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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 169. Jahrgang I Dienstag, 9. Februar 2016

Gegen Lohndumping

Wanderschäfer

KMU setzen sich für die Initiative ein, entgegen der Empfehlung des Gewerbeverbandes. > Seite 5

Rolf Beutler, in Knonau aufgewachsen, zieht mit seinen Tieren durch die Schweiz. > Seite 5

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Neues Domizil contact in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendhilfezentrums kjz des AJB im Winkel 2. > Seite 6

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Besondere Schultage Sucht- und Gewaltpräventionstage – «chili»-Training des Roten Kreuzes in Bonstetten. > Seite 6

Deutlich mehr Elementarschäden im Bezirk Affoltern Statthalter Claude Schmidt präsentierte an der GV des Feuerwehrverbandes Zahlen Im Bezirk Affoltern beliefen sich die Elementarschäden im vergangenen Jahr auf fast zwei Millionen Franken – deutlich mehr als in den Vorjahren. 101 der gesamthaft 298 Fälle betreffen Hagelschäden. Ausserdem rückten die Feuerwehren zu zwei Grossbränden aus. ................................................... von werner schneiter Traditionell lässt der Statthalter an der Generalversammlung des Feuerwehrverbandes des Bezirks Affoltern das verflossene Feuerwehrjahr Revue passieren – so auch an der 92. Auflage am vergangenen Freitag im Schachensaal in Hedingen. Als einen Höhepunkt bezeichnete Claude Schmidt die Teamübung im September auf dem Flugplatz in Hausen. Die Rettungsdienste Limmattal und Affoltern, die Feuerwehren des Flughafens Zürich und Hausen sowie Rega und TCS Alpine Air Ambulance simulierten den Unfall eines Kleinflugzeuges. «Übungsanlage, Figuranten und der motivierte Einsatz haben mich beeindruckt», sagte Claude Schmidt. Mit ein paar eindrücklichen Zahlen illustrierte er auch die Schadenfälle des vergangenen Jahres. Unter den 54 Brandschäden mit Gesamtkosten von 3 Mio. Franken figurieren zwei grosse: der Brand eines Wohnhauses mit Gewerbe in Hedingen verursachte Schaden in der Höhe von 755 000 Franken, der Brand einer Scheune im Weiler Seeboden in Hausen gar 1,6 Mio. Franken. Zwei Ereignisse machen also knapp 80 Prozent der gesamten Brandschäden im Säuliamt aus. Ursachen liegen in erster Linie bei der

Elektrizität, in einigen Fällen brannte es auch als Folge von Blitzschlag. Im Kanton Zürich beliefen sich die Brandschäden auf 49 Mio. Franken, rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Hagel und Hochwasser

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Frischer Wind Gegenüber dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil eröffnete ein neues Bistro. > Seite 9

«Revitalisierung und Entwicklung» des Klosters Kappel Die Klosteranlage aufwerten, die Infrastruktur erneuern und die Gebäude energetisch sanieren – das sind die Vorhaben im Rahmen eines Programms für «Revitalisierung und Entwicklung». Der Heizverbund stellte 2013 einen ersten Schritt dar. In einem zweiten Schritt soll nun der Landwirtschaftsbetrieb erneuert werden. Vorgeschlagen ist ein neuer Standort westlich des heutigen Laufstalls. Die Kappelerpflege (Delegiertenversammlung) wird sich im März damit befassen.

................................................... > Bericht auf Seite 3

Mit 1,981 Mio. Franken lagen die Schäden im Elementarbereich deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Höher sind sie nur im Bezirk Dietikon. Den Löwenanteil beanspruchen Hagelschäden. 101 der insgesamt 298 Elementarschäden gehen auf Hagelschlag zurück (Schäden insgesamt 250 000 Franken). In Franken gemessen sind aber die Hochwasserschäden (1,5 Mio. Franken) deutlich höher. Die Sturmschäden belaufen sich auf 160 000 Franken. Insgesamt zeigt sich Statthalter Claude Schmidt beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der Feuerwehrleute. Drei von vier im Jahr 2015 inspizierten Feuerwehren hätten die Note «gut» verdient, die vierte ein «Genügend». Weitere Inspektionen stehen in diesem Jahr an.

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Nachwuchs vorhanden Gute Kunde kommt auch von Urs Weber, dem Kommandanten der Jugendfeuerwehr. Ihr gehören derzeit 54 Nachwuchsleute und 14 Kader an; diverse Grundkurse, Events und Wettkämpfe runden das Ausbildungsprogramm ab. Zu den Höhepunkten gehört in diesem Herbst der Besuch im Brandhaus in Seewen. «Wir haben einen guten Bestand und sehr motivierte Leute», sagt Urs Weber. Im Säuliamt ist also für Nachwuchs gesorgt. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

Mai 2015 in Stallikon: durch Hochwasser beschädigtes Kulturland. (Archivbild)

Starkes Bevölkerungswachstum im Bezirk Affoltern Unter den Regionen auf Platz drei – Grösstes Wachstum im Furttal und im Glattal Im vergangenen Jahr ist die Einwohnerzahl im Bezirk Affoltern um 2 Prozent gestiegen. Mehr zugelegt haben nur das Furttal und das Glattal. Die vielen Baugespanne und im Bau stehenden Gebäude widerspiegeln das Wachstum im Knonauer Amt: Ende 2015 zählte die Region 51 541 Einwohnerinnen und Einwohner – 1015 mehr als Anfang Jahr. Das entspricht einer Zunahme von 2 Prozent. Unterdurchschnittlich – 17,6 Prozent – ist der An-

teil der ausländischen Wohnbevölkerung. Auf kantonaler Ebene beträgt dieser 26,0 Prozent. Aus einer Medienmitteilung der Direktion der Justiz und des Innern geht hervor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich auch im vergangenen Jahr kräftig gewachsen ist. Ende 2015 zählte der Kanton 1,463 Mio. Einwohner, was einer Zunahme von 1,4 Prozent entspricht. Jede Region hat zugelegt, am stärksten das Furttal (2,6 Prozent), das Glattal (2,1 Prozent) und das Säuliamt (2 Prozent). Diese drei Regionen vereinen zusammen mehr als die

Hälfte des letztjährigen Bevölkerungswachstums auf sich. Aber drei Viertel des Wachstums hat in den Städten stattgefunden. Die Statistik zeigt weiter, dass bei den über 60-Jährigen die Frauen eine Mehrheit bilden, ab 85 sind sie sogar doppelt so stark vertreten wie die Männer. Jede fünfte Person ist jünger als 20, jede sechste 65 oder älter.

Weniger Reformierte Im Übrigen verliert die reformierte Kirche Mitglieder, derweil die Katholi-

ken dazugewinnen. Die reformierte Kirche verlor innert eines Jahres 5400 Mitglieder, besonders durch Sterbefälle und Austritte. Die Katholiken haben demgegenüber knapp 900 Mitglieder dazugewonnen. Ende 2015 war die Bevölkerung zu 30 Prozent evangelischreformiert und zu 27 Prozent römisch-katholisch. Stark zugelegt hat erneut jene Gruppe mit anderer oder ohne Konfession. Sie ist innert Jahresfrist um mehr als 24 000 Personen gewachsen. (-ter.)

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Liegenschaften Fasnachtsmontag Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungskreises, umfassend die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil, bleiben am

Verkäufe

DANKSAGUNG Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Alice Stehli-Habegger

Montag, 15. Februar 2016

erfahren durften.

den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis. Wir bedienen Sie gerne ab Dienstag, 16. Februar 2016, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Ganz herzlich danken möchten wir: – Pfarrer Andreas Fritz für die schön gestaltete Trauerfeier – der Organistin Ursula Hauser für die musikalische Begleitung – für die zahlreichen Karten und Spenden – und allen, die Alice auf dem letzten Weg begleitet haben.

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Die Trauerfamilie

Mettmenstetten, im Februar 2016

In Hedingen, Nähe S-Bahnstation (200 m), an zentraler, ruhiger Lage

Kinder-Fasnachtsumzug vom 13. Februar 2016 Sellenbüren: Sperrung der Rain-/Loomattstrasse bis Schulhaus Loomat Am Samstag, 13. Februar 2016, zwischen 14.45 und 15.30 Uhr, werden die Rain- und die Loomattstrasse bis Schulhaus Loomatt in Sellenbüren wegen eines Anlasses des Familienclubs Stallikon (Kinder-Fasnachtsumzug) für den Fahrzeugverkehr teilweise gesperrt. Für die Anwohner ist die Zufahrt teilweise möglich. Stallikon, 9. Februar 2016 Gemeinderat

Teil-Ausverkauf oder in Miete: Fasnachtskostüme und Zubehör (frei im Verkauf). Frau L. Tscharner, Dachlissen 112 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81 Geöffnet Di–Fr 13.30 bis 18.30 Uhr

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WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit, Freundschaft und Wertschätzung, die wir beim Abschied von

Ruth Thekla Halbeis-Moser erfahren durften. Besonders danken wir: – Pfarrer Walter Hauser für die bewegenden und einfühlsamen Worte beim Abschiedsgottesdienst – Kathrin Künzi für die stimmungsvoll vorgetragenen Lieder – Annette Bodenhöfer für die schöne musikalische Begleitung auf dem Klavier Ebenfalls bedanken wir uns beim Pflegeteam der Senevita Obstgarten und den Nachbarn sowie allen Verwandten und Bekannten, die Ruth in Freundschaft begegnet sind. Knonau, im Februar 2016

Die Trauerfamilien

Todesfälle Affoltern am Albis

Hedingen

Am 29. Januar 2016 ist in Kerns OW gestorben:

In Hedingen ist am 30. Januar 2016 gestorben:

Heinrich Johann Winkler

Zehr geb. Mangold, Hanna

geb. 1. September 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geboren am 16. April 1924, von Stocken-Höfen BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Rainstrasse 25.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 4. Februar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Edith Hunziker geb. geb. 25. September 1932, von Moosleerau AG und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstrasse 29. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Abschiedsgottesdienst und Beisetzung in Hedingen am Freitag, 12. Februar 2016, 14.00 Uhr.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Februar 2016

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Erneuerung der Landwirtschaft beim Kloster Kappel Pächter soll von der Kappelerpflege ermächtigt werden, bei der Baudirektion einen Vorentscheid einzuholen

Ansicht der Klosteranlage von Westen: Der neue Stall soll unterhalb des bestehenden Laufstalls zu liegen kommen. (Bild Andreas Müller) Seit geraumer Zeit befasst sich der Verein Kloster Kappel (VKK) mit dem Programm «Revitalisierung und Entwicklung». Es hat zum Ziel, die Klosteranlage aufzuwerten, die Infrastruktur zu erneuern und die Gebäude energetisch zu sanieren. Der VKK ist seit 1834 Besitzer der Klosteranlage (ohne Kirche und Pfarrhaus) und vermietet der Zürcher Landeskirche die historischen Gebäude für das Seminarhotel Kloster Kappel. Mitglieder des Vereins sind die 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern und die Landeskirche. Die Klosteranlage ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Sie ist im Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder der Schweiz (ISOS) und im kantonalen Richtplan als schutzwürdiges

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Ortsbild eingetragen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen bei baulichen Veränderungen. In einem ersten Schritt wurde auf dem Areal 2013 zusammen mit der Landeskirche, der Politischen Gemeinde und der Kirchgemeinde ein Heizverbund realisiert, der mit Holzschnitzeln aus Waldgebieten des Oberamtes beliefert wird. Die bestehende Biogasanlage wurde ebenfalls integriert. Insgesamt produziert der Verbund Wärme im Gegenwert von rund 145 000 Litern Heizöl jährlich. In einem zweiten Schritt soll die Landwirtschaft, im Speziellen die Tierhaltung, mit einer massvollen Erweiterung von den Wohngebäuden entflochten und gleichzeitig den neuen Tierschutzanforderungen angepasst

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Um den Landwirtschaftsbetrieb, der seit jeher zum Kloster gehört hat, und die Wohn- und Gewerberäume zu entflechten, ist vorgesehen, einen neuen Kuhstall westlich des heutigen Laufstalles zu errichten und die Rinderaufzucht in den frei werdenden Laufstall zu verlegen. Da die heutigen Futterund Hofdüngerlager weiterverwendet werden können, reduzieren sich die

und die Kosten überschreiten die finanziellen Möglichkeiten des Pächters und des VKK. Die Gutachter empfehlen den Standort westlich des bestehenden Laufstalles. Er liegt im Zentrum der landwirtschaftlichen Nutzflächen und nahe der Weiden für die Tiere.

Gesuch für einen Vorentscheid Standort Im Gutachten wurde auch die Aussiedlung des Betriebes in die Landschaftsschutzzone bei der Rossweid geprüft. Da dort, neben dem Stall für die Kühe und die Rinder, die Futter- und Hofdüngerlager sowie die Erschliessung neu erstellt werden müssen, wird der Eingriff in die Landschaft sehr gross

Parforce-Leistung des Tiefbauamtes in Ottenbach

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Planung Stallneubau im Kloster Kappel

Kosten. Der Neubau soll vom Pächter im Baurecht erstellt werden, um von zinsfreien Krediten und von Subventionen profitieren zu können, die für solche Landwirtschaftsbauten vorgesehen sind. Dies setzt voraus, dass ein dreissigjähriges Baurecht und ein entsprechender Pachtvertrag abgeschlossen werden.

Schlossweg-Sanierung: Die Spaziergänger sind erfreut Nach dem kleinen Sturm im Wasserglas («Anzeiger» vom 5. Februar) hat die Unterhaltsequipe des kantonalen Tiefbauamtes schnell und unbürokratisch gehandelt. Sozusagen in einer Nacht- und Nebelaktion haben die Mannen mit den roten Überkleidern die etwas fragwürdig sanierten Treppenstufen beim Schlossweg in Ottenbach nachgebessert. Noch bevor der Bericht über die verärgerten Anwohner und Spaziergänger erschien, war das letzte Stück des Landhusweges auch für ältere Menschen wieder gefahrlos begehbar. Die Beanstandungen wurden vom Chef des Unterhaltsbezirkes 4 des Strasseninspektorates, Viktor Stutz, ernstgenommen. Innert kurzer Zeit wurden die Nachbesserungen erledigt und so ist der steile Schlossweg wieder für alle Wanderer und Spaziergängerinnen, selbst bei widrigen Wetterverhältnissen, gefahrlos begehbar. Das nennt man Dienst am Kunden.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter

werden. In diesem Zusammenhang hat der Vorstand umfangreiche Abklärungen durchgeführt und beim spezialisierten Beratungsbüro Walter Jucker AG, Pfäffikon ZH, ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Der Vorstand schlägt der Kappelerpflege (Delegiertenversammlung) im März vor, den Pächter zu ermächtigen, einen Vorentscheid zu verlangen, damit die Baudirektion eine Güterabwägung vornehmen kann und zur Bewilligungsfähigkeit Stellung nimmt. (AM)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Eduard und Susanna Baumann-Egger aus Ebertswil sind seit 60 Jahren verheiratet und dürfen am Donnerstag das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute und noch viele gemeinsame Jahre.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Maria Artale heute Dienstag, 9. Februar, den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt! anzeige

Die fragwürdig sanierten Treppenstufen beim Schlossweg in Ottenbach wurden vom Tiefauamt nachgebessert. (Bild Werner Schneiter)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Februar 2016

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Gewerblerfront gegen Lohndumping KMU setzen sich für die Lohndumping-Initiative ein, entgegen der Empfehlung des Gewerbeverbandes Die Lohndumping-Initiative will im Kanton Zürich eine griffige Gesetzgebung schaffen, um Lohndumping durch ausländische Firmen zu verhindern. Mit EVP-Kantonsrat Daniel Sommer und der Ernst Schweizer AG formiert sich im Säuliamt eine Arbeitgeber-Front für das Arbeitnehmer-Anliegen.

Kontrollen verweigert.» Durch den Arbeitsunterbruch eines Subunternehmers könnten auch rechtschaffene Firmen, die abhängige Arbeiten verrichten, bei der Arbeit behindert werden – ohne ein Recht auf Anhörung. Dies widerspreche rechtsstaatlichen Grundsätzen.

Unternehmer, Subunternehmer und Scheinselbstständige

................................................... von salomon schneider Lohndumping durch ausländische Firmen ist nicht nur im Bausektor seit Jahren ein Thema. Die Bundesversammlung hat deshalb bereits 1999 das Entsendegesetz angenommen. Es regelt die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von einem Arbeitgeber mit Sitz im Ausland in die Schweiz entsendet werden, um hier zu arbeiten. «Das 1999 beschlossene und 2004 in Kraft getretene Entsendegesetz macht absolut Sinn. Leider haben sich gerade in der Baubranche ausländische Unternehmen auf die Ausnutzung von Lücken im Entsendegesetz spezialisiert. Denn durch die Gründung einer GmbH für jedes einzelne Bauprojekt und die Entsendung von scheinselbstständigen Mitarbeitenden kann gefahrlos Lohndumping betrieben werden», erklärt der Schreinerei-Inhaber und EVP-Kantonsrat Daniel Sommer.

Gewerbeverband sagt Nein Die Lohndumping-Initiative zeigt exemplarisch, dass auf dem immer internationaler werdenden Arbeitsmarkt, Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Interessen für Schweizer sehr nahe beieinander liegen. Hans Ruedi Schweizer leitet die Ernst Schweizer AG, Metallbau, eines

Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, hat sich einen Namen gemacht, als innovatives Unternehmen das auf langjährige Arbeitnehmerbeziehungen setzt. (Bild Salomon Schneider) von 13 Säuliämtler KMU, die sich im Arbeitgeber-Komitee für die Lohndumping-Initiative einsetzen. Mit dem Slogan «Polnische Löhne gehören nach Warschau», wollen sie darauf aufmerksam machen, dass Lohndumping die Konkurrenzfähigkeit Schweizer Firmen gefährdet. «Das Entsendegesetz gehört zu den flankierenden Massnahmen, wegen der Personenfreizügigkeit. Für die Akzeptanz der Personenfreizügigkeit sind griffige Massnahmen essenziell. Zudem sollten die in den Gesamtarbeitsverträgen festgelegten Mindestarbeitsbedingungen aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen eingehalten werden. Nur so können Schweizer Firmen konkurrenzfähig bleiben. Seit Februar 2014 ist ausserdem im Kanton Baselland ein vergleichbares Gesetz in Kraft, mit dem gute Erfahrungen gemacht wurden», erklärt Hans Ruedi Schweizer, weshalb er ein Ja zur LohndumpingInitiative unterstützt. Anders sehen dies der kantonale und der regionale Gewerbeverband. Olivier Hofmann, FDP Kantonsrat und Präsident des Affoltemer Bezirksge-

werbeverbands erklärt die ablehnende Stimmempfehlung: «Die Unia-Lohndumping-Initiative ist unverhältnismässig und würde dem Wirtschaftsstandort Zürich schaden.»

Langwierige Verfahren verhindern Nach dem Entsendegesetz müssen Baustellenbetreiber mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) kooperieren und ihm alle Dokumente zustellen, welche die Einhaltung der Arbeits- und Lohnbedingungen belegen. Paritätische Kommissionen (PK) – bestehend aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern – prüfen anschliessend, ob ein Verstoss vorliegt. Falls dem so ist, können die PKs an das AWA einen Antrag stellen, worauf dieses dann Bussen aussprechen oder sogar ein Dienstleistungsverbot für die betreffende Firma verhängen kann. «Das Problem ist, dass das AWA bei mangelnder Kooperation nur ungenügende Sanktionierungsmöglichkeiten hat. Wenn eine Firma keine Dokumente herausrückt, ist die Auftragsarbeit meistens fertiggestellt, bevor Sanktionen verhängt

werden können. Da Firmen für Grossbaustellen meistens eine GmbH im Firmenbesitz gründen, existieren diese Unter-Firmen bereits nicht mehr, wenn schliesslich rechtsgültige Sanktionen ausgesprochen werden. Hier greift die Lohndumping-Initiative. Das AWA könnte bei mangelnder Kooperation einen Arbeitsunterbruch anordnen, bis die vorgeschriebenen Dokumente herausgegeben werden. «So wird Druck zur Kooperation aufgebaut und verhindert, dass unseriöse Firmen ein Verfahren endlos verschleppen können», erklärt Daniel Sommer.

Arbeitsunterbruch wenn Mitwirkung verweigert wird Beim möglichen Arbeitsunterbruch sieht Olivier Hofmann das Problem der Lohndumping-Initiative: «Sie verlangt, dass der Kanton Betriebseinstellungen und Arbeitsunterbrücke anordnen muss, sobald ihm ein Kontrollorgan den Verdacht auf einen Verstoss gegen zwingende Arbeits- und Leistungsbedingungen äussert, oder wenn ein Unternehmen die Mitwirkung bei

Daniel Sommer sieht in den Arbeitsunterbrüchen ein rechtliches Mittel, das Signalwirkung haben könnte: «Wenn Generalunternehmer merken, dass es zu Verzögerungen kommt, wenn sie mit zwielichtigen Firmen zusammenarbeiten, müssen sie die Kosten dieses Risikos zur ausländischen Offerte dazurechnen. Im Kanton Basel-Land gibt es ein solches Gesetz bereits seit zwei Jahren und «in dieser Zeit musste keine einzige Arbeitsunterbruch-Verfügung ausgesprochen werden», wie Jawd Sharif, der juristische Mitarbeiter der Zentralen Paritätischen Kommission Basel-Land ausführt. Allein die abschreckende Wirkung bringe hier offensichtlich schon den gewünschten Effekt. Schweizer Unternehmer hätten bei Submissionsverfahren somit wieder mehr Chancen konkurrenzfähig zu sein. Daniel Sommer ist sich sicher, «davon würde auch die Qualität der Bauarbeiten profitieren. Denn gerade bei Subunternehmern, die ausländische Scheinselbstständige anstellen, sind die Verantwortlichen bei mangelhafter Ausführung von Bauarbeiten selten ausfindig zu machen. Dies führt bei Grossaufträgen zu dicken juristischen Vertrags-Konstrukten, die alle Eventualitäten auszuschliessen probieren und am Ende oft in langwierigen Baurechtsprozessen münden.» Die Lohndumping-Initiative führe deshalb zu weniger Bürokratie, zu mehr Rechtssicherheit und schütze die korrekt handelnden Arbeitgeber.

«Heute muss ich die Herde vor Haushunden schützen» Rolf Beutler ist in Knonau aufgewachsen: Seit über 36 Jahren zieht er als Wanderschäfer durch die Schweiz Im Sommer lebt er auf der Alp, im Winter zieht er mit seiner Schafherde durch den Kanton Zürich. Bei seinem jährlichen Streifzug durch das Säuliamt fallen ihm Entwicklungen auf, die so schleichend sind, das sie oft unbemerkt bleiben. ................................................... von salomon schneider «Als ich vor 36 Jahren erstmals mit meiner Herde losgezogen bin, war das Säuliamt noch eine ländliche Region», erinnert sich Rolf Beutler. Über die Jahre seien die Dörfer immer mehr und immer schneller gewachsen. «Sehen Sie nur, überall wird gebaut», meint Rolf Beutler, der mit seiner Herde von 400 Schafen, einem Esel und zwei Hunden an Kappel vorbeizieht und zeigt dabei auf vier Baustellen, die das Dorfbild momentan prägen. Anschliessend beobachtet er mit kritischem Blick eine Gruppe Erwachsener, die sich mit drei Hunden nähert: «Haushunde sind zur grössten Gefahr für meine Herde geworden. Oft scheuchen frei laufende Haushunde meine Herde durch das halbe Tal, bis die Besitzer kommen.» Der Hund scheine vom Nutztier zum Mode-Hobby geworden zu sein. Auch Rolf Beutler hat einen Junghund dabei. Dieser darf jedoch erst von der Leine, wenn er fertig ausgebildet ist.

Rolf Beutler ist einer von nur noch vier Wanderschäfern, die im Winter durch den Kanton Zürich ziehen. (Bild Salomon Schneider)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Februar 2016

Jugendberatung und Jugendförderung contact: In Affoltern zu Hause Neue Adresse und Telefonnummer, neue Leitung Seit vergangenem Oktober ist contact, die Jugendberatung und Jugendförderung Bezirk Affoltern, in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendhilfezentrums kjz des AJB Im Winkel 2, Affoltern, zu Hause.

Themenabende für Eltern an den Oberstufen

................................................... von urs e. kneubühl Am Angebot der Beratungs- und Dienstleistungen hat sich nichts geändert: contact leistet Jugendberatung einschliesslich Früherkennung und Prävention sowie Jugendförderung durch den Jugendbeauftragten. Die Stelle unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene im Bezirk Affoltern auf dem Weg in ein selbstständiges Leben. Genauso können sich Eltern, Lehrpersonen oder Arbeitgeber an das Team, das seit August 2015 unter der Leitung der Psychologin Kathrin Baumann steht, wenden. Seit Oktober letzten Jahres allerdings ist contact von Montag bis Donnerstag in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendhilfezentrums (kjz) des kantonalen Amtes für Jugend- und Berufsberatung AJB im Winkel 2 im Bezirkshauptort integriert. Und neu ist auch die Telefonnummer: 043 259 93 55 – mit Beantworter.

Neues Domizil kommt gut an – Jugendbeauftragter ist zurück Der neue Sitz von contact kommt, wie Rückmeldungen zeigen, rundum gut an. Die befragten Jugendlichen und

Beratend und begleitend für Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen, Lehrmeister oder Arbeitgeber im Bezirk da, das Team der Jugendberatung contact mit (v. r.) Kathrin Baumann und Marco Stern sowie der Jugendbeauftragte Bezirk Affoltern Matias Dabbene. Nicht auf dem Foto: Simone Janett. (Bild Urs E. Kneubühl) jungen Erwachsenen rühmen die lichten, schönen Räume und empfinden diese gemütlicher und gar bunter als die ehemaligen an der Oberen Bahnhofstrasse. Ebenso positiv auf den Umzug reagiert haben Eltern, Lehrpersonen und andere Besuchende – und das Team mit Kathrin Baumann, Simone Janett und Marco Stern zeigt sich ebenfalls begeistert. «Wir fühlen uns sehr wohl in unseren neuen Räumen und haben uns gut eingelebt», hält die

contact-Leiterin fest. Mit contact ist auch Matias Dabbene, der Jugendbeauftragte Bezirk Affoltern, ins kjz am Winkel 2, Affoltern, gezogen. Nach seinem «Sabbatical» in seiner zweiten Heimat Argentinien hat er seine Aufgaben der Koordination, Planung und Weiterentwicklung der Jugendförderung im Bezirk, in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Vereinen und Institutionen wieder aktiv aufgenommen.

Neue Ideen hat er mit «im Gepäck». Beispielsweise das Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung für das Dorfleben». Die Turnvereine stehen dabei im Zentrum; ab Mitte Februar wird Matias Dabbene alle Turnvereine im Bezirk kontaktieren. Mit diesem Projekt möchte der Jugendbeauftragte einen Einblick in den aktuellen Stand der Turnvereine im Bezirk Affoltern erhalten.

Das contact-Team seinerseits bleibt mit seinen Angeboten für Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen und Arbeitgeber gleichfalls regsam. Kathrin Baumann: «Wir beraten – vertraulich und kostenlos – Jugendliche und junge Erwachsene bei Fragen zu körperlichen und psychischen Veränderungen in der Pubertät, zu Sexualität und Liebesbeziehungen oder zum Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln. Gleichzeitig begleiten wir die Ablösung vom Elternhaus, den Berufseinstieg und helfen bei Krisen.» Dazu kommt mittels Information, Beratung und Vorträgen die Unterstützung von Eltern in deren Erziehungsaufgaben und in der Beziehung zu ihren Kindern. Und auch für Lehrpersonen, Lehrmeister, Arbeitgeber oder Trainer bietet contact Rat und Begleitung. Festgesetzt sind diesbezüglich etwa Themenabende im Bezirk. Am 14. März startet dieses Angebot für die 1. und 2. Oberstufe in Affoltern. Die Eltern werden via Schule über die exakten Details informiert. Vergleichbare Bildungsveranstaltungen wird es im Verlaufe des Jahres auch in weiteren Gemeinden des Bezirks geben. Contact, Jugendberatung Bezirk Affoltern, Im Winkel 2, Affoltern, Montag bis Donnerstag, Telefon 043 259 93 55, SMS: 077 410 39 83. Mail: info@contact-jugendberatung.ch, www.contactjugendberatung.ch, www.facebook.com/contact. jugendberatung. Jugendförderung: 079 922 88 37, matias.dabbene@ajb.zh.ch, www.contact-jugendfoerderung.ch.

Zwei besondere Schultage in Bonstetten Sucht- und Gewaltpräventionstage – «chili»-Training des Roten Kreuzes Anfang Februar befindet sich die Sekundarschule Bonstetten jedes Jahr zwei Tage in einem Ausnahmezustand: Es finden Sucht- und Gewaltpräventionstage statt. Der ganze erste Jahrgang übte im «chili»-Training des Roten Kreuzes, Konflikte zu erkennen und mit ihnen konstruktiv umzugehen. ................................................... von anita ruchti Die 23 Schülerinnen und Schüler der ersten Sekundarklasse von Beat Haas sind pünktlich. Für alle Erstsekler steht ein «chili»-Training auf dem Programm, ein Konflikttraining des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Zürich. An diesem Tag Anfang Februar – dem zweiten Trainingstag – beginnt der Unterricht, der eigentlich mehr einem Workshop gleicht, für alle zur gleichen Zeit, um 8.30 Uhr. Der Lehrer oder die Lehrerin ist jeweils auch beim Training seiner resp. ihrer Klasse dabei, jedoch im Hintergrund. «Die externen chili-Fachpersonen haben eine andere Rolle als eine Lehrperson, was einen anderen Zugang zu den Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Sie dürfen jeweils auch du sagen», erklärt Beat Haas. «Alle in einen Kreis stehen!», ruft da die «chili»Trainerin Vera Weirich, und die erste Übung des Tages kann beginnen. Alle Sekundarklassen des Schulhauses «Im Bruggen» profitieren stu-

fenabhängig jedes Jahr von einem Sonderprogramm zu den Themen Gewalt- und Suchtprävention sowie Gesundheit. «Das hat Tradition und bewährt sich sehr», erklärt Beat Haas. Seit vielen Jahren führt die Schule dieses Angebot und die Schülerinnen und Schüler erhalten wertvolle Erfahrungen und Inputs, die ihnen nicht nur für ihre Sekundarschulzeit, sondern darüber hinaus von Nutzen sind. Alle Teilnehmenden des «chili»-Trainings erhalten am Schluss eine Teilnahmebestätigung. Diesen Ausweis können sie später bei einer Bewerbung als Beilage in ihrem Dossier vorweisen. «Lehrmeister finden es oft sehr interessant, wenn sie erfahren, dass die Jugendlichen auf diesem Gebiet einige Grundkenntnisse und absolvierte Trainings mitbringen», sagt Beat Haas.

Situationen einschätzen: Schlimm oder nicht schlimm? Zurück ins Klassenzimmer der Klasse von Beat Haas. Als Erstes gibt es ein Auflockerungsspiel. Wer den Ball wirft, muss etwas zu der Person sagen, die den Ball erhält. Dies soll etwas sein, was er oder sie am Vortag erfahren hat. Zum Beispiel, wer wie viele Geschwister hat, wer welchen Hobbys nachgeht – von Fussball über Leichtathletik bis zu Rhönrad. So einiges wussten die Mitschüler davor gar nicht voneinander. «Man kennt eine Person nie ganz, sondern lernt sie immer wieder neu kennen», meint dazu Vera Weirich. Danach schildert sie einige Konfliktsituationen, beispiels-

weise ein respektloses Verhalten im Supermarkt, und die Schülerinnen und Schüler können jeweils für sich entscheiden: Schlimm oder nicht schlimm? Dabei geht es nicht um die Wertung an sich, sondern die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Einschätzungen von alltäglichen Situationen. Bei Regenwetter von einem Auto nassgespritzt Konflikte zu trainieren, macht auch Spass! Wer sich wie verhält, zeigt sich spielerisch in verschiedezu werden – die nen Übungen. (Bild Anita Ruchti) einen fänden es schlimm, die andern würden das lo- in einem weiteren Spiel deutlich sicht- ten mögliche Verhaltensmuster und cker wegstecken. Warum jeweils so bar: Die «chili»-Trainerin streut einen fragt auch mal nach: «Wie war das für empfunden wird, das diskutieren die Haufen Blätter Papier in die Mitte dich?» So lernen die Schülerinnen und Jugendlichen engagiert und offen un- eines Kreises. Auf drei sollen die Ju- Schüler anhand von Übungen zu reter Anleitung der «chili»-Fachperson. gendlichen möglichst viele Blätter auf- flektieren, sich in andere hineinzuverheben – wer die meisten einsammeln setzen und offen mit Konflikten umkann, hat gewonnen. Die einen wer- zugehen. Die Abwechslung zwischen Konflikte ansprechen, Verhaltensfen sich regelrecht ins Gewühl, wollen den Übungen, die Spass machen und muster erkennen um jeden Preis gewinnen und schnap- gleichzeitig fordern sowie den darauf Meinungsverschiedenheiten und Kon- pen dem Gspändli die Blätter in wilder aufbauenden theoretischen Erklärunflikte gehören zum Alltag. Doch nicht (aber doch lustiger) Verfolgungsjagd gen, ergeben einen hohen Lerneffekt alle können mit solchen Situationen weg. Andere verhalten sich abwartend an diesen zwei Trainingstagen. Davon gut umgehen. «Es braucht Mut einen oder verschenken gar ihre wenigen können die Schülerinnen und Schüler im Umgang untereinander, aber auch Konflikt anzusprechen», erklärt Vera Blätter. Danach dauert es eine Weile, bis daheim und später im Beruf profitieWeirich. Miteinander reden, wie macht man das? Das Training «chili» wieder Ruhe in das Klassenzimmer ren. zeigt anhand von Beispielen, wie es einkehrt. Das Wichtigste an diesem geht. Jede und jeder bringt zudem an- Spiel aber ist die Erkenntnis nachher. Mehr zur Schule: www.sek-bonstetten.ch. Mehr zum dere Verhaltensmuster mit. Dies wird Vera Weirich analysiert ohne zu wer- Rotkreuz-Konflikttraining: www.srk-zuerich.ch/chili


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Dienstag, 9. Februar 2016

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Generalversammlung warf keine Wellen Der Feuerwehrverband des Bezirks Affoltern tagte im Schachensaal in Hedingen Die 92. Generalversammlung des Bezirks-Feuerwehrverbandes in Hedingen warf keine hohen Wellen. Die 65 Stimmberechtigten segneten alle statutarischen Traktanden ab. In seiner Begrüssung betonte der Hedinger Gemeinderat Ruedi Fornaro den Wandel, dem auch Feuerwehren ausgesetzt sind. Diese sind längst nicht mehr nur Brandbekämpfer, sondern auch als Spezialisten auf einem breiten Feld tätig, sei es bei Unfällen aller Art, bei Wasser-, Chemie- oder Ölschäden. Fornaro nahm auch die kantonale Gebäudeversicherung (GVZ) ins Visier, unter anderem, weil diese Pikettzüge installierte, die inzwischen verschwunden sind. Hedingen habe dazu schon am Anfang Nein gesagt und sei gut gefahren damit. «Wir sind in Hedingen nicht besser als andere Feuerwehren, aber gewiss so gut wie die Besten – und hierzulande die ersten, die Frauen in der Feuerwehr integriert haben», stellte Ruedi Fornaro selbstbewusst fest. Für Präsident Beat Schmid war es durch den Hinschied von Daniel Zollinger auch ein trauriges Feuerwehrjahr. Gekennzeichnet war es auch durch elf Übungen. Zwei Feuerwehrwettkämpfe, vier Offiziersverantstaltungen mit bis zu 41 Teilnehmern. Mit Freude verwies er auch auf die Jugendfeuerwehr, die inzwischen die Grösse einer Ortsfeuerwehr erreicht hat. Ausbildungschef Ueli Müller leistet hier gute Arbeit. «Insge-

samt sind wir von grösseren Unfällen verschont geblieben», bilanzierte Beat Schmid. Im Weiteren stimmte die Generalversammlung einer nahezu ausgeglichenen Rechnung und dem Budget zu, bei dem mit einem Verlust gerechnet wird, was mit Blick auf das Vermögen jedoch kein Problem darstellt. Thomas Holl, Gemeindeschreiber in Aeugst, scheidet turnusgemäss als Rechnungsrevisor aus. An seine Stelle wurde Stefan Kämpfer, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd und Zugchef in Maschwanden, gewählt. Auch die Anpassung des Entschädigungsreglements – etwas höhere Sitzungsgelder – löste keinerlei Diskussionen aus.

136 Einsätze der Stützpunktfeuerwehr Affoltern Von Marcel Büchner, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, war zu erfahren, dass in Affoltern im vergangenen Jahr 136 Einsätze stattgefunden haben. Rund zwei Drittel davon betrafen Affoltern, ein Drittel den Bezirk. Zudem habe man die Alarmierung optimiert und eine sogenannte Bagatellgruppe geschaffen. Er verwies ausserdem auf Gespräche mit der GVZ zum Thema «Feuerwehrkonzept 2020». «Wir sind gut aufgestellt, haben aber noch Optimierungspotenzial», fügte er bei und nannte auch seine persönlichen Highlights im Jahr 2015. «Das sind die diversen Hauptübungen, aber auch die gemeinsame Übung mit Muri in Obfelden.» (-ter.)

Der Vorstand des Feuerwehrverbandes, von links: Beat Schmid (Präsident), Alexandra de Pretto, Claude Schmidt, Urs Weber, Bernadette Livers und Marcel Büchner. (Bild Werner Schneiter)

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Güter verlagern statt neue Tunnel bauen Mich erstaunt sehr, dass unsere Umwelt- und Verkehrsministerin, die sich noch im Dezember in Paris für Klimaziele eingesetzt hat, nun 3 Milliarden für einen im Vergleich zu Gubrist, Belchen oder Baregg gar nicht besonders stark befahrenen Tunnel ausgeben will, und nicht erst der fünf Mal teureren Neat die Chance gibt, die gefährlichen Lastwagen aus dem Tunnel zu locken. Ich erwarte von Frau Leuthard etwas weniger Engagement in diesem Abstimmungskampf, dafür mehr Einsatz, dass Deutschland endlich seinen Verpflichtungen beim Ausbau der Zubringerstrecken nachkommt. Der Tessin wird von der Neat-Eröffnung ebenso profitieren wie das Wallis vom Lötschberg-Basistunnel – und dank offener Passstrasse und leis-

tungsfähigem Autoverlad GöschenenAndermatt durch den stark entlasteten Gotthardtunnel wird er auch während einer Renovation des Strassentunnels selbst für Autofahrer gar nie abgeschnitten. Zeitgemäss wäre schon lange eine teurere Vignette oder eine Tunnelgebühr – interessanterweise setzen sich die Kreise, die gegen eine Erhöhung der Vignette waren, nun für die enormen Kosten einer zweiten Röhre ein. Wenn Frau Leuthard für die Renovation ihrer Küche eine zweite neue Küche daneben baut, ist das ihr Geld – aber ich glaube ihr nicht, dass sie nach der Renovation in jeder der beiden nur die Hälfte der Herdplatten verwenden wird. Hans Wiesner, glp-Kantonsrat, Bonstetten

Lassen Sie sich nicht täuschen Jetzt zieren sie wieder die Strassenränder, die Bilder des sauberen Schäfli das den üblen schwarzen Bock ins Out kickt. Es passt so wunderbar in das blocheranische Weltbild. Die Phase des Glücks wird sofort ausbrechen, kaum haben wir die Durchsetzungsinitiative angenommen. Dass alle andern den Ernst der Lage verkennen, gehört zu seinem Repertoire. Aber Herr B. ist nur ein rechtsnationaler Egoist, der dem Land mit seinen Pseudolösungen bloss schadet. Und das nicht zu knapp. Ich bin zirka 70 Jahre alt und höre mir seit den 80er-Jahren dieselben Botschaften an. Nur, die SVP lag falsch mit dem EWRNein. Das bescherte uns 10 Jahre Stagnation. Erinnern sie sich? Sie lag falsch mit dem UNO-Beitritt, die Schweiz ging nicht unter! Und welche Probleme haben die gegen Fremde gerichteten Initiativen, wie Minarett-Verbote etc, gelöst? Keine!

mein Velo nun im abgeschlossenen Keller nochmals zusätzlich abschliessen? Das nächste Mal fehlt Ihnen, lieber Dieb, vielleicht nicht nur das Licht zur Heimfahrt, sondern das komplette Velo? Zudem muss ich mich fragen, wer denn alles zu dem abgeschlossenen Velokeller in unserem Haus Zutritt hat. Die meisten Mitbewohner bei uns im Haus kenne ich, zumindest vom Sehen, und bin überzeugt dass Sie, lieber Dieb, nicht unter diesen zu finden sind. Wenn Sie nochmals den Mut aufbringen sollten, den Sie beim Abmontieren aufgebracht haben, und mir das Velo-Licht retournieren – legen Sie es doch einfach in meinen

Ein Rechtsstaat, der den eigenen Richtern nicht traut? Nur hätte man das auch mit weniger Problemen haben können. Um eine Einigung (Erhalt der Bilateralen) mit der EU zu verhindern, hat Herr B. die sehr schwierige Geschichte mit der Durchsetzung-Initiative nachschieben lassen. Denn das ist sein zweites wirkliches Ziel: Verhindern jeder Zusammenarbeit mit dem Ausland. Eine jämmerliche Botschaft, die langsam aber stetig das zerstört, was sie zu schützen vorgibt. Es darf doch nicht wahr sein, dass eine der ältesten Demokratien auf Wunsch von rechtsnationalen Angstmachern einen ellenlangen Straftatenkatalog in die Verfassung hineinschreibt. Damit wird eine Art Ta-

bellenprogramm für Straftaten errichtet. Ermessen und Richter braucht es nicht mehr. Das ist unwürdig und beschämend zugleich. Denn was soll das für ein Rechtsstaat sein, der seinen eigenen Richtern nicht traut! Es wird die Bilateralen unterlaufen und wir sind wieder dort wo die Schweiz 1992 war. Langsam, unmerklich erst, wird es die Basis des Wohlstands unterhöhlen. Die gegenwärtig sichtbaren Probleme sind laue Vorboten dessen, was wir sehen werden. Geben Sie in irgendeine Suchmaschine ein: «Folgen des EWR-Nein» und sie werden überrascht sein, wie schlecht das für uns Schweizer war. Lassen Sie sich nicht täuschen. Diese Initiative kann böse Folgen haben. Deswegen, lassen sie es gut sein, dieses eine Mal wenigstens und stimmen Sie für die Freiheit und gegen dieses unselige Vorhaben, genannt Durchsetzungsinitiative. U. Graf, Mettmenstetten

Vier Mal Nein am 28. Februar

Vielen Dank, lieber Dieb Vielen Dank lieber Dieb, dass Sie mir in der letzten Woche mein LED-VeloLicht im abgeschlossenen Velokeller der Liegenschaft Dorfstrasse 16 in Bonstetten gestohlen haben. Vielen Dank jedenfalls, dass Sie nur das Licht gestohlen haben und nicht das komplette Velo. Vielleicht haben Sie das Velo-Licht ja auch nur für ein oder zwei Wochen ausgeliehen und Sie bringen es wieder zurück – was mich freuen würde. Wenn Sie es nicht zurückbringen, dann würde ich dies bedauern. Ich würde es bedauern, weil es mein Vertrauen in Sicherheit unseres Zusammenlebens hier in der Schweiz deutlich vermindert. Muss ich

Mit der Begrenzung der Einwanderung traf die SVP die Stimmung vieler Stimmbürger.

Milchkasten. Die Chance, dass ich Sie dabei «erwische» ist wesentlicher geringer, als beim Ab- oder Anmontieren an meinem Velo. Das Retournieren würde mein Vertrauen in unsere Gesellschaft und in unser Zusammenleben auch wieder steigern. Das nächste Mal, wenn Sie ein Velolicht oder vielleicht sogar ein komplettes Velo benötigen – klingeln Sie doch einfach bei mir. Vielleicht finden wir zusammen eine gute Lösung für Ihr Problem, die für uns beide tragbar ist und keinen einseitigen Verlust an Geld und Vertrauen auf meiner Seite darstellt. Rainer Grau, Bonstetten

Alle vier Vorlagen sind nicht ausgereift. Darum schicke ich sie an den Absender zurück und spare viele Milliarden! Nein zur 2. Gotthardröhre, weil ... ich schon zwei Mal gegen einen Ausbau gestimmt habe. Und weil 3 Milliarden Franken (3000 Millionen!) viel zu viel sind für eine weitere gratis EU-Transitröhre am Gotthard. Nein zur Durchsetzungsinitiative, weil ... die eidgenössischen Räte bereits ein strenges Gesetz für die Ausschaffung beschlossen haben. Dieses Gesetz kann nach einem ‹Nein› sofort in Kraft gesetzt werden. Bei einem ‹Ja› zur Initiative vergehen wieder Jahre, bis die

teils fragwürdigen Massnahmen umgesetzt sind. Nein zur Heiratsstrafe, weil ... der Mittelstand nicht bereit ist, den massiven Steuerausfall zu bezahlen, den nur rund 80 000 sehr reiche Ehepaare mit einem Einkommen von über 190 000 Franken verursachen würden. Nein zum Spekulationsstopp, weil ... heute keiner sagen kann, ob die kleine Schweiz in diesem globalen Markt überhaupt etwas bewirken kann. René Berbier, Hedingen ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 8


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Dienstag, 9. Februar 2016

Einzelfallgerechtigkeit, wo gehst du hin? Die Durchsetzungsinitiative ist zu hart ausgestaltet. Es würden nicht nur gravierende Straftaten zu einer Ausschaffung führen, sondern automatisch auch Delikte von geringfügiger Bedeutung. Und dies, ohne dass dem im Einzelfall Rechnung getragen werden könnte. Damit verletzt die Durchsetzungsinitiative Grundprinzipien der schweizerischen Rechtsordnung wie Rechtsstaatlichkeit oder Gewaltenteilung. Die Behörden hätten Ausschaffungen ohne Rücksicht auf das Gebot der Verhältnismässigkeit vorzunehmen. Dies widerspricht fundamental den schweizerischen Grundregeln der Angemessenheit behördlicher Handlungen. Da zudem die Landesverweisung schon wegen Bagatelldelikten auszusprechen wäre, würden sehr viele Bagatellfälle nicht mehr auf relativ einfache Weise erledigt werden können, sondern durch die Betroffenen bis zum Bundesgericht weitergezogen, um einer Landesverweisung zu entgehen. Dies hätte immense Mehrkosten zur Folge. Dafür müssten massiv mehr

Steuergelder eingesetzt werden. Zudem braucht es die Durchsetzungsinitiative nicht: Das Umsetzungsgesetz, welches vom Parlament vorbereitet ist, jedoch leider wegen der Durchsetzungsinitiative noch nicht in Kraft treten konnte, genügt vollauf, um gegenüber denjenigen, welche in beträchtlicher Weise gegen unsere Rechtsordnung verstossen haben, eine Landesverweisung auszusprechen. Die Durchsetzungsinitiative betrifft uns alle. Viele von uns kennen ausländische Staatsangehörige im Freundes- oder Verwandtenkreis. Sie alle – inklusive der seit je hier lebenden «Secondos» – wären auch bei Bagatelldelikten von den unangemessenen und im Einzelfall nicht korrigierbaren Massnahmen der Initiative betroffen. Die Durchsetzungsinitiative ist unnötig, viel zu teuer und nicht einzelfallgerecht. Sie ist deshalb entschieden abzulehnen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP-Ortspartei Affoltern

Die SVP-Initiative hängt die Kleinen ... Die Durchsetzungsinitiative der SVP hat den Widerstand vieler Bürger geweckt. In kurzer Zeit haben mehr als 40 000 von ihnen den «dringenden Aufruf» gegen die Initiative unterzeichnet. Bis dieser Leserbrief erscheint, werden es noch mehr sein. Das sind nicht mehr «einige Rechtsprofessoren», über die sich Blocher und seine Partei immer wieder mokiert haben, das ist eine breite Bewegung aus allen Volksschichten. Warum kam es dazu? Erstens weil die SVP eine unehrliche Propaganda betreibt. Sie behauptet, Bundesrat und Parlament hätten nichts zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative getan. Wahr ist, dass ein fertiges Gesetz vorliegt, das für alle schweren Straftaten die Initiative umsetzt. Es sieht aber vor, dass in schweren persönlichen Härtefälleneine Prüfung möglich bleibt, was dem allgemein gültigen Prinzip Rechnung trägt, dass staatliches Handeln stets verhältnismässig sein sollte.

Zweitens weil die Durchsetzungsinitiative viel weiter geht und zahlreiche leichtere Delikte ebenfalls mit Ausschaffung bedroht. Dieser Teil der Initiative ist ganz nach dem Motto «die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen ...» gestrickt. Ein Beispiel dafür ist das Kapitel «Betrug», bei dem ausländische Sozialhilfebezüger wegen einiger hundert Franken ausgeschafft werden sollen, während (inund ausländische) Steuerhinterzieher unbehelligt bleiben. Drittens weil die Durchsetzungsinitiative mit ihrer Forderung nach automatischer Wegweisung die Gesetzgebungskompetenz des Parlamentes missachtet und die Unabhängigkeit der Justiz aushebelt. Die Konflikte mit Grundrechten der eigenen Verfassung und mit europäischen und internationalen Menschenrechten sind schwerwiegend, sie würden den schweizerischen Rechtsstaat schwächen und ihn unglaubwürdig werden lassen. Karl Aeschbach, Aeugst am Albis

So wird Steuerbetrug gefördert Eine Liste von Straftatbeständen als Ausschaffungskriterium soll in die Verfassung aufgenommen werden. Abgesehen davon, dass eine so detaillierte Liste nicht in die Verfassung gehört, ist sie auch noch völlig willkürlich. Während ein relativ kleiner Betrug bei der Sozialversicherung – e. Betrug (Art. 146 StGB) im Bereich der Sozialhilfe und der Sozialversicherungen sowie Sozialmissbrauch (Ziff. V.1) – in der Liste enthalten sind, gilt dies nicht für einen grossen Steuerbetrug, auch wenn der Schaden für den Staat zehnoder hundertmal höher ist. Wurde die Initiative schludrig formuliert oder ist

System dahinter? Sollen reiche Steuerbetrüger geschont werden, während arme Sozialbetrüger das Land verlassen müssen? Von der gleichen Seite kommt unter dem heuchlerischen Namen des Schutzes der Privatsphäre auch die Initiative, das Bankgeheimnis gegenüber der Steuerbehörde in der Verfassung festzuschreiben. So wird der Steuerbetrug gefördert und die reichen Steuer-Kriminellen geschützt, während die armen Sozialbetrüger bestraft werden. Ist das die Politik der SVP? Es ist gut zu wissen, wohin die Reise geht. P. Flubacher, Affoltern

Einsendeschluss für den Urnengang vom 28. Februar 2016 Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 28. Februar in der Ausgabe vom Dienstag, 23. Februar, ab. Zuschriften müssen die Redaktion bis Samstag, 20. Febru-

ar, 12 Uhr, erreichen und mit einer vollständigen Postadresse der Autorin, des Autors versehen sein. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. An: redaktion@affolteranzeiger.ch.

Professor François Cellier belegte, dass bei weiter wachsender Weltbevölkerung viele Rohstoffe – und insbesondere auch das Erdöl – beginnen, knapp zu werden. (Bild zvg.)

Gerade weil das Öl so billig ist, braucht es jetzt die Energiewende! So lautete die Kernbotschaft des emeritierten ETH-Professors François E. Cellier am vergangenen Freitag bei der ersten Veranstaltung «Grünliberale am Puls» im Jahr 2016. Diese Veranstaltung wird alle drei Monate durchgeführt und gibt allen Interessierten aus der Region Gelegenheit, sich in einem gemütlichen Rahmen zu aktuellen politischen Fragen auszutauschen. Professor François Cellier belegte in seinem Vortrag, dass bei weiter wachsender Weltbevölkerung viele Rohstoffe – und insbesondere auch das Erdöl – beginnen, knapp zu werden. Das Schlüsselwort in der ganzen Diskussion um die Verfügbarkeit von nichterneuerbarer Energie ist die Energierendite, nämlich das Verhältnis zwischen der Energie in Form von Öl, welche insgesamt aus einer Erdölquelle gewonnen werden kann und der Energie, die man während der ganzen Lebensdauer einer Ölquelle investieren muss, um das Erdöl zu gewinnen (Bohrung, Pumpen etc. Diese Energierendite wird als «Energy returned on Energy Invested», kurz ERoEI, bezeichnet.)

Der ERoEI lag bei den ersten grossen Ölfeldern bei 100 und ist heute bereits auf 20 gesunken. Bei neu gefundenen Ölfeldern liegt er nur noch bei 5 und beim durch Fracking gewonnenen Schieferöl sogar nur bei 2. Das heisst, es wird insgesamt nur doppelt so viel Energie gewonnen, wie zur Ausbeutung des Schieferöls investiert werden muss. Es ist deshalb absehbar, dass ab Mitte der 20er-Jahre die Menge des jährlich geförderten Öls sinken wird und dass bereits kurz nach diesem Zeitpunkt kein Öl mehr in die Schweiz importiert werden kann. Denn die Förderländer werden das Öl für sich selbst behalten! In den USA ist bereits heute der Export von Öl verboten! Die Zeit «nach dem Öl» wird auf uns zukommen, ob wir dies wollen oder nicht! Der momentan so tiefe Ölpreis hat nichts mit den tatsächlichen Reserven zu tun, sondern ist politisch bedingt. Denn Förderländer wie Saudi-Arabien wollen die Amerikaner mit ihrer unrentablen Schieferölförderung mit dem Überangebot und den da-

durch tiefen Preisen wieder aus dem Markt drängen. Spätestens in einigen Jahren müssen wir uns wieder auf stark steigende Ölpreise einstellen. Da die Energiewende sowieso unabdingbar ist, sollten wir das «Geschenk» der ungewohnt tiefen Ölpreise jetzt für die notwendigen Investitionen in die Energiewende nutzen und nicht warten, bis wir durch das Zudrehen des Ölhahns dazu gezwungen werden! Nach dem eindrücklichen Vortrag diskutierten die Besucher der Veranstaltung «Grünliberale am Puls» noch ausgiebig mit dem Referenten und untereinander. Es ist zu hoffen, dass der Aufruf von Professor Cellier nicht ungehört verhallt! Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt haben sich jedenfalls vorgenommen, beim Thema Energiewende mit vollem Einsatz weiter am Puls zu bleiben. Die nächste Veranstaltung «Grünliberale am Puls» ist für April geplant. Dr. Thomas Beck, Vorstandsmitglied Grünliberale Knonauer Amt

«Wir sind doch nicht blöd!» Das werden unsere Nachbarn nördlich der Grenze sagen, wenn die Schweizer Stimmbevölkerung dem Bau einer zweiten Gotthard-Strassenröhre zustimmen sollte? Rasch und froh würden alte Pläne hervorgeholt, um den «Anschluss» an einen zweiröhrigen Tunnel im Zentrum der Schweiz nicht zu verpassen. Noch bevor die jetzt geplante Sanierung begonnen hätte, begännen die politischen Bestrebungen (die überaktive Auto-Lobby wäre nicht einmal nötig!), um bei den Zürcher und den Schaffhauser Regierungen sowie den Parlamentariern Stimmung zu machen. So könnte die N4 bei Bargen unerwartet mit einer Fortsetzung ennet der Landesgrenze rechnen. Etwas weiter östlich, bei Diessenhofen, käme eine Autobahn wieder ins Gespräch, die über den Rhein zum sagenhaften Benkener Kreuz führen würde. Dort träfe sie ebenfalls auf die wenig befahrene A4. Die wenigsten Deutschen würden von dort aus jedoch den Weg nach Westen in Richtung Deutschland (wieder zurück über

den Rhein) wählen, sondern nach Süden, in Richtung Winterthur – Zürich – Knonauer Amt – Gotthard abzweigen. Wahrscheinlich nur Ferienreisende und schon gar keine Lastwagen ... Und was machen wir dannzumal, die heute Gutgläubigen? Wir bauen, der Not der Auto-Überflutung gehorchend, unsere Nord-Süd-Verbindung möglichst rasch aus: ab Winterthur eine 7. und eine 8. A1-Spur, ab Wallisellen eventuell eine 7. und eine 8. Spur, inkl. vierte Gubriströhre, dann die Westumfahrung, schliesslich das Säuliamt / Knonauer Amt, wo die heutigen vier Spuren täglich bereits aufgefüllt sind. Seit der Eröffnung dieses Abschnitts vor sechs Jahren hat sich die Länge der Auto-Lawine vervielfacht. Es dürfte sogar fraglich sein, ob eine 5. und eine 6. zusätzliche Spur überhaupt genügen würden. (Eine finanziell günstigere Lösung wäre es, die neuen zwei bis vier Spuren via Bonstetten und Hedingen ins freie Feld zu legen, wie das ursprünglich einmal geplant war. Auch daran dürfte

dann wieder gedacht werden, wenn für einen dritten oder gar vierten Islisbergtunnel doch kein Geld mehr vorhanden wäre). Ein Ende des Kreis- und Leerlaufs ist nicht abzusehen, wenn die Chance des Neins zur 2. Gotthardröhre jetzt nicht genutzt wird. Hans Rudolf Haegi, Affoltern

3 Milliarden Franken verlochen? Nein! Die Sanierung des Gotthardtunnels und der Bau einer zweiten Röhre kosten drei Milliarden Franken mehr als die Sanierung mit einem provisorischem Auto- und Lastwagenverlad. Mit einer zweiten Röhre greift der Staat tief in unsere Taschen – ohne sichtbaren Nutzen: Werden wie versprochen nur zwei Spuren für den Verkehr freigegeben, so bleiben die Staus ganz einfach bestehen. Und die Steuermilliarden sind futsch. Felix Keller, Hedingen


Gewerbe/Dienstleistungen

Abend für alle Sinne

Bläser rocken

Tomi Ungerer, Wein vom Küferweg und viele Erinnerungen im «LaMarotte». > Seite 11

Volle Halle an den Jahreskonzerten des Musikvereins Harmonie Hausen. > Seite 13

Dienstag, 9. Februar 2016

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Aufstieg verpasst Der Futsalclub Lion in Bonstetten spielt auch 2016 in der Nationalliga B. > Seite 17

Bistro sorgt für frischen Wind Gegenüber dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil eröffnete ein neues Gastrolokal Neu logiert seit letztem Freitag «Massis Bistro» im ehemaligen Restaurant Oktogon. Der Ansturm war riesig, in fröhlicher Runde wurde bis spätabends die Eröffnung gefeiert. ................................................... von kaspar köchli

Der erfahrene Mentalcoach Stefan Strässle. (Bild zvg.)

Mit Gedanken die Realität steuern Am Mittwochabend, 17. Februar, von 19 bis 21 Uhr hält Stefan Strässle bei Neoprop Lichtwerbung GmbH ein Referat zum Thema «Mentaltraining – mit Gedanken die Realität steuern». Sein darauffolgendes Seminar findet an 5 Mittwochabenden statt – ebenfalls in Affoltern. «Wir können unsere Welt und unser Leben mit unseren Gedanken beeinflussen», sagt Mentalcoach Stefan Strässle. Das hat die Quantenphysik vor über 100 Jahren nachgewiesen. Auch die Neurowissenschaften haben herausgefunden, dass der Gemütszustand eines Menschen damit zu tun hat, wie er denkt. Der deutsche Lyriker Christian Friedrich Hebbel sagte dazu: «Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.» «Wenn wir lernen das ‹Gesetz der Anziehung› anzuwenden, dann werden wir zu kraftvollen Wirklichkeitsmachern. Dabei ist der goldene Schlüssel, dass unseren Gedanken (Wünschen, Zielen) eine feste Absicht oder eine starke innere Überzeugung innewohnen müssen, damit sie Realität werden», sagt Strässle. Diese mentale Fähigkeit will geübt sein. Mentaltraining ist dafür ein grossartiges Werkzeug. Wer Mentaltraining praktiziert, kann Grosses bewirken. Mit Gedanken kann man kleine oder grosse Wünsche, Ziele und Visionen wahr werden lassen und Veränderungen jeglicher Art herbeiführen. Gedanken können zwischenmenschliche Beziehungen harmonisieren, den beruflichen Erfolg anziehen, ja sogar heilen. Gedanken sind auch der Schlüssel zu einem neuen Selbst. Sowohl das Referat am 17. Februar wie auch das Seminar mit den Terminen am 24. Februar, 2./9./16./23. März, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, finden bei Neoprop Lichtwerbung GmbH, Lagerstrasse 11 in Affoltern statt. (pd.)

Ende August 2015 schloss das Bonstetter Restaurant Oktogon seine Pforten, dasselbe Schicksal ereilte eineinhalb Monate später den gleichnamigen Hotelbetrieb. Hier kristallisierte sich bald heraus, dass eine Teilumnutzung zu Büros stattfinden würde. Schwerer wog beim angesiedelten Gewerbe rund um den Bonstetter Bahnhof der Verlust des Gastrobetriebs, der für Laufkundschaft gesorgt hatte. Das Werweissen, wie es wohl weitergehen könnte, ist nun vorbei. Am vergangenen Freitag eröffnete «Massis Bistro», der Andrang interessierter Gäste war gross. «Es war schon immer ein Traum von mir, in einem Bistro feine Panini zuzubereiten», erklärt Geschäftsführer

Massimo Dottore und seine Augen funkeln. Dementsprechend steht auf seiner Speisekarte das typisch italienische Gebäck im Fokus. Das Sandwich wurde zwar von den Engländern erfunden, perfektioniert haben es aber die Italiener. Die Panini werden erhitzt, das Brot wird knusprig und die Aromen der Füllung kommen erst warm so richtig zur Geltung. «Unser Angebot ist bewusst relativ schmal, umso mehr achten wir auf top Qualität», so das Credo des sympathischen Secondos, der alles auch «Take away» anbietet. Vor vier Jahren zog Massimo Dottore von Zürich nach Bonstetten, inzwischen wohnt er in Wettswil. Aufgewachsen ist er im Rheintal, seine Eltern arbeiteten beide in der Gastronomie – das erklärt «Massis» aussergewöhnliches Flair für dieses Metier. Allerdings erlernte er den Beruf des Malers, wie sein Mitarbeiter Salvatore Manco, mit dem er seit 15 Jahren befreundet ist. Das handwerkliche Geschick kam ihnen nun bei der sanften Umgestaltung der Räumlichkeiten zugute, gemeinsam mit Helfern konnten

Massimo Dottore (rechts), Geschäftsführer vom «Massis Bistro», und Mitinitiant Salvatore Manco. (Bild Kaspar Köchli) sie sehr vieles selbst anpacken. Das Lokal vermittelt dank dem Anstrich warmer Farben Gemütlichkeit, auch eine dezente Hintergrundmusik trägt dazu bei. Rund 40 Plätze laden zum Verweilen ein, etwa die gleiche Kapazität bietet die Terrasse auf dem Vorplatz.

«Willkommen sind alle, Jung und Alt, unser Ziel ist es, dass die Gäste jeweils zufrieden und aufgestellt das Bistro verlassen», erklärt «Massi» mit seinem ansteckenden Lachen. Eines ist sicher: Das neue Bistro belebt und bringt frischen Wind nach Bonstetten.

Klar strukturierte Körperschulung Ballettschule, Body Line und Pilates bei Sima Bürgin Die Ballettschule sowie Body Line und Pilates von Sima Bürgin laden zur Besuchswoche ein. Interessierte besuchen einen Schnupperkurs an den Kursorten in Affoltern und Bonstetten. Seit über zehn Jahren unterrichtet die diplomierte Tanzpädagogin ZFH, Sima Bürgin, Kinder und Jugendliche in Klassischem Tanz, Erwachsene in Body Line sowie Pilates. Die tänzerische Früherziehung wie auch das Pilates erfüllen den Anspruch einer klar strukturierten Körperschulung, die als Basis aller weite-

rer Trainingssysteme dient. Sie ermöglicht dem Kind und dem Erwachsenen durch eine physio-ökonomische Platzierung und Aufspannung seines Körpers sich zu zentrieren, um damit eine Technik zu entwickeln, die ihm die grösstmögliche Freiheit gibt, sich mit seinem Körper virtuos, geschmeidig und ausdrucksstark zu bewegen. Zudem fördert sie die Gesundheit nachhaltig bis ins hohe Alter und schützt vor Unfällen.

Gesunde und korrekte Körperhaltung Die Grundidee von Sima Bürgin ist es, jedem Kind als elementare Bildung be-

reits ab dem Kindergartenalter über die tänzerische Früherziehung und deren gezielte und fundierte Köperschulung und später beim Erwachsenen über das Pilates, mit den selben Prinzipien wie beim Tanz, ein Bewusstsein für eine korrekte und gesunde Körperhaltung zu ermöglichen. Es sollen dabei allgemeine Fehlstellungen der Füsse und Beine korrigiert werden. Zudem soll bei Kindern wie auch bei Erwachsenen die Aufrichtung des Beckens gefördert werden, um ein Hohlkreuz mit all seinen gesundheitsschädlichen Folgen zu vermeiden. Aufspannen der Wirbelsäule, Zentrieren des Brustkorbes, sowie korrekte Plat-

zierung der Schultern sollen spielerisch durch Tanz, oder gezielte Übungen im Pilates vermittelt werden. «Es ist meine Vision, durch die tänzerische Früherziehung, durch das Ballett und Pilates Sima Bürgin. eine Gesellschaft heranwachsen zu lassen, welche das Bewusstsein einer gesunden Körperhaltung und das effizient-ökonomische Benützen des Bewegungsapparates aufweist. Wie beim Erwerben einer Sprache soll auch die Körpersprache im Rahmen der Allgemeinbildung kultiviert werden, um in die alltäglichen Bewegungsabläufe integriert zu werden», sagt Sima Bürgin.

Schnupperwochen für alle Vom 15. bis 18. Februar lädt Sima Bürgin zur Besuchswoche ein. Dabei erhält man einen Einblick in ihre Tätigkeit mit Kindern ab vier Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen. Zu Beginn des Frühlingssemesters, vom 7. bis 21. März, freut sich Sima Bürgin auf viele neue Gesichter, welche mit Tanz oder Body Line und Pilates ihren Körper im positiven Sinne kultivieren möchten und gerne zum unverbindlichen Schnuppern vorbeikommen möchten. (pd.) Kursorte: Tanzraum Moira Tanztheater,

Infos und Anmeldung: Stefan Strässle,

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Ballett sorgt für eine gesunde und korrekte Körperhaltung – bereits bei Kleinkindern. (Bilder zvg.)

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Vermischtes

Dienstag, 9. Februar 2016

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Tomi Ungerer, Wein vom Küferweg und viele Erinnerungen Amüsantes Infotainment mit Heiner Stolz und Rémy Soulié im «LaMarotte» in Affoltern Werke des international bekannten französischen Grafikers, Schriftstellers und Illustrators Tomi Ungerer waren unlängst im Kunsthaus Zürich zu sehen. Anlass für Weinhändler Heiner Stolz, für ein Treffen mit dem Künstler und Gelegenheit, Erinnerungen wieder aufflammen zu lassen. Mit einem Anlass im «LaMarotte» liess er Interessierte am vergangenen Mittwoch daran teilhaben. ................................................... von regula zellweger «Spuren von Tomi Ungerer führen auch in die Weinhandlung am Küferweg in Obfelden. Dank der Freundschaft mit dem damaligen Gründer und Inhaber Heiner Stolz hat Ungerer in den Neunzigerjahren kunstvolle Weinetiketten für die hauseigene Vinothek gezeichnet,» so formulierte Isabelle Schaetti im Programm des «LaMarotte». «Von dieser spannenden Zusammenarbeit erfährt man an diesem Abend mehr, untermalt mit Bildern und Erinnerungsstücken.» Es war weit mehr als «mehr erfahren». Die intensive Präsenz und emoti-

onale Betroffenheit der Referenten Heiner Stolz und Rémy Soulié übertrug sich nahtlos aufs Publikum. Die Palette der Gefühle reichte von übermütiger Heiterkeit und gefälligem Schmunzeln bis zu tiefer Betroffenheit und nachhaltigem Sinnieren.

In den USA nicht in Bibliotheken Mit viel Feingefühl und dem für ihn so typischen feinen Humor liess Heiner Stolz das Publikum den Lebenslauf von Tomi Ungerer nacherleben. Die auf grosser Leinwand gezeigten Bilder liessen das Publikum eintauchen in Geschichten – und auch viel Weltgeschichte. Geboren 1931 in Strassburg – das ist nicht nur eine Jahreszahl und ein Ort, es ist ein Programm, es bedeutet eine Kindheit mitten im Krieg im Niemands- und Jedermannsland an der Grenze von zwei sich bekämpfenden Nationen – und damit eine Prägung, die das Lebenskonzept und die persönlichen Werte mitbestimmen. Bereits in seinen Kindheitszeichnungen gibt Ungerer ungeschminkt die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges wieder. Später hat er sich immer wieder politisch klar, oft äusserst frechmutig positioniert. In den USA durften seine Werke beispielsweise wegen seinen

Silvia Baredi (rechts) ersteigerte eine von Tomi Ungerer handsignierte Magnumflasche «La Folie 1997». Der Betrag kommt dem «LaMarotte» zugute. (Bild zvg.) Aussagen zum Vietnamkrieg in öffentlichen Bibliotheken nicht geführt werden. Denn seine Cartoons sagen mehr aus als reine Worte. Den pathetischen Song «Bring the Boys Back Home», den die Gruppe Pink Floyd bekannt gemacht hatte, setzte Ungerer beispielsweise um und zeichnete einen Weihnachtsmann, der statt eines Sackes voller Geschenke einen Sarg auf dem Rücken schleppt. Ungerers Humor trifft hart und schonungslos.

Politik, Umwelt und Bioweine

«Schmusendes» Paar, in lieblicher Postkarten-Art.

Signierte Flasche.

Ungerer engagierte sich nicht nur politisch, sondern auch für die Umwelt – und damit schlug Heiner Stolz die Brücke zwischen Ungerer, Bio-Wein und dem Säuliamt. Stolz war schon Ungerer-Fan während seiner Zeit beim Diogenes Verlag. Verleger Daniel Keel war beispielsweise Herausgeber des bekannten Werkes «Das gosse Liederbuch». Die Vielseitigkeit der Themen und die Breite der Ausdruckspalette Ungerers, aber auch sein Mut, klar Stellung zu beziehen und mit Beobachtungsgabe, Zivilcourage und spitzem Zeichenstift gegen Unrecht anzugehen, hat er über all die Jahre intensiv verfolgt. Stolz und seine Weinhandlung am Küferweg waren bekannt für die Kataloge, geniale Marketinginstrumente,

die viele Weinliebhaber auf dem Nachttisch liegen hatten. Stolz schwebte ein Titelblatt in Ungerers kritischen, frechen Art vor. Nach einem kurzen Briefwechsel sandte Ungerer das Bild – ein verliebtes, «schmusendens» Paar, in lieblicher Postkarten-Art. Nicht ganz, was er sich vorgestellt hatte. Stolz kompensierte mit einer bitterbösen Zeichnung von Ungerer im Katalog drin, mit einer einfachen Umkehrung: Ein übergrosses Insekt besprüht einen Baum, in dessen Blättergewirr unzählige entsetze Menschlein mit Gift besprüht werden. Später folgte die Küferwegreihe »Hommage à Tomi Ungerer«, zwölf sortenreine Weine mit Etiketten-Illustrationen von Ungerer zum Thema Vögel. Und dann kam «La Folie» die verrückte Geschichte mit dem Wein von Rémy Soulié, der rund eineinhalb Jahre seine Gärung eingestellt hatte – und trotzdem auf dem Markt Furore machte.

Marketing-Genie und Erzähltalent Gründe, die Grenache-Trauben sehr spät zu ernten, fand Soulié im Herbst 1997 ganz leicht. Zuerst war das Wetter schlecht, nass, und dann kamen die Steinpilze ... Soulié erzählte und bezauberte die Zuhörer, von denen

Schneeweekend der Jungschi Mettmenstetten Eine bunt zusammengewürfelte, grosse Kinderschar versammelte sich am Freitagabend, 22. Januar, beim Bahnhof Mettmenstetten. Zuerst fuhr man mit dem Zug nach Riemenstalden (SZ). Nach einer langen Reise, gemütlichem Zusammensitzen und gegenseitigem Kennenlernen, ging es nach einer spannenden Geschichte und einem leckeren Bettmümpfeli auch schon ins Bett. Am nächsten Morgen, nach einem stärkenden Frühstück und einem kleinen Input aus der Bibel, machten sich die Jungschärler auf, in den Schnee hinaus. Schon nach kurzer Zeit war eine wilde Schneeballschlacht im Gange. Rund zehn Minuten vom Haus entfernt, wartete ein frisch präparierter Schlittelhügel. Da wurde fleissig geschlittelt und die Abfahrt auf einem alten Traktorenschlauch liessen sich viele Kinder und auch Leiter nicht

nehmen. Am Nachmittag stand noch ein Schneegame auf dem Programm, bei welchem es um Schnelligkeit und Teamgeist ging. Durchgefroren und hungrig kam man ins Haus zurück. Lachende aber müde Gesichter waren auch am Abend noch beim Postenlauf aktiv dabei. Auch einer Geschichte vor dem Schlafengehen durften die Kinder noch zuhören. An diesem Abend war dann jedoch schnell Nachtruhe in den Zimmern. Sonntag war schon wieder der Abreisetag und nach einer kurzen biblischen Andacht war packen und aufräumen angesagt. Ebenfalls reichte die Zeit noch für eine zweite Schlittelrunde und eine Schneeschuhtour für die Älteren. Doch nach dem Mittagessen kamen schon bald die Eltern und es hiess schon wieder Abschied nehmen. Für das Leiterteam: Jael Fischer

Die Jungschärler hatten sichtlich Spass am Schneeweekend. (Bild zvg.)

viele die Geschichte als langjährige Kunden der Weinhandlung schon kannten, mit seinem französischem Charme und dem Feuer für seine Weine. Als der Wein schliesslich 1999 in Flaschen mit einer Etikette von Ungerer abgefüllt wurde, und die jährliche, Swissair-erprobte Cuvée Henry ausblieb, weil sie einmalig zu «La Folie» umbenannt worden war, gab es eine Veranstaltung im Zürcher Volkshaus mit Ungerer, Soulié und der Weinhandlung am Küferweg. Der Wein fand in den Medien hohe Beachtung und die Flaschen gingen weg wie frische Weggli. Aber: Es gibt heute noch da und dort ein paar Flaschen La Folie, welche die fast zwanzig Jahre unbeschadet überstanden haben. Isabelle Schätti hat beispielsweise einige davon gehortet. Irgendwie gärten dann das journalisische Engagement von Stolz für die Ausstellung im Kunsthaus, die Flaschen im Keller vom «LaMarotte» und die vielen Erinnerungen zusammengemixt zur Idee für den Abend im «LaMarotte». Dass der Wein noch trinkbar ist, beweist eine einfache Rechnung: Die rund 35 Besucher tranken 14 Flaschen. Die Käseplatten von Stöckli machten den Weingenuss zu einem umfassenden Gourmet-Erlebnis. Die amerikanische Versteigerung einer handsignierten Magnumflasche La Folie spülte rund 200 Franken in die Kasse des «LaMarotte».

Ein Abend für alle Sinne Fazit von Heiner Stolz: «Es war ein gelungener, interessanter und berührender Abend, auch im Zusammenhang mit der ‹Weinmacherei›. Rémy und ich bekamen sehr viele Komplimente und der Anlass vermittelte Leben und Werk von Tomi Ungerer sehr viel Wertschätzung.» Klar weckt so ein Anlass bei den Besuchern Lust auf mehr. Denn die Kombination von Literatur/Verlagswesen Ende 60-er und 70-er, Reisen in oft wenig erforschte Gebiete im Zusammenhang mit der Zierfischhandlung, dem Kulturgut Wein und den politischen Scharmützeln im Säuliamt im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts – bis zur Reise nach Kolumbien in die Minen von Glencore, also alles Themen, die Stolz intensiv gelebt hat, bieten noch eine Menge Stoff zum Staunen, Schmunzeln, Betroffensein, Bewundern, Kopfschütteln und Lachen.


Veranstaltungen

Dienstag, 9. Februar 2016

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Schweizer Klassiker, angereichert mit rockigem Sound Volles Haus an den Jahreskonzerten des Musikvereins Harmonie Hausen

Mutter und Tochter voll in ihrem Element: Sängerin Barbara Brawand und Dirigentin Rägle Brawand mit dem Musikverein Harmonie Hausen.

Blasmusik und Chor – einer der besonderen Höhepunkte während des Jahreskonzertes.

An den diesjährigen Jahreskonzerten überraschte der Musikverein Hausen das Publikum wieder mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Kombination von Blasmusik mit Gesang und Rockinstrumenten begeisterte Jung und Alt.

Nach einem fulminanten Auftakt mit dem Werk «Fire and Ice» ertönte die Ouvertüre der Wilhelm-Tell-Oper von Gioacchino Rossini – ein Stück mit vielen bekannten Melodien. «Jetzt ziehen sie wirklich alle Register», so der Kommentar des netten Tischnachbarn. Fast besinnlich und zugleich mit rhythmisch sehr anspruchsvollen Wechseln folgte ein Arrangement zum Schweizer Volkslied «Lueget vo Berg und Tal». Und beim bekannten Stück zum Lied «Träne» von Francine Jordi und Florian Ast kamen bei den gekonnten Soloeinlagen von Ruedi Widmer und Daniel Baumann einigen Besuchern wirklich fast die Tränen. Das war nur der Anfang. Was dann folgte, waren ein Höhepunkt nach dem anderen. Durch die Ergänzung

................................................... von marianne voss Der Musikverein Harmonie Hausen darf sich über eine bereits seit Jahren andauernde Erfolgsgeschichte freuen: Die Bühne muss regelmässig angebaut werden, damit die über 50 Musikerinnen und Musiker Platz haben. Vom 14bis zum über 80-Jährigen sind alle Ge-

nerationen vertreten. Die Ideen für abwechslungsreiche Programme gehen nicht aus. Der Saal füllt sich, wenn der Verein zum Konzert bläst. Und die Begeisterung der Mitwirkenden und des Publikums wirkt hin und her ansteckend und anspornend. Am vergangenen Wochenende trat der Musikverein Harmonie Hausen wieder mit seinem traditionellen Jahreskonzert auf. Der Gemeindesaal in Hausen war bis auf den letzten Platz besetzt, und schon beim Einmarsch der Mitwirkenden geriet das Publikum aus dem Häuschen vor Begeisterung. «Die erhalten ja Applaus, bevor sie etwas geleistet haben», murmelte ein Tischnachbar amüsiert. Dass sie es verdienen, war ihm aber schon nach wenigen Musikvorträgen völlig klar.

(Bilder Marianne Voss)

des Blasmusikorchesters mit Rockmusikern der Oberämtler Band «Liquid Sunshine» wurde der Sound so richtig rockig, und der Jugendchor der Musikschule Knonauer Amt und der Sekundarschule Hausen gab auf das Ganze noch das Tüpfelchen auf dem i. Beeindruckend und berührend waren auch die Auftritte des Musikvereins zusammen mit der jungen Sängerin Barbara Brawand (Tochter der Dirigentin Rägle Brawand). Wie bei den andern Vorträgen kam auch hier die hohe musikalische Professionalität stark zum Ausdruck: Differenziert, präzise und einfühlsam interpretierten die Musikerinnen und Musiker die Werke. Und die Dirigentin, Regula Brawand, hatte jeden Ton und jedes ihrer Musikerschäfchen voll im Griff – dies aber stets mit

einem freundlichen Schmunzeln. Sie feierte an diesen Konzerten ein halbrundes Jubiläum, nämlich 15 Jahre Leitung des Musikvereins Hausen am Albis. Ebenfalls ein Jubiläum feierte Moderator «Hasso», sprich Martin Hess. Zum 20. Mal führte er mit seinen kurzweiligen und humorvollen Sprüchen durchs Programm und lud auch wieder zum Aufenthalt in der «eidgenössischen Höcklerbar ein. Die Drinks haben wir während des ganzen letzten Jahres ausprobiert und degustiert.» Der begeisterte Tischnachbar tauchte nach dem Konzert in die Bar ab. Wer im Saal blieb, genoss noch Speis und Trank oder schwang das Tanzbein zur schwungvollen Musik des «Duo Galaxis».

Echte Helden zieht es nach Maschwanden

Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen

Maskenball Maschwanden, am 13. Februar

Corinne Rufli liest am 17. Februar um 19.30 Uhr in Affoltern

Diesen Samstag, 13. Februar, findet in Maschwanden wieder der bekannte Maskenball statt. Das Motto der kleinen aber feinen Fasnachtsparty heisst «Helden».

Die Historikerin Corinne Rufli (36) liest in der Buchhandlung Scheidegger aus ihrem erfolgreichen Buch: «Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert». Karin (77) und Eva (74), zwei Protagonistinnen aus dem Buch, begleiten sie und erzählen lustvoll aus ihrem Leben.

Nachdem im letzten Jahr eine neue Liveband aufspielte, werden auch dieses Jahr einige Veränderungen für neuen Schwung sorgen. Dieses Jahr startet die Maschwander Fasnacht nämlich bereits am Nachmittag mit dem Kindermaskenball. Es spielt eine Jugendgugge, die Kinder können an der Kostümprämierung mitmachen und alle dürfen einen Blick in die dekorierte Turnhalle werfen. Die Familien und natürlich alle anderen können sich im Kafiwagen, mit Getränken und Hotdogs verpflegen. Dieser ist für alle ab 16 Uhr offen. Um 20 Uhr öffnet dann auch die Tür zum traditionellen Maskenball in der Turnhalle Maschwanden. Auch dieses Jahr spielt im grossen Saal die Livemusik «Surprise Band», die letztes Jahr überzeugt hat. Das Trio mit der weiblichen Stimme wird für Stimmung sorgen. Dazu können die Besucher das Tanzbein schwingen oder einfach auf den Bänken sitzend im Takt mitschaukeln. Natürlich gibt es dazu auch etwas zu trinken. Zwischendurch lassen verschiedene Guggen – unter anderen die Vollgashöckler aus Hedingen – fasnächtliche Klänge ertönen. Spätestens dann werden alle mit dem Fasnachts-

virus infiziert sein. Batman und Spiderman trifft man sicher ebenfalls an. Ein Abstecher in die Bar lohnt sich auf jeden Fall. Dort gibt es zu Musik vom DJ verschiedene Drinks zur Abkühlung. Sollte dann jemand Hunger spüren, sorgt das eingespielte Küchenteam für Abhilfe. Auch ein Zwischenhalt in der Kafistube ist ein Muss. Diese ist zum ersten Mal in einem separaten Wagen auf dem Platz vor dem Schulhaus untergebracht. Da kann man sich vom Tanzen erholen und bei einem Kaffee Energie aufladen. Dabei ist es sogar möglich, mit Wilhelm Tell Bekanntschaft zu machen. Der Eintritt ist für alle sieben Franken. Zusätzlich besteht für die Kreativen die Chance, an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Man darf gespannt sein, was sich die Fasnächtler dieses Jahr einfallen lassen. Reingelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!). Auch die älteren Generationen fühlen sich in Maschwanden jeweils wohl und willkommen. Sei es beim Tanz in der Halle, in der Bar oder etwas ruhiger in der gemütlichen Kafistube, wo man sich angenehm unterhalten kann. Wer sich dann gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von 10 Kilometern vom GratisHeimbringservice Gebrauch machen. Fasnachts-OK Maskenball Maschwanden

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute kaum sichtbar. Corinne Rufli porträtiert in ihrem Buch elf Frauen über siebzig, die auf ihr Leben zurückblicken. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der 1940er- bis 1960er-Jahre gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten, wie sie von der Frauenbewegung angezogen oder abgestossen waren und wie sie heute leben.

Mutige, berührende und lustvolle Lebensgeschichten Leicht und flüssig liest man sich durch diese mutigen, berührenden und lustvollen Lebensgeschichten und es ist bemerkenswert, wie offen die Frauen über ihre Leben und ihre Liebe erzählen. Über Glück und Lust, aber auch über die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem bürgerlichen Ideal unterwerfen wollten.

Eva Schweizer (links) und Karin Rüegg sind zwei von elf Frauen, die in «Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert» porträtiert werden. (Bild zvg.) So gibt Corinne Rufli älteren, frauenliebenden Frauen nicht nur eine Stimme, sie schafft mit ihrem Buch ein Zeitdokument, welches bisher gefehlt hat. So wäre es falsch zu glauben, dass Tabuisierung und Verdrängung von gleichgeschlechtlicher Liebe der Vergangenheit angehört. Die Autorin, die als Historikerin Frauen und Lesbengeschichte erforscht, fordert

mit ihrem Beitrag auf zur Bewusstwerdung und Diskussion. Sie freut sich über den grossen Erfolg ihres Buches und die damit verbundenen zahlreichen Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern. Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Mittwoch, 17. Februar, um 19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken, mit Apéro.


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veranstaltungen

Szene aus dem Theater «Voll im Stress» von der Seniorenbühne Luzern. (Bild zvg.)

Senioren spielen für Senioren Theateraufführung im Haus zum Seewadel Die Truppe der Seniorenbühne Luzern verwandelte kürzlich den Mehrzweckraum des Haus zum Seewadel in Affoltern für 75 Minuten in ein Theater. In einem vollbepackten Kleintransporter mit Anhänger wurden die vielen tollen Requisiten für das unterhaltsame Lustspiel in zwei Akten, «Voll im Stress» von Hanna Frey, nach Affoltern gebracht. Ein Team von acht Schauspielenden, einer Visagistin, Bühnenbauer und Techniker, Souffleuse im Alter von 60 bis 80 Jahren reiste an und

zeigte sein Können. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert vom Auftritt. Im Stück «Voll im Stress» konnten sie live dabei sein und sehen, wie es zu und her geht in der Villa Stocker, wenn Herr und Frau Stocker in den Ferien weilen. Ganz nach dem Motto: «Ist die Katze aus dem Haus, tanzt die Maus!» Es war ein voller Erfolg! Die Seniorenbühne Luzern wird auch im nächsten Jahr wieder eingeladen, die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus zum Seewadel zu erfreuen und zum Schmunzeln zu bringen.

«Lebendiges Wasser» Begleitete Fastenwoche vor Ostern Fasten gehört traditionellerweise in die Zeit vor Ostern als Reinigung von Körper und Seele und zur Neuausrichtung. Auch dieses Jahr bietet Pfarrerin Claudia Mehl wieder gemeinsam mit Helen Dettwiler, Ernährungsberaterin aus Kno- Pfarrerin Claudia nau, eine begleite- Mehl. (Bild zvg.) te Fastenwoche für Frauen und Männer aus Maschwanden und der umgebenden Region an. Die Fastenwoche eignet sich für alle, die sich gesund fühlen und sowohl die Zeit als auch den Willen haben, eine knappe Woche ohne feste Nahrung auszukommen. Es empfiehlt sich, in dieser Woche Musse und Ruhe zu haben. Die Fastenden treffen sich täglich zu einer allmorgendlichen oder -abendlichen kurzen Meditations- und Befindlichkeitsrunde und einem anschliessenden Spaziergang, den Helen Dettwiler aus Knonau und Ursula Studer aus Maschwanden leiten wer-

den. Bruno Grob, Heinrich Grimmer und Max Bühlmann haben sich zudem bereit erklärt, Mitte der Woche, verbunden mit einem Rundgang durch das Trinkwasserreservoir Knonau, über die Trinkwasserversorgung Maschwandens und Knonaus aufzuklären. Für alle, die neugierig oder noch etwas unsicher sind, findet am Dienstag, 16. Februar, um 20 Uhr im Pfarrhaus Maschwanden eine Einführung in die Thematik des Fastens mit Helen Dettwiler, Fachfrau für Ernährung, statt. – Daten: Montag bis Freitag, 7. bis 11. März: jeweils 10 oder 18 Uhr. Samstag, 12. März: 10 Uhr gemeinsames Fastenbrechen. Sonntag, 13. März: Gottesdienst unter Mitwirkung der Fastenden am Maschwander Suppentag (freiwillig). Flyer dazu liegen in den Kirchen Maschwanden, Knonau, Mettmenstetten, Affoltern und in den jeweiligen Pfarrhäusern auf. Wer an der Fastenwoche teilzunehmen wünscht, wird gebeten, sich bis zum 1. März bei Pfarrerin Claudia Mehl anzumelden, Telefon 044 767 09 78, oder E-Mail: claudiaedeltraud.mehl@uzh.ch.

Kinderfilm: «Der kleine Rabe Socke» Der kleine Rabe Socke hat allerlei Unsinn im Kopf und eines Tages beschädigt er beim Spielen den Staudamm am Waldrand. Er macht sich mit seinen Freunden, dem Schaf Wolle und dem Bär Eddi, auf den Weg zu den Bibern, um sie um Hilfe zu bitten. Denn schliesslich haben die Biber den Staudamm ja auch gebaut. Die Reise hält jedoch viele aufregende Überraschungen für Socke und seine Freunde bereit ... Am Samstag, 13. Februar, 15 Uhr, findet im Familienzentrum Bezirk Af-

foltern für alle Kinder ab drei Jahren ein exklusiver Kinonachmittag statt. Der Kinospass kostet 6 Franken pro Einzelperson, eine Familie (ein Erwachsener und zwei Kinder) ist für 15 Franken mit dabei und ein Erwachsener mit drei Kindern für lediglich 20 Franken. Verpflegung ist gegen einen kleinen Aufpreis vorhanden. Es wird gebeten, gute Laune und viele Freunde mitzunehmen. (MF) Weitere Informationen: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch


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Vermischtes

Dienstag, 9. Februar 2016

Die Förderung der Jugend im Visier Delegiertenversammlung der Sportschützen von Zürich und Umgebung in der «Krone», Hedingen Der FSV Wettswil 10 Meter und die «Krone», Hedingen, waren vergangenen Samstag Gastgeber der 92. Delegiertenversammlung des Verbandes der Sportschützenvereine Zürich und Umgebung VSpZU. ................................................... von urs e. kneubühl Man freue sich, im Bezirk Affoltern zu Gast zu sein, hielt Jürg Spillmann, Präsident des Verbandes der Sportschützenvereine Zürich und Umgebung VSpZU zur Eröffnung der ordentlichen Verbands-Delegiertenversammlung fest. «Einerseits aus ganz persönlichen Gründen, weil Hedingen nämlich mein Heimatort ist, zum anderen aber auch, weil das Restaurant Krone Hedingen und die Gastgeberinnen Esther und Nadine Buchegger uns aufs Herzlichste willkommen geheissen und vorzüglich verpflegt haben.» Dann gab er zur Grussbotschaft das Wort an den Wettswiler Gemeindepräsidenten, Standort des gastgebenden Vereins FSV Wettswil 10 Meter. Hanspeter Eichenberger merkte denn auch umgehend an, dass der FSV wegen des gegenwärtigen Fehlens einer geeigneten Lokalität in der eigenen Gemeinde nach Hedingen ausweichen musste.

«Mit der Inbetriebnahme des Schulhaus-Neubaus mit Mehrzwecksaal 2017 wird dieses Manko dann wieder behoben sein», fügte Eichenberger erklärend an. Seine Gemeinde stellt er in der Folge mit allen Vorteilen vor, lobt den Feldschützenverein, welcher heuer sein 150-Jahr-Jubiläum feiern kann und sich im Bereich der Jugendförderung sowie für das Dorfleben engagiert. «Neben dem Sport ist im FSV Wettswil 10 Meter auch immer reichlich Platz für die Geselligkeit», weiss der Gemeindepräsident und erwähnt hierbei die Tradition, dass die FSVSportschützen jeweils zu Fuss ans Eidgenössische wandern – selbst ins Wallis.

Jugendförderung gibt zu reden Die Geschäfte der anschliessenden Delegiertenversammlung beinhalteten zwei Knackpunkte: Ordentlich Gesprächsstoff boten die Unterstützung und Förderung der Jugend, die dem VSpZU ein grosses Anliegen ist, sowie die Nachfolge des zurückgetretenen Kassiers. Infolge dieser Demission aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen wird denn auch für die Abnahmen der Jahresrechnung 2015 und des Budgets 2016 am 18. März eine ausserordentliche DV stattfinden.

Zurück zur Jugend: Die Sportschützen Dielsdorf und Umgebung beantragten die Erhöhung der VerbandsEntschädigung für Nachwuchsschützinnen und -schützen an die Vereine. «Mit den beantragten 20 (statt bisher 10) Franken pro Jugendlichem könnten die enormen Ausgaben der Vereine im Nachwuchsbereich besser gedeckt werden – und womöglich wären dann auch mehr Vereine interessiert, die Jugendförderung aktiver zu betreiben», begründete der Dielsdorfer Vereinssprecher. Die Sportschützen Affoltern sowie weitere Vereine bestätigten die hohen Ausgaben im Nachwuchsbereich, wobei der eine und andere Sprecher dazu aber bemerkte, dass man die finanzielle Belastung nicht einfach an den Verband weiterschieben, sondern mit Sponsorengeldern decken sollte. Es gab zudem weitere, bezüglich der Verbandsbelastung Bedenken anmeldende Stimmen, die von einer Erhöhung abrieten. Der Antrag der Dielsdorfer Sportschützen wurde in der Folge mit 17 Nein- und 14 Ja-Stimmen (vier Enthaltungen) knapp abgelehnt, worauf der VSpZU-Präsident gleich anmerkte, dass man sich im Vorstand des Dielsdorfer Anliegens nochmals annehmen, die Zahlen und Möglichkeiten gründlich analysieren und nach Lösungen suchen wolle. Seitens der Dele-

gierten ernteten Präsident und Vorstand für diesen Vorstoss durchwegs Zustimmung und Applaus.

Kassenführung zukünftig an Treuhänder übergeben Zu reden gab auch die Nachfolgeregelung des zurückgetretenen Verbandskassiers Martin Egli. Weder dem Vorstand war es gelungen, einen Kandidaten für die Nachfolge zu finden, noch gab es entsprechende Meldungen aus den Vereinen und den Delegierten. Als Lösung kristallisierte sich die Vergabe der Kassenführung an einen externen Treuhänder heraus, welche ebenso vom Bezirks-Schützenverband angestrebt wird, wie dessen Sprecher mitteilte. Die Regelung, wer diesen Treuhänder schliesslich im Vorstand als Kassier vertreten wird, wie es Statuten und Obligationenrecht erfordern, wird zu gegebener durch den Vorstand bestimmt. Die Honorarkosten – geschätzt werden diese jährlich auf ca. 2000 Franken – sollen über eine leichte Erhöhung der Sockel- und Lizenzbeiträge gedeckt werden. Dem Vorstand wurde einstimmig grünes Licht zur Suche eines Treuhänders und zur Aufgleisung von Organisation und statutarischer Lösung gegeben; anlässlich der nächsten ordentlichen DV kann dann darüber abgestimmt werden.

Die weiteren Traktanden, wie präsidialer Jahresbericht, Schiessanlässe und Mitteilungen, passierten locker. Mit viel Wohlwollen und Applaus wurde dabei die Mitteilung des Vorstandes quittiert, dass ab 2017 in Wettkämpfen Auflageschützen und frei Schiessende getrennt klassiert werden sollen.

ratgeber

Egon Wenzinger über Aktienmärkte

Der U.S.-Aktienmarkt steht auf wackligen Beinen!

Der menschliche Intellekt ist so veranlagt, dass er die Gegebenheiten zerteilt. Er spaltet eine Einheit in zwei Teile, z. B. in oben und unten, in gut und böse usw. Gegensätze sich aber im Grunde nicht zwei unabhängige Kräfte. Sie sind miteinander verbunden, treten immer simultan in Erscheinung und bilden ein Ganzes. Das eine verliert ohne das andere an Bedeutung. Der Verstand will dies oder das. Durch die Teilung der Polarität, durch Vergleichen und Auswählen kreiert der Verstand ein divergierendes Problem. Ein divergierendes Problem kann sich aber nur auflösen, indem man das Problem selbst versteht, dass es nicht wirklich ein Problem ist, dass es durch den Intellekt erschaffen wurde, der wählen will zwischen den Gegensätzen, die gar keine Gegensätze sind. Die Grundlage des Lebens ist Polarität und Polarität entsteht durch Wandel. Wir können dem Wandel also nicht entkommen. Viele Menschen leben in Erinnerungen und Vorstellungen, bleiben daran haften, beurteilen und vergleichen das Gestern und das Heute und projizieren Konzepte in das Morgen. Es wird in angenehm und unangenehm unterteilt, dabei heisst man das eine willkommen und dem andern möchte man am liebsten sofort entkommen. Dieses Verhalten erzeugt Spannung und führt zu Problemen. Lediglich der Verstand erzeugt durch Bewertung und Teilung die Diskrepanz. Wird das Prinzip der Polarität zutiefst verstanden, erkennt man, dass es im Grunde gar kein Problem gibt, das Problem löst sich auf. Dadurch wächst das Vertrauen, mit dem Unbestimmten und den darin enthaltenen Möglichkeiten in jedem Augenblick offen, direkt und urteilsfrei mitzufliessen. Reto Blaschitz bietet den Menschen auf verschiedene Wege eine Möglichkeit, Klarheit, Einklang und Transformation zu erleben und sich dem beständigen Wandel unbeschwert hinzugeben.

Nach dem ersten Wochengewinn in diesem Jahr ist der U.S.-Aktienmarkt zurzeit im Aufwind! Der S&P 500 schloss am 29. Januar 2,48 Prozent oder 46,88 Punkte höher bei 1940,44 Zählern. Somit war die Wochenbilanz des Leitindexes mit 1,7 Prozent positiv. Für den Monat Januar verzeichnete das weltweite am meisten beachtete Börsenbarometer immer noch ein deutliches Minus von 5,1 Prozent. Das war gleichzeitig der höchste Monatsverlust seit August 2015! Positive Impulse erhielt der Markt von den bisher überraschend starken Quartalszahlen. So legten insbesondere Microsoft 5,8 Prozent, Visa 7,4 Prozent und Facebook 15,5 Prozent zu. Dagegen lieferte Amazon enttäuschende Zahlen und verlor 7,6 Prozent. Die Markterholung erhielt einen Teil ihrer Kraft aus einer unerwarteten Quelle. So überraschte die Meldung über eine Lockerung der japanischen Geldpolitik. Japans Zentralbank führt Negativzinsen ein, um die Preisentwicklung und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die zweite Quelle des jungen Aufschwungs ist auf die anziehenden Ölpreise, welche von einem 12-jährigen Tief um 7,9 Prozent stiegen, zurückzuführen. Die Publikation des Bruttoinlandprodukts (BIP), von Oktober bis Dezember wuchs auf das Jahr hochgerechnet nur um enttäuschende 0,7 Prozent. Das war im Vergleich zu 2,0 Prozent im dritten Quartal und 3,9 Prozent im zweiten Quartal 2015 wenig. Volkswirtschaftlich gesehen, weisen die Daten auf eine Verlangsamung der Wachstumsrate hin, nicht aber auf eine von vielen befürchtete Rezession. Anstatt dass diese schlechten Nachrichten den Aktienmarkt verscheuchten, wurden diese gut aufgenommen, weil eine Verschiebung künftiger Leitzinserhöhungen angenommen wird. Alles in allem, scheint der neue Trend am U.S.-Aktienmarkt auf wackligen Beinen zu stehen. Viel gesünder wäre, mit der U.S. Konjunktur ginge es aufwärts und sie würde nicht so kränkeln. Der weitere Verlauf dieses ersten Ertragsquartals wird zeigen, wie gesund die amerikanische Ökonomie tatsächlich ist. Davon hängt die weitere Entwicklung des Aktienmarktes ab.

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Sport

Dienstag, 9. Februar 2016

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Gut besuchtes Fussballwochenende Juniorenturnier des FC Affoltern Vom 29. bis zum 31. Januar hat das alljährliche Hallenturnier des FC Affoltern stattgefunden. Es kann auf ein äusserst faires und erfolgreiches Turnier zurückgeblickt werden, bei dem die FCA-Mannschaften durch gute bis herausragende Leistungen glänzten. Zum 32. Mal durfte der FC Affoltern verschiedene Mannschaften aus der Region Zürich empfangen und sich mit ihnen in den Fussballkünsten messen. Dank den sehr ehrgeizigen und trotzdem fairen Spielern, kann auf ein überaus erfolgreiches Wochenende mit herausragendem Fussball zurückgeblickt werden. Des Weiteren konnte sich der FCA über eine hohe Zuschauerpräsenz freuen, welche die Teams unterstützt hat. Besonders am Sonntag kamen zahlreiche Zuschauer, um guten Fussball zu geniessen. Zur Eröffnung des Turniers massen sich am Freitagabend die B-Junioren mit Mannschaften aus der Coca-Cola-Liga und Promotion. Dies war ein Garant für schnellen und trickreichen Fussball. Im Finale traf die Mannschaft des FC Affoltern auf den FC Bülach, gegen welche sie bereits in der Gruppenphase gespielt hatte und sich unentschieden trennen musste. Der FC Affoltern dominierte im Finale jedoch klar und konnte mit einem 3:1 den Turniersieg erringen.

Turniersieg für die F-Junioren des FC Knonau-Mettmenstetten Am Samstag fand zuerst das F-Junioren-Turnier statt, bei welchem der Spass im Fokus stand und alle Mannschaften durch ihre Motivation und Freude am Spiel begeistert haben. Schlussendlich sorgte der FC KnonauMettmenstetten dafür, dass der Turniersieg im Säuliamt bleibt. Als nächstes stand das Turnier der D-Junioren auf dem Programm, in welchem der FC Affoltern mit zwei Mannschaften vertreten war. Die Startfelder der beiden Gruppen war ausgeglichen, was zu sehr spannenden Spielen führte, welche oft sehr knapp ausgingen. Nachdem sich beide Mannschaften des FC Affoltern als Gruppensieger durchsetzten, schied das D/a im Halbfinale gegen den FC Dielsdorf unglücklich mit 1:2 aus. Aufgrund dessen war das

D/b besonders motiviert, den Turniersieg nach Hause zu holen. Es ging das Finalspiel mit einer kämpferisch starken Leistung an und rief eine hervorragende Leistung ab. Durch diesen Einsatz konnte man das Finalspiel mit 3:1 für sich entscheiden.

C-Junioren des FCA ersatzgeschwächt Zum Ausklang des Samstags massen sich die C-Junioren mit Mannschaften aus dem Kanton Zürich und der Innerschweiz. Aufgrund einiger Ausfälle war die eigene Mannschaft stark ersatzgeschwächt. Es ist zu hoffen, dass bis zum Saisonbeginn die Mannschaft zu alter Stärke zurückfinden kann. Der in dieser Kategorie vertretene FC Wettswil-Bonstetten konnte nach einer Niederlage im Halbfinale den dritten Platz erreichen. Den Sieg errang der FC United Zürich, der den FC Littau im Endspiel mit 4:1 bezwang. Am letzten Turniertag fanden noch das Turnier der E-Junioren und das zweite F-Junioren-Turnier statt. In beiden Turnieren war der FC Affoltern mit jeweils zwei Teams vertreten. Das E-Junioren-Turnier gingen beide Mannschaften mit viel Einsatz und Willen an, leider musste das E/b einige Niederlagen einstecken und verlor im Spiel um Platz 7 unglücklich im Penaltyschiessen. Für das E/a verlief das Turnier deutlich erfolgreicher. Obwohl das Team in der Gruppenphase in einem Spiel unterlag, zog es ins Halbfinale ein. Nach einem knapp gewonnenen Halbfinalspiel konnte sich der FCA im Finalspiel noch einmal steigern und gewann hoch überlegen gegen den FC Blue Stars mit 8:1. Der FC Knonau-Mettmenstetten musste nach der knappen Halbfinalniederlage gegen den FC Affoltern auch im Spiel um Platz 3 eine Niederlage hinnehmen und erreichte dadurch den vierten Platz.

Tolle Leistungen der Schiedsrichter

Als Abschluss dieses Fussballwochenendes ging das zweite F-Junioren-Turnier vonstatten. In einem Feld von starken Mannschaften konnte sich das F/b trotz starker Leistung in den Gruppenspielen nicht für das Halbfinale qualifizieren und ging in das Platzierungsspiel um den fünften Platz. Währenddessen konnten sich das F/a des FC Affoltern und der FC Knonau-Mettmenstetten über den Gruppensieg freuen. Nachdem sich die Säuliämter Mannschaften im Halbfinale gegen die beiden Zürcher FC Blue Stars und FC Red Star durchsetzen konnten, trafen sie im Finale aufeinander. Dort konnte sich der FC Knonau-Mettmenstetten mit 3:1 durchsetzen und nimmt dadurch Schon die Junioren achten auf Manndeckung. (Bilder zvg.) beide Turniersiege in der Altersklasse F-Junioren nach Hause. Rückblickend war es ein sehr faires und friedvolles Turnier. Dies lag unter anderem an den guten Schiedsrichtern. Als Schiedsrichter amteten sowohl Junioren als aus lizenzierte Schiedsrichter des FC Affoltern.

Die B-Junioren konnten den Titel von 2015 verteidigen.

Patrick Hutzler

Da war die Welt noch in Ordnung. Der Ball zappelt zum 2:2 im Netz und die Lion-Spieler feiern. (Bild Salomon Schneider)

Aufstieg knapp verpasst Der Futsalclub Lion spielt auch 2016 in der Nationalliga B Die Futsal-Aufstiegsspiele der Nationalliga B fanden erneut in der Bonstetter Schachenhalle statt. Der Futsalclub Lion unterlag im Aufstiegsspiel mit 3:6 (1:2) und steigt somit nicht auf. In der vergangenen Saison hat der Futsalclub Lion die Aufstiegsspiele nur ganz knapp verpasst. Diese Saison hat

er ein über weite Strecken ausgeglichenes Aufstiegsspiel unglücklich verloren. «Wir mussten mehrfach einem Rückstand nachrennen. Als es kurz vor Schluss 3:4 stand, haben wir voll auf Offensive gesetzt und die Defensive entblösst», ärgert sich Michi Woodtli, Trainer und Vize-Präsident der Lions, und ergänzt: «Vielleicht sind aller guten Dinge ja drei und wir

schaffen den Aufstieg in der kommenden Saison. Obwohl Futsal noch eine Randsportart ist – immerhin jedoch eine von der Fifa anerkannte Spielweise des Hallenfussballs, die ohne Banden gespielt wird – fanden mehrere hundert Zuschauer am vergangenen Sonntag den Weg in die Bonstetter Schachenhalle. «Die Stimmung war unglaublich», bedankt sich Woodtli bei den Fans. (sals)

Erneuerung im Vorstand TV Mettmenstetten: Generalversammlung im Rösslisaal Der Vizepräsident und Aktuar Andreas Frick tritt zurück. Olivia Ferrari übernimmt das Vizepräsidium, Aktuarin wird Martina Schär. Nach 30 Jahren Leitertätigkeit wird der Geräteturner Ueli Baumann verabschiedet. ................................................... von werner eugster Stabilität nützt jedem Verein, und dennoch ist die Erneuerung des Vorstandes von grosser Wichtigkeit. Nachdem an der letztjährigen Generalversammlung des Turnvereins Mettmenstetten Nik Junker als neuer Präsident gewählt worden war, bestand er die Feuertaufe an der diesjährigen Versammlung mit Bravour. Es hat sich mittlerweile als Tradition etabliert, dass die Mitglieder im Rösslisaal zum Spaghettiplausch eingeladen werden, damit sie die Versammlung nicht mit knurrenden Mägen über sich ergehen lassen müssen. Wobei es nach dem Essen jeweils eine spezielle Attraktion gibt, die sich niemand entgehen lassen will: den Jahresbericht des Vizepräsidenten Andreas Frick, der jeweils mit so viel Witz, Schalk und Erinnerungen weckenden Nebenbemerkungen gespickt ist, dass der Applaus den Dezibel-Wert einer Zugabe in einem Konzert erreicht. Leider war dies das letzte Mal, denn Andreas Frick tritt aus dem Vorstand zurück, bleibt aber weiterhin als Leiter in der Leichtathletik-Riege tätig.

Martina Schär und Olivia Ferrari rücken nach Das Amt des Aktuars übernimmt Martina Schär, aktive Turnerin und angehende Primarlehrerin, welche die besten Voraussetzungen für dieses Amt mit sich bringt. Das Vizepräsidentenamt übernimmt Olivia Ferrari, die bereits im Vorstand aktiv war für das Ressort Presse. Der übrige Vorstand und der noch junge Präsident Nik Junker liessen sich alle einstimmig und mit Applaus in ihren Chargen bestätigen. Der Verein blickt wiederum auf ein erlebnis- und erfolgreiches Vereinsjahr zurück, wobei vor allem das alle zwei Jahre stattfindende Turner-

Andreas Frick verlässt den Vorstand und wird abgelöst durch Olivia Ferrari (rechts) als Vizepräsidentin und Martina Schär als Aktuarin. (Bilder zvg.) chränzli unter dem Motto «Las Vegas» eines der Highlights war. Weniger Erfreuliches konnte Andreas Frick allerdings vom organisatorischen Ablauf berichten. Wegen des freien Eintritts und der Abschaffung der Vorreservierungen wurden die Veranstaltungen überrannt, und einige Besucher mussten enttäuscht nach Hause gehen, da kein Platz mehr in der restlos gefüllten Wygarten-Halle zu finden war. Und nicht alle, die Platz gefunden hatten, waren bereit, einen freiwilligen Beitrag in die Kollekte zu geben. So stand dem Negativrekord bei der Kollekte ein Positivrekord in Festwirtschaft und Tombola gegenüber. Änderungen für die nächste Auflage des Chränzli sind aber bereits in Planung.

Und immer wieder Papiersammlung Nicht nach den Erwartungen entwickelt haben sich die Papiersammlungen, die der Turnverein zu Gunsten

Über 30 Jahre Leiter der Geräteturner: Ueli Baumann wird verabschiedet.

der politischen Gemeinde Mettmenstetten durchführt, und die eine der wichtigsten Einnahmequellen des Vereins sind. Mit der Ausweitung von vier auf fünf Sammeltermine stiegen letztlich nur die Posten auf der Aufwandseite an, ohne dass es gelungen wäre, mehr Papier zu sammeln. Darum wird ab diesem Jahr wieder aufs alte Regime mit vier Sammelterminen zurückgewechselt, in der Hoffnung, dass damit das budgetierte Defizit des Vereins etwas milder ausfalle.

Über 30 Jahre in der Halle und «Mättmi bewegt» Bei den Leitern des Geräteturnens, einer der aktivsten Riegen des Vereins mit 45 Kindern im Alter von 6 bis 21 Jahren, wurde nach über 30 Jahren intensiven Engagements Ueli Baumann verabschiedet. Andreas Leidenix hob in seiner Laudatio hervor, dass Ueli von den Kindern sehr geschätzt wurde, und vor allem die älteren unter ihnen seine Ratschläge sehr gut aufnahmen. Auch Andreas Foster trat im Laufe des Vereinsjahres zurück, wurde aber bereits früher verabschiedet. Zusammen mit allen anderen Sportvereinen im Dorf plant der Turnverein einen Plausch-Sportanlass als Beitrag zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde. Am alten Grümpi-Termin, das heisst, am Samstag, 27. August, wird unter dem Motto «Mättmi bewegt» ein spielerischer Wettkampf für Gross und Klein durchgeführt, bei dem der Turnverein zwei Posten gestalten und betreuen wird.


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