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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 9 I 175. Jahrgang I Dienstag, 2. Februar 2021

Spannende Aufgaben

Peter Weiss hat im Gemeinderat Obfelden die Ressorts Umwelt und Verkehr übernommen. > Seite 3

Tempo limitieren

Der Gemeinderat Langnau setzt sich für maximal 60 statt 80 km/h über den Albis ein. > Seite 3

Abstimmungsreif

Der Gemeinderat Bonstetten hat die Besoldungsverordnung angepasst. > Seite 5

Neue Schreiberin

Laura Molleman tritt in Rifferswil die Nachfolge von Bruno Hänni an. > Seite 6

Das Sirenen-Netz erneuern und verdichten Vor dem schweizweiten Sirenentest wurde in Ottenbach eine Uralt-Anlage ersetzt Wenn morgen Mittwochnachmittag, 3. Februar, in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest stattfindet, heult in Ottenbach ein neues Gerät erstmals in voller Lautstärke. Die Abnahme war erst vor acht Tagen.

werden. In den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen folgt dann ab 14 bis spätestens 16 Uhr das Zeichen «Wasseralarm», welches im Kanton Zürich bei einer Zerstörung der Sihlsee-Talsperren die Bevölkerung alarmieren würde. Dieses besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, ist von einer möglichen Gefährdung auszugehen. In diesem Fall sei die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren, teilt die Zürcher Sicherheitsdirektion mit.

von Thomas sTöckli Durch die Dachluke klettern und dann durch den tiefen Schnee stapfen. Für die Abnahme der neusten Sirene im Bezirk, eine Delta 8 auf dem Gemeindehaus Ottenbach, mussten die Vertreter von Gemeinde, Zivilschutz und Kanton einiges auf sich nehmen. Montiert wurde sie Ende letzten Jahres, am 3. Dezember – «einen Tag, nachdem das Okay des Denkmalschutzes vorlag», so Gabriela Humm, Leiterin der Bezirkszivilschutzstelle. Die ersten Testungen seien erfolgreich verlaufen, sagt sie, die Abnahme am Montag, 25. Januar, ebenfalls. Mit nur einem Bruchteil der üblichen Lautstärke war die Sirene für wenige Sekunden doch schon deutlich vernehmbar. Nun wird sie morgen Mittwoch erstmals in voller Lautstärke zu hören sein.

Zusätzliche Sirene für Bickwil

37 Sirenenanlagen im Bezirk Katastrophen können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit und ohne Vorwarnung ereignen. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes sowie die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Um die Bevölkerung umgehend alarmieren zu können, verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie 2200 mobilen Sirenen, davon 467 stationäre und 200 mobile im Kanton Zürich. Im Knonauer Amt sind es insgesamt 37 Anlagen, um deren Wartung sich der Sicherheitszweckverband Albis kümmert, davon 23 stationäre und 14 mobile, die sich auf Einsatzfahrzeuge von Zivilschutz und Feuerwehr montieren lassen. Letztere kommen vorwiegend in Aussenweilern zum Einsatz.

Vor der «Feuertaufe»: Neue Delta-8-Sirene auf dem Gemeindehaus Ottenbach. (Der Parabolspiegel im Vordergrund gehört nicht zur Anlage.) (Bild zvg.)

Eine Neuerung steht übrigens auch in Obfelden an. Dort ist der Alarm aufgrund der Topografie in Bickwil nicht ausreichend laut zu hören. Diesen Missstand habe der Sicherheitszweckverband (SZV) Albis, dem alle 14 Bezirksgemeinden angehören, dem Kanton schon vor einigen Jahren gemeldet, so Gabriela Humm. Weil der Bund den Kantonen lediglich ein gewisses jährliches Kontingent an Schallverdichtungen vergütet, hatte Obfelden allerdings wiederholt das Nachsehen. Nach erneuten Interventionen durch den SZV Albis wurde Obfelden Ende letzten Jahres in die Projektliste des Kantons aufgenommen. Der Lösungsvorschlag der Gemeinde Obfelden sieht eine zusätzliche Sirenenanlage auf dem Dach des Schulhauses Schlossächer vor. Vor Wochenfrist stand deshalb eine Ortsbegehung an mit den involvierten Projektteilnehmenden der Gemeinde Obfelden, des Kantons, des SZV Albis und dem Sirenenlieferant. Die Praxistauglichkeit des Standorts habe sich dabei bestätigt, so Gabriela Humm. Weiteren Aufschluss sollen nun Schallsimulationen bieten, mit denen ein Ingenieurbüro beauftragt wurde. Sollten sich daraus keine Hindernisse ergeben, könne das Projekt wohl noch dieses Jahr finalisiert werden.

Die neue Anlage auf dem Gemeindehaus-Dach in Ottenbach ersetzt ein rund 35 Jahre altes, störungsanfälliges Gerät, das noch mit Kompressor betrieben wurde. Im Knonauer Amt seien noch in fünf Gemeinden Sirenen jener Generation in Betrieb, verrät Gabriela Humm. Ob auch sie ihre Aufgabe noch wie erwartet

erfüllen können, das zeigt sich morgen Mittwoch, wenn in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest stattfindet. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von 60 Sekunden Dauer. Bei Bedarf kann der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt

Einbruchstour

Armut bekämpfen

Abfall im Wald entsorgt

Auf einer Einbruchstour durch sechs Kantone soll er ab April 2016 mit einem Komplizen Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von über 182 000 Franken erbeutet und dabei Sachschaden von knapp 52 000 Franken angerichtet haben. Danach machte er 2019 alleine weiter. Dafür hat das Bezirksgericht Affoltern einen 41-jährigen Albaner wegen gewerbs- und teils auch bandenmässigen Diebstahls zu 4½ Jahren Gefängnis verurteilt. Das Obergericht hat dieses Urteil nun bestätigt. (red.)

Schweizer sind spendefreudig. Und am liebsten würden sie eigentlich armen Landsleuten unter die Arme greifen. Der Ottenbacher Thorsten Schutzmann findet, dass der Spendenmarkt auf dieses Bedürfnis zu wenig eingeht und hat deshalb seine eigene Non-ProfitOrganisation «NotGroschenSchweiz» gegründet. «Schweizer schämen sich, aufs Sozialamt zu gehen, sie wollen das selber schaffen», hat er erkannt. Und da möchte er mit «NotGroschenSchweiz» ansetzen und unkomplizierte, unbürokratische Hilfe leisten. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

Ein Abfallsünder treibt in Aeugst sein Unwesen. Zum wiederholten Mal hat der Täter oder die Täterin in einem Waldstück bei der Langmatt illegal Abfall entsorgt. Angefangen hat es im vergangenen Herbst, als an die 20 Kilogramm Gemüse achtlos in der freien Natur deponiert wurden. Kurze Zeit später wiederholte sich das Ganze und nun, vergangene Woche, erneut. Diesmal waren es acht Säcke voll, gefüllt mit Lebensmitteln und mit schimmligem Brot. Margrit Pfister aus Affoltern, die täglich an dieser Stelle vorbeispaziert, ärgert sich: «Eine Sauerei. Wieso muss man Lebensmittel so beseitigen? Das ist

Führungswechsel

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis: Der Präsident und sein Vize treten zurück. > Seite 7

Ausserkantonal Müll verbrennen Mit 148 Ja- zu 26 Nein-Stimmen hat der Kantonsrat gestern Montag den Vorstoss «Ausserkantonale Entsorgung» von Daniel Sommer (EVP, Affoltern) überwiesen. Die satte Mehrheit überrascht insofern, dass der Regierungsrat eine Ablehnung empfohlen hatte. Heute darf jede Gemeinde zwischen den drei nächstgelegenen Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) wählen. Allerdings nur im Kanton. In der Praxis haben die meisten Gemeinden aufgrund ihrer geografischen Lage kaum eine Wahl: «Nach dem Prinzip ‹Friss oder stirb› müssen diese Gemeinden die Preise der nächstgelegenen Einrichtung akzeptieren», so Sommer. Die Zulassung von ausserkantonalen Kehrichtverbrennungen könnte Staustunden reduzieren sowie Lastwagen-Kilometer und damit Kosten einsparen. Der Regierungsrat hat nun ein Jahr Zeit für eine ausführliche Stellungnahme. (tst.)

Reto Mächler ist Schweizer Meister Reto Mächler vom Skiclub Hausen ist Schweizer Meister der Nachwuchskategorie U21 im Slalom. Der Thalwiler feierte am letzten Mittwoch den Sieg im Slalom. Beim Rennen in Gstaad konnte der 19-Jährige dank einer guten Startnummer früh im ersten Lauf starten und dabei von den guten Bedingungen auf der Slalompiste profitieren. Nach dem ersten Lauf lag Mächler mit acht Hundertstelsekunden in Führung, im zweiten Lauf konnte er sich steigern und gewann mit 95 Hundertstelsekunden Vorsprung seinen ersten U21-Titel. Die nächsten zwei Wochen wird Mächler nun Riesenslalomrennen bestreiten, bevor es dann im Europacup für ihn mit Slalom weitergeht. Sein Ziel in dieser Saison ist die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft. (red)

> Bericht auf Seite 13 ANZEIGEN

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total daneben.» Das Ganze liesse sich auch auf legale Weise entsorgen. Das im Wald fortgeworfene schimmlige Brot gefährde das Leben sowohl von Rehen wie Vögeln. Von Gemeindeseite reagiert man gelassen. Das komme leider immer wieder vor, dass irgendwelche «Grüsel» einfach Abfall entsorgten, wo es ihnen passe, sagt der Werkhofsleiter von Aeugst. Dagegen liesse sich nur mit saftigen Bussen angehen – wenn man die Schuldigen erwische. (sts)

> Bericht auf Seite 6

20005 9 771661 391004


Herzlichen Dank Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschiednehmen unserer lieben

Reinach, im Januar 2021 2 Am Ende einer Suche findet sie dich. Am Ende eines Kampfes stützt sie dich. Am Ende eines Lebens hält sie dich fest. Die Liebe (Murielle Kälin) Traurig aber dankbar für die Erlösung nehmen wir Abschied von

Hansruedi Grob

Agnes (Agi) Diener–Erni haben uns tief berührt.

31. Oktober 1954 - 17. Januar 2021 2

Herzlichen Dank für die vielen Trauerkarten von unseren Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten mit tröstenden Worten und Gedanken.

Nach hoffnun ngslosem Kampf haben ihn seine Kräfte verlassen. Wir verrmissen ihn und hätten ihn gerne länger unter uns gehabt.

Dem Ärzte- und Betreuungsteam im Spital Triemli, von den Etagen ‘H’ und ‘L’ für Ihre medizinischen Massnahmen, Unterstützung und Begleitung in den Wochen Ihrer Erkrankung.

Beatrixx Eifler Grob Marie--Louise Grob mit Oliver el Grob b und Alla Tkacheva mit Alisa Gabrie Thoma as Grob b

Allen Verwandten und Bekannten für deren Teilnahme an der Abschiedszeremonie.

Béatricce Gro ob-Andermacher Viktor Anderm macher

Herrn Pfarrer Matthias Ruff für die zu Herzen gegangenen Worte bei der Urnenbeisetzung. Frau Adriana Husy und Herrn Frank Tender für die musikalische Begleitung und das Lied «I’ll be an angel for someone». Dem Frauenverein Wettswil für die überbrachten Take-aways nach der Zeremonie. Blumen Kreativ für den schönen Blumenschmuck in der Kirche, sowie die bereitgestellten Rosen und Rosenblüten bei der Urnenbeisetzung. Für die Blumenspenden sowie Gaben für späteren Grabschmuck, sowie für die Spenden zu Gunsten der «Médecins sans Frontières».

Verwan ndte Das Gourmettgrüppli Freunde e und Bekannte

Wir danken der Onkologie des Kantonsspitals Aarau, der Paramed in Baar, Iris Trinkler, Anita Lanz, Dr. Bischof aus Gontenschwil, p Palliativ Spitex und Vitassist. der Spitex Reinach, der Anstellle von Blumen gedenke man bitte der Schweizer Hirntumor Stiftun ng, Spe endenkonto Basler Kantonalbank,

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Wettswil im Januar 2021 – Die Trauerfamilie

Eine Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. adresse e: Beatrix Eifler Grob, Breiteweg 2, 573 7 4 Reinach Trauera

WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Annemarie Waser erfahren durften. Danken möchten wir für die Spenden sowie die Teilnahme an der Trauerfeier. Einen besonderen Dank an Pastoralassistentin Linda Cantero, der Organistin Rosemarie Ott und dem Lektor Julius Schnider für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. In unseren Dank einschliessen möchten wir auch das Personal des Alterszentrums Aettenbühl in Sins. Annemarie wird immer in unseren Herzen bleiben

Die Trauerfamilie

Affoltern, im Januar 2021

Dreissigster: Sonntag, 7. Februar 2021, 10.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Josef, Affoltern am Albis.

Es gibt im Leben für alles eine Zeit; eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Traurig, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit sowie alle schönen Erlebnisse und Erinnerungen nehmen wir nun Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

Sylvia Gnädinger-Liechti 22. April 1943 – 27. Januar 2021

Nach einem schönen und reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Sie hat mit ihrem grossen Herzen und ihrer unvergesslichen Liebe unser Leben bereichert sowie verzaubert. Wir werden Dich vermissen und Deine Liebe in unserem Herzen tragen. In stiller Trauer:

Sandro und Leyla Gnädinger mit Liam, Lara und Leni Nadia und Andreas Stieger-Gnädinger mit Noel und Arion Marianne und Othmar Peterer Fredi und Vroni Liechti Verwandte und Bekannte Anstelle von Blumen gedenke man Alzheimer Schweiz, Gurtengasse 3, 3011 Bern, Postkonto 10-6940-8, IBAN: CH33 0900 0000 1000 6940 8, Vermerk: Sylvia Gnädinger.

Menschen die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Für die vielen Beweise der Anteilnahme, sowie allen, die mit uns Abschied genommen haben von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Maria Huwiler-Sitran danken wir von Herzen.

Besonders danken wir dem Pflegepersonal des Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus, 1. Stock, für die liebe und fürsorgliche Pflege in den letzten Tagen. Herzlichen Dank auch für all die liebevollen Karten und Spenden als Zeichen der Verbundenheit. Ein ganz spezieller Dank geht an Pater Ben für die tröstenden Abschiedsworte und die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier und an Ivo Maduna für die musikalische Begleitung. Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit. Die Trauerfamilien Obfelden, im Januar 2021

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 4. Februar 2021, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Nadia Stieger-Gnädinger, Zürichstrasse 122a, 8910 Affoltern am Albis Es werden keine Leidzirkulare verschickt.


Bezirk Affoltern

Teilerfolg für Lärmgeplagte Einen Teilerfolg können die 95 Petitionäre erzielen, welche im Sommer 2020 eine Petition eingereicht haben für eine Verkehrsberuhigung an der Bucheneggstrasse zwischen Stallikon und Langnau. Begründet wird die Petition mit starken Lärmimmissionen und mangelnder Verkehrssicherheit, weil die Bucheneggstrasse von Töff- und Autorasern immer wieder als Rennstrecke missbraucht werde. Der Gemeinderat von Langnau ist vergangene Woche auf das Anliegen der Petition eingetreten. Er hat entschieden, dass sich die Task Force Lärm der Gemeinde – ein Ausschuss, dem der Gemeindepräsident und zwei Gemeinderäte angehören – beim Kanton Zürich für eine Geschwindigkeitsreduktion von 80 km/h auf 60 km/h auf dem Gemeindegebiet von Langnau einsetzen wird. Die Anwohner der Bucheneggstrasse in Stallikon könnten davon profitieren, sofern der Kanton eine Geschwindigkeitsreduktion gleich auch für diesen Strassenabschnitt erlassen würde, der ein Teil ist der bei Rasern beliebten Strecke über Albis- und Bucheneggpass. (sts)

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Alles Gute zum 90. Geburtstag morgen Mittwoch, 3. Februar, wünschen wir Ingeborg Scheller in Affoltern und hoffen, dass sie diesen Tag mit Lebensfreude und Genuss feiern wird. Herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag 85 Lenze feiert ebenfalls morgen Mittwoch, 3. Februar, in Affoltern Marlies Weiss. Einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde wünschen wir von Herzen.

Das Obergericht bestätigte einen Schuldspruch des Bezirksgerichts Affoltern Das Obergericht hat einen Schuldspruch des Bezirksgerichts Affoltern bestätigt und einen 41-jährigen Albaner wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls zu 4½ Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Anwältin plädierte für zwölf Monate. von Werner Schneiter Die Einbruchstour begann er zusammen mit einem aus Mazedonien stammenden Komplizen im April 2016 in Bonstetten. Sie führte durch sechs Kantone. Den Männern fielen unter anderem Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände in die Hände. Laut Staatsanwalt beläuft sich der gesamte Deliktsbetrag auf über 182 000 Franken, der Sachschaden auf knapp 52 000 Franken. Derweil die Staatsanwaltschaft sechs Jahre Gefängnis forderte, hat das Bezirksgericht den Einbrecher wegen fehlender Beweise in fünf Fällen vom Vorwurf des gewerbsund bandenmässigen Diebstahls sowie in zwei Fällen wegen gewerbsmässigen Diebstahls freigesprochen, dazu auch in zwei Fällen wegen Sachbeschädigung und mehrfachem Hausfriedensbruch. In allen anderen Fällen war seine Schuld erwiesen. In der zweiten Einbruchserie im Jahr 2019 war der Mann allein auf Diebestour, weshalb das Gericht «nur» noch von gewerbsmässigem Diebstahl sprach. In Affoltern kassierte er 4½ Jahre Gefängnis und die Maximalstrafe von 15 Jahren Landesverweisung.

Dagegen ging die Verteidigerin beim Obergericht in Berufung. Der psychisch

angeschlagene Mann, der sich im Gefängnis Verletzungen selbst zugefügt habe, könne nicht für alle aufgelisteten Einbrüche verantwortlich gemacht werden. Sie sieht seine Schuld in lediglich vier von 29 Fällen – dort, wo seine DNA am Tatort festgestellt werden konnte. Diesen Delikten zeigte er sich auch geständig, schwieg aber nach der ersten Einvernahme durch die Polizei beharrlich. Die Verteidigerin bemängelte auch, dass der Mittäter nicht mit den Aussagen ihres Mandanten konfrontiert worden sei. Darüber hinaus bestehen für sie zweifelhafte Fragmente von Schuhsohlenspuren sowie ungleiche Schuhgrössen, die auch auf andere Täterschaft hindeuteten. Es fehlten ausserdem eindeutige Zuweisungen zu Schuhmarken, und dazu sei bei einigen Einbrüchen kein Muster erkennbar. Der Modus Operandi stimme nicht, weshalb hier das Gebot «in dubio pro reo» gelte, hielt die Anwältin fest.

Nicht Mitläufer, sondern Mittäter Sie hält eine zwölfmonatige Gefängnisstrafe für angemessen. Diese habe er längst abgesessen, weshalb ihr Mandant sofort entlassen werden müsse. Sie forderte darüber hinaus eine angemessene Entschädigung für Überhaft, nachdem der Mann seit 678 Tagen in Untersuchungs- und Sicherheitshaft sitzt. Und eine Landesverweisung von fünf Jahren. Für das Obergericht ist klar, dass der Mann bei der ersten Serie der Einbruchstouren nicht nur Mitläufer des Mazedoniers war, sondern auch Mittäter. Er habe zwar geschwiegen, die Aussagen seines Komplizen zeigten ein klares Gesamtbild; er sei zweifelsfrei aktiv dabei gewesen; den Hinweis, er habe bei den Taten unter Drogeneinfluss gestanden, bezeichnete das Obergericht als

Es bleibt bei viereinhalb Jahren Gefängnis für einen Einbrecher: Das Obergericht hat ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern bestätigt. (Bild Werner Schneiter) Schutzbehauptung. Die Höhe der Deliktsumme zeige klar, dass der Beschuldigte mit diesen beiden Einbruchserien einen wesentlichen Teil seines Lebensunterhalts bestritten habe – allein mit zwölf Einbrüchen in 14 Tagen. Deshalb sei er auch des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls schuldig. Die Taten zeigten eine beträchtliche kriminelle Energie, befand Rolf Naef, Präsident der I. Strafkammer des Obergerichts. Unter Berücksichtigung einer Vorstrafe (9 Jahre und 2 Monate Gefängnis wegen schweren Raubes im Jahre 2004 in Deutschland) kam der Vorsitzende auf eine Einsatzstrafe von insgesamt 69 Monaten.

Keine Straferhöhung wegen Verschlechterungsverbot Dass es dennoch bei einer Strafe von 54 Monaten blieb, ist dem sogenannten Verschlechterungsverbot geschuldet. Die Strafprozessordnung besagt, dass ein gefälltes Urteil (der Vorinstanz) im Nachhinein nicht zum Nachteil des Angeklag-

ten geändert werden darf, sollte ein Rechtsmittel eingelegt werden. Somit blieb es also vor Obergericht beim Schuldspruch von 4½ Jahren des Bezirksgerichts, der auch 15 Jahre Landesverweisung enthält, abzüglich 678 Tage, die er bereits in Untersuchungs- und Sicherheitshaft verbracht hat. Gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, versuchter gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, gewerbsmässiger Diebstahl, versuchter gewerbsmässiger Diebstahl, mehrfacher Hausfriedensbruch, mehrfache Sachbeschädigung: In diesen Punkten ist er schuldig. In einigen Fällen wurde er wegen gewerbsmässigem Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch freigesprochen. Privatkläger werden auf den Zivilprozessweg verwiesen. Bis zum Strafvollzug bleibt der Mann in Sicherheitshaft. Sein Komplize kassierte im Mai 2017 vom Bezirksgericht Affoltern für elf nachgewiesene Delikte 34 Monate Gefängnis, wovon er 17 Monate absitzen musste. In fünf Fällen wurde er wegen fehlender Beweise freigesprochen.

Gemeindeprojekte auf den Zubringer abstimmen

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

Spannende Zeiten für Peter Weiss, neuer Umwelt- und Verkehrsvorstand in Obfelden

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter

Seit gut 100 Tagen ist Peter Weiss Gemeinderat in Obfelden. Im Interview spricht er über seine Ressorts Verkehr und Umwelt und generell über das Amt als Gemeinderat.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

«Anzeiger:»: Wie sind Sie gestartet? Peter Weiss: Sehr motiviert, auch dank des erfreulichen Wahlresultates und vielen positiven Reaktionen aus meinem Bekanntenkreis. Der GesamtGemeinderat hat mich Mitte Oktober herzlich aufgenommen und mir Ressorts zugeteilt, die sehr gut zu meinen bisherigen Interessen passen. Am meisten positiv überrascht bin ich über die unbürokratische und direkte Art der Zusammenarbeit mit meinen Gemeinderatskollegen und -kolleginnen, den Mitarbeitenden der Gemeinde, aber auch mit den Nachbargemeinden.

Sie haben die Ressorts Umwelt und Verkehr übernommen, welches beschäftigt Sie mehr? Beide Ressorts sind sehr umfangreich. Einmal sind der Autobahnzubringer oder die Neugestaltung der Dorfstrasse oberste Prioritäten – dann wieder steht die Strukturierung der Flurgenossenschaft oder die Überarbeitung des Energieleitbildes im Vordergrund. Sie haben den Autobahnzubringer angesprochen. Der ist ja primär ein Projekt des Kantons. Wo tangiert es Sie als kommunalen Verkehrsvorstand? Obfelden ist ähnlich wie unsere Nachbargemeinde Ottenbach direkt betroffen vom Baufortschritt der einzelnen Etappen, weil unsere gemeindeeigenen Folgeprojekte wie die Planung des unteren Teils der Dorfstrasse (von der Kreuzstrasse bis zum Rütli) oder des später überdeckten Teils der Muristrasse in Bickwil optimal darauf abgestimmt wer-

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Einbruchtour in zwei Serien mit Start in Bonstetten: 4½ Jahre Gefängnis

Geständig nur bei Fällen mit DNASpuren

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 2. Februar 2021

Der Gemeinderat ist «gut eingebettet» in einem vielfältigen Umfeld.

den müssen. Darum stehen wir in regelmässigem Kontakt mit den vom Kanton beauftragten Projektleitern. Hier bringe ich unsere Anliegen als Vertreter des Gemeinderates und der Verkehrskommission ein. Was schätzen Sie an der Arbeit als Gemeinderat? Die Mitarbeit in den vielen Kommissionen ist interessant, aber auch ziemlich zeitintensiv. Mit vielen Spaziergängen und Velorundfahrten lerne ich unser Dorf und auch immer mehr Einwohner besser kennen, das hilft mir enorm beim späteren Arbeiten im Büro und an Sitzungen. Je mehr ich über die Details in den einzelnen Themengebieten erfahre, desto mehr freut es mich, vor allem bei der längerfristigen Entwicklung unserer Gemeinde etwas beitragen zu dürfen. Nächstes Jahr stehen bereits wieder Erneuerungswahlen an; was muss ein Gemeinderat, eine Gemeinderätin mitbringen? In erster Linie viel Motivation und Zeit, idealerweise auch etwas Projektund Führungserfahrung. Der Gemeinderat ist zwar nicht direkt operativ tätig, muss sich aber trotzdem in die einzelnen Fachgebiete einarbeiten und mit den jeweiligen Spezialisten aus der Gemeindeverwaltung oder den Gemeindewerken intensiv zusammenarbeiten. Eine «Verwurzelung» in der Gemeinde ist sicher hilfreich, kann aber auch zu Interessenskonflikten führen. Für mich

Peter Weiss, Umwelt- und Verkehrsvorstand in Obfelden. (Bilder zvg.) steht darum Ehrlichkeit und Integrität auch ganz im Vordergrund. Was sind Ihre Ziele für die laufende Legislatur? 1. Die Erarbeitung eines erneuerten Energieleitbildes zusammen mit der Energiekommission. 2. Die Strukturierung und Positionierung der Flurgenossenschaft. 3. Mich weiter einarbeiten in die Fachthemen wie Deponien, Naturund Gewässerschutz und 4. Die aktive Mitarbeit bei den längerfristigen Projekten wie Räumliches Entwicklungskonzept, Quartierpläne und Postareal (Gemeindeanteil). Interview Thomas Stöckli Das Interview wurde schriftlich geführt.


Affoltern am Albis

Sonntagsverkäufe im Jahr 2021

Am 27. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Sylvia Gnädinger geb. Liechti

Die Verkaufsgeschäfte in Affoltern am Albis und Zwillikon dürfen an den Sonntagen, 14. März, 21. November, 12. Dezember und 19. Dezember 2021, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich.

geboren am 22. April 1943, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung findet im Familienkreis statt.

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2. Februar 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften.

Affoltern am Albis Am 28. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Homepage www.arbeitsbedingungen.zh.ch entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Sicherheit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis unter 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

2. Februar 2021 Abteilung Sicherheit

2. Februar 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Frauen mit der Diagnose Endometriose haben oft einen längeren Leidensweg hinter sich. Der Verdacht ergibt sich meist aus Symptomen wie Unterbauchschmerzen, Schmerzen vor und während der Menstruation oder beim Geschlechtsverkehr sowie einem unerfüllten Kinderwunsch.

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Maria Barbara Ottiger geb. Haas

Erfahren Sie, wie die Diagnose gestellt wird und vor allem, welche Behandlungen bei einer Erkrankung möglich sind.

geboren am 5. Februar 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 10. Februar 2021, 18.30 – 19.30 Uhr Referent: Prof. Dr. med. Andreas Günthert, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Anmeldung: Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung per E-Mail. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. Februar 2021

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Grosses Herz für arme Schweizer «NotGroschenSchweiz»: Ottenbacher gründet Non-Profit-Organisation Der Ottenbacher Marktforscher Thorsten Stutzmann gründet eine Non-Profit-Organisation gegen die zunehmende Armut in der Schweiz. Eine Thematik, die durch die Pandemie noch grössere Bedeutung erhält. Von Christine häusermann Von Ottenbach aus führt der 47-jährige Thorsten Stutzmann sein Unternehmen «dieMarktforscher». Bei seiner Arbeit hat er festgestellt, dass 89 % der Personen, die in den letzten zwölf Monaten gespendet haben, Hilfsprojekte im Inland bevorzugen und 79 % dieser Spender möchten insbesondere armen Schweizern unter die Arme greifen. Nun hat er mit «NotGroschenSchweiz» eine eigene Non-Profit-Organisation gegründet, weil er findet, dass der Spendenmarkt auf dieses Bedürfnis der Bevölkerung nicht eingeht. «Anzeiger»: Herr Stutzmann, Sie haben «NotGroschenSchweiz» gegründet mit dem Aufruf zur Armutsbekämpfung in der Schweiz, wo angeblich jeder Achte unter der Armutsgrenze lebt. Wie kommen Sie auf Ihre Zahlen? Die Information ist von Caritas Schweiz und kann auf deren Website nachgelesen werden unter dem Titel «Die Armut in der Schweiz steigt». Sie sind Deutscher? Stimmt, ich bin 1989 mit meinen Eltern aus dem Allgäu nach Tägerwilen gezogen. Seither bin ich der Schweiz treu geblieben. Ich empfinde es als lächerlich, mich einbürgern zu lassen, wenn ich nicht mal Schweizerdeutsch – es ist so schwierig – sprechen kann. Aber es ist meine Heimat geworden und die Schweizer meine nächsten Nachbarn. Durch meine Arbeit, ich führe seit sechs Jahren ein Marktforschungsinstitut, kenne ich das Verhalten und die Stimmung der Schweizer Bevölkerung sehr gut.

Warum liegen Ihnen die armen Schweizer so am Herzen? Eine berechtigte Frage! Ich weiss, was Sie ansprechen, ja es hat mittlerweile wirklich sehr viele Deutsche in der Schweiz. Die Schweiz hat mir so viel gegeben, dass ich einfach etwas zurückgeben will. Mir persönlich liegt Gerechtigkeit am Herzen. Nach vier beinahe identischen Studien zum Spendenverhalten der Schweizer, fühlten wir uns quasi dazu aufgefordert. Wir haben auf NotGroschenSchweiz.ch viele Beispiele von Betroffenen aufgeführt. Schweizer schämen sich, aufs Sozialamt zu gehen, sie wollen das selber schaffen. Sie werden vergessen und da setzt «NotGroschenSchweiz» an. Wir möchten unkomplizierte und unbürokratische Hilfe leisten. Das Ergebnis unserer Umfrage vom Oktober 2020 war eindeutig – das Bedürfnis, die Armut im eigenen Land zu bekämpfen, ist riesig. 89 % der Personen, welche in den letzten zwölf Monaten gespendet haben, bevorzugen Hilfsprojekte im Inland! 79 % möchten Schweizer Bürger unterhalb der Armutsgrenze unterstützen! Die Ergebnisse basieren auf 850 Online-Interviews von Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren, welche in den letzten zwölf Monaten gespendet haben. Repräsentativ für die deutsch- und die französischsprachige Schweiz. Vertrauensbereich +/- 3.1 %. Sie sagen, dass es keine offizielle Quelle gebe, die beziffern könne, wie viele Spendengelder in der Schweiz für die Bekämpfung der Armut ausgegeben würden. Was halten Sie von der Spendenstatistik der Schweiz, welche die Stiftung Zewo jährlich bei der Uni Freiburg in Auftrag gibt und die für 2018 ein Total von 1,8 Mia Spenden beziffert, das in der Schweiz gesammelt wurde und hälftig im In- und Ausland eingesetzt worden sei? Ich habe mich intensiv mit Zewo auseinandergesetzt. Dort sieht man, dass 48 % der Spenden im Inland eingesetzt werden. Es ist aber nicht klar ersichtlich, wie viel tatsächlich für

Armutsbetroffene in der Schweiz eingesetzt wird. Beispielsweise finde ich im Spendenreport 2020 eine Statistik (vgl. Grafik unten rechts): Die Grafik suggeriert, dass 28 % für die Armutsbekämpfung in der Schweiz eingesetzt werden. Das Total der Einsatzbereiche sollte aber 100 % sein! Es gibt leider keine einzige Quelle, die zeigt, wie viel der zwei Milliarden Spendengelder für Armutsbetroffene in der Schweiz eingesetzt werden. Beschäftigt man sich mit den Finanzberichten der grössten Hilfswerke, finden wir bei Inland-Projekten vor allem Aufwände für Integration etc. Caritas Schweiz und die Schweizer Berghilfe sind nur zwei von 136 NPO, die sich in der Schweiz gegen Armut engagieren. Bei der Bevölkerung tief verankert – besonders im Bezirk Affoltern – ist auch die Winterhilfe. Wie viele Spenden diese Organisationen jährlich sammeln und ausgeben, kann in deren Jahresberichten auf der Website nachgelesen werden. Welche neuen Fundraising-Ansätze verfolgen Sie mit Ihrer Organisation, um sich in diesem seriös besetzten Umfeld erfolgreich zu etablieren? Das ist ein wichtiger Punkt. Wir haben Jahresberichte gelesen und gesehen, dass sich ganz viel Geld einsparen liesse. Beispielsweise Reisen, Büroräumlichkeiten, Werbung (das sind Unsummen) sowie hohe Personalkosten. Hinzu kommt unser ökologischer Fussabdruck, welcher schon bei «dieMarktforscher.org» minimal ist und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Zudem wird der Aufwand für die Verwaltung von «NotGroschenSchweiz» nie mehr als zehn Prozent betragen. Das ist unsere Maxime. Sie verweisen auf Online-Abstimmungen, an denen Spender teilnehmen können? Worüber können die Spender abstimmen? Wie und wo die Gelder eingesetzt werden sollen. Es soll eine Community entstehen, wo sich Mitglieder einbringen können. Wir haben «NotGroschenSchweiz» mit der Marktforschung ver-

«Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen, diesen wollen wir helfen.» Thorsten Stutzmann vor dem Chilehus Ottenbach. Daneben stand bis 1933 das Armenhaus. Die Armen des ganzen Bezirks mussten nach Kappel umsiedeln. (Bild ch) knüpft, somit können wir rasch auf Änderungen oder Wünsche eingehen und diese realisieren. Das Gütesiegel der Zewo bestätigt Hilfswerken, dass sie seriös arbeiten, es ist bei den Schweizer Spendern gut verankert. Streben Sie eine Zewo-Zertifizierung an? Ob wir zertifiziert werden oder nicht, entscheidet die Community gemeinsam. Sozusagen eine demokratische KostenNutzenentscheidung.

gewinnen. Zur Erklärung: «dieMarktforscher» erstellen Studienkonzepte, Fragebögen und wir analysieren Daten. Die Durchführung der Interviews übernehmen externe Marktforschungsinstitute für uns. Würden wir Daten aus «NotGroschenSchweiz» gewinnen, wären diese nicht repräsentativ und somit wertlos für unsere Arbeit.

Sie sind von Haus aus Marktforscher. Ist die Gründung der Organisation «NotGroschenSchweiz» auch ein Marketinginstrument für Ihre Firma und ein Weg, um zu mehr Daten über die Schweizer zu kommen? Nein, aus «NotGro- Diese Grafik im Spendenreport suggeriert, dass 28 % schenSchweiz» werden für die Armutsbekämpfung in der Schweiz eingesetzt wir keine Marktdaten werden. (Grafik Swissfundraising, Spendenmarkt Schweiz 2019)

Personal- und Besoldungsverordnung: Abstimmung im Juni Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Die neue Gemeindeordnung führt zu Anpassungsbedarf bei der Besoldungsverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten. Diese wurde letztmals der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2015 unterbreitet und per 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Bei der nun geplanten Revision soll die Besoldungsverordnung neu in Personal- und Besoldungsverordnung umbenannt werden, da sie doch einige personelle Belange enthält. Anlässlich der Klausurtagung vom 4. September 2020 wurden die 24 Artikel je einzeln behandelt und die entsprechenden Grundsatzentscheide diskutiert. Im Rahmen der Beratung hat der Gemeinderat die Personal- und Besoldungsverordnung in 1. Lesung verabschiedet. In der Zwischenzeit wurde der Entwurf der Primarschulpflege zur Vernehmlassung unterbreitet. Mit Beschluss vom 29. Oktober 2020 stimmte sie dem Entwurf mit einigen Änderungsvorschlägen zu. Am 17. November 2020 hat der Gemeinderat die Personal- und Besoldungsverordnung in 2. Lesung verabschiedet. Mit E-Mail vom 25. November 2020 stellte der Gemeindeschreiber diese Fassung den gemeindlichen Mitarbeitenden zur Vernehmlassung zu. Dabei wurde den Mitarbeitenden das Anhörungsrecht gemäss § 31 des Personalgesetzes gewährt. Die Vernehmlassung dauerte vom 25. November 2020 bis 10. Januar 2021 und wurde per E-Mail durchgeführt. Allfällige Anregungen konnten die Mitarbeitenden schriftlich darlegen. Während der Vernehmlassungsfrist sind drei Stel-

lungnahmen eingegangen. Der Gemeinderat genehmigte und verabschiedete die Personal-und Besoldungsverordnung in 3. Lesung mit den dargelegten Änderungen. Die Anregungen der Mitarbeitenden wurden so weit möglich berücksichtigt. Gemäss Terminplan ist die überarbeitete Fassung dem Gemeindeamt zur juristischen Vorprüfung zuzustellen. Anschliessend wird die Verordnung der Gemeindeversammlung vom 22. Juni unterbreitet.

Mehrwertausgleich im Rahmen der BZO-Teilrevision Im März 2013 hat die Stimmbevölkerung die Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) in einer Referendumsabstimmung angenommen. Im Kanton Zürich stimmten 71% der Vorlage zu. Das revidierte RPG schreibt vor, dass die Kantone einen Ausgleich von planungsbedingten Vor- und Nachteilen einführen. Damit der Mehrwert in einem fairen Verhältnis an die Städte und Gemeinden fliessen kann, hat der Kantonsrat im Oktober 2019 das Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) verabschiedet. Das Gesetz sowie die entsprechende Verordnung wurden auf den 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt. Städte und Gemeinden müssen nun ihre individuellen Bau- und Zonenordnungen an diese kantonalen Grundlagen anpassen, um in Zukunft von einem Mehrwertausgleich profitieren zu können. Bis heute konnten auf Basis von individuellen städtebaulichen Verträgen

zwischen der öffentlichen Hand und den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern Vereinbarungen abgeschlossen werden, was ab dem 1. Januar 2021 nur noch zulässig ist, wenn der Kommunale Mehrwertausgleich in der Bau- und Zonenordnung (BZO) verankert ist. Der Gemeinderat Bonstetten hat sich entschieden, die Umsetzung von § 19 des Mehrwertausgleichsgesetzes (MAG) zeitnah in der kommunalen Bau- und Zonenordnung (BZO) festzusetzen, um bei Aufzonungen oder Sondernutzungsplanungen von den Möglichkeiten des Kommunalen Mehrwertausgleichs zu profitieren. Die Einnahmen aus der Mehrwertabgabe ermöglichen eine qualitative Entwicklung, zu der sich der Gemeinderat Bonstetten in seinen Legislaturzielen verpflichtet hat. Die Musterartikel der kantonalen Baudirektion werden übernommen, um von einem beschleunigten Verfahren profitieren zu können. Der Kommunale Mehrwertausgleich kann damit ab dem 1. Januar 2021 von den Gemeinden eingeführt werden, dazu muss die entsprechende Regelung in der Bau- und Zonenordnung BZO festgesetzt werden. Die Städte und Gemeinden haben bei der Auslegung ihrer kommunalen Mehrwertabgaberegelung einen Spielraum erhalten. Die Freifläche kann zwischen 1200 m² und 2000 m² und der Abgabesatz zwischen 0 und 40 % festgelegt werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Freifläche auf 1200 m² und den Abgabesatz auf 30 % festzulegen. Die meisten Grundstücke in Bonstetten sind kleiner

als 2000 m². Die Gemeinde Bonstetten folgt den Empfehlungen des Kantons und setzt die Musterbestimmungen zur Einführung des Mehrwertausgleichs in einer separaten Teilrevision der Bauund Zonenordnung BZO ohne weitere Anpassungen um. Die Vorprüfung beim Kanton erfolgt parallel zur öffentlichen Auflage. Nach der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung wird die Teilrevision dem Kanton zur Genehmigung eingereicht. Nach deren Genehmigung und dem Ablauf der Rekursfristen erfolgt die Inkraftsetzung.

Baugesuche Ordentliches Verfahren: Baukonsortium Zumbühl, c/o Arnold Zumbühl, Alte Landstrasse 152f, 6314 Unterägeri; Baugesuch Nr. 2020-0042, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage nach Abbruch von bestehenden Gebäuden Vers.Nr. 20 und 21, Buecheneggstrasse 33, Grundstück Nr. 1811, Zone W2/30; Patrick und Birgit Gloor, Bonstetten; Baugesuch Nr. 2020-0043, Erstellung von Luft-/Wasser-Wärmepumpe (Splitgerät) als Ersatz von bestehender Heizung, Grundstück Nr. 2474, Wohnzone W2/30. Anzeigeverfahren: Eric Auberson, Bonstetten; Baugesuch Nr. 20200045, Neubau Aussenschwimmbad mit Überdachung, Chrüzacherweg 37, Grundstück Nr. 1747, Wohnzone W2/30; Urs und Fanny Bachmann, Bonstetten; Baugesuch Nr. 2021-0002, Sitzplatzüberdachung Chrüzacherweg 54, Grundstück Nr. 1656, Wohnzone W2/30.

Todesfall- und Grabverwaltung optimieren Die Friedhofverwaltung sowie das Bestattungswesen werden in Bonstetten mit Word und Excel bearbeitet. Die systematische Erfassung von Angehörigenadressen fand bisher nicht statt. So steht die Friedhofverwaltung vor dem Problem, dass bei Grabräumungen keine oder ungenügende Adressen vorhanden sind. Darüber hinaus erfolgt die Bearbeitung von Todesfällen und der Friedhofverwaltung umständlich und zeitaufwändig. Im Rahmen einer Optimierung soll das Softwaremodul «Tomba» der CMI Axioma initiiert werden. Der Gemeinderat stimmte dem Kredit für die Fachintegrierte Einführung von CMI Tomba (Todesfall- und Grabverwaltung) in die bestehende CMI Installation im Betrag von 12 200 Franken (inkl. MwSt.) zu.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Baumeister- und Sanitärarbeiten und somit den Kredit und die Auftragsvergabe zur Einspeisung der Quellen Kubismatt und Müliberg in das Reservoir Wischen gutgeheissen; • die Abrechnung für die Sanierung der öffentlichen Schmutzwasserleitung Auf der Rüti genehmigt; • ein Gesuch für den Wechsel des Patentinhabers des Kleinhandels mit gebrannten Wassern zugunsten der Coop Genossenschaft gutgeheissen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. Februar 2021

Abfallsünder in Aeugst Mehrfach illegale Abfallentsorgung in Waldstück bei der Langmatt Ein Abfallsünder treibt sein Unwesen in Aeugst. Am Waldrand bei der Langmatt hat er schon wiederholt Lebensmittel mitten in der Natur deponiert.

Laura Molleman folgt auf Bruno Hänni

Sie ist 44 Jahre alt, Juristin und wohnt in Hedingen. Laura Molleman tritt im März die Nachfolge des langjährigen Rifferswiler Gemeindeschreibers Bruno Hänni an.

Von stefan schneiter Margrit Pfister ärgert sich. Die Frau aus Affoltern die täglich bei der Langmatt in Aeugst spazieren geht, ist schon zum wiederholten Mal auf hässlich entsorgten Abfall gestossen: «Es macht mich sehr wütend, wenn ich solche Dinge sehe. Irgendjemand wirft da regelmässig einfach seine Abfälle in die freie Natur.» Passiert ist das erstmals schon vergangenen Oktober. Damals lagen in einem kleinen Waldstück an die 20 Kilogramm Gemüse – Tomaten, Salat, Blumenkohl, Rüebli und Karotten. Einige Wochen später ein ähnliches Bild, sogar noch hässlicher. Diesmal lagen sieben Abfallsäcke vollgepackt mit Waren neben einem Baum. Margrit Pfister sorgte dafür, dass die Gemeinde den Abfall abholte und untersuchte ihn, um den Täter oder die Täterin ausfindig zu machen. Ohne Erfolg. Er oder sie war clever genug, keinerlei Spuren zurückzulassen, die auf die Herkunft hätten schliessen lassen.

Rifferswil: Die neue Schreiberin ist gewählt

Von thomas stöckli

Kein erfreulicher Anblick: Illegale Abfallentsorgung in Aeugst. (Bilder Margrit Pfister)

32 Jahre ist es her, seit Bruno Hänni, damals ein junger Polizist, als Quereinsteiger die Leitung der Gemeindeverwaltung Rifferswil übernommen hat. 30 Jahre stand ihm Rösli Vollenweider zur Seite, vor fünf Jahren wurde der Personalbestand auf drei Personen erhöht. «Bruno hat in dieser Zeit unglaublich viele Funktionen wahrgenommen», blickt Gemeindepräsident Christoph Lüthi zurück, «ich habe sogar bei ihm geheiratet.» Ende März verabschiedet sich der langjährige Gemeindeschreiber vorzeitig in den Ruhestand. Ein Grund dürfte sein bereits vollzogener Umzug nach Solothurn sein, ein anderer die nächstes Jahr im Frühling anstehenden Erneuerungswahlen im Gemeinderat. So hat seine Nachfolgerin Zeit, sich einzuarbeiten, bevor dann bei einem allfälligen Wechsel in der Behörde nochmals Knowhow verloren geht.

«Solche Grüsel gibt es immer»

19 Bewerberinnen und Bewerber

Vergangene Woche passierte es nun wieder. Diesmal wären es acht Säcke und zwei Tragtaschen, welche die Landschaft verschandelten. Margrit Pfister schnitt einige Säcke auf, um zu sehen, was in ihnen zu finden war. Wieder war es viel Gemüse, wie etwa noch in Folie verpackter frischer Salat. Und jede Menge schimmliges Brot. «Total daneben», findet das Margrit Pfister. «Wieso muss man Lebensmittel so beseitigen? Das könnte man auch sonst auf legale Weise tun. Überall gibt es Grüngutcontainer oder andere Behältnisse, in denen man diese Sauerei entsorgen könnte. Ausserdem hat es Rehe und Vögel hier, die an schimmligem Brot zugrunde gehen können.» Margrit Pfister hat sich anerboten, den Abfall zu entsorgen. Die Gemeinde Aeugst hat dies am vergangenen Freitag selbst getan. Patrick Bär, Leiter Werkhof, mag sich nicht gross ärgern: «Was will ich machen? Das kommt immer wieder vor. Es gibt immer solche ‹Grüsel›, die einfach alles fortwerfen.» Noch viel häufiger als in der Langmatt haben Bär und seine Leute Abfälle am Türlersee zu ent-

Ein Pragmatiker sei er, ein Entscheider und ein Macher, sagt der Gemeindepräsident über den Gemeindeschreiber. Wie regelt man die Nachfolge einer Person, die sich in so vielen Jahren ein unvergleichliches Wissen angeeignet hat? Auch wenn der Gemeindeschreiber heute keine «One-Man-Show» mehr ist, braucht der Job nach wie vor ein breites Wissen. «In einer kleinen Gemeinde noch stärker», betont Christoph Lüthi, denn hier lasse sich weniger delegieren. Auf die Stellenausschreibung – unter anderem im «Anzeiger» – Ende Oktober letzten Jahres, meldeten sich 19 Interessierte. Darunter seien einerseits viele Quereinsteiger gewesen, so Christoph Lüthi, darunter eine PostKaderperson und ein Wirtschaftsstudent direkt ab Uni, und andererseits langjährige Gemeindeschreiber von weit weg, etwa aus St. Gallen, Glarus oder Basel. Vier Bewerberinnen und Bewerber wurden schliesslich zum persönlichen Gespräch mit Christoph Lüthi und Primarschulpräsidentin Charlotte Decrusch eingeladen. Dabei vermochte die 44-jährige Juristin Laura Molleman

Im Wald fortgeworfenes schimmliges Brot gefährdet Rehe und Vögel (Bild zvg.) sorgen, liegt doch beim Parkplatz in unschöner Regelmässigkeit immer wieder dreist Fortgeworfenes herum, von Autopneus über Pfannen bis hin zu Skischuhen.

«Das wird es immer geben und in Zukunft noch vermehrt», ist Patrick Bär überzeugt. Das einzige, was da etwas nütze, seien saftige Bussen – wenn man denn die Täterschaft erwischt.

Laura Molleman wird Gemeindeschreiberin in Rifferswil. (Bild zvg.) zu überzeugen. In einem zweiten Gespräch punktete die Hedingerin auch bei den künftigen Mitarbeiterinnen auf der Verwaltung. Und so wählte der Gemeinderat Rifferswil sie zur neuen Gemeindeschreiberin.

Platz lassen für frischen Wind «Mit Frau Molleman hoffen wir eine Nachfolgerin für Bruno Hänni gefunden zu haben, die auch pragmatisch und mutig ist», sagt der Gemeindepräsident. Nicht zuletzt solle so die Verwaltung schlank bleiben. Einzig fürs Bausekretariat ist für den Frühling eine neue Lösung in Planung. Die Idee: eine Person, die zu je 50% in Rifferswil und in Aeugst angestellt sein wird. Diese zusätzliche interne Kompetenz soll allerdings auch helfen, externe Kosten zu senken. Laura Molleman war bereits bei der letzten Gemeinderatssitzung dabei und wird nun von Bruno Hänni halbtageweise eingearbeitet. Am 8. März wird sie voll einsteigen und Ende März die Leitung von Bruno Hänni übernehmen. «Wenn man frischen Wind will, muss man einer Person auch Platz lassen», begründet Christoph Lüthi die verhältnismässig kurze Übergangsphase. Die zukünftige Gemeindeschreiberin sei verheiratet und Mutter von zwei Kindern, teilt die Gemeinde auf ihrer Webseite mit. Sie arbeitete unter anderem am Bezirksgericht Zürich, beim kantonalen Steueramt und war auch bei einer grossen Schweizer Versicherung tätig.

Tee amo! Der Teekult treibt auch in Affoltern erotische Blüten

v

or ein paar Tagen bog ich in einem Grossverteiler in die Tee-Abteilung ein. Das geschieht selten, weil ich zum Tee-Trinken ein eher pragmatisches Verhältnis pflege. Vertrocknete Pflanzen mit Wasser. Kann man mal machen. Tee hatte es in meiner GetränkeHitparade bisher nicht über den Status eines Vernunftgetränks hinaus geschafft. Menschen tranken ihn, um ihre Magenschmerzen zu lindern, den Husten oder die Erkältung. Ihrer Figur zuliebe, weil Tee zwar Geschmack hat, aber keine Kalorien. Oder sie erhofften sich von den richtigen Blättern eine ruhige Nacht. Mit diesem Getränk endeten Abende, aber nie begannen sie damit. Tee war ein halbes Schlafmittel. Im Kochunterricht in der Schule tranken wir zum Essen Früchte-Tee. Wir brühten ihn auf, gaben Spuren von Zucker bei und stellten den Krug in den Kühlschrank. «Eistee» war das in den Augen der Lehrerin. Klassischem Eistee

Wer diese Tees trinkt, darf sich offenbar auf ein ziemlich heisses Erlebnis freuen. Es gibt Blüten und Beeren und Herzen und Affären. Und Küsse. (Bilder Livia Häberling) gegenüber empfand ich das als Affront. Aus einem Fiat Panda wird auch kein Ferrari, bloss weil man ihn rot spritzt. Trotzdem wollte auch ich im Büro wiedermal Tee trinken. Es muss ja nicht fünfmal am Tag Kaffee sein. Ich stand also vor dem Supermarkt-Regal und versuchte, mir einen Überblick über das Sortiment zu verschaffen. Es fing erwartet behäbig an, mit Nieren-BlasenTee und Bachblüten-Harmonie, mit Erkältungs- und Glückstee.

Aber dann … sah ich Dinge, die mein Teeverständnis empfindlich touchierten. Ein Tee bot sich mit dem Namen «Good Night Kiss» an, bei einem anderen war man mit der Vanille «Cheek to cheek», also Wange an Wange. Auf dem Karton waren ein Mann und eine Frau zu sehen, die sich küssen. Dann war da noch der Tee mit dem Namen «Apple Moringa Affair» und einer, der eine rubinrote Farbe versprach, kam noch etwas lasziver daher: als «Red Romance». Auf der

Verpackung war ein Froschkönig abgebildet, es rieselte Erdbeeren, Himbeeren und Pflanzenblätter in Herzform. Weiter unten im Gestell buhlte noch verwegeneres Zeug um meine Aufmerksamkeit. Eine «Heisse Liebe» aus Vanille und Himbeeren oder ein «Sweet Kiss», der mir auf der Packung einen roten Schmollmund entgegenstreckte, garniert mit Erdbeeren und Kirschen. Es heisst ja immer, Produkte sollten eine Geschichte erzählen, ihren

Konsumentinnen und Konsumenten ein Gefühl vermitteln. Was war hier noch mal die Story? Ich dachte nach. Überprüfte, dass ich mich tatsächlich in der Tee-Abteilung befand und fragte mich, was bei diesen Getränken auf mich zukommen mochte. Dann griff ich beherzt zu. Beim Pfefferminz-Tee. Aus Vernunft. Livia Häberling


Gewerbe

Krankhaft abhängig Im dritten Teil der Serie «Männlichkeit» geht es um Suchtverhalten. > Seite 9

FOKUS KMU

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands

Nachhaltigkeit und Freihandel? Passt! Wir stimmen am 7. März über ein Freihandelsabkommen ab. «Freihandelsabkommen? Ach, da geht es um Wirtschaft», wird wohl bei vielen der erste Gedanke sein. Richtig, aber es geht tatsächlich um noch viel mehr, nämlich um die Verknüpfung von Handel mit Nachhaltigkeit. Wie das? Im Freihandelsabkommen mit Indonesien erklärt sich zum ersten Mal ein Staat bereit, Zollkonzessionen mit verbindlichen Nachhaltigkeitsvorschriften zu verknüpfen. Bei den Beratungen über das Abkommen wurde im Parlament viel über Palmöl gesprochen. Palmöl wurde zum Stein des Anstosses, führte zum Referendum und zu Aufrufen zum Boykott. Dabei wurde gerade im Bereich des Palmöls mit diesem Abkommen viel erreicht, denn nur zertifiziertes Öl kommt in den Genuss einer Zollreduktion. Für ausgewiesene Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten bieten solche Abkommen Chancen, die nachhaltige Produktion von Palmöl zu fördern. So erstaunt es auch nicht, dass das Abkommen politisch von rechts bis links begrüsst wird. Mit zwei Ausnahmen: Die Juso und die Grünen verteufeln mit ideologischem Tunnelblick das Palmöl und mit ihm das ganze Abkommen. Sie wollen im Keim ersticken, was ihrer Gesinnung eigentlich entsprechen müsste, nämlich mehr Nachhaltigkeit. Ein Widerspruch, den das Stimmvolk mit einem Ja für das Freihandelsabkommen an der Urne abstrafen kann.

Dienstag, 2. Februar 2021

Kontakt ermöglichen

Mitarbeiterinnen des Kirchenteams empfangen zum «Tête-à-tète» im Chilehuus Affoltern. > Seite 13

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Spielertrainer

Mit Paul Börlin schaffte der FC Affoltern in den frühen 90ern den Aufstieg in die 2. Liga. > Seite 13

Gutes Jahresergebnis und personelle Wechsel Erfreuliche Entwicklung im Kerngeschäft der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis Die Raiffeisenbank KelleramtAlbis mit Hauptsitz in Oberlunkhofen und Geschäftsstelle in Affoltern hat das Geschäftsjahr 2020 trotz herausfordernder Situation mit einem guten Jahresergebnis abgeschlossen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis wurde 1919 gegründet und hat sich zu einer wichtigen Finanzdienstleisterin in der Region entwickelt. Am Hauptsitz in Oberlunkhofen und in der Geschäftsstelle in Affoltern arbeiten 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zwei davon sind in Ausbildung. Trotz der andauernden Herausforderungen blickt die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis auf ein gelungenes Geschäftsjahr zurück. Die Bilanzsumme konnte um rund 8,6 Prozent auf 1161,8 Millionen Franken gesteigert werden. Die Erwartungen bei den Hypothekarausleihungen sowie bei den zugeflossenen Kundengeldern wurden übertroffen.

Vertrauensbeweis im Kerngeschäft Die Kundenausleihungen konnten im vergangenen Geschäftsjahr um 6,2 Prozent auf 979,8 Millionen und die Kundeneinlagen um 8,9 Prozent auf 981,3 Millionen Franken gesteigert werden. Dazu kommt die stetig wachsende Mitgliederzahl. 9568 (+ 3,1 Prozent) Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind mittlerweile Teilhaber der regional verankerten Bank. Diese Zahlen bestätigen der Bankleitung sowie dem Verwaltungsrat das grosse Vertrauen in die Bank.

Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch tritt Ende Jahr zurück ...

Als seine Nachfolgerin wird Arianne Moser zur Wahl vorgeschlagen.

Auch der Vize-Präsident, Claude Pfister, gibt sein Amt ab. (Bilder zvg.)

Äusserst erfreulich hat sich auch die Ertragssituation der Bank entwickelt. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um 26,4 Prozent auf 1,43 Millionen Franken gesteigert werden. Auch die Erträge im Zinsengeschäft nahmen, trotz weiterhin engen Margen, auf 10,2 Millionen Franken (+ 0,4 Prozent) zu. Auf der Aufwandseite war es nach den Jubiläumsjahr 2019 möglich, die Kosten um 7,7 Prozent auf 7,63 Millionen Franken zu senken. Aus diesen Ergebnissen resultieren ein

Geschäftserfolg von 3,78 Millionen und ein Jahresgewinn von 1,29 Millionen Franken.

ten. Als Ersatz für die ausscheidenden Verwaltungsratsmitglieder schlägt der Verwaltungsrat Sonja Amport, 45-jährig, aus Aeugst, und Reto Schoch, 53-jährig, aus Jonen, zur Wahl vor. Als Nachfolgerin des abtretenden Verwaltungsratspräsidenten wird den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern Arianne Moser aus Bonstetten zur Wahl empfohlen.

Personelle Veränderungen im Verwaltungsrat Nach 16 Jahren im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis haben der Verwaltungsratspräsident, Franz Hagenbuch, sowie der Vizepräsident, Claude M. Pfister, beschlossen, auf Ende des Amtsjahres 2020/2021 zurückzutre-

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Tipps fürs Homeoffice

Glockenapfel – figurbetonter Frischling

Es lohnt sich, den Raum für das Homeoffice bewusst auszuwählen und zu gestalten.

Viele einst einheimische Wintergemüsesorten und -arten waren verschwunden, erleben aktuell aber ein Comeback. Die Serie «Saison-Lieblinge» lädt dazu ein, vergessene Raritäten zu entdecken.

Spätestens seit den erneuten CoronaMassnahmenverschärfungen Mitte Januar, befinden sich viele von uns im Homeoffice. Was zuerst nach einer ganz lustigen Abwechslung vom üblichen Büroalltag tönt, entwickelt sich für viele zu einem Albtraum in den eigenen vier Wänden. Plötzlich ist eine klare Trennung zwischen unserem Privatleben und Geschäftsalltag nicht mehr möglich, sowohl örtlich wie auch mental. Man ist immer ein bisschen im Büro und nie wirklich zu Hause. Wenn die Bedingungen suboptimal sind, leiden sowohl die Arbeit wie auch das Privatleben. Gerade weil es die privaten Bedürfnisse wie auch die geschäftlichen Erwartungen gleichermassen abzudecken gilt, muss eine klare Ordnung und Struktur, sowohl vor Ort wie auch mental, herrschen. Dafür braucht es eine gute Planung, eine rasche Umsetzung sowie Kontinuität. Die Gestaltung eines Homeoffice muss gut durch-

dacht sein. Das Homeoffice sollte sich an einem ruhigen Ort daheim befinden, wo man sich auch wohl fühlt. Der ausgesuchte Raum sollte weder überfüllt und einengend noch allzu karg und nüchtern sein. In den meisten Haushalten steht wohl ein solcher Raum nicht einfach zur Verfügung. Hier gilt es, einen bestehenden Raum umzufunktionieren oder zu optimieren. Sollte der Platz dafür nicht ausreichen, empfiehlt sich ein «mobiles» Homeoffice, mittels eines Rollcontainers oder Rollkorpus. Einrichtungstechnisch ist es wichtig, auf ein bequemes Sitzmöbel und eine gute Beleuchtung zu achten. Wo es Unterlagen und Dossiers gibt, muss ein passendes Ordnungssystem eingeplant werden. Welches System das ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und den räumlichen Möglichkeiten ab. Und schliesslich sollten auch etwas Farbe, eine Pflanze und ein paar wenige Dekorationselemente nicht fehlen. Nur so viel, dass das Homeoffice etwas Leichtigkeit und Ruhe vermittelt. Nicky Tschudi, Ordnungs-Coaching und Redesign-Beratung

Diesen Winter-Liebling erkennen auch Nicht-Obstsortenkenner auf den ersten Blick, denn sein Äusseres ist unverkennbar. Früher, als es noch keine hochtechnologischen Apfellager gab, dank denen man heute das ganze Jahr über Schweizer Äpfel essen kann, waren die Leute dankbar für den Glockenapfel. Denn dieser wird zwar auch im Herbst geerntet, entfaltet sein volles Aromaspektrum aber erst mit der Lagerung. Bis zum Frühjahr kann er im kühlen Keller oder in einer Styroporbox draussen gelagert werden und bleibt so attraktiv und knackig, wenn andere Sorten im Naturlager längst alt und schrumpelig sind. Der Glockenapfel ist erst seit 2009 eine ProSpecieRara-Sorte. Davor war der bereits vor 1865 beschriebene Apfel sowohl im Erwerbsanbau als auch in Privatgärten relativ häufig. Der Baum-

Namensgebende Form: Der Glockenapfel hebt sich deutlich von anderen ab. (Bild zvg.) bestand besteht jedoch mehrheitlich aus überalterten Bäumen und verringerte sich in den letzten Jahren zudem rapide. ProSpecieRara hat den Glockenapfel unter ihre Fittiche genommen hat und verhilft ihm so zu neuem Schwung.

Eleganz mit Charakter Diesen eleganten Apfel zu verlieren wäre jammerschade gewesen. Mit seiner

namensgebenden Glockenform, den rosa Bäckchen und seinem säurebetonten, an Rhabarber und Zitrone erinnernden, feinen, weissen Fruchtfleisch hebt er sich deutlich vom Standardsortiment ab. Wer beim Apfelaroma auf Charakter und nicht ausschliesslich auf Süsse steht, wird mit unserem Winter-Liebling glücklich. Er überzeugt zudem nicht nur roh, sondern auch gebacken und gekocht. Pro Specia Rara


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Vermischtes

Dienstag, 2. Februar 2021

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«Sucht ergreift langsam und schleichend Besitz» Serie Männlichkeit: Weshalb Männer besonders oft von Suchterkrankungen betroffen sind Die moderne Männlichkeit, zwischen Beziehung, Familie und Beruf – im dritten Teil der Serie in Zusammenarbeit mit dem Uerzliker Männer-Mentor Werner Streicher geht es um Sucht.

Das Innenleben suchtkranker Männer Verdrängung hoch

von Salomon SchneideR Der Duden definiert Sucht als «krankhafte Abhängigkeit von einem bestimmten Genuss- oder Rauschmittel oder Ähnlichem.» Sucht kommt besonders oft in Kombination mit unbehandelten Depressionen vor und damit besonders oft bei Männern. Denn der Konsum von Suchtmitteln führt zu einem bestimmten Erlebniszustand, der das Leben für den Moment erträglich macht. Im nächsten Moment braucht es jedoch mehr von diesem Suchtmittel und es ist für den Moment wieder alles in Ordnung. Sucht kommt deshalb schleichend. Sie verkleidet sich als Genuss und begleitet einen Menschen immer häufiger, bis das Genussmittel zum Suchtmittel geworden ist. Dieser Prozess kann Jahre oder Jahrzehnte dauern. Werner Streicher: «Sucht ist wie ein Eisberg, dessen Ausmass erst wahrgenommen wird, wenn es zu spät ist. Zu Beginn der Sucht reagieren die meisten Süchtigen mit Verharmlosung, Verdrängung, Vertuschung und Umdeutung.»

Von der Neugier zur Sucht Suchtthematiken beginnen meistens mit Neugier. Die Belohnung für die Neugier ist die angenehme Hauptwirkung des Suchtmittels. Dies kann der fröhliche Rausch des Alkohols sein, das befriedigende Gefühl nach dem Verzehr einer leckeren Mahlzeit oder das wohlige Aufgehen zweier ineinander verschlungener Körper. «Nach dem Konsum kommt auch immer die unangenehme Nebenwirkung. Nebenwirkungen tauchen nicht nur bei Substanzen auf, sondern auch bei süchtigen Beziehungen. Der Ablauf ist je nach Suchtmittel ganz anders. Schlechte Laune, Schuldgefühle, innere Leere und vieles mehr können Symptome sein. Was alle Suchtmittel

Licht gezielter einsetzen Unnötige Lichtemissionen vermeiden, das will eine parlamentarische Initiative, mitunterzeichnet vom Affoltemer EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, im März 2020 (der «Anzeiger» hat berichtet). Letzte Woche hat sie der Kantonsrat mit 92 Stimmen – nötig gewesen wären 60 – deutlich an den Regierungsrat überwiesen. «Die Lichtemissionen haben sich in den letzten 30 Jahren beinahe verdoppelt», sagt Sommer. Das störe den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und sei dadurch nicht nur schädlich für die Gesundheit des Menschen, sondern wirke sich auch negativ auf die Biodiversität aus. Darüber hinaus sei Lichtverschmutzung eine massive Energieverschwendung.

Auf Zeit und Nutzen optimieren Eine Ergänzung des Planungs- und Baugesetzes soll deshalb künftig praxisnah und behördenverbindlich festlegen, dass Beleuchtungsanlagen auf ihren Verwendungszweck optimiert und nur zu Zeiten betrieben werden, in denen sie einem Beleuchtungsbedürfnis dienen. Lichtverschmutzung lasse sich ohne besonderen Aufwand vermeiden, heisst es in der Initiative, «wenn an Lichtanlagen Faktoren wie Lichtintensität, Helligkeit, Lichtspektrum, Lichtfarbe, Auswahl und Platzierung der Leuchten, Ausrichtung und Abschirmung, aber auch die Betriebszeit ganz auf den Beleuchtungszweck ausgerichtet werden.» (tst.)

Kontrolle

niedrig

Bindung zur Sucht

Ablehnung

Aggressive Suchtunterdrückung: Ich will die Sucht nicht sehen; In den Keller mit dir! Verdrängung

Entschlossener SuchtBändiger: Ich werde die Sucht mit allen Mitteln gewaltsam niederzwingen Radikalisierung

Resignative Kapitulation: Ich bin nicht süchtig. Ich selbst habe damit nichts zu tun Verleugnung

Identifikation mit der Sucht: Ich bin nur eine Bestie, Wolf unter Wölfen, Selbst Umdeutung Verharmlosung

Wer jemanden auf eine Suchtkrankheit anspricht, löst oft obenstehende Reaktionen aus. Je emotionaler sie verfochten werden, desto tiefer die Sucht. (Grafik Werner Streicher) gemeinsam haben, ist, dass sie den Wunsch zur erneuten Bedürfnisbefriedigung auslösen», erläutert Streicher.

Nebenwirkungen der Sucht Bei Süchtigen nehmen die Nebenwirkungen immer mehr zu und es braucht immer mehr, um die Sucht zu befriedigen. Werner Streicher: «Sucht ist mit jener Abkürzung vergleichbar, bei der man selbst durchkommt, jedoch sein Gepäck zurücklassen muss. Wenn man dann zurück auf dem Weg ist, fehlt Vieles, aber man kann die nächste Abkürzung nehmen, denn man hat ja kein Gepäck mehr, das man verlieren könnte. Das Ziel der Suchtbefriedigung ist das schnelle, angenehme Gefühl, anstatt sich auf die Breite seiner Bedürfnisse und Wünsche zu konzentrieren. Wenn man der Sucht nachgibt, kommt zuerst die Erleichterung, dann kommen jedoch unweigerlich die Schuldgefühle. Dies führt zu einer Abwärtsspirale, die zunehmend jegliches Handeln dominiert.»

Die häufigsten Süchte «Das Hauptschwierigkeit bei Suchtthematiken besteht darin, dass Süchtige überzeugt sind, dass sie die glücklichsten Menschen überhaupt sind und jegliche Anerkennung einer Sucht ablehnen. Deshalb müssen Süchtige oft sehr

viel verlieren oder es muss etwas Drastisches passieren, bis sie die Sucht anerkennen», erläutert Werner Streicher. Gerade bei Substanzen wie Alkohol und illegalen Drogen kommt es oft zum Verlust von Familie, Freunden, Dach über dem Kopf und Anstellung, bis die Betroffenen sich für eine Therapie entscheiden oder viel häufiger, nach der Therapie nicht mehr rückfällig werden. Als in der Schweiz am stärksten verbreitete Süchte gelten: Tabak, Alkohol, Essen, Sex, Pornografie, Medikamente, illegale Drogen.

35 Jahre mit Suchtkranken gearbeitet Robi Keiser, langjähriger Leiter der Werkstatt der «Alternative», des Vereins für umfassende Suchttherapie in Ottenbach, erläutert, wie sein Arbeitsalltag mit Schwerstabhängigen ausgesehen hat: «In meinen 35 Jahren Berufserfahrung im Suchtbereich habe ich festgestellt, dass der Alltag von Suchtkranken primär von Entbehrungen geprägt ist. Sie haben sich vor ihren Problemen in die Sucht geflüchtet. Heroinabhängige haben sich primär nach Liebe gesehnt, Kokser primär nach Energie. Gemeinsam haben sie, dass sich ihr ganzes Leben irgendwann nur noch um die Substanz gedreht hat, bis es ums Überleben ging. Mit der Liberalisierung der Suchtbehandlung siechen die Junkies

nicht mehr auf der Strasse dahin, sondern konnten in Institutionen aufgefangen werden. Zur Sucht konnten meistens psychische Erkrankungen diagnostiziert werden. Wenn wir diese nicht behandeln, haben wir auch keine Chance, die Sucht zu behandeln. In meiner Rolle als Werkstattchef wurde ich schnell zur Vertrauensperson. Nach der Entgiftung war die psychosoziale Komponente Hauptthema der Therapie. Spannenderweise waren es fast nur Männer, die wir einzeln behandelt haben. Wenn Frauen bei uns im Ulmenhof waren, dann meistens mit Partnern.»

Zugang zu den Ängsten finden Als Robi Keiser seine Arbeit im Suchtbereich begann, erhielten Klienten meistens noch Kostengutsprachen für zwei Jahre. Heute seien es nur noch acht bis zwölf Monate: «Unsere suchtkranken Männer haben meistens ein sehr konservatives Rollenbild und den Anspruch, für sich und ihre Familie zu sorgen. Wenn sie diesem Rollenbild nicht gerecht wurden, flüchteten sie sich immer stärker in den Rausch und wurden dadurch ihrem Anspruch noch weniger gerecht. Wenn sie dann bei uns in der Suchttherapie sind, ist ihnen meistens nicht bewusst, wie weit ihr Weltbild und ihr Leben sich unterscheiden.» Die Arbeit mit Frauen fiel Robi Keiser tendenziell leichter. Mit Männern jedoch konnte er nachhaltigere Therapieerfolge verbuchen. Er war das «Alpha-Tier» in der Werkstatt und wenn er den männlichen Klienten auf Augenhöhe begegnete, konnte er mit ihnen über ihre Ängste und Schwächen reden. In seinen Erfahrungen setzen Frauen ihre Ängste tendenziell taktisch ein, während Männer Mühe bekunden, überhaupt einen Zugang zu ihren Ängsten zu finden. Schliesslich ist er überzeugt, dass Sucht zur Gesellschaft gehört. Deshalb brauche es flankierende Massnahmen. Der Weg aus der Sucht sei lang und hart. Viele Klienten seien entsprechend mehrfach im Ulmenhof gewesen. Prävention ist deshalb für Robi Keiser ein ganz wichtiger Pfeiler der Suchtpolitik.

Sucht vermeiden Bei der Suchtprävention ist es zentral, in sich hineinzuhören, erklärt Werner Streicher: «Wenn Sie regelmässig den Wunsch nach der Befriedigung eines bestimmten Bedürfnisses verspüren, sind sie suchtgefährdet und sollten dem Bedürfnis so lange nicht nachgeben, bis es nachlässt. Langeweile, Depression, Überforderung; Sucht hat viele Wurzeln. Es ist jedoch zentral, dass Sie nicht einfach die Symptome mit anderen Triebbefriedigungen bekämpfen, sondern Ihr Leben analysieren und Ihren Alltag so gestalten, dass kein Bedürfnis regelmässig die Oberhand gewinnt.»

Der Weg aus der Sucht Der Weg aus der Sucht besteht primär darin, die Bandbreite der individuellen Möglichkeiten wieder zu erweitern, seinen Alltag wieder so gestalten zu können, dass alle Bedürfnisse Platz haben, ohne dass eines oder mehrere Bedürfnisse dominieren. Ohne professionelle Unterstützung schaffen jedoch die wenigsten Süchtigen den Ausstieg. Werner Streicher: «Am wichtigsten ist es, jemanden zu haben, dem Sie von Ihrem Rückfall erzählen können und es auch zu tun. Denn Rückfälle gehören in den meisten Fällen zur Suchttherapie einfach dazu. Das Hauptproblem von Rückfällen ist jedoch der sogenannte Rückfallschock. Bei Rückfällen kommt es zu Schuldgefühlen und negativen Nebenwirkungen, die viel stärker sind als noch während der unbehandelten Sucht.» «Viele Süchtige verlässt deshalb nach einem Rückfall der Mut und sie geben auf – und damit geben sie alles auf, was sie erreicht haben. Ich empfehle Süchtigen, sich eine soziale Gruppe mit vergleichbar Betroffenen zu suchen, die ebenfalls achtsam mit der Sucht umgehen wollen. So gibt es eine gute Chance, wieder ein glückliches, selbstbestimmtes Leben führen zu können.» Moderne Männlichkeit zwischen Beziehung, Familie und Beruf. Bereits erschienen: Konfliktbewältigung (12. Januar), Depression (22. Januar). Die weiteren Themen: Missbrauch und Machtwirkung.

Lernende informieren Jugendliche im Berufswahlalter

Erste Erfahrungen mit dem «Lernenden-Talk» des Lehrstellenforums und des biz Urdorf Am vergangenen Mittwoch ging der erste «Lernenden-Talk» über den Bildschirm. Morgen Mittwoch, 3. Februar, geht es weiter. Lernende der Ernst Schweizer AG und der Schreinerei Schneebeli stellen sich Fragen von Jugendlichen. Moderiert wird der Anlass von einem Berufsberater. von Regula ZellwegeR Fabian Maestri und Tanja Bosnjak, KVLernende bei der Amag in Cham, hatten sich am vergangenen Mittwoch gut auf ihren Auftritt im Lernenden-Talk vorbereitet. Zuerst stellten sie sich und ihre Lehrfirma über Zoom vor – zu Hause, vor dem Bildschirm sitzend, denn sie arbeiten teilweise im Homeoffice. Die Berufsberaterin Corina Bacso und ihr Kollege Georg Spindler betreuen das Projekt beim biz Urdorf. Corina Bacso übernahm beim ersten Lernenden-Talk die Moderation. Dazu gehörte zu Beginn eine kleine Umfrage online, die besagte, dass die Zuschauer das KV als beste Grundausbildung bewerteten. Niemand war der Meinung, eine KV-Lehre sei gemütlich und entspannt. Beide Lernende haben das E-Profil gewählt, die «Erweiterte Grundbildung»: Schwerpunkte sind Wirtschaft und Gesellschaft, Englisch und Französisch. Das heisst, sie absolvieren eine KVGrundbildung ohne Berufsmaturität.

Das M-Profil schliesst mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ und der Berufsmaturität ab. Die Schwerpunkte beim B-Profil liegen bei Information, Kommunikation und Administration. Englisch ist obligatorische Fremdsprache. Nach den ersten Stellungnahmen der Lernenden und ein paar Fragen der Berufsberaterin, öffnete Corina Bacso den Kreis für Fragen aus dem Publikum. Diese blieben vorerst aus. Die Berufsberaterin verstand es danach hervorragend, mit ihren weiteren Fragen bei den beiden Lernenden berufswahlrelevante Faktoren herauszulocken. Sie liess den jungen Menschen viel Raum und hielt sich sympathisch lenkend im Hintergrund.

Fragen von Jugendlichen Später stellten zwei Jugendliche Fragen: Jonas erkundigte sich nach dem Lohn, nach den Ferien, nach dem PC fürs Homeoffice und ob das GA bezahlt sei. Die Lernenden in der Autobranche lächelten und meinten: «Nein, aber wir bekommen 15 Autofahrstunden!» Sie haben 27 Tage Ferien. Den Lohn nannten die beiden transparent: 850 Franken im zweiten Lehrjahr, 1200 Franken im dritten. Luca wollte wissen, weshalb die beiden die Autobranche gewählt haben. Sie waren sich einig: Eine zukunftsträchtige Branche mit vielen Möglichkeiten der Karrieregestaltung. Tanja Bosnjak

Unternehmen. Sie ermunterten die Zuschauer, offen zu sein, gezielt formulierte, fehlerlose Bewerbungen zu senden und Bewerbungsgespräche mit einer Vertrauensperson vorher zu üben. Das zweite Gespräch mit der Lernenden Detailhandelskauffrau Aurora Maiori fiel leider der Technik zum Opfer.

Weitere «Lernenden-Talks»: Mittwoch, 3. Februar, mit Lernenden der Ernst Schweizer AG und der Schreinerei Schneebeli, 14 Uhr, Berufe: Metallbaukonstrukteur/in EFZ, Metallbauer/ in EFZ, 15.30 Uhr, Beruf: Schreiner/in EFZ;

Am 3. Februar folgt der zweite «Talk» mit Alicia Bartels, Lernende Metallbaukonstrukteurin. (Bild zvg.) erzählte von ihren Erfahrungen bei der Bewerbung: «Autos standen nicht im Zentrum meiner Interessen. Ich sagte beim Gespräch mit einem Lächeln, dass ich weiss, dass Autos einen Motor und vier Räder haben.» Sie zeigte Humor und vermittelte ihre Lernbereitschaft zum Thema Auto – und bekam die Lehrstelle. Es gefällt ihr gut in dieser eher männerdominierten Branche. Sie arbeitet im Moment im HR – und da sind ausschliesslich Frauen beschäftigt. Die Lernenden erzählten auch, wie sie selbst ihren Berufsfindungsprozess erlebt haben und empfahlen, möglichst in viele Berufen zu schnuppern. Ihnen gefielen nicht nur die Tätigkeiten bei der Amag, sondern auch das Klima im

Mittwoch, 17. Februar, mit Lernenden der Spitex Knonaueramt und Senevita Obstgarten, 14 und 15.30 Uhr, Beruf: Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ; Weitere Daten und Infos: www.berufswahl.zh.ch/ veranstaltungen oder Mail an biz.urdorf@ajb.zh.ch.

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Vermischtes

Tête-à-tète im Chilehuus Eine Mitarbeiterin des Kirchenteams empfängt einen Gast und gestaltet mit ihm eine gemeinsame Stunde. Das ist das neue Angebot der reformierten Kirche Affoltern. Durch den erneuten Stillstand des öffentlichen Lebens finden auch in der Kirche kaum noch Veranstaltungen statt. Gottesdienste dürfen zwar noch gefeiert werden, doch alle anderen Anlässe wie Treffpunkte, Kurse, Konzerte oder Chorproben sind abgesagt oder aufgeschoben. Für viele Menschen ist das eine schwierige und bedrückende Situation. Manchen fällt die Decke auf den Kopf, viele vermissen die gewohnten Gespräche und Begegnungen. Ihnen möchte die reformierte Kirche Affoltern mit einem neuen Angebot entgegenkommen und lädt ein zu einer Stunde zu zweit: Eine Mitarbeiterin des Kirchenteams empfängt einen Gast und gestaltet mit ihm eine gemeinsame Stunde. Das kann ein persönliches Gespräch sein, eine Diskussion über sachliche oder philosophische Themen, die Lektüre eines Textes oder auch ein gemeinsamer Spaziergang. Selbstverständlich unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. Willkommen sind alle Interessierten – doch nur eine Person pro Tag! Gabriela Bregenzer, Sozialdiakonin Montag bis Freitag, von 14 bis 15 Uhr. Nur mit

Dienstag, 2. Februar 2021

Mit offensivem Spiel und Disziplin zum Erfolg Paul Börlin war von 1992 bis 1994 Spielertrainer beim FC Affoltern Er gehört zur Reihe der renommierten Trainer mit Nationalliga-Vergangenheit, welche in den 90er- und NullerJahren beim FC Affoltern wirkten. Mit ihm schaffte das Fanionteam den Aufstieg von der 3. in die 2. Liga und belegte in der Folgesaison den beachtlichen vierten Platz.

chen für die Zukunft. Nun konzentrierte er sich ausschliesslich auf seine Trainertätigkeit. Erste Station war dabei der SC Zug, danach folgte der FC Luzern mit der Betreuung der U18 und der U21. Mit dem FC Goldau feierte Börlin den Aufstieg in die 2. Liga Inter und mit dem SC Cham sogar denjenigen in die 1. Liga. Noch einmal – in der abgebrochenen Saison 2019/20 – übernahm der Unverwüstliche eine Mannschaft und betreute den SC Steinhausen. Dieses Engagement ist inzwischen beendet.

von Rolf obeRhänsli

Trainergrundsätze

Am Anfang stand das unbeschwerte Kicken auf dem Schulhausplatz von Bubendorf im Kanton Basel-Landschaft. Nach ersten Auftritten beim FC Liestal im Alter von 15 Jahren wurde der FC Basel auf das Talent aufmerksam, so dass Paul Börlin bereits als 17-Jähriger für die Reserven der «Bebbis» auflief. Als technisch versierter und läuferisch starker Mittelfeldspieler sowie guter Linksfuss liessen auch Einsätze mit der Juniorennationalmannschaft nicht lange auf sich warten. Bis 1983 blieb Paul Börlin seinen Wurzeln treu, spielte für Concordia Basel, den FC Birsfelden und die Old Boys Basel, allesamt 1.-Liga-Vereine seiner Region. Dann erfolgte ein erneuter Karrieresprung.

Voranmeldung unter Telefon 044 761 24 00 (vormittags).

«Kinder brauchen Grenzen - aber wie?» Am Freitag, 12. Februar, startet ein dreiteiliger Online-Kurs für Eltern via Zoom. Im Fokus stehen Erziehungsfragen. Erziehung kann eine Herausforderung sein – oft geraten Eltern in Situationen, die sie überfordern, wenn es darum geht, Grenzen zu setzen. Wann, wie viele und welche Grenzen sinnvoll sind und wie diese auch noch durchgesetzt werden können, sind nur einige Fragen, die ab dem 12. Februar in einem dreiteiligen Kurs im Fokus stehen. Sobald die alltäglichen Kleinigkeiten einem über den Kopf wachsen und vielleicht sogar die Partnerschaft darunter zu leiden beginnt, ist es Zeit, sich gemeinsame Regeln zu überlegen. Doch wie weit sollen oder dürfen Kinder hier mitreden? Wie soll man reagieren, wenn sich das Kind nicht an die Regeln hält? Warum rastet das Kind bei einem «Nein» aus? Dies und vieles mehr kommt an diesem wertvollen Kurs zur Sprache. Die Kursleiterin, Prisca Valguarnera, ist selbst Mutter von drei Kindern. Sie erzählt über psychologische Hintergründe und deren Zusammenhänge im Alltag und bringt viele praktische Beispiele, die dabei helfen können, die Batterien der Eltern wieder aufzutanken. Dieser Vortrag findet jeweils um 19 Uhr via Zoom per Computer, Tablet oder Smartphone statt. Bei einer Teilnahme via Tablet oder Mobiltelefon muss vorgängig das Zoom-App heruntergeladen werden. Das Gerät sollte über eine Kamera sowie ein Mikrofon verfügen. Hilfreich sind ausserdem eine gute, stabile Internetverbindung und eine möglichst störungsarme Umgebung. Das Kurswesen-Team bietet diesbezüglich gerne Unterstützung an. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

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Aufstieg in die Nati A unter Hitzfeld Mit dem Sportclub Zug unter der Ägide von Ottmar Hitzfeld gelang der Aufstieg in die höchste Fussballliga der Schweiz. Diese drei Saisons beim Innerschweizer Verein bildeten den Höhepunkt seiner Spielerkarriere. Das Jahr 1987 mit der Ausbildung zum Trainer, ausgestattet mit dem A-Diplom, läutete Börlins nächsten Karriereschritt ein. Gleichzeitig engagierte er sich als Spielertrainer beim FC Ibach. Beim SC Cham folgte eine weitere Spielertrainertätigkeit, und als Spieler erreichte der Mann aus Bubendorf den Aufstieg mit dem SC Kriens in die Nationalliga B. In der Saison 1992/93 schliesslich durfte sich der FC Affoltern glücklich schätzen, Börlin als Spielertrainer einzustellen. Mit diesem Engagement markierte er den endgültigen Übergang vom Spieler zum Spielertrainer. Obwohl er bei seinen Schützlingen äusserst beliebt war, die Mannschaft zum Aufstieg führte, und danach mit ihr den vierten Platz belegte, musste er bereits nach der zweiten Saison der isländischen Fussballlegende Sigi Gretarsson weichen. «Die Mannschaft war super, alles feine Burschen», erinnert sich Börlin. Und auch die Leute, die im Verein mitwirkten,

Unter Paul Börlin lief der FC Affoltern zu beachtlichen Leistungen auf. (Bild zvg.) seien sehr nett gewesen. «Alles war sehr familiär», und besonders verbunden blieb er mit Röbi Hinden, dem Platzwart, sowie Coach Hans Stierli. Noch lange habe er mit verschiedenen Spielern Kontakt gepflegt und mit Bela Kaldos sei er noch immer befreundet, ergänzt Börlin. Ein Wermutstropfen aber bleibt. Trotz Aufstiegs und der beachtlichen Rangierung in der Folgesaison wurde sein Vertrag nicht verlängert. «Der Präsident hatte anscheinend eine bessere Lösung», vermerkt Börlin lakonisch. Vergeblich war auch ein fulminantes Plädoyer von «Hofjournalist» Hans Jucker, der nach dem finalen 2:0-Sieg gegen Horgen im «Anzeiger» schrieb:

«Das war der beste FCA aller Zeiten. Ein grosses Verdienst kommt dabei auch Spielertrainer Börlin zu, der es verstand, eine kompakte Equipe zu formen, der auch auf dem Spielfeld mit einem grossen Laufpensum, vor allem aber seinen raffiniert getretenen Freistössen und Eckbällen, ein steter Gefahrenherd für die Gegner war.»

Vom Spielertrainer zum Trainer Durch Engagements beim FC Adliswil und dem FC Küssnacht endete seine Spielertrainer-Karriere. Mit der Eröffnung seines Sportgeschäfts in Cham stellte Paul Börlin entscheidende Wei-

Paul Börlin blickt zurück auf ein beeindruckendes Palmarès. Gibt es eine Trainer-Philosophie, auf die seine Erfolge gründen? «Disziplin, Freude am Sport und erfolgsorientiert Fussball spielen sowie die Liebe zum offensiven Fussball», nennt er als Erfolgsgaranten. Doch auch akribisches Arbeiten, nichts dem Zufall zu überlassen, seien für ihn stets wichtig gewesen, meint Börlin. Streng, geradlinig und fordernd, so würde er sich als Trainer charakterisieren. In seiner langen Karriere mit wechselnden Stationen hat er manch unterschiedliche Trainer erlebt. Ottmar Hitzfeld mit seinem ihm eigenen Gespür und der Fähigkeit, Spieler weiterzuentwickeln, thront über allen. Doch auch Spieler, deren Fähigkeiten besonders eindrücklich waren, haben seinen Weg gekreuzt. Werner Killmaier, von Hertha Berlin kommend, sei als Torjäger von aussergewöhnlicher Klasse und durch sein feines Wesen auch menschlich ein grosses Vorbild gewesen. Durch seine wechselnden FussballStationen erlebte Börlin ebenso Unterschiede in der Fussballkultur. Seiner Ansicht nach legen die Zürcher mehr Wert auf eine gute Technik, während die Innerschweizer in der Regel Kämpfernaturen seien. Noch heute betätigt sich der 62-Jährige sportlich. Allerdings hat er inzwischen das Gerät gewechselt, vom Fussball zum Tennis-Racket. Ausserdem wandert er gerne, fährt Ski und hat als weiteres Hobby, das Pilzesammeln entdeckt. Dass kulinarischer Genuss und sportliche Aktivitäten sich nicht auszuschliessen brauchen, beweist Börlins gelernter Beruf als Konditor-Confiseur und die Tatsache, dass er seit über 30 Jahren ein angesehenes Sportgeschäft in Cham führt. Ausschlaggebend für den Berufswechsel war laut Börlin, dass er durch den Sport mehr mit der neuen Branche verbunden sei als mit Torten, Kuchen und süssem Gebäck. «Doch diese geniesse ich weiterhin mit Vorliebe», räumt Börlin ein.

Die Slalomform stimmt bei Reto Mächler Der 19-Jährige vom Skiclub Hausen wird Schweizer U21-Meister Der Skirennfahrer vom Skiclub Hausen doppelt nach und wird Schweizer Meister der Nachwuchskategorie U21 im Slalom. Seit seinem Sieg im Dezember an den Schweizer Meisterschaften in der alpinen Kombination geht es für den erst 19-Jährigen Schlag auf Schlag weiter mit Highlights. So durfte er seine ersten Erfahrungen im Europacup machen und konnte am letzten Mittwoch in der U21 Schweizer Meisterschaft den Sieg im Slalom feiern. «Zurzeit läuft es wie geschmiert im Slalom. Das Gefühl stimmt, das Selbstvertrauen ist da und es macht einfach Freude», erklärt Mächler seine Form. Dank einer guten Startnummer konnte der Thalwiler früh im ersten Lauf starten und profitierte von den gu-

ten Bedingungen an einem seiner Lieblingshänge in Gstaad. Bereits bei Halbzeit hatte Mächler im Berner Oberland mit acht Hundertstelsekunden in Führung gelegen. Im zweiten Lauf konnte sich Mächler noch steigern und gewann mit 95 Hundertstelsekunden Vorsprung seinen ersten Titel in der U21.

Fokus auf Riesenslalom Das Jungtalent wird nun die nächsten zwei Wochen Riesenslalomrennen bestreiten, bevor es dann im Europacup für ihn mit Slalom weiter geht. Das Ziel dieser Saison ist nach wie vor eine Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft. Mit der jetzigen Form darf man gespannt sein, was der junge Skifahrer noch alles auf dem Köcher zaubert.

Reto Mächler durfte sich am Mittwoch die Goldmedaille umhängen lassen. (Bild zvg.)

Stefano Battiston, Keos


Unsere Auftraggeberin, die Anox AG (www.anox-ag.ch) in Affoltern am Albis ist eine langjährige, national führende Unternehmung (rund 25 Mitarbeitende) im Bereich Aluminiumbearbeitung/Oberflächentechnik. Die Produkte finden grossen Anklang in verschiedenen Anwendungsgebieten. In ihrem Auftrag suchen wir nach Absprache für die Abteilung «mechanische Fertigung» einen kompetenten und versierten

Mitarbeiter CNC Fräsen mit Entwicklungspotential (m/w) (Polymechaniker / Produktionsmechaniker o.ä.)

Diese Abteilung verfügt über einen vielseitigen und modernen Maschinenpark mit CAM-Technologie. Komplexe Präzisionsteile (Aluminiumbleche) für die Hightech-Industrie werden hier gefertigt. Für diese abwechslungsreichen Arbeiten suchen wir infolge einer Erweiterung einen Fachmann für die Programmierung, Optimierung und Einrichtung der Maschinen. Langfristiges Ziel ist es, mehr Verantwortung zu übernehmen (Lehrlingsausbildung sowie die Führung eines kleinen Teams). Wir möchten einen erfahrenen Allrounder im Bereich CNC ansprechen. Sie bringen eine Ausbildung in der Zerspanung mit (Polymechaniker / Produktionsmechaniker oder allenfalls Anlage- und Apparatebauer mit entsprechender Erfahrung). Sie sind eine zuverlässige, qualitätsbewusste und engagierte Persönlichkeit für anspruchsvolle Arbeiten und beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift. Sie sind teamfähig und schätzen einen modernen Arbeitsplatz. Gute EDV-Kenntnisse runden Ihr Profil ab. Unsere Kundin bietet Ihnen eine spannende Aufgabe in einem zukunftsorientierten und dynamischen Umfeld sowie ein gutes Arbeitsklima in einem eingespielten Team.

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