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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 008 I 172. Jahrgang I Dienstag, 30. Januar 2018

Ideal gelegen

Feierlicher Akt

Sozialdienst Unteramt: Tag der offenen Tür in Bonstetten ermöglichte Einblicke. > Seite 3

Affoltemer Kommunalpolizisten haben ihr Handgelübde abgelegt. > Seite 5

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Reines Matriarchat Bienen-Ausstellung von Imkerin Yvonne Voegeli in der KommBox Aeugst. > Seite 7

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Unternehmer-Serie «Es begann mit ...»: Die Sahli AG ist der grösste Arbeitgeber in Knonau. > Seite 8

Reduktion aufs Wesentliche

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Theaterfieber Im 25-Jahre-Jubiläums-Projekt blickt der Theaterverein Bonstetten zurück. > Seite 9

Todesdrohung gegen das Kind Ein Ehestreit eskalierte, eine Frau drohte dem Ehemann, im Falle einer Trennung den Sohn zu töten, der Mann zeichnete diese Drohung heimlich auf – so geschehen in einer Ämtler Gemeinde. Gegen den Strafbefehl wegen Nötigung erhob sie Einspruch. Die Aussage sei Resultat einer Verzweiflung gewesen. Das anerkannte auch das Bezirksgericht und sprach sie vom Vorwurf der Nötigung frei. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Säuliämtler Sports Awards mit neuem Konzept Mit neuem Ort, neuem Datum und neuem Ablauf gingen die Säuliämtler Sports Awards am Sonntag in der Mettmenstetter Grindelhalle in die elfte Runde. Neu waren auch die Sieger: Emma Pooley und Niels Hintermann sowie beim Nachwuchs Alessia Danelli und Mario Sidler. ................................................... von martin platter

«Biblio-Olympics»

Die Sportler noch mehr in den Mittelpunkt rücken: Das war das Ziel des Organisationskomitees unter dem Präsidium von Hanspeter Feller bei der Neuausrichtung der Säuliämtler Sports Awards. Wie beim Sportler im Streben nach Spitzenleistung wurden bei der elften Durchführung der hiesigen Athletenehrung alle Komponenten, die vom Wesentlichen ablenken, weggelassen. Nicht mehr am Freitagabend, um 20 Uhr in festlicher Garderobe, sondern am Sonntagabend, um 17 Uhr in Casual Wear. Kein Galadinner mehr im Casino, sondern ein kleiner Apéro in der Event-Halle des «Bahnhöflis» im Grin-

Nach der Eröffnung des bezirksweiten Bibliotheksprojekts «Biblio-Olympics» in Wettswil ging das Lesefeuer an die nächsten Bibliotheken weiter. So lud die Bibliothek Stallikon zum GameNachmittag, die Bibliothek Bonstetten zum Töggeli-Plauschturnier, die Bibliothek Hedingen zur digitalen Schnitzeljagd und die Bibliothek Ottenbach zum Bücher-Sport. ................................................... > Berichte auf Seite 5

Die Sieger der Säuliämtler Sports Awards von links: stellvertretend für den Sieger Niels dessen Bruder Sven Hintermann, Emma Pooley und die beiden Nachwuchssportler Alessia Danelli und Mario Sidler. (Bild Martin Platter) del und im Anschluss an den offiziellen Teil ein fakultatives Nachtessen im Steak House. Nicht mehr abendfüllendes Programm mit Band, Show-Einlagen, Publikumsquiz und Saalabstimmung, sondern reine Athletenpräsentation, erstmals moderiert vom früheren Leistungssportler Philippe Bandi. Hanspeter Feller zeigte sich am Schluss der rund zweieinhalbstündi-

gen Ehrung zufrieden. Er sagte: «Die Sportler kamen besser zur Geltung. Die Länge des Anlasses war gut, denn das Publikum war bis zum Schluss sehr aufmerksam.» Bei der Neukonzeption habe man die Teilnehmer-Feedbacks aus den früheren Veranstaltungen einfliessen lassen. Er sei sich allerdings bewusst, dass das OK verjüngt werden müsse.

Mit den mehrmaligen früheren Säuliämtler Sports-Awards-Siegern Petra Klingler und Michael Meier habe man zwei valable Kandidaten für den Anlass gewinnen können – allerdings etwas zu spät für die diesjährige Ausgabe. Er freue sich deshalb schon auf die nächstjährige. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Auflösung des Spitalzweckverbands: Abstimmungs-Unterlagen sind abgesegnet

Rückweisungsantrag und Quorums-Anpassung sorgten für Spannung Über drei Stunden lang rangen die Spitaldelegierten vergangenen Donnerstagabend um Details zum Antrag Auflösung des Zweckverbands. Ein zentraler Punkt war das Quorum fürs Akutspital: Grünes Licht gibt es, wenn mindestens 75 % des Kapitals bleiben. ................................................... von thomas stöckli Den Antrag zur Auflösung des Zweckverbands durchbringen, der am 10. Juni an die Urne soll – das war das grosse Ziel der Spital-Betriebskommission (BK) für die Delegiertenversammlung vom vergangenen Donnerstag. Die erste wegweisende Klippe kam früh in Form eines Rückweisungsantrags vom Affoltemer Delegierten Hermann Brütsch. Zuvor hatten sich verschiedene Delegierte über den einmal mehr sehr späten Versand der Unterlagen beklagt. So sei eine Vorberatung im Gemeinderat nicht möglich gewesen. Weiter wurden Änderungsanträge in Massen angekündigt. «Die Diskussion zeigt: Die Arbeit ist noch nicht gemacht», kritisierte Brütsch. Seine zentrale Forderung: Der beleuchtende Bericht solle verbessert, verkürzt und vereinfacht werden. «Nach vier Wochen sind wir wieder da

und haben keinen Konsens», sprach sich der Hausemer Delegierte Peter Reichmuth gegen eine Vertagung aus. Der Rückweisungsantrag Brütsch unterlag schliesslich denkbar knapp mit 6:8 Stimmen.

«Filetstück» für die Langzeitpflege Nachdem die Grundsatzfrage geklärt war, ging es in die Details der Abstimmungsunterlagen. Diese behandeln auf 30 Seiten unter anderem die Ausgangslage, strategische Optionen fürs Akutspital, Rechtsformen und Finanzen. Ein zentraler Faktor der Aufteilung in Akutspital und Langzeitpflege (LZP) sind die Grundstücke. «Wir haben die Zuteilung so sachgerecht wie möglich gemacht», so BK-Vizepräsident Jürg Burger. Dass dabei die aktuelle betriebliche Nutzung im Vordergrund stand, versteht sich von selber. Nicht betriebsrelevante Grundstücke gehen an die LZP – darunter auch das «Filetstück»: das Bauland unterhalb der Villa Sonnenberg. Das Akutspital wird dafür anteilsmässig entschädigt. Nicht weniger als 13 Änderungsanträge – mehrheitlich aus Aeugst und Stallikon – wurden vorgeschlagen, diskutiert und schliesslich zur Abstimmung gebracht oder zurückgezogen. Schliesslich hiessen die Dele-

gierten den Antrag 1 mit 13:0 Stimmen gut. Der Antrag 1 zur Auflösung des Zweckverbands wird an der Volksabstimmung vom 10. Juni der einzige Antrag des Zweckverbands sein. Wird er nicht von allen Gemeinden angenommen, bleibt der Status quo erhalten. Bei einem Ja zur Auflösung kommt es auf die Anträge 2 und 3 an. In diesen Vorlagen der Gemeinden geht es um die Gründungs- und Beitrittsabsicht zu einer Interkommunalen Anstalt (IKA) Langzeitpflege, respektive einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (gAG) Akutspital. Je nach Resultat werden dann beide Auffangorganisationen gegründet, nur eine oder gar keine. Was nicht erwünscht ist, wird verkauft. Die entsprechenden Vertragswerke waren bereits zu einer Vorprüfung beim Gemeindeamt. Auch wenn der formelle Prüfungsbericht erst in zwei Wochen vorliegt, wurden erste Rückmeldungen bereits berücksichtigt.

BK bringt Quorum-Anpassung durch Dass 60 % des bisherigen Kapitals dabeibleiben müssen, um die IKA Langzeitpflege betreiben zu können, war unbestritten. Ausführlicher wurde das Quorum fürs Akutspital diskutiert. Von 90 % des Kapitals war im Dezem-

ber noch die Rede. Nun der Umschwung: «Mit 75 % haben wir genügend Kapital, um profitabel arbeiten zu können», versicherte Jürg Burger. Mit 90 % werde es schon schwierig, die den Spitalneubau zu finanzieren, widersprach der Hedinger Delegierte und Gemeindepräsident Bertram Thurnherr und fragte nach der finanziellen Begründung. Das sei eine politische Betrachtung, keine finanzielle, führte BK-Mitglied Stefan Gyseler aus: «90 % würden unglaublich schwierig zu erreichen.» Schliesslich machen einige Gemeinden alleine schon mehr als 10 % aus. Mit 9:2 Stimmen hiessen die Delegierten das Quorum von 75 % gut, auch für die Statuten, den Aktionärsbindungsvertrag und die Interkommunale Vereinbarung zur gAG resultierten deutliche Mehrheiten. Nach über dreistündigem Ringen war gegen 23 Uhr vielen Versammlungsbesuchern die Lust auf den anschliessenden Apéro vergangen. Daran konnten auch die erfreulichen Entwicklungen nichts mehr ändern, die Spitaldirektor Michael Buik präsentieren durfte: Eine stabile Anzahl stationärer Patienten bei steigender Komplexität der Behandlungen. Detaillierte Zahlen sollen in zwei Wochen vorliegen. Bis Ende April muss man sich gedulden für die externe Ist-Analyse der Langzeitpflege.

Führungswechsel im RRC Amt Nach 18 Jahren unter der verdienstvollen Leitung des Ottenbachers René Graf kam es an der Spitze des Radrennclubs Amt zum Führungswechsel. Die Generalversammlung hat am Freitag im Restaurant Krone in Hedingen den Ebertswiler Cyrill Rüttimann einstimmig zum neuen RRC-Amt-Präsidenten gewählt. Nicht mehr stattfinden, werden die Donnerstagabendrennen auf der Lindenmoosstrasse. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen


Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 23. Januar 2018 die Teilrevision des Personalreglements genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 23. Januar 2018 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – GOITOM Hermon, 1998, Staatsangehöriger von Eritrea – SINANAJ Arena, 1999, Staatsangehörige von Kosovo Affoltern am Albis, 30. Januar 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

Urnenabstimmung vom 4. März 2018 Neben den Vorlagen des Bundes und des Kantons kommt am 4. März 2018 in der Gemeinde Hedingen folgendes kommunales Geschäft zur Abstimmung: Kündigung Mitgliedschaft im Zweckverband Spital Affoltern per 31. Dezember 2020 Die Abstimmungunterlagen werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den übrigen Vorlagen zugestellt. Sie können zudem auf der Homepage der Gemeinde Hedingen (www.hedingen.ch) eingesehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Affoltern am Albis, 30. Januar 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

Ergebnis der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 28. Januar 2018 Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirche Obfelden hat am 28. Januar 2018 den Vorschlag der Pfarrwahlkommission – Wahl von Pfarrerin Eva Eiderbrant mit 60 Ja-Stimmen und bei einer Enthaltung zuhanden der Urnenwahl vom 15. April 2018 verabschiedet. Gegen diesen Beschluss kann beim Bezirksrat Affoltern innert fünf Tagen – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich Rekurs erhoben werden. Obfelden, 30. Januar 2018 Kirchenpflege und Pfarrwahlkommission

Hedingen, 30. Januar 2018 Gemeinderat Hedingen

Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2018 Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: – Zustimmung zur Kreditabrechnung Splitting und Risiko-Management – Zustimmung zum Antrag zur Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern als Grundlage zur Neugründung von eigenständigen Nachfolgeorganisationen (interkommunale Anstalt für die Langzeitpflege, gemeinnützige AG für das Akutspital) und Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung dazu. Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

Gemeinde Aeugst am Albis

Zweckverband Spital Affoltern; Kündigung der Mitgliedschaft und Austritt der Gemeinde Bonstetten per 31. Dezember 2020; Anordnung der Gemeindeurnenabstimmung vom 4. März 2018

Erneuerungswahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Publikation der provisorischen Wahlvorschläge für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Aeugst am Albis; Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahl der Evangelischreformierten Kirchenpflege vom 15. April 2018 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

7 Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name, Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Bartels, Johannes

1968

lic. theol., MBA

Forum

bisher

Bieri Hamad, Ruth

1969

selbstständig

-

bisher

Emch, Roberta

1978

Flight Attendant

Häne, Tanja

1977

Primarlehrerin

Huber Lütscher, Iris

1959

Katechetin

Kohn, David

1954

Informatiker

Schmidheiny, Hanno

1960

Dr. sc. techn. ETH

Lättenstrasse 10 8914 Aeugst a. A. Dorfstrasse 39 8914 Aeugst a. A. Wängibadstrasse 6 8914 Aeugst a. A. Schulweg 4 8914 Aeugst a. A. Wängibadstrasse 3 8914 Aeugst a. A. Allmendstrasse 2 8914 Aeugst a. A. Chlosterstrasse 12 8914 Aeugst a. A.

bisher -

bisher

-

bisher

Forum

neu

Forum

neu

Präsident/in der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Name, Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Bartels, Johannes

1968

lic. theol., MBA

Lättenstrasse 10 8914 Aeugst a. A.

Forum

bisher

In Anwendung von Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens 6. Februar 2018 angesetzt, innert welcher Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Aeugst am Albis hat und Mitglied der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde ist. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Weiter kann der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde bereits angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis mit Name, Vorname, Geburtsdatum und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Übersteigt die Zahl der abgegebenen Wahlvorschläge diejenige der zu besetzenden Behördenstellen nicht, wird ein gedruckter Wahlzettel verwendet werden. Sind mehr Personen vorgeschlagen, als Stellen zu besetzen sind, wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Formulare für die Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Rechtsmittel Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Aeugst am Albis

Mit Beschluss vom 28. November 2017 hat der Gemeinderat eine Gemeindeurnenabstimmung über folgende Vorlage auf Sonntag, 4. März 2018 angesetzt: 1. Kündigung der Mitgliedschaft und Austritt der Gemeinde Bonstetten per 31. Dezember 2020 aus dem Zweckverband Spital Affoltern

Der Antrag und der Beleuchtende Bericht sind auf der Gemeindewebsite ersichtlich und werden in den kommenden Tagen den Stimmberechtigten per Post zugestellt. Stimmberechtigung Das Stimm- und Wahlrecht und die weiteren politischen Rechte in Kantons- und Gemeindeangelegenheiten stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die in der Gemeinde wohnen, das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben und in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Das bereinigte Stimmregister liegt bis am Freitag vor der Abstimmung in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Stimmberechtigte, die ihren Stimmrechtsausweis nicht erhalten haben, können diesen bis am Freitag vor der Abstimmung, 11.30 Uhr, bei der Einwohnerkontrolle verlangen. Stimmabgabe an der Urne Bezüglich den Urnenstandorten und -öffnungszeiten wird auf den Aufdruck auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Der Stimmrechtsausweis ist bei der Stimmabgabe abzugeben. Briefliche Stimmabgabe Für die briefliche Stimmabgabe sind die Merkpunkte auf dem Stimmrechtsausweis zu beachten. Vorzeitige Stimmabgabe Stimmberechtigte, die am Gang zur Urne verhindert sind oder auf die briefliche Stimmabgabe verzichten, können vor dem Abstimmungstag während den Schalteröffnungszeiten, persönlich oder durch einen Stellvertreter, ihre Stimmzettel in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerdienste) abgeben. Stellvertretung Stimmberechtigte können sich durch eine andere stimmberechtigte Person an der Urne vertreten lassen. Der Stimmrechtsausweis muss dabei unterschrieben werden und kann dann, zusammen mit den Stimmzetteln, dem/der Vertreter/Vertreterin mit an die Urne gegeben werden. Die Stellvertretung darf höchstens zwei weitere Personen vertreten. Sie muss gleichzeitig ihren eigenen Stimmrechtsausweis an der Urne abgeben.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 30. Januar 2018 Gemeinderat Bonstetten / Abteilung Präsidiales


Bezirk Affoltern

Der Wahlkampf in Bonstetten ist lanciert Innert der ersten Vorschlagsfrist fand sich in Bonstetten gerade mal ein Gemeinderats-Kandidat: Simon Vergés («Anzeiger» vom 16. Januar). Nun hat sich in der Nachmeldefrist doch noch etwas getan: Mit den Bisherigen Frank Rutishauser (Gemeindepräsident), Markus Reich und Claude Wuillemin sowie den Neuen Thomas Wassmer und Erwin Leuenberger haben die Stimmberechtigten nun sogar eine Auswahl für die fünf Sitze. Im aktuellen Gemeinderat sind die Fronten seit Monaten verhärtet – so sehr, dass der Bezirksrat hinzugezogen werden musste. Wegen eines Ausstands-Begehrens liegt der Fall sogar beim Regierungsrat. Bereits vor dem eigentlichen Beginn zeigt sich nun auch der Wahlkampf von seiner unschönen Seite: Dem «Anzeiger» liegt ein anonymer Brief an die Adresse von Claude Wuillemin vor, in dem dieser unflätig beschimpft und mit einer Strafanzeige bedroht wird. (tst.)

wir gratulieren Zur eisernen Hochzeit Morgen Mittwoch, 31. Januar, feiern Giovanna und Giuseppe Vara–Collura in Affoltern ihren 65. Hochzeitstag. Wir gratulieren den Jubilaren ganz herzlich, wünschen ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde und alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 30. Januar wird Frieda Rapold-Stutz in Obfelden 90 Jahre jung. Morgen Mittwoch, 31. Januar feiert Anna Luisa Dubs–Wendelspiess in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir und wünschen den Jubilarinnen ein fröhliches Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Drei Gemeinden – ein Standort Sozialdienst Unteramt: Tag der offenen Tür ermöglichte Einblicke Dank neuer Räumlichkeiten an der Stallikerstrasse 4/6 in Bonstetten erfüllt der Sozialdienst Unteramt die Aufgaben der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil im Bereich Sozialhilfe nun an einem gut erreichbaren Standort. ................................................... von urs e. kneubühl «Är isch vom Amt ufbotte gsy …», lässt Mani Matter in seinem gleichnamigen Lied die (un)möglichen Irrungen und Wirrungen eines Amtsbesuchers beklemmend und witzig zugleich miterleben. Der bissig-satirische Liedtext allerdings trifft auf eine allfällige Visite des Sozialdienstes Unteramt in dessen neuen Räumlichkeiten mitnichten zu. Davon konnte man sich am vergangenen Freitag vor Ort, an der Stallikerstrasse 4 und 6 in Bonstetten, uneingeschränkt überzeugen. Der neue Standort der gemeinsamen Anlaufstelle der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil im Bereich der Sozialhilfe liegt gut erreichbar in unmittelbarer Nähe der Bahnstation Bonstetten-

In der neuen Überbauung Mauritiuspark, beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil, an der Stallikerstrasse 4/6, finden sich neu die Büros des Sozialdienstes Unteramt. (Bild Urs E. Kneubühl) Wettswil. Hier, in den hellen, gut eingerichteten Räumlichkeiten in der Überbauung Mauritiuspark, bietet das professionelle, achtköpfige Team, anstelle der bisherigen drei Sozialämter in den Gemeindeverwaltungen sowie den darauf verteilten gemeinsamen Diensten, mit insgesamt 600 Stellenprozenten die Dienstleistungen Sozialberatung, wirtschaftliche und persön-

liche Hilfe, Zusatzleistungen AHV/IV, Beiträge an familienergänzende Kinderbetreuung sowie Alimentenhilfe für alle drei Gemeinden an. Gesamtleiter Peter Müller zeigt sich höchst zufrieden mit dem neuen gemeinsamen Standort: «Die Räumlichkeiten beim Bahnhof sind insbesondere wegen der guten Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr tat-

sächlich ideal gelegen.» Dies werde auch durch die Verteilung auf zwei beisammen liegende Häuser – die Nummern 4 (Zusatzleistungen AHV/IV) und 6 (Empfang, Sozialberatung und Administration) – keinesfalls geschmälert, fügt er an, ebenso: «Nicht zuletzt auch, weil die Betriebsabläufe nun weit einfacher sind und die Vernetzung besser ist.» Während das Lied von Mani Matter mit «… isch immer witergloffe und isch nie meh ume cho» offen, aber ohne Happy End schliesst, kann der Sozialdienst Unteramt für sich in Anspruch nehmen, dass wohl kein Besucher der neuen, zentralen Anlaufstelle sich auf dem Amt auf Nimmerwiedersehen verlaufen wird. Die kompetenten Mitarbeitenden sorgen mit Engagement, Know-how, Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit dafür, dass Hilfesuchende hier Gehör und die richtige Unterstützung finden. Sozialdienst Unteramt, Stallikerstrasse 4/6, Bonstetten, Telefon 044 208 17 00, E-Mail: info@sd-unteramt.ch, Web: www.sd-unteramt.ch. Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag, 14 bis 16.30 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr.

Dem Ehemann mit dem Tod des Kindes gedroht Bezirksgericht Affoltern: Freispruch für eine Frau in emotionaler Ausnahmesituation In einer heimlich vom Ehemann aufgenommenen Tonbandaufnahme drohte die Ehefrau im Streit den Tod des gemeinsamen Sohnes an. Trotzdem wurde die IV-Bezügerin vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen, weil sie sich laut Bezirksgericht in einer emotionalen Ausnahmesituation befunden habe. ................................................... von werner schneiter Die 47-jährige Frau wohnt mit ihrem achtjährigen Sohn inzwischen nicht mehr im Säuliamt. Der Ortswechsel habe eine Beruhigung der Situation bewirkt. Dem achtjährigen Sohn gehe es deutlich besser, auch wenn er nicht alleine schlafen könne, sagte die zierlich wirkende Frau vor Bezirksgericht. Sie schilderte, wie es in ihrer Ehe am alten Ort immer wieder zu heftigem Streit mit ihrem Ehemann gekommen ist. Er habe sich kaum um Familienangelegenheiten gekümmert, Abmachungen nicht eingehalten und ihr wie auch dem Sohn gegenüber Empathie vermissen lassen. Und vor allem

habe er sie immer wieder auf vielfältigste Weise provoziert – auch am sogenannten «Tag der Sternenkinder», einem Gedenktag an Kinder, die während der Schwangerschaft bzw. kurz vor oder bei der Geburt verstorben sind. Auch die Frau hatte eine Fehlgeburt erlitten und verspürte das Bedürfnis, an diesem speziellen Tag zu trauern. «Ich bat meinen Ehemann, das zu respektieren; ich wollte einfach Ruhe vor Provokationen und dass er versteht, in welchem Zustand ich mich an diesem Tag der Trauer befinde», sagte sie dem Gericht.

«Kein kaltblütiges Kalkül, sondern Verzweiflung» Als der Streit einmal mehr eskalierte, machte der Ehemann heimliche Tonbandaufnahmen. Darauf ist zu hören, wie die Frau dem Ehemann drohte, im Falle einer Trennung den Sohn zu töten. So nahm die traurige Geschichte ihre Fortsetzung, indem die Frau für zwei Tage in Haft gesetzt wurde – ein traumatisches Erlebnis, wie sie anfügte. Die Staatsanwaltschaft verurteilte die Frau per Strafbefehl wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 75 Tagessätzen à 170 Franken und zu einer

Busse von 2000 Franken. Dagegen erhob sie Einsprache. Zu keiner Zeit habe sie Tötungsabsichten gehabt. Sie sei nicht nur erschrocken, sondern schäme sich auch für diese Aussage und bereue sie zutiefst, aber sie sei Ausdruck gewesen für ihren damaligen emotionalen Zustand und nur eine Sequenz aus einem langen Streit mit ihrem Ehemann. Der Verteidiger forderte einen vollumfänglichen Freispruch und für die U-Haft eine Genugtuung von 400 Franken, dazu die Löschung der erkennungsdienstlichen Erfassung samt DNA durch die Polizei und die Übernahme der Anwaltskosten durch die Staatskasse. Der Ehemann, sagte er, könne ob dieser Todesdrohung kaum ernsthaft erschrocken sein, weil es unter den Eheleuten immer wieder zu Drohungen und massiven Kraftausdrücken gekommen sei. Äusserungen in dieser Richtung habe es schon in früheren Zeiten gegeben, und im inkriminierten Fall sei die Todesdrohung sozusagen beiläufig erfolgt. Sie sei nicht als ernsthaft einzustufen – schon deshalb nicht, weil der Ehemann danach keine Vorsichtsmassnahmen ergriffen habe. Auch das sei Beleg dafür, dass er die Ankündigung

nicht ernstgenommen habe. «Bei meiner Mandantin war das kein kaltblütiges Kalkül, sondern pure Verzweiflung», sagte der Anwalt. Er zitierte auch ein Gutachten, worin festgehalten wird, dass diese Aussage Resultat einer Verzweiflung war.

Mit Todesdrohung empathische Seite erreichen Das Bezirksgericht sieht das ähnlich, auch wenn der objektive Tatbestand der Nötigung erfüllt ist, möglicherweise auch jener der Drohung, die aber in diesem Fall nicht zur Diskussion stand. «In subjektiver Hinsicht ist klar: Sie wollten bei Ihrem Ehemann mit dieser Aussage die empathische Seite erreichen. Sie hatten einen schweren Tag und wollten einfach in Ruhe gelassen werden», sagte Ersatzrichterin Carol Wiedmer. Das Bezirksgericht sprach die Frau vom Vorwurf der Nötigung frei, auferlegte ihr aber einen Kostenanteil, weil sie durch ihre unbedachten Äusserungen das Verfahren verursacht hat. Die geforderte Entschädigung für U-Haft in der Höhe von 400 Franken erhält sie nicht. Die erkennungsdienstliche Erfassung und DNA-Test werden gelöscht.

Verbundenheit mit Not leidenden Menschen

487 Weihnachtspäckli aus Affoltern und Maschwanden in Osteuropa verteilt Die reformierte Kirchgemeinde Maschwanden und die Chrischona-Kirche Affoltern sammelten zusammen mit 500 weiteren Sammelstellen in der Schweiz total 100 900 Pakete für Not leidende Menschen in sieben Ländern Osteuropas.

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dienstag, 30. Januar 2018

Ein Mädchen aus Moldawien freut sich über ihr Päckli. (Bild zvg.)

Die Partner vor Ort, zusammen mit zahlreichen Helfern aus der Schweiz, brachten die Päckli zu kinderreichen Familien, verarmten Senioren, Kindern in Heimen, alleinerziehenden Müttern, Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen. Rund 8000 Päckli sind dieses Jahr ins

Kriegsgebiet im Donbass und an Umsiedler (ehemals Flüchtlinge) in der Ostukraine verteilt worden. Die Lage ist nach wir vor instabil, die Menschen sind verunsichert und deprimiert. Die meisten müssen ihr Leben neu aufbauen. Die Päckli sind in dieser Zeit ein wahrer Lichtblick, wo für kurze Zeit der schwere Alltag vergessen wird. «Sie haben uns Weihnachten und damit echte Freude gebracht!», flüstert Ludmila bewegt, als sie ihr Weihnachtspäckli öffnet, «und sehen Sie, sogar die Augen von Daniel strahlen!» Ludmila lebt allein mit ihrem Sohn. Sie und ihr Mann hatten sich während der Schwangerschaft auf das gemeinsame Kind gefreut, doch bei der Geburt gab

es Komplikationen. Das junge Paar konnte kaum Geld aufbringen, um den Arzt zu bezahlen, und erhielt entsprechend wenig Hilfe. Der kleine Daniel litt an Hirnschädigung. Der Vater bestand darauf, auf seine Elternrechte zu verzichten und Daniel in ein Heim abzuschieben. Ludmila erzählt: «Ich wollte mein Kind nicht verlassen, obwohl der Arzt uns sagte, dass es behindert und bettlägerig bleiben würde. Also verschwand mein Mann aus unserem Leben. Seine Unterstützung hätte ich dringend gebraucht. Und weil seine Eltern, bei denen wir wohnten, auch den Kontakt zu uns abbrechen wollten, musste ich ein neues Zuhause für Daniel und mich finden.» (RoR)


Politische Gemeinde Bonstetten Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Sekundarschulgemeinde Bonstetten (Bonstetten, Stallikon und Wettswil a.A.)

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018-2022 Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahlen vom Sonntag, 15. April 2018 (1. Wahlgang) Aufgrund der Veröffentlichung der provisorischen Wahlvorschläge vom 16. Januar 2018 liegen nach Ablauf der Nachfrist für die am 15. April 2018 stattfinden Erneuerungswahlen der Gremien der politischen Gemeinde, Sekundarschulpflege, evang.-ref. Kirchenpflege sowie deren Präsidien für die Amtsdauer 2018 bis 2022 folgende definitive Wahlvorschläge vor:

Für 5 Mitglieder des Gemeinderates (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Leuenberger Erwin Reich Markus Rutishauser Frank Robert Vergés Simon Wassmer Thomas Marc Wuillemin Claude Louis

1948 1976 1970 1996 1990 1958

Rechtsanwalt Datensicherheit Rechtsanwalt Verkehrssysteme Wirtschaftsfachmann / Dozent Leiter Paketzustellung

Friedhofstr. 35 Breitenacher 35 Sunnebergweg 2 Hofwies 13 Büelmatt 4 Im Eiacher 1

Partei

SP SVP SVP

Partei

bisher / neu neu bisher bisher neu neu bisher

FDP

Für das Amt als Gemeindepräsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Rutishauser Frank Robert

1970

Rechtsanwalt

Sunnebergweg 2

bisher / neu bisher

Da die Voraussetzungen für eine stille Wahl fehlen, ist für die zu besetzenden Stellen eine Urnenwahl durchzuführen (§ 54 Gesetz über die Politischen Rechte). In Anwendung von Art. 7 und Art. 9 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel mit einem Beiblatt verwendet. Auf dem Beiblatt werden die definitiv Vorgeschlagenen aufgeführt (§ 31 Abs. 1 Verordnung über die Politischen Rechte).

Für 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Boxler Eduard (Edi) Ehrler Peter Fischer Thomas Hedinger Ernst Rudolf Pfister Beat Franz

1957 1961 1975 1962 1950

Metzgermeister Kaufmann Lic. oec. publ. Ingenieur Dr. sc. techn. ETH

Bodenfeldstr. 39 Im Schachenhof 31 Am Isenbach 15 Bodenfeldstr. 35 Bleikistr. 17

SVP FDP FDP Die Grünen SP

bisher bisher bisher bisher bisher

Für das Amt als RPK-Präsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Ehrler Peter

1961

Kaufmann

Im Schachenhof 31

FDP

bisher

Gemäss § 54 des Gesetzes über die Politischen Rechte sind die Voraussetzungen für die stille Wahl für fünf Mitglieder der RPK sowie für deren Präsidium erfüllt. Die Vorgeschlagenen werden somit von der wahlleitenden Behörde voraussichtlich am 13. Februar 2018 in stiller Wahl gewählt.

Für 5 Mitglieder der Primarschulpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Geldard Katja Ursula Kaiser Mischa Dany Kamp Anna Christina Kienberger Kappeler Christina Susanna Roth Gregor Daniel

1971 1990 1970 1968 1965

Kaufm. Angestellte Geschäftsführer Sekretärin Betriebssekretärin Werkzeugmacher

Im Vorderdorf 1 Schachenmatten 15 Chrüzacherweg 13 Chüeweid 10 Dachenmasstr. 60

Partei

bisher / neu

SVP

bisher neu bisher bisher bisher

Partei

bisher / neu

Keine FDP

Für das Amt als Primarschulpräsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Kienberger Kappeler Christina Susanna

1968

Betriebssekretärin

Chüeweid 10

bisher

Da die definitiv Vorgeschlagenen mit den zunächst Vorgeschlagenen nicht übereinstimmen und somit die Voraussetzung für eine stille Wahl fehlt, ist für die zu besetzenden Stellen eine Urnenwahl durchzuführen (§ 54 Gesetz über die Politischen Rechte). In Anwendung von Art. 7 und Art. 9 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel mit einem Beiblatt verwendet. Auf dem Beiblatt werden die definitiv Vorgeschlagenen aufgeführt (§ 31 Abs. 1 Verordnung über die Politischen Rechte).

Für 5 Mitglieder der Sekundarschulpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Chinello Claudia Eichelkraut Lutz Fakhreddine Tamara Christine Wolfsgruber Marianne –

1978 1963 1975 1951 –

Betriebsökonomin Unternehmer Operations Mgr. Versicherungsberaterin –

Wettswil, Ettenbergstr. 5 Stallikon, Püntenstr. 19 Bonstetten, Friedhofstr. 11 Wettswil, Ettenbergstr. 91 –

FDP

SVP –

bisher bisher neu bisher –

Partei

bisher / neu

Für das Amt als Sekundarschulpflegepräsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Fakhreddine Tamara Christine

1975

Operations Mgr.

Bonstetten, Friedhofstr. 11

neu

Für die Sekundarschulpflege sowie deren Präsidium werden gedruckte Wahlvorschläge verwendet. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 lit. a Gesetz über die Politischen Rechte wird ein amtlicher Wahlzettel verwendet, der die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält.

Für 5 Mitglieder der evang.-ref. Kirchenpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Grundmann Judith Huber Irene Schuhmacher Sabine Zwyssig Susanne Maja –

1966 1970 1973 1949 –

Dipl. Ing. Umwelttechnik Kaufm. Angestellte Prüfungsorganisatorin Kindergärtnerin –

Im Wolfen 5 Sunnebergweg 1 Dorfstrasse 24 Bruggenmattweg 14 –

Partei

bisher / neu

bisher neu neu bisher –

Für das Amt als evang.-ref. Kirchenpflegepräsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name / Vorname (Rufname)

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Partei

bisher / neu

Für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege sowie deren Präsidium werden gedruckte Wahlvorschläge verwendet. In Anwendung von Art. 11 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 lit. a Gesetz über die Politischen Rechte wird ein amtlicher Wahlzettel verwendet, der die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird für alle Behörden, die weder in stiller Wahl noch im ersten Wahlgang gewählt wurden, am 10. Juni 2018 durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 30. Januar 2018

Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Sieben Handgelübde und eine Beförderung

Dienstag, 30. Januar 2018

5

Biblio-Olympics: Etappenziele erreicht Begeisterte Kinder in Stallikon, Bonstetten, Hedingen und Ottenbach

Feierlicher Akt bei der Kommunalpolizei Am Mittwoch, 17. Januar, hat der Affoltemer Sicherheitsvorstand Markus Meier im festlichen Trauzimmer der Gemeinde Affoltern, sieben Polizeiangehörigen der Kommunalpolizei das Handgelübde abgenommen. Ein Polizist wurde zudem befördert. Traditionellerweise nimmt der Sicherheitsvorstand das Handgelübde beim Übertritt eines Polizisten in ein neues Korps ab. Aufgrund der personellen,

Gewissenhaft und mit Eifer Die sieben Polizisten der Kommunalpolizei Affoltern am Albis wurden mit folgender Gelöbnisformel in die Pflicht genommen: «Sie geloben, dem Gemeinderat Affoltern am Albis sowie den Vertragsgemeinden Treue und Gehorsam zu leisten, den Befehlen des Kommandanten und der Vorgesetzten gewissenhaft und mit Eifer nachzukommen, in Ihren Angaben vor Behörden sich an die strengste Wahrheit zu halten, Verschwiegenheit über alles zu beachten, was geheim zu halten Ihnen Ihre Dienstpflichten gebieten, die Übertreter der Gesetze und Verordnungen ohne Ansehen der Person zu verzeigen, überhaupt Ihre Verpflichtungen getreu zu erfüllen.» Das Gelübde wurde durch Handschlag über die Standarte des Polizeibeamten-Verbandes Kommunalpolizeien Zürich und die Worte «Ich gelobe es» geleistet.

operativen wie auch strategischen Neuausrichtung der Kommunalpolizei Affoltern am Albis wurde dieser feierliche Akt verspätet durchgeführt. Das Handgelübde hat nichts mit der Vereidigung der Polizeiangehörigen zu tun. Die Vereidigung findet während bzw. beim Abschluss der Polizeiausbildung statt.

Andres Bachofner ist neu Gefreiter Nach einer kurzen Begrüssung und Vorstellung aller Anwesenden, durch den Sicherheitsvorstand von Affoltern am Albis, Markus Meier, kommandierte der Kommandant Martin Ott seine Angehörigen vor die Standarte. Danach richtete Markus Meier die Gelöbnisformel an die Polizisten, welche darauf namentlich aufgerufen wurden, um hervorzutreten und ihm gegenüber das Gelübde zu leisten. Anschliessend konnte der Kommandant der Kommunalpolizei Andres Bachofner zum Gefreiten befördern. Beim anschliessenden Apéro fanden angeregte Gespräche zwischen geladenen Gästen und den Korpsangehörigen statt. Zu den Ehrengästen gehörten der Statthalter des Bezirks Affoltern, der Bezirkschef Affoltern der Kantonspolizei Zürich, alle Sicherheitsvorstände der Vertragsgemeinden, der Gemeindepräsident und der Gemeindeschreiber von Affoltern am Albis sowie die Leiterin der Sicherheitsabteilung. Die Kommunalpolizei Affoltern am Albis, zuständig für rund 30 000 Einwohner, erfüllt mit zehn uniformierten Polizistinnen und Polizisten sowie einer zivilen Mitarbeiterin die polizeiliche Grundversorgung für die Gemeinden Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden. (tro)

Game-Nachmittag in Stallikon. (Bilder zvg.)

Töggeli-Fieber in Bonstetten.

Bücher «schiessen» in Ottenbach.

Digitale Schnitzeljagd in Hedingen.

Nach der erfolgreichen Eröffnung des bezirksweiten Bibliotheksprojekts «BiblioOlympics» in Wettswil, wurde das Lesefeuer an die nächsten Bibliotheken im Säuliamt weitergereicht. Nach der Übergabe des Lesefeuers konnten die «Olympischen Winterspiele» in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon mit einem GameNachmittag starten. An fünf Stationen spielten rund 30 begeisterte Kinder der Primarschule Stallikon Eishockey, Snowboarden, Skispringen, Supercross und Just Dance. Es wurde höchst konzentriert gespielt, schliesslich konnten Turnierrunden und Rekorde gewonnen werden. Das «Olympische Feuer» brannte jetzt nicht nur in der Feuerschale vor dem Schulhaus, sondern auch in den Kinderherzen. Nach zwei fröhlichen Spielstunden gab es zum Abschluss heissen Punsch und Wienerli und allen Kindern wurde ein kleiner Preis übergeben. Ayoma Pfister Thurnherr, Schulund Gemeindebibliothek Stallikon .........................................................................

Töggeli-Fieber in Bonstetten

Das Team der Kommunalpolizei Affoltern mit seinem Kommandanten Martin Ott (rechts). (Bild zvg.)

Kurz vor 17 Uhr erreichte das Lesefeuer von Stallikon die Bibliothek Bonstetten. Auch hier hatte man bei der Planung des Töggeli-Plauschturniers nicht nur die Leseratten im Blick, sondern auch die spiel- und sportbegeisterten Nichtleser. Elf 2er-Teams hatten sich für das Turnier angemeldet. Die

Spieltische standen bereit und los gings. Nach der ersten Runde stiegen die Pulsfrequenzen und die Raumtemperatur merklich. Es waren faire Matches von je sechs Minuten. Nach der zweiten Runde standen zwei Siegerteams fest, die ein Finalspiel austrugen. Es war viel los in der Bibliothek, immer mehr Zuschauer und Besucher füllten den Raum. Es zeigte sich einmal mehr, dass Bibliotheken ein idealer Ort sind, um sich zu treffen, zu spielen oder einfach zu verweilen. Nach dem Finalspiel verwöhnte das Bibliotheksteam die hungrigen Töggeler mit Hot-Dogs. Susanne Achenbach Heinzelmann, Bibliothek Bonstetten .........................................................................

Actionbound – die etwas andere Bibliotheks-Ralley Am Mittwoch kam das Lesefeuer in Hedingen an. Aus diesem Anlass hatte die Bibliothek die Schülerinnen und Schüler der Primarschule zum Actionbound eingeladen. Schon bei der Registrierung der «Athletinnen und Athleten» war die Vorfreude spürbar. Die zahlreich erschienenen Kinder formierten sich zu sportlichen Teams und bekamen ein Tablet, das sie durch die digitale Schnitzeljagd in der Bibliothek führte. Auf der spannenden Entdeckungstour galt es, knifflige Rätsel und sportliche Aufgaben zu lösen. Die Kinder haben viel Geschick und Fantasie bewiesen und Fragen zu

den verschiedenen Sportarten der Olympischen Winterspiele beantwortet. Ganz nach dem Motto «Dabeisein ist alles!», gab es bei diesem Wettkampf nur Gewinner. Die interaktive Schnitzeljagd durch die Bibliothek hat allen «Biblio-Olympioniken» sichtlich Spass gemacht. Kata Barben, Leonie Ackermann und Bettina Troxler, Bibliothek Hedingen .........................................................................

Bücherolympiade in Ottenbach «Bücher-Sport und Feuerschale» so lautete die Veranstaltung, die am Donnerstag vor der Bibliothek Ottenbach stattfand. Gegen 60 Kinder sind dem Schein des olympischen Lesefeuers gefolgt und kämpften um den Gewinn eines Sitzes in der Pferdekutsche. In folgenden Disziplinen waren die Ottenbacher Kinder sportlich unterwegs: Bücher-Gewichtsheben, Bücher-Weitwurf, Bücher-Slalom und Bücher «schiessen». Vor der Verlosung erhielten alle Kinder und ihre Begleiter einen Imbiss an der Feuerschale: Wurst und Brot und einen heissen Punsch. Die gezogenen elf Kinder durften anschliessend das «Lesefeuer» mit der Kutsche nach Obfelden bringen, wo es vom Team der Bibliothek Obfelden herzlich entgegengenommen wurde. Gianina Caviezel, Bibliothek Ottenbach Veranstaltungen der weiteren Bezirksbibliotheken unter www.bibliothek-affoltern.ch.

«Radfahren nach China» als Biblio-Olympische Disziplin

Die Bibliothek Obfelden war Austragungsort einer 10 000 Kilometer-Veloreise nach China Die Bibliotheksleiterin Regula Herrmann empfing im Rahmen des Bezirksprojektes «Biblio-Olympics» das Olympische Feuer mit einer ganz besonderen sportlichen und durchaus olympiawürdigen Disziplin. MarieClaire Diemand und Markus Hummel starteten am 12. März 2017 in Obfelden zu einer 10 000 Kilometer langen Reise mit den Fahrrädern. Am letzten Freitagabend luden das Leiterteam der Bibliothek Obfelden, Marie-Claire Diemand und ihren Ehemann Markus Hummel in die Bibliothek, um von ihrer abenteuerlichen Reise bis an die Grenze von China zu erzählen. Marie-Claire Diemand berichtete unter dem Titel «In itinere cum bicyclo» dennoch ganz so, als ob die aussergewöhnliche und über 10 000 Kilome-

ter lange und 222 Tage dauernde Reise ein ganz gewöhnlicher Sonntagsausflug mit dem Velo gewesen wäre. Ihre charmante und eigentliche Tiefstapelei gelang ihr dann aber doch nicht so ganz; die eindrücklichen Bilder, Filmausschnitte und ihre lebendigen Schilderungen liessen den Touch eines veritablen Abenteuers denn doch nicht so ganz unterschlagen. Sie fuhren von der jungen Donau bis zur Einmündung an der Schwarzmeerküste. Danach durch die Türkei nach Istanbul in den Iran. Weiter pedalten sie durch die zwar überaus gastfreundlichen Länder Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan, welche jedoch zum Teil nicht nur holprige Strassen, sondern auch chaotische und fast kriminelle Verkehrsverhältnisse aufwiesen.

Auf über 10 000 Kilometern nur freundliche Menschen erlebt Marie-Claire Diemand unterstrich explizit die überaus menschen- und gastfreundlichen Begegnungen, welche sie praktisch überall erlebten. Während den sieben Monaten ihrer Fahrradreise wähnten sie sich zwar öfters in einer anderen Welt, erlitten aber weder nennenswerte Schäden, Unfälle oder gar Diebstähle. Im Gegenteil, hielt sie dezidiert fest, meist begegneten sie hilfsbereiten und liebenswürdigen Menschen. Mit der Zeit stellte sich beim radelnden Ehepaar mit der morgendlichen Beurteilung des Wetters und der damit verbundenen Kleiderwahl auch eine gewisse Routine ein. Nach über 10 000 Kilometern auf der berühmten und legendären Seiden-

strasse an der chinesischen Grenze endete vorderhand ihre Veloreise. Das Paar Diemand und Hummel hat es jedoch nicht so mit halben Sachen. Auch der chinesische Teil der Seidenstrasse will per Drahtesel noch bewältigt werden. Irgendwann ab nächstem April folgt der Start zur Fortsetzung des ganz grossen Abenteuers auf zwei Rädern. Die reizvolle und originelle Veranstaltung mit den interessanten Bildern, Filmen und Erzählungen wurde durch Seraina Brügger musikalisch begleitet und dadurch zu einem eigentlichen kulturell hochstehenden Abend aufgewertet. Das Olympische Feuer, welches auf einem Schrank in der Bibliothek Obfelden als grösseres Teelicht während des spannenden Vortrages

Marie-Claire Diemand ohne Velo, dafür mit spannenden Erlebnissen in der Bibliothek Obfelden. (Bild Martin Mullis) flackerte, reist übrigens in den nächsten Tagen ebenfalls weiter, allerdings lediglich bis nach Maschwanden. (mm) Alles über die Reise im Blog: www.2initinere.com.


Todesfälle Affoltern am Albis Am 25. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Siegfried Hermann Germann geboren am 18. März 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 20. Januar 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Erwin Mürner geboren am 24. April 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

ABSCHIED UND DANK Wir haben in aller Stille und im engsten Familienkreis Abschied genommen von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater und Bruder

Erwin Mürner Er verstarb im Alter von 88 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im Triemli Spital Zürich.

Siegfried Sigi Germann

Ein besonderer Dank gilt dem Pflegepersonal des Triemlispitals für die liebevolle Pflege. Ebenso danken wir Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für seine einfühlsamen und tröstenden Worte am Grab.

Ganz unerwartet ist er an einem Herzversagen verstorben.

Obfelden

geb. 5. Mai 1940, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 33; Ehemann der Tamola-Graf, Adelheid.

18. März 1937 – 25. Januar 2018

Wir danken Dir für die gute und schöne gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

In stiller Trauer Dora Mürner Silvia Michel-Mürner Martin und Catherine Mürner-Roschewski Leah Mürner Tabea Weiss-Mürner

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Tamola, Eugenio

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Bruder, Grossvater und Schwiegervater

24. April 1929 – 20. Januar 2018

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Am 25. Januar 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist das Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Traueradresse: Dora Mürner, Tägerstein 5, 8910 Affoltern am Albis

Gilt als Leidzirkular

In stiller Trauer Ruth Germann Marlies Germann Carmen und René Germann Helen und Moreno Marinucci Rita und Michael Germann Grosskinder, Verwandte und Freunde Es findet kein Gottesdienst in der Kirche statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Ruth Germann, Betpurstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis

Urnenbeisetzung am Freitag, 2. Februar 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der kath. Kirche. Die Friedhofvorsteherin Nacht ist es in meinem Herzen und mein Leben ist so leer, ich empfinde nur noch Schmerzen, denn es gibt Dich nun nicht mehr.

Eugenio Tamola-Graf 5. Mai 1940 – 25. Januar 2018

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen. Ich vermisse Dich.

Barbara Susanne Baumann-Meier

Obfelden, 25. Januar 2018

erfahren durften. Es tut gut zu spüren, bei wie vielen Menschen Barbara schöne Erinnerungen hinterlassen hat. Wir fühlen uns mitgetragen durch das herzliche Mitgefühl und die vielen Briefe, durch jeden Händedruck und jedes Gespräch.

Heidi Tamola Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Freitag, 2. Februar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Traueradresse: Heidi Tamola, Alte Landstrasse 33, 8912 Obfelden

Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Pfarrer Walter Hauser für die Begleitung durch die Leidenszeit sowie für die schöne und trostspendende Abdankung. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Dr. Lukas Steigmeier und Dr. Stefan Herger für die fürsorgliche medizinische Betreuung. In dankbarer Erinnerung Felix Baumann-Meier und die Trauerfamilien

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Bezirk Affoltern

«VerantwortlichkeitsDilemma» ausgemacht

Andreas Zumach analysiert messerscharf

Dienstag, 30. Januar 2018

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Mit und ohne Schleier Bienen-Ausstellung von Yvonne Voegeli in der KommBox Aeugst In unserem Land leben viele demokratische, männermordende Völker: Bienenvölker. Das Leben der Bienen ist interessant – und wenn die Imkerin Yvonne Voegeli darüber erzählt, ist das nicht nur sehr informativ, sondern auch humorvoll. ................................................... von regula zellweger

Referent Andreas Zumach (rechts) mit Mauro Gorgi, Mitglied des Vereins «Knonaueramt solidarisch», Hedingen. (Bild Aschi Rutz)

Der UNO-Korrespondent mit Sitz in Genf ist überzeugt: Angesichts der zahlreichen Konflikte um Ressourcen gibt es keine Alternative zu einer politisch starken Weltorganisation. ................................................... von aschi rutz* Gegen 150 Personen sind der Einladung des Vereins «Knonaueramt solidarisch» nach Hedingen gefolgt. Zusätzliche Stühle müssen her, ehe die Sing-Songwriterin Irene Mazza und der syrische Flüchtling mit Gitarre und Tanbur den Abend musikalisch eröffnen können. Was danach kommt, ist eine faktenreiche und glasklare Analyse von Andreas Zumach: «Konflikte um Ressourcen waren in der Geschichte der wichtigste und oft ausschliessliche Auslöser für Gewaltkonflikte, Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung. Und damit in der Folge – neben Naturkatastrophen – auch Auslöser von Flucht und Migrationsbewegungen.» Auf seiner atemraubenden Tour zu Ressourcenkonflikten seit dem 2. Weltkrieg skizziert Zumach Konstellationen und Auseinandersetzungen um Rohstoffe wie Gewürze, Öl, Gas, Wasser und Fischgründe. Und er zeigt die Auswirkungen von Landrabbing (Landraub) auf: Regierungen und multinationale Konzerne pachten vor allem in Afrika riesige Ländereien für den Anbau von Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen. All dies auf Kosten der Nahrungsmittelversorgung der örtlichen Bevölkerung. Es resultieren Landflucht und Migration in den Norden.

Keiner will Verantwortung übernehmen Das Problem ortet Zumach einerseits in der Marktmacht der Konzerne, die mit aggressiven Mitteln versuchen, Rohstoffe aller Art zu möglichst günstigen Bedingungen auf Kosten der einheimischen Bevölkerung zu beschaffen. Zum andern sieht er ein gravierendes Verantwortungs-Dilemma: «Für das Verhalten von multinationalen und nationalen Firmen, wenn sie sich denn in anderen Teilen der Welt schädigend für die dortige Bevölkerung verhalten, wollen weder Regierungen noch Konzerne zuständig sein.»

Kooperativ einbinden und Konzernverantwortungsinitiative Zumach sieht zwei gangbare Wege für das Lösen dieser Rechtslücke: Einmal durch das kooperative Einbinden von Regierungen und global agierenden Unternehmen mittels Verhandlungen und internationalen Abkommen im Rahmen der UNO, zu der es keine Alternative gebe. Der zweite Weg, damit Menschenrechtsnormen auch für Konzerne verbindlich gelten würden, biete die Konzernverantwortungsinitiative. Für Fragen und eine vertiefte Diskussion blieb kaum Zeit. Grund genug für Andreas Zumach, schon bald wieder ins Säuliamt zu kommen und sich erneut ein wenig einheimischen Rohstoff «Honig» schenken zu lassen. * Der Autor ist Mitglied des Vereins «Knonaueramt solidarisch». Dieser setzt sich für eine faire und ökologische Wirtschaft ein. Im Vordergrund steht zurzeit die Konzernverantwortungsinitiative

Am vergangenen Donnerstag wurde die Ausstellung «Mit und ohne Schleier» in der KommBox Aeugst mit einem informativen Anlass eröffnet. Yvonne Voegeli erzählte den Vernissage-Besuchern vom Leben der Bienenvölker. Im kleinen Ausstellungsraum hatte sie, zusammen mit den Projektleiterinnen der KommBox Inez Zindel Meier und Ruth Zimmermann, eine museumsdidaktisch überzeugende Ausstellung geschaffen.

Ausstellung zum Anfassen Was Yvonne Voegeli erzählte, zeigte sie zusammen mit ihrem Mann Thomas gleich ganz praktisch. Sie begann mit der Winterarbeit der Imker: Sie überprüft regelmässig die Befindlichkeit ihrer Völker, indem sie eine flache Schublade zuunterst in der Bienenkiste herauszieht und schaut, was daliegt. Helle Wachsbrösel: Alles in Ordnung, die Bienen beheizen den Stock und ernähren sich vom in den verschlossenen Waben gehorteten Honig. Wenn sie die weisslichen Wachsdeckel abknabbern, um zum Honig zu kommen, fallen kleine Stückchen hinunter. Findet die Imkerin dunklere Brösel, ist es ein Zeichen, dass die Bienen mit dem Brutgeschäft begonnen haben.

Anlässlich der Vernissage der Ausstellung «Mit und ohne Schleier» in der KommBox in Aeugst erzählte die Imkerin Yvonne mit viel Begeisterung und Fachwissen über das Leben von Bienenvölkern. (Bild Regula Zellweger) Was man vielleicht nicht weiss, auch Bienen wollen ihre Blasen leeren. An milden Wintertagen ab 10 Grad fliegen sie aus, denn ihren Bienenstock halten sie sauber.

Frauenwirtschaft Zu dieser Zeit ist der Bienenstock ein reines Matriarchat. Männchen braucht es nicht, diese werden erst im Frühling aus unbefruchteten Eiern gezogen. Die Arbeiterinnen erledigen alle Arbeiten, die dem Bienenvolk das Überleben sichern. Männchen schlüpfen, fressen, begatten – und werden dann abgemurkst. Bei diesen Erzählungen hörte man ein Raunen bei den männlichen Vernissage-Besuchern. Wann es Zeit ist, dass die Königin unbefruchtete Eier legt, bestimmt das Volk. Es werden et-

Bienen-Tipps • Pflanzen Sie auf Balkonen, in Gärten, in Rabatten, an Böschungen und auf Grünflächen einheimische, für Bienen attraktive Futterpflanzen. • Mähen Sie Blumenwiesen nicht vor Mitte Juli. Lassen Sie beim Mähen zehn Prozent der Fläche als Rückzugsstreifen stehen. • Erkundigen Sie sich beim Kauf von Dünger und Pflanzenschutzmitteln vorgängig, ob die Produkte die Bienen nicht gefährden. Verteilen Sie Pflanzenschutzmittel abends, wenn die Bienen nicht mehr fliegen.

• Bienen sind grundsätzlich friedlich. Düfte sind für sie Kommunikationsmittel. Beispielsweise Bananen oder Haarsprayprodukte verströmen Düfte, die bei Bienen Alarm auslösen. • Melden Sie sich unter der Telefonnummer 118, wenn sie ein schwärmendes Bienenvolk entdecken. Die Feuerwehr wird einen Imker aufbieten, der das Volk in einem Bienenkasten einfängt. Dazu bringt er die Königin in den Bienenkasten, das Volk wird sich mit der Zeit von selbst zur Königin gesellen.

was grössere Waben gebaut. Ganz grosse Waben sind die Kinderstuben von zukünftigen Königinnen, die mit Gelee Royal gefüttert werden und deshalb grösser, aber auch plumper als die Arbeiterinnen sind.

Schwärmen im Mai Yvonne Voegeli erzählte auch, wie junge Königinnen heranwachsen. Die alte Königin verlässt die Bienenkiste und sucht sich einen neuen Ort, um ihr Volk anzusiedeln. Die Imkerin zeigte mittels einer Tonaufnahme, wie es klingt, wenn die alte und die junge Königin kommunizieren. Auch das Ausschwärmen der alten Königin mit einem Teil des Volkes kündigt sich mit lautem Summen an. Wie der Honig geschleudert wird oder wie neue Waben hergestellt werden, kann man an dieser «Ausstellung zum Anfassen» leicht nachvollziehen. Die Beschreibungen zu den einzelnen Stationen sind leicht verständlich. Zum Schluss konnte man an der Vernissage ein Glas Honig erstehen, das Thomas Voegeli vor Ort aus der Schleuder abfüllte. Diese Ausstellung ist nicht nur für Erwachsene lehrreich und unterhaltsam, ganz besonders für Eltern oder Schulklassen ist die grossartige Ausstellung auf kleinstem Raum zu empfehlen. KommBox-Ausstellung «Mit und ohne Schleier», 25. Januar bis 29. März 2018 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, Aeugst am Albis. Öffnungszeiten: Montag: 8 bis 11.30 Uhr 16 bis 18.15 Uhr; Dienstag, 8 bis 11.30 Uhr; Mittwoch, 8 bis 11.30 Uhr, 14 bis 16.30 Uhr: Donnerstag, 8 bis 11.30 Uhr.

(Abstimmung Ende 2018 oder Anfang 2019).

Umgang mit dem Holocaust in der Schule Vor einem internationalen Publikum aus 25 Ländern präsentierte die Ämtler Sekundarlehrerin Erika Bigler ihr Geschichtsprojekt «Schweizer Jugend im 2. Weltkrieg». Mit ihrem interaktiven Lernmaterial kommen Zeitzeugen aus dieser Epoche zu Wort. Eine ehrenvolle Einladung erhielt die Ämtlerin Erika Bigler, Sekundarlehrerin in Mettmenstetten, von der «International Holocaust Remembrance Alliance» (Ihra). Aus über zweihundert eingereichten Projekten wählte eine Fachjury vierzig Konzepte zur Präsentation aus. Darunter auch dasjenige von Erika Bigler unter dem Titel «Schweizer Jugend im 2. Weltkrieg». An einer Studientagung stellte sie in Lausanne letzte Woche ihre Arbeit einem internationalen Publikum vor.

loren. Mittels einer interaktiven Webpage (www.erikabigler.ch) mit Videointerviews und historischen Dokumenten, schliesst Erika Bigler unter Berücksichtigung der verschiedenen Landessprachen diese Wissenslücke. Zudem wird dadurch für den Schulunterricht ein für Jugendliche attraktives Lernmaterial geschaffen, welches momentan professionell entwickelt und später im Geschichtsunterricht auf der Sekundarstufe geprüft und eingesetzt wird.

Sekundarlehrerin Erika Bigler thematisiert den Holocaust im Unterricht. (Bild zvg.) Im Geschichtsunterricht fehlen auf der Sekundarstufe Darstellungsformen und Erlebnisberichte aus der Sicht der damaligen Schweizer Jugend während des 2. Weltkrieges. Diese Zeitzeugen sind die Urgrosseltern der

heutigen Schülerinnen und Schüler. Ihre Aussagen fehlen in den Geschichtsbüchern weitgehend. Werden diese Berichte nicht festgehalten, geht das Wissen und ihr Erleben wegen des hohen Alters der Zeitzeugen bald ver-

Dieses schwierige Thema im Unterricht angemessen vermitteln Bereits im Jahr 2004 ist die Schweiz der Ihra beigetreten. Die Organisation umfasst heute 31 Mitgliedstaaten und fördert Projekte in Bezug auf Holocaust Erinnerung, Forschung und Bildung. Seit März 2017 hat die Schweiz für ein Jahr den Vorsitz der Ihra über-

nommen. Ziel der Internationalen Studientage zum «Umgang mit Holocaust in der Schule» war es, bisherige Aktivitäten zu spiegeln und gleichzeitig Anregungen zu geben, wie dieses schwierige Thema im Schulunterricht angemessen vermittelt werden kann. Vor mehr als zehn Jahren, führte die Schweiz den «Nationalen Tag des Gedenkens an den Holocaust und der Verhütung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit» ein, der jährlich am 27. Januar gehalten wird. Dieser Gedenktag markiert die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Mit dem Holocaust Gedenktag wird einerseits die Aufrechterhaltung der Erinnerung an den Holocaust angestrebt, andererseits auch die geschichtliche Vermittlung des Holocaust gefördert. Ebenso soll der interkulturelle und interreligiöse Dialog zu Menschenrechten und Toleranz angeregt werden. (eb)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Januar 2018

Es begann mit einer Sense Die Sahli AG ist der grösste Arbeitgeber in Knonau Rund 42 000 Produkte im Bereich Agrar-Technik bietet die Sahli AG an. Geschäftsführer Claudio Buvoli vereint bewusst Tradition und Innovation. Besonders stolz ist er auf den neuen OnlineShop. Das sich stetig vergrössernde Angebot braucht immer mehr Lagerfläche. ................................................... von regula zellweger Der Maschinenmechaniker und Schmied Emil Sahli-Kummer war ein Tüftler. Er konstruierte 1919 eine völlig neue Sense, individuell verstellbar und einklappbar – und begründete damit die Erfolgsgeschichte der Sahli AG, die heute rund 60 Mitarbeitende beschäftigt und 42 000 Landmaschinenteile und landwirtschaftliche Geräte vertreibt. Das Familienunternehmen sprengt mit dem Wachstum immer wieder den Rahmen der räumlichen und technischen Möglichkeiten, mit innovativem Denken und proaktivem Handeln findet Claudio Buvoli gemeinsam mit seinen Mitarbeitenden gute Lösungen.

Unternehmensphilosophie Claudio Buvoli führt das Unternehmen in der fünften Generation. Vom Vater, der in den frühen 50er-Jahren von Italien in die Schweiz kam und

eine Sahli heiratete, erzählt er mit liebevoller Bewunderung: «Er war offen und charmant und konnte die Menschen für sich gewinnen. Er hat das Unternehmen internationalisiert. Im Jahr 2002, nach dem Tod meines Vaters, durfte ich das Unternehmen übernehmen. Ich verdanke ihm eine optimale Ausgangslage.» Claudio Buvoli vereint Leichtigkeit, Offenheit und Charme vom Vater und Schweizer Perfektionismus, Fleiss und Zuverlässigkeit von der Sahli-Seite. Er sieht sich weniger als Manager, eher als Teamplayer, der die Fäden in den Händen hält und seine Mitarbeitenden ressourcenorientiert einsetzt: «Ich spüre meine Leute, es geht nicht nur um Strategien und Papiere.»

Wachsen und entwickeln In den Jahren 2016/2017 erweiterte die Sahli AG ihr Sortiment um rund 15 000 Produkte von einem neuen Lieferanten. «Einerseits waren wir bereit für das Wachstum. Anderseits sind wir gut vernetzt und haben einen guten Ruf in der Branche.» Der Herausforderung kürzester Lieferdauer muss sich Buvoli täglich stellen, denn die dezentralen Lagerorte erschweren die Effizienz der Logistik. Im Dorf Knonau befindet sich der Hauptsitz – die Erweiterungsmöglichkeiten sind längst ausgeschöpft. Im Knonauer Industriegebiet und an weiteren Orten findet man Lager der Sah-

Gewinn für Obfelden

Der Dorftreff feiert Geburtstag

Das Beste machen

Claudio Buvoli bespricht mit seiner «Rechten Hand» Antoinette Süss die Tagesplanung. (Bild Regula Zellweger) li AG. Dies verkompliziert die Logistik. Ideal wäre ein einziges Unternehmensgelände mit Logistik und Administration.

Standort Knonau Grundsätzlich schätzt Buvoli das Knonauer Amt als Wirtschaftsraum sehr, obwohl es betreffend Steuern anderswo günstiger wäre. Er will sein Unternehmen weiterwachsen lassen, mit Hilfe der Informatik Prozesse schlanker machen und seine Mitarbeitenden gezielt einsetzen und fördern.

Buvoli erklärt lachend: «Ich bin wie ein Schneider, der laufend einen Anzug massschneidert, damit er seinem nach allen Seiten wachsenden Besitzer weiterhin passt und keine Nähte gesprengt werden.» Diese Arbeit macht im deutlich Spass. Herausforderung 2017 war der neue Online-Shop, der den Umsatz dank der kundenfreundlichen Nutzungsmöglichkeiten und der Transparenz deutlich erhöhen wird. 2018 steht die Digitalisierung im Zentrum – hier muss das Unternehmen mit der internationalen Konkurrenz mithalten können.

Bereits ein Jahr ist es her, dass die Freiwilligen der Integrationsgruppe Obfelden den Obfelder Dorftreff ins Leben gerufen haben. In den vergangenen Monaten ist der offene Treff für Menschen aus allen Kulturen zu einem lieb gewonnenen Bestandteil des Dorflebens geworden. Ausser in den Schulferien ist jeden Mittwochnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr Dorftreff im Kirchgemeindehaus der reformierten Kirche. Neu findet immer am ersten Mittwoch des Monats ein spezielles Programm für Kinder statt, bei dem zwei erfahrene Spielgruppenleiterinnen mit dem Nachwuchs basteln. Neben dem sogenannten «harten Kern» der Freiwilligen und Besucher kommen auch immer wieder Neugierige oder Neuzuzüger zum gemütlichen Austausch und knüpfen erste Kontakte im Dorf. Gerade diese wichtige Funktion des Dorftreffs hob Gemeindepräsident Thomas Amman am Neujahrs-Apéro der Integrationsgruppe besonders hervor und überbrachte den Anwesenden zudem den herzlichen Dank des gesamten Gemeinderates. «Es ist wunderbar, zu sehen, mit welchem Enga-

gement die Freiwilligen den Treff seit Monaten betreiben. Für uns als Gemeinde ist der Dorftreff ein elementarer Bestandteil bei der Integration. Hier können Flüchtlingsfamilien aber auch Menschen mit Migrationshintergrund, die vielleicht schon viele Jahre in Obfelden leben, neue Freunde finden, Fragen stellen oder einfach einen Einblick in unsere Alltagskultur bekommen.» Auch Alberto Gianinazzi – ein Freiwilliger der ersten Stunde – schätzt vor allem diesen sozialen Aspekt des Treffs. «Die Freundschaften und Verbindungen, die am Mittwochnachmittag ihren Anfang nehmen, werden ausserhalb des Dorftreffs weitergeführt. Es gibt Besuche und gemeinsame Aktivitäten, die Kinder kennen und treffen sich und nach und nach kann unser Dorf für diese Menschen so zu einer neuen Heimat werden.» Der Dorftreff wird auch im Jahr 2018 weiter bestehen und heisst alle Obfelder und Obfelderinnen – egal ob frisch zugezogen oder alteingesessen – herzlich willkommen. Obfelder Dorftreff, jeden Mittwochnachmittag (ausser in den Schulferien), von 15 bis 17 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus in Obfelden. Infos bei Heike Isselhorst, heike.isselhorst@gmx.de.

Neue Serie im «Anzeiger» Mit der neuen Serie «Es begann mit…» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang macht ein Porträt über die Firma Sahli AG in Knonau. Mit 60 Mitarbeitern ist sie die grösste Arbeitgeberin in Knonau.

«Lachen macht den Kopf frei»

Kabarettist Bernd Kohlhepp ist zu Gast im «LaMarotte» Am Freitag, 9. Februar, tritt der Kabarettist Bernd Kohlhepp um 20.15 Uhr im Affoltemer Kellertheater LaMarotte auf.

Gemütlicher Austausch und Kontakte knüpfen am Dorftreff Obfelden. (Bild zvg.)

Claudio Buvoli lebt seinen Leitsatz: «Ich mache das Beste aus dem, was ist.» Technologisch will er das Unternehmen auf hohem Stand halten. Er sieht sich seinen Kunden gegenüber als Dienstleister, die Kundenzufriedenheit ist sein oberstes Ziel. Sechs Aussendienstmitarbeiter akquirieren, Buvoli selbst besucht Kunden im Tessin. «Ich habe alles von der Pieke auf gelernt. Deshalb kenne und wertschätze ich alle Arbeiten im Unternehmen. Jede Funktion ist am Erfolg des Unternehmens beteiligt». Es gibt eine heranwachsende sechste Generation. Vater Claudio Buvoli ist überzeugt: «Meine Kinder sollen ihre berufliche Zukunft unbelastet und frei von Erwartungen wählen können.»

Bühne. Vielleicht eine Lebensform, die das Ertragen der Welt erträglicher macht? Hätte mich das Kabarett nicht ereilt, wäre ich jetzt vielleicht ein griesgrämiger Lehrer, der schon längst die Pensionierung ins Visier nimmt – jetzt bin ich neugieriger Künstler, der immer wieder etwas Neues ausprobiert. Ich habe täglich mit Menschen zu tun und kann ihnen Freude machen. Was kann man sich Schöneres vorstellen?

«Anzeiger»: Geboren sind Sie in Zofingen, Ihre Heimat wurde aber Tübingen. Nun treten Sie als erfolgreicher Süddeutscher Kabarettist wieder in der Schweiz auf. Hand aufs Herz, ein bisschen höher wird das Lampenfieber schon sein als üblich, oder? Bernd Kohlhepp: Das Lampenfieber ist bei meinen Vorstellungen schon lange einer Vorfreude auf die bevorstehende Vorstellung gewichen. Meine Eltern haben mir versichert, dass ich als zweijähriger Bub schon Schwyzerdüütsch gesprochen habe. Dann kam allerdings der Umzug nach Württemberg. Deshalb kann ich inzwischen auf jeden Fall besser Schwäbisch als die Schweizer Mundart.

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«Der Massengeschmack ist oft nicht das künstlerisch Wertvolle.»

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«Bei uns entscheidet sich viel über den Markt.» ............................................................... In der Laudatio zum Kleinkunstpreis von Baden-Württemberg, wozu wir hier gerne gratulieren, heisst es: «Sein wirkliches Leben begann, als er mit dem Theater in Berührung kam». Wie trifft dieser Satz für Sie zu? Das war ein grossartiges Erlebnis und ging von einem auf den anderen Tag und der Theater-AG in der Schule. Ich glaube, viele Menschen ahnen nicht, wie wichtig diese Angebote sind. Als wir dann begannen, unsere Texte und Stücke selbst zu verfassen, bin ich innerlich entflammt – und dieses Fieber hat mich nicht losgelassen. Man hört immer wieder, wie unterschiedlich die Kleinkunst-Kultur zwischen der Schweiz und Deutschland sei, erleben Sie das auch so oder sind Sie uns aus dem Deutschen Südwesten doch mental näher, als man denkt? Ich habe den Eindruck, dass sich neue Trends und Bewegungen in der Schweiz schneller durchsetzen kön-

Bernd Kohlhepp. (Bild zvg.) nen. Das hat auch mit den hiesigen Förderungen und der Kleintheatervereinigung KTV zu tun. Bei uns entscheidet sich viel über den Markt, das heisst die Anzahl der Zuschauer, die man an einem Abend für sich interessieren kann. Aber der Massengeschmack ist oft nicht das künstlerisch Wertvolle. Das ist leider eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Interessanterweise finden aber viele Schweizer Künstler in Deutschland ein sehr aufgeschlossenes Publikum. Aber der deutsche Süden... Ja, die deutsche Schweiz und Süddeutschland sind sich aber kulturell gesehen recht ähnlich. Hier gibt es viel mehr Übereinstimmungen als mit dem deutschen Norden oder gar Osten. Sie arbeiteten schen Tagblatt, Kunstgeschichte und nun stehen

als Kritiker beim Schwäbistudierten Germanistik, und Kulturwissenschaften Sie als Comedian auf der

............................................................... Was kann Kabarett und Comedy, was Politik oder sogenannte Hohe Literatur nicht können? Menschen zum Lachen bringen! Lachen über sich selbst und über die absurden Situationen, in die wir Menschen uns hineinmanövrieren. Das befreit und macht den Kopf frei für neue Überlegungen. Interview: Urs Heinz Aerni

Zur Person Bernd Kohlhepp wurde 1962 in Zofingen geboren und lebt heute als Kabarettist, Schauspieler und Autor in Tübingen. 1984 hatte er auf ZDF seine erste Mundart-Sendung, er war u. a. Sprecher und Autor für die «Sendung mit der Maus», schrieb Bühnenstücke und Kinderbücher. Er ist auf zahlreichen Hörbüchern zu hören und spielte 2014 beim ARD-Tatort «Todesspiel» mit. Am 9. Februar tritt er um 20.15 Uhr im «LaMarotte» auf mit dem Programm «Mit dem Faust aufs Auge».


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Gemeindeleitung bestätigt

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Theaterfieber

Konferenz der Kirche Jesu Christi Bonstetten Komödie von Miranda Goedhart in Bonstetten Die Mitglieder der Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage haben an ihrer Gemeindekonferenz am vergangenen Sonntag ihre Leitung im Amt bestätigt. Als ehrenamtlicher Bischof dient seit Januar 2015 Christian Gräub. Ihm zur Seite stehen als Ratgeber Paul Johnson und Ernst Römer. Die Bestätigung erfolgte in Form einer öffentlichen Glaubensakklamation im Gottesdienst. Dabei hatten die Mitglieder auch die Gelegenheit, die seit dem 14. Januar 2018 eingesetzte neue oberste Kirchenleitung unter Führung des 93-jährigen Präsidenten Dr. Russell M. Nelson erstmals in ihrem Amt zu bestätigten (siehe hierzu www.presse-mormonen.ch/artikel/neuer-praesident-der-mormonen-laesstschweizer-herzen-hoeher-schlagen). Die als «Pfahl» bezeichnete regionale Kirchenleitung war durch den Pfahlpräsidenten Christian Bolt und seinen ersten Ratgeber Thomas Ottiker vertreten. Das Motto der diesjährigen Gemeindekonferenz lautete «meine tägliche Entscheidung». In seiner Ansprache dankte Bischof Gräub den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit viel Engagement in ihren Tätigkeitsbereichen wirken und sich dabei von ihrer Liebe zu Gott und ihren Mitmenschen leiten lassen. Sowohl er als auch seine Frau Rahel gingen danach in der gemeinsam gestalteten Predigt auf das Konferenzmotto ein, indem sie die folgenden drei Schwerpunkte ausleuchteten: Das uns

von Gott gewährte Recht, Entscheidungen zu treffen, die Risiken einer Entscheidung, die Resultate einer Entscheidung. Entscheidungen hängen davon ab, welche Ziele man zu verfolgen gedenkt. Dabei soll nicht ausseracht gelassen werden, dass Gott – unser himmlischer Vater – sich über jede Seele freut, die sich für ein Leben entscheidet, das auf ihn und seinen geliebten Sohn Jesus Christus ausgerichtet ist. Wer dies tut, empfängt Führung durch den Geist Gottes – den Heiligen Geist – bei vielen tagtäglich sich ergebenden Entscheidungen, und zwar in Form von Wissen, was zu tun ist und als nächstens durch die Kraft oder Fähigkeit, das gewonnene Wissen umzusetzen. Präsident Ottiker von der Regionalleitung ging in seiner Rede darauf ein, dass ein ehrenamtlicher Bischof, der als Hirte über seine Herde wacht, dies nicht allein zu tun imstande sei, und daher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauche, mit denen er oft Rat halten und die er in die seelsorgerische Tätigkeit miteinbeziehen könne. In diesem Sinne dankte auch er den Gemeindemitgliedern für ihre Dienstbereitschaft. Am Ende der Konferenz waren die gut 120 Besucherinnen und Besucher zu einem von der Gemeindeleitung offerierten Imbiss eingeladen. Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zählt über 200 eingetragene Mitglieder. Weltweit sind es gegen 16 Millionen Gläubige der christlichen Kirche, die oft auch unter dem Namen «Mormonen» bekannt ist.

Gemeindeführung von links: Linda Girault, Narandavaa Nyamdorj, Rahel Küng, Heidi Aeschbacher, Christoph Huwiler, Kurt Blaser, Martin Ruetz, Christian Gräub (Bischof), Cosimo Riday, Paul Johnson. (Bild zvg.)

Chaos im Hotel Holy Säuliamt mit Fraktions-Chefin und Regierungsrat inkognito. (Bild Marlise Santiago)

Zum 25-Jahre-Jubiläum blickt der Theaterverein Bonstetten im eigens dafür geschriebenen Stück «Theaterfieber» zurück auf die Produktionen seiner Vereinsgeschichte. Das Lachen vergeht dabei auch nach einem viertel Jahrhundert nicht. ................................................... von marlise santiago Fieber tritt meist als Begleiterscheinung der Abwehr gegen eindringende Viren auf. Es gibt Gelbfieber, rheumatisches Fieber oder Nervenfieber – ja, und es gibt das Theaterfieber. Der auslösende Virus grassiert in Bonstetten und zeigt sich nicht etwa als Dreitagefieber, sondern bereits seit 25 Jahren! Der Bonstetter Theaterverein sah sich mit der Aufgabe konfrontiert, zum heurigen Jubiläum, Rückblick zu halten und gleichzeitig alles unterhaltsam in ein neues Stück zu verpacken. Und das geht so: Im Hotel «Holy Säuliamt» scheint sich Übles zusammenzubrauen, die Gäste sitzen mit Bauchkrämpfen an der Bar, denn die dauerbekiffte Küchen-Praktikantin hat

Sushi mit rohem Huhn zubereitet und Harry Hilton, der sehr distinguiert wirkende Hoteldirektor, verliert zunehmend seine Vornehmheit. Die Salmonellenplage wird auch dem inkognito anwesenden Paar zum Verhängnis, das nach der stürmischen Liebesnacht eigentlich schon längst einen Abgang machen wollte, was jedoch ständig verhindert wird. Der eintreffende Lebensmittelinspektor wird aufgrund seiner blumigen Krawatte mit dem Gärtner verwechselt, und das talentlose Schauspielerehepaar Hugentobler wird für ein Inspektorenteam gehalten und entsprechend hofiert. So wird das willige Hotelpersonal gleich zum Rollenstudium eingespannt, damit es nach 25 Jahre vergeblichem Vorsprechen dieses Jahr endlich klappt mit der Hauptrolle im Theaterverein. Denn es ist nicht Talent das zählt, sondern die Liebe zum Theater, doziert Irma Hugentobler. Diese Liebe ist bei Hugentoblers zweifellos vorhanden, und nicht nur bei ihnen, sondern bei allen Mitgliedern des Theatervereins. Denen, die auf der Bühne agieren genauso, wie denen, die dahinter, davor und daneben tätig sind.

Lautstarke Begeisterung Theaterfieber ist bereits die dritte Komödie, die Miranda Goedhart für den Theaterverein Bonstetten geschrieben hat. Sie führt auch Regie. Im Jubiläumsstück wird tief in der Vergangenheit gekramt und mittels Stichworten im aktuellen Stück, geschickt zu Szenen aus den vergangenen Stücken übergeleitet, die als Filmeinspielungen gezeigt werden. Das löst natürlich beim Publikum teilweise lautstarke Begeisterung aus, beispielsweise am Tisch der beiden jungen Männer, die vor zwölf Jahren als Knaben Max und Moritz verkörperten. Gelächter und Applaus dominieren dann den Saal, wo das Publikum, den Bauch wohlig satt von feinem Essen, den Geist angenehm entspannt vom Wein, sich öffnet für ein ganz bestimmtes Virus; dem Theatervirus, welches eben das Theaterfieber auslöst. Weitere Vorstellungen Gemeindesaal Bonstetten am 2., 3., 9. Februar, 20 Uhr, Nachtessen ab 18.30 Uhr. 4. Februar, 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. 10. 2., 19 Uhr, Nachtessen ab 17.30 Uhr. Tickets: www.theater-bonstetten.ch, Ticketinfo Verkaufstellen, Landi Bonstetten.

Märsche, Musical-Klassiker und Mary Poppins Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Das Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen bot auch dieses Jahr ein hervorragendes Programm aus der Welt der Blasmusik. In den zwei Aufführungen vom letzten Samstagabend und Sonntagnachmittag begeisterten sie das Publikum im Schachensaal mit einem aussergewöhnlich vielseitigen Repertoire. ................................................... von martin mullis Unter der Leitung von Jürgen Röhrig präsentierten die rund 40 Mitglieder des Musikvereins Hedingen an ihrem traditionellen Jahreskonzert eine hervorragende Auswahl an Melodien und Stilrichtungen aus der Welt der Blasmusik. Mit bekannten Märschen, Musical-Klassikern und amerikanischen Swingmelodien, zeigten sie zur Freude des gutgelaunten Publikums ihr vorzügliches Können. Die Musikerinnen und Musiker boten auf der Bühne einen festlichen Anblick. Die Frauen ganz in schwarz gekleidet, die Herren

im schwarzen Anzug, weissem Hemd und schwarzer Fliege. Der Schachensaal war am Samstagabend absolut ausverkauft während am Sonntagnachmittag noch einige wenige Plätze frei blieben. Präsidentin Monika Raschle begrüsste am Sonntagnachmittag ganz besonders die Gastdelegationen der verschiedenen Vereine, sowie die Behördenvertreter und dankte insbesondere der Gemeinde für die seit Jahren kostenfreie Benützung des Saales. Sie nutzte die Gelegenheit, um ihren Nachfolger im Präsidentenamt vorzustellen. Thomas Graf, bisheriger Kassenwart des Vereins wird neu die Funktion des Präsidenten übernehmen. Die Reise durch das musikalische Programm führte Moderator Rico Kummer, welcher die Geschichte und Entstehung sowie die Komponisten der Musikstücke vorstellte.

Ein vielfältiges Programm mit tragenden und schmissigen Melodien Das vielfältige Programm bot eine überaus interessante Auswahl und un-

Einen Strauss von Melodien: Der Musikverein Hedingen auf der Bühne im Schachensaal. (Bild Martin Mullis) ter vielen Komponisten und Musikern fanden sich auch so bekannte Namen wie John Lennon und Paul McCartney mit «Hey Jude», «Mary Poppins» und dem «Festival Spirit» von Christoph Walter, um hier nur einige Beispiele aufzuführen. Während im ersten Teil des Konzertes eher etwas schwierige und tragende Liederstücke präsentiert wurden, dominierten nach der Pause die schmissigen und bekannteren Stü-

cke. Mit einigen anspruchsvollen und wohlbekannten Liedern wurden die Lungen der Bläser gefordert und sowohl das grosse als auch das kleine Blech kam mit dem dazu gehörenden Schwung so richtig zum Einsatz. Als eigentliches Highlight zeigte sich die Solistin Patricia Schmidt am Vibraphon, einem seltenen Stabinstrument, welches nicht ganz einfach zu spielen ist.

Die Musikerinnen und Musiker übten intensiv für das Jahreskonzert, so absolvierten sie sozusagen als Hauptprobe das gesamte Programm während eines Wochenendes in Brigels. Die Mitglieder des Musikvereins Hedingen betraten die Bühne zu Beginn des Konzertes unter höflichem Klatschen und beendeten die Musikveranstaltung mit einem riesigen Applaus der Gäste.


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Ratlosigkeit beim Spital Wir hören laufend in dieser Zeitung, dass beim Spital Affoltern alles besser werden würde, so mit 120 Betten und so mit 120 oder 200 Millionen oder was auch immer. Dass das dann schon rentieren würde. Man wehre sich gegen die Reduktion der Aufträge im Rahmen der Spitalliste. Man wird sich wohl auch noch gegen das Prinzip Ambulant vor Stationär wehren. Jetzt will man vorerst die Organisation ändern: «Gemeinsame Anstalt» für die Pflege und sogenannte «Gemeinnützige Aktiengesellschaft» für das Spital. Nur ein Konzept hat man noch nicht, wie sich das kleine Spital und die Pflege damit rechnen sollen. Die Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbandes vom 25. Januar 2018 hat noch keinen Eingang in die Medienmitteilungen des Spitals gefun-

den, nicht mal in die Veranstaltungsliste. Statistik-Daten fehlen seit 2011. Mit etwas Glück findet man einen kryptischen Protokollauszug (vorgesehen im Anzeiger vom 30. Januar 2018) zur Volksabstimmung vom 10. Juni 2018. Irgendetwas Konkretes zur Zukunft des Spitals sucht man vergebens. Es herrscht Ratlosigkeit. Man schweigt sich tot. Öffentlichkeit sähe anders aus. Eigentlich würden wir es ja schätzen, hier im Bezirk Affoltern ein Spital zu erhalten. Nur bewegt sich da nichts. Die Abstimmung vom 10. Juni wird ohnehin mangels Perspektiven scheitern. Da kann man nur noch sofort austreten, auch wenn es weh tut. Dieter Jann, Hedingen

Tradition und Unsinn Tradition rechtfertigt nicht jeden Unsinn, Leserbrief vom 23. Januar. Lieber Herr Hegetschweiler, Tradition rechtfertigt tatsächlich nicht jeden Unsinn, da gehe ich mit Ihnen vollkommen einig. Traditionen wie jene, sich immer wieder im «Anzeiger» äussern zu müssen, rechtfertigen aber auch keine «fake news» à la Trump, die Sie am 23. Januar in die Welt gesetzt haben! Es ist ja schön, dass Sie sich für das Glockengeläut in Bonstetten interessieren – weniger schön allerdings, dass Sie dazu der Bonstetter Kirchenpflege gleich «ungerechtfertigten Unsinn» wie die Rückkehr zur alten Läutordnung unterstellen. Im September 2016 ist dazu ein Kompromiss mit allen Beteiligten gefunden worden und

seither ist die neue Läutordnung (kein ¼-Stundenschlag in der Nacht und Frühgeläut erst um sieben Uhr) in Kraft. Die Kirchenpflege hat bisher keinen anderen Entscheid getroffen, sie kann und wird dies auch nicht in alleiniger Verantwortung tun! Lesen Sie doch einfach den Artikel von Werner Schneiter im «Anzeiger» vom 16. Januar etwas aufmerksamer durch. Dann sind Sie auch richtig informiert. Und falls es wieder einmal eine Änderung der aktuellen Läutordnung geben sollte, können Sie das sicher dieser Zeitung entnehmen. Dann müssen Sie keinen solchen Unsinn mehr verbreiten, auf den bei uns aber zum Glück wohl kaum jemand hereingefallen ist. Rolf Werner, Präsident reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Nicht oberflächlich betrachten Ja zu No- Billag, Leserbrief vom Dienstag, 16. Januar. Zum Thema «No Billag» kann man stehen, wie man will, vorausgesetzt man betrachtet das Thema nicht so oberflächlich und einseitig, wie im oben erwähnten Artikel. Es geht nicht um das Thema NZZ, SRG etc ...! Denjenigen, die es sich so einfach machen, möchte ich anraten, mal einige Zeit italienisches Fernsehen zu sehen. Das ist das beste Beispiel für privatisiertes Fernsehen: oberflächlich, viel Werbung, am laufenden Band, Quiz ohne Inhalt, jedoch mit leicht bekleideten Damen und alles zugunsten von Berlusconi. Das Thema geht aber noch viel weiter, wollen wir durch die Finanzoligarchen u.a. an der Goldküste, aber auch anderer rechter Kreise auf eine ausgewogene und kritische Presse, Fernseh- (Rundschau, 10 vor 10, Kassensturz etc.), aber gerade auch Radioberichterstattung (Nachrichten, Echo der Zeit, Internationale Reportagen und unabhängige Berichterstattung) verzichten. Man weiss von genügend Diktaturen, dass diese sich nur dank einseitiger, zensurierter und einseitig gesteuerter Öffentlichkeitsarbeit an der Macht halten oder sich an die Macht

brachten. Wollen wir dies, dann können wir gleich unsere jahrhundertlange Geschichte löschen und auf unsere langjährigen Werte pfeifen. Es geht auch darum, dass es weiterhin rätoromanische TV- und Radiosendungen gibt und auch Sendungen für das Tessin sowie die Westschweiz nicht aussterben oder massiv zurückgefahren werden. Es ist nicht gerade landesverbindend, wenn diese Regionen verstärkt auf die angrenzenden Landessender sprachbedingt ausweichen müssten. Auch Sendungen für Gehörlose mit Untertitel oder für Blinde in Hörform gibt es. Auch sollten die diversen Plattformen der freien Meinungsäusserung von Minderheiten weiterhin sichergestellt werden. Es gäbe noch vieles aufzuzählen, was im Falle eines JA zur No Billag geopfert würde! Wollen wir dies wirklich riskieren, beziehungsweise zulassen? Sicherlich wird alles was kommen würde mittelfristig teurer und man zahlt dann an Shareholder/Investoren, welche wir dadurch nur noch reicher machen und die sich kaum um die Allgemeinheit und deren Bedürfnisse kümmern werden. Urs und Eleonora Preisig, Mettmenstetten

Ja zu No Billag Es geht am 4. März einzig und allein um die Abschaffung der heutzutage unnötigen Zwangsgebühren. Die SRG ist ein privater Verein, welcher niemandem Rechenschaft über seine finanziellen Ausgaben schuldet. Die unnötige Angstmacherei und Lüge, dass bei einem Ja Lichter löschen bei SRF erfolgt, stimmt schlichtweg nicht! Die

SRG wird sich neu organisieren, so wie es die Banken (UBS, CS, etc.) nach dem Banken-Skandal auch getan haben. Es wird also weiterhin SRF (TV & Radio) geben. Ein Ja am 4. März ist weder undemokratisch noch unsolidarisch, also Ja zu No Billag! Brigitte Caldwell, Ottenbach


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Abzüge Wie viel kann ich für die Anschaffung von Berufskleidern abziehen? Abzugsberechtigt sind nur diejenigen Arbeitskleider, die ausschliesslich Berufs- und Arbeitszwecken dienen, wie Berufsmäntel, Berufsschürzen, Überkleider, Gummistiefel etc. Die entsprechenden Aufwendungen sind in der Pauschale für die übrigen Berufsauslagen enthalten. Ausgeschlossen sind jedoch Kleider, die aufgrund der beruflichen Stellung getragen werden müssen (Anzüge, Krawatten, Haute Couture-Mode usw.). Ich habe gehört, dass es eine wesentliche Änderung bei den abzugsfähigen Kosten für die berufliche Aus- und Weiterbildung gibt. Stimmt das? Ab der Steuerperiode 2016 sind berufsorientierte Aus- und Weiterbildungen und Umschulungen bis zu einem Maximalbetrag von 12 000 Franken abzugsfähig. Die Unterscheidung in abzugsfähige Weiterbildung und nicht abzugsfähige Ausbildung entfällt grundsätzlich. Folgende Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit müssen erfüllt sein: – ein Abschluss auf Sekundarstufe II (z.B. Matur oder Berufslehre) muss vorliegen oder – das 20. Lebensjahr muss vollendet sein und es darf sich nicht um Ausbildungskosten bis zum ersten Abschluss auf der Sekundarstufe II handeln. Kann ich die Kosten für die Kinderkrippe abziehen? Die Kosten für die Kinderkrippe können unter gewissen Voraussetzungen als Abzug für fremdbetreute Kinder geltend gemacht werden. Diese Voraussetzungen sind in der Wegleitung zur Steuererklärung 2017 unter der Ziffer 16.6 aufgeführt. Der Abzug beträgt höchstens 10 100 Franken pro Kind. Können die Kosten (Verpflegung, Bahn, Schulmaterial), welche für den Besuch der Kantonsschule durch die Kinder anfallen, von den Eltern abgezogen werden? Nein. Ausbildungskosten der Kinder sind Lebenshaltungskosten und können nicht abgezogen werden. Bis Beendigung der Erstausbildung steht den Eltern jedoch der Kinderabzug (Sozialabzug) zu. Quelle: Steueramt FAQ

in kürze Zertifizierte Humortrainerin Nach zweijähriger Ausbildung in Konstanz haben sechs Personen kürzlich die Prüfung zum Humortrainer bestanden. Unter ihnen auch Claudia Könz aus Obfelden.

«Mediengeil»

Neues Ehrenmitglied

Michael Elsener parodiert das Medienverhalten auch in Mettmenstetten. > Seite 13

Spannende Generalversammlung des Turnvereins Obfelden in der Brunnmatt. > Seite 16

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Neue Gesichter Die Säuliämtler Sportler des Jahres heissen Emma Pooley und Niels Hintermann. > Seite 17

Ausgezeichnetes Jahresergebnis Clientis Sparcassa 1816 blickt auf erfolgreiches 2017 zurück Die genossenschaftlich organisierte Clientis Sparcassa 1816 blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Sie hat den Jahresgewinn um rund 5 % gesteigert sowie das Kundengeschäft und die Eigenmittel weiter ausgebaut. Die Clientis Sparcassa 1816 präsentiert für 2017 einen ausgezeichneten Zahlenkranz: Die Bilanzsumme nahm um 2,4 % auf 1.36 Mrd. Franken zu. Dabei erhöhten sich die Kundengelder um 3,2 % auf 1.12 Mrd. und die Ausleihungen an Kunden um 2,5 % auf 1.09 Mrd. Franken. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder wurde dadurch weiter auf 102,4 % gesteigert. Der Jahresgewinn stieg um 5.2% auf 3.66 Mio. Franken. Obwohl die wichtigste Ertragsquelle – das Zinsengeschäft – aufgrund des rekordtiefen Zinsniveaus und des hohen Wettbewerbsdrucks mit 12,8 Mio. um 2,1 % tiefer ausfiel, konnte der Gesamtertrag trotzdem um 6,7 % auf 19,2 Mio. Franken gesteigert werden. Gleichzeitig reduzierte sich der Geschäftsaufwand

um 7,6 % auf noch 9,9 Mio. Franken, dies vor allem aufgrund des Wegfalls der Jubiläumskosten des Vorjahres. Dank diesem ausgezeichneten Ergebnis und der dadurch möglichen grosszügigen Zuweisung an die Bankreserven konnte die bereits äusserst starke Eigenkapitalbasis um weitere 5.8% auf 126.0 Mio. Franken erhöht werden. Die Clientis Sparcassa 1816 gehört damit zu den substanzstärksten schweizerischen Retailbanken und verfügt über einen der besten Eigenfinanzierungsgrade. Diese Kennzahl steht für den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme und somit für die finanzielle Stabilität der Bank.

Kundennah, transparent, stabil Zum Geschäftserfolg beigetragen haben wiederum die regionale Ausrichtung und die ausgesprochene Kundennähe. Die Clientis Sparcassa 1816 verfolgt eine klar verständliche, transparente und auf Stabilität ausgerichtete Geschäftspolitik. Spargeldern und Hypotheken sind dabei die Hauptpfeiler, ergänzt mit den Bereichen Anlageberatung und Immobilien.

«ChiDance» - Tai Chi Qigong tanzen

Die Geschäftsstelle Mettmenstetten der Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft befindet sich in einem schmucken Riegelhaus. (Bild Andrea Bolliger) Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft hat ihren Hauptsitz in Wädenswil und Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten. Sie beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Kerngeschäfte sind Hypothekarfinanzierungen – grösstenteils durch Spareinlagen finanziert –

sowie Zahlen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen. Als rechtlich selbstständiges Institut ist die Sparcassa 1816 Mitglied der Regionalbankengruppe Clientis. (pd.) Weitere Kennzahlen: www.spc.clientis.ch.

Selbstannahme und Selbstliebe wesentlich

Neue Tanz-Art ab Februar in Affoltern

Sonja Humbel coacht und begleitet

Vor gut eineinhalb Jahren hat Marina Wallier ihre eigene Tanzschule, die sie 30 Jahre lang in Zürich führte, abgegeben und will nun nahe an ihrem Wohnort ChiDance, die von ihr während der dreijährigen Ausbildung zur Tai-Chi-Qigong-Lehrerin kreierte Tanz-Art, unterrichten.

Zum Wohlfühlgewicht mit ParaMediForm – zum persönlichen Wohlgefühl mit Sohu Coaching, weiterhin unter der Führung von Sonja Humbel an der Seewadelstrasse 24 in Affoltern.

«Die Seele ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein. Der Leib, in dem du lebst, ist ihrer beider Schrein.» «Cherubinischer Wandersmann» von Angelus Silesius (1624-1677). Mit diesen Worten will Marina Wallier zu ChiDance einladen. ChiDance heisst, sich in der Verbindung zwischen Himmel und Erde wahrzunehmen und die Kraft der fünf Elemente auf Körper, Geist und Seele wirken zu lassen. Im ChiDance wird Aufmerksamkeit sich selbst, den Menschen und der Schöpfung gegenüber praktiziert. Das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden wird aktiviert. Die klassische Tai Chi Form der fünf Elemente Feuer, Wasser, Luft, Holz und Metall nach Chung Liang al Huang bildet die Grundlage für ChiDance. ChiDance entfaltet diese Grundlage zu weiteren Formen wie zum Beispiel der fünf Kreise, einer Yang-Form, einer Drachen-Form, den 18 Ausdrucksformen des Tai Chi Qigong, den acht edlen Brokatübungen im Sitzen, den neun fliessenden Formen oder dem Spiel der fünf Tiere (Bär, Kranich, Tiger, Hirsch, Affe). Eine wichtige Rolle im ChiDance haben die Atmung und das «Wecken der Meridia-

Marina Wallier. (Bild zvg.) ne». Durch gezielte Qigong-Übungen werden die Gelenke, die Sehnen und die Bänder wahrgenommen. So können sich Körper, Geist und Seele auf den Tanz der Lebensenergie einlassen, sich entspannen und sich auf eine wohltuende Art fit halten. Chi als Lebensenergie wird mit Tanz im Körper, im Geist und in der Seele verinnerlicht. ChiDance ist für alle erwachsenen Personen, die an sanften, gesunden und fithaltenden Bewegungsabläufen Freude haben und bereit sind, sich im regelmässigen Praktizieren von ChiDance zu üben. Die Kurse werden ab 15. Februar an der Werkstrasse 1 in Affoltern in einem schönen, hellen Raum angeboten. (pd.) Weitere Infos unter www.jazztanz.ch oder Telefon 076 414 28 30. Kurse: Donnerstags von 9.30 bis 10.45 Uhr und/oder 18.30 bis 19.45 Uhr.

Seit 13 Jahren ist Sonja Humbel Inhaberin des ParaMediForm-Instituts für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsabnahme in Affoltern und konnte viele Kundinnen und Kunden erfolgreich begleiten. Diese ganzheitliche Ernährungsumstellung, aufgrund individueller Stoffwechselanalyse und mit persönlicher Begleitung, hat sich auch für Kinder und Jugendliche bewährt, weil sie mit normalen Lebensmitteln im Alltag praktikabel ist. Da die Nachfrage in der Region nach wie vor sehr gross ist, wird sie dieses Angebot weiterhin aufrechterhalten. Während ihrer gesamten beruflichen Tätigkeit war es für Sonja Humbel selbstverständlich, sich laufend weiterzubilden. Vor drei Jahren folgte die Ausbildung zum «innerwise»-Coach mit der sie ihren zweiten Geschäftszweig mit Sohu Coaching aufzubauen begann. Auch mit diesem Angebot konnte sie sich einen Namen schaffen. ParaMediForm und «innerwise»-Coaching lassen sich auf Wunsch sehr gut kombinieren. Selbstannahme und Selbstliebe sind bei beiden Methoden wesentlich. Mit «innerwise» lassen sich persönliche, seelische und energetische Themen spielerisch und zügig klären. Leichtigkeit im Alltag, Vitalität für

herausfordernde Situationen sowie ein neues Körperempfinden können erreicht werden. Faszinierend und erfüllend ist es für Sonja Humbel, zu sehen, wie Kinder und Erwachsene bei beruflichen, Sonja Humbel. schulischen sowie (Bild zvg.) persönlichen Herausforderungen oder Problemen profitieren können. In den Bereichen Gesundheit, Stress, Burnout, Traumata, Energielosigkeit und fehlende Lebensfreude sind erstaunliche Verbesserungen innert kurzer Zeit möglich. Mit der Klärung von persönlichen und emotionalen Themen in Beziehungen, Familie, Sexualität werden Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit gestärkt. Auch dies oft bereits nach ein bis drei Coachings. Bei Herausforderungen in Berufsleben, Berufswahl und Schule erweist sich «innerwise» ebenfalls als sehr hilfreich. Als Gesundheits-Coach und Personalfachfrau bringt Sonja Humbel reiche Erfahrungen mit in der Beratung von Unternehmen/Unternehmern, um nicht zuletzt deren Geschäftserfolg zu steigern. Damit verfügt Sonja Humbel über ein einzigartiges und ganzheitliches Angebot. (pd.) Weitere Infos unter www.paramediform.ch sowie sohu-coaching.ch. Erstgespräch kostenlos, Telefon 043 817 16 61 oder 079 797 48 29, affoltern@ paramediform.ch und info@sohu-coaching.ch.


Veranstaltungen

Mediengeile Parodie

Dienstag, 30. Januar 2018

Orgel und Violine in der Kirche

Michael Elsener in Mettmenstetten

Mirjam Tschopp und Maria Mark spielen in Stallikon

In seinem neuen Programm «Mediengeil» parodiert Michael Elsener das Medienverhalten. Am 3. Februar tritt er auf der Bühne des Gasthofes zum weissen Rössli in Mettmenstetten auf.

Die Geigerin Mirjam Tschopp und die Organistin Maria Mark spielen am Sonntag, 4. Februar um 17 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon ein Konzert mit viel heiterer wie auch ernster Musik aus verschiedenen Epochen.

Er ist jung, lockig und Zuger. Und nicht mehr aus der Schweizer Kabarettszene wegzudenken. Michael Elsener. Der Prix-Walo-Gewinner, vielen bekannt aus «Giacobbo/Müller», sorgt mit seinen fiktiven Figuren und Parodien (Roger Federer, Peach Weber, Johann Schneider-Ammann und viele mehr) für Furore und ist bekannt dafür, dass er als studierter Politikwissenschafter gerne etwas kritischer hinschaut. In seinem neuen Programm «Mediengeil» parodiert Michael Elsener nun das Medienverhalten und zeigt, was die Medienkonzerne eigentlich mit den Konsumenten machen. Und zwar so, dass der TagesAnzeiger bilanziert: «Eindrücklich, was der Mann draufhat!» Pascale Aubry

Michael Elsener parodiert das Medienverhalten. (Bild zvg.)

Samstag, 3. Februar, 20.15 Uhr, Bühne Rössli,

044 767 02 01. Bistro ab 19 Uhr. Für Gäste, die

Mettmenstetten. Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV),

im Restaurant Rössli essen, sind die Sitzplätze

Abendkasse ab 19.30 Uhr. Billettreservierung:

im Theatersaal mit Namen reserviert. Für Ticket-

www.bieus.ch oder Restaurant Rössli, Telefon

bestellung ohne Essen gibt es freie Platzwahl.

Die bekannten Künstlerinnen Mirjam Tschopp und Maria Mark haben sich anlässlich der Orgeleinweihung in Stallikon kennen gelernt und dort die Freude am gemeinsamen Musizieren entdeckt. Mirjam Tschopp wohnt in Wettswil und übt eine internationale Konzerttätigkeit als Geigerin und Bratschistin aus. Maria Mark ist in der reformierten Kirche Hombrechtikon als Organistin engagiert. Am kommenden Sonntag lassen die beiden Musikerinnen in der Kirche Stallikon gemeinsam ihre Instrumente – die Violine und die neue Orgel in Stallikon erklingen und freuen sich auf viele Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer.

Von Barock bis Spätromantik Im Konzert werden Werke von Arcangelo Corelli und Franz Biber erklingen. Diese zwei der berühmtesten Gei-

«Musical»-ische Melodien auf der Orgel inszeniert

Organistin Maria Mark (links) und Geigerin Mirjam Tschopp. (Bilder zvg.) ger der Barockzeit stellen in ihren hochvirtuosen Violinsonaten die Geige ganz ins Zentrum und verlangen von ihr verschiedenartigste Klänge und Techniken. In der romantischen Musik von Josef Rheinberger und Sigfrid Karg-Elert, die als aktive Organisten die vielfältigen Möglichkeiten der Orgel auszunutzen wussten, verweben sich die Stimmen der Violine und der

Orgel wiederum zu einem intensiven Klangteppich. Die Brücken zwischen den beiden Musikepochen schlagen Orgelsolowerke von Johann Sebastian Bach und Sigfrid Karg-Elert über den bekannten Choral «Nun danket alle Gott». (mvm) Konzert am Sonntag, 4. Februar, um 17 Uhr in der Kirche Stallikon. Eintritt frei, Kollekte.

Filme mit anderen Augen betrachten

Abendgottesdienst in Hedingen

Filme mit Einführung in Zuger Kinos

In memoriam Leonard Bernstein: Anlässlich des 100. Geburtstags des Dirigenten und Komponisten findet am Sonntag 4. Februar, um 19 Uhr in Hedingen ein Gottesdienst statt. Organistin Anette Bodenhöfer spielt Musicalmelodien.

Mit «The Florida Project» (13.2.), «The Post» (25.2.) und «Phantom Thread» (11.3.) zeigen die Zuger Kinos innerhalb eines Monats gleich drei aktuelle Spielfilme als Spezialvorstellungen mit Einführung.

Die Orgel gilt auch als Königin der Instrumente, nicht nur wegen des königlichen Aussehens, sondern auch wegen dem Reichtum an Klangfarben, mit dem sich ein ganzes Orchester imitieren lässt. Anlässlich des 100. Geburtstags von Leonard Bernstein erklingen am kommenden Sonntag, 4. Februar, im Abendgottesdienst Musicalmelodien arrangiert und gespielt von der Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer. Leonard Bernstein (19181990) erlangte als Dirigent und Komponist Ruhm und Bekanntheit in der ganzen Welt, er gilt als Wegbereiter des modernen Musicals. Musicals am Broadway waren bis Mitte der 1950er-

Jahre vor allem leichte Unterhaltung. Mit der «West Side Story» änderte sich dies: Leonard Bernstein brachte ein gesellschaftliches Problem auf die Bühne. An Aktualität hat die Handlung bis heute nicht verloren: eine moderne Fassung von «Romeo und Julia», eine aussichtslose Liebesbeziehung zwischen einem Einheimischen und einer (puertoricanischen) Migrantin.

«Musical»-ischer Abendgottesdienst. Menschliche Liebesdramatik in Musicals und in der Bibel In den Handlungen der berühmten Musicals finden sich eindrückliche Beispiele für menschliche Dramen: Beim «Phantom der Oper» oder beim «Glöckner von Notre-Dame» müssen die Hauptfiguren mit körperlichen Entstellungen leben, In «Hair» stirbt ein Anführer der Friedensbewegung im Vietnamkrieg, «Evita» erzählt von einem unglaublichen gesellschaftlichen und poltischen Aufstieg, mit all seinen daraus entstehenden Problemen. Liebe, Leidenschaft und Intrigen

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(Bild zvg.)

sind jedenfalls wichtige Bestandteile vieler Musical-Handlungen. Auch die Bibel erzählt einige solche mehr oder weniger komplizierte und auch dramatische Liebesgeschichten: Eine davon wird im Gottesdienst von Pfarrer Walter Hauser zu hören sein. Dazu erklingen an der Orgel bekannte Musicalmelodien aus «Westside Story», «Jesus Christ Superstar», «Phantom der Oper», «Cats» und «Hair». (pd.)

Während «The Florida Project» auf journalistischen Recherchen zu den «hidden homeless» in Amerika beruht, macht «The Post» anhand einer realen Geschichte den Journalismus gleich selbst zum Thema. «Phantom Thread» wiederum erzählt eine fiktive Geschichte, die von der Persönlichkeit eines realen Modedesigners inspiriert ist. In den halbstündigen Einführungen weist der Filmwissenschaftler Oswald Iten anhand von Filmausschnitten auf formale und inhaltliche

Merkmale des anschliessend gezeigten Films hin. Die Einführungen sind im Eintrittspreis inbegriffen. Es geht in den Einführungen weniger um Anekdoten und Trivia, wie man sie aus Making-Of-Videos und einschlägigen Webseiten kennt, sondern darum, wie audiovisuelles Erzählen am konkreten Beispiel funktioniert. Diese Spezialvorstellungen sind deshalb auch eine Einladung, genauer hinzuschauen, Filme und audiovisuelle Medien generell aufmerksamer wahrzunehmen, auf mehreren Ebenen schätzen zu können und das Interesse am Werk eines Filmemachers zu wecken. Die Einführungen dauern jeweils eine halbe Stunde und sind im Eintrittspreis inbegriffen. Spezialvorstellungen mit Einführung: Filme mit andern Augen betrachten. (pd.) Weitere Infos: www.kinozug.ch/spezial.

Fasnachtsgebäck leicht gemacht Berührender Spielfilm aus der Natur Im Familienzentrum Bezirk Affoltern Sonntag, 4. Februar, 19 Uhr, ref. Kirche Hedingen. Liturgie: Walter Hauser, Orgel: Anette Bodenhöfer.

«Maleika» ab 1. Februar im Kino Cinepol in Sins Matto Barfuss begegnete Maleika erstmals 2012. Er fühlte von Beginn an, dass die Gepardin ihm eine grossartige Geschichte erzählen könnte. Er ist sich sicher, dass Maleika die Urenkelin von «Diana» ist – der Gepardin, mit der er seit Mitte der 90er-Jahre viele Monate auf allen vieren in der Serengeti verbrachte, und die ihn zum «Gepardenmann» machte. 2014 entdeckte er Maleika mit sechs kleinen Babys. Normalerweise haben Geparden drei bis vier Junge. Und damit begann die grosse Geschichte in der Tat. Von Beginn an folgte Matto der Gepardin für fast vier Jahre. Maleika bot eine Geschichte, die man kaum in Worte fassen kann, sondern nur in Bilder – besser gesagt in Filmbilder. «Wenn ich ein Drehbuch geschrieben hätte, hätte ich es nicht spannender und berührender schreiben kön-

Leben mit Geparden. (Bild zvg.) nen», gibt Matto Barfuss zu. «Maleika» ist eine Geschichte über Mutterliebe und über das schmerzhafte Loslassen. Der Film wurde in der revolutionären

4K-Bild- und Dolby Atmos Soundtechnik (3D-Sound) produziert. (pd.) Infos: www.maleika.ch und www.maleikafilm.ch.

Am Samstag, 10. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr, findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Workshop zum Thema Fasnachtsgebäck statt. Hurra, es ist Fasnachtszeit. Eine Zeit voller alter Traditionen, Ritualen und närrischen Treibens. Wellige Fasnachtsschüechli und luftige Berliner gehören zur Fasnacht wie die Masken und die Guggenmusik. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Kafi im Familienzentrum in eine Fasnachtsbäckerei zu verwandeln. Janine Schneyder führt die Köchinnen und Köche durch diesen lebhaften Workshop. Es darf geknetet, gebacken und genascht werden. Die eine oder andere gebackene Leckerei wird bestimmt übrig bleiben, um sie mit nach Hause zu nehmen. gs)

Gluschtiger Fasnachtsberliner. (Bild zvg.) Samstag, 10. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr. Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Tel. 044 760 21 13 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Sport

Dienstag, 30. Januar 2018

Zäsuren, ein Neubeginn und eine Spende 51. Generalversammlung des Radrennclubs Amt mit zahlreichen Traktanden Die GV des RRC Amt hat gezeigt, dass der Säuliämtler Veloclub mit seinen Strassenrennen im Bezirkshauptort immer mehr in Bedrängnis gerät. Die Kids-BikeAbteilung dagegen erfreut sich nach wie vor grossem Zuspruch. ................................................... von martin platter Es war ein bewegender Moment am Freitagabend im Saal des Restaurants Krone in Hedingen. Um 19.05 Uhr begrüsste René Graf die 38 Stimmberechtigten letztmals als Präsident des Radrennclub Amt. 18 Jahre stand der Ottenbacher dem RRC Amt vor – so lange, wie vor ihm noch keiner. Schmunzelnd gab er zu: «Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so viele Jahre werden würden. Damals lebte ich noch in einer vollkommen anderen Situation, hatte noch keine Kinder. Inzwischen sind es vier, die alle im Club mitmachen. Auch beruflich ging es vorwärts.» Das sei aber nicht das Einzige, das sich inzwischen geändert habe: «Bei meinem Amtsantritt hatten wir im RRC keine Nachwuchsfahrer mehr. Mein grosses Ziel war es, dies zu ändern. Das haben wir geschafft.»

Würdiger Abschluss der Präsidialzeit Die Schweizer Strassenmeisterschaft 2017 in Affoltern sei für ihn ein würdiger Abschluss seiner Präsidialzeit gewesen. Auch wenn dabei nicht alles perfekt gelaufen sei, so sei er doch der

Franz Liebhart (von links), OK-Chef Strassen-SM 2017 in Affoltern, Sportchef und Kids-Bike-Leiter Marco Feusi, RRC-Präsident René Graf und Abendrennen-Leiter Urs Staub wurden für ihr grosses Engagement geehrt. (Bild Martin Platter) Auffassung, dass sich der Einsatz gelohnt habe. Dasselbe gelte auch für den GP Osterhas und die Abendrennen. In seinem Jahresbericht reflektierte Graf die jüngsten Entwicklungen auch kritisch: «Die Auflagen, die wir für die Durchführung der Abendrennen von der Gemeinde erhalten haben, sind von Jahr zu Jahr umfangreicher geworden und waren zuletzt kaum mehr erfüllbar.» Mit dem KidsBike-Treff, der dem Verein neuen Aufschwung und die langersehnten Nachwuchsfahrer bescherte, sei man gewissermassen ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Im Vereinsjahr 2017 standen 35 Austritte ebenso vielen Neueintritten gegenüber, womit die Mitgliederzahl des RRC bei 180 verharrt. «Wir haben viele Topfahrer an andere Vereine verloren», bedauerte

Schöner Fussball

Am Hallenturnier des FC Affoltern Am Wochenende vom 19. bis 21. Januar fand das 34. Hallenturnier des FCA in der Stigelihalle statt. Die Zuschauer erlebten einen fairen Wettkampf zwischen Mannschaften aus dem Kanton Zürich und der Umgebung. Das Turnier startete am Freitagabend mit den B-Junioren, welche in der höchsten Kategorie des Turniers antraten. Die Mannschaft des FCA blieb in der Gruppenphase ungeschlagen, konnte diese Leistung jedoch nicht in die Endrunde übertragen und musste sich im Halbfinale Brugg geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 war es dem FCA nicht möglich, den Gegner in der regulären Spielzeit zu schlagen, weshalb es zum 9-Meter-Schiessen kam, in welchem er nicht überzeugen konnte und sich somit mit Platz 4 zufriedengeben musste. Als erste Kategorie am Samstag waren die E-Junioren dran. Mit jeweils einer Niederlage in der Gruppenphase konnten sich beide Mannschaften des FCA den zweiten Platz holen, weshalb sie jeweils auf den anderen Gruppensieger trafen und sich in sehr spannenden und knappen Spielen durchsetzen konnten. Dadurch kam es zu einem Finale zwischen den beiden Mannschaften des FCA, welches das Ea verdient für sich entscheiden konnte. Am Nachmittag folgte das D-Turnier. Auch hier trat der FCA mit zwei Mannschaften an, welche gute Leistungen in der Gruppenphase zeigten. Das Db musste sich jedoch dem späteren Turniersieger FC Wettswil-Bonstetten geschlagen geben, wodurch die beiden Affoltemer Mannschaften bereits im Halbfinale aufeinander trafen. Das Db zeigte zwar im Spiel eine bessere Leistung und Einsatz, musste sich im 9-Meter-Schiessen jedoch dem

Da geschlagen geben. Dieses traf im Finale auf den FCWB, der mit einem verdienten 2:0 gewann. Das letzte Turnier am Samstag fand unter den C-Junioren statt. Während das Ca den Gruppensieg ohne Niederlage holen konnte, musste das Cb sich trotz guter Leistung mit dem dritten Platz zufriedengeben. Nach einem 5:0 im Halbfinale gegen den FC Meilen zog das Ca siegessicher in das Finale ein. Dort trafen sie auf den FC Thalwil, welchen sie in der Gruppenphase schlagen konnten – das Finalspiel ging jedoch 1:4 verloren. Der letzte Turniertag startete mit den F-Junioren. In der Gruppenphase musste sich das Fa nur einmal geschlagen geben. Währenddessen konnte das Fb trotz grossem Einsatz nur ein Spiel in der Gruppenphase gewinnen. Im Halbfinalspiel des Fa machte der Torwart des FC Baar den Unterschied, weshalb der FCA unterlag. Im Spiel um Platz 3 zeigte das Fa nochmals seine Offensivstärke und konnten mit einem 10:0 einen hohen Sieg einfahren. Der Abschluss des Turniers gehörte den jüngsten Fussballern, den G-Junioren. Die Mannschaften des FCA hatten sehr unterschiedlichen Erfolg. Während das Ga die Gruppe anführte, musste sich das Gb mit dem letzten Platz zufriedengeben. Im Finale traf das Ga auf den FC Unterstrass, von dem es sich in der Gruppenphase 0:0 trennte. Auch im Finalspiel konnte in der regulären Spielzeit kein Sieger gefunden werden, weshalb es zum 5-Meter-Schiessen kam, in welchem sich der FCA durchsetzen konnte. Damit war das diesjährige Turnier abgeschlossen und es kann wie in den vergangenen Jahren auf ein sehr erfolgreiches und faires Turnier zurückgeblickt werden. Patrick Hutzler

Graf. Mit einer Kooperation mit dem Profitrainer Kurt Müller werde man die Leistungsorientierten unter den Kids künftig besser betreuen können. Bewusst sei eine externe Lösung gewählt worden, weil Jugendliche nicht selten eine andere Bezugsperson benötigten, um im Sport erfolgreich zu sein. Graf bedankte sich beim Vorstand und allen unermüdlichen Helfern, ohne die ein geregelter Vereinsbetrieb unmöglich wäre – und wurde mit grossem Applaus verdankt. Ebenso die Berichte des scheidenden Sportchefs Marco Feusi, von GPOsterhas-OK-Präsidenten Marcel Frei, des scheidenden OK-Abendrennen-Präsidenten Urs Staub und von SM-OKChef Franz Liebhart, deren Voten sich weitgehend mit Grafs Beobachtungen und Feststellungen deckten. Feusi, der

als Mitinitiant während fünf Jahren Hauptleiter des Kids-Bike-Treff gewesen war, Liebhart, Staub (während 15 Jahren Abendrennenchef) und Graf wurden von der Versammlung für ihre Verdienste geehrt; Feusi, Staub und Graf sogar mit der Ehrenmitgliedschaft.

Gefreute Neuwahlen Die Wahlen waren eine reine Formsache. Cyrill Rüttimann, der schon seit geraumer Zeit als Aktuar und Kids-Bike-Treff-Gruppenleiter im RRC mitwirkt, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Ebenso die bisherigen Vorstandsmitglieder Marco Rüegg (Kassier) und Chregi Käppeli (Beisitzer). René Graf wird anstelle von Marco Feusi künftig als Sportchef und

Hauptleiter Kids-Bike-Treff wirken. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dirk Seeburger als Aktuar, der ebenfalls eine Gruppe im Kids-Bike-Treff leitet. Als Etappenziel hat sich der neukonstituierte Vorstand vorgenommen, dem allgemeinen Clubleben mit einem Vereinsanlass sowie regelmässigen Velo- und Bike-Touren wieder mehr Bedeutung zu schenken. Zudem wird der RRC teil des Swiss-Cycling-Jugendförderprogramms «Kids Bike Academy». Es beinhaltet die Begleitung und Betreuung der klubeigenen Nachwuchsfahrer bei Strassen-, Bahn-, Bikeund Radquer-Wettkämpfen. Die so genannten «Race-Kids» im Alter zwischen 9 und 14 Jahren müssen sich zuerst an mindestens vier Rennen pro Saison bewähren. Anstelle der Donnerstagabendrennen in Affoltern fahren die RRC-Leiter am Mittwochabend mit den Kids ans Brugger Abendrennen. Dazu kommen wie bisher die Strassen-Prüfungen des Schüler-Cups, die Bike-Läufe des Proffix Swiss Bike Cups und des EKZ-Cups sowie neu auch Wettkämpfe auf der offenen Rennbahn in Zürich. Gutgeheissen wurden von der Versammlung ausserdem die Rechnung 2017, die mit einem Plus abgeschlossen hat, sowie das Budget, das ebenfalls einen kleinen Überschuss vorsieht; eine umfangreiche Statutenrevision; der Verkauf des Grillwagens und eine Spende an die sturmgeplagten Waldkorporationen, auf deren Gebiet jeweils der Kids-Bike-Treff stattfindet. Das komplette Jahresprogramm findet sich neu auf der Homepage rrc-amt.ch.

Ein neues Ehrenmitglied, ein Wechsel und ein eigenes Turnfest

Spannende Generalversammlung des Turnvereins Obfelden An der Generalversammlung des Turnvereins Obfelden standen ein personeller Wechsel, ein neues Ehrenmitglied und das Obfelder Regionalturnfest 2019 im Fokus. Die 137. Versammlung in der Brunnmatt war mit über 80 Personen sehr gut besucht. Nach drei Jahren im Vorstand wurde Stefan Meier verabschiedet. Sein Amt als Aktuar wurde vorstandsintern von Stefan Felder übernommen. Neu in den Vorstand kam als Materialwart Lukas Felder. Die Versammlung konnte anschliessend gleich fünf neue Aktivmitglieder in den Reihen des Turnvereins begrüssen. Trotz vier Austritten konnte also ein Mitgliederzuwachs vermeldet werden. Die Jahresberichte zeigten, dass der Turnverein weiterhin eine stabile und gesunde Turnerbasis aufweist. Die Berichte von Manuel Bulliard (Jugendriege), Stephan Niederhäuser (Geräteriege) und Präsident Davide Anderegg waren unterhaltsam und sorgten für viel Applaus.

Eine besondere Ehre wurde Stefan Höhener zu teil. Er wurde in den illustren Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Mit vielen Einsätzen als Leiter, bei Zwischennummern am Turner-Chränzli oder im Bauwesen bei verschiedenen Anlässen, machte er sich im Verein verdient. Er betonte in seiner Dankesrede, dass es für ihn immer wieder schön war, neben dem Spitzensport als Rodler, ab und an auch als ganz «normaler» Sportler mittun zu dürfen. An der Versammlung wurde auch ausführlich aufs Regional-Turnfest 2019 in Obfelden eingegangen. OKPräsident Mirco Kurt gab einen detaillierten Einblick in das Fest: der Wettkampfplatz in Wolsen, der zeitliche Ablauf im Mai/Juni 2019 und das Helfer- und Sponsorenkonzept wurden genau beleuchtet. Mehr Informationen über das Turnfest gibt es als Serie im «Anzeiger» und auf der Website www.obfelden2019.ch. Auch aufs aktuelle Jahr wurde vorausgeschaut. So betreibt der Verein zusammen mit der Damenriege im April

Stefan Höhener wurde in den illustren Kreis der Ehrenmitglieder des TV Obfelden aufgenommen. (Bild zvg.) an der Gewerbe-Expo die Turner-Bar. Im August steht der schnellste Obfelder und das Fussball-Grümpi auf der Agenda. Am 17. und 24. November 2018 lädt die Turner-Familie einmal mehr zum Turner-Chränzli ein. Dieses Jahr zu einem Städte-Trip rund um die Welt. Es gibt also viel zu tun für die Sportler des Turnvereins Obfelden. (dst) Wer auch dabei sein möchte, findet alle Informationen dazu auf www.tvobfelden.ch.

Volley S9 gegen Volley Obfelden Mit Spannung wurde das Rückspiel gegen den «Nachbarn» Obfelden erwartet. Das Damen 2 von Volley S9 wusste, dass gegen den jungen Gegner keine Schwäche gezeigt werden durfte, wenn ein Sieg nach Hause getragen werden sollte. Diesen brauchten sie unbedingt, um sich für die Rangspiele auf dem vierten Platz zu positionieren. Das Spiel am 26. Januar startete ausgeglichen. Der 1. Satz endete 25:19

für Volley S9. Im zweiten Satz ging kurzzeitig gar nichts mehr und obwohl S9 zwischendrin einmal an den Gegner heran kam, konnte sich Obfelden diesen mit 22:25 sichern. Coach Grahl wollte das natürlich nicht gutheissen und setzte im 3. Satz auf ein unkonventionelles Spiel und der Plan ging auf. Vor allem Nathalie Schiess, eine der neueren Spielerinnen im Team, konnte in diesem Satz einige

tolle Aktionen verbuchen und machte mehrere Punkte. Aber auch die anderen Spielerinnen waren nun voll wach und holten das Letzte aus sich heraus. So ging der Satz mit 25:16 zu Ende und auch im 4. Satz schenkte Volley S9 dem Gegner nichts mehr. Gute Einzelleistungen und ein solides Spiel des Teams führten zum Satzsieg von 25:17. Nach 90 Minuten war der Sieg für Volley S9 im Trockenen. (pd.)


Sport

Dienstag, 30. Januar 2018

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Überraschender Ausgang der Säuliämtler Sports Awards Nur beim Teamwettkampf schafften es die Vorjahressieger wieder an die Spitze Mit der Rad- und Triathlonsportlerin Emma Pooley und dem Skirennfahrer Niels Hintermann haben es zwei neue Gesichter an die Spitze des SSA geschafft, wie auch bei den Nachwuchssportlern mit Alessia Danelli (Leichtathletik) und Kart-Fahrer Mario Sidler. Die Teamwertung holte sich erneut der Kavallerieverein Affoltern. ................................................... von martin platter Nicht nur der Termin, der Ort, die Art und der Modus der elften Säuliämtler Sports Awards waren am Sonntagabend in Mettmenstetten neu. Der Anlass bot auch eine kleine Sensation. Mit dem Ottenbacher Go-Kart-Nachwuchsfahrer Mario Sidler wurde erstmals ein Motorisierter an die Spitze einer SSA-Kategorie gewählt! Erstmals ohne das Votum des Saalpublikums: 30 Prozent wogen die Stimmen der nominierenden fünfköpfigen Fachjury unter der Leitung von Hansruedi Böhler; 70 Prozent zählten die 4800 Stimmen, die für den SSA eingegangen waren.

Wie Sportler «langfristig» Gewicht reduzieren Der erst 15-jährige Sidler setzte sich gegen den 17-jährigen Olympia-Qualifikanten und Ski-Aerals Europacupsieger Noé Roth von der Freestyle-Company Mettmenstetten und den 18-jährigen Ringer Nino Leutert aus Ottenbach durch. Dieser löste dafür den Lacher des Abends aus. Von Moderator Philippe Bandi gefragt, wie er denn sein Gewicht jeweils für einen bevorstehenden Ringen-Wettkampf reduziere, entgegnete Leutert: «Ich wende jeweils die langfristige Methode an, um zwei bis drei Kilos zu verlieren.» Was er denn unter «langfristig» verstehe, hakte Bandi nach. Darauf Leutert trocken: «In zwei bis drei Wochen.» Gelächter im Saal.

Unterhaltsame Situationskomik Diese Momente der zufälligen Situationskomik waren es denn auch, die den Anlass unterhaltsam machten. Kurzfilme von Heinz Bachmann stellten die drei Nominierten und ihre Sportart jeweils kurz vor. Dann ging

Schlussbild mit allen Nominierten der Säuliämtler Sports Awards. (Bilder Martin Platter) es wie gehabt zum persönlichen Interview auf der Bühne. Der spannendste Moment war das Öffnen des ominösen Briefumschlages mit dem Siegernamen. Und natürlich auch, wie sich die Sportler präsentierten beziehungsweise wie sie auf ihren Sieg reagierten. Auch hier fiel Sidler mit seinem fast schon beängstigend grossen Selbstvertrauen und glasklaren Ansagen auf. Eben erst zum wiederholten Male Schweizer Meister bei den Junioren geworden, möchte der Sekundarschüler künftig bei der Elite den Titel holen – mit Fernziel Formel 1.

Kavallerieverein des Bezirks Affoltern siegt erneut Beim weiblichen Nachwuchs holte Leichtathletin Alessia Danelli den Award. Die 17-jährige Kantonsschülerin aus Obfelden stach ihre Mitstreiterinnen Nadja Plocher (Obfelden, Karate) und Ursina Stamm (Affoltern, Tischtennis) aus. Bei den Teams stand erneut der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern mit seiner Vierkampfauswahl Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach und Simone Suter am höchsten in der Publikumsgunst. Ebenfalls in den Kreis der Nominierten schafften es die

Primarschule Ottenbach mit ihrer Fussballauswahl sowie der Turnverein und die Damenriege aus Obfelden.

Bruder nimmt Trophäe für Sportler des Jahres entgegen In der Hauptkategorie der Männer erklärte Bruno Schneiter, was einen Meisterschützen ausmacht: «Es ist die Erfahrung und das Alter, das einen ruhiger macht.» Neulinge hätten oft Anfängerglück, wenn sie auf Anhieb gute Schiessresultate erzielten, erklärte der 62-jährige Affoltemer. Doch weder seine Ruhe noch der Trainingsfleiss des Aeugster Triathleten Philipp Koutny hatten einen Stich gegen den überraschenden Lauberhorn-Kombinationsabfahrtssieger des Vorjahres Niels Hintermann vom Skiclub Hausen. Diesmal klappte es für den 22-jährigen Speed-Spezialisten, der jedoch verletzungsbedingt auf die persönliche Übernahme der SSA-Trophäe – ein handgeschnitztes Holzsäuli des Hausemer Holzbildhauers Oskar Studer – verzichten musste. Sein Bruder Sven Hintermann vertrat ihn jedoch würdig, erzählte, wie sich Niels im Sommertraining bei einem Sturz so schwer an der Schulter verletzt hatte, dass eine Operation unumgänglich

wurde. Er befinde sich nun aber auf dem Weg der Besserung.

Erstmals gewonnen Schon öfter für den SSA nominiert worden, war Emma Pooley. Nun wurde der in Hausen wohnenden Britin die Ehre des Triumphs auch in dieser Sparte zuteil. Das Nachsehen hatten Judoka Chantal Funk aus Bonstetten und Vierkämpferin Simone Suter vom

Stimmungsvolles Ambiente für die Säuliämtler Sports Awards im neuen EventLokal im Mettmenstetter Grindel. anzeige

Moderator Philippe Bandi, links, im Gespräch mit den Nominierten Niels Hintermann, bzw. dessen Bruder Sven, Profi-Triathlet Philipp Koutny und Schütze Bruno Schneiter.

Kavallerieverein des Bezirks Affoltern. Beim Interview mit dem Anzeiger verriet Pooley, dass sie künftig nur noch zum Spass Spitzensport betreiben werde, vorzugsweise Bergläufe. Die ehemalige Spitzenradfahrerin und -triathletin wird künftig hauptberuflich als Kommentatorin für das britische Internet-Velomagazin Global Cycling Network arbeiten. Ihrem Wohnort Hausen wird sie aber weiterhin die Treue halten.


Veranstaltungen

Esther Hasler

Wildfang Treffsicheres Einfrau-Tastentheater … ohne Gewehr! Freitag, 2. Februar 2018 20.15 Uhr Chilehuus Hedingen

Stellenanzeiger

Eintritt frei / Kollekte unterstützt durch Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Bäcker-Konditor/in gesucht nach Obfelden. Unsere Bäckerin Ignazia wird zum zweiten Mal Mami. Deshalb suchen wir einen Ersatz in unsere BäckereiAbteilung. Bist du Bäcker-Konditor/in mit Leib und Seele und hast Freude am Backen und Teigen, dann bist du bei uns beim Pöschtli Beck richtig. Wir freuen uns auf deine Bewerbung unter bewerbung@poeschtlibeck.ch, www.poeschtlibeck.ch

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