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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 171. Jahrgang I Freitag, 10. Februar 2017

Textilsammlung

Kraft der Sonne

Die beiden grossen Anbieter arbeiten neu mit der Post zusammen. > Seite 3

Das Säuliamt stellt sich der Öffentlichkeit als aktive Energieregion vor. > Seite 5

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Jugend bewegen «Teens On The Dancefloor» begeistert Jugendliche in vier Ämtler Gemeinden. > Seite 9

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Mit «Friedheim» Das Affoltemer Wohnhaus ist prominent vertreten im Bericht der Denkmalpflege. > Seite 11

3967 Unterschriften für die Mittelschule im Knonauer Amt Eine hochkarätige Delegation überreichte am Montag die Petitionsbögen an den Kanton Eine eigene Mittelschule fürs Knonauer Amt – dies fordert ein breit abgestütztes Komitee, unterstützt von fast 4000 Bürgerinnen und Bürgern. Am Montag wurden die Unterschriften in Zürich übergeben.

Mobile Prüfstation Die TCS Gruppe Knonauer Amt lädt zum Fahrzeugtest auf den Kronenplatz Affoltern. > Seite 13

Magerwiese und Tümpel geplant In einigen Wochen wird die Wiederauffüllung der Kiesgrube im Ausserdorf in Maschwanden beendet sein und der letzte Teil der Rekultivierung kann beginnen. Geplant sind am Hang eine Magerwiese, dazu auf der linken und rechten Seite Tümpel, während der untere, flache Teil für Kulturland reserviert ist. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Chilbi Mättmi in neuen Händen

................................................... von thomas stöckli Sechs Kantonsräte, der Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK), der Standortförderer sowie der Gemeindepräsident der Standortgemeinde – die Delegation, die am vergangenen Montagnachmittag nach Zürich gereist ist, um die Petitionsbögen für eine Kantonsschule in Affoltern zu überreichen, war prominent besetzt. Entgegengenommen hat die Unterschriftenbögen Martin Jurt, Chef zentrale Dienste der Staatskanzlei. Die Idee einer eigenen Kantonsschule beschäftigt das Knonauer Amt seit mehreren Jahren. Die ZPK wurde schon bei der letzten Bildungsdirektorin Regine Aeppli vorstellig, ebenso bei ihrer Nachfolgerin Silvia Steiner. Das gemeinsame Engagement der Kantonsräte über Parteigrenzen hinweg gab dem Anliegen vor zwei Jahren frischen Schub. Mit den 3967 Unterschriften hat nun auch die Bevölkerung deutlich gemacht, dass sie sich eine eigene Mittelschule wünscht.

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Mettmenstetten hat seit vergangenem Montagabend, 6. Februar, einen Chilbiverein. 16 Anwesende stimmten der Vereinsgründung zu, genehmigten die Statuten und wählten drei Vorstandsmitglieder und zwei Revisoren. Einmal mehr wurde fehlendes Engagement seitens der Vereine bemerkt. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Für eine Mittelschule im Knonauer Amt: Petitionsübergabe vor dem Kaspar-Escher-Haus in Zürich. Von links: Standortförderer Marcel R. Streiff, SP-Kantonsrat Moritz Spillmann, Martin Jurt von der Staatskanzlei, glp-Kantonsrat Hans Wiesner, SVP-Kantonsrat Martin Haab, ZPK-Präsident Kurt Weber, EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern, SVP-Kantonsrätin Susanne Leuenberger und EDU-Kantonsrat Hans Peter Häring. (Bild Thomas Stöckli) Bei der Petitionsübergabe stellte die Ämtler Delegation nochmals klar, dass sie die Schülerzahl-Prognose, auf die sich der Kanton bei der Planung abstützt, für unrealistisch hält. «Das Säuliamt hat die Grösse und die Bedeutung, die eine eigene Kanti rechtfertigen», so Kantonsrat Hans Wiesner. Sein Ratskollege Hans Peter Häring fordert eine Planung über Kantons-

grenzen hinaus: «Die Schüler von Islisberg gehen ja auch schon in die Sek. nach Bonstetten.» Weiter argumentierte die Delegation mit kürzeren Schulwegen, einer Entlastung der Pendlerströme und dem zu erwartenden Mehrwert für die Standortgemeinde Affoltern. Bis zu 15 Petitionen pro Jahr nehme die Staatskanzlei entgegen, verriet

anzeigen

Martin Jurt, «es gab aber auch schon Jahre, in denen gar nichts war.» In einem nächsten Schritt wird nun der Gesamt-Regierungsrat das Anliegen behandeln, dann geht es an die Bildungsdirektion, welche sechs Monate Zeit hat, dazu Stellung zu nehmen. In der Zwischenzeit wollen die Ämtler Kantonsräte das Thema mit dem einen oder anderen Vorstoss warmhalten.

Das Säuliamt wächst am schnellsten Kantonale Bevölkerungs-Statistik erschienen

Die wenigen Parkplätze für Lastwagen sind fast immer belegt. (Bild Andrea Bolliger)

Keine Einkaufsmeile Neues aus der Autobahnraststätte Um die Affoltemer Raststätte «My Stop» war es in den letzten zwei Jahren ruhig. Die neuen Betreiber wirkten im Hintergrund, investierten in Um- und Rückbau und fanden passende Mieter. Dass die Raststätte Knonauer Amt kein Touristenmagnet ist und sich in einer Autobahnraststätte keine Kleidung verkaufen lässt, stand fest. Statt Jeans und T-Shirts werden nun italie-

nische Spezialitäten, Blumen und Artikel des täglichen Bedarfs angeboten. Eben Dinge, die den Bedürfnissen der Pendler entsprechen. Damit diese den Weg auf die Verkaufsflächen und ins umgebaute Restaurant finden, wurde das Zwischengeschoss geschlossen. An den wenigen Parkplätzen für Lastwagen, lässt sich jedoch nichts ändern. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Im Laufe des vergangenen Jahres hat die Bevölkerung im Knonauer Amt um 2,3 Prozent zugenommen – mehr als in allen andern Bezirken im Kanton Zürich. Dies zeigt die jüngste Erhebung des Statistischen Amts. Um 1179 Personen ist die Bevölkerung im Knonauer Amt 2016 gewachsen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Kappel am Albis. Prozentual hat keine andere Region im Kanton so stark zugelegt: 2,3 Prozent mehr sind es im Knonauer Amt, gefolgt vom Glattal mit 2,0 Prozent. Nur wenig gewachsen ist sie im Weinland mit 0,2 Prozent und in der Region Zimmerberg mit 0,6 Prozent. In absoluten Zahlen liegt die Stadt Zürich mit +5117 klar vorne – vor dem Glattal, dem Raum Winterthur und dem Oberland. Stallikon hatte Ende 2016 191 Einwohner mehr, Wettswil und Mett-

menstetten je 185. Prozentual gerechnet ist Kappel am Albis mit einem Bevölkerungsplus von 7,9 Prozent (81 Personen) kantonsweit am stärksten gewachsen. Auf 5,6 % Bevölkerungszuwachs brachte es Stallikon, gefolgt von Mettmenstetten (4 %) und Wettswil (3,8 %). Aber nicht überall steigen die Einwohnerzahlen. 37 Zürcher Gemeinden sind leicht geschrumpft. Maschwanden etwa hatte Ende 2016 18 Einwohner weniger als im Vorjahr (-2,8 %) und Aeugst deren 17 (-0,9 %). Aussagekräftiger als die Entwicklung im letzten Jahr ist aber sicher der Zehnjahresvergleich: Im Säuliamt ist die Bevölkerung in diesem Zeitraum um 8251 Personen (18,6 %) gewachsen. Knonau verzeichnete ein Plus von 581 Einwohnern (+36,8 %). Ebenfalls auf über 30 % Bevölkerungszuwachs kamen Rifferswil und Stallikon. Unter zehn Prozent liegt der Zuwachs im Knonauer Amt nur in den Gemeinden Hausen und Maschwanden. (tst.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Februar 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Thierry Marcello Zanada, geb. 1965, Bürger von Italien – Bernardino Giuseppe Inverardi, geb. 1953, Bürger von Italien Stallikon, 10. Februar 2017 Gemeinderat Stallikon

Todesfälle

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkieren mit Parkzeitbeschränkung Auf der Obstgartenstrasse, zwischen der Liegenschaft «Senevita» und der Einmündung in die Moosbachstrasse, werden 6 Längsparkfelder für insgesamt 14 Fahrzeuge markiert. Auf diesen neuen Parkfeldern wird die Parkdauer zeitlich beschränkt. An Werktagen zwischen 07.00 und 19.00 Uhr beträgt die maximale Parkzeit 4 Stunden. Zwecks Kontrolle ist die Parkscheibe zu hinterlegen. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Affoltern am Albis Am 6. Februar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Frieda Schneebeli-Huber geb. 24. Juni 1927, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Affolterstr. 14. Bestattung am Freitag, 17. Februar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 4. Februar 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

TO D E S A N Z E I G E Traurig aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermami, Grosi, Gotte, Tante und Schwägerin

Frieda Schneebeli-Huber 24. Juni 1927 – 6. Februar 2017

Sie ist heute Morgen nach längerer Krankheit in ihrem 90. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Wir danken ihr für alles, was sie für uns getan hat und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Gut-Leutwyler Hanny

In stiller Trauer: Herbert Schneebeli Gustav und Bernadette Schneebeli-Stutz Sarah Schneebeli Sonja Schneebeli und René Steffens und Verwandte

geb. 7. Januar 1929, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Wolserstrasse 73, Witwe des Gut-Leutwyler Walter. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 15. Februar 2017, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Urnenbeisetzung am Freitag, 17. Februar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Die Friedhofvorsteherin

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Langzeitpflege Pilatus Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Frieda Schneebeli.

Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Weinet nicht, ich hab es überwunden, vorbei sind Schmerz und Qual, doch lasset mich in stillen Stunden bei Euch verweilen noch so manches Mal.

Traueradresse: Gustav Schneebeli, Goldiger Berg 17, 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 7. Februar 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Öffentliche Planauflage Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

Wettswil am Albis S-169893.1 Transformatorenstation Wettswil am Albis, Chrügelmatten – Neubau auf Parzelle 3609 der Gemeinde Wettswil am Albis Koordinaten: 677170 / 243087 L-186723.5 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Chrügelmatten und Schützenhaus – Einführung in die neue TS Chrügelmatten L-225704.1 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Chrügelmatten und Fildern – Einführung in die neue TS Chrügelmatten und Ersatz des Kabels Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Überlandstr. 2, 8953 Dietikon, im Namen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Postfach 2254, 8022 Zürich, die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 10. Februar bis 13. März 2017 in den Gemeindeverwaltungen, während den Bürozeiten, öffentlich auf.

Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich. Dietrich Bonhoeffer

Der Lebenskreis unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

DANKSAGUNG Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, das Mitgefühl und die vielen persönlichen Zeichen der Verbundenheit, die wir in der Stunde des Abschieds von unserer lieben

Teresa Marina Frei-Zanetti erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön den Verwandten und Bekannten für die trostspendenden Karten, die Geldspenden und sonstigen Zuwendungen. Ebenfalls allen herzlichen Dank, die Teresa in ihrem Leben freundlich begegnet sind. Affoltern am Albis, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Hanny Gut-Leutwyler 7. Januar 1929 – 4. Februar 2017

hat sich geschlossen. Nach einem langen und erfüllten Leben bist du von deinen Altersbeschwerden erlöst worden und friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer Elisabeth und Marcel Arnold-Gut, Altdorf mit Stephanie, Janine und Myriam Brigitte und Erwin Schmid-Gut, Winterthur mit Marco und Reto Ursula und Eric Navet-Gut, San Diego mit Estelle und Laurène Roland und Monika Gut-Brunner, Obfelden mit Michael und Dominik Besonders danken wir der Spitex Knonaueramt und dem Pflegepersonal der Palliativstation Villa Sonnenberg und des Pflegeheims Pilatus Süd in Affoltern am Albis. Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 15. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Besammlung auf dem Friedhof. Traueradresse: Roland Gut, Wolserstrasse 73, 8912 Obfelden

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Baudirektion KT ZH Generalsekretariat Leitstelle für Baubewilligungen

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester und Freundin

Marie Grunder-Gasser erfahren durften. Ganz besonders danken wir Priester Kaiser und Priester Kuhn von der Neuapostolischen Kirche für die einfühlsamen und tröstenden Worte. Herzlichen Dank dem Chor der Neuapostolischen Kirche für die gesanglichen Beiträge. Wir danken für die liebevollen Pflege im Altersheim Seewadel. Auch herzlichen Dank allen, die der Verstorbenen im Leben Gutes getan und ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Danke für die Zeichen von Liebe in Form von Worten, Karten, Grabschmuck und Spenden für die Tagesklinik in Affoltern, die wir erhalten durften. Obfelden, im Februar 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Arbeitslosenquote im Bezirk stabil Im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Zürich saisonal bedingt um 817 Personen, die Quote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Die Zunahme ist vor allem durch mehr Arbeitslose im Bau- und Gastgewerbe wegen des kälteren Wetters im Januar begründet. Im Knonauer Amt waren 907 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, exakt gleich viele wie im Vormonat. Die Arbeitslosenquote steht nach wie vor bei 3,1 Prozent.

Freitag, 10. Februar 2017

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Bald ist die letzte Maschwander Kiesgrube aufgefüllt Weniger Lastwagenverkehr durchs Dorf – Umsetzung von Tempo 30 ist für 2018 geplant

Einbrecher und Vandalen im Säuliamt Eine unruhige Nacht erlebten einige Einwohner am vergangenen Wochenende in Affoltern und Bonstetten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag verursachten Jugendliche zum Teil massive Nachtruhestörungen. Am letzten Montagmorgen kam es in Mettmenstetten zu einem Einbruchsversuch. Offensichtlich wurden die Täter gestört und erbeuteten keine Wertsachen, hinterliessen jedoch einen grösseren Sachschaden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stiegen unwillkommene Besucher über den Balkon in eine Wohnung ein und stahlen Schmuck und andere Wertgegenstände. Die Deliktsumme ist noch nicht genau ermittelt, hingegen beträgt der verursachte Sachschaden mehr als tausend Franken. In Wettswil hinterliessen an zwei verschiedenen Orten unbekannte Täter an Verkehrseinrichtungen und Postautohaltestellen Sachbeschädigungen, indem sie Dutzende Werbe- und Fankleber anbrachten. Die Kantonspolizei darf aber auch eine Erfolgsmeldung verzeichnen: Der Einbruchsversuch beim Volg-Laden in Hausen konnte geklärt werden. Die Täterschaft wurde ermittelt und der Justiz übergeben. (mm)

Bald ist die ehemalige Kiesgrube im Maschwander Ausserdorf vollständig aufgefüllt. Es entstehen Magerwiese, Tümpel und Kulturland – ein Eldorado für Störche und Schafe. Im Hintergrund der Hof der Arealbesitzer Marlene und Felix Leutert. (Bild Werner Schneiter)

In einigen Wochen wird die Wiederauffüllung der Kiesgrube im Ausserdorf in Maschwanden beendet sein. Nach dem Auffüllprozedere reduziert sich das immer wieder kritisierte Lastwagenverkehrsaufkommen durchs Dorf. ................................................... von werner schneiter

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Während Jahrzehnten stellte der Kiesabbau in der kleinsten Ämtler Gemeinde einen wichtigen Erwerbszweig dar – auch für die Gemeinde, die ihr eigenes Kieswerk betrieb. Es spülte viel Geld in die Kasse. «Goldgrube» nannte man das Werk auch. Bis Anfang der 90er-Jahre, als die Kiesvorkommen versiegten und die Anlage stillgelegt werden musste. Dann kam das im Ausserdorf liegende, dreieinhalb Hektar grosse Areal von Felix

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

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Magerwiese, Tümpel und Kulturland Inzwischen ist fast auf dem ganzen Areal sauberer Aushub deponiert worden. «Die komplette Wiederauffüllung war ursprünglich für 2016 vorgesehen. Sie hat sich etwas verzögert – genau so wie seinerzeit in der Kiesgrube im Hinterdorf», sagt Gemeinderat Christian Gabathuler. Nach Aussagen von Risi-Vertreter Daniel Marty wird das Auffüllen der dritten Etappe in wenigen Wochen beendet sein. Dann kann auch der letzte Teil rekultiviert werden. Dies geschieht nach den im Gestaltungsplan fixierten Vorgaben. In der Regel müssen 15 Prozent einer Kiesabbaufläche, die mindestens 2 ha gross ist, als ökologische Ausgleichsfläche ausgeschieden werden. Laut

Felix Leutert ist am Hang der rekultivierten Aushubdeponie eine Magerwiese geplant. Er weist eine Neigung von 20 Prozent auf und kann mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen bewirtschaftet werden. Auf der linken und rechten Seite sind Tümpel vorgesehen. Der untere, flache Teil ist für Kulturland reserviert. Die Fachstelle Naturschutz des Kantons hat sich noch nicht mit der Angelegenheit beschäftigt. «Solche Dinge sind nur schwer planbar. Jahrelang läuft nichts – und dann gehts plötzlich schnell», sagt Hanspeter Tschanz, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachstelle. Er betont aber, dass die Kontrolle der Umsetzung von ökologischen Massnahmen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde liege. Klar ist, dass sich nach vollzogener Wiederauffüllung der Aushubdeponie der Lastwagenverkehr durchs Dorf verringern und Tempo 30 realisiert werden soll. «Derzeit wird dazu das de-

finitive Projekt ausgearbeitet. Danach folgt die öffentliche Auflage mit der Möglichkeit zu Einwendungen. Die Umsetzung ist für 2018 geplant», sagt Christian Gabathuler.

Kiesabbau in Knonau verzögert sich Verzögerungen werden auch aus Knonau gemeldet – beim Kiesabbau. In einer vierten Etappe will die Risi AG im Äbnetwald 460 000 Kubikmeter Kies abbauen, wovon 180 000 Kubikmeter auf Knonauer Boden liegen. Die Bewilligung für die dazu notwendige Rodung von 1,1 ha Wald ist vorhanden. Gleichwohl wird es noch einige Zeit dauern, ehe die ersten Lastwagen mit Kies aus diesem Areal beladen werden können. Denn gegen den geplanten Standort einer Sichtschutzhecke ist Einsprache erhoben worden. «Die Verhandlungen für eine Verlegung des Standortes laufen», hält Gemeinderätin Marianne Mühl fest. anzeige

Textilsammlungen neu mit der Post Die Kleider- und Schuhsammlungen finden über Textilcontainer, Inshop-Boxen und Strassensammlungen statt. Ab 2017 werden die beiden grossen Anbieter die Strassensammlungen nicht mehr traditionell durchführen.

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Leutert ins Spiel. Die Firma Risi erhielt die Abbaurechte. In den folgenden Jahren wurden dort rund 300 000 Kubikmeter Wandkies abgetragen.

Kleider und Heimtextilien sind starken Modetrends unterworfen. Aus diesem Grund gelangen über 50 000 Tonnen Alttextilien und Schuhe, teils in ausgezeichneten Zustand, in die Kleidersammlung. Rund 60 % des Sammelguts können unverändert wiederverwendet werden und weitere 35 % gelangen in einen Wiederverwertungsprozess für neue Textilien oder Isolationsmaterialien. Neben der Sammlung mit Textilcontainern und Inshop-Boxen werden auch Strassensammlungen durchge-

führt, womit jedoch nur noch 7 Prozent der Gesamtmenge gesammelt werden. Ökologische und ökonomische Gründe haben den Ausschlag gegeben, dass die beiden Textilsammelorganisationen die traditionelle Strassensammlung einstellen. Auf der Suche nach einem sinnvollen Ersatz, insbesondere in kleineren Städten und ländlichen Gebieten arbeiten die Organisationen in Zukunft mit der Schweizerischen Post zusammen. Die Postsammlungen werden die Strassensammlungen ersetzen und damit auch älteren oder nicht mobilen Einwohnern den Service einer fachgerechten Entsorgung ihrer Textilien anbieten. Während des Sammelmonats kann die Bevölkerung den Sammelsack beim Hausbriefkasten bereitstellen und der Postbote nimmt den Sammelsack bei seiner täglichen Tour mit. Dank den Synergien mit der Post

entstehen keine Leerfahrten und machen in Zukunft die Kleidersammlung noch ökologischer und nachhaltiger. Und so funktioniert die Sammlung: Der Sammelsack wird im Vormonat durch die Post an alle Haushalte versendet. Während des folgenden Sammelmonats können die Sammelsäcke bei trockener Witterung oder witterungsgeschützt von Montag bis Freitag beim Briefkasten abgestellt werden. Die Sammelsäcke werden vom Postboten mitgenommen und in einem der Schweizerischen Briefzentren zusammengeführt. Die Textilsammelorganisationen holen dort die Textilien ab und führen sie einer sinnvollen Verwertung zu. (pd.) Sammeltermine: Erste Hälfte April durch Tell-Tex, Juni durch Texaid, Zweite Hälfte Oktober durch Tell-Tex. Weitere Infos unter www.texaid.ch oder www.tell-tex.ch.


Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Glutz Adrian, Breitenweg 3, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Meier Zimmerei, Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Erstellen Dachlukarne und zwei Dachflächenfenster, Breitenweg 3, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1436, GV-Nr. 1283, Zone WA

Bonstetten Bauherrschaft: Weber Peter, Chrüzacherweg 26, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Swisstherm AG, Hardstrasse 21, 5103 Wildegg Bauvorhaben: Erstellung von Luftwärmepumpe bei Wohnhaus Chrüzacherweg 26, Kat.-Nr. 1713, (Zone W2/30)

Bonstetten Bauherrschaft: Aeberli Andreas, Chapfstrasse 60, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Schnider & Co. AG, Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Vordachanbau bei bestehender Scheune, Chapfstrasse, Kat.Nr. 494, Vers.-Nr. 232, Zone Landwirtschaft

Bonstetten Bauherrschaft: Bussmann Beat, Sunnehaldestrasse 12, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung Pergola mit Faltmarkise, Sunnehaldestrasse 12, Kat.-Nr. 1670, Zone W2/30

Ottenbach Bauherrschaft: Räbsamen Urs, Kernstrasse 12, 8004 Zürich Bauvorhaben: Umbau ehem. Schlachthof in eine 3-Zimmer-Wohnung, Vers.-Nr. 323, Dorfplatz 1, Kat.Nr. 1258, Kernzone

Rifferswil Bauherrschaft: Thomas und Martina Risi, Engelgasse 13, 8911 Rifferswil, David und Nina Kehrli, Engelgasse 15, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Erstellen von einem PWUnterstand und einer PW-Garage (aneinandergebaut) auf den Grundst. Kat.-Nrn. 1460 und 1461, Engelgasse 13 und 15, KZ

Rifferswil Bauherrschaft: Simone Trachsel, Ankengasse 20, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Erstellen einer zusätzlichen Treppe vor der Haustür des Geb. Vers.-Nr. 76 (kommunales Denkmalschutzobjekt) auf dem Grundst. Kat.Nr. 1853, Ankengasse 20, KZ

Privater Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg» (Planfestsetzung und kantonale Genehmigung) Die Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 hat den privaten Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg» für das in der Erholungszone Ättenberg gelegene Grundstück Kat.-Nr. 165 (temporäre Traglufthallen und Erweiterung oder Ersatzbau Clubhaus) festgesetzt. Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 3. Februar 2017 verfügt: Der private Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg», welchem die Gemeindeversammlung Wettswil am Albis mit Beschluss vom 12. Dezember 2016 zugestimmt hat, wird genehmigt. Die Unterlagen liegen ab heutiger Publikation während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Rechtsmittel: Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsbeschluss der Baudirektion Kanton Zürich kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung kann ebenfalls innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich schriftlich Gemeindebeschwerde (gemäss § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes) erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 10. Februar 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

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Bezirk Affoltern

Affoltemer Schulkinder genossen den Schnee

Freitag, 10. Februar 2017

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Die Mettmenstetter Chilbi wieder in engagierten Händen

SnowDays: unvergesslicher Tag in den Bergen Vereinsgründung am vergangenen Montag im «Rössli»-Saal 120 Schulkinder aus Affoltern tauschten am Donnerstag, 2. Februar, das Klassenzimmer gegen die Pisten im Skigebiet Engelberg: An den Swisscom SnowDays erlebten sie einen unvergesslichen Schneetag. Viele Kinder in der Schweiz haben noch nie einen Tag auf den Skis oder einem Snowboard erlebt und keinen Zugang zum Kulturgut Schneesport. Genau dies wollen Swiss-Ski und der Verein Schneesportinitiative Schweiz ändern. In Engelberg durften kürzlich 120 Schulkinder aus Affoltern anlässlich eines Swisscom SnowDays einen unvergesslichen Tag auf dem Schnee erleben. Bei Sonnenschein brausten viele Säuliämtler mit glücklichen Gesichtern in grösseren und kleineren Kurven die Piste hinunter. Ob Schulkinder, Schneesport- oder Klassenlehrperson – alle haben den Tag sichtlich genossen. Auch die Schülerinnen und Schüler ohne Schneesporterfahrung wagten sich dank der professionellen Unterstützung der Skischule Engelberg am Ende des Tages für ihre ersten Schwünge auf die Piste! Gary Furrer,

Direktor Breitensport, sagt zu den Swisscom SnowDays: «Mit dem Projekt möchten wir möglichst vielen Kindern die Freude an der Bewegung im Schnee vermitteln und ihnen den Volkssport näherbringen.»

Wertvolle Unterstützung Möglichst vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang auf die Skipisten ermöglichen; das ist das Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, ist so manches Engagement nötig. Den Swisscom SnowDay hat Swiss-Ski in Zusammenarbeit mit dem Verein Schneesportinitiative Schweiz organisiert. Weitere wertvolle Unterstützung: Die Bergbahnen Brunni Engelberg, boten für alle Kinder gratis Tageskarten an. Die Skischule Engelberg hat die Kinder den ganzen Tag zu einem grosszügigen Angebot bei ihrem ersten Schneesporttag begleitet. Die gesamte Schneesport-Gemeinde konnte sich zu einem vergünstigten Preis mit einem warmen Mittagessen stärken. Ein Sportladen unterstützte das Projekt mit dem Mietmaterial zu erschwinglichen Preisen und ein Reiseunternehmen chauffierte die Schulkinder vergünstigt. (pd.)

Die Affoltemer Schüler in Engelberg. (Bild zvg.)

Der gewählte Vorstand und die Revisoren des Chilbivereins . Von links: Sabine Scherzer, Beat Bär, Iris Fusinato, Swen Lehner und Daniel Rissi. (Bild Andrea Bolliger)

Am vergangenen Montagabend versammelten sich 16 engagierte Dorfbewohner im Saal des Gasthauses zum weissen Rössli zur Gründung des Chilbivereins Mettmenstetten. Die Vereine werden nicht um eine Mitgliedschaft herumkommen. ................................................... von andrea bolliger Beat Bär fasste noch einmal die Vorgeschichte, wie es zu dieser Vereinsgründung gekommen ist, zusammen. Er bemerkte, dass sich die Vereine einmal mehr auch bei der Vereinsgründung zurückgehalten hätten. Wenn es um die Teilnahme an der Chilbi geht, wird das nicht mehr möglich sein. Ein Artikel in den Statuten besagt, dass Vereine und Organisationen, die an der Chilbi teilnehmen wollen, Vereinsmitglieder sein müssen. Die meisten der Anwesenden hatten an den Vorgesprächen teilgenommen. So habe diese Gründungsversammlung einen rein formellen Charakter, fuhr er fort. Die Anwesenden durften ein erstes Mal abstimmen und sich mit dem Vorsitz von Beat Bär und der Protokollführung durch Edy Gamma einverstanden erklären, was sie einstimmig taten. In einem weiteren Schritt

stimmten die Versammelten über die Vereinsgründung ab und genehmigten die Statuten. Die Statuten sehen einen Vorstand von drei bis fünf Mitgliedern vor. Der Vorsitzende plädierte für drei, da dieses Amt kein grosses Engagement seitens der Vorstandsmitglieder erfordere. Die Diskussion war eröffnet. Bei fünf Mitgliedern wären die Aufgaben besser verteilt, argumentierte eine Anwesende. Ein anderer meinte, bei Dreien seien immer Zwei gegen Einen. Die Versammelten entschieden sich dann aber für ein Dreier-Gremium. Fünf Bewerbungen lagen für den Vorstand vor. Ein Bewerber zog seine Kandidatur vor der Wahl zurück. Protokollführer Edy Gamma verteilte Wahlzettel. Nach wenigen Minuten verkündete Beat Bär Iris Fusinato, Swen Lehner und sich selber, als gewählte Mitglieder. In einem weiteren Wahlgang wurden Sabine Scherzer und Daniel Rissi als Revisoren gewählt. Beide verfügen über die notwendigen Kenntnisse für dieses Amt. Der Verein finanziere sich nicht aus Mitgliederbeiträgen – es handle sich eher um einen symbolischen Betrag, erklärte Beat Bär. Dem Betrag von zehn Franken für Einzelmitglieder wurde rasch zugestimmt. Den dreissig Franken für Kollektivmitglieder wurden in der Diskussion 50 Fran-

ken gegenübergestellt. Schlussendlich entschied man sich für die 30 Franken.

Gönnerbeitrag gab zu Reden Beat Bärs Vorschlag von 500 Franken als Gönnerbeitrag wurde als zu hoch bewertet. Schliesslich würden auch andere Vereine bei den Firmen im Dorf um finanzielle Beiträge bitten, argumentierten die Gewerbetreibenden unter den Anwesenden. Die Idee, dass dieser Betrag dann als einmalig angesehen werden soll, fand auch nicht unbedingt Gehör, zumal Gönnern auch kein Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung zustünde. Schliesslich wurde beschlossen, dass der entsprechende Artikel in den Statuten derart präzisiert wird, dass ein Gönnerbeitrag pro Jahr geleistet wird. Die Versammelten entschieden sich für einen deutlich bescheideneren Mindestbetrag von einhundert Franken für Gönner. Nach dem Ausfüllen von Mitgliederanträgen und der Abhandlung des Traktandums Varia schloss der Vorsitzende Beat Bär die Versammlung kurz vor 21 Uhr. Die drei engagierten Vorstandsmitglieder werden sich bald zu ersten Sitzungen treffen und die Organisation der nächsten Dorfchilbi an die Hand nehmen.

wir gratulieren

Die Kraft der Sonne erleben Zehntätige Leistungsschau für Energie und Umwelt Vom 5. bis 14. Mai stellt sich das Säuliamt als aktive Energieregion der Öffentlichkeit vor. Zahlreiche Projekte einer schonenden Energie- und Umweltnutzung werden präsentiert. Weitere Interessierte sind willkommen. Wer will das energieoptimierte Eigenheim einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen oder hat seinen Gewerbebetrieb umweltgerecht umgebaut? Wer bietet im Restaurant naturgerecht produzierte Speisen an oder will als Garagist seine neusten Elektrofahrzeuge vorführen? Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenergie organisiert seit 2004 unter dem Titel «Tage der Sonne» Aktionswochen. Der Bezirk Affoltern, bekannt als engagierte Energieregion, will hier nicht abseits stehen. Während zehn Tagen – vom 5. bis 14. Mai – erhalten Behörden, Gruppen, Firmen und Einzelpersonen eine Plattform, um ihre Projekte in den Bezirksgemeinden der Bevölkerung zu präsentieren. Mögliche Themen sind: Sonne, Licht, Wärme, Energieeffizienz, Mobilität, erneuerbare Energie, Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt.

Mitmachen erwünscht Das von der Energieregion Knonauer Amt getragene Projekt «Tage der Son-

Zum 95. Geburtstag Am Samstag 11. Februar, feiert Anna Rinderknecht im Senevita Obstgarten in Affoltern ihren 95. Geburtstag. Ihre Angehörigen gratulieren ihr herzlich und wünschen viel Glück, Freude, Gesundheit und alles Liebe und Gute. Am Montag, 13. Februar, feiert in Affoltern Paul Gerhard den 95. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren einen frohen Festtag und alles Gute im neuen Lebensjahr.

Zum 90. Geburtstag Julius Rosenberger, wohnhaft in Affoltern, feiert morgen Samstag, 11. Februar, seinen 90. Geburtstag. Alles Gute im zehnten Lebensjahrzehnt!

Zum 85. Geburtstag Spielerisch-experimenteller Zugang zu erneuerbaren Energien. (Bild zvg.) ne» ist bereits gut etabliert und breit abgestützt. Doch viele wertvolle Engagements sind noch zu wenig bekannt. Weitere engagierte Firmen, Organisationen und Einzelpersonen sind eingeladen, ihre Projekte an den Tagen der Sonne zu präsentieren. Nichtprofitorientierte Gruppen und Einzelpersonen erhalten Projekt- und Werbeunterstützung. Ob Licht, Wärme, Energieeffizienz, Mobilität, erneuerbare Energie, Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt: Unter der Säuliämtler Sonne sind vom 5. bis 14. Mai kleine und grosse Bei-

spiele von Interesse. Alle können mitmachen! Gemeinden und deren Energie- und Umweltkommissionen, Schulen, Gewerbebetriebe, Kultur- und Theatergruppen, Naturschutzgruppen, Landwirtschaftsbetriebe, Architekten, Privatpersonen. (pd.) «Tage der Sonne» vom 5. bis 14. Mai, Eingabe eines Projektes bis Ende Februar. Kontakt und Infos unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch. Alle im Säuliamt angeboten Events werden gemeinsam beworben: im «Anzeiger», auf der eigenen Website www.tagedersonne-knonaueramt.ch sowie unter www.tagedersonne.ch und www.knonauer-amt.ch.

In Affoltern feiert morgen Samstag, 11. Februar, Doris Tschopp-Matthiesen anzeige

ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation und viel Glück. Am Sonntag feiert Annemarie Baumgartner-Weiss in Türlen, Hausen, ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr ein frohes Fest, gute Gesundheit und weiterhin viel Schönes.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 10. Februar, feiert in Affoltern Norbert Blum seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich. Richard Randegger darf morgen Samstag, 11. Februar, den 80. Geburtstag feiern. Unsere Gratulation geht nach Affoltern. Ebenfalls in Affoltern gratulieren wir Emriye Bekpen-Göwen zum 80. Geburtstag. Sie feiert am Sonntag, 12. Februar. Wir wünschen ihr alles Gute.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Februar 2017

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«My Stop» hat die Pendler im Fokus Die Affoltemer Autobahnraststätte hat den Turnaround geschafft Keine Nachrichten sind ja bekanntlich gute Nachrichten – auch im Fall der Autobahnraststätte «My Stop». Um diese war es in den letzten beiden Jahren ruhig. Die neuen Betreiber haben zuerst analysiert und dann investiert. ................................................... von andrea bolliger Nachdem der Betrieb der Raststätte fast vor dem Aus gestanden hätte, übernahm im März 2015 eine neue Investorengruppe. Die Raststätte gehört nun der «Rastätte Knonaueramt AG». Sie vermietet die einzelnen Bereiche. Die Real MGT AG mietet das Restaurant die Tankstellen und deren Shops. Weitere Mieter sind Bäckerei Pfyl, Migrolino und Don Giovanni. Verwaltungsrat Manfred Suter wurde während der Übergangsphase quasi über Nacht zum Gastronomen, Blumenhändler und Tankstellenbetreiber zugleich. Zu verschieden Tageszeiten beobachtete er den Geschäftsgang in den einzelnen Betrieben, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. «Das hat die Aufgabe spannend gemacht», sagt er. Dennoch ist er froh, dass er die Leitung des Restaurantbetriebs Anfang Januar einem Gastro-Profi übergeben konnte. Bereits vor der Übernahme durch die neue Aktiengesellschaft hatten die neuen Betreiber die Situation analysiert. Rasch war klar, dass die Raststätte zu rund 75 Prozent von Pendlern frequentiert wird und nicht von Touristen oder Busreisenden. Dafür liegt die Raststätte zu nah bei Zürich und Luzern. Deshalb haben sie den Fokus auf diese Kundengruppe gelegt. Deren Bedürfnisse lassen sich in wenigen Stichworten beschreiben: Tanken, Toilette, Essen, Trinken sowie allenfalls Besorgungen des täglichen Bedarfs – und das ohne grossen Zeitverlust.

Die Auslastung täuscht An der Grundstruktur des Baus lässt sich nicht viel ändern, doch den Innenausbau optimierten die Betreiber. Sie stellten fest, dass das Zwischengeschoss mit den beiden Kaffeebars auf jeder Seite die Gäste davon abhielt, die beiden nächsten Etagen mit dem Restaurant und den Verkaufsgeschäften zu besuchen. Deshalb wurde dieses Zwischengeschoss vollständig zurückgebaut und geschlossen. Im Restaurant entschied man sich in einen anzeige

Das Restaurant, ein offener Raum, der verschiedene Sitzmöglichkeiten mit Aussicht bietet . (Bilder Andrea Bolliger) Umbau zu investieren. Dort wo zuvor verschiedene Kochinseln standen, sind jetzt Tische und Sitzgruppen, welche Richtung Süden die freie Sicht auf die Rigi erlauben. «Jede der Kochinseln erforderte dauerhaft die Präsenz eines Kochs, was sich nur während der Mittagszeit wirklich rechnete», meint Manfred Suter zurückblickend. Am kulinarischen Angebot mit asiatischen Gerichten, Pasta, Grilladen und einem Free-Choice-Buffet wurde nichts geändert. Dadurch, dass der Raum auf beide Seiten hin offen ist, wirkt das Restaurant zumindest auf den ersten Blick leer. Für Manfred Suter stimmt die Auslastung: «Wenn sich Gäste auf dieser Fläche verteilen, sieht es nicht nach vielen aus, doch welches Restaurant hat nachmittags um drei Uhr schon mehr als zwanzig Gäste?», fragt er. Mehrere Geschäftsleute nutzen diese Atmosphäre zum Arbeiten und haben ihren Laptop aufgeklappt. Neben dem Restaurant befindet sich ein Kongressraum. «Firmen halten hier regelmässig Meetings ab und verbinden dies mit einem Frühstück oder einem Lunch», sagt Manfred Suter. Eine Raststätte unterliegt gewissen Bestimmungen. Eine davon ist das Verbot, Alkohol auszuschenken. Manfred Suter ist überzeugt, dass sich dieses auf die Gästezahlen am Abend auswirkt. Viele, die abends auswärts essen gehen, wünschten sich dazu ein Glas Wein, sagt er. Während der Mittagszeit stimmt die Auslastung. Das Restaurant wird auch von Arbeitnehmenden aus der Region besucht. Das zeigt die Belegung des Parkplatzes nördlich des Geländes.

Für Lastwagen wird es eng Ein primär operatives Problem habe die Raststätte auch früher nicht gehabt, erklärt Manfred Suter. Vielmehr seien die Anlagekosten viel zu hoch gewesen, als dass der Turnaround hätte geschafft werden können. «Zwei einzelne Gebäude auf beiden Seiten der Autobahnen, wären sicher kostengünstiger gewesen», meint er. Während die Anzahl Parkplätze für Personenwagen ausreichend ist, gibt es für Lastwagen und Reisecars nur sechs Plätze in beiden Fahrtrichtungen. Das ist eine geringe Zahl. Hin und wieder käme es vor, dass Chauffeure ihre Lastwagen ungünstig parkieren, sagt Manfred Suter. Der Grund sei oft, dass die Lenkzeit ihres Fahrtenschreibers abgelaufen sei. Er hat vollstes Verständnis für die Situation der Chauffeure, muss sie aber wegweisen, wenn sie mitten im Weg stehen. Lastwagenfahrer Gil Schneeberger kennt die Schweizer Autobahnen wie seine

vorbei – eben wie auf einem Markt. Verkauft wird aktiv. Die Mitarbeiter bieten jedem Vorbeigehenden mit viel italienischem Charme etwas zum Probieren an oder weisen auf ihr Angebot hin. Für die Bäckerei Pfyl hat sich mit der Eröffnung der Autobahn A4 die Situation im Hauptgeschäft in Hedingen verändert. Dies war auch der Grund, weshalb der Familienbetrieb in der Raststätte eine Filiale eröffnet hat. «Besser laufen kann es immer», sagt Seraina Pfyl mit einem Augenzwinkern und fügt an: «Wir können immer mehr Stammkunden von Nord bis Süd generieren und das schätzen wir sehr.» Zu ihren Kunden zählen auch Touristen, was die Aufgabe immer wieder spannend mache, deshalb unterliege das Geschäft auch saisonalen Schwankungen, so ihre Beobachtung. «Die lokale Bevölkerung nutzt die Gelegenheit zum Einkauf in der Raststätte hauptsächlich am Wochenende. Dann sind Torten und Patisserie sehr gefragt», sagt die Filialleiterin, «während der Woche sind Snacks, Sandwiches und Holzofenpizzen sehr beliebt.» Gegenüber der Bäckerei Pfyl, verkauft «Migrolino» Artikel für den täglichen Bedarf. Die «Migrolino» wollte sich auf Anfrage weder zum Geschäftsgang noch zum bestehenden Mietverhältnis äussern.

Blick nach vorne

Blick in das Verkaufsgeschoss unterhalb des Restaurants. Westentasche und ist zwischen dem Boden- und Genfersee unterwegs. «Dass die Autobahnraststätte im Knonauer Amt über nur wenige Parkplätze für Lastwagen verfügt, ist unter uns Chauffeuren bekannt», sagt er. Auf seinen Routen plant er deshalb kaum Halte in Affoltern ein. «Dabei», sagt er, «wäre die Raststätte schön und modern.» Eine Lösung für dieses Problem gibt es nicht. Dazu fehlt der Platz um die Raststätte.

Ein wenig wie auf dem Markt Das «My Stop» hatte einen schlechten Ruf bei potenziellen Mietern. Giovanni Scuderi hat es trotzdem probiert und bereut es nicht. Unter dem Label Don Giovanni bietet er seit vielen Jahren italienische Spezialitäten auf Märkten an. Mitte 2015 mietete er eine der frei gewordenen Verkaufsinseln der Raststätte. Schliesslich habe aber auch «My Stop» Mut bewiesen, ihm eine Chance zu geben, sagt er. Grosse Shoppingzentren hätten keine Lust mit kleinen Anbietern zusammenzuarbeiten. Für ihn wäre es auch keine Option, einen Laden in einem Dorf oder in einer Stadt zu eröffnen, weil er nahe an den Passanten sein möchte. An den Verkaufsinseln im My Stop laufen die Kunden direkt an seinen Produkten

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«Wir sind keine Einkaufsmeile», sagt Manfred Suter. Dass sich Jeans in der Autobahnraststätte schlecht verkaufen, zeigte die Filiale der Boutique Blackout, die das Geschäft bald aufgeben musste. Jetzt, wo sich die Wogen geglättet haben, will man sich um die Vermietung der noch verfügbaren Flächen bemühen. Wünschenswert wäre, regionale Spezialitäten anbieten zu können. Was in fernerer Zukunft bestimmt ausgebaut werden wird, ist die Tankstelle für Elektrofahrzeuge. Während die Fahrer von Benzinern nach dem Tankvorgang wieder weiterfahren können, müssen sie jene von Elektrofahrzeugen einige Zeit warten, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist und nutzen die Gelegenheit eher für eine Konsumation. «Die Zapfsäulen für Benzin und Diesel werden aber nicht reduziert», beruhigt Manfred Suter, auch diese Kunden sind sehr willkommen.


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«Weltoffenes Knonau» belebt seit 20 Jahren Das «Früeligsfäscht» zum Vereinsjubiläum soll etwas Besonderes werden. Die Mitwirkung von Vereinen und Gruppierungen ist dabei ebenso willkommen wie die Unterstützung durch Sponsoren. Dorfvereine schaffen Begegnung und sind eine wunderbare Möglichkeit für Zugezogene, Anschluss zu finden und sich zugehörig zu fühlen – wichtige Aspekte einer gelungenen Integration – und sie beleben das Dorf. Dies tut auch das Forum Weltoffenes Knonau seit 20 Jahren mit Familienausflügen, Impulsveranstaltungen und alle zwei Jahre mit dem zur Tradition gewordenen Knonauer «Früeligsfäscht». Am 10. Juni ist es wieder so weit. Das fröhliche Dorffest steht in Planung, lädt die zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohner zum Mitwirken ein und hat dank zahlreicher Gerichte aus den verschiedenen Heimatländern jeweils ein farbenprächtiges Abendbuffet zu bieten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Programm hat auch dieses Jahr wieder Spannendes zu bieten für Jung und Alt. So viel sei schon verraten: Nebst Spiel und Spass ist ein kreativer MalEvent vorgesehen und die bewährte Ämtler Musikgruppe Amar-On hat bereits zugesagt. Wo sie spielt, juckt einen das Tanzbein und bewegt sich wie von selbst. Das «Früeligsfäscht» bietet eine Plattform für weitere Vereine und Gruppierungen mit eigenem Angebot mitzuwirken. Interessierte können sich gerne melden, ob zur allgemeinen Mithilfe, mit eigenen Programmbeiträgen oder als Lieferanten eines fremdländischen Gerichts oder Desserts. Die Sponsorensuche läuft, schliesslich soll das «Früeligsfäscht» 2017, mit dem auch das 20-Jahre-Vereinsjubiläum gefeiert wird, einen besonderen Glanz bekommen.

Vorstand vollständig und verjüngt Der Vereinsvorstand ist wieder vollzählig und hat sich verjüngt: mit Ruth Andermatt, Marcel Schneebeli, Fatima Chehade, Nathanael Wenger und Lisette Müller ist eine motivierte Crew am Werk. Ihr Jahresprogramm sieht noch weitere Höhepunkte vor: im November wird zu einem Adventsbasteln für Gross und Klein eingeladen, im September zur einer Stadtführung «Ausgegrenzt in Zürich…» und für die GV im März ist eine kurze Wanderung und ein gemeinsames Abendessen in der Nähe vorgesehen. Vereinsinterne Anlässe werden den Mitgliedern via E-Mail kommuniziert. Interessierte können jederzeit dazustossen oder auch mal schnuppern und sind auch als neue Mitglieder herzlich willkommen. Nähere Info und Anmeldung bei den Vorstandsmitgliedern. Forum Weltoffenes Knonau, Lisette Müller, Präsidentin.

Freitag, 10. Februar 2017

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«Teens On The Dancefloor» Workshops für Jugendliche in vier Ämtler Gemeinden

Nicht nur tanzen lernen, sondern auch Spass haben – und nebenbei das Selbstwertgefühl stärken. (Bild Jaelle Hurschler)

An vier Samstagnachmittagen wird der Workshop «Teens On The Dancefloor» für Jugendliche von der 6. bis zur 9. Klasse angeboten. ................................................... von jaelle maria hurschler* An vier Samstagnachmittagen wird der Workshop «Teens On The Dancefloor» für Jugendliche von der 6. bis zur 9. Klasse angeboten. Früher hiess der Workshop «Girls On The Dancefloor». Neu wollte man auch Jungs ansprechen. Dieser Workshop wird an

verschiedenen Nachmittagen gestaffelt in vier Gemeinden durchgeführt, nämlich in Affoltern, Mettmenstetten, Bonstetten und Obfelden. Dabei geht es nicht nur darum, tanzen zu lernen, sondern auch Spass zu haben und neue Bekanntschaften zu machen. Viele Teenager haben, gerade zu Beginn der Pubertät, Mühe mit ihrem Körper und ihrem Selbstwertgefühl. Das Ziel des Workshops ist es, durch aktive Körpererfahrungen das Körpergefühl positiv zu beeinflussen und somit das Selbstwertgefühl zu stärken. Angeboten werden die Tanzrichtungen Street Dance und Breakdance, welche von zwei professionellen Tanz-

lehrern unterrichtet werden. Mädchen und Jungen werden in Gendergruppen aufgeteilt.

Viel lachen und Kontakte knüpfen Beim Besuch des «Anzeigers» lernt die Gruppe eine von den Tanzlehrpersonen einstudierte Choreografie, zum Lied «Burnitup!» von Janet Jackson, featuring Missy Elliot. Um kontrollieren zu können, ob man die Schritte auch wirklich draufhat, wurden an der Wand einige Spiegel aufgestellt. Die Stimmung ist sehr gut, es wird viel gelacht und neue Kontakte werden geknüpft. Man merkt, dass nicht

nur die Teilnehmenden Spass haben, sondern auch die Tanzlehrpersonen und Betreuerinnen. Nachdem man viel Energie fürs Tanzen verbraucht hat, gibt es beim gemeinsamen Abendessen leckere Hotdogs. Einige der Jugendlichen besuchen den Workshop in ihrer Wohngemeinde, andere nehmen auch in den anderen Gemeinden teil. «Der Workshop ist sehr empfehlenswert, für Mädchen und Jungs, Fortgeschrittene und Anfänger», so das Fazit der Teilnehmenden. * Die Autorin besucht die 3. Sek. in Affoltern und schreibt für ihr Abschlussprojekt einige Artikel für den «Anzeiger».

Warum ist der Schnee eigentlich weiss? Verständliche Erklärungen zu physikalischen Fragen beim Verein HB9QQ HB9QQ ist ein junger Verein (gegründet am 19. Juni 2016), der sich zum Ziel gesetzt hat, Plattform für Physikinteressierte und Amateurfunker zu sein. So gibt es viel über Amateurfunk und jede Menge über Physik im Alltag zu erfahren. Denn physikalische Phänomene lassen sich jederzeit und überall beobachten. Die Mitglieder von HB9QQ schauen hin und fragen sich, wie etwas funktioniert. Und sie wollen wissen, warum etwas ist, wie es erscheint. Experimentieren heisst die Devise. Aus diesem Grund gibt es auf der Vereinshomepage bereits einige Beiträge zu alltäglichen

Themen, etwa eben, warum der Schnee weiss ist. Ebenso ist es dem Verein ein Anliegen, mit verschiedenen Anlässen den Dingen auf den Grund zu gehen, sich mit einfachen Erklärungen den physikalischen Gegebenheiten zu nähern und sie zu verstehen. Dazu ist die Öffentlichkeit eingeladen, damit Interessierte Gelegenheit haben, das eine oder andere zu erfahren. Am 25. Juni etwa trifft man sich für einen interessanten Tag im PSI, dem Paul Scherrer Institut in Villingen. (pd.)

Warum ist Schnee weiss? Ein physikalisches Phänomen entschlüsseln. (Bild zvg.)

Was blüht denn da? Botanik-Grundkurs der Naturschutzgruppe in Mettmenstetten Wer möchte wissen, wie die Wildpflanzen am Wegesrand heissen? Warum an manchen Orten mehr Pflanzen wachsen als an anderen? Welche OrchideenArten in der Umgebung entdeckt werden können? Antworten gibt es im Botanik-Grundkurs. Der Kurs vermittelt botanische Grundkenntnisse. An vier Theorieabenden, jeweils am Montagabend, 3. April, 8. und 22. Mai und 12. Juni im Pfarrhauskeller Mettmenstetten von 18.30 bis 21 Uhr, können die Pflanzenfamilien der Region kennengelernt werden. Dazu gehören auch Bestimmungsmethoden und Besonderheiten der Pflanzenstandorte. Ziel des Kurses ist es, 50 bis 60 einheimische Pflanzenarten zu erkennen. An vier Exkursionen trifft man die häufigsten Blütenpflanzen, Sträucher und Bäume an und die Teilnehmenden können ihr erworbenes Wissen vertiefen. Die Exkursionen finden am Samstagvormittag, 8. April, 13. und 27. Mai und am 17. Juni ab zirka 9 Uhr statt. Die genauen Infos zu den Ausflü-

Weitere Infos unter www.hb9qq.ch.

Unterstützung für Low-BudgetSpielfilme Die Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft unterstützt ab sofort Low-Budget-Spielfilme via Crowdfunding: Sind die ersten 33 % des Finanzierungsziels erreicht, boostet die Mobiliar den Film mit dem zweiten Drittel.

Sauerklee gehört zu den Pflanzen, die es im Botanikkurs zu entdecken gibt. (Bild zvg.)

gen erhält man jeweils rechtzeitig vor den Anlässen. Jan Steffen und Renato Guidon werden als Experten den BotanikGrundkurs leiten und sowohl an den Theorieabenden als auch auf den Exkursionen zu den Themen Wald – Frühblüher, Kulturland – Ruderalpflanzen, Wiesen – Hecken, Ufervegetation – Flachmoor viel Wissenswertes vermitteln. Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten organisiert den Anlass und bie-

tet den Kurs, inklusive Kursmaterial allen Interessierten für 230 Franken an. Mitglieder der Naturschutzgruppe erhalten eine Vergünstigung von 30 Franken, Lehrlinge und Studenten bezahlen für den Kurs 100 Franken. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. (pd.) Anmelden bis Ende Februar an praesident@nsgmettmenstetten.ch oder über die Homepage der Naturschutzgruppe www.nsg-mettmenstetten.ch.

Crowdfunding hat sich in der Filmbranche zur Projektfinanzierung etabliert. Bei der Plattform «wemakeit» wurden bereits rund 300 Filmprojekte gemeinsam mit der Community realisiert. Die Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft nimmt nun eine Vorreiterrolle ein und finanziert zusammen mit dem Publikum Schweizer Spielfilmproduktionen innerhalb des Low-Budget-Sektors. Die Mobiliar fördert übrigens seit einigen Jahren das Dokumentarfilmfestival Visions du Réel in Nyon und ist ab 2017 Hauptpartner des Filmfestivals Locarno. Mit «wemakeit» kommt eine dritte strategische Partnerschaft im Filmbereich hinzu. (pd.)


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Affoltemer Wohnhaus «Friedheim» Strittige Punkte klären ist prominent vertreten 21. Bericht der Zürcher Denkmalpflege Die kantonale Denkmalpflege veröffentlicht periodisch einen Bericht mit Einblicken in ihre Tätigkeit. Im nun vorliegenden 21. Band spielt das Affoltemer Wohnhaus «Friedheim» eine prominente Rolle. Die Publikation der Zürcher Denkmalpflege lädt zur Auseinandersetzung mit wichtigen Zeugen der Baukultur im Kanton Zürich ein – quer durch Regionen, Epochen und Baugattungen. Im «aktuellen» Band geht es um Restaurierungen bedeutender Baudenkmäler, die in den Jahren 2011 und 2012 erfolgreich abgeschlossen wurden. Den Auftakt macht ein Artikel zum Werkstoff Eternit, der seit dem frühen 20. Jahrhundert im Bauwesen verwendet wird, und dessen Verbreitung im Kanton Zürich. Das Schwergewicht bilden 35 ausführliche Texte zu Einzelbauten und Ensembles, die in einer Zeitspanne von über 500 Jahren entstanden sind. Einen typologischen Schwerpunkt bilden sechs restaurierte Sakralbauten sowie zwei Pfarrhäuser, zum Teil aus

spätmittelterlicher Zeit. Weiter sind öffentliche Bauten vertreten. Erstmals vorgestellt wird mit der instand gestellten Badeanlage «Im Moos», Schlieren, ein öffentliches Freibad. Es ist das einzige im Kanton, das im Inventar der überkommunalen Schutzobjekte aufgeführt ist. Prominent vertreten sind im Band verschiedene herausragende Das renovierte Jugendstilhaus Friedheim. (Archivbild -ter.) Wohn- und Geschäftsbauten des 20. Jahrhunderts, Kraftwerk in Ottenbach. Schliesslich unter anderen das Wohnhaus «Fried- ergänzen drei Kleinbauten den Band, heim» in Affoltern am Albis. Auch ver- darunter der Speicher in Mettmenstetschiedene Bauern- und Bürgerhäuser, ten. (pd.) Schlossbauten sowie industriegeschichtlich bedeutende Ensembles, Zürcher Denkmalpflege, 21. Bericht 2011–2012, Anlagen oder Infrastrukturbauten ISBN 978-3-906299-66-2, 344 Seiten, reich illuswerden dargestellt. Dazu zählt die triert, Preis 60 Franken. Bestellen unter www.fo-puInstandstellung des Streichwehrs beim blishing.ch, Stichwort Verlags-Shop Denkmalpflege.

ämtler kantonsräte meinen

Hans-Peter Häring (EDU, Wettswil)

Krankenkassen-Prämienverbilligung (IPV) Am 20. Dezember 2016 hat sich der Kantonsrat eingehend mit dem Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz befasst, worin die IPV geregelt ist. Lorenz Schmid wollte mit einem Minderheitsantrag die Beibehaltung des Anteils von 80 Prozent der vom Bund entrichteten Beiträge an die Prämienverbilligung der Krankenkassen durchsetzen. Er blieb im Rat aber chancenlos. Im Rahmen der Sparmassnahmen unter dem Titel «Leistungsüberprüfung 16» oder kurz «Lü 16», verlangte die Regierung die Reduktion auf 70 Prozent, was dem Kanton Einsparungen rund von 40 Mio. Franken bringt. Diese Einsparungen belasten den unteren Mittelstand am meisten. Die Krankenkassenprämien in der teuersten Prämienregion sind für Verheiratete von 2004 bis 2017 von 3912 auf 5844 Franken gestiegen, also um 49 Prozent. Die Prämienverbilligung hingegen ist im anzeige

gleichen Zeitraum von 1350 auf 1205 Franken gesunken, also um 3 Prozent. Dies alles bei nahezu gleichbleibenden Löhnen. Nun hat der Kantonsrat am 7. Februar 2017 dieses Gesetz mit 82 Ja zu 91 Nein aus ganz verschiedenen Gründen abgelehnt. Die fünf Stimmen der EDU-Fraktion waren dabei entscheidend. Bedauerlicherweise sind der Ablehnung auch die unbestrittenen Teile zum Opfer gefallen. Die Gesetzesvorlage sah beispielsweise einen Ausschluss Jugendlicher von begüterten Eltern vor. Die EDU setzt sich dennoch für den mittelfristigen Ausgleich ein, aber nicht auf dem Rücken der Schwächsten. Sie hat zusammen mit der SVP eine Motion zur Anpassung der Studiengebühren bei den Fachhochschulen und der Universität um 500 Franken pro Semester eingereicht. Mit dieser

Massnahme fliessen der Staatskasse rund 40 Mio. Franken pro Jahr zu. Ein Proteststurm der Studierenden folgte sofort. Weniger bemittelte potenzielle Studierende würden durch eine derartige Massnahme vom Studium abgehalten. Dies zeigt eine egoistische Haltung gewisser Kreise. Die Gebührenanpassung von insgesamt 5000 Franken für ein fünfjähriges Studium kann mit einem entsprechenden Studiendarlehen finanziert werden. Diese Summe kann nach Abschluss des Studiums und der Praktika mit einem Monatslohn problemlos zurückbezahlt werden. Die Opposition dieser privilegierten Schicht ist deshalb nicht zu verstehen. Ein Berufstätiger zahlt nach Abschluss seiner Ausbildung mit seinen Steuern an die Ausbildungskosten der Hochschulabsolventen. Warum sollen die Studierenden als verantwortungsbewusste Bürger und Bürgerinnen nicht auch einen Beitrag zur Finanzierung ihrer Ausbildung leisten?

Zur Pfarreiversammlung der katholischen Kirche St. Mauritius Bonstetten am 12. Februar, 11 Uhr. Nachdem an der vergangenen Kirchgemeindeversammlung vom 14. November 2016, viele Unmutsrufe aus den Reihen der Teilnehmer kamen, wurde beschlossen, eine ausserordentliche Versammlung einzuberufen um die strittigen Punkte wie Pfarreiführung, Angebot für Oberstufenschüler, Reise der Firmanden, fragwürdige Personalentscheide und Kürzung des Budgets für die Jugendlichen etc. zu diskutieren. Das Volk verlangte Einsicht in die aktuelle Situation, bezüglich der oben

genannten Punkte. Die Versammlung wird durch einen externen Berater der katholischen Kirche Zürich und Pfarreiratspräsident Felix Meier geführt. Es ist uns sehr wichtig, dass die offenen Fragen geklärt werden. Dies geschieht nur durch einen transparenten Umgang im Gespräch. Es würde uns freuen, wenn Sie an der Versammlung in der Aula der katholischen Kirche St. Mauritius in Bonstetten teilnehmen würden. Liza Hanzal (Ehemalige Katechetin), Horgen; Margrit Arni, Monika und Beat Landis, Brigitte und Rolf Hanselmann, Brigitte und Markus Enk, Beate und Bernhard Grünebaum, alle Bonstetten

Enttäuschendes Desinteresse «Start eines kleinen interreligiösen Dialogs», zur 20-JahrFeier der Affoltemer Moschee, im «Anzeiger» vom 7. Februar. Am Samstag, 4. Februar, durfte ich auf Einladung der hiesigen albanischsprachigen Moscheegemeinde deren 20jähriges Bestehen ihrer Moschee mitfeiern. Ich wurde höflich empfangen, erhielt kostenlos einen salafistischen «ungefähr» übersetzten Koran und eine Anleitung zum «Gebet im Islam – für Anfänger». Im Saal sassen etwa 250 Männer der Moscheegemeinde, kaum Frauen. Begrüsst wurden zwei Vertreter der reformierten Kirche, der Polizei, ein Gemeinderatsmitglied und Journalist Schneiter, daneben eine Handvoll nicht Albanischsprachige. Die Feier glich einem Gottesdienst, zu Beginn und zu Ende mit

Surengesang eines Imams. Alles auf Albanisch, mit Simultanübersetzung. Wir Aussenstehende, «Ungläubige» erfuhren von einem Imam, dass in Sure 33 Vers 22 steht «Oh Gläubiger, gehorche nicht den Ungläubigen», «Allah genügt als Sachwalter» (Regierung). Ebenso erfuhren wir, dass «Allah zu den Gläubigen barmherzig ist», was im Umkehrschluss heisst, dass er zu den Ungläubigen unbarmherzig ist. Ein interessanter Anlass, der uns wenigen Aussenstehenden vieles vermittelte. Schade, das Desinteresse der Nichtalbanischsprechenden. Wenn wir als Gastgeber diese homogene, selbstsichere Diaspora nicht kennenlernen wollen, sollten wir uns nicht wundern, wenn eine weitere Parallelgesellschaft mitten unter uns lebt. Richard Scholl, Ebertswil

Es geht auch mit weniger Aufwand Sichere Verbindung von und nach Mettmenstetten, im «Anzeiger» vom 27. Januar. Für das teure Projekt eines Radweges von Rossau nach Uerzlikon entlang der Baarerstrasse müssten wir als betroffene Landeigentümer wertvolles Kulturland von grosser Fläche hergeben. Wir weisen darauf hin, dass es von Rossau nach Uerzlikon nebst der Baarerstrasse (Kantonsstrasse) zwei sichere andere Wege hat, die seit Jahrzehnten teilweise regelmässig durch Velofahrer benutzt werden. Dies ist einer-

seits die Strasse über die Wässern und andererseits die Alte Baarerstrasse. Wenn man eine der beiden Strassen teeren und mit Velowegweisern versehen würde, wäre der offizielle Radweg von Rossau nach Uerzlikon bereits mit wenig Aufwand Wirklichkeit und das viel teurere Projekt entlang der Baarerstrasse könnte begraben werden. Trotz abgewiesener Einsprachen sind wir weiterhin nicht bereit, Land herzugeben und appellieren an die Regierung auf unseren Alternativvorschlag einzugehen. Ernst und Agathe Hurter-Ott, Rossau


Veranstaltungen

Einladung zur

Generalversammlung des Gemischten Chores Affoltern am Albis Freitag, 3. März 2017, um 20.00 Uhr, im Haus SENEVITA Obstgarten, 8910 Affoltern am Albis. Der Vorstand

Intensiv-Seminar Samstag, 25. März 2017, Basisseminar Intensiv-Seminar Samstag, 20. Mai 2017, für Fortgeschrittene

Atem – Körper – Stimme – im Einklang Mit Schauspielerin, Sängerin u. Vocal Coach Esther Kreis und Dipl. Atemtherapeutin u. Pädagogin Cornelia Frey. In einer Gruppe von max. 14 Personen werden Sie in einem Aufbau Ihren Atem erfahren und lernen, Ihre Stimme gezielt einzusetzen. Ort:

am Kraftort des Kloster Kappel am Albis Atmen Sie tief durch – wir freuen uns auf Sie! Kosten: Fr. 300.– inkl. div. Verpflegungen Anmeldung bis: Basisseminar 6. März 2017/ Fortgeschrittene 8. Mai 2017 Anmeldung und Infos unter: www.frey-atem.ch (Online-Formular)/www.estherkreis.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Umweltunterricht

Spezielle Jazzabende

Primarschulen werden mit Lektionen zu den Themen Abfall und Konsum unterstützt. > Seite 15

Das Programm der nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte hat es in sich. > Seite 21

Freitag, 10. Februar 2017

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Europacup-Sieg Snowboardcross: Nick Watter distanziert in Puy St. Vincent die gesamte Konkurrenz. > Seite 23

Schmerzen mit traditioneller Chinesischer Medizin behandeln Praxis Sinoswiss in Affoltern TCM-Expertin Xiaohai Shan behandelt Patienten in der Sinoswiss Praxis in Affoltern nach traditionellen chinesischen Heilmethoden.

von Schmerzmitteln vermindert werden. Kombiniert mit einer chinesischen Kräutertherapie, erzielt man sehr gute Erfolge.

Erste Probebehandlung gratis Die Teilnehmenden des Skitages der Mobiliar Affoltern. (Bild zvg.)

Skitag mit der Mobiliar Versicherung Affoltern Skifahren in der Lenzerheide Ein Skitag in den Bergen – dazu hat die Mobiliar Versicherung Affoltern am 28. Januar bereits zum dritten Mal eingeladen. Wintersportbegeisterte Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren konnten in den Höhen der Lenzerheide einen ereignisreichen und unvergesslichen Tag geniessen. Um 6.30 Uhr haben sich die Teilnehmenden getroffen. Alle waren pünktlich und erschienen in bester Laune. Nach der zweistündigen Carfahrt durften die Jungen den ganzen Tag nach Lust und Laune die Pisten der Lenzerheide unsicher machen und die Zeit in den Bergen geniessen. Während der Mittagszeit versammelten

sich die Jugendlichen zum obigen Gruppenfoto und wurden danach in den Mittag entlassen. Um 16 Uhr trat man die Rückfahrt in Richtung Affoltern an. Wer danach noch Hunger hatte, konnte den gemeinsamen Tag mit einer köstlichen Pizza im «Molino» Affoltern ausklingen lassen. Die Mobiliar Versicherung Affoltern bedankt sich herzlich bei allen Jugendlichen für den wunderbaren Ausflug und freut sich schon auf den nächsten Skitag. (pd.) Generalagentur Affoltern, Thomas Naef, Obstgartenstrasse 3, Affoltern. Telefon 044 762 50 60, Fax 044 762 50 70. affoltern@mobiliar.ch,

Xiaohai Shan absolvierte ihr Studium an der Universität der Traditionellen Chinesischen Medizin in Xian und verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ihr Spezialgebiet umfasst Schmerzsymptome, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, LWS-, BWS- sowie HWS-Syndrom, Diskushernie, Arthritis, Tennisellbogen, alle Arten von Gelenkbeschwerden, Verstauchungen, Depression, Schlaflosigkeit, Neurosen, Gesichtslähmung, Heuschnupfen, Asthma, Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Wechseljahrebeschwerden und vieles mehr. Bei der Sinoswiss Praxis Affoltern ist die erste Probebehandlung gratis. Mit einer Alternativ-Zusatzversicherung werden die angewandten Methoden aus der Traditionellen Chinesi-

Xiaohai Shan, TCM-Expertin. (Bild zvg.) schen Medizin von den Krankenkassen anerkannt. Der vergütete Betrag variiert von Krankenkasse zu Krankenkasse und sollte von den Patienten vorab abgeklärt werden. (pd.) Sinoswiss Praxis Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 20, Affoltern. Tel. 044 760 28 28, affoltern@sinoswiss.ch.

Mobile Prüfstation am Kronenplatz TCS Gruppe Knonauer Amt lädt zum Fahrzeugtest nach Affoltern

www.mobiliaraffoltern.ch.

Mit Gedanken die Realität steuern Mentaltraining in Affoltern Am Dienstagabend, 14. Februar, hält Stefan Strässle bei Neoprop Lichtwerbung GmbH ein Referat zum Thema «Mentaltraining – mit Gedanken die Realität steuern». Sein darauffolgendes Seminar findet an sechs Dienstagabenden statt. «Wir können unsere Welt und unser Leben mit unseren Gedanken beeinflussen», sagt Mentalcoach Stefan Strässle. Das hat die Quantenphysik vor über einhundert Jahren nachgewiesen. Auch die Neurowissenschaften haben herausgefunden, dass der Gemütszustand eines Menschen damit zu tun hat, wie er denkt. Der deutsche Lyriker Christian Friedrich Hebbel sagte dazu: «Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.» «Wenn wir lernen das ‹Gesetz der Anziehung› anzuwenden, dann werden wir zu kraftvollen Wirklichkeitsmachern. Dabei ist der goldene Schlüssel, dass unseren Gedanken (Wünsche, Ziele) eine feste Absicht oder eine starke innere Überzeugung innewohnen müssen, damit sie Realität werden», sagt Strässle. Diese mentale Fähigkeit will geübt sein. Mentaltraining ist dafür ein grossartiges Werkzeug. Wer Mentaltraining praktiziert, kann Gros-

Gemäss Chinesischer Medizin ist jeder Schmerz im Kern eine Meridian-Blockade. Schmerz bedeutet, dass der natürliche Energie-Fluss im Meridiansystem unterbrochen ist. Der Körper hat grundsätzlich die Fähigkeit der Selbstregulation. Das heisst, der Körper versucht die energetische Engstelle wieder durchlässig zu machen, und dies tritt dann als Schmerz ins Bewusstsein. Auslöser von Schmerzen sind meistens Kälte, Hitze, Wind, Feuchtigkeit, Stress, Emotionen, Verletzungen oder Abnutzung. Akupunktur ist eine sanfte Methode, welche den Energiefluss in den Meridianen wieder durchlässig macht. Dadurch werden die Schmerzen beseitigt oder gelindert. Durch Akupunktur, Tuina-Massage und/oder durch die Schröpftechnik kann die Einnahme

Vom 20. bis 24. Februar ist die Mobile Prüfstation der TCSSektion Zürich am Kronenplatz in Affoltern. Die neue mobile Prüfstation des TCS ist attraktiv und voll ausgerüstet mit Hightech-Messgeräten. Die TCS Sektion Zürich verfügt mit dieser neuen Prüfkomposition über eine flexible Test- und Prüfstation. Dank dieser innovativen Einrichtung sind die TCS-Fahrzeugexperten jetzt noch besser ausgerüstet als bisher. Der rund zehn Meter lange Truck mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen ist ausgestattet mit einer ausfahrbaren Prüfstrasse sowie mit modernsten Test-, Diagnose- und Fehlerauslesegeräten. Dies erlaubt den Fachexperten anzeige

Mentalcoach Stefan Strässle. (Bild zvg.) ses bewirken. Mit Gedanken kann man kleine oder grosse Wünsche, Ziele und Visionen wahr werden lassen und Veränderungen jeglicher Art herbeiführen. Gedanken können zwischenmenschliche Beziehungen harmonisieren, den beruflichen Erfolg anziehen, ja sogar heilen. Gedanken sind auch der Schlüssel zu einem neuen Selbst. (pd.) Referat am 14. Februar; Seminar am 7./14./21./ 28. März, 4./11. April; jeweils 19 bis 21.30 Uhr, bei Neoprop Lichtwerbung GmbH, Lagerstrasse 11 in Affoltern. Info und Anmeldung: Stefan Strässle, Telefon 043 366 06 51, 079 778 25 31 oder info@thoughtworks.ch. www.thoughtworks.ch.

bei ihren Fahrzeugtests Einblicke in das Motormanagement und die gesamte Fahrzeugelektronik. AbgasanalyseGeräte, elektronische Tester für Benzinund Dieselmotoren, ein Allrad-Bremsen-Prüfstand, ein Achsspiel-Detektor sowie viele weitere Kontrolleinrichtungen für die Personenwagentechnik, ergänzen das moderne Ausstattungspaket und gewährleisten einen kompletten Serviceumfang und vor allem auch eine objektive Beratung von Mitgliedern und Kunden.

Die mobile Prüfstation ist immer und überall für die Mitglieder da Die Sektion Zürich setzt mit dieser Prüfstation neue Massstäbe in der Servicequalität und Verkehrssicherheit.

Denn neben der Überprüfung von Bremsen, Batterie und Beleuchtung sind in der mobilen Prüfstation für jedes Personenwagen-Modell die nachstehenden TCS-Tests möglich: Occasionstest, MFK-Vortest, Motortest, Ferientest, Wintertest, Rosttest, Spezialtest (nach Zeitaufwand) Teiltest (Bremsmessung, Bremstest, Schwingungsdämpfermessung), Garantieablauftest (Werkgarantie). Mit dem TCSPreisfinder lässt sich der Wert des Fahrzeugs schätzen. Wichtig: Fahrzeugtests bei der mobilen Prüfstation sind nur mit Voranmeldung möglich. (pd.) 20. bis 24. Februar, Kronenplatz, Affoltern. Anmelden und weitere Infos: TCS Sektion Zürich, Geissbüelstrasse 24/26, Volketswil, Telefon 058 827 17 17 oder verkehrssicherheit@tcs.ch.


Kath. Kirche Affoltern a. A.

gewerbe

Samstag, 11. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. Februar 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Santa Messa anschl. Carnevale per le famiglie

Nichts ist beständiger als der Wandel

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 12. Februar 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 15. Februar 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger Taufe Emily und Selina Imhof 17.00 Konzert zum Valentinstag mit Ursula Hauser (Orgel) und Ursula Bosshardt (Flöte und Piccolo) freier Eintritt Mittwoch, 15. Februar 14.00 bis 17.00 Uhr Gschichte Zvieri, im Pfarrhaus Freitag, 17. Februar ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Februar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Elia Bosshard Pfr. Th. Müller Donnerstag, 16. Februar 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Februar 9.30 Kolibri-Treff im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst mit JuKi-6-Jugendlichen zum Thema «I have a dream» mit Pfrn. S. Sauder Orgel: J. Bachmann 17.00 Kinder-Jugend-Kino in der ref. Kirche. «Ronja Räubertochter» Freigegeben ab 6 Jahren Eintritt frei

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi in der reformierten Kirche Hausen (Umbau Kloster)

Kloster Kappel a. A. Sonntag, 12. Februar 9.30 Gottesdienst in Hausen mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 15. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Das Kloster Kappel ist wegen Umbau vom 6. Februar bis 1. März geschlossen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. Februar Sonntag Septuagesimae 10.00 Gottesdienst mit alt Pfr. Jakob Dubler aus Oerlikon Mittwoch, 15. Februar 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.00 Uhr(!) Lesekreis, offen für alle neu in Privathäusern heute bei Vreni Walder, Chamstrasse 34

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer Donnerstag, 16. Februar 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Maschwanden «Seniorenfastnacht» Bruno Grob aus Knonau sorgt mit seinem Handörgeli für Stimmung und liest lustige Geschichten aus seinem neuen Buch 19.00 Philosophisch-theologischer Diskussionsabend zum Thema «Erbsünde» mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti im Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfrn. Bettina Stephan Dienstag, 14. Februar 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 15. Februar 14.00 Ämtler Tandem reformiertes Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 11. Februar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Sonntag, 12. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig Treffpunkt 8.15 Uhr Chilehus Infos unter Tel. 076 561 34 09. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 10. Februar 12.00 Senioren-Essen Freitag, 10. Februar 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 12. Februar 9.30 Gottesdienst Lukas 8, 4–8 «Es passiert draussen auf dem Feld» Pfr. Kurt Liengme

Samstag, 11. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. Februar 10.00 Eucharistiefeier Montag, 13. Februar 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. Februar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 15. Februar 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 16. Februar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Februar 17.00 Wortgottesfeier

Mario De Luigi (links) mit seinem Vater Flavio De Luigi. (Bild zvg.)

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 11. Februar 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 12. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch Tauferneuerung für die Erstkommunionkinder Donnerstag, 16. Februar 19.00 Theologisch-philosophische Diskussion mit Pfr. A. Saporiti und Pfarrerin C. Mehl im Pfarrhaus Maschwanden

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Februar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 12. Februar 10.00 Gottesdienst «Lebendige Kirche» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Montag, 13. Februar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 15. Februar 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl: Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 10. Februar 19.00 Ehekurs Sonntag, 12. Februar 17.00 Abendgottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. Februar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 11. Februar, Tel. 044 777 99 72 11.15 Jugendgottesdienst Dienstag, 14. Februar 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 15. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 16. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kichgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Atemschulung mit Natalie Gwerder (Atemtherapeutin)

Generationenwechsel bei der De Luigi AG

Sonntag, 12. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Februar 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 16. Februar 20.00 Bericht von Erna Grimm, Zentralasien www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Nach fast 30-jähriger Aufbauarbeit hat Flavio De Luigi sein ehemaliges Einzelunternehmen in Affoltern in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und kann so seinem Sohn Mario eine etablierte und robuste Firma übergeben. Wer in Schweizer KMU die Nachfolge regeln will, muss früh damit beginnen. Ein Interview mit der dritten und vierten Generation De Luigi. Bedeutet Ihr Beruf für Sie Job oder Berufung? Was treibt Sie an? Flavio De Luigi (Vater): Ganz klar Berufung – ja sogar Leidenschaft. Mein Vater hat mich schon dannzumal immer mitgenommen, ich bin damit aufgewachsen. Der Werkhof war mein Zuhause. Ein riesiger Spielplatz, wo es viel zu entdecken gab. Nie wäre mir in den Sinn gekommen, etwas anderes zu machen. Mario De Luigi (Sohn): Eine gesunde Mischung aus beidem. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung. Wir sehen es als unsere Berufung, mit Freude diese Herausforderungen für unsere Kunden anzugehen. Wenn hierzu ein solch tolles Team zur Verfügung steht und wir am Ende des Tages auf unser fertiges Objekt zurückblicken können, macht das doppelt Freude. Wie war Ihre Arbeitswelt früher? Und heute? Flavio De Luigi: Langsamer. Man hatte mehr Zeit für Besprechungen direkt am Tisch. Es ist persönlicher und irgendwie verbindlicher, wenn man seinem Gegenüber in die Augen schaut. Heute macht man eine E-Mail mit zehn CC und keiner fühlt sich verantwortlich etwas zu unternehmen. Mario De Luigi: Die neue Technologie ist sicher produktiver. Alles ist fortgeschrittener. Von der Arbeitsvorbereitung bis zur Ausführung. Man kann Fotos direkt von der Baustelle ins Büro zur Beurteilung schicken. Dadurch gibt es aber auch mehr Stress und Hektik im Alltag. Was ist und war Ihr Lebensmotto? Was Ihre Vision? Flavio De Luigi: Miteinander! Damit etwas gelingt, ist es wichtig, dass alle am selben Strick ziehen. Ich woll-

te schon immer mein eigener Chef sein, den Alltag selber bestimmen und so auch für mich mehr Zeit gewinnen. Mit der Zeit weiss man halt was geht und was eben nicht geht. Mario De Luigi: Gesund zu sein bedeutet mir sehr viel. Nach einem Unfall und einer langen Erholungsphase weiss ich die Gesundheit besser zu schätzen und bin jeden Tag dafür dankbar. Meine Vision ist es am Markt zu bestehen, die hohe Qualität aufrechtzuerhalten und mein Team bei der Stange zu halten. Wie beruhigt können Sie das Zepter Ihrem Sohn übergeben? Flavio De Luigi: Ich bin glücklich, dass unsere Firma auch in der vierten Generation in der Familie bleibt. Mein Sohn Mario hat in der Ausbildung, als Polier und als Bauführer bewiesen, dass er das Handwerk beherrscht und Verantwortung übernehmen kann. Zudem ist er im Umgang mit den neuen Medien versierter, was heute, wo alles schneller gehen muss nicht unwesentlich ist. Flavio De Luigi, was geben Sie Ihrem Sohn mit auf den Weg? Wissen und Erfahrung, Transparenz, Ruhe und Ehrlichkeit. Und sechs motivierte Mitarbeiter die zusammen gegen 100 Dienstjahre Erfahrung mit sich bringen. Mario De Luigi, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie erfuhren, dass Sie die Firma übernehmen sollten? Die Übernahme kam nicht plötzlich, das ging Schritt für Schritt, es hat sich so ergeben. Ich war lange «auswärts» und musste mir die Sporen als Polier abverdienen. Ein schwieriger Mitarbeiter war ich, auch während meiner Lehrjahre bei Leuthard in Merenschwand. Ständig im Kampf mit mir selber. Eigenschaften, die sicher eine gute Grundlage für die Zukunft als Firmenchef bieten. Mario De Luigi, was bedeutet für Sie «Mein Vater der Chef»? Mein Vater ist mir eine wichtige Stütze und auch mein schärfster Kritiker. Er ist ein Vorbild und er gab mir den Ordnungssinn mit. Durch ihn erlangte ich das Interesse am Handwerk und Werte wie Hilfsbereitschaft und Loyalität. Interview: Santiago-Manuel Alonso

Starkes Wachstum im Kerngeschäft Die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal, zu deren Geschäftskreis auch Stallikon und Wettswil gehören, ist gut aufgestellt: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2016 über dem Markt. Mit einem Wachstum um 5,2 Prozent auf 411,7 Mio. Franken behauptete die Raiffeisenbank erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Dank sorgfältiger Risikoprüfung wurde die hohe Qualität des Hypothekarportfolios aufrechterhalten. Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen Schritt halten. Die Verpflich-

tungen aus Kundeneinlagen stiegen um 4,8 Prozent auf 462,4 Mio. Franken. Dies widerspiegelt das Vertrauen der Kundschaft. Das Zinsengeschäft erwies sich wiederum als wichtigste Ertragsquelle: Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um 1,2 Prozent auf 5,30 Mio. Franken gesteigert werden. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Verlusten erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 5,28 Mio. Franken. Damit trug er 80,5 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Der Jahresgewinn betrug 383 132 Franken (+66,7 Prozent). (pd.)


Vermischtes

Freitag, 10. Februar 2017

«Littering – so ein Theater!»

«Die Schülerinnen und Schüler werden durch den Umweltunterricht unterstützt, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen und zu einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen beizutragen», erklärt Nadine Ramer Almer die Zielsetzung des Abfallunterrichts. Sie ist Leiterin Schulangebote von Pusch – Praktischer Umweltschutz – und damit verantwortlich für das Angebot, das Primarschulen mit Lektionen zu den Themen Abfall und Konsum unterstützt. Der Abfallunterricht ermöglicht den Klassen, sich alltagsnah mit ihrem Konsumverhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt auseinanderzusetzen. Die Gemeinden des Bezirks Affoltern (ausgenommen Stallikon) haben sich in der Dileca zusammengeschlossen, um die Aufgaben der Abfallentsorgung und der Feuerpolizei gemeinsam zu bewältigen. «Wer bereits in der Schule einen bewussten Umgang mit Rohstoffen lernt, wird später weniger Abfall verursachen», stellt Eliane

Heinzer fest, die bei der Dileca für den Bereich Abfall zuständig ist.

«Fötzeln» als praktischer Beitrag Die Primarschule Mettmenstetten profitiert regelmässig vom Abfallunterricht von Pusch und leistet mit dem Video eines Schülertheaters selber einen Beitrag zum Thema. Schulleiter Hanspeter Amstein setzt zusammen mit der Mettmenstetter Projektgruppe Umweltschule Abfallunterricht im Kindergarten, in den zweiten und fünften Klassen ein: «Der richtige Umgang mit Abfall bietet sehr viele Möglichkeiten, Umweltthemen in den Unterricht einfliessen zu lassen. Als Umweltschule ist es selbstverständlich, das Thema aufzunehmen.» Die Primarschule Mettmenstetten zieht auch praktische Konsequenzen: «Anlässe der Schule werden abfallarm oder gar ohne Abfall organisiert. Wiederverwendbare Festbecher für alle, kompostierbare Teller sind Beispiele dafür.» Jede Woche ist eine Klasse der Primarschule Mettmenstetten zum «Fötzeln» unterwegs. Die Schule hat Gefässe angeschafft, mit denen der gesammelte Abfall sortiert und getrennt werden kann. Das Video, auf dem Mettmenstetter Schülerinnen und Schüler dieses «Fötzeln» unter dem Titel «Littering – so ein Theater!» darstellen, kann auf der Website von Pusch angeschaut werden (Link siehe Kästchen).

So kommen Schulen zum Abfallunterricht Die Lehrpersonen melden ihre Klassen an und teilen mit, in welchem Quartal und an welchen Wochentagen der Umweltunterricht günstig für sie wäre. Anschliessend macht die Umweltlehrperson, die den Schulbesuch in der jeweiligen Klasse durchführen wird, ein paar Terminvorschläge für die beiden Lektionen, die pro Klasse angeboten werden. Pusch rechnet die Kosten des Abfallunterrichts direkt mit der Dileca ab. Dieses Angebot gilt nur für die Trägergemeinden der Dileca und enthält ein Kostendach.

Umweltunterricht an der Schule: Zum Beispiel Mettmenstetten Für die Kindergärten, die zweiten und fünften sowie die altersdurchmischten Primarschulklassen können die Schulgemeinden des Bezirks Affoltern spezialisierten Abfallunterricht buchen, auch dank der Mitfinanzierung durch das Dienstleistungscenter Amt Dileca.

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Anmelden unter www.pusch.ch/buchen oder Telefon 044 267 44 11. Video «Littering – so ein Theater»: www.pusch.ch/fuer-schulen/

Im Abfallunterricht lernen Schülerinnen und Schüler der 2. Primarklassen Papier als Rohstoff für unterschiedlichste Verwendungszwecke kennen. (Bild Pusch) Altersgerechter Unterricht Die Lehrerinnen und Lehrer von Pusch haben stufengerechte Unterrichtseinheiten entwickelt, wie Nadine Ramer Almer erläutert: «Die Schulbesuche von Pusch haben für jede Schulstufe einen anderen thematischen Aufhänger aus der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen. So setzen sich die Kinder im Kindergarten mit einzelnen Abfallarten, besonders auch mit Kompost auseinander, in der Unterstufe mit Papier und in der Mittelstufe mit Elektrogeräten. Die Methodenwahl entspricht dem jeweiligen Alter: so gehören Lieder, Verse und Bewegungsspiele zum Kindergarten- und Unterstufen-, Methoden des kooperativen Lernens zum Mittelstufenprogramm.»

Die Klassenlehrpersonen sind beim Abfallunterricht von Pusch dabei, um ihn optimal in den ordentlichen Unterricht zu integrieren. Dabei können sie sich von Unterrichtsvorschlägen, die Pusch zur Verfügung stellt, inspirieren lassen. Das Zusammenspiel der Experten für Umweltunterricht mit den Lehrpersonen der Schule beurteilt Hanspeter Amstein positiv: «Von aussen vermittelte Lerninhalte bringen Abwechslung in den Unterricht. Durch das Institutionalisieren des Abfallunterrichts wissen wir, dass alle Kinder während der Primarschulzeit mindestens dreimal mit diesem wichtigen Thema konfrontiert werden. Der Abfallunterricht gehört auch zu einer Umweltschule. Nachhaltig wird das Thema aber nur, wenn es

umsetzungsbeispiele/littering-so-ein-theater1/?L=0. Factsheet: www.dileca.ch/abfall.php.

in den Unterricht integriert und so von den Lehrpersonen vertieft wird.»

Vielfältige Themen Ziel des Abfallunterrichts ist eine aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten. Wie wirkt sich dieses auf die Umwelt aus? Wie kann ich mich verhalten, um die natürlichen Ressourcen zu schonen? Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, selbst aktiv zu werden. Sie sollen aber auch einen sinnlichen Zugang zu Materialien erhalten, beispielsweise, indem sie mit geschlossenen Augen verschiedene Gegenstände ertasten, um das Unterrichtsthema zu erahnen. (pd.)

In einer Stunde pro Woche hunderte Kalorien loswerden

Neuer Theaterkurs im Mai

Zumba mit Konrad Stefanski im TanzRaum Affoltern

Junge Aemtler Bühne: Schnuppern im März

Beim Zumba werden nicht die Takte gezählt, sondern man bewegt sich entsprechend den Melodien und Rhythmen. Tänzer, Tanzpädagoge und Choreograf Konrad Stefanski unterrichtet Zumba jeweils am Donnerstagabend im TanzRaum in Affoltern. Zumba ermöglicht, einfach mal wieder vor Freude zu zappeln, es hält nicht nur jung und fit, sondern macht auch glücklich, es löst Verspannungen und hilft beim Stressabbau und genau aus diesem Grund sollte man eigentlich regelmässig Zumba tanzen gehen. Die Bewegungen werden zu lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa, Merengue, Samba, Flamenco, Tango oder Mambo ausgeführt. Egal wie fit oder wie alt man ist, Zumba ist für fast jeden geeignet, denn die Intensität des Trainings kann individuell ge-

steuert werden. Das Beste an Zumba ist, dass es ein ausgezeichneter Kalorienkiller ist, der schon bei einem Kurs pro Woche Wirkung zeigt. Mit nur einer Stunde tanzen, kann man bis zu 750 Kalorien loswerden.

Solist auf fast allen Bühnen der Welt Konrad Stefanski ist Tänzer, Tanzpädagoge und Choreograf. Bereits mit neun Jahren trat er in die Ballettschule seiner Heimatstadt, Lodz in Polen, ein, die nach dem Modell der klassischen russischen Ballettschule aufgebaut ist. Als Absolvent begann er seine Tanzkarriere in Musicalproduktionen, zum Beispiel von Andrew Lloyd Webber. Von 1999 bis 2006 war er Solist am Polnischen Tanztheater in Poznan, wo er im ganzen Repertoire des Hauses auftrat. Konrad Stefanski tanzte als Solist auf fast allen Bühnen der Welt, unter anderem in Moskau,

Berlin, Peking, Neu-Delhi. Seine Verbindung zur Schweiz entstand durch das Engagement am Luzerner Theater. Während eines Jahres hat er an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden Vollzeit Tanzpädagogik studiert. Als Tanzpädagoge unterrichtet er Klassisches Ballett, Zeitgenössichen Tanz, Improvisationstechniken, Zumba und Yoga. In seinem Unterricht verwendet er auch Techniken der Tanz- und Bewegungstherapie. Dank der grossen Erfahrung in mehreren Disziplinen und der Einfühlungsgabe in Menschen kann Konrad Stefanski als Tanzlehrer einen sehr interessanten Unterricht anbieten. (pd.) Zumba: Donnerstag 18.10 bis 19.10 Uhr, 60 Minuten, 20 Franken pro Lektion, 12er-Abo 200 Franken. Kursort: TanzRaum, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern. Infos und Anmeldung: Kursleiter: Konrad Stefanski, 076 624 37 00, oceanicdeep@yahoo.com.

Ottenbacher Kinderfasnacht Dieses Jahr unter dem Motto Zirkus Das diesjährige Motto «Zirkus» der Kinderfasnacht in Ottenbach verspricht Spass und eine ausgelassene Party mit der Lieblingstanzmusik der Kinder und einer grossen Konfettischlacht. Für Tanzmüde gibt es einen Wettbewerb, «Päcklifischen» und weitere Spiele. Alle kleinen und grossen Fasnachts-Abenteurer aus Ottenbach und aus den umliegenden Gemeinden sind eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird gebeten, die Kinder an die Fasnacht zu begleiten. (pd.) Kinderfasnacht am 22. Februar, 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Gemeindesaal Ottenbach.

Verkleiden und Schminken ein Muss an der Kinderfasnacht. (Bild zvg.)

Die jungen Schauspieler auf der Bühne. (Bild zvg.)

Auch dieses Jahr bietet die Junge Aemtler Bühne wieder einen Theaterkurs für Kinder und Jugendliche an. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Noch nicht lange ist es her, dass zwanzig Kinder und Jugendliche «Olivia und die goldene Banane, ein Stück nach Oliver Twist» aufgeführt hatten. Mit viel Musik, Gesang, Bewegung und natürlich Theater haben sie über 300 Zuschauende begeistert. Nun geht es weiter, mit neuem Thema und offen für weitere interessierte Schauspieler und Schauspielerinnen. Der neue Kurs soll wieder in zwei Gruppen geführt werden, die U12 (unter 12-Jährige) und die U15 (unter 15Jährige). Am Mittwoch, 15. März, findet der Schnuppertag für alle Interessierten statt. Hier können Kinder und Jugendliche Theaterluft schnuppern und ausprobieren. An diesem Tag werden auch die Gruppen eingeteilt. Der Anmeldeschluss für den Theaterkurs ist am 31. März. Die Junge Aemtler Bühne besteht seit 2014 in dieser Form und kann mittlerweile traditionell zwei bis drei Kurse für Kinder und Jugendliche pro

Jahr anbieten. Das Theater ist für junge Menschen ein sehr wertvoller Rahmen, um Fähigkeiten zu schulen, welche im Alltag eher zu kurz kommen. In den Kursen wird intensiv mit Körperausdruck, Stimme und Bewegung gearbeitet. Sich präsentieren, etwas von sich zeigen und geben, auch vor Publikum. Als Abschluss jeden Kurses finden öffentliche Aufführungen statt, welche von vielen Zuschauenden besucht werden. Die nächsten Aufführungen der Jungen Aemtler Bühne sind im Juni. Die jungen Erwachsenen des Jugendtheaters spielen ihr neues Stück ab 16. Juni im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Die Kurse auf hohem Niveau werden möglich gemacht durch die Unterstützung der beiden offiziellen Partner, Raiffeisen Mettmenstetten und Mobiliar Affoltern, sowie der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern GGA. Die Junge Aemtler Bühne fördert ein wertvolles Hobby für junge Menschen und nimmt gerne weitere Unterstützung entgegen. Raffaele Cavallaro Infos und Anmeldeformular unter: www.aemtlerbuehne.ch


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Veranstaltungen

Freitag, 10. Februar 2017

agenda

Freitag, 10. Februar Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung für aktive, ältere Personen auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.00-19.00: Vernissage: Wilhelm Fikisz, Aargau. Aquarelle der Extraklasse: Rom, Hafen in Hongkong, NY, Venedig, Toscana, Wallis. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 18.00-20.00: Spanien-Event. Ribera del Duero DO «F» Fuentespina 2012. Mü's Vinothek. Dachlisserweg 1. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco». Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: «Di schöni Fanny». Musikalische Lesung mit Pedro Lenz und Christian Brantschen. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «The Danish Girl». Film von Tom Hooper mit Eddie Redmayne und Alicia Vikander, B, DK, D, GB, USA, 2015, E/d, 119 Min. Bar und Kasse 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Am falschen Ufer». Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

und Maskenprämierung. Schachensaal. 19.30: Vollgashöcklerball, Monsterkonzert, Live Musik, DJ, Maskenprämierung. Bars, Grill, Festwirtschaft. Schachenareal.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Die Menschen hinter den Asyldossiers Musiktheaterabend «Nach Lampedusa» im «LaMarotte» «Nach Lampedusa» heisst der Musiktheaterabend, der am Freitag, 17. Februar, um 20.15 Uhr im Kulturkeller La Marotte in Affoltern zu sehen ist.

20.00-03.00: Vollgas Party, Monsterkonzert, Guggen, DJ, Bars, Grill. Schachenareal.

Samstag, 11. Februar Affoltern am Albis 09.00-11.30: «Leckere Fasnachtsspezialitäten selber backen». Für Eltern mit Kindern unter Anleitung. Info und Anmeldung 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 10.00-15.00: Spanien-Event. Ribera del Duero DO «F» Fuentespina 2012. Mü's Vinothek. Dachlisserweg 1. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle für Spiel und Spass inkl. kleinem Kiosk ab der 5. Klasse. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse. 20.00: «Face Off». Comedy Show mit dem Duo «Kopfsache», Schule Tägerst, Lagerstr. 11 20.15: Sophie Lüssi Quartett mit CDTaufe «Valse pour Ornette». Klassik-Jazz-Improvisations. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 19.00: Theaterverein Bonstetten Derniere «Am falschen Ufer». Komödie von Miranda Goedhart. Ausverkauft! Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hedingen 13.45: Kinderfasnacht mit Maskenball. Start Umzug an der Frohmoos-/Gehrstrasse bis zum Schachen, ab 14.45 Uhr Maskenball mit Spiel und Spass, Guggenkonzerten

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Freitag, 17. Februar, 20.15 Uhr, Kellertheater La Marotte. «Nach Lampe-

Sonntag, 12. Februar Aeugstertal 19.00: «Längi Zit». Vera Kaa mit ihrem Urteam. Reservieren: 044 761 61 38, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Montag, 13. Februar Affoltern am Albis 18.00-18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Dienstag, 14. Februar Affoltern am Albis 14.30-16.00: Schlagernachmittag mit Yvonne Suter. Musikalische Unterhaltung, gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12.

Romantisch ist die gespielte und gesungene Musik, die rezitierten Geschichten von Menschen auf der Flucht dagegen erzählen von harter Wirklichkeit. Die Insel Lampedusa zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste drang vor drei Jahren ins Bewusstsein der entsetzten Weltöffentlichkeit. Erstmals kamen flüchtende Menschen in grosser Zahl im Mittelmeer ums Leben, als sie versuchten europäischen Boden zu erreichen. Inzwischen sind solche Schlagzeilen zur erschreckenden Normalität geworden. Es ist ein harter Kontrast, wenn die MatterhornProduktionen ihr Stück «Nach Lampedusa – Wanderfantasien» nennt. Die Menschen, die dem Tod im Mittelmeer entronnen sind und die rettende Insel erreicht haben, lassen sich kaum als Wandervögel bezeichnen. Sie setzten ihr Leben aufs Spiel in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.

Eine Schauspielerin, ein Sänger und ein Pianist

Hausen am Albis Hedingen

gender Abend über die Verletzlichkeit des Menschen. (pd.)

09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 15. Februar

Was passiert mit ihnen nach Lampedusa? Über Menschen, die das Land erreichen und Asyl beantragen, wird zuerst einmal eine Akte eröffnet. Darin wird ihr «Fall» dokumentiert, sauber und bürokratisch, wie es sich in

Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

dusa – Wanderfantasien», Musiktheaterabend im Rahmen des Programms von KulturAffoltern. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger Telefon 044 762 42 42, Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

Ausschnitt aus dem Stück «Nach Lampedusa – Wanderfantasien». (Bild zvg.) einem Rechtsstaat gehört. Solche Dossiers stehen im Mittelpunkt von «Nach Lampedusa». Eine Schauspielerin, ein Sänger und ein Pianist arbeiten sich durch Akten, Interviews und Anklageschriften aus laufenden Asylverfahren. Sie suchen nichts weniger als die Menschen hinter den Papierstapeln. Dabei rezitieren sie nicht einfach, sondern kontrastieren sie mit romantischen Liedern von Schubert, in denen die Themen «Wandern» und «Sehnsucht» zelebriert werden. So versuchen sie, einen differenzierten Blick auf die in unserer Zeit so omnipräsenten Geschichten des Auswanderns in Form der unromantischen, lebensgefährlichen Flucht nach Europa zu gewinnen. Die drei Bühnenkünstler «spielen Perspektiven jenseits von Klischees und politischer Vereinnahmung», wie es im Begleittext zum Stück heisst. Dabei entsteht ein bewe-

Erna und Kurt Gantenbein Telefon 044 341 07 93 oder gantis@datazug.ch. Postplatz (Treffpunkt).

Hedingen Bonstetten 12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Suppe, Salat, Hauptgang und Kaffee. Anmeldung erbeten an Doris Utz, 044 700 08 44, oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

14.30-15.15: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Bibliothek Hedingen.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen. Diskussion über das Buch «Der Alpdruck» von Hans Fallada. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Sammeln-Bewahren-Ausstellen/ Vom Neuzugang zur Ausstellungsvitrine. Der richtige Umgang mit Kulturobjekten». Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung. Tel. 058 480 13 13, E-Mail fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für

Hausen am Albis 07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung Esslingen-Grüningen-Mönchaltorf. 13,5 km, 150 m Aufstieg, 180 m Abstieg. Marschzeit ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung bis 12. Februar:

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kasse ab 19.30 Uhr.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Ausstellung mit dem Künstler Wilhelm Fikisz, Aargau, Aquarelle der Extraklasse. Themen: Rom, Hafen in Hongkong, NY, Venedig, Toscana, Wallis. Öffnungszeiten: Fr, 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr.

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Playground Women Quintet». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Mosen-Meisterschwanden-Schloss Hallwyl-Boniswil. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, Tel. 044 701 13 95. Bahnhof Bonstetten-Wettswil (Treffpunkt).

Ottenbach

Aeugst am Albis 14.00: «Kamishibai». Geschichten aus dem Koffer für Kinder von 3 bis 4 Jahren. Bibliothek.

Bar ab 19.15 Uhr, Abend-

Donnerstag, 16. Februar Affoltern am Albis 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

09.29: OTTENBACH60plus: Üetliberg - Felsenegg. 2 Std. Tageswahlkarte nach Zürich, selber besorgen. Mittagessen im Restaurant Felsenegg. Anmeldung und Auskunft: Hans Reifler, Telefon 044 761 91 36, hreifler@retired.ethz.ch, bis Mittwoch, 15. Februar um 13 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 10. Februar 2017

Plätze nur noch an den beiden speziellen Jazzabenden

Schokolade, wer liebt sie nicht?

Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte

Süsser Abend in Hedingen

«Di schöni Fanny» – Musik-Lesung mit Pedro Lenz und Christian Brantschen Heute Freitag, 10. Februar. Dieser Anlass ist ausverkauft!

Jazz Extra – Konzert und CD-Taufe mit dem «Sophie Lüssi Quartett» Die Quartettmitglieder sind Sophie Lüssi (Violine, Viola, Komposition), Sandra Weiss (Alt- und Sopransaxofon, Fagott), Fridolin Blumer (Kontrabass) und Andreas Wettstein (Schlagzeug). Sophie Lüssi, seit einigen Jahren in Buenos Aires wohnhaft, weilt jeweils nur wenige Wochen in der Schweiz und gastiert zurzeit mit ihrem Quartett. Gefunden haben sich die vier 2006 über das gemeinsame Interesse an Ornette Coleman, dem amerikanischen Jazzmusiker, Trompeter, Saxofonisten, Geiger und Komponisten. Sophie Lüssi bewegt sich mit ihren Kompositionen zwischen Jazz und moderner Klassik. Komplexe Arrangements werden mit Improvisationen durchbrochen. Wie Ornette Coleman verzichtet sie auf ein Harmonieinstrument, wodurch ein transparenter Klang entsteht. Das Quartett verbindet seinen Auftritt im «LaMarotte» mit einer CD-Taufe «Valse pour Ornette».

John Voirol und den Schlagzeuger Tony Renold als Ergänzung zu einem Quintett dazugeholt. Das ermöglicht mehr Möglichkeiten an Instrumentierungen. Die beiden Gäste bereichern das Women-Trio durch ihr dynamisch differenziertes, kreatives und variantenreiches Spiel aufs Das «Sophie Lüssi Quartett» konzertiert und feiert eine Beste: Eine impresCD-Taufe mit (von links) Fridolin Blumer, Sophie Lüssi, sionistische, farbiSandra Weiss und Andreas Wettstein. (Bild zvg.) ge Harmonik mit Tendenz zu dunkleren SchattierunMorgen Samstag, 11. Februar, Bar und Abendkasse gen, verschlungenen filigranen Meloab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, dien, luftigen ungeraden Rhythmen mit KulturLegi 20 Franken. und sperrigen Grooves – mal ästhetisch, mal quirlig oder archaisch. Der Jazz am Donnerstag mit dem erweireichhaltige musikalische Spielplatz terten «Playground Women Trio» wird von der Band lustvoll ausgelotet. Der Kern des deutsch-schweizerisch- (pz) österreichischen Women-Trios, das sind Stephanie Wagner (Flöte), Esther Donnerstag, 16. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab Bächlin (Piano) und Gina Schwarz 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen (Bass). Diese drei Musikerinnen und 15 Franken. Reservierungen für die Anlässe vom Komponistinnen haben den versierten 11. und 16. Februar unbedingt empfohlen unter Saxofonisten und Englischhornisten www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

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In Hedingen wird am 17. Februar 2017 süsser Besuch erwartet. Chocolatier Bruno Faist und Chris Conz besuchen Hedingen. Der Gemeindeverein lädt zu einem schokoladigen sowie musikalischen Abend ein: «Date with chocolate». Chocolatier Bruno Faist wird sein Wissen und seine Erfahrung mit Schokolade gerne weitergeben. Die Besucher erwartet eine unterhaltsame Präsentation über die Geschichte der Schokolade, sowie über deren Herstellung und Weiterverarbeitung, also von der Kakaoblüte bis hin zur Praline. Der schokoladige Anlass, welcher alle Sinne berühren wird, wird musikalisch umrahmt von Chris Conz, weltbekanntem Boogie-Woogie Pianisten. Bruno Faist ist gelernter Confiseur mit mehrjähriger Berufserfahrung im In- und Ausland. Er hat seine Leidenschaft für die Schokolade schon früh entdeckt. Dabei hat es ihm vor allem die hohe Komplexität des Naturrohstoffes Kakao angetan. Das jahrelange Studium dieser Materie hat ihm auch in seiner beruflichen Laufbahn geholfen. So war Bruno Faist 15 Jahre lang Betriebs- und Geschäftsleiter einer

Ein Abend um die Schokolade im Chilehus Hedingen. (Bild zvg.) grossen Konditorei/Confiserie in Zürich, war Lehrlingsausbildner und Prüfungsexperte. Sein innovatives Denken hat ihm schliesslich den europäischen Marktkieker-Preis eingebracht. Eine berufliche Veränderung erfolgte durch das Engagement bei einem internationalen Schokoladenkonzern als Schokoladenberater. In dieser Funktion hat er unter anderem bei der Entwicklung von über zwanzig Schokoladen mitgewirkt. Heute ist er Senior Advisor Cacao und Chocolate bei der bekannten Chocolaterie aus dem Glarnerland. Jedermann ist herzlich eingeladen, sich an diesem spannenden und süssen Abend überraschen zu lassen. (pd.) Freitag, 17. Februar, 20.15 Uhr im Chilehuus Hedingen. Eintritt frei – Kollekte.

Zum Spielen abmachen Der Gospelchor Affoltern für die ganz Kleinen lädt zum Mitsingen ein Familienzentrum Affoltern

Singen im Gottesdienst

Erste Freundschaften, viel Spielen und Spass haben zusammen mit Mama oder Papa. Ein Gumpizimmer, ein Spielplatz und neue «Gspändli». Es gibt viel zu entdecken im Knirpsentreff für die ein- bis dreijährigen Kinder einmal pro Woche mit einem Elternteil und in festen Gruppen.

Am Sonntag, 19. Februar, zum Ferienbeginn in Affoltern, gibt es eine Neuauflage vom Mitsing-Gospel-Gottesdienst.

Erste Kinderfreundschaften entstehen manchmal schon früh. Damit auch die ganz Kleinen einmal pro Woche zum Spielen «abmachen» können, gibt es den Knirpsentreff im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Die festen Gruppen mit maximal neun Erwachsenen treffen sich jeweils mit ihren Kleinkindern im Alter von ein bis drei Jahren im Familienzentrum im zweiten Stock. Dort gibt es ein Gumpizimmer mit Bällelibad, einen grossen Kindertisch zum Malen oder Kneten, eine Bücherecke und viele spannende Spielsachen zum Ausprobieren. Bei schönem Wetter stehen draussen auch der Sandkasten, ein Spielplatz und ein

Spieltreff für die Kleinsten im Familienzentrum. (Bild zvg.) kleines Planschbecken zur Verfügung. Zwischendurch wird gemeinsam ein Znüni oder Zvieri eingenommen. Dabei schliessen nicht nur die Kinder neue Freundschaften – auch die Erwachsenen schätzen den Erfahrungsaustausch und die neuen Kontakte. Knirpsentreff ist im Familienzentrum Bezirk Affoltern jeweils am Mittwoch- oder Freitagnachmittag zwischen 15 und 17.30 Uhr. (van) Infos und Anmeldung bei der neuen Leiterin Tina Bernstein unter Telefon 079 718 24 64 oder unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.

«Step» im Familienzentrum Bezirk Affoltern

Wie schafft man es, mehr Freude und Gelassenheit in die Kindererziehung einfliessen zu lassen? Wie reduziert man den Stress in der Familie? Mit «Step» gelingt es, Kinder zu glücklichen, selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen zu erziehen, indem man die Beziehung verbessert, respektvoll kommuniziert, ihren Selbstwert stärkt und liebevoll und konsequent Grenzen setzt. Dies führt zu

Gospelchor Affoltern lädt zum Mitsingen in die Kirche. (Bild zvg.) wollen, gibt es eine offene Zusatzprobe am Montag, 13. Februar, um 20.15 Uhr im reformierten Chilehuus unterhalb der Kirche. (pd.)

Sonntag, 19. Februar, reformierte Kirche Affoltern. 9 bis 9.50 Uhr: Offene Probe, 10 Uhr: GospelGottesdienst mit Pfr. Werner Schneebeli. Offene Zusatzprobe: Montag, 13. Februar, 20.15 Uhr.

«Plötzlich Papa» und «Magnus» Filme im Kino Mansarde, Muri

bernstein@gmx.ch. Preise und weitere Infos

Liebevoll Grenzen setzen Am Dienstag, 7. März, von 19.15 bis 21.45 Uhr startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern der Workshop «Step – das Elterntraining».

Von 9 bis 9.50 Uhr proben Gospelchorsängerinnen und -sänger zusammen mit weiteren singfreudigen Gottesdienstbesuchern als Ad-hoc-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer einfache alte und neue Gospels, die sie anschliessend im Gottesdienst mit Pfarrer Werner Schneebeli singen. Der Gospelchor Affoltern freut sich wieder auf zahlreiche Mitsängerinnen und Mitsänger. Für einen guten Groove sorgen die beiden bewährten Profimusiker Martin Eigenmann, Piano, und Jost Müller, Drums. Für diejenigen, die die Songs genauer lernen

mehr Kooperation der Kinder und zu einem entspannten Familienalltag. An insgesamt acht Abenden führt die erfahrene «Step»-Kursleiterin Madeleine Rickenbach kompetent diesen informativen und spannenden Workshop durch. Eltern und Erziehungsberechtigte von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren, die an diesem Angebot Interesse haben, können sich im Familienzentrum Bezirk Affoltern anmelden. (ks) Weitere Infos und Anmeldung: Tel. 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmeldeschluss ist der Freitag, 24. Februar. www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Das Kino Mansarde in Muri zeigt am Donnerstag und Freitag, 16. und 17. Februar, «Plötzlich Papa» und «Magnus». Unverhofft kommt oft – in seinem neuesten Film lebt Samuel (Omar Sy, bekannt aus «Intouchables – Ziemlich beste Freunde», «Samba») in Südfrankreich und geniesst sein Single-Leben in vollen Zügen. Jeden Tag Sonne, Strand und Spass – und bloss keine Verpflichtungen, bitte! Eines Tages jedoch taucht Kristin bei ihm auf, eine verflossene Liebe, mit einer süssen Überraschung im Arm: Gloria, seiner Tochter, von deren Existenz er bislang nichts wusste. Ehe Samuel sich versieht, ist Kristin auch schon wieder verschwunden, hat Gloria allerdings bei ihm zurückgelassen. Er soll sich allein um dieses Kind kümmern? No way! Panisch reist Samuel Kristin nach London hinterher, um sie zu suchen – aber ohne Erfolg. Acht Jahre später: Samuel und

Gloria leben in London und sind längst unzertrennlich. Dank seiner Tochter ist Samuel erwachsen geworden und macht als Stuntman Karriere. Doch da taucht Kristin erneut auf und fordert ihr Kind zurück.

Das königliche Spiel - Magnus Kann man einen Dokumentarfilm über das Schachspiel drehen und erst recht eine spannende Filmbiografie über einen Schachspieler? Den Beweis, dass es funktioniert, erbringt Benjamin Ree mit seinem bemerkenswerten Streifen «Magnus – Der Mozart des Schachs». 2013 erklimmt das 22jährige norwegische Ausnahmetalent Magnus Carlsen im indischen Chennai den Thron der Schachwelt. Dank seiner einzigartigen Kreativität und einem entscheidungssicheren Instinkt liess Carlsen aber bereits mit 13 Jahren bestens vorbereitete Grossmeister alt aussehen. Heute wird er von den Medien als neuer Popstar gefeiert,

Magnus – den Sieg vor Augen. (Bild zvg.) vom «Time Magazine» gar unter den «einflussreichsten Menschen der Welt» geführt. Hinter der oft etwas arrogant wirkenden Persönlichkeit steckt ein ehrgeiziger, aber auch sehr einsamer und sensibler junger Mann. (pd.) «Plötzlich Papa» am Donnerstag, 16. Februar, 18 Uhr und am Freitag, 17. Februar, 20.30 Uhr (Fd, 10J.) und «Magnus – der Mozart des Schachs» am Donnerstag, 16. Februar, 20.30 Uhr und am Freitag, 17. Februar, 18 Uhr (Ov/d, ab 8 J.). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.


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Sport

Freitag, 10. Februar 2017

Wegweisende Versammlung des FCWB 38. ordentliche Generalversammlung mit neuem Leitbild Am vergangenen Montag wurden beim führenden Ämtler Fussballverein wichtige Entscheide gefällt. Der bis Ende Saison laufende Vertrag mit Trainer Dosch wird nicht verlängert.

sige Herausforderung für uns alle!» Auch, wie der finanzielle Aufwand gestemmt werden kann. Ziel ist, wenn möglich bis 2019 das Projekt realisiert zu haben. «Dann feiert unser Verein sein 40-Jahr-Jubiläum – das wäre ein Geschenk!» sinnierte Fischer laut.

................................................... von kaspar köchli 87 Stimmberechtigte wohnten der Generalversammlung des FC WettswilBonstetten bei, sie gedachten zu Beginn schweigend des 2016 verstorbenen Gründungspräsidenten Tury Rombach. Darauf begrüsste Präsident Markus Fischer im Besonderen die Ehrenmitglieder Toni Lötscher, Adrian Gallmann und Stephan Zollinger sowie Wettswils Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenberger und Bonstettens Gemeinderat Claude Wuillemin. Zum Auftakt dankte Fischer den vielen Sponsoren für ihre grosszügige Unterstützung: «Ohne sie ginge gar nichts.» Zudem bilde die rund 350 Mitglieder zählende Supportervereinigung zusammen mit dem 45-köpfigen «1000er-Club» die elementare finanzielle Basis. Lobende Worte fand er auch für die WB-Schiedsrichtergilde, die ihre teils undankbare «Pfeifarbeit» gekonnt ausführe.

Neu erarbeitetes Vereinsleitbild In seinem Jahresbericht gratulierte der Präsident der ersten Mannschaft mit seinem Trainer Martin Dosch zum 1.-Liga-Erhalt. Obschon zwischendurch abstiegsbedroht, seien alle ruhig geblieben, das sei der Schlüssel des Er-

Keine Vertragsverlängerung mit Trainer Martin Dosch

Der Vorstand des FCWB, v.l.: Stephan Zollinger (Vizepräsident/Sportchef), Marcel Müller (Finanzen), Markus Fischer (Präsident), Martin Meili (Werbung), Ronald Müller (Leiter Junioren), Oliver Hedinger (PR/Medien), Martin Dietrich (Leiter Senioren), Patrik Schönbächler (Leiter Anlässe/Spielbetrieb). (Bild Kaspar Köchli) folgs gewesen. Bei seinem weiteren Resümee dankte Fischer vor allem Juniorenleiter Patrik Schönbächler. «Fantastisch, wie da überall mit Herzblut gearbeitet wird!» Zurzeit sind 18 Nachwuchsteams gemeldet. Äusserst erwähnenswert sei auch die grossartige Führung des WB-Shops, bei dem man sich bequem online einkleiden kann. Da sei ihm kein vergleichbarer Klub bekannt, der das nur annähernd so professionell mache. Schliesslich kam Fischer zum eigentlichen Kernstück, zur Vorstellung des neu erarbeiteten Vereinsleitbilds. Dieses wurde in zahlreichen Sitzungen und einem Strategieworkshop erarbeitet, nachdem sich der Vorstand ausgiebig mit der Frage

«Wie sieht die Zukunft von WB aus, was wollen wir?» auseinandergesetzt hatte. Abschliessend zeigte sich Fischer hocherfreut und stolz über die Fairness im Verein. «Das ist bei uns nicht nur eine Floskel, in allen WBTeams wird Fairplay gelebt.» Der Jahresbericht des Präsidenten wurde mit grosser Akklamation gewürdigt. Danach präsentierte Kassier Marcel Müller die ausgeglichene Rechnung. Das Jahr hindurch tätigte er über 2400 Verbuchungen, was einem Klein-/Mittel-Unternehmen entspricht. Um nicht allenfalls an stillen Reserven zehren zu müssen, wurden erstmals seit Langem die Mitgliederbeiträge neu angepasst. Neu überarbeitet wurden auch

die Vereinsstatuten. Martin Dietrich (Vorstand) erläuterte allen gut verständlich die teils umgeschriebenen und flexibler formulierten Textpassagen.

Am Schluss der Versammlung orientierte Fischer die Anwesenden, dass der Vertrag mit Trainer Dosch Ende der laufenden Saison nicht verlängert werde. «Nach zehn Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit war der Entschluss alles andere als einfach.» Und er stellte klar: «Es ist kein Entscheid gegen den Trainer, sondern einer, um Neues zu beginnen, Neues zu bewegen.» Dosch bleibt bis Ende der Rückrunde im Amt, sein Ziel: «Intensiv arbeiten und sich an die Spitze kämpfen.» Kurz darauf schloss Fischer die GV und der Verein offerierte traditionsgemäss allen ein währschaftes Nachtessen.

WB im Trainingslager

Natur- wird Kunstrasenplatz Unter dem letzten Traktandum «Verschiedenes» wurde über die Sanierung des Hauptplatzes diskutiert. Es besteht Handlungsbedarf. «Nicht nur wegen den 110 Kindern auf der Warteliste, sondern schlicht deshalb, weil ab 2019 wegen neuer Sicherheitsbestimmungen keine Meisterschaftsspiele mehr ausgetragen werden dürfen», informierte Fischer und fügte an: «Eine rie-

Übermorgen Sonntag fliegt der FCWB ins einwöchige Trainingslager nach Spanien (Benidorm). Der WB-Tross umfasst 32 Personen (davon 20 Spieler), täglich wird unter www.fcwb.ch (News) über die aktuellen Geschehnisse berichtet. (kakö)

Gegen 40 Gelungenes Fussball-Wochenende in Frauenteams Kein Sieg für die Heimteams am Hallenturnier in der Stigelihalle zeigen ihr Können Bereits zum sechsten Mal findet am kommenden Wochenende in der Stigeli-Halle das Hallenturnier der Frauenteams des FC Affoltern statt. Gegen 40 Teams zeigen ihr fussballerisches Können in den verschiedenen Kategorien. Schon fast traditionellerweise sind die Frauenteams eine Woche nach dem wieder erfolgreich durchgeführten Junioren-Hallenturnier an der Reihe. Das Turnier wird am Samstag um 10 Uhr durch die D-Juniorinnen eröffnet, bevor ab 16.30 Uhr das Frauen-2./3.-Liga-Turnier startet. Am Sonntagmorgen folgen die C-Juniorinnen bereits ab 8.30 Uhr. Zum Abschluss des Frauenweekends sind ab 14.30 Uhr noch die B-Juniorinnen an der Reihe. Was sich letztes Jahr bei den Aktiven bewährt hat, wird dieses Jahr in allen Kategorien angewendet; «jeder gegen jeden»! Abgeschlossen werden alle Kategorien mit einem kleinen und einem grossen Final. Dem Organisationskomitee ist es trotz spätem Februartermin gelungen, in allen Kategorien eine breite Palette von Teams für eine Teilnahme zu gewinnen. So sind Teams aus der näheren sowie der entfernteren Region mit von der Partie. Alle Fussballbegeisterten sind eingeladen, das gebotene Hallenfussball-Spektakel der antretenden Frauenteams zu besuchen. Ebenso ist die bestens bekannte FCA-Festwirtschaftscrew vor Ort für alle Hungrigen und Durstigen im Einsatz. Das definitiv scheidende Turnier-OK freut sich zum Abschluss nochmals auf einen tollen und fairen Anlass. (pd.) Infos unter www.fcaffoltern-frauen.ch.

Vom 3. bis zum 5. Februar lud der FC Affoltern nun schon zum 33. Mal Mannschaften aus der Region Zürich und Umgebung an sein alljährliches Hallenturnier ein. Den zahlreichen Zuschauern wurde technisch hochstehender und äusserst fairer Fussball geboten. Es sollte einfach nicht sein: Trotz Teilnahmen in vier von insgesamt sechs Finalen und herausragenden bis zu dominierenden Spielen gelang keinem einzigen Team des FC Affoltern der Turniersieg. Nichtsdestotrotz kann auf ein erfolgreiches und zufriedenstellendes Turnierwochenende zurückgeblickt werden. Das Turnier wurde am Freitagabend von den B-Junioren lanciert. Diese Kategorie versprach intensiven, schnellen Fussball. Zuerst gab es allerdings einen kleiner Dämpfer für die Turnierorganisatoren: Zwei Mannschaften tauchten, ohne sich abzumelden nicht auf und eine weitere meldete sich ganz kurzfristig ab. So kam aber das B/b zum Handkuss. Trotz grossem Einsatz und Engagement beendeten sie das Turnier auf dem letzten Platz. Das B/a hingegen marschierte bis in den Final durch, in welchem sie gegen den FC Wollishofen antreten mussten. Das Endspiel war eine nervenaufreibende, ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, welche der FC Wollishofen mit einem ganz knappen 1:0 für sich entschied.

Ansprechender Fussball schon früh Am Samstagmorgen kam der Ball durch die E-Junioren schon früh wieder ins Rollen. Trotz der frühen Mor-

Die G-Junioren durften sich erstmals in der Stigeli-Halle messen. (Bild Patrick Hutzler) genstunden wurde ansprechender Fussball gezeigt. Der FC Affoltern erreichte dabei mit dem E/a das Podest mit einem 3. Rang und das E/b endete als Siebter. Trotzdem war eine Mannschaft aus dem Säuliamt im Final: Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden bestritt dieses Spiel gegen Zug 94. Allerdings konnte Zug den Titel für sich beanspruchen mit einem 1:0-Sieg im Endspiel. Anschliessend waren die D-Junioren an der Reihe. Das Starterfeld erwies sich als sehr ausgeglichen, was zu extrem spannenden Spielen führte, die den Turnierausgang beinahe unmöglich vorhersehbar machte. Das D/b endete bedauerlicherweise auf dem letzten Platz, obwohl auch sie sich als schweren Gegner präsentierten. Wieder einmal glänzten die Säuliämtler Teams mit starken Leistungen, welche unsere Nachbarn aus Knonau und Mettmenstetten auf den 4. Rang führten. Im Finale standen sich das D/a des FC Affoltern und der FC Dielsdorf gegenüber. Trotz hochkarätigen Chancen und einem Pfostenschuss auf Seiten der Gastgeber rettete der FC Dielsdorf den relativ früh erzielten 1:0-Vorsprung über die Zeit. Den Abschluss dieses Tages bildeten die C-Junioren. Da gelang

der Heimmannschaft Aussergewöhnliches: Obwohl sie diese Saison kein einziges Hallentraining absolvierten, spielten sie sich mit viel Leidenschaft und Können in den Final. Der Gegner dort hiess Team Seetal, welcher den Titel mit einem 3:1-Sieg zu sich in die Innerschweiz holte. Obwohl sich gegen Ende des Spiels die Hoffnung in den Reihen der Heimmannschaft nochmals breitmachte, spielten die Luzerner geschickt die Zeit herunter.

Am meisten Zuschauer und Freude am Spiel am Sonntag Am Sonntag, dem letzten Spieltag, stand die Freude am Spiel im Vordergrund. Dieser Tag erzielte, wie üblich, die grösste Zuschauerzahl. Alle möglichen Verwandten strömten in die Halle, um die funkelnden Augen der hinter dem Ball herrennenden Jünglingen zu betrachten. Kaum einer wurde nicht entzückt durch die herzigen kleinen Fussballer. Nichtsdestotrotz wollen auch die Kleinsten immer gewinnen und gingen voller Elan in das Turnier. Die F-Junioren legten vor. Hier war die Säuliämtler Dominanz am grössten vom ganzen Wochenende: Unter den vier besten Teams waren deren

Affoltern

drei aus unserer Region. Das F/b des FC Affoltern wurde hierbei Vierter, nachdem sie mit 3:0 gegen den FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden den kleinen Final verloren hatten. Das Finalspiel wurde zwischen dem F/a des Heimteams und dem FC Oetwil-Geroldswil ausgetragen. Es war ein ausgesprochen spannendes Spiel, das nach der regulären Spielzeit immer noch keinen Sieger gefunden hatte. Es musste das Penaltyschiessen her: Nun waren die Nerven der Spieler gefragt. Die ganze Halle fieberte mit und sah, wie der Gast das Turnier schlussendlich mit einem 4:2-Sieg für sich entschied. Das Turnier wurde durch eine Premiere abgeschlossen: Erstmals konnte man die Teams der neuen Kategorie der G-Junioren in der Stigeli-Halle in Affoltern beobachten. Die Teams wollten zeigen, dass ihre Kategorie auch in Zukunft bleiben sollte. Auch wenn die Spieler wenig Wert auf Taktik legten, rannte jeder dem Ball nach und wollte Teil des Spiels sein. Hier trat der FC Affoltern allerdings weniger überzeugend auf, die beiden Teams wurden leider Letzter und Zweitletzter. Doch, wie gesagt, das war bei dieser Kategorie nicht das Wichtigste. Das Turnier gewann der SC Cham, der Moral bewies und nach einem 0:2-Rückstand den Final mit 3:2 gegen den FC Horgen für sich entschied. Abschliessend lässt sich sagen, dass es ein gelungenes, faires Turnier war, was der Organisation und den vielen freiwilligen Schiedsrichtern und anderen Helfern zu verdanken ist. Es muss ebenfalls die Festwirtschaft erwähnt werden, die die Zuschauer auch in kulinarischer Hinsicht erfreuen konnte. Luca Angelillo


Sport

Freitag, 10. Februar 2017

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Der Skiclub Bonstetten rockt den Rinderberg ob Zweisimmen Skicross-Weekend im Berner Oberland Kinder und Jugendliche des Skiclubs Bonstetten verbrachten ein gemeinsames Skicross-Wochenende im Berner Oberland. Mit grosser Vorfreude und der Hoffnung, dass sich die schlechten Wetterprognosen fürs Wochenende nicht ganz bewahrheiten, bestiegen am Samstagmorgen um 6.45 Uhr 34 Kinder und Teenager, sowie 9 Leiter und ein paar begleitende Eltern den Car am Bahnhof Bonstetten, um sich auf den Weg ins Skicross-Weekend auf dem Rinderberg in Zweisimmen zu machen. Nach gut zweieinhalb Stunden erreichte der Car das Ziel und los gings auf die Piste. Am Samstagvormittag stand die Besichtigung des Skicross Parcours an, sowie die Zeitfahrten aller Teilnehmer. Aufgrund der eher bescheidenen Wetterverhältnisse durfte der Skiclub Bonstetten die Pisten jedoch praktisch alleine benutzen und das wurde voll ausgekostet. Beim Mittagessen auf dem Rinderberg wurden bereits die perfekten Linien des Rennparcours diskutiert und das gesunde Konkurrenzdenken erfasste auch die jüngsten der Teilnehmer. Frisch gestärkt gings endlich los. Es war ein grandioses Erlebnis! Die Kinder gaben ihr Bestes, wuchsen über sich hinaus und gratulierten sich im Zielraum zu jeder einzelnen Topleistung. Dank der hervor-

Der Schneetöff zog die Ski- und Snowboardfahrer mit Zugseil direkt über die Piste wieder zurück zum Start. (Bild zvg.) ragenden Planung und Durchführung durch das Pistenkontrollteam vor Ort, lief alles reibungslos. Dass der Schneetöff die Ski- und Snowboardfahrer mit Zugseil direkt über die Piste wieder zurück zum Start zog, um sich für den zweiten Lauf bereit zu machen, erhöhte den Spassfaktor noch zusätzlich. Am späten Nachmittag ging es dann mit den letzten Gondeln zurück auf den Rinderberg ins Lagerhaus. Eine

abenteuerliche Fahrt, da es mittlerweile stark stürmte.

Kinder bejubelten sich gegenseitig Vor dem Abendessen stand dann die Rangverkündigung des Skicrossrennens in allen Kategorien an. Es war toll mitzuerleben, wie die Kinder sich gegenseitig bejubelten und jedem seinen Platz gönnten. Man spürte das

Miteinander, welches im Skiclub Bonstetten gelebt wird und auch die jüngste Generation einfach mitzieht. Ein toller Tag neigte sich dem Ende zu mit viel Gelächter, gutem Essen, Karten spielen und spontanen Tanzeinlagen. Am Sonntagmorgen zeigte sich das Wetter zwar nicht wirklich freundlicher aber der Motivation tat das keinen Abbruch. Nach einem stärkenden Frühstück für alle, ging es

wieder auf die Piste. Die Fahrer der Gruppen «Freestyle light und Freestyle pro» eroberten den Schanzenpark und auch die «Schneespo»-Kinder liebten die Kurven im frischen Schnee. Einige hätten vermutlich das letzte Mittagessen auf dem Rinderberg ausfallen lassen, um den Tag voll auskosten zu können aber das liessen sich die Leiter dann doch nicht nehmen. Gegen 15.30 hiess es dann Abfahrt Richtung Bonstetten und Abschied nehmen von einer tollen Saison der «Schneespo» des Skiclubs Bonstetten. Die «Schneespo» des Skiclubs Bonstetten wurde vom Sportchef Philippe Descombes vor sechs Jahren mit viel Engagement ins Leben gerufen und wuchs dank topmotivierten und gut ausgebildeten J&S-Leitern zu einem jährlichen Winterhighlight für alle Teilnehmer. Philippe Descombes übergibt jetzt sein Amt mit einem lachenden und einem weinenden Auge an seinen Nachfolger Mige Schillig. Dem Skiclub Bonstetten und auch der «Schneespo» bleibt er weiterhin treu, dennoch sei es Zeit für neuen Wind in der Organisation. Der Skiclub Präsident Martin Hofer, sein ganzes «Schneespo»-Team und alle Skiclub Mitglieder bedanken sich herzlich bei Philippe Descombes. Janin Reust Weitere Infos unter www.scbonstetten.ch.

Erster Europacup-Sieg für Nick Watter

Aaron Müller ist «Zürimeister»

Snowboardcross in Puy St. Vincent (FRA)

BSC Affoltern am Judo-Nachwuchsturnier

Beim Europacuprennen im französischen Puy St. Vincent sicherte sich Hausemer Nick Watter vor Wochenfrist seinen ersten Europacupsieg.

Am Sonntag, 5. Februar, fand in Regensdorf das traditionelle Zürcher Judo-Nachwuchsturnier statt.

Nick Watter setzte sich im Final gegen drei Österreicher durch und überquerte die Ziellinie als Erster. Der 21-Jährige wurde 2013 Schweizer Meister im Snowboardcross und startete bisher viermal im Weltcup. Im Europacup war es bereits der vierte Podestplatz für Nick Watter. Erst am 29. Januar hatte der jüngere Bruder von Tim Watter im mit zahlreichen Weltcupfahrern besetzten Feld am Rennen im deutschen Grasgehren den dritten Platz gesichert. (pd.)

Nick Watter steht zuoberst auf dem Europacup-Podest. (Bild zvg.)

Die vier Kämpfer des Budosport-Clubs Affoltern – Aaron Müller, Iwo Roszak, Noah Hermle und Daniel Stauffer – kämpften um die begehrten Medaillen und um den Titel des Zürimeisters. Daniel Stauffer und Noah Hermle mussten sich der deutlich stärkeren Konkurrenz geschlagen geben. Besser lief es Iwo Roszak. Er gewann alle seine Vorrundenkämpfe, erst im Finalkampf unterlag er seinem Gegner. Iwo Roszak gewann somit die Silbermedaille. Aaron Müller startete zum ersten Mal in zwei Alterskategorien. In der Kategorie Schüler B U13 erkämpf-

Aaron Müller (links) und Iwo Roszak. (Bild zvg.)

te er sich Bronze. In seiner eigentlichen Alterskategorie Schüler C U11 gewann er die Goldmedaille und den Titel «Zürimeister». Somit endete ein weiterer erfolgreicher Turniersonntag für den Bsca. (ir)

EHC Affoltern-Hedingen Erstes Weltmeisterschaftsrennen? wartet auf das Resultat Niels Hintermann an der Ski-WM in St. Moritz Spielabbruch gegen Limmattal-Wings Weil Spieler des gegnerischen Teams die Beherrschung verloren, brachen die Schiedsrichter die Partie Affoltern-Hedingen gegen die Limmattal-Wings ab. Der EHC Affoltern-Hedingen hat am vergangenen Sonntag zu Hause gegen die Limmattal-Wings gespielt. Nachdem ein paar Strafen gegen sie ausgesprochen worden waren, haben einzelne Limmattaler Spieler die Beherrschung verloren. Die Schiedsrichter brachen daraufhin die ausgeglichene Partie in der 35. Minute beim Stand von 6:2 für die Affoltemer ab.

Derzeit ist noch unklar, wie die Partie gewertet wird. Laut Werner Reiterhauser, Präsident und Coach der Affoltemer, habe sein Team zum Abbruch keinen Anlass gegeben. Deshalb rechnet er damit, dass der Verband die Partie als Forfait-Sieg für Affoltern werten wird. Ein Entscheid in dieser Sache steht aber noch aus. (pd.)

Seit gestern Donnerstag gilt es für Niels Hintermann ernst an den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz. In den Trainings zur Abfahrt und zur Alpinen Kombination muss er seine Trainer überzeugen. Dabei tritt er gegen die etablierten Weltcupfahrer Luca Aerni, Mauro Caviezel und Nils Mani an. ................................................... von andrea bolliger

Bereits am nächsten Samstag (11. Februar) bestreiten die Affoltemer den letzten Punktkampf in der Saison 2016/17. Die Säuliämtler treffen auswärts auf den Eishockeyclub Uri. Die Partie beginnt um 21 Uhr in der Eishalle Ebnet in Küssnacht am Rigi.

Für Niels Hintermann begann das WM-Abenteuer am Montagabend, als er die Schweizer Mannschaft bei der Eröffnungsfeier als Fahnenträger an-

Startet Niels Hintermann in St. Moritz? (Bild Andrea Bolliger)

führen durfte. Gestern galt es ernst: Er musste sich einen Startplatz für die Herren-Abfahrtsrennen vom Samstag sichern und die Trainer davon überzeugen, dass er die Abfahrtsstrecke

besser im Griff hat als seine Mitbewerber Mauro Caviezel und Nils Mani. Ob ihm dies gelungen ist, war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Falls dem so ist, fährt er am Samstag, 11. Februar, um 12 Uhr seine erste Weltmeisterschafts-Abfahrt. Bereits tags darauf muss er sich um einen Startplatz im Training zur Alpinen Kombination bemühen, diesmal gegen Luca Aerni und Nils Mani. Das Schweizer Fernsehen überträgt das Training ab 13.45 Uhr auf SRF 2. (pd.) Mögliche WM-Termine von Niels Hintermann: Samstag, 11. Februar, 12 Uhr Abfahrt Herren, Sonntag, 12. Februar, 13.45 Uhr, Training zur Alpinen Kombination. Montag, 13. Februar, Alpine Kombination, 10 Uhr Abfahrt und 13 Uhr Slalom.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

menschen im säuliamt

Boris, 27. Januar.

Freitag, 10. Februar 2017

«Die Musik werde ich nicht verlieren» Joachim Tanner wohnt in Aeugst, ist Berufsmusiker und hat viele Jahre im Ensemble «Philharmonic Brass Zürich – Generell 5» Posaune gespielt. Zurzeit konzentriert er sich auf den Abschluss seines Medizinstudiums und kann sich vorstellen, später als Hausarzt tätig zu sein. ................................................... mit joachim tanner sprach marianne voss

Naile, 30. Januar.

Dea, 3. Februar.

Colin, 4. Februar. (Bilder Irene Magnin)

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«Ins Säuliamt kamen wir vor zehn Jahren. Vorher wohnten wir in Effretikon, wo meine Schwester und ich auch die Schulen absolvierten.» Joachim Tanner sitzt am Esstisch und berichtet bei einem Kaffee von seinen zwei Laufbahnen. «Beim Umzug nach Aeugst war ich bereits am Abschluss meiner Musikausbildung mit Lehr- und Konzertdiplom.» Schon als Kind war er von der Musik – und vor allem von der Posaune – fasziniert. Er berichtet von einer Episode, gemäss welcher er als kleiner Bub mit einem Trichter herumspaziert sei und verkündet habe: «Das ist meine Posaune!» Als in der Jugendmusikschule dann die Instrumente vorgestellt wurden, war er vom Posaunenlehrer auf den ersten Blick überzeugt. «Der spielte so cool und hatte einen Frack an.» Da sei für ihn klar gewesen: «Dieses Instrument will ich lernen.» Er lacht. Nebst seiner Tätigkeit als Musiklehrer bedeutete ihm in den letzten Jahren das Mitspielen im Ensemble «Philharmonic Brass Zürich – Generell 5» am meisten. Er erzählt, wie dieses Ensemble entstanden ist. An der Musikhochschule seien Kammermusikkurse Pflicht gewesen. «Und schon im zweiten Semester taten wir fünf Blechbläser uns in so einem Kurs zusammen und gründeten bald darauf das Ensemble.» «Philharmonic Brass Zürich» symbolisiere die klassische Grundlage, «Generell 5» stehe für die verspielte Seite der Fünferbesetzung. Die ersten Konzerte gaben die jungen Bläser 2004 in ihren Wohnorten in der ganzen Nordostschweiz. «Und dann kamen die Anfragen für Hochzeiten, Firmenanlässe oder Feste. Fast jede Woche hatten wir einen Auftritt und natürlich auch eine Probe.» Das sei in-

Joachim Tanner ist Musiker im Nebenberuf und bald Mediziner im Hauptberuf. (Bild Marianne Voss) tensiv, aber auch toll gewesen. «Obwohl wir alle klassische musikalische Wurzeln haben, ist die Spezialität des Ensembles der Blick über den Gartenhag mit Musikstilen wie Unterhaltungs- oder Volksmusik, Pop oder Jazz.» Übrigens: Im März trete das Ensemble in Affoltern auf (www.generell5.ch).

Zukünftiger Hausarzt Wenn Joachim Tanner von seinem musikalischen Engagement erzählt, tut er es in der Vergangenheit. Seit Anfang Jahr spiele er meist für sich und nehme nur noch Anfragen für kleinere Auftritte entgegen. Doch er betont: «Die Musik werde ich nicht verlieren. Sie wird jetzt einfach zum Nebenberuf.» Der Grund für seine Veränderung ist die zweite Laufbahn, die ihn nun vollumfänglich herausfordert. «2011 habe ich mit dem Medizinstudium begonnen und stehe jetzt vor dem Staatsexamen.» Warum noch Medizin? «Nebst der Neigung zum Kreativen spürte ich in mir schon immer auch die analysierende, kognitive Seite. Ich merkte, da ist etwas, das mich einfach

nicht loslässt.» Bei der Medizin gefalle ihm besonders die Kombination vom Kontakt zum Menschen und der persönlichen Herausforderung. «Das war beim Musikunterricht anders. Dort forderte ich mein Gegenüber. Jetzt bin ich selber gefordert.» Seine Masterarbeit verfasst er zum Thema «Suizidalität bei Dissoziativer Persönlichkeitsstörung». Er führt aus, dass die Kunst der Psychiatrie darin bestehe, das Leiden ernst zu nehmen, auch wenn es für den Aussenstehenden schwer nachvollziehbar sei. Obwohl Joachim Tanner seine Arbeit nun zu einem psychiatrischen Thema schreibt, beabsichtigt er, nach den Assistenzarzt-Jahren einmal Hausarzt zu werden.

Energie positiv einsetzen Politik, Hobbys? Politisch sei er nicht aktiv, er habe aber durchaus eine eigene Meinung, die eher links angesiedelt sei. Wichtiger als die politische Ausrichtung sei ihm aber die Suche nach gemeinsamen Lösungen. «Ich denke manchmal, wenn all die Energie, die zum Schimpfen und Jammern verpufft

wird, positiv eingesetzt würde, wäre viel Veränderung möglich.» Bedeutsam sei für ihn auch die Reformierte Kirche. «Dort trifft man mich und meine Familie öfters an.» Abschliessend kommt er nochmals auf die Musik und das Ensemble zu sprechen. «Ich habe beim Musizieren im Ensemble gelernt, gemeinsam etwas zu erreichen. Miteinander geht vieles besser, man muss aber auch bereit sein zu hören, was von den andern kommt.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Kluge Köpfe schützen sich – auch beim Schlitteln Jedes Jahr endet für 7300 Personen die Schlittenfahrt beim Arzt. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) gibt Tipps zur optimalen Ausrüstung, zum sicheren Verhalten und zur richtigen Streckenwahl.

bauernregel «Nach der Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da.»

Schlitteln kann jeder – könnte man meinen. Etwas Schnee, Gefälle und schon kann es losgehen. Dennoch verletzen sich in der Schweiz jährlich 7300 Personen beim Schlitteln. Obwohl es bei über zwei Dritteln «nur» Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen oder Brüche sind, kommt es auch zu folgenschweren Unfällen. So starben in den letzten zehn Jahren acht Personen beim Schlitteln. «Ein Grossteil der Unfälle passiert, weil viele Leute die Regeln beim

Schlitteln nicht kennen, zu schnell unterwegs sind oder ihre Fähigkeiten überschätzen», erklärt Benedikt Heer, Berater Sport bei der bfu. Bevor man sich ins Schlittelvergnügen stürzt – im Idealfall auf einer signalisierten Route –, gilt es, den richtigen Schlitten zu wählen. Die bfu empfiehlt Rodel. Diese sind aufgrund ihrer beweglichen Konstruktion sehr gut lenkbar und rutschen auf Eis und in Kurven nicht weg. Klassische Holzschlitten wie «Davoser» oder «Grindelwaldner» sind hingegen starr gebaut und daher schlecht steuerbar. Ein Bob ist für flache bis mittelsteile Hänge sowie auf weichem und nassem Schnee geeignet. Auf festen und vereisten Unterlagen ist er aber sehr schnell und kaum steuer- und bremsbar. «Kluge Köpfe schützen sich», das gilt auch beim Schlitteln. Darum gehört zum Wintervergnügen ein

Schneesporthelm dazu, eine Brille sowie hohe Schuhe mit Bremshilfen komplettieren die Ausrüstung. Was sich beim Ski- und Snowboardfahren durchgesetzt hat – hier tragen heute 92 % der Schneesportler einen Helm –, ist beim Schlitteln noch keine Selbstverständlichkeit. Jede und jeder Zweite verzichtet auf dem Schlitten auf den Schutz durch einen Helm, wie Erhebungen der bfu zeigen. Die Tragquote ist in den letzten Jahren relativ stabil. Zumindest bei Kindern bis sechs Jahre ist sie angestiegen. Die wichtigsten Tipps: auf andere Rücksicht nehmen, Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können anpassen und die Fahrspur des Vorderen respektieren. Einen Rodel verwenden und einen Schneesporthelm sowie Schuhe mit Bremshilfe tragen. Auf markierten, hindernisfreien Wegen und nicht Kopf voran schlitteln. (bfu)

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011 2017  

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