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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 169. Jahrgang I Dienstag, 10. Februar 2015

Neues Schulhaus

Abschied

Die Pirmarschulpflege Wettswil stellt das Projekt am 5. März in der Turnhalle Mettlen vor. > Seite 3

Zum Hinscheiden des ehemaligen Stalliker Gemeinderats Adolf Winkler. > Seite 3

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Spannender Abend Hugo Kaspar in der Wettswiler Bibliothek über den Komponisten Jacques Offenbach. > Seite 6

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«English evening» Ronald Weisbrod schlug noch einmal ein interessantes Kapitel der Firmengeschichte auf. > Seite 7

Zu viele Esswaren landen im Abfall

Donnerstag, 12. Februar, ab 18.30 Uhr, Singsaal des Schulhauses Güpf, Hedingen. Vorführung «Taste the waste», Apéro aus aussortierten Lebensmitteln, Gruppendiskussionen zum Thema.

................................................... > Bericht auf Seite 5

Kinder wollen wieder in die Feuerwehr 2011 waren nur noch 15 Kinder und Jugendliche Mitglied in der Jugendfeuerwehr des Bezirks Affoltern – heute sind es 55. Am vergangenen Freitag beging der Feuerwehrverband des Bezirks Affoltern seine Generalversammlung. Ein Grossteil der Aktivitäten des Verbands entfällt auf die Jugendfeuerwehr, die er für die Feuerwehren der 14 Bezirksgemeinden organisiert. In der Jugendfeuerwehr werden Kinder und Jugendliche an die Arbeit in einer Erwachsenen-Feuerwehr herangeführt. Im Jahr 2014 konnte die Jugendfeuerwehr ein Wachstum von rund 20 Mitgliedern verzeichnen. Kommandant Urs Weber erklärt: «Als ich 2011 das Kommando der Jugendfeuerwehr übernommen habe, hatten wir gerade einmal 15 Mitglieder. Ich habe mich für gute Ausrüstung eingesetzt und mir immer Mühe gegeben, Spass zu vermitteln.» Wie erfolgreich seine Methoden waren, zeigen die explodierenden Mitgliederzahlen. Heute sind 55 Jugendliche dabei. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Traditionsbetrieb weg Die Inhaber der Metzgerei Steffen im Aeugstertal schliessen aus Altersgründen. > Seite 9

Musikalisches Hollywood im Oberamt An drei Aufführungen bot der Musikverein Hausen anlässlich des diesjährigen Jahreskonzertes ein musikalisches Spektakel der besonderen Art. Mit bekannten Film- und Musicalmelodien begeisterten die MVH-Musikanten ihre Fans am letzten Samstag im vollbesetzten Gemeindesaal. Das Motto «Hollywood & Symphony» bewog die Musiker auch zu einem überaus interessanten und seltenen Projekt. Sie erweiterten ihr Ensemble zu einem imposanten «Sinfonie-Blasorchester» mit Geigen, Bratschen und Celli. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Noch vor zwei Generationen undenkbar ist Lebensmittelverschwendung heute zu einem grossen Problem geworden. Schüler der Schule Hedingen wollen auf das Thema aufmerksam machen. Ein Arbeiter in Japan schmeisst täglich acht Stunden lang noch frisches Sushi weg, ein deutscher Bauer lässt einen Teil seiner Kartoffelernte auf dem Feld zurück und in Frankreich werden tonnenweise Orangen vernichtet. Solche Szenen zeigt der Film Taste the waste. Das Schülerparlament der Sekundarschule Hedingen hat sich dem Thema Nahrungsmittelverschwendung angenommen. Sie haben bei der Landi Albis nach aussortierten Lebensmitteln gefragt und machen daraus am Themenabend einen Apéro. Dann wird der Film Taste the waste gezeigt und anschliessend in drei Gruppen zum Thema diskutiert. «Wir haben den Film geschaut, waren beeindruckt und haben uns entschieden, unsere Mitmenschen auf das Thema aufmerksam zu machen», erzählt der Schüler Dominique Keiser und ergänzt: «Ich will bei mir zu Hause anfangen und hoffe, dass bald weltweit ein Umdenken stattfindet.» (sals)

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anzeigen

Die seit Tagen anhaltende Bise und regelmässiger Schneefall sind Gold wert für die Langlaufloipe zwischen Hüslimatt und Feldenmas. (Bild Martin Platter)

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Wie jedes Mal, wenn genügend Schnee liegt, werden die bekannten Loipen im Säuliamt von Freiwilligen perfekt aufbereitet. In Affoltern spurt die IG Pro Langlauf Feldenmas, die neu auch virtuell auf loipe-feldenmaas.ch zu erreichen ist; auf dem Mittelalbis der frühere Schweizer Langlaufmeister Bruno Heinzer. ................................................... von martin platter «Die Leute schätzen es sehr, wenn sie nicht zuerst eine Stunde Auto fahren müssen, um langlaufen zu können», sagt Hansruedi Wettstein, den alle nur Güx nennen. Seit dem Winter 1984/85 unterhält der pensionierte Leiter der Affoltemer Regiebetriebe zusammen mit Werner «Rupi» Ruprecht und wei-

teren Helfern bei guten Schneeverhältnissen die Langlaufloipe auf der Hochebene zwischen der Affoltemer Hüslimatt (mit Start beim Holzschnitzelhof) und dem Bonstetter Feldenmas. Jeweils morgens zwischen 8 und 9 Uhr walzt und spurt Güx für klassischen Stil und Skating. Kann er mal nicht, wird er tatkräftig unterstützt von Hans Hinnen oder Hugo Trachsler.

Gute Frequenzen schon um 8 Uhr «Es ist erstaunlich, wer einem jeweils schon morgens um acht auf der Piste begegnet», freut sich Wettstein, der regelmässig am Engadiner Skimarathon teilnimmt. In schneereichen Jahren wie diesem, wenn die acht Kilometer lange Loipe während längerer Zeit gut befahrbar sei, schlage sich das sofort in den Laufzeiten des Engadiners nieder. «Die Säuliämtler Teilnehmer ma-

chen dann in der Rangliste einen Sprung nach vorne», hat Güx erfreut festgestellt. Er erhalte jeweils viele schöne Rückmeldungen. Das stelle ihn auf und sei Motivation, den Aufwand zu betreiben: «Besonders gefreut hat mich das spontane Angebot von Thuri Küng. Er stellt den Langläufern die Parkplätze seines Gartencenters an der Aumülistrasse in Bonstetten kostenlos zur Verfügung.» Auch der frühere Schweizer Langlaufmeister Bruno Heinzer hat wieder gespurt auf dem Mittelalbis. Zwei Kilometer misst seine coupierte Loipe, die ebenfalls für klassischen Stil und Skating taugt. Parkplätze in begrenzter Anzahl stellt Heinzer auf seinem Grundstück vor der Scheune zur Verfügung und meldet «fantastische Bedingungen zum Langlaufen.»

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Noch moderates Bevölkerungswachstum im Säuliamt Unter dem kantonalen Zuwachs – das ändert sich bis 2030 Im Knonauer Amt hat die Bevölkerungszahl innerhalb des vergangenen Jahres um 1,3 Prozent zugenommen, was leicht unter dem kantonalen Durchschnitt liegt. Ende 2014 lebten 50 526 Personen in der Region. Die Zürcher Bevölkerung ist erneut stark gewachsen. Gemäss Statistischem Amt sind im vergangenen Jahr 22 000 Personen dazugekommen. Der Kanton Zürich zählte Ende 2014 rund

1 443 000 Einwohner. Besonders starkes Wachstum verzeichnen das Limmattal (+2,1 Prozent) sowie das Unterland und das Glattal mit 2,0 bzw. 1,9 Prozent. Der Bezirk Affoltern nimmt in der «Wachstumsrangliste» lediglich Rang sechs ein und liegt mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent unter dem kantonalen Durchschnitt von 1,5 Prozent. Gemäss den neuesten Prognosen der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt wird das Säuliamt bis 2030 jedoch stärker wachsen als angenommen – nämlich um 23 Prozent auf

über 61 000 Einwohner. Das Wachstum ist auf Kantonsebene fast flächendeckend: 136 der 170 Gemeinden hatten Ende 2014 mehr Einwohner als vor Jahresfrist. Auch die ausländische Bevölkerung nimmt zu; der Ausländeranteil beträgt im Kanton Zürich 25,7 Prozent – 0,5 Prozent mehr als Anfang 2014. Im Säuliamt beträgt dieser lediglich 17,4 Prozent – der zweittiefste Wert hinter dem Weinland. (-ter.)

200 07 9 771661 391004


Bestattungen Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten Sterne der Erinnerung.

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen.

Stahel geb. Müller, Hedwig

TO D E S A N Z E I G E

geboren 26. September 1917, von Zürich und Hinwil ZH, Witwe des Stahel, Otto Gottfried, wohnhaft gewesen Schachenmatten 5, Bonstetten.

Wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass heute mein herzensguter Ehemann, unser Bruder, Schwager, Onkel und Cousin

für die Zeichen der Verbundenheit und grossen Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Sie starb in Affoltern am Albis am 4. Februar 2015.

Marcel Wyler

Markus Boss

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

12. Juli 1949 – 4. Februar 2015

erfahren durften. Herzlichen Dank für die tröstenden Worte, Blumen, Karten, Gaben für späteren Grabschmuck, Spenden für die Krebsliga und andere Institutionen. Herzlichen Dank all denen, die für die würdevolle Gedenkfeier von Markus mitgeholfen haben.

im

völlig unerwartet nach kurzer Krankheit verstorben ist. Traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für all die gemeinsam erlebten Stunden, nehmen wir Abschied.

Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden Am 4. Februar 2015 ist in Obfelden ZH gestorben:

Wyler-Werner, Marcel Hugo geb. 12. Juli 1949, von Grindelwald BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Lindenbachstrasse 5; Ehemann der Wyler-Werner, Monika Ruth. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Monika Wyler-Werner Paul Wyler und Hanni Brönimann, Agnes Ihle-Wyler, Franz und Annalise Wyler-Grunder, Gertrud und Hansruedi Holzer-Wyler, Heinz und Elisabeth Wyler-Hochstrasser, Monika und Ueli Eggimann-Wyler, Ferdinand und Martine Wyler-Mathieu, Beatrice Wyler Friedrich und Gerhard Friedrich und Hubert und Ursula Wyler-Wyczisk und Anverwandte Alfred Kirschner-Werner, Söhne Christoph und Reto mit Irène

im

Abdankung am Freitag, 20. Februar 2015, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden.

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt. Traueradresse: Monika Wyler-Werner, Lindenbachstrasse 5, 8912 Obfelden

HERZLICHEN DANK

Knonau, im Februar 2015

Die Trauerfamilien

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Arbeitskollegen, Feuerwehr-Pikettkameraden und Bekannten für die überaus grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Die Friedhofvorsteherin

Hanspeter Corradini 6. Oktober 1934 – 17. Januar 2015

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TO D E S A N Z E I G E

Herzliche Einladung zur

Gründungsversammlung

Verein Aemtlerchorb Mittwoch, 11. Februar 2015, 20 Uhr, Mehrzweckraum Gem. Aeugst. Interessierte sind willkommen.

Tiefbewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Mitglied, ehemaligen Präsidenten und Vorstandsmitglied

Marcel Wyler Marcel ist völlig unerwartet am 4. Februar nach kurzer Krankheit verstorben. Mit Marcel verlieren wir ein immer engagiertes Mitglied, das den Verein wesentlich mitgeprägt hat. Als loyaler hilfsbereiter Mensch wird er uns in bester Erinnerung bleiben. Er wird eine grosse Lücke hinterlassen, wir vermissen ihn. Die Mitglieder des Businessclub Albis sind tief betroffen und sprechen seiner Familie und seinen Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus. Vorstand und Mitglieder Businessclub Albis

Ganz besonders danken wir: – Dr. Kunz, Dr. Minder, dem Team der Palliativestation der Villa Sonnenberg für die liebevolle Pflege und Betreuung – Dr. Knönagel, dem Team der Onkologie-Abteilung, Frau D. Tschudi, Limmattalspital, Schlieren – der Radiologie-Abteilung Triemlispital, Zürich – unseren Hausärzten Dr. Ariana Kuster/Dr. Werner Baumann, Affoltern am Albis – Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsame Abdankung – dem Spitex-Team Affoltern am Albis für die fürsorgliche Unterstützung – dem Fahrdienst TIXI-TAXI Säuliamt – für die vielen Beileidsbezeugungen mit lieben Worten – dem Restaurant Senevita Obstgarten, Affoltern am Albis, für die herzliche Aufnahme – «seinem geliebten Mittagstisch» – für die grosszügigen Spenden zu Gunsten der Palliative Care, Affoltern am Albis Affoltern am Albis, im Februar 2015

Die Trauerfamilien

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in 8912 Obfelden statt.

HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem Muetti, Schwiegermuetti, Grosi und meinem Urgrosi

Felicitas Heer-Spielhofer erfahren durften. Die vielen tröstenden Worte, Karten und Spenden haben uns tief berührt. Ein besonderer Dank gilt – dem Pflegepersonal des Altersheims Seewadel für die liebevolle Begleitung und Pflege – Herrn Dr. P. Luchsinger für die ärztliche Betreuung – Herrn Vikar Isaac Osei-Tutu für die einfühlsamen Abschiedsworte – dem Cäcilienverein, Rosmarie Ott und Lisbeth Limacher für die musikalische Begleitung. Im Februar 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Februar 2015

Die Schulpflege Wettswil informiert über den geplanten Neubau Informationsabend am 5. März in der Turnhalle Mettlen Am 10. Mai 2015 wird an der Urne über den Baukredit für ein neues Schulhaus mit Hort, Bibliothek und Mehrzwecksaal abgestimmt. Die Schulpflege informiert detailliert an einem Orientierungsabend am 5. März um 20 Uhr in der Turnhalle Mettlen. Nach der Bewilligung des entsprechenden Kredits an der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom September 2013 hat die Schulpflege mit grosser Sorgfalt die Planung eines neuen Schulhauses mit Hort, Bibliothek und Mehrzwecksaal in Angriff genommen. Im selektiven Verfahren wurden mittels einer Präqualifikation vier Gesamtleistungsanbieter ermittelt, welche ein Vorprojekt erarbeitet haben. Sie alle erstellten interessante, in ihrer Architektur sehr unterschiedliche

in kürze

Demokratie und Rechtsstaat – ein Widerspruch? In der Ausschreibung vom 6. Februar zu «Demokratie und Rechtsstaat – ein Widerspruch?» ist das Datum leider falsch angegeben. Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. Februar, 20.15 Uhr, im Restaurant Rössli in Mettmenstetten statt (s. Inserat). Franziska Sykora, SP Mettmenstetten

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Hort, Bibliothek, Anwohnern, Elternrat sowie beratenden Architekten zur Begutachtung vorgelegt. Aus den vier Vorschlägen hat die Jury eindeutig das Projekt der Erne AG aus Laufenburg zum Sieger erkoren. Insgesamt überzeugt das Projekt durch die gute Visualisierung des Siegerprojekts (Blick vom bestehenden Gliederung der Pausenplatz vor dem Mettlen II). (Visualisierung zvg.) Baukörper. Es fügt Entwürfe, welche die vielen und an- sich optimal in die bestehende Umgespruchsvollen Anforderungen voll- bung ein und schafft eine kindgerechständig berücksichtigten. Diese Ent- te Massstäblichkeit. Und die öffentliwürfe wurden einer breit abgestützten chen Nutzungen sind optimal angeJury bestehend aus Vertretern von ordnet. Über den Baukredit wird am Schulpflege, Gemeinderat, Schule, 10. Mai 2015 an der Urne abgestimmt.

Der Primarschulpflege ist es ein grosses Anliegen, dass die Bevölkerung für die Meinungsbildung gut und aus erster Hand informiert ist. Am Donnerstag, 5. März, findet darum ein Orientierungsabend statt, an welchem detaillierte Informationen zum geplanten Projekt abgegeben und allfällige Fragen beantwortet werden. Ausserdem werden die Resultate der Gesamtleistungssubmission in Form einer Plakatausstellung von März bis April 2015 im Schulhaus Mettlen präsentiert. Aktuelle Informationen sind auch auf der Homepage der Primarschule Wettswil unter www.schulewettswil.ch abrufbar. Für Fragen steht Matthias Gretler (Ressortleiter Liegenschaften der Primarschulpflege Wettswil) unter Telefon 043 466 20 30 oder per E-Mail an matthias.gretler@schulewettswil.ch zur Verfügung. (rsch)

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wir gratulieren Zum 91. Geburtstag Morgen Mittwoch, 11. Februar, darf Elvira Dalla Valle-Passarin in Hausen am Albis ihren 91. Geburtstag feiern. Zu diesem Freudentag gratulieren wir der Jubilarin ganz herzlich und wünschen ihr viel Freude, Gesundheit und Wohlergehen.

Zum 90. Geburtstag In Obfelden feiert Paulina NeukommOertig am kommenden Donnerstag, 12. Februar, ihren 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation zu diesem besonderen Ereignis. Wir wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag und alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Am Freitag, 13. Februar, feiert Bernadette Rohner von Deschwanden ihren 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin ganz herzlich, wünscht Frau Rohner ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde und für die Zukunft alles Gute.

Harald Suter neuer Klärmeister Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Als Nachfolger für Cornel Föhn wurde Harald Suter, Ottenbach, als Klärmeister gewählt. Er hat die Stelle per 1. Februar angetreten. Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke freuen sich auf die Zusammenarbeit und heissen ihn herzlich willkommen.

Sanierung Rainstrasse / Sennhüttenstrasse Die Kanalisation in der Rainstrasse / Sennhüttenstrasse hat eine ungenügende Kapazität. Bei starken Regenfällen wurden schon mehrmals Keller und eine Tiefgarage unter Wasser gesetzt. Zur Entlastung wird der Bau einer neuen Meteorwasserleitung geplant. Gleichzeitig sind gemäss Strassenzustandserfassung der Belag und

die Abschlüsse zu sanieren. Auch die Strassenentwässerung und die Wasserleitung sind im Sanierungsbereich zu erneuern. Mit dem Meteorleitungsbau wird gleichzeitig die Leerrohranlage des Kabelnetzes optimiert. Das Projekt für die Sanierung der Rainstrasse / Sennhüttenstrasse wurde genehmigt und folgende Kredite (inklusiv Mehrwertsteuer) bewilligt: Sanierung Strassen inkl. Strassenentwässerung (Ottenbacherstrasse bis Sennhüttenstrasse 7) 213 000 Franken; Meteorwasserleitung 612 000 Franken; Wasserleitung 237 000 Franken; Beleuchtung 58 000 Franken; Kabelnetz 30 000 Franken. Die Tiefbauarbeiten für diese Strassensanierung wurden an die Vonplon AG, Affoltern, im Betrag von Fr. 419 634.20 und die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard

Haustechnik AG, Ottenbach, im Betrag von Fr. 53 130.25 (inklusiv Mehrwertsteur) vergeben.

Gemeindeverwaltung Die Revisionsberichte der Lucio Revisionen, Oberglatt, über die Bereiche Geldverkehr 2014 und Lohnadministration wurden abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Liegenschaften Für den Ersatz von sechs Küchen in der Liegenschaft «Alterswohnungen» an der alten Landstrasse 33 wurde ein Kredit von 110 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Schreinerei

Frick, Obfelden, vergeben. Die Bauabrechnung für die Anlage eines zusätzlichen Parkplatzes für Veranstaltungen auf dem ehemaligen Areal «Freihof» im Betrag von Fr. 41 618.55 wurde genehmigt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Hans-Peter Murer, Obfelden, für die Nutzungsänderung Ausstellungsraum zu Wohnraum im Wohnhaus Vers.-Nr. 1462 an der Bächlerstrasse; Roger und Evelyn Leemann, Obfelden, für den Anbau einer Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1818 an der Schürweidstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

gestorben

Abschied von alt Gemeinderat Adolf Winkler Am 9. Januar ist Adolf Winkler aus Stallikon in seinem 88. Altersjahr verstorben. Mitte Januar hat eine grosse Trauergemeinde vom Architekten und ehemaligen Gemeinderat im Rahmen einer schlichten Feier Abschied genommen. Adolf Winkler wurde am 5. Juli 1927 in Wila, im Zürcher Tösstal, geboren und ist mit vier Geschwistern zusammen aufgewachsen. Da kurz nach seiner Geburt der Vater starb, musste die Mutter die fünf Kinder mit vielerlei Entbehrungen grossziehen. Der Verstorbene hat zum Teil während des 2. Weltkrieges an seinem Geburts- und Heimatort die Schulen besucht und anschliessend in Bülach eine Lehre als Hochbauzeichner absolviert. Mit einem viereinhalbjährigen Studium am Abendtechnikum in Zürich erwarb er sich das Diplom des Architekt-Technikers HTL. Lange Zeit arbeitete er als angestellter Baufachmann in der Planung und der Ausführung kleiner und grösserer Bauvorhaben. Erst 1977, im Alter von 50 Jahren, wagte er den Schritt in die berufliche Unabhängigkeit und arbeitete fortan als selbstständiger Architekt. Bei seinen Auftraggebern und auf den Baustellen wurde er als pflichtbewusster, engagierter und kompetenter Baufach-

mann geschätzt. Eigentlich wollte er mit 65 in Rente gehen; aus den ursprünglich beabsichtigten 15 Jahren Selbstständigkeit wurden schliesslich 27 Jahre und danach noch ein stufenweiser Abbau wähAdolf Winkler. rend weiteren 8 Jahren. Erst 2012 zwangen ihn gesundheitliche Probleme zur gänzlichen Aufgabe der Berufstätigkeit. 1964 ist Adolf Winkler in sein Eigenheim in der Bleiki nach Stallikon gezogen. Schon bald wurde man auf ihn als interessierten Mitbürger aufmerksam und der Ruf nach seiner Mitwirkung in der Behörde wurde laut. Während 2 Jahren als Mitglied der Bau- und Planungskommission und 16 Jahren als Gemeinderat (1970 bis 1986) stellte er seine Kompetenz und Schaffenskraft in den Dienst der Öffentlichkeit. Er betreute in der Behörde das Ressort des Hochbauvorstehers, was zwangsläufig das Präsidium der Bau- und Planungskommission einschloss. In dieser Eigenschaft war bei privaten Bauvorhaben oft ein ausgewogenes Augenmass zwischen den Interessen der Gemeinde und der Bauherrschaft gefragt. Als Mitglied und als

Präsident verschiedener wichtiger Kommissionen und Arbeitsgruppen initiierte er zahlreiche Projekte und hat mit seiner Kompetenz und seinem Fachwissen viel zu deren Gelingen beigetragen. Speziell zu erwähnen: eine erste, zeitgemässe Bau- und Zonenordnung, die Fertigstellung und die moderate Umsetzung des Quartierplans Sellenbüren, unter anderem mit der frühen Initiative für das Zentrum Sellenbüren, die Begleitung der Planung von Schulbauten sowie des Friedhofs «Schloss». Sein Engagement als Delegierter und als Vorstandsmitglied der Planungsgruppe Knonaueramt schärfte sein Verständnis für die regionalen Zusammenhänge in der Planung. In den 80er-Jahren kämpfte er mit Vehemenz gegen das ursprünglich im engen Talkessel von Landikon/Diebis geplante Autobahndreieck der Zürcher Westumfahrung. Mit seinem Engagement konnte er mit weiteren Kampfgefährten dessen Verlegung in die Ebene in der Fildern, westlich von Wettswil, erreichen. Überall wo Adolf Winkler diskret, aber trotzdem fordernd und bestimmt auftrat, waren seine Kreativität, seine Hartnäckigkeit, seine Kompetenz und sein Sinn für das Machbare sehr geschätzt. Einen Ausgleich fand der Verstorbene als ausgesprochener Naturfreund zum grössten Teil auf und in den Bergen. Er hat an vielen Wanderungen,

Bergfahrten und Skitouren teilgenommen. Als Tourenleiter trug er gerne auch einen Teil der Verantwortung für seine Bergkameraden. Es mag deshalb nicht überraschen, dass er seine Gattin Marianne 1959 auf über 3000 m ü.M. in der Britanniahütte kennenlernte. Auch die bekannte und unbekannte Höhlenwelt faszinierte ihn. Viel seiner knappen Freizeit verbrachte er mit der Familie zusammen in den Bergen. Sein grosser Stolz waren die beiden Kinder Kathrin und Kurt und seine Enkel Flurina und Aline. Adolf schreibt in seinem selbst verfassten Lebenslauf unter anderem, dass «er sich trotz seiner starken beruflichen Beanspruchung, seiner Tätigkeit für die verschiedenen Ämter und seiner Bergsteigerei in die Familie eingebunden fühlte». In der schweren Zeit seiner körperlichen Beschwerden stand ihm seine Gattin durch eine aufopferungsvolle Pflege zur Seite. Trotz seiner Leiden blieb Adolf Winkler geistig fit und nahm bis kurz vor seinem Tod am Weltgeschehen teil. Mit ihm hat ein erklärter Freigeist diese Welt für immer verlassen. Wir verabschieden uns mit grossem Dank für sein Engagement und mit Respekt von einem Mitbürger, der viel zur Entwicklung der Gemeinde Stallikon beigetragen hat. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. (-/Bi)


Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Freundes

Robert Mäusli 11. Juni 1934 – 29. Januar 2015

in Kenntnis zu setzen. Robert Mäusli war seit 1988 Mitglied des Kiwanis Club Knonaueramt und ein Gründungsmitglied. Wir verlieren mit ihm einen wertvollen Freund und sehr geschätzten Kameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Kiwanis Club Knonaueramt Der Vorstand Die Abdankung fand am Dienstag, 3. Februar 2015, im Friedhof Fluntern, 8044 Zürich statt.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Februar 2015

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Hedinger Schüler kämpfen gegen Nahrungsmittelverschwendung Am 12. Februar, ab 18.30 Uhr, organisieren Schüler einen Abend zum Thema Nahrungsmittelverschwendung Am Donnerstagabend wird im Singsaal des Hedinger Schulhauses Güpf der Film Taste the waste gezeigt, der sich mit den Facetten der weltweiten Nahrungsmittelverschwendung auseinandersetzt. Der Apéro wird aus aussortierten Lebensmitteln des Volgs Hedingen bestehen. ................................................... von salomon schneider Bei vielen Nahrungsmitteln findet die erste Vorsortierung bereits während der Produktion statt. Es wird nur das schönste Gemüse geerntet – nicht nach Norm gewachsenes wird oft stehen gelassen – und eigentlich zum Verzehr geeignete Tierteile, wie beispielsweise das Hirn, werden aufgrund mangelnden Kundeninteresses bereits im Schlachthof entsorgt. In der Schweiz überschreiten rund 1,5 Prozent der in Warenhäusern angebotenen Lebensmittel ihr Haltbarkeitsdatum und werden aus den Regalen geräumt. Bei der Migros werden 20 Prozent davon zu Tierfutter weiterverarbeitet, sieben Prozent landen im Kompost, 60 Prozent in der Biogasanlage und 13 Prozent in der Kehrichtverbrennungsanlage.

Preisreduktionen steigern die Attraktivität ablaufender Lebensmittel Um möglichst alle Lebensmittel verkaufen zu können, hat es sich im Schweizer Detailhandel durchgesetzt, Nahrungsmittel gegen Ende des Haltbarkeitsdatums durch Preisreduktionen wieder attraktiv zu machen. Die-

ses Anreizsystem funktioniert sehr gut. Schweizer Detailhändler bleiben viel seltener auf ihren Waren sitzen, als ihre Kollegen im nahegelegenen Ausland. Urs Meier, Mediensprecher von Coop, erklärt, weshalb immer noch 13 Prozent der nicht abgelaufenen Nahrungsmittel in der Kehrichtverbrennungsanlage landen: «Das liegt primär an gesetzlichen Vorgaben für die Weiterverwertung.»

Der grösste Verschwender ist das Individuum Am meisten Nahrungsmittel gehen jedoch im Haushalt verloren – genau genommen im Kühlschrank und im Brotkorb. Die Hedinger Schulsozialarbeiterin Patrizia Pedone hat die Sekundarschüler animiert, die Filme We feed the world und Taste the waste zu schauen. Der Schüler Dominik Keiser über die Erfahrung: «Ich war schwer beeindruckt und habe gemerkt, dass auch bei uns zu Hause zu viele Lebensmittel kaputtgehen. Deshalb habe ich mich entschieden, bei der Organisation eines Themenabends zum Thema mitzuwirken.» Die Schüler erwarten am Donnerstag, 12. Februar, ab 18.30 Uhr, möglichst viele Interessierte aus dem gesamten Bezirk im Singsaal des Schulhauses Güpf. Neben dem Film Taste the waste, gibt es einen Apéro aus aussortierten Lebensmitteln und drei Diskussionstische zu den Fragen: Was kann Hedingen tun?, Was kann ich tun?, Was hat mich weshalb beeindruckt? Alle 15 Minuten wird rotiert, damit schlussendlich jeder an jedem Tisch war.

Noch wissen der Hedinger Schüler Dominique Keiser und die Sozialarbeiterin Patrizia Pedone nicht, was sie am kommenden Donnerstag als Apéro offerieren können. (Bild Salomon Schneider)

Die Jugendfeuerwehr ist wieder cool! 91. Generalversammlung des Feuerwehrverbands des Bezirks Affoltern Der grösste Budgetposten des 596 Mitglieder zählenden Feuerwehrverbands des Bezirks Affoltern ist die Jugendfeuerwehr. An der Generalversammlung vom vergangenen Freitag konnte der Verband über erfreuliche Entwicklungen in der Jugendfeuerwehr informieren.

Kunstform der Fotografie. «Das grösste Brandschadenereignis war der Scheunenbrand im Rifferswiler Weiler Schonau. Gesamthaft konnten jedoch die Brand- und Elementarschäden im Bezirk noch einmal reduziert werden, auch im Vergleich zum kantonalen Mittel», erklärte Claude Schmidt. Zudem seien auch drei Feuerwehrinspektionen durchgeführt worden: «Der Gesamteindruck war bei allen Feuerwehren gut. Was ich als starkes, positives Zeichen interpretiere.» Für ihn sei das Engagement und der Teamgeist in den Feuerwehren beispielhaft: «Macht einfach weiter so!»

................................................... von salomon schneider Der Obfelder Sicherheitsvorsteher, Franz Müller, begrüsste die 67 anwesenden Stimmberechtigten im Mehrzweckgebäude Brunmatt, in Obfelden: «Obfelden ist das Dorf zwischen den beiden Brücken – Reussbrücke und Autobahnbrücke. Die Gemeinde kratzt bereits an der 5000er-Grenze und seit Jahrzehnten ist die Feuerwehr das Juwel der Gemeinde. Sie rückt jedes Jahr immerhin 35- bis 45-mal aus.» Der Präsident des Feuerwehrverbandes des Bezirks Affoltern, Beat Schmid, verlas anschliessend den Jahresbericht. Er fing mit einem betrüblichen Thema an, dem Tod von Jugendfeuerwehr-Klassenlehrer Daniel Zollinger: «Es ist viel passiert dieses Jahr. Zum Glück wurden wir von zerstörerischen Feuersbrünsten verschont. Trotzdem mussten die Feuerwehren mehrfach ausrücken und es konnten leider nicht alle Gebäude gerettet werden.» Der grösste Ausgabenposten des Verbandes sei die Jugendfeuerwehr. «Wir haben weniger Geld für die Jugendfeuerwehr budgetiert, da wir

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Feuerwehrfreunde unter sich: Der Vorstand des Bezirksverbandes (vorne, von links) Beat Schmid, Bernadette Livers, Alexandra De Pretto und Urs Weber sowie Statthalter Claude Schmidt und Vize-Kommandant der Stützpunkt-Feuerwehr Affoltern, Alexander Smolinsky. (Bild Salomon Schneider) schlicht und einfach nicht mit so vielen Jugendlichen gerechnet haben. Heute sind rund 50 Kinder und Jugendliche in der Jugendfeuerwehr», erläuterte Beat Schmid. Die Jugendfeuerwehr sei aber wichtig für die Zukunft und deshalb seien die steigenden Mitgliederzahlen umso erfreulicher – gerade in Zeiten, in denen den Kindern immer mehr Freizeitaktivitäten zur Verfügung stünden.

Für Nachwuchs ist gesorgt Die Jahresrechnung 2014 und das Budget 2015 wurden einstimmig ange-

nommen und der Vorstand für die Periode 2015/2016 bestätigt. Urs Weber, Kommandant der Jugendfeuerwehr, machte einen Rückblick auf das Jugendfeuerwehr-Jahr 2014: «Das Highlight des Jahres war der Besuch des Brandhauses in Seewen. Es war für die Kinder und Jugendlichen extrem spannend und lehrreich. Alle hatten richtig viel Spass.» Es sei immer wieder schön zu sehen, wie die Jugendlichen sich das Rüstzeug für die grosse Feuerwehr aneignen. Die positivste Entwicklung sei der grosse Zulauf: «Wir haben heute 55 Jugendliche. Ich habe, seit ich 2011 das Kommando der Jugendfeuer-

wehr übernommen habe, auf höhere Mitgliederzahlen hingearbeitet. Jetzt stossen wir aber langsam an unsere Grenzen und müssen schon bald reorganisieren. Durch den Zusammenschluss mit der Jugendfeuerwehr Affoltern haben wir den ersten, wichtigen Schritt dieser Reorganisation bereits vollzogen.»

Beim Scheunenbrand in Schonau war ein Grossaufgebot im Einsatz Zum Abschluss erhielt Stadthalter Claude Schmidt das Wort. Er stieg ein mit Bildern von Waldbränden, als


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Februar 2015

Die Streicher verstärkten das grosse und das kleine Blech Traditionelles Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen

Perfekte Darbietungen unter der Leitung von Rägle Brawand: Der Musikverein Hausen begeisterte. (Bilder Martin Mullis)

Am traditionellen Jahreskonzert unterhielt der Musikverein Hausen seine Fans mit einem fulminanten Film- und Musicalspektakel. Als Premiere trat der Verein auch als imposantes «SinfonieBlasorchester» auf. Die Musiker bestachen mit abwechslungsreichen Stücken aus Film- und Opern-Klassikern.

weiterung des Vereins mit einem Sinfonie-Ensemble. Und das Versprechen wurde mehr als nur eingehalten. Unter der Leitung der Dirigentin Rägle Brawand, welche allein schon mit ih-

................................................... von martin mullis Der Musikverein Hausen (MVH) hatte sich für das diesjährige Jahreskonzert viel vorgenommen und – wer hätte auch etwas anderes erwartet? – er enttäuschte seine erwartungsvollen Fans nicht. Das Konzertprogramm versprach nicht nur ein Film- und Musicalspektakel, sondern auch eine Er-

Setzte den richtigen Touch punktgenau: Martin Schertenleib.

rer Präsenz und Vitalität viel Leidenschaft und Dynamik auf die Bühne brachte, boten die Musikanten aus Hausen mit einem musikalischen Filmfestival einen abwechslungsreichen und musikalisch hochstehenden Abend. Die zusätzlichen Streicher, welche samt und sonders aus diversen Musikgesellschaften und Orchestern aus dem Säuliamt stammen, trommelte die Dirigentin für das Jahreskonzert zusammen. Der eloquente und witzige Moderator, Martin Hess, durfte durchaus zu einigen Superlativen greifen und sehr bekannte und beliebte Stücke ansagen. Unter dem Motto «Hollywood & Symphony» wurden die Musikliebhaber im Gemeindesaal von Hausen mit melodischen Leckerbissen regelrecht verwöhnt. Mit Titeln wie «Out of Africa», «My Name is Bond» und «The Police Academy» begeisterten die Protago-

nisten auf der Bühne ihre Fans im Saal und ernteten auch immer wieder grossen Applaus.

Exklusiver Musikgenuss mit einer einmaligen Formation Die Umwandlung oder Erweiterung der Musikergruppe im zweiten Programmteil zu einem imposanten «Sinfonie-Blasorchester» zeigte dann deutlich, dass dieses im Programmheft genannte «Projekt» voll und ganz geglückt war. Die neun Geigen, vier Bratschen und vier Celli brachten eine – wenn auch eher ungewohnte – so doch wunderbare Klangfarbe in den Raum und liessen die Melodien der Filmmusik in einem neuen musikalischem Licht erscheinen. Die in dieser Formation über 70 Musikanten boten einen exklusiven Musikgenuss und zeigten mit sauberen Übergängen,

perfekten Einsätzen und schnell wechselnden Tempi eine grossartige Leistung. Die Zuhörer im Saal erlebten mit der einmaligen Formation ein wuchtiges Klangerlebnis, welches wohl nicht so schnell vergessen werden wird. Der riesige Applaus der Zuhörer unterstrich die ausserordentlichen Leistungen der Musiker. Das Jahreskonzert des MVH zeigte mit diesem aussergewöhnlichen Ensemble einmal mehr Musikgenuss vom Feinsten. Präsident Ueli Imhof blieb zum Schluss nur noch, «seinen Musikanten» und allen, die zu diesem grossen Erfolg beigetragen hatten, mit Genugtuung und auch berechtigtem Stolz einen Dank auszusprechen. Zusammengefasst und mit einem Blick aufs Motto des Konzertes darf hier festgestellt werden: Ganz grosses Kino vom MHV und «ihren» temporären Streichern.

Jacques Offenbach – Leben und Werk Ein spannender Abend mit Hugo Kaspar in der Wettswiler Bibliothek Der Aeugster Künstler und Musikkenner Hugo Kaspar setzte die Reihe seiner eindrücklich dokumentierten Musiker-Porträts mit dem deutsch-französischen Komponisten Jacques Offenbach (1819 bis 1880) fort. ................................................... von annemarie stüssi Jacques Offenbach war zu Lebzeiten und ist noch immer weltberühmt, und seine Werke zählen zu den Standards der Musiktheater. Doch wer war der Mensch, der beispielsweise «Orpheus in der Unterwelt» oder «Hoffmanns Erzählungen» geschaffen und zur Uraufführung gebracht hat? Die deutsch-jüdische Herkunft und die Integration in Paris, die bis zum Namenswechsel von Jakob Eberst zu Jacques Offenbach führte, weckte hüben wie drüben immer wieder Misstrauen und ist heute längst vergessen.

Vom Cellisten zum Komponisten Die musikalische Begabung des Knaben wurde vom Vater, einem Synagogen-Kantor in Köln, früh erkannt, weshalb dieser den Jungen zur Weiterbil-

dung ans Conservatoire de Paris schickte. Obwohl schon jung als Cellist äusserst erfolgreich, zog es den Nachwuchs-Musiker zum Theater, wo sich dann auch sein wahres Talent entfaltete. Nach verschiedenen Einaktern gelang ihm zur Zeit der Pariser Welt-Ausstellung mit der Operette «Orpheus in der Unterwelt» gleich ein Grosserfolg, der ihm in der Folge beispielsweise auch die Französische Staatsbürgerschaft und die Mitgliedschaft in der Ehrenlegion bescherte.

Einstieg mit der «Schönen Helena» Hugo Kaspar gewann das Publikum sofort für sich beziehungsweise sein Thema mit einer hervorragenden DVD-Projektion mit Ausschnitten aus der «Schönen Helena» unter Nikolaus Harnoncourt und mit Vesselina Kasarowa in der Hauptrolle aus der zauberhaften Produktion des Opernhauses Zürich. Massgeblich beteiligt an der perfekten Wiedergabe der Filmprojektionen und Musikpartien war Jürg Widmer, Aeugst, als Bild- und Tontechniker. DVD-Ausschnitte aus den noch immer vielgespielten Operetten wie «Or-

pheus in der Unterwelt» oder «Pariser Leben» wurden ergänzt und erweitert durch Sequenzen aus dem Film «Moulin Rouge», der die künstlerischen Bezüge des Komponisten zum Maler Henri de Toulouse Lautrec sowie mit dessen Lieblingsnachtlokal gleichen Namens dokumentiert.

Hochs und Tiefs eines Künstlerlebens Der Ausbruch des deutsch-französischen Kriegs im Jahre 1870 bedeutete auch für Offenbach einen herben Einschnitt in dessen Karriere und Beliebtheit in Frankreich, was nur teilweise durch Erfolge in den USA kompensiert wurde. Der ganz grosse und bis heute nachhaltige Erfolg gelang Offenbach jedoch mit der Oper «Hoffmans Erzählungen» nach Motiven des deutschen Dichters E.T.A. Hoffmann, die erst kurz nach seinem Tod uraufgeführt werden sollte. Der Trauerzug für den Komponisten wurde zu einem Pariser Grossereignis und führte zur Kirche «La Madeleine»; beigesetzt ist der geniale Musiker auf dem Friedhof Montmartre. Eindrücklich ist die Tatsache, dass Offenbach, der ja ganz allgemein als typisch französischer Künstler wahrgenommen wird, mit seinem letzten

Hugo Kaspar im Gespräch mit Zuhörern. (Bild zvg.) Werk den Bogen zur deutschen Romantik schuf, was ja auch Richard Wagner mit seinen Werken und Carl Maria von Weber mit seinem «Freischütz» angestrebt hat. Der italienische Komponist Rossini soll Offenbach als den «Mozart der Champs-Elysées» bezeichnet haben.

Origineller lässt sich Offenbachs Genie wohl kaum umschreiben. Das Wettswiler Publikum verdankte den eindrücklichen Abend mit herzlichem Applaus und wandte sich danach lebhaft plaudernd dem liebevoll präsentierten französisch gestylten Apéro zu.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Februar 2015

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«English evening» im Weisbrod-Areal Geschichte, Malerei, Klavierkonzert und Konversation in Hausen Im alten Fabrikgebäude auf dem Weisbrod-Areal in Hausen schlug vergangenen Donnerstagabend Ronald Weisbrod noch einmal ein interessantes Kapitel der Firmengeschichte auf – ein begeisternder «English evening». ................................................... von urs e. kneubühl Sie war überzeugend, die englische Woche vom vergangenen November im Weisbrod-Areal, Hausen. So bestechend, dass viele Besucher um eine Wiederholung ersuchten. Am Donnerstagabend letzter Woche ist Ronald Weisbrod mit einem «English evening» und buntem Programm diesem Anliegen nachgekommen. In einem kurzen Abriss liess Ronald Weisbrod vorab die Geschichte der Hausemer Firma Weisbrod, die 1825 mit Hans-Jakob Zürrer ihren Anfang nahm, Revue passieren. Speziell in den Fokus rückte er dabei die Zeit der Teilauslagerung nach England in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ein bewegtes und beeindruckendes Stück Familien- wie Schweizer Industriegeschichte. Diese Internationalisierung mit den Seidenfirmen Zürrer Silks Darwen und Lancashire Silk Mills brachte auch

Richard Weisbrod, den Vater von Ronald, nach England. Dieser war passionierter, autodidaktischer Kunstmaler und lebte diese Leidenschaft gemeinsam mit seiner Frau Josephine Christopherson aus. Die Gemälde, vornehmlich Landschaften, Stadtansichten, Häfen und Küsten, sind in einer farbenreichen, oft im Wechselspiel zwischen Licht und Schatten gar dramatischen Bildsprache gemalt. Davon konnte man sich in der Ausstellung am «English evening» überzeugen. Richard Weisbrods Werke findet man in England auch in einer Reihe von öffentlichen Sammlungen, darunter in der Manchester City Art Galleries und in der Blackburn Museum & Art Gallery. Musik, wenn auch mit zwei Ausnahmen nicht vornehmlich britische, bot der englische Abend auch. Konzertpianistin Annette Weisbrod, die Schwester von Ronald, intonierte feinfühlig, melodisch bis virtuos Werke von Scarlatti, Schumann, Brahms, Chopin und Ibert. Zum Schluss der begeistert beklatschten Vorträge setzte sie mit «Pomp and Circumstance» und «Chanson de Nuit» von Edward Elgar besagte ausnehmende britische Akzente. Der Abend klang mit einem «English Rich Cocktail» – delikate englische Pies, Sandwiches, Käse etc. – bei angeregten Gesprächen aus. «Simply splendid!»

Ronald mit einem Einblick in die bewegte Firmengeschichte und Annette Weisbrod mit hervorragend interpretierter Klaviermusik gestalteten einen grossen Teil des «English evening» im Weisbrod-Areal, Hausen. (Bild Urs E. Kneubühl)

forum

Auch die EDU des Bezirks beteiligt sich an den Kantonsratswahlen Eine volle Liste – Quotenregelung beachtet Der EDU ist es wichtig, dass die christlichen Werte wieder ein Faktor in der Gesellschaft werden. Die 68er-Bewegung hat Gott aus der Öffentlichkeit und den Schulen verbannt. Der Mensch ist anstelle von Gott getreten. Der Egoismus hat überhandgenommen. Wenn wir nachhaltige Veränderung wünschen, dann müssen wir Gott wieder an die erste Stelle setzen. Die EDU will die Ehe und die Familie sowie das Leben grundsätzlich schützen und hat darum die Initiative «Schutz der Ehe» lanciert, wonach der Begriff Ehe einzig für die Gemeinschaft von Mann und Frau verwendet werden darf.

Alle Altersgruppen vertreten Die EDU des Bezirks Affoltern beteiligt sich erneut mit einer vollen Liste und beachtete dabei auch die Quotenregelung. Neben drei Männern findet man auch drei Frauen. Angeführt wird die Liste durch die Parteipräsidentin Brigitte Wettstein aus Knonau. Sie arbeitet als Verkäuferin in einem Unternehmen hier im Amt und absolviert eine

EDU-Spitzenkandidatin Brigitte Wettstein. (Archivbild) Ausbildung zur Sozialmanagerin. 2013 ist sie als Ersatzbezirksrätin gewählt

Was sind die Gründe und die Auswirkungen? worden. Dann folgen Demetrio Febbo, Betriebstechniker im Metallbau aus Zwillikon, Beat Frick, Gemeindeweibel in Thalwil aus Aeugstertal sowie Patrick Lehmann, Elektroinstallateur aus Hedingen. Ergänzt wird die Liste mit Claudia Vrijhof, Bankangestellte aus Stallikon, und Lisa Häring, Fachlehrerin für biblische Geschichte aus Wettswil. Die EDU legt auch Wert auf die Vertretung aller Altersgruppen, so ist Patrick mit 23 Jahren der jüngste Kandidat und Lisa Häring hat das Pensionierungsalter bereits überschritten, ganz nach dem Motto «Jung und Alt gibt Halt, Alt und Jung gibt Schwung». Die Bezirkspartei ist überzeugt, mit diesen Kandidatinnen und Kandidaten einen wesentlichen Beitrag zur Vergrösserung der EDU-Kantonsratsfraktion zu leisten. Denn für die Verteilung der Mandate ist die Gesamtzahl der Stimmen der EDU im Kanton massgebend. Mit 4% der Stimmen erreicht die EDU die angestrebten 7 Sitze und das ist in Tat und Wahrheit kein unmögliches Ziel. Hans Peter Häring, Kantonsrat Wettswil

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Zuschriften immer mit Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind

Zwei-Milliarden-Loch beim Bund

dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen, dazu auch solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. Über nicht publizierte Texte führt die Redaktion keine Korrespondenz. redaktion@affolteranzeiger.ch.

In der letzten NZZ am Sonntag konnte man lesen, dass der Bund im Jahr 2014 zwei Milliarden Franken weniger eingenommen hat als budgetiert. Der grösste Teil fällt dabei auf die direkte Bundessteuer. Für diesen Steuerausfall sind hauptsächlich die juristischen Personen, also die Firmen verantwortlich. Der Bund sucht zur Zeit intensiv nach den Gründen, warum es zu diesem unerwarteten Steuerausfall gekommen ist. Man geht unter anderem davon aus, dass wegen der grossen politischen Verunsicherung im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit und der bevorstehenden Unternehmenssteuerreform III sich weniger Firmen in der Schweiz angesiedelt haben. Wegen dieser grossen Steuerausfälle muss der Bund für die nächsten Jahre nun auch tiefer budgetieren. Dabei muss er zusätzlich noch die negativen Folgen des Franken-Schocks berücksichtigen. Diese erwähnten Gründe des Bundes für den Steuerrückgang sind plausibel, und man muss nicht erstaunt sein, wenn aufgrund der aktuell sehr grossen Unsicherheiten weniger internationale Firmen in die Schweiz kommen. Inländisch produzierte Unsicheranzeige

heiten lösen eben auch international grosse Unsicherheiten aus – das ist «Gift» für die Wirtschaft und die damit verbundenen Steuererträge. Weniger Steuererträge auf Bundesebene bedeutet weniger Kompensationszahlungen für die Kantone und in der Folge weniger Finanzausgleich für die Gemeinden, was auch für Affoltern a. A. negative Auswirkungen haben könnte. Wegen des sehr grossen Steuerausfalls muss mit Sparpaketen, die alle treffen werden, gerechnet werden. Um solche Sparpakete in der Zukunft zu vermeiden, muss die aktuelle grosse politische Unsicherheit möglichst rasch abgebaut werden. Die Bilateralen Verträge mit der Europäischen Union (EU) müssen darum unbedingt aufrecht erhalten werden. Die geplante Unternehmenssteuerreform III muss vorangetrieben werden und sollte von allen Seiten politische Zustimmung finden. Selbstverständlich müssen auch noch andere Massnahmen ins Auge gefasst werden. Nur so siedeln sich wieder internationale Firmen in der Schweiz an, die helfen das Wirtschaftswachstum und das Steuersubstrat sowie vor allem Arbeitsplätze zu erhalten. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP Ortspartei Affoltern


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Bezirk Affoltern

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«Versprechen werden nicht eingehalten» Teil 1: Initianten der «Glencore Initiativen» machten sich vor Ort ein Bild von Kolumbiens Kohleabbaugebieten Vor zwei Jahren wurde im Säuliamt heiss diskutiert über Menschenrechtsverletzungen im Rohstoffgeschäft und die Initiativen, einen Teil der GlasenbergSteuern für den Börsengang von GlencoreXstrata an Hilfswerke zu spenden. In fünf Gemeinden sind die Initiativen angenommen worden. Ein Teil dieser Spenden ging an die Arbeitsgemeinschaft Schweiz-Kolumbien «ask!». ................................................... von pia holenstein In den immensen Kohlefördergebieten Kolumbiens wohnen Menschen in einer jahrzehntelang gewachsenen Gemeinschaft, besitzen Tiere und haben Zugang zu Wasser, so dass sie in Subsistenzwirtschaft einigermassen ruhig leben könnten und sich wohl auch mit der modernen Zuständen verändert hätten. Stattdessen sind einige von ihnen von Exportfirmen rundum eingekreist worden und haben dabei die Felder für ihre Tiere verloren. Andere wohnen direkt auf Kohlebeständen, auf welche die Minenbetreiber erpicht sind, wieder andere sind von den giftigen Immissionen und Abfällen so gefährdet, dass Umsiedlungen notwendig sind. Die Abwesenheit des Staates bringt es mit sich, dass die Minenbetreiber nicht einfach zahlen und der Staat die Umsiedlungen bewerkstelligen würde, sondern es ist Aufgabe der jeweiligen Firma, mit den betroffenen

Christian Moser, Bastian Nussbaumer, Jairos Fuentes, Dominique Rothen, Rocio und Daniel Puntas Bernet (von links) im alten Tamaquito. Sie bevorzugen Hängematten anstelle von Betten Wir besuchten Roche. Ein Dorf in dem 25 afrokolumbianischen Familien jetzt zusammengepfercht auf drei bis vier Hektaren Land leben. Unser Füh-

ten vorhanden seien und wissen nicht, dass die Leute ihre Hängematten bevorzugen – mit ganz wenig Land dahinter. Für die Haltung von Grossvieh bestehen keine Möglichkeiten, zumal neben dem Boden auch das Wasser fehlt.

Für die Bewohner von Las Casitas steht eine Einfamilienhaussiedlung bereit, Landwirtschaft können sie dort keine betreiben und werden so ihrer Lebensgrundlage beraubt. (Bilder zvg.) Menschen in ihren Dörfern eine gute Lösung für deren Weiterexistenz an einem neuen Ort zu finden.

Umsiedlung oder Vertreibung? Glencore ist speziell in Ländern mit schwachen und problematischen Regierungsstrukturen wie Kongo, Sambia und Kolumbien tätig und sollte sich der Verantwortung bewusst sein. Sie scheint die Aufgabe einem Manager anheimzustellen, der das Problem zu lösen hat. Leider stellte sich dem Besuch die Tragik dieses verantwortungslosen Vorgehens vielfältig dar. Die erste – grandios gescheiterte und für die Minenbetreiberin El Cerrejón mit gerichtlichen Strafen sanktionierte – Umsiedlung war nichts anderes als eine feindliche Vertreibung. Die Bulldozer standen 2001 eines Morgens vor dem Dorf Tabacco und walzten es platt. Die Drohung «Sonst geht es euch wie Tabacco», wurde in der Folge benutzt, um andere Dörfer zur freiwilligen Umsiedlung zu bewegen.

rer Yoé hat sich mit acht Familien längere Zeit geweigert zu unterschreiben. Dieses Vorgehen hat das Dorf jedoch tief gespaltet. Es gibt interne Konflikte. Sie hätten psychosozialen und medizinischen Beistand nötig. Die neuen Wohnungen sind Reihenhäuschen – und stolz erzählen später die Firmenmanager, dass nun Toiletten und Bet-

Man zeigt uns einen Wassertank, der nicht funktioniert. Der Fluss sei von der Firma abgeleitet worden und nun sei nur noch eine stinkende Brühe übrig, viele Tiere seien schon gestorben. Die Dorfbewohner sind frustriert und behaupten, dass die Firma sämtliche Versprechungen nicht eingehalten habe.

Initianten der «Glencore Initiativen» vor Ort Eine Gruppe von Säuliämtlerinnen und Säuliämtlern, die sich für die «Glencore Initiativen» massgeblich eingesetzt haben, ist zur «Tatortbesichtigung» beim Rohstoffmulti Glencore nach Kolumbien gereist und liess sich von Dominique Rothen von «ask!» führen. Durch Gespräche mit betroffenen Dorfgemeinschaften, Angestelltenverbän-

den und den Minenbetreibern selbst entstand eine fundierte Rundumsicht. Zwei Autoren der Schweizer Zeitschrift Reportagen haben die Reise begleitet. Sie führte zuerst nach Guajira an der Grenze zu Venezuela, ins Tätigkeitsgebiet des Bergbaumultis El Cerrejón, der zu einem Drittel Glencore gehört.

Das neue Dorf hat eine Schule und eine grosse Kirche, was jetzt ganz gut tönen könnte. Doch der Augenschein zeigt es anders. Die Kirche steht leer. Es gibt keine Gottesdienste, sie wurde ohne Absprache mit der Bevölkerung gebaut. Die Schule ist winzig. Ein Zimmer für die Schüler ist nicht viel grösser als ein Büro. Dafür wurden überraschend Computer geliefert, ohne Internet, ohne Instruktion werden sie nun verwahrt, in einem Raum, der extra dafür gesichert werden muss.

sprache bei der Anordnung der neuen Häuser und konnten mehr Zeit und Respekt für ihre Rituale herausholen. Der heilige Platz, wo bei jeder Geburt die Nabelschnur begraben wurde, bleibt ungehindert zugänglich. Doch nun sind sie ernüchtert: Die Zusage, Wasser am neuen Ort zu installieren, lässt auf ihre Erfüllung warten, sämtliche von der Firma angeordneten Landwirtschaftsprojekte haben versagt, es gibt keine Anstellungen und keine Erwerbsmöglichkeiten.

El Cerrejón stellt keine Arbeiter aus der Umgebung an

Es geht um die Kohle

Das Schlimmste aber ist im neuen Roche, dass es keinerlei Arbeitsmöglichkeiten gibt. Die Firma stelle nur Menschen aus andern Teilen Kolumbiens an, sagen die Einheimischen, angeblich wegen ihres fehlenden Schulabschlusses. Wir sind aber nicht ganz überzeugt von dieser Begründung, mit der die Minenfirma El Cerrejón den Bewohnern der Umgebung konsequent Arbeitsplätze verweigert. Sonst gibt es keinerlei Ausbildung für Berufstätigkeiten, man wird erst nach der Anstellung für eine bestimmte innerbetriebliche Aufgabe trainiert. Das ganze umgesiedelte Dorf Roche ist arbeitslos, es gibt viele Kinder, es wird gejagt und wahrscheinlich auch viel getrunken. Die Zukunft sieht absolut düster aus.

Die Rolle der Nachbarschaftsbeziehungen verkannt Wir können aus unserer Schweizer Sicht nicht genau erfassen, was eine Dorfgemeinschaft bedeutet in einer Umgebung, wo Tausch und gegenseitige Hilfe statt geregelter Arbeit und Einkommen stehen. Denn wo sind nach einer Umsiedlung die Handelspartner, die Nachbarn, die Vielfalt, welche auch Neuigkeiten und Erwerbsmöglichkeiten eröffnen, und nicht zuletzt die Heiratspartner? Es zeigt sich, dass ein Dorf allein längst nicht alles ist, was versetzt werden müsste. Die Nachbardörfer sind ebenso wichtig. Wir haben noch weitere und ganz andere Fälle von Umsiedlungen gesehen. Tamaquito, eine Gemeinschaft der indigenen Wayúu, welche dank ihres grossartigen Verhandlers Jairo besondere Zusagen für die Verschiebung erwirken konnte. Sie erhielten Mit-

Die dritte Dorfgemeinschaft, die wir besuchen, hat ein ganz anderes Problem: Auf Anordnung des Staates müssen sie umgesiedelt werden, aufgrund der Umweltbelastung. Man weiss aber auch, dass sich der Kohleabbau dorthin weiter ausdehnen will. Doch die Menschen wehren sich und wollen bleiben. Der Augenschein zeigt auch warum. Es ist ein Paradies für Tiere und Menschen. Schweine, Hühner aller Rassen und Vögel werden gehalten, auf den Höfen zwischen den Hütten. Ausserhalb des Dorfes ist das Grossvieh. Gegen die Umsiedlung spricht auch der Verdacht, dass das vorgesehene Ziel kein bisschen besser vor der Umweltbelastung geschützt sei. Und das könne nur bedeuten, dass es um die Kohle im Boden gehe.

Versprechungen werden nicht oder nur zum Teil eingehalten Die Firmenmanager verstehen nicht, wie Menschen dieses Leben den weissen Reihenhäuschen vorziehen können. Neben dem Wissen und Verständnis fehlt aber offenbar auch die Bereitschaft, etwas mehr für diese schwerwiegenden Aufgaben zu budgetieren. Es scheint nur das absolut Notwendige versprochen und laut den Betroffen auch dies nicht eingehalten zu werden. Eine gelungene Umsiedlungsstrategie würde den Einsatz von Ethnologen, kulturelle Analysen und echte Mitsprache der Bewohner verlangen. Diese werden als unmündig und zurückgeblieben behandelt. Deutlich sichtbar ist dies an den Projekten, mit denen unerfahrene Projektleiter den Bauern vorgeben, was sie anpflanzen und wie sie mit dem Wasser umgehen müssten. Es gibt bisher noch kein gelungenes landwirtschaftliches Projekt in den umgesiedelten Gebieten.


Gewerbe/Dienstleistungen

Marco Benovici,

Ämtler Bands

A cappella

Das Walliser Publikum zeigte sich sichtlich begeistert von Wilcox und Last Avenue. > Seite 11

«Invivas» – fünf aussergewöhnliche Stimmen in der Hedinger Kirche. > Seite 13

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Weltcup-Silber Eisklettern: Bonstetterin Petra Klingler feiert in Frankreich einen Grosserfolg. > Seite 15

Und wieder verschwindet ein kleiner Traditionsbetrieb Die Inhaber der Metzgerei Steffen im Aeugstertal schliessen aus Altersgründen – keine Nachfolge in Sicht Am 28. März wird in der Metzgerei Steffen im Aeugstertal zum letzten Mal bedient. Brigitte und Hansruedi Steffen sowie Elsi Steffen ziehen sich nach 35 Jahren altershalber zurück. Weil sich keine Nachfolge finden liess, verschwindet abermals ein Traditionsbetrieb. Die Steffens verabschieden sich mit einem «lachenden und einem weinenden Auge», freuen sich aber auf die bevorstehende Pensionierung. «Es hänkt aa», sagt Hansruedi Steffen mit Blick auf die zum Teil körperlich schwere Arbeit. Und, natürlich: Der Wandel ist auch in dieser Branche gross. Der Konsument ist nicht nur kritischer geworden, auch der Fleischkonsum ist rückläufig, Bedürfnisse haben sich geändert: Im Jahr 1980, beim Start, hat die Metzgerei Steffen rund 25 Restaurants beliefert – mit allem, was vom Tier verwertet werden konnte.

Wurstwaren-Spezialist Heute wird vermehrt bei Grossverteilern zu Preisen eingekauft, die Hansruedi Steffen nicht konkurrenzieren kann. Derzeit zählen noch vier Gastrobetriebe zum Kundenkreis der Metzgerei; gefragt sind in erster Linie Spezialitäten – Traiteur-Produkte, die auch beim Party-Service verwendet werden. Den bieten die Steffens seit 1989, aber

die Zahl der Firmen, die Kulinarisches ordern, hat sich im Laufe der Jahre verringert. Die ETH zählt hier aber immer noch zu den regelmässigen Kunden. Die Metzgerei Steffen darf aber immer noch auf einen grossen und treuen Kundenkreis zählen; viele fahren von auswärts ins Aeugstertal – im Wissen um die gute Qualität, die in der kleinen Metzgerei geboten wird. Bekannt ist sie insbesondere für die exzellenten Wurstwaren, hergestellt in eigener Produktion. Diese sind besonders in der Grillsaison gefragt, dazu auch Fleisch, das bei Hansruedi Steffen länger gelagert wird als bei den Grossverteilern. «Damit erhöht sich die Qualität, aber die Lagerung ist natürlich auch mit höheren Kosten verbunden», hält der Metzgermeister fest.

Ein Interessent, aber ... Mit Kalkulationen wie mit dem Schlachtmesser muss man sich in der Metzgerei Steffen jedoch nicht mehr lange beschäftigen. Ende März schliesst der Betrieb; die Kundschaft weiss es schon seit geraumer Zeit und bedauert das natürlich – wieder verschwindet ein kleiner Traditionsbetrieb von der Bildfläche. «Wir hatten einen Interessenten. Der zeigte anfänglich grosses Interesse, meldete sich dann aber plötzlich nicht mehr», bedauert Hansruedi Steffen. Die Liegenschaft wird nun verkauft. (-ter.)

Hören Ende März altershalber auf: Brigitte und Hansruedi Steffen sowie dessen Schwester Elsi Steffen (rechts). (Bild Werner Schneiter)

Süsse Überraschung im Coopark

647 Mio. Gewinn

Besucher können am 14. Februar einen tollen Preis gewinnen

ZKB-Ergebnis unter dem Vorjahr

Der Coopark Affoltern steht am Valentinstag ganz im Zeichen der Liebe. Besucher erhalten am 14. Februar nicht nur einen süssen Valentinsgruss, sie haben auch die Chance, einen Preis zu gewinnen.

Die Zürcher Kantonalbank erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Konzerngewinn von 647 Mio. Franken, der wie erwartet unter dem Vorjahresergebnis lag (797 Mio. Franken).

Es ist das schönste Gefühl der Welt: Liebe. Gibt es einen besseren Grund, um ein Fest zu feiern? Am Samstag, 14. Februar, sind Verliebte und (noch) nicht Verliebte im Coopark in Affoltern herzlich willkommen. Kurzentschlossene finden im Coopark eine grosse Auswahl an originellen Geschenkideen. Ab 12 Uhr gibts als Valentinsgruss eine süsse Überraschung für die Kunden. Und wer besonders viel Glück hat, gewinnt den romantischen Hauptpreis: zwei Hotelübernachtungen mit Frühstück für zwei Personen. Am 14. Februar ist zudem ein spezieller Tag für Schnäppchenjäger. Neben der süssen Überraschung hält der Coopark im Valentinsbooklet 18 Rabattgutscheine der verschiedenen Geschäfte bereit. (pd.)

Am 14. Februar gibts im Coopark in Affoltern einen süssen Valentinsgruss – und dazu die Chance, einen Preis zu gewinnen. (Bild zvg.)

Einen Rückgang der Erträge bewirkten vor allem die tiefen Zinsen, die zurückhaltenden Kundenaktivitäten im Handelsgeschäft und der Wegfall der Einmaleffekte aus dem Vorjahr. Dem Kanton und den politischen Gemeinden kommt vom Jahresergebnis 2014 eine Gewinnausschüttung von insgesamt 280 Mio. Franken zu. Mit anrechenbaren Eigenmitteln von 9,8 Mrd. Franken verfügte die Zürcher Kantonalbank per 31. Dezember 2014 über eine sehr komfortable Kapitalausstattung. – Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014 verzeichnete die Zürcher Kantonalbank einen Betriebsertrag von 1935 Mio. Franken. Nach wie vor ist die Ertragsstruktur der Bank breit abgestützt. Mit 55% bleibt das Zinsengeschäft die Hauptertragsquelle. Auf das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entfielen 28 %, auf das Handelsgeschäft 15 % und auf den übrigen Erfolg 2 %. Der Zinserfolg sank

im abgelaufenen Geschäftsjahr um 47 Mio. Franken auf 1070 Mio. Franken (-4,2 %). Die Bank bekam vor allem das nochmals tiefere Zinsniveau zu spüren. Die konservative Zinsrisikopolitik zahlte sich in der Berichtsperiode nicht aus, was zu einer deutlichen Reduktion des übrigen Zinserlöses (-25 %) führte. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steuerte 531 Mio. Franken zum Geschäftserfolg der Bank bei, allerdings liess sich das Rekordergebnis des Jahres 2013 nicht mehr erreichen (-3.5 %). Einbussen gab es bei den Börsenkommissionen und bei den Erträgen aus dem Fondsgeschäft, insbesondere der EdelmetallETFs. Stark zugenommen haben hingegen die Erträge aus der Vermögensverwaltung (+15 %).

45% an Kanton und Gemeinden Der Bankrat hat für die Ausschüttung des Gewinns für das Jahr 2014 eine Quote von 45 % festgelegt, die sich am langjährigen Durchschnitt orientiert. Die Zürcher Kantonalbank wird 164 Mio. Franken an den Kanton Zürich und 82 Mio. Franken an seine Gemeinden ausschütten. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 10. Februar 2015

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Ämtler Bands rockten im Wallis Mit Radio- und Fernsehauftritten Wer letzte Woche im Wallis das Radio oder den Fernseher anschaltete, hörte und sah die Ämtler Band Wilcox. Als Höhepunkt rockten sie zusammen mit Last Avenue aus Hausen den Rockclub Moshpit in Naters. Begonnen hat es mit einem FernsehAuftritt in der Kultursendung Marmelade auf Kanal 9. Der Hausemer Leadsänger und Gitarrist Timo Homberger präsentierte zusammen mit Sandro Jordan eines ihrer neusten Stücke. Im anschliessenden Interview erzählten

sie erstmals, wie es dazu kam, dass zwei Walliser mit drei Säuliämtlern musizieren. (Sendung auf www.kanal9.ch). Der nächste Termin war im Radio Studio von Radio Rottu. Dort waren bereits die Band Last Avenue mit Sänger Martin Gaisser beim Interview. Nach dem Radiobesuch machten sich die zwei Bands auf zum Soundcheck im Club Moshpit. Am Abend war das Walliser Publikum sichtlich begeistert von den Ämtler Bands. Anja Bernhard www.wilcox.ch, www.lastavenue.ch

Die Ämtler Bands Wilcox und Last Avenue zusammen bei Radio Rottu. (Bild Anja Bernhard)

Geistig und körperlich fit bleiben Theater spielen für über 55-Jährige Die Kommission für das Alter Mettmenstetten sucht Seniorinnen und Senioren oder Personen in der Lebensphase 55 plus, welche am Projekt «Senioren-Theater Mettmenstetten» mitspielen. Die Kommission für das Alter Mettmenstetten möchte in Zusammenarbeit mit Seniorinnen und Senioren oder Personen in der Lebensphase 55 plus ein Projekt für die Bevölkerung erarbeiten. Das Thema, die Aufführungsdaten und die Proben sind noch nicht festgelegt. Theater spielen macht den Aufführenden und zugleich anderen Leuten eine Freude. Für die Spielerinnen und Spieler ist ein Theater auch ein ausge-

Noch völlig ahnungslos wohin die Reise führt: Die Herzog-Belegschaft freut sich auf den Betriebsausflug. (Bild Martin Mullis)

Zwei seltene Jubiläen und ein Betriebsausflug 30 Jahre Garage Herzog in Ottenbach Die Volvo-Garage von Albin Herzog in Ottenbach feiert das 30-jährige Bestehen und das Arbeitsjubiläum eines Mitarbeiters, der von Anfang an dabei war. Der zweitägige Betriebsausflug mit exklusiven Fahrzeugen führte in höhere Regionen. ................................................... von martin mullis Die Jubiläumsreise in den Schnee passt für die Volvo-Vertretung natürlich ausgezeichnet, immerhin stammen die Automobile aus dem hohen Norden. Albin Herzog, Inhaber der Volvo-Vertretung in Ottenbach, freut sich, dass er am Freitagmorgen seine 21 Mitarbeiter zu einem Betriebsausflug einladen kann, um gleich zwei seltene Ereignisse zu feiern. Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren übernahmen Margrit und Albin Herzog nicht nur die Garage, sondern auch gleich zwei Mitarbeiter. Oswin Denoth, einer dieser beiden Automechaniker, steht an diesem Freitagmorgen zusammen mit den übrigen Angestellten erwartungsvoll im Ausstellungsraum der Volvo-Vertretung, hat er doch vor dreissig Jahren zwar den Chef, jedoch nicht den Arbeitsplatz gewechselt. Die Stimmung im «Herzog-Team» ist er ge-

spannt, das Ziel und das Programm des zweitägigen Betriebsausfluges kennt nämlich neben der Organisatorin lediglich der Chef.

zeichnetes Training des Gedächtnisses und hilft auch, körperlich fit zu bleiben. In einem guten Team kann man neue Erfahrungen machen, den sozialen Kontakt pflegen und dabei das Älterwerden akzeptieren. Die Kommission für das Alter Mettmenstetten will Menschen ansprechen, die schon in einem Theaterstück mitgespielt, Regie geführt oder hinter der Kulisse gearbeitet haben oder einfach Freude und Lust mitbringen, bei einem Theaterprojekt von Beginn an mitzumachen. (pd.)

Die Sonnenfrucht Orange steht für Gesundheit und wurde bereits 1962 von «Terre des hommes» (Tdh) als Solidaritätssymbol ausgewählt. Dieses Jahr wird der traditionelle Orangenverkauf zum 53. Mal durchgeführt. Dafür werden sich schweizweit mehr als 1500 Freiwillige einsetzen. 37 Jugendliche der Pfarrei Affoltern sammeln am Samstag, 7 März, von 9 bis 15 Uhr beim Coop in Affoltern und Obfelden sowie beim Volg in Hedingen und Ottenbach. Passanten können für 3 Franken pro Stück Orangen kaufen und so einen ersten Schritt tun für die Genesung eines Kindes. Es lohnt sich, die Orangen im Voraus zu bestellen. Der gesamte Erlös der Aktion fliesst in die Gesundheitsprojekte von Tdh, mit denen jedes Jahr anderthalb Millionen Kinder und ihre Familien unterstützt werden. (pd.)

Interessierte melden sich bei: Christian Kupferschmied, KofAM Mitglied, Tel. 044 767 07 61

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Freundschaft, Rache und Vergebung Mit der Jungschar Mettmenstetten in Riemenstalden Am Freitag, 23. Januar, machten sich 32 Kinder mit sechs Leitern und Leiterinnen der Jungschi Mettmi auf den Weg nach Riemenstalden im Kanton Schwyz. Nach der Zug- und Busfahrt ist die Gruppe im Lagerhaus «Stapfehuus» angekommen. Durch das Weekend begleitete die Geschichte «Spuren im Schnee», bei der es um Freundschaft, Rache und Vergebung geht. Die Kinder lernten auch, was das im Leben für einen Stellenwert hat und was die Bibel dazu meint.

Doch natürlich kam das Schlitteln und «Schläucheln» nicht zu kurz. Und so machte man sich am Samstagmorgen auf zum Schlittelhügel und genoss die Zeit im Schnee. Für die älteren Kinder wurde dieses Jahr sogar noch zusätzlich eine 2,5-stündige Schneeschuhtour angeboten. Nach dem stärkenden Mittagessen gab es ein Spiel im Schnee, bei welchem Geschicklichkeit und Kreativität gefragt war. Ziemlich durchgefroren, aber zufrieden kamen alle ins Haus zurück.

Mit Hummer-Stretchlimousinen auf den Kerenzerberg So ist denn die Überraschung perfekt als plötzlich drei riesige HummerStretchlimousinen vorfahren und die Belegschaft freundlich gebeten wird, einzusteigen. Die Reise führt auf den Kerenzerberg, wo eine Schneeschuhwanderung zu einer heimeligen Alphütte mit anschliessendem Fondueplausch auf dem Programm steht. Die Rückkehr ins Hotel wird danach mit einer Schlittenfahrt absolviert. In geheimnisvollen Räumen in den Adventure-Rooms in Chur erleben die Mitglieder der «Herzog-Familie» am Samstag dann faszinierende Abenteuer, wo sie aufgefordert werden mit List und Schlauheit Geheimtüren zu öffnen, Gegenstände zu finden, um schliesslich das Abenteuer vor Ablauf eines Countdowns zu «überleben». Der ideenreiche Betriebsausflug anlässlich des Jubiläums der Garage Herzog passt nicht nur ausgezeichnet zum innovativen Team, sondern zeugt auch deutlich von der sympathischen und kollegialen Stimmung der «Herzog-Belegschaft».

Orangen können Leben retten

Winterspass mit Schlitteln, «Schläucheln» und Schneeschuhwandern. (Bild zvg.)

Am Abend gab es nebst einigen Spielen noch einen weiteren Teil der Geschichte. In der Nacht auf Sonntag hat es sehr viel Neuschnee gegeben, welcher einige Kinder nochmals nach draussen zum Schlitteln lockte, während die anderen im Haus Gesellschaftsspiele spielten. Und schon bald hiess es: packen, das Haus putzen und sich auf den Rückweg machen. Es war ein wunderschönes Wochenende. Für das Leiterteam, Leoni Trachsel


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Verhalfen modernem A-cappella-Gesang zu neuem Inhalt: «Invivas». (Bild zvg.)

Aussergewöhnliche Stimmen Konzert von «Invivas» in Hedingen Moderner A-cappella-Gesang hat durch «Invivas» einen neuen Inhalt bekommen. Sie sind jung, witzig, unglaublich musikalisch und ihr Repertoire reicht von der Jazzballade über Popsongs, von selbst komponierten Stücken bis hin zum Dubstep – alles, was gesungen gut klingt. Der Name der Band «Invivas» hat sich durch unermüdlichen Fleiss zu einem festen Begriff gemausert. Die «Invivas» nahmen 2014 an ihrem ersten internationalen A-cappella-Wettbewerb in Graz teil und brachten gleich einen Special Award für die beste Interpretation und das Silberdiplom mit nach Hause. Im gleichen Jahr sangen sie sich in die besten 40 und damit in die Liveshow der Sendung «Rising

Star», welche auf RTL ausgestrahlt wurde. Ihre erste CD «Wake up» ist seit Dezember 2014 auf dem Markt. «Invivas» – fünf aussergewöhnliche Stimmen, das sind Basil Zinsli, Claudio Gilardoni, Christian Mathis, Carmen Ambauen und Daniel Affentranger. Die fünf sympathischen jungen Leute zählen zu Recht auf eine stetig wachsende internationale Fangemeinde. «Invivas» und der Gemeindeverein Hedingen laden zu diesem aussergewöhnlichen Konzert ein in die Kirche in Hedingen und freuen sich auf Besuch. Keine Platzreservierung möglich. Kollekte. Barbara Thürig Am Freitag, 13. Februar, um 20.15 Uhr, in der Kirche Hedingen.

Sophie Scholl – die letzten Tage Kino in der Kirche Bonstetten Wegen einer Flugblatt-Aktion in der Münchner Universität wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans im Februar 1943 verhaftet. In den folgenden Tagen wird sie von Mitgliedern der Gestapo verhört, nimmt dabei nie Ab-

stand von ihren Idealen und stellt sich ausserdem schützend vor die anderen Mitglieder der «Weissen Rose». Freitag, 13. Februar 2015, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten, Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren. (pd.)

Sophie Scholl, die junge Studentin, vor ihrer Verhaftung. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 10. Februar 2015

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Silber für Petra Klingler im Eisklettern Die Bonstetterin wird nur von Angelika Rainer geschlagen Am vergangenen Wochenende fand der fünfte Weltcup der Saison im französischen Champagnyen-Vanoise statt. In der Disziplin Lead sorgte Petra Klingler mit einem zweiten Platz für einen Grosserfolg der Schweizer Delegation.

Die stolzen Judokas mit ihren Medaillen. (Bild zvg.)

Neun Medaillen zum Saisonauftakt Erfolgreicher Wettswiler Judo-Nachwuchs Der Judo-Nachwuchs des Budosport Wettswil konnte einen erfolgreichen Saisoneinstand feiern.

was sie bisher gelernt hatten. Mit neun Medaillen kehrten die Wettswiler sehr erfolgreich vom Turnier zurück. René Täuscher

Beim allerersten Wettkampf der neun Jungen und Mädchen bei den diesjährigen Zürich Judo-Nachwuchsmeisterschaften, am 1. Februar in Regensdorf, konnten alle sehr erfolgreich zeigen,

Gold: Linard Duschletta Silber: Darryl Lindsay Bronze: Noe, Cyrille, Corinne Meili, Alan Stöckli, Gilles Berger, Jil Lindsay, Dominick Taype-Moreno.

Der zweitletzte Weltcup der Eiskletterer dieser Saison fand am Wochenende in Frankreich statt. In Champagnyen-Vanoise stand dafür eine ideale und imposante Eisstruktur zur Verfügung. Aus der Schweiz reiste eine grosse Delegation nach Frankreich mit dem Ziel, an die guten Resultate der Weltmeisterschaften vor einer Woche anzuknüpfen.

Petra Klingler immer stärker Es ist nach drei Mal in Folge bereits ein gewohntes Bild, dass Petra Klingler die Tabelle nach der Qualifikation anführt. Diesmal aber führte Klingler die Tabelle auch noch nach dem Halbfinal an. Als einzige Athletin konnte sie die schwierige Route bis zum Top klettern. Im Final gab es dann den erwarteten Zweikampf mit der dominierenden, 28-jährigen, mehrfachen Weltmeisterin aus Meran, Angelika Rainer. Nur ganz knapp hatte Rainer diesmal noch die Nase vorne. Petra, die in we-

Petra Klingler erkämpfte sich ihre erste Silbermedaille im Eisklettern. (Bild Archiv) nigen Tagen ihren 23. Geburtstag feiert, erreichte mit einer souveränen Leistung am Schluss den hervorragenden 2. Rang, noch vor der Koreanerin Song HanNaRai, und konnte ihre erste Silbermedaille an einem Eiskletter-

Weltcup entgegennehmen. Nach zwei dritten Rängen in Saas Fee und in Rabenstein ist dies eine weitere Steigerung und ein erster Sieg an einem Eiskletter-Weltcup liegt zum Greifen nah. (pd.)

Der Turnverein Mettmenstetten unter neuer Leitung Auf Hanspeter Kern folgt Nik Junker Hanspeter Kern gibt die Vereinsleitung nach zehn Amtsjahren an Nik Junker weiter. Neuer Oberturner wird Yanick Heiniger. Während die Nachwuchsarbeit in den Jugend- und Geräteriegen erfreulich gedeiht, streichen die Faustballer die Segel. Seine zehnte und letzte Generalversammlung als Präsident war gleichzeitig die 141. der Vereinsgeschichte: Hanspeter Kern Junior legte an der GV die Zügel des Vereinswagens in jüngere Hände. Mit Nik Junker hatte er einen motivierten und zugkräftigen Nachfolger gefunden, der mit grossem Applaus von den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen begrüsst wurde. Für seinen grossen Einsatz wurde Hanspeter Kern vom Verein mit einer schmucken Kuhglocke geehrt. Das Amt des Technischen Leiters – früher Oberturner genannt – ging von Hansjörg Trachsel an Yanick Heiniger weiter. Hansjörg Trachsel wird ihn während der Übergangszeit unterstützen, hat aber einen mehrmonatigen Auslandaufenthalt geplant und ist froh, dass er mit Yanick Heiniger den aktuell erfolgreichsten Leichtathleten des Vereins für dieses Amt gewinnen konnte.

Nachwuchserfolg und -problem Die Jahresrückblicke der Riegen zeigten eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den Jugendriegen und im Geräteturnen. Rund 81 Meitli und 34 Buebe turnen aktiv in der Jugendriege mit, und in der Geräteriege durften 35 Top-Ten Platzierungen an Wettkämpfen gefeiert werden – dies in Kategorien, wo zum Teil bis zu 350 Kinder mitmachen. Die ehrenamtlichen Leitereinsätze der Geräteriege beliefen sich im Jahr 2014 auf 1655 Einsatzstunden.

Andreas Leidenix erklärte anschaulich: «Von Januar bis Oktober steht also immer jemand in der Turnhalle, wenn man von einem normalen Arbeitspensum ausgeht.» Leider nicht erfolgreich war hingegen die Nachwuchsförderung bei den Faustballern, die zwar im Sommer keinen Match in der 2. Liga verloren, aber mangels Aktiven im Jahr 2015 nicht mehr antreten. Fritz von Aesch, der seit Jahren mit Herzblut diese Riege geleitet hatte, ergriff somit zum letzten Mal in der Geschichte der Faustballriege das Wort. Gemäss Vereinsstatuten wird das Vermögen der Faustballriege während fünf Jahren gehortet und stünde einer sich neu gründenden Faustballriege zur Verfügung.

20 Jahre für die Jugendriege Für ihr 20-jähriges Engagement als Leiterin der Jugendriege wurde Yvonne Burkhard geehrt, und Reto Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern erhielten nach 15-jähriger Mitgliedschaft in der Aktivenriege die Freimitgliedschaft. Ihre Laudatio übernahmen die drei gleich selber, in Form eines vorgezogenen Chränzli-Sketches mit dem Titel «Dise, Dä ander und Dä eint», der das Wirken des jeweiligen Nachbarn innerhalb des Vereins ausleuchteten. Der Form halber führte Vizepräsident Andreas Frick dann doch noch eine konventionelle Wahl per Akklamation durch.

Ein wesentlicher Verlust Bei allen Erfolgen und erfreulichen Nachrichten musste ganz zu Beginn der Versammlung das Dahinscheiden zweier Vereinsmitglieder beklagt werden – Hans Sidler und Eugen Stähli. Letzterer war bis zum letzten Tag einer der aktivsten Senioren und sein plötzliches Dahinscheiden beim Ski-

Die drei neuen Freimitglieder Remo Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern (von links) tragen ihre Laudatio gleich selber als Sketch vor. fahren hinterlässt gerade in der Männerriege eine grosse Lücke. Viel junges Blut ist hingegen in der Damenriege in Aktion. 20 Frauen nehmen regelmässig an Trainings und Anlässen teil, und die Verantwortliche Olivia Ferrari findet es «lässig».

Jessica Suter ist beste Frau In der Jahresmeisterschaft der Aktiven beteiligten sich 28 Mitglieder, davon sieben Frauen. Den Jahresmeistertitel brachte Hansjörg Trachsel ins Trockene, bester Junior wurde Reto Zimmermann und als beste Frau platzierte sich Jessica Suter in den Top Ten. Für fleissigen Trainingsbesuch wurden insgesamt 29 Mitglieder mit dem Trinkglas des Vereins ausgezeichnet. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte ein Turner, Emanuel Foster, an den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen teilnehmen, wo er sich in der Kategorie K5 auf dem sehr guten 33. Rang klassierte. Mit sechs Neumit-

Der scheidende Präsident Hanspeter Kern (links) übergibt die Führung seinem Nachfolger Nik Junker. (Bilder zvg.) gliedern und einem neuen Präsidenten und TK-Chef startet der Turnverein Mettmenstetten ins neue Vereinsjahr, das wieder ein Chränzli im

Herbst im Programm hat. Dies bedeutet für alle Beteiligten einen Mehraufwand im Vergleich zu Normaljahren. Werner Eugster


Liebt er/sie mich oder nicht? Der Valentinstag ist eine Gelegenheit, jemandem seine Gefühle zu gestehen. In Europa feiert man den Valentinstag erst seit etwa 1950. Für die einen hat dieser Tag eine große Bedeutung, die anderen finden ihn eher kitschig. Wie auch immer - wenn man jemanden wirklich sehr gerne hat, man sich aber bisher nicht getraut hat, es ihr oder ihm zu sagen, ist der Valentinstag immerhin eine Gelegenheit, endlich den «ersten Schritt» zu wagen. Oder er ist einfach ein Anlass, seiner oder seinem «Angebeteten» mal wieder zu sagen: Ich liebe dich!

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