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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 9 I 171. Jahrgang I Freitag, 3. Februar 2017

Ämtler Tandem

Kein Knicks in London

Das Pilotprojekt der reformierten Kirchen ist nach dem ersten Jahr auf Kurs. > Seite 3

Heidi Hollenweger durfte 2004 von Prinzessin Anne einen Justice Award entgegennehmen. > Seite 7

Fürsorgerisch fremdplatziert Der Kanton Zürich hat ein eigenes Forschungsprojekt zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen lanciert. Untersucht wird nebst der historischen Gesetzgebung zum Thema, Kosten- und Nutzenüberlegungen im Vollzug sowie Medikamentenversuchen auch die hiesige Heim- und Anstaltslandschaft im Zeitraum von 1830 bis 2016. Auch wenn noch nicht bestimmt ist, welche Institutionen angegangen werden: «Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Institutionen oder Betroffene aus dem Knonauer Amt vorkommen», verrät Staatsarchivar Dr. Beat Gnädinger, der das Projekt leitet. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Michael Theurillat und Katrin Tandler, Bibliotheksleiterin. (Bild Andrea Bolliger)

Krimi in Hausen Michael Theurillat schreibt Gesellschafts-Krimis. In der Bibliothek Hausen, las er aus seinem neusten Roman «Wetterschmöcker». Dieser spielt in Zürich, Zug, Paris – und im Muotatal. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Musik verbindet Internationales Publikum am Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. > Seite 8

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Musikalisches Tattoo Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen mit DudelsackUnterstützung. > Seite 9

Niels Hintermann muss sich noch empfehlen Selektioniert für die Weltmeisterschaften in St. Moritz Swiss Ski hat bekanntgegeben, welche Athleten die Schweiz an den Ski Weltmeisterschaften in St. Moritz vertreten dürfen. Niels Hintermann ist mit dabei. Das bedeutet noch nicht, dass er auch ein Rennen bestreitet. ................................................... von andrea bolliger Nach seinem Exploit in der Alpinen Kombination am Lauberhornrennen und weiteren Weltcuppunkten in den beiden Abfahrtsrennen von GarmischPartenkirchen, ist Niels Hintermann für das Abfahrtsrennen und die Alpine Kombination an der Weltmeisterschaft in St. Moritz selektioniert worden. Ob er tatsächlich eines der Rennen fahren kann, ist noch nicht klar, denn in beiden Disziplinen muss er sich noch empfehlen. Im Abfahrtsrennen vom Samstag, 11. Februar, sind Patrick Küng, Beat Feuz und Carlo Janka gesetzt. Um den vierten Startplatz bewerben sich neben Niels Hintermann auch Mauro Caviezel und Nils Mani. Wer von den Dreien starten kann, entscheiden die Trainer aufgrund der Trainingsergebnisse vor Ort. In der Alpinen Kombination sind am Montag, 13. Februar, Justin Murisier, Mauro Caviezel und Carlo Janka gesetzt. Neben Hinter-

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Stumpen rauchen Serie «Alte Geschichten»: die Zigarrenfabrik beim Sternenplatz. > Seite 15

Falsche Bewertungen verärgern Wirte Technischer Fortschritt und Digitalisierung machen auch vor der Gastronomie nicht Halt – mit allen Vorteilen, aber auch einigen Nachteilen. Einen hob Vreni Spinner, Präsidentin von Gastro Affoltern, an der Generalversammlung vom vergangenen Dienstag hervor: die zunehmende Abhängigkeit von Beurteilungsportalen. Als «bedenklich» bezeichnet die «Rössli»-Wirtin die Glaubwürdigkeit dieser Bewertungen und schildert einen Fall, in dem ein «Gast» für denselben Abend zwei verschiedene Mettmenstetter Restaurants bewertet habe. «Dem sind wir immer mehr ausgeliefert», so Vreni Spinner. Für eine weitere unerfreuliche Entwicklung macht die Gastro-Präsidentin die Zunahme von Kochsendungen im Fernsehen verantwortlich: Immer mehr bekommen es die Ämtler Wirte demnach mit Gästen zu tun, die sich selber für bessere Köche, besseres Servicepersonal und bessere Geschäftsführer halten. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13 anzeigen

Niels Hintermann freut sich über die WM-Selektion. (Bild Andrea Bolliger) mann sind Luca Aerni und Nils Mani Anwärter auf den vierten Startplatz. Für Niels Hintermann ist bereits die Selektion ein Grund zur Freude. Kurz nach deren Bekanntgabe vermeldete er via Facebook, für ihn gehe damit sein Traum in Erfüllung, die

Schweiz an einem Grossereignis vertreten zu dürfen. Mögliche Startzeiten von Niels Hintermann in St. Moritz: Abfahrt: Samstag, 11. Februar, 12 Uhr. Kombination: Montag, 13. Februar, 10 Uhr Abfahrt und 13 Uhr Slalom.

Engpass Arnistrasse Ämtler Zivilschützer bewegt und mobilisiert an der Ski-WM 150 Interessierte am Info-Anlass in Hedingen ZSO Albis stellt 24 Personen für Shuttledienst Der Aufmarsch zum Informationsanlass, zu dem der Gemeinderat eingeladen hatte, war stattlich. Zur Verbesserung der Situation wurden ihnen gleich vier Varianten präsentiert. Gut und gerne 150 Interessierte fanden am Mittwochabend den Weg in die Schachen-Turnhalle – weit mehr als gewöhnlich zu den Gemeindeversammlungen. Und sie alle wollten sich ein Bild über mögliche Verbesserungen der Verkehrssituation im Unterdorf machen, wozu die aus Mitgliedern der Gemeinde, der Polizei und Verkehrsplanern zusammengesetzte Arbeitsgruppe dann auch gleich vier Varianten präsentierte. Mit den unterschiedlichen Versionen, hielt Gemeindepräsident Bertram Thurnherr zu Beginn fest, zeige man in einem ersten Schritt vier Möglichkeiten auf, welche sich nach intensiver Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgruppe als

praktikabel herausgeschält hätten: Unterbindung der Durchfahrt, Einbahnstrasse mit Gegenverkehr via Maienbrunnenstrasse, Einbahnstrasse mit Gegenverkehr via Unterdorfstrasse oder Installation einer Lichtsignalanlage für Richtungsbetrieb. Zu den von Verkehrsplaner Armin Jordi präsentierten und erläuterten Varianten konnten anschliessend in einer ersten offenen Runde vertiefende Fragen gestellt und in der Schlussdiskussion dazu Stellung bezogen werden. Der Gemeindepräsident wie auch der Vorsteher Tiefbau und Sicherheit, Ruedi Fornaro, forderten die Anwesenden auf, aktiv mitzuwirken und das Auditorium kam dieser Ermunterung auch rege nach. Dies war am Mittwochabend noch einmal ein klarer Beleg dafür, wie sehr der Engpass Arnistrasse und die unvorteilhafte Verkehrssituation dort die Hedingerinnen und Hedinger bewegt. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Vom 6. bis 19. Februar finden in St. Moritz die Ski-Weltmeisterschaften statt. Zu einem möglichst reibungslosen Ablauf sollen auch Zivilschützer beitragen. Mit dabei sind 24 Angehörige der Zivilschutzorganisation Albis. ................................................... von thomas stöckli Gemäss Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz können Zivilschützer für Einsätze zugunsten der Gemeinschaft aufgeboten werden. Davon machen auch die Organisatoren der Ski-WM in St. Moritz Gebrauch. 3175 Diensttage hat der Bund dafür bewilligt. Geleistet werden diese durch verschiedene Zivilschutzorganisationen aus den Kantonen Graubünden, St. Gallen und Zürich. Bereits seit Montag stehen Zivilschützer aus dem Kanton Zürich in St.

Moritz im Einsatz. Für die Ämtler beginnt die Ski-WM am kommenden Sonntag, 5. Februar. Ihr Auftrag: der Bus-Shuttledienst zwischen Medienzenter und Zielgelände. In drei Etappen stehen dafür vom 5. bis 21. Februar insgesamt 24 Angehörige der ZSO Albis im Einsatz. Kommandant Fredi Haab stellt den Nutzen als kostenneutrale Ausbildungsgelegenheit in den Vordergrund: «Das ist ein perfektes Übungsgelände für unsere Fahrer und angehende Fahrer.» Herausfordernd nicht nur wegen der zu erwartenden schwierigen Verkehrs- und Strassenverhältnisse, sondern auch wegen dem Druck, einen Zeitplan einzuhalten. Für die Führungscrew ist der Grossanlass ebenfalls eine Chance: Sie erhalte wertvolle Einsatzerfahrung, so Haab. Im Hinblick auf mögliche Grossereignisse werden zudem Erfahrungen mit der interkantonalen Zusammenarbeit im Zivilschutz gewonnen.

500 05 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Wie versprochen, auch dieses Jahr wieder . . . lädt Sie die Immobilienabteilung herzlich zum Informationsanlass ein. Wann: Montag, 6. Februar 2017, von 19.00 bis 20.00 Uhr Wo: Galerie im Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Erfahren Sie, was wir alles aus dem Jahr 2016 mitzuteilen haben. Wir berichten über die Vermietung der Lokalitäten – Schwerpunkt Kasinosaal sowie über die baulichen Gegebenheiten beim Haus zum Seewadel. Wir freuen uns auf Sie!

Hausen am Albis

Einbürgerungen

Bauprojekte

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 24. Januar 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

– Hartmann Olivier Charles Louis, geb. 1963, französischer Staatsangehöriger und Hartmann geb. Morgenroth, Martina Carmen, geb. 1971, deutsche Staatsangehörige, mit den Kindern Maxime Alexander, geb. 2002, Louis Noel, geb. 2008 und Elodie Charline, geb. 2013, französische/deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten – Shpakov Jurij, geb. 1971 und Shpakova geb. Wolinkina, geb. 1974, russische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 3. Februar 2017 Gemeinderat Mettmenstetten

Todesfälle Affoltern am Albis Am 25. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 10. November 2016, nach Einsicht in das Gesuch der Genossenschaft Migros Zürich, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich, und der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Mythenquai 2, 8002 Zürich, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkannt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern auf dem gesamten Areal des Zentrums Oberdorf, 8910 Affoltern am Albis, Kat.-Nrn. 6749 und 5288, untersagt. Centralweg: Als Berechtigte gelten ausschliesslich Dienstbarkeitsberechtigte im Rahmen ihrer Dienstbarkeit. Zugang von der Oberdorfstrasse: Als Berechtigte gelten ausschliesslich Dienstbarkeitsberechtigte im Rahmen ihrer Dienstbarkeit (insb. Lieferanten während der Dauer des Güterumschlags). Zudem ist die Zufahrt mit Motorrädern und Motorfahrrädern bis zu den Abstellplätzen erlaubt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 800.– bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 3. Februar 2017 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass von Sefket Keskic, geb. 26. Juli 1951, Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, gest. 7. Januar 2015, mit Aufenthalt im Heim Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 24. Januar 2017 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Ruth Habegger-Eisenegger geb. 8. Dezember 1929, von Affoltern am Albis ZH und Trub BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 12. Bestattung am Mittwoch, 8. Februar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 29. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Fatime Muharemi geb. 5. Mai 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 30. Januar 2017 ist in Wald ZH gestorben:

Arno Lemm geb. 25. September 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Trauergottesdienst am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Am 30. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Baumann-Geiger, Mathilda geboren am 31. Januar 1922 von Zürich und Stäfa ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Dollägerten 3. Es findet keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Knonau

Obfelden Am 25. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Gloor-Meier, Rosmarie geb. 7. Dezember 1946, von Birrwil AG und Hüntwangen ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rüchligstrasse 8; Ehefrau des Gloor-Meier, Rolf Hans. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis satt. Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden, am Donnerstag, 16. Februar 2017, 14.00 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: W. Schmid Invest AG, Industriestrasse 49, 6302 Zug Projektverfasser: René Schmid Architekten AG, Ellen-Widmann-Weg 6, 8050 Zürich Bauvorhaben: Neubau von 5 Terrassenhäusern mit Tiefgarage und Garagenboxen, Kat.-Nr. 6797, Haselbachstrasse/Chüegasse, Wohnzone W2a

Gesuchsteller: Salt Mobile SA, André Leuenberger, Rue du Caudray 4, 1020 Renens VD Bauprojekt: Austausch der best. Mobilfunkanlage SALT ZH_3510E auf Kat.-Nr. 1557, Grindlen (LW)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Dresohn AG, Im Grindel 39, 8932 Mettmenstetten Vertreter: rfp architekten, Architektur + Bauleitung AG, Neugutstrasse 12, 8304 Wallisellen Bauprojekt: Projektänderung Erweiterung und Umbau Produktionshalle, Vers.-Nr. 1583, Kat.-Nrn. 3684/3742/ 4094, Im Grindel 39, (Gewerbezone G)

Rifferswil Bauherrschaft: 4A! Generalunternehmung AG, Mettmenstetterstrasse 2, 8911 Rifferswil Projektverfasser: atb Architekten AG, Mettmenstetterstrasse 2, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Abbruch bestehendes Wohnhaus Geb. Vers.-Nr. 63 (auf Grundst. Kat.-Nr. 1066)/Ersatzbau (EFH), Schonau 8, Lwsz

Stallikon Bauherrschaft: Thomas und Samantha Brawand, Birmensdorferstr. 531c, 8055 Zürich, Bauvorhaben: Umbau Einfamilienhaus, Hofstetterweidweg 1, Kat.-Nr. 193, Zone W2/35

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Bezirk Affoltern

Ins unverschlossene Haus eingedrungen In Hedingen sind Einbrecher am 27. Januar zwischen 17 und 24 Uhr in ein unverschlossenes Einfamilienhaus eingedrungen und haben die Räumlichkeiten durchsucht. Das Deliktgut ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Deliktgut und Sachschaden sind auch in einem anderen Fall noch nicht bekannt: Durch Einschlagen einer Fensterscheibe verschafften sich Unbekannte am 31. Januar Zutritt in ein Einfamilienhaus in Mettmenstetten. Der Einbruch ereignete sich zwischen 8.45 Uhr 12 Uhr. (-ter.)

Wertkartenbetrug via Telefon Das orchestrierte Vorgehen lässt auf eine gut organisierte und bestens vernetzte kriminelle Organisation schliessen: Deutsch sprechende Anrufer kontaktieren unter einer gefälschten internen Telefonnummer Verkaufsfilialen von Wertkarten, geben sich als Mitarbeitende aus und machen ein Problem mit besagten Wertkarten geltend. Dann werden die Frontmitarbeitenden überzeugt, die vorhandenen Wertkarten zu laden, den Code zu scannen sowie diesen am Telefon durchzugeben. Der bisher entstandene finanzielle Schaden sei erheblich, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Die Ermittlungen laufen. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Susanne Pfann zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» heute Freitag, 3. Februar, wozu wir herzlich gratulieren. Alles Gute! Seinen 80. Geburtstag feiert am Sonntag, 5. Februar, Rolf Heinz Schmidt in Affoltern. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm Gesundheit und Freude.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 3. Februar 2017

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Ämtler Tandem: Zwischenbilanz fällt positiv aus Das Pilotprojekt der reformierten Kirchen ist ein Jahr alt Das Unterstützungsprojekt Ämtler Tandem stellt Menschen mit Migrationshintergrund Freiwillige als Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite. Mit Erfolg, wie das Halbzeitfazit zeigt. ................................................... von urs e. kneubühl Am Anfang war eine gute Idee: Vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen fehlen meist das notwendige Wissen und die erforderlichen Ressourcen, um einfache Schritte zur Bewältigung des Alltags selbstständig überwinden zu können. Mit ein paar Freiwilligen wollte die Mettmenstetter Sozialdiakonin Ursula Jarvis deshalb Menschen mit Migrationshintergrund im Bezirk Affoltern begleiten und in den Bereichen Alltag, Schule, Haushalt, Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Freizeit unterstützen. Daraus ist ein zweijähriges Pilotprojekt entstanden, an welchem heute, zu dessen Halbzeit, fünfzig (!) Ämtlerinnen und Ämtler in dreizehn Gemeinden aktiv mitmachen, damit beste Integrationsförderung leisten und die Arbeit der Sozialarbeitenden im Asylbereich des Sozialdienstes Bezirk Affoltern wirkungsvoll und kostensparend ergänzen.

Grossartiges Engagement der Freiwilligen Fehlende Sprachkenntnisse, mangelnde Einblicke in das Funktionieren unserer Gesellschaft und oft auch fehlende Kontakte zu Einheimischen erschweren und verzögern Integrationsschritte. Das Ämtler Tandem, das finanziell von den reformierten Kirchgemeinden im Bezirk und vom Kirchenrat unterstützt wird, setzt hier an. «Die Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund durch organisierte Nachbarschaftshilfe ermöglicht eine intensivere Unterstützung und ist entsprechend ein willkommener sowie wirksamer Beitrag zu unserer

Sie können nach einem Jahr Pilotprojekt Ämtler Tandem ein erfreuliches Fazit ziehen. Von rechts: Projektleiterin Jana Weiss, Ursi Schweizer, Kirchenpflege Mettmenstetten, und Bernadette Eichenberger, Sozialdienst Bezirk Affoltern. (Bild kb.) Arbeit», kommentiert Bernadette Eichenberger. Die Tandem-Kontaktperson im Bereich Asyl des Sozialdienstes Bezirk Affoltern stellt fest, dass die Selbstständigkeit der vom Ämtler Tandem begleiteten Einzelpersonen und Familien deutlich gefördert wird und die Alltagsintegration entsprechend gute Fortschritte macht. Der Bedarf, vor Ort mehr direkte Ansprechpersonen für Asylsuchende zu haben, sei gerade Anfang 2016 mit der Erhöhung der Asyl-Kontingente durch den Kanton beim Sozialdienst gross gewesen, erklärt dazu Michelle Högger, Leiterin Asyl im Sozialdienst Bezirk Affoltern, und ist daher dem Ämtler Tandem und den darin aktiven Freiwilligen für das Engagement höchst verbunden. Genauso dankbar zieht Tandem-Leiterin Jana Weiss nach dem ersten Pilotjahr Fazit: «Es ist schlicht grossartig, was die Freiwilligen leisten; ohne ihr Engagement wären die Fortschritte und Erfolge bei

der Alltagsintegration in diesem Ausmass gar nicht möglich. Wir dürfen da kräftig und stolz danke sagen.»

Profitieren können alle Freiwillige sind in der Regel stille Helfer, die im Hintergrund, aber nichtsdestotrotz effektiv und nachhaltig wirken. Genauso sind die Erfolge des Ämtler Tandems auch nicht immer augenscheinlich als solche zu erkennen, obwohl sie zweifelsohne da sind. So haben viele Angebote, Aktivitäten und zahlreiche Treffs, die in den letzten zwölf Monaten im Bezirk entstanden sind, ihre Wurzeln im Tandem. «Im Erfahrungsaustausch mit den Freiwilligen, der viermal im Jahr stattfindet, lassen sich die Fortschritte und Erfolge darüber hinaus jeweils auch klar vernehmen», ergänzt Ursi Schweizer von der Kirchenpflege Mettmenstetten. Der Grundtenor, so bestätigen alle, bleibe dabei stets der gleiche: Vom

Ämtler Tandem profitieren schliesslich alle – die begleiteten Menschen gleichermassen wie die Gesellschaft und nicht zuletzt auch die freiwilligen Helferinnen und Helfer selbst. Erstere finden sich rascher zurecht, können das Trauma der Flucht rascher verarbeiten, erleben Wertschätzung und können sich besser in die Gemeinschaft einbringen. Vom Einbringen ihrer Talente, Kompetenzen und Erfahrungen profitiert die Gesellschaft, die zudem mit der Freiwilligenarbeit im Ämtler Tandem Kosten spart. Und schliesslich gewinnen die Freiwilligen selbst, wie sie sagen, durch den Umgang mit Menschen anderer Kulturen. Ämtler Tandem, Projektleitung: Jana Weiss, jana.weiss@zh.ref.ch, 079 108 16 25. Kontakt Unteramt: Silke Korn, silke.korn@zh.ref.ch, 079 393 53 73. Kontakt Oberamt: Katrin Hottinger, katrin.hottinger@bluewin.ch, 044 764 05 61. Kontakt Sozialdienst: Bernadette Eichenberger, beichenberger@sdaffoltern.ch, 079 270 11 59.

Die «Versorgungspraxis» aufarbeiten Fürsorgerische Zwangsmassnahmen im Kanton Zürich: Forschungsarbeiten gestartet Ein Forschungsprojekt soll Aufschluss geben zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich. Darin dürften auch Institutionen oder Betroffene aus dem Knonauer Amt vorkommen. Angeregt von vielen Seiten – unter anderen auch durch einen ehemaligen Heimzögling im Knonauer Amt – entschloss sich der Kanton Zürich im Oktober letzten Jahres, zusätzlich zu den laufenden Forschungen auf nationaler Ebene und in anderen Kantonen, ein eigenes Forschungsprojekt zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zu lancieren. Am 30. Januar haben sich der Leitungsausschuss um Staatsarchivar Dr. Beat Gnädinger und die Forschungsverantwortlichen zu einem eintägigen Workshop im Staatsarchiv getroffen. In diesem Rahmen wurden die vier Forschungsfelder, die bearbeitet werden sollen, eingehend besprochen. Gleichzeitig bot das Staatsarchiv eine Übersicht über die Quellenbestände. Mit einem Besuch des Workshops unterstrich Justizdirektorin Jacqueline Fehr die Bedeutung des Projekts für den Regierungsrat.

Die Zürcher Heim- und Anstaltslandschaft im Zeitraum 1830 bis 2016 steht im Zentrum der Untersuchung von Thomas Meier und Sabine Jenzer, beide ausgewiesene Fachleute auf dem Gebiet der historischen Forschung zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Ihr Fokus beschränkt sich nicht auf Institutionen zur administrativen Versorgung, sie werden auch Säuglings-, Kinder- und Erholungsheime, psychiatrische Institutionen und Strafanstalten in den Blick nehmen. Neben einem Mengengerüst und einer Typisierung der Institutionen soll der Wandel der Anstaltslandschaft nachgezeichnet werden, die geprägt war von gesetzlichen, konjunkturellen, professionellen und anderen Einflüssen. Die Untersuchung wird auf schriftlichen und mündlichen Quellen basieren. Noch nicht bestimmt ist, welche Institutionen angegangen werden. Das werde sich im Laufe der vertieften Abklärungen im nächsten halben Jahr zeigen, so Staatsarchivar Dr. Beat Gnädinger auf Anfrage. «Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Institutionen oder Betroffene aus dem Knonauer Amt vorkommen», so Gnädinger weiter. So habe etwa das «Albisbrunn» eine prominente Rolle gespielt.

Arbeitskräfte und Versuchskaninchen Im Forschungsfeld «Gesetzeslandschaft» werden die Entwicklung der Gesetzgebung zu den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen seit Mitte des 19. Jahrhunderts rechtshistorisch untersucht. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Ökonomie des Vollzugs. Einerseits werden Fragen auf der Seite des Staats und der Institutionen untersucht: Welche Kostenüberlegungen standen hinter der Versorgungspraxis? Diente die Arbeit in den Anstalten der Disziplinierung oder der Finanzierung des Vollzugs? Anderseits wird untersucht, was die «Ökonomie des Vollzugs» für Betroffene hiess: Waren Kostenüberlegungen mitentscheidend für die Wahl des Vollzugsorts? Wie wurde geleistete Arbeit entschädigt? Im Rahmen des vierten Teilprojekts geht es um Aspekte der Medikamentenforschung in der Zürcher Psychiatrie von 1945 bis 1980. Etwa, in welcher Weise für Medikamentenversuche die Zustimmung der Probanden eingeholt wurde. Alle Teilprojekte werden eng abgestimmt mit anderen laufenden Projekten, namentlich mit den Arbeiten der Unabhängigen Expertenkommission

Administrative Versorgungen. Die Publikation der Ergebnisse ist für Ende 2018 geplant. (pd./tst.) anzeige


Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Quartierplan Kellerrain-Bergacher, Obfelden, Einleitung Der Gemeinderat beschloss am 1. September 2015, gestützt auf § 147 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG), die Verfahrenseinleitung des Quartierplans Kellerrain–Bergacher. Die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigte die Verfahrenseinleitung mit Verfügung vom 18. Januar 2017. Das Quartierplangebiet wird wie folgt begrenzt: Im Norden durch die Bauzone (Ausnahme Kat.-Nrn. 2302, 3960 und 4688, jeweils mit ganzer Parzelle), im Osten durch den Wolserbach (inkl. der grösstenteils in der Freihaltezone liegenden Parzellen Kat.-Nrn. 389, 423, 1355 und 1356) und die östliche Parzellengrenze von Kat.-Nr. 1909, im Süden durch die Dorfstrasse (Staatsstrasse Kat.-Nr. 4699, exklusive) sowie im Westen durch die Fabrikstrasse (exkl. Kat.-Nrn. 4706 und 4228 bis 4234) und die westlichen Grundstücksgrenzen der Parzellen Kat.-Nrn. 2546 bis 2548, 3938, 2936, 3906 und 1600 (d. h. exkl. Überbauung Morgenhölzlistrasse). Massgebend ist der Plan des Beizugsgebiets 1:1000 vom 2. Juli 2015. Den Grundeigentümern des Beizugsgebiets wurde der Einleitungsbeschluss des Gemeinderats sowie die kantonale Genehmigung der Verfahrenseinleitung schriftlich mitgeteilt (§ 148 PBG). Der Einleitungsbeschluss, die Genehmigungsverfügung und die weiteren Unterlagen liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur öffentlichen Einsicht auf (§ 148 PBG und § 5 PBG). Gegen den Gemeinderatsbeschluss zur Quartierplaneinleitung sowie gegen die Genehmigung durch die Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Publikation bzw. von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mit dem Rekurs gegen die Einleitung kann nur geltend gemacht werden, die Voraussetzungen zur Durchführung des Verfahrens fehlten. Einwendungen dieser Art können später nicht mehr erhoben werden (§ 148 Abs. 2 PBG).

J. Erath

ABSCHIED

Gemeinde Rifferswil

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem herzensguten Papi und Grosspapi, Schwiegervater, Schwager und Onkel. Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er ruhig einschlafen.

Hermann Bigler 1936 – 2017

in Kenntnis zu setzen.

Arno Lemm 25. September 1930 – 30. Januar 2017

In stiller Trauer: Anna Lemm Christine und Beat Jucker-Lemm Renate und Daniel Müller-Lemm mit Nicole und Lukas Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Der Verstorbene gehörte von 1966 bis 1978 der Primarschulpflege Rifferswil an, amtete von 1973 bis 1985 als Friedensrichter von Rifferswil, wurde 1980 in die Oberstufenschulpflege Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil gewählt, präsidierte dieses Gremium von 1982 bis 1990 und war mehrere Jahre Mitglied der bürgerlichen Abteilung des Rifferswiler Gemeinderates. Seiner mit sehr grossem Engagement verbundenen Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde Rifferswil gebührt unser Dank und Respekt. Wir werden Hermann Bigler ein ehrendes Andenken bewahren und ihn stets in guter Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir von Herzen unser aufrichtiges Beileid aus. Gemeinderat Rifferswil Marcel Fuchs, Gemeindepräsident Bruno Hänni, Gemeindeschreiber

Traueradresse: Anna Lemm, Gartenhof 5, 8910 Affoltern am Albis

Je schöner und voller die Erinnerung, umso schwerer ist die Trennung.

Wenn alles zerbricht, die Freude, unsere Träume, das gemeinsame Leben ... Dann zählt das, was wirklich war – deine Liebe.

Traurig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass meine liebe Frau, unser Mami, unsere Schwester und Tante friedlich eingeschlafen ist.

Rosmarie Gloor-Meier 7. Dezember 1946 – 25. Januar 2017

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitgliedes

Hermann Bigler 23. Oktober 1936 – 26. Januar 2017

in Kenntnis zu setzen. Wir werden Hermann stets in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gesangsverein Rifferswil

Rolf Hans Gloor-Meier Christoph und Sandra Gloor-Eichenberger mit Julie und Stefanie Patrick und Anita Gloor Gut mit Tanja und Isabel Geschwister, Verwandte und Freunde

Die Abdankung findet am Mittwoch, den 8. Februar 2017, um 14. 00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Obfelden statt. Da die Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet, bitten wir von Kranz- und Blumenspenden abzusehen. Wir danken für die liebevolle und gute Betreuung durch das ganze Arzt- und Pflegeteam vom Stadtspital Triemli und die Palliativstation Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis. Traueradresse: Rolf Gloor, Rüchligstrasse 8, 8912 Obfelden

Obfelden, 3. Februar 2017

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

TO D E S A N Z E I G E Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Schwager

Gemeinderat Obfelden

Hermann Bigler-Steinegger TO D E S A N Z E I G E Viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von

Christian (Hitsch) Müri 29. Februar 1948 – 26. Januar 2017

Lukas Müri Matthias Müri Ursula Bartholl-Müri und Timm Bartholl Misa Bartholl und Familie Aram Bartholl und Familie Erwin Müri und Familie

23. Oktober 1936 – 26. Januar 2017

Nach einem reich erfüllten Leben durfte er im Alter von 80 Jahren im Pflegeheim Muri nach langer Krankheit friedlich einschlafen. In unseren Herzen wird er weiterleben. Wir gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit. Hildegard Bigler-Steinegger Daniela Bigler und Martin Billeter mit Livia und Sophia Billeter Markus und Junko Bigler-Kitamura mit Lissa und Ken Bigler Christian Bigler und Sibylle Wyss Bigler Urs Bigler und Daniela Rupff Bigler mit Nico und Tim Bigler Heinz und Ursula Steinegger

Die Abdankung findet am Dienstag, 7. Februar 2017, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Besammlung um 14.00 Uhr am Grab, anschliessend Gedenkgottesdienst in der Friedhofskapelle.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 8. Februar 2017, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte den Verein Parc Ela Tiefencastel: Graubündner Kantonalbank, 7002 Chur, Konto-Nr. 70-216-5, IBAN: CH11 0077 4110 4370 9530 0.

Anstelle von Blumen bitten wir folgende Organisation zu unterstützen: Alzheimervereinigung Kanton Zürich, Postkonto 80-36866-5, IBAN CH17 0900 0000 8003 6866 5 (Vermerk: Hermann Bigler).

Traueradresse: Lukas Müri, Comercialstrasse 34, 7000 Chur

Traueradresse: Hildegard Bigler-Steinegger, Im Mattler 14, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Februar 2017

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Arnistrasse in Hedingen: Vier mögliche Lösungen – oder gar eine fünfte? Reger Austausch an der Informationsveranstaltung in Hedingen Das «Ei des Kolumbus» gibt es nicht für den Engpass und Verkehrsknackpunkt Arnistrasse in Hedingen. Am Mittwochabend aber präsentierte der Gemeinderat vier machbare Varianten, die von einer Arbeitsgruppe von Gemeindemitgliedern, Polizei und Verkehrsplanern erarbeitet wurden. ................................................... von urs e. kneubühl Die Arnistrasse, die vom Bahnübergang beim Bahnhof durch die Häuser zur Maienbrunnenstrasse führt, ist seit längerer Zeit ein verkehrstechnischer Knackpunkt in Hedingen. Ein Nadelöhr, durch welches sich, trotz Tempo-30-Zone und Fahrverbot für LKWs, heute bis zu 2000 Motorfahrzeuge am Tag bewegen – ein Viertel des Verkehrs auf der Zürichstrasse. Wie Ruedi Fornaro, Hedingens Vorsteher Tiefbau und Sicherheit, anlässlich des Informationsanlasses vom Mittwochabend erläuterte, hat der Strassenverkehr über die Verbindung vom und zum Bahnhof durch das Unterdorf in den letzten Jahren stetig und tatsächlich stark zugenommen, während gleichzeitig durch das Wachstum an Wohnbauten im Unterdorf auch immer mehr Fussgänger auf der

Arnistrasse unterwegs sind. «Eine unhaltbare Situation», meint das aus Anwohnern gebildete Komitee für eine sichere Arnistrasse und verlangt entsprechend vom Gemeinderat eine Beurteilung sowie die Suche nach Verbesserungen. Ein besonderes Ärgernis ist dabei der Schleichverkehr zu Anund Abfahrtszeiten der Züge und wenn die Barrieren geschlossen sind. Dieser, so haben Verkehrszählungen ergeben, beläuft sich auf rund dreissig Prozent des gesamten täglichen Aufkommens.

Vier machbare Varianten… Verkehrsplaner Armin Jordi stellte denn auch fest, dass die gemessene Verkehrsmenge mit Morgenspitzen von rund 150 Motorfahrzeugen pro Stunde und Abendspitzen von rund 200 Motorfahrzeugen pro Stunde in Anbetracht der knappen Strassenbreite ohne Fussgängerschutz hoch sei und mittels Massnahmen verringert werden sollte. Gleichzeitig soll der Fussgängerschutz entsprechend verbessert werden. Zu Beginn seiner Ausführungen merkte Jordi auch an, dass es keine Wunderlösung gebe. «Wenn es sie gäbe, hätte der Gemeinderat diese längst umgesetzt», fügte er an. Immerhin konnte der Verkehrsplaner vier praktikable Lösungsvarianten vorstellen, welche allerdings alle nicht ohne Nachteile sind.

Variante eins sieht die wirksamste Massnahme vor, nämlich die Unterbindung der Durchfahrt Arnistrasse. Dies allerdings würde für den motorisierten Verkehr via Maienbrunnenstrasse und Zürichstrasse einerseits einen Umweg von sechs Kilometern ergeben und gleichzeitig den Verkehr von und zum Bahnhof durch Hedingens Zentrum führen. Jordi mahnt auch, dass diese Massnahme wohl auch für die Läden im Zentrum sich nachteilig auswirken könnte. Bei den Varianten zwei und drei heisst die Massnahme «Einbahnstrasse»; erstere mit der Umleitung des Gegenverkehrs über die Maienbrunnenstrasse, letztere über die Unterdorfstrasse. Beide Varianten würden die Arnistrasse von der Hälfte des jetzigen Verkehrs entlasten und zudem wäre der Fussgängerschutz mit einem Minimaltrottoir von rund einem Meter Breite möglich. Gleichzeitig machte Jordi aber auch darauf aufmerksam, dass bei Einbahnstrassen tendenziell schneller gefahren wird, als bei Strassen mit Gegenverkehr. Schliesslich wäre auch Variante vier machbar: Die einstreifige Verkehrsführung mittels einer Lichtsignalanlage für Richtungsbetrieb. Auch hier brächte ein Minimaltrottoir verbesserten Fussgängerschutz und zudem würde der Barrieren-Ausweichverkehr dadurch abgehalten. Neben den hohen Kosten (geschätzt ca. 250 000 Franken) fällt auch bei dieser

Variante das tendenzielle schnellere Fahren negativ ins Gewicht.

… oder gar eine fünfte? Sowohl in der Fragerunde, als auch in der abschliessenden Diskussion, brachten sich die Anwesenden höchst aktiv ein. Etliche Anwesende meldeten sich zu Wort, fragten nach und brachten auch Anregungen und Vorschläge ein, welche Gemeindepräsident und Tief- Eine Wunderlösung gebe es zwar nicht, Verkehrsplaner bau-/SicherheitsArmin Jordi stellte aber immerhin vier praktikable Vorsteher herzlich Varianten für die Arnistrasse vor. (Bild Urs Kneubühl) verdankten. Die Impulse aus der Bevölkerung, so versi- wird der eingebrachte Vorschlag, ein cherten Thurnherr und Fornaro, sind Road Pricing für das Unterdorf einzuaufgenommen worden und werden in führen, von der Arbeitsgruppe nicht der Arbeitsgruppe und im Gemeinde- weiterverfolgt; hierzu fehlt die gesetzrat besprochen. Ob darunter auch die liche Grundlage. In einem nächsten Schritt wird die aus dem Publikum vorgeschlagene fünfte Variante – «sein lassen, wie es mögliche Bestvariante ausgearbeitet, ist und lediglich einige kleine Anpas- eventuell auch mehrere, über die ansungen vornehmen» – sein wird, war lässlich der ausserordentlichen Geam Mittwochabend nicht konkret zu meindeversammlung vom 30. März invernehmen. Ganz sicher allerdings formiert wird.

Oerlikon – Hausen in 50 Minuten Michael Theurillat las in der Bibliothek Hausen aus seinem neuen Kriminalroman «Wetterschmöcker» Am 1. Februar war der Autor Michael Theurillat in der Bibliothek Hausen zu Gast. Er las Szenen aus seinem neusten Werk «Wetterschmöcker». Dass er eine halbe Stunde zu spät erschien, nahm ihm das Publikum nicht übel.

Roman passiert, vor Ort ansah, stellte er fest, dass dort eine hohe Betonmauer stand. Diese hätte einen solchen Sturz niemals zugelassen. Also musste er diese Szene wenige Tage vor dem Abgabetermin ändern. Der Kommissar fiel dann beim Landesmuseum in die Limmat. Nur beim ersten Roman habe er drauflosgeschrieben, fährt Michael Theurillat fort. Heute plant er die Geschichten und erstellt ein Storyboard mit rund 15 Kapiteln, die er mit groben Aufzeichnungen versieht. Nur den Schluss, sagt er, kreiere er erst rund einhundert Seiten vor dem Ende, wenn er die Figuren wirklich kenne und mitten in der Geschichte sei.

................................................... von andrea bolliger Rund 50 Bücherfreunde sassen um 19.30 Uhr erwartungsvoll auf ihren Plätzen – aber wo blieb der Gast? Autor Michael Theurillat hatte seine Verspätung zu kurzfristig angekündigt, als dass die Veranstaltung noch hätte verschoben werden können. Er werde Zürich-Oerlikon um 19.10 Uhr verlassen und hoffe gegen 19.45 Uhr in Hausen zu sein, gab Katrin Tandler, Leiterin der Bibliothek, bekannt. Einigen im Saal war klar, dass Oerlikon – Hausen kaum unter 50 Minuten zu schaffen ist. Sie sollten recht behalten. Immerhin kann das Warten in einer Bibliothek sinnvoll überbrückt werden. Die Besucher begannen, sich Bücher und Zeitschriften anzuschauen und in den Gästebüchern der Bibliothek liess man vergangene Anlässe Revue passieren. Schliesslich schritt der Autor punkt 20 Uhr in den Saal, entschuldigte sich und bedankte sich fürs Warten. Lässig setzte er sich auf den Rand des Tischchens mit der Leselampe, das für ihn hergerichtet worden war. Von einhundert Lesungen habe er nur eine absagen und später nachholen müssen. Und dann sei da dieser 1. Februar. Erst nach den Feiertagen habe er seine E-Mails kontrolliert und bemerkt, dass er an diesem Tag zwei verschiedene

Reich beschenkt

Nach der Lesung trägt sich Michael Theurillat ins Gästebuch der Bibliothek ein. (Bild Andrea Bolliger) Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten habe. Eben die eine in ZürichOerlikon, die um 19 Uhr enden sollte und jene in Hausen, die um 19.30 Uhr beginnen sollte.

Vom Muotatal in die globale Welt Michael Theurillat las Kapitel aus seinem neuesten Werk «Wetterschmöcker». Er suche sich für all seine Romane Themen, die ihn selber fesselten, erzählt er. Im «Wetterschmöcker» beschäftigt er sich mit der Frage «Was macht es, dass aus uns etwas wird?». Ihn interessierte auch die Frage, warum einige nach Rückschlägen immer wieder aufstehen und andere nicht.

Im Roman geht es um vier Kinder, die in schwierigen Verhältnissen im Muotatal aufwuchsen. Trotzdem wurde aus jedem etwas. Zum Beispiel aus Jerôme Roth, einem gefragten Wirtschaftsprofessor, der als Kind nie sprach oder aus Clara Thüring, die ihr Geld im Rohstoffhandel macht. Ihr Onkel ist der Wetterschmöcker Alois Thüring, der sich um sie sorgt, nachdem sie ihn tags zuvor nicht wie üblich mit dem Helikopter besucht hat. Ob und in welcher Beziehung Clara Thüring und Jerôme Roth stehen, klärt sich innerhalb 350 Buchseiten. Natürlich fehlt auch Kommissar Eschenbach nicht. In der Szene, aus der Michael Theurillat liest, nimmt er

die Mitarbeiterbeurteilung, mit der sich Eschenbach befassen muss, auf die Schippe. Der Kommissar sei eine Kunstfigur. In der Schweiz kennt man keine Kommissare. Hier tragen die Inhaber dieser Funktion die Bezeichnung Hauptmann. Dazu ist es unüblich, dass ein Kantonspolizist ausserhalb der Kantonsgrenze oder gar im Ausland selbstständig ermittelt. Auch wenn die Personen in den Geschichten fiktiv sind, so müssen Fakten stimmen. Michael Theurillat schreibt, bevor er recherchiert. Das könne schiefgehen, sagt er. Etwa in der Szene eines seiner Bücher falle Eschenbach rücklings in die Limmat. Als er sich die Stelle, an der es im

Michael Theurillat machte sein Zuspätkommen mit viel Sympathie wett und bedankte für die Gastfreundschaft. Für das Warten und die von Katrin Tandler überreichten «Wetterschmöckerli», eine Wurstspezialität, revanchierte er sich mit Taschenbüchern seiner früheren Romane zum Mitnehmen. Anschliessend nahm er sich Zeit für den Eintrag ins Gästebuch der Bibliothek, signierte Bücher und beantwortete Fragen neugieriger Leser. Nicht nur sein ambitiöses Programm machte dem Autor an diesem Abend zu schaffen, eine Erkältung plagte ihn, wie einige andere im Saal. Claudio Rütimann stellte nach der Lesung in seiner Drogerie spontan ein kleines Geschenkpaket mit Honig und spagyrischen Essenzen gegen Erkältungsleiden für den Autor zusammen. Damit wird dieser bestimmt bald mit dem Schreiben einer neuen Geschichte beginnen können. Das Thema dazu hat er sich schon überlegt.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Februar 2017

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wer sie waren – was sie wurden

Mehr als 1000 Stimmen in Obfelden und ein Preis – überreicht von Prinzessin Anne Heidi Hollenweger, zusammen mit Erna Widmer erste Gemeinderätin in Obfelden: Eine erfolgreiche Laufbahn In Obfelden zog sie 1990, zusammen mit Erna Widmer, als erste Frau in den Gemeinderat ein und als Projektleiterin für Lernprogramme in der Strafjustiz durfte sie 2004 von Prinzessin Anne eine Auszeichnung entgegennehmen: Sozialarbeiterin Heidi Hollenweger blickt auf eine vielfältige Laufbahn zurück. ................................................... von werner schneiter Verweilen wir vorerst auf kommunaler Stufe: Heidi Hollenweger kam 1980 nach Obfelden und lernte da ihren Mann Heiner Stolz kennen, einen SPVertreter, der sich sowohl auf Partei-, Gemeinde- als auch auf Bezirksebene engagierte. Nur logisch, dass er Heidi Hollenweger jegliche Unterstützung zukommen liess, als sie sich 1990 im Rahmen der Interparteilichen Konferenz als Gemeinderatskandidatin zur Verfügung stellte. Sie schaffte die Wahl in die Exekutive problemlos, genauso wie SVP-Vertreterin Erna Widmer; erstmals in der Geschichte der Gemeinde waren Frauen im Gemeinderat vertreten. Nach jahrzehntelanger Absenz gelang der SP der Durchbruch in Obfelden, denn gleichzeitig stellte die Partei neu auch ein Schulpflege- und Gesundheitsbehörden-Mitglied. Wenig überraschend wurde Heidi Hollenweger das Ressort Soziales zugeteilt, das zu Beginn ihrer Amtszeit nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stand. In den ersten Jahren ihrer Tätigkeit drehte sich vieles um Jugendarbeit. Um die Jugendarbeit breit abzustützen, wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von den reformierten und katholischen Kirchen, den Primarschulen und den Gemeinderäten von Obfelden und Ottenbach gebildet. Standen im Gemeinderat Abstimmungen an, setzte sich die neue Gemeinderätin an Gemeinderatssitzungen bisweilen mit 4:3 Stimmen durch. An der Gemeindeversammlung gelang es ihr, die Anwesenden von der Notwendigkeit der Jugendarbeit und der Einrichtung eines Jugendtreffs zu überzeugen. Mitglieder des Gewerbeverbandes leisteten beim Umbau der ehemaligen Militärunterkünfte an der Bächlerstrasse mit besonders günstigen Tarifen einen beträchtlichen finanziellen Beitrag. Der Jugendtreff mit professioneller Betreuung entwickelte sich positiv und fand im Dorf Anerkennung. Es war ein selanzeige

Heidi Hollenweger in der von ihr und ihrem Mann Heiner Stolz bestückten Bibliothek in der Überbauung Lindenbach in Obfelden. (Bild Werner Schneiter) tenes negatives Erlebnis, erinnert sich Heidi Hollenweger, «als mir anonym ein Sack mit Papierfötzeli, die vom Jugendtreff stammten, vor die Haustür gelegt wurde.» Sie hatte einige harte Auseinandersetzungen in der Behörde – zum Beispiel mit Gemeindepräsident Rolf Grob, der die Bibliothekarinnen als Ehrenamtliche sah, derweil Heidi Hollenweger deren Entlöhnung auf die Stufe von Hauspflege-Mitarbeitenden anheben wollte – und dank Unterstützung von der Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder auch durchkam. Ansonsten waren Reibungsflächen gering. Ging es beispielsweise um Vormundschaftsgeschäfte mit sofortigem Handlungsbedarf, erhielt Heidi Hollenweger stets präsidiale Unterstützung. «Rolf Grob zeichnete sich durch hohe Sachkenntnis aus; er schaute voraus und erkannte Zusammenhänge», lobt Heidi Hollenweger, die auch bei anderen bedeutenden Geschäften, etwa bei der dezentralen Drogenhilfe und dem Asylwesen, Unterstützung bekam.

Rekordergebnis bei der Wiederwahl Ihr Engagement zahlte sich auch am Wahltag 1994 aus, als die zweite Legislaturperiode anstand: Bei ihrer Wiederzahl realisierte Heidi Hollenweger mit mehr als 1000 Stimmen einen Rekord – niemand hat in Obfelden diese Grenze bisher geknackt. Gute Voraussetzungen also, auch das Gemeindepräsidium anzustreben? Schon, aber sie hätte Skrupel gehabt, gegen den bisherigen Gemeindepräsidenten an-

zutreten. Dazu hätte sie beruflich kürzertreten müssen, was sie nicht gewollt habe. Und schliesslich sagt sie, ihr Licht unter den Scheffel stellend: «Dieses Amt habe ich mir auch nicht zugetraut.» Aber ihre acht Jahre im Gemeinderat hat sie in guter Erinnerung, weil sie viel gelernt und mitbekommen hat, wie eine Gemeinde funktioniert. Und sie hat Menschen kennengelernt, bei denen es ohne Behördentätigkeit kaum Berührungspunkte gegeben hätte: etwa die Mitarbeit in Zweckverbänden und Stiftungen oder die Einladung der Jagdgesellschaft an den Gemeinderat zu einem «Aser».

Kein Knicks in London Heidi Hollenweger hat sich auf dem zweiten Bildungsweg zur Sozialarbeiterin ausgebildet. Zuerst war sie in der Familien- und Jugendberatung tätig und anschliessend 22 Jahre in der Bewährungshilfe. Neben der Beratung und Begleitung von straffällig gewordenen Menschen hat sie Freiwillige, welche Straffällige vor allem in Strafanstalten besuchten, ausgebildet und beraten. Sie hat bei Projekten mitgearbeitet um die schwierige Situation für Strafentlassene auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt zu verbessern. In dieser Zeit erfolgten die Umstrukturierungen vom Sozialdienst der Justizdirektion zu den Bewährungs- und Vollzugsdiensten. Heidi Hollenweger wurde zur Teamleiterin befördert und mit der Projektleitung des von der Justizdirektion und des Bundesamtes für Straf- und Massnahmen bewilligten Modellversuchs «Lernprogramme als

In London nahm Heidi Hollenweger im Jahr 2004 den International Community Justice Award entgegen – überreicht von Prinzessin Anne. (Archivbild) neue Interventionsform in der Strafjustiz» beauftragt– keine leichte Aufgabe, mussten dazu doch Strafvollzugsbehörden und Gerichte gewonnen werden. Es gelang. Das Ergebnis stiess auch auf internationale Resonanz. 2004 wurden die Lernprogramme mit dem International Community Justice Award ausgezeichnet. Heidi Hollenweger reiste mit ihrem Chef nach London und nahm den Preis aus der Hand von Prinzessin Anne entgegen: eine Art «Tischmedaille», dazu 2000 Pfund Preisgeld für das Projekt. Sie sei nicht unbedingt wegen der Prinzessin nervös gewesen, sondern weil die Gewinner erst an diesem Anlass bekanntgegeben wurden. Beim Shakehands mit der Prinzessin verzichtete Heidi Hollenweger aus der Nicht-Monarchie Schweiz auf den üblichen Knicks …

«Postareal»: Hoffen auf gute Lösungen Seit 2009 ist Heidi Hollenweger pensioniert; sie wohnt zusammen mit ihrem Mann Heiner Stolz in der Überbauung der Genossenschaft Lindenbach in Obfelden – ein durch und durch gelungenes Projekt. Das Geschehen im Dorfe verfolgt sie weiterhin aufmerksam und hält auch mit ihren Meinungen nicht zurück. So bedauert Heidi Hollenweger, dass viele gemeindeeigene Grundstücke ohne Auflagen verkauft und überbaut wurden. Jetzt hofft sie als Vorstandsmitglied des «Vereins Wohnen im Alter» auf bessere Lösungen bei der «Postareal»-Überbauung im Dorfteil Toussen, wo sie sich Wohnungen mit Betreuung und Be-

gleitung für ältere Menschen wünscht. «Ich lebe nach wie vor gerne im Dorf, schätze den Kontakt zu vielen Leuten und geniesse unsere wunderschöne Landschaft.»

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine neue Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende, Musiker und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – «Sprung ins Glück in Norwegen» (18. November 2016). Erich Rüfenacht – «Er drückte auch dem Papst die Hand» (2. Dezember 2016). Silvia Kamm – «Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern» (23. Dezember 2016). René Rindlisbacher senior und Hans Ulrich Noser – «Als das Duo Rino die Säle füllte» (6. Januar 2017). Lisette Müller – «Wahlkampf ist auch ein Spiel – nicht alle können gewinnen.» (20. Januar). Christian Gabathuler – «Der kantonale Richtplan als eine Art Lebenswerk» (27. Januar).


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Bezirk Affoltern

Spielgruppen überregional vernetzt

Musik verbindet – im Dorf und über Landesgrenzen

An ihrer 11. Jahresversammlung hat die Fach- und Kontaktstelle der Spielgruppenleitenden im Knonauer Amt am Samstag, 21. Januar, eine Fusion mit der Stadt Zürich, Horgen und Dietikon beschlossen.

Freitag, 3. Februar 2017

Traditionelles Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen

Diesmal durften die Ämtler Spielgruppenleitenden die Gastfreundschaft des Kinderateliers Bonstetten geniessen. Neben den üblichen Vereinstraktanden wie Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget wurde über die Annahme des Fusionsvertrags zwischen den vier bestehenden FKS Stadt Zürich, Knonauer Amt, Horgen und Dietikon abgestimmt. Der Antrag des Vorstandes wurde einstimmig angenommen. Dies hat wieder einmal den Zusammenhalt bestätigt.

Mehr Gehör dank gemeinsamem Auftritt Durch den Zusammenschluss werden die vier bisherigen Vereine als ein Verein geführt. Dadurch erhöhen sich die Chancen, die Anliegen und die Bedürfnisse der Mitglieder erfolgreich gegenüber Dritten, dem Kanton, Behörden und Schulen etc. zu vertreten und zu verfolgen. Die bisherigen Regionen bleiben bestehen, was den Austausch im kleineren Rahmen auch zukünftig gewährleistet. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass diese Fusion ein richtiger Schritt in die Zukunft ist. Das Vertrauen sei auch eine grosse Motivation, sich weiterhin für die Spielgruppenleitenden in der Region zu engagieren und ihre Interessen und Bedürfnisse zu vertreten. Im Anschluss an die Jahresversammlung wurde gemeinsam ein gemütlicher Brunch genossen, während sich die Teilnehmenden noch in Ruhe austauschen konnten. (ldt)

Ein gemütlicher Brunch rundete die Jahresversammlung der Spielgruppenleitenden in Bonstetten ab. (Bild zvg.)

Martin Nietlispach (rechts) brillierte mit einem Euphonium-Solo. Dirigent Jürgen Röhrig führt den Musikverein Hedingen mit Geduld und Professionalität. (Bild Regula Zellweger)

Am vergangenen Samstag traf man sich im Schachensaal in Hedingen zum Jahreskonzert: Musikinteressierte, Angehörige der Orchestermitglieder und Fans aus dem nahen Ausland. ................................................... von regula zellweger Familie Baumann aus Hedingen und Familie Krötz aus Rötenbach im Schwarzwald sind seit über 40 Jahren befreundet – über ihre Musikvereine. Man besucht sich gegenseitig und unternimmt kleine Reisen. Christian Krötz und seine Frau liessen es sich nicht nehmen, am Jahreskonzert in Hedingen dabei zu sein, als wohlwollend kritische Zuhörer. «Die sind wirklich gut, ein ungemein harmonischer, weicher Klang», erklärt er. Und seine Frau doppelt nach: «In einem Orchester muss jeder Einzelne gut sein, aber man kann nicht lauter Solisten brauchen. Es muss harmonieren. Und das gelingt dem Musikverein Hedingen ausgezeichnet.» Besonders lobt sie den Holzblassatz, die Klarinetten und die Saxofone. Eindrücklich auch die Gruppe der Schlagzeuger. Zuhörern ist oft

zu wenig bewusst, wie stark die Schlagzeuger die Charaktere der einzelnen Stücke prägen.

wieder loswerden. Präsidentin Monika Raschle lacht: «Was denken Sie, wie es klingt, wenn wir nach der Probe das Lokal verlassen?»

Freude an der Vereinsarbeit Remo Welti ist Schlagzeuger und investiert gern seine Freizeit in den Musikverein. Er nimmt die Öffentlichkeitsarbeit für den Verein wahr und zählt auf, was ihm Freude bereitet: «Der Kontakt mit den Mitspielern, die Herausforderung an Wettbewerben und die Proben mit dem freundlichen und geduldigen, aber anspruchsvollen Dirigenten Jürgen Röhrig.» Dass das ganze Orchester begeistert ist von dessen Art von «Fordern und Fördern», ist während des ganzen Konzertes spürbar. Welti würde sich mehr Mitspielende wünschen. Blasmusik ist traditionsverbunden. Alteingesessene Hedinger sind über Generationen dabei. Nun zählt man auf die vielen Neuzuzüger, die über die Musik Kontakte knüpfen und Freundschaften aufbauen können. Spass macht das Mitspielen bestimmt, denn die Palette der Stücke am Jahreskonzert ist bunt. Für jeden ist etwas dabei – einige Ohrwürmer, welche die Musiker nicht so schnell

gramm abschloss. Danach blieb man noch gesellig zusammen, die Mitwirkenden, die Gäste und die vielen Helfer, die für das leibliche Wohl gesorgt hatten.

Qualität laufend steigern Auf Wettbewerbe hin werden zwei Stücke lange Zeit und intensiv geübt. Für das Jahreskonzert aber werden jeweils neue, unterhaltende Stücke einstudiert. Das Programm ist so zusammengestellt, dass alle Instrumentengruppen ihre «Show» haben und einzelne Mitglieder mit Soli brillieren können. So etwa Martin Nietlispach mit dem Euphonium im Stück «Believe Me, if All Those Endearing Young Charms», basierend auf einer Melodie aus der irischen Volksmusik. Ermuntert durch den grossen Applaus spielte Martin Nietlispach als Zugabe den bekannten Westschweizer «Ranz des Vaches». Fulminant war bereits der Einstieg ins Konzert mit dem Stück «Sedona». Posaune, Trompete und Klarinette rissen im Stück «Sir Duke» die Zuhörer mit. Imposant sind auch immer von Blasorchestern intonierte Gospelsongs, wie «Glenn Beats the Battle of Jericho», mit dem das offizielle Pro-

Projekt Bläserklasse Präsidentin Monika Raschle setzt sich intensiv für das gemeinsame Projekt aller Musikvereine des Bezirks Affoltern, die «Bläserklasse», ein. Diese bietet die Möglichkeit, mit Geichgesinnten unter professioneller Anleitung ein Instrument zu erlernen oder seine Fähigkeiten aufzufrischen. Dieses Angebot wird zurzeit von zwei Klassen mit unterschiedlichen Niveaus von Interessierten von vierzig bis ins Rentenalter wahrgenommen. «Bereits nach anderthalb bis zwei Jahren beherrschen die Teilnehmenden ihr Instrument so weit, dass Sie in einer anderen Formation, beispielsweise in unserem Musikverein, mitspielen können», erklärt Monika Raschle. Wer also am übernächsten Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen aktiv teilnehmen möchte, informiert sich unter www.blaest.ch. Denn in einem Ämtler Musikverein mitspielen zu können, macht Spass.

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«D Jagd nach em Zylinder» in Affoltern Auftritt der Seniorenbühne Luzern im Haus zum Seewadel Den sechs Theaterspielern und -spielerinnen der Seniorenbühne Luzern gelang es am Dienstag, 24. Januar, einmal mehr, die 28 anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner im Haus zum Seewadel zu begeistern und zum Lachen zu bringen. Das Lustspiel in zwei Akten «D Jagd nach em Zylinder» von J. Hinrichsen, war passend. Diese Saison wird es von der Wanderbühne an 55 Spielorten aufgeführt. Der Bauer Stiefelhofer und sein Freund, der Coiffeur Nägeli, haben beide ein Auge auf die hübsche, verwitwete Grossbäuerin Vroni Brandenberger geworfen. Vroni hat

einen seltsamen Traum, den sie sich von der Kräuterfrau Apolonia deuten lässt. Diese prophezeit, dass ihr zukünftiger Mann ihr, in Gehrock und Zylinder, vor der Kapelle begegnen werde. In der Folge suchen beide Männer verzweifelt im ganzen Dorf nach einem Zylinder. Es kommt aber alles anders! Keiner der beiden schaffte es, zur rechten Zeit, im passenden Outfit vor der Kapelle zu stehen. Und so nimmt die Grossbäuerin dann doch einen Anderen zum Mann. Am Ende feiern alle ein dreifaches Happyend.

Es war nicht das letzte Gastspiel Im Kleinbus mit Anhänger waren die Senioren und Seniorinnen aus Luzern

mit allen Requisiten angereist und hatten den Mehrzweckraum im Haus zum Seewadel im Nu in eine Theaterbühne verwandelt. Während 90 Minuten unterhielten sie die Anwesenden bestens. Alles klappte wie am Schnürchen, dank helfender Hände bei Bühnenbau und Technik, dank den Requisiteuren, der Visagistin, der Souffleuse und der Regie. Belohnt wurden die Theaterspieler aus Luzern mit lautem Applaus, viel Lob, der Gage und einem tollen Zvieri aus der Seewadel-Küche. Nächstes Jahr zur selben Zeit werden sie wieder kommen, die Theaterleute aus Luzern. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Seewadel freuen sich schon. (pd.)

Immobilienabteilung Affoltern informiert Am nächsten Montag, 6. Februar, findet um 19.30 Uhr in der Märtgalerie der bereits traditionelle Informationsanlass der Immobilienabteilung Affoltern statt. Dort erfahren Interessierte, was die Abteilung 2016 beschäftigt hat. Unter anderem ist der Kasinosaal (Belegung, Vermietung, Auslastung, Kosten) ein Thema, dann wird über die Liegenschaft Haus zum Seewadel orientiert (Zustand, neu bei der Immobilienabteilung, wie weiter?). Es werden die Leitsätze zur Immobilienstrategie aufgezeigt und das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zum alten Gefängnis erklärt. Weiter fallen ein paar Worte zur Haus- und Nutzungsordnung und zur neuen Schliessanlage im Gemeindehaus, man schaut zurück auf die Saison im Schwimmbad Stigeli und bietet Einblick auf die 2017 bevorstehenden Projekte. Abschliessend können bei einem einfachen Apéro Fragen diskutiert werden. (hb)


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Februar 2017

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Ein musikalisches Tattoo Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen Am vergangenen Samstagnachmittag feierte der Musikverein Harmonie Hausen im Gemeindesaal Premiere zu den Jahreskonzerten 2017. Gespielt wurde ein vielfältiges Programm für fast jeden Musikgeschmack.

Vom Urner-Bodä nach Schottland

................................................... von andrea bolliger Ein Tattoo ist nicht nur unter die Haut injizierte Farbe, in Hausen ging die Musik unter die Haut. Der Begriff stamme ursprünglich aus dem Holländischen Taptoe für Zapfen zu, erklärte Matthias Morf, der mit erhellenden Informationen zu den einzelnen Stücken durch das Programm führte. Während in früheren Zeiten der Zapfenstreich die Soldaten zur Rückkehr ins Quartier aufforderte, locken die Tattoos heute zehntausende begeisterte Zuschauer in Arenen und Konzerthallen. Ganz so viele waren es am vergangenen Samstagnachmittag in Hausen natürlich nicht. Die Platzverhältnisse hätten einen Marsch der Musiker durch den Saal, wie man es von solchen Veranstaltungen kennt, auch nicht zugelassen. Die Harmonie Hausen eröffnete das Konzert mit der Fanfare «A Salute from Lucerne», die Christoph Walter zum Eidgenössichen Musikfest 2006 in Luzern geschrieben hatte. Weiter ging es mit einem Stück aus der Operette «Leichte Kavallerie» von Franz von Supé, gefolgt von Musik aus dem Film «Der letzte Mohikaner». Mani Matters «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» wurde in einer instrumentalen Version von Mario Büchi auch für nicht Matter-Fans zum Hit. Nach dem Marsch «Bellinzona» war schon Pause.

Der Musikverein Harmonie Hausen wagte sich auch an anspruchsvolle Stücke aus der Filmmusik. (Bilder Andrea Bolliger)

Imre Antalfy entführte mit dem Dudelsack nach Schottland. Die Tombola bestand offensichtlich nicht nur aus Nieten, denn bald brach-

Dirigentin Rägle Brawand mit der Beginners Band.

ten die ersten Loskäufer Zöpfe, gefüllten Körbe oder Gesellschaftsspiele, die

sie gewonnen hatten, zurück in den Saal.

Die jungen Musikerinnen und Musiker der «Beginners Band», die sich aus Schülerinnen und Schülern der Jumba und der Musikschule Knonauer Amt, zusammensetzt, eröffneten den zweiten Programmteil. Sie überzeugten mit bekannten Melodien wie «Pirates of the Caribbean» oder einer rockigen Version des «Vogellisi-Lied». Nach einer Zugabe überliessen sie die Bühne wieder den Musikern der Harmonie. Diese zauberten mit Christoph Walters Hynme «Tattoo on Stage» festliche Atmosphäre in den Saal. Mit einem musikalischen «UrnerbodäKafi» wurde es urchig-schottisch. Das vom Ad-hoc-Chor vorgetragene «Adiemus» des walisischen Komponisten Karl Jenkins, könnte man der keltischen Stilrichtung zuordnen. Die geografische Richtung wurde beibehalten als Imre Antalfy mit seinem Dudelsack erst die Harmonie Hausen bei Paul Mc Cartneys «Mull of Kintyre» begleitete und dann als «Lone Piper» die Zuhörenden in schottische Gefilde entführte. Dem vorwiegend älteren Publikum an der samstagnachmittäglichen Premiere gefielen besonders die beiden Märsche und der Schottisch. Fast wäre beim Deutschmeister-Regimentsmarsch noch ausgelassene Stimmung aufgekommen. Dabei sind gerade Stücke aus der Filmmusik, die Passagen für Streicher enthalten, für die Blasmusiker anspruchsvoller zu spielen. Nach rund zweieinhalb Stunden konnten sich die Leiterin, Rägle Brawand, und die Mitwirkenden über tosenden Applaus freuen und zahlreiche Gratulationen entgegennehmen. Die beiden Abendaufführungen von heute und Samstag sind fast ausverkauft.

Zahlreiche treue und auch neue Gäste Die Theatergruppe Oberamt blickt auf eine erfolgreiche Produktion zurück Der Vorhang ist geschlossen, die Bühne leer, Kulissen versorgt, die Küche geschrubbt und der Saal ausgeräumt. Die Aufführungen der Theatergruppe Oberamt sind für dieses Jahr Geschichte. Die Mitglieder der TGO dürfen auf ein spannendes, enorm herausforderndes, aber ebenso lustiges zehntes TGO-Jahr zurückschauen. Mit dem Dreiakter «En fatale Liebesbrief» wählten sie ein Stück aus, welches Spieler, Regie und

Bühnenbau forderte. Sie setzten eine Aufführung mehr aufs Programm und starteten ins Jubiläumsjahr. Aber es braucht nicht nur die Vereinsmitglieder TGO, ohne die vielen Helfer und Helferinnen würde es nicht funktionieren.

Fleissige Helfer hinter den Kulissen In der Küche wurden kiloweise Schnitzel paniert, Pommes frittiert und Salat gerichtet. Freundliches Servicepersonal lieferte Essen und Getränke aus,

und natürlich braucht es auch die Fleissigen in der Kaffeestube, die Kaffee mit verschiedensten Schnäpsen servierten und den passenden Kuchen dazu reichten. Und wer glaubt, das wäre alles: Falsch – die Bar-Crews, die drei Nächte lang dafür sorgten, dass keiner beim Feiern, Tanzen und Singen verdurstet, dürfen nicht vergessen werden. Auch die Vorstellung eines Quiz’ ohne Preise ist nicht besonders attraktiv, dies war nur möglich dank Sponsoren. Auch den Parkplatzeinweisern gebührt ordentlicher Dank, denn

in der Dunkelheit und bei Eiseskälte Fahrzeuge richtig einzuweisen kann und will sicher nicht jeder machen.

Es hat Spass gemacht ... Nun kehrt Ruhe ein und es dürfen alle dankbar sein. Zahlreiche treue und auch neue Gäste durften begrüsst werden und leisteten mit ihrem Besuch einen Beitrag für die Theatergruppe. Diese pflegt ihr Hobby und geniesst das Vereinsleben in grosser Dankbarkeit für alle Unterstützung.

Es hat ihnen Spass gemacht, als Madame Orlov den Hotelburschen Schorsch und die freche Babette zu erziehen, den rasenden Massimo von der Treue seiner Ehefrau Yvonne zu überzeugen, Rita Inderbitzin aufzuklären, dass ihr Mann Viktor Emanuel seinen Verstand nicht verloren hat, Charlie Vögeli zuzuschauen, wie er Rita im «Chambre Séparée» an die Wäsche will, Isidor beim Sprechen ohne Gaumenplatte zuzuhören. Frau Dr. Farnis Diagnosen zu hören, dem Herrn M’Pumelele die Frisur zu richten, als Maria das erste Mal auf der Bühne zu stehen und sich bei Vreni Hartmann und Sandra Lobina professionell frisieren, schminken und beruhigen zu lassen. (pd.) anzeige

Szene aus «En fatale Liebesbrief». (Bild zvg.)


Forum

10 ämtler kantonsräte meinen

Zur Gemeinderatswahl in Bonstetten

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

USR III: Investition in die Zukunft Der internationale Druck zur Abschaffung der Statusbesteuerung ist gross, kein Weg führt an der Abschaffung vorbei. Ein erfolgreiches Modell, welches der Schweiz grossen Wohlstand gebracht hat, muss ersetzt werden. Mit der vorliegenden Unternehmenssteuerreform werden langjährige Forderungen der Linken erfüllt. In- und ausländische Firmen werden von nun an gleich behandelt, wie es der internationale Druck (und die Linke) fordert. Die Schweizer KMU profitieren ebenfalls von einem reduzierten Steuersatz. Diese Bundesvorlage legt den Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Schweizer Wirtschaft und gibt den hier angesiedelten Firmen eine dringend notwendige Rechtssicherheit. Die über 150 000 Arbeitsplätze bleiben bestehen. Diese Vorlage ermöglicht es den Kantonen, die für ihren Wirtschaftszweig mass-

geschneiderte Lösung zu wählen. Die Pharmaindustrie braucht andere Lösungen als ein Finanzdienstleister. Die letzte Steuerreform hat, wie es auch für die USR III vorausgesagt wird, zu kurzfristigen Steuerausfällen geführt. Heute zahlen die Firmen wieder massiv mehr Steuern als vor der letzten Steuerreform. Dies wird auch nach der USR III der Fall sein. Die Linke bekämpft die Reform, hingegen wird sie von allen kantonalen Finanzdirektoren befürwortet, inklusive der SP-Vertreter. Ich vertraue der SP-Finanzdirektorin von Basel, Eva Herzog, mehr als den Linken, wenn sie sich für die Reform einsetzt. SP-Frau Eva Herzog trägt als Finanzdirektorin Verantwortung und setzt sich für die USR III ein. Stimmen Sie am 12. Februar Ja zur USR III und sichern Sie unseren Wohlstand auch in Zukunft.

Stimmen zur USR III Hier eine Entscheidungshilfe zur Abstimmung USR III: Wenn die Oberschicht mit solcher Vehemenz für eine Steuerreform eintritt, dann sollte sich der Mittelstand echt Sorgen machen und Nein stimmen. Louis Besson, Affoltern ......................................................................... Die Abstimmung über das Gesetz der USR III steht bevor. Im Wesentlichen beinhaltet dieses Gesetz als Kompensation für die wegfallenden Privilegien für Grossunternehmen neue steuerliche Vorteile: Patentbox, zinsorientierte Gewinnbesteuerung sowie steuerlicher Abzug der Betriebskosten für Forschung und Entwicklung zu 150 %! Die Kosten dieser Vorteile kennt niemand genau, sie werden beträchtlich sein. Der Kanton Zürich und die Gemeinden sollen mit etwa 700 Mio Franken weniger Einnahmen rechnen müssen. Gemäss der Grafik im «Anzeiger» vom 23. Dezember 2016 beträgt der Steuerausfall für die Gemeinde Affoltern 1,73 Mio Franken. Das sind 8,2 Steuerprozente, für Maschwanden sogar 9,6 %. Beide Gemeinden haben den höchsten Steuerfuss im Amt. Kann die öffentliche Hand die Mindereinnahmen ohne Steuererhöhung auffangen? Wohl kaum. Dabei soll die Teuerung gleich null oder sogar im Minus sein, dies ist ein Märchen, z.B. das Brot beim Bäcker ist 2017 wieder um gut 4 % teurer geworden. Auch die Krankenkassenprämien steigen munter, werden aber für die Berechnung der Teuerung nicht berücksichtigt. Die Befürworter der Reform warnen mit Wegzug von Firmen. Dabei ist unser Land eines der attraktivsten Länder für den Sitz von Grosskonzernen. Bei Annahme der USR III wird es wegen der neuen Privilegien zu vermehrter Einwanderung von Fach- und Hilfskräften kommen, mit Folgen für die Infrastruktur unseres Landes: z.B. anzeige

Freitag, 3. Februar 2017

der Pendlerverkehr wird zunehmen (zusätzlicher Unterhalt und Ausbau des Strassen- und Schienennetzes). Ist dies vereinbar mit den Bestrebungen um Reduzierung der Einwanderung? Eine Reform ist notwendig, diese aber nicht. In der Schublade des Bundesrates liegt die bessere Vorlage, welche aber vom Parlament zerpflückt worden ist. Diese erste Reform kann mit gutem Willen zügig umgesetzt werden. Stimmen wir Nein zu der Vorlage. Martin de Lignie, Affoltern .........................................................................

Ja zum ausgewogenen Kompromiss In der Schweiz gibt es rund 24 000 international tätige Unternehmen, die bisher von steuerlichen Sonderregeln profitieren. Damit ist die Schweiz bis jetzt gut gefahren. Denn diese Firmen haben 150 000 Jobs geschaffen und vergeben vielen Zulieferbetrieben lukrative Aufträge. Auch der Staat profitiert von mehr als 5 Milliarden Franken Steuereinnahmen jährlich. Doch diese Sonderregelungen sind international nicht mehr akzeptiert und müssen deshalb ersetzt werden. Um auch künftig zu den innovativsten und wettbewerbsfähigsten Ländern zu gehören, haben sich Bund, Kantone, Parteien und Wirtschaft auf einen fairen Kompromiss geeinigt. Die Steuerreform sichert so zehntausende Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Milliardenhöhe. Sie gibt den Kantonen Raum für ihre spezifischen Lösungen und stärkt so ihre Position sowie den Forschungs- und Werkplatz Schweiz. Dank der Steuerreform ist unser Land gerüstet für eine erfolgreiche Zukunft mit Wohlstand für alle. Deshalb sage ich Ja zur Steuerreform III. Mark Itin, Stallikon

Frank Rutishauser geht es gut! Eigentlich wollte ich mich nicht in den Wahlkampf einmischen. Nun ist es aber an der Zeit dies zu tun! Ich weiss nicht, Herr Häberling, in wessen Auftrag Sie den Leserbrief vom vergangenen Dienstag geschrieben haben, ich kann es nur vermuten. Der Inhalt entspricht jedenfalls genau den kolportierten Gerüchten, welche in unserem Dorf über den Gesundheitszustand meines Mannes wohl gezielt verbreitet werden. Diesen Gerüchten bin ich bis anhin mit fast stoischer Ruhe begegnet. Wir kennen uns nicht; Sie haben meinen Mann weder vor noch nach seinem Unfall je getroffen. Ich denke nicht, dass Sie Arzt sind. Oder verfügen Sie über ferndiagnostische Fähigkeiten, dass Sie Angaben über den Genesungszustand meines Mannes machen bzw. Mutmassungen über seine weitere Genesung abgeben können? Ich finde es äusserst anmassend, wenn Sie uns als Familie Empfehlungen geben wollen, wie wir uns zu verhalten haben. Damit mischen Sie sich in unsere familiären Angelegenheiten ein, was Ihnen in keiner Art und Weise zusteht. Wenn ich nun in der Zeitung von Ihnen lese, dass mein Mann nach seinem Skiunfall noch nicht genesen sei, zeugt das von Ignoranz. Frank Rutishauser wird bei einer Wahl als Gemeindepräsident das Amt pünktlich antreten. Dagegen haben nicht einmal die ärztlichen Betreuer etwas einzuwenden. Beatrice Rutishauser, Bonstetten .........................................................................

Persönlichkeitswahl und keine Parteiwahl Der Wahlkampf geht in die Schlussphase. Der Vorstand der SVP Bonstetten möchte nochmals einige Aspekte erläutern. Der Vorstand hat die glanzvolle Nomination Claude Wuillemins als ihren Präsidentschaftskandidaten in der Ausgabe vom 16. Dezember 2016 und bei der Wahlempfehlung in der Ausgabe vom 10. Januar 2017 im «Anzeiger» publiziert. Die Partei steht voll und ganz zu ihrem Kandidaten, ebenso wie der Kandidat zur Partei steht. Unsere politische Gegnerschaft wirft Claude Wuillemin und uns fehlende Offenheit und Transparenz vor. Die Wahl eines Gemeindepräsidenten ist eine reine Persönlichkeitswahl, weshalb der Kandidat und die Parteileitung, im gegenseitigen Einverständnis, entschieden haben, ohne das SVP-Logo aufzutreten. Wer das Wahlinserat von Claude Wuillemin im Detail gelesen hat, durfte feststellen, dass er die politische Unterstützung von rechts bis links geniesst. Nebst Mitgliedern der SVP sind Vertreter, beziehungsweise Sympathisanten der GLP, der SP, der CVP und sogar der FDP sowie Parteilose aufgeführt. In seiner Bilanz als Gemeinderat erwähnt Claude Wuillemin unter anderem, dass er bei Vergaben von Arbeiten immer das Gewerbe von Bonstetten bevorzugt. Wenn dem nicht so wäre, würden sich diese Personen wohl kaum für ihn einsetzen. Auffallend sind auch Leserbriefe aus nah und fern. Darin kann man lesen, dass die Arbeit des Kandidaten geschätzt und gelobt wird. Die Gemeinde Bonstetten hat die Möglichkeit, mit Claude Wuillemin einen ausgewiesenen Repräsentanten zu wählen. Wir sind überzeugt, dass Claude Wuillemin für unsere Gemeinde die ideale Wahl ist, und die Herausforderungen, mit dem Gemeinderat, zielorientiert und bürgernah umzusetzen vermag. Vorstand SVP Bonstetten .........................................................................

Bonstetten hat eine Wahl! Letzten Samstag durfte ich vor der Landi Bonstetten einen spannenden Vor-

mittag verbringen, bei welchem nicht nur der Punsch und die Bonstetter Äpfel sondern auch die Gespräche mit Bonstetterinnen und Bonstettern eine warme und herzliche Atmosphäre geschaffen haben. Unterstützt wurde ich dabei von Hans Wiesner (glp), dessen Partei mich als engagierte Ergänzung sieht und bei der Wahl in den Gemeinderat unterstützt. Der breite Zuspruch von links bis rechts bestärkt mich in meiner Grundhaltung, dass ich den Gemeinderat mit meinem Einsatz für eine aktive und lebendige Gemeinde bereichern und beleben kann. Geben Sie mir diese Chance! Wollen Sie mich persönlich kennen lernen? Am Samstag, 4. Februar, treffen Sie mich von 9 bis 11 Uhr vor dem Lärchenmärt. Ich freue mich auf Fragen und Anregungen. Bereits heute bedanke ich mich für all die wohlwollenden Rückmeldungen, die Aufmunterungen und die vielen Menschen, welche die Gelegenheit der Wahl nutzen und so unsere Demokratie aktiv leben. Bonstetten hat eine Wahl! Claudia Schuler, Gemeinderats-Kandidatin, Bonstetten .........................................................................

Peter Ehrler: natur- und heimatverbunden Ich kenne Peter Ehrler seit 25 Jahren. Heute verbindet uns eine enge Freundschaft. Wir haben viel und sehr Unterschiedliches unternommen und machen dies heute noch. Einen grossen Teil unserer gemeinsamen Zeit verbringen wir in der Natur. Die Berge sind für uns beide ein wichtiger Ort des Rückzuges, an dem wir Energie tanken können. Bei unseren gemeinsamen Wandertouren oder Schneeschuhwanderungen ist Peter nicht nur Freund, sondern auch ein verlässlicher Partner. Mit grosser Leidenschaft erzählt er jeweils von «seiner Heimat» – seit er 1997 nach Bonstetten gezogen ist. Es ist faszinierend, ihm zuzuhören, wenn er von Projekten oder Neuigkeiten aus «seinem» Dorf berichtet. Man spürt sofort, dass Peter nicht einfach in Bonstetten wohnt, sondern dass er dort wirklich zu Hause ist – eine Heimat gefunden hat. Aus diesem Grund setzt er sich schon seit seinem Zuzug für Bonstetten ein (zum Beispiel in der Rechnungsprüfungskommission) und will nun dieses Engagement sogar noch ausbauen, indem er sich um den frei werdenden Gemeinderatssitz bewirbt. Es passt einfach zu ihm, dass er sich für die Zukunft von Bonstetten einsetzen und bei den anstehenden Herausforderungen mit anpacken möchte. Peter Ehrler ist mit seiner Lebenserfahrung, seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten, die er bei der Mitarbeit in Behördenämtern erworben hat, auf jeden Fall ein Gewinn für den Gemeinderat. Aus diesen Gründen empfehle ich Ihnen Peter Ehrler wärmstens für dieses Amt. Robert Pickel, Obersaxen .........................................................................

Frank Rutishauser – bodenständig für Bonstetten Wir kennen Frank Rutishauser seit Langem und haben uns vor drei Jahren gefreut, dass er sich nun auch im Gemeinderat für Bonstetten einsetzt. Wegen dieser Bekanntschaft haben wir ihn kürzlich in der Reha besucht. Frank kam zielstrebig auf uns zu, scherzte und lachte. Er berichtete uns voller Erleichterung, dass die medizinischen und neurologischen Tests abgeschlossen und überaus positiv ausgefallen sind. Unsere Freude war riesig, als wir feststellen durften, wie gut es ihm geht und dass er ganz «der alte Frank» ist! Er steht wieder mit beiden Beinen mitten im Leben und er freut sich, die Wochenenden bei seiner Familie verbringen zu können und bald

ganz nach Hause zurückzukehren und seinem Beruf nachgehen zu können. Ebenso wichtig ist ihm aber, seine politische Arbeit wieder aufzunehmen und vor allem den Wahlkampf um das Gemeindepräsidium fortzusetzen. Über dieses für ihn zentrale Thema diskutierte er mit uns wie vor seinem Unfall. Für ihn war immer klar, dass er weiterhin mit Überzeugung das Amt des Gemeindepräsidenten anstrebt. Und es ist ihm auch wichtig, seinen Kindern diese Werte vorzuleben: sich für das Gemeinwohl einsetzen und sich durch Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen. Wir unterstützen Frank Rutishauser, weil er sich in unserer Gemeinde nicht nur mit Worten, sondern mit Taten einsetzt. Als Finanzvorstand hat er massgeblich für einen gleichbleibenden Steuerfuss und für gesunde Rahmenbedingungen auch für das Gewerbe gesorgt. Er hat sich für die Realisation des Jungendraumes und der offenen Jugendarbeit Unteramtplus eingesetzt. Wir wissen von ihm, dass er im Gemeinderat für ein lebendiges, familienfreundliches und lebenswertes Dorf eintritt. Er redet nicht nur über Demokratie, Freiheit und Wohlstand, sondern er setzt sich zielgerichtet, tatkräftig und konsequent auch dafür ein. Wir wollen einen Macher als Gemeindepräsidenten, auf den Verlass ist, der offen und fair ist, der auf die Menschen zugeht und sich mit grosser Sachkenntnis für sie einsetzt. Liebe Wählerin, lieber Wähler: Tut es uns gleich: Setzt Frank Rutishauser auf den Wahlzettel! Es lohnt sich für Bonstetten! Andy und Susanna Aeberli, Bonstetten .........................................................................

Die beste Wahl für Bonstetten: Claude Wuillemin Claude Wuillemin ist die beste Wahl für das Gemeindepräsidium von Bonstetten. Er hat sich stets weitergebildet und führt seit Jahren grosse Betriebe innerhalb der Post CH AG. Dank seiner Führungserfahrung und sozialen Kompetenzen sucht er den Dialog mit der Basis. Er hört sensibel mit und lässt sich ohne Weiteres von anderen Meinungen überzeugen. Seine Konsensfähigkeit ist eine wichtige Eigenschaft, um unsere Gemeinde zu repräsentieren. Mit Claude Wuillemin wählen Sie den richtigen Mann als Gemeindepräsident. Boris Pesic, Bonstetten .........................................................................

Claude Wuillemin wählen Ich durfte Claude Wuillemin fünf Jahre als Chef haben. Der Mensch ist für ihn das Wichtigste in jedem Projekt, und so konnte er das Gleichgewicht zwischen dem Geschäft, den Kunden und den Mitarbeitern immer finden. Und ich bin mir sicher, dass er die Harmonie zwischen der Gemeinde und den Einwohnern auch finden wird. Er wird es auch schaffen, dass die Einwohner von Bonstetten sich immer wohlfühlen während die Gemeinde mit ihm und seinem Team weiter wächst. Luis Cruz, Spreitenbach

Briefe bis am Mittag Zu den Wahlen und Abstimmungen veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausgabe vom Dienstag, 7. Februar, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätestens heute Freitag, 3. Februar, 12 Uhr, erreichen. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Forum

Freitag, 3. Februar 2017

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zwischen-ruf

Herr Schmidt nickt

Wo ist nur der Winter hin? Regnerisches Tauwetter im Säuliamt. (Bild Benjamin B. Fenner)

Er heisst Schmidt mit dt und redet nicht gern. Unnötiges. «Sind Sie ein Morgen- oder ein Abendmensch?» «Weder noch.» Hab ich mir fast gedacht. Er kommt aus mit einem Minimalwortschatz, der hauptsächlich aus Verben besteht. Das ist im Prinzip nicht schlecht. Verben sind die Königsdisziplin, behaupten die Lehrer in der Schule. Sie seien hundertmal wichtiger als die von der Werbung hochverehrten Adjektive. Verben sind essentiell. Sie bestimmen eine Handlung. Deshalb sagen die Erstklässler Tuwörter dazu. Wenn Herr Schmidt mich also durch Nicken aus dem Warteraum holt (in dem ausschliesslich das höchst anspruchsvolle Spiegel-Magazin aufliegt), gehen wir zusammen in eine Kabine, und unterwegs versuche ich, ihn über den Schmerzzustand meines Rückens zu informieren. Ob er mir zuhört? Nun spricht er. Er sagt: «Setzen.» Wie war das ganz früher in der Schule? Wenn der Lehrer das Klassenzimmer betrat, erhoben sich die Schüler und sagten im Chor: «Gu - ten Mor - gen», und der Lehrer befahl:

«Setzen!» Oh, wie haben sich die Zeiten geändert! Die Lehrperson muss heute bei einer Anweisung stets noch ein «bitte» mit anbringen, sonst stehen am nächsten Morgen die Eltern vor der Schulzimmertür. Aber ich bin abgeschweift. Ich setze mich also auf einen Hocker und Herr Schmidt mit dt tastet mein Schulterblatt ab: «Diese zwei Rippen», diagnostiziert er, während ich schreie: «Au!» und: «Ja, genau!» «Hinlegen!», ordnet er an. Nun greift er unter mein T-Shirt, drückt seinen Daumen auf die schmerzende Stelle und umfasst meinen Oberkörper. Ich muss ihm eine Hand entgegenstrecken und er erteilt drei Befehle: «Einatmen! Anhalten! Drücken!» Mit Wucht stemme ich dann meine Hand gegen seine. «Gell, Herr Schmidt, ich bin stark.» «Kanns halten.» Den Vorgang wiederholt er dreimal, dann tritt er ein paar Schritte zurück, und ich registriere: Behandlung beendet. Sie hat keine zehn Minuten gedauert. Ich lache, bedanke mich, bezahle. «Tut gar nicht mehr weh!» Herr Schmidt nickt. Ute Ruf

Der Kulturlandverlust Einmalige Chance für ein regionales ist unverhältnismässig Vorzeige-Projekt Sichere Verbindung von und nach Mettmenstetten, «Anzeiger» vom 27. Januar. Eine sichere Veloverbindung zwischen Mettmenstetten und Rossau besteht unserer Meinung nach schon heute. Es sind bereits zwei Radwege vorhanden, die seit Jahren gefahrlos für den Berufs- und Schulweg benutzt werden. Es handelt sich einerseits um die Flurstrasse dem Haselbach entlang bis zum Bahnhof, sowie die Gemeindestrasse via Schützenhaus-Wissenbach, welche bereits seit über 30 Jahren als offizieller Schulveloweg benützt wird. Der Kulturlandverlust von rund einer Hektare zwischen Rossau und Mettmenstetten ist unverhältnismässig. Auch die Kosten von 2,18 Mio. für den gesamten geplanten Veloweg sind sehr hoch. Mit einem Teil dieses Geldes könnten die bestehenden Wege günstig den vorgeschriebenen Richtlinien angepasst und gut beschildert werden. Ein weiterer Vorteil wäre das Entfallen von Unterhalt und Schneeräumung eines dritten Weges. Die Sicherheit auf dem projektierten Weg wäre unserer Meinung nach nicht besser. Eingangs Rossau muss der Velofahrer an der engsten Stelle auf die Hauptstrasse einmünden. Variante Haselbach: Vom Bahnhof aus kann direkt die Flurstrasse dem Haselbach entlang benützt werden, wo bereits eine Unterführung der Knonauerstrasse erstellt wurde. So muss der ganze Veloverkehr nicht durch das Ortszentrum geführt werden. Variante Schützenhaus: Die Schüler und Velofahrer vom Dorfzentrum und oberen Mettmenstetten können gefahrlos über den Friedhofweg nach Wissenbach und Rossau fahren. Zwischen Mettmenstetten und Affoltern wird den Radfahrern auch zugemutet, auf einem nicht parallel zur Hauptverkehrsachse liegenden Fahrradweg zu fahren. An dieser Situation wird sich auch nichts ändern. Offensichtlich ist der Erhalt von Wald wichtiger als der von Kulturland. Schon vor der definitiven Projektierung haben wir Gemeinderat und Kanton unsere Einwände mitgeteilt, leider wurde nicht darauf eingegangen. Weil das ganze Projekt völlig überrissen und nicht den örtlichen Gege-

benheiten angepasst ist, sind wir nicht bereit, Land dafür abzugeben. Helen und Ruedi Hug, Albert Frei, Rossau .........................................................................

Keine Sicherheitslücke Mit Erstaunen nehmen wir zur Kenntnis, dass ein dritter Radweg von Mettmenstetten nach Rossau geplant und schon im 2018 ausgeführt werden soll. Als Grund wird eine sichere Verbindung von und nach Mettmenstetten für Velofahrer und Fussgänger aufgeführt. Als begeisterte Velofahrer wissen wir, dass es auf viel befahrenen Strassen ungemütlich ist, mit dem zunehmenden Strassenverkehr. Wenn immer möglich, nutzen auch wir die Radwege. Beim neu geplanten Radweg Mettmenstetten Rossau kann nicht von einer Sicherheitslücke gesprochen werden, da bereits zwei Radwege von Mettmenstetten nach Rossau bestehen. Einer führt von Rossau, dem Haselbach entlang direkt zum Bahnhof, der andere gilt seit Jahrzehnten über das Bolet als sicherer Schulradweg. Mit etwas gutem Willen könnte mit der Flurgenossenschaft Kontakt aufgenommen werden, um bestehende Flurwege auszubauen und wo nötig, zu teeren. Es sollte uns zu denken geben, dass wir noch immer bereit sind Kulturland zu vernichten für Luxusanliegen. Im «Anzeiger» vom 24. Januar befasste sich die SP mit der die Zukunft der Landwirtschaft. Dort war zu erfahren, dass sich die Schweiz bereits heute nur zu 60 % selber versorgen kann. Im Artikel fand sich zudem keine Erwähnung, was für Auswirkungen der neue Radweg für das Dorfbild Eingang Rossau haben wird. Für das Vorhaben müssen im Bereich Bergli Stützmauern erstellt oder allenfalls grossflächig die Böschung ausgeebnet werden. Das Dorfbild verändert sich unangemessen. Im Dorf selber sind die Radfahrer und Schüler wieder dem Strassenverkehr ausgesetzt, wo sie die Strasse mit allen Verkehrsteilnehmern teilen müssen. Wo bleiben hier die Sicherheitsvorkehrungen, vor allem für unsere Kinder? Hanny und Hansruedi Knecht, Rossau

Neues Reservoir Ebertswil – Neubau und Umsetzung hydraulischer Zusammenschluss. Am Mittwoch, 25. Januar, fand in Hausen neben anderen politischen Geschäften eine Informationsveranstaltung zur kommunalen Urnenabstimmung vom 12. Februar über das neue Reservoir Ebertswil und dessen hydraulischen Zusammenschluss statt. Mit der Machbarkeitsstudie «Gemeinsames Reservoir Ebertswil» der beiden Wasserversorgungen Hausen und Kappel wurde ein technischer, hydraulischer Zusammenschluss vom Kanton geprüft und aktiv unterstützt. Derselbe hat für den Zusammenschluss erhebliche Subventionen in Aussicht gestellt. Das neu zu erstellende Reservoir soll die tägliche Versorgung und auch den Brandschutz in Ebertswil vollständig sicherstellen. Das bestehende Reservoir vermag die gewachsenen Infrastruktur-Bedürfnisse nicht mehr genügend abzudecken. Die Brauchwasservolumen und die Löschwasserreserve sind entsprechend ihren Anforderungen zu vergrössern. Das Reservoir Ebertswil wird auf der gleichen Höhe gebaut wie das bestehende Reservoir Huserberg. So können beide Zonen übergreifend ohne Pumpen in die andere Verbrauchszone Wasser abgeben. Durch die gemeinsame Realisierung des Reservoirs und das Mitbenutzen von bestehenden Leitungen des Partners können entsprechende Synergien beidseitig genutzt werden. Der Betrieb der Anlagen wird zwangsläufig für beide Versorgungen zur Reduktion der Betriebskosten führen. Wobei der hydraulische Zusammenschluss Voraussetzung für die in Aussicht gestellten kantonalen Subventionen ist. Wassertechnisch schliessen sich die beiden Versorgungen zusammen, bleiben aber rechtlich eigenständig. Die entsprechende Verrechnung der jeweiligen Wasserabgaben wird selbstständig autonom an die Bezüger abgerechnet. Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Kappel hat am 6. Oktober 2016 dem hydraulischen Zusammenschluss wie auch dem entsprechenden Kredit-Anteil für den Neubau des Reservoirs bereits zugestimmt. Der Brutto-Investitionskredit beträgt 7,35 Mio. Franken. Gesamthaft

werden die Anlagen mit 1 733 500 Franken (30 %) für den vom Kanton vorgegebenen hydraulischen Zusammenschluss subventioniert, das heisst, es verbleiben Netto-Investitionen von total 5 616 000 Franken. Daraus resultiert für die Wasserversorgung Hausen ein Kostenanteil von 4 382 000 Franken und für Kappel ein Kostenanteil von 1 234 000 Franken. Die SVP ruft die Hausemer auf, an die Urne zu gehen, der Argumentation

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des Gemeinderats und der RPK zu folgen und das regionale Bauvorhaben und den hydraulischen Zusammenschluss mit einem klaren Ja anzunehmen. Auch für den Abschluss des Anstaltsvertrags «Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst» empfiehlt die Partei den Weg frei zu machen für eine zukunftsorientierte Organisation und der Vorlage zuzustimmen. SVP Hausen a. A., Kurt Gaisser


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Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 3. Februar 2017

Musikalische Lesung

Intensive Vorbereitung Grosse Wertschätzung

Mundartautor Pedro Lenz kommt mit Pianist Christian Brantschen ins «LaMarotte». > Seite 17

Fussball 2. Liga: Der FC Affoltern rüstet sich für die zweite Saisonhälfte. > Seite 19

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Ehemalige Sportgrössen und lokale Prominenz beehrten die Nacht des Säuliämtler Sports. > Seite 21

Vreni Spinner als Präsidentin bestätigt Die Vereinigung aktiver Gastronomen aus dem Bezirk Affoltern tagte in Ottenbach Über 30 Mitglieder und Gäste von Gastro Affoltern trafen sich vergangenen Dienstagmittag zur Generalversammlung. Präsidentin Vreni Spinner und Sekretärin Anita Häberling wurden mit Applaus bestätigt.

ausführte: Vom Gutschein, der sich bequem zu Hause ausdrucken lässt, bis zum System, das angemeldete Gäste beim Betreten des Lokals erkennt und diesen übers Smartphone Einblick in die Rechnung gewährt – und auch deren Begleichung ermöglicht.

................................................... von thomas stöckli «Als Lichtpunkt im Säuliamt», als «Musterbetrieb, den man gerne besucht», lobte Wirte-Präsidentin Vreni Spinner die Landbeiz Rüssbrugg in Ottenbach. Klaus Imhof war nicht nur Gastgeber der 116. Generalversammlung von Gastro Affoltern, er wurde im Rahmen der Veranstaltung auch für sein 25-Jahre-Wirtejubiläum geehrt. Gar auf 30 Jahre hat es bereits im Juli 2016 Brigitte Gubler, «Hirschen»Wirtin in Wettswil, gebracht. Mit viel Applaus hatten die Wirte zuvor ihre Präsidentin sowie Anita Häberling, die das Sekretariat der Vereinigung führt, für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Lobende Worte inklusive: «Sie macht ihre Aufgabe hervorragend», so Amtsvorgänger (während 17 Jahren) und Vizepräsident Beat Burkard über Vreni Spinner. Bewährt hat sich das Engagement von Marlen Weiss, die als neue Webmasterin nicht nur gute Ideen eingebracht, sondern auch zur Kostenreduktion beigetragen hat. So konnte das Ver-

Vielseitiges Programm Für dieses Jahr hat die Vereinigung wieder einiges an Veranstaltungen Gastgeber Klaus Imhof, umringt von Marlen Weiss (Webmasterin), Anita Häberling (Sekretariat), Beat Burkard (Vizepräsident), im Köcher: Im Mai Präsidentin Vreni Spinner und Kassierin Barbara Eder (von links). (Bild Thomas Stöckli) wandern die Wirte einsvermögen 2016 bei einem Plus einem «erfreulichen Jahr» berichten: und Kasse übermittelt werden. Sie ver- mit «Bergführer» Beat Burkard aufs von gut 6000 Franken fast verdoppelt stabile Mitgliederzahlen und ein deut- langen bei der Bestellung zwar die vol- Albishorn, im Juli winkt beim Miniwerden. Das RPK-Trio komplettiert liches Umsatzwachstum bei der Aus- le Aufmerksamkeit des Serviceperso- golfturnier eine Magnum-Flasche Rotnach dem Ausscheiden von Esther bildung. Der Branchennachwuchs sei nals, dafür hat dieses vor- und nach- wein als Siegerpreis und im Septemdenn auch ein Kernpunkt, betonte her mehr Zeit, auf die Kundschaft ein- ber steht ein Besuch bei einem PartBuchegger neu Toni Abächerli. Bachmann. zugehen. Für die Erfassung und Aus- ner an. Die Besichtigung der Brauerei Pius Schumacher, Fachmann für wertung von Daten empfiehlt der Baar letztes Jahr sei ein voller Erfolg Wichtiger Branchennachwuchs Kassensysteme, stellte schliesslich in Fachmann Inhouse-Lösungen anstelle gewesen, verriet Anita Häberling. und technische Entwicklung einem Referat die technische Entwick- von Clouds. So gebe es kein Problem, 2018 steht dann wieder eine WirteVom Kantonalverband GastroZürich lung auf diesem Gebiet vor. Bereits wenn das Internet mal ausfalle. Reise an. Letztes Mal ging es vor sechs beehrten Präsident Ernst Bachmann durchgesetzt haben sich mobile DaDie technische Entwicklung Jahren auf den Ballenberg. und Geschäftsleiter Karl E. Schroeder tenerfassungsgeräte, mit denen Bestel- macht auch vor der Gastwirtschaft die Veranstaltung. Sie durften von lungen vom Tisch direkt an Küche nicht Halt, wie Schumacher weiter Weitere Infos unter www.gastro-affoltern.ch.

Das Mettmenstetter Brot verkaufte sich gut Grosszügige Unterstützung der Landi Albis fürs Mettmenstetter Dorfjubiläum Dank reissendem Absatz des Mettmenstetter Brotes konnte die Landi Albis mit ihrer Volg Bäckerei-Konditorei eine grosszügige Unterstützung von 2800 Franken ans Mettmenstetter 900-Jahre-Jubiläums leisten. Das OK blickt auf ein gelungenes Jubiläumsjahr zurück. Zahlreiche Aktivitäten und erfolgreiche Anlässe wurden durchgeführt. Der Beitrag der Landi Albis ist ein Unterstützungsgeld

für die Gemeinde, welche die Durchführung von verschiedensten Tätigkeiten während des ganzen Jubiläumsjahres ermöglichte. Zustande gekommen ist der Beitrag, indem die Landi Albis, Inhaberin der Volg BäckereiKonditorei Mettmenstetten, einerseits das Recht nutzte, ein spezielles Brot namens Mettmenstetter Brot zu kreieren und anderseits indem ein Beitrag pro Brot ans Komitee überwiesen wurde. Von diesem Betrag werden 20 % an die Stiftung «Denk an mich» weitergegeben.

v.l. Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis; Tobias Maag, Produktionsleiter Volg Bäckerei; Alice Huber, OK Mitglied Beschaffung und Verkauf; Jean-Pierre Feuz, OK-Präsident 900-Jahr-Feier Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Das knusprige Mettmenstetter Jubiläums-Brot war ein auffälliger Hingucker im Verkaufsregal. Weizen, Roggen und Haselnüsse waren die wichtigsten Zutaten für das feine Spezialbrot. Unter dem Slogan «Ein Gebäck, das jedem schmeckt!», wurde das Brot eine der beliebtesten Backwaren im Knonauer Amt. Dank des grossen Vertriebsnetzes über die elf Volg-Läden anzeige

der Landi Albis konnte ein grosser Absatz dieser Spezialität erzielt werden. Damit wurde die Jubiläums-Freude über die Gemeinde hinaus im ganzen Säuliamt bekannt. Mit all den facettenreichen Aktivitäten wurden der Mettmenstetter Bevölkerung besondere Erlebnisse geboten und das Leben in der Gemeinde mit vielen Attraktionen bereichert.

Geschäftsführer Landi Albis, Armin Heller meint: «Es freute uns besonders, als traditionelles Mettmenstetter Unternehmen, einen solchen historischen Anlass mit unseren regionalen Produkten zu bereichern.» «Das Mettmenstetter Brot wird später wieder einmal einen Platz im Regal bekommen», liess Tobias Maag durchblicken. (pd.)


irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz 19.00 street-church-Gottesdienst in Zürich (St. Jakob) mit Konfirmandinnen und Konfirmenden und Interessierten Abfahrt: 17.39 Uhr Aeugst a. A., Dorf

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Februar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels 19.00 Petite Messe Solennelle von G. Rossini Aufführung in der reformierten Kirche Ottenbach Sonntag, 5. Februar 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon: «Was heilsam ist» Pfrn. B. Bartels 17.00 Petite Messe Solennelle von G. Rossini Aufführung in der katholischen Kirche Affoltern am Albis Dienstag, 7. Februar 9.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Freitag, 10. Februar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfrn. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Maschwanden Pfrn. Mehl und Team Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 8. Februar 20.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Maschwanden Pfrn. Mehl

Sonntag, 5. Februar 16.00 Kirche Stallikon: Heartbeat-Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Gäste: Patricia Meier und Doris Affentranger Harfe und Marimba Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 4. Februar, Tel. 044 700 09 91 17.30 Kirche Stallikon: Konzert Harfe und Marimba Patricia Meier und Doris Affentranger Dienstag, 7. Februar 18.30 Apéro 19.00 bis 20.15 Uhr Vortrag «Liebe in der Offside-Falle» Sina Bardill und Christof Arn Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 8. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 9. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 10. Februar 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Burestübli

Samstag, 4. Februar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 5. Februar 11.00 Wortgottesfeier Montag, 6. Februar 19.00 Meditation Donnerstag, 9. Februar 8.15 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 5. Februar 10.00 Interaktiver Gottesdienst in Maschwanden zu einem Bild von Sigmunda May «Die Samariterin am Brunnen», Musik: Veronica Hvalic 17.00 JUKI-Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Fritz Mittwoch, 8. Februar 18.00 Konfirmandenunterricht mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) Dienstag, 7. Februar 11.30 Seniorenmittagstisch katholisches Chilehuus Mittwoch, 8. Februar 14.00 Aemtler Tandem reformiertes Kirchgemeindehaus Donnerstag, 9. Februar 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Februar 19.00 Gospelkonzert «NOW Let us sing» mit dem Gospelchor Thalwil in der reformierten Kirche Bonstetten Eintritt frei Sonntag, 5. Februar 19.00 «Im Schutz des Höchsten» Abendgottesdienst zu Psalm 91 mit Pfrn. S. Sauder Musik: Brigitte Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 6. Februar 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 10. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst mit dem 2.-Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser und Team. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 5. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A. Sonntag, 5. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 8. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Das Kloster Kappel ist wegen Umbau vom 6. Februar bis 1. März geschlossen

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 4. Februar 19.00 Konzert des Ottenbacher Chors in der Kirche Ottenbach Herzliche Einladung zu diesem besonderen Konzert! «Petite Messe Solenelle» von Rossini als gemeinsames Chorprojekt Sonntag, 5. Februar 19.00 Musikgottesdienst mit dem K-Chor (Schülerchor der Kantonsschule Limmattal) unter der Leitung von P. Elsaid Thema: «Gott spricht: Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch». (Ez 36, 26) Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. Februar 19.30 Abendgottesdienst Matthäus 13, 44–46 «Von Perlen und anderen Schätzen» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 6. Februar 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Februar Ab 9.15 Uhr «Sunntigsfiir» für alle Kinder bis 7-jährig im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Erteilung des Blasiussegens Weihen der Kerzen Dienstag, 7. Februar 9.10 Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller Donnerstag, 9. Februar 18.00 Elternpodium zum Thema «Mobbing und Bullying unter Kindern und Jugendlichen» mit Urs Kirner, Kapo Zürich

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen, Brot- und Blasiussegen Dienstag, 7. Februar 19.30 Lobpreis

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Samstag, 4. Februar 10.00 Fiire mit de Chline zum Thema «Darstellung des Herrn» 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Sonntag, 5. Februar 10.30 Eucharistiefeier dt./it. mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Freitag, 10. Februar 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Samstag, 4. Februar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Wachstum – erkennbar an der Frucht», Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 6. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Februar 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 7. Februar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 8. Februar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 9. Februar 19.00 Rosenkranz

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort, anschliessend Gemeindegespräch und Mittagessen mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 3. Februar 10.00 MuKi-Treff Sonntag, 5. Februar 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti - KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Februar 10.30 Gottesdienst Thema: «Gottes Gnade und Hilfe Matthäus 16, 13–23» Hort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 9. Februar 20.00 Bericht von Fam. Harel, Israel www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Serie

Freitag, 3. Februar 2017

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Die Zigarrenfabrik beim Sternenplatz Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (113), 2. Teil «Sei ein Mann und rauche Stumpen!» Dieser Slogan der Zigarrenindustrie trifft den damaligen Zeitgeist, als auch beim Sternenplatz in Affoltern Stumpen und Zigarren hergestellt wurden. Im benachbarten Aargau erlebte die Zigarrenindustrie einen gewaltigen Boom. Agenten der nordamerikanischen Armee schlossen Anfang des amerikanischen Bürgerkrieges 1862 mit aarAutor Willy Hug. gauischen Zigarrenfabrikanten Verträge ab über die monatliche Lieferung von zehn Millionen Zigarren! Dies ermunterte in Affoltern auch Rudolf Huber und Rudolf Schneebeli in dieses Geschäft einzusteigen.

Staubige Luft in der Zigarrenfabrik Sie bauten 1870 in Affoltern vis-à-vis der heutigen Papeterie Kunz eine Zigarren- und Tabakwarenfabrik, ein dreigeschossiges Fabrikgebäude. Die Bedingungen schienen günstig, sechs Jahre zuvor war die Eisenbahnlinie von Zürich über Affoltern nach Zug und Luzern eingeweiht worden. Arbeitskräfte gab es auch genug. Die Baumwollindustrie erlitt einen schweren Einbruch und sieben Jahre zuvor musste die Spinnerei Stocker in Zwillikon wegen Konkurs schliessen. Vier Jahre später schied Huber aus und die Fabrik hiess nun stolz: «Cigarren & Tabakfabrikation R. Schneebeli und Söhne». Das Fabrikgebäude steht heute noch, das Haus «zur Tanne». Dazu gehörten damals links und rechts je ein Gebäude. Letzteres an den Sternenplatz angrenzend, heute Standort der «Pizzeria Stella». Die Lieferung der Tabakblätter erfolgte aus dem Inland, aber auch aus Übersee. 1893 traten als Besitzer «Huber und Eichenberger» auf. Sie stellten Tabak, Zigarren und Stumpen her. In Handarbeit, Maschinen fanden noch kaum Verwendung. Die tägliche Arbeitszeit von Montag bis Freitag betrug elf Stunden, am Samstag neun Stunden. Ferien gab es noch keine. Petrollampen beleuchteten während der Winterzeit die Fabrikationsräume. Die Luft war sehr staubig und Fabrikinspektoren bemängelten oft die schlechte Belüftung. Die Entlöhnung erfolgte nach dem Akkordsystem, nach der Anzahl der gefertigten Zigarren. Es arbeiteten hier zwischen 22 und 36 Arbeitskräfte, vornehmlich Frauen. Die jüngsten waren 14, die ältesten über 65 Jahre alt, denn AHV gab es noch keine. 1904 stellte die Fabrik den Betrieb ein und 1920 baute man das Gebäude um zu einem Kosthaus der «Seidenwebereien». Heute ist es ein Wohnhaus.

Die letzten drei Häuser links vor dem Sternenplatz gehörten der Zigarrenfabrik. Um 1940. (Archivbilder zvg.) sätzlichen Deckel über den Jonenbach erfolgen. Nicht zuletzt die engagiert geführte Aktion «Danke für Obst» konnte dies verhindern. Der Jonenbach brachte dem Dorf nicht nur Überschwemmungen, sein Wasser liess sich früher auch als Energieträger nutzen. Ein Grund für den Bau der «Oberen Säge» beim Sternenplatz. Ein Wasserrad und ab 1922 eine Turbine betrieben die Sägerei. Dazu staute man den Bach etwas oberhalb. Bereits im Jahre 1634 erwähnt, blieb die Säge während über 300 Jahren in Betrieb. Erst 1976 ist das Wasserrecht erloschen. Zur Säge gehörte auch ein grosser Landwirtschaftsbetrieb und über ihre früheren Bewohner gibt es viele interessante Geschichten.

Ein Bauernhaus von 1674

Baugerüst mit Arbeitern am markanten Geschäfts- und Wohnhaus, 1898. Ab 1920 befand sich hier eine «Konsum»-Filiale.

Überschwemmungen Am 12. Juni 1876 trat der Jonenbach wieder über die Ufer und überschwemmte den Sternenplatz. Eine Hochwassermarke am Waschhaus neben dem Sternenbrunnen erinnert noch heute daran. Der meist ruhig dahinfliessende Bach konnte auch seine andere Seite zeigen. Damals floss der Jonenbach beim Sternenplatz noch oberirdisch und sichtbar. Die obere Brücke führte darüber. Erst 1968 bekam der Bach hier wegen der Strasse einen 70 Meter langen Deckel. Mitten darauf steht heute der Sternenkreisel. Für das Projekt «3 Öpfel» in den 1990er-Jahren, ein Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Fabrikareal Näf, sollte die Erschliessung mit einem zu-

Der alte Brunnen mit der oberen Brücke. Hinten über dem Jonenbach die Obere Säge, um 1900. Der Sternenplatz hiess früher Hauptplatz. (Foto Conrad Steinmann)

Seit jeher stand ein Brunnen auf dem Sternenplatz, welcher Bewohner und Tiere mit Wasser versorgte. Der lange Trog auf alten Fotos erinnert daran, dass er auch als unentbehrliche Viehtränke diente. Der heutige Brunnen, dessen Stock sich in der Form eines Sterns zeigt, ist ein Werk des Bildhauers Werner Nydegger. Noch heute besteht, wie früher üblich, eine Brunnengenossenschaft. Einst plätscherte in einem kleinen Park vor dem Navillehaus, zwischen Strasse und Jonenbach, auch ein Springbrunnen. Das älteste Gebäude am Sternenplatz, ein Bauernhaus von 1676 steht etwas versteckt hinter dem Sternenbrunnen. Mächtige Schwellen und Ständer erinnern an eine Zeit, als dieser Bautypus, der Bohlenständerbau, im Mittelland weit verbreitet war. So haben einmal alle Häuser rings um diesen Platz ausgesehen, wie alte Darstellungen zeigen. Ein völliger Gegensatz zu diesem alten Bauernhaus ist das angebaute Geschäfts- und Wohnhaus von 1898. Das Mansardendach betont die Eleganz dieses Gebäudes und verrät städtische Ambitionen. Viele verschiedene Geschäfte im Erdgeschoss führten Handel während über 100 Jahren. 1920 befand sich hier der «Konsum» und wer kann sich noch an die vielen bunten Stoffe von Frau Holländer erinnern? Alle Gebäude in der Ecke beim Sternenbrunnen sind in den letzten Jahren vorzüglich renoviert worden, bereit für die Geschichte der neuen Bewohner.


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Veranstaltungen

Freitag, 3. Februar 2017

agenda

Freitag, 3. Februar

044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Vier Bands rocken das Weisbrod-Areal

Affoltern am Albis

Sonntag, 5. Februar

Der Hausemer Verein Lokalkult lädt wieder zur Kultnacht

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Der Bien». Eine absurde Komödie zwischen Orient und Okzident von Ursula Trautmann. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Am falschen Ufer». Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: Motto «Huuser Tattoo» mit Trommeln, Lichteffekten und Gesang. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Samstag, 4. Februar Affoltern am Albis 17.00: Live Rockabilly mit «The Two Bones» (CH) und «Lou Cifer and the Hellios» (D). Türöffnung ab 17 Uhr, Show ab 22 Uhr, Küche 18-21 Uhr. Eintritt frei. CQ Bar. Bahnhofplatz 5. 20.00: Konzert mit dem Jugendorchester der Musikschule Knonauer Amt. Mit Werken von Vivaldi, Tschaikowsky, Bartók, Mendelssohn, Zimmer, Mancini. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Am falschen Ufer». Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: Motto «Huuser Tattoo» mit Trommeln, Lichteffekten und Gesang. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 10.00-11.00: «Hedingen Persönlich»: Architekt Peter Ackermann erzählt über sich und seine Leidenschaft Solarenergie. Mit Kaffee, Tee und Gipfeli. Bibliothek. Trottenweg.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche:

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Hedingen 15.00-18.15: Zouk-Tanz im Kubus. Eric und Sandra geben eine kleinen Workshop in Sachen Zouk-Tanz. Eine kleine Erfrischungspause ist eingeplant. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Stallikon 17.30: Konzert mit Harfe und Marimba mit Patricia Meier und Doris Affentranger. Zuvor wird ab 16 Uhr ein Heartbeat-Gottesdienst abgehalten. Reformierte Kirche Stallikon.

Montag, 6. Februar Affoltern am Albis 19.00: Bridge: Eine Gruppe Limmattaler und Säuliämtler spielen seit 3 Jahren jeden Montagabend. Neue Spieler willkommen. Hotel Holiday Inn. Obstgartenstrasse 7.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 7. Februar Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.30-16.00: Spielnachmittag auch für Auswärtige: Gesellschaftsspiele wie «Eile mit Weile», «Elferspiel», «Tschau Sepp» und viele andere. Telefonische Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel (5. Stock). Obere Seewadelstrasse 12. 17.00-20.00: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.30-21.00: «Einfach Singen». Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer und Eva Stückelberger. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Bonstetten 09.10: Leichte Wanderung: Islisberg-Aesch-Bemer-Birmensdorf(Bonstetten). Wanderzeit ca. 2½ (4) Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Das Kultlokal auf dem WeisbrodAreal öffnet morgen Samstag, 4. Februar, wieder seine Türen und lockt mit vier Bands. Dazu gibt es Getränke und Hot Dogs. Den musikalischen Startpunkt setzen an dieser Kultnacht «The Raw Soul». Ziel dieser im Moment noch zweiköpfigen Band aus Zürich ist es, Elemente aus Blues, Funk, Soul und Hiphop auf eine moderne Weise zu interpretieren. Ganz einfach gesagt: Es muss grooven. «Slippin’ Jimmy» – ebenfalls aus Zürich – spielen Retro-Groove (Funk, Soul, Blues) in Eigenkompositionen und mit Covers von Bill Withers, Ray Charles, Jamie Cullum, Tom Waits und Robert Parker. Sänger und Gitarrist Roger Wüthrich ist übrigens Lehrer an der Sek. Hausen. Das Etikett «original Säuliamt» haben sich die «BogRats» verdient: Die Band ist 2016 nach diversen Sessions in Ottenbach entstanden. Das Line-up besteht aus Sänger Benno Betschart, den Gitarristen Adi und Pat Willimann sowie René Mathys, Doug Campbell (Bass) und Charles Burri

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag. Lieder zum Zuhören und Mitsingen, gestaltet von Pfarrerin Sonja Weisshorn mit Veronika Nulty (Piano) und Arthur Schärer (Bassbariton). Chilehuus.

«Slippin’ Jimmy» mit Roger Wüthrich, Beni Plüss und Alain Brenzikofer (von links). (Bild zvg.) (Schlagzeug). Sie wollen das Publikum mit ihrem Repertoire an Coversongs aus den Sparten Rock bis Hardrock begeistern. «WuaWua» aus Solothurn holen sich ihre Inspiration hauptsächlich bei den grossen amerikanischen JamBands aus den 60er- und 70er-Jahren. Ihr Sound ist ein bunter Mix aus spontanen Jams, abwechslungsreichen

Suppe, Salat, Hauptgang und Kaffee. Anmeldung erbeten an Doris Utz, Telefon 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Hedingen Stallikon 18.30-19.30: Stalliker WintersportKraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt.

09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime, Verse und Fingerspiele. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis

Mittwoch, 8. Februar

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Aeugst am Albis

Knonau

09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Bibliothek.

16.00-16.40: «Gschichte-Ziit» für Kinder ab 3 Jahren. Bibliothek. Oberdorfstrasse 2.

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

15.00-16.00: «Zyt für Gschichte». Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt.

Donnerstag, 9. Februar Affoltern am Albis

Bonstetten 12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren.

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20.15: Jazz am Donnerstag mit Olivieri Jazz featuring Patrick

Eigenkompositionen – und etwas «WuaWua». Dass die Musik nie ausgeht, dafür sorgen die DJs «Johnny B. Pluess» (Rock und Funk) sowie «Swingchu» (Electro Swing). (pd.) Kultnacht am Samstag, 4. Februar, ab 19 Uhr, Kultlokal, Weisbrod-Areal, Hausen am Albis. Hot Dogs und Getränke. Eintritt frei, Kollekte.

Bianco». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «The Danish Girl» Film von Tom Hooper mit Eddie Redmayne und Alicia Vikander, Belgien, Dänemark, Deutschland, Grossbritannien, USA 2015, E/d, 119 Min. Bar und Kasse 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Am falschen Ufer». Komödie von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.


Veranstaltungen

Freitag, 3. Februar 2017

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Monika, Patrick, Fanny, Sophie – alles schöne Namen

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern

Vorsorge für Paare im Konkubinat

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

«Crossover» mit dem Sophie Lüssi Quartett

Bien, ein Fachausdruck aus der Imkerei, bezeichnet den Bienenstaat als Organismus. Der grosse Paravent auf der Bühne nimmt die Bienenthematik optisch auf. Hinter dem Paravent verbirgt sich eine Frau, die sich lediglich mit ihrer Stimme offenbart und über Luken mit ihrer Körperlichkeit spielt. Davor treten zwei Männer auf. Sie werben um die verborgene Frau. Ein Stück von Ursina Trautmann über Versteckspiele, Täuschungen und die Sichtbarkeit von Frauenfiguren. Es spielen Monika Dierauer, Peter Neutzling und Curdin Vincenz. Musik von Bahur Ghazi.

Die Quartettmitglieder sind Sophie Lüssi (Violine, Viola, Komposition), Sandra Weiss (Alt- und Sopransaxofon, Fagott), Fridolin Blumer (Kontrabass) und Andreas Wettstein (Schlagzeug). Sophie Lüssi, seit einigen Jahren in Buenos Aires wohnhaft, weilt jeweils nur wenige Wochen in der Schweiz. Zurzeit gastiert sie hier mit ihrem Quartett. Gefunden haben sich die vier 2006 über das gemeinsame Interesse an Ornette Coleman, dem amerikanischen Jazzmusiker, Trompeter, Saxofonisten, Geiger und Komponisten. Nach etlichen Konzerten entwickelte sich die Musik des Sophie Lüssi Quartetts zusehends in eine eigenständige Richtung. Sophie Lüssi bewegt sich mit ihren Kompositionen zwischen Jazz und moderner Klassik. Komplexe Arrangements werden mit Improvisationen durchbrochen. Neben Geige, Alt- und Sopransaxofon setzt sie auch Fagott und Viola ein. Wie Ornette Coleman verzichtet Sophie Lüssi auf ein Harmonieinstrument, wodurch ein transparenter Klang entsteht. Das Quartett verbindet seinen Auftritt im LaMarotte mit einer CD-Taufe «Valse pour Ornette». (pz)

Heute Freitag, 3. Februar, Bar und Abendkasse

Pedro Lenz (rechts) liest aus seiner Geschichte «Di schöni Fanny» und Christian Brantschen macht am Flügel den Anlass zu einer musikalischen Lesung. (Bild zvg.)

ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «Olivieri Jazz Featuring Patrick Bianco» Rudolf Olivieri (Flügelhorn, Trompete), Felix Straumann (Altsaxofon), Thomas Schaller (Piano), Rainer Stadler (Bass), Felix Zindel (Drums) und Patrick Bianco (Saxofon). Diese Band spielt modernen, rhythmischen Jazz. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Hardbop und Neobop, jene Stilrichtungen also, bei denen der moderne Jazz mit Elementen des Soul und Funk angereichert wird. Dazu bildet der Latin-Jazz mit Salsa, Samba, Bossa einen weiteren Schwerpunkt. Schliesslich spielt die Band auch Themen aus

den Bereichen Rock-Jazz, Bebop, Blues und Mainstream. Patrick Bianco, Bandleader der «Cannonsoul» und Gewinner des Swiss Jazz Award 2016, bereichert die Formation mit seinem Saxofon-Spiel. Donnerstag, 9. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Di schöni Fanny» – Musik-Lesung mit Pedro Lenz und Christian Brantschen Drei Künstler und Tagediebe stolpern in dieser tragisch-komischen Geschichte durch das neblige Olten: Jackpot, ein erfolgloser Schriftsteller, der auf Hunde und Pferde wettet, und

die beiden Maler Louis und Grunz, die das Leben und die Schönheit lieben. Ihre Hingabe zur Kunst und zu den kleinen Freuden des Alltags scheint die drei Freunde zu erfüllen. Das Schicksal meint es gut mit denen, die wenig verlangen und viel geben. Doch dann tritt die schöne Fanny in ihr Leben. Allein durch ihre Präsenz bringt sie das scheinbar stabile Gleichgewicht der Männerfreundschaft ins Wanken. Mit der Leichtigkeit des Seins ist es bald vorbei. Jeder begehrt Fanny, aber keiner scheint zu verstehen, was Fanny begehrt.

Samstag, 11. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken / mit KulturLegi 20 Franken.

Freitag, 10. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15,

Reservierungen für alle Anlässe unbedingt

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi

empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon

20 Franken.

044 760 52 62.

Petite Messe Solenelle von Rossini

Hochkarätiger Film zum Thema «Transgender»

Konzerte in Obfelden und Affoltern

Kinofoyer Lux zeigt «The Danish Girl»

Der Ottenbacher Chor und der reformierte Kirchenchor Affoltern treten am Samstag, 4. Februar, 19 Uhr, und Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr, gemeinsam auf. Aufgeführt wird Rossinis «Petite Messe Solenelle».

Am Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Februar, 20.15 Uhr, zeigt das Kinofoyer Lux in der Aula Ennetgraben in Affoltern den Film «The Danish Girl». Der Film um einen Mann, der sein weibliches Wesen entdeckt, basiert auf einer wahren Geschichte.

Diese Messe ist sowohl eines der bedeutendsten Alterswerke als auch eine der wichtigsten geistlichen Kompositionen Rossinis. Es war ein Auftragswerk für den Grafen Alexis PilletWill in Paris, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Die Uraufführung war im Jahr 1864 zur Einweihung der Privatkapelle des Grafen. «Petite» Messe Solenelle bezieht sich jedenfalls nicht auf die Länge der Messe: Mit zirka 90

Minuten Aufführungsdauer ist sie ein grosses und auch anspruchsvolles Werk, mit wunderschönen Melodien und harmonischen Wendungen. Auch aufgrund ihrer speziellen Originalbesetzung mit Flügel und Harmonium ist sie sehr beliebt und wird häufig aufgeführt. Am ersten Februarwochenende gelangt das ganze Werk in der Ottenbacher Kirche und in der katholischen Kirche Affoltern zur Aufführung. Die grossen Solopartien übernehmen namhafte Solisten aus der Region. Marianne Lang aus Ottenbach singt den Sopran-Solopart. (pd.) Am Samstag, 4. Februar, 19 Uhr, in der Kirche Ottenbach; Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr, katholische Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

1001 Nacht in Obfelden Kinderfasnacht im Singsaal Chilefeld Am Samstag 25. Februar, von 14 bis 17 Uhr verwandelt sich der Singsaal Chilefeld in Obfelden in einen orientalischen Basar. Das Elternteam der Primarschule Obfelden hat einiges vorbereitet. Mit Guggenmusik, Spielen und vielen Gestalten aus 1001 Nacht wird es am orientalischen Basar bunt zu und hergehen. Ob als fliegender Teppich, Aladin, Wunderlampe, Fakir, Elefant, Scheich, Pyramide – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Den Gewinnern bei der Maskenprämierung (Einzel- und Gruppenmasken) winkt auch in diesem Jahr ein Pokal.

Stolze Gewinner der Pokale in der Kategorie Gruppenmasken. (Bild zvg.) Natürlich sind auch «fasnachtverrückte» Kinder und Eltern aus dem ganzen Bezirk Affoltern und Umgebung willkommen. (pd.)

adaptiert den gleichnamigen Roman des Schriftstellers David Ebershoff, der auf der wahren Geschichte der Dänin Lili Elbe basiert. Während die Vorurteile und die Anfeindungen der damaligen Gesellschaft nur sporadisch in den Blick geraten, konzentriert sich der Film vor allem auf die Beziehung der beiden Hauptfiguren, die durch Lilis langsame Transformation auf die Probe gestellt wird. Für Gerda, von Alicia Vikander selbstbewusst und verletzlich zugleich verkörpert, bricht zunächst eine Welt zusammen, da sie glaubt, ihren Partner nie richtig gekannt zu haben. Über ihr wachsendes Verständnis erzählt Hooper dann jedoch von bedingungsloser Liebe und aufopferungsvoller Solidarität. Alicia Vikander hat 2016 den Oscar für «Beste Leistung einer Schauspielerin in einer Nebenrolle» erhalten. (pk)

Eher zufällig findet ein Mann Zugang zu seinem weiblichen Wesen. Sein Leben verändert sich dadurch unaufhaltsam und führt ihn und seine Gattin in verwirrende Situationen. Exquisite Bilder und die zwei überzeugenden Hauptdarstellenden garantieren Gefühlskino. Der dänische Landschaftsmaler Einar Wegener und seine ebenfalls malende Ehefrau Gerda leben um 1920 in Kopenhagen als glücklich verheiratetes Künstler-Ehepaar. Gerda ist in Not. Sie muss ein Porträt fertig malen, aber ihr Modell ist krankheitsbedingt ausgefallen. Einar willigt ein, Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Februar, je 20.15 aushilfsweise in einem Kleid und Da- Uhr: «The Danish Girl», Film von Tom Hooper, Belgimenstrümpfen Modell zu stehen und en, Dänemark, Deutschland, Grossbritannien, USA bald ist er derjenige, der in Not ist. Er 2015, E/d, 119 Min, Kinofoyer Lux, Aula des Schulhat bei diesem Verkleiden sein weibli- hauses Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab ches Wesen entdeckt. Dies beein- 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J.: 7 Frandruckt den jungen Maler sehr, da er ken). www.kinolux.ch. plötzlich sicher ist, sein wahres Ich erkannt zu haben. Fortan versucht er, als Lili das Leben einer Frau zu führen, wobei ihn seine Gattin nach anfänglicher Verwirrung spürbar unterstützt. Oscar-Preisträger Tom Hooper (The King’s Speech) Einar entdeckt sein weibliches Wesen. (Bild zvg.)

Viele Paare leben im Konkubinat. Im Vergleich zu verheirateten Paaren sind sie vor dem Gesetz klar schlechtergestellt. Deshalb ist es wichtig, sich über die Vorsorge frühzeitig Gedanken zu machen. Wer im Konkubinat lebt, ist im Schweizer Vorsorgesystem gegenüber verheirateten Paaren benachteiligt. Stirbt die Partnerin oder der Partner, erhält die verbleibende Person kein Geld oder nur einen minimalen Betrag. Eine kurze Übersicht: • Aus der 1. Säule bekommt der Konkubinatspartner nichts, während Ehepartner unter gewissen Bedingungen eine AHVRente erhalten. • Bei der 2. Säule variieren die Bestimmungen – Klarheit bringt das Pensionskassenreglement. • In der 3. Säule können Sie Ihr Gegenüber zum Beispiel in einer Todesfallversicherung begünstigen. Stirbt einer der Partner, können flüssige Mittel für den Hinterbliebenen wichtig sein. Dann nämlich, wenn er das Eigenheim verkaufen müsste, um gesetzliche Erben wie Kinder, Eltern oder Geschwister auszubezahlen. Säule 3a Für eine Begünstigung des Konkubinatspartners oder der -partnerin sind die Länge der Beziehung und gemeinsame Kinder ausschlaggebend. Dauerte die Partnerschaft länger als fünf Jahre oder hat das Paar gemeinsame Kinder, kann die Partnerin oder der Partner für eine Auszahlung bis zu 100% berücksichtigt werden. Dauerte die Beziehung weniger als fünf Jahre und hat das Paar keine gemeinsamen Kinder, geht die oder der Liebste leer aus. Möchte man den Partner berücksichtigen, kann man ihn mittels Testament in den Erbenkreis erheben und ihn bei der Versicherung als begünstigte Person eintragen lassen. Konkubinatsvertrag oder Testament Das Zivilgesetzbuch regelt Rechte und Pflichten von Konkubinatspaaren bei Trennung und im Todesfall nur unzureichend. Deshalb ist es sinnvoll, für den Fall einer Trennung einen Konkubinatsvertrag auszuarbeiten. Dieser regelt zum Beispiel die Aufteilung des Besitzes bei Wohneigentum oder wer künftig die gemeinsamen Haustiere übernimmt. Im Todesfall gehen ohne Regelung die Besitztümer automatisch an Eltern, Geschwister und übrige Erben über und die Partnerin oder der Partner geht leer aus. Mit einem Testament können Sie den Partner in den Kreis der übrigen Erben erheben und ihn entsprechend besserstellen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

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Der Bien – Eine absurde Komödie zwischen Orient und Okzident


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Vermischtes

Freitag, 3. Februar 2017

Vera Kaa - Hommage an den Urgrossonkel

«Treffpunkt Rössli» – ein Volltreffer

Konzert im «Pöschtli Aeugstertal»

Im vergangenen November fand im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten die Gewerbeausstellung «Treffpunkt Rössli» statt. Die Gewinner aus dem Wettbewerb durften am Mittwoch, 1. Februar, ihre Preise entgegennehmen und ein feines Mittagessen geniessen.

Die Luzernerin ist eine der vielseitigsten Schweizer Sängerinnen und begeistert seit vielen Jahren mit ihrer rauen und unverwechselbaren Stimme ihr Publikum.Vera Kaa gibt am Sonntag, 12. Februar, 19 Uhr ein Konzert im Pöschtli Aeugstertal. So abwechslungsreich wie ihre Musik sind auch die Texte, aus denen die Lebenserfahrung einer gestandenen Frau spricht. Nun ist Vera Kaa musikalisch nach all den Jahren beim Alpen-Blues angelangt. Die Musikerin spürt ihren musikalischen Wurzeln, den Innerschweizer Alpenklängen, nach und widmet ihre neue Konzertreihe ihrem Urgrossonkel Anton Langenegger aus dem Muotathal. Die raue Bluesstimme von Vera Kaa trifft auf die glockenklare Inbrunst alter Schweizer Volkslieder. Vera Kaa besingt die Wehmut der Berge, der Täler, der Liebe und des Abschieds und ergänzt sie mit eigenen Kompositionen. Zusammen mit ihren Musikern webt sie einen filigranen Teppich aus Klängen, die einen in hinterste Winkel der Seele forttragen.

Die Liebe zur Musik eingelöffelt Vera Kaa sagt zu ihrem neuen Projekt: «Ich komme an, immer wieder, und finde die Essenz meiner musikalischen Heimat. Diese Alpenklänge haben mich schon als Kind im Schoss meiner Familie fasziniert. Es ist auch eine Hommage an meinen Urgrossonkel Anton Langenegger (genannt «Egg Basch») aus dem Muotathal. Er ist querstehend, hartgrindig seinen Weg gegangen. Meine Grossmutter ist in seinem Haushalt aufgewachsen und

Vera Kaa. (Bild zvg.) hat mir die Liebe zur Musik mit dem Kinderbrei eingelöffelt. Als kleines Kind bin ich oft mit ihr in dieser Stube im Muotathal gesessen, wo zusammen gegessen, gesungen und musiziert wurde. Mit grossen Augen habe ich immer wieder neu gestaunt.» Nun geht sie ihrem Vorfahren musikalisch entgegen. Sie fühlt sich aufgehoben in diesen Klängen, die immer wieder neu aus ihrem Innersten kommen. Es ist eine Hommage an Menschen, die sich ihren Freuden und Leiden stellen, die die Melancholie als ein Andenken des Lebens betrachten. Musikalisch wird sie begleitet von ihrem Urteam Greg Galli an den Tasten, dem Gitarristen Pete Borel, sowie ihrem Sohn Nicola Galli an Perkussion und Schlagzeug. (pd.) 12. Februar, «Pöschtli» Aeugstertal, Konzert: 19 Uhr,

Zu sehen im Dorfmuseum Affoltern Beim neusten Geschenk in der Sammlung des Dorfmuseums Affoltern in Zwillikon, tauchen Bilder aus der heutigen Zeit auf: Joggende Eltern, die einen Kinderwagen auf drei Rädern vor sich herschieben.

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Der «Treffpunkt Rössli» findet alle zwei Jahre statt. Die Philosophie sei, so Organisatorin und Gastgeberin Vreni Spinner, dass Kunden und Sympathisanten des Gasthauses zum weissen Rössli ihre Produkte vorstellen können. Dabei kommen nur Aussteller von Mettmenstetten oder Umgebung zum Zug. Die lokale Vernetzung spielt eine wichtige Rolle bei der Ausstellung. Die Veranstaltung vom November sei mit über 32 Ausstellern und vielen Besuchern ein Volltreffer gewesen, sagt sie. Gerne hätten sich die Gäste auch die Ausstellung zu 900 Jahre Mettmenstetten auf der Bühne angesehen. Die drei Fragen des Wettbewerbs lauteten: Wieviele Aussteller sind im «Treffpunkt Rössli» dabei, wieviele davon stellen im Rössli-Keller aus und wie heisst das Gasthaus richtig? Aus den korrekt ausgefüllten Talons wurden drei Gewinner gezogen. Gaby Neuhaus aus Affoltern durfte als ersten Preis einen Gutschein im Wert von 500 Franken entgegennehmen. Der

Hinten v.l. n.r: Daniel Bill, Irena Dolder, Esther Feuz und Vreni Spinner. Vorne die Gewinner v.l. n.r.: Nicole Berger, Gaby Neuhaus und Remo Hess, der Daniel Felix vertrat. (Bild Andrea Bolliger) zweite Gewinner, Daniel Felix aus Mettmenstetten, erhielt 300 Franken und Nicole Berger aus Hauptikon einen über 200 Franken. Die Gutscheine können sie bei einem der Aussteller vom «Treffpunkt Rössli» einlösen. Anschliessend an die Preisübergabe wurden die Gewinner von Gastgeberin Vreni Spinner mit einem Business-Lunch verwöhnt, an dem auch Esther Feuz und Irena Dolder vom Atelier 4eck.ch sowie Daniel Bill von

der Bill und Siegfried Getränke AG teilnahmen. In zwei Jahren findet der nächste «Treffpunkt Rössli» statt. Bereits jetzt machen sich die Organisatoren Gedanken dazu, was sie dann Besonderes bieten könnten, denn 2018 feiert Vreni Spinner ihr 20-Jahre-Jubiläum im Gasthaus zum weissen Rössli. Sie betont, dass es ohne die helfenden Aussteller nicht möglich wäre, den Anlass zu stemmen. (abo)

Oberturner: Roman Niederhäuser folgt auf Martin Häberling Generalversammlung des Turnvereins Obfelden

Essen 18 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Puppenwagen mit drei Rädern

Elegant kommt dieses Gefährt daher und die selbsthergestellte Puppe in den blauen selbstgestrickten Kleidern strahlt Zufriedenheit aus. Bestimmt hatten die Kinder, die mit diesem Gespann gespielt haben, viel Freude daran. Diesen Samstag kann man sich Zeit nehmen, durch die Ausstellung zu streifen, Neues entdecken und sich zwischendurch bei einer Tasse Kaffee oder Tee stärken. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also auch am Samstag, 4. Februar. Das Museum befindet sich in Zwillikon an der Ottenbacherstrasse 79, gleich neben dem Volg. (ug)

Gewinner des Wettbewerbes nahmen ihre Preise entgegen

Dreirädriger Kinderwagen. (Bild zvg.) Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Vor Wochenfrist wählten die anwesenden Stimmberechtigten Roman Niederhäuser einstimmig zum Nachfolger von Oberturner Martin Häberling. Unter grossem Applaus sind zudem zwei Turner zu Ehrenmitgliedern ernannt worden. Pünktlich um 20.15 Uhr eröffnete Präsident Davide Anderegg die 136. Generalversammlung des Turnvereins Obfelden. Zum ersten Mal nach vielen Jahren fand diese im Brunnmattsaal statt, der mehr Raum für alle Anwesenden bietet und so zu einer angenehmen Atmosphäre während der Versammlung beiträgt. Eckpunkte der ersten Hälfte der Versammlung waren die Abnahme der Fest- und Jahresrechnung sowie der Rückblick auf das Turnerjahr mit verschiedenen Jahresberichten. Kassier Roger Büchler konnte nach seinem ersten Amtsjahr einen erfreulichen Abschluss präsentieren. Statt des veranschlagten Defizits konnte der TVO das Turnerjahr 2016 mit einem satten Plus abschliessen. Dazu haben insbesondere das Wochenende mit erfolgreich durchgeführtem Dorffussballturnier und dem Laufwettbewerb «Schnellster Obfelder» beigetragen, ebenso wie das Turner-Chränzli Ende November, das auf grosses Interesse stiess. Der Turnverein steht damit finanziell auf kerngesunden Füssen.

Der abtretende Oberturner Martin Häberling (links) mit seinem Nachfolger Roman Niederhäuser.

Neu zu Ehrenmitgliedern ernannt: Patrik Etterlin (links) und Lukas Häberling. (Bilder Dominik Stierli)

genommen und dabei Medaillen durch alle Kategorien hinweg ergattert. Besonders erfreulich: Auch dieses Jahr konnte der Turnverein aus den Nachwuchsriegen neue Turner aufnehmen, insgesamt fünf an der Zahl. Sie bereichern die Gruppen der Leichtathleten und Geräteturner und nahmen an der GV pflichtbewusst je ein Exemplar der Statuten entgegen. Präsident Davide Anderegg präsentierte den Anwesenden im Anschluss die unterhaltsame und von einigen Lachern geprägte Rückschau auf das Vereinsjahr 2016.

eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt. Highlight der zweiten Hälfte der Generalversammlung war die Ernennung von zwei Turnern zu Ehrenmitgliedern. Patrik Etterlin und Lukas Häberling wurden für ihre langjährigen Verdienste im Verein geehrt und durch die Versammlung nach zwei Präsentationen, die einen Blick zurück auf die bunte Turnerzeit der beiden boten, mit grossem Applaus in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Neu besetzter Vorstand Erfolgreiche Jugend Dass jedoch nicht nur die Kassen, sondern auch die Hallen des TVO voll sind, hat besonders mit der erfolgreichen Nachwuchsarbeit der beiden Abteilungen Getu und Jugendriege zu tun. Sowohl Stephan Niederhäuser (Getu) als auch Manuel Bulliard (Jugendriege) blickten auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Beide Riegen haben an zahlreichen Wettkämpfen teil-

Kurz nach der Pause wählte die Versammlung einstimmig Roman Niederhäuser zum neuen Oberturner. Er folgt auf Martin Häberling, der dem Turnverein in unterschiedlichsten Funktionen erhalten bleibt. Turnusgemäss standen anschliessend die Wahlen von Vize-OT, Hauptjugileiter und Präsident an. Alle drei Involvierten – Roger Vögtle, Manuel Bulliard und Davide Anderegg – stellten sich für

Für jede und jeden etwas Der Turnverein Obfelden bietet mit seinen vielen Untersektionen für jede und jeden etwas. Von den Kleinsten im Muki bis zu den älteren Generationen kommen alle auf ihre Kosten. Jedes Jahr nehmen die Turnerinnen und Turner der Aktivriege an diversen Wettkämpfen teil und die gesamte Turnfamilie sorgt mit verschiedenen Anlässen für ein engagiertes und abwechslungsreiches Dorfleben. (dan) Weitere Infos unter www.tvobfelden.ch.


Sport

Freitag, 3. Februar 2017

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Intensives Trainingsprogramm und zahlreiche Vorbereitungsspiele Der FC Affoltern rüstet sich für die zweite Saisonhälfte Nach zweimonatiger Winterpause hat der FC Affoltern mit der Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. Nach einer ereignisreichen ersten Saisonhälfte liegt die Mannschaft in der ZweitligaGruppe 1 im Tabellenmittelfeld. Die Mannschaft des Futsalclubs Lion. (Bild zvg.)

Letztes Saisonspiel Futsal in Bonstetten Der Futsalclub Lion spielt diesen Sonntag, 5. Februar, um 16 Uhr im Bonstetter Sportzentrum Schachen, das letzte Spiel der Saison 2016/2017. Die erste Mannschaft spielte diese Saison sehr stark, wurde aber leider oft nicht für die guten Leistungen belohnt. Jetzt gilt es im letzten Spiel der Saison einen guten Abschluss zu finden gegen den Futsalclub Küsnacht. Bevor der Futsalclub Lion sein Spiel bestreitet, werden um 10, 12 und

14 Uhr noch drei andere Partien der Gruppe 5 in der NLB ausgetragen. Während des ganzen Tages ist Futsal auf sehr hohem Niveau zu sehen. Die Besucher – idealerweise in der Clubfarbe orange gekleidet – werden in der Festwirtschaft gerne verpflegt. Der Futsalclub Lion freut sich auf möglichst viele Fans, Anhänger, Futsal-Neugierige sowie Sponsoren und Sportbegeisterte, die den Weg ins Sportzentrum Schachen in Bonstetten finden, um wieder eine hervorragende Stimmung zu bekommen – wie bei den letzten Heimspielen. (pd.)

Nach dem traditionellen Skiweekend am letzten Januarwochenende wurde in dieser Woche der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und zahlreichen Vorbereitungsspielen wird bis Anfang März vorwiegend im physischen Bereich gearbeitet, um die notwendige Grundkondition wieder zu erlangen.

Rückrundenstart am 25. März In der zweiten Märzwoche kann die Trainercrew das Team im Trainingslager in Spanien mit täglichen Trainingseinheiten im spielerischen und taktischen Bereich intensiv für die Rückrunde vorbereiten. Das Vorbereitungsprogramm machen auch ein BJunior und vier Spieler der zweiten Mannschaft mit.

Streckenrekord bei den Männern 28. Reppischtal-Lauf in Stallikon Am letzten Sonntag im Januar findet jedes Jahr in Stallikon der nun schon zum 28. Mal durchgeführte Ausdauerwettkampf «Reppischtal-Lauf» statt. Nach dem Dauerregen im letzten Jahr durften sich das OK und alle Läuferinnen und Läufer heuer über wunderschönen Sonnenschein freuen. Als Erstes wurden die Kinder auf die Strecke geschickt. Einigen Zuschauern wird wohl aufgefallen sein, dass dieses Jahr in allen Jugendkategorien sehr viele Stallikerinnen und Stalliker teilnahmen. Dies lag daran, dass das Organisationskomitee zum ersten Mal einen Klassenwettkampf ausgeschrieben hatte: Jene Stalliker Schulklasse, bei der am meisten Kinder ins Ziel kommen, wird mit einem Betrag in die Klassenkasse belohnt. Diesen speziellen Wettkampf gewann die Klasse von Frau Rickenbacher knapp vor jener von Frau Muheim. Auch wenn viele einheimische Kinder am Start waren,

durfte nur einer das Podest besteigen. Linus Bernhard (Jahrgang 2000) gewann die älteste Jugendkategorie. Die zwei Kilometer meisterte er in 9.00,6 Minuten. Bei den Erwachsenen durften wieder die gleichen Gesamtsieger beklatscht werden. Bei den Frauen gewann Samira Schnüriger (1995), Einsiedeln, in 31.25,3 Minuten. Ihr Vorsprung auf die zweitrangierte Deborah Stadler (1997) aus Seedorf betrug 30 Sekunden. Nachdem Christian Mathys (1987) Bülach, letztes Jahr den Streckenrekord nur um 2 Sekunden verpasst hatte, unterbot er ihn dieses Jahr gleich um 9 Sekunden, obwohl auf der Strecke noch teilweise Schnee lag. Mit der Rekordzeit von 25.09,8 Minuten distanzierte er Armin Flückiger um über eine Minute. Aus der näheren Umgebung des Laufes waren Maria Sennhauser aus Stallikon mit dem zweiten Platz sowie Yevgeniy Illyin, Stallikon, mit Rang drei in ihrer Kategorie die Erfolgreichsten. Sie benötigten für die 8 Kilometer 37.31,6 respek-

dritten Liga werden vorwiegend auf dem Kunstrasen im Moos in Affoltern ausgetragen. Walter Zech Vorbereitungsspiele: Samstag, 4. Februar, 15 Uhr, gegen Adliswil; Samstag, 11. Februar, 15 Uhr, gegen Wollishofen, Freitag, 17. Februar, 20 Uhr, gegen Spreitenbach; Dienstag, 21. Februar, 19.45 Uhr, gegen Aegeri (auswärts); Freitag, 24. Februar, 20 Uhr, gegen Koblenz; Freitag, 17. März, 20 Uhr, gegen Brugg. Allfällige Änderungen: www.fcaffoltern.ch, Rubrik Supporter/Wichtige Termine.

Schluss nach 240 Kilometern Schwierige Bedingungen herrschten am Lakemania-Trail um den Neusiedlersee. Von den angemeldeten 300 Teilnehmern starteten nur 130.

Linus Bernhard, Sieger Schüler 2. (zvg.) tive 30.19,0 Minuten. Ein Läufer wurde bei der Rangverkündigung noch speziell erwähnt. Gregorio Sablone, Zürich, startete trotz seiner 80 Jahre immer noch in der Hauptkategorie über 8 Kilometer und kam in sensationellen 41.33,0 Minuten ins Ziel. Damit wurde er von den 112 Herren, die das Ziel erreichten, sensationeller 90. Auch dieses Jahr darf das OK auf einen erfolgreichen Lauf ohne Verletzungen zurückblicken. (pd.)

Erster Schiess-Wettkampf im 2017 Den ersten sportlichen Wettkampf des Jahres im Bezirk Affoltern absolvierten die Gewehr- und Pistolen-Schützen und Schützinnen aus nah und fern, am 7., 14. und 15. Januar auf der Schiessanlage Zwillikermoos und im Chüeweidhölzli. Blick in die Schiessanlage Zwillikermoos. (Bild zvg.) zwei Probe-, sechs Einzelschüsse und vier Schüsse in Serie beinhaltet. Von den 168 teilnehmenden Schützen konnte Hans Lüthi vom Feldschützenverein Kappel mit 96 Punkten das Schiessen für sich entscheiden, auf Rang zwei folgte Thomas Leuenberger vom Feldschützenverein Wettswil und auf Platz drei hat sich Walter Furrer von der Schützengesellschaft Unterägeri platziert. Auf der Schiessanlage Chüeweidhölzli wurden von der Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern 38 Schützin-

Die ersten Partien der Rückrunde gegen Lachen/Altendorf und Kilchberg-Rüschlikon haben bereits wegweisenden Charakter. Mit Erfolgen gegen die hinter dem FC Affoltern platzierten Mannschaften könnte man sich weiter von den Relegationsplätzen absetzen – aktuell beträgt das Polster nur fünf Punkte – und den weiteren Saisonverlauf etwas entspannter angehen. Die Vorbereitungsspiele gegen Mannschaften der zweiten und

René Nüesch am Lakemania-Trail

Winterschiessen in eisiger Kälte

Die Mitglieder des Feldschützengesellschaft Zwillikon, die dieses Jahr den Anlass auf der 300-Meter-Distanz durchführten, zögerten nicht lange und montierten im Schützenhaus kurzerhand eine Heizung, um allen Teilnehmern angenehme Bedingungen zu bieten. Gleichzeitig konnte man in der Schützenstube auf einem grossen Bildschirm live mitverfolgen, wie im Schützenhaus geschossen wurde und sich mit den Kameraden über die erzielten Resultate freuen. Zudem absolvierten die Schützen der 300-MeterDistanz das neue Programm, welches

Erfolgreicher Torabschluss und positives Resultat auf der Anzeigetafel: Das will man auch in der Rückrunde vom FCA sehen. (Bild zvg.)

nen und Schützen, inklusive der Teilnehmer auswärtiger Sektionen, auf der Distanz von 25 Metern bestens betreut. Festsieger wurde mit 148 von möglichen 150 Punkten Josef Rogenmoser, gefolgt von Armin Merz mit 147 Punkten und Paul Stutz mit 145 Punkten, alle von der Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern. Die ausführlichen Ranglisten sind auf der Homepage des Bezirksschützenvereins Affoltern www.bsva.ch aufgeschaltet. Für den Bezirksvorstand Gion Kuster

Der Start wurde wegen der zum Teil sehr schwierigen Trailverhältnisse auf 6.30 Uhr verschoben. Das machte durchaus Sinn: Die ersten 15 Kilometer mussten sich die Fahrer stark auf den Trail konzentrieren, um nicht im Graben zu landen – dieser Teil war total vereist. Ab Kilometer 16 wurde der Trail zunehmend besser befahrbar und so erreichten René Nüesch und Dominik Siegrist den ersten Checkpoint bei Kilometer 41 nach zwei Stunden und 29 Minuten. Nach einem kurzen Austreten wieder auf dem Bike, gesellte sich ein neuer «Gegner» hinzu: der Wind. Dieser nahm auf jedem Kilometer an Heftigkeit zu, bis die Sportler mit Böen von 30 bis 50 Stundenkilometern zu kämpfen hatten. Ab Kilometer 50 folgte die nächste Hürde: das Überholen der langsamen Wanderer. In Apetlon, bei Kilometer 60, hatten sie sich die gesponserten Würste redlich verdient. Die Hoffnung, nun den Wind im Rücken zu haben, währte nur kurz. Der Wind drehte immer wieder seine Richtung, was Dominik Siegrist und andere Biker nutzten, um bei René Nüesch im Windschatten zu bleiben. Nach sieben Stunden und einer Minute waren die Fahrer zurück am Ausgangspunkt in Podersdorf. Hier trennte sich nochmals die «Spreu vom Weizen». Von den ursprünglich 130 machten sich noch 26 Wagemutige auf die weiteren Runden. Dominik Siegrist hatte genug gekämpft und hörte nach der ersten Runde auf. Nachdem René Nüesch seinen Trinkrucksack nochmals aufgefüllt hatte, ging er auf die nächste Runde. Der Wind blieb ständiger Begleiter, ebenfalls die Richtungswechsel, die Temperaturen bewegten sich nun wieder bei zirka -9° Celsius. Neben den bereits erwähnten Schwierigkeiten mussten nun noch Hunderte der Wanderer, Walker und Läufer überholt werden, wobei besonders viel Vorsicht

René Nüesch. (Bild zvg.) geboten war, denn viele der Teilnehmer waren bereits am Limit.

Auf sich alleine gestellt Ab Oggau, bei Kilometer 161, waren auch alle nachfolgenden Verpflegungspunkte geschlossen oder gar schon abgebaut, ab jetzt war man auf sich alleine gestellt. Wer zu wenig dabei hatte, war zum Scheitern verurteilt. Im Ungarischen Teil wurde es auch allmählich wieder dunkel, ab nun war eine ausreichende Beleuchtung gefragt, um nicht im Graben zu landen. Nach fünf Stunden und sieben Minuten war René Nüesch wieder zurück in Podersdorf. Was einem Schnitt von zirka 24 Stundenkilometern entspricht. Auf der letzten Runde gab es nur noch einen möglichen Verpflegungspunkt und ohne ausreichend Wasser war das Unternehmen zum Scheitern verurteilt. Beim Auffüllen des Trinkrucksackes wurde René Nüesch nass. Was war passiert? Es fehlte das Mundstück beim Trinkschlauch, dieses hatte er auf der Fahrt zwischen Apetlon und Podersdorf verloren. Da das Wasser im Schlauch leicht gefroren war, fiel der Verlust erst in Podersdorf auf. Wegen der kalten Witterung war gar nicht daran zu denken, mit Wasser in Petflaschen weiterzufahren, diese wären innert kürzester Zeit gefroren. Also war bei Kilometer 240, respektive nach zwölf Stunden und acht Minuten Schluss für René Nüesch. Nur 18 Teilnehmer schafften es, den See innert 24 Stunden dreimal zu umrunden, René Nüesch und ein weiterer Teilnehmer schafften es zweimal, 70 bewältigten die 120 km einmal, der Rest hatte unterwegs aufgegeben. (pd.)


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Extra

Freitag, 3. Februar 2017

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herkömmliches

«SportsAwards wären auch bei uns willkommen gewesen» Stimmen zur Säuliämtler Nacht des Sports in Affoltern

Epikureisch Ein Epikureer ist nach landläufiger Auffassung ein Genussmensch, ein Schlemmer, der sich die Freuden des Lebens nicht entgehen lässt. Der griechische Philosoph Epikur (340 bis 270 v. Chr.), auf den das Etikett epikureisch zurückgeht, sah die Sache allerdings wesentlich differenzierter. Zwar sagte er tatsächlich: «Die Lust ist Ursprung und Ziel eines glücklichen Lebens» und er selbst war den sinnlichen Vergnügungen nicht abgeneigt. Aber die wahre Lust und das wahre Glück bestehen für Epikur in einer ruhigen Ausgeglichenheit der Seele (ataraxia), die nur zu erreichen ist, wenn man Furcht, Begierde und Schmerz – all diesen «Wirbelsturm der Seele» – überwindet, wenn man die Leidenschaften hinter sich lässt und Vernunft annimmt. Darin besteht nach Epikur die höchste Lust. Zitat: «Man kann nicht lustvoll leben, ohne zugleich vernünftig zu leben, und umgekehrt nicht vernünftig, ohne lustvoll zu leben». – Darüber hinaus plädiert Epikur im Gegensatz zu den Stoikern (vgl. stoisch) für ein zurückgezogenes Leben, um sich durch politische Turbulenzen nicht aus dem seelischen Gleichgewicht bringen zu lassen. Stattdessen betont und preist er die persönliche Freundschaft in geradezu hymnischen Tönen: «Die Natur hat uns zur Freundschaft geschaffen. Sie umtanzt den Erdkreis, uns allen verkündend, dass wir zur Freundschaft erwachen sollen». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Ehemalige Sportgrössen und lokale Prominenz beehrten die Nacht des Säuliämtler Sports, von links: Ex-Leichtathlet und OL-Läufer Walter Bickel, LV-Albis-Gründer Werner Gubler, Standortförderer Marcel R. Streiff, Bea Schweizer (in den 70ern und 80ern erfolgreiche Ämtler Leichtathletin), die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger und alt Nationalrat Toni Bortoluzzi. (Bild Werner Schneiter) «Ein SportsAward – das wäre natürlich auch in meiner Aktivzeit eine willkommene Veranstaltung gewesen», sagte Walter Bickel am Rande der Säuliämtler Nacht des Sports am letzten Freitag im Kasinosaal von Affoltern. Nun, der bald 84-jährige Mettmenstetter hätte exzellente Chancen gehabt, zum Säuliämtler Sportler des Jahres gekürt zu werden. Zum Beispiel im Jahr 1961, als er den Schweizer Meistertitel über 400 Meter Hürden errang. Er verabschiedete sich später aber von der Leichtathletik, um einem Hobby zu frönen, dem er bis zum heutigen Tag treu geblieben ist: dem Orientierungslauf. In dieser Disziplin hat er es noch weiter gebracht als auf der 400-

Meter-Bahn. 2010 platzierte er sich an der Senioren-WM auf Platz drei. Und auch in diesem Jahr will er es nochmals wissen; er strebt eine Teilnahme an der Senioren-WM in Kopenhagen an, will dort in der Kategorie Herren 85 an den Start. «Wenn ich weiter gesund bleibe, ist das sicher möglich. Derzeit fühle ich mich sehr gut», fügt Walter Bickel hinzu. Was Wunder. Er tut täglich etwas für seine Fitness.

«Immerhin nominiert» Bei Toni Bortoluzzi bestehen hier schon ein paar Fragezeichen. Der alt Nationalrat aus Affoltern, der in diesem Monat seinen 70. Geburtstag fei-

ern kann, erschien just bei der 10. Auflage erstmals bei einer SportsAward-Verleihung und bereute sein Kommen nicht. «Eine sehr gelungene Veranstaltung, die dem Ämtler Sport hilft», so sein Kommentar, dem er das Bekenntnis anhängte, an diesem Abend auf die Ringer aus Ottenbach gesetzt zu haben – bei allen anderen Siegerinnen und Siegern lag er richtig. Auch Bortoluzzi war in früheren Jahren der Leichtathletik zugetan und Spezialist in den Wurfdisziplinen. Den Speer schleuderte er ennet die 50-Meter-Marke. Wie schwierig diese Disziplin ist, illustrierte eine Award-Kandidatin und Mehrkämpferin mit der Feststellung: «In all meinen gewählten

Im Spital Affoltern geboren

Disziplinen bin ich gut – ausser im Speerwerfen.» «Leider hat es nicht gereicht, aber sie waren immerhin nominiert», sagte die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, die dem Turnverein (immerhin Turnfestsieger) und den beim Nachwuchs nominierten Ringern Nils und Nino Leutert aus dem Dorf die Daumen drückte. Und für die Veranstaltung ebenfalls lobte. «Sehr schön und professionell aufgezogen. Sie ist eine grosse Wertschätzung für alle Athletinnen und Athleten. Schön ist, dass man beim Award Sportarten kennenlernt, von denen man sonst kaum etwas hört», fügte Gaby Noser Fanger bei. (-ter.)

Juna, 23. Januar. (Bilder Irene Magnin)

wetter

volg-rezept

«Mischleta» Zutaten für 4 Personen Butter für die Form 200 g Kartoffeln fest kochend (grüne Verpackung) 8 dl Milchwasser halb-halb 1 TL Salz 200 g Maisgriess fein Pfeffer 200 g Raclettekäse 2 Äpfel säuerlich

Zubereitung

bauernregel «St. Blasius ist auf Trab und stösst dem Winter die Hörner ab.»

Gratinform einfetten. Kartoffeln im Dampf knapp weichkochen. Inzwischen Milchwasser aufkochen, Salz beigeben. Den Maisgriess unter Rühren einrieseln lassen. 2 Minuten kochen lassen, mit Pfeffer abschme-

cken. Käse in Scheiben und Äpfel in Spalten schneiden. Ofen auf 220° C vorheizen. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden. Mais, Kartoffeln, Äpfel und Käse lagenweise in Gratinform schichten. Mit Käse abschliessen. In der oberen Ofenhälfte 20 Minuten überbacken. Zubereitung ca. 20 Minuten plus 20 Minuten gratinieren.

Daniele, 23. Januar.

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