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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 8 I 169. Jahrgang I Freitag, 30. Januar 2015

Dorfwanderungen

Zentrumsgestaltung

Die Gemeinde Hausen unterstützt das Buch von René Marthaler und Martin Elmiger. > Seite 3

Der Gemeinderat Ottenbach hat seine Legislaturziele definiert. > Seite 5

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Wie weiter? Informationsveranstaltung über die Zukunft des «Seewadels» in Affoltern. > Seite 7

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Fernweh-Lieder Traditionelles «Chränzli» des Gesangsvereins Rifferswil mit frischem Wind. > Seite 9

Der «Whiskypass» wird entschärft Die Bauarbeiten zwischen Wettswil und Landikon beginnen am Montag Die auf letztes Jahr projektierte Sanierung kann nun in Angriff genommen werden. Der «Whiskypass» bleibt sieben Monate lang gesperrt. Lichtsignale sollen künftig sicherstellen, dass selbst Gelenkbusse um die engen Kurven kommen. Die drei Haarnadelkurven zwischen Wettswil und Landikon geniessen fast Kultstatus. Kaum ein Ämtler kennt den «Whiskypass» nicht – und viele wissen auch eine persönliche Geschichte zu diesem besonderen Strassenabschnitt zu erzählen. Weil zwischen Bonstetten und Wiedikon schon bald Gelenkbusse fahren sollen, muss der Engpass auf der Wettswilerstrasse entschärft werden. Das hätte bereits vor einem Jahr geschehen sollen, eine Einsprache bei der Submission verzögerte den Baustart damals jedoch.

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Alte Geschichten Stallikon: Von der ländlichen Abgeschiedenheit in den Sog der Stadt. > Seite 10

Regierungsräte in Affoltern Am politischen Morgenspaziergang vom Sonntag, 1. Februar, in Affoltern bietet sich Gelegenheit, mit den beiden Regierungsräten Markus Kägi und Ernst Stocker Markus Kägi. ins Gespräch zu kommen. Weiter werden Kägi und Stocker aus ihrer Arbeit erzählen und über die wichtigsten Aufgaben in der kommenden Legislatur 15-19 informieren. Ernst Stocker. ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen

Hier kann es eng werden: Die oberste der drei Haarnadelkurven, die den»Whiskypass» ausmachen. (Bild Thomas Stöckli) Lichtsignal vor jeder Haarnadelkurve Als markanteste Änderung wird es vor allen drei Haarnadelkurven ein Lichtsignal geben. Das ist nötig, weil die

künftig hier verkehrenden Gelenkbusse in den Kurven beide Fahrbahnen benötigen. Weiter sind umfangreiche Massnahmen zur Hangsicherung ge-

plant. Dazu wird teilweise die Strassengeometrie angepasst und der Belag muss erneuert werden. «Alle diese Massnahmen dienen zur Erhöhung

der Verkehrssicherheit», teilte das kantonale Tiefbauamt mit. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Aderlass für Rettung von Menschenleben Blutspenden im Kasinosaal Affoltern Zweimal im Jahr ruft der Samariterverein Affoltern dazu auf, Blut zu spenden. Dieser Aufforderung folgten am letzten Dienstag etwa 150 Personen und spendeten gut 70 Liter des kostbaren Saftes. Viele der Spender beteiligen sich regelmässig an der Blutspendeaktion, andere wiederum liessen sich am letzten Dienstagabend zum ersten Mal Blut entnehmen. Die Blutspendeaktion ist für den kleinen Samariterverein mit nur noch gut einem Dutzend Mitglieder eine eigentliche Herausforderung. Für die fachliche Unterstützung sorgt zwar der Blutspendedienst Zürich, die Orga-

Noch lodern die Flammen im Dachstock. (Bild H. van Reijn)

Ein Verletzter nach Brand in Hedingen Bei der Polizei und der Feuerwehr gingen am Dienstagnachmittag kurz vor 15 Uhr mehrere Meldungen ein, dass im Dorfkern von Hedingen ein Haus brenne. Als die aufgebotenen Hilfskräfte eintrafen, befand sich das unbe-

wohnte Gebäude bereits im Vollbrand. Ein 44-jähriger Mann erlitt an beiden Händen mittelschwere Verbrennungen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

nisation und Bereitstellung der Infrastruktur erfordert tatkräftige Unterstützung aller Vereinsmitglieder. Der Samariterverein Affoltern sucht aus diesem Grund dringend neue Mitglieder, welche bereit sind, einen kleinen Teil ihrer Freizeit einem sozialen Engagement zur Verfügung zu stellen. Für eine aktive Beteiligung sind keinerlei medizinische Kenntnisse erforderlich, die notwendige Ausbildung wird vereinsintern geleistet und ist auch im privaten Alltag äusserst wertvoll. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Im Säuliamt sollen Eiskletter-WM 33 Sirenen heulen mit Petra Klingler Wenn am kommenden Mittwoch, 4. Februar, ab 13.30 Uhr der jährliche landesweite Testlauf gestartet wird, sollen auch im Säuliamt 33 Sirenen den regelmässig auf- und absteigenden Heulton erklingen lassen. Nebst den 21 stationären sind Ämtler Feuerwehrleute nämlich mit zwölf mobilen Sirenen unterwegs, damit möglichst die ganze Bevölkerung den Alarm mitbekommt und das Radio einschaltet. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Am Wochenende finden in Rabenstein im italienischen Passeiertal die Weltmeisterschaften im Lead-Eisklettern statt. Zusätzlich wird auch noch ein Speed-Weltcup ausgetragen. Nach dem Podestplatz am Wochenende am Weltcup in Saas Fee zählt Petra Klingler aus Bonstetten im Lead zum erweiterten Favoritenkreis. Auf der Startliste sind aktuell über 100 Athletinnen und Athleten aus 18 Ländern. Aus der Schweiz sind neben Petra Klingler fünf Herren gemeldet.

500 05 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Politische Gemeinde Hausen am Albis Wahlen vom Sonntag, 8. März 2015

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

In der Gemeinde Hausen am Albis finden – nebst den eidgenössischen Vorlagen – folgende kommunalen Wahlen statt:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

• Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018, 1. Wahlgang • Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021, 1. Wahlgang

Erneuerungswahl In der Gemeinde Aeugst am Albis findet am Sonntag, 8. März 2015, die folgende Erneuerungswahl statt: Friedensrichter der Gemeinde Aeugst am Albis für die Amtsdauer 2015 bis 2021 Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind • das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 • das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob der Wahlzettel vorhanden ist. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung bis spätestens Freitagvormittag (6. März 2015) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechtes, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hedingen, Obfelden und Ottenbach

Stille Wahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2015 bis 2019 Nach der Wahlausschreibung vom 14. Oktober 2014 sind innert der gesetzlichen Frist zwei Wahlvorschläge eingereicht und publiziert worden: Frick Markus, 1971, El. Ing. HTL, Gerbiweg 16, 8910 Affoltern am Albis (bisher) Bollier Mauritius, 1962, Maschinen Ing. HTL, Arnistrasse 23a, 8908 Hedingen

(neu)

Innert der Frist von 7 Tagen, d. h. bis 12. Dezember 2014, sind keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht worden. Gestützt auf § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) werden Markus Frick und Mauritius Bollier als Mitglieder der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich für gewählt erklärt.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Aeugst am Albis

Affoltern am Albis, 30. Januar 2015 Kreiswahlvorsteherschaft Affoltern am Albis

Strassensperrung Wegen Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitung ist die Gartenstrasse, zwischen Zürichstrasse und Luckenhölzliweg, ab 16. Februar 2015 für ca. 6 Monate für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Fussgänger ist der Durchgang jederzeit gewährleistet. Die Anwohnerinnen und Anwohner im Baustellenbereich werden über ihre Zufahrtsmöglichkeiten informiert. Die entsprechenden Signalisationen und Umleitungen sind zu beachten.

Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Dienstag, 3. Februar 2015, von

Spinner, Hans Jakob geboren am 19. Januar 1931, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Breitenstrasse 21, verstorben am 25. Januar 2015. Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis und sind bemüht, die Behinderungen auf das notwendige Minimum zu beschränken.

Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis, 30. Januar 2015

Heusi-Kyburz, Verena

Tiefbauabteilung Affoltem am Albis

geb. 18. Dezember 1920, von Urdorf ZH und Schleitheim SH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 33, Witwe des Heusi-Kyburz Albert Johann.

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Obfelden Am 23. Januar 2015 ist in Obfelden ZH gestorben:

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, Trauergottesdienst am Dienstag, 3. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

Gemäss Gemeindeordnung der politischen Gemeinde wird für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege und für die Erneuerungswahl des Friedensrichters/der Friedensrichterin ein leerer Wahlzettel verwendet. Gemäss Gesetz über die politischen Rechte dient die Abgabe eines Beiblatts (mit alphabetischer Auflistung der Kandidaten) zu den Wahlunterlagen als Hilfe für die Stimmberechtigten. Damit soll das Ausfüllen der Wahlzettel erleichtert werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimm- und Wahlrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Hausen am Albis, 30. Januar 2015

Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all das Schöne mit dir wird stets in uns lebendig sein.

Nach einem langen reich erfüllten Leben bist du mein geliebter Mann, unser lieber Papi, Opi, Ur-Opi und Bruder

Hans Jakob Spinner-Kläy 19. Januar 1931 – 25. Januar 2015

kurz nach deinem 84. Geburtstag im Beisein deiner Familie friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften und nehmen in Liebe und Trauer Abschied. Erika Spinner-Kläy Lis und Rolf Rohner-Spinner Patrick Rohner mit Luca und Laura Viteritti-Rohner Simone und Karsten Roller mit Marc und Till Ingrid Kunz-Spinner Christian Kunz, Michael Kunz und Stefanie Kunz Peter Spinner Monika Schnüriger-Spinner und Edwin Sidler Roni und Nina Bendixen-Schnüriger mit Moritz Marco Schnüriger Deine Geschwister, Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet am Dienstag, 3. Februar 2015, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man der Sternschnuppe, Postkonto 80-20400-1, oder des Kinderspitals Zürich, Postkonto 87-51900-2. Traueradresse: Erika Spinner-Kläy, Breitenstrasse 21, 8914 Aeugst am Albis

Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus

Traurig und berührt nehmen wir Abschied von unserem Mami, unserer Schwiegermutter, unserem Gross- und Urgrossmami

Gemeinderat Hausen am Albis

Vreni Heusi-Kyburz 18. Dezember 1920 – 23. Januar 2015

Gemeinderat und Landumlegungsgenossenschaft Die Gemeindeversammlung Stallikon hat am 8. Juni 2011 auf Antrag der zuständigen Organe der Landumlegungsgenossenschaft und der Wegunterhaltsgenossenschaft Stallikon die Meliorationsanlagen (Genossenschaftswege und Drainagen) zu Eigentum und Unterhalt übernommen. Zur Sicherstellung des sachgerechten Unterhalts der übernommenen Meliorationsanlagen hat der Gemeinderat mit Beschluss Nr. 218 vom 13. November 2012 gestützt auf die §§ 49 ff und 100 ff Landwirtschaftsgesetz (LG, LS 910.1) eine Unterhaltsordnung für die Meliorationsanlagen erlassen. Der Beschluss, die Verordnung sowie der zugehörige Plan M 1:5000 liegen während 30 Tagen auf der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel: Gegen den Beschluss des Gemeinderates und die Unterhaltsordnung kann innert 30 Tagen, ab Publikation gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat begründete Anträge zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Stallikon, 30. Januar 2015 Gemeinderat Stallikon

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Erfüllt von ihrem reichen Leben durfte sie nach würdevoll ertragener Krankheit zuhause einschlafen. «Du lebst in unseren Herzen weiter!»

In Liebe und Dankbarkeit: Peter Heusi-Troller und Brigitta Troller Heusi Markus und Amanda Heusi-Joubert mit Aleyna Stefan und Barbara Heusi mit Olivia und Sophia Christina und Toni Vogel-Heusi Nicole und Stefan Niederhäuser mit Laurine Andreas Vogel und Leïla M’Barek Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, Trauergottesdienst am Dienstag, 3. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Familie Christina und Toni Vogel-Heusi, Postfach, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Januar 2015

Altes Flarzhaus in Hedingen vollständig zerstört Grosseinsatz der Feuerwehren Hedingen und Affoltern an der Zürcherstrasse

Die Feuerwehren bekämpften den Vollbrand von allen Seiten. (Bild: Martin Mullis)

In Hedingen wurde am Dienstagnachmittag ein Altbau hinter dem Restaurant Krone durch einen Brand praktisch vollständig zerstört. Ein Mann wurde an beiden Händen verletzt.

nach 15 Uhr eintrafen, befand sich das Gebäude in Vollbrand. Die Zürcherstrasse musste wegen den Löscharbeiten für mehr als eine Stunde für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Als die Feuerwehr Hedingen sowie die Stützpunktfeuerwehr Affoltern kurz

Ein Teil des unbewohnten Hauses wurde noch als Werkstatt und Lager ge-

Verbrennungen an beiden Händen

nutzt. Wie der Mediendienst der Kantonspolizei Zürich mitteilt, erlitt ein Hausbenutzer bei Löschversuchen mittelschwere Verbrennungen an beiden Händen. Der 44-jährige Mann musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ein weiterer Mann wurde durch die Rettungssanitäter vor Ort wegen Verdachts auf Rauchvergiftung untersucht, er ist jedoch wohlauf.

Die Feuerwehr konnte den Brand bald unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Die Suche nach letzten Glutnestern im Altbau dauerte allerdings bis in die Nacht auf Mittwoch an. Die Brandursache war am Mittwoch noch nicht bekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kapo untersucht. (mm/tst.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 30. Januar, feiert Carmen Brunelli ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau wünscht der unternehmungslustigen Jubilarin ein schönes Fest, weiterhin gute Gesundheit und Freude an Haus und Garten.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 31. Januar, feiert Domenica D’Andrea-Dello Jacone in Affoltern den 85. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich zum Ehrentag und wünschen ein schönes Fest.

Zum 90. Geburtstag Ebenfalls morgen Samstag, 31. Januar, feiert Otto Vogel seinen 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem rüstigen Jubilaren herzlich und wünscht ihm alles Gute und viele heitere Ausflüge mit der Wandergruppe. anzeige

Buch «Dorfwanderung in Hausen am Albis» wird mitfinanziert

Radio einschalten, wenn die Sirene heult Wie jeden ersten Mittwoch im Februar wird auch dieses Jahr schweizweit der «Allgemeine Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton, zu hören sein. Während die Auslösung für den Sirenenalarm bisher über Telekom-Leitungen erfolgten, läuft sie mittlerweile übers Handynetz GSM. Auf Kostenseite fallen dadurch die Fixanschluss-Gebühren weg. «Es ist eher etwas günstiger geworden», bestätigt Hans Peter Krieg von der ZSO Albis. Allerdings sei auch die Störungsanfälligkeit höher, schiebt er nach. Entsprechend habe es schon den einen oder anderen Fehlalarm gegeben. Beim Sirenentest wird die Funktionsbereitschaft der schweizweit rund 7800 Sirenen geprüft, mit denen die Bevölkerung bei drohender Gefahr alarmiert wird. 21 stationäre Sirenen sind über das Bezirksgebiet verteilt – und zwar so, dass ihr Schall möglichst alle Bewohner erreicht. «Das grösste Problem haben wir in Obfelden», sagt Krieg. Die Moränen des Reussgletschers stehen dort den Schallwellen vielerorts im Weg. So hört man etwa an der Reuss nichts von der Obfelder Sirene, die sich auf dem Schulhaus Kirchfeld befindet. Das soll 2017 behoben werden, so Hans Peter Krieg. Mit zwölf mobilen Sirenen – diese lassen sich mit Saugnäpfen schnell aufs Autodach montieren – decken die Ämtler Feuerwehren jene Gebiete ab, die nicht in Hörweite der stationären Anlagen liegen. Das sei eine Vereinbarung zwischen den drei beteiligten Organisationen, erklärt Krieg: «Die Kapo sagt wann, der Zivilschutz stellt die Infrastruktur und die Feuerwehr rückt aus.» Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. (tst.) Weitere Infos unter www.sirenentest.ch oder www.sirenenalarm.ch sowie im Teletext auf Seite 662 der SRG-Sender.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Auf diversen vom Verschönerungsverein Hausen durchgeführten Wanderungen der Gemeindegrenze entlang, auf Dorfrundgängen und -wanderungen wurde festgestellt, dass enorm viel Wissen über die Gemeinde vorhanden ist. Die Wanderungen vermitteln der Bevölkerung ausführliches und interessantes Wissen über Hausen am Albis. Der Gemeinderat stimmte der Mitfinanzierung des Buches «Dorfwanderung in Hausen am Albis» von René Marthaler und Martin Elmiger über den Heinrich-Hägi-Fonds zu.

Fahrverbot Chileweg und Parkierungseinschränkungen Parkplatz Friedhof Der Friedhof und die Sportanlagen «Jonentäli» sind gemeinsam durch die Weidstrasse erschlossen. Den Sportplatzbesuchern steht grundsätzlich der Parkplatz «Chratz» zur Verfügung. Damit die Zufahrt für die Notfahrzeuge, Güterumschlag für den Sportplatz sowie die Zufahrt zum Friedhof freigehalten werden kann, beantragt der Gemeinderat bei der Kantonspolizei, die Weidstrasse ab dem Chileweg mit einem Fahrverbot für Motorfahrzeuge zu versehen. Für den Friedhof steht am Ende der Weidstrasse ein Parkplatz für zehn Personenwagen zur Verfügung. Dieser wird vermehrt durch die Benutzer der Sportanlage «Jonentäli» belegt, was

mangels Parkplätzen häufig zu Reklamationen durch die Friedhofbesucher führte. Damit die Parkplätze für die Besucher beim Friedhofparkplatz freigehalten werden können, beantragt der Gemeinderat beim Bezirksgericht Affoltern, ein richterlich verfügtes Parkverbot von Fahrzeugen aller Art zu erlassen. Als Berechtigte gelten einzig die Friedhofbesucher während einer maximalen Parkzeit von 4 Stunden.

Jugendförderungsbeitrag 2015 Auf Antrag der Kinder- und Jugendkommission bewilligte der Gemeinderat einen Jugendförderungsbeitrag zu Lasten des Jugendfonds für den Turnverein, Tennisclub und Fussballclub Hausen am Albis.

Gastgewerbe Folgende Patente für Gastwirtschaften mit Alkoholausschank wurden erteilt an: Sabine Weisbrod, Hausen am Albis, für das Weisbrod-Café, Hausen.

Sportanlage Jonentäli, Reglement für die Benutzung der Sportanlage Das bisherige Reglement für die Benutzung der Sportanlage Jonentäli ist seit dem 26. März 1986 in Kraft. Mit den neu erstellten Anlagen (Gardero-

bengebäude und Sportplatz) überarbeitete die Sportplatzkommission das Reglement. Die Sekundarschule Hausen am Albis und der Gemeinderat Hausen am Albis verabschiedeten das Reglement für die Benutzung der Sportanlage Jonentäli, welches per 1. Januar 2015 in Kraft trat.

Baubewilligungen Baubewilligungen wurden erteilt an: Weisbrod-Zürrer AG und Baugenossenschaft SILU, für die Überbauung Törlenmatt und Abbruch/Neubau Albisstrasse 3, Kat. Nrn. 3689, 3690 und 2692.

Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung und das Betreibungs- und Gemeindeammannamt bleiben am Fasnachtsmontag, 23. Februar 2015 geschlossen.

Dienstjubiläum Am 1. Februar 2015 feiert Claudia Stutz, Mitarbeiterin der Einwohnerkontrolle, ihr Dienstjubiläum. Der Gemeinderat gratuliert Claudia Stutz zu ihren 15 Jahren «im Dienste aller», bedankt sich für ihren kompetenten und hilfsbereiten Einsatz in dieser Zeit und wünscht ihr weiterhin viel Freude und Elan bei ihrer täglichen Arbeit. (Bo.)

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Mit Saugnäpfen können die mobilen Sirenen auf dem Dach der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge montiert werden. (Archivbild) anzeige


Liegenschaften Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Vinzenz Erath

DANKSAGUNG Ihr habt mit ihm gelacht und euch gefreut, als er noch lebte. Ihr habt mit uns geweint und uns getröstet, als er von uns gegangen war. Ihr habt uns auf vielfältige Weise eure Anteilnahme bekundet und damit gezeigt, dass ihr ihn gemocht habt. Dafür danken wir von ganzem Herzen.

Peter Leuenberger-Kirchhofer Besonders danken möchten wir: – Frau Dr. Sivickiene für die ärztliche Betreuung – Dem Spitex-Team Wettswil-Bonstetten für die liebevolle Unterstützung und Betreuung – Dem Personal vom Spital Affoltern für den mitfühlenden und fürsorglichen Beistand in den letzten Stunden – Herrn Pfarrer Matthias Ruff für die tröstenden Worte an der Beisetzung

Verkäufe

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Transporte AG

Umzüge

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Maschwanden

Im Januar 2015

Die Trauerfamilie

Bauherrschaft: Woger-Lampart Kurt und Yvonne, Sagiweg 15, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Erstellen eines Steinzauns mit Steinkörben und Granit-Stelen auf dem Grundstück vom Wohnhaus Sagiweg 15 (Vers.-Nr. 340), Kat.Nr. 1098, Kernzone

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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Januar 2015

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Gemeinderat hat Legislaturziele definiert Aktuelles aus der Ratsstube Ottenbach ................................................... von ursula spillmann, gemeindeschreiberin a.i. An seiner Klausurtagung von Anfang November 2014 befasste sich der Gemeinderat mit diversen Themen und strategischen Zielen. Dabei wurden folgende Legislaturziele definiert: – Zentrumsgestaltung; Ausarbeitung Varianten für Strassenführung, Gesundheitszentrum und Werkgebäude – Ottenbach 2030; Entwicklung einer langfristigen Perspektive für die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung – Finanzen; Einführung eines Bau- und Finanzplanes mit 5-Jahreshorizont – Bauliche Dorfentwicklung; Teilrevision BZO – Tiefbau und Werke; Anlagerückbau ARA und Erneuerung Beläge Friedhof – Lebensqualität; diverse Massnahmen – Energie; Bildung einer Energiekommission – Reglemente und Verordnungen; Überprüfung auf Aktualität, Polizeiverordnung soll im Juni 2015 der Gemeindeversammlung vorgelegt werden.

Neue Energiekommission - Mitglieder gesucht Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und verbessern die Lebensqualität sowie die Umweltsituation. Sie geben Impulse für die lokale Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze. Das Knonauer Amt hat das Projekt «Energie Region Knonauer Amt» lanciert und sich dabei zum Ziel

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

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gesetzt, bis ins Jahr 2050 so weit als möglich energieautark zu sein. Konkret sollen der gesamte Wärmeverbrauch und mindestens 20% des Stromverbrauchs regional produziert werden. Wesentliche Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele sind der verstärkte Einsatz von regionalen, erneuerbaren Energieträgern sowie die umfassende und zielgerichtete Förderung der Energieeffizienz, beide möglichst unter Ausnützung des vorhandenen regionalen Potenzials. Die Gemeinde Ottenbach hat sich bei sämtlichen von der Energieregion lancierten Projekten beteiligt. Dazu gehören energiepolitische Bestandesaufnahme, Regionaler Energieplan Knonauer Amt, Unterstützung der regionalen Energieberatung sowie Erstellen eines Solarkatasters der Region Knonauer Amt. Die in diesen Projekten gewonnenen Erkenntnisse, die erarbeiteten Unterlagen und vorgeschlagenen Massnahmen zur Optimierung des bestehenden energie- und klimapolitischen Handlungsspielraums der Gemeinden sollen in nächster Zeit konkret angegangen und die Bevölkerung darüber informiert werden. Für diese Aufgaben beschloss der Gemeinderat, eine Energiekommission im Sinne einer Kommission ohne selbstständige Verwaltungsbefugnisse einzusetzen. Die Kommission soll maximal sechs Mitglieder zählen und ist der Hochbaukommission angegliedert. Personen, welche sich für eine Mitarbeit in dieser neuen Energiekommission interessieren, melden sich bitte bei der Gemeindepräsidentin und Hochbauvorsteherin Gabriela Noser Fanger, E-Mail g.noser@ottenbach.ch. Sie steht auch bei Fragen gerne zur Verfügung.

Ferner hat der Gemeinderat ...

Die Zentrumsgestaltung ist ein Legislaturziel des Gemeinderats Ottenbach. (Archivbild)

Angebotskonzept von PostAuto Region Zürich ab Dezember 2015 Anfang Oktober 2014 präsentierte PostAuto Region Zürich die Pläne des Angebotskonzepts für die nächste Fahrplanperiode ab Dezember 2015. In Bezug auf die Postautolinie Nr. 212, welche heute von Affoltern am Albis via Rickenbach nach Ottenbach und wieder retour führt, muss befürchtet werden, dass diese aufgehoben und Rickenbach damit nicht mehr mit einem Postauto bedient werden wird. Der Gemeinderat teilte der PostAuto Schweiz AG als zuständiges Transportunternehmen bereits mit, dass er mit der Aufhebung der Line Nr. 212 nicht einverstanden ist und die Beibehaltung dieser Linie im heutigen Rahmen wünscht. Im Frühjahr 2015 werden die Fahrpläne zur Vernehmlassung aufliegen. Der Gemeinderat hofft, seine Eingabe kann bereits dann berücksichtigt werden.

Gemeindeversammlungen Natur- und Landschaftsschutzkommission Für die Amtsdauer 2014 bis 2018 hat der Gemeinderat die Mitglieder der Natur- und Landschaftsschutzkommission KNL gewählt. Dies sind: Fritz Schumacher, Ackerbaustellenleiter, Thomas Weber und Kurt Schlegel. Der Gemeinderat dankt den Mitgliedern der KNL bestens für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in der Gemeinde. Ein Sitz in der KNL ist noch vakant. Interessierte melden sich bitte beim Vorsitzenden, Gemeinderat Peter Weis, E-Mail p.weis@ottenbach.ch.

Behördensprechstunde Seit diesem Jahr bietet der Gemeinderat alle zwei Monate am Donnerstagabend, zwischen 17.00 und 18.30 Uhr eine Behördensprechstunde an. An diesen Daten stehen die Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger sowie ein weiteres Gemeinderatsmitglied für Anliegen und Fragen zur Verfügung. Die nächsten Daten sind am Donnerstag, 12. März 2015, Präsidentin und Gemeinderat Peter Weis, sowie am Donnerstag, 7. Mai 2015, Präsidentin und Gemeinderat Salomon Schneider. Sämtliche Daten sind auf der Homepage der Gemeinde Ottenbach www.ottenbach.ch veröffentlicht.

Die Budgetgemeindeversammlung vom 10. Dezember 2014, an welcher 49 stimmberechtigte Personen teilnahmen, genehmigte alle Geschäfte der Politischen Gemeinde. So sind der Voranschlag 2015 sowie die Einbürgerungen von Markus Lehnert mit seinen beiden Töchtern Leonie und Lucie sowie von Hildegard Liebhart einstimmig genehmigt worden. Im Jahr 2015 finden die Gemeindeversammlungen an folgenden Daten statt: 11. Juni 2015, Rechnungsgemeindeversammlung; 10. Dezember 2015, Budgetgemeindeversammlung.

Neuerungen im Einbürgerungsverfahren Auf den 1. Januar 2015 sind Änderungen der kantonalen Bürgerrechtsverordnung BüV in Kraft getreten. Neu sind die Anforderungen an die Sprachkenntnisse definiert und es werden generell Sprachprüfungen durchgeführt. Diese Sprachprüfungen haben durch unabhängige Fachleute zu erfolgen. Die Anbieter werden durch die Gemeinde vorgegeben. Der Gemeinderat beschloss, dass Einbürgerungskandidaten in Ottenbach, welche die Sprachprüfung zu bestehen haben, diese beim Berufsbildungszentrum Dietikon absolvieren werden.

Mit Wirkung ab 1. Januar 2015 hat der Gemeinderat auch die Gebühren im Einbürgerungsverfahren festgesetzt. Diese betragen für Einzelpersonen Fr. 500.-- (Ausländer mit Aufnahmepflicht), Fr. 750.-- (Ausländer ohne Aufnahmepflicht) und Fr. 200.-- bei Schweizern. Personen unter 25 Jahren erhalten eine Ermässigung von 50 % und für Familien/Ehepaare ist die Gebühr um 50 % höher angesetzt worden. Zu diesen Gebühren kommen noch die Kosten für die Deutschprüfung von 120 Franken hinzu.

Alkohol- und Tabaktestkäufe Im November 2014 fanden Alkoholund Tabaktestkäufe in drei Betrieben in Ottenbach statt. Diese Testkäufe wurden durch das Blaue Kreuz durchgeführt und durch den Gemeinderat gutgeheissen. Getestet wurde, ob sich das Personal an die Vorschriften in Bezug auf das Mindestalter für den Verkauf von Bier, Spirituosen und Tabak hält. Das Resultat zeigt, dass in zwei Betrieben weder Alkohol noch Tabak an Minderjährige verkauft wurde. Ein Betrieb hielt sich leider nicht an die gesetzlichen Vorgaben.

Unrat und Vandalismus im Wald Anfang Dezember 2014 ist die Familienfeuerstelle im Ottenbacher Wald in Mitleidenschaft gezogen worden. So wurde der von Kindern gestaltete und genutzte «Indianerpfahl» umgeworfen und angezündet und der Brunnen wurde mit leeren Bierflaschen und div. Dosen gefüllt. Im «Anzeiger» vom 5. Dezember 2014 verfasste Käthy Bättig einen Leserbrief dazu und Fotos wurden abgedruckt. Der Gemeinderat dankt der Leserbriefschreiberin für ihren Beitrag und verurteilt solchen Vandalismus aufs Schärfste. Es wird nicht toleriert, dass Einrichtungen oder Mobiliar, welches der Öffentlichkeit und somit allen zur Verfügung stehen soll, durch Vandalen zerstört wird.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Hans Roth, Unterer Lätten 7, Ottenbach, Neubau Wintergarten auf Kat.-Nr. 1098, Unterer Lätten 7; Silvio Gut, Unterer Lätten 5, Ottenbach, Ab-

– ... diverse Kostengutsprachen für Fürsorgeleistungen genehmigt. – Grundstückgewinnsteuern im Gesamtbetrag von Fr. 7542.50 veranlagt. – Landabtretungen von insgesamt 2670 m² bewilligt, vorwiegend Wegflächen auf Gemeindegebiet von Merenschwand, für die Erstellung des Radwegs Ottenbach–Birri. – der Weiterführung der Mobilen Jugendarbeit zusammen mit der Gemeinde Obfelden zugestimmt. – die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Affoltern am Albis im zustimmenden Sinn zur Kenntnis genommen. Als Nachbargemeinde ist Ottenbach zur freigestellten Mitwirkung eingeladen worden und hat die Revisionsunterlagen erhalten. – die Gebühren des Lebensmittelinspektorats Ottenbach per 1. Januar 2015 festgesetzt. Für gebührenpflichtige Leistungen werden 190 Franken für die erste angebrochene Stunde und für jede zusätzliche angebrochene Halbstunde 100 Franken verlangt. Dazu kommt eine Wegpauschale von Fr. 70.--. – beschlossen, auf Gesuch hin folgende finanzielle Beiträge zu leisten: • Hälftige Kostenübernahme des Samichlaus-Anlasses vom 6. Dezember 2014, organisiert vom Elternrat Ottenbach, im Betrag von max. Fr. 400.-• Beitrag von Fr. 200.-- an das Rüsstaler Fasnachtsschiessen 2015 des Feldschützenvereins Ottenbach • Kostenübernahme des Apéros anlässlich der GV des Zürcher/Schaffhauser Nationalturnverbandes am 10. Januar 2015 in Ottenbach, im Betrag von maximal Fr. 250.-• Beitrag von Fr. 100.-- an den TV Lunkhofen an die Volleyballsaison 2014/2015 • Beitrag von Fr. 250.-- an die Säuliämtler Nacht des Sports am 30. Januar 2015 der IG Säuliämtler Sports Awards. (SpU)

bruch Schopf Assek.-Nr. 290 und Neubau Garage auf Kat.-Nr. 106, Stüdlerstrasse 7a. Daneben erteilte die Hochbaukommission Baufreigaben für kleinere Vorhaben im Anzeigeverfahren. Die Mobilfunkanlage von Sunrise an der Muristrasse 3 wurde geprüft und die nötigen Messungen sind vorgenommen worden. Weil der Anlagegrenzwert an einem Messort überschritten wurde, ist die Herabsetzung der Sendeleistung beantragt worden, welche der Gemeinderat durch die Bewilligung des neuen angepassten Standortdatenblattes bewilligte.


«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Januar 2015

«Whiskypass» bis Ende August zu Die Bauarbeiten laufen in drei Etappen Die Bauarbeiten am «Whiskypass» beginnen am Montag, 2. Februar. In der ersten Phase sind Erdbauarbeiten und Hangsicherung vorgesehen. Dazu wird bis Sonntag, 22. März, die Strasse für den Individualverkehr komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Moosstrasse nach Birmensdorf, Landikon. Die Durchfahrt für den öV ist möglich, es muss jedoch mit Wartezeiten gerechnet werden. Vom Montag, 23. März, bis Sonntag, 9. August, werden die Fahrbahngeometrie angepasst sowie Fahrbahn und Deckbelag erneuert. In dieser Zeit ist die Strecke nicht nur für den Individualverkehr, sondern auch für den öV gesperrt. Die Postauto-Linie 220 verkehrt vom Bahnhof BonstettenWettswil via Moos- und Luzernerstrasse, Birmensdorf und Landikon nach Zürich bzw. umgekehrt. Es gilt, die entsprechenden Aushänge an den Bushaltestellen zu beachten. In der dritten Phase erfolgen schliesslich von Montag, 10. August, bis Montag, 31. August, die Fertigstellungsarbeiten. Die Durchfahrt wird dann für den öV bereits wieder möglich sein. Für den Ausbau mussten bereits einige Quadratmeter Wald weichen. Ein Teil davon wird später an Ort und Stelle wieder aufgeforstet, der andere Teil wird mit einem Wäldchen in Urdorf ersetzt. (tst.)

Öffentliche Informationsveranstaltung mit Referaten, Podium und Diskussion am Montagabend, 9. Februar, im Kasinosaal Affoltern. Für ältere Menschen und deren Angehörige ist Betreuung und Pflege in der gewohnten Umgebung ein grosser Wunsch. Nur ist es leider oft schwierig, dies im benötigten Umfang und bezahlbar zu realisieren. Wie soll die Pflege der Liebsten aussehen? Benötigt man eine spezielle Wohnung oder sogar einen Pflegeplatz? Diese Themen beschäftigen nicht nur den Gemeinderat Affoltern, sondern auch die übrigen Bezirksgemeinden. Zumal sich gezeigt hat, dass das «Haus zum Seewadel», das Alterszentrum der Gemeinde Affoltern, rückgebaut und eine Ersatzlösung gefunden werden muss.

Breite, öffentliche Meinungsbildung

Der Verkehr wird über die Moosstrasse nach Birmensdorf umgeleitet. (Bild zvg.)

Hochspannungsleitung nach Obfelden Planungsgebiet für 380-kV-Leitung festgelegt

Rund 17 Kilometer lang ist die 220kV-Leitung zwischen dem Unterwerk Niederwil (AG) und dem Unterwerk Obfelden (ZH). Nun soll die Leitung auf 380 kV ausgebaut werden. Die projektierte Leitung ist Teil des Netzbauprogrammes von Beznau bis Mettlen und sorgt dafür, auf regionaler Ebene die Energieversorgung der Verbraucherzentren in den Regionen Aargau West (via Unterwerke Birr, Rupperswil, Oftringen), Zürich Nord (via Unterwerke Niederwil, Regensdorf, Auwiesen) und linkes Zürichseeufer/Zug (via Unterwerke Obfelden, Altgass, Thalwil) nachhaltig zu verbessern und zu sichern.

Planungsgebiet im Reusstal festgelegt Die vom Bundesamt für Energie eingesetzte Begleitgruppe, bestehend aus Vertretern aus Behörden und Umweltverbänden, hat im Hinblick auf die Festsetzung eines Planungsgebietes sieben Teilräume auf ihre Eignung geprüft. Im Anschluss an eine Begehung in der Region empfiehlt die Begleitgruppe dem federführenden Bundesamt für Energie, das Reusstal als Planungsgebiet zu beantragen. Im vorgeschlagenen Planungsgebiet sei eine Bündelung mit bestehenden elektrischen Leitungen und anderen bedeutenden Versorgungs- und Verkehrsinfrastrukturen möglich, begründet die Begleitgruppe. Ein Leitungsabschnitt westlich von Bremgarten ist zudem bereits für die Spannungserhöhung von 220 kV auf 380 kV vorbereitet. Aufgrund der Lage der Unterwerke ist eine Querung der Reuss im BLN-Objekt «Reusslandschaft» unvermeidlich.

Haus zum Seewadel: Wie sieht Zukunft aus? Info-Veranstaltung im Kasinosaal Affoltern

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Die bestehende 220-kV-Leitung zwischen dem Unterwerk Niederwil (AG) und dem Unterwerk Obfelden soll durch eine 380-kVLeitung ersetzt werden. Am 24. Februar wird die Öffentlichkeit in Bremgarten informiert.

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Die Begleitgruppe hat die Prüfung einer Verkabelung der Reussquerung sowie die Bündelung von parallel geführten Leitungen niederer Spannung ausdrücklich als Auftrag für den weiteren Sachplanungsprozess festgehalten. Mit dem vorgeschlagenen Planungsgebiet wird die zweiseitige Anspeisung des Unterwerks Obfelden aufrechterhalten. Zudem besteht die Möglichkeit, die Verbindung zu einem späteren Zeitpunkt mit einem zweiten Strang zu verstärken. Die Auswahl anderer Teilräume hätte eine einseitige Anspeisung des Unterwerks zur Folge, was die Versorgungssicherheit eines strategisch wichtigen Knotenpunktes beeinträchtigen würde. Bis im dritten Quartal 2015 wird das durch die Begleitgruppe empfohlene Planungsgebiet unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen aus dem Mitwirkungsverfahren dem Bundesrat gleichzeitig mit der Anpassung des Richtplanes durch den Grossen Rat des Kantons Aargau zum Beschluss vorgelegt. Bei einem optimalen Verlauf ohne Weiterzug an die Gerichte rechnet Swissgrid mit einer Inbetriebnahme der 380-kV-Höchstspannungsleitung bis ins Jahr 2022.

Info-Veranstaltung in Bremgarten Der geplante Ausbau bzw. Ersatz der bestehenden 220-kV-Leitung zwischen Niederwil und Obfelden erfordert eine Anpassung des Sachplans Übertragungsleitungen (SÜL) des Bundes und parallel dazu eine Anpassung des Richtplans des Kantons Aargau. Das festgesetzte Planungsgebiet wird entsprechend bis zum 25. April öffentlich aufgelegt. Im Kanton Zürich besteht aufgrund des festzusetzenden Planungsgebiets kein Anpassungsbedarf des kantonalen Richtplans. Das Bundesamt für Energie, die Kantone Aargau und Zürich und Swissgrid informieren anlässlich einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 24. Februar ab 18 Uhr im Zeughaussaal in Bremgarten über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen. (pd.)

Der Gemeinderat Affoltern am Albis veranstaltet mit Fachleuten, Betroffenen und möglichst vielen interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern aus der Gemeinde und aus dem Bezirk eine öffentliche Informationsveran-

staltung mit Referaten, Podium und Diskussion am Montag, 9. Februar, um 19.30 Uhr, im Kasinosaal Affoltern. Sie ist der Beginn einer breiten, öffentlichen Meinungsbildung. Nach einleitenden Referaten von Gemeinderat Martin Gallusser und Susanna Fassbind, Beraterin für Altersfragen, diskutieren auf dem Podium Martin Gallusser (Sozialvorstand, Gemeinderat Affoltern), Rosmarie Kälbling (Einwohnerin Gemeinde Affoltern), Dr. med. Roland Kunz (Chefarzt/Geriater Spital Affoltern), Franziska Marty (Gesundheitsvorsteherin, Gemeinderat Obfelden), Monica Weber (Leiterin Pflege, Haus zum Seewadel) und Joëlle Zimmerli (Soziologin und Planerin FSU, Zimraum Raum + Gesellschaft).

Gemäss den Vorstellungen der Bevölkerung weiter planen Ziel ist es, die gegenwärtige Situation aufzuzeigen und mögliche Modelle von Betreuung und Pflege sowie von Bauvarianten aufzuzeigen. Ganz wichtig ist dem Gemeinderat die Diskussion mit der Bevölkerung, damit er Meinungen zu Bedürfnissen und Modellen erkennen und gemäss den Vorstellungen der Bevölkerung weiter planen kann. (tro)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Januar 2015

Tierischer «Geisterflieger» im Üetlibergtunnel Kantonspolizei wegen eines Graureihers im Einsatz Ein Graureiher ist am Mittwochabend, 28. Januar, in Wettswil in den Üetlibergtunnel geflogen. Der Kantonspolizei Zürich gelang es schliesslich, den geschützten Vogel zu retten.

Paradies für alle Winterfans: Wilma Liebhart verkauft und vermietet Wintersportgeräte. (Bild Martin Mullis)

Schnee im Januar fördert den Umsatz Sporthandel: Freude über die weisse Pracht Eine schneebedeckte Landschaft ist für die Sportgeschäfte die beste Reklame und wirkt absatzfördernd. Für das Geschäft mit Wintersportartikeln heisst die Devise: Draussen muss es kalt und weiss sein. Miete ist im Trend und der Verkauf von Snowboards hat wieder erheblich zugenommen.

fällt der Neuschnee am Dienstagmorgen ausserordentlich gut. Sobald in der Region Schnee fällt, steigt die Geschäftstätigkeit deutlich. Neben dem Verkauf von Wintersportgeräten und Zubehör wie Unterwäsche, Handschuhe und Ski-Helme ist der Trend für die Miete von Skiern und Skischuhen steigend.

................................................... von martin mullis

Skis werden vorwiegend für die ganze Saison, bei Kindern aber auch vor allem für die Dauer des Skilagers, gemietet. Als Organisatorin von Schneeschuhtouren auf der Klewenalp freut sich Wilma Liebhart natürlich erst recht, wenn so richtig viel Schnee fällt. Sie hofft, dass die weisse Pracht in unserer Region wieder einmal etwas länger liegen bleibt, würde sie doch die Winterfans gerne auch zu einer Schneeschuhtour im Säuliamt einladen. Im Sportgeschäft Gubler-Sport am Bahnhofplatz im Bezirkshauptort gilt auch für den Geschäftsinhaber Thomas Gubler die Parole: «Im Januar muss es draussen kalt und weiss sein». Die frühlingshaft warmen Temperaturen im Säuliamt sind für das Geschäft von Schnee-Sportartikeln ganz und gar nicht förderlich. Auch bei GublerSport kann man Skis nicht nur kaufen, sondern auch mieten. Den Trend zur Ski-Miete bezeichnet Thomas Gubler jedoch als stagnierend, während das Snowboarden in der aktuellen Saison wieder an Beliebtheit gewonnen habe.

Gemäss den Verkäufern von Wintersportgeräten kann Petrus den Umsatz viel besser ankurbeln als dies Inserate und Reklameplakate bewerkstelligen könnten. Bloss ist der himmlische Wetterchef nicht immer allzu zuverlässig. In diesem Jahr allerdings klappte es, denn eine wichtige Erkenntnis der Wintersportartikelhändler heisst ganz klar: Im Januar braucht es Schnee und es soll kalt sein. Auch Philippe Beuchat vom «Schi Chäller» Uttenberg in Maschwanden, bezeichnet die termingerechte Tätigkeit von Frau Holle im Januar als eigentlichen Segen. Sein Verkaufsgeschäft ist zwar lediglich abends und an Samstagen geöffnet, der Umsatz stieg jedoch dank dem Schneefall und den nahenden Sportferien markant an. Beuchat weiss auch, dass der Verkauf von Snowboards nach einer gewissen Stagnation nun wieder deutlich angezogen hat. Auch Wilma Liebhart von der Firma Wilma Ski Sport in Affoltern, ge-

Draussen muss es kalt und weiss sein

Um 19.30 Uhr ging die Meldung bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich ein, dass kurz vor dem Tunnelende auf der A3, Fahrtrichtung Basel, ein Graureiher (umgangssprachlich Fischreiher) gesichtet worden sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei war sehr schnell vor Ort und begann den Vogel aus dem Tunnel zu lotsen. In der Zwischenzeit wurde mit dem Überkopfsignal der Überholstreifen gesperrt und die Geschwindigkeit auf 80 km/h reduziert. Als sich die Polizisten dem Vogel das erste Mal näherten, flog er in entgegengesetzter Richtung weiter in den Tunnel hinein. Mit eingeschalteten Warnsignalen und im Rückwärtsgang fuhren die Polizisten auf dem gesperrten Fahrstreifen hinterher. Nach einer kurzen Zwischenlandung gelang es der Patrouille, den geschützten Graureiher aus dem Tunnel zu begleiten. Sichtlich froh, sich in Freiheit zu wissen, schwebte der graue Vogel unverletzt in die Nacht hinaus. (pd.)

Die Verkehrsüberwachungskamera zeigt es: Der Graureiher (Pfeil) fliegt im Üetlibergtunnel. (Bild Kapo ZH)

Kostbarer und lebensrettender roter Saft Blutspendeaktion des Samaritervereins im Kasinosaal Affoltern Blutspender sind nicht nur Lebensretter sondern auch Menschen mit einer grossen Sozialkompetenz. Ohne die freiwillige und unentgeltliche Blutspende wäre eine ordentliche Versorgung der Spitäler mit Blutprodukten unmöglich. ................................................... von martin mullis Der Samariterverein Affoltern führt jedes Jahr, unter der Leitung des Blutspendedienstes Zürich, zwei Blutspendeaktionen durch. Am letzten Dienstag wurden die Einwohner des Bezirkshauptortes einmal mehr zum «Aderlass» gebeten. Die Samariter aus dem Bezirkshauptort erwarteten an diesem Abend etwa 150 Personen im Kasinosaal. Mit der fachlichen Unterstützung des Blutspendedienstes Zü-

rich, der mit einem Dutzend Fachpersonen und einem Arzt anwesend ist, werden die Samariter grob gerechnet etwa 70 Liter Blut gewinnen. Was jedoch so einfach und natürlich auch so edel tönt, stellt den kleinen Verein vor ziemliche Herausforderungen. Zweimal im Jahr – im Januar und im August – führen die Samariter diese Aktion durch und mit nur noch 12 Vereinsmitgliedern wird am Blutspendetag jede Helferhand gebraucht. Die Tische im Saal müssen entsprechend aufgestellt, die Sandwiches für die Spender bereitgestellt und auch die Administration und Betreuung muss gewährleistet sein. Während Stunden herrscht im Kasinosaal reger Betrieb. Erstspender werden befragt und schon bald waren die Liegen besetzt und der kostbare rote Saft floss durch die dünnen Plastikröhrchen. Die allermeisten Blutspender sind das Ritual gewohnt, so auch

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Routinier in Sachen Blutspenden: Nico Hilfiker hilft Leben retten. (Bild mm)

Nico Hilfiker aus Affoltern. Der Finanz-Controller lässt sich bereits zum sechsten Mal Blut nehmen. Neben ihm liegt seine Freundin Rahel Lüthi und lacht. Ihr Freund habe sie heute richtig dazu gedrängt, Blut zu spenden und obwohl sie erst skeptisch gewesen sei, fühle sie sich nun aber sehr gut, meint sie.

Samariterverein sucht Mitglieder Auch eine Gruppe von sechs Jugendlichen der «Pfadi Säuliamt» betreten jetzt den Saal, sie sind sozusagen alte Routiniers in Sachen Blutspenden, werden sie doch von Ruth Vogler als «Stammkunden» bezeichnet. Der mitgliedermässig sehr kleine Samariterverein, welcher eine verhältnismässig riesige «Klientel» aufweist, sucht deshalb neue Mitglieder. Spezielle Kenntnisse sind dabei nicht nötig, wichtig ist lediglich die Bereitschaft einen kleinen Teil der Freizeit für eine wichtige soziale Aufgabe zu opfern. So ist im Kasinosaal auch eine junge Frau anzutreffen, die dem Samariterverein für diesen Anlass ihre Unterstützung anbietet. Chantal Löhrer aus Knonau möchte als medizinische Praxisassistentin nicht nur Blut spenden, sondern sozusagen als soziales Engagement auch ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Ruth Vogler, die Verantwortliche für die Blutspendeaktion im Verein, betont explizit, dass eine medizinische Ausbildung für eine Vereinsmitgliedschaft absolut nicht notwendig ist. Sie freut sich natürlich über das Engagement von Chantal Löhrer und hofft sehr, dass der dramatische Mitgliederschwund im Samariterverein Affoltern mit neuen einsatzfreudigen Leuten aufgehalten werden kann. Interessentinnen und Interessenten können sich bei jedem Mitglied oder bei der Präsidentin, Sonja Sörensen, erkundigen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Januar 2015

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Fernweh-Lieder und ein geiziger Grossvater Traditionelles «Chränzli» des Gesangsvereins Rifferswil mit frischem Wind Morgen Samstag um 19.45 Uhr bietet sich nochmals Gelegenheit, das «Chränzli» des Gesangsvereins Rifferswil zu erleben. Es hat nur noch wenige freie Plätze. Am vergangenen Samstag, 24. Januar, eröffnete der Gesangsverein Rifferswil um 13.30 Uhr sein diesjähriges «Chränzli» mit der Nachmittagsvorstellung, die eigentlich für ältere Leute und Kinder vorgesehen ist. Es war überwältigend festzustellen, wie viele junge Eltern mit ihren Kindern, nebst vielen Seniorinnen und Senioren gekommen waren. Am Abend bot sich ein ähnliches Bild, viele Besucher genossen bereits das feine Nachtessen und konnten kaum erwarten, dass sich der Vorhang öffnete. Aber bevor dies der Fall war, erklangen herrliche Saxofontöne und kündigten den Song «Ich nime non Campari Soda», von Dominique Grandjean, an. «Wit, wit weg» war das Motto der Gesangsvorträge. Obschon Frauenund Männerchor sich per 1. Januar 2015 zum «Gesangsverein» zusammenschlossen, interpretierte der Frauenchor zunächst das Lied «Über den Wolken» von Reinhard Mey und der Männerchor hernach das Lied «Only You» von Vincent Clarke. Der Titelsong

sangsvorträge ab und löste weiteren Zugaben-fordernden Beifall aus.

«De Grossvater macht Dummheite»

Trudi (Patricia Oberle) Tochter von Jakob (Dani Geissbühler) hat offenbar wenig Freude an den Heiratskandidatinnen (Thomas Steinmann und Patrick Müller). Spannung ist angesagt. (Bild zvg.) «Wit wit weg», von Hubert von Goisern, erfreute das Publikum ganz besonders. Das Lied «Heimweh» von

Plüsch wurde vom Dirigenten Andreas Fischer, in einer aufwendigen Nachtaktion für vierstimmigen Chor arran-

giert und in Rifferswil als «Original Fischer» uraufgeführt. «Moonriver» von J. Mercer & H. Mancini rundete die Ge-

Nach Tombola-Losverkauf am Mittag und Quizpräsentation am Abend stimmte sich die Theatergruppe ein auf ihren Auftritt im Schwank in drei Akten «De Grossvater macht Dummheite»: Jakob, der Grossvater vom Bodenhof hat sich einiges Geld erspart. Er ist aber sehr geizig und seine Familie kann ihm keinen Rappen herauslocken, obschon sie dringend Geld braucht. Da sich der Grossvater ärgert, ständig angepumpt zu werden, bringt ihn sein Freund Johnny auf die Idee, nochmals zu heiraten. Die verzweifelte Familie versucht alles, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Werden sie einen Weg finden, Jakob diesen Unsinn auszutreiben? Die Theatergruppe unter der Regie von Levente Paal hat sowohl am Nachmittag wie auch am Abend eine Superleistung hervorgebracht, einige Schauspieler – wohlverstanden alles Laien – sind buchstäblich über sich hinausgewachsen. (JG) Infos unter www.gesangsverein-rifferswil.ch oder bei Fam. A. Heimann von 19 bis 21 Uhr unter Telefon 044 764 10 05.

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Fünf Jahrhunderte italienischer Musik Gelungenes Konzert in Obfelden «Italia? Italia! – unter diesem Titel lud Organistin Rosemarie Ott am 18. Januar in der katholischen Kirche Obfelden zu einer Zeitreise durch fünf Jahrhunderte italienischer Musik ein. ................................................... von marc und beatrice berger

Viel Applaus für Attilio D’Elia Die mit Spannung erwartete Überraschung war der Auftritt von Attilio D’Elia. Bald war es soweit. Attilio gelang es temperamentvoll, die Gunst des Publikums zu erobern, welches ihn mit viel Applaus zur vollen Entfaltung seiner Stimme führte. Er trug Lieder aus dem 19. Jahrhundert vor: zwei Canzoni Napoletane, «Santa Lucia» von Teodore Cottrau und «O sole mio» von Eduardo di Capua sowie «La donna è mobile» aus Giuseppe Verdis «Rigoletto». Der grosse Applaus zeigte an, dass man noch mehr hören wollte. Dieser Wunsch wurde dem Publikum mit der Wiederholung von «Santa Lucia» erfüllt. Mit Verdis «La Traviata» leitete Rosemarie Ott über zum 20. Jahrhundert. Gemeinsam wurde das «Alleluja» aus der in Italien bestbekannten Messe «Sei grande nell’amore» von Michele Bonfitto gesungen und mit dem Bolero von Alfredo Casello setzte die Orgel den Schlusspunkt. Anschliessend waren alle zum Apéro geladen. Was gab es da? Natürlich Panettone mit italienischem Fruchtsaft und italienischem Wein: Salute!

Als «Reisebegleitung» amteten neben Rosemarie Ott an der kürzlich renovierten Orgel, Attilio D’Elia als Tenor, Christina Schmid als Texterin und ein ungenannt sein wollender Fotograf italienischer Landschaften. Einigen Konzertbesuchern war schon klar, was sie erwarten würde: das Typische an Rosemarie Otts Konzerten ist, dass sie ihr Publikum auf einfache, verständliche Art in die wundervollen Geheimnisse alter bis modernster Musik einführt. Dass sie das meisterhaft mit der «Königin der Instrumente», der Orgel tut und dabei immer wieder für Überraschungen sorgt, macht ihre Veranstaltungen zu besonderen Erlebnissen. Wie der Titel versprach, durfte man viel Italianità erwarten, leicht, beschwingt, volksnah. Die Orgel führte die Zuhörer vom 16. Jahrhundert bis zur heutigen zeitgenössischen Musik. Christina Schmid schlug mit ihrer Erklärung zum «Hymnus de Navitate» eine Brücke zu den vergangenen Weihnachtstagen. Nun folgten Werke italienischer Meister bis ins 18. Jahrhundert. Die Aria detto Balletto von Frescobaldi, ein Pastorale von Zipoli, ein Adagio von Fiocco und Tre Sonate von Alessandro Scarlatti. Organistin Rosemarie Ott und Attilio D’Elia. (Bild zvg.)


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Serie

Freitag, 30. Januar 2015

Stallikon: Von der ländlichen Abgeschiedenheit in den Sog der Stadt Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (92) Während langer Zeit galt das Reppischtal als abgeschiedenes Tälchen. Die Einwohnerzahl von Stallikon war sogar einmal rückläufig. Dann kam diese reizvolle Gegend in den Sog der Stadt. Heute werden die Sonnenhänge am Albis als Wohnort geschätzt und das Tal ist ein Ausflugsziel der Stadtbevölkerung geworden. «Wer das Tälchen nie durchwandert hat, kann kaum begreifen, welche Abgeschiedenheit, Einsamkeit, Weltfremdheit und Weltverlorenheit über demselben liegt. Da fänden abWilly Hug. (zvg.) gespannte Menschen die nötige Ruhe und Stille viel eher als an den Kurorten im Süden oder in den Bergen.» Diese Zeilen sind in einem Wanderführer von 1915 unter dem Titel «Stallikoner Tal» nachzulesen. Auch in anderen alten Beschreibungen ist von einem abgeschiedenen Tälchen die Rede. Immer wieder wird es auch gepriesen: «Vom Albisgrat herkommend: Es ist zu allen Jahreszeiten genussreich, besonders schön im Herbst. In den von goldenen Herbstfäden umsponnenen Bäumen und Sträuchern ist es still geworden, wie im Tale, von dem wir jetzt reden wollen.»

Schlangen im Schulzimmer 1706 bekam Stallikon hohen Besuch von der Stadt. Der Stadtarzt Johann von Muralt und die Naturforscher Jakob und Johannes Scheuchzer besuchten das Dorf. Der Stalliker Pfarrer hatte die Obervögte von Birmensdorf und Bonstetten um Hilfe gebeten. Der Grund: Schlangen, welche insbesondere das Gebäude am Weidhogerweg in welchem die Schulstube eingerichtet war, heimsuchten. Die Obervögte meldeten dies an den Rat von Zürich, welcher die erwähnten drei Gelehrten zur Abklärung vorbeischickte. Die Stalliker versuchten es mit allen Mitteln, konnten dem Übel aber vorerst nicht Herr werden. Dazu beigetragen hatte auch der Zustand des zum Teil aus Holz gebauten Gebäudes. Vieles war morsch und baufällig. (Ein eigentliches Schulhaus bauten die Stalliker erst 1840.) Es sollen 400 meist junge Nattern gewesen sein. Das Haus wurde ausgeräuchert, ein Graben um die maroden Fundamente geschaufelt und der Fang vernichtet. Aber etwas lief schief. Die grösseren Nattern waren bereits alle geflüchtet. Später gelang es doch noch, die Plage einzudämmen.

Fast ein eigener Bahnhof Das Dorf war arm und die Landwirtschaft dominant. Aber bereits 1772 zählte die Gemeinde mehr Baumwollspinner und Weber als die 77 Bauern. Boten brachten und holten die Waren in und nach Zürich. Erhebungen zwecks einer geplanten Eisenbahnlinie zeigten, dass 1860 jährlich 88 000 Personen über die Albisübergänge marschierten. Nachdem 1864 die Nordostbahngesellschaft die Eisenbahnlinie durch das Knonauer Amt eröffnete, gab es «Fussbotenkurse» zum Bahnhof Bonstetten. Beinahe hätte Stallikon einen eigenen Bahnhof erhalten. Das nicht realisierte Projekt einer Baldernlinie, mit einem Tunnel unter dem Gut Mädikon, sah einen solchen vor. Erst ab 1930 entstand eine Postautoverbindung. Das erste

Bilder vom bäuerlichen Stallikon um 1930. Postauto mit sechs Sitzplätzen beförderte im ersten Jahr 6594 Personen zwischen Stallikon und dem Triemli.

Die Aumüli ist ein attraktiver Anziehungspunkt Nachdem die Gemeinde Stallikon um 1850 noch 900 Einwohner aufwies, brachten die attraktiven Arbeitsplätze

in der nahen Stadt eine Abwanderung. Um 1910 zählte Stallikon nur noch 600 Einwohner. Heute liegt die Zahl bei fast 3300. Dabei wird die Herausforderung gemeistert, dass die Infrastruktur für Stallikon, Sellenbüren und 41 Weiler oder Einzelhöfe mit dem Wachstum Schritt hält. Die Bevölkerung schätzt das reizvolle Tal, die Natur, und trotz der Stadtnähe in

einem Dorf leben zu können, wo man sich noch kennt. Auch ist die Gemeinde mit diversen Postautokursen in verschiedene Richtungen heute sehr gut erschlossen. Die Albiskette mit dem Reppischtal gehört zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Die Reppisch ist eines der wertvollsten Gewässersysteme im Kanton und mit

dem «Öko-Korridor-Reppisch» ein wichtiger Pfeiler zur Erhaltung der Biodiversität. Stallikon weist zudem über 40 km Wanderwege auf. Ein grosser Anziehungspunkt, die historische «Aumüli», ist eine der letzten Mühlen im Kanton mit Mahlstühlen, Wasserrad und Säge. Mitten in Stallikon ist sogar noch das Hämmern des Schmiedes Horst Heinrich zu hören.


Forum

Freitag, 30. Januar 2015

Neujahrstreffen FDP Hausen und Umgebung Am vergangenen Montag trafen sich die Mitglieder der FDP Hausen und Umgebung zu einen Fondue-Essen im Restaurant Löwen in Hausen. Der Präsident, Martin Kägi, gab dabei einen Ausblick auf das Wahljahr 2015. Am 12. April stehen Kantonsratswahlen an. Die FDP Hausen unterstützt mit Stolz den Spitzen- Stefan Gyseler (links) und Olivier Hofmann. (Bild zvg.) kandidaten Kantonsrat Olivier Hofmann aus Hausen. Hofmann spricht nicht nur von EnerSchwerpunktthema von Olivier Hof- gieeffizienz und erneuerbarer Energie, mann ist die Energie-Politik: «Olivier sondern er geht seit vielen Jahren zum

Thema voran und stellt Projekte auf die Beine mit Vorbildcharakter für die ganze Schweiz», meint Gemeindepräsident Stefan Gyseler. Mit der Aufhebung der Euroanbindung werden wirtschaftliche Fragen einmal mehr zu einem Kernthema der Schweizer Politik. Mit ersten Forderungen von links und weit rechts qualifizieren sich die Rufenden derweil selber. Wenn nur der Staat für Wachstum sorgt, so nützt das der realen Wirtschaft herzlich wenig: Es gilt die Rahmenbedingungen richtig zu setzen. Um fortschrittlich in die Zukunft zu gehen, ist Wirtschaftskompetenz und die liberale Grundhaltung der FDP gefordert. Wir freuen uns auch in Hausen auf einen spannendes Wahljahr 2015. FPD Hausen und Umgebung, Martin Kägi

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Eine Schande für den Rechtsstaat Schweiz Unglaublich aber wahr: Ein Schwyzer Kantonspolizist wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und verurteilt. Er hat weder seine Frau noch seinen Nachbarn getötet. Er hat bei der Ausübung seines Berufes (Verfolgungsjagd von Kriminellen) einen Einbrecher (nach seiner damaligen Einschätzung in Notwehr) erschossen. Im Nachhinein und mit ruhigem Rückblick auf die damalige Situation würde seine Entscheidung heute vielleicht anders ausfallen. Die Statistiken des Gesundheitsamtes zeigen, dass jedes Jahr hunderte von Patienten unnötig sterben, weil der Arzt/Pfleger bei der Ausübung seines Berufes fahrlässig gehandelt hat. Unaufmerksamkeit, Stress, Übermüdung, Alkohol, etc. sind die Ursachen. In den letzten Jahren starben einige junge Frauen, weil ein Psychiater/Psychologe ein falsches Gutachten

erstellt bzw. den Täter falsch eingeschätzt hat. Der Mörder/Vergewaltiger bekam Freigang und wurde zum Wiederholungstäter. Meine Frage. Wieviele Ärzte/Pfleger/Psychiater/Psychologen wurden wegen ihres folgenschweren Fehlers bei der Ausübung ihres Berufes angeklagt und verurteilt? Sicher ist es Pflicht, dass ein Polizeieinsatz mit Schusswechsel genau und unabhängig untersucht wird. Aber die Anklage und Verurteilung des Polizisten ist in diesem Fall n i c h t gerechtfertigt und in meinen Augen eine Schande für unseren Rechtsstaat Schweiz! Der deutsche Autor Thilo Sarrazin schrieb ein Buch mit dem Titel: «Deutschland schafft sich ab». Ich überlege mir ein Buch mit dem Titel: «Die Schweiz geht bachab». Brigitte Caldwell, Ottenbach

Brummis auf die Bahn Mit einer Studie kann man alles beweisen – auch das Gegenteil Der Patient Gotthard und das Säuliamt, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. Januar.

In seinem Leserbrief schreibt Herr Signer, dass die 2. Gotthardröhre notwendig sei, damit auch in Zukunft die LKWs auf den Strassen durch den Gotthard fahren können. Kaum zu fassen, dass es heute noch Leute gibt, die dieser Meinung sind. Der Alpenschutzartikel verlangt klar und deutlich, dass gerade dies nicht mehr geschehen soll. Darum wird momentan auch die Neat fertiggestellt, die uns 20 Milliarden kostet. Soll dies alles für die Katz sein? Die Grünliberalen verlangen, dass der Güterverkehr auf die Schiene verlagert wird, sobald die Neat rollt, damit Mensch und Umwelt endlich geschont

werden. Die 2. Gotthardröhre ist nicht notwendig. Sie wäre eine Fehlinvestition über 3 Milliarden. Übrigens: Mit einem Bruchteil der Kosten der zweiten Röhre könnte man in Dörfern und Städten Verkehrsberuhigungsmassnahmen umsetzen, die 100 oder mehr Menschen pro Jahr vor dem Verkehrstod bewahren könnten. Wäre es nicht besser, das Geld dort einzusetzen, wo täglich 100 000 und mehr Autos verkehren statt am Gotthard, wo es durchschnittlich nur 17 000 sind? Die Grünliberalen unterstützen deshalb das Referendum gegen dieses sinnlose und ökologisch und finanziell nicht vertretbare Projekt. Ronald Alder, Ottenbach, Kantonsratskandidat Grünliberale

Es gab keine Alternative Der «Dank» der Nationalbank, Leserbrief im «Anzeiger» vom 20. Januar. Sicher ist es richtig – und dies zeigt Herr Kaufmann in seinem Leserbrief illustrativ auf – dass die Entscheidung der SNB, den Wechselkurs zum Euro freizugeben, in vielen Bereichen der schweizerischen Wirtschaft – insbesondere im Export und dem Tourismus – zu erheblichen Schwierigkeiten führen wird. Nur: was sind denn die Alternativen? Spätestens mit der Entscheidung der EZB, bis September 2016 den Markt über Anleiheaufkäufe im Volumen von bis zu 60 Mrd. Euro pro Monat (!) mit Liquidität zu versorgen (überschwemmen?) zeigt sich meines Erachtens, dass es die wirtschaftlianzeige

che Leistungsfähigkeit der Schweiz vermutlich arg strapazieren bzw. überfordern würde, bei diesen Rahmenbedingungen den Wechselkurs durch massive Euro-Aufkäufe bei 1,20 zu belassen. Ansonsten würde die SNB einen grossen Teil dieser Euros zu Stützungszwecken aufkaufen müssen – für mich ein Horrorszenario. Von daher – bei allen aufgezeigten Problemen – ist die Entscheidung der SNB zwar sicher kurzfristig schmerzhaft, aber gleichwohl auf weite Sicht alternativlos. Ich kann mich daher dem Fazit von Herr Kaufmann, wonach die SNB zu «einem der grössten Risiken für den Schweizer Wohlstand geworden» sei, nicht anschliessen. Jochen Klaschka, Wettswil

Studie gegen Kantonsschule Knonauer Amt ein abgekartetes Spiel und Ämtler Kantonsräte meinen, «Anzeiger» vom 23. Januar. Immer wieder macht es Eindruck, wenn zur Begründung von umstrittenen Entscheidungen Studien als deren Grundlage angeführt werden. Aber immer mehr normalbegabte und ohne akademische Titel gesegnete einfache Stimmbürger können ob derart untermauerten scheinbaren Tatsachen nur noch vor Ehrfurcht erstarren und dem präsentierten Entscheid huldvoll zunicken. Gerade wenn so eine renommierte Beraterfirma wie Wüest und Partner ihre sicher mehr als anständig honorierten Analysen vorlegt, droht der eigentlich seit Urzeiten altbewähr-

te gesunde Menschenverstand vollends in der Versenkung zu verschwinden. Dabei müsste nur schon die Tatsache, dass Wüest und Partner scheinbar nicht alle Grundlagen ihrer Berechnungen offenlegen will, skeptisch machen. Bei allen kritischen Punkten hat doch eine Kantonsschule mit smarter Grösse im Bezirk bei genauerer Betrachtung eine enorme Vielfalt an Vorteilen: Erweitertes und attraktiveres Schulangebot als Standortvorteil, massive Entlastung der öffentlichen Verkehrsmittel zu Stosszeiten, weniger soziale Probleme in der Schule dank überschaubarer Grösse – um nur einige wenige Punkte zu nennen. Natürlich muss auch die Finanzierung genau geprüft werden. Dann aber bitteschön mit einer Vollkosten-

sicht. Bei der prognostizierten Schülerzahlzunahme werden nämlich unter anderem auch Ausbaukosten des Verkehrsnetzes zu Buche schlagen – und dies nicht zu knapp. Auch wenn es zum Teil dem laufenden Wahlkampf geschuldet ist, so spricht es doch für die Ämtler Kantonsräte, dass sie das Thema einer Kantonsschule nochmals aktiv in die Hand genommen und dem Regierungsrat eine Anfrage eingereicht haben. Bleibt zu hoffen, dass dieser neu erwachte Geist zum überparteilichen Schulterschluss noch eine Weile anhält und sich der Regierungsrat zu einer Neubeurteilung seines Entscheides bewegen lässt. Daniel Sommer, Affoltern, Kantonsratskandidat EVP

Der 1.20 Franken-Euro-Mindestkurs ist Geschichte – Wie weiter? Vor gut zwei Wochen versetzte die Schweizer Nationalbank (SNB) das ganze Land in eine Art «Schockstarre», als sie den Euro Mindestkurs für viele überraschend aufhob. Ob der Entscheid der richtige war, soll heute nicht das Thema sein, denn er lässt sich nicht (mehr) ändern und ist und bleibt Sache der SNB. Die Kritik, die Hysterie und die Verunsicherung nahmen in Folge des Entscheids an vielen Orten überhand. Dies ist jedoch genau die Reaktion, welche unser Land und

mit ihm die vielen hunderttausenden von fleissigen Mitbürgern nicht gebrauchen können. Jetzt heisst es einen kühlen Kopf bewahren, vorwärtsschauen und die Herausforderung der geänderten Umstände annehmen. Ebenfalls falsch am Platz wäre jetzt übereifriger Tatendrang der Politik in Form von Konjunktur- und andern «Rettungsprogrammen». Wie unzählige Krisen in der Vergangenheit gezeigt haben, sind nun die Schweizer Volkswirtschaft und deren Rückgrat,

die KMU gefragt. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie auch diese «Krise» meistern werden, wenn ihr die Politik keine Knüppel zwischen die Beine wirft, sondern die Rahmenbedingungen – z.B. durch die Einführung eines Mehrwertsteuereinheitssatzes – weiter verbessert. Deshalb sind nun mehr denn je Politiker mit Wirtschaftskompetenz und Weitsicht gefragt. Alain Schwald, Wettswil, Kantonsratskandidat FDP


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Primarschule Bonstetten Für unsere Schule suchen wir per 1. August 2015

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Ottenbach ist eine ländliche Gemeinde mit rund 2500 Einwohnern im Bezirk Affoltern. Infolge Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers im Werkbetrieb suchen wir per 1. Juli 2015 oder nach Vereinbarung eine/n

Werkmitarbeiter/in (100 %) Ihr Aufgabengebiet beinhaltet: • Allgemeiner Strassenunterhalt • Wasserversorgung • Mitarbeit im Winterdienst • Unterhalt der kommunalen Einrichtungen • Unterhalt der gemeindeeigenen Grünanlagen • Gewässerunterhalt • Friedhofunterhalt Sie bringen mit: • • • •

Abgeschlossene handwerkliche Berufslehre Interesse und Verständnis für technische Anlagen Gute Umgangsformen und Freude am Umgang mit der Dorfbevölkerung Bereitschaft für Pikett- und Wochenenddienst

Wir bieten Ihnen: • Interessante und vielseitige Tätigkeit in kleinem Team • Eine umfassende Einarbeitung in Ihr neues Aufgabengebiet • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung, mit den üblichen Unterlagen, bis 20. Februar 2015 an die Gemeindeverwaltung, Postfach 139, 8913 Ottenbach. Der Leiter Werkhof, Markus Bättig, Telefon 079 239 07 18, steht für Auskünfte gerne zur Verfügung. Mehr über die Gemeinde Ottenbach erfahren Sie unter: www.ottenbach.ch.

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Führen der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung für politische Gemeinde, Primar- und Sekundarschulgemeinde sowie Zweckverband Feuerwehr Knonaueramt Süd Verbuchen des Post- und Bankverkehrs Bewirtschaftung Liegenschaftengebühren Allgemeine Buchhaltungsarbeiten Unterstützung des Finanzverwalters

Wir erwarten Sie verfügen über eine abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung, nach Möglichkeit auf einer zürcherischen Gemeindeverwaltung. Von Vorteil wären gute Kenntnisse im öffentlichen Finanzwesen und EDV-Kenntnisse der eingesetzten NEST-Software. Flair im Umgang mit Zahlen sowie eine selbstständige, speditive und exakte Arbeitsweise setzen wir ebenfalls voraus. Wir bieten Eine interessante, vielseitige Tätigkeit in einem kleinen Team und einem zeitgemäss eingerichteten Arbeitsplatz. Unsere Gemeinde verfügt über eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen unser Finanzverwalter Thomas Schröder, Telefon 044 767 90 13. Unter www.mettmenstetten.ch finden Sie Informationen zu unserer Gemeinde und den Stellenbeschrieb. Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen/Angaben stellen Sie bitte dem Gemeinderat, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, zu.

Das ambulante Gesundheitsund Therapiezentrum in Mettmenstetten sucht per 1. März oder nach Vereinbarung eine motivierte/ einen motivierten

Physiotherapeutin/ Physiotherapeuten (80–100%) Sie suchen eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem Team von verschiedenen therapeutischen Fachleuten, verfügen über Erfahrung in den Bereichen Manualtherapie, medizinische Trainingstherapie, evtl. Sportphysiotherapie oder Neurologie, sind engagiert und motiviert, dann melden Sie sich bei Ursula Haupt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an: ursula.haupt@gut-training.ch Auf der Internetseite: www.gut-training.ch können Sie unser Zentrum noch besser kennen lernen.


Gewerbe/Dienstleistungen

Klimaholzhaus

Plunderlampe

Zimmermann Ueli Köfler lud zum Informationsabend nach Zwillikon. > Seite 15

Das fantastische «MärliMusical» von Andrew Bond macht in Affoltern Station. > Seite 17

Freitag, 30. Januar 2015

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Teilnehmerrekord Auch der 26. Reppischtallauf zog wieder mehr Teilnehmende an – trotz Schnee und Eis. > Seite 21

Heute Freitag zum letzten Mal im weissen Kittel vor der Kundschaft Nach 47 Jahren geht Marlies Wüthrich, Pharma-Assistentin bei Amavita, in Pension In 47 Jahren hat sie Tausende von Medikamenten, Kopfwehund Grippetabletten, Handcrèmes und anderes verkauft. Nun geht Marlies WüthrichDubach, Pharma-Assistentin in der Amavita-Apotheke in Affoltern, in Pension. Heute Freitag steht Marlies Wüthrich im weissen Kittel zum letzten Mal vor Kundschaft. Sie hat nach 47 Jahren im Beruf ihren letzten Arbeitstag. Und sie freut sich auf mehr Zeit für sich und Ehemann Urs – auf mehr Zeit für Reisen und Skifahren. Im September gehts in die Karibik, einmal im Jahr jeweils nach Abano in Italien ins Thermalbad. «Aber es tut auch weh, liebe Kolleginnen und Kunden zurückzulassen. Diese Kontakte werden mir fehlen», sagt sie. Nun verabschiedet sich Marlies Wüthrich also von AmavitaApothekerin Marianne Oetiker und vom Team. – Sie begann im April 1968 bei Dr. Mosca an der Oberen Bahnhofstrasse ihre Lehre als Apothekerhelfe-

Nach 47 Jahren die letzten Beratungs- und Verkaufsgespräche: PharmaAssistentin Marlies Wüthrich. (Bild Werner Schneiter) rin, die heute Pharma-Assistentinnen heissen (Die Apotheke befand sich am heutigen Standort der Bäckerei-Konditorei Nussbaumer). Später übernahm

Anna Cerny, die Tochter von Dr. Mosca, den Betrieb. Seit zehn Jahren ist es die Amavita-Apotheke an der Oberen Bahnhofstrasse 12 in Affoltern,

Meditation und Achtsamkeit sind Themen im neuen Jahr «Ergoveda – Praxis in Achtsamkeit» stellt sich vor Achtsamkeit ist der Kern der buddhistischen Praxis und bedeutet die Fähigkeit, das, was in sich selber und rund um einen gerade geschieht, zu erkennen. Im alltäglichen Leben kreisen die Gedanken oft um Erinnerungen an die Vergangenheit oder um Sorgen für die

Zukunft. Der Köper ist hier, aber der Geist ist abwesend. In der Achtsamkeit vereinen sich Körper und Geist (Synchronizität von Körper und Geist). Erst dann ist man im Hier und Jetzt, um den Alltag in seiner ganzen Fülle zu leben. Man kann die Wunder im Leben, in der Natur empfangen, die einen nähren und heilen. Mit der Achtsamkeit lassen sich die eigenen Leiden erkennen, um sie in die Arme zu nehmen und sie umzuwandeln. Sowohl in Europa als auch in Amerika ist heute das Prinzip der Achtsamkeit fester Bestandteil der Psychotherapie und hat sich als wirksame Prophylaxe von depressiven Phasen und Burnout erwiesen.

Von Ergotherapie und Ayurveda in die Meditation und Achtsamkeit

Hang Lien teilt ihre Kenntnisse, Erfahrung und Freude. (Bild zvg.)

Aus der Überzeugung, dass Meditation und Achtsamkeit auf körperlicher wie geistiger Ebene gut tun, hat Hang Lien ihre Tätigkeit als Ergotherapeutin und Ayurvedatherapeutin ganz aufgegeben, um ihre Kenntnisse, Erfahrung und Freude in Meditation und Achtsamkeitspraxis mit denen zu teilen, die daran Interesse haben. Die Kursstunde beinhaltet angeleitete Sitzmeditation, Praxis des Atmens und Bewegung. Insbesondere verbindet Hang Lien in ihrem Kurs «qiflowImpro» Meditation und Achtsamkeit mit Tanz und Bewegung, wo die «Stille» in der Bewegung zum Ausdruck kommt. Am Samstag, 7., und Sonntag, 8. Februar, finden jeweils von 14 bis ca.

16 Uhr Schnupperkurse im Yogazentrum am Weiher statt, in den Räumlichkeiten von Heike Westphalen. Interessierte sind eingeladen. Es gibt zu Beginn einen Vortrag und anschliessend folgt die praktische Anwendung. Gruppenkurse: Donnerstag und Freitag jeweils am Morgen, 8 bis 9 Uhr, und am Mittag, 12.15 bis 13.15 Uhr im Yogazentrum am Weiher, Zwillikon. Einzelunterricht und Einzelberatung: Ergoveda – Praxis in Achtsamkeit, Alte Affolternstrasse 1, 8909 Zwillikon.

schweizweit die grösste Apothekenkette. Die früheren Jahre waren computerfrei. Die Bestellung von Medikamenten erfolgte einmal pro Tag per Brief, der beim Bahnhof Affoltern eingeworfen wurde. «Mit dem Leiterwägeli haben wir die Pakete jeweils vom Bahnhof in die Apotheke transportiert», erinnert sich Marlies Wüthrich. Heute erfolgen Bestellungen selbstredend online. Wie überall hat sich das Berufsbild in all den Jahren auch in dieser Branche gewandelt. Dieser Wandel und der Fortschritt in der Medizin erforderten laufend interne und externe Weiterbildungen. «Das ist wichtig und nötig», ergänzt die NeoPensionärin. Sie hat ihren Beruf geliebt, weil er Abwechslung und eine grosse Betätigungspalette bietet – mit Beratung, Prävention usw. Und weil stets Feedbacks von Kundinnen und Kunden über die Wirksamkeit der verabreichten Medikamente kommen – von einer Kundschaft, die dank Internet weit informierter ist als noch vor wenigen Jahren. (-ter.)

Prinzessin, Pirat oder Pumuckl? Fasnachts-Aktivitäten vom 9. bis 12. Februar im Zugerland. Die Fasnacht steht vor der Tür. Das Zugerland in Steinhausen sorgt dafür, dass alle kleinen «Narren» perfekt für die fünfte Jahreszeit gerüstet sind. Von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. Februar, können Kinder auf der oberen Verkaufsebene von 9 bis 17 Uhr eine eigene Fasnachts-Maske basteln und bemalen. Am Donnerstag, 12. Februar, haben alle Kinder von 9 bis 14 Uhr die Möglichkeit, sich beim Kinderschminken bunte Motive aufs Gesicht zaubern zu lassen. (pd.)

Infos und Anmeldung bei Hang Lien, Tel. 079 266 34 65, achtsamkeit@ergoveda.ch, www.ergoveda.ch.

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Weitere Informationen: www.ekz-zugerland.ch.

Paul Stöckli nimmt den ersten Preis von Christa Rigozzi entgegen. (Bild zvg.)

Paul Stöckli ist «Bester Makler» Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi moderiert die Remax Award Night im KKL Luzern. Alljährlich zeichnet Remax Schweiz die besten Leistungen der über 350 Makler aus. Durch die diesjährige Remax Award Night im KKL Luzern führte die ehemalige Miss Schweiz und gefragte Moderatorin Christa Rigozzi mit viel Witz und Charme. Den ersten Preis für die beste Leistung im 2014 überreichte Christa Rigozzi Paul Stöckli von Remax Affoltern. Für gute Stimmung sorgten in ihrer lockeren Art die Stimmakrobaten von A-Life mit einem unterhaltsamen A-capella-Show-Act. Die über 250 geladenen Gäste feierten das Erreichte noch ausgiebig an der Bar und auf der Tanzfläche. (pd.)


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 1. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Taufe von Mia Bär Donnerstag, 5. Februar 13.30 Kolibri

Sonntag, 1. Februar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff anschliessend Chilekafi Kinderhütedienst Fahrdienst: Anmeldung 31. Januar, Tel. 044 700 09 91 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Mittwoch, 4. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 5. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 6. Februar 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 1. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Taufe von Mia Bär Mittwoch, 4. Februar 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. Februar 17.00 «Die Musicam soll man nicht verachten in den Kirchen . . .»: Kurzandacht, Begrüssung neue Organistin Marina Wehrli kleines Konzert, Apéro mit Pfr. Thomas Maurer Mittwoch, 4. Februar 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir lesen «Kains Opfer» von Alfred Bodenheimer, alle sind eingeladen, teilzunehmen

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag,1. Februar 17.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer Donnerstag, 5. Februar 14.00 Seniorennachmittag Das Leben der Senioren in Russland. Ein Referent aus der Ukraine kommt zu Besuch und hält einen Diavortrag Freitag, 6. Februar 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär; anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 7. Februar 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 30. Januar 12.00 Kolibri in der Chilestube – gemeinsames Mittagessen, Geschichte, Singen und Segen Samstag, 31. Januar ab 11.30 Uhr Raclette-Essen in der Chilestube organisiert vom Frauenverein Sonntag. 1. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Christian Stuckert, Orgel Mariam Boccali, Gitarre Mittwoch, 4. Februar 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag 5. Februar Seniorenwanderung Treffpunkt: 9.40 Uhr Volg Aeugst am Albis Billette werden abgegeben

Sonntag, 1. Februar 10.00 «Auf Wasser gehen» – Gottesdienst mit Taufe von Lewis Gräub und dem Gospelchor Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Februar 19.00 Abend-Gottesdienst zum Thema «Freundschaft» mit Pfrn. Susanne Sauder Mitwirkung des Männerchors Wettswil-Bonstetten anschliessend Apéro Dienstag, 3. Februar 19.30 Im Rahmen des Podiums Besteigung des Glockenturms mit dem Präsidenten Rolf Werner 20.15 Podium unterm Glockenturm im Chilesaal Thema: Der Glockenschlag; nervtötend, nützlich, nostalgisch? Historische Einführung in unsere Glocken, anschliessend kontradiktorische Diskussion, Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Februar Ab 8.30 Uhr Chilezmorge: Frühstück in der Kirche 10.00 Sing-Gottesdienst mit Gschichte-Chischte für die Kinder während der Predigt. Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 2. Februar 9.00 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus zum Buch «Der alte König in seinem Exil» von Arno Geiger Freitag, 6 . Februar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Februar 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit geistlicher russischer Chormusik. Der Ottenbacher Chor singt unter der Leitung von Anette Bodenhöfer russisch-orthodoxe Gesänge und romantische russische Chormusik (P. I. Tschaikowsky u. a.) Predigt Pfarrer Walter Hauser

Sonntag, 1. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe von Lea Nina Kluser Orgel Angela Bozzola Freitag, 6. Februar 12.00 Wintersuppe Info DräSchiibe im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 30. Januar 19.00 Concerto piccolo Maja Berglas (Panflöte) Erich Eder (Klavier) Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 1. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel), ref. Kirche; Taufe von Jan Böni, Sohn von Jeannine und Simon Böni; anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. Februar 19.00 Musikgottesdienst Thema: «Machst Du ein böses Gesicht, weil ich gütig bin?» Text: Mt 20,1–16a Pfarrer Jörg Ebert Robert Pickup, Klarinette Veronica Nulty, Orgel Mittwoch, 4. Februar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. Februar 19.30 Abendgottesdienst Römer 15, 7: «Läbe us em Agnahsii» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine 17.30 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Sonntag, 1. Februar 10.30 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 31. Januar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 1. Februar 10.15 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 2. Februar 19.30 Gottesdienst zu M. Lichtmess im Provisorium Bonstetten Dienstag, 3. Februar 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 4. Februar 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 5. Februar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 6. Februar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 31. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit Blasiussegen Sonntag, 1. Februar, Lichtmess 11.00 Familiengottesdienst mit den Tauffamilien und der Gruppe Kindergottesdienst Blasiussegen

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Februar, Blasiussegen 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7-jährig 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Erteilung des Blasiussegens Weihen der Pfarreikerzen Auch Ihre mitgebrachten Kerzen werden gesegnet Dienstag, 3. Februar 20.00 Pfarreiratsitzung

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 1. Februar 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Reicht ein Nein zur Sünde?» Andi Wolf Kinderprogramm anschliessend Teilete Montag, 2. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Februar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 1. Februar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. Februar 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Adrian und Christine Friedli-Schneebeli erzählen von ihrer Arbeit in Peru www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Februar-Programm 2015 Dienstag, 3./10./17./24. Februar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 4./11. Februar 2015 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 5. Februar 2015 WANDERUNG: Wetzikon–Bubikon–Rüti Wanderzeit: ca. 3 Std. 8.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler, 044 761 94 19 Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 19. Februar 2015 SCHNEESCHUHWANDERUNG Ostschweiz, nach Verhältnissen Schneeschuhmiete vor Ort Wanderzeit: 2½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43 Donnerstag, 19. Februar 2015 SPAZIERGRUPPE: Baar–Steinhausen Spazieren: 1½ Std. 9.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 26. Februar 2015 THEATERAUFFÜHRUNG Mit eus uf kein Fall Seniorenbühne Zürich 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Dienstag, 24. Februar 2014 KUNST DES LEBENS KUNST DES STERBENS Das Lebensende als natürlicher Prozess und als gesellschaftliche Herausforderung. Vortrag von Dr. med. Roland Kunz, Palliativzentrum, Spital Affoltern 19.30 Uhr, Chilehuus im Park Affoltern Auskunft: Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15 Kein MITTAGSTISCH im Februar VORANZEIGE Mittwoch, 20. Mai 2015 Seniorenreise nach Schaffhausen Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Infos: Ria Lüssi, 044 761 81 65


Vermischtes

Freitag, 30. Januar 2015

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Master-Abschluss mit Bestnote 6 Erfolgsmeldung aus der Jumba Michael Juen, Perkussionslehrer bei der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba), schliesst sein Studium mit der Bestnote ab. Das Rezital «Varietas» war für Michael Juen die Abschlussarbeit des Masterstudienganges in Music Pedagogy – der Abschluss eines sehr vielschichti-

gen und spannenden Studiums in der mannigfaltigen Kunstform Musik an der Zürcher Hochschule der Künste. Bereits im 2010 schloss Michael Juen das Bachelorstudium für Instrumentalund Gesangspädagogik und 2013 das Masterstudium in «Music Performance Orchestra», beides für klassisches Schlagzeug, mit Auszeichnung ab. Sein Konzert vom 12. Januar im Rahmen der Masterarbeit stand diesmal ganz im Zeichen der Vielfältigkeit. Mit abwechslungsreicher Literatur vom Timpani-Solo mit Tape über Duos für Set-Up und Platteninstrumente, bis hin zur Kammermusik mit zwei Klavieren, Pauken und Schlagzeug zeigte Michael Juen seine ganze persönliche Kreativität. Er überzeugte mit seiner Perfektion und Vielseitigkeit die Juroren und das Publikum gleichermassen und erhielt für seine Performance die Bestnote 6. Michael Juen unterrichtet seit 2011 in der Jumba diverse Perkussionsinstrumente wie Schlagzeug, Trommel, Marimbafon, Xylofon und Timpani. Neben seiner grossen Fachkompetenz zeichnen ihn seine ruhige Art, seine Vielseitigkeit und sein österreichischer Humor als hervorragenden Lehrer aus und machen ihn bei den Schülern äusserst beliebt. (pd.) Die Jumba bietet günstige Unterrichtsangebote für

Zimmermann Ueli Köfler (Mitte) erklärt einem Besucher seines Informationsabends den Aufbau der Dämmung eines Klimaholzhauses. (Bild Martin Platter)

«Der Super-10-Kämpfer unter den Baustoffen» Informationsabend von Köfler Holzbau zum Thema Klimaholzhaus

Blas- und Perkussionsinstrumente. Infos unter www.jumba.ch oder Silvia Frech, 044 777 96 60.

Michael Juen. (Bild zvg.)

ratgeber

Wieso muss ich Verzugszinsen zahlen? Fragen und Antworten zur Steuerpflicht Ich habe am 1. Oktober 2014 meinen Wohnsitz von Zürich nach Uster verlegt. Ab wann werde ich in Uster steuerpflichtig? Erst ab 1. Januar 2015 werden Sie in Uster steuerpflichtig. Massgebend ist der Wohnsitz zu Beginn der Steuerperiode. Verlegt ein Steuerpflichtiger während der Steuerperiode seinen Wohnsitz in eine andere zürcherische Gemeinde, so dauert die Steuerhoheit der Wegzugsgemeinde für die laufende Steuerperiode unverändert fort. Ich habe am 1. Oktober 2014 meinen Wohnsitz von Zürich nach Bern verlegt. Ab wann werde ich in Bern steuerpflichtig? Ab 1. Januar 2014 werden Sie in Bern steuerpflichtig. Bei einem Wohnsitzwechsel über die Kantonsgrenze hinweg, ist der Wohnsitz am Ende der Steuerperiode massgebend. Der Steuerpflichtige wird im Zuzugskanton für die gesamte Steuerperiode steuerpflichtig. Im Wegzugskanton besteht für die gesamte Steuerperiode keine Steuerpflicht mehr. Wieso muss ich Verzugszinsen zahlen? Ich kann ja nichts dafür, dass sie mir die Rechnung erst jetzt schicken. Mit der Schlussrechnung muss auch über die Zinsen (zugunsten oder zulasten der Pflichtigen) abgerechnet werden. Sämtliche Zahlungen, die Sie in der jeweiligen Steuerperiode geleistet haben, werden bis zur Zustellung der definitiven Schlussrechnung zu Ihren Gunsten (Vergütungszins) verzinst. Anderseits werden auf dem definitiven Steuerbetrag in der Schlussrechnung ab dem 1. Oktober der jeweiligen Steuerperiode Zinsen zu Lasten (Ausgleichszins) des Steuerpflichtigen berechnet. Nur der Zins bei verspäteter Zahlung bzw. nach Ablauf der dreissigtägigen Zahlungsfrist wird als Verzugszins bezeichnet.

Hans Ulrich Meuter. (Bild zvg.) Ich habe kürzlich meine Steuererklärung eingereicht und nun festgestellt, dass mir ein Fehler unterlaufen ist. Kann ich noch eine Korrektur anbringen und wie muss ich dazu vorgehen? Solange die Veranlagung noch offen ist, können Sie Korrekturen auch nachträglich noch einreichen. Wir empfehlen Ihnen die Korrekturen mit einem Schreiben mit dem Titel «Korrektur/Rektifikat zur Steuererklärung» möglichst umgehend bei Ihrem Gemeindesteueramt einzureichen, allenfalls unter Beilage von geeigneten Belegen. Sie können aber auch eine (zweite) korrigierte Steuererklärung mit dem Vermerk «Rektifikat» beim Gemeindesteueramt einreichen. Hans Ulrich Meuter Quelle: www.steueramt.zh.ch/FAQ Hans Ulrich Meuter ist dipl. ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes Zürich und ist Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen beinhalten vor allem das Steuerrecht, die Steuer- und die Agrarpolitik. Dabei handelt es sich um persönliche Auffassungen. (Red.)

Trotz belegter Stimme referierte Zimmermann Ueli Köfler am Montagabend mehr als zwei Stunden über die zahlreichen Vorzüge von Klimaholzhäusern, deren Elemente in seiner hochmodern ausgerüsteten Zimmerei in Zwillikon vorgefertigt werden. ................................................... von martin platter Ueli Köfler knüpfte an eine Tradition an, die bereits sein Vater und Firmengründer Herrmann Köfler 1998 ins Leben gerufen hatte: Informationsabende zu verschiedenen Holzbauthemen. Der Anlass am Montagabend über Klimaholzhäuser zeigte, dass die Thematik interessiert. Die zahlreich erschienen Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten interessiert den Ausführungen Köflers – der erkältungsbedingt alles geben musste, damit seine Stimme durchhielt. In den letzten Jahren hat Köflers Zimmerei 26 Klimaholzhäuser gebaut. Der Clou bei dieser Bauweise ist, dass die verschiedenen «nature-plus»-zertifizierten Boden-, Wand-, Decken- und Dachelemente in der grossen Werkhalle an der Hofibachstrasse 15 in Zwillikon auf modernen CNC-Maschinen millimetergenau vorgefertigt werden. Das hat den Vorteil, dass die Errichtung des Rohbaus auf dem Bauplatz nur zwei bis drei Tage beansprucht. «Die Trockenbauweise ermöglicht neben anderem das angenehme anzeige

Raumklima», erklärte Köfler. Diese Art des Bauens ermögliche maximale Flexibilität bezüglich Form, Ausbau- und Energie-Standards, Schallschutz und Akustik. In den Holzelementen seien die Hohlräume und Kanäle für die Schalldämmung, eine aktive Lüftung, Staubsaugeranlage, Technik-, Elektround Wasserleitungen bereits vorgesehen, was weitere Zeit in den anderen Handwerksbereichen einspare. Dabei sind auch umfangreiche Eigenleistungen durch die Bauherrschaft möglich.

komme, dass der natürliche Baustoff CO2-neutral sei, nachwachse, leicht zu reparieren sei und ohne grossen Aufwand vollständig rezykliert werden könne. Bei einem Klimaholzhaus wird pro Quadratmeter umbauter Fläche rund ein Viertel Kubikmeter Massivholz verbaut. Ein Kubikmeter Holz speichert bis zu 750 kg CO2. In einem durchschnittlich grossen Einfamilienhaus würden rund 37 Tonnen CO2 gebunden, so Köfler.

Trittschall ist kein Problem mehr Wie eine hochwertige Goretex-Jacke «Ist der Rohbau aufgerichtet, wird er komplett mit einer Membranfolie eingepackt – wie ein Mensch in einer hochwertigen Goretex-Jacke. Die Folie bewirkt, dass Wind und Wetter draussen bleiben, das Haus aber dennoch ‹ausdünsten› kann.» Diese diffusionsoffene Bauweise in Kombination mit der hygroskopischen Eigenschaft des Holzes (Feuchtigkeit speichern und wieder abgeben zu können) ermögliche das angenehme und ausgeglichene Raumklima – sommers wie winters. Köfler bezeichnete Holz als «den Super-10-Kämpfer unter den Baustoffen». Es verfüge über eine ausgezeichnete Festigkeit bei geringem Eigengewicht und sei sehr dauerhaft, was sich positiv auf die Wertbeständigkeit auswirke. Es wirke feuchtigkeitsregulierend wie eine Klimaanlage. Zur Aufbereitung von Holz sei nur ein Bruchteil der Energie nötig wie beispielsweise für die Herstellung von Beton, Backsteinen, Stahl oder Aluminium. Dazu

Früher sei in Holzhäusern vor allem die Leichthörigkeit ein Problem gewesen. Heute bringe man ein Kalkschrotgranulat in Decken ein, das den Schall wirksam unterdrücke. «Mit optisch schönen Akustikelementen lässt sich zudem selbst in Wohnhäusern und grossen Räumen und Hallen ein angenehm gedämpfter Raumklang erzielen.» Selbst die Brennbarkeit von Holz sieht Köfler nicht als Nachteil. «Ein brennendes Holzhaus ist für die Feuerwehr berechenbarer als beispielsweise eine Beton- oder Stahlkonstruktion, die unter Hitze plötzlich zusammenbrechen kann.» Nur einen Knackpunkt erwähnte der Zimmermann: «Die aktive Lüftung in Minergie-P-Klimaholzhäusern darf die Luft nicht austrocknen. Sonst leidet das Raumklima und mit ihm der Mensch und das Material.» Weitere Infos: koefler-holzbau.ch, klimaholzhaus.info, lignotrend.de.


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Eine neue Kirchenmusikerin

Freitag, 30. Januar 2015

Begrüssungsfeier am Sonntag in der ref. Kirche Knonau Im Abendgottesdienst vom kommenden Sonntag um 17 Uhr setzt die reformierte Kirchenpflege eine neue, zusätzliche Organistin und Pianistin in ihr Amt ein. Nach einer kurzen Andacht wird die neue Musikerin begrüsst, dann kommen die Anwesenden in den Genuss eines Konzertes und dann folgt ein Apéro, wo sie mit der neuen Organistin anstossen können. Sie spielt Werke von Bach, Clarke, Sibelius, Chopin, Hannes Meyer Marina Wehrli lebt mit ihrer Tochter Katja und zwei Katzen in Mettmenstetten. Sie ist in der Ukraine aufgewachsen und hat dort ihr Diplom für Klavier und Konzertmeisterin absolviert. Sie studierte an der Kunsthochschule Charkov während zweier Jahre Komposition. Am Konservatorium der Hochschule Ekaterinburg studierte sie Musiktheorie, Musikgeschichte und Musikanalyse. Die Instrumente für das Instrumental-Hauptfach waren stets die Tasteninstrumente wie Klavier und Orgel.

Mit einem bürgernahen und besonderen Morgenspaziergang lassen sich am Sonntag, 1. Februar, die beiden SVP-Regierungsräte Kägi und Stocker sowie die Kantonsratskandidaten des Bezirks Affoltern kennenlernen. Interessierte sind eingeladen.

Marina Wehrli, neue Organistin in der ref. Kirche Knonau. (Bild zvg.) Die Kirchgemeinde Knonau freut sich auf kommenden Sonntag und darauf, dass neue Töne «von oben» und «von vorne» die Gemeinde erfreuen werden und Marina Wehrli neben

den bewährten Organistinnen Matsushita und Buchmann die Menschen in Freud und Leid begleiten wird. Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, ref. Kirche Knonau.

Ämtler Bibliotheken im Februar Bibliothek Aeugst Mittwoch, 4. Februar, 15 Uhr: Buchstart – Värsliziit. Gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Freitag, 6. Februar, 20 Uhr: DogTurnier. Anmeldung erforderlich bis 30. Januar unter bibli.aeugst@bluewin.ch oder Tel. 044 763 50 67 oder direkt in der Bibliothek. Samstag, 7. Februar, 10 bis 12 Uhr: Buch & Kaffee. Neuerscheinungen für die Skiferien liegen in der Bibliothek bereit. Das Bibliotheksteam lädt herzlich ein zu Kaffee und Zopf. Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek samstags von 10 bis 12 Uhr und montags von 18 bis 20 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Mittwoch, 11. Februar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Der wunderbare Massenselbstmord» von Arto Paasilinna diskutiert. Samstag, 28. Februar, 10 bis ca. 10.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 28. Februar, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar gelten die normalen Öffnungszeiten. Die Ausstellung mit Werken der Obfelder Künstlerin Katharina Proch dauert bis am 20. Februar.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 4. Februar, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 9 bis 36 Monate. Dauer 30 bis 45 Minuten. Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 4. Februar, 9 bis 10 Uhr: Bücherkafi «Überraschungen». Das Bibliotheksteam präsentiert in gemütlicher Runde eine bunte Auswahl von Medien. Donnerstag, 5. Februar, 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek. In Gesellschaft häkeln, stricken, nähen und/oder andere Handarbeiten anfertigen. Mittwoch, 11. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Während der Sportferien vom 23. Februar bis 7. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen.

Während der Sportferien vom 9. bis 21. Februar ist die Bibliothek jeweils

am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 20. Februar, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 25. Februar, 19.30 Uhr: 1. Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Ein anderes Leben» von Per Olov Enquist.

Bibliothek Ottenbach Während der Sportferien vom 2. bis 14. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Dienstag, 17. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 24. Februar, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Rifferswil

Während der Sportferien vom 9. bis 21. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Während der Sportferien vom 9. bis 21. Februar ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Knonau Montag, 2. Februar, 20 Uhr: Lesung mit Blanca Imboden. Die Schweizer Autorin liest aus ihren Bestsellern «Wandern ist doof», «Anna & Otto» und «Drei Frauen im Schnee». In der Bibliothek. Mittwoch 4. Februar, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit. In der Bibliothek. Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 11. Februar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen.

Während der Sportferien vom 2. bis 14. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie

Treffpunkt für den politischen Morgenspaziergang ist um 9.15 Uhr beim Schwimmbad Stigeli in Affoltern (Anreise mit dem Postauto möglich). Zusammen mit den beiden Regierungsräten beginnt der Morgenspaziergang um 9.30 Uhr und führt in der Folge vorbei am Bisliker-Weiher zur Feuerstelle Dachs und zum Schnitzelschopf. Für jene, die diesen Spaziergang nicht mitmachen können, steht ein Transport zur Verfügung. Bereits unterwegs bietet sich Gelegenheit, die SVP-Politiker persönlich kennenzulernen und mit ihnen ganz unkompliziert das Gespräch zu suchen. Beim Schnitzelschopf werden die beiden Regierungsräte Kägi und Stocker aus ihrer Arbeit erzählen und über die wichtigsten Aufgaben des Regierungsrates in der kommenden Legislatur 15-19 informieren. Nebst den Vertretern der Zürcher Regierung sind auch die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat anwesend, auch sie stehen allen Gästen für Gespräche und Fragen gerne zur Verfügung. (pd.)

zwischen-ruf

Bibliothek Kappel

Bibliothek Obfelden Bibliothek Hausen

Morgenspaziergang mit zwei Regierungsräten

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 2. Februar, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Im Februar befindet sich auf einem Thementisch ein ausgewähltes Angebot zum Thema «Winter». Während der Sportferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Wettswil Freitag, 6. Februar, 20 Uhr: Jacques Offenbach – sein Leben, seine Operetten und Opern. Hugo Kaspar erzählt zu Musik und Filmausschnitten aus dem Leben und Werk des Komponisten Jacques Offenbach. Anschliessend Apéro. Eintritt frei – Kollekte. Mittwoch, 25. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt frei. Mittwoch, 25. Februar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit. Geschichten für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt frei. Während der Schulferien vom 16. bis 28. Februar ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr offen. (I.S.)

Kommunikation ist alles Letzten November wechselte ich von Sunrise zu Cablecom, doch mein Telefon war mit dem neuen Partner offensichtlich nicht einverstanden: «Ute, ich versteh dich nicht!» riefen Freunde durch die Leitung. Dafür verstand ich mich selber am Telefon doppelt, mit Echo. «Niemand versteht mich», klagte ich Cablecom und freundliche Mitarbeiter erteilten mir diverse Ratschläge. So probierte ich zuerst mal einen Neustart, dann Kabel rausziehen und wieder einstecken, schliesslich kaufte ich ein neues Telefon. Aber o je, weiterhin war sporadisch ein Piepen oder Brummen zu vernehmen und immer öfter der Vorwurf von Menschen, sie würden mich nicht verstehen. Wenigstens versteh ich mich mit zwei schönen jungen Männern ausgezeichnet. Nicht übers Telefon, sondern direkt. Zum einen mit Martin, der neben mir am Compi sitzt und mir zeigt, wie man PowerPoint-Präsentationen macht und vieles mehr. Er kann gleichzeitig lustig, einfach und geduldig erklären. Der zweite ist Hossein. Auch mit ihm kommuniziere ich gern. Ich mag sein gebrochenes Deutsch. Er drückt sich so aus, dass ich stets lachen muss, auch über Dinge, die eigentlich nicht zum Lachen sind, wie z.B.: «Gestern ich gross Problem mit Nachbar, dann kommt Polizei, sagen: Hier nicht Kindergarten. Ute, warum das sagen? Ich weiss, dass hier nicht ist Kindergarten.» Inzwischen habe ich mit einem Cablecom-Mitarbeiter telefonisch ein Reset gemacht. Super, lieber Supporter. Nur – was soll denn das? Ich empfing nun gar keinen gewöhnlichen Anruf mehr. Ausnahmslos alle Leute, fremde und vertraute, riefen: «Hallo, Frau Ruuuuf!» bzw. «Halloooo Uuute!» Meine Begrüssung drang offensichtlich nicht bis zu ihnen durch und so legten sie wieder auf. Vor einer Woche bekam ich ein neues Modem. Fungsioniert! Seit sieben Tagen verstehen mich alle! Ute Ruf


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Freitag, 30. Januar 2015

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Waisenmädchen findet Plunderlampe Das fantastische «MärliMusical» von Andrew Bond macht auch im Kasinosaal Affoltern Station Mit «Dornrösli» und «De Hans im Schnäggeloch» haben Andrew Bond und das Ensemble des MärliMusicalTheaters die kleinen und grossen Märchenfans begeistert. In der neuen Theatersaison laden sie nun mit dem MärliMusical «Ladina und d Plunderlampe» auf eine zauberhafte, fantastische Reise in den Orient ein. Es gibt mehr als bloss 1001 Nächte! Gemäss diesem frisch kreierten Motto präsentiert das MärliMusicalTheater in der Saison 2014/15 mit «Ladina und d Plunderlampe» – nein, nicht «Aladin und die Wunderlampe» – ein neues, frei erfundenes, herrlich verspieltes orientalisches MärliMusical, das in einem opulent inszenierten Bazar und dem darin typischen Gewimmel beginnt. Händler bieten ihre Ware feil und streiten nach Herzenslust. Für die neue Altwarenverkäuferin Ladina hat man da weder Platz noch Zeit noch Gehör. Und darüber hinaus steht das Geburtstagsfest des Sultans vor der Tür. Doch dann stirbt der Grosswesir überraschend und alles wird kompliziert. Zu all dem kommt noch ein furchterregender Löwe ins Spiel, der

Idee, Drehbuch und Musik von Andrew Bond Konzept, Text und Drehbuch dieses MärliMusicals entstammen erneut der Feder von Andrew Bond und laden Klein wie Gross zum Mitfiebern und Lachen, aber auch zum Nachdenken ein. Regisseur Thomas Lüdi und sein professionelles Ensemble haben Bonds theatralisch-musikalische Märli-Idee erneut in einer erfrischenden, detailreichen Inszenierung umgesetzt – begleitet von reichhaltig gestalteten Bühnenbildern und farbenprächtigen Kostümen. Und natürlich darf bei einem MärliMusical die Musik nicht fehlen. Entsprechend hat der Wädenswiler Kindermusiker ein variantenreiches Bouquet an mitreissenden Liedern voller orientalischer Klänge, Rhythmen und Melodien komponiert, die alle Zuschauer zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen (oder Mithüpfen!) einladen. (pd.)

Farbenfrohe Kostüme und ein stimmungsvolles Bühnenbild tragen zum unvergesslichen Erlebnis bei. (Bild zvg.)

Uhr, Kasinosaal Affoltern. Für Kinder und Erwachsene

aber insgeheim nur gekrault werden will. Wie wird man ihn wieder los? Wer wird neuer Grosswesir? Wie geht die

Geschichte von Ladina weiter? Und welche Bedeutung hat die Plunderlampe in diesem ganzen Durcheinander? Andrew Bond verrät vorweg: «Bei Ladi-

Ämtler Frauen festen im Kasino Internationaler Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden Am 8. März ist der Weltfrauentag. Säuliämtler Frauen aus allen Nationen feiern diesen jedes Jahr mit neuen Ideen, reihum durch die Gemeinden des Bezirks. 2015 im Kasino in Affoltern – ein Festtag mit Musik, Tanz, Brunch, Schmuck und Literatur. ................................................... von denise bohnert Im Knonauer Amt gehört der Frauentag zum Jahreseventkalender. Schon seit Jahrzehnten. Als Fest erstmals ins Leben gerufen wurde er von hier lebenden Bosnierinnen. Später übernahmen Frauengrüppchen aus den Ämtler Gemeinden reihum die Organisation und so entstand jedes Jahr eine etwas andere Feier – immer aber gehören Musik und Tanz dazu, oftmals auch passende Lesungen, Comedy …

und mit der weiblichen Bevölkerung einen Tag des Wohlgefühls, der Solidarität, des Vergnügens, des Austausches von Gelächter, Geschnatter, Schnickschnack und Schmuck zu gestalten. – Schmuck? Im Foyer des Kasinosaals wird – nach vormaligem Grosserfolg – wieder eine Schmuckbörse aufgebaut: Es werden Schmuckstücke jeglicher Art entgegengenommen, aufgefrischt, ausgestellt und verkauft. Wer also noch Schönes im Schmuckkästchen herumliegen hat, das nicht mehr getragen wird, bringe dieses – echt oder Tand – mit an die Börse; hier finden die Preziosen neue Liebhaberinnen und ausserdem kann damit gemeinsam Frauen ein Solidaritätsgeschenk gemacht werden. Der Erlös kommt jeweils einer Hilfsorganisation oder einem Projekt zugute, dieses Jahr für Frauen in Bosnien.

Die beiden E.S. bieten unterm Jahr Möglichkeiten für offenes Singen an, und so darf auch am Frauentag ab 14.30 Uhr aus voller Kehle mitgesungen werden. Wer es kennt, weiss wie erfrischend und wohltuend das ist. Ohne Übertreibung darf Singen als Wellness gesehen werden: Der Körper wird durchgelüftet, alles vibriert mit den Schallwellen, Atemwege werden frei und das Herz öffnet sich, es macht Freude und verbindet. Keine Vorkenntnisse oder Diplome nötig. Davor, in den Mittagsstunden, tritt das Duo Giocondo zu einem Konzert auf; Cindy Oppliger und Andrea Brunner spielen Musik für die Seele – und fürs Tanzbein – von Schweden und aus der Romawelt Osteuropas, von Ragtime bis zu irischen Weisen. Virtuos bringen die beiden Profimusikerinnen mit Violine, Viola, Akkordeon und Stimmen den Saal zum Schwingen.

Brunch, Gesang, Tanz

Am zweiten Märzsonntag gehört der grösste Saal im Bezirk ganz den Da2015 werfen sich engagierte Affolte- men, Mädchen, Töchtern, Müttern, merinnen mit Frauen von der Regio- Hexen und Feen. Den ganzen Tag könnalbibliothek und aus KiA, Kultur in nen sich Weiber aller Couleur und alAffoltern, mächtig ins Zeug, um für len Alters hier vergnügen, kommen und gehen und wiederkommen, denn das Programm bietet sowohl Unterhaltung als auch Zeit und Rahmen, um sich zu unterhalten und bei Singen und Tanzen aktiv dabei zu sein. Bereits um zehn Uhr startet der Brunch als üppiges Buffet, das nach 14 Uhr dann in Kaffeeund-Kuchen mündet – nicht etwa dass, der Prosecco fehlen würde! Empfangen werden die Gäste von Elsbeth Schweizer Sie wird wohl bis dann dahingeschmolzen sein …: Schnee- und Eva Stückelfrau mit freudig gespanntem Blick Richtung Kasino, wo am berger mit musikaKlängen. 8. März das Fest zum Tag der Frau steigt. (Bild Denise Bohnert) lischen

Juwelen für Bosnien

Einmalige Vorstellung am Samstag, 7. Februar, 14

Literatur, Yoga und Kunst Um 13 Uhr liest die Journalistin, Schriftstellerin und Trägerin des Bündner Literaturpreises (er wird am 11. Februar 2015 in Chur verliehen) Angelika Overath (57) aus ihren Werken. Ihr neustes Buch «Sie dreht sich um» beschreibt den Aufbruch einer Frau ins Unbekannte, wobei sie in Dialog tritt mit Frauen auf Bildern von Paul Gauguin und Edward Hopper. Diese begleiten sie auf ihrem Weg zur Selbstfindung. Nach diesem «Showblock» und dem offenen Singen darf dann noch nach Herzenslust getanzt werden zur Live-Musik vom Duo Giocondo. Es tut sich also einiges rund um das Frauenfest – auch ausserhalb des Kasinos: Sabine Würmli bietet wiederum eine gratis Yogastunde für Frauen an und in der Galerie Märtplatz kann die Ausstellung «Frauen, Formen, Farben» vom Künstlerinnenkollektiv Internationaler Lyceum Club besichtigt werden. Frauenfest: Sonntag, 8. März, 10 bis 17 Uhr im Kasinosaal Affoltern; weitere Helferinnen und Kuchenspenden willkommen, Kontakt Ursula Leuenberger Telefon 044 761 00 84. Yogastunde für Frauen siehe www.mangalam.ch. Weitere Details folgen.

na erwirkt die Lampe keinen sagenhaften Reichtum wie bei Aladin, sondern setzt den Schwerpunkt auf ganz andere Werte im Leben.»

ab ca. 4 Jahren, Dauer 2 Stunden inklusive Pause. Vorverkauf: print@home: www.starticket.ch, Telefon: 0900 325 325 (ChF 1.19/Min) und an jedem Schalter der Post und üblichen Vorverkaufsstellen.

Mit drei Büchern in der Bestsellerliste Blanca Imboden liest und erzählt in Knonau Am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr, liest die Schwyzer Bestsellerautorin Blanca Imboden in der Bibliothek Knonau. Die Ibächlerin ist für unterhaltsame, leichte Lektüre und entsprechend vergnügliche Lesestunden bekannt. Sie liest aus verschiedenen Büchern und Kolumnen und erzählt von ihrem Leben und Schreiben. Und sie hat viel zu erzählen, schaffte es mit drei Büchern in die Bestsellerliste. Gleichzeitig verlor sie ihren Job und musste sich mit 51 Jahren beruflich neu ausrichten. Ein turbulentes Leben. Blanca Imboden war professionelle Tanzmusikerin, und arbeitete danach bei einer Lokalzeitung, bevor sie neun Bücher veröffentlichte. Heute ist sie bei einer Seilbahn (MorschachStoos) angestelllt. 2013 gelangen ihr zwei Schweizer Bestseller, «Wandern ist doof» und «Drei Frauen im Schnee». Die Romane hielten sich 32 Wochen in der Schweizer Bestsellerliste. Auch

Blanca Imboden. (Bild zvg.) das Buch «Anna & Otto», das im Mai 2014 erschien, blieb wochenlang in den Top Ten. Die erfolgreiche Buchautorin erzählt, wie alles anfing und wie es weitergehen wird, plaudert fröhlich aus dem Nähkästchen und sorgt für einen unterhaltsamen Abend. (pd.) Infos zur Autorin: www.blancaimboden.ch.

Zwei unterschiedliche Liebesfilme Kino Mansarde Muri zeigt am Donnerstag, 5., und Freitag, 6. Februar, zwei gefühlsstarke Filme, die ohne Kitsch zeigen, wie echte Liebe das Leben verwandeln kann. Im Film «The Best of Me» inszeniert Regisseur Michael Hoffman eine epische Romanze nach dem Bestseller von Nicolas Sparks. 1984: Die Teenager Amanda (Michelle Monaghan) und Dawson (James Marsden) verlieben sich unsterblich in einander und wollen ewig zusammenbleiben. Gegen Ende der High-School gehen sie dennoch getrennte Wege. 25 Jahre später treffen sie sich an der Beerdigung ihres ehemaligen Vermieters Tuck. Sie erinnern sich an die Zeit in ihrer Jugend und stellen fest, dass ihr Leben

letztlich ganz anders verlaufen ist, als sie es sich damals erträumt hatten. Allerdings sollen die beiden noch weit mehr herausfinden. Im zweiten Film «Marie Heurtin» geht es um eine andere Art Liebe: An einem Spätsommertag in Frankreich im 19. Jahrhundert lenkt ein einfacher Bauer eine Eselskarre durch ein Klostertor, fest umschlungen von seiner wild aussehenden Tochter. Die gehörlos und blind geborene 14-Jährige, weigert sich, Schuhe anzuziehen, sich zu kämmen oder waschen zu lassen. In einem Kloster, in dem taube Mädchen betreut werden, wird Schwester Marguerite auf den Wildfang aufmerksam. Sie schafft es, dem Mädchen den Zugang zur Sprache zu vermitteln. (pd.) Infos: www.kinomansarde.ch oder 056 644 21 21.


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Freitag, 30. Januar 2015

agenda

Freitag, 30. Januar Affoltern am Albis 14.00-15.15: Thai Ji/Qi Gong - Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum St. Joseph. Seewadelstrasse 13. 20.00-21.15: Tango Argentino Kurs. Einstieg ist jederzeit möglich. Im Kurs wird der traditionelle argentinische Tango vermittelt. www.samaraydavid.com. Gymfit Affoltern, Somasana. Lindenmoosstrasse 8. 20.15: «Urumchi»: Saadet Türköz, Vocal, Hans Hassler, Akkordeon, Alfred Zimmerlin, Cello, und Fredy Studer, Schlagzeug und Perkussion. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Wohl bekomm’s... und ruhe in Frieden». Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

19.45: Chränzli des Gesangsvereins mit Theater «De Grossvater macht Dummheite» Lustspiel in 3 Akten, Gesang, Quiz, Bar und Tanz. Reservieren 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turnhalle.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel. Malerei und Objekte in Glas. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Montag, 2. Februar Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Affoltern am Albis

19.00: Concerto Piccolo: «Voci Eleganti»: Petra Elmer Bolinger (Sopran), Roman W. Bolinger (Bass-Bariton). Reformierte Kirche.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon, a capella, mit Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Tel. 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Wettswil

Bonstetten

20.00: Jazz-Session – hautnah, unplugged - mit dem Zuger Swing Quartett. Res. 044 700 01 28, Abendessen ab 18.30 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

10.00: Leichte Wanderung: Gemeindehaus Bonstetten-Hedingen-Gartenzentrum GuggenbühlBonstetten. Wanderzeit ca. 2 Std. Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Gemeindehaus (Treffpunkt).

Affoltern am Albis 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00: «Schluep» nach einer Erzählung von Friedrich Glauser. Ein literarisches Konzert von und mit dem Glauser Quintett. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10.

Mettmenstetten 19.30: Baugenossenschaft maettmi50plus: Referat von Simone Gatti «Wohnen in der nachfamiliären Phase». Pfarreizentrum im Rüteli.

Mittwoch, 4. Februar

20.00: Theaterverein Bonstetten «Wohl bekomm’s... und ruhe in Frieden». Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 14.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: Motto «Hollywood & Symphony» mit Streicher-Ensemble. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/ Nachtessen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 13.15: Hediger Kinderfasnacht, Umzug und 15 Uhr Maskenball in der Schachenturnhalle. Kreuzung Frohmoos/Gehrstrasse.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. anzeige

Freek Mestrini dirigiert die Musikvagabunden Konzert mit Brunch in Mettmenstetten Freek Mestrini ist ein bedeutender Musiker, Komponist, Arrangeur und Dirigent. Als Musikdozent und Experte machte er sich international einen grossen Namen. Auch spielte er mehr als zwanzig Jahre das erste Flügelhorn

bei Ernst Mosch und seinen Egerländermusikanten. Gerold’s Musikvagabunden durften in einem Workshop zwei Tage vom grossen Wissen profitieren. Als Höhepunkt von diesem Workshop werden sie – natürlich mit dem Dirigenten Freek Mestrini – nach dem Brunch zwei Stunden konzertieren. Freunde der böhmisch-mährischen Blasmusik dürfen diesen Anlass nicht verpassen. Natürlich kann anschliessend mit Freek Mestrini gesprochen werden. (pd.) Gerold’s Musikvagabunden am Sonntag, 8. Februar, im «Rössli» Mettmenstetten. Brunch von 10 bis 12 Uhr (30 Franken, inkl. warme Getränke), Konzert 12 bis 14 Uhr (ab 12 Uhr Konzerteintritt 15 Franken).

Freek Mestrini.

Reservieren unter Telefon 044 767 02 01.

Die Macht der Ahnungslosigkeit «Birdman» (Alejandro Gonzàlez Iñarritu): Eine Spezialvorstellung mit Filmwissenschaftler Oswald Iten im Kino Gotthard, Zug. Übermorgen Donnerstag startet im Kino Gotthard in Zug der neunfach Oscar-nominierte Film «Birdman» (oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit). Der Film ist derart vielschichtig, dass man ihn durchaus zweimal ansehen kann. Deshalb organisiert das Kino zwar rund drei Wochen nach der Premiere, aber dennoch

wenige Tage vor der Oscarverleihung eine Spezialvorstellung von «Birdman», vor welcher der Filmwissenschaftler Oswald Iten eine Einführung präsentieren wird. Er wird die anwesenden Gäste dabei bestimmt für Qualitäten des Filmes sensibilisieren können, welche den Filmgenuss auf eine andere Ebene anheben. (pd.)

09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatiorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Dauer ca. eine halbe Stunde. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes ohne Tanzpartner. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 5. Februar Affoltern am Albis 08.25: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung WetzikonBubikon-Rüti. Dauer 3 Std. Leitung: Ernst Bründler 044 761 94 19, Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Swing the Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 14.00-16.00: Beratung in Handarbeitsfragen, in Gesellschaft häkeln, stricken usw. Jeden ersten Donnerstag im Monat. Bibliothek (Kafibar). Trottenweg.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 13.10: OTTENBACH60plus: Postautofahrt bis Bickwil, Wanderung über den Wald nach Affoltern (ca. 1 Std), Kaffeehalt im Senevita, Rückfahrt mit Postauto. Billette: Zonen 155, 156 retour. Auskunft: Nina Berli 044 761 22 07 / Käthi Kurtz 044 761 23 47. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Die 3½-stündige Wanderung am Sonntagmorgen vom 8. Februar mit seinen spirituellen Impulsen bietet Gelegenheit, sich ein paar besondere Stunden in der Natur zu schenken und im bewussten Gehen Lichtblicke im neuen Jahr zu entdecken. Dazu lädt ein feiner Brunch auf dem Bauernhof zum gemütlichen Beisammensein ein. Man sieht nur mit dem Herzen gut. (Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.) Dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry aus seinem Büchlein «Der kleine Prinz» ist weltweit bekannt. Und trotzdem – oder gerade aus diesem Grund – hat es Jren Omlin in ihrem Schaffen als freie Seelsorgerin und dipl. Fachfrau Ritualgestaltung als Leitfaden für dieses Jahr 2015 gewählt. Mit dem Herzen zu sehen kann heissen, danach zu streben, hinter das Scheinbare zu sehen und das Unscheinbar-Geheimnisvolle zu erahnen versuchen. Vielleicht sollte den Geheimnissen des Lebens grundsätzlich mehr Raum gegeben werden, ohne erst abzuwarten, bis sie begriffen werden können? Möglicherweise heisst «Sehen mit dem Herzen» sogar, sich bedenkenlos hineinzugeben in das grosse Geheimnis, handeln zu dürfen, vorbehaltslos, in erwartend-offener Haltung – aus dem Raum des Herzens heraus. Wer die Wanderung musikalisch begleiten und bereichern möchte, ist herzlich und kostenlos zu diesem Morgen eingeladen. (pd.) 8. Februar, Treffpunkt 7.30 Uhr beim Kiosk Bahnhof Affoltern in dem Wetter entsprechender Kleidung; leichte Wanderung ca. 3½ Std. und Brunch 1½ Std; Abschluss wieder beim Bahnhof Affoltern; Kosten: 45 Franken inkl. Brunch auf dem Bauernhof,

«Birdman» mit Einführung von Filmwissenschaftler

Anmeldung: Jren Omlin, Rüchligstrasse 2c, 8913

Oswald Iten am 18. Februar um 20 Uhr im Kino

Ottenbach, Tel. 043 466 80 84 / 079 733 40 29;

Gotthard, Gotthardstrasse 18, Zug. Infos unter

jren.omlin@lebensdichte.ch / www.lebensdichte.ch.

www.kinozug.ch/pdf/Flyer_Birdman_web.pdf.

Auch Unangemeldete sind willkommen.

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Affoltern am Albis Bonstetten

Gerolds Musikvagabunden kommen nach Mettmenstetten. (Bilder zvg.)

Dienstag, 3. Februar

09.00-10.15: Gymo - Bewegung von Kopf bis Fuss. Diverse Schwerpunktthemen. Auskunft/Anmeldung 079 758 74 89. Mehrzweckgebäude. Bifangstrasse 1.

Samstag, 31. Januar

Sonntagmorgenwanderung mit spirituellen Impulsen und Brunch auf dem Bauernhof am 8. Februar.

Sonntag, 1. Februar

Hausen am Albis

Obfelden

Sonntag und Spirit - Lichtblicke ins Neue

Rifferswil


Veranstaltungen

Freitag, 30. Januar 2015

19

«Transkarpatische Volksmusik» Hudaki – Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal Lieder, die über Generationen mündlich und akustisch weitergegeben wurden, die in den Karpatendörfern an Hochzeiten und Festen erklingen – am Sonntag, 8. Februar, sind sie auch im Aeugstertal zu hören.

Das erfolgreiche «trio oreade» aus der Tonhalle Zürich mit Christine Hu, Ursula Sarnthein und Yukiko Ishibashi (v.l.). (Bild zvg.)

Am Donnerstag Swing, am Samstag Klassik Die nächste Woche im «LaMarotte» «Jazz am Donnerstag» mit der Gruppe «Swing de Paris» Swing de Paris (Sophie Lüssi, David Beglinger, Felix Brühwiler und Claudio Strebel) orientiert sich am Zigeunerjazz des legendären Hot Club de France, deshalb auch der Name der Band. Die wichtigsten Vertreter dieser Szene waren der Ausnahmegitarrist Django Reinhardt und der Geiger Stéphane Grappelli. Zwischen 1930 und 1950 stand aber auch der amerikanische Swing in seiner Hochblüte. Seine Einflüsse in Swing de Paris sind nicht zu überhören. In ihrer Musik leben denn die jugendliche Frische, die Leichtigkeit und der Groove des alten Swings auch wieder neu auf. Donnerstag, 5. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Klassik» mit dem «trio oreade» Das trio oreade widmet sich schon seit einigen Jahren der solistischsten und transparentesten Gattung der Streicher-Kammermusik. Es wurde 2012 beim Internationalen Wettbewerb für

Streichtrio in München mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Weitere erste Preise gewann es bereits 2001 beim Kiwanis-Wettbewerb Zürich und dann 2014 beim Wettbewerb der AugustPickhardt-Stiftung Basel. Geigerin Yukiko Ishibash wie auch Bratschistin Ursula Sarnthein sind Mitglieder, Cellistin Christine Hu ist Zuzügerin im Tonhalle-Orchester Zürich. Nach einem Konzert im Mai 2014 in der Tonhalle Zürich schrieb die NZZ: «perfektes Zusammenspiel – zündende Interpretation – unerhörte Leichtigkeit des Vortrags». Für Klassikfreunde wird das ein musikalischer Leckerbissen, ein wahrer Genuss für Aug und Ohr! Das Programm bringt Streichtrios von Jean Françaix, Bohuslav Martinù und Ludwig van Beethoven. Bitte zu beachten, dass dieses Klassikkonzert im «LaMarotte» nicht wie üblich am Freitag, sondern am Samstag stattfindet! (pz)

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel» oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft. Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen: Trio-Teigwaren an Sugo, 15 Franken (Reservierung erwünscht). Platzreservierungen für beide Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 8. Februar. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: 100 Jahre Jubiläum «Reformiert» im Kreuzgang. Täglich 8-22 Uhr. Bis 15. Februar.

Aeugstertal

Mettmenstetten

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Mai.

Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt: Papiercollagen 2½-dimensional von Tom Künzler. Mo, 10-12, 1820, Di und Mi 15-18, Fr, 18-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 31. Januar.

Ottenbach Affoltern am Albis Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka «Winter» Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: «klein open Art» Malerei, Skulpturen, Installationen. Ausstellung mit 26 Kunstschaffenden in Ottenbach: Fr-So 15-19 und in Bickwil/Obfelden, Brunnenstr. 4: Fr-So, 11-16 Uhr. Bis 22. Feb.

Stallikon Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte in Glas. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel. Öffnungszeiten: Di-Fr,

Mündlich überliefert Das Besondere an dieser vom Volk kommenden Mu- Hudaki: Zwei Sängerinnen und sieben Musiker. (Bild zvg.) sik liegt darin, dass sie nie niedergeschrieben worden ist. bräu von praller Lebendigkeit. Man Sie wird ganz einfach von einer Gene- spürt die urwüchsige Kraft der über ration zur nächsten überliefert und Generationen mündlich und akustisch spiegelt so die Gefühle und das Leid weitergegebenen Lieder, die in den des ukrainischen Volkes wider. Hudaki Karpatendörfern an Hochzeiten und spielen ein wildes Potpurri aus Csar- Festen gespielt werden, und das mit das, Klezmer und Polka und singen grosser Ausdauer ... Diese Musik wird über die vielen Facetten des Lebens, an keinem Konservatorium gelehrt, die Schönheit des Landes, Freund- aber es ist Musik, die von ihrer Urschaft und Liebe, manchmal von Ver- sprünglichkeit lebt und direkt in die rat und Rebellion und häufig vom Herzen geht. (pd.) Krieg. Sie überliefern mit ihrem Gesang alte Geschichten und bewahren Sonntag, 8. Februar, 19 Uhr, «Pöschtli». Essen so das kulturelle Erbe der Region. Hu- (Szegediner Gulasch) gibt es um 18 Uhr. Reservieren: daki inszenieren ein brodelndes Ge- Telefon 044 761 61 38. Infos: www.hudaki.org.

La Belle Hélène – ein Abend für Opern- und Operettenfreunde Hugo Kaspar erzählt in Wettswil über Jacques Offenbach

Samstag, 7. Februar, Bar und Abendkasse ab 18.30,

Ausstellungen Aeugst am Albis

Hudaki, das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann. Und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga. Das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben. Hudaki stammen aus Nizhnije Selishtshe, einem Dorf in Transkarptien, dem Südwestzipfel der Ukraine. Wie Musikanten dort zu Festen, die schon mal zwei oder drei Tage am Stück dauern können, aufspielen und was für ein musikalischer Wirbelwind dabei entstehen kann, davon zeugen ihre Auftritte. Hudaki sind zwei Sängerinnen und sieben Musiker in akustischer Besetzung (Geige, Hirtenflöte, Taragot, Cymbalum, Knopfakkordeon, Kontrabass und Baraban). Was ausserordentliche Vitalität, Emotionen und ungebrochene Echtheit angeht, kann die Gruppe in den ukrainischen Karpaten noch aus dem Vollen schöpfen. Nun entfesselt sie quer durch Europa ihr Publikum. Die neunköpfige Band weiss die emotionsgeladene Kraft der Musik, die in den Bergdörfern der ukrainischen Karpaten im Lauf der Jahrhunderte entstanden ist, auf die Büh-

ne zu bringen. Hier leben Slawen, Rumänen, Roma, Juden und Ungaren auf engem Raum zusammen. Sie erleiden dieselben Naturkatastrophen, und sie tanzen auf denselben Hochzeiten, begleitet und angespornt von den Dorfmusikanten mit ihren Geigen, Cymbali, Trommeln, Flöten und vor allem ihrem unvergleichlichen Gesang.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «JahresZeiten» Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo, 1519, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr (Schulferien Di, 15-20 Uhr) Bis 4. April.

Einmal mehr ist Opernkenner Hugo Kaspar in der Wettswiler Bibliothek zu Gast. Diesmal erzählt er über das Leben und Werk von Jacques Offenbach. Hugo Kaspar entführt die Zuhörer mit einem Vortrag über den deutsch-französischen Komponisten und Cellisten Jacques Offenbach ins Paris des 19. Jahrhunderts. Wie gewohnt nicht nur in Wort, Bild und Musik, sondern auch mit zahlreichen Anekdoten aus dem Leben des bekannten Komponisten, was die Zuhörer immer wieder zu begeistern vermag. 1819 in Deutschland geboren, erhält der junge Jakob bereits als Kind von seinem Vater Cello- und Violinenunterricht. Im Wissen um sein Talent schickt ihn sein Vater als Vierzehnjährigen zur höheren Ausbildung nach Paris, wo Offenbach prompt am Konservatorium als Cellist aufgenommen wird. Obwohl er sein Studium vorzeitig abbricht, tritt er weiterhin in verschiedenen Pariser Theatern an der Seite grosser Pianisten auf und erar-

Hugo Kaspar – Opernkenner aus dem Säuliamt. (Bild zvg.) beitet sich einen hervorragenden Ruf als Violinvirtuose. Mit dreissig Jahren wird Jacques Offenbach, wie er sich inzwischen nennt, Dirigent am Théatre Français und schreibt für verschiedene Stücke die Bühnenmusik. Seinen Durchbruch als Komponist erlebt Offenbach 1858 mit der Aufführung seiner zweiakti-

gen Operette Orphées aux enfers (Orpheus in der Unterwelt) in seinem eigenen Theater in Paris, das sich ganz den Operetten verschreibt, einer ganz neuen Stilrichtung. Seine beschwingten und hintergründigen Werke finden in ganz Europa grossen Anklang. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens vertreibt ihn der Krieg aus Paris. Weder bei den Deutschen noch bei den Franzosen gut gelitten, verblasst sein Ruhm. Heute zeigt sich, dass viele seiner Kompositionen die Zeit überdauert haben. Seine «kleinen Opern» erfreuen sich in den Opernhäusern ungebrochen grosser Beliebtheit, seine Bedeutung ist unumstritten. Hugo Kaspar wird viele unterhaltsame Ausschnitte der Werke zeigen, vielleicht ist auch der bekannte Cancan darunter. Im Anschluss an den Vortrag lädt das Bibliotheksteam zu einem Apéro ein, sodass Gelegenheit bleibt, sich mit dem Opernkenner persönlich auszutauschen. (pd.) Freitag, 6. Februar, 20 Uhr, Bibliothek Wettswil. Eintritt frei, freiwilliger Unkostenbeitrag willkommen.

Fasnächtliches Treiben in Bonstetten Am Samstag, 7. Februar, wird es wieder bunt in Bonstetten: Es steht eine tolle, bunte, fröhliche Familienfasnacht mit vielen originellen Kostümen an. Dieses Jahr wieder mit dabei ist die lokale Guggenmusik, «Türmlischränzer» und neu dürfen die «Mülitobelchroser» Richterswil, willkommen geheissen werden. Nach dem Kinderschminken im Rigelhüsli (beim Dorf-

platz) von 13 bis 14.15 Uhr, treffen sich alle um 14.30 Uhr auf dem Dorfplatz. Nach einem intensiven Warmup mit den beiden Guggen geht der Umzug um ca. 14.50 Uhr los. Die Route führt durchs Dorf und dauert nicht lang, sodass auch die Kleinen mithalten können. Anschliessend geben die zwei Guggen beim Platzkonzert nochmals Vollgas, bevor es dann zur Verpflegung geht. Im Kirchgemeindesaal (beim Dorfplatz) dürfen dann die Kids wieder Polonaisen marschieren und

bei lustiger, poppiger Musik ausgelassen tanzen. Gegen den Hunger und Durst gibt es Hot Dogs, Bratwürste vom Grill, köstlichen Glühwein, warmen Punsch sowie Mineralwasser und Sirup. Im Rigelhüsli wartet ein süsses Buffet und bei Kaffee und Tee können sich alle etwas aufwärmen. Um 17.30 Uhr endet die Veranstaltung. Übrigens: Für die Kinder gibt es zum 40-Jahre-Jubiläum des organisierenden Familienclubs noch eine kleine Überraschung. (pd.)


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Sport

Freitag, 30. Januar 2015

21

Teilnehmerrekord am Reppischtallauf Auch der 26. Reppischtallauf zog wieder mehr Teilnehmende an – trotz Schnee und Eis

Im Hauptfeld starteten fast 200 Athletinnen und Athleten. (Bilder zvg.)

Der Reppischtallauf hat sich als Konstante im Säuliämtler Veranstaltungskalender etabliert. Seit diesem Jahr wird die Zeitmessung von Datasport durchgeführt – damit sind die Leistungen jedes Athleten auf datasport.com einsehbar. Wetterprognose vom vergangenen Samstag auf Sonntag: Starker Schneefall in der Nacht. Diese Prognose war das «worst case»-Szenario für die Veranstalter des 26. Reppischtallaufes und raubte den OK-Mitgliedern den

Schlaf. Doch die Streckenverantwortlichen der Gemeinde Stallikon standen schon früh auf den Beinen und leisteten einen Grosseinsatz. So konnten sie die verschiedenen Rennstrecken bereits um acht Uhr perfekt präpariert präsentieren und der Reppischtallauf konnte in guten Verhältnissen durchgeführt werden. Dank des bewölkten Himmels herrschten für diese Jahreszeit angenehme zwei Grad Celsius.

Zeitmessung neu durch Datasport Dieses Jahr konnte der Reppischtallauf mit einer Neuigkeit aufwarten. Data-

FCA-Hallenturnier in der Stigeli-Halle Ab heute findet in der StigeliTurnhalle in Affoltern das Hallenturnier-Wochenende für Junioren statt. Am kommenden Wochenende lädt die Juniorenabteilung des FC Affoltern zum mittlerweile 31. Mal zum traditionellen Junioren-Hallenfussball-Turnier ein. In insgesamt sechs Kategorien werden sich bis Sonntag fast 50 Mannschaften einen sportlichen Wettstreit um die begehrten Medaillen und Pokale liefern. Den Auftakt zelebrieren heute Freitagabend ab 19 Uhr die B-Junioren. Erst kurz vor Mitternacht wird dann feststehen, wer in dieser interessanten Kategorie obsiegen wird. «Morgenstund hat Gold im Mund» heisst es derweil am Samstag für die Fc/Fd-Junioren. Deren Turnier wird nämlich schon um 7.30 Uhr angepfiffen. Ab

12.30 Uhr rollt dann der Futsal-Ball für die D-Junioren, welche bis um 17 Uhr im Einsatz stehen. Den Abschluss am Samstag markieren die C-Junioren von 18 Uhr bis 22.30 Uhr. Am letzten Turniertag, dem Sonntag, 1. Februar, von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, wetteifern dann die E-Junioren um Punkte und Pokale. Den hoffentlich krönenden Abschluss des FCA-Hallenzaubers bestreiten die Fa/Fb-Junioren von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr. An allen Turniertagen steht in der modernen Stigeli-Halle in Affoltern selbstverständlich eine leistungsfähige Festwirtschaft zur Verfügung, wo man sich – neben den fussballerischen Leckerbissen auf dem Feld mit Speis und Trank verpflegen kann. Der FC Affoltern freut sich nicht nur auf faire und spannende Spiele, sondern auch auf viele Besucher und Fans. Günther Hutzler

Dank altersgerechter Kategorien haben alle Teams eine reelle Chance. (Bild zvg.)

In den Jugendkategorien waren es bedeutend weniger Teilnehmende. sport war erstmals für die Zeitmessung verantwortlich. Damit sind die Zeiten von anderen Wettkämpfen und Sportlern vergleichbar und können auf der Datasport-Homepage abgerufen werden. Punkt zehn Uhr ertönte der Startschuss für die Kleinsten. Die jüngste dieses ersten Feldes war gerade einmal vier Jahre alt. Um 12 Uhr standen, mit knapp 200 Läufern und Läuferinnen im Hauptfeld, die meisten Teilnehmenden am Start. Hier war der älteste Athlet 77 Jahre alt und dieser verlor lediglich gut 10 Minuten auf den Sieger und klassierte sich damit, unter

den 143 männlichen Finishern, auf dem 96. Rang.

Bisheriger Streckenrekord um 45 Sekunden unterboten Die zahlreich erschienenen Zuschauenden durften zudem einen Streckenrekord beklatschen. Joana Pani aus Bülach pulverisierte die Bestmarke in der ältesten Jugendkategorie. Sie benötigte 9 Minuten und 26 Sekunden für die 2000 Meter lange Strecke. Die 14-jährige Joana unterbot den Streckenrekord in ihrer Kategorie um 45 Sekunden. Den einzigen einheimi-

Marija Shpakova gewinnt Silber Mettmenstetterin Marija Shpakova holte ihre erste Silbermedaille auf der Squash Profi-Tour in Italien. Das von der Women’s Squash Association ausgetragene zweitägige Turnier fand letztes Wochenende im Nationalen Italienischen Technischen Center in Riccione statt. Nach einem Freilos in der ersten Runde gewann die auf Nr. 3/4 gesetzte Marija den hart umkämpften Match gegen die italienische VizeMeisterin Monica Menegozzi. Das emotional gefärbte Halbfinale gegen die Nr. 2, die Schweizerin Nadja Pfister, ging ebenfalls mit 3:1 auf das Konto von Shpakova. Im Finale gegen die topgesetzte Ukrainerin Nadia Usenko (WSA 129) konnte Shpakova, gehandicapt durch einen nicht ganz ausgeheilten Shin Splint, ihre Spielstärke nicht ausspielen und verlor 3:1. Nadja Pfis-

Zu Beginn sah es noch gut aus für das Heimteam. Bereits nach drei Minuten konnte Claudio Coray einen Abpraller zum 1:0 verwerten. In der Folge konnten beide Teams keine wirklich zwingenden Chancen mehr herausspielen. So gingen die Zürcher mit einer knappen Führung in die erste Drittelspause. Es waren aber die Solothurner, die gestärkt aus der Kabine kamen. Bettlach dominierte die Partie von nun an mehrheitlich und tauchte immer wieder gefährlich vor Torhüter Weber auf. Insgesamt dreimal konnten die Bettlacher den Ball dann auch tatsächlich hinter Weber versenken. Die Zürcher ihrerseits waren zu diesem Zeitpunkt viel zu harmlos. Zwingende Torchancen waren Mangelware und somit ging es mit einer verdienten Führung für den SHC Bettlach in die zweite Pause. Auch im letzten Drittel zeigte sich keine Verbesserung. Die wenigen

(pd.) Resultate auf datasport.com.

Siegesserie hält weiter an Der EHC Affoltern-Hedingen gewinnt gegen Camel mit 9:2. Der Sieg war dabei nie in Gefahr.

Marija Shpakova präsentiert stolz ihre erste internationale Medaille. (Bild zvg.) ter erlangte Bronze mit einem schönen 3:2-Sieg gegen die italienische Meisterin Elizabetta Priante. (pd.)

Niederlage gegen Bettlach SHC Bonstetten-Wettswil verliert zuhause mit 1:4.

schen Sieg erlief sich Leif Bernhard bei den 12- bis 14-jährigen Knaben über die Distanz von 950 Metern. Die Tagessieger der Hauptklassen hiessen – wie in den vergangenen zwei Jahren – Jutta und Carsten Brod aus Konstanz. Ein Erfolg war auch, dass sich niemand verletzte, trotz Schnee auf den nicht räumbaren Strecken. Zudem konnte sich das OK auch in diesem Jahr wieder über einen Teilnehmerrekord freuen.

Chancen, die herausgespielt wurden, konnten nicht verwertet werden. Bettlach erhöhte in der 48. Minute gar auf 4:1. Somit war das Spiel bereits frühzeitig entschieden. Es war für den SHC Bonstetten-Wettswil eine schmerzliche Niederlage. Da sie gegen einen direkten Mitkonkurrenten um die letzten Playoffplätze eingeholt wurde. Positives kann nur von den Ergänzungsspielern berichtet werden. Mit Fabian Jaussi und Allan Benelli kamen gleich zwei Spieler der 2. Mannschaft zu ihrem ersten NLA-Einsatz und erledigten ihre Aufgabe sehr gut. Ebenfalls im Block von Jaussi und Benelli kam mit Fredrik Wallin ein Juniorenspieler mit Jahrgang 1998 zum ersten Einsatz im Fanionteam. Auch Wallin konnte die Erwartungen erfüllen. Am kommenden Wochenende reist die 1. Mannschaft erneut ins Wallis. Nachdem im 1/16-Final die 3. Mannschaft von Sierre eliminiert wurde, kommt es diesmal zum Duell gegen die 2. Mannschaft. (pd.)

Beim letzten Heimspiel von AffolternHedingen der Saison 2014/15 gab es über den Sieger nie eine Diskussion. Die Affoltemer waren ihrem Widersacher in allen Belangen überlegen. Und dies trotz des Umstandes, dass die Säuliämtler einmal mehr mit dem letzten Aufgebot spielen mussten. Ins Gewicht fiel dabei sicher, dass der Affoltern-Topskorer Marco Kälin wegen einer Grippe passen musste (10 Tore/15 Assists). Doch es sprangen andere in die Bresche. Und Camel kam nur um das Stängeli herum, weil sein Torhüter eine gute Leistung bot und einige hochklassige Paraden zeigte. Letztlich hat Affoltern aber die Begegnung mit 9:2 auch in der Höhe verdient für sich entschieden. Zum Abschluss der Meisterschaft müssen die Affoltemer noch auswärts gegen Thalwil antreten. Das Team vom linken Zürichseeufer will in diesem Jahr endlich den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. Das Spiel findet am 12. Februar, um 20 Uhr, auf der Eisbahn Brand in Thalwil statt. Thomas Winter Affoltern-Hedingen – Camel 9:2 (4:2, 2:0, 3:0). – Trainingshalle Zug. – 40 Zuschauer. Sr. Ardielli, Deflorin.- 3. Thoma 0:1. 3. Bischofberger (Strebel, Peyer) 1:1. 6. Peyer (Nietlisbach) 2:1. 9. Brügger (Bischofberger) 3:1. 10. Blöchlinger (Sattlegger, Nietlisbach) 4:1. 15. Kälin (Morger) 4:2. 29. Nietlisbach 5:2. 37. Strebel (Nietlisbach) 6:2. 46. Sidler (Risi) 7:2. 48. Brügger (Risi) 8:2. 60. Nietlisbach (Blöchlinger) 9:2. – Strafen: Affoltern 8-mal 2 Minuten plus 1-mal 5 Minuten plus 1-mal Spieldauerdisziplinarstrafe (Strebel). Camel 7-mal 2 Minuten. – Affoltern: De Jongh; Blöchlinger, Risi; Sattlegger, Peyer; Bischofberger, Strebel, Nietlisbach; Brügger, Sidler. 4. Liga, Gruppe 3: Uri – Seetal 5:3. Affoltern-Hedingen – Camel 9:2. – Tabelle: 1. Thalwil 8/24. 2. Uri 11/24. 3. Sursee II 10/21. 4. Affoltern 11/15. 5. Seetal II 9/12. 6. Einsiedeln 10/6. 7. Camel 11/3.


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Freitag, 30. Januar 2015

bus-geschichten

menschen im säuliamt

Unangenehme Fahrgäste

«Ich finde es wichtig, sich zu integrieren und anzupassen»

................................................... von werner utz, pensionierter buschauffeur vbz Es ist Abend, zwei jüngere Herren im Anzug und Krawatte steigen in den Bus ein. Wie mir scheint, sind die beiden leicht beschwipst. Als Andenken an einen gelungenen Abend entscheiden sie sich für ein gemeinsames Foto. Das erste Foto scheint recht gut gelungen zu sein, da bemerken die beiden in der Mitte des Busses eine junge, hübsche Frau im zarten Alter von ca. 20 Jahren. «Mein Name ist Roger und wie heissen Sie?»; stellt sich der Herr der jungen Frau vor. Die Frau zeigt keine Reaktion. «Wir möchten noch etwas Schärfe ins Bild bringen,» meint der Herr mit dem Fotoapparat, der sich als Alex vorgestellt hat. Roger steht nun Wange an Wange bei der Frau. Alex kritisiert aber noch die Frisur der Frau und zupft ihr dabei an den Haaren herum. Das scharfe Foto ist nun gemacht und auf die Bemerkung, wohin er eine Kopie des Fotos schicken darf, wendet sich die Frau von den Herren ab. Ein Fahrgast macht mich nun auf die ungemütliche Situation im Fahrgastraum aufmerksam. Ich beruhige ihn mit dem Hinweis, dass ich mich an der nächsten Haltestelle um die Angelegenheit kümmern werde. Alsdann war es soweit und ich frage die Beteiligten, ob irgendjemand Hilfe benötigt. Wortlos steigen die beiden unangenehmen Zeitgenossen aus dem Bus. Für mich hat sich somit die heikle Situation geklärt.

Im Spital Affoltern geboren

Marina Cisarik kommt aus Kroatien und lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz. Sie arbeitet im Auftrag eines Dienstleistungsunternehmens und ist in Zürich für die Reinigung von fünf Firmengebäuden verantwortlich. Mit ihrer Familie lebt sie in Affoltern, wo sie die Ruhe und die ländliche Atmosphäre schätzt. ................................................... mit marina cisarik sprach marianne voss An den Anfang ihrer Zeit in der Schweiz kann sich Marina Cisarik gut erinnern. Das war 1985 in Zürich. Das erste Kind war sechs Monate alt, der Mann arbeitete auf dem Bau. Heute wohnt sie in Affoltern und schätzt im Säuliamt das ländliche Umfeld. Ihr Mann arbeitet als Chauffeur und zur Familie gehören vier erwachsene Kinder sowie bereits ein Enkel. Alle haben die Schweizer Staatsbürgerschaft. Der Anfang damals war für die junge Frau schwer. «Ich verstand die Sprache nicht, ich hatte Angst in der grossen Stadt Zürich und war beim Einkaufen verunsichert.» Doch sie liess sich nicht unterkriegen, lernte Deutsch und begann bald in einem Restaurant am Buffet und in der Lingerie zu arbeiten. Später wechselte sie in ein Lebensmittelgeschäft, wo sie als Rayonleiterin tätig war. «Ich brachte wenig Ausbildung mit. In Kroatien absolvierte ich nur acht Schuljahre und keine Berufslehre.» So freute sie sich auf eine umfassende Weiterbildung, die dann aber durch einen Autounfall verhindert wurde. Wegen eines Schleudertraumas verlor sie schliesslich sogar ihre damalige Arbeitsstelle.

Viel erreicht Lia, 20. Januar.

Aleksej, 22. Januar. (Bilder Irene Magnin)

wetter

23

Heute kann sie das aber ohne Groll erzählen, denn sie hat jetzt eine verantwortungsvolle Aufgabe, die ihr grosse Befriedigung gibt. Sie sitzt zusammen mit Sohn, Tochter, Schwiegermutter und Enkel in ihrem Wohnzimmer und berichtet: Sie arbeite für das Facility Services-Unternehmen ISS, das unter anderem Reinigungsservices für Firmen anbietet. In Zürich betreue sie fünf Geschäftsgebäude. «Ich bin die

Marina Cisarik mit Sohn Martin. Sie fühlt sich in der Schweiz ganz zu Hause. (Bild Marianne Voss) erste Ansprechpartnerin für den Kunden. Ich bin zuständig für die Wäsche und die Bestellung der Reinigungsmittel. Ich organisiere den Einsatzplan der Arbeitsteams, führe die Mitarbeiterinnen und mache die Stundenrapporte.» Natürlich habe sie bei ISS Kurse besucht, um für diese umfangreichen Anforderungen gerüstet zu sein. Sie schwärmt von ihrer Arbeit, die sie jeden Tag neu herausfordert. «Der Job ist extrem abwechslungsreich. Jedes Team, jedes Objekt ist anders. Meine Mitarbeiterinnen sind Frauen völlig unterschiedlicher Herkunft.» An erster Stelle steht für sie, dass die Arbeit absolut zuverlässig und in hoher Qualität erledigt wird. «Und die Freundlichkeit gehört selbstverständlich auch dazu. «Ich sage jeden Tag rund 100 Mal Grüezi.» Ob sie stolz sei auf ihren Beruf ? «Ja!» Sie strahlt. «Ich bin wirklich stolz auf das, was ich erreicht habe.»

Integration ist Pflicht Seit 1999 lebt die Familie in Affoltern, seit 2009 sind Marina Cisarik und ihr Mann eingebürgert. «Wir haben an sechs Abenden einen Kurs besucht. Ich

fand das eine gute Sache. Ich finde es wichtig, sich zu integrieren und anzupassen, wenn man in einem andern Land leben möchte.» Und sie braucht klare Worte für solche, die das nicht tun. «Ja, die Integration ist absolute Pflicht», bekräftigen auch die anwesenden jungen Familienmitglieder. Dennoch betonen sie aber ihre Wurzeln. «Wir möchten unsere Kultur nicht vergessen. Wir sprechen daher miteinander Kroatisch und machen aktiv in einer kroatischen Volkstanzgruppe mit. Damit sich die Besucherin vom «Anzeiger» etwas vorstellen kann, holt die Mutter die wunderschönen handgefertigten Trachten aus dem Schrank. Für Marina Cisarik ist ihre Familie ihr Hobby. «Meine Kinder bekommen viel Unterstützung von mir, ich aber auch von ihnen.» Für eine Mitwirkung in einem Verein fehlt ihr die Zeit, denn durch ihren 100-Prozent-Job ist sie jeweils vom Mittag bis spät in den Abend in Zürich. Während Sohn Martin in der Küche kroatischen Salami schneidet, antwortet die Mutter auf die letzte Frage. Was ihr in der Schweiz besonders ge-

falle? «Die Sicherheit ganz allgemein. Wenn ich arbeite, erhalte ich Ende Monat pünktlich meinen Lohn.» Und auch die schlanke Bürokratie und die guten Dienstleistungen auf den Ämtern seien viel wert. In Kroatien sei das völlig anders. Es folgt eine fast endlose Aufzählung, welch grosser Aufwand dort irgendeine einfache Registrierung bedeutet. Inzwischen ist der würzige kroatische Salami aufgetischt und Marina Cisarik meint abschliessend: «Ich bin hier zufrieden und glücklich. Und ich kann mir nicht vorstellen, nach Kroatien zurückzugehen.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

volg-rezept

«Hacktätschli im Brottäschli» Zutaten für 4 Personen 1 Pack Familienpreis-Rindshackfleisch ½ Zwiebel, gehackt Salz, Pfeffer, Paprika 2 EL Erdnussöl 8 Toastbrot-Scheiben 4 EL Mehl 4 Eier Salz, Pfeffer, Muskat 2 EL Bratbutter

Zubereitung

bauernregel «Je frostiger der Januar, desto freundlicher das ganze Jahr»

1. Hackfleisch mit Zwiebeln und Gewürzen mischen und zu vier gleich grossen Hacktätschli formen. 2. Öl in einer Bratpfanne erhitzen, Hacktätschli darin beidseitig gut anbraten und etwas abkühlen lassen. 3. Vier Toastscheiben mit je einem Hacktätschli belegen und je mit einer weiteren Toastscheibe bedecken. Im Mehl wenden. Eier aufschlagen, verquirlen, würzen und die bemehlten Täschli darin wenden.

4. Bratbutter in der Bratpfanne erhitzen, die Täschli darin nacheinander goldbraun braten, dann im Ofen bei

80 °C warmhalten, bis alle Täschli fertig gebraten sind. Zubereitung: 60 Minuten.


Weltmeister Nico Brina mit Schlagzeuger Boogie Woogie und Elvis-Show

in der Krone Hedingen ab 16 Uhr Tanzworkshop Samstag, 21. Februar, ab 18 Uhr Buffet à Discrétion Eintritt Fr. 30.–; inkl. Buffet Fr. 60.– Anmeldung erforderlich, Platzzahl beschränkt. Frau Esther Buchegger 044 761 62 98 Zürcherstrasse 26 8908 Hedingen mail@krone-hedingen.ch www.krone-hedingen.ch

Reisen mit Freunden

Veranstaltungen

Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Mehr als Wohnen Wohnveränderung in der Nachfamilienphase als Chance? Offene Diskussion mit Simone Gatti, Fachfrau für Zukunftswohnen.

Dienstag, 3. Februar 2015, 19.30 Uhr Katholisches Pfarreizentrum, Rüteliweg 2, Mettmenstetten Eintritt frei Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus

Tagesfahrten

Stress, Schmerzen, Schlafstörungen? Dann lernen Sie an diesem 1-tägigen

EFT-Workshop sich von belastenden Emotionen und Schmerzen zu befreien. Unterstützen Sie Ihren Heilungsprozess! Daten Samstag, 7. Februar oder Samstag, 30. Mai 2015 Zeit 9.30 bis 15.30 Uhr Ort Praxisgemeinschaft (3. Stock) 8910 Affoltern am Albis Kosten Fr. 200.– inklusive Kursunterlagen und Verpflegungspauschale Kursleitung Stefan Bruhin med. Masseur EFA SRK, EFT-Advanced Practitioner AAMET Nadine Terraz, Osteopathin C.O. EFT-Practitioner AAMET Anmeldung Bitte bis 4. Februar bzw. 27. Mai 2015 unter info@stefbruhin.ch Telefon 079 415 69 27 maximal 8 Teilnehmer

Winterfahrt in den Schwarzwald Fr. 40.– Mittwoch, 4. Februar 2015 09.00 Uhr Ostschweiz Freitag, 6. März 2015 09.00 Uhr

Fr. 38.–

Theater Theater Buochs Don Camillo und Peppone inklusive Eintritt anschliessend Abendessen Sonntag, 1. März 2015 12.00 Uhr

Fr. 58.–

Ferienreisen Chiemsee DZ/HP Fr. 720.– 29. April bis 3. Mai 2015 Serfaus DZ/HP Fr. 610.– 30. Juni bis 3. Juli 2015 Kärnten DZ/HP Fr. 780.– 24. bis 28. August 2015 Seefeld DZ/HP Fr. 880.– 21. bis 26. September 2015 Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– 8. bis 10. Dezember 2015

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008 2015  

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