in andere Länder – und schliesslich auch in die Schweiz. So haben zwei Frauen im August 2017 den Verein Oktopus für Frühchen Schweiz gegründet. Mittlerweile ist über das ganze Land verteilt ein Netz von knapp 50 Sammelstellen entstanden, bei denen Freiwillige ihre handgehäkelten Oktopusse abgeben können. Von dort wer-

................................................... von livia häberling

der Aktion erfuhr: «Mein liebstes Hobby ist das Häkeln. Umso schöner ist es, wenn ich anderen mit meiner Passion etwas Gutes tun kann.» Die 50-Jährige nahm daraufhin mit «Oktopus für Frühchen» Kontakt auf. Seit Ende Januar ist ihr Tanzstudio Lucky Line Dancers in Obfelden als offizielle Sammelstelle für das Säuliamt registriert. Am Sonntag, 18. Februar, findet in ihrem Lokal ab 14.30 Uhr der erste gemeinsame Häkeltreff statt. Karin Gambarara hofft auf eine rege Teilnahme: «Unser Treff steht allen offen, die meine Leidenschaft für das Häkeln teilen und selbst einen Oktopus häkeln und spenden möchten.» Wer mit dabei sein möchte, bringt seine Häkelnadel (Stärke 2,5 oder 3) mit. Das weitere Material und eine Auswahl an Wolle und Garnen stehen zur Verfügung.

Auch zu Hause häkeln ist möglich

Beliebter Helfer: Dieses bunte Tierchen leistet schon bald einem Neugeborenen in einem Schweizer Spital Gesellschaft. (Bild: Karin Gambarara) den sie an das Universitäts-Spital Zürich, das Inselspital Bern und weitere Schweizer Kliniken mit neonatologischer Abteilung geschickt und den Neugeborenen nach Reinigung und Desinfektion in den Brutkasten gelegt. Auch die kleine Sophia hat schon einen der flauschigen Helfer geschenkt bekommen. Ihre Mutter, Stephanie Liechti, ist noch immer gerührt: «Mein Mann und ich waren unglaublich begeistert von diesen süssen Oktopus.

Unsere Tochter hatte ihn stets in der Hand, wenn wir sie im Spital besucht haben. Er war ihr bester Freund in dieser Zeit. Es war wunderschön zu sehen, dass ein gehäkeltes Tier ihr so viel Halt und Sicherheit gegeben hat.»

Freiwillige, die ihren Tintenfisch lieber zu Hause häkeln möchten, finden auf der Homepage von Oktopus für Frühchen eine Anleitung und Sicherheitshinweise, die bei der Auswahl des Materials beachtet werden müssen, damit sich die Babys an den Tierchen nicht verletzen können. Die fertigen Tintenfische können an Karin Gambarara geschickt oder persönlich in ihrem Tanzlokal im Reuss-Center abgegeben werden. Öffentlicher, kostenloser Häkeltreff bei Kaffee und Kuchen, Sonntag, 18. Februar, Reuss-Center, Tanz-

Erste Sammelstelle im Säuliamt «Weshalb nicht eine eigene Sammelstelle eröffnen?», dachte sich Karin Gambarara aus Affoltern, als sie von

schule Lucky Line Dancers, Ottenbacherstrasse 23, 8912 Obfelden. Karin Gambarara: info@luckylinedancers.ch, Telefon 079 646 46 22. Weitere Infos unter: www.oktopusfuerfruehchen.ch.


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Sport

Freitag, 9. Februar 2018

FC Wettswil-Bonstetten steht hinter Platzerneuerung Infrastrukturbeitrag für Mitglieder einstimmig angenommen Die Mitglieder des FCWB haben sich an der GV klar für einen zusätzlichen Beitrag zur Erneuerung des Hauptplatzes auf dem Moos ausgesprochen. Damit ist der Grundstein für eine Sanierung und eine deutliche Erhöhung der Kapazitäten gelegt. ................................................... Von oliver hedinger Präsident Markus Fischer hat die rund hundert Anwesenden am vergangenen Montag gewohnt locker und routiniert durch die Generalversammlung des FCWB geführt. Nachdem zu Beginn eine Schweigeminute für den unerwartet und sehr früh verstorbenen René Bär abgehalten wurde, folgten die üblichen Traktanden zu den Jahresberichten, den Mutationen, der Jahresrechnung 2017 und dem Budget für 2018. Natürlich wurde nochmals auf den Höhepunkt des Vereinsjahres, nämlich die Cup-Partie gegen den grossen FC Basel, zurückgeblickt und mit einem Augenzwinkern auf die mögliche Qualifikation in diesem Jahr hingewiesen. Bezwingt man Mitte März den FC Kosova, so wäre die erste Hauptrunde erneut erreicht.

Hauptplatz durch Kunstrasen ersetzen Nach einer Stunde war man beim Traktandum zu den Beiträgen angelangt – an diesem Abend der wichtigste Punkt für den Verein, denn die dringend nötige Erneuerung des Hauptplatzes soll zu rund einem Drittel vom Club und seinen Mitgliedern mitfinanziert werden. Um die Kapazitäten für die unterdessen 24 Teams des FCWB zu erhöhen und möglichst auch die Warteliste – aktuell können über 130 Kinder aus den Gemeinden nicht aufgenommen werden – zu reduzieren, hat der Vorstand des FCWB mit den Gemeindebehörden von Wettswil, Bonstetten und Stallikon ein Projekt ausgearbeitet, das einen zusätzlichen Kunstrasenplatz anstelle des Hauptplatzes vorsieht. Der Kunstrasenplatz bietet bis zu fünf Mal mehr Nutzungsstunden im Vergleich zu einem herkömmlichen Rasenplatz und ist im Unterhalt um etwa 70 % günstiger. Allerdings ist die Anschaffung teurer, weshalb eine namhafte Mitbeteiligung des Vereins notwendig sein würde.

Klare Unterstützung der Mitglieder Rund ein Drittel der Kosten, nämlich 600 000 Franken, wird der FCWB an die Gemeindeanlage beisteuern. Diese

Kosten werden durch einen zusätzlichen Infrastrukturbeitrag jedes spielenden Mitglieds von 100 Franken pro Jahr finanziert. Und dass die Mitglieder dieses Projekt vollumfänglich unterstützen, zeigte die einstimmige Annahme des zusätzlichen Beitrags. Damit schafft der Club die Grundlage für das weitere Vorgehen der Behörden. Der formelle Antrag für die notwendigen Kredite aus den Gemeinden kann nun gestellt werden, und die jeweiligen Gemeindeversammlungen werden im Juni über den weiteren Verlauf entscheiden. Wird das Projekt in allen Gemeinden angenommen, so ist eine Umsetzung und Einweihung des neuen Platzes im FCWB-Jubiläumsjahr 2019 möglich, dann wird der Säuliämtler Club nämlich 40 Jahre alt.

Präsident und Vorstand bestätigt Abgeschlossen wurde die GV mit den Wahlen des Präsidenten, des Vorstandes und der Revisoren, wobei es keine Veränderungen gab und Präsident Markus Fischer wie auch seine Vorstandskollegen mit grossem Applaus wiedergewählt wurden. Im Anschluss offerierte der Verein allen Anwesenden ein feines Nachtessen, und es wurde über dies und jenes noch lange diskutiert.

Turnverein Mettmenstetten: zwei neue Ehrenmitglieder

Generalversammlung vom 2. Februar Der Turnverein Mettmenstetten hat sich am Freitag, 2. Februar, für den Vereinsrückblick und -ausblick zur jährlichen Generalversammlung getroffen. Nach einem genüsslichen Abendessen ist die Generalversammlung pünktlich um 20 Uhr gestartet. Nach der Begrüssung durch unseren Präsidenten, Nik Junker, wurde das Jahr 2017 nochmals mit Witz und Charme aufgerollt. Dank unserem neuen Kassier, der Treuhänder ist, wurde das Budget neu und grob überarbeitet. Leider stellen sich für die Hüttenwartung der Skihütte Biberegg viel zuwenige Helfer zur Verfügung, deshalb haben sich die Skihüttenkommission und der Vorstand des TVM entschieden, die Hütte ab 1. April 2017 nur noch pauschal zu vermieten. Sollte die Hütte nicht in ausreichendem Mass belegt werden können, werden die

Kommission und der Vorstand die Hütte in zwei Jahren verkaufen müssen. Das Chränzli 2017 war ein grosser Erfolg, und unser neues Duo Larsig ist bereits für das nächste Mal gebucht. Unser diesjähriges Turnfest wird in Dintikon stattfinden. Vom 16. bis 17. Juni sind die Einzelwettkämpfe geplant und eine Woche darauf folgen die Mannschaftswettkämpfe. Wir hoffen auf ein gutes Resultat und einen spannenden Wettkampf.

Wechsel im Vorstand Der Turnverein meldet neun Eintritte und zwei Austritte. Olivia Büchi und Remo Hess verlassen den Vorstand nach vielen Jahren. Die übrigen Mitglieder bleiben erhalten, dafür bekommt der TVM mit Andreas Heiniger einen neuen Revisor. Die Jugi des TVM hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich.

Leichtathletik wird wegen Trainermangels leider eingestellt. Es ist neu ein Ergänzungstraining der Jugi. Das Geräteturnen hat zehn TopPlatzierungen und drei Podestplätze erturnt. 50 Kinder und 12 Leiter/innen arbeiten rund 1 700 Stunden im Jahr, die Wettkämpfe nicht mitgerechnet. Leider gibt es einen Austritt zu vermelden: Iris Fusinato hört nach sechs Jahren als Trainerin auf. Die TV Trainings der Männer werden sehr gut besucht. Bald starten die Vorbereitungen auf das Turnfest. Im TV der Damen gibt es eine Änderung in der Hauptleitung: Olivia Büchi wird das Amt an Lena Junker abgeben. Und zu guter Letzt darf der TVM mit Andreas Frick und Hanspeter Kern jun. zwei neue Ehrenmitglieder verbuchen. (pd.) Die nächste Generalversammlung findet am 8. Februar 2019 statt.

Beim Faustball messen sich die Mannschaften mit je fünf Spielern. Gespielt wird ausschliesslich mit dem Arm oder mit der Faust. (Bild Fabio Baranzini)

Spitzenfaustball im Sportzentrum Schachen Schweizer Meisterschaft in Bonstetten Nach einer heissen Qualifikationsphase treffen am 10. und 11. Februar im Säuliamt die besten Faustballer der Schweiz aufeinander. Beim Faustball stehen sich zwei Mannschaften mit jeweils fünf Personen auf zwei Halbfeldern gegenüber, ähnlich wie beim Volleyball. Sie sind durch eine Mittellinie und ein Band auf zwei Metern Höhe getrennt. Das Ziel besteht darin, den Ball mit dem Arm oder mit der Faust für den Gegner unerreichbar in das andere Halbfeld zu spielen. Der Schweizer Meister wird dabei in einem Finalturnier ermittelt. Einst Nationalliga-B-Vertreter im Faustball, haben sich die Turnvereine im Dorf jedoch eher auf die Durchführung von Anlässen spezialisiert als dass sie sportlich brillieren konnten. So wird das Turnier dieses Jahr durch die Män-

10. und 11. Februar, Sportzentrum Schachen, weitere Informationen: www.faustball-finalevent.ch www.maennerriege-bonstetten.ch

Erfolgreiche Kantonalmeisterschaft

Zwei Medaillen für den BSCA Am Sonntag, 4. Februar, haben sich wieder die besten Judoka des Zürcher Kantonalen Judoverbands in Regensdorf gemessen und um den begehrten Titel des Zürimeisters gekämpft. Der Budo-Sport-Club Affoltern hat auch in diesem Jahr wieder einen Zürimeister in seinen Reihen. Iwo Roszak aus Zwillikon krallte sich die Goldmedaille in der Kategorie Schüler A 15 bis 36 kg. Ohne grössere Probleme beendete Iwo alle Begegnungen vorzeitig mit Ippon, keiner seiner Kämpfe dauerte länger als 20 Sekunden. Aaron Müller musste sich erst im Finale geschlagen geben. Dieser letzte Kampf musste jedoch im Golden-Score (Verlängerung) entschieden werden. Dort drehte Aarons Gegner nochmals auf, und so ging die Entscheidung anzeige

Remo Hess (von links), Olivia Büchi und Hanspeter Kern jun. Andreas Frick konnte krankheitshalber nicht an der GV teilnehmen. (Bild zvg.)

nerriege Bonstetten organisiert. Der Verein freut sich darauf, am kommenden Wochenende als Veranstalter Sport auf nationalem Niveau im Säuliamt zeigen zu dürfen. Erwartet werden an jedem Tag vier interessante Spiele, gute Gastronomie und ein Abendprogramm mit Livemusik, Cheerleader-Show und Barbetrieb, das für alle Interessierten offen ist. Für Geselligkeit ist gesorgt. Am Sonntag stehen ab 14 Uhr die Finalspiele der Frauen und Männer auf dem Programm. Im Anschluss findet die Medaillenzeremonie statt. Swiss Faustball freut sich auf viele Zuschauer im Sportzentrum Schachen und gewährt allen Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre freien Eintritt. Markus Reich

Iwo Roszak (hinten) und Aaron Müller holten Gold und Silber (Bild zvg.) knapp zu Ungunsten des Affoltemers aus. Mit zwei Medaillen ist der BSCA sehr gut bedient und hofft auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison 2018. (pd.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 9. Februar 2018

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Der «Vogel des Jahres 2018» ist der Wanderfalke Er kommt auf fast allen Kontinenten vor und brütet an Felsen wie auch in Städten

Aisha, 28. Januar.

Lion, 31. Januar.

Lucy Winona, 31. Januar.

Mit bis zu 300 Stundenkilometern stürzt er sich im Flug auf seine Beute. Aber auch sonst ist der Wanderfalke ein Vogel der Superlative. Doch neue Gefahren wie Vergiftungen, Windpärke und anderes machen ihm nun zu schaffen. Der Wanderfalke ist das schnellste Tier der Welt. Mit atemberaubender Geschwindigkeit stürzt er sich auf andere Vögel, die er mit seinen Krallen packt und später an einem sicheren Ort verspeist. Sturzflüge mit über 250 Stundenkilometern vollführt das Männchen auch während des Balzfluges im Frühling. Kein Wunder, waren die Menschen schon in vorchristlicher Zeit vom Wanderfalken fasziniert, wie der falkenähnliche ägyptische Gott Horus zeigt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,1 m und einer Länge von 40 bis 50 cm ist der Wanderfalke der grösste einheimische Falke. Das Weibchen ist etwas grösser als das Männchen. Der «Vogel des Jahres» hat wie andere Greifvögel extrem gute Augen und nadelscharfe Krallen. Er ist auf die Vogeljagd im Flug spezialisiert.

Kinderstube am Kühlturm Fynn, 1. Februar.

Jehona, 1. Februar.

Amina, 3. Februar. (Bilder Irene Magnin)

In der Schweiz brüten die meisten Wanderfalken in Felswänden im Mittelland und Jura. Wenige Paare haben ihren Brutplatz an hohen Gebäuden in Städten oder nutzen sogar Kühltürme von AKWs. Die Brutzeit beginnt mit der Balz, bei der neben den rasanten Balzflügen auch Beuteübergaben in der Luft stattfinden. Ab Anfang März legt das Weibchen drei bis vier Eier in eine Nestmulde. Die Bebrütung erfolgt vorab durch das Weibchen; das Männchen geht auf die Jagd und versorgt die Partnerin mit Beute. Die Brutdauer beträgt rund vier Wochen. Nach dem Ausschlüpfen werden die Jungen während 36 bis 40 Tagen im Nest betreut. Dann fliegen sie zum ersten Mal aus und erlernen von den Eltern das Beuteschlagen. Im Hochsommer löst sich die Familie auf. Wanderfalken waren ab 1950 vom Pestizid DDT stark betroffen. Wegen des Gifts legten sie – wie andere Greif-

wetter

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,1 m ist der Wanderfalke (hier ein Jungtier) der grösste einheimische Falke. (Bild Martin Becker)

vögel – Eier mit zu dünnen Eischalen; mit der Folge, dass der Bruterfolg gegen Null sank. Auch die damals noch erlaubte Bejagung tat ihr Übriges. Aus vielen europäischen Ländern verschwand der Wanderfalke als Brutvogel. In der Schweiz konnten sich nur kleine Restbestände halten. Die langsame Erholung begann nach dem Verbot von DDT in den Siebzigerjahren. Heute besiedelt der «Vogel des Jahres» wieder viele Gegenden Europas – ein Grosserfolg des internationalen Naturschutzes. In der Schweiz werden rund 300 Paare gezählt. Weltweit findet man die anpassungsfähige Art auf allen Kontinenten – ausser in der Antarktis. Gäbe es keine Bedrohungen durch Gift oder Jagd, wäre der Wanderfalke mit wenig zufrieden: Nötig ist ein störungsfreier

Brutplatz, ausreichend Beute freier Luftraum für die Jagd.

und

Neue Bedrohungen Nun aber drohen neue Gefahren: BirdLife Schweiz hat in den letzten Jahren über ein Dutzend Vergiftungsfälle registriert. Dabei versuchten gewisse Taubenzüchter Falken zu vergiften, indem sie ihre Tauben mit hochpotentem Gift präparierten. Das inzwischen berühmte Zürcher WanderfalkenWeibchen, das in seinem Nest vor laufender Webcam starb, war nur eines der Opfer. Bislang wurden zwei Züchter identifiziert und verurteilt. Die Dunkelziffer dürfte jedoch gross sein – denn viele städtische Brutplätze von Wanderfalken sind verwaist und der Schweizer Bestand ist in den letzten

Jahren um rund 15 Prozent gesunken. Hinzu kommen weitere Gefahren wie neue Windpärke, zunehmende Störungen an den Brutfelsen, unsichtbare Glasscheiben und weiteres. BirdLife Schweiz setzt alles daran, dass der Wanderfalke in der Schweiz eine Zukunft hat. «Letzteres ist leider nicht selbstverständlich», erklärt Werner Müller, Geschäftsführer von BirdLife Schweiz. «Es braucht einen dauernden Einsatz und einen rigorosen Schutz.» Dazu gehört der Kampf gegen die Vergiftungen, der Einsatz für mehr Biodiversität im Siedlungsraum wie auch der ständige Einsatz gegen die schlimmsten Pestizide und anderen Umweltgifte. Diese Massnahmen kommen nicht nur dem Wanderfalken, sondern auch vielen anderen Arten zugute. (pd.)

glosse

Gastro-Geschichten zwischen Sihl und Lorze

bauernregel «Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Öfen wärmen.»

«Gastro Affoltern ist Ende Juni Geschichte», lautete letzte Woche eine Schlagzeile auf der Frontseite des «Anzeigers». Hier nun ein Rückblick auf rund zwanzig Restaurant-Schliessungen im südöstlichen Teil unseres Bezirks – meiner engeren Heimat – die ich alle selber miterlebt habe. Beginnen wir mit der ideellen Beizen-Tour ganz im Osten an der Sihl mit der alten Krone in Sihlbrugg-Dorf, welche ja zur Gemeinde Hausen gehörte und deren Areal nach Abbruch der Gebäude heute mit Occasionsautos überstellt ist. In Ebertswil wird der Bären (damals noch mit Bäckerei) privat genutzt. Der Schwanen, früher mit angebautem Lebensmittel-Laden, fiel vor einigen Jahren einer Wohn- und Gewerbe-Überbauung zum Opfer. Im Dorf Hausen wird das seit Jahren leerstehende Wiesental demnächst abgebrochen. Aus dem Boden werden dann

zwei Wohnblöcke spriessen. Vorwiegend gewerblich wird der gegenüberliegende Hirschen heute genutzt. Die alte Post am Dorfausgang Richtung Kappel und das Restaurant Türlersee nördlich der Kantonsstrasse wurden ebenfalls privatisiert, wie übrigens auch das Pöstli neben dem alten Schulhaus in Kappel sowie der Engel in Rifferswil. Der Baer im Mettmenstetter Oberdorf ist schon vor Jahrzehnten durch die sogenannten Tagi-Blöcke ersetzt worden. Anstelle des Hottingers im Dorfzentrum hat sich Anfang der Siebzigerjahre das Gemeindehaus zwischen Rössli und Kirche eingenistet. Der Alpenblick an der Rossauerstrasse und die Frohe Aussicht im Grossholz sind heute ebenfalls Privathäuser. Gezählt sind sodann die Tage für das Sonnental in Rossau, wie die Bauprofile für ein wuchtiges Mehrfamilienhaus andeuten. In Knonau wird

das Hörnli, immer noch fast ein Neubau, jetzt auch im Parterre für Wohnzwecke genutzt. Dem Adler schräg vis-à-vis blüht das gleiche Schicksal wie dem Wiesen- und Sonnental. Auf dem Uttenberg, mit schönem Blick ins Freiamt, sind die Türen auch längst zu. Bleibt zum Schluss der Weg nach Maschwanden, wo der Rundgang zu Ende geht. Beim Hörnli weist nur noch der grosse Parkplatz auf die frühere Beiz hin. Schliesslich bleibt ausser der Linde noch das Kreuz zu erwähnen, der schmucke Gasthof mit dem jahrelangen Kreuz einer immer wieder verschobenen Eröffnung. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Fazit: Bei so vielen WirtschaftsSchliessungen in den letzten Jahrzehnten überrascht es trotz verschiedener Neu-Eröffnungen nicht, dass auch Gastro Affoltern Geschichte wird. Erich Rüfenacht


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Tagesfahrten 2018

THAI-KOCHKURSE Tauchen Sie ein in die Welt der thailändischen Küche mit ihren frischen Kräutern, rassigen Gewürzen und duftenden Curries!

Stadtratswahlen 2018 Affoltern am Albis

miteinander füreinander

Theater Buochs – Alles armi Teyfle Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Sonntag, 4. März 2018

Fr. 62.–

Luzerner Hinterland Donnerstag, 8. März 2018

Fr. 40.–

Muttertagsfahrt ins Toggenburg inkl. Mittagessen Sonntag, 13. Mai 2018

Fr. 82.–

6. Gutmadinger Kramerfest (DE) Sonntag, 20. Mai 2018

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018

Fr. 116.–

Ferienreisen 2018

In der Kochschmitte, Affoltern am Albis Jeder Kurs ist einzel buchbar

Hochschwarzwald/ DZ/HP Fr. 860.– Gengenbach 30. April bis 5. Mai 2018

Samstag, 3. März 2018 (Basis Thaikurs) Samstag, 17. März 2018 (Currykurs) 1. Kurs: 10.30 - 14.00 Uhr 2. Kurs 17.30 - 21.00 Uhr

Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018

Informationen: www.aroimak.ch Anmeldung: 079 839 84 19 oder martin.keller@aroimak.ch

SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018

www.aemtler-car.ch

QUARTIERGESPRÄCH ZUM THEMA GESUNDHEIT UND ALTER

BewohnerInnen aus dem Quartier Gerbiwies in Affoltern und weitere Interessierte diskutieren Aktuelles aus dem Bereich Gesundheit und Alter, zum Beispiel über den Projektierungskredit für das Haus zum Seewadel (Gemeindeversammlung vom 12. März).

Sänger / Jodler Wir suchen Männer in allen Stimmlagen, welche gerne singen oder jodeln. Komm zu uns an die:

Gastgeberin mit Fachkompetenz: Jeannette Hubli Zürrer

Schnupperproben

Moderation: Martin Gallusser, Sozialvorstand Affoltern am Albis, Stadtratskandidat Wann? Donnerstag, 15. Februar, 20 bis ca. 22 Uhr Wo? Gerbiweg 9

mit dem Jodlersextett TV ASZ (ca. 14 Sänger) im Zunfthaus zur Zimmerleuten, Zürich Dienstag, 13. / 20. / 27. Februar jeweils 19.45 bis ca. 21.45 Infos: www.jodlersextettasz.ch

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Abend wird mit einem offerierten Apéro abgeschlossen.

oder beim Obmann 079 431 37 51

Die Reihe Quartiergespräche wird fortgesetzt: 8. März Vereine 15. März Migration 22. März Bauliche Entwicklung von Affoltern am Albis

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

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Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

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Telefon 076 449 09 24

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011 2018  

011 2018