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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 10 I 169. Jahrgang I Freitag, 6. Februar 2015

Strafverfahren

Geldstrafe und Busse

Die polizeilichen Befragungen zum Kranunglück in Affoltern sind fast abgeschlossen. > Seite 3

Familienvater hat seine Tochter beschimpft, am Hals gepackt und bespuckt. > Seite 7

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Stark gefordert Postzustelldienst trotz Kälte, Schneetreiben und Pflotsch pünktlich. > Seite 7

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Schluep war da Konzert in der Buchhandlung Scheidegger mit «Kollegen» von Friedrich Glauser. > Seite 8

Stillstand auf dem Flugplatz Der neue Verwaltungsrat der Flughafengenossenschaft Hausen legt Ausbau auf Eis Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hatte bereits 1,732 Millionen Franken für den Ausbau des Flughafens Oberamt gesprochen. Jetzt hat der neu gewählte Verwaltungsrat entschieden, den Ausbau und die Sanierung auf Eis zu legen.

Gutes Jahresergebnis Raiffeisenbank in Mettmenstetten: Den Schwung aus den Vorjahren mitgenommen. > Seite 9

Gründung Verein EnergieRegion Die EnergieRegion Knonauer Amt ist seit vergangener Woche als eigenständiger Verein konstituiert. Die EnergieRegion will weiterhin stark mit der Standortförderung zusammenarbeiten und hat sich bis 2050 ambitionierte Ziele gesteckt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Schweizer AG: Klug gehandelt

................................................... von salomon schneider Aus dem Ertrag der Kerosinsteuer für Inlandflüge kann das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) Spezialfinanzierungen für Ausbau- und Renovationsmassnahmen für Flughäfen und Flugverkehr mitfinanzieren. Die Flughafengenossenschaft Hausen-Oberamt hatte mehrere Projekte eingegeben und vom Bazl Beiträge in der Höhe von 1,732 Millionen Franken zugesichert bekommen. Der im letzten Dezember neu gewählte Verwaltungsrat hat jetzt das gesamte Aus- und Umbauvorhaben auf Eis gelegt. Präsident Thomas Della Casa erklärt: «Aus operativen sowie aus finanziellen Gründen haben wir für den Ausbau und die Renovierung vorerst die Reissleine gezogen. Der

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Winterstimmung auf dem Flugplatz Hausen-Oberamt: Der Aus- und Umbau ist vorerst auf Eis gelegt. (Bild Salomon Schneider) Verwaltungsrat wird den Fokus zuerst auf die Stabilisierung der Flughafengenossenschaft richten und Rückstellungen für kommende Renovationen machen.» Das Bazl hatte allein für die Isolierung des bisher nicht isolierten Flug-

zeughangars, den Einbau einer Erdsondenheizung und einer Solaranlage 1,3 Millionen Franken gesprochen. Das Geld bleibe vorhanden, erklärt der Kommunikationsleiter des Bazl, Urs Holderegger: «Die Mittel werden, wenn der Flughafen eine Ver-

schiebung des Bauprojekts mitteilt, zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen. Einen neuen Antrag braucht es nicht, ausser das Projekt würde Veränderungen erfahren.» Die Flughafengenossenschaft kann die Bauprojekte also in aller Ruhe angehen.

Die Schweizer Industrie spricht von einem «Franken-Schock». Nach Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank verzeichnet man den stärksten Einbruch seit der Finanzkrise. Auch exportierende Ämtler Firmen verspüren den Druck, wie Hans Ruedi Schweizer, Unternehmensleiter der Ernst Schweizer AG, Hedingen, bereits Ende Januar gegenüber dem «Anzeiger» bestätigt hat. Durch vermehrte Einkäufe in Euro konnten Währungsschwankungen innerhalb der Geschäftsbereiche vorerst ausgeglichen werden. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

kommentar

Raststätte: Immobilie und Betrieb verkaufen Sie weist zwar leicht steigende Frequenzen auf, aber die Autobahnraststätte MyStop kann aufgrund einer zu hohen Verschuldung nicht in die Gewinnzone geführt werden. Deshalb haben Aktionäre der Autobahnraststätte A4 AG an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Affoltern den Verwaltungsrat ermächtigt, Immobilie und Betrieb zu veräussern. Verhandlungen mit einem Investor laufen, aber ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Grundlage eines Verkaufs ist die Überführung von Betrieb und Immobilie in eine neue Gesellschaft, die Raststätte Knonaueramt. Das ermöglicht den Verkauf ohne Altlasten. (-ter.) ................................................... > Kommentar rechts, Bericht Seite 5

Überschuldet: Raststätte MyStop. (-ter.)

MyStop – vom Wunder zum Flop ......................... ......................... von werner schneiter

D

ie Geschichte der Autobahnraststätte begann 2003 mit einer Machbarkeitsstudie des Wädenswiler Architekten Harry Hotz. Und sie entfachte ein veritables Feuer. Breite Kreise liessen sich für die Idee eines «Fressbalkens» am Autobahnanschluss Affoltern begeistern. Mit der Gründung einer Interessengemeinschaft unter der Führung des damaligen Kantonsrats Robert Marty, der sich in kurzer Zeit 500 Begeisterte anschlossen, setzte sich die Geschichte fort – mit einem für die heutige Zeit erstaunlichen Resultat: nämlich, dass es dank privater Initiative gelang, ein so grosses Vorhaben zu realisieren. Was mussten damals, vor gut zehn Jahren, für Widerstände überwunden werden! Endlose Planungsverfahren, ein Wust an Gesuchen, strassenpolizeiliche Bewilligungen, Baubewilligungen, Konzessionsanträge und Einsprachen strapazierten Nerven und Geduld der Macher, die jedoch nicht locker liessen – auch dann nicht, als die damalige Zürcher Baudirektorin Dorothee Fierz just an einem 1. April verlautbaren liess, sie lehne eine Raststätte am Anschluss Affoltern ab. Doch, oh Wunder: 2005 erteilte der Gemeinderat Obfelden die Baubewilligung, der Kanton sagte Ja zur

Strassenbaubewilligung. Kurz danach folgte das Plazet des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) zum Plangenehmigungsgesuch. 2006 sagte der Regierungsrat Ja, und Anfang April signalisierte der Spatenstich den Baubeginn der Raststätte. Die Initianten wurden mit Beifall überschüttet, weil ihnen dank Knowhow und Hartnäckigkeit tatsächlich ein grosser Wurf gelang und sie, mit dem nötigen Optimismus gesegnet, das Projekt mit Elan umsetzen konnten. Ernüchterung verdrängte aber alsbald die Euphorie, denn das Geschäft der Raststätte entwickelte nicht gemäss den ursprünglichen Prognosen. Die vorausgesagten Frequenzen blieben aus, vor allem im Bereich des Fernverkehrs. Wer von Norden nach Süden reist, wählt offenbar eine andere Route durch die Schweiz. Von Pendlern wird die Raststätte zwar gut genutzt, aber die steigen nicht in den dritten Stock ins Restaurant hinauf, sondern begnügen sich mit einem Zwischenhalt am Shop. So bleiben die Stühle im Restaurant oft grossflächig leer. Mieterwechsel, nicht selten verbunden mit gerichtlichen Auseinandersetzungen, widerspiegeln die Unzufriedenheit der Betreiber über ungenügende Umsätze. Hier haben die Raststättenbetreiber in der Vergangen-

heit zu oft auf «falsche Pferde» gesetzt und obendrein die «richtigen» mit fragwürdigen Entscheiden vergrault. Man frage mal bei der Bäckerei Pfyl nach ... Nein, mit Zigarren, selbst geröstetem Kaffee und Luxusgütern ist in einer Raststätte kein Erfolg möglich. Die 2010 eingeleiteten Sanierungskonzepte kamen womöglich zu spät. Die jetzt leicht steigenden Frequenzen auf der Raststätte reichen gemäss Einschätzung der auf Restrukturierungen spezialisierten Zetra nicht aus, um den Turnaround zu schaffen. Mit netto 16 Mio. Franken ist die Überschuldung zu gross. Ein Konkurs konnte bisher nur durch den Rangrücktritt der Banken abgewendet werden. So bleibt dem Verwaltungsrat der Autobahnraststätte A4 AG nur eines: die bestehende Gesellschaft liquidieren und Betrieb und Immobilien in die neue Raststätte Knonaueramt zu übertragen – und diese dann ohne Altlasten an einen Investor zu veräussern. Es soll zwar ein «heisser» Interessent vorhanden sein, wie an der ausserordentlichen Generalversammlung am Montag in der Aula Ennetgraben in Affoltern erwähnt wurde. Aber auch der hängt noch keineswegs definitiv an der Angel. So bleibt vorläufig offen, was mit der überdimensionierten Baute am Autobahnanschluss in Affoltern passieren wird.

500 06 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplans und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation der Erbschaft von Roland Hermann Rastatter, geb. 26. April 1952, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 6, 8143 Stallikon, gestorben am 20. September 2013, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Februar 2015 verwiesen.

Friedhof Affoltern am Albis Grabräumung Die Ruhefrist für die Nrn. 363 – 375 (Bestattungsjahr 1994) • Erdgräber Nrn. 163 – 180 (Bestattungsjahr 1994) • Gemeinschaftsgrab Nrn. 10 – 12 (Bestattungsjahr 1994)

Schlieren, 6. Februar 2015 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

• Urnengräber

ist abgelaufen. Diese Grabfelder werden im Frühling 2015 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 30. April 2015 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Affoltern am Albis über die verbliebenen Grabdenkmäler und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mit Beschluss vom 26. Januar 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – FETAI Malzime, 1991, mazedonische Staatsangehörige Weiter hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 26. Januar 2015 ins Bürgerrecht der Gemeinde Affoltern am Albis aufgenommen:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gesuchsteller: Morand Roy, Affolternstrasse 27, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Witterungsschutz, Affolternstrasse 27, Kat.-Nr. 1289, Vers.-Nr. 507; Wohnzone W2.0

Hedingen Gesuchsteller: Willi Heinrich, Im Zelgli 8, 8908 Hedingen Bauprojekt: Anbau Doppelgarage, Im Zelgli 8, Kat.-Nr. 1261, Vers.-Nr. 755; Wohnzone W1.6

Knonau Bauherrschaft: Kehrli-Marty Hans und Denise, Friedhofstrasse 8, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Architekturbüro Bickel Hans, Schlossmattstrasse 28, 8934 Knonau Bauvorhaben: Umnutzung Gastwirtschaft in Wohnraum; Einbau von 2 x 3½- und 2 x 2½-Zimmer-Wohnungen, Uttenbergstrasse 1, Kat.-Nr. 769, Kernzone Dorf

Bonstetten reformierte kirche bonstetten Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung vom 8. Februar 2015

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 8. Februar 2015, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst, in den Saal des Kirchgemeindehauses zu einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung eingeladen.

Einbürgerungen

Hedingen

1. Traktandum Antrag der reformierten Kirchenpflege betreffend Schaffung einer 50-%-Diakoniestelle Die Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung, dem Antrag zur Schaffung einer 50-%-Diakoniestelle mit Schwerpunkt Altersarbeit zuzustimmen. 2. Traktandum Nachtruhe für die Kirchenglocken

– GRIESHABER Patrick, 1987, Basel BS

Information über den eingegangenen Antrag zur Nachtruhe der Kirchenglocken. Anhörung der Kirchgemeinde und Konsultativabstimmung.

Affoltern am Albis, 6. Februar 2015

Bonstetten, 9. Januar 2015

Gemeinderat Affoltern am Albis

Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Bauherrschaft: Beeler Eveline und Simon, Metzgerweg 4, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus mit Scheune, Dorfstrasse 10, Kat.-Nr. 2966, (inventarisiertes Gebäude, als Gebäudegruppe im Ortsbildinventar Nr. 56), Kernzone Hofis (KH)

Bonstetten Bauherrschaft: De Barro Jacqueline und Raymond, Im Bruggen 35, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erweiterung von Sichtschutzwand mit Steinstelen, auf Grundstück Im Bruggen 35, Kat.-Nr. 2633 (W2/30)

Ganz still und ohne ein Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig aber dankbar für die gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, unserem Bruder, Onkel, Schwiegersohn, Schwager und Götti

Guido Alfred Zöllig

Maschwanden

5. Oktober 1944 – 1. Februar 2015

Bauherrschaft: Hutmacher Hansruedi und Hanni, Ausserdorfstrasse 9, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur, Susanne Strebel, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Neubau Garten-/Gerätehaus beim Wohnhaus (Vers.-Nr. 3), Ausserdorfstrasse 9, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 693, Kernzone

Er ist am Sonntagmittag zu Hause unerwartet infolge eines Herzversagens im Glauben an die Auferstehung friedlich entschlafen.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Raiffeisenbank Cham, Schulhausstrasse 8, 6330 Cham Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Nutzungsänderung, Einbau Bankautomat und zwei Pylons entlang der Zuger- und Ebertswilerstrasse auf Kat.-Nr. 2208, 3186, Ebertswilerstrasse 2 (KI) (Gebäude InventarNummer 50)

In lieber Erinnerung: Sonja Zöllig Heidi und Heinz Zöllig Martin Zöllig und Sandra Martins und Kinder Seraina und Thomas Zöllig und Kinder Hedwig und Toni Feuz Romy und Hans Rubin Doris, Céline und Marcel Hahn Caroline und Michel Jaeggi John Appenzeller Verwandte und Freunde Auf Wunsch von Guido findet die Abdankung nur im Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Sonja Zöllig, Hüttliacherweg 4, 8914 Aeugstertal


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Februar 2015

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Knonauer Amt mit Vorbildfunktion Verein EnergieRegion will die Bundesvorgaben klar übertreffen Die Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt hat ihre Position bezüglich des Projekts EnergieRegion verstärkt und sich als Verein konstituiert. Der Verein arbeitet weiterhin intensiv mit der regionalen Standortförderung zusammen. Letzte Woche wurde die Gründung in Stallikon gefeiert. ................................................... von bernhard schneider Er war nicht nur der erste Anlass des neu konstituierten, im Handelsregister eingetragenen Vereins, es war auch der erste Anlass im neuen Kultur-Energie-Café Zentrum Kafimüli in Stallikon. Der Verein EnergieRegion Knonauer Amt ist aus der Supportorganisation der EnergieRegion hervorgegangen, wie der Präsident, Kantonsrat Olivier Hofmann, erläuterte. Er freute sich, dass nicht nur der per Ende Jahr zurückgetretene erste regionale Standortförderer, Charles Höhn, einer der Gründerväter der EnergieRegion, anwesend war, sondern auch dessen Nachfolger, Marcel R. Streiff.

«Urliberales Anliegen» Charles Höhn blickte auf die Entstehungsgeschichte des Vereins zurück. Weshalb hat er 2008 den Stein für die EnergieRegion ins Rollen gebracht? «Nachhaltige Energieproduktion ist ein urliberales Anliegen», lautet seine Antwort, denn mit der regionalen Herstellung von Strom und dem Einsatz effizienter Technologien werde gleichzeitig auch das regionale Gewerbe gestärkt. Unterstützt wurde er von einer Arbeitsgruppe der FDP des Bezirks, die

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

eine Studie zum regionalen Energiepotenzial erarbeiten liess. Die Studie zeigte, dass 100 Prozent der benötigten Wärme und 20 Prozent des verbrauchten Stroms bis 2050 regional hergestellt werden könnten. Die nächsten Schritte, so Höhn weiter, lagen dann bei den Gemeinden mit der energiepolitischen Bestandsaufnahme, dem Energieplan und dem Solarkataster. Parallel erfolgten 2012 die Gründung der Supportorganisation der Energieregion und der Aufbau der Energieberatung. Mit der Gründung des Vereins EnergieRegion werde diese Arbeit gemeinsam mit der Standortförderung nun auf einer breiteren, überparteilichen Basis fortgeführt.

«Vorteile statt Vorurteile» Das 2008 formulierte Ziel, 80 Prozent der Wärme und 20 Prozent des Strombedarfs in der Region zu produzieren, klang damals geradezu revolutionär, erklärte Olivier Hofmann. Heute entspreche dies der Energiestrategie 2050 des Bundes. Als Pilotregion müsse man wesentlich mehr anstreben. Der Verein ist am Aufbau eines Netzwerks, um gemeinsam mit strategischen Partnern von der Forschung bis zur Information der Bevölkerung alle Erfordernisse der EnergieRegion abzudecken. Ein Forschungsprojekt des Kantons Zürichs, das bereits abgeschlossen sei, habe ergeben, dass die Albiskette an sich geeignete Standorte für Windenergie aufweise, fuhr Hofmann fort. Diese könnten aber nicht genutzt werden, weil sich diese Plätze entweder in Naturschutzgebieten oder zu nahe bei Siedlungen befänden. «Das eine Anliegen ist, konkrete Projekte für einen effizienten, nachhaltigen Umgang mit Energie zu erarbeiten, das andere, die Bevölkerung für diese Anliegen zu sensibilisieren», hielt der Ämtler FDP-Kantonsrat fest. Zurzeit stosse die Region verkehrsbedingt am meisten CO2 im Kanton Zürich aus – entsprechend wichtig sei es, sich mit Mobilität zu befassen.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Anita Reber ist Präsident Olivier Hofmann auch für die Geschäftsführung des Vereins zuständig. Anita Reber nahm die Gelegenheit wahr, erstmals über das Projekt Eco-mobil on Tour in Hedingen zu orientieren: Am 29. und 30. Mai findet in Hedingen auf dem Areal der Ernst Schweizer AG ein gemeinsam mit EnergieSchweiz sowie den Organisationen e’mobile, gasmo-

Zum 96. Geburtstag

Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes, wurde vom Bezirksgericht Affoltern wegen fahrlässiger Tierquälerei zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 250 Franken verurteilt. Seine Frau kassierte 40 Tagessätze zu 30 Franken, die Helferin 30 Tagessätze zu 10 Franken. (Der «Anzeiger» berichtete über den Fall). Hodel zieht das Urteil ans Obergericht weiter. Der Vorwurf der vorsätzlichen Tierquälerei sei vom Tisch, hält seine Anwältin fest. Und das Gericht habe die Anträge der Staatsanwaltschaft «weitestgehend verworfen». Hodel hatte zusammen mit den beiden Frauen mit einem Springpferd in Mettmenstetten Verladeübungen durchgeführt. Dabei sei das Pferd so sehr verängstigt und verletzt worden, dass es eingeschläfert werden musste, lautet die Anklage. (AA)

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Grosser Testanlass Ende Mai

bil und NewRide organisierter Anlass mit energieeffizienten Fahrzeugen statt. Neben umfangreichen Testfahrmöglichkeiten können sich Interessentinnen und Interessenten aus Gewerbe, Verwaltung und Politik am Professional Day vom 29. Mai intensiver mit wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Frage effizienter Mobilität auseinandersetzen. Vorstandsmitglied Lutz Eichelkraut stellte abschliessend das neue Stalliker Kultur-Energie-Café Zentrum Kafimüli vor, das die Gemeinde dem privaten Trägerverein zur Verfügung stellt. Ein Ziel des Vereins ist, 20 E-Bikes zur Verfügung zu stellen, die hier beispielsweise Schulklassen während des ganzen Jahres für Ausflüge und Testfahrten zur Verfügung stehen sollen.

Unbekannte haben am vergangenen Wochenende beim Hedinger Feuerwehrdepot Absperrmaterial und einen Briefkasten beschädigt. Ausserdem wurde ein Verkehrs-Scherengitter entwendet. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 1500 Franken. Vandalen wüteten auch in Affoltern. Am Samstag, am frühen Morgen, wurden an der Wolhausenstrasse Blumentöpfe auf die Strasse geworfen. (-ter.)

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

metern fahre, könne als Übergangslösung einen Plug-in-Hybrid mit einem Elektro- und einem ergänzenden Verbrennungsmotor wählen, bis die Reichweite der Elektrofahrzeuge auch grosse Distanzen zulasse.

wir gratulieren

Ferdi Hodel geht ans Obergericht

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Hier setzte der Hedinger Energieberater und Architekt Peter Ackermann an, der ebenfalls von Beginn weg bei der EnergieRegion Knonauer Amt mit dabei war. Unter dem Titel «Vorteile statt Vorurteile» setzte er sich mit Elektromobilität auseinander: Ein Elektromotor ist rund vier Mal so effizient wie ein Verbrennungsmotor. Das EKZ liefere bereits heute nur noch Strom aus erneuerbarer Produktion, weshalb man die Gewissheit habe, dass bei der Produktion keine unerwünschten Schadstoffe abgegeben würden. Betrachte man die Nutzung der Autos, stelle man fest, dass bereits die heute auf dem Markt erhältlichen Elektroautos zumindest die Zweitautos ersetzen könnten. Wer regelmässig Strecken von mehreren hundert Kilo-

Vandalen in Hedingen

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Protagonisten der EnergieRegion Knonauer Amt: Energieberater Peter Ackermann, Standortförderer Marcel R. Streiff, die Co-Geschäftsführerin des Vereins, Anita Reber, alt Standortförderer Charles Höhn und Präsident Olivier Hofmann. (Bild bs)

In Affoltern darf Paul Ernst Grunder am kommenden Sonntag, 8. Februar, seinen 96. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich, wünschen einen frohen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag

Im vergangenen Oktober kam es zum Kranunglück. (Bild Archiv)

Kranunglück in Affoltern: Es kommt zu Strafverfahren Die polizeilichen Befragungen zum Kranunglück in Affoltern sind fast abgeschlossen. Jetzt folgt ein Strafverfahren. Beim Abbau eines Baukrans beim neuen Verpflegungszentrum des Spitals sind im vergangenen Herbst zwei Krans umgestürzt. Es ist hoher Sachschaden entstanden, und mehrere Arbeiter wurden verletzt.

Seither haben das Forensische Institut Zürich, die Staatsanwaltschaft Albis/Limmattal und die Kantonspolizei verschiedenste Befragungen durchgeführt, Kranteile examiniert und die Blackbox ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft liess jetzt verlauten, dass ein Strafverfahren eingeleitet werde. Bis zum Abschluss des Verfahrens werde es mindestens noch ein halbes Jahr dauern. (sals)

Am Sonntag, 8. Februar, feiert Elisabeth Syz ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde – und für die Zukunft beste Gesundheit. Zum 80. Geburtstag dürfen wir Hans-Ulrich Ribary-Brechbühl in Obfelden gratulieren. Er feiert ebenfalls am kommenden Sonntag. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute. anzeige


Bestattungen Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe und Erinnerung, die unser Herz berühren, denn diese gehen niemals verloren.

TO D E S A N Z E I G E

Affoltern am Albis

Für uns alle unfassbar ist unser Feuerwehrkamerad

Am 1. Februar 2015 ist in Zürich ZH gestorben:

Daniel Zollinger

ABSCHIED Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserem Vater, Sohn, Bruder, Schwager und meinem Partner

Daniel Zollinger 27. November 1974 – 1. Februar 2015

Völlig unerwartet und für uns alle viel zu früh ist er aus seinem kurzen Leben gerissen worden. Wir vermissen Dich sehr.

am 1. Februar 2015 unerwartet verstorben. Mit Daniel verliert die Feuerwehr Affoltern am Albis einen hervorragenden Offizier und Kameraden, der sich in seiner 19-jährigen Zugehörigkeit durch sein Wirken und seine Zuverlässigkeit grosse Wertschätzung innerhalb der Feuerwehr erworben hat. Neben dem aktiven Feuerwehrdienst war ihm der Verein zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials der Gemeinde Affoltern am Albis ein besonderes Anliegen, wo er als aktiver Präsident engagiert war. Seine Herzlichkeit machte das Zusammensein mit Daniel stets zu einem Erlebnis. Wir vermissen Daniel und sind sehr traurig. Seiner Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.

In tiefer Trauer Lukas, Nils und Lars Zollinger Karin Zollinger-Eberhard Max und Brigitte Zollinger-Waespe Christian Zollinger Markus Eberhard seine Feuerwehrkameraden Anverwandte und Freunde

Gemeinderat Affoltern am Albis Stützpunktkommandant Feuerwehrkameraden Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 10. Februar 2015, um 14.30 Uhr in der Friedhofskappelle Affoltern am Albis statt.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Projektes Palliative Care, Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1.

Traueradressen: M. und B. Zollinger, Bärengasse 1, 8910 Affoltern am Albis K. Zollinger, Bahnhofweg 9, 8934 Knonau

Schmidlin AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass unser langjähriger Mitarbeiter

Daniel Zollinger am Sonntag, 1. Februar 2015, im Alter von nur 40 Jahren völlig unerwartet verstorben ist. Daniel Zollinger ist im Jahre 1991 in unser Unternehmen eingetreten und hat bei uns eine Lehre als Anlagen- und Apparatebauer erfolgreich absolviert. Auch nach der Lehre blieb er uns mit einem kurzen Unterbruch treu und arbeitete insgesamt während 20 Jahren für die Schmidlin AG. Mit Daniel verlieren wir nicht nur einen langjährigen, treuen und engagierten Mitarbeiter, sondern auch einen humorvollen, hilfsbereiten und immer freundlichen Kollegen. Er wird eine grosse Lücke hinterlassen und wir vermissen ihn. Geschäftsleitung und Mitarbeitende sind tief betroffen und wir sprechen seiner Familie und seinen Angehörigen unser tiefstes Beileid aus. SCHMIDLIN AG Geschäftsleitung und Mitarbeitende Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 10. Februar 2015, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt. Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern/ Kantonaler Feuerwehrverband Zürich

TO D E S A N Z E I G E Zutiefst bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem ehemaligen Klassenlehrer der Jugendfeuerwehr und aktiven FeuerwehrOffizier

Daniel Zollinger Viel zu früh und ganz unerwartet, am 1. Februar 2015, hat uns ein treuer, humorvoller Kamerad, ein verdienter und wertvoller Feuerwehrmann für immer verlassen. Wir trauern um einen engagierten und zuverlässigen, ehemaligen Klassenlehrer unserer Jugendfeuerwehr im Bezirk Affoltern. Jahrelang hat er den Jugendlichen das Feuerwehrhandwerk weitergegeben, hat sie motiviert, sie auf ihre zukünftige Tätigkeit in den Feuerwehren des Bezirkes vorbereitet und war ihnen ein tolles Vorbild. Seine Verdienste für unseren Bezirksverband, für die Feuerwehr im Allgemeinen, sein Lachen, seine Sprüche und die vielen, gemeinsamen Stunden werden uns immer in Erinnerung bleiben. Seinen Kindern, seiner Familie, seinen Freunden und Kameraden sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Der Vorstand Kantonaler Feuerwehrverband Zürich Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 10. Februar 2015, um 14.30 Uhr in der Friedhofskappelle Affoltern am Albis statt.

geb. 27. November 1974, von Affoltern am Albis ZH und Urdorf ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 4. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 10. Februar 2015, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten Am Dienstag, 10. Februar 2015, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/ Abdankung für

Alfred Ott-Fivaz Untere Fischbachstrasse 7, statt. Der Friedhofvorsteher

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Dienstag, 10. Februar 2015, um 14.00 Uhr. Anschliessend findet die Trauerfeier in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt.

In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Daniel Zollinger


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Februar 2015

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Wer kauft die Autobahnraststätte MyStop? Ausserordentliche GV ermächtigte den Verwaltungsrat zum Verkauf von Immobilie und Betrieb

Zu hohe Kosten beim Bau, fehlende Frequenzen: Die Autobahnraststätte MyStop kann trotz Sanierungsmassnahmen nicht in die Gewinnzone geführt werden. (Bild Werner Schneiter)

Weil das Erreichen der Gewinnzone nach wie vor nicht möglich und das Sanierungspotenzial erschöpft ist, sollen Betrieb und Immobilie von MyStop verkauft werden: Dazu haben die Aktionäre den Verwaltungsrat an einer ausserordentlichen Generalversammlung ermächtigt. Verhandlungen mit möglichen Investoren laufen. ................................................... von werner schneiter Fehlende Frequenzen und ein zu teurer Bau mit dem Resultat einer Überschuldung der Gesellschaft sind die Hauptgründe für den Krebsgang der Autobahnraststätte MyStop. Auch die 2010 eingeleiteten Sofortmassnahmen fruchteten wenig. Damals wurden die Personalkosten von 5,2 auf 4 Mio. gesenkt und ein weiteres Sanierungskonzept auf die Beine gestellt – ohne greifbaren Erfolg. Die Raststätte schrieb auch in den folgenden Jahren Verluste. An der ordentlichen Generalversammlung im Juni 2014 legte der Verwaltungsrat den Aktionären im Rahmen einer Konsultativabstimmung zwei Varianten vor: den Verkauf der Immobilie und die Weiterführung des operativen Betriebs durch die AG – oder den Verkauf von Immobilie mitanzeige

samt der Betriebskonzession. Die GV stimmte damals beiden Varianten zu.

Leicht ansteigende Frequenzen, aber keine Gewinnaussichten Bendikt Höhn von der mit Restrukturierungsmassnahmen betrauten Zetra International sprach von leicht steigenden Frequenzen auf der Raststätte. So legte der Restaurantbetrieb um 4,6 Prozent zu; der Umsatz von 2014 kann zumindest gehalten werden. Bei den Shops wurden die Öffnungszeiten angepasst; auch dort wird knapp 12 Prozent mehr Umsatz erzielt, 4 Prozent mehr auch als beim damaligen 24Stunden-Betrieb. Die Tankstellen legten um 0,7 Prozent zu. «Die Erfolgsrechnung zeigt aber, dass aus eigener Kraft keine Befreiung aus der schlechten Lage möglich ist», so der ernüchternde Befund des Spezialisten. Netto weist die Gesellschaft ein Fremdkapital von 16 Mio. Franken aus. Weil die Banken ihre Rangrücktritte erhöht haben, konnte ein Konkurs abgewendet werden. Und diese Banken – die Urner und die Zürcher Kantonalbank – zeigten sich gegenüber den Aktionären kulant, indem sie ihnen knapp 300 000 Franken auszahlen – pro Aktie Fr. 16.50. «Eine aussergewöhnliche Geste», wie Peter Zgraggen, der neue Verwaltungsratspräsident, anmerkte. Bei wenigen Enthaltungen stimmte die von 83 Aktionären besuchte ausserordentliche Generalversammlung

den vom Verwaltungsrat auf den Tisch gelegten Schritten zu. So wird das operative Geschäft und die Immobilie in die neue, nicht belastete Gesellschaft Raststätte Knonaueramt übertragen. Damit wird der Weg geebnet für eine Weiterführung. Dann sollen Betrieb und Immobilie der Raststätte Knonaueramt an einen Investor veräussert werden. Diese Ermächtigung hat sich der Verwaltungsrat von den Aktionären geben lassen, um die nötigen Transaktionen durchführen zu können.

«Verkaufsverhandlungen mit einem Investor weit fortgeschritten» Aber der VR konnte an der ausserordentlichen GV noch keinen Investor präsentieren. «Verhandlungen laufen nach wie vor. Sie sind nicht ganz einfach. Mit einem möglichen Investor sind sie aber schon ziemlich weit fortgeschritten», vermeldete Peter Zgraggen. Solche Verhandlungen, fügte Bendikt Höhn hinzu, seien immer von Unsicherheiten begleitet. Sie können sich verzögern und plötzlich die Suche nach einer anderen Lösung nötig machen. «Möglich, dass wir Ihnen den Investor im Spätfrühling nennen können, aber es kann auch länger gehen», sagte Höhn. «Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Autobahnraststätte an der A4 eine gute Idee ist», so das positive Schlusswort des VR-Präsidenten.

Peter Zgraggen neuer VR-Präsident Nach den Beschlüssen der Generalversammlung vom Juni 2014 sah Verwaltungsratspräsident Karl E. Schroeder seine Mission als beendet – und demissionierte im Herbst 2014. Die ausserordentliche Generalversammlung wählte Peter Zgraggen einstimmig an die Spitze der Autobahnraststätte A4 AG. Der ehemalige Direktor der Urner Kan- Peter Zgraggen, der neue Präsident des Verwaltungsrates tonalbank amtete der Autobahnraststätte A4 AG. (Bild Werner Schneiter) seit 2011 als Vizepräsident. Seine Aufgabe besteht Schröder und lobte dessen aussergenun darin, Immobilie und Betrieb wöhnliches Engagement – auch bei von MyStop zu verkaufen (vgl. den Sanierungsmassnahmen. «Für Haupttext). seinen Rücktritt als VR-Präsident haZgraggen würdigte den Mut und ben wir volles Verständnis», sagte die Weitsicht seines Vorgängers Nachfolger Zgraggen. (-ter.)


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Freitag, 6. Februar 2015

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Eigene Tochter beschimpft, am Hals gepackt und bespuckt Schuldsprüche des Bezirksgerichts Affoltern weitgehend bestätigt Im Rahmen eines heftigen Streites hat ein Familienvater aus dem Kosovo beim Bahnhofplatz in Affoltern seine erwachsene Tochter als Hure beschimpft, am Hals gepackt und bespuckt. Zudem würgte er auch seinen Sohn. Nun kassierte der nicht geständige Vater eine unbedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 30 Franken sowie eine Busse von 500 Franken. ................................................... von attila szenogrady

Liebt ihren Beruf trotz Kälte und Schnee: Irene Aregger, Briefbotin in Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Die Postkarte von den Malediven muss durch Schnee und Eis Postzustelldienst im Winter stark gefordert Kälte, Schneetreiben und Pflotsch: Für das Zustellen der Post bedeutet besonders die kalte Jahreszeit eine grosse Herausforderung. Trotz widerlicher Umstände erreicht uns die Post auch im Winter meist mit gewohnter Pünktlichkeit. Zum Beispiel in Ottenbach. ................................................... von martin mullis Die Postkarte von der Ferieninsel auf den Malediven legt auf den letzten Kilometern die wohl unangenehmste Strecke auf ihrer langen Reise zurück. Frühmorgens nach der Sortierung der Post heisst es für Irene Aregger, Zustellerin der Post Ottenbach, hinaus in die eisige Kälte, in den Regen oder auch öfters durch Pflotsch und Schneematsch um eben diese Ansichtskarte in den richtigen Briefkasten zu befördern. Die Wetterprognose verspricht in diesen Tagen eine Strömung aus Nordosten und damit eisiges Winterwetter mit Dauerfrost und Temperaturen unter Null. Irene Aregger ist eine der 14 000 Brief- und 1700 Paketboten, welche tagtäglich unsere Briefkästen unter diesen widerlichen Umständen bedienen. Auch für sie gestaltet sich die Zustellung der Briefpost in der kalten Jahreszeit doch hie und da als grosse Herausforderung. Wer im warmen Büro oder in der behaglichen Wohnstube auf die Post wartet, vergisst oft, dass es besonders im Winter ein ganz besonderer Luxus ist, seine Post bequem vor der Haustüre in Empfang nehmen zu können. Von Montag bis Samstag und beinahe auf die Minute genau dürfen wir bei Wind und Wetter täglich die Post erwarten. Freudige, traurige und auch viele überflüssige Mitteilungen erreichen uns und erst wenn sich durch irgendeinen widrigen Umstand die Zustellung der Post verspätet oder gar ausfällt, wird uns klar, was für ein wichtiger Stellenwert dieser Dienst für das gesellschaftliche Leben einnimmt. Doch auch bei verschneiten Strassen

und eisigen Temperaturen muss die Zustellung der Post bei den fast vier Millionen Haushalten in der Schweiz gewährleistet bleiben.

Mit Winterjacke, Schal und Handschuhen auf dem Elektroroller Mit rund 5500 elektrischen Zwei- und Dreiradrollern, Spikes, Schneeketten und in bergigen Gegenden sogar mit 4x4-Personenwagen sind die Pöstler bestens gerüstet. Mit spezieller Kleidung schützen sich die Zustellerinnen und Zusteller vor der Kälte. Irene Aregger verteilt die Briefpost in Ottenbach und fährt auch an diesem Mittwoch in Winterjacke und Schal gehüllt und natürlich mit Handschuhen bewehrt mit ihrem Elektroroller auf die Verteiltour. Sie liebt ihren Job nicht nur wegen der frischen Luft, sondern vor allem auch der vielen persönlichen Begegnungen wegen. An die ab und zu widrigen Umstände hat sie sich gewöhnt, auch wenn sie ihre Arbeit im Sommer doch noch etwas lieber ausübt. Mit den Hunden auf der Tour hat sie längst Freundschaft geschlossen. Gut gerüstet ist auch Johny Boss, Paketbote der Paketbasis Urdorf, er liefert am frühen Nachmittag zwei Pakete an die Haustüre. Er kommt gut mit den Strassenzuständen zurecht ein GPS wäre für ihn hier unten an der Reuss ebenso wichtig wie Winterpneus, bloss damit ist sein Fahrzeug nicht ausstaffiert. Briefbote Beat Frei, welcher von Affoltern aus auch in Aeugst die Post mit einem dreirädrigen Elektroroller verteilt, hat in der höchstgelegenen Gemeinde des Säuliamtes betreffend Schnee wenig Probleme. Er erinnert sich an ein einziges Mal, wo er an einem Samstag darauf verzichtete, für die Zustellung an einen einzelnen Briefkasten im Aeugstertal die Ketten zu montieren und die Drucksache erst am kommenden Montag auslieferte. Hie und da gäbe es jedoch schon Briefkästen, weiss Beat Frei, bei denen er froh wäre, wenn er nicht durch tiefen Schnee waten müsste, um den Briefschlitz zu erreichen.

Es war am 29. September 2013, als sich laut Anklage am späten Nachmittag beim Bahnhofplatz in Affoltern Szenen abspielten. Ein heute 58-jähriger Familienvater aus Obfelden ging dabei auf seine damals 24-jährige Tochter los. Der Kosovo-Albaner beschimpfte sein Kind als Hure, packte es an der Hand und verdrehte ihm einen Finger. Dann packte er sie am Hals und hielt sie so für mehrere Sekunden fest. Bis der damals 20-jährige Sohn eingriff, seinen Vater wegstiess und seine Schwester befreite. Allerdings nur für kurze Zeit. So lief der aufgebrachte Patriarch seinen Kindern sogleich nach und hielt seine Tochter am Arm zurück. Dann deckte er sie erneut mit Schimpfwörtern ein und bespuckte sie. Wiederum stellte sich der Sohn dazwischen und wurde jetzt von seinem Vater ebenfalls am Hals gepackt und gewürgt. Nach einem Ge-

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rangel begab sich der Mann zum Auto eines Kollegen und drohte damit, eine Waffe zu holen. Die beiden verängstigten Kinder suchten das Weite und erstatteten Strafanzeige bei der Polizei. Worauf der Vater festgenommen wurde und danach 16 Tage in Untersuchungshaft verbrachte.

«Alles Lügen» Am Montag stand der sichtlich gealterte und gesundheitlich angeschlagene Familienvater vor dem Zürcher Obergericht und forderte volle Freisprüche. «Alles Lügen», stufte er die belastenden Aussagen seiner Kinder ein. Obwohl der Beschuldigte schon seit fast 30 Jahren in der Schweiz arbeitet, benötigte er einen Albanisch-Übersetzer, der dem verwirrenden Redeschwall des emotional bewegten Vaters kaum gewachsen war. Schon bald wurde klar, dass hinter dem familiären Drama eine erbittert geführte Kampfscheidung steckte. So hatte sich die Mutter bereits im Februar 2011 von ihrem langjährigen Ehemann getrennt. Worauf dieser die Wohnung verlassen musste und seither ein einsames und verbittertes Leben führt. Auch vor Obergericht schob er die ganze Schuld an seiner Misere auf seine Noch-Ehefrau ab.

Lebhafte und glaubhafte Aussagen der Kinder Der Verteidiger verlangte ebenfalls umfassende Freisprüche und sprach von einer klassischen innerfamiliären Angelegenheit. Zudem seien beide

Kinder körperlich stärker als der Vater, der schliesslich von seinem Sohn attackiert worden sei. Zudem habe die Tochter erklärt, dass von ihr aus der Vater verrecken könne. Argumente ohne grossen Erfolg. So kam das Obergericht wegen Drohung, Beschimpfung sowie Tätlichkeiten zu Schuldsprüchen und verurteilte den mehrfach vorbestraften KosovoAlbaner zu einer unbedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 30 Franken sowie zu einer Busse von 500 Franken. Zudem wurde eine früher bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu 50 Franken widerrufen. Die Oberrichter waren den glaubwürdigen Aussagen der Kinder gefolgt. Zudem hatte der Beschuldigte schon vor dem Vorfall in SMS-Nachrichten seinen Sohn, die Mutter und die Tochter massiv beschimpft.

Jetzt nach vorne schauen Das Obergericht bestätigte damit im Wesentlichen ein erstes Urteil des Bezirksgerichts Affoltern, das den Beschuldigten bereits im letzten Juni für schuldig befunden hatte. Zum Schluss appellierten die Oberrichter an den Beschuldigten, mit seiner Frau endlich abzuschliessen und rieten ihm eine schnelle Scheidung an. «Um aus der Abwärtsspirale auszubrechen, müssen Sie jetzt nach vorne schauen», erklärte ihm einer der Oberrichter zum Schluss. «Sonst geraten Sie in eine Lage, in welcher schlimme Dinge passieren können», warnte er ihn vor unüberlegten Handlungen.


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Freitag, 6. Februar 2015

Quintett-Quartett-Trilogie: Schluep war da Konzert in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern mit «Kollegen» von Friedrich Glauser Der dritte Teil einer Trilogie in der Affoltemer Buchhandlung Scheidegger – 75 Minuten, die wie im Fluge vergingen; die Zuschauer folgten dem Spektakel gebannt, litten, seufzten und spendeten begeisterten Applaus.

nen er selbstbewusst in seinem Lebenslauf 1934 schreibt: «Es ist mir (…), als hätte ich etwas zu sagen, etwas, was ausser mir keiner imstande wäre, auf diese Art zu sagen.»

................................................... von denise bohnert Die aus Paletten zusammengezimmerte Bühne in der Lagerhalle, die schon längst zu den beliebtesten Kulturräumen in Affoltern gehört, steht voller Instrumente, Kontrabass, Gitarren, Posaune, Schlagzeug, Elektropiano, Saxofon, Klarinette und oh! eine Bassklarinette. Ein paar Stühle für die Musiker, dazwischen nur noch Zentimeter «Luft». Die Zuschauerreihen sind ebenfalls alle besetzt. Die Buchhandlung Scheidegger und KiA – neu «Kultur Affoltern» – bieten an diesem Abend ein besonderes Kulturerlebnis. Das Glauser Quintett – hier als Quartett – intoniert als dritten Teil einer Trilogie Friedrich Glausers Erzählung «Kollegen» (1936) unter dem Titel Schluep, Name der Hauptfigur, Pfleger an einer Heilanstalt und Unglücksrabe an diesem Novembermorgen, der für ihn mit einem Platten am Velo beginnt.

Sperrige Sprache – kauzige Kerle Glauser verbrachte selber einige Jahre seines Lebens in Heilanstalten, seine Beschreibungen sind eindringlich. Die atmosphärischen Passagen werden musikalisch umgesetzt, Handlung und Dialoge von Schauspieler Markus Keller (Kontrabass, Posaune) gesprochen. Zu Anfang metallische Geräusche (Perkussion und Schlagzeug Fredi Flükiger), dazu die weichen tiefen Klänge

Mehr als untermalende Musik Die Patienten ziehen sich mühsam an, strenger Geruch – die Musik setzt ein, alle vier Musiker ziehen los. Walen, der Hilfspfleger «chäret» mit Schluep, fasst die Patienten Fredi Flükiger, Schlagzeug/Perkussion, Martin Schumacher, Klarinetten/Saxofon/Maultrommel, Markus grob an, bis dieser dazwischengeht. Keller, Sprache/Kontrabass/Posaune, und Daniel R. Schneider, Komposition/Gitarren/Wurlitzer, sind Die Mitarbeiter resdas Glauser Quintett/Quartett (von links). (Bild Denise Bohnert) pektieren den StV. der Bassklarinette, gespielt von Martin nun zu Fuss pünktlich ankommen. weit weniger als den, den er vertritt, Schumacher, der in der Region als Mu- Heute vertritt er den Abteiliger, das ärgert ihn. Alles ist schmuddelig, siker und Komponist für das Moira Quietschlaute, Rundgang im Schlaf- trübes Licht, doch Schluep beneidet Tanztheater schon bekannt ist. Dazu saal, Klarinette. Einziger Lichtblick an die Insassen um ihre Sorglosigkeit, die kommen Pianotöne von einem Wurlit- diesem trostlosen Morgen ist die Aus- müssen nicht zinsen. Lüpfige Klänge, zer Elektropiano aus den Siebzigern, sicht, das Hanni, ebenfalls Pflegerin, nachdenkliche Weisen, jazzig Zügiges das in seiner ältlichen beigen Farbe anzutreffen; mit ihr hat er am An- illustrieren Schlueps innere Unruhe. und mit den etwas angegilbten Tasten staltsfest getanzt. Ostschweizer Dia- Die Musik ist aber durchaus mehr als auch optisch das Anstaltsszenario un- lekt, knorrig die Sprache durchdrin- «Filmmusik», sie versteht sich durchtermalt. Zwei Geräte mussten ange- gend, lässt die Charaktere in ihrer aus als eigenständiges Konzert. hängt werden, um die Eigengeräusche Rauheit spüren. Des Nachtwächters Markus Keller lässt das Frölein des Oldtimers herauszufiltern. Lieblingswort «korrekt» klingt auch Tokter Veraguin mit frchansösischeme «Der Nebel war dick ...», mit kräfti- wie mit zweimal ck geschrieben. Glau- Aksange lebendig werden sowie den gem ck, Paul Schluep ist auf dem Weg ser erlaubt sich hemmungslos Helve- internierten Dr. Jutzeler mit perfekzur Arbeit, geplagt von Husten und tismen wie «Das solltest du anfangs tem Hochdeutsch, den Patienten der von Sorgen. Seine Frau ist im Spital, wissen», «Was macht das für eine Gat- plötzlich wieder spricht! Er, der sich das Geld reicht nicht für die Zinsen. tung», «Das Kalb machen», «blutt», lange stumm geweigert hatte, beginnt Vibrierende Klänge einer Maultrom- «G.W.» (Grössenwahn), «einem wüst sa- mit Schluep ein Gespräch, was diesem mel, Schluep ist im Stress, er muss ja gen» – sprachliche Klangfarben, zu de- echte Freude bereitet, Licht im Nebel

Mit auffällig fröhlicher Note Konzert von Messa di Voce Das Vokalensemble Messa di Voce widmet sich in seinem diesjährigen Konzert dem Requiem von Domenico Cimarosa (1749 bis 1801). Im Vergleich zu den bekannten Requiem-Vertonungen aus derselben Epoche von M. Haydn und W. A. Mozart verleiht der Opernkomponist Cimarosa der musikalischen Totenmesse eine auffällig fröhliche Note. Es gilt unter Kennern als Geheimtipp und noch zu entdeckende Perle – eine wunderbare Musik, die sich bis tief ins Herz einschmeichelt. Die Perlenfischerin war einmal mehr Ensemble-Gründerin und -leiterin Manuela Hager, wenn auch indirekt: «Ich habe den Tipp von einem Dirigentenkollegen erhalten. Als ich dann die Partitur in der Bibliothek der Musik-Akademie Basel gesichtet hatte, war mein inneres Feuer entfacht». Ebenso erging es dem Vokalensemble, das sich das unbekannte Werk mit anzeige

grossem Engagement zu eigen machte und jetzt die Früchte der intensiven musikalischen und inhaltlichen Beschäftigung mit dem Requiem ernten und mit dem Publikum in Steinhausen und Mettmenstetten teilen möchte. Unerstützt wird das Vokalensemble von Streichern und zwei Hornisten – auch eine reizvolle Besonderheit des Cimarosa-Requiems –, vom Zuger Kammerensemble, von Carl Rütti an der Orgel und den Solisten Nuria Richner, Anne-Lise Latouche-Hallé, Roger D. Tanner und Christian P. Meier. 30 Minuten vor Konzertbeginn gibt es eine Werkeinführung durch die Dirigentin Manuela Hager. (pd.) Konzerte: Samstag, 28. Februrar, 19.30 Uhr in der Kirche St. Matthias, Steinhausen, Werkeinführung um 19 Uhr. Sonntag, 1. März, 17 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten, Werkeinführung um 16.30 Uhr. www.messadivoce.ch

Das Vokalensemble Messa di Voce. (Bild zvg.)

und schicksalshaft ist. Genau wie die Momente mit dem Hanni. – Diese Figur und ihre Geschichte lehnen an Berthe, Friedrich Glausers Pflegerin und spätere Verlobte, an. Sie besucht ihn, kocht für ihn, bleibt die Nacht, sie gehen spazieren – wieder die schönen Melodien, tröstlich und warm – «und die Wälder waren farbig». Die einzige Farbe in dieser Erzählung, ausser den orange gestrichenen Wänden im Speisesaal der Anstalt.

Nicht unbedingt untergehen Aber noch stehen Schluep einige Hürden bevor. Seine Frau liegt im Sterben, er muss sein Haus aufgeben, das Hanni wird entlassen, Schluep wird zum Direktor zitiert, Kollegen haben ihn denunziert, er wird strafversetzt ins «U», in die schwere Abteilung. Alle Töne erklingen nochmals, bis am Schluss nur noch das «Chlefele» vom Anfang bleibt. Da bäumt sich in ihm sein Rest Lebenskraft und Mannesstolz auf, genährt von der Begegnung mit Dr. Jutzeler und dessen Angebot, das ihn frei macht. Happy End nach all der Düsternis und Trübe? Der Musiker und Komponist Daniel R. Schneider (Piano, Gitarren), der sich schon seit zwanzig Jahren mit Glausers Werken auseinandersetzt, meint dazu nach der Vorstellung, der Schluss von Glausers Romanen und Erzählungen sei halt oft «eher schwach». Glauser selbst sieht das anders: «Langsam fange ich an zu verstehen, dass ein Aussenseiter nicht unbedingt untergehen muss.» Auftrittsdaten unter www.glauser-quintett.ch. Weitere Veranstaltungen in der Buchhandlung www.scheidegger-buecher.ch, KiA: 28. Februar: Poetry Slam, 7. März: Stummfilm Nosferatu mit LiveMusik, 8. März: Frauenfest mit Ausstellung.


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Freitag, 6. Februar 2015

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Franken-Schock: Ämtler Firmen haben früh klug reagiert Import-Firmen geben Vorteile an Kunden weiter Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses hat in der exportierenden Schweizer Industrie zum stärksten Einbruch seit der Finanzkrise geführt. International entsprechend tätige Ämtler Firmen verspüren den Druck, haben aber, wie die Ernst Schweizer AG in Hedingen, frühzeitig klug gehandelt. ................................................... von urs e. kneubühl «Der Auftragsbestand ist deutlich kleiner geworden», vermeldet nach Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank die Schweizer Exportindustrie unisono. Die Umfrage im Rahmen des Einkaufsmanagerindex (PMI) der Credit Suisse, die zwischen dem 19. und dem 27. Januar durchgeführt wurde, bestätigt dies eindrücklich: Mit einem Minus von 5,3 auf 48,2 Punkten ist der PMI im Januar unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. Dies ist der stärkste Rückgang seit November 2008, also seit dem Höhepunkt der Finanzkrise.

Druck spürbar Die hiesigen international im Export tätigen Unternehmen sind vom «Franken-Schock» nicht ausgenommen; sie spüren den verstärkten Druck genauso. Dies hat Hans Ruedi Schweizer, Unternehmensleiter der Ernst Schweizer AG, Hedingen, bereits Ende Januar gegenüber dem «Anzeiger» bestätigt. Der Importdruck ausländischer Anbieter, so schätzt Schweizer, könne für das Familienunternehmen noch zunehmen und die Wettbewerbsfähigkeit der exportierenden Geschäftsbereiche

Unternehmensleiter Hans Ruedi Schweizer (rechts): Überreaktion fehl am Platz. (Archivbild) schwieriger werden. Eine Überreaktion, so der Unternehmensleiter, sieht die Ernst Schweizer AG, welche ihre Geschäfte zu 85 bis 90 Prozent in der Schweiz ausführt, allerdings zurzeit als fehl am Platz. Das Hedinger Unternehmen hat sich nach der Finanzkrise durch vermehrte Einkäufe in Euro auch vorbildlich gegen eine Aufwer-

tung des Frankens gegenüber dem Euro abgesichert. Währungsschwankungen innerhalb der Geschäftsbereiche konnten so ausgeglichen werden. Von Einsparungen im Einkauf haben jene Unternehmen profitieren können, die, wie die Ernst Schweizer AG, nicht ausnahmslos in Franken einkaufen. Gegenwärtig werden in der In-

dustrie rund 45 Prozent aller Einkäufe in Euro getätigt; der Anteil in Franken beträgt noch 42 Prozent. Die CS geht davon aus, dass künftig der Anteil der Euro-Einkäufe weiter zunehmen wird. Den stärksten Einfluss hat die Frankenaufwertung auf das Preisniveau: Die Einkaufspreise stürzten um 26,7 Punkte auf ein historisches

Tief von 21,2 Zähler ab. Für die im Handel tätige, international importierende Bonstetter Relianz AG verheisst dies entsprechende Anpassungen. Verkaufsleiter Thomas Engeler spricht zwar von einer gewissen Flexibilität, wobei man aber allfällige Preisvorteile an die Kunden weitergebe, bekräftigt er.

Den Schwung aus den Vorjahren mitgenommen Raiffeisenbank Cham: Gutes Jahresergebnis der Geschäftsstelle Mettmenstetten Die Raiffeisenbank Cham mit ihrer Geschäftsstelle im südlichen Knonauer Amt in Mettmenstetten hat auch im Geschäftsjahr 2014 in einem anspruchsvollen Umfeld ein gutes Ergebnis erzielt. Der Jahresgewinn wuchs

um 1,6 % auf 866 703 Franken. – Das grosse Kundenvertrauen widerspiegelt sich im Zuwachs bei den Genossenschaftern. So konnte die Geschäftsstelle in Mettmenstetten im letzten Geschäftsjahr das 1500. Mitglied seit der

Eröffnung im Jahr 2007 willkommen heissen. So profitieren neu 8987 Mitglieder von den Vergünstigungen und Aktionen – wie beispielsweise Tageskarten zum halben Preis in den attraktivsten Skigebieten der Schweiz.

Zufluss an Kundengeldern Das trotz des tiefen Zinsumfeldes erfreuliche Wachstum der Kundengelder um 2,4 % ist ein weiterer Vertrauensbeweis. Vor dem Hintergrund der gegen Null tendierenden Marktzinsen erstaunt die Umschichtung von Kassenobligationen (-2 %) auf Sparund Anlageformen (+7,3 %) nicht. Konsolidierung im Hypothekargeschäft, Wachstum im Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft: Vermehrt Amortisationen aufgrund historisch tiefer der Die Raiffeisenbank in Mettmenstetten und Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker, Mitglied der Bank- Verzinsung Kundengelder soleitung. (Bild zvg.)

wie ein nach wie vor sehr kompetitives Umfeld führten zu einem rückläufigen Total der Kundenausleihungen von 0,1 %. Trotzdem konnte die starke Position im Hypothekargeschäft erfolgreich behauptet werden. Die Qualität des Portfolios ist nach wie vor ausgezeichnet. Durch die strategische Diversifizierung der Erträge und eine gezielte Investition in die Weiterbildung der Mitarbeitenden ist das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft in allen Bereichen gewachsen. Der Erfolg weist ein Plus von 14,5 % auf. anzeige

Generalversammlung am 20. März Die diesjährige Generalversammlung findet am Freitag, 20. März, statt. Für die Mitglieder der Geschäftsstelle Mettmenstetten wird die Generalversammlung dieses Jahr wieder in den Gemeindesaal Mühle in Kappel am Albis übertragen. Das Team der Raiffeisenbank Cham-Mettmenstetten freut sich jetzt schon, möglichst viele Genossenschafter und Genossenschafterinnen persönlich begrüssen zu dürfen. (pd.)


Forum

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Freitag, 6. Februar 2015

Spontan dinieren im Knonauer Amt

Doch, Brummis gehören auf die Bahn

Am letzten Freitagabend war für meine Frau und mich wieder einmal spontan auswärts essen angesagt. Unser Budget beträgt für solche Spontaneitäten jeweils 200 Franken. Zu Jörg oder zu Urs? Jörg ist der sympathische Chef de Service im «Central» in Affoltern, und Urs der ebenso gewinnende Besitzer des «Bahnhöfli» in Mettmenstetten. «Nein, nicht immer zu den gleichen», war meine spontane Reaktion. Im «Anzeiger» haben wir vom «Oktogon» in Bonstetten gelesen. Das wollten wir ausprobieren. Schön gedeckte Tische, aber keiner war besetzt, keine Speisekarte im Aushang, kein Empfang, keine Begrüssung. Nun, dann eben nicht. Unser nächster Besuch führte uns ins «weisse Rössli» in Mettmenstetten. Nach einem kurzen «Grüezi, ja?» (ich meine, man hätte uns mit etwas gutem Willen durchaus ansehen können, dass wir keine ungebetenen Vertreter waren und zu speisen gedachten), wurde uns knapp erklärt, dass der Speisesaal voll sei und «nur» im dunklen Restaurant daneben mit ungedeckten Tischen noch Platz wäre. Ein kleiner Tipp: Probieren Sie es doch einmal mit «Willkommen bei uns. Ich richte Ihnen gerne einen schönen Tisch im Restaurant her.» Ich

Die Bahn kann nicht alles aufnehmen, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. Februar.

hatte eigentlich nicht die Absicht, für ein ungemütliches «Nur» 200 Franken auszugeben. Unser Vorzug, anderswo zu dinieren, wurde mit der Bemerkung, dass das so gut sei, quittiert. Wir konnten nicht ganz erkennen, was an einem Gast, der das Lokal ungesättigt verlässt, gut sein konnte. Also zu Jörg. Das Lokal war gerammelt voll. Er probierte einige Varianten, für uns einen Tisch zu finden oder einen zu kreieren. Es ging einfach nicht, und es tat ihm sichtbar und aufrichtig leid. Dann eben zu Urs – wie meistens. Freundlicher Empfang, ein Platz wurde rasch gefunden (sonst hätte man an der Bar etwas getrunken und gewartet), aufmerksames Personal, gut gelaunte Gäste, tipptopes Essen – und unsere 200 Franken (sie reichten knapp) wurden gerne genommen. Urs muss sich eine goldene Nase verdienen. Am 28. September 2014 hat das Schweizer Volk die Initiative «Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes!» mit 71.5% abgelehnt. Liebe Gastronominnen und Gastronomen, seid ihr sicher, dass euer Erfolg von der Mehrwertsteuer abhängt? Hugo Zeltner, Mettmenstetten

Der Alpenschutz-Artikel der Schweizer Bundesverfassung (Art. 84) besagt, dass der alpenquerende Gütertransitverkehr von Grenze zu Grenze auf der Schiene erfolgt. Dazu wird die Neat zurzeit fertiggestellt, damit die Belastungen durch den Transitverkehr auf ein Mass, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensräume nicht schädlich ist, begrenzt wird (auch dies aus Artikel 84 BV). Nun schreibt John Appenzeller, dass dies nicht möglich sei wegen der bösen EU. Seit wann bricht die SVP vor Forderungen der EU ein? Ich wünschte mir, sie würden auch bei Art. 84 so vehement für die Umsetzung kämpfen wie zum Beispiel bei der Zuwanderungsinitiative.

Das Tessin nicht abschneiden Der Gotthardtunnel ist in einem so schlechten Zustand, dass er schon vor Eröffnung einer 2. Röhre notdürftig saniert werden muss. Während der Notsanierung bleibt der Tunnel 140 Tage lang ohne Ersatzangebot gesperrt. Das heisst, das Tessin wird vom Rest der Schweiz abgeschnitten. Auch aus diesem Grund ist also der Verzicht

Alternativvorschlag «Ein Gotthard-Strassentunnel genügt». (Grafik zvg.) auf die 2. Gotthardröhre sinnvoll. Stattdessen lässt sich mit dem Autoverlad zwischen Göschenen und Airolo und einer rollenden Landstrasse für Lastwagen durch den Basistunnel (Neat) die Verbindung zum Tessin jederzeit sicherstellen. Und gleichzeitig

kann der bestehende Gotthardtunnel saniert werden. Stimmen Sie deshalb mit den Grünliberalen im 2016 gegen die 2. Gotthardröhre.

längst selber bauen können. Es braucht ja dazu nur ein kurzes Stück zusätzliches Gemeindeland. Doch eine gemeindeeigene Lobby – nennen wir sie freie Sicht für Bickwil – war natürlich strikte dagegen, dass ihre wertvollen Villen im Verkehrslärm versinken. Mit grossem Aufwand musste man nun genügend Dumme finden, die Willens waren für eine Tieferlegung im EFH-Quartier 30 Millionen aufzuwerfen ... Nicht nur die SP, sondern auch, wer bürgerlich denkt, sollte sich daher fragen, warum man für den Schutz von 30 bis 40 EFH-Parzellen so viel Geld aufwirft! Noch weit schlimmer ist der Fall Ottenbach, wo jeder glaubt, es würde jetzt eine Umfahrung gebaut. Dies stimmt natürlich nicht. Es wird lediglich eine neue Tangente für die EFHKlientel in Muri realisiert. Das heisst:

Der Verkehr auf der Hauptstrasse wird maximal um einen Viertel reduziert dafür kriegen neu auch alle Liegenschaften am Südwestrand Strassenlärm. In Ottenbach wird die Lage eher verschlimmert als verbessert. Ausser für Muri ... Daraus kann ich nur eines ableiten: Wählen Sie dieses Jahr unverbrauchte – junge – Kräfte, die nachweislich noch denken können und Ihnen das erzählen, was ökonomisch und sozial noch Sinn macht. Politiker, die mehr als acht Jahre im Amt sind, arbeiten längst für ihren Beziehungsfilz und denken nur an ihre Wiederwahl. Politiker, die erst arbeiten, wenn die eigene Klientel (Bickwil, Muri) zufrieden ist, sind abzuwählen. Wir stehen vor wichtigeren Problemen als einer lokalen Umfahrung.

Ronald Alder, Kantonsratskandidat Grünliberale, Ottenbach

Wollen Kantonsräte nur gewählt werden? Es gibt wichtigere Probleme als eine lokale Umfahrung Jetzt sind sie alle wieder omnipräsent, der grüne Kantonsrat Läubli und der bunte Kantonsrat Spillmann, samt Herrn Sommer von der EVP. Sie alle wollen die Kantonsschule hier in Affoltern, neben dem Friedhof. Aber wo waren diese grossen Politiker, als man im politischen Reifungsprozess dieses Anliegen rechtzeitig hätte voranbringen können – bevor die Regierung Pflöcke eingeschlagen hat? Was übrigens ihre Pflicht ist. Und wo sind sie in der Spitalfrage? Wir alle wissen es, einige Herren der Spital-BK samt Dame und samt Spital-RPK sind allerdringendst zu ersetzen. Unter anderem, weil sie es nicht fertig bringen, korrekte und ehrliche Jahresrechnungen per 2012 und 2013 vorzulegen. Sie schummeln (siehe dazu den Bericht der Regierung) und drücken und bolzen Sitzungsgelder ohne Ende, und das seit ganzen 24 Monaten! Mehr darüber in unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch. Wo sind da die

genannten Kantonsräte als unsere Interessenvertreter ? Ist da einfach Feigheit im Spiel? Sie wollen wieder gewählt werden. Das ist ihr Haupttraktandum. Sie funktionieren nach dem Motto: «Das Erzählte reicht und nicht das Erreichbare zählt». Wohlverstanden, wer grün oder SP wählen will, soll das tun. Aber die Namen an der Spitze der Wahllisten rigoros zu streichen könnte wirklich kein Fehler sein. Neue, engagierte Leute sind gefragt und nicht solche, die anbiedernd einfach nur nach oben schwimmen möchten. Herr Sommer als RPK-Mitglied im hochverschuldeten Affoltern hat punkto Spital auch keine grossen Stricke zerrissen, ganz im Gegenteil. Er hat diese unglaubliche Honorarbolzerei noch durchgenickt und uns, die Brandmelder, kritisiert statt die Spital-Geld-Verschleuderer. Hans Roggwiler, Präsident vom Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern», Zwillikon

Leserbriefe in den letzten beiden Ausgaben. Kaum haben einige lokale Kantonspolitiker ihr Wahlkampf-Terrain markiert, bekommen wir schon gut ein halbes Dutzend stereotype Repliken frei Haus. Natürlich steht des Schweizers Lieblingskind ganz oben auf der Wunschliste. Doch oha. Wer älter ist als 70, muss zum Augenarzt, wenn er weiter selbst ein Auto steuern möchte. Leserbriefe zum Thema Auto oder Umfahrung darf man aber in jedem Alter weiter schreiben, auch wenn man die Fakten längst vergessen hat oder sie sich über die Jahre bestens zurechtgebogen hat. Ich denke mit einer Umfahrung Obfelden hätte auch Hans Läubli zur Not noch leben können. Doch diese hätte Obfelden seit Jahrzehnten schon

ämtler kantonsräte meinen

Immer mit vollständiger Adresse

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Die Inititative der Grünliberalen – weder unsinnig noch teuer Dass grössere Anreize für energiebewusstes Handeln gesetzt werden sollten und eine ökologische Steuerreform sinnvoll wäre, darüber sind sich im Grunde alle Parteien einig, diskutiert wird das in Bern schon lange – doch sogar gegen kleine Schritte wehrt man sich. Bessere Vorschläge sind die Kritiker bis heute schuldig geblieben. Die Energie- statt Mehrwertsteuer-Initiative der Grünliberalen geht das Problem lösungsorientiert an: Ein einfacheres Steuersystem, gebremster Klimawandel, Impulse für den Werk- und Denkplatz Schweiz und ein echter Schub für die Energiewende! Klar, an die Mehrwertsteuer haben wir uns in den letzten 20 Jah-

Jürg Wyttenbach, Affoltern

ren gewöhnt; aber ist eine Steuer sinnvoll, die buchstäblich jeden Kafi und jedes Toilettenpapier besteuert, die von 300 000 KMUs mit gewaltigem Aufwand erfasst und abgerechnet werden und von 600 Bundesbeamten kontrolliert werden muss? Eine Steuer auf nicht erneuerbaren Energien wäre viel einfacher und günstiger zu erheben, da diese über wenige Importeure in die Schweiz gelangen. Die KMUs würden massiv von administrativem Aufwand entlastet. Zudem ist die Mehrwertsteuer auch nicht besonders sozial, da sie Familien mit geringem Einkommen genau mit demselben Satz belastet wie Grossverdiener. Die Behauptung, der Mittelstand und Fami-

lien werden durch eine Energiesteuer viel stärker belastet, trifft nicht zu – im Gegenteil: der öffentliche Verkehr, Coiffeur und viele Lebensmittel werden ja günstiger und gerade Familien verhalten sich vielfach energiebewusst und werden somit sogar deutlich sparen. Deutlich verteuert wird der risikoreiche Atomstrom – endlich wird Sonnenergie auch ohne Subventionen konkurrenzfähig. Das löst ein Umdenken aus, schafft Arbeitsplätze im Amt und macht uns weniger abhängig von Importen aus politisch instabilen Ländern. Heizöl und Benzin würden etwa 1 Franken aufschlagen – nicht 5 Franken wie einige Aktivisten drohend auf die Plakate malen! Zur Erinnerung:

Eben fiel der Benzinpreis innert sechs Monaten um 40 Rappen pro Liter. Das wäre verkraftbar. Bei Exporten wird die Energiesteuer ebenso abgezogen wie heute die Mehrwertsteuer, umgekehrt wird die für die Produktion benötigte graue Energie von Importen besteuert. Da ohnehin alle Importe und Exporte in Zollkategorien eingeteilt sind, ist auch das mit absolut überschaubarem Aufwand möglich. Auch wenn es diese Woche winterlich kalt ist: 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen – die Klimaerwärmung verlangt ein verantwortungsbewusstes Handeln. Am 8. März und nicht erst 2050!

Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Postadresse der Autorin oder des Autors enthalten – die E-Mail-Adresse allein reicht nicht. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer angeben. (Red.) anzeige


Forum

Joelle Apter in die Primarschulpflege Hausen An ihrer Mitgliederversammlung haben sich die Mitglieder der FDP Hausen über die im März bevorstehenden Wahlen eines Ersatzmitglieds für die Primarschulpflege ausgesprochen. Dabei wurde entscheiden, dass die FDP den Wählerinnen und Wählern von Hausen Joelle Apter zur Wahl in die Primarschulpflege empfiehlt.

Erfolgreiche Unternehmerin und Mutter Joelle Apter lebt seit vielen Jahren in Hausen. Sie ist gemeinsam mit ihrem Mann als Selbstständigerwerbende beruflich engagiert. Sie hat sich als erfolgreiche Unternehmerin und Mutter von vier Kindern als gute Organisatorin mit Weitblick bewiesen. Durch ihre Kinder hat sie seit Jahren viele Berührungspunkte mit der Primarschule Hausen. In ihrer Tätigkeit im Elternrat konnte sie diesen Einblick durch ihr Engagement bereichern und vertiefen. Die FDP ist überzeugt, dass Joelle Apter mit ihrem beruflichen Werdegang und ihrer Erfahrung eine Bereicherung für die Primarschulpflege Hausen ist und empfiehlt sie zur Wahl. Vorstand FPD Hausen und Umgebung

Freitag, 6. Februar 2015

Demokratie und Rechtsstaat – ein Widerspruch? Am 10. Februar, 20.15 Uhr, wird der Saal des Restaurants Rössli in Mettmenstetten zum «Café philosophique». Rainer J. Schweizer, Professor für öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Hochschule St. Gallen, und Martin Naef, SP-Nationalrat, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission, Alt-Verfassungsrat und Alt-Kantonsrat, Jurist, debattieren über Volksentscheide, die im Widerspruch zu Verfassung, Gesetz, Menschen- oder Völkerrecht stehen.

rade in diesem Bereich international einen hohen Stellenwert hat. Martin Naef erlebt die Debatten im Nationalrat um die Rechtsstaatlichkeit von Initiativen und Gesetzen. Wieso sorgt sich das Parlament je länger je weniger darum, ob seine Beschlüsse auch verfassungskonform sind? Brauchen wir ein Verfassungsgericht? Gibt es Hoffnung auf eine Allianz der vernünftigen Kräfte mit Achtung vor den Grundrechten und dem Völkerrecht?

Rechtsstaat in Bedrängnis

Spannende Diskussion möglich

In immer kürzeren Intervallen werden in den Medien Konflikte zwischen Demokratie und Rechtsstaat thematisiert. Der Rechtsstaat gerät in Bedrängnis. Gerichtsentscheide, Verfassung und Völkerrecht werden torpediert. Nicht nur durch Initiativen, sondern auch durch das Parlament, die Verwaltung und die Regierung. Es ist eine politische Veränderung im Gang. Verfassung und Gesetz werden nur noch als notwendiges Übel gesehen und die eigentlichen Wertsetzungen nur noch in Effizienz und Rentabilität ausgedrückt. Der letzte Satz stammt von Rainer J. Schweizer – einem Staatsrechtler, der sich immer wieder in die Politik einmischt und dabei Positionen vertritt, die zwar oft in der Minderheit

Die Einführungsreferate werden genügend Fragen im Saal aufwerfen für eine spannende Diskussion – unter den Referenten und mit dem Publikum. Das Gespräch wird moderiert von Renate Forster, Mettmenstetten. Alle sind herzlich eingeladen zu diesem Themenabend, der im Rahmen der Reihe «Roter Apéro» organisiert wird. Diese Veranstaltungsreihe der SP Bezirk Affoltern greift in Podien, Referaten und Diskussionen aktuelle politische Themen auf, die am anschliessenden Apéro in ungezwungenem Rahmen weiter diskutiert werden können. Die Veranstaltungen sind öffentlich. Es sind alle willkommen!

Rainer J. Schweizer, Professor für öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Hochschule St. Gallen, Mitglied der FDP.

Martin Naef, Nationalrat (SP), Mitglied der Aussenpolitischen Kommission, Alt-Verfassungsrat und Alt-Kantonsrat, Jurist. (Bilder zvg.)

sind, aber vernünftig. Er arbeitet derzeit an einem Buch mit dem Titel «Die Verfassung stört nicht mehr.» Hat das Volk immer das letzte Wort? Ist sein Wort bis auf den letzten Punkt verbindlich? Muss sich das Volk, muss sich das Parlament nicht an Verfassung und Völkerrecht halten? Prof. Rainer J. Schweizer wird mit Beispie-

len das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Rechtsstaat aufzeigen. Er ist ein engagierter und anerkannter Anwalt für den Rechtsstaat. Für Martin Naef, Nationalrat, sind die Menschenrechte ein Schwerpunkt in seiner politischen Arbeit. Als Mitglied der Aussenpolitischen Kommission ist ihm klar, dass die Schweiz ge-

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Zukunft des Schweizer Wirtschaftsstandortes Der vielleicht etwas überraschende Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, hat eine grosse wirtschaftliche Unsicherheit ausgelöst. Ja sogar von einer drohenden Rezession wird gesprochen. Es gibt jedoch ein paar Massnahmen, mit denen die drohende Rezession abgewendet bzw. verträglicher gemacht werden kann. Die Bilateralen Verträge mit der Europäischen Union (EU) müssen unbedingt aufrechterhalten werden, um die enorme wirtschaftliche Unsicherheit abzubauen und um eine allfällig bevorstehende exportbedingte Wirtschaftskrise zu verhindern. Die geplante Unternehmenssteuerreform III und Anpassungen bei der Mehrwertsteuer sollten vorangetrieben werden, um die Unternehmen zu entlasten bzw. den Konsum zu steigern. In die Bildung, Innovation und Forschung muss mehr investiert werden, um in-

ternational konkurrenzfähig zu bleiben. Der Abschluss von weiteren Freihandelsabkommen mit Nicht-EU-Ländern sollte angestrebt werden, um die Wettbewerbsnachteile der Schweiz gegenüber diesen Ländern zu reduzieren. Ferner müssen generell die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in verschiedenen Bereichen analysiert und verbessert werden, damit die Unternehmen ihre (auch administrativ verursachten) Produktionskosten senken können. Alle diese zu ergreifenden Massnahmen helfen mit, das Wirtschaftswachstum zu fördern und damit verbunden – was für alle Parteien und Betroffenen sehr wichtig ist – die Arbeitsplätze zu erhalten. Das Wirtschaftswachstum darf in der aktuellen prekären wirtschaftlichen Situation kein «Unwort» mehr sein. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP Ortspartei Affoltern

Euro überbewertet, IV-Ehepaar-Kürzung! Alle äffen nach, die Medien und die Leute, dass der Franken stark überbewertet sei. Tatsache ist jedoch, dass der Euro von Beginn an viel zu hoch bewertet wurde. Eine Währung ist nur so stark wie das, was an Gegenwert dahinter steht. Deutschland hatte am Schluss einen Kurs von zirka. 0,80 Franken für die D-Mark. Schliesslich der Zusammenschluss mit den bankrotten Staaten rundherum und dann soll auf einmal ein doppelt so hoher Wert der neuen Währung entstanden

Nicht ohne Adresse Zuschriften sind in jedem Fall mit einen Absender und einer Telefonnummer für Rückfragen zu versehen. Bei Beiträgen, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, ist dessen Erscheinungsdatum nötig.

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sein? Denkt doch einmal selber nach, statt immer nur nachzuplappern. Wussten Sie auch, dass wenn ein Ehepaar das «Glück» hat, dass beide einen IV-Anspruch haben, diese IV gekürzt wird, wenn jeder eine halbe hat. Wenn jedoch ein Partner eine ganze und der andere eine halbe hat, wird nicht gekürzt. Eine Scheidung sollte man so also in Betracht ziehen. Dass das Gericht gemäss Statistik den Lohn für einen Ungelernten ganztags arbeitenden auf über 60 000 Franken pro Jahr zur IV-Berechnung heranzieht. Ohne hohes Einkommen Sie also fast tot sein müssen, um überhaupt eine IV zu bekommen. (4000 Franken monatlich, Initiative lässt grüssen; 48 000 Franken Jahreseinkommen; abgelehnt!) Für die kommenden Wahlen sicher auch relevant. Bruno Pfister, Stallikon

Franziska Sykora, Präsidentin SP Mettmenstetten


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Gewerbe/Dienstleistungen

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Für eine gemeinsame Vermarktung von Hof-Produkten aus dem Säuliamt. > Seite 15

Der Blasrohrkünstler Balthasar Streiff im «Rössli» Mettmenstetten. > Seite 16

Freitag, 6. Februar 2015

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Goldmedaille Katharina Strahl aus Hedingen Schweizher Meisterin im Indoor-Rudern. > Seite 19

Berweger wappnet sich für die Zukunft Uerzliker Detaillist wieder in Familienbesitz – neuer Geschäftsführer eingesetzt Als Spezialist für Viehklauenpflege hat Firmengründer Kari Berweger Bekanntheit im ganzen Land erreicht. Mit dem Rückkauf des Uerzliker Eisenwarengeschäfts in den Familienbesitz vollzieht sich nun der Generationenwechsel zu Sohn Sämi und Geschäftsführer Ueli Rolli. ................................................... von martin platter

Im Detailhandel wie in der Landwirtschaft bläst seit geraumer Zeit ein eisiger Wind. Internet-Shops und Grossverteiler haben einen erbitterten Preiskampf ausgelöst, der durch die neue Frankenstärke noch heftiger entfacht wurde. Dennoch wagt die Familie Karl Berweger mit ihrer auf die Landwirtschaft und Swissness spezialisierten Eisenwarenhandlung den Schritt in die Zukunft. «Wir haben uns mit unseren Klauenständen auf dem Schweizer Markt einen Namen gemacht. Dem wollen wir auch künftig Rechnung tragen», sagt Sämi Berweger. Dessen Vater und Geschäftsgründer Kari Berweger nickt beipflichtend und lächelt stolz. 1978 hat er das Gebäude an der Kappelerstrasse 1b erworben. Parallel zum Aufbau des Geschäfts wurde die einstige Scheune zum modernen Ladenlokal umgebaut. 2003 erwarb der

damalige Vizegeschäftsführer HansRuedi Bachmann das Eisenwarengeschäft, derweil sich Karl Berweger auf den Vertrieb seiner Klauenstände konzentrierte. Als Bachmann im Februar 2012 so tragisch wie überraschend einem Krebsleiden erlag, stand die Familie Berweger vor der Wahl: Aufhören oder wieder selber übernehmen. «Wir entschieden uns fürs Zweite, weil wir in unserem Marktsegment nach wie vor gute Chancen sehen», erklärt Sämi Berweger. Zur administrativen Unterstützung ist er Teilzeit ins Geschäft seines Vaters eingestiegen. Mit Ueli Rolli konnte zudem ein neuer Geschäftsführer gewonnen werden, der nicht nur gut ins Team passt, sondern auch die gewünschten Qualifikationen mitbringt.

Der Wunschkandidat Aufgewachsen auf einem Landwirtschaftsbetrieb hat der passionierte Schwinger in den letzten zwölf Jahren bei der Landi Hünenberg das nötige Rüstzeug geholt, um mit Berweger Eisenwaren den Schritt in die Zukunft zu wagen. Besser kennen gelernt haben die Besitzer ihren künftigen Geschäftsführer im Vorjahr. Während seiner Ausbildung zum Agrotechniker HF schrieb Ueli Rolli eine Diplomarbeit über die strategische Ausrichtung der Berweger Eisenwaren GmbH und erhielt so gleich eine Innensicht seines neuen Arbeits-

soziale Medien wie Facebook und Google verbessert werden. Der Schlüssel dazu sind qualitativ hochwertige Produkte, wenn immer möglich mit einer gewissen Swissness und im Laden mit schöner Präsentation und einer freundlichen, kompetenten Beratung. Auch über die Preisgestaltung hat sich Rolli Gedanken gemacht, zumal eine schön drapierte Auslage und Sachwissen nicht gratis zu haben sind. «Wir sind dabei, unser KasAnpacken für eine gemeinsame Zukunft: Der neue Geschäftsführer der Berweger Eisenwaren GmbH, sen- und LagerbewirtschaftungssysUeli Rolli, flankiert von Firmengründer Kari Berweger, links, und dessen Sohn und Mitarbeiter Sämi tem zu modernisieBerweger. (Bild Martin Platter) ren», hakt Sämi umfeldes. «Mich hat das Sortiment so- plomarbeit gesammelt und zusammen Berweger ein. «Wir werden versuchen, fort angesprochen, auch wenn ich na- mit Sämi Berweger weiterentwickelt. so viel wie möglich direkt beim Produtürlich schon ein wenig Respekt vor «Wir müssen unser Hauptsortiment zenten einzukaufen und Währungsder neuen Aufgabe habe. Ich sehe es weiter schärfen in den Bereichen vorteile an die Kunden weiterzugeals sportliche Herausforderungen, sich Klauenpflege und Landwirtschaft, ben», sagt Ueli Rolli zur Preisgestalgegen die bestehenden Widerstände Werkzeuge und Eisenwaren, Arbeits- tung. Die beste Zeit für Schnäppchenzu behaupten», sagt der 28-Jährige und Freizeitbekleidung sowie Haus, jäger bricht bald an. Im Februar beselbstbewusst. Garten und Hobby», erklärt Rolli. Die ginnt bei Berwegers der Ausverkauf. Ideen, wie er am Markt bestehen Bekanntheit soll sowohl lokal als auch will, hat er bereits während seiner Di- schweizweit über den Web-Shop und berweger-eisenwaren.ch

Volle Mountainbike-Fahrt in den Frühling Erst lernen, dann geniessen – Gut-Training in Mettmenstetten organisiert Fahrkurse Mountainbiken macht Spass. Und man kann es lernen. Das Gut-Training organisiert zusammen mit spursicher.ch Fahrkurse in Mettmenstetten sowie BikeTage in Italien. Schaut man Könnern zu, sieht das Mountainbiken ganz einfach aus. «Und das ist es auch», sagt Christian Gut, der zwar gerne mit dem Bike unterwegs ist, selber aber lieber Langstrecken läuft und sich deshalb nicht als angefressenen Gümmeler bezeichnet. «Dafür habe ich einen Spezialisten verpflichtet. Vittorio Wyssbrod aus Allschwil ist Biker der ersten Stunde.

Er hat grosse Erfahrung mit Events, kennt schönste Trails, beste Hotels und Restaurants. Ihn und sein Team haben wir verpflichtet für die Mountainbike-Kurse in Mettmenstetten sowie für genussvolle Bike-Tage in der Toscana und am Berninapass.» Die Fahrkurse finden in Mettmenstetten statt. Da gehts darum, sein Bike kennenzulernen. Im Kurs Fahrtechnik/Coaching lernen die Teilnehmenden mit verschiedenen Situationen umzugehen. Mit steilem, schottrigem oder nassem Untergrund. Sie lernen, was zu tun ist wenn die Kette vom Zahnrad springt oder das Hinterrad einen Plattfuss hat. Wer will, kann die Fahrkurse mit einem E-Mountain-

Gewusst wo: Fahrten durch wunderschöne Landschaften in Italien. (Bild MS)

Bike absolvieren. Ein E-Bike mitnehmen oder vor Ort mieten, können die Teilnehmenden auch an den Bike-Tagen. Diese finden in der Toscana und am Berninapass statt. «Vittorio Wyssbrod kennt sich dort aus», sagt Christian Gut. «Wir bieten jeweils eine reichhaltige Palette von Ausfahrten mit ver-

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schiedensten Schwiergkeitsgraden. So finden auch Anfänger, Anfängerinnen eine Gruppe. Kein Problem, wenn jemand den Partner mit einem E-Bike begleiten möchte. Möglich ist es auch, die ganze Familie mitzunehmen, einzelne Ausfahrten auszulassen und Faulenzertage einzuschalten.» Neben den sportlichen Erlebnissen wollen Gut

und Wyssbrod den Teilnehmenden kulinarische Höhepunkte servieren. «Wir logieren in ausgewählten Hotels mit Spitzenküche. Nach sportlicher Anstrengung soll das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen.» (MS) Informationen erhalten Interessierte im Gut Training oder finden sie auf www.spursicher.ch


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 8. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon Mittwoch, 11. Februar 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli»

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 8. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Mittwoch, 11. Februar 17.15 KEIN offenes Singen während der Schulferienzeit Donnerstag, 12. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 12. Februar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 6. Februar 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 7. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Spitalseelsorgerin D. Hess Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Spitalseelsorgerin D. Hess 11.15 Winter-Matinée «Shalom» in Zwillikon mit A. Nardone, Klavier und Chr. Ledermann, Klarinette 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Dienstag, 10. Februar 19.30 Filmabend im Chilehuus: «Dienstags bei Morrie» Freitag, 13. Februar 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 7. Februar 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder und den JuKi-6-Jugendlichen zu einem der «grossen» Apostel-Paulus-Themen: Freiheit 11.00 Anschliessend ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung im Saal des Kirchgemeindehauses (mit Kinderhüeti) Traktanden: Antrag der Kirchenpflege betreffend Schaffung einer 50-%-Diakoniestelle Nachtruhe für die Kirchenglocken: Information, Anhörung und Konsultativabstimmung

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 8. Februar 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 6. Februar 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär; anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 7. Februar 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Knonau Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Silvia Seipp Thema: Wie handelt Gott in unserem Leben? Bibelstelle: Josephsgeschichte Gen 37ff. 17.00 JUKI in der Kirche Maschwanden Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger Freitag, 13. Februar 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 6. Februar 12.00 Wintersuppe DräSchiibe im Pfarrhauskeller Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser 17.00 Juki Jugendgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 8. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrer Jörg Ebert Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott (Tel. 044 761 34 90) Donnerstag, 12. Februar 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Mine-Ex Lieni Grimmer berichtet von seinen Reisen nach Kambodscha und dem Anti-Personenminen-Projekt

Sonntag, 8. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach mit Pfr. Jörg Ebert; Fahrdienst Uschi Schneebeli, Telefon 044 761 69 22 Donnerstag, 12. Februar 11.30 Seniorenmittagstisch, kath. Chilehuus 13.30 Seniorenwandergruppe, leichte Wanderung, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 8. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer

Ref. Kirche Knonau Samstag, 7. Februar 9.00 Komfunti im Pfarrhaus Knonau Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer 17.00 JUKI in Maschwanden alle Pfarrer, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 11. Februar 20.00 Informationsabend zur Fastenwoche im März durch Vikarin Claudia Mehl im Pfarrhaus Knonau

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst Thema: «Der Sämann» Text: Lk 8, 4–8 Pfarrer Jörg Ebert Orgel Veronica Nulty www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 6. Februar 12.00 Senioren-Essen 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 8. Februar 9.30 Gottesdienst «Du wirst nicht töten!» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Samstag, 7. Februar 10.00 Kirche Stallikon: Fiire mit de Chliine Sonntag, 8. Februar 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufe: Alexander Bucheli, Stallikon Thema:«Narrenfreiheit» Kinderhütedienst anschliessend: Chilekafi Fahrdienst. Anmeldung 7. Februar, Tel. 044 700 17 75 11.15 Kirche Stallikon: Jugendgottesdienst Montag, 9. Februar 19.30 bis 20.30 Uhr Kirche Wettswil. Meditationskurs Thema: Immunsystem stärken Mittwoch, 11. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 12. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. Februar 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 8. Februar 9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi 11.00 Santa Messa mit Taufe Mittwoch, 11. Februar 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus mit Blasiussegen Freitag, 13. Februar 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 7. Februar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 8. Februar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Montag, 9. Februar 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 10. Februar 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 11. Februar 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 12. Februar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 6. Februar, Herz-Jesu-Freitag 19.30 Andacht und Stille Samstag, 7. Februar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 8. Februar 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 7. Februar Intensivtag für die Firmandinnen und Firmanden Sonntag, 8. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 8. Februar 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 8. Februar 9.45 Gottesdienst «Himmlische Momente» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Montag, 9. Februar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 11. Februar 19.00 Teens. peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 8. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 6. Februar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids 14.30 Vortrag zum Thema: Heisse Eisen mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 8. Februar 10.30 Gottesdienst Thema: Gott gab sich den Menschen zu erkennen Römerbrief 1, 18–23 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 12. Februar 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 8. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Schulen/Kurse


Gewerbe

Freitag, 6. Februar 2015

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Lärche-Märt, Bonstetten: Sortimentserweiterung im Bio-Bereich Der Frischmarkt und Migros-Partner mit Alnatura-Bio-Produkten Frisch-Markt, Migros-Partner und Spezialitätenladen in einem, das ist der Lärche-Märt im Bonstetter Schachenquartier. Jetzt hat das Ladengeschäft an der Schachenstrasse 115 sein vielfältiges und gut sortiertes Sortiment mit Lebensmitteln der Alnatura-BioLinie grosszügig erweitert.

schaft gefragt. Mit der grossen Erweiterung mit Alnatura-Produkten wird unser Sortiment nun in Kompetenz und Preis-Leistung enorm aufgewertet». Dazu kommen die ebenfalls rund zweihundert Bio-Produkte, welche der Lärche-Märt im angestammten Sortiment bereits geführt hat.

................................................... von urs e. kneubühl

Als weitere Ergänzung, genauso im Frischebereich eingebaut, bieten Simone und Felix Müller auch ein BioWein-Sortiment an. Dazu arbeiten sie mit dem Bio-Wein-Spezialisten Delinat zusammen und starten mit ausgesuchten und erlesenen Tropfen. Der Lärche-Märt, schon jetzt bekannt für eine grosse Auswahl an ausgesuchten, preisgünstigen und guten Weinen, erweitert das Sortiment aber nicht nur, sondern frischt gleich das gesamte Weinsortiment auf und präsentiert dieses in neuen, schmucken Holzregalen.

«Es war eine einzigartige Gelegenheit», schicken Simone und Felix Müller vom Lärche-Märt an der Schachenstrasse 115 in Bonstetten, voraus und verweisen auf den neuen, zusätzlichen Verkaufsraum. Dieser bietet dem Lärche-Märt nun ab kommendem Dienstag die Möglichkeit, sein Bio-Angebot massgeblich zu erweitern. Der Migros-Partner bietet dort, integriert in den Früchte-Gemüse-Bereich, einen eigenen Alnatura-Shop mit fast zweihundert neuen Bio-Produkten im Foodbereich und verdoppelt damit sein Bio-Sortiment. Dinkelflocken, Bulgurpfanne, Bratlinge und noch vieles mehr von Alnatura findet man folglich ab kommendem Dienstag beim Migros-Part-

Neu auch Bio-Weine

Für tägliche Frische, grosse Auswahl und neu noch mehr Bio-Produkte sorgt das sympathische Team im Lärche-Märt, Bonstetten. Am nächsten Dienstag gibt es zudem Überraschungen für die Kunden. (Bild Urs E. Kneubühl)

Lärche-Märt – Migros-Partner, Schachenstrasse 115, 8906 Bonstetten, Telefon 044 777 90 95, Fax 044 777 90 97, www.foodline.ch, mail@foodline.ch.

ner Lärche-Märt. Dies entspricht der Vorwärtsstrategie, welche das private Detailhandelsehepaar Müller seit je-

her im Fokus hat und pflegt. Als Migros-Partner hat der Lärche-Märt schon bisher zahlreiche Bio-Produkte ge-

führt und, wie Simone Müller bestätigt, «auch sehr gut verkauft. Bioqualität ohne Zusatzstoffe ist bei der Kund-

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 12.15 und 14.15 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr.

Für gemeinsame Vermarktung von Produkten aus dem Amt Am 11. Februar wird in Aeugst der Verein Aemtlerchorb gegründet Am 11. Februar wird in Aeugst der Verein Aemtlerchorb gegründet – mit dem Ziel, regionale landwirtschaftliche Produkte aus Ämtler Hofläden gemeinsam zu vermarkten. Ein frei werdendes Hoflädeli lieferte die Idee. Ruth Bieri aus Aeugst möchte es übernehmen, kann es aber nicht allein führen. So entstand der Gedanke einer gemeinsamen Vermarktung. Mit ihrer Idee stiess sie bei Hedi Müller aus Bonstetten und Christa Winzeler aus Zwillikon auf fruchtbaren Boden. Die drei Frauen haben ein Konzept für eine gemeinsame Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten aus dem Knonauer Amt entworfen. Sie sind überzeugt, dass sich mit der Gründung eines Vereins weitere Verkaufskanäle öffnen werden. Bisher arbeiten die Produzenten alleine; ihre Produkte kennt man nur in nächster Umgebung. «Viele wissen nicht, wie vielseitig das Angebot ist. Will man mehrere Produkte kaufen, so muss man auf verschiedenen Betrieben vorbeigehen. Das ist zeitaufwendig und mühsam», halten die Initiantinnen fest. Mit einem Verein bietet sich nun die Chance, ein grosses und vielseitiges Angebot zusammenzuführen und gemeinsam zu vermarkten – und anzeige

durch das Nutzen von Synergien die einzelnen Anbieter zu entlasten. «Der Ämtler Standortförderer findet unsere Idee gut, ja längst fällig. Er hat Unterstützung zugesagt», freuen sich die drei Frauen. Die Reaktionen auf ihre Initiative ist allerdings gemischt. «Viele finden die Idee zwar gut, machen aber Zeitmangel geltend», sagt Ruth Bieri. Nach der Vereinsgründung am 11. Februar, 20 Uhr, im Aeugster Mehrzweckraum des Gemeindehauses wird es auf dem Weg zur gemeinsamen Vermarktung noch einige Fragen zu klären geben. Ziel des Vereins ist ein eigener Stützpunkt. Zuvor müssen aber jene Produzenten, die mitmachen, wissen, wie viel sie produzieren müssen.

Vorerst punktuelle Präsenz Vorerst setzen die Initiantinnen denn auch auf punktuelle Präsenz, zum Beispiel an Veranstaltungen. Beim «Tag der Frau» am 8. März organisieren sie gemeinsam einen Brunch für die Teilnehmerinnen. «Wir wollen uns erst einmal gemeinsam präsentieren und testen, wie die Sache läuft, ehe der Verein mit einem eigenen Laden startet», halten die Initiantinnen fest. Nicht ganz glücklich sind sie mit dem Vereinsnamen «Aemtlerchorb». Sie hoffen auf Hilfe bei der Suche nach einer neuen Bezeichnung. (-ter.)

Die Initiantinnen für eine gemeinsame Vermarktung von Hofprodukten aus dem Säuliamt, von links: Hedi Müller, Christa Winzeler und Ruth Bieri. (Bild Werner Schneiter)


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Veranstaltungen

Freitag, 6. Februar 2015

agenda

Freitag, 6. Februar Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten: «Wohl bekomm’s... und ruhe in Frieden» von Pierre Chesnot, Regie: Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: Motto «Hollywood & Symphony» mit Streicher-Ensemble. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/ Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Alphorn und andere Hörner. Reservieren: www.bieus.ch und 044 767 02 01, Tickets und Essen. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern am AlbisZwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 8. Februar

Wettswil

Aeugstertal

20.00-21.30: Hugo Kaspar stellt Leben und Werk des Komponisten Jaques Offenbach vor, anschliessend Apéro. Bibliothek.

19.00: «Hudaki», transkarpatische Volksmusik: Zwei Sängerinnen und sieben Musiker schöpfen aus dem Vollen. Reservieren: 044 761 61 38. Essen ab 18 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Samstag, 7. Februar Affoltern am Albis 14.00: MärliMusicalTheater spielt: «Ladina und d’Plunderlampe eine fantastische Reise in den Orient. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «trio oreade» spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Jean Françaix und Bohuslav Martin. Bar/ Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel. Malerei und Objekte in Glas. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 20.00: Theaterverein Bonstetten «Wohl bekomm’s... und ruhe in Frieden» von Pierre Chesnot, Regie: Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: Motto «Hollywood & Symphony» mit Streicher-Ensemble. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/ Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Affoltern am Albis 17.00: «Auf dem Weg zur Schule» Dokumentarfilm von Pascal Plisson. F 2013, 75 Min., D. Auch für Kinder ab 8 Jahren sehr geeignet. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 16 Uhr. Kinofoyer Lux (Aula Ennetgraben).

Bonstetten 14.00: Theaterverein Bonstetten Derniere von «Wohl bekomm’s... und ruhe in Frieden» von Pierre Chesnot, Regie: Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten 12.00: Gerold’s Musikvagabunden konzertieren. Kassenöffnung ab 9.30 Uhr, Brunch ab 10 Uhr. Reservieren unter 044 761 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Schischeputsch, Payze, Dung Chen oder Didgeridoo, Alpofon, Doppelbüchel oder Geisshorn: wer würde dabei gleich an Verwandte «unseres» Alphornes denken? Dies ist jedoch nur eine Auswahl der Instrumentensammlung von Balthasar Streiff, dem bekannten Blasrohrkünstler, der schon mit dem mehrfach ausgezeichneten Duo Stimmhorn international und «…bi eus» auf der Rösslibühne reüssierte. Nun steht er mit Musik und Text erstmals alleine auf der Bühne. Wenn Balthasar Streiff in eines seiner vielen Hörner bläst, dann klingt das genauso nach Alp wie nach Afrika.

Archaisch und zeitgenössisch In seiner Produktion «StreiffTöne mit Alphorn» schafft Balthasar Streiff mit verschiedenen Hörnern, Gehörn und anderen Röhren einen einzigartigen Klangkosmos. Dabei berühren sich Archaisches und Zeitgenössisches, Hei-

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. In die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Bibliothek. Trottenweg.

09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Balthasar Streiff dem Geschehen eine äusserst humorvoll-vergnügliche Note. Für Gäste, welche im Restaurant Rössli vor der Vorstellung ein gemütliches Abendessen geniessen, wird ein Platz im Saal reserviert. Rita Röllin Samstag, 7. Februar 2015, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten, Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV). Ticketreservation: 044 767 02 01, Freie Platzwahl, Abendkasse ab 19.30 Uhr, www.bieus.ch.

Donnerstag, 12. Februar Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Ottenbach

Mittwoch, 11. Februar

Affoltern am Albis

Hedingen

matliches und Fundstücke aus aller Welt. Traditionelle Stücke stehen neben modernen Kompositionen, werden verwoben mit Improvisationen und Eigenkompositionen. Klangvolle Wortspiele und humorvolle Geschichten öffnen über das Instrumentarium den Zugang in die eigene Fantasie der Zuhörenden. Mit schnellen Wortspielen und eigenwilligen Geschichten verleiht

14.00: OTTENBACH60plus: Seniorennachmittag mit Fotopräsentation einer Reise zum Nordkap und einem Ratespiel mit Fotos aus der Schweiz. Anschliessend Kaffee und Kuchen. Chilehuus.

Dienstag, 10. Februar 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Reformierte Erwachsenenbildung zum Thema Leben, Sterben, Tod: Filmabend mit Möglichkeit zum Nachgespräch «Dienstags bei Morrie» USA 1999, 89 Min.) mit Jack Lemmon. Kontakt Pfrn. B. Bartels unter bettina.bartels@zh.ref.ch. oder 044 761 60 15. Eintritt frei. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Balthasar Streiff spielt mit den Verwandten des Alphorns. (Bild zvg.)

Ottenbach

Aeugst am Albis

10.00-15.00: Anlässlich des 40Jahre-Jubiläums des Briefkastens: «Andreas Christen - Werke und Design». Andreas Christen (19362006), wichtiger Schweizer Produktdesigner, entwickelte 1974 zusammen mit Ernst Schweizer den Brief- und Depotkasten B74. Mit fachkundigen Kurzvorträgen. Ernst Schweizer AG Bahnhofplatz 11 (Foyer).

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«Bi eus... z Mättmistette» präsentiert morgen Samstag, auf der Bühne des weissen Rössli, den Blasrohrkünstler Balthasar Streiff.

11.15: Winter-Matinée «Shalom» mit Klezmer-Musik, traditionelle Musik der hebräischen Gemeinschaften Osteuropas mit Antonina Nardone und Christian Ledermann. Schulhaus (Singsaal).

Affoltern am Albis

10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. 20.15: Bi eus z mättmistette «StreiffTöne» Balthasar Streiff,

Soloprogramm von Balthasar Streiff im «Rössli» Mettmenstetten

Zwillikon

Hedingen

Mettmenstetten

Faszinierende Verwandte des Alphorns

20.00: Gründungsversammlung des Vereins «Aemtlerchorb» (Landwirtschaftliche Produkte aus dem Bezirk Affoltern). Mehrzweckraum Gemeindeverwaltung. Dorfstr. 22.

09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. AG Seniorendienste. 09.00: Büchermorgen von Arto Paasilinna «Der wunderbare Massenselbstmord». Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Ida» Film von Pawel Pawlikowski. Polen 2013 80 Min. OV/d. 18-jährige Klosterschülerin macht sich auf die Suche nach ihrer Identität. Lux-Bar und Kasse ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux (Aula Ennetgraben). 20.15: Olympische Winterspiele in St.Moritz 1928 & 1948. Einführung Filmdokumente - Diskussion mit Dr. Felix Aeppli, Historiker. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes ohne Tanzpartner. Ist schnell gelernt, macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.15: Kein offenes Singen während der Schulferien! Kloster Kappel.

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19.00: Fasnachtskonzert Näbelgeischter, Bar ab 17h, dekoriert. Güggel Bar, Rickenbach.


Veranstaltungen

Freitag, 6. Februar 2015

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Gelitten, gehungert und triumphiert Das Kellertheater LaMarotte bringt in den nächsten acht Tagen Interessantes aus verschiedenen Sparten Am Samstag spielen mit dem «trio oreade» drei klassische Musikerinnen aus dem Umfeld des Tonhalle-Orchesters. Yukiko Ishibashi, Violine, Ursula Sarnthein, Viola und Christine Hu, Violoncello wurden 2012 beim renommierten «Internationalen Wettbewerb für Streichtrio in München» mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das perfekte Zusammenspiel, die zündenden Interpretationen und die grosse Leichtigkeit ihres Vortrags sind wahrer Genuss für Aug und Ohr. Ihr Programm bringt das rhythmisch hochinteressante Streichtrio von Bohuslav Martinù, dann von Jean Françaix ein witziges, geistreiches Trio à cordes und endet mit Ludwig van Beethovens reizvollem Streichtrio op. 9 Nr. 2. Für Freunde der klassischen Kammermusik eigentlich ein Muss.

krieg waren wieder deutsche Sportler am Start. Der Anlass zwanzig Jahre danach war ein olympischer Neustart, fanden doch 1940 und 1944 kriegsbedingt weder Sommer- noch Winterspiele statt. Dass 1948 die Schweiz zum Zug kam, war kein Zufall. An beiden Anlässen von St. Moritz wurden abendfüllende Dokumentarfilme gedreht. Der Zürcher Historiker und Medienspezialist Dr. Felix Aeppli stellt Ausschnitte aus diesen unterhaltsamen Grossreportagen vor und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Die Bescheidenheit der damaligen Winterolympiaden berührt und steht im krassen Gegensatz zu den aufgeblasenen, prestigeträchtigen OlympiaMonsteranlässen der jüngsten Zeit. Mittwoch, 11. Februar, Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25/15 Franken. Ab 19.00 Uhr: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli,

Morgen Samstag, 7. Februar, Bar & Abendkasse ab

Gschwellti und Salat (Reservierung erwünscht),

18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30

15 Franken.

Franken, ab 19 Uhr kleines Essen ‹Trio-Teigwaren an Sugo› 15 Franken (Reservierung erwünscht).

Podium «Olympische Winterspiele in St. Moritz 1928 & 1948» Am Mittwoch findet eine Einführung in die Filmdokumente mit anschliessender Diskussion mit dem Historiker Dr. Felix Aeppli statt. 1928 war geprägt von ausserordentlich warmem Wetter, was zahlreiche Verschiebungen im Programm zur Folge hatte. Frauen waren nur in den Eiskunstlaufdisziplinen zugelassen, und erstmals seit dem Ersten Welt-

«Jazz am Donnerstag» Im Trio Alessandro D’Episcopo trägt jeder der drei Musiker mit seinem ganz persönlichen Stil, seiner eigenen Geschichte und Kultur zum musikalischen Ganzen bei. Italienische und neapolitanische Kompositionen, Eigenkompositionen und Jazz-Standards dienen als Ausgangsbasis für improvisatorische Ausflüge und Geschichten. Donnerstag, 12. Februar, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Einige Besatzungsmitglieder der im Eis der Antarktis festsitzenden «Endurance» erkunden 1915 mögliche Auswege aus der verheerenden Situation. (Bild zvg.) Gescheiterte Antarktisquerung Das grossartige Scheitern der Antarktisquerung von Ernest Shackleton 1914–1917 bietet den Rahmen für ein Projekt von «Karl ein Karl» und Manuel Heyer. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs bricht eine grosse englische Expedition auf, um als erste eine Überquerung der Antarktis zu versuchen. Die Mannschaft erreicht ihr Ziel jedoch nie. In einer gigantischen Odyssee treibt sie

spektakulär im Polareis umher und kämpft ums pure Überleben. Auf Eisschollen und Rettungsbooten erreichen die 28 Männer schliesslich die Elefanten-Insel und organisieren von dort aus ihre Rettung. Basis der bildnerischen Reflexion ist das originale, von Frank Hurley seinerzeit aufgenommene Film- und Fotomaterial. «Wir hatten die Hülle der Äusserlichkeit durchdrungen, hatten gelitten, gehungert und triumphiert, waren gekrochen und hatten doch nach

dem Ruhm gegriffen, waren gewachsen an der Grösse des Ganzen. Wir hatten Gott in all seiner Pracht erblickt, wir hatten die Worte gehört, die die Natur sagt. Wir waren zur nackten, menschlichen Seele vorgedrungen», beschrieb Ernest Shackleton seine Erfahrungen. (pd.) Freitag, 13. Februar, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Auseinandersetzung mit der Natur Begleitete Fastenwoche vor Ostern Vom 2. bis 7. März bietet Vikarin Claudia Mehl für Frauen und Männer aus Knonau und Umgebung eine begleitete Fastenwoche an. Es wird nach der Methode des bekannten Fastenarztes Dr. med. Otto Buchinger gefastet.

Es empfiehlt sich, in dieser Woche Musse und Ruhe zu haben. Die Fastenden treffen sich täglich während dieser Woche um 10 oder um 18 Uhr, sowohl zum Erfahrungsaustausch als auch zur Auseinandersetzung mit dem Thema: «Der Wald, die Lunge unseres Planeten», im Pfarrhaus.

Fasten gehört traditionellerweise in die Zeit vor Ostern als Reinigung von Körper, Geist und Seele. Die Fastenwoche, vom 2. bis 7. März eignet sich für alle, die sich gesund fühlen und sowohl die Zeit als auch den Willen haben, eine knappe Woche ohne feste Nahrung auszukommen.

Waldspaziergang mit Revierförster Flurin Farrer

Anna auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte und ihrer Identität. (Bild zvg.)

Kinofoyer Lux zeigt «Ida» Preisgekrönter Film von Pawel Pawlikowski Kurz bevor Anna ihr Gelübde als katholische Nonne ablegt, erfährt sie von ihrer jüdischen Herkunft. Tante Wanda begleitet sie auf der Fahrt zu ihren Wurzeln durch das Polen der 60erJahre. Die 18-jährige, schöne Anna (Agata Trzebuchowska) wächst in einer Klosterschule auf, seit sie als Kind verwaist ist. Bevor sie ihr Gelübde als Nonne ablegen darf, stellt ihr die Äbtissin eine überraschende Aufgabe. Sie soll ihre einzige noch lebende Tante besuchen. Tante Wanda (Agata Kulesza), eine kettenrauchende Alkoholikerin, hat eine Karriere als Juristin hinter sich. Sie hangelt sich desillusioniert und sinnentleert durchs Leben und flüchtet sich in Zynismus und Vergnügen.

Wer waren die Eltern, was ist aus ihnen geworden? Das ungleiche Paar stottert in einem alten Wartburg los, um Licht in die dunkle Vergangenheit zu bringen. Mit einer eindrücklichen Filmsprache erzählt Pawel Pawlikowski («Last resort», «My Summer of Love») Annas Schicksal im Polen der Nachkriegszeit. Ein filmisches Juwel mit grossartigen Schwarzweiss-Bildern – eine überzeugende und tief berührende Geschichte. Der Film erhielt Preise an den Filmfestivals in Toronto, London und Warschau. An den European Film Awards 2014 gewann Ida die Preise für Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Bestes Drehbuch sowie den Publikumspreis. Als Zugabe wird der Kurzfilm Basso profondo, von Elinor Wyser, gezeigt. (pk) Am Mittwoch, 11. Februar , 20.15 Uhr: «Ida», von

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel» oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft. Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Und diese Wanda offenbart Anna, dass sie eigentlich Ida heisst und jüdischer Abstammung ist. Ida wird neugierig:

buchowska, Dawid Ogrodnik (Polen 2013, 80 Min.,

Affoltern am Albis

OV/d).

Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka

Im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

Unentschiedene können sich für weitere Informationen mit Claudia Mehl in Verbindung setzen. Telefon: 043 541 65 93 E-Mail: claudiaedeltraud.mehl@uzh.ch.

«Winter» Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Schweizer den Brief- und Depotkasten B74. Mo-Fr, 9-11.30, 14-16 Uhr. Bis 27. Feb. Eintritt frei.

Bonstetten

Kappel am Albis

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte in Glas. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13,

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: 100 Jahre Jubiläum «Reformiert» im Kreuzgang. Täglich 8-22 Uhr. Bis 15. Februar.

Ottenbach

Sa/So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 8. Februar.

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: «klein open Art» Malerei, Skulpturen, Installationen. Ausstellung mit 26 Kunstschaffenden in Ottenbach, Fr-So, 15-19 und in Bickwil / Obfelden, Brunnenstr. 4, Fr-So, 11-16 Uhr. Bis 22. Feb.

Hedingen

Stallikon

Ernst Schweizer AG (Foyer): Anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums des Briefkastens: «Andreas Christen - Werke und Design». Andreas Christen (1936 - 2006), wichtiger Schweizer Produktdesigner, entwickelte 1974 zusammen mit Ernst

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Jahres Zeiten» Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 15-19, Di, 1520, Mi, Do, Fr, 15-19, Sa 10-12 während den Schulferien Di, 15-20 Uhr. Bis 4. April.

Aeugstertal

Pawel Pawlikowski mit Agata Kulesza, Agata Trze-

Über Identität und Herkunft

Die Fastenden werden durch Gedichte und Geschichten aus verschiedenen Kulturkreisen zum Thema Wald durch die Fastenwoche begleitet. Am Donnerstag, 5. März, ist auch ein Waldspaziergang mit dem Knonauer Revier-

förster Flurin Farrer auf dem Programm. Für alle, die neugierig oder noch etwas unsicher sind, findet am Mittwoch 11. Februar, um 20 Uhr, im Pfarrhaus Knonau eine Einführung in die Thematik des Fastens mit Vikarin Claudia Mehl und Helen Dettwiler, Fachfrau für Ernährung, statt. «Wir würden uns selbstverständlich über regen Zulauf freuen», erklärt Claudia Mehl. (pd.)


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Sport

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Neue Führung des GP Osterhas eingesetzt Die Generalversammlung des RRC Amt verzeichnet 25 Neumitglieder und bedauert zwei Verstorbene Der Radrennclub Amt befindet sich derzeit in einer Hausse. Dank des wöchentlichen Kids Bike Treffs sind 25 Neumitglieder in den Verein eingetreten. Der Wechsel an der Spitze des GP Osterhas vollzieht sich geordnet von Dino Rey zu Judith Müller. Ernst Baltisberger und Kurt Brühlmann wurden mit einer Schweigeminute verabschiedet. Es war eine reich befrachtete Traktandenliste, die Radrennclub-Amt-Präsident René Graf und seine Vorstandsmitglieder am letzten Freitagabend im Restaurant Rosengarten abzuarbeiten hatten. Sämtliche Vorlagen wurden jedoch speditiv und im Sinne des Vorstandes von den Mitgliedern gutgeheissen. Besonders erfreulich ist, dass der Club seinen Mitgliederbestand nach Jahren der Stagnation sprunghaft erhöhen konnte. Dank des bis zu 50 Kinder zählenden, wöchentlichen Kids Bike Treff traten 25 Neumitglieder in den Radclub ein. Dem gegenüber standen die Hinschiede der langjährigen Mitglieder Ernst Baltisberger und Kurt Brühlmann, denen mit einer Schweigeminute gedacht wurde. Der Wechsel an der Spitze des alljährlichen Radkriteriums GP Osterhas,

der heuer am 4. April in der Affoltemer Industrie stattfindet, hat sich in geregelten Bahnen vollzogen. Die Generalversammlung hat Judith Müller als neue OK-Präsidentin bestätigt. Sie löst Dino Rey ab, der sein Amt nach zehn Jahren turnusgemäss abgegeben hat. Neben einem Präsent wurde Rey mit der Ehrenmitgliedschaft für seinen unermüdlichen Einsatz belohnt. Ebenso Ruth und Urs Ganz für die langjährige Führung der Festwirtschaft am GP-Osterhas. Diese wird heuer zum zweiten Mal in Folge wieder von den Männern des befreundeten Gentleman-Radclubs Amt geführt.

Gute Neuigkeiten Damit der guten Neuigkeiten nicht genug: Als neuer Haupthauptsponsor des GP Osterhas konnte die Garage Karl Graf AG in Mettmenstetten gefunden werden. Sie löst die Garage Ruckstuhl ab, die während Jahrzehnten Hauptgeldgeber des Anlasses war. Als weitere Überraschung wird Ernesto Hutmacher dem GP Osterhas einen Besuch abstatten. Der Exil-Säuliämtler war vor 30 Jahren in die Toskana ausgewandert und hat in Massa Marittima ein exklusives Ferienparadies aufgebaut. Zum 30-Jahre-Jubiläum spendiert Hutmacher am GP Osterhas fünf Ferienwochen in seinem Ressort.

Nun ist es offiziell: Das Präsidium des GP Osterhas wechselt von Dino Rey (Mitte) zu Judith Müller (3. von links). Die weiteren OK-Mitglieder von links: Andreas Fuhrer, Irene Huter; von rechts Paul Volkart, Geri Felsberger und RRC-Amt-Präsident René Graf. (Bild Martin Platter) Nicht nur finanziell und personell steht der RRC wieder so gut da wie zu seinen besten Zeiten der 48-jährigen Vereinsgeschichte. Auch sportlich konnten einige grossartige Erfolge erreicht werden, wie Sportobmann Marco Rimensberger berichtete. Vor allem Mountainbike-Marathon-Crack Urs Huber beendete fast alle Rennen als Sieger oder zumindest auf dem Podest, die er sich vorgenommen hatte. Herausragend waren der zweite

Schweizermeister-Titelgewinn, der vierte Gesamtsieg in der nationalen Rennserie iXS swiss bike classic sowie der vierte Triumph am Grand Raid, die wohl härteste Ausdauerprüfung dieser Art. – Die Bike-Kids aus den eigenen Reihen eifern ihrem Idol bereits tüchtig nach. Mit zahlreichen Podestplätzen an der Bike-Nachwuchs-Rennserie EKZ-Cup und mit guten Resultaten an den clubeigenen Donnerstag-Abendrennen, die auch heuer vom

16. April bis am 25. Juni wieder unter der Leitung von Urs Staub stattfinden werden. Clubintern wurde bereits letztes Jahr auf den Ansturm der Jungmitglieder reagiert, und mehr Jugend-und-Sport-Leiter wurden ausgebildet. Kein Wunder hatte RRC-Ehrenmitglied und Vereinsmaskottchen Adolf «Knorrli» Gut zum Schluss der Versammlung nur lobende Worte für die Vereinsführung parat. (map.)

Gold für Katharina Strahl Hedingerin Meisterin im Indoor-Rudern Katharina Strahl aus Hedingen holte sich bei den Swiss Rowing Indoors den Schweizer Juniorentitel.

Der FCWB-Vorstand, v.l.: Ronald Müller (Beisitzer/Sekretariat), Marcel Müller (Finanzen), Markus Fischer (Präsident), Martin Meili (Werbung), Martin Dietrich (Leiter Senioren/Veteranen), Patrik Schönbächler (Leiter Junioren). Abwesend: Stephan Zollinger (Vizepräsident/Sportchef) und Oliver Hedinger (PR/Medien). (Bild Kaspar Köchli)

Sportlich und finanziell fit Ordentliche Generalversammlung des FC Wettswil-Bonstetten Präsident Markus Fischer begrüsste 80 Stimmberechtigte zur 36. ordentlichen Generalversammlung des FC WettswilBonstetten, darunter die Ehrenmitglieder Toni Lörtscher und Adrian Gallmann. Als Gast wohnte der Bonstetter Gemeinderat Frank Rutishauser bei. ................................................... von kaspasr köchli

Zum Auftakt teilte Fischer Lob und Gratulationen aus. Dazu hatte er Grund. Die erste Mannschaft (1. Liga) schloss die Vorrunde grandios als Leader ab, ebenfalls den WintermeisterTitel holte sich die in der höchsten Juniorenliga spielende A-Mannschaft. Ihr Effort wurde zusätzlich vor Wochenfrist honoriert. Die Equipe gewann an den Säuliämtler Sports Awards den ersten Preis für das beste Team 2014. Später dankte der Präsident in seinem Jahresbericht unter anderem den Schiedsrichtern und vor allem der

Supportervereinigung (knapp 300 Mitglieder), die den Hauptverein eminent stützt. Hervorragend harmoniere die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsabteilung – das stelle die Basis für die tollen Erfolge. Unbefriedigend sei dagegen die Situation betreffend der 90 vor der WB-Vereinstüre stehenden Junioren. Dem Problem entgegentreten, beziehungsweise die Warteliste dezimieren könnte man womöglich, wenn anstelle des Hauptplatzes ein zweiter Kunstrasen gebaut würde. Fischers Jahresbericht wurde schliesslich mit grosser Akklamation gewürdigt. Danach präsentierte Kassier Marcel Müller die Rechnung. Trotz leichtem Gewinn betonte er, dass nur 21 Prozent der Ausgaben durch die Mitgliederbeiträge gedeckt werden und stets mit Argusaugen auf das finanzielle Wesen geachtet werden müsse. «Zum zweiten Mal in Folge sind wir der einzige Zürcher Verein, der mit dem C-, B- und A-Team in der Coca-Cola-Junior-League vertreten ist», bilanzierte der Nachwuchsverantwortliche Patrik Schönbächler stolz. Und erläuterte den Anwesenden das neue Konzept ADU (Analysieren – Definie-

ren – Umsetzen), welches konsequent über alle Altersstufen hinweg praktiziert wird. Beim FCWB spielen zurzeit 310 Junioren in 17 Teams, betreut von 60 Trainern. Der für die Werbung verantwortliche Martin Meili dankte allen Sponsoren für deren treue und grosszügige Aktivitäten. «Ein Riesenfundament, das wir da haben. Jedoch dürfen wir nicht ausruhen. Wir sind ständig bestrebt, neue Sponsoren zu generieren», betonte er, nach vorn blickend. Nach zwei Stunden schloss Fischer die Versammlung. Nicht ohne nochmals den Verantwortlichen für die grossartige Zusammenarbeit zu danken. In seinem Schlusswort stellte er die Fairness an oberste Stelle. «Absolut vorbildlich, wie die WB-Teams unisono in den ersten Rängen der FairplayWertungen vertreten sind – und das soll so bleiben.» Im gemütlichen «Mooshüsli» kamen die Teilnehmer nach der Sitzung traditionsgemäss in den Genuss eines Nachtessens. Das Essen wurde vom FCWB spendiert, den Dessert steuerte spontan der Geburtstag feiernde Clubwirt Choey Sek bei.

Die Swiss Rowing Indoors sind die offiziellen Schweizer Meisterschaften im Ergometerrudern. Am letzten Samstag, 31. Januar, kam es in der Sporthalle Zug zum erneuten Kräftemessen der besten Ruderinnen und Ruderer der Schweiz. Mit von der Partie war auch die komplette Nationalmannschaft des schweizerischen Ruderverbandes. Für die Kaderathletinnen und -athleten sind die Swiss Rowing Indoors Bestandteil des Mannschaftsbildungsverfahrens in Hinsicht auf die vorolympische Rudersaison 2015. Am Start waren fast alle Titelverteidiger aus dem Vorjahr.

Juniorenmeister in drei Altersklassen Nebst den Rennen bei der Elite, wurden in den Altersklassen U15, U17 und der Juniorenmeisterklasse U19 neue Schweizer Juniorenmeister gesucht. Bei den Juniorinnen wurde Titelverteidigerin Katharina Strahl (Ruderclub Zürich) von ihren Kolleginnen aus dem Juniorinnenkader herausgefordert. Mit einer fulminanten Aufholjagd gewann sie mit ihrer persönlichen Bestzeit von 7.10.5. anzeige

Strahlende Siegerin Katharina Strahl aus Hedingen. (Bild zvg.) Anna Rigling, ebenso aus dem erfolgreichem Ruderclub Zürich, erreichte eine hervorragende Platzierung unter den «Top Ten» den 8. Platz. Im Weiteren haben auch die Juniorinnen und Junioren der Altersklassen U17 und U15 in grossen Teilnahmefeldern sowie die Masters um die Medaillen gekämpft. Gestartet wurde in Serien, wobei maximal 40 Teilnehmende miteinander starten. Die Ergometer sind untereinander verbunden und die Zuschauer konnten den Rennverlauf auf der Grossleinwand mitverfolgen. (pd.)


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Sport

Spitzenresultate dank Coaching von Aline Erni Spitzenresultate der BSCA-Judokas Am Sonntag, 1. Februar, fanden im verschneiten Regensdorf die kantonalen Judomeisterschaften statt. Gestartet wurde aber auch in der Kategorie Ju-Jitsu Ne-Waza. Im Gesamten resultierten 2 Goldmedaillen, 5 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen aus dem erfolgreichen Wettkampftag. Die jungen Judokas des Budo Sport Clubs Affoltern wurden vor ihren Einsätzen von der Säuliämtler Sportsaward-Gewinnerin, in der Kategorie Nachwuchs Damen, betreut. Aline Erni erinnert sich gut an die Zeiten als sie ihre ersten Schritte im Wettkampf-

Aline Erni in Bestform. (Bild Archiv) judo machte. Die sechs jungen Judokas konnten vom Erfahrungsschatz sehr profitieren, dementsprechend motiviert kämpften sie um die Medaillen und den Titel des Kantonalmeisters.

nicht den Hauch einer Chance. Eine weitere Goldmedaille und den Titel Kantonalmeisterin hatte sie sich somit gesichert. Den Technikerpreis, der für besonders schönes Judo vergeben wird, holte die junge Athletin auch gleich noch ins Säuliamt. Am Nachmittag stand Aline zwischen dem Betreuen der Nachwuchskämpfer, erneut auf der Matte. Sie hatte ihre Feuertaufe in der Kategorie Ne-Waza-System, auch wenn sich das Regelwerk dieser Ju-Jitsu-Disziplin von dem des Judo unterscheidet, hatte Aline keine grössere Mühe und schlug die Konkurrenz, welche einige Kilos mehr auf die Waage brachte, locker. Ebenfalls im Ne-Waza-System starteten die Cracks Samuel Burkhard und Jonah Buchmann. Beide hatten schon mehrere Turniere in dieser Disziplin bestritten. Die Routine brachte beide BSCA-Athleten auf das Podest. Ein sehr gutes Vorzeichen für die kommenden Ne-Waza-Schweizer Meisterschaften, welche am 21. März in Genf stattfinden werden. Auch der BSCADojoleiter Patrick Schmidli stand an diesem Sonntag auf den Judomatten im Einsatz. Er betreute als Kampfrichterobserver, die Nachwuchskampfrichter. Resultate

Aline Erni in Bestform Am Vormittag bestätigte Aline Erni zuerst, das sie sich in Topform befindet, sie liess ihren Gegnerinnen

Gold: Aline Erni, Judo und Ne-Waza Silber: Daniel Stauffer, Noah Hermle, Luke Fohringer, Aaron Müller, Judo, und Samuel Burkhard, Ne-Waza, Bronze: Marco Brandolin, Nick Graf, Judo, und Jonah Buchmann, Ne-Waza.

Freitag, 6. Februar 2015

In der Rückrunde an Erfolge anknüpfen Intensives FCA-Vorbereitungsprogramm bis zum Rückrundenstart

Der FC Affoltern will auch in der Rückrunde Erfolge feiern. (Bild zvg.)

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat nach zweimonatiger Winterpause mit der Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. Der Auftakt erfolgte am letzten Wochenende mit dem traditionellen Skiweekend in Arosa. Der Trainingsbetrieb mit drei Trainingseinheiten pro Woche wurde am 3. Februar wieder aufgenommen. Mit einem intensiven Vorbereitungsprogramm wird bis zum Trainingslager vorwiegend im physischen Bereich gearbeitet, um die notwendige Grundkondition wieder zu erlangen.

31. Hallenturnier des FC Affoltern

In der zweiten Märzwoche findet das Trainingslager in Spanien statt. Die Trainercrew kann dann das Team mit täglichen Trainingseinheiten im spielerischen und taktischen Bereich intensiv auf die Rückrunde vorbereiten.

Freitag, 20. Februar, gegen Mellingen

Zahlreiche Vorbereitungsspiele

Rückrundenstart Ende März

Die Vorbereitungsspiele gegen Mannschaften der 2. und 3. Liga werden vorwiegend auf dem Kunstrasen im Moos in Affoltern, mit Spielbeginn um 20 Uhr, ausgetragen:

Der Rückrundenstart mit dem Spitzenspiel in Adliswil erfolgt am Sonntag, 29. März. Vorgängig findet noch das Achtelfinal-Spiel im Regional-Cup gegen den Zweitligisten FC Küsnacht am Mittwoch, 18. März, statt.

Donnerstag, 26. Februar, gegen Schlieren (20.00 Uhr, Sportplatz Zelgli in Schlieren) Freitag, 6. März, gegen Muri 2. Allfällige Änderungen sind jeweils auf der FCAHomepage www.fcaffoltern.ch unter der Rubrik Supporter/Wichtige Termine ersichtlich.

Freitag, 6. Februar, gegen Dietwil Freitag, 13. Februar, gegen Wollishofen

Walter Zech

Im Cup eine Runde weiter Erfolgreiche Bonstetter Streethockeyaner Dank einem knappen 5:8-Sieg gegen das NLB-Team der Sierre Lions qualifiziert sich der SHC Bonstetten-Wettswil für den Cup-Viertelfinal.

Die FCA-Junioren mit den Erfolgstrainern Manfred Hauptmann (links) und Günther Hutzler. (Bild zvg.)

Am vergangenen Wochenende fand in der Turnhalle Stigeli das 31. Hallenturnier vom FC Affoltern statt. Am vergangenen Wochenende fand das 31. Hallenturnier des FC Affoltern statt. Bereits am Freitagabend eröffnete die B-Jugend das Turnier. Die Spiele fanden alle auf hohem Niveau statt. Es wurde schneller Fussball gespielt, welcher die Zuschauer bestens unterhielt. Der FCA gewann die Gruppenphase als Gruppenerster, mit 9 Punkten und schlug im Halbfinale den FC PolizeiOerlikon mit einer überragenden Leistung. Im Finale standen sich der FCA und der FC Dietikon gegenüber, die bereits in der Gruppenphase ein dramatisches Spiel bestritten hatten. Auch im Endspiel konnte sich der FCA durchsetzen und gewann das B-Junioren-Turnier nach einem auslaugenden Kräftemessen mit 2:1.

Am zweiten Turniertag fand am Samstagmorgen ein F-Turnier statt. Obwohl hier Spiel und Spass im Vordergrund standen, konnte sich das Fd des FCA bis zum Finale durchschlagen, unterlag dort aber nach einem spannenden Spiel dem FC KnonauMettmenstetten mit 3:4. Am Nachmittag durften die D-Junioren zeigen was sie können. Die Mannschaften waren nahezu ausgeglichen und es entstanden interessante Spiele. Das Da sicherte sich den zweiten Platz mit seinem Finaleinzug, unterlag dort aber der stärksten Turniermannschaft, dem FC Einsiedeln, mit einem knappen 1:2. Gegen Abend konnte auch die CJugend den Ball ins Rollen bringen, in einem Turnier mit sehr anspruchsvollen Mannschaften. Es entstanden wunderschöne Spiele, welche stark an das B-Jugend-Turnier erinnerten. Die dominierende Mannschaft waren die OK

Kickers-Luzern, deren Torfrau ein brillantes Turnier spielte. Beim Showdown konnten dann die OK Kickers Luzern und der FC Wettswil-Bonstetten die beste C-Mannschaft ausmachen. Der Sieg ging verdient an die Kickers nach einem überzeugenden 3:1. Am letzten Turniertag fand zuerst das E-Jugend-Turnier statt, bei dem die E-Junioren mit gutem Fussball und spannenden Dribblings die Zuschauer in ihren Bann zogen. Dank der Unterstützung der Zuschauer kam der FCA bis ins Finale, musste dort aber eine vernichtende 0:4-Niederlage gegen den FC Dietikon hinnehmen. Beim Abschlussturnier am Sonntagnachmittag durften wieder die F-Junioren ran, bei denen sich der FC Mettmenstetten klar gegen den FC Dielsdorf durchsetzen konnte und mit einem 3:0 den ersten Platz erreichte. Paul Asam

Die Vorzeichen für dieses Spiel standen schlecht. Coach Hedinger musste auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Mit Seiler, Curti, Heiz, C. Coray, R. Coray, Bertschi, Haller und Weber fehlten fast zwei komplette Linien. Unter diesen Umständen wurden vier Spieler der zweiten Mannschaft aufgeboten, damit man überhaupt mit zwei kompletten Linien antreten konnte.

Warten auf ein Tor Der Start in die Partie verlief dann auch nicht wie geplant. Bereits nach zwei Minuten netzte der unterklassige Gegner das erste Mal ein. Hedinger konnte aber nur wenig später das Spiel wieder ausgleichen. Doch die Walliser reagierten auf diesen Treffer und gingen nur eine Minute darauf wieder in Führung. Danach drückten die Ämtler immer mehr aufs Tor der Sierre Lions. Ein Tor wollte aber nicht fallen. Erst als Sibik, alleine auf den Torhüter zustürmend, von hinten mit einem Cross-Check niedergestreckt wurde, konnte Hedinger den fälligen Penalty im Tor unterbringen. Im Mitteldrittel waren noch keine zwei

Minuten gespielt, und die Ämtler führten mit bereits zwei Toren Vorsprung. Doch auch dies reichte nicht, um das Spiel definitiv in die richtige Bahn zu lenken. Es folgten die schlechtesten fünf Minuten der bisherigen Saison. Innert fünf Minuten drehten die Walliser das Spiel mit drei Toren um. Das NLB-Team schnürte den Favoriten in der eigenen Hälfte ein. Vier Minuten vor Drittelsende machten es sich die Walliser aber selber schwer. Gleich in doppelter Unterzahl mussten sie antreten. Für einmal funktionierte das Powerplay wie es sollte. Gerade mal 15 Sekunden benötigte Meyer, um den Ball zu versenken. Obwohl danach nur noch in einfacher Überzahl gespielt werden konnte, dauerte es wiederum nur etwas mehr als 30 Sekunden bis Hedinger einen weiteren Treffer erzielen konnte.

Gegenwehr erlahmte Im letzten Drittel war von den Wallisern nicht mehr viel zu sehen. Obwohl mit nur einem Tor im Rückstand, kam keine grosse Gegenwehr mehr. Sibik und Hedinger mit seinem vierten persönlichen Treffer erhöhten noch zum Endstand von 5:8. Eine gewonnenes Spiel – nicht mehr und nicht weniger. Dank Losglück kann der SHC Bonstetten-Wettswil im Viertelfinal erneut gegen einen unterklassigen Gegner antreten.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 6. Februar 2015

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Nur für ganz dringende Fälle Geheimnisse, deren Aufklärung niemanden wirklich interessiert

Emma, 24. Januar.

Dario, 27. Januar.

Amara, 30. Januar.

Um Blumen so richtig originell zu präsentieren, werden ja bekanntlich die vielfältigsten Dinge missbraucht. Auf Balkonen, in Gärten und auf Hausvorplätzen stehen zuhauf alte Fässer, blecherne Wäscheschleudern aus Grossmutters Zeiten, uralte Schubkarren, Milchtansen, Futtertröge aus dem frühen Mittelalter oder Töpfe in den fantasievollsten Farben, Formen und Grössen. Kurz vor der Einfahrt des Weilers Dachlissen erfreut am Strassenrand ein ganz besonderer Topf die Passanten. Die Spezifizierung des Gegenstandes aus Keramik ist jedoch auch mit viel Fantasie nicht einfach. Zwar befindet sich in der WC-Schüssel völlig desolates Grünzeug und deutet damit auf eine gewisse Funktionsuntüchtigkeit hin. Die daneben stehende TurboSpülung hingegen spricht eine völlig andere Sprache, da sie ganz sicher sogar grosse Geschäfte bewältigen könnte. Der offenbar dazugehörende Hydrant würde bestimmt mit den grössten Brocken fertig werden. Das Geheimnis ist schwierig zu lüften, eines jedoch ist sicher: Niemand wird das idyllische Plätzchen wirklich als ein stilles Örtchen bezeichnen. (mm)

Rastplatz mit Toilette: Stilles Örtchen mit Turbo-Spülung. (Bild Martin Mullis)

Fussgänger aufgepasst: Ohne Sturzunfälle durch den Winter Daniel Matteo, 31. Januar.

Hannah, 31. Januar. (Bilder Irene Magnin)

Erwin von Moos, Suva-Kampagnenleiter, im Interview Knapp 310 000 Personen verletzen sich pro Jahr durch einen Stolper- oder Sturzunfall. Vor allem in den Wintermonaten steigt die Gefahr rapide an. Erwin von Moos, Kampagnenleiter stolpern.ch bei der Suva, erläutert im Interview, wieso von November bis Februar besondere Vorsicht geboten ist.

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Erwin von Moos, wie viele Personen stolpern oder stürzen jährlich? Erwin von Moos: Die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG registriert jährlich insgesamt 169 000 Stolper- und Sturzunfälle. Dazu kommen noch schätzungsweise 140 000 Unfälle von Nicht-UVG-

wetter

Versicherten (Hausfrauen, Pensionierte, Kinder, Studierende usw.). Das sind knapp 310 000 Unfälle pro Jahr. Überdurchschnittlich viel? Stolpern und Stürzen ist in der Schweiz die häufigste Unfallursache. Es verletzten sich gar mehr Personen bei Sturzunfällen als bei Autounfällen. In welcher Jahreszeit ereignen sich die meisten Stolper- und Sturzunfälle? Ganz klar im Winter: In den vier Monaten von November bis Februar ereignen sich mehr Stolper- und Sturzunfälle als über den ganzen Sommer hindurch. Eigentlich ist es eine paradoxe Situation, denn die Expositionszeit – also jene Zeit, in der es überhaupt zu einem Unfall kommen könnte – ist in den Sommermonaten sehr viel grösser als im Winter. Und doch

ist die Gefahr, einen Stolper- und Sturzunfall zu erleiden, im Winter sehr viel höher. Aus welchen Gründen? Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die einen Einfluss haben: falsches Schuhwerk, Nässe, Glatteis oder vereiste Treppen sind die häufigsten Gründe. Zudem sind die Lichtverhältnisse schlechter, man sieht die Stolpergefahren weniger gut. Wie können sich Fussgänger gegen Stolper- und Sturzunfälle schützen? Grundsätzlich empfehle ich allen Fussgängern, sich in den Wintermonaten gezielt über die Wetterverhältnisse zu informieren und das passende Schuhwerk zu tragen. Weiter ist es von Vorteil, für den Arbeitsweg mehr Zeit einzuplanen. Denn am gefähr-

lichsten sind im Winter die Morgenstunden zwischen 6 bis 9 Uhr. In dieser Zeitspanne stolpern und stürzen fast doppelt so viele Fussgänger wie zur selben Zeit in den Sommermonaten. Viele Unfälle passieren auch vor der eigenen Haustür? Das kommt tatsächlich sehr häufig vor. Ich empfehle allen Hauseigentümern und Hausdienst-Verantwortlichen, sich rechtzeitig auf Schneefall einzustellen. Es ist beispielsweise wichtig, dass alle Maschinen für die Schneeräumung auf Mängel überprüft sind. Weiter müssen Hilfsmittel wie Salz oder Split vorhanden sein. Hauseigentümer und Hausdienst-Verantwortliche können einen grossen Teil dazu beitragen, dass es zu weniger Stolper- und Sturzunfällen kommt.

mundart

Gut oder Guet? Zürich oder Züri? Bei SRF, wo sich der Hautpkommentator einer Sportübertragung in der Schriftsprache und der Co-Kommentator in Mundart ausdrücken, sind offenbar die Grenzen fliessend. So spricht Co-Kommentator Michi Bont bei der Ski-WM in Vail/Beaver Creek in Mundart stets von der Lara Gut. Auch im «Sportpanorama» vom letzten Sonntag wählte Moderator Matthias Hüppi in Mundart die Variante Gut. Wie bitte? Die heisst doch «uf Schwiizertütsch» Guet, übrigens ein altes Obfelder Ge-

gedankensprünge Stille

bauernregel «Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.»

Der Schnee rieselt glücklicherweise Aus den Wolken nur sanft und leise Kaum auszuhalten wär das Knallen Würde er lautstark vom Himmel fallen Martin Gut

schlecht. Die Aussprache von Namen sei ein wiederkehrender Diskussionspunkt, hält der Kundendienst von SRF fest. Soll man möglichst korrekt aussprechen oder möglichst verständlich? «Unser Bestreben ist ein sinnvoller Kompromiss, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht plötzlich irritiert sind, falls sie den Namen geschrieben sehen, diesen aber anders vom Kommentator ausgesprochen hören», heisst es. Man werde wohl weiterhin die Aussprache «Gut» zu hören

bekommen. Guet ist also irritierend, wenn die Lara am Fernsehen mit Gut eingeblendet wird ... Auch etwas seltsam muten die Ankündigungen eines Postautochauffeurs auf der Linie 217 an. Fährt das Postauto beim Bahnhof Affoltern vor, so sagt er: Sie händ Aschluss nach Zug und nach Zürich. Also gömmer künftig nümme uf Züri in Usgang, sondern uf Zürich ... (-ter.)


Veranstaltungen Bis 28. Februar 2015

20% Rabatt auf Kinder-Fasnachtskostüme, Masken und Perücken Kostümverleih und Verkauf Lynn Tscharner 8932 Dachlissen-Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81 www.kostuemverkauf.ch Offen Di bis Fr 13.30 bis 18.30 Uhr Sa 10.00 bis 16.00 Uhr

Unsere Fahrten 2015: Autosalon Genf 2015: Samstag, 14. März, Autosalon Genf Carfahrt Fr. 52.– Crazy Ladys Shopping Day 2015: Samstag, 28. März, nach Freiburg i. B. Carfahrt Fr. 53.– inkl. Kaffee, Gipfeli, Prosecco und Schöggeli

Gerold’s Musikvagabunden konzertieren Sonntag, 8. Februar 2015 im Rössli Mettmenstetten. Ab 10.00 Uhr Brunch Fr. 30.– inkl. warme Getränke. Ab 12.00 Uhr Konzert mit Gerold’s Musik-Vagabunden. Fr. 15.–.

Europapark 2015: Dienstag, 14. April, Donnerstag, 23. April, und Samstag, 25. April, inkl. Eintritt Fr. 86.– Carfahrt Blumeninsel Mainau 2015: Donnerstag, 7. Mai, und Donnerstag, 20. August, inkl. Eintritt Fr. 55.– Carfahrt Wochenmarkt Luino 2015: Mittwochs 13. Mai/10. Juni/ 9. September/21. Oktober Carfahrt Fr. 45.–

Kassenöffnung 9.30 Uhr

Roter Hahn in Hannover 2015: Sonntag, 7., bis Mittwoch, 10. Juni, Carfahrt inkl. Hotel HP Fr. 490.–

Reservierungen Telefon 044 761 02 01

Dienstag, 9., bis Freitag, 12. Juni, inkl. Hotel HP Fr. 490.– Carfahrt Konzert Helene Fischer 2015: Dienstag, 23. Juni, Helene Fischer-Konzert in Basel Carfahrt inkl. Ticket ab Fr. 135.– Achtung: Nur noch wenige Tickets. Nur Carfahrt Fr. 50.– Basel Tattoo 2015: Samstag, 18. und 25. Juli, Frühvorstellung 17.30 Uhr inkl. Ticket Fr. 139.– Carfahrt Sonntag, 19. Juli, Spätvorstellung 21.30 Uhr inkl. Ticket Fr. 144.– Carfahrt

Weltmeister

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in der Krone Hedingen ab 16 Uhr Tanzworkshop Samstag, 21. Februar, ab 18 Uhr Buffet à Discrétion Eintritt Fr. 30.–; inkl. Buffet Fr. 60.– Anmeldung erforderlich, Platzzahl beschränkt. Frau Esther Buchegger 044 761 62 98 Zürcherstrasse 26 8908 Hedingen mail@krone-hedingen.ch www.krone-hedingen.ch

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010 2015  

010 2015