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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 10 I 169. Jahrgang I Freitag, 5. Februar 2016

Gute Noten

Amphibienwanderung

Umfassende, externe Revision bezeugt dem Haus zum Seewadel gute Buchführung. > Seite 3

Bald wieder eine Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden. > Seite 3

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Bierflaschen-Schläger Kein Freispruch: Obergericht schickt Täter aus dem Säuliamt zum Psychiater. > Seite 5

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Brisantes Thema Kindergarten-Rückstellungsgesuche: Informations- und Austauschabend. > Seite 7

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Rückbau Die alte Kiesaufbereitungsanlage der Agir AG am «Rüssspitz» muss weichen. > Seite 9

«Energiestadt» – eine erstrebenswerte Auszeichnung

Opfer haben oft Schuldgefühle

Die Gemeinden im Säuliamt auf dem Weg zum begehrten Label

Ein Räuber fordert mit vorgehaltener Handfeuerwaffe die Herausgabe des Geldes in der Kasse. Für drei Teams von Affoltemer Tankstellen wurde diese Situation Realität. Der finanzielle Schaden blieb in allen Fällen begrenzt, der psychische Schaden ist noch nicht absehbar. Denn zahlreiche Opfer von Raubüberfällen erleiden ein Trauma und haben noch Jahre später mit den psychischen Folgen, auch Schuldgefühlen, zu kämpfen. Keines der Opfer war deshalb bereit, mit dem «Anzeiger» über die Auswirkungen des Raubüberfalls zu sprechen. Dafür vermittelt der langjährige Polizist und Kriminalpräventionsexperte Markus Atzenweiler ein Bild, wie vielfältig und in manchen Fällen verheerend sich auch unblutig abgelaufene Raubüberfälle auf die Opfer auswirken können. (sals) ................................................... > Interview auf Seite 5

Um den Titel «Energiestadt» tragen zu dürfen, bedarf es auf kommunaler Ebene einige Anstrengungen. Das Label «Energiestadt» dürfen zwei von den 14 Gemeinden im Knonauer Amt beanspruchen. Elf Gemeinden sind Mitglieder im Trägerverein «Energiestadt». Die Gemeinde Rifferswil prüft den Beitritt zum Trägerverein. ................................................... von martin mullis Seit 1991 haben 400 Schweizer Städte und Gemeinden das Label Energiestadt erhalten. Im Säuliamt dürfen die Gemeinden Hedingen und Mettmenstetten den Titel bei der Innerortstafel anbringen. Um aber dieses Ziel zu erreichen, sind grössere Anstrengungen und zum Teil auch umfangreiche Massnahmen zu treffen. Zusammen mit externen Beraterinnen und Beratern, welche vom Trägerverein akkreditiert sind, wird von den Gemeinden einiges an energetischen Grundlagen erwartet. Fast 80 infrage kommende Massnahmen unterteilt in sechs Bereiche, listet der Katalog auf. Um die begehrte Auszeichnung zu erhalten, ist eine gewisse Anzahl Punkte zu erreichen. Entwicklungsplanung, Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, die Mobilität, die interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation heissen die energiepolitisch wichtigen

Gebiete, wo die Gemeinden sich engagieren können. Die Anstrengungen auf dem Weg zur Energiestadt lohnen sich für die Gemeinden auf vielfältige Art und Weise.

Wichtiger Beitrag zur Lebensqualität Doch der Weg dahin, ist mit Anstrengungen und einigem Aufwand gepflastert und verlangt von den Behörden nicht nur Durchhaltewillen, sondern auch Überzeugungsarbeit bei den Steuerzahlenden. Eine unverbindliche und kostenlose Input-Beratung liefert den Gemeinden einen ersten Überblick über die zu treffenden Vorkehrungen. Mit der Mitgliedschaft im Trägerverein Energiestadt beginnt der Prozess für den Erhalt der Bezeichnung Energiestadt. Mit den energiepolitischen Massnahmen leisten die Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Arbeitsplätze werden geschaffen und das Baugewerbe gefördert. Ein wichtiger Aspekt ist auch der öffentliche Verkehr und damit ein ausgewogenes Mobilitätsmanagement. In den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien erhalten die Gemeinden und ihre Einwohner Unterstützung, Beratung und zum Teil auch Förderbeiträge. Letztlich sichert eine unabhängige Labelkommission und ein Netz von ausgewiesenen Experten die Qualität des Labels Energiestadt. Marcel R. Streiff, Standortförderer im Säuliamt, nennt das Label «Energiestadt» überaus wertvoll für die Region. Immerhin

Der verantwortliche Gemeinderat Martin K. Schnorf vor dem Zertifikat Energiestadt der Gemeinde Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis) sind die Nachhaltigkeitskriterien, zur Erreichung der vom Verein Standortförderung Knonauer Amt gesetzten Kernziele im Bereich Umwelt, ausgesprochen wichtig.

Kein Widerstand aus der Bevölkerung Neben Hedingen darf Mettmenstetten als zweite Gemeinde im Säuliamt stolz auf das Label «Energiestadt» sein. Gemeinderat Martin K. Schnorf, zuständig für Gesundheit und Umweltschutz, spürte bei der Umsetzung des Projektes keinerlei Widerstand. Sowohl von den Behörden als auch aus der Bevölkerung vernahm er praktisch ausschliesslich Zustimmung. Gemeinderat Schnorf spricht zwar von einem grossen Aufwand bei der Umsetzung

der Massnahmen, er bezeichnet aber das Label «Energiestadt» als Gemeinschaftsprojekt der politischen Gemeinde und der Schulen. Mettmenstetten durfte vor allem bei den öffentlichen Gebäuden starke, energetisch wertvolle Massnahmen vorweisen und profitierte auch bei der sehr guten Situation im öffentlichen Verkehr, so Martin Schnorf. Die übrigen Gemeinden im Bezirk Affoltern sind, mit Ausnahme der Gemeinde Rifferswil, Mitglieder des Trägervereins Energiestadt und haben damit einen ersten Schritt zur Erreichung des Labels gemacht. Der zuständige Gemeinderat von Rifferswil, Thomas Müller, prüft jedoch derzeit mit der Energiekommission ebenfalls einen Beitritt in den Trägerverein.

Dieses Jahr wurden in Affoltern drei Tankstellenshops ausgeraubt. Der verursachte Schaden ist vor allem psychischer Natur.

anzeigen

Hergestellt wie vor mehreren tausend Jahren Die Passion der katholischen Kirche Bonstetten wird aus Bronze gegossen «Wenn man vorsichtig ist, dann kann ein Schmelztiegel für 50 Güsse benutzt werden», erklärt Ignaz Röllin von der Kunstgiesserei Bellform in Neuheim ZG. Dann greift er zum Flaschenzug und holt den mit Bronze, gefüllten Schmelztiegel, aus dem im Boden eingelassenen Schmelzofen. Zu dritt wird der Schmelztiegel in die richtige Position gebracht und Ignaz Röllin giesst vorsichtig die flüssige Bronze in die Formen. Durch die Frischluft beginnt die Bronze weiss zu glühen – die Werkstatt ist taghell erleuchtet. Die Szene gleicht einem letzten Aufbäumen der Bronze, vor dem Finden der definitiven Form. 14 so gegossene Relieftafeln werden die Passionsgeschichte in der neuen katholischen Kirche Bonstetten zeigen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 05 Nach dem Guss wird die Bronze für die Wiederverwertung in Barren gegossen. (Bild Salomon Schneider)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bürgersprechstunde Am kommenden Montag, 8. Februar 2016, 17.00 Uhr findet im Gemeindezentrum, 3. Stock, Marktplatz 1, die Bürgersprechstunde mit dem Gemeindepräsidenten und einem Ressortvorstand statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Affoltern am Albis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Affoltern am Albis, 5. Februar 2016 Der Gemeinderat

Gemeinde Knonau 007 Knonau/009 Mettmenstetten 382 Zürichstrasse, Rossauerstrasse (Knonau) bis Dorfeingang Mettmenstetten; km 1,920 bis 3,680; Radweglückenschliessung (K 24)

Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb Knonau. Das folgende Projekt wird nach Durchführung des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Radweglückenschliessung (K 24) Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche zur Einsicht auf. Die Pläne liegen vom 5. Februar 2016 bis 5. März 2016 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau. Öffnungszeiten siehe www.knonau.ch. Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann:

Friedhof Affoltern am Albis Grabräumung Die Ruhefrist für die/das • Urnengräber Nrn. 376 bis 389 (Bestattungsjahre 1994 bis 1995) • Erdgräber Nrn. 181 bis 198 (Bestattungsjahre 1994 bis 1995) • Kindergrab Nr. 89 (Bestattungsjahr 1995) • Gemeinschaftsgrab Nrn. 13 bis 16 (Bestattungsjahr 1995) • Urnen-Nischen Diverse (Bestattungsjahre 1993 bis 1995) ist abgelaufen. Diese Grabfelder werden im Frühling 2016 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 30. April 2016 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Affoltern am Albis über die verbliebenen Grabdenkmäler und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Teilweise Aufhebung von Verkehrsbaulinien an der Rifferswilerstrasse Die Volkswirtschaftsdirektion hat am 14. Dezember 2015 verfügt: Mit Beschluss Nr. 5289: Wiedererwägungsweise wird die Verkehrsbaulinie an der Rifferswilerstrasse (Route 676), im Bereich von Kat.-Nrn. 2827 und 2828 ersatzlos aufgehoben. Die Pläne liegen vom 5. Februar 2016 bis am 7. März 2016 im Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, während der ordentlichen Büroöffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Gemeindeverwaltung Hausen a. A. Bauamt

Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG).

Teilweise Wiedererwägung von Verkehrsbaulinien an der Albis- und Dorfstrasse Die Volkswirtschaftsdirektion hat am 18. Januar 2016 verfügt: Mit Beschluss Nr. 5015: In teilweiser Wiedererwägung der Festsetzung BV Nr. 5066/2012 werden an der östlichen Seite der Albisstrasse (Route 650), Abschnitt Kat.-Nrn. 1342 bis 128, sowie an der westlichen Seite der Dorfstrasse (Route 650), Abschnitt Kat.-Nr. 3709 (ehemals 3516), die Verkehrsbaulinien aufgehoben/neu festgesetzt. Die Pläne liegen vom 5. Februar 2016 bis am 7. März 2016 im Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, während der ordentlichen Büroöffnungszeiten zur Einsichtnahme auf.

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 2. Februar 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Garcia Abad Ignacio Javier, geb. 2000, Bürger von Spanien Stallikon, 5. Februar 2016 Gemeinderat Stallikon

Todesfälle Affoltern am Albis Am 25. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Christian Röthlisberger geb. 6. September 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Gemeindeverwaltung Hausen a. A. Bauamt

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Einbürgerungen

Viel Pech. Wer hilft einer Frau

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 26. Januar 2016 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:

mit Fr. 1000.–? Rückzahlung nach Absprache. Telefon 079 777 23 22. Wer bringt Sonne in mein Herz?

• Metelka Dominik, geb. 1982, tschechischer Staatsangehöriger wohnhaft in Mettmenstetten • Molinaro Antonio, geb. 1976, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 5. Februar 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Februar 2016

3

Gute Noten für das Haus zum Seewadel Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Der Gemeinderat hatte 2014 entschieden, die Buchhaltung des Alters- und Pflegeheims Haus zum Seewadel nicht mehr durch die Finanzabteilung führen zu lassen. Zu diesem Entscheid führten insbesondere Synergieüberlegungen. Öffentlich-rechtlich geführte Heime haben die Rechnung in zwei verschiedenen Rechnungslegungsarten darzustellen. Einerseits nach Curaviva, andererseits nach HRM 1, welches auch für die Gemeinde massgebend ist. Bisher wurden alle Zahlen manuell in die Gemeindesoftwarelösung eingetragen, was einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutete. Die Heimsoftware bot allerdings die Möglichkeit, beide Systeme gleichzeitig zu führen. Mit ihr verbunden sind die Nebenbuchhaltungen wie Anlagebuchhaltung, Lohn, Debitoren, Kreditoren und die Leistungserfassung. Nach einem Jahr Produktivbetrieb wurde nun eine umfassende, externe Revision durchgeführt. Diese bezeugt dem Haus zum Seewadel eine einwandfreie Buchführung. Der Gemeinderat sieht sich mit diesem Ergebnis darin bestätigt, auch weiterhin auf effiziente und kostengünstige Lösungen zu setzen.

Totalrevision Entschädigungs- und Personalverordnung An einer der nächsten Gemeindeversammlungen wird das Marktreglement beraten. Nachdem die Besucherzahlen am Chilbi-Montag seit Jahren gering sind, soll am Montag kein Markt mehr stattfinden. Bisher waren die beiden ChilbiMontage als freie Tage für das Personal definiert. Dies anstelle der andernorts üblichen bzw. im kantonalen Recht vorgesehenen freien Tage (Knabenschiessen, Sechseläuten bzw. Fasnachtsmontag). Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat entschieden, generell das Personalrecht vom Marktreglement zu entkoppeln und die Personal- und Entschädigungsverordnung (PEV) aus dem Jahre 1999 einer Totalrevision zu unterziehen. Gemäss Gemeindeordnung ist die

Umfassende, externe Revision zeigte: Einwandfreie Buchführung im Haus zum Seewadel. (Bild Werner Schneiter) heutige Personal- und Entschädigungsverordnung in zwei eigenständige Verordnungen aufzuteilen. Die Personalverordnung ist der Urne vorzulegen, die Entschädigungsverordnung der Gemeindeversammlung. Wie bei Urnengeschäften üblich, wird die Personalverordnung zur Vernehmlassung unterbreitet. Damit die Vergleichbarkeit aufgrund der Aufspaltung der heutigen PEV etwas einfacher ist, wird auch die Entschädigungsverordnung zur Vernehmlassung gestellt. Ziel der neu-

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Heute Freitag feiern Helen und Peter Widmer in Stallikon die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 97. Geburtstag In Affoltern darf Paul Grunder am kommenden Montag, 8. Februar, den 97. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubilaren ein frohes Geburtstagsfest.

Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 6. Februar, darf Toni Kistler in Affoltern den 85. Geburtstag feiern. Dem ehemaligen OVA-Aussendienstmitarbeiter gratulieren wir herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Agatha (Agi) Kälin-Blattmann feiert heute Freitag, 5. Februar, in Obfelden den 80. Geburtstag. Der Ehefrau des «stehenden Klarinettisten» Leo Kälin erfreut sich guter Gesundheit. Wir wünschen ihr im Kreis der Familie einen schönen Festtag.

en Personalverordnung ist es, die Gemeinde Affoltern am Albis als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Gleichzeitig sollen die Chilbitage neu geregelt und die Unabhängigkeit vom Kanton vollzogen werden. Durch verschiedene Massnahmen auf Arbeitgeber-, wie auch auf Arbeitnehmerseite, konnte eine faire Gesamtlösung erarbeitet werden und dies alles ohne Mehrkosten im Vergleich zur heutigen Lösung. Bei der Entschädigungsverordnung werden

insbesondere fehlende rechtliche Grundlagen ergänzt. Die Behördenentschädigungen bleiben gleich, bzw. werden gesenkt. An der Vernehmlassung können sich alle interessierten Personen beteiligen. Die Unterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde (www.affoltern-am-albis.ch) aufgeschaltet. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis 31. März 2016. Die Urnenabstimmung für die neue Personalverordnung ist auf den 25. September 2016 terminiert. (tro)

Und übrigens ... ... hat die Kommunalpolizei im Januar 2016 während rund 16 Stunden Geschwindigkeitsmessungen in Affoltern am Albis durchgeführt. Von den insgesamt 4037 kontrollierten Fahrzeugen waren nur 186 Lenker (4,6%) zu schnell unterwegs.

Bald wandern die Amphibien Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden Kalte Nächte und frühlingshafte Temperaturen am Tag: Noch hat der Amphibienzug nicht begonnen. Dennoch ist jederzeit mit der alljährlichen Wanderung der Frösche, Kröten und Molche zu rechnen. Sollten nicht erneut winterliche Verhältnisse auftreten, werden sie wieder von ihren Winterquartieren zu ihren Laichplätzen wandern. Auch dieses Jahr wird deshalb die Kantonsstrasse Vom Winterquartier zum Laichplatz: Erdkröten wandern zwischen Masch- über die Tambrigstrasse zwischen Obfelden und Maschwanden und Obfel- wanden. Deshalb wird sie – wie auch die Wolserholzstrasse den (einschliess- – temporär für den Verkehr gesperrt. (Bild Hanspeter Tschanz) lich der Wolserholzstrasse) während der Zugzeit Instinkt folgend, zu ihren angestammnachts für den Verkehr gesperrt sein. ten Laichplätzen. Dort paaren sie sich Schon bald wird es so weit sein: zwi- und laichen ab. Eine neue Generation schen wächst heran – der Kreis schliesst sich. Ma-schwanden und Obfelden wandern Der Amphibienzug kann wenige wieder tausende Amphibien aus dem Tage oder aber mehrere Wochen dauGebiet Wolserholz über die Kantons- ern – je nach Witterung. Oft wandern strasse Richtung Lorze. Sie verlassen die Tiere in Massen, manchmal auch ihr Winterquartier und ziehen, ihrem vereinzelt. Damit die Tiere gefahrlos

ihr Ziel erreichen, werden die Kantonsstrasse zwischen Obfelden und Maschwanden (Tambrigstrasse) sowie die Wolserholzstrasse auch dieses Jahr wieder gesperrt. Die Umfahrung erfolgt via Mettmenstetten und wird entsprechend signalisiert. Die Sperrzeit dauert jeweils von 18.30 bis 5.30 Uhr. Die Fachstelle Naturschutz und das Tiefbauamt appellieren dringend an die Automobilistinnen und Automobilisten, die Sperrzeiten einzuhalten und bitten um Verständnis. Die Zugstelle wird kontrolliert. Amphibien sind geschützte Tiere – wer gegen die Sperrung verstösst, macht sich strafbar. (ki.) anzeige


Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Brigitte Suter, Albisstrasse 80, 8932 Mettmenstetten Vertreter: HBN International, Sarina Suter, Dollägerten 14, 8934 Knonau Bauprojekt: Umbau bestehende Scheune zu Zweifamilienhaus, Vers.Nr. 1850, Kat.-Nr. 4292, Albisstr. 78a (Kernzone KB) (rechtsgültiger Schutzvertrag)

Aeugst am Albis

Bonstetten

Bauherrschaft: Keller-Jones Christian und Dorcas, Im Weieracher 7, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: CSL Partner Architekten AG, Marktgasse 15, 6340 Baar Bauvorhaben: Anbau an bestehendes EFH, inkl. Umbau des bestehenden EFH, Buechbodenstrasse 1, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 283, GV-Nr. 828, Zone WA, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3)

Bauherrschaft: TRIPLE SEVEN HOLDING AG, Baarerstrasse 141, 6300 Zug Projektverfasser: SACH ARCHITEKTEN AG, Stampfenbrunnenstrasse 1, 8048 Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, nach Abbruch Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 356, Stallikerstrasse 18, Kat.-Nr. 1173 (Zone W2/40)

Hedingen

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Daniel Obschlager, Schachenstrasse 2, 8909 Zwillikon Projektverfasser: LBA Architekturbüro, Laurstrasse 10, 5201 Brugg Bauvorhaben: Umnutzung Rinderstall zu Pferdestall mit Auslauf (bereits erstellt), Neubau Remise mit Pferdestallteil, Umbau Anbindestall zu Mutterkuhstall mit Auslauf, Neubau Reitplatz, Projektergänzung; Umbau Remise in 3 Pferdeboxen mit Auslauf (bereits erstellt), Terrainveränderung auf Grundstück Nr. 2372, Sälen, Gemeindegebiet Hedingen, Vers.-Nrn. 2301 und 2302, Kat.-Nrn. 6155 und 2372 (Hedingen), Schachenstrasse (Hohfuren) und Sälen Hedingen, Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Daniel Obschlager, Schachenstrasse 2, 8909 Zwillikon Projektverfasser: LBA Architekturbüro, Laurstrasse 10, 5201 Brugg Bauvorhaben: Umnutzung Rinderstall zu Pferdestall mit Auslauf (bereits erstellt), Neubau Remise mit Pferdestallteil, Umbau Anbindestall zu Mutterkuhstall mit Auslauf, Neubau Reitplatz, Projektergänzung; Umbau Remise in 3 Pferdeboxen mit Auslauf (bereits erstellt), Terrainveränderung auf Grundstück Nr. 2372, Sälen, Gemeindegebiet Hedingen, Vers.-Nrn. 2301 und 2302, Kat.-Nrn. 6155 und 2372 (Hedingen), Schachenstrasse (Hohfuren) und Sälen Hedingen, Landwirtschaftszone

Knonau Bauherrschaft: APG/SGA Allg. Plakatgesellschaft AG, Giesshübelstrasse 4, 8027 Zürich Bauvorhaben: Plakatwerbeträger, Hasentalstrasse 16, Kat.-Nr. 671, Gewerbezone

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung Gnade

HERZLICHEN DANK Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend, zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Diese Wertschätzung hat uns tief bewegt. Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Felix von Burg, Mettmenstetten, der Spitex Mettmenstetten, dem Pflegepersonal der Senevita, Affoltern am Albis, Pfarrer Angelo Saporiti für die ergreifende Messe sowie allen, die meinen Ehemann, unseren Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Antonio Ruggiero * 19. 1. 1934 – † 13. 1.2016

R I N G R A Z I A M E N TO E’ difficile perdere una persona cara, ma è confortante sapere quanto amore, amicizia e rispetto gli è stato dimostrato. Grazie a tutti coloro che si sono uniti al nostro dolore. La vostra partecipazione, dimostrataci in così tanti modi, ci ha profondamente commosso. Un ringraziamento particolare va al Dott. Felix von Burg, alla Spitex di Mettmenstetten, alla casa di cura Senevita di Affoltern am Albis, a Padre Angelo Saporiti per la commovente liturgia e a tutti coloro che hanno accompagnato mio marito, nostro padre, suocero, nonno e bisnonno durante il suo ultimo viaggio.

I famigliari

Gemeinde Mettmenstetten 382 Zürichstrasse, Rossauerstrasse (Knonau) bis Dorfeingang Mettmenstetten, km 1,920 bis 3,680, Radweglückenschliessung

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan Das folgende Projekt wird nach Durchführung des Mitwirkungsverfahrens gemäss §§ 13 StrG, 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Mettmenstetten, 007 Knonau/009 Mettmenstetten, 382 Zürichstrasse, Rossauerstrasse (Knonau) bis Dorfeingang Mettmenstetten, km 1,920 bis 3,680, Radweglückenschliessung (K 24). Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche zur Einsicht auf. Die Pläne liegen vom 5. Februar 2016 bis 5. März 2016 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstr. 2, 8932 Mettmenstetten. Mo 8.00 – 11.30/14.00 – 18.30 Uhr, Di–Do 8.00–11.30/14.00–16.30 Uhr, Fr 7.00–14.00 Uhr (durchgehend). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, Postfach 80, 8932 Mettmenstetten. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung und Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Mettmenstetten, 5. Februar 2016

Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt

VIELEN HERZLICHEN DANK allen Freunden, Verwandten und Bekannten, die unsere liebe

Ida Huber-Holliger auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir entgegennehmen durften, geben uns Kraft. Wir danken allen, die ihr im Leben mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind. Aufrichtigen Dank an Herrn Pfarrer Jakob Dubler für die würdig und persönlich gestaltete Trauerfeier. Ein ganz spezieller Dank gilt dem Pflegepersonal des Hauses zum Seewadel in Affoltern für die umsichtige und liebevolle Pflege in der letzten Zeit. Watt, im Januar 2016

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Februar 2016

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«Manche Opfer überwinden den Schrecken eines Raubüberfalls nie» Dieses Jahr wurden in Affoltern bereits drei Tankstellenshops ausgeraubt Wenn bei einem Raubüberfall niemand körperlich verletzt worden ist, heisst das nicht, dass alle heil geblieben sind. Verkaufspersonal und Zeugen von Tankstellenraubüberfällen benötigen zur Verarbeitung des Ereignisses meist professionelle Hilfe: Interview mit ÜberfallExperte Markus Atzenweiler.

len. Mit anderen Worten muss die Festnahme des Täters wahrscheinlich sein und die Beute gering. Kommen Angestellte, die Sie ausgebildet haben, nach einem Überfall manchmal auch zu Ihnen? Wir sind auf präventive Ausbildung ausgerichtet. Opferbetreuung ist für mich jedoch eine Zusatzaufgabe, die mir sehr am Herzen liegt. Ich bin kein Psychologe, habe jedoch eine Debriefing-Ausbildung. Hier wird mit gesprächsorientierter Nachsorge gearbeitet. Wir haben zusätzlich für Menschen nach Gewalttaten auch noch einen praktischen Teil aus unseren Trainings miteinbezogen. Mit dieser Methode hatten wir schon sehr schöne Erfolge.

................................................... von salomon schneider Im Duden werden Traumata als starke psychische Erschütterungen definiert, die, manchmal unbewusst, noch lange wirksam sind. Notfallpsychologische Studien haben gezeigt, dass drei von vier Opfern von Raubüberfällen diese als traumatisches Ereignis erleben. Bei den Opfern treten dann – manchmal direkt, teilweise erst nach einigen Tagen – Belastungssymptome auf: Meist emotionale und gedankliche Stressreaktionen. Nachdem in einem ersten Artikel («Anzeiger» vom 26. Januar) mögliche Täter-Motive beleuchtet wurden, geht der «Anzeiger» im Interview mit Markus Atzenweiler, Geschäftsführer und Gründer der Yourpower Kriminalprävention AG der Frage nach, welche psychischen Folgen Raubüberfälle für Opfer mit sich bringen können. «Anzeiger»: Welchen Erfahrungshintergrund bringen Sie mit? Markus Atzenweiler: Ich war 23 Jahre lang Polizist und habe im Beruf

Markus Atzenweiler ist Experte für Kriminalprävention. (Bild zvg.)

BP setzt seit Jahren auf professionelle Überfallschulung für das Shop-Personal. (Bild Salomon Schneider) viel erlebt im Umgang mit Räubern. Ich war sogar selbst einmal als Opfer bei einem Raubüberfall dabei und arbeite seit Jahren mit Betroffenen von Raubüberfällen. In welchem Rahmen finden Ihre Schulungen statt? Eine Raubüberfall-Schulung dauert normalerweise einen Arbeitstag. Einerseits üben wir den Ernstfall, andererseits machen wir auch Verhaltens- und Aufmerksamkeitsschulung. Die Ernstfallübung ist für unsere Kundschaft die beste Traumaprävention. Wir fordern dabei die Auszubildenden bis an ihre Grenzen und ordnen das Passierte anschliessend ein. Schulung findet mit der Kamera statt, damit die Angestellten ihr Verhalten genau beobachten können und die eigene Reaktion sehen. Besondere Vorsicht ist bei der Schulung von Personen geboten, die bereits einen Raubüberfall miterleben mussten. Bei ihnen können durch die Ernstfallübung traumatische Erinnerungen wieder ins Bewusstsein zurückgeholt werden, was von mir aus gesehen auf jeden Fall zu verhindern ist.

Kann man sich als Angestellter auf einen Überfall vorbereiten? Der untrainierte Mensch reagiert im Stress des Raubes affektiv. Das heisst, er macht agiert unkontrolliert. Die meisten reagieren eher blockiert, dann machen sie zum Glück nichts Falsches. Allerdings haben sie dann auch Mühe in die Gänge zu kommen. Wir trainieren mit den Leuten ein Standardszenario, das in Fleisch und Blut übergeht. Wir haben zudem ein Mentaltraining entwickelt, das den Leuten dabei hilft, das Gelernte auch nach einem Jahr noch umzusetzen. .................................................................

Untrainierte Menschen reagieren affektiv ................................................................. Wie gross unterscheiden sich die Reaktionen auf Raubüberfälle bei den Menschen? Passiert ein Raubüberfall, können manche eine solche Extremsituation rasch verarbeiten, andere überwinden das durch den Raubüberfall verursachte Trauma nie. Im schlimmsten Fall münden die Folgen in Arbeitsunfähig-

keit, Medikamentenbedarf und Suchtproblematik. Viele Angestellte können auch nicht mehr zurück in die Shops. Kann durch bewusstes Verhalten ein für Räuber ungünstiges Klima erzeugt werden? Ja. Das fängt beim Arbeitsweg an, geht weiter im Geschäft und hört auf dem Nachhauseweg auf. Wer aufmerksam ist, kann beobachtenden Räubern das Gefühl geben, dass er hier kein Überraschungsmoment erzeugen kann. Wichtig ist, dass auch bei Verdacht sofort die Polizei alarmiert wird – und zwar lieber einmal zu viel. Was haben die Betreiber von Tankstellenshops in den letzten Jahren verändert, um das Personal zu schützen? Sie müssen die Sicherheits-Prozesse und die gesamte Sicherheits-Technik so ausrichten, dass es keine hohe Beute (maximal einige tausend Franken) geben kann. Das heisst, der Mitarbeitende darf von seinen Möglichkeiten her gar nicht an viel Geld herankommen. Das ist vielerorts schon so. Die Kosten-Nutzen-Rechnung muss für den Räuber möglichst schlecht ausfal-

Gibt es allgemeine Tendenzen, wie Opfer auf Raubüberfälle reagieren? Oft kommen bei den Opfern Schuldgefühle hoch. Um das Ohnmachtsgefühl zu bekämpfen, leben sie die Situation immer wieder durch und wünschen sich, besser reagiert zu haben. Dies wird oft durch Bekannte verstärkt, die erläutern, wie sie sich verhalten hätten. Mein Ansatz ist, mich mit den Opfern darauf zu konzentrieren, was sie gut gemacht haben. ...............................................................

Opfer kämpfen oft mit Schuldgefühlen ............................................................... Welche Ansätze zur Traumabewältigung von Raubüberfallopfern werden in der Schweiz angewandt? Es gibt zahlreiche unterschiedliche Methoden. Psychologen und Psychiater haben eine andere Ausbildung als ich und gehen deshalb auch anders an die Opferhilfe heran. Wichtig ist, eine Therapierung zu finden, die dem eigenen Trauma bestmöglich entgegenwirkt. Ich bin beispielsweise kein Freund von Medikamentierung, sondern setze auf schnelle, begleitete Wiedereingliederung ins Arbeitsleben. Denn viele Opfer brauchen neben der professionellen Begleitung auch ihre Strukturen, um sich zu erholen. Wenn sie auch aus dem Arbeitskontext herausgerissen werden, wirkt der Raubüberfall noch viel einschneidender. Positiv aus einem Überfall hervorzugehen ist für mich das A und O.

Bierflaschen-Schläger: Psychiater statt Freispruch Zürcher Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Affoltern erfolgreich angefochten Laut Anklage hat ein betrunkener Elektroinstallateur in einem Club in Affoltern einem Gast eine Bierflasche ins Gesicht geschlagen. Während das Bezirksgericht Affoltern den Beschuldigten mangels Zeugen freigesprochen hatte, sah es jetzt das Obergericht anders. ................................................... von attila szenogrady Es war in der Nacht auf den 19. Oktober 2014, als es am frühen Morgen zur sogenannten «Stunde der Idioten» im «Ampère» in Affoltern zwischen zwei jungen Männern wegen einer Frau zu einer Auseinandersetzung kam. Dabei griff laut Anklage ein heute 26-jähriger Schweizer zu einer Bierflasche und schlug diese seinem Gegner so wuchtig ins Gesicht, dass sie zersplit-

terte und das Opfer diverse Schnittverletzungen an Wange, Kinn und Lippe erlitt. Es musste in der Folge im Spital Affoltern verarztet werden.

«Filmriss» geltend gemacht Die Polizei war rechtzeitig vor Ort und konnte den mutmasslichen Täter aus dem Bezirk Affoltern festnehmen. Dieser war nicht nur erheblich angetrunken, sondern hatte auch am Abend Drogen wie Marihuana sowie Ecstasy konsumiert. Allerdings stellte er den Schlag mit der Flasche in Abrede und machte infolge seines schweren Rausches einen kompletten «Filmriss» für die Tatzeit geltend. Diese Taktik des angeschuldigten Elektroinstallateurs hatte zunächst im letzten September am Bezirksgericht Affoltern noch Erfolg. So kam dieses mangels Tatzeugen zu einem Freispruch vom Hauptvorwurf der ver-

suchten schweren Körperverletzung. So habe lediglich der Privatkläger den Beschuldigten klar belastet, schrieb das Landgericht. Dies obwohl der Vorfall mitten auf der Tanzfläche des Clubs stattgefunden haben soll. Der entlastete Mann wurde lediglich wegen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes mit 500 Franken gebüsst. Für die Untersuchungshaft von neun Tagen erhielt er eine Genugtuung von 1500 Franken.

Wende am Obergericht Die Staatsanwaltschaft und der Geschädigte legten Berufung ein und verlangten am letzten Freitag vor Obergericht die Aufhebung des Freispruchs. Der zuständige Staatsanwalt forderte wegen versuchter schwerer Körperverletzung oder zumindest wegen Verübung einer Tat in selbst verschuldeter Zurechnungsunfähigkeit eine be-

dingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Der Rechtsvertreter des Opfers wollte einen Schadenersatz sowie eine angemessene Genugtuung für seinen Mandanten herausholen. Der Verteidiger setzte sich dagegen für die Bestätigung des Urteils aus Affoltern am Albis ein. Zum Schluss kam es zu einer Wende vor Obergericht. So sah dieses den Sachverhalt aufgrund der glaubhaften Belastungen des Opfers und der medizinischen Berichte als erstellt an. Allerdings kamen die Oberrichter noch zu keinem Urteil. So soll sich der Beschuldigte zunächst einem psychiatrischen Gutachten unterziehen. Dieses soll abklären, ob der Beschuldigte bei der Tat vollkommen schuldunfähig gewesen sei. Oder ob lediglich eine Verminderung der Schuldfähigkeit vorlag und in welchem Grad. Erst nach diesem Bericht wird das Obergericht über Schuldpunkt und Strafzumessung entscheiden. Diese

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Kindergarten-Rückstellungsgesuche – ein viel diskutiertes Thema Informations- und Austauschabend für Fachpersonen aus dem Vorschul- und Schulbereich Die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungsund Therapiestelle Affoltern (FBS) lud zu einem Informationsund Austauschabend für Fachpersonen aus dem Vorschulund Schulbereich ein. Dass das Thema Kindergarten-Rückstellung brisant ist, zeigte die grosse Teilnehmerzahl. Insbesondere die Zunahme der Rückstellungs-Beratungen hatte Claudia Laimer, Leiterin der FBS, zu diesem Anlass bewogen. Sie stelle fest, dass nicht nur Eltern, sondern auch Behörden und Spielgruppen-/Kita-Leitungen, welche dieses Angebot nutzen, oft verunsichert seien: Nicht nur darüber, wann denn nun ein Kind besser zurückgestellt werden sollte. Die Schulpflegen entscheiden über die Gesuche; eine einheitliche Regelung, wer für eine Empfehlung zuständig und in welcher Form diese einzureichen ist, gibt es jedoch nicht. Das Beratungsangebot der FBS bezüglich Kindergartenbereitschaft steht auch für Kinder offen, die weder Logopädie noch heilpädagogische Früherziehung in Anspruch nehmen. Dies in einem Umfang von zirka eineinhalb Stunden. Im Rahmen ebendieser Kurzberatungen tauchen zunehmend Kinder auf, welche durch das Netz sonderpädagogischer Massnahmen gefallen sind. Claudia Laimer appelliert daher dringend dafür, dass Eltern früher zur FBS verwiesen werden, wenn Unsicherheiten bezüglich Entwicklung bestehen.

In einem unverbindlichen Gespräch werden die Eltern dabei unterstützt, nächste Schritte zu entscheiden. Im Idealfall sind die Kinder dann zwischen zwei und dreieinhalb Jahre alt (grundsätzlich können Kinder bereits ab Geburt angemeldet werden). So könne früher mit Heilpädagogischer Früherziehung (HFE) / Logopädie begonnen und auch die Unterstützung für den Kindergarten rechtzeitig organisiert werden. Dies sei auch deshalb nötig, weil aufgrund des Spardrucks des Kantons die HFE im Kindergartenalter massiv gekürzt werde.

Schrittweises Vorverlegen des Kindergatenalters Weitere Ausgangslage für alle ist das schrittweise Vorverlegen des Kindergartenalters seit dieser obligatorisch und zweijährig ist. Ab Sommer 2017 sind die jüngsten Kindergartenkinder knapp vier Jahre alt. In der FBS hat dies zur Folge, dass auch die zur Einschätzung der Kindergartenbereitschaft verwendeten Materialien (Entwicklungslisten usw.) angepasst wurden. Claudia Laimer bemerkt, dass dies auch Folgen für die Einschätzung der Schulbereitschaft haben müsste. Claudia Laimer betont, dass Entwicklungslisten andeuten, wo das Kind in seiner Entwicklung im Vergleich mit der Altersreferenz steht. Um eine Kindergartenbereitschaft einzuschätzen, müssen aber weitere Faktoren (beispielsweise Umfeld, Ressourcen, Resilienz) miteinbezogen werden. Weder geistige Voraussetzungen noch Alter sind allein ausschlaggebend für

Kindergarten-Rückstellung: Grosses Interesse an einem brisanten Thema. (Bild zvg.) eine Rückstellung. Letztendlich stehen zwei Fragen im Zentrum: Kann das Kind die Kindergartenbereitschaft in der Zwischenzeit erlangen; und wie wird das Kind im Zwischenjahr gefördert, begleitet, therapiert?

Spielgruppen – sinnvolle Vorbereitung Im anschliessenden Austausch wurden weitere Fragen diskutiert: Wie gehen

Kindergärten mit jüngeren Kindern um, welche aufgrund ihres Alters noch Schwierigkeiten haben mit Strukturen, Ausdauer, Trennung von Eltern, Selbstständigkeit. Welche Rolle haben hier Schulleitungen (Lösungen für Kinder und Lehrpersonal sind herausfordernd ...). Wie werden Übergänge gestaltet? Was soll von den Eltern erwartet werden? (Wie) sollen Kitas und Spielgruppen Kindergartenbereitschaft vorbereiten? Wie soll eine opti-

male Rückstellungsberatung verlaufen? Wie gehen Behörden mit Gesuchen rund um den Kindergarteneitritt um? Grosse Einigkeit bestand bezüglich Spielgruppen: Diese sind eine sinnvolle und optimale Vorbereitung für den Kindergarteneintritt. Spielgruppen stärken heisst also unter anderem die Devise – wohl auch auf politischer Ebene ... Mehr informationen: info@fbsaffoltern.ch

Schulen und Kesb arbeiten enger zusammen Die neuen Grundsätze gelten seit dem 1. Februar 2016 Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Kindesund Erwachsenenschutzbehörden wird nach neuen Grundsätzen geregelt. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretenden der Verbände aus dem Schulfeld, der Kesb-Präsidien-Vereinigung und der Bildungsdirektion hat Grundsätze erarbeitet, wie die Schulen und die Kin-

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des- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) zusammenarbeiten können. Die Kesb untersteht gemäss Bundesrecht der Schweigepflicht. Sie ist auch gegenüber den Schulen nicht verpflichtet, eine Auskunft zu erteilen oder mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die Schulen wiederum benötigen Informationen, um Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in schwierigen Situationen zum Wohle des Kin-

des begleiten zu können. Aufgrund dieser Ausgangslage hat die Arbeitsgruppe verschiedene Grundsätze einer Zusammenarbeit entwickelt.

Schule wird über beschlossene Massnahmen informiert Die Grundsätze halten unter anderem den Ablauf fest, wenn eine Schule eine Gefährdungsmeldung macht. Künftig

werden die Schulen mit der Meldung eine Kontaktperson bekannt geben, die auf Anfrage Auskünfte erteilt und die notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellt. Die Kontaktperson wiederum kann sich bei der Kesb jederzeit über den Stand des Verfahrens erkundigen. Die Kesb wird die Schulen über beschlossene Massnahmen und den Abschluss des Verfahrens informieren,

soweit dies zur Erfüllung des schulischen Auftrags notwendig ist oder die Umsetzung der Massnahme eine Zusammenarbeit mit der Schule erfordert. Geklärt werden auch die Grundsätze, wie die Zusammenarbeit zwischen Mandatspersonen und Schulen aussieht. Gemäss den Grundsätzen wird die Zusammenarbeit zwischen Kesb und Schulen enger zusammengeführt und optimiert. (ki.)


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Jeder Schritt ein künstlerischer Akt Die aufwändige Herstellung der bronzenen Passionsreliefs für die katholische Kirche Bonstetten Verzierungen im Eingangsbereich und die Passion in der im Bau befindlichen katholischen Kirche Bonstetten werden aus Bronze gegossen. Der für die Gestaltung verantwortliche Künstler Luke Gasser hat sich für dieses «hochwertige aber nicht protzige» Material entschieden. ................................................... von salomon schneider Neben dem sichtbaren Endergebnis ist bei der Kunst immer auch der Schaffensweg von zentraler Bedeutung. In der religiösen Kunst ist Symbolik ein zentrales gestaltendes Element. Der Künstler Luke Gasser wurde von der katholischen Kirche beauftragt, den Altar, die Bänke und die Verzierungen die Gestaltung des gesamten Innenraums der Kirche beim Bahnhof Bonstetten–Wettswil zu konzipieren: «Die Passion (der Leidensweg Christi, Anm. d. Red.) wird in katholischen Kirchen traditionell in 14 Bildern dargestellt und endet mit der Grablegung Christi.» Auch die Anzahl prägender Materialien, in diesem Falle Bronze, Holz und Stein, hat eine Bedeutung: Die Zahl Drei steht im Christentum für die Dreifaltigkeit Gottes aus Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Passion als dreidimensional erzählte Geschichte Der Passionszyklus wird in 14 Reliefs in Bronze dargestellt. «Bronze ist ein

hochwertiges Edelmetall. Es hat aber nicht den Prunkcharakter von Gold, Silber oder Platin. Es passt deshalb sehr gut in die neue Bonstetter Kirche», erläutert Luke Gasser. Die Produktion dieser Reliefs findet in der Bellform Kunstgiesserei in Neuheim statt. Luke Gasser hat die Vorlage für die Reliefs in Ton modelliert: «Die Bilder sind nicht farbig, die Geschichte wird vom dreidimensionalen Charakter der Reliefs erzählt.» Die Passion ist eine der bekanntesten Erzählungen überhaupt – sie ist in praktisch allen katholischen Kirchen zu finden. Luke Gasser hat sie in abstrahiert-figurativem Stil interpretiert.

Ein stimmiges Gesamtbild Die fertigen Ton-Positive brachte Luke Gasser zu Ignaz Röllin, der seit 31 Jahren die Kunstgiesserei Bellform führt. Dieser fertigte daraus, in einem aufwändigen Prozess, Negative aus Gips und Wachs, welche er mit Hochofenschlacke als Füllmaterial in einem Stahlfass platzierte, damit die Formen gegossen werden konnten. Die Bronze erhitzte er im hauseigenen Ofen auf 1200 Grad Celsius und füllte die Formen mit der flüssigen Edelmetall-Legierung. «Jedes Relief wird durch diesen von Handarbeit geprägten Fertigungsprozess zu einem einmaligen Kunstwerk», erläutert Luke Gasser. Zum Schluss wurden die gegossenen Reliefs in aufwändiger Kleinarbeit vom Gips befreit und patiniert. Damit wurde die natürliche Patina, die durch Oxidation

ausgelöst wird und für die Bronze charakteristisch ist, beschleunigt. Luke Gasser bekam glänzende Augen, als er nach dem langen Schaffensprozess das erste Relief in Händen hielt: «Zusammen mit dem liturgischen Material aus handgesägtem Pappelholz und dem verwendeten anthrazitfarbenen Stein wird ein wunderschön naturverbundenes Gesamtbild entstehen.» Kunstgiesser Ignaz Röllin (li.) und Künstler Luke Gasser begutachten ein Wachsnegativ.

Die flüssige Bronze wird in Verbindung mit Sauerstoff aus der Luft weissglühend.

In sorgfältiger Kleinarbeit befreit der Kunstgiesser die Reliefs nach dem Guss vom Gips. (Bilder Salomon Schneider)

Alte Kiesaufbereitungsanlage am «Rüssspitz» muss weichen 22 Jahre nach Stilllegung: Rückbau des Gebäudes an Lorze und Reuss bei Obfelden Vor mehr als 20 Jahren nahm die Agir AG die neue Kiesaufbereitungsanlage in Betrieb. In diesen Tagen wird nun der alte Trakt abgebrochen, womit an Lorze und Reuss bei Obfelden ein «Wahrzeichen» verschwindet. Sie ratterte viele Jahre inmitten einer pittoresken Landschaft. Die Menschen störte der Lärm nicht, weil die Kiesaufbereitungsanlage abseits von Wohngebieten liegt. Sie wurde in den Jahren 1962/63 von der Firma Kyburz gebaut und zu Beginn der 70er-Jahre von Alfred Girschweiler, dem damaligen Eigentümer der Agir AG, übernommen. Tausende von Tonnen Kies wurden in all den Jahren bis zur Stilllegung im Jahre 1994 aufbereitet. Kies ab Wand wurde Sand und Kies in verschiedenen Grössen veredelt und der Baubranche zugeführt. Die Kapazität der alten Anlage lag bei rund 400 Tonnen täglich. Sie wird nun nach den Worten von Heinrich Hegetschweiler, Leiter Werke und Ressourcen bei der Agir AG, in den nächsten 14 Tagen abgebrochen – ein teures Unterfangen. Die Kosten dazu belaufen sich auf rund 150 000 anzeige

Franken. «Altlasten müssen wir auf diesem Areal keine entsorgen; Kies ist ein natürliches Produkt. Wir werden aber den Boden vom Beton befreien. Das Areal bleibt einstweilen leer. Wir fassen dort den Bau eines Maschinenabstellgebäudes ins Auge. Die Bewilligungen fehlen aber noch», sagt Hegetschweiler.

Täglich 1000 Tonnen

Heinrich Hegetschweiler vor der alten Anlage, die nun abgebrochen wird. Im Hintergrund die in Betrieb stehende Aufbereitung. (Bild Werner Schneiter)

Mit dem Neubau einer Aufbereitungslage, die auf der Nordostseite wenige Meter von der alten entfernt liegt, konnte die tägliche Produktion auf rund 1000 Tonnen erhöht werden. Der zu verarbeitende Wandkies stammt aus den Agir-eigenen Gruben in Brunegg und Mägenwil im Kanton Aargau. Zur jetzt in Betrieb stehenden Anlage gehören auch eine Brecherei und eine Schlammpresse. Diese ist in der Lage, durchnässten Schlamm zu festen Platten zu pressen, die mit dem Lastwagen in Aushubdeponien gefahren werden. An solchen Deponien herrscht bekanntlich akuter Mangel (der «Anzeiger» hat in der Ausgabe vom 4. Dezember 2015 darüber berichtet). (-ter.)


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Ein Nusswald: In Mitteleuropa einzigartig Bei der Obfelder Innerallmend ist seit 1984 auf einer Versuchsfläche ein Baumnusswald entstanden 1984 lancierte die ETH Zürich auf für den Hochspannungsleitungsbau erstellten Freiflächen der Holzkorporationen Oberund Unterlunnern eine Versuchsfläche für Baumnusswälder. Mit Erfolg: Einige der aus Zentralasien stammenden Nussherkünfte eignen sich hervorragend für die hiesige Nutzholzproduktion. ................................................... von salomon schneider Nussbäume stehen nicht nur im Bezirk Affoltern sondern in ganz Mitteleuropa meistens an leicht erhöhten Stellen im Offenland. In Zentralasien hingegen – wo die Walnuss ursprünglich herstammt – gibt es zahlreiche, ausgedehnte Baumnusswälder, die auch bewirtschaftet werden. Bei uns werden halb reife Walnüsse zum Einmachen und zur Herstellung von Likör genutzt, reife als Speisenüsse oder für die Nussölproduktion. Das innere Kernholz des Nussbaumes hat eine charakteristische, dunkle Färbung. Das äussere Splintholz ist hell. In Verbindung mit positiven Verarbeitungseigenschaften – es ist zäh, sehr biegefest und gut bearbeitbar – ist das Baumnussholz sehr beliebt, gerade für die Möbelschreinerei.

Walnussholz ist sehr beliebt Für Hartholzbäume wachsen Nussbäume relativ schnell – sie gewinnen knapp einen Zentimeter Durchmesser pro Jahr. Dies hat Forschende der ETH Zürich 1984 dazu motiviert, in der Schweiz zentralasiatische Baumnussherkünfte probehalber als Waldbäume zu pflanzen. Zudem haben diese Waldnussbäume längere und gerade Stämme als die Schweizer Sorten, was sie als Nutzholz interessanter macht. In der Schweiz werden jährlich rund 15 000 Kubikmeter Baumnussholzstämme verarbeitet – wovon nur etwa zehn Prozent aus der Schweiz stammen. Oft werden sie als Ersatz für Tropenhölzer gebraucht. Wegen der Beliebtheit wurden die Bestände über die Jahre immer mehr ausgedünnt. Momentan stehen in der Schweiz nur noch rund 150 000 Walnussbäume.

Jungpflanzen werden nachgezogen Ähnlich wie Eichen, brauchen auch Nussbäume für gutes Wachstum im Wald viel Licht von allen Seiten, was ihre Aufzucht arbeitsintensiv macht. Zudem wird immer wieder die sogenannte Wertastung vorgenommen.

Meistens stehen Nussbäume in der Schweiz auf Offenland, wie hier auf der Moräne zwischen Obfelden und Ottenbach. (Bilder Salomon Schneider) Die jungen, unteren Äste werden von Zeit zu Zeit abgeschnitten, damit später im Nutzholz keine Astansätze zu finden sind. Diese wurde jahrelang unentgeltlich vom Obfelder Hansjörg Lüthy durchgeführt, der das Projekt an der ETH lanciert hatte. Nach einer Umstrukturierung fiel das Projekt aus dem Forschungsprogramm und wurde erst nach einigen Jahren vom Kreisforstamt übernommen. «Damit die Bäume genügend Licht haben, werden regelmässig die schönsten Exemplare begünstigt. Die weniger schönen Konkurrenzbäume werden gefällt», erklärt der zuständige Kreisforstmeister Theo Hegetschweiler das Pflegeverfahren und ergänzt: «Durch den Anbau der verschiedenen Arten haben wir sehr aufschlussreiche Resultate erhalten. Nussbäume sind beispielsweise eher frostanfällig – sowohl in harten Wintern als auch wenn sie vor dem letzten Frost austreiben. Auf der Versuchsfläche haben wir vom Wuchs her geeignete Sorten evaluieren können, die sehr frostresistent sind und spät austreiben. Aus ihren Nüssen werden be-

Die zentralasiatischen Nüsse habenviel dickere Schalen als die bisher in der Schweiz heimischen Nusssorten.

reits Jungpflanzen für weitere WaldNussbäume gezogen.»

Nach 60 bis 80 Jahren erntereif Bis es in der Schweiz wieder so viele Nussbäume gibt wie noch in den 1950er-Jahren – damals gab es noch rund eine halbe Million Walnussbäume in der Schweiz – wird es noch Jahre dauern. Für das Ziehen von Jungbäumen werden auf der Versuchsfläche jedes Jahr über 300 Kilogramm Nüsse mit hervorragendem Erbgut eingesammelt. Daraus können gut 18 000 Jungbäume gezogen werden. Zudem wird es natürlich auch von den passenden Standorten und den Waldbesitzern abhängen, ob sich der Nussbaum als Waldbaum einen Nischenplatz erobern kann. Da die Zeit zwischen Pflanzung und Erntereife der Bäume 60 bis 80 Jahre beträgt und die Pflanzungen während der ersten 20 Jahre immer wieder begünstigt und wertgeastet werden müssen, wird es weitsichtige Förster und Waldbesitzer brauchen.

Kirgisische Frauen bei der Walnussernte: Die ETH forschte auch in Kirgistan zum Thema Baumnusswald. (Bild Maik Rehnus)

Kreisforstmeister Theo Hegetschweiler (links) und Matthias Luchsinger, der im Kreisforstamt für die Versuchsfläche verantwortliche Förster, markieren einen schön gerade gewachsenen Nussbaum zum Begünstigen.


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Spaziergänger und Wanderer verunsichert Die Sanierung eines schmalen Wanderweges in Ottenbach lässt die Gemüter kochen Der Landhusweg in Ottenbach dient als gern benützte Abkürzung vom Dorf zum Reussufer. Die Sanierung des letzten steilen Abschnitts des Wanderwegs gibt nun zu heftigen Beanstandungen Anlass. Wer die verkehrsreiche Affoltern- und Muristrasse auf dem Weg vom Dorfkern Ottenbach bis ans Reussufer meiden will, benützt gern den Landhusweg und damit auch den letzten steilen Teil – den im Volksmund genannten «Schlossweg» – des Wanderweges zum Naherholungsgebiet an der Reuss. Der kurze Abschnitt vom Landhusweg, welcher an der ehemaligen Fabrikantenvilla vorbeiführt, gibt nun einiges zu reden. Das gut 100 Meter lange und ziemlich abschüssige Stück Wanderweg und die eingelassenen Treppenstufen befanden sich in einem desolaten Zustand. Zwar gehört der Wanderweg der politischen Gemeinde Ottenbach. Für den Unterhalt, der sich im gelben Netz befindlichen Wanderwege sowie der Velowege, ist jedoch das Tiefbauamt des Kanons Zürich zuständig. Verantwortlich für die gut 275 Kilometer Wanderwege ist Viktor Stutz, Chef des Unterhaltsbezirks 4 des Strasseninspektorats.

Heftige Reklamationen Die fast fertiggestellte Sanierung des betreffenden Weges gibt nun in der anzeige

Der Schlossweg vorher. Bevölkerung für heftige Reklamationen Anlass. Eine Equipe des Tiefbauamts hat bei den Sanierungsarbeiten das steile Strassenstück drastisch verändert. Anstelle der Treppenstufen wurden lediglich noch etwa drei Zentimeter hohe Schwellen eingebaut und

Rutschbahn Schlossweg in Ottenbach (Bilder Martin Mullis) die Stufen auf fast einen Meter verlängert. Auf diese Weise gleicht der abschüssige Weg mehr einer Rutschbahn als einer Treppe. Nur schon bei nassen Verhältnissen, von Schnee gar nicht zu sprechen, dürfte die Benützung schwierig, für ältere Personen gar un-

möglich werden. Ein Rentner und Anwohner des Landhusweges, sozusagen täglicher Benützer des Strassenstückes, bezeichnet die Sanierung als Verschlimmbesserung. Betriebsleiter Stutz hat die zum Teil erbosten Reklamationen entgegengenommen und

die baulichen Massnahmen nochmals geprüft. Er wird seine Leute anweisen, Nachbesserungen vorzunehmen und die Treppenstufen etwas höher und damit begehbarer zu gestalten. (mm)


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Serie

Freitag, 5. Februar 2016

Mit Bööggen, Butzen und Lumpepack die bösen Dämonen des Winters verjagt Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 105 Die Jugendlichen einzelner Dorfteile wetteiferten um das grösste Fasnachtsfeuer und dies brachte manche Aufregung. Dämonen als Symbol des unfruchtbaren Winters sollten verjagt werden. Fasnachtsreminiszenzen aus Affoltern und Obfelden. Heute ist kaum mehr denkbar, wie in Affoltern die Jugendlichen der damals noch räumlich getrennten drei Dorfteile miteinander rivalisierten. Jeder Dorfteil besass sein eigenes Fasnachtsfeuer. Autor Willy Hug. Dasselbe ist auch aus Obfelden überliefert. Bereits Wochen vorher sammelte die Dorfjugend dürres Holz im Wald und mit einem Wagen erbettelten sie bei den Bauern hunderte Stauden (Reisigwellen), welche sie für das Feuer aufschichteten. Stauden waren zusammengebundene Äste für die damals noch übliche Kachelofen-Befeuerung. Es war für jeden Dorfteil der besondere Stolz und Ehrgeiz der Jugendlichen, das prächtigste Fasnachtsfeuer zu stellen. Wem gelang das grösste und am längsten brennende Feuer? Dabei galt es, auf der Hut zu sein, denn die Burschen der jeweils anderen Dorfteile versuchten des Nachts das aufgeschichtete Holz vorher anzuzünden. Deshalb musste die Holzbeige vorher bewacht werden. Gelang es den anderen dennoch, war der Spott sicher. Wurden die «Brandstifter» aber erwischt, gab es eine Tracht Prügel. Aus Obfelden sind auch Fackelzüge bezeugt. Nach Einbruch der Dämmerung veranstalteten die Buben einen Fackelzug zum Holzhaufen, um ihn anzuzünden. Im Obfelder Dorfteil Wolsen herrschte die Sitte, dass die Erwachsenen bei verglimmendem Feuer noch einige Lieder sangen. Am anderen Morgen zogen die Kinder verkleidet mit einem Kässeli jenen Häusern nach, wo sie etwas bekamen und gaben Versli wieder: «Ich bin es chlises Bööggli...». Sie verkleideten sich sehr einfach: die Haube der Grossmutter, der Zylinder des Grossvaters, ein Schleier oder ein Papier als Larve vor dem Gesicht. Die Kriegsjahre gaben dann aber keinen Anlass mehr zu fasnächtlichem Treiben und dieser Brauch schlief in Affoltern und Obfelden ein. Das Fasnachtsfeuer wurde damals am Sonntag nach dem Aschermittwoch,

dem Funkensonntag, abgebrannt. Dieses Feuer, ein uralter Brauch, war Ausdruck der Freude über die wieder erwachende Natur nach dem Winter und sollte die Fruchtbarkeit beschwören.

Böögg, Butz, Lumpepack Bereits 1895 kursierte in Affoltern eine Fasnachtszeitung, herausgegeben vom «Fasnachts-Comité Affoltern»und es gibt Fotos von der Fasnacht. Verschwunden blieb aber auch der Fasnachtsumzug in den 1940er-Jahren. Die Masken, damals oft noch sehr einfach, sollten die menschen- und vegetationsfeindlichen Dämonen des Winters verjagen, wenn diese in das vermeintlich eigene Gesicht schauten. Die Verkleidungen hatten die Aufgabe, die Dämonen zu täuschen und die Vermummten erhielten die Namen Böögg, Butz und Lumpepack. Oft aber hatte auch eine Schwärzung des Gesichts zu genügen. Zur Fasnacht gehörte auch das «Chüechle», mit ganzen Zeinen voll «Öhrli» (heute Fasnachtschüechli). Der Teig wurde über das Knie zu einem Dreieck gezogen (darum auch «Chnüplätz» genannt) und erinnerte dann in seiner Form an das Ohr eines Hasen. Der Hase gilt als Fruchtbarkeitssymbol.

Eine Musikgruppe führt 1903 den Fasnachtsumzug auf der Zürichstrasse in Affoltern an. Das Haus «zur Waage» und die Scheune stehen heute nicht mehr. (Bilder Archiv Willy Hug)

«Bööggenzunft Affoltern» – Rückblick mit Wehmut In Affoltern besann man sich 1983 wieder der alten Fasnachtstradition und einige Enthusiasten gründeten am 24. Oktober 1983 die Affoltemer Bööggenzunft mit dem Ziel zur Pflege des Affoltemer Fasnachtsbrauches und der fasnächtlichen Aktivitäten. Dazu gehörten die Fasnachtseröffnung am 11.11. 11.11 Uhr mit einem Kanonenschuss, dem Eröffnungsball, dem Kindermaskenball, dem Umzug und zuletzt dem Fasnachtsfeuer mit dem Bööggverbrennen. Zunftmeister Beda Blattmer ernannte Emil Tanner aufgrund seiner grossen Verdienste für die Affoltemer Fasnacht zum Ehrenzünfter. Der bereits im ersten Jahr grosse Aufmarsch der Bevölkerung ermunterte die 58 Zünfter zum Weitermachen. Von Anfang an dabei spielten die attraktiven Säuligugger eine grosse Rolle. Für den Kindermaskenball erfolgte immer auch eine Einladung an die behinderten Kinder des Kinderspitals in Affoltern. Arthur Ebnöther organisierte diesen Anlass während vieler Jahre. Zunftmeister Ernst Honegger eröffnete 1989 eine Ausstellung im «Märthüsli» in Affoltern. Themen waren die

Fasnachtsfeuer mit Bööggverbrennen auf dem Kronenplatz in Affoltern, 1992.

Kinder bewundern Bööggen vor den Stallungen des Gasthofes Löwen in Affoltern 1930. Affoltemer Fasnacht und das allemannische Fasnachts-Brauchtum. Zu letzterem trug die deutsche Narrenzunft Bad Dürrheim mit Exponaten bei. Dank Ernst Kyburz entstanden mit ihnen viele Jahre dauernde freundschaftliche Kontakte. Das alte Salzstädtchen Bad Dürrheim ist eine Fasnachts-Hochburg und besitzt noch heute weitherum das grösste und sehr sehenswerte

Fasnachts- und Maskenmuseum. Die Bööggenzunft Affoltern blieb genau 20 Jahre, bis 2003, aktiv. Dann gehörten die grossen Fasnachtsumzüge und das Bööggverbrennen auf dem Kronenplatz am Fasnachtsmontag wieder der Vergangenheit an. René Casserini, heute noch Zunftmeister, hielt fest, dass eine Verjüngung nicht gelang. Die Zunft be-

schloss, künftig die Fasnachtsaktivitäten einzustellen und sich nur noch auf das Gesellschaftliche zu konzentrieren. Ein Rückblick mit Wehmut, aber ein Trost: Kinderfasnachtsumzüge und Maskenbälle, wie der von Zwillikon, sind heute noch sehr gefragt und weit verbreitet und es gibt seit über 50 Jahren den grossen Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon.

«Nase weg, Bauer kommt», Anspielung auf eine Begebenheit in Affoltern, 1930.


Forum

Freitag, 5. Februar 2016

Revidierte Schutzverordnung mit Mängeln Umsetzung der revidierten Schutzverordnung Sihlwald läuft, «Anzeiger» vom 2. Februar. Die Revision der Schutzverordnung des Sihlwaldes kam auf Druck der IG Sihlwald für alle, der involvierten Gemeinden und der Planungsgruppen zustande. An mehreren Veranstaltungen haben sich die Benutzer gegen teils unverständliche Verbote geäussert, nachdem bei der schleichenden Einführung gravierende Fehler zutage getreten waren. So stellte sich zum Beispiel heraus, dass der Gratweg in den Perimeter des Wildniparks aufgenommen worden war, obwohl dieser beliebte Wanderweg praktisch ganz auf dem Gemeindegebiet von Hausen liegt und grösstenteils durch private Grundstücke führt. Hier mussten die Verantwortlichen einen peinlichen Rückzieher vornehmen. Ebenfalls wurden auf Strassen der Flurgenossenschaft Hausen (Oberalbis-Mätteli) das Velofahren und Reiten untersagt. Ein weiterer beliebter Verbindungsweg vom Schweikhof hinauf zum Oberalbis wurde auf halbem Weg gekappt. Reiter und Biker hätten hier nichts mehr verloren. Unter diesen Umständen blieb dem Kanton nichts mehr

anderes übrig als nochmals über die Bücher zu gehen und die bei der Erstellung der Schutzverordnung nicht berücksichtigten Interessengruppen anzuhören. Die Freigabe des Weges vom Schweikhof hinauf zum Oberalbis war eine logische Folge dieser Revision. Bei einer Begehung mit dem Amt für Naturschutz, Vertretern des Amtes für Verkehr und der IG Sihlwald für alle bei der Schnabellücke, wurde schlussendlich der Vorschlag der IG umgesetzt. Die Velofahrer und Reiter können nun über die Schnabelstrasse und den Spinnerweg die Schnabellücke überqueren, um nach Hausen zu gelangen. Im Gegenzug sperrte man den steilen Schnabelweg für Biker.

Bachtelenstrasse Alle involvierten Gemeinden, die Planungsgruppe Zimmerberg und die IG Sihlwald für alle forderten vom Kanton, auf die Schliessung der Bachtelenstrasse für Reiter und Velofahrer ab 2019 sei zu verzichten. Dieses breit abgestützte Anliegen wurde vom Wildnispark und dem Kanton nicht berücksichtigt. Die Strasse müsste aufwendig gesichert werden, und der

Hundert Nadel- und Laubbäume mit der Seilwinde entwurzelt: Modern bezahlter Naturschutz? (Bild zvg.)

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Satire am Strassenrand ist nicht gefä(h)rdet

Prozessschutz in der Kernzone sei durch diese Benutzergruppen gefährdet. Gegen diese Schliessung haben der IG Sihlwald nahestehende Personen und die Gemeinden Hausen, Langnau und Horgen als Mitbeteiligte beim Kanton Zürich rekurriert. Die Bachtelenstrasse sei nicht Gegenstand dieser Revision, heisst es in der Begründung. Die Einsprachen, anlässlich der Revision gegen diese Schliessung, wurden aber damals behandelt. Haben die Verantwortlichen wohl gemerkt, dass ihre Begründung, dass die Strasse nur aufwendig zu unterhalten wäre, nicht stichhaltig ist? Tatsache ist, dass es eine Studie gibt, die den Einfluss des Albisgratweges auf die Kernzone des Sihlwaldes untersucht hat. Hier kommt man zum Schluss, dass der viel begangene Gratweg keinen negativen Einfluss auf die direkt anschliessende Kernzone habe. Demzufolge werden die wenigen Reiter und Velofahrer auf der Bachtelenstrasse die Entwicklung des Naturwaldes kaum stören.

Veloverbotstafeln In einem neuen Rundumschlag haben die Verantwortlichen des Wildnisparkes auf Geheiss des Kantons im Bereich Mätteli/Schweikhof irreführende Velofahrverbotstafeln aufgestellt. Einige stehen auf privatem Grund (Flurstrassen, Landwirtschaftsland). Auf den Hinweistafeln wird vermerkt, dass Biker Wurzeln und Waldboden schädigen könnten, wenn sie auf Trails fahren. Dass die Stiftung Wildnispark aber über hundert gesunde Nadel- und Laubbäume beim Sperren der Streuboden- und Birristrasse sowie neulich beim Sandweg und der Albishornstrasse gewaltsam mit der Seilwinde entwurzeln und umreissen liess, ist wohl modern bezahlter Naturschutz. Die Bachtelenstrasse muss wie bis anhin für Reiter und Velofahrer offen bleiben. Das öffentliche Interesse der genannten Gruppen und Gemeinden ist zu berücksichtigen. IG Sihlwald für alle: Bruno Heinzer

Rechtschreibung gefährdet die Wirkung einer politischen Botschaft. (Bild Martin Mullis)

Die Abstimmungsparolen zur Durchsetzungsinitiative schlagen auch im Säuliamt hohe Wellen. Wer die Leserbriefe, Plakate und Stellungnahmen der Gegner liest, könnte glauben, dass bei einem Ja nichts weniger als die Welt unterginge. So orientierte ein eifriger Weltuntergangsverhinderer an der Zwillikerstrasse in Affoltern, dass

nicht nur die geistige, sondern sogar die emotionale Entwicklung unserer Jugend bedroht sei. Der Autor beweist mit seiner künstlerischen Verunstaltung des Plakates überaus augenfällig, was eine geistig gestörte Entwicklung bewirken kann. (mm)

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Spital Hochgeschätzte Delegierte, ist euch bewusst, dass wir seit Monaten in der Betriebskommission keinen Präsidenten haben? Ist euch bewusst, dass wir punkto Spitalstrategie im Akutbereich seit Jahren keine gewinnbringende Strategie mit ertragreichem Zusatzangebot haben? Ist Ihnen klar, dass der leitende Chefarzt samt seinen 5 (!!!) Chefarztkollegen sich weigert, an diesem Konzept zu arbeiten? Vor ihrer Pensionierung wollen sie nichts Neues mehr machen. Und was nachher kommt, ist ihnen offenbar gleich, sie haben ihre Schäfchen dann im Trockenen und wir verlieren unser Spital wegen Zahlungsunfähigkeit. Ist euch klar, dass wir zu viele und zu teure Chefärzte haben? Ist Ihnen klar, dass der neue Direktor von der Spitalleitung verheizt wird, bevor er am 1. Juni beginnt? Die ehemalige Präsidentin, die Lösungen bereithielt, hat wiederholt gesagt, dass es darum geht, der SL «die Knöpfe zuzumachen». Deshalb wurde sie weggemobbt. Wir postulieren als Erstes, einen auswärtigen, starken Präsidenten mit Fachkenntnissen zu mobilisieren. Andernfalls empfehlen wir am 2. Mai 2016 dem Regierungsrat, unser Spital für 5 Jahre unter seine Verwaltung zu nehmen. So darf und kann es nicht mehr weitergehen. Weshalb schauen die meisten von euch nur tatenlos zu, wie unser schönes und wertvolles Spital vor die Hunde geht? Wer hat den Mut, diesen Chefärzten den Tarif durchzugeben? Schöne Grüsse und endlich etwas Tatendrang wünscht Ihnen www.verein-zweckverband.ch

Mein Geschichtslehrer und die Durchsetzungsinitiative Schweizer Geschichte im Geschichtsunterricht an einer städtischen Mädchenschule – mehr als vierzig Jahre liegt das nun für mich zurück. Wenig ist aus jener Zeit in meinem Gedächtnis hängen geblieben. Aber eine Aussage meines verehrten Geschichtslehrers begleitet mich durch die Abstimmungsdebatte rund um die SVP Durchsetzungsinitiative: Beklemmend eindrücklich schilderte unser Lehrer die Entwicklung in den europäischen Ländern der Zwischenkriegszeit, der dreissiger Jahre

des letzten Jahrhunderts, in Deutschland, Italien, Österreich, Spanien, die zum Zweiten Weltkrieg führten. Ebenso bewegt diskutierte er mit uns die gefährlichen Strömungen jener stürmischen Jahre hier bei uns in der Schweiz. Nachdem uns all diese Schilderungen die Lust auf das bevorstehende Mittagessen gründlich verdorben hatten, entliess er uns mit der tröstlichen Bemerkung, dass unser Land, unsere Demokratie, unser Rechtsstaat es trotz aller Widrigkeiten immer wieder geschafft habe, «die

Kurve zu kriegen», wenn die Gefahr drohte, in Radikalismen abzugleiten, sei es nach links oder nach rechts. Mit seiner optimistischen Stimme in den Ohren, dass dies in der Schweiz wohl so bleiben würde, schwang ich mich aufs Velo – und freute mich wieder auf den Mittagstisch. Mein Geschichtslehrer soll und darf sich nicht im Grab umdrehen müssen. Ein klares Nein zur Durchsetzungsinitiative wird ihm Recht geben. Elisabeth Glenck-Kuster, Ebertswil

Nein zur 2. Gotthard-Tunnelröhre Autonomes Fahren und Elektromobilität waren das grosse Thema im Umfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos. GM-Chefin Mary Barra sagte bei ihrem Auftritt dort, dass sich nach ihrer Einschätzung die Autoindustrie in den kommenden fünf bis zehn Jahren stärker verändern werde als in den vergangenen 50 Jahren. Wesentliche Faktoren dabei seien auf der Umweltund Technologieseite Elektromobilität und selbstfahrende Autos, auf der unternehmerischen Seite die ins Mobilitätsgeschäft drängenden IT-Unternehmen wie Apple und Google, die wie-

derum durch E-Mobility und Vernetzung ihre grosse Chance sehen. Für Tesla-Chef Elon Musk wird es in Zukunft eine Freizeitbeschäftigung für Nostalgiker sein, selbst das Lenkrad eines Autos in die Hände zu nehmen. Das wäre dann so, als würde man sich heute ein Pferd kaufen. Diese rasante Entwicklung bringt auch für den Gotthard grössere Sicherheit und Entlastung. Das Unfallrisiko wird dank autonomen Fahrhilfen auch im heutigen Tunnel mit Gegenverkehr gegen Null sinken. Auch werden Staus abnehmen, da den Autofah-

rern in Zukunft dank Informationssystemen jeweils die sinnvollsten Fahrwege und die zu fahrenden Geschwindigkeiten viele Kilometer vor dem Tunnel zur Verfügung stehen. Noch bevor die beiden Röhren ab zirka 2027 in Betrieb wären, werden bereits hunderttausende von Autos – auch kostengünstige Mittelklassewagen – autonom und sicher fahren. Daher am 28. Februar Nein zur zweiten Gotthardröhre – Nein zur Fehlinvestition. Peter Ackermann, Hedingen

Beibehaltung des Standortes Affoltern für neue Kantonsschule In der Revision des kantonalen Richtplans wird vorgesehen, die Planung einer Kantonsschule Affoltern auf die lange Bank zu schieben und dafür den Ausbau des Standortes Urdorf zu forcieren. Die Grünen des Bezirks Affoltern haben im Rahmen der Vernehmlassung gegen diese vorgesehene Änderung des Richtplaneintrages Stellung genommen.

Wohnen und arbeiten näher zusammenführen Im Bezirk Affoltern gibt es rund 800 Mittelschüler, Tendenz steigend. Wenn eine Mittelschule in Affoltern gebaut würde, so gäbe es eine entsprechende Abnahme der Schülerzahl in Urdorf, womit sich dort ein Ausbau erübrigen würde. Es geht nicht um Lokalpatriotismus, sondern um die Mobilität und die Standortattraktivität des Bezirkshauptortes. Es ist unbestritten, dass sowohl der motorisierte Privatverkehr als auch der öffentliche Verkehr nicht weiter forciert, sondern ihm entgegengewirkt werden soll, indem zum Beispiel arbeiten und wohnen wieder näher zusammengeführt werden. Dies sollte auch im Bereich von Schule und wohnen umgesetzt werden. Hans Läubli, Präsident Grüne, Gemeinde und Bezirk Affoltern


Stellenanzeiger Unser Kinderbetreuungsdienst zu Hause (KBH) unterstützt im Kanton Zürich Familien in Notsituationen. Für zeitlich flexible Einsätze im Bezirk Affoltern am Albis suchen wir baldmöglichst eine in der Region wohnende, belastbare und selbstständige Persönlichkeit mit Sozialkompetenz als

Kinderbetreuerin für den KBH-Dienst zur stunden- oder tageweisen Betreuung von Kindern kranker oder überlasteter Eltern. Eine detaillierte Beschreibung der Aufgaben und Anforderungen finden Sie unter www.srk-zuerich.ch/stellen. Zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen Frau Barbara Aschwanden, Leiterin Human Resources, telefonisch unter 044 388 25 08 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, vorzugsweise per Mail (hr@srk-zuerich.ch), oder per Post (SRK Kanton Zürich, Human Resources, Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich) bis spätestens Montag, 15. Februar 2016.

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Die Gemeinde Hedingen mit ihren rund 3600 Einwohnern liegt westlich des Üetlibergs im Bezirk Affoltern. Hedingen zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität und als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort aus. Wir suchen nach Vereinbarung eine initiative Persönlichkeit als

Bereichsleiter/in Tiefbau und Sicherheit (100 %) Ihr Aufgabenbereich • Leitung des Teilbereichs Tiefbau, insbesondere organisatorische und administrative Begleitung von Tiefbauprojekten (Strassen, Parkanlagen, Werkleitungen, Quartierplanungen, öffentlicher Verkehr) • Leitung des Teilbereichs Sicherheit, insbesondere administrative Bearbeitung des Bussenwesens (OBV und ordentliches Verfahren, Durchsetzung kommunale Polizeiverordnung) • Koordination zwischen Bevölkerung, Kommunalpolizei, Kantonspolizei, Feuerwehr bzw. Zivilschutz/Militär • Leitung des Teilbereichs Sport, insbesondere administrative Betreuung der Sportanlagen • Koordination der Aufgaben im Werkhof Wir erwarten • Kaufmännische Grundausbildung, vorzugsweise in einer Gemeindeverwaltung oder im Bereich Tiefbau und/oder Sicherheit • Weiterbildung und Berufserfahrung in den Bereichen Tiefbau und/oder Sicherheit • Selbstständigkeit und Flexibilität • Organisationsgeschick • Sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick • Belastbarkeit • Stilsicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • IT-Kenntnisse (Anwender) Wir bieten • • • •

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Gewerbe/Dienstleistungen

Vielfältig

«Abenteuer Lesen»

Die Aktivitäten der Immobilienabteilung in Affoltern. > Seite 17

Wettswiler Primarschüler lesen in drei Wochen 173 300 Seiten! > Seite 19

Freitag, 5. Februar 2016

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2019 ein Turnfest? Grünes Licht für weitere Planung an der Generalversammlung des Turnvereins Obfelden. > Seite 25

Die Besten auf der Bühne! Drei Immobilienmakler aus Affoltern ausgezeichnet

Produktionsleiter Tobias Maag mit dem Mettmenstetter 900-Jahre-Jubiläumsbrot. (Bild zvg.)

Ein Brot zum 900-Jahre-Jubiläum Aus der Volg-Bäckerei in Mettmenstetten Die Volg Bäckerei-Konditorei Mettmenstetten hat anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums von Mettmenstetten ein spezielles Brot kreiert. Die Bäckerei kann zwar noch nicht auf eine Geschichte von 900 Jahre zurückblicken, doch sind es im Jahr 2018 bereits 120 Jahre, seit die Genossenschaften Knonau, Maschwanden und Rifferswil eine genossenschaftliche Bäckerei ins Leben gerufen haben. 1897 war die Unzufriedenheit der Bauern mit den bestehenden Müllerbetrieben so gross, dass sie beschlossen haben, eine eigene Bäckerei zu gründen. Diese wurde im Jahr darauf an der Unteren Bahnhofstrasse in Mettmenstetten eröffnet. Heute ist dort der

Verwaltungssitz der Landi Albis und die Bäckerei befindet sich im Dorfzentrum, im Untergeschoss des VolgLadens, in Mettmenstetten. Passend zum Jubiläum präsentiert sich das Brot in einer festlichen Verpackung. Das Mettmenstetter Wappen, umgeben vom Blau des Kantons Zürich, ergibt einen auffälligen Hingucker im Verkaufsregal. Weizen, Roggen und Baumnüsse sind die wichtigsten Zutaten für das feine Jubiläumsbrot. Ein Gebäck, das jedem schmeckt! Ab sofort ist das beliebte Mettmenstetter Brot in allen Volg-Läden der Landi Albis erhältlich. Das Jubiläumsjahr ist noch jung! Schon bald überrascht das Team der Volg-Bäckerei mit einer weiteren Jubiläumskreation. (pd.)

Parolen des kant. Gewerbeverbandes Zu den Abstimmungen vom 28. Februar 2016 hat der kantonale Gewerbeverband Zürich folgende Parolen gefasst:

Nationale Vorlagen Bundesgesetz über den Strassentransitverkehr. Sanierung des GotthardStrassentunnels (Bau Sanierungstunnel): Ja. Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!»: Nein.

Kantonale Vorlagen Volksinitiative zur «Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen» (Lohndumping-Initiative): Nein. Volksinitiative «Für die öffentliche Bildung» (Bildungsinitiative): Nein. Reduktion der Grundbuchgebühren (Änderung Notariatsgesetz): Ja. (pd)

Immobilienmakler sehen sich in ihrer täglichen Arbeit mit stetig wechselnden Marktbedingungen konfrontiert. Die Immobilienbranche ist durch vielfältige äussere Einflüsse geprägt und derzeit wieder stark unter Druck. Makler bringen die unterschiedlichen Erwartungen von Käufern und Verkäufern auf einen Nenner und handeln dabei immer objektiv. Die Maklerdienste sind besonders dann sehr gefragt, wenn eine neue familiäre Situation oder ein neuer Lebensabschnitt veränderte Raumbedürfnisse mit sich bringt, aber auch, wenn eine Erbschaft unverhofft eintrifft oder berufliche Veränderungen eine Dislozierung fordern. Gute und schnelle Lösungen bringen hier eine echte Entlastung für die betroffenen Personen. Die besten Immobilienmakler des erfolgreichen Re/Max-Netzwerks trafen sich am Wochenende in der MaagEventhalle in Zürich und wurden dort durch TV-Moderator Rainer Maria Salzgeber (Foto Mitte) ausgezeichnet. Darunter gleich drei Immobilienmakler aus Affoltern. Bei diesem Event und den präsentierten Absatzzahlen war einmal mehr zu sehen, dass das Knonauer Amt als Region in der Schweiz ganz weit vorne steht, und zwar nicht nur, weil hier einige sehr aktive und überaus erfolgreiche Immobilienmakler tätig sind, sondern auch, weil die Region durch seine Lage, die sehr gute Infrastruktur und den homogenen Mix am Wohneigentumsmarkt bestens aufgestellt ist.

Paul Stöckli zum vierten Mal ausgezeichnet Paul Stöckli, der seit knapp 10 Jahren die Marke Re/Max mit hervorragender Leistung im Amt repräsentiert, wurde zum vierten Mal als bester Immobilienmakler der Schweiz ausgezeichnet. Dicht gefolgt von Tobias von Monkiewitsch, der auf sechs Jahre Branchenerfahrung zurückblickt und Gabriela Weiss, die als Quereinsteigerin seit knapp eineinhalb Jahren im Amt Wohnimmobilien verkauft. Mit ihren hervorragenden Leistungen haben sich die drei im schweizweiten Vergleich sogar den 4. Platz in der Büro-Gesamtwertung ergattert,

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Die glücklichen Gewinner, von links: Tobias von Monkiewitsch, Gabriela Weiss und Paul Stöckli mit dem humorvollen Rainer Maria Salzgeber (Mitte). (Bild zvg.) dies dicht hinter den grossen Immobilienbüros von Winterthur und dem Baselbiet, sowie der Hochpreisregion des Lago Maggiore. Damit ist einmal mehr bewiesen, dass das Knonauer Amt im nationalen Vergleich in Sachen Immobilien sehr

gut aufgestellt ist und dass trotz latent sinkender Immobilienpreise noch immer genügend Potenzial vorhanden ist, um sowohl Verkäufern als auch Käufern die Sicherheit zu geben, die sie für den Kauf und Verkauf von Wohneigentum benötigen. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 7. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Zum Fahrdienst bitte bei Jürg Widmer, 044 761 00 90, melden 19.00 Besuch des street-church-Gottesdienstes in Zürich mit Pfarrerin Bettina Stephan, KonfirmandInnen und interessierten Gemeindemitgliedern Abfahrt ab Aeugst: 17.39 Uhr

Freitag, 5. Februar 16.00 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Februar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfr. W. Schneebeli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon «Wenn ein kaltes Herz Wärme spürt» (Lukas 19, 1–10) Pfr. W. Schneebeli 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 11.15 Im Anschluss an den Gottesdienst: Winter-Matinée «Wärmende Klänge mit Panflöte» (J. Frei) und Piano (A. Nardone) Freitag, 12. Februar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 7. Februar Sonntag Estomihi 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfrn. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Maschwanden Pfrn. Mehl und Fritz Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 7. Februar 19.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. Bettina Schönmann An der Orgel: Ursula Hauser

Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho «Ich hasse eure Feste und kann eure Feiern nicht ausstehen. Hört auf mit dem Geplärr eurer Lieder! Euer Harfengeklimper ist mir lästig.» Diese Worte ruft vor etwa 2700 Jahren Amos Gottesdienstbesuchern zu. Wir wollen die Worte dieses Propheten zum Anlass nehmen, um darüber nachzudenken, was Gottesdienst heute für uns bedeutet 17.00 JUKI-Gottesdienst in der Kirche Maschwanden, «Akku fast leer» mit Pfarrteam T. Maurer A. Fritz, C. Mehl Piano: Marianne Rutscho Schlagzeug: Martin Brand, Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 7. Februar 9.30 Familiengottesdienst zum Abschluss der HolzBauWelt mit Oliver Haldemann vom Bibellesebund und Pfrn. Irene Girardet Montag, 8. Februar 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 12. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 ZämeZmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch

Sonntag, 7. Februar 11.00 Spätgottesdienst/ Familiengottesdienst im Rahmen der Aktion Brot für alle Pfarrer Andreas Fritz Orgel, Ursula Hauser Anschliessend Suppenzmittag im Pfarrhauskeller Montag, 8. Februar 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 12. Februar Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) Reformierte Kirche

Ref. Kirche Bonstetten

Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Donnerstag, 11. Februar 14.00 Chilehuus Gemeindenachmittag «Pannen, Pleiten und Pointen» mit Heinz Lüthi Ex-Rotstift-Kabarettist

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 10. Februar 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferienzeit Donnerstag, 11. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 11. Februar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Obfelden

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. Februar 19.00 Gottesdienst mit dem Ottenbacher Chor Pfarrer Marco Borghi Susanne Baltensperger, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 5. Februar 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 6. Februar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 7. Februar 19.30 Abendgottesdienst Jesaja 66,13: «Gott tröstet» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 8. Februar 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 7. Februar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff mit Kinderhüte. Taufe: Anja Steinemann, Stallikon Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung 4. Februar, Tel. 044 700 25 69 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst Mittwoch, 10. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 12. Februar 11.30 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Herz-Jesu-Freitag, 5. Februar 19.30 Andacht Samstag, 6. Februar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 7. Februar 11.00 Wortgottesfeier Aschermittwoch, 10. Februar 19.30 Wortgottesfeier mit Aschenauflegung Donnerstag, 11. Februar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Februar 17.30 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Sonntag, 7. Februar 10.30 Eucharistiefeier dt./it. mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen 10.30 Chinderchile im Pfarreizentrum 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 10. Februar Aschermittwoch 9.15 Kein Gottesdienst 12.15 Reiszmittag in Hedingen 19.30 Eucharistiefeier mit Aschenausteilung Freitag, 12. Februar 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Februar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 7. Februar 10.15 Familiengottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Montag, 8. Februar 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 10. Februar 19.30 Gottesdienst zum Aschermittwoch mit Kapuziner P. D. Wiederkehr im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 11. Februar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. Februar 9.30 Spezielle Eucharistiefeier zur Fasnacht mit Pfr. A. Saporiti R. Dober und I. Vasquez Anschliessend Fasnachtsapéro und Auftritt der «Säuligugger» Donnerstag, 11. Februar 19.00 Elternabend für die 3. Klasse

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. Februar 9.00 Eucharistiefeier dt./it. mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Donnerstag, 11. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Aschenausteilung

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 6. Februar 13.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 7. Februar 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm, anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 8. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Abendmahl, Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Februar 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 11. Februar 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

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Vielfältige Aktivitäten der Affoltemer Immobilienabteilung Schwimmbad Stigeli, anstehende Projekte und Auftragsvergabepraxis Themen eines Informationsanlasses Alle Jahre wieder ... So stand es in der Ankündigung des Informationsanlasses der Immobilienabteilung Affoltern. Die im 2015 zum ersten Mal durchgeführte Veranstaltung fand am letzten Montag, 1. Februar, wieder in der Märtgalerie statt.

wie zum Beispiel die neu installierte Audioanlage oder die in absehbarer Zeit wieder anfallende Sanierung des Allwetterplatzes. Trotz aller Bemühungen steigen die Kosten alljährlich an und bewegen sich im 2015 auf der Höhe von gegen 240 000 Franken.

Wo immer möglich wird lokales Gewerbe berücksichtigt

Auf dem Programm standen der Jahresrückblick 2015, Informationen über die Badi Stigeli, anstehende Projekte und die Auftrags-Vergabepraxis der Immobilienabteilung. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Immobilienvorstand Hermann Brütsch übernimmt Abteilungsleiter Fabrizio Meo die Regie. Er informiert über die neue Struktur der Abteilung und stellt die neuen Mitarbeiter vor. In einem kurzen Rückblick umreisst er die wichtigsten Projekte von 2015.

«Züglete» im Gemeindehaus Sichtbare Spuren hinterliess die grosse «Züglete» im Gemeindehaus – bedingt durch den Raumbedarf der erweiterten Sozialabteilung. Bekanntlich beschloss die Gemeindeversammlung im Dezember 2013 den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst (ausser Kesb). Das hatte natürlich Auswirkungen auf den Personalbestand und den Raumbedarf der Sozialabteilung. Im Sportplatz Moos wurde die Sanierung des Platzes 2 abgeschlossen inklusive Abrechnung. Im Freibad Stigeli wurde die Eingangssituation für die Besitzer eines Abos optimiert. Beim Jugendtreff Hirtschüür wurde die dringende Sanierung des Unterdachs durchgeführt. Im Werkhof wurden zwei Falttore ersetzt und der Friedensrichter erhielt im neuen Mehrzweckgebäude endlich standesgemässe Räumlichkeiten. Zudem wurde auf dem Sportplatz Moos eine neue Audioanlage installiert (nun sind die Ansa-

Die Mitarbeitenden der Immobilienabteilung, von links: Fabrizio Meo, Leiter Immobilien; Hermann Brütsch, Immobilienvorstand; Silvio Schirmer, Haustechniker/Weibel; Markus « Fäger» Marty, Badmeister; Jacqueline Grubenmann, Sachbearbeiterin; Reto Frick, Haustechniker; Paolo Gentile, Leiter Haustechnik; vorne: Werner Rottensteiner, Haustechniker. (zvg.) gen an einer Veranstaltung wieder klar und deutlich hörbar), und im Kasinosaal wurde die bestehende Audioanlage erweitert.

Guter «Stigeli»-Pächter Zum Schwimmbad Stigeli hat Meo erfreuliche Mitteilungen. Die Badesaison 2015 verlief im Grossen und Ganzen ohne grössere Zwischenfälle. Der Wechsel vom Betriebs- auf das Pächtermodell halbierte, zusammen mit dem schönen Wetter, das (unvermeidliche) Defizit im Vergleich zu den Vorjahren. Im Betriebsmodell war die Gemeinde auch für den Gastro-Betrieb verantwortlich. 2015 konnte dafür ein

ausgezeichneter Pächter gefunden werden. Zudem konnte der bisherige Badmeister-Stv., Markus Marty, auch bekannt als «Fäger», als neuer verantwortlicher Badmeister gewonnen werden. Am Rekordtag des 5. Juli 2015 besuchten 2079 Personen – ohne die Knirpse bis 6 Jahre, diese werden noch nicht gezählt – das Freibad Stigeli. Hier übernimmt der neue Badmeister das Wort und lässt die Zuhörer teilhaben an einem Tag im Leben des Bademeisters. Auf unterhaltsame Art, gespickt mit lustigen Anekdoten und ernsten Geschichten, versteht er es, die Arbeit eines Bademeisters vorzustellen. Abteilungsleiter Meo zeigt auf, wie sich die Immobilienabteilung

in den letzten Jahren entwickelte. Es ist deutlich zu sehen, dass sich ein ständiges, kritisches Hinterfragen der Ausgaben und eine Optimierung der Einnahmen durchaus lohnt. Danach bedankt er sich beim FC Affoltern und beim Leichtathletikverein für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Jugendlichen. Die Gemeinde ist sich der wertvollen Arbeit der Vereine sehr wohl bewusst. Nicht umsonst ist die Gemeinde mit Abstand der grösste Sponsor der Vereine. Die Benützung der Anlage im «Moos» erfolgt ohne Entschädigung – Strom, Wasser und weitere Medienkosten gehen zulasten der Gemeinde, ebenso wie alle anfallenden Erneuerungen,

Anschliessend geht Meo noch auf die Arbeitsvergabepraxis ein. Er zeigt die gesetzlichen Vorschriften auf und die Bewegungsmöglichkeiten der Gemeinde innerhalb dieses Gesetzeswerkes. Danach weiss der interessierte Zuhörer, welche Vergabeverfahren es gibt, wie die entsprechenden Schwellenwerte aussehen, was Bau-Haupt- und Nebengewerbe sind und wo die Ausschreibungen zu finden sind. Auch legt er Wert auf die Feststellung, dass wo immer möglich lokale Gewerbetreibende berücksichtigt werden. Als Beispiele für Projekte in naher Zukunft verweist er auf die Umgestaltung des Mehrzweckgebäudes in Zwillikon, eine Machbarkeitsstudie für das alte Gefängnis und die umfangreichen Vorarbeiten für den Neubau des Hauses zum Seewadel. «Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.» Mit diesen Worten von Marcus Aurelius schliesst Immobilienvorstand Brütsch den Anlass und fordert die Zuhörer auf, nicht alles zu glauben, alles kritisch zu hinterfragen und bei Unklarheiten nachzufragen, zum Beispiel bei der Immobilienabteilung. Beim anschliessenden Apéro ergeben sich gute Gespräche, werden noch offene Fragen geklärt, und es fällt der Entscheid, die Veranstaltung jedes Jahr am ersten Montag im Februar durchzuführen. (HB)

gewerbe

Chiara und Jasmina sind «Chiara Nails – Vanità e Bellezza» Chiara und Jasmina Bernardo – zwei erfolgreiche Frauen in Affoltern mit neuem Standort Chiara Bernardos Lebensmotto müsste heissen: Die Zukunft ist jetzt. Die zarte Frau, die seit sechs Jahren als Naildesignerin erfolgreich ein Studio innehat, verfolgt mit Elan und Durchsetzungskraft ein Ziel: Niemals stehen zu bleiben. Vanità (Eitelkeit) – oder «Perfektion und Fachwissen, nicht mehr und nicht weniger.» Für Chiara ist ihr Geschäft «Chiara Nails» an der Oberen Bahnhofstrasse 13 in Affoltern neben der Familie das wichtigste Projekt, dem sie sich mit Herzblut widmet. Naildesign gehört heute zu den unerlässlichen, modischen und kosmetischen «Must-haves» der weiblichen Gesellschaft. Und wie auch die Mode ist dieses Gebiet einem ständigen Wandel unterworfen. Neue, bessere Produkte, neue Farben, Formen, Designs; nichts kann dem Zufall überlassen werden, ständig auf dem neuesten Stand sein ist hier ihre Herausforderung. Chiara Bernardo gibt sich nicht mit einem Ist-Zustand zufrieden, ständig bildet sie sich weiter. Ihr Ziel ist beste Arbeit abzuliefern und die Hände und Nägel ihrer Kundinnen mit dem Neuesten, was der Markt zu bieten hat, zu verschönern. Oft brennt das Licht in ihrem Studio noch lange,

nachdem die sonstigen Geschäfte und Läden an der Oberen Bahnhofstrasse längst geschlossen haben. Sie hat ihre Öffnungszeiten bewusst auf die Bedürfnisse der vielen berufstätigen Kundinnen gelegt, die erst nach Feierabend Zeit für ihre kosmetischen Behandlungen aufbringen können. Seit dem Start ihres Geschäftes hatte sie immer ein grosses Ziel vor Augen. Das hat sie im letzten Sommer verwirklichen können: ein umfassendes kosmetisches Angebot für die Frau anbieten zu können.

Bellezza (Schönheit) – Jasmina, der erweiterte Teil von «Chiara Nails» Jasmina Bernardo ist als ausgebildete Kosmetikerin seit August letzten Jahres als zweite, dynamische Frau dazugestossen und ergänzt das Angebot um kosmetische Schönheits-Anwendungen. Nebst den klassischen Gesichtsbehandlungen bietet Jasmin auch Wimpernextensions an. Ob eine ExpressPflege, die Reinigung, Peeling, Maske und Brauenzupfen in 45 Minuten beinhaltet oder ein ganzes Wellness-Paket mit wählbaren Zusatzanwendungen wie Nacken- und Decolleté-

massagen, Färben von Brauen oder Wimpern, Pedicure, Enthaarung, alles kann angeboten werden und lässt keine Wünsche mehr offen. «Chiara Nails» hat sich um ein zusätzliches Beauty-Zimmer erweitert, die Räume sind weiblich, stilvoll und mit viel Atmosphäre eingerichtet.

Senevita Haus Obstgarten – «Chiara Nails» hat einen zweiten Standort Seit gestern Donnerstag ist das Beauty-Programm auch im Haus Obstgarten in Affoltern erhältlich. Jasmina und Chiara durften viele interessierte Personen zum Eröffnungsapéro empfangen. Durch das zusätzliche Behandlungszimmer, dass im Senevita Obstgarten sowohl Bewohnern, Besuchern und dem Pflegepersonal offen steht, als auch Kundinnen von ausserhalb empfängt, freut sich Jasmina bereits auf eine rege Nachfrage. Chiara und Jasmina – Frauen mit hochprofessioneller Kompetenz und einem erklärten Ziel, nämlich mit Qualität und Elan ihren Kundinnen zu Wohlfühlmomenten, Gepflegtheit und Selbstbewusstsein zu verhelfen.

Jasmina und Chiara Bernardo – weibliche Schönheit als Verpflichtung. (sci)

(Bild Susanne Crimi)


Schulen und Kurse Bewegungskurse: ab 7. März 2016 für Kinder und Jugendliche Jazztanz: M. Markovic, 079 565 67 76 Di 16.00 – 16.50 ab 6 J. / neuer Kurs Di 17.15 – 18.05 10 – 12 J. / 3. Stufe Pre Ballett: A. Roost, 078 926 18 16 Mo 16.00 – 16.50 1. + 2. Kindergarten Mo 17.00 – 17.50 2. – 3. Klasse Kreativer Kindertanz: M. Zehr, 078 668 73 03 Do 14.00 – 15.00 Vorkindergarten Do 15.05 – 16.05 1. + 2. Kindergarten Do 16.10 – 17.10 1. – 3. Klasse werkeins.ch /Werkstr. 1/Affoltern a. A./vis-à-vis Manor


Vermischtes

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Wettswiler Primarschüler lesen in drei Wochen 173 300 Seiten! «Abenteuer Lesen» – ein erfolgreiches Leseprojekt mit vielen motivierten Kindern Am Leseprojekt «Abenteuer Lesen» – welches von der Bibliothek Wettswil initiiert und in Zusammenarbeit mit der Primarschule Wettswil durchgeführt wurde, lasen alle Primarschüler von der 1. bis in die 6. Klasse während dreier Wochen mit viel Eifer und Ausdauer so viel wie sie konnten. Das Resultat spricht für sich: 173 300 Seiten haben die gegen 340 Kinder teils in der Schule, aber vor allem in ihrer Freizeit gelesen!

Leer gefegte Regale Vom 11. bis 28. Januar legten alle Primarschüler der Schule Wettswil einen unglaublichen Leseeifer an den Tag. Zeitweise waren die Kinderbuchregale der Bibliothek Wettswil fast leergefegt, so viele Bücher waren von den motivierten Schülern ausgeliehen worden, um als Klasse eine möglichst hohe Anzahl gelesener Seiten zu erreichen. Vom Lesemuffel bis zur Leseratte machten alle mit. Auch die Erstklässler, welche gerade erst lesen lernen, legten sich mächtig ins Zeug. Fantastisch, welche Energie eine solche Leseaktion bei den Kindern auszulösen vermag!

Ein Freudenfeuer Die Bibliothekarinnen haben sich sehr über den Leseeifer und die Bereitschaft der Kinder, Eltern und Lehrer gefreut. Als Abschluss und Höhepunkt des Projekts liess die Bibliothek Wettswil am Freitagmorgen, 29. Januar, auf dem Gelände der künftigen, neuen Bibliothek im Beisein aller Primarschüler, Lehrer, der Schulleitung und Roger Schmutz, Präsident der Schulpflege Wettswil, ein Freudenfeuer entfachen. Während das Feuer loderte, wurde jede Klasse mit ihren gelesenen Endresultaten gewürdigt. Jedes Kind erhielt im Anschluss eine «Lesemaus» der Dorfbäckerei, sowie jede der 15 Klassen eine Urkunde der Bibliothek, die ja vielleicht einen Platz im Schulzimmer finden wird. Pro jeweils 5000 gelesene Seiten darf jede Klasse einen Anschaffungswunsch an die Bibliothek richten. Die Erstklässler, welche so tolle Resultate erzielten, dürfen bereits ab 4000 Seiten einen Wunsch für ein Lieblingsbuch anbringen. Nun sind die Bibliothekarinnen gespannt auf die Wünsche! Melissa Schärer

Ein Freudenfeuer: Die Wettswiler Primarschüler an der Abschlussveranstaltung des Leseprojekts «Abenteuer Lesen». ( zvg.)

Argentinischer Tango – ein Spaziergang durch die menschliche Gefühlswelt «Solotango» mit einem Auftritt in der reformierten Kirche in Affoltern «Solotango», sechs begnadete Musiker und eine Solistin mit einer starken, klassisch ausgebildeten Stimme, boten am letzten Sonntagabend in der reformierten Kirche in Affoltern ein Konzert, das Lebenslust, Temperament und Seelenschmerz hintereinander und auch gleichzeitig anbot. ................................................... von susanne crimi Was tut man nach einem langen nasskalten und verregneten Sonntag? Einem Tag, an dem selbst Hunde schnell zurück in die warme Stube streben? Beispielsweise am Abend in der reformierten Kirche Affoltern et-

was Sonne, Heissblütigkeit und stimmungsvolle Sehnsucht auf sich wirken lassen. Mit einem Tangokonzert ist dies durchaus erlebbar. Ende des 19. Jahrhunderts war Buenos Aires zu einem Schmelztiegel europäischer Einwanderer geworden. Sie suchten in der neuen Heimat ein Auskommen, brachten ihre Musik mit, die aus Walzern, Polkas, Canzonette, Opernarien, Chansons und vielem mehr bestand. Die Sehnsucht nach den Wurzeln, dem Zuhause, die Hoffnung und Leidenschaft, Neues schaffen zu können, formten zusammen mit der mitgebrachten Musik neue Lieder und Musikstücke. Zusammen mit den Rhythmen aus dem südlichen Kontinent entstand eine neue Form von Klängen: der Tango. Die anwesenden Musiker, von denen drei gebürtige Argentinier und die Restlichen

mindestens durch die Liebe mit der südamerikanischen Kultur verbunden sind, haben sich dem Tango verschrieben. Die Schweiz ist schon lange Heimat für sie, aber durch die Musik bleibt ihr Ursprung unvergessen.

Geschichten, die das Leben schreibt, als Lieder Charmant erklärte die Sängerin Silvia Baroni dem anwesenden Publikum Herkunft und Texte der Lieder. Trotz oder wegen des Wetters war die Kirche nur gerade halb voll, dabei hätte es dort so viel Wärme, Sinnlichkeit und Rhythmus zu erleben gegeben. Die gesungenen Stücke erzählen wie Kurzfilme Sequenzen aus dem Leben – kurze Augenblicke in einer Quartierstrasse oder einem Strassencafé, während eines Spaziergangs am

Dem klassischen argentinischem Tango verschrieben: Das Ensemble «Solotango». (Bild Susanne Crimi)

Flussufer, am Hafen von Buenos Aires, von einem kleinem Jungen, der hoffnungsvoll Rosen verkauft oder von einem bittersüssen Abschied. Silvia Baroni überraschte mit ihrer Stimme, die die elektronische Verstärkung nicht gebraucht hätte. David Goldzycher, erster Violinist, der auch im Tonhalle-Orchester mitspielt, liess die schmelzenden Töne wie klare Tropfen erklingen. Urs Meier, Carlos Scheurenberg, Phillippe Pasqiuer und Bernd Schoepflin begleiteten meisterhaft auf Violine, Viola, Cello und Kontrabass. Roland Klugger gab mit seinem Bandóneon den aufgeführten Tangos die prägende Identität.

Kleine, unsanfte Pause Die Zuhörer durften zurücklehnen und geniessen. Insgesamt wurden 17

verschiedene, typisch argentinische Tangos zum Besten gegeben, eine kurze Pause nach 45 Minuten holte das Publikum etwas unsanft aus seiner andächtigen Trance. Furore machte der Tango in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in den Pariser Salons. Die Tänze waren sinnlich, erotisch und liessen das ewige Spiel zwischen Mann und Frau bildhaft werden. Fast schon wähnte man sich am letzten Sonntagabend in einem dieser Pariser Etablissements zwischen Fransenkleidern, Smokings und Zigarettenspitzen, wäre da nicht das Gestühl der Kirche gewesen ... Aber Leidenschaft, Sehnsucht, Lebenslust und Hoffnung kamen mit, als nach einem schönen Konzert die nasskalte Wirklichkeit das davoneilende Publikum einholte.


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Vermischtes

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Wasser predigen, Wein trinken Vom 10. Februar bis 27. März: Kampagne «Fastenopfer – Brot für alle»

S

eit meiner Kindheit wurde ich gelehrt, Geld, Kleider sowie Medikamente, aber auch Spielzeug und Schuhe für die armen Menschen – besonders für Kinder in Afrika zu sammeln ... Ich erinnere mich daran, dass ich mit den anderen Schülern sehr engagiert war. Jeder Rappen war ein Gewinn. Mit unserem Einsatz wollten wir die Armut verhindern und allen afrikanischen Kindern ein würdiges Leben schenken ... Leider wussten wir nicht, dass diese Armut mit einer endlosen Spirale zusammenhängt ... Denn: Warum bleibt dieses Volk immer arm? Wohin sind unsere vielen Spenden geflossen? Warum sollte die «dunkle Haut» bei den Medien immer Synonym und Bild der Armut sein? Wir haben den afrikanischen Menschen, aber auch sonst überall in der sogenannt «Dritten Welt» Fische, aber keine Angelruten geschenkt. Ihre Abhängigkeit von uns macht unser Geschäft immer reicher, denn sie müssen «den Fisch» immer bei uns kaufen. Das Geld, das wir ihnen durch unsere Spenden geschenkt haben, haben wir mit den Waffen zurückgeholt, die wir ihnen verkauft haben. Waffen sind schlussendlich wichtiger als Schulen. Ein Volk ohne Bildung ist leichter zu regieren, zu unterdrücken, auszubeuten. Und arbeiten wir in der «Ersten Welt» nicht lieber mit Regimes zusammen, die uns politisch und wirtschaftlich wohlgesonnener sind, dafür «käuflich» sind? Vergessen wir da nicht allzu gerne Korruption und Humanität? Wie können wir diese Ungerechtigkeit erlauben? Wo bleibt unsere

Menschlichkeit, unsere Zivilcourage? Wie können wir zu Gott beten und jeden Abend ruhig einschlafen? Ich finde, die folgenden Gedanken von Pierre Stutz passen zum Thema der ökumenischen Kampagne 2016 «Brot für alle – Fastenopfer» in Zusammenarbeit mit «Partner sein: Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken». Er sagt: «Stell dir vor: Menschen verlieren ihre Angst, zu kurz zu kommen, sie teilen ihre Kompetenzen, ihre Finanzen, ihre Fähigkeiten und Gaben – glückliches Leben würde eintreten. Stell dir vor: Menschen überwinden ihre Haben-Mentalität, sie schaffen faire Löhne, damit die Menschen ihre Länder nicht verlassen müssen, sie investieren in ökologische und frauenfreundliche Projekte – sinnstiftendes Arbeiten verwirklicht sich. Stell dir vor: Menschen werden im Teilen zum Segen füreinander.» Wir müssen uns bewusst sein, dass wir gesegnete Menschen sind: Wenn wir noch nie in der Gefahr eines Krieges, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers waren, geht es uns besser als 500 Millionen Menschen. Wenn wir zur Kirche gehen können, ohne Angst haben zu müssen, bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, haben wir mehr Glück als drei Milliarden Menschen. Wenn wir Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen haben, sind wir reicher als 75 Prozent der Menschen dieser Erde. Wenn wir ein Konto bei einer Bank

haben, Geld in unserem Portemonnaie und im Sparschwein haben, gehören wir zu den reichsten 8 Prozent dieser Welt. Wir sind damit einverstanden: Menschenwürde und Menschenrechte gelten für alle – überall. In der Praxis aber geschieht das oft nicht. Wir sind uns bewusst: Die Welt rückt zusammen und die Wirtschaft arbeitet immer globaler. Doch das Menschenrecht bleibt hinter dieser Entwicklung zurück. «Oft werden Menschenrechte durch transnationale Konzerne verletzt» – beschreiben die Verantwortlichen der Kampagne 2016 in den Unterlagen. Unsere Partner im Süden stellen das immer wieder fest und Analysen belegen es erneut. Es braucht darum auch bei uns verbindliche Regeln zu sorgfältigem und verantwortungsbewusstem Wirtschaften. Eine gesetzlich verankerte Sorgfaltspflicht stellt sicher, dass Konzerne ihre Verantwortung wahrnehmen.» Eines ist klar: Weil globale Tätigkeiten auch globale Verantwortung bedingen, müssen wir nicht nur die Probleme sehen, sondern handeln. «Wir können nur mit Gott reden, wenn wir unsere Arme um die Welt legen, und Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit in alles hineintragen» sagte der Religionsphilosoph Martin Buber. Vom 10. Februar bis 27. März lädt uns die Kampagne «Fastenopfer – Brot für alle» ein, nicht Wasser zu predigen und dann aber selber Wein zu trinken. Angelo Saporiti, katholischer Pfarrer Mettmenstetten/Knonau/Maschwanden

Wein statt Wasser, Taten statt Worte ... (Bild zvg.)

Heisse Rhythmen und coole Drinks für Mittelstufenkinder

371 Päckli aus Affoltern und Maschwanden 94 700 Weihnachtspäckli erreichten Osteuropa – ein neuer Rekord Kreativ und vielfältig sammelten die reformierte Kirchgemeinde Maschwanden und die Affoltemer Chrischona-Kirche 371 Pakete. Notleidende Menschen in Moldawien und der Ukraine konnten sie freudestrahlend in Empfang nehmen. Hunderte von Kirchen, Schulen und Vereinen sowie Tausende von Einzelpersonen und Familien aus der ganzen Schweiz zeigten Herz und Engagement. Im Rahmen der Aktion Weihnachtspäckli finanzierten und packten sie insgesamt 94 700 Weihnachtsgeschenke für arme Menschen in Osteuropa. Das sind 4700 Päckli mehr als bei der letzten Aktion vor einem Jahr.

Wer bekommt die Weihnachtspäckli? Die bunte Fracht wurde mit 30 Sattelschleppern nach Osteuropa transportiert. Die Partner vor Ort zusammen mit 73 Personen aus der Schweiz brachten die Päckli zu kinderreichen Familien, verarmten Senioren, Kindern in Schulen oder Heimen, alleinerziehenden Müttern, Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen. Es ist oft ihr einziges Weihnachtsgeschenk, berührt sie zutiefst und bleibt lange in Erinnerung. Die Partner kennen die Empfänger durch ihre soziale Tätigkeit und bleiben mit ihnen auch nach Weihnachten in Kontakt. Die Kooperation Weihnachtspäckli wird gemeinsam von vier christlichen Hilfswerken getragen: AVC, Christliche Ostmission, HMK und Licht im Osten. Alle Organisationen sind seit Jahrzehnten in Osteuropa tätig und kennen die Verhältnisse vor Ort, das gibt Gewähr, dass die Hilfe dort ankommt, wo es am Nötigsten

Flüchtlingskind aus der Ukraine: Freude am Geschenk. (Bild zvg.)

ist. An rund 490 Sammelstellen in der ganzen Schweiz wurden die Pakete bis Ende November entgegengenommen. Es gibt Versionen für Kinder und für Erwachsene, gefüllt mit Lebensmitteln, Hygieneprodukten, Schreibzeug, Spielsachen und Süssigkeiten. Dank dem festgelegten Inhalt ist es möglich, die Kartons ohne grössere Probleme durch den Zoll zu bringen und einfach und gerecht zu verteilen. Rund ein Drittel der Pakete wird in Moldawien verschenkt, ebenfalls ein Drittel in der Ukraine und der Rest in Rumänien, Weissrussland, Serbien, Bulgarien und Albanien. So erhalten über 94 000 Kinder aus bedürftigen Familien, Waisen, Behinderte und Kranke Geschenke aus der Schweiz. Ein solches Päckli ist für die Beschenkten eine wertvolle Hilfe und ein Zeichen tiefer Verbundenheit und Wertschätzung.

Bereits seit letzten Dezember findet einmal monatlich in der Hirtschüür die Mittelstufendisco statt. Sie ist das Ergebnis einer gelungenen Kooperation von drei Affoltemer Organisationen, die sich im Bereich Kinder und Jugend engagieren.

Hüpfen, schwenken, schütteln Die Jugendarbeit Affoltern engagiert dafür jeweils Sekundarschüler für die Gestaltung des Abends. Ihnen zur Seite stehen einige Erwachsene der Jugendarbeit, des Familienclubs respektive des Familienzentrums. Die Jugendlichen bringen als DJs die Mädchen und Jungen so richtig auf Touren. Wenn anfänglich etwas zögerlich, doch je später die Stunde desto ausgelassener und routinierter wurde an den Discoabenden gehüpft, geschwenkt und geschüttelt. Glänzende Augen und ausgelassenes Gelächter sprachen für sich.

Heute Freitag Discoabend Der nächste Discoabend wird heute Freitag, 5. Februar, ab 19 Uhr, steigen. Der Eintritt kostet 5 Franken, dafür gibt es ein Gratisgetränk sowie jede Menge guter Stimmung. Wer kommt und vielleicht noch seine Freundinnen und Freunde mitnimmt, wird einen tollen Abend erleben. Weitere Termine sind am 11. März und am 1. April (wirklich!). Mittelstufendisco für Mädchen und Jungen von der 4. bis zur 6. Klasse in der Hirtschüür der Jugendarbeit auf dem Bauspielplatz jeweils von 19 bis 22 Uhr. Termine: 5. Februar, 11. März, 1. April. Eintritt 5 Franken, inklusive Gutschein für ein Getränk. Informationen unter: www.familienclubaffoltern.ch, www.ja-aaa.ch, www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 5. Februar 2016

Filmreife Oberämtler Fasnacht Umfangreiche Vorbereitungen auf Fasnachtsumzug, Kinder- und «filmriif»-Maskenball Die Vorbereitungen auf die Uerzliker Fasnacht mit den beiden Maskenbällen am nächsten Freitag in Kappel laufen auf vollen Touren. Unzählige Arbeitsstunden leisten die Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft jeweils, bis das närrische Treiben im Kappeler Gemeindesaal stattfinden kann. ................................................... von martin platter Hausen, samstagmorgens um 9 Uhr. Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel bei fast frühlingshaften Temperaturen. Ein idealer Tag zum Skifahren. Das Gekreische einer Fräse holt die Gedanken jedoch in die Realität zurück. Im Schreinereibetrieb von FGU-Präsident Christian Müller setzt sich mit einem Rumpeln die automatische Abzugsanlage in Betrieb. Es wird gehämmert, gesägt, geschraubt, skizziert und gemalt. Die zahlreichen Dekorationsobjekte verbreiten eine Stimmung wie auf einem Film-Set in Hollywood. «Filmriif» ist denn auch das Motto des Maskenballs am nächsten Freitagabend. Bereits am Nachmittag um 15 Uhr findet der Kindermaskenball statt. Es ist schon der zweite Samstag, an dem der FGU-Vorstand und -Mitglieder gemeinsam am Werken sind. «Wir kommen gut voran, haben schon viele Kulissen gebastelt und

gemalt», freut sich Maskenball-Chefin und Vereinsaktuarin Olivia Bär. Das Unterhaltungsangebot im und um den Kappeler Gemeindesaal ist in diesem Jahr besonders vielseitig. «Gleich drei Bars und der Kafiwagen mit Ländlermusik buhlen um die Gunst der Besucher», sagt Bär. In der Galerie das Studio Filmriss, im Foyer die Hogwarts-Bar und eine Shotbar im Gemeindesaal ist dem weltberühmten Sunset Boulevard gewidmet.

Uerzliker Fasnacht 2016 12. Februar, ab 15 Uhr, Kinderfasnachtsball im Gemeindesaal Kappel bei freiem Eintritt 12. Februar, ab 20 Uhr, Maskenball im Gemeindesaal Kappel, Motto «filmriif», mit der Tanz- und Partyband Wirbelwind und zahlreichen Guggenmusiken. Eintritt ab 18 Jahren. Vollmasken und FGU-Goldplakettenträger haben freien Zugang. Gratis Shuttle-Service.

Programm und Zeiten

Neue Tische und Böcke «Dazu wurden neue Tische und Böcke gezimmert, Plakate aufgehängt und das Dach des Orangenwagens geflickt», ergänzt Müller. Er freut sich, dass die Fasnachtsgesellschaft nach wie vor grossen Rückhalt in der Region geniesst und grosszügig von den Mitgliedern und dem Gewerbe unterstützt wird. Das Mittagessen nahm man diesmal im Restaurant Pöschtli ein, ebenfalls ein neuer Supporter der FGU. Nach dem 50-Jahre-Jubiläum 2014 ist der FGU-Vorstand über die Bücher gegangen. Der Grossanlass hatte das Potenzial der Fasnacht im Oberamt aufgezeigt. 2015 besann sich die FGU auf ihre Wurzeln, rührte nur noch dort mit der grossen Kelle an, wo es auch tatsächlich Sinn ergibt. Der Kindermaskenball am Freitagnachmittag wird nun schon das dritte Mal durch-

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Schon eifrig im Fasnachtsfieber: FGU-Präsident Christian Müller (mit Brille) umringt von engagierten Helferinnen und Helfern am letzten Samstag. (Bild fgu) geführt. Frühere Kappeler Markenzeichen, wie die stimmungsvolle Bar in der Galerie des Gemeindesaals, die dem Lokal zu Beginn die Bezeichnung «Obernhaus» eintrugen, wurden mit grossem Erfolg wieder eingeführt. Die erfolgreiche rollende Kaffeestube mit Ländlermusik auf dem Parkplatz vor dem Saal wird beibehalten. Auch bei der Band setzte der FGUVorstand auf Bewährtes. Die Tanz- und Partyband Wirbelwind begeisterte das Oberämtler Publikum zuletzt am Fussball-Match des Schweizer Cup in Hausen im August letzten Jahres.

Wieder mit Alphütte-Beizli Erfreulich ist, dass auch das Rossauer Alphütte-Beizli in der alten Sennerei wieder offen steht. Die Familie Frei lädt am Fasnachstssamstag, ab 18 Uhr zum Fondueplausch bei Guggenmusik und Beizenbetrieb und wird auch am Sonntag, ab 12 Uhr während des Umzugs die Gäste bewirten. Dann, wenn sich der längste Fasnachtsumzug Europas wieder auf seine Runde durchs Oberamt begibt, ehe anschliessend das feierliche Ende der fünften Jahreszeit in Kappel zelebriert wird.

13. Februar, Beizenfasnacht im Uerzliker Lindenhof sowie im Alphütte-Beizli in der alten Sennerei in Rossau mit diversen Guggen und Fonduespezialitäten, die auch während des Fasnachtsumzuges am Sonntag serviert werden. 14. Februar, Fasnachtsumzug mit anschliessender Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. 13.10 Uhr, Start in Kappel 13.30 Uhr, Uerzlikon 13.50 Uhr, Rossau 14.20 Uhr, Mettmenstetten 15.05 Uhr, Rifferswil 15.40 Uhr, Hausen 16 Uhr, Ebertswil ab 14 Uhr, Uslumpete mit der Tanz- und Partyband Wirbelwind. Dazu die Wagenprämierung, zahlreiche Guggen, Bar in der Galerie, im Foyer und Kaffeestube vor dem Saal. Weitere Informationen auf facebook, twitter und fgu.ch.

«Zwiegespräch Posaune – Orgel» Valentinstag: Konzert in Mettmenstetten Schon mehrere Jahre hatte Ursula Hauser das Vergnügen, in der reformierten Kirche Mettmenstetten jeweils ein «Wunschkonzert zum Valentinstag» anzubieten, das jeweils regen Zuspruch fand. Dieses findet Posaunist Ulrich nun erneut statt, Eichenberger.

und zwar am Sonntag, 14. Februar, 17 Uhr. Durch die Zusammenarbeit mit dem genialen Posaunisten Ulrich Eichenberger entwickelten sich ganz neue Programmideen. Dieses Mal steht das «Zwiegespräch Posaune – Orgel» auf dem Programm. Alexandre Guilmant, Franz Liszt, Leonard Bernstein, Scott Joplin: «Romantisch und heiter» sind die passenden Stichworte. www.ursulahauserorgel.ch.

Wenn der Singsaal im Wilden Westen liegt Kinderfasnacht in Obfelden Am Samstag, 27. Februar, verwandelt sich der Singsaal Chilefeld in Obfelden von 14 bis 17 Uhr zum Wilden Westen. Das Elternteam der Primarschule Obfelden hat wieder einiges vorbereitet! Mit Guggenmusik, den Lucky Line Dancers und vielen Gestalten aus dem Wilden Westen wird es im Saloon bunt zu und her gehen. Als Cowboys, Grizzlybären, Indianer, ja auch als Goldnugget, Jiipieh, ab in den Saloon von Obfelden! (Bild zvg.) Kaktus, Bison, Klapperschlange sind der Kreativität wird ein Wanderpokal für die beste keine Grenzen gesetzt. Dieses Jahr Einzel- und Gruppenmaske vergeben.

Die ClinTonics aus dem Säuliamt: Auftritt am Country-Music-Festival in Zürich. (Bild zvg.)

Die Spielfreude geht weiter ClinTonics aus dem Amt am Country-Music-Festival im Albisgüetli Die ClinTonics hatten 2015 schon zweimal die Möglichkeit, ihre Musik dem hiesigen Publikum vorzustellen. Nun haben sie die Chance am Country-Music- Festival im Albisgüetli ein grösseres Publikum mit ihrer Spielfreude anzustecken. Die ClinTonics haben sich ganz der vielseitigen Americana-Musik von Delbert McClinton verschrieben. Delbert hat in seiner 50-jährigen Karriere immer wieder neue Massstäbe gesteckt. Seine Grösse liegt darin, in seiner Musik Blues, Rock’n’Roll, Soul, Folk und Country zu vereinen. Und doch klingt alles immer nach Delbert. Ein Meister seines Fachs darf ein Album auch mal wie 2009 «Acquired Taste» nennen, was so viel wie erworbener Geschmack oder Stil bedeutet. Herzstück der ClinTonics ist der Sänger Johnny Giussani, der ähnlich

wie Delbert auch schon seit 50 Jahren Musik macht. Er ist vielen Fans mit Bands wie Bluesbox, Chicken Wings und aktuell KOP ans Herz gewachsen. Sein Sohn Manuel Giussani folgte der Einladung seines Vaters, gemeinsam diese Band zu gründen, ohne Zögern. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Voller Tatendrang und den Rock’n’Roll im Blut schüttelte Manuel tüchtig am Baum. Seine beherzte Performance lässt nun vermuten, er habe in seinem Keller die Äpfel zu einem ordentlichen Branntwein destilliert ... Der Grillmeister der Truppe ist Rob Url am Schlagzeug. Er sorgt dafür, dass die Kohlen ordentlich glühen, und die Würste im Vierviertel-Takt weggehen. Fredi Früh an der Gitarre gibt gerne grinsend noch reichlich scharfen Senf dazu. Aber keine Angst! Der Feuerwehrmann Etienne Conod an Keyboard und Hammond sorgt mit seinen coolen Fanfaren und spritzigen Blueslicks am Piano dafür, dass die Überhitzung im Rahmen bleibt. Inmit-

ten dieser wilden Horde steht stoisch und konzentriert der Bassist René Etterli als Garant dafür, dass die Sache nicht vollends aus dem Ruder läuft. Sozusagen der Osterhase der Band, ist er für die hartgesottenen Eier zuständig. Aber was wären sie, ohne einen richtigen Gentleman der alten Schule? Der legendäre Sänger und Gitarrist Eddie Fiorito, der sich mit Bands wie Earlybirds und Chicken Wings einen Namen gemacht hat, ist das freundliche Understatement in Person. Die ClinTonics freuen sich riesig auf das Konzert am 12. Februar im Albisgüetli. Die Spielfreude geht weiter, und die Band hofft auf viele Besucher auch aus dem Säuliamt. Sie supportet an diesem Abend die US-Countryband The Malpass Brothers an ihrem einzigen Konzert in Europa. Konzert: Freitag, 12. Februar, 19.30 im Albisgüetli. Tickets: www.albisguetli-tickets.ch Info: www.clintonics.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Gabi und Linda finden die Beute

Freitag, 5. Februar Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung für aktive ältere Personen auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Iraqi Odyssey» Eine weltumspannende Familien-Saga von Samir. CH 2014, 160 Min. OV/d. Eintritt frei, Kollekte beim Ausgang. Ref. Kirche. 20.15: Dada: «Auguste Bolte». Eine Zählung mit Musik nach Kurt Schwitters mit Volker Ranisch. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: «Det äne am Bergli». Theaterverein Bonstetten. Musikalisches Lustspiel von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 16.30-20.30: «HolzBauWelt» für Kinder im Primarschulalter. 80 000 Holzklötze stehen zur Verfügung. In den Baupausen erzählt Oliver Haldemann Geschichten aus der Bibel. Auskunft/Anmeldung: Bettina Bolliger Telefon 043 466 55 80, 076 472 00 30. Reformierte Kirche. 20.00: «Swiss goes Rock». Jahreskonzert der Harmonie Hausen mit Rockinstrumenten und Gesang aus Schweizer Tradition und Rock. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/ Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Samstag, 6. Februar Affoltern am Albis 11.00-15.00: Vernissage: Bronze, Stein und Holz – Bildhauerin Marie Pierre aus Basel zeigt eine Auswahl ihrer Figuren - nachdenklich, charmant und witzig. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 14.00: «Tom Träumer – das Märlimusical» von Andrew Bond. Türöffnung 13.30 Uhr. Infos unter: www.maerlimusicaltheater.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 19.00: «Det äne am Bergli», Derniere Theaterverein Bonstetten Musikalisches Lustspiel von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 13.30-17.30: «HolzBauWelt» für Kinder im Primarschulalter. 80 000 Holzklötze stehen zur Verfügung. In den Baupausen erzählt Oliver Haldemann Geschichten aus der Bibel. Auskunft/Anmeldung: Bettina Bolliger 043 466 55 80, 076 472 00 30. Reformierte Kirche.

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Freitag, 5. Februar 2016

Kriminalkomödie in Mettmenstetten zur 900-Jahre-Feier Das Team Theater 900 probt derzeit sein Stück «Heisse Bräute machen Beute». Voller Humor entführen die Darstellenden das Publikum in einen Bankraub der anderen Art.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mittwoch bis Sonntag, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Das Projekt Theater 900 wurde unter dem Patronat der Kommission für Altersfragen gegründet. Die LaienSchauspieler und -Schauspielerinnen, Senioren 55 plus, leisten damit einen Beitrag zu den Festivitäten von 900 Jahre Mettmenstetten. Unter der Leitung von Josef Lagler wird die MättmiKriminalkomödie «Heisse Bräute machen Beute» einstudiert. Der Feinschliff läuft. Privat und im Gasthaus zum weissen Rössli wird derzeit fleissig geprobt und nun geht es in den Endspurt. Das humorvolle Theaterstück ist eine grosse Herausforderung für die Spielenden. Die Aufführung soll unbeschwerte und amüsante Stunden bieten, damit die Theaterbesucher ein Lächeln und gute Laune mit nach Hause nehmen. Schon bald steht die Premiere an. Vom 11. bis 13. März wird das Ergebnis im Gasthhaus zum weissen Rössli zu sehen sein. Ein wichtiger Termin ist jedoch bereits eingetroffen: In der Drogerie Vitalis, Mettmenstetten, und in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, können nun Eintrittskarten im Vorverkauf bezogen wer-

20.00: «Swiss goes Rock». Jahreskonzert der Harmonie Hausen mit Rockinstrumenten und Gesang aus Schweizer Tradition und Rock. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/ Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten 20.15: «schön&gut». Mit AnnaKatharina Rickert und Ralf Schlatter in ihrem vierten Programm «Schönmatt». Abendkasse ab 19.30 Uhr, Bistro ab 19 Uhr. Reservieren: 044 767 02 01. Rössli-Bühne, Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 7. Februar Aeugstertal 19.00: «Dschané - Fahrende im Herzen». Frische, kraftvolle Lieder, Musik voller Sehnsucht und Lebenslust. Essen ab 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Bronze, Stein und Holz: Bildhauerin Marie Pierre aus Basel zeigt eine Auswahl ihrer Figuren - Nachdenklich, charmant und witzig. Freitag, 14-18, Samstag, 11-16 Uhr. www.galerie100.ch. Bis 20. Februar.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Donnerstag/Freitag, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sonntag 14-17 Uhr. Bis 14. Februar. Szene aus einer Probe von Theater900 auf der Rössli-Bühne. (Bild zvg.)

Ottenbach den. Es gibt noch einiges zu tun bis zur Premiere von «Heisse Bräute machen Beute». Das Theater 900 ist hochmotiviert, den Besuchern ein Erlebnis voller Humor zu bieten.

Hausen am Albis 09.30: Abschluss der «HolzBauWelt» für Kinder im Primarschulalter. 80 000 Holzklötze sind verbaut. Gottesdienst, Apéro und EinsturzSpektakel. Reformierte Kirche.

Zwillikon 11.15: «Wärmende Klänge mit Panflöte und Piano» Winter-Matinée mit Antonia Nardone (Klavier) und Jörg Frei (Panflöte). Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus (Singsaal).

«Heisse Bräute machen Beute», Kriminalkomödie in 3 Akten. Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstr. 1, Mettmenstetten. Freitag, 11. und Samstag, 12. März, 20.15 Uhr;

Galeriemarlène, Lanzenstr. 6: Gastausstellung «OpenArt». Freitag bis Sonntag, 15-19 Uhr. Bis 21. Februar.

Sonntag, 13. März, 16.30 Uhr; www.theater900.ch

oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag. Pfarrer Marco Borghi berichtet über «Das ehemalige Bad Fideris und seine Geschichten». Anschliessend Kaffee und Kuchen. Chilehuus.

tanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis

Mittwoch, 10. Februar

17.00: KEIN offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Dienstag, 9. Februar Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 17.00-20.00: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin und Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter 044 760 13 07

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12.45: «Fitness ab 60» Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grund-

Donnerstag, 11. Februar Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Swing de Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

«Lebendiges Wasser» Thema der begleiteten Fastenwoche vor Ostern. Fasten gehört traditionellerweise in die Zeit vor Ostern als Reinigung von Körper und Seele und zur Neuausrichtung. Auch dieses Jahr bietet Pfarrerin Claudia Mehl wieder gemeinsam mit Helen Dettwiler, Ernährungsberaterin aus Knonau, eine begleitete Fastenwoche für Frauen und Männer aus Maschwanden und der umgebenden Region an. Die Fastenwoche eignet sich für alle, die sich gesund fühlen und sowohl die Zeit als auch den Willen haben, eine knappe Woche ohne feste Nahrung auszukommen. Es empfiehlt sich, in dieser Woche Musse und Ruhe zu haben. Die Fastenden treffen sich täglich zu einer allmorgendlichen oder -abendlichen kurzen Meditationsund Befindlichkeitsrunde und anschliessend zu einem Spaziergang, den Helen Dettwiler aus Knonau und Ursula Studer aus Maschwanden leiten werden. Für alle, die neugierig oder noch etwas unsicher sind, findet am Dienstag, 16. Februar, 20 Uhr im Pfarrhaus Maschwanden eine Einführung in die Thematik des Fastens mit Helen Dettwiler, Fachfrau für Ernährung, statt. Daten: Montag bis Freitag, 7. bis 11. März: jeweils 10 Uhr oder 18 Uhr Samstag, 12. März: 10 Uhr gemeinsames Fastenbrechen. Sonntag, 13. März: Gottesdienst unter Mitwirkung der Fastenden am Maschwander Suppentag (freiwillig) Flyer dazu liegen in den Kirchen Maschwanden, Knonau, Mettmenstetten, Affoltern und in den jeweiligen Pfarrhäusern auf! Wer sich entscheidet, an der begleiteten Fastenwoche teilzunehmen, ist gebeten, sich bis zum 1. März bei Pfarrerin Claudia Mehl anzumelden,

Freitag, 5. Februar 2016

Dada aus Deutschland – Swing aus Paris – Tango aus Südamerika Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern 100 Jahre Dada: Theater mit dem Schauspieler Volker Ranisch. «Auguste Bolte» – eine Zählung mit Musik nach Kurt Schwitters. Fräulein Auguste Bolte sah etwa 10 Menschen auf der Strasse, die in einer und derselben Richtung geradeaus vorwärts gingen. Das kam ihr verdächtig vor. Da musste etwas los sein. Denn sonst würden nicht 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. 8, 9, 10 Menschen in genau einer und derselben Richtung gehen. Wenn nämlich nichts los ist, so gehen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Menschen nicht in der ausgerechnet gleichen Richtung. Dann gehen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Menschen in 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Richtungen. «Also nichts wie hinterher!» Damit beginnt eine Verfolgungsjagd, die in ihrer verqueren Logik und Komik ihresgleichen sucht. Absurdes Theater? – Nicht absurder als das Leben selbst. Heute Freitag, 5. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr.

«Jazz am Donnerstag» Mit dem Quartett «Swing de Paris». Swing de Paris besteht aus der in

frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Tango» mit dem String Quartet «Leonardo Ferreyra Tango»

Die Mitglieder des String Quartet «Leonardo Ferreyra Tango», von links: Leonardo Ferreyra und Rahel Zellweger (Violinen), Sophie Lüssi (Viola) und Andreas Ochsner (Cello). (Bild zvg.) Buenos Aires und in der Schweiz wohnhaften Geigerin Sophie Lüssi, den zwei Luzerner Musikern Felix Brühwiler (Gitarre) und Claudio Strebel (Kontrabass) und dem in Zürich ansässigen Glarner David Beglinger (Gesang und Schlagzeug). Swing de Paris orientiert sich am Zigeunerjazz des legendären Hot Club de France, dessen

empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Kunstmaler und Fotograf aus Affoltern

Am 12. Februar 20.15 Uhr im Saal des Werkgebäudes in Hedingen.

Ausstellung ab 5. März in Affoltern.

Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken

Am 11. Februar 1866 wurde Conrad Jakob Steinmann in Neftenbach geboren. Nach einer Kunst- und Fotografenausbildung in Paris kam er 1899 mit seiner Familie nach Affoltern am Albis und lebte dort bis zu seinem Tod 1933. Zeit und Anlass, um das Werk des damals bekannten Schweizer Künstlers

Gruppe Welt Oberamt

Platzreservierungen für alle Anlässe dringend

«La famille Bélier»

claudiaedeltraud.mehl@uzh.ch.

Die Fastenzeit von Aschermittwoch (dieses Jahr am 10. Februar) bis Ostern ist traditionell eine Zeit des sich Besinnens auf sich selber und den Zustand der Welt. Die ökumenische Kampagne der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein macht dieses Jahr unter dem Motto Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken den Umgang mit Menschenrechten zum Thema. Beispiel ist dabei die Rohstoffbranche, insbesondere der Goldabbau und -handel. Im Fastenkalender, der den Haushalten verschickt wird, werden die Zusammenhänge zwischen unserem Wirtschaften und Konsum und der Armut in der Welt dargestellt. In verschiedenen Gemeinden finden dazu Anlässe statt, ein zentraler für das ganze Amt am 8. März in Affoltern unter dem Thema «Kongo – reiches Land, geplündertes Land». Brot zum Teilen ist eine Aktion, welche die Schweizer Bäckereien auch 2016 zur Kampagne der Hilfswerke beitragen. Im Oberamt verkaufen die Volg-Filialen in Mettmenstetten, Rifferswil und Hausen, sowie die Bäckerei Pfyl in Hausen vom Aschermittwoch bis Ostern eine ihrer Brotsorten als Fastenbrot. Diese sind mit einem Fähnchen bezeichnet und haben einen Preisaufschlag von 50 Rappen. Dieser Mehrbetrag fliesst über die Hilfswerke in Projekte im Süden.

wichtigste Vertreter der Gitarrist Django Reinhardt und der Geiger Stéphane Grappelli waren. Zwischen 1930 und 1950 stand aber auch der amerikanische Swing in seiner Hochblüte. Seine Einflüsse in Swing de Paris sind nicht zu überhören. Donnerstag, 11. Februar. Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt

Leonardo Ferreyra ist einer der bedeutendsten Tangogeiger der Gegenwart, der dem Tango unbegrenzte Möglichkeiten zutraut. Seit über 30 Jahren pflegt er die authentische Spielweise und die traditionellen Stile. Über viele Jahre hinweg war er Konzertmeister des Tangoorchesters von Buenos Aires. Das Repertoire umfasst Arrangements, die zwischen den Sechzigerjahren bis heute von den bekanntesten Tangokomponisten speziell für Streichquartett geschrieben wurden, darunter auch Arrangements von Ferreyra selbst. Besonders hervorzuheben sind die Tangos von Eduardo Rovira, Néstor Marconi und Omar Valente. Leonardo Ferreyra gehört als Komponist zur aktuellen Avantgarde von Buenos Aires. – Freitag, 12. Februar. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. (pz)

150. Geburtstag von Conrad Steinmann

unter Telefon 044 767 09 78. oder E-Mail:

Aktion Brot zum Teilen im Oberamt.

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zu ehren und in die heutige Zeit einzubetten. Auf sein Leben und Werk werden wir in einer Ausstellung im Dorfmuseum und in Berichten im «Anzeiger» in nächster Zeit eingehen. Conrad Steinmann verdiente seinen Lebensunterhalt unter anderem mit Porträtfotografien, Vorlagen für Postkarten und dem Gestalten von Ehrenurkunden. Für die Ausstellung werden Fotografien, Postkarten oder Bilder gesucht, die vielleicht noch auf einem Estrich vor sich hin schlummern. Man merke sich doch bereits jetzt das Datum der Vernissage der Ausstellung am Samstag, 5. März, um 11 Uhr im Dorfmuseum in Zwillikon. Die Enkelin des Künstlers wird anwesend sein.

Immer am ersten Samstag des Monats geöffnet

Fotografie von Anna Steinmann, der Mutter des Künstlers um 1900

Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also am Samstag, 6. Februar. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon – gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob). (UG)

Rührende Familienkomödie in Hedingen

In der chaotischen, aber lebenslustigen Bauernfamilie sind alle gehörlos ausser der 16-jährigen Tochter Paula, die für die ganze Familie aus der und in die Gebärdensprache über- Das ist sie: «La famille Bélier». (Bild zvg.) setzt. Das Mädchen ist für alle Kontakte zu andern Men- Schmerz. Und nichts könnte diese Geschen zuständig und fast unersetzlich. fühle besser transportieren als die Sie erklärt dem Hausarzt die intimen Stimme Louane Emeras, die selber als Schwierigkeiten ihrer Eltern und den Talent bei der Castingshow «The VoiEltern die entsprechenden ärztlichen ce» entdeckt und vor Kurzem für die Ratschläge, sie erklärt den Kundinnen Rolle der Paula mit dem französischen am Käsestand, wieso ihre Mutter nur Filmpreis «César» geehrt wurde. In Verbund mit den gefühlvollen freundlich lächelt, aber nichts sagt, und sie erledigt auch die Telefonate Chansons von Michel Sardou schafft mit den Lieferanten des Bauern- es ihre Stimme, ganze Kinosäle zu Tränen zu rühren. Fast 7 Millionen Zubetriebes. Als ihr Vater aber auch noch als schauende in Frankreich haben sich Bürgermeister kandidieren will, dis- an dieser munteren Familienkomödie tanziert sich Paula von diesem Pro- amüsiert. Eric Lartigau gelingt mit «La jekt. Natürlich taugt der jetzige Amtsinhaber nicht viel, aber die allzu di- famille Bélier» eine schwungvolle Korekte und undiplomatische Art ihres mödie mit starker Besetzung und eigehörlosen Vaters passt schlecht zu ner Handlung, die Witz und Seriosität einem politischen Amt. Paula beginnt beinhaltet Die Unbefangenheit, mit zu spüren, dass sie jetzt zunehmend der Louane Emera dabei die jugendliVerantwortung für ihr eigenes Leben che Hauptfigur interpretiert, und die ungezwungene Verbindung von geübernehmen muss. In der Schule wird fast zufällig ihr sprochener Sprache und GebärdenGesangstalent entdeckt und durch den sprache verleihen dem Film seine BeMusiklehrer mit Nachdruck gefördert. sonderheit. Erstaunlich, wie flüssig die Der Gesangsunterricht und die Proben Schauspielenden innert weniger Mofür einen Singwettbewerb faszinieren nate die Gebärdensprache erlernten und fordern die junge Frau. Als sie und handhabten. Der Film besteht mit sich auch noch in einen Mitschüler Leichtigkeit die feine Gratwanderung verliebt, gerät sie in einen Strudel von zwischen Humor und Nachdenklichsich widersprechenden Gefühlen, Inte- keit, zwischen Gebärden und Tönen. ressen und Verpflichtungen. Ihre Stim- pk me erleichtert ihr den Weg in ihre eigene Zukunft, hilft ihr, sich von der La famille Bélier, Film von Eric Larticau (Frankreich Familie zu lösen. 2014, 105 Minuten, F/d), am Freitag, 12. Februar, So ist «La famille Bélier» auch ein 20.15 Uhr, Saal des Werkgebäudes, Zwillikerstrasse Film über das Flüggewerden, über das 26, Hedingen. Türöffnung 19.45 Uhr, Eintritt frei, Abschiednehmen von der geliebten Fa- Kollekte beim Ausgang. Eine Co-Veranstaltung von milie, über den damit verbundenen Gemeindeverein Hedingen und Kinofoyer Lux.


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Sport

Freitag, 5. Februar 2016

Auch neben dem Fussballfeld gut aufgestellt Grosse Beteiligung an der Generalversammlung des FCWB Intensives Vorbereitungsprogramm für die zweite Saisonhälfte. (Bild zvg.)

In der Rückrunde den Spitzenplatz bestätigen FC Affoltern im Vorbereitungsprogramm Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat nach zweimonatiger Winterpause mit der Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. Die Säuliämtler haben sich in der Vorrunde mit dem zweiten Tabellenplatz in der zweiten Liga Gruppe 1 eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen und wollen auch in der zweiten Saisonhälfte bei der Spitzengruppe mitmischen. Nach dem traditionellen Skiweekend in Arosa am letzten Januarwochenende wurde in dieser Woche der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche wird bis Anfang März vorwiegend im physischen Bereich gearbeitet, um die notwendige Grundkondition wiederzuerlangen. In der zweiten Märzwoche kann die Trainercrew dann das Team im Trainingslager in Spanien mit täglichen Trainingseinheiten im spielerischen und taktischen Bereich intensiv für die Rückrunde vorbereiten. Neben dem sportlichen Teil soll, mit verschiedenen Aktivitäten, auch der Teamgeist weiter gefördert werden.

Vorbereitungsspiele ab heute Freitagabend Die Vorbereitungsspiele gegen Mannschaften der regionalen und interregionalen 2. sowie 3. Liga werden auf dem Kunstrasen im Moos in Affoltern, mit Spielbeginn um 20 Uhr, ausgetragen: Freitag, 5. Februar gegen Adliswil Freitag, 12. Februar gegen Küssnacht am Rigi Freitag, 19. Februar gegen Perlen-Buchrain Freitag, 26. Februar gegen Spreitenbach.

Rückrundenstart am 20. März Allfällige Änderungen oder weitere Vorbereitungsspiele sind jeweils auf der FCA-Homepage www.fcaffoltern.ch unter der Rubrik Supporter / Wichtige Termine ersichtlich. Da der FC Männedorf am zweiten Juniwochenende sein Grümpelturnier austrägt, hat der Fussballverband das Spiel der zweitletzten Runde verschoben und bereits vor den offiziellen Rückrundenbeginn angesetzt. Der FC Affoltern wird somit die zweite Saisonhälfte mit dem Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus Männedorf am Sonntag, 20. März, in Angriff nehmen. Walter Zech

FCA: Hallenturnier der Frauenteams In der Stigeli-Turnhalle in Affoltern Schon zum fünften Mal laden die Frauenteams des FC Affoltern zum Hallenturnier ein. 40 Teams, in vier Kategorien, zeigen am kommenden Wochenende in der Stigeli-Halle ihr fussballerisches Können. Eine Woche nach dem erfolgreich durchgeführten Junioren-Hallenturnier sind die Frauenteams an der Reihe. Am Samstag starten die D-Juniorinnen in zwei Gruppen um 9.30 Uhr ins Turnier, bevor um 16 Uhr die Kategorie Frauen Aktive ihr Turnier in Angriff nehmen. Auf dieses Jahr wurde neu eingeführt, dass alle in einer Gruppe zusammengefassten Teams einmal gegeneinander spielen werden. Als krönenden Abschluss gibt es am Samstagabend noch ein richtiges Finalspiel.

Teams aus der ganzen Deutschschweiz Am Sonntagmorgen startet das C-Juniorinnen-Turnier bereits um 8.30 Uhr. Nach den Finalspielen dieser Kategorie sind zum Abschluss des Frauenwochenendes, ab 14.30 Uhr, noch die B-Juniorinnen an der Reihe. Auch dieses Jahr ist es dem Organisationskomi-

Der Vorstand des FCWB, v.l.: Martin Meili (Werbung), Marcel Müller (Finanzen), Markus Fischer (Präsident), Stephan Zollinger (Vizepräsident/Sportchef), Martin Dietrich (Leiter Senioren/Veteranen), Ronald Müller (Beisitzer/Sekretariat), Patrik Schönbächler (Leiter Junioren). Abwesend: Oliver Hedinger (PR/Medien). (Bild Kaspar Köchli)

Am 1. Februar beteiligten sich 101 stimmberechtigte Vereinsmitglieder an der Generalversammlung des FC Wettswil-Bonstetten. Der führende Ämtler Fussballverein blickte auf ein turbulentes sowie überaus erfolgreiches Vereinsjahr zurück. ................................................... von kaspar köchli Am vergangenen Montag besuchten 101 Stimmberechtigte die 37. ordentliche Generalversammlung des FC Wettswil-Bonstetten. Präsident Markus Fischer begrüsste im Besonderen die Ehrenmitglieder Tury Rombach (Gründungspräsident), Adrian Gallmann und Stephan Zollinger sowie die Behördenvertreter Hanspeter Eichenberger (Gemeindepräsident Wettswil) und Claude Wuillemin (Gemeinderat Bonstetten). Zum Auftakt dankte Fischer den zahlreichen Sponsoren für ihre enorme Unterstützung. Zudem bilde die auf rund 350 Mitglieder gewachsene Supportervereinigung zusammen mit dem «1000er-Club» – ihm gehören 45 Gönner an – die eminent wichtige finanzielle Basis. Später lobte er die WB-Schiedsrichtergilde für die Verrichtung ihres undankbaren Jobs. Die Unparteiischen ernteten von der Versammlung Applaus.

wieder neue Highlights zu durchleben», bilanzierte er in Anbetracht des erfolgreichen letzten Jahres. Bekanntlich qualifizierte sich Erstligist WB mit klarem Vorsprung für die Aufstiegsspiele und scheiterte dort erst in der zweiten Runde. Zudem zog das Team sensationell in den Schweizer Cup-Achtelfinal ein, wo es dem grossen FC Thun nur 1:2 unterlag. Damals «beehrte» das Schweizer Fernsehen die Sportanlage Moos mit drei Sattelschleppern und 35 TV-Leuten. Das produzierte Video wurde nochmals eingespielt, es löste bei den Anwesenden erneut positive Emotionen aus. Stolz zeigte sich Fischer auch über das vom Verein gelebte Fairplay. Alle Teams figurieren in den Wertungen weit oben, die zweite Mannschaft wurde sogar zur fairsten der 3. Liga gekürt. Kritik übte der Präsident in Sachen Helfereinsätze bei Veranstaltungen. «Das ist unser Sorgenkind.» Festgelegt wurde einst ein Helfereinsatzbetrag von 200 Franken, der bei sechs geleisteten Stunden wieder zurückerstattet wird. «Nun ist es aber so, dass viele lieber zahlen, als arbeiten.» Zwar sei damit ein namhafter Betrag zusammengekommen, dies entspreche aber nicht dem Sinn der Sache. Motivierend bediente sich Fischer eines berühmten Zitats von John F. Kennedy und ersetzte das Wort «Land» mit «Verein»: «Frage nicht, was Dein Verein für Dich tun kann – frage, was Du für Deinen Verein tun kannst.»

Neue Erfolgsmassstäbe im Jahr 2015

Die FCA-Frauen freuen sich über den zweiten Platz. (Bild Archiv) tee gelungen, in allen Kategorien eine breite Palette von Teams für eine Teilnahme zu gewinnen. Von Thusis über Stäfa bis Niederweningen, von Seuzach über Stadtklubs wie die GCZ Frauen bis Willisau, wie auch Teams aus der Region sind mit von der Partie. So sind alle Fussballbegeisterten das ganze Wochenende eingeladen, sich das Hallenfussball-Spektakel der antretenden Frauenteams nicht entgehen zu lassen. Ebenso ist die bestens bekannte FCA-Festwirtschaftscrew vor Ort, für alle hungrigen und durstigen Mäuler im Einsatz. Alle Details sind auf www.fcaffoltern-frauen.ch abrufbar. Das Turnier-OK freut sich auf einen weiteren tollen und fairen Anlass des FC Affoltern. (pd.)

In seinem Jahresbericht liess Fischer Vergangenes Revue passieren. «Wir sind es ja fast schon gewohnt, immer

Junioren in den höchsten Ligen Beim Übergang von den Aktiven zu den Junioren hob der Präsident die

Bewegung in die Schulen gebracht Das 2013 vom kantonalen Sportamt lancierte Förderprogramm schulsport.zh hat sein Ziel erreicht. Im Bezirk Affoltern tragen die Sek Mettmenstetten und die Primarschule Rifferswil das Label sportfreundliche Schule. Seit zwei Jahren unterstützt der Kanton im Rahmen von schulsport.zh den freiwilligen Schulsport mit Beiträgen aus dem kantonalen Sportfonds. Mit Erfolg: Die Zahl der Gemeinden mit freiwilligen Schulsportangeboten ist doppelt so hoch wie vor zwei Jahren.

Die Anzahl der freiwilligen Schulsportkurse ist um 60 Prozent – von knapp 700 auf 1100 Semesterkurse – gewachsen. Damit profitieren immer mehr Kinder und Jugendliche von den vielfältigen und attraktiven Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im schulischen Umfeld. Aus dem Bezirk Affoltern erhielt die Primarschule Rifferswil 2015 das Label für Schulen mit sportfreundlicher Schulkultur. Nur 19 Schulen im gesamten Kanton erhielten 2015 dieses Label. Im Jahr 2014 wurde bereits die Sekundarschule Mettmenstetten mit dem Label ausgezeichnet. (sals/pd.)

harmonische Zusammenarbeit in diesem Bereich hervor. «Nicht zuletzt deshalb reiten wir auch mit unserem Nachwuchs auf der Erfolgswelle.» WB ist ein weiteres Mal der einzige Verein im Fussballverband Region Zürich, der mit seinem C-, B- und A-Team in der Coca Cola Junior-League vertreten ist. Unbefriedigend sei dagegen die Situation betreffend die rund 100 wartenden Junioren, die ihrem Eintritt entgegenfiebern. «Die Warteliste markant dezimieren könnte man, wenn der Hauptplatz von Natur- auf Kunstrasen umgebaut würde», mutmasste Fischer und unterstrich, dass diese gewaltige Aufgabe in naher Zukunft angepackt werden müsse. Sein Jahresbericht wurde schliesslich mit grosser Akklamation gewürdigt.

FCWB mit über 500 Aktiven Danach präsentierte Kassier Marcel Müller die Rechnung. Trotz leichtem Gewinn – auch wegen des Cupschlagers – betonte er, dass die Mitgliederbeiträge nur einen Viertel der Ausgaben deckten. Man müsse stets wachsam bleiben. 2015 Müller tätigte 2600 Verbuchungen. «Das sind KMU-Werte», bemerkte Fischer. Die Mitgliederbeiträge wurden beibehalten und das Budget mit einem geringen Verlust veranschlagt. Mit einem Dankeschön an die gesamte «WB-Familie» schloss der Vorstehende nach eineinhalb Stunden die Generalversammlung. Traditionsgemäss offerierte der Verein danach allen einen Znacht. Dem FCWB gehören zurzeit 317 Junioren und 135 Aktive an. Über 80 Trainer walten ihrer Ämter.

Aufstiegsspiel am 7. Februar Der Futsalcub Lion bestreitet am Sonntag, 7. Februar, um 14 Uhr, gegen den FC Peseux Comète, das Aufstiegsspiel für die Nationalliga A. Er lädt alle Futsalbegeisterten, Supporter, Freunde, Neugierige und Sponsoren zu den Barragespielen im Sportzentrum Schachen, in Bonstetten, ein. Bei den Barragespielen kämpfen acht Teams um den Aufstieg, der Sieger der jeweiligen Partien steigt auf. (pd.) Infos: www.futsalclub-lion.ch und auf der Facebook-Seite Futsalclub Lion.


Sport

Freitag, 5. Februar 2016

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Fünf Streckenrekorde am Reppischtal-Lauf Am vergangenen Sonntag fand bei nassem Wetter der 27. Reppischtal-Lauf in Stallikon statt Trotz Dauerregen nahmen wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus der Region und der gesamten Schweiz am Reppischtal-Lauf teil. In fünf Kategorien wurden die Streckenrekorde gebrochen. Dauerregen war für den letzten Sonntag, den 31. Januar von den Meteorologen angesagt worden und es regnete dann auch wirklich vom ersten bis zum letzten Start. Zum Glück aber nicht ganz so stark wie vorausgesagt. Aufgrund dieser Umstände befürchtete das OK des 27. ReppischtalLaufes, dass es wohl kaum Nachmeldungen geben würde. Doch wieder einmal zeigte es sich, dass Läufer wetterfest sind, denn es kamen nicht weniger als im Vorjahr, als es trocken war. Auch schienen die zusätzlich doch recht kalten Temperaturen den Startenden nichts anzuhaben, eher im Gegenteil, denn es wurden gleich fünf Streckenrekorde unterboten.

Zwei Schwestern, zwei Bestmarken Bei den Schülerinnen I vermochte Debby Schenk (Jahrgang 2002), aus

Wigoltingen über 950 m die Bestmarke um 9 Sekunden, auf 3.09,9 herunterzudrücken. Ihre um zwei Jahre ältere Schwester stand ihr in nichts nach und pulverisierte die Bestmarke bei den Schülerinnen II über zwei Kilometer um 12 Sekunden und erreichte das Ziel nach 9.14,7 Minuten. In der Joggingkategorie über vier Kilometer wurden die bisherigen Rekorde sowohl bei den Damen als auch bei den Herren verbessert. Hervé Laville aus Münsingen war vier Sekunden schneller als sein Vorgänger und Aita Ammann aus Oberrieden drückte die vorherige Bestleistung um 13 Sekunden, auf 14.31,2. Seinen eigenen Rekord, vor doch schon vier Jahren gelaufen, konnte Peter Gschwend, Kloten, über die acht Kilometer lange Hauptstrecke, um sage und schreibe 14 Sekunden, auf 30.38,0, verbessern.

Neue Sieger in der Hauptkategorie über acht Kilometer Nachdem in den letzten drei Jahren jeweils immer Jutta und Carsten Bord aus Konstanz als Tagessieger der Hauptkategorie geehrt werden konnten, durften dieses Jahr Samira Schnüriger aus Einsiedeln mit 30.57,9

Die Kategorien Schülerinnen I und Schüler I starteten gleichzeitig. (Bild zvg.) sowie Christian Matthys aus Bülach mit 25.20,5 die Preise als Tagessieger entgegennehmen. Letzterer verfehlte den Streckenrekord aus dem Jahr

2011 um lediglich zwei Sekunden. Wieder darf das Ok auf einen gelungenen Lauf ohne grosse Verletzungen und mit für die Verhältnisse über-

raschend vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zurückblicken. (pd.) Resultate auf www.reppischtallauf.ch.

Heimkinder spontan ins Skilager eingeladen

Turnfest 2019: Grünes Licht für weitere Planung

Swiss Ski und die Renngruppe Hausen laden spontan 12 Heimkinder aus dem «Sunnehus», der «Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg» aus Luzern ein! Sie werden mit der Renngruppe Hausen eine Sportwoche mit Swiss Ski Schnuppertraining verbringen.

Am vergangenen Freitagabend nahm die 135. Generalversammlung des Turnvereins Obfelden einstimmig einen Antrag an, mit dem ein Turnfest 2019 in Obfelden ins Auge gefasst wird.

Spontan und unerwartet lädt Swiss Ski, Organisator der Grand Prix Migros Kinderskirennen, zusammen mit der Renngruppe Hausen, nur einen Tag vor dem Event, die 12 Heimkinder des «Sunnehus» vom KJU in Luzern ein, um eine Woche ihrer Sportferien im familienfreundlichen Skigebiet Brunni-Haggenegg im Alpthal zu verbringen. Der Cheftrainer der Renngruppe Hausen, Rüedel Ravasio, freut sich über die Teilnahme der 12 Heimkinder: «Wir machen keine Selektion, ob die Kinder einen Parallelschwung können oder nicht, ist egal, auch Anfänger haben bei uns eine Chance – wir haben Platz für alle Kinder!» Nadja Jnglin-Kamer, eine der erfolgreichsten Skirennstars des Schweizer Nationalkaders, wird für einen tollen Ski-Schnupper-Tag sorgen und alle teilnehmenden Kinder tatkräftig bei dem einen oder anderen Schwung anleiten und begleiten.

Die Generalversammlung des Turnvereins Obfelden stellte die Weichen

Nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr leitete erstmals Davide Anderegg durch die Traktanden der Generalversammlung. Nach dem obligatorischen Eröffnungsgesang und dem Appell, war es an Kassier Lukas Häberling den sehr erfreulichen Rechnungsabschluss 2015 zu präsentieren. Statt einem kleinen Minus wies die Rechnung der Stammsektion der Turnfamilie Obfelden ein sattes Plus aus. Dies vor allem dank einem hohen Gewinn aus dem mit Erfolg durchgeführten kantonalen Jugendsporttag vom vergangenen Mai. Anschliessend kehrte Stille im Saal ein. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden des verstorbenen Ehrenmitgliedes Emil Häberling, der bis zu seinem Tod dem Turnverein sehr verbunden gewesen war.

Es war im Anschluss besonders den kurz darauf von Manuel Bulliard, Stephan Niederhäuser und dem Präsidenten kurz und knackig vorgetragenen Rückblicken der einzelnen Riegen auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres zu verdanken, dass bereits um 21 Uhr die Pause ausgerufen werden konnte. Der zweite Teil der Versammlung dauerte dann ungleich länger. Nach einer humorvoll vorgetragenen Laudatio ernannten die Anwesenden zunächst den ehemaligen Präsidenten Dominik Stierli einstimmig zum neuen Ehrenmitglied. Auch im Vorstand waren Mutationen zu verzeichnen: Kassier Lukas Häberling und Materialwart Patrik Etterlin wurden nach langjähriger Vorstandstätigkeit verabschiedet und ihre Leistungen mit einem persönlichen Geschenk und viel Applaus verdankt. Die frei gewordenen Ämter wurden sodann mit Roger Büchler (Kassier) und Stefan Felder (Materialwart) neu besetzt. Fast ganz zuletzt kam die Sprache auf den

Antrag für ein Turnfest 2019, auf den die Versammlung bereits im Vorfeld aufmerksam gemacht worden war. Nach wenigen einleitenden Worten des Präsidenten erläuterte im Namen des Initiativkomitees Mirco Kurt ausführlich die Gedanken, die hinter dem Antrag steckten.

Ein Turnfest in Obfelden? Die Gründe, die für ein Turnfest sprechen, sind gemäss dem Initiativkomitee vielfältig. Unter anderem soll mit der Organisation eines Turnfests nachhaltig Werbung für den Turnsport in der Region und im Dorf gemacht werden und zugleich Obfelden zu einem tollen Dorffest für die ganze Bevölkerung verholfen werden. Mit einem eigenen Turnfest würde ferner die Leistung unzähliger anderer Vereine und ihrer Mitglieder honoriert, die bereits selber einmal ein Turnfest organisiert und so dazu beigetragen haben, dass auch der Turnverein Obfelden jedes Jahr an zwei Turnfesten teilnehmen kann. Austragungsjahr des Obfelder Turnfests soll 2019 sein.

Die anschliessende offene Fragerunde führte zu einer Vielzahl Wortmeldungen. Die Votanten mahnten einerseits zur Vorsicht, besonders in der Vorbereitungs- und Planungsphase, wiesen aber ebenso eindringlich auf die einmalige Chance hin, ein solches Megaprojekt in der jetzigen guten Verfassung des Vereins durchzuführen. Nachdem alle Anliegen vorgebracht wurden und der Präsident die Anwesenden darüber informiert hatte, dass der Vorstand einstimmig hinter dem Antrag stehe, nahm auch die Versammlung den Antrag einstimmig an. Das Initiativkomitee hat somit grünes Licht erhalten, um die weitere Planung voranzutreiben und Gespräche mit der Gemeinde und weiteren Partnern zu führen. Denn noch steht nicht fest, ob 2019 tatsächlich ein Turnfest in Obfelden stattfindet: Die Initianten bewiesen Weitsicht, indem sie erklärten, dass ein Turnfest nicht auf Biegen und Brechen durchgeführt werden sole. Es komme nur dann zu diesem grossartigen Event, wenn alle Ampeln auf Grün stünden und alle Involvierten das gleiche Ziel verfolgten. (dan)

Blamage abgewendet Der EHC Affoltern-Hedingen bezwingt Einsiedeln mit 7:5 Affoltern gewinnt zu Hause gegen den punktelosen Tabellenletzten Einsiedeln nur mit 7:5. Bis zum Saisonende fehlt noch ein Spiel. ................................................... von thomas winter

Spass wird bei der Renngruppe Hausen grossgeschrieben. (Bild Archiv)

Neues Ehrenmitglied und neue Vorstandsmitglieder

Der EHC Affoltern-Hedingen hat nach dem feinen 10:0-Auswärtssieg gegen Seetal II am vorvergangenen Wochenende am letzten Sonntag sein Werktagsgesicht gezeigt. Gegen den EHC Einsiedeln – dem Prügelknaben der 4.-Liga-Gruppe 3 – siegten die Säuliämtler am letzten Sonntag zu Hause nur gerade mit 7:5 (3:2, 3:2, 1:1). Das

Hinspiel hatten die Affoltemer noch mit 21:0 für sich entschieden. Nicht verwunderlich sprach Werner Reiterhauser, der Coach-Präsident des EHC Affoltern, von einem schlechten Spiel. Es schien fast, als würden sich die Affoltemer mit zunehmender Spieldauer dem bescheidenen Niveau des Widersachers anpassen. Dieser hatte vor der Partie ein Torverhältnis von 13:191. Den Schwyzern gelang sogar das erste Tor des Spiels. Affoltern legte dann schnell auf 3:1 vor, doch Einsiedeln verkürzte noch vor der ersten Pause auf 3:2. Und es ging im gleichen Stil weiter. In der Schlussphase witterten die Einsiedler sogar noch Morgenluft und hatten die Hoffnung, den ersten Punkt zu erkämpfen. Aber es half

auch nichts, dass sie in den letzten 90 Sekunden ihren Torhüter aus dem Spiel nahmen und mit sechs Feldspielern agierten. Affoltern schaffte es, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Nunmehr steht noch eine Partie in der diesjährigen Meisterschaft aus. Am 9. Februar treten die Affoltemer auswärts gegen die Limmattal Wings an. Mit einem Sieg könnten die Säuliämtler den dritten Platz in der laufenden 4.-Liga-Meisterschaft sichern. Die Teilnahme haben die Akteure des EHC Affoltern-Hedingen dabei aber klar verpasst. Freuen dürfen sie sich immerhin darüber, dass sie im Gegensatz zu früheren Jahren defensiv sattelfester geworden sind.

EHC Affoltern-Hedingen – Einsiedeln 7:5 (3:2, 3:2, 1:1). – Trainingshalle Zug. – 50 Zuschauer. – SR: Schoch, Schumacher. – Tore: 5. Näpflin (Geiges, Ausschluss Veronsesi) 0:1. 8. Rüegsegger (Walter, Ausschluss Bär) 1:1. 12. Heller (Rüegsegger) 2:1. 17. Roth (Walter, Sattlegger) 3:1. 18. Hartgens (Näpflin) 3:2. 21. Strebel (Janick Jud, Rüegsegger) 4:2. 24. Schmid (Siegenthaler) 4:3. 31. Rüegsegger 5:3. 33. Achermann 5:4. 34. Rüegsegger 6:4. 45. Strebel (Rüegsegger, Ausschluss Näpflin) 7:4. 58. Siegenthaler 7:5. 4. Liga, Gruppe 3:Seetal II – EHC Affoltern-Hedingen 0:10. ZSC Lions II – Limmattal Wings 15:1. Sursee II – Luzern II 10:1. Uri – Seetal II 2:6. EHC Affoltern-Hedingen – Einsiedeln 7:5. – Tabelle: 1. ZSC Lions II 14/41. 2. Sursee II 14/34. 3. Affoltern-Hedingen 13/26 (92:44). 4. Limmattal Wings 13/23. 5. Seetal II 14/18. 6. Uri 14/17. 7. Luzern II 14/6. 8. Einsiedeln 14/0 (18:198).


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Extra

Freitag, 5. Februar 2016

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volg-rezept

Orangen-Plätzli

«Sport ist Lebensschule» Prominenz an der Säuliämtler Nacht des Sports im Kasinosaal in Affoltern

A Zutaten für 4 Personen 4 Orangen 1 EL Maizena 1 dl Bouillon 1 EL Aceto balsamico, rosso 1 Chili oder Peperoncino Salz, weisser Pfeffer 8 Kalbsplätzli dünn, je 60 g 8 Salbeiblätter Öl zum Anbraten

Zubereitung 3 Orangen filettieren, Saft auffangen. Vierte Orange heiss waschen, trocknen und von der Schale Zesten abziehen und die Orange auspressen. Maizena mit Bouillon in einer Pfanne anrühren, Orangensaft, Zesten und Aceto dazugeben. Alles aufkochen. Chili entkernen und in sehr feine Streifen schneiden, dazugeben. Orangenfilet in der Sauce erwärmen. Plätzli beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Salbei mit Zahnstocher aufs Fleisch stecken. Plätzli beidseitig kurz im heissen Öl braten. Mit der Sauce servieren. Zubereitung: zirka 20 Minuten.

gedankensprünge Baumaterial Neuschnee, wie ich grad erfahre Ist heute leider Mangelware Der Eskimo baut mit den Schwestern Sein Iglu jetzt mit Schnee von gestern Martin Gut

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uf politischem Parkett focht er mitunter mit dem Zweihänder. Im Sport nahm Leichtathlet Toni Bortoluzzi jeweils den Speer in die Hand und schleuderte ihn ennet die 50-Meter-Marke. Und als Fussballer verhinderte er im FC Nationalrat dank seiner hünenhaften Erscheinung so manches Gegentor. Sport hat den Politiker Bortoluzzi geprägt. «Das ist Lebensschule, weil man gerade hier lernt, mit Niederlagen umzugehen», sagte er am Säuliämtler SportsAward vom vergangenen Freitag in Affoltern, dem er erstmals als Gast beiwohnte. Und dieser Veranstaltung eine gute Seite abgewinnen konnte. «Die Preisverleihung ist Teil der Motivation für Junge», fügt er bei und freut sich, an diesem Anlass auch ehemalige Ämtler Sportgrössen zu treffen. Mit sportlichen Meriten kann FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler nicht glänzen, dafür mit seinem grossen Motorrad. «Dazu braucht es ebenfalls Fitness», sagte der seit elf Jahren in Affoltern wohnhafte Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Diese holt er sich beim Skifahren. Den SportsAward sieht er als eine gute Plattform für den Nachwuchs, vor allem für jenen in Randsportarten. «Die Preisverleihung ist persönliche Motivation und Ansporn für andere», fügte er bei. Genau gleich sieht das Hansruedi Böhler. Der ehemalige Gemeindeschreiber von Ottenbach löst Werner Schneiter als Award-Jurypräsident ab. Er kennt den Säuliämtler Sport aus dem «FF». Böhler war – wie Schneiter – während vieler Jahre Leichtathlet. Fit wie eh und je sind die Veteranen Walter Bickel und Gusti Grüniger. Ersterer hat seine Wurzeln in der Leichtathletik, konnte sich 1961 als Schweizer Meister über 400 Meter feiern lassen. Längst hat er sich – wie Grüniger – dem OL verschrieben. Und beide feiern dort grosse Erfolge. Gusti Grüniger hat sich an der Senioren-WM in Schweden in seiner Alterskategorie den Titel gesichert – in einem schwierigen Gelände, wie er anfügt. «OL stärkt Körper und Geist. Man kann nur so schnell laufen, als man noch 100 Prozent denken kann», gibt Gusti Grüniger zu bedenken. Fehler müsse man nicht beim Bahnleger, im Gelände oder auf der Karte suchen, sondern bei sich selber, hält der Rifferswiler weiter fest. (-ter.)

wetter

Genossen den Apéro vor der Veranstaltung, von links: Martin Diethelm, ZKB-Filialleiter in Affoltern, Ehefrau Gaby, Erika und Hans-Ulrich Bigler. (Bilder Werner Schneiter)

Der Ämtler Standortförderer Marcel R. Streiff (rechts) und sein Vorgänger Charles Höhn.

OK-Präsident Hanspeter Feller (links) und Ex-Leichtathlet Toni Bortoluzzi.

Auf der OL-Bahn immer noch erfolgreich, von rechts: Gusti Grüniger, Turnfreund Hans Jud, Walter und Margrit Bickel.

zwischen-ruf

Wintertyp

bauernregel «Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiss.»

Am Morgen vor dem Kleiderschrank. Ich überlegte: «Was ist das frischeste Stück, das ich habe?» Der Vortrag, zu dem ich gleich gehen würde und den ich selber organisiert hatte, trug den Titel: «Frisch und farbig – verbessern Sie Ihr Aussehen!» Ich kannte die Image-Beraterin, denn ich hatte meiner Tochter einmal eine Farb-Beratung bei ihr geschenkt und – wenn schon, denn schon – mir auch eine. Daher weiss ich, welche Farben mir stehen: Die kalten! Und Weiss und Schwarz sind ein No-Go. Ich vergesse – eigentlich pausenlos – mich nach diesen Vorgaben zu richten. Deshalb sind auch noch weisse T-Shirts im Schrank. Ich zog eines an, aber: das verbotene Weiss kombinierte ich mit einer – aufgepasst – kalten Farbe, und zwar mit meinem pinken Jäckli von Tschibo. Sah echt frisch aus. Womit konnte man aber diese Frische noch toppen?

Mit Grün, sagte meine eine Hirnhälfte. Doch da erschrak die andere! Pink und Grün!? Das war too much, oder? Ich legte versuchsweise eine grüne Kette um den Hals und – frisch, total frisch!

Am meisten imponierte Hillary Clinton Die Image-Beraterin stieg aus dem Zug – in einem pinken Blazer mit grünem Halstuch. Wie abgemacht! Viele Frauen sassen da und alle wollten wissen, wie man das Optimale aus sich herausholt in punkto Aussehen, und die Dias, die gezeigt wurden zum Thema «vorher – nachher» waren beeindruckend. Am meisten imponierte mir Hillary Clinton. Wenn Ihr wüsstet, wie die, bevor sie First Lady wurde, ausgesehen hat! Braune dauergewellte Haare und eine grosse hässliche Brille! Dann wurden die vier Farb-

typen vorgestellt: Frühling-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp. Je nachdem können Farben das Gesicht nämlich stumpf und dumpf oder frisch und fröhlich machen. Ich bin der Sommertyp. Und nun erzählte die Beraterin, sie sei der klassische Wintertyp. Dabei waren wir farblich genau gleich angezogen: pink/grün! Also: eine von uns hatte etwas falsch gemacht.

Glück gehabt Ich fragte nach. Da hiess es: Wintertyp – kalte, knallige Farben. Sommertyp – kalte, gedeckte Farben. Ach so, ja, hatte ich ganz vergessen. Ich hielt mein pinkes Jäckli an den pinken Blazer der Image-Koryphäe und ja, was soll ich sagen? Nicht gerade blass, aber doch um etliche Nuancen weniger knallig. Glück gehabt. Ute Ruf


Veranstaltungen

DSCHANÉ «Chants tziganes» Sonntag, 7. Februar, 19.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Fühle die heiligen Klänge So, 14. 2. + So, 17. 4. 2016, Kloster, Kappel am Albis, 14.30 bis 17 Uhr. Gabriela’s Stimme berührt jede Zelle Deines Körpers – gönne dir dieses einmalige Erlebnis. www.genialmedial.ch Anmeldung unter organisation.gabriela@gmail.com

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Theater Buochs – Gekauftes Glück Sonntag, 28. Februar 2016 Fahrt und Eintritt – Plätze Parkett Mitte anschliessend Abendessen

Fr. 58.–

Luzerner Hinterland Donnerstag, 3. März 2016

Fr. 38.–

Bauma München Samstag, 16. April 2016 Eintritt Abfahrt um 04.00 Uhr

Fr. 70.–

5. Gutmadinger Kramerfest (D) Sonntag, 15. Mai 2016 ID und Euro mitnehmen

Fr. 22.–

Fr. 40.–

Ferienreisen Gardasee DZ/HP Fr. 750.– 27. April bis 1. Mai 2016 Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim DZ/HP Fr. 740.– 11. bis 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016 Schwarzwald – Veloferien DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»

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ACHTUNG! ANKAUF ALTGOLD in Affoltern am Albis Wir kaufen diverse Goldsachen auch defekt, bei den höchsten Preisen Ringe, Armbänder, Ketten, Münzen/Medaillen, Armbanduhren Stahl oder Gold (Rolex, Cartier, Rado, Longines, Tissot, Omega usw.), Silbersachen, Besteck (800, 925), Zinnwaren usw.

Offerten kostenlos, Barzahlung

Montag, den 8. Februar 2016, von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr Hotel-Restaurant Löwen Bahnhofplatz 1 8910 Affoltern am Albis Falls Sie verhindert sind, kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause an einem anderen Datum. F. W. F. Telefon 079 324 67 69 (diskret)

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010 2016  

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