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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 010 I 173. Jahrgang I Dienstag, 5. Februar 2019

Mehrwert

Sirenen heulen

Plattform Amtliche-Nachrichten.ch als Ergänzung zu Publikationen im «Anzeiger». > Seite 3

Morgen Mittwoch ist zwischen 13.30 und 14 Uhr schweizweiter Testtag. > Seite 3

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Als das Feuer erlosch Serie «einst und jetzt»: 1985 wurde die Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon stillgelegt. > Seite 5

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Abschluss Letzte Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 10. Februar. > Seite 7

Imponierende Liste der Feuerwehreinsätze im Säuliamt Resümee des Statthalters über die Feuer- und Elementarschäden im Jahre 2018 Claude Schmidt, Statthalter des Bezirks Affoltern, nutzte die Generalversammlung für eine umfassende Orientierung über die Feuer- und Elementarschäden im Säuliamt im vergangenen Jahr. Er zeigte sich beeindruckt über die Leistungsbereitschaft und die Motivation der Feuerwehren bei den nicht immer ungefährlichen Einsätzen. ................................................... von martin mullis Statthalter Claude Schmidt zog traditionsgemäss an der Generalversammlung des Feuerwehr-Verbandes Bezirk Affoltern ein Resümee über die Brandereignisse des vergangenen Jahres. Er bedauerte, dass er infolge eines längeren Ferienaufenthaltes mit seiner Frau in Neuseeland an der letztjährigen Generalversammlung nicht teilnehmen konnte. Mit einigen prächtigen Bildern aus dem Inselstaat bewies er zu Beginn seiner Ausführungen, dass der Grund seiner Abwesenheit durchaus berechtigt gewesen war. Die

Der Sturm Burglind forderte die Einsatzkräfte: Statthalter Claude Schmidt durfte ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. (Bild Martin Mullis)

anschliessend gezeigten Folien, welche über die Brand- und Elementarschäden informierten, passten dann allerdings nur suboptimal zu seinen herrlichen Ferienfotos. Der Hitzesommer des vergangenen Jahres und das Sturmtief Burglind beherrschten das Thema. Die Orkanböen Anfang Januar 2018 trafen den Bezirk Affoltern in voller Stärke. Die Säulendiagramme auf den Folien des Statthalters zeigten denn auch beachtliche Ausschläge nach oben. Die Elementarschadensumme im gesamten Kanton betrug 48 Millionen, im Säuliamt verursachte allein der Sturm Burglind Schäden von insgesamt 3,8 Millionen. Von den insgesamt 932 Schadenfällen fallen 916 (98 Prozent) auf das Sturmtief Burglind, während Hagel- oder Hochwasserereignisse nur marginal auftraten. An einem einzigen Tag, nämlich am 3. Januar 2018, ereigneten sich im Säuliamt in sechs Gemeinden insgesamt sieben Sturmschäden, welche eine grössere Intervention der Feuerwehren verlangten. Von den im gesamten Kanton Zürich verzeichneten Brandschäden von total 55,1 Millionen sind im Knonauer Amt Schäden von 1,5 Millionen zu ver-

zeichnen. Die drei grössten Brandereignisse betrafen im März einen Zimmerbrand in Ottenbach (56 000 Franken), im Mai einen Wohnhausbrand in Aeugst (790 000 Franken) und im Juni einen Wohnhausbrand mit Restaurant nochmals in Ottenbach (148 000 Franken). Insgesamt mussten die Feuerwehren im Jahre 2018 im Knonauer Amt bei 57 Brandereignissen ausrücken.

In gutem Zustand Bei den vier jährlichen statthalteramtlichen Feuerwehrinspektionen besuchte Claude Schmidt die Berufsfeuerwehr Kolb sowie die Feuerwehren Aeugst, Obfelden und Hedingen. Bei sämtlichen Organisationen durfte er einen sehr guten Zustand feststellen und bezeichnete sie als sehr gut vorbereitet und qualifiziert für ihre Aufgaben. Statthalter Schmidt zeigte sich beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der Blaulichtorganisation und dankte den Einsatzkräften im Namen der gesamten Bevölkerung im Bezirk für ihre hervorragenden Leistungen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Mitten im bunten Regen Kinderfasnacht des Familienclubs Wettswil-Bonstetten vom vergangenen Samstag Am 2. Februar waren die Kleinen dran. Mit feiern. Der Familienclub Wettswil-Bonstetten lud zu seiner Kinderfasnacht – und die jungen Gäste kamen in Scharen. ................................................... von livia häberling «Auf zum Konfetti-Festival in Bonstetten!», riefen die Veranstalter vor ein paar Tagen im «Anzeiger». Da liessen sich viele Jungs und Mädels nicht zweimal bitten. Sie verwandelten sich in Hexen und Feen, in Polizistinnen und Häuptlinge oder in Superhelden, Clowns und Bären und trafen sich am am vergangenen Samstagnachmittag im Dorfkern von Bonstetten zum Umzug. Manche von ihnen hatten sich vorher am Kinderschminken noch das Gesicht mit einem Kunstwerk verzieren lassen, bevor um 14.15 Uhr der Umzug startete. Angeführt wurde er von den «Mülitobelchrosern» aus Richterswil. Später ging die Party im Kirchgemeindehaus weiter, und auf den zweiten Blick zeigte sich: So anders als die Grossen feiern die Kids nicht! (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Nimm das! Pippi Langstrumpf liess es am Umzug durchs Dorf Konfetti regnen. (Bild Livia Häberling)

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«Juristenfutter» Erich Rüfenacht über die Mauer beim Kloster Kappel. > Seite 9

1000 Jahre: Millennium-Party in Rifferswil Für jeden Geschmack und jede Generation. Rifferswil wird in diesem Jahr 1000jährig und das soll würdig gefeiert werden. Ein breit abgestütztes, elfköpfiges OK hat zwischen Neujahrs-Apéro und Silvesterfeier drei grosse Dorffeste geplant, die für jeden Geschmack und jede Generation etwas bieten sollen: ein Frühlings-, ein Sommer- und ein Herbstfest, die von allerlei Aktivitäten, etwas Sport, Kulturellem und Kulinarik begleitet sind. Dazu werden drei Projekte realisiert, die übers Jubiläumsjahr hinaus Bestand haben sollen. Das grösste ist der Einbau eines Holzfeuer-Backofens ins frühere Feuerwehr-Spritzenhäuschen auf dem Dorfplatz durch den Rifferswiler Ofenbauer Stöf Roth. Total 100 000 Franken hat der Gemeinderat für sämtliche Aktivitäten gesprochen, wovon die Hälfte durch Sponsoring refinanziert werden soll. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Die Primarschulpflege hat folgende Reglemente erlassen: – Reglement Schulabsenzen – Reglement Jokertage Die Reglemente liegen während einer Frist von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Während dieser Frist kann beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, mit schriftlich begründeter Eingabe Rekurs gegen die Reglemente erhoben werden. Primarschulpflege Kappel am Albis

Kinder-Fasnachtsumzug vom 9. Februar 2019 Sellenbüren: Sperrung der Rain- / Loomattstrasse bis Schulhaus Loomatt

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

In grosser Dankbarkeit für all dein mit uns Sein, nehmen wir in tiefer Trauer Abschied von

Margrit Häberling-Schneebeli 4. April 1956 – 2. Februar 2019

Moritz Oliver & Lea Pauline & Roli mit Dario, Elodie & Jana Severin & Magali Hannah Sophia & Jesús mit Frida Alexander Leonie Die Feier findet am 9. Februar 2019 um 14.00 Uhr in der Kirche Kappel am Albis statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt. Spendenkonto: Biovision IBAN CH6909000000871930934 oder Spitex Knonaueramt IBAN CH7809000000872671561 Traueradresse: Familie Häberling, Oberdorfstrasse 20, 8926 Uerzlikon

Am Samstag, 9. Februar 2019, zwischen 14.45 und 15.45 Uhr, werden die Rain- und die Loomattstrasse bis Schulhaus Loomatt in Sellenbüren wegen eines Anlasses des Familienclubs Stallikon (Kinder-Fasnachtsumzug) für den Fahrzeugverkehr teilweise gesperrt. Für die Anwohner ist die Zufahrt teilweise möglich. Stallikon, 5. Februar 2019 Gemeinderat

Todesfälle Hedingen In Zürich ist am Dienstag, 29. Januar 2019, gestorben:

Spillmann, Max geboren am 3. März 1940, von Hedingen, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Frohmoos 3.

Kappel am Albis Am 2. Februar 2019 ist in Uerzlikon verstorben:

TO D E S A N Z E I G E

Häberling geb. Schneebeli, Margrit

Unser langjähriges Aktivmitglied, Ehrenmitglied, Veteranenobmann und Eidgenössischer Veteran

geb. 4. April 1956, von Ottenbach, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Oberdorfstrasse 20.

Walter Kohler

Die Trauerfeier findet am Samstag, 9. Februar 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Kappel am Albis statt.

hat seine letzte Reise angetreten. Wir sprechen der Trauerfamilie unser tiefstes Mitgefühl aus und werden Walter am 5. Februar 2019 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach die letzte Ehre erweisen.

Die Gemeindeverwaltung

Knonau Am Mittwoch, 30. Januar 2019, ist in Affoltern a. A. gestorben:

Matter, Oswald Es ist Unglück – sagt die Berechnung. Es ist was es ist – sagt die Liebe. Erich Fried

geboren am 25. April 1929 von Engelberg OW und Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern a. A. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier (nach katholischem Ritus) findet am Donnerstag, 7. Februar 2019, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Schiessvereine

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser Ehrenmitglied

Max Spillmann-Bernegger 3. März 1940 – 28. Januar 2019

Feldschützenverein Bonstetten

Über viele Jahre war Max zusammen mit seiner Frau Käthi ein aktiver und leidenschaftlicher Sänger, der auch stets interessiert an unserem Vereinsleben teilnahm. Wir werden seine liebenswürdigen Kommentare und seine heitere Gelassenheit vermissen.

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld

Max, wir danken dir für deine Kameradschaft, wir werden dich in guter Erinnerung behalten.

Gruppen-Nachtschiessen Freitag, 8. Februar 2019 18.00 bis 20.00 Uhr

Wir sprechen der Familie und den Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Gesangverein Hedingen Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. Februar 2019, um 14.00 Uhr in der Kirche in Hedingen statt.


Bezirk Affoltern Morgen Mittwoch heulen die Sirenen Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Morgen Mittwoch, 6. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz zwischen 13.30 und 14 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Zu diesem Zweck verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie rund 2200 mobilen Sirenen (Kanton Zürich rund 450 stationäre, sowie 240 mobile Sirenen), mit denen die Alarmierung der Bevölkerung sichergestellt ist.

Auf- und absteigender Heulton Am 6. Februar 2019 wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470

Dienstag, 5. Februar 2019

Mehrwert für die Bevölkerung – Minderaufwand für die Gemeinden Plattform Amtliche-Nachrichten.ch als Ergänzung zu den Publikationen im «Anzeiger» Seit Anfang Jahr verbreitet Affoltern seine amtlichen Publikationen über das Internetportal AmNa. Die anderen Bezirksgemeinden sollen bis Ende März nachziehen. Die Bevölkerung kann Publikationen nach Stichwort durchsuchen, nach Thema und Datum filtern sowie nach Gemeinden und Region bündeln. ................................................... von thomas stöckli «Informationen zur Nachtparkiergebühr» heisst sie schlicht, die erste amtliche Publikation der Stadt Affoltern im vom «Anzeiger» initiierten Portal amtliche-nachrichten.ch – kurz: AmNa. Seit dem 1. Januar 2019 steht es den Ämtler Gemeinden zur Verfügung. Bisher wird es erst von Affoltern genutzt, die anderen 13 Gemeinden sollen bis Ende März nachziehen. Auslöser für das neue Portal war die Änderung im neuen Gemeindegesetz: Seit 2018 müssen die amtlichen Publikationen wie Erlasse, allgemeinverbindliche Beschlüsse, Wahlergebnisse und Beschlüsse der Gemeindeversammlung der Bevölkerung nicht mehr zwingend in gedruckter Form zugänglich gemacht werden, es reicht die elektronische Form – sofern die Unveränderbarkeit gewährleistet werden kann. Das nahm der Ämtler Gemeindepräsidentenverband zum Anlass, die Zusammenarbeit mit der Weiss Medien AG weiterzuentwickeln. Eine elektronische Plattform für alle Gemeinden sollte her – nicht als Ersatz für den «Anzeiger», sondern als Ergänzung zur gedruckten Zeitung. In intensivem Austausch nahm so AmNa Gestalt an. In der operativen Phase wurde der GemeindeschreiberVerband zum Ansprechpartner für die AmNa-Entwickler, allen voran Stefan Trottmann (Affoltern) und Daniel Keibach (Hedingen). In der Umsetzung war dann aufseiten der Anwender die Bezirkshauptstadt federführend. Sachbearbeiterin Anja Ruckli und Peter

Affoltern publiziert bereits auf Amtliche-Nachrichten.ch. Stadtschreiber Stefan Trottmann vor dem Erfassungstool für die Gemeinden (rechter Bildschirm) und der öffentlichen Plattform (linker Bildschirm). (Bild Thomas Stöckli) Schärer, Abteilungsleiter Bau und Infrastruktur, haben sich als «Superuser» engagiert, die Funktionen getestet und selber Vorlagen erstellt, die nun auch den anderen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. «Wir haben am meisten Publikationen», begründet Stefan Trottmann die Vorreiterrolle von Affoltern, «da ist es auch aussagekräftiger, wenn wir testen.»

Nur noch einmal erfassen AmNa bringt für die Gemeinden einen grossen Vorteil: Sie müssen ihre Publikationen nur noch einmal erfassen und nicht für verschiedene Verwendungszwecke umstrukturieren. Den Rest erledigen die Schnittstellen. So kann dieselbe Publikation je nach Selektion nicht nur im AmNa und in der gedruckten Ausgabe des «Anzeigers» erscheinen, sondern auch fürs kantonale Amtsblatt oder die gemeinde-

eigene Website übernommen werden. Ebenso lassen sich künftig gewisse Daten aus Verwaltungs-Software importieren. Besonders gross sei der Nutzen bei den Baugesuchen, so Trottmann. Die Schnittstellen waren denn auch die grösste Herausforderung. Die Verzögerungen beim kantonalen Online-Amtsblatt setzten den Fahrplan von AmNa unter Druck. Eine ursprüngliche Schnittstelle wurde wieder zugeklappt. Die Nachfolgelösung war für Frühling angekündigt, was sich erst auf den Sommer und später auf den Herbst verschoben hat. Bis Dezember wurde dann noch daran «geschraubt» – und folglich musste man auch bei AmNa ständig wieder anpassen.

Publikationen lassen sich filtern, bündeln und abonnieren Doch nun steht die Plattform – zur Zu-

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Erneuerung der ICT der Primarschule Bonstetten – Antrag an die Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019: Die Bedeutung des Computers hat sich von der Produktion von Inhalten zur Kommunikationsplattform gewandelt. Die neuen Medien werden in der Gesellschaft vielfältiger und unmittelbarer genutzt. Der kompetente Umgang mit Medien wird damit immer wichtiger. Gleichzeitig wächst eine Generation von «Digital Natives» heran, die erste Generation, welche mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters sozialisiert wird. Dieser Nutzungswechsel der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), hat einen grossen Einfluss auf die Schule. Immer stärker ist die kompetente Mediennutzung gefordert. Als Folge davon ist von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich die ICT in den Lehrplan 21 aufgenommen worden, um den Umgang mit den neuen Medien zu üben und eine fundierte

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

friedenheit der Entwickler und der Anwender. In erster Linie profitieren allerdings die Nutzer. Sie können die Publikationen nach Stichwort durchsuchen, beliebig nach Thema und Datum filtern sowie nach Gemeinden und Region bündeln. Und wer nicht regelmässig auf der Plattform nach neuen Publikationen suchen möchte, der kann die neuen Suchresultate sogar abonnieren – mit täglichem oder wöchentlichem Mail-Versand. Bisher publiziert zwar erst Affoltern unter AmNa, bis Ende März sollen aber auch die anderen Bezirksgemeinden dazukommen. Je umfassender die Informationen, desto grösser der Nutzen für die Bevölkerung. Deshalb soll die Plattform nicht nur in ihren Möglichkeiten wachsen, sondern auch zusätzliche Regionen erschliessen. www.amtliche-nachrichten.ch.

Erneuerung der ICT der Primarschule

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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................................................... von christof Wicky, gemeindeschreiber

Medienbildung zu betreiben. Es sollen nicht nur Kompetenzen zur Handhabung und Nutzung der neuen Technologien gefördert werden, sondern auch Kompetenzen zum Erkennen von digitalen Wirklichkeiten und zur adäquaten Kommunikation in virtuellen Räumen. Mit diesen Kompetenzen können die Kinder auf den weiteren Lebensweg vorbereitet werden. Der elektronische Informationsaustausch zwischen den Lehrern ist heute unabdingbar. Er bedeutet eine Entlastung und Erleichterung im Informationsund Datenaustausch und bedingt eine zuverlässige Vernetzung und ein koordiniertes Vorgehen für die gesamte Schule. Die Vernetzung eröffnet den Lehrpersonen neue didaktische Möglichkeiten für den modernen Unterricht, die für die Förderung der Schüler und Schülerinnen motivierend sind. Zusätzlich werden effiziente Prozesse in der Administration und in der Informationsverarbeitung für die verschiedenen Schulbeteiligten möglich. Die Investitionskosten für die Erneuerung der ICT an der Primarschule belaufen sich auf 440 000 Franken

(inkl. Mehrwertsteuer) und setzen sich zusammen aus Ersatzanschaffungen der alten Geräte sowie zusätzlichen Anschaffungen basierend auf dem ICT-Konzept. Etwas mehr als zwei Drittel der aktuell im Einsatz stehenden Geräte sind veraltet und müssen erneuert werden. Die Primarschulpflege wird die Anschaffungen innerhalb des Kreditrahmens, unter Berücksichtigung der technischen Veränderungen, kostenbewusst tätigen. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, dem Souverän den Investitionskredit von 440 000 Franken (inkl. Mehrwertsteuer) an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Sollte der Investitionskredit gutgeheissen werden, sind zusätzlich als jährlich wiederkehrende Kosten rund 99 000 Franken für den pädagogischen und technischen ICT-Support vorzusehen.

Baubewilligungen Bauvorhaben im Anzeigeverfahren: – Meylan Dionicia und Denis, Bonstetten; Baugesuch Nr. 2018-0004,

Neubau Einfamilienhaus Schachenmatten 5, Grundstück Nr. 91; Umgebungsbewilligung.

Im Weiteren hat der Gemeinderat: – Der Bauabrechnung für die Strassenbelagsinstandstellung an der Kreuzung Chapfstrasse zugestimmt; – Die Bauabrechnung über den Ersatz der Trinkwasserleitung an der Kreuzung Chapfstrasse gutgeheissen; – Die Bauabrechnung über die Randsteinsanierung von Gemeindestrassen genehmigt; – Der Bauabrechnung über den Ersatz der Steuerungsanlage Pumpwerk Chüeweid zugestimmt; – Die Bauabrechnung über die Reparaturen der Kanalisationsleitungsschäden gutgeheissen; – Einen Kandidatenvorschlag für die Ersatzwahl eines Sitzes im Verwaltungsrat Kesb Bezirk Affoltern unterbreitet; – Der Verlängerung des Mietvertrages um weitere 5 Jahre des Gewerberaums an der Stationsstrasse 43 (Jugendplus) zugestimmt.


Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause. (Novalis)

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem herzensguten Vater und Grossvater, Bruder und Schwager

Max Spillmann-Bernegger März 1940 – Januar 2019

In Liebe und Dankbarkeit Käthi Spillmann-Bernegger Peter und Monika Spillmann mit Chantal, Myriam, Tamara und Thomas Susanne und Res Stähli-Spillmann mit Sina und Robin Christoph Spillmann und Sara Brunner mit Seline & Charlie, Nadja, Khouanxay & Angela Barbara Vollenweider-Spillmann mit Vincentia, Victoria & Felix, Valentin Martin und Rita Spillmann mit Rebecca und Hannah Ueli und Maria-José Bernegger mit Familie Hansruedi und Däng Bernegger mit Familie Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis im Frohmoos statt. Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. Februar 2019, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2. Vermerk: Trauerfall Max Spillmann-Bernegger. Traueradresse: Käthi Spillmann-Bernegger, Frohmoos 3, 8908 Hedingen Gilt als Leidzirkular.

Am Sonntagnachmittag präsentiert sich die Kapelle Jonental im hübschen Winterkleid.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Februar 2019

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Als in Zwillikon das Feuer erlosch Serie einst und jetzt (6): 1985 wurde die Kehrichtverbrennung stillgelegt Nicht ausbaufähig, zu kleines Einzugsgebiet, wegfallende Subventionen des Kantons: 1985 wurde die Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon ausser Betrieb gesetzt – nach 17 Jahren. Längst wird der Ämtler Güsel in Dietikon verbrannt. Auf dem Areal ist heute die Kamu AG, Recycling und Metallhandel, tätig. ................................................... von werner schneiter Was in den 50er- und selbst noch 60er-Jahren zur Tagesordnung gehörte, ist heute nicht mehr vorstellbar: Da sammelte der Bauer mit Ross und Wagen den in allerlei Behältnissen bereitgestellten Hauskehricht ein, fuhr damit in den Wald und kippte den Güsel in eine Deponie. Was da alles entsorgt wurde? Das interessierte kaum jemanden. Als Ablagerungsstätten dienten nicht nur Löcher in Wäldern und auf Wiesen, sondern auch Bachläufe. Für Kinder ein Eldorado: Da fanden sich rostige Velos, Altpneus, Batterien und andere problembeladene Stoffe. Auf Ablagerungsplätzen herrschten angesichts steigender Mengen zunehmend unhaltbare Zustände. Wegen der damit verbundenen Probleme und Gefahren sahen sich die Behörden zum Handeln gezwungen – auch im Bezirk Affoltern, wo im Jahr 1966 der Zweckverband für die Kehrichtverwertung (Keva) gegründet wurde. In den 60er-Jahren entstanden die ersten Kehrichtverbrennungsanlagen, zuerst in Winterthur, Zürich-Hagenholz und Genf. 1967/68 wurde die Verbrennungsanlage in Zwillikon realisiert, erst die dritte im Kanton Zürich und die erste mit einem zweistufigen Verfahren. «Sehr modern da-

Seit ein paar Jahren befindet sich der Geschäftssitz der Kamu AG auf dem Areal der ehmaligen Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon. (Bild Werner Schneiter) mals, wir waren richtiggehend stolz», erinnert sich Arthur Ebnöther, ehemals langjähriger Zweckverbandspräsident. Die Inbetriebnahme erfolgte 1968. Im Auftrag der Keva sammelte damals die Zingg AG aus Hedingen den Kehricht im Säuliamt ein: jährlich ein paar tausend Tonnen, die in Zwillikon den Flammen übergeben wurden – und das unter der Regie von Walter Althaus, «der Seele der Anlage», wie Arthur Ebnöther beifügt.

Keine Alternativen 1978 zählte die Schweiz 50 Verbrennungsanlagen, gut die Hälfte davon Kleinanlagen für kommunale Abfälle und meist ohne Wärmenutzung. Mit der Revision des kantonalen Gesamtplans Ende der 70er-Jahre ereilte die Zwilliker Anlage das Schicksal. Weil zu klein (auch in Bezug auf das Einzugsgebiet) und nicht ausbaufähig, wurde sie aus dem Versorgungsplan

gestrichen – und damit auch eine 40prozentige Subvention des Kanton. «Wir prüften damals zahlreiche Alternativen», erinnert sich Arthur Ebnöther. Geprüft wurde unter anderem auch eine Zusammenarbeit mit dem aargauischen Freiamt und mit dem Kanton Zug. Aber diese Pläne, zum Teil von Walter Althaus ins Spiel gebracht, zerschlugen sich: Nach 17 Jahren, im Jahr 1985, war der Ofen aus in Zwillikon. Beim Abbruch des Kamins kreuzte sogar das Schweizer Fernsehen auf. 2004 wurde die Anlage zurückgebaut, was etwa zwei Jahre in Anspruch nahm – ein äusserst aufwändiger Prozess. Die Keva veräusserte das von der Zone für öffentliche Bauten in eine Industriezone umgewandelte Grundstück im Jahr 2007. Seit ein paar Jahren befindet sich dort die Kamu AG, Recycling und Metallhandel (www.kamuag.ch). In Erinnerung geblieben ist auch das: Unmittelbar nach der KVA-

So präsentierte sich das Gebäude der Kehrichtverbrennungsanlage an der Weidstrasse 33 nach der Schliessung im Jahr 1985. (Archivbild «Anzeiger») Schliessung übertraf man sich in gewissen Kreisen mit Vorschlägen, wie die Anlage genutzt werden könnte. Ins Spiel gebracht wurden unter anderem die Umwandlung in ein Dancing (eher ein Jux), in eine Eventhalle oder einen neuen Werkhof für die Gemeinde; weil dezentral gelegen, wurde letztere Idee jedoch schnell begraben.

Verbrennung in Dietikon In einer ersten Phase rund um die Schliessung in Zwillikon streckte der Keva die Fühler nach Horgen aus, nutzte dort die Verbrennung als Übergangslösung und entsorgte die anfallende Schlacke (pro Tonne Kehricht fallen 200 kg Schlacke an) in der Deponie Tambrig in Obfelden. Und heute? Längst wird der Hauskehricht aus dem Säuliamt – rund 6000 Tonnen pro Jahr – in der Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon den Flammen übergeben; die Schlacke wird bei der DHZ AG

in Lufingen entsorgt. Hier spielt der Zusammenarbeitsvertrag der Dileca mit der Limeco, beides seit 2010 interkommunale Anstalten. Die Dileca (Dienstleistungscenter Amt) ist die Nachfolgeorganisation des Ämtler Kehrichtzweckverbandes Keva. Eine bewegte Geschichte hat auch der Kehrichttransport im Säuliamt: Von 1968 bis 2003 besorgte das die Zingg AG, Hedingen, bis 2017 die K. Müller AG, Wallisellen, und seither die Obrist Transport+Recycling AG, Neuenhof AG. Bisher erschienen: Vom Mehrgenerationenhaus zur modernsten Alterssiedlung – Wandel der Wohnformen («Anzeiger» vom 6. April 2018). Affolterns «Einkaufsmeile» ist belebt, aber nur tagsüber («Anzeiger» vom 25. Mai 2018). Maschwanden – seit acht Jahren ohne Restaurant («Anzeiger» vom 3. Juli 2018). OVA: Vom Untergang eines Traditionsbetriebes («Anzeiger» vom 9. November 2018). Als sich noch 800 Stimmberechtigte in den Affoltemer Kasinosaal drängten («Anzeiger» vom 11. Januar 2019).

Die Jünger des heiligen Florian besitzen die Blutgruppe F 95. Generalversammlung des Feuerwehr-Verbandes Bezirk Affoltern in Stallikon Gastgeber der 95. Generalversammlung des FeuerwehrVerbandes Bezirk Affoltern war dieses Jahr die Feuerwehr Unteramt. Im Schulhaus Loomatt trafen sich neben 52 Mitgliedern auch Vertreter der politischen Gemeinden, geladene Gäste sowie einige Ehrenmitglieder.

orientierte anschliessend über einige Anschaffungen und Neuerungen.

Nachbarschaftshilfe

................................................... von martin mullis Als Gastgeber hiess Gemeinderat Robert Sidler am letzten Freitagabend die Feuerwehrgäste aus dem Bezirk mit einigen kurzen Worten in Stallikon herzlich willkommen. Er hielt fest, dass sich in den letzten Jahren bei den Feuerwehren einiges geändert habe. Das Wesentliche jedoch, so Sicherheitsvorstand Sidler, nämlich der Zusammenhalt und die Kameradschaft, sei nach wie vor bestens vorhanden und dies sei auch der Grund warum die Feuerwehren derart ausgezeichnet funktionieren. Sinngemäss unterstrich diese Feststellung auch Beat Schmid, Präsident des Feuerwehrverbandes Bezirk Affoltern. Er durfte neben dem Statthalter Claude Schmidt, eine eindrucksvolle Reihe von Vertretern der politischen Gemeinden, des Stützpunktes Affoltern, der Stadtpolizei Affoltern, des kantonalen Verbandes sowie des benachbarten Verbandes Bezirk Horgen herzlich willkommen heissen. Die Traktandenliste der ordentlichen 95.

Keine Einwände bei den Traktanden: Zufriedene Mitglieder des Feuerwehrverbandes Bezirk Affoltern. (Bild Martin Mullis) Generalversammlung zeigte sich wenig spektakulär. Kein Wunder, dass die Geschäfte speditiv behandelt und auch ausnahmslos einstimmig genehmigt wurden. Der Jahresbericht des Präsidenten listete eine beachtliche Anzahl Versammlungen, Sitzungen und Veranstaltungen auf.

2018 war ein ruhiges Feuerwehrjahr Unter den wichtigsten Schwerpunkten erwähnte Präsident Schmid die Aktio-

nen der Jugendfeuerwehr sowie die Offiziersveranstaltungen. Trotz der durch den Sturm Burglinde verursachten Schäden und des ungewöhnlichen Hitzesommers, dürfe das Jahr 2018 als ruhiges Feuerwehrjahr bezeichnet werden, hielt er fest. Er lobte dabei ganz besonders das mustergültige Verhalten der Bevölkerung betreffend des Feuerwerk-Verbotes am 1. August. Sowohl die Jahresrechnung, welche mit einem Vermögenszuwachs von rund 2000 Franken abgeschlossen werden darf, als auch das Budget und

die Beibehaltung des Mitgliederbeitrages erhielten ohne jegliche Einwände die Zustimmung der Versammlung. Als neues Vorstandsmitglied wurde Daniel Jens und als neue RechnungsRevisorin Amalia Margadant gewählt. Mit grossem Applaus bestätigten die Mitglieder Beat Schmid als Präsident für ein weiteres Amtsjahr. Schliesslich wurde Urs Weber für seine Verdienste zugunsten der Jugendfeuerwehr als Ehrenmitglied ernannt. Der Kommandant des Stützpunktes Affoltern, Marcel Büchner,

Angeschafft wurde ein neues Einsatzfahrzeug, die Autodrehleiter erhielt einen neuen Originalkorb sowie eine stapelbare und 450 Liter fassende mobile Dieseltankstelle, welche sowohl mit einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) als auch mit einem Helikopter verschoben werden kann. Der Stützpunkt leistete in Aeugst und Ottenbach Nachbarschaftshilfe und bewältigte 89 Einsätze im Laufe des vergangenen Jahres. Für die ausgezeichnete Zusammenarbeit dankte er den Feuerwehren im Bezirk sowie den übrigen Partnern des Bevölkerungsschutzes wie der Polizei und den Zivilschutzorganisationen. Als Vertreter des kantonalen Feuerwehrverbandes grüsste Bruno Ruh die Verbandsmitglieder an der GV in Stallikon. Er lobte die Anstrengungen zugunsten der Jugendfeuerwehr und bezeichnete den finanziellen Aufwand dafür als ausgezeichnete Investition. Er erwähnte auch die Tatsache, dass der Grossaufmarsch der zuständigen Gemeindebehörden an dieser Generalversammlung als ein eindrückliches Zeichen der Wertschätzung für die Feuerwehren verstanden werden darf. Mit der Feststellung, dass im Saal des Schulhauses Loomatt an diesem Abend die Blutgruppe F (für Feuerwehr) prominent vertreten sei, schloss Bruno Ruh sein kurzes Grusswort.


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Forum

Dienstag, 5. Februar 2019

Sicherheit durch Schutz, Prävention und eine aktive Sozialpolitik

Nein zum schädlichen Wassergesetz!

Regierungsrat Mario Fehr zu Besuch in Hedingen

Abstimmung vom 10. Februar.

Der Arabische Frühling in Tunesien, die vielen Bettler in den Gassen und U-Bahnstationen in London und Erfahrungen mit Sicherheitsbeamten auf einer Dienstreise in einem Krisengebiet im Nahen Osten – was hat dies alles mit der Politik in der Schweiz und im Kanton Zürich zu tun? In seinem Referat schlug Regierungsrat Mario Fehr einen grossen Bogen über sein vielfältiges Aufgabengebiet als Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich. Vier zentrale Themen stellte er ins Zentrum. Seine Eindrücke beim Besuch von Lehrlingsausbildungsstätten in Tunesien haben ihm deutlich gemacht, wie wichtig partnerschaftliche Lösungen im Migrationsbereich sind. Bilder von Armut in England haben ihn in seiner Haltung bestärkt, dass soziale Sicherheit für alle und das Recht auf ein Existenzminimum zu den Grundfesten des sozialen Friedens in der Schweiz gehören. Unmissverständlich machte er mit Blick auf die Totalrevision des Sozialhilfegesetzes deutlich: «Wer die Verbindlichkeit der Sozialhilfe schmälern will, muss mit meinem Widerstand rechnen.» Sicherheit im öffentlichen Raum

und Gewaltprävention sind für den Sicherheitsdirektor zentrale Aufgaben. Mario Fehr zeigte auf, dass wir seit 40 Jahren die tiefste Kriminalitätsrate haben und die Kantonspolizei Zürich im Kampf gegen häusliche Gewalt schweizweit führend ist. Kommende Woche wird er zusammen mit der Justizdirektorin Jacqueline Fehr an einer Pressekonferenz neue Ansätze zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder vorstellen. Schliesslich betonte er die wichtige Rolle des Sports als niederschwelligen Integrationsmotor und würdigte die Bedeutung der Vereine bei der gesellschaftlichen Integration von Migrantinnen und Migranten. Seine Ausführungen schloss er mit einem Appell zur aktiven politischen Beteiligung. Im Namen der Kandidatinnen und Kandidaten der SPListe 2 überbrachte Simon Vergés den Dank an Mario Fehr für seinen Besuch im Säuliamt. Beim reichhaltigen Brunch kam zum Ausdruck, dass sowohl das gesellige Beisammensein von Jung und Alt als auch das Debattieren und der Austausch von Meinungen zu den Wesensmerkmalen der SP gehören. SP-Bezirk Affoltern, Georges Köpfli

Simon Vérges dankt Regierungsrat Mario Fehr für den Besuch in Hedingen. (Bild zvg.)

Erklärung zur Initiative gegen die Spitex-Kündigung

Kein unnötiges Kostenwachstum im Gesundheitswesen

Als Mitunterzeichner dieser Initiative habe ich zu den im «Anzeiger» vom 1. Februar angeführten Argumenten des Stadtschreibers, noch ein paar Bemerkungen anzubringen. Es ist richtig, der Stadtrat hat drei Monate Zeit, die Initiative für gültig, oder ungültig zu erklären. Alle andern erwähnten Argumente des Stadtschreibers haben keinen direkten Zusammenhang mit der Initiative.

Niedrige Kosten im Bezirk.

Der Text der Initiative lautet: – Die Kündigung mit der Spitex Knonaueramt ist zurückzuziehen. – Der Leistungsvertrag mit der Spitex Knonaueramt ist auf der Basis der leistungsbezogenen Kostendeckung zu erneuern.

Begründung: Die Bedeutung der Spitex rechtfertigt das Mittel der Einzelinitative zur sicheren und wirtschaftlichen Durchführung einer Gemeindeaufgabe. Aufgrund der Antwort des Stadtrates an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018 auf die Anfrage von Dr. Luchsinger ist der Nachweis einer gemeindeeigenen, wirtschaftlichen und sicheren Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ab 1. Januar

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2019 nicht erbracht. Die Aussage des Stadtschreibers, die Initiative für die Gemeindeversammlung vom 11. März zu traktandieren sei kaum möglich, mag stimmen, aber mit gutem Willen kann das erreicht werden. Es müssen nicht alle Fristen maximal ausgenützt werden. Sollte die Initiative als ungültig erklärt werden, was ich nicht hoffe, wäre noch der Rechtsweg offen, was aber zu einer unliebsamen Verzögerung führen würde. Als Einwohner von Affoltern erwarte ich in dieser heiklen Angelegenheit eine Stellungnahme und rasches Handeln im Namen des Stadtrates. Der Stadtrat sollte so viel politisches Gespür haben und merken, dass mit der beschlossenen Kündigung des Spitex-Vertrags enorm viel Geschirr zerschlagen wurde. Zudem hat der Stadtrat einen enormen Image- und Vertrauensverlust erlitten. Dem Stadtschreiber kann dies egal sein, er wohnt im Kanton Aargau, ist nicht betroffen und fühlt den Puls der Einwohner von Affoltern zu wenig. Mit Spannung erwarte ich, ob die Exekutive von Affoltern noch fähig ist, über den eigenen Schatten zu springen. Heinz Schneider, Affoltern

korrekt Korrigendum. Bei der Auflistung der Kantonsratskandidatinnen und –kandidaten im «Anzeiger» vom 1. Februar hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der FDP-Kandidierende auf dem 5. Listenplatz heisst nicht Manuel MoserSchäfer, sondern lediglich Manuel Moser. (Red.)

Es ist wohl kein Zufall, dass der Bezirk Affoltern im Durchschnitt pro Einwohner die niedrigsten Gesundheitskosten im Kanton ausweisen kann. Die über Jahre gepflegte und weiterentwickelte Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung, durch Ärzte, Spital und Pflege hat entscheidend zu diesem Ergebnis beigetragen. Wenn nun einzelne Gemeinden, aus welchen Gründen auch immer, aus

diesem gewachsenen Netzwerk aussteigen wollen, gefährden sie die Versorgungssicherheit, bestimmt aber die wirtschaftlichen Strukturen zulasten der Prämien- und Steuerzahler. Zur Verhinderung eines unnötigen Kostenwachstums im Gesundheitswesen, sind effiziente Dienstleistungen in nächster Nähe unabdingbar. Antoinette Frey, Affoltern a. A., Kantonsratskandidatin SVP

Wichtige Punkte nicht erwähnt Kantonsratskolumne und Leserbrief zum Wassergesetz im «Anzeiger» vom 25. Januar. Es geht um das «Allgemeingut Wasser», die Basis eines jeden Lebens auf unserer Erde! Dazu passt aus meiner Sicht in keiner Art und Weise die Bemerkung von Herrn Haab, dass LinksGrün in die Lügenschublade greife. Man sollte sich eher fragen, warum beide Herren den einen oder anderen wichtigen Punkt nicht erwähnten. Der Zürcher Regierungsrat hatte das neue Wassergesetz erst ohne Möglichkeit einer Privatisierung verfasst. Auf Druck seitens der SVP und FDP hat man sich dann auf diesen scheinheiligen Kompromiss mit einem Privatisierungsanteil von bis zu 49 % (Fuss in der Tür) verständigt. Wenn einer glaubt, dass im Falle einer allfälligen Teilprivatisierung Investoren, auch wenn nur minderheitsbeteiligt, auf eine Gewinnausschüttung verzichten, der hat die herrschende Marktwirtschaft nicht verstanden! Zudem wurde verschwiegen, dass im Falle einer Annahme des neuen Gesetzes der Gewässerschutz geschwächt würde. Dieses

sieht vor, dass künftig näher an Gewässern (Seen, Flüsse, Bäche) gebaut werden dürfte. Auch die Revitalisierung von Gewässern würde erschwert. Das dies sicherlich im einseitigen Interesse der beiden Parteien ist, sollte klar sein. Gerade diese Woche hat der Bundesrat verkündet, dass die Wasserqualität der Schweizer Seen, Flüsse und Bäche zulasten des Fisch- und Amphibienbestands sowie der Mikroorganismen sich weiter verschlechtert. Als Grund werden Überdüngung und Einsatz von Pestiziden etc. genannt. In den letzten Jahren hat die Verunreinigung von Trinkwasserfassungen sowie Flüssen durch die Übernutzung des Bodens deutlich zugenommen. Zudem sollte man wissen, dass die Lobbyisten des Bauernverbandes in Bern zunehmend versuchen, auf die geltenden Trinkwasser-Grenzwerte Einfluss zu nehmen, d.h. diese zu erhöhen. Wer späteren Generationen nicht eine Trinkwassersituation wie in Asien oder Afrika (Wasser aus der PET-Flasche) hinterlassen möchte, der lehnt das einseitige kantonale Trinkwassergesetz ab. Urs und Eleonora Preisig, Mettmenstetten

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Es steht nicht zur Debatte, dass das veraltete Wasserwirtschaftsgesetz des Kanton Zürichs dringend überarbeitet werden muss. Aber das vorliegende Gesetz ist nicht die richtige Lösung: Erstens, das Wassergesetz öffnet Tür und Tor für zukünftige Teilprivatisierungen unseres Trinkwassers. Und obwohl die Mehrheit der Anteile in den Gemeinden bleiben sollen und ein Gewinnverbot besteht, gibt es genügend Schlupflöcher für private Investoren, mit unserem höchsten Gut Gewinne einzustreichen. Tariferhöhungen, Kostensenkungen oder Kostenverlagerungen bei Mischfirmen, wie das Beispiel der Post AG zeigt, um nur einige Beispiele zu nennen. Zweitens wurde der Schutz des Gewässerraums massiv verwässert. Neue Gebäude sollen möglichst nahe an den Gewässern gebaut werden können und dazu sind noch Ausnahmen eingebaut, sodass teilweise nicht einmal diese Mindestanforderung erfüllt werden muss. Dabei ist der Schutz des Gewässerraums essenziell, damit keine Pestizide sowie Schadstoffe die Wasserqualität mindern und Lebensraum zerstören. Auch wird so die Renaturierung der Gewässer verhindert, was eigentlich ein Bundesauftrag wäre. Und drittens versagt das Gesetz auch in Sachen Hochwasserschutz. Die Anforderungen für Gebäude wurden stark abgeschwächt, obwohl die Prognosen zeigen, dass wir durch die Klimaerwärmung zukünftig wesentlich häufiger von Hochwassern betroffen sein werden. Und weil die Renaturierung des Gewässers durch das Gesetz massiv erschwert wird, werden diese auch grössere Konsequenzen haben. Und die Kosten der Schäden am Privateigentum zahlt dann die Allgemeinheit. Aus all diesen Gründen möchte ich allen ans Herz legen, am 10. Februar das schädliche Wassergesetz abzulehnen. Sodass ein neues und besseres ausgearbeitet werden kann. Eines, das dem Wasser, unserem höchsten Allgemeingut, dem Wasserraum- und Umweltschutz gebührend Rechnung tragen kann. Hannah Pfalzgraf, Mettmenstetten, Kantonsrätin SP

Mit diesen Beiträgen schliesst der «Anzeiger» die Diskussion zu den Vorlagen vom 10. Februar ab. Zu anderen Themen sind Zuschriften nach wie vor willkommen. (Red.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Februar 2019

Geburtstagsparty

Schöne Orgelklänge

Der Musikverein Harmonie Hausen feiert sein 125-Jahre-Jubiläum. > Seite 11

Konzert mit Gian Vito Tannoia in der katholischen Kirche in Affoltern. > Seite 13

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Ereignisreicher Start Die Ottenbacher Pontoniere begannen das Jahr mit vielen Aktivitäten. > Seite 13

Rifferswil feiert ein Jahrtausend Grosses Jubiläum mit fünf übers Jahr verteilten Anlässen Rifferswil will sein 1000-JahreJubiläum würdig feiern. Weil die 1100-Seelen-Gemeinde im Oberamt finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, soll die Hälfte des 100 000-Franken-Budgets durch Sponsoren finanziert werden. ................................................... von martin platter «Entweder machen wir etwas Rechtes oder wir lassen es bleiben», antwortet Hugo Walter auf die Frage nach den Kosten für die 1000-Jahre-Feier. Walter ist der einzige Gemeinderat in Rifferswil, der sich bei den letzten Wahlen im April 2018 nochmals zur Verfügung gestellt hatte und die Wiederwahl schaffte. So war es fürs neue Gremium logisch, dass er das OK-Präsidium für die 1000-Jahre-Feier der Oberämtler Gemeinde übernimmt. Schliesslich wurde auch das Budget noch vom «alten» Gemeinderat abgesegnet. Es sieht ein Total von 100 000 Franken vor, die Hälfte soll durch Sponsoringbeiträge gedeckt werden. An guten Ideen mangelt es nicht, wie sich anlässlich eines Kurzbesuches an einer OK-Sitzung am letzten Mittwochabend im neuen Schulhaus gezeigt hat. Das Organisationskomitee setzt sich aus einer elfköpfigen Kommission zusammen, die in der Bevölkerung breit abgestützt ist. Den Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten bildet eine Reihe von Festen, die übers ganze Jahr verteilt sind. Der Neujahrsapéro hat bereits stattgefunden. Das Frühlingsfest wird übers Wochenende vom 31. Mai bis am 2. Juni stattfinden und bildet den eigentlichen Auftakt ins Jubiläumsjahr mit einer Stubete, einem Puurezmorge, einem Confiund Honigwettbewerb und einem Geranienmarkt. Begleitet wird der Anlass von Lesungen und Geschichten von lokalen Künstlern sowie einem Konzert mit Disco am Samstagabend.

Backofen für die Dorfgemeinschaft Das Sommerfest findet vom 16. bis 18. August statt. Zum Auftakt wird am

Die Kommission für die 1000-Jahr-Feierlichkeiten in Rifferswil von links: OK-Präsident Hugo Walter, Christof Roth, Claudia Strasky, Christa Brunhart, Maria Cristina Schmid, Angi Brugger, Werner Schmid, Christof Hotz, Dani Suter, Barbara Abt und Thomas Ziegler. (Bild Martin Platter) Freitagabend der neue Holzfeuerbackofen eingeweiht, der im alten Feuerwehrhäuschen vis-à-vis des «Schwiizer Pöschtli» entstehen soll. Er soll vollumfänglich aus Sponsorenbeiträgen finanziert werden und in Zukunft von einer eigenen Trägerschaft übers Jubiläumsjahr hinaus weiterbetrieben werden. Die Idee ist, dass sich die interessierte Rifferswiler Bevölkerung wie früher zum gemeinsamen Backen trifft. Auch der folgende Samstag steht mit einem Schmaus auf dem Dorfplatz im Zeichen der Kulinarik. Ein Orientierungslauf im Dorf, ein historischer Handwerkermarkt mit flotter Marschmusik und Gesangs-Hymnen sowie ein mehrteiliges Theater zur Reformation bilden das Nachmittagsprogramm. Ein

Openair-Konzert beschliesst den Tag. Am Sonntag gibts 1000 Sonnengrüsse im Seleger Moor, einen Gottesdienst und einen Frühschoppen auf dem Dorfplatz.

Fest vom 1. bis 3. November Vom 1. bis 3. November soll das Herbstfest steigen. Es startet am Freitagabend mit dem Lichterfest der Primarschule und anschliessendem Suppenznacht für alle. Auch der Samstag steht im Zeichen der Kinder – wobei auch die Erwachsenen eingeladen sind, sich an den Spielen, Gestaltungs- und Bewegungs-Workshops zu beteiligen. Die Nacht beginnt mit einem Hofkonzert

und anschliessendem Apéro riche. Der Sonntag geht mit weiteren Spielen, Workshops und Theatervorführungen weiter. In der Silvesternacht soll das Jubiläumsjahr dann gemeinsam beendet werden.

Ausblick auf die kommenden 1000 Jahre Neben dem geplanten Dorfbackofen sollen noch zwei weitere Projekte Bestand übers Jubeljahr hinaus haben. Bis zum Frühlingsfest soll der geteerte Platz zwischen Kirchgemeindesaal und Kirchentreppe durch Kopfsteinpflaster ersetzt werden. Die dazu nötigen 2400 Pflastersteine sollen für 10 Franken das Stück verkauft und die

Steinspender auf einer Tafel verewigt werden. Dazu will das OK in Rifferswil von Tür zu Tür gehen, um für die Aktion Geld zu sammeln. Das dritte Projekt ist ein 1000+1000-Jahr-Weg. Entlang von Gemeindewegen wird eine zweimal 1000 Meter lange Strecke definiert, die die vergangenen und die zukünftigen 1000 Jahre symbolisieren soll. Holzpflöcke, auf denen ein beschriftetes und mit QR-Code versehenes Metallschild angebracht ist, sollen Meilensteine der 1000-jährigen Geschichte Rifferswils markieren. 1291 beispielsweise die Gründung der Eidgenossenschaft, deren Details sich mittels QR-Code kinderleicht aufs Smartphone holen lassen. Was wohl der QR-Code zum Jahr 3019 orakelt?

Die Mauer von Kappel

W

ir wollen keine neue Klostermauer!» Dies war die Schlagzeile einer Volksinitiative zuhanden der Zürcher Landeskirche, deren Unterschriftensammlung am 25. Mai 2018 startete. Die Bögen wurden seinerzeit auch im «Anzeiger» und im «Reformiert» abgedruckt. So hätten theoretisch alle reformierten Mauergegner von Kappel im Kanton Gelegenheit gehabt, den Vorstoss zu unterzeichnen. Dem war aber trotz grossem Engagement des Initiativkomitees nicht so. Bis zum Ablauf der Sammlungsfrist im November kamen nur rund 1800 Unterschriften zusammen. Doch die damals geltende kantonale Kirchenordnung verlangte 2000, Adventsfreude kam kaum auf. In einer Publikation im Amtsblatt vom Januar

2019 stellte der Kirchenrat fest, dass die Frist von sechs Monaten zur Einreichung der Initiative unbenutzt abgelaufen sei. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Bereits im letzten Mai hatte die Kirchensynode, das Parlament der Zürcher Reformierten, ein umfangreiches Paket zuhanden einer Volksabstimmung geschnürt. Dieses enthielt auch eine Reduktion der Unterschriftenzahlen für Volksinitiativen auf 1000. Das Geschäft wurde am 23. September 2018 an der Urne den reformierten Zürcher Stimmberechtigen vorgelegt. 76 % der Stimmenden sagten damals Ja. Der Kirchenrat hat die beschlossenen Gesetzesänderungen auf Anfang 2019 in Kraft gesetzt.

Nun hat das Ämtler Ex-Muros-Initiativkomitee gemäss kürzlichem Bericht im «Anzeiger» die Unterschriftenbögen doch noch eingereicht. Es ist wohl davon auszugehen, dass das Volksbegehren, dessen Unterschriften nach altem Recht gesammelt wurden, nicht automatisch auch für die Neuregelung Gültigkeit haben werden. Denn das Verfahren mit Ankündigung und Abschluss der sechsmonatigen Sammelfrist ist ja eigentlich längst Geschichte. Somit liegt der Ball nun bei Kirchenrat und Synode, welche die Knacknuss öffnen und sagen müssen, was ihrer Meinung nach gilt, «Juristenfutter» für hüben und drüben! Für das Initiativkomitee ist die tiefere Unterschriftenzahl zwar etwas wie verspätete Weihnachten. Sollte

Freiwillig! Seit Jahren erhalte ich, offensichtlich immer aus der gleichen Ecke, jedenfalls mit dem gleichen Schrifttyp, anonyme Briefe, letztmals im Dezember nach meinem Bericht über die Gemeindeschreiber im Bezirk. Man habe Erbarmen mit mir und frage sich, ob man solche Berichte wirklich freiwillig schreibe

jedoch der Vorstoss als ungültig erklärt werden, hilft dies auch nicht weiter. Ob die Sache dann mit einen dritten Kappeler (Papier-)Krieg oder

oder dazu gezwungen werde. Waren frühere Papiere ohne Unterschriften, zierten diesmal handschriftlich «Fridolin, Linda, Peter, Cornelia, Max und Georg» den Zettel. Nach über 70 Beiträgen seit bald sieben Jahren schreibe ich trotz meiner 80 Lenze aufgrund von auch positiven Reaktionen aus der Leserschaft vorläufig (freiwillig) weiter. (rf.)

doch noch mit einer echten Milchsuppe enden wird, steht heute wohl noch in den Sternen. Erich Rüfenacht


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Veranstaltungen

Dienstag, 5. Februar 2019

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Kinder, Kinder! Fasnacht des Familienclubs Wettswil-Bonstetten vom Samstag, 2. Februar Es gibt Feste nur für Kinder, und es gibt Feste nur für Erwachsene. Und dann gibt es da noch … die Fasnacht. ................................................... von livia häberling

A

ls der Umzug vorbei war, kam die Verwirrung. Sie kam aus Lautsprechern und in Form eines Reims: «Ich lieg gern im Gras, Und schau zum Himmel rauf / schaun die ganzen Wolken nicht lustig aus?» – Nein, sahen sie nicht, die Sonne streikte, es war kalt, feucht und neblig, aber der platte Inhalt war nicht das eigentlich Irritierende. Gut zwei Wochen zuvor war das «Fliegerlied» am «Füürball» in Obfelden zu hören gewesen – vor drei Uhr nachts, für Erwachsene. Jetzt lief es auch. Vor drei Uhr nachmittags, für Kinder. Gehörte dieses Lied hierhin, an eine Kinderfasnacht? Aber klar! … Es ist schliesslich ein Kinderlied. Tja, das ist Fasnacht: Ganz egal, ob 6 oder 36 Jahre alt – alle werden mit derselben Musik bespasst. Und Spass, davon hatten die Jungs und Mädels an der Kinderfasnacht des Familienclubs Wettswil-Bonstetten eine Menge. Als Erstes auf dem Umzug quer durchs Dorf, den die «Mülitobelchroser Richterswil» mit ihren Klängen anführten. Konfetti in der Tüte, in der Hand, in der Luft – auf den

Für einmal gabs an einer Strassenschlacht Konfetti statt Tränengas: Dieser Nachwuchspolizist probierte es beim rebellischen Piraten auf die sanfte Tour. Kleidern, in den Haaren, auf dem Boden. Konfetti überall! Nochmal, nochmal, nochmal! Nach dem Umzug waren manche Eltern vielleicht ein bisschen am Ende, aber die Kids, die waren jetzt aufgewärmt und parat für den zweiten Teil der Party. Nach einer Bratwurst, einem Stück Kuchen oder einem Becher Cola strömten sie rein ins Kirchgemeindehaus. Es wartete die Kinderdisco mit zwei Animatorinnen. Nun krochen, hüpften und tanzten die Hexen und Feen und Supermarios und Polizisten. Auch hier war vieles nicht

so anders als bei den Erwachsenen: Die Kleinen kurvten in einer Polonaise durch den Saal, hielten Händchen (aber nur, um im Kreis zu tanzen) und folgten zum Song «Das rote Pferd» den Tanzanweisungen. Und dann war das Fest für die eine oder den anderen vorbei, weil Mami und Papi dazwischengrätschten. Wie gemein! In ein paar Jahren wird das anders sein. Dann werden nicht mehr die Eltern, sondern die Veranstalter die Partykiller sein. Nicht nachmittags, sondern nachts um drei. Aber vorher läuft noch das Fliegerlied.

Bühne frei für den tanzenden Superhelden. (Bilder Livia Häberling)

Musikalische Geburtstagsparty Musikverein Harmonie Hausen feiert sein 125-Jahre-Jubiläum

«Dancing Queen» von Abba. Vorne (v.l.) Sänger Timo Homberger, Sängerin Barbara Brawand, Dirigentin Rägle Brawand und der «Musikanten-Chor».

Der Musikverein Harmonie Hausen trat im Gemeindesaal mit einem spannenden, abwechslungsreichen Programm auf.

Das Jahreskonzert des Musikvereins Hausen am vergangenen Wochenende war auch der Auftakt ins Jubiläumsjahr des Vereins. Auf dem Programm standen musikalische Leckerbissen aus den letzten 15 Jahren. Die ganz grosse Party zum 125. Geburtstag wird am Musigfäscht vom 28. bis 30. Juni stattfinden.

dien aus Filmen bis zu Elvis’ Greatest Hits und «Dancing Queen» von Abba war aus allen Stilrichtungen etwas vorhanden. Matthias Morf, alias Hobo, führte als Moderator durch den Abend. Er informierte über die Hintergründe der Werke oder die Geschichten, die sie musikalisch erzählen. So ging es beispielsweise in der Musik der Oper «Le Calife de Bagdad» um eine Frau, die sich in den Mann verliebt, der sie vor Räubern rettet. Der Geliebte ist der verkleidete Kalif. Melodiös beginnt das Stück mit vollen Klängen, wird dann immer schwungvoller, schneller und steigert sich in ein grosses Fortissimo. Der längste Musikvortrag war das spannende Werk «Around the World in 80 Days» von Otto M. Schwarz. Die Musikantinnen und Musikanten nahmen das Publikum mit auf die

................................................... von marianne voss Am 18. Juli 1894 wurde der Musikverein Harmonie Hausen gegründet. Zum Auftakt des 125-Jahre-Jubiläums fand am Jahreskonzert vom vergangenen Wochenende schon die erste Geburtstagsparty statt. Zweimal füllte sich der Gemeindesaal in Hausen bis auf den

letzten Platz, und zweimal erhielt der Verein vom ersten bis zum letzten Stück viel und begeisterten Applaus. Die über 50 Mitglieder des Orchesters waren unter der Leitung ihrer Dirigentin Rägle Brawand mit voller Konzentration und spürbarer Spielfreude dabei und bewiesen einmal mehr ihr professionelles Niveau. Mehrmals bereicherten auch einzelne der Musikerinnen und Musiker die vorgetragenen Werke mit gekonnten, virtuosen solistischen Einlagen.

Feinfühlig und differenziert Das abwechslungsreiche Programm stand unter dem Motto «Happy Birthday» und beinhaltete die besten Stücke aus dem Repertoire der letzten 15 Jahre. Vom Marsch oder Ländler über Werke aus der Klassik und Melo-

(Bilder Marianne Voss)

abenteuerliche Reise rund um die Welt durch unterschiedliche Kulturen und Landschaften. Feinfühlig und differenziert interpretierten sie die vielfältigen Stimmungen, die Gefahren und die grosse Spannung. Elefanten trompeteten, der Dampfer tutete und überquerte schliesslich im Eiltempo den Atlantik. Das Ziel war erreicht, die Wette gewonnen.

Klanggewaltiger Abschluss Nach der Pause präsentierten sich die Mitglieder des Musikvereins in ihren neuen violetten Hemden. Und nicht nur optisch, auch musikalisch ging es ganz besonders farbig weiter. Als Höhepunkt begleiteten die Sängerin Barbara Brawand und der aus Hausen stammende Sänger Timo Homberger je ein Werk. Das grosse Finale war

dann das bekannte und beliebte Lied «Dancing Queen» von Abba, das alle auf der Bühne gemeinsam mitmusizierten und sangen – ein wunderschöner, klanggewaltiger Abschluss. Der Abend war damit natürlich noch nicht zu Ende. Es ging weiter mit Tanz, begleitet vom «Duo Galaxis», oder mit einem Drink an der «Höckler-Bar». Mit dem Stück von Abba war auch der Bogen geschlagen zum Musigfäscht vom 28. bis 30. Juni in Hausen. Dort wird der Geburtstag des Musikvereins Harmonie Hausen nochmals ausgiebig gefeiert, und dort wird auch die Band Abba99 ein Konzert geben und die unvergleichlichen Hits der schwedischen Popgruppe wieder aufleben lassen. Weitere Informationen zum Musigfäscht und zur Ticket-Reservierung unter www.hausen2019.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 5. Februar 2019

Der Wolf unter uns Naturschutzgruppe Mettmenstetten an der «Wolf»-Ausstellung in Luzern Die Sonderausstellung des Natur-Museums Luzern interessierte rund 35 Teilnehmende der Naturschutzgruppe Mettmenstetten. Die Museumspädagogin Anna Poncet erklärte ihnen alles Wissenswerte zum Wolf gestern und heute. Die Sonderausstellung im NaturMuseum zum Thema «Wolf» ist eigentlich eine Kombination von zwei Ausstellungen: «Der Wolf. Wieder unter uns» des Naturmuseums Freiburg, und «Der Wolf ist da. Eine Menschenausstellung» des Alpinen Museums in Bern. An Aktualität ist das Thema kaum zu überbieten: «Wolf läuft Blick-Leser über den Weg», titelte der «Blick» letzten Oktober, als in Aeugst am Albis ein Wolf gesichtet wurde. In der Zwischenzeit wird sogar von Sichtungen aus Mettmenstetten berichtet. Genau das war ein Schwerpunkt, den die Museumspädagogin Anna Poncet vom Natur-Museum der interessierten, bunt durchmischten Schar der Naturschutzgruppe Mettmenstetten und deren Natur-Detektiven näherbrachte. Sie zeigte anhand der Ausstellungsobjekte auch die Veränderung der Wahrnehmung des Wolfs in den letzten 200 Jahren. Eines der ältesten Präparate des Wolfes, das für die Ausstellung verwendet werden konnte, zeigt den Wolf «ausgestopft» mit bösartiger Miene, was zur Wahr-

Die Museumspädagogin erklärt anhand zweier präparierter Tiere die unterschiedliche Wahrnehmung des Wolfs in der Bevölkerung. (Bild zvg.) nehmung des Wolfes vor 200 Jahren passte. Das zweite, moderne Exemplar war nach neusten Erkenntnissen nicht mehr ausgestopft sondern «präpariert» worden, mit neutralem Gesichtsausdruck, so wie man in der Verhaltensforschung die Ausdrucksformen des Wolfs heute interpretiert. Zwar leben auch in der Schweiz Wölfe in Rudeln, wobei es sich hier

Zwischen-Ruf

Konfetti

Erinnerung an eine Schulstunde «Grüezi, schöne Tänzerin!» «Hello, Sheriff!» «Olala, Sie sind also Miss Schweiz?» Ich konnte noch drei Hexen begrüssen, ein Indianer-Paar, den Chinesischen Kaiser, Pippi Langstrumpf und eine WC-Rollen-Prinzessin. Auch ein Gepard reichte mir brav seine Pfote. Es war Fasnacht. Ich teilte in Gruppen ein: Hexen zusammen mit dem Vampir, dann Sheriffs, Indianer plus Gepard, die Bauchtänzerin mit der Flamencotänzerin usw. Die einzelnen Gruppen sollten sich eine Szene überlegen und vorspielen.

«Neeiin, Frau Ruf! Gleiches mit Gleichem, das ist doch langweilig!» Die Kinder wollten selber Gruppen bilden, und ja, das war natürlich tausendmal besser. Die Polizisten nahmen den Geparden an die Leine und verfolgten Pippi Langstrumpf, der Kaiser von China lehrte die Piratin Chinesisch und die WC-Rollen-Prinzessin tanzte mit Miss Schweiz. In der Pause mischten sich meine Zweitklässler mit den anderen Klassen auf dem Schulhof. Die grösste Bewunderung und am meisten Konfetti (sorry, liebe Hauswartin) erhielt Patrick mit blonder Perücke und Riesenbrüsten. Ute Ruf

Auch die ipw ist jetzt selbstständig Ein einheitliches Modell für alle vier kantonalen Spitäler. Seit diesem Jahr verfügen alle vier kantonalen Spitäler über dieselbe Rechtsform und sind mit denselben unternehmerischen Kompetenzen ausgestattet: Mit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes per 1. Januar 2019 ist auch die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland als öffentlich-rechtliche Anstalt verselbstständigt. Die Verantwortung für die Führung der Psychiatrieklinik ist von der Gesundheitsdirektion auf den neuen Spitalrat übergegangen. Der vom Regierungsrat angestossene Prozess, für alle vier kantonalen Spitäler die gleichen Grundlagen und Voraussetzungen zu schaffen, ist abgeschlossen: Mit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes per 1. Januar 2019 ist auch die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) eine kantonale öffentlich-rechtliche Anstalt. Die bisher als unselbstständiger Betrieb der Gesundheitsdirektion geführte Psychiatrieklinik

mit über 860 Mitarbeitenden verfügt damit über dieselbe Rechtsform und Autonomie wie die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), das Universitätsspital Zürich (USZ) und das Kantonsspital Winterthur (KSW). Der Kantonsrat hatte das ipw-Gesetz an seiner Sitzung vom 29. Oktober 2018 mit grossem Mehr verabschiedet. Innerhalb der Rechtsform der selbstständigen Anstalt haben nun alle vier kantonalen Spitäler eine weitgehende Selbstverantwortung über die Betriebsführung erhalten. Sie verfügen damit über die unternehmerischen Kompetenzen zur Sicherung ihrer Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit. Dazu gehört auch die Verfügungsgewalt über die baulichen Investitionen: Mit der Übertragung der Immobilien im Baurecht können sie über bauliche Investitionsvorhaben, die sie selbst bezahlen müssen, selbst entscheiden. Mit dem einheitlichen Modell bleiben die vier Spitäler dauerhaft im Eigentum des Kantons, und für das Personal bleibt das kantonale Personalrecht wirksam. (pd.)

um Familienverbände mit den Eltern und ihrem Nachwuchs des aktuellen und vorangehenden Jahres handelt. Grosse Wolfsrudel wie im arktischen Norden gibt es hingegen nicht, und entsprechend klein ist die Gefahr, in der Schweiz von einem mitgliedstarken und somit gefährlichen Rudel umzingelt zu werden. Der Wolf in der Schweiz trifft eher als scheuer Einzel-

gänger auf Menschen. Anna Poncet stellte auch fest, dass der Wolf heute ähnlich den Stadtfüchsen eine Anpassung an den Menschen und seine Umgebung entwickelt hat, die ein einvernehmliches Zusammenleben ermöglichen würden. Allerdings sind sich viele Leute der Gefahren und Probleme nicht bewusst, wenn sie junge Wölfe anfüttern oder mit liegengelassenen

Gegen übertragbare Krankheiten schützen

Zeckenimpfung in der Waldegg Apotheke Für 20 Franken können sich Kundinnen und Kunden in der Waldegg Apotheke in Uitikon Waldegg gegen FrühsommerMeningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Zecken (Holzbock) können verschiedene Erreger übertragen, so auch die unheilbare Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Diese Viruserkrankung kann zu schweren Gehirnschäden und bis zum Tod führen. Mit einer Impfung kann diese schwere Erkrankung verhindert werden. Die Waldegg Apotheke bietet die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlene Impfung an. Die Schutzimpfung gegen FSME ist die einzige praktikable Lösung für Personen, die sich wirksam gegen FSME schützen möchten. Jährlich erkranken in der Schweiz zwischen 100 und 250 Personen an FSME. Die Infektion verläuft zwar meist unbemerkt. Wer aber Symptome entwickelt, muss mit schweren Folgeschäden rechnen. Vor allem die Regionen Nordostschweiz, Bern, Teile von Graubünden, Aargau, des Jurasüdfusses und des Rhonetals sind Risikogebiete. Wer sich viel im Wald aufhält, sei es beruflich, zur Ausübung von Sport

oder bei regelmässigen Spaziergängen, sollte sich impfen lassen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung für alle erwachsenen Personen und Kinder ab 6 Jahren.

«Die Impfung ist der einzige Schutz» Impfen lassen kann man sich auch in der Apotheke: Die Waldegg Apotheke in Uitikon Waldegg bietet die Zeckenimpfung als Serviceleistung an. «Wir klären mit jedem Einzelnen ab, ob die FSME-Impfung sinnvoll ist», erklärt Apotheker Simon Trösch. «Erkrankungen durch FSME sind zwar selten, aber sie sind nicht therapierbar und können gravierende Folgen haben. Die Impfung ist der einzige Schutz», so Simon Trösch. «Bei einem Besuch in der Waldegg Apotheke empfehle sich auch, die restlichen Impfungen wieder einmal zu überprüfen», rät Apotheker Simon Trösch. (pd.) Angebot und Preis: «Impfservice Zeckenimpfung» 20 Franken (exklusiv Kosten für Impfstoff). Zeitaufwand: 10 Minuten. Weitere Auskünfte: Waldegg Apotheke, Simon Trösch, Zürcherstrasse 4a, 8142 Uitikon Waldegg. Telefon 044 211 77 22, E-Mail info@waldegg-apotheke.ch, Website www.waldegg-apotheke.ch.

Essensresten Wölfe in die Siedlungen locken. Mit drei Rudeln in der Schweiz dürfte der Wolf in der Schweiz nun in die exponentielle Wachstumsphase gekommen sein, so dass in den kommenden Jahren mit häufigeren Sichtungen und mehr – hoffentlich problemlosen – Interaktionen mit Menschen und deren Nutztieren zu rechnen ist. Werner Eugster

Einstieg in die Berufsbildung Die neu geschaffene Integrationsvorlehre soll motivierte Flüchtlinge auf eine Berufsbildung vorbereiten. Am Donnerstag, 7. Februar, können sich Lehrbetriebe informieren lassen. Viele Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene bringen zwar berufliche Erfahrungen mit, verfügen aber noch nicht über die Voraussetzungen für eine Berufslehre in der Schweiz. Da setzt die neu geschaffene Integrationsvorlehre an. Sie ist eine einjährige, praxisorientierte Vorbereitung auf eine Berufsbildung für motivierte Flüchtlinge. Neben der Arbeit im Betrieb besuchen die Teilnehmenden die Berufsfachschule. Welche Voraussetzungen müssen die Interessenten mitbringen? Wie läuft das Aufnahmeverfahren ab? Wie werden die persönlichen Voraussetzungen abgeklärt und die Eignung im Vorlehrbetrieb überprüft? Und wie sind die bisherigen Erfahrungen mit diesem neuen Angebot? Zu diesen und vielen weiteren Fragen vermittelt die Veranstaltung des Ämtler Lehrstellenforums, des biz Urdorf und des kantonalen Amts für Mittelschul- und Berufsbildung (MBA) umfassende Informationen aus erster Hand. Unter der Moderation von Xavier Nietlisbach, Präsident des Lehrstellenforums und Leiter Berufsbildung der Ernst Schweizer AG, kommen Melanie Aardalsbakke, Projektleiterin Integrationsvorlehre MBA, Massimo Romano, Verantwortlicher schulische Bildung EB Zürich, Hansruedi Sommer, Geschäftsleiter Stiftung zur Weid, und Stefan Schumacher, Berufs-, Studienund Laufbahnberater biz Urdorf, zu Wort. Beim anschliessenden Apéro bietet sich Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen. (pd./tst.) Informationsveranstaltung für Lehrbetriebe und

Jetzt vorsorgen und sich gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. (Symbolbild zvg.)

soziale Institutionen zur Integrationsvorlehre am Donnerstag, 7. Februar, 17 Uhr, bei der Ernst Schweizer AG, Hedingen.


Veranstaltungen/Sport

Dienstag, 5. Februar 2019

Wunderbare Orgelklänge

Konzert mit Gian Vito Tannoia in Affoltern Am Samstag, 9. Februar, um 19 Uhr, findet in der katholischen Kirche in Affoltern ein Orgelkonzert mit Gian Vito Tannoia statt. Gian Vito Tannoia ist Organist und Orgelprofessor am Konservatorium von Matera (Italien). Er ist ein Musiker mit einem breiten Hintergrund, der sich sowohl mit der Orgel als auch mit dem Akkordeon beschäftigte und zusätzlich Musikwissenschaft und Theologie studierte. Seine umfassenden musikalischen und musikwissenschaftlichen Studien schloss er mit dem Bachelor of Arts mit Auszeichnung ab. Sein Können fand auch in Deutschland grosse Anerkennung. So reagierte etwa die «Main-Post» äusserst positiv auf seine brillanten Konzerte. Tannoia versteht es, Tiefe und Virtuosität ausdrucksstark miteinander zu verbinden. Sein Repertoire reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Moderne. Er ist mehrfacher Preisträger verschiedener namhafter Musikwettbewerbe. Bei renommierten Sinfonie- und Kammerorchestern auf der ganzen Welt ist Tannoia ein geschätzter Interpret und gefragter Solist. Als Autor verschiedener Bücher und Essays so-

Als Lehrer liegt ihm auch das Vermitteln der grossen Orgelwerke am Herzen. Er ist Koordinator der Lehrveranstaltungen an der Hochschule für Musik in Matera und seit 2016 «Catedrático de honor» an der Universidad Católica de Caracas. Auf dem Programm stehen Orgelwerke der grossen Meister Bach, Buxtehude, Mozart, Mendelssohn sowie Werke von weniger bekannten Komponisten, Gian Vito Tannoia ist Organist und Orgelprofessor am denen aber gleichKonservatorium von Matera, Italien. (Bild zvg.) wohl eine bedeuwie als Komponist von Orgelwerken tende Rolle in der Orgelmusik wird er für Lesungen angefragt und zu zukommt. Alle Interessierten sind Konzerten auf den berühmten Orgeln herzlich zu diesem grossen Event mit in aller Welt eingeladen. Gian Vito anschliessendem Apéro eingeladen. Tannoia ist Gastprofessor an renom- (pd.) mierten Universitäten, so beispielsweise in Caracas (Venezuela) oder an der Orgelkonzert mit Gian Vito Tannoia in der katholipäpstlichen Lateranuniversität. schen Kirche Affoltern, Samstag, 9. Februar, 19 Uhr.

Ein ereignisreicher Start ins 2019

Hedinger Yanis Bersnak holt Gold

Viel los bei den Ottenbacher Pontonieren

«Begegnung mit dem Wolf»

Neue Wechselausstellung in Spreitenbach Die Wechselausstellung «Begegnung mit dem Wolf» des Vereins CHWolf zeigt die Lebens- und Verhaltensweisen des Wolfs und erklärt dessen Rolle im gesamten Ökosystem. Die interessante Ausstellung ist bis 26. Mai zu Gast in der Umwelt Arena Schweiz.

len-Kamera, Videostationen, diversen Exponaten und vielen interessanten Fakten hat zum Ziel, das natürliche Verhalten und das Lebensumfeld der Wölfe besser zu verstehen und so ein für alle verträgliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Umfassendes Programm Vom 24. Februar bis 26. Mai finden diverse spannende Vorträge und Workshops statt. So können Erwachsene beispielsweise etwas über den Konflikt zwischen Mensch und Wolf oder Wissenswertes zum Thema «Herdenschutz» lernen, während die Kinder Wolfsmarken aus Papier oder einen Pfoten-Stempel basteln können. (pd.)

Die neue Wechselausstellung «Begegnung mit dem Wolf» informiert die Besucherinnen und Besucher der Umwelt Arena umfassend über das Leben des Wolfs und über die Rückkehr des grossen, einheimischen Beutegreifers in die Schweiz. Durch Information und Erleben werden viele offene Fragen beantwortet, Vorurteile abgebaut, Unsicherheiten und Unwahrhei- Weitere Informationen zu den Tagen und Uhrzeiten ten geklärt und Ängste reduziert. sowie alle Öffnungszeiten auf www.umweltarena.ch. Eine intakte Biodiversität ist für unsere Lebensqualität wichtig – und wir alle können in verschiedenen Lebensbereichen zur Förderung der Artenvielfalt beitragen. Die neue Wechselausstellung mit Geruchsund Tastboxen, Monitoring-Utensi- In der Umwelt Arena Spreitenbach können Besucherinnen lien wie Fotofal- und Besucher den Wolf hautnah erleben. (Bild zvg.)

«Geburtsvorbereitung» in Affoltern

Nach den Festtagen ging es für die Ottenbacher Pontoniere am ersten Januarwochenende auf die Skier. An der Generalversammlung wurden das Amt des Fahrchefs neu vergeben, diverse Mitglieder ausgezeichnet und am darauffolgenden Samstag wurde Papier gesammelt.

ihrer vergangenen Vereinszeit Vorstandsmitglieder, halfen bei Anlässen mit und sind nach wie vor aktiv im Verein tätig. Zudem gab der Fahrchef Mike Guthauser an der Generalversammlung sein Amt weiter. Anfänglich trainierte Mike Guthauser während vier Jahren die Jungfahrer. 2007 übernahm er dann das Amt des Fahrchefs und trainierte fortan die Aktiven, sprich alNachdem die Schiffe Ende September le Fahrer und Fahrerinnen ab 21 Jahletzten Jahres ausgewassert worden ren. Er führte die Truppe durch insgesind, folgte für die Ottenbacher Ponto- samt vier Eidgenössische Wettfahren, niere das Wintertraining. Am ersten welche als «Olympische Spiele» dieses Januarwochenende trafen sich vier- Sportes, gelten. Zudem bestritt er mit zehn Pontoniere, um gemeinsam die dem Verein zahlreiche EinzelwettfahSkipisten unsicher zu machen. Auf- ren, Sektionswettfahren, Fernfahrten, grund des dichten Schneefalls wurde Skiweekends und andere Reisen. Abschliessend packte er an der fleissig an den Jasstechniken geschliffen. Am Sonntagabend kehrten die Generalversammlung für ein vorerst Ottenbacher Pontoniere, dieses Jahr letztes Mal als Fahrchef die Gelegenglücklicherweise ohne nennenswerte heit beim Schopf und richtete sein Wort an den Verein. Er bedanke sich Verletzungen, nach Hause zurück. An der Generalversammlung des herzlich für die gute Zeit, in welcher Vereines konnten wiederum zwei Mit- er den Verein in dieser Funktion (beg-) glieder geehrt werden. Christian leiten durfte. Mit einem Geschenk und Blaser und Heinz Leutert feiern dieses einem kräftigen Applaus bedankten Jahr ihr 40-Jahre-Jubiläum im Ponto- sich die Anwesenden für das Geleisteniersportverband. Beide waren in te. Das Amt von Mike Guthauser wird durch Leo Basc-nagel und Christian Schnopp übernommen. Dass die Aufgabe nun geteilt wird, zeigt, wie zeitintensiv das Amt ist. Am Samstag wurde beim Zeitungsbündelwerfen eine erste Standortbestimmung im neuen Jahr vorgenommen. Wer noch nicht ganz zufrieden mit seiner Fitness ist, kann seinen Trainingsplan bis Ende März noch optimieren. Dann werden die Schiffe auch schon wieder eingewassert und es heisst «Ran an die Ruder». Von links: Christian Schnopp, Mike Guthauser und (pd.) Leo Baschnagel. (Bild zvg.)

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Ab Freitag, 15. Februar, jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern der achtteilige Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschaftsgymnastik unter der Leitung von Hebamme Judith Wyss-Kaufmann statt.

Judoka und Goldmedaillengewinner Yanis Bersnak. (Bild zvg.)

Der junge Hedinger Judoka Yanis Bersnak vom Judo Sportclub Dietikon, startete am vergangenen Sonntag an der Zürcher Judo Nachwuchsmeisterschaft in Regensdorf. Er kämpfte in der Kategorie U15 im Limit bis 36 Kilogramm. Yanis Bersnak erwischte einen sehr guten Start, ging schnell mit einer Waza-ari-Wertung in Führung und verteidigte diese Wertung über die Zeit. Im nachfolgenden Kampf zeigte Yanis erneut einen gekonnten Fuss-Wurf, einen Uchi-Mata und gewann den Kampf vorzeitig mit der Höchstwertung Ippon. Jetzt liess der junge Judoka nichts mehr anbrennen und gewann die letzten beiden Kämpfe nach einer Wurftechnik im Bodenkampf mit einer erfolgreichen Festhaltetechnik. Somit durfte Yanis Bersnak am Ende des Turniers die Goldmedaille entgegennehmen und ist verdient Zürcher Kantonalmeister. (pd.)

Die Vorfreude auf ein neues Familienmitglied ist besonders gross. Ein Baby zu bekommen, ist immer eine lebensverändernde Erfahrung. Umso wichtiger ist es, sich auf die Geburt und auch die Zeit danach vorzubereiten. Bewegung und Sport sowie Entspannungs- und Atemübungen während der Schwangerschaft sorgen für ein gutes, selbstbewusstes Körpergefühl und können diverse Schwangerschaftsbeschwerden vorbeugen und die Geburt erheblich erleichtern. Die erfahrene Hebamme Judith Wyss-Kaufmann gestaltet die Lektionen in einer lockeren Atmosphäre und vermittelt den Teilnehmerinnen ihr Wissen und Erfahrungen über

Ein Baby bekommen: eine Lebensverändernde Erfahrung. (Bild zvg.) diese intensive Zeit. Im Anschluss werden verschiedene Themen rund um die Schwangerschaft, Geburt, körperliche Veränderungen, Stillen, Wochenbett sowie Partnerschaft und das Neugeborene eingehender besprochen und so Platz für einen persönlichen Austausch geschaffen. (GS) Anmeldungen nimmt das Familienzentrum Bezirk Affoltern gerne unter Telefon 044 760 21 13 oder E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen sind zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Israel: noch Plätze frei! Auf der Reise nach Israel und Palästina von MännerSache Knonau vom 29. März bis 7. April sind noch zirka sechs Plätze frei. Anmeldungen werden noch bis 15. Februar entgegengenommen. Auskünfte erteilt Pfarrer Thomas Maurer gerne unter thomas.maurer@zh.ref.ch oder per Telefon 044 767 07 32. (pd.)

Die Route führt durch Galiläa, via Golan und die palästinensischen Gebiete zum Toten Meer. (Archivbild zvg.)


Veranstaltungen

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