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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 168. Jahrgang I Dienstag, 11. Februar 2014

Kies und Sand weg

Begehrt

Die Hochwassersicherheit an der Reuss wird wieder hergestellt. > Seite 3

Im Oberamt finden Wahlkämpfe statt, aber nur um Gemeinderatssitze. > Seite 5

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Hochwasserschutz Massnahmen am Loobach, der von Hauptikon nach Rossau führt und in den Haselbach mündet > Seite 5

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Grosse Nachfrage Senevita eröffnet Mitte Mai 2014 das Seniorenzentrum «Obstgarten» in Affoltern. > Seite 9

Immobilien: Nachfrage im Bezirk nach wie vor gross Die Banken-Finanzierung ist schwieriger geworden Aktuell zeigt sich der Immobilienmarkt im Bezirk Affoltern ruhiger, die Nachfrage nach Wohnhäusern ist aber weiterhin gross. Die Banken sind bei der Finanzierung zurückhaltender.

Preise mit Knick – Verkauf schwieriger Dieses Nachlassen hat auch Einfluss auf die Immobilienpreise, die innert weniger Jahre massiv gestiegen waren. Jetzt wird bei den Wohneigentumspreisen eine Abflachung des Preisniveaus festgestellt; die Transaktions-

«Unnötig» «Referendum blockiert ein gutes Projekt», sagt die SpitalBetriebskommission. > Seite 9

Vier Ämtler für Sotschi Die Schweiz mit gut 8 Mio. Einwohnern stellt 163 Athleten für die Winterolympiade. Rechnet man diesen Anteil auf die 50 000 Einwohner des Säuliamts um, ergäbe das eine Person. Faktisch ist unsere Region mit vier Athleten vertreten. Überraschend? «Nein», findet Andreas Isoz, Geschäftsführer vom Jumpin in Mettmenstetten. «Wir haben für unsere Sportart eine der weltbesten Trainingsanlagen. Wenn wir nicht übervertreten wären, hätten wir etwas falsch gemacht.» Im «Anzeiger»-Interview äussert er sich zu den Chancen der Ämtler und zum eigenen Olympia-Traum. (tst.)

................................................... > Interview auf Seite 15

................................................... von urs e. kneubühl Der Schweizer Immobilienmarkt, so die aktuelle Einschätzung im Immobilien-Report der ETH Zürich und des Internet-Vergleichsdienstes Comparis.ch, stellt in sechs Bezirken der Schweiz nach wie vor Anzeichen einer Immobilienblase fest. Aktuell wie damals allerdings geben die Forscher für den Bezirk Affoltern, der vor Jahresfrist noch mit «zu überwachen» klassifiziert worden war, Entwarnung. Hier habe sich die Preisentwicklung beruhigt, heisst es. Das bestätigen auch die Intus AG, Remax Immobilien und die Astrid Rellstab Immobilien AG. «Die Nachfrage ist nach wie vor gross», hält allerdings Paul Stöckli von Remax fest und präzisiert: «Nach Häusern ist sie aber grösser als nach Wohnungen.»

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anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) gibt es vom 11. Februar bis zum 10. März Sonderpreise auf

Die Nachfrage ist im Säuliamt unverändert gross – stärker bei Häusern als bei Wohnungen. Im Bild eine Überbauung in Stallikon, mit der unlängst begonnen wurde. (Bild Werner Schneiter) preise haben abgenommen. «Ja, die Preise haben einen Knick erlitten», weiss Paul Stöckli. Die im Internet-Immobilienmarkt präsentierten Preise hätten sich längst nicht mehr am tatsächlichen Wert einer Liegenschaft orientiert. «Sie wurden hochgeschaukelt, weil der Nachbar sein Haus ja auch zu einem höheren Preis anbot. Heute gehen sie deshalb zu einem grossen Teil unter den veröffentlichten Preisen weg.» Auch bei Intus hält man fest, dass Stockwerkeigentum noch immer zu teuer ist, was erklärt,

dass dies weiterhin mehr gebaut wird. Alle drei Immobilien-Profis stellen gleichzeitig auch fest, dass der Verkauf schwieriger geworden ist. Dass lediglich noch zehn Prozent aus der BVK kommen dürfen, dafür aber zwanzig Prozent Eigenfinanzierung notwendig sei, habe vor allem beim Kauf von hochpreisigen Immobilien eine dämpfende Wirkung, weiss man bei der Intus AG. Von «bremsenden Banken» spricht Paul Stöckli, und Eva Niederhauser bestätigt: «Die Banken sind heute bei der Finanzierung zurückhal-

Ein eher ruhiges Feuerwehr-Jahr Die grössten Schäden verursachten zwei Brände in Affoltern

1,425 Mio. Sachschaden entstand allein beim Brand im «Sunehuus» an der Betpurstrasse in Affoltern. Die Brandursache konnte nicht eruiert werden. (Archivbild)

Die zwei Brände im Februar und im Oktober an der Betpurstrasse in Affoltern verursachten 2,13 Mio. Franken Schaden. Dazu stand im Januar in Maschwanden ein Spansilo in Flammen (Schadensumme: 123 000 Franken) und in Affoltern fing im Oktober ein Staubsauger Feuer (187 000 Franken). Das waren im vergangenen Jahr die grössten Brandschäden im Knonauer Amt. Die Summe der Elementarschäden blieb nach dem hagel- und sturmbedingten Ausreisser 2012 einmal mehr unter 200 000 Franken – trotz schneereichem Winter 2012/13. «Unser Bezirk blieb offensichtlich von wirklich grossen Ereignissen verschont», so Statthalter Claude Schmidt, der an der Generalversammlung des Ämtler Feuerwehr-Verbands einmal mehr die grössten Brand- und Elementarschäden des vergangenen Jahres in Erinnerung rief. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

tender und härter, fordern mehr Eigenleistung der Käufer.» Ab 30. Juni 2014 verpflichtet der antizyklische Kapitalpuffer, den der Bundesrat auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank erhöht hat, die Banken zusätzlich, die Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von 1 auf 2 Prozent zu erhöhen. Das dürfte die Bremsen also nicht lockern, weshalb es beim Liegenschaftenkauf von besonderer Wichtigkeit sei, seriös zu rechnen und zu kalkulieren, sagt Eva Niederhauser.

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Das Säuliamt sagt Ja zur Initiative «Gegen Masseneinwanderung» Bei der Initiative «Gegen Masseneinwanderung» stimmte der Bezirk Affoltern anders als der Kanton Zürich: 50,7 Prozent sagten Ja zum Begehren der SVP, 49,3 Prozent stimmten dagegen, ähnlich knapp wie gesamtschweizerisch, wo ein hauchdünnes Ja zustande kam. Der Kanton Zürich verwarf die Vorlage mit einem Neinstimmenanteil von 52,7 Prozent. Im Säuliamt wurde die Initiative in Aeugst, Hausen, Rifferswil und Wettswil abgelehnt – am deutlichsten in Rifferswil (54,2 % Nein, 252 Stimmen). Bei den Ja-Gemeinden fand sie in Kappel mit 58,2 Prozent den höchsten Zuspruch. Zum Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) stimmte der Bezirk Affoltern mit der Mehrheit in der Schweiz Ja, mit dem Nein zur Abtreibungssinitiative ebenfalls. Auf kantonaler Ebene wurde das Bau- und Planungsgesetz angenommen. (-ter.)

................................................... > Gemeinderesultate auf Seite 8

200 07 9 771661 391004


Gemeinde Kappel am Albis

TODESANZEIGE

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden 2014 Folgende Personen haben sich innert Frist für das Beiblatt zu den Wahlunterlagen für die Erneuerungswahlen angemeldet:

Traurig, aber froh, dass sie nicht lange leiden musste, nehmen wir Abschied von

Die Liste ist nicht abschliessend. Es können auch nicht aufgeführte Personen gewählt werden. Gemeinderat Kappel am Albis (4 Mitglieder inkl. Präsidium) Name, Vorname Mitglieder 1. Arnold Hans 2. Bär Kurt 3. Gantenbein Rosmarie 4. Gretler Thomas 5. Hui Heidi

Beruf

Jahrgang Adresse

bisher/neu

9. November 1920 – 5. Februar 2014

Landwirt Kaufmann Hausfrau Projekt- und Marketingleiter Personalleiterin

1953 1953 1951 1960 1960

Leematt 7, Kappel am Albis Büelstrasse 2, Hauptikon Rifferswilerstrasse 1, Hauptikon Im Feld 36, Kappel am Albis Kappelerstrasse 14, Uerzlikon

bisher bisher bisher neu neu

Kaufmann Projekt- und Marketingleiter

1953 1960

Büelstrasse 2, Hauptikon Im Feld 36, Kappel am Albis

bisher neu

Präsidium 1. Bär Kurt 2. Gretler Thomas

Margaret Strub-Wilson Malen war ihre Leidenschaft, ihr letztes Kinderbuchprojekt konnte sie aber nicht mehr vollenden. Sie wollte der Krankheit trotzen, aber es fehlte ihr am Schluss die Kraft dazu. In ihrem geliebten kleinen Chalet hat sie gelebt und gearbeitet. Ihr künstlerisches Wirken hat sie weitherum bekannt gemacht. 8907 Wettswil, 5. Februar 2014 Püntenweg 3

Primarschulpflege Kappel am Albis (5 Mitglieder inkl. Präsidium) Name, Vorname

Beruf

Jahrgang Adresse

Tierärztin Bäuerin biomed. Analytikerin Sozialarbeiter

1973 1975 1964 1966

bisher/neu

In stillem Andenken Die Trauerfamilie

bisher bisher bisher bisher

Die Urnenbeisetzung findet auf ihren Wunsch im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Wettswil am Albis am Grab ihres vor zehn Jahren verstorbenen Ehemannes John Strub statt.

Mitglieder 1. 2. 3. 4.

Ackermann Marion Galliker Lucia Gretler Monika Plüss Christian

Im Feld 2d, Kappel am Albis Kappelerhof 10, Kappel am Albis Im Feld 36, Kappel am Albis Näfenhäuser 16, Kappel am Albis

Präsidium Plüss Christian

Sozialarbeiter

1966

Näfenhäuser 16, Kappel am Albis

bisher

Anstelle von Blumen gedenken Sie bitte des Wohnheims Paradies für Kinder, Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4.

Rechnungsprüfungskommission Kappel am Albis (5 Mitglieder inkl. Präsidium) Name, Vorname

Beruf

Jahrgang Adresse

bisher/neu

Lic. rer. pol Masch. Ing. Lic. iur. Bauführer Business Analyst

1971 1966 1973 1969 1962

Im Feld 2d, Kappel am Albis Näfenhäuser 20, Kappel am Albis Näfenhäuser 76, Kappel am Albis Oberdorfstrasse 38, Uerzlikon Uerzlikerstrasse 13, Hauptikon

bisher bisher neu bisher neu

Lic. rer. pol

1971

Im Feld 2d, Kappel am Albis

bisher

Mitglieder 1. 2. 3. 4. 5.

Ackermann Christoph Gallmann Martin Koellmann Tomi Meyer Marcel Müller Blair

Präsidium Ackermann Christoph

Kappel am Albis, 11. Februar 2014

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Verkäufe

Schulen und Kurse

Bestattungen

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Poststrasse 3 in Obfelden Per 1. April 2014 oder nach Vereinbarung zu vermieten

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Vermietungen

Obfelden Sperrung 5. Februar 2014 ist in Affoltern der Maschwanderstrasse Am am Albis gestorben: infolge Berli-Gansner, Elsbeth Werkleitungsarbeiten Ab Montag, 17. Februar 2014, bis ca. Mitte Mai 2014, werden die Werkleitungen in der Maschwanderstrasse saniert, Abschnitt zwischen Geissweidstrasse und Liegenschaft Nr. 18.

Auskunft und Besichtigung: Frau Schmid, Tel. 079 719 32 67

Fahrzeuge Kaufe Autos Zimmer zu vermieten in Zwillikon und Merenschwand 1.) Einfaches Zimmer, möbliert, mit Anteil zu Küche, Bad und Waschen, mit TV, Fr. 590.– 2.) Zimmer möbliert, mit eigenem Bad und eigener Küche, mit TV, Fr. 840.– 3.) Zimmer mit eigenem Bad, aber nur einfacher Kochnische, Fr. 790.– 2 Monate zum Voraus, vor Antritt zu bezahlen. Telefon 079 406 37 90

auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Die Durchfahrt im erwähnten Bereich ist gesperrt. Der Zubringerdienst für die Liegenschaften ist jeweils von Obfelden oder Maschwanden (ausserhalb der Nachtsperrzeiten) möglich. Bei den Zugängen zu den Liegenschaften ist mit Behinderungen zu rechnen. Die Bauleitung und die Bauunternehmung sind bestrebt, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingt Verzögerungen vorbehalten. Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, Telefon 044 763 53 49, oder thomas.hunziker@obfelden.ch. Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis. Gemeinderat Obfelden

geb. 30. August 1921, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis; Witwe des Berli, Jakob. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreise statt.

im

Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 5. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Strub geb. Wilson, Margaret Anne geb. 9. November 1920, Bürgerin von Oberhelfenschwil SG, verwitwet von Strub, Johann Otto, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Püntenweg 3. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

im


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Februar 2014

3

Die Hochwassersicherheit an der Reuss wird wieder hergestellt Die Geschiebebewirtschaftung zwischen oberer Reuss und Flachsee ist in vollem Gang Der Reuss muss aus Sicherheitsgründen Kies und Sand entnommen werden. Die Arbeiten bei Obfelden sind abgeschlossen, in Oberrüti laufen zurzeit die Arbeiten. ................................................... von richard wurz, «der freiämter» In Luzern mündet die Kleine Emme in die Reuss und führt dabei viel Geschiebe mit sich. Dieses trägt sie in die Reuss, was die Hochwassersicherheit gefährdet. Damit diese wieder hergestellt werden kann, muss Kies und Sand aus der Reuss entnommen werden. «Dadurch wird die Flusssohle stabil gehalten, und es treten weder Auflandungen noch Sohlabsenkungen auf», hält Sebastian Hackl, Projektleiter Abteilung Landschaft und Gewässer, Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), fest. Die Arbeiten oberhalb der Brücke nach Obfelden sind inzwischen abgeschlossen. Kies und Sand konnten auf der Aargauer Seite des Flusses entnommen werden und wurde nach Bremgarten überführt, wo der Kies und Sand beim Honeggerwehr wieder der Reuss zugeführt wurde. In der vergangenen Woche wurde die Arbeit in Oberrüti aufgenommen. Von da wird der Kies und Sand abgeführt. «Die Arbeiten sind bis jetzt gut verlaufen», so Sebastian Hackl. Das Wetter habe gut mitgespielt und zurzeit gebe es keine hohen Abflüsse.

Keine Kontinuität Der Transport des Geschiebes von Kies und Stein finde nicht kontinuierlich statt, sondern nur bei deutlich erhöhtem Abfluss und bei Hochwasserereignissen, so Sebastian Hackl. Grundsätzlich gelte dabei, je grösser der Abfluss ist, desto mehr Geschiebe kann durch die Reuss transportiert werden. Nun muss aber festgehalten werden, dass

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

das Kraftwerk Bremgarten-Zufikon kein Geschiebe durchlässt, also sich dieses oberhalb des Flachsees ablagert. Die stehenden Ablagerungen erhöhen die Sohle der Reuss und verringern gleichzeitig den Gewässerquerschnitt. Diese Ausgangslage führt dann letztlich zu einer Verschlechterung des Hochwasserschutzes. Basierend auf der «Geschiebehaushaltstudie Reuss» hält Sebastian Hackl in seinem Bericht in «Umwelt Natur» des BVU fest, dass der mittlere Geschiebetransport bei rund 21 000 Kubikmetern pro Jahr liege. In trockenen Jahren sei er entsprechend geringer. Hingegen könne die Geschiebefracht bei Hochwasserereignissen mehr als 50 000 Kubikmeter betragen. Es bestünden wohl an der Reuss und an der Kleinen Emme im Kanton Luzern mehrere Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekte, so Hackl, doch würde die Umsetzung wahrscheinlich noch 10 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen. Daher benötige der Kanton Aargau ein mittelfristiges, bedürfnisorientiertes und ökologisch verträgliches Geschiebebewirtschaftungskonzept. Ein wichtiger Aspekt dabei sei die Variabilität des Konzepts, damit auf allfällige Änderungen im Oberlauf der Reuss einfach und unkompliziert reagiert werden kann.

Schonend für Umwelt und Anwohner Da die Flusssohlenbelagerungen das Gewässer durch Trübungen beeinträchtigen würden, und die Wiederverfüllung der «Entnahmefenster» nur mithilfe von speziellen, bootsgestützten Massnahmen durchgeführt werden könne, habe man entschieden, dass die Entnahme durch die Bewirtschaftung der bestehenden Kiesbänke erfolgen soll. Dabei werde eine Halbtrockenbaggerung angewendet, um so die Trübung des Gewässers auf ein Minimum zu reduzieren. Beim Abbau von Kies und Sand bleibt gegen die Flussmitte eine Begrenzung bestehen,

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

das heisst, es wird nur der innere Teil ausgebaggert. Sobald sich die Schwebstoffe abgesetzt hätten, werde der hintere Teil des «Damms» geöffnet, sodass die entstandene Flachwasserzone an den Fluss angeschlossen und durchströmt werde. Da ein niedriger Abfluss in der Reuss, der bei dieser Entnahmemethode notwendig ist, hauptsächlich in den Wintermonaten vorkomme, habe man jetzt im Januar und Februar die Arbeit aufgenommen. Insgesamt bleibe aber eines der Hauptziele der Geschiebebewirtschaftung, die Entnahme von Kies und Sand möglichst schonend für die Umwelt und die Anwohnerschaft zu gestalten.

Jedes zweite Jahr wird ausgebaggert Das Entnahmevolumen muss in etwa dem natürlich zugeführten Geschiebevolumen entsprechen, damit die Sohlenlage der Reuss stabil gehalten werden kann. Unter Berücksichtigung von Aspekten wie Ökologie, vorhandene Schutzzonen, Erholung und Freizeit habe man sich entschieden, an mehreren Stellen Geschiebe zu entnehmen. Daraus resultiere eine geringere Beeinträchtigung für die Fischfauna und bringe eine grössere Flexibilität in Bezug auf Änderungen im Geschiebehaushalt mit sich. So habe man eine alternierende Geschiebebewirtschaftung gewählt, bei der die Kiesbänke im Durchschnitt nur jedes zweite Jahr

Martina Pfeiffer übernimmt Weibelfunktion Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Die bisherige Mitarbeiterin Romy Bill hat ihre Anstellung als Zustellbeamtin/Weibel des Betreibungsamtes per 28. Februar 2014 gekündigt. Der Gemeinderat hat die Sachbearbeiterin des Betreibungsamtes, Martina Pfeiffer, als Zustellbeamtin des Betreibungsamtes per 1. März 2014 gewählt. Martina Pfeiffer arbeitet bisher bereits mit einem Pensum von 50% und wird dieses auf 70% erhöhen.

Neue Mitarbeiterin Bibliothek Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Oberhalb der Brücke bei Obfelden: Der innere Teil der Kiesbank auf Aargauer Seite wurde ausgebaggert, die äussere Begrenzung bleibt als Damm gegen die Flussmitte bestehen. (Bild Richard Wurz)

Priska Rösch hat ihre Anstellung als Bibliotheksmitarbeiterin per 31. Januar 2014 gekündigt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. In der Folge wurde ein Stelleninserat im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern sowie auf der Homepage der Gemeindeverwaltung publiziert. Es gingen rund 50 Bewerbungen für die frei werdende Stelle ein. Es freut den Gemeinderat, mit Lourdes Kreidler, wohnhaft in Hausen, eine bestens geeignete Mitarbeiterin für die Bibliothek gewonnen zu haben. Sie hat ihre Stelle bereits am 1. Februar 2014 angetreten.

Inkraftsetzung der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung Die Baudirektion genehmigte mit Verfügung Nr. 149 vom 21. November 2013 die kommunale Richt- und Nutzungsplanung. Von der Verfügung der Baudirektion hat der Gemeinderat Kenntnis genommen. Mit Publikation vom 20. Dezember 2013 trat die Teilrevision der BZO in Kraft. An der Orientierungsversammlung vom 18. März 2014 wird der Hochbauvorstand über die neue BZO orientieren.

Schulraumplanung; Raum- und Bedarfsanalyse In der von 2011 bis 2012 durchgeführten Infrastrukturplanung der Gemeinde wurde der Handlungsbedarf auf gemeindeeigenen Liegenschaften ermittelt. Insbesondere in der Schule zeigen sich folgende Defizite; Flächenmangel Unterricht Kiga/PS in Hausen und Ebertswil, Ersatz Pavillon durch langfristige Lösung; Flächenmangel Tagesstruktur; Mehrzwecksaal. Für die weitere Schulraumplanung erteilte der Gemeinderat deshalb den Auftrag an

die Firma Basler & Hofmann AG, Zürich, für die Raum- und Bedarfsanalyse unter Mitwirkung einer Begleitgruppe.

Strassenbezeichnung Überbauung Langrüti Die neue Quartierstrasse für die Überbauung «Langrüti» in Ebertswil wird als Steinbaumstrasse bezeichnet. Als Steinbaumweg hat der Gemeinderat die neue Fusswegverbindung von der Dorfstrasse in die neue Quartierstrasse festgelegt.

Geschwindigkeitskontrolle Die Gemeindepolizei Affoltern am Albis führte am 14. Januar 2014 und 24. Januar 2014 in Hausen Geschwindigkeitskontrollen durch. In dieser Zeit wurden 247 bzw. 243 Fahrzeuge kontrolliert, daraus resultierten 15 Übertretungen (6,07%) und 6 Übertretungen (2,47%). Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 69 km/h (anstelle der signalisierten 50 km/h). Daniea Bommer, Gemeindeschreiberin

ausgebaggert werden müssen. – In Abhängigkeit von der Regeneration der Kiesbänke und dem entnommenen Volumen könne das Intervall entsprechend gekürzt oder verlängert werden. Infolge der fehlenden Geschiebedurchgängigkeit des Kraftwerks Bremgarten-Zufikon weise die Reuss unterhalb des Kraftwerks ein erhebliches Defizit an Geschiebe auf. Dies führe zu Erosionen und einer Abpflästerung der Sohle, was sich auf Fische und Makrozoobenthos (tierische Organismen, die auf der Gewässersohle leben) negativ auswirke. Daher wolle man der unteren Reuss in Bremgarten jährlich 5000 Kubikmeter des entnommenen Geschiebes der oberen Reuss zuführen.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 11. Februar, darf Elvira Dalla Valle in Hausen am Albis ihren 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren der Jubilarin zu diesem besonderen Fest ganz herzlich. Wir wünschen ihr alles Liebe und Gute und weiterhin viel Freude und schöne Erlebnisse.

Zum 80. Geburtstag Ruth von Roth-Betz feiert am kommenden Donnerstag, 13. Februar, in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.


Gemeinde Ottembach Publikation der definitiven Wahlvorschläge Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 vom 30. März 2014 Definitive Wahlvorschläge Auf die 2. Ausschreibung vom 24. Januar 2014 und nach Ablauf der Frist liegen folgende definitive Wahlvorschläge vor: 5 Mitglieder und Präsident/in des Gemeinderates Mitglieder

Liebe Freunde und Bekannte Um Euch mit uns auf unseren grossen Tag zu freuen, lest Ihr hier unser Inserat mit folgenden Zeilen: Am 12. Februar 2014 um 14.00 Uhr werden sich Daniela Widmer und Matthias Kappeler auf dem Zivilstandsamt Affoltern am Albis das Jawort geben. Die Feier findet im Familienkreis statt. Gratulationen dürfen Sie gerne dem Brautpaar persönlich, schriftlich geben. Kontaktdaten für Gratulationen: Info@makamulticom.ch

1. Ackermann, Rita 2. Noser Fanger, Gabriela 3. Ruh, Bruno 4. Schneider, Salomon 5. Weber, Kurt 6. Weis, Peter Präsidium:

1951 1973 1950 1985 1951 1965

Geschäftsfrau dipl. Geografin Betriebsökonom Kommunikationsberater Flugkapitän (pensioniert) Bau-Ingenieur HTL

Rickenbacherstr. 17a Rebweg 3 Isenbergstr. 9b Isenbergstr. 36 Pilatusweg 19 Jonenstr. 19c

bisher bisher bisher neu bisher neu

FDP SVP

1. Weber, Kurt

1951

Flugkapitän (pensioniert)

Pilatusweg 19

bisher

FDP

SVP

5 Mitglieder und Präsident/in der Primarschulpflege Mitglieder: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Kitzinger, Alexander Meister, Caroline Minidis, Anastasios Müntener, Ursula Niederer, Katja Schwarzenbach Wälti, Gioia

1971 1963 1967 1973 1975 1975

Betriebsökonom HWV Coiffeuse/Hausfrau Versicherungsprokurist Betriebsökonom HF Juristin/Familienfrau Dr. sc. nat. Zoologin/Familienfrau

Rebenstr. 43 Am Tobelbach 2 Lienistr. 16 Pfaffächerstr. 53 Pfaffächerstr. 51 Pfaffächerstr. 47

neu bisher bisher neu neu neu

1967

Versicherungsprokurist

Lienistr. 16

bisher

SVP

Präsidium: 1. Minidis, Anastasios

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Mitglieder: 1. 2. 3. 4. 5.

Schädler, Markus Schmid, Martin Seitz, Marcel Zeder, Franz Zinggeler, Pierre

1967 1956 1972 1961 1950

Elektro-Ingenieur FH Treuhänder PWC AG Informatik-Projektleiter FH dipl. Maschinen-Ingenieur HTL Betriebsökonom HWV/FH

Lienistr. 8 Im Rainacker 1 Hobacherstr. 15 Pilatusweg 13 Rebenstr. 37d

neu bisher bisher bisher bisher

FDP FDP

1950

Betriebsökonom HWV/FH

Rebenstr. 37d

bisher

FDP

Präsidium: 1. Zinggeler, Pierre

5 Mitglieder und Präsident/in der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Mitglieder: 1. 2. 3. 4. 5.

Bächli, Monika Dürr, Birgit Vaucher, Françoise Voûte, Carl Heinz ———

1967 1963 1966 1968

Familienfrau/Buchhalterin Pädagogische Mitarbeiterin Kindergärtnerin/Fachlehrerin Werkstoff-Ingenieur

Obere Bachdolen 3 Pilatusweg 9 Schulrain 2 Pilatusweg 7

bisher neu bisher bisher

Präsidium: 1. ——— Die Urnenwahl findet am 30. März 2014 statt (1. Wahlgang). In Anwendung von Art. 4, 5 und 6 der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde sowie der Primarschulgemeinde i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird für die Wahl des Gemeinderates und der Primarschulpflege ein leerer Wahlzettel verwendet (mehr Kandidaten als zu besetzende Stellen vorgeschlagen). In Anwendung von Art. 4, 5 und 6 der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde sowie der reformierten Kirchgemeinde i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird für die Wahl der Rechnungsprüfungskommission und der evangelisch-reformierten Kirchenpflege ein amtlicher Wahlzettel verwendet, der die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält (gleich viele oder weniger Kandidaten als zu besetzende Stellen vorgeschlagen). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Ottenbach, 11. Februar 2014

Gemeinderat Ottenbach

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Februar 2014

5

Wahlkampf, aber nur um den Gemeinderat Hausen, Kappel und Rifferswil mit mehr Kandidaten als Gemeinderatsplätzen Die Wahlen 2014 im Oberamt versprechen ihrem Namen wieder alle Ehre zu machen. In allen drei Gemeinden haben sich mehr Kandidaten gemeldet als Plätze im Gemeinderat zur Verfügung stehen. In den übrigen Gremien sind die Sitze nicht umkämpft.

ten Meinungen in Erscheinung getreten. Als Gemeindepräsident könnte er künftig in der Exekutive beweisen, wie ernst er es mit der in der Vergangenheit immer wieder bemängelten fehlenden Hausemer Finanzdisziplin meint. Als neuer RPK-Präsident kandidiert Bruno Weber. Die beiden Hausemer Schulbehörden reduzieren ihre Gremien von sieben auf fünf Mitglieder. Aus der Sekundarschulpflege scheiden die langjährige Finanzvorsteherin Maya Langhi sowie Regula Bär aus, aus der Primarschulpflege Kathrin Tandler und Sandra Stäubli.

................................................... von martin platter In den kommenden vier Jahren haben sich alle drei Oberämtler Gemeinden denselben finanziellen Herausforderungen zu stellen. Sowohl in Hausen wie auch in Kappel und Rifferswil gilt es für Multimillionen-Frankenbeträge die bestehenden Primarschulanlagen instand zu stellen und zu erweitern. Die damaligen Hausemer und Kappeler Primarschulpflegen sind damit in ersten Vorlagen bereits schon mindestens einmal vor dem Stimmvolk gescheitert. Inzwischen ist es in beiden Gemeinden – wie in Rifferswil bereits vor Jahrzehnten – zum Zusammenschluss von Politischer und Primarschulgemeinde gekommen. Die Schulpräsidenten haben seither einen Sitz im Gemeinderat. Dazu kommen tiefgreifende Neugestaltungen der Strassenräume in den Ortskernen von Rifferswil und Hausen. Derweil Kappel nach wie vor mit rund 50 Baubegehren und -projekten den grössten Bauboom in seiner Geschichte erlebt. Dazu kommen für alle weitere Herausforderungen wie die Neugestaltung der Rechtsform für das Bezirksspital Affoltern. Das bedeutet viel Arbeit für die künftigen Behördenmitglieder.

Nicht mehr ganz so viele Kandidaten wie 2010 Wie bereits 2010 steht den Hausemern ein heisser Wahlfrühling bevor. (Damals buhlten ein Dutzend Kandidatinnen und Kandidaten um sieben Plätze.) Vier von sechs Gemeinderäten treten per Ende Legislatur zurück. Auslöser dafür ist aber nicht etwa Unfriede oder ein Eklat. Die Bisherigen René Hess (Präsident, 12 Jahre im Amt, FDP), Georges Köpfli (Soziales, Sicherheit, Kultur, seit 16 Jahren im Amt, SP) und Hans Binzegger (Hochbauressort, 8 Jahre im Amt, SVP) haben alle mindestens zwei Legislaturperioden hinter sich. Angela Studer (Fi-

Auch in Kappel ist das Präsidium umstritten

Thomas Gretler macht Kurt Bär in Kappel das Amt des Gemeindepräsidenten streitig. (Bilder Martin Platter)

Marcel Fuchs ist als einziger Gemeindepräsident im Oberamt unangefochten.

Wie schon 2010 (Bild) stellen sich in Hausen erneut deutlich mehr Kandidaten als Sitze vorhanden sind für den Gemeinderat zur Verfügung . (Archivbild Martin Platter) nanzen, 5,5 Jahre im Amt, FDP) ist aus der Gemeinde weggezogen. Weiter machen wollen Christoph Tandler (Tiefbauvorstand, 4 Jahre im Amt, parteilos) und Gregor Blattmann (Gesundheit und Umwelt, 4 Jahre im Amt, SVP), sowie Schulpräsident Hans Amberg (4 Jahre im Amt, FDP). Neu für einen Sitz im Gemeinderat kandidieren der Ebertswiler Holzbauunternehmer Reto Brönnimann (FDP), der Betriebsökonom und bisherige Rechnungsprüfungskommissionspräsident Stefan Gyseler (FDP), der

Wirtschaftsinformatiker Andreas Huber (parteilos), der pensionierte Betriebsökonom Peter Reichmuth (parteilos) und die Finanzfachfrau sowie frühere Sekundarschulpräsidentin Beatrice Sommerauer Nägelin (SVP), die es nach vier Jahren politischer Pause nochmals in einem Exekutivamt wissen will.

Hausen: 3 wollen Präsident werden Gleich drei Kandidaten – Tandler, Gyseler und Huber – aspirieren zudem

für die Nachfolge des scheidenden Gemeindepräsidenten René Hess. Die besten Chancen kann sich vermutlich Tandler ausrechnen. Der bisherige Tiefbauvorsteher fällt in den Gemeindeversammlungen bei der Präsentation von Baukostenabrechnungen regelmässig mit Kompetenz und teilweise deutlichen Unterschreitungen der Budgets auf. Sein einziges Handicap: Er ist parteilos. Auch Gyseler ist als aufmüpfiger Rechnungsprüfungskommissionspräsident an Gemeindeversammlungen des Öfteren mit pointier-

In Kappel scheiden Franz Gräzer und Hans Zürcher als Gemeinderäte aus. Zu den Bisherigen Rosmarie Gantenbein (Gesundheit, Soziales), Hans Arnold (Kultur, Sport, Umwelt) und Kurt Bär (Präsidium) kandidieren der frühere Präsident der reformierten Kirchgemeinde, Thomas Gretler, sowie die Personalleiterin Heidi Hui auf die vier Plätze im Gemeinderat. Der Projektund Marketingleiter Gretler aspiriert zudem, wie der Bisherige Kurt Bär, als Gemeindepräsident von Kappel. Während Bär zwei relativ unspektakuläre Legislaturperioden hinter sich gebracht hat, war Gretler an der letzten Gemeindeversammlung als Mitinitiant der Glencore-Initiative aufgefallen, die vom Gros der anwesenden Stimmbürger jedoch abgelehnt wurde. Keine Veränderung gibt es in der Primarschulpflege, die weiterhin von Christian Plüss präsidiert wird. Im Rifferswiler Gemeinderat stehen sechs Plätze zur Verfügung. Es kandidieren die Bisherigen Marcel Fuchs (Präsidium), Doris Bircher (Soziales), Alfred Funk (Tiefbau) sowie neu der Jurist Thomas Müller, Projektleiter Daniel Schneider, Bauführer Markus Trachsel und der Sicherheitsbeauftragte Hugo Walter. Als Präsident kandidiert einzig Marcel Fuchs. Willi Baumgartner (Hochbau), Andreas Meuli (Finanzen) und René Baumgartner (Gesundheit, Sport, Umwelt, Kultur) scheiden aus dem Gremium aus. Reto Wegmüller bleibt Schulpräsident. Als Ersatz für Charlotta Zambelli stellt sich neu Evelyn Bergmann für die Schulpflege zur Verfügung. Als Präsident der RPK löst Christian Baer Roland Huber ab. Am 30. März erfolgt der Urnengang.

Sanierungsmassnahmen am Loobach Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kappel am Albis Der von Hauptikon herführende Loobach, welcher im Bereich des Weilers Rossau, Gemeindegebiet Mettmenstetten, in den Haselbach einmündet, hat auf dem Areal des Werk- und Wohnhauses zur Weid, Rossau, in den letzten Jahren regelmässig Überschwemmungen verursacht. Die dort bestehenden Obst-/Beerenanlagen werden als Folge davon tagelang geflutet. Das Werk- und Wohnhaus zur Weid ersucht um rasche Ausführung von baulichen Massnahmen zur Vermeidung weiterer Kulturschäden. Das Gewässer ist im Bereich auf einer Länge von zirka 150 m eingedolt. Die vorhandene Leitung ist stark verkalkt, das auf Gemeindegebiet Kappel am Albis liegende Einlaufbauwerk praktisch total verstopft. Um weitere Überschwemmungen zu verhindern, muss der eingedolte Gewässerbereich

verlegt werden. Eine Offenlegung ist aufgrund der Beeren- und Obstanlagen nicht opportun. Der Gesamtkostenanteil der Gemeinde Kappel bewegt sich im Bereich von 40 000 Franken von total 248 000 Franken. Die Ausführungsarbeiten auf dem Gemeindegebiet Kappel sind auf Frühling 2014 geplant.

Einbürgerung/Finanzen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechts wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Kappel am Albis erteilt an: Jankovic Nena, geb. 1999, und Jankovic Hristina, geb. 2001, beide von Serbien, Kappelerhof 16, 8926 Kappel am Albis. Aufgrund der aktuellen finanziellen Situation der Gemeinde Kappel am Albis stimmte der Gemeinderat der Er-

höhung des Darlehens von 43 000 Franken an den Verein Spitex Knonaueramt zu. Der Gemeinderat nahm in zustimmendem Sinne Kenntnis von den Kontrollberichten des Revisionsdienstes des Gemeindeamtes über die vorgenommenen Sachbereichsrevisionen bei den Löhnen und Entschädigungen sowie dem Geldverkehr. Die Berichte bestätigen, dass die geprüften Bereiche den gesetzlichen Anforderungen und Bestimmungen entsprechen.

Zur Regelung der rechtlichen Aspekte innerhalb der Gemeinde und für die gemeinsame Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ist ein Wasserversorgungsreglement ausgearbeitet worden, welches die Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2010 genehmigte. Gestützt auf dieses Reglement und in Anwendung von § 28 des Wasserwirtschaftsgesetzes wurden mit den drei Wasserversorgungsgenossenschaften nun Konzessionsverträge abgeschlossen. Die Konzessionserteilung erfolgt unentgeltlich für eine Konzessionsdauer von 25 Jahren.

Wasserversorgung In der Gemeinde Kappel am Albis wird die Wasserversorgung durch die drei Wasserversorgungsgenossenschaften Kappel am Albis, Hauptikon sowie Uerzlikon sichergestellt.

Baubewilligungen Unter Bedingungen und Auflagen wurden folgende Baubewilligungen erteilt: – Helen und Lukas Berger, Haup-

tikon; Belagsänderung Ladenvorfahrt, Laden Oberamt, auf Kat. Nr. 1077, Albisstrasse, Kappel am Albis. – David Vogelsanger, Uerzlikon; Neubau Gerätehäuschen auf Kat. Nr. 672, Baarerstrasse, Uerzlikon. – Ulrich Eichenberger, Hauptikon; Installation thermische Solaranlage auf Gebäude Vers. Nr. 63, Kat. Nr. 1335, Weidstrasse, Hauptikon. – Erbengemeinschaft Binzegger; Installation zweier Leuchtreklamen bei Gebäude Vers. Nr. 260, Kat. Nr. 432, Baarerstrasse, Uerzlikon. – STWEG J. + K. Schneebeli, Hauptikon; Installation Solaranlage als Projektänderung auf Gebäude Vers. Nr. 20, Kat. Nr. 1250, Rossauerstrasse, Hauptikon. – Heidi Hui, Uerzlikon; Neubau Carport und Wärmepumpe auf Kat. Nr. 1179, Kappelerstr., Uerzlikon. (sf)


Gemeinde Hedingen Kommunale Erneuerungswahlen vom 30. März 2014 Kandidatenliste Für die Aufnahme auf das Beiblatt für den ersten Wahlgang der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom 30. März 2014 haben sich innert der gesetzten Frist die nachfolgend aufgeführten Personen gemeldet. Anstelle der auf diesem Beiblatt vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten können aber auch beliebige andere Personen gewählt werden, sofern sie in der Gemeinde Hedingen stimm- und wahlberechtigt sind. Beachten Sie dabei jedoch, dass für das Präsidium einer Behörde jeweils nur Personen wählbar sind, die auch als Mitglied der betreffenden Behörde aufgeführt werden. Gemeinderat (4 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder des Gemeinderates sind vorgeschlagen: • Ferrat Noëlle (w), 1970, Kindergärtnerin, Widenacherstrasse 3, parteilos, neu • Fornaro Ruedi, (m), 1958, Leiter Liegenschaftenverwaltung, Zwillikerstrasse 60, FDP, bisher • Hafner Claude (m), 1962, Elektroinstallateur, Pilatusstrasse 12, SVP, neu • Näf Daniel (m), 1967, Dr. phil. I / Dozent und Projektleiter FH Ostschweiz, Zürcherstrasse 39, G8908, neu • Thurnherr Bertram (m), 1951, Dr. sc. techn. ETH / Unternehmensberater, Gehrstrasse 12, FDP, bisher Für das Präsidium des Gemeinderates ist vorgeschlagen: • Thurnherr Bertram (m), 1951, Dr. sc. techn. ETH / Unternehmensberater, Gehrstrasse 12, FDP, neu Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein. Schulpflege (7 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Schulpflege sind vorgeschlagen: Bättig Hermann (m), 1965, Marketingplaner, Sunnemattstrasse 6,F DP, bisher Bernath Peter (m), 1962, Key Account Manager, Kaltackerstrasse 9, FDP, bisher Bucher Sara (w), 1968, lic. phil. I / Gymnasiallehrerin, Zürcherstrasse 39, bisher Egger Chantal (w), 1970, Personalassistentin, Im Zelgliacher 9, bisher Grand-Spillmann Jacqueline (w), 1966, Verwaltungssekretärin, Sunnemattstrasse 2A, parteilos, neu • Hofmann Elisabeth (w), 1961, Hausfrau / Detailhandelsangestellte, Kaltackerstrasse 41, bisher • Schilliger Rolf (m), 1968, Leiter Poststellengebiet Post CH AG, Riedstrasse 1A, bisher

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Für das Präsidium der Schulpflege ist vorgeschlagen: • Bättig Hermann (m), 1965, Marketingplaner, Sunnemattstrasse 6, FDP, bisher Bemerkung zum Präsidium: Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein. Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sind vorgeschlagen: Bär Matthias (m), 1965, Betriebsökonom HWV, Lettenweidstrasse 8, FDP, bisher Erni Paul (m), 1953, Dipl. Wirtschaftsprüfer, Alte Haldenstrasse 15, bisher Jann Dieter (m), 1954, Rechtsanwalt, Lettenackerstrasse 12, SP, bisher Krähenbühl Vilmar (m), 1953, Dipl. Bauingenieur ETH, Bachtalenstrasse 14K, SVP, bisher Wildhaber Matthias (m), 1973, Betriebsökonom FH, Alte Haldenstrasse 21, SVP, neu Zobrist Richard (m), 1971, Betriebsökonom FH / IT Manager, Alte Haldenstrasse 13, G8908, neu Für das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission ist vorgeschlagen: • Erni Paul (m), 1953, Dipl. Wirtschaftsprüfer, Alte Haldenstrasse 15, bisher

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Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein. Baukommission (4 Mitglieder) Als Mitglieder der Baukommission sind vorgeschlagen: • Gantert Lukas (m), 1960, Physiklaborant, Tannenweg 2, G8908, neu • Girardi Rico (m), 1960, Dipl. Schreinermeister, Maienbrunnenstrasse 5, parteilos, neu • Lendenmann Urs (m), 1950, Dipl. Ing. ETH, Frohmoosstrasse 34B, parteilos, bisher • Oertli Andri (m), 1967, Bauunternehmer, Affolternstrasse 14, parteilos, neu • Uhr Werner (m), 1946, El. Ing. HTL, Hofackerstrasse 11, SVP, bisher • Vetsch Martin (m), 1973, Bankdirektor, Haldenstrasse 15, neu Bemerkung zum Präsidium Das Präsidium der Baukommission wird durch den jeweiligen Vorsteher bzw. die jeweilige Vorsteherin Hochbau und Umwelt ausgeübt. Reformierte Kirchenpflege (9 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der reformierten Kirchenpflege sind vorgeschlagen: • • • • • • • • •

Grossmann Jeanine (w), 1967, Sekretärin / Studentin, Lettenackerstrasse 17, bisher Ott Peter (m), 1946, Rentner/Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher Pfister Marcel (m), 1964, Landschaftsgärtner, Grasrebenstrasse 1, neu Rinderknecht Thomas (m), 1983, Landmaschinen-Mechaniker, Grindelmatte 1, bisher Risold Prisca (w), 1965, Mathematikerin, Kaltackerstrasse 45, bisher Schmit Maja (w), 1960, Kauffrau, Riedstrasse 18, bisher Vanetta Gabriela (w), 1964, Kauffrau, Im Chrätzacher 19, bisher Von der Crone Meret (w), 1965, Lehrerin. Rüchligstrasse 3, neu Wohlwend Astrid (w), 1970, Floristin, Alte Affolternstrasse 16, bisher

Für das Präsidium der reformierten Kirchenpflege ist vorgeschlagen: • Ott Peter (m), 1946, Rentner/Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Februar 2014

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«Die Jugendfeuerwehr weiterhin stärken» 90. Generalversammlung des Ämtler Feuerwehr-Verbands im Saal des Mehrzweckgebäudes, Affoltern Während am Freitagabend in Sotschi die Winter-Olympiade eröffnet wurde, tagten im Saal des Feuerwehr- und Mehrzweckgebäudes in Affoltern die Feuerwehrleute aus dem ganzen Bezirk. Dem Verband fehlt weiter ein Vorstandsmitglied. ................................................... von thomas stöckli «Ich hatte keine Ahnung vom Feuerwehr-Verband», gestand Sozialvorstand Hermann Brütsch, der die 45 Feuerwehrleute sowie ihre Gäste und Ehrenmitglieder im Namen des Gemeinderats in Affoltern begrüsste. Gefallen fand Brütsch insbesondere an der Jugendfeuerwehr: «Je früher Jugendliche in Kontakt kommen mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, desto besser.» Kulinarisch wurden die Teilnehmer der Generalversammlung im Saal des Mehrzweckgebäudes von der Zivilschutzorganisation (ZSO) Albis verwöhnt. Kommandant Alfred Haab und seine Stellvertreter Richard Kägi und Hans Peter Krieg wirkten auch im Service tatkräftig mit. Verbands-Präsident Beat Schmid sprach in seinem Rückblick von einem betrüblichen Feuerwehr-Jahr. So erinnerte er an die Todesfälle von

Ehrenmitglied Hans Wild und des Hausemer Kommandanten Heinz Sträter. Als «erschreckend» bezeichnete er die Bestandes-Abnahme bei der Jugendfeuerwehr. Doch er hatte auch Erfreuliches zu berichten. Etwa über die Offiziers-Veranstaltungen, den Rekrutentag in Bonstetten oder dass bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr ab 10 Jahre bereits 13 Knaben und Mädchen aktiv mitwirken. «Wir wollen die Jugendfeuerwehr weiterhin stärken», betonte Schmid. Bereits konnten drei weitere Kinder für diese ebenso sinnvolle wie begeisternde Freizeitbeschäftigung gewonnen werden. Weiter vakant bleibt im Vorstand das Ressort Rekrutentag und Offiziersveranstaltungen. «Das muss kein Offizier sein», hielt Beat Schmid fest. Kandidaten müssten primär ein Interesse an der Feuerwehr und etwas an Organisationstalent mitbringen. Als zweiter Revisor wurde einstimmig Thomas Holl, Gemeindeschreiber von Aeugst, gewählt.

Inspektionen: Affoltern und Unteramt mit «sehr gut» bewertet Im Namen der Stützpunktfeuerwehr Affoltern dankte deren Vize-Kommandant Alexander Smolinsky den Ortsfeuerwehren für die gute Zusammenarbeit. Statthalter Claude Schmidt

Statthalter Claude Schmidt (links) und Beat Schmid, Präsident des Feuerwehr-Verbands. (Bild Thomas Stöckli) liess in seinem Rückblick nicht nur die grössten Brand- und Elementarschäden Revue passieren (vgl. Frontseite), sondern auch einen Höhepunkt aus dem Übungsbetrieb: Bei der Übung «Üetli» realisierten Militär und Feuerwehr am 23. April letzten Jahres gemeinsam aus drei Richtungen Wassertransporte auf den Üetliberg. «Ein bisschen militärlastig aber trotzdem sehr eindrücklich», so das Fazit des Statthalters.

Fünf Feuerwehren hat Claude Schmidt im vergangenen Jahr inspiziert. Die Resultate dürfen sich sehen lassen: Mit dem Gesamteindruck «sehr gut» wurden die Feuerwehren Affoltern und Unteramt bewertet, je ein «gut» gab es für die Feuerwehren Kappel, Rifferswil und die Betriebsfeuerwehr Kolb in Hedingen. Dieses Jahr stehen turnusgemäss in Hausen, und Ottenbach sowie bei der Feuerwehr Knonaueramt Süd Inspektionen an.

Von vielen Seiten wurden die anwesenden Feuerwehrleute reichlich gelobt: «Ich bewundere Sie alle», hatte etwa Hermann Brütsch in seiner Begrüssung betont. «Ständig bereit und abrufbar zu sein, sich bekannten und unbekannten Gefahren auszusetzen, das ist nicht selbstverständlich», so Claude Schmidt, und Beat Schmid schloss die Versammlung mit dem Dank dafür, dass die Feuerwehrleute Tag und Nacht zur Verfügung stehen.

jugend in den gemeinden (8)

zwischen-ruf

Joëlle Ferrat, 17, Hedingen

«Einzelzimmer, Chefarzt – wird alles bezahlt!»

Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor.

Als meine Mutter mit Beckenbruch im Notfall des Spitals Affoltern eingeliefert wurde, hiess es: Keine Operation nötig, aber: «Wir behalten Sie ein paar Tage hier, allgemein, halbprivat oder privat?» Nun, ich rief dem Agenten der Zusatzversicherung an, und er war wie immer sehr nett am Telefon. «Einzelzimmer, Chefarzt, wird alles bezahlt!» Na prima. Sechs Tage blieb meine Mutter im Spital, wurde bestens versorgt und fühlte sich wohl – so wohl, wie man sich eben mit einem Beckenbruch fühlt. Das Einzelzimmer hatte eine schöne Aussicht, und auch den Chefarzt lernte sie am letzten Tag kennen. Alles prima, wirklich, aber das dicke Ende kam in Form zweier Rechnungen. Die eine wurde sofort und anstandslos von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, die zweite aber, welche die privaten Zusätze enthielt, war der deutschen Zusatzversicherung meiner Mutter dann doch zu üppig. Selbstverständlich beglichen sie das Einzelzimmer wie versprochen, aber nur mit

Joëlle Ferrat ist 17 und kommt aus Hedingen. Ihr Hobby Ju-Jitsu betreibt sie im Ju-Jitsu Club Affoltern «Es geht mir einerseits um Fitness, andererseits bietet Ju-Jitsu aber auch ein breites Spektrum von Möglichkeiten zur Selbstverteidigung, das macht mein Hobby so abwechslungsreich.» Zurzeit ist Joëlle Ferrat Trägerin des Halborange-Gurtes; ihr Ziel ist es, kontinuierlich weiter aufzusteigen. Neben der sanften japanischen Kampfsportart spielt die Siebzehnjährige

Joëlle Ferrat (vorne) im Training. (kb.) auch Volleyball und musiziert – mit Klavier und Gesang.

Ju-Jitsu Club Affoltern (JJCAA)

Ausserschulische Jugendarbeit Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

Der Ju-Jitsu Club Affoltern (JJCAA) wurde als selbstständiger Verein von den Ju-Jitsu Mitgliedern des BSCA 2010 gegründet. Ju-Jitsu ist eine abwechslungsreiche Form der Selbstverteidigung mit Techniken aus Judo, Karate und Aikido. Die regelmässige Ausübung dieser Sportart im Übungsraum (Dojo) fördert Ausdauer, Kraft und Koordination. Durch die Erlernung der Kampftechniken wird speziell bei Jugendlichen das Selbstbewusstsein gefördert. Im Training werden die eigenen Stärken erkannt und weiter entwickelt. Im gemeinsamen Training wird auf respektvollen Umgang und Verhältnismässigkeit der angewandten Techniken Gewicht gelegt. (kb.) Ju-Jitsu Club Affoltern (JJCAA). Trainingslokal: Industriestrasse 18, Affoltern. Kontakt: Dieter Schnurrenberger, dieter@jjcaa.ch, www.jjcaa.ch

510 Franken und auch die Bereitstellung eines Telefons ebenso wie den Chefarzthändedruck, aaaber ... nicht mehr. Genauer gesagt: Von den geforderten rund 8000 Franken wurden knapp 2000 vergütet. «Bitte prüfen Sie das nach!» «Machen wir gerne.» Und später: «Alles korrekt.» Einerzimmer in Deutschland und Privatabteilung in der Schweiz sind halt nicht dasselbe. Meine Mutter und ich sahen uns immer wieder die Rechnung für die Zusatzleistungen an, erkundigten uns in Affoltern ... Wie – was – kann das sein, dass die Hotelleriekosten 283 Franken betrugen? Pro Tag! Ja, meine Mutter hatte Tageszeitung und Wunschmenü erhalten. «Aber wegen dem Joghurt oder dem Riegel, den ich am Nachmittag zusätzlich bekam, soll ich sechs Mal 283 Franken bezahlen?» rief meine Mutter. Sie wohnt 50 km nördlich von Schaffhausen und diese schweizerischen Tarife entsetzten sie. Die Infrastruktur war auf 443 Franken pro Tag und die Pflegeleistung auf 152 Franken pro Tag angesetzt. «Man musste mir kein einziges Mal das Füdli putzen!» rief meine Mutter, «und

nur zweimal beim Waschen und Anziehen helfen! Nein, das kann nicht sein!» Sie beharrte darauf, dass es ein Rechnungsfehler sein musste. 8000 Franken zusätzlich für 6 Tage auf dem Bettrand sitzen und als Behandlung nur Schmerztropfen – nun rechnete sie nach – «das sind – das sind – über tausendzweihundert Franken und sie habe ja nur so wenig gegessen (wiegt 42 kg) und nein, und nochmal nein, und wenn sie das gewusst hätte, zusätzliche Therapiekosten 180 Franken pro Tag, sie sei keine sechs Mal mit einer Therapeutin den Gang entlanggegangen … Ich fragte also nach, woraus sich diese Posten zusammensetzen, aber man konnte mir keine detaillierten Angaben machen. Es seien fixe Tarife. Ach, wie tun uns diese 8 unnötigen tausend Franken leid! Insgesamt haben die 6 Tage 16 600 Franken gekostet. Wenn wir uns mal wieder über die Rechnung beugen, da habe ich fast Angst, dass ich meine Mutter wegen Bluthochdruck, Herzrasen oder Atemnot erneut in den Notfall bringen muss. Ute Ruf

Töff-Verkäufe: durchzogene Bilanz 44 224 neue Roller und Motorräder wurden 2013 im Vergleich zum Vorjahr in der Schweiz neu zugelassen, ein Minus von 5.3 %. Die Neuverkäufe in den schönen Sommer- und Herbstmonaten vermochten den schleppenden Absatz während der Schlechtwetterperiode im letzten Frühing nicht ganz zu kompensieren. Die lange Schlechtwetterperiode in den Monaten März bis Juni drückte der Motorrad- und Rollerbranche 2013 den Stempel auf. Die Tatsache, dass mieses Wetter die Lust am Töfffahren und Töffkaufen einschränkt, führte bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr zu einem massiven Rückgang der

Neuverkäufe und des Umsatzes in den Bereichen Service, Reparaturen, Ersatzteilverkauf. Die schönen Sommerund Herbstmonate besserten die Bilanz zwar markant auf, bestätigten aber die Regel, dass eine Verkaufsbaisse im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr wettgemacht werden kann.

Neuverkäufe: 51 % Roller, 49 % Motorräder 22 579 Roller und 21 645 Motorräder wurden neu in Verkehr gesetzt, etwas weniger als 2012/2011, aber mehr als 2009/2010. Wie in den Vorjahren war

die Nachfrage nach Rollern vor allem in den Städten und im Agglobereich – mit Fokus auf den Alltagseinsatz – stark. Am beliebtesten waren wiederum 125er-Modelle. Umgekehrt bei den Motorrädern: Verkaufsrenner waren grosse Modelle: 8457 oder 39 % aller 2013 neu gekauften Motorräder verfügen über Motoren mit 1000 cm³ Hubraum oder mehr. Je nach Marke variierte der Anteil Frauen als Töff-Käuferinnen 2013 zwischen 8 und 13 %, bei den Rollern sind es gar bis zu 35 %, Tendenz steigend – bei einem sich stetig vergrössernden Gesamtbestand. (pd.)


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Forum

Dienstag, 11. Februar 2014

Spital-Weihnachten: Der Baum hat Das «Aespli» bleibt seine Nadeln verloren autofrei! Nun beteiligen sich alle an der Spitalführung und Verein für die Zerstörung des Spitals Affoltern, Leserbriefe im «Anzeiger» vom 7. Februar. Die Weihnachtszeit ist vorbei. Der einst mit grossen Geschenken reich dekorierte Christbaum, der aus der Spitalkasse spross, hat seine Nadeln verloren und erlaubt dem Volk nun einen überraschenden Durchblick. Das grösste Geschenk (Vorbereitung der Spital AG), Wert rund eine Million Franken, wurde schon ohne Mitsprache weitergereicht. Es ist ohne jeden Gegenwert in den «Bäuchen» der Spital-Berater verschwunden. Doch sieben, schon vorgängig gesuchte Verwaltungsräte der geplanten Spital AG müssen leider auf ihre jährlichen Obolusse für das Abnicken der Geschäfts-

leitungsentscheide verzichten. – Den Leserbriefschreibern Sandhofer und Hegetschweiler musste es offensichtlich stark im Herzen schmerzen, dass nun einige aus ihrem engeren, geistigen Umfeld, leider auf ihr ersehntes Weihnachtsgeschenk verzichten mussten. Doch die im «Anzeiger» angerichtete Schaumschlägerei dieser Herren enthält eindeutig zu viel Luft, besonders wenn man weiss, dass Herr Sandhofer in einem nicht geringen Abhängigkeitsverhältnis zum Spital steht. Komisch wirkt auch, dass sich Hans Hegetschweiler plötzlich als Advokat der Planwirtschaft gebärdet und dem gesteuerten und staatlich subventionierten Ansiedeln von Dienstleistern im OVA-Areal scheinbar das Wort redet. – Als unabhängiger Zuhörer der letzten Zweckverbandssitzung musste ich Folgendes feststellen: Der Sitzungsleiter war mit den Fragen der

vier (aus 13) mitdenkenden Delegierten restlos überfordert. Er hat sich selber mehrfach widersprochen und keinen einzigen stichhaltigen, schriftlichen Beleg für seine Argumente vorbringen können. Welche Kreise den Staat nachhaltig plündern, konnte wohl jeder kürzlich aus der Tagespresse entnehmen. Herr Hans Hegetschweiler sagte, das gehe im Falle des Spitals das Volk nichts an. Wir meinen, einige aus dem Volk, auch aus seinen ehemals eigenen Reihen, sind aufgewacht. Wer das Referendum gegen den Zweckverbandbeschluss unterstützt, setzt ein Zeichen gegen die Plünderung der Gesundheitskassen. Also auf: Wischen wir vor unserer eigenen Haustüre! Unterschreiben wir das Referendum! Jürg Wyttenbach, Affoltern

Gemeindeversammlungsbeschluss in Affoltern ohne Wirkung, «Anzeiger» vom 7. Februar. Endlich, nach zwei Jahren, sind die letzten Entscheide in dieser Sache gefallen! Und das «Aespli» bleibt autofrei! Das ist gut so, denn damit können weitere ungute Diskussionen um neue Strassen und unerwünschten Mehrverkehr vermieden werden. Am 30. Januar 2012 wurde an der Gemeindeversammlung von dritter Seite unerwartet eine Idee für andere Verkehrsführungen eingebracht. Diese beinhaltete unter anderem eine neue Strassenverbindung vom Autobahnanschluss über das Aespli zur Zwillikerstrasse. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten zu. Zwei Initiativen «Aespli autofrei!» und «Echo am Schwandenhölzli», erstere von fünf Mitgliedern der Ver-

kehrskommission, die zweite von fast 100 Anwohnern unterzeichnet und eingereicht, verlangten eine Neubeurteilung, bzw. Änderung der Pläne durch die nächste Gemeindeversammlung. Nach der unerwarteten Ungültigkeitserklärung durch den Gemeinderat zog sich das Verfahren über den Bezirksrat hin. Und der Gemeinderat hat – wohl auch aufgrund des politischen Drucks der Initiativen – darauf verzichtet, die Planungsgruppe Knonaueramt um die Übernahme der Pläne in den regionalen Verkehrsrichtplan zu ersuchen. Nun hat die Sache ein erfreuliches Ende gefunden! Die Freude darüber ist gross, und der Dank gilt allen, die sich gegen eine weitere Landschaftsverschandelung engagiert haben. Für «Aespli autofrei!», Hans Rudolf Haegi, Affoltern

In der Ukraine gehen sie für die Demokratie auf die Strasse – und im Säuliamt ... ... wird angepflaumt, wer demokratische Rechte wahrnimmt. Herr Hegetschweiler denkt und schreibt, als ob er Mitglied der Betriebskommission (BK) vom Spital, wäre. Er findet es nicht richtig, dass nun wir, das Volk, mitdenken und uns getrauen, statutengemäss unsere Rechte wahrzunehmen und die Reissleine zu ziehen, wenn gewählte Behörden wiederum fahrlässig unser Geld verjubeln wollen. Man kann immer anderer Meinung sein, aber wenn Spital-Geld verschleudert werden soll, gibt es kein Pardon.

Eine Delegiertenversammlung wäre eine Demokratie-Lektion Schade, dass Herr H. noch nie eine Delegiertenversammlung vom Spital besucht hat. Denn da würde er live miterleben, mit wem und was wir es da zu tun haben: Mit gewählten Gemeinderäten als Delegierte, die Jahr um Jahr der Jahresrechnung vom Spital zustimmen, ohne auch nur eine einzige kritische Frage zu stellen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie diese gar nicht studiert haben. Noch nie hat einer, oder eine die detaillierte Rechnung verlangt. Hätte er/sie das getan, wüsste er vermutlich, dass halt vieles stimmt, was uns Insider erzählen, dass Spital-Zahlen geschoben und verscho-

ben werden, wie das den einen gefällt. Wie konnte es kommen, dass der hoch geschätzte Dr. Hess (der wegen Direktor Furrer 2012 gegangen ist) in einem Jahr in seiner Abteilung 500 000 Franken vor gemacht hat und ein Jahr später, beim Mitwirken unseres damals neuen Direktors plötzlich 500 000 Frankenim Minus war? Herr Jucker hat es mir über den Tisch hinweg unter Androhung eines Verfahrens verboten, von Mobbing zu reden. Herr H., Ihre hohe Begabung und Ihre Intelligenz wären nötig, um in diesem Augiasstall auszumisten. Kommen Sie doch einmal her und schauen Sie, wie unsere offenbar überforderten SpitalBehörden nun bereits seit Jahren wirklich tatenlos zusehen, wie da gewurstelt und gewieselt wird.

Die verweigerte Einsicht in die Zahlen Wir haben Anrecht darauf, die detaillierte Spitalrechnung zu erhalten, dafür gibt es ein Gesetz. Aber die Verantwortlichen weigern sich mit dem Argument, am 6. Februar von Herrn Jucker formuliert: «Wir haben Bedenken, diese Zahlen an Nichtsachverständige herauszugeben». Gut so, dann gründen wir eine Gruppe von Fachleuten mit absolviertem Ökono-

miestudium, und verlangen dann die Rechnung nochmals. Mal sehen. Also Herr H., lesen Sie bitte die Statuten vom Zweckverband Spital Affoltern. Die belegen, dass 500 Stimmberechtigte die Abstimmung verlangen können, wenn sie mit einem Beschluss der Delegierten nicht einverstanden sind. Ist es da so verwerflich, ein Referendum zu machen und dafür aus der Privattasche wiederum Tausende von Franken aufzuwerfen? Wir werden uns wehren, bis die jetzigen Machthaber allesamt ihre Segel streichen, denn die haben bereits bis tief in andere Behörden hinein ihr Vertrauen verspielt. Ein künftiger Gemeindepräsident hat seine Kollegen in der Spitalbehörde letzthin als «Hühnerhaufen» bezeichnet. Und diesen «Hühnern» – wohlgemerkt, nicht unsere Worte – sollten wir unser Spital nun wirklich nicht überlassen. Was sagen Sie als versierter Jurist zum Beispiel dazu, dass da einer wiederum an den Zweckverbandsstatuten schreiben darf, wiederum zu horrenden Stundenansätzen, die uns neuerdings verschwiegen werden? Es ist nämlich ausgerechnet der Mann, der grosse Aktiengesellschafts-Turbo, der jahrelang davon geredet hat, dass Zweckverbände ungeeignet seien, dass man sie abschaffen müsse. Die FDP-

Doktrin halt, die er da heruntergebetet hat. Und dieser Mann, der offenbar ausser dem Spital keine anderen Mandate hat, will nun unsere Zweckverbandsstatuten revidieren. Eine staatsbürgerliche Zumutung, wer das ermöglicht – unsere Spital-BK! Auf die Anwürfe von Herrn Sandhofer mag ich auch dieses Mal nicht eingehen. Ein langjähriger Delegierter und nachmaliges BK-Mitglied hat mir heute gesagt, dass der Abstieg – nicht der Niedergang, so weit sind wir noch nicht – aber der Abstieg unseres Spitals hätte mit Sandhofer begonnen. Und dieser Mann hat nicht nur als Kurzzeitdirektor glanzlos Kasse gemacht und sein goldenes Händchen aufgehalten, um ein Direktorengehalt einzuheimsen, alles unter Billigung sogenannter verantwortungsvoller Delegierter! Also bereits damals schon ein Behördenklüngel. Er hat auch die EDVAnlage geliefert. Kunststück, er kannte ja die Konkurrenzofferten. Und jetzt ist er wiederum im Spiel, obwohl seine Anlage bereits nach sieben Jahren Probleme bot, und nun bereits nach 10 Jahren von Grund auf ersetzt werden muss. Und das Schöne: Die fehlerhafte Anlage durfte er dann im Wochenrhythmus wiederum zu Horrorstundenansätzen korrigieren. Ge-

nau solche Zahlen würden wir gerne aus der versteckten Jahresrechnung herauslesen. Und jetzt ist er wieder im Rennen, für das die meisten Delegierten sehr mutig wiederum satte 850 000 Franken gesprochen haben, nachdem sie von zwei BK-Mitgliedern zusammengestaucht worden sind. Auch dieser Beschluss wäre für ein Referendum genug Grund gewesen, dennoch: wir teilen unsere Kräfte ein. Aber ist einer BK noch zu helfen, die wiederum die Sandhofers in die Kränze nimmt? Finden Sie das so toll, Herr Hegetschweiler, diese Mauschelei? Bei einer AG, wie Sie das wollten, hätten wir nicht einmal eine Einsicht vom Tellerrand her!

Referendum unterschreiben! Vielleicht haben wir auch in unserem Bezirk einen Seco-Skandal, wie die oben in Bern. Da machen wir etwas dagegen. Wir sammeln Unterschriften und wollen die Volksabstimmung. Den Referendumsbogen siehe dazu www.verein-zweckverband.ch. Wir bitten alle aufmerksamen Leserinnen und Leser um ihre geschätzte Unterschrift! Verein Pro Zweckverband, Hans Roggwiler, Zwillikon

Abstimmungswochenende vom 9. Februar: So stimmten die Gemeinden des Bezirks Affoltern


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Februar 2014

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Grosse Nachfrage nach betreutem Wohnen Senevita eröffnet Mitte Mai 2014 das Seniorenzentrum «Obstgarten» auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern Betreutes Wohnen in Affoltern stösst auf grosses Interesse. Zu einer Informationsveranstaltung von Senevita erschienen über 50 Interessierte. Die Anbieterin eröffnet Mitte Mai 2014 auf dem ehemaligen OVA-Areal ein Seniorenzentrum. Beim Dienstleistungsangebot von Senevita stehen die individuellen Bedürfnisse der Gäste im Vordergrund: Die Bewohnerinnen und Bewohner leben so selbstständig wie möglich. Dieses Angebot stösst in Affoltern am Albis auf grosse Nachfrage. Das zeigte sich an einer Informationsveranstaltung, an der über 50 Interessierte teilnahmen. Weitere solcher Informationsveranstaltungen sind geplant. Senevita steht für betreutes Wohnen und Pflege. Alle Dienstleistungen sind individuell auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtet. Das Angebot von Senevita funktioniert somit wie eine Spitex, allerdings mit dem gewichtigen Vorteil, dass alle Dienstleistungen unter einem Dach erbracht werden. Das gibt den Bewohnerinnen

und Bewohnern Sicherheit. Sicherheit vermittelt auch das lebenslange Wohn- und Betreuungsrecht: Es bedeutet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner auch bei erhöhter Pflegebedürftigkeit in ihrem Zuhause bei Senevita selbstbestimmt wohnen können. Die Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis umfasst 48 hochwertige und seniorengerecht konzipierte 1und 2-Zimmer-Wohnungen sowie 120 Pflege-Einzelzimmer. Alle Wohnungen sind unmöbliert, mit modernster Haustechnik ausgestattet und verfügen über ein 24-Stunden-Notruf-System. Das Angebot der Senevita Obstgarten zeichnet sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus: Eine 2-Zimmer-Wohnung mit Verpflegung und Dienstleistungen gibt es ab 104 Franken pro Tag. Darin inbegriffen sind nicht nur alle Nebenkosten, eine Hauptmahlzeit und eine Wochenreinigung, sondern auch eine 24-Stunden-Bereitschaft und die Teilnahme an sämtlichen Anlässen und Angeboten des Hauses. (pd.) www.senevita.ch. Anmeldung zu weiteren Informationsveranstaltungen Tel. 043 322 69 69

So präsentiert sich das Seniorenzentrum «Obstgarten» auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern. Senevita plant die Eröffnung auf Mitte Mai 2014. (Visualisierung zvg.)

«Unnötiges Referendum blockiert ein gutes Projekt für die Ämtler Bevölkerung» Die Betriebskommission des Spitals zur Erweiterung des Angebots auf dem OVA-Areal in Affoltern An ihrer Versammlung vom 30. Januar stimmten die Delegierten der wiederkehrenden Ausgabe von 191 000 Franken für die Miete von Praxisfläche im OVA-Areal zu. Das Projekt sieht vor, einen erheblichen Teil dieser Räume an zwei HNO-Fachärzte und eine Physiotherapie-Praxis weiterzuvermieten. Die dem Spital verbleibende Fläche wird für verschiedene bereits bestehende Angebote des Spitals genutzt, namentlich für ambulante psychotherapeutische Behandlungen und chirurgische Sprechstunden vor und nach Operationen. Ergänzend dazu werden spitalexterne Fachärzte – Urologe, Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie – tageweise Sprechstunden anbieten in Bereichen, die zur medizinischen Grundversorgung gehören. Wie die Betriebskommission aus dem «Anzeiger» erfuhr, wurde nun gegen diesen Entscheid der Delegierten das Referendum ergriffen. Sie respektiert selbstverständlich dieses demo-

Angebotserweiterung: Auf dem ehemaligen OVA-Areal will das Spital Räume mieten und untervermieten. (Bild Werner Schneiter) kratische Recht der Stimmberechtigten, welches in den Zweckverbandsstatuten verankert ist. Da aber die Argumentation der Referendumsführer offensichtlich auf einem falschen Ver-

ständnis des Projektes beruht, legt die Betriebskommission Wert auf die nachfolgende Klärung. Das Projekt bringt in erster Linie Vorteile für die Menschen im Bezirk. Durch die

Sprechstunden der genannten Fachärzte erfolgt ein massvoller Ausbau der medizinischen Grundversorgung im Bezirk. Die Operationstätigkeit dieser Spezialisten am Spital Affoltern ermöglicht Behandlungen im Bezirk, für welche bislang Zentrumsspitäler aufgesucht werden mussten. Diese Behandlungen sind im kantonalen Leistungsauftrag enthalten. Mit dem Standort in Bahnhofsnähe in Affoltern mit direkten Verbindungen des öffentlichen Verkehrs aus nahezu allen Bezirksgemeinden kommt das Spital den Patienten im wahrsten Sinne des Wortes entgegen. Für das Spital bringt das Projekt eine leichte Verbesserung der Raumsituation. Bei der ambulanten Psychotherapie übersteigt die Nachfrage das Angebot gegenwärtig deutlich. Dieser Bedarf kann gegenwärtig weder von niedergelassenen Therapeuten noch in den Spitalräumen gedeckt werden. Das finanzielle Risiko für das Spital ist gering. Der grössere Teil der

Kosten, nämlich 131 000 Franken, wird an die beiden Praxen weitergegeben. Sie sind mit Verträgen über die gesamte 10-jährige Mietdauer gebunden. Die dem Spital verbleibenden Kosten werden durch die erbrachten ambulanten Leistungen mehr als gedeckt. Die notwendigen Investitionen werden durch den Vermieter finanziert und dem Mietpreis angerechnet. Eine Konkurrenzierung von ansässigen Ärzten und Therapeuten erfolgt nicht. Die Physiotherapie-Praxis besteht in Affoltern schon heute, und die vorgesehenen Fachärzte decken Gebiete ab, in denen im Bezirk noch kein Angebot besteht. Die Betriebskommission bedauert, dass ein gutes Projekt, welches markante Verbesserungen für die Bevölkerung und geringes Risiko für das Spital Affoltern bringt, nun Verzögerungen erleidet. Sie ist vom Projekt überzeugt und hält an der Realisierung fest. Betriebskommission des Spitals


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«Tessiner-Trilogie»

Neue Disziplin

Liedermacher Marco Zappa kehrt zurück ins «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 13

Erstmals kämpfen Freeskier um Olympia-Medaillen. Misra Noto ist zuversichtlich. > Seite 15

Dienstag, 11. Februar 2014

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Erfolgswelle Volley Obfelden: Drei Teams führen in der Meisterschaft ihre Tabelle an. > Seite 17

Für bereits und bald Verliebte Valentinstag im Coopark Affoltern Herzhafte Couponangebote, originelle Geschenkideen für die Liebsten und eine süsse Überraschung: Ein Besuch im Coopark Affoltern lohnt sich am Freitag, 14. Februar, auf jeden Fall. Den Tag der Liebe feiert der Coopark Affoltern mit einer grossen Auswahl an passenden Geschenkideen. Ganz sicher findet man hier eine Überraschung, die Freude bereitet und von Herzen kommt. Die Kunden profitie-

ren dank dem Valentins-Couponheft in vielen Geschäften von Sonderangeboten auf das Präsent für seine(n) Liebste(n). Ab 14 Uhr beschenkt der Coopark Affoltern am Albis die Kunden mit einer süssen Überraschung zum Valentinstag. Alle Ungeduldigen aufgepasst: Das Valentins-Couponheft ist bereits ab dem 8. Februar im Center erhältlich, die Sonderangebote sind gültig vom 10. bis 22. Februar. Alle Verliebten und alle, die es noch werden möchten, sind am Tag der Liebe herzlich willkommen. (pd)

Am 14. Februar überrascht der Coopark mit herzlichen Angeboten. (Bild zvg.)

Mit Herzblut für ihre Kunden da: Doris Schyrr (links) und Nese Abaci. (Bild sci.)

Ein «Schatz-Truckli» mitten im Dorf

Ein Familienunternehmen als Säule des Dorfgewerbes

Abaci by Fänomenal in Affoltern

Geschäftsübergabe der Stierli Haustechnik AG in Obfelden

Wer hat das kleine «SchneuggiParadies» noch nicht entdeckt? Sowohl neue Fashionkleider für jede Grösse und Geschmack als auch edle Secondhand-Teile, besonderer Schmuck, aussergewöhnliche Schuhe und Gürtel, Handtaschen und viele andere Accessoires finden sich in dem liebevoll eingerichteten Laden. ................................................... von susanne crimi Zu bewundern und kaufen sind auch besondere Keramikwaren, eigenwilliger, selbstgemachter Schmuck, handgefertigte Clutch-Bags und vieles mehr. Oft sind diese kleinen Augenweiden Produkte von Frauen aus der Umgebung, die künstlerischen Hobbys nachgehen und ihre entstandene Ware so effektvoll interessierter Kundschaft präsentieren können. Als Dienstleitungen werden kleine Änderungen angeboten wie das Kürzen von Hosen oder Hemd- und Blusenärmeln und kleinere Reparaturarbeiten auch an nicht hier erstandenen Kleidern. Ebenfalls ist in dem kleinen Shop-in-Shop-Paradies der Coiffeur-Salon von Edith Käslin integriert – somit ist ein Styling von Kopf bis Fuss durchwegs fast schon Programm.

Ein verstecktes Kleinod Dieses etwas versteckte Kleinod – etwas zurückversetzt in einem Wohnund Geschäftsgebäude zwischen Fabrikweg und Zürichstrasse – ist ein Geheimtipp für Freundinnen, die sich einmal Zeit nehmen möchten, miteinander nach Herzenslust shoppen zu gehen oder einfach nur etwas Zeit zu-

sammen zu verbringen. Was gibts Schöneres, als sich gegenseitig ein passendes Kleidungsstück, eine ausgefallene Handtasche oder einen schönen Modeschmuck auszusuchen und dabei sogar mit einem Tässchen Kaffee verwöhnt werden? Und das alles zu einem sehr moderaten Preis, der jedes Portemonnaie erleichtert aufseufzen lässt. Nese Abaci und Doris Schyrr, die den Laden gemeinsam betreiben, haben für ihre Kundinnen immer gerne ein offenes Ohr. Gerne kaufen sie bei ihren Einkäufern auch mal grosse Grössen ein, wenn die Kundschaft sich das wünscht, oder schauen sich entsprechend um, um der filigran gebauten Kundin das Erlebnis eines Einkaufs in einem «richtigen» Laden und nicht immer nur in der Kinderabteilung zu ermöglichen.

Geburtstagsapéro mit Hilfestellung Bereits schon ein ganzes Jahr existiert dieser mit Herzblut geführte Laden. Nun möchten die Betreiberinnen ihren Geburtstag mit ihren Kunden feiern. Sie laden deshalb am Freitag dem 14. Februar, der notabene auch Valentinstag ist, und am Samstag, dem 15. Februar ein, bei einem kleinen Apéro mit ihnen anzustossen und sich dabei im vielfältigen Angebot ausgiebig umzusehen. Auch verzweifelten Männern, die ihre Liebste mit einem schönen Valentinstagspräsent überraschen wollen, kann bei Abaci by Fänomenal mit Sicherheit geholfen werden.

Führten ein erfolgreiches Familienunternehmen: Paul (links) und Werner Stierli. (Bild Martin Mullis)

Nach 32 Jahren treten die beiden Firmeninhaber der Stierli Haustechnik AG, Paul und Werner Stierli, in den Ruhestand. Ihr Geschäft an der Dorfstrasse in Obfelden, verkauften sie an die Duc Baumanagement AG, welche die Firma mit sämtlichen Mitarbeitern wie bisher weiterführen wird. ................................................... von martin mullis

Nese Abaci und Doris Schyrr feiern den Geburtstag ihres Geschäftes am Freitag, 14. Februar, von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 15. Februar, von 10 bis 17 Uhr.

Erfolgreiche Zürcher Kantonalbank Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat sich im Geschäftsjahr 2013 gut behauptet. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 2,5 % auf 877 Mio. Franken, der Konzerngewinn um 7,2 % auf 797 Mio. Franken. Dieses erfreuliche Jahresergebnis gestattet es der Bank, eine Gewinnausschüttung von insgesamt

Schüsseln von Windeln, Kinderspielzeug und vielen anderen Gegenständen befreit. Nicht nur aufs Kirchendach, sondern auch auf unzählige Hausdächer kraxelte Spengler Werner Stierli, der sich als absolut schwindelfrei bezeichnet. Gerne erinnern sie sich an einige grosse und auch prestigeträchtige Aufträge. Die sanitären Anlagen der Turnhalle Zehndenfrei, das Werkgebäude Brunnmatt und die katholische Kirche in Affoltern gehören dazu. Sehr schwierige Krisen mussten sie zum Glück nie bewältigen, erzählt Paul Stierli, zwar hätte es immer wieder Zeiten gegeben, in denen Aufträge knapp waren, genau so gab es aber auch Perioden mit zu viel Arbeit und Stress. Die Eröffnung der Autobahn im Knonauer Amt verursachte ebenfalls vermehrt Beschäftigung, sorgte jedoch auch dafür, dass die Konkurrenz von weit her in kurzer Zeit das Säuliamt erreichte.

369 Mio. Franken an den Kanton und die politischen Gemeinden vorzunehmen und die Eigenkapitalbasis mit einem Gewinnrückbehalt von 428 Mio. Franken weiter zu stärken. Mit anrechenbaren Eigenmitteln von 9,4 Mrd. Franken erreichte die ZKB Ende 2013 eine Kernkapitalquote von 16,2 %. (pd.)

Das Piktogramm mit dem «Schraubenschlüsselmännchen» und das grosse blaue S auf den weissen Firmenautos gehörten zum gewohnten Dorfbild, waren Sinnbild für ein seriöses Gewerbe und stellten vor allem auch eine handwerkliche Grundversorgung im Säuliamt sicher. Die Firma Stierli Haustechnik AG als alteingesessener Familienbetrieb, darf als eigentliches Vorbild-KMU mit einem ausgezeichneten Ruf auf eine langjährige Firmengeschichte zurückblicken. Paul und Werner Stierli haben in Obfelden ein Kapitel erfolgreiche Gewerbegeschichte geschrieben. Ihre Firma, die Stierli Haus-

technik AG, führten sie in den letzten 32 Jahren umsichtig und mit Erfolg. Im Durchschnitt beschäftigte die Sanitärfirma vier Mitarbeiter. Beide Brüder lernten den Beruf Sanitärmonteur in der Firma ihres Vaters, Werner absolvierte zusätzlich noch eine Ausbildung als Spengler. 1982 übernahmen sie den elterlichen Betrieb und teilten sich die Betriebsführung, indem sich Paul zusammen mit seiner Frau Romy eher der Administration zuwandte und Werner in der Werkstatt und auf den Baustellen arbeitete. Die beiden Patrons lachen herzlich über die Frage nach etwaigen Konflikten im Management des Betriebes. Nennenswerte Konflikte hätte es nie gegeben, versichern sie und wenn hie und da Kontroversen aufgetreten seien, habe man darüber gesprochen und diese beseitigt.

Tausende von verstopften WC-Schüsseln Bei einem kurzen Rückblick auf die über 30-jährige Berufsarbeit gelingt es aber weder Paul noch Werner viel Spektakuläres zu erzählen. Sie hätten sicher Tausende von verstopften WC-

Gewerbliche Infrastruktur bleibt erhalten Paul und Werner Stierli stehen nun im Pensionsalter und freuen sich etwas kürzer treten zu dürfen. Leider waren weder die beiden Töchter und der Sohn von Werner noch die beiden Söhne und die Tochter von Paul gewillt, den Betrieb zu übernehmen. Alle ihre Kinder hätten sich beruflich in andere Richtungen entwickelt, was sie zwar bedauern, jedoch ohne Probleme akzeptierten. Sie schätzen sich glücklich, mit Urs Duc, dem Inhaber der Firma Eichholzer Haustechnik AG einen Käufer und würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Der Abschied würde ihnen nicht leicht fallen, schreiben sie in ihrem Übergabe-Brief an ihre Kunden, hätten sie doch ihr Unternehmen mit Leidenschaft und viel Herzblut geführt. Dass in Obfelden das Sanitärgeschäft weiter besteht und damit keine Einbusse in der gewerblichen Infrastruktur des Dorfes und der Umgebung verzeichnet werden muss, freut sie ganz besonders. Künftig wollen die Brüder Stierli endlich ihre Hobbys besser und ausgiebiger pflegen, grössere und längere Reisen oder spontane Ausflüge unternehmen und die Ferienwohnung ausgiebig nutzen.


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Dienstag, 11. Februar 2014

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Teil zwei der «Tessiner-Trilogie» Liedermacher Marco Zappa kehrt ins «Pöschtli» zurück 65 wird er dieses Jahr, aber der Tessiner Liedermacher Marco Zappa ist kein bisschen müde. Am Donnerstag, 20. Februar, ist er mit «PolentaEPéss» im Pöschtli Aeugstertal.

Gauchos vom Vorjahr, diesmal geht es ums Thema Bauernhof. (Bild zvg.)

Thema: Bauernhof Kinderfasnacht in Hedingen Alle Bauern, Bäuerinnen, Schweinchen, Pferde, Kühe, Güggel – einfach alle, die zu einem Bauernhof gehören, sind am 15. Februar zur Kinderfasnacht eingeladen. Ein Besuch im Schachensaal lohnt sich auf jeden Fall. Auch dieses Jahr werden die tollsten, kreativsten, ideenreichsten und natürlich selbstgemachten Kostüme ausgezeichnet. In den Kategorien Einzelmasken, Gruppenmasken und Familienmasken werden die Verkleidungen durch eine neutrale Jury bewertet. Anmeldung für die Prämierung ist vor dem Start des Umzuges. Besammlung zum traditionellen Kinderumzug ist um 13 Uhr bei der

Kreuzung Frohmoos-/Gehrstrasse. Abmarsch ist um 13.30 Uhr. Der Umzug wird auch dieses Jahr von den Vollgashöcklern und diversen Gast-Guggen musikalisch begleitet. Beim anschliessenden Kindermaskenball um ca. 14.30 Uhr in der Schachen-Turnhalle ist Spiel und Spass garantiert, und auch die Guggen werden nochmals aufspielen. Fürs Kulinarische ist natürlich ebenfalls gut gesorgt: Gluschtige Würste, kreative Kuchen und Getränke versorgen die hungrigen Mägen. Das Organisationskomitee vom Familienforum Hedingen freut sich auf einen tollen Umzug und zahlreiches Erscheinen von Zuschauern und Masken! Kinderfasnacht in Hedingen: 15. Februar ab 13 Uhr.

Mit Enthusiasmus geht er immer wieder auf Tournee und nimmt neue Alben auf. Marco Zappa ist einer der vielseitigsten und produktivsten Vertreter der Schweizer Musikszene. Seine Karriere begann in den 60er-Jahren, seitdem säumen über 30 Tonträger die unkonventionellen Pfade seines Werdegangs. Im Laufe der Jahre hat er sich mit vielen unterschiedlichen musikalischen Bereichen befasst, darunter Blues, Jazz, Klassik, Filmund natürlich Volksmusik, vornehmlich die des Tessin, des Piemont, der Lombardei oder Liguriens. Sein neues Programm «PolentaEPéss» ist der zweite Teil einer Trilogie, die ihr Augenmerk auf das Tessin von heute und gestern richtet. Diese neue Wanderschaft entlang Tessiner Pfaden begann vor zwei Jahren mit «AlTempAlPassa». Das Album von 2011 erzählt von eigentümlichen Berufen wie Strassenkehrer oder Milchmann, von Situationen und Persönlichkeiten, die heute fast vergessen sind.

Kompositionen der menschlichen Komplexität Der Titel des neuen Programms bezieht sich auf jene Speise, die einst häufig auf die Teller der ärmeren Tessiner kam: Polenta und Fisch. Für die neuen Liedtexte hat sich Marco Zappa von Erinnerungen und Gesprächen

Die Musiker von links: Marco Zappa, Giorgio «Ginger» Poggi und Renata Stavrakakis. (Bild zvg.) mit Freunden und alten Leuten inspirieren lassen. In diversen Dialekten des Tessins und Norditaliens erklingen nur allzu menschliche Geschichten, mit denen sich die Musik vermählt in einem Tanz von Fröhlichkeit, Traurigkeit, Humor und Ironie, die zu wahren Kompositionen der menschlichen Komplexität kumulieren. Die Lieder sind mit Liebe zum Detail vielseitig und fantasievoll instrumentiert – da erklingen nebst Blasund Streichinstrumenten etwa eine kretische Laute, ein Bercandeon, eine Zither oder ein Waschbrett. Singt er über die «ra mazza», die Metzgete, im Bleniotal, ruft das «organetto diatonico» zum Tanz. Die rhythmisch

schwingenden Reisigbesen der Strassenwischer von Minusio inspirieren ihn zu einem Blues. Musik und Poesie begegnen sich bei Zappa auf Augenhöhe, ein untrügliches Kennzeichen des geborenen Cantautore, wie auch seine Aussage: «Wir machen nicht Musik für die grossen Bühnen, wir brauchen die Nähe zum Publikum». Keine Formation, kein Publikum, keine Bühne, die er nicht für seinen unbändigen Wunsch nach lebendiger Musik gewonnen hätte. «PolentaEPéss» am Donnerstag, 20. Februar, um 20.30 Uhr im Pöschtli Aeugstertal. Essen gibt es um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

sport

Ursula Hauser. (Bild zvg.)

Wunschkonzert zum Valentinstag Die Orgel in der reformierten Kirche Mettmenstetten ist ausgesprochen farbig und vielseitig.Zum Valentinstag hatte Ursula Hauser die Idee, hier ein Wunschkonzert zu realisieren. Bis zum 4. Februar bot sie die Gelegenheit, Musikwünsche anzubringen – egal ob aus den Sparten Klassik, Oper, Volkstümliches, Jazz oder Pop. Nicht weniger als 19 Wünsche sind eingetroffen – eine breite Palette, von Bach über Mozart, Verdi und Tschaikowsky bis zu Elvis Presley und Abba ... Ursula Hauser hat die Stücke für die Orgel bearbeitet und ein abwechslungsreiches Programm daraus gemacht. Man darf sich überraschen lassen, was alles mit Orgel solo möglich ist! Konzert am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, ref. Kirche Mettmenstetten.

Unbekanntes Nord-Griechenland

Treffsichere Ämtler Luftdruck-Schützen

Nord-Griechenland ist eine Gegend mit landschaftlicher Schönheit, die nur wenigen bekannt ist. Das soll die Gemeindereise der ref. Kirchgemeinde Knonau vom 22. September, bis 2., respektive 5. Oktober ändern.

An den Schweizer Knieend-Meisterschaften Gewehr 10 m, welche am Wochenende in Weinfelden ausgetragen wurden, vermochten Heinz Hug aus Ottenbach und Herbert Fankhauser aus Bonstetten mit den Rängen 7 und 8 bei den Veteranen zu überzeugen. Beim 42. Final Wintermeisterschaft Gewehr 10 m an gleicher Stelle schaffte es Doreen Elsener aus Bonstetten in der Kategorie Jugend U16 aufs Podest. Einer gegen alle – so hätte das Motto in dieser Kategorie lauten können, setzte sich doch im Final der einzige Vertreter des männlichen Geschlechts, Markus Bösch, gegen sieben junge Frauen durch. Der Wattwiler schoss ab der Hälfte des Wettkampfs souverän von der Spitze aus und totalisierte nach 20 Schüssen exakt 202 Zähler, womit er Julia Oberholzer (Neftenbach, 199,5) in die Schranken wies. Doreen Elsener wurde Dritte. Dabei hatte die Bonstetterin in der Qualifikation in der zweiten Ablösung mit 387 Punkten vor Julia Oberholzer und Markus Bösch noch die insgesamt beste Leistung abgeliefert.

Eine Kultur - und Begegnungsreise soll es werden im Herbst 2014. Bei noch schön warmen Temperaturen geht es zu folgenden Orten: Flug in die Kulturhauptstadt Thessaloniki, dann Fahrt nach Ouranopolis, Umschiffung der Halbinsel Athos, Besuch mit Übernachtung in einem Kloster der orthodoxen Republik Athos (falls möglich; nur für Männer; Frauen haben Alternativprogramm an Land), Fahrt zu den verlassenen Meterorenklöstern, Besuch von Ikonenwerkstätten, Besichtigung der Städte Kastoria, Vergina (Ausgrabungen der makedonischen Könige) Stadtbesichtigung und Abendessen mit der evangelischen Gemeinde in der interessanten Stadt Thessaloniki etc. Es besteht die Möglichkeit, noch vier Tage Badeferien in Peraia bei Thessaloniki anzuhängen. Ebenso wird ein fakultatives Wochenende im

Imposantes Bauwerk: orthodoxes Kloster auf der Halbinsel Athos. (Bild zvg.) Kloster Kappel angeboten zur Einführung in Wesen, Geschichte und Theologie der Orthodoxen Kirche (27 bis 29. Juni, Anmeldung direkt beim Kloster Kappel). Herzlich sind alle Interessierten aus dem ganzen «Amt» eingeladen, den Spuren der orthoxen Kirche, der makedonischen Könige und des Apostels Paulus zu folgen. Die Reise schlägt einen Bogen von der Antike

bis zur Neuzeit; auch Baden, Essen und Trinken werden nicht zu kurz kommen. Anmeldung (bis 15. Mai), Detailprogramme und Auskunft beim ref. Pfarramt Knonau, Oberdorfstrasse 2, Knonau, Tel. 044 767 07 32. Reiseleitung: Pfr . Thomas Maurer, Knonau, und Dr. Regula Gelli-Aeppli, Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Terra Sancta AG, Bern.

Alle Resultate: www.swissshooting.ch.

................................................... > Mehr Sport auf den Seiten 15/17

Alte Wege neu entdeckt Thema Durchschlafen im Familienzentrum Bezirk Affoltern «Babys schlafen anders» – Aus der Vortragsreihe Basic Bonding für Eltern und ihre Babys. Am 11. März von 14 bis 16 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag mit Jutta Häfliger, Sozialpädagogin FH, Fachberaterin für Emotionelle erste Hilfe statt, in dem beleuchtet wird, ab welchem Alter

«Durchschlafen» möglich ist, denn neurologische Forschungsergebnisse machen deutlich, dass Kinder anders schlafen als Erwachsene und es grosse individuelle Unterschiede gibt. Dennoch brauchen auch Eltern genügend Schlaf, um den Alltag mit Kind, Haushalt und Beruf zu bewältigen. Gemeinsam werden Lösungsmöglichkeiten diskutiert und ausprobiert, welche

schlaffördernd und gleichzeitig bindungsstärkend sind. Babys dürfen mitgenommen oder in der angebotenen Kinderhüeti abgegeben werden. Anmelden bis 28. Februar über die Homepage oder telefonisch 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter). Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Sport

Dienstag, 11. Februar 2014

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Auch als Zuschauer die Skischuhe dabei Skiakrobat und Jumpin-Leiter: Interview mit Andreas Isoz aus Mettmenstetten «Anzeiger»: Andreas Isoz, die Olympia-Limite haben Sie erfüllt, selektioniert wurden Sie trotzdem nicht. Wie haben Sie vom Entscheid erfahren? Andres Isoz: Per Telefon. Ich war nicht allzu sehr überrascht, hatte es schon vermutet. Es war ein Trainerentscheid, den muss man akzeptieren. Und wie hat Ihr Umfeld reagiert? Viele konnten den Entscheid nicht verstehen. Und sie wussten, dass ich auch nicht einverstanden bin. Wenn der Jugend-Bonus ein Kriterium gewesen wäre, würde ich es eher verstehen. Die Jugend erhielt den Vorzug. Mischa (Gasser, Anm.d.Red.) hat eine tolle Saison gemacht und wird super springen in Zukunft. Für ihn ist es eine wertvolle Erfahrung, die ihm helfen wird in vier Jahren. Die Saison hat für Sie schon unglücklich begonnen: mit einer Hirnerschütterung nach einen Sturz auf der Wasserschanze. Ja, das ging Richtung Schleudertrauma. Ich hatte beim Sturz zu viel Rotation, machte dreieinhalb Saltos. Ich konnte zwei Monate nur mit massiven Einschränkungen trainieren. Wir haben immer weniger Sicherheitsmarge und es ist schwierig, nach einem solchen Sturz wieder ans Limit zu gehen. Das konnte ich erst im Januar wieder. Das war definitiv ein Handicap. Ein Sprung mit einer Hand im Gips wäre sicher einfacher als so eine mentale Baustelle. Hat der Selektions-Entscheid Auswirkungen auf Ihre Karriereplanung? Grundsätzlich hatte ich entschieden, Ende Saison meine sportliche Karriere zu beenden. Die Art und Weise, wie die letzte Saison und dieser Entscheid nun gelaufen ist, motiviert

höchstens noch bis zur Weltmeisterschaft (Februar 2015) weiterzumachen. Momentan fühlt es sich nicht so an, als ob es fertig wäre – da ich bei einer Verletzung eines anderen Athleten jedoch auch noch in das Olympia-Kader nachrutschen kann, darf es sich auch nicht so anfühlen. Ich versuche momentan möglichst wenig über den Aspekt «Ende» nachzudenken, alles ist noch viel zu nahe. ...............................................................

«Am Wettkampftag werde ich 30.» ............................................................... Werden Sie die Spiele verfolgen? Wahrscheinlich gehe ich sogar vorbei. Am Wettkampftag werde ich 30. Meine Eltern sind dort und meine Freundin ist dort. Ich sagte: Ich schaff die Quali, war mir aber bewusst, dass ein Restrisiko bleibt und sie im schlimmsten Fall dort wären und ich nicht. Der Trainer und ich haben das Heu zwar schon länger nicht mehr auf derselben Bühne, aber das betrifft das Team nicht. Und ich bin immer noch in der Reserve. Wenn sich jemand den Fuss bricht, muss ich bereit sein. Ich hoffe nicht, dass sich jemand verletzt, aber kann mental noch nicht abstellen. Auch wenn ich als Zuschauer gehe, stellt sich die Frage, ob ich die Skischuhe mitbringe. Wie schätzen Sie die Medaillen-Chancen Ihrer Kollegen im Aerials-Team ein? Man muss ein gewisses Repertoire haben. Läm und Chrisi (Thomas und Christopher Lambert, Anm.d.Red.) haben die Sprünge dazu. Renato Ulrich auch. An Olympia sind nicht mehr sechs Chinesen dabei, sondern vier. Amerikaner auch. Da bleiben weniger,

die einen Lucky-Punch schaffen können. Die Final-Quali ist darum vermutlich einfacher als im Weltcup. Im Finale gilt dann alles oder nichts. Der eine oder andere Favorit wird da sicher scheitern. Von unserm Team haben alle, die Top-Schwierigkeiten springen, Chancen, ganz vorne reinzuspringen. Es kommt auch darauf an, wie die Verhältnisse sind. Wenn das Wetter schlecht ist, springt keiner mehr fünf Schrauben. Dann kommt es aufs Taktieren an, das würde Thomas (Lambert, Anm.d.Red.) sicher helfen. Bei den Frauen ist alles nahe beisammen. Es gibt zwei, drei, die obenaus springen, teilweise beinahe auf Männer-Niveau: Dreifachsaltos mit vier Schrauben. Tanja Schärer hatte eine durchzogene Saison. Aber letztes Jahr stand sie in Sotschi auf dem Podest. Ich denke, auch bei den Frauen werden die Witterungsverhältnisse eine grosse Rolle spielen. Auch die anderen beiden Ämtler Olympiastarter haben schon im Jumpin trainiert. Wozu sind sie in der Lage? Bevor er mit der Sportschule startete, wohnte «Chuci» (Luca Schuler, Anm.d.Red.) in den Sommermonaten fast bei uns im Jumpin. Er war immer der kleine blonde «Zwirbel», der auf dem Trampolin Doppel- und Dreifachsaltos gemacht hat. Er ist ein Riesentalent und hat nun den Schritt vom Kind zum Athleten gemacht. Ein Schritt, der vielen schwerfällt. Nicht vergessen darf man hier seinen Bruder Rico, welcher mit viel Pech diese Saison verletzungsbedingt aussetzen muss. Sonst hätten wir eventuell ein weiteres Geschwisterpaar an den Spielen. Tim Watter ist früher bei uns Trampolin gesprungen, aber ich hatte nie

Andreas Isoz, hier an der freestyle-night im heimischen Jumpin. (Archivbild) gross mit ihm zu tun. Für Skiakrobaten und Freeskier ist das Training auf der Wasserschanze ganz realitätsnah, fast 1:1. Einem Snowboarder bieten wir mit unserer Infrastruktur viele punktuelle Trainingsmöglichkeiten, aber vieles verlagert sich früher auf den Schnee. ...............................................................

«Es ist Zeit, das Center weiterzuentwickeln.» ............................................................... Erstmals ist die Disziplin Freeski olympisch. Wird das Auswirkungen auf den Betrieb im Jumpin haben? Das wird sicher noch einen Schub geben. Wir stossen mit den Junioren jetzt schon an eine Grenze. Im Aerials-Regio-Kader (Skiakrobatik) sind 23 Junge – so viel wie noch nie. Ich bin überzeugt, dass wir im kommenden Jahr auch das Freeski-Kader weiter ausbauen können. Wir freuen uns über jede Anfrage von jungen Kids aus

der Region! Es ist deshalb Zeit, das Center weiterzuentwickeln. Die Holzkonstruktion der Schanze ist so alt, dass wir sie abreissen und neu bauen müssen. Dazu überarbeiten wir immer wieder punktuell einzelne Bereiche. An dieser Stelle möchte ich auch gleich die Chance nutzen, um dem lokalen Gewerbe und der Gemeinde Mettmenstetten für die super Unterstützung zu danken. Ohne diese Sponsoren, Partner und Unterstützer könnten wir die Anlage nicht betreiben und die Region würde den schweizerischen Durchschnitt stellen: ein Athlet auf 50 000 Einwohner. Und wann beginnt der Neubau der Schanze? Ab nächsten November. Irgendwann würde es gefährlich werden, und wir wollen nicht, dass es eine Notfallübung wird. Die Planung und die Finanzierung laufen. Interview: Thomas Stöckli

In Ottenbach werden im Herbst die Steine fliegen

«Ziel ist eine Medaille»

Schweizer Meisterschaft im Steinstossen am 13. September

Die Freeskier um Luca Schuler kämpfen übermorgen Donnerstag ab 7.15 bis 9 und 10.30 bis 11.40 Uhr um Olympia-Medaillen. Trainer der Nationalmannschaft ist der Mettmenstetter Misra Noto.

Dem Turnverein Ottenbach wurde vom Eidgenössischen Nationalturnverband die Durchführung der Schweizer Meisterschaft im Steinstossen 2014 zugesprochen. Für einen kleinen Dorfverein eine riesige Arbeit. Ein vielköpfiges OK arbeitet bereits auf Hochtouren. Nur ein kleiner Sportanlass im Jahr der Winter-Olympiade und der Fussballweltmeisterschaft, aber ein grosser Event für einen kleinen Turnverein. Die Durchführung eines nationalen Sportanlasses mit über 150 Teilnehmern ist für den Turnverein Ottenbach keine leichte Aufgabe. Ein aus 15 Personen bestehendes Organisationskomitee stellt sich aber mit vollem Elan der Herausforderung. Wenn am Samstag, 13. September, die Athletinnen und Athleten auf dem Schulhausareal Chappelistein in Ottenbach an den Wurfbahnen stehen, sollen sie die besten Wettbewerbsbedingungen vorfinden. Steinstossen ist ein urchiger Sport und gehört zu den ältesten Sportarten überhaupt. Das Stossen von Steinen verlangt neben Kraft und Kondition auch eine Portion Taktik. Es gilt schliesslich, die schweren BroDas Logo.

Freeski-Nati-Trainer Misra Noto im Interview

«Anzeiger»: Misra Noto, Sie sind mit dem Team am 31. Januar angereist, wie ist die Situation in Sotschi? Misra Noto: Wir haben sehr offene, flotte Russen angetroffen und coole Helfer, die auch mal lachen. Das Village ist schön, es gibt nichts zu bemängeln! Der Kurs ist perfekt. Er ist gross und es wurde berichtet, er sei gefährlich, aber wir sind hier an den Olympischen Spielen und wer dem nicht gewachsen ist, der soll nach Hause gehen. Wir können hier eine gute Show bieten.

Ein Sportanlass als Herausforderung: OK-Präsident Pascal Weber (mit Stein) und einige Mitglieder des OK-Teams. (Bild Martin Mullis) cken über eine grösstmögliche Strecke hinweg zu werfen.

Ein Logo eigens für den Anlass Damit die je nach Kategorie bis zu 40 Kilo schweren Steine möglichst weit durch die Luft befördert werden können, sind einige organisatorische und technische Schwierigkeiten zu überwinden. Der nationale Wettbewerb sollte natürlich die Finanzen des kleinen Dorfvereins nicht ruinieren, so müssen nicht nur Sponsoren und Gönner

gefunden, sondern auch möglichst viele Fans und Zuschauer nach Ottenbach gebracht werden. Ein eigens für den Anlass geschaffenes Logo, Flyer und ein Festführer sollen ebenfalls dazu beitragen. Der durchführende Turnverein ist natürlich auf die Mithilfe der Bevölkerung, des Gewerbes und allen Sportbegeisterten im Säuliamt angewiesen. Das OK der Schweizer Meisterschaft Steinstossen wird alles daran setzen, im Herbst dieses Jahres in Ottenbach dem nationalen Wettbewerb eine würdige und grosse Bühne zu bieten. (mm)

Wie gross ist das Interesse an den Freeskiern? Das Medieninteresse ist sehr gross. Und auch andere Sportler schauen bei den Trainings zu. Am Donnerstag kam Didier Cuche und war stark beeindruckt. Wie schätzen Sie die Chancen der Schweizer ein? Die Top-Favoriten sind andere, aber wir haben Chancen, eine Medaille zu holen. Olympische Spiele schreiben immer wieder neue Geschichten. Wir haben ein Top-Team und das Ziel ist eine Medaille. Was für eine Rolle kann Luca Schuler spielen?

Misra Noto aus Mettmenstetten, Trainer der Freeski-Nati. (Bild Swiss Ski) Er ist noch sehr jung, aber er hat sich in einem starken Team qualifiziert. Er hat das Potenzial, ins Finale zu fahren, das heisst unter die besten Zwölf. Im Training hat er einen neuen Trick gezeigt, einen Triple-Cork 1080 – als weltweit Erster überhaupt! Es sind alle beeindruckt. Gemessen an der Bevölkerungszahl ist das Säuliamt in Sotschi übervertreten. Woran liegt das? Am Jumpin. Das gibt auch Athleten aus unserer Region Gelegenheit, auf ein Top-Level zu kommen. Das Jumpin ist Gold wert für unsere Region. Möchten Sie noch etwas ergänzen? (Er überlegt.) Wir haben ein junges, superstarkes Team. Zwei sind erst 16, einer 18 und einer 21 Jahre alt! Interview: Thomas Stöckli


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Nummer 1: Bei Volley Obfelden läuft es rund. (Bild zvg.)

Drei Teams an der Spitze Erfolgswelle bei Volley Obfelden Das Team Juniorinnen U23 befindet sich auf Platz 1 der 3. Liga – und wird sich von dort nicht mehr so schnell vertreiben lassen. Das Junge und quirlige Team hat ein Spiel weniger als die anderen Teams und doch sechs Punkte Vorsprung auf die Zweiten der Tabelle. Für den Aufstieg in die 2. Liga steht ihnen nichts mehr im Weg! Mit Hansjörg Schneebeli als neuem Trainer machte das Damenteam 5. Liga diese Saison grosse Fortschritte. Das Team steht im Moment auf Rang zwei. Einzig Volo Hirzel ist im Moment einen Punkt besser. Im letzten Spiel der Saison am 24. März 2014 in der Halle Schlossächer findet die Direktbegegnung dieser zwei Teams statt. Wer dieses Spiel gewinnt, steigt auf. Es bleibt also spannend bis zum Schluss!

Ehemaliger polnischer Nationalspieler als Trainer Im Herbst startete das stärkste Damenteam die Saison als Aufsteiger in der 3. Liga. Der neue Trainer Maciej Ciemiega brachte viel frischen Wind in die Mannschaft. Er ist ehemaliger polnischer Nationalspieler und hat mit seinem Feinschliff die Mannschaft überzeugt. Das Ziel der Saison 13/14 war in erster Linie der Ligaerhalt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gewinnt das Team Spiel um Spiel und der Ligaerhalt ist bereits gesichert. Das Team mischt sogar an der

Spitze mit und der 2. Schlussrang ist durchaus noch möglich. Das Nachwuchstalent Olivia Wassner aus Affoltern spielt in diesem Damenteam mit. Sie ist 14 Jahre alt und beim Block bereits mit beiden Ellbogen über der Netzkante, was den Gegner oft verzweifeln lässt. Olivia besucht das Sportgymnasium in Zürich, sie trainiert täglich in der Swiss Volley Talent School Zürich, ausserdem spielt und trainiert sie bei Volero Zürich. Zudem ist sie im Nati Nachwuchskader und somit international unterwegs. Im Januar erkämpfte dieses an einem Turnier in Innsbruck unter 16 Teams den 3. Platz. Im Sommer steht die Teilnahme am 8 Länderturnier in Schaffhausen auf dem Programm!

Herrenteam ZM 1 Das Herrenteam spielt in der ZürichMeisterschaft in der Plauschliga ZM 1. Die Spiele sind sehr ausgeglichen. Es verliert meistens sehr knapp, konnte aber auch schon ein Spiel für sich entscheiden. Die Tabelle ist – abgesehen von den zwei ersten Teams – sehr ausgeglichen. Man darf gespannt sein, mit welchem Rang das Team abschliesst. Das Herrenteam trainiert jeweils donnerstags von 20 bis 22 Uhr im Chilenfeld. Interessierte ab 16 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Infos, Spielzeiten und Kontakte zu Volley Obfelden unter: www.volley-obfelden.ch.

Und wieder eine Pleite EHC AH – Blau-Weiss Dübendorf 7:10 Affoltern-Hedingen führte gegen Blau-Weiss Dübendorf einmal mit 5:2. Und doch gingen die Säuliämtler Eishockeyaner letztlich mit 7:10 unter. Der EHC Affoltern-Hedingen hat sein letztes Heimspiel der Spielzeit 2013/14 verloren. Eigentlich standen die Gastgeber schon von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Mit nur gerade sieben Spielern ist selbst auf diesem Niveau kaum etwas zu holen. Die Affoltemer hadern dabei mit dem Verletzungspech. Derzeit sind sechs Spieler verletzt. Und gegen Blau-Weiss Dübendorf musste auch noch – bereits zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit – ein Spieler zwischen die Pfosten. Dabei machte Marco Portmann seine Sache gut. Zu Beginn konnten die Affoltemer noch gut mithalten. Wohl führten die Gäste einmal 1:0 und dann noch 2:1. Doch dann gelangen Affoltern vier Tore. Das Team von Coach und Präsident Werner Reiterhauser nutzte dann die Gunst der Stunde und zog auf 5:2 davon. Doch es war nur eine Frage der Zeit, ehe sich der Kräfteverschleiss auf Affoltemer Seite – nur zwei Auswechselspieler – bemerkbar machte. Die Gäste machten dann bis zur 25. Minute ein 5:5. Und zogen daraufhin weiter davon. Spätestens nach dem 7:5 in der 40. Minute war bei Affoltern der Ofen

aus. Im Schlussdrittel fielen zwar noch einmal fünf Tore, aber an den Kräfteverhältnissen änderten diese nichts mehr. Das 7:10 geht in Ordnung, wobei zu sagen ist, dass Affoltern diesen Gegner in Vollbestand hätte bezwingen können. Doch der Konjunktiv bringt keine Siege. So dürften die Säuliämtler froh sein, dass nur noch ein Spiel in der laufenden Saison zu absolvieren ist. Am kommenden Samstag spielen die Affoltemer auswärts gegen Einsiedeln. Mit einem Sieg – dem zehnten in der laufenden Meisterschaft – könnte das Team wenigstens noch mit einem positiven Erlebnis in die Sommerpause gehen. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen - Blau-Weiss Dübendorf 7:10 (5:3, 0:4, 2:3) - Trainingshalle Zug. - SR: Gril, Iseli. - Tore: 6. Ritter (Paubel) 0:1. 8. Risi (Sattlegger, Kälin) 1:1. 10. Gisler (Ausschluss Ritter!) 1:2. 11. Strebel (Sattlegger) 2:2. 13. Sattlegger 3:2. 16. Rüegsegger (Strebel) 4:2. 17. Sattlegger (Risi) 5:2. 17. Ritter 5:3. 22. Merk (Paubel, Rüegg) 5:4. 25. Christoffel (Ritter) 5:5. 32. Gisler (Ritter) 5:6. 40. Christoffel (Müller) 5:7. 41. Müller (Merk, Ritter) 5:8. 42. Kälin (Penalty) 6:8. 45. Merk (Müller) 6:9. 46. Mühlebach (Ritter) 6:10. 48. Pfister (Risi, Kälin) 7:10. Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Affoltern-Hedingen. 2-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten gegen Blau-Weiss Dübendorf. - EHC Affoltern-Hedingen: Portmann; Rüegsegger, Pfister; Risi; Kälin, Sattlegger, Strebel; Jud.


IIc ch ha di gärn / I liäbä di Elsässisch: Iih hoan dich geer Englisch: I love you Französisch: Je t‘aime / Je t‘adore Polnisch: Kocham cie Slowakisch: Lubim ta

ist: t f a dsch halten, n u e Fr der fest halten! t n eina nicht fes aber Finnisch: Minä rakastan sinua Griechisch: S´ayapo Niederländisch: Ik hou van jou ou Russisch: Ja teba ljublju

Portugiesisch: Eu te amo Dänisch: Jeg elsker dig Spanisch: Te quiero Italienisch: Ti amo

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Wie auch immer - wenn man jemanden wirklich sehr gerne hat, man sich aber bisher nicht getraut hat, es ihr oder ihm zu sagen, ist der Valentinstag immerhin eine Gelegenheit, endlich den «ersten Schritt» zu wagen. Oder er ist einfach ein Anlass, seiner oder seinem «Angebeteten» mal wieder zu sagen: Ich liebe dich!

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De Valentinstag ist eine Der Ge Gelegenheit, jemandem seine Gefühle zu gestehen. se In In Europa feiert man den Valentinstag erst seit etwa Va V 19 1950. Für die einen hat d dieser Tag eine große Be Bedeutung, die anderen fifin n finden ihn eher kitschig.

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011 2014  

011 2014