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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 8 I 171. Jahrgang I Dienstag, 31. Januar 2017

Blut spenden

Künftig wöchentlich

Der Samariterverein Affoltern und der Blutspendedienst SRK laden zum Aderlass. > Seite 3

Die erste Durchführung des Obfelder Dorftreffs war ein voller Erfolg. > Seite 4

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Ansteckung verhindern Zum 251. Geburtstag -

Die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe werden verlängert bis Ende März 2017. > Seite 4

Die OGA widmet ihr Winterkonzert Mozart, dem «Superstar» unter den Komponisten. > Seite 5

So spannend wie selten zuvor Verleihung des Säuliämtler Sports Awards an der Nacht des Sports im Kasino

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Neu im Vorstand Miriam Wolf übernimmt das Vizepräsidium der SVP Wettswil. > Seite 8

Schnabelgeissen in Baar Die Ottenbacher «Spräggele» waren am vergangenen Sonntag zu Gast am 8. Baarer Brauchtums- und Maskentreffen. Dabei sorgten die 20 Maskierten aus dem Säuliamt mit ihrem Schabernack für viel Gekreisch, indem sie etwa schnatternd im Rudel Richtung Zuschauer stürmten und dabei auch mal eine Mütze oder ein Halstuch stibitzten. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Gelungener Start in die Ämtler Fasnachtssaison Vergangenen Samstag trafen sich die Narren zum Saisonstart im Säuliamt. Der «Füürball» in Obfelden ist traditionell der erste Maskenball des Jahres. Einmal mehr wurde dieser im schwülen Singsaal Chilefeld schrill, bunt und laut zelebriert. Grosser Beliebtheit erfreuten sich diesmal Verkleidungen als Fabelwesen, sei es aus der Märchen- oder aus der digitalen Spielewelt. ................................................... > Bericht auf Seite 4

Schwer gestürzt

Das Finale der Säuliämtler Sports Awards mit allen Nominierten. (Bild Martin Platter)

Im zehnten Jahr ihrer Durchführung waren die Säuliämtler Sports Awards so spannend wie selten zuvor. Am Ende aber gab es aber nur in der Teamwertung einen neuen Sieger. ................................................... von martin platter Vor allem bei den Männern war der Ausgang der diesjährigen Säuliämtler Sports Awards (SSA) so offen wie selten zuvor. Mountainbike-MarathonFahrer Urs Huber war 2016 erfolgreicher als in den Jahren 2008 und 2009,

Ausverkaufte Premiere Über 270 Personen haben sich den vergangenen Samstagabend für «Am falschen Ufer» reserviert. Die Premiere der diesjährigen Produktion des Theatervereins Bonstetten war restlos ausverkauft. Das Publikum wurde bestens unterhalten durch den vollen Einsatz der Schauspielenden in der turbulenten Komödie von Miranda Goedhart rund um eine Kreuz- und Querfahrt. Mit träfen Sprüchen gelang es den Darstellern immer wieder, das Publikum zum Lachen zu bringen. Wer die Premiere verpasst hat, dem bieten sich noch fünf weitere Gelegenheiten, zur Kreuzfahrt einzuchecken. ................................................... > Bericht auf Seite 5

als er den Titel die ersten beiden Male verliehen erhielt. SSA-Vorjahressieger und Kickbox-Weltmeister Enver Slijvar wurde zwar wegen eines Handbruchs, den er sich im Titelkampf zugezogen hatte, zurückgebunden, war aber überaus aktiv in den sozialen Netzwerken, in denen er seit Wochen für die Sports Awards wirbelte. Mitten in die Wahlphase, genauer: am 13. Januar platzte dann noch der überraschende Kombinations-Abfahrtssieg von Ski-Alpin-Rennfahrer Niels Hintermann am Lauberhorn. Über Nacht war der 21jährige Hausemer in allen Medien. Wie wichtig zeitnahe Erfolge bei einer Sportlerwahl sind, hatte sich be-

reits im Dezember bei den nationalen Sportlerwahlen, den Credit Suisse Sports Awards, gezeigt. Weltcup-Siegerin Lara Gut holte sich den Titel vor Kunstturnerin Giulia Steingruber, immerhin olympische Bronzemedaillengewinnerin im Sprung und zweifache Europameisterin (Sprung und Boden) an der Heim-EM in Bern. 2013 hatte Steingruber der EM-Titel noch für den Award gereicht …

Bekannte Namen Würde Hintermann mit seinem Exploit noch an seinen beiden Herausforderern vorbeiziehen? Das Publikum im

vollen Kasionsaal anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports am Freitagabend in Affoltern war das Zünglein an der Waage. Am Ende standen mit Bikemarathon Schweizer Meister Urs Huber und der Sportkletter-Weltmeisterin Petra Klingler aber wieder bekannte Namen am höchsten in der Gunst des Publikums – auch beim Nachwuchs mit den SSA-Vorjahressiegern Luca Schuler (Ski Feestyle) und Aline Erni (Judo). Nur in der Teamwertung gab es mit dem Kavallerieverein des Bezirks Affoltern einen neuen Sieger. ................................................... > Berichte auf den Seiten 14 und 15

Luca Schuler sorgte an den X-Games in Aspen für einen Schreckmoment im Schweizer Freeski-Team: Der Ebertswiler schlug nach einem missglückten Trick nahezu ungebremst auf der eisigen Unterlage auf und verlor sofort das Bewusstsein. Mit einer Gehirnerschütterung kam er noch glimpflich davon. ................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

IKA Kesb: Wichtiger Schritt gemacht Grünes Licht für die Urnenabstimmung Die ausserordentliche Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern gab am vergangenen Donnerstagabend grünes Licht für die Urnenabstimmung über eine zukünftige IKA Kesb. Die Umwandlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern in zwei interkommunale Anstalten, die ebenso wie der Zweckverband öffentlichrechtliche Organisationsformen sind, haben seit Herbst 2015 im Rahmen des Projektes «Soziales Netz Knonau-

eramt» SoNeK die Vertreter sämtlicher Bezirksgemeinden aktiv mitgearbeitet. Das Resultat ist eine einfachere Organisation mit kürzeren Entscheidungswegen, wie sich diese beim Dienstleistungscenter Amt (Dileca), ebenfalls einer IKA, seit Jahre bestens bewährt. Bereits am 12. Februar wird in Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach an der Urne über eine weiterhin gemeinsame Sozialdienst-Lösung, der Gründung einer IKA Sozialdienst, abgestimmt. Diese soll ab 2018 zusätzlich auch das Unteramt mit allen Diensten, ausser Sozial-

und Wirtschaftshilfe SWH, bedienen. Für die SWH selbst werden Bonstetten, Stallikon und Wettswil künftig eine eigene Organisation aufbauen, über die ab 12. Februar ebenfalls abgestimmt wird. Drei Monate später werden dann die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aller Bezirksgemeinden über eine künftige IKA Kesb entscheiden; dazu braucht es ein Ja in allen Gemeinden. Sollte diese Einstimmigkeit und damit die IKA nicht zustande kommen, bleibt es beim Zweckverband. (kb.)

200 05 ................................................... > Bericht auf Seite 3

9 771661 391004


Wirf deine Last ab übergib sie dem Herrn er selber wird sich um dich kümmern. Niemals lässt er den im Stich, der ihm die Treue hält.

Einbürgerung Mit Beschluss vom 24. Januar 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – SAHIN Mustafa, 1988, Staatsangehöriger von Türkei

TO D E S A N Z E I G E Der Lebensweg unserer geliebten

Affoltern am Albis, 31. Januar 2017

Marie Grunder-Gasser

Gemeinderat Affoltern am Albis

12. September 1924 – 20. Januar 2017

Todesfälle Affoltern am Albis

hat sich vollendet. Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Freundin. Nach kurzer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Die Trauerfamilie Carlo und Valeria Grunder Marianne und Hansjürg Sigrist Werner Grunder Bea Grunder Christiane und Charly Kälin Heidi und Werni Bodenmann Enkel und Urenkel Verwandte und Freunde

Am 26. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Christian Müri geb. 29. Februar 1948, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Grunder, Marie geb. Gasser geboren am 12. September 1924, von Vechigen BE, wohnhaft Am Rainli 2 in Bonstetten, verstarb am Freitag, 20. Januar 2017, in Affoltern am Albis. Die Bestattung findet am Freitag, 3. Februar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern a. A.

Urnenbeisetzung am Freitag, 3. Februar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis im engsten Familienkreis. Anschliessend findet die neuapostolische Trauerfeier um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Tagesklinik in Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4. Traueradresse: Christiane Kälin, Aemtlerhofweg 2, 8912 Obfelden

Bestattungsamt Bonstetten

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W I R D A N K E N VO N G A N Z E M H E R Z E N allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die mit uns Abschied genommen haben von unserer lieben Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Emma Roth-Lutz 9. März 1921 – 28. Dezember 2016

Wir danken Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für die einfühlsamen Worte und die sehr persönliche Trauerfeier. Herzlichen Dank auch dem Organisten und Dirigenten Andreas Fischer mit dem Gesangsverein Rifferswil sowie den beiden Jodlerinnen für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Wir danken für die Zeichen von Liebe in Form von Worten, Karten und Spenden, die wir erhalten durften. Auch herzlichen Dank allen, die der Verstorbenen im Leben Gutes getan und ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Rifferswil, im Januar 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Januar 2017

Urnenabstimmung für die IKA Kesb ist aufgegleist Stimmbürger entscheiden am 21. Mai in allen Gemeinden Vergangenen Donnerstag legte die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst den Grundstein zur Urnenabstimmung für eine IKA Kesb. ................................................... von urs e. kneubühl Noch bevor am kommenden 12. Februar in der Mehrzahl der Bezirksgemeinden an der Urne über eine weiterhin gemeinsame Sozialdienst-Lösung, der Gründung einer interkommunalen Anstalt IKA Sozialdienst, abgestimmt wird, hat die ausserordentliche Versammlung der Delegierten der 14 Bezirksgemeinden am Donnerstag auch die Umwandlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern in die interkommunale Anstalt Kesb Bezirk Affoltern, beides öffentlichrechtliche Organisationsformen, aufgegleist. Am 21. Mai werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sämtlicher Bezirksgemeinden an der

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Urne darüber abstimmen können. Damit die Umwandlung dann per 1. Januar 2018 vollzogen werden kann, ist die Zustimmung zur IKA Kesb in allen 14 Gemeinden erforderlich; sollte diese Einstimmigkeit und damit die IKA nicht zustande kommen, bleibt es beim Zweckverband. An der Ausarbeitung der zukünftigen Organisationsstrukturen und des Anstaltsvertrags waren seit Herbst 2015 im Rahmen des Projektes «Soziales Netz Knonaueramt» SoNeK Vertreter sämtlicher Bezirksgemeinden aktiv beteiligt. «Es wurde grossartige Arbeit geleistet», hielt Präsidentin Margareta Wildhaber anlässlich der ausserordentlichen DV fest. Das Resultat, so Wildhaber, ist eine einfachere Organisation mit kürzeren Entscheidungswegen und die Form der IKA bewährt sich beim Dienstleistungscenter Amt (Dileca) seit Jahren bestens. Die Vorprüfung des Anstaltsvertrags, in dem der Zweck der neuen Gesellschaft sowie die Organisation und die Finanzen geregelt sind, durch das

Gemeindeamt ist abgeschlossen. Vergangenen Donnerstag wurden die Artikel und Absätze den Delegierten zur Genehmigung nochmals vorgelegt. Zu einzelnen Punkten gab es Nachfragen, die vor Ort weitestgehend aufgeschlüsselt, erläutert und geklärt werden konnten. Einzelne Delegierte gaben dabei ihrer Zufriedenheit über das gemeinsam erzielte Ergebnis unmittelbar Ausdruck. So hielt Bruno Steinemann, Bonstetten, fest: «Ich gebe zu, ich war in der Vergangenheit ein ziemlicher Stänkerer, aber das, was nun vorliegt, ist tatsächlich eine gewaltige Verbesserung zum bisherigen Zweckverband.»

Vorbehalte nur beim Delegierten aus dem Bezirkshauptort Dreizehn Gemeinden, so zeigte sich, können mit gewissen Unsicherheiten leben, die aufgrund noch nicht vorhandenem aktuellem Zahlenmaterial zurzeit noch bestehen. Sie zeigen sich überzeugt, dass das Projekt SoNeK im

Verlaufe 2017 alles daran setzen wird, dass alle Punkte bis zum IKA-Start am 1. Januar 2018 professionell gelöst werden. Einzig beim Delegierten aus dem Bezirkshauptort blieben doch noch Vorbehalte, dieweil er versicherte, dass Affoltern nicht grundsätzlich gegen die Umwandlung in eine IKA sei. Der Affoltemer Gemeinderat, so verlautet aus dem Zweckverbandsvorstand, wurde anschliessend an die ausserordentliche Delegiertenversammlung per Mail mit einer erläuternden Stellungnahme zu den Kritikpunkten bedient. Ebenso mit der Versicherung, dass das Gemeindeamt die fraglichen Punkte im Hinblick auf Budgetzahlen und Methoden Mitte 2018 durch eine Fachkraft aus dem Bereich Gemeindefinanzen überprüfen würde. Falls Erklärungen und Überprüfungszusicherung dem Gemeinderat Affoltern nicht reichen sollten, bietet die Projektgruppe SoNeK eine Besprechung mit dem gesamten Gemeinderat des Bezirkshauptorts an.

Die Ottenbacher «Spräggele» schnatterten in Baar Zu Gast am 8. Baarer Brauchtums- und Maskentreffen 2017 Der Brauchtumsumzug mit 62 Gruppen fand am sonntäglichen Baarer Fasnachtswochenende ein begeistertes Publikum. Bei schönstem Sonnenschein mit dabei auch 20 Spräggele aus Ottenbach. ................................................... von martin mullis Der Vizepräsident des 8. Baarer Brauchtums- und Maskentreffen, Urs Odermatt, bemerkte bei einem kurzen Gespräch mit dem «Anzeiger», dass er sich über den Besuch der «Spräggele» sozusagen aus nächster Nachbarschaft, sehr freue. Seine Aussage ist bemerkenswert, traten doch am Brauchtumsumzug 62 Gruppen aus über zehn Kantonen, aus dem Fürstentum Liechtenstein sowie aus Deutschland, Österreich und Italien auf. Darunter befanden sich genau wie die

«Spräggele» aus Ottenbach viele uralte Brauchtumsgestalten, welche sich in meist wilden und furchteinflössenden Masken und Kleidern präsentierten. Der Brauchtumsumzug findet in Baar lediglich alle zehn Jahre statt, trotzdem fanden sich unter den Ottenbacher «Spräggele» mindestens drei Turner, welche sicher bereits einmal am traditionellen Umzug mit dabei waren. Ebenfalls beteiligten sich am Umzug zahlreiche Guggenmusiken, Masken- und Fasnachtsgruppen.

Showeinlage vor 20 000 Zuschauern Die 20 Ottenbacher «Spräggele» nutzten die Gelegenheit ausgiebig und boten den am Strassenrand stehenden rund 20 000 Zuschauern immer wieder Showeinlagen. Sie blieben stehen, duckten sich, schnatterten um die Wette und stürmten dann auf Kommando Richtung Zuschauer, stahlen Mützen und Halstücher und verur-

sachten vor allem bei den Kindern ein fürchterliches Gekreische. Angeführt wurden sie durch den achtjährigen Livio aus Baar, der die Tafel mit dem Namen «Spräggele Ottenbach» stoisch und unerschrocken vor den Schnabelgeissen hertrug. Der Brauchtumsumzug wurde vom OK hervorragend und professionell abgewickelt und die Umzugstgruppen und deren Bräuche wurden dem Publikum über Lautsprecherdurchsagen vorgestellt. Gruppenchef der «Spräggele», Patrick Thomi, ist natürlich stolz, dass es ihm gelang 20 Kollegen zu überzeugen am traditionellen und seltenen Fest der Bräuche im nachbarlichen Kanton Zug teilzunehmen. Die «Spräggele» aus Ottenbach genossen die Mitwirkung sichtlich, sie beteiligten sich bereits am samstäglichen Nachtumzug und selbstverständlich waren sie auch in den vorhandenen Festzelten und Festwirtschaften anzutreffen, wenn auch ohne Kuhhörner und Holzschnäbel.

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Blut spenden und Leben retten Der Samariterverein Affoltern und der Blutspendedienst SRK freuen sich auf den nächsten Aderlass. Am Dienstag, 7. Februar, von 16.30 bis 20 Uhr im Kasinosaal Affoltern. Die Blutgruppen sowie das sogenannte Rhesussystem sind die zwei wichtigsten Unterscheidungsmerkmale unseres Blutes. Damit es bei einer Bluttransfusion nicht zu Abwehrreaktionen kommt, muss Spender- und Empfängerblut insbesondere in diesen beiden wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen. Blutgruppen sind erbliche Merkmale auf den roten Blutkörperchen, die in Blutgruppensystemen zusammengefasst werden. Jeder Mensch gehört einer der Blutgruppen A, B, AB oder 0 (Null) an. In der Schweiz kommt die Blutgruppe A am häufigsten vor. Je nach Vorhandensein bestimmter Eigenschaften spricht man von Rhesus-positivem oder Rhesus-negativem Blut. 85 % der Schweizer Bevölkerung sind Rhesus-positiv. In ihrem Blut findet sich das Antigen D. Bei den übrigen 15 % fehlt das Antigen D, deshalb sind diese Rhesus-negativ.

Knochenmark als «Brutstätte» der Blutzellen Das Multitalent Blut ist als Transportmedium zuständig für die Versorgung unseres Körpers mit Sauersoff und anderen lebenswichtigen Stoffen sowie für den Abtransport von Abfallstoffen. Gegen Krankheitserreger und Fremdstoffe spielt das Blut eine wichtige Rolle in den Abwehrfunktionen des Körpers. Gleichzeitig schützt es diesen durch die Blutgerinnung gegen Verblutung, indem es die Wunden verkrustet. Und es unterstützt die Regulierung der Körperwärme durch den Blutkreislauf. Die Blutzellen werden nicht im Blut selbst gebildet. Sie entwickeln sich im Knochenmark der Wirbelkörper, des Brustbeins und des Beckenkamms; beim Kind auch in den grossen Gliederknochen. Das Knochenmark ist also die Brutstätte der Blutzellen. Die dort angesiedelten Blutstammzellen produzieren rote und weisse Blutkörperchen und die Blutplättchen. Die ausgewachsenen Zellen gelangen schliesslich ins Blut und übernehmen ihre spezifischen Aufgaben im Organismus. (sva) Weitere Infos bei praesi@sv-affolternamalbis.ch oder unter www.sv-affolternamalbis.ch. Wer das eigene Wissen über den menschlichen Körper oder in Erster Hilfe erweitern möchte, darf sich gerne melden, auch unverbindlich.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

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Sie mischten die Zuschauer in Baar ganz schön auf: «Spräggele» aus Ottenbach am Brauchtumsumzug. (Bild Martin Mullis)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Januar 2017

Tropisches Klima am «Füürball» Eröffnung der Säuliämtler Fasnacht in Obfelden Wenn übergrosse Joints und Kerzen sowie allerlei Fabelwesen wieder das Nachtleben dominieren, und dafür um Mitternacht auch noch prämiert werden, dann ist die «fünfte Jahreszeit» auch im Säuliamt wieder angebrochen. Die Luft im Singsaal Chilefeld ist gefühlte 45 Grad heiss und die Luftfeuchtigkeit weist geschätzte 80 Prozent auf. Dazu passte, dass die drei Musikanten der Band «Alpenstarkstrom» in Bademänteln auftraten. In dieses tropische Klima mischten sich zu fortgeschrittener Stunde auch noch die Säuligugger und heizten die Stimmung weiter an. Rhythmisch hüpften viele der Vollmasken im Takt oder trieben irgendwelchen Schabernack. Mit dem Obfelder «Füürball», der traditionell die Säuliämtler Fasnachtsballsaison eröffnet, hat am letzten Samstag die «fünfte Jahreszeit» auch das Knonauer Amt erreicht: schrill, bunt und laut, wie es sich gehört. Der Fantasie waren einmal mehr keine Grenzen gesetzt. Grosser Beliebtheit erfreuten sich Verkleidungen als Fabelwesen, sei es aus der Märchen- oder aus der digitalen Spielewelt. Das zeigte auch die Maskenprämierung um Mitternacht: Schneewittchen und die sieben Zwerge sowie Supermario holten die Preise bei den Gruppenmasken. Bei den Einzelmasken gewann ein übergrosser Joint vor einer Kerze – auf diese Ideen muss man erst mal kommen! Und diese aufwändigen Vollmaskierungen bei dem vorherrschenden Klima auch noch überleben. (map.)

Fabelwesen gewannen die Prämierung bei den Gruppenmasken am «Füürball» in Obfelden. (Bild Martin Platter)

Der Obfelder Dorftreff findet künftig regelmässig statt

Kontakt mit Wildvögeln verhindern

Die Premiere war ein voller Erfolg

Vogelgrippe-Schutzmassnahmen verlängert

Die erste Durchführung des Obfelder Dorftreffs vom vergangenen Mittwoch war ein voller Erfolg. Der Anlass findet künftig wöchentlich statt. Gut 30 Erwachsene und 20 Kinder vom Säugling bis zum Primarschulkind durfte die Integrationsgruppe Obfelden vergangenen Mittwoch zur Premiere des Obfelder Dorftreffs begrüssen. Ein wunderbarer Duft nach frischgebackenem Fladenbrot lag in der Luft. Einige hatten kulinarische Spezialitäten aus ihren Heimatländern zum Obfelder Dorftreff mitgebracht. Es waren Familien dabei aus Syrien, Afghanistan, dem Libanon, Eritrea und natürlich aus der Schweiz.

Kommuniziert wurde lebhaft und bunt durcheinander – zur Not mit der Übersetzungshilfe auf dem Smartphone. Auch wenn die Worte manchmal gefehlt haben, wurde viel gelacht und am Ende haben sich jedenfalls alle gut verstanden. Die Kinder spielten derweil friedlich und fröhlich zusammen im Spielzimmer – betreut von einer der Freiwilligen – und haben gezeigt, wie einfach es miteinander auch ohne viele Worte geht. Die Initianten des Dorftreffs freuen sich riesig über den gelungenen Start: «Wir sind überwältigt, wie gut das Angebot angenommen wurde und wie fröhlich und lustig die Stimmung war.» Alle Anwesenden haben den gemeinsamen Nachmittag und die

Im neuen Dorftreff Obfelden treffen sich verschiedenste Menschen. (Bild zvg.)

Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen und Deutsch sprechen zu können, sichtlich genossen. Sie wollen nächste Woche gerne wieder kommen. «Wir hoffen, dass noch mehr Freiwillige zu unserem Dorftreff stossen und solche spannenden Begegnungen erleben können. Es lohnt sich in jedem Fall», fasst Heike Isselhorst stellvertretend für die Integrationsgruppe Obfelden zusammen. (pd./tst.) Dorftreff Obfelden, jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal der reformierten Kirche, Räschstrasse 8. Kontakt: Heike Isselhorst, E-Mail: heike.isselhorst@gmx.de oder Telefon 076 442 23 41.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe bis Ende März 2017 verlängert. Um das Hausgeflügel vor einer Ansteckung zu schützen, muss weiterhin jeder Kontakt zu Wildvögeln verhindert werden. Auch Geflügelmärkte, Ausstellungen mit Geflügel und ähnliche Anlässe bleiben verboten. Diese Massnahmen sind notwendig, weil in der Schweiz noch immer tote Wildvögel gefunden werden, bei denen das Vogelgrippevirus nachgewiesen wird. Zudem ist die Situation im umliegenden Ausland besorgniserregend. Nach wie vor gelten diese Schutzmassnahmen in Geflügelhaltungen: Futter- und Tränkestellen für Hausgeflügel dürfen nicht für Wildvögel zugänglich sein; Schwimmgelegenheiten müssen vor wildlebenden Wasservögeln abgeschirmt sein. Kann dies nicht sichergestellt werden, müssen die Tiere im Stall gehalten werden. Enten, Gänse, Strausse müssen vom übrigen Hausgeflügel getrennt gehalten werden und Hygienemassnahmen beim Betreten des Geflügelstalls sind umzusetzen. Auf der Webseite www.veta.zh.ch finden sich Umsetzungshilfen, wie man auch in Kleingeflügelhaltungen diese Vorgaben zur eingeschränkten Freilandhaltung und zur Hygiene umsetzen kann. Auch die Website des BLV (www.blv.admin.ch) bietet nützliche Informationen zum Thema sowie eine Übersicht über die Situation in Europa. Seit Mitte November 2016 wurden im Kanton Zürich 82 tot aufgefundene Wildvögel untersucht. Bei neun konnte das Vogelgrippevirus

nachgewiesen werden. Dabei handelte es sich ausschliesslich um Reiherenten, Höckerschwäne und Möwen. Glücklicherweise wurde in der Schweiz bis heute keine Ansteckung bei Hausgeflügel festgestellt. Die Bevölkerung wird aufgefordert Auffälligkeiten und verdächtige Krankheitssymtome bei ihren Tieren zu melden. (gd.) Weitere Infos unter www.veta.zh.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Januar 2017

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Köstlichkeiten und Turbulenzen Ausverkaufte Premiere des Bonstetter Theaterstücks «Am falschen Ufer» Das Premierenpublikum wurde verwöhnt, kulinarisch von Lernenden der Hotelfachschule Belvoirpark und kulturell vom Ensemble des Theatervereins. Miranda Goedhart schrieb eine weitere Komödie – mit Schiff. ................................................... von denise bohnert Die Bonstetter sind bekannt dafür, gerne grosse Feste zu feiern, diesen Samstag haben sich über 270 Personen den Abend für «Am falschen Ufer» reserviert. Die Premiere der diesjährigen Produktion des Theatervereins ist restlos ausverkauft – keine Mühen wurden gescheut, um der Kulturlandschaft Säuliamt einen stilvollen Anlass hinzuzufügen. Ein Leuchtturm schwenkt sein Licht durch den Gemeindesaal, Seemöven überfliegen die langen Tische, an denen die Premierengäste schwedische Köstlichkeiten geniessen. Lernende der Hotelfachschule Belvoirpark, alle im Matrosenkostüm, bieten einen gepflegten Service, jeder Platz ist besetzt. Stoffpirat.ch – dahinter steht Tanja Moll, engagiertes Mitglied im Theaterverein Bonstetten – hat die maritime Tischdeko kreiert. Das Schiff liegt im Hafen, dort auf der Bühne ist noch kein Leben auszumachen.

Spannung trotz Erfahrung Obwohl der Kahn eher schitter aussieht und an allen Ecken und Enden Rost angesetzt hat und auch der Name Nordsee-Express keinen Ausflug aus dem klirrend kalten Januar in wärmere Gefilde verspricht, freut sich das Publikum auf eine Fahrt kreuz und quer durch Irrungen und Wirrungen, Geheimnisse und Notlügen, Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Der Theaterverein Bonstetten setzt mit Vorliebe auf weibliche Regie, Rita Tomasini

Boten vollen Bühneneinsatz an der Premiere in Bonstetten: die singende Schiffsmannschaft ... und Irmgard Schmid waren vier- beziehungsweise zweimal im Einsatz, Miranda Goedhart, bereits zum zweiten Mal auch Autorin, fungiert 2017 zum fünften Mal als Regisseurin. Eben noch flanierte sie durch die Reihen und begrüsste da und dort Bekannte und Prominente – nun sitzt sie gespannt auf ihrem Stuhl. Ein einzigartiger Moment. Für die Regie bedeutet die Premiere den Höhepunkt und zugleich das Ende ihrer Arbeit: Traditionellerweise wird nun das Stück an die Spielenden übergeben: Von jetzt an sind sie es, die das Schiff steuern.

Schlager und Sprachwitz Die zwei Damen (Erika Umiker und Nadia Goedhart), die den Saal betreten, Shopping Queens, aufgetakelt und in Highheels, zeigen sich in leicht überdrehter Manier wenig begeistert von dieser Szenerie. Ihre Erwartungen spielen sich im Fünf-Sterne-Bereich ab, sie sind eingestellt auf durchge-

hende Wellness, Mani- und Pediküren, Coiff- und andere Allüren, besonders jene mit dem Kapitän zu dinieren. Und nach dem Tussenauftritt erfolgt bereits die erste live Gesangseinlage: «Min Schatz am Zürisee» ist einer aus einer Reihe von Schlagern, die das Stück musikalisch auflockern. Auch der Kapitän (Kurt Good) scheint etwas angerostet zu sein, sein junger Steuermann (Dominique Fisch) wird von dessen Mutter per Handy ferngesteuert und als Otto Bünzli (Roger Seiler), Ehemann und Vater der anspruchsvollen Damen – er nennt sie Oberstkommandant und Vize –, mit Gepolter und viel Gepäck auftritt und seiner besseren Hälfte telefonisch ein gänzlich anderes Bild der Lustfahrt vermittelt, ahnt man, dass hier wohl nicht nur die «Nordsee-Express» in Schieflage geraten wird. Anstrengend ist es für den seit Monaten Arbeitslosen, den Schein zu wahren und er holt sich Verstärkung durch das Publikum beim Singen des Bankerblues: «My Boni are

... und die Luxusdamen Bünzli. (Bilder Denise Bohnert)

over the ocean …» Noch hat er einiges zu tun, um sein Überleben zu organisieren, mit viel Fantasie die Realität zu biegen und zu brechen und nachdem er sich erstmal mit einem sexy Tänzchen in Hawaihemd und Shorts stürzt, überzeugt der Unermüdliche Mannschaft und Schiffsküchenteam (Sibylle Birrer und Kaspar Locher), sich mediterran zu geben, was in einer mit romanischen Endungen versetzten Sprache manch köstliche Pointe liefert.

Zügig und leidenschaftlich gespielt Gespickt ist das Stück mit Sprachwitzen und träfen Sprüchen rund um die Gürtellinie, Männer- und Frauenklischees, da kennt die Autorin keine Hemmungen: Kleine Schlüpfrigkeiten sowie Missverständnisse bringen das Publikum immer wieder zum Lachen. Die Schauspieler und Schauspielerinnen verkörpern ihre komödiengerecht stark überzeichneten Figuren und textreichen Rollen mit Verve, was

ihnen auch immer wieder Zwischenapplaus einbringt. Nach der Pause, in der das reiche Kuchenbuffet nochmals zum Zuge kommt und Tombola-Lose verkauft werden (der Hauptpreis, ein Kugelgrill, findet seinen glücklichen Gewinner), nimmt das Stück mit den Inselbewohnern Piet (Jürg Zbinden) und Dirk (Stefan Bürgi) eine überraschende Wende, nach der – im Prinzip – dann doch alles beim Alten bleibt. Ein vergnüglicher Abend geht kurz vor Mitternacht zu Ende. Noch fünf Vorstellungen bieten dem Ensemble weitere Gelegenheit seine Spielfreude auszuleben und dem Publikum Amusement zu bieten nach dem Motto: «Das isch so toll, da chum ich fascht Tollwuet über.» «Am falschen Ufer» von Miranda Goedhart, am 3., 4., 9. und 10. Februar, jeweils 20 Uhr; Derniere Samstag, 11. Februar, 19 Uhr, im Gemeindesaal Bonstetten. Karten an allen Poststellen, unter www.theater-bonstetten.ch oder www.ticketino.ch. Türöffnung, Getränke und Snacks 90 Minuten vorher.

Eine «Akademie» zum 251. Geburtstag von W.A. Mozart Die Orchestergesellschaft Affoltern widmet dem «Superstar unter den Komponisten» ihr Winterkonzert und spielte am 27. Januar (Mozarts Geburtstag) und am 29. Januar in der Kirche St. Mauritius in Bonstetten vor zahlreichem Publikum.

Mezzo-Sopranistin beim Vortrag. Sowohl Anne Hinrichsen wie auch Stefanie C. Braun machten den beiden alle Ehre – ihre Darbietung hätte dem Meister bestimmt gefallen. Das Publikum zeigte seine Begeisterung mit lang anhaltendem Applaus.

................................................... von susanne crimi

Die Zuhörer durften sich eines genussreichen Abends erfreuen und sich den Darbietungen einfach hingeben. Anders als bei den damaligen Akademien war das Konzert nach gut einer Stunde zu Ende, die vor gut 200 Jahren dauerten nämlich zwischen drei und vier Stunden. Zum Schluss setzte die Orchestergesellschaft auf zwei bekannte Stücke des Meisters. Aus der Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550 wurden das Menuett und das Einstiegsstück, das Molto Allegro, gespielt. Mozart selbst schrieb damals zu seiner ersten eigenen Akademie folgende Worte: «Ich glaube, es wird nicht nöthig seyn ihnen viel von den erfolg meiner academie zu schreiben, sie werden es schon gehört haben. Genug; das theater hätte ohnmöglich völler seyn können, und alle logen waren besezt. Das liebste war mir, dass seine Mayestätt der kayser auch zugegen war, wie vergnügt er war, und was für lauten beyfall er mir gegeben …» Bis auf den Kaiser, der im Publikum nicht auszumachen war, erreichte die Orchestergesellschaft mit der «Akademie» den gleichen Erfolg wie damals. Mozart wäre stolz auf sein Geburtstagskonzert gewesen.

Für das diesjährige Winterkonzert hatten sich die Musiker der Orchestergesellschaft unter der Leitung von Hugo Bollschweiler zwei grossen Herausforderungen gestellt. Die Konzertstücke, die wie zu Lebzeiten des grossen Komponisten als «Akademie», einer Konzertform, bei denen Teilstücke aus Werken einem erfahrenen und kritischen Publikum vorgestellt werden, stammten komplett aus der Feder von Meister Mozart. Sätze aus Sinfonien, also reine Instrumentalstücke, wechseln sich mit Sopran-Arien aus verschiedenen Opern ab, musikalische Kleinode aus seinem reichen Schaffen versprachen einen grossen Genuss. Der Konzertsaal in der Kirche St. Mauritius in Bonstetten besitzt eine sehr klare Akustik, das wurde den Besuchern, sobald sie eingetreten waren, umgehend klar. Hier wird jeder Missgriff, jeder zu frühe oder zu späte Einsatz eines Instrumentes oder Registers sehr gut hörbar. Gespannt wartete das Publikum, welches am Sonntagabend so zahlreich erschienen war, dass der Kon-

Mit Mozarts eigenen Worten

Ein modernes «Akademie»-Konzert mit Solistinnen (Sopran und Flügel). (Bild Susanne Crimi) zertsaal zur Kirche erweitert werden musste, auf den Beginn der Darbietung. Der erste und zweite Satz der Sinfonie in D-Dur, KV 196 und 121, bildeten den Einstieg in das Konzertgeschehen. Zum Münchner Fasching 1775 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart seine Oper «La finta giardiniera». Der damals knapp 20-jährige Mozart feierte damit offenbar einen grossen Erfolg und wild entschlossen, sich als Komponist einen Namen zu machen, schrieb er, kaum in Salzburg zurück, aus den zwei Sätzen der Ouvertüre der Oper und einem Allegro eines Divertimento eine Sinfonie. So leicht und locker wie diese zwei Sätze und die gesamte Sinfonie entstanden sind, schien deren Interpretation allerdings

nicht zu sein, die Orchestergesellschaft Affoltern vermittelte eindrücklich, wie schwierig die leichtfüssige Musik mitunter zu spielen ist.

Solistinnen, bei denen auch der Meister schwach geworden wäre Zu jedem Konzert der Orchestergesellschaft darf sich das Publikum auf einen Solisten freuen, meist ein Virtuose auf einem bestimmten Instrument. Heuer überraschten die Stimme der Sopranistin Stefanie C. Braun und die Kammermusikpianistin Anne Hinrichsen. Sympathisch und humorvoll erzählte die Sängerin zuerst die Geschichten, die zu den Arien, die sie vortrug, gehörten. Um eine sogenannte «Hosenrolle» zu demonstrieren,

schlüpfte sie unkompliziert aus ihren eleganten Absatzschuhen und sang kurzerhand barfüssig. Ihre Stimme verzauberte das Publikum und ihre souveräne und professionelle Art, mit dem Publikum auf Tuchfühlung zu gehen, schlug einen Bogen zwischen Zuhörenden und Musikern. Anne Hinrichsen interpretierte auf dem Steinway-Flügel und unter der Begleitung des Orchesters das Konzert-Rondo in A-Dur, KV 386. Perlend bestimmte das Klavier hier das Thema, gefolgt von Bläsern und den Streichinstrumenten. Anschliessend kamen die Zuhörer in den Genuss zweier Arien aus «Idomeneo», begleitet von Klavier und Orchester. An der Uraufführung sass W.A. Mozart selbst am Klavier und begleitete eine ihm eng verbundene


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Forum

SVP Wettswil: Vorstand in neuer Zusammensetzung

Leserstimmen zur GemeinderatsErsatzwahl Bonstetten

Am 24. Januar traf sich der Vorstand der SVP Wettswil erstmals in seiner neuen Zusammensetzung. Präsident Marc Bochsler begrüsste alle bisherigen Vorstandskollegen sowie im Speziellen Miriam Wolf, welche anlässlich der GV vom 1. Dezember 2016 neu in den Vorstand gewählt wurde. Somit besteht das Gremium seit dem 1. Januar 2017 nunmehr aus sechs Mitgliedern. Die Konstituierung war schnell abgehandelt, behalten doch alle ihre ursprünglichen Resorts. Miriam Wolf übernimmt das Vizepräsidium von Marc Bochsler, welcher neu als Präsident tätig ist. Der in den letzten Wochen überarbeitete Internetauftritt wurde vom Vorstand begutachtet und für gut befunden. Nach einigen kleinen kosmetischen Verbesserungen wird die überarbeitete Seite somit in der ersten Hälfte Februar online sein und für einen zeitgemässen informativen Auftritt der SVP Wettswil sorgen. Die Parolen zu den bevorstehenden eidgenössischen und kommunalen Vorlagen vom 12. Februar wurden gefasst und sind auf der Internetseite www.svp-wettswil.ch publiziert. Am Freitag, 10. Februar, findet in der Schluckbar beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil zum ersten Mal der «SVP Fondueplasuch» statt. Es haben sich bereits zahlreiche Mitglieder für diese Veranstaltung angemeldet. Weitere Anmeldungen zu diesem geselligen Anlass können noch bis zum Montag, 6. Februar, bei andreas.engeler@relianz.ch getätigt werden. SVP Wettswil, der Vorstand

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen. – soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Zu den Abstimmungen veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausgabe vom Dienstag, 7. Februar, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätestens Freitag, 3. Februar, 12 Uhr, erreichen. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)

Dienstag, 31. Januar 2017

leere Worte. Ich hoffe, dass die Bonstetter Bevölkerung diese Chance wahrnimmt und Claudia Schuler ihre Stimme gibt.

Alte Erinnerungen werden in Bonstetten wieder wach! Der Wahlkampf für das Gemeindepräsidium in Bonstetten begann mit dem schweren Unfall von Frank Rutishauser leider unter einem schlechten Stern. Als diese Nachricht kam, habe ich aus Pietät meine Wahlaktivitäten sofort eingestellt und dies dem Parteipräsidenten der FDP, Reto Bernhard, kommuniziert. Sobald aufseiten der FDP die Aktivitäten wieder lanciert wurden, habe auch ich mich am 5. Januar 2017 wieder gemeldet. Nach einer Aussprache mit der FDP und dem Wahlkomitee wurde letzte Woche das Kriegsbeil betreffend Gemeinde-Wappen niedergelegt und ich habe meine Werbebanner freiwillig umgestaltet (es stand im «Anzeiger» vom 27. Januar). Leider wurde die dafür verwendete Sonne immer wieder entfernt und in der Wiese liegen gelassen. Am Sonntag wurden meine Flyer an den Anschlagbrettern in Bonstetten angebracht. In der Nacht auf Montag wurden praktisch alle entfernt. Leider hat die wohl gleiche Person jetzt noch einige Banner beschädigt. Nicht genug: mit einem Messer wurde ein Exemplar wie bei der Mafia zerstört. Es ist wirklich schade, dass nach über 30 Jahren solche Wahlkampfmethoden in Bonstetten wieder auftauchen. Wer versucht, mit solchen Aktionen meine Wahl zu verhindern? Ich werde auf eine Anzeige bei der Polizei verzichten. Ich bevorzuge das Gespräch auf Augenhöhe. Ich danke für die grosse moralische Unterstützung. Claude Wuillemin, Kandidat für das Gemeindepräsidium .........................................................................

Frank Rutishauser – am Puls der Zeit mit wirtschaftlichem Sachverstand! Auch Bonstetten kann sich der Realität nicht entziehen, dass sich die Welt in einer bislang nicht gekannten Geschwindigkeit verändert – technologisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Ein nachhaltig blühendes Gemeinwesen mit qualitativ hochstehenden Arbeitsplätzen und gesunden Finanzen braucht gute Rahmenbedingungen für Gewerbe, KMU und die Einwohner. Bonstetten hat raumplanerisch nicht mehr viele Reserven, umso wichtiger ist der verantwortungsvolle und intelligente Umgang mit Ressourcen. Dies gilt nicht nur für die Landreserven, sondern auch für die Gemeindefinanzen und die Führung der Gemeinde in einer mehr und mehr digital vernetzten Welt. Hier braucht es einen Gemeindepräsidenten, der mit solch komplexen Herausforderungen und Interessen-

Silvia Frech, Bonstetten .........................................................................

Positiv in die Zukunft mit Claude Wuillemin

Zerstörtes Banner in Bonstetten. (Bild zvg.) lagen mit Sachverstand, Einfühlungsvermögen und Durchsetzungskraft am Puls der Zeit navigieren kann. Frank Rutishauser bringt als Rechtsanwalt und Diplomierter Steuerexperte, engagierter Familienmensch mit vier Kindern, Führungskraft und Inhaber einer Anwaltskanzlei die nötige Professionalität sowie Lebens- und Berufserfahrung mit, die in der heutigen Gemeindepolitik unverzichtbar sind. Franks Bereitschaft, sich wirkungsvoll für Bonstetten einzusetzen, hat er in den vergangenen drei Jahren im Gemeinderat unter Beweis gestellt. Er ist hier breit verankert, sozial engagiert, und kennt die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch jene der Wirtschaft. Frank wird ohne Zweifel das Amt des Gemeindepräsidenten von Bonstetten verantwortungsvoll und kompetent ausüben, und unsere Gemeinde in eine erfolgreiche Zukunft führen. Wir werden ihn und Peter Ehrler, den wir ebenfalls vorbehaltlos empfehlen können, auf jeden Fall auf unsere Wahlzettel schreiben! Dietrich und Elena Och, Bonstetten .........................................................................

Claude Wuillemin als Gemeindepräsident Als Mitarbeiter in der Paketzustellung kenne ich Claude Wuillemin seit Jahren. Er führt die Zustellbasis Urdorf, mit 160 Mitarbeitern, mit viel Sozialkompetenz. Viele verschiedene Nationalitäten und Religionen verlangen Fingerspitzengefühl um gemeinsam Erfolg zu haben. Ich erlebe ihn als menschliche und offene Führungsperson. Eine Art «Patron» der alten Schule, der dank grosser Kommunikations-

Ja oder Nein zur USR III? Trotz aufwendigem Studium von Inseraten, Artikeln, Radio- und Fernsehbeiträgen sowie dem Abstimmungsbüchlein weiss ich noch immer nicht, ob ich am 12. Februar Ja oder Nein stimmen soll. Was ich bisher zusammengetragen habe: Von den Befürwortern: Ja heisst gesunde Firmen in der Schweiz, sichere Arbeitsplätze, bekannte finanzielle Auswirkungen für Bund (1,1 Mia.), Kompensation für Kantone/Gemeinden, mittelfristiger Ausgleich durch höheren Wohlstand mit steigenden Steuereinnahmen. Aber Nein bringe Unsicherheit für längere Zeit mit Wegwanderrung von Firmen und Verlust von Arbeitsplätzen sowie dadurch

Steuerausfälle in unbekannter Höhe (Abstimmungsbüchlein S. 30-34). Von den Gegnern: Ja heisst neue undurchsichtige Steueroptimierungen für grosse Firmen, neue Milliardenlöcher (1,3 Mia. für Bund und gleich viel und mehr für Kantone und Gemeinden). Die Löcher habe der Steuerzahler und Bürger zu tragen (Abstimmungsbüchlein S. 35). Bei Nein könne man einfach den ursprünglichen bundesrätlichen Vorschlag aus der Schublade ziehen und innert Kürze zur Abstimmung bringen. Dieser hatte zur Kompensation noch Besteuerungen von bisher steuerfreien Kapitalanlagen und -Transaktionen enthalten, die das Parlament dann rausgestrichen hat.

fähigkeit, mit uns schon viele Erfolge feiern konnte. Carlos Peixoto, Bonstetten .........................................................................

Wahlk(r)ampf in Bonstetten Der Kampf um das Bonstetter Gemeindepräsidium hat inzwischen abstruse Dimensionen angenommen. Fehlt es plötzlich an Argumenten? Da werden gegeneinander «Giftpfeile» abgefeuert, teils Plakate zerrissen oder im politischen Übereifer mit einer Klage wegen eines abgedruckten Wappenlogos gedroht. Es ist zu hoffen, dass nach den Wahlen wieder Ruhe einkehrt. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich auch künftig einen intakten Gemeinderat, der sich für ihr Wohl einsetzt. Kaspar Köchli, Bonstetten .........................................................................

Eine zweite Frau in den Gemeinderat Immer wieder ist in der Politik und Wirtschaft die Rede von einer Frauenquote. Diese macht für mich aber nur Sinn, wenn die Kandidatin auch geeignet ist und nicht nur wegen ihres Geschlechts und der Quote den Posten erhalten soll. Nun steht der Bonstetter Bevölkerung mit Claudia Schuler eine kompetente und motivierte Frau für den Gemeinderat zur Verfügung. Was für eine Chance! Claudia Schuler ist neben ihrer Kompetenz bürgernah, teamfähig und zudem noch parteilos. Mit der Wahl von Claudia Schuler in den Gemeinderat bleibt das politische Gleichgewicht gewährleistet und die Forderungen einer Frauenquote bleiben nicht nur

In der Gemeinde Bonstetten stehen verschiedene wichtige Projekte an oder müssen positiv weitergeführt werden. Auch die Bürgerinnen und Bürger wollen ernst genommen werden. Dem Dialog zwischen der Bevölkerung und der Gemeindeführung muss vermehrt Beachtung geschenkt werden. Mit seiner Erfahrung wird Claude Wuillemin all diese Herausforderungen meistern. Er kennt das Naturell und die Traditionen der Bevölkerung. Für mich ist Claude Wuillemin die Persönlichkeit, welcher ich mit Überzeugung meine Stimme als künftiger Gemeindepräsident gebe – eine riesige Chance für Bonstetten. Ich hoffe, dass sich viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger diesen Argumenten anschliessen und handschriftlich Claude Wuillemin in die Urne legen. Thomas Huber, Bonstetten .........................................................................

Politik müsste hinten anstehen Als Ex-Bonstetter beobachte ich aus der Ferne den Wahlkampf um das Gemeinderatspräsidium von Bonstetten. Es geht mir nicht um die Kandidaten, die ich nur aus der Presse kenne, vor allem Claude Wuillemin, der positiv auffiel mit der Koordination der Flüchtlinge und den Events, die er letztes Jahr organisiert hat. Er geht mir um den Mensch. Bekanntlich verletzte sich einer der Kandidat sehr schwer kurz vor Weihnachten. Er lag lange im Koma und erlitt sehr schwere Verletzungen (der «Anzeiger» berichtete). Ich war – wie vermutlich viele andere auch – erstaunt, dass die Partei (nach Rücksprache mit seiner Frau) ihn als Kandidat nicht zurückzog. Welche Werte gelten eigentlich noch? Es war zu lesen, dass er zum Glück auf dem Weg zurück ist. Aber niemanden (auch er nicht) weiss genau, wie lange dieser Weg geht und wann er wieder im Leben steht. Nicht als Politiker, sondern als Ehemann, als Vater oder in seinem Beruf. Die Politik müsste ganz hinten anstehen. Es erstaunt, dass nun doch vehement seine Kandidatur zum Gemeindepräsidenten im Fokus steht. Auf diesem Weg gute Besserung an Frank Rutishauser. Jürg Häberling, Ottenbach

Einfach traurig Die Streitfrage ist offenbar die Einschätzung der finanziellen Auswirkungen auf Kantone, Gemeinden und Bürger. Je nach Entwicklungs-Szenario liegen diese mittelfristig zwischen 0 und vielen Mia. Franken pro Jahr. Könnte man dazu Auswertungen der USR II (Abstimmung 2008) zuziehen? Was soll ich jetzt stimmen als Arbeitnehmer, Bürger und Steuerzahler zum Wohle meines Arbeitgebers (KMU), meiner Familie, meines Umfelds und meiner Behörden? Sachdienliche Entscheidungshilfen nehme ich gerne zur Kenntnis. Vielen Dank an alle, die sich an der Meinungsbildung zu dieser komplexen Vorlage beteiligen. Hans Baumann, Zwillikon

Es ist sehr erschreckend, wie häufig wieder Echtpelz getragen wird – auch im Säuliamt. So werden jährlich Millionen Pelztiere auf grausame Art und Weise in kleinen Käfigen auf Gitterböden gehalten und nachher barbarisch zu Tode gequält, um an die Felle zu kommen. Aber auch Wildtierpelze sind problematisch. Wer der Ansicht ist, dass diese Pelztiere in der freien Natur nicht gelitten haben, irrt, denn es werden Fallen ausgelegt und so bleiben die Tiere mit einer Pfote hängen und verletzen sich sehr. Der Pelzjäger versetzt dann dem armen Tier einen Tritt, um das Fell nicht zu beschädigen. Die Pelzindustrie kennt kein Mitleid mit den Tieren, was zählt

ist nur der Profit. Als ich ein Bild von einem enthäuteten Pelztier gesehen habe, konnte ich bei diesem traurigen und schrecklichen Anblick die Tränen nicht mehr zurückhalten. Wie lange musste dieses arme Tier wohl gelitten haben, bis es endlich qualvoll ohne Pelz verendet ist? Ich bin sicher, dass das tote Tier früher mit seinem Pelz wunderschön ausgesehen hatte. Einfach traurig. Wer glaubt, sich mit einem solch tierverachtenden Kleidungsstück zu schmücken, irrt, denn dadurch verlieren diese Menschen ihre eigene Würde. Irène Geel, Hedingen


Gewerbe/Dienstleistungen

Freude am Tanz

Unter neuer Leitung

Dagmar von Arx vermittelt nicht nur die Schritte, sondern auch die Einstellung. > Seite 11

Konzert des Jugendorchesters Knonauer Amt und Limmattal in Affoltern. > Seite 13

Dienstag, 31. Januar 2017

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Hallenturnier Am Wochenende lädt der FC Affoltern den Fussball-Nachwuchs in die Stigeli-Halle. > Seite 15

Seit 50 Jahren verleiht und verkauft Lynn Tscharner Kostüme Beliebte Anlaufstelle für Verkleidungen durch das ganze Jahr Vom Zubehör bis zur Ganzkörperverkleidung: Beim Kostümverleih von Lynn Tscharner in Dachlissen-Mettmenstetten kann man sich das ganze Jahr über mit einer Vielzahl von Kostümen einkleiden. In der Fasnachtszeit herrscht saisonbedingt Hochbetrieb.

einen Vertrag, den sie – trotz Computer – jeweils eigenhändig schreibt. «Damit wird alles korrekt geregelt und den Kunden auch bestätigt, dass Wäsche oder Reinigung der Kostüme im Preis inbegriffen sind», erklärt die Dachlisser Kostümverleiherin.

Jetzt gehts los! Das Telefon beim Kostümverleih Tscharner in Dachlissen bleibt nicht lange still. Klar, wer sein passendes Fasnachtskostüm noch nicht gefunden hat, der kontaktiert nun Lynn Tscharner. Schliesslich hält sie eine grosse Auswahl an passenden Outfits bereit – mittlerweile seit 50 Jahren und nicht nur für die Fasnacht, sondern zu einer Vielzahl von Anlässen zwischen Januar bis Dezember. Jene, die noch «auf den letzten Drücker» eine Verkleidung suchen, sind bei der aufgeweckten und sympathischen Kostümverleiherin, die im April 85 wird, ebenso bekannt, wie solche – meist Damen –, die sich ihr Kostüm bereits Monate vorher aussuchen, anprobieren und bezahlen. Das bezahlte Kostüm wird dann selbstredend reserviert unter Verschluss gehalten – bis zum vereinbarten Abholdatum. «Bereits bezahlte Garderoben verleihe ich selbstverständlich dazwischen nicht an andere», sagt sie und ergänzt: «Ich achte seit jeher darauf, den Verleih gradlinig und fair abzuwickeln.» Dazu schliesst sie mit den Kunden

Auf zwei Etagen reihen sich, aufgehängt an Kleiderstangen, die verschiedensten Kostüme eng aneinander. Dazu kommen beinahe bis an die Decke reichende Regale, in denen Perücken, Kostüme, Masken, aber genauso Kryolan-Schminke sowie eine Vielzahl an unterschiedlichstem Zubehör verstaut sind. Hier, so erkennt man auf der Suche nach der zutreffenden Verkleidung und dem passenden Ensemble augenblicklich, ist man exakt richtig. Begonnen hat sie 1967 mit lediglich fünf Kostümen, die sie von einer Bekannten übernommen hatte. Als aktive Fasnächtlerin, die aus einer närrisch engagierten Familie stammt, schnitten und nähten ihre Mutter, eine Kollegin und sie selbst in den Folgejahren rund 800 zusätzliche Kostüme nach eigenen Ideen und gefragten Motiven. «Seit eh und je sowie das ganze Jahr hindurch sind Cowboys, Piraten und Gangster wie Al Capone am beliebtesten», weiss Lynn Tscharner. Selbstredend hat sie ihren Kostümverleih entsprechend bestückt, daneben aber findet sich bei ihr auch

Kostüme, Perücken, Masken, Hüte, Schminke und vielseitiges Zubehör

eine Vielzahl an Fantasiekostümen, genauso wie klassische Garderoben und Gewänder, die an vergangene Epochen, ferne Länder und märchenhafte Welten erinnern.

Von Fasnacht bis Silvester und eine ganze Menge dazwischen Lynn Tscharner verleiht das ganze Jahr über Kostüme. «Es beginnt im Januar mit der Fasnacht und endet an Silvester», hält sie fest und ergänzt, dass dazwischen eine Fülle an Ereignissen und Anlässen sind, zu welchen ihre Kostüme ausgeliehen werden. (Das Zubehör wird nicht verliehen, sondern verkauft.) Theater, Geburtstage, Hochzeiten, Mottopartys, Streetparade oder Halloween sind einige gute Gründe, um in Dachlissen vorbeizuschauen. Klar, im Dezember schauen die meisten wegen Samichlaus- und Schmutzli-Gewändern herein, an Ostern bezüglich Hasen-Anzügen – Lynn Tscharner: «Ich führe zudem insgesamt 60 verschiedene Tierkostüme.» – und zum Oktoberfest verlangen die Kunden Lederhosen und Dirndl. Aber auch Epochenroben sich gefragt, etwa für Theater oder historische Veranstaltungen, wie beispielsweise die Fahrt mit der alten Gotthard-Post.

Schaumstoffe als zweites Standbein Es sind die freundliche, kompetente Beratung und die zuvorkommende Bedienung im Kostümverleih Tscharner,

Die Dachlisser Kostümverleiherin – hier mit venezianischem Hut – führt auch eine sehr grosse Auswahl an Masken, Perücken sowie eine Vielzahl an unterschiedlichstem Zubehör. (Bild Urs E. Kneubühl) welche – neben der grossen Auswahl – geschätzt wird. Die vielen Dankesschreiben, in denen die Kunden auf die zuverlässige und lautere Abwicklung der Vermietung oder des Verkaufs hinweisen und die meist auch ein Foto dazu liefern, bestätigen dies. Das freut Lynn Tscharner natürlich besonders: «Es ist schön, feststellen zu dürfen, dass man seit 50 Jahren die Leute mit Kostümen glücklich macht. Ich hatte an der Arbeit in meinem Kostümverleih stets meine Freude und ich werde dies hoffentlich auch noch zukünftig eine ganze Weile haben dürfen.» Nichtsdestotrotz setzt Lynn

Tscharner neben ihrem Kostümverleih auf ein zweites Standbein, welches ihr ebenso Spass macht: «Ich verkaufe Schaumstoffe von hervorragender Qualität sowie in diversen Festigkeiten und schneide diese auch nach Mass und in jeder gewünschten Form zu. Vom Nacken- oder Stützkissen, über Sitz- oder Fussteile, aber auch Rollen, Matratzen, Würfel etc.» (kb.) Kostümverleih Lynn Tscharner, Dachlissen 112, Mettmenstetten, Telefon 044 767 10 81. www.kostuemverkauf.ch. Offen von Dienstag bis Freitag, 13.30 bis 18.30 Uhr, bis 15. März am Samstag von 10 bis 17 Uhr.

Höheren Gewinn erzielt Vom Postroller zum Energiespeicher Clientis Sparcassa im Jubiläumsjahr

Erster Second-Life-Batteriespeicher in der Umwelt Arena installiert

Die genossenschaftlich organisierte Clientis Sparcassa 1816 blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2016 zurück. Sie konnte den Jahresgewinn um rund 3 % steigern sowie das Kundengeschäft und die Eigenmittel weiter ausbauen.

Neu zeigt die Schweizerische Post in der Umwelt Arena ein Pilotprojekt zur Weiternutzung der aussortierten Batterien ihrer Elektroroller.

Zusammen mit Kunden und Bevölkerung feierte die Bank ihr 200-jähriges Bestehen. Die Bilanzsumme nahm 2016 um 1.5 % auf 1,33 Milliarden Franken zu. Die Kundengelder erhöhten sich um 2.2 % auf 1,09 Mrd. Franken und die Ausleihungen an Kunden um 0.3 % auf 1,07 Mrd. Franken. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder wurde damit auf 102 % gesteigert. Der Jahresgewinn stieg um 2,8 % auf 3,48 Mio. Franken an. Die wichtigste Ertragsquelle, das Zinsengeschäft, reduzierte sich aufgrund der rekordtiefen Zinsen und des hohen Wettbewerbsdrucks um 3,3 % auf 13,0 Mio. Franken. Dies wirkte sich auch auf den Gesamtertrag aus, der sich um 3,8 % auf 18,1 Mio. Franken verringerte. Der Geschäftsaufwand stieg, vor allem wegen der zahl-

reichen Jubiläums-Aktivitäten, um 5,6 % auf 10,7 Mio. Franken an. Die Steuern nahmen signifikant auf 2 Mio. Franken zu. Die bereits äusserst starke Eigenkapitalbasis konnte um weitere 9,6 % auf 119,1 Mio. erhöht werden. Sie zählt zu den substanzstärksten schweizerischen Retailbanken. 2016 stand für die Sparcassa 1816 im Zeichen des 200-jährigen Bestehens; sie gehört zu den ältesten Retailbanken der Schweiz. Für Kunden, Genossenschafter und Bevölkerung gab es in den Geschäftsgebieten am Zürichsee und im Knonauer Amt verschiedene Events. Die Zuwendungen an soziale und kulturelle Einrichtungen wurden im Jubiläumsjahr um 100 000 auf 350 000 Franken erhöht.

Wechsel in der Geschäftsleitung Aufgrund der Pensumsreduktion von Heinz Wyler, verbunden mit seinem Austritt aus der Geschäftsleitung, wurde neu Natalie Sigg in dieses Gremium gewählt. Somit befindet sich dieses nun mehrheitlich in Frauenhand. Diese für Banken seltene Konstellation wurde schweizweit wohlwollend zur Kenntnis genommen. (pd.)

Der erste Second-Life-Batteriespeicher ist direkt in den Gebäudebetrieb der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach integriert und kann dort auch besichtigt werden. Für die Briefzustellung stehen bei der Schweizerischen Post seit Längerem gelbe Zwei- und Dreiräder mit Elektroantrieb und Batteriespeicher im Einsatz – inzwischen rund 6300 Stück. Nach etwa sieben Betriebsjahren haben die eingesetzten Batterien noch eine Speicherkapazität von knapp 80 Prozent – zu wenig, um weiter für den Postbetrieb eingesetzt werden zu können. Deshalb lancierte die Post gemeinsam mit verschiedenen Partnern in der Umwelt Arena Schweiz das Projekt «Ein zweites Leben für Postrollerbatterien», in dem die aussortierten Batterien als stationäre Energiespeicher eingesetzt werden und bestmögliche Ressourcennutzung garantieren. Dabei wird gezeigt, wie ausgediente Batte-

rien in Gebäuden mit Solaranlagen als stationäre Stromspeicher weiterhin Verwendung finden und dafür sorgen, dass auch dann noch Strom zur Verfügung steht, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht bläst.

Lebenszyklus vn Batteriespeichern Die erste Second-Life-Batterie speichert in der Umwelt Arena Schweiz den Strom, welcher von den beiden grossen Solarblumen vor dem Gebäude produziert wird. Jörg Sigrist, Geschäftsführer der Umwelt Arena erklärt: «Die Second-Life-Batterie ist nun fixer Bestandteil unserer Themenführung.» Die Post ist auch Ausstellungspartnerin der Umwelt Arena Schweiz und zeigt im Bereich Recycling City den Lebenszyklus von Batteriespeichern. «Die Post freut sich sehr, dass sie diese Innovation in der Umwelt Arena einer breiten Öffentlichkeit präsentieren kann», sagt Brigitt Hausammann, Spezialistin Nachhaltigkeit bei der Post. Neu können die Besucher ausserdem die dreirädrigen Post-Elektroroller auf dem Indoor Parcours der Umwelt Arena Probe fahren.

Erlebniswelt für Familien Ein Besuch in der Umwelt Arena Schweiz lohnt sich in jedem Fall. Sie ist die Erlebniswelt für Familien mit 45 interaktiven, spannend inszenierten Ausstellungen zum modernen, bewussten Leben: zum Anfassen, Erleben und Experimentieren. Besucher erfahren – alters- und interessensgerecht aufbereitet – viel Neues und Spannendes über Energieeffizienz im Alltag sowie über aktuelle Trends und Innovationen in der Umwelttechnik. Gewinnerpfade mit monatlichen Gewinnchancen, Testfahrten auf dem Inoder dem Outdoor-Parcours mit Zwei-, Drei- oder Vierrad-E-Fahrzeugen ergänzen das Angebot. (pd.) Öffnungszeiten Umwelt Arena: Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Führungen/Events: Dienstag bis Sonntag nach Vereinbarung. Weitere Infos, abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In-/OutdoorParcours, www.umweltarena.ch. Ein Blick hinter die Kulissen ist buchbar für Gruppen unter www.umweltarena.ch, oder unter Telefon 056 418 13 10. Kontakt Umwelt Arena Spreitenbach: Monika Sigg, PR und Werbung, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach, 056 418 13 12, monika.sigg@umweltarena.ch.


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Dagmar von Arx, oben, mit Tanzschülerinnen. (Bild zvg.)

Ein breites Spektrum an Tanzstilrichtungen Dagmar von Arx vermittelt Technik Die «Urban Dance»-Tanzschule mit einem «Fly In Teacher» für Kinder und Erwachsene bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Tanzstilen die Laien und Fortgeschrittene herausfordern. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ihre Passion und die Begeisterung am Tanzen weitergeben – das bezweckt Dagmar von Arx, Gründerin von vADg-Rocks. Dagmar von Arx ist es wichtig, nicht nur die Schritte zu vermitteln, sondern auch die Einstellung, die es braucht, damit man beim Tanzenlernen Fortschritte macht. Es geht um weitaus mehr als nur die physische Herausforderung des Körpers. Der Durchhaltewille und die Selbstsicherheit müssen erlernt werden, um Angefangenes zu beenden und darauffolgend wieder Erfolgserlebnisse zu verbuchen. Die Schritte in der richtigen Reihenfolge zum Takt tanzen zu können, das ist dann das Resultat der eigenen Anstrengungen. Das Repertoire geht vom fetzigen Hip Hop und Urban Groove über Streetdance und Jazzflash bis zum fliessenden, kraftvollen Lyrical Con-

temporary. Während des Unterrichts bemerkt man die klassische Grundausbildung, die Dagmar von Arx genossen hat. In der Art, wie sie die Teilnehmer korrigiert und anweist, die Bewegungen miteinander zu verbinden, um eine harmonische, dem Körper logische Bewegungsabfolge zu geben. Eine gute Körperhaltung, Flexibilität des Ober- und Unterkörpers werden genauso aufgebaut, wie Kraft in den Beinen, Armen und Füssen. Dagmar von Arx ist ausgebildete Ballett- und Tanzpädagogin, J+S-Leiterin für Gymnastik/Tanz und Kleinkinder sowie Mitglied von «DanseSuisse». Sie bringt seit über 20 Jahren mit viel Enthusiasmus Kindern und Erwachsenen das Tanzen bei. Seit Mai 2016 ist sie im Bezirk Affoltern tätig, in den Räumlichkeiten TanzRaum Affoltern (Moira Tanztheater) und in der Schulgemeinde Mettmenstetten. Dort macht sie im freiwilligen Schulsport Oberstufenschüler fit für die Zürcher Kantonalen Danceawards. Daneben bietet vADg-Rocks auch Privatlektionen sowie individuell angepasste Workshops für Unternehmen an. (pd.) Infos unter: www.vadg-rocks.ch, Kontakt: dvonarx@hotmail.com, Telefon 079 400 60 39.

Quelle von Kraft und Inspiration Trance Tanz neu im TanzRaum Affoltern Am 18. Februar und am 1. April kann man sich erstmals im Affoltemer Tanzraum in Trance tanzen. Tänzerische Kenntnisse braucht es keine. Bei Trance Tanz denken vermutlich einige Leute an «abgespaced» sein, die Einnahme von Substanzen und vorwiegend psychedelische Musik. Es mag sein, dass es solche Rituale gibt. Dem ist aber nicht so beim Trance Tanz, den Jeannette Ott und ihr Team anleiten und vertreten. Trance ist ein Bewusstseinszustand, den jeder Mensch regelmässig erfährt, zum Beispiel während des Sports, bei einem Nickerchen im Zug oder beim Tagträumen während des Kartoffeln Schälens. Im tagtäglichen wachen Bewusstsein sendet das Gehirn sehr schnelle Beta-Wellen aus. Sobald man den normalen Denkprozess entspannt und verlangsamt, sozusagen in einem entspannten, ruhenden Wachzustand ist, verändern sich diese Frequenzen in Alpha-Wellen und sinken je nach dem zu Theta-Wellen (Einschlafzustand oder schon am Schlafen). Im Tiefschlaf befindet man sich in Delta-Wellen. Im Trance Tanz bewegt man sich mehrheitlich im Alpha-Zustand, teilweise bis Theta. Über die Sinnesorgane nimmt der Mensch tagtäglich eine riesige Menge an Informationen auf. Davon wird nur ein kleiner Teil bewusst im Gehirn verarbeitet. Der Rest landet im Unterbewusstsein. Im Zustand der Trance kann man mit diesen Informationen in Kontakt kommen. Dann lassen sich Zusammenhänge erkennen und erfahren oder Dinge mit ganz anderen

Trance-Tanzen mit Jeannette Ott in Affoltern an. (Bild zvg.) Augen sehen. Genauso wie während des Träumens kann man im TranceZustand Sachen verarbeiten und sein System reinigen, so wie man bei einem Computer ab und zu den Papierkorb leert und die Festplatte defragmentiert. Das Schöne am Trance Tanz ist, dass man absolut nichts willentlich machen muss. Mit einer Augenbinde geht man tanzend auf seine innere Entdeckungsreise. Man braucht absolut keine tänzerischen wie auch anderweitigen speziellen Kenntnisse ausser der Bereitschaft, sich auf sich, die Musik und das Geschehen einzulassen. Man lauscht der Musik und der Körper beginnt sich in seinem Tempo zu bewegen. Es gibt kein richtig oder falsch. Der Tanz findet in einem geschützten Raum statt und für die Tanzenden wird gut gesorgt, sodass sich die Tanzenden sicher fühlen können. Es lohnt sich, diese Erfahrung auszuprobieren. (pd.) Samstage, 18. Februar, und 1. April, von 10 bis ca. 12 Uhr. Tanzraum Affoltern, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern. Infos/Anmeldung: www.inschwingung.ch. E-Mail: jeannette.ott@inschwingung.ch. Anmeldung bis eine Woche vor dem Anlass. Preis: 35 Franken pro Anlass, jeder Anlass kann einzeln besucht werden.


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Veranstaltungen

Dienstag, 31. Januar 2017

Musical-Talente gesucht

In eine andere Welt eintauchen

Kinder- und Statistenrollen für «Evita»

Am Sonntag, 5. Februar, ist ein junges, dynamisches Duo in der Kirche Stallikon zu Gast: Patricia Meier und Doris Affentranger spielen Kompositionen für Harfe und Marimba.

Für das Gastspiel des Erfolgsmusicals «Evita» vom 25. bis 30. April 2017 im Theater 11 Zürich werden Nachwuchssängerinnen aus der Region gesucht. Einmal mit Stars aus dem Londoner West End auf der Bühne stehen und das in einer offiziellen Musical-Produktion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice: Dieser Traum kann schon bald in Erfüllung gehen. Für das Gastspiel des Erfolgsmusicals «Evita» vom 25. bis 30. April 2017 im Theater 11 Zürich soll die einzige Kinderrolle mit einem Gesangspart – für das Lied «Santa Evita» im zweiten Akt – nämlich mit jungen Nachwuchssängerinnen aus der Region besetzt werden. Angesprochen sind Mädchen, die zwischen 7 und 11 Jahre alt und nicht grösser als 1,40 m sind sowie gesangliches und schauspielerisches Talent besitzen. Darüber hinaus werden für das Gastspiel in Zürich je sechs Männer, Frauen, Jungen und Mädchen als Statisten gesucht. Dafür sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich. (pd./tst.)

Eine Kinderrolle mit Gesangspart ist zu vergeben. (Bild zvg.)

Bewerben unter www.musical.ch/statisten-gesucht.

Gottesdienst und Konzert in der Kirche Stallikon

Zwei junge Frauen präsentieren zwei aussergewöhnliche Instrumente: Patricia Meier an der Harfe und Doris Affentranger an der Marimba. Das «Duo Harparimba» inspiriert mit Begeisterung, Kreativität und Experimentierfreudigkeit und lässt die Zuhörer in eine andere Welt eintauchen. Die sphärischen, schwingungsvollen und sanften Klänge der Harfe, kombiniert mit der virtuosen, perkussiven und groovigen Marimba erzeugen eine so noch nie gehörte Stimmung. Zwei Charaktere, die wunderbar miteinander harmonieren und ein besonderes Hörerlebnis bilden. Am 5. Februar spielt das Duo zunächst im HeartbeatGottesdienst und gibt anschliessend ab 17.30 Uhr ein zirka 30-minütiges Konzert. Es werden Kompositionen für Harfe und Marimba, Folksongs sowie eigene Arrangements aus verschiedenen Musikstilrichtungen gespielt. Patricia Meier, von Beruf Neuropsychologin, konnte ihre Passion zur Musik zum Beruf machen. Sie hat sich in den vergangenen Jahren den vielsei-

Die Musikerinnen Patricia Meier und Doris Affentranger treten am 5. Februar in der Kirche Stallikon auf. (Bild: zvg) tigen Einsatzmöglichkeiten des ursprünglich klassischen Instruments, der Harfe, zugewandt. Diese kostet sie unter anderem mit ihrer elektro-akustischen Konzertharfe aus. Die Möglichkeit, Harfenklänge elektrisch zu verstärken, eröffnen der innovativ musizierenden Künstlerin neue und musikalisch noch meist unberührte Tore. Doris Affentranger, Schlagzeugerin aus Baar, absolvierte nach der ab-

geschlossenen Hochbauzeichnerlehre ihr Musik-Studium an der Hochschule Luzern. Sie unterrichtet an der Musikschule Baar, dirigiert die Jungmusik Allenwinden und ist Zuzügerin in Orchestern und Formationen, wie im Orchester der Operette Arth. (mvm) Sonntag, 5. Februar, 16 Uhr Gottesdienst, 17.30 Uhr Konzert in der Kirche Stallikon. Weitere Infos: www.kirche-stallikon-wettswil.ch.

Konzert des Jugendorchesters Knonauer Amt und Limmattal

Holzwirtschaft im Entlebuch

Auftritte in Affoltern und Urdorf

Von Sörenberg ins Emmental wandern

Am Samstag, 4., und Sonntag, 5. Februar, konzertiert das Jugendorchester Knonauer Amt und Limmattal zum ersten Mal unter neuer Leitung. Corinna Meienberg ist die neue Dirigentin des Jugendorchesters, das von

der Kantonsschule Limmattal und der Musikschule Knonauer Amt getragen wird. An den beiden Konzerten sind Werke von Antonio Vivaldi, Peter Tschaikowsky, Bela Bartók, Felix Mendelssohn, Hans Zimmer und Henri Mancini zu hören. Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen

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sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd.) Samstag, 4. Februar, 20 Uhr, in der Aula des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern und Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr, in der katholischen Kirche Urdorf. Eintritt frei/Kollekte.

Am Samstag, 28. Februar, wird im Entlebuch gewandert. Wanderleiter Dölf Gabriel hat eine dreieinhalbstündige Reise zu Fuss entlang abwechslungsreicher Winterlandschaften zusammengestellt. Wenn die Tage kürzer werden und das Laub am Boden liegt, wird im Wald geholzt und gepflegt, gespalten und gebeigt. Eine dicke, weisse Decke liegt auf den Feldern und Wiesen. Im Winter ist es stiller geworden. Mit der Bahn geht es über Zug und Luzern nach Schüpfheim und weiter mit dem Postauto nach Sörenberg, wo die Gondelbahn in einer Sektion zur Rossweid führt. Nach einer Pause im Erlebnis-Restaurant wandert die Gruppe in rund dreieinhalb Stunden durch eine sehr abwechslungsreiche Winterlandschaft ins Emmental. Der gut gepfadete Weg führt in leichtem Auf und Ab durch zahlreiche

Die Musizierenden des Jugendorchesters Knonauer Amt und Limmattal. (Bild zvg.)

Waldstücke und über offene Flächen zu den Anhöhen beim Salwideli und fällt dann gemächlich ins hinterste Emmental hinab. Immer wieder bieten sich schöne Aussichten auf die Giswiler Stöcke, das Brienzer Rothorn und den langgezogenen Gratrücken der Schrattenflue. Am Ziel der Wanderung angekommen, machen die Wanderer im Hotel Kemmeriboden-Bad einen Halt. Das Hotel ist ein schöner, traditioneller Holzbau, umgeben von einer märchenhaften Winterlandschaft. Bei vielen Gästen sind die feinen Meringel, ein Gebäck aus Eisschnee und Zucker, sehr beliebt. Nun geht es mit dem Postauto nach Escholzmatt und mit der Bahn über Luzern und Zug wieder nach Hause. (pd.)

Samstag, 18. Februar. Anmelden bis 15. Februar per E-Mail: miteinander.wandern@bluewin.ch, per Telefon: 044 761 99 36 oder 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Kinderfasnacht

Schweizer Filme in den Zuger Kinos

Herrliche Zirkuswelt in Ottenbach

Vorpremieren und Spezialvorführungen

Bald schon, am 22 Februar, startet wieder die weitherum beliebte Kinderfasnacht im Gemeindesaal Ottenbach. Das diesjährige Motto «Zirkus» verspricht viel Spass und eine ausgelassene Party.

«Das Mädchen vom Änziloch»

Es wird alles geboten, was zu einer tollen Fete gehört: fantasievolle, farbenprächtige Kostüme, gratis Kinderschminken, die Lieblings-Tanzmusik der Kinder und natürlich eine ausgewachsene Konfetti-Schlacht mit über 10 Kilo bunter Konfetti, die vom Himmel fallen. Wenn man vom Tanzen müde ist, kann man sich beim «Päcklifischen» oder anderen Spielen erholen und beim Wettbewerb mitmachen. Nicht zu vergessen sind die wunderbaren Leckereien wie Kuchen, Hot-Dogs

oder feine Getränke, die auf die kleinen Zirkusgestalten warten. Und für die Grossen (auch sie verkleidet, wenn sie mögen) gibt es Kaffee zu Kuchen und Naschereien. Um 14. Uhr geht es los. Parkplätze sind direkt beim Gemeindesaal vorhanden, die Postautostation ist nur zwei Minuten entfernt. Alle kleinen und grossen FasnachtsAbenteurer aus Ottenbach und natürlich auch aus den umliegenden Gemeinden sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. Das «Chinderfasnachts»-OK Ottenbach freut sich schon jetzt auf einen rauschenden Partynachmittag. Hinweis: Es wird gebeten, die Kinder an die Fasnacht zu begleiten – die Versicherung ist Sache der Teilnehmer. (pd.) Mittwoch, 22. Februar, 14.30 bis 17 Uhr, Gemeindesaal Ottenbach.

Die zauberhafte Entlebucher Landschaft, die uralten Traditionen der Bergbauern und das sagenumwobene Änziloch, eine 200 Meter tiefe Felsschlucht, bilden den Hintergrund für Alice Schmids Dokumentarfilm. Im Zentrum steht die 12-jährige Laura, eines der Kinder, die Alice Schmid für «Die Kinder vom Napf», ihren vorigen Film (2011), ein Jahr lang begleitet hatte. Laura, einzige Tochter in einer grossen Bauernfamilie, ist mit ihren Träumen, Ängsten und ihrem Tagebuch allein, bis eines Tages ein Junge aus der Stadt zum Landdienst kommt, mit dem sie ihre Fantasien über das Änziloch teilen kann. Im Anschluss an die Vorpremiere stehen Laura (Larissa Röösli) und Alice

Schmid dem Publikum Red und Antwort.

«Die göttliche Ordnung»

Claude Barras herzerwärmender Puppentrickfilm mit Musik von Sophie Hunger hat bereits mehrere Publikumspreise an Festivals gewonnen und ist nun sogar für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert. Als der neunjährige Waise namens «Zucchini» nach dem Tod seiner Mutter in ein Kinderheim kommt, fühlt er sich endlich nicht mehr so allein auf der Welt. (pd.)

Die Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe bringt eine Comédie humaine über die späte Einführung des Schweizer Frauenstimm- und Wahlrechts auf die Leinwand. Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann (Max Simonischek) und ihren Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Frieden kommt jedoch ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen. Der Film wird am internationalen Tag der Frau gezeigt.

Sonntag, 19. Februar, um 14.30 Uhr im Kino Seehof.

Mittwoch, 8. März, um 20.15 Uhr als Vorpremiere

Deutsch synchronisierte Version mit einer Einführung

im Kino Gotthard. Reservieren: Telefon

speziell für Kinder.

041 726 10 01 oder info@kinozug.ch.

Sonntag, 5. Februar, 10.30 Uhr, Kino Seehof.

«Mein Leben als Zucchini»


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Sport

Sport

Dienstag, 31. Januar 2017

kommentar

Den Nerv getroffen

Jubiläum mit Pauken und Trommeln

Glücksmomente und Stürze

Gediegene 10. Säuliämtler Sports Awards

Das ansprechende Big-AirErgebnis der Schweizer SkiFreestyle-Equipe an den X-Games in Aspen wurde von schweren Stürzen überschattet – etwa jenem von Luca Schuler.

E

Als Hanspeter Feller zusammen mit seinem OK-Team vor zehn Jahren die Säuliämtler Sports Awards (SSA) ins Leben gerufen hat, traf er einen Nerv der Zeit, der sich bis heute grosser Beliebtheit erfreut. Davon zeugen die vielen Sponsoren des Anlasses, die dem SSA von der ersten Stunde an die Treue halten. Davon zeugen auch die mehr als 13 000 Stimmen, die im Vorfeld des Galaabends am letzten Freitag im Kasino Affoltern für die Sportlerinnen, Sportler und Teams abgegeben wurden – das sind rund doppelt so viele Stimmen wie im Vorjahr! Davon zeugt das Publikum im einmal mehr vollen Kasinosaal anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports. Und davon zeugen auch die nominierten Sportlerinnen und Sportler, die national und nicht selten auch international zu den Besten ihres Fachs gehören.

Anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports wurden am Freitagabend im Kasinosaal die zehnten Säuliämtler Sports Awards verliehen. Die DrumFormation Groove Circle sorgte für die passende Abwechslung.

brach er sich die Hand, schickte seinen Gegner in der fünften Runde aber dennoch auf die Bretter, konnte seither aber keinen Kampf mehr bestreiten. Das Saalpublikum, das 25 Prozent des Stimmengewichts ausmachte, entschied schliesslich zu Gunsten von Huber, der den Titel damit nach 2008 und 2009 bereits zum dritten Mal erhielt. 60 Prozent steuerten die mehr als 13 000 brieflich und online Stimmenden bei, 15 Prozent die Fachjury unter dem Präsidium von Hansruedi Böhler.

............................................... von martin platter Von wegen Vereine sind «ältelig» und angestaubt. «Der Turnverein Ottenbach lebt», stellte Präsident Samuel Gfeller anlässlich der Team-Präsentation der Säuliämtler Sports Awards (SSA) selbstbewusst fest. Nicht nur der TV Ottenbach lebt. Auch der Floorball Albis und der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern präsentierten sich zeitgemäss. Die Vierkampf-Auswahl des Kavallerievereins mit Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Capitani und Simone Sutter holte sich erstmals den Titel. Moderator Franz Liebhardt verstand es auf witzige Weise und mit viel Selbstironie, die Präsentierten aus der Reserve zu locken und kurzweilig durch den Abend zu führen. Ein Abend, der die eine und andere Überraschung bereithielt. Vor allem die Kategorie der Männer endete knapp. Nicht Skiass Niels Hintermann, der Mitte Januar überraschend die Kombinations-Abfahrt in Wengen gewonnen hatte, holte sich den SSA. Es kam erneut zum Duell zwischen Kickbox-Weltmeister Enver Sljivar und Mountainbike-Marathon-Schweizer-Meister Urs Huber. Diesmal allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Während Huber auf seine bisher erfolgreichste Saison zurückblickte, beklagte Slijvar, der SSA-Sieger des Vorjahres, Verletzungspech. Noch in der zweiten Runde des WM-Kampfes

Petra Klingler mit neunter Auszeichnung

Beschwingte Runde: Moderator Franz Liebhardt, Mitte, im Gespräch mit den Nominierten Enver Sljivar, links, und Urs Huber. (Bilder Martin Platter)

Das Perkussions-Quartett Groove Circle sorgte für einen Jubiläumsanlass mit Pauken und Trommeln.

Das OK mit Präsidentt Hanspeter Feller, links, Annemarie und Reinhold Spörri und Werner Scchmidiger. Es fehlt Moderator Franz Liebhardt.

Das Siegerteam vom Kavallerieverein des Bezirks Affoltern. Von V links: Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach und Simone Sutter.

Eindeutiger endete die Wahl bei den Frauen, wo Petra Klingler bereits zum neuten Mal obenaus schwang, zählt man auch noch die vier Nachwuchstitel dazu. Die 24jährige Boulder-Weltmeisterin aus Bonstetten erschien trotz Knieverletzung, die sie an Krücken zwang, in bester Laune auf der Bühne und strotzte vor Optimismus. Die 43jährige Triathletin Caroline Köthe aus Rifferswil und die 27-jährige Aerials-Springerin Tanja Schärer – die ihren Rücktritt bekanntgegeben hat – waren die zwei weiteren Nominierten. Klar war der Ausgang auch beim Nachwuchs. Erneut holte sich Judoka und mit ihren erst 16 Jahren bereits Schwarzgurt-Trägerin Aline Erni aus Affoltern sowie Freeski-Fahrer Luca Schuler den Titel. Schuler, der wie Hintermann nicht an der Sportgala anwesend war, erwischte an den X-Games in Aspen ein rabenschwarzes Wochenende. Zuerst verpasste er den Finaleinzug. Dann stürzte er nach einem missratenen Sprung brutal und blieb mit einer Hirnerschütterung bewusstlos im Schnee liegen. Auch das ist Sport.

Ihre Sportart ist in verschiedensten Bereichen extrem anspruchsvoll. Sie brauchen Kraft, Kondition, Koordination, müssen aber auch sehr gelenkig sein und machen den Sport schon eine halbe Ewigkeit. Leidet da die Motivation manchmal? Weil ich den Klettersport leidenschaftlich gerne mag, muss ich mich nicht besonders motivieren; auch nicht nach all den Jahren und fürs Training. Wenn mal ein schlechter Tag kommt, lass ich das Training einfach mal aus. Denn man kann sich nicht immer nur pushen. Wieviele Stunden trainieren Sie durchschnittlich pro Woche? Etwa 25 Stunden, inklusive Dehnen.

Sind Sie Profi? Nein. Ich studiere neben dem Sport noch, bin aber bald damit fertig. Wobei ich anfügen möchte: Ich empfinde das nicht als Belastung, sondern mag die Abwechslung, neben dem Körper auch den Kopf zu fordern. Mein Traum wäre eine 30bis 40-Prozent-Stelle, die es mir erlaubt, weiterhin zu klettern. So kann ich mich in beiden Bereichen weiterentwickeln. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von Ueli Steck hören, der im Sommer 2015 innerhalb von nur 61 Tagen alle 82 4000er der Alpen bestiegen hat? Ueli ist für mich ein Motivator. Er ist wahnsinnig stark im Kopf und in der Disziplin. Disziplin habe auch ich, aber im Mentalen hapert es hin und wieder. Er zeigt ausserdem, zu welchen Leistungen unser Körper fähig ist – wenn man sich entsprechend vorbereitet hat. Ueli Steck ist auch schon 40. Sie sind erst 24, haben also noch etwas Zeit, um nervenstärker zu werden. Oder haben Sie sich eine Alterslimite gesetzt? Nein! Ich denke, ich werde Zeit meines Lebens klettern. Das ist das Schöne an diesem Sport. Nach der Aktivzeit kann man ihn weiterhin ausüben. Es ist stets aufs Neue ein Erlebnis, nach draussen zu gehen und einen Berg zu besteigen. Dazu braucht es keinen Leistungsdruck. Das ist auch so sehr befriedigend.

Petra Klingler und Urs Huber heissen auch diesmal die ausgezeichneten Säuliämtler Sportler. (Bild Martin Platter)

ansprechbar und kam angesichts des wuchtigen Aufpralls mit einer Gehirnerschütterung relativ glimpflich davon. «Solche Bilder sind sehr unschön», so Teamleader Mahler, «zum Glück geht es Luca einigermassen gut.» Unschön endete das Comeback von Elias Ambühl (5.). Der erfahrenste Schweizer Freeski-Professional erlitt bei seinem letzten Sprung des Tages womöglich erneut eine gravierende Knieverletzung. Zwölf Monate nach seinem Kreuzbandriss auf dem gleichen Kicker musste sich der Bündner in Aspen erneut im Krankenhaus untersuchen lassen. (pd.)

Fussball-Junioren messen sich in der Stigeli-Halle 33. Hallenturnier des FC Affoltern am kommenden Wochenende Bereits zum 33. Mal begrüsst der FCA viele Mannschaften aus dem Kanton Zürich und Umgebung, um sich mit ihnen zu messen und die Trainingserfolge der Winterpause zu prüfen. In insgesamt sechs Alterskategorien werden sich die Junioren von Freitag bis Sonntag messen und einen Sieger unter sich ausmachen. Die B-Junioren werden das Turnier am Freitagabend ab 19 Uhr eröffnet. Da dies die älteste Kategorie ist, kann man bei diesem Turnier die grösste spielerische Klasse erwarten. Am Samstag werden mit den E-, D- und C-Junioren insgesamt drei Turniere stattfinden. Bereits um 8 Uhr wird der Tag mit den E-Junioren eröffnet, aus welchem bis um zwölf Uhr ein Sieger hervorgehen wird. Nachmittags um 13 Uhr folgt das Turnier

Der Fussball-Nachwuchs in der Stigelihalle, Affoltern. (Bild zvg.) der D-Junioren bevor sich die C-Junioren ab 18.30 Uhr messen. Der Sonntag ist den Kleinsten gewidmet. Bei ihnen steht der Spass am Sport besonders im Vordergrund. Frühmorgens um 8.30 Uhr starten die F-Junioren, bevor sich die G-Junioren ab 14.30 Uhr mit Fussball vergnügen. Während des gesamten Wochenendes

heisst der FCA alle Besucher willkommen. Für das leibliche Wohl ist das Team der Festwirtschaft besorgt. (pd.) Freitag, 3. Februar, 19 bis 23.30 Uhr, B-Junioren. Samstag, 4. Februar, 8 bis 12 Uhr, E-Junioren; 13 bis 17.30 Uhr, D-Junioren; 18.30 bis 23 Uhr, C-Junioren. Sonntag, 5. Februar, 8.30 bis 13 Uhr, F-Junioren; 14.30 bis 17.30 Uhr, G-Junioren.

Heimturnier des HSV Säuliamt

«Anzeiger»: Urs Huber, Sie sind zum dritten Mal Säuliämtler Sportler des Jahres geworden. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie? Urs Huber: Für mich ist das sehr speziell, denn diese Wahlen waren bisher immer schwierig einzuschätzen wegen der erfolgreichen Konkurrenten aus anderen Sportarten. Es kommt darauf an, wie man in der Bevölkerung wahrgenommen wird, was man aber nur bedingt beeinflussen kann. Das macht den Award auch so speziell. Mich freut es, wenn ich merke, wie sich die Leute für meine Erfolge interessieren und sich mit mir freuen.

ich bereits Mitten in der Saisonvorbereitung.

Wie denken Sie, werden Sie von den Leuten wahrgenommen? Oha! Das ist schwierig zu sagen. Ich denke, ich übe eine Sportart aus, die viele andere selber auch machen. Deshalb können sie sich gut vorstellen, was ich leiste und ein Stück weit sich auch vergleichen und identifizieren. Das ist keine schlechte Ausgangslage für eine Publikumswahl.

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Sie haben im Vorfeld dieses Awards wenig Eigenwerbung in den sozialen Medien betrieben. Waren Sie sich so sicher, die Wahl wieder gewinnen zu können? Nein, sicher war ich nicht. Aber es wurde viel über mich berichtet, vor allem im «Anzeiger». Zudem bin

Kai Mahler, der im letzten November beim Mailänder City-Event auf der FIS-Tour erstmals nicht zu bezwingen war, bestätigte sein anhaltendes Formhoch. Einzig der verblüffende Engländer James Wood und Schwedens zweifacher Champion Henrik Harlaut wurden im wegen missratener Landungen mehrfach unterbro-

chenen und aufgeschobenen Final höher benotet als der bei seinem Debüt 2012 jüngste Medaillengewinner der X-Games-Geschichte. Der in Sheffield aufgewachsene Wood sorgte mit einem vierfach geschraubten «Switch Triple Cork» für die minimale Differenz zu seinen Gunsten. Überschattet wurde der Effort Mahlers vom schweren Crash seines Teamkollegen Luca Schuler. Der zu forsche Schweizer Meister schlug nach einem missglückten Trick nahezu ungebremst auf der eisigen Unterlage auf und verlor sofort das Bewusstsein. Schuler war nach einer ersten medizinischen Versorgung wieder

Erfahrungen sind Gold wert

Die Sports-Awards-Gewinner Petra Klingler und Urs Huber im Ku urzinterview Anzeiger: Petra Kingler, Sie haben den Säuliämtler Sports Award bereits zum neunten Mal gewonnen. Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für Sie? Petra Klingler: Für mich ist der Award enorm bedeutend, weil er in meiner Heimat verliehen wird und Leute aus meiner Umgebung für mich abstimmen. Es zeigt mir, dass meine Erfolge auch nach all den Jahren noch immer auf grosses Echo stossen. Diese Wertschätzung wiederum ist für mich eine Riesenmotivation, mich zu weiteren Spitzenleistungen zu pushen.

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Durchzogener Auftritt der Schweizer an den X Games Aspen

von martin platter

igentlich hätten es alle Nominierten verdient, den Titel des beliebtesten Säuliämtler Sportlers zu gewinnen. Doch im Sport gibt es eben nur einen Sieger, egal wie minutiös sich die restlichen Teilnehmer vorbereitet haben oder wie grausam das Pech zugeschlagen hat. Vielleicht deshalb ist der Sport so beliebt und in der Bevölkerung so breit verankert.

Dienstag, 31. Januar 2017

Wie sieht die aus? Zusammen mit meinem Teampartner Karl Platt möchte ich Mitte März unbedingt wieder den CapeEpic-Sieg. Nach einem zweiwöchigen Trainingslager auf Gran Canaria geht es am Samstag bereits nach Südafrika für weitere Trainingseinheiten und erste Rennen. ..........................................................

«Es wird schwierig, die Resultate der letzten Saison zu übertreffen.»

Welche weiteren Ziele haben Sie sich 2017 gesetzt? Es wird schwierig, die Resultate der letzten Saison zu übertreffen. Ich werde wieder mein Bestes geben und schauen, was dabei rauskommt. Wie sieht es aus mit Ihrem Ziel, Bikemarathon-Weltmeister zu werden? Das wird in diesem Jahr schwierig. Die WM-Strecke im deutschen Singen hält leider wenig topografische Herausforderungen parat, ist mir zu wenig technisch und zu wenig hart. Interviews Martin Platter

Am vergangenen Samstag fand in der Sporthalle Stigeli das Heimturnier der U13 des HSV Säuliamt statt. Nach der abgeschlossenen Hinrunde im alten Jahr wurden die Ämtler in eine neue Gruppe eingeteilt, was vier unbekannte Gegner bedeutete. Da auch noch einige Teammitglieder ihren Einsatz aus diversen Gründen abgesagt haben, konnte man von einer schwierigen Aufgabe ausgehen. Dass aber die frühe Anspielzeit um 10 Uhr dem Team nicht das Geringste ausmachte, zeigten die Spieler schnell. Mit grossem Spielwitz wurde der Gegner aus Bülach ausgespielt, in der Verteidigung der Gegenspieler festgemacht und mit einfachen Ballgewinnen der Ball im Tor des Gegners untergebracht. Das Gleiche nahm man sich für die zweite Partie vor, doch nach kurzer Zeit war dieser Vorsatz zunichtegemacht. Der HC Dietikon-Urdorf erwischte einen Blitzstart mit einer Führung von sieben Toren nach nicht mal zehn Minuten Spielzeit. Aufseiten des HSV liess man die Bälle durch die Finger gleiten, die Pässe gingen am Mitspielern manchmal meterweit vorbei und vor allem warf man diverse grosse Chancen an die Torumrandung. Dies zwang das Trainerduo Masset/Häuselmann zu ihrem einzigen erlaubten Time-Out des Spiels. Mit Auswechslungen und der Anweisung, das Spieltempo zu reduzieren, wollte man diesem Spiel noch die richtige

Richtung geben. Doch das zweite Tor für den HSV Säuliamt wurde erst in der 22. Minute erzielt, was bei einer Matchzeit von 30 Minuten schon nicht mehr aufholbar war. So konnte man dem Gegner aus Urdorf nur noch zum Schlussresultat von 14:5 gratulieren. Schuss aufs Tor in der Stigelihalle. (Bild zvg.) Nach einer klaren und aufbauenden Spielanalyse digkeit der Spieler entwickelte sich mit dem Team wollte man in der drit- leider kein temporeiches Spiel mehr ten Partie die Fehler korrigieren und und die Aktionen waren geprägt von dem namhaften Konkurrenten aus mangelnder Konzentration. Dank Zürich die Stirn bieten. GC Amicitia dem Torwart des HSV Säuliamt wurde Zürich konnte immer wieder mit diese Partie nicht vorschnell entschiezwei Toren vorlegen und wollte das den und blieb einigermassen ausgegliVorhaben der Ämtler vereiteln. Wie- chen. Zum Schluss musste man aber derum mittels Time-Out musste den der Müdigkeit Tribut zollen, was in eiSpielern in Erinnerung gerufen wer- nem Schlussresultat von 8:12 aus der den, welche Punkte zu beachten sei- Sicht der Ämtler endete. Die Abween. Das Team setzte dieses Mal die An- senheiten hatten nicht nur negative weisungen um und konnte so das Auswirkungen, sondern auch positiSpiel bis zur letzten Sekunde ausge- ve: Spieler wurden auf für sie ungeglichen gestalten. Durch einen Wurf wohnten Positionen eingesetzt und von der Mittellinie wäre fast noch ein mit neuen Aufgaben betraut. Für die Sieg gelungen, da aber der Ball bei Trainer war es sehr schön mitanzuseBeginn der Schlusssirene noch nicht hen, wie einige Spieler diese Herausvollständig über der Linie war, zählte forderung annahmen und mit kleinen Korrekturen die richtige Entscheidieses Tor nicht. Im letzten Duell musste man sich dung gefällt haben. Diese Erfahrunwieder einer Mannschaft von GC Ami- gen sind Gold wert für die Zukunft. citia Zürich stellen. Aufgrund der Mü- (pd.)


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Sport

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Dienstag, 31. Januar 2017

kommentar

Den Nerv getroffen

Jubiläum mit Pauken und Trommeln

Glücksmomente und Stürze

Gediegene 10. Säuliämtler Sports Awards

Das ansprechende Big-AirErgebnis der Schweizer SkiFreestyle-Equipe an den X-Games in Aspen wurde von schweren Stürzen überschattet – etwa jenem von Luca Schuler.

E

Als Hanspeter Feller zusammen mit seinem OK-Team vor zehn Jahren die Säuliämtler Sports Awards (SSA) ins Leben gerufen hat, traf er einen Nerv der Zeit, der sich bis heute grosser Beliebtheit erfreut. Davon zeugen die vielen Sponsoren des Anlasses, die dem SSA von der ersten Stunde an die Treue halten. Davon zeugen auch die mehr als 13 000 Stimmen, die im Vorfeld des Galaabends am letzten Freitag im Kasino Affoltern für die Sportlerinnen, Sportler und Teams abgegeben wurden – das sind rund doppelt so viele Stimmen wie im Vorjahr! Davon zeugt das Publikum im einmal mehr vollen Kasinosaal anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports. Und davon zeugen auch die nominierten Sportlerinnen und Sportler, die national und nicht selten auch international zu den Besten ihres Fachs gehören.

Anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports wurden am Freitagabend im Kasinosaal die zehnten Säuliämtler Sports Awards verliehen. Die DrumFormation Groove Circle sorgte für die passende Abwechslung.

brach er sich die Hand, schickte seinen Gegner in der fünften Runde aber dennoch auf die Bretter, konnte seither aber keinen Kampf mehr bestreiten. Das Saalpublikum, das 25 Prozent des Stimmengewichts ausmachte, entschied schliesslich zu Gunsten von Huber, der den Titel damit nach 2008 und 2009 bereits zum dritten Mal erhielt. 60 Prozent steuerten die mehr als 13 000 brieflich und online Stimmenden bei, 15 Prozent die Fachjury unter dem Präsidium von Hansruedi Böhler.

............................................... von martin platter Von wegen Vereine sind «ältelig» und angestaubt. «Der Turnverein Ottenbach lebt», stellte Präsident Samuel Gfeller anlässlich der Team-Präsentation der Säuliämtler Sports Awards (SSA) selbstbewusst fest. Nicht nur der TV Ottenbach lebt. Auch der Floorball Albis und der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern präsentierten sich zeitgemäss. Die Vierkampf-Auswahl des Kavallerievereins mit Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Capitani und Simone Sutter holte sich erstmals den Titel. Moderator Franz Liebhardt verstand es auf witzige Weise und mit viel Selbstironie, die Präsentierten aus der Reserve zu locken und kurzweilig durch den Abend zu führen. Ein Abend, der die eine und andere Überraschung bereithielt. Vor allem die Kategorie der Männer endete knapp. Nicht Skiass Niels Hintermann, der Mitte Januar überraschend die Kombinations-Abfahrt in Wengen gewonnen hatte, holte sich den SSA. Es kam erneut zum Duell zwischen Kickbox-Weltmeister Enver Sljivar und Mountainbike-Marathon-Schweizer-Meister Urs Huber. Diesmal allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Während Huber auf seine bisher erfolgreichste Saison zurückblickte, beklagte Slijvar, der SSA-Sieger des Vorjahres, Verletzungspech. Noch in der zweiten Runde des WM-Kampfes

Petra Klingler mit neunter Auszeichnung

Beschwingte Runde: Moderator Franz Liebhardt, Mitte, im Gespräch mit den Nominierten Enver Sljivar, links, und Urs Huber. (Bilder Martin Platter)

Das Perkussions-Quartett Groove Circle sorgte für einen Jubiläumsanlass mit Pauken und Trommeln.

Das OK mit Präsidentt Hanspeter Feller, links, Annemarie und Reinhold Spörri und Werner Scchmidiger. Es fehlt Moderator Franz Liebhardt.

Das Siegerteam vom Kavallerieverein des Bezirks Affoltern. Von V links: Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach und Simone Sutter.

Eindeutiger endete die Wahl bei den Frauen, wo Petra Klingler bereits zum neuten Mal obenaus schwang, zählt man auch noch die vier Nachwuchstitel dazu. Die 24jährige Boulder-Weltmeisterin aus Bonstetten erschien trotz Knieverletzung, die sie an Krücken zwang, in bester Laune auf der Bühne und strotzte vor Optimismus. Die 43jährige Triathletin Caroline Köthe aus Rifferswil und die 27-jährige Aerials-Springerin Tanja Schärer – die ihren Rücktritt bekanntgegeben hat – waren die zwei weiteren Nominierten. Klar war der Ausgang auch beim Nachwuchs. Erneut holte sich Judoka und mit ihren erst 16 Jahren bereits Schwarzgurt-Trägerin Aline Erni aus Affoltern sowie Freeski-Fahrer Luca Schuler den Titel. Schuler, der wie Hintermann nicht an der Sportgala anwesend war, erwischte an den X-Games in Aspen ein rabenschwarzes Wochenende. Zuerst verpasste er den Finaleinzug. Dann stürzte er nach einem missratenen Sprung brutal und blieb mit einer Hirnerschütterung bewusstlos im Schnee liegen. Auch das ist Sport.

Ihre Sportart ist in verschiedensten Bereichen extrem anspruchsvoll. Sie brauchen Kraft, Kondition, Koordination, müssen aber auch sehr gelenkig sein und machen den Sport schon eine halbe Ewigkeit. Leidet da die Motivation manchmal? Weil ich den Klettersport leidenschaftlich gerne mag, muss ich mich nicht besonders motivieren; auch nicht nach all den Jahren und fürs Training. Wenn mal ein schlechter Tag kommt, lass ich das Training einfach mal aus. Denn man kann sich nicht immer nur pushen. Wieviele Stunden trainieren Sie durchschnittlich pro Woche? Etwa 25 Stunden, inklusive Dehnen.

Sind Sie Profi? Nein. Ich studiere neben dem Sport noch, bin aber bald damit fertig. Wobei ich anfügen möchte: Ich empfinde das nicht als Belastung, sondern mag die Abwechslung, neben dem Körper auch den Kopf zu fordern. Mein Traum wäre eine 30bis 40-Prozent-Stelle, die es mir erlaubt, weiterhin zu klettern. So kann ich mich in beiden Bereichen weiterentwickeln. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von Ueli Steck hören, der im Sommer 2015 innerhalb von nur 61 Tagen alle 82 4000er der Alpen bestiegen hat? Ueli ist für mich ein Motivator. Er ist wahnsinnig stark im Kopf und in der Disziplin. Disziplin habe auch ich, aber im Mentalen hapert es hin und wieder. Er zeigt ausserdem, zu welchen Leistungen unser Körper fähig ist – wenn man sich entsprechend vorbereitet hat. Ueli Steck ist auch schon 40. Sie sind erst 24, haben also noch etwas Zeit, um nervenstärker zu werden. Oder haben Sie sich eine Alterslimite gesetzt? Nein! Ich denke, ich werde Zeit meines Lebens klettern. Das ist das Schöne an diesem Sport. Nach der Aktivzeit kann man ihn weiterhin ausüben. Es ist stets aufs Neue ein Erlebnis, nach draussen zu gehen und einen Berg zu besteigen. Dazu braucht es keinen Leistungsdruck. Das ist auch so sehr befriedigend.

Petra Klingler und Urs Huber heissen auch diesmal die ausgezeichneten Säuliämtler Sportler. (Bild Martin Platter)

ansprechbar und kam angesichts des wuchtigen Aufpralls mit einer Gehirnerschütterung relativ glimpflich davon. «Solche Bilder sind sehr unschön», so Teamleader Mahler, «zum Glück geht es Luca einigermassen gut.» Unschön endete das Comeback von Elias Ambühl (5.). Der erfahrenste Schweizer Freeski-Professional erlitt bei seinem letzten Sprung des Tages womöglich erneut eine gravierende Knieverletzung. Zwölf Monate nach seinem Kreuzbandriss auf dem gleichen Kicker musste sich der Bündner in Aspen erneut im Krankenhaus untersuchen lassen. (pd.)

Fussball-Junioren messen sich in der Stigeli-Halle 33. Hallenturnier des FC Affoltern am kommenden Wochenende Bereits zum 33. Mal begrüsst der FCA viele Mannschaften aus dem Kanton Zürich und Umgebung, um sich mit ihnen zu messen und die Trainingserfolge der Winterpause zu prüfen. In insgesamt sechs Alterskategorien werden sich die Junioren von Freitag bis Sonntag messen und einen Sieger unter sich ausmachen. Die B-Junioren werden das Turnier am Freitagabend ab 19 Uhr eröffnet. Da dies die älteste Kategorie ist, kann man bei diesem Turnier die grösste spielerische Klasse erwarten. Am Samstag werden mit den E-, D- und C-Junioren insgesamt drei Turniere stattfinden. Bereits um 8 Uhr wird der Tag mit den E-Junioren eröffnet, aus welchem bis um zwölf Uhr ein Sieger hervorgehen wird. Nachmittags um 13 Uhr folgt das Turnier

Der Fussball-Nachwuchs in der Stigelihalle, Affoltern. (Bild zvg.) der D-Junioren bevor sich die C-Junioren ab 18.30 Uhr messen. Der Sonntag ist den Kleinsten gewidmet. Bei ihnen steht der Spass am Sport besonders im Vordergrund. Frühmorgens um 8.30 Uhr starten die F-Junioren, bevor sich die G-Junioren ab 14.30 Uhr mit Fussball vergnügen. Während des gesamten Wochenendes

heisst der FCA alle Besucher willkommen. Für das leibliche Wohl ist das Team der Festwirtschaft besorgt. (pd.) Freitag, 3. Februar, 19 bis 23.30 Uhr, B-Junioren. Samstag, 4. Februar, 8 bis 12 Uhr, E-Junioren; 13 bis 17.30 Uhr, D-Junioren; 18.30 bis 23 Uhr, C-Junioren. Sonntag, 5. Februar, 8.30 bis 13 Uhr, F-Junioren; 14.30 bis 17.30 Uhr, G-Junioren.

Heimturnier des HSV Säuliamt

«Anzeiger»: Urs Huber, Sie sind zum dritten Mal Säuliämtler Sportler des Jahres geworden. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie? Urs Huber: Für mich ist das sehr speziell, denn diese Wahlen waren bisher immer schwierig einzuschätzen wegen der erfolgreichen Konkurrenten aus anderen Sportarten. Es kommt darauf an, wie man in der Bevölkerung wahrgenommen wird, was man aber nur bedingt beeinflussen kann. Das macht den Award auch so speziell. Mich freut es, wenn ich merke, wie sich die Leute für meine Erfolge interessieren und sich mit mir freuen.

ich bereits Mitten in der Saisonvorbereitung.

Wie denken Sie, werden Sie von den Leuten wahrgenommen? Oha! Das ist schwierig zu sagen. Ich denke, ich übe eine Sportart aus, die viele andere selber auch machen. Deshalb können sie sich gut vorstellen, was ich leiste und ein Stück weit sich auch vergleichen und identifizieren. Das ist keine schlechte Ausgangslage für eine Publikumswahl.

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Sie haben im Vorfeld dieses Awards wenig Eigenwerbung in den sozialen Medien betrieben. Waren Sie sich so sicher, die Wahl wieder gewinnen zu können? Nein, sicher war ich nicht. Aber es wurde viel über mich berichtet, vor allem im «Anzeiger». Zudem bin

Kai Mahler, der im letzten November beim Mailänder City-Event auf der FIS-Tour erstmals nicht zu bezwingen war, bestätigte sein anhaltendes Formhoch. Einzig der verblüffende Engländer James Wood und Schwedens zweifacher Champion Henrik Harlaut wurden im wegen missratener Landungen mehrfach unterbro-

chenen und aufgeschobenen Final höher benotet als der bei seinem Debüt 2012 jüngste Medaillengewinner der X-Games-Geschichte. Der in Sheffield aufgewachsene Wood sorgte mit einem vierfach geschraubten «Switch Triple Cork» für die minimale Differenz zu seinen Gunsten. Überschattet wurde der Effort Mahlers vom schweren Crash seines Teamkollegen Luca Schuler. Der zu forsche Schweizer Meister schlug nach einem missglückten Trick nahezu ungebremst auf der eisigen Unterlage auf und verlor sofort das Bewusstsein. Schuler war nach einer ersten medizinischen Versorgung wieder

Erfahrungen sind Gold wert

Die Sports-Awards-Gewinner Petra Klingler und Urs Huber im Ku urzinterview Anzeiger: Petra Kingler, Sie haben den Säuliämtler Sports Award bereits zum neunten Mal gewonnen. Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für Sie? Petra Klingler: Für mich ist der Award enorm bedeutend, weil er in meiner Heimat verliehen wird und Leute aus meiner Umgebung für mich abstimmen. Es zeigt mir, dass meine Erfolge auch nach all den Jahren noch immer auf grosses Echo stossen. Diese Wertschätzung wiederum ist für mich eine Riesenmotivation, mich zu weiteren Spitzenleistungen zu pushen.

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Durchzogener Auftritt der Schweizer an den X Games Aspen

von martin platter

igentlich hätten es alle Nominierten verdient, den Titel des beliebtesten Säuliämtler Sportlers zu gewinnen. Doch im Sport gibt es eben nur einen Sieger, egal wie minutiös sich die restlichen Teilnehmer vorbereitet haben oder wie grausam das Pech zugeschlagen hat. Vielleicht deshalb ist der Sport so beliebt und in der Bevölkerung so breit verankert.

Dienstag, 31. Januar 2017

Wie sieht die aus? Zusammen mit meinem Teampartner Karl Platt möchte ich Mitte März unbedingt wieder den CapeEpic-Sieg. Nach einem zweiwöchigen Trainingslager auf Gran Canaria geht es am Samstag bereits nach Südafrika für weitere Trainingseinheiten und erste Rennen. ..........................................................

«Es wird schwierig, die Resultate der letzten Saison zu übertreffen.»

Welche weiteren Ziele haben Sie sich 2017 gesetzt? Es wird schwierig, die Resultate der letzten Saison zu übertreffen. Ich werde wieder mein Bestes geben und schauen, was dabei rauskommt. Wie sieht es aus mit Ihrem Ziel, Bikemarathon-Weltmeister zu werden? Das wird in diesem Jahr schwierig. Die WM-Strecke im deutschen Singen hält leider wenig topografische Herausforderungen parat, ist mir zu wenig technisch und zu wenig hart. Interviews Martin Platter

Am vergangenen Samstag fand in der Sporthalle Stigeli das Heimturnier der U13 des HSV Säuliamt statt. Nach der abgeschlossenen Hinrunde im alten Jahr wurden die Ämtler in eine neue Gruppe eingeteilt, was vier unbekannte Gegner bedeutete. Da auch noch einige Teammitglieder ihren Einsatz aus diversen Gründen abgesagt haben, konnte man von einer schwierigen Aufgabe ausgehen. Dass aber die frühe Anspielzeit um 10 Uhr dem Team nicht das Geringste ausmachte, zeigten die Spieler schnell. Mit grossem Spielwitz wurde der Gegner aus Bülach ausgespielt, in der Verteidigung der Gegenspieler festgemacht und mit einfachen Ballgewinnen der Ball im Tor des Gegners untergebracht. Das Gleiche nahm man sich für die zweite Partie vor, doch nach kurzer Zeit war dieser Vorsatz zunichtegemacht. Der HC Dietikon-Urdorf erwischte einen Blitzstart mit einer Führung von sieben Toren nach nicht mal zehn Minuten Spielzeit. Aufseiten des HSV liess man die Bälle durch die Finger gleiten, die Pässe gingen am Mitspielern manchmal meterweit vorbei und vor allem warf man diverse grosse Chancen an die Torumrandung. Dies zwang das Trainerduo Masset/Häuselmann zu ihrem einzigen erlaubten Time-Out des Spiels. Mit Auswechslungen und der Anweisung, das Spieltempo zu reduzieren, wollte man diesem Spiel noch die richtige

Richtung geben. Doch das zweite Tor für den HSV Säuliamt wurde erst in der 22. Minute erzielt, was bei einer Matchzeit von 30 Minuten schon nicht mehr aufholbar war. So konnte man dem Gegner aus Urdorf nur noch zum Schlussresultat von 14:5 gratulieren. Schuss aufs Tor in der Stigelihalle. (Bild zvg.) Nach einer klaren und aufbauenden Spielanalyse digkeit der Spieler entwickelte sich mit dem Team wollte man in der drit- leider kein temporeiches Spiel mehr ten Partie die Fehler korrigieren und und die Aktionen waren geprägt von dem namhaften Konkurrenten aus mangelnder Konzentration. Dank Zürich die Stirn bieten. GC Amicitia dem Torwart des HSV Säuliamt wurde Zürich konnte immer wieder mit diese Partie nicht vorschnell entschiezwei Toren vorlegen und wollte das den und blieb einigermassen ausgegliVorhaben der Ämtler vereiteln. Wie- chen. Zum Schluss musste man aber derum mittels Time-Out musste den der Müdigkeit Tribut zollen, was in eiSpielern in Erinnerung gerufen wer- nem Schlussresultat von 8:12 aus der den, welche Punkte zu beachten sei- Sicht der Ämtler endete. Die Abween. Das Team setzte dieses Mal die An- senheiten hatten nicht nur negative weisungen um und konnte so das Auswirkungen, sondern auch positiSpiel bis zur letzten Sekunde ausge- ve: Spieler wurden auf für sie ungeglichen gestalten. Durch einen Wurf wohnten Positionen eingesetzt und von der Mittellinie wäre fast noch ein mit neuen Aufgaben betraut. Für die Sieg gelungen, da aber der Ball bei Trainer war es sehr schön mitanzuseBeginn der Schlusssirene noch nicht hen, wie einige Spieler diese Herausvollständig über der Linie war, zählte forderung annahmen und mit kleinen Korrekturen die richtige Entscheidieses Tor nicht. Im letzten Duell musste man sich dung gefällt haben. Diese Erfahrunwieder einer Mannschaft von GC Ami- gen sind Gold wert für die Zukunft. citia Zürich stellen. Aufgrund der Mü- (pd.)


Veranstaltungen Winterschnittkurs Obstgarten «Rotenbirben» Unser Engagement mit Herz für «Mensch und Natur» Pflege und Schneiden von Hochstammbäumen, Theorie und Praxis. Samstag, 11., und 18. Februar. Kosten pro Kurstag inkl. Mittagessen Fr. 40.– Treffpunkt: Rütistrasse 5, 8906 Bonstetten Anmeldung: jeremy.notz@hotmail.com Bei Fragen: Telefon 079 468 62 70

HUDAKI

«Transkarpatische Volksmusik» Mittwoch, 1. Februar, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

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008 2017  

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