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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 9 I 169. Jahrgang I Dienstag, 2. Februar 2016

Einheitsgemeinde

Jubiläum

Bonstetten: Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde treten gemeinsam auf. > Seite 3

Wo Bedürftige Essen beziehen können. 10 Jahre «Tischlein deck dich» in Affoltern. > Seite 5

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Hilfe für Junge in Peru «Affoltern handelt solidarisch» unterstützt ein Projekt von Terre des Hommes. > Seite 6

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Umsetzung läuft Schutzverordnung Sihlwald: Verschiedene Anliegen aufgenommen. > Seite 6

Direkt ins Spital statt zum Hausarzt – auch in Affoltern Junge Menschen oder Ausländer haben oft keinen Hausarzt Auch das Spital Affoltern behandelt vermehrt Patienten, die von einem Hausarzt versorgt werden könnten. «Das ist für uns allerdings kein bedrängendes Problem», sagt Dr. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie. ................................................... von werner schneiter Hat das Kind Fieber oder Bauchschmerzen, den «Pfnüsel» oder klagt über Unwohlsein, gehen Eltern oft nicht zum Hausarzt, sondern gleich direkt ins Spital. Gleiches gilt auch für Erwachsene. Solcherlei Fälle haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt – auch am Spital in Affoltern. Eine stattliche Zahl jener Patienten, die in der Notfallaufnahme behandelt werden, könnten auch den Hausarzt aufsuchen, hält Matthias Wiens fest und nennt auch Gründe. Junge Menschen oder Ausländer haben oft keinen Hausarzt und suchen auch bei sogenannten Bagatellen das Spital auf. Zudem sind Eltern von Kleinkindern ängstlicher geworden. «Das Sicherheitsdenken ist stärker, wenn es um die Gesundheit des Nachwuchses geht», fügt Wiens bei. Der Notfalldienst verzeichnete im vergangenen Jahr über 7000 Konsultationen, Tendenz steigend. Gegen 40 % davon hätten problemlos von einem Hausarzt behandelt werden können – Hausärzte, die ebenfalls einen Notfalldienst unterhalten.

Ruhige und hektische Phasen Doch deswegen gerät der Spitalbetrieb keineswegs aus den Fugen, wie der

Chirurgie-Chefarzt bestätigt. Im Notfallbereich seien sich Mitarbeitende an ruhige und sehr hektische Phasen gewöhnt – und auch daran, dass dort eintretende Patientinnen und Patienten heute weniger die Geduld aufbringen, auch einmal zwei, drei oder vier Stunden warten zu müssen. Abgewiesen wird natürlich niemand, auch nicht bei vermeintlichen Bagatellen: «Klagt jemand nach einem Sturz über Kopfschmerzen, ist eine gründliche Untersuchung notwendig. Erst dann wird klar, ob es sich um eine Banalität handelt, sagt Matthias Wiens und schiebt nach: «Nach einer Behandlung sind wir – je nach Schwere des Falls – dafür besorgt, den Patienten für die Nachsorge möglichst schnell an einen Hausarzt zu verweisen.» Wiens räumt aber auch ein, dass bei vielen Ärzten gerade bei der Behandlung von Kleinkindern auch immer Respekt mitschwingt, etwas falsch zu machen. Hier gibt es aber klare Regeln: Ambulant darf das Spital Kinder jeglichen Alters behandeln, medizinisch – statio-

Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie. (Bild Werner Schneiter) när aber erst ab einem Alter von 16 Jahren. Jüngere müssen hier ins Triemli oder ins Kinderspital. Die Chirurgie darf Kinder stationär aufnehmen und auch verschiedene Operationen durchführen. Schwerere Fälle werden aber ans Kinderspital überwiesen.

Seit 10 Jahren Chefarzt Chirurgie Dr. Matthias Wiens ist seit 20 Jahren am Spital Affoltern tätig. Er begann im Februar 1996 als Ferienvertretung und wurde dann von Martin Christen, dem damaligen ChirurgieChef als Oberarzt eingestellt. Die Anstellung bekam er, nachdem er laut Vorgabe der kantonalen Gesundheitsdirektion, als Deutscher das Schweizer Staatsexamen nachgeholt hatte. Inzwischen ist Matthias Wiens Schweizer Bürger und wurde in Affoltern sozusagen Chefarzt in

Etappen. 2000/01 kehrte er als Oberarzt nochmals ans Limmattalspital zurück und wurde dann 2003 – als Martin Christen in Pension ging – in Affoltern zum Co-Chefarzt berufen. Seit 2006 ist er Chefarzt Chirurgie. «Trotz schwierigem Umfeld arbeite ich mit Freude und Elan am Spital Affoltern – auch, weil ich vom Konzept des Ganzen überzeugt bin und für das Spital eine gute Chance für die Zukunft sehe», sagt Matthias Wiens. (-ter.)

Hausarzt am Spital – Projekt gescheitert Vor ein paar Jahren hat das Spital Affoltern Notfalldienste zusammen mit Hausärzten am Spital abgedeckt. Nach insgesamt rund eineinhalb Jahren wurde dieses Projekt aber beendet – auch wegen der fehlenden Infrastruktur. Dass damals maximal die Hälfte der Hausärzte mitgemacht hat, liegt auch an der Dienstbelastung. «Grössere Spitäler mit einem grösseren Einzugsgebiet als der Bezirk Affoltern haben auch eine grössere Anzahl von Hausärzten; damit ist deren Dienstbelastung bei Notfallprojekten am Spital auch nicht so gross wie in unserer Region», hält Chirurgie-Chefarzt Matthias Wiens fest. Er fügt aber auch bei, dass sogenannte Bagatellfälle, die Ärzte am Spital in Affoltern behandeln, kein bedrängendes Problem darstellen.

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Gewinn erhöht Erfolgreiche Sparcassa 1816 feiert dieses Jahr ihr 200-Jahre-Jubiläum. > Seite 9

Martin Haab: Null Ambitionen auf SVP-Präsidium Der Mettmenstetter Kantonsrat Martin Haab hat «null Ambitionen», SVP-Kantonalpräsident zu werden. «Da sehe ich andere im Vordergrund», sagte er, nachdem er in überregionalen Medien als möglicher Anwärter genannt wurde. Dass der Landwirtschaftsvertreter, der den Nationalratssitz im Herbst nur um wenige Stimmen verpasste, als möglicher Nachfolger von Alfred Heer gesehen wird, ist nur logisch: Haab ist als 2. Vizepräsident Mitglied der Kantonalparteileitung, und er hat auch als Bezirksparteipräsident (2010 bis 2014) Führungsaufgaben wahrgenommen. Zudem sitzt er im Zentralvorstand der SVP Schweiz. Martin Haab ist sich natürlich bewusst, dass das Amt des Kantonalpräsidenten Knochenarbeit bedeutet und man auf dieser Stufe schnell zum «Prügelknaben» werden kann. Er sei an der letzten DV darauf angesprochen und auch ermuntert worden, sich für das Amt zu bewerben, fügt er bei. Nun, «null Ambitionen» ist ja auch noch kein endgültiges Nein ... Immerhin stehen zwei Ämtler im Gespräch für ein kantonales Parteipräsidium. Möglicherweise wird Olivier Hofmann aus Hausen FDP-Präsident («Anzeiger» vom 29. Januar). (-ter.) anzeigen

Überraschende Säuliämtler Sports Awards Am Freitagabend sind an der 9. Säuliämtler Nacht des Sports im Kasino Affoltern erneut die erfolgreichsten und beliebtesten Elite- und Nachwuchssportler des Jahres 2015 gekürt und ausgezeichnet worden. In zwei Kategorien endeten die regionalen Sportlerwahlen mit einer Überraschung: Bei den Männern siegte erstmals ein Kampfsportler: Kickbox-Weltmeister Enver Sljivar aus Affoltern. Bei den Sportgruppen setzten sich nicht das international erfolgreiche Triathlon-Team Koach oder die national erfolgreiche 1. Fussballmannschaft des FC Wettswil-Bonstetten durch, sondern die U12-Mädchenabteilung der Leichtathletik-Vereinigung Albis. Durch den Abend führte OK-Mitglied Franz Liebhart. (map.) ................................................... > Bericht und Interview auf Seite 17

200 05 Finale der Säuliämtler Nacht des Sports mit allen Nominierten und den Gewinnern. (Bild Martin Platter)

9 771661 391004


Es gibt eine Zeit zum Leben und es gibt eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist Erlösung.

Einbürgerung Mit Beschluss vom 26. Januar 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – Biqkaj Sofije, 1988, serbische Staatsangehörige Affoltern am Albis, 2. Februar 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Todesfälle

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 4 Februar 2016, um 14.00 Uhr, in der ref. Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Traurig und tief bestürzt müssen wir Abschied nehmen von meinem Lebenspartner, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mami, Schwiegermutter, Grosmami, Urgroseli, Tante und Gotte

Christian Röthlisberger-Meili

Erika Peter-Zimmermann

6. September 1938 – 25. Januar 2016

3. Dezember 1927 – 25. Januar 2016

Sie durfte zu Hause friedlich einschlafen. Du warst immer für uns da und wirst es in unseren Herzen auch immer bleiben. In Liebe und Dankbarkeit Yvonne Meili-Peter mit Familie Ernst Gisler-Peter mit Familie Heidi und Erich Erb-Peter mit Familie Maya und Jaggi Duperrex-Peter mit Familie Hugo und Christina Peter-Hug mit Familie

Knonau Peter-Zimmermann, Erika Knonau ZH und Hedingen ZH, geboren am 3. Dezember 1927, wohnhaft gewesen in Knonau, Vorderuttenberg 17, gestorben am 25. Januar 2016 in Knonau.

ABSCHIED UND DANK

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 4. Februar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt mit anschliessender Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Begleitdienstes Knonaueramt, Spendenkonto: Bank Clientis Sparcassa 1816, 8910 Affoltern a. A., Postkonto 30-38138-8, IBAN CH05 0681 4276 3673 4090 05. Traueradresse: Christina und Hugo Peter, Vorderuttenberg 17, 8934 Knonau

Nach kurzer, tapfer ertragener Krankheit ist Christian von uns gegangen. Wir gönnen ihm den Frieden und die Ruhe. Der Glanz seines Wesens wird für uns weiterstrahlen. Seine Herzlichkeit und sein Humor werden wir in liebevoller Erinnerung behalten. Wir danken allen, die ihm in seinem Leben mit Freundschaft und Wohlwollen begegnet sind. In Liebe: Thea Hein Käthi und Hans Zimmermann-Röthlisberger Hedy Röthlisberger Heidi und Hans Klaus-Meili mit Familien Ernst und Heidi Meili-Lang mit Familien Ruedi und Theres Meili-Stalder mit Familien Angehörige Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 4. Februar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis mit anschliessendem Trauergottesdienst statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung Spital Affoltern, Projekt Palliativstation, Konto 85-391373-1 (PostFinance), IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Vermerk: Palliativstation Todesfall Christian Röthlisberger. Traueradresse: Thea Hein, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis

Schulen und Kurse Erfahrener Gitarrenlehrer unterrichtet im ganzen Knonauer Amt.

Telefon 079 220 62 84

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit beim Heimgang von unserem lieben

Ernst Keusch-Bleiker 24. November 1933 – 11. Januar 2016

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Besonders danken möchten wir Dr. med. Roman Bosshard, Dr. med. Roland Kunz, der Spitex und dem Pflegepersonal vom Haus Pilatus für die liebevolle Betreuung. Wir danken Vikar Isaac Osei-Tutu für den würdig gestalteten Abschiedsgottesdienst und Leo Kälin für die musikalische Umrahmung. Wir danken für die Spenden und heiligen Messen. Herzlichen Dank allen, die dem Verstorbenen in seinem Leben Gutes getan haben. Im Januar 2016

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. Februar 2016

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Kein neuer Standort für den Bankomaten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Kein neuer Standort für den Bankomaten in Knonau; Nachdem die Bank Raiffeisen den Bankomaten beim ehemaligen Restaurant Hörnli infolge von Umbauarbeiten an dieser Liegenschaft entfernen musste, sind in Knonau begrenzte Bargeldbezüge nur noch für Postfinance-Kunden in der Postagentur im Volg-Laden während dessen offiziellen Öffnungszeiten möglich. Der Gemeinderat musste nach mehreren Gesprächen mit diversen Bankinstituten feststellen, dass keine Lösung für einen neuen Bankomaten gefunden werden kann. Einzig dann, wenn der Gemeinderat sehr hohe monatliche Betriebskostenbeiträge zugesprochen hätte, wäre die Raiffeisenbank unter Umständen bereit gewesen, einen Bankomaten weiterhin in Knonau zu betreiben. Wie in den letzten Jahren schon festzustellen war, stehen bei Unternehmen wie Post, SBB und auch Banken Rentabilitätsdenken über der Dienstleistung am Kunden. Zudem ist es erstaunlich, dass bei solchen Entscheidungen das ausgewiesene Wachstum der Gemeinde und die zu erwartende Zunahme der Bevölkerung offenbar keine Beachtung findet. Aus Sicht des Gemeinderates ist und kann es aber nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sein, private Dienstleistungen mit Gemeindebeiträgen mitzufinanzieren, insbesondere dann nicht, wenn von diesen Dienstleistungen die

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Marlies WeissTischhauser zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» morgen Mittwoch, 3. Februar, wozu wir herzlich gratulieren. Alles Gute!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Kunden derjenigen Bank, welche den Bankomaten betriebe, besonders profitierten (Wegfall der Bezugsgebühren).

Finanzverwalter Ernst Schnyder wird pensioniert Ernst Schnyder, welcher bald einmal 15 Jahre als Finanzverwalter und neuerdings auch als Stellvertreter des Gemeindeschreibers auf der Gemeindeverwaltung tätig ist, wird per Ende Oktober 2016 pensioniert. Die Stelle wurde bereits ein erstes Mal ausgeschrieben, in der Hoffnung, einen geeigneten Ersatz für Ernst Schnyder finden zu können.

Weiterbeschäftigung von Markus Hürlimann Markus Hürlimann wird im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Betriebspraktiker Werkdienst abschliessen. Der Gemeinderat wird Markus Hürlimann aufgrund seiner tollen Leistungen bis zum Start seiner Rekrutenschule im Oktober 2016 weiter im Werkdienst beschäftigen.

Kreditgenehmigung für die Sanierung des Bahnhofwegs Der Bahnhofweg wird im Jahr 2016 saniert. Hierfür hat der Gemeinderat

Bahnhofweg: Neuer Deckbelag und Verbesserung der Entwässerung. (Bild Werner Schneiter) einen Kredit für die Projektierung und die Durchführung einer Submission von 31 320 Franken genehmigt. Nebst dem Einbau eines neuen Deckbelages muss zwingend auch die Strassenentwässerung entlang des Bahnhofweges verbessert bzw. an gewissen Orten erstellt werden. Sobald die detaillierten

Sanierungskosten bekannt sind, wird der Bruttokredit der Gemeindeversammlung vorgelegt.

Visitation des Bezirksrates Der Bezirksrat Affoltern hat am 13. November 2015 eine Visitation der Ge-

meindeverwaltung durchgeführt. Das Ergebnis der Visitation hat bestätigt, dass die Verwaltung ordnungsgemäss arbeitet. Es gab keinerlei Beanstandungen. Der Gemeinderat Knonau bedankt sich beim Team der Gemeindeverwaltung für die hervorragende Arbeit. (me)

Nun tritt Bonstetten als Einheitsgemeinde auf Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Seit 1. Januar 2016 tritt die Gemeinde Bonstetten als Einheitsgemeinde auf (Vereinigung der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde). In diesem Zusammenhang wurde der Gemeinderat um ein Mitglied erweitert und besteht seit 1. Januar 2016 aus sechs Mitgliedern. Von Amtes wegen wird neu die Präsidentin der Primarschulpflege, Frau Christina Kienberger, den Gemeinderat ergänzen und innerhalb der Exekutive das Ressort Bildung präsidieren. Als stellvertretender Ressortvorstand Bildung wurde Gemeinderat Patrick Vogel bestimmt. Gleichzeitig nahm der Gemeinderat kleinere Umverteilungen vor, namentlich wird Christina Kienberger in der Sozialkommission Einsitz nehmen und den bisherigen Gemeinderat Patrick Vogel

dort ablösen. Gemeinderat Claude Wuillemin übernimmt die Zuständigkeit des Bereichs «Ortsvereine» von Gemeindepräsident Bruno Steinemann. Die restliche Ressort- und Aufgabenzuteilung bleibt unverändert.

Personelles aus dem Gemeindehaus Damit das Betreibungsamt Bonstetten im Falle einer möglichen Ausstandspflicht ebenfalls korrekt vertreten werden kann, wurde neben der bisherigen ausserordentlichen Stellvertreterin der Betreibungsbeamtin noch eine externe Stellvertretungsperson bestimmt. Die Aufgaben des ausserordentlichen Stellvertreters übernimmt der amtierende Betreibungsbeamte der Gemeinde Birmensdorf, Ernst Imhof.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – im Zuge der Bildung der Einheitsgemeinde die bisherigen Versicherungspolicen überprüfen lassen und die Zusammenführung der Policen in Auftrag gegeben. Mit der Zusammenlegung können rund 15 000 Franken beziehungsweise 12,6% der Prämienbeiträge eingespart werden; – die Abrechnung der Teilüberarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) mit Gesamtkosten von Fr. 83 825.30 inklusive Mehrwertsteuer genehmigt; – für den Ersatz des heutigen Kommunalfahrzeugs Bokimobil HY 1251 durch ein neues Fahrzeug, Marke Holder C 270 einen Kredit in der Höhe von Fr. 139 848.10 (netto) bewilligt. Im Voranschlag 2016 wurde für die Er-

satzbeschaffung ein Betrag von 150 000 Franken eingestellt; – die Verkaufspreise für die beiden SBB-Tageskarten, welche bei unseren Einwohnerdiensten reserviert und bezogen werden können, infolge Preiserhöhung seitens der SBB um 5 Franken auf neu 45 Franken ab 1. April 2016 erhöht. Das Angebot für die Bonstetter Bevölkerung wird rege benutzt und weist eine stolze Auslastung von über 90 % aus; – die Bauabrechnung über die Sanierung der Trinkwasserleitung in der Isenbachstrasse in der Höhe von 460 900 Franken (inklusive Mehrwertsteuer) genehmigt. Die Schlussabrechnung schliesst gegenüber dem Voranschlag um 240 100 Franken besser ab. Daniel Nehmer, Gemeindeschreiber

Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Erstmals mit neuem Alarmierungssystem Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Morgen Mittwoch, 3. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Erstmals läuft der Sirenentest vollständig auf dem neuen Alarmierungssystem Polyalert. Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Zu diesem Zweck verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie rund 2800 mobilen Sirenen, (Kanton Zürich rund 450 stationäre, sowie 240 mobile Sirenen) mit denen die Alarmierung

der Bevölkerung sichergestellt ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Babs sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neusten technischen Stand sind und jederzeit betriebsbereit gehalten werden.

Allgemeiner Alarm und Wasseralarm Am 3. Februar 2016 wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15 Uhr wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet, welche im Kanton

Zürich bei einer Zerstörung der Sihlsee-Talsperren die Bevölkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren würden. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

halb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen.

Was gilt bei einem echten Sirenenalarm?

Gemeinsam mit den Kantonen und weiteren Partnern hat das Babs in den vergangenen Jahren unter dem Begriff «Polyalert» ein neues System für die Sirenenfernsteuerung der Sirenen entwickelt und eingeführt. Genau wie geplant konnten bis Ende 2015 die letzten Sirenen auf «Polyalert» migriert werden. Damit sind erstmals sämtliche rund 5000 stationären Sirenen in der Schweiz an einem einheitlichen Steuerungssystem angeschlossen. Gleichzeitig sind zahlreiche alte und fehleranfällige Sirenen durch neue Sirenen ersetzt worden. Damit bleibt die Alarmierung der Bevölkerung langfristig für die gesamte Schweiz gewährleistet. (pd.)

Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. Der «Wasseralarm» bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unter-

Neues System «Polyalert» erfolgreich eingeführt


Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. Februar 2016

Wo armutsbetroffene Menschen Lebensmittel beziehen können Zehn Jahre «Tischlein deck dich» in Affoltern Seit 2006 verteilt «Tischlein deck dich» jeden Dienstag im Kirchgemeindehaus Affoltern am Albis Lebensmittel an armutsbetroffene Menschen. Von anfänglich vier beziehen mittlerweile 45 Personen Lebensmittel und unterstützen damit insgesamt 160 Angehörige. Am 31. Januar 2006 wurde die Abgabestelle Affoltern am Albis eröffnet. Jeden Dienstag zwischen 10 und 11 Uhr verwandeln sich die Räumlichkeiten im Kirchgemeindehaus in Affoltern am Albis in eine Lebensmittelabgabestelle. Menschen, die am oder unter dem Existenzminimum leben, können sich mit Lebensmitteln eindecken. Pro Lebensmittelbezug bezahlen die Kunden einen Franken unabhängig von der bezogenen Menge an Lebensmitteln. Zu den Kunden zählen «Working Poor», Familien, Alleinerziehende, Migranten und Menschen, die Sozialhilfe oder eine IV-Rente beziehen. «Tischlein deck dich» hilft, das knappe Haushaltsbudget zu entlasten. Für den Lebensmittelbezug wird eine «Tischlein deck dich»-Bezugskarte benötigt, die bei einer Sozialfachstelle aus der Region beantragt werden kann. «Die Bezugskarte ist ein Jahr gültig. Jedes Jahr prüfen die Sozialfachstellen, ob eine Person noch bezugsberechtigt ist», erklärt Alex Stähli, Geschäftsführer von «Tischlein deck dich».

In 10 Jahren über 108 000 kg einwandfreie Lebensmittel verteilt Ein Team von 20 Freiwilligen wechselt sich bei der wöchentlichen Verteilung

Seit zehn Jahren werden im reformierten Kirchgemeindehaus jeweils am Dienstag armutsbetroffenen Menschen Lebensmittel abgegeben. (Bild Werner Schneiter) ab. Geleitet wird die Abgabestelle in Co-Leitung von Sibylla Asper und Margrit Heer. «Wir sind ein gut eingespieltes Team», sagt Heer, die sich seit acht Jahren für «Tischlein deck dich» engagiert. «Wir sind in einer sehr glücklichen Situation. Die reformierte Kirchgemeinde, die uns die Räumlichkeiten für die Lebensmittelabgabe kostenlos zur Verfügung stellt, versorgt uns sogar zusätzlich noch mit Kaffee, Sirup und Wasser. Das schafft eine gemütliche Atmosphäre für die Wartenden und selbst jene, die ihre Lebensmittel bereits bezogen haben, setzen sich nochmals zu einem kurzen Schwatz dazu. So können wertvolle soziale Kontakte geknüpft werden.» In den zehn Jahren seit der Eröffnung im Jahre 2006 verteilten die Freiwilligen an der Abgabestelle Affoltern 108 730

kg einwandfreie Lebensmittel, die ansonsten vernichtet worden wären. Das Angebot reicht von Getränken über Gemüse, Obst, Konserven, Süssigkeiten, Brot bis hin zu Fleisch-, Milchund Tiefkühlprodukten. Die Patenschaft für die Abgabestelle Affoltern hat die Gebauer Stiftung inne. In der Schweiz landen zwei Millionen Tonnen einwandfreie Lebensmittel im Müll. «Tischlein deck dich» engagiert sich seit der Gründung im Jahr 1999 für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Da der Verein von Produktspenden lebt, kann nicht vorhergesagt werden, wie viele und welche Produkte bei der wöchentlichen Abgabe verteilt werden. «Tischlein deck dich» kauft keine Produkte zur Vervollständigung des Sortiments hinzu.

«Tischlein deck dich» auf einen Blick Seit 1999 verteilt «Tischlein deck dich» in der Schweiz qualitativ einwandfreie Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs kontrolliert und direkt an Menschen, die in einem finanziellen Engpass leben. Dabei handelt es sich um Lebensmittel mit kurzer Resthaltbarkeit oder um Produkte, die aus Überproduktionen oder Falschdispositionen stammen. Der konfessionell und politisch unabhängige Verein lebt von Spenden. Coop, Transgourmet, die Ernst-Göhner-Stiftung und die Winterhilfe Schweiz unterstützen «Tischlein deck dich» als Partner. 2500 freiwillig Mitarbeitende, Personen aus Beschäftigungsprogrammen und Zivildienstleistende arbeiten für die Non-Profit-Organisation. Aktuell betreibt «Tischlein deck dich» in der Schweiz 111 Abgabestellen. Pro Woche versorgt «Tischlein deck dich» über 15 000 Personen mit einwandfreien Lebensmitteln. In 2014 verteilte die Non-Profit-Organisation zusammen mit der Partnerorganisation im Wallis Tables du Rhône/Rottu Tisch 2900 Tonnen Lebensmittel und füllte damit 14,5 Millionen Teller armutsbetroffener Menschen. «Tischlein deck dich» ist ISO 9001:2008-zertifiziert und untersteht dem Schweizerischen Lebensmittelgesetz.

«Tischlein deck dich»-Plattform Zentralschweiz Seit 2010 betreibt «Tischlein deck dich» zusammen mit der Institution GGZ@Work die Logistik-Plattform Zentralschweiz in Baar (ZG). GGZ@Work ist eine Institution der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug

(GGZ). Der Verein GGZ wurde 1884 gegründet und ist das bedeutendste private Sozialwerk im Kanton Zug. GGZ@Work ermöglicht in sechs Betrieben rund 150 stellenlosen Personen einer Beschäftigung nachzugehen, zum Beispiel im Recyclingbetrieb, wo «Tischlein deck dich» beherbergt ist, im Bauteilladen, auf dem Gastschiff Yellow oder im Büroservice. So finden Sozialhilfeempfänger, anerkannte Flüchtlinge oder Asylbewerbende einen Arbeitseinsatz, wo sie gecoacht und gefördert werden und in zahlreichen Fällen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Von Baar aus werden die Abgabestellen Aarau, Affoltern a.A., Altdorf, Baar, Emmenbrücke (ex Littau), Einsiedeln, Hochdorf, Luzern, Muri, Sarnen, Seewen, Stans, Wädenswil, Willisau und Wohlen beliefert. Die Plattform Zentralschweiz wird von der Starr International Foundation, der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug und dem Lotteriefonds Kanton Zug unterstützt.

Die Abgabestelle in Affoltern In Affoltern werden wöchentlich, jeweils dienstags zwischen 10 und 11 Uhr, 160 Personen unterstützt. 20 Freiwillige sind dazu im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden 24 844 kg Lebensmittel verteilt. Verteilort ist das reformierte Kirchgemeindehaus an der Zürichstrasse 94. Diese Abgabestelle wird von der Gebauer-Stiftung finanziert. www.ggzatwork.ch, Weitere Informationen unter www.tischlein.ch, www.facebook.com/tischleindeckdich Spendenkonto: Postkonto 87-755687-0

Lebensmittel verteilen statt wegwerfen

Die Gemeindeschreiberin sieht Mutterfreuden entgegen

4321 Tonnen überschüssige Lebensmittel

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen

Im letzten Jahr verteilte «Schweizer Tafel» 4321 Tonnen einwandfreie, überschüssige Lebensmittel an 484 soziale Institutionen in der Schweiz. Erstmals ging die Menge verteilter Lebensmittel leicht zurück.

Die Gemeindeschreiberin, Daniela Bommer, sieht Mutterfreuden entgegen. Die Gemeindeschreiberstelle wird zur Wiederbesetzung (100 Stellenprozente oder Teilzeit im Jobsharing) ausgeschrieben. Moritz Koller wird ab dem Mutterschaftsurlaub von Daniela Bommer ad interim die Funktion des Gemeindeschreibers wahrnehmen. Die Stellvertreterin der Betreibungsbeamtin und des Gemeindeammanns, Andrea Laubacher, sieht ebenfalls Mutterfreuden entgegen. Andrea Laubacher wird ihre Stelle nach dem Mutterschaftsurlaub mit einem Pensum von 40 % wieder antreten. Die Stelle als Sachbearbeiter/-in und Pfändungsbeamter/-in Betreibungs- und Gemeindeammannamt (60 %) wird zur Besetzung auf den 1. Juni 2016 ausgeschrieben. Da die Steuersekretärin Diana Fernandez von Oktober bis Dezember 2016 unbezahlten Urlaub beziehen wird, kann die Lernende Cheyenne Wyss nach ihrer Lehrzeit im Sommer 2016 als Sachbearbeiterin Steueramt befristet angestellt werden.

Eckdaten zur «Schweizer Tafel» 2015: – 4 320 681 Kilogramm Lebensmittel verteilte die «Schweizer Tafel» 2015. Dies entspricht einem Rückgang von 1,3% im Vergleich zum Vorjahr. – Die verteilten Lebensmittel haben einen Wert von 28,2 Mio Franken. – Alexandra Bally ist neu im Stiftungsrat der «Schweizer Tafel» vertreten. Jede siebte in der Schweiz wohnhafte Person ist von Armut bedroht. Die Zahl der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger stieg um 2,7 %. Armut existiert in der Schweiz – wenn auch weniger sichtbar, so doch mit einschneidenden Konsequenzen für die betroffenen Personen. Verschiedene Institutionen und Einrichtungen kümmern sich in der Schweiz um armutsbetroffene oder sozial schwache Menschen. 484 dieser sozialen Institutionen hat die «Schweizer Tafel» 2015 mit einwandfreien, überschüssigen Lebensmitteln beliefert: Gassenküchen, Lebensmittelabgabestellen, Hilfswerke, Werkstätten für arbeitslose oder beeinträchtigte Menschen, Asylunterkünfte. 4321 Tonnen Lebensmittel verteilte die «Schweizer Tafel» 2015, das sind täglich 17,1 Tonnen einwandfreie Nahrungsmittel. Mit 38 Kühlfahrzeugen ist die Hilfsorganisation in 11 Regio-

nen unterwegs und fährt 590 Lebensmittelspender in der Schweiz an.

Einseitiger Warenkorb Erstmals in der 15-jährigen Geschichte der «Schweizer Tafel» stagniert die Menge der verteilten Lebensmittel. Das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung wächst – in der Bevölkerung als auch im Detailhandel. «Dieser Trend ist begrüssenswert», so Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der Schweizer Tafel. «Wir vermuten aber, dass der leichte Rückgang auch auf die neue Datierung der Lebensmittel zurückzuführen ist.» Nahrungsmittel, welche kein «zu verkaufen bis ...» sondern nur noch ein «zu verbrauchen bis ...»-Datum haben, bleiben oft bis zu diesem Datum in den Regalen und werden somit nicht an Lebensmittelhilfen weitergegeben. Dies zeigt sich in der Menge als auch im Warenmix: «Unser Warenkorb ist einseitiger geworden, wir verteilen viel weniger Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte.»

Umweltkommission Brücke vom Überfluss zum Mangel Das Ziel der «Schweizer Tafel» ist nicht Wachstum. «Mit unserer Arbeit wollen wir in erster Linie möglichst viele armutsbetroffene und bedürftige Menschen mit einwandfreien überschüssigen Lebensmitteln unterstützen. Doch gut wären die Zustände erst, wenn es uns gar nicht mehr brauchen würde», so Daniela Rondelli. (pd.)

Roger Götschi hat dem Gemeinderat den vorzeitigen Rücktritt aus der Umweltkommission mitgeteilt. Vom Rücktritt von Roger Götschi aus der Umweltkommission wird mit Bedauern Kenntnis genommen und ihm der beste Dank für seinen Einsatz zugunsten der Öffentlichkeit ausgesprochen.

Rutschgebiete Im Rahmen der Nachführungs- und Bauvermessungstätigkeiten wurden

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wiederholt Anzeichen für Bodenverschiebungen in der Gemeinde Hausen festgestellt. Gemeinden müssen die Rutschgebiete untersuchen und allenfalls «Gebiete mit dauernden Bodenverschiebungen» ausscheiden sowie vermessungstechnische Massnahmen ergreifen. Bereits im Jahr 2012 wurde ein Kredit für das Feststellungsverfahren von Rutschgebieten in der Politischen Gemeinde Hausen am Albis gesprochen. Dabei wurde für die Rutschgebiete mittels exakt definierten Lagefixpunkten eine Nullmessung erstellt. Die Nullmessung wurde gleichzeitig mit dem bestehenden Koordinatensystem verglichen und eine erste Übersicht über Rutschgebiete erstellt. Das Rutschgebiet wurde vom Rosrain bis zum Sportplatz Hausen am Albis eingeschränkt. Für den Teil II des Verfahrens hat der Gemeinderat einen Kredit von 8300 Franken bewilligt. Dabei werden die Messresultate der Nullmessung (Daten aus dem Jahr 2012 mit periodischer Nachführung im Jahr 2015) mit einer Folgemessung verglichen und diese Daten ausgewertet. Die Folgemessung sollte im Jahr 2016 abgeschlossen werden. Danach wird das weitere Vorgehen festgelegt, respektive das Festlegungsverfahren abgeschlossen.

Asylwesen Der Regierungsrat hat im November 2015 eine Erhöhung der Zuteilungsquote im Asylwesen per 1. Januar 2016 beschlossen. Die Gemeinde Hausen am Albis ist dadurch verpflichtet, anstelle der bisherigen 17 neu 24 Asylbewerber aufzunehmen. Die Aufnahme-

Wird während ihres Mutterschaftsurlaubs vom ehemaligen Obfelder Gemeindeschreiber Moritz Koller vertreten: Daniela Bommer. (Archivbild) quote kann die Gemeinde Hausen am Albis knapp erfüllen. Durch die Bereitschaft von privaten Liegenschaftsbesitzern konnte neuer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass der Regierungsrat demnächst eine weitere Erhöhung der Aufnahmequote beschliessen wird. Dadurch wird die Gemeinde Hausen verpflichtet werden, im Frühling 2016 weitere sechs bis acht Asylbewerber aufzunehmen. Dafür fehlt gegenwärtig der notwendige Wohnraum. Die Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, der Gemeinde Hausen freien Wohnraum zu melden.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. Februar 2016

Affoltern engagiert sich für die Stärkung der Position afroperuanischer Jugendlicher «Affoltern handelt solidarisch» unterstützt ein Projekt der Terre des Hommes (Folge 6/Schluss) Obwohl das rohstoffreiche Peru wirtschaftlich gesehen zu den Schwellenländern zählt, leidet rund ein Drittel der Bevölkerung unter Armut. Besonders betroffen sind schwarze Jugendliche, die zusätzlich diskriminiert werden. Das Projekt von Terre des Hommes Schweiz greift ihnen unter die Arme. Gemessen an wirtschaftlichen Indikatoren zählt Peru zu den Schwellenländern. Das Land ist reich an Bodenschätzen (vor allem Gold, Silber und Kupfer) und gehört weltweit zu den grössten Produzenten dieser Rohstoffe. In den letzten 20 Jahren wuchs Perus Wirtschaft vor allem wegen der Rohstoffexporte stark, gleichzeitig stieg aber auch die Zahl der Umweltund Sozialkonflikte, die mit der Ausbeutung von Rohstoffen verbunden sind. Glencore ist in Peru an mehreren Kupfer- und Zinkminen beteiligt. Nach wie vor gilt aber rund ein Drittel der Bevölkerung als arm, ein Zehntel als extrem arm. Kinderarbeit ist vielerorts anzutreffen: 1 650 000 Kinder unter 14 Jahren arbeiten.

Afroperuanische Jugendliche werden ausgegrenzt Besonders betroffen von Armut und Diskriminierung sind die schwarzen Jugendlichen in Peru. Sie leiden unter der gesellschaftlichen Ausgrenzung, weil sie dadurch kaum Zukunftsperspektiven haben. Viele suchen ihr Glück auf Baumwollplantagen oder im Rohstoffabbau und verlassen ihre Familien auf der Suche nach Arbeit. Doch dort erwarten sie oft schlechte Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und Gewalt. Das Projekt, in das die 16 500 Franken aus Affoltern am Albis flies-

sen, wird in El Carmen durchgeführt, einem Dorf in der Provinz Chincha an der Pazifikküste mit rund 15 000 Einwohnern, von denen über die Hälfte afroperuanische Wurzeln haben. Terre des Hommes Schweiz arbeitet mit der ortsansässigen Partnerorganisation La Casa de la Mujer Carmelitana zusammen, einer Gruppe von rund 50 engagierten, ehrenamtlich arbeitenden Frauen, die seit 1996 das soziale Leben in El Carmen bereichern und die Lebensperspektiven der afroperuanischen Bevölkerung verbessern möchten.

Die eigene Wertschätzung stärken Die afroperuanischen Jugendlichen erhalten Gelegenheit, gemeinsam über ihre Situation zu reflektieren und zu diskutieren. Kulturelle Aktivitäten wie Musik, Tanz und Theater sind ein weiterer wichtiger Pfeiler des Projekts, mit dem die Jugendlichen ihre kulturellen Werte und Traditionen und ihre eigenen Fähigkeiten und Talente erkennen.

Förderung der unternehmerischen Fähigkeiten Um die Einkommensmöglichkeiten der Jugendlichen zu verbessern, werden laufend praktische Workshops angeboten. Die jungen Leute eignen sich Grundwissen über die lokale wirtschaftliche Entwicklung an, lernen Geschäftsideen auszuarbeiten und Geschäftspläne aufzustellen. Ausserdem erstellen sie ein touristisches Konzept mit Ausstellungen, Vorführungen, Tanz und Theater. Dadurch können sich die Jugendlichen ein kleines Einkommen sichern, denn El Carmen ist ein beliebter Touristenort. Esther Naef und Rosmarie Kälbling, Affoltern

Im Rahmen von Workshops werden sich die afroperuanischen Jugendlichen ihrer Ziele und ihrer Kultur bewusst. (Bild Terre des Hommes Schweiz)

Unterstützung für fünf Hilfswerke Zwischen Sommer und Herbst 2015 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde Affoltern am Albis – wegen der Annahme der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» (Rückgabe von Geldern aus dem «Glencore-Effekt» an die Bevölkerung der betroffenen Länder). Eine Übersicht über die unterstützten Projekte:

– Caritas: Eine Zukunft für Kinder in den Bergen von Bolivien (Folge 1, «Anzeiger» 15. Januar 2016) – Helvetas: Nachhaltige Arbeitsplätze zum Schutz des Regenwaldes in Bolivien (Folge 2, «Anzeiger» vom 19. Januar) – Heks: Zugang zu Land in der Demokratischen Republik Kongo (Folge 3, «Anzeiger» vom 22. Januar)

– Unicef: Kinderschutz in Mauretanien (Folge 4, «Anzeiger» vom 26. Januar) – Terre des Hommes (16 500 Franken): Projekt gegen Gewalt an Kindern in Burkina Faso (Folge 5, «Anzeiger» vom 29. Januar) – Terre des Hommes (16 500 Franken): Stärkung schwarzer Jugendlicher in Peru (Folge 6, 2. Feb.).

Umsetzung der revidierten Schutzverordnung Sihlwald läuft Anliegen von verschiedenen Gemeinden und Interessengruppen aufgenommen Der Wildnispark Zürich ist daran, die Vorgaben der Schutzverordnung für den Sihlwald nach der Revision durch den Kanton Zürich weiter umzusetzen. Der Kanton hat die revidierte Schutzverordnung am 23. Oktober 2015 in Kraft gesetzt. Mit der Revision der Schutzverordnung für den Sihlwald durch den Kanton Zürich ist es gelungen, die Anlie-

gen von verschiedenen Gemeinden und Interessengruppen aufzunehmen und weiterhin einen umfassenden Schutz der Kernzone zu gewährleisten. Seit Ende Oktober 2015 sind die Änderungen in Kraft, der Wildnispark Zürich hat nun damit begonnen, sie im Auftrag des Kantons Zürich umzusetzen. So sind die neu dazugekommenen Reit- und Velowege seit Ende 2015 mit Wegweisern im Wald ausgeschildert. Die aktualisierten Karten für die Informations-Stelen im Sihlwald sowie

Gesperrte Waldstrasse nach drei Jahren: Der Kies ist bereits nicht mehr zu sehen.

neue Karten für Wanderer, Bikerinnen und Reiter sind in Erarbeitung. Als Übergangslösung ist geplant, bis spätestens im Frühling an den wichtigsten Eingängen in den Naturwald Informationstafeln mit den Änderungen aufzustellen.

Albishornstrasse geschlossen Kürzlich wurden zudem zwei Waldstrassen in der Kernzone (Teilstück Albishornstrasse und Sandstrasse) ge-

schlossen. Diese Schliessungen wurden bereits 2008 beschlossen, bis jetzt aber noch nicht vollzogen. Sie tragen dazu bei, dass sich die ökologisch wertvolle Kernzone ungestört entwickeln kann. An den Eingängen der gesperrten Strassen wurden einige Bäume angesägt und umgezogen. Das Schliessen von Wegen mithilfe von Bäumen hat sich im Sihlwald als wirkungsvolle Methode bewährt. Andere Absperrungen können leicht umgangen oder entfernt werden. Das so ge-

schaffene Totholz bietet zudem vielen Moosen, Pilzen und Insekten einen wertvollen Lebensraum. Die Schutzverordnung Sihlwald regelt seit 2008 die Nutzung und den Schutz des Naturwaldes. Am 23. Oktober 2015 hat die Baudirektion die revidierte Schutzverordnung erlassen. Der Sihlwald ist ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung. 2009 hat der Wald vom Bundesamt für Umwelt das offizielle Label «Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung» erhalten.

Die neuen Wegweiser für zusätzliche Reit- und Velowege sind montiert. (Bilder Wildnispark Zürich)


Forum

Dienstag, 2. Februar 2016

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Etwas billig, die Verantwortung für Ausländer auf ihr Heimatland abzuschieben Bei der bevorstehenden Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative werden auf beiden Seiten zum Teil merkwürdige Argumente vorgebracht. Man wird nie wegen des Diebstahls dreier Äpfel ausgewiesen werden können, weil das eine Übertretung darstellt, die nicht im Strafregister eingetragen wird. Andererseits werden mit Sicherheit nicht 10 000 statt 500 Ausländer pro Jahr ausgewiesen werden, vermutlich sind bei der grösseren Zahl auch diejenigen Personen berücksichtigt, die gar kein Anwesenheitsrecht haben, die Kriminaltouristen also, die ohnehin nicht in der Schweiz bleiben dürfen. Schliesslich ist es auch nicht so, dass der Katalog der Delikte, die zur Ausweisung führen, nur Vergehen und Verbrechen betrifft, die der ehrbare Bürger nie begehen würde. Als der heutige Präsident der SVP ins Parlament gewählt wurde, hatte er gerade einen Raufhandel in der Olma hinter sich, und er ist doch gewiss ein ehrenwerter Mann. Mir drängen sich drei grundsätzliche Überlegungen auf: Zum Ersten ist die Behauptung, die Richter seien zu milde, insofern falsch, als für die Ausweisungen die Migrationsämter (heute alleine, früher neben den Richtern) zuständig sind. Natürlich können ihre Entscheide bei den Verwaltungsgerichten angefochten werden, die Erfolgschancen sind aber nicht besonders hoch. Die Migrationsämter waren und sind seit je relativ streng, sodass die Durchsetzungsinitiative unter Umständen gar nicht

viel bewirkt. Nötig ist sie sicher nicht, um die Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten, da die Kriminalität in der ausländischen Wohnbevölkerung (nur um die geht es) nicht besonders hoch und – in vergleichbaren sozialen Verhältnissen – nicht höher als die der Schweizer ist.. Zum Zweiten aber ist der Satz, das Volk sei die oberste Instanz und könne alles beschliessen, höchst problematisch. Bisher war die Schweiz stolz darauf, dass sie trotz direktdemokratischer Elemente keine plebiszitäre Demokratie (wie es etwa das alte Athen war) geworden ist, weil die Bürger besonnen entscheiden. In jedem demokratischen Rechtsstaat ist das Verhältnis zwischen Legislative, Judikative und Exekutive fragil. Jedem der drei Staatsgewalten wird ein unabhängiger Bereich zugestanden, jede der drei Gewalten kontrolliert aber auch die beiden anderen. Das Parlament wählt die Richter und beaufsichtigt sie. Die Gerichte überprüfen Entscheide der Verwaltung und ziehen fehlbare Regierungsmitglieder zur Rechenschaft. Sie kontrollieren zumindest kantonale Parlamentsentscheide und in sehr engem Umfang auch Entscheide der Bundesversammlung. Die Regierung kann Entscheide des Parlamentes und der Gerichte an höhere Gerichte weiterziehen. Sie ist für die Strafverfolgung fehlbarer Richter zuständig. Dieses System wird immer wieder neu austariert, es zeichnet sich aber dadurch aus, dass es keine oberste Gewalt gibt, die immer Recht hat. Nun kann natür-

lich das Volk (oder besser eine qualifizierte Mehrheit der stimmenden Stimmberechtigten) als Verfassungsgesetzgeber Änderungen am System vornehmen. Man könnte sogar die unabhängige Judikative ganz abschaffen, was dann allerdings den Austritt aus dem Europarat und vermutlich auch das Ende eines Grossteils der Verträge mit der EU zur Folge hätte, da die EMRK in der EU Verfassungscharakter hat. Der Verfassungsgesetzgeber (also die qualifizierte Mehrheit der stimmenden Stimmberechtigten) hat deshalb bei seinem Entscheid eine hohe Verantwortung. Gerade weil die Verfassung nicht von Juristen beschlossen wird, muss der Stimmbürger bei seinem Entscheid wie ein Verfassungsrechtler denken. Damit das System funktionieren kann, braucht es nicht nur unabhängige Gerichte; der Entscheidungsspielraum der Gerichte darf auch im Einzelfall nicht zu stark beschränkt werden. Und drittens geben ja sogar einzelne Vertreter der SVP zu, dass die Durchsetzungsinitiative für im Land geborene und aufgewachsene Ausländer stossend hart ist. Diese Menschen wurden hier sozialisiert, gingen hier in die Schule und wurden hier straffällig. Es ist doch etwas billig, wenn wir die Verantwortung für sie einfach auf das Heimatland abschieben, zu welchem sie zum Teil praktisch keine Beziehung haben. Wenn überhaupt, kann eine solche Ausweisung nur in allerschwersten Fällen infrage kommen. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Unverhältnismässig? Die Durchsetzungsinitiative und die totalitäre politische Korrektheit. Die Abstimmung vom 28. Februar wirft hohe Wellen. Professoren, Rechtsgelehrte – inklusive die höchsten Richter – machen sich Sorgen um den Schutz von ausländischen Straftätern. Sie sorgen sich darum, dass verurteilte Straftäter aufgrund der Durchsetzungsinitiative unser Land verlassen und ausgeschafft werden müssten. Auch Regierende und Wirtschaftsvertreter machen sich aufgrund der Initiative Sorgen, weil sie glauben der Wirtschaftsstandort Schweiz nehme Schaden. Wie wenn das Wohlergehen unseres Landes und Standortes von der Anzahl krimineller ausländischer Straftäter abhängen würde.

Gesunder Menschenverstand Alles, was Rang und Namen hat und sich für anständig hält, hat Aufrufe gegen die Initiative unterzeichnet. Wer nicht bereit ist, in den Empörungs-

chor einzustimmen, gilt als unanständig. So funktioniert die totalitäre politische Korrektheit. Die Initiative wird gerne als unverhältnismässig dargestellt. Unverhältnismässig ist aus meinem Empfinden, dass bei uns drei Viertel der Gefängnisinsassen Ausländer sind. Bei den nicht aufgeklärten Fällen dürfte der Anteil noch höher liegen. Wenn ich mich im Ausland aufhalte, ist es eigentlich selbstverständlich, dass ich mich an die dort gültigen Regeln halte und mir eher weniger erlauben darf als die Einheimischen. Es ist doch wie zu Hause. Wenn der Untermieter oder der vorübergehend Aufgenommene die Portokasse plündert, Radau macht, das Haus anzündet oder die Tochter belästigt, fliegt er hochkant raus. Er hat sein Gastrecht verwirkt. Wenn es der eigene Sohn tut, wird er in geeigneter Weise bestraft und auf den Pfad der Tugend geführt. Ich nenne dieses Verhalten gesunden Menschenverstand. Der Gast ist eben nicht der eigene Sohn, und der Ausländer ist nun mal Gast und nicht Schweizer Bürger.

Volkswillen respektieren Das Vertrauen in die Rechtsprechung wird durch unverständliche Urteile immer wieder untergraben. Bereits vor fünf Jahren haben die Stimmbürger in ihrer Mehrheit der Ausschaffungsinitiative zugestimmt und einen Gegenvorschlag deutlich abgelehnt. Es ist auch unverhältnismässig, wenn sich das Parlament einen Deut um den Volksentscheid kümmert. Ohne diese undemokratische Unverhältnismässigkeit müssten wir nicht über die Durchsetzung des damaligen Volksentscheides abstimmen. Nur weil Rechtsgelehrte ihre Macht, das Recht nach ihrem Gutdünken auszulegen, nicht abgeben wollen, oder weil Politiker in ihrer Mehrheit das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nicht wahrhaben wollen, gibt es die Durchsetzungsinitiative. Ein Ja zur Durchsetzungsinitiative bestätigt den früheren Entscheid zur Ausschaffung krimineller ausländischer Straftäter und respektiert den damals zum Ausdruck gebrachten Volkswillen. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Die korrekten Arbeitgeber sollen nicht die Dummen sein! Lohndumping ist für Zürcher Unternehmen und ganze Branchen zu einem zunehmenden Problem geworden. Unredliche Firmen bezahlen ihren Arbeitern Tiefstlöhne, die gegen Branchenregeln und Gesamtarbeitsverträge verstossen. Wenn die Spielregeln nicht mehr für alle gelten, kann kein echter Markt mehr spielen. Das schadet allen korrekten Arbeitgebern. Und das Problem breitet sich immer weiter aus! Wenn wir die Qualität, aber auch das gute Lohnniveau, das durch sozialpartnerschaftlich ausge-

handelte Gesamtarbeitsverträge zustande gekommen ist, weiterhin erhalten wollen, muss entschieden gegen Lohndumping vorgegangen werden.

Geschädigt sind jene, die sich an Gesetze halten Die zuständigen Kontrollorgane können heute Sanktionen gegen die fehlbaren Firmen zu spät und zu wenig konsequent durchsetzen. Geschädigte sind alle Arbeitgeber mit ihren Arbeitnehmenden, die sich an die Regeln

und Gesetze unserer Marktwirtschaft halten. Lohndumping schadet dem Kanton Zürich. Korrekte Arbeitgeber und Gewerbebetriebe mit ihren seriösen Arbeitsplätzen verlieren gegen die unlautere Konkurrenz. Weil Lohndumping uns alle angeht, braucht es jetzt neue, griffige Instrumente, wie die Lohndumping-Initiative. Stimmen sie der Initiative am 28. Februar zu! Felix Keller, Hedingen

Das Scia-Team am Chlausmärt in Affoltern. (Bild zvg.)

Lasst uns bitte den Chlausmärt ... Bereits letztes Jahr hatten wir gehört, dass es 2016 kein Strassenfest in der Begegnungszone mehr geben soll und es wurde darüber spekuliert, ob 2015 der letzte Chlausmärt in Affoltern gewesen sei .... Wir vom Ski-Club Italiano Affoltern am Albis (Scia) bieten seit über 30 Jahren den Familien sowie Sportbegeisterten aus Affoltern am Albis und Umgebung die Möglichkeit, die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu günstigen Konditionen näherzubringen. Über 2400 Kinder und Erwachsene konnten wir bereits für das Ski- und Snowboardfahren begeistern, welche uns die letzten Jahre auf den Stoos begleitet haben. Für unsere rund 200 Mitglieder ist der Chlausmärt seit vielen Jahren zum Treffpunkt Anfang Saison geworden. Man sieht sich wieder, plaudert, kann sich direkt über die Vereinsnews informieren und natürlich unsere heissen Salsicce geniessen. Zudem ist es für uns, wie vermutlich für viele andere Vereine, die ideale Plattform, um neue Mitglieder aus dem Dorf zu gewinnen. Andere Werbeplattformen wie Inserate, Flyer usw. sind teuer und belasten die Vereins-

kassen deutlich. Schlussendlich profitieren von einem gesunden Vereinsleben im Dorf alle. Die Kinder finden sinnvolle Beschäftigungen, die Integration wird gefördert, das Gemeindegeschehen belebt. Wir sind der Meinung, dass Affoltern am Albis mit dem Strassenfest, dem Chlausmärt und anderen Veranstaltungen nur gewinnen kann. In den letzten Jahren ist leider bereits vieles verloren gegangen wie der Fastnachtsumzug oder die Chilbi, welche kaum mehr als solche genannt werden kann. Ohne Aktivitäten für und von der Bevölkerung wird die Begegnungszone einfach nur eine 20er-Zone bleiben und Affoltern wird einen weiteren Anlass verlieren, welcher die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Dorf steigert. Dass solche Aktivitäten mit finanziellen Kosten verbunden sind, sehen wir ein, aber die Gemeinde sollte alles dafür tun, um den Wohnwert im Bezirkshauptort zu steigern. Wir hoffen, dass die entsprechenden Lösungen gefunden werden und die Bevölkerung und Vereine frühzeitig informiert werden. Henri Altorfer, Präsident Scia

Eine grosse Wirte-Ära ist zu Ende gegangen

Legendäre Wirtin: Bruna Bortoluzzi an einem ihrer letzten Tage im Obfelder «Hirschen». (Bild Werner Schneiter) Hoffentlich wird der alte «Hirschen» in Obfelden bald abgerissen, dann sehe ich ihn nicht mehr. Das verwaiste Gebäude stimmt mich jedes Mal beim Vorbeifahren traurig. Eine grosse Wirte-Ära ist zu Ende gegangen. Spät, viel zu spät, zirka vor drei Jahren erst entdeckte ich die grossartige Gastfreundschaft der legendären Wirtin Bruna Bortoluzzi. Man konnte bei ihr den ganzen Tag über aus vielen Menüs auswählen und gut essen. Sie freute sich, wenn man ins Restaurant kam, begrüsste einem oft persönlich und fragte nach dem Wohlbefinden. Sofort ging sie in die Küche und bereitete einem das gewünschte Essen zu. Unvergesslich bleiben mir jeweils am

Sonntag das Chüngelvoressen mit Polenta oder Kartoffelstock. Sonntags deckte sie sogar weiss mit Stoff. Bruna hatte Stil. Von aussen sah man es dem Restaurant nicht an, aber was hier an Gastfreundschaft geboten wurde, war einmalig. Und dann die Preise! Bei Bruna musste man nie lange überlegen, will ich nun zum Essen einkehren oder nicht. Ihre Preise waren unglaublich bescheiden. Von Bruna Bortoluzzi könnten viele Wirte viel lernen. Dank den bescheidenen Preisen machte sie viel Umsatz. Sie fehlt mir, vergessen werde ich sie nie. Ich wünsche Bruna Bortoluzzi im neuen Leben alles Gute, sie hat es verdient. Jakob Meier, Thalwil


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Europameisterin

Viel beklatschtes Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen im Schachensaal. > Seite 13

Eisklettern: Petra Klingler aus Bonstetten reichte in Rabenstein der 2. Platz im Lead. > Seite 16

Dienstag, 2. Februar 2016

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Vereins-Auflösung? Falls sich keine neue Leitung findet, droht der Jugi Affoltern das Aus. > Seite 16

Empfangsbereich statt Bistrobetrieb Jahresgewinn erhöht Geschenkladen der «Alternative» wird umgebaut und neu genutzt und 200-Jahre-Jubiläum Während des gesamten Februars findet im Geschenkladen der «Alternative» ein Räumungsverkauf statt. Neueröffnung nach dem Umbau ist am 9. März Seit vielen Jahren wird der Hauptgeschäftssitz der «Alternative» am Unteren Lätten 1 in Ottenbach auf unterschiedliche Art genutzt. Gegen aussen sichtbar ist vor allem der Geschenkladen mit Bistro. Ebenfalls im Parterre werden Textilien bedruckt und die Eigenprodukte versandbereit gemacht. Im ersten Stock hat das Sekretariat seinen Platz und im Obergeschoss werden Meetings abgehalten. Aufgrund der veränderten Bedürfnisse der Kundschaft erfährt der Bereich im Parterre gewisse Anpassungen. In den Geschenkladen wird ein Empfangsbereich mit zwei Büroarbeitsplätzen integriert. Der Bistrobetrieb wird aufgegeben. Neu treten Besuchende wie auch die interessierte Kundschaft gleichermassen durch den Haupteingang ein. Beide Gruppen können weiterhin in aller Ruhe das Sortiment an Geschenkartikeln begutachten. Durch die Kombination von Empfang und Verkauf werden die Öffnungszeiten verlängert und somit kundenfreundlicher gestaltet. Ab 9. März ist der Laden von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Räumungsverkauf im Februar Zuvor wird während des gesamten Februars ein Räumungsverkauf mit 50 % Rabatt durchgeführt. Es werden

Erfolgreiche Clientis Sparcassa 1816 Die genossenschaftlich organisierte Clientis Sparcassa 1816 blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Sie steigerte den Jahresgewinn und baute das Kundengeschäft sowie die Eigenmittel weiter aus. 2016 feiert die Bank zusammen mit Kunden und Bevölkerung ihr 200-jähriges Bestehen. Der Jahresgewinn konnte um 7,9% auf 3,39 Mio. Franken gesteigert werden. Die wichtigste Ertragsquelle, das Zinsengeschäft, erhöhte sich trotz der rekordtiefen Zinsen und des starken

zur sache Der Hauptgeschäftssitz der «Alternative» in Ottenbach. (Bild zvg.) Eigen- und Fremdprodukte, die in Zukunft nicht mehr im Sortiment sind oder geringe Fehler aufweisen mit 50 % Rabatt angeboten. Es finden sich während des Räumungsverkaufs Holzspielsachen, Haushaltartikel, Taschen, Kerzen aber auch verschiedenste Textilien wie Küchentücher oder handbedruckte Schürzen. Aus baulichen Gründen bleibt der Laden dann vom 28. Februar bis 8. März geschlossen.

Neueröffnung am 9. März Mit der Neueröffnung werden die Öffnungszeiten kundenfreundlicher. Der Geschenkladen ist zukünftig an allen Werktagen bis 17.00 Uhr geöffnet. Es werden weiterhin sämtliche Eigenpro-

dukte der «Alternative» angeboten. Ergänzt werden diese durch ausgesuchte Produkte aus anderen sozialen Institutionen. Das Sortiment umfasst Holzspiele, Textilien, verschiedenste Kerzen aber auch Produkte aus Recyclingglas oder handgefertigte Karten für jeden Anlass. Eine breite Auswahl an exklusiven, handwerklich hergestellten und einzigartigen Geschenkartikeln also. Hugo Nietlispach Räumungsverkauf vom 3. bis 27. Februar. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 13 bis 17.30 Uhr, Samstag 9.30 bis 14.30 Uhr. Ab 9. März: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr

Geschäftsstellen in Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft mit Hauptsitz in Wädenswil und Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern am Albis, Wettswil und Mettmenstetten beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Kerngeschäfte sind Hypothekarfinanzierungen, die grösstenteils durch Spareinlagen finanziert werden, sowie Zahlen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen. Als rechtlich selbstständiges Institut ist die Clientis Sparcassa 1816 ein Mitglied der Regionalbankengruppe Clientis.

Wettbewerbs leicht um 0,3 % auf 13,5 Mio. Franken. Während sich der Gesamtertrag um 1,0 % auf 18,8 Mio. Franken reduzierte, sank der Geschäftsaufwand um 2,7 % auf 10,2 Mio. Dadurch verbesserte sich das Verhältnis des Geschäftsaufwands am Geschäftsertrag, die sogenannte Cost/Income-Ratio, weiter auf 54,3 %. Dies stellt im Branchenvergleich einen sehr guten Wert dar. Die Bilanzsumme nahm um 3.1 % auf 1,31 Mrd. Franken zu. Die Kundengelder stiegen um 3,0 % auf 1,06 Mrd. und die Ausleihungen um 1,8 % auf 1.07 Mrd. Franken. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder wurde damit weiter auf 99,8 % gesteigert. Dank des soliden Jahresgewinns kann die Clientis Sparcassa 1816 ihre starke Eigenkapitalbasis um weitere 4,3 % auf 108,7 Mio. Franken erhöhen. Sie gehört zu den substanzstärksten schweizerischen Retailbanken.

Aktivitäten zum 200-Jahr-Jubiläum Die Clientis Sparcassa 1816 feiert 2016 ihr 200-Jahre-Jubiläum und ist damit eine der ältesten Retailbanken der Schweiz. Sie wird verschiedene Veranstaltungen für Kunden, Genossenschafter und Bevölkerung in den Geschäftsgebieten am Zürichsee und im Knonauer Amt organisieren. An soziale und kulturelle Einrichtungen werden zudem 250 000 Franken vergeben. (pd.) Infos zum Jubiläum unter www.200-Jahre.ch.

und von 13.30 bis 17 Uhr.

Schlank in den Frühling Eine attraktive Körperhaltung Kostenlose Fachvorträge in Bonstetten Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings locken nach draussen in die Natur und machen Lust auf luftige und figurbetonende Kleider. Und damit kommt auch der Wunsch nach einer schlankeren Linie und ein paar Kilo weniger. Jetzt ist es Zeit, den Grundstein für eine erfolgreiche, dauerhafte und befriedigende Gewichtsabnahme zu legen. Genau um dieses Ziel geht es beim gemeinsamen Abendvortrag von Doris Küttel, Apothekerin in Bonstetten, mit

Michèle Gambarini, Ernährungsberaterin, Frauenpraxis Affoltern. Sie erklären die Mechanismen, warum der Körper aufgrund der heutigen Essgewohnheiten in einer ungünstigen Stoffwechsellage verharrt und so kein Kilo mehr freiwillig hergibt. Doch mit den richtigen, ganz einfachen Massnahmen wird die Blockade gelöst und der Weg zur Gewichtsabnahme ist wieder frei. Alle Werkzeuge – Wissen, Unterlagen, Ernährungstipps und Praxisbeispiele – für einen anhaltenden Gewichtsverlust werden mit auf den Weg gegeben, und die fachliche Betreuung danach ist jederzeit gewährleistet. (pd.) Kostenlose Fachvorträge am Mittwoch, 10., Donnerstag, 11., und Dienstag, 16. Februar, jeweils um 19.30 Uhr an der Dorfstrasse 9, 1. OG, Bonstetten. Anmelden: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten, Telefon 044 700 21 21

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Gewerbe

Dienstag, 2. Februar 2016

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Bei der Führung durch die renovierte Fabrikationshalle und die neuen Büroräumlichkeiten erläuterte Gerhard Baumann (Mitte) die durchdachte Konzeption der Anlage. (Bilder Salomon Schneider)

«Wir haben für die Zukunft gebaut» Am vergangenen Wochenende hat die Baumann Bau-Spenglerei AG ihr neues Zuhause in Zwillikon eingeweiht Gerhard Baumann hat als neuen Standort für seine Firma eine Scheune an der Ottenbacherstrasse 22 in Zwillikon gekauft und daraus eine topmoderne Bau-Spenglerei gemacht. Bis zur Fertigstellung war es jedoch ein langer Weg. ................................................... von salomon schneider Die Renovation von alten Gebäuden birgt immer auch gewisse Risiken. Denn, wie gut die vorhandene Bausubstanz wirklich ist, erfährt man erst sukzessive, während der Bauphase. Diese Erfahrung musste auch Gerhard Baumann machen: «Wir brauchten immer wieder kreative Lösungsansätze, wenn wir beispielsweise feststellten, dass Balken völlig von Ungeziefer zerfressen waren. Dazu kamen noch zahlreiche Bauvorschriften, die zu beachten waren. Da es über 16 Treppenstufen hat, bis in den ersten Stock, mussten wir ein Zwischenpodest einbauen und auch getrennte Toiletten für Damen und Herren waren Pflicht.»

Gerhard Baumann legte den Um- und Anbau so aus, dass er möglichst viel selber machen konnte.

Einen nachhaltigen Gebäudekomplex errichtet Das Resultat lässt sich sehen. Die Fabrikationshalle ist geräumig, das Lager im Dachstock gross und die Büroräumlichkeiten und der Pausenraum überzeugen mit viel Licht und guter Funktionalität. «Wir haben dieses Haus nicht nur für uns gebaut. Wenn ich in einigen Jahren aufhöre, wird dies sicher ein begehrtes Objekt sein», erklärt Gerhard Baumann die durchdachte Konzeption der Anlage. Auf grosses Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern stiess Baumanns Nachhaltigkeitskonzept: «Auf dem Dach befindet sich eine Fotovoltaik-Anlage mit 24 Panels und eine Regenwassersammlungsanlage. Damit können wir all unsere Maschinen kalkfrei betreiben. Zudem wurde das ganze Gebäude mit Bewegungssensoren für die Beleuchtung ausgestattet. Die Zeiten, in denen Lichterlöschen ein Thema war, sind also vorbei.»

Das Firmengebäude der Baumann Bau-Spenglerei AG besteht aus einer renovierten Scheune und einem Neubau.

«Rüüdige» Fasnachts-Aktivitäten im Emmen Center Vom 3. bis 9. Februar wird es im Emmen Center fasnächtlich Während den «rüüdigen» Fasnachtstagen ist auch im Emmen Center immer etwas los. Am Mittwoch, 3. Februar, können die Kinder in der Kinderwelt eine lustige Maske basteln und vom Schmutzigen Donnerstag bis und mit «Güdis-Dienstag» zaubert das Team von Wendolina den Kindern wieder tolle Sujets ins Gesicht. An den drei Fasnachtstagen sorgen zahlreiche Guggen aus der Region für fasnächtliche Klänge und für die passende Dekoration ist die Guggenmusig Lozärner Kracher zuständig.

Einblick in die 27-jährige Geschichte der «Lozärner Kracher» Vom 1. bis 9. Februar präsentieren die «Lozärner Kracher» eine Auswahl ihrer vergangenen Sujets aus 27 Jahren Vereinsgeschichte. Zudem geben sie Einblick in die Entstehung ihrer speziellen Masken und dokumentieren den aufwändigen Bau der imposanten Sujetwagen. Am Dienstag, 2. Februar, eröffnen sie die Ausstellung mit einem kleinen Konzert, um 17.45 Uhr, im Emmen Center.

Kostenloses Fasnachtsschminken und -basteln Die Kinder können sich im Emmen Center während der Fasnachtszeit kostenlos schminken lassen. Mit einer raffinierten Airbrushtechnik zaubert das Team von «Wendolina» den Kindern im 1. Obergeschoss, vor dem Ochsner Sport, bunte Sujets ins Gesicht. Die Kinderaktivitäten finden vom Donnerstag, 4. Februar, Durch Airbrushtechnik werden die Kinder fanasievoll und fasnächtlich geschminkt. (Bild zvg.) bis «Güdis-Dienstag», 9. Februar, jeweils von 14 bis 17 sigen aus der Region zu Gast. Die Mu- 14 Uhr Chnuupesager / Schreihäls Lozärn Uhr und am Samstag von 10 bis 15 sigen spielen an den drei Fasnachtsta- 17 Uhr De Räschte Lozärn Uhr, statt. Zudem haben die Kinder gen, jeweils am Nachmittag, zur 8.2. Güdis-Montag: die Möglichkeit, am Mittwoch, 3. Fe- vollen Stunde, für etwa 15 bis 20 13 Uhr Schügumugger Ämme bruar, in der Kinderwelt eine lustige Minuten. 14 Uhr 4 Plus Chriens (pd.) Fasnachtsmaske zu basteln. 15 Uhr Klartext Seetal 16 Uhr Stägbachfäger Honeri

Guggenmusigen im Einsatz Die Fasnachtsmusik macht auch vor dem Emmen Center nicht halt. Auch dieses Jahr sind zahlreiche Guggenmu-

Konzertprogramm:

17 Uhr Tröpfeler Root

2.2. Eröffnungskonzert Lozärner Kracher:

9.2. Güdis-Dienstag:

17.45 Uhr Lozärner Kracher

13 Uhr Schärbeler Lozärn

4.2. Schmutziger Donnerstag:

14 Uhr RüssSuuger Ämme

13 Uhr CH-Guugger Ämmebrogg

17 Uhr De Räschte Lozärn.

Kolb in Hedingen mit neuem Logo Im Jahr 2007 wurde Kolb eine Tochtergesellschaft von Kuala Lumpur Kepong Berhad, einem malaysischen Konzern, der an der Börse von Bursa Malaysia Securities Berhad gelistet ist. Kolb hat durch die Verflechtung mit KLK neu auch deren Logo übernommen. «Durch Kombination all unserer Fachund Anwendungskenntnisse, Schnelligkeit, Kundenorientierung und der Integration in die KLK-Oleo-Lieferkette können wir unsere individuellen Fähigkeiten auf einer neuen Ebene vereinen. Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam,» sagt Uwe Halder, CEO von Kolb. Ab 1. Februar hat sich Kolb als Teil seiner neuen Identität und Mitglied der KLK-Familie sichtbar mit KLK Oleo vereint. Um eine einzige, tief verbundene Einheit zu bilden, ziert nun das KLK-Oleo-Logo die Gebäude, Visitenkarten, Briefpapier und alle Marketingunterlagen. Die Rechtsformen bleiben jedoch unverändert. Kolb ist stolz, Teil eines globalen Unternehmens zu sein. KLK Oleo glaubt an eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft von Kolb-Produkten und -Dienstleistungen, sowie den Wert und die Stärke der beiden Kolb-Standorte Hedingen (Schweiz) und Moerdijk (Niederlande). Kolb hat zudem einen neuen Slogan eingeführt: «Uniting to unfold potential.»: «Vereinigt, um Potenzial zu entfalten.» (pd.)


Wir sind ein mittelgrosser Spengler-, Sanitär- und Heizungsbetrieb mit 25 Mitarbeitern. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. April 2016 oder nach Vereinbarung einen kompetenten

Bauspengler für Um- und Neubauten sowie kleine und grosse Reparaturen. Selbstständiges Arbeiten sowie Freude am Umgang mit der Kundschaft ist für Sie eine Bereicherung und erfüllt Ihren Berufsstolz. Sie bringen mit: – Schweizer Fähigkeitszeugnis – Führerausweis Kat. B – Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift – gute handwerkliche Fähigkeiten – hohes Verantwortungsbewusstsein – sicheres und gepflegtes Auftreten Wir bieten: – vielseitige, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit – angenehmes Arbeitsklima und kollegiale Zusammenarbeit – gute Entlöhnung und Sozialleistungen – Weiterbildungsmöglichkeiten Fühlen Sie sich angesprochen? Christian Ritschard freut sich auf Ihre Bewerbung. Ritschard Haustechnik AG, Affolternstrasse 45 8913 Ottenbach info@ritschard-haustechnik.ch Tel. 044 761 21 85 www.ritschard-haustechnik.ch

Gemeinde Hausen am Albis Unsere Stellvertreterin der Betreibungsbeamtin und des Gemeindeammanns sieht Mutterfreuden entgegen und wird ihr Arbeitspensum aufgrund dessen auf 40% reduzieren. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. Juni 2016 oder nach Vereinbarung einen oder eine

Sachbearbeiter/-in und Pfändungsbeamten/-in Betreibungs- und Gemeindeammannamt (60 %) Das Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen am Albis ist zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil, Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Sie sind unter anderem zuständig für das Erfassen von Begehren, Korrespondenz im Zusammenhang mit Zwangsvollstreckungsverfahren, Schalter- und Telefondienst, Führen von Registern, allgemeine Sekretariatsarbeiten, Beratung von Klienten und Kunden. Sie vollziehen Pfändungen nach entsprechender Einarbeitung.

Stellenanzeiger

Nähere Details zur ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.hausen.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Gemeinderat Hausen am Albis

Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche und suchen per sofort oder nach Vereinbarung:

eine/-n Sachbearbeiter/-in Kundendienst 100% Ihr Aufgabengebiet umfasst alle anfallenden Arbeiten in der Abteilung Kundendienst/Auftragsbearbeitung: • Entgegennahme von telefonischen und schriftlichen Anfragen unserer Kunden in Deutsch und Französisch • Erfassen und Bearbeiten von Kundenbestellungen • Bearbeitung von Reklamationen und Annullationen • Betreuung automatisierter EDV-Abläufe • Zusammenstellen der Rüstbelege/Lieferscheine für die tägliche Auslieferung • div. Archivierungs- und Ablagearbeiten Sie sind eine aufgestellte Person, arbeiten gerne im Team, haben Spass am Telefonieren und betrachten die Wünsche unserer Kunden als Herausforderung. Kundenanfragen beantworten Sie problemlos in Deutsch und Französisch. Englisch ist von Vorteil. Flexibles, speditives und präzises Arbeiten sind für Sie kein Problem. In Spitzenzeiten sind Sie belastbar und bewahren Ruhe und Konzentration. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung mit Büroerfahrung und sehr gute PC-Kenntnisse (MS-Office). Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Arbeitsstelle, die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und ein aufgestelltes, junges Team. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Von Zürich und Zug aus erreichen Sie uns bequem mit der S-Bahn (S5 und S14). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen schriftlich per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Frau Suna Mainaud Leitung Kundendienst Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis s.mainaud@ava.ch

Gemeinde Hausen am Albis Hausen am Albis zählt rund 3500 Einwohner und erstreckt sich von Sihlbrugg bis zum Türlersee. Damit ist Hausen am Albis flächenmässig die grösste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Unsere Gemeindeschreiberin sieht Mutterfreuden entgegen. Deshalb suchen wir einen oder eine

Gemeindeschreiber/-in (100 Stellenprozente oder Teilzeit im Jobsharing). Diese anspruchsvolle und vielfältige Kaderstelle umfasst einerseits die personelle und organisatorische Gesamtleitung der Gemeindeverwaltung und andererseits die Beratung und fachliche Unterstützung des siebenköpfigen Gemeinderates sowie mehrerer Kommissionen und Ausschüsse. Für diese anspruchsvolle Aufgabe verfügen Sie über Verwaltungserfahrung und vorzugsweise ein Diplom als Gemeindeschreiber/in oder Weiterbildung in Recht und Betriebswirtschaft. Sie überzeugen als kommunikative, organisationsstarke und vernetzt denkende Persönlichkeit, die den Verwaltungsbetrieb in vorausschauender und vorantreibender Weise überwacht und auch in hektischen Situationen den Überblick behält. Verhandlungsgeschick, stilsicheres Deutsch und gute EDV-Kenntnisse runden Ihr Profil ab. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Details zur ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.hausen.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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Veranstaltungen

Dienstag, 2. Februar 2016

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Der Musikverein spielte auf und hob ab Viel beklatschtes Jahreskonzert 2016 im Schachensaal in Hedingen

Dirigent, Musikantinnen und Musikanten des Musikvereins Hedingen bewiesen am vergangenen Wochenende Musikbegeisterung mit orchestraler Fülle, Virtuosität und Können. (Bild Urs E. Kneubühl)

Der Musikverein Hedingen unter der Leitung von Jürgen Röhrig begeisterte die Blasmusikfreunde am vergangenen Wochenende mit zwei Konzerten, abwechslungsreichem Programm und bestem Können. ................................................... von urs e. kneubühl Kurzweil und Unterhaltung mit etlichen Höhepunkten versprach der Musikverein Hedingen mit dem diesjährigen Programm seines traditionellen Jahreskonzertes. Fazit: Musikantinnen und Musikanten demonstrierten – am Pult geführt von Jürgen Röhrig – ihre Musikbegeisterung mit orchestraler Fülle, Virtuosität und Können. Dazu kamen Witz und Charme sowie die ausführlichen Erläuterungen zu den einzelnen Musikstücken, mit denen Peter Lanzendörfer die Auftritte bereicherte. Genauso zu erwähnen sind die gut zusammengestellten Bildfolgen von Michael Graber; mit diesen wurden sämtliche musikalischen Beiträge – auf Leinwand projiziert – passend szenisch begleitet.

Die beiden Konzerte am vergangenen Samstagabend und Sonntagnachmittag im Schachensaal wurden vom Publikum entsprechend begeistert und herzlich mit grossem Applaus quittiert.

Einfühlsame Melodien und schmissige Rhythmen Mit «Heart in Motion» von Satoshi Yagisawa wurde der musikalische Auftakt gemacht; eine wahrlich tolle Ouvertüre mit der strahlenden Fanfare und dem warm klingenden Choral, fein und einfühlsam, aber ebenso mit Verve gespielt. Vom Taktmeister souverän geführt, glänzten Musikantinnen und Musikanten bereits bei diesem modernen und vielschichtigen Eröffnungsstück. Präsidentin Monika Raschle verdankte in der Folge den verdienten ersten Applaus und begrüsste die zahlreich erschienenen Freunde der Blasmusik herzlich und mit dem Hinweis, dass man im kommenden Sommer gemeinsam mit dem Gesangverein eine Abendserenade plane. Anschliessend überliess sie den Taktstock wieder dem Dirigenten, der sein Orchester souverän durch das

weitere Programm führte und reihte sich wieder im Orchester ein. Schmissig und vielfältig wurde weiter musiziert, wobei man vorerst, wie im Programmflugblatt angekündigt, wörtlich, besser: musikalisch, «abhob» – notabene ohne dabei die Bodenhaftung je zu verlieren: Mit dem programmatischen Werk «Flight: Adventure in the Sky» von Benjamin Yeo präsentierte der Musikverein seinen Selbstwahl-Beitrag, den er am diesjährigen Eidgenössischen Musikfest in Montreux spielen wird. Glänzend verarbeitete das Orchester die in den sechs kurzen Sätzen geschilderten Erlebnisse eines Piloten, der auf seinem Flug Turbulenzen erlebt, gleichzeitig mit einem herrlichen Naturerlebnis entschädigt wird. Das «Eidgenössische» in Montreux kann kommen! Beim anschliessenden «Bugler’s Holiday» von Leroy Anderson gab das Trompetenregister den Ton an und stellte sein Können unter Beweis, die Instrumentalisten liefen zur Hochform auf. Ein weiterer Höhepunkt war das zeitgenössische Werk «Oregon» von Jacob de Haan, das anhand einer imaginären Bahnfahrt musikalisch erleb-

bar durch die Landschaft Oregons führt. Sämtliche Instrumente kamen dabei im wörtlichen Sinne zum Zug: Schlagwerker ebenso wie Bläser und Zupfer. Sie alle legten auch hierbei beredtes Zeugnis ab über höchste Konzentration in Zusammenspiel, Intonation, Rhythmik und Dynamik, die dieses Stück verlangt. Genauso virtuos, präzise und mit viel Freude beschloss der Musikverein den ersten Programmteil mit «Salemonia», einem Konzertmarsch von Kurt Gäble.

Udo Jürgens, Mani Matter und Latin Pop Der Auftakt nach der Pause gab die im Saal herrschende Stimmung bestens wieder: «Feeling good» von Leslie Bricusse und A. G. Newley, arrangiert von Henk Ummels, drückte vom Titel her bestens aus, wie sich Musikantinnen, Musikanten und Publikum fühlten – eben richtig gut. Genauso enthusiastisch beklatscht wie dieser musikalisch sich mit Spannung aufbauende Auftakt, wurde anschliessend das von Kurt Gäble arrangierte Potpourri «Udo Jürgens live», eine Hommage an den im Dezember 2014 verstorbenen

Eröffnung einer Skiarena für einen guten Zweck Theaterverein Bonstetten lud Gäste der umliegenden Heime und Institutionen ein Der Theaterverein Bonstetten hat am Sonntagnachmittag die eingeladenen Gäste der umliegenden Heime und Institutionen mit dem Roten Teppich zur Benefizvorstellung empfangen. Knapp 80 Personen sind der Einladung gefolgt und nach Bonstetten gekommen. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als sie das Chaos auf Heiris Alp sahen. Als dann der Kurdirektor mit seinen Gästen nach dem Weg zu der Skiarena fragte und sich auf den Weg zu dieser machte, wanderten die gespannten Blicke zur zweiten Bühne. So ging der Wechsel zwischen den beiden Schauplätzen hin und her. Abgerundet von vielen bekannten Schweizer Hits, welche von den Schauspielerinnen und Schauspielern zum Besten gegeben wurden. In der Pause wurden die Gäste der Benefizvorstellung von den Schauspielern und den vielen Helfern mit Kaffee

und Kuchen bewirtet. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Sponsoren, welche den Theaterverein auch in diesem Jahr wieder unterstützen. Bis zum Schluss reihte sich ein Höhepunkt und oder (gewollter) Kurzschluss an den anderen, und die Zuschauer dankten es den Schauspielern mit einem langen Applaus. Wer Lust auf unterhaltsame Stunden hat, dem bietet sich am nächsten Wochenende nochmals die Chance, sich von der Alpenkomödie des Dorftheaters verzaubern zu lassen.

Weitere Vorstellungen Am Donnerstag, 4. Februar, und Freitag, 5. Februar, beginnt die Abendvorstellung um 20 Uhr mit Essensmöglichkeit ab 18.30 Uhr. Die Derniere am Samstag, 6. Februar, beginnt um 19 Uhr mit Essen ab 17.30 Uhr. Man sichere sich eines der letzten Tickets auf www.theater-bonstetten.ch oder an allen Ticketino-Vorverkaufsstellen.

Mit den Gästen der umliegenden Heime und Institutionen auf der Bühne. (Bild zvg.)

grossen Entertainer. – Ebenso gut beim Publikum angekommen ist das Solo für Posaunen im Ragtime-Marsch «Lassus Trombone» von Henry Fillmore, arrangiert von Loras Schissel. Es rückte das Posaunenregister in den Mittelpunkt, welches das markante Glissando-Spiel dieses unterhaltsamen Stückes mit seinen geradezu komödiantischen Charakterzügen bravourös meisterte. Und gleich noch zweimal donnernden Applaus gab es zum orientalisch angehauchten, mit markanten Rhythmuswechseln vielschichtigen Mario-Bürki-Arrangement des Mani-Matter-Klassikers «Dr Sidi Abdel Assar vo el Hama» sowie zu den charakteristischen, schmissigen Rhythmen des «Latin Pop Special», mit dem der Musikverein Hedingen den zweiten Programmteil beschloss. Klar, dass das Publikum Musikantinnen, Musikanten und Dirigent nach der von Masato Myokoin arrangierten rasanten Zusammenfassung von Melodien aus Lateinamerika nicht ohne Zugabe gehen liess. Es wurde frenetisch applaudiert und auch Bravo-Rufe gab es. Folgerichtig tat das Orchester dem begeisterten Auditorium den Gefallen und fügte noch Zugaben an.


veranstaltungen

Geistreiche Satire und überbordende Fantasie «schön&gut» auf der «Rössli»-Bühne Heute schafft es Herr Schön. Wenn alles gut geht. Hier und heute, auf der Schönmatt, hält er endlich um die Hand von Frau Gut an. Der Ort ist schön: Unter der mächtigen Linde, zwischen Grosshöchstetten und Konolfingen, treffen sich seit jeher die Verliebten. Und Findet Herr Schön die richtigen Worte? (Bild zvg.) es trifft sich gut: Auch die beiden Gemeinden wollen Und einmal mehr ist die Spanheute fusionieren. nung gross: Wer fusioniert am Ende Allein, für ein Ja fehlen Herrn mit wem und warum? Findet Herr Schön die richtigen Worte – und den Schön die richtigen Worte? Geht alles Dörfern die nötigen Stimmen. Für die- gut? Oder geht am Ende Frau Gut? se sorgt Kellenberger: Der Gemeinde- Und wie soll das fusionierte Dorf überpräsident von Grosshöchstetten hat haupt heissen? Grosshöchfingen? Kodas Stimmvolk zum Fusions-Brunch nolstetten? auf die Schönmatt gerufen. Die Urnen «schön&gut» sind Anna-Katharina sind offen, die Würste auf dem Grill, Rickert und Ralf Schlatter. Seit 2003 die Sonne steigt. Und Schöns Mut stehen sie mit ihrem poetischen und sinkt. Denn plötzlich will das halbe politischen Kabarett auf den KleinDorf fusionieren. Liegt es am betören- kunstbühnen der Deutschschweiz. den Duft der Lindenblüten? 2004 erhielten sie den Salzburger Konolfingens Gemeindepräsiden- Stier, 2014 den Schweizer Kabaretttin Schüpbach wirft ein Auge auf ih- Preis Cornichon. «Schönmatt» ist ihr ren Amtskollegen Kellenberger, der viertes Programm, nach «Eine Liebeswiederum liebt eigentlich seine letti- geschichte», «Das Kamel im Kreisel» sche Haushälterin, liebäugelt aber mit und «Der Fisch, die Kuh und das Frau Gut, während der gute Herr Meer». Schön noch immer um die passenden Den Gästen, die im Restaurant Worte ringt. Als Kellenberger dem Rössli essen, werden Sitzplätze im schönsten Fusions-Paar ein Fertighaus Theatersaal reserviert, alle anderen auf der Schönmatt verspricht, geht Plätze sind nicht nummeriert. Es ist freie Platzwahl. (pd.) der Reigen erst richtig los ... Die Saga aus dem Emmental wird um ein Kapitel reicher, der vierte Samstag, 6. Februar, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Streich von «schön&gut» bietet einmal Mettmenstetten. Abendkasse ab 19.30, Bistro mehr Wortwitz, Gesang, Poesie, geist- ab 19 Uhr. Eintritt: 35 (Legi/AHV: 30) Franken. reiche Satire und überbordende Fanta- Reservieren: Restaurant Rössli, 044 767 02 01. sie. Mehr Infos: www.schoenundgut.ch.

Wärmende Klänge mit Panflöte und Piano Winter-Matinée in Zwillikon Jörg Frei (Panflöte) und Antonia Nardone (Klavier) laden am Sonntag, 7. Februar, um 11.15 Uhr zu einer Konzert-Matinée im Singsaal Zwillikon.

denken. Das Zusammenspiel der Instrumente wird zur stimmungsvollen Erlebnisreise. Das Unerwartete führt zu Reaktionen; das Publikum ist oft freudig überrascht. Ein durchaus beabsichtigtes Wechselspiel: Freude weiterzugeben ist Jörg Frei ein grosses Anliegen. Er ist immer offen für neue Klangkombinationen mit seinen Panflötenklängen.» (Auszug aus seiner Homepage www.panevolution.ch) Die reformierte Kirchgemeinde Affoltern lädt zusammen mit den zwei Musikern herzlich zur Matinée am Sonntag, 7. Februar, ein. Das Konzert beginnt im Anschluss an den Gottesdienst, dazwischen wird ein Apéro offeriert. (pd.)

Zum zweiten Mal findet nach dem Gottesdienst in Zwillikon eine Winter-Matinée statt. Als Gastmusiker wird der bekannte schweizerische Panflötist Jörg Frei mit den gefühlvollen und mystischen Klängen der Panflöte das Publikum verzaubern! Die musikalische Stunde mit Panflöte und Klavier umfasst wunderbare und amüsante Kompositionen wie «Einsamer Hirte» von James Last, «Le Basque» von Marin Marais, «La campanada» von Peder Rizzi, und Filmthemen wie Wärmende Klänge mit Panflöte und Piano, «Ladies in Lavender», wie auch tradi- Winter-Matinée: Sonntag, 7. Februar, 11.15 Uhr, tionelle schweizerische und irische im Singsaal Zwillikon, Eintritt frei, Kollekte. Musik. Jörg Frei ist ein leidenschaftlicher und vielseitiger Panflötist: «Er lebt, wie er spielt: Lachend, mit Freude, mit Schalk gar. Es sind Grenzgänge, die ihn faszinieren. Es ist Neugier, die ihn antreibt: Unerhörtes hörbar zu machen. Die Nuancen herauszuarbeiten. Die Zwischentöne zum Motiv zu machen. Stücke zu spielen, bei denen andere nicht einmal an Panflöte Antonia Nardone (Klavier) und Jörg Frei (Panflöte). (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 2. Februar 2016

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«Tom Träumer» auf grosser Tour Das «MärliMusical» von Andrew Bond im Kasinosaal Affoltern «Tom Träumer», das neue Stück von Andrew Bonds MärliMusical Theater, tourt durch die Schweiz. Kommenden Samstag, 6. Februar, soll die neue Kreation des bekannten Kinderliedermachers in Affoltern Gross und Klein begeistern.

Dschané von links: Caspar Fries, Lucy Novotnà, Igor Bogoev, Andrea Tsoro Panitz, Ilsi Muna Ferrer und Marc Bantelli. (Bild zvg.)

Dschané – «Fahrende im Herzen» 7. 2.: Konzert im «Pöschtli», Aeugstertal Sie sind in ihren Herzen Fahrende, Suchende, Zigeuner. Einige von ihnen haben während Jahren auf Rädern gelebt und die Welt der Strasse kennen gelernt. «Loli Phuv» (Rote Erde): Das neue Programm von Dschané schenkt frische, kraftvolle Lieder und eine Musik, die Sehnsucht und Lebenslust nie versiegen lässt! Irgendwo und überall auf dieser Erde sind sie anzutreffen, die wilden, feurigen und gleichzeitig traurig melancholischen Lieder der Zigeuner. Einen Teil dieser Lieder hat Andrea Panitz, Gründer und Kapellmeister der Gruppe, auf einer Reise in Indien getextet und komponiert. An einem Ort, wo eben die Erde rot ist. Neben Reiseeindrücken sind die lokalen Sprachen und Idiome eine stetige Quelle seiner Inspiration. Viele Begriffe der Zigeunersprache Romanes erinnern an Wörter verschiedener nordwestindischer Dialekte, insbesondere Radjastani und Kashmiri, aber teilweise auch Hindi und Sanskrit. Neben eigenen Liedern arrangiert Andrea Panitz mit Dschané auch traditionelle Romahits auf ureigenste Art. So ist im Verlauf von bald zwei Jahrzehnten eine Sammlung von Romaliedern verschiedenster Herkunft entstanden. In den Liedern wird gefeiert, getanzt, gelebt, gereist und nach dem Sinn des Lebens gesucht. Diesen Liedern haben sich Dschané verschrieben und ihr Publikum lässt sich gerne hinreissen und bewegen. Seine Reisen in jungen Jahren führten Andrea Panitz nach «Saintes Marie de la Mer», zu Flamenco,

Swing, Manouche und Czardas. Er ist ein Wanderer, der mit unzähligen Musikern gespielt hat, Fahrenden und Sesshaften, Bekannten und Unbekannten. Wurzeln in Böhmen hat Lucy Novotná, die Sängerin mit der kristallklaren, berührenden Stimme. Auch Igor Bogoev, der wirbelnde, von Rhythmen sprudelnde Perkussionist, stammt aus dem Osten Europas, dort wo die Roma noch immer an der Strassenecke und am Dorffest aufspielen. Die Sängerin Ilsi Muna Ferrer, der Gitarrist, Mandolinero, Bassist und Tubist Marc Bantelli und der Ziehharmoniker Caspar Fries waren fast ein Jahrzehnt mit dem legendären Variété-Zirkus Aladin quer durch Europa unterwegs. Die besondere Klangfarbe von Dschané ist geprägt vom diesem urtümlichen, dreistimmigen Gesang in Kombination mit treibenden Gitarreklängen und den heissen Rhythmen des Perkussionisten. Mandoline, Tuba, Bass und Akkordeon runden den Klang der Lieder aufs Feinste ab.

Die Musiker Andrea Tsoro Panitz (Gitarre, Gesang), Lucy Novotnà (Gesang), Ilsi Muna Ferrer (Gesang), Igor Bogoev (Kanna, Darabuka, Davul, Szeibögö), Caspar Fries (Akkordeon, Bass), Marc Bantelli (Mandoline, Gitarre, Bass, Tuba). 7. Februar, Konzertbeginn: 19 Uhr. Essen gibts um 18 Uhr (Szegediner-Gulasch). Reservierung: Telefon 044 761 61 38.

Mit «Dornrösli», «De Hans im Schnäggeloch» und «Ladina und d Plunderlampe» hat Andrew Bonds MärliMusicalTheater in den letzten Jahren mehr als 75 000 Musicalfans begeistert. In der vierten Spielzeit lädt das MärliMusicalTheater seine kleinen sowie grossen Zuschauer auf eine Traumreise in die irisch-keltische Welt ein. Im neuen Stück «Tom Träumer» geht Tom, ein fröhlicher Junge, der jedoch tagein, tagaus träumt und dem deshalb vieles misslingt, auf eine Reise in die Welt von Anderland, wo er verschiedenen Traumwesen begegnet. Auf seinem Abenteuer wird Tom klar, weshalb er träumt und was seine Träume vermögen. Begleitet wird Tom Träumer auf seiner «Traumreise» von einer ganzen Reihe herrlicher Figuren, zum Beispiel das «Weichhörndli», das Höhenangst

hat, aber dann zum «Muthörndli» wird oder einem Zwergriesen, der als Riese eigentlich viel zu klein geraten ist, doch dann über sich hinaus wächst oder Doktor Patrick O’Waye, ein bedauernswerter Sonderling, dem das Gespür für andere Menschen fehlt und dessen Witze überhaupt nicht lustig sind. Und natürlich Toms mausarme Mutter Megan, die oft unter Toms Träumereien leidet, aber auch ihre Träume und Fantasien hat.

«Das Träumen ist sowohl für Kinder wie auch Erwachsene wichtig. Man darf sich und seinen Träumen etwas zutrauen», so Andrew Bond über das Hauptthema in seiner neuen Kreation. (pd.) «Tom Träumer» am 6. Februar, 14 Uhr (Türöffnung um 13.30 Uhr), Kasinosaal Affoltern. Vorverkauf: Ticketcorner, Bestell-Hotline 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min.) oder www.ticketcorner.ch. Weitere Infos: www.maerlimusicaltheater.ch.

Dominotag in Mettmenstetten Veranstaltung des Familienvereins, am Samstag, 13. Februar Der Dominotag bietet eine etwas andere Herausforderung für Jung und Alt. Zusammen mit der Familie, Freunden oder dem Verein, geht es darum, lustvoll und mit Geschick Dominobahnen zu konstruieren. Der Familienverein Mettmenstetten holt den «Dominoday» nach Mettmenstetten und lädt am Samstag, 13. Februar, interessierte Familien oder Gruppen von vier bis fünf Personen in die Mehrzweckhalle Wygarten ein. Allen Teilnehmenden werden gegen einen Unkostenbeitrag 2000 Dominosteine zur freien Verfügung gestellt. Auf einem ihnen zugewiesenen Feld erhalten die Familien und Gruppen dann die Möglichkeit, innerhalb

«Märchenwelt» in Ottenbach Kinderfasnacht am Mittwochnachmittag, 24. Februar Prinzessinnen, Könige, Ritter, Elfen, Helden, Zwerge, Feen, Zauberer, Einhörner – alle dürfen mitkommen in die herrliche Märchenwelt der Kinderfasnacht im Gemeindesaal Ottenbach. Seit vor ein paar Jahren nach einer langen Pause in Ottenbach die Kinderfasnacht wieder Einzug gehalten hat, ist dieser Nachmittag ein Fixpunkt für die Kleinen und ein Supergaudi für alle. Auch dieses Jahr wird das Fest wieder steigen – mit allem, was zu einer tollen Party gehört: fantasievolle, farbenprächtige Kostüme, eine Bombenstimmung, die Lieblings-Tanzmusik der Kinder und natürlich eine ausgewachsene Konfetti-Schlacht mit über zehn Kilogramm Konfetti, die vom Himmel fallen. Wer mag, kann sich vor Ort kostenlos schminken lassen! Und wer vom vielen Tanzen müde ist, kann sich beim Päcklifischen oder anderen Spielen erholen. Nicht zu vergessen sind die wunderbaren Leckereien wie Kuchen, Hot-Dogs oder feine Getränke, die auf die kleinen Märchengestalten warten. Und für die Grossen, die auch eingeladen sind,

Tom Träumer trifft auf seiner «Traumreise» auf herrliche Figuren. (Bild Ursula Ruf)

Zum Schluss wird der erste Stein umgeworfen, was eine Kettenreaktion auslöst. (Bild zvg.) von zweieinhalb Stunden nach Herzenslust eine oder mehrere Dominobahnen aufzubauen und zu bespielen.

chen, steht den Besucherinnen und Besuchern das Bühnencafé offen. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer sind auf der Bühne im Café, das vom Familienverein Mettmenstetten betriebenen wird, willkommen. Es besteht die Möglichkeit, entspannt bei einem Getränk, einem kleinen Imbiss oder einem Stück Kuchen die spannenden Aktivitäten in der Halle zu verfolgen. Karin Lisak, Gabriela Spindler Hallen-Öffnungszeiten: Samstag, 13. Februar, 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr sowie für Erwachsene ab 16 Jahren von 18.30 bis 21 Uhr. Reservierung: Auf der Homepage des Familienvereins

Verpflegung und Zuschauer Sollte sich zwischendurch ein kleiner Hunger oder Durst bemerkbar ma-

(www.eltern-mettmenstetten.ch) kann bereits im Voraus ein Dominofeld reserviert werden. Dort sind auch weitere Informationen (unter anderem ein anschaulicher Film) zu finden.

Gemeinsam spielen stärkt die Beziehung Kleinkinderkurse für Eltern mit Kindern Eltern mit ihren Kindern, von eins bis drei Jahren sind eingeladen, an sieben Kurstagen, jeweils am Freitag, an Kleinkinderkursen teilzunehmen.

Die Kinderfasnacht steht unter dem Motto Märchenwelt. (Bild zvg.) sich zu verkleiden, gibt es Kaffee zum Kuchen und zahlreiche Leckereien. Um 14.30 Uhr geht es los im Gemeindesaal am Schulrain (beim Schulhaus). Gefeiert wird, bis zirka 17 Uhr. Parkplätze sind direkt beim Gemeindesaal vorhanden. Die Postautostation ist nur zwei Minuten entfernt. Alle kleinen und grossen Fasnachts-Aben-

teurer aus Ottenbach und natürlich auch aus den umliegenden Gemeinden sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist kostenlos. Das Kinderfasnachts-OK Ottenbach freut sich auf einen rauschenden Partynachmittag! Hinweis: Kinder bitte an die Fasnacht begleiten, Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

Der Bedarf von Eltern mit Kindern zwischen ein und drei Jahren an Begleitung, Austausch und gemeinsamen Anregungen ist enorm gross. Deshalb startet im Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri ab 26. Februar, von 9.30 bis 11 Uhr erneut ein siebenteiliger Kurs, in dem Kinder von ein bis drei Jahren vielfältige Erfahrungen machen. Sie dürfen spielen, sich be wegen, entdecken, kreativ sein und vieles mehr. Durch den Kontakt mit anderen Kleinkindern können sie sich in ersten sozialen Beziehungen erleben. Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleitet das Kind dabei und entdeckt im gezielten Beobachten und Spielen, wie das Kleinkind lernt und welche Interessen es hat. So entstehen neue individuelle Spielideen und Beziehungen werden gestärkt.

Positive Erziehung im Zentrum Der Kursleiterin, Jutta Albers, ist es ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen: «Das Kind bestimmt das Tempo der Entwicklung.» Sie gibt kompetente Inputs für Entwicklungs- und Erziehungsthemen und fördert den Austausch der Eltern und Bezugspersonen untereinander. So werden die Eltern gestärkt in Alltagsfragen und für eine positive Erziehung. Ein kleiner Znüni rundet den Morgen gemütlich ab. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleider, Ersatzwindel und Antirutschsocken. (pd.) Daten: Freitag, 26. Februar, 4./11./18. März, 1./8./15. April. Zeit: 9:30 – 11:00 Uhr, Ort: Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri, Aarauerstr. 26, 5630 Muri. Kosten: sieben Mal 90 Minuten 200 Franken pro Eltern-Kind-Paar (inklusive Znüni) Leiterin: Jutta Albers, zertifizierte ElternKind-Kursleiterin. Anmeldung: Jutta Albers, Telefon: 043 322 87 50 oder jutta.albers@yahoo.de.


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Sport

Dienstag, 2. Februar 2016

Jugi Affoltern nur noch bis im Sommer? Falls sich keine neue Leitung findet, droht der Nachwuchsriege mit dem polysportiven Ansatz das Aus Noch bis zu den Sommerferien setzt Susanne Berli, langjährige Jugi-Leiterin in Affoltern, ihr Engagement fort. Spätestens dann muss eine Nachfolge gefunden sein. Andernfalls droht die Vereins-Auflösung.

mit welcher die Kinder das Bewegungsangebot nutzen.

Spass an der Bewegung und tolle Gemeinschaftserlebnisse

................................................... von thomas stöckli Eine improvisierte Matten-Schaukel ist bereits vorbereitet, als die Kleinsten der Jugi-Familie am späten Mittwochnachmittag in die Turnhalle stürmen. Den Rest stellen alle gemeinsam auf. Es entstehen sechs Posten, an denen die Kinder nach dem spielerischen Aufwärmen klettern und schaukeln, seilspringen und einen Unihockey-Slalom bewältigen. Der polysportive Ansatz, die Kombination von Leichtathletik, Geräteturnen und Spielen, zeichnet das Jugi-Training aus. «Für die Kinder ist es sinnvoll, Verschiedenes kennen zu lernen», findet Susanne Berli-Moser, die schon seit 20 Jahren als Jugileiterin aktiv ist.

38 sportbegeisterte Kinder Als Riege des Damenturnvereins, der mittlerweile nur noch für den Nachwuchs besteht, blickt die Jugi Affol-

Die an den Ringen aufgehängte Matten-Schaukel ist besonders begehrt.

Schwingen und klettern. (Bilder tst.)

tern auf eine 89-jährige Geschichte zurück. Nach der Auflösung des Turnvereins wurde auch die «Buebejugi» integriert. Nebst dem wöchentlichen Training prägen zwei Jugitage das Vereinsjahr, dazu gab es jeweils eine gemeinsame Reise, einen Waldlauf und einen Plauschwettkampf. Dabei mangelt es nicht an sportbegeisterten Kindern. Immerhin noch 38 sind es aktuell, verteilt auf drei Gruppen. Die Kleinen

einem Verein steckt», meint die JugiLeiterin. So suchen immer mehr Familien etwas Unverbindliches, wollen sich verschiedene Optionen offenlassen, statt sich frühzeitig auf Termine festzulegen. Weiter sei es zunehmend schwierig, Leute für eine ehrenamtliche Aufgabe zu begeistern. «Auch die Arbeitgeber zeigen nicht mehr so viel Entgegenkommen», sagt sie. Gleich geblieben ist hingegen die Begeisterung,

und die Mittleren betreut Susanne Berli selber. «Wir mussten fast jedes Jahr neue Leiter suchen», sagt sie. Bei den Grössten teilen sich vier Co-Leiterinnen die Verantwortung. Andere Mitglieder des Vereins helfen im Hintergrund bei Anlässen und Ausflügen sowie im Vorstand tatkräftig mit. Was hat sich in den 20 Jahren ihrer Leitertätigkeit geändert? «Viele sind sich nicht bewusst, was hinter

Petra Klingler ist Europameisterin Zweiter Platz im Lead, hinter Koreanerin

Kindern für wenig Geld Spass an der Bewegung und tolle Gemeinschaftserlebnisse vermitteln, das war Susanne Berli immer ein grosses Anliegen. Und so soll es möglichst auch weitergehen. Gut vorstellen könnte sie sich, dass sich eine Gruppe von Eltern zusammenschliesst, um die Jugi in dieser oder ähnlicher Form zu retten. Eine andere Option wäre ein gemeinsames Nachwuchsprojekt von verschiedenen Vereinen, wie es die Unterämtler J + S Kids erfolgreich vormachen. So oder so könnten die Initianten eines Nachfolge-Angebots die Hallenplätze und die finanziellen Mittel der Jugi übernehmen. Und was mögen die Kinder an der Jugi? «Mir gefällt das Schaukeln am besten», verrät der sechsjährige Tiuri, «und das Runterspringen», ergänzt der gleichaltrige Yannick. Die Antwort von Simona fällt etwas ausführlicher aus: «..., dass man so viele Geräte hat und Spass hat – und dass einen niemand rumschubst.» Weitere Infos bei Susanne Berli, Telefon 043 333 94 80, susanne.berli@gmx.ch.

Faszination Juniorenfussball Hallenturnier des FC Wettswil-Bonstetten Ende November 2015 führte der FC Wettswil-Bonstetten den ersten Teil seines traditionellen Juniorenturniers durch. Am vergangenen Wochenende folgte die von Fairness und Kampfgeist geprägte Fortsetzung. «Wie bei den letzten Austragungen unseres Jürg-Stäheli-Cups wurden wir mit Anmeldungen förmlich überflutet,» zeigte sich Patrik Schönbächler, Leiter der FCWB-Juniorenabteilung, beeindruckt. Alle Plätze waren bereits im alten Jahr ausgebucht, über 80 Teams mussten aufs nächste Mal vertröstet werden. Fussballerischer Höhepunkt im gut besuchten Bonstetter Sportzentrum Schachen bedeutete das C-Turnier am Samstagabend, da massen sich Teams aus der höchsten, der Coca Cola Junior-League. Als Turniersieger ging Red Star Zürich hervor, es gewann den hochklassigen Final gegen das heimische WB 3:1.

Toller, fairer Sport Abgerundet wurde das begeisternde Fussballwochenende am Sonntagnachmittag mit dem Kräftemessen der E-Junioren (Jahrgänge 2005/2006). «Tolle Fairness, grosses Publikum, keine gravierenden Blessuren, super Juniorenfussball – ein schöner Lohn für uns Organisatoren», lobte Patrik Schönbächler und dankte zudem seinen vielen Helferinnen und Helfern: «Ohne deren Grosseinsatz ginge schlicht nichts.» Die nächsten FCWB-Juniorenanlässe sind das Kids-Camp vom 27. bis 30. April und der Tury-Cup am 26. Juni beide im Wettswiler Moos. Kaspar Köchli Kategoriensieger 4. Jürg-Stäheli-Cup: Jun. F (c): 1. Grasshoppers U8 Jun. G: 1. Grasshoppers U7 Jun. D (1./2. Stärkeklasse): 1. Bülach Jun. C (Coca Cola League): 1. Red Star ZH Jun. D (Elite/1. Stärkeklasse): 1. Wiedikon Jun. E (Promotion/1. Stärkeklasse): Thalwil

Der Weltcup im Eisklettern wurde auch als Europameisterschaft gewertet. (zvg.)

Am Wochenende fand am Eisturm in Rabenstein (Passeiertal, I) der vierte und letzte Weltcup der Eiskletterer statt. Dieser wurde gleichzeitig als Europameisterschaften gewertet. Am Start waren im Lead und im Speed gut 120 Athletinnen und Athleten aus 19 Ländern. Petra Klingler wurde hinter der Koreanerin Song hervorragende Zweite und sicherte sich damit den Titel der Europameisterin. Nur eine Woche nach dem EiskletterWeltcup in Saas-Fee fand am eindrücklichen Eisturm von Rabenstein, im Südtiroler Passeiertal, der vierte und letzte Weltcup der Eissaison 2016

statt. Ausgetragen wurden wiederum sowohl ein Lead- als auch ein SpeedWettbewerb. Die Wettkämpfe wurden zusätzlich als Europameisterschaften gewertet.

Petra Klingler gewinnt die Europameisterschaften im Lead Bereits in der Qualifikation zeigte Klingler, dass die Formkurve stimmt. Mit einem Top qualifizierte sie sich problemlos für den Halbfinal. Dort zeigte sie wiederum eine gute Leistung und erreichte wiederum das Top. Damit war die Finalqualifikation perfekt. Im Final zeigte Klingler eine kontrollierte und zielstrebige Leistung. Als erste Athletin erreichte sie beinahe das Top und musste sich erst einen Griff unterhalb des Tops geschlagen

geben. Nur die Südkoreanerin Han Na Rai Song erreichte das Top und verwies Klingler noch auf den zweiten Rang. Den Gewinn der Europameisterschaften konnte die Asiatin aber natürlich nicht mehr verhindern. In der Gesamtwertung wurde Klingler mit nur drei von vier Wettkämpfen hervorragende Fünfte. Die zweite Schweizer Teilnehmerin, Sina Götz (Mastrils) erreichte ebenfalls den Halbfinal und wurde schliesslich 16. Einmal mehr dominierten die russischen Athletinnen und Athleten im Speed-Klettern. Bei den Damen belegten sie die ersten sechs Plätze sowie die Ränge acht bis zehn. Bei den Herren belegten sie zwar «nur» die ersten vier Ränge, dafür zusätzlich die Ränge sechs bis 14. (pd.)

Alles Strecken nützt nichts: eines von gesamt 431 erzielten Toren am WB-Juniorenturnier im Bonstetter Sportzentrum Schachen. (Bild Kaspar Köchli)


Sport

Dienstag, 2. Februar 2016

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«Iron Bull» schlägt wieder zu Der Affoltemer Kickbox-Weltmeister Enver Sljivar gewinnt Säuliämtler Sports Awards Mit Enver Sljivar hat erstmals ein Kampfsportler die Hauptkategorie der Säuliämtler Sports Awards gewonnen. Dazu passte die beeindruckende Bühnendemonstration der Obfelder Karateschule Shinkyokushin. Bei den Frauen schwang zum achten Mal Petra Klingler obenaus. ................................................... von martin platter Franz Liebhart war nicht zu beneiden. Der sonst sehr schlagfertige Redner mit dem trockenen Humor wirkte am Freitagabend auf der Bühne des vollbesetzten Kasinos vor allem zu Beginn der Säuliämtler Sports Awards ungewohnt monoton und verkrampft. Als Nachfolger des telegenen Berufskomikers und Präsentationsprofis René Rindlisbacher, der den Gala-Abend der regionalen Sportlerwahl in den Vorjahren moderiert hatte, hatte Liebhart zwar ein schweres Erbe angetreten. Doch das war nicht der Grund für seinen zunächst eher steif wirkenden Auftritt. «Ich hatte ständig Rückkoppelungen auf meinem Kopfhörer. Das machte das Moderieren ungewohnt anstrengend. Ich musste mich mächtig konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren», erklärte Liebhart nach der Show.

Anlaufschwierigkeiten Tatsächlich: Als die Techniker hinter der Bühne nach etlichen auch fürs Publikum sicht- und hörbaren Schnitzern die Regler endlich korrekt und zum rechten Zeitpunkt betätigten, taute auch Liebhart auf. Er, der von sich sagte, er sei als Ersatz für seinen Freund René Rindlisbacher eingesprungen, der noch immer unter Rückenproblemen leide, seitdem ihn Nachwuchs-Judoka Aline Erni an der letzten Säuliämtler Sportnacht auf der Bühne mit gekonntem Hüftwurf aufs Kreuz gelegt hatte. Und: Rindlisbacher habe es mit der Angst zu tun bekommen, als er erfuhr, wie gross und

Die U12-Mädchenabteilung der Leichtathletik-Vereinigung Albis holte den Award bei den Teams. (Bilder Martin Platter) schwer der nominierte Kickbox-Weltmeister Enver Sljivar sei, mit dem er seine Bühnenpräsenz hätte teilen müssen. Er (Liebhart) sei Sljivar jedoch gewachsen. Das Gelächter tat dem Galaabend gut. Ebenso die beeindruckende Bühnen-Show der Karateschule Shinkyokushin aus Obfelden, die perfekt zum Säuliämtler Sportler des Jahres 2015 passte. Sljivar war der Stolz anzusehen, als bekannt wurde, dass er seine beiden Mitstreiter Niels Hintermann (Ski alpin) und Philippe Koutny (Triathlon) hinter sich lassen konnte. Ein Achtungserfolg für den 31-jährigen Familienvater aus Affoltern, der seinen Lebensunterhalt noch immer als Sanitärmonteur verdient. Immerhin wurde Koutny, der für das TriathlonTeam Koach von Kurt Müller fährt, an der Ironman-WM auf Hawaii bester Schweizer und Vize-Weltmeister seiner Altersklasse. Hintermann vom Skiclub Hausen bestritt im November in Lake Louise seinen ersten Weltcup für Swiss Ski.

Petra Klingler mit den achten Award Bei den Frauen holte sich Petra Klingler den Titel bereits zum achten Mal – zählt man die vier NachwuchsAuszeichnungen mit. Die Kletterin liess Triathletin Sandra Dänzer sowie Radsportlerin und Triathletin Emma Pooley hinter sich. Beim Nachwuchs gewannen wie im Vorjahr erneut Judoka Aline Erni sowie Ski-Freestyle-Fahrer und Slopestyle-Juniorenweltmeister Luca Schuler. Überraschender kam der Sieg der U12-Mädchenabteilung des LV Albis. Sie verwiesen die 1. Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten, die letztes Jahr bis ins Achtelsfinale des Würth Fussball-Schweizercups vorstiessen, und die international erfolgreiche Triathlon-Equipe Koach auf die hinteren Plätze. Die Wahl zeigte einmal mehr, dass gute Leistungen alleine nicht genügten. 60 Prozent Stimmenanteil kam im Vorfeld aus der Bevölkerung. Weitere 15 Prozent steuerte die fünfköpfige Fachjury unter dem Vor-

sitz von «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter bei; 25 Prozent schliesslich kamen von den anwesenden Gästen der Sportgala. Schneiter, der beim «Anzeiger» diesen Sommer in Pension geht, wird im kommenden

Nachwuchssiegerin Aline Erni. Jahr als Jury-Präsident von Hansruedi Böhler abgelöst, dem ehemaligen Gemeindeschreiber von Ottenbach. saeuliaemtlersportsaward.ch. – Ein weiterer Bericht folgt in der kommenden Freitagausgabe.

Beeindruckende Demonstration der Obfelder Karateschule Shinkyokushin.

«Kampfsport gibt mir das nötige Selbstvertrauen, um Konfrontationen zu vermeiden» Interview mit Kickbox-Weltmeister und Sports-Awards-Gewinner Enver Sljivar Im Gespräch wirkt Enver Sljivar so sanft und freundlich, dass man sich kaum vorstellen kann, dass der 31-jährige Familienvater aus Affoltern Kickbox-Weltmeister ist.

boxen als Sport begann. Im Gegensatz zum Boxen darf man beim Kickboxen auch mit dem Kopf, Ellenbogen, Knien, Beinen und Füssen auf den Gegner einschlagen. Das macht die Sportart härter und gefährlicher. Haben Sie Angst vor Verletzungen? Gezieltes Kraft-, Beweglichkeitsund Techniktraining schützt mich vor Verletzungen. Während des Kampfes darf ich mir keine Gedanken machen, dass ich verletzt werden könnte. Das würde mich bremsen und ablenken, was dann für meine Gesundheit richtig gefährlich werden könnte. Im Kampf bleibt keine Zeit für andere Gedanken, da geht man vorwärts, da versuche ich, dem Gegner meine Technik aufzuzwingen.

«Anzeiger»: Enver Sljivar, was bedeutet Ihnen die Wahl zum Säuliämtler Sportler des Jahres? Enver Sljivar: Sehr viel! Es ist eine grosse Ehre und Anerkennung für mich und meine Leistung und natürlich beste Werbung für meinen faszinierenden Sport. Wie sind Sie zum Kickboxen gekommen? Auf Umwegen. Bis ich zwölf war, ging ich ins Karate, wechselte dann aber die Sportart, weil ich Profifussballer werden wollte. Da es aber nicht bis in die höchste Liga reichte, wechselte ich wieder zurück in den Kampfsport. Mitauslöser waren Berichte über das Leben von K1-Weltmeister Andy Hug, der ähnliche Körpermasse hatte wie ich. Seine souveräne Ausstrahlung und seine variantenreiche Art zu kämpfen faszinierten mich derart, dass ich ebenfalls mit dem Kick-

Sports-Awards-Sieger Enver Sljivar mit seiner bezaubernden Frau Dzenita auf dem roten Teppich. (Bild Martin Platter)

Half Ihnen der Kampfsport in jüngeren Jahren auch Aggressionen abzubauen? Ganz bestimmt! Aber im Fussball, wo es auch brutal zur Sache gehen kann, kommt es nicht gut, wenn man seine Energie am Gegner auslässt (lacht). Im Kampfsport ist das anders. Da kann man sich schon im Training wunderbar auspowern und lernt erst noch etwas dabei. Kampfsport gibt mir Selbstvertrauen, Ruhe und Gelas-

senheit. Ich weiss, was ich kann und muss mir deshalb nichts beweisen, ich lasse mich dadurch auch nicht provozieren. Zudem herrscht im Kampfsport ein Ehrenkodex. Das ist richtig. Im Kampfsport geht es nicht um den Angriff aufs Leben, sondern um die Verteidigung des Lebens. Im Alltag geht es darum, Konfrontation zu vermeiden. Deshalb eignet sich Kampfsport insbesondere auch zur Therapierung von schwierigen Jugendlichen. Spüren Sie, dass sich die Leute seit Ihrem Titelgewinn im Vorjahr hierzulande wieder mehr für Kickboxen interessieren? Ja, und das ist für mich ein grosser Aufsteller. Seit dem Tod von Andy Hug im Jahr 2000 – er war an Leukämie erkrankt – hat die Popularität des Sports abgenommen. Seit letztem Jahr ist das Interesse wieder klar am Zunehmen. Was sind Ihre nächsten Ziele? Vom Sport leben zu können und irgendwann meine eigene Kampfsportschule aufzumachen. Interview: Martin Platter


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